Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2Unsere Partner Teil 3Unsere Partner Teil 999
Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF


+++ Achtung! - Amphibien im Anmarsch ... mit dem Einsetzen milderer Temperaturen machen sich die ersten Tiere auf den Weg zu ihren Laichgewässsern ... in den kommenden Tagen ist mit einer weiteren Zunahme der Aktivitäten zu rechnen +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser in Auszügen Engagement das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

-------------------------------------------

Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
40.000 - 70.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

---------------------------------------------

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




03.03.2017 Haselmaus im Fokus - Projekttag
15.03.2017 Die Wilden Bienchen von Sachsen


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere
Regierung plant Amazonas-Schutzgebiete zu opfern ..
Regierung plant Amazonas-Schutzgebiete zu opfern ..
Brasilien: Regierung plant Amazonas-Schutzgebiete für Bergbauindustrie zu opfern

26/27.02.2017

Brasília/Berlin:
Die brasilianische Regierung diskutiert derzeit Pläne, den Schutz großer Flächen des Amazonas-Regenwaldes aufzuheben. Insgesamt geht es um fünf Gebiete von rund einer Million Hektar Fläche, was in etwa der vierfachen Größe des Saarlandes entspricht. Nach Analysen der Umweltorganisation WWF weisen die Flächen große Überschneidungen mit Förder-Anträgen der Bergbauindustrie auf. „Der Großteil der Anträge der Bergbauindustrie bezieht sich just auf die Gebiete, denen die Regierung nun den Schutzstatus entziehen will“, sagt Roberto Maldonado, Brasilien-Referent vom WWF.

Die nationale Gesetzesvorlage zielt darauf ab, die Schutzgebiete Manicoré, Urupadi, Aripuanã sowie den Nationalpark Acari zu verkleinern. Zudem soll das Schutzgebiet Campos de Manicoré vollständig aufgelöst werden. Sämtliche Areale liegen im Süden des Amazonas im gleichnamigen Bundesstaat. Erst im vergangenen August stellte die damalige Präsidentin Dilma Rousseff die Gebiete kurz vor ihrer Amtsenthebung unter Schutz. Sie sollten als Schutzwall gegen die fortschreitende Entwaldung entlang der Straße Transamazonica dienen, welche den Amazonas durchzieht. Seit der Enthebung von Rousseff wird Brasilien von einer konservativen Regierung unter Leitung von Präsident Michel Temer regiert. Umweltschützer kritisieren immer wieder deren Nähe zur Agrar- und Bergbauindustrie.

„Leider bestätigt sich einmal mehr, dass die Regierung Temer vor allem die kurzfristigen Profite der Industrie im Sinn hat. Die aktuellen Pläne sind ein Generalangriff auf den Amazonas. Die Bergbauindustrie entwickelt sich mehr und mehr zu einer der größten Bedrohungen für den südamerikanischen Regenwald und deren Bewohner “, so Roberto Maldonado.


KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quellenangabe

WWF
24. Februar 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Haubentaucher


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Die zwei Seiten der Mistel
Die zwei Seiten der Mistel
Die zwei Seiten der Mistel

26/27.02.2017

Heilpflanze breitet sich massiv aus, mit fatalen Folgen für Obstbäume - befallene Äste jetzt zurückschneiden

Berlin
– Im Winter sieht man sie von Weitem: Misteln. Den kugelig wachsenden Pflanzen werden Heilkräfte nachgesagt – und das nicht erst seit Asterix und Obelix. Die Laubholz-Mistel (Viscum album) ist deutschlandweit stark auf dem Vormarsch, für Obstbäume wird sie zunehmend zur Gefahr. Der NABU schlägt daher Alarm – vor allem mit Blick auf Streuobstwiesen.

„Für einige Gegenden sind Misteln inzwischen zum echten Problem geworden. Die Pflanzen leben als Halbschmarotzer und entziehen dem Wirt mit ihren Saugwurzeln Wasser und Nährstoffe. Besonders gefährlich wird es für Bäume, die nicht rechtzeitig und regelmäßig gepflegt werden“, so Markus Rösler, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst.

Der NABU rät daher, jetzt, im Spätwinter und zeitigen Frühjahr, befallene Obstbäume zu beschneiden. Äste mit Mistelbefall sollten mindestens 30 bis 50 Zentimeter ins gesunde Holz zurück abgesägt werden. Damit kann die Ausbreitung der Pflanze in der Regel gestoppt werden, wenn der Baum noch nicht zu stark angegriffen ist. Andere Bekämpfungsmethoden, wie etwa das Abschneiden der Misteln oder ihr Abdecken mit schwarzer Folie, haben sich nicht als erfolgreich erwiesen. Besonders häufig betroffen sind Apfelbäume sowie Ebereschen, auch als Vogelbeere bekannt. Keine Gefahr besteht hingegen für Birnen, Kirschen, Pflaumen oder Zwetschgen.

Für die Verbreitung der Misteln hat sich die Natur einen besonderen Trick einfallen lassen: Ihre weißen Früchte sind extrem klebrig. „Viele Vögel naschen gern an den Beeren. Ein Teil der Früchte bleibt dabei an ihren Schnäbeln haften. Wetzen die Vögel den Schnabel an einem Zweig oder hinterlassen dort ihren Kot, kleben die Mistelsamen an der Rinde des künftigen Wirtsbaumes fest. So kann sich die Mistel über mehrere Kilometer verbreiten“, erklärt Rösler. Untersuchungen in Berlin und Brandenburg hätten gezeigt, dass mindestens 27 Vogelarten die Mistelbeeren auf dem Speiseplan haben, darunter die vergleichsweise seltene Misteldrossel und der Seidenschwanz, ein Wintergast aus Skandinavien und Russland, aber auch häufige Arten wie Sing- und Wacholderdrossel.

Misteln wachsen vergleichsweise langsam. Erst im zweiten Jahr bildet sich der erste verzweigte Spross mit ledrigen Laubblättern. Bis die Pflanze ihre typische kugelige Form erreicht, vergehen viele weitere Jahre. Misteln können dabei bis zu 70 Jahre alt werden. Vor allem von Böden, die stark mit Stickstoff versorgt sind, profitieren die Misteln enorm.

Die Laubholz-Mistel breitet sich nahezu flächendeckend in Deutschland aus. Auffällig stark vermehrt sie sich in süd- und mitteldeutschen Regionen, beispielsweise im Saarland, der Pfalz, Franken aber auch den östlichen Bundesländern. Der Befall in den Streuobst-Beständen ist hier so massiv, dass NABU-Fachleute von einer Gefährdung der Streuobstbestände ausgehen. Im nördlichen Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie an der Ostseeküste ist die Mistel zwar auch auf dem Vormarsch, hier gilt sie aber noch nicht als Gefahr für Hochstamm-Obstbäume.

Als Ursachen für die Ausbreitung der Mistel sehen die NABU-Experten vor allem die unregelmäßige Pflege von Streuobstbeständen. Daneben begünstigen wohl auch klimatische Veränderungen, wie lange Trockenphasen und der daraus resultierende Stress für die Obstbäume, den Vormarsch. Gleichzeitig rückt die Mistel auch in höhere Lagen vor, inzwischen befällt sie Bäume in Lagen über 1.000 Meter. „In vielen Gegenden hält sich zudem das hartnäckige Gerücht, Misteln stünden unter besonderem Schutz – das ist falsch. Sie dürfen geschnitten werden und sollten es auch“, so Rösler.

Nach Ansicht des NABU sind längst noch nicht alle Fragen zur Ausbreitung sowie Methoden zur Bekämpfung der Mistel geklärt. Daher fordern die Streuobst-Experten von den Obst-Forschungseinrichtungen in Bund und Ländern, die Ausbreitung der Mistel systematisch zu untersuchen, biologische Bekämpfungsmethoden zu erproben und Kommunen sowie Verbände über den jeweils aktuellen Stand in Sachen Forschung und Bekämpfung zu informieren.


Quellenangabe/Foto

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1722, Fax -2500


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Die Weißstörche sind zurück
Die Weißstörche sind zurück
Die Weißstörche sind zurück

25/26.02.2017

Franken.
Brigtte Schmitt sendete uns diese und weitere Aufnahmen am 24.02.2017 mit folgender Information:

Der Reckendorfer Storch ist nach seiner Flucht in den Süden, wieder wohlbehalten zurück.Er hatte die letzten 3 Jahre in Reckendorf überwintert, flog letzten September davon und kam heute wieder in Reckendorf an. Dabei genoss er noch die Abendsonne.

Mehr zur 2017er Weißstorchsaison in Reckendorf unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40100&cid=&id=90125

Live im Wohnzimmer bei Familie Waldkauz
Live im Wohnzimmer bei Familie Waldkauz
NABU und LBV: Live im Wohnzimmer bei Familie Waldkauz

25/26.02.2017

Zwei Webcams im Allgäu und in Berlin zeigen Brut und Aufzucht des Vogel des Jahres 2017
________________________________________________________________

Berlin/Hilpoltstein
– Nach dem Schlüpfen wiegen sie 28 Gramm und sehen aus wie kleine Federkugeln: Die Brut und Aufzucht von jungen Waldkäuzen –  „Vogel des Jahres 2017“ –  können ab sofort unter www.NABU.de/webcam mit verfolgt werden. Möglich ist dies über zwei Webcams des NABU und seines bayerischen Partners, Landesbund für Vogelschutz (LBV). Eine Webcam steht in Berlin, die andere in Kempten im Allgäu. Die Kameras verfolgen ab heute den Nestbau und das Ausbrüten der Eier und sind Tag und Nacht geschaltet.

Der Waldkauz brütet nur einmal im Jahr. Das Weibchen brütet allein, nur in den Brutpausen und zur Nahrungsübergabe kommt das Männchen hinzu. Bis dahin muss das Männchen jedoch das Weibchen von seinen Qualitäten überzeugen. Durch „kollerndes“ Nestlocken weisen verliebte Käuze der Dame ihres Herzens den Weg zu geeigneten Bruthöhlen. Bei der Balzfütterung präsentieren sie ihre Jagdkünste. Stimmt die Qualität und Menge der Beute und gefällt der Waldkauzdame der Brutplatz, entscheidet sie sich für eine meist lebenslang andauernde, treue Paarbeziehung.

„Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Stellvertretend für alle Eulenarten ist der Waldkauz daher der Vogel des Jahres 2017. Mit ihm wollen wir für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren.“

In Berlin wird ein Waldkauz-Nistkasten der NABU-Gruppe Reinickendorf am grünen Rand der Hauptstadt von zwei Kameras beobachtet. Das Waldkauzpaar wohnt aktuell noch getrennt, das kann sich aber ändern. „Dort wird es spannend, denn in den vergangenen Jahren wurde der Kasten fast durchgehend von einem Männchen als Schlafplatz genutzt, gebrütet wurde in einem anderen Kasten. Doch in diesem Jahr sieht es so aus, als könnte das Männchen sein Weibchen zu einem Umzug in den Webcam-Kasten überreden. An den meisten Tagen halten sich beide Käuze im Kasten auf, die Brut könnte jederzeit beginnen“, sagt NABU-Vogelexperte Lars Lachmann.

Die Waldkauzmutter bleibt während der Brutzeit fest auf dem Gelege, das in der Regel aus zwei bis vier Eiern besteht, die meist in zweitägigem Abstand gelegt werden. In Ausnahmefällen befinden sich auch mal ein bis sieben Eier im Nest. Die Brut beginnt häufig schon nach der Ablage des ersten Eis und dauert für jedes Ei 28 bis 29 Tage.

Im Alter von etwa einem Monat verlassen die noch nicht flugfähigen Jungen das Nest und sitzen meist – scheinbar verlassen – auf Zweigen in Nestnähe. Sie werden dann „Ästlinge“ genannt und geben ihre Position durch ständige heisere „kszik“-Rufe kund. Zwei bis drei Wochen später sind sie flugfähig, werden aber erst mit drei Monaten selbstständig. Bis dahin kümmern sich die Eltern weiter um die Jungen. „Nur die Hälfte der Jungvögel überlebt das erste Lebensjahr. Einmal erwachsen, können sie in freier Natur bis zu 19 Jahre alt werden“, so Lachmann.

„Bereits 2006 wurde der Nistkasten im Privatwald der Familie Markert montiert. Der schöne Buchen-Hangwald am Mariaberg im Allgäu ist ein ideales Brutrevier für den Waldkauz. Seit 2007 brüten die Eulen jedes Jahr in der von der LBV-Kreisgruppe entwickelten Rundhöhle und sind auch in diesem Jahr schon eingezogen“, sagt LBV-Kreisgruppenvorsitzender Kempten und Betreuer der Webcam Thomas Blodau. „Wir hoffen jetzt, dass es schöne Bilder vom Bruterfolg für die Zuschauer geben wird, bislang hat es jedes Jahr geklappt.“

Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

Hier geht’s zu den Webcams:
www.NABU.de/webcam (Im Blog kann zwischen Berlin und Allgäu umgeschaltet werden) und www.lbv-kempten-oberallgaeu.de/waldkauzcam.html

Weitere Infos unter www.Vogel-des-Jahres.de, www.NABU.de/nachtnatour oder www.LBV.de


Die Farbbroschüre „Vogel des Jahres 2017 - Der Waldkauz“ (Art. Nr.: 1993), DIN A5, 32 Seiten gibt es unter www.NABU-shop.de sowie im LBV-Natur-Shop unter www.lbv-shop.de

Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. +49 (0)30-284984-1620, Mobil: +49 (0)172.9108275, Lars.Lachmann@NABU.de

Christiane Geidel, LBV-Artenschutzreferentin, Tel. +49 (0)9174-4775-33, C-Geidel@LBV.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de



NABU-PRESSEMITTEILUNG | Nr 19/17 | 21. FEBRUAR 2017
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neuer Bartgeier in Deutschland
Neuer Bartgeier in Deutschland
Neuer Bartgeier in Deutschland – Wissenschaftler bitten um Unterstützung

24/25.02.2017

In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Ausflügen immaturer Bartgeier
in Regionen nördlich der Alpen. Diese Ausflüge sind nicht immer unproblematisch, da die Vögel dort nur schwer ausreichend Nahrung finden. Ganz aktuell hält sich offenbar wieder so ein Vogel in Deutschland auf.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2017_02_24_neuer_bartgeier_in_d


Quellenangabe

Dachverbande Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Bartgeier


Mehr zum Bartgeier auf unseren Seiten


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20345


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Auerhühnern auf der Spur
Auerhühnern auf der Spur
Auerhühnern auf der Spur

24/25.02.2017

Josef Drexler hilft bei Monitoring-Projekt des Nationalparks - DNA-Analysen lassen auf Populationsgröße schließen

Finsterau.
Aufmerksam schweift der Blick von Josef Drexler über die unberührte Schneedecke. Er sucht nach ganz besonderen Spuren. Auf dem lichten Hochplateau des Farrenbergs nahe Finsterau dauert es jedoch nicht lang, bis der 57-Jährige aus Ringelai fündig wird. „Da ist was“, frohlockt er nach einigen Augenblicken und setzt sich mit seinen Schneeschuhen in Bewegung. Nachdem Drexler der gesichteten Auerhuhn-Fährte nur wenige Meter gefolgt ist, zieht er ein Röhrchen aus der Jacke und kniet sich hin, um die entdeckte Losung einzusammeln. Anhand der Kotproben, die in ihrer Form an Holzpellets erinnern, können die Forscher des Nationalparks Bayerischer Wald später herausfinden, wie groß die Population der bedrohten Vögel in den Höhenlagen des bayerisch-böhmischen Grenzgebietes ist.

Es ist die letzte Tour, die der Ringelaier im Gebiet zwischen Lusen und Finsterau unternimmt. Zusammen mit drei weiteren Freiwilligen ist er für 43 Planquadrate zu je 50 Hektar zuständig. „Jede Fläche sollte im Winter zweimal besucht werden“, erklärt Drexler. „Da braucht’s dann für 45 Raster schon vier Leute.“ Einer seiner Mitstreiter ist sein Bruder Matthias, der im Kirchenwald der Diözese Passau arbeitet und daher einen guten Draht zum Nationalpark hat. „Ich habe mich dann nicht zweimal fragen lassen, ob ich bei dem Projekt mitmache, schließlich ist das eine tolle Gelegenheit zu helfen“, so der 57-Jährige
Insgesamt beteiligen sich allein im Bayerwald etwa 50 Freiwillige und Nationalpark-Mitarbeiter beim Auerhuhn-Monitoring. Hinzu kommen die Kollegen des Nationalparks Šumava auf tschechischer Seite der Grenze. „Die Hilfe der Ehrenamtlichen ist dabei für uns extrem wichtig, um flächendeckend Daten zu sammeln“, berichtet Dr. Franz Leibl, Leiter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, „daher sind wir sehr dankbar für tatkräftige Unterstützung“.

Die bedrohten Tiere lieben ebenso wie Wanderer den Ausblick von den Berggipfeln und die dazwischen liegenden Kammlagen. Gebiete, auf denen sich regelmäßig Besucher bewegen, meiden die Auerhühner jedoch. In guten, ruhigen Habitaten sind die Vögel schließlich einer deutlich geringeren Stressbelastung ausgesetzt. Die ist übrigens über den Kot messbar.

Bereits vor fünf Jahren waren damals gesammelte Monitoring-Daten für den Nationalpark entscheidend, um zusammen mit den Kommunen für Huhn und Mensch sinnvolle Kompromisse bei der Wegeführung zu finden. Geschickte Besucherlenkung schützt die Tiere besonders in der sensiblen Winterzeit und während der Aufzucht der Küken. Die neuen Daten werden zeigen, wo aktuell die wichtigsten Rückzugsräume im sich dynamisch entwickelnden Wald liegen und ob die Population seit 2010 angewachsen ist.

Um die für den Schutz so wichtigen Informationen zu bekommen, müssen alle Quadranten im Nationalpark besucht werden. „Durch die richtige Wahl des Wetters und ein umsichtiges Vorgehen entsteht hierbei aber keine für die Hühner relevante Störung“, so Prof. Dr. Jörg Müller, Leiter des Sachgebiets Naturschutz und Forschung in der Nationalparkverwaltung.

Josef Drexler ist  derweil weitergezogen. Ein halbes Dutzend der mit Fichtennadeln durchzogenen Würstchen hat er schon fein säuberlich im Rucksack verstaut, als er erneut eine Spur entdeckt. Diesmal muss er der Fährte etwas weiter folgen, ehe das Ziel erreicht ist. Dafür findet er direkt an einer abgestorbenen Fichte nicht nur eine einzelne Losung, sondern gleich einen ganzen Haufen. Schnell ist klar warum: „Das wird ein Schlafbaum sein“, so Drexler. „Der dicke Ast da oben liegt direkt darüber.“ Doch es gibt noch andere Stellen, an denen der Ringelaier oft fündig wird. „Wurzelteller sind immer ganz gut, da die Vögel dort Magensteinchen finden, mit denen sie Fichtennadeln zerkleinern können.“ Oder kleine Fichten, die vom Boden aus abgenagt werden können.

Da Drexler immer auf diese Besonderheiten im Gelände achtet, ist er nun schon bei der 95. Probe angekommen – Blickkontakt zu den Tieren gibt’s jedoch nur äußerst selten. Routiniert füllt er einen kleinen Teil der Losung mit Hilfe des Röhrchens und dessen Kappe ein. Danach zückt er Zettel, Stift und GPS-Gerät. Jede Kotprobe wird inklusive der Koordinaten schriftlich erfasst. Kurz darauf geht’s weiter. „Das Ganze ist ein bisschen wie Schwammerl suchen“, witzelt der 57-Jährige und verschwindet in Richtung nächster Auerhuhn-Hinterlassenschaft.

Bildunterschriften:

Eines der scheuen Auerhühner wie diesen Hahn bekommen die Helfer des Monitoring-Projekts nur äußerst selten zu Gesicht. (Foto: Rainer Simonis/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quellenangabe:

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Mehr zum Auerwild auf unseren Seiten


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20462


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Keine weitere Ölsuche im Wattenmeer!
Keine weitere Ölsuche im Wattenmeer!
Keine weitere Ölsuche im Wattenmeer!

23/24.02.2017

WWF fordert Landesregierung Schleswig-Holstein auf, Explorationspläne klar abzulehnen


Heute gaben die IG BCE und der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Meyer eine gemeinsame Erklärung ab, nach der sie Explorationsbohrungen nach Öl im Nationalpark Wattenmeer ermöglichen wollen.

Dies kommentiert der WWF kritisch


„Explorationsbohrungen im Wattenmeer sind nicht zu rechtfertigen“, erklärt der Wattenmeerexperte des WWF, Hans-Ulrich Rösner. „Schleswig-Holstein profiliert sich mit neuer und sauberer Energie, mit sanftem Tourismus, und mit einem beeindruckenden Nationalpark. Mit seinem Vorstoß droht Wirtschaftsminister Meyer vieles davon kaputt zu machen. Eine Ausweitung der Ölförderung passt nicht in den Nationalpark Wattenmeer. Sie wäre dort auch rechtswidrig, wie ein Gutachten des zuständigen Ministeriums aufzeigt.“


Hintergrund ist, dass mit der Ausweisung des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer vor mehr als 30 Jahren eine Ausnahme für die Errichtung einer Ölplattform auf der „Mittelplate“ erlaubt wurde. Diese wurde damals gebaut und ist bis auf den heutigen Tag ein Schandfleck in der einmaligen Natur des Wattenmeeres geblieben. Damals wurde aber immerhin auch gesetzlich festgelegt, dass außerhalb dieser Plattform im Wattenmeer weder gebohrt noch gefördert werden darf. Seit rund 10 Jahren versucht der DEA-Konzern dieses Verbot zu umgehen und stellte Anträge auf Explorationsbohrungen auch außerhalb der Plattform „Mittelplate“. Diese waren aber offenkundig nicht genehmigungsfähig, denn sie wurden seitens der Behörden gar nicht erst in eine Öffentlichkeitsbeteiligung gegeben.


Die Einschätzung des WWF, dass das Nationalparkgesetz solche Bohrungen nicht erlauben würde, hat Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck erst im Dezember bestätigt, als er mitteilte, dass er nach einer Rechtsprüfung Explorationsbohrungen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer für nicht genehmigungsfähig hält und dem DEA-Konzern empfiehlt, dieses Thema nicht weiter zu verfolgen.

Der WWF wird sich gegen jede Ausweitung der Ölförderung im Wattenmeer stellen. Er erwartet von der schleswig-holsteinischen Landesregierung, sich klar auf die Seite des Nationalparks zu begeben und keinen Zweifel an einer Ablehnung von Explorationsbohrungen zu lassen.


KONTAKT:


Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530200318

britta.koenig(at)wwf.de

Twitter: @koenigWWF


Quellenangabe

WWF

21. Februar 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald:


- Lachmöwe im Flug


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Innovationen des Mehlschwalbenschutzes
Innovationen des Mehlschwalbenschutzes
Innovationen des Mehlschwalbenschutzes

22/23.02.2017

Baden-Württemberg
. Ein Kooperationsprojekt bringt sich aktuell für die Sicherung und Optimierung einer der letzten Mehlschwalbenkolonien in Ittlingen ein. Neue Ansätze des modernen, in die Zukunft gerichteten Artenschutzes werden sichtbar.

Mehr in den kommenden Tagen hier auf unseren Seiten.


Albanien: EU-Parlament fordert Nationalpark ...
Albanien: EU-Parlament fordert Nationalpark ...

Albanien: EU-Parlament fordert Nationalpark für Vjosa und Stopp von Wasserkraftprojekten

21/22.02.2017

Die Vjosa ist einer der letzten Wildflüsse Europas außerhalb Russlands. Das EU-Parlament fordert ihren Schutz.

Gemeinsame Pressemitteilung von EuroNatur und Riverwatch vom 17. Februar 2017



Radolfzell, Wien. Im aktuellen Erweiterungsbericht des EU-Parlaments kritisiert das EU-Parlament die albanische Regierung ausdrücklich wegen ihrer derzeitigen Wasserkraftpolitik. Im Mittelpunkt der EU-Kritik stehen dabei die Wasserkraftprojekte an der Vjosa, dem letzten großen Wildfluss Europas. Die EU-Abgeordneten fordern explizit, diese Wasserkraftprojekte nicht zu bauen und stattdessen einen Nationalpark zu errichten - und zwar auf der gesamten Länge des Flusses (siehe unten No. 32).

Ein derartiger „Wildfluss Nationalpark“ wäre einmalig in Europa und würde nicht nur die Lebensader Vjosa erhalten, sondern auch der lokalen Bevölkerung eine ökonomische Perspektive geben. Die Bürgermeister der Region hatten sich zuvor schon für die Errichtung eines Nationalparks und gegen den Bau von Staudämmen ausgesprochen.

Der unter der Leitung des deutschen Abgeordneten Knut Fleckenstein gefertigte Bericht ruft außerdem dazu auf, die Qualität der Umweltprüfungen den EU-Standards anzupassen (siehe unten No. 31). Diese seien in Albanien häufig von schlechter Qualität. Vor allem die Folgen der Wasserkraftwerke – so der Bericht – würden zumeist nicht erhoben, bzw. falsch dargestellt.

Das trifft in besonderem Maße für das Wasserkraftprojekt „Pocem“ zu, welches an der Vjosa gebaut werden soll. Die vom türkischen Investor vorgelegte Umweltverträglichkeitsprüfung war eine Farce. 60% des Textes waren von anderen Projekten wortwörtlich kopiert. Auf die Folgen für die betroffenen Arten wurde nicht eingegangen. Dennoch wurde das Projekt genehmigt.

„Wir haben gegen dieses Projekt bei Gericht in Tirana Klage erhoben. Dieser EU-Bericht ist eine Hilfe für uns und eine Unterstützung auch für die Bevölkerung vor Ort“, so Ulrich Eichelmann, Koordinator der Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ bei Riverwatch.



Weitere Informationen


• Aktueller Erweiterungsbericht des EU-Parlaments

• 31. Notes with concern the limited nature of the administrative capacities for enforcement of environmental law, as well as the poor waste management and water management, often resulting in environmental crime that threatens Albania’s economic resources and constitutes a barrier to a resource-efficient economy; underlines the need to improve the quality of environmental impact assessments, as well as to guarantee public participation and consultation of civil society in relevant projects; stresses the crucial importance of meeting climate change objectives without negatively impacting on biodiversity, the landscape, water resources, flora and fauna, and affected local populations; is deeply concerned about the fact that, according to the Commission, 44 of 71 hydropower plant projects are under construction in protected areas;

• 32. Highlights that the environmental impact of hydropower plants is often not properly assessed to ensure compliance with international standards and relevant EU nature legislation; advises the government to consider the establishment of a Vjosa National Park along the whole length of the river and to abandon plans for new hydropower plants along the Vjosa river and its tributaries; urges further alignment with EU legislation in the field of energy, particularly on the adoption of a national energy strategy, in order to increase energy independence and efficiency; welcomes the 2015-2020 national action plan for renewable energy sources (RESs);

• Die Vjosa gilt als der letzte große Wildfluss Europas außerhalb Russlands. Ungestört und völlig unverbaut durchfließt sie unzugängliche Schluchten und Abschnitte mit riesigen Schotterbänken und Inseln ¬ über fast 270 Kilometer ohne Staudämme von den Pindusbergen in Griechenland bis in die albanische Adria. Die albanische Regierung unter Premierminister Edi Rama will nun im ökologisch wertvollsten Teil der Vjosa von einem türkischen Unternehmen ein Wasserkraftwerk bauen lassen.

• Die Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ hat den Schutz der wertvollsten Flüsse am Balkan zum Ziel. Sie wird von den NGOs Riverwatch und EuroNatur koordiniert und gemeinsam mit Partnerorganisationen aus den Balkanländern durchgeführt.



Rückfragen:

Katharina Grund – EuroNatur: katharina.grund@euronatur.org  + 49 7732 92 72-10 (Pressekontakt)

Ulrich Eichelmann – Riverwatch: ulrich.eichelmann@riverwatch.eu  +43 676 6621512


Quellenangabe

Hauptgeschäftsstelle
EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe
ACHTUNG NEUE ADRESSE: Westendstraße 3
78315 Radolfzell
Deutschland
Fon: +49 (0) 7732 - 92 72 - 0
Fax: +49 (0) 7732 - 92 72 -22
info@euronatur.org  

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


Graureiher

Mehr zum Graureiher und neue Aufnahmen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20952



Die Faschingsferien in der Natur genießen
Die Faschingsferien in der Natur genießen
Die Faschingsferien in der Natur genießen

21/22.02.2017

Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein bieten spannendes Ferienprogramm für Kinder

Ludwigsthal/Neuschönau.
Rund um Fasching gibt‘s nur eine Woche Ferien, aber die will gut genutzt sein? Kein Problem mit dem Kinderferienprogramm des Nationalparks Bayerischer Wald! Dort ist Spiel, Spaß und Spannung garantiert. Die beiden Nationalparkzentren Falkenstein in Ludwigsthal und Lusen in Neuschönau sorgen für kostenlosen Erlebnisspaß – und auch im Waldspielgelände in Spiegelau ist für die Kleinen etwas geboten.

Kreativ geht es am 27. Februar im Nationalparkzentrum Lusen los. In der Naturwerkstatt im Hans-Eisenmann-Haus wird ab 10 Uhr passend zum Fasching Lustiges, Spannendes und Kreatives mit und aus der Natur gebastelt. Am 3. März findet diese Veranstaltung ebenfalls um 10 Uhr im Haus zur Wildnis statt.

Am 28. Februar sind im Nationalparkzentrum Lusen alle Waldspürnasen zwischen fünf und zehn Jahren ab 14 Uhr herzlich willkommen. Im verschneiten Winterwald können sie sich für etwa zweieinhalb Stunden auf Spurensuche begeben und herausfinden, wie Tiere im Wald den Winter überleben. Danach wird eine Höhle im Schnee gebaut oder bei den kleinen und großen Bewohnern im Tier-Freigelände vorbeigeschaut.
Auch im Nationalparkzentrum Falkenstein ist am 28. Februar etwas geboten: Eine spannende Schatzsuche mit dem Schratzl. Ab 13.30 Uhr treffen sich alle Abenteurer und Schatzsucher am Eisenbahntunnel, um sich gemeinsam mit der Schratzlfamilie auf die etwa dreistündige Suche nach einem verschwundenen Bergkristall zu machen. Die abenteuerliche Tour wird von vielen Spielen und kniffligen Aufgaben begleitet, an deren Ende eine kleine Belohnung wartet.

Eine Reise durch den Märchenwald können Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren am 1. März im Nationalparkzentrum Lusen und am 2. März im Nationalparkzentrum Falkenstein unternehmen. Ab jeweils 14 Uhr beginnt eine interessante, drei Stunden dauernde Reise durch den Wald, auf der Märchen und Gedichten gelauscht wird, interessante Rätsel gelöst und märchenhafte Waldbewohner entdeckt werden.
Aktiv in den Nachmittag geht’s am 2. März bei der Kinder-Winter-Olympiade im Hans-Eisenmann-Haus. Ab 14 Uhr können Kinder von sieben bis zwölf Jahren den Wald auf ganz besondere Weise entdecken. Die Abenteurer durchstreifen den Wald wie Eskimos auf Schneeschuhen. Um für genügend Kraft zu sorgen, bitte eine kleine Brotzeit mitnehmen. Die Tour dauert etwa drei Stunden.

Am 3. März heißt es raus aus der warmen Stube und rein ins Schneevergnügen: Im Waldspielgelände bei Spiegelau können Kinder von sechs bis zwölf Jahren auf spielerische Art und Weise entdecken, was es für die Tiere heißt im Winterwald zu überleben. Bei spannenden Spielen begeben sich die Teilnehmer von 14 bis 17 Uhr auf die Spuren von Hasen, Füchsen und anderen Waldtieren. Und damit auch niemand frieren muss, kuscheln sich zum Abschluss alle bei Punsch und Lebkuchen zusammen und lauschen den Märchen über den Winterwald.  Bitte eine Taschenlampe mitbringen.

Und worauf sollten die Eltern achten? Bei allen Erlebnisnachmittagen im Freien sollten die Kinder unbedingt wetterfeste Kleidung inklusive passendem Schuhwerk parat haben. Zudem wird um Anmeldung beim Nationalparkführungsservice unter 0800 00776650 gebeten. Nur für die Naturwerkstatt ist keine Anmeldung erforderlich. Die Kosten für die Veranstaltungen trägt die Nationalparkverwaltung. Alle Infos gibt’s auch online unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


Kormoran

Mehr zum Kormoran und neue Aufnahmen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21283


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Vom Glücksbringer zum Pechvogel
Vom Glücksbringer zum Pechvogel
Vom Glücksbringer zum Pechvogel

20/21.02.2017

Baden-Württemberg.
Artenschutz in Franken® startet gemeinsam mit der Gemeinde Ittlingen ein zugegebenermaßen keinesfalls alltägliches Artenschutzprojekt, das einer bekannten, jedoch zunehmend selten werdenden Vogelart effektive Hilfestellung bei der Arterhaltung leisten möchte.

Mehlschwalben waren viele Jahrhunderte hinweg gern gesehene Gäste während der Sommermonate. Fast schon sehnsüchtig wurde der Ankunft des kleinen Zugvogels entgegen gefiebert. Zeigte die Rückkunft des Tieres doch den nahenden Sommer an. Glücklich schätzen konnte sich das Haus welches Mehlschwalben unter seinem Dachüberstand beherbergte.

Mit dem Einsetzen des Kulturwandels wurde aus dem vormaligen Glücksbringers ein "Dreckspatz", der mit seinen Hinterlassenschaften die Fassaden der modernen Bauwerke in Mitleidenschaft zog. Immense Anstrengen wurden unternommen um die Tiere nun von den Häusern fernzuhalten. Flächenversiegelungen trugen gleichfalls dazu bei, das die Mehlschwalbe mehr und mehr von unseren Dörfern und Städten fern blieb.Nur noch selten können größere Kolonien angetroffen werden. Der Niedergang der Artenvielfalt im urbanen Umfeld wird in unseren Dörfer und Städten zunehmend erkennbar.

Das es auch andere Wege gibt um einen modernen Weg des praktischen Artenschutz in der Bundesrepublik aufzuzeigen möchten wir ihnen in den kommenden Tagen hier auf unserer Internetpräsenz vor Augen führen dürfen.


