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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Auszeichnungen für AiF


Artenschutz in Franken® +++ Wir stellen unsere Außendarstellung auf eine moderne Grundlage - in wenigen Tagen werden wir unseren Internetauftritt in veränderter Form präsentieren - auch unseren mobilen Internetauftritt werden wir zeitnah an die Herausforderungen der Modene anpassen -- doch keine Sorge, wir selbst bleiben in gewohnt zuverlässiger Form ihr kompetenter Ansprechpartner -- Artenschutz in Franken® +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit fast 23 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz- Vogelschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

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Was tun beim Wildunfall
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https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
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Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




18.12.2018 Dritte Jahreshauptversammlung des AiF
20.12.2018 Artenschutz zeichnet aus


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
Leuchttürme der Artenvielfalt
Virtuelle Tour Leuchtturm Freistaat Bayern
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Trotz extremer Dürre ein gutes Jahr für den Star
Trotz extremer Dürre ein gutes Jahr für den Star
NABU: Trotz extremer Dürre ein gutes Jahr für den Star

17/18.12.2018

Größte Schwärme des "Vogel des Jahres 2018" im Südwesten, viele Schwärme im Osten
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Berlin –
Für welche Region schwärmt der Star am meisten? Der NABU hatte für 2018 dazu aufgerufen, Schwärme des Stars, Vogel des Jahres, zu melden. Die Auswertung zeigt: Der größte Schwarm des Jahres mit bis zu 2 Millionen Vögeln konnte bei Worms in Rheinland-Pfalz beobachtet werden. „Mehrere hunderttausend Stare in einem Schwarm traten in vergangenen Jahren sonst nur in Küstenregionen auf, wo der Star im Grünland viel zu Fressen und in großen Schilfgebieten sichere Schlafplätze findet. Große Schwärme sind ansonsten heutzutage leider selten geworden. In Rheinland Pfalz gab es in diesem Jahr jedoch günstige Voraussetzungen. Durch die außergewöhnlich lange Trockenheit des Sommers gab es im rheinhessischen Raum eine üppige Weinlese, von deren Resten die Stare wohl gut satt wurden“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling.

Während im September noch rund 80.000 Stare im Umkreis gezählt wurden, wuchsen die Schwärme im Oktober und November durch Zuzug aus dem Osten und Norden an. So auch an Schlafplätzen bei Riedstadt in Hessen und in Schallstadt in Baden-Württemberg, wo der zweit- und drittgrößte Schwarm Deutschlands im Spätherbst gemeldet wurden. Auch in Obstplantagen, Gärten und Streuobstwiesen war die Obsternte üppig, so dass die Stare im gesamten Südwesten viel Fallobst oder vertrockneten Früchte als die nötige energiereiche Kost vor dem Weiterzug nach Italien oder Nordafrika fanden. Viele Stare werden auch bleiben, wenn es ein milder Winter wird. Die größten Schwärme auf dem Frühjahrszug mit bis zu 70.000 Vögeln wurden im März in Bayern erfasst.

Vor allem in den nördlichen und östlichen Bundesländern wurden viele, dafür aber kleinere Schwärme gesichtet, Höhepunkt war hier bereits der August. In Brandenburg waren es insgesamt 206 Schwarmbeobachtungen über 1.000 Stare, die über die Meldeplattformen ornitho.de und naturgucker.de abgegeben wurden. „Unsere Auswertung hat gezeigt, dass die Stare sich das ganze Jahr über, vor allem aber im Frühjahr, bevorzugt auf gemähten Wiesen, Viehweiden oder Ackerflächen aufhalten. Dort sammeln sie Bodeninsekten“, so Neuling. Fast die Hälfte der Sichtungen stammen von solchen Flächen, am zweithäufigsten wurden Starenschwärme an Orten mit Vogelfütterungen gesichtet, auf Platz drei liegen Orte mit und Obst-und Beerengehölzen. „Die Dürre hat zwar dazu geführt, dass im Osten vielerorts die Brut abgebrochen wurde, die umherstreifenden Trupps aber scheinbar mit Heuschrecken, Maikäfern und anderen Insekten gut über die Runden kamen“, ergänzt Neuling.

Entwarnung kann es für den Star dennoch nicht geben. Trotz leichtem Anstieg 2018 hat die durchschnittliche Zah
l der Stare pro Beobachtung seit 2012 um mindestens fünf Prozent abgenommen. Das heißt, Brutbestände und Schwärme werden insgesamt kleiner. Die Auswertung unterstützt die offiziellen Daten des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA), die zwischen 1998 und 2009 einen Rückgang um 42 Prozent des Brutbestandes zeigen – ein Verlust von 2,6 Millionen Paaren. „Insektenreiches Grünland ist für sie und viele andere Vogelarten notwendig. Jeder einzelne kann dem Star im eigenen Garten mit einem Nistkasten helfen oder Fallobst und vertrocknete Beeren im Winter dort belassen. Klimawandelbedingt werden unsere Winter milder, mehr Stare überwintern bei uns und besuchen unsere Gärten“, sagt Neuling.

Eine Grafik zu den Starenschwärmen 2018 zum Download unter: www.NABU.de/downloads/NABU_Grafik_Stare2018.jpg
 
Weitere Infos unter www.Vogel-des-Jahres.de

Pressefotos zum Vogel des Jahres unter: www.NABU.de/pressebilder_star



Für Rückfragen:

Eric Neuling, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. +49 (0)30-284984-1812, Eric.Neuling@NABU.de


Quelle
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NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.


In der Aufnahme von Albert Meier

- Starmännchen im Prachtkleid ... von unserer Seite kann keine Entwarnung gegeben werden, da sich die Bedingungen auch für diese Art nicht grundlegend verbessert haben. Lediglich die milden Winter dervorangegangenen Jahre konnten einen Bestandsrückgang, der sonst noch viel intensiver ausgefallen sein würde etwas kompensieren. Zahlreiche traditionelle Brutplätze blieben in 2018 verwaist, bzw. es fand keine Reproduktion statt.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Ist das Klima noch zu retten?
Ist das Klima noch zu retten?
Ist das Klima noch zu retten?

16/17.12.2018

Was wurde bereits in den vergangenen Jahren geredet und geredet ... ja es wurde auch etwas beschlossen, doch können diese Beschlüsse auch zum angestrebten Ziel, die globale Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf 1,5 Gard zu begrenzen erreicht werden?

In Katowice wurde nun also ein weiteres Regelwerk beschlossen das nach Aussage vieler Beteiligter von Erfolg gekrönt war. Die kommenden Jahre werden uns allen zeigen ob es tatsächlich so sein wird. Denn allzu viel Zeit haben wir alle nicht mehr bis es soweit sein wird die oben genannte Temperaturmarke zu reißen.

Doch ab 2023 soll tatsächlich sichtbar und transparent aufgezeigt werden ob die jeweiligen Anstrengungen der beteiligten Länder auch greifen den Temperaturanstieg zu begrenzen.In jedem Fall hat das Regelwerk von Katowice das Potential einen nicht unerheblichen Druck auf die Länder (nahezu 200 Staaten sind daran beteiligt) auszuüben sich den selbst gesteckten Klimazielen auch intensiv zu widmen.  Ob es tatsächlich soweit kommen wird das die Länder welche ihre Klimaziele nicht erreichen konnten öffentlich benannt werden, werden wir sehen.

Das Ergebnis von Katowice kann in unseren Augen nur ein erster Schritt sein das Tempo des globalen Klimaschutzes deutlich zu steigern. Bereits die uns nachfolgende Generation wird direkt von den Auswirkungen unserer Aktivitäten betroffen sein. Unsere Enkelkinder werden sich, wenn es nicht gelingt den Temperaturanstieg zu stoppen mit Herausforderungen konfrontiert sehen die wir uns aktuell gar nicht vorstellen können.

Doch eines darf auch nicht vergessen werden – das Klima allein ist nicht für den Rückgang der Artenvielfalt zu benennen. Es sind wir Menschen die ohne Frage verantwortlich sind, wenn wir täglich zahlreiche Tier- und Pflanzenarten verlieren. Für uns vom Artenschutz in Franken® steht daher der praktisch- regionale/überregionale Artenschutz im Fokus. Hier bringen wir uns tagtäglich ein – wir handeln gemeinsam mit vielfältigen Projektpartnern in diesem Sinne. Damit unsere Kinder und Enkelkinder eine Welt erleben dürfen die sich als an Arten reich und vielfältig abbildet.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

-    Bergfink Männchen

Artenschutz in Franken®


In Katowice hui, zuhause pfui
In Katowice hui, zuhause pfui
In Katowice hui, zuhause pfui

15/16.12.2018

Heißzeit ist Wort des Jahres/WWF: Schöne Zusagen auf der COP stehen Verfehlungen in Deutschland gegenüber

Während
im polnischen Katowice die Staatengemeinschaft auf der Weltklimakonferenz um finale Ergebnisse ringt, wird in Deutschland "Heißzeit" zum Wort des Jahres gekürt. Dazu erklärt Michael Schäfer, Leiter Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland in Kattowitz:

"Wenn es in der deutschen Klimapolitik so weitergeht wie bisher, wird 'Heißzeit' bald ins Standardvokabular übergehen. Denn während die Bundesregierung in Katowice schöne Worte und Erklärungen von sich gibt, steht der Klimaschutz zuhause seit zehn Jahren still. Dabei ist lange klar, was getan werden muss. Aber die Bundesregierung hat fast nichts unternommen, um dem Klimaziel 2020 näher zu kommen. Noch nicht einmal die wenigen Klimaschutzmaßnahmen aus dem Koalitionsvertrag wurden umgesetzt.

Die steuerliche Förderung des Klimaschutzes in Gebäuden wird von Olaf Scholz blockiert, ein Ausbaupfad zu 65 Prozent erneuerbaren Energien im Stromsektor bis 2030 von Peter Altmaier. Und jetzt fällt Peter Altmaier sogar noch der in Katowice verhandelnden Bundesumweltministerin in den Rücken und bekämpft deren Ansatz, die deutschen Klimaziele so zu gestalten, dass die Erderhitzung bei 1,5 bis 2 Grad gestoppt werden kann. Dabei ist genau das die einzig richtige Antwort auf die drastischen Folgen der Erderhitzung, die wir auch in Deutschland immer mehr zu spüren bekommen."

KONTAKT
Lea Vranicar
Pressestelle
Tel.: 030 / 311 777 467
lea.vranicar(at)wwf.de


Quelle
WWF
14. Dezember 2018

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Kormoran ... die Klimaveränderung wird nicht nur die Lebensräume für Tiere verändern ...

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Schulstreik für das Klima
Schulstreik für das Klima
„Wir streiken, bis ihr handelt“- Schulstreik für das Klima

15/16.12.2018

Jugendorganisationen großer Umweltverbände unterstützen Protestaktion für mehr Klimaschutz

Zum Ende des Klimagipfels im polnischen Katowice erneuern Schülerinnen und Schüler bundesweit mit einem Schulstreik ihre Forderung nach mehr Tempo im Klimaschutz. Unter dem Motto "WIR STREIKEN, BIS IHR HANDELT!" gehen heute Jugendliche auf die Straße statt in die Schule. Unterstützt von vier Jugendorganisationen großer Umweltverbände fordern sie einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung.

"Um das 2020-Ziel noch einzuhalten - was Angela Merkel uns einmal versprochen hat - brauchen wir einen Einstieg in den strukturierten Kohleausstieg, und zwar heute. Alles andere ist den betroffenen Regionen, den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, den Umzusiedelnden und vor allem den zukünftigen Generationen gegenüber nicht zu verantworten", betont Lisa Storcks (WWF Jugend).

"Es geht uns nicht darum, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Rheinland und in der Lausitz in die Arbeitslosigkeit zu schicken. Ein schneller und sozialverträglicher Kohleausstieg ist machbar, und das Geld ist da - die Bundesregierung steckt es nur lieber in die Erhöhung des Verteidigungshaushaltes", sagt Frauke Gehrau (Naturfreundejugend Deutschlands).

Die Jugendverbände bekräftigen ihre Forderung nach einem sofortigen Genehmigungsstopp für neue Kohlekraftwerke und Tagebaue. Ebenso müssen die dreckigsten Kraftwerksblöcke bis Ende 2020 stillgelegt werden, damit die Klimaziele bis 2020 erreicht werden können. Nur so ist es möglich das 1,5 °C Ziel einzuhalten.

Bereits am 26.11. hatten Jugendliche der Jugendverbände - inspiriert von der jungen schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg - gestreikt und der Kohlekommission ein gemeinsames Forderungspapier überreicht. Die BUNDjugend, Naturfreundejugend Deutschlands, NAJU und WWF Jugend bezeichnen es als einen Skandal, dass der Klimaschutz Deutschlands im internationalen Vergleich weiter zurückfällt. Kohle ist in Deutschland der größte Einzelverursacher von CO2-Emissionen, die die Erderhitzung vorantreiben und unsere Lebensgrundlagen massiv gefährden. Die Jugendlichen fordern, die Perspektive der jungen Generation in die Debatte einzubeziehen - denn die heute jungen Menschen werden am stärksten von den Entscheidungen betroffen sein.

Am heutigen Freitag, den 14.12., versammeln sich die Schülerinnen und Schüler in Berlin von 11:55 bis 15:00 Uhr an der Bushaltestelle vor dem Bundestag. In mehreren Bundesländern sind ähnliche Aktionen geplant, u.a. in Köln, Göttingen, Hamburg, Aachen, Kiel, Karlsruhe und Osnabrück.

KONTAKT
Lea Vranicar
Pressestelle
Tel.: 030 / 311 777 467
lea.vranicar(at)wwf.de

Quelle
WWF
14. Dezember 2018

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- nicht nur ihr ist das Lachen vergangen ... Lachmöwe ... die Zeit läuft auch für diese Art langsam ab ...

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Ein Geschenk, das Leben rettet
Ein Geschenk, das Leben rettet
Wasserrucksack PAUL: Ein Geschenk, das Leben rettet

15/16.12.2018

Osnabrück.
„Wasser ist die Grundlage des Lebens, doch in vielen Ländern der Welt ist eine Versorgung mit sauberem Trinkwasser nicht gegeben. Deshalb freuen wir uns, Kindern und Jugendlichen im südlichen Afrika mithilfe von acht Wasserrucksäcken ein Stück Lebensqualität zu ermöglichen.“ Mit diesen Worten übergab der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Alexander Bonde, heute die tragbaren Wasseraufbereitungsanlagen vom Typ PAUL an das Kinderhilfswerk terre des hommes (Osnabrück). Insgesamt spendet die Stiftung 25 der mobilen Anlagen sowie den Transport in ihre Einsatzgebiete an Hilfsorganisationen. Der Vorschlag dazu kam von einigen Mitarbeitern der DBU anlässlich des 25. Geburtstags der Stiftung. Entwickelt wurde der Wasserrucksack an der Universität Kassel ? fachlich und finanziell gefördert von der DBU.

„Jährlich sterben 1,5 Millionen Kinder an Magen- und Darmerkrankungen“

„Nachdem wir PAUL nach dem Erdbeben in Haiti 2010 und auch in einem Schulungsprojekt für Dorfgemeinschaften in Indien erfolgreich einsetzen konnten, freuen wir uns, auch außerhalb von Katastrophen vielen Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, dauerhaft helfen zu können“, erklärte Albert Recknagel, Vorstandssprecher von terre des hommes. „Sauberes Wasser rettet Leben. Jährlich sterben rund 1,5 Millionen Kinder an Magen- und Darmerkrankungen, die auf verunreinigtes Trinkwasser zurückzuführen sind.“ Das Kinderhilfswerk organisiert nun den Transport der Rücksäcke nach Afrika, alles Weitere übernehmen Organisationen vor Ort.

PAULs werden in Mosambik, Sambia und Simbabwe eingesetzt

Fünf PAULs gehen laut Recknagel an den Verein „Wona Sanana“, der sich für frühkindliche Bildung einsetzt. Die Wasserrucksäcke sollen in Kommunen Mosambiks vor allem Kindergarten- und Grundschulkinder mit sauberem Wasser versorgen. Auch im Dorf Chitakatira in Simbabwe werden mithilfe der Nichtregierungsorganisation „Nhaka Foundation“ bald Kindergartenkinder in den Genuss sauberen Trink- anstatt unbehandelten Flusswassers kommen. „Die übrigen zwei PAULs werden an ein Ausbildungszentrum in Kazungula in Sambia und eines in Lower Gweru in Simbabwe gespendet. Die Partnerorganisationen ‚Midlands Aids Service Organisation‘ und ‚Environment Africa‘ bilden in den Zentren arbeitslose Jugendliche in Wassermanagement, standortgerechter Landwirtschaft und Erneuerbaren Energien aus“, so Recknagel.

Knapp 3.000 PAULs mittlerweile weltweit im Einsatz

Blau und mobil rettet er Leben: Der Wasserrucksack „PAUL“ (Portable Aqua Unit for Lifesaving) wurde vor rund zehn Jahren als DBU-Förderprojekt für die prekäre Situation nach Naturkatastrophen entwickelt. Bonde: „Überlebende müssen dann schnell mit sauberem Trinkwasser versorgt werden, denn verseuchtes Wasser führt zu gravierenden Erkrankungen bis hin zu Epidemien.“ Zwar gebe es Trinkwasseraufbereitungsanlagen für die mobile Notfallversorgung. Doch die seien meist technisch sehr aufwändig und hätten einen hohen Personal- und Energiebedarf. Oft müssten Chemikalien eingesetzt werden. Auch Transport und Inbetriebnahme solcher Anlagen seien logistisch schwierig und dauerten oft zu lange. PAUL hingegen benötigt keinen Strom oder Chemikalien. Bis zu 2.500 Liter Wasser pro Tag kann eine einzelne Filteranlage von Bakterien und Verunreinigungen befreien. „Zu Beginn sollte der Wasserrucksack nur als Ersthilfemaßnahme in Katastrophengebieten für sauberes Trinkwasser sorgen. Doch weil er so überzeugte, wird er häufig auch für die stationäre Wasserversorgung benutzt“, so Bonde. Knapp 3.000 PAULs seien mittlerweile weltweit im Einsatz.

Filmmaterial zum Einsatz von PAUL in Indien: https://www.youtube.com/watch?v=ZxV3lRUXO20

Pressekontakt terre des hommes: Wolf-Christian Ramm, Tel. 0541|7101-158

In der Aufnahme
Bis zu 2.500 Liter Wasser kann die mobile Wasseraufbereitungsanlage vom Typ PAUL pro Tag filtern. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde (l.) und Albert Recknagel, Vorstandssprecher von terre des hommes, sind begeistert von der simplen Funktionsweise.
© Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Quelle
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
Telefax: +49 541 9633 190
E-Mail: info@dbu.de

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Naturerlebnis im Winterwatt
Naturerlebnis im Winterwatt
Naturerlebnis im Winterwatt

15/16.12.2018

Die Zeit um Weihnachten und den Jahreswechsel entwickelt sich immer mehr zur kleinen touristischen Hochsaison,
auch in der Nationalparkregion. Und ob Nachtwanderungen, Ausflüge ins Watt zum Sonnenuntergang, natur- oder vogelkundliche Führungen oder Watttouren mit anschließender deftiger Stärkung – die betreuenden Naturschutzverbände und die Nationalpark-Wattführerinnen und –wattführer beweisen mit ihrem winterlichen Naturerlebnisprogramm, dass der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer auch im Winter für Gäste (und Einheimische, die jetzt endlich mal Zeit finden) viel zu bieten hat.

Ein Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit zeigt die große Vielzahl und Vielfalt verschiedener Ausflugsangebote zwischen Sylt und Friedrichskoog. Allein die Schutzstation Wattenmeer, der größte Anbieter (und größte der im Nationalpark aktiven Verbände), lädt den ganzen Winter über mehrmals täglich (sogar an den Weihnachtsfeiertagen) zu Exkursionen oder Vorträgen ein. Auf Sylt bieten unter anderem der Verein Jordsand in der Vorweihnachtswoche Vogelführungen um das Rantumbecken, der Geologe und Nationalpark-Gästeführer Dr. Ekkehard Klatt in der Jahreswechselzeit Wanderungen an verschiedenen Inselstandorten sowie das Erlebniszentrum Naturgewalten in List im Januar und Februar Wattführungen an. Schon legendär sind die   „Grünkohlwattwanderungen“ von Johann P. Franzen vom Dithmarscher  Westerdeichstrich aus (je ein Termin im Januar, Februar und März), und auf Nordstrand macht es ihm Cornelia Kost gleich: Am Freitag, 28. Dezember, geht es mit ihr von Strucklahnungshörn aus hinaus ins Watt, mit Spendensammlung für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und anschließendem Grünkohlessen (Anmeldung unter Telefon 04842 – 8607).

Ein Teil der Winterangebote ist auf der Website der Nationalpark-Partner zu finden (https://nationalpark-partner-sh.de/). Hier – soweit vorhanden – noch links zu den oben genannten Anbietern: https://www.schutzstation-wattenmeer.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/, https://www.jordsand.de/schutzgebiete/rantumbecken-sylt/, http://geotourssylt.de, https://naturgewalten-sylt.de, www.zum-wattführer.de

In der Aufnahme
- Watt Winterwanderung - ©Stock/LKN.SH

Quelle / Aufnahmen
Nationalpark Wattenmeer

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Eckehard Bockwoldt im Ruhestand
Eckehard Bockwoldt im Ruhestand
Multimar-Ausstellungsmacher Eckehard Bockwoldt im Ruhestand

15/16.12.2018

Medieninformation der Nationalparkverwaltung

Die Schallerzeugung und Echoortung der Pottwale ist ein komplexer physiologischer Vorgang, der von der Wissenschaft
erst seit wenigen Jahren verstanden wird. Eckehard Bockwoldt will das faszinierende Naturphänomen in einem großen Modell so darstellen, dass es verstehbar wird. Es ist das letzte große Ausstellungsobjekt, das der Ausstellungsmacher des Nationalpark-Zentrums Multimar Wattforum in Tönning mit seinem Ruhestand am Freitag (14. Dezember) fertigstellt.

„Unsere Gäste interessieren sich sehr für aktuelle meereswissenschaftliche Erkenntnisse. Sie müssen aber aufbereitet werden, denn der Wissenszuwachs macht die Welt nicht einfacher. Komplexe Phänomene erfordern eine durchdachte, oft aufwändige und mitunter interaktive Darstellung. Mit der Präsentation lebender Tiere wurde dies zu unserem Markenkern“, sagt Eckehard Bockwoldt und beschreibt damit auch das Erfolgsgeheimnis des Multimar Wattforums.

Die Darstellung biologischer Phänomene und ihre didaktische Aufbereitung ist das Lebensthema des 65-Jährigen. Als Hamburger Stadtrandkind war er viele Jahre bei den Pfadfindern, studierte später Biologie und Geografie und schloss die Lehrerausbildung mit dem Referendariat ab. Bald arbeitete er aber als Umwelt- und Naturschutzpädagoge: Bei den Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfindern in einem sozialen Brennpunkt-Stadtteil in Hamburg, zwei Jahre bei der Biologischen Anstalt auf Helgoland und drei Jahre beim Hamburger Jugendherbergswerk.

1993 begann er in der Nationalparkverwaltung in Tönning die Keimzelle des Multimar Wattforums zu entwickeln. Er erstellte das Konzept des Zentrums für Wattenmeer-Monitoring und -Information (so die ursprüngliche Bezeichnung), besorgte Gelder dafür, erarbeitete mit einer Kreativgruppe in mehr als hundert Sitzungen inhaltliche und didaktische Ideen und organisierte einen Architekturwettbewerb. Das Richtfest des Multimar 1998 und die Eröffnung ein Jahr später waren für ihn dann auch herausragende berufliche Erlebnisse.

Einschneidend war dann allerdings auch die Demontage der ersten, mit Holzoberflächen gestalteten Ausstellungselemente im Jahr 2014. „Wie müssen das Multimar aber laufend gestalterisch erneuern und wissenschaftlich aktualisieren um es für unsere Gäste attraktiv zu halten“, strahlt Ausstellungsmacher Bockwoldt mit seinem immer glühenden Enthusiasmus angesichts des Kommenden.

Er selbst hat dabei vielleicht am meisten hinzu gelernt. Die Ausstellungseinheit zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in Schleswig-Holstein machte ihm beispielsweise deutlich, dass Aale und andere Fische, die zum Laichen ins Meer oder zurück in die Flüsse wandern, wegen der Wehre und Schöpfwerke nahezu keine Chance haben, ins Binnenland zu kommen. Eine Erkenntnis, die der Koldenbüttler in seine ehrenamtliche lokale Agenda 21-Gruppe einbrachte.

Das Multimar Wattforum ist das größte Nationalpark-Informationszentrum und eine der beliebtesten und meistbesuchten öffentlichen Einrichtungen Schleswig-Holsteins. Mehr als drei Millionen Gäste haben es seit der Eröffnung im Jahr 1999 besucht. Seitdem wurde es in drei Phasen umfangreich erweitert und zeigt heute die Themenschwerpunkte „Wale, Watt und Weltnaturerbe“. Das neue Exponat zur Echoortung des Pottwals ist ab sofort zu sehen.

In der Aufnahme
- Eckehard Bockwoldt vor dem gläsernen Pottwalkopf im Multimar Wattforum | © Claußen / LKN.SH

Quelle / Aufnahmen
Nationalpark Wattenmeer

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Bayerische Schüler kennen keine Vögel mehr
Bayerische Schüler kennen keine Vögel mehr
Bayerische Schüler kennen keine Vögel mehr

14/15.12.2018

Wissenschaftler belegen Rückgang der Artenkenntnis – Teilnehmer der „Stunde der Wintervögel“ schneiden besser ab

Hilpoltstein/München, 13.12.2018 – Die Vogelartenkenntnis bayerischer Gymnasiasten ist in den vergangenen zehn Jahren noch schlechter geworden. Das haben Wissenschaftler vom Institut für Didaktik der Biologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München herausgefunden. Die nun veröffentlichte Studie an knapp 2.000 bayerischen Schülern zwischen 10 und 19 Jahren zeigt, dass Kinder und Jugendliche im Freistaat immer weniger einheimische Vogelarten erkennen.

„Laut unserer Untersuchung konnten bayerische Gymnasiasten im Schnitt nur fünf von 15 häufigen Singvogelarten richtig benennen“, so der Leiter der BISA-Studie Thomas Gerl. Die Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass Kinder, die bei der LBV-Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ teilgenommen haben, die beste Artenkenntnis hatten. „Schüler, die bei der Vogelzählung des LBV mitmachen, haben durchschnittlich fast zwei Arten mehr erkannt“, erklärt Gerl von der Arbeitsgruppe „BISA – Biodiversität im Schulalltag“.

In einem von Thomas Gerl und seinen Co-Autoren entwickelten BISA-Test sollten bayerische Kinder und Jugendliche aus allen Schularten 15 häufige einheimische Singvogelarten benennen. Diese Daten wurden anschließend mit der Vogel-BISA-Studie aus dem Jahr 2007 der Hochschule Weihenstephan von Prof. Volker Zahner verglichen und ausgewertet. Besonders aussagekräftig sind die Ergebnisse für die knapp 1.400 beteiligten Gymnasiasten. Die Gymnasiasten des G8 schnitten aktuell noch schlechter ab, als eine vergleichbare Gruppe aus dem Jahr 2007, die das damalige G9 besuchten. „Gymnasiasten erkannten im Schnitt eine Art weniger als vor zehn Jahren.

Das entspricht einem Rückgang der Artenkenntnis von beinahe 20 Prozent innerhalb eines Jahrzehnts“, erklärt Thomas Gerl.

Die bekannteste Vogelart unter bayerischen Schülern ist die Amsel. „Gut drei Viertel der Teilnehmer erkannten die Amsel richtig, einen Spatzen konnte nur noch lediglich etwas mehr als ein Drittel identifizieren“, sagt Thomas Gerl.  Der Buchfink, immerhin der häufigste einheimische Singvogel, wird nur von 14 Prozent der Schüler richtig benannt. Die Rangliste der bekanntesten Vogelarten unter bayerischen Schülern änderte sich in den vergangenen zehn Jahren kaum: Ganz oben stehen Amsel (1.), Rotkehlchen (2.) und Blaumeise (3.), ganz hinten landen Grünfink (13.), Buchfink (14.) und Erlenzeisig (15.). Die jetzt erzielten Ergebnisse liegen allerdings auf einem deutlich niedrigeren Niveau als 2007. „Keine einzige Vogelart wurde heute deutlich besser erkannt, als noch vor zehn Jahren. Bei zwei Drittel der untersuchten Arten ging die Bekanntheit sogar dramatisch zurück. So erkennen heutige Gymnasiasten zum Beispiel Elster und Grünfink ungefähr 25 Prozent seltener als im Jahr 2007“, erklärt der Wissenschaftler.

Bei der Erhebung schnitten Mädchen jeden Alters signifikant besser ab als ihre männlichen Altersgenossen.

Interessanterweise wohnen die besten Artenkenner der beteiligten bayerischen Schüler inzwischen nicht mehr auf dem Land, sondern in großen städtischen Ballungszentren wie zum Beispiel München oder Augsburg. „Dies könnte eine Folge des dramatischen Rückgangs der Vogelzahlen im ländlichen Raum sein, wo Kinder kaum noch Vogelarten beobachten können“, folgert Gerl.

Für Thomas Gerl sind die Ergebnisse der zweiten BISA-Studie ein besorgniserregendes Alarmsignal. „Artenkenntnis gehört auf die Rote Liste des bedrohten Allgemeinwissens. Wenn wir so weitermachen, wird es bald niemanden mehr geben, der überhaupt noch merkt, welche Arten aussterben. Wie sollen sich unsere Kinder für den Erhalt einer Art einsetzen, die sie gar nicht kennen?“ Für den Biologielehrer ist es heute wichtiger denn je, sich in der Schule wieder viel stärker mit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu beschäftigen, um die Artenkenntnis vor dem Aussterben zu schützen. „Die besondere Erwähnung der Artenvielfalt an vielen Stellen im neuen LehrplanPLUS für das neunjährige Gymnasium ist dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung, den alle Bundesländer gehen sollten“, macht Gerl wenigstens ein bisschen Hoffnung für die Zukunft.

Neben dem ungebremsten Rückgang der heimischen Biodiversität ist somit auch die Kenntnis um unsere heimischen Arten vom Aussterben bedroht. „Die schwindende Artenkenntnis unter bayerischen Schülern beunruhigt auch uns Naturschützer, da dies direkt mit einem Verlust an Lebensqualität einhergeht. Wir sind jedoch froh, dass die Schüler, die an unserer Mitmachaktion ‚Stunde der Wintervögel‘ teilnehmen, mehr Arten kennen. So setzt der LBV dem Verlust der Artenkenntnis bei bayerischen Kindern und Jugendlichen aktiv etwas entgegen“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.


Die nächste Stunde der Wintervögel findet vom 4. bis 6. Januar 2019 statt.

Mehr Informationen unter:
https://link.springer.com/article/10.1007/s40573-018-0086-7


Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen und Interviews:
Thomas Gerl, Lehrstuhl Didaktik der Biologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, E-Mail: t.gerl@lmu.de, Tel: 089/2180–6490, Mob: 0170-6263067

Markus Erlwein, LBV-Pressesprecher, E-Mail: markus.erlwein@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7180, Mob.: 0172¬6873773.

Quelle

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
Landesgeschäftsstelle
Eisvogelweg 1
91161 Hilpoltstein
www.lbv.de

Presseinformation 107-18

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- HAUSSPERLING? - fast richtig es ist ein Zwergtaucher .. doch der Niedergang um das Wissen um die Arten die uns noch umgeben - die jedoch sehr viele bereits "vergessen" haben - setzt sich immer schneller fort .. doch kaum jemand scheint das zu interessieren .. wenn es so wie bisher weiter geht ist in etwa 1,5 Generationen das Wissen mit den zu benennenden Tieren verschwunden ... - Artenschutz in Franken® -

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Kabinett berät über Bilanz ...
Kabinett berät über Bilanz  ...
Kabinett berät über Bilanz des Aktionsprogramms Jagst

13/14.12.2018

Umweltminister Franz Untersteller: „Wir müssen, wo möglich, das Schutzniveau unserer Gewässer erhöhen.“

Drei Jahre nach Start des Aktionsprogramms
für die Jagst hat Umweltminister Franz Untersteller heute im Kabinett Bilanz gezogen. Das Aktionsprogramm Jagst war 2015 nach dem verheerenden Brand in der Lobenhausener Mühle im Landkreis Schwäbisch Hall aufgelegt worden. Damals war mit Mineraldünger verunreinigtes Löschwasser in die Jagst geflossen und hatte den Fischbestand auf rund 25 Kilometern Flusslänge nahezu komplett vernichtet.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann würdigte am Dienstag (11. Dezember 2018) die Arbeit, die in den vergangenen drei Jahren im Rahmen des Aktionsprogramms geleistet worden ist, als vorbildlich: „2015 gab es die Befürchtung, dass die Jagst für sehr lange Zeit ein klinisch toter Fluss ist. Heute, nachdem unzählige kleinere und größere Maßnahmen zur ‚Wiederbelebung‘ und zur ökologischen Verbesserung der Jagst umgesetzt worden sind, können wir sagen: Die Jagst lebt und die Fische kommen langsam zurück!“ Alle Beteiligten könnten und müssten aus dem Schadensfall an der Jagst lernen. Ein Brand sei vielleicht nicht immer zu verhindern, katastrophale Folgen, wie an der Jagst, dagegen schon, so Kretschmann.

Im Rahmen des Aktionsprogramms Jagst haben die Behörden deshalb die gewerblichen Düngemittellager und ihre Vorkehrungen zur Löschwasserrückhaltung überprüft. Ausgehend von einem Pilotprojekt im Ostalbkreis sollen künftig außerdem in einer landesweiten Schwerpunktaktion der Gewerbeaufsicht kleine und mittlere Betriebe unterschiedlicher Branchen in Gewässernähe über Umweltgefahrenpotenziale und mögliche Vorbeugungsmaßnahmen informiert werden.

„Es geht darum, das Schutzniveau insgesamt zu erhöhen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Dazu müssen wir informieren und beraten, nicht nur die Betreiber von Düngemittellagern, sondern zum Beispiel auch Betriebe der Holz- und Kunststoffverarbeitung, Abfall- und Recyclingbetriebe oder Baumärkte.“ Eine weitere Konsequenz aus dem Jagstunglück sei die Anpassung der Alarm- und Einsatzpläne der unteren Wasserbehörden, um schädliche Umweltauswirkungen zu verhindern oder zumindest möglichst klein zu halten.  

Die Jagst selbst, sagte Umweltminister Untersteller, zeige sich dank des Aktionsprogramms des Landes tatsächlich bereits relativ gut erholt. Doch auch wenn die Spuren des Schadensereignisses von 2015 nicht mehr offensichtlich seien, gebe es noch sehr viel zu tun: „Drei Millionen Euro sind bereits in die Umsetzung des Aktionsprogramms geflossen, ein Vielfaches von dem wird noch nötig sein, um das Ökosystem Jagst als wiederhergestellt bezeichnen zu können.“

Der Wert des Aktionsprogramms liege aber nicht nur in der Schadensbehebung nach dem Mühlenbrand, so Untersteller. Ziel des Programms sei auch gewesen, die Jagst im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie und zur Stärkung ihrer Widerstandskraft ökologisch aufzuwerten, die Gewässerstrukturen zu verbessern und den Fluss wieder durchgängig zu machen. Auch dies sei bereits in weiten Teilen gelungen: „Wehranlagen wurden zurückgebaut und Wanderhindernisse für die Fische beseitigt, Neben- und Altarme der Jagst wurden revitalisiert und Uferabschnitte renaturiert. Kiesinseln wurden im Fluss angelegt und Totholz eingebaut. Das alles setzt natürliche Prozesse in Gang und wird sich mittel- bis langfristig positiv auswirken.“

Auch bei der Gewässerqualität, namentlich bei der Reduzierung von Nährstoffeinträgen, tue sich etwas an der Jagst, sagte Untersteller. „Insgesamt ist es gelungen, die Jagst mit Hilfe des Aktionsprogramms zu einem großen Pilotprojekt zu machen. Die Erkenntnisse aus dem Jagstunglück und dem Aktionsprogramm werden wir, wo möglich, auf andere Gewässer im Land übertragen.“
Ergänzende Informationen

Der verheerende Brand in der Lobenhausener Mühle war in der Nacht vom 22. zum 23. August 2015. Mit Mineraldünger verunreinigtes Löschwasser gelangte damals in die Jagst und vernichtete in kürzester Zeit Tausende von Fischen – fast 20 Tonnen. Die Gewässerökologie der Jagst war nachhaltig geschädigt.

Unter Federführung des Regierungspräsidiums Stuttgart wurde gemeinsam mit den betroffenen Landkreisen Heilbronn, Hohenlohekreis, Schwäbisch Hall und Ostalbkreis sowie der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) und der Fischereiforschungsstelle (FFS) das Aktionsprogramm Jagst aufgestellt. Ende 2015 begann die Umsetzung des Programms.



Ziele waren:
   Schadenserhebung und Schadensbehebung
   Stärkung der Widerstandskraft des Gewässers
   Entwicklung von Maßstäben und Maßnahmen, um ähnliche Ereignisse und Schäden an anderen Gewässern möglichst zu verhindern


Quelle:
Staatsministerium Baden-Württemberg

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In der Aufnahme von Andreas Gehrig
- Wasseramsel [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22951]


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Skywalker in Gefahr
Skywalker in Gefahr

13/14.12.2018

Phantastische Tierwesen: 157 neue Arten am Mekong entdeckt

In der Mekong-Region wurden innerhalb eines Jahres insgesamt 157 neue Arten entdeckt. Das zeigt der neue WWF-Report "New Species on the Block"
, der die Ergebnisse und Resultate hunderter Wissenschaftlern aus Laos, Vietnam, Thailand, Myanmar und Kambodscha zusammengetragen hat. Unter den Funden sind auch einige sehr phantastisch anmutende Exoten wie etwa eine Bergkröte (Ophryophryne elfina), die durch ihre Hörner entfernt an einen Elben erinnern soll. Gefunden wurde sie passender Weise in einem moosbewachsenen Nebelwald, den die Forscher "Elfenhain" nennen. Oder der Skywalker Hoolock Gibbon (Hoolock tianxing), eine Affenart. Mit der Namensgebung outet sich der Entdecker als ein Fan des Franchise. Insgesamt waren es im vergangenen Jahr drei verschiedene Säugetiere, 23 Fische, 14 Amphibien, 26 Reptilien und 91 Pflanzen, die neu beschrieben wurden. Zwischen 1997 und 2017 wurden damit in dieser Region 2.681 neue Arten entdeckt.

Allerdings steht es schlecht um diese auch namentlich so exotischen Tiere. "Der Skywalker Gibbon ist einer 25 bedrohtesten Affenarten der Welt. Und daran ist kein Imperium Schuld, sondern wir", so Dr. Stefan Ziegler, Referent für die Region "Greater Mekong" beim WWF Deutschland. Massive Lebensraumzerstörung, riesige Wasserkraftanlagen und Wilderei im großen Stil machen nicht nur den Affen das Leben schwer, sondern bedrohen den gesamten Naturraum. Das "Goldenen Dreieck", eine Region in der Thailand, Myanmar und Laos aufeinandertreffen, gilt als Hot Spot des illegalen Wildtierschmuggels.

"In der Mekong-Region gibt es vermutlich noch unzählige Arten, die die Wissenschaft nicht kennt. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Wenn wir ihn verlieren, verschwinden Tiere und Pflanzen von deren Existenz die Menschheit nicht einmal wusste", so Ziegler. "Unser Ziel muss es sein, die biologisch wertvollen Gebiete am Mekong grenzüberschreitend und dauerhaft zu schützen, sowie die natürlichen Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Gesunde und intakte Ökosysteme kommen dabei auch der lokalen Bevölkerung zugute." Beispielsweise würden viele der geplanten Flusskraftwerke im Mekong nicht nur die aquatische Artenvielfalt bedrohen, sondern auch die Ernährungssicherheit in Laos und Kambodscha gefährden.

Immerhin: Einige Anstrengungen zeigen mittlerweile Wirkung. Der Bestand der Mekong-Delfine in Kambodscha erholt sich langsam. Der WWF Thailand hat eine großangelegte Kampagne gegen den legalen Handel von Elfenbein gestartet. In Vietnam will die alte Kaiserstadt Hue bis zum Jahr 2020 den Verkauf und den Handel von Fleisch aus der Wildnis gänzlich unterbunden haben.

Beispiele für neuentdeckte Tier- und Pflanzenarten:

Hoolock tianxing: Der Skywalker Hoolock Gibbon ist eine der 25 gefährdetsten Affenarten der Erde. Der Entdecker outet sich durch die Namensgebung als Fan einer "weit, weit entfernten Galaxie".

Dixonius kaweesaki: Dieser kleine Gecko wurde in Thailand entdeckt und hat eine Rennstreifen-ähnliche Markierung.

Gyiophis salweenensis: Kaum entdeckt und schon bedroht ist diese Schlange aus der Familie der Wassertrugnattern. Sie hat mir Lebensraumverlust durch die Landwirtschaft zu kämpfen.

Murina hkakaboraziensis: Zwei Welten, aber eine Frisur: die Lance Bass-Fledermaus. Gefunden wurde die Fledermaus in Myanmar nahe dem Himalaya. Ihren Namen verdankt sie Lance Bass von der Boy-Group *NSYNC, dessen Frisur eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Kopffell der Fledermaus aufweist.

Ophryophryne elfina: Die äußerliche Verwandtschaft mit den Elben aus Mittelerde ist nur entfernt erkennbar bei dieser Kröte aus Süd-Vietnam.

Oreoglanis hponkanensis: Der (platte) Pfannkuchen-Wels ist durch den Klimawandel bedroht, denn er verbringt sein Leben in den kaltfließenden Gewässern des abgelegenen Hkakabo Razi-Schutzgebiets in Myanmar.

Schizostachyum cambodianum: Rodungen bedrohen diesen zwiebelförmigen Bambus.

Thismia nigricoronata: Kalkstein-Bergbau gefährdet den Lebensraum dieser neuentdeckten Pflanze.


WEITERE INFORMATIONEN

   Kompletter Report: New Species on the Block

- http://greatermekong.panda.org/discovering_the_greater_mekong/species/new_species/new_species_on_the_block/

Quelle


WWF

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Das langsame Sterben der Wiesenvögel
Das langsame Sterben der Wiesenvögel
Das langsame Sterben der Wiesenvögel

12/13.12.2018

Wiesenbrüter leiden unter Wassermangel und Klimawandel – Wie kann langfristiger Schutz in Bayern gelingen?

Hilpoltstein, 11.12.2018 – Noch bis zum 14. Dezember verhandeln 190 Staaten über die Umsetzung des 2015 beschlossenen Pariser Klimaabkommens. Steigende Temperaturen und Wassermangel – die Folgen des Klimawandels treffen nicht nur uns Menschen, sondern auch eine Vielzahl an heimischen Tier- und Pflanzenarten in Bayern. Vor allem Wiesenbrüter, also in Wiesen oder Grünland brütende Vogelarten wie der Große Brachvogel, das Braunkehlchen oder der Kiebitz, haben schwer zu kämpfen. Der LBV fordert deshalb die Verhandlungspartner der gerade im polnischen Katowice stattfindenden Weltklimakonferenz auf, alle erforderlichen Schritte zu unternehmen, die festgelegten Klimaziele für Bayern, Deutschland und die Welt zu erreichen. „Um den Rückgang der Artenvielfalt zu stoppen, fordert der LBV mehr Anstrengungen im Natur- und Klimaschutz. Ansonsten sind unsere bayerischen Wiesenbrüter bald ausgestorben“, sagt LBV-Artenschutzreferent Dr. Andreas von Lindeiner.

Die letzten bayerischen Wiesenvögel kämpfen um ihr Überleben. Bereits jetzt sind sieben Arten akut vom Aussterben bedroht, darunter der Große Brachvogel, das Braunkehlchen und die Bekassine. Auch der Wachtelkönig und der Kiebitz sind als Wiesenbrüter stark gefährdet und auf der Roten Liste geführt. Der Grund für ihr schleichendes Aussterben ist menschengemacht: Durch den Klimawandel und die intensive Landwirtschaft wird es immer schwieriger Feucht- und Nasswiesen, den Lebensraum der Vögel, zu erhalten. „In trockenen Jahren, wie aktuell in 2018, fehlt es schlichtweg an ausreichend Wasser, um die für Wiesenbrüter erforderlichen Lebensbedingungen zu sichern“, sagt von Lindeiner.

Um das Aussterben der Wiesenbrüter in Bayern zu verhindern, muss als vordringliche Maßnahme der Wasserhaushalt verbessert werden. Zu diesem Ergebnis kam auch ein aktueller Workshop von Experten des LBV und des Landesamts für Umwelt (LfU). Der LBV fordert deshalb die zuständigen Wasserwirtschaftsämter auf, in Absprache mit Naturschutz und Landwirten, in Wiesenbrütergebieten Flachwasserbereiche und einen ausreichend hohen Grundwasserstand unter allen Umständen zu erhalten. „Nicht nur die Wiesenbrüter profitieren von einem ausreichenden Wasserstand. In vielen Gebieten beklagen sich Landwirte bereits darüber, dass sie kaum noch Heu auf den zu trockenen Flächen ernten können“, sagt der LBV-Artenschutzreferent. Ein abgestimmtes Wassermanagement hilft also nicht nur den Wiesenbrütern, sondern auch den Bauern.

Hintergrund
„Für Wiesenbrüter sind Nassflächen äußerst wichtig. Dort finden sie Nahrung, kommunizieren miteinander und können sich putzen“. Die Wiederherstellung und der Erhalt von feuchten Flächen zur langfristigen Bestandssicherung ist darum unbedingt erforderlich. Mögliche Maßnahmen für eine notwendige Erhöhung der Bodenfeuchte sind zum Beispiel die Anhebung des Grundwasserspiegels oder eine periodische Überflutung der entsprechenden Gebiete. Auch die Anlage von wechselfeuchten Mulden kann die Attraktivität des Lebensraums für Wiesenbrüter unterstützen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Sonja Dölfel, LBV-Pressestelle, E-Mail: sonja.doelfel@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7184.

Quelle


Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

PRM vom: 11.12.2018

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In der Aufnahme von Johannes Rother- Synonym für den Niedergang unserer Wiesenvögel - der Große Brachvogel [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20600]


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Nationalpark erfüllt Sternstunden-Wunsch
Nationalpark erfüllt Sternstunden-Wunsch
Nationalpark erfüllt Sternstunden-Wunsch

10/11.12.2018

Aylin (12) aus dem Fränkischen Seenland kommt Wölfen im Tier-Freigelände ganz nah

Neuschönau.
Seit 25 Jahren erfüllt Bayern 1 Kinderwünsche im Rahmen der Sternstunden, der Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks. Durch diese Aktion können Hilfsprojekte in Bayern, Deutschland und auf der ganzen Welt unterstützt werden. Als besonderes Schmankerl kommen Jahr für Jahr eine Hand voll Kinder in den Genuss, ihren ganz besonderen Traum wahrwerden zu lassen. Heuer konnte der Nationalpark Bayersicher Wald einen dieser speziellen Wünsche erfüllen.

Aylin, zwölf Jahre alt, wohnt im Haus St. Antonius in Gersdorf im Fränkischen Seenland. Die dank Sternstunden frisch renovierte Anlage der Kinder- und Jugendhilfe bietet sowohl stationäre als auch ambulante Angebote an. Aylin lebt dort mit Gleichaltrigen in einer heilpädagogischen Wohngruppe. Später möchte sie gern einen Beruf ergreifen, der mit Tieren zu tun hat. Ganz besonders haben es ihr Wölfe angetan. Und so reifte der Wunsch, diesen Vierbeinern mal ganz nahe zu kommen.

Unter den rund 300 Anliegen, die Kinder und Jugendliche in einer der heuer von Sternstunden bedachten Einrichtungen äußerten, wurde Aylin ausgewählt. „Uns hat besonders gefallen, dass Aylin mit dem Wunsch schon eine konkrete Zukunftsperspektive verbindet“, erklärt Bayern-1-Redakteurin Brigitte Dehler. „Und natürlich bot sich mit dem Nationalpark Bayerischer Wald ein idealer Partner im Freistaat an.“

Die freudige Botschaft überbrachte der Zwölfjährigen schließlich Wildtierbiologe Dr. Marco Heurich vom Nationalpark via Telefon. Nur wenige Tage später reiste Aylin zusammen mit einer Betreuerin auch schon in den Bayerwald – auch dank Unterstützung der Nationalpark-Partnerbetriebe, insbesondere des Landhotels Postwirts in Rosenau und des Landgasthofs Euler in Neuschönau, die Übernachtung und Verpflegung kostenlos zur Verfügung stellten.

Zwei Programmpunkte standen am großen Tag schließlich für Aylin an. Am Vormittag war sie mit Marco Heurich inmitten der wilden Natur unterwegs. Eigentlich wollten beide dabei Ausschau nach Spuren der in der Region lebenden Wölfe halten. Doch anstelle von Wolfsspuren fanden sie eine wenige Tage zuvor von einem Luchs gerissene Hirschkuh. Eine ganz in der Nähe aufgestellte Fotofalle, die sogleich vor Ort mittels Laptop ausgelesen wurde, zeigte sogar wenige Stunden alte Bilder, die den Luchs eindrucksvoll in Szene setzten.

Davon beeindruckt ging es am Nachmittag schließlich ins Tier-Freigelände des Nationalparkzentrums Lusen bei Neuschönau. Zunächst durfte Aylin Tierärztin Susanne Klett und Tierpfleger Christoph Wagner beim Herrichten des Wolfsfutters zur Hand gehen. Danach folgte der eigentliche Höhepunkt: Zusammen mit den Profis ging es im Auto direkt ins Wolfsgehege, wo Aylin das frisch geschnittene Fleisch auslegte. Anschließend nahm der Tross wieder im Auto Platz, rollte einige Meter von der Futterstelle weg und beobachte dann von dort durch die Autoscheiben das Schauspiel.

„Das war richtig toll“, bilanzierte Aylin am Ende. Nur wenige Meter von ihr entfernt seien die vier Wölfe des Tier-Freigeländes nach und nach gekommen, um sich ihren Teil vom reichlich gefüllten Gabentisch zu holen. „Ich hätte mir die Tiere ganz anders vorgestellt“, sagt die Zwölfjährige, „viel heller zum Beispiel und nicht so dunkel.“

Nach all den spannenden Erfahrungen ging es am späten Nachmittag dann auch schon wieder zurück ins Haus St. Antonius nach Gersdorf. Doch die Erinnerungen vom ganz besonderen Sternstundentag hängen mittlerweile schon in Form eines Plakats in Aylins Zimmer. Und auch die Hörer des Bayerischen Rundfunks kamen in den Genuss einer bildhaften Reportage des Erlebnisses.  

Bildunterschriften:
Eines der zahlreichen Erinnerungsfotos vom Sternstundentag: Nationalpark-Tierärztin Susanne Klett, Aylin und Tierpfleger Christoph Wagner.

Quelle
Kontakt Pressestelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Stabsstelle Koordination und Kommunikation
08552 9600-132 oder 08552 9600-144
08552 9600-100
Email: pressestelle@npv-bw.bayern.de


Pressemitteilung Nr. 131/2018
Datum: 10.12.2018


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Neuer Direktor des Schweizerischen Nationalparks
Neuer Direktor des Schweizerischen Nationalparks
Der neue Direktor des Schweizerischen Nationalparks heisst Ruedi Haller

09/10.12.2018

Neuer Direktor des Schweizerischen Nationalparks

Die Eidgenössische Nationalparkkommission hat Dr. Ruedi Haller als neuen Direktor des Schweizerischen Nationalparks gewählt. Er tritt am 1. Oktober 2019 die Nachfolge von Prof. Dr. Heinrich Haller an, der auf diesen Zeitpunkt in den Ruhestand tritt.


Ruedi Haller ist 52-jährig, verheiratet, Vater von 3 Kindern und wohnt mit seiner Familie in Ardez. Der promovierte Geograf ist im Schweizerischen Nationalpark Leiter des Bereichs Forschung und Geoinformation und Mitglied der Geschäftsleitung. Er hat soeben den Diplomlehrgang Verbands-/NPO-Management an der Universität Freiburg mit Erfolg abgeschlossen. Dr. Ruedi Haller ist mit dem aktuellen Direktor, Prof. Dr. Heinrich Haller, nicht verwandt.

Der Direktor ist der operative Leiter des Schweizerischen Nationalparks. Er führt den Park mit den 3 Bereichen Betrieb und Monitoring, Forschung und Geoinformation sowie Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit mit 45 Mitarbeitenden, die sich 27 Vollzeitstellen teilen. Die Leitung und Verwaltung des Parks befindet sich in Zernez, wo auch das vor 10 Jahren errichtete Besucherzentrum seinen Standort hat. Strategisches Organ des Schweizerischen Nationalparks ist die vom Bundesrat gewählte Eidgenössische Nationalparkkommission (ENPK).

Ruedi Haller übernimmt als siebte Person seit dem Gründungsjahr 1914 die operative Leitung des ältesten Nationalparks der Alpen. Der Schweizerische Nationalpark ist eine öffentlich-rechtliche Stiftung des Bundes mit eigenem Gesetz aus dem Jahre 1980 (SR 454), welches drei Kernaufgaben definiert: Das 170 km2grosse Parkgebiet soll vor menschlichen Eingriffen geschützt und die Natur sich selbst überlassen werden (Prozessschutz); der Park soll Gegenstand dauernder wissenschaftlicher Forschung sein; die Öffentlichkeit soll über den Schutz informiert werden und die unberührte Natur erleben können. Als streng geschütztes Wildnisgebiet bildet der Nationalpark die Kernzone des UNESCO-Biosphärenreservats Engiadina Val Müstair.

Aktuelles Organigramm:
www.nationalpark.ch/tasks/sites/de/assets/File/2018_Organigramm%20SNP.pdf

Quelle

Schweizerischer Nationalpark
Schloss Planta-Wildenberg
7530 Zernez
Schweiz

Tel. +41 81 851 41 11
Fax +41 81 851 41 12
info@nationalpark.ch


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In der Aufnahme von Stefan Zimmermann
- Steinbock

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Winter im Nationalpark-Zentrum Eifel
Winter im Nationalpark-Zentrum Eifel
Buche, Biber, Hirsch & Co. – Winter im Nationalpark-Zentrum Eifel


09/10.12.2018

Ausflugstipp für die Winterzeit: Jahreszeitlich ausgerichtete Führung durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel

Schleiden-Vogelsang, den 03. Dezember 2018.
Folgt auf den trockenen Sommer ein kalter Winter? Können Bäume frieren? Wie bereitet sich die Buche auf den Winter vor? Was machen Biber, Hirsche und andere Wildtiere, wenn es kalt wird? Und wie überwintern Insekten und Spinnen?

Antworten auf solche „Winterfragen“ erhalten Groß und Klein an den kommenden Wochenenden bei einer speziellen Führung durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Forum Vogelsang IP. Die Sonderführung findet samstags und sonntags sowie an den Weihnachtsfeiertagen um 14 Uhr statt. Dabei können große und kleine Naturinteressierte viel Spannendes rund um die Natur im Winter erfahren. Alle, die gerne wissen wollen, ob Bäume Winterschlaf halten, ob Fische und Frösche unter dem Eis frieren und was der Biber zur kalten Jahreszeit in seinem Bau macht, sind bei dieser Sonderführung richtig.

Wer aus dem eigenen „Winterschlaf“ erwacht, kann erfahren, ob Tiere wie Eichhörnchen, Dachs und Braunbär dies ebenfalls tun. Im Anschluss an die Erkundungstour können kleine Entdecker unter fachkundiger Anleitung ein winterliches Mitbringsel basteln und mit nach Hause nehmen.

Gerade bei kaltem und regnerischem Wetter bietet die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ eine gute Gelegenheit für einen Familienausflug. Mit über  50  Modellen und Tierpräparaten zum Berühren lädt die barrierefreie und mehrsprachige Ausstellung auf über 2.000 Quadratmetern zum Staunen, Entdecken und Träumen ein.

Die Ausstellung ist für Kinder ab drei Jahren geeignet und mit dem Kinderwagen befahrbar.

Die Termine im Dezember 2018:


08./09.12.| 15./16.12.| 22./23.12.|25./26.12| 29./30.12.

Beginn:                14:00 Uhr
Dauer:                 ca. 1,5 Stunden
Preis:                   10 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder unter 7 Jahren haben freien Eintritt
Adresse:              Nationalpark-Zentrum Eifel, Forum Vogelsang IP, Vogelsang 70, 53937 Schleiden



In der Aufnahme

- Wie stellen sich die Wildtiere, z.B. der Biber, auf den Winter ein? Antworten gibt der Ranger bei einer Führung durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel in Vogelsang IP. (Foto: D. Ketz)

Quelle

Nationalparkverwaltung Eifel
Wald und Holz NRW
Nationalparkforstamt Eifel
Urftseestraße 34
53937 Schleiden-Gemünd

Tel.: +49 (0) 24 44 / 95 10-0
Fax: +49 (0) 24 44 / 95 10-85

info@nationalpark-eifel.de


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Für besondere Verdienste im Naturschutz
Für besondere Verdienste im Naturschutz
Für besondere Verdienste im Naturschutz: Prof. Dr. Peter Berthold mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

09/10.12.2018

Für seine Verdienste um den Natur- und Artenschutz erhielt Prof. Dr. Peter Berthold am Montag, den 26. November 2018,
das Bundesverdienstkreuz am Bande. Seit über sechzig Jahren engagiert sich der Wissenschaftler für den Naturschutz. Seit 2005 ist er Stiftungsratsmitglied der Heinz Sielmann Stiftung. Ganz unkritisch sieht er die Auszeichnung nicht: Umweltbehörden und Politik setzten Naturschutzrecht nicht konsequent genug um und Zivilgesellschaft und Ehrenamtliche müssten allzu oft Lücken füllen.

Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, überreichte das Bundesverdienstkreuz im Senatssaal der Universität Konstanz. Der promovierte Diplom-Biologe war von 2007 bis 2016 selbst als hauptamtlicher Landesvorsitzender des NABU Baden-Württemberg im Naturschutz aktiv. In Anspielung auf die vogelkundliche Forschung des emeritierten Professors kommentierte der Staatssekretär die Übergabe der Auszeichnung mit den Worten: „Eigentlich müsste ich Sie beringen.“ So wurde es eine Veranstaltung ganz in Prof. Bertholds Sinne. Ernste, aktuelle umweltpolitische Themen wechselten sich in den Festreden mit amüsanten Anekdoten aus dem Leben des Wissenschaftlers und Naturschützers ab. Die Redner, unter ihnen auch der Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell, Dr. Martin Wikelski, stellten noch einmal das besondere Engagement von Peter Berthold heraus. Der langjährige Leiter der Vogelwarte Radolfzell, Pionier der Zugvogelforschung, Autor zahlreicher Vogelbücher und Verfechter des Naturschutzes in zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen ist weit über die Grenzen der Bodenseeregion für seinen kritischen Blick auf die Entwicklungen im Naturschutz bekannt.

Eben genauso kritisch sieht Berthold auch die Auszeichnung selbst. „Ich habe lange überlegt, ob ich das Bundesverdienstkreuz annehmen soll“, erklärt der mittlerweile 79-Jährige. Er freut sich über den Orden „angemessen-verhalten“ und kritisiert den Staat gleichzeitig stark. „Eigentlich sind viele der Dinge, für die ich mich einsetze, Aufgabe der Umweltbehörden. Diese Projekte müssten wie selbstverständlich erledigt werden, es gibt schließlich Naturschutzgesetze. Dennoch gibt es eine große Lücke, die Zivilgesellschaft und Ehrenamtliche füllen. Ich würde mich mehr freuen, wenn im nächsten Jahr die Zaungrasmücke oder der Gartenrotschwanz wieder in Billafingen brütet.“

Dort, in unmittelbarer Nähe zum Bodensee, lebt Professor Berthold mit seiner Frau und betreibt eine kleine Nebenerwerbslandwirtschaft.
Im Owinger Ortsteil hat er ein Biotop angelegt. Es ist Teil des Biotopverbunds Bodensee, den die Heinz Sielmann Stiftung betreut. Mit der Auszeichnung hofft Berthold auf weitere Spenden für den Biotopverbund, um weiter praktischen Arten- und Naturschutz umsetzen zu können.


Quelle / Foto

Heinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt

Telefon: 0049 (0)5527 914-0
Telefax: 0049 (0)5527 914-100
E-Mail: info(at)sielmann-stiftung.de

Erstellt von Nora Künkler
27.11.2018

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Greenpeace wertet Reden der Kandidaten ..
Greenpeace wertet Reden der Kandidaten ..
Greenpeace wertet Reden der Kandidaten für CDU-Vorsitz aus

09/10.12.2018

Merz, Spahn und AKK ignorieren Zukunftsthema Klimaschutz

Hamburg, 7. 12. 2018 – Die drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz ignorieren das Zukunftsthema Klimaschutz weitestgehend.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Greenpeace

- https://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/merz-spahn-und-akk-ignorieren-zukunftsthema-klimaschutz

Quelle

Greenpeace e. V.
Hongkongstraße 10
20457 Hamburg

Telefon 040-30618-0
Fax 040-30618-100

E-Mail: mail@greenpeace.de


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Skorpionsfliege


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Wenn die Biodiversität den Wald verlässt
Wenn die Biodiversität den Wald verlässt
Wenn die Biodiversität den Wald verlässt

08/09.12.2018

Oft übersehen – zahllose Tiere verlieren mit dem Transport von eingeschlagenem Holz Lebensraum und Leben.

Deutschland. Immer wieder werden wir mit Situationen konfrontiert die zum Nachdenken anregen. Doch meist werden diese Zustände übersehen oder sehr rasch aus den Augen der breiten Bevölkerung entfernt. Wir nennen diese Sachlagen: „Das stille Sterben der Biodiversität im Zusammenspiel mit einer unabgestimmten Holzabfuhr aus dem Wald“.

Doch um was geht es eigentlich?

Nun in den Spätherbst- und Wintermonaten erkennt der Waldbesucher vielfach die großzügige Rohstoffentnahme aus den Wäldern und Forsten. Die Bäume die noch vor wenigen Tagen als Lebensraum auch für Tiere fungierten wurden gefällt. Ihre Lagerung findet nachfolgend an den Wegerändern der Wälder statt.

Und wer hier nicht nur einen raschen und oberflächlichen Blick an die Baumleichen verschwendet der erkennt häufig das es am toten Stamm noch immer von Leben wimmelt. Es hat sich unter Käfer & Co. noch nicht „herumgesprochen“ dass ihr Lebensraum nicht mehr in gewohnter Form existent ist.

Und so kommt was kommen muss, mit den gefällten Bäumen werden auch unzählige Tiere aus dem Wald, sprich ihrem angestammten Lebensraum verbracht. Neben adulten Tieren wird dabei auch häufig der Nachwuchs mit „entsorgt“.

In der Aufnahme von Helga Zinnecker
-     Kleiner Zangenbock

Nach dem BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz) und der BArtSchV (Bundesartenschutzverordnung) zeigt sich Rhagium inquisitor als „besonders geschützt“.

Mehr Eindrücke unter:

Spaltenkreuzspinne (Araneus umbricatus)
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=39157

Schrotbock (Rhagium inquisitor) und dessen Larve
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=36358



Neue Lebensräume für die Barbe
Neue Lebensräume für die Barbe
Neue Lebensräume für die Barbe

07/08.12.2018

   Gemeinsame Pressemitteilung mit dem BMUB

Berlin/Bonn, 06. Dezember 2018:
Flüsse und Bäche in Niedersachsen sollen wieder lebenswerter für Fische werden, so zum Beispiel für die vielerorts in ihrem Bestand bedrohte Fischart Barbe. Ein vom Bundesumweltministerium mit 1,3 Millionen Euro gefördertes Projekt will die Nebenflüsse der Aller wieder ihrem natürlichen Zustand näher bringen und damit "barbenfreundlicher" machen - zum Beispiel durch Kiesbänke und strömungsarme Zonen. Es handelt sich dabei um das erste Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt zum Schutz einer Fischart. Inhaltlich wird das Vorhaben vom Bundesamt für Naturschutz begleitet.  

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Die Barbe steht stellvertretend für viele Arten, die unter Druck geraten, weil das Wasser, in dem sie leben, verunreinigt ist, weil ihre Lebensräume zerstört und ihre Wege versperrt werden. Wenn wir Flüsse und Bäche wieder ihrem natürlichen Zustand näher bringen, wie es in diesem Projekt geschieht, helfen wir nicht nur einer Art. Wir tragen dazu bei, zahlreichen Arten ihre natürlichen Lebensräume zurück zu geben."

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel ergänzt: "Die Barbe benötigt in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien jeweils unterschiedliche und spezifische Mikrolebensräume. Die Larven bevorzugen beispielsweise Gewässerbereiche mit geringen Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten, wie Kiesbänke, während sich die ausgewachsenen Tiere gerne auch in schnell fließenden Gewässerabschnitten aufhalten. Diese Vielfalt der Lebensraumstrukturen wird im Barben-Projekt mit vielfältigen Maßnahmen im und am Gewässer wieder erhöht. Außerdem kommt Deutschland so seiner besonderen internationalen Verantwortung zur Erhaltung dieser Art nach, die bei uns einen Verbreitungsschwerpunkt hat und in Niedersachsen in ihrem Bestand gefährdet ist."

Im Projektgebiet, den Nebengewässern der Aller, sollen beispielsweise Kiesbänke, flach abfallende Gewässerabschnitte (sogenannte Rauschen) und strömungsarme Flachwasserzonen angelegt werden. Durch den Einbau von Totholz und neu zu schaffende, landwirtschaftlich ungenutzte Randstreifen wird die Eigendynamik der Flüsse zusätzlich gefördert. Die Entwicklung, Pflege und Erhaltung von barbenfreundlichen Gewässern wird in Kooperation mit den Gewässerunterhaltungsverbänden und den örtlichen Angelvereinen angestoßen.

Die Umsetzung der Maßnahmen wird von einer intensiven Kommunikations- und Bildungsarbeit begleitet, mit dem Ziel, das Bewusstsein für die heimischen Fischarten sowie für die Bedeutung und Entwicklung naturnaher Fließgewässer zu verbessern.

Das Projekt mit dem Titel "Artenvielfalt in der Aller - Neue Lebensräume für die Barbe. Erhaltung und Entwicklung der Barbenpopulation im südöstlichen Niedersachsen" wird von Oktober 2018 bis September 2024 vom Verein "Aktion Fischotterschutz" durchgeführt. Neben der Förderung des Bundesumweltministeriums werden Drittmittel durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz bereitgestellt.

Projekt-Streckbrief unter: http://bit.ly/barbebfn
Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm: www.biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm.html

In der Aufnahme

- Barbe im Gewässer (Foto: Andreas Hartl)

Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

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