Bergfink
Bergfinken sind in unseren Breiten typische Wintervögel. Sie weichen in strengen Wintern in die wärmeren Gefilde aus, zu welchen auch das Maintal und der Steigerwald zu rechnen sind.
Im November 08, Januar 09 konnten wir Schwärme von über 50 Exemplare erkennen, die sich auf Feldern und Wiesen / Waldnähe auf Nahrungssuche befanden.
Auch die Pflanzung von Vogelbeerbüschen scheint sich bewährt zu haben, konnten wir einige dieser flinken Gesellen doch bei der Ernte der roten Beerenkörper beobachten.
Bergfinken ereichen Körperlängen von bis zu 15 Zentimetern und werden 36 Gramm schwer. Ihr typischer Lebensraum sind die Nadel- und Birkenwälder der nördlichen Hemisphäre.
Im Mai wird mit der Paarung, im frühen Juni mit der Eiablage begonnen.
Meist werden 5 - 7 Eier in ein Moosnest ( kein Höhlenbrüter ) gelegt und hier 14 Tage erbrütet.
Weitere 14 Tage später verlassen die Jungfinken den Nistplatz um weitere 10 Tage von den Eltern mit Insekten , Larven und Spinnentieren versorgt zu werden.
Bergfinken sind unseren Buchfinken und deren Schwarmverhalten äußerst ähnlich.
Artenschutz im Steigerwald