Eine der so finden wir schönsten Gänsearten ist die Kanadagans. Ursprünglich war dieser „Einwanderer“ in Nordamerika aus welchem er im 17 Jahrhundert nach Europa verbracht und gezüchtet wurde.
Bei uns konnte sich diese Gänseart sehr gut anpassen und legt die ihre Nistbereiche bevorzugt in Bereichen mit hohem Wasseranteil an.
Die Nestmulde polstern beide Elternteile mit trockenem Laub o.ä. aus. Etwa 4 – 6 Eier werden in diese auch mit Dunen gepolsterte Nistmulde abgelegt und rund 29 Tage erbrütet.
Die Nahrung der Kanadagans besteht aus Gras, Beeren jedoch auch Insekten und Weichtieren.
Durch diese Form der Nahrungsaufnahme kommt es immer wieder zu sicher vermeidbaren Kontroversen zwischen der Landwirtschaft und dem Artenschutz.
Ein „Gänsemanagement“ wäre daher auch in der Region eine anzustrebende Lösung, fordert jedoch jede Gruppierung auf sich an diesem Prozess zu beteiligen.
Artikel in autorisierter Abstimmung mit allen am Projekt beteiligten Instititionen. Für die hier gelistetetn Darstellungen tragen die jeweiligen Autoren die Verantwortung.
Ziehende Kanadagänse, vom Einbürgerer zum Problemfall ?