Bienenfresser
Tropisch anmutend so zeigt sich der Bienenfresser.
Hinsichtlich der Farbauswahl kommt er wohl dem heimischen Eisvogel am nächsten, ist aber fast doppelt so groß, nämlich rund 28 Zentimeter. Auf die Wager bringt der Sommerbote etwa 55 – 62 Gramm.
Im April / Mai kommt der Bienenfresser ab und an auch in wärmebegünstigte Lagen Deutschlands zurück. Große Gewässerstrukturen bzw. dessen mittelbares Umfeld werden bevorzugt frequentiert, wobei auch gewässerferne Areale hin und wieder ( wenn das Nahrungsangebot passt ) aufgesucht werden.
Bienenfresser sind Koloniebrüter, welche sich zu zahlreichen ( Brut )- Gruppen ( hier extremer Gegensatz zum Eisvogel – wobei sich auch bei Eisvogel – ausreichendes Nahrungsangebot muss vorhanden sein – eine Tendenz zum Koloniebrüten nicht ausschließen lässt, wie Untersuchungsreihen zeigen ) zusammenfinden.
Ihre Brutröhre mit dahinter liegender Brutkammer, legen diese Vögel wir Uferschwalben in Steilwandflächen an. Wobei die Röhren etwa einen halben Meter tiefer sind als die der Uferschwalben. Mitte Mai wird mit dem Brutgeschäft begonnen. In den Brutkessel werden meist 5 Eier gelegt und bis zu 24 Tage bebrütet.
Etwa die gleiche Zeitspanne werden die Nestlinge mit Insekten versorgt. Nach dem verlassen des Nestes findet die Versorgung der Jungvögel etwa weitere 10 Tage bis 14 Tage statt.
Der Name Bienenfresser leitet sich von der bevorzugten Nahrung dieser Spezies ab. Bienen und andere Hautflügler werden gerne verzehrt, wobei auch ( Groß ) – Käferarten nicht verschmäht werden. Einem Turmfalken gleich wird Gewölle ausgeworfen.
Mitte Ende August verlässt uns der Bienenfresser in Richtung ( Nord ) Afrika , wo er den Winter verbringt.
Unten Rechts gehts Weiter .......
Artenschutz im Steigerwald