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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Auszeichnungen für AiF


+++ Artenschutz in Franken® - Massiver Rückgang der Insektenvielfalt in der Agrarlandschaft zu verzeichnen +++ Stark rückläufige Bestandsdichten der Feldvögel erkennbar - Artenschutz in Franken® warnt vor einem ökologischen Kollaps +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 22 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz- Vogelschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

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Was tun beim Wildunfall
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https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
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Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




28.05.2018 Wildbienen hautnah erleben
29.06.2018 2018 - UN Dekade Biologische Vielfalt


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Naturparadiese in Gefahr
Naturparadiese in Gefahr
Naturparadiese in Gefahr

23/24.05.2018

Zum Tag der Biologischen Vielfalt: WWF benennt die Top 5 der gefährdeten Weltnaturerbestätten


Berlin: Die schönsten und artenreichsten Regionen unserer Erde sind in akuter Gefahr. Darauf weist der WWF anlässlich des Internationalen Tags der biologischen Vielfalt am Dienstag hin. So stehen zahlreiche Unesco-Weltnaturerbestätten, Rückzugsgebiete für seltene Tier- und Pflanzenarten, aktuell unter massivem Druck. „Wir bringen unsere Erde an den Rand der Erschöpfung. Selbst vor den wenigen verbliebenen Naturparadiesen machen wir keinen Halt, sondern holzen, verbrennen, wildern weiter“, sagt Günter Mitlacher, Experte für internationale Biodiversitätspolitik beim WWF. „Wir müssen dringend kurzfristige Profitinteressen dem Schutz unserer Umwelt hintenanstellen – und das nicht allein um ihrer selbst willen, sondern auch für uns und unsere Kinder.“ Dies sind die fünf aktuell besonders bedrohten Weltnaturerbestätten:

   Selous in Tansania: Das Selous-Reservat im Osten Afrikas ist eines der letzten großen Wildnisgebiete der Erde. Es erstreckt sich über 50.000 Quadratkilometer, was in etwa der Größe der Schweiz entspricht, und bietet vielen bedrohten Tierarten eine Heimat, darunter Elefanten, Löwen, Wildhunden oder Giraffen. Mitten im Reservat möchte die tansanische Regierung einen riesigen Staudamm bauen, der das Herzstück des Gebiets dauerhaft überfluten würde. Bereits im Juli soll mit dem Bau begonnen werden. Aktuell ist die Regierung auf der Suche nach einem Unternehmen, das die Axt an diese einzigartige Wildnis anlegt, um Platz für den Staudamm zu schaffen. Damit würde nicht nur die Natur zerstört – die Region würde auch ihres enormen touristischen Potentials und damit der Möglichkeit einer nachhaltigen Entwicklung beraubt. Einziger Hoffnungsschimmer: Noch hat sich kein Investor gefunden, der das Megaprojekt umsetzen will.

   Great Barrier Reef in Australien: Die empfindlichen Korallenriffe stehen durch Überfischung und vor allem durch die Klimakrise, der die Erwärmung und Versauerung der Ozeane vorantreibt, massiv unter Druck. In den vergangenen 20 Jahren ist bereits ein Viertel der weltweiten Korallen abgestorben, davon ein Großteil im Great Barrier Reef. Innerhalb unserer Generation könnten nahezu alle Korallenriffe im Ozean ausgelöscht werden. Das wäre verheerend, denn ein Viertel aller marinen Arten lebt an Korallenriffen, obwohl diese nur 0,1 Prozent des Meeresbodens bedecken. Um die Korallen zu retten, braucht es wirksame Klimaschutzmaßnahmen sowie regionale Maßnahmen wie Meeresschutzgebiete und gedrosselte Fischerei.

   Das Wattenmeer in Deutschland: Das Weltnaturerbe Wattenmeer an der Nordseeküste sichert eine der weltweit wichtigsten Drehscheiben für ziehende Wat- und Wasservögel. In Deutschland durch drei Nationalparks geschützt, ist das Wattenmeer eine einzigartige und vielfach noch ursprüngliche Küstenlandschaft. Trotz vieler Schutzerfolge ist sie weiterhin bedroht, etwa durch die Schifffahrt, die bei Unfällen große Verschmutzungsrisiken bringt und für die Teile des Wattenmeeres ausgebaggert und für Hafenerweiterungen geopfert werden. Die vielfach noch kaum geregelte Fischerei, der Zufluss von Schad- und Nährstoffen sowie stellenweise der Tourismus sind weitere Gefahren. Die größte Bedrohung erwächst aus dem Klimawandel, denn der hierdurch beschleunigt steigende Meeresspiegel könnte auf lange Sicht zur Zerstörung des Wattenmeeres führen.

   Bialowieza in Polen: Der Nationalpark Bialowieza gilt als letzter großer Urwald in Europa. Mehr als 20.000 Tierarten sind hier zu Hause, darunter die größte Bison-Population des Kontinents sowie weitere seltene Arten wie Luchs und Wolf. 2016 hatte die polnische Regierung den Holzeinschlag im Schutzgebiet genehmigt – vorgeblich im Kampf gegen den Borkenkäfer, aus WWF-Sicht eher, um Profit aus dem Holzverkauf zu machen. Im April dieses Jahres urteilte dann auch der Europäische Gerichtshof, dass die genehmigten Abholzungen illegal seien. Völlige Entwarnung gibt es damit aber nicht, denn die Gefahr illegaler Abholzung bleibt.

   Virunga-Nationalpark im Kongo: Der Nationalpark Virunga ist rund 8.000 Quadratkilometer groß und liegt im Osten der Demokratischen Republik Kongo an der Grenze zu Ruanda und Uganda. Er ist der älteste, artenreichste und landschaftlich vielfältigste Nationalpark Afrikas und unter anderem Heimat von knapp 200 der vom Aussterben bedrohten Berggorillas. Doch über dem Park hängt ein Damoklesschwert: Immer wieder bringen Regierung und Konzerne die Suche nach Erdöl ins Spiel. Sollte es zur Förderung kommen, wäre das das Ende des Welterbes. Gleichzeitig dringen immer wieder Wilderer in den Park ein, um Buschfleisch – darunter auch das der Gorillas – auf den Märkten der Region zu verkaufen. Erst im April wurden sechs Mitarbeiter des Nationalparks aus dem Hinterhalt angegriffen und getötet – vermutlich von Rebellen, die im Park wilderten. Damit stieg die Zahl der getöteten Wildhüter in Virunga auf über 130 seit 1996.

KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quelle

WWF
20. Mai 2018

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Wildpferde

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NABU: Von wegen Unkraut ...
NABU: Von wegen Unkraut ...
NABU: Von wegen Unkraut - Wildkräuter helfen bei vielen Beschwerden


22/23.05.2018

Brennnessel, Spitzwegerich und Co. wurden viele Jahrhunderte als Heilpflanzen genutzt

Berlin –
Wildkräuter, die Hobbygärtnern oft als „Unkraut“ ein Dorn im Auge sind, wurden Jahrhunderte lang als Heilpflanzen genutzt und geschätzt. Der NABU möchte anlässlich des Tages der biologischen Vielfalt (22.5.) dieses fast vergessene Wissen wieder ins Bewusstsein bringen.

„Unkraut wird zu Unrecht so genannt, denn Wildkräuter sind besonders wichtig für Insekten und andere Tiere – und viele haben Heilwirkungen für den Menschen“, sagt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb. „Leider ist das Wissen darüber in großen Teilen der Bevölkerung verloren gegangen. Unsere Großeltern wussten noch, wie sie die Kräuter in Küche und Hausapotheke einsetzen konnten.“

So wird beispielsweise der Löwenzahn seit Jahrhunderten als Heilkraut genutzt. Durch seinen hohen Vitamingehalt, beispielsweise Vitamin A, C und K, aber auch dank der enthaltenen Bitterstoffe wirkt er positiv auf den menschlichen Körper. Eine Frühjahrskur mit frischen jungen Blättern wirkt Wunder bei Frühjahrsmüdigkeit, und nicht nur Galle und Leber, sondern auch der Darm und der Blutzuckerspiegel werden ausgeglichen.

Die Brennnessel kann mehr als bei Berührung brennende Quaddeln auf der Haut zu hinterlassen. Ihr Vitamingehalt ist wesentlich höher als der eines Kopfsalates, sie enthält Karotinoide, Kalium, Kalzium, Eisen und Chlorophyll. Dieser hohe Nährstoff- und Vitamingehalt machen die Brennnessel zu einem wahren Wundermittel. Sie wirkt stark harntreibend und blutreinigend. Auch die Samen sind essbar. Sie werden in vielen Kulturen als Aphrodisiakum eingesetzt. „Insekten und Vögel fliegen total auf die Brennnessel“, so Marja Rottleb. „Die Brennnessel ist Raupenfutterpflanze für mehr als dreißig heimische Falterarten, darunter Tagpfauenauge, Distelfalter und Admiral.

Es lohnt sich also in jedem Fall, eine Brennnesselecke im Garten zu belassen, sei es als Superfood-Quelle oder Insektenbuffet.“

Die Blätter des Spitzwegerichs – auch König des Wegesrands genannt – hilft bei vielen Beschwerden. „Bei Mückenstichen verschafft es Linderung zerdrückte Blätter auf dem Stich zu verreiben“, so die NABU-Gartenexpertin. Spitzwegerich enthält Stoffe, die eine antibakterielle Wirkung haben, sowie Schleimstoffe, die reizmildernde Effekte besitzen. Sie bilden eine Art schützenden Film über die Schleimhaut in Mund und Rachen. „Damit kann der Spitzwegerich lästigen Hustenreiz mindern“, so Marja Rottleb.

Ein Tausendsassa unter den Wildkräutern ist der Afrikanische Beifuß – heimisch im Osten und Süden Afrikas von Äthiopien bis nach Südafrika. Die Pflanze kann zur Behandlung von Husten- und Fiebersymptomen eingesetzt werden, aber auch bei Magenschmerzen und Nierenleiden. Der Saft der zerstampften Beifußblätter wird mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen und dann getrunken oder inhaliert.

Der NABU baut Afrikanischen Beifuß und andere heilende Pflanzen im Kafa-Medizinalgarten in Südwest-Äthiopien an und bietet der lokalen Bevölkerung Führungen und Weiterbildungen für Kräuterzucht an. „Denn auch in Äthiopien geht das Wissen um Kräuter und ihre heilende Wirkung sukzessive verloren. Auch dort möchten wir diese Pflanzenarten erhalten und wertvolles Wissen um natürliche Heilung pflegen und weitergeben“, sagt die NABU-Afrikaprogramm-Leiterin Svane Bender.


Für Rückfragen:Marja Rottleb, NABU-Gartenexpertin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1582,
Marja.Rottleb@NABU.de

Zum Kafa-Medizinalgarten: Svane Bender, NABU-Afrikaprogramm-Leiterin, Tel. +49(0)30.28 49 84-1711, Svane.Bender@NABU.de
Quelle
Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1722, Fax -2500

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Rotklee Bläuling

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Robinenblüte im Steigerwald
Robinenblüte im Steigerwald
Robinenblüte im Steigerwald

21/22.05.2018

Bis ins 17. Jahrhundert waren Robinien nur in Nordamerika heimisch. Uns Menschen gelang es diese Pflanzen zum Bestandteil vieler Wälder etc. werden zu lassen.

Wie so häufig wird dieses Unterfangen auch für heimische Arten zum Problem, denn Robinen sind vielen Arten überlegen.
Ihr gelingt es durch eine langfristige Veränderung der Bodenverhältnisse andere Pflanzen zu verdrängen. Sie schafft sich selbst beste Überlebenbedingungen.

Dennoch ist die Robinenblüte ein sehr schönes Erlebnis und unabhängig davon sind die Blüten ein wichtger Nektarspender für unsere Insekten. Somit können sich die Bäume gerne einen Lebensraum erobern, denn der Eingriff erfolgt regulativ.


Mehr Eindrücke
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=99995


Schwarzstorch - Naturhorst in Buche
Schwarzstorch - Naturhorst in Buche
Schwarzstorch - Naturhorst

21/22.05.2018

Bayern. Eine Aufnahme vom April 2018 .. also noch vor der diesjährigen Rückkunft der Schwarzstörche ließ uns die Möglichkeit uns von der Entwicklung eines in 2017 erstmals erfassten Schwarzstorchhorstes zu überzeugen.

In einer älteren Buche wurde die Nistplatzgrundlage geschaffen .. vormals waren wir der Annahme nahe das sich hier wohl ein Greifvogel daran gemacht hat einen Horst anzulegen .. doch ein darauf folgender Besuch zeigte uns deutlich auf wer der Urheber des Nistplatzes war ... ein Schwarzstorchpaar war angetroffen worden.

Mehr Impressionen
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99988

Hirschkäfertankstelle
Hirschkäfertankstelle
Austretender Baumsaft ..


21/22.05.2018

..an solchen "Käfertankstellen
" können sich auch die Hirschkäfer mit Nahrung versorgen ... günstig wenn sich solche Tankstellen in regelmäßigen Abständen befinden um den Tieren einen hohen Aktionsradius einzuräumen ...  

Es ist außerpordenlich wichtig solche Bäume zu erhalten um die Artenvielfalt zu stärken ... vielfach werden sie gefällt .. mit diesem Verlust gefährden wir auch unsere Hirschkäfer ... in wenigen Wochen beginnt sie wieder ... die Hauptflugzeit der Hirschkäfer ...

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99982

Mehr zum Hirschkäferschutz auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26862

Mehr zum Hirschkäfer auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=21082

Erst wenn der letze Grashalm gefallen ...
Erst wenn der letze Grashalm gefallen ...
(K)ein Platz für Wilde Bienen ...

21/22.05.2018

Deutschland.
So sehen sie also vielfach aus die Landschaften in welchem die Artenvielfalt täglich um ihr Überleben kämpfen muss. Und diese Collage zeigt nicht die Ausnahme, im Gegenteil es ist das was wir in den vergangenen Jahren immer stärker erleben - es ist die Form der modernen Landbewirtschaftung.

Großflächige und sehr eintönige Agrarsteppen lassen dem Leben kaum mehr Raum. Wo vormals ein Miteinander möglich war gerät die Artenvielfalt an ihre Grenzen. Ausgeräumt , fast schon klinisch rein, so erkennen wir unser Land kaum mehr wieder.

Wir haben uns aufgemacht und enige Aufnahmen mitgebracht die aufzeigen was hier nach unserem Ansinnen falsch läuft. Wenn Lebensräume nur noch der Lebensmittelproduktion dienen und der Biodiversität jeglichen Raum zum Leben nehmen ist es an der Zeit intensiv gegenzusteuern.

Ob uns das gelingt?

Es darf zumindest bezweifelt werden, denn wenn selbst die Acker und Wiesen begleitenden Säume niedergemäht werden ist es nicht mehr lange hin bis ein ökologisches Amagedon sichtbar wird. Einst der ein Garant der Artenvielfalt ist die industrielle Landbewirtschaftung zu einer der größten Gefahren für die Erhaltung der Artenvielfalt geworden!

Mehr zum Thema hier auf unserer Internetpräsenz:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99942

In der Aufnahme/Collage

- die moderne Landwirtschaft zeigt ihr Gesicht.


Den Urwald-Käfer in der Badewanne gefunden
Den Urwald-Käfer in der Badewanne gefunden
Den Urwald-Käfer in der Badewanne gefunden

21/22.05.2018

Entdeckung von Nationalpark-Mitarbeiter Thomas Michler - Bindiger Schnellkäfer steht auf der roten Liste

Grafenau. 100 Jahre lang war er so gut wie nicht auffindbar – und dann krabbelte er bei Thomas Michler, pädagogischer Mitarbeiter
des Nationalparks Bayerischer Wald, in der Badewanne herum. Die Rede ist von dem höchst seltenen Bindigen Schnellkäfer (Danosoma fasciata). Was sich banal anhört, ist für die Forscher eine kleine Sensation und ein Erfolg zum Erhalt der biologischen Vielfalt.

„Der Bindige Schnellkäfer steht auf der roten Liste und konnte zwischen 1905 und 2006 – also gut 100 Jahre lang - nicht mehr nachgewiesen werden“,
erklärt Prof. Jörg Müller, stellvertretender Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald. 1905 wurde das zirka ein Zentimeter große Insekt von dem Käferforscher Franz Hennevogl am „Fuße des Lusens“ gefunden – so beschreibt es dieser in seinem Beitrag „Zur Käferfauna des Böhmerwaldes“. „Den nächsten Nachweis hatten wir erst wieder im Jahr 2006“, berichtet Müller. Seitdem konnte der Bindige Schnellkäfer zwar immer wieder vereinzelt im Gebiet zwischen Lusen und Rachel gefunden werden. „Dass wir nun ein Exemplar in einem Wohnhaus haben, das nicht einmal direkt im Nationalparkgebiet steht, ist schon etwas ganz Besonders.“

Der Bindige Schnellkäfer fühlt sich im Fichtentotholz wohl, seine Larven entwickeln sich nur dort. Die vielen abgestorbenen Fichten,
die im Altgebiet des Nationalparks zu finden sind, bieten ihm einen idealen Lebensraum. „Es ist eine tolle Entwicklung. Wir können nun immer häufiger Arten, von denen wir schon fast vermutet haben, dass sie ausgestorben sind, nachweisen“, schwärmt Jörg Müller. „Die Strategie, die Natur sich selbst zu überlassen, geht auf und fördert den Erhalt der Biodiversität.“

Auch Thomas Michler hat sich sehr darüber gefreut, dass der Urwald zu ihm ins Haus gekommen ist. Dass sich der seltene Gast ausgerechnet
dort wohl gefühlt hat, dafür hat er auch eine Erklärung: „Hinter unserem Haus lagerte gut zehn Jahre ein meterhoher Stoß aus starkem Fichtenholz, das größtenteils schon ziemlich verfault war“, so Michler. „Die trockenen Stämme haben wir nach und nach als Brennholz ins Haus geholt. Daher gehe ich davon aus, dass wir ihn übers Brennholz ins Haus geholt haben.“

Dass Thomas Michler und seine Lebensgefährtin Julia Herzig auch gleich die Art des Insekts bestimmen konnten, ist einem weiteren glücklichen Umstand geschuldet.
„Ich bin ja kein Forscher und kenne nun auch nicht jede Art“, erzählt der Pädagoge. Aber 2015 hat er das Kinderbuch „Die wilden 14 - Die unglaubliche Reise der Urwaldkäfer im Bayerischen Wald“ geschrieben. In dieser Geschichte machen sich elf kleine Krabbelkäfer auf die Suche nach einem neuen Zuhause. Dabei treffen sie auch auf den „berühmten Käfer, den seit 100 Jahren niemand mehr gesehen hat“ und „über den jedes Käferkind schon in der Schule lernt“.

„Wir haben den Bindigen Schnellkäfer in dem Buch mit weißem Bart illustriert, mit einer Blindenbinde und am Krückstock gehend –
um sein 100-jähriges Verschwinden deutlichen zu machen“, erzählt Michler. Auch die goldenen Härchen, die typisch für das Insekt sind, sieht man auf dem Bild im Buch. „Und daran haben wir ihn dann erkannt.“

Bildunterschrift:
Einen außergewöhnlichen Fund machten Nationalparkmitarbeiter Thomas Michler und seine Lebensgefährtin Julia Herzig: Sie hatten den Bindigen Schnellkäfer, der 100 Jahre lang so gut wie nicht auffindbar war, in ihrer Badewanne. Links auf dem Bild ist das Original zu sehen, rechts auf dem Bild der gemalte Käfer aus dem Kinderbuch.


Quelle/Aufnahme

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

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Deutschlands "Wilde Bienchen"
Deutschlands "Wilde Bienchen"

Deutschlands "Wilde Bienchen"

20/21.05.2018

Wildbienen-Projekt begeistert Kinder für biologische Vielfalt – UN-Dekade zeichnet Projekt 'Deutschlands Wilde Bienchen' aus.

Burgwindheim, 9. Mai 2018
- Neben der domestizierten Honigbiene gibt es in Deutschland circa 560 Wildbienenarten. Der Verband Artenschutz in Franken setzt sich in einem breit angelegten Projekt an bislang zwölf Standorten in fünf Bundesländern für den Erhalt dieser Insektengruppe ein. Ziel ist es, auf die Wildbienen, ihre Bedeutung für die biologische Vielfalt und ihre Gefährdung aufmerksam zu machen und insbesondere Kinder für ihren Schutz zu begeistern.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Publicnow

- www.publicnow.com/view/32226FC1D40D5238BCD22E8F85B32CDEEB612DC8


In der Aufnahme:
Thomas Silberhorn, Mitglied des Deutschen Bundestags und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, überreichte die Urkunde im Kindergarten St. Jakobus in Burgwindheim.


Quelle

Publicnow

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Mehr zum Thema
- www.schattenblick.de/infopool/umwelt/artensch/uarbi062.html


Mehr auf den Seiten der UN Dekade

- https://www.undekade-biologischevielfalt.de/index.php?id=49&tx_lnv_pi1%5Bwettbewerb%5D=2177&tx_lnv_pi1%5Baction%5D=show&tx_lnv_pi1%5Bcontroller%5D=Wettbewerb&no_cache=1

- https://www.undekade-biologischevielfalt.de/aktuelle-themen/article///wildbienen-projekt-begeistert-kinder-fuer-biologische-vielfalt-un-dekade-zeichnet-projekt-deutschl/

Mehr auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86540

Artenschutz in Franken®


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Das Sterben hat begonnen ...
Das Sterben hat begonnen ...
Das Sterben hat begonnen ...
– der Rückgang zahlreicher Vogelarten nimmt dramatische Ausmaße an.

19/20.05.2018

Deutschland.
Artenschutz in Franken® schlägt Alarm. Die Zahl unserer Vögel sinkt seit Jahren rapide. Besonders stark zeigt sich der erschreckende Rückgang in den „grünen Wüsten“ also auf den industriell bewirtschafteten Agrarflächen.

Die Gründe für das Sterben der Artenvielfalt liegen vornehmlich auch im Fehlen geeigneter Lebensräume. Mit dem Verlust der Lebensräume verlieren Arten der gesamten Lebenskette ihre Rückzugsorte. Denn auch die bevorzugte Nahrung unserer Vögel, die Insektenvielfalt kollabiert zunehmend.

"Uns bricht die gesamte Biodiversität weg", so der Vorsitzende des Artenschutz in Franken®, Thomas Artur Köhler.

Vielfach sind die Bestände der Insekten um 80% innerhalb weniger Jahre geschwunden. Herbizide und Insektizide in einer überdüngten und niedergespritzten Agrarsteppe lassen den Arten keine Luft mehr zum Atmen. Es erfordert einer dringlichen Umkehr von dieser Art der auf Monobewirtschaftung ausgerichteten Landwirtschaft. Vielfältige Fruchtfolgen, die Bereitstellung geeigneter Rückzugsräume und nicht zuletzt der Verzicht auf Gifte und eine kaum mehr erträgliche Überdüngung der Feldfläche sollte angestrebt werden.

Die Wende in der Agrarlandschaft ist dringend notwendig. Doch damit allein ist nichts gewonnen. Auch die urbanen Räume müssen sich der Artenvielfalt wieder öffnen. Die Versiegelung der Freiflächen schreitet immer schneller voran. Unsere Kulturfolger und darunter auch zahlreiche Vogelarten finden keinen Nistraum mehr. Dabei ist es auch in einem modernen Statt- und Dorfbild ohne Probleme möglich geeignete Niststätten vorzuhalten.

Wenn wir so weitermachen wie bisher wird es in wenigen Jahrzehnten kaum mehr Vögel um uns herum geben. Eine stille, an Arten arme Welt kündigt sich an und all die leeren Versprechen zur Erhaltung der Biodiversität lassen sich kaum mehr aushalten!

In der Aufnahme:
- Schafstelze ... inmitten einer gelben Wüste ... einer Fläche die das Wort Lebensraum nicht mehr verdient!



Drei Neue Auswilderungsvoliere fertiggestellt
Drei Neue Auswilderungsvoliere fertiggestellt
Drei Neue Auswilderungsvoliere fertiggestellt

19/20.05.2018

Der Verein für Landschaftspflege & Artenschutz in Bayern e.V. (VLAB) berichtet über sein Projekt zur Wiederansiedlung des Habichtskauzes in Nordbayern

- https://www.landschaft-artenschutz.de/drei-neue-auswilderungsvoliere-fertiggestellt/

Mehr zum Projekt
- https://www.landschaft-artenschutz.de/habichtskauz-projekt/

Quelle
Verein für Landschaftspflege & Artenschutz in Bayern e.V. (VLAB)

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Habichtskauz

Mehr zum Habichtskauz auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=52979

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Wildbiene trifft auf Umweltpädagogik
Wildbiene trifft auf Umweltpädagogik
Wildbiene trifft auf Umweltpädagogik

19/20.05.2018

Franken.
Fester Bestandteil der pädagogischen Umweltbildungseinheiten des Artenschutz in Franken® sind auch Arbeiten die sich mit der gestalterischen Aufarbeitung des soeben "an die Hand gegebenem" befasst .. das gelingt sehr gut über grafisch-spielerische Elemente.

Zeichnungen können ( der Altersgruppe zugeordnet) sehr viel über die Aufnahmefähigkeit der Kinder und deren Verarbeitungs- und Auffassungsgabe aussagen. Ferner dienen sie als Indikator  um unseren Ansatz zur Verbesserung der Umweltpädagogik weiter zu verfeinern ..

Vor einigen Tagen durften wir im Kindergarten in Burgwindheim eine Umweltbildungsstunde umsetzen bei der es auch um die Honig- und Wildbienen und deren zunehmenden Herausfordreungem im vom Menschen geprägten Umfeld ging.

Die ersten Kinderzeichnungen
konnten wir dem Projekt nun beigeben und werden möglichst zeitnah alle Kinderzeichnungen auf unserer Internetpräsenz zugänglich machen.

Zum Projekt gelangen Sie über diesen Link:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86540


Rettung für Biene Maja
Rettung für Biene Maja
Rettung für Biene Maja

18/19.05.2018

WWF-Statement zum Bienenaktionstag des Bundeslandwirtschaftsministeriums

Drei Tage vor dem Internationalen Weltbienentag (20. Mai
) hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner gemeinsam mit ihrem slowenischen Amtskollegen bei einem Aktionstag auf das Problem des Insekten- und Bienensterbens aufmerksam gemacht. Hierzu erklärt Jörg-Andreas Krüger, Direktor Ökologischer Fußabdruck beim WWF Deutschland:

„Der WWF begrüßt, dass Ministerin Klöckner dem Bienen- und Insektensterben durch die Einbeziehung ihres slowenischen Amtskollegen eine europäische Dimension verleiht. Es braucht einen klaren Plan von Politik und  Landwirtschaft, wie dieser Bedrohungen begegnet werden kann. Honig- und Wildbienen und die Vielzahl anderer Insekten sind unverzichtbarer Bestandteil unserer biologischen Vielfalt und tragen zudem noch maßgeblich zur Bestäubung bei.

Frau Klöckner wird es in den bald beginnenden Verhandlungen für eine neue europäische Agrarpolitik in der Hand haben, auch dort den Gefahren für Bienen & Co. Rechnung zu tragen. Unsere Landwirtschaft kann über kurz oder lang nur den Menschen dienen, wenn sie in Einklang mit der heimischen Biodiversität agiert. Dazu müssen die Fragen des Pestizideinsatzes, der Bodenbewirtschaftung und die strukturellen Herausforderungen in der Kulturlandschaft dringend angegangen werden. Neben der Gemeinsamen Agrarpolitik und den damit verbundenen Agrarzahlungen wird die von der Koalition vereinbarte Ackerbaustrategie ein Rückgrat bilden müssen, um effektiven Insektenschutz betreiben zu können.“

KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 77 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quelle

WWF


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- nein .. keine Honigbiene, eine Lederwanze beim Anbohren eines Blattes  ... die Vielfalt der Insekten ist vielfältig, doch wir sind auf dem besten Weg alles zu zerstören!

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Keine Unterstützung für Volksbegehren ....
Keine Unterstützung für Volksbegehren ....
Keine Unterstützung für Volksbegehren der ÖDP zum Bienensterben

18/19.05.2018

BN und LBV sehen inhaltliche und rechtliche Mängel beim Gesetzesentwurf

Bayerns größte Umweltverbände, der BUND Naturschutz (BN) und der LBV werden den Antrag der ÖDP auf ein Volksbegehren für Artenreichtum
und Naturschönheit in Bayern nicht unterstützen. Nach eingehender Prüfung kommen wir übereinstimmend zu dem Schluss, dass der Entwurf in der jetzigen Form kein wirksames Instrument zur Bekämpfung des dramatischen Arten- und Insektensterbens darstellt.

Mehr zum Thema

- https://www.lbv.de/news/details/keine-unterstuetzung-f%C3%BCr-volksbegehren-der-oedp-zum-bienensterben/

Quelle

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Faulholzrüssler

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Ausgesummt – jede dritte Wildbienen-Art ...
Ausgesummt – jede dritte Wildbienen-Art ...
NABU zum ersten Weltbienentag: Ausgesummt – jede dritte Wildbienen-Art in Deutschland gefährdet

17/18.05.2018

Miller: Großflächiger Pestizideinsatz darf nicht weiter subventioniert werden / Neue bundesweite Insekten-Zählung startet

Berlin
– Erstmals setzen die Vereinten Nationen in diesem Jahr mit dem Weltbienentag (20.5.) ein internationales Zeichen gegen die schwindenden Insektenbestände. Auch in Deutschland ist die Lage alarmierend: Jede dritte der hierzulande lebenden 560 Wildbienen-Arten ist laut Roter Liste gefährdet oder vom Aussterben bedroht, wie etwa die Deichhummel oder die Geflügelte Kegelbiene. 39 weitere Arten sind in Deutschland sogar ausgestorben.

„Es ist gut, dass die Weltpolitik den dramatischen Schwund an Insekten erkannt hat. Doch in den Köpfen einiger Politiker scheint noch nicht angekommen zu sein: Der Insektenrückgang ist kein kleines Problem, das mit ein paar netten Aktionen hier und da gelöst werden kann. Wir können Insekten und ihre Leistungen als Bestäuber nur retten, wenn die Agrarpolitik grundsätzlich anders wird“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Das fordern auch die Vereinten Nationen: Gleich mehrere der globalen Entwicklungsziele betonen die Notwendigkeit einer nachhaltigeren Landwirtschaft. „Doch dahin kommen wir nur, wenn umweltschädliche Subventionen gestrichen werden und sich die Förderung der Biodiversität für Landwirte finanziell lohnt“, so Miller.

Dass die Ursachen für den Insektenrückgang in der hoch-intensivierten Landwirtschaft liegen, ist inzwischen vielfach belegt: Enge Fruchtfolgen und intensive Ackerbausysteme bieten Insekten zu wenige Nahrungs- und Nistangebote und der seit Jahrzehnten konstant hohe Einsatz von Pestiziden vergiftet zahlreiche Tiere. Düngemittel verändern zudem vielerorts die Pflanzenzusammensetzung und somit die Nahrungsgrundlage von Insekten.

„Unsere Insekten werden schleichend ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Sie verschwinden in dramatischem Tempo – und das rund um den Globus. Wenn es so weiter geht, rast die Weltgemeinschaft auf ein ökologisches Desaster zu“, mahnte der NABU-Bundesgeschäftsführer.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner sei daher in der Pflicht, ihren blumigen Ankündigungen zum besseren Schutz von Insekten nun Taten folgen zu lassen. Bislang sind vonseiten des Bundeslandwirtschaftsministeriums kaum mehr als Symbolpolitik, punktuelle Initiativen und zudem eine einseitige Fokussierung auf Honigbienen erkennbar. „Frau Klöckner muss raus aus dem Ankündigungs-Modus und jetzt den wesentlichen Schalter umlegen: Die EU-Agrarpolitik muss insektenfreundlicher und naturverträglicher werden. Die milliardenschweren Subventionen müssen geknüpft werden an konkrete Leistungen der Landwirte für die Umwelt. Strukturelemente wie Blühstreifen müssen wieder selbstverständlicher Bestandteil der Agrarlandschaft werden. Der Pestizideinsatz muss deutlich sinken und hochgiftige Wirkstoffe müssen endlich vom Markt“, so Miller.

Doch zur derzeit in Brüssel laufenden Debatte über die Zukunft der EU-Agrarpolitik hält sich die Ministerin bislang auffallend zurück. Dabei hat sich die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag zu einem Kurswechsel in der Gemeinsamen Agrarpolitik bekannt. Aktuell zeichnet sich in Brüssel jedoch das genaue Gegenteil ab: Die auf dem Tisch liegenden Vorschläge der EU-Kommission für den Haushalt der Jahre 2021 bis 2027 geben keinen Anlass zur Hoffnung auf mehr Nachhaltigkeit. Stattdessen tragen sie klar die Handschrift der Agrarlobby: Die pauschalen Direktzahlungen, die Flächenbesitz statt Umweltleistungen belohnen, will die Kommission weiter stärken. Und zu allem Überfluss hat sie angekündigt, die Gelder für den Umwelt- und Naturschutz zugleich um rund 25 Prozent kürzen zu wollen. „Das wäre de facto das Todesurteil für die Insekten“, kritisierte Miller.

Am 18. Juni berät Julia Klöckner mit ihren Amtskollegen in Brüssel erstmals über die Zukunft der Agrarpolitik. „Dann liegt es an der Ministerin, die Gretchen-Frage zu beantworten: Wie hält es die Bundesregierung wirklich mit dem Insektenschutz?“, so der NABU-Bundesgeschäftsführer.


Neue wissenschaftliche Mitmach-Aktion zu Deutschlands Insekten:

Um mehr über den Zustand von Wildbienen und anderen Insekten in Deutschland zu erfahren, ruft der NABU in diesem Jahr erstmals zu einer bundesweiten Zählung auf. Bei der Aktion „Insektensommer“ sind vom 1. bis zum 10. Juni sowie vom 3. bis zum 12. August alle Bürger aufgerufen, Insekten zu zählen und die Daten an den NABU zu melden. Der NABU erhofft sich damit ein deutschlandweit genaueres Bild von der Insektenwelt in unseren Städten und ländlichen Regionen. Denn bislang liegen nur wenige bundesweite und artenübergreifende Informationen hierzu in Deutschland vor.

Alles Weitere zur neuen NABU-Insektenzählung (1.-10.6. und 3.-12.8.):
www.insektensommer.de

Forderungen der Umweltverbände zum „Aktionsprogramm Insektenschutz“:

www.dnr.de/fileadmin/Positionen/2018-04-DNR-Aktionsprogramm-Insektenschutz.pdf


Für Rückfragen:
Till-David Schade, NABU-Experte für biologische Vielfalt, mobil: +49 (0)172-5254436, E-Mail: till-david.schade@NABU.de

Konstantin Kreiser, NABU-Leiter EU-Naturschutzpolitik, Tel. +49 (0)30.284984-1614, mobil: +49 (0)172-4179730, E-Mail: konstantin.kreiser@NABU.de

Quelle

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme:

- zu einem Umwelttag konnten sich die Schüler und Schülerinnen, sowie die Kinder des Familienzentrums in Ittlingen ( Baden-Württemberg) am vergangenen Mittwoch zusammenfinden.

In spielerischer Form wurde hier die Anlage von Schmetterlings- und Liebellenlebensräumen gestaltet. Es ist unabdigbar bereits die Jüngsten mit in den Artenschutz einzubinden, denn letztendendlich geht es auch um ihre Zukunft.

Mehr zu unseren Projekten in Ittlingen unter:

Die Wilden Bienchen von Ittlingen:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81147

Schmetterlingen hautnah erleben:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97815

Streuobst für kleine Kobolde
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97888

Das Mehlschwalbenrathaus
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89943

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Erfolg beim Wanderfalkenschutz 2018
Erfolg beim Wanderfalkenschutz 2018
Erfolg beim Wanderfalkenschutz 2018

16/17.05.2018

Deutschland.
20 Jahre befassen wir uns nun schon mit dem Schutz der Wanderfalken ..... unzählige Stunden verbrachten wir mit ehrenamtlicher Aufklärungsarbeit über diese spektakuläre Greifvogelart. Gleichfalls gelang es uns mit Unterstützung zahlreicher Projektpartner neue Nistmöglichkeiten für den Wanderfalken anzulegen.

Der Erfolg so sind wir der festen Überzeugung kann sich auch in diesem Jahr sehen lassen .. denn die ersten Wanderfalken haben im April das Licht erblickt. Gleichfalls sind auch diesjährig regionale Unterschiede erkennbar ... währen in mancher Nisthilfe das Gelege noch bebrütet wird .... sind an anderer Stelle die Jungvögel bereits geschlüpft.

Hier geht`s zu unseren Wanderfalkenprojekte und Eindrücken aus 2018.
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=23179

In der Belegaufnahme / Erfolgskontrolle

- Wanderfalkennachwuchs



Axt am Weltnaturerbe
Axt am Weltnaturerbe
Axt am Weltnaturerbe

16/17.05.2016

Afrikas größtes Schutzgebiet Selous vor Abholzung

Berlin:
Afrikas größtes Reservat und Weltnaturerbe Selous soll nach dem Willen der tansanischen Regierung im großen Stil kahlgeschlagen werden. Auf rund 1.500 Quadratkilometern, was in etwa der doppelten Fläche Berlins entspricht, sollen über 2,6 Millionen Bäume gefällt werden. Laut WWF wäre das ökologisch besonders wertvolle Zentrum des Reservats entlang des Rufiji-Flusses damit quasi vollständig entwaldet. Wie aus offiziellen Dokumenten hervorgeht, hat die Forstbehörde des ostafrikanischen Landes einen Bieterwettbewerb für die Abholzung ins Leben gerufen. Bis Mittwochvormittag, den 16. Mai 2018 waren Unternehmen aufgerufen, ihre Gebote einzureichen.

„Die Entwaldung wäre der Anfang vom Ende dieses einzigartigen Naturparadieses. Der Selous ist eines der letzten großen unberührten Wildnisgebiete
der Erde und wichtiger Rückzugsort für viele bedrohte Arten wie Elefanten, Löwen, Wildhunde oder Giraffen“, sagt Johannes Kirchgatter, Afrika-Referent beim WWF Deutschland.

Die Rodungen gelten als vorbereitende Maßnahmen für den Bau eines geplanten Staudamms zur Stromproduktion, mit dem nach dem Willen der Regierung bereits im Juli begonnen werden soll. Etwa 1.200 Quadratkilometer des Schutzgebiets würden dauerhaft überflutet. Das Vorhaben verstößt nach Angaben des WWF sowohl gegen nationales Recht als auch internationale Abkommen. Tansanische Gesetze und die Unesco-Welterbekonvention verbieten solch umfassende Eingriffe in Reservate und Weltnaturerbestätten. Auch liege keine Umweltverträglichkeitsprüfung vor, die für solch massive Eingriffe zwingend vorgeschrieben sei.

„Die tansanische Regierung treibt die Zerstörung des Selous ohne Rücksicht auf Verluste voran und setzt sich dabei über geltendes Recht und internationale Vereinbarungen  hinweg. Sollten die Pläne umgesetzt werden, würde die Region auch ihr fantastisches touristisches Potential verlieren. Der Selous steht der weltberühmten Serengeti in nichts nach. Eine echte Chance auf nachhaltige Entwicklung droht damit verlorenzugehen. Zurück bliebe ein zerstörtes Welterbe mit einem Kraftwerk, das das Land nicht braucht“, warnt Johannes Kirchgatter.

Auch Schutzbemühungen der deutschen Bundesregierung werden laut WWF durch die Pläne konterkariert. Deutschland zahlt in den kommenden Jahren 18 Millionen Euro für den Erhalt des Reservats, seiner Randgebiete und des Welterbetitels. Durch die großflächige Entwaldung und Überflutung werde der Selous eines Großteils seiner ökologischen Bedeutung beraubt. Gleichzeitig sorge die Erschließung des Gebiets durch den Bau von Straßen, Siedlungen und Infrastruktur in bisher unberührter Wildnis für einen leichteren Zugang auch für Wilderer, Viehzüchter und illegale Siedler. Die Umweltschützer fordern die Bundesregierung daher auf, sich gegen den Staudammbau einzusetzen – zumal er für die Deckung des Energiebedarfs in Tansania überhaupt nicht notwendig sei, wie aus dem  Energieplan der tansanischen Regierung hervorgehe.

„Der Staudamm ist ein ökonomisch und ökologisch unsinniges Megaprojekt auf Kosten einer nachhaltigen Entwicklung  und wie es scheint, sehen das auch potentielle Geldgeber so. Bislang konnte die tansanische Regierung keine Finanzierung für den milliardenschweren Bau vorweisen. Am Ende könnte sich herausstellen, dass das Land sein einzigartiges Weltnaturerbe mit der Abholzung völlig umsonst verspielt hat“, so Kirchgatter.

KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quelle

WWF am 16.05.2018

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Rauchschwalbe bei der Aufnahme von Baumaterial ... auch unsere Schwalbenarten in Deutschland sind von vielfach gravierenden Bestandsrückgängen betroffen. Der Rückgang der Artenvielfalt nimmt erschreckende Ausmaße an!

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Fast nur Verlierer unter den Gartenvögeln
Fast nur Verlierer unter den Gartenvögeln
NABU: Fast nur Verlierer unter den Gartenvögeln

15/16.05.2018

Miller: Zwischenergebnis zeigt die niedrigste Vogelzahl pro Garten seit Beginn der Aktion Stunde der Gartenvögel
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Berlin
– Der NABU und sein bayerischer Partner LBV freuen sich über eine rege Beteiligung bei der 14. Stunde der Gartenvögel, die von Vatertag bis Muttertag stattfand. Bis zum Montagabend hatten bereits über 37.000 Vogelfreunde aus mehr als 25.000 Gärten und Parks fast 840.000 Vögel gemeldet. Bis zum 21. Mai können die Vogelzählungen per Internet oder per Post an den NABU übermittelt werden.

Weniger erfreulich sind allerdings die bisherigen Ergebnisse. „Pro Garten wurden im Schnitt nur 33,3 Vögel gemeldet. Das ist die niedrigste Vogelzahl seit Beginn der Aktion und ein Minus von über fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und dem langjährigen Mittel“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Besonders bei unseren häufigsten Gartenvögeln deuten sich reihenweise Negativ-Rekorde an. „Unter den Top 15 unserer Gartenvögel weisen sieben Arten die bisher geringsten Zahlen auf, darunter Amsel, Kohlmeise, Blaumeise, Elster, Grünfink, Buchfink und Hausrotschwanz“, sagt Miller. „Bei vier weiteren Arten gab es nur einmal zuvor noch weniger Vögel. So hat auch der Vogel des Jahres 2018, der Star, nach zwischenzeitlich leichter Bestandserholung wieder fast den Negativrekord des Jahres 2010 erreicht. Lediglich Haussperling, Feldsperling, Ringeltaube und Rabenkrähe wurden in üblichen Mengen gesichtet.“

Auf der Suche nach Lichtblicken muss man in der Rangliste der häufigsten Gartenvögel weit nach unten blicken: So setzen die beiden samenfressenden Finkenarten Stieglitz und Kernbeißer ihre Bestandszunahmen fort. „Auffällig ist, dass dagegen fast alle Vogelarten, die ihre Jungen mit Insekten füttern, besonders niedrige Zahlen aufweisen“, so Miller. „Auch bei den langjährigen Sorgenkindern, den Luftinsektenjägern Mehlschwalbe und Mauersegler, haben sich die erfreulich guten Zahlen des Vorjahres buchstäblich als Eintagsfliege erwiesen: Ihre Zahlen sind wieder so schlecht wie in den Jahren davor und entsprechen nur noch 60 Prozent der Ausgangsbestände im Jahr 2006. Die Ursache dafür liegt offenbar im massiven Insektenschwund.“

Die besorgniserregenden Zwischenergebnisse zeigen, dass mehr zum Schutz der Vögel getan werden muss. „Jeder kann damit beginnen, seinen Garten als Mini-Naturschutzgebiet zu gestalten“, schlägt Miller vor. „Zudem muss das anhaltende Insektensterben umgehend gestoppt werden.“

Alle Informationen zur Aktion unter www.stundedergartenvoegel.de  

Im Juni findet erstmals die NABU-Mitmach-Aktion Insektensommer statt, bei der Insekten gezählt werden. Mehr Information unter www.insektensommer.de

Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49(0)30-284984-1620, Mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressestelle, Tel.: +49(0)30-284984-1510, E-Mail: presse@NABU.de

Franziska Ostertag, NAJU-Pressestelle, Tel. +49(0)30-652 137 52-30, E-Mail: Franziska.Ostertag@NAJU.de

Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174.4775.80, E-Mail: Markus.Erlwein@LBV.de

Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Kernbeißer
[https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=21238]

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20 Jahre Waldentwicklung am Lusen
20 Jahre Waldentwicklung am Lusen
20 Jahre Waldentwicklung am Lusen

15/16.05.2018

Start der Führungsreihe Nationalpark aus erster Hand am Samstag, 19. Mai

Waldhäuser.
Die Hochlagenwälder unterm Lusen und die Situation der Waldverjüngung waren nach teils großflächigen Sturm- und Borkenkäferereignissen ab 1998 Thema vieler Bürgerwanderungen. Heinz Wolf, langjähriger Bürgermeister von Neuschönau, und Josef Wanninger, der mit dem ehemaligen Nationalparkleiter Karl Friedrich Sinner viele dieser Veranstaltungen durchführte, wollen nach 20 Jahren die damals im Fokus stehenden Flächen erneut erkunden und Interessierten zeigen, wie sich die Wälder und ihre Tierwelt seitdem entwickelt haben.

Treffpunkt für die etwa zweistündige, kostenlose Führung ist am Samstag, 19. Mai, um 10 Uhr, am Parkplatz Waldhausreibe (Oberer Lusenparkplatz). Dieser ist bequem mit dem Lusenbus erreichbar (9:31 Uhr ab Neuschönau Kirche, 9:38 Uhr ab Nationalparkzentrum Lusen, 9:36 Uhr ab Spiegelau Bahnhof, 9:41 Uhr ab Riedlhütte Schule und 9:59 Uhr ab Waldhäuser Ausblick).

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Gemeiner Weichkäfer
beim Trinken

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Wanderfalken brüten im Höllbachgespreng
Wanderfalken brüten im Höllbachgespreng
Wanderfalken brüten im Höllbachgespreng

15/16.05.2018

Umleitung für Wanderer wird bis maximal Ende Juni aufrechterhalten

Scheuereck.
Erfreuliche Nachrichten von der Falkenstein-Ostwand: „Unsere aktuellen Beobachtungen lassen darauf schließen, dass sich im Höllbachgespreng ein Wanderfalkenpaar zur Brut aufhält“, berichtet Jochen Linner, Naturschutzbeauftragter des Nationalparks Bayerischer Wald. „Anders als in den Vorjahren haben sich die Vögel dieses Jahr in einem Horst niedergelassen, der in unmittelbarer Nähe des Wanderwegs liegt.“

Daher muss die temporäre Sperrung des Wanderwegs durch das Höllbachgespreng vorerst aufrechterhalten werden. „Nur so haben die Falken die Chance auf eine erfolgreiche Brut“, erklärt Linner. Störungen durch Menschen sorgen schließlich dafür, dass die Elterntiere die Aufzucht der Jungtiere vernachlässigen, was meist zum Tod des Nachwuchses führt. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“, sagt der Nationalparkmitarbeiter.

Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn der Wanderweg dorthin ist frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt bis maximal Ende Juni eine ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.

Bildunterschrift:
Damit die Wanderfalken ungestört ihre Jungen aufziehen können, bleibt der Wanderweg direkt durchs Höllbachgespreng vorerst gesperrt. (Archivfoto: Michael Göggelmann)

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Artenschutz in Franken®

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Keine Insekten, kein Wocheneinkauf!
Keine Insekten, kein Wocheneinkauf!
Keine Insekten, kein Wocheneinkauf!

14/15.05.2018

Erst sterben Biene, Schmetterling & Co, dann die Auswahl

Gemeinschaftsaktion von Umweltministerium, PENNY und NABU


Gemeinsam mit Umweltminister Olaf Lies und Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des NABU, räumt PENNY sämtliche Produkte aus den Regalen, die es in der bekannten Form ohne Bienen und andere bestäubende Insekten nicht mehr gäbe / Rund 60 Prozent der Artikel betroffen / Kunden werden angesprochen, selbst aktiv zu werden gegen das Insektensterben

Bienen sind nach Rindern und Schweinen das drittwichtigste Nutztier des Menschen. Weltweit sind über 85 Prozent der Wild- und Kulturpflanzen auf die Bestäubungsleistung der Bienen und einer Vielzahl weiterer bestäubender Insektenarten angewiesen. Schätzungen zufolge liegt der wirtschaftliche Nutzen von Wildbienen, Schmetterlingen und Co. im Hinblick auf die Bestäubungsleistung von Kulturpflanzen global bei jährlich bis zu 500 Milliarden Euro. Umso dramatischer ist es, dass die Anzahl und Vielfalt der Insekten in den vergangenen Jahren drastisch sinkt. Beispiel Wildbienen: Von den etwa 550 in Deutschland vorkommenden Arten sind bereits über die Hälfte mindestens gefährdet, viele bereits ausgestorben. Bei anderen Insektengruppen ist diese Entwicklung ähnlich brisant. Die Ursachen für den dramatischen Insektenrückgang liegen maßgeblich in der industriellen Landwirtschaft: Durch den massiven Einsatz von Pestiziden und dem Fehlen von Strukturen wie Feldgehölzen oder Ackerrandstreifen werden Insekten direkt getötet oder finden keine Nahrungsquellen mehr. Auch die zunehmende Lebensraumzerstörung oder der Klimawandel tragen ihren Teil dazu bei.

Um seine Kunden über die unmittelbaren Folgen des Insektensterbens zu informieren, hat PENNY in seiner Filiale am Marktplatz 5 in Langenhagen sämtliche Produkte aus den Regalen genommen, die es – in der bekannten Form – nicht mehr gäbe, wenn das Insektensterben unvermindert weitergeht. In Zahlen: von den 2.500 Artikeln im PENNY-Sortiment sind rund 60 Prozent direkt oder indirekt von der Insektenbestäubung abhängig.

„Ich war schockiert als ich die Auflistung sah. Man macht sich überhaupt keine Vorstellung davon, wie viele Produkte ohne die Bestäubungsleistung der Insekten wegfallen würden. Wir müssen gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, um das Insektensterben zu stoppen. Umso dankbarer bin ich, dass Olaf Lies als Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz die Aktion unterstützt und sich heute persönlich ein Bild davon macht. Wir wollen unseren Kunden aber auch zeigen, wie vergleichsweise einfach sie sich für die Bienen engagieren können. Zum Beispiel mit Blumenwiesen oder Insektenhotels auf dem Balkon oder im Garten“, so Stefan Magel, Bereichsvorstand Handel Deutschland / COO PENNY. „Unsere Natur verstummt ansonsten unwiederbringlich“, so Magel.

Umweltminister Olaf Lies ergänzt: „Die Konsequenzen eines ungebremsten Insektensterbens werden uns hier auf erschreckend deutliche Weise vor Augen geführt. Ein Großteil des gesamten Lebensmittelsortiments ist von der Leistung von Bienen und vielen anderen Insektenarten abhängig. Ohne sie hätten wir sehr stark ausgedünnte Supermärkte – und dieses Problem träfe uns dann alle! Diese düstere Zukunftsvision zeigt, was uns blüht, wenn wir nicht unverzüglich gegensteuern. Auch als Nahrungsgrundlage für Fledermäuse und viele Vogelarten sind Insekten unersetzlich. Die EU hat sich endlich positioniert und in der letzten Woche drei für Wildbienen und andere Bestäuber gefährliche Gifte aus dem Verkehr gezogen. Die Bundesregierung legt ein Aktionsprogramm auf, das vor allem mehr Lebensraumschutz vorsieht. Auch wir in Niedersachsen wollen die Vielfalt der Insekten erhalten und fördern, indem wir verstärkt den Ursachen des Insektensterbens auf den Grund gehen, um dann mit geeigneten Maßnahmen gezielt gegenzusteuern. Verbraucherinnen und Verbraucher haben durch ihr Kaufverhalten mehr Einfluss, als sie denken: Saisonale, regionale und vor allem auch nachhaltig (biologisch) und somit umweltfreundliche Produkte sind gut für unsere Luft, das Wasser und die Böden. Nur mit vereinten Kräften können wir dem Insektensterben entgegenwirken.“

Die Aktion im PENNY-Markt wurde gezielt im Vorfeld des ersten Weltbienentags der Vereinten Nationen (20.5.) geplant. „Es ist paradox, dass vor allem die Landwirtschaft in hohem Maße von Insekten abhängig ist, beispielsweise für die Bestäubung der Kulturpflanzen oder für die biologische Schädlingsbekämpfung – und zugleich als einer der Haupttreiber ihres Verlustes gilt. Wenn also zukünftig die Bestäuber schützen wollen, ist ein Umdenken in der Landwirtschaft unausweichlich. Die heutige Penny-Aktion trägt dabei einen wichtigen Teil zur Bewusstseinsbildung bei. Schließlich kann man sich die Folgen des alarmierenden Insektenrückgangs nicht oft genug vor Augen halten, da nicht nur die menschliche Versorgung mit Lebensmitteln gefährdet wird, sondern auch das Funktionieren der Ökosysteme. Darüber hinaus wird am heutigen Tag einmal mehr deutlich, wie groß der Handlungsbedarf für das seitens der neuen Bundesregierung angekündigte Aktionsprogramm Insektenschutz ist“, mahnt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

„Die Artenzahl der Insekten hat sich in den vergangenen 20 Jahren drastisch reduziert. Besonders dramatisch ist aber der Rückgang der Individuenzahlen von bis zu 70 Prozent. Ursachen und Folgen dieses massenhaften Sterbens sind bisher nur ansatzweise erforscht. „Wir brauchen daher neben einem breiten öffentlichen Problembewusstsein ein bundesweites und einheitliches Insektenmonitoring. Nur so können wir rasch Handlungskonzepte entwickeln, um diesen Trend aufzuhalten und wieder umzukehren“, mahnt Dr. Gerlind Lehmann, Professorin für Evolutionäre Ökologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.


Die Aktion im PENNY-Markt in Langenhagen steht im Kontext der Nachhaltigkeitsstrategie der REWE Group, deren Schwerpunkt unter anderem seit rund zehn Jahren der Schutz der Biodiversität ist.

Seit 2010 beispielsweise engagieren sich in einem Gemeinschaftsprojekt der REWE Group (PENNY/REWE), Bodensee-Stiftung, BirdLife Österreich und dem NABU mittlerweile über 300 Landwirte in mehr als 20 Anbauregionen für den Schutz der Artenvielfalt im Apfelanbau in Deutschland und Österreich. 300 Hektar (entsprechen rund 420 Fußballfeldern) ein- und mehrjährige Blühflächen, über 5.500 Pflanzungen von Hecken, Bäumen und Sträuchern sowie über 2.000 Insekten-Nisthilfen bereichern heute Apfelplantagen und angrenzende Flächen, die das REWE Group Nachhaltigkeitslabel PRO PLANET unterstützen. Ab 2018 wird das Projekt auf Kartoffeln und weiteres Gemüse ausgedehnt.

Darüber hinaus wurden 6.000 Vogelnistkästen und Fledermausquartiere aufgehängt, 400 Totholzhaufen angelegt und über 1.000 Sitzstangen für Greifvögel aufgestellt. Nach der erfolgreichen Einführung des PRO-PLANET-Apfelprojektes in der Bodenseeregion erfolgte ab 2011 die Ausweitung auf weitere Anbaugebiete. Vom ökologischen Engagement profitieren auch die Obstbauern: Viele Vogelarten wirken als natürliche Helfer, weil sie schädigende Insekten oder Mäuse vertilgen. Wildbienen, Käfer, Fliegen und Schmetterlinge sichern zudem die Bestäubung der Apfelblüten. Das Projekt zeigt, dass Landwirtschaft und Naturschutz keine Gegensätze sein müssen: Im konventionellen Apfelanbau ist das Potential zur Förderung der biologischen Vielfalt groß.

PENNY erzielte 2017 allein in Deutschland mit rund 2.180 Filialen und 27.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 7,4 Milliarden Euro.

Für Rückfragen:
PENNY-Unternehmenskommunikation, Tel. 0221-149-1050, presse@penny.de

NABU-Pressestelle, Tel. 030-2849 84-1510, -1952, -1958, -1588, -1722, presse@NABU.de

Mehr Infos zur Kooperation von NABU und Rewe Group
- https://www.nabu.de/news/2018/05/24357.html


Quelle

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1722, Fax -2500



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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Gefleckter Weidenblattkäfer

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Turmfalken-Webcam im Thüringer Umweltministerium
Turmfalken-Webcam im Thüringer Umweltministerium
Turmfalken-Webcam im Thüringer Umweltministerium

13/14.05.2018

Aufzucht der Falken kann mitverfolgt werden


Es ist wieder soweit: Mit einer Webcam kann die Aufzucht von Turmfalken-Jungen im Dach des Thüringer Umweltministeriums „live“ mitverfolgt werden.

Bereits seit einigen Jahren bietet das Ministerium in der Erfurter Beethovenstraße einem Turmfalken-Pärchen ein Zuhause.

In den kommenden Tagen ist mit der Eiablage des Falkenweibchens zu rechnen. Im Vorjahr geschah dies bereits am 28. April. Nach ca. 4 Wochen Brutzeit schlüpfen die Jungen. Danach hat das Turmfalken-Pärchen viel zu tun, um ausreichend Nahrung zur Fütterung zu organisieren. Auf dem Speiseplan stehen überwiegend Kleinsäugetiere wie Mäuse, gelegentlich Kleinvögel und bei Nahrungsmangel auch Insekten wie Käfer und Regenwürmer. Ungefähr 35 Tage nach dem Schlüpfen haben die Jungvögel das Fliegen erlernt und können weitere 30 Tage später selbstständig jagen.

In Thüringen gibt es nach Angaben der Staatlichen Vogelschutzwarte Seebach rund 3 000 Turmfalkenpaare. Für Deutschland werden etwa 50 000 Turmfalkenpaare angenommen.

Hintergrund

Die Turmfalken (Falco tinnunculus) sind die in Mitteleuropa am häufigsten vorkommende Falkenart. Sie sind sowohl in naturnahen ländlichen Gebieten, als auch in den Städten zu finden. Turmfalken sind von Natur aus überwiegend Felsenbrüter. In menschlichen Siedlungen werden als Nistplätze auch Nischen und Hohlräume in oberen Stockwerken von Gebäuden angenommen. Die häufig genutzten Brutplätze an Kirchtürmen gaben den Turmfalken ihren deutschen Namen.

Turmfalken-Webcam
Auch in diesem Jahr wird die Aufzucht des Falkennachwuchses live per Webcam übertragen.

Hier geht`s zur Livecam

- www.thueringen.de/th8/tmuen/aktuell/neues/104319/index.aspx

Quelle/ Aufnahme

Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz
Pressesprecher Tom Wetzling
Beethovenstraße 3
99096 Erfurt

Tel.: (0361) 57 100 (Behördenzentrale)
Fax: (0361) 37 99 939
E-Mail: presse@tmuen.thueringen.de


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Bayerische Staatsforsten reduzieren Einschlag
Bayerische Staatsforsten reduzieren Einschlag
Bayerische Staatsforsten reduzieren Einschlag deutlich – 200.000 Festmeter Holz werden weniger eingeschlagen

13/14.05.2018

Vorsorge vor Überangebot an Borkenkäfer- und Sturmholz – Klimawandel in Bayerns Wäldern deutlich zu spüren

Regensburg, 11. Mai 2018
- Die Bayerischen Staatsforsten haben entschieden, den Holzeinschlag im laufenden Geschäftsjahr 2018 um 200.000 Festmeter zu reduzieren. Der geplante Holzeinschlag des größten deutschen Forstunternehmens beträgt nach der Reduzierung noch 4,75 Mio. Festmeter, mit der niedrigste Einschlag seit Gründung der Bayerischen Staatsforsten 2005. Dementsprechend wird sich auch der Gewinn der Staatsforsten von 54 Mio. Euro 2017 auf rund 26 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2018 halbieren.  

Die Rücknahme des Holzeinschlags vorwiegend für frisches Nadelholz begründet der Vorstandsvorsitzende der Staatsforsten Martin Neumeyer
mit dem durch den Klimawandel ausgelösten Überangebot auf dem deutschen und bayerischen Holzmarkt.  

Neumeyer: „Der Klimawandel hat in den vergangenen Jahren deutlich Spuren im Staatswald hinterlassen. Sturmereignisse wie Orkan Niklas im Jahr 2015 oder der Sturm Kolle 2017 sowie danach aufgetretene Borkenkäfervermehrungen haben große Schäden in den Wäldern Bayerns verursacht – vor allem in fichtendominierten Waldbeständen. Im Januar 2018 folgte Orkantief Friederike, das rund 10-12 Mio. Festmeter Holz in der Mitte und im Norden Deutschlands geworfen oder gebrochen hat.“  

Der wärmste Aprilmonat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, den wir in diesem Jahr zu verzeichnen hatten, führe aktuell zu einem hohen Befall durch den Borkenkäfer bereits sehr früh im Jahresverlauf. Die Vorbelastung der Wälder sei mit hohen Borkenkäfermengen aus den vergangenen Jahren wegen überdurchschnittlich warmer Witterung und Sturm bereits hoch. Die Staatsforsten rechnen deshalb auch für 2018 mit einer sehr angespannten Borkenkäfersituation und erhebliche Mengen Schadholz, die aus Staats-, Privat- und Kommunalwäldern auf den Holzmarkt drängen und den Holzabfluss aus den Wäldern verlangsamen werden. Belastend kommt hinzu, dass etliche Sägewerke im Süden Deutschlands und auch in Österreich sich aktuell zu nicht unerheblichen Teilen mit günstig angebotenem Friederike-Sturmholz aus Mittel- und Norddeutschland versorgen.  

Nachdem sich bei der sich zuspitzenden Borkenkäferlage und der großen sich am Markt befindlichen Holzmenge derzeit bereits Stockungen im Holzabfluss bemerkbar machen, haben jetzt die Staatsforsten mit einer spürbaren Reduzierung des Einschlags reagiert. Als öffentliches Unternehmen sehen sich die Staatsforsten auch in der Verantwortung für die vielen privaten und kommunalen Waldbesitzer, die vom Klimawandel in gleicher Weise betroffen sind. Neumeyer: „Die Reduzierung des Einschlags bedeutet aktives und präventives Handeln, folgt dem Vorsorgeprinzip und ist ein solidarischer Beitrag zur Entlastung der Holzmärkte und zur Entspannung der Waldschutzsituation. Die gravierenden Auswirkungen des Klimawandels und seiner Folgen auf den Wald haben auch einen direkten Einfluss auf die Geschäftszahlen der Bayerischen Staatsforsten.“  

Als Reaktion auf den Klimawandel setzen die Bayerischen Staatsforsten ein Maßnahmenpaket um: Wichtigste Maßnahme ist ein forcierter Waldumbau. Bereits seit Jahren bereiten die Förster der Bayerischen Staatsforsten den Wald auf die Klimaveränderung vor, indem sie mehr klimatolerante Laub- und Nadelwälder schaffen. Der Anteil der trockenheits- und sturmempfindlichen Fichte geht dabei zurück, der Anteil von Laubbäumen und Tanne steigt. Der Waldumbau hat zum Ziel, strukturreiche und artenreiche Mischwälder zu schaffen, die dann weniger anfällig für Stürme und Borkenkäfer sind. Weitere Maßnahmen sind ein aktives Borkenkäfermanagement wie etwa das schnelle Auffinden befallener Fichten mit Hilfe einer GPS-gestützten Borkenkäfer-App und die Nasslagerung von Sturm- und Borkenkäferholz zur Qualitätssicherung und temporären Entlastung des Holzmarktes.  

Die Folgen des Klimawandels sind in Bayerns Wäldern bereits deutlich spürbar. Badewetter und Waldbrandgefahr im April: Mit Temperaturen von fast 30 Grad und im Schnitt fast fünf Grad Celsius mehr als normal hat der April 2018 nicht nur einen neuen Rekord seit Beginn der Wetteraufzeichnungen aufgestellt, sondern auch gravierende Folgen für Wald und Forstwirtschaft. Seit 2014 gibt es eine spürbare Zunahme von Sturmereignissen: Im Bayerischen Wald wütete im Spätsommer 2017 Orkan „Kolle“, im Januar 2018 im Spessart sogar ein Tornado bei Sturm „Burglind“ und nur zwei Wochen später sorgte Orkan „Friederike“ für rund 10-12 Mio. Festmeter Schadholz in West- und Mitteldeutschland. In den letzten vier Jahren sind allein im bayerischen Staatswald durch Windwurf 2,56 Mio. Festmeter Sturmholz angefallen. Dazu werden die Sommer wärmer und trockener, was die Ausbreitung des Borkenkäfers begünstigt.

Quelle
Bayerische Staatsforsten AöR


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Immenkäfer - befällt vor allem die Nester von Mauerbienen und Blattschneiderbienen. Die Larven fressen den Pollenvorrat sowie die Bienenbrut.

Mehr zum Immenkäfer auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&id=58336



Artenschutz in Franken® wird diesjährig einige Projekte zum Wildbienenschutz mit den Bayerischen Staatsforsten AÖR umsetzen um auf die Bedeutung, jedoch auch um auf die vielfach prekäre Situation dieser Insekten hinzuweisen.

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Gen-Analyse liegt vor
Gen-Analyse liegt vor
Gen-Analyse zur Wolfsattacke in Bad Wildbad am 29./30. April liegt vor

13/14.05.2018

Schafe wurden vom selben Wolf gerissen, der schon im November 2017 in der Region nachgewiesen werden konnte

Die Wolfsattacke auf eine Schafherde in Bad Wildbad Ende April ist vom selben Tier verübt worden, das bereits mehrmals in der Region um Bad Wildbad nachgewiesen werden konnte. Bei der Attacke waren 44 Schafe getötet worden.


Bei dem Wolf handelt es sich um ein männliches Einzeltier, das aus Norddeutschland nach Baden-Württemberg gekommen ist und unter dem Kürzel GW 852m geführt wird. Erstmals wurde er im Nordschwarzwald Ende November 2017 nachgewiesen.

„Nachdem dieser Wolf jetzt über fast ein halbes Jahr die Region offenbar nicht verlassen hat, müssen wir davon ausgehen, dass er hier sesshaft geworden ist“, sagte Umweltminister Franz Untersteller heute (09.05.) in Stuttgart.

Umweltminister Franz Untersteller: „Wir stellen uns darauf ein, dass der Wolf im Nordschwarzwald sesshaft wird.“

Daraus folge, dass in Kürze um die bekannten Rissstellen des Wolfes herum ein Gebiet mit einem Durchmesser von rund 60 Kilometern ausgewiesen werde, in dem erhöhte Anforderungen für den Herdenschutz gelten. Deren fachgerechte Erfüllung ist dann Voraussetzung, um bei einem Wolfsangriff Entschädigungszahlungen für gerissene Nutztiere zu erhalten.

„Während bislang galt, dass wir entschädigen ohne Bedingungen an den Herdenschutz zu stellen, knüpfen wir Entschädigungszahlungen künftig an einen ausreichenden Herdenschutzzaun. Das ist für alle eine Umstellung, und es ist sicher auch mit Mühen und Aufwand verbunden“, sagte Untersteller.

Eine Ausnahme von den strengen Schutzvorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes zuzulassen und den Wolf im Nordschwarzwald zu töten, sei aber auch nach dem tragischen Vorfall in Bad Wildbad keine Alternative, betonte der Minister. „Erst wenn es einem Wolf gelänge, wiederholt ausreichend gesicherte Herden anzugreifen, oder wenn er für Menschen gefährlich zu werden droht, könnte die Ausnahmeregel vom Tötungsverbot im Bundesnaturschutzgesetz greifen.“

Das Land werde die Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter massiv unterstützen, damit sie mit der neuen und schwierigen Situation eines sesshaften Wolfs fertig werden, kündigte der Minister an. Am wichtigsten sei, dass die Region zugleich auch zum Fördergebiet für Herdenschutzmaßnahmen werde. „Das heißt, dass die vorgeschriebenen Elektrozäune, das nötige Weidezaungerät, sowie Litzen und Erdungsstäbe zum größten Teil erstattungsfähig sind. 90 Prozent der Kosten übernimmt das Land.“

Bereits vor einigen Tagen hatte das Umweltministerium bekannt gegeben, dass die Mindesthöhe für die Schutzzäune 90 Zentimeter betragen muss. Damit bewegt sich Baden-Württemberg am unteren Ende der offiziellen Empfehlung, die 90 – 120 Zentimeter vorgibt. Die Umzäunung muss überdies lückenlos und untergrabungssicher installiert sein. Um die Herdenschutzanforderungen zu erfüllen, haben die Nutztierhalterinnen und -halter sechs Monate Zeit, nachdem das Gebiet ausgewiesen wurde.

Die Herdenschutzanforderungen, präzisierte der Minister, gelten im Übrigen nur für Schafe, Ziegen und zu Nutzzwecken gehaltenem Gehegewild. Sie gelten nicht für Rinder und Pferde: „Übergriffe auf Rinder und Pferde sind so selten, dass der Aufwand, sie zu umzäunen, in keinem Verhältnis zum Risiko steht. Das zeigen Erfahrungen zum Beispiel aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt“, sagte Untersteller. Auch die Entschädigungszahlungen für getötete Rinder und Pferde nach einer Wolfsattacke seien deshalb weiterhin nicht an erhöhte Schutzanforderungen geknüpft.
Weitere Informationen

Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf
- https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/

Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter

- https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/biologische-vielfalt-erhalten-und-foerdern/artenschutz/wolf/hinweise-nutztierhalter/

Handlungsleitfaden: Die Rückkehr des Wolfes [01/18; 1,55 MB]
Zum Herunterladen

- https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/2_Presse_und_Service/Publikationen/Umwelt/Naturschutz/Rueckkehr_des_Wolfes.pdf


Quelle/Darstellung

Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

+49 (0)711 126-0

+49 (0)711 126-2881

poststelle@um.bwl.de


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Kindergärtner entdecken den Steinbock
Kindergärtner entdecken den Steinbock
Kindergärtner entdecken den Steinbock

12/13.05.2018

Der Schweizerische Nationalpark durfte im vergangenen Winter insgesamt 16 Kindergärten aus dem ganzen Engadin zur traditionellen Winteraktivität im Nationalparkzentrum begrüssen.

Im Fokus stand dieses Jahr der Steinbock.


In den letzten 16 Jahren durften über 7000 Kinder aus der Region von den Naturbildungsangeboten des Schweizerischen Nationalparks (SNP) profitieren.
Im vergangenen Winter haben 16 Kindergärten aus fast allen Engadiner Gemeinden die Gelegenheit genutzt, um sich mit dem faszinierenden Steinbock auseinanderzusetzen.

Dies aus aktuellen Anlass: Die derzeitige Sonderausstellung «Entführungen: Kunst, Wissenschaft und die DNA des Steinbocks» ist eine Hommage an den legendären König der Alpen. Inspirieren von der Ausstellung liessen sich auch die Naturpädagogen und SNP-Mitarbeiter Stefan Triebs und Anna Mathis.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=99694

©Foto:
SNP/Hans Lozza

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Hans Lozza
Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
081 851 41 11
lozza(at)nationalpark.ch


Quelle

Schweizerischer Nationalpark
Schloss Planta-Wildenberg
CH-7530 Zernez

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Mehr zum Steinbock auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22445

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Grenzgänger Schwein
Grenzgänger Schwein
Grenzgänger Schwein

11/12.05.2018

WWF warnt vor Schweinezaun an dänisch-deutscher Grenze

In einem gemeinsamen, offenen Brief an Politiker in Dänemark und Deutschland warnen die nationalen WWF-Organisationen der betreffenden Länder
vor dem geplanten Schweinezaun an der Grenze. Um eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, prüft Dänemark derzeit den Bau einer solchen Anlage. So sollen Wildschweine am Grenzübertritt gehindert werden. Der WWF bezweifelt nicht nur die Wirksamkeit dieses Vorhabens, sondern warnt zugleich vor einer gravierenden Barriere für andere Wildtiere und einer Zerschneidung von Schutzgebieten.

„Es kann als wahrscheinlicher angesehen werden, dass die Schweinepest durch menschliche Nachlässigkeit in Zuchtbetriebe gelangt, als durch Wildschweine. Der Zaun wäre lediglich eine Barriere, die mitten durch zahlreiche Naturschutzgebiete führt – inklusive des Wattenmeers, das als UNESCO-Welterbe von internationaler Bedeutung ist. Vom Feldhasen bis zum Rotwild wären zudem zahlreiche Tierarten davon betroffen“, kritisiert Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland und einer der Unterzeichner des Briefes, der auch an Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck geschickt wurde.

„Der geplante Grenzzaun wird wichtige Naturräume durchschneiden. Wir fürchten, dass er die ökologischen Funktionen der Gebiete beeinträchtigen und Populationen wilder Säugetiere teilen wird. Zäune sind ein zunehmendes Problem in der Natur und Dänemark sollte dieses Problem nicht noch verstärken“, so Heinrich weiter. Der WWF Dänemark und der WWF Deutschland forderten die dänische Regierung auf, den Bau des Grenzzauns zu überdenken und sich stattdessen auf den maßgeblichen "menschlichen Faktor" zu konzentrieren. Um die Afrikanischen Schweinepest einzudämmen, brauche es etwa die Desinfektion von Fahrzeugen, die Vermeidung von Lebensmittelmüll in der Natur und Aufklärungsarbeit von Fahrern und Jägern. Nicht zuletzt würden, so die WWF-Einschätzung, die intelligenten Wildschweine schnell Lücken wie Straßen und Wege in dem Zaun entdecken, diesen untergraben oder schlicht schwimmend auf die andere Seite der Grenze gelangen.

KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de

Quelle

WWF

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In der Aufnahme von Johannes Rother
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Die Schweinepest verbreitet sich eher durch menschliche Nachlässigkeit als durch Wildschweine

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NABU: Bestätigter Wolfsriss in Baden-Württemberg ..
NABU: Bestätigter Wolfsriss in Baden-Württemberg zeigt Wichtigkeit des Herdenschutzes

11/12.05.2018

Miller: Alle Bundesländer müssen Weidetierhalter in Herdenschutz fit machen - schon bevor sich ein Wolf niederlässt
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Berlin –
Bei dem Übergriff eines Wolfes auf eine nicht vollständig eingezäunte Schafherde am 30. April 2018 in Bad Wildbad, Nordschwarzwald, ist mit einem Gentest nachgewiesen worden, dass dieser Wolf Deutschland fast vollständig von Norden nach Süden durchquert hat. Aufgrund wiederholter Nachweise des Wolfes in der Region ist davon auszugehen, dass sich das Tier im Nordschwarzwald niedergelassen hat. Dort soll nun das erste Wolfsvorkommensgebiet in Baden Württemberg ausgewiesen werden. Damit verbunden sind erhöhte Anforderungen an den Herdenschutz und Fördermaßnahmen für Weidetierhalter zum Schutz der Nutztiere vor Wolfsübergriffen.

Der Bundesverband Berufsschäfer und der NABU-Bundesverband begrüßen die schnelle Reaktion des Baden-Württembergischen Umweltministeriums. „Dies zeugt von dem Bewusstsein, dass eine Nachbarschaft von Mensch, Weidetierhaltung und Wolf klarer Regeln und echter Lösungen bedarf, um zu gelingen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

„Die Unterstützung der Weidetierhalter im Herdenschutz ist ein fundamentaler Baustein für eine artenreiche Kulturlandschaft, die für alle Tiere und Pflanzen einen Lebensraum bietet“, so Günther Czerkus, Vorsitzender des Bundesverbandes Berufsschäfer.

Die erfolgreiche Wanderung des Wolfes von der Lüneburger Heide bis in den Schwarzwald belegt, dass jederzeit fast überall in Deutschland ein Wolf auftauchen kann. Lässt er sich nieder, wird auch eine weit von bekannten Wolfsvorkommen entfernte Region schlagartig zum Wolfsgebiet. Der Bundesverband Berufsschäfer und der NABU-Bundesverband appellieren daher an alle Bundesländer, finanzielle und praktische Unterstützungen für den Herdenschutz vorzuhalten. „Zudem ist es wichtig, mit der Information und Schulung der Weidetierhalter zum Thema Herdenschutz zu beginnen, bevor sich ein Wolf niederlässt“, so Miller. „Statt sich jedoch für praktikablen und innovativen Herdenschutz einzusetzen verstrickt sich die Bundesregierung in einem Kompetenzstreit zwischen Landwirtschaft und Umwelt. Die Forderungen nach einer Bejagung des Wolfes sind nicht nur EU-rechtswidrig, sondern lösen keinerlei Probleme. Es ist nicht entscheidend, ob ein oder zehn Wölfe in einem Gebiet vorkommen, am Herdenschutz führt kein Weg vorbei.“

Der Bundesverband Berufsschäfer und der NABU-Bundesverband fordern die Bundesregierung auf, endlich die Versäumnisse der letzten Jahre in Sachen Herdenschutz nachzuholen und sich für die Belange der Weidetierhalter stark zu machen.

Für Rückfragen:
Markus Bathen, NABU-Wolfsexperte, Mobil +49 (0)172-6453537, E-Mail: Markus.Bathen@NABU.de

Claudia Grünewald, NABU-Artenschutzexpertin, Mobil +49 (0)173-2029531, E-Mail: Claudia.Gruenewald@NABU.de

Andreas Schenk, Pressesprecher Bundesverband Berufsschäfer, Mobil +49 (0)152-34562709, E-Mail: Andreas.Schenk@Berufsschaefer.de


Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


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Artenschutz geht moderne Wege
Artenschutz geht moderne Wege
Artenschutz geht moderne Wege

11/12.05.2018

Franken. Das praktischer Artenschutz auch an den Achsen der Mobilität sichtbar werden kann zeigen Artenschutz in Franken® und die Autobahndirektion Nordbayern
seit vielen Jahren eidrucksvoll. Nicht ohne Grund wurde die Direktion mit ihrem Engagement in 2012 durch unseren Verband mit einem Protection of Species Award - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=43135 gewürdigt.

Und diese mehr als gelungene Zusammenarbeit setzen wir seit Jahren intensiv fort. Auch in 2018 werden wir daher gemeinsame Projekte ins Leben rufen um die Bedeutung von Baukörpern, die uns als Gesellschaft die Möglichkeit eröffenen mobil zu bleiben, im Intresse des Artenschutzes zu verdeutlichen.

Mehr zu gemeinschaftlichen Projekten:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=30540
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=62113
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=32385

In der Aufnahme
- Montierte Nisthilfen werden an "Kunstfelsen" gerne angenommen - eine große Chance der Arterhaltung für auch auf Bauwerke geprägte Arten.


Ausgezeichnet - Projekt erhält Prädikat
Ausgezeichnet - Projekt erhält Prädikat
„Deutschlands Wilde Bienchen“ erhält Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

10/11.Mai 2018

Das Projekt „Stelen Bundesdeutscher Biodiversität – Deutschlands Wilde Bienchen“ wurde am 09.Mai 2018 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Auszeichnung wurde von Herrn Thomas Silberhorn Parlamentarischer Staatssekretär, MdB im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.


„Deutschlands Wilde Bienchen“ ist ein gemeinschaftliches, innovatives, höchst anspruchsvolles und in dieser Form wohl in ganz Deutschland einmaliges Projekt zur konkreten Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie der Vermittlung einer höchst lebendigen Umweltbildung. Kooperativ umgesetzt wurde dieses am Projektbaustein in Burgwindheim von den Projektpartnern,dem Verband Artenschutz in Franken®, dem Markt Burgwindheim, der Umweltstiftung Greenpeace und dem Kindergarten Burgwindheim. Neben konkretem Artenschutz zielt das Projekt auch und gerade darauf ab, auch außerhalb von Bildungszentren möglichst viele Menschen zu diesem äußerstwichtigen Thema zu erreichen.

Mehr zum Thema:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=99404

Mehr zum Projektbaustein in Burgwindheim
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86540

Mehr zum Projekt "Deutschlands Wilde Bienchen"

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85364

In der Aufnahme
ThomasSilberhorn ( 2.v.r) übergab am 09.05.2018 bei strahlendem Sonnenschein den Bundespreis an die nicht weniger strahlenden Preisträger. v.l. Dekan, Pfarrer Albert Müller, Thomas Artur Köhler ( Artenschutz in Franken®), Heinrich Thaler ( 1. Bürgermeister des Marktes Burgwindheim ) und Erika Neff ( Kindergartenleitung ).

... ERHALT DES PFUHLER RIEDES
... ERHALT DES PFUHLER RIEDES
BUND NATURSCHUTZ KÄMPFT FÜR DEN ERHALT DES PFUHLER RIEDES

10/11.05.2018

GERICHTSVERHANDLUNG ZUM AUTOBAHNGLEICHEN AUSBAU DER B10 BEI NEU-ULM VOR DEM BAYERISCHEN VERWALTUNGSGERICHTSHOF


Am Dienstag, den 8. Mai ab 10.00 Uhr verhandelt der bayerische Verwaltungsgerichtshof in München die Klage des BUND Naturschutz
und eines Landwirtes gegen den Ausbau der B10 bei Neu-Ulm. Die Klage wird von der „Bürgerinitiative Pfuhler Ried“ unterstützt.

„Ein autobahngleicher Ausbau der B10 durch das Pfuhler Ried zerstört letzte naturnahe Landschaften im ohnehin schon stark zersiedelten Großraum Neu-Ulm“, so Wolfgang Döring, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Neu-Ulm. „Wir hoffen, mit dem Gerichtsverfahren eine deutliche Reduzierung des Querschnitts erreichen zu können.“

Walter Zerb, der Sprecher der Bürgerinitiative Pfuhler Ried  macht deutlich: "Um die Probleme an der B 10  zu lösen bedarf es nicht des völlig überdimensionierten, umweltschädlichen vierspurigen Ausbaus. Eine viel schnellere und umweltschonende Abhilfe wäre kurzfristig möglich. Sie könnte mit der Beseitigung der Ampeln  an der Einmündung der Breitenhofstraße und an der A7 erreicht werden, verbunden mit dem Ausbau der Auffahrten zur A7 zum vollen Kleeblatt."

Richard Mergner, BN- Landesvorsitzender ergänzt: „Solche Projekte verdeutlichen, warum das geplante Volksbegehren gegen den Flächenfraß in Bayern sinnvoll ist. Völlig überdimensionierte Projekte  wie der B10-Ausbau wären mit einem erfolgreichen Volksbegehren in Zukunft hoffentlich nicht mehr möglich“.

Der BUND Naturschutz lehnt des Ausbau der B10 zwischen Neu-Ulm und der Auffahrt Burlafingen ab, weil mit dem Ausba
u

   1. ein erheblicher Verlust von landwirtschaftlichen und naturnahen Flächen verbunden ist,
   mehr Verkehr verursacht und damit mehr Lärm, Schadstoff- und Klimagasausstoß gerade im Stadtgebiet von Neu-Ulm bewirkt,erhebliche negative Auswirkungen auf seltene Arten, wie den stark gefährdeten Kiebitz einhergehen,die Erholungsqualität im Pfuhler Ried noch mal zusätzlich stark beeinträchtigt wird.

Das Pfuhler Ried ist ein Niedermoorgebiet südöstlich von Neu-Ulm, in das in der Vergangenheit leider auch schon massiv eingegriffen wurde.
Einerseits durch Gewerbegebietsausweisungen der Stadt Neu-Ulm, andererseits durch den Neubau der B10 Anfang der 2000er Jahre. Trotzdem sind in dem Gebiet noch naturnahe Bereiche vorhanden, die zum einen ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bewohner der Stadt Neu-Ulm darstellen, zum anderen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bieten. So brütet hier noch der Kiebitz und die Feldlerche. Beides Bodenbrüter, die in den vergangenen Jahren bayernweit starke Bestandsrückgänge wegen der Zerstörung Ihres Lebensraumes zu erleiden hatten.

Durch den autobahngleichen Ausbau der B10 würde es zu mehr als einer Verdreifachung der heutigen Fahrbahnbreite kommen auf 31m kommen.

Der BUND Naturschutz wird mit einer Pressemitteilung über den Ausgang der Klage informieren, sofern am Tag der Verhandlung schon eine Entscheidung bekannt gegeben wird.

Für Rückfragen:

Thomas Frey, Regionalreferent für Schwaben
089 / 548298-63, 0160-95501313
thomas.frey@bund-naturschutz.de
Downloads

PM_FA_12_18_Gerichtsverhandlung_B10_Neu_Ulm.pdf

- https://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/Presse_und_Aktuelles/Pressemitteilungen/2018/Verkehr/PM_FA_12_18_Gerichtsverhandlung_B10_Neu_Ulm.pdf


Quelle

BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

BUND
Fachabteilung für Südbayern
Pettenkoferstr. 10a
80336 München
Tel. 089/548298-63
Fax 089/548298-18
fa@bund-naturschutz.de
www.bund-naturschutz.de
Kreisgruppe Neu-Ulm
Landstraße 35
89284 Pfaffenhofen
Tel: 0 73 07 / 2 96 94
Fax: 0 73 07 / 2 96 94
BundNatNU@aol.com
www.neu-ulm.bund-naturschutz.de
Neu-Ulm/München,
04.05.2018
PM 12/18/FA  
Verkehr


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Frühe Adonislibelle .. und wer ganz genau hinsieht der wird eine "Miniraupe" entdecken die es sich schmecken lässt ..

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Veranstaltungen zum Weltzugvogeltag
Veranstaltungen zum Weltzugvogeltag
Veranstaltungen zum Weltzugvogeltag im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

10/11.05.2018

Die Nationalpark-Rangerinnen und -Ranger sowie der Mellumrat e. V. und das Nationalpark-Haus Wangerooge laden anlässlich des Weltzugvogeltages zur Vogelbeobachtung ein.


Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer liegt im Zentrum des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer, welches jedes Jahr von etwa 10-12 Millionen Zugvögeln auf dem ostatlantischen Zugweg als Rastgebiet genutzt wird. Hier tanken die Vögel ihre Energiereserven nach der kräftezehrenden Reise zwischen dem Überwinterungs- und dem Brutgebiet auf. Vor allem während des Frühjahrs- und Herbstzuges ist das Wattenmeer daher ein sehr guter Beobachtungsort.

Wer selbst einmal sehen möchte, welche Vogelarten sich in den Salzwiesen und auf den Watten tummeln, ist herzlich eingeladen, dies am Sonntag, den 13. Mai im Rahmen des Weltzugvogeltages zu tun. Die Nationalpark-Rangerinnen und Ranger begrüßen, quasi als kleinen Vorgeschmack auf die 10. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer im Oktober, bereits jetzt alle Interessierten, egal ob Profi oder Laie, zum „Vogelkiek“ entlang der Festlandküste und auf den Inseln. Auf Wangerooge lädt der Mellumrat e.V. gemeinsam mit dem Nationalpark-Haus Wangerooge bereits am Samstag, den 12. Mai zum gemeinsamen Beobachten ein. Wer ein eigenes Fernglas hat, darf dieses gerne mitbringen, Spektive und Bestimmungsliteratur stehen an allen Standorten zur Verfügung.

Orte & Uhrzeiten
Vogelkiek am Samstag, 12. Mai

   Wangerooge: Aussichtsplattform im Inselosten, 10:00 – 16:00 Uhr

Vogelkiek am Sonntag, 13. Mai

   Cuxhaven/Wurster Küste: Vogelbeobachtungsturm Duhner Heide, 10:00 - 14.00 Uhr
   Butjadingen: Vogelbeobachtungshütte Langwarder Groden, 10:00 - 14:00 Uhr
   Harlingerland: Friedrichsgroden, Höhe Binnenpütten, 9:00 - 11:30 Uhr
   Norden: Beobachtungshütte am Osthafen in Norddeich, 10:00 - 15:00 Uhr
   Spiekeroog: Molenspitze, Hafen Spiekeroog, 9:30 - ca. 12:00 Uhr
   Langeoog: Beobachtungshütte Osterhook, 11:00 - 15:00 Uhr
   Baltrum: Sportbootshafen, Watteinsieg, 10:00 - 14:00 Uhr
   Norderney: Südstrandpolder (Vogelbeobachtungshütte und Sielteich), 11:00 - 15:00 Uhr
   Juist: Hafendeich, 10:30- 13:00 Uhr
   Borkum: Tüskendörsee am Sieltor, 9:00-12:00 Uhr

In der Aufnahme
- „Vogelkiek“ im Nationalpark für Groß und Klein.
Foto: Swaantje Fock/Nationalpark-Haus Spiekeroog

Quelle/Foto
Nationalpark Wattenmeer
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Artenschutz in Franken®

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Erneute Aktionen gegen Eichenprozessionsspinner
Erneute Aktionen gegen Eichenprozessionsspinner
Brandenburg: Erneute Aktionen gegen Eichenprozessionsspinner

09/10.05.2018

Potsdam / Rathenow -
Im Westen von Brandenburg hat am Montag wieder die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners begonnen.

Mehr zum Thema

- https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Brandenburg-Erneute-Aktionen-gegen-Eichenprozessionsspinner_article1525755931.html?utm_source=Newsletter08052018&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

Quelle
Proplanta

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch - Pfaffenhütchen Gespinnstmotte .. und er schreibt dazu ...


- Die Gespinste sind oft sehr groß und die Raupen schaffen es einen Strauch kahl zu fressen.  Da sie sich aber schon jetzt, um diese Zeit verpuppen, schafft es die Pflanze noch mal durch zu treiben.
Dieses Jahr habe ich noch kein Pfaffenhütchen gesehen, das nicht befallen wäre.


Die Wilden Bienchen von Prölsdorf
Die Wilden Bienchen von Prölsdorf
Die Wilden Bienchen von Prölsdorf

08/09.05.2018

Prölsdorf/Unterfranken.
Das Sterben der Insekten schreitet in erschreckendem Ausmaß voran. Anlass sich auf sehr breiter Basis dafür einzusetzen den für uns so wichtigen Wildbienen auch innerhalb der breiten Gesellschaft erneut den Stellenwert zukommen zu lassen den sie verdienen.

Denn ohne die Bestäubungsleistung dieser Tiere wird es für die uns nachfolgende Generation nicht leicht werden das gewohnte Leben zu führen. Das Projekt "Die Wilden Bienchen vom Steigerwald" welches wir an verschiedenen Einrichtungen in Unter- Ober - und Mittelfranken durchführen möchte hier sichtbare Zeichen setzen, sich erneut dem konkreten Artenschutz zu widmen.

Die direkte Einbindung der uns nachfolgenden Generation ist dabei ein wichtiges Tool, denn die Jünsten müssen ihre Sinne für die Umwelt schärfen um die Zusammenhänge in der Umwelt erfassen zu können.

In einem ersten Schritt wurden nun auch am Kindergarten in Prölsdorf nun einige spezielle Wildbienenniststeine durch die Gemeinde Untersteinbach installiert.

Bürgermeister M. Bäuerlein ließ es sich nicht nehmen hier selbst aktiv ( 2. von rechts ) zu werden.Das Projekt zielt auch keinersfalls darauf ab "Schuldige" für die zunehmend prekäre Insektensituation in Deutschland zu finden, sondern gemeinsam nach Lösungen zu suchen wie diese bedenkliche Situation entschärft werden kann.

Denn hier sind breite Schichten gefordert und nicht nur einige weinige Gruppen.

In einem nachfolgend anstehenden Umweltbildungsbaustein ( wir werden berichten ) sollen die Kinder ( und auch Erwachsene ) in spielerischer Form an das Thema Wildbienen herangeführt werden. Artenschutz in Franken® engagiert sich hier höchst umfangreich und wir immer vollkommen ehrenamtlich und unabhängig.

Begleiten Sie das Projekt auf unserer Internetpräsenz unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99621


Umweltstiftung Greenpeace besucht Projekte
Umweltstiftung Greenpeace besucht Projekte
Umweltstiftung Greenpeace besucht gemeinsame Projekte

07/08.05.2018

Franken.
Am vergangenen Wochenende besuchte die Geschäftsführung der Umweltstiftung Greenpeace, Frau Melanie Stöhr mit ihrem Team unseren Verband um sich die Entwicklung der verschiedenen Gemeinschaftsprojekte zu besehen.

Der Vorsitzende des Artenschutz in Franken®, Herr Thomas Artur Köhler ließ es sich nicht nehmen die Gäste, die aus Hamburg angereist waren persönlich zu begrüßen. Innerhalb 7 Stunden wurden verschiedene ( regional sehr eng beieinander liegende) Projekte besehen.

Die Projektreihen als solche sprachen für sich, da viele der anzusprechenden Arten aktuell an den Projektorten anzutreffen waren!

Artenschutz in Franken® bedankt sich auf diesem Weg bei der Umweltstiftung Greenpeace für die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Akzeptanz der verschiedenen Projekte durch die anzusprechenden Arten zeigt auch deren hohe Qualität.

Eine Auswahlreihe:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86540
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82142
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=62848
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=52344
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=71832


Wer wird Gartentier des Jahres 2018?
Wer wird Gartentier des Jahres 2018?
Wer wird Gartentier des Jahres 2018?

06/07.05.2018

Die Heinz Sielmann Stiftung bittet zur Abstimmung
- gesucht wird das beliebteste Gartentier des Jahres 2018. Vom 30. April bis zum 10. Juni kann online abgestimmt werden. Mit der Aktion möchte die Stiftung auf den dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft hinweisen.

Mehr zum Thema

- https://www.sielmann-stiftung.de/news/


Quelle

Heinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalsich
- Schattenbinden-Weißspanner

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Mehr Punkte für Russland
Mehr Punkte für Russland

Mehr Punkte für Russland

05/06.05.2018

Neue Bestandszahlen Amur-Leoparden: Wieder über 100 Exemplare

Um die Jahrtausendwende stand der Amur-Leopard kurz vor dem Aussterben. Doch der „seltensten Großkatze der Welt“
geht es inzwischen wieder besser. Neue Untersuchungen zeigen: Die Zahl der Leoparden steigt kontinuierlich an. 103 Exemplare fanden sich auf den Kamerafallenbildern bei der jüngsten Auswertung im April 2018. 19 davon sind Jungtiere. Damit hat sich die Population im russischen Fernen Osten gegenüber der letzten umfassenden Zählung vor drei Jahren um über 30 Exemplare erhöht. Das stabile Wachstum der Population setzt sich somit fort.

Die aktuellen Ergebnisse des Monitorings wurden durch den Leopardovy Nationalpark veröffentlicht. Der Park beherbergt 85 Prozent der Population. Hier wurde mit Hilfe des WWF das dichteste Netz von Kamerafallen in ganz Russland aufgebaut.

„Die neuen Bestandszahlen zeigen, dass die intensiven Schutzbemühungen nicht umsonst waren. Der Amur-Leopard entfernt sich einen kleinen Schritt weg vom Abgrund der Ausrottung. Trotzdem ist der Bestand auch jetzt leider immer noch viel zu gering für eine stabile Population“, sagt WWF-Experte Markus Radday.

Die Amur-Leoparden leben im Grenzgebiet von Russland und China. Zu schaffen machen ihnen vor allem der Verlust von Lebensraum, Nahrungsmangel und Wilderei. Der WWF kämpft gemeinsam mit Institutionen vor Ort für die Umsetzung der Schutzbestimmungen, sowie für ein Auswilderungsprogramm von Amur-Leoparden.

In der Aufnahme des WWF
Amur Leopard - Foto-David Lawson WWF-UK

Quelle/ KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de

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Artenschutz in Franken®

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Richard Mergner neuer Vorsitzender des BUND Naturschutz
Richard Mergner neuer Vorsitzender des BUND Naturschutz
Richard Mergner ist neuer Vorsitzender des BUND Naturschutz

05/06.05.2018

Im Rahmen der Delegiertenversammlung 2018 in Eichstätt wurde am 28. April Richard Mergner zum neuen Vorsitzenden des BUND Naturschutz
(BN) gewählt. Er folgt damit Hubert Weiger nach, der zur Mitte der Wahlperiode sein Amt niederlegte und einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt wurde.

Mehr zum Thema
- https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/richard-mergner-ist-neuer-vorsitzender-des-bund-naturschutz.html?no_cache=1&cHash=7ea00985975790c4c0e2bdc92aa0a70c


In der Aufnahme
- Stellvertretender BN-Vorsitzender Sebastian Schönauer, erster Vorsitzender Richard Mergner, Umweltminister Marcel Huber, Ehrenvorsitzender Hubert Weiger (Fotos: Toni Mader/BN).


Quelle / Aufnahme
BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


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Artenschutz in Franken®

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Freistellungen verborgener (Stein)- Formationen
Freistellungen verborgener (Stein)- Formationen

Freistellungen verborgener (Stein)- Formationen

05/06.05.2018

Steigerwald.
Mit großer Freude und entsprechender Hochachtung über die Weitsicht der Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach erkannten wir im April die Freistellung von interessanten (bislang verborgener) Strukturen.

Wie bereits an anderer Stelle gemeinsam auch mit Artenschutz in Franken® praktiziert, schaffen die Bayerischen Staatsforsten
derzeit Hotspots der Biodiversität. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag. Denn um die Sektoren freizustellen, bedarf es der vorherigen Entnahme von Gehölzstrukturen.

Zugegeben es handelt sich hier meist um Gehölze die für die Artenvielfalt als vielfach unbedeutend angesehen werden können.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=99557


Wilde Nationalparkfilme gesucht
Wilde Nationalparkfilme gesucht
Wilde Nationalparkfilme gesucht

04/05.05.2018

Videowettbewerb für Schulklassen, Jugendliche und Erwachsene - Beste Clips landen auf Kinoleinwänden

Neuschönau/Ludwigsthal.
Urige Wälder, mystische Moore, reißende Bergbäche oder einsame Schachten – der Nationalpark Bayerischer Wald hält eine Menge spannender Drehorte bereit. Ideale Voraussetzungen also, um die einmalige Natur packend in Szene zu setzen. Und genau deswegen sind nun passionierte Filmemacher gefragt.

Egal ob Laie oder Profi, jeder darf beim Videowettbewerb des Nationalparks mitmachen. Neben Geldpreisen gibt es für die besten Beiträge die einjährige Präsenz in den Kinos vom Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau und vom Haus zur Wildnis in Ludwigsthal zu gewinnen.

Gesucht sind Videoclips und Slideshows mit einer maximalen Länge von fünf Minuten – ohne Text oder Sprache, gern mit Musik. Die Beiträge sollen die Waldwildnis im Nationalpark Bayerischer Wald thematisieren. Sortiert werden die Einsendungen in drei Kategorien: Schulklassen, Jugendliche und Erwachsene. Die Erstplatzierten werden jeweils mit einem Preisgeld von 500 Euro belohnt. Außerdem werden die zwei besten Beiträge jeder Kategorie ein Jahr lang in den Nationalpark-Kinos gezeigt, die vier besten Clips jeder Kategorie auf den Online-Kanälen des Nationalparks. Die Bewertung der Einsendungen übernimmt eine Jury aus Nationalparkmitarbeitern und externen Beratern, etwa nach Gesichtspunkten von Bildauswahl, Atmosphäre und Musik.

Die Beiträge können in den gängigen Videoformaten, bevorzugt im mp4-Format, an pressestelle@npv-bw.bayern.de geschickt werden – am besten via Downloadlink. Wer seinen Beitrag lieber per Post senden will, schickt ihn an die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, Stabsstelle Kommunikation und Koordination, Freyunger Straße 2 in 94481 Grafenau.

Weitere Infos gibt es unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de. Teilnahmeschluss für den Wettbewerb, der in Kooperation mit dem Landkreis Freyung-Grafenau, der Erlebnis Akademie und der Sparkasse Freyung-Grafenau durchgeführt wird, ist der 15. September 2018.

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Veränderliche Krabbenspinne - Weibchen tötet Fliege mit Nackenbiß

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Wattenmeer - Brutzeit im Nationalpark!
Wattenmeer - Brutzeit im Nationalpark!
Brutzeit im Nationalpark!

04.05.2018


Paare finden sich, Kolonien formieren sich, Nester werden gebaut, Eier abgelegt – und der erste Nachwuchs ist bereits da: Bei den Brutvögeln im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer geht es derzeit lebhaft zu. Mit als erste beginnen die Graugänse mit der Eiablage. „Die führen seit etwa zwei Wochen Junge“, berichtet der Vogelexperte der Nationalparkverwaltung und Nationalpark-Ranger Martin Kühn.

Verschiedene Möwen- und Seeschwalbenarten, Sand- und Seeregenpfeifer, Austernfischer, Säbelschnäbler, Rotschenkel, Brandgänse, Eiderenten und, und, und ...: In den kommenden Monaten wird der Nationalpark zur Kinderstube für viele gefiederte Teilzeitbewohner, die in dieser sensiblen Zeit besonders auf Rücksichtnahme durch den Menschen angewiesen sind. Insgesamt ziehen Expertenschätzungen zufolge annähernd 100.000 Vogelpaare in den Salzwiesen, an Stränden und in den Dünen an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste ihren Nachwuchs groß.

Eine der Erfolgsgeschichten aus der Welt der Brutvögel ist die der Löffler: Die imposanten Schreitvögel mit dem weißen Gefieder brüteten erstmals um die Jahrtausendwende im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, mittlerweile hat ihr Brutbestand die Zahl von 300 Paaren deutlich überschritten. Regionaler Schwerpunkt sind die Insel Trischen im Dithmarscher Wattenmeer mit im vergangenen Jahr rund 150 sowie die Hallig Südfall mit gut 100 Brutpaaren.

Allerdings sind Löffler auch ein Beispiel für die Probleme insbesondere der bodenbrütenden Arten. Am Festland und auf einigen Halligen nämlich räubern Beutegreifer wie Fuchs und Marderhund häufig deren Nester aus; auf Oland sorgte das im vergangenen Jahr für einen Totalausfall bei der Löfflerbruten. Inseln und Halligen ohne Festlandsanbindung dagegen bieten Brutvögeln einen geschützten Raum für die Aufzucht des Nachwuchses.

Und ein weiteres Phänomen macht den Ökologen Sorgen: Bei einigen Arten, etwa dem für das Wattenmeer typischen Austernfischer, gehen die Bestände nicht nur in Schleswig-Holstein seit etlichen Jahren kontinuierlich zurück. Martin Kühn: „Gemeinsam mit Universitäten und verschiedenen Instituten forschen wir nach den Ursachen dafür. Der Druck durch Raubsäuger ist nicht der einzige Faktor.“

In der Aufnahme von ©Stock/LKN.SH
- Löffler-Nest

Quelle
Nationalpark Wattenmeer

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EU erlaubt Abschuss von mehr als 53 Millionen Wildvögeln
EU erlaubt Abschuss von mehr als 53 Millionen Wildvögeln
EU erlaubt Abschuss von mehr als 53 Millionen Wildvögeln pro Jahr

03/04.05.2018

In der Europäischen Union werden jedes Jahr mehr als 53 Millionen Wildvögel von Jägern legal abgeschossen, darunter auch zahlreiche Arten, die in Deutschland stark gefährdet sind. Das ist das Ergebnis einer Studie, in deren Rahmen offizielle Jagstatistiken aus insgesamt 24 EU-Staaten sowie der Schweiz und Norwegen ausgewertet wurden.


Wachtel - europaweit gefährdet, dennoch jagdbar in 10 Staaten der Europäischen Union.Wachtel - europaweit gefährdet, dennoch jagdbar in 10 Staaten der Europäischen Union.Die Statistiken stammen mehrheitlich aus der Jagdsaison 2014/15 und ergeben zusammen einen Abschuss von min¬destens 53 Millionen Vögeln pro Jahr. Dazu kommt noch eine unbekannte Anzahl an Tieren, die jedes Jahr in Ländern ohne auswertbare Daten (Griechenland, Niederlande, Irland und Großbritannien) und außerhalb des Untersuchungsgebietes im Mittelmeerraum oder in Afrika getötet werden.

Die Autoren betonen, dass es sich bei einem großen Teil der abgeschossenen Tiere um Zugvögel handelt, die in einigen Mitgliedsländern akut gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind. So werden zum Beispiel in Deutschland streng geschützte Kiebitze, Bekassinen, Turteltauben oder Feldlerchen auf ihrem Zug ins Winterquartier im Herbst zu Hunderttausenden in Frankreich und Südeuropa abgeschossen. Deutsche und britische Jäger wiederum töten jedes Jahr viele Tausend Waldschnepfen und arktische Gänse aus Skandinavien und Osteuropa.

Im Einzelnen listet die Studie jährliche Abschüsse von zum Beispiel 4.995.083 Singdrosseln (jagdbar in insgesamt 8 EU-Ländern), 1.607.964 Wachteln (jagdbar in 10 EU-Ländern), 1.455.208 Turteltauben (jagdbar in 6 EU Ländern), 898.958 Feldlerchen (jagdbar in 6 EU-Ländern) , 205.577 Bekassinen (jagdbar in 16 EU Ländern) und 107.802 Kiebitzen (jagdbar in 5 EU Ländern). Der Langzeiteffekt derartig hoher Entnahmen wird von den Autoren als verheerend bewertet. So wurden in den Jahren 1980 bis 2013 mindestens 100 Millionen Turteltauben in der EU von Jägern legal getötet. Im selben Zeitraum hat der europäische Bestand der Turteltaube um 78 % abgenommen. In Deutschland steht die Art auf der Roten Liste und wird dort als „stark gefährdet“ eingestuft.

„Die Ergebnisse sind alarmierend und ein weiterer Beleg dafür, dass die Jagd auf bestimmte Arten die Schutzbemühungen in anderen Ländern gefährdet oder sogar komplett zunichtemacht“, so Heinz Schwarze. Das Komitee gegen den Vogelmord und der Deutsche Rat für Vogelschutz (DRV) fordern deshalb von der EU-Kommission, endlich europaweite Jagdverbote für gefährdete Arten durchzusetzen.

Eine Zusammnenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.
- www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/jagdstrecken-europa

Quelle/Foto:
V.i.S.d.P. und Kontakt für Rückfragen und Bildmaterial: Komitee gegen den Vogelmord, Heinz Schwarze, An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Tel.: 0228/665521, Email: komitee@komitee.de, Internet: www.komitee.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

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Mauersegler zurück am bayerischen Himmel
Mauersegler zurück am bayerischen Himmel
Mauersegler zurück am bayerischen Himmel

03/04.05.2018

Bedrohte Flugkünstler kehren aus Überwinterungsgebieten zurück – Mangel an Nistplätzen und Insekten problematisch

Hilpoltstein, 02.05.2018
– Mit den warmen Temperaturen kehren auch die geflügelten Sommerboten aus ihren Überwinterungsgebieten in Afrika zum Brüten in den Freistaat zurück. Doch wie allen Gebäudebrütern mangelt es den Mauerseglern an geeigneten Nistplätzen.

Mehr zum Pressemitteilung des LBV unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=99536

In der Aufnahme von Marcel Fröhlich (LBV)
- Fliegende Mauersegler


Mehr zum Mauerseglerschutz auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22231

Mehr zum Mauersegler auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21630



Heimischer Exot vom Aussterben bedroht
Heimischer Exot vom Aussterben bedroht
Der Wiedehopf - Heimischer Exot vom Aussterben bedroht

03/04.05.2018

Bayerns letzte Wiedehopfe

Unterstützen Sie mit uns Bayerns letzte Wiedehopfe

Obwohl der Wiedehopf
europa- und weltweit nicht in seinem Bestand gefährdet ist, ging der Bestand in Mitteleuropa auf wenige Tausend Vögel zurück

Mehr zum Thema auf den Seiten des LBV

- https://www.lbv.de/naturschutz/arten-schuetzen/voegel/wiedehopf/

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


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In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Wiedehopf

Mehr zum Wiedehopf auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23013

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"Aktionsprogramm Insektenschutz"
"Aktionsprogramm Insektenschutz"
NABU-Statement zum Eckpunkte-Papier "Aktionsprogramm Insektenschutz"

02/03.05.2018

Miller: Schritt in die richtige Richtung - Insektenschutz muss fest in Agrarpolitik verankert werden
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Berlin
– Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat am heutigen Mittwoch Eckpunkte zum „Aktionsprogramm Insektenschutz“ vorgestellt. Damit soll die Landwirtschaft insektenfreundlicher gemacht werden. In dem sieben Seiten umfassenden Papier heißt es unter anderem, dass „großflächige Strukturen in der Landbewirtschaftung aufgelöst und neue Lebensräume und Verbindungskorridore für Insekten in der Kulturlandschaft geschaffen werden“ sollen. Dazu erklärt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Das Papier von Bundesumweltministerin Schulze ist ein Schritt in die richtige Richtung und ein dringend notwendiges Signal, um dem Insektensterben entgegenzuwirken. Doch um wirklich beurteilen zu können, ob es die Bundesregierung mit dem Schutz von Bienen und anderen Insekten tatsächlich ernst meint, sind zwingend verbindlichere Zusagen vonnöten. So ist es nach wie vor nicht erkennbar, bis wann der Ausstieg aus Glyphosat konkret erfolgen soll. Auch wird das Neonicotinoid-Verbot zwar begrüßt, jedoch die Tatsache unter den Teppich gekehrt, dass auch in Deutschland zwei weitere noch immer zugelassen sind und eingesetzt werden.

Auch der Plan, den Einsatz von Pestiziden in Schutzgebieten deutlich zu verringern und wo möglich zu verbieten  ist viel zu unkonkret – in unseren Edelsteinen der Natur sind ein Verbot und ausreichende Pufferzonen überfällig.“  Erfreulich seien die Ziele der Extensivierung von Grünland und zur Schaffung von Strukturelementen und Verbindungskorridoren, die nicht nur den Insekten zugute kommen.

Das Bekenntnis Schulzes, sich „intensiv für eine Verbesserung der EU-Naturschutzfinanzierung“ einsetzen zu wollen, ist ein klares Signal an Bundesagrarministerin Klöckner, an die der NABU appelliert, das „Aktionsprogramm Insektenschutz“ ebenfalls in der Agrarpolitik zu verankern. „Um das Insektensterben zu stoppen, ist eine  ressortübergreifende Initiative erforderlich. Ohne eine Wende in der Agrarpolitik wird das Problem nicht gelöst. Dazu gehört die Reform der EU-Agrarpolitik  mit mehr Geldern für Naturschutzmaßnahmen“, so Miller.

Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ startet der NABU sein neues Citizen Science-Projekt „Insektensommer“. Es ist die erste bundesweite Insektenzählung in Deutschland. Naturfans sind bundesweit aufgerufen in ihrer Umgebung vom 1. bis zum 10. Juni sowie vom 3. bis zum 12. August Insekten zu beobachten und unter www.insektensommer.de  online zu melden.

Mehr Infos:
- www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insektensterben/index.html
- www.insektensommer.de


Für Rückfragen:
Dr. Christine Tölle-Nolting, NABU-Referentin für Agrarpolitik und ländliche Räume, Tel. +49 (0)30.284984-1641, E-Mail: Christine.Toelle-Nolting@NABU.de

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. Tel. +49 (0)30.284984-1510


Quelle
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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Aurofafalter [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=36712]

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Deutschlands "Wilde Bienchen"
Deutschlands "Wilde Bienchen"
Deutschlands "Wilde Bienchen"

02/03.05.2018

Bayern/Tegernsee.
Das Thema Insektensterben gewinnt zunehmend an Dynamik. An vielen Stellen der Republik gehen die Bestände auch der Wildbienen gravierend zurück.

Nicht ohne Grund engagiert sich unser Verband seit vielen Jahren für die Erhaltung der Wildbienen in der Bundesrepublik Deutschland. Auch diesjährig werden wir zahlreiche Projekte umsetzen um das Bewusstsein für die wertvollen Bestäuber innerhalb der breiten Gesellschaft zu schärfen.

Gerade die uns nachfolgende Generation muss dabei in die Lage versetzt werden die Ansprüche der Arten an ihre Lebensräume bewusst wahrzunehmen - im ureigenen Interesse.Unter anderem werden wir einige Veranstaltungen am Tegernsee umsetzen. Der Kindergarten St. Quirinus ist dabei einer der Patenkitas.


Breite Akzeptanz für den Wolf in Bayern
Breite Akzeptanz für den Wolf in Bayern
Tag des Wolfes am 30. April: Breite Akzeptanz für den Wolf in Bayern

01/02.05.2018

Forsa-Umfrage zeigt: trotz der Herausforderung für die Nutztierhalter bleibt Zustimmung in der Bevölkerung hoch

Der Wolf ist wieder heimisch in Bayern. Nutztierhalter stehen vor der Herausforderung, mit den neuen Bedingungen umzugehen. 82 Prozent der Bayern spricht sich dafür aus, dass der Wolf wieder Teil der Natur im Freistaat ist.

Mehr zum Thema auf den Seiten des LBV

- https://www.lbv.de/news/details/tag-des-wolfes-am-30-april/

In der Aufnahme von LBV/ Manfred Waldhier

- Wölfe


Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


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Schutzprogramm Ittlinger - Steinkauz
Schutzprogramm Ittlinger - Steinkauz
Schutzprogramm Ittlinger - Steinkauz

30.04./01.05.2018

Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Gemeinde Ittlingen und der FriedensHerrberge welches umwelpädagogisch durch das Familienzentrum Ittlingen begleitet wird.

- Das Projekt wird durch die Umweltstiftung Greenpeace gefördert.


Leider ist der Steinkauz auch hier in Ittlingen sehr selten geworden. Ein limitierender Faktor der Bestandssicherung ist neben einem fehlenden Nahrungsangebot, ein defizitäres Angebot an geeigneten Brutplätzen.  Innerhalb eines geeigneten Habitats bedarf es jedoch nicht nur der einen Niströhre, denn Steinkäuze benötigen (wie andere Eulenarten auch) eine möglichst hohe Vielfalt an Baumhöhlen.

Während eine der Brutröhren zur Fortpflanzung verwendet wird, werden andere Höhlen wiederum als Schlafplatz oder gar als Vorratskammer verwendet. Nur durch dieses Zusammenspiel kann ein effektiver Schutz der noch vorhandenen Steinkäuze gelingen und im besten Fall eine Stabilisierung der Bestände.

Durch die Installation von 30 speziellen Steinkauzröhren, angebracht an ausgewählten Standorten im Gemeindegebiet, möchten wir einen kleinen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt in Deutschland leisten.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97888

In der Aufnahme
- vor wenigen Tagen wurden die ersten Steinkauz- und Wendehalsnisthilfen installiert ....


Blankoscheck für weitere Naturzerstörung
Blankoscheck für weitere Naturzerstörung
NABU: Neue EU-Agrarpolitik droht zum Blankoscheck für weitere Naturzerstörung zu werden

29/30.04.2018

Tschimpke: Mehr Freiheit für Staaten wird Turbo-Intensivierung verschärfen - Naturschutz von Landwirten muss besser honoriert werden
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Berlin/Brüssel –
Mit den am gestrigen Mittwoch bekannt gewordenen Entwürfen für die Gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP) nach 2020 droht die EU-Kommission die Schraube der Turbo-Intensivierung in der Landwirtschaft noch weiter zu drehen. Agrarkommissar Phil Hogan plant, den einzelnen Mitgliedsstaaten wesentlich größere Freiheiten bei der Verwendung der EU-Milliarden zuzugestehen – und das ohne ausreichende Leitplanken und wirksame Sanktionen, wie etwa bei Verstößen gegen die Nitratrichtlinie.

„Dieser Vorschlag ist nichts anderes als ein Milliarden-Blankoscheck an die Agrarminister der Länder, in der Hoffnung, dass diese schon das Richtige tun werden. Dass die Agrarminister aber plötzlich zu Naturschützern werden, muss doch stark bezweifelt werden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Nach Hogans Willen wären Natur und Umwelt mehr denn je abhängig vom Gutdünken der Mitgliedstaaten. „Das sind schlechte Nachrichten
für die ohnehin im freien Fall befindlichen Insekten- und Vogelbestände. Aber auch für uns Steuerzahler, die wir die Folgekosten – etwa in Form von steigenden Trinkwasserpreisen – bezahlen müssen“,  kritisierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Zwar könnten ambitionierte Staaten mit mehr Entscheidungsfreiheit künftig auch naturverträglich wirtschaftende Landwirte
besser fördern. „Aber die Gefahr von Verschwendung, Korruption und Begünstigung ist deutlich höher“, so der NABU-Präsident. Zugleich drohe durch auseinanderdriftende Standards die Chancengleichheit der Betriebe im gemeinsamen EU-Markt untergraben zu werden. Ebenso steige die Gefahr, dass sich die EU-Staaten bei Umweltstandards versuchen gegenseitig zu unterbieten. Und nicht zuletzt ignoriere der Agrarkommissar mit seinem Vorschlag den immer lauter werdenden Wunsch der Bevölkerung nach einer naturverträglichen Landwirtschaft.

Nach Ansicht des NABU und weiteren europäischen Naturschutzverbänden sind klare Regeln und Sanktionen notwendig, um das massive Insekten- und Vogelsterben zu stoppen und die bislang hochgradig umweltschädliche und ineffiziente Verwendung der Agrarsubventionen zu beenden. „Im nächsten EU-Haushalt brauchen wir vor allem eine klare Zweckbindung von Mitteln: Mindestens 15 Milliarden Euro pro Jahr müssen bereit stehen, um Naturschutzleistungen von Landwirten attraktiv zu honorieren“, so Tschimpke.

Derzeit werden Landwirte von der EU-Agrarpolitik in eine zerstörerische Abwärtsspirale getrieben. „Sie werden gezwungen, immer mehr Pestizide und Dünger zu verwenden – alles andere lohne sich nicht. Mit besserer Förderung für naturverträgliches Wirtschaften kann die EU aber eine grundlegende Umkehr einleiten: zum Vorteil für Natur und Landwirte gleichermaßen. Andernfalls droht die GAP zum Sargnagel des ländlichen Raumes zu werden“, so der NABU-Präsident.

Nun sei Haushaltskommissar Günther Oettinger am Zug, Hogan zu Nachbesserungen bei seinen GAP-Vorschlägen zu zwingen. Am 2. Mai will Oettinger seinen Vorschlag für den künftigen EU-Haushalt vorstellen.

In der Aufnahme des NABU
- Großer Brachvogel


Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser, NABU-Leiter globale und EU-Naturschutzpolitik, Tel. +49 (0)30.284984-1614, mobil +49 (0) 172-417973, E-Mail: konstantin.kreiser@NABU.de


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Forsa-Umfrage zum Wolf
Forsa-Umfrage zum Wolf
Forsa-Umfrage zum Wolf: Zustimmung in der Bevölkerung bleibt hoch

29/30.04.2018

Miller: Klima für die Akzeptanz des Wolfes ist nach wie vor gut
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Berlin –
Die große Mehrheit der Bundesbürger (79 Prozent) findet es erfreulich, dass der Wolf wieder Teil der Natur in Deutschland ist. Wölfe gehören genauso wie Füchse, Rehe oder Biber in unsere Landschaft. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des NABU zum Tag des Wolfes (30.4.) durchgeführt hat. 55 Prozent verbinden mit dem Wolf positive Gefühle, bei nur zwölf Prozent kommen negative Empfindungen zum Tragen. 78 Prozent sagen, dass Wölfe in Deutschland leben können sollen, auch falls es teilweise zu Problemen käme. Bei der hohen Zustimmung zum Wolf gibt es keinen Unterschied zwischen Bewohnern im städtischen Umfeld und im ländlichen Raum. Der NABU hatte 2015 eine forsa-Umfrage mit der gleichen Fragestellung zum Wolf durchgeführt, die Ergebnisse sind nahezu identisch.

„Die Menschen in Deutschland stehen der Anwesenheit des Wolfes nach wie vor positiv gegenüber. Auch wenn es von Teilen der Politik, der Bauern- und Jagdlobby immer wieder Stimmungsmache gegen den Wolf gibt, bleibt das Klima für den Wolf 18 Jahre nach seiner Rückkehr gut“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der europaweit streng geschützte Wolf sei nach seiner Ausrottung in Deutschland vor 150 Jahren für die meisten Menschen bis vor ein paar Jahren nur ein Fabeltier gewesen. „Wir müssen wieder lernen mit dem Wolf zu leben, dazu gehören neben Information und Aufklärung vor allem auch Unterstützung für Nutztierhalter beim Herdenschutz.“

Eine klare Absage erteilt der NABU Forderungen der Union und SPD, die Anzahl der Wölfe zu begrenzen. Ebenso lehnt der NABU eine Änderung des Schutzstatus beim Wolf – wie im Koalitionsvertrag gefordert – ab. Dies bekräftigte auch die EU-Kommission kürzlich erneut, der strenge Schutzstatus solle nicht gelockert werden. „Die Bedingungen für den ‚guten Erhaltungszustand‘ sind längst nicht erfüllt. Für Ausnahmefälle wie beispielsweise beim Umgang mit Wölfen, die unerwünschtes Verhalten zeigen, reichen die bestehenden gesetzlichen Regelungen aus, um – wenn erforderlich – auch den gezielten Abschuss eines Wolfs anzuordnen“, sagt NABU-Wolfsexperte Markus Bathen.

Daher verurteilt der NABU auch die  Forderungen des Deutschen Jagdverbandes nach Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdrecht als fachlich nicht zielführend und unnötige Befeuerung einer immer wieder aufgewärmten Scheindebatte.  

Das A und O ist ein flächendeckender Herdenschutz in Deutschlands Wolfsgebieten. Erste Projekte zum Herdenschutz habe der NABU bereits mit Partnern in Brandenburg, Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen initiiert. „Doch auch Bund und Länder müssen sich endlich gemeinsam für den Herdenschutz engagieren“, so Miller weiter. Der NABU fordert die Einrichtung eines nationalen Herdenschutzzentrums ergänzend zur bereits bestehenden bundesweiten Dokumentations- und Beratungsstelle zum Wolf (DBBW), sowie deren dringende Verstetigung. Die Förderung der DBBW wird nach momentanem Stand im Herbst 2018 beendet, was die Errungenschaften der letzten drei Jahre zunichtemachen würde.

Die Rückkehr des Wolfes ist eine Erfolgsgeschichte und wird, wie die forsa-Umfrage zeigt, von der Mehrheit der Bundesbürger positiv wahrgenommen. Um diese breite Akzeptanz des Wildtieres in der Bevölkerung nachhaltig zu stärken, bedarf es aus Sicht des NABUs vor allem eines  lösungsorientierten Umgangs mit möglichen Mensch-Tier-Konflikten - dafür muss eine praxisnahe, unbürokratische Umsetzung von Herdenschutzmaßnahmen ebenso gefördert werden wie Investitionen in Wissenschaft und Forschung. „Wir nehmen Ängste und Sorgen sehr ernst und appellieren an alle Interessengruppen, sich am seriösen, wissenschaftsbasierten Dialog über den Umgang mit dem Wildtier Wolf zu beteiligen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Miller.

Die Befragung wurde im Auftrag des NABU von der forsa Politik- und Sozialforschung GmbH durchgeführt. Hierzu wurden im Zeitraum vom 23. Februar bis zum 4. März 2018 mittels des bevölkerungsrepräsentativen Befragungspanels forsa.omninet 2.009 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse weisen eine Fehlertoleranz von ± 2,5 Prozent auf.

Die Umfrage-Ergebnisse im Detail: www.NABU.de/wolfsumfrage-2018
 
Weitere Infos zum Wolf: www.NABU.de/wolf

Für Rückfragen:

Markus Bathen, NABU-Wolfsexperte, Mobil +49 (0)172.6453537, E-Mail: Markus.Bathen@NABU.de

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)30.284984-1510, E-Mail: presse@NABU.de

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10 Jahre Greifvogelschutz am Bamberger Müllheizkraftwerk
10 Jahre Greifvogelschutz am Bamberger Müllheizkraftwerk
Zweckverband Müllheizkraftwerk Bamberg und Artenschutz in Franken® starten interessantes Turmfalkenschutzprojekt und blicken zurück.

2008-2018 - 10 Jahre Greifvogelschutz am Bamberger Müllheizkraftwerk

29/30.04.2018

Zum 40jährigen Bestehen des Müllheizkraftwerks wurde ein Print auf den Weg gebrachtm in welchem auch das gemeinschaftliche Engagement zum Greifvogelschutz abgebildet wurde.

Bamberg.
Im Jahr 2007 stand er vielerorts als Vogel des Jahres im Mittelpunkt des Geschehens., hatten doch der NABU und der LBV den Turmfalken zum „Vogel des Jahres 2007” gekürt.Im Gegensatz zum Wanderfalken ist der Turmfalke kein ganz so seltener Vogel.

Dennoch gehen die Bestandszahlen auch überregional gesehen langsam, aber stetig zurück.Dieser Erkenntnis folgend wurde durch unseren Verband währen der vergangenen Jahre ein Monitorring initiiert, welches sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Bamberg 27 Standorte konkret überwachte.So kristallisierten sich an 21 dieser Standorte der Mangel an geeigneten Nistplätzen heraus.6 Standorte hoben sich durch Nahrungsmangel ( Grund vor allem Flächenversieglung ) hervor.

An 15 dieser von uns gewählten Projektflächen konnte in 2007 mit der Installtaion spezieller Nisthilfen ein Ausgleich umgesetzt werden
.Das für uns das Jahr des Turmfalken nicht mit dem Jahr 2007 endet, zeigen wir erneut mit weiteren Schutzprojekten, die wenn möglich alle dokumentierten Lebensräume mit speziellen Nistmodulen ausstatten möchten.

Auf diesem Prinzip basierend, konnten wir Dank exzellenter Unterstützung durch den Zweckverband Müllheizkraftwerk Stadt und Landkreis Bamberg um Arnd Externbrink vor 10 Jahren den Lebensraum Müllheizkraftwerk Bamberg um eine weitere Besonderheit bereichern.

Die Montage einer speziell auf die Bedürfnisse des Turmfalken, sowie den baulichen Gegebenheiten abgestimmte Turmfalkennisthilfe wird dem kleinen Mäusefäger nun dauerhaft höchst interessanten Brutplatz anbieten.

Unser Verband möchte sich auf diesem Weg ganz herzlich beim Zweckverband Müllheizkraftwerk Stadt und Landkreis Bamberg bedanken.

Gemeinschaftlich für die Erhaltung der Artenvielfalt.

Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=29327

Eine Chance für die Gaukler der Lüfte
Eine Chance für die Gaukler der Lüfte
Eine Chance für die Gaukler der Lüfte

Artenschutz-Umweltbildungsprojekt Schmetterlinge

Artenschutz in Franken®, Gemeinde Ittlingen, Grundschule Ittlingen
und Familienzentrum Ittlingen bringen sich für die Erhaltung im Bestand gefährdeter Falter ein.

28/29.04.2018

Baden-Württemberg / Ittlingen.
Schmetterlinge sind der Inbegriff des Sommers, mit ihrer vielfach
bunten Körperzeichnung konnten diese Tiere schon immer auch die Aufmerksamkeit des Menschen erregen. Diese sehr filigranen Geschöpfe zeigen sich in einer bemerkenswerten Vielfalt. Doch gerade diese Vielfalt ist zunehmend gefährdet, da immer mehr Arten auf den Roten Listen zu finden sind.

Von den in der Bundesrepublik Deutschland erfassten rund 1.450 Großschmetterlingsarten zeigen sich fast 50 % als im Bestand gefährdet, oder sind bereits ausgestorben.

Mit dem Projekt „Eine Chance für die Gaukler der Lüfte“ wollen wir auch auf diese mehr als bedenkliche Entwicklung hinweisen.
Mehr noch, durch die Anlage sogenannter Schmetterlings-Hotspots
schaffen wir regional begrenzt hochwertige Lebensräume.

Spezielle Informationseinheiten möchten auch und gerade dazu beitragen ein
zunehmend erkennbares Wissensdefizit
über die Ansprüche und die Lebensweise dieser Insekten zu beheben, um für deren Erhaltung zu werben.  

Das Projekt wird durch die Deutsche Postcode Lotterie gGmbH, die Margarete Müller - Bull Stiftung , durch die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz und durch die Stiftung "Unsere Erde" unabhängig gefördert.

Am 26 und am 27. April wurden die Informationseinheiten auf die Fläche verbracht und mit der Einbringung des Hotspots "Gewässer" begonnen ...

Begleiten Sie uns bei der Entwicklung hier auf unseren Seiten ..
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97815


Fledermausschutz Kirche Ziegenbach
Fledermausschutz Kirche Ziegenbach
Fledermausschutz Kirche Ziegenbach - Update

27/28.04.2018

Mittelfranken. Seit mehren Monaten engagiert sich eine Kooperation um die Erhaltung einer kleinen Wochenstubenkolonie der Grauen Langohrfledermaus.
Diese Art zeigt sich als im Bestand stark gefährdet. Ihr langjähriges Quartier soll im kommenden Herbst neu eingedeckt werden. Mit dieser Neueindeckung bestünde die akute Gefahr das die Tiere dieses Überlebensquartier nicht mehr hätten frequentieren können.

Jana Stepanek engagiert sich in Abstimmung mit den Bauwerkseigentümern und den Fachbehörden des Naturschutzes etc. intensiv um die Erhaltung der kleinen nachtaktiven Säuger, für die wir als Gesellschaft eine große Verantwortung im Sinne der Erhaltung der Schöpfung haben.

Ende April wurde nun die Installation spezieller Fledermaus-Zuflugziegel umgesetzt. Die frühzeigtige Installation der Ziegel ist für eine möglichst erfolgreiche Projektbegleitung von höchster Bedeutung. Die Tiere können diese neuen Ein-Ausflüge frühzeitig vor der anstehenden Dachneueindeckung ( noch besser wäre es gewesen die Ziegel bereits einige Jahre vor der Dachumdeckung zu installieren - doch hier war das nicht möglich ) kennen lernen.

Die Ziegel verbleiben auch nach der Dachneueindeckung an ihrem Ort, so das die Fledermäuse die Bereiche als Element des Bauwerks erkennen. Durch ihre hohe Langlebigkeit stellen diese Elemente einen nachhaltigen Artenschutz sicher.

Mehr zumr Projektentwicklung:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98920

In der Aufnahme von Jana Stepanek
- Installation der Fledermausziegel


Mehr Menschenaffen im Kongobecken
Mehr Menschenaffen im Kongobecken
Mehr Menschenaffen im Kongobecken

26/27.04.2018

Studie: Populationen von Gorillas und Schimpansen im Kongobecken deutlich größer als bisher bekannt

Berlin
: Die Zahl der Gorillas und Schimpansen im Kongobecken ist deutlich höher als bislang vermutet. Das ist das Ergebnis einer großangelegten Bestandsanalyse, die am Mittwoch im britischen Fachmagazin „Science Advances“ veröffentlicht wurde. Wissenschaftler verschiedener Organisationen, darunter WWF, WCS und Max-Planck-Institut kommen nach einer rund zehn Jahre andauernden Untersuchung zu dem Schluss, dass im Kongobecken rund 360.000 Westliche Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla) und 130.000 Zentralafrikanische Schimpansen (Pan troglodytes troglodytes) zuhause sind. Bei den Gorillas sind die Bestände damit rund 30 Prozent, bei den Schimpansen etwa neun Prozent höher als bislang vermutet. Beide Arten gelten trotzdem weiter als gefährdet.

„Das Ergebnis ist spektakulär und als Naturschützer freut es mich natürlich, dass es mehr Gorillas und Schimpansen gibt als bisher gedacht“, sagt Dr. Thomas Breuer, Referent für Zentralafrika beim WWF Deutschland und Co-Autor der Studie. „Auf keinen Fall dürfen wir uns aber von den Zahlen blenden lassen. Beide Arten sind weiter bedroht und unsere Analysen zeigen, dass insbesondere der Bestand des Gorillas deutlich zurückgeht. Wir haben somit lediglich etwas länger Zeit für die Rettung, aber die Lage bleibt kritisch.“ Allein im Untersuchungszeitraum sei die Zahl der Gorillas jährlich um durchschnittlich 2,7 Prozent zurückgegangen, was hochgerechnet auf 30 Jahre eine Halbierung der Bestände bedeute.  

Die neuen Bestandszahlen kommen nach Angaben der Studienautoren vor allem dadurch zustande, dass man Gebiete in die Analysen einbezogen hat, die man zuvor nicht als Lebensräume von Gorillas und Schimpansen eingestuft hatte oder untersuchen konnte. Die Bedrohungslage bleibe die gleiche: Aktuell mache den Menschenaffen vor allem die Wilderei zu schaffen. Die Tiere werden im großen Stil gejagt, um ihr Fleisch auf den Märkten der wachsenden Städte der Region zu verkaufen. In manchen Gebieten sprechen Fachleute vom „empty forest syndrome“: Auf den ersten Blick intakte Wälder, in denen aber kaum noch Tiere leben.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass rund 80 Prozent der Gorillas und Schimpansen außerhalb von Schutzgebieten leben. Neben einer Ausweitung geschützter Areale plädiert der WWF daher auch für eine naturverträglichere Nutzung der Wälder in Zentralafrika. „Noch haben wir es im Kongobecken mit dem zweitgrößten Regenwald der Erde zu tun. Aber der Nutzungsdruck steigt. Forstkonzessionen, Bergwerke und Plantagen schießen aus dem Boden. Wir stecken in einer entscheidenden Phase und müssen alles daran setzen, die Entwicklung in eine naturverträgliche Richtung zu lenken“, so Thomas Breuer vom WWF.

Die Studie wurde über einen Zeitraum von rund einem Jahrzehnt durchgeführt. Untersucht wurden die Verbreitungsgebiete des Westlichen Flachlandgorillas und des Zentralafrikanischen Schimpansen im Kongobecken. Die beiden Arten kommen aktuell in Kamerun, Gabun, Republik Kongo, Zentralafrikanische Republik, Äquatorialguinea und Angola vor. Die Forscher verbrachten zusammengerechnet etwa 61.000 Tage im Feld und legten eine Strecke von 8.700 Kilometern zurück. Das Kongobecken gilt als der mit Abstand wichtigste Lebensraum für Gorillas und Schimpansen. Mehr als 90 Prozent aller Individuen der vier Gorilla-Unterarten leben im westlichen Äquatorialafrika. Auch die Mehrzahl der Schimpansen ist hier beheimatet.


Aufnahme des Flachlandgorillas
- Daniela Hedwig / WWF

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WWF

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Frühlingserwachen im Nationalpark Šumava
Frühlingserwachen im Nationalpark Šumava
Frühlingserwachen im Nationalpark Šumava

26/27.04.2018

Faszinierende Wanderung durch das bayerisch-böhmische Grenzgebiet

Hinterfirmiansreut.
Eine faszinierende Frühlingswanderung durch das bayerisch-böhmische Grenzgebiet findet am Samstag, 5. Mai 2018, statt. Geführt werden die Teilnehmer von Michal Valenta, ehemaliger Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Šumava, und Lukas Laux, Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald.

Gemeinsam geht es mit einem Kleinbus und PKW-Fahrgemeinschaften zur Grenze nach Hinterfirmiansreut. Von dort aus wird durch die wenig bekannte und verlassene Kulturlandschaft um die ehemaligen Ortschaften Ober- und Unterlichtbuchet gewandert. Sichtbare Aspekte einer einstigen, für Jahrhunderte von Menschen besiedelten aber heute verlassenen Kulturlandschaft und deren allmähliche Rückwandlung zu einer Waldwildnis prägen hier das Bild. Möglich ist auch ein Abstecher zu den Sonnwendsteinen.

Treffpunkt für die kostenlose, etwa fünfstündige Führung ist um 9.30 Uhr am P+R in Spiegelau, um 9.50 Uhr am Nationalparkzentrum Lusen in Neuschönau und um 10 Uhr an der Touristinfo in Mauth. Start der Wanderung ist um 10.30 Uhr in Hinterfirmiansreut.

Neben dem Personalausweis, gutem Schuhwerk und wetterfester Kleidung ist auch eine Brotzeit nebst Getränken mitzubringen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   

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In der Aufnahme von Johannes Rother
- Rothirsch [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=27020]

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Gemeinsam für den Sumpf der 1.000 Reiher
Gemeinsam für den Sumpf der 1.000 Reiher
Gemeinsam für den Sumpf der 1.000 Reiher

26/27.04.2018

Natura 2000 Veranstaltung in Ungarn – bayerisch-ungarische Freundschaft hilft Naturschutz

Hilpoltstein, 24.04.2018 – „Der Sumpf der 1.000 Reiher ist in Gefahr!“ Dieser Hilferuf aus Ungarn erreichte Mitte der 90er Jahre den LBV
. Dem 28 Hektar großen Feuchtgebiet mit Hunderten von Reiherbrutpaaren drohte die Trockenlegung. Durch die Zusammenarbeit von LBV und dem ungarischen Naturschutzverband MME/BirdLife Ungarn konnten in der Folge rund 2.300 Hektar Land in Nord-Ost-Ungarn durch Ankauf dauerhaft für den Naturschutzund die biologische Vielfalt gesichert werden.

Mehr zum Thema

- https://www.lbv.de/presse/
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Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Dr. Andreas von Lindeiner, Leiter Referat Artenschutz, E-Mail: andreas.von.lindeiner@lbv.de, Mobil.: 0170
/ 4573472.Sonja Dölfel, LBV-Pressestelle, E-Mail: sonja.doelfel@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7184, Mobil: 0172/6873773.


Quelle

LBV

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch
- Silberreihe
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Schwarzwild: Hohe Abschusszahlen im Nationalpark
Schwarzwild: Hohe Abschusszahlen im Nationalpark
Schwarzwild: Hohe Abschusszahlen im Nationalpark

26/27.04.2018

Im Jagdjahr 2017/2018 wurden in den Revieren 290 Stück erlegt - Derzeit Behebung der Schäden

Grafenau.
Die Jagd auf Schwarzwild ist auch im Nationalpark Bayerischer Wald ein Thema. In den Flächen, auf denen gejagt werden darf, wurden im Jagdjahr 2017/2018 insgesamt 290 Stück Schwarzwild erlegt. „Wir unternehmen alles, um die Wildschweinpopulation einzudämmen und zu reduzieren“, sagt Franz Baierl, Leiter des Sachgebietes „Wald- und Flächenmanagement“. Mit der Veröffentlichung der Zahlen reagiert er auf immer wieder kehrende Fragen von Seiten der Jägerschaft, welche Maßnahmen die Nationalparkverwaltung gegen die ständig anwachsende Schwarzwildpopulation unternimmt.

Von den 290 Wildschweinen wurden 173 im Saufang erlegt, erläutert Baierl. Neben mobilen Saufängen, die an Brennpunkten mit vielen Schwarzwildschäden aufgestellt werden können, gibt es im Nationalparkgebiet acht fest installiert Anlagen. Die restlichen 117 Tiere wurden bei der Einzeljagd oder kleineren Sammelansitzen geschossen. Zusätzlich wurden noch 29 Stück Fallwild aufgefunden. Das sind zum einen Verkehrsopfer, zum anderen Wildschweine, die durch den langen Winter verhungert sind.
Grund für die hohen Abschusszahlen sei laut Baierl die massive Buchenmast im Jahr 2016. „Die Buchen haben viele Früchte getragen.

Dies hat dazu geführt, dass sich die Wildschweine durch das außerordentlich gute Nahrungsangebot stark vermehren konnten.“ Die Folge seien große Rotten, in denen eine Bache bis zu zehn Frischlinge führt, normal seien fünf bis acht Jungtiere. In Jahren mit einer starken Buchenmast sei die Jagd auf Schwarzwild besonders schwierig. „Die Wildschweine bevorzugen die Buch-Eckern und gehen daher nicht an die Kirrungen und in die Saufänge, wo ihnen Mais angeboten wird“, erklärt Baierl. 2016 konnte daher deutlich weniger Schwarzwild im Nationalparkgebiet erlegt werden.

Was Baierl in diesem Zusammenhang noch mitteilt ist, dass die Schäden, die im Winter 2017/2018 durch Schwarzwild entstanden sind, derzeit von der Nationalparkverwaltung behoben werden. „Im Laufe dieser Woche werden wir mit diesen Arbeiten fertig sein, sofern es die Witterung zulässt.“

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
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E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Wildschwein [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23025]

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BUND Markdorf engagiert sich intensiv für den Naturschutz
BUND Markdorf engagiert sich intensiv für den Naturschutz
BUND Markdorf engagiert sich intensiv für den Naturschutz

25/26.04.2018

Markdorf - Baden-Württemberg.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland in Markdorf hat sich bereits im Juli 1983 als eigener Ortsverband gegründet. Er umfasst neben Markdorf auch Bermatingen, Oberteuringen und Kluftern und zählt rund 260 Mitglieder und Förderer.

In den vergangenen Jahren konnte sich der BUND Markdorf auch intensiv für die Sicherung von Turmfalke und Mauersegler am "Hexenturm" in Markdorf engagieren. So wurde auf der Ostseite des Hexenturmes in 2017 für den Turmfalken eine Nistmöglichkeit geschaffen.

  • Der Turmfalke hat daraufhin auch erfolgreich gebrütet.
  • Fünf junge Turmfalken sind ausgeflogen

Auch auf der Westseite des Turms, innerhalb einer Bauwerksnische, hat ein weiterer Turmfalke gebrütet.

In der Mauernische auf der Westseite ist aktuell ein Eisen zu sehen. Das Eisen wird bei der anstehenden Turmsanierung entfernt werden um die Verlettzungsgefahr des Turfalken zu minimieren.Den Installation einer weiteren Nistmöglichkeit für den Turmfalken wird nicht ausgeschlossen,da die Nahrungsversorgung gut ist.

Die Mauerseglerkästen, die mit Unterstützung der Stadtverwaltung Markdorf ebenfalls 2017 am Hexenturm angebracht wurden sind derzeit noch nicht angenommen worde.Die Brut-Situation am Hexenturm wird von BUND-Mitgliedern ständig beobachtet.

Zur erfolgreichen Ansiedlung des Weißstorches in Markdorf kann folgendes berichtet werden:

Sieben Horste in bzw. im nahen Umfeld der Stadt sind derzeit von Brutpaaren belegt. Der Horst auf dem Bischofschloss ist mit einer Kamera ausgestattet. Die Bilder können über die Homepage des BUND Markdorf abgerufen werden.

Hier gehts zur Cam:
- http://217.8.51.113:1010/cgi-bin/guestimage.html


Mehr Impressionen unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99065


Quelle

BUND Markdorf
Franz Kieferle


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Gemeinsam für mehr Naturschutz im Wald
Gemeinsam für mehr Naturschutz im Wald
Gemeinsam für mehr Naturschutz im Wald

25/26.04.2018

Gemeinsame Presseerklärung Bayerische Staatsforsten und Landratsamt Pfaffenhofen

Bayer. Staatsforsten und Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm vereinbaren Zusammenarbeit zur ökologischen Weiterentwicklung des Nördlichen Feilenforsts  

Pfaffenhofen, 20. April 2018
- Vor allem Mittelspecht, Waldkauz und Heidelerche werden sich über die Kooperation der Bayerischen Staatsforsten mit dem Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm freuen, die der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer und Landrat Martin Wolf heute unterzeichneten. Sie setzen damit ein bayernweit einmaliges Zeichen für den kooperativen Naturschutz in einem besonderen Waldgebiet.

Konkret handelt es sich um den Nördlichen Feilenforst bei Geisenfeld, der aufgrund seines charakteristischen engen Wechsels aus Wald, Gewässern und Offenlandflächen und dem Vorkommen von besonderen Arten wie Frauenschuh, Halsbandschnäpper und Waldschnepfe, ein ökologisches Kleinod darstellt. In seinem Charakter erhalten und fortentwickelt wird der Feilenforst durch die Bayerischen Staatsforsten, deren Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer in der gemeinsamen Vereinbarung den Wald und seine Bewohner als große Gewinner sieht: „Nur wenn wir diese Kulturlandschaft bewahren und aktiv weiterentwickeln, können wir die Naturschönheiten auch erhalten. In einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm wollen wir zeigen, dass nachhaltiger Naturschutz in der Kooperation verschiedener Partner sehr gut funktioniert“, so der Staatsforstenchef.

Hierfür haben die Partner Maßnahmen und Projekte definiert, die ab sofort schrittweise umgesetzt werden sollen. Beispielsweise die Sicherung und Erhöhung des Alt- und Totholzanteiles, die Freistellung und Vitalisierung alter Eichen und besonderer Kiefern sowie die Umsetzung eines Beweidungskonzepts zur Pflege der Offenlandbereiche mit geeigneten Weidetieren. Zudem werden heimische Blühpflanzen als Nahrungsgrundlage für Insekten gefördert und eine Verbesserung der Besucherlenkung und des Bildungsangebots im Feilenforst, u.a. mit Schautafeln, Faltblättern und einem Informationspavillon realisiert.

Landrat Wolf begrüßt die Zusammenarbeit mit den Staatsforsten. „Wir erhalten und verbessern nicht nur einen besonderen Lebensraum in unserem Landkreis, sondern beschreiten für die Umsetzung der Ziele auch einen beispielhaften Weg. In kooperativer Form und nicht in Naturschutzverordnungen werden wichtige Zielsetzungen umgesetzt. Die Menschen sind eingeladen, die Umsetzung der Ziele zu verfolgen. Das ist für mich das Besondere an dieser Kooperation“.

Der für den Feilenforst zuständige Forstbetrieb Freising der Bayerischen Staatsforsten hat in Absprache mit dem Landratsamt bereits wichtige Projektmaßnahmen umgesetzt, wie etwa die Verdopplung der Flächen der beiden zum Feilenforst gehörenden Naturwaldreservate oder den Ausbau eines Besucherwegs.

Quelle/Aufnahme
Bayerische Staatsforsten AÖR


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Lachgasemissionen aus entwässerten Mooren
Lachgasemissionen aus entwässerten Mooren
Zu lang unterschätzt: Lachgasemissionen aus entwässerten Mooren

25/26.04.2018

NABU startet mit LIFE Peat Restore Projekt Treibhausgasmessungen in degradierten Mooren
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Berlin –
Degradierte Moore emittieren global bedeutsame Mengen Lachgas: Ihre Auswirkungen auf den Klimawandel sind damit größer als lange angenommen. Das hat das internationale Wissenschaftler-Team um Professor Ülo Mander von der Universität Tartu in Estland in der Zeitschrift Nature bestätigt. Neben Kohlenstoff speichern Moore auch erhebliche Stickstoffmengen. Werden sie entwässert, setzen Moore das Distickstoffmonoxid, Lachgas, frei. Ein Grund zur Sorge.

Denn das Treibhausgaspotenzial von Lachgas ist 298-fach höher als das von Kohlendioxid und wirkt sich dementsprechend negativ auf die Klimabilanz aus. Die internationale Studie macht deutlich: 72 Prozent der globalen Lachgasemissionen stammen aus entwässerten Mooren. Die EU-Klimaschutzziele 2030 können nicht erreicht werden, wenn nicht alle bereits degradierten Moore vollständig restauriert werden. Allein in Deutschland müssten ab sofort jährlich etwa 38.000 Hektar degradierter Moore wieder hergestellt werden.

„Die Landnutzung unserer Moore muss sich grundsätzlich ändern“, fordert NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. „Moorschutz ist heute eine der wichtigsten Stellschrauben für den Klimaschutz. Die auf Entwässerung ausgerichtete Landwirtschaft müssen wir vollständig aufgeben“, so Tennhardt. In der Vergangenheit waren es vor allem die Tierhaltung und die künstliche Düngung, die im Sektor der landwirtschaftlichen Emissionen für die hohen Lachgasemissionen verantwortlich gemacht wurden.

Auch Letícia Jurema, Leiterin des vom NABU koordinierten EU-LIFE-Projektes Peat Restore, plädiert für die konsequente Restaurierung von Mooren. „Wir müssen heute damit beginnen, um die EU-Klimaziele 2030 noch zu erreichen“, sagt Letícia Jurema. Bis 2021 wird sie mit ihrem Projektteam 5.300 Hektar der degradierten Moore in Deutschland, Polen, Litauen, Lettland und Estland restaurieren. Derzeit beginnen auf den Projektflächen umfangreiche Treibhausgasmessungen im Hinblick auf die für den Klimaschutz relevanten Gase, Kohlendioxid, Methan und Lachgas.

Obwohl Moore nur rund drei Prozent der Landfläche bedecken, speichern sie ein Drittel der erdgebundenen Kohlenstoffvorräte. Alle Wälder der Erde zusammengenommen, speichern nur etwa die Hälfte davon. Unter natürlichen Bedingungen wirken Moore als Kohlenstoffsenken. Sie entziehen der Atmosphäre Kohlendioxid und Stickstoff und speichern die Stoffe im Torf. Die durch Landwirtschaft entwässerten Moore setzen klimaschädliche Treibhausgase frei.

Die oben zitierte Studie:
https://www.nature.com/articles/s41467-018-03540-1

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Quelle:

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

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In der Aufnahme von Helga Zinnecker
-Sonnentau

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Deutschlands "Wilde Bienchen"
Deutschlands "Wilde Bienchen"
Deutschlands "Wilde Bienchen"

24/25.04.2018

Moderner Artenschutz und lebendige Umweltbildung gehen neue Wege.

Deutschland.
Artenschutz inFranken® engagiert sich seit geraumer Zeit mit vielfältigen Projektpartnern für den Schutz der Wildbienenarten in unserem Land. Die begleitenden Umweltbildung spielt dabei eine mit prioritäre Rolle. Denn ohne eine breite Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft wird es nicht gelingen einen erfolgreichen, in die Zukunft gerichteten Insektenschutz zu organisieren.

Was sind denn Wildbienen?

Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten
bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich habendie meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.

Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig

Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Wildbienen – häufig im Bestand gefährdet
Doch viele unserer Wildbienenarten sind in Deutschland sind zwischenzeitlich akut in ihrem Bestand bedroht. Gerade auch durch eine zunehmend industrielle Landbewirtschaftung mit einem immensen Pestizideinsatz sowie der Zerstörung wichtiger Lebensräume haben wir Menschen zahlreiche Wildbienenarten bereits nahe an den Rand des Aussterbens gebracht. Je intensiver die Bewirtschaftungsformen und je umfangreicher Bewirtschaftungsflächen werden, desto stärker hängt der Ertrag der Landwirtschaft auch von Wildbienen ab. Je mehr Lebensräume wir mit unserem Handeln in unserem Umfeld beeinträchtigen gefährden wir nicht nur eine faszinierende Insektengruppe. Nein mehr noch, wir setzen mit diesem Tun gar eine der (auch und gerade für den Menschen) wichtigsten Ökosysteme aufs Spiel.

„Mit dem Projekt „Deutschland Wilde Bienchen“ wollen wir deshalb auch auf die elementare
Bedeutung dieser so wichtigen Insekten für uns Menschen hinweisen.

In den kommenden Monaten möchten wir das Projekt weiter intensivieren, denn uns als Spezies Mensch läuft tatsächlich die Zeit davon ...

Mehr zu diesem umfangreichen Projekt auf unseren Seiten unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85364


Haussperling mit Wohnungsnot
Haussperling mit Wohnungsnot
Haussperling mit Wohnungsnot

23/24.04.2018

Seit Jahrhunderten lebt der Hausspatz als Kulturfolger mit uns Menschen.

Deutschland. Kaum zu glauben das der in der Regel sehr anpssungsfähige Kleinvogel an vielen Stellen unserer Repu
blik so selten geworden ist, das er ga schon auf der Vorwarnstufe der Roten Liste eingeordnet wird.

Noch vor wenigen Jahrzehnten galt der Singvogel als "Schädling" der dem Menschen die Getreidekörner wegfras. Da in der heutigen Zeit aber zu viele Nistmöglichkeiten infolge Hausversieglung und Wärmedämmung an Gebäuden verloren gehen, nimmt der Spatz sogar Schwalbennester in Beschlag.

Mehr zum Haussperling:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=38459

Quelle / Aufnahme

Rolf Thiemann
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Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora-Fauna-Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Am Glockenpütz 7.
50181 Bedburg

Tel. 02272-81153
Mobil. 0173-4979795
www.Naturschutzberater.de
Projekt: Eisvogelschutz-Deutschland.de

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... welch trostlose Entwicklung findet in unseren Städten und Dörfern
statt ... wir verlieren zunehmend unsere langjährigen Begleiter und mit
diesen auch zunehmend unsere biodiversitäre Idendität ...

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Heimische Schlangenarten sind ungiftig
Heimische Schlangenarten sind ungiftig
Heimische Schlangenarten sind ungiftig

22/23.04.2018

Bad Kreuznach / Molsberg
- Bei warmen Frühlingstemperaturen lassen sie sich wieder blicken: Schlangen in Rheinland-Pfalz. Sie sind an Gewässern zu finden, auf Weinbergsböden, in Gärten, Wiesen und sonnigen Waldrändern.

Mehr zum Thema
- https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Heimische-Schlangenarten-sind-ungiftig_article1524403459.html?utm_source=Newsletter22042018&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews


Quelle
Proplanta GmbH & Co. KG
Grüneisenstr. 6
70184 Stuttgart

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Mauereidechse [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21810]

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Nationalpark Schwarzwald
Nationalpark Schwarzwald
Lauschen, beobachten, befragen: Highlights, Trends und Ergebnisse der Forschung im Nationalpark Schwarzwald

22/23.04.2018


Baden-Württemberg. Am 27. April gibt es in der KVHS Freudenstadt Einblicke ins Erlebnis Wildnis und Spannendes über klopfende Bewohner.Wie  entwickeln  sich Landschaft,  Pflanzen-und  Tierwelt,  wenn sich  die  Natur  frei  entfalten kann?  Und  wie  wirkt  die  immer  wilder  werdende  Natur  auf  den  Menschen?

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=99340

Quelle/Foto:
Nationalpark Schwarzwald –Pressestelle, Franziska Schick und Anne Kobarg
Telefon: 07449/929 98 16;Mobil: 0173/ 4382180; E-Mail:Pressestelle@nlp.bwl.de

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30-Grad-Marke fast geknackt
30-Grad-Marke fast geknackt
30-Grad-Marke fast geknackt

22/23.04.2018

Offenbach
- Sonnenhungrige sind am Wochenende überall in Deutschland auf ihre Kosten gekommen - ab dem Sonntagabend sollen dann erste Gewitter den Frühsommer vorerst beenden.

Mehr zum Thema
- https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/30-Grad-Marke-fast-geknackt_article1524389551.html?utm_source=Newsletter22042018&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

Quelle
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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Haussperling [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=38459]

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Grüne Engel in Bayern unverzichtbar!
Grüne Engel in Bayern unverzichtbar!
Huber: "Grüne Engel" leisten herausragende Arbeit für Natur und Umwelt

22/23.04.2018

Ehrung in Unterfranken verliehen

Bayern.
Ehrenamtliche Helfer leisten einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung der bayerischen Naturheimat. Deshalb soll auch zukünftig intensiv für das Ehrenamt geworben werden.

Das betonte Umweltminister Dr. Marcel Huber im Rahmen der festlichen Verleihung des "Grünen Engels" an 14 Ehrenamtliche aus Unterfranken. Huber: "Ehrenamtliche Helfer sind kreative Köpfe, fleißige Hände und erfahrene Praktiker. Erfolgreiche Naturschutzarbeit ohne sie ist undenkbar. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Naturheimat Bayern. Ihnen gelten unser Dank und unser Respekt. Wir können stolz darauf sein, dass diese Werte im Freistaat tief verwurzelt sind." Über eine Million Menschen engagieren sich im Freistaat in einem anerkannten Naturschutzverband, die meisten davon ehrenamtlich. Sie kümmern sich beispielsweise um bedrohte Tier- und Pflanzenarten, schützen und pflegen wertvolle Biotope oder geben ihr Wissen in der Umweltbildung weiter.

Um das Engagement der Menschen für Natur und Umwelt zu unterstützen und Ehrenamtliche stärker zu würdigen, verleiht das Bayerische Umweltministerium
den "Grünen Engel" als besondere Anerkennung für Leistungen im Umweltbereich. Mit der Auszeichnung "Grüner Engel" wird seit 2011 das langjährige und vorbildliche Engagement im Naturschutz gewürdigt. Schätzungen beziffern den wirtschaftlichen Wert der ehrenamtlichen Leistungen im Naturschutz in Bayern auf jährlich rund 23 Millionen Euro.

Quelle
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München
Telefon: +49 89 9214-00
Fax: +49 89 9214-2266
E-Mail:poststelle@stmuv.bayern.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme:

Der Vorsitzende des Artenschutz in Franken®, Herr Thomas Artur Köhler erhielt im Jahre 2011 als eine/r der ersten jemals mit diesem Preis ausgezeichneten Mitbürger/innen die begeehrte Auszeichnung. Herr Ministerpräsident Dr. Markus Söder ( damals in der Funktion als bayerischer Umweltminister) übergab die Auszeichnung auf der Nürnberger Kaiserburg höchst persönlich an die Preisträger.

Mehr zum Thema auf unseren Seiten:

- https://dc2u.de/manager/index.php?sid=f8bdbe3688e4f56ea128bd42c3258d00&p2=4&did=1012&lang=de&js=1&p=12000&cid=&id=35858

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"40 Jahre Nationalpark Berchtesgaden"
"40 Jahre Nationalpark Berchtesgaden"
Sonderprogramm erschienen: "40 Jahre Nationalpark Berchtesgaden"

22/23.04.2018

Das Sonderprogramm zum 40-jährigen Jubiläum des Nationalparks Berchtesgaden ist erschienen: „Die 30 Sonderveranstaltungen von Mai bis Oktober
richten sich vor allem an Einheimische und alle Naturfreunde, die den Nationalpark Berchtesgaden von einer neuen Seite entdecken möchten“, erklärt Nationalpark-Leiter Dr. Roland Baier, der am 6. Mai persönlich das Programm mit einer Führung ins Klausbachtal eröffnet.

Dorthin sind alle interessierten Bürger und Gäste geladen, die sich aus erster Hand über aktuelle Projekte und Managementmaßnahmen wie Hochwasser- und Trinkwasserschutz, Heimweide, Windwurf, Lawinen und Borkenkäfer informieren möchten. Zum Abschluss der Wanderung lädt Dr. Roland Baier zu einer Brotzeit und persönlichen Gesprächen in die Nationalpark-Informationsstelle Hintersee („Klausbachhaus“) ein. Der Vegetationsspezialist Prof. Dr. Jörg Ewald und Nationalpark-Ranger Fritz Eder führen interessierte Gäste zu den Lärchen-Zirbenwäldern auf der Reiteralm und Nationalpark-Mitarbeiter Hans Maltan informiert bei einer anspruchsvollen Bergtour vom Hinterbrand über die Gotzenalm bis ins Landtal über die 1.000-jährige Geschichte der Almwirtschaft.

Dort verrät der Alm-Experte Wissenswertes über das Berchtesgadener Staffelsystem und die ehemaligen Almen im Hagengebirge. Auch die Partner des Nationalparks bringen sich in das Jubiläumsprogramm ein: Der Berufsfischer vom Königssee, Thomas Amort, sowie Florian Beierl von der Enzianbrennerei Grassl, die beide großen Wert auf Nachhaltigkeit legen, informieren über ihre Arbeit. Außerdem im Programm: Veranstaltungen zu Singvögeln, Insekten, Pilzen, Wildnis und die Auswirkungen des Klimawandels am Beispiel der Eiskapelle.

Darüber hinaus gibt es umfangreiche Angebote für Kinder und Familien. In den Ferienzeiten stehen Alpensalamander, Bienen, Fische und der wilde Wald im Nationalpark auf dem Programm. Außerdem gibt es die Gelegenheit, Wetter-, Wasser- und Pflanzenforschern über die Schulter schauen oder mit dem GPS-Gerät auf Schatzsuche zu gehen. Finanziert wurde das Programm aus Mitteln der Dr. Heinz & Maria Loewe Stiftung. Das Veranstaltungsprogramm zum Jubiläumsjahr ist ab Dienstag, 24. April, in den Informationsstellen des Nationalparks erhältlich sowie ab sofort digital verfügbar unter www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, eine Anmeldung ist unter der Rufnummer +49 8652 979060-0 erforderlich.

Quelle/Aufnahme:
Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de

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Artenschutz in Franken®

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Massive illegale Jagd auf Turteltauben
Massive illegale Jagd auf Turteltauben
Malta: Massive illegale Jagd auf Turteltauben

22/23.04.2018

Komitee filmt Wilderer - maltesische Medien berichten

Mehr auf den Seiten des Komitee gegen den Vogelmord e. V. (CABS)

- www.komitee.de/

Mehr zum Thema
- https://www.timesofmalta.com/articles/view/20180419/local/poacher-filmed-shotting-turtle-dove-cabs.676875
- www.fr.de/panorama/voegel-misstrauen-gegen-die-jaeger-a-1490020

Quelle

Komitee gegen den Vogelmord e.V.
Committee Against Bird Slaughter (CABS)
An der Ziegelei 8, D-53127 Bonn

Telefon: 0228/665521
Telefax: 0228/665280
info(at)komitee.de

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Stieglitz [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22508]

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Vermüllung der Umwelt
Vermüllung der Umwelt
Vermüllung der Umwelt - Hier Bilder vom Bedburger See.

22/23.04.2018

NRW. Vom 20.04. auf den 21.04.2018 war am Bedburger See wieder etwas geboten - mit den ersten milden Temperaturen
stellen sich hier erneut Probleme ein die mit der Überschrift "Vermüllung der Umwelt" recht gut getroffen scheinen.

Rolf Thiemann berichtet nach eigenen Angaben zum letzten mal über die Missstände im LSG Bedburg See.

Da sich seit Jahren keiner zuständig fühlt die Situation in den Griff zu bekommen,resigniere ich, so Rolf Thiemann.Obwohl es Möglichkeiten das Landschaftsschutzgebiet und dessen Vermüllung zu vermeiden scheint dieses hier dennoch wohl nicht möglich zu sein.

Ggf. fehlt es einfach an den richtigen Personen um dem Problem gerecht zu werden und so geht die Vermüllung einfach weiter.Somit zeigt sich der Schutz des Bereiches als verfehlt .... Leidtragende sind wie so häufig Flora und Fauna und nicht zuletzt auch die breite Gesellschaft.

Wie so oft in unserem Land wird über den Erhalt der Biodiversität viel gesprochen und mit erhobenen Zeigefinger in ferne Länder geblickt .. denn hier findet ja der Artenschwund und so manche Umweltzerstörung statt. Doch wir brauchen garnicht mehr so weit zu blicken .. auch in unserem Land sind diese mehr als bedenklichen Vörgänge viel zu häufig anzutreffen.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=99298

Quelle / Aufnahmen
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Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora-Fauna-Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Am Glockenpütz 7
50181 Bedburg



Wasserkraftausbau bedroht Europas Fischparadies
Wasserkraftausbau bedroht Europas Fischparadies
Neue Studie: Wasserkraftausbau bedroht Europas Fischparadies

21/22.04.2018

In den Balkanflüssen leben 113 seltene und geschützte Fischarten. Kommt der Wasserkraftausbau wie geplant, würde das etwa 10 Prozent aller europäischen Flussfischarten gefährden

Radolfzell, Wien
. Europas Fischparadies sind die Flüsse auf dem Balkan. Das belegt eine neue Studie, die heute von Riverwatch und EuroNatur vorgestellt wurde. Demnach leben in den Flüssen zwischen Slowenien und Griechenland 113 bedrohte und geschützte Fischarten und damit mehr als in jedem anderen Gebiet Europas. Die Autoren der Studie um Dr. Steven Weiss von der Universität Graz haben zudem die Folgen für die Fischfauna erhoben, falls die geplanten Wasserkraftwerke auf dem Balkan gebaut werden. Das Ergebnis: Elf Fischarten würden global aussterben und weitere 38 Arten an den Rand des Aussterbens gebracht werden. „Der Wasserkraftausbau gefährdet dadurch etwa 10 Prozent aller Flussfischarten Europas. Wasserkraft stellt damit eine der größten Gefahren für die Fischfauna unseres Kontinents dar“, so Dr. Steven Weiss.

Unter den bedrohten Arten finden sich wahre Riesen wie der bis zu 1,5 Meter lange Huchen (Hucho hucho) und Zwerge wie die 10 Zentimeter kleine Dalmatinische Elritze (Phoxinellus dalmaticus). Einige Arten leben nur auf wenigen Kilometern Fließgewässern und sonst nirgendwo, etwa die Prespa Forelle (Salmo peristericus) oder der Vardar Streber (Zingel balcanicus), eine Barschart, die als ausgestorben galt und die im Rahmen dieser Erhebungen in einem mazedonischen Flussabschnitt wiederentdeckt wurde. (alle Fischarten finden Sie in der Online-Fischdatenbank)

Drei Flüsse sind auf dem Balkan von besonders großer Bedeutung: die Neretva und die Drina in Bosnien-Herzegowina sowie die Mora?a in Montenegro. Hier leben zusammengenommen mehr als 50 gefährdete und geschützte Arten, womit diese Flüsse zu den bedeutendsten und an Fischarten reichsten Flüssen in ganz Europa zählen. Doch ausgerechnet in diesen drei Flüssen sollen große Staudämme entstehen, noch dazu mit Hilfe der Europäischen Union. Die EU Kommission hatte kürzlich eine Liste von „prioritären Wasserkraftprojekten“ auf dem Balkan vorgestellt, die sie möglicherweise finanziell unterstützen will. Darin finden sich allein zehn Projekte an diesen drei Flüssen. Am 17. Mai plant die EU Kommission in Sofia die endgültige Liste der „prioritären Wasserkraftvorhaben“ zu präsentieren.

„Wenn sich die EU an ihre eigenen Gesetze hält, muss sie diese Staudammprojekte stoppen, anstatt sie zu forcieren. Diese Flüsse sollten Nationalparks werden und nicht in Stauseen untergehen“, so Ulrich Eichelmann von Riverwatch.

„Diese Studie zeigt einmal mehr den immensen Wert der Balkanflüsse und die erschreckenden Auswirkungen
der Wasserkraft gerade auf die Biodiversität. Der geplante Ausbau der Wasserkraft auf dem Balkan bedroht einen europäischen Hotspot der biologischen Vielfalt.“, betont auch Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Stiftung EuroNatur.

Die Fischstudie wurde im Rahmen der Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“ erstellt, die von den Naturschutzorganisationen Riverwatch und EuroNatur koordiniert wird. Erstmals liegt damit eine umfassende Erhebung der bedrohten und geschützten Fischarten sowie der Folgen des Wasserkraftbooms für den gesamten Balkan vor.

In der Aufnahme
- Von der Weichmaulforelle (Salmo obtusirostris) existieren nur noch fünf Populationen, die bedeutendste in der Neretva. Durch Staudammprojekte droht der Forellenart der Verlust von mindestens der Hälfte ihres Bestandes. © A. Hodalic


Hintergrundinformation:

Hier finden Sie die Studie, - http://balkanrivers.net/sites/default/files/Fish_Study_web.pdf die Online-Fisch-Datenbank - http://balkanrivers.net/en/fish-database und die interaktive Verbreitungskarte - http://balkanrivers.net/vmap?layers=F0&menu=FI.
• Im Guardian wurde bereits ein Artikel über die Studie veröffentlicht: Balkan dam projects could result in loss of one in 10 European fish species - https://www.theguardian.com/environment/2018/apr/18/balkan-dam-projects-could-result-in-loss-of-one-in-10-european-fish-species

Rückfragen:

Dr. Steven Weiss, Autor der Studie, Karl-Franzens-Universität Graz
steven.weiss(at)uni-graz.at, + 43 660 4383336

Cornelia Wieser, Kampagnenkoordinatorin, Riverwatch
cornelia.wieser(at)riverwatch.eu, +43 650 4544784

Anja Arning, Öffentlichkeitsarbeit, EuroNatur
anja.arning(at)euronatur.org; +49 7732 927213


Quelle

EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe
Westendstraße 3
78315 Radolfzell
Deutschland

Fon: +49 (0) 7732 - 92 72 - 0
Fax: +49 (0) 7732 - 92 72 -22

www.euronatur.org
info(at)euronatur.org

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Letzte Aktualisierung:
23.05.2018 um 09:19 Uhr
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