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NABU: Harlekin schlägt Hummel
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NABU: Harlekin schlägt Hummel

26/27.06.2021

Asiatischer Marienkäfer erstmals auf Platz 1 beim Insektensommer
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Berlin – Sechs Beine, bis zu 19 Punkte, ein „W“ auf dem Kopfschild und ein Riesen-Appetit auf Blattläuse: Der Asiatische Marienkäfer schwirrt erstmals auf Platz 1 beim NABU-Insektensommer und verdrängt damit die Steinhummel, die in den Vorjahren das am häufigsten gemeldete Insekt war. Insgesamt haben 9.060 Menschen vom 4. bis 13. Juni Insekten beobachtet und an den NABU gemeldet.

„Das ist eine Steigerung zum vergangenen Jahr, als wir 8.370 Teilnehmende im ersten Zählzeitraum hatten“, freut sich NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Unser Insektensommer trifft einen Nerv. Viele Menschen wollen mehr über diese interessante und überaus wichtige Tiergruppe wissen und sich für sie engagieren.“
Der Spitzenplatz für den auch Harlekin genannten Asiatischen Marienkäfer erklären die NABU-Insektenexperten vor allem mit dem Wetter. „Durch das sehr kühle und feuchte Frühjahr konnte der Asiatische Marienkäfer erst vergleichsweise spät mit der Fortpflanzung beginnen. Im ersten Zählzeitraum im Juni waren dann besonders die erwachsenen Tiere aktiv und wurden so häufiger als Larven und Puppen gesichtet, das war im letzten Jahr nicht so“, sagt NABU-Insektenexpertin Dr. Laura Breitkreuz.
 
Das kühle Frühjahr ließ auch die Pflanzen später als üblich blühen oder die Blüte fiel teils ganz ins Wasser. Das bekamen besonders Hummeln und Wespen zu spüren. Deren Königinnen machen sich im Frühjahr auf, Nester zu bauen und neue Völker zu gründen. Findet sich wenig Nahrung, sterben viele Königinnen. Und für jede gestorbene Königin fehlen im Sommer hunderte Nachkommen. Breitkreuz: „Besonders schwierig war der Frühlingsbeginn offensichtlich für Ackerhummeln und Erdhummeln. Gegenüber den Vorjahren nahmen die Erdhummelsichtungen beim Insektensommer um die Hälfte ab.“  Ähnlich sieht es bei den Wespen aus, Deutsche Wespe und Gemeine Wespe lagen nur bei 40 Prozent des Vorjahres. „Es könnte also sein, dass 2021 kein Wespenjahr wird“, sagt Breitkreuz.
 
Einen Einstieg in die vielfältige und faszinierende Welt der Insekten bietet die Entdeckungsfrage, die seit vergangenem Jahr bei jedem Insektensommer gestellt wird. „Dabei sollen die Teilnehmenden schauen, ob sie den aus Fernost importiert Asiatische Marienkäfer oder der heimische Siebenpunkt häufiger sehen“, so Breitkreuz. „2020 hatte der Siebenpunkt das Rennen gemacht. In diesem Jahr liegt der Asiatische vorn – bisher.“
 
Die Chance für den Siebenpunkt, den Harlekin doch noch vom Thron zu stoßen, kommt schon bald: vom 6. bis 15. August findet die Hochsommerzählung der Insektensommers statt. Dann wir auch wieder die Entdeckungsfrage nach den Marienkäfern gestellt.
 
Quelle
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NABU-Pressestelle
NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 77/21 | 24. Juni 2021
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Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

  • Das Kleine Ochsenauge ist  selten und gilt als stark gefährdet. Von Hyponephele lycaon fliegt im Jahr nur eine Generation,hier auf einer Skabiose, ihrer bevorzugten Nahrungspflanze.Es fliegt schnell und knapp über dem Boden und wird auch mit dem häufigeren großen Ochsenauge verwechselt.

Für die Eiablage werden Rispengräser, Schwingel oder Trespe benötigt.Das Weibchen legt für Falterverhältnisse recht große Eier die an die Nahrungspflanzen angeheftet werden. Daher ist auch ihr Vorkommen auf steppenartige, grasige Flecken beschränkt.Auf selten gemähten Feldrändern, Brachflächen, ungemähten Eisenbahntrassen,aber das gibt es bei uns kaum noch.

Autor
Bernhard Schmalisch im Juni 2021

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Umweltverbände warnen vor Industrialisierung der Nord- und Ostsee
Umweltverbände warnen vor Industrialisierungder Nord- und Ostsee

26/27.06.2021
 
  • Mehr Nachhaltigkeit bei der marinen Raumordnung gefordert
 
Hamburg/Berlin – Umweltverbände fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Entwurf der Marinen Raumordnung eine nachhaltige Nutzung der deutschen Meere ohne Gefährdung von Schutzgebieten. Schon heute gehören die deutsche Nord- und Ostsee zu den am stärksten industrialisierten Meeresgebieten weltweit und ihr ökologischer Zustand ist schlecht. Der neue Marine Raumordnungsplan für die deutsche Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) soll hier für Ausgleich sorgen – doch der finale Entwurf sieht das Gegenteil vor. „Die jetzt geplante deutliche Zunahme der Nutzung von Nord- und Ostsee darf nicht auf Kosten von Arten und Lebensräumen gehen.

Der Ausbau der Offshore-Windenergie und Meeresnaturschutz müssen Hand-in-Hand gehen, um sowohl der Klima- als auch der Biodiversitätskrise zu begegnen. Um einen naturverträglichen Ausbau der Offshore Windenenergie zu ermöglichen, muss auch die Belastung anderer Nutzungen drastisch reduziert werden. Bereits heute finden in Schutzgebieten Rohstoffabbau, Leitungsbau, militärische Übungen, unbegrenzte Schifffahrt und Fischerei statt. Auch der Ausbau der Offshore Windenergie in Schutzgebieten wird im aktuellen Plan nicht mehr ausgeschlossen. Dies ist ein massiver Rückschritt zum aktuell gültigen Plan von 2009. Die Gesamtbelastung unserer Meere und Küsten ist viel zu hoch und der rechtlich verbindliche gute Umweltzustand kann so nicht erreicht werden“, kritisieren die Umweltverbände BUND, DEEPWAVE, DNR, Fair Oceans, Greenpeace, NABU, Schutzstation Wattenmeer, Whale & Dolphin Conservation und WWF.
Die Bundesregierung fordert, dass Biodiversitäts- und Klimaschutz international eng miteinander verknüpft werden. Doch vor der eigenen Haustür droht dies zu misslingen. Allein im Naturschutzgebiet Doggerbank, der größten Sandbank der Nordsee und wichtiger Lebensraum für Seevögel, Haie und Wale, soll laut Planungsentwurf der Ausbau von bis zu sechs Gigawatt Windenergie geprüft werden. Dadurch wird mindestens ein Drittel der Schutzgebietsfläche  verbaut.  „Hier wird eine rote Linie überschritten“, kritisieren die Umweltverbände. „Die Europäische Kommission hat aufgrund der mangelhaften Umsetzung des Natura-2000-Schutzgebietsnetzwerks bereits ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Wie schrill müssen die Alarmglocken noch läuten bis die zuständigen Behörden endlich umsteuern?“, warnen die Verbände. Wenn der Klimaschutz im Meer priorisiert wird, geht das nur mit gesunden Meeren, denn diese sind die größten Kohlenstoffsenken der Welt. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt, dass Meeresschutzgebiete frei von Nutzung hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.
 
