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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF


+++ Projekte für die Erhaltung heimischer Schmetterlingsarten gestartet +++ Den Kobolden des Steigerwaldes unter die Flughäute greifen ... Fledermausprojekt steht vor der Umsetzung +++ Aus die Maus?! - Haselmausprojekt geht in die nächste Runde +++ Kleineulen auf der Spur - Projekt Raufußkauz wird fortgesetzt +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser in Auszügen Engagement das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
50.000 - 100.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 300.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




02.10.2017 Aus die Haselmaus ?!
09.10.2017 Wohnungen für kleine Flattermänner


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Wir alle leben ( noch ) hier ....
Wir alle leben ( noch ) hier ....
Erhaltung der Artenvielfalt ... in Bayern Fehlanzeige?

Erhalt der Nordheimer Au in Franken / Update

21/22.09.2017

Wir kämpfen für den Erhalt der Landschaft und Natur der Nordheimer Au als schützenswerten Teil der berühmten Weininsel bei Volkach.

Mehr zu diesem Thema aktuell hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken!

Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=95727

Der Verein und die Bürgerinitiative stellen sich vor

Im April 2015 wurde nach Bekanntwerden der Planungen für Sand- und Kiesabbau in Nordheim am Main eine Bürgerinitiative engagierter Bürgerinnen und Bürger gegründet. Das Hauptziel war und ist der Erhalt unserer Nordheimer Au als einzigartigen Teil der Kultur- und Naturlandschaft der Weininsel bei Volkach. Seit März 2017 steht der neu gegründete und gemeinnützige Verein Erhalt der Nordheimer Au e.V. der Bürgerinitiative tatkräftig zur Seite.


News

Neuigkeiten zum Kampf um die Nordheimer Au

- https://erhalt-der-nordheimer-au.jimdo.com/startseite/news/


Nordheimer Au - Lebensraum unzähliger Pflanzen und Tiere

In den Streuobst- und Auenwiesen, im Uferbereich und im Altmain sind hunderttausende Pflanzen und Tiere zuhause. Darunter befinden sich auch viele Arten, die unter besonderem oder strengem Schutz stehen und/oder in der Roten Liste aufgeführt sind.

Nachfolgend ein Auszug der von uns und Naturschutzexperten erfassten Arten:

Säugetiere:

   13 (!) Fledermausarten: Breitflügelfledermaus, Große Bartfledermaus, Großer Abendsegler, Mopsfledermaus, Mückenfledermaus, Nordfledermaus, Nymphenfledermaus, Rauhhautfledermaus, Teichfledermaus, Wasserfledermaus, Weißrandfledermaus, Wimperfledermaus, Zwergfledermaus (Quelle: LBV)
 
   Iltis
   Wildkaninchen
   Europäischer Maulwurf
   Mauswiesel
   Biber
   Igel
   Feldhase
   Mausarten
   Bisam
   Reh
   ...

Reptilien, Lurche:

   Zauneidechse
   Kleiner Wasserfrosch
   Teichfrosch
   ...

Vögel:

  Wiedehopf
   Eisvogel
   Kornweihe
   Wendehals
   Mittelspecht
   Goldammer
   Habicht
   Rebhuhn
   Singdrossel
   Neuntöter
   Mäusebussard
   Nachtreiher
   Kohlmeise
   Eichelhäher
   Bachstelze
   Kleiber
   Ringeltaube
   Graureiher
   Distelfink
   Silberreiher
   Haubentaucher
   Buntspecht
   Grünspecht
   Buchfink
   Mönchsgrasmücke
   Star
   Kuckuck
   Elster
   Turmfalke
   Feldsperling
   Amsel
   Gartenrotschwanz
   Rotkehlchen
   Fitis
   Hausrotschwanz
   Zilpzalp
   Rauchschwalbe
   Pirol
   Girlitz
   Kormoran
   Wacholderdrossel
   Klappergrasmücke
   Schwanzmeise
   Sumpfmeise
   Weidenmeise
   Mehlschwalbe
   Blaumeise
   Gartenbaumläufer
   Fasan
   Zaunkönig
   Stieglitz
   Pazifische Schwarze Ente
   Nilgans
   Grünfink
   Krickente
   Schellente
   Fischadler
   Sperber
   Gänsesäger
   Schwarzmilan
   ...

Insekten:


   Kreiselwespe
   mehrere Bläulingsarten
   Großer Rosenkäfer
   Goldwespen
   Großes Ochsenauge
   Weißling
   Admiral
   Nachtigallgrashüpfer
   Steppengrashüpfer
   Verkannter Grashüpfer
   Blauflügelige Ödlandschrecke
   Gelbbinden-Furchenbiene
   Zweifarbige Beißschrecke
   Blattschneiderbiene
   Ackerwinden-Trauereule
   Hummel
   Blaue Federlibelle
   Große Pechlibelle
   Großer Blaupfeil
   Heidelibelle
   Goldaugenbremse
   Zebraspinne
   Schwarzköpfiger Breithalsläufer
   Schwarzglänzender Schnellläufer
   Goldfliege
   Goldglänzender Rosenkäfer
   Rote Waldameise
   Gemeine Sichelschrecke
   Blaue Holzbiene
   Platydracus stercorarius
   Hausmutter
   C-Falter
   Kleiner Feuerfalter
   Alexis-Bläuling
   Dickkopffalter
   Dünen-Sandlaufkäfer
   zahlreiche Spinnen- und Wanzenarten
   Mulm- und Totholzinsekten
   u.v.a.m. ...


... sowie im angrenzenden Altmain Fische, Muscheln wie z.B. die Große Flussmuschel, Schnecken sowie zahlreiche Pilz- und unzählige Pflanzenarten, die auf magere Sandböden und Überschwemmungsflächen spezialisiert sind.


Mehr Infos zum Wiedehopf

- https://www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige?stbname=Upupa+epops

- https://www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/ort/suche?nummer=6127&typ=tkblatt


Mehr zum Wiedehopf auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=23015

 

Quellenangabe

Verein "Erhalt der Nordheimer Au e.V." & Bürgerinitiative "Nordheimer Au"

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Wiedehopf

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Erhaltung der Artenvielfalt ... in Bayern Fehlanzeige?
Erhaltung der Artenvielfalt ... in Bayern Fehlanzeige?
Erhaltung der Artenvielfalt ... in Bayern Fehlanzeige?

Erhalt der Nordheimer Au in Franken

20/21.09.2017

Wir kämpfen für den Erhalt der Landschaft und Natur der Nordheimer Au als schützenswerten Teil der berühmten Weininsel bei Volkach.


Mehr zu diesem Thema in den kommenden Tagen
hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken!

In der Aufnahme:


-  Die Nordheimer Au ist durch einen industriellen Sandabbau bedroht. Neben wertvollen Biotopen soll auch eine der letzten Streuobstwiesen an der Mainschleife vernichtet werden. In der Nordheimer Au sind unzählige Tier- und Pflanzenarten heimisch, angrenzende Naturschutzgebiete und Flora-Fauna-Habitate sind in Gefahr. Das gesamte Areal ist als Vogelschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet und einzigartiges Geotop ausgewiesen.

Hinzu kommen dramatische Auswirkungen auf das Landschaftsbild und den sensiblen Tourismus auf der Weininsel, sollten die Planungen des industriellen Tagebaus in die Tat umgesetzt werden.

Wir wollen all dies ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken - zum Wohle Nordheims, der Weininsel und der Mainschleife bei Volkach!


Die Igelfliege in Franken
Die Igelfliege in Franken
Die Igelfliege in Franken

20/21.09.2017

Franken.
Während sich die fertigen Insekten ( Imagines ) für die Blütenbereiche verschiedener Pflanzen interessieren haben es deren Larven auf die Raupen unterschiedlicher Schmetterlingsarten abgesehen. Dabei stehen die Eulenfalter ganz besonders im Besiedlungsfokus!

Die Larve der Igefliege dringt durch die Körperwand in die Schmetterlingsraupe ein. In mehreren Entwicklungsstadien verzehrt diese nun ihren Wirt. Es gilt dabei zu beachten, das die Igelfliege mit diesem Verhaltensmuster einen positiven Aspekt der natürlichen "Schädlingskontrolle" abbilden kann.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Igelfliege in der extremen Nahaufnahme

Mehr zur Igelfliege auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=42147



Nashorn-Drama am Kap
Nashorn-Drama am Kap
Nashorn-Drama am Kap

19/20.09.2017

Zum Welt-Nashorn-Tag: Jeden Tag werden drei Nashörner gewildert / Studie: Wildtiermafia verlegt Verarbeitung von Nashorn-Horn nach Südafrika


Berlin: Jeden Tag werden allein in Südafrika beinahe drei Nashörner getötet – mehr als tausend im Jahr. Darauf weist der WWF zum Welt-Nashorn-Tag am Freitag hin.
Die seltenen Dickhäuter sind massiv von der Wildereikrise betroffen, die Afrika vor rund zehn Jahren erfasst hat. Über 7.100 der Tiere fielen der illegalen Jagd kontinentweit seitdem zum Opfer. Angesichts der nur noch rund 25.000 lebenden Individuen in Afrika spricht der WWF von einer ernsthaften Bedrohung für die Rhinos. „Die Wildtiermafia fällt in die ländlichen Gebieten ein, wo der Staat an vielen Fronten überfordert ist. Trotz erheblicher Bemühungen fehlen oftmals die Ressourcen, um es mit den hochgerüsteten Banden aufzunehmen“, sagt Katharina Trump, Referentin für Wildartenkriminalität beim WWF Deutschland.



Hauptschauplatz des Nashorn-Dramas ist Südafrika. In dem Land leben fast 80 Prozent aller afrikanischen Rhinos, gleichzeitig finden mehr als 90 Prozent aller Wildereifälle hier statt
. Ziel der Wilderer ist der Export des Horns nach Asien, wo es hohe Preise auf dem Schwarzmarkt erzielt. Wie eine neue Studie von Traffic zeigt, setzt die Mafia mittlerweile auf neue Strategien, um ihre Ware ungehindert durch den Zoll zu bekommen. Anstatt das gesamte Horn auszuführen, werde es zunehmend noch in Südafrika verarbeitet und dann in Form von Armreifen, Scheiben, Kugeln oder als Pulver auf dem Luftweg verschickt – ummantelt mit Wachs oder Aluminium und eingerieben mit Zahnpasta, um den Geruch zu überdecken.



Positiv bewertet der WWF, dass dem Thema mittlerweile auch in der internationalen Politik Beachtung geschenkt werde. Vergangene Woche, am 11. September
erneuerte die Vollversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution, in der sie die organisierte Wilderei auf Nashorn, Elefant und weitere Arten als schweres Verbrechen einstuft. Neben der akuten Bedrohung der Artenvielfalt geht es bei der Entscheidung auch um die Stabilität ganzer Gesellschaften. „Die Wilderei untergräbt die Rechtsstaatlichkeit, fördert Korruption und andere illegale Geschäfte und ist Hemmschuh für Entwicklung“, so Katharina Trump. „Ziel muss sein, dass Afrika von seiner Artenvielfalt und intakten Natur profitiert, ohne sie dabei zu zerstören.“



Kritisch sehen die Umweltschützer im Gegenzug die Entwicklung in Südafrika selber. Vor rund einem Monat fand in dem Land zum ersten Mal eine legale Nashorn-Horn-Auktion statt. Der Nashorn-Züchter John Hume hatte die Versteigerung mit einer Klage vor dem Verfassungsgericht durchgesetzt. Doch anstatt die juristische Lücke zu schließen, arbeitet die südafrikanische Regierung nun an einer rechtlichen Grundlage für den nationalen Handel und denkt darüber nach, auch internationale Exporte für den persönlichen Gebrauch zu ermöglichen. Neben einer erheblichen Erschwernis für die Strafverfolgung rechnet der WWF damit, dass dies die Nachfrage und damit auch die Wilderei anfeuern wird, da die legalen Bestände niemals ausreichten, um den Bedarf zu decken.


Das Horn der Nashörner gilt vor allem in China und Vietnam als Statussymbol und wird in Pulverform gegen diverse Krankheiten und Gebrechen konsumiert, obwohl wissenschaftliche Hinweise auf Wirksamkeit fehlen. Der WWF setzt daher neben der Verfolgung der Wilderer und Händler auch auf Aufklärung in Asien. Unter anderem arbeitet er mit Studenten der traditionellen chinesischen Medizin zusammen, um Nashorn-Horn aus dem Repertoire der Praktiker zu verbannen. Daneben weisen die Umweltschützer auf die sozialen Probleme hin, die hinter der Wildereikrise in Afrika steckten. Gerade im ländlichen Raum und in Nashorn-Gebieten lebten viele Menschen in Armut ohne Perspektive auf ein geregeltes Einkommen. Es sei nicht verwunderlich, dass sich manche in der Hoffnung auf einen zusätzlichen Verdienst den Wildererbanden anschlössen. Hier sei auch die internationale Entwicklungszusammenarbeit gefragt.

DOWNLOAD

   TRAFFIC-Report Rhino - Pendants Powder and Pathways [PDF, 3 MB]


- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/TRAFFIC-Report_Rhino_-_Pendants_Powder_and_Pathways.PDF


Mehr Infos zu Nashörnern und WWF

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=43514

In der Aufnahme:

Weisses oder Breitmaul-Nashorn (Ceratotherium simum), Namibia. Breitmaulnashörner sind die drittgrößten Landsäugetiere der Erde. Gefahr geht für die massigen Tiere vor allem vom Menschen aus. Historisch gesehen zählten die unkontrollierte Jagd und die Wilderei zu den Hauptursachen des dramatischen Bestandsrückgangs der Breitmaulnashörner.  



KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer

Quellenangabe / Foto

WWF

19. September 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Komitee dokumentiert Wespenbussardjagd
Komitee dokumentiert Wespenbussardjagd
Komitee gegen den Vogelmord e. V. (CABS)

19/20.09.2017

Libanon:
Komitee-Team dokumentiert Zugvogelmassaker

Video von Wespenbussard-Abschüssen jetzt online

- www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/weitere-projekte/zugvogeljagd-im-libanon/bussardmassaker-mount-libanon


Quellenangabe

Komitee gegen den Vogelmord e. V. (CABS)

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Mehr zum Wespenbussard auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=22991

In der Aufnahme von Gudrun Ahl

- Wespenbussard


Aus die Haselmaus?!
Aus die Haselmaus?!
Aus die Haselmaus?!

18/19.09.2017

Bayern.
Nachdrücklich führen wir unser kooperativ gestaltetes Projekt "Aus die Haselmaus?!" fort. Aktuell wird ein weiterer Projektbaustein gestaltet der nachfolgend in einen theoretischen und praktischen Umweltbildungstag münden wird.

Selbstverständlich werden wir dabei auch die Jüngsten des Freistaats nicht vergessen und entsprechend mit integrieren. Leider zeigt sich die Artenvielfalt an vielen Stellen der Republik trotz mannigfacher Bemühungen auf einem absteigenden Ast.Umso bedeutsammer zeigen sich Projekte die sich mit ganzem Herzen und der entsprechenden Leidenschaft dem Erhalt der Biodiversität widmen. Dabei werden wir immer wieder auch mit solch wunderschönen Situationen ... sprich hier einer Siebenschläferfamilie die bei einer Quartierkontrolle sichtbar wurde ... konfrontiert.

Lassen auch Sie sich verzaubern von einem Projekt das in der gesamten Republik seines gleichen sucht ... in den kommenden Wochen werden wir Sie regelmäßig über den Projektfortschritt informieren.

Hier einige Einblicke in das bereits Gestaltete:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64102


Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...
Neue Aufnahmen des Warzenbeißers auf der AiF Page

18/19.09.2017

Franken.
Nachdem ich dem Getier 10 Minuten auf allen Vieren nachgekrochen bin konnte es erfolgreich abgelichtet werden .. so die Info von Albert Meier dem es galang ein Weibchen des Decticus verrucivorus, Warzenbeißers zu erfassen ..

Mehr unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=44998


Immer mehr Geier übersommern in den westlichen Alpen
Immer mehr Geier übersommern in den westlichen Alpen
Immer mehr Geier übersommern in den westlichen Alpen

18/19.09.2017

Mehr zum Thema


- www.dda-web.de/#2017_09_18_immer_mehr_geier_uu


Mehr zum Gänsegeier auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20921




Hirschbrunft im Nationalpark
Hirschbrunft im Nationalpark

Hirschbrunft im Nationalpark

18/19.08.2017

Bei drei Führungen den König unserer Wälder hautnah erleben

Buchenau/Spiegelau/Finsterau.
Unter kundiger Führung bietet der Nationalpark Bayerischer Wald drei Führungen zur Hirschbrunft an. Am Wochenende von 22. bis 24. September können Sie dieses imposante Naturschauspiel an drei Stellen hautnah erleben.

Lassen Sie sich am Freitag, 22. September, von Nationalpark-Förster Reinhold Weinberger entlang des Pommersbachs
in die Wälder oberhalb von Buchenau führen. Auf einer Waldwiese bietet sich die Gelegenheit ganz still zu sitzen und den Geräuschen des nächtlichen Waldes zu lauschen und mit etwas Glück auch dem Röhren der Hirsche. Treffpunkt für die rund zweistündige Führung ist am Wanderparkplatz in Buchenau.

Am Samstag, 23. September, haben Sie dann die Gelegenheit mit Michael Penn, Berufsjäger des Nationalparks, vom Spiegelauer Strassl zum Aussichtsturm im Föhraufilz zu wandern. Penn ist täglich im Gelände unterwegs und bestens mit den Gewohnheiten der Rothirsche vertraut. Treffpunkt für die dreistündige Führung ist am Parkplatz Martinswiese bei Spiegelau.

Nationalpark-Förster Rainer Simonis führt Sie am Sonntag, 24. September, in die beliebten Brunftreviere der Rothirsche  unterhalb des Lusens. Die vierstündige Wanderung startet am Parkplatz Schwarzbachbrücke im Reschbachtal bei Finsterau. Von dort aus wird rund um den Finsterauer Lusensteig  gewandert.

All diese Führungen sind kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) spätestens einen Tag vorher erforderlich. Den genauen Zeitpunkt für die jeweilige Führung erfahren Sie bei Anmeldung. Die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Rothirsch in der Brunft


Mehr zum Rothirsch auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21965


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

Erste erfolgreiche Brut der Flussseeschwalbe im Saarland
Erste erfolgreiche Brut der Flussseeschwalbe im Saarland
Erfolgreiche Maßnahmen: Erste erfolgreiche Brut der Flussseeschwalbe im Saarland

18/19.09.2017

Mit rund 10.000 Paaren brüten etwa 2-3 % des europäischen Bestands der Flussseeschwalbe in Deutschland.
Etwa zwei Drittel des deutschen Brutbestandes konzentrieren sich im Wattenmeer, während sich die Vorkommen in Süddeutschland auf die Oberrheinische Tiefebene sowie Flusstäler und Seen im Alpenvorland beschränken. Dank erfolgreicher Artenschutzmaßnahmen kann nun ein weiteres Bundesland die Flussseeschwalbe als Brutvogel verzeichnen.....

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.unter:

- www.dda-web.de/#2017_09_12_erfolgreiche_maszliwww.dda-web.de/#2017_09_12_erfolgreiche_maszli


Quellenangabe:

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Oberschwarzachs "Kleine Fledermäuse"
Oberschwarzachs "Kleine Fledermäuse"
Fledermaus-Schulstunde

17/18.09.2017

Umwelttag an der Grundschule Oberschwarzach

Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten AöR / FB – Ebrach, Markt Oberschwarzach sowie die Grundschule Gerolzhofen/Oberschwarzach engagieren sich gemeinsam für bedrohte Säugetiere.

Oberschwarzach
. Am Donnerstag den 14.09.2017 fand an der Grundschule Oberschwarzach ein erster theoretischer Umwelttag zum Thema Fledermäuse statt. Der Tag diente auch zur Vorbereitung auf das nachfolgende, praktische Umweltbildungsprojekt „Steigerwald - Fledermäuse hautnah erleben“ welches auf dem „Fledermauspfad im Steigerwald“ demnächst sichtbar werden soll. Der Pfad ist Teil des Verbindungswegs zwischen dem Baumwipfelpfad und dem Steigerwald Zentrum.

Gespannt waren die Kinder der Klasse 2d mit ihrer Klassenlehrerin Christine Pickel auf das Thema des bevorstehenden Tages - die Fledermaus. Auch Schulleiter Helmut Schmid ließ sich diese zugegeben nicht alltäglichen Schulstunden nicht entgehen....

Mehr zum Projekttag:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=95625


In der Aufnahme:

Die Oberschwarzacher „Fledermauskids“ innerhalb des theoretischen Umwelttages.


Wetterextreme durch Klimaerhitzung ...
Wetterextreme durch Klimaerhitzung ...
Greenpeace: Wetterextreme durch Klimaerhitzung vertreiben weltweit Millionen Menschen

17/18.09.2017

Hamburg. Der Wirbelsturm „Irma“ wird die Zahl der durch Wetterextreme vertriebenen Menschen weiter erhöhen.

Jedes Jahr werden bereits jetzt durchschnittlich 21 Millionen Menschen durch klimabedingte Wetterkatastrophen vertrieben.
Das belegt eine Studie der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace, die im Mai dieses Jahres veröffentlicht wurde (http://gpurl.de/OffiS). Der Hurrikan "Irma" ist laut National Hurrican Center einer der stärksten jemals registrierten Tropenstürme im Atlantik.

„Nach Hurrikan ‚Harvey‘ droht jetzt die nächste Katstrophe“, sagt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace. „Die menschgemachte Klimaerhitzung verschärft die zerstörerische Kraft der tropischen Stürme - und ein Dritter Hurrikan ‚Jose‘ entsteht gerade im Atlantik, der vierte Hurrikan ‚Katia‘ hat sich im Golf von Mexiko gebildet. Durch das Verfeuern von Öl, Kohle und Gas wird die Situation immer schlimmer.“

Mehr zum Thema auf den Seiten von Greenpeace

- www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/greenpeace-wetterextreme-durch-klimaerhitzung-vertreiben-weltweit

Quellenangabe


Greenpeace


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Grabwespe


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Meise mit Bart ... neue Aufnahmen
Meise mit Bart ... neue Aufnahmen
Die Bartmeise in Deutschland

16/17.09.2017

Den Namen hat diese Meisenart von der Gesichtszeichnung
, die beim Männchen an einen herabhängenden Schnurrbart erinnern soll. Bartmeisen bevorzugen Lebensräume in unmittelbarer Nähe zu Gewässer, Röhricht und Schilf.

Klaus Sanwald konnte einige interessante Aufnahmen erstellen die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20346

In der Aufnahme
- Bartmeisenmännchen


Umweltbildung hautnah erleben ...
Umweltbildung hautnah erleben  ...
Umweltbildung hautnah erleben – von der Reaktivierung eines vormalig aktiven Lebensraums

16/17.09.2017

Altenkunstadt/Ofr
. Von der Freistellung eines zunehmend in die Verbuschung abdrifteten aktiven Lebensraums berichtet Gerhard Kunze aus Altenkunstadt.

Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=95656

In der Aufnahme

- Der Verband Artenschutz in Franken®
engagiert sich an zahlreichen Stellen der Bundesrepublik Deutschland auch innerhalb der Ferienprogramme.


Sieht so effektives Wildtiermanagement aus?
Sieht so effektives Wildtiermanagement aus?
Wisent wurde Opfer von Behördenversagen

16/17.09.2017

WWF stellt Strafanzeige wegen Wisent-Abschuss in Lebus


Berlin: Ein freilaufender Wisent ist in Brandenburg bei Lebus (Märkisch-Oderland) von einem Jäger erschossen worden. Die Anordnung dazu hat der Lebuser Ordnungsamtsleiter erteilt. Gegen ihn hat der WWF Deutschland heute Strafanzeige gestellt.

„Die Abschussfreigabe eines streng geschützten Tieres ohne ein ersichtliches Gefährdungs­potential ist eine Straftat“, begründet WWF-Vorstand Naturschutz Christoph Heinrich den Schritt. „Nach über 250 Jahren ist ein Wisent in Deutschland gesichtet worden und alles was dem Ordnungsamt einfällt, ist der Abschuss.“

Gefahren für die öffentliche Sicherheit gehen von einem wildlebenden Wisent nicht aus. Dass das artspezifische Verhalten von Wisenten
für den Menschen keine Bedrohung ist, haben sowohl in Polen als inzwischen auch in Deutschland erfolgreich durchgeführte Projekte mit wildlebenden Wisenten gezeigt. Die Medienberichte verdeutlichen auch, dass den Akteuren in der Gemeinde bekannt war, dass der Wisent zuvor in Polen gelebt hat. Durch den Grenzübertritt wird er nicht gefährlicher als zuvor und hat durch sein Verhalten augenscheinlich auch nicht einmal den Verdacht einer Gefährdung von Menschen verursacht.

„Der Abschuss ist leider auch Ausdruck der Hilflosigkeit der Behörden, wie sie mit Wildtieren umgehen sollen“, so Heinrich. „Das Land Brandenburg zeigt sich im Wildtiermanagement auch bei Wolf und Elch in den letzten Jahren schon als wenig professionell. Es fehlt an fachlich geschultem Personal in der Fläche. Hier ist jetzt Herr Vogelsänger gefragt. Der Landesumweltminister muss Stellung beziehen.“


Erschwerend kommt hinzu, dass der Ordnungsamtsleiter eindeutig seine Kompetenzen überschritten hat, da die gemäß § 45 Abs. 7 Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) bei der nach Landesrecht für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behörde, also dem Ministerium, liegen.

Zur rechtlichen Einordnung: Die Anordnung zum Abschuss des Wisents war gem. § 44 Abs. 1 S. 1 BNatSchG i.V.m. §§ 71 Abs. 1 Nr. , § 69 Abs. 2 Nr. 1 b) BNatSchG strafbar. Der Wisent ist eine in den Anhängen II und IV FFH-RL verzeichnete und daher streng geschützte Art im Sinne § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatschG. Zugleich lagen die Ausnahmevoraussetzungen des § 45 Abs. 7 BNatSchG offensichtlich nicht vor.


KONTAKT

Corinna Seide

Pressestelle

Tel.: 030 311 777 422

corinna.seide(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF

15. September 2017


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Günter Neuberger


- Wisentbulle

Mehr zum Wisent auf unseren Seiten unter:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=32130


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Nachtigall ich hör dir zirpen ...
Nachtigall ich hör dir zirpen ...
Neu auf unserer Internetpräsenz

16/17.09.2017

Franken
. Dem Gesang einer Nachtigall nicht unähnlich zeigt sich sich Chorthippus biguttulus, ... der Nachtigall-Grashüpfer. Albert Meier hat uns zahlreiche Aufnahme dieses Tieres mitgebracht.

Zu finden ab sofort unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95638


Oberschwarzachs "Kleine Fledermäuse"
Oberschwarzachs "Kleine Fledermäuse"
Oberschwarzachs "Kleine Fledermäuse"

15/16.09.2017

Oberschwarzach/Ufr.
Praktisch professioneller Artenschutz setzt in den Augen unseres Verbandes intensiv an der Basis an. Und so erscheint es für uns unabdingbar bereits die Jüngsten unserer Gesellschaft mit diesem so wichtigen Thema in Verbindung zu bringen.

Aus diesem Grund sind wir steht`s auch bemüht all unseren, bevorzugt kooperativ gestalteten Projekten einen oder mehrere Umweltbildungsbausteine beizugeben.

Der Schutz der vielfach akut im Bestand gefährdeten heimischen Fledermäuse steht auf einer Projektagenda die wir gemeinsam mit der Grundschule in Oberschwarzach, der Gemeinde Oberschwarzach sowie den Bayerischen Staatsforsten AöR umsetzen.

Vorab der praktischen Artenschutzgestaltung die wir in wenigen Tagen gemeinsam umsetzen konnte am 14.09.2017 eine erste, zugegeben sehr anspruchsvolle Umweltbildnungseinheit generiert werden. Innerhalb von 2 Stunden konnten wir den Schüler/innen der 2.Klasse unter der Leitung von Frau Pickel die Lebensform Fledermaus in all ihren Facetten näher bringen.

Faszinierend dabei, das die Kinder dem Projekt innerhalb dieser gesamten Zeitspanne höchst aufmerksam und intensiv folgten und eigenständig mitarbeiteten.

- In den kommenden Tagen werden wir weitere Projektinfos vermitten.

In der Aufnahme

- Die Schüler/innen der "Fledermausklasse in Oberschwarzach" mit ihrer Lehrerin Frau Pickel, Frau Elisabeth Holsten die bei den Bayerischen Staatsforsten / FB - Ebrach ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr umsetzt und Herrn Schulleiter und Rektor Helmut Schmid.


Libellen geht es besser
Libellen geht es besser
Libellen geht es besser - Schmetterlingen und Bienen schlechter

13/14.09.2017

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Libellen-geht-es-besser-Schmetterlingen-und-Bienen-schlechter_article1505181838.html?utm_source=Newsletter12092017&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=News&utm_campaign=Agrarnews&utm_e=1600525b376d0804374d58625d66310d

Quellenangabe

Proplanta

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In der Aufnahme von Albert Meier

- Weibchen der Schwarzen Heidelibelle

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Kraniche mit geringem Bruterfolg
Kraniche mit geringem Bruterfolg
Kraniche in den Niederlanden 2017 mit geringem Bruterfolg

12/13.09.2017

Die Zahl der in den Niederlanden brütenden Kraniche
nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Mit insgesamt 22 Revierpaaren wurde auch in diesem Jahr wieder ein neuer Rekord aufgestellt (nach 21 Paaren 2016), obwohl einige im letzten Jahr noch besetzte Brutplätze in diesem Jahr nicht wieder besetzt wurden.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
- www.dda-web.de/#2017_09_11_kraniche_in_den_nied


Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


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In der Aufnahme von Werner Oppermann
- Das gebietsweise äußerst trockene Frühjahr 2017 sorgte für schwierige Brutbedingungen für Kraniche

Mehr zum Kranich auf unseren Seite


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21297

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Schwalben benötigen Schutz
Schwalben benötigen Schutz
Schwalben dürfen ziehen, ihre Nester müssen bleiben

11/12.09.2017

Rauch- und Mehlschwalben sammeln sich – Nester sind ganzjährig geschützt

An Maria Geburt fliegen alle Schwalberl furt,
so ein altes Sprichwort. Maria Geburt ist am 8. September und seit einigen Tagen kann man das Sammeln der Rauch- und Mehlschwalben in ganz Bayern beobachten.


Mehr auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


- https://www.lbv.de/news/details/schwalben-d%C3%BCrfen-ziehen-ihre-nester-m%C3%BCssen-bleiben/



Quellenangabe


Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

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In der Aufnahme von Johannes Rother


- Rauschwalbe beim Füttern ihres Nachwuchses ( Bettelflug )


Mehr zum Schutz unserer Schwalben finden Sie hier:

Uferschwalbe
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=29735

Mehlschwalbe
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22232

Rauchschwalbe

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=29129



Mehr zur Art finden Sie hier:

Uferschwalbe

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=48922

Mehlschwalbe
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21634

Rauchschwalbe
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=21753


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Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...

10/11.09.2017

Franken
. Auch Heute stellen wir Ihnen zahlreiche neue Aufnahmen vor die Albert Meier in den vergangenen Tagen erstellen konnte:

Pisaura mirabilis, Listspinne (w)

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=58663

Metellina segmentata, Herbstspinne

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=31979

Pentatoma rufipes, Rotbeinige Baumwanze
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22721

Palomena prasina, Grüne Stinkwanze

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95587

Mandarinente
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=44113

In der Aufnahme
- Mandarin Ente .. Männchen beim Posieren


Auf zum Tummelplatzfest
Auf zum Tummelplatzfest
Auf zum Tummelplatzfest

10/11.09.2017

Unterhaltung und Kulinarik mitten im Nationalpark - Sternwanderung mit fünf Startpunkten

Neuschönau/Mauth/Hohenau.
Alle drei Jahre erwacht eine ehemalige Waldweide unterhalb des Lusens zu neuem Leben. Und zwar immer dann, wenn das Tummelplatzfest auf dem Programm steht. Heuer findet die traditionelle Veranstaltung am Sonntag, 17. September, statt. Neben Musik und gutem Essen bietet der Nationalpark Bayerischer Wald dazu eine Sternwanderung mit fünf Startpunkten an.

Rund um das alte Forsthaus auf über 1100 Höhenmetern spielen ab 12 Uhr bayerische und böhmische Musikanten volkstümlich auf. Mit dabei sind Pošumavská dudácká muzika, die St. Oswalder Tafernmusikanten, S.M.S. de Waidlerische Wirtshausmusi und der Heimatverein d’Koishüttler. Außerdem gibt’s eine Metamorphose-Mitmachaktion mit Bildhauerin Gabi Hanner. Für kulinarische Höhepunkte sorgt der Heimatverein in Kooperation mit der Caritas.

Es gibt deftige und süße Schmankerl aus der Region.

Wer nicht allein zum Fest wandern will, hat fünf Möglichkeiten, eine geführte Tour zu begleiten. Um 10:30 Uhr startet eine Gruppe um Landrat Sebastian Gruber
und Nationalparkleiter Franz Leibl am Parkplatz Sagwassersäge. Zur gleichen Zeit geht’s am Freilichtmuseum Finsterau mit Landtagsabgeordnetem Max Gibis sowie am Parkplatz Dreikönigsloipe in Mauth mit Bürgermeister Ernst Kandlbinder und Max Greiner, Vorsitzendem von Pro-Nationalpark Freyung-Grafenau, los.

Ab Neuschönau begleitet Bürgermeister Alfons Schinabeck eine Tour. Dort geht’s um 9:30 Uhr an der Kirche mit dem Bus gen Waldhausreibe. Um 9:59 Uhr kann für diese Wanderung noch am Parkplatz Waldhäuser-Ausblick zugestiegen werden. Die fünfte Tour startet mit Fahrgemeinschaften um 9:30 Uhr am Dorfplatz in Hohenau. Etwa eine halbe Stunde später wird mit Bürgermeister Eduard Schmid dann ab Parkplatz Felswandergebiet losmarschiert.

Um auch Gehbehinderten einen Besuch des Festes zu ermöglichen, gibt es einen Shuttle-Service ab Parkplatz Sagwassersäge.

Hierfür ist eine Anmeldung bis Freitag, 16. September, 12 Uhr, beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) erforderlich.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Rotes Eichhörnchen


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Neu auf unseren Seiten ...
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09/10.09.2017

Franken.
Auch Heute stellen wir Ihnen zahlreiche neue Aufnahmen vor die Albert Meier in den vergangenen Tagen erstellen konnte:

Vanessa atalanta, Admiral (Larve)
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22051

Tachina fera, Igelfliege
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=42147

Pyrrhocoris apterus, Gemeine Feuerwanze
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=36466

Eumenes coarctatus, Pillenwespe
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95571

Araschnia levana, Landkärtchen
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22074

Araneus diadematus, Garten-Kreuzspinne

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22344

In der Aufnahme ... die Garten-Kreuzspinne ...


Neue auf unserer Internetpräsenz ...
Neue auf unserer Internetpräsenz ...
Neue auf unserer Internetpräsenz ...

08/09.09.2017

Franken.
Neue Aufnahmen die uns Albert Meier zugeleitet hat freuen wir uns Ihnen aktuell vorstellen zu dürfen.

Spanische Fahne, Russischer Bär (Larve)
-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=23758

Gemeine Heidelibelle

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=50297

Gemeine Skorpionsfliege (Weibchen mit Details)
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=27998



Erneut toter Luchs aufgefunden
Erneut toter Luchs aufgefunden
Erneut toter Luchs aufgefunden

08/09.09.2017

Fund eines toten Luches im Landkreis Berchtesgadener Land

Der Fund eines toten Luchses im Berchtesgadener Land
nimmt der LBV mit großer Bestürzung zur Kenntnis.

Im Raum Berchtesgaden wurde seit Anfang 2016 immer wieder ein Luchs nachgewiesen, der regelmäßig die Grenze zwischen Österreich und Deutschland überquert hat
. Falls es sich bei dem toten Luchs um dieses Tier handelt, wäre das ein gravierender Verlust für die Wiederbesiedlung des Alpenraums.

Mehr zum Thema


- https://www.lbv.de/news/details/zumeldung-toter-luchs-im-berchtesgadener-land-aufgefunden/


Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- gerät immer wieder ins Fadenkreuz, der Luchs in Bayern


Mehr zum Luchs auf unseren Seiten unter:

-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=41183


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Ein junger Wanderfalke lernt das Jagen
Ein junger Wanderfalke lernt das Jagen
Ein junger Wanderfalke lernt das Jagen

07/08.09.2017

Franken.
Ein junger Wanderfalke der als Pflegling in die Greifvogelpflegestation von Günther Gabold in Stettfeld verbracht wurde, strebt nun danach auf die Freiheit vorbereitet zu werden. Doch vor der Auswilderung muss der Jungfalke erst das Jagen lernen.

- Da er als Waise vorgefunden wurde können ihm das seine Eltern nicht zeigen.

Und so macht sich Günther Gabold auf ihm innerhalb des Federspieltrainings alles Wichtige für seinen weiteren Lebensweg mit an die "Hand zu geben"
. Das Training findet mit Hilfe einer Beuteattrappe in Bodennähe statt und dient neben der Koordinationsvermittlung bevorzugt auch dem Muskelaufbau.

Zahlreiche neue Aufnahmen und Informationen aktuell hier auf unserer Internetpräsenz:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=95506


In der Aufnahme:

Günther Gabold mit dem Jungfalken dessen Trainigsprogramm nun begonnen hat.





Turteltauben leiden unter Jagd
Turteltauben leiden unter Jagd
NABU: Turteltauben leiden unter Jagd -  Bestand in Europa ist gefährdet

07/08.09.2017

Mit Sendern ausgestattete Tauben liefern Daten über den Vogelzug und können live im Internet verfolgt werden
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Berlin
– Die Turteltaube gilt als Symbol für Glück und Liebe – ihre Lebensbedingungen sind allerdings wenig romantisch. Der gefiederte Liebesbote steht als stark gefährdete Art in Deutschland auf der Roten Liste. Trotzdem darf er in vielen Ländern gejagt werden. Um die zierlichen Tauben besser schützen zu können, sammelt der NABU zusammen mit seinem Partnerverband BirdLife Malta und der Universität Gießen Daten über das Zugverhalten. Dazu wurden bisher fünf Vögel mit Sendern ausgestattet. Bei drei davon kann der Flug in den Süden live im Internet verfolgt werden.

Bis auf 600.000 Abschüsse im Mittelmeerraum pro Jahr schätzt BirdLife International die Verluste durch die Vogeljagd bei Turteltauben. „In Anbetracht der geringen Bruterfolge durch Veränderungen des Lebensraums könnte die Jagd ein deutlich größeres Gewicht als Ursache für die jüngsten Bestandsrückgänge haben“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Die Jagd beschränkt sich nicht nur auf nordafrikanische Staaten, auch in einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, wie Griechenland, Frankreich und Italien, ist die Jagd im Herbst zugelassen und ein andauernder Streitpunkt. „Die Abschüsse zu Sport- oder Vergnügungszwecken sind nicht nur eine unmittelbare Gefahr für den einzelnen Vogel“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann, „sie bedeuten auch den Verlust von wichtigen Lebensräumen, weil die Tiere nachhaltig gestört werden.“

Als einziges EU-Land hat Malta sogar eine Ausnahmegenehmigung für den Abschuss von 11.000 Turteltauben auch auf dem Frühjahrszug. Aufgrund des Drucks von NABU und anderen Naturschutzorganisationen wurde diese Genehmigung 2017 zum ersten Mal ausgesetzt. Wie lange dieses Moratorium hält, ist unbekannt.

Über die Zugrouten der Turteltaube ist bisher wenig bekannt. Turteltauben überwintern in der Sahelzone südlich der Sahara. Erste Beobachtungsdaten lassen vermuten, dass Turteltauben aus Westeuropa über die Iberische Halbinsel nach Westafrika ziehen. Turteltauben aus Ost- und Zentraleuropa wandern wahrscheinlich über Italien, Malta, Zypern, Tunesien und Libyen und überwintern im östlichen Sahel.

Um den Rückgang des Turteltaubenbestandes zu verstehen und die Vögel wirksam schützen zu können, ist ein internationaler Austausch von Forschungsmethoden und Daten notwendig. Dieses Ziel verfolgt der NABU zusammen mit seinem Partnerverband BirdLife Malta und der Universität Gießen. 2016 und 2017 wurden darum auf Malta fünf Turteltauben mit Sendern ausgestattet, um Daten zu gewinnen. Die Reise von drei dieser Tauben kann jetzt auf dem Turteltauben Blog des NABU live verfolgt werden. Im nächsten Jahr möchte der NABU nicht nur die Besenderung von zehn weiteren Vögeln auf Malta unterstützen, sondern auch zehn Vögel in ihren deutschen Brutgebieten mit kleinen Rucksacksendern ausstatten. Auch ihre Reise kann dann auf NABU.de verfolgt werden. Diese insgesamt 20 Turteltauben werden außerdem zu den ersten Vögeln gehören, die im Rahmen der ICARUS-Initiative über die ISS (International Space Station) ihre Daten übermitteln.

Turteltauben Blog des NABU:
https://blogs.nabu.de/zugvoegel/turteltauben/2017/08/turteltauben-gestartet/


Für Rückfragen:

Lars Lachmann, Referent für Vogelschutz und Ornithologie,
Tel. +49 (0)30 284984 1620,
E-Mail: lars.lachmann@NABU.de

Prof. Dr. Petra Quillfeldt, Institut für Tierökologie und Spezielle Zoologie Justus Liebig Universtität Gießen,
Tel. +49 (0)641 9935 770,
E-Mail: Petra.Quillfeldt@bio.uni-giessen.de

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Quellenangabe

NABU

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Turteltaube

Mehr zur Turteltaube auf unseren Seiten unter


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22636


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94 Schreiadler hat der NABU ..
94 Schreiadler hat der NABU ..
94 Schreiadler hat der NABU seit 2004 von Hand aufgezogen und ausgewildert

06/07.09.2017
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Berlin
– Mitte August hat der NABU acht weitere junge Schreiadler nördlich von Berlin erfolgreich ausgewildert. Damit erhöht sich die Zahl der seit 2004 durch die NABU-Arbeitsgruppe Greifvogelschutz in Brandenburg freigelassenen Jungvögel auf 94.

Die winzige Restpopulation des Schreiadlers in Deutschland ist vom Aussterben bedroht. Die verbliebenen gut 100 Brutpaare in Nordost-Deutschland bilden zugleich die Westgrenze der Verbreitung dieser fast ausschließlich in Europa brütenden Vogelart. Um die Population zu stützen, führt der NABU ein Programm zur Handaufzucht und Auswilderung zweitgeborener Schreiadler-Küken durch. Diese hätten ohne Hilfe keine Überlebenschance, da Schreiadler grundsätzlich nur eines von zwei Jungen aufziehen.

Von den bisher ausgewilderten Jungvögeln stammten 36 aus Nestern in Brandenburg, 50 weitere wurden aus Lettland
importiert, wo der Schreiadler noch in größerer Zahl vorkommt. Die acht Jungvögel des aktuellen Jahres stammen erstmals aus Südost-Polen.

In Brandenburg brüten etwa 20 Schreiadlerpaare. Mit dem Aufzuchtprogramm konnte der NABU die Zahl der dort flügge gewordenen Jungvöge
l in den vergangenen 14 Jahren um über 70 Prozent erhöhen. Gleichzeitig setzt sich der NABU für den Schutz der Brut- und Jagdgebiete sowie gegen Wilderei und schlecht platzierte Windkraftanlagen ein, damit die Art in Deutschland überleben kann. Der Beginn des Aufzuchtprogramms wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Deutsche Wildtierstiftung unterstützt.

Mehr Informationen:

www.NABU.de/schreiadler

Ansprechpartner:

Lars Lachmann, Leiter Vogelschutz und Ornithologie, NABU-Bundesgeschäftsstelle 030-284984-1620, Mail: lars.lachmann@NABU.de

Prof. Bernd-Ulrich Meyburg, Koordinator des NABU-Programms zum Schreiadler-Jungvogelmanagement, 0160-96775743


Für Rückfragen:

NABU-Pressestelle, Tel.: 030-284984-1510, -1952, -1958, -1722, Mail: presse@NABU.de

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Quellenangabe/Foto:

NABU

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Zentrum biologischer Vielfalt steht unter Druck
Zentrum biologischer Vielfalt steht unter Druck
Lebensraum Alpen: ein Zentrum biologischer Vielfalt steht unter Druck

06/07.09.2017

- BfN Präsidentin: verstärkter länderübergreifender Schutz notwendig
- Schwerpunktausgabe der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ erschienen

Bonn
. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "Natur und Landschaft" widmet sich dem Thema "Naturschutz in den Alpen - Quo vadis?". In zehn Beiträgen betrachten die Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Blickwinkeln die Bedeutung der alpinen Biodiversität und Ökosystemleistungen für den Menschen.

"Angesichts des großen Entwicklungsdrucks in den Alpen und der Veränderungen durch den Klimawandel ist der Schutz der Natur und die nachhaltige Nutzung alpiner Ressourcen zu einem zentralen naturschutz- und umweltpolitischen Ziel auf europäischer Ebene geworden", resümiert BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Nutzungskonflikte erzeugen im Alpenraum besonderen Handlungsbedarf für den Naturschutz. Dieser Verantwortung müssen wir uns in stärkerem Maße länderübergreifend stellen, um Maßnahmen zum Schutz alpiner Lebensräume nicht nur zu entwickeln, sondern auch in die Umsetzung zu bringen", sagt Prof. Jessel. Die aktuelle Ausgabe zum Schwerpunkt Alpen bietet Einblicke in die Besonderheiten des Lebensraums für Pflanzen, Tiere und nicht zuletzt den Menschen aus Sicht des Naturschutzes.

Die Beiträge befassen sich zunächst mit dem Naturraum Alpen und dessen spezifischen Herausforderungen. Des Weiteren thematisieren die Autorinnen und Autoren klassische Aspekte des Arten-, Biotop- und Landschaftsschutzes in den Alpen. Im letzten Teil des Doppelheftes gehen die Beiträge auf die Zusammenhänge zwischen Schutz und Nutzung im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums ein. Die Autorenteams betrachten die Themen dabei aus einer länderübergreifenden Perspektive und stellen Lösungsansätze beispielsweise zu Nutzungskonflikten vor.

Themenschwerpunkte hierbei sind der historische Wandel der Landnutzungen, Wirkungen des Klimawandels auf die alpine Natur sowie die Rolle des Naturschutzes in der Alpenkonvention. Die Populationsentwicklung wichtiger Leit- und Zielarten des Naturschutzes sowie die Entwick-lungstendenzen des Grünlandes werden analysiert und das alpine Schutzgebietssystem und dessen Lücken unter die Lupe genommen. Auch die Bereiche Tourismus und erneuerbare Ener-gien stellen den Naturschutz in den Alpen vor besondere Herausforderungen. Auf der anderen Seite werden Chancen vorgestellt, die die Alpen für Mensch und Natur bieten: Ökosystemleis-tungen und ihre Bewertung sowie der Beitrag des ökologischen Verbundes zur "Green Economy" sind zwei Beispiele hierfür.

"Wir möchten mit dem Themenheft den Blick der Leserinnen und Leser und politisch Verantwort-lichen für die besonderen Herausforderungen des Naturschutzes im Alpenraum schärfen, sie ermutigen, neue Lösungsansätze zu diskutieren und voranzutreiben - und dabei vermehrt die länderübergreifende Zusammenarbeit anzugehen", so die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz.


Bezug:

Einzelausgaben können

• als gedrucktes Heft beim Verlag W. Kohlhammer GmbH, Zeitschriftenauslieferung, 70549 Stuttgart

telefonisch 0711 7863-7280, per Fax 0711 7863-8430 oder per E-Mail vertrieb@kohlhammer.de zu einem Preis von € 16,30 bestellt werden oder

• als Screen-PDF-Datei ab September 2017 zu einem Preis von € 14,80 unter www.natur-und-landschaft.de heruntergeladen werden. Bei einem Online-Abonnement ist der Zugang zur Screen-PDF-Datei enthalten.

Einzelartikel aus dieser Ausgabe können gegen eine geringe Gebühr (€ 2,95/Artikel) unter www.natur-und-landschaft.de als Screen-PDF-Datei heruntergeladen werden. Bei jedem Abonnement ist der Zugang zu den Screen-PDF-Dateien enthalten.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

06.09.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Tannenmeise ...

Neue Aufnahmen auf unseren Seiten:

Roter Scheckenfalter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=74797

Scheckenfalter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95496

Graureiher

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20952

Tannenmeise
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=54592


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Haselmaus frisst für den Winterschlaf
Haselmaus frisst für den Winterschlaf
Haselmaus frisst für den Winterschlaf

05/06.09.2017

Deutschland.
Die 15 Gramm leichte, streng geschützte Haselmaus gehört zu den Schlafmäusen oder Bilchen. Mit einer Körperlänge von 7-9 cm und einem etwa 8 cm langem dichten, fast buschig behaartem Schwanz ist Sie die kleinste Vertreterin der Schlafmäuse bei uns.

Sechs Jahre kann sie alt werden und hat bis zu zweimal im Jahr 4 bis 6 Junge.

Bis Ende September frisst sich die Haselmaus mit Knospen, Blüten, Haselnüssen, Insekten und saftigen Beeren einen Winterspeck an. Sie wiegt dann über 35 Gramm. Den Winterschlaf verbringt sie dann unter Wurzeln oder in Erdlöchern. Haben sich die kleinen Bilche zu wenig Speck angefressen, verhungern viele während der Winterpause. Auch durch das Ausgraben von Fuchs, Wiesel und Wildschwein im Winter ist sie gefährdet.  

Die Auszeichnung zum Wildtier 2017 bekam die Haselmaus nicht ohne Grund.

Der kleine scheue nachtaktive Bilch ist derzeit besonders bedroht, ihm fehlt der Lebensraum, Deutschlandweit.

Wo dichte Hecken, Waldsäume und Unterwuchs verschwinden verliert die Haselmaus, die fast nur im Geäst unterwegs ist, ihren Nahrungs- und Lebensraum. Bei uns im Rhein-Erft-Kreis ist die Haselmaus aufgrund von Artenschutzprojekten noch anzutreffen.

Mehr aktuelle Aufnahmen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=21019

Quellenangabe / Fotos:

Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora-Fauna-Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Am Glockenpütz 7.
50181 Bedburg

Tel. 02272-81153
Mobil. 0173-4979795
www.Naturschutzberater.de
Projekt: Eisvogelschutz-Deutschland.de


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Eisvogel als Kulturfolger
Eisvogel als Kulturfolger
Eisvogel als Kulturfolger

05/06.09.2017

Bayern.
Die Aufnahme des ansitzenden Eisvogelmännchens stellte uns Günther Stark im September 2017 zu. Die Bilder gelangen mit einer Fotofalle und damit für den Eisvogel vollkommen störungsfrei.

Hintergrund des mehrmonatigen Monitorings ist der Ansatz abzuprüfen ob die Installation einer
Eisvogel - Reproduktionswand Sinn macht.

Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20671


„Houston“ kann auch in Deutschland sein
„Houston“ kann auch in Deutschland sein
„Houston“ kann auch in Deutschland sein

04/05.09.2017

WWF fordert „ökologisch und ökonomisch angepassten Hochwasserschutz". Kritische Infrastruktur in deutschen Risikogebieten.

Anlässlich der dramatischen Bilder aus Houston und der großflächigen Überschwemmungen in Texas warnt Georg Rast, Referent für Hochwasser und Hydrologie beim WWF Deutschland:


„Eine Situation wie in Houston kann es bei gravierenden Starkregenereignissen auch in Deutschland geben. Bei einem derartigen Wetterereignis würde beispielsweise das Oberrheingebiet weitgehend unter Wasser stehen. Hierzulande sind in wenigen Tagen noch deutlich höhere Regenmengen möglich, als jene aus diesem Sommer im Raum Berlin oder im Harz. Alein die volkswirtschaftlichen Folgekosten wären immens. Die Überflutungen in Texas verdeutlichen, wie wichtiges es ist, den Flüssen ihren natürlichen Strömungsraum zu lassen.

Wir müssen uns der Grenzen eines ‚technischen Hochwasserschutzes‘ bewusst sein. Viele deutsche Großstädte, wie etwa Mannheim,
Dresden oder Teile von Berlin, liegen in Hochwasser-Risikogebieten. Hinzu kommt kritische Infrastruktur wie Kläranlagen, Raffinerien oder Chemieparks. BASF in Ludwigshafen oder die Großraffinerie bei Karlsruhe wurden beispielsweise in Auen gebaut. Um gravierende ökonomische wie ökologische Folgeschäden zu vermeiden, muss diese Infrastruktur besser abgesichert und, wo das nicht möglich ist, notfalls auch zurückgebaut werden.

Es kann nicht sein, dass man nach einem Hochwasser in ausgewiesenen Risikogebieten beschädigte oder zerstörte Gebäude und Infrastruktur einfach wieder aufbaut – nur um dann bei der nächsten Flut erneut vor derartigen Problemen zu stehen. Eine strategisch ausgerichtete Raumplanung muss diesem Hochwasserrisiko deutlich höheren Stellenwert beimessen und auch politisch-rechtlich besser abgesichert werden.

Houston zeigt, dass es bei extremem, lang anhaltendem Starkregen nicht ausreicht, nur auf Rückhaltebecken zu setzen. Wer in Deutschland das Risiko von immer neuen, sogenannten Jahrhunderthochwassern deutlich verringern will, muss den Flüssen ihren natürlichen Raum zurückgeben. Ein Instrument hierfür sind Deichrückverlegungen im großen Stil, wie etwa in einem Projekt unter Leitung des WWF nahe Dessau.“


Weitere Informationen zu Deichrückverlegungen und Hochwasserschutz: www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/elbe/projekt-mittlere-elbe/


KONTAKT


Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF

01. September 2017

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- ... gegen Wasser nichts einzuwenden hat der wunderschöne Laubfrosch .. dem es trotz der
grünen Färbung "gelungen" ist auf die Rote Liste zu gelangen und hier Dank des Einflusses des
Menschen als "stark gefährdet" geführt wird ... Biodiversitätsstrategie? Fehlanzeige! ..

Mehr zum Laubfrosch unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20377

Ferner neue Aufnahmen mit aufgenommen:


Erdkröte
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20380

Hottentottenfliege
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95443

Auch noch eine bislang unbestimmte Art .. eventuell können Sie hier weiter helfen?
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95447

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Den Wald vor lauter Bäumen sehen
Den Wald vor lauter Bäumen sehen
Den Wald vor lauter Bäumen sehen

04/05.09.2017

Erleben Sie am 9. September die Walddynamik in ungenutzten Wäldern

Spiegelau.
Wollen Sie wissen, wie viel Dynamik in ungenutzten Wäldern steckt? Dann begleiten Sie Dr. Christoph Heibl, Botaniker der Nationalparkverwaltung, zum Lärchenberg und durchwandern Sie dort die verschiedenen Entwicklungsstadien des ungenutzten Waldes. Lassen Sie sich zeigen wie viel Dynamik hier vorhanden ist. Die können wir Menschen mit unserer begrenzten Lebensdauer normalerweise gar nicht beobachten. Wegen einer konstanten Veränderung der Artengemeinschaft wird das gesamte Spektrum erst nach einem längeren Beobachtungszeitraum sichtbar.

Nur in genügend großen Schutzgebieten, wie im Nationalpark Bayerischer Wald, können alle Stadien der Walddynamik gleichzeitig beobachtet werden.

Treffpunkt für die etwa dreistündige Führung ist um 13 Uhr am P+R  in Spiegelau. Von dort fahren alle Teilnehmer gemeinsam mit dem Rachelbus um 13:05 Uhr zum Gfäll. Die Führung selbst ist kostenlos, es fallen lediglich die Buskosten an. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


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In der Aufnahme von Albert Meier

Roeseliana roeselii, Roesels Beißschrecke

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=44995

Ferner neu mit verschiedenen Aufnahmen:

Tettigonia viridissima, Grünes Heupferd  

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=21060


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Eine kleine Starengalerie
Eine kleine Starengalerie
Eine kleine Starengalerie

04/05.09.2017

Franken.
Einige Aufnahmen von Straren untermalt mit Textblöcken ... erstellt von Bernhard Schmalisch wurde neu in der Rubrik Diashows mit aufgenommen .....

Siehe:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=95440&startid=0


Fledermaustod in der Gießkanne
Fledermaustod in der Gießkanne
Fledermaustod in der Gießkanne

03/04.09.2017

Deutschland.
Gerade zum Ende der alljährlichen Wochenstubenzeit, bzw. vor der Besiedlung der Winterquartiere zeigen sich Fledermaus-Masseneinflüge in Wohnräume in einer zunehmenden Umfänglichkeit.Meist erhalten wir dabei dann Anrufe verunsicherter Bewohner die um Ratschläge bitten wie hier vorzugehen ist.Bevorzugt wird dann der Hinweis vermittelt die Tier mit Einbruch der Dämmerung über ein geöfnetes Fenster in die Freiheit zu entlassen.

In der Aufnahme:

Einen nicht alltäglichen Fall wollen wir ihnen hier vorstellen... im Mittelpunkt dabei eine kleine rote Haushaltsgießkanne ...

Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=95414


Vom Steckerleswald zum internationalen Vogelschutzgebiet
Vom Steckerleswald zum internationalen Vogelschutzgebiet
Vom Steckerleswald zum internationalen Vogelschutzgebiet

03/04.09.2017

Einladung zu Fachtagung

Fachtagung zur Umsetzung integativer Bewirtschaftungs- und Schutzkonzepte im Nürnberger Reichswald - 13. Oktober 2017 in Schwaig bei Nürnberg


Regensburg, 29. August 2017 - Die Bayerischen Staatsforsten laden alle Interessierten zu ihrem 6. Naturschutztag ein. Ziel ist der Nürnberger Reichswald, der wohl älteste Kulturwald der Welt mit heute herausragender Bedeutung für Erholung und Naturschutz in der Metropolregion Nürnberg.

Der Nürnberger Reichswald wurde im Mittelalter stark übernutzt und bereits im 14. Jahrhundert fand eine planmäßige Ansaat mit Kiefern
zur Wiederbestockung der devastierten Wälder statt. Seit dieser Zeit dominierten im Reichswald Kiefernbestände bis im Jahr 1985 das sog. „Reichswaldprogramm“ initiiert wurde. Die reinen Kiefernbestände, mit ihren bis dahin häufigen Schadereignissen durch Insekten, wurden seit Mitte der 1980er Jahre durch die hier agierenden Forstleute systematisch in Mischbestände umgebaut und der Laubholzanteil drastisch erhöht.

Im Jahr 1991 wurde erstmals ein Ökologieband zur mittelfristigen Forstbetriebsplanung (Forsteinrichtung) in Bayern erstellt – für den Nürnberger Reichswald! Seit dieser Zeit haben Naturschutzthemen Schritt für Schritt Einzug in die Waldbewirtschaftung gehalten.

Der hohe naturschutzfachliche Wert des Nürnberger Reichswaldes zeigt sich unter anderem dadurch, dass das gesamte Gebiet als SPA-Vogelschutzgebiet ausgewiesen wurde. Der Forstbetrieb Nürnberg steht täglich vor den vielfältigen Herausforderungen um die Ansprüche der Gesellschaft für Erholung, Naturschutz und Rohstoffbereitstellung zu erfüllen. Hierzu bedarf es vieler Partner und Experten.

Diese vielfältigen fachlichen und personellen Vernetzungen wollen wir in kurzen Fachvorträgen und einem anschließenden Exkursionsprogrammvorstellen und diskutieren.

Tagungsprogramm:

9:30 Uhr: Begrüßung

Markus Kölbel
Teilbereichsleiter Naturschutz, Bayerische Staatsforsten

Grußworte

Ruth Thurner
1. Bürgermeisterin, Gemeinde Schwaig

Stadt Nürnberg

Bayerische Forstverwaltung

10:00 Uhr: Vorträge

25 Jahre Waldnaturschutz im Bayerischen Staatswald
Reinhardt Neft, Vorstand Bayerische Staatsforsten

Natura 2000 und Artenschutzmaßnahmen in Mittelfranken: Eine Zwischenbilanz zur Zusammenarbeit BaySF und Umweltverwaltung - Claus Rammler, Höhere Naturschutzbehörde an der Regierung von Mittelfranken

Schwarzspechthöhle – ein Biotopbaum der besonderen Art?
Prof. Dr. Volker Zahner, Hochschule Weihenstephan, Fakultät Wald und Forstwirtschaft

Aspekte eines umfassenden Naturraummanagements am Forstbetrieb Nürnberg: Ein Beitrag zur integrativen Forstwirtschaft
Roland Blank, Leiter des Forstbetriebs Nürnberg

12:00 Uhr: Mittagspause, Bewirtung im Restaurant Pegnitztal

13:00 Uhr: Exkursion in den Nürnberger Reichswald
Leitung: Roland Blank, Heiko Stölzner

   Naturnahe Waldbewirtschaftung, Waldumbau
   Biotopverbundprojekt „Biotop-, HorstundHöhlenbäume“
   Flechten-Kiefernwälder
   Integration und Pflege von Offenlandstrukturen

Abschluß im Wald

17:00 Uhr: Voraussichtliches Ende der Exkursion

Festes Schuhwerk und Wetterschutz werden empfohlen.

Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten AöR

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In der Aufnahme von Berhard Schmalisch

Schwarzer Trauerfalter ...

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95393

Ferner neu aufgenommen:

- Himmelblauer Blattkäfer
... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95405

- Schmalbauchwespe
... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95409

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Usutu-Virus löst erneut Amselsterben aus
Usutu-Virus löst erneut Amselsterben aus

Usutu-Virus löst erneut Amselsterben aus

02/03.09.2017

NABU ruft Bevölkerung zur Mithilfe auf - Schon über 650 Beobachtungen eingegangen
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Berlin
– In Deutschland gibt es wieder ein Vogelsterben, das durch das tropische Usutu-Virus ausgelöst wird. Vor allem Amseln sind betroffen. NABU und Tropenmediziner bitten die Bevölkerung erneut um Mithilfe, erkrankte oder verendete Vögel über ein Online-Formular zu melden und tote Tiere zur Untersuchung an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg oder Veterinär-Untersuchungsämtern zu senden. Unter www.nabu.de/usutu-melden können Beobachtungen toter Vögel gemeldet werden. Dort findet sich auch eine Anleitung zum Verschicken toter Tiere.

Nach 2011 war zuletzt im vergangenen Jahr wieder ein auffälliges Amselsterben beobachtet worden. Dieser Ausbruch war mit einer deutlichen Arealausbreitung Richtung West- und Ostdeutschland verbunden, wobei parallel auch eine starke Viruszirkulation in Belgien und den Niederlanden beobachtet werden konnte. Die Region im Dreiländereck scheint auch dieses Jahr eine starke Aktivität des Usutu-Virus aufzuweisen, was sich in entsprechenden Meldungen und Einsendungen widerspiegelt. Seit Anfang Juli diesen Jahres häufen sich beim NABU wieder Meldungen kranker und kurze Zeit später verstorbener Amseln. Über 650 dieser Beobachtungen aus Deutschland sind bisher eingegangen.

Die meisten Meldungen kranker und toter Amseln stammen aus den bereits zuvor betroffenen wärmebegünstigten Regionen Deutschlands entlang des Rheintals sowie vom Untermain und Niederrhein. Inzwischen konnten Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin für einige dieser Fälle bestätigen, dass das Usutu-Virus tatsächlich die Todesursache ist. Auch die Umgebung von Kassel ist offenbar ein neues Verbreitungsgebiet des Virus. Der erste Nachweis für Niedersachsen kam in diesem Jahr aus der Region Hannover und auch in Bayern konnte das Virus zum ersten Mal in einem toten Vogel aus München festgestellt werden.

„Durch das Virus verursachte Todesfälle von Vögeln treten jeweils während der Stechmückensaison von Mai bis September auf. Infizierte Vögel wirken offensichtlich krank, apathisch, flüchten nicht mehr und sterben meist innerhalb weniger Tage. Fast immer sind es Amseln, bei denen diese Krankheit festgestellt wird, weshalb die Usutu-Epidemie auch als ‚Amselsterben‘ bekannt wurde“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Allerdings werden auch andere Vogelarten von diesem Virus befallen und können daran sterben. Die deutliche relative Häufigkeit der erkrankten Amseln lässt sich zum Teil durch deren absolute Häufigkeit und Nähe zum Menschen erklären, was die Wahrscheinlichkeit des Auffindens toter Amseln erhöht. Aber eine besondere Empfindlichkeit dieser Art gegenüber dem Virus ist ebenfalls möglich.
„Der Ausbruch dieses für Deutschland neuen Virus stellt eine einmalige Chance dar, die Ausbreitung und Folgen einer neuen Vogelkrankheit zu verfolgen und zu analysieren. Die wichtigste Datengrundlage dazu bilden Meldungen toter und kranker Amseln aus der Bevölkerung, sowie eingeschickte Proben toter Vögel, die auf das Virus untersucht werden können“, so Lachmann weiter.

Der NABU arbeitet daher mit den BNI-Wissenschaftlern daran, die Ausbreitung des Virus und seine Auswirkungen auf unsere Vogelwelt zu dokumentieren und zu verstehen. Ziel ist es, neuartige Gefährdungsursachen für Vogelarten mit anderen Bedrohungen wie Klima- oder Landschaftswandel vergleichen und beurteilen zu können.

Hintergrund

Erstmals wurde das nach einem südafrikanischen Fluss benannte tropische Virus 2010 in Stechmücken in Deutschland nachgewiesen. In den Jahren 2011 und 2012 kam es dann zu einem großräumigen Ausbruch des Virus, welches ein Massensterben von Amseln in Südwestdeutschland verursachte. In den darauffolgenden Jahren konnte eine anhaltende Zirkulation des Virus in der Region festgestellt werden. Mit Hilfe einer Internet-Meldeaktion konnte der NABU den Verlauf des Ausbruchs 2011 gut dokumentieren und auswerten. Eine Auswertung der Daten aus den großen wissenschaftlichen Mitmach-Aktionen des NABU „Stunde der Wintervögel“ und „Stunde der Gartenvögel“, konnte nachweisen, dass die Amselbestände in den damals nachweislich vom Virus betroffenen 21 Postleitzahlengebieten zwischen 2011 und 2012 merklich zurückgegangen sind und somit bei einem bundesweiten Gesamtbestand von rund acht Millionen Brutpaaren möglicherweise 300.000 Amseln dem Virus zum Opfer gefallen sein könnten.

Der weitere Verlauf des Auftretens von Usutu-Erkrankungen lässt sich schwer vorhersagen. Die Vermehrung und Verbreitung der Viren hängt vor allem von der Witterung in den Sommermonaten ab: feuchtwarmes Wetter begünstigt die Verbreitung von Viren und Stechmücken, es sind vermehrt infizierte Vögel zu erwarten. Die Viren werden ausschließlich von infizierten Stechmücken übertragen, kranke und tote Vögel sind nicht ansteckend für andere Vögel, Haustiere oder Menschen. Es ist davon auszugehen, dass die Vögel in bekannten Ausbruchsgebieten zunehmend individuell erworbene Immunität gegen dieses neue Virus entwickeln. Das Virus wird sich somit vermutlich räumlich weiter ausbreiten, aber nicht jedes Jahr zu einem Massensterben wie im Jahr 2011 führen. Stattdessen ist zu erwarten, dass sich die Ausbrüche in den betroffenen Gebieten zyklisch wiederholen, sobald eine Generation von Amseln mit erworbener Immunität von der nächsten Amselgeneration abgelöst wird.

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49 (0)30.284 984 -1620, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de



Für Rückfragen:
Marius Adrion, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49 (0)30.284984-1954, E-Mail: Marius.Adrion@NABU.de


Quellenangabe
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 97/17 | 01. SEPTEMBER 2017
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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

-  ... nein keine Amsel .
. ein Stieglitz der hier bildgebend dargestellt wird ... auch ihm macht die industrielle Landbewirtschaftung zu schaffen ....


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33 Kelheimer Kinder im Unterholz
33 Kelheimer Kinder im Unterholz
33 Kelheimer Kinder im Unterholz

02/03.09.2017

Spiegelau/Kelheim.
Mit viel Elan und Spaß erkundeten am Dienstag 33 Kinder aus dem Landkreis Kelheim das Waldspielgelände des Nationalparks Bayerischer Wald bei Spiegelau (Landkreis Freyung-Grafenau). Die jungen Entdecker im Alter von sechs bis zwölf Jahren kamen mit dem Kreisjugendamt des Landratsamtes Kelheim in den ältesten Nationalpark Deutschlands.

Bei den Betreuern des Ferienprogramms hat besonders der ungeordnete, naturbelassene Wald anerkennendes Kopfnicken hervorgerufen. Die Kinder sahen in der entstehenden Waldwildnis vor allem einen idealen Ort zum Herumtoben: Als Totholz-Ritter, Pilz-Experte oder lauschende Fledermaus wurde ganz nebenbei viel Spannendes über die Natur und ihre Bewohner gelernt. „Das hat den Kindern richtig Spaß gemacht“, sagte am Ende eine der Betreuerin. Eben ein Ferientag, der Lust auf mehr gemacht hat.


Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   
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Herbst Drehwurz


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Von Hirten und Wölfen - Vielfalt behüten.
Von Hirten und Wölfen - Vielfalt behüten.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

Von Hirten und Wölfen - Vielfalt behüten.

01/02.09.2017

Verbände veröffentlichen gemeinsames Eckpunktepapier

Berlin, 31.08.17
: Der Wolf ist zurück in Deutschland und stellt die Weidetierhaltung vor Herausforderungen. Am Donnerstag veröffentlichten acht Verbände in Berlin erstmals eine gemeinsame Stellungnahme auf Bundesebene: Bundesverband Berufsschäfer, der Deutsche Tierschutzbund, die Umweltverbände NABU, IFAW, WWF und BUND sowie der Deutsche Grünlandverband und der Ökologische Jagdverband.

„Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland und der Erhalt von artenreichen, extensiv bewirtschafteten Grünland-Biotopen sind zwei Seiten derselben Medaille. Es ist an der Zeit zusammen zu arbeiten, im gemeinsamen Interesse von Weidetierhaltern, Tierschützern, Jägern und Naturschützern. Unser Papier ist der Beginn dieser Zusammenarbeit“, erklärten die Verbandsspitzen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin.

Im Interesse des Artenschutzes und der Weidetierhaltung sehen die unterzeichnenden Verbände die Prävention und Kompensation von Wolfsübergriffen auf Weidetiere als eine zentrale Aufgabe des Wolfsmanagements. Sie erkennen den Schutzstatus des Wolfes im geltenden Recht an. Außerdem unterstreichen sie, dass die Akzeptanz des Wolfes durch die Bevölkerung der ländlichen Regionen unabdingbar für seine erfolgreiche Rückkehr ist. Aus Sicht der Verbände kann daher die begründete Entnahme von Einzelwölfen durch Experten notwendig werden, insbesondere zum Erhalt der Weidetierhaltung und ihrer ökologischen Leistungen, sofern sämtliche zumutbaren Alternativen ausgeschöpft sind.

Laut der Verbände ist die extensive Weidetierhaltung unersetzlich, als besonders naturverträgliche Form der Landnutzung für Natur und Landschaft. Betriebe dieser Art stünden vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen: „Die Weidetierhaltung benötigt dringend zukunftsfähige Perspektiven. Dazu zählt die Vermeidung und Entschärfung von Konflikten mit dem Wolf. Wirtschaftliche Benachteiligungen von Weidetierhaltern in Wolfsgebieten müssen angemessen und unbürokratisch aufgefangen werden.“

Die Verbände fordern die Einrichtung eines nationalen Zentrums für Herdenschutz. Damit sollen Erfahrungen zentral gebündelt und in die Wolfsmanagementpläne der Länder eingebracht werden. Entscheidend sei darüber hinaus ein unbürokratischer Herdenschutz. Schadensausgleiche für Wolfsübergriffe sollten möglichst schnell erfolgen, nicht nur für Tierverluste, sondern auch für weitere betriebliche Schäden, die durch den Wolf verursacht wurden. „Herdenschutz muss fachgerecht, in Wolfsgebieten flächendeckend und den jeweiligen Bedingungen angepasst sein. Weidetierhalter brauchen dafür geeignete Zäune, ausgebildete Herdenschutzhunde, Schulung und Beratung. Nicht nur die Einrichtung, sondern auch der Unterhalt von Herdenschutz muss zukünftig gefördert werden“, so die Verbände.

Die Verbände fordern eine Anpassung der Tierschutz-Hunde-Verordnung, um fachgerecht Herdenschutzhunde einsetzen zu können
. „Das Tierschutzrecht muss den Bedürfnissen dieser Hunde entsprechen, ohne fachgerechten Herdenschutz zu behindern.“

Abschließend fordern die Verbände Bund und die Länder auf, sich für die Schaffung eines Instrumentes zur Förderung des Herdenschutzes in der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union einzusetzen.

Hier finden Sie das Eckpunktepapier:
www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/wolf/170831-nabu_eckpunktepapier-weidetierhaltung-und-wolf.pdf


Fachliche Ansprechpartner

Bundesverband Berufsschäfer Andreas Schenk,
+49 (0)152 345 627 09, Andreas.Schenk@berufsschaefer.de, www.berufsschaefer.de

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Dr. Friederike Scholz,
+49 (0)30 275 86 566, Friederike.Scholz@bund.net, www.bund.net

Deutscher Grünlandverband Hans Hochberg,
+49 (0)33230 201 15, Hans.Hochberg@t-online.de, www.gruenlandverband.de

Deutscher Tierschutzbund James Brückner,
+49 (0)89 600 291 0, James.Brueckner@tierschutzakademie.de, www.tierschutzbund.de

International Fund for Animal Welfare Andreas Dinkelmeyer,
+49 (0)173 622 75 39, ADinkelmeyer@ifaw.org, www.ifaw.org

Naturschutzbund Deutschland Markus Bathen,
(NABU) +49 (0)172 645 3537, Markus.Bathen@NABU.de, www.NABU.de

Ökologischer Jagdverband Mathias Graf von Schwerin,
+49 (0)33398 690 46, Mathias.Schwerin@oejv.de, www.oejv.de

WWF Deutschland Moritz Klose,
+49 (0)151 188 548 87, Moritz.Klose@wwf.de, www.wwf.de

Aufnahme

- NABU Sebastian Hennigs

Quellenangabe

NABU

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Bildervortrag zu den Bayerwald-Pilzen
Bildervortrag zu den Bayerwald-Pilzen
Bildervortrag zu den Bayerwald-Pilzen

31.08/01.09.2017

St. Oswald.
Rund 4000 verschiedene Pilzarten verstecken sich im Böhmerwald-Massiv. Faszinierende Schönheiten, wahre Leckereien, hochgiftige Exemplare und extreme Seltenheiten sind darunter. Ein paar der spannendsten Schwammerl des Bayerischen Waldes stellt Nationalpark-Mitarbeiter Peter Karasch bei einem Bildervortrag im Waldgeschichtliches Museum St. Oswald vor.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 1. September, von 19:30 bis 21 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Um eine formlose Anmeldung via peter.karasch@npv-bw.bayern.de wird gebeten.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   
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In der Aufnahme von Albert Meier


Hydnum repandum, Semmel-Stoppelpilz
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95374


Ferner neu mit aufgenommen:


Tylopilus felleus, Gallenröhrling
-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95368


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Jugendliche aus der ganzen Welt helfen im Nationalpark
Jugendliche aus der ganzen Welt helfen im Nationalpark
Jugendliche aus der ganzen Welt helfen im Nationalpark

30/31.08.2017

Freiwillige aus Dubai, Shanghai und Chicago über ihren Einsatz für Schachten und Moor

Frauenau/Riedlhütte.
Was haben die Vereinigten Arabischen Emirate, Rumänien, Deutschland, die USA, China und Spanien gemeinsam? Aus all diesen Ländern reisten jüngst Jugendliche und Betreuer in den Nationalpark Bayerischer Wald, um an einem Workcamp teilzunehmen. Acht Schüler aus der ganzen Welt halfen mit, um den Almschachten über Frauenau freizuschneiden und drei Dämme in einem einst entwässerten Moor bei Riedlhütte zu bauen. Damit sind sie Teil von 1500 Freiwilligen, die sich Jahr für Jahr unter dem Dach des Vereins Internationale Jugendgemeinschaftsdienste in der Bundesrepublik für gemeinnützige Projekte engagieren.

Neben spannenden Ausflügen in den wilden Wald stand für die Gruppe vor allem Arbeit auf dem Programm.


Zusammen mit der Nationalparkwacht und dem Naturschutzteam des Nationalparks ging es daran, an zwei Orten spezielle Lebensräume zu erhalten. An den Rändern des Almschachtens muss immer wieder Bewuchs, vor allem junge Fichten und Buchen, zurückgedrängt werden, um die einstige Hochweide offenzuhalten – und so den dort lebenden Spezialisten aus Pflanzen- und Tierwelt auch in Zukunft eine Chance zu geben. Gleiches gilt für eine Moorfläche bei Riedlhütte, die der Mensch einst entwässert hatte. Nun wurden zwei der damals geschaffenen Gräben im Rahmen des laufenden LIFE+ Projektes mit drei Dämmen verschlossen, so dass der Wasserspiegel wieder ein natürliches Niveau erreichen kann.
Damit auch die Unterbringung zum Erlebnis wurde, durften die jungen Helfer in den Länderhütten des Wildniscamps am Falkenstein übernachten.

Betreut wurden sie dabei vom Verein WaldZeit.

„Die Jugendlichen haben wirklich ein super Engagement an den Tag gelegt“, lobt Nationalpark-Umweltbildungsreferent Lukas Laux. „Sie werden tolle Eindrücke unseres Nationalparks in die ganze Welt hinaustragen.“ Das Interesse aus aller Herren Länder zeigt laut Nationalparkleiter Franz Leibl zum wiederholten Mal, „dass der Nationalpark Bayerischer Wald Teil eines weltweiten Netzwerks an Großschutzgebieten und eine international gefragte Anlaufstelle für naturbegeisterte Menschen jeden Alters ist.“

Drei Stimmen von Teilnehmern des Workcamps:
Adnan (16) aus Dubai (Vereinigte Arabische Emirate): „Mein Vater hat mir von dem tollen Austauschprogramm erzählt und mich gleich davon begeistert. Ich dachte mir: Hey, das hört sich nach Spaß an. Also bin ich das erste Mal nach Deutschland gekommen. Ich habe nicht erwartet, dass hier alles so grün ist. Gerechnet hätte ich mit mehr und größeren Städten. Aber ich mag den Wald, bin eben auch gern in der Natur. Selbst, wenn ich mit Schlamm einen Damm im Moor abdichte. Und das Wildniscamp ist einfach atemberaubend.“

Alyssa (17) aus der Nähe von Chicago (USA): „Daheim muss ich 30 Minuten mit dem Auto fahren, um in den Wald zu kommen, hier schlafe ich direkt zwischen den Bäumen. Die Luft ist viel frischer und die Farben sind einfach wunderschön. In den Nationalpark bin ich gekommen, weil ich gern dabei helfe, die Natur zu schützen – und, weil ich ein bisschen Deutsch spreche, bisher aber nicht in Deutschland war. Zum Wandern ist es hier einfach perfekt. Das Einzige, was ich etwas vermisse, ist Strom in meiner Hütte im Wildniscamp.“


Tian (17) aus Shanghai (China): „Ich interessiere mich stark für Biologie, weshalb ich wohl auch in dieser Richtung ein Studium einschlagen werde. Deswegen will ich bei dem Workcamp viel lernen. Der strukturreiche Wald hier scheint auf jeden Fall ein sehr beeindruckender Teil der Natur zu sein. Toll finde ich auch, dass ich viele Freundschaften zu Leuten in meinem Alter aus der ganzen Welt knüpfen kann. Da fühlt man sich gleich wohl. Bloß der Handyempfang im Wildniscamp könnte besser sein. Und in der ersten Nacht fand ich es echt kalt.“

In der Aufnahme:

Eine der beiden Einsatzgruppen war mit Betreuung zweier Ranger auf dem Almschachten im Einsatz, um den Bewuchs am Rand der ehemaligen Weidefläche zurückzudrängen. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quellenangabe


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PM 85/2017

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Wenn die Schmetterlinge (ver)- schwinden
Wenn die Schmetterlinge (ver)- schwinden
Wenn die Schmetterlinge (ver)- schwinden

29/30.08.2017

Deutschland.
Seit geraumer zeigen sich vielfach rückläufige Bestandsdichten innerhalb der Schmetterlings-populationen sichtbar. Diese wiederum fallen regional in ihrer Ausprägung sehr unterschiedlich auf, dennoch zeigt sich ein unbestritten rückläufiger Trend erkennbar.

Die Ursachen dieses bedenklichen Trends zeigen sich vielschichtig begründet und finden sich unter anderem in einer Intensivierung der Land- Forstbewirtschaftung jedoch auch im strikten Gegenteil einer nicht gemanagten Brachenbildung. Die Zerstörung wertvoller Lebensräume und deren Versiegelung zählen gleichfalls hinzu, wobei auch der erkennbaren Klimaveränderung eine gewisse Rolle zugesprochen werden kann.

Ein zunehmender Mangel an Wissen über die Ansprüche der Arten innerhalb der breiten Gesellschaft kommt der Rückläufigkeit ebenfalls entgegen.

Hier nun wollen wir vom Artenschutz in Franken® mit verschiedenen Partnern ein sichtbares, projektfindendes Zeichen setzen um den Fokus auch und gerade auf die Sicherung unserer heimischen Schmetterlingsarten zu richten.

Wir werden Sie selbstverständlich ausführlich über die Projektentwicklung die für Ende dieses, Anfang des kommenden Jahres angedacht ist informieren.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

-    Kleiner Feuerfalter [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=220559]

Tour zu den Rindern am Ruckowitzschachten
Tour zu den Rindern am Ruckowitzschachten
Tour zu den Rindern am Ruckowitzschachten

29/30.08.2017

Einzige beweidete Nationalpark-Wiesenfläche wird am 2. September erkundet

Zwieslerwaldhaus.
Die probehafte Beweidung auf dem Ruckowitzschachten in der Nähe des Großen Falkenstein ist nun schon im vierten Jahr. Wie es auf der einstigen Hochweide rund zwei Monate nach dem Auftrieb des Roten Höhenviehs aussieht, kann bei einer Tour unter dem Motto Nationalpark aus erster Hand am Samstag, 2. September, erkundet werden. Dabei geht’s heuer zum letzten Mal mit der erfahrenen Waldführerin Gabi Kreuzer ab Zwieslerwaldhaus auf den größten Schachten im Parkgebiet.

Die Inseln im Waldmeer sind aufgrund der dort auftretenden spezialisierten seltenen Arten, wie Arnika und Borstgras, schützenswerte Lebensräume von europaweiter Bedeutung. Seit Herbst 2013 wird im Rahmen eines LIFE+ Projektes eine Probebeweidung mit Rindern auf dem Ruckowitzsschachten durchgeführt. Bei der Führung gibt’s spannende Hintergrundinformationen dazu vermittelt.

Treffpunkt für die knapp fünfstündige, kostenlose Führung ist um 13 Uhr in Zwieslerwaldhaus am Infopavillon des Parkplatzes P1. Gutes Schuhwerk und eine gewisse Grundkondition sind nötig, um die 450 Höhenmeter zu überwinden. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Igelfliege

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Nasse Füße erwünscht
Nasse Füße erwünscht
Nasse Füße erwünscht

28/29.08.2017

Forstbetrieb Fichtelberg vergrößert Moorflächen auf der Königsheide

Goldkronach
. Um fast drei Hektar vergrößert sich die Moorfläche auf der Königsheide. Dazu verschließt gerade im Auftrag der Bayerischen Staatsforsten ein Moorbagger die alten Entwässerungsgräben. Mitarbeiter von Forst und Naturschutz erläuterten vor Ort Ziele und Hintergründe der Maßnahme.

Quietschend und ächzend schiebt sich ein mächtiger Kettenbagger durch den Wald bei Goldkronach. Seine meterbreiten Bänder helfen ihm, hier auf dem schwarzen, feuchten Moorboden nicht einzusinken. Baggerführer Andreas Robisch dirigiert das tonnenschwere Gerät gezielt an eine tiefe, nasse Rinne, die er anschließend umgräbt.

Findet hier ein Naturfrevel allergrößten Ausmaßes statt?

„Hier findet kein Naturfrevel statt“, betont Peter Schöffel, der zuständige Förster vom Forstbetrieb in Fichtelberg „Die Bayerischen Staatsforsten renaturieren nach und nach auf der Königsheide alle Moorflächen, die die Menschen in früherer Zeit entwässert haben. Aktuell verfüllen wir hier in der Tümpfellohe auf einer Fläche von 2,5 ha die alten Entwässerungsgräben. Damit halten wir zukünftig das Niederschlagswasser im Moor zurück und heben den Wasserspiegel.“

Geschickt legt Andreas Robisch mit scharrenden Bewegungen seiner Baggerschaufel den Entwässerungsgraben frei und füllt ihn systematisch mit lehmig-tonigem Erdreich auf, das er vor Ort findet. Dadurch ist der Wasserabfluss dauerhaft gestoppt und das Moor kann sich wieder entwickeln.  Insgesamt hat der Forstbetrieb Fichtelberg in den letzten Jahren auf diese Weise mehr als 100 ha Moorflächen in einen naturnahen Zustand zurückversetzt.

Matthias Huttner, Naturschutz-Spezialist beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth ist sichtlich angetan von der Aktion. „Solche Moore sind Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Sie speichern das Treibhausgas Kohlendioxid und sind in der Lage, wie ein Schwamm Starkregen aufzusaugen und später langsam weiterzugeben. Damit helfen sie, Hochwasserspitzen zu vermeiden.“ Wegen dieser großen Bedeutung für Mensch und Natur fördert die Forstverwaltung die Maßnahme mit einem Zuschuss von 3.600,- €. Im Vorfeld der Renaturierungsmaßnahme stimmte sich der Forst intensiv mit Wolfgang Wurzel, Mitarbeiter bei der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Bayreuth ab.

Und wie geht es weiter mit den Mooren auf der Königsheide?

Peter Schöffel gibt eine kleine Vorschau der Moorentwicklung auf einer angrenzenden Fläche, die bereits vor acht Jahren bearbeitet wurde. Hier fühlen sich Kreuzotter und Auerhahn wohl, Smaragdlibelle und Moosjungfer schwirren über kleine Tümpel, Torfmoose und Heidelbeersträucher bedecken den Boden. An nassen Mulden wächst Wollgras und Sonnentau, eine kleine, fleischfressende Pflanze – Charakterart für Hochmoore.

„Auf solchen Moor-Standorten verzichten die Bayerischen Staatsforsten gerne auf zukünftige Erträge aus der Bewirtschaftung des Waldes. Denn die ökologische Aufwertung hat für uns eine höhere Priorität“ verspricht Peter Schöffel. Und mit einem Blick auf seine Gummistiefel versichert er: „Nasse Füße sind hier erwünscht!“


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Bayerische Staatsforsten AöR

17.08.2017

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In der Aufnahme von Kerstin Silbermacher

- Auerhahn

Mehr zum Auerwild auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20462


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UN-Übereinkommen über die biologische Vielfalt ...
UN-Übereinkommen über die biologische Vielfalt ...
UN-Übereinkommen über die biologische Vielfalt, internationaler Naturschutz

27/28.08.2017

Umsetzung des Nagoya-Protokolls: Nutzer und Bereitsteller genetischer Ressourcen im Dialog

- BfN-Tagung mit internationalen Vollzugsbehörden
- Mehr Transparenz bei den Zugangsregelungen

Bonn/ Vilm, 24. August 2017:
Überall auf der Welt gibt es Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen mit besonderen Eigenschaften, die für die Entwicklung verschiedenster Produkte und zur weiteren Erforschung der biologischen Vielfalt genutzt werden können. Unternehmen und andere Institutionen, die diese wertvollen genetischen Ressourcen gewerblich oder zu Forschungszwecken nutzen wollen, müssen gemäß dem Nagoya-Protokoll für einen entsprechenden Ausgleich sorgen, sofern der Zugang zu den genetischen Ressourcen eines Herkunftslandes gesetzlich geregelt ist. Doch welche spezifischen Zugangsregelungen gelten in den jeweiligen Herkunftsländern und wie sind sie auszulegen? Um diese Unsicherheit zu beseitigen findet vom 27. bis 31. August ein internationaler Informations- und Erfahrungsaustausch auf der Insel Vilm statt. Vertreterinnen und Vertreter internationaler Vollzugsbehörden aus 19 Staaten und fünf Kontinenten nehmen daran teil.

"Wir freuen uns sehr, dass wir nun zum ersten Mal seit dem Inkrafttreten des Nagoya-Protokolls für die Umsetzung zuständige internationale
Expertinnen und Experten zu einem Wissens- und Erfahrungsaustausch zusammen bringen konnten. Denn mehr Transparenz bei den Zugangsregelungen schafft im Ergebnis auch mehr Möglichkeiten für einen Vorteilsausgleich mit den Ressourcenländern. Darüber hinaus wird die Umsetzung des Nagoya-Protokolls künftig auch zu einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit in der Biodiversitätsforschung beitragen", sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN).

Das Nagoya-Protokoll des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt ( CBD ) regelt weltweit die gerechte Aufteilung von Vorteilen, die aus der Nutzung genetischer Ressourcen resultieren. Genetische Ressourcen können beispielsweise aus Entwicklungsländern bezogene pflanzliche Inhaltsstoffe von Medikamenten sein. Der Ausgleich der entstehenden Vorteile mit den Ländern, die die Ressourcen zur Verfügung stellen, kommt auch der biologischen Vielfalt zugute und soll einen Anreiz zu deren Erhalt bieten.

Das BfN ist die zuständige nationale Behörde für den Vollzug des Nagoya-Protokolls. Durch Aufklärung und Kontrolle trägt das BfN dazu bei, dass deutsche Nutzerinnen und Nutzer die Regeln zum Zugang und gerechtem Vorteilsausgleich anderer Länder befolgen. Solche länderspezifischen Zugangsregelungen sind jedoch in vielen Mitgliedstaaten des Nagoya-Protokolls noch schwer auffindbar oder vielfach intransparent. So vermissen beispielsweise Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Forschungsreisen in Ländern mit hoher biologischer Vielfalt immer wieder eindeutige und verlässliche Informationen darüber, ob und unter welchen Bedingungen der Zugang zu biologischen Ressourcen dort rechtlich möglich ist.

Um eben diese länderspezifischen Informationen besser zugänglich zu machen, ist Ziel der Tagung die gemeinsame Erstellung sogenannter Zugangsprofile. Diese sollen später den Nutzern als transparente Anleitungen für einen gesetzeskonformen Zugang zu den Ressourcen in den jeweiligen Ländern dienen und als Dialogergebnis veröffentlicht werden.

Weitere Informationen zum Nagoya-Protokoll und dessen Umsetzung sind auf der Internetseite des BfN unter www.abs.bfn.de zu finden.

Hintergrund
Am 01. Juli 2016 ist das Gesetz zur Umsetzung der Verpflichtungen nach dem Nagoya-Protokoll und zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 511/2014 in Deutschland in Kraft getreten.

Zuvor hatte Deutschland am 21. April 2016 das "Protokoll von Nagoya über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt ( CBD )" ratifiziert und damit entschieden, Vertragspartei dieses völkerrechtlichen Vertrages zu werden. Diese Verpflichtungen werden auf europäischer Ebene bereits seit dem 12. Oktober 2014 durch die Verordnung (EU) Nr. 511/2014, ergänzt um die Durchführungsverordnung (EU) 2015/1866 vom 13. Oktober 2015 umgesetzt.


Quellenangabe


Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch


- Purpur-Fruchtwanze


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Deutschlands versteckte Wasserkrise
Deutschlands versteckte Wasserkrise
Deutschlands versteckte Wasserkrise

27/28.08.2017

Die Naturschutzorganisation WWF warnt anlässlich der am Sonntag in Stockholm startenden Weltwasserwoche
vor einer gefährlichen Zuspitzung der globalen Wasserkrise. Laut WWF drohen  ökologische, ökonomische und soziale Katastrophen, von denen auch Deutschland betroffen wäre. Über 780 Millionen Menschen haben laut WWF keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,6 Milliarden Menschen leben ohne grundlegende Sanitäreinrichtungen. Eine wachsende Bevölkerung, steigender Konsum und der Klimawandel werden die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser weiter verschlechtern. Zugleich gehen die entscheidenden Ökosysteme verloren: In den vergangenen 100 Jahren sind laut WWF weltweit über 50 Prozent der Feuchtgebiete verschwunden.

„Wasserknappheit betrifft nicht nur Entwicklungsländer. Für die Krise verantwortlich und zugleich von ihr betroffen ist auch der deutsche Lebensmittelsektor und damit unsere Versorgung mit Nahrung“, so WWF-Experte Johannes Schmiester. Gemüse aus Spanien, Bananen aus den westlichen Küstenregionen Lateinamerikas oder Mandeln aus Kalifornien: All diese Güter haben einen enormen Bedarf an Wasser - und zwar  in Regionen, in denen es knapp ist. Insgesamt werden rund 70 Prozent des globalen Wasserverbrauchs von der Landwirtschaft in Anspruch genommen. So wird etwa im „Umweltatlas Lieferketten“ vorgerechnet, dass jeder im deutschen Lebensmitteleinzelhandel umgesetzte Euro einen Wasserfußabdruck von durchschnittlich 46,6 Liter hat. Trotzdem haben Wasserrisiken im Lebensmittelhandel keine Priorität.

„In den Strategien der Unternehmen finden sich kaum substantielle, konkrete Ziele. Dabei ist Wasser längst zu einem ökonomischen Risiko geworden“, resümiert Schmiester. Beispiel Spanien: Europas Gemüsegarten in Almería droht durch teils illegale Bewässerung auszutrocknen. Mitverursacht wird diese Krise durch den deutschen Konsum. Allein 2016 wurden ca. 180.000 Tonnen Tomaten im Wert von rund 125 Mio. Euro aus der Region bezogen. Auf der anderen Seite erhöhen Ernteausfälle und teure technische Lösungen, wie Meerwasserentsalzung, den Kostendruck auf den Lebensmittelhandel.

„Wie der Klimawandel muss die Wasserkrise von Politik und Wirtschaft endlich als Gefahr erkannt und angegangen werden. Ein erster Schritt wäre, EU-Agrarsubventionen an eine nachweislich legale Bewässerung zu koppeln. Außerdem sollte die  EG-Öko-Verordnung für das Bio-Siegel endlich ausreichende Wasserkriterien enthalten“, fordert der WWF-Experte. Bisher können Konsumenten kaum zur Reduktion von Wasserrisiken beitragen, da es kein Wasser-Siegel oder ähnliches gibt. Der WWF empfiehlt daher regionale und saisonale Produkte sowie weniger Fleisch, da es als ein besonders durstiges Lebensmittel gilt.


Den größten Effekt könnte jedoch der Handel selbst erzielen, indem er die Wasserproblematik endlich angeht. Dafür bräuchte es zu allererst Transparenz in der Lieferkette: „Zu wissen, dass es vor Ort ein Problem gibt, ist der erste Schritt, dieses anzugehen.“ Wasserrisiken können durch Tools wie den WWF-Waterriskfilter inzwischen mittels globaler Daten identifiziert werden. „Wenn die deutschen Lebensmittelhändler als große und wichtige Player auf dem Markt vorangehen, sich zusammenschließen, ihre Risikoregionen identifizieren und vor Ort Projekte umsetzen und Wasserstandards einfordern, könnte das eine wichtige Signalwirkung sein, die schließlich die entscheidenden Weichenstellungen einleitet“, so Schmiester. Zudem können Lebensmitteleinzelhändler in entsprechenden Organisationen, wie der Alliance for Water Stewardship oder dem CEO Water Mandate, aktiv werden.



Verbraucher-Tipps

Durchschnittlich hat jeder Deutsche einen täglichen Wasser-Fußabdruck von 5.288 Litern, was etwa 40 Badewannenfüllungen entspricht. Darin enthalten ist der mit rund 120 Liter recht geringe, direkte Wasserverbrauch (waschen, duschen, trinken, putzen etc.). Der Rest steckt in unserem indirekten Verbrauch: Wasser, das zur Herstellung von Nahrung und Industriegütern benötigt wird. Ein nachhaltiger Lebensstil kann bei der Wasserproblematik helfen. Daher:

- regionale und saisonale Produkte bevorzugen.

- weniger Fleisch essen. Rind- und Schweinefleisch gelten als besonders durstige Güter. (Ein durchschnittlicher Burger benötigt in der Produktion 2.400 Liter Wasser.)

- Lebensmittelverschwendung vermeiden. Mit den Lebensmitteln landen etliche Liter Wasser in der Tonne.

- während des Urlaubs in Wasserrisiko-Regionen auf den eigenen Verbrauch achten. Wo der Wassermangel besonders gravierend ist, können Urlauber hier erfahren: http://waterriskfilter.panda.org/en/Maps

- Golf-Urlaub in heimischen Gefilden: Für die Bewässerung eines 18-Loch-Golfplatzes werden etwa in Spanien jedes Jahr 700 000 Kubikmeter Wasser verbraucht. Damit ließe sich ein Jahr lang eine Stadt mit 15 000 Einwohnern mit Trinkwasser versorgen.

KONTAKT


Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwwf.de

WWF: Wasser wird weltweit immer knapper. / Lebensmittelhandel Deutschland: 47 Liter Wasser je umgesetzten Euro. / Bisher kein Wasser-Siegel am Markt.


Quellenangabe

WWF

25. August 2017

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- ... verträgt Trockenheit ... Sedum spurium, Kaukasus-Fetthenne

Ferner wurden neu mit aufgenommen:


- Cylindromyia bicolor, Raupenfliege
https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=68704

- Carlina acaulis ssp. simplex, Krausblättrige Silberdistel
https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95330

- Sedum spurium, Kaukasus-Fetthenne
https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95338

– Thymus pulegioides, Quendel, Arznei-Thymian
https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95349



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Bund sieht Entwicklung der biologischen Vielfalt ...
Bund sieht Entwicklung der biologischen Vielfalt ...

Bund sieht Entwicklung der biologischen Vielfalt in Deutschlands Wäldern positiv

26/27.08.2017

Pressemitteilung PEFC

Bundeskabinett beschließt zweiten Rechenschaftsbericht zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt / Bedeutung der Waldzertifizierung bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt wird erneut hervorgehoben


Stuttgart / Berlin, August 2017 - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sieht bei der Entwicklung des Naturschutzes in vielen Bereichen, darunter auch in Deutschlands Wäldern, einen positiven Trend – Anlass gibt der zweite Rechenschaftsbericht zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS), den das Bundeskabinett am 02.08.2017 beschlossen hat. „Der Bericht zeigt, dass sich die Anstrengungen für Natur und Umwelt lohnen. Da, wo Naturschutz aktiv betrieben wird, sehen wir die Erfolge. Das gilt besonders für Schutzgebiete, viele Flüsse und Wälder“, so die Ministerin.

Um die Fortschritte in der Entwicklung der biologischen Vielfalt zu dokumentieren, nutzt die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt Indikatoren
, mit denen eine zusammenfassende Erfolgskontrolle vorgenommen werden soll. Die beiden Indikatoren „Artenvielfalt und Landschaftsqualität (Teilindikator Wälder)” und „Nachhaltige Forstwirtschaft” werden zur Bewertung der Entwicklung der biologischen Vielfalt in Deutschlands Wäldern herangezogen. Die Entwicklung des Indikators „Nachhaltige Forstwirtschaft“ wird dabei am Anteil an zertifizierter Waldfläche in Deutschland festgemacht. Der Waldzertifizierung durch PEFC und FSC wird eine hohe Bedeutung zugemessen, „den Schutz der biologischen Vielfalt in Wäldern zu stärken und eine gleichermaßen ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Waldbewirtschaftung durch entsprechende Bewirtschaftungsmaßnahmen sicherzustellen.” Angestrebt wird ein Zielwert von 80% zertifizierter Waldfläche in ganz Deutschland. Die PEFC-Zertifizierung trägt mit 67%, das entspricht rund 7,3 Mio. Hektar PEFC-zertifizierter Landeswaldfläche, zu einem großen Teil der bereits zertifizierten Waldfläche bei. Hinzu kommen 9 % FSC-Flächen, die aber größtenteils ebenfalls PEFC-zertifiziert sind und deshalb lediglich mit weiteren 2 % zur Erreichung des 80 %-Ziels der Bundesregierung beitragen.

„Dass der Rechenschaftsbericht explizit das Ziel hervorhebt, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für einen verantwortungsvollen Einkauf
nachhaltiger und legaler Holzprodukte weiter zu stärken, freut uns sehr. Denn gerade hier sehen wir noch einen großen Handlungsbedarf. In den letzten Jahren haben wir unsere eigenen Anstrengungen, Endverbraucher über das PEFC-Siegel und den Nutzen der Waldzertifizierung aufzuklären, massiv verstärkt und wollen mit unseren eigenen Kampagnen gerne unseren Beitrag dazu leisten“, so Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer von PEFC Deutschland.

Der zweite Rechenschaftsbericht zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt kann unter
www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Naturschutz/nationale_strategie_rechenschaftsbericht_2017_bf.pdf aufgerufen werden.

Über die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt basiert auf einem Kabinettsbeschluss vom 07.11.2007. Die Bundesregierung erfüllt damit einen Auftrag aus der UN-Konvention zur biologischen Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD). Die Strategie zielt auf die Verwirklichung von konkreten Zielen und Maßnahmen bis zum Jahr 2020, durch die der Rückgang der biologischen Vielfalt aufgehalten werden soll.

PEFC


PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert.

Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten AöR

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch .
.. auch ohne Nisthilfe, jedoch am sekundären Habitate scheint eine Turmfalkenreproduktion möglich. Doch an solchen Standorten kommen jährlich zahlreiche Jungtiere ums Leben ... dies meist durch das Eindringen von Prädatoren ...

Ferner wurden folgende Aufnahme von Bernhard Schmalisch neu aufgenommen:

Gemeine Schnepfenfliege
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=34541

Eichhörnchen
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20656

Kernbeißer
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21237

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Bienensterben stoppen
Bienensterben stoppen
Bienensterben muss durch Pestizidverbot und bessere Agrarpolitik gestoppt werden

BUND Naturschutz fordert Bienenaktionsplan. Bundestagswahl entscheidend für neue Weichenstellung im Artenschutz und in der Landwirtschaft

25.08.2017

Bienen und andere Insekten zeigen einen dramatischen Rückgang
vor allem in der Agrarlandschaft. BUND und Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN) fordern daher einen nationalen „Bienenaktionsplan“ von der Bundesregierung, zentrale Forderungen sind ein Verbot bienenschädlicher Pestizide und eine Umsteuerung der EU-Agrarzahlungen. BUND und BN haben auch die Wahlprogramme der Parteien daraufhin analysiert.

„Es gibt genügend Beweise für die Schädlichkeit von Neonikotinoiden für Bienen,“ so Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND und des BUND Naturschutz in Bayern (BN
). Neonikotinoide sind eine Gruppe von Insektiziden, die für Bestäuber besonders gefährlich sind. „Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie mit einem nationalen Neonikotinoid-Verbot vorangeht und sich auf EU-Ebene für ein unbefristetes Verbot aller Neonikotinoide einsetzt. Auch Glyphosat darf nicht weiter zugelassen werden“.

Darüber hinaus brauchen Bienen und Co eine ganz grundlegende Änderung der EU-Agrarzahlungen: „Öffentliche Gelder dürfen nur noch für eine Landwirtschaft gezahlt werden, die öffentliche Güter sichert und konkrete öffentliche Leistungen in Bereichen wie Umwelt-, Klima- und Tierschutz erbringt. Davon würden nicht nur die Bienen und andere Insekten profitieren,“ so Weiger. Die neue Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass die Reform der EU-Agrarpolitik die Probleme löst, die durch falsch gestellte Weichen verschuldet wurden.

Bienensterben und Agrarpolitik müssen aus Sicht des BN viel stärker als bisher zum politischen Thema werden. Eine Analyse der Wahlprogramme der Parteien für den Bereich Landwirtschaft (siehe Anlage 2) ergibt insbesondere bei CDU/ CSU und FDP große Defizite: „Gerade die CSU setzt in der Agrarpolitik offenbar auf ein „Weiter so“ und eine Politik für die Agrar- und Pestizidlobby,“ bilanziert Weiger. „Zu Pestiziden und dem Artensterben in der Agrarlandschaft findet sich kein Wort. Darüber können auch allgemeine Bekenntnisse zu einer nachhaltigen und umweltverträglichen Landwirtschaft nicht hinwegtäuschen.“ SPD, GRÜNE und Die LINKE dagegen bekennen sich zu einer nötigen Änderung der Agrarzahlungen und einer Orientierung an öffentlichen Leistungen. Pestizide verbieten wollen GRÜNE und LINKE, die SPD will ihren Einsatz nur auf das „unbedingt notwenige Maß“ beschränken.

Auch die Bilanz der Aktivitäten der aktuellen Bundesregierung und des aus Bayern stammenden Agrarministers (CSU) zum Bienenschutz fällt düster aus: „Agrarminister Christian Schmidt hat viel zu wenig getan, um die Missstände in der Landwirtschaft zu beheben. Schwarz-Rot hat es versäumt, wirkungsvolle Maßnahmen zu ergreifen, um Pestizide zu reduzieren und die Artenvielfalt zu schützen. Zwar organisierte Schmidt mehrere Bienenkonferenzen und gründete ein neues Bieneninstitut, aber konkrete Schritte zum Schutz der Bienen? Fehlanzeige.“

Einzig Umweltministerin Barbara Hendricks erzielte einige ökologische Erfolge, so enthielt sich die Bundesregierung etwa ihrer Stimme
, als in Brüssel über die Wiederzulassung des wahrscheinlich krebserregenden Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat entschieden wurde. Und Hendricks habe sich nicht gescheut, die nötigen Änderungen in der Agrarpolitik zu fordern und durch Fachgutachten die Defizite zu belegen. Zuletzt im BfN-Agrar-Report 2017 (Juni 2017), der angesichts des dramatischen Rückgangs der Arten- und Biotopvielfalt gerade in der Agrarlandschaft der bisherigen Landwirtschaftspolitik ein desaströses Zeugnis ausstellt und eine naturverträgliche Landwirtschaft sowie „eine grundlegende Neuausrichtung der europäischen und nationalen Agrarpolitik“ fordert. „Eine solche Neuausrichtung ist nicht nur aus Naturschutzsicht erforderlich, sondern auch gesellschaftlich legitimiert.“

„Agrarpolitik wird nicht für die Landwirte gemacht, sondern für diejenigen, die an den Landwirten verdienen,“ kritisiert Walter Haefeker, Vorstandsmitglied des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes (DBIB e.V.) und Präsident des europäischen Berufsimkerverbandes.„Wenn wir als Gesellschaft die Lobbyisten weiter gewähren lassen, dann sind nicht nur viele Insektenarten sondern auch die bäuerlichen Familienbetriebe selbst eine bedrohte Art. Die von der Agrarlobby organisierte Landwirtschaftspolitik ist daher nicht nur bienengefährdend, sondern vernichtet jedes Jahr viele bäuerliche Existenzen.“

An die Kommunen und jeden einzelnen appelliert Weiger:„Kommunen können jederzeit beschließen, auf ihren kommunalen Flächen bienenfreundlich und pestizidfrei zu wirtschaften. Auch jede einzelne Person kann in ihrem Garten beherzigen und beim Lebensmittel-Einkauf durch die Wahl von Bioprodukten viel für Bienen tun.“ Bisher haben in ganz Deutschland erst mehr als 50 Städte und Gemeinden solche Beschlüsse. „Das ist viel zu wenig, es muss eine flächendeckende Bewegung werden, wie vor vielen Jahren die gentechnikfreien Kommunen.“ In Bayern hat z.B. der Kreistag Miesbach im Juli einstimmig beschlossen, dass auf landkreiseigenen Flächen auf den Einsatz von glyphosathaltigen Spritzmitteln verzichtet wird und man darauf hinwirken will, dass auch Gemeinden, Privatpersonen und Firmen wie etwa auf andere Unkrautbekämpfungsmethoden umschwenken und Landwirte den Einsatz weiter reduzieren. Auch in Städten wie Dachau, Bernau am Chiemsee oder Kirchheim (M) ist der Einsatz des Unkrautvernichters Glyphosat auf städtischen Flächen verboten. Verpachtet wird nur noch an Bauern, die sich vertraglich verpflichten, auf Glyphosat zu verzichten.

Den Bienenaktionsplan kann jede*r unterstützen: Schon mehr als 36.000 Menschen haben einen Appell für einen Bienenaktionsplan und die BUND-Vorschläge für Maßnahmen an die Parteivorsitzenden verschickt. Der BUND erwartet noch deutlich mehr. „Bienen haben keine Stimme, aber jeder von uns kann seine Stimme für sie erheben.“ so Dr. Christine Margraf, Artenschutzreferentin des BN für Südbayern. „Angesichts der immensen Bedeutung der Bienen und anderen Insekten für unser Wirtschaften sollte das auch jede*r tun und eine naturverträgliche Landwirtschaft zentral in den Fokus aller Kandidaten für Entscheidungsträger und das politische Handeln rücken.“    

Hintergrund:

Vor allem in intensiv landwirtschaftlich genutzten Gegenden beklagen Imker starke Verluste von Honigbienen-Völkern und eine Schwächung der Bienen. Empfindlicher noch als Honigbienen sind die Wildbienen. Auch andere Insektenarten gehen in Arten- und Individuenzahlen teilweise dramatisch zurück. Von den 561 in Deutschland beheimateten Wildbienenarten sind laut „Roter Liste“ 293 Arten (= 52,6%) ausgestorben oder unterschiedlich stark gefährdet (davon 31 vom Aussterben bedroht), 42 weitere Arten stehen auf der Vorwarnliste. In Bayern kommen 506 Wildbienenarten vor, davon sind laut „Roter Liste“ 271 Arten (= 54%) ausgestorben oder unterschiedlich stark gefährdet (davon 79 vom Aussterben bedroht), 37 weitere Arten stehen auf der Vorwarnliste.

Die Gründe für das Sterben von Wildbienen und Bienenvölkern liegen hauptsächlich in der industriellen Landwirtschaft. Diese ist von Überdüngung, dem Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide sowie dem Verlust von vielfältigen Strukturen wie Hecken, Feldrainen und Blühflächen gekennzeichnet.

Hintergrundinfos unter:

https://www.bund-naturschutz.de/aktionen/bienen-retten.html

https://www.bund-naturschutz.de/landwirtschaft.html

www.bund-rvso.de/schmetterlingssterben.html (incl. Studien zum Insektensterben)

Für Rückfragen:

Dr. Christine Margraf
BN Artenschutzreferentin für Südbayern
089/548298-89
Christine.margraf@bund-naturschutz.de

Marion Ruppaner
BN Landwirtschaftsreferentin
0911/8187820
marion.ruppaner@bund-naturschutz.de

Folgende Maßnahmen sind zentrale Maßnahmen des Bienenaktionsplanes (siehe Anlage 1):
Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, um das Bienensterben aufzuhalten:

   das sofortige Verbot von bienengefährdenden Pestiziden wie Glyphosat und aller Neonikotinoide
   die Reform des Zulassungsverfahrens für Pestizide. Bislang sind es nämlich die Hersteller der Pestizide, die Studien zu den Umwelt- und Gesundheitsfolgen ihrer Pestizide erstellen und geheim halten dürfen. Der BUND fordert, dass diese Studien künftig öffentlich zugänglich und von unabhängigen Wissenschaftler*innen verfasst werden, finanziert von einem Fonds, der nicht von der Industrie verwaltet wird. Gespeist werden soll dieser Fonds aus den Gebühren der antragstellenden Firmen.
   der Schutz von vorhandenen Lebensräumen für Bienen und Wildbienen,
   das Wiederherstellen und die Schaffung neuer Lebensräume als Biotopverbund
   die Umgestaltung der konventionellen zu einer bäuerlichen, ökologischen Landwirtschaft mit bienenfreundlichen, vielfältige Fruchtfolgen, Mischkulturen und dem Einsatz von Nützlingen. Hierzu gehört auch eine Änderung der Ausrichtung der EU-Agrarzahlungen (öffentliches Gelder nur für öffentliche Güter und Leistungen)
   das Fördern der Forschung zum Pestizideinsatz,
   mehr Bienenexpert*innen auf allen Ebenen
   sowie die Einführung von Langzeit-Monitorings von Bienen und anderen Insekten.

Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Blaue Holzbiene ... auf Todholz spezialisiert  ...


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Die Rötelmaus
Die Rötelmaus
Die Rötelmaus

25/26.08.2017

Auch in den Laubmischwäldern des Steigerwaldes beheimatet, ist diese Kleinsäugerart innerhalb von Invasionsjahren ,eine der Haupt - Nahrungstiere heimischer Greife und Eulenarten
.

Rötelmäuse, die eine Körperlänge von etwa 12cm, sowie ein Körpergewicht nahe an 40 Gramm erreichen, zeichnen sich durch eine hohe Fruchtbarkeit aus, die es ihnen erlaubt extreme Bestandseinbrüche relativ rasch zu kompensieren.

Bei hohem Nahrungsangebot ( Mastjahre ) gerne werden Sämerein , Insekten, jedoch auch Wurzelteile verzehrt, gelingen bis zu 4 ( 5 ) Jahreswürfe.Ein Wurf beinhaltet durchschnittlich 5 Jungmäuse. Die Sterblichkeit der Jungtiere liegt im ersten Jahr bei circa 80 % .

In den letzten beiden Jahren viel die Rötelmaus vor allem durch Negativmeldungen auf, die sich auf die Übertragung von Krankheiten , hervorgerufen durch die Ausscheidungen der Tiere , konzentrierten.
( Hantavieren )

Da sich diese Tiere auch gerne in menschlichen Gebäuden / Schuppen etc. ( Winterhalbjahr / Herbst ) aufhalten und hier ihre Hinterlassenschaften absetzen,
ist bei der Reinigung dieser Bauwerke höchste Vorsicht ( trockener Kot bringt beim Reinigen / Kehren , Vieren in die Luft ( Aufwirbelungen ) und damit in die Atemwege des Menschen ) geboten!

- Kontakt zu den Fachstellen des Landkreises / Stadt ist angeraten.
- Hier werden weiterführende Informationen vermittelt.

Zahlreiche neue Aufnahmen die uns Helga Zinnecker zugeleitet hat konnten wir in unsere Interntpräsenz einstellen: https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21989

WWF startet „Wilderei-Notruf“
WWF startet „Wilderei-Notruf“
Zeugen gesucht: WWF startet „Wilderei-Notruf“

25/26.08.2017

Das illegale Töten geschützter Tierarten ist kein Kavaliersdelikt. / Kritik an Ermittlungsbehörden:

Aufklärungsquote erschreckend gering.

In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland nachweislich
mindestens 25 Wölfe, sechs Luchse und mehr als 1.500 Greifvögel und Eulen vergiftet, erschossen oder in illegalen Fallen gefangen. Und das sind nur die offiziellen Zahlen. Die Dunkelziffer dürfte noch um ein Vielfaches höher liegen. Das zumindest befürchtet die Naturschutzorganisation WWF und verweist zudem auf die verschwindend geringe Aufklärungs- oder gar Verurteilungsquote. Um das zu ändern, hat der WWF eine neue 24-Stunden-Notrufhotline eingerichtet, denn oft fehlt es an Hinweisen zum Tathergang oder dem Täter. Immer noch wird das Verbrechen als Kavaliersdelikt verharmlost. Unter der Nummer 0800 10 20 340 können Zeugen ab sofort Aussagen zu derartigen Fällen machen, auf Wunsch auch anonym. Meldungen sind darüber hinaus unter www.wildereinotruf.de möglich.

„Nicht nur Elefanten, Tiger und Co. sind Opfer von Wilderei. Auch in Deutschland werden streng geschützte Tierarten verfolgt und getötet. Der WWF-Wilderei-Notruf ist ab sofort 24 Stunden, 7 Tage die Woche erreichbar. Wir wollen es Zeugen so einfach wie möglich machen, ihre Beobachtungen zu melden“, so Moritz Klose, Referent Wildtiere in Europa beim WWF Deutschland. „Das illegale Töten geschützter Tierarten ist kein Kavaliersdelikt sondern eine Straftat. Wir müssen die Täter zur Verantwortung ziehen.“


Ziel des WWF ist es, durch die Hotline den  Druck auf die Straftäter zu erhöhen und die  Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Zugleich kritisiert die Naturschutzorganisation, dass es in Deutschland bei der Strafverfolgung zu Wilderei durch Polizei und Behörden weiterhin Defizite gibt. So werden etwa im Bayerischen Wald seit Jahren Luchse getötet oder verschwinden auf ungeklärte Weise. Bislang konnte erst ein Tatverdächtiger ermittelt werden, auch mithilfe von Hinweisen, die ein Zeuge dem WWF gemeldet hatte. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft ziehen sich allerdings nach wie vor in die Länge.


Ähnlich sieht es bei den aktuellen, illegalen Tötungen von Wölfen aus: Laut WWF konnten lediglich in drei Fällen der oder die Täter ermittelt werden.
Obwohl das Bundesnaturschutzgesetz bei der Tötung eines streng geschützten Tieres eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro vorsieht, wurden bislang die Verfahren in den überwiegenden Fällen eingestellt. Lediglich in zwei Fällen wurden Geldstrafen von 1000 bis 3500 Euro verhängt.


„Mit dem 25. getötet aufgefundenen Wolf seit dem Jahr 2000 ist für uns eine Schmerzgrenze überschritten. So kann es nicht weitergehen“, sagt Klose. „Jeder kann nun helfen, die Verfolgung streng geschützter Tierarten in Deutschland zu bekämpfen. Beim Pilze sammeln, auf Wanderungen, beim Radfahren oder bei Unternehmungen in der Natur: Niemand sollte sich scheuen, bei einer verdächtigen Entdeckung aktiv zu werden. Machen Sie Fotos und melden Sie ihre Beobachtung an den WWF Wilderei-Notruf. Informieren Sie insbesondere beim Fund von anderen Wildtieren auch das örtliche Forstamt bzw. den zuständigen Jäger oder Förster. Wir werden alle Hinweise prüfen und treten in Kontakt mit den zuständigen Behörden. An einem Tatort der Wilderei gelten zudem die gleichen Regeln wie bei jedem anderen Verbrechen: Rufen Sie die Polizei und verändern Sie derweil nichts am Fundort.“

Mehr Infos

- www.wwf.de/fileadmin/user_upload/PDF/WWF-Wilderei-Notruf-Flyer.PDF


Quellenangabe

WWF


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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Johannes Rother


- Luchs ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=41183


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Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz

25/26.08.2017

Franken. Bernhard Schmalisch
konnte uns erneut zahlreiche eindrucksvolle Aufnahmen zuleiten die wir Ihnen keinesfalls vorenthalten möchten.

So wird hier eine männliche Furchenbiene auf Echinacea sichtbar ... hier ist auch der abgeklappte Unterkiefer zu sehen, mit dem Nektar getunkt werden kann.

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95268

Aufnahmen der Wollbiene sind hier zu finden

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95273

Auch eine unbestimmte Insektenart konnte uns zugeleitet werden die wir gerne zur Bestimmug freigeben .. zu finden unter https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95277


Die Gartenkreuzspinne
Die Gartenkreuzspinne
Die Gartenkreuzspinne

25/26.08.2017

Franken.
Eine unserer häufigsten Radnetzspinnen ist die Gartenkreuzspinne, deren oberseitiger Korpus mit den eingestreuten „Pigmentierungen“ an ein helles Kreuz erinnert. Weibliche Gartenkreuzspinnen erreichen eine Körperlänge von etwas mehr als 1,6 cm. Die Männchen bleiben mit 1,0 cm deutlich kleiner.

Der bevorzugte Lebensraum ( wenn man hier überhaupt von bevorzugt sprechen kann so regelmäßig sind diese Spinnen besonders in den Herbstmonaten anzutreffen ) der Gartenkreuzspinne sind Wiesen, Waldränder, Gärten und und und ………………. Hier findet sie ihre beute in Form von Heuschrecken , Hautflüglern etc.

Fortgepflanzt wird ab etwa August . Die Eiablage und Kokonbildung beginnt im Oktober – aus welchem dann im darauf folgenden Mai die jungen Gartenkreuzspinnen schlüpfen

Mehr zu ... Araneus diadematus, Garten-Kreuzspinne und zahlreiche neue Aufnahmen die uns Albert Meier zugesendet hat unter: https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22344


Bienenschutz macht sich bezahlt
Bienenschutz macht sich bezahlt
Bienenschutz macht sich bezahlt

24/25.08.2017

Mainz -
80 Prozent der einheimischen Blütenpflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten, wie Bienen, angewiesen. Aktuelle Studien belegen: Bienen leisten für den Menschen weltweit kostenlose wirtschaftliche Leistungen im Wert von rund 60 Milliarden Dollar.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Bienenschutz-macht-sich-bezahlt_article1503563069.html?utm_source=Newsletter24082017&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews


Quellenangabe

Proplanta
24.08.2017


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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch


- Töpferwespe [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95253]


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Drei Tage lang der Hirschbrunft auf der Spur
Drei Tage lang der Hirschbrunft auf der Spur
Drei Tage lang der Hirschbrunft auf der Spur

24/25.08.2017

Nationalpark bietet erstmals mehrtägige Wanderungen an - Kooperation mit dem Verein WaldZeit

Neuschönau.
Bevor der Winter sich langsam über die Wälder des Nationalparks Bayersicher Wald legt, wartet der Herbst noch mit einem ganz besonderen Naturschauspiel auf, der Hirschbrunft. Weit sind in der Morgen- und Abenddämmerung die urtümlich klingenden Rufe der Rothirsche, die um die Gunst ihrer potentiellen Partnerinnen buhlen, in den Wäldern zu hören. Neben den seit Jahren gewohnten zwei- bis dreistündigen Wanderungen zum Thema Hirschbrunft, bietet der Nationalpark in diesem Jahr erstmals an, das Erlebnis der Hirschbrunft bei zwei mehrtägigen Wanderungen durch die herbstlich leuchtenden Wälder intensiv zu erleben.

Dabei erfahren Sie nicht nur, was es mit der Brunft des Königs der Wälder auf sich hat, sondern auch mehr über das Leben und die Rolle von Rothirschen im Nationalpark sowie ihre Wechselwirkungen mit anderen Säugetieren des Großschutzgebiets. Außerdem wird auf Spuren weiterer Tiere eingegangen und welche Strategien diese Waldbewohner haben, den nahenden Winter zu überstehen.
Die beiden Premieren-Touren finden jeweils von Donnerstag bis Samstag statt, von 21. bis 23. September sowie von 28. bis 30. September. Durchgeführt werden die Angebote vom Verein WaldZeit, einem langjährigen Partner des Nationalparks. Für einige Stunden begleitet zusätzlich Nationalparkförster Rainer Simonis die Gruppen. Übernachtet wird im Lusenschutzhaus sowie in Knižecí Plan? (Fürstenhut) in Tschechien beziehungsweise im Hotel Moorhof in Altschönau.

Die Anmeldung erfolgt über WaldZeit (08553 920652, info@waldzeit.de, www.waldzeit.de). Ein Unkostenbeitrag von 98 Euro beziehungsweise 128 Euro wird durch die Teilnahme bei einer der auf zwölf Personen begrenzten Touren fällig. Darin enthalten sind Übernachtung und Vollverpflegung.

Bildunterschrift:
Begeben Sie sich bei den Mehrtagestouren im Nationalpark auf die Suche nach den imposanten Rothirschen. (Foto: Rainer Simonis/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

PM 84/2017

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Artenschutz in Franken®

Mehr zum Rothirsch auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21965


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Atlas der Raubfliegen Deutschlands
Atlas der Raubfliegen Deutschlands
Atlas der Raubfliegen Deutschlands

24/25.08.2017

Deutschland.
Aufgrund der vielfältigen Arten ist die Bestimmung von Raubfliegen nicht immer einfach.
Eine sehr interessante Internetseite bietet entsprechende Informationen an:

- www.asilidae.de/

Quellenangabe

- www.asilidae.de/


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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch


- Seiden Raubfliege

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Steigerwald - Schlinger ... zeigt Erfolge
Steigerwald - Schlinger ... zeigt Erfolge
Steigerwald - Schlinger ..zeigt erste Erfolge ....

Ein Gemeinschaftsprojekt das neue Wege des Artenschutzes beschreitet

18/19.11.2014 / Update 08-2017

Die Schlingnatter das vielfach unbekannte Wesen.

Steigerwald.
Schlangen hatten es in unserer Gesellschaft noch nie ganz einfach. Neben Lebensraumzerstörungen wurden und werden die Reptilien auch noch heute gezielt und bewusst getötet. Meist aus Angst gebissen zu werden.

Die Schlingnatter zeigt sich in Deutschland als im Bestand gefährdet – in Bayern ist sie gar stark gefährdet. Der nördliche und obere Steigerwald zeichnet sich (noch) als bestätigter Schlingnatter Lebensraum aus.

Ein nicht alltägliches Kooperationsprojekt bei dem neben dem Artenschutz in Franken (A.i.F) , die Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach A.ö,R, die HIT Umweltstiftung, die Beatrice Nolte Stiftung, die Stiftung "Unsere Erde", die Margarete Müller-Bull-Stiftung und die Veolia Stiftung beteiligt sind, möchte dafür sorgen dass es dem selten gewordenen Reptil auch in den nachfolgenden Jahrzenten möglich sein wird sich der Arterhaltung erfolgreich zu widmen.

Ferner wird es von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. fachlich begleitet und unterstützt. Die regionale Umweltbildung findet sich in der Einbindung der Realschule in Ebrach und dem Kindergarten Burgwindheim wieder.

Die großen Waldflächen der Bayerischen Staatsforsten/Forstbetrieb Ebrach werden seit Jahrhunderten naturnah bewirtschaftet und bilden eine nahezu einzigartige Artenfamilie ab.Nicht ohne Grund wurde hier im Jahre 2014 das Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit (er)leben der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Artenschutzprojekt „Steigerwald Schlinger“ setzt innovative Zeichen und möchte zur Nachahmung anregen. Auf der 17.500 Hektar umfassenden Waldfläche sollen Schlingnatter Hotspots entstehen und mit Korridoren verbunden werden. Genetischer Austausch!

Ein „Hauptstandort“ zeigt großzügige Schutzmaßnahmen. Ferner ist hier projektbegleitend ein innovatives Informationsportal entstanden. Der „Hotspot“-Projektort wurde bewusst so ausgewählt dass sich hier die Besucher über den Hintergrund des Projektes informieren können. Gleichzeitig wollen wir dafür werben sich auch an anderer Stelle der Republik und darüber hinaus für die Interessen der Reptilien einbringen können.

Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir die Entwicklung des Projektes vor ..
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=59734

In der Aufnahme

- Mit großer Freude konnten wir im August 2017 erste Erfolge unseres Kooperationsprojekts erkennen und zwar in Form des Reproduktionserfolges ... Johannes Rother ist es gelungen einen rund 20cm große Jung-Schlingnatter abzubilden  ...

Mehr zur Schlingnatter unter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21796



Das Große Heupferd
Das Große Heupferd
Das Große Heupferd

23/24.08.2017

Das Große Heupferd ,
mit einer Körperlänge von 3,5 cm bis 4,25 cm , ist unsere größte Heuschreckenarten in Deutschland. Ab etwa Ende Juli trifft man diese „flotten Hüpfer“,  wobei sie lieber fliegen, bis weit in den Oktober hinein bei uns an.Neben einer ausgeprägten Grünfärbung, sind Rückseitig einige hell- bis mittelbraune Streifen und Flecke erkennbar.Bevorzugte Lebensräume sind lichte Laubwälder, sonnige Wegränder, jedoch auch Landwirtschaftliche Fläche und Gärten.

Auch am „Wilden Wein“ verschiedener Wohngebäude
konnten wir diese Spezies bereits  antreffen.Als Insektenfänger trägt das Große Heupferd zur ökologischen Bestandskontrolle bei.Der Fortpflanzungsprozess beginnt mit der Eiablage , die mit dem Legebohrer bis zu 320 Eier in feuchtes Bodenwerk ( Grünland ) einbringt.Mehrere ( man spricht von sieben! ) Larvenstadien schließen sich an.

Jedoch haben auch Große Heupferde Fressfeinde.Hierzu zählen neben Spinnen und Vögel auch Fledermäuse.

Mehr zur Art und neue Aufnahmen die uns Albert Meier zugeleitet hat unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=21060



Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz

23/24.08.2017

Franken.
Zwei sehr schöne Aufnahmen sendet uns Bernhard Schmalisch .... zum einen konnte die Rindenspringspinne beim Jagen - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=46139 aufgenommen werden, zum anderen eine Aufnahme eines Hauhechel Bläuling Paares ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&id=95226


Ente, Schnepfe und Co. im Visier der Vogelkunde
Ente, Schnepfe und Co. im Visier der Vogelkunde
Ente, Schnepfe und Co. im Visier der Vogelkunde

23/24.08.2017

- Erfassung rastender Wasservögel: 2000 Ehrenamtliche tragen das Monitoring
- Publikation zeigt die vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten an den Zählungen
   
Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten und der Länderar-beitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten

Bonn, Münster, Neschwitz, 21. August 2017:
Woher wissen wir zum Beispiel, dass Wasservögel aufgrund des Klimawandels ihre Rastgebiete nach Nordosten verlagert haben? Die Antwort darauf gibt die neue Ausgabe von "Vögel in Deutschland - Erfassung rastender Wasservögel", die jetzt erschienen ist. Sie liefert einen bundesweiten Überblick über die Erfassungen, an denen sich jährlich mehrere tausend Ehrenamtliche beteiligen. Damit investieren sie hunderttausende Stunden ihrer Freizeit und sammeln die grundlegenden Daten über Vorkommen, Bestände und Trends rastender Wasservögel.

"Allein am Monitoring rastender Wasservögel beteiligen sich derzeit rund 2000 Personen. Die meisten tun dies ehrenamtlich", erklärt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). "Beim Monitoring wird über viele Jahre nach den gleichen Standards gezählt. Die Beteiligten leisten mit ihren Beobachtungsdaten eine wichtige Unterstützung für die Ausweisung von Schutzgebieten und für gezielte Schutzmaßnahmen", sagt die BfN-Präsidentin und ergänzt: "Dieses freiwillige Engagement wissen wir sehr zu schätzen. Damit die Ehrenamtlichen kompetente Ansprechpersonen finden, stellen Bund und Länder Finanzmittel für das Vogelmonitoring bereit." Wie das Zusammenspiel zwischen Ehrenamtlichen, Koordinierungsstellen und Behörden funktioniert, darüber berichtet "Vögel in Deutschland" am Beispiel der Erfassung in Deutschland rastender oder überwinternder Wasservögel.

Seit über 50 Jahren werden rastende Wasservögel in Deutschland nach internationalen Standards gezählt. Seit fünf Jahren ergänzen Gelegenheitsbeobachtungen aus dem Online-Portal ornitho.de und der Smartphone-App NaturaList den immensen Datenfundus. Im Unterschied zum Monitoring gibt es für die Gelegenheitsbeobachtungen keine standardisierten Methoden. "Welches Begeisterungspotenzial in der Vogelbeobachtung steckt, zeigen die Erfahrungen mit dem Online-Portal ornitho.de: Mittlerweile haben sich dort über 20.000 Personen angemeldet, die in fünf Jahren über 25 Millionen Datensätze eingegeben haben", sagt Bernd Hälterlein, Vorsitzender des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (DDA). Die ornitho-Daten geben einen guten Überblick über das Auftreten von Vogelarten in Deutschland und die jahreszeitlichen Veränderungen in der Vogelwelt. "Die Gelegenheitsbeobachtungen werden durch ein Netzwerk von über 400 Fachleuten ständig überprüft, dies gewährleistet die notwendige Qualität der Angaben für wissenschaftliche Analysen", betont Hälterlein.

Fachleute kontrollieren sich auch untereinander: "Avifaunistische Kommissionen auf Bundes- und Länderebene überprüfen die Dokumentationen von sehr selten beobachteten Arten oder jahreszeitlich ungewöhnliche Beobachtungen auf Plausibilität. Damit wird die Bestimmung seltener und wenig bekannter Arten auf höchstem Niveau abgesichert", stellt Joachim Ulbricht für die Geschäftsführung der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten fest. "Damit wird eine verlässliche Basis für die Dokumentation von Änderungen unserer Vogelfauna gelegt, beispielsweise wenn es um die ersten Nachweise einer Art geht, die dabei ist sich neu zu etablieren."

Vögel zu beobachten kann durchaus zur Leidenschaft werden. Wer einmal begonnen hat, möchte oft tiefer einsteigen und sich an der gemeinsamen Erforschung der Vogelwelt beteiligen. Die neue Publikation zeigt, wie leicht der Einstieg in die Vogelerfassung ist. Gleichzeitig werden zahlreiche Möglichkeiten beschrieben, wie man sich für anspruchsvolle Datenerhebungen qualifizieren und langfristig an einem der wissenschaftlichen Programme zur Erfassung der Vogelwelt beteiligen kann, eben beispielsweise am "Monitoring rastender Wasservögel". Für Enten, Schwäne und Watvögel können aus dem Monitoring langfristige Zeitreihen erstellt werden, die zur Beantwortung wissenschaftlicher und angewandter Fragestellungen im Naturschutz notwendig sind.

Hintergrund
"Vögel in Deutschland: Erfassung rastender Wasservögel" beschreibt die Datenerhebungen, die zum größten Teil von Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Die Publikation enthält eine Übersicht der aktuellen Programme zur Erfassung rastender Wasservögel. Sie beschreibt auch die Eingabemöglichkeiten im Internetportal ornitho.de und mit Hilfe der Smartphone-App NaturaList. Außerdem gibt die Publikation zahlreiche praktische Tipps für die Vogelbeobachtung, um die Aussagekraft der Angaben für die Beobachtenden selbst, aber auch für weiterführende wissenschaftliche Auswertungen zu verbessern.

Die Publikation listet die regionalen Ansprechpersonen für die verschiedenen Programme auf, die den Kartierenden bei der vertieften Beschäftigung mit rastenden Wasservögeln Rede und Antwort stehen. Die Publikation Vögel in Deutschland wird jährlich gemeinsam durch den Dachverband Deutscher Avifaunisten, die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und das Bundesamt für Naturschutz herausgegeben. Die neue Ausgabe "Vögel in Deutschland: Erfassung rastender Wasservögel" ist im August 2017 erschienen.

Der Bericht "Vögel in Deutschland: Erfassung rastender Wasservögel" steht als Download bereit unter www.dda-web.de www.bfn.de/0315_vogelmonitoring.html

Bezug der gedruckten Ausgabe über
DDA-Schriftenversand, z. H. Thomas Thissen
An den Speichern 6, 48157 Münster
Tel: 0251/2101400
E-Mail: schriftenversand@dda-web.de
Internet: www.dda-web.de/index.php
Schutzgebühr: 9,80 EUR zzgl. Versandkosten

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Junges Teichhuhn


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Windpark Butendiek vertreibt Stern- und Prachttaucher
Windpark Butendiek vertreibt Stern- und Prachttaucher
NABU: Windpark Butendiek vertreibt Stern- und Prachttaucher

22/23.08.2017

Miller: Streng geschützten Seevögeln gehen 20 Prozent des Vogelschutzgebiets westlich von Sylt verloren
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Husum –
Der Offshore-Windpark Butendiek stellt einen massiven Eingriff in den Lebensraum seltener Pracht- und Seetaucher dar. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des wissenschaftlichen Begleitmonitorings im Sylter Außenriff, das der Windparktbetreiber wpd durchführen muss. Die Daten bestätigen die Befürchtungen des NABU, dass der Offshore-Windpark bedrohte Vogelarten aus ihrem Schutzgebiet in der deutschen Nordsee vertreibt. „Jetzt zeigt sich, dass durch Butendiek bis zu 20 Prozent des Schutzgebiets für die Vögel unbrauchbar werden. Damit liegt ein klarer Verstoß gegen europäisches und nationales Naturschutzrecht vor.

Die verantwortlichen Behörden, das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN), müssen sofort handeln“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Die vom BSH und wpd zur Verfügung gestellten Daten wurden im Rahmen der „NABU macht Meer-Tour“ bei einem Fachgespräch am Montagnachmittag in Husum vor Gutachtern
, Naturschützern und Wissenschaftlern und der Windenergiebranche vorgestellt. Danach werden seltene Seetaucherarten in einem Umkreis von 2,5 Kilometern um die Windenergieanlagen vollständig vertrieben. Bis in über zehn Kilometer Entfernung wurden drastisch weniger Vögel gezählt als bei früheren Beobachtungen. Damit gehen den Vögeln etwa 600 Quadratkilometer ihres Rückzugsraums verloren, das entspricht knapp 20 Prozent des für sie ausgewiesenen Schutzgebiets. Das gleiche Bild ergibt sich für Zwergmöwen, Trottellummen und Tordalken. Im Zusammenspiel mit weiteren an das Vogelschutzgebiet angrenzenden Windparks kommt es durch Butendiek zu großflächigen Verschiebungen der Vogelbestände in der deutschen Nordsee.

„Wir sind froh, dass dem NABU nach monatelangem Tauziehen die Daten zur Verfügung gestellt wurden und wir die fachliche Debatte um die Auswirkungen der Windkraft in sensiblen Gebieten beginnen können. Die Daten bestätigen den NABU darin, die Umweltschadensklage gegen den Offshore-Windpark Butendiek fortzuführen“,  so NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff. Die Klage am Oberverwaltungsgericht Münster befindet sich derzeit in der zweiten Instanz.

Im Husumer Fachgespräch wurde deutlich, dass mehr Dialog zwischen den verschiedenen Interessengruppen notwendig und gewünscht ist und zeigte, dass ein Defizit beim Austausch wichtiger Umweltdaten besteht. Deutlich wurde auch, dass es sehr schwer werden wird, den nachgewiesenen Umweltschaden im Vogelschutzgebiet zu kompensieren. Dabei reichte die Diskussion von einer Anpassung der Schutzgebietsgrenzen, über den Ausschluss von Fischerei und Schifffahrt bis zum Teilrückbau der Windenergieanlagen.

Mehr Informationen zum Fall Butendiek und den Monitoring-Ergebnissen zu Schweinswalen und Seetauchern unter www.nabu.de/butendiek  

Informationen zur Segeltour auf www.nabumachtmeer.de

Am 23. August macht die „NABU macht Meer-Tour“ Station in  Cuxhaven. Die „Ryvar“ ankert ab Mittag am Anleger „Alte Liebe“.


Für Rückfragen:
Dr. Kim Cornelius Detloff, NABU Bundesverband, Leiter Meeresschutz, Mobil: 0152-09202205, E-Mail: Kim.Detloff@NABU.de


Quellenangabe:

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 92/17 | 22. AUGUST 2017
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Prachttaucher

Mehr zum Prachttaucher auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=21720

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Stimmungsvoller Sonnenaufgang am Lusen
Stimmungsvoller Sonnenaufgang am Lusen
Stimmungsvoller Sonnenaufgang am Lusen

22/23.08.2017

Erleben Sie beeindruckende Augenblicke bei einer Führung am 26. August

Waldhäuser.
Starten Sie eindrucksvoll in den neuen Tag und begleiten Sie Nationalpark-Ranger Lothar Mies bei einer unvergesslichen Wanderung. Erleben Sie wie die Sonne gleich einem glühenden Feuerball am Horizont aufsteigt und ihre ersten Strahlen über die Bergkette des Böhmerwaldes schickt, ein wahrlich beeindruckender Moment.

Treffpunkt für diese zweistündige, kostenlose Führung ist um 5 Uhr am Parkplatz Waldhausreibe unterhalb des Lusen. Bei Regen fällt die Führung aus. Diese Veranstaltung wird im 14-tägigen Rhythmus angeboten. Die nächste Möglichkeit den Sonnenaufgang mit einem Ranger zu erleben ist der 9. September. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) spätestens einen Tag vorher erforderlich

Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

PM 79/2017


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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch


- Auch für die Kratzdistel Rüsselkäfer war der Sonnenaufgang sehr stimmungsvoll ... lediglich die Ameisen die auf der Kratzdistel die Blattläuse hüteten störten die Zweisamkeit ...

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Freiwillige arbeiten fürs Moor
Freiwillige arbeiten fürs Moor
Freiwillige arbeiten fürs Moor

22/23.08.2017

40 Helfer des Bergwaldprojektes waren bei Tieffilz-Renaturierung im Einsatz

Neuschönau.
Es ist ein mystisches Naturidyll mitten im Nationalpark Bayerischer Wald. Weit weg von markierten Wegen. Und es war der ständigen Gefahr des Verschwindens ausgesetzt – zumindest bis jetzt. Gemeint ist der Moorkomplex Tieffilz unterhalb des Lusens. Damit der einzigartige Lebensraum erhalten bleibt, arbeiteten in den vergangenen zwei Wochen rund 40 Freiwillige Hand in Hand bei einer Renaturierungsmaßnahme mit.

Nun schaut die Zukunft des rund zwei Hektar großen Areals wieder rosig aus.

Einst wurde die Fläche in der Senke zwischen Sulzriegel und Hohem Filzberg
von Förstern entwässert, um dort Waldwirtschaft betreiben zu können. Ganz ließ sich das Moor aber nicht besiegen. Die Entwässerungsgräben legten trotzdem Teile des sumpfigen Bereichs trocken. Schon vor 25 Jahren wurde versucht, dies zu reparieren. Jedoch nur mit bedingtem Erfolg. „Ein paar der damaligen Dämme waren zwar erhalten, drohten aber akut zu brechen“, erklärt Moorexpertin Claudia Schmidt von der Nationalparkverwaltung. „Wäre das passiert, wären wir Gefahr gelaufen, dass das Filz doch noch kaputt geht.“

Also wurde die Fläche in ein aktuell laufendes, von der EU und dem Bayerischen Naturschutzfonds kofinanziertes LIFE+ Projekt
des Nationalparks mit aufgenommen, das sich den Erhalt von Fließgewässern, Schachten und Mooren auf die Fahne geschrieben hat. Für die anstrengenden Arbeiten vor Ort wurde das Bergwaldprojekt mit ins Boot geholt. Zwei Teams von je 20 Frauen und Männern rückten an, um sich abseits der Zivilisation für Natur- und Klimaschutz einzusetzen.

Das benötigte Material, neben Brettern allein 120 Kubikmeter Sägemehl und Hackschnitzel, wurde bereits vorab mit einem Helikopter ins Projektgebiet geflogen. Werkzeug, Verpflegung und Co. musste jedoch von den Helfern selbst angeschleppt werden – in einem rund 45-minütigen Fußmarsch ab Tummelplatz. Und das täglich. „Dieses ehrenamtliche Engagement verdient höchste Anerkennung“, lobt Nationalparkleiter Franz Leibl. „Es dient dem Klimaschutz ebenso wie dem Erhalt bedrohter Moorarten.“  
Unter der Anleitung erfahrener Projektleiter bauten die Helfer neue Spundwände, die das Wasser wieder im Moor halten. Die Holzbauwerke wurden mit Füllmaterial komplett abgedeckt. „Somit sind die Dämme luftdicht verpackt“, erklärt Schmidt. „Dank der so geschafften Konservierung sind wir optimistisch, hier nun endgültig für eine gelungene Renaturierung gesorgt zu haben.“

Das Ökosystem im Tieffilz kann so seine Funktionen als Wasser- und Kohlenstoffspeicher in Zukunft wieder besser entfalten. In naturnahen Mooren werden dauerhaft Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid gespeichert. Die Renaturierung ist also vorbeugender Klimaschutz erster Güte. „Außerdem sind Moore wichtige Rückzugsräume für seltene Tier- und Pflanzenarten“, so Henning Rothe vom Bergwaldprojekt. Im Tieffilz kommen schon jetzt Spezialisten wie Rosmarinheide, Moosbeere oder Wollgras vor. Demnächst wohl wieder in noch höherer Anzahl.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
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PM 81/2017


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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch


- Gelbe Schlupfwespe


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Wege im Nationalpark trotz Sturm begehbar
Wege im Nationalpark trotz Sturm begehbar
Wege im Nationalpark trotz Sturm begehbar

22/23.08.2017

Grafenau.
Am vergangenen Wochenende gab es in vielen Teilen Niederbayerns heftige Sturmschäden zu beklagen – etwa im südlichen Landkreis Freyung-Grafenau. Entgegen der dortigen Lage kam es im Nationalpark Bayerischer Wald glücklicherweise zu keinen dramatischen Auswirkungen aufgrund des Wetters. Daher gibt es auch keinerlei Wegesperrungen.

Alle markierten Wander- und Radstrecken sind nutzbar. Nur vereinzelt wurden einzelne Bäume entwurzelt oder abgebrochen, so dass allenfalls leichte Beeinträchtigungen auf Wegen möglich sind.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

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PM 82/2017


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In der Aufnahme von Albert Meier


- Gemeine Waldschwebfliege


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Freizeitaktivitäten im Wald ....
Freizeitaktivitäten im Wald ....
Freizeitaktivitäten im Wald reduzieren Vielfalt und Häufigkeit von Vögeln

22/23.08.2017

Freizeitaktivitäten finden oft draußen in der Natur
statt und tangieren die Lebensräume und deren Bewohner. Viele Freizeitaktivitäten benötigen zudem gewisse Infrastrukturen von Wanderwegen bis zu Skiliften, welche teilweise die Habitate der Arten stark verändern.....

Mehr zum Thema:

- www.dda-web.de/#2017_08_16_freizeitaktivitauml


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„Vögel in Deutschland — Erfassung rastender Wasservögel“

22/23.08.2017

Ente, Schnepfe und Co. im Visier der Vogelkunde
- Woher wissen wir zum Beispiel, dass Wasservögel aufgrund des Klimawandels ihre Rastgebiete nach Nordosten verlagert haben?


Mehr zum Thema:

- www.dda-web.de/#2017_08_21_bdquovoumlgel_in


Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Zwar nicht "so häufug im Wald zu finden"  .... dennoch sehr interessant .. Zwergtaucher


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Zehn Jahre nach Kyrill
Zehn Jahre nach Kyrill
Zehn Jahre nach Kyrill

22/23.08.2017

Nationalpark aus erster Hand: Mit Ranger Manfred Schwarz zu Windwurfflächen im Falkensteingebiet

Scheuereck.
Sehen und erleben Sie bei einer Führung im Nationalpark die natürliche Waldentwicklung nach dem Orkan Kyrill. Der raste in der Nacht zum 19. Januar 2007 über das bayerisch-böhmische Waldgebirge und sorgte im Nationalpark Bayerischer Wald und im Nationalpark Šumava für riesige Windwürfe.

Eine weitere, diesmal lokal begrenzte, Windwurf-Schneise zog am 13. Juli 2011
ein gewaltiger Gewittersturm. Um die bereits vorhandene Naturverjüngung nicht zu zerstören und dort eine natürliche Waldentwicklung zu ermöglichen, bleiben seither entlang der Landesgrenzen in beiden Schutzgebieten fünf größere Windwurfflächen sich selbst überlassen. Nationalpark-Ranger Manfred Schwarz begleitet Sie bei dieser etwa dreieinhalbstündigen Führung zu einer dieser Flächen.

Treffpunkt ist am Samstag, 26. August, um 11 Uhr, am Hirschgehege in Scheuereck. Die Führung selbst ist kostenlos, für den Bustransport fallen Kosten von 5 Euro pro Person an. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) spätestens einen Tag vorher erforderlich.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Weibliche Skorpionsfliege an Autoscheibe ...

Mehr zur Skorpionsfliege und neue Aufnahmen unter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=27998


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Luchs-Nachwuchs im Tier-Freigelände
Luchs-Nachwuchs im Tier-Freigelände
Luchs-Nachwuchs im Tier-Freigelände

22/2308.2017

Zwei etwa sechs Wochen alte Jungtiere sind "augenscheinlich wohlauf"

Neuschönau.
Es gibt wieder Nachwuchs im Tier-Freigelände bei Neuschönau. Die dort lebende zwölfjährige Luchs-Dame hat gleich zwei Junge zur Welt gebracht. „Die Tiere sind augenscheinlich wohlauf“, freut sich Nationalpark-Tierärztin Susanne Klett. Am Wochenende konnten die neuen Bewohner schon von vielen Besuchern des Nationalparkzentrums Lusen bestaunt werden.

„Wir schätzen, dass der Nachwuchs jetzt etwa sechs Wochen alt ist“, erklärt Klett.
„Von der Größe her dürften sie schon gut an Hauskatzenniveau herankommen.“ Die Geschlechter stehen bisher nicht fest, da eine Untersuchung noch aussteht. Entdeckt wurde der Nachwuchs übrigens erst am Freitagabend. Bis dahin hatte die Tiermutter ihre Jungen versteckt gehalten.

Bildunterschrift:
Seit vergangenem Wochenende zeigen sich die Jungtiere den Besuchern des Nationalparkzentrums Lusen.  (Foto: Peter Auerbeck)

Quellenangabe/Foto

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
(Foto: Peter Auerbeck)

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Naturerlebnisse - Dank moderner Technik
Naturerlebnisse - Dank moderner Technik
Naturerlebnisse - Dank moderner Technik

21/22.08.2017

Was vormals meist nur mit unverträglichen Störungen für die Tiere verbunden war kann sich mit moderner Technik und Kamerapositionierung nunmehr als vollkommen störungsfrei abbilden.


Helga und Hubertus Zinnecker ( beide fundierte Kamera- und Technikfans ) bekamen frühzeitig die Bemühungen der Amsel mit die sich anschickte ihr Nest anzulegen. Und so wurden zwei Kameras installiert die regemäßig automatisch Aufnahmen davon machten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen ... erleben Sie wie aus Moos, Zweigen und Federn ein Ort wird an dem neuen Leben entsteht .. Faszination pur ... erleben Sie die Entwicklung hautnach und doch vollkommen störungsfrei ....

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=95161



Kleines Posthörnchen auf dem Rückzug
Kleines Posthörnchen auf dem Rückzug
Der Niedergang der Goldenen Acht

21/22.08.2017

Franken.
Durch eine hoch industrialisierte Landbewirtschaftung zerstören wir als Gesellschaft auch die Lebensräume eines unserer schönsten Falter .. nicht ohne Grund wurde "Die Goldene Acht2 zum Schmetterling des Jahres 2017 ausgewählt.

Meist erhalten solche Auszeichnungen Arten um die es nicht unbedingt gut bestellt
ist  .. nicht anders ist es bei der Goldenen Acht. In den verganenen Jahrzehneten sind die Bestände ebenso schnell geschwunden wie die benötigten Lebensräume  ...  

Wo Kunstdünger und mannigfach Gülle ausgebracht werden hat dieses so sensible Wesen keine Chance ... bereits auf der Roten Liste, so zeigt sich das "Kleine Posthörnchen .. wie der Falter auch genannt wird ... in einigen unserer Bundesländer und damit wir demnächst wohl auch die letzte Posaune für ihn geblasen  ..

Bildgebend konserviert hat Bernhard Schmalisch diese Art ..
zu finden auf unserer Internetpräsenz unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=65049


Ferner neu mit aufgenommen .. ... zur Zeit ( 08/2017 ) fliegen hier C-Falter umher die eine sehr ausgeprägte Färbung haben.Das ist bei der Sommergeneration oft der Fall ....sieht aus wie nach gefärbt, ist aber nicht.

Zu finden unter:
-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22046


Der Haubentaucher in Bayern
Der Haubentaucher in Bayern
Haubentaucher (Podiceps cristatus)

20/21.08.2017

Bayern. Der Haubentaucher ist in Bayern regional verbreiteter Brutvogel auf größeren Stillgewässern, lokal auch an isolierten kleineren Einzelgewässern. Das Brutareal hat sich im Vergleich zum Zeitraum 1996-99 kaum verändert. Fast lückenlose Verbreitungsbänder ziehen sich entlang größerer Flüsse mit entsprechenden Stillgewässern (v.a. Baggerseen) oder Stauhaltungen, an den natürlichen Seen im Alpenvorland sowie an den oberpfälzer und mittelfränkischen Teichgebieten.....

Mehr zum Haubentaucher auf den Seiten der LfU

- https://www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige?stbname=Podiceps+cristatus


Quellenangabe

Bayerisches Landesamt für Umwelt


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Haubentaucher Altvogel beim sogenannten Bettelfüttern ... hier wird der nachfolgende Jungvogel angeregt sich mit dem Jagdvorgang zu befassen und eigenständig nach Nahrung zu suchen

Mehr zum Haubentaucher auf unseren Seiten


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=46071


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Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...

20/21.08.2017

Franken.
Zahlreiche neue Aufnahmen, erstellt von Albert Meier konnten wir auf unsere Internetpräsenz übernehmen:

  • Pardosa lugubris, Wolfspinne
  • Araniella cucurbitina, Kürbisspinne... in der Aufnahme .. Weibchen am Kokon
  • Carrhotus xanthogramma, Springspinne
  • Adelges tardus, Fichten-Kleingallenlaus
  • Legousia speculum-veneris, Gemeiner Frauenspiegel
  • Gentiana cruciata, Kreuz-Enzian

zu finden in den entsprechenden Rubriken


Wir besuchen das Kleinziegenfelder Tal
Wir besuchen das Kleinziegenfelder Tal
Wir besuchen das Kleinziegenfelder Tal

20/21.08.2017

Franken.
Besuch im Kleinziegenfelder Tal  ... Franken ist reich an Facetten und natürlichen Schönheiten ... dies konnte Albert Meier bei einem Besuch im Kleinziegenfelder Tal ganz hervorragend abbilden ...

Wir stellen einige Eindrücke hier in einer Diashow vor:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=95113&startid=0


Der Schwalbenschwanz in Franken
Der Schwalbenschwanz in Franken
Der Schwalbenschwanz in Franken

19/20.08.2017

Franken.
Einer unserer schönsten Falter ( auch im Raupenstadium farbschön ) ist der Schwalbenschwanz. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 76 mm zählt er zu den großen heimischen Arten. Früher häufig ist der Schwalbenschwanz zunehmend seltener geworden. Gerne legt dieser Falter seine Eier in unsere unbehandelten Gärten, und hier bevorzugt an Dill- oder Möhrenkraut ab.

Der Schwalbenschwanz hat es auf Grund auch menschlichen Einflusses auf die rote Liste geschafft!


Mehr zur Art und neue Aufnahmen die uns Bernhard Schmalisch zugeleitet hat unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22069



Gerippter Totenfreund
Gerippter Totenfreund
Gerippter Totenfreund

19/20.08.2017

Franken. Mit einer Körperlänge von bis 1,2 Zentimeter zeigt sich der Gerippte Totenfreund der in der forensischen Entomologie eine nicht uninteressante. Warum der Käfer "gerippt" genannte wird ist eigentlich selbsterklärend wenn die Aufnahme besehen wird. Sowohl die Larve als auch der fertige Käfer ernähren sich von Aas.

Albert Meier hat uns den "Totenfreund" mitgebracht ...

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95096


Der Mittelspecht
Der Mittelspecht
Mittelspecht (Dendrocopos medius)

19/20.08.2017

Urwaldspecht wird er landläufig genannt
, der Mittelspecht. Auf den ersten Blick meint man einen kleinen Buntspecht, oder einen Weißrückenspecht vor sich zu haben. Doch bei näherem Hinsehen wird der Unterschied rasch klar.

Neben 3- 4 Zentimeter Körpergröße
fehlen zum Buntspecht auch die markanten schwarzen Backenstreifen sowie mindesten 20 - 35 Gramm an Körpergewicht. Mittelspechte besiedeln Areale deren Ausprägung sich bevorzugt aus ( Alten ) Laubmischwäldern zusammensetzt.

Hier findet er stochernd und hackend seine insektenreiche Nahrung.Im April werden 4 - 7 ( 8 ) Eier in eine eigens kreierte Baumhöhle gelegt und rund  14 Tage erbrütet. Weitere 21 - 24 Tage später verlassen die Jungspechte den Nistplatz, um weitere 14 Tage bis 21 Tage von den Altspechten mit Nahrung versorgt zu werden.

Im Steigerwald ist er eine von weiteren 7 Spechtarten, die bislang dokumentiert werden konnten.Der Bestand an Mittelspechten kann mit großzügigen Altholzinseln unterstützt werden.

Mehr zum Mittelspecht

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21643

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Junger Mittelspecht der zweiten Jahresbrut die vor wenigen Wochen ihre Bruthöhle verlassen konnte.



Der ( männliche ) Bienenwolf - Update
Der ( männliche ) Bienenwolf - Update
Der Bienenwolf (Philanthus triangulum)

19/20.08.2017

In der letzten Zeit zeigt diese Grabwespe leider abnehmende Tendenzen
. Mit entsprechend negativen Lebens-raumveränderungen einhergehend gehen auch diese fazinierenden Hautflügler in ihrem Bestand kontinuierlich zurück. Bienenwölfe werden ( Weibchen bis fast 2 Zentimter ) die ( Männchen um 1 Zentimeter ) entsprechend ihres Geschlechts ( wie bei nahezu allen Grabwespenarten ) unterschiedlich groß.

Waren vor 40 - 50 Jahren noch zahlreiche Hohlwege in unseren Breiten vorzufinden so wurden dieser vielerorts aufgefüllt oder sich selber überlassen was zu den entsprechenden negativen Lebens-raumveränderungen führte.

Denn Bienenwölfe lieben es warm und sonnig.

Grabend wird dessen Brutkammer am Ende eines bis 1 Meter langen Ganges angelegt. Hier hinein legt das Weibchen seine Nachkommenschaft ab und füttert sie mit erbeuteten Honigbienen. Oder soll man besser sagen, auf die erbeutete Honigbiene/n legt er sein/e Eier ab.

Mit unterschiedlicher Menge an Proviant ausgestattet entwickeln sich nun entweder Männchen oder Weibchen ...

Ws wäre wünschenswert wenn es durch die entsprechende Vorhaltung des benötigten Lebensraums ein Beitrag erfolgen könnte dieser spektakulären Insektenart verbesserte Lebensbedingungen zuzuführen.

Vor wenigen Tagen durften wir Ihnen das Weibchen vorstellen nun konnte uns Bernhard Schmalisch wunderschöne Aufnahmen des Männchens zukommen lassen die wir gerne hier präsenzieren ...

In der Aufnahme:
Männchen ist deutlich kleiner als das Weibchen .. in der Aufnahme  ...  ernährt sich hier am Stengel einer Sonnenblume vom Saft

Hier geht`s zum Bienenwolf:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=48758


Ferner neue und höchst aussagekräftige Aufnahmen von Bernhard Schmalisch auf unserer Page:

Auen - Schenkelbiene

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95080

Ameisen-Sackkäfer
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=67026


Honigbiene
Honigbiene
Neue Aufnahme der Honigbiene

19/20.08.2017

Deutschland
. Diese Aufnahme der Honigbiene [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=35195] konnte uns Klaus Sanwald zuleiten.

Gerne wurde sie in unsere Internetpräsenz integriert ..


Flammen bedrohen Orang-Utans
Flammen bedrohen Orang-Utans
Flammen bedrohen Orang-Utans

19/20.08.2017

Am 19. August ist Orang-Utan-Tag / WWF: Nachfrage nach Palmöl und Papier zerstört Lebensraum unserer nahen Verwandten


Wieder lodern in Indonesien die Flammen
: Gleich mehrere Provinzen mussten bereits den Notstand ausrufen. Die Feuer nagen weiter am ohnehin schon stark dezimierten Lebensraum der Orang-Utans. „In den letzten drei Jahrzehnten haben die Orang-Utans fast die Hälfte ihres Lebensraums verloren“, sagt Susanne Gotthardt, Südostasienexpertin beim WWF Deutschland. „Mit oftmals absichtlich gelegten Feuern werden große Teile des Regenwalds gerodet, um dort Palmöl- oder Forstplantagen zu errichten. Und was das Feuer nicht frisst, erledigen die Kettensägen, um unseren Bedarf nach Palmöl, Holz und Papier zu stillen.“

Zum weltweiten Orang-Utan-Tag am 19. August lautet so die traurige Bilanz
: Unsere nahen Verwandten sind vom Aussterben bedroht, die Gefährdung des Borneo-Orang-Utan wurde von der Weltnaturschutzunion IUCN im vergangenen Jahr sogar noch verschärft. Der WWF arbeitet auf Borneo deshalb daran, den Lebensraum der Orang-Utans zu schützen und wieder aufzuforsten, um ihnen so ein Stück Heimat zurückzugeben. Über Aufklärungsprojekte schafft die Umweltstiftung bei der lokalen Bevölkerung, Unternehmen und den zuständigen Behörden zudem Bewusstsein für das Thema.

„Es bleibt aber nicht bei Projekten vor Ort. Jeder einzelne kann etwas tun, indem wir gemeinsam die Nachfrage nach Palmöl und Papier senken“, sagt Gotthardt. So steckt in Fertigprodukten und Süßwaren besonders viel Palmöl. Außerdem kommt es in Futtermittel für Rinder, Schweine und Geflügel: „Eine gesündere Ernährung mit weniger Fleisch, Süßem und Fertigwaren ist also nicht nur gut für uns selbst, sondern auch für den Erhalt des Regenwalds.“ Zusätzlich lohnt es sich, bei Produkten auf Zertifizierungen zu achten, bei Palmöl etwa auf den RSPO-Standard, bei Papier und Verpackungen auf das FSC-Siegel.

„Natürlich sind auch Politik und Wirtschaft gefragt: Unternehmen müssen der Nachhaltigkeit in ihren Lieferketten Priorität einräumen. Die Politik sollte zudem die Kennzeichnungspflicht für Palmöl auf sämtliche Verbrauchsgüter ausweiten und sich bei den produzierenden Ländern für strengere Umweltstandards beim Palmölanbau einsetzen“, fordert Gotthardt.

Hintergrund:


Orang-Utans leben ausschließlich auf den südostasiatischen Inseln Sumatra und Borneo. Auf Sumatra gibt es nach Schätzung der Weltnaturschutzorganisation IUCN nur noch ca. 14.600 Orang-Utans, auf Borneo ca. 104.700 Tiere. Der WWF geht nach aktuellen Schätzungen sogar von nur noch rund 54.000 Individuen auf Borneo aus. In diesen Regionen sind Waldbrände ein großes Problem. Häufig werden sie absichtlich gelegt, um Regenwald zu roden. Die Brände zerstören nicht nur den Lebensraum der Orang-Utans, sondern gefährden auch unmittelbar die Gesundheit der Menschen und tragen zur Klimakrise bei. Bei den verheerenden Bränden in Indonesien vor zwei Jahren standen 2,6 Hektar Land in Flammen. Im Zeitraum September bis Oktober 2015 wurden durch die Brände mehr Treibhausgase emittiert als in der gesamten EU. Neben der Zerstörung ihres Lebensraums sind für Orang-Utans außerdem die Jagd und illegaler Handel eine große Gefahr.


KONTAKT

Lea Vranicar
Pressestelle
Tel.: 030 / 311 777 467
lea.vranicar@wwf.de

Aufnahme/Foto
WWF - c-Karl-Amman-natureepl.com

Quellenangabe
WWF

17. August 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Ein Besuch am Steigerwald - Baumwipfelpfad
Ein Besuch am Steigerwald - Baumwipfelpfad
Ein Besuch am Steigerwald - Baumwipfelpfad

18/19.08.2017

Steigerwald. Albert Meier
konnte vor wenigen Tagen den Steigerwald - Baumwipfelpfad [www.baumwipfelpfad-ebrach.de/] besuchen und hat davon einige Aufnahmen mitgebracht .... diese möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Wir haben diese komprimiert in einer kleinen Diashow zusammengefasst  ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=95073&startid=0


Nur nicht (er)-Schrecken ....
Nur nicht (er)-Schrecken ....
Nur nicht (er)-Schrecken ....

18/19.08.2017

Franken.
Doch Albert Meier konnte uns Heute mit vielfachen Aufnahmen heimischer
Heuschrecken erfreuen.

Neu hinzugekommen sind:

Bicolorana bicolor, Zweifarbige Beißschrecke
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95042

Conocephalus dorsalis, Kurzflügelige Schwertschrecke
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=44997

Conocephalus fuscus, Langflügelige Schwertschrecke
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95065

Roeseliana roeselii, Roesels Beißschrecke

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=44995

In der Aufnahme

- Roeseliana roeselii, Roesels Beißschrecke ( Weibchen )



Zwei Schwammerl erstmals in Bayern nachgewiesen
Zwei Schwammerl erstmals in Bayern nachgewiesen
Zwei Schwammerl erstmals in Bayern nachgewiesen

18/19.08.2017

Pilzexperten entdecken extreme Seltenheiten im Nationalpark Bayersicher Wald

St. Oswald.
Pilze gelten in der Wissenschaft oft als vergessene Lebewesen. Hauptsächlich,weil sie im Vergleich zu Tieren und Pflanzen relativ unerforscht sind. Dass es noch viel Entdeckungspotential gibt, zeigte jüngst wieder die Pilzwoche im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald.

Bei der von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie und dem Nationalpark Bayerischer Wald
organisierten Tagung von Experten aus der ganzen Republik wurden bei Exkursionen allein zwei Pilzarten gefunden, die zuvor noch nie in Bayern nachgewiesen wurden.

Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=95037


In der Aufnahme:
-  Der Pilz Antrodiella niemelaei wächst auf abgestorbenen Weidenästen.  (Foto: Dr. Matthias Theiß)


Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

PM 78/2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

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Urzeitgeschöpfe im Ameisenhaufen ....
Urzeitgeschöpfe im Ameisenhaufen ....
Urzeitgeschöpfe im Ameisenhaufen ....

18/19.08.2017

Franken.
Die Welt im Kleinen zeigt sich für den interessierten Beobachter sehr spannend .. Bernhard Schmalisch ist ein solch interessierter Beobachter .. ihn glangen diese nicht alltäglichen Aufnahmen von Waffenfliegenlarven .. wohl der Spezies ... Clitellaria ephippium ... die in den Bauten der ( Roten ) Waldameisen leben ....

Zum Eindruck:

- Ein kleiner Bau der großen roten Waldameise in einem hohlen Baum.
- Davor so was wie Sägemehl vom aushöhlen, darin 2 graue platte Insekten.
- Ameise wollte eines dieser Tiere erlegen", was ihr aber nicht gelang.

Die Tiere sehen aus als wären sie der Urzeit entsprungen
und tatsächlich diese Arten sind uralt wir kennen fossile Waffenfliegen auch aus Bernsteineinschlüssen.

Mehr zum Thema und weitere Aufnahmen:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95027






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21.09.2017 um 20:56 Uhr
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