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Mittelspecht (Dendrocopos medius) |
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Mittelspecht (Dendrocopos medius)
Urwaldspecht wird er landläufig genannt, der Mittelspecht.
Auf den ersten Blick meint man einen kleinen Buntspecht, oder einen Weißrückenspecht vor sich zu haben. Doch bei näherem Hinsehen wird der Unterschied rasch klar.
Neben 3- 4 Zentimeter Körpergröße fehlen zum Buntspecht auch die markanten schwarzen Backenstreifen sowie mindesten 20 - 35 Gramm an Körpergewicht.
Die Abmaße des Mittelspechtes betragen:
Größe: 19 - 21 Zentimter
Gewicht: 50 - 85 Gramm
Mittelspechte besiedeln Areale deren Ausprägung sich bevorzugt aus ( Alten ) Laubmischwäldern zusammensetzt.
Hier findet er stochernd und hackend seine insektenreiche Nahrung.
Im April werden 4 - 7 ( 8 ) Eier in eine eigens kreierte Baumhöhle gelegt und rund 14 Tage erbrütet.
Weitere 21 - 24 Tage später verlassen die Jungspechte den Nistplatz, um weitere 14 Tage bis 21 Tage von den Altspechten mit Nahrung versorgt zu werden.
Im Steigerwald ist er eine von weiteren 7 Spechtarten, die bislang dokumentiert werden konnten.
Der Bestand an Mittelspechten kann mit großzügigen Altholzinseln unterstützt werden.
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Mittelspecht -- Bewohner alter Wälder |
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Mittelspecht (Dendrocopos medius)
Der Mittelspecht wird von der Masse der breiten Bevölkerung kaum wahrgenommen. Für viele ist er der Buntspecht, wobei er - das geben wir gerne zu, beim ersten Blick auch mit diesem zu verwechseln ist.
Zum einen liegt das daran das beide Arten in gleichen Lebensraum anzutreffen sein können, zum anderen erscheint sein Erregungsruf ähnlich dem des Buntspechtes.
Urwaldspecht oder auch Stocherspecht wird er landläufig genannt, der Mittelspecht.Mit etwa 20 Zentimetern an Körperlänge ist der Mittelspecht rund 4 Zentimeter kleiner als der Buntspecht.
Mittelspechte besiedeln Areale deren Ausprägung sich bevorzugt aus ( Alten ) Laubmischwäldern zusammensetzt. Hier findet er stochernd und hackend seine insektenreiche Nahrung.
Noch vor wenigen Jahren wurde diese Spechtart den alten Eichewäldern unserer Region zugeordnet. Doch neuere Untersuchungen haben gezeigt, das diese Urwaldreliktart auch in Buchenwäldern in nicht geringer Zahl vorkommt.
Ja wenn diese eine (mittlerweile selten gewordene) Eigenart besitzen. Das Alter!
Denn erst mit einem Alter von 180 - 200 Jahren wird der Buchenwald für den Mittelspecht erst so richtig interessant. Borkenrisse und abgebrochene, absterbende Äste ermöglichen dem "Stocherspecht" entesprechende Nahrung zu finden.
Der landläufig praktizierte Abtrieb der Buchen, in einem Alter von 120 - 140 Jahren, lässt dieser Spechtart kaum Chancen der Lebensraumnutzung.
Ohne wenn und aber kann der Mittelspecht daher als eine der Leitarten alter Buchenwälder bezeichnet werden. Wo er inmitten dieser Buchenwälder in Erscheinung tritt, kann man davon ausgehen das der Mensch hier dem Alter eine Chance gegeben hat.
Mittelspechte sind sehr standorttreu. Wir haben daher auch in der Bundesrepublik eine Verantwortung gegenüber dieser Art. Es gilt Bereiche zu sichern und zu schaffen welche es ihr erlauben hier eine stabile Grundpopulation zu erhalten. Die Vernetzung von Mittelspechtkorridoren würde hier wertvolle Dienste leisten um dieser Vogelart unter die Flügel zu greifen.
Hauptbestandteile einer Mittelspechtgerechten Waldbewirtschaftung ließen sich z.B. in der Schaffung von Mittelspechtinseln, deren Größe sich um 20 - 25 Hektar bewegen muss. finden.
Diese Mittelspechtinseln müssen einen entsprechend hohen Altbaumbestand mit cira 20 mehrhundertjährigen Buchen oder einem Eichebestand von ca. 25 Eichen auf einem Hektar aufweisen.
Die Bäume dieser Mittelspechtinseln, die jeweils eine Größe von ca. 20 Hektar besitzen, sollten einen Durchmesser von rund 40 cm oder einem Umfang von rund 1,25 Meter auf einer Stammhöhe von ca. 1,25 -1,30 Meter aufzeigen.
Von hier aus gilt es Korriodore, so genannte Mittelspechtkorridore zu entwickeln um eine flächige Besiedlung, durch diese so sehr auf unsere Wälder angewiesenen Vögel zu eröffnen.
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Mittelspecht |
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Mehr zur Art
- http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelspecht
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