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Wolfspopulation in Westpolen trotz Wachstum noch nicht sicher
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Wolfspopulation in Westpolen trotz Wachstum noch nicht sicher

29/30.11.2020

  • Eine jetzt veröffentlichte Langzeitstudie über die Ausbreitung der Wölfe in Westpolen macht deutlich, dass trotz kontinuierlich wachsender Zahlen in Westpolen und Deutschland das langfristige Überleben dieser Population noch nicht sicher ist.

Die Studie mit dem Titel „Recovery of wolves and their ecology in Western Poland 2001-2019“ fasst die Entwicklung der Wölfe in Westpolen seit 2001 zusammen. Wichtige Erkenntnis ist, dass die Subpopulation in Westpolen noch verletzlich ist, da sie sich relativ weit von der Quellpopulation in Nordostpolen entfernt befindet.

Auch wird deutlich, dass in der Anfangsphase der Besiedlung von 2001 bis 2005 50 Prozent der Ansiedlungsversuche in neuen Gebieten nach ein bis zwei Jahren gescheitert sind. Erst nachsieben Jahren strengem Schutz der Wölfe waren vier Fünftel der Besiedlungsversuche auch über zwei Jahre hinaus erfolgreich, wie eine Betrachtung der Jahre 2006 bis 2009 zeigt.
Bis 2019 ist die Zahl der Wölfe im westlichen Polen und nahe der Grenze zu Deutschland von einigen wenigen Einzeltieren auf 95 Rudel gestiegen. Das durch den IFAW (International Fund for Animal Welfare) und die Naturschutzstiftung EuroNatur finanzierte Wolfsmonitoring, von der polnischen Naturschutzorganisation Association for Nature Wolf (AfN Wolf) durchgeführt, zeigt, dass nach und nach geeignete Habitate besetzt wurden. Die anfängliche Besiedlung lief langsamer und Territorien lagen weiter voneinander entfernt. Ab etwa 2012 verringerte sich der Abstand der Territorien von bis zu 260 Kilometer auf durchschnittlich 25 Kilometer. Dass die Wölfe in Westpolen gute Habitatbedingungen vorfinden, bestätigte auch eine Analyse, die einen Anteil von 99 Prozent Wildtieren in der Nahrung der Wölfe nachwies. Ein weiteres Wachstum der Population ist zu erwarten, bis alle geeigneten Habitate besiedelt sind.

„Die Population in Westpolen entwickelt sich weiterhin positiv“, so Andreas Dinkelmeyer vom IFAW-Deutschland. „Es ist aber auch deutlich, dass sich der Trend drastisch ändern kann, wenn der Schutzstatus des Wolfes aufgehoben wird oder potenzielle Lebensräume zerstört werden. Um Konflikte zu vermeiden müssen wir aktiv Prävention betreiben, nur so können wir Weidetiere schützen. Überall dort, wo dies konsequent umgesetzt wird, funktioniert das Zusammenleben mit dem Wolf.“

„Die Zunahme der Wolfspopulation in Westpolen zeigt die große Bedeutung von zusammenhängenden, naturnahen Waldgebieten. Mit dem Anwachsen der Wolfspopulation nimmt aber auch die Wahrscheinlichkeit für Kontakte zu menschlichen Nutztieren zu. Entscheidend für ein gutes Nebeneinander von Wolf und Mensch in der Kulturlandschaft ist deshalb vor allem die Unterstützung der Nutztierhalter mit konkreten und gut konzipierten Herdenschutzmaßnahmen. Das gilt für Polen ebenso wie für Deutschland. Die Bewertung und das Management von über Grenzen hinweg lebenden Populationen sollte daher letztlich auch immer grenzüberschreitend erfolgen. Die neuen Monitoring-Daten aus Westpolen sind hierfür sehr hilfreich“, sagt Magdalena Kulisch, Projektleiterin Wolf bei EuroNatur.

Rückfragen:
Anja Arning, Pressestelle EuroNatur, anja.arning(at)euronatur.org +49 (0)7732 – 927213
Andreas Dinkelmeyer, Campaigns and Communications Manager ifaw, adinkelmeyer(at)ifaw.org +49 (0)173 6227539

Quelle
EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe
Westendstraße 3
78315 Radolfzell
Deutschland
Fon: +49 (0) 7732 - 92 72 - 0
Fax: +49 (0) 7732 - 92 72 - 22
www.euronatur.org
info(at)euronatur.org
25.11.2020

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

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Mehr biologische Vielfalt
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Mehr biologische Vielfalt

28/29.11.2020

  • Kommunen sorgen für blumenreiche Wiesen und singende Vögel

Projekt „Blühendes Südhessen“ erhält Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt


„Wildblumenwiesen mit rotem Klatschmohn, blauen Kornblumen und Gänseblümchen sind der Lebensraum von kleinen aber wichtigen Lebewesen unseres Ökosystems. Wildbienen, Schmetterlinge und Singvögel tragen mit ihrer Bestäubung einen großen Teil zur Biodiversität bei.

Das Projekt „Blühendes Südhessen“ des ENTEGA NATURpur Instituts setzt sich zusammen mit hessischen Kommunen dafür ein, neue Wildblumenwiesen zu schaffen.  Ich freue mich dieses vorbildliche Engagement mit der Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt auszuzeichnen“, sagte Umweltministerin Priska Hinz in Wiesbaden. Die Übergabe kann aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen nicht wie geplant vor Ort stattfinden.
Auf freien Flächen pflanzen insgesamt 21 Kommunen heimische Wildblumenwiesen und -beete an und stellen Nisthilfen für Wildbienen und Insekten auf. „Pflanzen- und Artenreichtum sind ein wichtiger Bestandteil des Klima- und Umweltschutzes. Ziel ist es die Natur und Artenschutz zurück in den urbanen Raum zu holen“, so die Ministerin. Das Projekt soll zudem die Bevölkerung motivieren dies selbstständig umzusetzen. Die ENTEGA NATURpur Institut GmbH aus Darmstadt unterstützt die Kommunen finanziell bei der Anschaffung von Saatgut und Pflanzen bis 500 Euro, stellt die Nisthilfen sowie Infotafeln und bietet die fachliche Unterstützung. Bis Ende des Jahres sollen so 20.000 qm naturnahe und bunte Wildblumenwiesen blühen.

Matthias W. Send, Vorsitzender der Geschäftsführung ENTEGA NATURpur Institut gGmbH erklärt: "Wir verstehen uns als Impulsgeber für Klima- und Umweltschutz. Insofern freuen wir uns sehr über die Anerkennung durch die Auszeichnung der UN Dekade Biologische Vielfalt, die gleichzeitig auch das Engagement der Kommunen in Südhessen würdigt.“

Hintergrund:
Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für biologische Vielfalt erklärt. Einer der zentralen Bestandteile der deutschen UN-Dekade-Aktivitäten ist der UN-Dekade-Wettbewerb, der von der Geschäftsstelle der deutschen UN-Dekade umgesetzt wird. Dabei wird in jeder Woche ein Projekt ausgezeichnet, das sich in besonderer Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzt.



Quelle
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Mainzer Straße 80
65189 Wiesbaden
Telefon: +49611 815-0
E-Mail: poststelle@umwelt.hessen.de
Thema: Naturschutz & Klimaschutz
24.11.2020 Pressestelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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In der Aufnahme von Willibald Lang

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Die wilden Urwaldkäfer sind nun 16
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Die wilden Urwaldkäfer sind nun 16

28/29.11.2020

  • Interview zum Kinderbuch von Thomas Michler und Susanne Zuda

Grafenau/Freyung. Nach dem Kinderbuch „Die wilden 14“ und „Wo die wilden Biber nagen“ gibt es nun ein neues Werk von Nationalpark-Mitarbeiter Thomas Michler und Illustratorin Susanne Zuda.

Und zwar „Die wilden 16“. In dem Buch geht die abenteuerliche Geschichte der Urwaldreliktkäfer aus dem Nationalpark weiter. Im Interview erzählen die beiden, warum sie die Urwaldreliktkäfer des Nationalparks so in ihren Bann gezogen haben.
Das ist nun Ihr drittes Kinderbuch. Wann war klar, dass es eine Fortsetzung von den wilden 14 geben muss?

Thomas Michler: Weniger als ein Jahr nach der Veröffentlichung der „Wilden 14“ war mit der Entdeckung von Neomida haemorrhoidalis – also dem Urwaldreliktkäfer Nummer 15 - die Zahl 14 für die Urwaldreliktkäfer im Nationalpark bereits überholt. Da war klar, dass es eine Fortsetzung geben muss. Wichtig war uns, dass es keine neue Auflage des ersten Buches, sondern eine komplett neue Geschichte wird, die dort anfängt wo „Die Wilden 14“ endete – am Lusen.

Wer sind die beiden neuen Zeitgenossen der Urwaldkäfer?

Susanne Zuda: Neo, der Gehörnte Zunderschwamm-Schwarzkäfer, Urwaldreliktkäfer Nummer 15. Er wurde 2016 entdeckt und lebt – wie der Name schon sagt – im Holzpilz Zunderschwamm und ist mit seiner roten Farbe und den Hörnern natürlich eine Steilvorlage für ein Bilderbuch.

Thomas Michler: Und der zweite Zugang ist Urwaldreliktkäfer Grossi, der Raue Flachkäfer. Er wurde 2019 im Nationalpark entdeckt und auch er lebt auf einem Holzpilz, dem Rotrandporling. Er ist zwar optisch nicht so toll wie Neo – aber auch er hat eine ganz eigenartige und besondere Schönheit, die sich vielleicht erst bei näherem Hinsehen erschließt.

Was ist bei den wilden 16 im Vergleich zu den wilden 14 anders?

Thomas Michler: Die Geschichte ist spannender und dramatischer. Diesmal gibt es zwei parallele Handlungsstränge, was uns bei der Erstellung des Buches deutlich mehr gefordert hat als beim Vorgänger. Von Anfang an war klar, dass es diesmal eine grenzüberschreitende Geschichte sein soll und unser Nachbar-Nationalpark Šumava ein wichtiger Handlungsort wird.

