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*** Artenschutz in Franken® -Artenschutz in Franken® engagiert sich seit beinahe 30 Jahren ehrenamtlich und vollkommen unabhängig für die Erhaltung der Biodiversität - auf dieser Internetpräsenz möchten wir ihnen einen Eindruck unserer Tätigkeit vermitteln und – und informieren auch über Projekte anderer Organisationen und Einzelpersonen - Artenschutz in Franken® +++

Cylindromyia brassicaria, Raupenfliege
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Cylindromyia brassicaria, Raupenfliege

19/20.07.2024

  • "Halteren"  ... die weißen Teile unter den Flügeln nennen sich Halteren. Das ist eine Rückbildung eines zweiten Flügelpaares und dient zur Stabilisierung des Fluges.

Eine Art Kreiselkompass Im Gelenkbereich
dieses Drehsinnesorgans sind Sinneszellen die in Kontakt mit dem kleinen Stiel, an dem diese Halteren am Körper befestigt sind, stehen.Wer sich Fliegen betrachtet, wird meist einen "hellen Punkt" unter den Flügeln sehen. Ohne dieses Instrument könnten sie nicht so akrobatisch fliegen.
Die Fliege Cylindromyia bicolor ist eine Raupenfliege, die auf Wanzen spezialisiert ist. Sie legt auf erwachsene Wanzen ein Ei und die schlüpfende Larve bohrt sich in diese.Frisst den Wirt von innen auf und überwintert auch in diesem. Mit Wanzen ist eine große, bunte, teilweise wunderschöne Familie gemeint. (Nach meinem Geschmack halt) Die Bettwanzen sind klein und bringen die ganze Verwandtschaft in "Verruf".

Autor / Aufnahme von Bernhard Schmalisch 17.07.2024
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Der Apollofalter (Parnassius apollo)
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Der Apollofalter (Parnassius apollo)

19/20.07.2024

  • Ich bin der Apollofalter, Parnassius apollo, und ich schwebte einst majestätisch über die blumenreichen Wiesen und steinigen Hänge Europas. 

Mein schneeweißes Flügelkleid, verziert mit leuchtend roten und schwarzen Augenflecken, ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein Mittel zur Tarnung und Abschreckung von Fressfeinden.
Meine Reise beginnt als winziges Ei, das auf eine Pflanze der Gattung Sedum gelegt wird, oft auf Mauerpfeffer oder Fetthennen. Diese Pflanzen sind nicht zufällig ausgewählt – sie sind die bevorzugte Nahrung meiner zukünftigen Raupen. Nachdem ich schlüpfe, beginnt eine Phase intensiven Fressens, um die Energie für meine Verwandlung zu sammeln. Während ich als Raupe heranwachse, häute ich mich mehrfach, bevor ich mich schließlich verpuppere.

Die Verwandlung zur Puppe ist ein kritischer Moment in meinem Leben. In meinem Kokon ruhe ich, geschützt vor den Elementen, während sich in mir die Strukturen meines zukünftigen Daseins als Schmetterling formen. Nach Wochen des Wartens breche ich schließlich aus meiner Puppe hervor und entfalte meine prächtigen Flügel.

Als erwachsener Apollofalter habe ich eine kurze, aber bedeutungsvolle Lebensspanne. Meine Hauptaufgabe besteht darin, einen Partner zu finden und für Nachkommen zu sorgen. Dabei spielt mein prächtiges Aussehen eine wichtige Rolle. Die auffälligen Augenflecken auf meinen Flügeln sind nicht nur zur Zierde – sie schrecken potenzielle Fressfeinde ab, indem sie größere Tiere wie Augen oder Mäuler simulieren.

Mein Lebensraum sind vorwiegend alpine und subalpine Regionen, wo die Pflanzenwelt reich und vielfältig ist. Ich bevorzuge sonnige, trockene Hänge mit einer Fülle von Blütenpflanzen, die mir Nektar als Nahrung bieten. Diese speziellen Anforderungen machen mich jedoch anfällig für Veränderungen in meiner Umgebung. Der Verlust meines Lebensraumes durch menschliche Aktivitäten und der Klimawandel bedrohen mein Überleben.

Ein weiteres faszinierendes Merkmal meiner Art ist unsere Fähigkeit zur Thermoregulation. Meine dunklen Flügelbereiche absorbieren Wärme, was mir hilft, in den kühleren Höhenlagen aktiv zu bleiben. Dieses biologische Wunder erlaubt es mir, selbst in den frischen Morgenstunden oder bei bewölktem Wetter zu fliegen und nach Nahrung zu suchen.

Mein Dasein ist ein empfindlicher Indikator für die Gesundheit meiner Umwelt. Ein Rückgang meiner Population deutet oft auf tiefgreifende ökologische Probleme hin. Daher ist der Schutz meiner Lebensräume nicht nur für mich, sondern auch für das gesamte Ökosystem von großer Bedeutung. Die Erhaltung der Blumenwiesen und die Bekämpfung des Klimawandels sind entscheidend für mein Überleben.

Der Apollofalter, Parnassius apollo, ist somit nicht nur ein Symbol der alpinen Schönheit, sondern auch ein Mahnmal für den notwendigen Schutz unserer natürlichen Lebensräume und die komplexen ökologischen Zusammenhänge, die unser Leben und Überleben bestimmen.


Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Apollofalter (Parnassius apollo)
Artenschutz in Franken®  
Stele der Biodiversität® - Rosendahl / GT - Darfeld
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Stele der Biodiversität® - Rosendahl / GT - Darfeld

19/20.07.2024

  • Virtueller Projektrundgang abgeschlossen

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und Turmstationen Kreis Borken-Coesfeld e.V. das von der Gemeinde Rosendahl, der MN Münsterland Netzgesellschaft mbH & Co. KG und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Darfeld / Nordrhein-Westfalen. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt. 

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und Turmstationen Kreis Borken-Coesfeld e.V., das von der Gemeinde Rosendahl, der MN Münsterland Netzgesellschaft mbH & Co. KG und der Deutschen Postcode Lotterieunterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



Am 14.07.2024 konnten wir einen weiteren Projektbaustein abschließen, den virtuellen Projektrundgang der es Ihnen ermöglicht auch ohne vor Ort zu sein, ganz nahe an das Projekt heranzurücken ...

Artenschutz in Franken®  
Raupenfliege der Art Cylindromyia bicolor
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Raupenfliege der Art Cylindromyia bicolor

18/19.07.2024

  • Als Raupenfliege der Art Cylindromyia bicolor nehme ich dich mit auf eine Reise durch mein Leben, damit du besser verstehst, wer ich bin und welche Rolle ich in meinem Ökosystem spiele.

Lebensraum und Verbreitung

Ich, Cylindromyia bicolor, bin in verschiedenen Lebensräumen Europas anzutreffen, vor allem in offenen, blütenreichen Landschaften wie Wiesen, Waldrändern und Gärten. Hier finde ich nicht nur meine Nahrung, sondern auch geeignete Wirte für meine Larven.
Aussehen und Erkennung
Meine auffällige Erscheinung, mit einem schlanken Körper und charakteristischen schwarzen und orangen Streifen, hilft mir, mich in meinem Lebensraum zu behaupten. Diese Färbung dient auch als Warnsignal für potenzielle Feinde, da sie an giftige oder ungenießbare Arten erinnert.

Ernährung und Verhalten
Als erwachsene Fliege ernähre ich mich hauptsächlich von Nektar und Pollen. Ich fliege von Blume zu Blume, um mich zu ernähren, und trage dabei zur Bestäubung bei, was für das ökologische Gleichgewicht von großer Bedeutung ist.

Fortpflanzung und Lebenszyklus
Der wohl faszinierendste Teil meines Lebens ist meine Fortpflanzungsstrategie. Ich bin eine Parasitoidin, was bedeutet, dass meine Larven in oder auf einem Wirt heranwachsen, was in meinem Fall meist Raupen von Schmetterlingen oder Motten sind.

Eiablage
Wenn ich eine geeignete Raupe finde, lege ich meine Eier auf oder in ihre Nähe. Die Eier sind winzig und kaum sichtbar, aber sie enthalten das Potenzial für neues Leben. Sobald die Larven schlüpfen, bohren sie sich in den Körper der Raupe.

Entwicklung der Larven
Im Inneren der Raupe beginnen meine Larven, sich zu entwickeln. Sie ernähren sich von den Körperflüssigkeiten und Geweben ihres Wirtes, was zu dessen allmählichem Tod führt. Dieser Prozess ist grausam, aber notwendig für das Überleben meiner Art. Meine Larven durchlaufen mehrere Entwicklungsstadien innerhalb des Wirts, bis sie bereit sind, sich zu verpuppen.

Verpuppung und Metamorphose
Wenn meine Larven ausgewachsen sind, verlassen sie den toten oder sterbenden Wirt und verpuppen sich im Boden oder in der Streu. Hier durchlaufen sie die Metamorphose und verwandeln sich in erwachsene Fliegen. Dieser Prozess kann einige Wochen dauern, abhängig von den Umweltbedingungen.

Ökologische Rolle und Bedeutung
Meine Existenz mag grausam erscheinen, aber ich spiele eine wichtige Rolle im Ökosystem. Als natürliche Feindin von Schmetterlings- und Mottenraupen helfe ich, deren Populationen zu kontrollieren. Dies trägt zum Gleichgewicht in den Ökosystemen bei und verhindert übermäßigen Schaden an Pflanzen und Bäumen, den diese Raupen verursachen könnten.

Anpassungsstrategien
Im Laufe der Evolution habe ich spezielle Anpassungen entwickelt, um erfolgreich zu überleben. Meine Fähigkeit, geeignete Wirte zu finden und meine Eier präzise abzulegen, sind wesentliche Überlebensstrategien. Zudem habe ich eine hohe Toleranz gegenüber verschiedenen Umweltbedingungen, was meine Verbreitung in unterschiedlichen Lebensräumen ermöglicht.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass ich, Cylindromyia bicolor, eine faszinierende und komplexe Rolle in meinem Ökosystem spiele. Mein Leben mag brutal erscheinen, aber jede Phase meines Daseins trägt zum Gleichgewicht der Natur bei. Indem ich die Populationen meiner Wirte kontrolliere, unterstütze ich die Gesundheit und Stabilität meines Lebensraums.




Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  • Cylindromyia bicolor
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Die Bartmeise (Panurus biarmicus)
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Bartmeise (Panurus biarmicus)

18/19.07.2024

  • Ich bin eine Bartmeise, Panurus biarmicus, und ich bewege mich geschmeidig durch die Schilfrohre der Feuchtgebiete, die ich mein Zuhause nenne. 

Meine goldbraunen Federn glänzen im Sonnenlicht, und mein auffälliges schwarz-weißes Bartmuster unter den Augen verleiht mir meinen unverwechselbaren Namen.
Mein Lebensraum besteht aus dichten Schilfgürteln entlang von Seen, Sümpfen und Flussmündungen. Hier finde ich nicht nur Schutz, sondern auch reichlich Nahrung. Als Allesfresser ernähre ich mich von einer abwechslungsreichen Kost: Im Sommer genieße ich eine Protein-reiche Diät aus Insekten und deren Larven, während im Winter Samen und kleine Pflanzen den Großteil meiner Nahrung ausmachen.

Mein Federkleid ist nicht nur schön, sondern auch funktional. Es hilft mir, mich in den Schilfrohren zu tarnen und vor Fressfeinden zu schützen. Meine kräftigen Beine und langen Zehen erlauben es mir, mich geschickt an den dünnen Schilfstängeln festzuklammern und durch das dichte Gestrüpp zu klettern.

Ein bemerkenswertes Merkmal meiner Spezies ist unser soziales Verhalten. Wir Bartmeisen leben in kleinen, engen Familienverbänden und bleiben auch außerhalb der Brutzeit in Gruppen zusammen. Dieses soziale Band stärkt unsere Gemeinschaft und verbessert unsere Überlebenschancen.

Im Frühling beginnt die Balzzeit, und ich wähle einen Partner, mit dem ich ein Nest aus Schilf und Gras baue. Mein Nest ist kunstvoll gestaltet und gut versteckt, um unsere Eier vor Fressfeinden zu schützen. Nach einer Brutzeit von etwa zwei Wochen schlüpfen die Küken, und beide Elternteile teilen sich die Aufgabe, die Jungen zu füttern und zu schützen.

Als Bartmeise bin ich ein Indikator für die Gesundheit meiner Umwelt. Mein Vorkommen deutet auf ein intaktes Feuchtgebiet hin, da ich saubere, ungestörte Lebensräume benötige, um zu gedeihen. Mein Dasein trägt zur Biodiversität bei und zeigt, wie wichtig der Schutz von Feuchtgebieten ist, nicht nur für mich, sondern für viele andere Arten, die hier leben.

Die Bartmeise, Panurus biarmicus, ist somit nicht nur ein charmanter Bewohner der Feuchtgebiete, sondern auch ein Symbol für die Bedeutung des Naturschutzes und die komplexen Wechselwirkungen innerhalb unserer Ökosysteme.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  •     Den Namen hat diese Meisenart von der Gesichtszeichnung , die beim Männchen an einen herabhängenden Schnurrbart erinnern soll. Bartmeisen bevorzugen Lebensräume in unmittelbarer Nähe zu Gewässer, Röhricht und Schilf.
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Stele der Biodiversität® - Unterfriesen
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Stele der Biodiversität® - Unterfriesen

18/19.07.2024

  • Grafische Gestaltung mit letztem Pinselstrich abgeschlossen

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutzes in Franken® und Turmstationen Kreis Borken-Coesfeld e.V. das unabhängig vom Bayernwerk, der Deutschen Postcode Lotterie und des Marktes Hirschaid unterstützt wird.

Unterfriesen / Bayern. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen, kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.


In der Aufnahme
  •        ein noch fehlender Bereich unterhalb der Wildbienenwand wurde vor wenigen Tagen mit der entsprechenden Grafik versehen ...
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Die Späte Frühlingsschwebfliege / Gemeine Zart-Schwebfliege (Meliscaeva cinctella)
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Späte Frühlingsschwebfliege / Gemeine Zart-Schwebfliege (Meliscaeva cinctella)

17/18.07.2024

  • Die Gemeine Zart-Schwebfliege (Meliscaeva cinctella), auch bekannt als Späte Frühlingsschwebfliege, ist eine Art aus der Familie der Schwebfliegen (Syrphidae), die in Mitteleuropa weit verbreitet ist. 

Lass uns die Welt aus ihrer Perspektive betrachten und einige fachliche Komponenten einbeziehen:
    Lebensraum und Verbreitung: Die Gemeine Zart-Schwebfliege ist typischerweise in offenen Landschaften anzutreffen, wie Wiesen, Gärten und lichten Wäldern. Sie bevorzugt blütenreiche Gebiete, da sie sich von Nektar und Pollen ernährt.

    Ernährung und Nahrungsaufnahme: Als erwachsene Schwebfliege spielt die Nahrungsaufnahme eine zentrale Rolle. Sie besucht Blüten, um Nektar zu saugen, was nicht nur ihre eigene Energieversorgung sicherstellt, sondern auch zur Bestäubung von Pflanzen beiträgt. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Kohlenhydraten (Nektar) und gelegentlich aus Pollen, was sie zu einem wichtigen Bestandteil des ökologischen Netzwerks macht.

    Fortpflanzung und Entwicklung:
Die Fortpflanzung erfolgt in der Nähe von geeigneten Nahrungspflanzen. Die Weibchen legen ihre Eier in die Nähe von Blattläusen, die als Nahrung für die Larven dienen. Dieses Verhalten ist eine Form der Brutparasitoidie, bei der die Larven der Schwebfliege die Blattläuse als Wirt nutzen, um sich zu entwickeln.

    Ökologische Rolle: Als Bestäuberin spielt die Gemeine Zart-Schwebfliege eine wichtige ökologische Rolle. Sie unterstützt die Erhaltung der Biodiversität und die Produktivität von Ökosystemen durch ihre Bestäubungsaktivitäten. Darüber hinaus können Schwebfliegenlarven zur Regulation von Blattlauspopulationen beitragen, was sie zu nützlichen Akteuren in der Schädlingsbekämpfung macht.

    Anpassungen und Überlebensstrategien: Die Gemeine Zart-Schwebfliege ist gut an ihre Umgebung angepasst. Ihre Fähigkeit, schnell zwischen verschiedenen Nahrungsquellen zu wechseln, sowie ihre Fähigkeit, Blüten zu erkennen und effizient zu bestäuben, sind entscheidende Anpassungen. Sie sind auch oft durch ihre Tarnung geschützt, da ihr Aussehen oft mit Bienen oder Wespen verwechselt werden kann, was potenzielle Fressfeinde abschreckt.

Insgesamt zeigt die Gemeine Zart-Schwebfliege, wie ein relativ unscheinbares Insekt eine wichtige Rolle im Ökosystem spielt, indem es Nahrung webt, Pflanzen bestäubt und zur natürlichen Schädlingskontrolle beiträgt. Ihre Lebensweise und ökologische Bedeutung verdeutlichen die vielfältigen Interaktionen innerhalb der Natur und die Notwendigkeit, auch kleine Arten in Schutzmaßnahmen einzubeziehen.



Aufnahme am 17.07.2024 von Bernhard Schmalisch
  •     Männchen - auf dem Doldenblüter Dill, der gerne von diversen Insekten besucht, oft förmlich umschwärmt wird. Hier sind die Farben des Sommers, nach meiner Meinung, gut abgebildet.
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Die Schwarze Mörtelbiene (Megachile parietina)
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Schwarze Mörtelbiene (Megachile parietina)

17/18.07.2024

  • Als Schwarze Mörtelbiene, Megachile parietina, betrachte ich die Welt durch die Linse meines einzigartigen Lebenszyklus und meiner bemerkenswerten biologischen Eigenschaften. 

Mein Name leitet sich von meiner Fähigkeit ab, komplexe Nester aus Lehmpartikeln zu konstruieren, die an eine Mörtelstruktur erinnern. Dieses Talent ist nicht nur ein Überlebenswerkzeug, sondern auch ein künstlerischer Ausdruck meiner Spezies.
Mein Lebenszyklus beginnt als Ei, das von meiner Mutter sorgfältig in einem hohlen Pflanzenstängel oder einem anderen geeigneten Ort abgelegt wird. Als Larve ernähre ich mich von Pollen und Nektar, bevor ich mich verpuppe und in meiner Kokonhülle ruhe. Diese Metamorphose verwandelt mich in eine erwachsene Biene, die bald danach aus dem Nest schlüpft und sich der Bestäubung von Blüten widmet.

Eine meiner bemerkenswertesten Eigenschaften ist meine effiziente Sammeltechnik für Pollen und Nektar. Mit meinem charakteristischen Bauchhaarpinsel sammle ich Pollen auf und transportiere ihn in speziellen Bürsten an meinen Hinterbeinen, den Pollensammelhaaren, zu meinem Nest. Dort wird der Pollen als Nahrung für meine Nachkommen gespeichert, die in den Zellen des Lehmnestes heranwachsen.

Meine Vorliebe für trockene, sonnenexponierte Standorte wie Lehmwände, Sandsteinbrüche oder Steilhänge reflektiert meine Anpassungsfähigkeit an spezifische Lebensräume. Diese Standorte bieten nicht nur Schutz vor Raubtieren, sondern auch optimale Bedingungen für den Nestbau und die Aufzucht meiner Brut.

Als Bestäuberin spiele ich eine entscheidende Rolle im Ökosystem, indem ich zur Erhaltung der Pflanzenvielfalt und zur Sicherstellung der Erträge landwirtschaftlicher Kulturen beitrage. Meine Bescheidenheit in der Größe wird durch meine Bedeutung in der Natur kompensiert, wo jede meiner Aktionen dazu beiträgt, das Gleichgewicht und die Schönheit der Pflanzenwelt zu erhalten.

Die Schwarze Mörtelbiene, Megachile parietina, verkörpert somit nicht nur die Kunst des Nestbaus und der Bestäubung, sondern auch die Anpassungsfähigkeit und Bedeutung der kleinen Lebewesen für das größere Ökosystem.


Aufnahme von Helga Zinnecker
  •     Schwarze Mörtelbiene (Megachile parietina)
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Stele der Biodiversität® - Stegaurach / Dellern
Bild zum Eintrag (1108550-160)
Stele der Biodiversität® - Stegaurach / Dellern

17/18.07.2024

  • Die ersten Pinselstriche sind gesetzt  ...

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und Turmstationen Deutschland e.V. das von der Gemeinde Stegaurach, dem Bayernwerk und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Stegaurach / Bayern. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt. 

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und Turmstationen Deutschland e.V. das von der Gemeinde Stegaurach, dem Bayernwerk und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird., setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



In der Aufnahme
  •         Am 12.07.2024 zeigen sich die ersten Pinseltriche am Objekt ...
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Der Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus)
Bild zum Eintrag (1108503-160)
Als Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus), auch bekannt als Garten-Bläuling, erlebe ich die Welt auf eine faszinierende Weise, die voller Abenteuer und Überraschungen steckt.

16/17.06.2024

  • Lass mich dir mein Leben und meine Eigenschaften aus meiner Sicht schildern:

Meine Reise beginnt:

Ich schlüpfe aus einem winzigen Ei, das meine Mutter sorgfältig auf die Blätter oder Blüten meiner bevorzugten Wirtspflanzen abgelegt hat. Zu meinen Lieblingspflanzen zählen der Faulbaum (Rhamnus frangula), aber auch andere Sträucher und Bäume wie Stechpalme, Liguster und sogar Efeu.
Als hungrige Raupe:
Als kleine Raupe beginne ich sofort, mich von den Blättern meiner Wirtspflanze zu ernähren. Mein Körper ist in der Anfangsphase grün, gut getarnt und mit feinen Härchen bedeckt, die mich vor Fressfeinden schützen. Ich wachse schnell und durchlaufe mehrere Häutungen, bevor ich mich zur Verpuppung vorbereite.

Die Metamorphose:
Der Prozess der Verwandlung ist magisch. In meiner Puppenform ruhe ich eine Weile, während sich mein Körper zu einem Schmetterling entwickelt. Wenn die Zeit reif ist, schlüpfe ich als erwachsener Falter und breite meine wunderschönen, bläulich schimmernden Flügel aus.

Mein prächtiges Aussehen:
Als erwachsener Falter bin ich leicht zu erkennen. Meine Flügeloberseiten sind bei den Männchen leuchtend blau mit einem feinen, dunklen Rand, während die Weibchen oft ein etwas blasseres Blau mit breiteren dunklen Rändern aufweisen. Die Flügelunterseiten sind bei beiden Geschlechtern blassblau mit zarten weißen Flecken, die mir helfen, mich bei geschlossenen Flügeln zu tarnen.

Mein Lebensraum:
Ich bin ein häufiger Besucher von Gärten, Waldrändern, Parks und Hecken. Ich liebe es, von Blüte zu Blüte zu flattern, um Nektar zu trinken. Zu meinen bevorzugten Nektarquellen gehören Blüten von Sträuchern wie Holunder, Brombeere und vielen anderen.

Meine Rolle im Ökosystem:
Ich trage zur Bestäubung bei, indem ich von Blüte zu Blüte fliege und Pollen transportiere. Gleichzeitig bin ich ein wichtiger Bestandteil des Nahrungsnetzes: Als Raupe werde ich von Vögeln und anderen Insekten gefressen, und als Falter biete ich Nahrung für Spinnen und Vögel.

Fachliche Komponenten:

  •         Taxonomie: Ich gehöre zur Familie der Bläulinge (Lycaenidae).

  •         Lebenszyklus: Ei, Raupe, Puppe und erwachsener Falter (vollständige Metamorphose).

  •         Morphologische Merkmale: Bläulich schimmernde Flügeloberseiten, blassblaue Flügelunterseiten mit weißen Flecken.

  •         Ökologische Bedeutung: Bestäuber und Teil des Nahrungsnetzes.

  •         Lebensraum: Gärten, Waldränder, Parks und Hecken, bevorzugt in der Nähe von Wirtspflanzen wie Faulbaum und Stechpalme.


Mein Abenteuer:
Jeder Tag ist ein neues Abenteuer, während ich durch die Luft tanze, auf der Suche nach Nahrung und einem geeigneten Ort für die nächste Generation von Faulbaum-Bläulingen. Ich erlebe die Welt in leuchtenden Farben und mit einem starken Überlebenswillen, immer bereit, meine Rolle im großen Kreislauf der Natur zu erfüllen.

So siehst du, mein Leben als Faulbaum-Bläuling ist alles andere als langweilig. Es ist geprägt von ständigen Veränderungen, beeindruckenden Anpassungsfähigkeiten und einer engen Verbindung zur Natur um mich herum.




In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  •     Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus)
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Die "Wilden Bienchen" von Sachsenkam
Bild zum Eintrag (1108513-160)
Die "Wilden Bienchen" von Sachsenkam

16/17.08.2024

  • Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Sachsenkam das pädagogisch vom Haus für Kinder Sachsenkam begleitet und von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber

Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Wildbienen – häufig im Bestand gefährdet

Doch viele unserer Wildbienenarten in Deutschland sind zwischenzeitlich akut in ihrem Bestand bedroht. Gerade auch durch eine zunehmend industrielle Landbewirtschaftung mit einem immensen Pestizideinsatz sowie der Zerstörung wichtiger Lebensräume haben wir Menschen zahlreiche Wildbienenarten bereits nahe an den Rand des Aussterbens gebracht. Je intensiver die Bewirtschaftungsformen und je umfangreicher Bewirtschaftungs-flächen werden, desto stärker hängt der Ertrag der Landwirtschaft auch von Wildbienen ab. Je mehr Lebensräume wir mit unserem Handeln in unserem Umfeld beeinträchtigen gefährden wir nicht nur eine faszinierende Insektengruppe. Nein mehr noch, wir setzen mit diesem Tun gar eine der (auch und gerade für den Menschen) wichtigsten Ökosysteme aufs Spiel.


In der Aufnahme von © Verwaltungsgemeinschaft Reichersbeuern

  • Die Wildbienenstation nach Entfernung der Sicherungssstabilisatoren
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C-Falter ( Nymphalis c-album )
Bild zum Eintrag (1108479-160)
Der C-Falter ( Nymphalis c-album )

15/16.07.2024

  • Als C-Falter (Polygonia c-album) nehme ich die Welt auf besondere Weise wahr und kann meine Geschichte so erzählen:

Ich bin der C-Falter,
bekannt für die markante weiße C-förmige Zeichnung auf der Unterseite meiner Hinterflügel, die mir auch meinen Namen gegeben hat. Ich gehöre zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) und bin in Europa, Nordafrika und Teilen Asiens weit verbreitet.
Mein Leben beginnt als Ei, das ich als erwachsenes Weibchen auf die Futterpflanzen meiner zukünftigen Larven lege. Dazu gehören verschiedene Pflanzenarten wie Brennnesseln, Ulmen und Hopfen. Nach dem Schlüpfen fressen meine Larven gierig die Blätter dieser Pflanzen und durchlaufen mehrere Häutungen, bevor sie sich verpuppen.

Während meiner Raupenphase bin ich schwarz-weiß gefärbt und habe eine stachelige Erscheinung, die mich vor Fressfeinden schützt. Als Puppe verweile ich bewegungslos, während sich mein Körper zu einem prächtigen Schmetterling entwickelt.

Als erwachsener Falter habe ich einen auffälligen, gezackten Flügelrand, der mir hilft, mich optisch in mein Umfeld einzufügen und Raubtiere zu täuschen. Meine Flügeloberseiten sind orange mit schwarzen Flecken, was mir bei geöffneten Flügeln ein prächtiges Aussehen verleiht. Bei geschlossenen Flügeln hingegen tarne ich mich hervorragend, indem ich wie ein vertrocknetes Blatt wirke – eine perfekte Strategie gegen Fressfeinde.

In meiner Lebensweise bin ich vielseitig. Ich besuche eine Vielzahl von Blütenpflanzen, um Nektar zu trinken, und trage so zur Bestäubung bei. Besonders im Herbst, wenn die Tage kürzer werden, bereite ich mich auf den Winter vor. Ich gehöre zu den Schmetterlingen, die eine Winterruhe einlegen und in Ritzen, hohlen Bäumen oder Gebäuden überwintern. Wenn die Temperaturen im Frühling steigen, erwache ich aus meiner Ruhephase und mache mich wieder auf die Suche nach Nektar und einem geeigneten Platz zur Eiablage.

Fachlich betrachtet, umfasse ich mehrere bemerkenswerte Merkmale:

  •         Taxonomie: Gattung Polygonia, Familie Nymphalidae.

  •         Morphologische Merkmale: Gezackter Flügelrand, orange-schwarze Flügeloberseite, C-förmige Zeichnung auf der Flügelunterseite.

  •         Lebenszyklus: Metamorphose von Ei, Raupe, Puppe bis zum adulten Falter.

  •         Ökologische Rolle: Bestäuber, Teil des Nahrungsnetzes (Räuber-Beute-Beziehungen).

  •         Überwinterungsstrategie: Winterruhe in geschützten Verstecken.


Ich bin also nicht nur ein schöner Anblick in der Natur, sondern auch ein wichtiger Teil des Ökosystems, der durch seine Anpassungsfähigkeit und faszinierenden Lebenszyklus beeindruckt.


In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  • C-Falter ( Nymphalis c-album )
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Die Späte Wespenschwebfliege (Chrysotoxum arcuatum)
Bild zum Eintrag (1108468-160)
Späte Wespenschwebfliege (Chrysotoxum arcuatum)

15/16.07.2024

  • Die Späte Wespenschwebfliege (Chrysotoxum arcuatum) ist eine interessante Fliegenart aus der Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). 

Als Späte Wespenschwebfliege selbst könnte ich meine Art folgendermaßen beschreiben:
Ich gehöre zur Gattung Chrysotoxum und bin bekannt für mein auffälliges Aussehen, das dem einer Wespe ähnelt. Dies dient mir als Schutzmechanismus vor Fressfeinden, da viele Tiere Wespen aufgrund ihres Stichs meiden. Meine Flügelspannweite beträgt etwa 10 bis 12 mm, und mein Körper ist schlank und gestreift, was mich von echten Wespen unterscheidet, obwohl ich ähnlich aussehe.

Meine Larvenentwicklung erfolgt in verschiedenen Habitaten, insbesondere in feuchten Wäldern und in der Nähe von Gewässern, wo meine Larven sich von Blattlauspopulationen ernähren. Als erwachsene Fliege ernähre ich mich von Nektar und spiele eine wichtige Rolle als Bestäuber in meiner Umgebung. Dabei besuche ich eine Vielzahl von Blüten, wobei ich durch mein Erscheinungsbild oft Verwechslungen mit Wespen hervorrufe, was mich vor potenziellen Räubern schützt.

Meine Art ist in Europa verbreitet und kommt in verschiedenen Ökosystemen vor, von Wäldern bis zu offenen Landschaften. Ich bin eine von vielen Schwebfliegenarten, die durch ihre ökologische Rolle und Anpassungsfähigkeit bemerkenswert sind.

Fachliche Komponenten, die meine Art charakterisieren, umfassen meine taxonomische Klassifikation (Gattung Chrysotoxum, Familie Syrphidae), ökologische Interaktionen (Rolle als Bestäuber und Prädator von Blattläusen), morphologische Merkmale (Wespenimitation zur Verteidigung) sowie ökologische Verteilung und Habitatpräferenzen (feuchte Wälder, Gewässernähe).

Insgesamt bin ich als Späte Wespenschwebfliege eine faszinierende Spezies, die durch ihre Anpassungsfähigkeit und wichtige ökologische Rolle in verschiedenen Lebensräumen hervorsticht.


Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  •     Weibchen
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Stele der Biodiversität® - Stegaurach / Dellern
Bild zum Eintrag (1108413-160)
Stele der Biodiversität® - Stegaurach / Dellern

15/16.07.2024

  • Start der grafischen Fassadengestaltung  ...

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und Turmstationen Deutschland e.V. das von der Gemeinde Stegaurach, dem Bayernwerk und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Stegaurach / Bayern. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt. 

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und Turmstationen Deutschland e.V. das von der Gemeinde Stegaurach, dem Bayernwerk und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird., setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



In der Aufnahme
  •         Gut vorbereitet - mit dieser Aufnahme wollen wir vor dem Start der grafischen Gestaltung, der für den 15.07.2024 geplant ist, einen Blick auf den hierfür vorbereiteten Zustand werfen. Die Aufnahme ist am 09.07.2024 entstanden.
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Artenschutz in Franken®  
Die Gemeine Sumpfschwebfliege (Helophilus pendulus)
Bild zum Eintrag (1108416-160)
Gemeine Sumpfschwebfliege (Helophilus pendulus)

14/15.07.2024

  • Als Gemeine Sumpfschwebfliege (Helophilus pendulus) bin ich eine faszinierende Kreatur, die eng mit feuchten und sumpfigen Lebensräumen verbunden ist. 

Mein Körper ist schlank und langgestreckt, und ich trage auffällige gelbe und schwarze Streifen auf meinem Abdomen, was mich von anderen Insekten unterscheidet.
Ich gehöre zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae), die für ihre bemerkenswerte Ähnlichkeit mit Wespen bekannt sind, was uns vor Fressfeinden schützt. Diese Mimikry ist jedoch nicht nur zur Tarnung gedacht, sondern dient auch der Abschreckung potenzieller Fressfeinde wie Vögel und andere Insekten.

Meine Larven entwickeln sich in stehenden oder langsam fließenden Gewässern, wie z.B. Teichen, Tümpeln oder feuchten Gräben. Dort ernähren sie sich von abgestorbenen Pflanzen und anderen organischen Materialien, wodurch sie eine wichtige Rolle im ökologischen Abbau und in der Nährstoffzirkulation spielen. Diese Gewässer bieten auch eine Fülle an Mikroorganismen, die für uns als Nahrung dienen.

Als erwachsene Fliege ernähre ich mich hauptsächlich von Nektar und Pollen, wobei ich eine wichtige Rolle als Bestäuber von Blütenpflanzen spiele. Dies ist nicht nur für die Pflanzen von Vorteil, sondern auch für die gesamte Ökosystemstabilität, da viele Pflanzenarten auf Bestäuber wie uns angewiesen sind, um sich fortzupflanzen.

In der Forschung bin ich auch von Interesse, da meine Lebensweise und mein Habitat als Indikator für die Qualität von Feuchtgebieten dienen können. Veränderungen in unseren Populationen könnten auf Umweltbelastungen hinweisen und somit wichtige Informationen für den Naturschutz liefern.

Zusammengefasst bin ich als Gemeine Sumpfschwebfliege nicht nur ein faszinierendes Beispiel für Anpassungsfähigkeit und Überlebensstrategien, sondern auch ein wichtiger Akteur in Ökosystemen, der durch seine verschiedenen Lebensstadien und Verhaltensweisen vielfältige ökologische Funktionen erfüllt.


In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  • Gemeine Sumpfschwebfliege (Helophilus pendulus)
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Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)
Bild zum Eintrag (1108403-160)
Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)

14/15.07.2024

  • Als Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) betrachte ich mich als eine faszinierende Kreatur, die eng mit Feuchtgebieten und langsam fließenden Gewässern verbunden ist. 

Ich gehöre zur Familie der Sumpfschildkröten
und habe spezifische Eigenschaften, die mich an mein Lebensumfeld angepasst haben.
Mein Körper ist relativ flach und oval, was es mir ermöglicht, mich gut im flachen Wasser und zwischen Wasserpflanzen zu bewegen. Meine Rückenschilde sind grünlich oder braun mit auffälligen gelben Flecken oder Linien gezeichnet, was mir hilft, mich in meiner Umgebung zu tarnen.

Ich bin ein Kaltblüter, was bedeutet, dass ich meine Körpertemperatur durch Sonnenbaden reguliere. Im Sommer sonne ich mich gerne auf trockenen, warmen Untergründen wie Steinen oder Baumstämmen, um meine Stoffwechselprozesse zu beschleunigen.

Meine Ernährung besteht hauptsächlich aus kleinen Fischen, Amphibien, Wirbellosen und Wasserpflanzen, die ich mit meinem kräftigen Kiefer und meinen starken Kiefermuskeln zerkleinere.

Lebensräume wie Feuchtgebiete, Teiche, Seen und langsam fließende Gewässer sind für mich von entscheidender Bedeutung, da sie nicht nur Nahrung bieten, sondern auch zum Brüten und Überwintern dienen. Besonders im Frühling, wenn ich zur Paarung an Land gehe, um mein Gelege abzulegen, benötige ich ruhige, ungestörte Uferzonen.

Leider sind meine Lebensräume zunehmend durch menschliche Aktivitäten bedroht. Die Zerstörung von Feuchtgebieten, Wasserverschmutzung und unkontrollierte Fischerei stellen ernsthafte Gefahren für meine Population dar. Der Schutz und die Erhaltung meiner Lebensräume sind daher entscheidend für mein Überleben und das meiner Artgenossen.

Insgesamt bin ich als Europäische Sumpfschildkröte eine Schlüsselart in Feuchtgebieten, die nicht nur ökologisch wichtige Funktionen erfüllt, sondern auch ein Symbol für die Vielfalt und Schönheit der aquatischen Lebensräume Europas ist.


In der Aufnahme von Helga Zinnecker
  • Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)
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Stele der Biodiversität® - Stegaurach / Dellern
Bild zum Eintrag (1108359-160)
Stele der Biodiversität® - Stegaurach / Dellern

14/15.07.2024

  • Montage der Nisthilfen an der Außenfassade  ...

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und Turmstationen Deutschland e.V. das von der Gemeinde Stegaurach, dem Bayernwerk und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Stegaurach / Bayern. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt. 

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und Turmstationen Deutschland e.V. das von der Gemeinde Stegaurach, dem Bayernwerk und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird., setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



In der Aufnahme
  •           am 08.07.2024  wurde weitere Artenschutztools installiert ...
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Walker auch Türkischer Maikäfer (Polyphylla fullo)
Bild zum Eintrag (1108327-160)
Der Walker, der auch Türkischer Maikäfer (Polyphylla fullo) genannt wird

13/14.07.2024

  • Als Polyphylla fullo, auch bekannt als Walker, möchte ich meine faszinierende Existenz aus meiner eigenen Perspektive erklären, während ich gleichzeitig einige fachliche Aspekte einbinde.

Ich bin ein Käfer der Familie Scarabaeidae
und gehöre zur Gattung Polyphylla. Mein wissenschaftlicher Name, Polyphylla fullo, deutet auf meine Zugehörigkeit innerhalb dieser Gruppe hin.
Als Mitglied dieser Familie spiele ich eine wichtige ökologische Rolle, besonders während meiner Larvenphase. Meine Larven leben in morschem Holz, wo sie sich von abgestorbenem organischen Material ernähren und so zur Zersetzung und Recycling von Nährstoffen beitragen.

Als erwachsener Käfer bin ich zwischen 15 und 30 Millimeter groß und besitze eine charakteristische, robuste Gestalt mit auffälligen, gezackten Antennen. Diese Antennen sind nicht nur ein markantes Merkmal, sondern dienen auch der Wahrnehmung meiner Umwelt und der Suche nach Partnern. Ich ernähre mich hauptsächlich von Blättern und bin besonders in warmen, sandigen Lebensräumen anzutreffen, wo ich mich durch Sand und Erde grabe, um mich vor Hitze zu schützen.

Meine Fortpflanzung ist ein interessanter Teil meines Lebenszyklus. Als Männchen bin ich aktiv auf der Suche nach Weibchen, um mich zu paaren. Dies geschieht häufig in den Abendstunden oder nachts, wenn die Temperaturen angenehmer sind. Einmal gepaart, legt das Weibchen Eier in den Boden, wo sie nach einiger Zeit schlüpfen und sich zu Larven entwickeln, um den Zyklus von neuem zu beginnen.

Fachlich betrachtet bin ich ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems, da ich nicht nur zur Nährstoffrückführung beitrage, sondern auch als Nahrungsquelle für verschiedene Tiere diene, darunter Vögel und andere Insekten. Meine Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lebensräume und meine Fähigkeit, Nahrung zu finden und mich fortzupflanzen, sind evolutionäre Merkmale, die mich erfolgreich gemacht haben.

Insgesamt bin ich als Polyphylla fullo stolz darauf, Teil der reichen Vielfalt der Natur zu sein und durch meine Lebensweise zur Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts beizutragen.


In der Aufnahme:
  • C. Werner sendet uns am 09.07.2024 die Aufnahmen eines vor dem Garagentor gefundenen, lebenden Walkers der auch Türkischer Maikäfer genannt wird.
Artenschutz in Franken®  
Stele der Biodiversität® - Unterweiler
Bild zum Eintrag (1108268-160)
Stele der Biodiversität® - Unterweiler

13/14.07.2024

  • Das Monitoring - wir statten dem Projekt einen Julibesuch ab!

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® das vom Markt Burgwindheim, dem Bayernwerk und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Unterweiler / Bayern. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt geleichfalls zum Scheitern verurteilt. 

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® das vom Markt Burgwindheim, dem Bayernwerk und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



In der Aufnahme
  •    Am 07.07.2024 besuchten wir das Projekt um dessen Entwicklungsprozess zu dokumentieren  ... zahlreiche Eindrücke haben wir hiervon mitgebracht ...
Artenschutz in Franken®  
Die Frühe Großstirnschwebfliege (Scaeva selenitica)
Bild zum Eintrag (1108306-160)
Frühe Großstirnschwebfliege  (Scaeva selenitica)

12/13.07.2024

  •     Die wunderschönen Farben des Frühsommers.

Die vielen wunderschönen Schwebfliegen,
wenn sie in den bunten Sommerblumen naschen. Spritzen, auch wenn es so genannte "Biogifte" sind, wirken fatal. Sie vernichten nicht nur die Blattläuse, sondern verhindern, dass sich in Nutzgärten, aber auch auf kommunalen Flächen, ein Gleichgewicht entsteht.
Befall von Blattläusen zeigt auch an, dass die Pflanzen eventuell an einem falschen Ort stehen.Befallene Bäume und Sträucher werden in kurzer Zeit von Marienkäfern besucht, die ihre Eier unter den Blättern ankleben, auch Blattläuse naschen.

Die schlüpfenden Larven sorgen dafür, dass die Blattläuse schnell weniger werden. Auch die Larven der meisten Schwebfliegen haben diese Blattläuse zum fressen gerne.

Der/ Die Garteninhaber*in  kann das gut sehen, er/sie muss nur etwas warten können. Kann dabei die phantastische Artenvielfalt beobachten. Durch Kompostwirtschaft kann er/sie die Sträucher stärken, sie treiben durch und es gibt kaum Einbußen bei der Ernte.


Aufnahme und Autor
  •     Bernhard Schmalisch
Artenschutz in Franken®  
Blauschwarzer Eisvogel (Limenitis reducta)
Bild zum Eintrag (1108293-160)
Der Blauschwarze Eisvogel (Limenitis reducta)

12/13.07.2024

Erscheinungsbild
  • Der Blauschwarze Eisvogel zeichnet sich durch seine auffällige Färbung aus. Seine Flügel sind überwiegend schwarz mit kräftigen, metallisch-blauen Flecken, die je nach Lichteinfall schimmern können. Die Flügelspannweite beträgt etwa 45 bis 55 Millimeter, wobei die Weibchen meist etwas größer als die Männchen sind.

Als Blauschwarzer Eisvogel, oder wissenschaftlich Limenitis reducta bekannt, kann ich dir einen Einblick in mein faszinierendes Wesen geben. Mein Erscheinungsbild ist geprägt von einer eleganten schwarzen Grundfarbe mit markanten blauen Flecken auf den Flügeln, die mich zu einem auffälligen und doch harmonischen Schauspiel der Natur machen.
In meinem Lebenszyklus durchlaufe ich mehrere entscheidende Phasen. Mein Dasein beginnt als Ei, das auf den Blättern von Futterpflanzen abgelegt wird, die meinen Raupen später Nahrung bieten. Nach dem Schlüpfen entwickle ich mich zur Raupe, die auf diese Pflanzen spezialisiert ist. Während dieser Phase bin ich sehr anfällig für Prädation und muss mich vor verschiedenen Feinden schützen. Nach mehreren Häutungen und Wachstumsphasen verpuppe ich mich schließlich. Die Puppenruhe ist eine Zeit der Metamorphose, in der sich mein Körper radikal umgestaltet, um meine endgültige Gestalt anzunehmen. Dieser Prozess ist erstaunlich komplex und von spezialisierten biochemischen Vorgängen geprägt, die mein Äußeres und meine inneren Strukturen vollständig verändern.

Sobald ich als ausgewachsener Schmetterling schlüpfe, beginnt mein Leben in seiner schönsten Form. Meine Flügel sind nicht nur ein ästhetisches Wunderwerk, sondern auch funktionell perfekt angepasst an meine Bedürfnisse. Die blauen Flecken auf meinen Flügeln dienen nicht nur der Tarnung und Täuschung von Raubtieren, sondern haben auch eine thermoregulatorische Funktion, indem sie die Sonnenenergie absorbieren und so meine Körpertemperatur regulieren. Während meiner kurzen Lebensspanne als erwachsener Schmetterling spiele ich eine entscheidende Rolle in meinem Ökosystem. Als Bestäuber trage ich zur Erhaltung der Pflanzenvielfalt bei, indem ich Pollen von Blüte zu Blüte trage. Zugleich bin ich selbst Nahrungsquelle für verschiedene Raubtiere und spiele damit auch eine Rolle im Nahrungsgewebe meiner Umgebung.

Mein Lebensraum ist oft von besonderer Bedeutung, da ich spezifische Ansprüche an meine Umgebung habe. Ich bevorzuge sonnige Ökosysteme mit einer Vielzahl von Blütenpflanzen, die nicht nur Nahrung liefern, sondern auch Schutz bieten können.Insgesamt bin ich ein faszinierendes Beispiel für die Evolution und die Anpassungsfähigkeit der Natur. Meine Existenz ist ein Ergebnis von Millionen Jahren der natürlichen Selektion und Anpassung an meine Umwelt. Durch meine Schönheit und meine Rolle im Ökosystem bin ich ein Symbol für die fragile Schönheit und die Notwendigkeit des Naturschutzes in einer Welt, die sich ständig verändert.

Ich hoffe, dass ich dir einen interessanten Einblick in das Leben des Blauschwarzen Eisvogels geben konnte, ohne dabei zu trocken oder langweilig zu wirken.



In der Aufnahme von Helga Zinnecker
  •     Blauschwarzer Eisvogel
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"Artenschutz" - in der "Kulturlandschaft"
Bild zum Eintrag (1108237-160)
Feldweg und Randstreifen und Biodiversität - weg!

12/13.07.2024

  • Rolf Thiemann schildert hier in eindrucksvollen Aufnahmen die Situation aus einem Teil von Nordrhein-Westfalen, doch dieser Eindruck könnte nahezu in fast allen Teilen Deutschlands entstanden sein. 

Denn unser Land in dem wir leben zeigt landauf – landab, gerade auch auf dem zunehmend von der industriellen Landwirtschaft geführten Agrarsektor das gleiche monotone und in unseren Augen mehr als bedenkliche Bild einer Landwirtschaft wie wir sie vom Artenschutz in Franken® so nicht unterstützen, noch gutheißen können.

Doch was zeigen denn diese Aufnahmen so Bedenkliches?
Vor einigen Tagen waren wir noch auf der Fläche, die wir hier in den Aufnahmen erkennen, um zu schauen, wie viel Ackerrand und Blühstreifen noch intakt sind. Es war erschreckend anzusehen, das vieles abgemäht oder untergepflügt war. Von der Biodiversität und Artenvielfalt ist bis auf wenige Tier- und Pflanzenarten, die hier jetzt ums nackte Überleben kämpfen, nichts mehr übrig geblieben.

Aufgrund dieser Ergebnisse, die wir, wie bereits angesprochen in nahezu allen Landesteilen vorfinden darf sehr wohl die Frage gestellt werden was denn Projekte welche dem Aspekt des Artenschutzes in der „Kulturlandschaft“ dienen sollen eigentlich bewirken? Vielfach werden intensive Untersuchungen auf den Weg gebracht und Gutachten erstellt, um dann ein solches Ergebnis hervorzubringen?

Sehr wohl kann da auch die Frage angebracht sein, was denn das ganze Engagement das hier geleistet wurde, um den Aspekt zur Erhaltung der Biodiversität gebracht hat? Nichts?!

Warum hat man nicht an die Erfolge angeknüpft und die Tier- und Pflanzenarten, die auf den Flächen der hier vorgestellten Aufnahmen einst vorkamen oder sich neu angesiedelt hatten, weiterhin nachhaltig geschützt? Ausgleichs- oder Ergänzungsflächen für Tier- und Pflanzenarten herzustellen macht nur Sinn, wenn diese einem objektivem Monitoring unterzogen werden. Ein ggf. nur medial schön gefärbter PR-Termin um diese Flächen dann sich selber oder dem Nacheigentümer überlassen, scheint zumindest hier der falsche Weg.

Nach unserer Auffassung bedarf es, zum nachhaltigen Schutz der Flora und Fauna, gerade in der Rekultivierungsphase und auch danach ein nachhaltiges Konzept zugunsten der Natur zu erarbeiten das auch intensiv kontrolliert werden muss.




In der Aufnahme
    ... wo vor wenigen Tagen noch ein Blühstreifen zu finden war ist dieser, der gar als Insektenfalle fungierte, nun abgetragen und mit ihm unzählige Lebensformen. Sieht so ein tragfähiges Naturschutzkonzept aus? Wir sagen Nein!


Autor und Aufnahmen
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg 1
50181 Bedburg

Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora-Fauna-Artenschutz
Naturschutzökologie

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
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Der Himmelblaue Bläuling (Polyommatus bellargus)
Bild zum Eintrag (1108214-160)
Der Himmelblaue Bläuling (Polyommatus bellargus)

11/12.07.2024

  • Als Himmelblauer Bläuling (Polyommatus bellargus) betrachte ich meine Welt mit einem kaleidoskopischen Blick auf die Flora und Fauna der kalkreichen Trockenrasen und -weiden Europas. 

Meine Art
gehört zur Familie der Bläulinge (Lycaenidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Mein Körper ist zart und von einer hellblauen Farbe geprägt, mit feinen schwarzen Punkten und einem charakteristischen Rand aus schwarzen Flecken auf den Flügeln.
Ich bevorzuge Lebensräume, die reich an Kräutern und Wirtspflanzen sind, insbesondere solche, die für meine Larvenentwicklung ideal sind. Diese Wirtspflanzen gehören oft zur Gattung der Hufeisenklee (Hippocrepis), welche spezifische chemische Signale aussenden, die ich als adultes Tier wahrnehmen kann und die für die Eiablage attraktiv sind.

Meine Lebensweise ist eng mit den Jahreszeiten und dem Sonnenstand verbunden. Während der warmen Monate des Jahres, besonders im Frühling und Sommer, fliege ich aktiv in meinem Revier umher, um Nahrung zu suchen und potenzielle Partner anzulocken. Ich ernähre mich hauptsächlich von Nektar, den ich mit meiner langen Rüsselstruktur von Blüten sauge, wobei ich oft Blüten bevorzuge, die reich an Zucker und leicht zugänglich sind.

Die Fortpflanzung erfolgt in bestimmten Phasen des Jahres, wenn die Umweltbedingungen für die Eiablage und das Wachstum der Raupen optimal sind. Meine Eier lege ich meist einzeln an den Stängeln oder Blättern meiner Wirtspflanzen ab. Aus diesen Eiern schlüpfen winzige Raupen, die sich dann von den Blättern ihrer Wirtspflanzen ernähren und während ihres Wachstums mehrmals ihre Haut abwerfen, bevor sie sich schließlich verpuppen.

Mein Flugmuster ist typischerweise niedrig über dem Boden, wo ich mich unter anderem vor Prädatoren wie Vögeln und anderen Insekten verstecke. Meine Flügel reflektieren das Sonnenlicht auf eine Weise, die oft von Menschen bewundert wird, was mich zu einem Symbol für die Schönheit und Zartheit der Natur macht.

Als Individuum des Himmelblauen Bläulings bin ich ein Schlüsselakteur im Ökosystem, da ich nicht nur zur Bestäubung von Pflanzen beitrage, sondern auch eine Nahrungsquelle für verschiedene andere Organismen darstelle. Meine Populationen können durch Veränderungen in der Landnutzung und Umweltbedingungen stark beeinflusst werden, was mich zu einem Indikator für die Gesundheit und Vielfalt der Landschaft macht, in der ich lebe.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Himmelblauer Bläuling (Polyommatus bellargus)
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Die Kleine Mistbiene oder Gemeine Keulenschwebfliege (Syritta pipiens)
Bild zum Eintrag (1108176-160)
Kleine Mistbiene oder Gemeine Keulenschwebfliege (Syritta pipiens)

11/12.07.2024

  • Als Gemeine Keulenschwebfliege (Syritta pipiens) betrachte ich mich als ein faszinierendes Mitglied der Fliegenfamilie Syrphidae, bekannt für meine schlanke, wespengleiche Gestalt und mein bemerkenswertes Verhalten.

Mein wissenschaftlicher Name, Syritta pipiens, deutet auf meine Zugehörigkeit zur Gattung Syritta hin, während "pipiens" auf mein häufiges Vorkommen und meine weit verbreitete Verbreitung hinweist.
Ich gehöre zu den Fliegenarten, die oft mit Wespen verwechselt werden, was mich vor potenziellen Feinden schützt. Diese Mimikry ist eine meiner Anpassungen, um mich vor Prädatoren zu tarnen. Mein Körper ist schlank und gestreckt, mit einer charakteristischen gelb-schwarzen Zeichnung, die dazu beiträgt, diese Illusion aufrechtzuerhalten.

Meine Larven entwickeln sich in organischen Abfällen, wie z.B. faulenden Pflanzen oder Tierkadavern. Diese Umgebung bietet mir nicht nur Nahrung, sondern auch Sicherheit vor vielen meiner Feinde. Als erwachsene Fliege ernähre ich mich von Nektar und Pollen, was mich zu einem wichtigen Bestäuber macht, der zur Bestäubung von Pflanzen beiträgt.

Ein bemerkenswertes Merkmal meiner Lebensweise ist meine Fähigkeit zu schweben, was meiner Familie den Namen "Schwebfliegen" eingebracht hat. Dieses Flugverhalten ermöglicht es mir, Blüten zu besuchen und Pollen zu sammeln, während ich gleichzeitig potenziellen Gefahren ausweiche.

Meine Art ist in vielen Teilen der Welt verbreitet und in verschiedenen Lebensräumen anzutreffen, von Gärten und Parks bis hin zu landwirtschaftlichen Feldern und natürlichen Wäldern. Diese Vielseitigkeit zeigt sich auch in meiner ökologischen Rolle als Bestäuber und als Teil des Nahrungsnetzes vieler Ökosysteme.

In wissenschaftlichen Studien diene ich als Modellorganismus für die Untersuchung von Mimikry, Bestäubung und ökologischen Interaktionen. Forscher nutzen meine Mimikry als Fallbeispiel für evolutionäre Strategien zum Schutz vor Prädatoren und für die Evolution von Bestäuberanpassungen.

Zusammengefasst bin ich, die Gemeine Keulenschwebfliege (Syritta pipiens), nicht nur ein Meister der Tarnung und des Fliegens, sondern auch ein wesentlicher Akteur in der Erhaltung der Biodiversität und der ökologischen Gesundheit vieler Lebensräume weltweit.


In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  •     ... wird auch als kleine Mistbiene bezeichnet.Die Larven der diversen, auf dem Land als Mistbienen bezeichneten Schwebfliegen, können in sauerstoffarmen auch anaeroben Pfützen überleben. Auch in der Nähe von Misthaufen in belasteten Gewässern Die so genannten Rattenschwanzlarven atmen mit einer Art Syphon, der länger wie der Körper sein kann.Keulenschwebfliege weil sie Oberschenkel hat , wie die von einem Bodybuilder.
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Mein Hund macht sowas nicht! - Beeinträchtigung von Rehkitzen
Bild zum Eintrag (1108152-160)
Mein Hund macht sowas nicht! - Beeinträchtigung von Rehkitzen

11/12.07.2024

  • Rehkitze sind junge Rehe, die besonders im Frühjahr und Sommer geboren werden. In dieser Zeit sind sie besonders gefährdet, vor allem durch freilaufende und unerzogene Hunde.

Hier sind einige wichtige Aspekte, die erklären, warum Rehkitze durch solche Hunde bedroht sind:

Schutzlosigkeit der Rehkitze
Rehkitze sind in ihren ersten Lebenswochen sehr verletzlich. Sie sind noch nicht in der Lage, schnell zu laufen und sich vor Gefahren zu verstecken. Ihre einzige Verteidigung ist, sich still und regungslos ins Gras zu legen, um von Fressfeinden nicht entdeckt zu werden. Diese Strategie funktioniert gut gegen natürliche Feinde, aber nicht gegen Hunde, die durch ihren Geruchssinn leicht Rehkitze aufspüren können.
Instinkte der Hunde
Hunde haben einen natürlichen Jagdinstinkt. Auch wenn sie gut gefüttert und als Haustiere gehalten werden, kann dieser Instinkt durch den Geruch oder die Bewegung eines Rehkitzes ausgelöst werden. Freilaufende Hunde können dann versuchen, das Rehkitz zu jagen, zu beißen oder sogar zu töten, selbst wenn sie keine bösen Absichten haben.

Stress und Verletzungen
Selbst wenn ein Hund ein Rehkitz nicht tötet, kann er es schwer verletzen oder großen Stress verursachen. Der Stress durch eine Jagd kann für das junge Reh tödlich sein, da es seinen Kreislauf überlasten kann. Zudem können Verletzungen durch Hundebisse zu Infektionen führen, die das Rehkitz schwächen oder töten können.

Störung des Mutter-Kind-Bands
Die Muttertiere (Rehgeißen) lassen ihre Kitze oft für mehrere Stunden allein, während sie auf Nahrungssuche sind. Wenn ein Hund ein Rehkitz aufspürt und jagt, kann dies die Mutter davon abhalten, zu ihrem Kitz zurückzukehren, aus Angst vor dem Hund. Dies kann dazu führen, dass das Kitz verhungert oder dehydriert, weil es nicht mehr von seiner Mutter gesäugt wird.

Rechtliche Konsequenzen
In vielen Regionen gibt es Gesetze, die Hundehalter dazu verpflichten, ihre Hunde in der Nähe von Wildtieren anzuleinen. Freilaufende Hunde können nicht nur Rehkitze gefährden, sondern auch rechtliche Konsequenzen für die Hundehalter nach sich ziehen. Bußgelder oder andere Strafen sind möglich, wenn Hunde Wildtiere belästigen oder verletzen.


Was können Hundehalter tun?

Um Rehkitze zu schützen, können Hundehalter folgende Maßnahmen ergreifen:

  •         Anleinen: Hunde in Gebieten, in denen Wildtiere leben, immer an der Leine führen.
  •         Erziehung: Hunde gut trainieren, damit sie auf Befehle wie "Stopp" oder "Zurück" hören.
  •         Achtsamkeit: Auf Hinweisschilder und Warnungen in Naturgebieten achten, die auf das Vorkommen von Wildtieren hinweisen.
  •         Verantwortung: Hunde nicht unbeaufsichtigt in der Natur herumlaufen lassen.


Durch diese Maßnahmen können Hundehalter dazu beitragen, dass Rehkitze und andere Wildtiere sicher und ungestört in ihrem natürlichen Lebensraum leben können.


In der Aufnahme:

Betrifft: 
Mein Hund macht sowas nicht! Schon wieder wurde ein Rehkitz mit Hundebiss gefunden  ... Nach der Freigabe / Zustimmung des Jagdpächters konnte das Kitzin eine Rekitz Auffangstation gebracht und versorgt werden. Sowas darf und muss nicht passieren!

Eine Bitte an alle Hundebesitzer, leint eure Hund an und lasst ihn nur unter Kontrolle von der Leine los!
 
Ps. Das Kitz hatte einen Zahnabdruck (Wunde) im Kopf und Unterkiefer.Wir schliesen daraus das es ein großer Hund war der den Kopf in der Schnautze hatte und zubiss.
 
Aufnahme und Autor Rolf Thiemann
Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora-Fauna-Artenschutz
Naturschutzökologie
50181 Bedburg

Stand 05.07.2024
Artenschutz in Franken®  
Schmalbauchwespe (Gasteruption assectator)
Bild zum Eintrag (1108187-160)
Schmalbauchwespe (Gasteruption assectator)

10/11.07.2024

Gasteruption assectator - Männchen
- ... aus der Sippe der Schmalbauchwespen ... schmale, schwarz und rot gezeichnete Wespen.Hinterschenkel und Hinterleib keulig verdickt.Weibchen haben eine kurze Legeröhre,daher sind die Geschlechter auch einfach unterscheidbar.

Das ganze Insekt hier ist etwa 1 cm.Sehr filigran u. (für mich) schwer zu fokussieren.Hier auf den Blüten von Dill

... sie ist ein Brutparasit bei verschiedenen in Hohlräumen nistenden Solitärbienen. Lt. Fachliteratur diese Art primär bei Mauerbienen.

Trotzdem freue ich mich über diese Wespen, zeigt es doch, dass auch ihre Wirtstiere vorhanden sein müssen. Außerdem sind ca 40 % der erforschten Tiere Parasiten. Durch die Verdickungen an den Extremitäten wurden sie im ländlichen Bereich auch "Gichtwespen" genannt.
 
Aufnahme und Autor - Bernhard Schmalisch
Artenschutz in Franken®  
Die Matte Schwarzkopfschwebfliege (Melanostoma scalare)
Bild zum Eintrag (1108165-160)
Die Matte Schwarzkopfschwebfliege (Melanostoma scalare)

10/11.07.2024

  • Als Matte Schwarzkopfschwebfliege (Melanostoma scalare) bin ich eine faszinierende Insektenspezies, die zur Familie der Schwebfliegen gehört. 

Mein wissenschaftlicher Name "Melanostoma scalare"
bedeutet so viel wie "schwarzer Körper mit einer treppenartigen Zeichnung". Ich habe eine matte schwarze Färbung mit markanten gelben Streifen auf meinem Hinterleib, die mich von anderen Schwebfliegenarten unterscheidet.
Als Schwebfliege spiele ich eine wichtige Rolle in der Natur, da ich als Bestäuber von Blütenpflanzen fungiere. Während ich Nektar von den Blüten sammle, übertrage ich Pollen von einer Blume zur nächsten und trage somit zur Fortpflanzung der Pflanzen bei. Dieser Prozess ist entscheidend für das Ökosystem und die Artenvielfalt.

Meine Larven ernähren sich von verschiedenen organischen Materialien wie faulendem Pflanzenmaterial oder Exkrementen. Dadurch trage ich auch zur Zersetzung von organischem Material bei und unterstütze den Kreislauf der Nährstoffe in der Natur.

Insgesamt bin ich also ein wichtiges Glied in der Nahrungskette und im ökologischen Gleichgewicht. Meine auffällige Erscheinung und meine ökologische Bedeutung machen mich zu einem interessanten und nützlichen Insekt in der Naturwelt.


Aufname / Autor von Bernhard Schmalisch
  •     ... nicht erschrecken u. nicht drauf hauen, wenn mal eine Schwebfliege auf dem Arm oder Körper landet. Wespen und Bienen haben Fühler, Fliegen nicht, bzw. nur Reste, die als Stummelfühler bezeichnet werden ... ein gutes Unterscheidungsmerkmal.

    Diese, sehr nützliche Insektengruppe, will nur die Salzkristalle auf der Haut lutschen.Sie stechen nicht und die Berührung durch diese harmlosen Insekten ist kaum spürbar. Alle Schwebfliegen die gelb/schwarze Warnfärbung tragen sind völlig harmlos.
    Hier sitzt eine Schwarzkopf Schwebfliege auf meinem Zeigefinger.
Artenschutz in Franken®  
Alarm im Ameisenhaufen! - Artenschutzprojekt Große Wiesenameise
Bild zum Eintrag (1108118-160)
Alarm im Ameisenhaufen! 

10/11.07.2024

  • Ein Tag im Leben der Großen Wiesenameisen

Hallo, ihr neugierigen Menschen!
Wir sind die Großen Wiesenameisen (Formica pratensis), und unser Leben ist aufregend und gefährlich zugleich. Heute erzählen wir euch von den Gefahren, die unser geliebtes Nest bedrohen.

Das perfekte Zuhause
Unser Nest ist ein Meisterwerk. Wir bauen es aus Erde, Pflanzenresten und Nadeln, oft an sonnigen, offenen Plätzen wie Wiesen und Waldrändern. Hier leben wir in einer Gemeinschaft aus tausenden von Arbeiterinnen, Kriegerinnen und unserer hochgeschätzten Königin. Jeder hat seine Aufgabe, und das Leben könnte so schön sein – wäre da nicht die ständige Bedrohung.
Gefährliche Eindringlinge

1. Die Ameisenlöwen: Die gefürchteten Fallensteller
Habt ihr jemals von Ameisenlöwen gehört? Diese fiesen Kreaturen graben kleine Gruben im Sand, und wehe uns, wenn wir hineinstürzen! Einmal in der Falle, gibt es meist kein Entkommen. Der Ameisenlöwe zieht uns gnadenlos in die Tiefe.

2. Die räuberischen Ameisen: Unsere ewigen Feinde
Auch andere Ameisenarten machen uns das Leben schwer. Besonders die Roten Waldameisen haben es auf unsere Ressourcen abgesehen. Sie sind groß, stark und organisiert – fast wie wir, aber eben nicht ganz so freundlich.
Umweltkatastrophen

3. Der Regen: Unser größter natürlicher Feind
Stellt euch vor, ihr sitzt gemütlich zu Hause und plötzlich beginnt es zu regnen. Für euch mag das nur ein kleiner Regenschauer sein, für uns bedeutet es eine Flutkatastrophe. Wenn das Wasser in unser Nest eindringt, können ganze Tunnel und Kammern einstürzen. Die Rettung der Brut wird dann zu einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit.

4. Menschliche Eingriffe: Die unbewussten Zerstörer
Ihr Menschen seid oft die größten Störenfriede, ohne es überhaupt zu merken. Wenn ihr unsere Nester überseht und versehentlich zerstört, oder noch schlimmer, wenn ihr bewusst unsere Lebensräume verändert – durch Landwirtschaft, Bebauung oder Abholzung – dann steht unser ganzes Volk vor einer ungewissen Zukunft.

Die Verteidigung unseres Reiches
Wir sind nicht wehrlos! Unsere Kriegerinnen sind mutig und entschlossen, unser Nest bis zum letzten Tropfen Ameisensäure zu verteidigen. Unsere Strategie ist einfach: Angreifen und Eindringlinge vertreiben, bevor sie zu einer echten Bedrohung werden.

Die Zukunft unserer Kolonie
Trotz all dieser Gefahren geben wir nicht auf. Wir arbeiten unermüdlich, um unser Nest zu schützen und zu erhalten. Wir pflegen unsere Königin, erziehen unsere Brut und bauen immer weiter an unserem Heim.

Euer Beitrag
Ihr könnt uns helfen, indem ihr achtsam mit unserer Umwelt umgeht. Schützt unsere Lebensräume, achtet auf unsere Nester und verbreitet Wissen über die Wichtigkeit von Ameisen in der Natur. Jede kleine Handlung zählt und hilft uns, weiterhin unsere wichtige Rolle im Ökosystem zu erfüllen.

Also, wenn ihr das nächste Mal eine Ameisenstraße seht, denkt daran, dass wir Großen Wiesenameisen tapfer um unser Überleben kämpfen. Helft uns, und wir werden weiterhin die kleinen, fleißigen Helden der Wiesen und Wälder bleiben!




In der Aufnahme
  • Ein Grund der Nistplatzzerstörung gerade in der Land- und Forstwirtschaft, jedoch auch im kommunal-privatem Umfeldt ist ein fehlendes Wissen über die Präsenz von Nistplätzen. Mit dem Freistellen des Nistplatzes verbessern wir die Lebensbedingungen der Ameisen ... Mittels Hinweistafel öffnen wir visuelle Horizonte und tragen wir konkret zur Erhaltung der Ameisennistplätze bei ...
Artenschutz in Franken®  
Gebänderte Pelzbiene (Anthophora aestivalis)
Bild zum Eintrag (1108138-160)
Die Gebänderte Pelzbiene (Anthophora aestivalis)

09/10.07.2024

  • Hallo! Ich bin eine Gebänderte Pelzbiene, auch bekannt als Anthophora aestivalis. Lasst mich euch ein bisschen über mein Leben und meine Abenteuer erzählen!

Mein Zuhause und meine Vorlieben

Ich lebe am liebsten in sonnigen, offenen Gebieten, besonders in sandigen oder lehmigen Böden. Diese Orte sind perfekt für mich, um meine Nester zu bauen. Ich bin ziemlich geschickt im Graben und forme kleine Tunnel im Boden, wo ich meine Eier lege und meine Babys großziehe.
Mein flauschiger Körper
Mein Körper ist mit vielen kleinen Härchen bedeckt, die mir nicht nur mein flauschiges Aussehen verleihen, sondern auch sehr nützlich sind. Diese Härchen helfen mir, Pollen von den Blumen zu sammeln. Wenn ich von Blüte zu Blüte fliege, bleiben die Pollenkörner an meinen Haaren hängen. Das nennt man Bestäubung, und es hilft den Pflanzen, Früchte und Samen zu produzieren. Ich bin also ein wichtiger Teil der Natur und helfe dabei, dass alles blüht und wächst!

Meine Lieblingsblumen
Ich habe eine Vorliebe für bestimmte Blumen, besonders für die, die reich an Nektar und Pollen sind. Wenn ich eine Blume finde, lande ich darauf und benutze meine langen, spezialisierten Mundwerkzeuge, um den süßen Nektar zu trinken. Dabei sammle ich auch Pollen, den ich zurück in mein Nest bringe, um meine Babys zu füttern.

Mein Lebenszyklus
Mein Leben beginnt als Ei, das meine Mutter sorgfältig in einem unterirdischen Nest abgelegt hat. Nach ein paar Tagen schlüpfe ich als Larve und beginne, mich von dem Pollen und Nektar zu ernähren, den meine Mutter für mich gesammelt hat. Schließlich verpuppen sich die Larven und verwandeln sich in ausgewachsene Bienen, bereit, das Abenteuer des Lebens zu beginnen!

Meine Rolle in der Natur

Neben der Bestäubung habe ich auch andere wichtige Aufgaben. Zum Beispiel helfe ich dabei, den Boden zu belüften, wenn ich meine Nester grabe. Das verbessert die Bodenqualität und hilft den Pflanzen, besser zu wachsen. Und natürlich trage ich auch zur Artenvielfalt bei, indem ich mit vielen verschiedenen Pflanzen interagiere.

Ein lustiger Fakt über mich
Manchmal, wenn ich in Eile bin und von Blume zu Blume fliege, kann es passieren, dass ich ein bisschen tollpatschig bin und mit meinem flauschigen Körper in eine Blüte plumpse. Das sieht vielleicht lustig aus, aber keine Sorge, ich mache einfach weiter und genieße meinen süßen Nektar!

So, das war ein kleiner Einblick in mein Leben als Gebänderte Pelzbiene. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran gehabt, mehr über mich zu erfahren!


Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  • Die Gebänderte Pelzbiene (Anthophora aestivalis) - Weibchen
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Ein Welterbe für den Mauersegler 2024 - "Uni" - Bamberg
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Ein Welterbe für den Mauersegler 2024 - "Uni" -  Bamberg

09/10.07.2024

•    Ein innovatives Gemeinschaftsprojekt engagiert sich für die Erhaltung der letzten Mauersegler in der Stadt Bamberg.

Bamberg / Bayern.
Wie auch in anderen Städten der Republik erkennen wir seit geraumer Zeit einen elementaren Rückgang der Vogelart Mauersegler. Neben Nahrungsmangel sind es vornehmlich fehlende Fortpflanzungsstätten die den Tieren zunehmend schwerer machen sich einer erfolgreichen Arterhaltung zu widmen.

Artenschutz in Franken®, Stadt Bamberg – Umweltamt und Universität Bamberg möchten mit fachlicher Unterstützung des Staatlichen Hochbauamts sowie den Fachbehörden des Denkmalschutzes dem Verlust der Biodiversität mit einem konkreten, regionalem Schutzprojekt entgegenwirken. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV).
Mit der Installation einer speziellen Nisthilfenkette sollen neue Mauersegler Reproduktionsmöglichkeiten geschaffen werden. An einer geeigneten Bauwerkfassade sollen demnächst 9 neue Nistplätze angebracht werden.

Diese Niststätten bieten kulturfolgenden Kleinvogelarten wie z. B. dem Mauersegler nun geeignete, prädatorensichere Reproduktionsmöglichkeiten. Auch klimatische Faktoren waren Bestandteil des Projekts, denn mehr und mehr (auch traditionelle) Brutplätze verlieren aufgrund des Klimawandels ihre Funktionalität und damit verenden viele Jungtiere, bereits in überhitzen Brutnischen ohne jemals einen ersten Flügelschlag im freien Luftraum erleben zu dürfen. Die hier vorgesehenen Nisthilfen, die wir von diesem Hersteller bereits mehrfach mit Erfolg einsetzten, sind mit einer Ansitzschräge ausgestattet, welche natürliche Fressfeinde, die an den Reproduktionsstandorten in Erscheinung treten könnten, davon abhalten, sich hier niederzulassen.

Selbstredend das die Nisthilfen in einer nachhaltigen Konzeption ausgeführt wurden, um nach einer Annahme auch viele Jahrzehnte ihrer wertvollen Aufgabe nachkommen zu können. Ferner zeigen diese einen Einschlupf, der sich an der Unterseite der Nisthilfe befindet. Darüber hinaus verfügt die Nisthilfe über eine innenliegende Brutmulde.




In der Aufnahme
•    Vor der Montage mussten sich die Nisthilfen einer farbig auf das anzusprechende Trägerbauwerk zugeschnittenen Bearbeitungskomponente unterziehen.
Artenschutz in Franken®  
"Pflege" von Flurweg-Grünstreifen
Bild zum Eintrag (1107824-160)
"Pflege" von Flurweg-Grünstreifen

08/09.07.2024

  • Das Thema der Entnahme von Gras an Flurwegen berührt verschiedene Aspekte der Biodiversität und Ökosystemgesundheit. Lass uns einen genaueren Blick darauf werfen, warum diese Praxis problematisch sein kann und welche Auswirkungen sie auf die biologische Vielfalt hat.

Flurwege und ihre ökologische Bedeutung

Flurwege, auch als Wegraine oder Wegränder bekannt, sind oft schmale Streifen von Vegetation entlang landwirtschaftlicher Felder, Wiesen und Straßen. Diese Bereiche spielen eine wichtige Rolle für die Biodiversität:

  •         Lebensraum für Pflanzen und Tiere: Flurwege bieten Lebensraum für zahlreiche Pflanzenarten, Insekten, Vögel und kleine Säugetiere. Sie sind oft Rückzugsgebiete für Pflanzen, die in intensiv genutzten Agrarlandschaften kaum noch vorkommen.

  •         Korridore für Wildtiere: Diese Bereiche dienen als Wanderkorridore, die es Wildtieren ermöglichen, sich sicher zwischen verschiedenen Lebensräumen zu bewegen. Sie sind besonders wichtig in fragmentierten Landschaften, wo größere zusammenhängende Naturflächen fehlen.

  •         Nahrung und Nistplätze: Viele Insekten, darunter Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge, nutzen die blühenden Pflanzen an Flurwegen als Nahrungsquelle. Vögel finden hier Samen und Insekten, und einige Arten nutzen die Vegetation als Nistplatz.
Problematik der Grasentnahme

Die Entnahme von Gras an Flurwegen kann mehrere negative Auswirkungen auf die Biodiversität haben:

  •             Verlust von Lebensräumen: Wenn Gras gemäht und entfernt wird, verlieren viele Pflanzen- und Tierarten ihren Lebensraum. Seltene Pflanzenarten, die speziell an diese Habitate angepasst sind, können verschwinden, wenn ihre Nischen zerstört werden.......




In der Aufnahme
  •     was sich einmal in die "Köpfe" der breiten Bevölkerung "eingebrannt" ... nämlich der sinnlose Ansatz ein hygienisches Aussehen der Freiflur praktizieren zu wollen ... ist nur schwerlich wieder hier raus zu bekommen. Wenn gerade von dieser Seite auch noch betont wird wie wertvoll diesen die Zukunft der Kinder und Enkelkinder ist, dann sollte gerade diese Personen einmal darüber nachdenken was sie mit ihrem Wirken negatives für die uns nachfolgende Generation anrichten.
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1100468-159)
Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr fast 30 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
25. Jahre Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1053849-159)
25. Jahre Artenschutz in Franken® 

Am 01.03.2021 feierte unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.
Und auch nach 25 Jahren zeigt sich unser Engagement keineswegs als "überholt". Im Gegenteil es wird dringender gebraucht denn je.

Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!


Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Kleinvogel gefunden - und jetzt?
Bild zum Eintrag (1107912-159)
Kleinvogel gefunden - und jetzt?

Wie verhalte ich mich beim Fund eines noch nicht flugfähigen Kleinvogels richtig?

Regelmäßig erreichen uns Anfragen die sich auf den korrekten Umgang des Tieres beim „Fund“ eines noch nicht flugfähigen Kleinvogels beziehen.

Wir vom Artenschutz in Franken® haben hier einige Informationen für Sie zusammengestellt.

Wir erklären dir das Vorgehen und die in unseren Augen wichtigsten Dos und Don'ts bei einem Fund eines kleinen, noch nicht flugfähigen Vogels in Form eines einfachen, einprägsamen Mnemonics, den du leicht merken kannst: "VOGEL"

Jeder Buchstabe im Wort "VOGEL" steht dabei für einen wichtigen Schritt oder Hinweis:


V - Verhalten beobachten:
•    Dos: Bevor du irgendetwas tust, beobachte den Vogel aus der Ferne. Manchmal (Meistens) sind die Eltern in der Nähe und kümmern sich um ihn.
•    Don'ts: Den Vogel sofort anfassen oder wegtragen, ohne die Situation zu analysieren.

O - Ort sichern:
•    Dos: Sicherstellen, dass der Vogel nicht durch Menschen, Hunde oder Katzen gefährdet ist.
•    Don'ts: Den Vogel in gefährliche Bereiche lassen, wo er leicht verletzt werden kann.

G - Gesundheit prüfen:
•    Dos: Prüfe vorsichtig, ob der Vogel verletzt ist. Wenn er offensichtlich verletzt ist, kontaktiere eine Wildtierauffangstation oder einen Tierarzt. Wende dich auch an die für die Örtlichkeit zuständige fachliche Einrichtung  wie Naturschutzfachbehörde oder Umweltämter.
•    Don'ts: Keine medizinische Erstversorgung versuchen, wenn du keine Erfahrung damit hast.

E - Eltern suchen:
•    Dos: Versuche herauszufinden, ob die Eltern in der Nähe sind. Elternvögel kehren oft zurück, um ihre Jungen zu füttern.
•    Don'ts: Den Vogel nicht sofort mitnehmen, da die Eltern ihn weiterhin versorgen könnten.

L - Letzte Entscheidung:
•    Dos: Wenn der Vogel in Gefahr ist oder die Eltern nicht zurückkehren, kontaktiere eine Wildtierstation oder einen Experten für Rat und weitere Schritte.
•    Don'ts: Den Vogel nicht ohne fachkundigen Rat mit nach Hause nehmen oder füttern, da falsche Pflege oft mehr schadet als hilft.


Zusammenfassung
•    Verhalten beobachten: Erst schauen, nicht gleich handeln.
•    Ort sichern: Gefahrenquelle ausschalten.
•    Gesundheit prüfen: Verletzungen erkennen.
•    Eltern suchen: Eltern in der Nähe?
•    Letzte Entscheidung: Bei Gefahr oder verlassener Brut Wildtierstation kontaktieren.


Mit diesem Mnemonic kannst du dir so finden wir vom Artenschutz in Franken® recht leicht merken, wie du dich verhalten sollst, wenn du einen kleinen, noch nicht flugfähigen Vogel findest. 

Wichtig!
  • Bitte beachte jedoch dabei immer den Eigenschutz, denn die Tier können Krankheiten übertragen die auch für den Menschen gefährlich werden können. Deshalb raten wir vornehmlich ... immer Finger weg - Fachleute kontaktieren!


Wir vom Artenschutz in Franken® sind keine und unterhalten auch kein Tierpflegestelle da wir uns in erster Linie mit der Lebensraumsicherung und Lebensraumschaffung befassen.

Artenschutz in Franken®
Was tun beim Wildunfall
Bild zum Eintrag (1001660-159)
Rechtliches §
Bild zum Eintrag (1001682-159)
Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Unser Engagement
Bild zum Eintrag (1001684-159)
Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1053853-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.

Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen.
Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
Bild zum Eintrag (1053852-159)
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein ...da wir jedoch im ganzen Land wiederfinden!

Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.
Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?
Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Juni 2019
Autorin
Natascha Gaedecke
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
Bild zum Eintrag (1053851-159)
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!
Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

AiF
12.08.2019

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
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Asiatische Hornisse beobachtet? Bitte melden!
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Baden-Württemberg startet Meldeplattform für die invasive Art

Haben Sie die Asiatische Hornisse gesichtet? Dann können Sie ab heute (10.05.2023) über die neue Meldeplattform des Landes Baden-Württemberg Ihre Beobachtungen zentral und unkompliziert melden.


Quelle:
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
Monitoring der Asiatischen Hornisse in Brandenburg
Bild zum Eintrag (1086763-159)
Monitoring der Asiatischen Hornisse in Brandenburg

Potsdam – Zur Früherkennung der Asiatischen Hornisse in Brandenburg startet der Landesverband Brandenburgischer Imker e. V. in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt (LfU) ein Monitoring der Asiatischen Hornisse.


Quelle
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S
14467 Potsdam