Eberns
Stadtwald ist eine Zukunftsinvestition
Eberns Stadtwald wächst - und dies in zweifacher
Hinsicht: Durch den Kauf des Bundeswehrgeländes sind nochmals 138 Hektar
hinzugekommen, der Großteil davon Schutzgebiet nach der europäischen
FFH-Richtlinie.
Beim Waldgang des
Eberner Stadtrates berichtete Revierförster Wolfgang Gnannt zudem von
„gigantischen Zuwächsen“ bei vielen Baumarten und in vielen Waldabteilungen.
So schwärmte der Forstexperte denn auch von „kleinen Schatzkammern“ und wagte
Ausblicke bis ins Jahr 2100.
Der Umbau vor dem Hintergrund der
Klimaveränderungen wurde an zwei Beispielen erläutert, wobei stark auf
Naturverjüngung gebaut wird. "Wir setzen auf Baumarten, von denen wir
trotz des Klimawandels in 80 oder 90 Jahren gute Erträge erwarten", sagte
Gnannt. Dazu gehören auch Esskastanie, Schwarz-Nuss,Erle, Esche, Bergulme und
andere "Exoten", weniger die Fichte.
„Prima Bestand“
„Nur beglückwünschen“
mochte der Revierleiter die Stadtverantwortlichen zum Kauf des
Bundeswehr-Areals samt Übungsgelände, wo ein Wald erworben wurde, der den
Kaufpreis fast schon rechtfertige.
Allerdings habe die Bundesforstverwaltung
zuletzt noch viel Holz geschlagen, weswegen der Hiebsatz in den nächsten Jahren
zurückgefahren werden sollte. Gnannt: „Da müssen wir die Bremse reinhauen. Es
sieht zwar ausgeplündert aus, ist aber dennoch ein prima Bestand.“
Bürgermeister Robert Herrmann erinnerte daran, dass dies der einzige Bereich
des Stadtwaldes ist, für den ein Bebauungsplan existiert und „partiell andere
Nutzungen vorgesehen sind, wenn sie positive Impulse für die Stadt geben“.
Auch
sei die Stadt bestrebt, die eher ungünstigen Kieferbestände aufzuwerten.
Quellenangabe: Fränkischer Tag /
Hassberge / 13.07.09 Autor 13.07.09
Ralf Kestel
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Artenschutz
im Steigerwald
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