Spechte haben Ameisen zum fressen gern.
Im Spätherbst und während der Wintermonate erkennen wir vielfach „angebohrte“ Ameisenhügel.
Die Ursache ist recht rasch aufgeklärt.
Der Grün- jedoch auch der als Indikator naturnaher Wälder fungierende Grauspecht holen sich mit ihrer klebrigen Zunge während der proteinarmen Jahreszeit Ameisen aus den unterirdisch gelegenen Staatenbereichen.
Was sich dem Betrachter solches Vorhabens als zerstörerisches Werk offenbaren mag ist kaum mehr als ein kleiner kosmetischer Eingriff in den Naturhaushalt.
Ein mehrtausend Exemplare umfassendes, gesundes Ameisenvolk übersteht diesen Eingriff ohne Schwierigkeiten.
Schon im Frühsommer behebt die Ameisen - Reparaturabteilung diese Schäden sehr rasch.
Freuen wir uns am Anblick von Wissen und Waldameisenstaaten und deren imposanten Bauwerken ebenso wie an den Spechtspuren, die das funktionierende Miteinander zeigen.
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Artenschutz im Steigerwald