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*** Artenschutz in Franken® - Ungewöhnliche Zeiten zwingen auch unsere Organisation sich den Herausforderungen der Corona Epedemie anzupassen und so haben wir uns entschlossen alle unsere öffentlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres auszusetzen - auch die sozialen Kontakte werden stark zurückgefahren - wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen doch unser alle Gesundheit erfordert diese strikten Maßnahmen +++ Artenchutz in Franken

Planet in Flammen
Planet in Flammen

08/09.07.2020

WWF-Studie: Mega-Waldbrände werden neue Normalität / Feuer heizen Klimakrise mit 7,8 Milliarden Tonnen CO₂ an

Berlin: Die Wälder der Welt leiden zunehmend unter der sich zuspitzenden Klimakrise, die zu immer heftigeren Bränden führt. Darauf weist der WWF in einer Studie hin, die die Waldbrände des vergangenen Jahres analysiert. Die Umweltschützer warnen davor, dass die Rekordfeuer in 2019, wie am nördlichen Polarkreis, in Australien oder im Amazonas, in Zukunft nicht mehr als seltene Extremereignisse gelten könnten, sondern zur neuen Normalität würden.

Mit verheerenden Folgen: Die Brände bedrohen Menschenleben und zerstören Lebensräume unzähliger Tier- und Pflanzenarten. Zusätzlich heizt die Waldzerstörung ihrerseits die Erderhitzung zusätzlich an, so der WWF. Rund 7,8 Milliarden Tonnen Kohlendioxid wurden durch Waldbrände in 2019 ausgestoßen – zusätzlich zu rund 33 Milliarden Tonnen energiebedingter CO2-Emissionen. Auch in Deutschland wüteten 2019 extreme Brände: Über 2.700 Hektar Wald gingen verloren und damit mehr als doppelt so viel wie im Durchschnitt der vergangenen rund 30 Jahre.

„Wir haben es weltweit immer häufiger mit verheerenden Megafeuern zu tun, die riesige Waldflächen erfassen und kaum oder gar nicht zu löschen sind. Der Planet steht buchstäblich in Flammen“, warnt Susanne Winter, Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland. Die besondere Gefahrenlage beschreibt der WWF mit der Wechselwirkung von Erderhitzung und Waldbränden: Die Kombination aus langanhaltender Hitzewelle und Dürre, also niedriger Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit einer leicht entflammbaren Vegetation, führe zu sich schnell ausbreitenden Bränden. „Waldbrände und Klimakrise schaukeln sich gegenseitig hoch. Die Erderhitzung führt zu heftigeren Waldbränden und die Waldbrände heizen ihrerseits die Erderhitzung an“, so Susanne Winter.  

Auch die Waldbrandperioden haben sich laut WWF vielerorts stark verlängert. Das sei etwa der Fall in Australien, das zuletzt von Feuerstürmen von mehr als 1.000°C heimgesucht wurde, in denen Dutzende Menschen und mehr als 1,2 Milliarden Tiere ums Leben kamen.  Die Brände im Amazonas oder in Asien hätten einen klaren sozioökonomischen Hintergrund. Hier spielten vor allem Landnutzungsänderungen eine Rolle wie etwa der Ausbreitung einer nicht-nachhaltigen Landwirtschaft. 75 Prozent der weltweiten Entwaldung seien darauf zurückzuführen. Immer tiefer im Wald, auch an Orten, die von Bränden bislang weitgehend verschont blieben, wüteten mittlerweile extreme Feuer. Am nördlichen Polarkreis, wo gerade erst Rekordtemperaturen von 38°C verzeichnet wurden, verbrannten insgesamt 5,5 Millionen Hektar – eine Fläche größer als Niedersachsen. Rund 182 Millionen Tonnen Kohlendioxid wurden dabei freigesetzt. Die Arktis erwärme sich doppelt so schnell wie der Rest des Planeten, wodurch Brände von besonders hoher Intensität entstünden.

Die Analyse des WWF hebt auch den direkten Zusammenhang zwischen Bränden, Entwaldung und Pandemien hervor. Die Zerstörung von Wäldern, insbesondere von Tropenwäldern wie dem Amazonas, führe zu einem immer häufigeren Kontakt von Menschen und Wildtieren, die Erreger in sich tragen. Ausbrüche von Infektionskrankheiten stünden häufig in direktem Zusammenhang mit Waldverlust. Der Schutz der Wälder sei daher auch für die menschliche Gesundheit von höchstem Interesse. Eine intakte Natur sei ein Bollwerk gegen neue Krankheitserreger und Pandemien, so der WWF.

Um der Entwicklung etwas entgegenzusetzen, müsse der Fokus weg von der Brandlöschung hin zur Brandvermeidung, fordern die Umweltschützer: „Wir können den Walderhalt nicht auf Löschmaßnahmen aufbauen. Die neuen Brände sind dafür zu extrem. Stattdessen müssen wir uns mit vollem Einsatz in den Kampf gegen die Klimakrise begeben. Die Bundesregierung muss sich in einem ersten Schritt sofort für ein erhöhtes EU-Klimaschutzziel von mindestens 55 Prozent Treibhausgas-Minderung bis 2030 einsetzen, wissenschaftlich geboten wären eigentlich sogar 65 Prozent. Gleichzeitig müssen wir die durch unseren Konsum bedingte Entwaldung stoppen. Das gilt speziell für die Tropenwälder, die besonders viele Klimagase speichern. Nur so können wir den Teufelskreis aus Erderhitzung und Waldzerstörung stoppen“, sagt Susanne Winter vom WWF.

Nach zwei überdurchschnittlichen Feuerjahren in Deutschland fordert der WWF auch ein Umdenken von Forstwirtschaft und -politik. Mit stetig zunehmender Trockenheit drohe dem Wald auch hierzulande der Burnout. Immer noch zu häufig stünden naturferne Nadelbaumforste an trockenen Standorten, wo sie besonders anfällig für Brände seien und die Folgen der Klimakrise zusätzlich verschärften. Verschlimmert werde die Situation durch die künstlich herbeigeführte Entwässerung vieler Wälder, etwa durch Entwässerungsgräben. Der WWF fordert daher eine umfassende Förderung von Laubmischwäldern, wie sie natürlicherweise in Deutschland vorkommen und eine naturnahe Waldwirtschaft inklusive Maßnahmen zum Wasserrückhalt. Laubmischwälder erhöhen den Grundwasserspiegel, sorgen für ein kühleres Waldklima und beugen Bränden vor, so die Umweltschützer.

 
Ausgewählte Fakten aus der Studie:

    Europa: Europa „mediterranisiert“ sich zunehmend. Große Waldbrände sind nicht mehr die Ausnahme, sondern die Norm, selbst in den gemäßigten Klimazonen, wo insbesondere angepflanzte Kiefernforste brennen.

    Nördlicher Polarkreis: die Brände erwärmen den Permafrostboden, der dadurch noch schneller auftaut. Darin gebundenes CO2 und Methan wird freigesetzt, was wiederum zu einer weiteren Erwärmung führt.

    Südostasien: 99 Prozent der Brände sind menschlichen Ursprungs und stehen im Zusammenhang mit Entwaldungsprozessen und Veränderungen in der Landnutzung für Palmöl, Papier und Zellstoff.

    Zentralafrika: 70 Prozent der Brände weltweit konzentrieren sich auf dem afrikanischen Kontinent.

    Kalifornien: Fast 100.00 Hektar wurden in 2019 verwüstet, mehr als 200.000 Menschen mussten evakuiert werden.

    Australien:
Mehr als zwölf Millionen Hektar brannten innerhalb von vier Monaten ab, mit einer großen Zahl von Todesopfern und enormen Umweltschäden. In einem der heißesten Jahre seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen wurden neben Steppe und Grasland auch Wälder der normalerweise feuchteren gemäßigten und subtropischen Region großflächig verbrannt.


KONTAKT

Immo Fischer
Pressestelle
Tel.: 0151 / 188 548 34
immo.fischer(at)wwf.de
Twitter: @ImmoFischer

Quelle
WWF
07. Juli 2020

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Stele der Biodiversität Lechtingen
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Stele der Biodiversität  - Lechtingen

08/09.07.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und dem Windmühle Lechtingen e.V. das von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Niedersachsen.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trofostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen.

Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt.

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und dem Windmühle Lechtingen e.V. das von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



In der Aufnahme
Seit nunmehr 2 Monaten wird intensiv an der zukünftigen Stele der Biodiversität  gearbeitet. Vor wenigen Tagen wurde mit dem Auftragen des farbigen Grundanstrichs begonnen. In etwa 14 Tagen streben wir den Start der grafischen Gestaltung an.
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„Naturschutz ist Bollwerk gegen Pandemien“
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„Naturschutz ist Bollwerk gegen Pandemien“

07/08.07.2020

UNEP und ILRI warnen Anstieg von Zoonosen / WWF fordert, ein Drittel der Erde unter Schutz zu stellen


Das UN-Umweltprogramm (UNEP) und das International Livestock Research Institute (ILRI) warnen in einem am Montagabend veröffentlichten Bericht vor dem Anstieg von Zoonosen.

Krankheiten könnten weiter und häufiger von Tieren auf Menschen überspringen, wenn Ökosysteme weiter zerstört und Tiere ausgebeutet würden.
 Dazu Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz vom WWF Deutschland:

„Der Bericht von UNEP und ILRI deckt sich an vielen Punkten mit dem, was der WWF Anfang April in der Analyse „The Loss Of Nature And The Rise Of Pandemics“ vorgelegt hat:  Die globalen Gesundheitsrisiken wachsen aufgrund von Umwelt- und Lebensraumzerstörung sowie illegalem und schlecht reguliertem Wildtierhandel. Wir fordern die internationale Staatengemeinschaft erneut zum schnellen und konsequenten Handeln auf, um das Risiko weiterer Pandemien zu senken.

Naturschutz ist ein Bollwerk gegen Krankheiten und Pandemien. Intakte Natur ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Gesundheitsvorsorge. Deutschland muss im Rahmen seiner EU-Ratspräsidentschaft dafür sorgen, dass 30 Prozent der Land- und Meeresfläche der EU innerhalb des kommenden Jahrzehnts einen Schutzstatus erhalten. Im Rahmen einer UN-Konferenz zum Schutz der biologischen Vielfalt in 2o21 hat die EU zudem die Chance, dieses Ziel zu einem globalen Maßstab zu erklären.“

KONTAKT

Wiebke Elbe
Pressestelle WWF
Tel: 030-311777-219
wiebke.elbe(at)wwf.de
twitter.com/ElbeWWF


Quelle
WWF
06. Juli 2020

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald


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Die Quadratur des Jubiläums
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Die Quadratur des Jubiläums

07/08.07.2020

  • Fotoaktion mit großen Holzwürfeln startet in den Nationalparkeinrichtungen

Neuschönau/Ludwigsthal/St. Oswald. Ein knalliges Grün zieht derzeit die Blicke der Nationalparkbesucher auf sich. Die großen Würfel mitsamt einer weißen 50 darauf stehen vor dem Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau, vor dem Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald und vor dem Haus zur Wildnis in Ludwigsthal.

Entstanden sind sie in der nationalparkeigenen Schreinerei bei Altschönau, wo normalerweise Wegweiser, Informationstafeln oder Sitzgarnituren angefertigt werden.
Doch was hat es mit den Würfeln eigentlich auf sich? Die Aktion ist Teil des 50. Geburtstag des Nationalparks. Die Würfel vor den Einrichtungen sollen Gästen als Fotomotiv dienen – und so das Jubiläum in die Welt hinaustragen. Wer will, kann die entstandenen Bilder auf Instagram unter dem Hashtag #50jahrenationalpark teilen. Unter allen hochgeladenen Bildern wird am Ende des Jahres einer der schmucken Holzwürfel verlost. Da lohnt sich das Fotografieren gleich doppelt!

Teilnahmebedingungen:

Teilnahme:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben. Alle Teilnehmer der Verlosung akzeptieren diese Teilnahmebedingungen. Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Nutzung eines Instagramaccounts notwendig. An der Verlosung kann teilnehmen, wer ein Foto von sich und dem 50-Jahre-Würfel auf Instagram öffentlich unter dem Hashtag #50jahrenationalpark postet und dieses Foto mindestens bis 15. November 2020 öffentlich sichtbar ist. Teilnahmeschluss ist der 8. November 2020. Kontakt: pressestelle@npv-bw.bayern.de

Gewinnerbekanntgabe:
Der Gewinner wird per Zufallsentscheidung ermittelt und bis 15. November 2020 via Instagram kontaktiert. Danach wird der Gewinner bekanntgegeben. Der Gewinner erklärt sich damit einverstanden, dass sein Name und Wohnort auf der Homepage und auf den Social-Media-Kanälen des Nationalparks Bayerischer Wald veröffentlicht werden. Gewinnern, die in einer Nationalparkgemeinde wohnen, wird der Würfel geliefert. Alle anderen müssen sich den Würfel selbst bei der Nationalparkverwaltung abholen.

Ausschluss:
Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald behält sich das Recht vor, Teilnehmer ohne Angabe von Gründen von der Teilnahme am Wettbewerb auszuschließen - insbesondere dann, wenn gepostete Bilder gegen geltendes Recht oder den guten Geschmack verstoßen. Dies gilt ebenfalls bei Verstößen gegen die Teilnahmebedingungen.

Rechte am Foto:
Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald erhält das nicht ausschließliche Recht, die Fotos zeitlich unbeschränkt und unwiderruflich für die Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen und hierfür zu bearbeiten. Dies schließt die Verbreitung auf den Social-Media-Plattformen des Veranstalters und auf der Internetseite www.natinalpark-bayerischer-wald.de mit ein. Die Urheberrechte am Foto bleiben beim Teilnehmer.

Datenschutz:
Der Gewinner versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname und  Wohnort  wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Gewinners ohne Einverständnis weder an Dritte weitergegeben noch diesen zur Nutzung überlassen werden. Im Falle eines Gewinns, erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Werbemedien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social-Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an pressestelle@npv-bw.bayern.de zu richten.

Salvatorische Klausel:
Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

Bilder zur Mitteilung
Wer ein Foto von sich mit der großen „50“ macht und auf Instagram teilt, kann einen der Jubiläumswürfel gewinnen. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Stabsstelle Koordination und Kommunikation
08552 9600-132 oder 08552 9600-144
08552 9600-100
Email: pressestelle@npv-bw.bayern.de
Pressemitteilung Nr. 54/2020
Datum: 06.07.2020

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Steuergelder für leere Meere?
Steuergelder für leere Meere?

07/08.07.2020

Umweltverbände fordern: Keine Wiedereinführung schädlicher Fischereisubventionen unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft


Unter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft entscheidet sich die zukünftige Ausrichtung der europäischen Fischereisubventionspolitik. In einem offenen Brief an die zuständige Bundesministerin Julia Klöckner fordern Client Earth, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Environmental Justice Foundation (EJF), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und WWF Deutschland, dass schädliche Fischereisubventionen, die die Flottenkapazität und die Überfischung befeuern, nicht wiedereingeführt werden.

„Bis zum Ende des Jahres muss der Abbau schädlicher Fischereisubventionen beschlossene Sache sein. Es darf keine Kehrtwende geben, bei der auf EU-Ebene wieder Steuergelder bereitgestellt werden, die die Schleusen für die Überfischung und Zerstörung der Meere öffnen“, so die Verbände.

Die Beendigung der Überfischung der Meere ist eine der großen Herausforderungen, denen sich die internationale Staatengemeinschaft im Rahmen der UN-Agenda 2030 verpflichtet hat. Dafür sollen schädliche Fischereisubventionen – einer der Haupttreiber der Überfischung – noch dieses Jahr abgebaut werden (SDG 14.6). In der EU wurden die meisten dieser Subventionen bereits 2004 abgeschafft, nun droht aber, dass sie über den Europäischen Meeres-, Fischerei-, und Aquakulturfonds (EMFAF) wiedereingeführt werden. Dieser stellt finanzielle Mittel für die Zielerreichung der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) der EU und für den Fischerei- und Aquakultursektor zur Verfügung.

In Trilog-Verhandlungen mit dem EU-Parlament und der EU-Kommission wird der EMFAF dieses Jahr für 2021 – 2027 neu verhandelt und Deutschland hat als Ratsvorsitz die Gelegenheit, ihn maßgeblich mitzugestalten. „Damit die EU ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele nicht untergräbt und das UN-Ziel in 2020 erreicht wird, muss Frau Klöckner die Chance ergreifen, um die Segel in Richtung einer Zukunft zu setzen, die für Fischbestände und Fischer:innen nachhaltig ist“, drängen die Umweltverbände.

Sie fordern, unter der Moderation der deutschen Ratspräsidentschaft im Ministerrat einen zukunftsgerichteten EMFAF 2021-2017 zu verabschieden, der 1. mindestens 25 Prozent seiner Mittel für den Meeresnaturschutz einsetzt, 2. Fischereimanagementmaßnahmen sowie eine bessere Kontrolle und Durchsetzung von Vorschriften wirksam unterstützt und 3. keine kapazitätserhöhenden und die Überfischung befeuernden Fischereisubventionen wiedereinführt.

Auch die erst im Mai 2020 im Rahmen des europäischen Green Deals verabschiedete EU-Biodiversitätsstrategie sieht einen Aktionsplan zum Meeresschutz für eine Neuausrichtung der fischereilichen Praxis, Beschränkungen für die Grundschleppnetzfischerei sowie Nachhaltigkeitsanreize über den zukünftigen EMFAF vor.

KONTAKT
Freya Duncker
Pressestelle WWF
Tel.: 040-530 200 448
freya.duncker@wwf.de

Quelle
WWF
06. Juli 2020

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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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100 Jahre Wiederansiedlung des Alpensteinbocks im Schweizerischen Nationalpark
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20. Juni 2020: 100 Jahre Wiederansiedlung des Alpensteinbocks im Schweizerischen Nationalpark

07.08.07.2020

Vor 100 Jahren: Comeback des Steinbocks

Um ein Haar wäre der Alpensteinbock für immer aus seiner einstigen Heimat verschwunden. In mehreren spektakulären Aktionen gelang es Wilderern und Schmugglern Anfang des letzten Jahrhunderts, insgesamt 59 Steinböcke in die Schweiz zu bringen.

Nach erfolgreicher Züchtung wurden auch im Schweizerischen Nationalpark am 20. Juni 1920 erste Steinböcke wiederangesiedelt.

Nicht von ungefähr gilt der Alpensteinbock als König der Alpen. Seine Anpassung an den alpinen Lebensraum ist perfekt, seine Kletterkünste sind legendär und seine stoische Ruhe mitten im Schneesturm bewundernswert. Und trotzdem: Dieses Symbol für Kraft, Ausdauer und Lebenswillen ist um ein Haar vollständig vom Menschen ausgerottet worden. Ohne den mutigen Einsatz von ein paar Naturfreunden und – paradoxerweise – der Jagdleidenschaft der italienischen Könige würden heute kaum mehr Steinböcke unsere Berge beleben.

Am Rande der Ausrottung


Bereits im 16. Jahrhundert trugen die aufkommenden Feuerwaffen, ungünstige Witterungsbedingungen und die damit verbundenen Missernten zur intensiven Bejagung des Steinbocks bei. Zusätzlich drang der Mensch immer weiter in die Berggebiete vor. Wälder wurden gerodet und die Weideareale für die Haustiere engten den Lebensraum des Hochgebirgswildes immer mehr ein. Auch der Aberglaube spielte eine nicht zu unterschätzende Rolle. Fast jedem Körperteil wurde eine heilende Wirkung zugesprochen. Neben Blut, Knochenmark und Milz wurden die Hörner und die Bezoarkugeln sowie das sogenannte Herzkreuz verwendet. Dieser verhärtete Knorpel der Herzklappen sollte seinen Träger unverwundbar machen. Obwohl die Drei Bünde 1612 ein striktes Jagdverbot für den Steinbock verhängten, war dieser bereits um 1640 in Graubünden ausgerottet. 1809 wurde im Wallis der letzte Schweizer Steinbock erlegt.

Königlicher Schutz eine Sekunde vor zwölf

Im Gebiet des Gran Paradiso, zwischen dem Aostatal und dem Piemont, überlebten schliesslich die letzten Alpensteinböcke. Vittorio Emanuele II, der König von Italien, sorgte höchstpersönlich dafür, dass rigorose Schutzbestimmungen durch Wildhüter durchgesetzt wurden.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Bestrebungen, Steinböcke in weiteren Gebieten des Alpenraums wieder anzusiedeln. Da der italienische König keine Bereitschaft zeigte, der Schweiz Tiere für die Zucht zur Verfügung zu stellen, wurden Wilderer angeheuert, die ab 1906 unter Lebensgefahr Steinbockkitze aus dem Gran Paradiso in die Schweiz schmuggelten. Diese wurden im Tierpark Peter und Paul in St. Gallen aufgezogen und gezüchtet. Bald folgten erste Aussetzungen im Weisstannental und am Piz Ela, leider ohne Erfolg.

Steinböcke im jungen Nationalpark

Als nächstes rückte der neu gegründete Schweizerische Nationalpark (SNP) in den Fokus. Am 19. Juni 1920 trafen sieben Kisten mit Steinböcken in Zernez ein. Von der Blasmusik und einer grossen Menschenmenge wurden sie am Bahnhof empfangen. Am nächsten Morgen ging’s mit dem Pferdefuhrwerk weiter in Richtung Ova Spin und Piz Terza, wo die jungen Steinböcke in die Freiheit entlassen wurden.

Die noch junge Kolonie erlebte bereits nach einem Jahr einen Rückschlag. Zwei Böcke und zwei Geissen zogen in Richtung Livigno: Die Böcke wurden gewildert, die Geissen siedelten sich in der Folge am Piz Albris an. Sie gaben den Anstoss für die Gründung der Kolonie Albris. In den Jahren 1923, 1924 und 1926 erfolgten weitere Aussetzungen. Diesmal transportierte man die Tiere allerdings in die Val Cluozza.

Erfolgreiches Comeback

Die Rettung des Alpensteinbocks ist eine weltweit beispiellose Erfolgsgeschichte. Durch das beherzte Eingreifen einiger Visionäre konnte eine Tierart quasi eine Sekunde vor zwölf vor dem Aussterben bewahrt werden. Heute leben im SNP rund 300 Steinböcke, alpenweit dürften es ca. 40‘000 Tiere sein. Alle stammen sie von der Restpopulation im Jagdgebiet der italienischen Könige am Gran Paradiso ab. Das bedeutet, dass die genetische Vielfalt bei den heutigen Steinböcken gering ist. Wie sich dies in Zukunft auf die Population auswirken wird, ist noch nicht bekannt.

 
Am 5. August 2020 wird Dr. Marco Giacometti, Autor des Buches «Von Königen und Wilderern», einen Vortrag in der Reihe NATURAMA zum Thema halten.

  • www.nationalpark.ch/de/flora-und-fauna/tiere/steinbock/wiederansiedlung-steinbock

 
Für Rückfragen:
SCHWEIZERISCHER NATIONALPARK
Hans Lozza, Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 081 851 41 11
lozza(at)nationalpark.ch


Quelle
Schweizerischer Nationalpark
Schloss Planta-Wildenberg
7530 Zernez
Schweiz

Tel. +41 81 851 41 11
Fax +41 81 851 41 12
info@nationalpark.ch

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In der Aufnahme von Stefan Zimmermann

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EU Kommission warnt Rumänien: Illegale Abholzung stoppen oder Klage vor Gericht
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EU Kommission warnt Rumänien: Illegale Abholzung stoppen oder Klage vor Gericht

06/07.07.2020

Die Europäische Kommission fordert die rumänischen Behörden auf, unverzüglich gegen
die illegale Abholzung von Ur- und Naturwäldern in rumänischen Schutzgebieten vorzugehen.



Quelle
EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe
Westendstraße 3
78315 Radolfzell
Deutschland

Fon: +49 (0) 7732 - 92 72 - 0
Fax: +49 (0) 7732 - 92 72 - 22

www.euronatur.org
info(at)euronatur.org
02.07.2020


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Scheckenfalter auf Skabiose

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Artenschutz in Franken®  
Eine (letzte) Chance für kleine "Hüpfer und Krabbler" - Part II
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Eine (letzte) Chance für kleine "Hüpfer und Krabbler" - Part II

06/07.07.2020

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Trabelsdorf-Lisberg das vom Staatlichen Bauamt Bamberg unterstützt und von folgenden Partnern unabhängig und modular gefördert wird: Steuerkanzlei Thomas Bauerfeind und Deutsche Postcode Lotterie.

Triefenbach/Lks. Bbg. (Bayern/Ofr.) Infolge sich abzeichnender klimatischer Veränderungen gilt es den Erhalt heimischer Amphibienarten mehr denn je in den Fokus der Biodiversität zu überführen.

Aufgrund mannigfacher Informationen aus der breiten Bevölkerung, jedoch auch durch eigene Erfassungen konnte in 2014 erstmals ein Bereich auffällig werden dessen hier präsente Amphibien wortwörtlich unter die Räder geraten.

In den darauf folgenden Jahren engagierten wie uns intensiv und suchten nach Möglichkeiten diesen "Hotspot des Sterbens" zu entschärfen! Mit dem Projektabchluss ist es uns nun gelungen sichtbar werden zu lassen wie konkreter Artenschutz in einer hoch mobilen Gesellschaft funktionieren kann. 



In der Aufnahme
- Mit modernen Maschinen engagieren wir uns erfolgreich für die Erhaltung heimischer Amphibienarten.
Artenschutz in Franken®  
Stele der Biodiversität® ... virtuell erleben ...
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Stele der Biodiversität® ... virtuell erleben ...

06/07.07.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutzes in Franken® und der Offenen Jugend Werkstatt e.V. Oberendingen das von dem Sozialwerk Bethesda, dem Biologische Gutachten - Dr. Christian Dietz und der Deutschen Postcode Lotterie begleitet und (fachlich) unterstützt wird.

Baden-Württemberg / Flehingen. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen, kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

Ein weiteres Highlight des  Projekts „Stele der Biodiversität – Flehingen“ konnten wir nun fertigstellen.


Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gleichfalls zum Scheitern verurteilt. Ein Projekt des Artenschutzes in Franken und der Offenen Jugend Werkstatt e.V. Oberendingen das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.

Im Fokus steht hierbei die Fledermausart "Graues Langohr" welchem mit diesem Projekt wortwörtlich unter die Flughäute gegriffen werden soll. Begleitet wird das Projekt von einer Umweltbildungseinheit um Jugendliche mit dem zunehmend wichtiger werdenden Aspekt des Artenschutzes in Kontakt zu bringen.


In der Aufnahme
  • Bestandteil des sehr anspruchsvollen Projekts ist die Entwicklung eines virtuellen Rundgangs. Dieser ermöglicht das Projekt aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus wahrnehmen zu können - weltweit!
Artenschutz in Franken®  
Kölner Zoo eröffnet neue Anlage für die Amurtiger
Kölner Zoo eröffnet neue Anlage für die Amurtiger

05/06.07.2020

WWF und Kölner Zoo hatten „Team Tiger Köln“ ins Leben gerufen, um aus Spendengeldern ein Freilandprojekt zu unterstützen sowie eine Optimierung der Kölner Anlage mitzufinanzieren

Berlin/Köln: Der Kölner Zoo hat seine Tiger-Anlage aufwendig modernisiert und deutlich erweitert. Sie wurde heute im Beisein von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die gleichzeitig die Patenschaft für Kölns Tigerkater „Sergan“ übernimmt, eröffnet. Der Raubtierbereich hatte in den 60er Jahren Maßstäbe bei der artgerechten Haltung der Großkatzen gesetzt. Heute jedoch gelten noch höhere Ansprüche an die Tigerhaltung, die es umzusetzen galt. Durch den Umbau werden die Kölner Tiger für die Besucher zudem noch interessanter präsentiert – also ein „Win-Win“ für Tiere und Besucher. Der Umbau kostete rund zwei Millionen Euro.

Ein Teil der Gelder stammt von den Mitgliedern des „Team Tiger Köln“. WWF und Kölner Zoo hatten die Gemeinschaftsinitiative 2016 gestartet. Mit Hilfe der mehr als 1.400 Mitglieder konnte über eine halbe Million Euro für den Tigerschutz gesammelt werden. Die monatlichen Beiträge von mindestens 15 Euro kamen der Modernisierung der Kölner Tiger-Anlage und zugleich den Schutzprojekten des WWF für die letzten knapp 600 noch in freier Wildbahn lebenden Tiger in der Amur-Region zugute.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker bezeichnet die Kooperation des Kölner Zoo mit dem WWF beim Projekt „Team Tiger Köln“ als großartiges Beispiel dafür, wie Zoos und Naturschutzverbände Hand in Hand arbeiten. Sie lobt: „Der Zoo hat es in seiner 160-jährigen Geschichte geschafft, sich immer wieder neu zu erfinden – ohne seine Basis, seine Originalität und seinen Ursprung zu verlieren. Heute setzt er auch international Maßstäbe – beim Bau moderner Tierhäuser wie beim Artenschutz.“

Markus Radday, Referent für die Amur Region beim WWF, erklärt: „Im Zoo erleben die Besucher die Anmut von Tieren hautnah. Das ist wichtig, um Menschen für den Artenschutz zu sensibilisieren. Wir sorgen in den Heimatregionen dann für effektiven Schutz ebendieser Arten. Wir danken unseren Unterstützer:innen, die diese Zusammenarbeit möglich gemacht haben.“ Die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg: „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit dem WWF die Tigeranlage auf den allerneusten Stand gebracht zu haben. Die Tiere haben mehr Platz und mehr Beschäftigung. Die Tierpfleger finden noch bessere Bedingungen für das Arbeiten mit den Katzen vor. Die Besucher erhalten tolle neue Einblicke auf die Tiger und deren Haltung.“

Dafür wurden unter anderem zwei zusätzliche Absperrgehege geschaffen, um zum Beispiel den Kater von Jungtieren trennen zu können. Außerdem wurde eine Wand für Beschäftigungstraining installiert. Die dort stattfindende Arbeit der Tierpfleger mit den Tigern kann von den Besuchern gut beobachtet werden. Ein fünf Meter hoher Kletterbaum dient der physischen Ertüchtigung der Tiger – ebenfalls in bester Besuchersicht. Ein besonderer Clou ist der Treppenabgang auf Wassergraben-Niveau mit XXL-Sichtfenstern auf die imposanten Großkatzen.

Neue, spektakuläre Einblicke bieten zudem die beiden Riesen-Sichtfenster sowie die Tigerhöhle am kürzlich eröffneten „Tigerhütten“-Imbiss. Besucher können hier zum einen die Weitwinkel-Perspektive auf die gesamte Anlage genießen. Zum anderen schauen sie durch das benachbarte Sichtfenster in eine neugeschaffene Höhle. Sie wird vermutlich einer der bevorzugten Aufenthalts- und Rückzugsorte von Kater „Sergan“ sein. Dieser lebt momentan noch allein in Köln. Eine Tigerin soll in absehbarer Zeit im Rahmen des Zuchtprogramms folgen. Um das asiatische Heimatgebiet der Tiger gestalterisch noch besser nachzuempfinden, wurde die ehemalige Schieferfassade des alten Raubtierhauses durch eine aufwendige Kunstfelsverkleidung ersetzt bzw. ergänzt. Ein attraktiver Bachlauf wertet den Charakter der Anlage weiter auf und bringt Kühlung. Die Zoogärtner haben außerdem die Bepflanzung der Anlage erneuert. Zoogäste haben jetzt neue, reizvolle Einblicke auf die naturalistisch gestaltete Anlage.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Kölner Zoo die direkt angrenzende Löwenanlage modernisiert. Jüngst öffnete zudem die mittig zwischen Tiger- und Löwenbereich gelegene „Tigerimbiss“-Blockhütte. Besucher genießen hier Snacks, Kaffeespezialitäten und Erfrischungsgetränke – als perfekte „Raubtierfütterung“ mit bester Sicht auf Löwen und Tiger. Die Zooverantwortlichen konnten damit eine weitere Stelle des Zoos gemäß ihrer Masterplan-Ideen fit für die Zukunft machen.

Der Kölner Zoo hält seit 1900 Amurtiger. Ursprungsregion dieser besonders kraftvollen Großkatzen ist die Amur-Region im chinesisch-russischen Grenzgebiet. Tigerkater „Sergan“ hatte auf Vermittlung von Dr. Alexander Sliwa, Kurator im Kölner Zoo, während der Bauarbeiten Quartier im Zoo Schwerin gefunden. Die Tigerkatze „Hanya“ lebte bis zu ihrer krankheitsbedingten Einschläferung in diesem Frühjahr auf der Tigeranlage des Krefelder Zoos. Insgesamt kamen in Köln seit 1973 bereits 32 Amurtiger zur Welt.

 
Vor Ort sensibilisieren und in freier Wildbahn schützen: Wirkungsvolle Rundum-Kooperation für mehr Artenschutz


Maßgeblich unterstützt wurde der Zoo von den mehr als 1.400 „Team Tiger Köln“-Mitgliedern. Die bei der Gemeinschaftsinitiative von WWF und Kölner Zoo eingeworbenen Gelder fließen zum einen in die Modernisierung der Kölner Tigeranlage. Zum anderen finanziert der WWF in der Amur-Region Schutzpatrouillen gegen Schlingenwilderei. Wilderer legen in den Schutzgebieten Schlingenfallen aus, um Hirsche zu fangen. So haben die Katzen immer weniger Beute zur Jagd, was tatsächlich die größte Bedrohung für die Amur Tiger in China darstellt. Außerdem kümmern sich nun zwei Teams im russischen Teil des Verbreitungsgebietes um kranke oder verhaltensauffällige Tiger. Um Konflikte mit der örtlichen Bevölkerung zu vermeiden, werden diese Tiger in ein Rehabilitationszentrum gebracht. Für den Transport wurde ein Laster angeschafft, der als „Tiger-Krankenwagen“ eingesetzt wird. Darüber hinaus finanziert der WWF Tiger-Bestandserfassungen und setzt sich für die Ausweisung von neuen Schutzgebieten im Tiger-Lebensraum ein.  Auf diese Weise wurden seit 2004 bereits etwa 2,5 Millionen Hektar Schutzgebiete im Tigergebiet in der Amur-Region geschaffen.

KONTAKT
Roland Gramling
Pressestelle
Tel.: 030 311 777 427
roland.gramling(at)wwf.de


Quelle
WWF
02. Juli 2020

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Mehr lebendiges Totholz im Wald
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Mehr lebendiges Totholz im Wald

  • Projekt BioHolz erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

05/06.07.2020


Grafenau/Marburg. Tote Bäume sind sehr lebendig: Für zahlreiche Tier-, Pilz- und Pflanzenarten sind abgestorbene Bäume ein wichtiger Lebensraum sowie wertvolle Nahrungsquelle. Der Wunsch nach einem „aufgeräumten“ und wirtschaftlich profitablen Wald führt aber oftmals dazu, dass nur noch sehr wenig Holz „ungenutzt“ im Wald bleibt.

Das Verbundprojekt BioHolz unter Federführung der Philipps-Universität Marburg und Beteiligung des Nationalparks Bayerischer Wald sucht nach neuen Wegen, um die unterschiedlichen Ansprüche von Forstwirtschaft, Naherholung, Tourismus und Naturschutz an Wälder und Holz miteinander in Einklang zu bringen. Dafür wird BioHolz nun als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in vorbildlicher Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

Spechte, Fledermäuse, Käfer und Pilze – sie alle profitieren von Alt- und Totholz im Wald.

„Wer die Artenvielfalt unterstützen und aktiven Naturschutz betreiben möchte, sollte tote oder absterbende Bäume in seinen Wäldern möglichst erhalten“, sagt Projektkoordinatorin Juliane Röder von der Philipps-Universität. „Sie sind ein wertvoller Teil naturnaher Wälder und Grundlage für wichtige ökologische Prozesse. Das bedeutet aber auch, dass der beste Naturschutz manchmal darin besteht, nichts zu tun – und das kann sehr schwer sein“, sagt Röder.

Forscher, Forstbetriebe und Naturschutzfachleute arbeiten Hand in Hand

Wenn Wälder mit dem Ziel bewirtschaftet werden, möglichst viel Holz zur Nutzung in der Industrie, als Bau- und Möbelholz oder als Energiequelle zu produzieren, sinkt der Anteil alter und absterbender Bäume. Zur Maximierung der Holzproduktion wurden Baumplantagen mit Bäumen gleichen Alters geschaffen, optimiert für die Bewirtschaftung mit großen Maschinen. „Dieses Konzept gilt zwar längst als veraltet, doch der Umbau eines Waldes dauert Jahrzehnte“, sagt Röder. Die extreme Dürre der letzten beiden Jahre habe diesen Prozess zwar schmerzhaft beschleunigt, doch noch sei nicht klar, welche Entscheidungen heute zu treffen sind, um die robusten, artenreichen, wirtschaftlich und gesellschaftlich profitablen Wälder von morgen zu fördern.

„Innerhalb des Projektes entwickeln und erproben wir Strategien, wie Forstwirtschaft nicht nur trotz, sondern auch durch den Schutz der Biodiversität und von Ökosystemleistungen langfristig profitabel bleiben kann. Das geht natürlich nur mit gesellschaftlichem Rückhalt. Deshalb arbeiten im Projekt Partnerinnen und Partnern aus Forschung, Forstpraxis und Naturschutz eng zusammen“, sagt Röder.

„Wir beginnen allmählich die komplexen natürlichen Prozesse im Totholz zu verstehen"

Das heißt auch die unabhängige UN-Dekade Fachjury gut: „Die gesellschaftliche Akzeptanz wurde in diesem Projekt mitgedacht“, sagt Ulrich Dohle, Bundesvorsitzender des Bunds Deutscher Forstleute und Mitglied der Jury. Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält BioHolz einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung das Projekt einen wertvollen Beitrag leistet. Ab sofort wird das Projekt außerdem auf der deutschen UN-Dekade-Webseite vorgestellt.

„BioHolz geht brennende Fragen im Waldnaturschutz im experimentellen Ansatz an“, betont Prof. Jörg Müller, der den Projektteil im Nationalpark Bayerischer Wald betreut hat. „Viele Dinge, die wir in der Naturzone des Nationalparks beobachten können, lassen sich aus der reinen Beobachtung heraus nicht verstehen. Hier setzt BioHolz an.“ Bereits jetzt hätten die Wissenschaftler wichtige Erkenntnisse erhalten – zum Beispiel auf die Frage zur Bedeutung von Mikroklima und Baumart für die Artenvielfalt von Pilzen, Bakterien und Insekten oder zur Rolle von Totholz als Verbiss-Schutz. „Die experimentellen Ergebnisse lassen auch die Beobachtungen in der Naturzone immer wieder in neuem Licht erscheinen“, ergänzt Müller. „Wir beginnen allmählich die komplexen natürlichen Prozesse im Totholz zu verstehen. Auf diese Weise vervollständigen die experimentellen Flächen in der Randzone des Nationalparks die Prozessschutzflächen in der Naturzone. Da freut uns die UN-Würdigung umso mehr.“

 

Zur UN-Dekade
Die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu strebt die deutsche UN-Dekade eine Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland an. Die Auszeichnung nachahmenswerter Projekte soll Menschen dazu bewegen, selbst im Naturschutz aktiv zu werden.

 

Das Projekt BioHolz
Das Projekt BioHolz wird im Rahmen der Förderinitiative "Forschung zur Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie" mit über drei Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert. Am Projekt beteiligt sind neben der Philipps-Universität Marburg die Technische Universität München, die Julius-Maximilians-Universität Würzburg, die Universität Greifswald, der Landesbund für Vogelschutz e.V. und das Bischöfliche Ordinariat Passau. Wichtige Kooperationspartner sind der Nationalpark Bayerischer Wald, die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, der Waldbetrieb Eichelberg, der NABU Saarland e.V, der SaarForst Landesbetrieb, der Nationalpark Hunsrück-Hochwald, sowie der Stadtwald der Hansestadt Lübeck.

 

Weitere Informationen:
https://bioholz-projekt.de/  
www.undekade-biologischevielfalt.de

 

Bildunterschrift
Von Totholz im Wald profitiert auch der Rindenschröter, ein im Nationalpark Bayersicher Wald lebender Urwaldreliktkäfer. (Foto: Lukas Haselberger)


Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau
Tel. +49 8552 9600 0
Fax +49 8552 9600 100
E-Mail: poststelle(at)npv-bw.bayern.de
Pressemitteilung Nr. 51/2020
Datum: 03.07.2020

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Die Orientalische Mauerwespe
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Die Orientalische Mauerwespe

04/05.07.2020

Baden-Württemberg.
Klaus Sanwald sendete uns einige interessante Aufnahmen der  Orientalischen Mauerwespe. Seit 2001/2002 werden mehr oder minder regelmäßig immer wieder Sichtungen der sehr grazil wirkenden Art aus einigen Teilen Deutschlands gemeldet.
Wie die Art den Weg nach Europa fand ist wohl bis zum heutigen Tag nicht vollständig aufgeklärt worden und somit auch zukünftig spekulativ bleiben.

Am wahrscheinlichsten ist die Verbreitung über die Wirtschaftwege, denn dieser Vorgang wurde auch bei anderen Arten sichtbar. Andere wiederum vermuten das der Verbreitungsprozess mit dem Klimawandel einher geht der die Lebensbedingungen für die Art auch in unserern Breiten atraktiver werden lässt.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

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Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität
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Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität

04/05.07.2020


Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Alpenklinik Santa Maria und der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wir berichten auf aktuell 70 Einzelseiten über die Projektentwicklung die nun mit dem Abschluss der grafischen Gestaltung einen weiteren Projektbaustein von hoher Qualität sichtbar werden lassen konnte.

In der Aufnahme
  • Am 02.07.2020 wurden die sehr anspruchsvollen grafischen Arbeiten sowohl im Außen- als auch im Bauwerkinneren abgeschlossen.
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Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität
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Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität

04/05.07.2020


Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Alpenklinik Santa Maria und der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wir berichten auf aktuell 70 Einzelseiten über die Projektentwicklung die nun mit dem Abschluss der grafischen Gestaltung einen weiteren Projektbaustein von hoher Qualität sichtbar werden lassen konnte.

In der Aufnahme
  • Am 02.07.2020 wurden die sehr anspruchsvollen grafischen Arbeiten sowohl im Außen- als auch im Bauwerkinneren abgeschlossen.
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Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!

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Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg