Bekassine
Manch Zeitgenosse mag seinen Ohren und Augen nicht glauben, wenn er gen Himmel sieht um einen Vogel „meckern“ zu hören.
Die Bekassine stößt jedoch innerhalb der Balzflüge ähnlich klingende Laute , jedoch nicht stimmlich generiert , aus.
Zwischenzeitlich ist dieser Vogel der Feuchtwiesenbereiche, auch in Franken sehr selten geworden. Spätestens im April können wir den Watvogel an einzelnen Stellen bei uns beobachte. Im Mai beginnt diese Spezies, welche ganz besonders unter der Veränderung ihrer Lebensräume leidet, mit dem Brutgeschäft.
Ein Boden – Muldennest aus Gräsern und Halmen, nimmt meist 4 ( 5 ) Eier auf, die nun rund 20 – 21 ( 22 ) Tage bebrütet werden. Wenige Tage nach dem schlüpfen verlassen die Nestflüchter ihren gebutsort um sich mit den Altvögeln auf die Suche nach Nahrung zu begeben.
Insekten und Insektenlarven stehen im Mittelpunkt dieser Bestrebungen.
Gegen Ende August beginnen Bekassinen mit dem Flug in ihre Winterquartiere, die in Afrika liegen.
Positive Erkenntnisse gewinnen wir in den letzen beiden Jahren in den vom Wasserwirtschaftsamt „vernässten“ Flächen. Hier ist die Bekassine zu mindest zeitenweise wieder etwas häufiger zu erkennen.
Artenschutz im Steigerwald