Auerhuhn
Das Auerhuhn steht in
Bayern auf der Liste vom Aussterben bedrohter Vogelarten.
Besonders in
Nordbayern sind die Bestände auf kleine
Restareale z.B. der Hochröhn und das Fichtelgebirge konzentriert.
Noch bis in die 50er
Jahre hinein war auch der nördliche Steigerwald vom Auerwild besiedelt, wobei
sich die damaligen Bewirtschaftungsformen offener Beerenreicher ( Nadel ) –
Wälder positiv auf diese Vogelart auswirkten.
Auerhähne erreichen Körperlängen
von 90 Zentimetern und ein Gewicht von über 3 Kilogramm.
Der Standvogel legt
sein Nest in einer Bodenmulde an, in die das gut getarnte Weibchen 5 – 8
ebenfalls bestens getarnte Eier legt.
Innerhalb 26 – 29 (
31 ) Tagen werden diese erbrütet und nach wenigen Stunden verlassen die jungen,
Nestflüchtenden Auerwildküken den Geburtsort.
Fugfähig sind die
Jungen mit etwa 20 Tagen.
Auherhühner ernähren
sich vor allem von ( Heide ) – Beeren,
jungen Nadelbaumtrieben ( durch diesen „Verbiss“ wurden diese Tiere auch
im Steigerwald als „Schädling“ eingestuft )
Besonders imposant
ist die Balz des Auerhahns, das sich durch glucksende Laute und das sich
anschießende „Schleifen“ besonders hervorhebt.
Derzeit wird der
Bestand an Brutpaaren in ganz Bayern auf etwa 500 Paaren geschätzt.
Artenschutz im
Steigerwald