Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2Unsere Partner Teil 3Unsere Partner Teil 4Unsere Partner Teil 999
Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF


Artenschutz in Franken® +++ UN Dekade Biologische Vielfalt Auszeichnung am 28. September in Franken +++ UN Dekade Bilogische Vielfalt Auszeichnung am 20. Oktober in Oberbayern +++ Artenschutz in Franken®

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 22 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz- Vogelschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

-------------------------------------------

Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

-----------------------------------

Was tun beim Wildunfall
-
https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
------------------------------------------

Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

---------------------------------------------

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

-----------------------------

Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




28.09.2018 Ausgezeichnet - Stelen der Biodiversität
21.10.2018 Ausgezeichnet - Projekt erhält Prädikat


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Wettbewerb „Natur nah dran“
Wettbewerb „Natur nah dran“
Wettbewerb „Natur nah dran“: Land unterstützt kommunale Projekte zum Erhalt der biologischen Vielfalt mit insgesamt 150.000 Euro

19/20.09.2018

Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller: „Städte und Gemeinden schaffen mit naturnahen Grünflächen wertvolle Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten.“

Der Wettbewerb „Natur nah dran“ ist
in den Kommunen des Landes in den vergangenen drei Jahren auf reges Interesse gestoßen. „Insgesamt haben fast 150 Städte und Gemeinden kreative Projekte eingereicht, die dem Erhalt der lokalen Biodiversität dienen. Dies zeigt, dass Natur- und Artenschutz auf kommunaler Ebene eine wichtige Rolle spielen“, sagte Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller heute (19.09.) anlässlich des Starts der vierten Ausschreibungsrunde des Wettbewerbs. „Kommunen, die ihre innerörtlichen Grünanlagen naturnah umgestalten und dauerhaft pflegen wollen, unterstützen wir daher auch im kommenden Jahr gerne mit einem Zuschuss von bis 15.000 Euro.“

Alle Kommunen, die in den ersten drei Wettbewerben nicht zum Zuge gekommen seien oder solche, die das Thema neu für sich entdeckten, erhielten nun wieder die Chance auf eine Projektförderung, warb Untersteller für die Teilnahme am Wettbewerb. „Ich bin überzeugt, dass auch in der neuen Runde viele interessante Ideen und Projekte entstehen, die den Siedlungsraum bunter und lebendiger machen werden.“

„Städte und Gemeinden schaffen mit naturnah gestalteten Grünflächen wertvolle Lebensräume für viele heimische Tier- und Pflanzenarten“, so der Minister weiter. „Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag für die für uns alle so wichtige biologische Vielfalt.“

Ergänzende Informationen

Der Förderwettbewerb „Natur nah dran“ wird vom Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) durchgeführt und vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes mit Mitteln des Naturschutzes und der Nachhaltigkeitsstrategie unterstützt. Der NABU wird in diesen Tagen allen Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg eine Informationsmappe zusenden, die eine detaillierte Projektbroschüre, ein Bewerbungsformular sowie Hinweise auf weitere Informationsmaterialien enthält. Ergänzende Informationen oder Antworten auf Fragen gibt es direkt bei der NABU-Landesgeschäftsstelle.

Zur Teilnahme am Wettbewerb ist es erforderlich, das ausgefüllte Bewerbungsformular sowie weitere Unterlagen bis zum 31.12.2018 an den NABU Baden-Württemberg, Stichwort „Natur nah dran“, Tübinger Straße 15, 70178 Stuttgart oder per E-Mail an naturnahdran@NABU-BW.de zu senden.

Die Auswahl der zehn Förderkommunen erfolgt über eine Jury, in der das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, der NABU und auch die kommunalen Landesverbände vertreten sind.

„Natur nah dran“ ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes und wird auch vom Städtetag Baden-Württemberg und vom Gemeindetag Baden-Württemberg unterstützt.

Zum Förderwettbewerb „Natur nah dran“
- https://baden-wuerttemberg.nabu.de/natur-und-landschaft/aktionen-und-projekte/naturnahdran/



QuelleMinisterium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

+49 (0)711 126-0

+49 (0)711 126-2881

poststelle@um.bwl.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Feldwespe

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Hambacher Wald: Bundesregierung soll vermitteln
Hambacher Wald: Bundesregierung soll vermitteln
Hambacher Wald: Bundesregierung soll vermitteln

18/19.09.2018

Zur Sitzung der Kohlekommission am heutigen Dienstag appelliert die Klima-Allianz Deutschland an die Bundesregierung
, vermittelnd in den Konflikt um den Hambacher Wald und Zwangsumsiedlungen einzugreifen. Damit einher geht der Appell an RWE, jegliche Zerstörung im Wald zu unterlassen. Das Bündnis aus Kirchen, Betroffenen-, Umwelt- und Entwicklungsverbänden appelliert eindringlich an den Energiekonzern, die Rodungsarbeiten und weitere Zwangsumsiedlungen zumindest solange ruhen zu lassen, bis die Kohlekommission einen Fahrplan für einen Kohleausstieg erarbeitet hat und Klarheit darüber herrscht, wie viel Braunkohle überhaupt noch gefördert werden soll.

Dazu erklärt Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand des WWF: „Das von RWE geplante komplette Abholzen des Hambacher Waldes ist inakzeptabel. Wir dürfen der schmutzigen Braunkohle nicht weiter unsere natürlichen Lebensgrundlagen opfern – dafür ist der Erhalt des Hambacher Waldes zum Symbol geworden. Heute verfeuert ausgerechnet Deutschland mehr klimaschädliche Braunkohle als jedes andere Land der Erde. Das muss aufhören. Auch RWE muss sich von der naturzerstörerischen und gesundheitsgefährdenden Kohleverfeuerung lossagen und auf klimaneutrale Zukunftstechnologien setzen.

Die Bundesregierung darf nicht weiter tatenlos zusehen, wie ein Unternehmen und eine Landesregierung Fakten schaffen, während in der Kohlekommission verhandelt wird, ob die Braunkohle unter dem Hambacher Wald überhaupt noch verfeuert werden darf. Bei einem Kohleausstieg entlang der Zeile des Pariser Klimaabkommens und der deutschen Klimaziele werden die genehmigten Braunkohletagebaue in Deutschland drastisch verkleinert werden müssen. Wir fordern die Bundesregierung auf, jetzt auf RWE und die NRW-Landesregierung einzuwirken, um das geplante Abholzen des Waldes zu verhindern, mindestens aber auszusetzen solange die Kohlekommission noch verhandelt.“

Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von Misereor, erklärt: „Bereits heute sind die Folgen des Klimawandels hier und noch stärker in vielen Ländern des Globalen Südens sicht- und spürbar, etwa durch zunehmende Hitzewellen, Dürren oder Überschwemmungen. Insbesondere Braunkohlekraftwerke tragen wegen ihres hohen Ausstoßes an Treibhausgasen massiv zum Klimawandel und damit auch zu zum Teil verheerenden Folgen für Mensch und Mitwelt bei. Wir brauchen daher einen schnellen Kohleausstieg; und zwar nicht nur in Deutschland, sondern global.“

Miserior hat gestern seine Kampagne „Kohlestopp global“ gestartet.

Peter Immekus, 1. Vorsitzender des Netzwerks Bergbaugeschädigter des rheinischen Braunkohlenreviers, sagt:
„Der sozialverträgliche Ausstieg aus der Kohleverstromung zur Umsetzung der Klimaziele von Paris gehört zu den drängendsten Aufgaben unserer Zeit. Der Strukturwandel muss so organisiert werden, dass er neue Perspektiven in den Braunkohlerevieren schafft. Bei vielen Menschen, die in der Kohleverstromung arbeiten oder von der Umsiedlung durch einen Tagebau bedroht sind, herrscht hohe Unsicherheit über ihre Zukunft. Wir brauchen jetzt eine konsequente Strategie, die den Klimaschutz entlang der Ziele des Pariser Klimaabkommens befördert, Planungssicherheit für Unternehmen und Arbeitnehmer schafft und vom Strukturwandel betroffene Menschen und Regionen gezielt unterstützt.“

Hintergrund:

Naturschutzrechtlichen Vorschriften zufolge beginnt die Rodungssaison erst am 1. Oktober. RWE hat zudem nach Aufforderung des OLG Münster ein Stillhalteabkommen unterzeichnet, bis zum 14. Oktober keine Bäume zu fällen. Wie das DIW und andere wissenschaftliche Institute zeigen, wird ein Zugriff auf die Braunkohle unter dem wertvollen Hambacher Wald und vielen Dörfern nicht mehr nötig sein, sodass diese vor einer Zerstörung bewahrt werden können.


KONTAKT

Sylvia RatzlaffPressestelle
Tel.: 030 / 311 777 458
sylvia.ratzlaff(at)wwf.de


Quelle
WWF

18. September 2018
Pressemitteilung der Klima-Allianz Deutschland

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Haubenmeise

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Jungforscher nehmen die Gewässer unter die Lupe
Jungforscher nehmen die Gewässer unter die Lupe
Jungforscher nehmen die Gewässer unter die Lupe

17/18.09.2018

Nationalpark koordiniert neues Projekt - Doktoranden beschäftigen sich mit der Zunahme von gelöstem organischen Kohlenstoff

Grafenau. 2015 startete der Nationalpark Bayerischer Wald erstmals eine Junior-Forschergruppe. Drei Doktoranten beschäftigten sich bis zum Sommer dieses Jahres mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Wälder. Nun geht die Idee, junge Wissenschaftler mit einem Stipendium gezielt zu fördern, in die nächste Runde. Statt den Wäldern dreht sich aber alles um Gewässer im Nationalpark. Drei Jahre lang werden Jungforscher Informationen rund um den gelösten organischen Kohlenstoff in den Bächen sammeln und aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten. Die Kick-Off-Veranstaltung fand nun im Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau statt.

Der gelöste organische Kohlenstoff ist ein Thema, das Forscher Burkhard Beudert schon lange unter den Nägeln brennt. Er ist im Nationalpark zuständig für Hydrologie und betreut in den Themenfeldern „Wasserhaushalt“ und „Chemische Qualität des Wassers“ mehrere Monitoring-Programme. „Im Laufe der vergangenen 40 Jahre sind außerordentlich wertvolle Messdatenreihen entstanden, mit denen sich die Veränderungen im Wasserhaushalt und in der Qualität der Gewässer beschreiben und untersuchen lassen“, so Beudert. Diese Ergebnisse können nun den Doktoranden Katharina Blaurock, Maria Paula da Silva und Nathan Baker bei ihren Forschungen im Rahmen des neuen Projekts von Nutzen sein.

Das Thema, mit dem sie sich beschäftigen, ist laut Beudert sehr komplex. „Der gelöste organische Kohlenstoff ist ein Stoffgemisch aus unzähligen chemischen Verbindungen. Er stammt aus der Biomasse von Pflanzen bzw. Pflanzenteilen. Nach deren Absterben wird er bei der Verrottung in der Humusschicht der Böden und den Mooren freigesetzt. Bei stärkeren Niederschlägen gelangt er dann in die Gewässer.“ In den letzten Jahrzehnten habe sich die Konzentration dieses Stoffes auf der gesamten Nordhalbkugel stark erhöht, auch im Nationalpark. „Die Folge: die Gewässer werden brauner.“
Hypothesen, warum dies so ist, gebe es laut Beudert mehrere. Eine favorisiert den Klimawandel. „Es wird immer wärmer. Dadurch beschleunigt sich die Photosynthese und der Aufbau von Biomasse. Aber je mehr Biomasse gebildet wird, desto mehr wird auch wieder durch Bakterien und Pilze abgebaut. Dabei fällt dann auch mehr gelöster organischer Kohlenstoff an, der wieder in die Gewässer gelangt.“

Eine weitere Hypothese bezieht sich auf den sauren Regen. „Es gibt keinen sauren Regen mehr.“ Dadurch fehlen chemische Verbindungen, die den gelösten organischen Kohlenstoff in den Böden festhalten. Hinzu kommt ein weiterer Ablauf, den Beudert am Beispiel des Rachelsees erklärt. „Kohlenstoffverbindungen können in einem stark sauren Milieu besser abgebaut werden als in einem schwach sauren. Deshalb war der Rachelsee in den früheren Jahrzehnten, also in Zeiten, als es den sauren Regen gab, sehr klar.“ Das heißt im Klartext: „Wir haben die Luftverschmutzung erfolgreich stark reduziert, was nun dazu führt, dass die Gewässer brauner werden.“ Das wäre laut Beudert ein Anzeichen dafür, dass die Ökosysteme zu naturnäheren Bedingungen zurückfinden.

Um weiteres Licht ins Dunkel der Ursachen zu bringen, haben sich die Doktoranden und ihre Betreuer einige zentrale Fragen gestellt. Wo in den Einzugsgebieten kommen die gelösten organischen Kohlenstoffverbindungen her? Wie erfolgt der Transport dieser gelösten organischen Kohlenstoffe in die Bäche und Seen während eines Hochwassers? Wie beeinflusst die Konzentration dieser Stoffe die Artengemeinschaften der Fischnährtiere in den Fließgewässern? „Wir hoffen, dass wir bis zum Jahr 2021 Antworten in einigen Bereichen geben können“, so Beudert. Die Jungforscher sind bereits im Gelände und nehmen in den Quellbächen der Großen Ohe mit verschiedenen Techniken Proben. Spätestens ab 2020 geht es dann an die Auswertung.

Zustande kommen konnte dieses Forschungsprojekt nur, weil Burkhard Beudert starke Partner gefunden hat, und zwar den Lehrstuhl für Hydrologie der Universität Bayreuth, das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, die Professur für Hydrologie der Technischen Universität Dresden sowie die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Abteilung Fließgewässerökologie und Naturschutzforschung. „Jedes Institut bringt sein besonderes Know how in das gemeinsame Forschungsvorhaben ein, widmet sich speziellen Fragestellungen und betreut einen jungen Wissenschaftler bei den Untersuchungen.“ Koordiniert und vor Ort unterstützt wird das Projekt vom Sachgebiet Naturschutz und Forschung des Nationalparks. Die Stipendien erhalten die Doktoranden vom deutschen Stiftungszentrum; sie stammen aus Mitteln der Rudolf und Helene Glaser-Stiftung und der Bernhard und Ursula Plettner-Stiftung.

Auch für Prof. Jörg Müller, stellvertretender Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald und Leiter des Sachgebiets Naturschutz und Forschung, begrüßt dieses Projekt. „Zum einen können so die Ergebnisse, die wir in den letzten Jahrzehnten im Gewässerbereich bei den Monitoring-Programmen erhalten haben, verbessert ausgewertet werden. Und zum anderen unterstützen wir als Nationalpark natürlich sehr gerne die Ausbildung von Jungforschern.“

   
Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Pressemitteilung
Grafenau, 17. September 2018
PM 103/2018



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Schwarzhalstaucher

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Wildes Europa: leben mit Wolf, Bär und Co
Wildes Europa: leben mit Wolf, Bär und Co
Wildes Europa: leben mit Wolf, Bär und Co

17/18. September 2018

WWF und Partner bringen hochkarätige Konferenz zu Wildtierkonflikten erstmals nach Europa

Goslar, 17.09.2018:
Immer mehr Menschen in Europa teilen sich ihren Lebensraum mit großen Wildtieren wie Wölfen, Bären oder Luchsen. Die Rückkehr der Jäger polarisiert: Einige Menschen sind fasziniert, andere verunsichert oder in Sorge um ihre Nutz- und Haustiere.  Wie sich potenzielle Konflikte lösen und verhindern lassen, vermitteln internationale Experten auf der Konferenz „Pathways Europe“, die vom 16. bis zum 19. September in Goslar stattfindet. Zur Eröffnung betont Moritz Klose vom WWF Deutschland:  „Überall auf der Welt kommt es zu Konflikten zwischen Menschen und Wildtieren. Der Blick über nationale Grenzen zeigt, dass das Zusammenleben möglich ist. Als WWF setzen wir uns mit zahlreichen Partnern europaweit dafür ein, Lösungsansätze bekannt zu machen.“

Die Konferenz wurde von der Colorado State University ins Leben gerufen: Auf Einladung  der Alfred Toepfer Akademie Niedersachsen, dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, dem WWF und dem EU-geförderten Projekt LIFE EuroLargeCarnivores treffen sich die Teilnehmer nun erstmalig in Europa. In den kommenden Tagen tauschen sich Forscher, Förster, Jäger, Naturschützer, Behördenvertreter, Politiker und Interessierte aus der ganzen Welt über soziale, politische und wirtschaftliche Herausforderungen im Zusammenleben mit Wildtieren und im Umgang mit Natur aus. Der Mittwoch richtet sich dabei insbesondere an Praktiker, wie beispielsweise Tierhalter, die Maßnahmen zum Schutz ihrer Schafe, Ziegen und Kühe ergreifen müssen.

Nach offiziellen Schätzungen leben in Europa derzeit rund 17.000 Wölfe, 16.000 Bären, 9.000 Luchse und 1.250 Vielfraße, Tendenz steigend. Dort wo sie sich neue Lebensräume suchen, kommt es derzeit oftmals zu hitzigen Diskussionen um Obergrenzen, Schutzzonen und Abschüsse. Moritz Klose macht deutlich, warum diese Forderungen in eine Sackgasse führen: „Der Wolf und viele andere Wildtiere sind in Europa zuhause und somit Teil der europäischen Identität. In ihrer Heimat verdienen und brauchen sie unseren Schutz. Das setzt auch bei uns Menschen voraus, dass wir unser Wirtschaften verändern. Dabei können wir auch von Ländern in Asien, Amerika und Afrika lernen.“

Um den Austausch in Europa zu ermöglichen, bringt LIFE EuroLargeCarnivores in den kommenden Jahren verschiedene Interessengruppen zusammen. Die Konferenz bildet den Auftakt für eine Reihe an Schulungen und Treffen, auf denen Nutztierhalter und andere Akteure ihre Erfahrungen und ihr Wissen teilen können. Zeitgleich geht unter www.eurolargecarnivores.eu ein digitales Portal in 26 Sprachen online, auf dem die Webseitennutzer sich einbringen und bestehende Lösungen diskutieren können. Dort finden sich zahlreiche Beispiele, wie das Zusammenleben von Menschen und Wildtieren in dicht besiedelten Kulturlandschaften gelingen kann. Am Mittwoch steht auf der Website auch ein Livestream der Konferenz bereit.

Informationen zum Projekt LIFE EuroLargeCarnivores

In einigen europäischen Gegenden leben sie seit Jahrhunderten, in andere Länder kehren sie derzeit zurück:
geschützte Beutegreifer wie Braunbär, Wolf, Luchs und Vielfraß. Das von der EU geförderte Projekt LIFE EuroLargeCarnivores setzt sich dafür ein, die gemeinsamen Lebensräume von Menschen und Wildtieren unter Berücksichtigung aller Interessen zu gestalten. Dafür vernetzen sich  mehr als 16 Länder, bündeln das vorhandene Wissen und tauschen sich grenzübergreifend aus. Die Projektpartner Associação Natureza Portugal, Eliante, das Elmauer Institut, die FVA Baden- Württemberg und der WWF kooperieren mit zahlreichen Verbänden, Organisationen und Institutionen, um bestehende Ansätze und Lösungen aus verschiedenen Regionen europaweit bekannt zu machen.



KONTAKT
Stefanie Klein
Pressestelle
Tel. 030-311 777 428
stefanie.klein@wwf.de


Quelle
WWF

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.



In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Wolf [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066]


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Projekt Stele der Biodiversität - in Stuttgart-Möhringen
Projekt Stele der Biodiversität - in Stuttgart-Möhringen
Deutschlands Wilde Bienchen ziehen in Stuttgart ein

17/18.09.2018

Baden-Württemberg/Stuttgart-Möhringen. Das Projekt "Deutschlands Wilde Bienchen" gewinnt zunehmend an Dynamik und so konnte am 11. September 2018 ein weiterer "Hotspot der Biodiversität und der erlebbaren Umweltbildung" in der baden-württembergischen Landeshauptstadt entstehen.

Weiterführende Impressionen finden Sie hier:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98363


Bruterfolg deutscher Seevögel ...
Bruterfolg deutscher Seevögel ...
Bruterfolg deutscher Seevögel durch Wetterkapriolen schlecht wie lange nicht mehr

17/18.09.2018

Hohe Brutverluste auf Helgoland und an der schleswig-holsteinischen Westküste


Die diesjährigen Zählungen des Vereins Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. ergaben für viele Seevogelarten auf Helgoland und an der Westküste Schleswig-Holsteins einen sehr schlechten Bruterfolg. Der Verein ist in Norddeutschland für die Betreuung vieler Seevogelarten in 20 Schutzgebieten an Nord- und Ostsee zuständig.

Auf Helgoland brüten im Naturschutzgebiet Lummenfelsen fünf für Deutschland einzigartige Brutvögel: Tordalk, Trottellumme, Eissturmvogel, Dreizehenmöwe und Basstölpel. Schon Ende Mai fiel auf, dass in den Klippen viele Brutplätze unbesetzt waren. Vor allem bei der Dreizehenmöwe lag die Anzahl der Brutpaare ca. 40 % unter der Anzahl vom letzten Jahr. Viele Dreizehenmöwen, aber auch viele Trottellummen, einige Tordalke, viele Basstölpel und ein großer Teil der Eissturmvögel brachen ihre Brut vorzeitig ab. Eine so hohe Brutaufgabe wurde in den letzten Jahrzehnten nie beobachtet.

Die Bestände der in den Helgoländer Klippen brütenden Seevogelarten, außer denen der Dreizehenmöwe und des Eissturmvogels, hatten dabei in den vergangenen Jahren zugenommen. Elmar Ballstaedt, ornithologischer Schutzgebietsbetreuer für den Verein Jordsand auf Helgoland und Jochen Dierschke, Technischer Leiter der Vogelwarte Helgoland, vermuten, dass vor allem die extremen Wetterbedingungen für den schlechten Bruterfolg verantwortlich sind. Nach einer untypischen Kältewelle im März waren Frühjahr und Sommer ungewöhnlich warm und trocken. Ein Großteil der Brutvogelarten brütet von April bis August in den Klippen der Westseite der Insel Helgoland. Durch Hitze und fehlenden Westwind wurde es dort vermutlich zu heiß für eine Brut. Durch die Brutaufgaben wirkten dann im Laufe des Junis manche Bereiche der Klippe wie leergefegt.

Auch die Brutvogelzählungen in anderen Schutzgebieten des Vereins Jordsand an der Westküste Schleswig-Holsteins ergaben zum Teil starke Bestandseinbrüche bei Großmöwen- und Seeschwalbenkolonien. So brüteten z.B. auf Amrum in diesem Jahr weniger Silber- und Heringsmöwen und hatten im Vergleich zum Vorjahr weniger Küken. Auf der Hallig Norderoog war zwar die Anzahl der Brutpaare bei den Brandseeschwalben so hoch wie in den anderen Jahren zuvor, aber viele Küken überlebten die Hitzeperiode nicht und es gab keine Spätbruten. Auf Hallig Südfall gab es neben den Temperaturproblemen auch Probleme mit Ratten, die in der Lachmöwenkolonie für Verluste sorgten.

Ein schlechter Bruterfolg kommt bei Seevögeln immer wieder einmal vor, ein Grund zur Beunruhigung besteht vorerst also nicht. Es handelt sich um langlebige Vögel, die mitunter 20-30 Jahre Zeit haben, um für ausreichend Nachwuchs zu sorgen. Die durch den Klimawandel vermehrt auftretenden Extremwetter mit Hitze- und Kältewellen betrachten die Ornithologen allerdings mit Sorge.

Für die in den letzten Jahren stark zurückgegangenen Brutbestände von Dreizehenmöwe und Eissturmvogel auf Helgoland ist das schlechte Brutjahr 2018 ein weiterer Rückschlag. Zumindest bei den Trottellummen gab es aber bei vielen Paaren einen Bruterfolg, etliche junge Lummen sprangen in der zweiten Junihälfte noch erfolgreich aus den Klippen ins Wasser. Die Basstölpel sind am Helgoländer Lummenfelsen nach wie vor aus nächster Nähe bei ihrem Brutgeschäft zu beobachten und von Anfang August bis Mitte Oktober sollten hunderte von Jungvögeln ausfliegen.

In der Aufnahme

Auf  der  Hallig  Norderoog  überlebten  viele  Brandseeschwalben-Küken  die  Hitzewelle  der  letzten Monate nicht.


Foto: U. Bolm-Audorff

Kontakt:
Ina Brüning
Geschäftsführerin

Quelle

VEREIN JORDSAND zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.
- Geschäftsstelle -
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
Tel.:  04102 200332
Mobil: 0171-7261343
Fax: 04102 31983
ina.bruening@jordsand.de
www.jordsand.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



LBV-Podiumsdiskussion zur Landtagswahl
LBV-Podiumsdiskussion zur Landtagswahl
LBV-Podiumsdiskussion zur Landtagswahl

17/18.09.2018

Welche Rolle spielt der Naturschutz in den Wahlprogrammen der bayerischen
Landtagsparteien?

Hilpoltstein, 13.09.18 – Lebendige Fluren, saubere Flüsse, Freiräume in den Alpen – Der Erhalt der bayerischen Natur steht vor großen Herausforderungen. Doch wie ernst nehmen die Parteien des Bayerischen Landtags ihre Verantwortung für Natur und Artenvielfalt?

Dies hat eine vom LBV in Auftrag gegebene Studie des Centrums für angewandte Politikforschung (CAP) untersucht. Sie zeigt, welche Rolle Natur- und Umweltschutz in den Wahlprogrammen der Parteien spielen. Bewertungsgrundlage sind die 7 Forderungen für die Natur in Bayern, die der LBV anlässlich der Landtagswahlen an die Parteien gestellt hat. Auf der Podiumsdiskussion mit ihren Vertretern wird der LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer über diese Ergebnisse sprechen.

Wir laden Sie deshalb herzlich zur öffentlichen Podiumsdiskussion ein und bitten um Veröffentlichung des Termins:

Wann: Donnerstag, 20. September, 19.30 Uhr Wo: whitebox, Atelierstr. 18, 81671 München

Teilnehmer:Sigi Hagl – Bündnis 90/GRÜNE, Landesvorsitzende
Dr. Martin Huber – CSU, Vorsitzender AK Umweltsicherung (angefragt)
Prof. Dr. Michael Piazolo – Freie Wähler, Generalsekretär, stellv. Landesvorsitzender
Florian von Brunn – SPD, Vorsitzender AK Umwelt und Verbraucherschutz
Dr. Norbert Schäffer – LBV-Vorsitzender

Moderation: Doris Fenske, BR Fernsehen

Anmeldungen bitte an: presse@lbv.de

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:Markus Erlwein, LBV-Pressesprecher, Email:  markus.erlwein@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7180, Mobil: 0172/683773.


Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Bartmeise

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Die Hirschbrunft im Nationalpark erleben
Die Hirschbrunft im Nationalpark erleben
Die Hirschbrunft im Nationalpark erleben

16/17.09.2018

Drei Führungen am Wochenende vom 21. bis 23. September

Buchenau/Spiegelau/Finsterau. Unter kundiger Führung bietet der Nationalpark Bayerischer Wald drei Führungen zur Hirschbrunft an. Am Wochenende vom 21. bis 23. September kann dieses imposante Naturschauspiel an drei Stellen hautnah erlebt werden.

Am Freitag, 21. September, führt Nationalpark-Förster Reinhold Weinberger alle Interessierten entlang des Pommerbaches in die Wälder oberhalb von Buchenau. Auf einer Waldwiese bietet sich die Gelegenheit, ganz still zu sitzen und den Geräuschen des Waldes zu lauschen – mit etwas Glück auch dem Röhren der Hirsche. Treffpunkt für die rund zweistündige, kostenlose Führung ist am Wanderparkplatz in Buchenau.

Am Samstag, 22. September, begleitet Michael Penn, Berufsjäger des Nationalparks, die nächste Führung über das Spiegelauer Strassl zum Aussichtturm im Föhraufilz. Michael Penn ist täglich im Gelände unterwegs und daher bestens mit den Gewohnheiten der Rothirsche vertraut. Treffpunkt für die etwa dreistündige, kostenlose Führung ist am Parkplatz Martinwiese bei Spiegelau.

Nationalpark-Förster Rainer Simonis führt am Sonntag, 23. September, in die beliebten Brunftreviere der Rothirsche unterhalb des Lusens. Die rund vierstündige Wanderung startet am Parkplatz Schwarzbachbrücke im Reschbachtal bei Finsterau. Von dort aus wird rund um den Finsterauer Lusensteig gewandert.

Die Teilnehmerzahl ist bei allen Führungen begrenzt. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Den genauen Zeitpunkt der jeweiligen Führung erfahren die Teilnehmer bei der Anmeldung.

Bildunterschrift: Mit etwas Glück können die Teilnehmer der Hirschbrunft-Führungen den König der Wälder nicht nur hören, sondern auch sehen.

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Pressemitteilung
Grafenau, 16. September 2018
PM 121/2018


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Johannes Rother
- Rothirsch in der Brunft [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21965]

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Der Buchsbaumzünsler ... in der Ausbreitung ..
Der Buchsbaumzünsler ... in der Ausbreitung ..
Der Buchsbaumzünsler ... in der Ausbreitung

16/17.09.2018

Bayern. Währen wir einen großen Teil unserer Schmetterlinge sehr gerne sehen wird eine andere Art bei ihrem Auftreten mit großem Schrecken erkannt .. besonders bei den Besitzern mit Buchsbäumen besetzer Gärten. Der  Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) der zu Beginn des 21. Jahrhunderts aus Ostasien nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde und sich seither sehr schnell ausbreitet, zerstört diese Pflanzen in kurzer Zeit. Denn die Raupen der Art  können immense Schäden durch extremen Kahlfraß an Buchsbäumen verursachen.

Mehr zur Art
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=101931

In der Aufnahme von Volkmar Greb
- Raupen des Buchsbaum Zünslers


Bläuling ... eine Bestimmung wird gesucht ...
Bläuling ... eine Bestimmung wird gesucht ...
Bläuling ... eine Bestimmung wird gesucht ...

16/17.09.2018

Franken. Bernhard Schmalisch sendet uns einige Aufnahmen eines bislang nur unzureichend bestimmten Bläulings. Im Fokus stehen hier der Braune Eichen-Zipfelfalter und der Kleine Schlehen-Zipfelfalter ... doch eine exakte Bestimmung ist noch nicht gelungen.

Mehr Aufnahmen:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=101924

Gerne sehen wir ihren Bestimmungsinformationen entgegen ... eines haben beide benannten Arten jedoch gemeinsam  ... auch sie sind in ihren Beständen gefährdet!

Kontaktieren Sie uns.


Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Stele der Biodiversität - Weeze / NRW
Stele der Biodiversität - Weeze / NRW
Stele der Biodiversität - Weeze / NRW

15/16.09.2018

Nordrhein-Westfalen/Weeze. Artenschutz in Franken®, der Tierpark Weeze gGmbH, die Stadt Weeze, die SCHLOSSRUINE HERTEFELD - Graf und Gräfin zu Eulenburg und der Weezer Wellenbrecher - Offene Kinder & Jugendfreizeiteinrichtung der Gemeinde Weeze, starten das Projekt Stelen der Biodiversität in NRW.

Das Projekt wird von der Deutschen Postcode Lotterie und der Audi Stiftung für Umwelt unabhängig gefördert.

Begleiten Sie uns in den kommenden Monaten auf dem Weg ein vormals artenfernes Bauwerk, jedoch auch das angrenzende Umfeld so innovativ weiterzuentwickeln das der Artenschutz eine Chance erhält und auch die erlebbare Umweltbildung zu ihrem Recht kommt.

Hier auf unseren Seiten unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=70021


In der Abbildung
- In dieser markanten Form soll sich ein altes Trafohaus in naher Zukunft zeigen und als Eyechatcher für die Erhaltung der Umwelt werben.


Große Nistkästen für Minieulen
Große Nistkästen für Minieulen
Große Nistkästen für Minieulen

15/16.09.2018

Steigerwald. Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Bayerischen Staatsforsten AÖR und der Realschule Ebrach setzt abermals Zeichen des modernen Naturschutzes.Unterstützt wird das Projekt von der Bosseler&Abeking Umweltstiftung.

Im Mittelpunkt des Projektes steht eine Kleineule, der so genannte Sperlingskauz
[
https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22314].

Bereits sein Name lässt auf seine Körpergröße schließen. Doch seine Lautäußerungen sind dagegen weit hörbar und mehr als markant. Sperlingskäuze bevorzugen natürliche Baumhöhlen, so lässt es sich auch der Literatur entnehmen. Was aber wenn die Gegebenheiten in den Wirtschaftswäldern nicht mehr die richtigen Randbedingungen gestalten?

Vielfach zeigt sich ein Mangel an geeigneten Brutplätzen als mit ursächlich für den starken Rückgang der Kleineulen in unserem Land. Hier nun setzt ein dem wissenschaftlichen Ansatz nahe stehendes Projekt an, welches aufzeigen möchte ob Sperlingskäuze bei entsprechender Nistplatzvorhaltung auch Sekundärhabitate annehmen und wie sie das tun.

Bestätigte und aktive Brutbereiche bzw. Bereiche die unbesetzt diesen Bereichen gegenüber stehen sind hier elementar um eine effektive Aussage treffen zu können. Und so wurden Bereich gefiltert die diesen Anforderungen gerecht werden. Die Einbindung der uns nachfolgenden Generation die letztendlich unser Ansinnen des Artenschutzes weiterführen soll ist mehr als wichtig.

Die Realschule in Ebrach hat im Zusammenhang mit "Jugend forscht" hier einen wichtigen Part übernommen.

In einem ersten Schritte wurden im Februar Lebensräume ausgesucht die nach unserem Ermessen den Ansprüchen der Kleineulen mehr als gerecht werden. Hier wurden sowohl Alt- als auch Jungbestände ausgesucht. Gleichfalls wurden mittelatrige Waldflächen mit hinzugezogen. Es galt Waldinnen-, sowie Waldrandbreiche ebenbürdig mit in das Projekt einzubinden.

Welche Rollen spielen dabei Rückegassen oder natürliche Waldwuchsflächen. Welchen Einfluss hat die Besatzdichte des Waldes und werden Trocken- oder Feuchtbereche bevorzugt angenommen. Wird ein Wechsel von Naturhöhlen zu Sekundärhöhlen sichtbar? Wird eine Zunahme der Bestandsdichte erkennbar sein und welchen Einfluss haben Begleitarten wie z.B. der Kleiber.

Dieses und vieles mehr fand Eingang in das Projekt das in der benannten Form in Deutschland einzigartig ist. Denn die Nisthilfen werden erstmals mit einem speziellen Prädatorenschutz ausgestattet der dafür sorgen wird, das Baummarder und andere Prädatoren die Jungtiere in der Baumhöhlen nicht erreichen können!

Begleiten Sie uns bei der Entwicklung des Projektes das im Februar 2018 startete und für ein 7jahres Monitoring eingestellt ist.


Mehr zum Projekt
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=98565

In der Aufnahme

v.r. Marie-Theres Gantschir (Bay/SF) und Katharina Crocoll ( FÖJ ) vor einem der markierten Projektbäume die in wenigen Tagen mit den Spezialhabitaten ausgestattet werden.






powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
19.09.2018 um 20:00 Uhr
72
USERS ONLINE
Datenschutz   Impressum
Sie sind der  3502090. Besucher!
( 31109799 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken®

1996 - 2018
Alle Rechte vorbehalten!