Auerochsen im Aurachtal
Seit 2006 beweiden imposante Auerochsen ( nachgezüchtete Heckrinder ) die Auen und Schilfgürtel des Aurachtals bei Walsdorf / Zettelsdorf.
Mit dem Einsatz der Urrinderrasse soll der Talraum der Aurach offen gehalten und zukünftig neue / alte Lebensräume für andere seltene Tierarten gesichert und neu „gestaltet“ werden.
Besonders der Leitbulle „Luzifer“ zeigt sich sehr eindrucksvoll in seiner Erscheinung.
Initiiert und betreut wird dieses Projekt vom Landschaftspflegeverband Bamberg.
Ur
( Bos primigenius )
Die ersten konkreten Nachweise des Auerochsen ( Urs ) aus dem mitteleuropäischen Sektor reichen rund 250 000 Jahre zurück. Alle heutigen Rinderrassen haben ihren Ursprung im Ur.
Der Auerochse erreicht eine Körperlänge von bis zu 3,10 Meter ein Gewicht von bis zu einer Tonne, sowie eine Körperhöhe von über 180 cm.
Im Jahre 1627 wurde der letzte frei lebende Auerochse in Europa erlegt.
Sein bevorzugter Lebensraum waren vermutlich lockere , lichte ( Ur ) Wälder mit offener Weidefläche. Hier fanden sie die Nahrung die sie brauchten; Eicheln, Gräser und Kräuter.
Zurückgezüchtet wurden die Auerochsen in die So genannten Heckrinder, welche in ihrer Form dem Ursprungsrind wohl sehr nahe kommen.
Unten Rechts, weitere Einblicke in das Familienleben der "Aurachtalochsen".
Artenschutz im Steigerwald