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*** Artenschutz in Franken® - Ungewöhnliche Zeiten zwingen auch unsere Organisation sich den Herausforderungen der Corona Epedemie anzupassen und so haben wir uns entschlossen alle unsere öffentlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres auszusetzen - auch die sozialen Kontakte werden stark zurückgefahren - wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen doch unser alle Gesundheit erfordert diese strikten Maßnahmen +++ Artenchutz in Franken

Waldzerstörungsbericht
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Waldzerstörungsbericht

25/26.05.2020

WWF zum FAO-Waldzustandsbericht 2020

Berlin: Am Freitag und pünktlich zum Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt haben die Welternährungsorganisation FAO und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) ihren alle zwei Jahre erscheinenden Waldzustandsbericht 2020 (State of the World’s Forests 2020) veröffentlicht.

Dazu kommentiert Diana Pretzell, Leiterin Biodiversitätspolitik beim WWF Deutschland:

„Trotz geringfügiger Verlangsamung der Entwaldung ist der Waldzustandsbericht in erster Linie noch immer ein Waldzerstörungsbericht. Wir verlieren Wälder weltweit in atemberaubender Geschwindigkeit und setzen damit unsere eigenen Lebensgrundlagen aufs Spiel. Jeder Hektar Waldverlust löst eine dramatische Kettenreaktion aus. Artensterben, Verlust nachhaltiger Ressourcen und Einkommensmöglichkeiten und Anheizen der Klimakatastrophe bringen uns in existenzielle Schwierigkeiten. Auf internationaler Ebene benötigen wir dringend bessere und verbindliche Sozial- und Umweltstandards, insbesondere zu entwaldungsfreien Lieferketten. Die Europäische Union hat hier eine besondere Verantwortung. Rund ein Sechstel aller bei uns gehandelten Lebensmittel tragen zur Entwaldung in den Tropen bei.


Auch wenn der Verlust vor allem anderswo stattfindet, steht es um den Wald in Deutschland ebenfalls schlecht: Eine jahrzehntelange Fokussierung auf den Wald als Holzfabrik haben uns in eine ökologische wie ökonomische Sackgasse geführt. Mit stetig zunehmender Trockenheit droht dem Wald in Deutschland der Klimakollaps. Darum ist es höchste Zeit umzusteuern: Unsere Wälder müssen klimastabiler und damit wieder naturnäher werden. Wir müssen weg von Nadelbaum-Monokulturen hin zu stabilen Laubmischwäldern, damit die Wälder wieder zu dem werden, was sie einmal waren: Orte der Artenvielfalt, Rohstofflieferant und Klimastabilisator. Waldbesitzer, die mit ihrer Waldbewirtschaftung gezielt den Umwelt-, Arten- und Klimaschutz fördern, sollten für diese Ökosystemleistungen entschädigt werden.“

WWF-Analyse zu Waldzerstörung während Corona-Pandemie:
Wie massiv die Abholzung des Tropenwaldes im Zuge der Corona-Pandemie zugenommen hat, zeigt eine gestern veröffentlichte WWF-Analyse. Danach stieg die Waldzerstörung in 18 untersuchten Ländern im März 2020 im Vergleich zu den Vorjahren um durchschnittlich 150 Prozent an. Den größten Verlust verzeichnen Indonesien mit über 130.000 Hektar, gefolgt von der Demokratischen Republik Kongo (100.000 Hektar) und Brasilien (95.000 Hektar).


KONTAKT
Immo Fischer
Pressestelle
Tel.: 0151 - 188 548 34
immo.fischer(at)wwf.de
Twitter: @ImmoFischer


Quelle
WWF
22. Mai 2020

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme
  • Es bedarf der dringlichen Anlage von Großschutzgebieten um dem Artenschwund effektiv entgegen zu treten. Viele andere Konzepte sind kläglich gescheitert.

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Stachliges Tierkind auf Erkundungstouren unterwegs
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Stachliges Tierkind auf Erkundungstouren unterwegs

24.05.2020

Erneuter Nachwuchs bei den Südafrikanischen Stachelschweinen


„Gar nicht so leicht zu entdecken war bis vor Kurzem unser jüngster stachliger Nachwuchs der Südafrikanischen Stachelschweine. Jetzt ist das Jungtier zeitweise von den Besuchern durch ein Blickfenster in den warmen Innenstall zu bestaunen”, erklärt Zoo-Geschäftsführer Dirk Wilke.

Das Jungtier wird von Mutter „Stefanie“ und, sehr stachelschweintypisch, auch von Vater „Florian“ liebevoll umsorgt. Die Natur denkt mit: Bei Stachelschweinen sind die Stacheln bei der Geburt noch besonders weich und härten erst nach etwa 10 Tagen aus.
Die Stachelschweine sind auch im Außenbereich der Geiervoliere unterwegs, die außerdem von den Sekretären und drei Geierarten (Kap-,Palmen-, und Sperbergeier) bewohnt wird. Unser Pärchen „Stefanie“ und „Florian“ harmoniert  gut und regelmäßig stellt sich Familienzuwachs ein. Das war 2017 nicht der Fall. Irrtümlich bekam damals „Florian“ keine neue Partnerin – die „Neue“ namens „Elisa“ stellte sich als Männchen heraus. Bei der Zusammenführung verstanden sich die beiden Stachelschweine gar nicht gut und bekämpften sich mit harten Bandagen mit ihren kräftigen Nagerzähnen. Seitdem hat „Florian“ eine Narbe auf der Schnauze und nach Partnertausch gab es ein stachliges Happyend inklusive einer Familiengründung.

Quelle/Aufnahme
ZOOLOGISCHER GARTEN MAGDEBURG gGmbH
Zooallee 1
39124 Magdeburg

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Steigerwald - Nationalpark oder Schutzzone?
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Steigerwald - Nationalpark oder Schutzzone?

25/26.05.2020

Bayern / Steigerwald. Der Plan für einen dritten Nationalpark in Bayern liegt derzeit auf Eis. Jedoch hat das neue Artenschutzgesetz hat eine ganz neue Situation geschaffen, denn 10 Prozent des Bayerischen Staatswaldes sollen bis 2023 aus der Nutzung genommen werden und in Schutzgebiete umgewandelt werden.

Für "Den Steigerwald" eröffnen sich somit weitere interessante Chancen zur Ergänzung und Optimierung der hier in den letzen Jahren praktizierte Maßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt.


In der Aufnahme

  • Wenn Projekte an ihre Grenzen stoßen und in unseren Augen nicht mehr in der Lage sind die in sie gesetzten Hoffnungen und Erwartungen zu erfüllen dann ist es ganz legitim und an der Zeit sich Gedanken daüber zu machen wie hier nachgeschärft werden kann, ja muss. Eine jahrelange "Testphase" haben wir nun hinter uns gebracht und die Stärken und Schwächen ausreichend analysieren können.

  • Denn wenn sich in unseren "total von der Entwicklung enttäuschten" Augen der Eindruck festigt das die laufenden Maßnahmen nicht ausreichen konkreten Artenschutz und eine tatsächlich naturnahe Waldbewirtschaftung in Einklang zu bringen dann müssen alle Beteiligten an einen Tisch um hier neue Konzepte anzugehen und die alten über Bord zu werfen. 

  • Wenn wir es gemeinschaftlich nicht schaffen die Herausforderungen in der Region zu lösen dann werden die Probleme von anderer Stelle gelöst. Deswegen gilt es in unseren Augen den Stillstand der sich eingestellt hat dringlich aufzulösen und so wie wir es vom Artenschutz in Franken® schon immer gefordert hatten endlich effektive Entwicklungskonzepte auf den Weg zu bringen die alle Belange in sich vereinen, im Sinne der uns nachfolgenden Generationen. 

  • Denn die "Welt" bleibt nicht stehen - bleiben wir es also auch nicht!
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Karliczek: Intakte Ökosysteme sind eine Frage langfristigen Wohlstandes
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Karliczek: Intakte Ökosysteme sind eine Frage langfristigen Wohlstandes

25/26.05.2020

BMBF fördert Wertschätzung und Schutz der Artenvielfalt in Deutschland mit rund 25 Millionen Euro

Berlin (ots). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit rund 25 Millionen Euro Projekte zum Schutz der Artenvielfalt in Deutschland. Die Forschung soll dazu beitragen, neue Bewirtschaftungsmethoden und Naturschutzmaßnahmen zu entwickeln sowie Strategien, mit denen die Erhaltung von Pflanzen, Tieren und Insekten als Gewinn in wirtschaftlichen Bilanzen berücksichtigt wird.

Mit der Förderung wird die BMBF-Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt weiter ausgebaut. Anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt erklärt dazu Bundesforschungsministerin

Anja Karliczek:


"Der Rückgang der Artenvielfalt und intakter Ökosysteme in Deutschland ist besorgniserregend. Die Vielfalt des Lebens ist unbezahlbar. Erkenntnisse aus der Wissenschaft zeigen, dass die Zerstörung von natürlichen Lebensräumen durch den Menschen das Risiko für den Ausbruch von Infektionskrankheiten und Pandemien erhöht. Intensive Landnutzung, Waldrodung, Fragmentierung der Landschaft und Flächenversiegelung haben aber nicht nur gesundheitliche Risiken. Sie unterhöhlen das Fundament unserer Lebensweise und unseres Wohlstands. Für die Zerstörung von Ökosystemen als Lebensräume zahlen wir daher einen unermesslich hohen Preis. Doch das Wissen darum muss noch sehr viel mehr zu jedem einzelnen vordringen.

Hierbei leistet Forschung einen erheblichen Beitrag, denn sie kann die Leistungen von Biodiversität und Ökosystemen deutlich machen - zum Beispiel mittels belastbarer Bewertungsmodelle, mit denen die ökologischen Kosten von Zerstörung zweifelsfrei abgebildet werden. Damit wird es für Unternehmen einfacher, bei unternehmerischen Entscheidungen dem Erhalt der Artenvielfalt ein stärkeres Gewicht zu verleihen.

Mein Haus fördert deshalb mit rund 25 Millionen Euro im Rahmen unserer 'Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt' Projekte, die sich mit neuen Bewirtschaftungsmethoden und Naturschutzmaßnahmen befassen.

Natürlich werden wir einem Käfer kein Preisschild umhängen. Aber wenn die enormen sozialen und wirtschaftlichen Folgen des Verschwindens von Arten für alle klar und deutlich erkennbar sind, werden wir das Artensterben wirksamer verhindern können als bisher.

Jeder Einzelne von uns profitiert heute auf vielfältige Art und Weise vom vorhandenen Artenreichtum und den damit verbundenen Ökosystemleistungen. Sie ermöglichen eine nachhaltige Landwirtschaft und sichern unsere Ernährung. Ökosysteme versorgen den Menschen mit essentiellen Produkten wie sauberem Grund- und Trinkwasser oder medizinischen Wirkstoffen. Natur ist unser Erholungsraum und erhöht die Lebensqualität in der Stadt und auf dem Land. Gleichzeitig schützt Biodiversität die Ökosysteme gegen Dürren und Stürme. Sie stabilisiert Wälder und damit das Klima. Deshalb ist es überlebenswichtig, Biodiversität zu schützen. So sichern wir dauerhaft auch den wirtschaftlichen Wohlstand unserer Gesellschaft."

Hintergrund

Im Rahmen der Fördermaßnahme "Wertschätzung und Sicherung von Biodiversität in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft" starten 19 Forschungsprojekte zunächst mit einer einjährigen Konzeptphase. Die Forscherinnen und Forscher untersuchen für zahlreiche Anwendungsbereiche, wie Biodiversität geschützt und intakte Ökosysteme wiederhergestellt werden können.

Beispiel Landwirtschaft: Sie ist einer der größten Treiber für den Artenverlust in Deutschland. Ein Projekt erforscht deshalb beispielsweise, wie artenreiches Grünland die Grundlage einer auch ökonomisch tragfähigen Milch- und Viehwirtschaft bilden kann. Ein anderes Projekt untersucht ökonomische Anreizsysteme, wie Ausgleichszahlungen für Ökosystemleistungen an landwirtschaftliche Betriebe, mit dem Ziel, Empfehlungen für eine Artenvielfalt-fördernde gemeinsamen EU-Agrarpolitik zu geben.

Erhebliche Einwirkungen auf die Biodiversität hat außerdem die Baustoffindustrie. Hier wird erforscht, wie der Verlust von Biodiversität bei der Extraktion der Rohstoffe sowie in den nachgelagerten Wertschöpfungsketten nachhaltig reduziert werden kann.

Ein wichtiges Handlungfeld für den Schutz der Biodiversität in Deutschland ist das "Rewilding", etwa durch die Renaturierung von Fließgewässern, der Wiedervernässung oder der Schaffung ursprünglicher Waldgebiete. Diese Ansätze bieten viele Möglichkeiten, um natürliche Ökosysteme wieder instand zu setzen. Dabei wird auch geprüft, wie durch Naturschutz zusätzliche ökonomische Chancen vor Ort entstehen können.

Die Forschung ist in einem hohen Maße anwendungsorientiert. Praxispartner aus Industrie, Handel, Landwirtschaft, Kommunen, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft sind an den Vorhaben beteiligt. Damit können die Ergebnisse der Forschung unmittelbare praktische Relevanz entfalten und direkt zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland beitragen.


Quelle

Pressestelle BMBF
Postanschrift
11055 Berlin
Tel.+49 30 1857-5050
Fax+49 30 1857-5551
presse@bmbf.bund.de

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Flussseeschwalbe 

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Jungtiere beim Sibirischen Uhu
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Jungtiere beim Sibirischen Uhu

24/25.05.2020

„Der Zoo Magdeburg wird im Juli diesen Jahres 70 Jahre alt. Grund genug auf die lange Tradition der Haltung von Uhus im Zoo Magdeburg zu schauen. Schon 1953 gab es einen Uhu im Tierbestand des damaligen Tiergartens und 1955 gelang die erste Zucht.

Ein männlicher Uhu, der 1962 in unseren Zoo kam, hatte 2017 das stolze Alter von mindestens 55 Jahren erreicht. Seit September 2017 zeigt der Zoologische Garten die sibirische Unterart des Uhus, die eine viel hellere Färbung als ihre Vorgänger aufweist und etwas größer ist“, erklärt Bereichsleiterin Ellen Driechciarz.


In diesem Frühjahr sorgte das noch junge Pärchen des Sibirischen Uhus erstmals für Nachwuchs. Zunächst waren am Tage nur kleine Auffälligkeiten im Verhalten der Vögel festzustellen, die aber vermuten ließen, dass sie zur Brut schreiten wollten. Da die Uhus jedoch hauptsächlich nachtaktiv sind und somit tagsüber nichts beobachtet werden konnte, behalfen sich die Tierpfleger mit einer Wildkamera, um Aufnahmen vom vermuteten Nestbereich zu bekommen. Wie erhofft, eröffnete die Kamera dann auch interessante Einblicke in das verborgene Nachtleben der großen Eulen.

Es konnte bald festgestellt werden, dass das Uhuweibchen in einer einfachen Nestmulde am Boden vier Eier gelegt hatte und bebrütete. Weitere Aufnahmen zeigten, dass nach einer Brutdauer von 34 – 36 Tagen aus dem Gelege zwei Küken geschlüpft waren, die vom Weibchen vorbildlich gehudert und gefüttert wurden. Doch nicht nur das Weibchen kümmerte sich um den Nachwuchs. Das Männchen versorgte das Weibchen und die Jungen eifrig mit Futter. Da die jungen Uhus auf Grund ihres Schutzstatus einen geschlossenen Ring erhalten mussten, konnte mit Hilfe der Kameraaufnahmen ebenfalls gut der richtige Beringunszeitpunkt ermittelt werden. Das Geschlecht der jungen Eulen ist momentan noch nicht bekannt, es wird später mit Hilfe einer Federprobe genetisch festgestellt. Ein Weibchen erreicht ausgewachsen ein Gewicht von etwa 3 Kilogramm, ein Männchen dagegen bringt nur ungefähr 2,25 Kilogramm auf die Waage.

Die Sibirischen Uhus werden im Zoo Magdeburg in einer begehbaren Voliere präsentiert (derzeit aufgrund von Covid19-Schutz nicht möglich!). Da jedoch alle Eulen während der Aufzucht ihrer Jungen höchst aggressiv werden, muss die Anlage zum Schutz der Besucher gesperrt bleiben. Auch die Tierpfleger können nur mit äußerster Vorsicht im Käfig agieren. Gerade erkunden die jungen, noch flauschigen Uhus ihren Lebensraum und lassen sich von den Eltern regelmäßig füttern. Bis sie das Federkleid von erwachsen Uhus haben, dauert es noch eine Weile und sie müssen lernen, selbst zu fressen.

Quelle/Aufnahme
ZOOLOGISCHER GARTEN MAGDEBURG gGmbH
Zooallee 1
39124 Magdeburg

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
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Stele der Biodiversität Lechtingen
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Stele der Biodiversität Lechtingen

24/25.05.2020

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und dem Windmühle Lechtingen e.V. das von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Lechtingen/Niedersachsen.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trofostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen.

Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt.

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und dem Windmühle Lechtingen e.V. das von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



In der Aufnahme
  • Mehr auf den Seiten des Vereins Windmühle Lechtingen e.V.
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Stele der Biodiversität® .. grafisch abgeschlossen ...
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Stele der Biodiversität Flehingen

24/25.05.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutzes in Franken® und der Offenen Jugend Werkstatt e.V. Oberendingen das von dem Sozialwerk Bethesda, dem Biologische Gutachten - Dr. Christian Dietz und der Deutschen Postcode Lotterie begleitet und (fachlich) unterstützt wird.

Baden-Württemberg / Flehingen. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen, kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gleichfalls zum Scheitern verurteilt. Ein Projekt des Artenschutzes in Franken und der Offenen Jugend Werkstatt e.V. Oberendingen das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.

Im Fokus steht hierbei die Fledermausart "Graues Langohr" welchem mit diesem Projekt wortwörtlich unter die Flughäute gegriffen werden soll. Begleitet wird das Projekt von einer Umweltbildungseinheit um Jugendliche mit dem zunehmend wichtiger werdenden Aspekt des Artenschutzes in Kontakt zu bringen.


In der Aufnahme
  • Am Samstag den 23.Mai 2020 konnten die grafischen Arbeiten an der Stele der Biodiversität erfolgreich abgeschlossen werden ... wir haben einige Eindrücke für Sie mitgebracht ...und so verlassen wir den Baukörper der der zukünftig wertvoller Rückzugsort für akut im Bestand gefährdete Säugetiere werden wird und auch anderen Arten einen wichtigen Reproduktionsort zur Erhaltung der Spezies anbieten wird .. doch in einige Wochen werden wir zurückkommen denn noch sind wir hier nicht fertig ....
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Schwarze Wegameisen - Übersehene Opfer auf Waldwegen
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Schwarze Wegameisen - Übersehene Opfer auf Waldwegen

24/25.05.2020

Schwarze Wegameise (Lasius niger)

Ab April konnten wir diese Tiere bei ihrer Nestanlage
intensiv beobachten. Schwarze Wegameisen die auch Mattschwarze Wegameise, oder Schwarze Gartenameise genannt werden, können rund einen halben Zentimeter groß werden und sind sehr erfolgreiche und anpassungsfähige Tiere.

Bevorzugt ernähren sie sich von Insekten die sie in Nestnähe erbeuten und dabei sehr gerne „Ameisenstraßen“ anlegen um hier effektiv zwischen ihrem Nest und den Nahrungsgründen hin- und her pendeln zu können. Im Sommer sind es vor allem zuckerhaltigen Ausscheidungen von Blattläusen und anderen Pflanzensaftsaugern die bevorzugt angenommen werden.

Apropos Nest ... das ist nur sehr schwer als solches auszumachen denn es ist in der Regel nur wenige Zentimeter hoch und wirkt sehr filigran. Wir finden auch immer wieder Bodennester und auch die sind kaum als solche zu erkennen nur das emsige Treiben der Tiere verrät das Nest.

Rund 50 Millionen Jahren lebt diese sehr erfolgreiche Art auf unserem Planeten.

Auf stark befahrenen Waldwegen werden sehr viele der Tiere von Fahrzeugen überrollt … jedoch wird das kaum wahrgenommen … denn auch hier ist man bereits von einer naturnahen Bewirtschaftung entfernt … 


In der Aufnahme
  • Kaum als solches zu erkennen - Erdnest der Schwarzen Wegameise
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NABU: Mähroboter sind eine tödliche Gefahr für Igel
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NABU: Mähroboter sind eine tödliche Gefahr für Igel

23/24.05.2020

Geräte nur tagsüber einsetzen / Garten igelfreundlich gestalten
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Berlin –
Mähroboter sind eine tödliche Gefahr für Igel. Der NABU bittet darum, diese Geräte – wenn überhaupt – nur tagsüber zu verwenden. „Der elektrische Helfer wird in Deutschland immer beliebter“ so NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb, „Viele Menschen wollen sich mit einem solchen Gerät die Arbeit im Garten erleichtern und wissen oft gar nicht, dass sie für Tiere, insbesondere für Igel, lebensgefährlich sind.“

Die Stacheltiere rollen sich bei Gefahr zu einer Kugel und erstarren so für einige Minuten statt zu flüchten. Dieses Verhalten wird ihnen beim Zusammentreffen mit einem Mähroboter zum Verhängnis. „Die Tiere können durch die scharfen Messer massive Verletzungen erleiden“, sagt Rottleb. „Besonders Jungtiere sind gefährdet, allein schon wegen ihrer geringeren Körpergröße.“ Oft bleibt das Massaker auf dem Rasen allerdings unbemerkt, da die Wildtiere im Verletzungsfall keine Schmerzenslaute ausstoßen und sich ins Unterholz zurückziehen, um dort qualvoll zu verenden.
 
Der NABU rät daher, Mähroboter nur tagsüber zu nutzen, da Igel nachtaktiv sind. Auch beim Einsatz von Fadenmähern ist Vorsicht geboten. Rottleb: „Unter Hecken und im hohen Gras sollte man vor dem Mähen unbedingt mit einem Laubrechen prüfen, ob dort ein Igel schläft.“
 
Ein permanent vom Mähroboter gepflegter Rasen schadet dem Igel und anderen Gartentieren außerdem bei der Nahrungssuche. Blühpflanzen und Kräuter gehen verloren, die für den Igel notwendige Insekten- und Kleintierpopulation wird abgetötet, bis nur noch eine biologische wertlose grüne Fläche übrig bleibt. „Wer Igeln helfen möchte, sollte seinen Garten möglichst naturnah gestalten“, rät Rottleb. „Dazu gehören heimische Sträucher und Stauden, außerdem auch eine wilde Ecke oder ein selbstgebautes Igelhaus zum Verstecken.“ Mehr Tipps für einen igelfreundlichen Garten bietet der NABU unter www.NABU.de/igelgarten
 
Mehr Infos: www.NABU.de/igelgarten
Anleitung Igelhaus: www.NABU.de/igelhaus
 
Für Rückfragen:
Marja Rottleb, NABU-Gartenexpertin, Mobil +49 (0)152-553 12 310, Marja.Rottleb@NABU.de

In der Aufnahme von NABU/ C. Kuchem
- Igel im Garten
 
 Quelle
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NABU-Pressestelle
Tizia Labahn | Britta Hennigs | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1722 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de
NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 43/20 | 22. MAI 2020
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Artenschutz in Franken®  
Weiterentwicklung trotz Coronapandemie ...
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Gleise des Artenschutzes und der Umweltbildung Schaephuysen

23/24.05.2020


Ein innovatives Kooperationsprojekt des Vereins für Gartenkultur und Heimatpflege Schaephuysen e.V.  und des Artenschutz in Franken®, das von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert wird.

Schaephuysen / Nordrhein - Westfalen.
Seit mehreren Monaten setzen wir hier ein zugegeben sehr interessantes Gemeinschaftsprojekt um das neben konkretem Artenschutz auch den Anspruch generieren möchte die Bevölkerung mit dem zunehmend wichtiger werdenden Thema "Erhaltung der Biodiversität" in Kontakt zu bringen.

Im Märzen der Bauer... so kennen wir das. Eigentlich waren am Turm und den Gleisen der Artenvielfalt noch Pflanzaktionen geplant. Gerne hätten der Verein für Gartenkultur und Heimatpflege e.V. und Schaephuysen Heimspiel e.V. das gemeinsame Projekt am Ortseingang von Schaephuysen in einer Feierstunde den Bürgerinnen und Bürgern bereits übergeben wollen. Aber wie bei vielen Dingen, kam es durch Corona dann anders als wir alle gedacht haben.




In der Aufnahme von Michael Sonfeld
  • Unter Beachtung der Abstandregeln wurden von einigen Aktiven noch schnell 50 Tonnen gesiebter Mutterboden auf die Fläche am und um den Turm aufgebracht. Hier wurde dann durch eine Firma eine Blühwiese eingebracht.
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Umweltbildung hautnah (er-) leben
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Gleise des Artenschutzes und der Umweltbildung Schaephuysen

23/24.05.2020


Ein innovatives Kooperationsprojekt des Vereins für Gartenkultur und Heimatpflege Schaephuysen e.V.  und des Artenschutz in Franken®, das von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert wird.

Schaephuysen / Nordrhein - Westfalen. Seit mehreren Monaten setzen wir hier ein zugegeben sehr interessantes Gemeinschaftsprojekt um das neben konkretem Artenschutz auch den Anspruch generieren möchte die Bevölkerung mit dem zunehmend wichtiger werdenden Thema "Erhaltung der Biodiversität" in Kontakt zu bringen.


In der Aufnahme

  • Bestandteil des Projekts sind gleich mehrere Stationen welche Erwachsene und Kinder mit dem Thema Artenschutz und Umweltbildung in Kontakt bringen. Die Entwicklung der Infoeinheiten umfasste insgesamt 531 Stunden an ehrenamlichem Engagement .. In der Abbildung die Station Fledermaus für Erwachsene .. hinter dem Projekt wurde auch eine multimediale Plattform geschaltet die ständig weiterentwickelt wird .. und weiterführende Informationen zum jeweiligen Thema ermöglicht ..
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Corona-Effekt im Tropenwald
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Corona-Effekt im Tropenwald

WWF-Analyse: Waldzerstörung in den Tropen schnellt während Corona-Pandemie um 150 Prozent in die Höhe

Berlin: Mit der weltweiten Ausbreitung von COVID-19 ist der Waldverlust in den Tropen massiv angestiegen. Wie eine aktuelle Untersuchung des WWF ergibt, stieg die Waldzerstörung in 18 untersuchten Ländern im März 2020 im Vergleich zu den Vorjahren um durchschnittlich 150 Prozent an.

Insgesamt seien damit allein im März dieses Jahres rund 645.000 Hektar Tropenwälder verschwunden, was etwa der siebenfachen Fläche Berlins entspricht. Den größten Verlust verzeichnen die Umweltschützer in Indonesien mit über 130.000 Hektar, gefolgt von der Demokratischen Republik Kongo (100.000 Hektar) und Brasilien (95.000 Hektar).
Dafür, dass Entwaldung und die Pandemie miteinander zusammenhängen, gibt es laut WWF eindeutige Indizien: „Alles weist darauf hin, dass wir es bei der explodierenden Waldzerstörung mit einem Corona-Effekt zu tun haben“, sagt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland. „In vielen Ländern hat sich der Staat während des Lockdowns aus dem Waldschutz zurückgezogen, was illegale Holzeinschläge und die Plünderung anderer Ressourcen begünstigt.“ Auch indigene Territorien und Naturschutzgebiete würden vielerorts schlechter gesichert und fielen Kriminellen leichter zum Opfer. Polizei, Ranger und andere staatliche Kontrolleure seien deutlich weniger präsent und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen säßen meist im Home-Office fest.

Kriminelle Energie und Profitstreben seien jedoch nicht der alleinige Treiber der Umweltzerstörung in Corona-Zeiten. Vielerorts hätten wegbrechende Einkommen die Menschen in eine schwierige Lage gebracht. In mehreren afrikanischen Ländern sei der legale Holzhandel und die Verarbeitung des Holzes zum Erliegen gekommen. Ein substanzieller Anteil der Holzprodukte des Kongobeckens wird nach China und Vietnam exportiert. Durch die Schließung der Häfen wurde dieser Handelsweg unterbrochen. Die Wälder verlören dadurch schlagartig ihren Wert und das Risiko einer Umwandlung des Waldes steige an. In der Mekong-Region in Asien seien aufgrund sinkender Einnahmen im Tourismus und aus dem Verkauf von Waldprodukte wie Honig, Nüssen oder Beeren viele Menschen in ihre Heimatdörfer zurückgekehrt und nutzten jetzt den Wald verstärkt als Brennholz- und Einkommensressource.

 Zum Schutz der Wälder der Welt fordert der WWF eine Unterstützung der Entwicklungs- und Schwellenländer. Technische und finanzielle Hilfe könnte dazu beitragen, die illegale Entwaldung einzudämmen. Dazu gehöre nicht nur die bessere Durchsetzung von Gesetzen, sondern auch die Schaffung alternativer Einkommensquellen und die Abmilderung sozialer Probleme durch Folgen der Corona-Pandemie. Der mächtigste Hebel seien jedoch die internationalen Handelsbeziehungen. Hier brauche es dringend bessere und verbindliche Sozial- und Umweltstandards, insbesondere zu entwaldungsfreien Lieferketten. Die Europäische Union habe hier eine besondere Verantwortung. Rund ein Sechstel aller hier gehandelten Lebensmittel trügen zur Entwaldung in den Tropen bei. Derzeit wird auf EU-Ebene ausgelotet, mit welchen Maßnahmen wie die Entwaldungsfreiheit für Produkte auf dem gesamten EU-Markt gewährleistet werden kann.

„Der Schutz der Wälder ist eine gemeinsame Aufgabe der Staatengemeinschaft, der sich keiner entziehen kann. Wir müssen die weltweite Entwaldung dringend stoppen und neue naturnahe Wälder aufbauen, sonst könnte COVID-19 nur ein Vorgeschmack auf künftige Krisen sein. Wir wissen mittlerweile, dass die Ausbrüche vieler Infektionskrankheiten in direktem Zusammenhang mit Waldrodungen stehen. Eine intakte Natur ist ein Bollwerk gegen Krankheitserreger und muss endlich als Schlüsselfaktor für unsere Gesundheit wahrgenommen werden. Wenn wir nicht zügig handeln, wird die Plünderung des Planeten mit aller Macht auf uns zurückfallen“, so Christoph Heinrich.

Zur Analyse:
Für die Analyse „Waldverlust in Zeiten der Corona-Pandemie – Holzeinschlag in den Tropen“ wertete der WWF Satellitendaten aus, um die Entwaldung in 18 tropischen Ländern zu bestimmen – jeweils sechs in Afrika (Zentralafrikanische Republik, Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Republik Kongo, Kenia, Tansania), Asien (China, Indonesien, Kambodscha, Myanmar, Malaysia, Thailand) und Südamerika (Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Peru, Paraguay). Dabei wurden die Entwaldungszahlen von März 2020 mit der durchschnittlichen Entwaldung im gleichen Monat der Jahre 2017, 2018 und 2019 verglichen. Die Daten stammen aus der Datenbank „GLAD primary humid tropical forest alerts“ der University of Maryland und basieren auf Landsat-Satellitenbildern.

Quelle / Aufnahme
WWF
21. Mai 2020

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Artenschutz in Franken®  
Achtung - Setzzeit
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Achtung - Setzzeit

23/24.05.2020

Deutschland. Helga Zinnecker informiert uns zur Erstellung der Aufnahmen wie folgt ...  in den letzten Tagen konnten wir direkt vom Waldweg aus Rehkitze fotografieren. Bei den ersten Bildern war das Kitz offensichtlich gerade erst vor Kurzem geboren worden. Wir konnten beobachten, dass die Rehgeiß die Nachgeburt auffrisst und wurden dadurch auf das neu geborene Kitz aufmerksam.
Aus gebührender Entfernung entstanden schnell einige Beleg - Aufnahmen, um die Rehe nicht weiter zu beunruhigen.Am nächsten Tag lag nur wenige Meter neben einem Waldweg, direkt vor einem Reisighaufen, ein etwas älteres Rehkitz. Auch hier erfolgten nur einige Aufnahmen und wir verließen dann sofort diesen Bereich.
 
Allerdings nutzen auch andere Spaziergänger diese Wege, zum Teil auch mit nicht angeleinten Hunden, die solch einem Kitz durchaus gefährlich werden könnten. Eigentlich sollten im Wald alle Hunde angeleint sein, vor Allem aber jetzt zur Setzzeit der Kitze.

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Welt Bienentag im ADS-KINDERGARTEN Sylt Hörnum/Rantum
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Die Wilden Bienchen von Sylt / Hörnum - Rantum

23/24.05.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des ADS-KINDERGARTEN Sylt Hörnum/Rantum und des ADS-Grenzfriedensbund e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Sylt / Schleswig - Holstein. Dem ADS-KINDERGARTEN Sylt Hörnum/Rantum unter der Leitung von Hella Rautenberg, ist es mit ihrem Team gelungen ist eine pädagogisch hochwertige Projektbegleitung auf den Weg zu bringen und so wurde am 20.05.2020 auch der Welt - Bienentag gefeiert ...


In der Aufnahme
  • Kreativität und ganz hervorragende pädagogische Arbeit leistet die Kita und bringt die Buben und Mädchen der Einrichtung ganz nahe an das Thema heran.
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Spezialnisthilfen für Spezialprojekte
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Stele der Biodiversität Lechtingen

22/23.05.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und dem Windmühle Lechtingen e.V. das von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Lechtingen/Niedersachsen.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trofostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen.

Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

In der Aufnahme
  • Bestandteil des Projekts sind auch hier vielfach Eigenentwicklungen des Artenschutz in Franken®  das zeigen die Elemente die für Fledermäuse und Mauersegler erstellt wurden ebenso wie die Spezialnisthilfe welche dem Turmfalken zukünftig eine nachhalige Nistgrundlage schaffen wird. 
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Themenspielplatz Wildbiene 2020 - wir machen Umweltbildung (be)-greifbar
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Themenspielplatz Wildbiene 2020 - wir machen Umweltbildung (be)-greifbar

22/23.05.2020

Inmitten der spektakulären Kulisse des Nationalparks Berchtesgaden setzt Artenschutz in Franken® gemeinsam mit der Kindertagesstätte Schönau am Königssee und der Gemeinde Schönau a. Königssee das Projekt Nationalpark en Miniatur um. Unterstützt werden wir dabei von der Deutschen Postcode Lotterie.

Abermals beschreiten wir hier Neuland denn um das Umweltbewusstsein der uns nachfolgenden Generation auf spielerische Weise auf die vielfach akut im Bestand bedrohten Wildbienen zu lenken wurde in vielen Stunden des vollkommen ehrenamtlichen Engagements unserer Origanisation mit den Verantwortlichen der Kita und selbstverständlich den Buben und Mädchen Kindern der Kita ein Themenspielplatz entwickelt der die Situationen der Wildbienen für die Kinder (be)- greifbar werden lässt.

Doch nicht "nur" für die Kinder der Gemeinde und deren Familien ist der Bereich zugänglich, nein für alle kleinen und großen Besucher der Gemeinde aus aller Welt.

Denn auch dieser Ansatz soll ein Signal an "die Welt" senden ... Artenschutz kennt keine Grenzen ...


In der Aufnahme
  • Die Wohnung ist neu, der Beton noch feucht. Aber auf Grund der allgemeinen Wohnungsnot sind die ersten Bienen schon eingezogen.

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Stele der Biodiversität Lechtingen
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Stele der Biodiversität Lechtingen

22/23.05.2020

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und dem Windmühle Lechtingen e.V. das von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Lechtingen/Niedersachsen.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trofostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen.

Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt.

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und dem Windmühle Lechtingen e.V. das von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.


In der Aufnahme
In dieser Form zeigte sich der Baukörper nach seiner Einhausung am 20.05.2020
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Von Trafoturm zur Stele der Biodiversität
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Stele der Biodiversität® - Zellewitz

22/23.05.2020


Ein Projekt des Artenschutzes in Franken®, des Verbandes Naturpark „Unteres Saaletal“ e. V., und des Fördervereins Bildung und Arbeit e.V., das von der Stadt Könnern und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Könnern / Sachsen-Anhalt. Viele Arten fanden und finden sich als ursprüngliche auch Fels- und Höhlenbewohner seit vielen Jahrhunderten als sogenannte Kulturfolger in und an von Menschenhand geschaffenen Gebäuden wieder. Hierzu zählen auch bestimmte Säugetier-, Vogel- und Insektenarten, die die Gebäude (Kunstfelsen) als Brutplätze, Sommerquartiere oder Versteckmöglichkeiten nutzen.

Viele der früher häufigen Arten der Dörfer und Städte sind heute bereits sehr selten geworden. Aufgrund von Sanierungen und dem Abriss vieler geeigneter Gebäude, ist ein starker Rückgang der gebäudebewohnenden Arten zu verzeichnen. Zahlreiche Arten sind bereits fast ganz verschwunden! Eine Verarmung der Artenvielfalt findet statt. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung diesen Arten auch in Zukunft geeignete Quartiere vorzuhalten.

Ehemalige, vormals meist artenferne Trafotürme eignen sich nach entsprechender Umgestaltung in besondere Weise für die Einrichtungen eines „Leuchtturms der Artenvielfalt“.

Der ehemalige Trafoturm Zellewitz wird durch ein innovatives Artenschutz- und Umweltbildungsprojekt durch den Verein Artenschutz in Franken® und den Naturpark Unteres Saaletal, mit Unterstützung der Gemeinde Könnern dem Förderverein Bildung und Arbeit e. V. und der Deutschen Postcode Lotterie in einen Artenschutzturm verwandelt, der zukünftig einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in einer zunehmend ausgeräumten Landschaft leistet.

Das Projekt ist Bestandteil des Projekts „Stelen der Biodiversität®“, welches im Zuge der UN-Dekade 2011 bis 2020 bereits seit 2014 in unterschiedlichen Bundesländern Leuchttürme der Artenvielfalt entstehen lässt.

Das Projekt „Stelen der Biodiversität®“ hat es sich zum Ziel gesetzt, in jedem Bundesland der Republik sichtbar zu werden und ungenutzte Objekte, vorrangig alte Trafotürme, zu lebendigen Elementen der biologischen Vielfalt umzugestalten.Dazu werden gezielt Lebens- und Fortpflanzungsräume für Tiere geschaffen.

Für Zellewitz wird der Dachstuhl, der durch den Sturm 2011 zerstört wurde, wiederinstandgesetzt und als Thermokammer für Fledermäuse hergerichtet. Durch das Anbringen von Fledermaus- und Brutvogelquartieren in der Außenfassade werden weiter Quartiere für unterschiedliche Arten geschaffen.Darüber hinaus wird die Fassade des Trafoturms grafisch aufgewertet und optisch als Eye Catcher gestaltet, um einem breiten Publikum das Thema Artenschutz näher zu bringen.



In der Aufnahme
... nachdem die Fledermaus-Thermokammer auf das Bauwerk aufgebracht wurde konnten ab dem 19/20.05.2020 die Arbeiten zur Einbringung der Fassadenhabitate etc. starten ... hier die ersten Eindrücke vom 20.05.2020 ...
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Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!

Waigel will CO2-Steuer zur Corona-Krisenbewältigung

25/26.05.2020


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Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg