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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Auszeichnungen für AiF


Artenschutz in Franken® +++ UN Dekade Bilogische Vielfalt Auszeichnung am 21. Oktober in Oberbayern +++ Artenschutz in Franken®

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit fast 23 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz- Vogelschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

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Was tun beim Wildunfall
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https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
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Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




21.10.2018 Ausgezeichnet - Projekt erhält Prädikat
18.12.2018 Dritte Jahreshauptversammlung des AiF


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
Leuchttürme der Artenvielfalt
Virtuelle Tour Leuchtturm Freistaat Bayern
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
NABU und Biosphere Expeditions vergeben ...
NABU und Biosphere Expeditions vergeben ...
NABU und Biosphere Expeditions vergeben kostenlosen Expeditionsplatz in Kirgistan

18/19.10.2018

Mitmachen und dem Ruf der Schneeleoparden im Tian-Shan-Gebirge folgen

Berlin -
Die Naturschutzorganisationen NABU und Biosphere Expeditions ermöglichen es Laien seit 2014, aktiv am Schutz des Schneeleoparden im nördlichen Tian-Shan-Gebirge mitzuwirken. Für die Expedition im kommenden Jahr gibt es jetzt auf www.nabu.de/expedition einen Platz im Wert von 3.000 Euro zu gewinnen. Die Expeditionen helfen dabei, wirksame Schutzmaßnahmen für die bedrohten Großkatzen und andere Wildtiere umzusetzen.

Bei der zweiwöchigen Expedition lernen die Teilnehmer die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt des Tian-Shan aktiv und hautnah kennen. Gemeinsam mit den NABU-Wildhütern der "Gruppa Bars" (Gruppe Schneeleopard) bauen sie in der Bergregion Fotofallen auf oder prüfen bereits aktive. Sie suchen und identifizieren Spuren von Schneeleoparden und führen Wildzählungen an Wildschafen, Steinböcken, Murmeltieren und Vögeln durch. Um die Akzeptanz des Schneeleoparden in der lokalen Bevölkerung zu verbessern, gehört auch der Austausch mit den örtlichen Hirten und Dorfbewohnern zu den Aufgaben der Teilnehmer. Dabei geht es zu Fuß oder im Geländewagen in Höhen bis zu 3.600 Meter hinauf. "Die Teilnehmer erwartet keine Luxusreise, dafür haben sie die Chance, sich bei einer echten



Naturschutzexpedition aktiv für den Schneeleopardenschutz einzusetzen", erklärte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. Körperliche Fitness ist eine Teilnahmevoraussetzung. Außerdem sollten die Teilnehmer Englisch sprechen können. "Weitere Vorkenntnisse oder spezielle Fähigkeiten sind nicht erforderlich - was man für die Feldarbeit wissen muss, wird vor Ort im Rahmen einer zweitägigen Ausbildung zum Beginn der Expedition vermittelt", so Dr. Matthias Hammer, Gründer und Chef von Biosphere Expeditions.
Parallel zum Start des Wettbewerbs baut der NABU auf dem Gelände des Gasometers in Oberhausen ein mongolisches Wohnzelt, eine Jurte, auf. Besucher der Ausstellung "Der Berg ruft" können während der Herbstferien vom 14. bis 27. Oktober zu den normalen Eintrittspreisen des Gasometers auch die Jurte kostenfrei besuchen. Darin gibt es eine Fotoausstellung über die Arbeit des NABU zum Schutz von Schneeleoparden in Kirgistan. Bei einer Tasse Tee des NABU-Kooperationspartners TeeGschwendner können sich die Besucher über die Arbeit des NABU im In- und Ausland informieren, in die Welt des Schneeleoparden eintauchen und sich für den kostenlosen Expeditionsplatz nach Kirgistan bewerben.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Teilnahme unter
www.nabu.de/expedition. Einsendeschluss ist der 1. März 2019.

Hintergrund
Schneeleoparden gehören zu den am stärksten bedrohten Großkatzen der Welt. In Kirgistan gibt es nur noch etwa 300 der seltenen Tiere. Der NABU engagiert sich bereits seit 19 Jahren in der Tian-Shan-Region für deren Schutz. Seit 2014 bietet Biosphere Expeditions zusammen mit dem NABU die Forscherreisen für Jedermann in die Bergregion an. Das lokale Wissen der NABU-Filiale in Kirgistan und die Erfahrung von über 17 Jahren im nachhaltigen Wissenschaftstourismus von Biosphere Expeditions bilden die Grundlage für die Expeditionen.


Für Rückfragen:

Britta Hennigs
Leiterin Internationale Öffentlichkeitsarbeit beim NABU-Bundesverband
Tel. +49 (0)30.284 984-1722
E-Mail: britta.hennigs@NABU.de

Malika Fettak
Operations Manager
Biosphere Expeditions Deutschland
Tel. +49-931-40480500
E-Mail: deutschland@biosphere-expeditions.org

Quelle/Foto

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1722, Fax -2500

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®
- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Braucht die Region eine Biosphäre?
Braucht die Region eine Biosphäre?
Braucht die Region eine Biosphäre?

17/18.10.2018

Diskussionsrunde zum 15. Geburtstag der Glasarche am Lusen

Waldhäuser.  Aus der wilden Natur rund um den Lusen ist sie nicht mehr wegzudenken. Die Glasarche am Fuße der Himmelsleiter steht dort als verbindendes Element zwischen Traditionen, zwischen Menschen und zwischen Ländern. Zu ihrem 15. Geburtstag diskutierte ein vielschichtig besetztes Podium über künftige Wege der trinationalen Zusammenarbeit zwischen Bayern, Böhmen und Oberösterreich. Und über die Frage, ob sich die Region wieder um den von der UN verliehenen Titel Biosphärenreservat bewerben sollte.


Vorab konnten die gut 50 Zuhörer der Veranstaltung erstmal kreativ werden. Unter der Anleitung von Künstlerin Gabi Hanner wurden aus Ton und Naturmaterialien wie Zweigen, Bucheckern oder Herbstlaub viele kleine Archen geformt. „Das Boot ist für mich ein Symbol des Lebens“, so Hanner.  Und so war die Aktion, die von der Alphornbläsern-Kombo alPHorniker umrahmt wurde, ein lebhafter Einstieg in eine ebenso lebhafte Diskussion.


Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl führte am Anfang ins Feld, dass es bereits jetzt eine „intensive, freundschaftliche und kollegiale Zusammenarbeit“ mit dem Nachbar-Nationalpark Šumava gibt. Dies sei vor allem daher sehr erfreulich, weil „wir ein und dieselbe Natur verwalten und schützen und gleiche Ziele verfolgen“. Zudem gebe es auch derzeit schon Projekte mit Partnern in Oberösterreich – etwa im Bereich der Umweltbildung und der Forschung. Zu viele Schutzgebietskategorien könnte die Bevölkerung als „Wirrwarr“ empfinden, so Leibl. Schließlich gebe es in der Region noch Naturparks, Naturschutzgebiete und Natura-2000-Flächen.


Viel wichtiger als den Titel Biosphärenreservat hält auch Dr. Olaf Heinrich, Präsidiumsmitglied der Europaregion Donau-Moldau, die Bemühungen, „dass die Grenze, die seit mehreren Jahrzehnten offen ist, auch in den Köpfen schrittweise verschwindet“. Dazu brauche es vielleicht auch eine Art „geistige Regionalentwicklung“. Außerdem gebe es auch ohne die UNESCO-Anerkennung als Biosphärengebiet schon jetzt zahlreiche Möglichkeiten, sich verbindende Projekte fördern zu lassen.


Von vielen Erfolgen in seiner Gegend berichtete Michael Geier, der Leiter des bayerischen Teils des Biosphärenreservats Rhön. „Dank des Biosphärenreservats ist eine enge kommunale Zusammenarbeit zwischen zwei bayerischen, zwei thüringischen und einem hessischen Landkreis geschaffen worden.“ Er gab jedoch zu bedenken, dass der Titel Biosphärenreservat nur dann erstrebenswert sei, wenn es neben der breiten Unterstützung der Bevölkerung auch klare Ziele für die Zukunft der Region gibt, die von allen relevanten kommunalen Entscheidungsträgern in Bayern, Böhmen und Oberösterreich mitgetragen werden.


Ein Schutzkonzept sollte nicht einfach von oben auferlegt werden, fand auch Rupert Fartacek, Geschäftsführer der Böhmerwaldschule in Österreich. Für ein reibungsloses Miteinander im Dreiländereck sieht Fartacek noch ein paar ganz praktische Hürden: „Es ist etwa erschreckend, wie lange es dauert von Freyung zu uns in den Böhmerwald mit dem Bus zu kommen.“ Die Naturschätze hingegen seien schon gut vernetzt, über das europaweite Natura-2000-Schutzgebietssystem.

Und so war man sich am Ende zumindest in einer Sache einig: Biosphäre ja oder nein – wichtig sei vor allem, dass die Region sich in Zukunft noch mehr als eine Einheit versteht. Und dass die schützenswerte Natur erhalten bleiben muss. Da kommt dann auch wieder die symbolhafte Arche ins Spiel: „Das Transparente und Brüchige des Glases vermittelt, dass die Welt in Gefahr sein kann und das man Orte braucht, die etwas Bewahrendes und Schützendes, symbolisiert durch die offene Holz-Hand, haben“, stellte Pfarrerin Sonja Schuster fest. Und da sei man in den Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava schon auf einem sehr guten Weg.

Bildunterschrift:
An der Glasarche diskutierten bei bestem Wetter Franz Leibl (von links), Olaf Heinrich, Michael Geier, Gabi Hanner, Moderator Ralf Möller vom Verein WaldZeit, Rupert Fartacek und Sonja Schuster. Organisiert wurde die Diskussion von Umweltbildungsreferent Lukas Laux und seinem Team. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Europäische Grünes-Band-Konferenz in Eisenach
Europäische Grünes-Band-Konferenz in Eisenach
Europäische Grünes-Band-Konferenz in Eisenach - Das Grüne Band steht für die Idee eines geeinten und freien Europas

16/17.10.2018

Eisenach, 16. Oktober 2018: Vom 15. bis 19. Oktober kommen auf der Welterbestätte Wartburg Vertreterinnen und Vertreter von 24 europäischen Ländern zur „Paneuropäischen Grüne-Band-Konferenz“ zusammen. Thüringen setzt damit ein Signal von europäischer Tragweite, um die einmalige Verbindung von Natur und Geschichte des Grünen Bandes auch für künftige Generationen zu bewahren. Im Landtag steht das Gesetz zum Schutz des Grünen Bandes Thüringen als Nationales Naturmonument kurz vor seiner Verabschiedung. Damit würde das längste zusammenhängende Schutzgebiet am Grünen Band Europa entstehen. Veranstaltet wird die Konferenz durch den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), EuroNatur, das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN).

„Das Grüne Band steht heute für die Idee eines geeinten und freien Europas. Wir haben jetzt eine einmalige historische Chance, das Grüne Band als bundesweit erstes flächiges Nationales Naturmonument auszuweisen – mit einem phänomenalen Artenreichtum. Fast 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs brauchen wir dieses Mahnmal. Hier entwickelt sich ein Todesstreifen zur Lebenslinie. Das Gedenken der Opfer und die Perspektive nach vorn gehören dabei zusammen, insbesondere, wenn Populisten in ganz Europa demokratische und liberale Grundsätze in Frage stellen“, sagt Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund. „Thüringen trägt mit 763 Kilometern die Verantwortung für ein besonders langes Stück des Grünen Bandes. Wenn wir es nicht schützen, ist etwa der Kolonnenweg irgendwann so zurückgebaut und zerschnitten, dass sich an die Geschichte nicht mehr anknüpfen lässt.“

Zahlreiche Lern- und Erinnerungsorte am Grünen Band arbeiten unter oft schwierigen Rahmenbedingungen die deutsche Teilung auf. Mit dem Schutz als Nationales Naturmonument soll dieses Engagement unterstützt werden. Damit sollen Geschichte und Natur gleichermaßen vom neuen Schutzstatus profitieren. „Der einzigartige Biotopverbund leistet zudem einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland und Europa. Arten wie der Luchs oder die Wildkatze sind für ihre weiträumigen Wanderungen auf solche zusammenhängende Korridore angewiesen. Gleiches gilt im Kleinen: Insektenarten wie beispielsweise die Wanstschrecke sind in Thüringen ausschließlich im Grünen Band zu finden. Das Grüne Band bietet vielen ansonsten selten gewordenen Arten einen Rückzugsraum. Aus Sicht des Bundes ist es ein herausragendes europäisches Naturschutzprojekt“, betont Dr. Uwe Riecken, Leiter der Abteilung Biotopschutz und Landschaftsökologie im BfN.

Die Europäische Kommission hat die Bedeutung des 12.500 Kilometer langen Grünen Bandes Europa durch die Anerkennung als Projekt mit europäischer Bedeutung hervorgehoben. „Die Initiative Grünes Band steht modellhaft für grenzübergreifende Zusammenarbeit von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen. Nur so kann das Grüne Band als Rückgrat eines europäischen Netzwerkes an Lebensraumkorridoren erhalten und entwickelt werden. Insbesondere in Zeiten einer zunehmenden Fokussierung der europäischen Staaten auf die jeweils eigenen Vorteile und Interessen auf Kosten der Staatengemeinschaft, wird mit der Initiative zum Grünen Band der europäische, völkerverbindende Gedanke gelebt wie kaum irgendwo sonst“, so Prof. Hubert Weiger, der Vorsitzende des BUND.

Als gemeinsame Botschaft der Konferenz werden die European Green Belt Association e.V. als Steuerungsstruktur der europäischen Initiative und die über 110 Teilnehmenden in der „Eisenacher Resolution“ alle Akteure und Entscheidungsträger von der lokalen, über die nationale bis zur EU-Ebene auffordern, weitere notwendige Schritte zu gehen, um dieses gemeinsame Natur- und Kulturerbe als Grüne Infrastruktur zu erhalten und zu fördern. „Die europäischen Biodiversitätsschutzziele lassen sich nur erreichen, wenn die Europäische Union, ihre Mitgliedstaaten und auch die benachbarten Länder ihre Investitionen in die Grüne Infrastruktur Europas massiv erhöhen. Das Grüne Band zeigt, dass sich diese Investitionen lohnen“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze bezeichnete das Grüne Band in einer Videobotschaft als herausragendes europäisches Naturschutzprojekt und würdigte insbesondere das Engagement des Freistaates Thüringen.

Bei der zehnten Ausgabe der Konferenz sind alle 24 Länder des Grünen Bandes Europa vertreten. Hinzu kommen in diesem Jahr Interessierte aus Belgien, Liechtenstein sowie eine Delegation aus Südkorea. Dies verdeutlicht die Strahlkraft, die vom Grünen Band Europa und seiner einmaligen Bedeutung als ökologisches und historisches Erbe ausgeht.



Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

BUND: Dr. Liana Geidezis, Leiterin Fachbereich Grünes Band, Mail: liana.geidezis@bund-naturschutz.de, mobil: 0171/5331853

Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz: Jeffrey Ludwig, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Mail: jeffrey.ludwig@tmuen.thueringen.de,mobil: 0172/6524350

EuroNatur: Anja Arning, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Mail: anja.arning@euronatur.org,
Tel: 07732/927213

Bundesamt für Naturschutz: Ruth Schedlbauer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Mail: ruth.schedlbauer@bfn.de, Tel: 0228/84914444

Hintergrund:

Das Grüne Band Europa hat eine Länge von über 12.500 Kilometern, davon 1.393 Kilometer in Deutschland und 763 Kilometer in Thüringen. Es verbindet in Europa nahezu alle vorkommenden Lebensraumtypen und ist Lebensraum und Zufluchtsort für eine Vielzahl bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Es ist das Rückgrat eines paneuropäischen Biotopverbunds und leistet einen wichtigen Beitrag zur europäischen „Grünen Infrastruktur“. Im Jahr 2003 hat sich die „Grünes Band Europa Initiative“ gegründet, die sich für Schutz und Entwicklung des Lebensraumverbundes entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs vom Eismeer bis zum Schwarzen Meer einsetzt. In der paneuropäischen Initiative arbeiten Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen aus 24 Anrainerstaaten zusammen. BUND, EuroNatur und BfN sind Gründungs- und Vorstandsmitglieder des 2014 gegründeten Vereins Grünes Band Europa (European Green Belt Association e.V.).

Nationale Naturmonumente (NNM) sind laut Bundesnaturschutzgesetz festgesetzte Gebiete, die aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, kulturhistorischen oder landeskundlichen Gründen und wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit von herausragender Bedeutung sind. Nationale Naturmonumente sind wie Naturschutzgebiete zu schützen. Bewährte Regelungen für die Nutzung von Flächen oder Einrichtungen bleiben bestehen. Das Nationale Naturmonument fördert die Entwicklung einer umweltschonenden, naturnahen Erholung und des Tourismus in der Region.

Die EU-Kommission hat zur Umsetzung ihrer Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt eine Initiative zur Grünen Infrastruktur in den Mitgliedsstaaten angeregt. Hinter dem Begriff Grüne Infrastruktur steckt der Gedanke, dass Ökosysteme und ihre Leistungen – etwa intakte Auen als natürliche Hochwasservorsorge – ebenso wie "graue, also technische Infrastruktur" für die Entwicklung eines Landes unverzichtbar sind. Grüne Infrastruktur trägt zum menschlichen Wohlergehen bei zum Beispiel durch Klimaregulation, Erholung und Erleben von Natur und Landschaft und zum Erhalt der biologischen Vielfalt.


Quelle

BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Sonnenaufgang im Steigerwald

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Vogelschutz im Stromnetz muss besser werden
Vogelschutz im Stromnetz muss besser werden
NABU: Vogelschutz im Stromnetz muss besser werden

15/16.10.2018

Bundesweite Erfassung von toten Vögeln an Stromleitungen läuft seit einem Jahr
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Berlin –
An den über 60.000 Kilometer Hoch- und Höchstspannungstrassen, die Deutschland durchziehen, verenden nach einer NABU-Studie 1,5 bis 2,8 Millionen Vögel pro Jahr. Um hier genauere Daten zu erhalten, haben der NABU und die Renewables Grid Initiative (RGI) 2017 eine Hotline und eine Online-Meldemöglichkeit für Vogelfunde an Stromtrassen eingerichtet. „Wir möchten Klarheit darüber, wie viele Vögel an Freileitungen sterben und welche Arten besonders betroffen sind“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Es ist außerdem wichtig, dieses Naturschutzproblem bekannter zu machen. Mit überschaubarem Aufwand kann die Zahl der Vögel, die mit Leitungen kollidiert, verringert werden.“

Die bisher eingegangen Meldungen zeigen, dass Stromleitungen aller Spannungsebenen tödliche Risiken für Vögel bedeuten können.
Schwäne, Kraniche und Gänse führen die Liste der Kollisionsopfer an, also Vögel deren Sehvermögen an offene Landschaften angepasst ist und die zu schwerfällig sind, um abrupt Hindernissen ausweichen zu können und gegen die Leitungen fliegen.

„Die vier für das Höchstspannungsnetz verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber haben neben ihrem langjährigen Engagement an eigenen Leitungsabschnitten die Einrichtung des Meldeportals  unterstützt, um erstmals Daten im gesamten Bundesgebiet systematisch erfassen und analysieren zu können“, so Antina Sander, Projektkoordinatorin der Renewables Grid Initiative. Auch viele Verteilnetzbetreiber haben ein großes Interesse an einer fundierten Informationslage zur Lösung dieses Problems. In deren Verantwortungsbereich verenden auf ungesicherten Strommasten der kleineren Mittelspannungsleitungen außerdem noch immer viele Greifvögel, Eulen und Störche durch Stromschläge.

Bei den bisher 30 Meldungen mit insgesamt 87 Vögeln handelt es sich um Zufallsfunde und keine systematischen Kontrollen. „Die Meldungen sind ein erster Hinweis, um Leitungsabschnitte zu identifizieren, an denen Vögel sterben. Je mehr Funde uns übermittelt werden, desto besser wissen die Netzbetreiber, wo sie etwa Vogelschutzmarkierungen anbringen müssen oder welche Gebiete sie bei der Netzausbauplanung besser umgehen sollten“, so NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling.

Die Naturschutzbehörden der Länder sind dafür verantwortlich, die Sicherung von Leitungen voranzutreiben. Bis auf Brandenburg und Thüringen gibt es aber in keinem Bundesland eine zentrale Erfassung solcher Funde. Die Meldemöglichkeit von NABU und RGI soll durch eine bundeseinheitliche Fallsammlung, Auswertung und Information an die Netzbetreiber diese Lücke schließen.

Ergebnisse und Meldungen unter www.nabu.de/vogelfund-stromleitung
Hotline: +49 (0)30-284984-5500

Für Rückfragen:
Eric Neuling, NABU- Vogelschutzexperte, Mobil: +49(0)178.7249611, E-Mail: Eric.Neuling@NABU.de

Antina Sander, Projektkoordinatorin der Renewables Grid Initiative, Tel. +49 30 7677 19458, E-Mail: antina@renewables-grid.eu

Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 114/18 | 15. OKTOBER 2018
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Umwelt/Naturschutz/Vögel


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von www.vogelbilder.com

Kranich - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=51474

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„Naturschutz ist ohne Ehrenamt nicht denkbar“
„Naturschutz ist ohne Ehrenamt nicht denkbar“
„Naturschutz ist ohne Ehrenamt nicht denkbar“

14/15.10.2018

Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Naturschutzbeauftragten

Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat auf der Jahrestagung der Naturschutzbeauftragten den rund 200 ehrenamtlich tätigen Naturschutzbeauftragten in den Stadt- und Landkreisen für den Einsatz für Natur, Heimat und Landschaft gedankt. „Die Naturschutzbeauftragten sind Augen und Ohren der Naturschutzverwaltung. Sie führen den Dialog vor Ort und sie sind wichtige Ratgeber“, sagte Baumann heute (10.10.18) in Stuttgart.

Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland mit einer unabhaengigen rein ehrenamtlichen Fachbehörde für Naturschutz: den Naturschutzbeauftragten. „Angesichts des dramatischen Artensterbens und des Rückgangs von Kulturlandschaften, wie Wacholderheiden und Mähwiesen kommt den Naturschutzbeauftragten eine wichtige Aufgabe im Biotop- und Artenschutz zu“ so Baumann.

Auf der diesjährigen Jahrestagung wollen sich die Naturschutzbeauftragten unter anderem mit der Frage beschäftigen, wie rückkehrende Tierarten am besten integriert und deren Lebensräume vernetzt werden können. Außerdem wollen sie sich mit dem Themenkomplex beschäftigen, wie Eingriffe in Natur und Landschaft am besten zu bewerten und auszugleichen sind.
Ergänzende Informationen

Die Naturschutzbeauftragten sind ehrenamtlich tätig und werden jeweils auf fünf Jahre bestellt, um der unteren Naturschutzbehörde mit ihrem fachlichen Rat zur Seite zu stehen. Sie werden bei allen Vorhaben angehört, bei denen die Belange von Natur und Landschaft in den Stadt- und Landkreisen berührt sind.

Über die im Gesetz benannten Beratungsfelder hinaus kann der jeweilige Naturschutzbeauftragte auch die Ausweisung
von Schutzgebieten anregen sowie diese fachlich begleiten. Daru?ber hinaus u?bernehmen viele Naturschutzbeauftragte Aufgaben in der O?ffentlichkeitsarbeit, wie Fu?hrungen und Vortra?ge.


Quelle

Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

+49 (0)711 126-0

+49 (0)711 126-2881

poststelle@um.bwl.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Grünspecht

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Huber: Bayerns Blüh-Bewegung geht weiter
Huber: Bayerns Blüh-Bewegung geht weiter
Huber: Bayerns Blüh-Bewegung geht weiter

14/15/10.10.2018

Startschuss für Wettbewerb "Blühender Betrieb"

Heute startet der Wettbewerb "Blühender Betrieb",
um auch die Freiflächen bayerischer Betriebe zum Blühen zu bringen. Umweltminister Dr. Marcel Huber betonte zum Startschuss des Wettbewerbs in München: "Bayern soll wieder blühen. Blühende Grünflächen bieten Nahrung und Lebensraum für viele verschiedene Insekten, gewährleisten eine sichere Bestäubung unserer Blüh- und Kulturpflanzen und sichern unschätzbar wertvolle Lebensgrundlagen für uns Menschen. Um Bayern zum Blühen zu bringen, brauchen wir viele starke Partner. Die Auszeichnung 'Blühender Betrieb' soll Betriebe motivieren, ein blühendes Netzwerk in ganz Bayern zu schaffen. Auch Lagerhallen, Firmengelände, Dächer und Fassaden können wertvolle Blühflächen sein. Ganz nach dem Motto: Gemeinsam für den Artenschutz – gemeinsam Verantwortung übernehmen für unsere bayerische Heimat."

Die Auszeichnung "Blühender Betrieb" ist Teil des Blühpakts Bayern und damit ein weiterer Baustein der vielfältigen Maßnahmen zum Schutz von Insekten
und insbesondere Bienen, die das Umweltministerium bereits angestoßen hat. Interessierte Betriebe können sich ab heute im Internet unter www.bluehpakt.bayern.de bewerben. Zu den Mindestkriterien, die erfüllt werden müssen, gehören beispielsweise eine naturnahe Gestaltung der Außenanlagen mit bienenfreundlichen Stauden, Hecken oder Blumenwiesen und der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel. Für weitere Fragen rund um den Wettbewerb "Blühender Betrieb" steht der Blühpakt-Manager des Umweltministeriums Dr. Stephan Niederleitner per E-Mail zur Verfügung unter bluehpakt@stmuv.bayern.de.

Betriebe, die als "Blühender Betrieb" ausgezeichnet werden, erhalten zudem die Möglichkeit, gleichzeitig Mitglied im Umweltpakt Bayern zu werden. Der Umweltpakt Bayern gehört mit derzeit rund 2400 Mitgliedern zu den erfolgreichsten Umweltinitiativen überhaupt. Umweltpakt und Blühpakt leisten auf der Basis von Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation für den Umwelt- und Ressourcenschutz einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung auch der bayerischen Biodiversitätsstrategie. Ein wichtiger Aspekt der bayerischen Biodiversitätsstrategie ist der Arten- und Insektenschutz. Auch das neu gegründete Artenschutzzentrum in Augsburg trägt zum Erhalt bedrohter Insektenarten bei. Insgesamt 25 neue Artenschutzprogramme werden dort in den nächsten fünf Jahren entwickelt, beispielsweise für bedrohte Wildbienen, Scheckenfalter und Moorlibellen.

Mehr Informationen zur Teilnahme an der Aktion "Blühender Betrieb" und weitere Ideen, wie naturnahe Gestaltung umgesetzt werden kann unter www.bluehpakt.bayern.de.

Quelle

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München
Telefon: +49 89 9214-00
Fax: +49 89 9214-2266
E-Mail:poststelle@stmuv.bayern.de

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Fliegenpilze

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Hunderttausende Stimmen für den Antarktisschutz
Hunderttausende Stimmen für den Antarktisschutz
Greenpeace-Aktivisten übergeben gemeinsam mit Sänger Stefan Gwildis Petition an das Landwirtschaftsministerium

Hunderttausende Stimmen für den Antarktisschutz

13/14.10.2018

Berlin, 9.10.2018
– Für die Einrichtung des weltweit größten Meeresschutzgebietes im antarktischen Weddellmeer überreicht heute eine Greenpeace-Delegation im Berliner Landwirtschaftsministerium insgesamt 384.085 in Deutschland gesammelte Unterschriften.

Die Vertreter von Greenpeace-Gruppen aus Lübeck und Hamburg sowie den Greenpeace-Kids werden von dem deutschen Soulsänger Stefan Gwildis begleitet. Gwildis engagiert sich als Antarktisbotschafter für den Erhalt der antarktischen Meere. Empfangen werden die Umweltschützer von Staatssekretär Michael Stübgen. Überreicht wird auch eine künstliche Eisscholle in der Form der Antarktis, in deren Sockel Teile der Unterschriftenliste integriert sind. Weltweit haben über zwei Millionen Menschen die Petition unterzeichnet. „Antarktische Wildtiere wie Wale, Pinguine, Robben brauchen konsequenten Schutz“, sagt die Lübecker Greenpeace-Aktivistin Ingrid Boitin. „Die Unterschriften sind ein deutliches Zeichen für den Wunsch der Menschen, dieses Schutzgebiet einzurichten.“

Vom 22. Oktober bis 2. November tagt die Antarktiskommission CCAMLR (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources) im australischen Hobart. Das Gremium entscheidet über den im Namen der EU von der Bundesregierung eingebrachten Vorschlag für das Weddellmeer-Schutzgebiet. Ein Meeresbereich von fast zwei Millionen Quadratkilometer Größe – fünfmal mehr als die Fläche Deutschlands – wäre damit vor der industriellen Ausbeutung geschützt. Allerdings sind erklärte Gegner des Schutzgebietes wie China, Norwegen und Russland noch nicht überzeugt worden. Dafür müssen sich deutsche Regierungsvertreter dringend auf höchster politischer Ebene einsetzen.
Für das größte Meeresschutzgebiet der Welt

Das südliche Eismeer ist bedroht: Der fortschreitende Klimawandel öffnet bislang mit Eis bedeckte Regionen für die industrielle Fischerei.  Mit dem Expeditionsschiff „Arctic Sunrise“ war Greenpeace im Frühjahr in der Antarktis, um wissenschaftliche Daten zu sammeln und die zerstörerischen Methoden der Industriefischerei aufzuzeigen. Ein Forschungsteam wies mittels U-Boot-Tauchgängen in hunderten Metern Tiefe empfindliche und damit schützenswerte Strukturen nach – darunter Schwämme, Korallen und Seefedern.

Quelle

Greenpeace e. V.
Hongkongstraße 10
20457 Hamburg

Telefon 040-30618-0
Fax 040-30618-100

E-Mail: mail@greenpeace.de

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In der Aufnahme von Axel Donning
- Kegelrobbe
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Markersbacher Bienenhotel geehrt
Markersbacher Bienenhotel geehrt
Markersbacher Bienenhotel geehrt

12/13.10.2018

RASCHAU-MARKERSBACH / Sachsen: "Deutschlands Wilde Bienchen" ist ein gemeinschaftliches, innovatives, höchst anspruchsvolles Projekt. In dieser Form ist es wohl in ganz Deutschland einmalig. Es dient der konkreten Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie der Vermittlung einer höchst lebendigen ....

Auf You Tube wurde nun ein Bericht von ERZTV eingestellt der einen Eindruck der kleinen Feststunde übermittelt, die mit der Übergabe der UN Dekade Auszeichnung einherging.

Hier gehts zum Bericht:
- https://www.youtube.com/watch?v=xqgt3ShJv3A


Quelle

- KabelJournal® GmbH

Am 27.08.2018 veröffentlicht





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Letzte Aktualisierung:
18.10.2018 um 18:06 Uhr
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