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Auszeichnungen für AiF



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100.000 Biotopbäume - Trittsteine des Lebens
  100.000 Biotopbäume - Trittsteine des Lebens
  8. Nationale Forum zur biologischen Vielfalt
  Künstliche Biotopbaumgestaltung
100.000 Biotopbäume - Trittsteine des Lebens
100.000 Biotopbäume  - Trittsteine des Lebens


100.000 Biotopbäume - Trittsteine des Lebens
100.000 Biotopbäume  - Trittsteine des Lebens
Gemeinsame Projekte werden sichtbar ... vielfältige Wellenlinien zeigen deutlich sichtbar die Umsetzung des wertvollen Artenschutzprojektes ...


100.000 Biotopbäume - Trittsteine des Lebens
100.000 Biotopbäume  - Trittsteine des Lebens
Projekt: „100.000 Biotopbäume“ - Wir machen Lebensräume sichtbar

14.10.2016

  • Innovatives Kooperationsprojekt gestartet
  • Gemeinsam deutliche Zeichen setzen
  • Naturschutz wird zunehmend sichtbar

Ebrach.
„Artenschutz in Franken® “ unterstützt das Naturschutz-integrativen Waldbewirtschaftungskonzept der Bayerischen Staatsforsten in Ebrach Die Der Forstbetrieb Ebrach bewirtschaftet den Staatwald im Steigerwald mit einem hohen Anteil an Laubbaumarten wie Buche, Eiche, Ahorn oder weiteren Laubbäumen.

Allerdings hat sich die Anzahl der Tier-, Pilz- und Pflanzenarten in Folge der früheren intensiven Waldnutzung in den letzten Jahrhunderten deutlich verringert. In Folge des Naturschutzkonzepts nimmt die Artenzahl inzwischen wieder zu. Ein ausgeklügeltes Konzept verbessert die Lebensräume und trotzdem ermöglicht es die Ernte des wertvollen Rohstoffes Holzes.

Ein zentrales Element des Naturschutzkonzepts des Ebracher Forstbetriebs sind Biotopbäume im bewirtschafteten Wald. Das sind Bäume mit einer hohen ökologischen Bedeutung. Beispiele sind Bäume mit Höhlen, Blitzrinnen, Faulstellen oder Pilzkonsolen. Das Holz der Biotopbäume wird nicht wirtschaftlich genutzt. Auch nach dem Zusammenbrechen bleiben die Biotopbäume im Wald und werden nach und nach zu wertvollem Waldhumus „recycelt. Die Waldartenvielfalt wird dadurch gefördert.


Das „100.000 – Biotopbaumprojekt“ macht auf die Bedeutung der Biotopbäume aufmerksam. Unterstützt wurde dieses Projekt von der Beatrice Nolte Stiftung für Naturschutz, der Margarethe Müller-Bull Stiftung, der Robert Bosch GmbH, der Stiftung „Unsere Erde“, sowie der HIT Umweltstiftung.
Ziel sind pro Hektar bewirtschafteter Waldfläche mindestens 10 Biotopbäume. Bei 15.350 Hektar bewirtschafteter Waldfläche hat sich der Forstbetrieb Ebrach die stattliche Zahl von weit über 100.000 Biotopbäumen vorgenommen. Ein Großteil davon ist bereits vorhanden. Es sind „stehende Leuchttürme der Artenvielfalt“

Biotopbäume – Wertvoll und dennoch vielfach kaum wahrgenommen

Biotopbäume sind von enormer ökologischer Bedeutung. Diese Bäume werden nicht mehr wirtschaftlich genutzt, dürfen eines natürlichen Todes sterben. Dann kommen sie in die Zerfallsphase, in der sie besonders interessant sind für die Artenvielfalt in Wäldern. Sie sind Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Pilze. Sie sind beispielsweise Nahrungsquelle für Larven. Für die Biodiversität in Wäldern haben sie eine ganz zentrale Bedeutung. Die Artenvielfalt braucht gerade diese scheinbar unattraktiven, ungepflegten Exemplare. Es braucht einen „unaufgeräumten“ Wald mit viel Totholz und Biotopbäumen.

Vielschicht auf gebaut – innovativ in der Umsetzung- Benchmarks des modernen Artenschutzes

„ 100.000 Biotopbäume für mehr Artenvielfalt in Deutschland“ stellt in den Augen des Verbandes Artenschutz in Franken® eines der waldwirtschaftlich- ökologisch ausgerichteten Projekte dar. Auf nunmehr rund 17.000 Hektar werden hochwertigste Lebensräume für Tierarten entstehen, welche anderweitig in unserem Land extrem selten geworden sind.

1., Mittelfristig ist das Ziel vorgegeben das pro Hektar mindestens 10 stehende Biotopbäume dauerhaft bis an ihr natürliches Lebensalter verbleiben können!

2., Auf die gesamte Fläche der von den Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach bewirtschafteten Fläche (rund 17.000 Hektar, davon 15.350 in Bewirtschaftung, der Rest sind ökologisch hochwertige Naturwaldreservate und Trittsteinflächen sowie Offenland) werden also nach Entwicklungsabschluss etwa 150.000 Biotopbäume stehen!

3., Artenschutz in Franken® wird Biotopbäume zu einem hohen Anteil in den kommenden Jahren nach und nach per GPS erfassen – es werden in den nächsten Jahren jeder Biotopbaum einzeln eingemessen und statistisch erfasst. Eine Biotopkartierung der Extraklasse.

-    Artenschutz in Franken® hat bereits mit den ersten Erfassungen begonnen und rund 1.200 Biotopbäume kartiert. Bevorzugt wurden hier Biotopbäume abgebildet die sich an Waldwegen befinden (radiale Erfassung 10-25 Meter um den Erfassungspunkt)

4., Transparenz – jeder Biotopbaum wird in eine spezielle „Biotopbaum-Map“ eingegeben, die extra für dieses Projekt geschaffen wird.  

Die URL lautet : www.wald-app.de

5., Frei zugänglich und weltoffen – die „Biotopbaum Map“ ist  im Internet frei geschalten und ermöglichst es somit jedem dem es ein Anliegen ist den Verbleib und die Lage des jeweilig eingemessenen Biotopbaums nachhaltig zu verfolgen und wenn gewünscht sich vor Ort über den Baum und dessen Zustand zu überzeugen.  

6., Benennung des Kooperationsprojektes – Die „Biotopbaum Map“ trägt neben den detaillierten Baum GPS Koordinaten ggf. auch wichtige Projektinfos.

7., Ich bin ein Biotopbaum – Wichtiges sichtbar werden lassen! Vielen Mitmenschen ist die Bedeutung von Biotopbäumen nicht bekannt. Häufig wird gar gefordert das „Käferholz“ aus dem Wald zu entfernen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen ein markantes Icon zu entwerfen das auf die Wertigkeit des Biotopbaums verweist.

8., „Jeder Einzelne“ – Mit diesem Icon das auf eine witterungs- und UV-beständige HPL Tafel aufgebracht wurde wurden und werden wir einige Hundert Biotopbäume kennzeichnen. Bevorzugt an Bereichen die von vielen Menschen begangen werden. Mit dieser Kennzeichnung möchten wir auf die Priorität des jeweiligen Biotopbaums hinweisen und die Bevölkerung intensiv informieren und zusätzlich für den Schutz der Biotopbäume sorgen!

9., Kindgerecht – Im Sinne der uns nachfolgenden Generation – Wenn es uns gelingen soll nachhaltigen Natur- und Artenschutz zu „betreiben“, dann muss es uns gelingen auch und gerade auch die Kinder zu erreichen und zu begeistern. Mit eigens auf die Kinder ausgerichteten Infos wollen wir aufzeigen wie wichtig die Biotopbäume für Tierarten sind.

10. Moderne Medien wie QR-Codes, die der Forstbetrieb eingerichtet hat, unterstützen die Informationen über die Biotopbäume.


„Das wegweisende Projekt 100.000 Biotopbäume welches wir hier im Oberen und Nördlichen Steigerwald als Verband Artenschutz in Franken® unterstützen soll als tragfähiges und nachhaltiges  Multiplikationskonzept in vielen anderen Bereichen Nachahmer finden, um Ressourcen in vielfältigster Form für die uns nachfolgenden Generationen zu sichern “

Thomas Köhler - Vorsitzender des Verbandes Artenschutz in Franken®


Artenschutz auf hohem Niveau

Wir sind der festen Überzeugung dass wir mit dem hier praktizierten Projekt einen elementar wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Artenvielfalt in Deutschland leisten und das über Generationen hinweg. Auf einer großen Fläche wird effektiver Artenschutz betrieben – über Landkreise hinweg. Es gilt in unseren Augen darauf hinweisen das es sich bei diesem Projekt um ein freiwilliges Projekt der Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach handelt.

Es werden keinerlei Ausgleichszahlungen Dritter
erfolgen wenn diese Bäume nicht geerntet werden! Sonst hätten wir uns vom Artenschutz in Franken® auch nicht mit eingebracht. Die Projektpartner sind der festen Überzeugung dass sie mit diesem Projekt neben der konkreten Sicherung hochwertiger Biotopbäume, auch den Aspekt einer lebendigen Umweltbildung an die breite Bevölkerung vermitteln können. Gerade durch die kreative Gestaltung der Kennzeichnungseinheit wird es gelingen auch die uns nachfolgende Generation (Kinder mit ihren Eltern) anzusprechen und für die Erhaltung der Umwelt zu erreichen.

Spezielle Informationstafeln werden an Informations-Hotspots montiert um die Besucher des Steigerwaldes weiterführend an das Thema heranzuführen. Das Projekt wird über 10 Jahre durch den Artenschutz in Franken® intensiv begleitet und wird in der Aufnahme einer hohen Anzahl an Biotopbäumen in die transparent einsehbare Projekt-Map und anteilig der Kennzeichnung der Biotopbäume vor Ort münden.


In der Aufnahme

Ulrich Mergner (Betriebsleiter Bayerische Staatsforsten A.Ö.R / FB - Ebrach) Thomas Köhler ( Vorsitzender des Artenschutz in Franken®) Regina Berthold ( Bayerische Staatsforsten A.Ö.R /Revierleiterin ) und Marian Erhard ( Freiwiliges Ökologisches Jahr) vor einem der 10 Biotopbaum-Info-Hotsports




100.000 Biotopbäume - Trittsteine des Lebens
100.000 Biotopbäume  - Trittsteine des Lebens
„Wir schaffen über 100.000 Einzelbiotope – Trittsteine für die biologische Vielfalt“

05.04.2016/Update 01.10.2016


Ein Kooperationsprojekt des Artenschutz in Franken®, den Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / FB Ebrach, der Bayerischen Fortverwaltung und der Gemeinde Oberschwarzach. Das Projekt wird gefördert von der Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, der Hans Georg-Schneider Stiftung, der HIT Umweltstiftung, der Margarete Müller Bull Stiftung der Robert Bosch GmbH / Werk Bamberg und der Stiftung "Unsere Erde".

Die Bayerischen Staatsforsten A.ö.R - Forstbetrieb Ebrach bewirtschaften den Staatwald im Steigerwald. Von Natur aus wachsen hier Laubwälder aus Buche, Eiche, Ahorn und weiteren Laubbäumen. Dazu passen die Tanne und die Kiefer. Andere Nadelbaumarten haben dagegen oft Probleme, die lehmig-tonigen Böden gut zu durchwurzeln.

Trotz der hohen Baumartenzahl sind viele Tiere, Pilze und Pflanzen aus den Wäldern verschwunden. Grund ist die intensive Waldnutzung der letzten Jahrhunderte. Lediglich in den Naturwaldreservaten hat die ursprüngliche Waldartengemeinschaft weitgehend überlebt.  

„Schutz trotz Nutzung“, lautet deshalb das Motto des Artenschutz in Franken® und Bayerische Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach – ein ausgeklügeltes Konzept, welches die Artenvielfalt und dessen Lebensräume wieder verbessert und trotzdem die Ernte des wertvollen Rohstoffes Holzes ermöglicht.

Nunmehr gilt es in einem weiteren Schritt die hohe Vielfalt an Einzelbiotopen in hoch innovativer Form abzubilden und das Konzept über die Fläche der Bayerischen Staatsforsten hinaus zu tragen.

Mehr Informationen auf unserer virtuellen "Biotopbaumkarte" unter: www.wald-app.de/

Das Projekt befindet sich in seiner Umsetzung.



100.000 Biotope - "Wir" setzen sichtbare Zeichen
100.000 Biotope - "Wir" setzen sichtbare Zeichen
Ein Projekt das einen konkreten und sichtbaren Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität in der Bundesrepublik Deutschland leistet.

Nützen und Schützen  .... wir leben es vor  ....


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15.12.2018 um 21:06 Uhr
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