Bayernweit vermutet man derzeit etwa 380 Brutpaare.
Roter Milan ( Milvus milvus )
Das Flugbild des Rotmilans ist unverwechselbar. Der tief gegabelte Schwanz macht ihn sehr auffällig. Einst war der Rotmilan auch im Steigerwald recht häufig als Brutvogel anzutreffen, die Rodung von Brutbäumen sowie Lebensraumveränderungen in Folge der veränderte Landwirtschaft ließen das Brutvorkommen erlöschen. Bayernweit vermutet man derzeit etwa 380 Brutpaare.
Im März trifft der Zugvogel Rotmilan bei uns ein. Sollte er wieder einmal zur Brut schreiten wird er seinen Horst auf hohen, exponiert gelegenen Baumriesen platzieren. In dieses voluminöse Baumnest legt der Rotmilan 2 – 4 gefleckte Eier ab und bebrütet diese etwa 30 Tage.
Nach weiteren 50 Tagen verlassen die jungen Rotmilane, welche zwischenzeitlich mit Mäusen, Regenwürmern, Fröschen etc. gefüttert wurden den Horst, und machen sich nach einiger Zeit mit den Altvögeln im August auf seine Überwinterungsgebiete in Nordafrika aufzusuchen.