Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2Unsere Partner Teil 3Unsere Partner Teil 4Unsere Partner Teil 999
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF



Sie sind hier: Tiere - Tiere allgemein - Säugetiere - Feldhamster

Säugetiere
  Amurleopard
  Auerochse
  Axishirsch
  Banteng
  Baummarder
  Biber
  Bisam
  Braunbär
  Dachs
  Dammwild
  Eichhörnchen
  Eisbär
  Elch
  Erdmaus
  Feldhamster
  Feldhase
  Feldmaus
  Fischotter
  Frettchen
  Fuchs
  Fuchs-Bau
  Galloway
  Gemse
  Gepard
  Gorilla
  Graurötelmaus
  Haselmaus
  Hausratte
  Hermelin
  Igel
  Iltis Europäischer
  Kammfinger
  Kaukasus-Leopard
  Kegelrobbe
  Kleiner Panda
  Kurzohr - Rüsselspringer
  Löwe
  Lemming
  Luchs
  Marderhund
  Maulwurf
  Mauswiesel
  Mongolische Rennmaus ( Neozon )
  Moschusochse
  Mufflon
  Murmeltier
  Nashörner und WWF
  Nutria
  Ostseeschweinswal
  Polarfuchs
  Przewalski-Pferde
  Rötelmaus
  Reh
  Reh Albino
  Rentier
  Rothirsch
  Schermaus
  Schneehase
  Schneeziege
  Seehund
  Siebenschläfer
  Sika
  Spitzmäuse
  Steinbock
  Steinmarder
  Waldmaus
  Wanderratte
  Waschbär
  Wasserbüffel
  Wiesel
  Wildkaninchen
  Wildkatze
  Wildpferde
  Wildschwein
  Wisent
  Wolf
  Ziege
  Ziesel
  Zwergmaus
Ausgehamstert? (Cricetus cricetus)
Ausgehamstert? (Cricetus cricetus)
Ausgehamstert?

Ursprünglich ein Bewohner der Steppen Osteuropas und Teilen Asiens breitete sich der Feldhamster im Zuge menschlicher Landbewirtschaftungen auch ins westliche Europa aus.

Hier konnte er tausende von Jahren Lebensräume vorfinden, welche seinen Ansprüchen sehr entgegen kamen.

Noch vor rund  30 - 50 Jahren betrachte man den auch in weiten Teilen Frankens heimischen Feldhamster als Landwirtschaftlichen Schädling.

Heute trifft man den Feldhamster in Franken noch bei Ochsenfurt bei Schweinfurt, Würzburg an.

Sein Nahrungsspektrum, sowie seine Emsigkeit beim Einsammeln und „hamstern“ der Nahrung machten ihn zum Nahrungskonkurrenten des Menschen.

Sogar  Fang – und / oder Tötungsprämien wurden zwischenzeitlich auf ihn ausgesetzt.

Heute hat sich das „Hamsterblatt“ gewendet, der Hamster ist in der industriellen und als „modern“ bezeichneten Landbewirtschaftung an den Rand des Aussterbens gedrängt worden.

Fehlende Nahrung und Deckungen während der Haupterntezeit, verbunden mit der gerade in dieser Zeit der Jungtier-Selbständigkeitsphase sind mit Hauptgründe des erheblichen Bestandsrückgangs.

Auch das vielfach zu beobachtende Tiefpflügen ist nicht gerade Hamster - Bestands- fördernd.

Doch es muss gesagt werden, dass  auch innerhalb der breiten Landwirtschaft Bemühungen anzutreffen sind, dem Hamster eine Überlebenschance zu geben.

Aufgeschlossene Landwirte engagieren sich in speziellen Hamsterschutzprogrammen.

Jedoch spielen heutzutage auch Baulandausweisungen sowie Straßenbauprojekte eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Bedrohung mancher Hamsterpopulationen.

Zwar werden nun vermehrt Ausgleichsflächen und Umsiedlungsprozesse im Falle eines solchen Eingriffes in Hamsterlebensräume geschaffen, mancherorts zeigen sich auch erste positive Erfolge, inwieweit diese jedoch als wirklicher Ausgleich anzusehen sind wird sich vielerorts erst noch langfristig beweisen müssen.

Das Aussehen der Feldhamster ist fast unverwechselbar.

Sein Deckhaar ist gelbbraun, Bauchaar anthrazitfarben. Rotbraune Farbgebungen zeichnen die Halsbänderung sowie Flanken.

Seine Hamsterbacken weißen hellgelbe- weißgelbe Flecken auf. Sein Hamsterschwanz ist in der Regel unbehaart.

Die Hamsterlänge reicht von etwas über 20 cm bis nahe an die 35 cm heran, sein Gewicht kann 220 Gramm bis über 600 Gramm betragen. Wobei die männlichen Hamster schwerer sind als Hamsterweibchen.



Der Feldhamster !

Der Feldhamster mit “buntem“ Fell,
Lebt in seinem Bau, solange es hell.
Die Dämmerung erst ist seine Zeit,
Dann läuft er viel, dann läuft er weit.
Er beansprucht alleine ein großes Revier,
Eigentlich ist er ein Steppentier.
Dieser Lebensraum ist leider rar,
Deshalb besiedelt er die Äcker gar.
Klee und Luzerne mag er sehr,
Doch diese gibt es oft nicht mehr.
Würden wir ihn in Ruhe lassen,
Würde er sich vielleicht noch mehr anpassen.
Moderner Ackerbau tut not,
Doch dieser ist des Hamsters Tod.
Natürliche Feinde wie Fuchs, Marder, Eule,
Dezimieren ihn weniger als die chemische Keule.
Ein Ernteschädling soll er sein,
Denn er trägt viel Vorrat ein.
Das tut dann auch sein Name kund,
Er “hamstert“ heißt es im Volksmund.
Man wollte ihn nicht auf dem Feld,
Drum wurde ihm oft nachgestellt.
Dabei hat man doch meist vergessen,
Dass Hamster auch Feldschädlinge fressen.
Viele Hamster, das ist kaum zu fassen,
Mussten des Felles wegen ihr Leben lassen.
Mit etwas Verständnis, da möcht ich fast wetten,
Könnten wir den Feldhamster retten.
Brachflächen müßten wieder her,
Denn diese liebt der Hamster sehr.
Mehrjährige Luzerne- und Kleefelder anlegen,
Damit könnten wir ihn wirksam hegen.
Den Wintervorrat sollten wir ihm gönnen,
Denn er braucht ihn, um überleben zu können.
Dort, wo er vorkommt, ihn zu vermehren,
Das sei stets unser Begehren.
Diese Chance braucht der Feldhamster pur,
Denn er gehört doch auch in die Natur.

Hubertus Zinnecker  ©  1996





Der Feldhamster in Deutschland
Der Feldhamster in Deutschland
Leider sehr selten geworden ist dieser Anblick - der Feldhamster in Deutschland.

Feldhamster
Feldhamster


1 / 7     >    >|



powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
20.08.2018 um 22:07 Uhr
53
USERS ONLINE
Datenschutz   Impressum
Sie sind der  3409888. Besucher!
( 30802063 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken®

1996 - 2018
Alle Rechte vorbehalten!