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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Auszeichnungen für AiF


Artenschutz in Franken® +++ Neue Nistplätze für Bayerns Dohlen - Projekt steht vor dem Abschluss --- wir berichten zeitnah! +++ Das Projekt "Stelen der Biodiversität - Deuschlands Wilde Bienchen" wird an zwei neuen Standorten in Baden - Württemberg sichtbar -- wir berichten zeitnah +++Artenschutz in Franken®

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit fast 23 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz- Vogelschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

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Was tun beim Wildunfall
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https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
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Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




18.12.2018 Dritte Jahreshauptversammlung des AiF
20.12.2018 Artenschutz zeichnet aus


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
Leuchttürme der Artenvielfalt
Virtuelle Tour Leuchtturm Freistaat Bayern
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Stelen der Biodiversität
Stelen der Biodiversität
Stelen der Biodiversität / Projekt Wildbiene - Gottmadingen

21/22.11.2018

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Ev.Kita Gottmadingen und der Evangelischen Kirchengemeinde Gottmadingen,das von der Audi Stiftung für Umwelt, der Margarete Müller - Bull Stiftung und der Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg unterstützt wird.

Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber

Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.

Mehr zum Projekt unter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99736


In der Aufnahme
- Die installierte Wildbienenwand


Die "Wilden Bienen" von Radolfzell
 Die "Wilden Bienen" von Radolfzell

Die "Wilden Bienen" von Radolfzell

21/22.11.2018

Radolfzell a. Bodensee / Baden Württemberg.
Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Evangelischen Kindergarten Radolfzell und des Förderkreises des Kindergartens der ev. Kirchengemeinde Radolfzell, das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber

Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.


Mehr zum Projekt
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=100886

In der Aufnahme
- Am 19. November wurde die spezielle Wildbienen- Artenschutz und Umweltbildungswand installiert

Früherkennung und Prävention spielen die zentrale Rolle
Früherkennung und Prävention spielen die zentrale Rolle
Invasive Arten: Früherkennung und Prävention spielen die zentrale Rolle


20/21.11.2018

   BfN-Präsidentin: „Austausch zwischen Behörden, Interessengruppen, Wissenschaft und Öffentlichkeit ist von besonderer Bedeutung“
   2. Fachtagung zur Umsetzung der EU-Verordnung zu invasiven Arten in Bonn

Bonn, 19. November 2018:
Die Prävention und Früherkennung invasiver Arten sind zentrales Thema der 2. Fachtagung zur Umsetzung der EU-Verordnung zu invasiven Arten, die am 20. November im Bundesamt für Naturschutz in Bonn stattfindet. Im Umgang mit invasiven Arten ist die Vorsorge von großer Bedeutung, weil diese im Allgemeinen sehr viel effektiver, ökologisch verträglicher und zudem deutlich kostengünstiger ist als ein nachträgliches Handeln.

"Der fachliche Austausch zwischen verschiedenen Behörden, Interessengruppen, Wissenschaft und Öffentlichkeit ist beim Umgang mit invasiven Arten von sehr großer Bedeutung, denn die Herausforderungen können nur gemeinsam gelöst werden", betont BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Um eine sachliche Grundlage für die Diskussion zu schaffen, ist es darüber hinaus wichtig, Informationen über die Früherkennung und das Management von invasiven Arten und die entsprechenden Regelungen in der EU-Verordnung bereit zu stellen." Die Tagung im BfN leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

Etwa 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Behörden, aber auch aus Verbänden, der Wissenschaft sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger nehmen die Gelegenheit wahr, sich zu informieren und auszutauschen. Thematisiert werden unter anderem die ersten Erfolge der Umsetzung der EU-Verordnung. Europaweit wurden seit 2016 insgesamt 40 Früherkennungsfälle gemeldet, davon 10 aus Deutschland. Die europaweit am häufigsten registrierte Art war die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) mit insgesamt 12 Meldungen.

Es werden außerdem bestehende Systeme und neue Technologien erläutert, die Früherkennung und Management unterstützen könnten. Zu den neueren Vorgehensweisen zählt beispielsweise die Nutzung von modernen DNA-Sequenzierungsverfahren und von hoch aufgelösten Fernerkundungsdaten. Das bedeutet, dass beispielsweise multi- oder hyperspektrale Daten aus Satelliten-, Flugzeug- oder Drohnenüberfliegungen in Kombination mit Felddaten genutzt werden, um Vorkommen invasiver Pflanzen zu kartieren.

Im Themenschwerpunkt "Management invasiver Arten" wird unter anderem ein vor kurzem abgeschlossenes Forschungsprojekt vorgestellt, das sich mit dem Umgang mit gebietsfremden Arten in Nationalparks befasst. Hier wurde zusammengetragen, welche Vorkommen invasiver Arten in den Nationalparks bekannt sind und es wurde erörtert, in welchen Fällen in den Kernzonen von Nationalparks ein Management weit verbreiteter invasiver Arten erfolgen sollte.

"Die Ausbreitung invasiver Arten ist sehr eng mit den globalen Handelsströmen und Transportwegen verknüpft", erklärt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Deshalb ist ein grenz- und sektorenübergreifendes Vorgehen erforderlich". Relevante Sektoren sind neben dem Naturschutz beispielsweise der Verkehr, die Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sowie der Handel. "Die Verwendung gebietsfremder und potenziell invasiver Arten im Hobbybereich erfordert zudem eine starke Einbindung der Öffentlichkeit. Zukünftig ist aufgrund der generellen Entwicklungen - Anstieg des Tourismus und des globalen Handels - mit einem Anstieg der Zahl der eingebrachten neuen Arten zu rechnen", so Prof. Jessel.

Während viele invasive Arten in der Vergangenheit bewusst eingeführt wurden, zum Beispiel als Zierpflanze oder zur Holzproduktion, haben andere Arten die Landesgrenzen unabsichtlich überschritten, indem sie beispielsweise als blinde Passagiere in Verkehrsmitteln mitgereist sind. Der Frage, auf welchen Pfaden solche Arten hauptsächlich nach Deutschland kommen, geht das BfN-Skript 490 erstmals systematisch nach. Es steht auf der BfN-Website zum Download bereit: https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/service/Dokumente/skripten/Skript490.pdf

Hintergrund
Am 1. Januar 2015 ist die "Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten" in Kraft getreten. Sie gilt in den einzelnen Mitgliedsstaaten unmittelbar.

Nach der Verabschiedung im Verwaltungsausschuss am 4. Dezember 2015 und der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union am 14.07.2016 als Durchführungsverordnung der Kommission ist die erste Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (Unionsliste) mit 37 Tier- und Pflanzenarten am 03.08.2016 in Kraft getreten. Um gelistet werden zu können, muss eine gebietsfremde Art die von der EU festgelegten Kriterien erfüllen. So muss zum Beispiel nachgewiesen werden, dass eine Art nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Biodiversität oder die damit verbundenen Ökosystemleistungen (wie z.B. die Trinkwasserqualität) hat. Zudem werden auch nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit oder die Wirtschaft in die Bewertung einbezogen. Die erste Ergänzung der EU-Unionsliste um zwölf Arten ist am 02.08.2017 in Kraft getreten. Von den derzeit insgesamt 49 Arten der Unionsliste gehören 23 zur Gruppe der Gefäßpflanzen und sieben zu den Wirbellosen Tierarten.

Unter den 19 Wirbeltierarten befinden sich nun auch Nilgans, Bisam und Marderhund, dessen Listung jedoch erst ab 02.02.2019 gilt. Insgesamt kommen von den gelisteten 49 Arten mindestens 32 in Deutschland wild lebend vor.

Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Johannes Rother
- Nilgänse [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21690]

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NABU fordert Kohle-Ausstieg ...
NABU fordert Kohle-Ausstieg ...
NABU fordert Kohle-Ausstieg und eine neue EU-Agrarpolitik

19/20.11.2018

Bundesvertreterversammlung tagte in Hamburg
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Hamburg/Berlin –
Der NABU hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, den Klimaschutz national und international stärker voranzutreiben und sich endlich für eine andere EU-Agrarpolitik einzusetzen. Deutschland muss bei der UN-Klimakonferenz Anfang Dezember in Polen mit den Ergebnissen der Kohlekommission deutliche Signale setzen. Denn in Kattowitz wird nicht nur das Regelwerk des Pariser Klimaabkommens verhandelt, auch die nationalen Klimaschutz-Beiträge müssen noch deutlich gesteigert werden. Die Weltgemeinschaft, die im Zentrum der polnischen Kohlewirtschaft zusammenkommt, blickt mit Spannung nach Deutschland und wartet auf ein beispielgebendes, deutliches Signal beim Kohleausstieg.

„Der Klimawandel ist Alltagsrealität. Der Dürresommer in diesem Jahr zeigt nur eines von vielen Problemen, denen sich Deutschland künftig noch vermehrt stellen muss. Umso dringlicher ist es, alles zu versuchen, die Klimaschutzziele 2020 noch zu erreichen“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Untrennbar mit dem Klimaschutz verbunden ist auch ein Umsteuern in der Landwirtschaft. Die herrschende EU-Agrarpolitik zwingt die deutschen Bauern dazu, das Letzte aus Äckern und Ställen herauszupressen, unter hohem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln. Darunter leiden Artenvielfalt und Klima gleichermaßen. Scharf kritisierte der NABU-Präsident die zuständige Ministerin Julia Klöckner. Sie sei trotz fortgeschrittener EU-Verhandlungen immer noch nicht in der Lage oder willens eine deutsche Position zu kommunizieren. „Offenbar scheut Frau Klöckner eine offene Debatte über ein System, das selbst ihre eigenen Berater als schädlich und völlig ungeeignet bezeichnet haben“, so Tschimpke.

Rund 260 NABU-Delegierte tagten am Wochenende zur NABU-Bundesvertreterversammlung in Hamburg und verabschiedeten eine Resolution, die von der Bundesregierung entschlossenes Auftreten beim Agrarministerrat am 19. November 2018 verlangt. Des Weiteren bekannten sich die NABU-Delegierten zu einer starken EU. Die anstehende EU-Wahl sei entscheidend, um die Ziele des Naturschutzes zu sichern.

Zum Klimaschutz gehörten wiederum auch mutige Schritte im Verkehrsbereich. Von der „Nationalen Plattform Mobilität“ der Bundesregierung bis Ende des Jahres müsse ein klares Signal ausgehen, wie die Klimaschutzziele im Verkehr endlich eingehalten würden. Es gäbe eine ganze Reihe an sinnvollen Maßnahmen, wie der Klimaschutz auch auf der Straße umgesetzt werden kann. Das Verkehrsministerium dürfe sich nicht länger von der Autoindustrie rumschubsen lassen, die bisher bei jeglichen wirkungsvollen Ideen im Verkehr auf der Bremse steht.  

Der Landesverband NABU-Hamburg war in diesem Jahr Gastgeber der Bundesvertreterversammlung. Alexander Porschke, Vorsitzender beim NABU Hamburg, weißt noch mal explizit auf die doppelte Abgasbelastung in der Hansestadt hin: „Eine Stadt wie Hamburg muss sich doppelt anstrengen, um seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Neben der Reduktion der Schadstoffbelastung durch den Straßenverkehr fordern wir, dass die Stadt endlich ihre Bürger auch vor dreckigen Schiffsabgasen schützt. Eine Landstromanlage, die von den Steuerzahlern teuer bezahlt wurde, muss nun mindestens auch von den Kreuzfahrtschiffen genutzt werden.“

Der NABU Hamburg arbeitet eng mit dem NABU Bundesverband zusammen, wenn es um höhere Umweltstandards in der Kreuzfahrt- und Schiffsindustrie geht. Als Stadtverband mit mehr als 23.000 Mitgliedern blickt der Landesverband mittlerweile auf 111 Jahre erfolgreiche Naturschutzarbeit. Er ist nicht nur politischer Treiber, wenn es um Erhalt von Hamburgs Grün geht, sondern bietet Naturschutzmachern zahlreiche Möglichkeiten Naturerlebnisse zu erleben und selbst bei der Gestaltung der „StadtNatur“ mitzuwirken.  

Die NABU-Bundesvertreterversammlung tagte am 17. und 18. November in Hamburg.


Weitere Informationen zur Klimapolitik: www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/klima-und-luft/klimaschutz-weltweit/25094.html  
Der NABU ruft zur Demonstration „Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!“ am 1. Dezember in Köln und Berlin auf. Getragen von einem breiten Bündnis Umwelt- und zivilgesellschaftlicher Organisationen werden um 12 Uhr viele Tausend Menschen in Köln von der Deutzer Werft zum Dom und in Berlin vom Kanzleramt zur Friedrichstraße ziehen. Mehr Infos unter: www.klima-kohle-demo.de

Weitere Informationen zur EU-Agrarpolitik: www.nabu.de/agrarreform2021

Für Rückfragen:

NABU-Bundesverband Pressestelle
Nicole Flöper
Tel. 030-284984-1958
E-Mail: presse@NABU.de

NABU Hamburg Pressestelle
Birgit Hilmer
Tel. 040-69 70 89-35
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de



Quelle


NABU-Bundesgeschäftsstelle
Charitéstraße 3
10117 Berlin

Tel. +49(0)30.28 49 84-1510, -1952, -1958, -1588, -1722
Fax +49 (0)30.28 49 84-3510
E-Mail: presse@NABU.de
Web: www.NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 126/18 | 18. NOVEMBER 2018
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Umwelt/Verbände/Klima/Landwirtschaft


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Kormoran trocknet sein Gefieder



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Größte Naturschutzkrise der EU ...
Größte Naturschutzkrise der EU ...
EuroNatur und Agent Green: Größte Naturschutzkrise der EU erfordert dringendes Einschreiten

18/19.11.2018

Brüssel, Radolfzell.
Die Umrisse eines lebensgroßen Urwaldbaums, der gerade gefällt wurde, zieren symbolisch das Pflaster vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel. Mit dieser Aktion und riesigen Transparenten, welche die EU zum dringenden Schutz der rumänischen Urwälder auffordern, haben Aktivisten der Naturschutzstiftung EuroNatur und der rumänischen NGO Agent Green die Rodung der Urwälder in Rumänien nach Brüssel getragen. Damit haben sie viel Aufmerksamkeit für die unablässige Zerstörung der letzten großen Urwaldgebiete der EU erzeugt.

„Dies ist ein Weckruf, die Augen nicht vor dem Verlust der Urwälder Rumäniens zu verschließen. Deren Rodung ist einer der größten Naturschutz-Notfälle der EU. Jahr für Jahr werden tausende Hektar Wald unwiederbringlich zerstört. Die meisten dieser wertvollen Wälder liegen in Natura 2000-Gebieten, wo sie eigentlich unter Schutz stehen sollten. Wir rufen die EU-Kommission auf, einzuschreiten – jetzt!“, sagt Gabriel Paun, Präsident von Agent Green.

„Wenn die Verstöße gegen EU-Recht in Rumänien weiterhin folgenlos bleiben, wird das gesamte Natura 2000-System aufgeweicht. Die EU muss endlich aufhören wegzuschauen und zur Tat schreiten! Dafür sind wir heute nach Brüssel gekommen“, bekräftigt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.

Rumänien hat im ersten Halbjahr 2019 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union inne, aber die Regierung und die Behörden des Landes lassen keine Bemühungen erkennen, nationales und europäisches Umweltrecht ordentlich zu vollziehen.

Hintergrundinformation:
Der kreative und friedliche Protest war Teil eines Aktionstages in Brüssel mit dem Titel „Spotlight on Vanishing Virgin Forests of Romania“. Die Naturschutzorganisationen EuroNatur und Agent Green wollten damit sowohl die Öffentlichkeit über die Urwaldrodungen in Rumänien informieren als auch die EU-Institutionen für eine Tragödie wachrütteln, die nicht die Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient. Zu diesem Aktionstag zählen auch folgende Veranstaltungen:

• Expertenkonferenz „Europe’s last virgin forests“. Veranstalter: Europaabgeordnete Thomas Waitz und Benedek Jávor. Europäisches Parlament, Raum ASP5E1, 8. November, 15-17 Uhr. (Hinweis: Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung unter thomas.waitz-office(at)ep.europa.eu erforderlich).
• Filmvorführung „Out of Control“, Videoserie über den Rodungsskandal in rumänischen Nationalparks; mit anschließender Diskussion. Kamilou in Mundo B (Rue d’Edimbourg, 26, 1050 Brüssel), 8. November, 19-21 Uhr. Freier Eintritt.

Ziel der Kampagne „SaveParadiseForests“ ist der Schutz der wertvollsten Urwälder der Karpaten, insbesondere in Rumänien. Sie wird von den NGOs EuroNatur und Agent Green gemeinsam koordiniert und durchgeführt.

Bitte unterschreiben Sie auch die Petition zum Schutz von Europas letzten Urwäldern!

Rückfragen:
Agent Green: Gabriel Paun, E-Mail: gabriel.paun(at)agentgreen.org
EuroNatur: Anja Arning, E-Mail: anja.arning(at)euronatur.org, Tel.: +49 (0)7732 - 92 72 13

In der Aufnahme
Auf dem Robert-Schuman-Kreisverkehr in Brüssel sind die Umrisse eines gefällten Urwaldbaums dargestellt. © Lode Saidane


Quelle

EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe
Westendstraße 3
78315 Radolfzell
Deutschland

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Naturschutz und Tourismus im Austausch
Naturschutz und Tourismus im Austausch
Fachtagung: Naturschutz und Tourismus im Austausch


18/19.11.2018

Dass Touristiker und Naturschützer in der Nationalpark-Region erfolgreich und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, zeigte einmal mehr die Fachtagung „Natur und Tourismus“. Zum 16. Mal kamen gestern (15.11.) in Büsum rund 120 Vertreter beider Sektoren zusammen und tauschten sich in Vorträgen und persönlichen Gesprächen über aktuelle Themen aus.


Veranstalter des jährlichen Treffens ist die Nationalparkverwaltung gemeinsam mit der Nordsee-Tourismus-Service GmbH, Dithmarschen Tourismus, dem WWF und der Fachhochschule Westküste. Regionaler Kooperationspartner war in diesem Jahr die Gemeinde Büsum, die seit 15 Jahren zum Kreis der Nationalpark-Partner zählt.

„Unsere Fachtagung hat sich als gelungenes Austauschforum für Touristiker und Naturschützer an der Westküste fest etabliert“, freuen sich Christiane Gätje (Nationalparkverwaltung) und Frank Ketter (Nordsee-Tourismus-Service) mit Blick auf die hohe Teilnehmerzahl. „Das Vortragsprogramm hält inspirierende Blicke über den Tellerrand bereit, zeigt aber auch, was in der Region in Sachen nachhaltiger Tourismus schon konkret passiert“, so Moderatorin Anja Szczesinski (WWF) zum Auftakt der Tagung.

Gastgeber Olaf Raffel begrüßte die Gäste im kürzlich neu eröffneten Freizeit- und  Informationszentrum „Watt´n Hus“, dessen Lage mit einem Panoramablick ins Weltnaturerbe Wattenmeer besticht und kaum besser zur Veranstaltung passen könnte. Im Eröffnungsvortrag beschrieb der Büsumer Chef-Touristiker den Wandel des Küsten-Kurortes hin zu einer nachhaltigen Urlaubsdestination. Seit diesem Jahr garantiert Büsum seinen Gästen eine klimaneutrale An- und Abreise, indem der CO2-Ausstoß berechnet und kompensiert wird. Dass der Ort außerdem die Arbeit der in Büsum mit vielen jungen Freiwilligen präsenten Schutzstation Wattenmeer unterstützt, bewies Olaf Raffel auf offener Bühne mit der Überreichung eines neuen Lastenfahrrads an den Naturschutzverein.

In zweiten Vortrag berichtete Helge Haalck, Geschäftsführer von Dithmarschen Tourismus, von einer geplanten Qualitäts- und Qualifizierungsoffensive, mit der die LTO Dithmarschen touristische Leistungsträger in den kommenden Jahren stärken will. Als Praktiker kam dann Andreas Tedsen auf die Bühne und erläuterte überzeugend und leidenschaftlich, was ihn dazu bewegte – und wie sehr es sich auszahlte -, sein Hotel und Restaurant „Lüttje Burg“ in Lütjenburg nachhaltig auszurichten.

Nach einer ausgiebigen Netzwerk-Mittagspause ging es am Nachmittag mit dem Thema Plastikmüll weiter. Kim Detloff vom NABU-Bundesverband erläuterte das gravierende Meeresmüllproblem aus globaler Sicht, während Angela Ottmann vom BUND Föhr das regionale Modellprojekt „Plastikfrei wird Trend“ vorstellte. Auf der Insel Föhr gibt es bereits über 200 geprüfte, plastikbewusste Ferienunterkünfte, die weitestgehend auf Plastik verzichten. Jennifer Timrott vom Verein „Küste gegen Plastik“ präsentierte zudem die App „Replace Plastic“, mit der Verbraucher Herstellern mitteilen können, für welche konkreten Produkte sie keine Plastikverpackungen mehr wünschen.

Was in Sachen nachhaltige Mobilität in der Nationalpark-Region passiert, davon berichtete Frank Ketter in seinem Vortrag. Als attraktives Angebot für Urlauber, die sich vor Ort umweltfreundlich fortbewegen wollen, stellte er das „Nordsee-Mobil“ vor. Die Elektroautos können jetzt schon in St. Peter-Ording und Büsum günstig gemietet werden. Weitere Fahrzeuge folgen in den nächsten Wochen. In den Startlöchern für die kommende Saison steht die „Nordsee-Card“, eine Mehrwertkarte, mit der Gäste kostenlos den ÖPVN an der gesamten Westküste nutzen können und freien Eintritt zu verschiedenen touristischen Attraktionen erhalten sollen.

Abgerundet wurde die Fachtagung mit Kurzvorträgen über Neuigkeiten aus der Nationalpark-Region. Zum Planungsstand der Fischotteranlage im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum berichtete Marén Bökamp, während Tanja Rosenberger die geplante Erweiterung der Seehundstation in Friedrichskoog vorstellte. Ein Team des dänisch-deutschen Interreg5A-Projekts NAKUWA (Nachhaltiger Natur-und Kulturtourismus im Weltnaturerbe Wattenmeer) präsentierte den Stand aus den Arbeitspaketen Wander-, Fahrrad-, Kultur- und Vogeltourismus sowie Onlineschulungen. Abschließend berichtete Silke Ahlborn von der Nationalparkverwaltung, welche Aktionen und Feierlichkeiten anlässlich des 10. Geburtstags des Weltnaturerbes Wattenmeer in 2019 geplant sind.

Zum Nachlesen: Die Präsentationen der Fachtagung können ab der kommenden Woche im Internet heruntergeladen werden, und zwar unter www.nationalpark-wattenmeer.de/sh/service/publikationen/diverses.

In der Aufnahme

Die Veranstalter und Gastgeber der Fachtagung Natur und Tourismus (v.l.n.r.): Helge Haalck (Dithmarschen Tourismus), Anja Szczesinski (WWF), Christiane Gätje (Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer), Olaf Raffel (Tourismus Marketing Service Büsum), Frank Ketter (Nordsee-Tourismus-Service). Es fehlt: Anja Wollesen (Fachhochschule Westküste) | © Claußen/LKN.SH

Quelle

Nationalpark Wattenmeer

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Schweinepest gefährdet Tiger
Schweinepest gefährdet Tiger

18/19.11.2018

Wildschweine: Nahrung des Amur-Tigers in China und Russland bedroht

Die Afrikanische Schweinepest ist in Asien weiter auf dem Vormarsch. Es besteht eine akute Gefahr für den Amur-Tiger in Russland und China. Davor warnt die Naturschutzorganisation WWF. Falls sich die Krankheit weiter ausbreitet, ist die Wildschweinpopulation in der Region bedroht. "Wildschweine machen gut die Hälfte der Beute des Amur-Tigers aus.

Sollte es in den Wildbeständen zu einem Massensterben kommen, droht der Bestand des Tigers zurückzugehen, weil die Großkatzen nicht mehr ausreichend Nahrung finden" erklärt Markus Radday, der für den WWF Deutschland Tigerprojekte in Russland und China betreut. Zudem könnten hungerleidende Tiger auf der Suche nach Nahrung auch in Dörfer vordringen, Haustiere und Vieh reißen. Solche Konflikte mit Menschen können für den Tiger tödlich enden. Die russische Provinz Primorje hat daher entsprechende Vorsorgemaßnahmen eingeleitet. Die zuständigen Behörden haben alle Jäger und Förster in der betroffenen Grenzregion informiert. Es wurde erklärt wie sie sich verhalten sollen, wenn sie ein totes Tier finden.

"Kurzfristig muss es das Ziel sein, die Ausbreitung zu verhindern. Deshalb dürfen die Wildschweinjagd und der Transport von Schweinefleisch aus China ab sofort nur unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Nur so kann eine Ausbreitung verhindert werden", so Radday. Langfristig ist es laut WWF notwendig, dass sich das natürliche Beutetierspektrum des Tigers verbreitert. Seit 15 Jahren arbeitet der WWF daher mit Jagdverbänden und den staatlichen Forstverwaltungen daran, die Zahl der Paarhufer, insbesondere der Hirsche, zu erhöhen. In Russland werden dafür Winter-Fütterungsplätze eingerichtet, in China werden Hirsche in Zuchtgattern vermehrt und anschließend in die Wildnis freigelassen.

Bis Ende Oktober gab es 53 dokumentierte Fälle von Afrikanischer Schweinepest in dreizehn chinesischen Provinzen, darunter ein Fall in der Provinz Heilongjiang, die direkt an die russische Provinz Primorje angrenzt. Die Krankheit breitet sich schnell und über große Entfernungen, selbst in entlegene Gebiete, aus. Schuld ist der unkontrollierte Transport von Futtermitteln, Lebensmitteln wie Fleisch- und Wurstwaren, Schlacht- und Speiseabfällen, denen das Virus anhaftet. Das Virus ist extrem widerstandsfähig und kann selbst durch Kleidung und Fahrzeuge aus infizierten Ställen weiterverbreitet werden.

Hintergrund: Der Amur-Tiger, auch als Sibirischer Tiger bekannt, ist die größte lebende Katze auf der Erde und einer der sechs überlebenden Unterarten des Tigers. Ursprünglich besiedelte der Amur-Tiger ein riesiges Gebiet, das sich vom Zusammenfluss der Flüsse Argun und Shilka (ab da heißt der entstehende Fluss Amur) im Westen bis zum Japanischen Meer im Osten erstreckte. Durch den Einfluss des Menschen hat sich sein Verbreitungsgebiet aber auf eine Fläche von etwa der halben Größe Deutschlands im russischen Fernen Osten und im angrenzenden Gebiet in Nordost-China reduziert. Deshalb wird der Amur-Tiger auf der Roten Liste als "stark gefährdet" eingestuft. Weitere Informationen zum Amur-Tiger unter: https://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/amur-tiger/


KONTAKT
Finn-Lukas Gooden
WWF Deutschland
Pressestelle
Tel. 030-311 777 466
Finn-Lukas.Gooden(at)wwf.de

Quelle

WWF
15. November 2018

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Die Wilden Bienen des Steigerwaldes
Die Wilden Bienen des Steigerwaldes
Die Wilden Bienen des Steigerwaldes

18/19.11.2018

Ebrach / Bayern. Ein Projekt von Artenschutz in Franken®, Bayerischen Staatsforsten,Steigerwald Realschule - Ebrach. Das von der HIT - Umweltstitfung unterstützt wird.

Projekt in der Umsetzungphase...

Beängstigendend .. mit diesen Worten kann zusammengefasst werden was uns alle zunehmend umgibt. Eine erkennbare Leere die für alle Menschen sichtbar wird, die mit offenen Augen durch ihre Umwelt gehen.

Ein Indikator für diesen Aspekt bilden auch die Insekten sichtbar ab. Untersuchungen laufen an allen Ecken und Enden - doch der ,oder die sich seit Jahren mit dem praktischen Artenschutz befassen haben unabhäng davon schon sehr lange erkannt das uns die Bestände von Wildbienen, Schmetterling & Co. förmlich unter den Händen dahin sterben.

Die Gründe des extremen Rückgangs sind bekannt - um die uns nachfolgende Generation mit dem bedenklichen Wirken der aktuell in der Verantwortung stehenden Generation in Kontakt zu bringen wurde ein kooperatives Projekt gestartet das gerade für die uns nachfolgende Generation Optionen aufzeigen soll wie sich Artenschutz und wirtschaftliches Wirken sehr wohl in Einklang bringen lassen können.

In den kommenden Wochen und Monaten werden wir hier ausführlich auf unserer Internetpräsenz darüber berichten.


... STÄRKEREN DEZENTRALEN REGENRÜCKHALTES
... STÄRKEREN DEZENTRALEN REGENRÜCKHALTES
BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN FORDERT KONKRETE UMSETZUNG STÄRKEREN DEZENTRALEN REGENRÜCKHALTES

17/18.11.2018

KOALITIONSVERTRAG CSU/ FREIE WÄHLER ZUM HOCHWASSERSCHUTZ

Der BUND Naturschutz in Bayern (BN)
hat die Fixierung des Hochwasserschutzes in Bayern auf zentrale große Polder entlang der Donau von Beginn an sehr stark kritisiert. Die Wirksamkeit von Poldern ist begrenzt und im Einstaufall mit massiven Verlusten von Arten in wertvollsten Auen-Gebieten verbunden. Anstatt sich nur auf Abflussspitzen bei Extrem-Hochwasser an den großen Flüssen zu konzentrieren hat der BN von Anfang an einen dezentralen ökologischen Wasserrückhalt bereits im gesamten Einzugsgebiet und den kleineren Gewässern sowie eine Aufweitung der Auen für einen ökologischen Hochwasser- und Auenschutz durch Deichrückverlegungen gefordert.

Der BN begrüßt daher insbesondere die Formulierung des Koalitionsvertrages zwischen CSU und Freien Wählern, dass die Hochwasserschutzstrategie Bayern „stärker auf dezentrale Regenrückhaltung“ ausgerichtet werden soll. „Das ist aus Sicht des BN der richtige Ansatz, die Hochwasserprobleme angesichts Klimawandel und zunehmender Starkregenereignisse an der Ursache anzugehen anstatt nur Symptome zu bekämpfen.“ bewertet Richard Mergner, Landesvorsitzender des BN den Vertrag.

„Der Verzicht auf zwei von dreizehn an der Donau geplanten Poldern muss aus unserer Sicht der Einstieg in den Ausstieg aus der Polder-Fixierung sein und in deutlich verstärkte Maßnahmen für den dezentralen ökologischen Regenrückhalt und Hochwasserschutz.“ Dazu zählt der BN beispielsweise Maßnahmen zur Verbesserung der Versickerungsfähigkeit von Böden in der Landwirtschaft, mehr wasserabflusshemmende natürliche Strukturen in der Landschaft, die Renaturierung der zahlreichen kleinen oft begradigten Gewässer und von Mooren, die Rückgewinnung von natürlichem Überflutungsraum in Auen durch Deichrückverlegungen genauso wie eine starke Reduzierung der Zunahme weiterer Versiegelung.

Der Verzicht auf zwei Polderstandorte darf nicht einen schlechteren Hochwasserschutz bedeuten, sondern muss nun sogar im Gegenteil Auftrag für verstärkten und flächig wirksameren Hochwasserschutz sein, der mit der Natur und nicht wieder gegen sie realisiert wird. Da der dezentrale ökologische Hochwasserschutz jedoch mehr Fläche und damit die Beteiligung von sehr viel mehr Eigentümern, Bewirtschaftern und Kommunen erfordert, muss der Ankündigung nun auch eine groß angelegte Werbung für diese Maßnahmen folgen, sie müssen politisch hohe Priorität bekommen und es müssen geeignete Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.

„Von der Verbesserung des Wasserhaushaltes durch intakte Moore, Feuchtgebiete, Gewässer und wasserspeichernde Böden profitieren die Menschen nicht nur bei Hochwasser, sondern auch in den durch den Klimawandel ebenfalls zunehmenden Trockenzeiten.“ betont Dr. Christine Margraf, stellv. Landesbeauftragte des BN die hohen Synergieeffekte des ökologischen Hochwasserschutzes: „Denn es gewinnen damit auch die Bodenqualität und der Schutz vor Erosion, beeinträchtige Biotope können ökologisch aufgewertet werden und der Erholungswert ist in strukturreichen Landschaften höher.“

Von einem besseren Wasserrückhalt im Einzugsgebiet und Oberlauf der Donau profitieren gerade die Unterlieger. Speziell für Passau spielt beispielsweise bei Hochwasser nicht nur die Höhe der Hochwasserwelle eine Rolle, sondern vor allem der Zeitpunkt ihres Eintreffens. Durch Verlust natürlicher Überflutungsräume und Begradigung im Oberlauf hat sich die Donau stark beschleunigt, was zu einem Zusammentreffen mit der Inn-Hochwasserwelle führen kann. Die Polder würden daran nichts ändern. Die bayerische Donau hat etwa 70 % ihrer früheren Überschwemmungsflächen verloren. Oberhalb Deggendorf und Passau gibt es große Potentiale an der Donau für Deichrückverlegungen und besseren Rückhalt in den großen Niedermooren, aber auch große Potentiale an den Donau-Zuflüssen und dem gesamten Einzugsgebiet. „Die Regionen oberhalb von Straubing müssten nach wie vor genauso solidarisch sein, wie es die Region zwischen Straubing und Vilshofen in Bezug auf Passau und den weiteren Unterlauf ist.“ appelliert Georg Kestel, Kreisvorsitzender des BN Deggendorf.

Für Rückfragen:

Dr. Christine Margraf, stellv. Landesbeauftragte BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN), 089/548298-89, christine.margraf@bund-naturschutz.de

Quelle

BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

16.11.2018

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Kiebitz ... mehr zu ihm auf unseren Seiten unter: https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21241

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Mit dem LIFE+ Projekt der Natur mehr Raum gegeben
Mit dem LIFE+ Projekt der Natur mehr Raum gegeben
Mit dem LIFE+ Projekt der Natur mehr Raum gegeben

16/17.11.2018

Abschlussveranstaltung im Waldgeschichtlichen Museum - 1,3 Millionen Euro für Maßnahmen im Bereich der Fließgewässer, Moore und Schachten

St. Oswald. Ein Projekt, das die Weiterentwicklung des Nationalparks Bayerischer Wald tatkräftig unterstützt hat, fand in diesem Jahr seinen Abschluss: Und zwar das von der Europäischen Union und dem Bayerischen Naturschutzfonds kofinanzierte LIFE+ Projekt „Moore, Fließgewässer und Schachten“. Die Abschlussfeier fand nun mit einer Vielzahl an geladenen Gästen im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald statt.

Fünf Jahre lang wurden im Rahmen des LIFE+ Projektes zahlreiche Naturschutzmaßnahmen durchgeführt. „Damit ist es gelungen, die Artenvielfalt in drei ganz besonderen Lebensräumen im Nationalpark Bayerischer Wald zu fördern – in den Mooren, Bächen und auf den Schachten“, würdigte Ulrike Lorenz, zuständige Referatsleiterin des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, die Leistungen aller Beteiligten. Der Nationalpark Bayerischer Wald sei nicht nur eines der bedeutendsten Natura-2000-Gebiete des Freistaates, sondern eine der wenigen Regionen, die sowohl nach der Vogelschutzrichtlinie als auch nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie unter Schutz steht. „Aus diesem Doppelstatus heraus erwächst für den Nationalpark eine ganz besondere Verantwortung für die dort vorkommenden Lebensräume.“

Doch auch wenn die Natur im Nationalpark seit beinahe 50 Jahren ihren eigenen Regeln folgen darf, seien an einigen Orten immer noch negative Folgen aus früherer menschlicher Nutzung erkennbar. „Im Rahmen des LIFE+ Projekts konnten mit über 1,3 Millionen Euro Gesamtbudget diese Folgen menschlicher Nutzung wieder rückgängig gemacht werden“, so Lorenz. Müsste man für die Durchführung und Ergebnisse des Projektes eine Note vergeben, wäre es eine 1 plus. „Es war eine Gemeinschaftsleistung der Nationalparkverwaltung sowie aller beteiligter Behörden, Verbände und auch Grundstücksnachbarn“, so Lorenz, deren besonderer Dank Jochen Linner und Claudia Schmidt vom Nationalpark galt.

Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks, bot einen Rückblick auf das LIFE+ Projekt. „Ein Ziel, das wir erfolgreich umsetzen konnten, war die Renaturierung von Fließgewässern“, so Leibl. Begradigte Bäche und befestigte Ufer wurden beseitigt, dadurch konnte der Natur sowie den dort lebenden Arten wieder mehr Raum gegeben werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Wiedervernässung von Mooren. „Zu früheren Zeiten trocken gelegte Moore wurden renaturiert, dadurch können sich an vielen Stellen wieder Arten ansiedeln, die einst zurückgedrängt wurden.“ Auch kulturhistorische Aspekte wurden berücksichtigt, und zwar beim Erhalt der Schachten. „Durch die Beweidung des Ruckowitzschachtens wurde nicht nur die Tradition der Region wiederbelebt, sondern auch ein besonders geschützter Lebensraum mit seinen gefährdeten Borstgrasrasen deutlich aufgewertet.“ Was Leibl besonders freut, ist, dass im Abschlussjahr des LIFE+ Projektes die Beweidung auf den Hochschachten ausgeweitet werden konnte. „Wir sind nicht nur in diesem, sondern auch in vielen anderen Bereichen über das Ziel hinausgeschossen und haben die Projektziele weit übertroffen.“ Darüber hinaus sei es gelungen, Anwohner sowie Touristen für das Thema Natura 2000 und die im Nationalpark vorkommenden Lebensräume mit ihren Artvorkommen zu interessieren und zu sensibilisieren.
Um den Gästen der Abschlussveranstaltung auch in der Praxis die Maßnahmen des LIFE+ Projektes vorzustellen, fand im Anschluss eine Exkursion in die Kleine Au bei Altschönau statt. Dort gab es Informationen über die Moorrenaturierung in diesem Bereich.

Das LIFE+ Projekt in Zahlen:
•    Mehr als 260 Staudämme wurden zur Hochmoor- und Moorwaldrenaturierung gebaut
•    700 Meter Entwässerungsgräben und alte Rückewege wurden verfüllt
•    4,6 Kilometer Fließgewässer wurden renaturiert
•    60 Hektar Moorwälder und Fichten-Auwälder wurden hydrologisch verbessert
•    34 Durchlässe wurden wieder durchgängig gemacht
•    Über 100 freiwillige Helfer waren bei der Moorrenaturierung im Einsatz
•    381 Tage weidete die Rotviehherde auf dem Ruckowitzschachten
•    88 Führungen, Fachexkursionen und Vorträge wurden zum Projekt durchgeführt


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Haussperling

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NABU: Verschwendung von Rohstoffen muss aufhören!
NABU: Verschwendung von Rohstoffen muss aufhören!
NABU: Verschwendung von Rohstoffen muss aufhören!

16/17.11.2018

Miller: Deutschland bei Verpackungsmüll EU-weit an der Spitze
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Berlin –
Anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung vom 17. bis 25. November 2018 ruft der NABU neben Verbrauchern auch die Bundesregierung auf, sich vehement gegen die Verschwendung von Rohstoffen zu positionieren. Um den Ressourcenkonsum zu senken, muss das Programm zum Schutz der natürlichen Ressourcen (ProgRess III) ambitionierte Ziele in Bau- und Kreislaufwirtschaft, Siedlungsentwicklung sowie Konsum aufstellen. Dazu muss es außer Förder- und Informationsinstrumenten auch ökonomische Anreize beinhalten, wie eine Getränkeverpackungssteuer oder eine Energiesteuerpflicht für Abfallverbrennungsanlagen. Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ist ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen und damit zum Klimaschutz.

„Extremer Konsum, immer mehr Verpackungen, kurzlebige Elektronikprodukte und die Wegwerfmentalität haben unseren Rohstoffhunger in den vergangenen zehn Jahren befeuert“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Allein in Deutschland fallen jedes Jahr über 18 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle an – 2010 waren es noch 16 Millionen Tonnen. Damit stehen wir EU-weit an der Spitze.“

Vor diesem Hintergrund spricht sich der NABU für weniger Steuern auf ressourcenschonende Produkte aus, um den Rohstoffverbrauch zu senken und den  Fokus auf Abfallvermeidung zu legen. Damit werde die Abhängigkeit der Wirtschaft von Rohstoffimporten minimiert, Schäden am Ökosystem gering gehalten und das Klima geschützt.

Das größte Potenzial zur Schonung von Ressourcen liegt in der Bau- und Stadtentwicklung. „Es ist gesetzlich bereits jetzt möglich, eine Primärbaustoffsteuer für Baufirmen einzuführen, damit recycelter Kies und Sand günstiger werden. Außerdem sollten statt Neubau mehr alte Häuser saniert und Geschossbauwohnungen gefördert werden. So finden wir den Weg in eine Gesellschaft, die weniger Ressourcen verbraucht und schaffen grüne Arbeitsplätze“, so NABU-Ressourcenexpertin Verena Bax, „Für einen gesellschaftlichen Wandel ist es außerdem sinnvoll, gemeinschaftliche und ressourcenschonende Konsumformen, wie Sharing, Tauschen und Reparatur zu stärken.“

Weitere Infos:
www.nabu.de/ressourcenpolitik
www.nabu.de/progress

Für Rückfragen:

Verena Bax, NABU-Resourcenexpertin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1178,
E-Mail: Verena.Bax@NABU.de

Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 125/18 | 16. NOVEMBER 2018

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Türkentaube

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Leuchttürme der Biodiversität
Leuchttürme der Biodiversität
Leuchttürme der Biodiversität

15/16.11.2018

Bayern.Gemeinsam mit Kooperationspartnern startet Artenschutz in Franken® derzeit ein neues Artenschutz- Umweltbildungsprojekt an markannter Stelle im Freistaat Bayern. Im Mittelpunkt der Maßnahme steht ein altes Trafohaus das seit geraumer Zeit keiner Nutzung mehr zugeführt war.

Um diesen bislang mehr als artenfernen Trafoturm in die Lage zu versetzen den Erhalt der Artenvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland zu unterstützen wird das Bauwerk in den kommenden Monaten einer radikalen Umgestaltung unterworfen.

Für akut gefährdete Fledermäuse und Wildbienen - sowie für verschiedenen Kleinvogearten wird der Turm zur Oase der Artenvielfalt. Beigegeben soll gleichfalls ein innovativer Umweltbildungsbaustein werden um gerade die uns nachfolgenden Generation mit wertvollem Wissen auszustatten.

Mehr Informationen zum Projekt in den kommenden Wochen hier auf unserer Internetpräsenz.


Wie sich Projekte dieser Art entwickeln stellen wir auf unserer Internetpräsenz hier vor:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=38424


In der Aufnahme:
- dieses in die Jahre gekommene Bauwerk wird sich in den kommenden Monaten radikal verändern.


Fledermäuse hautnah erleben
Fledermäuse hautnah erleben
Fledermäuse hautnah erleben - Projekt Tierpark Suhl

15/16.11.2018

Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, des Tierpark Verein Suhl e.V. das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Suhl / Thüringen. Seit mehreren Monaten setzen wir im Suhler Tierpark ein Projekt zur Erhaltung von Fledermäusen um. Vielfach gehen die Bestände unserer heimischen Fledermäuse sehr stark im Bestand zurück.

Nahrungs- und Quartiermangel sind mit ursächlich für diese bedenkliche Entwicklung. Um den nachtaktiven Kleinsäugern verbesserte Lebens- und Fortpflanzungsbedingungen anbieten zu können und um damit einen konkreten Ansatz zum Artenschutz zu generiern wurden verschiedene Projektbausteine platziert.

Der Vermittlung von wertvollem Wissen kommt in unseren Augen eine weitere wichtige Bedeutung zu. Und so haben wir uns gemeinsam entschlossen einen informativen Projektflyer zu entwickeln.


Mehr zum Projekt:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98675


Säckeweise Rotkehlchen für den Kochtopf
Säckeweise Rotkehlchen für den Kochtopf
Italien: Säckeweise Rotkehlchen für den Kochtopf

14/15.11.2018

Polizei beschlagnahmt über 1.000 gerupfte Rotkehlchen


Mehr zum Thema auf den Seiten des Komitee gegen den Vogelmord e. V. (CABS)

- https://www.komitee.de/


Mehr zum Rotkehlchen auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21970

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Rotkehlchen ... was sind das für Menschen die solche Tiere massenhaft töten und verzehren?!

Überraschender Fund
Überraschender Fund
Überraschender Fund

14/15.11.2018

Ein Meerestier, schwimmend in einem Priel im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer – daran ist nichts Überraschendes.
An diesem Fund allerdings sehr wohl, handelt es sich doch um den Kaisergranat, gesichtet in St. Peter-Ording und damit um den ersten bekannten Lebendfund dieser Art an einem Strand in Schleswig-Holstein. Entdeckt wurde das Krebstier vor wenigen Tagen von der Rantrumerin Christina König bei einem Spaziergang, gleich fotografiert von ihrer Begleiterin Dörte Nielsen und zweifelsfrei identifiziert von dem Biologen Rainer Borcherding von der Schutzstation Wattenmeer, dem Initiator des „BeachExplorers“.

Auf diesem Webportal sind auch die räumlich nächstgelegenen Sichtungen dieser dem Hummer verwandten Art vermerkt, sie stammen aus Ostfriesland und Dänemark. Der im Mittelmeer, im Nordatlantik und der Nordsee beheimatete Kaisergranat komme hierzulande kaum vor, weil er nur höchstens 18 Grad Wassertemperatur verträgt, so Borcherding – und im flachen Wattenmeer wird das Wasser im Sommer deutlich wärmer.

„Die bis zu 24 Zentimeter großen, zur Ordnung der Zehnfußkrebse gehörenden Tiere leben in eher tiefen Bereichen am und im Meeresboden in Gängen und kleinen Höhlen – und sie mögen es gern schlickig“, erläutert die Biologin Ulrike Schückel aus der Nationalparkverwaltung. Bei Gourmets ist der Kaisergranat (französich: Langoustine) übrigens äußerst beliebt und in südlichen Gefilden entsprechend intensiv befischt.

Aufnahme - Nationalpark Wattenmeer / © Dörte Nielsen

Quelle
Nationalpark Wattenmeer

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Bundesregierung tut zu wenig gegen das Artensterben
Bundesregierung tut zu wenig gegen das Artensterben
Bundesregierung tut zu wenig gegen das Artensterben

13/14.11.2018

Neue Artenschutzpolitik dringend notwendig


Zum Auftakt der UN-Konferenz gegen das Artensterben im ägyptischen Sharm-el-Sheich kritisiert der NABU die Bundesregierung für ihr Vorgehen bei der EU-Agrarpolitik. Diese trägt eine wesentliche Mitschuld am weltweiten Verlust der Biodiversität.

Mehr zum Thema
- https://www.nabu.de/news/2018/11/25416.html


Quelle
NABU
13.11.2018


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In der Aufnahme von Volkmar Greb

- Eichhörnchen ... auch der Straßenverkehr fordert zahllose Opfer

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