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Das Eisvogelmännchen vom Bedburger See ist tot
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Das Eisvogelmännchen vom Bedburger See ist tot

16/17.01.2021

  • Wieder einmal konnten die Hinterlassenschaften der menschlichen Zivilisation einen Beitrag zum Niedergang der Artenvielfalt in unserem Land leisten.

Bedburg / Nordrhein - Westfalen. Seit Jahren werden immer wieder verletzte Tiere (meist Vögel) am Gewässerrand gefunden. Rücksichtslose Menschen, die im gesperrten Gewässer gefischt hatten, ließen einfach ihren Müll zurück. Angelhaken  und Maisdosen werden ins Gewässer geworfen oder bleiben einfach am Ufer liegen.

Beispielgebend auch die Aufnahme:
Die Angelschnur, die sich im Geäst verfangen hatte, wurde einfach abgeschnitten und hier hängen gelassen wurde. Sie wurde zum Todesurteil für den Eisvogel, der sich in ihr verfing und kläglich verendete.
Wir brauchen somit nicht mit erhobenem Zeigefinger in ferne Länder blicken ...

Tagtäglich spielt sich die Zerstörung der uns noch begleitenden Artenvielfalt und deren Lebensräume vor unseren Augen ab ... leider wird diese Zerstörung noch immer viel zu unzureichend von der breiten Bevölkerung wahrgenommen.

Im Interesse der uns nachfolgenden Generation sollte es jedoch an der Zeit sein hier endlich entschlossen gegenzusteuern. Denn die Zeit wird knapp ... nicht nur für die uns begleitenden, sondern auch für die Spezies Mensch, die sich ihrer eigenen Lebensgrundlagen zunehmend beraubt.

Wir bedanken uns bei Rolf Thiemann der uns diese (wenn auch schockierende) Aufnahme zugeleitet und mit entsprechenden Informationen versehen hat.
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NABU und LBV starten Hauptwahl des Vogel des Jahres
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NABU und LBV starten Hauptwahl des Vogel des Jahres

16/17.01.2021

  • Unter www.vogeldesjahres.de stehen ab Montag zehn Kandidaten zur Auswahl

Berlin – Die erste öffentliche Wahl zum „Vogel des Jahres 2021“ vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) geht in die heiße Phase: Ab dem 18. Januar können alle Menschen in Deutschland bestimmen, welcher der folgenden zehn nominierten Vögel das Rennen macht: Stadttaube, Rotkehlchen, Amsel, Feldlerche, Goldregenpfeifer, Blaumeise, Eisvogel, Haussperling, Kiebitz oder Rauchschwalbe.

Unter www.vogeldesjahres.de
können alle ihrem Favoriten bis zum 19. März ihre Stimme geben. Alle Top-Ten-Kandidaten haben eigene Wahlprogramme und -forderungen, um für den Schutz ihrer Art zu werben. Wer die meisten Stimmen bekommt, wird kurz vor Frühlingsanfang zum „Vogel des Jahres 2021" gekürt.
Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer: „Wir erwarten einen spannenden und harten Wahlkampf. Wie sich in der Vorwahl gezeigt hat, scheint das Land gespalten zu sein. Den einen liegen eher seltene und gefährdete Arten wie Goldregenpfeifer oder Kiebitz am Herzen, den anderen wohlbekannte Vögel wie Blaumeise oder Stadttaube. Je mehr Menschen sich an der Wahl beteiligen, desto mehr rückt unsere heimische Vogelwelt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit - mit all ihrer Faszination, aber auch mit ihrer Gefährdung.“

Die nun zur Wahl stehenden zehn Vogelarten sind aus der Vorwahlphase zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember hervorgegangen. Fast 130.000 Menschen wählten diese aus 307 heimischen Brutvogelarten und den wichtigsten Gastvogelarten aus. Mehr als 2.500 Wahlkampfteams hatten sich zusammengetan und deutschlandweit vor allem im Internet für ihre Kandidaten geworben.

Unter den Nominierten finden sich fünf ungefährdete und vier gefährdete Arten sowie eine Art in der Vorwarnkategorie der Roten Liste. Erwartungsgemäß machen die Hälfte bekannte und beliebte Garten- und Siedlungsvögel aus. Aber auch stark bedrohte Agrarvögel wie Kiebitz und Feldlerche haben es in die Auswahl geschafft. Der seltene, aber aktuell nicht bedrohte Eisvogel und der als Brutvogel kürzlich aus Deutschland verschwundene Goldregenpfeifer komplettieren die Auswahl. Die Rauchschwalbe repräsentiert die weit reisenden Zugvögel, die mit besonders starken Bestandsrückgängen zu kämpfen haben. Sieben Finalisten waren bereits einmal - im Fall von Feldlerche und Eisvogel sogar schon zweimal - Vogel des Jahres. Chancen auf ihren ersten Titel haben Stadttaube, Amsel und Blaumeise.

Auch in der anstehenden heißen Hauptwahl-Phase können sich wieder Wahlkampfteams bilden. Die drei Wahlkampfteams, die in Vor- und Hauptwahl die meisten Stimmen gesammelt haben, werden prämiert.

Der „Vogel des Jahres“ wurde seit 1971 durch ein Gremium aus Vertretern von NABU und LBV gekürt. Zum 50. Jubiläum der Aktion können nun erstmals alle Menschen in Deutschland die Wahl selbst in die Hand nehmen.


Für Rückfragen:
Lars Lachmann, Leiter Vogelschutz NABU, Telefon: +49 (0)30.284984-1620, mobil: 0172-910 08 275
Lars.Lachmann@NABU.de

Quelle
Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10117 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Silvia Teich, Katrin Jetzlsperger, Julian Bethke, Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1588, 1534,1538 und -1722, Fax -2500
15.01.2021

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung. Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


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Der Mäusebussard im Winter
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Neben dem Turmfalken ist der Mäusebussard unser häufigster Greifvogel

15/16.01.2021

Bayern. Besonders seine wunderschönen Balzflüge im Herbst und dem zeitigen Frühjahr und die damit einhergehenden Rufe erfreuen den Naturliebhaber sehr.

Mäusebussarde die uns in der Regel das gesamte Jahr ( lediglich Abwanderungstendenzen bei hoher Schneelage sind erkennbar ) mit ihrem Anblick erfreuen, erreichen Körperlängen von bis etwa 57 Zentimeter und ein Gewicht von bis zu 1,2 Kilogramm..
Anfang April beginnt die Fortpflanzungsphase der Mäusebussarde.Meist steht ein exponiert gelegener Baum im Mittelpunkt dieser vor uns liegenden 9 Wochen. Auf diesen Baum erstellt der Mäusebussard ein mittelgroßes Nest aus Zweigen und Laub.

Meist werden 3 – 4 Eier gelegt und 31 Tage erbrütet.Nach dem Schlüpfen verbleiben die Jungbussarde noch etwa 40 – 50 Tage im Nest, wo sie von den Eltern mit Kleinsäugern, Reptilien, Amphibien und Insekten gefüttert werden.Die Flügelspannweite erwachsener Mäusebussarde erreicht bis zu 138 Zentimeter.Leider sehen manche Menschen den Mäusebussard als Schädling an.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Mäusebussard im Winter 2021
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Wissenschaftlicher Vortrag am 21. Januar als Livestream
Wissenschaftlicher Vortrag am 21. Januar als Livestream

15/16.01.2021

Grafenau. Das grenzüberschreitende Interreg-Projekt „Pilze des Böhmerwaldes“, bei dem der Nationalpark Bayerischer Wald als Leadpartner verantwortlich war, hat im Jahr 2020 mit der Erstellung einer neuen Webseite in deutscher, englischer und tschechischer Sprache seinen Abschluss gefunden.

Auf www.pilz-ohne-grenzen.eu finden Interessierte über 12.000 Bilder und Verbreitungskarten von 4200 Pilzarten sowie 3000 Artbeschreibungen. Zu diesem Thema findet am Donnerstag, 21. Januar, um 18 Uhr ein wissenschaftlicher Vortrag via Livestream statt.

Um Licht ins Dunkel der vielen verschiedenen Pilzarten des Böhmerwaldes zu bringen, diese zu kartieren, zu fotografieren und zu bestimmen, war seit dem Jahr 2017 ein internationales Forscherteam im Böhmerwald unterwegs.

Bei dem Vortrag gibt Projektleiter Peter Karasch einen Überblick über die bisherigen Erkenntnisse.

Der Vortrag wird auf der Facebook-Seite des Nationalparks per Livestream übertragen. Auch ohne eigenen Facebook-Account kann der Vortrag über folgenden Link abgerufen werden: www.facebook.com/nationalpark.bayerischer.wald/live
Fragen zum Vortrag können live über die Kommentarfunktion von Facebook gestellt werden oder vorab, bis 12 Uhr des Livestream-Tages, via E-Mail an pressestelle@npv-bw.bayern.de gesendet werden.


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Stabsstelle Koordination und Kommunikation
08552 9600-132 oder 08552 9600-144
08552 9600-100
Email: pressestelle@npv-bw.bayern.de


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Manche Pilze mögen es frostig
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Manche Pilze mögen es frostig

15/16.01.2021

Auch im Winter wachsen viele Arten - Lebensraum vor allem Totholz

Grafenau.
Nachdem die klassischen Herbstpilze sich nach den ersten stärkeren Frösten verabschiedet haben, schlägt nun die Stunde der Winterpilze. Sie wachsen bei nasskalter Witterung am liebsten. Ein gutes Dutzend Arten, wie zum Beispiel die Wintersamtfußrüblinge, sind sogar frostresistent.

„Diese Arten lagern spezielle Stoffe in ihren Zellen ein, die Frostschäden verhindern“, erklärt Peter Karasch, im Nationalpark zuständig für die Mykologie. „Insgesamt können zwischen Dezember und März sicher über tausend Pilzarten gefunden werden, von denen mehr als die Hälfte bevorzugt nur in der kalten Jahreszeit wachsen.“ Die meisten Winter-Pilzarten bevorzugen eine nasskalte Witterung mit Temperaturen um den Gefrierpunkt herum.

Fast alle Arten wachsen auf Holz, weil im isolierenden Holzkörper die Myzelien besser vor Frost geschützt sind als in den oberen Bodenschichten. „Einige Spezialisten, sogenannte Aerobionten, besiedeln abgestorbene Zweige bis hoch in den Baumkronen“, erklärt Karasch. So kann man den Tannenfingerhut (Cyphella digitalis) noch in 50 Metern Höhe in den Spitzen der ältesten Weißtannen des Nationalparks finden.
Nach Sturm- und Schneebruch kann man den ganzen Winter über nach solchen Spezialisten suchen, wenn man die herabgefallenen Äste oder die Baumkronen umgestürzter Urwaldriesen untersucht. Der Winterrinden-Helmling (Mycena hiemalis) und einige verwandte Arten haben sich auf bemooste Rindenflächen noch lebender Bäume spezialisiert. „An diesen oft sonnen- und windausgesetzten Stellen benötigen die zarten Pilzchen längere Feuchtperioden zur Fruchtkörperbildung.“

In der Aufnahme
Auf Laubhölzern in luftfeuchten Wäldern und Auen wächst der Goldgelbe Zitterling (Tremella_mesenterica). Durch die gallertige Konsistenz und goldgelbe Farbe ist er kaum verwechselbar. Foto: Peter Karasch


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Stabsstelle Koordination und Kommunikation
08552 9600-132 oder 08552 9600-144
08552 9600-100
Email: pressestelle@npv-bw.bayern.de
Pressemitteilung Nr. 94/2020
Datum: 28.12.2020

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Landwirtschaft vor einer Transformation zu mehr Nachhaltigkeit
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Landwirtschaft vor einer Transformation zu mehr Nachhaltigkeit

14/15.01.2021

Osnabrück. Ein derartiger Umbruch wie derzeit stellt die Agrarwirtschaft vor ungeahnte Herausforderungen. Mit Blick auf Nachhaltigkeit sowie Klima-, Arten- und Ressourcenschutz ist gar von „Trendumkehr“ und „Transformation“ die Rede.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) nimmt diese umwälzenden Entwicklungen in einer Neuauflage ihrer Reihe „DBUdigital Online-Salon“ morgen, Freitag, von 14 bis 16 Uhr unter die Lupe. Hochkarätige Gäste aus Praxis, Politik, Wasserwirtschaft und Wissenschaft gehen einer Frage nach: Was ist uns eine nachhaltige Landwirtschaft wert?

Wer will, kann sich noch anmelden: https://www.dbu.de/@DigitalGrueneWoche

Agrarpolitische Debatten rund um die Internationale Grüne Woche

Der morgige DBU-Online-Salon versteht sich überdies als Bereicherung der agrarpolitischen Debatten rund um die Internationale Grüne Woche (IGW), die dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie erstmals im digitalen Format stattfindet. Neben Hubertus Paetow, selbst Landwirt und zugleich Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), nehmen Silvia Bender, die Staatssekretärin im brandenburgischen Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz, Prof. Dr. Friedhelm Taube von der Universität Kiel sowie Prof. Dr. Uli Paetzel, der Präsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), teil. Sophie Zielcke von der Boston Consulting Group (BCG) wird nach der Begrüßung durch DBU-Generalsekretär Alexander Bonde einen Impulsvortrag halten.

Studie der Boston Consulting Group zur nachhaltigen Landwirtschaft


Zielcke war an der BCG-Studie „Die Zukunft der deutschen Landwirtschaft nachhaltig sichern“ vom November 2019 beteiligt. Ein ernüchterndes Fazit: Die Bäuerinnen und Bauern stehen unter immensem Druck, weil wiederum die gesamte Agrarwirtschaft einen gewaltigen Spagat bewältigen muss – einerseits verantwortlich für Nahrungsmittelproduktion und Erhalt der Kulturlandschaft, andererseits Ursache für externe und von der Gesellschaft zu tragende Umweltkosten in Höhe von rund 90 Milliarden Euro, während aber lediglich eine Bruttowertschöpfung der Landwirtschaft von etwa 21 Milliarden Euro zu Buche schlägt. Und: Verbraucherinnen und Verbraucher wollen Lebensmittel zu günstigen Preisen, erwarten aber zugleich einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck seitens der Landwirtschaft.

„Leistungen für nachhaltiges Wirtschaften honorieren“

„Wenn Landwirtschaft zukunftsfähig bleiben will, müssen wir rechtzeitig die Weichen dafür stellen“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. „Wir brauchen eine Agrarwirtschaft, die die Rentabilität von Betrieben mit einer nachhaltigen sowie umwelt- und biodiversitätsfreundlichen Bewirtschaftung verbindet.“ Ziel müsse es sein, „den Umweltschutz in den Betriebsablauf zu integrieren“. Bonde weiter: „Eine solche Veränderung kann nur gelingen, wenn Landwirten die gesellschaftlich gewollten Leistungen für nachhaltiges Wirtschaften honoriert werden.“

Zu enge Fruchtfolgen und zu hohe Nährstoffeinträge

Der Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und selbst Landwirt, Hubertus Paetow, hält eine solche Weichenstellung gleichfalls für unausweichlich: „Es gibt aus meiner Sicht keinen Zweifel daran, dass die Landwirtschaft im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit zu negativen Entwicklungen beigetragen hat. Hier brauchen wir eine Trendumkehr.“ Es gelte, in der heutigen Landwirtschaft die Praktiken zu identifizieren, die diese negativen Entwicklungen verursachen – wie etwa zu enge Fruchtfolgen oder zu hohe Nährstoffeinträge. Aus Paetows Sicht reicht es jedoch nicht, sich auf den Ökolandbau als Allheilmittel zu fokussieren. Etwas anderes sei für die Weiterentwicklung der Landwirtschaft „viel wichtiger“. Paetow: „Wir müssen weg von einem einseitigen Fortschrittsverständnis, bei dem es allein um Effizienz- und Ertragssteigerung geht – also nur um Erträge und Kosteneffizienz. Diese Rechnung geht nicht mehr auf.“ Ebenso wichtige Kriterien für Innovationen seien die Beiträge zu Artenvielfalt, Klima- und Umweltschutz.

Das Modell einer Gemeinwohlprämie


Friedhelm Taube, Professor für Grünland und Futterbau an der Universität Kiel und unter anderem mit dem Forschungsschwerpunkt Ökolandbau, plädiert derweil für ein vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) entwickeltes Modell einer Gemeinwohlprämie. Denn für eine „unumgängliche Transformation“ der Agrarwirtschaft bedürfe es finanzieller Anreize. Das Prinzip des DVL-Modells sei recht einleuchtend. Taube: „Auf Grundlage einer definierten „sehr guten Landwirtschaft im Einklang mit Umweltzielen“ können Betriebe Ökopunkte sammeln – also etwa für den über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehenden Einsatz bei Artenvielfalt, Klima- und Umweltschutz.“ So würde man zum Beispiel auch die Nährstoffbilanz bei Stickstoff und Phosphor berücksichtigen und bemessen. Und ein solches System müsste laut Taube auch Basis der EU-Agrarpolitik werden. „Denn eines ist seitens der Wissenschaft lange klar: Die bisherige milliardenschwere EU-Agrarpolitik mit Direktzahlungen an die Landwirte mittels Flächenprämien pro Hektar entsprechende Umweltleistung muss ein Ende haben – spätestens in zehn bis zwölf Jahren“, so der Kieler Professor.

Ernährungsmuster stehen auf dem Prüfstand

Taube mahnt, „beim Schwenk auf den breit angelegten Transformationspfad“ gehe es nicht nur um die Landwirte. Auch die Konsumseite sei zu berücksichtigen. „Unsere Ernährungsmuster stehen auf dem Prüfstand.“ Der Kieler Professor fügt hinzu: „Verbrauch und Verzehr tierischer Nahrungsmittel müssen drastisch reduziert werden – mindestens um die Hälfte, wenn wir den Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler folgen.“ Daraus folge die „notwendige Reduzierung der Tierhaltung, vor allem bei Schweinen und Geflügel“. Der auf EU-Ebene anvisierte Europäische Grüne Deal und die Strategie „Farm to Fork“ („Vom Hof auf den Teller“) gehen Taube zufolge in diese Richtung. „Beide EU-Vorhaben bedeuten nichts anderes als die Transformation der Agrarwirtschaft“, so der Kieler Professor.

Nachhaltige Landwirtschaft als „unverzichtbarer Baustein“


Als „Grundlage für eine gesunde Ernährung“ aber auch als „unverzichtbarer Baustein“ zum Erreichen der Ziele beim Arten-, Klima- und Gewässerschutz sieht Silvia Bender eine nachhaltige Landwirtschaft. Wichtig sei zugleich, die Position der Landwirtschaft in der Wertschöpfungskette zu stärken, so die Grünen-Staatssekretärin im brandenburgischen Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz. „Damit Bäuerinnen und Bauern angemessene Preise für ihre Produkte erzielen können und nicht als letztes Glied in der Kette die Brosamen erhalten, die Handel und Verarbeitung nach ihren ruinösen Preiskämpfen übrig lassen.“ Wie Taube verwies auch Bender auf das DVL-Modell einer Gemeinwohlprämie als ein geeignetes Mess-Instrument. Denn perspektivisch müssten alle Agrarzahlungen nach dem Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ ausgegeben werden.

In der Aufnahme
Nicht zum Nulltarif: Die Agrarwirtschaft steht vor enormen und zugleich unabdingbaren Umbrüchen, um zukunftsfähig und nachhaltig zu werden. Über die Herausforderungen der Bäuerinnen und Bauern und die Frage, wie deren Engagement für mehr Umwelt- und Klimaschutz honoriert werden kann, diskutieren hochrangige Gäste im DBUdigital Online-Salon morgen, Freitag, von 14 bis 16 Uhr.
© Deutsche Bundesstiftung Umwelt


Quelle
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
Telefax: +49 541 9633 190
E-Mail: info@dbu.de
14.01.2021 |

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Holt die Umwelt an den Tisch!
Holt die Umwelt an den Tisch!

13/14.01.2021

WWF fordert verbindliche Einbindung der Umweltressorts in Ausarbeitung des nationalen GAP-Plans / Umweltminister:innen der Länder legen eigene GAP-Forderungen vor

Berlin, 13.01.2021: Die Umweltminister:innen der Länder haben ihre Amtskolleg:innen der Agrarministerien aufgefordert, sie in die Ausarbeitung des nationalen GAP-Strategieplans einzubinden. Die Naturschutzorganisation WWF unterstützt die Forderung nach einer verbindlichen ressortübergreifenden Zusammenarbeit: „Es geht um zentrale Handlungsfelder im deutschen Klima- und Artenschutz und die Zukunft von Boden, Wasser und Luft in ganz Deutschland.

Die Umweltressorts gehören an den Planungstisch“, so WWF-Naturschutzvorstand Christoph Heinrich.
In einem eigenen GAP-Positionspapier stellen die Umweltminister:innen außerdem Kernanforderungen insbesondere für die Konditionalität und zur Ausgestaltung der sogenannten Eco-Schemes auf deutscher Ebene. Positiv wertet der WWF, dass sie laut Positionspapier bei der Konditionalität national deutlich nachschärfen wollen. Dabei handelt es sich um jene Auflagen, die landwirtschaftliche Betriebe generell erfüllen müssen, um weiter pro Hektar Fördergelder aus dem EU-Topf zu erhalten.

So sprechen sich die Umweltminister:innen zum Beispiel bei den Vorgaben für nicht-produktive Flächen, die allein dem Schutz der Biodiversität vorbehalten sein sollen, für verbindlich mindestens 5 Prozent im Rahmen der Konditionalität aus. „Das wäre ein sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Insgesamt müssen zukünftig mindestens 10 Prozent der Agrarlandschaft exklusiv bleiben für die Natur, etwa für Hecken oder Brachen. Dieser Mindestanteil nichtproduktiver Flächen ist wissenschaftlich notwendig, um überhaupt positive Naturschutz-Effekte zu erzielen“, so Christoph Heinrich.

Insgesamt werden Landwirt:innen in der EU in den nächsten sieben Jahren rund 387 Milliarden Euro an Subventionen aus Brüssel erhalten. „Je besser wir die Fördermilliarden der EU zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zum Schutz von Klima, Wasser und Böden auf Feldern und im Stall einsetzen, desto besser für die Landwirtinnen und Landwirte. Eine Ökologisierung der Landwirtschaft erhält langfristig ihre Produktionsgrundlagen. Denn sie sind abhängig von vitalen Böden, intakten Wasserkreisläufen und stabilen Ökosystemen mit deren Dienstleistungen wie Bestäubung oder natürliche Schädlingsbekämpfung“, unterstreicht WWF-Naturschutzvorstand Heinrich.

Kontakt
Wiebke Elbe
Pressesprecherin, Berlin
Tel: 030311777219
@ElbeWWF auf Twitter


Quelle
WWF
Stand: 13.01.2021

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Familie Wildvogel ins Nest geschaut
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Familie Wildvogel ins Nest geschaut

13/14.01.2021

Mecklenburg - Vorpommern. Insel Rügen - Vögel füttern und beobachten – ein großes Highlight in den Wintermonaten. Familie Wildvogel auf den Teller und ins Nest geschaut, heißt es nun auch für die Kinder der DRK-Kindertageseinrichtung „Wildblume“ in Garz. Und das sogar zu jeder Jahreszeit.

Hier steht seit einigen Tagen eine großer, künstlicher Vogelbaum, der nicht nur mit Futterstellen und einem Nistkasten, sondern auch mit Kameras ausgestattet ist – eine Förderung der Deutschen Postcode Lotterie und unterstützt vom Projekt „Artenschutz Franken“

Mehr zum Projekt auf den Seiten des DRK-Kreisverband Rügen-Stralsund e.V.

In der Aufnahme
  • Artenschutz und Umweltbildung hautnah in modernster Form erleben - hier auf der Insel Rügen bemühen sich die Projektpartner sich diesem zunehmend wichtiger werden Ansatz intensiv zu widmen.
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Äcker und Felder statt Regenwälder
Äcker und Felder statt Regenwälder

13/14.01.2021

Seit 2004 ging allein in Entwaldungshotspots eine Regenwaldfläche so groß wie Deutschland und Irland zusammen verloren/ WWF: Gesetzliche Regelungen für Lieferketten können den Entwaldungsdruck maßgeblich verringern

Berlin, 13.01.2021: In nur etwas über einem Jahrzehnt wurden allein in 24 von Entwaldung besonders stark betroffenen Gebieten eine Fläche von 43 Millionen Hektar tropischen Regenwalds zerstört. Das entspricht ungefähr der Größe von Deutschland und Irland zusammen. Ein Großteil der Tropenwaldzerstörung geht auf das Konto der kommerziellen Landwirtschaft, die weitere Weide- und Ackerflächen für die Nahrungsmittelproduktion geschaffen hat.

Zu diesem Ergebnis kommt die heute vom WWF veröffentlichte Studie „Deforestation Fronts”. Dr. Susanne Winter, Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland kommentiert: „Regenwälder sind eine Gesundheitsvorsorge für Mensch und Natur. Sie speichern Kohlenstoff, sind ein wichtiger Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten und sind ein Bollwerk gegen Pandemien. Wir müssen daher dringend die Entwaldung aufhalten, sonst stoppt das Leben, wie wir es kennen.“

Der Bericht basiert auf Satellitendaten aus dem Zeitraum von 2004 bis 2017. Er identifiziert 24 Hotspots, an denen die Entwaldung extrem voranschreitet. Den größten Verlust verzeichnet der Report im Amazonas (Brasilien, Kolumbien, Peru, Bolivien, Venezuela und Guyana) mit 18,3 Millionen Hektar zerstörtem Wald. Dahinter liegen die Wälder auf Borneo (Indonesien, Malaysia; 5,8 Millionen Hektar zerstörter Regenwald) und der Gran Chaco  (Paraguay und Argentinien; 5,2 Millionen Hektar zerstörter Regenwald). Weitere Entwaldungsfronten liegen auf Madagaskar sowie Sumatra. Fast die Hälfte (46 Prozent) der noch bestehenden Wälder in den Entwaldungshotspots ist zudem stark fragmentiert, also zum Beispiel durch Straßen oder Ackerflächen zerstückelt.

Das macht den Wald anfälliger für Trockenheit sowie Feuer und vertreibt dort lebende Tierarten. Allein neun der 24 identifizierten Entwaldungshotspots befinden sich in Lateinamerika. Dort verzeichnete der WWF Living Planet Report einen dramatischen Rückgang der überwachten Wildtierbestände um 94 Prozent. Das sei kein Zufall, hält Winter fest: „Wälder sind wahre Schatzkammern der Artenvielfalt. Sie beherbergen 80 Prozent aller bekannten Tier- und Pflanzenarten außerhalb der Ozeane.“ Nimmt die biologische Vielfalt in den Wäldern ab, sinkt aber auch die Fähigkeit der Wälder, Kohlenstoff zu speichern. Winter erklärt: „Wenn wir die Klimakrise nicht noch weiter anheizen wollen müssen wir die Wälder und die dort lebenden Arten schützen.“

Auch wenn Wälder vor allem außerhalb Deutschlands verschwinden, die Waldzerstörung geht auch auf das Konto von Unternehmen und Konsument:innen in Deutschland. Für den Anbau von Futtermittelsoja, Kakao und Rindfleisch, das in die EU importiert wird, wird oft Wald vernichtet. Rund ein Sechstel aller in der EU gehandelten Lebensmittel tragen zur Entwaldung in den Tropen bei. Winter sagt: „Statt nur mit dem Finger auf Regierungen und Landwirte in Entwaldungshotspots zu zeigen, müssen wir uns ebenfalls an die eigene Nase fassen. Die globale Landwirtschaft, der größte Treiber der Entwaldung, produziert auch für den deutschen Markt. Mit einem Steak landet oftmals ein Stück Amazonas direkt auf unserem Teller. Denn selbst wenn die Rinder aus Deutschland kommen, werden sie meist mit importiertem Soja aus dem Amazonas gefüttert.“ Der WWF fordert Politik, Unternehmen und Verbraucher:innen dazu auf, bei der Einfuhr, dem Verkauf und dem Konsum von Agrarrohstoffen und deren Produkten, die rasante Entwaldung der Tropen zu vermeiden. Die mächtigsten Hebel dafür sehen die Umweltschützer weiterhin bei der Politik. Laut WWF brauche es auf Bundes- und EU-Ebene dringend bessere und verbindliche Sozial- und Umweltstandards für die internationalen Handelsbeziehungen. Winter sagt: „Die Politik muss den Rahmen setzen und ein wirkungsvolles entwaldungsfreies EU-Lieferkettengesetz auf den Weg bringen. Waren, für deren Produktion Natur zerstört oder Menschenrechte verletzt wurden, dürfen nicht im Supermarktregal landen.“

Laut dem Report wird die Waldzerstörung besonders in den Entwaldungshotspots noch weiter zunehmen. Das hätte auch schwerwiegende Folgen für die menschliche Gesundheit: Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen die Ausbrüche vieler Infektionskrankheiten in direktem Zusammenhang mit Waldrodungen. Winter sagt: „Eine intakte Natur ist von existenzieller Bedeutung für uns alle. Denn ist die Erde krank, werden es auch die Menschen. Wir müssen die Regenwälder besser schützen, sonst ist COVID-19 nur ein Vorgeschmack auf künftige Krisen.“

Hintergrund: EU-Gesetz zu Entwaldungsfreien Lieferketten

  • Momentan wird auf EU-Ebene über ein Gesetz für Entwaldungsfreue Lieferketten beraten. Die EU-Kommission wird voraussichtlich im Mai einen Entwurf vorstellen. Der WWF fordert ein wirksames Gesetz gegen Entwaldung. Bei einer Bürgerbefragung hatten 1,2 Millionen EU-Bürger:innen diese Forderung bestätigt.

 

Kontakt
Rebecca Gerigk
Pressesprecherin, Berlin
Tel: 030311777428


Quelle
WWF
Stand: 12.01.2021

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Solidarität mit der Demonstration in Berlin am 16. Januar 2021
Bild zum Eintrag (1041679-160)
"Wir haben es satt“: Solidarität mit der Demonstration in Berlin am 16. Januar 2021

13/14.01.2021

Die Internationale Grüne Woche, bei der sich in Berlin alljährlich die Akteure der Agrarwirtschaft aus aller Welt präsentieren,
findet dieses Jahr digital statt. Das Verbändebündnis „Meine Landwirtschaft“ wird sich in Berlin am 16. Januar mit einer an die Pandemiesituation angepassten lokalen Aktion vor dem Bundeskanzleramt zu Wort melden. Bayerische Umwelt-, Verbraucher-, Tierschutz- und Bauernorganisationen, die sich im Agrarbündnis Bayern zusammengeschlossen haben, senden Solidaritätsbotschaften in Form von Fußabdrücken nach Berlin.

Bei einer Aktion am Münchner Marienplatz haben sie heute ihre Forderungen vorgestellt und zu weiteren Solidaritätsbekundungen aufgerufen. Menschen aus ganz Deutschland können sich mit individuell gestalteten Fußabdrücken virtuell beteiligen: https://www.wir-haben-es-satt.de/mitmachen/fussabdruck/
Die unterzeichnenden Verbände wollen den Umbau der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik. Die bisherigen Verhandlungen auf EU Ebene zur Neugestaltung der EU-Agrarpolitik lassen allerdings bisher nur sehr kleine Schritte in Richtung eines Systemwechsels bei der Agrarförderung und Marktgestaltung erkennen. Die Verbände fordern dagegen eine bäuerlich-ökologischere, gentechnikfreie Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, Klimagerechtigkeit und globale Solidarität!

Auch in Bayern herrscht nicht die „heile Welt“ der Landwirtschaft, denn auch hier setzt sich der Strukturwandel fort und nimmt die Zahl insbesondere der kleinen bäuerlichen Betriebe kontinuierlich ab. Nach dem Prinzip "wachsen oder weichen" beschleunigen beispielsweise große industrielle Tierhaltungsanlagen das Höfesterben. Der Rückgang der Artenvielfalt ist auch in der bayerischen Kulturlandschaft dramatisch.

In den kommenden Agrarverhandlungen auf Bundesebene muss der Handlungsspielraum genutzt werden. Landwirtschaftliche Betriebe dürfen nicht - wie bisher - zum Großteil gemäß der bewirtschafteten Flächengröße subventioniert werden, sondern müssen für ihre Leistungen für Umwelt, Klima und Tierschutz bezahlt werden. Diese Leistungen müssen über dem gesetzlichen Mindeststandard liegen, wie es beispielsweise bei der extensiven Grünlandnutzung, bei Vielfalt in der Fruchtfolge oder der Anlage von Brache- und Blühflächen der Fall ist.

Bäuerliche Erzeugergemeinschaften und handwerkliche Milch- und Fleischverarbeiter brauchen dringend Unterstützung gegenüber den marktbeherrschenden Großkonzernen und Handelsunternehmen. Über Massenverarbeitung werden Erzeuger unter Druck gesetzt und Umweltfolgeschäden auf die Gesellschaft abgewälzt.

Auch gemäß der Farm-to-Fork-Strategie der EU-Kommission müssen Umwelt-; Klima- und Tierwohlziele entlang der gesamten Wertschöpfungskette verfolgt werden – vom Hof bis zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Deshalb fordern die Verbände jetzt deutlich mehr Unterstützung für den Umbau hin zu einer ökologischeren Land- und Ernährungswirtschaft:

    Gemeinsam mit dem Bündnis „Meine Landwirtschaft“ in Berlin wird gefordert: https://www.meine-landwirtschaft.de/
    Höfesterben beenden – Bäuer*innen beim Umbau der Landwirtschaft unterstützen!
    Tierfabriken stoppen – Stallumbau fördern & Tierzahlen reduzieren!
    Klimakrise bekämpfen – Fleischkonsum senken & gesunde Böden sichern!
    Pestizidausstieg angehen & Gentechnik stoppen – Gesundheit & Insekten schützen!
    Artenvielfalt und Biodiversität erhalten und wieder zurückgewinnen
    EU-Mercosur-Abkommen in die Tonne – Menschenrechte und Regenwald erhalten!

Für Interviews stehen Ihnen vor Ort die Ansprechpartner*innen der jeweiligen Verbände gerne zur Verfügung

  •     Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Landesverband Bayern (AbL) Josef Schmid, 0171-1108148; Andrea Eiter 0170-9913463
  •     BUND Naturschutz in Bayern (BN), Richard Mergner, Landesvorsitzender, 0171-6394370; Stephan Kreppold, Sprecher des Arbeitskreis Landwirtschaft, 0170-1623350; Martha Mertens, Sprecherin BN AK Gentechnik,
  •     Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern, Ilona Wojahn, 0170-2864990; Johanna Ecker-Schott, 0172-8384754
  •     Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V., Stefan Barbarino 0176-99129812
  •     Greenpeace München, Beatrix Fuchs 0171-5761756
  •     Jugendorganisation BUND Naturschutz (JBN), Adrian Bebb, 0160-94901163
  •     Landesbund für Vogelschutz (LBV), Matthias Luy 0173-4361602
  •     Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ), Cordula Rutz, 0170-1768498
  •     Naturfreunde Bayern, Hans Greßirer, 0170-5043421
  •     Netzwerk Klimaherbst e.V., Helena Geißler 0172-8630399
  •     Parents4future, Elisabeth Frank 0170-3814191
  •     ProVieh, Dr. Henning von Luetzow, 0171-7740165
  •     Slow Food München, Stefan Barbarino 0176-99129812
  •     Tagwerk e.V., Dr. Michael Rittershofer, 08081-9379-50

Für Rückfragen
Marion Ruppaner,0911 8187 8-20/ 21/0 , mobil: 0160-76 14 336, E-Mail: marion.ruppaner@bund-naturschutz.de

Quelle
BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de
11.01.2021

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Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Sprunghilfe für den Luchs
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Sprunghilfe für den Luchs

12/13.01.2021

  • WWF und SANTE starten Partnerschaft für den Schutz heimischer Luchse

Mit Beginn des Jahres starten der WWF Deutschland und die Naturkosmetikmarke SANTE eine Partnerschaft für den Schutz des Luchses in Deutschland. Gemeinsam setzen sie sich für die Rückkehr der heimischen Art ein, indem sie Lebensraum schützen und auf ihre Bedeutung aufmerksam machen:

„Der Luchs ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ökosysteme. Als Jäger von Rehen und Hirschen trägt er wesentlich zum ökologischen Gleichgewicht in unseren Wäldern bei. Was viele nicht wissen: Hierzulande siedeln sich die bedrohten Waldkatzen nicht wieder von allein an. Dazu braucht es noch immer unsere tatkräftige Unterstützung“, erklärt Moritz Klose, Programmleiter Wildtiere beim WWF Deutschland. 
Im Rahmen der Partnerschaft unterstützt SANTE die Projektarbeit des WWF in mehreren Bundesländern. Zu den Schwerpunktregionen gehören der Bayerische Wald, der Pfälzerwald und Baden-Württemberg. Ziel der Projekte ist es, dem Luchs wieder langfristig in Deutschland eine Heimat zu bieten und damit in Mitteleuropa zu einer großen länderübergreifenden Population beizutragen. Dazu unterstützt der WWF die Ansiedlung von Luchsen in geeigneten Naturräumen im In- und Ausland und macht sich für die länderübergreifende Zusammenarbeit beim Schutz des Luchses stark.

Gleichzeitig unterstützt der WWF die Bildungs- und Aufklärungsarbeit, um Akzeptanz für die Rückkehr des Beutegreifers in der Bevölkerung und besonders bei Landnutzern zu schaffen.  

Jahrzehnte lang wurden Luchse in Deutschland verfolgt und gelten noch immer als vom Aussterben bedroht. Heute leben etwa 135 Tiere vor allem im Harz, in Baden-Württemberg sowie in der bayerisch-böhmisch-österreichischen Grenzregion. Seit 2016 arbeitet der WWF daran, Luchse auch im Pfälzerwald wieder anzusiedeln. „Gemeinsam mit SANTE können wir unsere Bemühungen weiter ausbauen und zur langfristigen Rückkehr der heimischen Art in unsere Wälder beitragen“, sagt Klose.  


Kontakt
Julian Philipp
Pressesprecher, Berlin
Tel: 030311777467
@JuPhilipp auf Twitter


Quelle
WWF
Stand: 11.01.2021

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In der Aufnahme von Johannes Rother

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Der Auwald an der Unteren Iller soll als Naturwald ...
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Der Auwald an der Unteren Iller soll als Naturwald Teil der "agilen iller" werden

12/13.01.2021

Pressemitteilung des Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Krumbach (Schwaben) und des Staatsforstbetriebs Weißenhorn

04. Januar 2021, Krumbach/Weißenhorn – Ein landesweites Netzwerk wilder Waldnatur hat Staatsministerin Michaela Kaniber in den bayerischen Staatswäldern unter dauerhaften Schutz stellen lassen.

Dazu wurden rund 58.000 Hektar ökologisch besonders wertvolle staatliche Wälder als Naturwälder rechtsverbindlich ausgewiesen. Ein Großteil dieser Wälder wurde durch die Bayerischen Staatsforsten schon bisher mit besonderer Rücksicht auf ihre naturschutzfachliche Wertigkeit bewirtschaftet, auf einigen Flächen erfolgt seit Längerem keine Nutzung. Nun kommt ein weiteres Juwel hinzu. Auch der Staatswald entlang der Unteren Iller soll in die Naturwaldkulisse aufgenommen und Teil des bayerisch-baden-württembergischen Gemeinschaftsprojekts „agile iller“ werden.
Wie das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Krumbach mitteilt, soll mit der Einbindung des künftigen, rund 540 Hektar großen Naturwaldes auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten der ganzheitliche Ansatz des länderübergreifenden Renaturierungsprojekts der Iller unterstützt und ein Zeichen für die natürliche Entwicklung der Aue gesetzt werden. Dazu der Leiter des Amtes, Axel Heiß: „Intakte Auwälder stehen wie kein anderer Lebensraum für Dynamik, Naturnähe und Artenvielfalt. Gleichzeitig sind sie für uns Menschen ein unverzichtbarer, natürlicher Schutz vor Hochwasser. Wir freuen uns daher, dass die Iller-Auwälder künftig doppelt positiv wirken können: für die heimische Artenvielfalt als Teil des grünen Netzwerks Naturwälder und für den Hochwasserschutz als wertvolle Retentionsflächen beim Projekt „agile iller“.

Im Rahmen des Projekts „agile iller“ sind unterschiedliche Maßnahmen vorgesehen, die direkt oder indirekt zu einer Revitalisierung der Aue führen sollen. Als Hotspot der Biodiversität werden die als Naturwald vorgesehenen Auwälder der Bayerischen Staatsforsten schließlich ganz der natürlichen Entwicklung überlassen.

Die finale Abgrenzung und rechtsverbindliche Ausweisung des Naturwaldes soll gemäß dem Planungs- und Umsetzungsstand der Renaturierungsmaßnahmen so zügig wie möglich erfolgen. Wie weit sich anschließende Staatswälder in Zuständigkeit der Wasserwirtschaftsverwaltung, die für die Durchgängigkeit des Lebensraumes eine wichtige Rolle spielen, ebenfalls in das Naturwaldkonzept einbinden lassen, soll zwischen den zuständigen Stellen noch geklärt werden.

Auch mit der Ausweisung des Auwaldes als Naturwald soll dieser weiterhin für Waldbesucher zugänglich und erlebbar bleiben. Der neue Status beinhaltet im Wesentlichen den Verzicht auf die Holznutzung in den bereits seit längerem extensiv und vorsichtig genutzten Auwäldern der Bayerischen Staatsforsten. Dennoch können auch in Naturwäldern weiterhin vereinzelte Baumfällarbeiten entlang von Wegen zur Verkehrssicherung notwendig sein. Hierzu merkt die Leiterin des Forstbetriebs Weißenhorn, Linda Madl an: „Gerade durch das Eschentriebsterben können immer wieder Bäume absterben und zur Gefahr für Waldbesucher werden, sodass diese zum Schutz von Leib und Leben entnommen werden müssen. Die gefällten Bäume verbleiben dann als Totholz im Wald.“

In Zusammenarbeit zwischen dem Forstbetrieb Weißenhorn und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Krumbach wird für den Naturwald in den unteren Illerauen ein Entwicklungskonzept erarbeitet. Die zu entwickelnden Maßnahmen werden in den Zusammenhang mit dem Projekt „agile iller“ gestellt, bei dem unter anderem Seitengewässer wieder an die Iller angebunden und damit neue Lebensräume in den Tal-Auen geschaffen werden sollen. Der Staatswald entlang der Iller wird damit ein Teil des grünen Netzwerks der schönsten Wälder Bayerns. Die Ausweisung von Naturwäldern im bayerischen Staatswald soll bis 2023 abgeschlossen sein.

Der Forstbetrieb Weißenhorn bewirtschaftet rund 14.500 ha in den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen und Unterallgäu. In den Landkreisen Neu-Ulm und Günzburg ist das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Krumbach Ansprechpartner.  

In der Aufnahme
  • Symbolbild Auswald (Foto: BaySF)

Quelle
Bayerische Staatsforsten AöR

Tillystraße 2

D-93053 Regensburg
Tel.: 0941 / 69 09-0
Fax: 0941 / 69 09-495
E-mail: info@baysf.de


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Nistgrundlage für Schwarzstorch & Co.
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Plattformen des gemeinschaftlichen Artenschutzes in Franken/Teil II

11/12.01.2021

  • Projekt – Neue Lebensräume für den „Stillen Storch“ 2016/2017 gestartet!
  • Update 01/2021

Franken.
„Er hatte es seit Auftreten des Menschen nicht einfach – Der Schwarzstorch!

Jahrhunderte lang galt dieser typische Bewohner großer Wälder als Schädling der Fischerei und wurde daher auch intensiv verfolgt. Gnadenlos wurden die Bestände dieses doch so markanten Schreitvogels minimiert. Intensive Aufzeichnungen belegen diesen Niedergang auch literarisch sehr gut. Die Zeitenwende und damit eine Umkehr im Denken erfuhr der Schwarzstorch im 20. Jahrhundert. Dennoch gingen die Bestände weiter zurück. Der Grund – durch seine Seltenheit wurde das Tier nun zum begehrten Sammlerstück. Zahllose Jung- und Alttiere sowie das Gelege der Vögel verschwanden in den Vitrinen „zweifelhafter Sammler“.

In den vergangenen 10-15 Jahren konnte sich die Schwarzstorchpopulation glücklicherweise wieder etwas stabilisieren. Eine deutliche Zunahme wird sichtbar.  Dennoch ist der Schwarzstorch auch in Bayern in vielen Teilen ein seltener Brutvogel geblieben.Aktuell geht man von einer Brutpaardichte um 125 – 155 in Bayern aus.

Intensive,naturferne Forstwirtschaft, mangelnde Nahrungsbiotope, jedoch auch die Zunahme von Windkraftanlagen, installiert an ungünstigen Standorten, sowie ungesicherte Stromleitungstrassen etc. sind die „Brennpunkte der Schwarzstorchproblematik“. Auch Störungen in mittelbarer und unmittelbarer Nähe zu seinen Brutplätzen bringen Probleme mit sich. Das Gemeinschaftsprojekt „Plattformen des Schwarzstorchschutzes 2013“ setzt hier konkret an der Basis an.
Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten/Forstbetrieb Ebrach, H.I.T – Umweltstiftung und ...waren die Partner des nicht alltäglichen Projektes, das dem sichtbaren Schutz einer gefährdeten Vogelart dient.

Dem eigentlichen Projekttag voran ging eine intensive, mehrmontige ( Juni bis Dezember 2016 Biotopbewertung. Denn ein Projekt dieser Art wurde vielschichtig aufgebaut.Neben der Erhaltung geeigneter Biotopbäume, wurde Bereiche auserkoren deren Altersstruktur den temporären Bedarf an sekundären Nistplätzen erforderlich macht. Die eigentliche Biotopstruktur die dem Schwarzstorch sehr nahe kommt kann den Mangel an geeigneten Nistplatzkomponenten nicht kompensieren. So wurden also 15 zukünftige Biotopbäume auf einer gezielt ausgewählten Fläche auserkoren um sich zukünftig  dem Schwarzstorch widmen zu können.

Anteilig wurden diese mit speziellen Nistplattformen ausgestattet.

Norbert Fiebach, Spezialist im Nistplatzbau machte sich mit Mitgliedern des Artenschutz in Franken® und der Bayerischen Staatsforsten bei starkem Frost auf den Weg. Denn der an der Basis installierte,professionelle Artenschutz kennt „keine Schönwetterprojekte“! Gelebte Nachhaltigkeit – unser gemeinschaftlicher Anspruch im Sinne der uns nachfolgenden Generation.  

Bereits im Jahr 2013 hatten wir http://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=49526 ein Pilotprojekt gestartet das sich drei Jahre später als sehr erfolgreich zeigte. Nun knüpfen wir nahtlos daran an. Ein Projekt-Wochenende schuf dem Schwarzstorch weitere Nistplattformen.


In der Aufnahme
  • Impression aus 2017

Artenschutz in Franken® – wir leben praktischen Artenschutz!
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Intakte Natur als Gesundheitsvorsorge
Intakte Natur als Gesundheitsvorsorge

11/12.01.2021

  • Geberkonferenz „One Planet Summit“ zu Naturschutz und Pandemien / WWF: „Konferenz mit Signalwirkung"

Berlin, 10.01.2021: Am Montag treffen sich Staats- und Regierungschef:innen auf dem „One Planet Summit for Biodiversity“. Auf der Agenda der internationalen Geberkonferenz zu Biodiversität steht unter anderem das Zusammenspiel zwischen Waldvernichtung, Artenvielfalt und Pandemien. Ein Ziel der Konferenz ist es, finanzielle Mittel zum Schutz der tropischen Wälder in Afrika zu mobilisieren.

Die französische Regierung richtet das Treffen zusammen mit den Vereinten Nationen (UN) und der Weltbank aus. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel werden UN-Generalsekretär Antonio Guterres und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet. Der WWF wertet es als wichtiges Zeichen, dass die Staats- und Regierungschef:innen den Zusammenhang zwischen gesunder Natur und menschlicher Gesundheit erkennen. Allerdings dürfe es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben.
Der WWF fordert Bundeskanzlerin Merkel auf, auch durch ambitionierte Gesetzgebung zum Schutz der Wälder beizutragen. So müsse unter anderem durch Gesetze auf Bundes- und EU-Ebene ein Systemwechsel bei den internationalen Lieferketten herbeigeführt werden.

Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland, kommentiert: „Es ist eine Konferenz mit Signalwirkung: Eine intakte Natur ist der Schlüssel für die menschliche Gesundheit. Es ist sehr begrüßenswert, dass diese Erkenntnis jetzt auch auf der höchsten politischen Ebene angekommen ist. Dass wir die intakte Natur für ein gesundes Leben brauchen, hat uns nicht zuletzt die Corona-Pandemie schmerzlich vor Augen geführt. Ein überspringender Virus vom Wildtier zum Menschen war schließlich der Auslöser der aktuellen Pandemie. Insbesondere der tropische Wald in Lateinamerika, im afrikanischen Kongobecken und Südostasien ist von existentieller Bedeutung für Mensch und Natur: Wälder schützen den Menschen als Bollwerk vor neuen Krankheitserregern aus dem Tierreich. Außerdem speichern Wälder große Mengen Kohlenstoff und sind damit unabdingbar im Kampf gegen die Klimakrise. Sie sind zudem wahre Schatzkammern der Artenvielfalt und beherbergen vier Fünftel aller bekannten Tier- und Pflanzenarten außerhalb der Ozeane.“

Um die intakte Natur und damit die menschliche Gesundheit zu schützen, erwartet der WWF, dass sich die Bekenntnisse auf dem „One Planet Summit“ nicht nur in mehr finanzieller Unterstützung für den Naturschutz, sondern auch in konkreten Gesetzgebungen widerspiegeln. Brandes sagt: „Finanzierung für den Naturschutz in tropischen Regenwäldern ist existentiell. Genauso existentiell ist allerdings die Änderung unseres Konsumverhalten, dazu muss die Politik den Rahmen setzen: Deutschland muss sich für einen sofortigen Stopp der weltweiten Entwaldung einsetzen, unter anderem durch nationale sowie europäische Gesetze - insbesondere ein EU-Gesetz zu Entwaldungsfreien Lieferketten.“ Denn gerade Regenwälder werden oft für die Produktion von Futtermittelsoja, Rindfleisch oder Kakao abgeholzt. 80 Prozent der Tropenwaldzerstörung geht allein auf das Konto der kommerziellen Landwirtschaft, die das Ziel verfolgt, weitere Weide- und Ackerflächen zu schaffen

Hintergrund: Zoonosen

Laut der Wissenschaft erhöht die Umweltzerstörung die Wahrscheinlichkeit von Krankheits-Übersprüngen von Wildtieren auf Menschen. Denn wenn vitale Ökosysteme zerstört werden und natürliche Barrieren wegfallen, kommen bislang voneinander getrenntlebende Arten in Kontakt. Außerdem entsteht eine neue, räumliche Nähe zum Menschen. Eine brasilianische Studie aus 2010 zeigt: Die Abholzung von vier Prozent eines Waldes ging mit einer fast 50-prozentigen Zunahme der Malariafälle beim Menschen einher.

Kontakt
Rebecca Gerigk
Pressesprecherin, Berlin
Tel: 030311777428

Quelle
WWF
Stand: 10.01.2021

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Klimawandel in Brandenburg deutlich messbar
Klimawandel in Brandenburg deutlich messbar - Jahr 2020 war für das Land das zweitwärmste seit Aufzeichnungsbeginn 1881

10/11.01.2021

Potsdam – Im vergangenen Jahr lag die Jahresdurchschnittstemperatur in Brandenburg bei 10,8 Grad Celsius – so wie auch 2018. Seit dem Beobachtungsbeginn im Jahr 1881 war es im Jahresmittel lediglich 2019 mit durchschnittlich 11,1 Grad Celsius wärmer.

Damit liegen insgesamt sieben der zehn wärmsten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn im Zeitraum 2000 bis 2020. Das Landesamt für Umwelt hat dafür die Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Brandenburg ausgewertet.
Klimaschutzminister Axel Vogel: „Diese wissenschaftsbasierten Fakten zeigen, dass die Auswirkungen des Klimawandels Brandenburg schon jetzt besonders treffen. Klimaschutz duldet keinen Aufschub. Die Landesregierung hat die umfassende und schnelle Minderung der Treibhausgasemissionen zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht und sich zum Ziel gesetzt, dass Brandenburg spätestens bis 2050 klimaneutral lebt und wirtschaftet. Dafür erarbeiten wir jetzt den Klimaplan, forcieren den Waldumbau und legen ein Niedrigwasserkonzept zur Anpassung an den Klimawandel vor.“

Zu warm

Der Frühling 2020 war der siebte Frühling in Folge, der mit 1,0 Grad über dem Normalwert liegt. Im Sommer ist die zunehmende Erwärmung sogar noch etwas stärker ausgeprägt:

Seit 2006 sind alle Sommertemperaturmittel überdurchschnittlich hoch. Mit einer Mitteltemperatur von 19,2 Grad Celsius lag der Sommer 2020 etwa 1,3 Grad oberhalb des langjährigen Mittels von 17,9 Grad.

Für den Herbst lässt sich feststellen, dass seit 2011 alle Herbste zu warm waren: Seit 2015 steigt die Herbstmitteltemperatur treppenartig an. Insgesamt war im Herbst 2020 mit 11 Grad Durchschnittstemperatur das langjährige Herbstmittel um 1,45 Grad überschritten.

Der Winter 2020 war der wärmste Winter seit Beobachtungsbeginn im Jahr 1881: Mit 4,7 Grad Wintermitteltemperatur lag der Winter 2020 knapp 4,6 Grad oberhalb des langjährigen Mittelwertes (1961 bis 1990) von 0,1 Grad Celsius.
Zu trocken

Auch das Niederschlagsdargebot war im vergangenen Jahr in Brandenburg zu gering und mit nur 508 Millimetern auf einem ähnlichen Niveau wie 2019 (506 Millimeter). Der Durchschnittswert der Jahre 1961 bis 1990 betrug noch 557 Millimeter. In sechs der letzten sieben Jahre fielen unterdurchschnittlich Niederschlage. Lediglich 2017 bildete eine drastische Ausnahme.

Vor allem im Frühling war und blieb es überdurchschnittlich trocken: In den letzten zehn Jahren waren acht von zehn Jahren trockener als das langjährige Mittel. 2020 war mit 74,9 Millimeter Frühlingsniederschlag eines der trockensten Frühjahre seit 1881. Zum Vergleich: im Mittel 1961 bis 1990 fielen knapp 131 Millimeter Niederschlag im Frühling.

Auch im Sommer gab es das dritte Jahr in Folge zu geringe Niederschläge: In den letzten zehn Jahren waren damit sechs Jahre zu trocken oder haben gerade so das langjährige Mittel erreicht. 2020 stellt allerdings kein Extrem dar. Mit 162 Millimeter Niederschlag liegt der 2020er Sommer nur 15,8 Millimeter Niederschlag unter dem langjährigen Mittel von 176,8 Millimeter.

Herbst und Winter waren hingegen 2020 leicht überdurchschnittlich nass. Während der Herbst nahezu das langjährige Mittel erreichte (plus 9 Millimeter) betrug das Plus im Winter gar 21 Millimeter gegenüber dem Vergleichsmittel von 123 Millimeter.
Klimawandel wird immer sichtbarer

Die Änderungen der Klimaindizes bestätigen den Klimawandel vor Ort und machen dessen Auswirkungen auf die Natur deutlich. Das spiegelt sich auch in der Dürre im Boden, in den sinkenden Wasserspiegeln der Seen, im Absterben von Bäumen und vielen anderen Punkten wider. Eigene Berechnungen des Landesamtes für Umwelt (LfU) bestätigen die sichtbaren Veränderungen: Das LfU hat unter anderem die Gras-Referenzverdunstung an den Klimastationen Potsdam, Cottbus und Angermünde berechnet. Der Trend für die Jahre 1951 bis 2019 wurde für verschiedene Jahreszeiten ermittelt:

Mit Ausnahme des Herbstes nahm die Verdunstung innerhalb von 1951 bis 2019 bereits signifikant zu: Im Jahresschnitt um 11 Prozent. Innerhalb des Sommerhalbjahres entfiel dabei die größere prozentuale Zunahme auf die Frühlingsmonate (15 Prozent). Besonders stark war die Zunahme jedoch im Winter mit 34 Prozent Verdunstungsanstieg. Die immer früher einsetzende Vegetation und die überdurchschnittliche Erwärmung des Winters sind hierfür die Ursache. Diese Entwicklungen und das Ausbleiben von Schnee über einen längeren Zeitraum, wirken sich zusätzlich negativ auf die Grundwasserneubildung und den Wasserhaushalt des Landes aus.


Quelle
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S
14467 Potsdam
Telefon: +49 331 866-0
Telefax: +49 331 866-7070
E-Mail: poststelle@mluk.brandenburg.de
07.01.2021

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Monitoring Dem Stint auf der Spur
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Monitoring Dem Stint auf der Spur

10/11.01.2021

Umfangreicher Forschungsauftrag soll Lebensbedingungen des Fisches im Tideelbe-Bereich klären

Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) hat ein großes Forschungsvorhaben zu den Laich- und Aufwuchsbedingungen des Stints im Süßwasserbereich der Tideelbe in Auftrag gegeben.

Ziel ist die Erhebung aktueller quantitativer Daten zur Dokumentation des aktuellen Stintbestandes sowie zur Lage und Qualität der Laich- und Aufwuchshabitate. Zentraler Bestandteil des Auftrags ist ein Monitoring sämtlicher Entwicklungsstadien des Stintes im Süßwasserbereich der Tideelbe über vier Jahre, bei dem gleichzeitig Umweltparameter erhoben werden, die Einfluss auf den Lebenszyklus des Stintes haben könnten.
Auf Grundlage der Erkenntnisse aus dem Monitoring sollen Empfehlungen formuliert werden, wie eine Verbesserung der Lebensbedingungen des Stintes in der Tideelbe erreicht werden könnte. Die Untersuchung soll fünf Jahre dauern, er Abschlussbericht Ende 2025 vorliegen. Die Kosten dafür betragen 750.000 Euro.

Umweltsenator Jens Kerstan: „Gibt es in der Elbe einen Rückgang der Stintpopulation? Wie groß ist dieser tatsächlich? Es gibt Meldungen und Anzeichen, die uns Sorge bereiten. Deswegen brauchen wir jetzt Aufklärung und Ursachenforschung. Mit dem von uns angestoßenen Untersuchungsprogramm wollen wir Maßnahmen entwickeln, die der Stintpopulation helfen. Das beauftragte Gutachten soll dafür die Grundlage bilden.“

Der Stint ist die dominante Fischart der Tideelbe und spielt eine zentrale Rolle im Nahrungsnetz. Während adulte Stinte nach dem Laichen im Laufe des Jahres wieder in die Nordsee abwandern, entwickeln sich die Eier und Larven des Stintes im Süßwasserbereich der Tideelbe. Die jungen Stinte wandern dann im Verlaufe des Sommers überwiegend in den Brackwasserbereich ab und stellen dort für eine Vielzahl von Tieren eine wichtige Nahrungsquelle dar.

Der Lebensraum des Stintes in der Tideelbe wurde in den letzten Jahrhunderten ständig verändert und unterliegt auch klimawandelbedingten Veränderungen. Im Laufe des letzten Jahrzehnts wurde ein deutlicher Rückgang der Fangzahlen beobachtet. Über die Ursachen dieser Entwicklung wird diskutiert. In Frage kommen verschiedene Einflussfaktoren, deren Zusammenwirken möglich ist. Aktuell fehlen quantitative Daten, die den aktuellen Zustand des Stintbestandes der Tideelbe dokumentieren, und Kenntnisse über die aktuellen Laich- und Aufwuchsbedingungen, aus denen Rückschlüsse auf Ursachen des beobachteten Rückgangs möglich sind.

In der Aufnahme: Stint
Bild: © Dipl. Biol. Ingo Lübker

 Quelle
Hansestadt Hamburg
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Pressestelle Jan Dube
Telefon: 040 42840 8006
E-Mail: jan.dube@bukea.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bukea
Twitter: fhh_umwelt
Instagram: umweltbehoerde_hamburg
28. Dezember 2020

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Unternehmensflurbereinigungsverfahren Unteres Odertal ...
Unternehmensflurbereinigungsverfahren Unteres Odertal geht in die Schlussphase

10/11.01.2021

Potsdam / Schwedt/Oder
– Mit der Genehmigung und der Bekanntgabe des Flurbereinigungsplans im Verfahrensteilgebiet Süd I geht das Unternehmensflurbereinigungsverfahren für den Nationalpark Unteres Odertal nun in die Schlussphase. Die Flurbereinigung wurde im Jahr 2000 für eine Gebietskulisse von zirka 19.500 Hektar angeordnet, um die privaten Eigentümer aus dem Nationalpark herauszutauschen.

Damit werden die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des einzigen deutschen Auennationalparks geschaffen, insbesondere für das Entstehen großräumiger Wildnisgebiete.
Mit dem Abschluss des Unternehmensflurbereinigungsverfahrens wird die Landnutzung auf 50,1 Prozent (und damit rund 5.200 Hektar) der Nationalparkfläche eingestellt – hier entsteht die Wildnis von morgen. Gleichzeitig wurde im Verfahren nach verträglichen Lösungen gesucht, um Flächen für die hier wirtschaftenden Landwirtschaftsbetriebe zu sichern. Gleichzeitig hat sich die Infrastruktur für die Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste verbessert.

Nationalparke haben laut Bundesnaturschutzgesetz zum Ziel, in einem überwiegenden Teil ihres Gebiets den möglichst ungestörten Ablauf der Naturvorgänge in ihrer natürlichen Dynamik zu gewährleisten. Derzeit kann man bereits heute auf zirka 2.260 Hektar, auf denen keine land-, forst- oder fischereiwirtschaftliche Nutzung stattfindet, einen „Hauch von Wildnis“ erleben.

Der Flurbereinigungsplan für das Teilgebiet Süd I wurde durch die obere Flurbereinigungsbehörde genehmigt und an die beteiligten Grundstückseigentümer, die Kommunen und die Nationalparkverwaltung bekannt gegeben. Damit ist man in dem Unternehmensflurbereinigungsverfahren einen großen Schritt weiter, um einen Abschluss und somit ein Ende der derzeit bestehenden Rechtsunsicherheiten zu erzielen. Das Teilgebiet Süd I umfasst 8.545 Hektar und wird vom Planungsbüro Drees & Hoersch bearbeitet. Daneben befasst sich das zuständige Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Brandenburg (LELF – obere Flurbereinigungsbehörde) aktuell mit den Teilgebieten Süd II und Nord.

Der Beteiligungsprozess stellte unter den aktuellen Pandemie-Beschränkungen eine besondere Herausforderung dar: Neben der Versendung von Planauszügen an die Beteiligten wurden dazu umfangreiche Unterlagen im Internet bereitgestellt. Auch Erläuterungen per Telefon oder im persönlichen Erörterungstermin wurden angeboten und gut nachgefragt.

Elf Eigentümergemeinschaften oder Eigentümer erhoben Widerspruch gegen die Festsetzungen des Flurbereinigungsplans. Insgesamt gibt es zirka 600 Eigentümer beziehungsweise Eigentümergemeinschaften am Verfahrensteil Süd I. Die im Verhältnis geringe Zahl an Widersprüchen lässt auf eine breite Akzeptanz der Bodenordnungsergebnisse in der Region schließen. Ein Grund dafür war, dass das LELF und seine Auftragnehmer bereits bei der Vorbereitung des Flurbereinigungsplans die Interessen der Eigentümer und Nutzungsberechtigten durch die vorausgegangene vorläufige Besitzeinweisung in der Erarbeitung der Bodenordnung berücksichtigt hatte. Es wird davon ausgegangen, dass wenige Widersprüche der Spruchstelle für Flurbereinigung, der ersten Widerspruchsinstanz, zur Entscheidung vorgelegt werden müssen, darunter auch der des Vereins der Freunde des Deutsch-Polnischen Europa-Nationalparks Unteres Odertal e.V. Der Verein hatte bereits alle rechtlichen Möglichkeiten zum Zeitpunkt der vorläufigen Besitzeinweisung ausgeschöpft, um grundsätzliche Änderungen an der Flächenverteilung im Nationalpark durchzusetzen, war damit aber vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin/Brandenburg gescheitert.

Auch für das Verfahrensteilgebiet Nord mit einer Fläche von 7.107 Hektar wird die Bekanntgabe des Plans in Kürze erfolgen. Das Vermessungsbüro Derksen und König wird dazu im Laufe des ersten Quartals 2021 die Planunterlagen vorlegen. Für diesen Zeitraum wurde auch die Vorlage des Planentwurfs für das Verfahrensteilgebiet Süd II (mit 3.834 Hektar) angekündigt, an dessen Fertigstellung das Planungsbüro Drees und Hoersch derzeit arbeitet.

Mit den Bekanntgaben aller drei Flurbereinigungspläne und der Bearbeitung der hierzu eingehenden Widersprüche nähert sich dieses besonders große und aufwändige Verfahren nun seinem Ende. Das LELF wird anschließend auf der Grundlage des Flurbereinigungsplans Rechtssicherheit über das Eigentum herstellen und die öffentlichen Bücher (Grundbuch, Kataster) anpassen lassen.


Quelle
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S
14467 Potsdam
Telefon: +49 331 866-0
Telefax: +49 331 866-7070
E-Mail: poststelle@mluk.brandenburg.de
08.01.2021


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Wirtschaftswald oder "naturnaher" Wirtschaftswald?
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Wirtschaftswald oder "naturnaher" Wirtschaftswald?

09/10.01.2021

Nördlicher Steigerwald.
Wie angekündigt haben wir nun zwei Impressionen direkt nebeneinandergelegt damit objektiv erkannt werden kann wie sehr sich bereits "normale" Wirtschaftswälder und "naturnahe" Wirtschaftswälder nach unserem Dafürhalten aneinander angenähert haben.

Doch sehen Sie sich die Aufnahme doch selbst einmal an und schreiben Sie uns, welchen Wald Sie meinen zu erkennen.
Erkennen kann man die Abteilungen häufig nur noch, so finden wir, an gelben, roten oder auch blauen Markierungen.

Sonst sehen sie sich wirklich schon recht ähnlich
... das war vor einigen Jahren noch anders ...
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Wie Moor- und Denkmalschutz mit Landwirtschaft
Wie Moor- und Denkmalschutz mit Landwirtschaft unter einen Hut gebracht werden

09/10.01.2021

Osnabrück/Nessebar (Bulgarien). Spezielle aus Rohrkolben bestehende Platten sollen als tragender Baustoff und Dämmmaterial in Bulgarien zur Sanierung von Schwarzmeerhäusern eingesetzt werden.

Die traditionellen, denkmalgeschützten Holzgebäude sind vorwiegend in Privateigentum und es fehlt an Wissen und Mitteln für die Sanierung. In einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell geförderten Projekt soll nun im bulgarischen Nessebar ein Sanierungskonzept unter Verwendung von Rohrkolben-Dämmplatten entwickelt werden, mit dem zugleich die regionale Wirtschaft gestärkt wird.
Der Grund für die Wahl von Rohrkolben: Sie gelten als Multitalent für Klima-, Moor-, Hochwasser- und Gewässerschutz. Die Wasser- und Sumpfpflanzen, die regional auch als Lampenputzer, Schlotfeger und Pompesel bezeichnet werden, wachsen in Feuchtgebieten und Mooren, die als Kohlenstoffsenke wichtig für den Klimaschutz sind und sogar bis zu fünfmal mehr Kohlenstoff speichern als Wälder.

Das Problem: Allein in Deutschland wurden bereits mehr als 90 Prozent der Moorflächen durch menschliche Eingriffe entwässert, um sie nutzbar zu machen. Eine der Folgen: Der gespeicherte Kohlenstoff verwandelt sich in Kohlenstoffdioxid, entweicht mit dem 300-mal klimaschädlicheren Lachgas in die Atmosphäre und trägt dort erheblich zur Erderwärmung bei. Laut Umweltbundesamt emittierten zerstörte Böden von Mooren und Wäldern in Deutschland im Jahr 2013 Treibhausgase mit einer Klimawirkung von etwa 45 Millionen Tonnen CO2. Dabei können Niedermoore kommerziell nachhaltig genutzt werden, ohne sie zu entwässern.

Nasse Bewirtschaftung mit dem Multitalent Rohrkolben ist nachhaltig


„Nasse Bewirtschaftung mit Rohrkolbenanbau ist die nachhaltige Lösung, wenn Moorschutz mit Landwirtschaft unter einen Hut gebracht werden soll“, sagt Alexander Bonde, Generalsekretär der Stiftung mit Sitz in Osnabrück. Die Technische Universität München hat in einem früheren von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt fachlich und finanziell geförderten Projekt Anfang der 2000er-Jahre im sogenannten Donaumoos nahe Ingolstadt, also Süddeutschlands größtem geschlossenen Niedermoorgebiet, nachgewiesen, dass eine nasse Bewirtschaftung mit Rohrkolbenanbau nachhaltig ist: Der Anbau lohnt sich zum einen finanziell für den landwirtschaftlichen Betrieb. Zum andern dienen die wiedervernässten Flächen als Kohlenstoffsenke, halten überschüssiges Wasser in der Landschaft und reinigen Fließgewässer. Und: Der im November geerntete Rohrkolben taugt vorzüglich als Dämmmaterial.

Architekt und Baustoffentwickler Werner Theuerkorn realisierte spezielle Dämmplatten unter dem Namen Typhaboard – eine Wortschöpfung aus dem wissenschaftlichen Namen des Rohrkolbens („Typha“) und dem englischen Wort für Brett („board“). Es wurde 2014 mit der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet. Franz-Peter Heidenreich, DBU-Referatsleiter Kreislaufführung und Bautechnik, erläutert: „Das Typhaboard hat viele bautechnische und -physikalische Vorteile und ist gerade deshalb eine ideale Lösung, weil die Dämmplatten dieses Typs von innen angebracht werden und sich bei traditionellen Holzbauten gut einfügen.“ Bei einem mittelalterlichen Handwerkerhaus in der Nürnberger Altstadt ist diese Methode vor rund zehn Jahren bereits erfolgreich umgesetzt worden – damals ebenfalls mit fachlicher und finanzieller Unterstützung der DBU. Zu den Projektbeteiligten gehörten seinerzeit neben Theuerkorn auch das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP). Dr. Georgi Georgiev, Berater für Planung, Innovation und Politik, ist Projektleiter des im September im bulgarischen Nessebar gestarteten neuen Vorhabens.

„In der Region am Schwarzen Meer herrschen häufig intensive salzhaltige Regenwinde“, sagt Georgiev. „Um sich davor zu schützen, bauten die Menschen dort im Laufe der vergangenen fünf Jahrhunderte traditionelle Holzhäuser mit einer typischen Holzvertäfelung als Fassade, die Regen und Wind abhält“, so der Ingenieur. Diese Schwarzmeerhäuser seien – was Konstruktion und Energieverbrauch anbelangt – überwiegend in einem schlechten Zustand und müssten saniert werden, um künftig nachhaltig und zeitgemäß genutzt werden zu können. Eine Außendämmung ist wegen des Denkmalschutzes nach Georgievs Worten an der Außenfassade schwierig. Da eigne sich das Typhaboard als tragender und wärmedämmender Baustoff, denn dieser sei als Ausfachung leicht anzubringen und sorge für Innendämmung. Prof. Dr. Martin Krus vom IBP erläutert: „Das Typhaboard ist auch bei hoher Luftfeuchtigkeit zum Dämmen geeignet, da es als Sumpfpflanze einen eigenen mikrobiellen Schutz mit sich bringt. Diese Eigenschaft wird ergänzt um die hohe Alkalität des Bindemittels Magnesit.“ Das sei ein wesentlicher Unterschied zu den meisten anderen Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, so Krus.

Wissenstransfer in Europäischer Union von großer Bedeutung


Das Rohrkolben-Projekt in Nessebar ist nach den Worten von DBU-Generalsekretär Alexander Bonde ein „Paradebeispiel für die Praxis“ und kann wegweisend in der Europäischen Union (EU) sein. Bonde: „Um das EU-Ziel eines klimaneutralen Kontinents bis 2050 zu erreichen, ist ein solcher Wissens- und Technologietransfer zwischen den EU-Mitgliedstaaten von großer Bedeutung.“ Das Herstellen und Anwenden der Dämmplatten hat Georgiev in Bulgarien mit Fördermitteln der DBU bereits geprüft. „Zu den entscheidenden Materialvorteilen gehört die besonders hohe Dämmwirkung des Materials“, sagt er. Das neue Vorhaben könne der Beginn sein, den Ausstoß von Treibhausgasen durch denkmalgeschützte Schwarzmeerhäuser in größerem Umfang zu verringern und die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

„Mehr als 10.000 Gebäude diesen Typs sind in Bulgarien und angrenzenden Ländern vertreten“, sagt Georgiev. „Wenn wir jeweils etwa fünf Kubikmeter der Dämmplatten für die Sanierung einsetzen, werden rund 50.000 Kubikmeter des Baustoffs benötigt.“ Eine derartige Nachfrage würde seinen Berechnungen zufolge eine dezentral angelegte Produktionsanlage viele Jahre auslasten und regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.

Geplant sei auch, moderne Smart-Home-Konzepte sowie energieeffiziente LED-Beleuchtungssysteme bei der nachhaltigen Sanierung der Schwarzmeerhäuser zu berücksichtigen. Dazu Georgiev: „Besonderes Augenmerk wird auf die Auswahl nachhaltiger Heizungssysteme gelegt, um schädliche Emissionen in innerstädtischen Bereichen historischer Städte zu verringern.“ Bisher werden die Gebäude nach seinen Worten meistens mit Holz oder Kohle beheizt, was einen hohen Feinstaub- und Kohlenstoffdioxidausstoß zur Folge habe. Durch das Vorhaben sollen nicht nur Planer, Handwerker und Baustoffhersteller für die Produktion des Dämmmaterials sensibilisiert werden. Eine große Rolle bei der Umsetzung spielen auch die Landwirte bei Anbau und Ernte von Rohrkolben sowie kleine und mittlere Unternehmen für eine mögliche dezentrale Produktion.

Neben dem IBP und Werner Theuerkorn wird die energetische Sanierung der bulgarischen Schwarzmeerhäuser mit Rohrkolben vom Forschungszentrum für Bauen, Architektur und Entwerfen der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften und Künste – unter Leitung von Prof. Dr. Arch. Nikolay Tuleschkow – flankiert, die ein großes Netzwerk von regionalen Partnern der Wissenschaft und Wirtschaft aus Bulgarien, Rumänien, dem Westbalkan und Griechenland pflegt. Das Vorhaben soll Ergebnisse für eine Strategie liefern, deren Ziel eine ganzheitliche energetische und strukturelle Sanierung historischer Fachwerkhäuser mit Holzverschindelung als Fassadenabdeckung ist. Im Fokus stehen dabei insbesondere Regionen mit intensiven und dynamischen Witterungsverhältnissen, wo die Strategie bei ähnlichen Bautypen möglicherweise zum Einsatz kommen kann. Zusammen mit dem neuen Vorhaben unterstützte die DBU die Projekte mit insgesamt rund 1,3 Millionen Euro.


Ansprechpartner bei Fragen zum aktuellen Projekt (AZ 35755): Dr. Georgi Georgiev, Tel. 0176|80097419


Quelle

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
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Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
25. Jahre Artenschutz in Franken®
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25. Jahre Artenschutz in Franken® 

Am 01.03.2021 feiert unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.

Und auch nach 25 Jahren zeigt sich unser Engagement keineswegs als "überholt". Im Gegenteil es wird dringender gebraucht denn je.

Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!

Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
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Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg