Den Namen hat diese Meisenart von der Gesichtszeichnung , die beim Männchen an einen herabhängenden Schnurrbart erinnern soll. Bartmeisen bevorzugen Lebensräume in unmittelbarer Nähe zu Gewässer, Röhricht und Schilf.
Diese Landschaftsformen sind im Steigerwald kaum anzutreffen und damit fehlen auch Nachweise dieser Vogelart in diesem Bereich. Im Aisch- oder auch dem Aurachgrund ist diese Vogelart jedoch schon mehrfach als Invasionsvogel, sowie in einem uns dokumentierten Nachweis gar als Brutvogel aufgeführt.
Bartmeisen erreichen Körpergrößen von etwa über 18 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 22 Gramm.
Meist gegen Anfang / Mitte Mai legen Bartmeisen ihren, gut im dichten Schilf verborgenen Nistplatz, ( Napfnest ) etwa auf einer Höhe von bis zu 120 Metern ( Abstand zum Boden / Gewässerschwankung ) an. Faszinierend ist die Stabilität dieses im Wind schwankenden Etwas, das zwischen sich biegendem Röhricht häng, wie ein Kollege dieses Gebilde einmal treffen beschrieb.
Etwa 5 Eier werden in dieses Bauwerk gelegt und fast vierzehn Tage bebrütet. Nach weiteren 14 Tagen intensiver Fütterung verlassen die jungen Bartmeisen den Nistplatz, werden jedoch noch ein bis drei Wochen von den Eltern weiter mit Nahrung versorgt.
Meist beginnen die Alttiere im Juni / Juli ein zweites Gelege.
Neben tierischer Nahrung werden auch pflanzliche Bestandteile als Nahrung zu sich genommen.