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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Auszeichnungen für AiF


Artenschutz in Franken® +++ Neue Nistplätze für Bayerns Dohlen - Projekt steht vor dem Abschluss --- wir berichten zeitnah! +++ Artenschutz in Franken®

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit fast 23 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz- Vogelschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

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Was tun beim Wildunfall
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https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
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Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




18.12.2018 Dritte Jahreshauptversammlung des AiF
20.12.2018 Artenschutz zeichnet aus


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
Leuchttürme der Artenvielfalt
Virtuelle Tour Leuchtturm Freistaat Bayern
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Leuchttürme der Biodiversität
Leuchttürme der Biodiversität
Leuchttürme der Biodiversität

15/16.11.2018

Bayern.Gemeinsam mit Kooperationspartnern startet Artenschutz in Franken® derzeit ein neues Artenschutz- Umweltbildungsprojekt an markannter Stelle im Freistaat Bayern. Im Mittelpunkt der Maßnahme steht ein altes Trafohaus das seit geraumer Zeit keiner Nutzung mehr zugeführt war.

Um diesen bislang mehr als artenfernen Trafoturm in die Lage zu versetzen den Erhalt der Artenvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland zu unterstützen wird das Bauwerk in den kommenden Monaten einer radikalen Umgestaltung unterworfen.

Für akut gefährdete Fledermäuse und Wildbienen - sowie für verschiedenen Kleinvogearten wird der Turm zur Oase der Artenvielfalt. Beigegeben soll gleichfalls ein innovativer Umweltbildungsbaustein werden um gerade die uns nachfolgenden Generation mit wertvollem Wissen auszustatten.

Mehr Informationen zum Projekt in den kommenden Wochen hier auf unserer Internetpräsenz.


Wie sich Projekte dieser Art entwickeln stellen wir auf unserer Internetpräsenz hier vor:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=38424


In der Aufnahme:
- dieses in die Jahre gekommene Bauwerk wird sich in den kommenden Monaten radikal verändern.


Fledermäuse hautnah erleben
Fledermäuse hautnah erleben
Fledermäuse hautnah erleben - Projekt Tierpark Suhl

15/16.11.2018

Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, des Tierpark Verein Suhl e.V. das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Suhl / Thüringen. Seit mehreren Monaten setzen wir im Suhler Tierpark ein Projekt zur Erhaltung von Fledermäusen um. Vielfach gehen die Bestände unserer heimischen Fledermäuse sehr stark im Bestand zurück.

Nahrungs- und Quartiermangel sind mit ursächlich für diese bedenkliche Entwicklung. Um den nachtaktiven Kleinsäugern verbesserte Lebens- und Fortpflanzungsbedingungen anbieten zu können und um damit einen konkreten Ansatz zum Artenschutz zu generiern wurden verschiedene Projektbausteine platziert.

Der Vermittlung von wertvollem Wissen kommt in unseren Augen eine weitere wichtige Bedeutung zu. Und so haben wir uns gemeinsam entschlossen einen informativen Projektflyer zu entwickeln.


Mehr zum Projekt:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98675


Säckeweise Rotkehlchen für den Kochtopf
Säckeweise Rotkehlchen für den Kochtopf
Italien: Säckeweise Rotkehlchen für den Kochtopf

14/15.11.2018

Polizei beschlagnahmt über 1.000 gerupfte Rotkehlchen


Mehr zum Thema auf den Seiten des Komitee gegen den Vogelmord e. V. (CABS)

- https://www.komitee.de/


Mehr zum Rotkehlchen auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21970

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Rotkehlchen ... was sind das für Menschen die solche Tiere massenhaft töten und verzehren?!

Überraschender Fund
Überraschender Fund
Überraschender Fund

14/15.11.2018

Ein Meerestier, schwimmend in einem Priel im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer – daran ist nichts Überraschendes.
An diesem Fund allerdings sehr wohl, handelt es sich doch um den Kaisergranat, gesichtet in St. Peter-Ording und damit um den ersten bekannten Lebendfund dieser Art an einem Strand in Schleswig-Holstein. Entdeckt wurde das Krebstier vor wenigen Tagen von der Rantrumerin Christina König bei einem Spaziergang, gleich fotografiert von ihrer Begleiterin Dörte Nielsen und zweifelsfrei identifiziert von dem Biologen Rainer Borcherding von der Schutzstation Wattenmeer, dem Initiator des „BeachExplorers“.

Auf diesem Webportal sind auch die räumlich nächstgelegenen Sichtungen dieser dem Hummer verwandten Art vermerkt, sie stammen aus Ostfriesland und Dänemark. Der im Mittelmeer, im Nordatlantik und der Nordsee beheimatete Kaisergranat komme hierzulande kaum vor, weil er nur höchstens 18 Grad Wassertemperatur verträgt, so Borcherding – und im flachen Wattenmeer wird das Wasser im Sommer deutlich wärmer.

„Die bis zu 24 Zentimeter großen, zur Ordnung der Zehnfußkrebse gehörenden Tiere leben in eher tiefen Bereichen am und im Meeresboden in Gängen und kleinen Höhlen – und sie mögen es gern schlickig“, erläutert die Biologin Ulrike Schückel aus der Nationalparkverwaltung. Bei Gourmets ist der Kaisergranat (französich: Langoustine) übrigens äußerst beliebt und in südlichen Gefilden entsprechend intensiv befischt.

Aufnahme - Nationalpark Wattenmeer / © Dörte Nielsen

Quelle
Nationalpark Wattenmeer

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Bundesregierung tut zu wenig gegen das Artensterben
Bundesregierung tut zu wenig gegen das Artensterben
Bundesregierung tut zu wenig gegen das Artensterben

13/14.11.2018

Neue Artenschutzpolitik dringend notwendig


Zum Auftakt der UN-Konferenz gegen das Artensterben im ägyptischen Sharm-el-Sheich kritisiert der NABU die Bundesregierung für ihr Vorgehen bei der EU-Agrarpolitik. Diese trägt eine wesentliche Mitschuld am weltweiten Verlust der Biodiversität.

Mehr zum Thema
- https://www.nabu.de/news/2018/11/25416.html


Quelle
NABU
13.11.2018


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Volkmar Greb

- Eichhörnchen ... auch der Straßenverkehr fordert zahllose Opfer

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NABU: Storchenjahr besser als erwartet
NABU: Storchenjahr besser als erwartet
NABU: Storchenjahr besser als erwartet

12/13.11.2018

Im Westen nehmen Storchenbrutpaare weiter zu, im Osten geringerer Bruterfolg
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Berlin – Während sich die Störche schon in ihren afrikanischen und spanischen Winterquartieren von ihrer langen Reise erholen, zieht der NABU eine erste Bilanz der diesjährigen Brutsaison. „Der Bruterfolg war trotz der anhaltenden Trockenheit in den meisten Regionen besser als erwartet“,  sagte Christoph Kaatz, Sprecher der NABU-Bundesarbeitsgruppe Weißstorchschutz.



Zwar begann die Brutsaison 2018 vor allem in den ostdeutschen Bundesländern sehr zögerlich, denn viele Störche wurden durch einen Wintereinbruch in Bulgarien und Rumänien an der Rückkehr gehindert. Viele kamen später als üblich zurück und der Brutbestand ging leicht zurück.

In den westlichen Bundesländern nahm die Zahl der Störche dagegen, wie in den Vorjahren, weiter zu. „Die Weststörche ziehen zumeist nicht mehr nach Afrika, sondern überwintern bereits in Spanien, mit der Folge, dass eine größere Zahl zu uns zurückkehrt“, so Kaatz. Die Überwinterung in Spanien sei also die Hauptursache für den rasanten Wiederaufstieg des Weißstorchs im Westen.

Während im verregneten Sommer 2017 zahlreiche Jungstörche der Nässe und Kälte zum Opfer fielen, kamen in diesem Jahr Sonne und Wärme den Jungstörchen eher entgegen. Dass es trotzdem nicht in allen Regionen zu einem erfolgreichen Storchenjahr reichte, liege an der langen Trockenheit. „In Regionen mit vielen Feuchtwiesen und Flussauen gab es mehr Jungstörche als in anderen Regionen, da dort genügend Futter zur Verfügung stand“, so der NABU-Storchenschützer Kaatz. Weißstörche seien auch bei der Nahrungswahl flexibel: Gibt es wenig Regenwürmer und Frösche, weichen sie auf Insekten und Mäuse aus.

In Sachsen-Anhalt und Niedersachsen lag der Bruterfolg bei fast zwei Jungen pro Paar, in Thüringen und Baden-Württemberg sogar darüber. Hessen verzeichnete 2018 eine Zunahme der Bestände um zehn Prozent auf derzeit 700 Paare. In Teilen Brandenburgs war es dagegen vergleichsweise nur ein durchschnittliches Jahr für den NABU-Wappenvogel.

Mehr Infos:
www.NABU.de/stoerche

In der Aufnahme von NABU/Rita Priemer
- Weißstorchpaar


Für Rückfragen:
Kai-Michael Thomsen, NABU-Storchenexperte, Kai-Michael.Thomsen@NABU.de, Tel. 04885-570, Mobil +49 (0)162-9098072

Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 123/18 | 12. NOVEMBER 2018


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Tiger und Nashorn atmen auf
Tiger und Nashorn atmen auf


12/13.11.2018

China stoppt Lockerung des Handels mit Tigerknochen und Nashornhorn

Berlin:
Wie die chinesische Regierung heute bekanntgegeben hat wird die bereits beschlossene Lockerung des Handels mit Tigerknochen und Nashornhorn von in Gefangenschaft gezüchteten Tieren vorerst nicht umgesetzt. Vor zwei Wochen hatte der Staatsrat in Peking eine entsprechende Reform verabschiedet mit dem erklärten Ziel, die Nutzung solcher Produkte durch Krankenhäuser sowie den Handel mit antiken Tiger- und Nashornerzeugnissen für den privaten Gebrauch zu erleichtern. Der WWF hatte die Entscheidung als schweren Rückschlag für den Artenschutz kritisiert. Umso erleichterter zeigen sich die Umweltschützer nun angesichts der neuen Entwicklung.

Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland, kommentiert:


„Die Entscheidung der chinesischen Regierung kann für den Schutz von Tiger und Nashorn gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ein gelockerter Handel mit Produkten von in Gefangenschaft lebenden Tieren hätte fatale Folgen auch für die wildlebenden Populationen gehabt. Es steht hier nicht weniger als das Überleben ganzer Arten auf dem Spiel.

Wir sind außerordentlich erleichtert, dass die chinesische Regierung den international wie auch in China geäußerten Befürchtungen Gehör schenkt und die Reform nun überdenkt. Das Land hat in den letzten Jahren ein außerordentliches Engagement für den Artenschutz gezeigt, insbesondere durch das nationale Handelsverbot für Elfenbein. Es wäre ein wichtiges Signal an die internationale Gemeinschaft, wenn China diese Führungsrolle beibehält und weiter an der Bekämpfung des illegalen Wildtierhandels und der Verringerung der Nachfrage arbeitet. Der WWF wird sich dafür einsetzen, dass die nun vorerst auf Eis gelegte Lockerung vollständig abgesagt wird.“

Sowohl Tigerknochen als auch Nashornhorn wurden 1993 aus dem Arzneibuch der traditionellen chinesischen Medizin entfernt. Der Weltverband der chinesischen Medizingesellschaften veröffentlichte 2010 eine Erklärung, in der die Mitglieder aufgefordert werden, Teile gefährdeter Arten nicht zu verwenden. Die Wiederaufnahme eines legalen Marktes für diese Produkte wäre laut WWF ein enormer Rückschlag. Die Erfahrungen Chinas mit dem Handel mit Elfenbein hätten gezeigt, wie schwierig es ist, parallel legale und illegale Märkte zu kontrollieren. Es stehe zu befürchten, dass illegale Produkte gewaschen werden und in den Handel fließen. Gleichzeitig befürchten die Umweltschützer ein Anheizen der Nachfrage und eine damit einhergehende Zunahme der Wilderei. Dabei seien die Bestände derart niedrig, dass schon eine leichte Zunahme der illegalen Jagd zu ernsthaften Gefahren für das Überleben der Arten führen könnte, so der WWF.

KONTAKT

Immo Fischer
Pressestelle
Tel.: 030 / 311 777 427
immo.fischer(at)wwf.de
Twitter: @ImmoFischer


Quelle

WWF
12. November 2018

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Die Flatter-Ulme ist Baum des Jahres 2019
Die Flatter-Ulme ist Baum des Jahres 2019
Die Flatter-Ulme ist Baum des Jahres 2019

11/12.11.2018

Mehr zum Thema / PM

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=102492                    
                                             
Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter
- www.baum-des-jahres.de
- https://www.baum-des-jahres.de/flatter-ulme/


In der Aufnahme / Foto: A. Roloff
- Flatter-Ulme, BDJ 2019


Quelle
Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung
mit Fachbeirat Kuratorium Baum des Jahres
Förderverein Baum des Jahres e.V.
Dr. Silvius Wodarz
Kneippstr. 15 - 95615 Marktredwitz

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Starke Rückgänge in untersuchten Insektengruppen
Starke Rückgänge in untersuchten Insektengruppen
Internationale Tagung zum Insektenrückgang: Starke Rückgänge in untersuchten Insektengruppen


11/12.11.2018

   Gemeinsame Pressemitteilung mit dem EVK und dem ZFMK
   Forschungsprojekt präsentiert erste artbezogene Analysen der Daten des Entomologischen Vereins Krefeld

Bonn, 7. November 2018:
Bereits 2017 hatte eine Publikation zu den langjährigen Untersuchungen des Entomologischen Vereins Krefeld (EVK) zum Insektenrückgang für Aufsehen gesorgt. Am 7. und 8. November stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun einem internationalen Fachpublikum in Bonn erste artbezogene Auswertungen vor und diskutieren über die Ursachen und Ausmaße der dramatischen Entwicklungen. Starke Rückgänge sind demzufolge in allen bislang untersuchten Insektengruppen der Hautflügler, Fliegen, Käfer und Schmetterlinge in Schutzgebieten zu verzeichnen. Eingeladen haben das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Entomologische Verein Krefeld (EVK). Die Tagung im Zoologischen Forschungsmuseum Koenig–Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) ist Bestandteil eines Forschungsvorhabens, das vom BfN mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert und begleitet wird, um die Insektenrückgänge und deren Ursachen umfassender zu analysieren.

Bereits seit drei Jahrzenten sammeln die Krefelder Entomologen Insekten nach einer standardisierten wissenschaftlichen Methode und bewahren alle Proben auf. Auf diesen Untersuchungen basiert bereits die erschreckende Botschaft der ersten Publikation zu diesem Datensatz im Wissenschaftsmagazin PLoS ONE  (Hallmann, Sorg et al. 2017): Im Zeitraum von 27 Jahren sind die Biomassen der Insekten um durchschnittlich 76 Prozent zurückgegangen. Das Besondere daran: Erstmals wurden diese enormen Rückgänge für überwiegend Naturschutzgebiete und Natura 2000-Flächen quantitativ belegt. Im laufenden Projekt des EVK werden diese Daten seit 2016 neben einer Ermittlung der Biomassen der Insekten auch artbezogen ausgewertet. Außerdem werden im laufenden Projekt zahlreiche Probestellen erneut untersucht, Zeitreihen ergänzt und Hintergrunddaten recherchiert.

„Die einwandfrei erfasste und sorgfältig gepflegte Probensammlung des EVK ist von unschätzbarem Wert. Damit dieser bundesweit einzigartige Datenschatz sukzessive tiefer analysiert und ergänzt werden kann, haben wir 2016 das Forschungsprojekt ‚Biodiversitätsverluste in FFH-Lebensraumtypen des Offenlandes‘ an den Krefelder Entomologischen Verein vergeben“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. „Die Tagung und die Ergebnisse dieses laufenden Vorhabens werden dabei helfen, dem Verlust der Biodiversität gezielter entgegenzuwirken und Natura 2000-Gebiete und andere Kernflächen des Naturschutzes besser zu sichern. Erkenntnisse aus den Studien können auch in die Entwicklung eines bundesweiten Insektenmonitorings mit einfließen.“ Vor dem Hintergrund des Insektenrückgangs, den die Roten Listen Deutschlands für die Vielfalt der Insektenarten über längere Zeiträume bundesweit belegen, betont die BfN-Präsidentin: „Wenn selbst Naturschutzgebiete und europäische Natura 2000-Flächen nicht mehr in der Lage sind, als Rückzugsräume die Defizite der Artenvielfalt in der ‚normalen‘ Landschaft auszugleichen, ist eine dringende Umsteuerung in der Landwirtschaft und in der Agrarpolitik geboten.“

Die ersten Ergebnisse der artspezifischen Analysen zeigen ein differenziertes Bild, berichtet Dr. Martin Sorg, Vorstandsmitglied des Entomologischen Vereins Krefeld: „Früher schon seltene Arten sind teilweise noch vorhanden, teilweise fehlen Nachweise in den neueren Proben ganz. Häufige Arten sind meist noch nachweisbar, allerdings überwiegend in deutlich geringeren Anzahlen. Diese Daten sprechen in Fallbeispielen für eine Zunahme der regionalen Bestandsgefährdung bestimmter Arten. Außerdem zeigt sich, dass die Rückgänge nicht überall gleich hoch sind. Betrachtet man verschiedene Biotope und Situationen in der Landschaft zeichnet sich ein differenziertes Bild ab. In ersten Fallbeispielen zu Standorten, die beispielsweise durch Wald abgeschirmt sind oder aufgrund der Geländesituation begünstigt sind, sind die Abnahmen bei den Insekten von Biomassen, den Individuenzahlen vieler Arten sowie der Artenzahlen geringer bis deutlich geringer.“

Durch die detailliertere Auswertung und Vervollständigung der Daten im weiteren Verlauf des Projektes sind auch Aussagen zu den Veränderungen verschiedener Ökosystemleistungen, etwa den Bestäubungsleistungen einzelner Arten, zu erwarten. Sorg weiter: „Wichtig ist, das wir hier erstmals zu einer umfangreicheren Übersicht zur Bewertung der Entwicklungen über eine Auswahl von Standorten kommen. Dies lässt natürlich keine direkten Schlüsse auf das zu, was in völlig anderen Lebensraumtypen oder anderen Faunenregionen passiert. Im Projekt werden vor allem Offenlandbiotope und keine Waldstandorte ausgewertet, der Probenschwerpunkt liegt im Norddeutschen Tiefland. Die Zahl der bisher vollständig ausgewerteten Proben ist außerdem noch zu gering.“

Das ZFMK bietet den optimalen Rahmen, um erste Ergebnisse und Auswertungen zu bestimmten Artengruppen und einzelnen Arten vorzustellen und zu diskutieren. „Auch das ZFMK greift auf Proben des Entomologischen Vereins Krefeld zu. Die technischen Möglichkeiten zur Probenauswertung haben sich deutlich verbessert. Über moderne genetische Methoden des ‚Next Generation sequencing‘ werden zum Beispiel Auswertungen von Mischproben ständig verfeinert, so dass auch von wissenschaftlicher Seite neue umfangreiche Beiträge zur Auswertung und Analyse der Insektenrückgänge zu erwarten sind“, sagt der Direktor des ZFMK Prof. Dr. J. Wolfgang Wägele.

Die im Archiv der Entomologischen Sammlungen in Krefeld bewahrten Proben stehen auch nach Jahrzehnten für weitere Auswertungen bereit. Das Forschungsvorhaben des EVK wird von 2016 bis 2021 durch das BfN mit Mitteln des BMU in Höhe von 358.000 Euro gefördert. Hinzu kommen Eigenmittel des Vereins in Höhe von 72.288 Euro sowie das jahrelange En-gagement zahlreicher Ehrenamtlicher.


Hintergrund

Von den ca. 48.000 Tierarten in Deutschland zählen mehr als 33.000 Arten – rund 70 Prozent – zu den Insekten. In allen vier artenreichen Gruppen der Hautflügler, Fliegen, Mücken und Käfer werden im Projekt derzeit umfangreiche Auswertungen zu den Insektenrückgängen durchgeführt. Die Tagung findet im Rahmen des laufenden Forschungs- und Entwicklungsvorhabens mit dem Entomologischen Verein Krefeld mit dem Titel „Biodiversitätsverluste in FFH-Lebensraumtypen des Offenlandes“ statt. Das Vorhaben hat eine Laufzeit von Mai 2016 bis Mai 2021 und wird durch das BfN mit Mitteln des BMU in Höhe von 358.000 Euro gefördert. Hinzu kommen Eigenmittel des Vereins in Höhe von 72.288 Euro.

In den Jahren 1989 bis 2016 wurden in 63 deutschen Schutzgebieten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg flugfähige Insekten über ein normiertes Verfahren mittels Malaisefallen gefangen und anschließend die Biomasse (Gesamtfang) standardisiert ermittelt. Das Projekt analysiert  neben den Daten zur Insektenbiomasse (also der Gesamtmenge der Insekten)  erstmals auch auf Artniveau bestimmte Insektengruppen sowohl in historischen als auch in aktuell erhobenen Proben. Außerdem werden zahlreiche Probestellen erneut untersucht und Zeitreihen ergänzt. Die Untersuchungen erfolgen in Naturschutzgebieten und in Gebieten, die nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie geschützt sind. Erkenntnisse aus dem laufenden Projekt sollen bessere Aussagen über die grundsätzliche Ausrichtung möglicher zusätzlicher Schutz- und Kompensationsmaßnahmen erlauben, etwa Maßnahmen zur Sicherung der Biodiversität in Schutzgebieten sowie  zum Schutz bestimmter Arten, und auch die potenziellen Ursachen des Rückgangs von charakteristischen Arten in FFH-Lebensraumtypen beleuchten. Nur so kann der Verschlechterung des Erhaltungszustandes im Sinne der FFH-Richtlinie entgegengewirkt werden. Artenbezogene Auswertungen ermöglichen über die Lebensweisen und Eigenschaften der Arten auch Aussagen über Ökosystemleistungen und deren Veränderungen, sowie auch vertiefende Analysen zu den Ursachen des Insektenrückgangs.

Auch ein Leitfaden zur Verwendung der „Malaisefallen“-Methodik zum Erheben von Daten zu Insektenbeständen wurde bereits im Rahmen des Projektes verfasst und veröffentlicht. Die Publikation beleuchtet u.a. Einsatzbereiche von Malaisefallen, zu erfassbaren Artenspektren, den Potenzialen in der Auswertung und Kosten. Sie gibt praktische Hinweise zu einer standardisierten Erfassungsmethodik und vermittelt damit einen wichtigen Baustein für den künftigen Aufbau eines bundesweiten Insektenmonitorings.

Weitere Informationen:

Bundesamt für Naturschutz, Bonn:

•   www.bfn.de/themen/insektenrueckgang.html  (Insektenrückgänge),
•   www.bfn.de/themen/natura-2000.html (Europäisches Schutzgebietssystem Natura 2000)
•   www.bfn.de/themen/rote-liste.html (Rote Listen)

Entomologischer Verein Krefeld e.V.:

•    www.entomologica.org


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- "Insektendämmerung"

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Buchvorstellung - Das Trittsteinkonzept von Ulrich Mergner
Buchvorstellung - Das Trittsteinkonzept von Ulrich Mergner
Das Trittsteinkonzept

10/11.11.2018

Das Thema Waldnaturschutz spaltet Waldschützer und Waldnutzer. Dabei sollten gerade diese an einem Strang ziehen und im Interesse der Waldökologie zusammenarbeiten. Einfach fünf Prozent der Waldfläche Deutschlands aus der Nutzung zu nehmen, ist zu wenig. Es braucht auf 95% den Schutz der Waldarten. Das Trittsteinkonzept ist dafür ein guter Weg.

Es besteht aus vier Elementen (Biotopbaum, Waldtrittsteinfläche, Naturwaldreservat und Totholz), die im Buch ausführlich beschrieben werden. Trittsteinkonzepte sind intelligente Lösungen im Zielkonflikt zwischen Holznutzung und Naturschutz – in kleinen und großen Wäldern.

Das Buch beleuchtet auch das Thema der Effizienz des Waldnaturschutzes und wirbt für mehr gegenseitiges Verständnis zwischen Waldnutzer und Waldschützer.

Das Buch beruht auf zwölf Jahren Erfahrung des Autors mit dem Trittsteinkonzept, das am Forstbetrieb Ebrach / Bayern praktiziert und von zahlreichen Forschungsarbeiten begleitet wird.

Mehr zum Buch unter:

- https://buch-findr.de/verlage/euerbergverlag/
- https://buch-findr.de/buecher/das-trittsteinkonzept/

ISBN 978-3-00-059743-5


Quelle
Verleger: Euerbergverlag

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Besserer Schutz für den Gartenschläfer
Besserer Schutz für den Gartenschläfer
Besserer Schutz für den Gartenschläfer


10/11.11.2018

   Gemeinsame PM mit dem BMU
   Neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Berlin/Bonn
. Der Gartenschläfer, der "kleine Bruder" des Siebenschläfers, gehört zu den unbekannteren heimischen Arten und ist noch wenig erforscht. Sein Bestand ist in den letzten Jahrzehnten in ganz Europa drastisch zurückgegangen. Dem soll ein jetzt gestartetes Projekt entgegenwirken, das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert wird. Das Projekt wird die Art näher untersuchen, kurzfristige Schutzmaßnahmen ergreifen und ein bundesweites Schutzkonzept erarbeiten. In sechs Bundesländern soll das Konzept anschließend gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern umgesetzt werden. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit etwa 3,6 Millionen Euro. Es läuft bis zum Jahr 2024 und wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) fachlich begleitet.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Der Gartenschläfer ist eine von vielen seltenen Arten, über die wir immer noch viel zu wenig wissen. Dieses Projekt soll Abhilfe schaffen. Engagierte Bürgerinnen und Bürger können einen wichtigen Beitrag leisten zum besseren Verständnis dieser bisher wenig erforschter Art. Die von Ehrenamtlichen in einem Online-Meldesystem gesammelten Daten werden genutzt, um ein umfassendes Schutzkonzept für den Gartenschläfer zu erarbeiten. Unser Ziel ist, den Bestand dieser gefährdeten Art zu sichern."

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: "Gesammelt werden Haarproben des Gartenschläfers, die anschließend genetisch untersucht werden. Daraus wird dann ersichtlich, wo eine Vernetzung von Lebensräumen besonders sinnvoll und notwendig ist, wo Tiere aus Wildtierauffangstationen wieder ausgewildert werden sollten und welche Bestände vorrangig durch eine Verbesserung ihrer Lebensräume geschützt werden müssen. Wir erwarten auch Erkenntnisse zu Wanderbewegungen und zum räumlichen Verhalten einzelner Tiere sowie über die genetische Vielfalt innerhalb dieser Art."

Der Gartenschläfer gehört zur Familie der Bilche, ist nachts aktiv und hält etwa fünf Monate Winterschlaf. Seine Verbreitung, Genetik sowie die Ursachen für den drastischen Rückgang der Art werden in dem jetzt gestarteten Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND), der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Justus-Liebig-Universität Gießen gemeinsam mit Ehrenamtlichen untersucht.

Dort, wo bereits bekanntermaßen Gartenschläfer vorkommen, werden von Projektbeginn an Sofortmaßnahmen umgesetzt. Beispielsweise sollen kleinräumig Habitate verbessert und vernetzt und zusätzliche Versteck- und Nistmöglichkeiten geschaffen werden.

Das Projekt läuft von Oktober 2018 bis September 2024 und wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums im Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit rund 3,6 Millionen Euro gefördert.

Weitere Informationen

Der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) ist laut den bundesweiten Roten Listen der gefährdeten Tiere und Pflanzen in Kategorie G eingestuft (Gefährdung unbekannten Ausmaßes). Er ist eine seltene Art, deren Bestand in den letzten Jahrzehnten in Deutschland deutlich zurückgegangen ist. Deutschland trägt für die weltweite Erhaltung des Gartenschläfers eine hohe Verantwortung, weil ein großer Anteil seines Weltbestandes bei uns lebt. Der Gartenschläfer ist nach dem Bundesnaturschutz- und dem Bundesartenschutzgesetz besonders geschützt.

Mehr zum Projekt: https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/projekte/projektbeschreibungen/erarbeitung-eines-bundesweiten-schutzkonzepts-fuer-den-gartenschlaefer.html

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Informationen und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.


In der Aufnahme

- Gartenschläfer (Foto: BUND/Jiri Bohdal)

Quelle

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30. Oktober 2018

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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NABU begrüßt Pläne zum Einstieg ...
NABU begrüßt Pläne zum Einstieg ...

NABU begrüßt Pläne zum Einstieg in den Ausstieg von Glyphosat

09/10.11.2018

Miller: Glyphosat hat keine Zukunft – Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner ist gefordert
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Berlin – Der NABU begrüßt, dass Bundesumweltministerin Schulze das Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag beim Wort nimmt, innerhalb der laufenden Legislaturperiode den Glyphosat-Ausstieg dingfest zu machen. Hierfür hat die Bundesregierung aus rechtlicher Sicht nur die Möglichkeit, den Glyphosat-Einsatz über Anwendungsbeschränkungen einzelner glyphosathaltiger Produkte bis 2023 schrittweise einzudämmen.

Laut Bundesumweltministerium sollen dabei so genannte biodiversitätsfreundliche Kompensationsflächen eine entscheidende Rolle spielen, die im Acker- und Gemüseanbau auf zehn Prozent der Flächen verpflichtend umgesetzt werden müssen, wenn dort Glyphosat zum Einsatz kommt. Darüber hinaus soll in den neuen Anwendungsauflagen festgeschrieben werden, dass sensible Gebiete vom Einsatz zwingend verschont und bei Gewässern ein Mindestabstand von 20 Metern eingehalten werden muss.

Aus NABU-Sicht müssen die vorgesehenen Kompensationsflächen einen naturschutzfachlichen Mehrwert haben und zusätzlich zu den bereits verpflichtenden Ökologischen Vorrangflächen umgesetzt werden. Aus Naturschutzsicht bieten sich hierfür mehrjährige und genügend breite Blühstreifen oder dauerhaft angelegte Brachflächen an.

Miller: „Nun liegt es an Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner, den Vorschlägen der Bundesumweltministerin zur schrittweisen Reduktion des Glyphosat-Einsatzes zuzustimmen. Da Frau Klöckner keine Gelegenheit verpasst, ihren Willen zum Schutz der biologischen Vielfalt zu betonen, sollte sie diese Chance nutzen. Ansonsten droht ihr ein empfindlicher Glaubwürdigkeitsverlust.“

Es sei ein wichtiger Schritt, dass sich das Bundesumweltministerium für einen nachhaltigeren Umgang mit Pestiziden einsetzen will. Die Bundesregierung muss sich national für strengere Anwendungsauflagen für sämtliche Pestizid-Produkte und auf EU-Ebene für ein Zulassungsverfahren einsetzen, dass den Schutz der biologischen Vielfalt umfassend berücksichtigt. „Die Fehler, die bei der Zulassung von Wirkstoffen wie Glyphosat und Neonicotinoiden gemacht wurden, dürfen sich nicht wiederholen“, so Miller.

Angesichts des alarmierenden Insekten- und Vogelsterbens müsse der Einsatz von Pestiziden deutlich reduziert werden. „Das kann nur durch eine grundlegende EU-Agrarreform gelingen – zu der die Bundesregierung immer noch keine klare Position hat. Nur dann erhalten Landwirte Anreize und Investitionshilfen zur Umstellung auf pestizidfreie oder -arme Bewirtschaftung“, so Miller.

Mehr Informationen:
www.NABU.de/glyphosat
www.nabu.de/agrarreform2021


Für Rückfragen:
Till-David Schade, NABU-Referent für Biologische Vielfalt, Tel. +49 (0)30.284984-1577, E-Mail: Till-David.Schade@NABU.de

Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de
NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 121/18 | 6. NOVEMBER 2018

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NABU: Neues Gesetz zur Planbeschleunigung macht es möglich, Umweltschäden zu vertuschen


09/10.11.2018

Miller: Gesetz ist ungeeignet, große Bauvorhaben naturverträglich und hochwertig zu planen
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Berlin –
Das Gesetz zur Planbeschleunigung, das am 9. November den Bundestag passieren soll, ist nach Einschätzung des NABU völlig ungeeignet, das Ziel einer schnelleren, qualitativ hochwertigen Planung zu erreichen. Weil die schlechte Planung großer Vorhaben rechtlich angreifbar ist, verbuchen Umweltverbände in Verwaltungsgerichtsverfahren oft Erfolge. „Logisch und konsequent wäre es, die Planung so zu verbessern, dass langwierige Verfahren vermieden werden. Stattdessen soll nun ein Gesetz verabschiedet werden, das hilft, Umweltschäden zu vertuschen. Es ist nicht hinnehmbar, dass Versäumnisse bei der Planung nun auch noch gesetzlich legitimiert werden“, sagt Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des NABU.

Gleichzeitig würden Umweltverbände durch das Gesetz daran gehindert, eine unzureichende Planungspraxis wirkungsvoll rechtlich überprüfen zu lassen. Dabei ist mit der Aarhus-Konvention der Vereinten Nationen der ungehinderte Zugang zu Gerichten sowie eine adäquate Information und Beteiligung der Öffentlichkeit in umweltrelevanten Angelegenheiten auch von Deutschland völkerrechtlich anerkannt worden. „Das Gesetz ist der maximale Rückschritt für die Verbandsbeteiligung“, so Miller.

Dass zudem diskutiert wird, im Gesetzestext mit der Fehmarnbeltquerung ein konkretes Projekt zu benennen, zeige, wie Vorhaben zukünftig möglichst störungsfrei abgewickelt werden sollen, obwohl sie ökologisch höchst umstritten sind. „So ein Vorgehen kennt man allenfalls aus politischen Systemen, deren Ansprüche an Demokratie, Transparenz und Beteiligung weniger ausgeprägt sind“, so Malte Siegert, Fehmarnbelt-Experte des NABU.

Der NABU fordert ein besseres Planfeststellungsrecht. Dieses beinhaltet eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Umweltverbände, unabhängige Planfeststellungsinstanzen und Gutachter sowie eine ernsthafte Prüfung möglicher Alternativen. Siegert: „Andernfalls bleibt der Schutz von Natur, Umwelt und Bevölkerung nur ein politisches  Lippenbekenntnis.“

Weitere Informationen zu den Hintergrundmaterialien des NABU zur geplanten Gesetzesnovelle: www.nabu.de/planungsbeschleunigung  

Für Rückfragen:
Malte Siegert, NABU-Fehmarnbelt-Experte, Mobil +49 (0)173-937 32 41, E-Mail: siegert@nabu-hamburg.de

Quelle
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 120/18 | 6. NOVEMBER 2018


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Zahl des Monats: Jede Sekunde werden über 1.300 Tonnen CO2 ausgestoßen


09/10.11.2018

NABU: 1,5°C-Ziel bedeutet bis 2050 Null-Emissionen
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Berlin
– Jede Sekunde werden weltweit über 1.300 Tonnen CO2 ausgestoßen. Der NABU fordert mit Blick auf die kommende UN-Klimakonferenz in Polen, weltweit Null-Emissionen bis 2050. Nur so kann die Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5°C erreicht werden, um Schäden für Menschen und Umwelt so gering wie möglich zu halten.

Wenn das Ziel der Null-Emissionen erreicht werden soll, muss eine grundlegende Veränderung unseres Lebens und Wirtschaftens, und zwar in allen Bereichen, stattfinden. Das bedeutet letztendlich weniger Verbrauch und eine effizientere Nutzung von Ressourcen und Energie. Die Landnutzung muss nachhaltiger und fossile Energieträger müssen vollständig durch naturverträgliche erneuerbare Energien ersetzt werden.

Der NABU fordert daher von der Kohlekommission, dass ein ambitionierter Kohleausstieg verhandelt wird. Noch vor 2020 müssen die dreckigsten Kraftwerke vom Netz gehen. Auf der Weltklimakonferenz muss das Regelwerk für das Pariser Klimaabkommen festgelegt werden. Klimaschutz ist nur wirksam, wenn die Regeln für alle Staaten gerecht und eindeutig sind. Sonst wird das 1,5°C-Ziel nicht erreicht.


Für Rückfragen:

NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1510, -1952, -1958, -1588, E-Mail: presse@NABU.de

„NABU-Zahl des Monats“

Die NABU-Zahl des Monats stellt einmal monatlich einen interessanten statistischen Aspekt aus dem Themenbereich des NABU vor.


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Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de
NABU-PRESSEMITTEILUNG | 7. NOVEMBER 2018

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Mittelspecht

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Letzte Aktualisierung:
15.11.2018 um 20:32 Uhr
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