Sie alle engagieren sich gemeinsam mit Artenschutz in Franken® für eine intakte Umwelt
ARTENSCHUTZ IN FRANKEN®

Im Sinne uns nachfolgender Generationen
Ausgezeichnet

Home

Über Uns

Aktuelles

Der Steigerwald

Diverses

Pflanzen

Projekte

Publikationen

Tiere

Umweltbildung

Webcams
*** Artenschutz in Franken® *** Artenschutz hautnah und paxisorientiert umsetzen - Umweltbildung spielerisch erleben - dieses und noch viel mehr setzt Artenschutz in Franken® seit Jahrzehnten in ehrenamtlicher und vollkommen unabhängiger Form in der gesamten Bundesrepublik Deutschland um ... begeleiten Sie uns tagesaktuell hier auf unseren Internetseiten ...----- Artenschutz in Franken® ***

234 Arten durch Klimakrise in Hessen gefährdet
Bild zum Eintrag (1015237-160)
234 Arten durch Klimakrise in Hessen gefährdet

09/10.12.2019

Land schafft Grundlage für Schutzmaßnahmen: Umweltministerin Priska Hinz stellt Klimaverlierer-Liste und Öffentlichkeitskampagne zu vom Klimawandel bedrohten Arten in Hessen vor.


„Nicht nur am Amazonas, sondern auch hier in Hessen, ist die Artenvielfalt durch die Klimakrise in Gefahr. 234 Tier- und Pflanzenarten sowie 31 Lebensraumtypen in Hessen sind durch die Klimakrise besonders bedroht“, sagte Umweltministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden. Die Ministerin stellte eine vom Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) erstellte Liste der Klimaverlierer in Hessen sowie eine Kampagne des Ministeriums zum Schutz von vom Klimawandel bedrohten Arten vor.

Von den 234 Tier- und Pflanzenarten der Liste sind 73 Arten (31 %) bereits jetzt vom Aussterben bedroht und 70 Arten (30 %) gelten als stark gefährdet. „Der Klimawandel hat Hessen längst erreicht, und nicht nur wir, sondern auch Tiere und Pflanzen spüren bereits die Folgen. Dass es bei uns immer wärmer und trockener wird, macht vor allem kälte- und feuchtigkeitsliebenden Arten zu schaffen. Zum Schutz dieser Arten und zur Unterstützung der Vollzugsbehörden bei der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzplans hat das HLNUG nun eine erste Liste solcher ‚Klimaverlierer‘ zusammengestellt - ihnen sollte unser besonderes Augenmerk gelten“, erklärte HLNUG-Präsident Prof. Dr. Thomas Schmid.

Liste der Klimaverlierer ist Grundlage für Schutzmaßnahmen

„Die Liste ist ein wichtiges Werkzeug für Artenschutzmaßnahmen im Rahmen unseres Integrierten Klimaschutzplans. Für die Biotopvernetzung stehen dort beispielsweise 525.000 Euro zur Verfügung. Durch die Vernetzung von Biotopen bekommen Arten die Möglichkeit zu wandern und auszuweichen, wenn sich ihr Lebensraum verändert. Vom Land werden beispielsweise Renaturierungsmaßnahmen finanziert, Flächen für den Naturschutz gekauft oder Schutzmaßnahmen für Klimaverlierer wie Sumpfschildkröte, Laubfrosch, Knoblauchkröte oder Kiebitz umgesetzt. Auch für weitere Naturschutzprojekte ist die Liste der Klimaverlierer Arbeitsgrundlage. Denn Wissen ist die Voraussetzung dafür, dass wir noch etwas drehen, Lebensräume erhalten und Arten retten können“, erklärte die Umweltministerin.
Öffentlichkeitskampagne gestartet

„Parallel dazu wollen wir auch der Öffentlichkeit verdeutlichen, dass Klimaschutz und Artenschutz zusammengehören und haben eine Kampagne gestartet, mit der wir hessische, von der Klimakrise gefährdete Tier- und Pflanzenarten vorstellen“, ergänzte die Umweltministerin.

Beispiel Feuersalamander: Feuersalamander bekommen ihren Nachwuchs in Mittelgebirgslagen in kleinen Bachoberläufen und fischfreien Quellbereichen, wie beispielsweise kleinen Quelltümpeln. Diese Gewässerlebensräume trocknen bei langanhaltender Dürre schnell aus. Der Hitzesommer 2018 führte zum Austrocknen einiger Bachoberläufe im Vogelsberg, die als Laichgewässer für den Feuersalamander dienten. An diesen Stellen erlag womöglich die komplette Reproduktion der Trockenheit. „Das Land versucht unter anderem durch die Renaturierung von Quellen und Bächen die Population des Feuersalamanders in Hessen zu sichern. Wir brauchen aber gleichzeitig engagierten Klimaschutz, damit sein Lebensraum nicht dauerhaft verlorengeht“, so die Ministerin.

Bis zum 2. Dezember werden in Hessens Großstädten Plakate von Feuersalamander, Grasfrosch und Großer Moosjunger zu sehen sein. Parallel werden neun weitere Tier- und Pflanzenarten sowie Biotoptypen auf den Sozialen Medien vorgestellt und Tipps zum Klimaschutz gegeben.


Quelle
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
28.11.2019

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® -
wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Artenschutz in Franken®

- Bis nach Hessen braucht man gar nicht zu fahren auch in den Wäldern Frankens ob nun naturnah bewirtschaftet oder nicht, erkennen wir eine weitere Gefährdung dieser wundervollen Geschöpfe. Selbst nun noch im Dezember finden wir sie auf den Fahrwegen sitzend vor! Duch eine erkennbare Zunahme des Verkehrsflusses durch Holzrücker aber auch durch viele Fahrzeuge die mit hoher Geschwindigkeit diesen durchfahren finden wir immer wieder überfahrene Tiere! Wieder einmal ein negatives Beispiel wie mit der Artenvielfalt im nachhaltig bewirtschafteten Wald umgegangen wird.



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Stele der Biodiversität Sommerloch
Bild zum Eintrag (1015209-160)
Stele der Biodiversität Sommerloch

09/10.12.2019

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt
des Artenschutz in Franken® und des SV Sommerloch 1921 e.V.  das von der Gemeinde Sommerloch begleitet und von der Deutschen Postcode Lotterie und  der Westnetz GmbH unterstützt wird.

Rheinland - Pfalz / Sommerloch .Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trofostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gleichfalls zum Scheitern verurteilt. Ein Projekt des Artenschutz in Franken und des SV Sommerloch 1921 e.V.  das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.

Im Fokus stehen hierbei verschiedene Leitarten welchen mit diesem Projekt wortwörtlich unter die Flughäute und Flügel gegriffen werden soll. Begleitet wird das Projekt von einer Umweltbildungseinheit um Jugendliche mit dem zunehmend wichtiger werdenden Aspekt des Artenschutzes in Kontakt zu bringen.


In der Aufnahme
Anfang Dezember 2019 trafen sich die Projektpartner um den offiziellen Projekt - Kick-off zu generieren.
Artenschutz in Franken®  
Gemeinsam mit Schäfereien für mehr biologische Vielfalt im Werratal
Bild zum Eintrag (1015139-160)
Gemeinsam mit Schäfereien für mehr biologische Vielfalt im Werratal

  •     Neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt startet
  •     Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesumweltministerium

Berlin/Bonn, 5. Dezember 2019:
Wiesen, Weiden, Heiden – das sind Lebensräume, die das Werratal prägen und zu einer Schatzgrube der Natur machen. Heute ist in Hessen ein Projekt gestartet, das dort die Lebensräume der biologischen Vielfalt durch Hüteschafhaltung langfristig schützen und erhalten soll. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt bis 2025 mit 5,2 Millionen Euro im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Es wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) inhaltlich begleitet.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die Region Werratal mit Hohem Meißner und Kaufunger Wald
ist eine geologisch wie landschaftlich sehr abwechslungsreiche Region, in der, auch durch die traditionellen Landnutzungen vor Ort, Lebensräume mit einer hohen biologischen Vielfalt entstehen konnten. Viele der wertvollen, mittlerweile selten gewordenen Magerstandorte im Werratal sind jedoch gefährdet, etwa durch intensive Landwirtschaft, Nutzungsaufgabe und Verbuschung. Mit dem Projekt ‚Schaf schafft Landschaft‘ sollen jetzt durch Hüteschafhaltung Biotopverbundkorridore etabliert werden. Der Schaftrieb hilft dabei, wertvolle Standorte in der Region miteinander zu vernetzen und so die Lebensraum- und Artenvielfalt zu sichern und zu verbessern.“

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: „Die Hüteschafhaltung hat die einzigartige, kleinstrukturierte Kulturlandschaft im Werratal in besonderem Maße geprägt und zur hohen biologischen Vielfalt in der Region erheblich beigetragen. In dem neuen Projekt werden Schäfereibetriebe jetzt dabei unterstützt, eine tragfähige Hüteschafhaltung aufzubauen. Schafkorridore sollen besser miteinander vernetzt, Weide- und Triftflächen gepflegt und aufgewertet werden. Von Anfang an sind dabei die Schäferinnen und Schäfer in das Projekt eingebunden. Die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens stellt zusätzlich sicher, dass die umgesetzten Maßnahmen auf ihren Erfolg hin geprüft und bei Bedarf optimiert werden. Für zukünftige Vorhaben werden diese Erfahrungen und Ergebnisse von großem Nutzen sein.“

Ziel von „Schaf schafft Landschaft“ ist es, die selten gewordenen Lebensräume einer nachhaltig bewirtschafteten Kulturlandschaft langfristig zu erhalten. Wertvolle Bereiche außerhalb der Schutzgebiete, wie magere Wiesen, Weiden, Streuobstbestände und Wegränder profitieren ebenso wie Magerrasen und Wacholderheiden von der Pflege und Entwicklung von Flächen, die für die Hüteschafhaltung geeignet sind. Zudem sollen Flächen langfristig gesichert werden. Der Schaftrieb hilft dabei, wertvolle Standorte in der Hotspot-Region miteinander zu vernetzen. Das Werratal gehört zu den „Hotspots der biologischen Vielfalt“, die eine besonders hohe Dichte und Vielfalt charakteristischer Arten, Populationen und Lebensräume aufweisen.

Im Rahmen des Projekts werden zudem Strategien zur Vermarktung der im Hotspot hergestellten Schafprodukte entwickelt. Die Unterstützung beim Marketing von Erzeugnissen wie Lammfleisch, Schafskäse und Wolle sowie der geplante Aufbau eines regionalen Akteursnetzwerks können entscheidend zu einer zukunftsfähigen, sozial und wirtschaftlich tragfähigen Schafhaltung beitragen. Die Maßnahmen werden durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und durch Umweltbildung ergänzt.

„Strahlkraft und Vorbildcharakter erreicht ein Projekt nur, wenn sich die angestoßenen Maßnahmen auf Dauer bewähren. Dies wollen wir erreichen, indem wir Akteure aus Wissenschaft und Praxis zusammenbringen und auch diejenigen mitentscheiden lassen, die die Maßnahmen letztlich umsetzen“, so der Projektleiter Prof. Dr. Gert Rosenthal. Die Koordination und die Projektleitung übernimmt das Fachgebiet Landschafts- und Vegetationsökologie der Universität Kassel. Projektpartner sind das Fachgebiet für Betriebswirtschaft der Universität Kassel in Witzenhausen, der Werra-Meißner-Kreis und der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land.

Projekt-Steckbrief unter: http://bit.ly/SchafLand

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt


Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen: www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html


In der Aufnahme

  • Die Landschaft im Werratal ist noch weitgehend unzerschnitten (© Anya Wichelhaus)


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Die "Wilden Bienen" der Bauernhofkita auf NeuEins
Bild zum Eintrag (1015126-160)

Die "Wilden Bienen" der Bauernhofkita auf NeuEins

08/09.12.2019

Neubrandenburg.
Das Projekt Die "Wilden Bienen" der Bauernhofkita das vor wenigen Tagen erfolgreich mit der Installation der Wildbienenwand startete wurde von einem Kamerateam der neueins GmbH begleitet.

Herausgekommen ist ein klasse Bericht der über diesen Link eingesehen werden kann.

Text ausklappbar...
Artenschutz in Franken®  
Ausgerüstet .. eine Stele der Biodiversität erwacht ...
Bild zum Eintrag (1015122-160)
Artenschutzturm Schaephuysen

08/09.12.2019

Schaephuysen / Nordrhein - Westfalen.
Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, und des Vereins Schaephuysen Heimspiel e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie und von Turmtransformation unterstützt wird.
Erleben Sie wie sich ein vormals artenfernes Bauwerk innerhalb eines Jahres zu einer "Stele der Biodiversität" entwickelt. Das vormalige Tarafohaus unterscheidet sich grafisch von unseren anderen "Stelen der Biodiverität" .

Ende November wurde das Bauwerk von seinem Gerüst befreit und nun kann es in seiner Gestaltungsform bewundert werden



In der Aufnahme
- Ein Drohnenflug macht das Projekt aus einer intressanten Perspektive sichtbar.
Artenschutz in Franken®  
Nachhaltig Wirtschaften !!!!!!
Bild zum Eintrag (1015179-160)
Nachhaltig Wirtschaften !!!!!!

07/08.12.2019

Oberer und Nördlichere Steigerwald.
In dieser Rubrik möchten wir Sie über eine "interessante Auffälligkeit" informieren die sich an der Aussage festmacht welche sich als ein Nachhaltiges Wirtschaften versteht.

Voller Entsetzen konnten wir erkennen wie sich ein Nachhaltiges Wirtschaften in den Augen mancher in der Verantwortung der breiten Gesellschaft stehender Gruppierungen festmacht.

In zahlreichen Aufnahmen die uns zugeleitet wurden wird dieses Prinzip, das in unseren Augen aber rein gar nichts mit einem verantwortungsvollen Umgang mit der Biodiversität zu tun hat in schockierender Form sichtbar.
Eine selektive und sorgfältige Entnahme wertvoller Gehölze, sprich mittelalter Buchen kann hier nicht erkannt werden. Im Gegenteil hier wurden auf einer großen Fläche alle bedeutenden Bäume gefällt. Einige Bäume erhielten dann noch einige "Kringel" wohl um hier auch etwas "Biotopbaumschutz" sichtbar werden zu lassen.

  • In unseren Augen entbehrt das was hier geschehen ist jeglicher Verantwortung gegenüber der Artenvielfalt.

  • Wenn das ein nachhaltiges Wirtschaften ist können wir sehr gerne darauf verzichten.

Hier macht es wohl mehr Sinn sich der Installation eines Großschutzgebietes in Form eine Nationalparks Nördlicher und Oberer Steigerwald zu widmen. Denn wenn dass das Ergebnis einer gelungenen Waldbewirtschaftung sein soll dann sind wir von diesem Ergebnis tatsächlich mehr als schockiert.

  • Und so macht auch eine weitere Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen die eine solche Waldbewirtschaftung praktizieren in unseren Augen keinen Sinn.

Auch deshalb stellen wir ab sofort die langjährige Zusammenarbeit mit diesen Strukturen ein.Lediglich bestehende Projekte werden noch zu Ende geführt.




In der Aufnahme

  • Das Ergebnis wenn nach eigenen Aussagen "Nachhaltiges Bewirtschaften" praktiziert werden.
Artenschutz in Franken®  
Die "Wilden Bienen" von Schwedt
Bild zum Eintrag (1015030-160)
Die "Wilden Bienen" von Schwedt

07/08.12.2019


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® des „Integrativen Naturkindergartens“ und der Lebenshilfe Uckermark e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.


In der Aufnahme

  • Die frisch installierte Wildbienenwand zeigte sich nach der Montage in dieser Form ...
Artenschutz in Franken®  
Kick off.. ein Projekt stellt sich "frei" ..
Bild zum Eintrag (1015020-160)
Wenn eine Geleisanlage zu neuem Leben erwacht

06/07.11.2019

Schaephuysen / Nordrhein - Westfalen. Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, und des Vereins für Gartenkultur und Heimatpflege e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie und von Turmtransformation unterstützt wird.

Ein wegweisendes Projekt zur Sicherung der Artenvielfalt und der erlebbaren Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland....


In der Aufnahme

  • In der Aufnahme wird die Situation zwischen dem Leuchtturm der Artenvielfalt und den Geleisen des Artenschutzes und der Umweltbildung sehr gut sichtbar.
Artenschutz in Franken®  
Die Wilden Bienchen von Pasewalk
Bild zum Eintrag (1015284-160)
Die Wilden Bienchen von Pasewalk

06/07.12.2019


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Kita „Am Mühlentor“ und Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Uecker-Randow e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Auch dieser Projektbaustein ist Bestandteil der bundesweit ausgerichteten Projektion "Deutschlands Wilde Bienchen®". Einem hoch innovativen Projekts welches eine mehr als gelungene Verbindung zwischen konkretem Artenschutz und erlebbarer Umweltbildung sichtbar werden lässt.


Interesse geweckt?
Kontaktieren Sie uns!

In der Aufnahme
  • Am 05.12.2019 wurde die Wildbienenwand in der DRK Kita "Am Mühlentor" installiert. Gleichfalls fand die Installation des Pflanzbeets statt das wenig später von den Kinder der Einrichtung bepflanzt wurde. Im kommenden Frühjahr sollen sich die ersten "fliegenden Gäste" an den Elemente zeigen.

Es wird also spannend.
Artenschutz in Franken®  
NABU: Welche Vögel sind noch da?
Bild zum Eintrag (1014984-160)
NABU: Welche Vögel sind noch da?

06/07.12.2019

Der Naturschutzbund und der LBV rufen zur bundesweiten Stunde der Wintervögel auf
________________________________________________________________

Berlin – Wer flattert denn da durch den winterlichen Garten? Der NABU und sein bayerischer Partner LBV rufen wieder zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Vom 10. bis zum 12. Januar können Vogelfreundinnen und -freunde eine Stunde lang Vögel beobachten, zählen und dem NABU melden. „Nach dem zweiten Rekordsommer in Folge könnte die Zählung Aufschluss darüber geben, wie sich anhaltende Dürre und Hitze auf die heimische Vogelwelt auswirken“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.“

 In diesem Jahr könnte es zudem interessante Erkenntnisse für den Eichelhäher geben. „Im Herbst haben wir einen massiven Einflug dieser Art nach Deutschland und Mitteleuropa beobachtet“, sagt Miller. „Im September waren es über zehnmal so viele Vögel wie jeweils im gleichen Monat der vergangenen sieben Jahre. Im Oktober registrierten Vogelzugzählstationen sogar 16 Mal so viele Eichelhäher. Ähnlich hohe Zahlen gab es zuletzt 1978.“ Als Grund vermuten die Ornithologen, dass es 2018 in Nordosteuropa eine sogenannte Eichelvollmast gab, also besonders viele Eicheln herangereift sind. So konnten deutlich mehr Eichelhäher den vergangenen Winter überleben und in diesem Jahr brüten. „Viele dieser Vögel sind nun zu uns gezogen, weil in ihren Herkunftsgebieten nicht mehr genug Nahrung für alle Vögel vorhanden ist“, erklärt Miller. „Seit die Eichelhäher nicht mehr aktiv wandern, scheinen sie jedoch wie vom Erdboden verschluckt. Die Stunde der Wintervögel könnte zeigen, wo diese Eichelhäher geblieben sind. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie sich in den Wäldern und Gärten des Landes verteilt haben.“
 
Vielleicht kann bei der Stunde der Wintervögel sogar der in Deutschland fast noch nie beobachtete Hakengimpel entdeckt werden. Dieser kernbeißer-große Finkenvogel aus der nördlichen Taigazone wurde in diesem Herbst vermehrt weit südlich seines normalen Vorkommens im südlichen Skandinavien beobachtet. Besonders in Gärten mit früchtetragenden Vogelbeerbäumen könnten diese roten oder gelben Vögel mit ihren typischen weißen Flügelstreifen auftreten.
 
Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum zehnten Mal statt. Jeder kann eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zählen und dem NABU melden. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de  bis zum 20. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 11. und 12. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.
 
Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2019 beteiligten sich über 138.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 95.000 Gärten und Parks ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Feldsperling folgten auf Platz zwei und drei.
 
Für Rückfragen:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: 030-284984-1620. Mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de  
Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174- 47757-180, Mobil: 0172-6873773, E-Mail: Markus.Erlwein@LBV.de

Quelle/Foto
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 132/19| 5. DEZEMBER 2019
________________________________________________________________

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Gemeinnützige Vereine sind Stütze der Gesellschaft - Tag des Ehrenamts
Bild zum Eintrag (1014957-160)
NABU: Gemeinnützige Vereine sind Stütze der Gesellschaft

05/06.12.2019

Krüger: Politisches Engagement stärkt die Demokratie - Beteiligungsrechte nicht schwächen, sondern stärken
________________________________________________________________
 
Berlin  – Ohne das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre es um die wildlebenden Pflanzen und Tiere mit ihren Lebensräumen schlecht bestellt. Allein im NABU kümmern sich in 2.000 örtlichen Gruppen rund 40.000 Naturschutzmacherinnen und Naturschutzmacher um wertvolle Streuobstwiesen, Trockenrasen oder Fließgewässer.

Nicht weniger als drei Millionen Stunden unbezahlter Arbeitszeit leisten sie jährlich im Sinne der guten Sache. Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Arten- und Klimaschutz wächst nach Beobachtungen des NABU die Bereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern,  sich aktiv am Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen zu beteiligen.
„Umso wichtiger ist es, dass die Politik die richtigen Weichenstellungen unternimmt, um das Engagement zu fördern. Notwendig sind konkrete Hilfen auf lokaler Ebene, damit zum Beispiel ehrenamtliche Vereinsvorstände mit der wachsenden Zahl von Gesetzen und Vorschriften, die auch das Ehrenamt betreffen, besser und rechtssicher umgehen können“, sagt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.  Die von der Bundesregierung geplante Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt  müsse daher so ausgerichtet sein, dass sie tatsächlich praktische Hilfestellungen gibt und das Engagement konkret fördert und unterstützt. Das bedeute auch gezielte Unterstützung bei bürokratischen Anforderungen wie zum Beispiel der Datenschutzgrundverordnung.
 
Ein klares Bekenntnis zur Bedeutung ihres dem Gemeinwohl dienenden Engagements erwarten die NABU-Ehrenamtlichen auch, wenn es um die steuerrechtliche Würdigung ihrer Arbeit geht. „Wer die Gemeinnützigkeit des verbandlichen Natur- und Umweltschutzes in Frage stellt,  nur weil sich ein Umweltverband kritisch zur Umwelt-, Naturschutz- oder Klimapolitik der Regierung äußert, brüskiert alle diejenigen, die sich selbstlos und unentgeltlich in den Dienst der guten Sache stellen.  Am Recht von Umweltverbänden, sich politisch einzumischen, darf sich nichts ändern“, so Krüger. Umweltverbände seien eine notwendige Stimme der Zivilgesellschaft und kritische und engagierte Bürgerinnen und Bürger ein Fundament der Demokratie.
 
Kritisch sieht der NABU auch die von interessierten politischen Kreisen immer wieder eingeforderte Beschneidung von Mitwirkungsrechten und die Beschleunigung von Verfahren, die zu Eingriffen in den Naturhaushalt führen.  Umweltverbände haben durch ihr gerichtliches Engagement erst dafür gesorgt, dass EU-Umweltvorgaben oder Völkerrecht in Deutschland tatsächlich auch umgesetzt werden.
 
Die Herausforderungen im Arten- und Klimaschutz können nur unter aktiver Beteiligung einer engagierten Öffentlichkeit bewältigt werden. „Ohne Bürgerinnen und Bürger, die aktiv mithelfen, ihre Wohnorte an sich verändernde Klimabedingungen anzupassen oder vor Ort dafür sorgen, dass Moore durch Naturschutzmaßnahmen wieder zu Verbündeten im Klimaschutz werden, wird es nicht gehen. Die Bereitschaft zum Anpacken und Mitmachen ist da. Die Politik muss fördern und dort, wo es notwendig ist, Steine aus dem Weg räumen, damit auch in Zukunft viele Menschen Interesse und Spaß am ehrenamtlichen Engagement haben“, so der NABU-Präsident.
 

Quelle
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de
 NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 131/19 | 4. DEZEMBER
________________________________________________________________
Umwelt/Tag des Ehrenamts (5.12.)

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Willibald Lang

  • Porträt einer Hornissen - Königin, Körperlänge 34 - 36 mm

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Die Wilden Bienchen von Neubrandenburg
Bild zum Eintrag (1014947-160)
Die Wilden Bienchen von Neubrandenburg

05/06.12.2019


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Bauernhofkita und des ADHS Förderkreis e. V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Neubrandenburg / Mecklenburg Vorpommern. Seit Januar 2001 gibt es in Neubrandenburg eine Selbsthilfegruppe zum Thema ADHS. Dort treffen sich regelmäßig Eltern von ADHS-Kindern zum Erfahrungsaustausch. Im Laufe der Zeit entstanden viele verschiedene Projekte, um das Störungsbild und mögliche Umgangsformen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Aus dieser Initiative entstand 2013 der Verein ADHS Förderkreis e.V. Ehrenamtliche Mitglieder setzen sich weiterhin für eine Sensibilisierung der Thematik ein und unterstützen den Gedanken der Inklusion. Das bedeutet, dass betroffene Kinder und Jugendliche mit ihren Stärken anerkannt werden und ihren Platz in unserer Gesellschaft finden.

Seit April 2017 gibt es die Kindertageseinrichtung „Unsere Bauernhofkita“ unter der Trägerschaft des ADHS Förderkreis e.V. in der Jahnstraße 51 in Neubrandenburg.Dort werden Kinder im Alter von 1 Jahr bis zum Schuleintritt betreut.
Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.

Gemeinsam mit der oben genannten Einrichtung konnten wir uns in 2019 dem  zunehmend wichtiger werdendem Thema Insektenschutz am Beispiel der Wildbiene widmen.Nach einer mehrmonatigen Vorbereitungsphase konnten wir uns Anfang Dezember 2019 der Installation der Wildbienenwand widmen.

Für das kommende Jahr sind nun die Umweltbildungseinheiten in der Kita angedacht bei der wir die Kinder und interessierte Erwachsene mit der Wildbiene "in Kontakt bringen"...


Den Projektverlauf stellen wir auf unserer Internetseite hier vor:



Mehr zur Insektenvielfalt hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000

Mehr zum Projekt Deutschlands Wilde Bienchen unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85364




Haben wir auch Ihr Interesse am Projekt "Deutschlands Wilde Bienchen" geweckt?

Möchten Sie auch Teil eines in dieser form einzigartigen Konzeptes sein?

Dann kontaktieren Sie uns doch ...
Artenschutz in Franken®  
NABU: Welche Vögel sind noch da?
Bild zum Eintrag (1014983-160)
NABU: Welche Vögel sind noch da?

06/07.12.2019

Der Naturschutzbund und der LBV rufen zur bundesweiten Stunde der Wintervögel auf
________________________________________________________________

Berlin – Wer flattert denn da durch den winterlichen Garten? Der NABU und sein bayerischer Partner LBV rufen wieder zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Vom 10. bis zum 12. Januar können Vogelfreundinnen und -freunde eine Stunde lang Vögel beobachten, zählen und dem NABU melden. „Nach dem zweiten Rekordsommer in Folge könnte die Zählung Aufschluss darüber geben, wie sich anhaltende Dürre und Hitze auf die heimische Vogelwelt auswirken“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.“

 In diesem Jahr könnte es zudem interessante Erkenntnisse für den Eichelhäher geben. „Im Herbst haben wir einen massiven Einflug dieser Art nach Deutschland und Mitteleuropa beobachtet“, sagt Miller. „Im September waren es über zehnmal so viele Vögel wie jeweils im gleichen Monat der vergangenen sieben Jahre. Im Oktober registrierten Vogelzugzählstationen sogar 16 Mal so viele Eichelhäher. Ähnlich hohe Zahlen gab es zuletzt 1978.“ Als Grund vermuten die Ornithologen, dass es 2018 in Nordosteuropa eine sogenannte Eichelvollmast gab, also besonders viele Eicheln herangereift sind. So konnten deutlich mehr Eichelhäher den vergangenen Winter überleben und in diesem Jahr brüten. „Viele dieser Vögel sind nun zu uns gezogen, weil in ihren Herkunftsgebieten nicht mehr genug Nahrung für alle Vögel vorhanden ist“, erklärt Miller. „Seit die Eichelhäher nicht mehr aktiv wandern, scheinen sie jedoch wie vom Erdboden verschluckt. Die Stunde der Wintervögel könnte zeigen, wo diese Eichelhäher geblieben sind. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie sich in den Wäldern und Gärten des Landes verteilt haben.“
 
Vielleicht kann bei der Stunde der Wintervögel sogar der in Deutschland fast noch nie beobachtete Hakengimpel entdeckt werden. Dieser kernbeißer-große Finkenvogel aus der nördlichen Taigazone wurde in diesem Herbst vermehrt weit südlich seines normalen Vorkommens im südlichen Skandinavien beobachtet. Besonders in Gärten mit früchtetragenden Vogelbeerbäumen könnten diese roten oder gelben Vögel mit ihren typischen weißen Flügelstreifen auftreten.
 
Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum zehnten Mal statt. Jeder kann eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zählen und dem NABU melden. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de  bis zum 20. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 11. und 12. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.
 
Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2019 beteiligten sich über 138.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 95.000 Gärten und Parks ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Feldsperling folgten auf Platz zwei und drei.
 
Für Rückfragen:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: 030-284984-1620. Mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de  
Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174- 47757-180, Mobil: 0172-6873773, E-Mail: Markus.Erlwein@LBV.de

Quelle/Foto
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 132/19| 5. DEZEMBER 2019
________________________________________________________________

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1010037-159)
Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
Bild zum Eintrag (1001679-159)
Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
Bild zum Eintrag (1001689-159)
Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.
Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
Bild zum Eintrag (1001681-159)
Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
Bild zum Eintrag (1001660-159)
Rechtliches §
Bild zum Eintrag (1001682-159)
Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
Bild zum Eintrag (1001683-159)
  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
Bild zum Eintrag (1001684-159)
Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
Bild zum Eintrag (1001661-159)
"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1001665-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
Bild zum Eintrag (1008372-159)
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
Bild zum Eintrag (1010604-159)
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Termine
15 DEC
Wilde Bienchen goes east
Ostdeutschland
21 DEC
Wir feiern Weihnachten
Bayern
22 DEC
Vierte Jahreshauptversammlung des Artenschutz in Franken
Hessen
Alle Termine des AiF   >
Artenschutz in Franken® informiert!

Schafe als Taxis der Artenvielfalt

09/10.12.2019


Mehr zum Thema

Rekord bei den "ÖkoKids"

09/10.12.2019


Mehr zum Thema
Weniger Weihnachtsbeleuchtung - mehr Klimaschutz

09/10.12.2019


Mehr zum Thema
Sympathieträger Biene in Sachsen-Anhalt immer beliebter

09/10.12.2019


Mehr zum Thema
Greenpeace warnt vor Erwärmung der Meere

09/10.12.2019


Mehr zum Thema
Massive Warnung vor schwächerem Gewässerschutz in der EU

09/10.12.2019


Mehr zum Thema
CDU fordert Photovoltaik-Pflicht für Neubauten

09/10.12.2019


Mehr zum Thema
Grüne wollen «radikaleren» Klimaschutz

09/10.12.2019


Mehr zum Thema
Mit Herz und Hand für die Natur vor der Haustür

08/09.12.2019


Mehr zum Thema

Welche Gründächer sorgen für das beste Stadtklima?

08/09.12.2019


Mehr zum Thema

SPD-Parteitag: Greenpeace-Aktivistinnen und Aktivisten fordern Neustart für besseren Klimaschutz

08/09.12.2019


Mehr zum Thema

Taufpaten des Volksbegehrens müssen an Bord bleiben

08/09.12.2019


Mehr zum Thema

Glyphosat-Studien: Alles nur geschönt?

08/09.12.2019


Mehr zum Thema
Eidechsen haben ihren eigenen Kopf

08/09.12.2019


Mehr zum Thema
Gemeinsam mehr Anreize für den Artenschutz schaffen

07/08.12.2019


Mehr zum Thema
NABU-Halbzeitbilanz zur Klimakonferenz: Lieber keine als schlechte Ergebnisse

07/08.12.2019


Mehr zum Thema
Mit gefälschtem Nashorn gegen Wilderei

07/08.12.2019


Mehr zum Thema
WAZ: Vonovia geht mit Naturschutzbund Nabu Partnerschaft für Artenschutz ein

07/08.12.2019


Mehr zum Thema
Wölfe in Bayern: Herdenschutz drängt, Bejagung überflüssig

07/08.12.2019


Mehr zum Thema
Bayern: Mehr Geld für den Artenschutz – an beide Ministerien

08/09.12.2019


Mehr zum Thema
Verteidiger des Wassers

07/08.12.2019


Mehr zum Thema
Hinter den Kulissen des Weltklimagipfels

07/08.12.2019


Mehr zum Thema

Klimawandel - eine abstrakte Bedrohung?

07/08.12.2019


Mehr zum Thema
Von der Leyen in Sachen Klimaschutzziele unter Druck

07/08.12.2019


Mehr zum Thema

Klimaschäden 2018: Deutschland unter den Top Drei

06/07.12.2019


Mehr zum Thema
In NRW wird Wolfsverdachtsgebiet ausgewiesen

05/06.12.2019


Mehr zum Thema
Boden gut machen

05/06.12.2019


Mehr zum Thema
Ackerböden in Mecklenburg-Vorpommern extrem ausgelaugt

05/06.12.2019

Mehr zum Thema

Batterien von E-Autos doch besser als Ihr Ruf?

05/06.12.2019


Mehr zum Thema
Das hoffentlich letzte Versagen

05/06.12.2019


Mehr zum Thema
Dauerkonflikt bei Wind-Abstandsregelung gefährdet Klimaziele

05/06.12.2019


Mehr zum Thema

Afrikanische Schweinepest rückt rasant nach Deutschland vor

05/06.12.2019


Mehr zum Thema
Neue Biberverordnung lockert ihren Schutz

05/06.12.2019


Mehr zum Thema
Europas Natur im roten Bereich

04/05.12.2019


Mehr zum Thema

Zahl des Monats: Ein Grad weniger spart sechs Prozent Heizkosten

04/05.12.2019


Mehr zum Tehma
Viele Konferenzen, wenig Erfolge: Wo steht der Klimaschutz?

04/05.12.2019


Mehr zum Thema
Polen: Die ASP kommt immer näher

04/05.12.2019


Mehr zum Thema
Bayern gibt 60 Millionen Euro zusätzlich für Klima- und Artenschutz

04/05.12.2019


Mehr zum Thema
O du grüne Weihnachtszeit

04/05.12.2019


Mehr zum Thema
Altmaier hält an Abstandsregelung für Windräder fest

04/05.12.2019


Mehr zum Thema
Klimakonferenz beginnt: Worum geht es?

03/04.12.2019


Mehr zum Thema
Fünfter Feinstaubalarm in Stuttgart

03/04.12.2019

Mehr zum Thema
Immer mehr Wölfe in Deutschland

03/04.12.2019


Mehr zum Thema
Chance verspielt

03/04.12.2019


Mehr zum Thema
Gülle auf Maisstoppeln: rechtswidrig und rücksichtslos!

03/04.12.2019


Mehr zum Thema
105 Wolfsrudel in Deutschland

03/04.12.2019


Mehr zum Thema

BUND Naturschutz wirbt für Bio-Weihnachtsbäume

02/03.12.2019


Mehr zum Thema

Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg