Frühlingsboten - Unter dieser Rubrik möchten wir Ihnen auf zahlreichen Folgeseiten die Schönheiten des Frankenfühlings und dessen Einzug vorstellen.
Den Beginn macht der Winterling.
Am Seitenende haben wir eine fortschreitende Bilanzierung aufgestellt, die Ihnen eine Legende an die Hand geben möchte sich auf das Bevorstehende vorzubereiten ...
Frühlingsbote - Winterling
Bereits im Januar 2009 zeigt sich
das farbige Hahnenfußgewächs in begünstigten Lagen.
Da aktuell bei uns noch
keine Schneeglöckchen anzutreffen sind, ist der Winterling mit seinen leuchtend
gelben Blüten der erste Frühlingsbote.
Ihr griechischer Name bedeutet
winterlich blühend und sagt sehr viel aus.
Winterlinge sind keine einheimischen Pflanzen,
sie stammen ursprünglich aus Südosteuropa und Asien und wurden vor einigen
hundert Jahren bei uns eingebürgert.
Aus der gezielten menschlichen Pflanzung verwilderten
zunehmend Ableger und wurden zu „Wildgewächsen“.Seither kennen wir den Winterling auch "verwildert" in Parks und Wäldern.
Was der farbenfrohe Ersteindruck
wohl kaum vermuten lässt, jedoch sind Winterlinge giftig.
Die Toxigkeit umfasst
die gesamte Pflanze, wobei doch die Pflanzenknolle besonders giftig ist.
Also Finger Weg!
Winterlinge erreichen Wuchshöhen
von etwa 15 Zentimetern und zeigen sich sehr Frosthart. Da diese Pflanze eine
der ersten Futterpflanzen ist ( Bienen und andere Insekten benötigen den Nektar ) sollten sie auch
diesen vorbehalten bleiben.
Besonders auf feuchten, fruchtbaren Böden bilden
Winterlinge relativ große Populationen, die ein wunderschönes „Gelb“ in die zur
Winterzeit farbarme, fränkische Umwelt bringen.
Unten Rechts gehts weiter mit den Frühjahrsblühern ........
Hier eine Aufstellung was Sie auf den nachfolgenden Seiten noch alles Blühendes erwartet:
Aufstellung
– auf Folgeseiten, die den Fortschritt des Frühlings 2009 aus unserer Sicht darstellen, wurden
folgende Frühlingsblüher von Albert
Meier für Sie dokumentiert:
Seite
Name des Frühlingsblühers
1 Ehrenpreis Persisch
2 Gänseblümchen
3 Weide
4 Hasel
5 Schneeglöckchen
6 Schneeglöckchen 2
7 Vogelmire
8 Winterling + Krokus
9 Huflattich + Märzenbecher
10 Scharbockskraut + Katzenpfötchen
11 Huflattich
12 Wachholder
13 Buschwindröschen +Hungerblume
14 Waldsauerklee
15 Brennessel ( Große )
16 Schöllkraut
17 Lungenkraut
18 Blaustern Zweiblättrig
19 Seidelbast
20 Schlüsselblume
21 Löwenzahn
22 Scharfgarbe
23 Bärlauch
24 Ringelkraut
25 Weißdorn
26 Stiefmütterchen
27 Goldstern
28 Leberblümchen
29 Wiesen - Schaumkraut
30 Efeu- Ehrenpreis
31 Geiskraut
33 Küchenschelle
34 Kuhschelle
35 Zimbelkraut
36 Golddistel
37 Silberdistel
38 Seidelbast
39 Helm Knabenkraut
40 Haselwurz
41 Pfaffenhütchen
42 Goldnessel
43 Schneeball ( Gewöhnlicher )
44 Schneeball ( Wolliger )
45 Knack - Erdbeere
46 Wolfsmilch ( Sonnwend )
47 Fingerkraut
48 Heckenkirsche
49 Knoblauchsrauke
50 Gundermann
51 Hellerkraut Durchwachsenes
52 Frühlings Fingerkraut
53 Zypressen - Wolfsmilch
54 Kornelkirsche
55 Flieder
56 Vielblütiger Weißwurz
57 Spitzwegerich
58 Sumpf - Dotterblume
59 Gemeine Pestwurz
60 Nelkenwurz
61 Gold - Hahnenfuß
62 Vielblättrige Einbeere
63 Gelbes - Windröschen
64 Rötlicher Schuppenwurz
65 Frühlings - Platterbse
66 Heidelbeere
Artenschutz im Steigerwald