Noch vor der Bundestagswahl möchte das Bundesinnenministerium den Raumordnungsplan unter fachlicher Ausarbeitung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie per Rechtsverordnung verabschieden – im Einvernehmen mit den anderen beteiligten Ministerien. Ob dies gelingen wird, bleibt aufgrund der vielen ungelösten Konflikte im finalen Entwurf unklar. Für die Umweltverbände steht fest, dass das Ziel der Raumordnung – die nachhaltige Nutzung und der gute Umweltzustand – mit dem vorgelegten Entwurf klar verfehlt wird.
 
 
Weitere Infos:
Stellungnahme der Umweltverbände: https://www.nabu.de/downloads/3-natur-und-landschaft/meeresschutz/210625_MRO_Stellungnahme_NGOs_Juni_2021.pdf
 
Hintergrund
Der finale Entwurf des Raumordnungsplans vom 2. Juni 2021 legt die Nutzung der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in Nord- und Ostsee für die nächsten Jahrzehnte fest. Damit hat der Prozess auch eine Schlüsselfunktion für den Schutz von Nord- und Ostsee. Seit Ende 2019 wird über die neue marine Raumordnung verhandelt, die dritte öffentliche Beteiligungsphase läuft bis zum 25.6.2021. Nach einer finalen Ressortabstimmung soll der neue Raumordnungsplan als Verordnung durch das Bundesinnenministerium noch vor der Bundestagswahl verabschiedet werden. Eine parlamentarische Beteiligung ist nicht vorgesehen.
 
Die EU-Richtlinie zur maritimen Raumordnung (2014/89) sieht vor, dass in den nationalen Raumordnungspläne für die AWZs der Mitgliedsstaaten zum Erreichen des guten Umweltzustands beitragen, wie es die EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (2008/56) vorsieht. Dies bestätigt die Europäische Kommission in ihrem Bericht zur Umsetzung der MSRL von 2020 und die Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen:
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:52020DC0259&from=EN   
https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/226/1922698.pdf
 
 
Informationen zum laufenden Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission gegen Deutschland zur mangelnden Umsetzung des Natura-2000-Schutzgebietsnetzwerks:
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_21_412
 
Für Rückfragen:
BUND-Meeresschutzreferentin Nadja Ziebarth (0174-3191424);
DEEPWAVE-CEO Anna Groß (040-46091461)
DNR-Geschäftsführer Florian Schöne (030-678177599)
Fair Oceans-Kai Kaschinski (0152-29517004)
Greenpeace-Meeresexperte Thilo Maack (0171- 8780841)
NABU-Meeresschutzexpertin Dr. Aline Kühl-Stenzel (0174-1818477)
Schutzstation Wattenmeer-Katharina Weinberg (04841-668544)
Whale & Dolphin Conservation-Leiter Meeresschutz Fabian Ritter (01577-3448274)
WWF-Meeresschutzexpertin Carla Langsenkamp (01511-8856864)
 

Quelle
NABU-Pressestelle
Gemeinsame Pressemitteilung vom 25. Juni 2021

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Kleiner Konsens im Insektenschutz
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NABU: Kleiner Konsens im Insektenschutz

26/27.06.2021

Krüger: Ein erster Schritt in die richtige Richtung / Um Insektenschwund wirklich zu stoppen, sind deutlich ambitioniertere Maßnahmen erforderlich
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Berlin
– Heute (25.06.2021) hat der Bundesrat dem Insektenschutzpaket aus Insektenschutzgesetz (ISG) und Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PfSchAnwV) zugestimmt. Es enthält einige wichtige Maßnahmen für den Insektenschutz. Dennoch wird das Paket durch zahlreiche Ausnahmen abgeschwächt.
 
NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Unsere Insekten schwinden weiterhin in rasantem Tempo. Auch wenn dieses Insektenschutzpaket ein erster Schritt in die richtige Richtung ist, wird es noch keine Trendumkehr beim Insektenschwund bringen. Die Einschränkungen für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in den wertvollen Schutzgebieten ist ein erster, wichtiger Schritt. Insgesamt sind die gesetzlich verankerten Maßnahmen aber noch zu gering. Auch eine Erfolgskontrolle ist bislang nicht vorgesehen. Für viele Regelungen gelten künftig auch noch Ausnahmen - die kommende Bundesregierung sollte den Insektenschwund daher als eine der großen Herausforderungen unserer Zeit ernst nehmen und hier deutlich nachbessern.“
Der NABU fordert, eine allgemeine Strategie zur Pestizid-Reduktion in der gesamten Agrarlandschaft sowie naturnahe strukturreiche Landschaften und Lebensräume stärker in den Blick zu nehmen. Hier braucht es u.a. weitere Regelungen, etwa zehn Prozent unbewirtschaftete Flächen in der Agrarlandschaft. Dafür sollte auch der im Aktionsprogramm Insektenschutz vorgesehene Refugialflächenansatz umgesetzt werden. Danach dürften biodiversitätsschädigende Pestizide nur dann auf einer Fläche eingesetzt werden, wenn auf dieser eine Rückzugsfläche für Insekten vorhanden ist oder sie an eine Rückzugsfläche grenzt.
 
Zum Hintergrund:
Das Insektenschutzpaket besteht aus dem ISG in Form von Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatschG) und der PfSchAnwV. Während das ISG Maßnahmen wie den Biotopschutz oder die Lichtverschmutzung adressiert, sind in der PfSchAnwV Regelungen für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vorgesehen. So werden im BNatschG etwa Streuobstwiesen, artenreiches Grünland, Trockenmauern und Steinriegel als geschützte Biotope unter Schutz gestellt. Die Lichtverschmutzung wird reduziert, das „Natur auf Zeit“-Konzept gestärkt und einige Biozide in Naturschutzgebieten werden verboten. In der PfSchAnwV wird die Anwendung von einigen Pflanzenschutzmitteln (Herbizide und bienengefährdende Insektizide) in wertvollen Schutzgebieten eingeschränkt und Pflanzenschutzmittel auf Gewässerrandstreifen generell verboten. Auch der stufenweise Ausstieg aus dem umweltschädlichen Unkrautvernichter Glyphosat ist darin geregelt.

Kritisch sieht der NABU, dass in FFH-Gebieten (Flora-Fauna-Habitat) etwa Obst-, Wein- und Gartenbau sowie Sonderkulturen von den Anwendungsverboten für Pflanzenschutzmittel ausgenommen sind. Übrig bleibt damit nur das Grünland, auf dem die genannten Pflanzenschutzmittel kaum eingesetzt werden. Darüber hinaus wird auf Ackerflächen von FFH-Gebieten bis zum 30. Juni 2024 lediglich auf freiwillige Maßnahmen gesetzt.


Quelle
NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 79/21 | 25. JUNI 2021
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Insektenschutzpaket


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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  • Himmelblauer Blattkäfer (Chrysolina coerulans) ... die als Nahrung aufgenommenen Minzearten dienen mutmaßlich auch der Abwehr der Fressfeinde.

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Der Mauersegler - Kindergarten im Steigerwald
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Der Mauersegler - Kindergarten im Steigerwald

25/26.06.2021

  •     Ein breit angelegtes Gemeinschaftsprojekt macht in bislang wohl in ganz Deutschland einmaliger Form innerhalb einer überregionalen Projektreihe auf zunehmende Lebensraumverluste so genannter „Gebäudebrüter“ aufmerksam und setzt sichtbare Zeichen zur Sicherung fränkischer Biodiversität

Gemeinsam im Sinne uns nachfolgender Generationen
Artenschutz in Franken®, der Kindergarten St. Sebastian und die Gemeinde Rauhenebrach sind die Partner dieses in die Zukunft gerichteten, innovativen Gemeinschaftsprojektes, das unabhängig voneinander durch die Bayernwerk AG und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wurde und wird.

Bayern / Prölsdorf. Ein über 8 Jahre angesetztes Mauersegler – Monitorring war für die Initiative Artenschutz im Steigerwald  Anlass sich höchst intensiv mit dem Mauerseglerschutz zu befassen. Das darin erfasste Ergebnis ließ uns alle sehr aufmerksam werden, zeigte diese Untersuchung eindeutig regional stark ausgeprägte Bestandsreduktionen auf. 

Die „Langlebigkeit“ einer lediglich temporär in Franken präsenten Vogelart macht es dem Mauersegler und seinen Ansprüchen an den geforderten Lebensraum nicht einfacher. Besonders der Bestandsrückgang in vielen fränkischen Dörfern ließ aufhorchen, da sich im direkten Lebensumfeld ( Nahrungsspektrum ) kaum eine offensichtliche ( Lebens ) – Raumveränderung ergeben hat.

Selbst strukturelle Biotopverbesserungen ( Verbesserung des regionalen Nahrungsspektrums, durch Optimierungsmaßnahmen  ) ließen die Rückläufigkeit eindeutig erkennen.

 Als Hauptursache des Bestandsrückgangs kristallisierten sich nach weitere Untersuchungsprozessen nachweislich, deutlich zunehmende Brutplatzverluste heraus, welche in erschreckendem Maße zunehmen. Vormals lediglich bereits meist auf Einzelbauwerke beschränkt, trugen und tragen zunehmend energetische Bausubstanzveränderungen mit zu diesem gravierenden Einbruch bei.

Besonders ( hochwertige ) ältere Bauwerke, unter dessen Dächern sich der Mauersegler traditionell noch fortpflanzen durfte, sind von Bauwerksanierungen zunehmend betroffen.


In der Aufnahme

  • Nachdem die "Zeigerart" Star die Nisthilfe nach der zweiten Brut verlassen hatte zogen die Mauersegler im Juni ein ....
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„Stele der Biodiversität®“ - Standort Wils in Sachsen-Anhalt
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 „Stele der Biodiversität®“ - Standort Wils in Sachsen-Anhalt

25/26.06.2021


Ein Projekt des Artenschutzes in Franken® und dem Naturpark Unteres Saaletal e. V., das von der Gemeinde Salzatal und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wils / Sachsen - Anhalt. Viele (Wild) - Tier- und Pflanzenarten fanden und finden sich als bevorzugt ursprüngliche Fels- und Höhlenbewohner, seit vielen Jahrhunderten als sogenannte Kulturfolger in und an von Menschenhand geschaffenen Gebäuden (Kunstfelsen) wieder. Hierzu zählen auch zahlreiche Säugetier- Vogel- und Insektenarten, welche die Gebäude vielfach intensiv als Brutplätze, Sommerquartiere oder auch als Versteckmöglichkeiten nutzen.

Viele der früher häufigen „Allerweltsarten“ unserer Dörfer und Städte sind heute bereits sehr selten geworden oder gar verschwunden ...
Aufgrund von (vielfach artenfernen) Sanierungen sowie dem Abriss vieler potenziell geeigneter (alter) Gebäude, ist seit geraumer Zeit ein starker Rückgang der gebäudebewohnenden Arten zu verzeichnen. Zahlreiche Arten sind bereits fast gänzlich aus unserem Umfeld verschwunden! Dadurch findet unverkennbar eine erschreckende Verarmung der Artenvielfalt in unserer Umwelt statt. Durch den markanten Schwund der Artenvielfalt gerät auch das Wissen über die Ansprüche und die Verhaltensmuster unserer „kulturellen wilden Wegbegleiter“ in Vergessenheit.

Aus diesem Grund ist es in unseren Augen und gerade im Interesse der uns nachfolgenden Generationen, also unserer Kinder und Enkelkinder von größter Bedeutung diesen kulturfolgenden Spezies auch in Zukunft geeignete Quartiere und damit Überlebensräume vorzuhalten.


In der Aufnahme
  • In der 25 KW wurden die Arbeiten an der Dachhaut und den Regenrinnen abgeschlossen.
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Stele der Biodiversität® - Standort Bad Rodach / Carsahn - Bayern
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Stele der Biodiversität® - Standort Bad Rodach / Carsahn

25/26.06.2021

Bayern. Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und der Stadt Bad Rodach das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.
Kaum zu glauben das sich aus diesem artenschutzfernen Bauwerk einmal eine Stele der Biodiversität® entwickeln soll.


In der Aufnahme
  • Vor wenigen Tagen wurde die Installation der Sekundärhabitate, die in die Fassade eingebracht wurden, abgeschlossen.
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Stele der Biodiversität Sommerloch
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Stele der Biodiversität®  Sommerloch

24/25.06.2021


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und des SV Sommerloch 1921 e.V.  das von der Gemeinde Sommerloch begleitet und von der Deutschen Postcode Lotterie und  der Westnetz GmbH unterstützt wird.

Rheinland - Pfalz / Sommerloch .Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trofostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gleichfalls zum Scheitern verurteilt. Ein Projekt des Artenschutz in Franken und des SV Sommerloch 1921 e.V.  das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.

Im Fokus stehen hierbei verschiedene Leitarten welchen mit diesem Projekt wortwörtlich unter die Flughäute und Flügel gegriffen werden soll. Begleitet wird das Projekt von einer Umweltbildungseinheit um Jugendliche mit dem zunehmend wichtiger werdenden Aspekt des Artenschutzes in Kontakt zu bringen.


In der Aufnahme
  • ... im Juni 2021 zeigt sich die Stele der Biodiversität® in diesem blühenden Umfeld
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Artenschutz in Franken® - wichtiger denn je!
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Artenschutz in Franken® - wichtiger denn je!

24/25.06.2021

Deutschland. Trotz manch gegenteiliger und beschwichtigender Informationen erkennen wir vom Artenschutz in Franken® keinerlei Entspannung wenn es darum geht das die Biodiversität wohl weniger gefährdet sei als noch vor einigen Jahren.

Was wir jedoch zunehmend erkennen ist das immer mehr geredet wird ... und geredet wird ... ob und ob es denn nicht sei ... oder ob es anders sei .. oder ob es wohl sein könnte ... und während geredet wird läuft die Zeit für immer mehr "unserer" Arten gnadenlos ab!
Artenschutz in Franken® hat es sich zur Aufgabe gemacht mit konkreten Maßnahmen wichtige Beiträge zum Schutz der Artenvielfalt auf regionaler und überregionaler Ebene zu leisten.

Tagtäglich bringen wir uns gemeinsam mit zahreichen Partnern*innen in diesem Sinne ein und wir erkennen das wir eben nicht nachlassen dürfen wenn es darum geht der uns nachfolgenden Generation eine Welt zu hinterlassen die bunt und vielfältig ist.
Artenschutz in Franken®  
Steigerwald Opfer
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Steigerwald Opfer

24/25.06.2021

Steigerwald. Auch in den nach eigenen Angaben naturnah bewirtschafteten Waldabteilungen des Steigerwaldes finden wir leider zunehmend Tiere vor die auf den Waldstraßen, welche mehr und mehr intensiv befahren werden, getötet wurden vor.

Durch eine erkennbare Zunahme des Verkehrsflusses durch "Holzrücker" aber auch durch viele andere Fahrzeuge, inkl. der Zunahme an E-Bikes die mit hoher Geschwindigkeit diesen Wald durchfahren, finden wir immer wieder überfahrene, oder im Sterben liegende  Tiere vor! Vielfach wird es von den Fahrzeugführern*innen gar nicht wahrgenommen das gerade ein Tier überrollt wurde.
Wieder einmal ein negatives Beispiel wie mit der Artenvielfalt auch im nachhaltig bewirtschafteten Wald umgegangen wird, denn mit einem entsprechend vorausschauendem Management könnten z.B. Waldwege in besonderen Zeitphasen von der Befahrung ausgeschlossen

Das setzt natürlich auch voraus das bekannt ist wo welche Arten, in welcher Zeit und Häufigkeit und an welchem Standort vorzufinden sind!



In der Aufnahme
  • Diese Blindschleiche hatte keinerlei Chancen - ein mit hoher Geschwindigkeit fahrender PKW überrollte das sich aufwärmende Tier - und zerfetzte dessen kleinen Körper ... vollkommen unnötig ist das Tier getötet worden, denn wenn ein durchdachtes Management vorhanden wäre  ... es fehlt jedoch auch daran ...wie an so vielem anderen eben auch!
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Drei junge Falken fliegen im Höllbachgespreng aus
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Drei junge Falken fliegen im Höllbachgespreng aus

23/24.06.2021

  • Brut war erfolgreich - Sperrung des Wanderwegs ab Freitag aufgehoben

Scheuereck. Eine gute Nachricht gibt es aus dem Höllbachgespreng unterhalb des Großen Falkensteins zu vermelden: Die Wanderfalken waren mit ihrer Brut erfolgreich. Drei Jungvögel sind aus dem Nest geflogen.

Jochen Linner, Naturschutzbeauftragter des Nationalparks Bayerischer Wald, freut sich sehr über diesen Erfolg und bedankt sich in erster Linie bei den verständnisvollen Wanderern. „Um den Falken die Chance auf eine erfolgreiche Brut zu geben, haben wir wie nahezu jedes Jahr den Wanderweg durch das Höllbachgespreng gesperrt.“ Die Besucher des Nationalparks haben sich vorbildlich an die Betretungsregelung gehalten.
Um die Falken und den Bruterfolg verfolgen zu können, haben Ranger der Nationalparkwacht den Horst in regelmäßigen Abständen beobachtet. Auch Mitarbeiter des Landesbundes für Vogelschutz sind immer mit eingebunden. „Allerdings sind sie dabei sehr vorsichtig vorgegangen, um die Vögel nicht zu stören“, sagt Linner. Letztendlich konnte vor rund zwei Wochen beobachtet werden, wie drei Jungvögel ausgeflogen sind. Daher kann die Sperrung des Wanderwegs durch das Höllbachgespreng am Freitag, 18. Juni, aufgehoben werden. Wanderer können dann auch wieder über diesen Abschnitt den Falkenstein erreichen.

In diesem Zusammenhang weist Linner noch einmal auf das Wegegebot hin, das in Teilen des Nationalparks gilt. „Zum Schutz gefährdeter Arten ist ein Verlassen der markierten Wege im Kerngebiet nicht gestattet.“ Auch in anderen Bereichen des Nationalparks gebe es Brutplätze. Hier handle es sich vor allem um die Lebensräume des Auerhuhns oder um Moore. „Die Wanderer können durch ihr Verhalten dazu beitragen, dass wir den Tieren eine Chance geben, ihren Nachwuchs groß zu ziehen.“

In der Aufnahme:
  • Drei junge Falken sind im Höllbachgespreng ausgeflogen. (Foto: Michael Pscheidl/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Pressemitteilung Nr. 33/2021
Datum: 16.06.2021

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Immer mehr Wildcamper im Nationalpark
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Immer mehr Wildcamper im Nationalpark

23/24.06.2021

  • Zelte und Lagerfeuer mitten in der Kernzone - Streifen der Ranger ausgeweitet

Grafenau. Mit einem großen Problem sehen sich die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald derzeit konfrontiert, und zwar mit Wildcampern.

„Immer mehr Besucher übernachten bei uns im Schutzgebiet, obwohl dies verboten ist“, erklärt Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks. „Es vergeht kaum ein Tag, an dem unsere Ranger niemanden erwischen.“
Die einen sind mit Zelt ausgestattet, den anderen reicht ein Schlafsack, mit dem sie in den Schutzhütten übernachten – die Mitarbeiter der Nationalparkwacht finden ständig andere Szenarien an den vermeintlichen Übernachtungsplätzen, die oftmals mitten im Kerngebiet liegen, vor. Immer wieder werden auch Lagerfeuer im Wald angezündet. „Das ist nicht nur verboten, sondern aufgrund der Waldbrandgefahr unverantwortlich“ so Leibl. Wenn die Wildcamper zur Rede gestellt werden, erklären sie meist, dass sie etwas in der Wildnis erleben wollen. „Wir sind aber ein Schutzgebiet und kein Abenteuerspielplatz.“

Bei Störungen in der Nacht steigt der Stresslevel der Tiere

Im Nationalpark hat sich durch die Philosophie „Natur Natur sein lassen“ eine einmalige Artenvielfalt entwickelt. Seltene Tiere wie Luchs, Fischotter, Auerhuhn oder Habichtskauz finden hier wieder ein Zuhause. Nachdem der Druck durch Wanderer in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen hat, ist es für die Tier- und Pflanzenwelt wichtig, zumindest nachts keinen Störungen zu unterliegen. „Werden empfindliche Tiere durch grelle Stirnlampen oder laute Geräusche aufgeschreckt, erhöht das deren Stresslevel signifikant und kann äußerst negative Auswirkungen haben“, so Leibl. „Personen, die unerlaubt im Nationalpark übernachten, handeln nicht nur gegen die geltenden Nationalparkregeln, sie stören mit ihrem Verhalten in erster Linie die dort lebenden Arten.“

Anzeige und Bußgeld

Die Nationalparkverwaltung reagiert nun verstärkt auf dieses Problem und weitet die Streifengänge der Ranger auch auf die Nachtstunden aus. Wer erwischt wird, dessen Daten werden an die Landratsämter Freyung-Grafenau und Regen weitergeleitet, eine Anzeige sowie ein Bußgeld sind die Folge. Möglichkeiten mit Zelten zu übernachten werden im Übrigen derzeit von der Nationalparkverwaltung in der Nähe des Hirschgeheges bei Scheuereck geschaffen. Ebenso sollen dort in Zukunft Camper Stellplätze nutzen können.

In der Aufnahme:
Viele Wildcamper schlagen ihr Zelt mitten in der Kernzone auf. Auch Lagerfeuer werden oftmals entzündet – ohne einen Gedanken an die Waldbrandgefahr zu verschwenden. (Fotos: Nationalparkwacht Bayerischer Wald)


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Pressemitteilung Nr. 34/2021
Datum: 18.06.2021

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Wildschweingehege wegen Bauarbeiten gesperrt
Bild zum Eintrag (1050828-160)
Wildschweingehege wegen Bauarbeiten gesperrt

23/24.06.2021

  • Sanierung des Wanderweges - Umleitung ist eingerichtet

Altschönau. Das Wildschweingehege im Tier-Freigelände Neuschönau wird ab Montag, 21. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 25. Juni, für den Besucherverkehr gesperrt. Grund sind umfangreiche Sanierungsarbeiten des Wanderweges mit Maschineneinsatz.

Eine Umleitung wird eingerichtet und ist ausgeschildert.

Bildunterschrift:
Der Weg durch das Wildschweingehege in Altschönau wird saniert, daher ist der Bereich eine Woche lang für den Besucherverkehr gesperrt. (Foto: Gregor Wolf / Nationalpark Bayerischer Wald)


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Pressemitteilung Nr. 35/2021
Datum: 18.06.2021

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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+++ Deutsche Wildtier Stiftung - Gefangene des Lichts im Totentanz
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Gefangene des Lichts im Totentanz

22/23.06.2021

  • Deutsche Wildtier Stiftung: Lichtverschmutzung wird Vögeln und Insekten zum Verhängnis

Wie vom Licht hypnotisiert, umkreisen unzählige Nachtfalter im endlosen Spiralflug die Straßenbeleuchtung. Für sie ist es - wie für viele andere nachtaktive Insekten auch - oft ein Totentanz. Sie vergessen zu fressen oder sich fortzupflanzen. Sie scheinen geradezu besessen von künstlichen Lichtquellen zu sein und werden dort von ihrem natürlichen Verhalten abgehalten. Je höher der UV-Anteil, desto zahlreicher sind nachtaktive Insekten wie Käfer, Köcherfliegen und Schwärmer in ihren unendlichen Umkreisungen in der Lichtquelle gefangen.
Forscher haben herausgefunden, dass die Facettenaugen der Insekten vor allem auf Licht mit hohem UV-Anteil reagieren. Lichtquellen mit hohem blau und ultravioletten Anteil scheinen besonders attraktiv zu sein. Die Folgen sieht man am frühen Morgen: Viele Insekten liegen entkräftet oder tot am Boden, andere sind im Lampengehäuse verbrannt.


Quelle
news aktuell GmbH
Mittelweg 144
20148 Hamburg

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In der Aufnahme von Bernhand Schmalisch

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Goldman-Naturschutzpreis für die „mutigen Frauen von Kruščica“
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Goldman-Naturschutzpreis für die „mutigen Frauen von Kruščica“

22723.06.2021

++ Flussschützerinnen aus Bosnien-Herzegowina erhalten Goldman Environmental Prize ++ Zum zweiten Mal in den letzten drei Jahren wurde damit eine Aktivistin für den Widerstand gegen Wasserkraft auf dem Balkan mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet ++

San Francisco, Kruščica, Radolfzell, Wien. Maida Bilal hat stellvertretend für die „mutigen Frauen von Kruščica“ in der Nacht auf Mittwoch (16 Uhr Ortszeit) den Goldman Environmental Prize 2021, einen mit 200.000 Dollar dotierten, renommierten Umweltschutzpreis erhalten. Die Jury begründet ihre Entscheidung damit, dass Wasserkraftwerke eine der größten Bedrohungen für Wildflüsse und ihre Anwohnerinnen und Anwohner darstellen.

Maida Bilal und die anderen Frauen hätten für einen der letzten frei fließenden Flüsse Europas gekämpft – und gewonnen. Über 500 Tage und Nächte hatte eine Gruppe von Frauen aus dem Dorf Kruščica in Bosnien-Herzegowina eine Brücke über den gleichnamigen Fluss besetzt und somit den Bau von zwei Wasserkraftwerken verhindert – gewalttätigen Räumungsversuchen und widrigen Wetterverhältnissen zum Trotz.
Die international tätige Naturschutzstiftung EuroNatur hat die bosnischen Frauen für ihren außergewöhnlichen Mut und ihr Durchhaltevermögen bereits 2019 mit dem EuroNatur-Preis ausgezeichnet. Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur, begrüßt die Entscheidung der Jury: „Der Einsatz der tapferen Frauen für ihre natürlichen Lebensgrundlagen hat Vorbildcharakter. Ich freue mich, dass die EuroNatur-Preisträgerinnen mit der Verleihung des Goldman-Preises, dem sogenannten ‚Grünen Nobelpreis‘, internationale Aufmerksamkeit erfahren.“

In den letzten drei Jahren ging diese Auszeichnung damit zum zweiten Mal an eine Aktivistin, die gegen den Ausbau der Wasserkraft auf dem Balkan kämpft. 2019 wurde Ana Colovic Lesoska aus Nordmazedonien für ihren Einsatz gegen Staudammprojekte in ihrem Land geehrt. „Das ist meines Wissens nach ein Novum und eine außergewöhnliche Motivation für alle, die sich für das Blaue Herz Europas einsetzen. Es ist zudem ein politisches Zeichen an die Regierungen der Länder, aber auch an die EU sowie Finanzinstitute und Banken, die Hände von den Wasserkraftwerken auf dem Balkan zu lassen,“ sagt Ulrich Eichelmann, Geschäftsführer von Riverwatch.


Hintergrundinformationen:

  •     Der Goldman Environmental Prize ist ein Umweltschutz-Preis, der seit 1990 jährlich an sechs „Umwelt-Heldinnen und -Helden“ der Graswurzelbewegung vergeben wird. Honoriert werden jeweils eine Preisträgerin oder ein Preisträger aus Afrika, Asien, Europa, von Inseln und Inselstaaten, aus Nordamerika sowie aus Süd- und Zentralamerika.
  •     Die gesamte Übertragung der Preisverleihung kann über diesen Link im Nachgang angeschaut werden: https://www.youtube.com/watch?v=9jjHXRrJq2c
    Weitere Informationen zur Preisträgerin Maida Bilal: https://www.goldmanprize.org/recipient/maida-bilal/
  •     Die Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ hat den Schutz der wertvollsten Flüsse auf dem Balkan zum Ziel. Insgesamt sind zwischen Slowenien und Griechenland fast 3.500 Wasserkraftwerke geplant. Die Kampagne wird von den NGOs Riverwatch und EuroNatur koordiniert und gemeinsam mit Partnerorganisationen aus den Balkanländern durchgeführt. Die Partnerorganisationen in Bosnien-Herzegowina sind das Center for Environment (CZZS) und ACT.
  •     Die Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ wird unter anderem von der Manfred-Hermsen-Stiftung unterstützt.

Rückfragen:
Christian Stielow – EuroNatur, christian.stielow(at)euronatur.org, Tel.: +49 (0)7732 - 92 72 15
Cornelia Wieser – Riverwatch, cornelia.wieser(at)riverwatch.eu, Tel.: +43 (0)6504544784
Interne Links

In der Aufnahme
  • Die Kruščica in Bosnien-Herzegowina: Einer von vielen Flüssen auf dem Balkan, die durch den Bau von Wasserkraftwerken zerstört werden sollten.© Goldman Environmental Prize

Quelle
EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe
Westendstraße 3
78315 Radolfzell
16.06.2021

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Heiße Tage bringen Hirschkäfer in Paarungsstimmung
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Heiße Tage bringen Hirschkäfer in Paarungsstimmung

22/23.06.2021

  • Beim Artenschutz helfen und Funde an das HLNUG melden

Gießen, 17.06.2021 – Mit etwas Verspätung durch die kalten Tage im April und Mai kommt es nun zur Haupt-Flugzeit der größten europäischen Käferart – dem Hirschkäfer. Die bis zu zehn Zentimeter großen Käfer sind nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) europarechtlich geschützt.

Um gezielte Schutzmaßnahmen entwickeln zu können, erfasst das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) daher das Vorkommen der Art. Bürgerinnen und Bürger können dabei unterstützen und ihre Hirschkäfer-Sichtungen online an das HLNUG melden.
„Die Wetterprognosen versprechen uns schwül-heiße, tropisch anmutende Tage und Nächte. Eine perfekte Gelegenheit, um den Hirschkäfer bei seiner auffälligen Brautschau im heimischen Garten beobachten zu können“, erläutert der Insektenexperte Niklas Krummel vom HLNUG. Mit ihren geweihartigen Mundwerkzeugen buhlen die Männchen im Kampf gegeneinander um die Gunst der Weibchen. Bis circa Mitte Juli kann man den Hirschkäfer bis in die Abendstunden bei der Nahrungsaufnahme an verletzten Bäumen oder bei der Suche nach einem Partner beobachten.

Vierzehn Jahre sind inzwischen seit dem Start des Hirschkäfer-Beobachternetzes vergangen. Dank der zahlreichen Meldungen und aktiven Bereitschaft von vielen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern kann das HLNUG heute etwa 10.000 Fundpunkte von Hirschkäfern im hessischen Datenbestand ausmachen. 2019 wurde zudem das Projekt „Meldeportal für Arten“ initiiert. Nun ist es für jede und jeden möglich, den Hirschkäfer direkt über die Webseite der Behörde zu melden. So konnten bereits im ersten Jahr des Projekts 179 und im zweiten Jahr, 2020, gar 345 Hirschkäfernachweise erfasst werden.

Die Ergebnisse zeigen auch: Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) scheint auch in Hessen zum „Städter“ zu werden. Die allermeisten Hirschkäfermeldungen kommen aus Gärten und Siedlungsräumen. Aus den zahlreichen Meldungen wird deutlich, dass die besiedelten Räume mit weit mehr als der Hälfte der Funde für den Hirschkäfer eine hohe Bedeutung haben.

  • Meldeportal, über das Bürgerinnen und Bürger mitmachen und ihre Beobachtung – am besten mit Foto – online melden können: https://www.hlnug.de/?id=18338


Quelle
Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie
Rheingaustraße 186
D-65203 Wiesbaden

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In der Aufnahme von Johannes Rother

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Rosapelikanjunges Torsten und Flamingo-Brutgeschäft
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Rosapelikanjunges Torsten und Flamingo-Brutgeschäft   

21/22.06.2021

Im Zoo Magdeburg liegt eine erfolgreiche natürliche Aufzucht von Rosapelikanen zwei Jahrzehnte zurück. Im Zoo war es in den zurückliegenden Jahren gängige Praxis mit Hilfe eines Brutapparates die Pelikaneier auszubrüten und nach dem Schlupf zogen die Zootierpfleger die Jungvögel auf.

Anschließend kamen die handaufgezogenen Pelikane in andere zoologische Einrichtungen. Die Zoobesucher konnten keine Pelikan-Jungtiere auf dem Teich bestaunen.

 „Dies möchten wir ändern. Intensiv hat sich die neue Magdeburger Zoologie erneut mit der Naturbrut von Wasservögeln beschäftigt und es hat geklappt“, freut sich die Biologische Assistentin Dr. Susan Hambrecht.  Ein Pelikanküken namens Torsten ist geschlüpft und eine Flamingohenne brütet aktuell. Die Naturbrut bringt zwei Vorteile mit sich. Zum einen können Eltern- und Jungtiere ihr natürliches Verhalten ausleben, was zur Beschäftigung und Entwicklung der Tiere beiträgt.

Zum anderen findet keine Fehlprägung der Jungtiere auf den Menschen statt. In der Vergangenheit lag der Fokus auf einer höheren Erfolgsrate durch die Brut im Brutkasten und der anschließenden Handaufzucht durch den Tierpfleger. Die Naturbrut in der Brutkolonie ist jedoch nachhaltiger. „Kommen Sie doch mal vorbei und schauen, ob Sie den mittlerweile stattlichen Torsten noch von den anderen Vögeln unterscheiden können! Aber warten Sie nicht zu lange“, rät Dr. Susan Hambrecht.

Quelle
ZOOLOGISCHER GARTEN MAGDEBURG gGmbH
Zooallee 1
39124 Magdeburg


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Kostenlose Wattwanderung für Einheimische zum Welterbegeburtstag
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Kostenlose Wattwanderung für Einheimische zum Welterbegeburtstag

21/22.06.2021

Am 26. Juni feiert das dänisch-deutsch-niederländische Wattenmeer zum elften Mal den Jahrestag der Anerkennung als UNESCO-Weltnaturerbe. Aus diesem Anlass lädt die Nationalparkverwaltung - gemeinsam mit Nationalparkführerinnen und –führern - Einheimische zu einer kostenlosen Wattexkursion ein.

Am 26. Juni ist es wieder soweit: Das dänisch-deutsch-niederländische Wattenmeer feiert zum elften Mal den Jahrestag der Anerkennung als UNESCO-Weltnaturerbe. Dieser Anlass soll wie bereits in den vergangenen Jahren zusammen mit den Küsten- und Inselbewohnern gewürdigt und gefeiert werden – wenn auch bedingt durch die COVID19-Pandemie dieses Jahr erneut kleiner und mit Abstand. So möchte die Nationalparkverwaltung gemeinsam mit Nationalparkführerinnen und –führern es Einheimischen erneut ermöglichen, am 25., 26. und 27. Juni kostenlos an einer Wattexkursion teilzunehmen.
„Im letzten Jahr haben die Menschen verstärkt die Natur und Landschaft vor der eigenen Haustür erkundet. Wir möchten die Begeisterung der Menschen für die Einzigartigkeit des Wattenmeers wecken und fördern, die sich oft erst bei einem genaueren Blick offenbart“, so Nationalpark-Leiter Peter Südbeck. Gerade den Menschen vor Ort komme eine tragende Rolle bei der Erhaltung des Weltnaturerbes auch für künftige Generationen zu. 

Bei den 22 Terminen an elf Orten reicht das Spektrum in diesem Jahr von kindgerechten Wattführungen für Familien über stimmungsvolle Sonnenuntergangsveranstaltungen bis hin zu sportlichen Wattquerungen vom Festland auf die Inseln Baltrum und Norderney. Interessant für alle, die Plattdeutsch sprechen oder sich für diese schöne Sprache interessieren: Es gibt auch zweisprachige Angebote. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Alle Termine und weitere Informationen auf www.welterbegeburtstag.de  und www.nationalpark-wattenmeer.de.


Termine & Orte der Geburtstags-Wattwanderungen


Carolinensiel-Harlesiel      

25.06.21, 19.00 Uhr: Vertell di Watt – Die ostfriesische Wattwanderung zum Welterbegeburtstag. Eine Wattwanderung für Familien mit plattdeutschen Akzenten. Anbieter: Nationalpark-Haus Carolinensiel. Treffpunkt: Spielplatz Hafen Harlesiel. Dauer: 1,5 Stunden; max. 20 Personen ab 6 Jahren. Kleidung: wettergerechte und nicht dreckempfindlich. Socken/Beachies sind Pflicht. Anmeldung: Tel. 04464/8403 oder nationalparkhaus@carolinensiel.de

Angebote vom Wattwanderzentrum Ostfriesland (Anmeldung unter Tel. 0173 9978231 oder info@wattwanderzentrum-ostfriesland.de  Treffpunkt am Wattwanderzentrum, direkt am Strandzugang, Am Harlesiel 20):

25.06.2021, 16.00 Uhr: Wattwanderung zur Muschelbank. Auf dieser sportlichen Tour gibt es viel über einheimische und eingewanderte Muscheln zu erfahren. Es wird circa 4 Km Strecke zurückgelegt. Dauer: ca. 1,5 Std.

26.06.2021, 09.00 Uhr &  27.06.2021, 11.00 Uhr:  Wattsafari.Diese Wattwanderung lädt vor allem Kinder im Alter zwischen 5 und 11 Jahren und deren Eltern ein, sich auf Entdeckertour zu begeben, um den Spuren der Small Five zu folgen.

Zusatztipp: 27.06.2021 10.30 Uhr: Hof-Gottesdienst zum Welterbegeburtstag unter freien Himmel auf dem Gulfhof Friedrichsgroden, Friedrichsgroden 3. Weitere Informationen auf www.wattwanderzentrum-ostfriesland.de/hof-gottesdienst
Eckwarderhörne

Anmeldung für alle Angebote in Eckwarderhörne unter https://wattwanderung.de (Matthias Schulz & Team), Treffpunkt: Wattführerhäuschen, Zum Leuchtfeuer 118a, 26969 Butjadingen-Eckwarderhörne

25., 26. und 27.06.21, jeweils 20.55 Uhr: Sonnenuntergangs-Wattwanderung. Ruhe und Entspannung genießen – auf der Sonnenuntergangswattwanderung läuft die Gruppe durch das Sandwatt bis an das Jadefahrwasser. 1,5 Stunden, max. 25 Personen.

25.06.21, 09.30 Uhr: Wattforscher. Bei dieser Watterkundung speziell für Kleinkinder und Kinder im Vorschulalter geht es auf Spurensuche im strandnahen Watt. 45-60 Minuten, max. 25 Personen              

26.06.21, 10.00 Uhr: Familienwattwanderung. Ideal für Teilnehmer ab 6 Jahren. 1,5 Stunden, max. 25 Personen

27.06.21, 10.30 Uhr: WATT 4 KIDS – Die Wattwanderung speziell für Kids und Minikids! Der gesamte Weg ist kindgerecht ausgewählt. 60 Minuten, max. 25 Personen

Hage-Hilgenriedersiel

Anmeldung für alle Angebote in Hilgenriedersiel: unter Tel. 0173 9978231 oder info@wattwanderzentrum-ostfriesland.de (Wattwanderzentrum Ostfriesland). Treffpunkt: Parkplatz Hilgenriedersiel, 26524 Hage

26.06.2021, 09.00 Uhr: Familienwattwanderung. Auf dieser Entdeckertour geht es für Kleine und Große auf in die Tierwelt und in die Landschaft vor dem Deich. Dauer: ca. 1,5 Std.

26.06.2021, 20.30 Uhr: Fotosafari. Auf dieser Tour kann man das Wattenmeer in einer ganz besonders stimmungsvollen Atmosphäre erleben, eine passende Gelegenheit zum Eintauchen in die einzigartige Stille dieser Landschaft und für Heimatbilder im Abendlicht. Dauer: 2 Std.                        
Jemgum

26.06.21, 09.30 Uhr: Naturerlebnis Rheiderland – das Wunder direkt vor unserer Haustür. Versunkene Orte und verstecktes Leben im Nationalpark Wattenmeer mit allen Sinnen neu entdecken. Für alle ab 6 Jahren, die sich zu Fuß im Watt bewegen können. Dauer: 1 Stunde. Anbieter: Edzard Busemann, Treffpunkt Bohrinsel Dyksterhusen, Gemeinde Jemgum. Anmeldung unter Tel. 04953/921 585 oder edzardbusemann25@gmail.com      
Langeoog

Anmeldung für alle Angebote auf Langeoog (Uwe Garrels) unter Tel. 0151 421 731 897, https://www.langeoog.de/veranstaltungen

24.06.21, 15.30 Uhr: Watt kompakt – Spannende Wattführung zum Mitmachen und Staunen. Muscheln, Würmer, Schnecken, soweit das Auge reicht. Kurz und gut. 2,5 Stunden, max. 25 Personen. Treffpunkt: Deichschart/Seedeich Langeoog                              

27.06.21, 10.00 Uhr: Ebbe und Flut – wie geht das mit den Gezeiten? Eine kleine Strandführung mit Wattführer Uwe Garrels über ein tägliches Wunder unserer Wattenmeerküste. Bitte warm anziehen! 1,75 Stunden max. 25 Personen. Treffpunkt vor den Bunten Buden am Strandübergang Hauptbad.
Neßmersiel

26.06.21, 06.00 Uhr: Wattwanderung nach Norderney. Sehr sportliche Wattwanderung für Menschen ab 8 Jahren mit wechselnden Gegebenheiten (auch deutlich anstrengend zu gehende Schlickwattbereiche) und einer längeren Inselgehstrecke. Kurze Informationseinheiten zum Wattenmeer und seinen Bewohnern sowie eine Laudatio auf das Weltnaturerbe Wattenmeer. Dauer ca. 4,5 Stunden; Kinder von 8-14 Jahren müssen von Erwachsenen begleitet werden. Die Rückreise ans Festland ist selbstständig zu organisieren, auch der Transfer vom Fährhafen Norddeich nach Neßmersiel. Anbieter: Frank Ufkes, Treffpunkt: Hafen Neßmersiel, Anmeldung unter 04941-66936 (AB)                         

Angebote von Sandra Dunkmann (Treffpunkt jeweils Neßmersieler Hafen , Anmeldung unter Tel. 0175 9131909 / dunkis@web.de):            

25.06.21, 17 Uhr: Sonnenuntergangs-Wattwanderung  nach Baltrum. Max. 30 Personen, ab 8 Jahre. Gute körperliche Verfassung ohne gesundheitliche Einschränkungen erforderlich sowie besondere Fußbekleidung. Es gibt eine kleine Überraschung zum Abschluss. Dauer der Tour: ca. 3 Stunden; Rückfahrt mit Fähre (21.15Uhr) für Selbstzahler zum Sonderpreis

26.06.21, 18.00 Uhr & 27.06.21, 19.00 Uhr:  Abendrundwanderung Neßmersieler Watt. Besonderheit: Diese Wattwanderungen findet zweisprachig statt auf deutsch und platt. Gute körperliche Fitness ohne gesundheitliche Einschränkung sowie besondere Fußbekleidung erforderlich. Dauer: 2,5-3 Stunden, ab 8 Jahre                                              

27.06.21, 06.00 Uhr: Morgen-Wanderung nach Baltrum. Bei Ankunft auf Insel wartet eine Überraschung. Besonderheit: Diese Wattwanderungen findet zweisprachig statt auf deutsch und platt. Rückfahrt zu den Fahrzeiten des Fähre individuell für Selbstzahler zum Sonderpreis. Gute körperliche Fitness ohne gesundheitliche Einschränkung sowie besondere Fußbekleidung erforderlich. Dauer: ca. 3 Stunden, ab 8  Jahre

Norderney

26.06.21, 16.00 Uhr: Wattwanderung nach Neßmersiel. Sehr sportliche Wattwanderung für Menschen ab 8 Jahren mit wechselnden Gegebenheiten (auch deutlich anstrengend zu gehende Schlickwattbereiche) und einer längeren Inselgehstrecke. Kurze Informationseinheiten zum Wattenmeer und seinen Bewohnern sowie eine Laudatio auf das Weltnaturerbe Wattenmeer. ca. 4,5 Stunden; Kinder von 8-14 Jahren müssen von Erwachsenen begleitet werden. Die Anreise auf Norderney ist selbstständig zu organisieren, auch ggf. der Transfer vom Zielpunkt Neßmersiel zum Fährhafen Norddeich. Anbieter: Frank Ufkes, Treffpunkt: Parkplatz Ostheller Norderney, Anmeldung unter 04941-66936 (AB)      
          
Varel-Dangast

27.06.21, 10.00 Uhr: „Fantastische Welten“. Das Dangaster Watt ist schlickig – doch nicht überall und es zeigen sich fantastische Welten auf dieser kleinen Tour. Dauer: 2-2,5 Stunden; ab 8 Jahren. Anbieter: Jürgen Wackwitz, Treffpunkt „Friesendom“, Parkplatz vor dem Schwimmbad; Edo-Wiemken-Straße 62, Varel Dangast; Anmeldung unter Tel. 0163 3449878 / miniorarts@gmx.de   
         
Stadland –Sehestedt

25.06.21, 17.00 Uhr: Kleine Wattwanderung ins Schlickwatt. Auf der Wanderung können die Artenvielfalt und die Besonderheiten des Schlickwatts hautnah erlebt werden. Dauer: ca. 1,5 Std. Anbieter & Treffpunkt: Nationalpark-Erlebnisstation Sehestedt, Strandbad Sehestedt, Anmeldung unter info@jade-touristik.de oder info@nationalparkstation-sehestedt.de    
    
Wangerland – Schillig

26.06.21, 19.30 Uhr: Familien-Wattführung in den Sonnenuntergang. Kurze (ca. 2km) Familien-Wattwanderung mit vielen Erklärungen; Dauer 2 Stunden. Anbieter: Gerke Ennen, Treffpunkt Restaurant 8 Grad Ost In Wangerland / Schillig, Anmeldung unter Tel. 04465570 (AB), gerke.ennen@outlook.de, www.wattlopen.de


Wilhelmshaven

26.06.21, 08.30 Uhr: Südstrandsafari zu den „Small Five“. Entdecken Sie die einzigartige Tierwelt des Wattenmeeres am Südstrand bei einer Exkursion auf dem Meeresboden. Mit Keschern, Grabegabeln und Lupen wird das Watt mit allen Sinnen erforscht. Bitte passendes Schuhwerk. Dauer: 1,5 Stunden. Kinder ab 6 Jahren. Anbieter: UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven, Treffpunkt vor dem Haupteingang (Südstrand 110 b, 26382 Wilhelmshaven). Anmeldung unter Tel.: 04421 / 9107 – 33 oder service@wattenmeer-besucherzentrum.de

In der Aufnahme
Menschengruppe wandert im Watt - Einer geführte Wattwanderung schafft spannende Zugänge zur Natur vor der Haustür. © Mira Hohmann

Quelle
© 2021 Nationalpark Wattenmeer
15.06.2021 |


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„Stele der Biodiversität®“ - Standort Wils in Sachsen-Anhalt
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 „Stele der Biodiversität®“ - Standort Wils in Sachsen-Anhalt

21/22.06.2021


Ein Projekt des Artenschutzes in Franken® und dem Naturpark Unteres Saaletal e. V., das von der Gemeinde Salzatal und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wils / Sachsen - Anhalt. Viele (Wild) - Tier- und Pflanzenarten fanden und finden sich als bevorzugt ursprüngliche Fels- und Höhlenbewohner, seit vielen Jahrhunderten als sogenannte Kulturfolger in und an von Menschenhand geschaffenen Gebäuden (Kunstfelsen) wieder. Hierzu zählen auch zahlreiche Säugetier- Vogel- und Insektenarten, welche die Gebäude vielfach intensiv als Brutplätze, Sommerquartiere oder auch als Versteckmöglichkeiten nutzen.

Viele der früher häufigen „Allerweltsarten“ unserer Dörfer und Städte sind heute bereits sehr selten geworden oder gar verschwunden ...
Aufgrund von (vielfach artenfernen) Sanierungen sowie dem Abriss vieler potenziell geeigneter (alter) Gebäude, ist seit geraumer Zeit ein starker Rückgang der gebäudebewohnenden Arten zu verzeichnen. Zahlreiche Arten sind bereits fast gänzlich aus unserem Umfeld verschwunden! Dadurch findet unverkennbar eine erschreckende Verarmung der Artenvielfalt in unserer Umwelt statt. Durch den markanten Schwund der Artenvielfalt gerät auch das Wissen über die Ansprüche und die Verhaltensmuster unserer „kulturellen wilden Wegbegleiter“ in Vergessenheit.

Aus diesem Grund ist es in unseren Augen und gerade im Interesse der uns nachfolgenden Generationen, also unserer Kinder und Enkelkinder von größter Bedeutung diesen kulturfolgenden Spezies auch in Zukunft geeignete Quartiere und damit Überlebensräume vorzuhalten.


In der Aufnahme
  • In der 24 KW 2021 fand der Montageabschluss der Thermokammer und die Dacheindeckung statt.
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr über 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
25. Jahre Artenschutz in Franken®
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25. Jahre Artenschutz in Franken® 

Am 01.03.2021 feiert unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.

Und auch nach 25 Jahren zeigt sich unser Engagement keineswegs als "überholt". Im Gegenteil es wird dringender gebraucht denn je.

Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!

Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands erschienen

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Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg