Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald
Auszeichnungen für AiF
Website Übersetzung  

 
       


Sie sind hier: Themen - Aktuelles Archiv (Best of) - Archiv 2012 - Januar 2012 - Sieben Milliarden Menschen und eine Erde 05.01.2012

> Logbuch
> Termine
> Themen

Januar 2012
  „Müll im Meer“ ist Thema auch auf der „boot“-Messe 22.01.12
  „Last minute“ Richtung Süden 31.01.2012
  „Die Welt im Wald entdecken“ 08.01.2012
  Zugvogelrastplatz an der Adria soll Bauland werden 16.01.12
  Wildvogel-Pflegestation Kirchwald 07.01.2012
  Wale ersticken in Fischernetzen 11.01.2012
  WWF - Weltmeere durch Fischerei geschädigt 28.01.2012
  Wölfin überfahren 07.01.2012
  Volkszählung am Futterhäuschen 06.12.2012
  Verbände wollen Berglandwirtschaft begrünen 20.01.2012
  Umweltverbände kritisieren Stoppt-Landfraß-Kampagne 21.01.12
  Tiertransporte: „Licht am Ende des Tunnels?“ 14.01.2012
  Tierische Invasoren profitieren 06.01.2012
  Sumatra-Elefant steht vor der Ausrottung 26.01.2012
  Spielmann wechselt zur Deutschen Umwelthilfe 19.01.2012
  Spaniens Bären auf dem Weg nach oben 22.01.2012
  Sonntagsbraten für die Mülltonne 19.01.2012
  Sieben Milliarden Menschen und eine Erde 05.01.2012
  Seltene Wildpflanzen in Privatgärten ... 13.01.2012
  Schutz der Wälder 20.01.2012
  Projekt Zukunftswald 01/02. Januar 2012
  Papageienart etabliert sich in Deutschland .. 13.01.2012
  Nutzung der Bioenergie korrigieren .. 21/22.01.2012
  Nationalpark Mazedoniens durch Staudamm bedroht 16.01.12
  NABU: „Der Wald zeigt, ob die Jagd stimmt“ 28.01.2012
  NABU: Aus Kyrill wenig gelernt 14/15.01.2012
  NABU kritis. Aigners Haltung zu EU-Agrarförderung 12.01.12
  Invasion der Bergfinken 16.01.2012
  Illegale Greifvogelfallen entdeckt - sichergestellt 30.01.12
  Hunde sollen illegales Holz erschnüffeln 24.01.2012
  Heinz Sielmann Stiftung übern. 4000 Hektar Heide 02/03.01.12
  Greenpeace-Aktivisten protestieren ... 03/04.01.2012
  Geplant.Baumwipfelpfad gefährdet Einzigartigkeit 29/30.01.12
  Elbvertief.: Umweltverb. kritis. mangelnde Transpar. 29.1.12
  Einschlagstopp für alte Buchenwälder 19/20.01.2012
  Droht Giglio eine Umweltkatastrophe? 17/18.01.2012
  Die Fledermausbotschafter sind unterwegs! 29/30.01.2012
  Deutlich weniger Amseln in Deutschland 12.01.2012
  DUH begrüßt EU-Vorschlag für besseren Haischutz 03/04.01.12
  Containerwrack vor Neuseeland gesunken 12.01.2012
  Bulgarien/Rumänien verb. Stör-Fang und Kaviar-Handel 29.1.12
  Blühende Krokusse und singende Meisen 04/05.01.2012
  Bergungsarbeiten an der Costa Concordia 29.01.12
  Baden-Württemberg muss Vorreiterrolle 11.01.2012
  Allianz Umweltstiftung zieht nach Berlin 17/18.01.2012
  Überführung der Disney Fantasy 20.01.2012
Sieben Milliarden Menschen und eine Erde
Jetzt erschienen: Umweltmagazin zeo2 – Sieben Milliarden Menschen und eine Erde

05.01.2012

Auf ihrem Titel begrüßt die Weihnachtsausgabe des Umweltmagazins zeo2 den siebenmilliardsten Erdenbürger und wagt einen Blick in die Übermorgenwelt.


Fünf Neugeborene in jeder Sekunde: Während die Bevölkerungspolitiker die schnellste Menschheits-vermehrung aller Zeiten beobachten, hat sich die Welt in zwei Lager gespalten: Das Wachstum der Köpfe findet vor allem in den ärmsten Ländern Afrikas statt, zugleich schrumpft ihre Zahl in Europa, China und Japan.

Global wird die Weltbevölkerung zunächst weiter wachsen – und mit ihr der Druck auf Ökosysteme, Ressourcen und Klima.

Langfristig könnte der Scheitelpunkt bei acht, neun oder auch zehn Milliarden Menschen erreicht sein, dann geht es wieder abwärts. Doch die Bevölkerungskurve ist weder Naturgesetz, noch gottgegeben. Sie hängt ab von Wohlstand und Bildung, von Frauenrechten und dem Zugang zu Verhütungsmitteln. Um deren universelle Verfügbarkeit zu organisieren, wären 6,7 Milliarden Dollar notwendig. Peanuts im Vergleich zu den Kosten der Euro-Rettung.

Warnung vom SolarvisionärÜberlasst die solaren Märkte nicht den Chinesen! Eicke Weber, der Chef des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg fordert in zeo2 Kreditgarantien für Photovoltaik-Fabriken in Europa. Nicht die Arbeitskosten, die bei der Solarzellenproduktion nur vier Prozent ausmachen, sind das Problem, sondern die günstigen Kredite der chinesischen Politik für die eigenen Unternehmen. Weber fürchtet: Europa steigt kurz vor dem Ziel aus einer Zukunftsbranche aus, die auf dem Sprung zum Welt-Massenmarkt ist.

Schuldenkrise: Merkozys „Amokartige Reaktionsmuster“Der Oldenburger Ökonom und Wachstumskritiker Prof. Niko Paech analysiert in seinem zeo2-Gastkommentar die Euro-Krise. Monströse Rettungsschirme, immer höhere Schuldenpyramiden und Zahlen mit zwölf Nullen: Was hat das alles eigentlich mit Umwelt und Ökologie zu tun? Paech sieht hinter der monetären Krise dieselbe Zukunftsvergessenheit, die auch die Ökokrise treibt.

»Die Philosophie der Verschuldung, Prosperität durch Wachstum auf Pump und die Bekämpfung der Schulden durch noch höhere Schulden – all das funktioniert nicht mehr«, schreibt Paech. Wie viele Krisen werden noch nötig sein, fragt er, um das Wachstumsparadigma zu erschüttern. Die Rettung des Euro – und damit des europäischen Konsummodells – werde zur Schicksalsfrage stilisiert. »Wer wagt es, inmitten der angstgetriebenen Rettungsdiskussion noch auszusprechen, wie gut es der Ökosphäre, insbesondere dem Klimaschutz täte, wenn der gnadenlos auf Expansion und Mobilität gebürstete europäische Wirtschaftraum entschleunigt würde?« Paech wirft den Euro-Rettern Merkel, Sarkozy und Juncker „amokartige Reaktionsmuster“ vor.

Tiere vom WühltischExoten unterm Weihnachtsbaum? Hamster und Wellensittich sind out. Heute schenkt man sich schon mal ein hübsches Chamäleon oder eine Westküstenklapperschlange. Die »Terraristika« im westfälischen Hamm ist die weltgrößte Verkaufsveranstaltung für Schlangen, Echsen und Amphibien. Exoten aus fernen Kontinenten werden als „Hingucker“ und neues Lifestyle-Element angeboten. Die zeo2-Reportage aus Hamm zeigt, wie die „Tiere vom Wühltisch“ verramscht werden.

Fukushima-Tagebuch»So war es nach dem Zweiten Weltkrieg« Bärbel Höhn besucht Japan, das Land der Reaktorkatastrophe. Die Menschen auf der Flucht erinnern die Vize-Fraktionschefin der Grünen im Bundestag an die Berichte ihrer Familie aus der Nachkriegszeit. »In Japan gärt es«, schreibt sie in ihrem Fukushima-Tagebuch, das zeo2 auszugsweise abdruckt.  

3600 Kilometer neue Stromtrassen? »Wir brauchen viel weniger«, sagt Peter Ahmels von der Deutschen Umwelthilfe. Nach der politischen Energiewende in Baden-Württemberg und Bayern könne der Zubau von Wind- und Solarstromkapazitäten im Süden Stromimporte aus Norddeutschland teilweise ersetzen. Für den Abtransport großer Strommengen von der Küste hofft Ahmels auf wenige Stromautobahnen mit Gleichstromtechnik. Der Energieexperte zeigt sich im zeo2-Interview überzeugt, dass die Bürger die Energiewende vor Ort haben wollen. Nur dann gebe es auch Akzeptanz für neue Stromleitungen.

100.000 Hähnchen unterm MesserFernab vom Schuss, in Wietze, in der niedersächsischen Provinz, ist eine der größten Hähnchenschlachtereien Europas entstanden. Stacheldraht und Hundepatrouillen sichern die Tötungsfabrik. Sind die Nachbarn entsetzt? Nein, erfuhr unsere Reporterin. Inzwischen sind die Schlachthofgegner eindeutig in der Minderheit.

Slow Food fehlt der KampfgeistDie langsam-Genießer sind stolz auf 12.000 Mitglieder und gehen ins 20. Jahr: Zum Jubiläum müssen sie aber endlich in die Puschen kommen und kampagnenfähig werden, schreibt Manfred Kriener von der zeo2-Chefredaktion. Sonst blieben ihre politischen Anliegen auf der Strecke – bzw. auf dem Genießertellerchen liegen. Und die guten Ideen versacken in der Feinkostabteilung.

zeo2 gibt es am gut sortierten Bahnhofskiosk aller größeren Städte und im Abonnement (www.zeozwei.de)


Für Rückfragen:


Marcus Franken
zeo2-Chefredaktion
Tel. 030 3926133
E-Mail: franken@zeozwei.de,

Manfred Kriener
zeo2-Chefredaktion
Mobil 0175 5669661
E-Mail: kriener@zeozwei.de,

Dr. Gerd Rosenkranz,
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Mobil: 0171 5660577
Tel.: 030 24008670
Fax: 030 2400867-19
E-Mail: rosenkranz@duh.de

Quellenangabe: Deutsche Umwelthilfe / Berlin 20. Dezember 2011


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken










powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
23.11.2014 um 18:07 Uhr
30
USERS ONLINE
Sie sind der  931724. Besucher!
( 13345141 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken

1996 – 2014
Alle Rechte vorbehalten!