Bachstelze
( Motacilla alba )
Ein unruhiges Vögelchen ist die rund 18 cm große Bachstelze.
Fast ständig wippt sie mit ihrem schwarzgrauen Schwänzchen. Mit Trippelschritten ist sie fast ständig bei der Nahrungssuche zu erkennen.
Als Kulturfolger bevorzugt sie menschliche Umgebung in Dörfern und anderen Ansiedlungen gerne in der Nähe zu Gewässern und Sektoren mit Viehhaltung.
Bei uns trifft sie meist im März ein. Den Winter hat der Vogel in Überwinterungsgebieten verbracht die nahe dem Mittelmeer liegen.
Bachstelzen sind bei der Auswahl ihrer Niststellen sehr flexibel.
Um diesem sympathischen Vogel geeignete Niststätten anbieten zu können, die auch vor Katzen und anderen Fressfeinden Sicherheit bieten wurden im Jahre 2002 – 2006 von uns zahlreiche Halbhöhlennistkästen montiert.
Das Ergebnis ist sehr Erfolg versprechend, wurden 40% dieser Nisthilfen von Bachstelzen befolgen. 51 % der Nisthilfen besiedelten Gebirgsstelzen / Wasseramsel oder auch Hausrotschwänze.
In 37 % der „Bachstelzennisthilfen“ kam es zu einem erfolgreichen Reproduktionszyklus. Das Nest besteht aus Moos, Halmen oder auch Zweigen.
Das Gelege der Bachstelze besteht aus bis zu 6 Eiern, welche das weibliche Tier rund 14 Tage erbrütet.
Nach 14 Tagen Nestlingszeit wobei die Jungbachstelzen hier von beiden Elternteilen unter anderen mit Insekten gefüttert. Regelmäßig kann erkannt werden, das die Eltern ihre Jungen förmlich noch einige Tage „führen“ und füttern, bis sie selbständig Nahrung aufnehmen.
In der Regel schließt sich eine zweite Brut an, bevor und die Bachstelzen im September / Oktober wieder verlassen.
Artikel in autorisierter Abstimmung mit allen am Projekt beteiligten Instititionen. Für die hier gelistetetn Darstellungen tragen die jeweiligen Autoren die Verantwortung.
Artenschutz im Steigerwald