Letzer Halt vor dem Amphibientod - von der Funktionalität einer stationären "Amphibienstopprinne".
Einige Amphibienübergänge die von uns betreut werden, zeichnen sich mit einer Besonderheit aus. Nebenstrecken führen direkt auf Hauptverkehrsstraßen - mit ihnen kommen die Amphibien.
Denn Erdkröte, Bergmolch & Co. orientieren sich unter anderem auch an der Geländetopographie. Lichteinfall, Geländeebenheit, klimatische Bestandteile dies alle spielt bei der Massenwanderung eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Gerade die "Flurwege" bieten zahlreiche, bevorzugte Ansprüche. Soll heißen sie kommen der Wanderung weit entgegen. Zu mindest soweit bis sie in die stark befahrenen Straßenabschnitte münden.
Da einige dieser Flur- oder Waldwege kaum mobil verbaubar sind, bemühen wir uns gemeinsam mit den Fachbehörden des Naturschutzes Lösungen anzustreben, die eine effektive Lösung bieten kann.
Einer dieser zielführenden Lösungen liegt in der Installation einer speziellen Amphibienwegsperre.
Sie kann in der Regel ( bei richtiger Auslegungsform ) kaum von Amphibien überquert werden. Somit verhindert diese Einrichtung den Tod unzähliger Amphibien. Wenn dann zusätzlich noch eine stationäre Leiteinrichtung nebst Amphibien / Kleintiertunnel installiert werden kann, ist es geschafft.
Doch bis alle Übergänge auf diese Weise gesichert sein werden kann es noch dauern.
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Artenschutz im Steigerwald