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Tannen-Rose (Rosa abietina)
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Die Tannen-Rose (Rosa abietina)

Die Tannen-Rose (Rosa abietina) ist eine eher seltene Wildrose, die vor allem in gebirgigen Regionen Europas vorkommt. Sie gehört zu den weniger bekannten Rosenarten, wird jedoch aufgrund ihrer besonderen Anpassungsfähigkeit und ihres natürlichen Erscheinungsbildes geschätzt.

Typisch für die Tannen-Rose ist ihr locker verzweigter, aufrechter Wuchs. Der Strauch erreicht meist eine Höhe von etwa 1 bis 2 Metern. Seine Triebe sind mit feinen Stacheln versehen, und die schmalen, dunkelgrünen Blätter erinnern in ihrer Form leicht an Nadeln, was zur Namensgebung beigetragen hat. Die einfachen Blüten erscheinen im Frühsommer und zeigen sich in zarten Rosatönen. Sie sind ungefüllt und bieten damit zahlreichen Insekten eine gut zugängliche Nahrungsquelle.

Nach der Blüte entwickelt die Tannen-Rose kleine, meist längliche Hagebutten, die im Herbst eine rötliche Färbung annehmen. Diese Früchte dienen verschiedenen Vogelarten als Nahrung und tragen zur ökologischen Vielfalt bei.

Die Pflanze bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und kommt auch mit kargen, steinigen Böden gut zurecht. Dadurch eignet sie sich besonders für naturnahe Gärten, Böschungen oder Pflanzungen in raueren Lagen. Sie gilt als robust und winterhart, benötigt nur wenig Pflege und ist gut an wechselnde Umweltbedingungen angepasst.

In der Aufnahme von Dieter Zinßer
  • Aufgrund ihrer Seltenheit und ihrer ökologischen Bedeutung ist die Tannen-Rose vor allem für Liebhaber heimischer Wildpflanzen und für naturnahe Gartengestaltungen interessant.