In der Aufnahme:

Mehlschwalben bei der Aufnahme von Baumaterial  .... ein Bild mit Seltenheitswert



(Fast) - Alles dreht sich um "Die Maus"
(Fast) - Alles dreht sich um "Die Maus"
(Fast) - Alles dreht sich derzeit um "Die Maus"

19/20.02.2017

Steigerwald.
Gemeinsam mit der Naturschutzgruppe der Offenen Behindertenarbeit / Lebenshilfe Bamberg wurde am vergangenen Samstag der weiterführende Projektbaustein, "Aus die Haselmaus" auf ausgewählten Flächen der Bayerischen Staatsforsten ausgebracht.

In einer mehrstündigen Aktion wurden den Jugenlichen und Erwachsenen die Haselmaus und deren Ansprüche an ihre Lebensräume näher gebracht. Die vorbereiteten Haselmausquartiere wurden gemeinsam installiert. Auch hier wurde darauf geachtet das entsprechendes Wissen über die Quartierwahl vermittelt wurde.


Mehr zum Projekt und dessen aktuelle Entwicklung

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=90017

In der Aufnahme

- das Wetter zeigte sich zwar von seiner trüben Seite, jedoch tat das der Begeisterung keinen Abbruch.


Aus die Haselmaus ... 3 Fragen ..
Aus die Haselmaus ... 3 Fragen ..
Aus die ( Hasel) - Maus?!

19/20.02.2017

Steigerwald.
Derzeit setzen wir vom Artenschutz in Franken® gemeinsam mit zahlreichen Partnern ein hoch innovatives und zugegebenermaßen nicht alltägliches Projekt um, bei welchem auch die Erhaltung und die Erfassung der Haselmaus im Fokus steht.

Unterstützt werden wir dabei auch von der Deutschen Postcode Lotterie gGmbH, die an uns drei Fragen gerichtet hat.

Mehr auf youtube:

- https://www.youtube.com/watch?v=KuWl_1LlvSM


Die fast vergessenen Bienen
 Die fast vergessenen Bienen
Die fast vergessenen Bienen

18/19.02.2017

Innovatives Artenschutzprojekt zur Erhaltung der Biodiversiät in der Bundesrepublik Deutschland gestartet.


Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, des Marktes Burgwindheim das von der Umweltstiftung Greenpeace unterstützt wird. Ein pädagogischer Umweltbildungsbaustein wird mit dem Kindergarten St. Jakobus aus Burgwindheim umgesetzt.


In der Aufnahme:

Ein zwischenzeitlich sehr selten gewordener Anblick.
Als Oase der Artenvielfalt zeigen sich naturbelassene Rückzugsräume uns begeleitender Arten. Gerade Wildbienen, jeoch mit ihnen eine ganze Fülle an Tier- und Pflanzenarten ist auf diese Bereiche angewiesen. Mit dem Niedergang dieser Hotspots der Biodiversität verlieren wir auch unsere Wegbegleiter. Extensive Bewirtschaftung und Pflege der Kulturlandschaft helfen selten gewordenen Arten "durch die Zeit".

Artenschutz in Franken® und der Markt Burgwindheim möchten mit der Umweltstiftung Greenpeace dafür sorgen das dieser Anblick auch noch für die uns nachfolgende Generation erlebbar sein kann. Aus diesem Grund wurde dem Projekt auch ein erlebbarer Umweltbildungsbaustein beigegeben. Mit dem Kindergarten in Burgwidheim ermöglichen es unseren Jüngsten Zusammenhänge begreifbar machen zu können.

Ein Projekt mit Vorbildcharakter im Sinne unserer modernen Gesellschaft.

Mehr zum Projekt und Infos zur Projektentwicklung unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86540



Auf den Spuren der Haselmaus ...
Auf den Spuren der Haselmaus ...
Auf den Spuren der Haselmaus ...

18/19.02.2017

Steigerwald.
Auf die Suche nach der kleinen Haselmaus begeben sich die Jugendlichen der Offenen Behindertenarbeit / Lebenshilfe Bamberg gemeinsam mit dem Artenschutz in Franken®.

Um die Verbreitung des nachtaktiven Bilches erfassen zu können
, wurden spezielle Haselmauskobel erworben und kreativ gestaltet , welche dann am Samstag auf ausgewählte Flächen im Staatswald / Forstbetrieb Ebrach gemeinsam ausgebracht werden.

Bereits in wenigen Wochen werden die Haselmäuse aus ihrem Winterschlaf erwachen und im besten Fall auch die Haselmauskobel beziehen.

Mehr zum Projekttag erleben Sie im Laufe des 18.02.2017 hier auf unseren Seiten.

In der Aufnahmen von Antonia Deckwart

- Die Jugendlichen sind mit Begeisterung dabei als es darum ging die zukünftigen Kinderstuben der kleinen Haselmaus zu gestalten.

Mehr zum Projekt:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89254


Düngerecht muss Schutz ....
Düngerecht muss Schutz ....

Düngerecht muss Schutz von Umwelt und Gewässern sicherstellen

16/17.02.2017

Berlin:
Am späten Donnerstagnachmittag wird der Bundestag über eine Neufassung der Düngegesetzgebung abstimmen. Bereits zuvor hat sich der Landwirtschaftsausschuss mit den Stimmen der Großen Koalition für die Annahme des Beschlusses ausgesprochen. Damit gilt eine Zustimmung des Bundestags als sicher. Mehrere Umwelt- und Naturschutzverbände begrüßten den lange diskutierten und mehrfach verschobenen Gesetzentwurf als einen Schritt in die richtige Richtung. Er beinhalte eine Festschreibung zusätzlicher Beschränkungen in nitratsensiblen Gebieten, eine Reduzierung der Obergrenze für Stickstoff-Bilanzüberschüsse und verbesserte Kontrollmöglichkeiten für die Behörden.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
, der WWF, der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) bezweifeln jedoch, dass die vorgesehen Änderungen ausreichen werden, um die Vorgaben der EU-Nitratrichtlinie einzuhalten sowie Umwelt und Gewässer wirksam zu schützen. Damit drohten der Bundesrepublik weiterhin Strafzahlungen in Milliardenhöhe aufgrund zu hoher Nitratbelastungen der Umwelt, insbesondere des Grundwassers.

Die Verbände forderten weitere gesetzliche Nachbesserungen, verstärkte Kontrollen der Betriebe und die Einführung einer bundesweiten Gülle-Datenbank. Nicht zufrieden zeigten sich die Verbände mit der Einarbeitung von Wirtschaftsdüngern in den Boden und forderten eine maximal einstündige Einarbeitungsfrist.  Außerdem bemängelten sie, dass für besonders belastete Regionen keine Stickstoff-Obergrenzen von maximal  130 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr beschlossen wurden. Darüber hinaus sei es wichtig, dass für Betriebe, die mit Festmist arbeiten oder Tiere auf der Weide halten, günstigere Rahmenbedingungen geschaffen und bürokratische Hürden reduziert werden.

„Mit den längst überfälligen Korrekturen
geht eine jahrelange Hängepartie dem Ende entgegen. Erst nach Androhung von empfindlichen Vertragsstrafen durch die Europäische Kommission haben sich die Agrarpolitiker endlich auf das vorliegende Gesetzespaket verständigt“, sagte DNR-Generalsekretär Florian Schöne.

„Die neue Düngeverordnung
trägt nicht genügend dazu bei, die EU-Nitratrichtlinie tatsächlich einzuhalten. Die Stickstoffeinträge in Bäche, Flüsse, Meere und das Grundwasser müssen dringend und drastisch reduziert werden, dafür sind  flächendeckende Hoftorbilanzen für alle Betriebe erforderlich. Leider haben sich die Koalitionsfraktionen lediglich auf die Einführung von Stoffstrombilanzen ab 2023 bzw. für besonders große oder viehintensive Agrarbetriebe ab 2018 geeinigt. Das kommt dann viel zu spät“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

„Die Schwächen des neuen Düngegesetzes stellen eine Planungsunsicherheit für die Landwirte und ein finanzielles Risiko für den Steuerzahler dar. Wir gehen davon aus, dass die neue Gesetzgebung nicht dazu führt, die EU-Nitratziele einzuhalten. Landwirte werden sich also bald auf veränderte Regeln und die Steuerzahler auf eine Milliarden Euro teure Strafzahlung einrichten müssen“, betonte Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland.

„Den Umweltverbänden ist nicht nur der Grundwasser-, sondern auch der Bodenschutz wichtig. Der Einsatz von hochwertigem Kompost zur Bodenverbesserung ist ein Gebot der Kreislaufwirtschaft. Bund und Länder sind daher gut beraten, in der jetzt entscheidenden Düngeverordnung klar zu formulieren, dass ausgewaschener Stickstoff aus Gülle und Gärresten das Grundwasser bedroht und Stickstoffverluste gar nicht erst toleriert werden sollten. Im Kompost ist Stickstoff jedoch mehrheitlich gebunden, ein moderates Aufbringen sollte für dieses Humus bildende Substrat in der Düngeverordnung möglich gemacht und dies eindeutig formuliert werden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Für Rückfragen:
Christian Rehmer, BUND, Tel: 0174 - 3932100
Matthias Meissner, WWF, Tel. 030-311777-220
Florian Schöne, DNR, Tel. 030-6781775-99
Angelika Lischka, NABU, Tel. 030-284984-1627


Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Redaktion: Kathrin Klinkusch, Iris Barthel, Nicole Flöper, Britta Hennigs
______________________________

NABU
Bundesgeschäftsstelle
Charitéstraße 3
10117 Berlin

Tel. +49(0)30.28 49 84-1510, -1952, -1958, -1722
Fax +49 (0)30.28 49 84-2500
E-Mail: presse@nabu.de
Internet: www.nabu.de
www.twitter.com/nabu_presse

________________________________

Gemeinsame Pressemitteilung vom  16. Februar 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- die ersten Krokusse ... mit Besuch


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Methusaleme und Höhlenbewohner ....
Methusaleme und Höhlenbewohner ....
Methusaleme und Höhlenbewohner begrenzen Holzeinschlag

15/16.02.2017

Bayerische Staatsforsten verbinden Waldwirtschaft mit Naturschutz

Im bayerischen Staatswald sind Höhlenbewohner herzlich willkommen
, ihre Unterkünfte werden sogar besonders geschützt. Gemeint sind Spechte, Hohltauben, höhlenbrütende Singvögel wie auch Fledermäuse. Gerade Spechte zimmern unermüdlich Baumhöhlen für sich, ihren Nachwuchs und viele Nachfolgenutzer. Bei den Bayerischen Staatsforsten werden deshalb die Höhlenbäume sichtbar gekennzeichnet, damit sie bei Waldarbeiten nicht versehentlich gefällt werden. Das ist heuer im Staatswald bei Riegling besonders wichtig. Denn ein Holzeinschlag ist im Prüfeninger Holz geplant.

In den nächsten Wochen wird es für Waldbewohner und Waldbesucher
zwischenzeitlich etwas unruhiger. Rund um das Walderlebniszentrum Sinzing wird nach 10-jähriger Pause wieder Holz geerntet und damit der Wald gepflegt. Hiebsreife Bäume werden entnommen, wodurch die darunter nach Licht und Wasser dürstenden jungen Bäumchen ihre Chance in eine spannende Zukunft erhalten. Durch gezielte Pflege und Pflanzung von Mischbaumarten wie Tanne, Ahorn oder Elsbeere wird der Wald auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet.

Spuren des noch mehrere Jahre nachwirkenden Extremsommers 2015
sind aktuell an den Fichten der Donaueinhänge zu finden. So zeigen sich die im Herbst von Fichtenborkenkäfer befallenen Bäume aktuell durch abfallende Rindenteile aus dem oberen Stammbereich des Baumes, obwohl die Nadeln in den Kronen häufig noch tief grün gefärbt sind. Die Bäume müssen zügig gefällt und abtransportiert werden. Um das schnell und für alle sicher zu bewerkstelligen, wird ein Harvesterteam eingesetzt.

Während einige Insekten wie Fichtenborkenkäfer, Prachtkäfer oder Eichenprozessionsspinner und Pilze wie der Hallimasch großen Schaden im Wald anrichten können, stabilisieren andere Insekten wie viele Schlupfwespen, Fledermäuse oder Vögel das Ökosystem Wald, indem sie als natürliche Feinde der Schädlinge wirken. Um deren Lebensgrundlage zu stärken und deren Brutraum zu erhalten markieren die Förster der Bayerischen Staatsforsten Biotopbäume und abgestorbenes Totholz mit einer farbigen Schlangenlinie. So sind sie bei Waldarbeiten gut von allen Seiten zu erkennen. Ausgeprägt dicke und erhaltenswerte Bäume werden als sogenannte „Methusalembäume“ mit einem „M“ markiert, damit Schäden an ihnen möglichst vermieden werden.

Rund um das Walderlebniszentrum Sinzing
hat die Erholungsfunktion des stadtnahen Waldes besondere Bedeutung bei der Waldbewirtschaftung der Bayerischen Staatsforsten. Durch den Einsatz modernster Technik werden die Zeiträume erforderlicher Wegesperrungen minimiert. Die Waldbesucher werden dringend gebeten, diese Sperrungen ernst zu nehmen. Sie dienen ausschließlich der Sicherheit der Erholung suchenden Bevölkerung.

Ziel des Forstbetriebs Burglengenfeld
ist es, „Sie auch nach den nötigen Waldarbeiten wieder als zufriedenen Waldbesucher anzutreffen, der sich an der Schönheit und Vielfalt des bayerischen Staatswaldes erfreuen und vom Alltagsstress erholen kann“, wie es der zuständige Revierleiter Roland Seitz (als Autor dieses Berichts) zusammenfasst.


Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten AöR, 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme

- Das Projekt 100.000 Biotopbäume das wir vom Artenschutz in Franken® gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten AöR / Forstbetrieb Ebrach gestalten setzt sichtbare Zeichen des effektiven Naturschutzes im Wirtschaftswald


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Die Fichte ist Baum des Jahres 2017
Die Fichte ist Baum des Jahres 2017

Die Fichte ist Baum des Jahres 2017

14/15.02.2017

Fanken/Marktredwitz.
Seit 27 Jahren ruft Dr. Silvius Wodarz den Baum des Jahres aus. Doch die häufigste Baumart Deutschlands – die Fichte – war bisher nicht dabei. Warum das Kuratorium Baum des Jahres um diese Nadelbaumart einen Bogen schlug hat Gründe: die Fichte polarisiert.

Für die einen ist sie der Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft, für die anderen der Inbegriff naturferner Monokulturen. „Man kann zur Fichte stehen wie man will – dennoch haben wir ihr einiges zu verdanken.“ sagt Wodarz „Die Fichte steht schon einige Zeit auf unserer Liste. Ich freue mich, dass wir 2017 über diesen ganz besonderen Jahresbaum diskutieren können.“

Mehr zum Baum des Jahres auf den Seiten der Dr. Silvius Wodarz Stiftung

- http://baum-des-jahres.de/index.php?id=49


Quellenangabe

Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung
und Verein e.V. Baum des Jahres
Dr. Silvius Wodarz
Kneippstraße 15
95615 Marktredwitz

Tel. 09231 / 985848 Fax: 82927
eMail: info(at)baum-des-jahres.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Mehr zur Fichte auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=66303


In der Aufnahme von Johannes Rother


- Fichte der "Brotbaum" der viele Jahre im Licht stand ... trittnun zunehmend in den Schatten des Waldes ein ...


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Haselmaus - Weitsprung
Haselmaus - Weitsprung
Haselmaus - Weitsprung

12/13.02.2017

Steigerwald.
Bereits vor vielen Jahren war die kleine Haselmaus in den "Köpfen von Menschen
aus der Region verwurzelt". Bei der Gestaltung einer ( nun leider in die Jahre gekommenen ) Sprungfläche wurde am Beispiel verschiedener Tierarten aufgezeigt wie weit diese in der Lage sind zu springen ... draunter nahm die Haselmaus den "letzten Platz" ein .. doch interessant wie ein doch so seltenes Tier hier Erwähnung fand ...

Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89937


100.000 Biotopbäume - Wertigkeit hautnah erleben
100.000 Biotopbäume - Wertigkeit hautnah erleben
100.000 Biotopbäume - Wertigkeit hautnah erleben

12/13.02.2017

Steigerwald / Ebrach.
Das Projekt 100.000 Biotopbäume findet sich in zunemender Ausprägung auf den gesamten Flächen der Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach wieder. Der spektakuläre Bereich der Stollburg Ruine, die über dem Handthal thront, macht hierbei keine Ausnahme. Wir vom Artenschutz in Franken® frequentieren das gesamte Areal regelmäßig um uns einen unabhängigen Eindruck von der Wirkungsweise des Kooperationsprojektes machen zu können.

Einige Eindrücke dieses Besuches haben wir hier mitgebracht und wir können berichten, das hier effektiver Naturschutz in einem Wirtschaftswald betrieben wird. Beispielgebend für zahlreiche andere Regionen der Bundesrepublik.

Doch sehen Sie selbst ...

Mehr zum Projekt 100.000 Biotopbäume:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82020


Mehr zum aktuellen Projektbesuch an der Stollburg:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=89908

In der Aufnahme:


- Das Kulturgut Stollburgruine berichtet über die über tausend jährige Geschichte "unserer Region" ... im Vordergrund einer von zahllosen Biotopbäumen die sich um direkten Umgriff des Bauwerks befinden und hier Garant des Naturschutzes im Wirtschaftswald sind ...



Naturschutz am Boden?
Naturschutz am Boden?
Naturschutz am Boden?

11/12.02.2017

Bayern.
Bilder sagen häufig mehr als Worte .. im Zuge des Holzeinschlages wird anscheinend auch keine Rücksicht auf potentielle Fortpflanzungsräume genommen.Bewährte sekundäre Nistmöglichkeiten fallen mit dem Wertholz und bleiben mit den Resten der Hölzer im Wald zurück!

Schon traurig welcher Umgang mit der Umwelt innerhalb mancher Waldstrukturen gepflegt wird.

Mehr Eindrücke haben wir unter :

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=89889

eingestellt.

In der Aufnahme:

Nisthilfe mit ihrem langjährigen Trägerbaum am Boden. Auch der Trägerbaum musste sein Leben lassen. Nur Reste sind von ihm geblieben!


LAG-Michaela Kaniber besuchte den Nationalpark
LAG-Michaela Kaniber besuchte den Nationalpark
Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber besuchte den Nationalpark

10/11.02.2017

Kürzlich besuchte Michaela Kaniber (Mitte), Mitglied des Bayerischen Landtages, die Nationalparkverwaltung Berchtesgaden. Nationalpark-Leiter Dr. Michael Vogel (l.) informierte die Abgeordnete über die Ergebnisse einer Studie zum Thema „Regionalwirtschaftliche Effekte von Tourismus“ der Universität Würzburg.


Die Studie unterstreicht die große regionalwirtschaftliche Bedeutung des Nationalparks, insgesamt wird durch die touristischen Ausgaben vor Ort ein Bruttoumsatz von rund 93,8 Mio. Euro generiert. Nach Abzug von Steuern und Berechnung von direkten und indirekten Effekten ergibt sich eine gesamtes Einkommen von 47,5 Mio. €. Alleine durch die Ausgaben der Nationalparktouristen im engeren Sinn können somit 573 Personen in der Region ihr Einkommen bestreiten. Nationalparkleiter Dr. Vogel bat die Abgeordnete um Unterstützung zur Verbesserung der Finanz- und Personalsituation, um die wachsenden Anforderungen, die an den einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands herangetragen werden, erfüllen zu können.

Erfreut zeigte sich Kaniber über die Vielfalt der Bildungsangebote sowie über die Vielzahl der Veranstaltungen im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“. Kathrin Rinneberg (r.), Sachgebietsleiterin für Parkmanagement, stellte aktuelle Angelegenheiten des Forstrechts vor.


Quellenangabe / Foto/ Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de

Pressemitteilung 10.02.201

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Nationalpark Spessart?!
Nationalpark Spessart?!
"Nationalpark-Gipfel" von lautstarken Protesten begleitet

10/11.02.2017

Mehr zum Thema auf den Seiten des BR


- www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/nationalpark-spessart-ulrike-scharf-aschaffenburg-proteste-100.html#comments

----------------------------------

Umweltministerin plant Nationalpark im Spessart - samt Autobahn

10/11.02.2017

Mehr zum Thema auf die Seiten der SZ


- www.sueddeutsche.de/bayern/spessart-umweltministerin-plant-nationalpark-im-spessart-samt-autobahn-1.3373086

----------------------------------

Informatives zum möglichen Nationalpark Spessart auf den Seiten des Main-Echos

- www.main-echo.de/dossiers/Nationalpark+Spessart./art489915,0,0-pg1#0_layout_spc_sectionsa

----------------------------------


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Neuntöter


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Neue Waldführer gesucht / Neues aus dem NP-Bayerwald
Neue Waldführer gesucht / Neues aus dem NP-Bayerwald
Neue Waldführer gesucht

10/11.02.2017

Bewerbungen für nächste Ausbildungsrunde bis 31. März möglich - Regina Kölbl und Martin Stadler über ihre Erfahrungen im Nationalpark

Grafenau/Zwiesel.
„Die Vielfalt ist klasse“, schwärmt Martin Stadler. „Und man lernt lauter nette Leute kennen“, ergänzt Regina Kölbl. Beide sprechen von der Waldführer-Ausbildung im Nationalpark Bayerischer Wald. Er, ein alter Hase, seit 2003 im Team der Ehrenamtlichen. Sie, noch ganz frisch im Geschäft, seit Herbst aktiv. Um die steigende Nachfrage nach Touren im ältesten Nationalpark der Republik zu stillen, läuft aktuell die Bewerbungsphase für die nächste Ausbildungsrunde. Regina Kölbl, 47 Jahre alt, aus Langdorf (Landkreis Regen), und Martin Stadler, 61 Jahre alt, aus Hinterschmiding (Landkreis Freyung-Grafenau), erzählen, warum sich der 18-tägige Kurs lohnt.

„Ich hatte den Nationalpark schon immer im Hinterkopf“, blickt der 61-Jährige zurück. „Weil ich natur- und heimatverbunden bin, schon immer viel draußen unterwegs war.“ Die Gegend – seit Anfang der 90er Jahre beidseits der Grenze – kennt er deswegen wie seine Westentasche. Da war schnell klar, dass die Tätigkeit als Waldführer genau für den Hinterschmidinger passen würde. „Die Ausbildung war eine wunderbare Sache – auch,  weil dabei alle auf derselben Wellenlänge sind.“

Seine Kollegin aus Langdorf hat ähnliche Erfahrungen gemacht. „Lust auf eine Horizonterweiterung, die viel Spaß macht? Dann bewerbt euch!“, rät sie Naturbegeisterten aus der Region. „Ich hätte vorher zum Beispiel nicht gedacht, dass ich mal Schulklassenführungen mache. Dabei liegt mir so etwas total.“ Wichtig sei die Informationsarbeit obendrein: „Schließlich schützt man das, was man kennt“, findet Regina Kölbl.
Ihre Begeisterung für die Waldwildnis geben Kölbl und Stadler regelmäßig bei Freiluft-Veranstaltungen weiter. Der Großteil der jährlich rund 2000 vom Nationalpark angebotenen Führungen wird von ehrenamtlichen Waldführern durchgeführt, die dafür eine Aufwandsentschädigung bekommen – ähnlich wie bei Fußballtrainern im Nachwuchsbereich. Nur setzt sich bei den Touren die zu betreuende Mannschaft immer wieder neu zusammen.

Man muss sich immer auf seine Gäste einlassen, erklärt Stadler, die Fakten in spannende Geschichten verpacken. Den Rest erledige oft die Natur von allein. „Wenn man die Leute mal auf eine richtige Wildnis-Führung in unser Klein-Kanada mitgenommen hat, dann kommen die da als andere Menschen wieder raus“, so der erfahrene Führer. Schon allein das sei Belohnung genug.

Und wer solche Eindrücke mit nach Hause nehme, verstehe den Nationalpark auch gleich viel besser. „Schließlich können wir nicht von anderen Ländern erwarten, Elefanten und Giraffen zu schützen, wenn wir es nicht schaffen unsere heimischen Wildtiere und deren Lebensräume zu erhalten“, findet Kölbl. Sie selbst sei dem Nationalpark anfangs eher kritisch gegenübergestanden. „Aber nachdem ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe und gesehen habe, was zum Beispiel am Lusen an jungem, natürlichen Wald wieder nachkommt, habe ich meine Denkweise komplett geändert.“  Man müsse einfach die Augen öffnen, um zu sehen was die Natur alles allein schafft.

Diese Erkenntnis reift auch bei vielen Führungsteilnehmern, wie Stadler berichtet. „Die meisten Leute sagen, wenn uns das mit dem Nationalpark mal jemand richtig erklärt, man es gleichzeitig selbst erlebt, dann ist das Konzept ja wirklich super.“

Gerade deswegen legen die Verantwortlichen der Umweltbildung in der Grafenauer Nationalparkverwaltung viel Wert auf eine fundierte Ausbildung. Zum zweiten Mal findet der Kurs als sechsteiliges Blockseminar statt. Los geht’s am 18. September 2017, der letzte Termin ist auf den 27. April 2018 terminiert. In dieser Zeit finden zwei- bis fünftägige Einheiten zu Themen wie Naturausstattung, biologische Vielfalt, Naturethik, Forschung, Kulturhistorie oder Walddynamik statt.
„Wir freuen uns auf viele motivierte Interessenten, die Lust haben, ihre Begeisterung für die Natur an andere weiterzugeben“, sagt Nationalpark-Umweltbildungsreferent Lukas Laux. Sein Chef, Franz Leibl, Leiter der Nationalparkverwaltung, ergänzt: „Ohne das ehrenamtliche Engagement könnten wir bei weitem nicht so viele Führungen anbieten, daher sind wir besonders stolz darauf, dass sich jedes Jahr aufs Neue Nationalparkfreunde aus der Region zu Waldführern ausbilden lassen.“ Die Bewerbungsunterlagen und alle Termine der Schulung gibt’s online unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/jobs. Bewerbungsschluss ist der 31. März.

Besonders gefragt sind potentielle Waldführer im Zwieseler Winkel, wo das Veranstaltungsangebot des Parks weiter ausgebaut werden soll. So sind neue Angebote für Kindergärten und Schulen sowie eine verstärkte Aktivität des Vereins Pro Nationalpark Zwiesel geplant, um im Falkenstein-Rachel-Gebiet noch mehr Menschen zu erreichen.

Kölbl und Stadler würden den Lehrgang jederzeit wiederholen. „Das Waldführer-Dasein ist schon eine Berufung, die ich nicht mehr missen will“, so der Hinterschmidinger. „Und es macht einfach auch sehr viel Spaß“, resümiert seine Kollegin aus Langdorf.

Bildunterschriften:
Bei zahlreichen Exkursionen – wie hier mit Dr. Claus Bässler – erfahren die Teilnehmer der Waldführer-Ausbildung viel über die Lebensräume des Nationalparks.

(Foto: Thomas Michler/Nationalpark Bayerischer Wald)


-----------------------------------------------------------------


Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor

10/11.02.2017

Weg durch das Höllbachgespreng vorerst gesperrt
- Umleitung über den Sulzschachten ausgeschildert
Scheuereck. Damit sich die im Höllbachgespreng lebenden Wanderfalken ungefährdet auf ihren Nachwuchs vorbereiten können, haben die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen, den dort vorbeiführenden Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig ab 15. Februar zu sperren. Eine Umleitung zum Großen Falkenstein ist ausgeschildert.

„Nur so können wir gewährleisten, dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist direkt auf den Felsen entlang des Weges ein. Sollten die Experten schließlich einen Bruterfolg beobachten, könnte die Sperrung bis maximal Ende Juni verlängert werden.

Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.

Um die Wanderfalken und andere Tierarten nicht bei Paarung und Nachwuchsaufzucht aufzuschrecken, bittet die Nationalparkverwaltung außerdem, in den Kerngebieten des Nationalparks weiterhin das Wegegebot einzuhalten und die markierten Wege und Loipen bis Mitte Juli nicht zu verlassen. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“, sagt Naturschutzbeauftragter Linner. Schließlich dienen die saisonal begrenzten Wegeeinschränkungen ausschließlich dem Schutz bedrohter und gefährdeter Tierarten.

Pressemitteilung
Grafenau, 08. Februar 2017
PM 09/2017

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Veranstaltungshinweis

10/11.02.2017

Wie funktionieren Fernwanderungen bei Tieren?

Wissenschaftlicher Vortrag im Haus zur Wildnis

Ludwigsthal.
Vom jährlichen Kommen und Gehen vieler Vogelarten bis zu den berühmten Migrationen von Gnus in der Serengeti - Fernwanderungen von Tieren sind uns allen bekannt. Wie aber orientieren sich Tiere bei diesen Wanderungen und wonach entscheiden sie, wohin es gehen soll? Wissen Tiere bei ihren Fernwanderungen genau wo das Ziel der Reise liegt oder sind sie auf der Suche nach günstigen Umweltbedingungen?

Diese und weitere Fragen werden am Donnerstag, 16. Februar, um 19 Uhr bei einem wissenschaftlichen Vortrag im Haus zur Wildnis in Ludwigsthal erörtert. Prof. Dr. Thomas Müller geht dabei auf verschiedene Beispiele ein - von Fernwanderungen riesiger Gazellenherden in der Mongolei bis zur Wiedereinführung von Schreikranichen in den USA. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Weitere Informationen zu diesem und anderen Vorträgen aus der wissenschaftlichen Vortragsreihe des Nationalparks Bayerischer Wald gibt es auf www.nationalpark-bayerischer-wald.de.


Quellenangabe / Foto

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Pressemitteilung
Grafenau, 10. Februar 2017
PM 10/2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Beton statt Alpennatur
Beton statt Alpennatur
Beton statt Alpennatur

09/10.02.2017

Gemeinsame Pressemitteilung von LBV und BN: Landrat Klotz will gleich zwei der wertvollsten Allgäuer Schutzgebiete zerstören – BN und LBV werden auch an der Eisenbreche alle rechtlichen Mittel ausschöpfen


Hilpoltstein/München

BN und LBV üben massive Kritik
an der erneuten Genehmigung der umstrittenen Wasserkraftanlage Älpele durch den Oberallgäuer CSU-Landrat Anton Klotz. Das Kraftwerk soll an der Ostrach im Einzugsgebiet des einzigartigen Naturdenkmals Eisenbreche errichtet werden. „Die geplante Wasserkraftanlage hat nicht nur Auswirkungen auf das Ökosystem, das Naturerlebnis und geschützte Arten. Der mehrfache Schutzstatus des Gebietes wird konsequent ignoriert“, kritisiert der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Die Naturschützer sehen in der Genehmigung der Wasserkraftanlage in einem Naturschutzgebiet einen Präzedenzfall. Seine strategische Bedeutung geht weit über das Gebiet hinaus. „Der Versuch bestehendes Naturschutzrecht wie am nahegelegenen Riedberger Horn zu umgehen ist skandalös“, so Schäffer. „Die Eisenbreche ist ein ganz besonders Naturjuwel, das nach bayerischem, deutschem und europäischem Naturschutzrecht maximal geschützt ist. Obwohl Landrat Klotz bewusst ist, dass hier keine Genehmigungsfähigkeit vorliegt, hat er erneut persönlich genehmigt. Eine solche Vorgehensweise ist rechtsstaatlich nicht tragbar und demokratieschädlich. Der BUND Naturschutz wird damit weiterhin gezwungen, Recht und Gesetz vor Gericht zu verteidigen“, sagt der BN- Landesbeauftragte Richard Mergner. Der LBV wird deshalb zusammen mit dem BN eine weitere Klage gegen den erneuten Bescheid einreichen.

Die Ostrach mit der so genannten „Eisenbreche“
zählt zu den letzten freifließenden und unverbauten Gewässerabschnitten in Bayern. Die naturbelassene Klamm ist als Naturdenkmal ausgewiesen und durch ein Naturschutzgebiet, ein Landschaftsschutzgebiet und ein europäisches Natura-2000-Schutzgebiet gleich mehrfach und somit besonders geschützt. „Durch den Bau einer Staumauer, dem Aufstauen des Fließgewässers und der Ausleitung in eine künstliche Rohrleitung geht nicht nur der Wildfluss-Charakter verloren, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für Tierarten, die auf schnellfließende Flüsse angewiesen sind“, erklärt der LBV-Chef.

Obwohl alle Fachbehörden den Kraftwerksbau
bisher abgelehnt oder den Antrag als "nicht genehmigungsfähig" erachtet haben, hat CSU-Landrat Anton Klotz die zuständige Untere Naturschutzbehörde dennoch angewiesen, einen Genehmigungsbescheid zu erstellen. „Klotz hat dies getan, obwohl er ganz genau um die eindeutige Rechtslage weiß“, so Norbert Schäffer. Auch das bayerische Umweltministerium bezieht in diesem Fall eine eindeutige Stellung: "Der Neubau von Querbauwerken an bisher frei fließenden Gewässerabschnitten nur aus Gründen der Energieerzeugung widerspricht den Zielen einer ökologischen Energiewende."

Bereits 2015 wurden bei der Akteneinsicht
auf dem Landratsamt Oberallgäu zahlreiche Dokumente aufgefunden, die erhebliche Zweifel am rechtsstaatlich korrekten Vorgehen von Anton Klotz wecken. „Wir werden nicht zulassen, dass der Landrat versucht, eine Anlage zu genehmigen, die in eklatanter Weise gegen deutsches und europäisches Naturschutzrecht verstößt“, bekräftigt Schäffer. Der LBV wird zusammen mit dem Bund Naturschutz alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Wasserkraftanlage Älpele zu verhindern.

Hintergrund:

Bereits im März 2015 genehmigte der Landrat des Kreises Oberallgäu, Anton Klotz, gegen den Widerstand sämtlicher Fachbehörden die umstrittene Wasserkraftanlage an der Gebirgsschlucht. Der LBV hat sich von Anfang an gegen die Wasserkraftnutzung in diesem besonders geschützten Bereich ausgesprochen und Klage eingereicht. Das Verwaltungsgericht Augsburg hatte daraufhin die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung gefordert. Nachdem diese vorlag, hat der Landrat nun eine erneute Genehmigung für die umstrittene Wasserkraftanlage erteilt. In der aktuellen Genehmigung wird auf die hohe Bedeutung der erneuerbaren Energien für den Klimaschutz hingewiesen und auf die angebliche Tatsache, dass mit dem Kraftwerk 30 Prozent des in Hindelang verbrauchten Stroms klimaneutral erzeugt werden könnten. Dies dient als Rechtfertigung für die Ausübung des Bewirtschaftungsermessens und für die Ausnahmegenehmigungen von der NSG- und Naturdenkmalverordnung. Einwände der Naturschutzverbände wurden in keinster Weise berücksichtigt.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen und Interviews:


BN: Thomas Frey, BN-Regionalreferent für Schwaben, 0160-95501313, 089-548298-64, Thomas.frey@bund-naturschutz.de

LBV: Helmut Beran, Stellv. LBV-Geschäftsführer, E-Mail: h-beran@lbv.de, Tel.: 09174-4775-29. Markus Erlwein, LBV-Pressesprecher, E-Mail: m-erlwein@lbv.de, Tel.: 09174/4775-80.

Quellenangabe


BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

02.02.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Dohlen


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Standortsuche für dritten Nationalpark geht weiter ...
Standortsuche für dritten Nationalpark geht weiter ...
Standortsuche für dritten Nationalpark geht in nächste Runde

09/10.02.2017

Die Staatsregierung sucht nach dem Standort für einen dritten Nationalpark in Bayern. Nun soll ein konkreter Vorschlag auf den Tisch kommen.

Mehr zum Thema auf den Seiten von inFranken.de


- www.infranken.de/regional/bamberg/Standortsuche-fuer-dritten-Nationalpark-geht-in-naechste-Runde;art212,2498669

---------------------------------------------------------------

Neue Initiative kämpft für den Steigerwald

09/10.02.2017

Mehr zum Thema auf den Seiten von inFranken.de


- www.infranken.de/regional/bamberg/Steigerwald-Neue-Initiative-kaempft-fuer-den-Nationalpark;art212,2497581

---------------------------------------------------------------------

Spessart-Nationalpark soll in den Hochspessart

09/10.02.2017

Mehr zum Thema auf den Seiten von inFranken.de


- www.infranken.de/regional/aschaffenburg/Spessart-Nationalpark-soll-in-den-Hochspessart;art165838,2498808



Quellenangabe

Mediengruppe Oberfranken GmbH & Co. KG


----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

So könnte Nationalpark Spessart aussehen

Mehr auf den Seiten des Main-Echos

- www.main-echo.de/mediathek/bilder/cme495558,3480843

----------------------------

Dritter Nationalpark in Bayern: Spessart ist Favorit

Mehr auf den Seiten von "Nordbayern"


- www.nordbayern.de/region/dritter-nationalpark-in-bayern-spessart-ist-favorit-1.5804378

-------------------------------

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme

- Blick in den frühlingshaften Steigerwald


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Naturparkschule Realschule Ebrach
Naturparkschule Realschule Ebrach
Naturparkschule Realschule Ebrach

Als erste Schule im Steigerwald wurde die Steigerwaldschule in Ebrach jetzt vom Verband Deutscher Naturparke und vom Naturpark Steigerwald als ,,Naturpark-Schule‘‘ ausgezeichnet.


08/09.02.2017

Mehr auf den Seiten von Radio Bamberg:

- www.radio-bamberg.de/als-erste-schule-im-steigerwald-wurde-die-steigerwaldschule-in-ebrach-jetzt-vom-verband-deutscher-naturparke-und-vom-naturpark-steigerwald-als-naturpark-schule-ausgezeichnet-5506931/

Quellenangabe

Radio Bamberg

Bamberger Rundfunk GmbH & Co.
Studiobetriebs KG
Gutenbergstr.5
96050 Bamberg

Telefon: +49 (0)951 – 98 29 0 -0
Telefax: +49 (0)951 – 98 29 0 -90

Web: www.radio-bamberg.de
E-Mail: info@radio-bamberg.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Mehr zum Thema auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=89842

Am 09.02.2017 wurden weitere Informationen eingestellt!


Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme

- Landrat Johann Kalb ( Bildmitte ) über gab am vergangenen Dienstag die Urkunden an die Steigerwald Realschule Ebrach. Rektor Manfred Husslein 7. von links freute sich sehr über die Auszeichnung.


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Schutz für Fledermäuse im Wald
Schutz für Fledermäuse im Wald

Mehr Schutz für Fledermäuse im Wald beim Bau von Windrädern

08/09.02.2017

Empfehlungen des BfN zur Lebensraumsicherung und Kollisionsvermeidung

Bonn.
In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten; sie alle sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützt, viele sind darüber hinaus stark gefährdet. Fast alle Arten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Die fortschreitende Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen in Wäldern stellen für Fledermäuse jedoch eine Gefahr dar. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat nun als Ergebnis eines Forschungsvorhabens Empfehlungen für die Erfassung von verschiedenen Fledermausarten und für Schutzmaßnahmen beim Bau und Betrieb von Windrädern im Wald veröffentlicht, mit denen sich solche Konflikte vermeiden oder zumindest erheblich verringern lassen.

"Der Wald spielt für die meisten Fledermausarten eine besonders große Rolle,
sei es als Nahrungsraum, als Winterquartier oder Wochenstube für die Aufzucht der Jungen. Wenn an Waldstandorten Windenergieanlagen geplant werden, sind dort daher bereits im Vorfeld intensive Voruntersuchungen unumgänglich, da immer mit einem Vorkommen von Fledermausarten zu rechnen ist. Es ist wichtig zu wissen, welche Arten mit welchen Ansprüchen dort  vorhanden sind, denn so können gezielte Schutzmaßnahmen abgeleitet werden. Nur so ist ein naturverträglicher Ausbau der Windenergie möglich", stellt BfN-Präsidentin, Prof. Beate Jessel fest.

Schwerpunkte der aktuellen Empfehlungen sind neben den unterschiedlichen Methoden der Voruntersuchungen Maßnahmen, mit denen Kollisionen vermieden und der Lebensraum der Fledermäuse geschützt werden kann. Denn während des Betriebes von Windrädern können die Tiere durch Kollisionen mit den Rotoren oder durch Druckunterschiede in deren Nahbereich tödliche Verletzungen erleiden. Ein weiteres Problem für die Fledermäuse ist der mit dem Anlagenbau einhergehende Verlust ihrer Lebensräume, sei es als Jagd- oder Paarungsgebiet oder als Quartiergebiet, etwa zur Aufzucht der Jungtiere in den Wochenstuben oder zum Überwintern.

Frühzeitig Kenntnisse zu erlangen, ob an einem geplanten Standort und in dessen Umfeld Fledermäuse auftreten und um welche Arten es sich dabei handelt, ist wichtig, um entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Bei der stark gefährdeten Mopsfledermaus etwa wurde in den vorliegenden Untersuchungen entgegen den Erwartungen festgestellt, dass für diese Art das Risiko einer Kollision mit den Rotorblättern vergleichsweise gering ist, insbesondere wenn ein Abstand von mindestens 50 Meter zwischen Kronendach und Rotorunterkante der Windräder eingehalten wird. Stattdessen ist die Mopsfledermaus besonders durch den Verlust ihrer Lebensräume gefährdet. Wenn also Fledermausquartiere und ?quartierkomplexe der Mopsfledermaus im Rahmen der Erfassungen identifiziert wurden, sollten dort keine Windenergieanlagen gebaut bzw. müssen ausreichende Abstände zu den Quartieren eingehalten werden. Das betrifft auch Gebiete, die sich als Quartiergebiet eignen und gilt im Übrigen für alle Fledermausarten. Eine weitere Empfehlung ist daher der Ausschluss von Bauvorhaben in besonderen Lebensräumen wie über 100 Jahre alten Laub- und Laubmischwäldern, naturnahen Nadelwäldern mit erhöhtem Quartierpotenzial und Wäldern in Natura 2000-Gebieten. Bei den Fledermausarten hingegen, die häufig im freien Luftraum unterwegs sind und daher besonders leicht mit Windkraftanlagen kollidieren können, beispielsweise dem Kleinen Abendsegler, können an Standort und Technik angepasste Abschaltungen der Anlagen für eine  deutliche Verminderung der Kollisionsgefahr sorgen.

Der jetzt in der Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" erschienene 400 Seiten umfassende Band "Fledermäuse und Windkraft im Wald" enthält unter anderem Untersuchungen zur Höhenaktivität über dem Wald sowie zu ausgewählten Arten (Mopsfledermaus, Zwergfledermaus und Kleinabendsegler) und weitere Hinweise zur Erfassung sowie zu Vermeidungs- und Ausgleichmaßnahmen beim Bau von Windenergieanlagen in Wäldern.



Bezugshinweis:

Hurst, J., Biedermann, M., Dietz, C., Dietz, M., Karst, I., Krannich, E., Petermann, R., Schorcht, W. & R. Brinkmann (2016): Fledermäuse und Windkraft im Wald. - Naturschutz und Biologische Vielfalt 153, Bonn - Bad Godesberg, 400 S.

BfN-Schriftenvertrieb, Leserservice im Landwirtschaftsverlag, 48084 Münster,
Tel.: 02501 / 801-3000
Fax: 02501 / 801-3510
www.buchweltshop.de/bfn


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

07.02.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Bogon:

- Zweifarb-Fledermaus

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Eine Artenschutzwand wird optimiert
Eine Artenschutzwand wird optimiert
Eine Artenschutzwand wird optimiert.

08/09.02.2017

Hutzemühle.
Vor zehn Jahren wurde die A.i.F-Artenschutzwand in der Nähe von Geiselwind, mit der Zielsetzung zur Erhaltung einer kleinen Uferschwalbenkolonie errichtet. Bereits zu diesem Zeitpunkt
wurde die Wand jedoch nicht nur für Uferschwalben vorgehalten, auch für andere Höhlenbrüter sowie für Fledermäuse und Wildbienen wurden Rückzugs- und Fortpflanzungsräume geschaffen.

Die Artenschutzwand zeigte sich für Uferschwalben nur als sehr bedingt angenommen, dafür sind neben 25 Starenpaare, 5 Feldsperlingpaare, 2 Haussperlingspaare und ein Hausrotschwanzpaar eingezogen. Auch Fledermäuse interessieren sich für die Habitate und nutzen sie als Tageseinstand. Wildbienen bezogen die Insektenmodule höchst erfolgreich.

In der Ansicht sehen wir die Wand am 07.02.2017
nach erfolgter Montage der neuen Sekundärhabitate.


Mehr zur Umgestaltung hier auf unserer Seite:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89826


Erleben Sie auch die Entwicklung der Wand seit 2006 unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=32521


Kein weiterer Vogelgrippe-Nachweis in Wörth
Kein weiterer Vogelgrippe-Nachweis in Wörth
Kein weiterer Vogelgrippe-Nachweis in Wörth

08/09.02.2017

Koblenz / Wörth - Bei den Rassegeflügelzüchtern im südpfälzischen Wörth haben die Alarmglocken seit dem ersten Vogelgrippe-Alarm Anfang Januar nicht wieder geschellt.

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Tier/Kein-weiterer-Vogelgrippe-Nachweis-in-Woerth_article1486461970.html?utm_source=Newsletter07022017&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews



In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Mandarinenten Paar


NABU: Agrarlobby will verfehlte ....
NABU: Agrarlobby  will verfehlte ....

NABU: Agrarlobby  will verfehlte Landwirtschaftspolitik nicht wahrhaben

07/08.02.2017

Miller: Bauernverband soll klären, wessen Interessen er vertritt -  Umweltprobleme in der Landwirtschaft nicht kleinreden
________________________________________________________________

Berlin
– Mit Blick auf die laufende öffentliche Befragung zur EU-Agrarpolitik hat der NABU die Agrarlobby aufgefordert, sich nicht länger der Debatte um eine  Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik zu verweigern.   EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat jüngst mit der öffentlichen Bürgerbefragung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020 eine Debatte angestoßen. Bundesumweltministerin Hendricks hatte sich für eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik ausgesprochen.  Der Bauernverband sollte sich aus NABU-Sicht konstruktiv in die öffentliche Debatte einbringen und nicht länger reflexartig jede Kritik an einer verfehlten Landwirtschaftspolitik als Pauschalkritik und Attacken auf die Bauern darstellen. Werden, wie in der aktuellen Öffentlichkeitskampagne des Bundesumweltministeriums zu neuen Bauernregeln,  einfache und völlig korrekte Fakten über Umweltprobleme in der Landwirtschaft kommuniziert, so heißt es aus dem Bauernverband  ein „Berufsstand würde diffamiert“ oder es würde mit „pseudo-Wahrheiten“ operiert. Die Kampagne des Bundesumweltministeriums kritisiert vereinfachend und humorvoll ein System, das der NABU seit über 20 Jahren ebenfalls kritisiert.

„Die Äußerungen aus dem Deutschen Bauernverband
und seiner Landesverbände in den vergangenen Wochen werfen die Frage auf, ob es hier nicht eher um die Interessen von Großkonzernen aus der Agrar- und Lebensmittelbranche geht, als um die von Bauernfamilien“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.   Es sei legitim für jeden Verband, für die eigenen Interessen einzutreten, und von einem Bauernverband könne auch nicht unbedingt erwartet werden, die Interessen der Steuerzahler und der gesamten Gesellschaft zu vertreten. Aber es müsse transparent zugehen. Aus NABU-Sicht verteidigt der DBV ein System, das nur wenigen nützt und die Krise in den meisten Betrieben nicht aufhält. In seiner Position zur Europäischen Agrarpolitik spricht sich der DBV vehement für die pauschalen Direktzahlungen, die sogenannte „Erste Säule“ aus. Diese macht den Großteil der fast 60 Milliarden aus, die jedes Jahr in die EU-Agrarförderung fließen. Klar ist: die allermeisten Gelder der Ersten Säule kommen nur bei wenigen Großbetrieben und Konzernen an, da sie pro Hektar und unabhängig von der Art der Wirtschaftsweise ausgezahlt werden (80 Prozent der Betriebe in der EU müssen sich 16 Prozent des Geldes teilen). Würden die Gelder stattdessen nur für konkrete Leistungen vergeben, zum Beispiel im Naturschutz, könnten viele Betriebe, gerade auf ungünstigen Standorten ihr Einkommen verbessern. Dies zeigt auch eine Studie des NABU vom vergangenen Jahr.

Der DBV erweckt darüber hinaus gern den Eindruck,
dass die Förderungen auch nach 2020 in unveränderter Höhe und ohne Reformen erhalten bleiben. Bereits EU-Agrarkommissar Hogan hatte jüngst Kürzungen in Aussicht gestellt,  schon alleine wegen des Brexit. Auch Bundesfinanzminister Schäuble hatte die hohen EU-Ausgaben für die Gemeinsame Agrarpolitik als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet. Ohne eine drastische Reform droht die Agrarpolitik also gänzlich ihre Akzeptanz gerade bei den Finanzministern zu verlieren. Folge wäre ein massives Wegbrechen jeglicher Förderung für die Landwirte.

„Das heißt nichts anderes, als dass das krampfhafte Verteidigen des ‚Status quo‘, wie es der Bauernverband betreibt, für die Existenz gerade der Familienbetriebe sehr viel riskanter ist als die Reformvorschläge der Umweltverbände. Im Gegenteil: Diese wollen nämlich nach wie vor, dass Landwirte für ihre gesellschaftlichen Leistungen vom Steuerzahler honoriert werden“, so Miller. Der Bauernverband sollte klären, ob er tatsächlich die Interessen aller Bauernfamilien vertrete.

Die Forderungen nach einer Neuausrichtung der Agrarpolitik
werden auch von der Mehrheit der Deutschen unterstützt, wie eine vom NABU in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa zeigt. Darin sprechen sich 78 Prozent der Befragten dafür aus, dass Landwirte Gelder nach ihrem Beitrag für die Gesellschaft erhalten sollten. Nur neun Prozent wollten eine Beibehaltung des derzeitigen Systems.

Mehr Infos
:
Die EU-Konsultation findet sich auf: https://ec.europa.eu/agriculture/consultations/cap-modernising/2017_en

Die Ergebnisse der forsa-Befragung im Detail:
www.NABU.de/presse/pressemitteilungen/http/index.php?popup=true&show=19572&db=presseservice

NABU-Studie zur Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik:

www.NABU.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/agrarreform2021/index.html


Mehr zur Reform der EU-Agrarpolitik :
www.NABU.de/agrarreform2021

Für Rückfragen:

Konstantin Kreiser, NABU-Leiter EU-Naturschutzpolitik, Tel. +49 (0)172-4179730, E-Mail: Konstantin.Kreiser@NABU.de

In der Aufnahme von NABU/Gerd Ostermann

- Grünlandumbruch


Quellenangabe / Aufnahme:


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR  14/17 | 6. FEBRUAR 2017
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Taten statt verbaler Treibjagd!
Taten statt verbaler Treibjagd!
Zur Landtagsdebatte über den Wolf: Taten statt verbaler Treibjagd!

05/06.02.2017

Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) kritisiert, dass bevor überhaupt ein einziges Wolfsrudel da ist der Abschuss propagiert wird, anstatt ein überfälliges Förderprogramm für Schäfer und Weidetierhalter anzubieten.


"Eine prominente Tierart, der Wolf, kehrt allmählich nach Bayern zurück und die erste Reaktion ist der Ruf nach der Flinte" so Hubert Weiger, Vorsitzender des BN. Der BN fordert bereits seit 2014 vom Freistaat ein landesweites Förder- und Beratungsprogramm in Höhe von 1 Mio. € jährlich für Schäfer und Weidehalter, damit diese die in anderen Ländern bestens bewährten Vorsorgemaßnahmen wie den Einsatz von speziellen Herdenschutzhunden endlich einsetzen können. "Wir brauchen sowieso - mit oder ohne Wolf - ein Existenzsicherungsprogramm für die bayerische Schäferei", so Weiger.

Die heute erfolgte Landtagsdiskussion von CSU
und Freien Wählern um eine Abstufung des Wolfes im europäischen Recht ist eine Scheindiskussion. Die deutsche und europäische Rechtslage erlaubt schon immer einen Abschuss, wenn es wirklich zu großen Schäden oder jemals zu gefährlichen Situationen kommen sollte. Christian Hierneis, Wolfsexperte im BN-Landesvorstand: "Die Staatsregierung lässt die Schafhalter im Regen stehen und überlässt sie sich selbst. Die Gesellschaft will die Beweidung in der Landschaft ebenso wie den Wolf und deshalb muss die Politik etwas dafür tun, anstatt mit formalrechtlichen Nebensächlichkeiten abzulenken und die Stimmung aufzuheizen!"

Bayerischer Rundfunk: Zwei Wölfe im Nationalpark Bayerischer Wald gesichtet

- www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/nationalpark-bayerischer-wald-zwei-woelfe-100.html

Für Rückfragen

Dr. Kai Frobel
Artenschutzreferent
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 09 11 / 8 18 78 18
kai.frobel@bund-naturschutz.de

Christian Hierneis
Landesvorstand
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 01 78 / 5 37 20 48
hierneis@gmx.de

Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother:

- Zunehmend im Fokus der Öffentlichkeit - "Der Wolf"


Mehr zum Wolf auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066

Unsere Sichtweise zur Diskussion hatten wir bereits vielfach transparent publiziert.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -






Erstmal zwei Wölfe im Bayerischen Wald dokumentiert
Erstmal zwei Wölfe im Bayerischen Wald dokumentiert
Erstmal zwei Wölfe im Bayerischen Wald dokumentiert

04/05.02.2017

Rudelbildung in Bayern wird immer wahrscheinlicher - LBV gegen Abschuss

Mehr zum Thema auf den Seiten des LBV:


- www.lbv.de/unsere-arbeit/themen-kampagnen/baer-wolf-luchs/wolf-in-bayern/keine-abschussquote-fuer-woelfe.html

Foto:
LfU

Quellenangabe:

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Statement:

Für uns vom
Artenschutz in Franken® stellt sich aktuell die Frage nicht ob bayerische Wölfe geschossen werden sollen oder nicht. In einem hochtechnisierten Land muss ein modernes Wolfmanagement auf ganz andere Beine gestellt werden.

Nicht die Kugel, sondern das "Köpfchen" macht den Unterschied.

Mit modernem Equipment kann es gelingen Wölfe auf Schritt und Tritt zu verfolgen und bei Bedarf mit gleichem Equipment auch entscheident einzugreifen.

Es gilt dringlich über den "Tellerrand" hinaus zu blicken und eingefahrene Pfade zu verlassen.

Im Sinne aller.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



ABENTEUER HEIMISCHE AMPHIBIEN
ABENTEUER HEIMISCHE AMPHIBIEN
Buchvorstellung  02/2017

ABENTEUER HEIMISCHE AMPHIBIEN

04/05.02.2017

Gemeinsam mit Alexa Sabarth und dem Kleintierverlag
haben wir vor wenigen Wochen ein Kinderbuch über die „heimischen“ Amphibien“ herausgebracht.

Bei „ABENTEUER HEIMISCHE AMPHIBIEN“
handelt sich dabei um ein Bestimmungsbuch mit zahlreichen Fotos, kindgerechten Zeichnungen und einem leicht verständlichen Text, dessen Schwerpunkt vor allem im Naturschutz liegt.

Die Idee ist Kinder und deren Eltern dazu zu animieren,
wieder raus zu gehen und Tiere in der Natur zu beobachten. Sie sollen die Möglichkeit haben sich auch ohne Smartphone und Tablett zu informieren, etwas zu lernen, selbst aktiv zu werden und dabei vor allem auch Spaß zu haben!  

Wir haben uns bemüht das Buch so zu gestalten, wie wir es als Kind selber gerne gehabt hätten und dabei doch zeitgemäß zu schreiben und illustrieren. Schon während der Entstehungsphase wurden daher auch Kinder im Alter des Zielpublikums mit eingebunden und um Rat gefragt!

Um es trotz hochwertigem Druck (made in Germany) erschwinglich zu machen, haben wir den Verkaufspreis mit 14,80 Euro so gering wie nur möglich gehalten.


Unter folgendem Link können Sie das Buch direkt beim Verlag bestellen:

- www.kleintierverlag.de/index.php/amphibien.html


Mehr zum Buch

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=90000&cid=&id=89799


Quellenangabe / Rückfragen

Benny Trapp
Kieler Straße 29a
42107 Wuppertal
Mobil: 0179 4568095


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



NABU ruft zur Meldung von Kiebitzen auf
NABU ruft zur Meldung von Kiebitzen auf
NABU ruft zur Meldung von Kiebitzen auf

03/04.02.2017

Frühlingsbote kommt jetzt aus seinem Winterquartier zurück - deutschlandweite Daten sollen für besseren Schutz sorgen     
________________________________________________________________

Berlin/Bergenhusen
– Der NABU ruft ab sofort dazu auf, gesichtete Kiebitze über die Naturbeobachtungs-Webseiten www.Ornitho.de oder www.NABU-naturgucker.de zu melden. In diesen Wochen kehren die sympathischen Wiesenvögel mit der markanten Kopf-Federhaube aus ihren Winterquartieren nach Deutschland zurück. Mit der Aktion will der NABU mehr über die gefährdete Art erfahren.

„Unter anderem wollen wir in diesem Jahr herausbekommen, welche Lebensräume Kiebitze bevorzugen und welche Ansprüche sie an ihre Umgebung haben. Die gesammelten Daten sollen uns dabei helfen, ein noch besseres Schutzsystem für den Kiebitz aufzubauen. Daher ist es wichtig, dass wir aus möglichst vielen Regionen Deutschlands Daten erhalten“, so Dominic Cimiotti vom Michael-Otto-Institut im NABU.

Der früher in Deutschland häufige Brutvogel steht hierzulande inzwischen weit oben auf der Roten Liste. Auch europaweit gilt er als gefährdet. „Der Hauptgrund für den Rückgang liegt in der zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft. Es gibt kaum noch geeignete Brutplätze für den Kiebitz und viele seiner Gelege und Küken gehen verloren“, sagt Cimiotti.

Um die Situation für den Frühlingsboten zu verbessern, erhofft sich der NABU in diesem Jahr zweierlei Meldungen: Zum einen sollen die aus dem Winterquartier zurückkehrenden Tiere erfasst werden. Ab Februar sieht man sie oft in großen Schwärmen zu ihren Rastplätzen ziehen. Zum anderen sind insbesondere Hinweise auf brütende Kiebitze gefragt. Ab März können die Tiere bei ihren spektakulären Balzflügen beobachtet werden. Die Männchen präsentieren sich dabei sehr stimmfreudig und lassen das typische und namensgebende „Ki-witt“ erklingen.

Kiebitze brüten hauptsächlich in offenen, flachen Landschaften auf Wiesen und Weiden oder auf Ackerflächen. Auf einer Übersichtskarte unter www.ornitho.de/index.php?m_id=30180 werden die eingegangenen Kiebitz-Meldungen angezeigt. Bei der Zählung im vergangenen Jahr gingen mehr als 15.000 Meldungen ein.

Aus den Daten wollen die Forscherinnen und Forscher des NABU unter anderem ableiten, welche Lebensräume Kiebitze in Deutschland auswählen. Bei den Meldungen sollte daher auch erfasst werden, wo die Kiebitze bei der Balz und Brut gesichtet wurden: im Grünland, in Mais- oder Getreideflächen beispielsweise. Die so gewonnenen Daten werden anschließend am Thünen-Institut für Ländliche Räume mit Prognosen zur Entwicklung der Landwirtschaft in Beziehung gesetzt werden. „So können wir ermitteln, wo Schutzmaßnahmen für Kiebitze künftig ansetzen sollten. Und auch, wie diese optimal gestaltet und umgesetzt werden können“, so Dominic Cimiotti.

Um den bedrohten Wiesenvogel in Deutschland vor dem Aussterben zu bewahren, sucht der NABU gemeinsam mit Landwirten nach Lösungen. Im Projekt „Sympathieträger Kiebitz“ im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt testen Landwirte in insgesamt neun Projektregionen mögliche Maßnahmen auf überwiegend konventionell bewirtschafteten Äckern und Wiesen. Und das mit Erfolg.

„Im vergangenen Jahr haben sich vor allem so genannte ‚Kiebitzinseln‘ als Schutzmaßnahme bewährt“, erklärt Cimiotti. Dabei wird eine größere Teilfläche innerhalb eines Ackers nicht bestellt. So entsteht eine geschützte Zone, in der Kiebitze und andere Vogelarten sicher brüten und Nahrung finden können.

Hintergründe zum Projekt:


Im Projekt „Der Sympathieträger Kiebitz als Botschafter: Umsetzung eines Artenschutz-Projektes zur Förderung des Kiebitzes in der Agrarlandschaft“ testet der NABU mit Landwirten verschiedene Maßnahmen zum Kiebitzschutz in folgenden Regionen: Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Bayern sowie im Braunschweiger Raum, im Landkreis Osnabrück, im Münsterland, am Badischen Oberrhein und im Schwäbischen Donaumoos.

Das Projekt wird durchgeführt im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt und über fünf Jahre gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie Mitteln des Umweltministeriums von Schleswig-Holstein und der Hanns R. Neumann Stiftung.

Weitere Informationen unter www.kiebitzschutz.de

Die Meldung von Kiebitzen ist möglich über:

•    www.Ornitho.de
•    www.NABU-naturgucker.de
•    oder über http://goo.gl/QS0ETe (ohne Anmeldung).

Eine Anleitung findet sich unter www.NABU.de/kiebitze-melden.

NABU-Faltblatt mit praktischen Tipps und Anregungen für Landwirte zum Kiebitz-Schutz:
www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/151006-kiebitzflyer_landwirtschaft_final.pdf


Für Rückfragen:

Dominic Cimiotti, wissenschaftlicher Mitarbeiter Michael-Otto-Institut im NABU, Tel. 04885-570, mobil: 0162-1303041, Mail: Dominic.Cimiotti@NABU.de  



Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 13/17 | 3. FEBRUAR 2017
________________________________________________________________



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Kiebitz

Mehr zum Kiebitz auf unseren Seiten:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21241


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



"Achtung Wald"
"Achtung Wald"
Das 8. Nationale Forum zur biologischen Vielfalt "Achtung Wald!" fand am 31. Januar 2017 in Berlin statt.

02/03.02.2017


Wälder sind Schatzkammern der biologischen Vielfalt und die grüne Lunge unseres Planeten. Sie reinigen Luft, Boden und Wasser, sind Orte der Erholung, liefern Holz und andere Rohstoffe. Wir haben große Achtung vor unseren Wäldern und ihren Leistungen für uns.


Berlin. Die Ende 2007 von der Bundesregierung verabschiedete "Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“ beinhaltet ambitionierte Ziele - auch für unsere Wälder. Doch Naturschutz und Forstwirtschaft gewichten die Funktionen des Waldes naturgemäß unterschiedlich. Ein Dialog gestaltet sich oft schwierig. Auch wenn es Erfolge in der Zusammenarbeit zwischen Nutzern und Schützern gibt, bleiben Schutz, Erhaltung und Wiederherstellung der lebensraumtypischen biologischen Vielfalt im öffentlichen und privaten Wald noch hinter den Möglichkeiten zurück.

Während des 8. Nationalen Forums diskutieren alle relevanten Akteure, wie Schutz und Nutzung vereinbart und unsere Wälder dauerhaft als natürliche Lebensgrundlage erhalten werden können.

Mehr zum Thema:

- https://biologischevielfalt.bfn.de/26147.html

Artenschutz in Franken® präsentiert hier gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten A.Ö.R / FB- Ebrach das Projekt "100.000 Biotopbäume".

Quellenangabe/anteilig

Bundesamt für Naturschutz (im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228-8491-0
Telefax: 0228-8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

Artenschutz in Franken®

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme


- Ulrich Mergner ( Bayerische Staatsforsten / FB-Ebrach - Betriebsleiter ) nahm an der Veranstaltung am 31.01.2017 in Berlin teil.

Wir haben aktuelle Aufnahmen der Veranstaltung eingestellt:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89783


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



999 Kirchtürme sind Wohnzimmer
999 Kirchtürme sind Wohnzimmer
Zahl des Monats: 999 Kirchtürme sind Wohnzimmer für Dohle, Turmfalke und Co

02/03.02.2017

NABU-Aktion bietet bedrohten Arten neuen Lebensraum
________________________________________________________________

Berlin –
Noch fehlt eine Kirche, dann bieten 1000 in Deutschland ihre Türme bedrohten Vögeln und Fledermäusen als Unterschlupf an. Bislang wurden 999 in den vergangenen 10 Jahren vom NABU als „Lebensraum Kirchturm“ ausgezeichnet. Spitzenreiter bei der „Wohnraumbeschaffung“ ist Baden-Württemberg mit über 212 ausgezeichneten Kirchen, gefolgt von Thüringen mit 150 und Niedersachsen mit 140 artgerechten Kirchtürmen.

Wie wichtig das Engagement der Kirchgemeinden ist, zeigt das Beispiel des Turmfalken. Den Kulturfolger zieht es verstärkt in die Nähe des Menschen. In alten Gebäuden, Kirchtürmen oder hohen Bäumen findet er passende Unterkünfte. Doch seine angestammten Brutplätze gehen vor allem durch die Sanierung von Kirchen oder den Abriss alter Industrieanlagen immer häufiger verloren. Wo Lebensräume fehlen, können Nistkästen in Kirchtürmen Abhilfe schaffen: Sie geben Turmfalken, aber auch Schleiereulen, Dohlen und Fledermäusen, ein neues Zuhause. Lassen sich die Tiere einmal an einer Kirche nieder, kehren sie jedes Jahr zurück in ihr neues Domizil.

Bei der Frage, wie Kirchen ihre Türme vogelfreundlich gestalten können, unterstützen NABU-Gruppen die Gemeinden vor Ort. Sie beraten bei anstehenden Sanierungen oder helfen, geeignete Nistkästen anzubringen.


Wer in Hamburg ein Rüttelfalkenpaar, so werden sie auch wegen ihres Flugverhaltens genannt, bei der Brut und Aufzucht beobachten möchte, kann dies live via Webcam, ab März beim NABU Hamburg: https://hamburg.nabu.de/natur-und-landschaft/stadtnatur/15787.html

Für Rückfragen:
Kerstin Arnold, NABU-Projektbetreuerin „Lebensraum Kirchturm“, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1576, E-Mail: kerstin.arnold@NABU.de

„NABU-Zahl des Monats“

Die NABU-Zahl des Monats stellt einmal monatlich einen interessanten statistischen Aspekt aus dem Themenbereich des NABU vor.


In der Aufnahme

- Als Höhlenbrüter nisten Dohlen besonders gerne in Gebäudenischen und Mauerlöchern, Kirchtürmen, Dachstühlen und Schornsteinen. Sie bevorzugen die luftigen Höhen (mind. 10 Meter hoch).
Foto: NABU/Joachim Backhaus


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Wintervögel in diesem Jahr zugfaul
Wintervögel in diesem Jahr zugfaul
NABU und LBV: Wintervögel in diesem Jahr besonders zugfaul

01/02.02.2017

118.000 Vogelfreunde sorgen für Teilnahmerekord bei "Stunde der Wintervögel"
________________________________________________________________

Berlin
– Viele Menschen treibt in diesem Winter die Frage um: Wo sind die Vögel geblieben? Auffallend wenig Meisen, Finken und andere Vögel ließen sich in den vergangenen Monaten an Futterstellen sowie in Gärten und Parks blicken. Dass diese Beobachtung flächendeckend zutrifft, bestätigte jetzt Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion, die „Stunde der Wintervögel“. Mehr als 118.000 Vogelfreunde zählten Anfang Januar eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten und meldeten die Beobachtungen an den NABU und seinen bayerischen Partner, den Landesbund für Vogelschutz (LBV) – ein absoluter Rekordwert für Deutschland.

„Die Sorge um ausbleibende Vögel hat viele Menschen beschäftigt. Und in der Tat: So wenige Vögel wie in diesem Winter hatten wir schon lange nicht mehr“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Insgesamt beobachteten die Teilnehmer durchschnittlich 17 Prozent weniger Tiere als in den Jahren zuvor.

Vor allem bei den häufigen Wintervögeln und Futterhausbesuchern, darunter allen Meisenarten, aber auch Kleiber und Kernbeißer, wurden die bisher niedrigsten Zahlen seit Beginn der Aktion im Jahr 2011 verzeichnet. Pro Garten ließen sich im Schnitt nur rund 34 Vögel und acht verschiedene Arten sehen – sonst liegt der Schnitt bei rund 41 aus neun Arten.

„Einige Arten hatten dieses Jahr offenbar kaum Wanderlust – was zu den teils deutlichen Rückgängen geführt hat. Das gilt vor allem für jene, die im Winter häufig Besuch von ihren Artgenossen aus dem kälteren Norden und Osten bekommen. Dazu zählen auch die meisten Meisenarten“, so Miller. Auffällig ist, dass die Rückgänge bei Meisen und Co. im Norden und Osten Deutschlands gering ausfallen. Richtung Südwesten hingegen nehmen sie zu. Manche Wintervögel haben wohl aufgrund des – bis zum Beginn des Zählwochenendes – noch extrem milden Winters auf halber Zugstrecke Halt gemacht.

Im Gegensatz dazu sind Arten, die im Winter von Deutschland aus teilweise nach Süden abwandern, in diesem Jahr besonders häufig hier geblieben. Bei Amseln, Rotkehlchen, Ringeltauben, Star und Heckenbraunellen wurden die bislang höchsten oder zweithöchsten Werte seit Beginn der Aktion ermittelt. Die Amselzahlen stiegen pro Garten durchschnittlich um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der Star nahm gar um 86 Prozent zu.

Entsprechend deutlich zeigen sich die Verschiebungen auch in der Rangliste der häufigsten Wintervögel: Hinter dem Dauer-Spitzenreiter Haussperling setzte sich die Amsel – etwas überraschend – auf Rang zwei (sonst Platz 5). Die Kohlmeise liegt erstmalig nur auf Rang 3 und der Feldsperling landet zum ersten Mal noch vor der Blaumeise auf Rang 4.

Neben der geringen Zuglust könnten auch weitere Faktoren Einfluss auf die Ergebnisse gehabt haben. Nicht ausgeschlossen ist, dass Meisen und andere Waldvögel im Frühjahr einen schlechten Bruterfolg hatten. Ob diese Vermutung zutrifft, wird die im Mai stattfindende Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ zeigen. Dann sind Deutschlands Vogelfreunde wieder aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel zu zählen. Hier stehen Deutschlands Brutvögel im Fokus.

Die Ergebnisse der Wintervogelzählung zeigen auch, dass das unter Amseln grassierende Usutu-Virus keine Auswirkungen auf den Gesamtbestand der Art hatte. Anhand der Meldungen lassen sich die diesjährigen Ausbruchsgebiete – vor allem am Niederrhein – zwar deutlich erkennen, hier sind die Amselzahlen deutlich niedriger als andernorts. Doch insgesamt gehört die Amsel zu den Gewinnern der diesjährigen Zählung.

Besorgniserregend ist hingegen die anhaltende Talfahrt der Grünfinken. Nach einem erneuten Rückgang um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und über 60 Prozent gegenüber 2011 ist der Grünfink erstmals nicht mehr der sechsthäufigste Wintervogel in Deutschland. Er rangiert nunmehr auf Rang acht. Grund hierfür ist vermutlich das durch einen Parasiten hervorgerufene sogenannte „Grünfinkensterben“ (Trichomoniasis), das seit 2009 vor allem an sommerlichen Futterstellen auftritt.

Aufgrund der Zähl-Ergebnisse hatte sich in der Öffentlichkeit zuletzt eine rege Diskussion um die Gründe für die außergewöhnlich geringe Zahl an Wintervögeln entfacht. Nicht selten vermuteten Beobachter die Ursache bei Katzen, Rabenvögeln oder Greifvögeln. „Diese Thesen können nicht stimmen, da keiner dieser potenziellen Fressfeinde im Vergleich zu den Vorjahren zugenommen hat. Außerdem muss der Grund einer sein, der speziell in diesem Jahr eine Rolle gespielt hat – und keiner, der immer da ist. Unsere Analyse hat sogar gezeigt: In Gärten mit Katzen oder Elstern werden gleichzeitig mehr andere Vögel beobachtet. Das Auftreten potenzieller Fressfeinde führt also keineswegs zum sofortigen Verschwinden von Vogelarten“, so Miller.

Zur Aktion:

Der NABU und LBV rufen einmal im Jahr zur „Stunde der Wintervögel“ bzw. „Stunde der Gartenvögel“ auf. Es ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion. Die nächste „Stunde der Gartenvögel“ findet über Muttertag vom 12. bis 14. Mai 2017 statt. Je mehr Menschen an der Aktion teilnehmen, desto genauer werden die Ergebnisse. Die Meldungen werden auf www.stundederwintervoegel.de bzw. www.stunde-der-wintervogel.de (Bayern) bis auf Bundesland- und Landkreisebene ausgewertet.

Info-Grafik „Winterliche Snackbar – Wer frisst was?“:
www.NABU.de/winterfuetterung

Weitere Infos zur Aktion:
www.stundederwintervoegel.de bzw. www.stunde-der-wintervoegel.de (Bayern)

Vogelporträts:
www.NABU.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/vogelportraets/index.html

Video mit Anleitung, wie man selbst einen Futterspender für Vögel bauen kann:
www.NABU.de/futterspender-bauen


Für Rückfragen:
Nicole Flöper, NABU-Pressereferentin, Tel.: +49 (0)30.284984-1958, E-Mail: presse@NABU.de

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49 (0)30.284984-1620, Mobil: +49 (0)172.9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Wasseramsel


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Kleine Haselmäuse im Einsatz
Kleine Haselmäuse im Einsatz
Kleine "Haselmäuse" engagieren sich für bedrohte Tierarten

30/31.01.2017

Franken/Steigerwald.
Auf breiter Basis setzen wir vom Artenschutz in Franken®, das innovative Artenschutz-Umweltbildungsprojekt "Aus die Haselmaus?!" diesjährig intensiv fort.

Gemeinsam mit den Kindergärten in Burgwindheim ( Ofr). und Prölsdorf ( Ufr.) , der Steigerwald Realschule in Ebrach, dem Trägerverein Steigerwaldzentrum e.V.  sowie der Naturschutzgruppe der Offenen Behindertenarbeit / Lebenshilfe Bamberg und den Bayerischen Staatsforsten A.Ö.R / Forstbetrieb Ebrach wollen wir sichtbare Zeichen setzen. Unterstützt werden wir dabei auch von der Postcode Lotterie DT gGmbH.

Begleiten Sie uns wenn wir Zeichen des praktischen Naturschutes und einer erlebbaren Umweltbildung am Beispiel einer im Bestand gefährdeten heimischen Tierart setzen.

Hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken® unter:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89254

Zwischen Ökonomie und Ethik ...
Zwischen Ökonomie und Ethik ...
Zwischen Ökonomie und Ethik: Nutztierhaltung am Beispiel Huhn

30/31.01.2017

Osnabrück.
Die landwirtschaftliche Nutztierhaltung hat sich nach Angaben der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Durch technische Fortschritte veränderten sich beispielsweise Betriebsgrößen und Haltungsformen. Die Landwirtschaft stehe dabei vor der Herausforderung, ihre ökonomischen Interessen, die Nahrungsmittelversorgung und die Bedürfnisse der Tiere in Einklang zu bringen. Zusätzlich rückten ethische Fragestellungen immer stärker in den Vordergrund. Andreas Brinker, Bildungsreferent an der Katholischen LandvolkHochschule Oesede, erläutert in einem Abendvortrag die vielfältigen Anforderungen an die Nutztierhaltung am Beispiel des Huhns. Der Vortrag findet am Donnerstag, 09. Februar, um 18.30 Uhr im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück im Rahmen der DBU-Ausstellung „ÜberLebensmittel“ statt. Der Eintritt ist frei.

Ansprüche an Tierhaltung, Nachhaltigkeit und Preisvorstellungen

Kleingruppen-, Boden- oder Freilandhaltung, konventionell oder ökologisch – Konsumenten haben beim Einkauf die Wahl, entscheidend seien aber oft nicht die Produktionsbedingungen, sondern der Preis, so Brinker. Demgegenüber stünden steigende gesellschaftliche Ansprüche an eine nachhaltige Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung. In diesem Zusammenhang stelle sich die Frage, wie viel Nutzen Landwirte und Verbraucher von Hühnern als Nutztiere erwarten könnten und wie viel Schutz und Freiheit das Huhn brauche. Passen die verschiedenen Bedürfnisse eigentlich zusammen? Andreas Brinker, der selber Landwirt ist, beleuchtet in seinem Vortrag die Ansprüche an die Tierhaltung aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Er geht dabei auf Nachhaltigkeitskriterien in der Tierhaltung sowie auf die Wertvorstellungen im Umgang mit Tieren ein.

Führung durch die Ausstellung „ÜberLebensmittel“

Vor dem Abendvortrag besteht um 17.45 Uhr die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung im Rahmen einer öffentlichen Führung zu erleben. Sie ist bis Ende 2017 in der DBU zu sehen (montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr). Für Schülerinnen und Schüler gibt es zielgruppengerechte pädagogische Programme. Weitere Informationen zur Ausstellung, zum pädagogischen Programm und zu weiteren Vortragsveranstaltungen finden sich unter www.ausstellung-ueberlebensmittel.de.


In der Aufnahme / © DBU/ Pentermann:

Vor dem Abendvortrag kann die aktuelle Ausstellung "ÜberLebensmittel" bei einer öffentlichen Führung besucht werden. Die unterschiedlichen Haltungsbedingungen von Hühnern sind auch dort dargestellt.


Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
30.01.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



„Allen Unkenrufen zum Trotz“
„Allen Unkenrufen zum Trotz“
„Allen Unkenrufen zum Trotz“

30/31.01.2017

Neues Projekt sorgt für Schutz der Gelbbauchunken in Bayern

Berlin/Bonn.
"Allen Unkenrufen zum Trotz" - der Name ist Programm für ein Projekt, das die Verbesserung der Lebensbedingungen der bundesweit stark gefährdeten Gelbbauchunke zum Ziel hat. Die Auftaktveranstaltung findet heute im oberbayerischen Freising statt. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt fast 495.000 Euro im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt fachlich.

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: "Ein großes Problem für die Gelbbauchunken ist, dass ihre Lebensräume nur unzureichend miteinander vernetzt sind. Hier setzt das neue Projekt an und bildet eine räumliche Ergänzung zu einem bereits laufenden bundesweiten Projekt des NABU Niedersachsen zum Schutz der Gelbbauchunke, das sich über fünf Bundesländer erstreckt. Eine weitere Besonderheit von "Allen Unkenrufen zum Trotz" ist seine Übertragbarkeit auf alle bedeutenden Gelbbauchunkenvorkommen in Deutschland. Denn hier sollen Erfahrungen gesammelt werden, durch die sich weitere neue Projekte zum Schutz der Tiere leichter umsetzen lassen."

Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=89771


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

24.01.2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Peter Hofmann


- Gelbbauchunke im Laichgewässer


Mehr zur Gelbbauchunke auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69117

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=70144

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86514


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Führungskräfte-Know-How für den Naturschutz ...
Führungskräfte-Know-How für den Naturschutz ...
Führungskräfte-Know-How für den Naturschutz in Mittel- und Osteuropa

30/31.01.2017

Dritter Kurs des Klaus-Töpfer-Fellowship feiert im BfN seinen Abschluss
  • Vier Trainingsmodule an der Internationalen Naturschutzakademie des BfN

Bonn.
Der dritte berufsbegleitende Kurs des vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) organisierten Klaus-Töpfer-Fellowship-Programms ist erfolgreich abgeschlossen. BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel überreicht bei der heutigen Abschlussveranstaltung in den Räumlichkeiten des BfN in Bonn die Zertifikate an die 19 jungen Nachwuchs-Naturschützer aus Mittel- und Osteuropa, Zentralasien und dem Kaukasus. In ihren Heimatländern bearbeiten sie zentrale Naturschutzaufgaben in Regierungsbehörden, nationalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen, Forschungsinstituten sowie privaten Unternehmen und sollen hier künftig Führungsaufgaben übernehmen.

Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=89768


In der Aufnahme ©BfN/Euler

- Die Stipendiaten und Stipentiatinnen von 2015-2017


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

24.01.2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®




Frostende in Franken in Sicht
Frostende in Franken in Sicht
Frostende in Franken in Sicht

29/30.01.2017

Franken.
Symbolisch für das angekündigte Ende der Kältephase die uns in den vergangenen 3 Wochen fest im Griff hatte, steht diese Aufnahme. Für die kommenden Tage wird eine deutliche Erwärmung prognostiziert.

Dochnoch ist es sicherlich zu früh sich auf den Frühling zu freuen, denn der Februar und der März können nochmals deutliche Temperaturreduktionen aufzeigen.

Lassen wir uns als überraschen und freuen wir uns so lange an dieser Aufnahme.


Jagdverbot wegen Schnee und Frost
Jagdverbot wegen Schnee und Frost
Jagdverbot wegen Schnee und Frost

29/30.01.2017


Eisige Temperaturen und hohe Schneefälle
haben bei den Wasservögeln auf dem Balkan zahlreiche Todesopfer gefordert. Zusätzlich macht die Vogeljagd den Tieren schwer zu schaffen. Serbien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Griechenland haben jetzt reagiert und die Jagd temporär ausgesetzt.

- Mehr zum Thema beim "Klick" auf die Aufnahme.


Quellenangabe


Euro Natur
25.01.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Dompfaff Männchen


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Projektabschluss - Der Niedergang der „Glücksbringer“
Projektabschluss - Der Niedergang der „Glücksbringer“
Der Niedergang der „Glücksbringer“

28/29.01.2017

Artenschutz in Franken® beendet Schutzprojekt zur Stabiisierung der Mehl-und Rauchschwalben-bestände am Obermain. Auch für Mauersegler konnten zahlreiche neue Nistmöglichkeiten geschaffen werden. Unterstützt werden wir u.a. dabei auch von der Stadt Altenkunstadt und der Robert Bosch GmbH.

Franken.
Dramatisch, so zeigt sich der Rückgang einiger unserer kulturfolgenden Schwalbenarten.

Artenschutz in Franken® (AiF) warnt seit geraumer Zeit vor einem schleichenden Niedergang der
Schwalbenkolonien.Trotz zahlreicher Bemühungen scheint sich der bedenkliche Negativtrend weiter fortzusetzen. Über viele Jahrhunderte hinweg waren sie fester Bestandteil unseres Lebens. Mehl- und Rauchschwalben. Während sich Rauchschwalben bevorzugt in den wärmebegünstigten Stallungen niederließen, bauten Mehlschwalben ihr Lehmnest meist außen, an rauen Hauswänden, unterhalb des Dachüberstandes unserer Wohnhäuser.  

Mehr zum Projekt unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=88127


Haben auch Sie Interesse am Schwalbenschutz?

   Dann kontaktieren Sie uns unter: kontakt@artenschutz-franken.org




NÄCHTLICHER SKITOURISMUS SCHADET DER BERGNATUR
NÄCHTLICHER SKITOURISMUS SCHADET DER BERGNATUR
BUND NATURSCHUTZ WARNT VOR „VERLUST DER NACHT“

28/29.01.2017

Die zurzeit  großangelegte Werbung für geführte Nachtskitouren am Hirschberg beim Tegernsee   hat auch beim BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)
für große Besorgnis gesorgt.  Derartige  kommerzielle  nächtliche Unternehmungen im freien Berggebiet – überwiegend im Bergwald – führen nach Ansicht des Bundes Naturschutz in Bayern (BN) unweigerlich zu Störungen der Tierwelt in ihrer Ruhephase. Der BN  weist auf die Situation  besonders des Schalenwildes und der Raufußhühner im Winter hin.

Alle Beunruhigungen in diesem Zeitraum wirken sich besonders negativ auf das Wild aus. „Notzeit hat das Wild hier nicht durch die hohe Schneelage oder die Kälte, sondern die Notzeit entsteht durch die Störungen. Deshalb sollte man so unnötige Störungen wie nächtliche Skiunternehmungen im Bergwald unbedingt unterlassen.“ Kritisiert Axel Doering, Sprecher des BN AK Alpen den nächtlichen Skitourismus.

„Auch wenn man es nicht sieht, hält sich gerade in diesen  Wäldern das Wild zum Überwintern auf. Da gibt es Rotwild, Rehwild, Gamswild und Birkwild.“ stellt Manfred Burger für den BN Miesbach für den Hirschberg fest.

Alle diese Wildarten benötigen im Winter,
wenn es nicht mehr um den Aufbau von Reserven, sondern um das Überleben geht, deutlich weniger an Nahrung als im Sommer. Sie schränken ihre Aktivitäten und damit ihren Energieverbrauch drastisch ein. Das gesamte Leben der Wildtiere ist auf Energieeinsparung ausgerichtet. Artspezifische Unterschiede der Aktivitäten sind wohl genetisch fixiert und unabhängig von den aktuellen Winterbedingungen. Um weniger Wärme nach außen abzugeben, wird einerseits durch ein dichtes Winterfell die Isolierung verbessert und, noch wichtiger, andererseits die Körpertemperatur reduziert. Rotwild etwa bewegt sich in Winternächten kaum und die Unterhauttemperatur, gemessen in Höhe des Brustbeins, also noch relativ nahe am Körperkern, sinkt auf 15 °C ab. Noch weiter vom Körperkern entfernt werden sogar Temperaturen im einstelligen Bereich erreicht.. Da mit der Temperaturabsenkung die Fluchtfähigkeit des Wildes reduziert ist, muss sich das Wild störungsfrei und sicher fühlen. Da geht es nicht um kurzfristiges Davonlaufen vor einem Skifahrer, sondern ein Kaltstart erfordert unglaublich viel Energie und setzt die natürlichen Erhaltungsregeln außer Kraft. Zusätzlich muss das Wild dann intensiv nach Nahrung suchen, die es dann überwiegend an den Nadeln und Knospen der Waldbäume findet und es entstehen die gefürchteten Verbiss-Schäden.

Da im Winter nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität des Winterfutters, mit höherem Faser- und geringerem Eiweißgehalt, abnimmt, passt sich auch hier das Wild an. Die Darmpassage-Zeit ist im Winter länger und der Nahrungsbrei wird intensiver aufgeschlossen. Da weniger Nahrung verdaut werden muss, wird nach Untersuchungen sogar der Verdauungstrakt um 20 - 30 Prozent reduziert.

Für das Beispiel Hirschberg gilt: „Des einen Vergnügen des anderen Not“. Unter dieses Motto kann man die neuen Aktivitäten des Skibergsteigens stellen,  zudem extra ein Bus aus München Gäste ins Tegernseer Tal bringt. Deshalb  appelliert der BUND Naturschutz in Bayern  an die für die  Aktivitäten am Hirschberg Verantwortlichen, seien es die Skischulen, die Busunternehmen, aber ganz besonders auch an  die Skisportler,  das nächtliche Skibergsteigen im Bergwald einzustellen. Sollte es zu keiner naturverträglichen Lösung kommen, sieht der BN jedoch die verantwortlichen Behörden für Forst und Naturschutz sowie die Waldbesitzer in der Verantwortung, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen z.B. Aussprechen von  Betretungsverboten und Einrichtung von Schutzzonen.

Für Rückfragen:


 Dr. Christine Margraf, Fachabteilung München, Tel.: 089- 54829863


Quellenangabe


BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

24.01.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Stieglitz


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Faszination Moor
Faszination Moor
Faszination Moor

27/28.01.2017

Wissenschaftlicher Vortrag im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald

St. Oswald.
„O schaurig ist’s übers Moor zu gehn“ schrieb schon Annette von Droste-Hülshoff im Jahr 1842. Moore haben Menschen seit jeher in ihren Bann gezogen. Doch was macht ein Moor eigentlich aus? Und wie entsteht es?

Fragen wie diese beantworten am Donnerstag, 2. Februar, um 19 Uhr
,  Katharina Strobl vom Lehrstuhl für Renaturierungsökologie an der TU München und Claudia Schmidt, Projektleiterin des LIFE+ Projekts im Nationalpark Bayerischer Wald, bei ihrem wissenschaftlichen Vortrag im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald.

Ein genauer Blick lohnt sich, denn Moore sind ganz besondere Ökosysteme – besiedelt nur von hochspezialisierten Pflanzen- und Tierarten, die sich an die extremen Lebensbedingungen angepasst haben. Doch dieser wertvolle Lebensraum ist zunehmend bedroht: Durch Entwässerung, Umwandlung in land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen und Torfabbau ist in Deutschland heute nur noch ein verschwindend geringer Bruchteil der ehemaligen Moorfläche intakt. Seit einigen Jahren werden degradierte Moore vielerorts renaturiert. Das ist jedoch kein leichtes Unterfangen, und auch die Überprüfung der Effizienz solcher Maßnahmen stellt die Forscher regelmäßig vor Herausforderungen. Mit Beispielen vor allem aus den ostbayerischen Grenzgebirgen wollen die Wissenschaftlerinnen mit Ihnen in die faszinierende Welt der Moore eintauchen.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Kolbenente
   


Rothirsche surfen auf der grünen Welle
Rothirsche surfen auf der grünen Welle
Rothirsche surfen auf der grünen Welle

27/28.01.2017

Experiment im Nationalpark zeigt erstmals, dass die Huftiere fit für den Klimawandel sind

Grafenau.
Die meiste Energie steckt im frischen Frühjahrsgrün. Im Laufe des Jahres sinkt die Futterqualität der Pflanzen dann beständig. In den Bergen läuft das „Greening“ – also der Austrieb – im Frühjahr von unten nach oben ab. Viele Tiere folgen im besten Falle genau dieser grünen Welle. Der Klimawandel verschiebt diesen Rhythmus jedoch. Bei kurzen Wintern sprießt das Grün schon früher als es viele Tiere gewöhnt sind. Können Wildtiere darauf reagieren?

Dieser Frage haben sich Forscher der Universitäten Oslo, Würzburg und Freiburg
im Nationalpark Bayerischer Wald erstmals in einem experimentellen Ansatz gewidmet. Verantwortlich für die Studie war Jörg Müller, Professor für Tierökologie und Tropenbiologie an der Uni Würzburg und Forschungsleiter im Nationalpark Bayerischer Wald.

Im Bayerwald gibt es die dafür notwenige Infrastruktur, da ein Großteil der Hirsche die kalte Jahreszeit in vier Wintergattern verbringt. Im Experiment wurden 20 Hirsche mit GPS-Sendern bestückt. Die Hälfte hatte im Frühjahr sofort Zugang zu frischem Grün, für die andere Hälfte wurden die Gatter erst sechs Wochen später  geöffnet.

Die jetzt in der Fachzeitschrift „Ecology“
publizierten Ergebnisse zeigen, dass die Tiere gezielt die frische und nährstoffreiche Vegetation aufsuchen. Die Hirsche, die die Wintergatter bereits früh verlassen hatten, surften direkt auf der Welle des frischen Grüns vom Tal zu den Höhenlagen. Aber auch die später aus den Gattern entlassenen Tiere zeigten sich hochflexibel. Sie rannten einfach schneller bergauf, dorthin, wo besseres Grün zu finden war.

„Beobachtet hatte man dieses Verhalten schon seit Jahren, doch erst jetzt im Experiment wurde bewiesen, welch hohe individuelle Flexibilität Rothirsche zeigen, um auf veränderte Umweltbedingungen reagieren zu können“, fasst Jörg Müller das Ergebnis der Studie zusammen. Oder, kurz gesagt: „Die Tiere sind in der Lage, sich schnell und flexibel anzupassen.“ Eine Eigenschaft, die sie angesichts des Klimawandels gut gebrauchen könnten.

Bildunterschrift:
Rothirsche folgen im Frühjahr dem frischen und nährstoffreichen Grün von den Tal- zu den Höhenlagen. (Foto: Rainer Simonis/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



Leben im Grenzbereich
Leben im Grenzbereich
Leben im Grenzbereich

27/28.01.2017

Nationalpark aus erster Hand: Mit dem Ranger unterwegs durch die Rachelhänge

Spiegelau.
Das Leben an der Grenze war schon immer hart, sowohl für Menschen, als auch für Wildtiere. Zur Not der Wildtiere kommt der arglos sich vergnügende Skiwanderer als zusätzlicher Störenfried hinzu. Ist der Skitourengeher abseits der Wege Wildtöter wider Willen? Treibt er den Auerhahn wirklich in den Tod? Ist das Kerngebiet die rettende Insel für die bedrohte Tierwelt?

Am Samstag, 4. Februar, ab 10 Uhr, kann man den Nationalpark-Ranger Günter Sellmayer auf Skiern oder Schneeschuhen durch die verschneite Waldwildnis begleiten und genau über diese Konflikte diskutieren. Auch ein Einblick in die alte Racheldiensthütte ist möglich.

Der Treffpunkt für die etwa drei bis vier Stunden dauernde und  kostenlose Führung
ist um 10 Uhr am P+R in Spiegelau. Eine Anreise mit der Waldbahn von Zwiesel ab 9.02 Uhr und Frauenau ab 9.17 Uhr ist möglich. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, weshalb eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 077 66 50 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich ist.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Männlicher Rothirsch im Schnee

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Regenwald auf dem Teller
Regenwald auf dem Teller
Regenwald auf dem Teller

26/27.01.2017

Grüne Woche 2017: WWF fordert EU-Verbot für Produkte aus Waldzerstörung. / WWF-Vorstand: „Für unseren Appetit auf Fleisch und Palmöl werden Wälder gerodet.“

Die Landwirtschaft verursacht
derzeit bis zu 80 Prozent des weltweiten Waldverlusts. Das geht aus einem gemeinsam veröffentlichten Positionspapier der Naturschutzorganisation WWF und des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) hervor. Setzt sich der Trend wie bisher fort, sind bis 2030 voraussichtlich zusätzliche 170 Millionen Hektar Waldfläche zerstört. Das entspricht beinahe der fünffachen Größe Deutschlands. Insbesondere der Anbau von Palmöl, Soja für die Tierfütterung, Kautschuk, Kakao sowie die Rinderhaltung heizen die Rodungen weltweit an. Der WWF fordert daher einen EU-weiten Importstopp für Waren und Agrar-Rohstoffe, für deren Herstellung Wald „umgewandelt“ wurde.

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche haben WWF-Naturschutzvorstand Christoph Heinrich und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Problematik am Mittwoch in Berlin präsentiert. Das Papier führt aus, wie das gemeinsame Ziel der „Entwaldungsfreien Lieferketten“ durch konkretes Handeln von Politik, Wirtschaft und Verbrauchern erreicht werden kann.

„Es darf nicht sein, dass wegen unseres nicht nachhaltigen Konsums und unseres enormen Hungers auf Fleisch die letzten großen Wälder von der Erde verschwinden“, warnt WWF-Vorstand Heinrich. „Biokraftstoffe müssen in der EU längst Mindeststandards für Nachhaltigkeit erfüllen. Aber für das Steak auf dem Teller oder für Palmöl im Lippenstift dürfen weiter unkontrolliert tropische Regenwälder gerodet werden.“ Der WWF fordert, die Mindestkriterien über Biokraftstoffe hinaus auf Lebensmittel und andere Konsumgüter auszuweiten. Außerdem soll die deutsche Politik die Beschaffungskriterien für den öffentlichen Sektor entsprechend anpassen, damit wenigstens für Produkte in diesem Bereich kein Wald mehr gerodet wird.

Von den großen Handelsunternehmen erwartet der WWF
, dass sie ihre freiwilligen Selbstverpflichtungen endlich umsetzen. „Die Wirtschaft bekennt sich bereits seit vielen Jahren zu dem Ziel, die Entwaldung bis 2020 zu stoppen. Mehr als 300 internationale Unternehmen haben versprochen, Produkte ohne Waldverlust herzustellen und Lieferketten entsprechend umzustellen. Wollen die Unternehmen ihr Ziel in den kommenden drei Jahren überhaupt noch erreichen, müssen sie überprüfbare Zwischenschritte gehen und transparente Fortschrittsberichte vorlegen“, so Heinrich.

Als sinnvolle und mindestens notwendige Nachhaltigkeitsstandards nennt das Papier Rainforest Alliance für Kaffee, Kakao oder Tee, das Forest Stewardship Council (FSC) für Holz, die Gentechnik-freie Linie des RTRS oder ProTerra beim Soja-Anbau sowie den Runden Tisch für Palmöl (RSPO). „Die unterschiedlichen Systeme sind nicht perfekt, aber sie sind ein Anfang und ein erster Schritt, um der globalen Entwaldungsfront entgegenzutreten. Wenn alle Waren in Europa diese Mindeststandards einhalten, ist das ein gewaltiger Fortschritt für die Wälder der Erde“, so Heinrich.

DOWNLOADS

   WWF-Broschüre: Entwaldungsfreie Lieferketten [PDF, 5 MB]

- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Broschuere_Entwaldungsfreie-Lieferketten.pdf


KONTAKT


Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de

Quellenangabe/Foto:

WWF

25. Januar 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Für den Steigerwald wird die Zeit knapp
Für den Steigerwald wird die Zeit knapp
Nationalpark: Für den Steigerwald wird die Zeit knapp

25/26.01.2017

Steigerwald.
Für die Nationalparkfrage wird die Zeit knapp: Bürger fordern die Politik auf, sich für einen Verbleib des Steigerwalds im Auswahlverfahren einzusetzen.

Mehr auf den Seiten von inFranken.de unter:


- www.infranken.de/regional/bamberg/Nationalparkkuchen-wird-verteilt-Geht-der-Steigerwald-leer-aus;art212,2470806

.. oder beim "Klick" auf die Aufnahme!


-----------------------------------------------------------------

BN APPELLIERT AN KOMMUNALPOLITIK UND WIRTSCHAFT IM STEIGERWALD:AUF NATIONALPARKFÖRDERUNG IN MILLIONENHÖHE NICHT VERZICHTEN

Pressemitteilung des Bund Naturschutz in Bayern e.V.

- www.pro-nationalpark-steigerwald.de/fileadmin/steigerwald/download/Presse/Presse_2017/PM-011-17-BN_Appell_an_Kommunalpolitik_Steigerwald_W.pdf

----------------------------------------------------------

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Wildschweinrotte


Wälder in Flammen
Wälder in Flammen
Wälder in Flammen

25/26.01.2017

WWF-Studie zeigt katastrophale Auswirkungen von Waldbränden weltweit / Gefährliche Spirale: Klimawandel und Waldverlust heizen sich gegenseitig an

Berlin:
In Chile wüten auf einer Fläche von mehr als 1.000 Quadratkilometern die größten Feuer seit Jahren. Eine nun vom WWF veröffentlichte Studie zeigt, zu welchem globalen Problem Waldbrände mittlerweile geworden sind. „Weltweit nehmen Häufigkeit und Intensität der Brände zu, mit katastrophalen Folgen für Mensch und Natur“, sagt Susanne Winter, Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland. Zwischen 15 und 20 Prozent aller Treibhausgasemissionen gingen mittlerweile auf Waldbrände zurück und heizten den Klimawandel an. Gleichzeitig gehe wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen verloren: Mehr als 80 Prozent der für die Artenvielfalt entscheidenden Regionen wie tropische Wälder seien durch Feuer langfristig in ihrer Existenz gefährdet. Nur etwa vier Prozent aller Waldbrände haben laut WWF natürliche Ursachen wie beispielsweise Blitzeinschlag.

„Wir befinden uns in einer gefährlichen Spirale. Der Klimawandel sorgt für mehr Brände und mehr Brände verstärken den Klimawandel. Wir werden aus diesem Teufelskreis nur ausbrechen, wenn wir unsere Art zu Wirtschaften ändern“, so Susanne Winter.

Ein besonderes Augenmerk legt die Studie auf Indonesien, wo die letzten großen Brände in 2015 besonders verheerend waren. Als Folge des Klimaphänomens „El Niño“ kam es in Südostasien zu einer starken Trockenheit. Zahlreiche kleinere Brände – häufig gelegt, um neue Plantagen von Rodungsresten zu befreien – gerieten außer Kontrolle und mündeten in einem der schlimmsten Megabrände, die das Land in den letzten Jahrzehnten gesehen hat. Allein durch die Feuer emittierte Indonesien mehr Treibhausgase als Deutschland in zwei kompletten Jahren. Neben den langfristigen Auswirkungen auf das Klima litten auch die Menschen stark und unmittelbar unter den Folgen. Großflächige Rauchschwaden sorgten für Atemwegserkrankungen bei Millionen Menschen und legten die Wirtschaft wochenlang lahm.

Die Ursachen für die Zunahme der Waldbrände weltweit liegen nach Angaben des WWF einerseits in den immer größeren Hitzewellen, andererseits in der Entwicklung globaler Märkte. Rohstoffe wie Holz, Palmöl oder Kautschuk würden immer stärker nachgefragt und heizten den Umwandlungsdruck auf die verbliebenen Wälder an. Natürliche Wälder würden stetig durch Brandrodung vernichtet und  meist durch feueranfällige Monokulturen wie zum Beispiel Eukalyptus ersetzt. Einen Ausweg sieht der WWF in einer besseren Vorbeugung. Einerseits müssten mehr natürliche Wälder erhalten bleiben. Andererseits fordern die Umweltschützer, in der Forstwirtschaft auf eine natürliche Vielfalt bei den Baumarten zu setzen und insbesondere auch solche anzupflanzen, die Bränden besser widerstehen. In vielen Regionen fehle es zudem an einer klaren Landnutzungsplanung, die Land-Grabbing durch Waldrodung verhindern könnte.


DOWNLOAD

   WWF Studie "Wälder in Flammen - Ursachen und Folgen der weltweiten Waldbrände" [PDF, 8 MB]

- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/161117_Waldbrandstudie_2016.pdf


KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quellenangabe/Foto:

WWF
24.01.2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -







powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
27.02.2017 um 12:07 Uhr
33
USERS ONLINE
Datenschutz   Impressum
Sie sind der  1806998. Besucher!
( 24769134 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken

1996 - 2017
Alle Rechte vorbehalten!