Susanne Zuda: Wir verarbeiten in dem Buch auch aktuelle Themen, wie Waldsterben, und solche, die es normalerweise nicht in Kinderbücher schaffen. Wir erklären zum Beispiel, wie tote Tiere im Wald beerdigt werden. Die Illustrationen sind dadurch nochmal aufwändiger und lebendiger geworden als bei den „Wilden 14“.
Thomas Michler: Und es gibt unglaublich viele Details zu entdecken. Insgesamt haben wir uns mehr getraut und die Geschichte - aber auch die Illustrationen - sind verrückter, frecher und wilder geworden. Beim Humor haben wir uns ein bisschen von Cartoonist Gary Larson inspirieren lassen.

Dann lernen die Kinder ganz nebenbei auch viele Dinge über die Natur?

Susanne Zuda: Genau, wir wollen auf unterhaltsame Weise Wissen vermitteln. Wichtig ist uns auch, den Blick der Leser auf Unscheinbares und Verborgenes zu lenken und vor allem Wertschätzung dafür zu schaffen. Im Anhang des Buches gibt es einen Informationstext, der ist übrigens nicht nur für Kinder, sondern auch für erwachsene Leser gedacht. Dort werden Arten und Zusammenhänge erklärt.
Tomas Michler: Die meisten der Urwaldreliktkäfer haben nur einen lateinischen, bestenfalls einen komplizierten deutschen Namen wie Harzporling-Ozellenkäfer. Das wirkt auf viele Leute erst mal wenig spannend, sondern distanzierend. Viele denken sich, dass das sicher nur für Fachleute und Wissenschaftler interessant ist. Die vermenschlichende Darstellung unserer Protagonisten durch die fantasievollen Zeichnungen von Susanne, aber auch ihre Namen wie Matze, Mike oder Linus spielen eine wichtige Rolle, um eine Beziehung zu ihnen aufzubauen zu können.

Wie entstehen die Bücher?


Thomas Michler: Ich erstelle am Anfang eine Art Drehbuch, eine wilde und rudimentäre Mischung aus Fotos, Beschreibungen und ersten Textbausteinen. Das ist mein erster Vorschlag zum Inhalt und Verlauf der Geschichte und zur Aufteilung der jeweiligen Seiten. Susanne beginnt in der Regel mit dem Titelbild und zeichnet und gestaltet dann die einzelnen Doppelseiten.
Susanne Zuda: Erst dabei merken wir, ob die Ideen als Bilderbuch funktionieren oder nicht. In dieser Phase mache ich dann häufig Vorschläge, wie man Inhalte optisch darstellen kann. Wir ändern manchmal dann das ursprüngliche Drehbuch. Manchmal kommen auch ganz neue Szenen dazu, andere fallen weg und wieder andere benötigen mehr Platz.

Thomas Michler: Immer wenn eine Szene fertig gestaltet ist, kann ich daran arbeiten, die bisherigen Textfragmente auszuformulieren. Wenn Susanne dann zum Schluss den Text setzt, wird noch mal kritisch über einige Formulierungen und Sätze diskutiert.

Sollten die Forscher des Nationalparks wieder neue Urwaldkäfer finden, gibt es dann eine Fortsetzung von den wilden 16?

Thomas Michler: Ideen gibt es immer und wenn neue Urwaldkäfer gefunden werden, stehen wir natürlich unter Zugzwang, irgendwann die „Wilden 16“ fortzusetzen. Aber Urwaldkäferarten gibt es nicht in x-beliebiger Zahl. Die sind extrem selten und viele sind vom Aussterben bedroht. Konkrete Pläne für eine Fortsetzung gibt es daher noch keine, auch nicht für neue Themen. Jetzt ist erst mal eine kreative Pause angesagt, um in Ruhe Ideen sammeln und entwickeln zu können.

Das Buch im Freyunger Verlag Edition Lichtland erschienen und ab sofort für 16,80 Euro im Handel erhältlich. Herausgeber ist die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald.

 
Bildunterschrift:
Die Schöpfer von „Die wilden 16“, Susanne Zuda und Thomas Michler, mit ihrem Werk samt dem dazugehörigen Plakat. Das wurde von einer Szene im Buch inspiriert, in der die Urwaldkäfer einen Bericht zum Waldsterben entdecken und das angehängte Bild gleich als ihre Heimat identifizieren. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)



Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Stabsstelle Koordination und Kommunikation
08552 9600-132 oder 08552 9600-144
08552 9600-100
Email: pressestelle@npv-bw.bayern.de
Pressemitteilung Nr. 87/2020
Datum: 25.11.2020


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Biber – des einen Freud, des anderen Leid
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Biber – des einen Freud, des anderen Leid

28/29.11.2020

Nach der Wiedereinbürgerung Ende der siebziger Jahre breitete sich Europas größtes Nagetier in Bayern erst langsam, dann immer schneller aus. Inzwischen ist der Biber flächendeckend vorhanden. Die Bayerischen Staatsforsten nehmen auf ihren Flächen Biberschäden normalerweise in Kauf. Doch im Einzelfall muss auch eingegriffen werden.

25. November 2020, Sonthofen -
"Im Revier Sulzschneider Wald des Forstbetriebs Sonthofen steht Biberberater Fritz Ebelt mit Rat und Tat zur Seite und mit seiner Hilfe konnten schon manche Probleme gelöst oder entschärft werden", bedankt sich Revierleiter Jürgen Sander, der den Staatswald im Sulzschneider Wald pflegt.
Auch hier richtete der Biber erhebliche Schäden an. So verstopfte ein Biber einen massiven Wasserdurchlass mit mehrere Tonnen Gewicht. Der wurde nach einem Starkregen unterspült und ca.15 Meter bachabwärts geschwemmt. Danach baute der Biber an dieser Stelle einen Damm, den er laufend erhöhte und so weite Waldteile und eine Zufahrt unter Wasser setzte. Nachdem sich die Biberburg im Staubereich befindet, wurde beschlossen, im Damm eine Niveauregulierung einzubauen. Damit wird die Höhe des Wasserspiegels begrenzt, ohne den Eingang zur Burg freizulegen. Der Zugang muss unter Wasser liegen, denn sonst könnten Fuchs und Dachs in die Wohnhöhle eindringen.

"Ein langes Stahlrohr mit 40 cm Durchmesser wurde so in die Dammkrone gesetzt, dass der Abfluss den maximalen Pegel des Staus begrenzt. Das Rohr ragt tief bis an den Grund der Wasserfläche hinein und es wird sich zeigen, ob die Tiere das weit vor dem Damm ablaufende Wasser bemerken. Bisher ist es nicht der Fall", beschreibt Förster Jürgen Sander die Maßnahmen. Einen positiven Nebeneffekt bietet die Maßnahme außerdem für den Hochwasserschutz: Nachdem der Biber den Damm weiterhin erhöht, staut das so vom Biber geschaffene Rückhaltebecken bei Starkregen Wasser auf. Das fließt dann verzögert und durch den Durchmesser des Rohres begrenzt langsam ab.

"Grundsätzlich akzeptieren wir das Wirken der Biber bei uns. Sie sind ja Teil der Natur und schaffen mit ihren Bauwerken auch tolle Biotope für viele andere Tier- und Pflanzenarten - meist wesentlich besser als menschliche Biotopgestalter. Circa 30 Hektar neue Wasserflächen hat er bei uns schon geschaffen", erklärt Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting. "Wir müssen Ort und Wirkung der Biber immer zusammen mit den Naturschutzbehörden abwägen, denn auch im Wald kann der Biber Schäden anrichten. Neben den Schäden am Wegenetz sind die mühsam eingebrachten Laubhölzer und Weißtannen schmackhafter als die Fichten. Wenn wir einen Klimawald begründen, wollen wir nicht, dass Biber diesen wieder zu einem reinen Fichtenwald zurückfressen", gibt der Sonthofener Forstbetriebsleiter Jann Oetting zu bedenken.



In der Aufnahme
Über einen Meter hoch ist der Damm des Bibers. Im Hintergrund die neu geschaffene Wasserfläche mit abgestorbenen Bäumen. Ein Stahlrohr begrenzt nun die Höhe des Wasserspiegels (Foto: BaySF/Sander).


Quelle
Bayerische Staatsforsten AöR

Tillystraße 2

D-93053 Regensburg
Tel.: 0941 / 69 09-0
Fax: 0941 / 69 09-495
E-mail: info@baysf.de

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Kommunen schaffen Artenvielfalt
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Kommunen schaffen Artenvielfalt

28/29.11.2020

  •     Auszeichnung für 40 Städte, Gemeinden und Landkreise im Bundeswettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“
  •     Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesumweltministerium und dem Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt"

 Berlin, Bonn, Radolfzell, 25. November 2020: Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Robert Spreter, Geschäftsführer des Bündnisses "Kommunen für biologische Vielfalt", haben heute 40 Kommunen im Rahmen des Wettbewerbs "Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt" ausgezeichnet.

Die ausgewählten Kommunen erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro für die Umsetzung ihrer Zukunftsprojekte. Die geplanten Maßnahmen sollen Stadtnatur und die biologische Vielfalt - insbesondere Insekten - schützen und fördern, und städtisches Grün zukunftsorientiert weiterentwickeln - für unser aller Wohl.
Bundesministerin Svenja Schulze: "Stadtnatur ist wertvoll. Sie bietet Raum für Erholung und für soziales Miteinander und ist gleichzeitig wichtiger Lebensraum für zahlreiche Insekten. Naturnahe Wiesen anlegen, Bäche renaturieren oder Nisthilfen für Insekten bauen und anbringen: Die über 300 eingereichten kreativen Projektideen zeigen, wie eine nachhaltige Entwicklung von Stadtnatur aussehen kann. 40 dieser beispielhaften Projekte fördern wir deshalb gezielt mit dem Bundeswettbewerb "Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt"."

Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz: "Städte und Gemeinden haben einen entscheidenden Einfluss darauf, dass öffentliche Grünflächen, kommunaler Wald, Weg- und Straßenränder, Gewässer und Gräben nachhaltig gepflegt und artenfreundlich bewirtschaftet werden. Die ausgezeichneten Kommunen haben nun die Chance, mit gutem Beispiel voranzugehen und andere interessierte Städte und Gemeinden an ihren Ideen und Erfahrungen teilhaben zu lassen. Je größer die Reichweite der Zukunftsprojekte, desto größer sind auch die positiven Wirkungen auf Stadtnatur und Insektenvielfalt."

