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*** Artenschutz in Franken® - Ungewöhnliche Zeiten zwingen auch unsere Organisation sich den Herausforderungen der Corona Epedemie anzupassen und so haben wir uns entschlossen alle unsere öffentlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres auszusetzen - auch die sozialen Kontakte werden stark zurückgefahren - wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen doch unser alle Gesundheit erfordert diese strikten Maßnahmen +++ Artenchutz in Franken

Gleise des Artenschutzes und der Umweltbildung Schaephuysen
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Gleise des Artenschutzes und der Umweltbildung Schaephuysen

11/12.08.2020


Ein innovatives Kooperationsprojekt des Vereins für Gartenkultur und Heimatpflege Schaephuysen e.V.  und des Artenschutz in Franken®, das von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert wird.

Schaephuysen / Nordrhein - Westfalen.
Seit mehreren Monaten setzen wir hier ein zugegeben sehr interessantes Gemeinschaftsprojekt um das neben konkretem Artenschutz auch den Anspruch generieren möchte die Bevölkerung mit dem zunehmend wichtiger werdenden Thema "Erhaltung der Biodiversität" in Kontakt zu bringen.


In der Aufnahme von Michael Sonfeld
  • …. Große Überraschung dann: Metallbauer Michael Tönnis (links sitzend auf der Liege) lieferte die "Schopeser Sinnesliege", die auf der Aktionsfläche zur Ruhe und Meditation der Natur und des Turmes aufgestellt wurde.
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Stele der Biodiversität® - Zellewitz
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Stele der Biodiversität® - Zellewitz

11/12.08.2020


Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, des Verbandes Naturpark „Unteres Saaletal“ e. V., und des Fördervereins Bildung und Arbeit e.V., das von der Stadt Könnern und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Könnern / Sachsen-Anhalt. Viele Arten fanden und finden sich als ursprüngliche auch Fels- und Höhlenbewohner seit vielen Jahrhunderten als sogenannte Kulturfolger in und an von Menschenhand geschaffenen Gebäuden wieder. Hierzu zählen auch bestimmte Säugetier-, Vogel- und Insektenarten, die die Gebäude (Kunstfelsen) als Brutplätze, Sommerquartiere oder Versteckmöglichkeiten nutzen.

Viele der früher häufigen Arten der Dörfer und Städte sind heute bereits sehr selten geworden.
Aufgrund von Sanierungen und dem Abriss vieler geeigneter Gebäude, ist ein starker Rückgang der gebäudebewohnenden Arten zu verzeichnen. Zahlreiche Arten sind bereits fast ganz verschwunden! Eine Verarmung der Artenvielfalt findet statt. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung diesen Arten auch in Zukunft geeignete Quartiere vorzuhalten.

Ehemalige, vormals meist artenferne Trafotürme eignen sich nach entsprechender Umgestaltung in besondere Weise für die Einrichtungen eines „Leuchtturms der Artenvielfalt“.

Der ehemalige Trafoturm Zellewitz wird durch ein innovatives Artenschutz- und Umweltbildungsprojekt durch den Verein Artenschutz in Franken® und den Naturpark Unteres Saaletal, mit Unterstützung der Gemeinde Könnern dem Förderverein Bildung und Arbeit e. V. und der Deutschen Postcode Lotterie in einen Artenschutzturm verwandelt, der zukünftig einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in einer zunehmend ausgeräumten Landschaft leistet.

Das Projekt ist Bestandteil des Projekts „Stelen der Biodiversität®“, welches im Zuge der UN-Dekade 2011 bis 2020 bereits seit 2014 in unterschiedlichen Bundesländern Leuchttürme der Artenvielfalt entstehen lässt.

Das Projekt „Stelen der Biodiversität®“ hat es sich zum Ziel gesetzt, in jedem Bundesland der Republik sichtbar zu werden und ungenutzte Objekte, vorrangig alte Trafotürme, zu lebendigen Elementen der biologischen Vielfalt umzugestalten.Dazu werden gezielt Lebens- und Fortpflanzungsräume für Tiere geschaffen.



In der Abbildung
  • am 10. August zeigte sich die Stele der Biodiversität erstmals ohne Schutzgerüst in sehr eindrucksvoller Form
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Der Niedergang der Buchen im Steigerwald
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Der Niedergang der Buchen im Steigerwald

10/11.08.2020

In bedrückenden Aufnahmen  dokumentieren wir was aus einem vormals so stattlichen Buchen-Mischwald geworden ist. Der Klimawandel ist das eine, doch die Ursachen für den Niedergang des Waldes liegen so sind wir der festen Überzeugung auch und gerade an einer anderen entscheidenden Stelle!

Das auch die Buchen im Steigerwald unter der zunehmenden Trockenheit leiden die mit dem Klimawandel einhergeht ist unbestritten. Was auch sonst sollten sie bei einer solchen markanten Witterung die uns seit geraumer Zeit hier in Franken ereilt auch tun. Andere Arten haben bereits aufgegeben und sind wie unzählige Nadelgehölze, jedoch auch Laubgehölze bereits abgestorben.

Doch nun fallen die hohen Ausfälle der Buchen auch dem Waldbesucher*in ins Auge der sonst dem Thema Waldbewirtschaftung nicht so nahe stand.
Doch zum Klimawandel kommt etwas hinzu das dem Buchenwald anscheinend zunehmende Probleme bereitet denn sonst würde er sich sicherlich nicht in dieser Form zeigen.In unseren Augen ist auch ein viel zu starkes Auslichten des Waldes und damit eine markante Veränderung des Mikroklimas eine der Ursache das es zu zusätzlichen Problemen kommt. Wir wollen auch gar nicht tiefer in die Materie einsteigen denn sonst müssten wir über freigestellte Zielbäume, über hohe Bodenverdichtung, über das unsägliche Abführen von Wasser in den Wald-Grabensystemen, über Schirmschläge uvm. sprechen.In unseren Augen findet hier etwas statt das von unserer Seite sicherlich nicht als positiv bewertet werden kann und ganz klar abgelehnt wird.

Das kann in unseren Augen nicht der Weg sein der den Wald aus der Klimakrise führt.

Nach unserer Meinung steuert er den Wald vielmehr in eine Krise hinein und wenn nun über die Ausbringung von „stabilen Klimawäldern“ gesprochen wird so sind wir der festen Überzeugung der es viel wichtiger wäre vorhandene Ressourcen zu nutzen, eine Waldumgestaltung mit deutlich reduzierter Rohstoffentnahmen, ein effektives Wassermanagement eine deutliche Erhöhung des stehenden Totholzanteils vom liegenden Totholz ganz zu schweigen. Dem Ergebnis einer laufenden Studie im Steigerwald sehen wir mit größtem Interesse entgegen!

Ferner muss es gelingen mehr Flächen vollständig aus der Nutzung zu führen um in einem direkten Nebeneinander aufzuzeigen wie es die Natur machen würde um dem Klimawandel zu begegnen. Ein lebendiges Freilandlabor das nur positiv bewerten werden könnte, denn es unterstützt uns bei der Wissensfindung.

Wir müssen nach unserer Überzeugung ferner endlich dazu übergehen ein Naturschutzkonzept (das für uns lim vorhandenen Zustand lediglich ein unteres Minimum darstellt) so zu optimieren das es effektiver und breitflächiger wirken kann zu installieren.

Die Zeit läuft ab und so bedarf es die ausgetretenen Pfade zu verlassen und endlich neue Wege zu beschreiten denn der Wald um den es hier geht ist weit mehr als nur Holzlieferant der sich den Ansprüchen des Menschen anzupassen hat, er ist wenn im die endlich die Chance belassen würde ein hochwertiges Ökosystem und ein (Über)- Lebensraum für zahllose Tier- und Pflanzenarten und letztendlich auch für uns Menschen.

Wir sind verpflichtet den uns nachfolgenden Generationen die Option einzuräumen dieses System in einer Form vorzufinden die ein Überdauern möglich macht. Und hier gilt es auch die Baumgenerationen mit an Bord und im Blick zu halten.

Anstatt mit Argwohn über die Waldentwicklungen auf anderen Kontinenten zu blicken müssen auch wir hier endlich dazu übergehen neue Wege zu beschreiten die uns der Klimawandel aufzwingt, denn wir können uns lediglich effektiv anpassen und versuchen die Entwicklungen so weit als möglich in ihrer Auswirkung durch unser eigenes Handeln positiv zu beeinflussen.

Wir werden sehen was passiert …

Lösungsansätze wären vorhanden doch ob sie von den Verantwortlichen aufgegriffen werden bleibt abzuwarten. Doch viel Zeit bleibt nicht mehr und ob dann ein neu geschaffener „Klimawald“ in 80-100 Jahren dann noch steht oder erneut vom Waldsterben 3.0 oder 4.0 eingeholt und mit einem weiteren Klimawald „stabilisiert“ werden muss ….

In der Aufnahme
  • Was für ein katastrophaler Anblick der einem das "Herz aus der Seele" reißt! Das soll der Wald der Zukunft sein? Geradezu lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre!
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Rauten-Rindenspanner (Peribatodes rhomboidaria)
Bild zum Eintrag (1030287-160)
Der Rauten-Rindenspanner

10/11.08.2020

Deutschland. Den wenigsten ist diese Art schon jemals bewusst aufgefallen, das liegt wohl zum einen daran das der Schmetterling nachtaktiv ist und zweitens durch seine Körperzeichnung in der Regel perfekt getarnt ist.

Rolf Brechtel konnte den zur Familie der Spanner (Geometridae) zugehörigen Nachtfalter am heligen Tag und sozusagen auf den weißen Untergrund ungetarnt sehr schön ablichten. 

In der Aufnahme von Rolf Brechtel
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Streifen-Pelzbiene (Anthophora aestivalis)
Bild zum Eintrag (1030284-160)
Streifen-Pelzbiene (Anthophora aestivalis) 

10/11.08.2020

Deutschland.
Als in Deutschland im Bestand gefährdet zeigt sich die Streifen-Pelzbiene (Anthophora aestivalis) die Bernhard Schmalisch so eindrucksvoll vor das Objektiv gekommen ist.

Ihr Lebensraum sind auch die Sand- und Lehmgruben, die Weinberge und Waldränder in unseren Breiten. Eigentlich beendet die Art ihre Hauptflugzeit Ende Juli doch auch Anfang August war sie noch anzutreffen. Die Wildbienenart benötigt unter anderem geeignete Steilwandflächen um hier ihren Nistplatz anzulegen.
Aufnahme von Bernhard Schmalisch
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Ein erster Schritt, aber längst nicht ausreichend
Bild zum Eintrag (1030279-160)
Luchs in Bayern: Ein erster Schritt, aber längst nicht ausreichend

10/11.08.2020

  • Zumeldung zu: Freilassung eines Luchses („Julchen“) bei Weidenberg, Lkr. Bayreuth, Landesamt für Umwelt (LfU)

Der BUND Naturschutz (BN) begrüßt die heute vom Landesamt für Umwelt vorgestellte Freilassung eines Jungluchses bei Weidenberg. „Ein erster Schritt, dem aber dringend weitere folgen müssen.

Es braucht viel mehr gezielte Freisetzungen auch in anderen nordbayerischen Mittelgebirgen und im Alpenraum, um die Gefahr eines erneuten Aussterbens des Luchses zu bannen“, so Richard Mergner, Vorsitzender des BN.
Mergner lobt das Engagement der Bayerischen Staatsforsten beim Luchs und fordert die Wiederansiedlung von Luchsen auch in anderen geeigneten Lebensräumen, z.B. im Spessart, dem Frankenwald oder in den Alpen. Nur so könne das 2008 von der Bayerischen Staatsregierung im Managementplan Luchs definierte Ziel einer „vitalen Luchspopulation, die alle geeigneten Lebensräume Bayerns besiedelt“ erreicht werden.

Mit nur einem Dutzend reproduzierender Weibchen landesweit ist der Luchsbestand in Bayern immer noch viel zu klein, um ein langfristiges Überleben zu sichern. Der Luchs wandert nicht so weit und schnell wie z.B. der Wolf. Jungluchse wandern meist nur 50 Kilometer weit ab und viele werden bei ihren Wanderungen überfahren. Kai Frobel, BN-Artenschutzreferent: „Er braucht Hilfe bei der Ausbreitung, weil er es auf natürlichem Wege einfach nicht schafft.“

Deshalb hatte der BN in einer wildbiologischen Studie schon 2016 ein Aktionsprogramm für die Freisetzung von 40 Luchsen in Bayern gefordert, um die isolierten Vorkommen endlich miteinander zu verbinden.

 
Für Rückfragen:
Prof. Dr. Kai Frobel
BN-Arten- und Naturschutzreferat
Tel. 0911/81 87 8-19;  E-Mail: kai.frobel@bund-naturschutz.de


Quelle
BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Johannes Rother

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Ein Russischer Bär in unseren Wäldern
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Russischer Bär / Spanische Fahne

10/11.08.2020

Bayern. Gerne auf Trockenrasenflächen finden wir den farbschönen Russischen Bär. Er erreicht eine Flügelspannweite von über 5 Zentimeter.Hauptflugzeit Juli bis September. Die Verbreitungsdichte bei uns ist recht gering, wobei immer wieder so genannte „Bärenjahre“ auftreten, in welchen der Russische Bär in höherer Anzahl vorzufinden ist.

Bestandsstabil mit einer (leichten) Tendenz zur Rückläufigkeit

In Bayern zeigt sich die Art zum Zeitpunkt der Niederschrift relativ Bestandsstabil. Leichte, vielfach regionale Rückläufigkeiten sind jedoch zunehmend erkennbar.
In der Auswahl ihres Lebensraumes zeigt sich diese Spinnerart sehr flexibel und doch recht anpassungsfähig. Ob nun trocken heiße Sandsteinbereiche oder feucht schattige Hochstaudenfluren uvm. sie ist an allen anzutreffen.

Unbestritten bleibt dabei jedoch die Tatsache das sich diese Art (jedoch nicht nur diese) im Wechselbereichen besonders wohl fühlt da hier alle für die Falter und ihren Nachwuchs geeigneten und erforderlichen Lebensbereiche sehrg eng und dicht beieinanderliegen.Gerne werden auch Bereiche des Weinbaus angenommen, da sich hier ein vielfältiger Mosaikteppich der Ökologie zwischen trockenwarmen und feuchtschattigen Kombinationen auf begrenztem Areal eröffnet.


In der Aufnahme von Petra Uhl
  • Rüssischer Bär im August 2020
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Insektenvielfalt im Wald
Bild zum Eintrag (1030219-160)
Insektenvielfalt im Wald

09.10.2020

Sabine Wagner sendet und zahlreiche Aufnahmen aus einem "Insektenwald" und schreibt dazu "auf den Feldern und Wiesen sind die Tiere längst verschwunden - im Wald finden sie letzte Rückzugsräume".

Aufnahme von Sabine Wagner
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Die Töpferwespe
Bild zum Eintrag (1030141-160)
Die Töpferwespe

09/10.08.2020

Eine solitäre Faltenwesepe ...Töpferwespe wird sie genannt .. Riesige Augen hat das Tier, gehen fast über die ganze Kopfseite.Baut aus Lehm ampohorenähnliche Gebilde, legt ein Ei rein, dazu eine Insektenlarve und verschließt es sorgsam ..

Aufnahme und Text - Bernhard Schmalisch.
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Intakte Gewässer, klimaresiliente Land- und Forstwirtschaft
Bild zum Eintrag (1030140-160)
Intakte Gewässer, klimaresiliente Land- und Forstwirtschaft: WWF fordert ambitionierte Sofortmaßnahmen gegen Dürre

09/10.08.2020

Berlin, 06.08.2020: Mit der beginnenden Hitzewelle ruft der WWF die Bundesregierung auf, sich für ein zukunftsfähiges Wassermanagement einzusetzen. Georg Rast, Wasserexperte bei WWF Deutschland sagt: „Die Klimakrise wird die jetzige Dürrekrise auf unseren Feldern und in unseren Wäldern noch verstärken.

Wenn die Bundesregierung jedes Jahr Land- und Forstwirte wegen Ernteeinbußen entschädigt, ist das langfristig ungefähr so wirksam wie ein Regentanz. Statt zu warten bis unsere Wälder vertrocknet und die Landwirte pleite sind, müssen wir jetzt handeln, um zukünftige Dürreperioden zu überstehen.“
Ein erster Schritt sieht die Umweltorganisation in der konsequenten Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die Gewässer in einen guten Zustand bringen soll. Bisher sind nur acht Prozent der deutschen Oberflächengewässer in einem ökologisch guten Zustand. Mit verheerenden Folgen: Je weiter ein Fließgewässer vom ökologisch guten Zustand abweicht, desto empfindlicher reagiert es auch in Trockenperioden. Bei Niedrigwasser können so beispielsweise ganze Populationen von Fischen, Krebsen und Amphibien verschwinden. „Die Bundesregierung muss nicht nur das Verschlechterungsverbot einhalten, sondern auch massiv die Gewässerökologie verbessern. Zudem muss das Verursacherprinzip gelten: Die Kosten, die für die Sanierung und Pflege der Gewässer anfallen, müssen verstärkt durch diejenigen getragen werden, die das Wasser belasten.

Die Landwirtschaft muss sich auf regelmäßige Ernteverluste durch Hitzeereignisse einstellen. Sie hat aber auch jetzt die Chance, sich für die Zukunft klimaresilienter aufzustellen. Laut WWF muss die Landbewirtschaftung so erfolgen, dass das natürliche Wasserspeichervermögen und das Versickerungspotenzial der Böden wiederhergestellt werden. Dazu eignen sich beispielsweise eine permanente Bodenbedeckung, Untersaaten und breite Fruchtfolgen. „Damit Landwirte ihre Bewirtschaftungsweise den kommenden Dürreperioden anpassen können, brauchen wir aber auch eine grundlegende Umgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union. Die Milliardenhilfen für die Landwirte müssen unmittelbar an wirksame Leistungen der Landwirte für den Arten-, Umwelt- und Klimaschutz gebunden sein. Dazu gehört es zwingend, die Fördermittel gezielt in Maßnahmen zu investieren, die die dem Grundwasser- und Bodenschutz und so dem Schutz der Produktionsgrundlagen einer nachhaltigeren und dürreresistente Landwirtschaft zu Gute kommen“, so Rast.

Auch der deutsche Wald leidet unter Trockenstress. Die trockenen und heißen letzten Jahre haben ihm zugesetzt: 245.000 Hektar Wald sind geschädigt, eine Fläche so groß wie das Saarland. Um den gefährlichen Trend zu stoppen, müssen öffentliche Fördermittel verstärkt auf die Wiederherstellung und Erhaltung eines intakten Wasserhaushaltes ausgerichtet werden, so der WWF. Gerade deshalb darf die von Bundesministerin Klöckner ins Spiel gebrachte 500-Millionen-Euro schwere Flächenprämie nicht nach dem Gießkannenprinzip über dem Wald ausgeschüttet werden. Vielmehr müssen diese Fördermittel gezielt und bedarfsgerecht ausgegeben werden. Damit der Wald in Deutschland resistenter gegenüber künftigen Dürreperioden wird, sollte ein wesentlicher Teil dieser Mittel in einen WaldBiodiversitätsFonds und somit in die langfristige ökologische Stärkung des Waldes einzahlen.


Kontakt
Rebecca Gerigk
Pressesprecherin, Berlin
Tel: 030311777428

Quelle
WWF
06.08.2020

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

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Biber im Mittelpunkt der „Wildnis(t)räume“-Familienführung
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Biber im Mittelpunkt der „Wildnis(t)räume“-Familienführung

09/10.08.2020

Zusätzliche Familienführungen durch die Nationalpark-Erlebnisausstellung am Wochenende

Schleiden-Gemünd, den 03.08.2020. Bei einer Familienführung durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ steht am 8. und 9. August der Biber im Mittelpunkt: Die Ranger des Nationalpark-Zentrums geben spannende Einblicke in das Verhalten und die Lebensweise der scheuen Landschaftsgestalter, die auch im Nationalpark Eifel leben. Präparate zum Anfassen vermitteln einen Eindruck vom Biber, der in freier Natur nur mit ganz viel Glück zu sehen ist.

Auf Tuchfühlung mit dem tierischen Baumeister wird deutlich, wie er selbst dicke Baumstämme durchtrennen kann. Die Ranger wissen viel zu berichten über den kuscheligen Schwimmer und seine Mitbewohner im Wasser.
Die kindgerechten Familienführungen durch die große barrierefreie Nationalpark-Ausstellung „Wildnis(t)räume“ finden regelmäßig an den Wochenenden statt - aufgrund der großen Nachfrage ab sofort nicht nur um 14 Uhr, sondern zusätzlich vormittags um 11 Uhr. Ein Nationalpark-Ranger oder eine Referentin führen auf einer 90-minütigen Entdeckungsreise durch die interaktive Ausstellung -  was trotz der notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus ein spannendes und unterhaltsames Erlebnis für die ganze Familie bedeutet.

Die Anzahl der Teilnehmenden ist pro Führung auf neun Personen begrenzt. Wer an der Führung teilnimmt, zahlt nur zwei Euro Aufpreis zum Eintritt. Auf eigene Faust die „Wildnis(t)räume“ zu entdecken, ist außerdem täglich von 10 bis 17 Uhr möglich. Wer die Ausstellung in den nächsten Wochen besucht, erhält noch bis Ende dieses Jahres beim zweiten Besuch freien Eintritt.

Weitere Infos: www.nationalpark-eifel.de | www.nationalparkzentrum-eifel.de

In der Aufnahme
Am kommenden Wochenende dreht sich in den „Wildnis(t)räumen“ im Nationalpark-Zentrum alles um den Biber. Die Ranger wissen allerhand über den scheuen Landschaftsgestalter zu berichten. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber)


Quelle
Nationalparkverwaltung Eifel
Wald und Holz NRW
Nationalparkforstamt Eifel
Urftseestraße 34
53937 Schleiden-Gemünd
Tel.: +49 (0) 2444/9510-0
Fax: +49 (0) 2444/9510-85
info@nationalpark-eifel.de

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Helfer für die Moorrenaturierung gesucht
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Helfer für die Moorrenaturierung gesucht

09/10.08.2020

  • Am 30. August findet der Aktionstag "Day for Mires" statt - Anmeldung beim Nationalpark möglich

Frauenau. Ihr habt Interesse an der Renaturierung von Mooren und robuste Kleidung sowie Gummistiefel im Schrank? Dann ist der Aktionstag „Day for Mires – Tag für Moore“ am 30. August genau das richtige für euch. Dabei können freiwillige Helfer einmal selbst Hand anlegen, um der Entwässerung von Mooren entgegen zu wirken.
„Nachdem zahlreiche Moore in früherer Zeit für Torfabbau und Forstwirtschaft entwässert wurden, gilt es nun, die negativen Folgen für die empfindlichen Lebensräume so gut wie möglich wieder rückgängig zu machen“, erklärt Dr. Linda Seifert, beim Nationalpark Bayerischer Wald zuständig für das „Life for Mires“-Projekt. Dies funktioniert, indem Entwässerungsgräben abgedichtet werden.

Dadurch kann der Wasserstand im Moor wieder ansteigen und das Moor selbst wieder wachsen. Aufgabe der Freiwilligen ist es außerdem, Staudämme zu bauen und Gräben zu verfüllen. „Das heißt es ist körperlicher Einsatz gefragt, dafür setzt man sich für eine gute Sache in einer einzigartigen Umgebung ein“, so Linda Seifert.Nach der getanen Arbeit steht eine Exkursion in das Weitfäller Filz im Nationalpark Šumava auf dem Programm. Dabei gibt es spannende Informationen zu dem Projekt „Life for Mires“. Mehr Infos zu dem Projekt gibt es auch unter www.life.npsumava.cz

Eine Anmeldung ist bis zum 21. August unter linda.seifert@npv-bw.bayern.de möglich, die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt. Treffpunkt für die Aktion, die von 9 bis 18 Uhr stattfindet, ist an der Trinkwassertalsperre in Frauenau.

Bildunterschrift:
Aufgabe der freiwilligen Helfer ist es auch, Staudämme zu bauen. (Foto: Gregor Wolf /Nationalpark Bayerischer Wald)


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Stabsstelle Koordination und Kommunikation
08552 9600-132 oder 08552 9600-144
08552 9600-100
Email: pressestelle@npv-bw.bayern.de

Pressemitteilung Nr. 62/2020
Datum: 07.08.2020

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NABU: Schneeleoparden überwinden Grenzen
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NABU: Schneeleoparden überwinden Grenzen – wir sollten es ihnen gleichtun

09/10.08.2020

Scheidender kirgisischer Botschafter Erines Otorbaev erhält Schneeleopardenpreis: Herzlichen Glückwunsch!
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„Ich habe schon einige Preise erhalten, aber das ist mit Abstand der schönste“, sagt Erines Otorbaev, als Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer, ihm den diesjährigen Schneeleopardenpreis überreicht. Der scheidende Botschafter der Kirgisischen Republik zeigte sich über die Auszeichnung sichtlich gerührt. Allein in Kirgistan, wo in den 1980er Jahren noch etwa 1.400 Tiere die Bergketten durchstreiften, werden heute nur noch etwa 300 Schneeleoparden im ganzen Land vermutet.

Dass es nicht noch weniger sind, ist auch dem diplomatischen Geschick des Preisträgers zu verdanken. „Erines Otorbaev setzt sich seit vielen Jahrzehnten über Ländergrenzen hinweg für den Schneeleopardenschutz ein. Der Schlüssel im Kampf gegen Wilderei und andere Bedrohungen ist die multinationale Zusammenarbeit aller zwölf Verbreitungsstaaten. Keiner weiß das besser als Erines Otorbaevs. Er hat das Talent – wie Schneeleoparden – Grenzen zu überwinden“, erklärt Leif Miller in seiner Laudatio.
Besonders hervorzuheben sei sein Engagement als Vize-Außenminister der Republik Kirgistan bei der Realisierung des zweiten internationalen Schneeleoparden-Forums in Bishkek, Kirgistan. 2017 waren hier Vertreter*innen aller zwölf Schneeleoparden-Verbreitungsländer zusammen gekommen, um Maßnahmen zum Schutz der Großkatze zu verabschieden. Alle Teilnehmer*innen des Forums haben sich zu grünem Wachstum und nachhaltiger Entwicklung bekannt. Denn neben Wilderei ist es heute vor allem die Zerstörung natürlicher Lebensräume, die immer wieder zu Mensch-Wildtier-Konflikten führt. Erst Anfang des Jahres mussten mehrere Schneeleoparden mit Schussverletzungen in das NABU-Rehazentrum in Ananjewo gebracht werden. Auch hier setzt sich Erines Otorbaevs aktiv im Sinne des Artenschutzes ein. Dank seiner Unterstützung kann bald ein neues Freigehege für verletzte Schneeleoparden in Kirgistan gebaut werden. „Erines Otorbaevs ist seit vielen Jahrzehnten Wegbereiter des internationalen Naturschutzes und dem NABU in dieser Zeit ein treuer Freund geworden“, so Miller.

Schneeleoparden, so bezeichnet es Erines Otorbaevs bei der Preisverleihung in Berlin, seien „heilige Tiere“. Auch die nächsten Generationen sollen noch erleben, wie diese „Geister der Berge“ durch sein Heimatland streifen. Und die Großkatzen stehen für noch viel mehr. Sie sind Symbole für die bedrohten Hochgebirgsökosysteme Zentralasiens.

Der NABU-Schneeleopardenpreis wird seit 2018 jährlich an Menschen und Organisationen vergeben, die sich in außerordentlichem Maße für die bedrohte Großkatze einsetzen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis fließt in ein Projekt zum Schutz des Schneeleoparden.

Mehr Infos: www.schneeleopard.de

Aufnahme von NABU/Klemens Karkow

Für Rückfragen
Laura-Sophia Schulz, Referentin Internationale Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)30.28 49 84-1125
E-Mail: Laura.Schulz@NABU.de
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Quelle
NABU-Pressestelle
Tizia Labahn | Silvia Teich | Britta Hennigs
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 65/20 | 07. AUGUST 2020
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Artenschutz International/Schneeleoparden


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
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Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg