Einst auch in den waldreichen Sektoren unserer Republik anzutreffen, wurde der mächtige Greif in den vergangenen Jahrhunderten ausnahmslos in die Alpen zurück gedrängt. Erst 1925 wurde der Steinadler ganzjährig geschont.
Derzeit vermutet man etwa 60 Brutpaare in Bayern.
Ende März beginnt der Steinadler mit dem Horstbau. Innerhalt eines angestammten Brutreviers legt der Steinadler in der Regel mehrere Nester an und verwendet diese abwechselnd.
So werden die zwei gut getarnten Eier etwa 45 Tage abwechselnd bebrütet, und verlassen den Horst nach etwa 75 Tagen bis 80 Tagen. Ausgeflogene Jungvögel streifen weit umher und erreichten so in 2004 auch den Norden Bayerns.
Grundnahrungsmittel des Steinadlers sind Murmeltiere , Gemsen, Hasen , Amphibien etc.
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