Geschäftsführer des Bündnisses "Kommunen für biologische Vielfalt" Robert Spreter: "Wo wir auch hinsehen, der Lebensraum für Insekten schwindet. Wir brauchen das Engagement von Städten, Gemeinden und Landkreisen, um die Insektenvielfalt zu erhalten. Daher freue ich mich, dass sich so viele Kommunen an unserem Wettbewerb beteiligt haben. Ich gratuliere allen ausgezeichneten Kommunen und hoffe, dass auch die anderen Ideen und Projekte umgesetzt werden."

Unter den Preisträgern sind kleine Kommunen mit bis zu 5.000 Einwohnern ebenso vertreten wie Städte mit bis zu 500.000 Einwohnern. Die ausgezeichneten Beiträge reichen von klassischen Artenschutzmaßnahmen über innovative Ideen zur Förderung von Stadtnatur bis hin zur Umgestaltung naturferner Privatgärten in insektenfreundliches Grün. Dabei integrieren sie in besonderem Maße den Schutz von Insekten und berücksichtigen zudem die Interessen der Stadtbevölkerung.

Mit ihrem Engagement zeigen die Kommunen vielfältige Ansätze, um die Ziele der im letzten Jahr beschlossenen Handlungsprogramme der Bundesregierung, dem Masterplan Stadtnatur und dem Aktionsprogramm Insektenschutz, umsetzen zu können. Dies ist ein wichtiger Beitrag, auch durch den Vorbildcharakter für andere Städten, Gemeinden und Landkreisen.

Die Umsetzung aller Zukunftsprojekte erfolgt bis Ende 2022 und wird vom Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" fachlich begleitet. Ergänzend hierzu sind mehrere an Kommunen gerichtete Informationsveranstaltungen vorgesehen. Der Wettbewerb wird vom Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" durchgeführt und im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Die Grußbotschaft und Informationen zu den 40 ausgezeichneten Projektideen finden sich unter www.wettbewerb-naturstadt.de

Weiterführende Informationen:
Bundeswettbewerb "Naturstadt - Kommunen für biologische Vielfalt"
Mit dem Wettbewerb "Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt" möchte die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen, neue Projekte zur Förderung von Stadtnatur und Insekten zu entwickeln und umzusetzen. Zu diesem Zweck wurden bundesweit Städte, Gemeinden und Landkreise dazu eingeladen, Projektideen zur Förderung von Stadtnatur und insbesondere zum Schutz von Insekten im Siedlungsbereich einzureichen. Besonders zur Teilnahme ermutigt wurden Kommunen, die bislang noch keine oder nur sehr wenige Projekte zum Wettbewerbsthema initiiert haben. Einsendeschluss war der 30. Juni 2020. Von einer Fachjury wurden die 40 besten Projektideen ausgewählt. Die erfolgreichen Kommunen erhalten aus Mitteln des Bundesumweltministeriums jeweils 25.000 Euro Preisgeld für die Umsetzung ihrer Projektideen.

Mehr zum Wettbewerb und zu den ausgezeichneten Projektideen unter: www.wettbewerb-naturstadt.de

Bundesprogramm Biologische Vielfalt:
Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm: www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html

Mehr zum Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt": www.kommbio.de

Mehr über die Arbeit des BMU im Bereich "Stadtnatur und Insektenschutz": https://www.bmu.de/stadtnatur/


Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999
E-Mail: info@bfn.de

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Wisent-Auswilderung trotz Hindernissen
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Wisent-Auswilderung trotz Hindernissen

27/28.11.2020

  • WWF und Tierpark Berlin bringen erneut gefährdete Wildrinder zurück in ihre Heimat – in den Kaukasus

Ein wuchtiger Schädel, ein kräftiger Vorderkörper und bis zu einer Tonne Gewicht – es ziehen wieder urige Wisente durch den Kaukasus. Vor über 90 Jahren wurde der letzte Wisent im Kaukasus erschossen und die Tierart somit in ihrem natürlichen Lebensraum ausgerottet.

Nun ist es erneut gelungen, fünf weitere Wisente aus europäischen Zoos wohlbehalten in den Norden Aserbaidschans – in die Auswilderungsstation im Shahdag-Nationalpark – zu transportieren. Darunter befindet sich mit dem im Zoo Berlin geborenen Wisentbullen Beppo (2) auch ein waschechter Berliner.
„Durch ihren großen Nahrungsbedarf üben Wisente einen beachtlichen Einfluss auf die Vegetation aus“, erläutert WWF-Experte Aurel Heidelberg die Wichtigkeit der Großpflanzenfresser für die Natur. „Dank ihnen entstehen im Wald offene Flächen und damit Lichtungen und Sonneneinstrahlung bis zum Boden. Dies wiederum unterstützt eine natürliche Dynamik und die Strukturierung der Bergwälder mit Nischen für viele Tier- und Pflanzenarten.“ Die Wiederansiedlung der Wisente leistet also einen maßgeblichen Beitrag für den Erhalt der biologischen Vielfalt im Kaukasus. In diesem Jahr hätte die weltweite Pandemie den wilden Wisenten jedoch beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ursprünglich war die große Reise für das Frühjahr 2020 geplant, doch aufgrund der, durch das Corona-Virus verursachten, unsicheren Lage musste die gesamte Aktion verschoben werden. Doch nun konnten – gerade noch rechtzeitig vor der großen Winterkälte – die fünf zotteligen Riesen am 23. November 2020 endlich ihre weite Reise antreten.

Der Berliner Wisentbulle wurden dabei von vier Kühen begleitet, die im Rahmen des internationalen Projekts aus dem Zoo Rostock, dem Tiergarten Bernburg und dem belgischen Wildtierpark Domaine de Grottes de Han vor einigen Monaten in den Tierpark Berlin gezogen waren. Die nächsten Monate wird die Wisent-Herde sich in einem umzäunten Areal an die neue Heimat gewöhnen, bevor die Tiere im kommenden Frühjahr am Fuße des Kaukasus-Gebirges ausgewildert werden. „Um ihren Aufenthaltsort nachvollziehen zu können, wurden die Wisente mit modernen GPS bzw. Sende-Halsbändern ausgestattet. So werden die Tiere auch aus der Ferne auf ihrem neuen Lebensweg begleitet “, erklärt Tierpark Kurator Dr. Florian Sicks.

„Es ist uns sehr wichtig, dieses Projekt – trotz aller Hürden vor denen wir aktuell stehen – auch in diesem Jahr unterstützen. Auch wenn aktuell andere Themen die Nachrichten dominieren, benötigen bedrohte Tierarten auch in diesen Zeiten unsere Hilfe“, verkündet Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des aserbeidschanischen Umweltministeriums, dem WWF, der EAZA (europäischer Verband der Zoos und Aquarien) sowie nationalen Partnern vor Ort. Die Finanzierung wurde unter anderem durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die KfW-Entwicklungsbank sichergestellt.


Hintergrund:
Der Wisent wurde 1927 in der Natur durch den Menschen gänzlich ausgerottet, als die letzten Wisente im Kaukasus erschossen wurden. Nur Dank weniger Tiere in der Obhut zoologischer Einrichtungen, konnte diese Tierart vor dem endgültigen Aussterben gerettet werden. Um das weitere Überleben der Art zu sichern, wurde im August 1923 durch die Initiative europäischer Zoodirektoren und Wissenschaftler die „Internationale Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents“ im Zoo Berlin gegründet. Diese gemeinsamen Bemühungen sind somit der Vorläufer der heutigen Erhaltungszuchtprogramme für viele bedrohte Tierarten. Bereits seit 1872 zählen Wisente zum Tierbestand des Zoo Berlin. Auch der Tierpark trägt seit seiner Eröffnung 1955 beachtlich zur Erhaltungszucht der Wisente bei. Bis heute wurden in den Zoologischen Gärten Berlin über 200 Wisente geboren. Der Wisent gilt laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdete Tierart.


Kontakt
Roland Gramling
Pressesprecher, Berlin
Tel: 030311777425


Quelle
WWF
Stand: 25.11.2020


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

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Natur meets Technology® - Kita Teldauer Spatzen
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Natur meets Technology®

27/28.11.2020

  • Die Einbindung moderner Technik kann und soll das Interesse der uns nachfolgenden Generation zur Erhaltung der Biodiversität wecken.

Vorderhagen / Mecklenburg-Vorpommern.
Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der DRK Kita "Teldauer Spatzen" und des Fördervereins der Kindertagesstätte Teldau e.V. , das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Ein Hightech Format ... das Element hat es wortwörtlich in sich ... modernste Technik bringt Liveaufnahmen
aus einer Nisthilfenspezialentwickung auf einem Monitor der in der Kita installiert wurde. Damit wird es den Kindern möglich sonst verborgenes Reproduktionsverhalten verschiedener Vogelarten direkt erleben zu können. Hier werden die Kinder direkt an das zunehmend wichtiger werdende Thema Artenschutz herangeführt ...
Eine (modulare) Nisthilfen- Spezialentwicklung wurde exakt auf die Bedürfnisse von verschiedenen Höhlenbrütern zugeschnitten. Der Brutraum bietet beste Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Fortpflanzung für Kohlmeise & Co. Das Nistelement ist in der Lage bewusst verschiedene Vogelarten anzusprechen. Inhaltlich wird hier ein optimales Mikroklima vorgehalten das den Jungtieren und den brütenden Altvögeln zuträglich ist. Gleichfalls wurde es prädatorensicher ausgelegt. Spezialkameras bringen das Innenleben der Einheit auf einen Monitor in der Kita.

Die "Äste des Baums" tragen Futtersäulen um die Kinder mit den verschiedenen Vogelarten sich sich auf Futtersuche begeben hautnah erleben und bestimmen zu können. Auch diese werden mittels Spezialcams erfasst und damit ist es möglich selektiv an die einzelnen Arten heranzuzoomen und diese störungsfrei ganz aus der Nähe zu erleben ..


In der Aufnahme
  • Wenige Tage nach der Montage des "Umweltbaums" wurde der Nistkasten bereits intensiv frequentiert ... Kohlmeisen verwenden diesen zum sicheren Übernachten .. und so können die Kinder und die Erwachsenen breits zu diesem frühen Zeitpunkt rege dabei sein wenn sich Wildtiere daran machen als Kulturfolger aufzutreten ...
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Ab 2021: Kaunersteig soll nach Murenabgang wieder freigegeben werden
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Ab 2021: Kaunersteig soll nach Murenabgang wieder freigegeben werden

 27/28.11.2020

Seit 2019 ist der Kaunersteig im Nationalpark Berchtesgaden gesperrt. Im Frühjahr 2019 löste sich in Folge des schneereichen Winters
im unteren Teil eine Mure. Diese verschüttete den Steig an mehreren Stellen und beschädigte Sicherungen. Bis heute wurde der Weg mit der Nummer 492 nicht wieder zur Begehung freigegeben: Zu groß war das Risiko, dass Wanderer durch Steinschlag in Gefahr geraten.

Mit einer innovativen Methode zum Sicherheitsmanagement begutachteten Nationalpark-Mitarbeiter kürzlich den Steig und den Abgangsbereich der Mure. Mit einem Ergebnis: Der Steig soll 2021 nach Durchführung einiger Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen wieder frei gegeben werden.

„Eine Restgefahr wird natürlich bleiben, aber die ist bei Unternehmungen im alpinen Gelände immer gegeben“, betont Lorenz Köppl, Wegereferent im Nationalpark Berchtesgaden. Um die Gefahren durch Muren, Steinschläge oder Felsstütze objektiv einschätzen zu können, haben Experten aus Österreich eine innovative und praxisnahe Methode entwickelt: R.A.G.N.A.R. (Risiko Analyse Gravitativer Naturgefahren im Alpinen Raum) analysiert Georisiken vor dem Hintergrund des „vertretbaren Risikos“. Diese Methode kam nun im bayerischen Alpenraum erstmals am Kaunersteig zum Einsatz. In Österreich ist sie bereits etabliert und wird auch juristisch als geeignetes Verfahren zur Dokumentation der Verkehrssicherungspflicht angesehen.

Aus verschiedenen Faktoren wie beispielsweise der Aufenthaltsdauer im Gefahrenbereich, der geschätzten Anzahl der Begehungen pro Jahr sowie der DAV-Schwierigkeitsklassifizierung ermittelt die Methode ein objektives Naturgefahrenrisiko. „Die Einbeziehung empirischer Daten hilft uns, die Gefahrenlage einzuordnen, unabhängig von subjektiven Empfindungen. Damit stellen wir sicher, dass wir die Gefahr weder über- noch unterschätzen“, erklärt Lorenz Köppl. Und ergänzt: „Das Ergebnis der Beurteilung nach RAGNAR dient sozusagen zur Objektivierung des alpinen Hausverstandes. Ein Wanderer, der einen rot klassifizierten Weg wie zum Beispiel den Kaunersteig begeht, der nimmt ein gewisses Risiko in Kauf. Dieses Risiko besteht bei Unternehmungen im alpinen Gelände immer. Nach der Freigabe des Kaunersteiges wird es aber nicht höher sein als auf anderen Steigen“, so der Experte.

Doch bevor der Kaunersteig zu Beginn der Wandersaison 2021 wieder frei gegeben werden kann, sind umfangreiche Maßnahmen erforderlich. „Direkt nach dem Murenabgang 2019 war sehr viel loses Material im Steilgelände gelegen, darunter auch große Steine“, erinnert sich Markus Lochner, Waldarbeiter im Revier Königssee. „Nach dem letzten Winter hat sich der Bereich schon deutlich ausgeputzt, viel loses Geröll ist seitdem abgegangen“, erklärt Lochner. „Und es kommt auch schon die erste Vegetation zurück, was den Bereich langsam stabilisiert“. Lochners Fotodokumentationen haben ergeben, dass sich die Situation am Kaunersteig nach jedem Starkregen verbessert, da loses Gesteinsmaterial abgeht und sich der Bereich damit selbstständig reinigt. Auch der bevorstehende Winter wird weitere Entspannung bringen, sind sich Köppl und Lochner sicher.

Im Frühjahr 2021 sollen die Sanierungsarbeiten beginnen: „Wir werden den Steigverlauf an einer Stelle geringfügig ändern“, erläutert Lochner. „Die neue Wegführung wird die Steinschlagbahn dann nur noch zweimal kreuzen, einmal weniger als vorher. Außerdem werden wir weitere lose Steine entfernen, Seilversicherungen einbauen sowie Stufen und Trittbügel erneuern.“ Zusätzliche Schilder sollen Wanderer auf die Gefahr durch Steinschlag aufmerksam machen. „Diese Schilder werden wir sowohl direkt an der Gefahrenstelle als auch bereits auf der Gotzenalm und auf Salet anbringen, damit Wanderer schon vor den Einstieg in den Steig informiert sind“, ergänzt Köppl. „Aber eines muss jedem bewusst sein: Im Kaunersteig werden vor allem nach jedem Winter oder bei Starkregen weiterhin Steine abgehen, so wie bei jedem anderen alpinen Steig im Nationalpark auch. Wir tun, was wir können, aber ein Restrisiko bleibt. So sind die Berge.“ Das Sanierungskonzept wird die Nationalparkverwaltung beim geplanten Frühjahrstreffen der alpinen Vereine zu Erholungseinrichtungen im Nationalpark vorstellen. Die ursprünglich für Herbst 2020 geplante Veranstaltung musste coronabedingt verschoben werden.

 

In der Aufnahme:
Direkt nach dem Murenabgang am Kaunersteig im Frühjahr 2019 war die Sturzbahn angefüllt mit losem Gesteinsmaterial. Nach mehreren Arbeitseinsätzen der Königssee-Waldarbeiter sowie einigen Starkregen-Ereignissen und Schneefällen, die zusätzlich loses Material zu Tal transportiert haben, hat sich die Situation am Kaunersteig etwas entspannt.

Credit: Nationalpark Berchtesgaden



Quelle
Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden
Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de
Pressemitteilung 20.11.2020
 

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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»Europadiplom« für Nationalpark Berchtesgaden bis 2030 verlängert
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»Europadiplom« für Nationalpark Berchtesgaden bis 2030 verlängert

 26/27.11.2020

Das „Europäische Diplom für geschützte Gebiete“, kurz: Europadiplom, ist eine vom Europarat vergebene Auszeichnung für natürliche und naturnahe Gebiete von internationaler Bedeutung und europäischem Interesse.

Die Einführung des Diploms fand im Jahr 1965 statt. Zuerst verliehen wurde das Europadiplom an Schutzgebiete in Belgien, Frankreich und im Vereinigten Königreich.

Seit 1990 ist der Nationalpark Berchtesgaden Träger der begehrten Auszeichnung, die der Europarat in regelmäßigen Abständen überprüft und neu verleiht. Neben dem Nationalpark Berchtesgaden sind bisher nur acht weitere Schutzgebiete in Deutschland mit diesem begehrten Prädikat ausgezeichnet.

Kürzlich wurde dem Nationalpark Berchtesgaden nach intensiver Prüfung das Europadiplom bis zum Jahr 2030 zuerkannt. Im offiziellen Schreiben zur Verlängerung empfiehlt der Europarat Maßnahmen wie beispielsweise eine weiterhin konsequente Umsetzung des Konzepts zum naturnahen Waldumbau in der Pflegezone sowie Forschungen zum Klimawandel.

Europaweit tragen 73 Gebiete in 29 Staaten die Auszeichnung. Nationalparkleiter Dr. Roland Baier (l.) und Ulf Dworschak (r.), Leiter des Sachgebiets Naturschutz und Planung, freuen sich über die Verlängerung des Europadiploms.

 

In der Aufnahme
Europadiplom Verlängerung
Bildnachweis (Credit: Nationalpark Berchtesgaden):


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Nr.: 44/20 - PDF-Download
Pressemitteilung 17.11.2020

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Stele der Biodiversität - Lechtingen
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Stele der Biodiversität  - Lechtingen

26/27.11.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und dem Windmühle Lechtingen e.V. das von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Lechtingen/Wallenhorst - Niedersachsen.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trofostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen.

Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt.

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und dem Windmühle Lechtingen e.V. das von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



In der Aufnahme
  • Am 23.11.2020 wurde die Stele der Biodiversität mit ihren Informationseinheiten ausgestattet.
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Mit gemeinsamer Strategie die Revitalisierung des Auwalds beschleunigen
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Umweltminister Günther: »Mit gemeinsamer Strategie die Revitalisierung des Auwalds beschleunigen«

26/27.11.2020

  • Autorenpapier schlägt übergreifenden Ansatz für Rettung des Auwalds vor

Mit einem Strategiepapier zur Zukunft des Auwalds will das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft die Revitalisierung des Leipziger Auensystems beschleunigen.

Im Zuge des von Umweltminister Wolfram Günther angestoßenen Prozesses zur systematischen Rettung des Auwalds haben dreizehn Fachleute aus Wissenschaft, Behörden und Verbänden in einem drei Monate dauernden Prozess das Papier erstellt. Federführend dabei ist das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig.
Umweltminister Günther: »Der Auwald ist eine einzigartige Landschaft inmitten einer wachsenden Großstadt. Klimawandel und umfangreiche wasserbauliche Maßnahmen der zurückliegenden Jahrzehnte bedrohen dieses wertvolle Ökosystem. Wir müssen handeln. Darüber besteht Einigkeit. Mit dem Papier haben wir zum ersten Mal einen umfassenden ökologischen und bereichsübergreifenden Ansatz für die Revitalisierung des Leipziger Auensystems in der Hand. Damit haben wir jetzt die Chance, die vielen verschiedenen Interessenträger rund um den Auwald hinter einer gemeinsamen Strategie zu versammeln, sprich, Verbände, die beteiligten Kommunen, Landkreise, Landestalsperrenverwaltung, forstliche Nutzer, Landwirtschaft und die vielen anderen Nutzerinnen und Anrainer in und um den Auwald. Ich freue mich darauf, auf Grundlage des Strategiepapiers die Gesundung des Auwalds zu gestalten – gemeinsam mit den regionalen Akteurinnen und Akteuren und mit der fachlichen Begleitung der Autorengruppe.«

Unter der Überschrift »Dynamik als Leitprinzip« beschreibt das Papier in zehn Thesen die ökologischen Grundprinzipien für den Erhalt der Leipziger Auenlandschaft und ihrer Ökosystemleistungen. Zudem diskutiert das Papier spezifische Herausforderungen für einzelne Lebensräume und formuliert Bedingungen für eine erfolgreiche Revitalisierung. Das Papier listet mehr als 70 Maßnahmen für die Revitalisierung auf. Neben Sofortmaßnahmen wie Deichentwidmungen, Änderungen im Steuerregime von Auslassbauwerken oder der Anbindung von Altarmen finden sich im Papier auch Maßnahmen, die komplexe planungsrechtliche Voraussetzungen haben beziehungsweise zunächst mit Anrainern und lokalen Interessenträgern abgestimmt werden müssen.

Die Autorinnen und Autoren des Papiers fordern den Vorrang für Naturschutz und Wiederherstellung der ökologischen Leistungsfähigkeit der Auen und treten für einen systemischen Ansatz ein, der die Themen Landnutzung und ökologischer Hochwasserschutz ebenso einschließt wie die Auswirkungen des Klimawandels, die touristische Nutzung des Auwalds und das Thema Abwassermanagement.

Das Papier liefert die Basis für die Realisierung und Bewertung von Sofortmaßnahmen, für ein Gesamtumsetzungskonzept sowie für die Einrichtung eines Naturschutzgroßprojekts im Leipziger Auensystem.

Umweltminister Günther dankte den Autorinnen und Autoren des Papiers und sprach sich dafür aus, an den notwendigen innerbehördlichen Abstimmungsprozess rasch die Diskussion mit Interessenträgern und Betroffenen in und um den Auwald über konkrete Maßnahmen anzuschließen.

Das Papier ist unter folgendem Link abrufbar:
https://www.ufz.de/export/data/global/245354_DP_9_2020_Wirthetal.pdf

Quelle
Sächsische Staatskanzlei Archivstraße 1
01097 Dresden
Telefon:     +49 351 564-0
Telefax:     +49 351 564-10999
E-Mail:      info@sk.sachsen.de
23.11.2020, 14:32 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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In der Aufnahme von Caspar von Zimmermann

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Ministerpräsident Markus Söder muss das Anbindegebot ...
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Ministerpräsident Markus Söder muss das Anbindegebot endlich wieder herstellen

26/27.11.2020

  • Der Flächenfraß, das „Anbindegebot“, dessen Lockerung und die damit drohende noch stärkere Zersiedelung waren in den Jahren 2015 bis 2019 beherrschende Themen der Landespolitik. Auf Druck von Naturschützern erklärte Ministerpräsident Söder damals, das gelockerte Gebot werde wieder einkassiert. Doch das ist bis heute nicht geschehen.

Das sogenannte „Anbindegebot“ und das „Riedberger Horn“ waren in den Jahren 2015 - 2019 beherrschende Themen der Landespolitik. Ausgelöst durch die Umfragen und später den Wahlschock der CSU, die in der Landtagswahl im Oktober 2018 über 10% Stimmenverluste hinnehmen musste, versprach der Ministerpräsident Dr. Markus Söder Besserung. Er erklärte, die Herausnahme des Riedberger Horns aus der Schutzzone des Alpenplans werde rückgängig gemacht und die erst wenige Jahre vorher durchgesetzte Verwässerung des Anbindegebotes wieder einkassiert.

Das war ein großer Erfolg von zivilgesellschaftlichen Bündnissen für den Schutz des Riedberger Horns und des Volksbegehren gegen den Flächenfraß. Bei der letzten Sitzung des bayerischen Bündnisses zum Flächensparen am 9.11.2020, dem auch der BUND Naturschutz angehört, wurde bekannt, dass das gelockerte Anbindegebot weiter gilt und angewandt werden soll.
So soll das umstrittene Gewerbegebiet Teublitz im Landkreis Schwandorf nach der immer noch geltenden verwässerten Regel genehmigt werden. Auch das geplante und vom BN vor Gericht beklagte Interkommunale Gewerbegebiet Argental im Landkreis Lindau wurde so genehmigt. Das geplante und ebenso seit Jahren bekämpfte Interkommunale Gewerbegebiet Interfranken im Landkreis Ansbach könnte – nach gerichtlichem Stopp – doch noch genehmigt werden. Die zur Streichung des Paragrafen nämlich nötige Änderung des Landesentwicklungsprogrammes (LEP) wird seit zwei Jahren verschleppt. Nach Rückfragen in der Bündnissitzung wurde mitgeteilt, dass das Bay. Wirtschaftsministerium zunächst für Frühjahr 2021 eine Ministerrunde zur geplanten LEP-Fortschreibung plant und dann die üblichen Anhörungen stattfinden sollen.

„Wozu braucht es noch eine Ministerrunde, wenn die Zusage des Ministerpräsidenten seit zwei Jahren vorliegt, den Paragrafen zu streichen? Das geplante Gewerbegebiet Teublitz im Landkreis Schwandorf, das Gewebegebiet Argental im Landkreis Lindau, das Gewerbegebiet Interfranken im Landkreis Ansbach und ähnliche Ausnahmeprojekte dürfen auf dieser Basis nicht umgesetzt werden. Notfalls braucht es eine vorgezogene LEP-Änderung für diesen Punkt, so wie es beim Riedberger Horn wenige Wochen vor der Landtagswahl gemacht wurde. Wir nahmen den Ministerpräsidenten beim Wort. Er muss es auch halten“, so Martin Geilhufe, Landesbeauftragter des BN.
Das Anbindegebot im Landesentwicklungsprogramm

Das Anbindegebot besagte bis 2018, dass neue Siedlungen nur angebunden an bestehende Siedlungen ausgewiesen werden dürfen. Damit setzt diese für die Kommunen verbindliche Vorschrift zentral den §141 der Bayerischen Verfassung um: „Es gehört zu den vorrangigen Aufgaben von Staat, Gemeinden und Körperschaften des öffentlichen Rechts, (…) kennzeichnende Orts- und Landschaftsbilder zu schonen und zu erhalten.“ Das Anbindegebot hat jahrzehntelang dazu beigetragen, dass die Städte und Dörfer in Bayern – anders als z. B. im Rhein-Maingebiet oder in Norditalien - noch weitgehend zusammenhängend existieren und schlimmste Zersiedelungen der Landschaft vermieden, zumindest gebremst wurden.

Es wurde am 9. November 2017 trotz erheblichen Widerstandes im Rahmen einer Fortschreibung des Landesentwicklungsprogrammes auf Betreiben der CSU im Landtag geändert und trat am 1.3.2018 in Kraft. Über 10.000 Menschen hatten sich im November 2016 noch mit einer Petition an den Bayerischen Landtag gewandt, die Änderung nicht vorzunehmen: „Mit der aktuellen Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms droht eine Amerikanisierung der Landschaft, mit vielen neuen Gewerbegebieten auf der Grünen Wiese und Siedlungsbändern entlang von Autobahnen und großen Bundesstraßen. Das Vorhaben ist dazu geeignet, die Reste intakter bayerischer Kulturlandschaft dem ruinösen Wettbewerb der Kommunen um Ge-werbeansiedlungen zu opfern“, so der damalige Landesvorsitzende des BUND Naturschutz (BN), Hubert Weiger, bei der Übergabe der Petition.

Mit der Änderung des Landesentwicklungsprogrammes wurden zusätzliche Ausnahmen möglich: Nun durften generell Gewerbegebiete an den Ausfahrten aller vierspurigen Straßen entstehen. Wenn Gemeinden sich bei der Gewerbegebietsausweisung zusammentaten, dürfen Sie überall auf der grünen Wiese ausweisen. Auch Freizeiteinrichtungen oder Hotels durften auf der grünen Wiese abseits der Orte entstehen.

Die Proteste aus der Gesellschaft, einem breiten Fachbündnis aus Planern, Architekten, Heimatpflegern und Naturschützern in der Initiative „Das bessere LEP für Bayern“, aus SPD und Bündnis 90-Die Grünen und die Landtagswahlergebnisse von Ende 2018 trugen dazu bei, dass die Lockerungen wieder zurückgenommen wurden. So zumindest die Ankündigung von Ministerpräsident Markus Söder.
 
Für Rückfragen
Tom Konopka
Regionalreferent für Mittel- und Oberfranken
Tel. 09 11 / 8 18 78 24
tom.konopka@bund-naturschutz.de



Quelle
BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de
23.11.2020


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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

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Naturnahe Grabensysteme in der Entwicklung
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Naturnahe Grabensysteme in der Entwicklung

25/26.11.2020

Oberer/Nördlicher Steigerwald.
Da anscheinend kaum mehr eine Vorstellung darüber besteht über was wir eigentich unter dem Ökosystem naturnahes Graben- Wegrandstreifen verstehen und damit mit unseren Worten wohl nur unzureichend beschreiben können haben wir einige Aufnahmen mitgebracht welche diese Bereiche sichtbar werden lassen.

Hier sei jedoch angemerkt das diese Bereiche eine Entwicklung durchlaufen die es effektiv zu managen gilt um sie in ihrer Funktion zu erhalten. Mit den landläufig als Pflegeeingriff bezeichneten Arbeiten am Grabensystem hat das jedoch nichts zu tun.


In der Aufnahme
  • Wegrand - Grabensysteme und Randstreifen die sich als wertvolles Ökosystem finden wollen.
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Nachhaltige Grabenpflege im "naturnahen" Wirtschaftswald
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Nachhaltige Grabenpflege im "naturnahen" Wirtschaftswald

Teil II

25/26.11.2020

Oberer/Nördlicher Steigerwald
. Gar als "Pflegeeingriff" werden Maßnahmen an Grabensystemen bezeichnet.

  • Was wird denn hier gepflegt?

Der Wasserablauf im, nach eigenen aussagen naturnah bewirtschafteten Wald, den sich "die Natur" immer wieder versucht in eine naturnahe Form zu bringen? Die Artenvielfalt wird hier in jedem Fall wohl nicht gemeint sein denn nach einem solchen "Pflegeeingriff" ist ein großer Teil der vormals hier lebenden Vielfalt nicht mehr präsent.

  • Und abermals bemüht sich "die Natur" uns zu zeigen wie eine Naturnähe auszusehen hat.

Bis zum nächsten "nahturnahen Pflegeeingriff" ....


In der Aufnahme
  • Ein als Pflegeeingriff bezeichneter Eingriff in das Ökosystem Waldgraben ...
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Dünner (Steiger) - Wald und jetzt .... Teil IIII
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Dünner (Steiger) - Wald und jetzt .... Teil IIII

25/26.11.2020


Wir beobachten stetig wie sich auch die Waldstruktur des Nördlichen und Oberen Steigerwaldes zunehmend verändert.

Immer wieder wird kommuniziert das die Wälder dichter und älter werden ... der Anteil des Altholzes soll gar zunehmen und so ist es für uns immer wieder spannend die "Zunahme" auch in Aufnahmen zu dokumentieren. Nun da die Bäume (oder besser Bäumchen) ihr Laub weitestgehend verloren haben ist wohl der beste Zeitpunkt diese Veränderung auch zu belegen.
Nun es gilt schon ganz genau hinzusehen wenn diese Zunahme des Altholzes erkannt werden soll. In unseren Augen kann dort wo wir uns über mehrer Stunden bewegt haben und rund 12 Kilometer an Wegstrecke hinter uns gebracht haben, eine solche Zunahme nicht erkannt haben.

Eventuell setzen wir das Alter des "Altholzes" auch falsch an .... oder wir bewegen uns nicht an den richtigen Stellen ... und das wollen wir ändern denn wir werden flächig dokumentieren und das über die kommenden Monate hinweg ... dannn werden wir erkennen ob wir falsch lagen ...

Mehr Eindrücke zum "Dünnen-Steigerwald" ....



In der Aufnahme
  • Mehr und mehr verändert der Obere-Nördlichere Steigerwald sein Gesicht ... ... nach den Vorgaben unserer Organisation wie sich ein der Natur naher Wirtschaftswald aussehen muss hat das in unseren Augen seit geraumer Zeit überhaupt nichts mehr zu tun!
  • Wenn die Natur eine solche Entwicklung präferiern würde dann würden Waldabteilungen die seit Jahrzehnten unter strengem Schutz stehen gleichartig aussehen ... aber komischerweise sehen diese eben nicht so aus!
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Wilhelma stärkt Pantanal-Nothilfe und Projekt für Riesengürteltiere
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Waldbrände: Wilhelma stärkt Pantanal-Nothilfe und Projekt für Riesengürteltiere

25/26.11.2020

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem. Sonst wären dieses Jahr wohl die Flächenbrände das globale Thema Nummer Eins. Denn 2020 brennt es dauerhaft an allen Ecken und Enden. Die Buschbrände in Australien, die Waldbrände an der Westküste der USA und der brennende Regenwald in Südamerika: Die größten Hotspots haben auf mehreren Kontinenten eine Verwüstung von nie gekanntem Ausmaß erreicht und Millionen von Hektar zerstört.

Die Wilhelma in Stuttgart trägt jetzt mit einer Nothilfe-Spende dazu bei, die aktuelle Umweltkatastrophe im Pantanal im Südwesten Brasiliens einzudämmen. Zudem geht sie vor Ort eine Kooperation ein, um das Überleben der Riesengürteltiere langfristig zu sichern.
Das weltgrößte Feuchtgebiet hat eine herausragende Bedeutung für die Artenvielfalt. Doch liegt diese Region mit den Dimensionen von Großbritannien bereits zu einem Viertel in Asche – und es lodert weiter. In der stärksten Dürre seit 50 Jahren blieben die Überschwemmungsgebiete des Rio Paraguay selbst während der jüngsten Regenzeit trocken. Die Heimat von mehr als 120 Säugetier-Arten, wie Jaguar, Puma und Ozelot, aber auch des bereits vom Aussterben bedrohten Riesenotters, steht auf dem Spiel. Hinzu kommen hunderte Vogelarten sowie ungezählte Spezies von Fischen, Reptilien und Amphibien. Während die berühmten blauen Hyazinth-Aras der Feuersbrunst davonfliegen können, kommen die Bodenbewohner entweder direkt im Flammenmeer um oder verlieren ihre Lebensgrundlage. Über 2000 Pflanzenarten sind ebenso in Gefahr.

Die Wilhelma nimmt nun umgerechnet 25.000 Dollar aus ihrem Artenschutz-Budget und Spenden ihrer Gäste in die Hand, um den Kräften vor Ort in dem Naturschutzgebiet die nötigsten Arbeitsmittel zu finanzieren: persönliche Schutzausrüstung für die Brandbekämpfer, wie Feuerwehr-Helme, feuerbeständige Kleidung und Wasserrucksäcke, sowie veterinärmedizinische Ausrüstung für die Tiernotrettung. Eine Partnerin ist die Federal University of Mato Grosso, deren Tierklinik verletzte Jaguare, Tapire und Ameisenbären behandelt. Es fehlt an den absoluten Grundlagen, weil die brasilianische Umweltbehörde Ibama stark unterfinanziert ist.

"Große Gemeinschaftsaufgabe"

Als Zoologisch-Botanischer Garten ist die Wilhelma selbst ein herausragender Hort der Artenvielfalt: Sie hegt und pflegt in Stuttgart rund 1200 Tierarten sowie 8500 Pflanzenarten und -sorten. Die historische Parkanlage verfügt außerdem über 160 Baumarten. „Unser Anspruch ist es, nicht nur die Vielfalt bei uns durch die Erhaltungszucht zu bewahren und unseren Gästen Umweltthemen nahezubringen“, sagt Direktor Dr. Thomas Kölpin, „sondern wir wollen gemeinsam mit unseren Unterstützerinnen und Unterstützern auch vor Ort die ursprünglichen Lebensräume der Tiere und Pflanzen schützen. Wir hoffen auf Mitstreitende, denn alleine kann das niemand leisten. Das ist eine große Gemeinschaftsaufgabe.“ Dazu gehört es auch, die lokalen Konflikte zwischen Mensch und Tier zu mindern. So töten Imker in Brasilien Riesengürteltiere, weil diese sich unter anderem von ihren Bienenvölkern ernähren. Die Wilhelma startet deshalb jetzt eine Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Giant Armadillo Conservation Project (GACP). Das Programm hilft den Imkern, ihre Bienen vor den Übergriffen des Gürteltiers zu schützen. Überdies ist geplant, den Honig zu zertifizieren und international zu vermarkten, um der einheimischen Bevölkerung so einen auskömmlichen Lebensunterhalt  zu ermöglichen, der die Natur nicht ausbeutet. So soll auch die Brandrodung eingedämmt werden, mit der sich die Bauern langfristig ihrer eigenen Existenzgrundlage berauben. (kni)
Pressefotos

In der Aufnahme
- Das Team der Tierklinik der Federal University of Mato Grosso zeigt einen geretteten Ameisenbären, den es gerade an seinen verbrannten Pfoten verarztet hat.
Foto: Patricia Medici


Quelle
Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart
Lieferanschrift: Wilhelma 13, 70376 Stuttgart
Postanschrift: Postfach 50 12 27, 70342 Stuttgart

Telefon: +49 (0)711 / 54 02 0
Fax: +49 (0)711 / 54 02 22 2

E-mail: info@wilhelma.de
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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Nachhaltige Grabenpflege im "naturnahen" Wirtschaftswald
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Nachhaltige Grabenpflege im "naturnahen" Wirtschaftswald

24/25.11.2020

Oberer/Nördlicher Steigerwald. Abermals ist es uns gelungen eindrucksvolle Impressionen aus einem "naturnahen" (oder was manche unter naturnah verstehen) Wirtschaftswald bildgebend festzuhalten.

Trockenheit in Deutschlands Wäldern - Baumsterben .. Waldsterben .. war da nicht etwas?
War da nicht etwas ... Waldtrockenheit? - Nie davon gehört ... und noch immer wird mit in unseren Augen solch sinnlosen und artzerstörerischen Maßnahmen dafür gesorgt das Regenwasser schnell aus den naturnahen (wenn die Natur gewollt hätte das Wasser rasch abfließt dann hätte sie im Wald wohl auch Gräben angelegt und diese ausgebaggert) Wäldern abläuft ...

Und so wir als das gemacht was über Jahrzehnte gemacht wurde .. es wird gebaggert und davon berichtet das wir uns hier in einem naturnah bewirtschafteten Wald befinden .. gut das man uns davon berichtet hat denn sonst hätten wir es tatsächlich nicht gemerkt ....


In der Aufnahme
  • Wo sich noch bis vor wenigen Tagen ein sich findendes Ökosystem befand wurde dieses abermals eliminiert ... Grabenpflege nennt sich ein solcher Einsatz ... doch ob ein solcher Ansatz zu einer Waldbewirtschaftung passt die sich die Naturnähe auf die "Fahne geschrieben" hat? Hier ist es nach unserem Verständnis an der Zeit ein mögliches vorhandenes Naturschutzkonzept dringlich nachzuschärfen denn Grabensysteme sind mehr als nun Rinnen die Wasser aus dem Wald ableiten!
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Nachhaltige Grabenpflege im naturnahen Wirtschaftswald
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Nachhaltige Grabenpflege im "naturnahen" Wirtschaftswald -Teil II mit umfangreicher Diashow-Dokumentation!

24/25.11.2020

Oberer/Nördlicher Steigerwald. Abermals ist es uns gelungen eindrucksvolle Impressionen aus einem "naturnahen" (oder was manche unter naturnah verstehen) Wirtschaftswald bildgebend festzuhalten.

Und obwohl wir in den vergangenen Jahrzehnten doch schon das eine oder andere "Interessante" und "Unglaubliche" in naturnah und nachhaltig bewirtschafteten Waldabteilungen gesehen und dokumentiert haben, sind wir tatsächlich noch immer von dem was manch andere unter naturnah zu verstehen ist überrascht.

Eine Überraschung war es auch das gerade diese Waldabteilung, die sich in den Sommermonaten als Oase auch für die "Spanische Flagge "  - Art der Vorwarnliste in Bayern - siehe auch den wichtigen Hinweis zur Artpräsenz auf den Seiten der LfU https://www.lfu.bayern.de/natur/natura_2000/ffh/tier_pflanzenarten/doc/schmetterlinge.pdf - so eindrucksvoll hervorgetan hatte als "Überraschungsort der Nachhaltigkeit im naturnahen Wirtschaftswald" ausgewählt wurde.

Hier ist die "Überraschung" nach unserer Meinung sehr gut "gelungen" ... wir sind sprachlos.. obwohl wir das eigentlich sehr selten sind ... hier wäre es wohl wichtig und richtig gewesen vor solchen in unseren Augen unsäglichen und sinnlosen Einsätzen auch einmal auf die Seiten der LwF unter https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/biodiversitaet/dateien/spanische_flagge.pdf ... zu sehen und nachzulesen welche Schutzmaßnahmen hier erforderlich sind diese Art in naturnahen Wäldern zu sichern …

Zusammenfassend können wir vermelden ... surprise - surprise ... "Überraschung" gelungen ... doch sehen Sie selbst und lassen auch Sie sich überraschen, was in einem naturnahen Wirtschaftswald so alles an Naturnähe umgesetzt wird!


In der Aufnahme
Zusammengefasst ... Überraschung gelungen ... besonders die Spanische Flagge und mit ihr zahlreiche Arten werden sich über diese gelungene Überraschung freuen ... in den Augen des Artenschutz in Franken® ein Zeichen das hier kein Fingerspitzegefühl zur Arterhaltung vorhanden scheint denn sonst wäre dieser "Pflegeeingriff" in ganz anderer Form generiert worden und hätte dem Ansatz einer naturnahen Waldbewirtschaftung zum Vorteil gereicht ...
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Dünner (Steiger) - Wald und jetzt .... Teil III
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Dünner (Steiger) - Wald und jetzt .... Teil III

24/25.11.2020


Wir beobachten stetig wie sich auch die Waldstruktur des Nördlichen und Oberen Steigerwaldes zunehmend verändert.

Immer wieder wird kommuniziert das die Wälder dichter und älter werden ... der Anteil des Altholzes soll gar zunehmen und so ist es für uns immer wieder spannend die "Zunahme" auch in Aufnahmen zu dokumentieren. Nun da die Bäume (oder besser Bäumchen) ihr Laub weitestgehend verloren haben ist wohl der beste Zeitpunkt diese Veränderung auch zu belegen.
Nun es gilt schon ganz genau hinzusehen wenn diese Zunahme des Altholzes erkannt werden soll. In unseren Augen kann dort wo wir uns über mehrer Stunden bewegt haben und rund 12 Kilometer an Wegstrecke hinter uns gebracht haben, eine solche Zunahme nicht erkannt haben.

Eventuell setzen wir das Alter des "Altholzes" auch falsch an .... oder wir bewegen uns nicht an den richtigen Stellen ... und das wollen wir ändern denn wir werden flächig dokumentieren und das über die kommenden Monate hinweg ... dannn werden wir erkennen ob wir falsch lagen ...

Mehr Eindrücke zum "Dünnen-Steigerwald" ....


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Hilfe für den Wendehals, den Vogel, der den Kopf verdreht
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Hilfe für den Wendehals, den Vogel, der den Kopf verdreht

23/24.11.2020

  • Umweltministerin Priska Hinz: „Neues Artenhilfskonzept Wendehals soll Aussterben der Art in Hessen verhindern“

„Der Wendehals gehört zu den in Hessen vom Aussterben bedrohten Vogelarten. Bestandsschätzungen gehen aktuell nur noch von 200 bis 300 Brutpaaren landesweit aus.


Um diesen dramatischen Rückgang zu stoppen, hat die Staatliche Vogelschutzwarte ein Artenhilfskonzept mit konkreten Maßnahmen zum Schutz des Wendehalses, erarbeitet, die jetzt zielgerichtet umgesetzt werden“, sagte Umweltministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden.
Der Wendehals, ein typischer Bewohner von Streuobstwiesen, ist auf die Kombination geeigneter Nistmöglichkeiten mit einem ausreichenden Nahrungsangebot angewiesen. Er benötigt Orte wie Spechtlöcher und natürliche Baumhöhlen um zu nisten und unbefestigten, offenen Boden, um Nahrung zu finden. „Maßnahmen wie der Erhalt von Höhlenbäumen und „Baumruinen“, sowie von artenreichen Grünlandflächen und die Nachpflanzung von Streuobstbeständen sowie Nisthilfen, dienen dazu, dem Wendehals Lebensraum und Nahrung zu sichern. Auch weitere bedrohte Arten wie Gartenrotschwanz, Grünspecht oder Steinkauz profitieren davon“, erklärte die Ministerin.

Mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten zählen Streuobstwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen. „Um diese biologische Vielfalt nachhaltig zu stabilisieren erarbeiten wir derzeit eine eigene Streuobstwiesenstrategie. Zusätzlich fördert das Land sowohl über das hessische Programm für Agrarumweltmaßnahmen (HALM), als auch über Mittel des Artenschutzes, der Biodiversitätsstrategie und durch die Umweltlotterie GENAU den Schutz und Erhalt dieses Lebensraumes. Auch Bundesmittel werden in das Biotop der Streuobstwiesen gelenkt. Insgesamt steht in diesem Jahr die Rekordsumme von insgesamt 24,4 Millionen Euro zur Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen bereit“, erklärte die Ministerin.

Das Artenhilfskonzept steht als Download auf der Homepage der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland unter https://vswffm.de unter „Downloads“ bereit.


Quelle
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Telefon:
+49 611 815 1020
E-Mail: pressestelle@umwelt.hessen.de
Thema: Naturschutz & Klimaschutz
21.11.2020
Pressestelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Johannes Rother

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Die Haubenmeise
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Die Haubenmeise

23/24.11.2020

Deutschland
. Eine der auffälligsten ( wenn man sie den sieht ) Meisenarten ist die Haubenmeise. Etwa Mitte April beginnt der , etwa 13 cm kleine und rund 13 Gramm leichte Vogel, mit der Fortpflanzung. In eine Baumhöhle werden meist 8 - 9 Eier gelegt und etwa 16 - 18 Tage bebrütet. Nisthilfen werden relativ selten / zögerlich besiedelt.

Der sehr ortstreue Vogel, füttert seinen Nachwuchs etwa 21 Tage intensiv mit Insekten und Spinnentiere.
Wenn es Klima und Nahrung zulassen, gelingt der Haubenmeise das eine oder andere Mal auch eine Zweitbrut, die gerne in der selben Baumhöle angelegt wird. Nach Abschluss der Fortpflanzung schließen sich Haubenmeisen gerne gleichartigen oder fremden Meisenarten an, und bildet kleine Gruppen.


In der Aufnahme von Helga Zinnecker
  • Im Winter kann mn diese Art regelmäßig an den Fütterungen beobachten.
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Artenschutz und Umweltbildung werden sichtbar
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Artenschutz und Umweltbildung werden sichtbar

23/24.11.2020

Im kommenden März wird Artenschutz in Franken® 25 Jahre ... innerhalb dieses Vierteljahrhunderts, das für uns wie im Fluge verging, entwickelte sich unsere Organisation ständig weiter.

Diese Entwicklung wird nicht " nur" an der hohen Mitglieder- und Besucherzahl unserer Webpräsenz erkennbar. In vielen hundert, bevorzugt innovativen Einzelprojekten gelang es uns gemeinsam mit tausenden von Mitbürgern sichtbare Wege zu beschreiten um die Welt  in der wir gemeinsam leben und damit die Artenvielfalt auch für die uns nachfolgende Generation zu erhalten.
Diesen Weg werden wir auch in Zukunft weiter intensiv beschreiten, auch wenn dieser Weg nach allem was wir erkennen keinesfalls einfacher werden wird. Im Gegenteil, die Herausforderungen nehmen tagtäglich zu. Lebensräume schwinden. Mehr und mehr Tier- und Pflanzenarten kämpfen um ihr Überleben. Das Wissen über die uns noch begleitende Artenvielfalt (ver)- schwindet aus den "Köpfen unserer Gesellschaft".

Umso wichtiger erscheint es uns diesen Arten die kaum eine Lobby besitzen eine Stimme zu geben und sich für deren Erhaltung zu engagieren. Mehr noch über gezielte Umweltbildungseinheiten möchten wir den Verlust an Wissen stoppen und wieder in die "Köpfe der Gesellschaft" bringen.

Denn dieses Engagement dient auch und gerade dem Schutz und der Erhaltung unseres Planeten damit unserer Kinder und Enkelkinder. Damit auch sie noch eine an Arten reiche, lebens- und liebenswerte Welt mit dem Namen Erde vorfinden.

Artenschutz in Franken® - ein Vierteljahrhundert ehrenamtliches Engagement zur Erhaltung der Lebensgrundlagen für die uns nachfolgenden Generationen.
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Nachhaltige Grabenpflege im naturnahen Wirtschaftswald
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Nachhaltige Grabenpflege im "naturnahen" Wirtschaftswald

23/24.11.2020

Oberer/Nördlicher Steigerwald. Abermals ist es uns gelungen eindrucksvolle Impressionen aus einem "naturnahen" (oder was manche unter naturnah verstehen) Wirtschaftswald bildgebend festzuhalten.

Und obwohl wir in den vergangenen Jahrzehnten doch schon das eine oder andere "Interessante" und "Unglaubliche" in naturnah und nachhaltig bewirtschafteten Waldabteilungen gesehen und dokumentiert haben, sind wir tatsächlich noch immer von dem was manch andere unter naturnah zu verstehen ist überrascht.

Eine Überraschung war es auch das gerade diese Waldabteilung, die sich in den Sommermonaten als Oase auch für die "Spanische Flagge "  - Art der Vorwarnliste in Bayern - siehe auch den wichtigen Hinweis zur Artpräsenz auf den Seiten der LfU https://www.lfu.bayern.de/natur/natura_2000/ffh/tier_pflanzenarten/doc/schmetterlinge.pdf - so eindrucksvoll hervorgetan hatte als "Überraschungsort der Nachhaltigkeit im naturnahen Wirtschaftswald" ausgewählt wurde.

Hier ist die "Überraschung" nach unserer Meinung sehr gut "gelungen" ... wir sind sprachlos.. obwohl wir das eigentlich sehr selten sind ... hier wäre es wohl wichtig und richtig gewesen vor solchen in unseren Augen unsäglichen und sinnlosen Einsätzen auch einmal auf die Seiten der LwF unter https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/biodiversitaet/dateien/spanische_flagge.pdf ... zu sehen und nachzulesen welche Schutzmaßnahmen hier erforderlich sind diese Art in naturnahen Wäldern zu sichern …

Zusammenfassend können wir vermelden ... surprise - surprise ... "Überraschung" gelungen ... doch sehen Sie selbst und lassen auch Sie sich überraschen, was in einem naturnahen Wirtschaftswald so alles an Naturnähe umgesetzt wird!


In der Aufnahme
Zusammengefasst ... Überraschung gelungen ... besonders die Spanische Flagge und mit ihr zahlreiche Arten werden sich über diese gelungene Überraschung freuen ... in den Augen des Artenschutz in Franken® ein Zeichen das hier kein Fingerspitzegefühl zur Arterhaltung vorhanden scheint denn sonst wäre dieser "Pflegeeingriff" in ganz anderer Form generiert worden und hätte dem Ansatz einer naturnahen Waldbewirtschaftung zum Vorteil gereicht ...
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Erster Fall von Geflügelpest in Bayern
Glauber: Erster Fall von Geflügelpest in Bayern

22/23.11.2020

Schutz der Nutztiere im Mittelpunkt

Ein erster aktueller Fall von Geflügelpest in Bayern ist amtlich bestätigt: Im Rahmen des bayerischen Wildvogelmonitorings wurde im Landkreis Passau am 19. November bei mehreren gesund erlegten Wildenten das Geflügelpest-Virus – auch Vogelgrippe genannt – vom nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut nachgewiesen. Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung der Geflügelpest und insbesondere zum Schutz von Haus- und Nutzgeflügel wird deshalb im gesamten Landkreis Rottal-Inn und in großen Teilen des Landkreises Passau eine Aufstallungspflicht für Haus- und Nutzgeflügel angeordnet werden.

Das teilte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber heute in München mit: "Bayern geht entschlossen gegen die Ausbreitung der Geflügelpest vor. Es ist wichtig, eine Ausweitung der Geflügelpest auf das Haus- und Nutzgeflügel zu verhindern. Wir stehen in Kontakt mit allen Beteiligten und beobachten die Situation genau. Unser Wildvogelmonitoring war als Frühwarnsystem erfolgreich. Wir haben die Geflügelpest erkannt, bevor sie unsere Nutzgeflügelbestände erreichen konnte. Wir werden das bestehende Wildvogelmonitoring weiter intensivieren."

Die Stallpflicht gilt sowohl für gewerbsmäßige Geflügelhalter als auch für Züchter und Privatpersonen, die Geflügel halten. Die Umsetzung der Stallpflicht und der Erlass der dafür notwendigen Allgemeinverfügung liegen in der Zuständigkeit der Kreisverwaltungsbehörden. Die Anordnung erfolgt anhand einer speziell für Bayern entwickelten Risikobewertung auf Grundlage bundeseinheitlicher Beurteilungskriterien. Dabei werden unter anderem die geographischen Gegebenheiten wie zum Beispiel bekannte Sammelplätze von durchziehenden Wildvögeln sowie Rast- und Ruheplätze an oder in der Nähe von Gewässern herangezogen. Glauber betonte: "Wir wollen den bestmöglichen Schutz für das Haus- und Nutzgeflügel.

Ich weiß, welche Herausforderungen eine Aufstallungspflicht mit sich bringt. Wir setzen auf gezielte, risikobasierte und zeitlich begrenzte Maßnahmen, um einen Eintrag der Vogelgrippe in Geflügelbetriebe verhindern zu können. Wir rufen alle Geflügelhalter zur Wachsamkeit auf: Die vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen sind unbedingt einzuhalten. Jeder direkte oder indirekte Kontakt zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel muss vermieden werden."

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Geflügelpest in Deutschland und Bayern werden aktuell in allen Landkreisen und kreisfreien Gemeinden in Bayern mit Unterstützung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf Grundlage einer Risikobewertung mögliche Präventionsmaßnahmen für die Geflügelhaltungen geprüft.


Bürger, die tote Vögel auffinden, sollten diese nicht anfassen und entsprechende Funde den lokalen Behörden melden. Eine Ansteckung des Menschen über Wildvögel oder deren Ausscheidungen ist nach dem bisherigen Kenntnisstand noch nicht bekannt geworden.

 
Aktuelle Informationen zur Vogelgrippe in Bayern gibt es unter:
https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/virusinfektionen/gefluegelpest/

Quelle
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München
Telefon: +49 89 9214-00
Fax: +49 89 9214-2266
E-Mail:poststelle@stmuv.bayern.de
Pressemitteilung Nr. 125/20
Datum: 20.11.2020

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Wald: Beteiligung stärkt Aufbau-Projekte
Wald: Beteiligung stärkt Aufbau-Projekte

22/23.11.2020


  • WWF- und IUFRO-Studie untersucht, welche Faktoren zum Erfolg von Waldaufbau-Projekten beitragen

Berlin, 20.11.2020: J
ährlich verschwinden über 11 Millionen Hektar Waldfläche auf der Welt – das ist in etwa die Fläche Bulgariens. Neben dem Schutz von Wäldern ist es deshalb wichtig, bisherige Programme zur Wiederherstellung der Waldlandschaften (Forest Landscape Restoration, FLR) zu beschleunigen und auszuweiten.

Eine Studie des WWF und des Internationalen Verbands Forstlicher Forschungsanstalten (IUFRO) zeigt, wie dies gelingen kann: Lokale Einbindung, starke politische Signale und langfristige Finanzierung sind wesentliche Erfolgsfaktoren. „Die Studie bestätigt die WWF-Vision: Nur gemeinsam können wir den Wald schützen. Für einen dauerhaften Erfolg braucht es aber auch Gelder im großen Stil.

Die notwendige Langzeitfinanzierung ist aktuell nicht gewährleistet – hier sollte auch Deutschland dringend nachbessern“, kommentiert Dr. Susanne Winter, Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland.
In ihrer Studie nehmen WWF und IUFRO zehn Fallbeispiele genauer unter die Lupe und arbeiten mögliche Hebel heraus. Als weitere Erfolgsfaktoren sieht die Untersuchung unter anderem eine sektorübergreifende Zusammenarbeit, ein umfassendes Monitoring sowie eine gerechte Kosten-Nutzen-Verteilung unter den Beteiligten. Der langfristige Nutzen von FLR-Projekten überwiegt dabei deutlich die Kosten, wie folgende Rechnung hervorhebt: Die Kosten einer Steigerung des kenianischen Baumbestands um zehn Prozent schätzt die Studie auf circa 442 Mio. US-Dollar. Dem stehen bei Untätigkeit Kosten in Höhe von circa 1,55 Mrd. US-Dollar gegenüber.

Das Beispiel Costa Rica bekräftigt, dass ein Abschied von intensiver Landnutzung gepaart mit finanziellen Anreizen sogar das Wirtschaftssystem ankurbeln kann. Der Staat entlohnt seit Ende der 90er-Jahre Landbesitzer:innen, die ihre Wälder wiederaufforsten oder bestehende Waldflächen für den Ökotourismus attraktiver machen. Auf diese Weise wuchs der Anteil an Waldflächen in Costa Rica von 40,5 % im Jahr 1986 auf aktuell 59 %. Die Biodiversität des Landes ist zudem mittlerweile einer der Hauptreiber des Wirtschaftswachstums.

„Ungeachtet der mutmachenden Beispiele bringt die Studie aber auch Alarmierendes zutage: Nicht einmal in allen zehn Vorzeige-Projekten ist es gelungen, den alten Wald ganzheitlich zu schützen. Ein breit gefasster Waldschutz-Ansatz ist aber entscheidend, wenn wir die Abwärtskurve bei den Waldflächen nach oben biegen wollen. Dieser beinhaltet etwa die Ausweitung von Schutzgebieten, nachhaltigere Anbaumethoden und entwaldungsfreie Lieferketten“, betont Dr. Susanne Winter. Für Letzteres setzt sich der WWF und über 100 weitere Organisationen aktuell mit der Initiative „Together4Forests“ ein. Die Aktion appelliert an die EU, mittels einer starken gesetzlichen Regelung Wälder und andere natürliche Ökosysteme zu schützen und wiederherzustellen. Rund eine Millionen Menschen unterstützen mit ihren Unterschriften bereits den Appell.

Zusammenfassend unterstreicht die Studie, dass es nicht den einen Königsweg gibt. Was zählt, ist der jeweilige Kontext. Die Untersuchung gibt Staaten und Projektleiter:innen eine Vielzahl an Impulsen an die Hand, wie sie FLR-Projekte erfolgreich ankurbeln und ausweiten können.

Hintergrund:
  • In der Studie wurden folgende Länder/Gebiete eingehender betrachtet: Äthiopien, Bhutan, Costa Rica, Espirito Santo State (Brasilien), Georgien, Große Grüne Mauer der Sahara und der Sahel Initiative, Kenia, Kolumbien, Madagaskar und Vietnam. Für die Untersuchung wurden die einzelnen FLR-Projekte in drei Phasen untereilt: 1. Motivation, 2. Umsetzung, 3. Erhalt.

 
Kontakt
Rebecca Gerigk
Pressesprecherin, Berlin
Tel: 030311777428

Quelle
WWF
Stand: 20.11.2020

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
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Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
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Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
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Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg