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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Auszeichnungen für AiF


Artenschutz in Franken® +++ übergabe des Protection of Species Award am 20. August in Nordrhein - Westfalen +++ UN Dekade Bilogische Vielfalt Auszeichnung am 23. August in Sachsen +++ UN Dekade Bilogische Vielfalt Auszeichnung am 20. Oktober in Bayern +++Artenschutz in Franken® +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 22 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz- Vogelschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

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Was tun beim Wildunfall
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https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
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Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




20.08.2018 Artenschutz zeichnet aus - Protection of Species Award 2018
23.08.2018 Ausgezeichnet - Projekt erhält Prädikat


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
NABU: Ackerhummel auf Platz eins ...
NABU: Ackerhummel auf Platz eins ...
NABU: Ackerhummel auf Platz eins beim Insektensommer im August

16/17.08.2018

Zählen, was zählt - Bienen und Schmetterlinge unter den Top Ten     
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Berlin
– Die Ackerhummel führt aktuell die Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten bei der NABU-Aktion „Insektensommer“ im August an, gefolgt vom Kleinen Kohlweißling, Honigbiene, Gemeiner Wespe und Erdhummel. Unter den Top Ten der am häufigsten gemeldeten Insekten im Hochsommer sind fünf Bienenarten und vier Schmetterlinge, darunter mit dem Taubenschwänzchen ein Wanderfalter aus dem Mittelmeerraum, der immer häufiger bei uns anzutreffen ist. Mit dem „Insektensommer“ will der NABU auf die enorme Bedeutung von Insekten aufmerksam machen. Diese Tiergruppe ist stark gefährdet und am wenigsten erforscht. Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. In Deutschland gibt es etwa 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

„Der häufigste Beobachtungsort bleibt der Garten, gefolgt von Balkon und Park. Vor allem die aktuell fliegenden Insekten wie Schmetterlinge, Hummeln, Bienen, Wespen und Fliegen – die als ausgewachsene Tiere im Hochsommer unterwegs sind – werden besonders wahrgenommen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Offensichtlich beobachten die Menschen gerne, was in der unmittelbaren Umgebung krabbelt und flattert.  Erfreulich sei das große Interesse an der NABU-App „Insektenwelt“, die über 100.000 Mal heruntergeladen wurde. Sie ist kostenfrei unter www.NABU.de/apps  erhältlich und bietet ausführliche Insektenporträts der 122 bekanntesten Arten, die in Deutschland vorkommen.  Wer über die App meldet, hat es besonders leicht:  Sie erkennt diese Tiere automatisch. Einfach das Insekt mit dem Smartphone fotografieren, identifizieren und melden.

Warum die Ackerhummel aktuell Platz eins belegt, kann ähnliche Gründe haben, wie bereits bei der Juni-Zählung, wo die Steinhummel – eine typische Art für den Frühsommer – vorne lag. „Große Blütenbesucher werden eher wahrgenommen. Sie fliegen Blüten gezielt und beständig an. Die Ackerhummel ist sehr anpassungsfähig. Sie besiedelt Wiesen, Straßen-, Weg- und Feldränder sowie Gärten und Parks in urbanen Gebieten“, so NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi. Hummeln seien insgesamt bedeutend für die Bestäubung von Tomaten, Paprika, Auberginen, Gurken und Obst.

Diesen Sommer seien viele Taubenschwänzchen unterwegs. Der Schmetterling aus dem Mittelmeerraum, der einem Kolibri gleich von Blüte zu Blüte schwirrt,  belegt derzeit Rang acht. „Taubenschwänzchen sind Wanderfalter, die immer wieder - und immer öfter - zu uns kommen. Beinahe jährlich wandern neben Zugvögeln auch Schmetterlinge aus Südeuropa bei uns ein. Sind wie aktuell die klimatischen Bedingungen in unseren Breiten denen südlich der Alpen sehr ähnlich, können wir sie auch bei uns beobachten“, so Franzisi.  Taubenschwänzchen lieben kelchige Balkonblumen wie Geranien, Fuchsien oder Petunien. Aber auch Sommerflieder oder Phlox in Gärten sowie Schmetterlingsblütler wie Rotklee und Luzerne auf Äckern und Wiesen locken die mit langen Saugrüsseln ausgestatteten sirrenden Tiere an.  

Für Juni und August sind bislang 7.000 Meldungen beim NABU eingegangen. Beobachtungen können noch bis zum 19. August online oder per App nachgemeldet werden.  Die  Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de  erfasst.

Mehr Infos:
www.insektensommer.de

Ergebnisse:

www.nabu.de/insektensommer-ergebnisse    
Druckfähige Zählhilfen, Bauanleitung für Insektenhotels sowie Bewegtbild: www.nabu.de/medien-insektensommer

Häufig gestellte Fragen zum Insektensommer:

www.nabu.de/insektensommer-faq
Kostenlose App „Insektenwelt“ unterstützt von dm:

www.NABU.de/apps

Für Rückfragen:
Daniela Franzisi, NABU-Insektenexpertin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1578, E-Mail: Daniela.Franzisi@NABU.de

Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958  | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de
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NABU-Bundesgeschäftsstelle
Charitéstraße 3
10117 Berlin

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Albert Meier
- Hummel bei der Nahrungsaufnahme

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Die große Flatter
Die große Flatter
Die große Flatter

15/16.08.2018

Waldrappe starten mit ihren menschlichen Fluglotsen ins Winterquartier in die Toskana

31 in diesem Jahr geschlüpfte Waldrappe
(Geronticus eremita) starten am Mittwoch von Überlingen am  Bodensee auf  ihre große Reise ins Winterquartier. Ziel ist die Laguna di Orbetello, ein Schutzgebiet des WWF  in der Toskana. Alleine werden die jungen Zugvögel, die von Zookolonien abstammen, den Weg dorthin allerdings nicht finden. Waldrappe gelten hierzulande seit 400 Jahren als ausgestorben. Die Tiere wurden ausgerottet, weil sie leicht zu bejagen und offenbar lecker waren.

Zeitgenössischen Schriften aus dem 16 Jahrhundert zufolge galten die Vögel als „Schleck  mit lieblich Fleisch und zart Gebein“.  Weil die letzten Exemplare im Kochtopf  landeten, fehlt es ihren Nachfahren für den Flug  an ortskundigen gefiederten Vorbildern.  An deren Stelle treten menschliche  Ziehmütter.  Sie haben die  Waldrappküken in den vergangenen Monaten aufgepäppelt und fliegen dem Schwarm als Fluglotsen im Ultraleichtflugzeug voraus. Weil die Vögel von Geburt an auf ihre „Adoptivmütter“ konditioniert wurden, folgen sie ihnen auf  ihrer fast 1.000 Kilometer langen Reise über die Alpen. Der Vogelzug ist der jährliche  Höhepunkt eines europäischen LIFE Projektes, das das Ziel verfolgt, eine regional ausgestorbene Art als echte Zugvögel wieder anzusiedeln.

„Die Geschichte klingt wie das Drehbuch zu einem Hollywood-Film, funktioniert aber nicht nur im Kino“, berichtet  Johannes Fritz, Leiter des Waldrappteams, einem  Zusammenschluss von  Biologen, Zoos und Naturschützern.  Fritz und seine Partner  haben die Methode in den Vorjahren im bayrischen Burghausen und in Salzburg bereits erfolgreich praktiziert.  Insgesamt 133  Vögel machten sich seit 2014 auf diese Weise auf den Weg in den Süden. Bis zur Geschlechtsreife bleiben die Tiere in der Toskana, dann machen sie sich allein auf die Rückreise in ihr Brutgebiet.

Seit einigen Jahren beobachtet das Waldrappteam eine zunehmende Zahl der Ibisvögel, die zurück zum  Brüten nach Deutschland kommen und ihren Nachwuchs selbständig ins Winterquartier führen.  Genau dies soll auch den Waldrappen vom Bodensee gelingen. Zunächst steht ihnen aber ein anstrengender Flug über die Alpen bevor. Ihre Reise führt sie von Überlingen über die Schweiz in sechs bis acht Etappen  in die südliche Toskana. Zwischendurch werden immer wieder Ruhetage eingelegt, damit sich die Tiere von den Strapazen  erholen können. Läuft alles wie geplant, ist man nach zwei bis drei Wochen am Ziel.

„Das Comeback des Waldrapps ist ein toller Erfolg, der Hoffnung gibt“, freut sich Albert Wotke, Naturschutzreferent beim WWF Deutschland. Zugleich zeige das Projekt, wieviel Geduld, Geld, Glück und Geschick es brauche, damit eine verschwundene Art wieder heimisch werden könne.  Deshalb sei es umso wichtiger, den Ursachen für den rasanten Verlust an Biodiversität möglichst frühzeitig entgegenzutreten.


Weitere Informationen

KONTAKT
Sylvia Ratzlaff
Pressestelle
Tel. 030-311 777 458
Sylvia.ratzlaff@wwf.de

Quelle
WWF
14. August 2018

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Waldrapp[https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22937]

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Vogel-Sensation: Albino-Mauersegler
Vogel-Sensation: Albino-Mauersegler
Vogel-Sensation: Albino-Mauersegler

14/15.08.2018

PRM vom: 13.08.2018

Die Mauersegler-Kolonie am Schloss Ratibor in Roth (Mittelfranken) hat eine echte Sensation zu vermelden.
Dort wurde jetzt bei den regelmäßigen Nestkontrollen durch den LBV ein Albino-Mauersegler entdeckt. Seit der Ansiedlung der Zugvögel dort vor 34 Jahren ist der komplett weiße Jungvogel der erste seiner Art.

Mehr zum Thema:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=101457

In der Aufnahme von LBV/Sonja Dölfel
- Mauersegler - Albino

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e. V.
Landesgeschäftsstelle
Eisvogelweg 1
91161 Hilpoltstein

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Landrätin Rita Röhrl besucht Nationalpark
Landrätin Rita Röhrl besucht Nationalpark
Landrätin Rita Röhrl besucht Nationalpark

13/14.08.2018

Mit Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl im Wald und auf dem Ruckowitzschachten unterwegs

Zwieslerwaldhaus.  Einen Einblick in den Nationalpark Bayersicher Wald bekam jüngst Landrätin Rita Röhrl von Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. Zusammen wurden die verschiedenen Höhenlagen des Schutzgebiets sowie der Ruckowitzschachten besucht. Im Vordergrund stand die natürliche Walddynamik und die Weiterentwicklung der Besucherinfrastruktur im Falkenstein-Rachel-Gebiet.

Die Exkursion führte zu verschiedenen Wald- und Landschaftsbildern im Nationalpark. Zudem thematisierten Röhrl und Leibl den Erhalt der Schachten, der beiden sehr am Herzen liegt. Viele der einstigen Waldweiden werden bei jährlichen Pflegeaktionen zusammen mit Bergwacht und Bayerischem Wald-Verein freigehalten – auf dem Ruckowitzschachten hingegen sorgen dafür im Rahmen des LIFE+ Projekts Rinder. Das Rote Höhenvieh wechselt demnächst sogar erstmals auf den Hochschachten, was Landrätin Röhrl begeistert zur Kenntnis nahm.

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Silbergrüner Bläuling

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Böden als Klimaschützer
Böden als Klimaschützer
Böden als Klimaschützer

13/14.08.2018

WWF veröffentlicht Boden-Bulletin zum Dürre-Sommer: Böden zu CO2-Speicher machen


Böden haben immenses Potenzial im Kampf gegen die Klimakrise. Durch einen Wandel in der Landwirtschaft und der Landnutzung können Böden Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufnehmen und so zu einer CO2-Senke werden. Das zeigt das am Donnerstag veröffentlichte Boden-Bulletin des WWF Deutschland. Aktuell wird dieses Potenzial aber nicht genutzt, im Gegenteil: In Deutschland ist die Landwirtschaft im engeren Sinne für mehr als sieben Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Neben den Emissionen aus der Massentierhaltung stammt der größte Anteil aus der Bodenbewirtschaftung und Düngung.

„Die Bäuerinnen und Bauern ächzen unter dem Dürresommer. Dabei befeuert auch die Landwirtschaft die Klimakrise, die solche Wetterextreme häufiger werden lässt“, sagt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland. „Wir brauchen dringend einen umfassenden Wandel in der Agrarpolitik hin zu einer wirklich nachhaltigen Nutzung unserer Böden, damit sie vom Heizkörper zum Schattenspender für unser Klima werden.“ Für die natürliche Bodenfruchtbarkeit ist insbesondere der Humusanteil entscheidend. Er muss deutlich erhöht werden, auch weil im Humus am meisten Kohlenstoff gebunden wird. Dafür braucht es unter anderem eine vielfältige Fruchtfolge, in der auch Hülsenfrüchte viel stärker als bisher Verwendung finden, da sie künstliche Stickstoffdünger ersetzen können, sowie eine reduzierte Bodenbearbeitung, um Humusverlust zu vermeiden.

Derzeit können Ackerflächen zudem ihren Wasserhaushalt schlechter regulieren als natürliche, selbstorganisierte Ökosysteme – in Folge ist es in Landwirtschaftsgebieten meist heißer und Wetterextreme, insbesondere Dürren, nehmen zu. Eine möglichst naturnahe Landwirtschaft, also mit strukturreichen Landschaftselementen und Wasserrückhaltestrukturen, hätte so einen zweifach positiven Effekt für den Klimaschutz: einmal direkt über die Aufnahme von CO2 und weiterer Treibhausgase, einmal indirekt über einen besseren Wasserhaushalt gegen extreme Trockenheiten, wie wir sie in diesem Sommer erleben.

„In Deutschland verlieren wir pro Jahr aktuell zehn Tonnen an fruchtbarem Boden pro Hektar Ackerland. So darf es nicht weitergehen, wenn wir das Klima schützen und das Überleben unserer Landwirtschaft sichern wollen. Neben dem Humusanteil müssen wir den Düngereintrag in den Blick rücken: Es sollten weniger – bestenfalls keine – synthetischen Stickstoffdünger mehr in die Böden gelangen“, so Christoph Heinrich. Stickstoffdünger sind die mit Abstand wichtigste Ursache für bodenbürtige und extrem klimaschädliche Lachgasemissionen. Daneben spielen die Ausweitung ökologischen Landbaus, die Rückgewinnung von Grünland und die Renaturierung nasser Böden wie Moore eine essentielle Rolle, um CO2 künftig in den Böden zu halten, statt es auszustoßen – und so auch die Landwirtschaft selbst besser vor den Folgen der Klimakrise zu schützen.

KONTAKT
Lea Vranicar
Pressestelle
Tel.: 030 / 311 777 467
lea.vranicar@wwf.de

Quelle
WWF
09. August 2018

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Purpur Wanze

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Ausgleich zwischen Schutz und Nutzung
Ausgleich zwischen Schutz und Nutzung
Ausgleich zwischen Schutz und Nutzung: Prüfinstrumente des Naturschutzes bieten planerisches Werkzeug

13/14.08.2018

   Schwerpunktausgabe der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ erschienen
   Aktuelle Fachdebatte um Novellen, Rechtsprechung und Handhabung in der Praxis
   Beitrag zur Diskussion und zielorientierten Ausgestaltung der Planungspraxis

Bonn
. Siedlung, Gewerbe und Verkehr nehmen beträchtliche Flächen in Anspruch. Durchschnittlich sind es immer noch 62 Hektar pro Tag. Dabei lassen sich der Schutz und die Nutzung von Natur in der Regel gut in Einklang bringen. Dafür existieren Prüfinstrumente im Naturschutz und in der Landschaftspflege. Die Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ widmet sich diesem Thema und untersucht „Novellen, Rechtsprechung und Handhabung in der Praxis“ in der neuen Schwerpunktausgabe. Die Autorinnen und Autoren beleuchten aus verschiedenen Blickwinkeln die aktuellen Entwicklungen gängiger Instrumente, zum Beispiel der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung, der FFH-Verträglichkeitsprüfung und der Umweltverträglichkeitsprüfung.

„Gerade in einem dicht besiedelten und von vielfältigen Nutzungsinteressen geprägten Land ist es wichtig, dass Natur- und Umweltbelange nicht zu kurz kommen und ein Interessenausgleich herbeigeführt wird. Daher sind die Prüfinstrumente so angelegt, dass sie auf allen Planungsebenen ein frühzeitiges Erkennen und eine angemessene Bewältigung von Konflikten sicherstellen“, erklärt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. „Dabei stellen Vermeidung und Konfliktbewältigung, die möglichst bereits auf vorgelagerten Planungsebenen ansetzen, Kernprinzipien eines Ausgleichs zwischen Schutz und Nutzung der Natur dar“, so die BfN-Präsidentin.

Die Anwendung der Prüfinstrumente im Naturschutz ist weitgehend etabliert. Dennoch ergeben sich aufgrund der technologischen Entwicklung, der Rechtsetzung und Rechtsprechung immer wieder neue, bei den Prüfungen zu beachtende Aspekte. Die Schwerpunktausgabe „Prüfinstrumente im Naturschutz“ greift daher ausgewählte aktuelle Themen auf und bietet Einblicke in die dynamischen Entwicklungen in diesem Bereich.

So zeigen beispielsweise wesentliche Entwicklungen der Eingriffsregelung im internationalen und nationalen Kontext, dass das Vermeidungsgebot und die Ausgleichspflicht keine nationalen Insellösungen sind. Dazu wird unter anderem thematisiert, wie sich die Flächeninanspruchnahme reduzieren und die Wirksamkeit von Kompensationsmaßnahmen erhöhen lassen.

In der Diskussion um „Grün in der Stadt“ im Allgemeinen und um das Baurecht im Besonderen werden zunehmend vielseitig nutzbare Flächen und Ausgleichsmaßnahmen gefordert. Dazu kommen die Aussetzung von Umweltstandards (§§ 13a und 13b Baugesetzbuch, BauGB) sowie Forderungen nach Planungsbeschleunigung. Ein Beitrag zu diesem Thema listet unter anderem einen Katalog zielführender Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im besiedelten Bereich im Sinne nachhaltiger Naturschutzlösungen in der Bauleitplanung auf.

Die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) Ende 2017 und die gängige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) haben für Klarheit gesorgt, wie mit dem artenschutzrechtlichen Tötungsverbot umzugehen ist. Wie eine konstruktive und zielorientierte Handhabung im Einzelfall aus Sicht eines praktischen Planers möglich ist, zeigt ein weiterer Beitrag.

Ausgelöst durch die neue EU-Richtlinie über die Umweltverträglichkeitsprüfung wurde im Mai 2017 das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung bestimmter Pläne und Projekte (UVPG) novelliert. Ein Autorenteam widmet sich diesen neuesten Entwicklungen sowie der Frage, wie damit umzugehen ist, wenn sich Beeinträchtigungen verschiedener Vorhaben auf denselben Naturraum auswirken.

Die aktuelle Schwerpunktausgabe zeigt: Die Herausforderungen für den Naturschutz in Deutschland nehmen nicht ab, aber sie wandeln sich. Deshalb sollen die Beiträge auch Fachleute ermuntern, sich weiter in die Diskussion um die neuesten Entwicklungen beim Umgang mit Eingriffen in Natur und Landschaft einzubringen.


Hintergrund
Über die Zeitschrift:
„Natur und Landschaft“ ist die älteste Fachzeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege im deutschsprachigen Raum, herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz (BfN). Die Monatszeitschrift richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachbehörden, Gutachterinnen und Gutachter, Planungsbüros, Studierende, Verbandsangehörige, Politikerinnen und Politiker. Jede Ausgabe enthält begut-achtete Original-Aufsätze von Fachautorinnen und -autoren zu aktuellen Themen aus Naturschutz und Landschaftspflege. Dazu erscheinen zahlreiche Kurzbeiträge und weitere Nachrichten in verschiedenen Rubriken. Außerdem gibt es in jedem Jahrgang Schwerpunktausgaben zu Themen von besonderem Inte-resse. Die Zeitschrift erscheint im Verlag W. Kohlhammer.

Bezug:
Einzelausgaben können
• als gedrucktes Heft beim Verlag W. Kohlhammer GmbH, Zeitschriftenauslieferung, 70549 Stuttgart telefonisch 0711 7863-7280, per Fax 0711 7863-8430 oder per E-Mail vertrieb@kohlhammer.de zu einem Preis von € 8,20 (innerhalb Deutschlands versandkostenfrei) bestellt werden oder
• als Screen-PDF-Datei zu einem Preis von € 7,40 unter www.natur-und-landschaft.de heruntergeladen werden. Bei einem Online-Abonnement ist der Zugang zur Screen-PDF-Datei enthalten.
Einzelartikel aus dieser Ausgabe können gegen eine geringe Gebühr (€ 2,95/Artikel) unter www.natur-und-landschaft.de als Screen-PDF-Datei heruntergeladen werden. Bei jedem Abonnement ist der Zugang zu den Screen-PDF-Dateien enthalten.

Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de
03. August 2018

 
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Bergkronenwicken-Widderchen


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Kleine Eulen - ganz Groß
Kleine Eulen - ganz Groß
Kleine Eulen - ganz Groß

12/13.08.2018

Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten / Forstbetrieb Arnstein, Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, Deutsche Postcode Lotterie , Markt Geiselwind, kath. Kindergarten St. Burkhard, Stiftung "Unsere Erde",Margarete Müller- Bull Stiftung und Robert Bosch GmbH
engagieren sich in einem Gemeinschaftsprojekt in Sinne der Kleineulen in der Bundesrepublik Deutschland.

Nisthilfen für Kleine Eulen

Am 12.08.2018 haben wir uns aufgemacht um innerhalb 3,5 Stunden eine weiterführende Exkursion durchzuführen und uns von der entsprechend professionell gestalteten Installation zu überzeugen. Mitgebracht haben wir vielfältige Impressionen die einen guten Eindrück vermitteln was hier entsanden ist. Eine Waldabteilung wurde auf vielen hundert Hektar in die Lage versetzt sich zukünftig dem Artenschutz widmen zu können. Durch die Langlebigkeit der Habitate wurde der Nachhaltigkeit entsprechend zugearbeitet.

Doch machen Sie sich doch ihr eigenes Bild.

In der Aufnahme
- Waldblick ... im Sommer des Jahres 2018 leidet der Wald unter extremer Trockenheit - nicht nur die Pflanzen leiden .... mit dem Projekt "Kleine Eulen - ganz Gross" haben wir einen wertvollen Baustein zu mehr Artenvielfalt im Wald gestaltet . Ein Kooperationsprojekt der ganz besonderen Art.

Mehr zum Projekt auf nunmehr 39 Einzeseiten unter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=92639



Energiewende: Landschaftswandel gemeinsam gestalten
Energiewende: Landschaftswandel gemeinsam gestalten
Energiewende: Landschaftswandel gemeinsam gestalten


12/13.08.2018

   Forschungsergebnisse zu Landschaftsbild und Energiewende publiziert
   Landschaftsästhetik ist bei Ausbau erneuerbarer Energien stärker zu berücksichtigen

Leipzig, 6. August 2018:
Der Ausbau der erneuerbaren Energien verändert rasch und zunehmend unsere Landschaften. Aspekte der Landschaftsästhetik finden jedoch in den einschlägigen Planungs- und Zulassungsverfahren kaum Beachtung. Dabei ist deren Berücksichtigung nach Auffassung eines Großteils der Bevölkerung sehr wichtig. Das Landschaftsbild sollte deshalb bei der Planung und Zulassung von Windenergie-, Photovoltaik- und Biomasseanlagen sowie von Pumpspeicherkraftwerken künftig eine größere Rolle spielen. Zugleich sollten die Bürgerinnen und Bürger stärker in Planungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Zu diesem Ergebnis kommt das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderte Forschungsvorhaben „Landschaftsbild und Energiewende“. Die Ergebnisse sowie darauf basierende praxisorientierte Handlungsempfehlungen sind jetzt in zwei Bänden erschienen.

„Die bisherigen Veränderungen der Landschaft stellen nur den Anfang eines tiefgreifenden Wandels dar, der sich noch verstärken wird, wenn man sich vor Augen führt, dass bis 2050 der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien auf einen Anteil von 80 Prozent am Bruttostromverbrauch 2050 stattfinden soll“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel. „Diese Entwicklung erfordert zukunftsorientierte Lösungen, die einerseits dem Schutz der Natur gerecht werden und andererseits Landschaften aktiv gestalten und entwickeln. Die jetzt veröffentlichten Projektergebnisse zeigen dazu eine Vielzahl von Möglichkeiten auf.“


„Landschaftsbild und Landschaftsästhetik werden in der Planung und Zulassung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien noch nicht ausreichend berücksichtigt. Dabei ist das für die Akzeptanz unerlässlich. Eine der großen Herausforderungen der Energiewende besteht darin, neue gestalterische Qualitäten von Landschaften zu entwickeln“, so Prof. Dr. Catrin Schmidt, Professorin für Landschaftsplanung an der TU Dresden, als Leiterin des Forschungsteams.


Unter dem Titel „Landschaftsbild und Energiewende“ erscheint nun der zweibändige Forschungsbericht, der in Bezug auf Windenergie-, Freiflächenphotovoltaik- und Biogasanlagen sowie Pumpspeicherkraftwerke eine zusammenfassende Analyse der landschaftsästhetischen Wirkungen der genannten Anlagen und deren Berücksichtigung in aktuellen Planungs- und Zulassungsverfahren liefert. Die Ergebnisse wurden im Zeitraum von 2015 bis 2017 unter Federführung der TU Dresden durch ein Forschungskonsortium erarbeitet, dem weiterhin Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Kassel und Tübingen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Planungsbüros HHP angehörten. Band 1 der nun erschienenen Veröffentlichung widmet sich den Grundlagen, Band 2 enthält praxisorientiert aufbereitete Handlungsempfehlungen.

Insgesamt 280 Bürgerinitiativen gegen und für Windenergieanlagen wurden für das Vorhaben untersucht. Die Auswertung zeigt, wie wichtig eine Berücksichtigung landschaftsästhetischer Aspekte in Planungs- und Zulassungsverfahren aus der Sicht von Bürgerinnen und Bürgern ist. Zugleich wurde deutlich, dass Landschaft und landschaftliche Veränderungen individuell sehr verschieden wahrgenommen werden. Das Forschungskonsortium empfiehlt deshalb, die Möglichkeiten der Beteiligung an landschaftsästhetischen Bewertungen auszubauen und zu stärken. Anregungen geben untersuchte Fallbeispiele aus anderen europäischen Ländern, in denen der durch den Ausbau erneuerbarer Energien hervorgerufene Landschaftswandel explizit als gemeinschaftlicher Gestaltungsauftrag verstanden wird. Ein Vergleich der Planungs- und Zulassungsverfahren in Deutschland illustriert zudem, dass sich die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für eine Berücksichtigung landschaftsästhetischer Aspekte von Vorhabenstyp zu Vorhabenstyp und von Instrument zu Instrument maßgeblich unterscheiden.


Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Vorhabens stehen den Praxisakteuren sowie den Gesetz- und Verordnungsgebern zur Verfügung und bieten eine fachliche und strategische Arbeitsgrundlage, um landschaftsästhetische Aspekte der Energiewende zukünftig stärker zu berücksichtigen. Zudem werden neue Möglichkeiten der Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern aufgezeigt, die maßgeblich zum Gelingen einer Planung beitragen können.Das F&E-Vorhaben ist Teil des Forschungsschwerpunktes zu Naturschutz und erneuerbaren Energien am BfN. Weitere Informationen dazu unter https://www.natur-und-erneuerbare.de.

Bezugshinwei
s
Band 1 und 2 des Forschungsvorhabens können als Download unter
Band 1 Grundlagen: http://bit.ly/LabiEw; https://www.natur-und-erneuerbare.de/projektdatenbank/projekte/landschaftsbild-und-energiewende/

Band 2 Praxis-Empfehlungen: http://bit.ly/LabiEw2; https://www.natur-und-erneuerbare.de/projektdatenbank/projekte/landschaftsbild-und-energiewende/

bezogen werden.

Beide Bände können zudem in gedruckter Form kostenfrei beim Bundesamt für Naturschutz, Karl-Liebknecht-Str. 143, 04277 Leipzig, E-Mail: corinna.schmidt@bfn.de bezogen werden.
SCHMIDT, C., HAGE, G., HOPPENSTEDT, A., BRUNS, D., KÜHNE, O., SCHUSTER, L., MÜNDERLEIN, D., BERNSTEIN, F., WEBER, F., ROSSMEIER, A., LACHOR, M., VON GAGERN, M. (2017): Landschaftsbild und Energiewende. Band 1: Grundlagen (256 Seiten) Band 2: Handlungsempfehlungen (129 Seiten).

Weiterführende Informationen

Den Ausbau der erneuerbaren Energien im Einklang mit den Belangen des Naturschutzes zu gestalten, steht im Mittelpunkt einer Vielzahl von Forschungsprojekten, die das BfN aktuell begleitet. Weiterführende Informationen über die Forschung des BfN an der Schnittstelle Naturschutz und Energiewende finden sich unter www.bfn.de/themen/erneuerbare-energien.html und auf der Website www.natur-und-erneuerbare.de.

Quelle/Abbildung
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
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Artenschutz in Franken®

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Neue Pflanzen auf der AiF Internetpräsenz
Neue Pflanzen auf der AiF Internetpräsenz
Drei Neue, bzw. Ergänzungen auf der AiF - Page

11/12.08.2018

Franken. Sylvia Glaas hat uns neue Pflanzenaufnahmen zugeleitet:

Gemeine Leinkraut
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=68256

Ährige Teufelskralle
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&id=46764

Kreuzblümchen
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=23269

In der Aufnahme von Sylvia Glaas
- Ährige Teufelskralle


Schon Anfang August Bäume wie im Herbst
Schon Anfang August Bäume wie im Herbst
Zeichen des Klimawandels: Schon Anfang August Bäume wie im Herbst

11/12.08.2018

Beim derzeitigen Blick auf Alleen oder Parkbäum
e in den bayerischen Städten und Dörfern zeigen sich nahezu herbstliche Verhältnisse, lichte Baumkronen, gelbe bis braune Blätter und einige Bäume haben ihr Laub schon komplett abgeworfen. Dabei ist es gerade mal Anfang August. Grund dafür sind lange Trockenperioden und die kontinuierlich hohen Temperaturen.

Der Vorsitzende des BUND Naturschutz in Bayern, Richard Mergner sagt: "Schuld daran sind die unangenehmen Folgen des Klimawandels: lange Trockenperioden und kontinuierlich hohe Temperaturen bis zu 40 Grad. Starkregenereignisse sorgen mancherorts für vollgelaufene Keller und Überschwemmungen und wenige Kilometer weiter herrscht anhaltende Dürre! Zweifellos werden diese extremen Umstände für uns und unsere Umwelt langfristige Folgen haben."

Bäume leiden unter Durst

In weiten Teilen Bayerns hat es bei täglichen Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad seit Wochen nicht geregnet, vor allem Franken hat mit der anhaltenden Dürre zu kämpfen. "Wir befinden uns in einer Klimakrise und dieses Jahr ist schon jetzt ein neues Hitze-Rekordjahr!", mahnt Mergner. Frühzeitig verfärbte Blätter und trockenes Laub auf den Straßen sind die Reaktion der durstigen Bäume. Die Stadtbäume leiden unter extremem "Trockenstress".

Üblicherweise ist es unseren Schattenspendern möglich, sich über ihre Blätter bei der Photosynthese abzukühlen, dies geschieht durch die Verdunstung von Wasser über die Spaltöffnungen auf der Unterseite der Blätter. Sind die letzten Feuchtigkeitsspeicher im Boden aufgebracht, drehen Bäume ihre Blätter zum Schutz vor starker Austrocknung um, die Blattunterseite reflektiert das Sonnenlicht. Robinien können ihre Blätter zusammenklappen, andere Bäume rollen ihr Blattwerk ein, um die Verdunstungsfläche möglichst gering zu halten. Letztlich reagieren Bäume auf den anhaltenden Wassermangel und die Gluthitze ähnlich wie wir Menschen - bei zunehmenden Temperaturen ziehen wir einfach unseren Pullover aus. So werfen unter anderem Birke und Hainbuchen ihr Laub frühzeitig ab, da sie ihren Stoffwechsel nicht mehr aufrechterhalten können.

Intakte Bäume kühlen die Städte

In den stark versiegelten Ortskernen und Städten profitieren vor allem wir Menschen von der positiven Klimawirkung der Bäume. In den heißen Sommermonaten ist es unter Bäumen durch die Verdunstungskälte und den dichten, schattenwerfenden Baumkronen immer einige Grad kühler.

Auch wenn das Problem zunächst nur in der Krone des Baumes erkennbar ist, liegt die eigentliche Ursache viel tiefer - im Wurzelbereich. Je nach Baumart verfügen die grünen Riesen über ein unterschiedlich tief ausgeprägtes Wurzelwerk, welches neben der Verankerung im Boden für die Wasseraufnahme über die Feinwurzeln zuständig ist. Diese werden nur so lange ausgebildet, bis sie wasserführende Bodenschichten erreichen. Ändert sich der Wasserhaushalt im Boden, zum Beispiel durch starke Austrocknung, bei Baumaßnahmen oder bei der Absenkung des Grundwasserspiegels, müssen die Wurzeln erst nachwachsen, um die Versorgung der grünen Krone sicher zu stellen. Für das erforderliche Wachstum wird Energie benötigt - kurz gesagt: Der Baum braucht Wasser!

Jetzt Bäume gießen!

"Bei der derzeitigen extremen Hitzewelle sind die Gemeinden und Städte gefordert, unsere Stadtbäume zu gießen. Wichtig ist dies vor allem an Extremstandorten ohne Anschluss ans Grundwasser und bei Neupflanzungen, deren Wurzelwerk den Boden noch nicht bis in die Tiefe erschlossen hat. Stirbt ein Baum ab, kann der finanzielle Schaden, der bei einem einzigen Baum entsteht, in die tausende oder auch zehntausende Euro gehen. "Darum bitten wir auch die Mitbürger: wer die Möglichkeit hat, sollte die Bäume vor der eigenen Haustüre gießen.", sagt Christopher Busch, Baumexperte bei der Landesfachgeschäftsstelle des BN.

Die Birke reagiert besonders sensibel auf die anhaltende Trockenheit, dabei gilt sie mit ihren hängenden, hellgrün belaubten Zweigen und der auffällig weißen Rinde gestalterisch als äußerst wertvoll. Leider ähnelt das Bild der sonst so eindrucksvoll über den Parkbänken wachenden Bäume nun mehr einem nahezu kahlen weißen Stamm mit wenigen trockenen Blättern. Durch ihr flaches aber extrem dichtes Wurzelwerk kann eine einzige Birke im Sommer mehrere hundert Liter Wasser aufnehmen und verdunsten und gehört damit zu den Spitzenreitern unter den grünen Klimaanlagen. Da sie mit ihrem Wurzelwerk den Boden jedoch nicht bis in tiefere Schichten erschließt, werden speziell ihr die langen Trockenperioden schnell zum Verhängnis und können letztlich zum Absterben ganzer Bäume führen. Hinzu kommt der oftmals eingeschränkte, durch Straßen, Gehwege und Parkplätze versiegelte Wurzelraum, Belastung durch Abgase, Streusalz und Hundeurin, Hitzeabstrahlung von Asphalt und Häuserfassaden.

Doch die langfristigen Folgen der anhaltenden Sommertrockenheit werden sich erst in den nächsten Jahren zeigen. Der Trockenstress führt zu vermehrter Totholzbildung, den Bäumen fehlt Energie zur Schädlingsabwehr, dies macht Freund Baum anfälliger für Krankheiten und Befall durch Schadinsekten und einige Bäume werden im nächsten Jahr nicht mehr austreiben.

Für Rückfragen:

Christopher Busch

Telefon 0911 575294-17

christopher.busch@bund-naturschutz.de


Quelle

BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


07.08.2018

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500 Meter Geisternetz geborgen
500 Meter Geisternetz geborgen
500 Meter Geisternetz geborgen

10/11.08.2018

Schollen und Kormorane im Netz verendet / WWF: „Kennzeichnungspflicht durchsetzen“

Dieses Netz fing
weiter Fisch, den niemand an Bord holte. Vor Warnemünde haben Taucher im Auftrag des WWF gestern ein herrenloses Geisternetz geborgen, das weiterhin Meerestiere das Leben gekostet hat. Das geborgene Stellnetz ist fast 500 Meter lang. Herumgeisternde Stellnetze können nicht nur für Fische sondern auch für Seevögel, Robben und Schweinswale  zur Todesfalle werden. Außerdem besteht mindestens ein Zehntel des weltweiten Plastikmülls im Meer aus verlorenem Fischereigerät.

„Das Geisternetz stand in Teilen noch aufrecht am Meeresboden, so dass sich Fische und Meeresvögel weiter darin verfangen haben. Auf dem Erkundungstauchgang vor der Bergung haben die Taucher 60- 70 Fischkadaver und zwei erstickte Kormorane darin hängen sehen“, erklärt Andrea Stolte, Projektmanagerin für Geisternetze beim WWF in Stralsund. Vor allem Scholle, Flundern, Steinbutt aber auch einige Dorsche hatten sich im Netz verstrickt. „Weil das Geisternetz noch fängig war, wollten wir es so schnell wie möglich aus dem Wasser holen.“

Erfreulicherweise gab es auch vom Umweltamt in Rostock und vom Denkmalschutz  grünes Licht für eine schnelle Bergung. Die fachgerechtete Entsorgung von stark verunreinigten Geisternetzen ist derzeit jedoch schwierig. „In den Häfen fehlt die Möglichkeit, Wertstoffe von organischem Material zu trennen Das Blei der Sinkleine ist ein hochwertiger, aber giftiger Wertstoff, den man sonst ohne Probleme wiederverwerten kann“, so Stolte.

Berufsfischer sind verpflichtet ihre Netze zu markieren. Das Geisternetz hat jedoch über einen längeren Zeitraum gefangen und war nicht mit Bojen oder Fähnchen gekennzeichnet. “Ein Netz ohne Markierung  zu stellen ist illegal. Gerade solche Funde zeigen, wie wichtig es ist, die Kennzeichnungspflicht für Stellnetze auch durchzusetzen“, fordert Stolte. Es ist möglich, dass Markierungsbojen abreißen und ein Netz verdriftet. Deshalb sollten Markierungen entwickelt werden, die Auffinden und Zuordnung der Netze erleichtern.

Der Dank des WWF geht deshalb auch an den Tippgeber „Ein Mitarbeiter der Uni Rostock hat das Geisternetz beim Schnorcheln in der Ostsee entdeckt und uns auf die Position hingewiesen. Verlorene Netze aufzuspüren ist schwierig, deshalb sind wir sehr dankbar für solche Meldungen.“ Der WWF plant für 2019  bereits eine App, mit der Taucher, Schnorchler oder andere Kundige  Fundstellen einzelner Geisternetze an den WWF melden können. Bis dahin kann man Hinweise auf Geisternetze gern unter geisternetze(at)wwf.de  an den WWF richten.


KONTAKT:
Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

britta.koenig@wwf.de

Quelle
WWF
08. August 2018

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother
- Kormora
n [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=21284]

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Wildtulpen
Wildtulpen
Wildtulpen


10/11.08.2018

"Ihr" Ursprung befindet sich im südlichen Europa.


Also ist die Wildtulpe im eigentlichen Sinn keine heimische Art. Sie wurde wohl im 16 Jahrhundert auch nach Deutschland eingeführt. Da ihr die klimatischen Gegebenheiten hier gleichfalls zusagten verbreitete sich im laufe der Jahrhunderte durch Verwilderung.

Doch auch über die geamte Zeit hinweg hat sie eine Eigenschaft auch in unseren Breiten nicht abgelegt: Sie liebt es sonnig - warm. Ein Überbleibsel das an ihre Herkunft erinnert.

Sylvia Glaas hat uns neue Aufnahmen zugeleitet:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&id=53332

Leuchttürme der Biodiversität
Leuchttürme der Biodiversität
Leuchttürme der Biodiversität

09/10.08.2018

Ein Projekt des Artenschutz in Franken und der Stadt Schlüsselfeld das von der Deutschen Postcode Lotterie und der Bayernwerk AG unterstützt wird.

Begleiten Sie uns bei der nicht alltäglichen Entwicklung eines Hotspots der Biodiversität.
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98725


Die Schachten im Porträt
Die Schachten im Porträt
Die Schachten im Porträt

09/10.08.2018

Haus zur Wildnis präsentiert bis November Bilder von Gerhard Steppes-Michel

Ludwigsthal.  Imposante Eindrücke der Inseln im Waldmeer, wie die Schachten oft genannt werden, sind ab sofort im Haus zur Wildnis zu sehen. Bis Anfang November werden gut 30 Bilder des Schönberger Malers Gerhard Steppes-Michel unter dem Titel „Verträumte Schachten“ ausgestellt. Schon zur Vernissage war der Andrang mit rund 100 Besuchern erfreulich groß.

„Inzwischen malt Gerhard Steppes-Michel  den Wald, seine besonderen Licht-, Schatten- und Farbspiele aber auch den einzelnen Baum in seinen verschiedenen Alterszeiten mit einer Genauigkeit, die ihn zu einem der bedeutendsten Naturmaler machen“, sagte Regierungsvizepräsident a. D. Dr. Heinz Huther bei seiner Laudatio. Alle Darstellungsformen, ob Pastelle, Aquarelle, Federzeichnungen oder Ölbilder seien wahre Meisterwerke.

Nachdem sich der Nationalpark schon seit langem zusammen mit dem Bayerischen Wald-Verein für den Erhalt der Schachten engagiert, freut es mich besonders, dass sich Gerhard Steppes-Michel mit diesen ganz speziellen Lebensräumen beschäftigt hat – und die beeindruckenden Ergebnisse in einem unserer Häuser zur Schau stellt“, betonte Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. Georg Pletl, Vorsitzender des Wald-Vereins, schloss sich diesem Lob an: „Es ist sehr schön, dass sich ein derart renommierter Künstler mit unseren Schachten auseinandersetzt.“

Jede der alten Waldweiden habe etwas ganz Besonderes, sagte der Maler selbst. „Deswegen habe ich auch keinen Lieblingsschachten. Wenn man mit offenen Augen durch die Natur geht, sieht man überall etwas Schönes.“

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Gartenkreuzspinne

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Kleine Eulen - ganz Groß
Kleine Eulen - ganz Groß
Kleine Eulen - ganz Groß

09/10.08.2018 - Update 08/2018

Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten / Forstbetrieb Arnstein, Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, Deutsche Postcode Lotterie , Markt Geiselwind, kath. Kindergarten St. Burkhard, Stiftung "Unsere Erde",Margarete Müller- Bull Stiftung und Robert Bosch GmbH engagieren sich in einem Gemeinschaftsprojekt in Sinne der Kleineulen in der Bundesrepublik Deutschland.

Neue Eindrücke der Nisthilfen Installationsform haben wir aktuell eingestellt:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=92639

In der Aufnahme
-  hier bilden wir die Clustermontage- die sich auf den ersten Blick als ungewöhnlich, da nicht sehr häufig erkennbar, präsentieren mag ab.

Ausgezeichnet - UN Dekade Biologische Vielfalt Preis
Ausgezeichnet - UN Dekade Biologische Vielfalt Preis
„Deutschlands Wilde Bienchen“ erhält Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

08/09.08.2018

Goldisthal / Thüringen. Das Projekt „Stelen Bundesdeutscher Biodiversität – Deutschlands Wilde Bienchen“ wurde am 8. August 2018 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Auszeichnung wurde vom Herrn Staatssekretär Olaf Möller im Haus der Natur in Goldisthal übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

„Das Bild von den fleißigen, schwer mit Pollen beladenen Bienen stimmt leider immer weniger. Unsere Honigbienen, vor allem aber auch die Wildbienen leiden unter Monokulturen, dem Einsatz von Pestiziden und fehlenden Blühstreifen. Sie finden weder Lebensraum noch Nahrung. Wir brauchen dringend eine Agrarwende, sonst gefährden wir nicht nur die Bienen, sondern den Bestand unserer wundervollen Kulturlandschaften. Schutzprojekte wie hier in Goldisthal sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Bienenschutz“, sagte Thüringens Umweltstaatssekretär Olaf Möller heute im Rahmen der Auszeichnung.

„Deutschlands Wilde Bienchen“ ist ein gemeinschaftliches, innovatives, höchst anspruchsvolles und in dieser Form wohl in ganz Deutschland einmaliges Projek
t zur konkreten Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie der Vermittlung einer höchst lebendigen Umweltbildung. Kooperativ
umgesetzt wurde dieses am Projektbaustein in Goldisthal von Artenschutz in Franken®, der Gemeinde Goldisthal sowie der Einrichtung „Haus der Natur“ in Goldisthal. Finanziell unterstützt wurde es durch die Vattenfall Umweltstiftung.


Neben konkretem Artenschutz zielt das Projekt auch und gerade darauf ab, auch außerhalb von Bildungszentren möglichst viele Menschen zu diesem äußerst wichtigen Thema zu erreichen.

Mehr zum Thema und erste Eindrücke unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=101273

Weiterführende Informationen zur Veranstaltung sowie des wunderschönen Ambientes "Haus der Natur" haben wir in einer ersten Diashow für Sie zusammengefasst:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=101277&startid=0



In der Aufnahme von links
- Mitarbeiter der Naurschutzeinrichtung, Landrat - Hans-Peter Schmitz, Bürgermeister - Andreas Girbardt , Staastsekretär - Olaf Möller, Vorsitzender des AiF - Thomas Artur Köhler, Leitung des Hauses der Natur - Elisabeth Otto.





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16.08.2018 um 19:37 Uhr
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