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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Auszeichnungen für AiF


Artenschutz in Franken® +++ Deutsche Postcode Lotterie ist Preisträger des Protection of Species Award, der am am 20. August in Düsseldorf übergeben wurde +++ UN Dekade Bilogische Vielfalt Auszeichnung am 23. August in Sachsen +++ UN Dekade Bilogische Vielfalt Auszeichnung am 20. Oktober in Bayern +++Artenschutz in Franken® +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 22 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz- Vogelschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

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Was tun beim Wildunfall
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https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
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Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




23.08.2018 Ausgezeichnet - Projekt erhält Prädikat
21.10.2018 Ausgezeichnet - Projekt erhält Prädikat


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Ausgezeichnet - Protection of Species Award - 2018
Ausgezeichnet - Protection of Species Award - 2018
                             Artenschutz zeichnet aus - Protection of Species Award - 2018

                                                                         20.August 2018

                  Die Deutsche Postcode Lotterie ist Preisträger des Protection of Species Award 2018

Artenschutz in Franken® würdigt mit dem begehrten Preis die gemeinschaftlichen Bemühungen zur Erhaltung bundesdeutscher Biodiversität.

Düsseldorf, 20.August 2018. Zum 17. Mal wurde er verliehen, der Artenschutzpreis - Protection of Spezies Award - des Verbandes Artenschutz in Franken® (A.i.F).
35 Nominierungen standen zur Bewertung an, aus welchem das AiF - Award - Gremium die schwierige Entscheidung treffen durfte, den oder die Preisträger zu ermitteln.

                                  Die Deutsche Postcode Lotterie wurde als Preisträger benannt.


                               Ausgezeichnet wird die Deutsche Postcode Lotterie für die Projekte:

                                                            „Aus die Haselmaus?!“
                                                                            und
                                                    "Deutschlands Wilde Bienchen"


                       
           die wir mit der Deutschen Postcode Lotterie im Jahre 2017/2018 erfolgreich umsetzen durften.  

Mit der Deutschen Postcode Lotterie verbindet den Verband Artenschutz in Franken® eine vertrauensvolle Projektzusammenarbeit. Nachhaltiges Wirken erscheint in den Augen des Artenschutz in Franken® (A.i.F) als ein Eckpfeiler des gemeinschaftlichen Engagements.

Nicht kurzfristiges Denken bringt uns gemeinsam weiter. Nein, die Basis für einen wirkungsvollen Schutz der uns umfassenden Umwelt im Sinne der uns nachfolgenden Generation findet sich ausnahmslos in einer vertrauensvollen und langjährigen Kooperation wieder.

In einer kleinen Feierstunde konnte der 2018er Protection of Species Award des Artenschutz in Franken® am 20.08.2018 in der Zentrale der Deutschen Postcode Lotterie in Düsseldorf überreicht werden.
                                   Artenschutz in Franken® sagt herzlichen Glückwunsch


In der Aufnahme:
Von links, Lucia Rath, Kira Pohl, Tobias Kohl, Sabine Haessler, Sjoerd van Heiningen, Jona Laffin, Sascha O. Maas, Thomas Köhler, Pascal Witte, Petra Rottmann, Jelena Bosnjak, Jessica Scherf, Robert Engel, Marc Vieten.




Hochschachten ist wieder beweidet
Hochschachten ist wieder beweidet
Hochschachten ist wieder beweidet

20/21.08.2018

Rotes Höhenvieh zieht im Rahmen des LIFE+ Projekts erstmals auf zweiten Schachten

Frauenau. Seit 2014 gehört es im Sommer zum gewohnten Bild, dass auf dem Ruckowitzschachten unterhalb des Großen Falkensteins wieder Rinder grasen. Nun ist das Rote Höhenvieh erstmals auf einen weiteren Schachten umgezogen. Seit Donnerstag weidet die zehnköpfige Herde auf dem Hochschachten oberhalb von Frauenau.

Die Tiere sind im Rahmen des von der EU und dem Bayerischen Naturschutzfonds finanzierten LIFE+ Projekts im Einsatz. Eines der Projektziele ist schließlich der Erhalt artenreichet Borstgrasrasen. Dazu können die Vierbeiner erheblich beitragen, da sie die Hochweiden sehr selektiv abfressen. So werden etwa Borstgras – aber auch Arnika oder Ungarischer Enzian – gefördert.

Eigentlich war der Umzug der Tiere erst für Anfang September geplant. „Aber die langanhaltende Hitze, verbunden mit den geringen Niederschlägen, hat dazu geführt, dass wir das Umsetzen vorverlegen mussten“, erklärt Naturschutzbeauftragter Jochen Linner. Auf dem Ruckowitzschachten sei schlicht das Futter langsam aber sicher ausgegangen. Auf dem Hochschachten hingegen gibt es noch genügend.

Bildunterschrift:

Die zehnköpfige Rinderherde des Nationalparks ist wohlbehalten auf dem Hochschachten angekommen.  (Foto: Josef Nußhardt/Nationalpark Bayerischer Wald)  

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

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Vogelvirus in Großraum Nürnberg nachgewiesen
Vogelvirus in Großraum Nürnberg nachgewiesen
Vogelvirus in Großraum Nürnberg nachgewiesen

19/20.08.2018


Seit Ende Juli werden uns vermehrt tote Amseln, aber auch andere Singvögel im Großraum Nürnberg gemeldet. Nun hat sich die Vermutung bestätigt, dass es sich um einen Ausbruch des Usutu-Virus handelt.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=101496

In der Aufnahme von LBV / Rosl Rössner
- Sigende Amsel


Quellenangabe
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Nationalpark-Urlauber schätzen Wattenmeer-Naturschutz
Nationalpark-Urlauber schätzen Wattenmeer-Naturschutz
Nationalpark-Urlauber schätzen Wattenmeer-Naturschutz

19/20.08.2018

Naturschutz ist gefragt bei Nationalpark-Urlaubern:
90 Prozent der Feriengäste im und am deutschen Teil des Weltnaturerbes Wattenmeer wollen vor Ort eine intakte Natur erleben, 93 Prozent ist es „wichtig oder sehr wichtig“, dass die Natur an ihrem Zielort geschützt wird. Diese und viele weitere Informationen gehen aus der zweiten Gästebefragung „Weltnaturerbe und nachhaltiger Tourismus“ hervor, die die Nationalparkverwaltungen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen beim Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH (NIT) in Auftrag gegeben haben. Ziel war es zu analysieren, inwieweit die gemeinsamen Anstrengungen für attraktive Naturerlebnisangebote und Information über den Nationalpark und das Weltnaturerbe Wattenmeer sich in Zahlen und darüber hinaus in hoher Zufriedenheit bei den Übernachtungsgästen widerspiegeln.

Und das tun sie – wobei die Ergebnisse in Niedersachsen und Schleswig-Holstein sich nur minimal unterscheiden. So ist in beiden Wattenmeer-Nationalparks das Interesse an Naturerlebnisangeboten von Ausflugsfahrten bis zu Wattexkursionen groß: Sowohl in Niedersachsen als auch in Schleswig-Holstein nahmen jeweils 47 Prozent der im vergangenen Jahr befragten Urlauber an einer geführten Wattwanderung teil. Die Gesamtzahl der Besucher in den über 50 Nationalpark-Informationseinrichtungen lag bei gut 1,6 Millionen. Der Welterbestatus ist 96 Prozent der befragten Nordseegäste bekannt, für rund ein Drittel ist diese Auszeichnung wichtig oder sehr wichtig für ihre Reiseentscheidung.

„Für uns ist es relevant zu überprüfen, ob wir mit unseren Angeboten die Menschen, die den Nationalpark und das Weltnaturerbe Wattenmeer besuchen, auch wirklich erreichen“, erläutert Christiane Gätje, in der schleswig-holsteinischen Nationalparkverwaltung zuständig für den Bereich nachhaltiger Tourismus. „Die Ergebnisse lassen erkennen, dass dem weitgehend so ist“, ergänzt Jürn Bunje, der die Studie seitens der niedersächsischen Nationalparkverwaltung fachlich begleitet, und: „Aufschlussreich für unsere Besucherlenkung ist, dass die Gäste vor allem klassische Informationsmedien wie die Nationalpark-Infotafeln nutzen“. Christiane Gätje resümiert: „Wir freuen uns über tolle und sensible Urlauber, die Wert auf Nachhaltigkeit legen und die Schönheiten der Natur sowie den Naturschutz in unseren Nationalparks zu schätzen wissen.“

Die Zahlen und Daten wurden im vergangenen Jahr erhoben, zum zweiten Mal nach 2013. Sie sind nach Überzeugung der Initiatoren nicht nur für die Nationalparkverwaltungen relevant, sondern liefern auch Touristikern und den Küstenkommunen wertvolle Hinweise über Urlauberwünsche und –ansprüche rund um das Thema Natur und Nachhaltigkeit.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Gästebefragung ist in einer Broschüre nachzulesen, die hier zum Download bereitsteht. Die Nationalparkverwaltungen in Schleswig-Holstein (Telefon 04861-96200) und Niedersachsen (Telefon 04421-911271 versenden auf Anfrage auch die Druckversion.

In der Aufnahme

- Fast die Hälfte der befragten Gäste nahm an einer Wattwanderung teil.
Foto: Claus Schulz / Nationalparkverwaltung Nds. Wattenmeer


Quellenangabe /Foto:
Nationalparkverwaltung Schleswig-Holstein


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

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Wenn sich Schwalben sammeln
Wenn sich Schwalben sammeln
Mehlschwalben & Co. beginnen mit den Vorbereitungen zum Vogelzug

19/20.08.2018

Deutschland. Ab dem 15. August wurde uns diesjährig mitgeteilt das Rauschwalben & Mehlschwalben mit den Vorbereitungen des alljährlichen Vogelzugs befasst sind. Die Tiere sind wie wir erkennen diesjährig im frühen Normalbereich aktiv. Wann die Tiere dann tatasächlich wegziehen werden wir frühzeitig erkennen und auch darüber berichten.

In welcher Stärke die wundervollen Tiere im kommenden Jahr zu uns zurückkehren?

Auch hier zeigen sich stark rückläufige Bestandsdichten. Der Artenschwund setzt sich mit erschreckender Geschwindigkeit fort! Auch deshalb bringt sich Artenschutz in Franken® seit vielen Jahren aktiv für die Erhaltung dieser Spezies ein.

Mehr Eindrücke zum Sammeln der Schwalben in einer kleinen Diashow unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=101493&startid=0

Wer hat die Kokosnuss…
Wer hat die Kokosnuss…
Wer hat die Kokosnuss…

18/19.08.2018

WWF-Analyse zu Eiscreme: Kokos- versus Palmöl / Kokosöl: Nachhaltigkeit Fehlanzeige

Deutschland eiskalt:
Fast 700 Millionen Liter Speiseeis wurden im vergangenen Jahr hierzulande konsumiert. Ein Inhaltsstoff stand dabei immer wieder im Fokus: Palmöl. Inzwischen nutzen die Eiscreme-Produzenten allerdings neunmal so viel Kokos- wie Palmöl. Das Problem: Nachhaltigkeitskriterien spielen bei Kokos bisher keine Rolle. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Naturschutzorganisation WWF, die 16 Unternehmen befragt hat, darunter die größten Eisproduzenten mit Produktion oder Hauptsitz in Deutschland sowie die Top Fünf des Lebensmitteleinzelhandels. Leider gibt keines der befragten Unternehmen an, beim eingesetzten Kokosöl zertifizierte Ware einzusetzen oder ökologische und soziale Kriterien bei den Lieferanten einzufordern. Fünf angefragte Firmen, darunter Landliebe, DMK Eis und Janny´s verweigerten komplett die Auskunft.

„Eine Kugel Eis sollte ohne schlechtes Gewissen genossen werden können – und ohne, dass dafür Kleinbauern an der Armutsgrenze leben müssen oder Regenwald gerodet wird“, kritisiert Ilka Petersen, Referentin Landnutzung und nachhaltige Biomasse beim WWF Deutschland. „Palmöl ist seit Jahren im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung und Kritik. Unternehmen setzen daher alternative Pflanzenöle und -fette an seiner Stelle ein – auch bei Eiscreme. Doch dieser Austausch macht für die Umwelt nur dann Sinn, wenn Nachhaltigkeit beim Kokosanbau eingefordert wird. Alles andere ist Augenwischerei gegenüber den Kunden.“

Laut Befragung haben einige Hersteller Palmöl in den vergangenen Jahren ersetzt. Keines der befragten Unternehmen gibt an, einer Substitutionsstrategie zu folgen, die ökologische und soziale Folgen in Betracht zieht. Lediglich Kaufland beachtet - laut eigener Aussage - Kriterien wie Gesundheit, Ökologie und Soziales, wenn Öle ausgetauscht werden. Auffällig: Während keines der befragten Unternehmen beim eingesetzten Kokosnussöl ökologische und soziale Mindeststandards bei seinen Lieferanten einfordert, geben alle befragten Unternehmen an, zertifiziertes Palmöl einzusetzen. „Bei Palmöl wird einiges getan, denn dort ist der Druck von Organisation wie etwa dem WWF oder den Verbrauchern groß. Fehlt dieser Druck, fehlt auch das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit“, schlussfolgert Petersen. Dies gelte für alle anderen eingesetzten Öle und Fette sowie Sahne. Lediglich bei der Kakaobutter achten einige auf Zertifizierungen, wie UTZ oder Fairtrade.

Die Unternehmen müssten endlich ihre Lieferketten in allen Bereichen transparent aufstellen und entlang der gesamten Produktion Nachhaltigkeitskriterien einfordern. Beim Einsatz von Pflanzenölen, egal ob aus Übersee oder aus heimischem Anbau, sollten strenge ökologische und soziale Maßstäbe gelten. Es sei unerklärlich, warum insbesondere an Kokosöl, das teilweise in den gleichen Ländern wie das viel diskutierte Palmöl angebaut wird, keine Anforderungen gestellt werden, so der WWF. Alternativen gibt es laut WWF-Expertin Petersen: „Es ist konventionelles Kokosnussöl, das nach Rainforest Alliance zertifiziert ist, am Markt verfügbar. Es ist zudem Bio-Kokosöl und Fairtrade-Ware erhältlich. Warum dies von den Eisherstellern nicht nachgefragt und eingesetzt wird, ist nicht nachvollziehbar.“ Verbrauchern rät der WWF daher aktiv bei den Herstellern und im Einzelhandel nachzufragen oder auf Bio-Eiscremes umzusteigen.

Hintergrund
Der globale Anbau von Kokospalmen erfolgte 2016 auf rund 12,2 Mio. Hektar mit denen 1,1 Prozent des weltweiten Pflanzenölbedarfs gedeckt wurde. Ölpalmen bedeckten 2016 rund 21,1 Mio. Hektar. Damit wurden 33 % des weltweiten Pflanzenölbedarfs gedeckt. Der Ertrag der Ölpalme liegt mit durchschnittlich etwa 3,3, t/ha weit über dem von Kokosöl mit 0,7 t/ha.

Zwar findet der derzeitige Anbau der Kokospalme in überwiegend sehr kleinbäuerlichen Strukturen statt, mit (wahrscheinlich) sehr geringem Einsatz von Pestiziden und synthetischem Dünger statt, allerdings leben beispielsweise geschätzte 60 % der Kokos-Kleinbauern auf den Philippinen unter der Armutsgrenze. Seit Jahrzehnten dominieren Zwischenhändler auf mehreren Ebenen die Branche. Kokosöl wird am Weltmarkt teurer gehandelt als Palmöl und Palmkernöl. Bei den Kleinbauern kommt davon allerdings offenbar nicht viel an. Hier braucht es dringend unterstützende Maßnahmen.

Außerdem muss laut WWF verhindert werden, dass es zu einem Kokos-Boom kommt, der unter ökologisch ähnlich katastrophalen Umständen verläuft wie bei Palmöl. Noch 1990 lag die Palmöl-Anbaufläche weltweit bei gerade einmal knapp 6 Mio. Hektar.  


KONTAKT
Roland Gramling
WWF Deutschland
Pressestelle
Tel. 030-311 777 425
roland.gramling(at)wwf.de



Quelle
WWF
16. August 2018

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Himmelblauer Bläuling ... er hat die Kokosnuss sicherlich nicht ..

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Natur- und Klimaschutz wird weggebaggert
Natur- und Klimaschutz wird weggebaggert
Natur- und Klimaschutz wird weggebaggert

17/18.08.2018

Landratsamt Oberallgäu genehmigt überraschend Speicherbecken für Kunstschnee - Bagger können ab sofort rollen


Das Landratsamt Oberallgäu hat nun überraschend den Bau eines neuen Speicherbeckens für die Kunstschneeproduktion im Skigebiet Grasgehren am Riedberger Horn genehmigt. Die Planungen sind dabei nicht nur aus naturschutzfachlicher Sicht kritisch zu bewerten, da das Projekt in einem sensiblen Moorgebiet realisiert werden soll.

Mehr zum Bericht des LBV
-https://www.lbv.de/news/details/natur-und-klimaschutz-wird-weggebaggert/

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Johannes Rother
- Teichmolch Männchen


Stellungnahme des Artenschutz in Franken®
Artenschutz in Franken® lehnt jeglichen Eingriff in ein solch sensibles Ökosystem wie es das Riedberger Horn darstellt strikt ab.


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Ausbau des Skigebiets am Riedberger Horn
Ausbau des Skigebiets am Riedberger Horn
Ausbau des Skigebiets am Riedberger Horn


17/18.08.2018

Das Landratsamt Oberallgäu hat überraschend den Bau eines neuen Speicherbeckens für die Kunstschneeproduktion inmitten eines Jahrtausende alten Moors am Riedberger Horn genehmigt. Die Förderung des „naturnahen Tourismus“ in der Region wird damit zur Farce.


Das Landratsamt Oberallgäu hat überraschend den Bau eines neuen Speicherbeckens für die Kunstschneeproduktion im Skigebiet Grasgehren am Riedberger Horn genehmigt. Die Planungen sind dabei nicht nur aus naturschutzfachlicher Sicht kritisch zu bewerten, da das Projekt in einem sensiblen Moorgebiet realisiert werden soll. Es wird somit massive Auswirkungen auf schützenswerte Lebensräume und Arten wie das Birkhuhn haben.

Landesbund für Vogelschutz (LBV) und BUND Naturschutz (BN) sind zudem überrascht und enttäuscht über die Genehmigung zu einer Zeit, in der zeitgleich bei persönlichen Gesprächen mit dem Landrat und den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden eigentlich nach einer gemeinsamen Kompromisslösung gesucht wurde. Auch die angekündigte Förderung des naturverträglichen Tourismus durch die Staatsregierung mit einer Summe von 20 Millionen Euro wird so ad absurdum geführt.  

Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender: „Die Staatsregierung spricht von naturverträglichem Tourismus und dem Schutz klimarelevanter Moore – und gleichzeitig genehmigt der Landrat, dass enorm viele tausend Kubikmeter Torf am Riedberger Horn einfach weggebaggert werden. Eklatanter kann der Widerspruch zwischen Worten und Taten im Naturschutz nicht sein. Der LBV wird gegen den Genehmigungsbescheid wie auch gegen den sofortigen Maßnahmenvollzug prozessieren, um diese Naturzerstörung zu verhindern“.

Richard Mergner, BN-Vorsitzender: „Der nun genehmigte Ausbau ist alles andere als naturverträglich und daher nicht vereinbar mit den Versprechungen eines naturnahen Öko-Tourismus. Wir sind entsetzt, dass die Genehmigung sogar mit einem Sofortvollzug erteilt wurde und noch im August mit ersten Maßnahmen zu rechnen ist. Wir haben daher Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gestellt. Wir laden Ministerpräsident Markus Söder zu einem Ortstermin ein, denn die Planung stellt die von ihm vorgestellten Ergebnisse des ‚Friedensgipfels zum Riedberger Horn‘ in der Staatskanzlei auf den Kopf.“

Noch am Vortag der Genehmigung ging ein Schreiben des Oberallgäuer Landrats bei LBV und BN ein, in dem eine gemeinsame Kompromisslösung beim Ausbau des Skigebiets Grasgehren inklusive Speicherbecken gewünscht wurde. Umso überraschender für die Naturschützer kam beinahe zeitgleich der sofortige Genehmigungsbescheid für einen Schneiteich, der am geplanten Standort von den Naturschutzverbänden seit langem kategorisch abgelehnt wird. Eine Modernisierung der Anlagen im Skigebiet Grasgehren wird von den Verbänden grundsätzlich mitgetragen, um die wirtschaftliche und touristische Attraktivität in der Region zu erhalten. Der ausgewählte Standort für den Schneiteich liegt jedoch in einer biologisch hoch sensiblen Zone. Es sind nicht nur klimarelevante Moore betroffen, deren besondere Schutzwürdigkeit erst kürzlich von der Staatsregierung mit einem Masterplan „Moore in Bayern“ bestärkt wurde. Im umliegenden Gebiet kommt zudem das vom Aussterben bedrohte Birkhuhn und weitere sensible Arten wie Alpensalamander und Raufußkauz vor.

Besonders fragwürdig erscheint den Verbänden die Genehmigung eines derart umstrittenen Projekts vor dem Hintergrund, dass die Staatsregierung für die Förderung eines „naturverträglichen Öko-Tourismus“ den Gemeinden erst kürzlich 20 Millionen Euro Förderung in Aussicht stellte. Diese Zusage erteilte Ministerpräsident Söder, nachdem er der umstrittenen Skischaukel am Riedberger Horn im April eine Absage erteilt hatte. Im Rahmen eines 5-Punkte-Plans sollte durch die Förderung der naturverträgliche Tourismus in der Region zu einem „Natur-Meilenstein mit enormer Strahlkraft“ ausgebaut werden.

„Durch den Bescheid mit Sofortvollzug kann theoretisch noch heute der erste Bagger am Riedberger Horn anrollen. Da wir die Planungen nicht im Detail kennen, bitten wir die Besucherinnen und Besucher, uns jetzt oder in Zukunft mitzuteilen, wenn die Bauarbeiten vor Ort beginnen.“, so Schäffer.

„Solange der Ausbau des Riedberger Horns nicht rechtlich verbindlich ad acta gelegt, die Zone C des Alpenplans wiederhergestellt ist und der Ausbau der bestehenden Skigebiete naturverträglich erfolgt, sind die bisherigen Versprechungen nur Lippenbekenntnisse, auf die wir uns leider nicht verlassen können.“ so Mergner.

Für Rückfragen
Richard Mergner
Vorsitzender
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 09 11 / 8 18 78 10
buero.landesvorsitzender@bund-naturschutz.de


Aufnahme
BN/Thomas Frey


Quelle/Foto

BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

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Diese Keulen sind extrem selten
Diese Keulen sind extrem selten
Diese Keulen sind extrem selten

17/18.08.2018

Interreg-Projekt bringt seltenen Pilz vermehrt ans Tageslicht

Zwieslerwaldhaus/Neuschönau.
Dieser Schwammerl gilt in ganz Deutschland als Rarität, im benachbarten Österreich ist er gar vom Aussterben bedroht. Doch im Nationalpark Bayerischer Wald gibt’s den optisch eher untypischen Pilz mittlerweile an immer mehr Stellen. Gemeint ist die Purpurfarbene Keule mit wissenschaftlichem Namen Alloclavaria purpurea.

Zwar ist schon seit den Anfangstagen des Nationalparks bekannt, dass die Art in der Region vorkommt, jedoch hat erst ein aktuell laufendes Interreg-Projekt zu Tage gefördert, wie oft er im Nationalpark vorkommt. Unter dem Titel Funga des Böhmerwaldes wird im Bayerischen Wald, im Mühlviertel und im Böhmerwald untersucht, welche Pilze wo vorkommen. Im Zuge dessen wurde das Monitoring verstärkt – auch unter Einbindung der Nationalparkwacht. Durch Beobachtungen der Ranger wurden nun gleich mehrere bisher unbekannte Standorte der circa zehn Zentimeter großen Keulen im Nationalpark entdeckt.

Die Fruchtkörper des Schwammerls wachsen in Gruppen, teils  sogar rasig. Als Standorte benötigen sie Gewässerbereiche oder Moore. Gerade in Torfmoosbeständen fühlen sie sich wohl. Zudem muss der Lebensraum möglichst naturnah sein. Daher befinden sich alle bisher bekannten Wuchsorte in alten, schon sehr lange forstlich ungenutzten Feucht-Wäldern. „Die Purpurfarbene Keule ist also was unsere Wälder betrifft ein eindeutiger Zeiger von Naturnähe“, bilanzieren die Nationalpark-Mykologen Dr. Claus Bässler und Peter Karasch.

Bildunterschrift:
Gleich mehrere bisher unbekannte Standorte der Purpurfarbenen Keule wurden jüngst entdeckt.
(Foto: Peter Karasch/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Stabsstelle Koordination und Kommunikation
Tel.08552 9600-132 oder 08552 9600-144
Fax.08552 9600-100
Email: pressestelle@npv-bw.bayern.de


Pressemitteilung Nr. 91/2018
Datum: 14.08.2018

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NABU: Ackerhummel auf Platz eins ...
NABU: Ackerhummel auf Platz eins ...
NABU: Ackerhummel auf Platz eins beim Insektensommer im August

16/17.08.2018

Zählen, was zählt - Bienen und Schmetterlinge unter den Top Ten     
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Berlin
– Die Ackerhummel führt aktuell die Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten bei der NABU-Aktion „Insektensommer“ im August an, gefolgt vom Kleinen Kohlweißling, Honigbiene, Gemeiner Wespe und Erdhummel. Unter den Top Ten der am häufigsten gemeldeten Insekten im Hochsommer sind fünf Bienenarten und vier Schmetterlinge, darunter mit dem Taubenschwänzchen ein Wanderfalter aus dem Mittelmeerraum, der immer häufiger bei uns anzutreffen ist. Mit dem „Insektensommer“ will der NABU auf die enorme Bedeutung von Insekten aufmerksam machen. Diese Tiergruppe ist stark gefährdet und am wenigsten erforscht. Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. In Deutschland gibt es etwa 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

„Der häufigste Beobachtungsort bleibt der Garten, gefolgt von Balkon und Park. Vor allem die aktuell fliegenden Insekten wie Schmetterlinge, Hummeln, Bienen, Wespen und Fliegen – die als ausgewachsene Tiere im Hochsommer unterwegs sind – werden besonders wahrgenommen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Offensichtlich beobachten die Menschen gerne, was in der unmittelbaren Umgebung krabbelt und flattert.  Erfreulich sei das große Interesse an der NABU-App „Insektenwelt“, die über 100.000 Mal heruntergeladen wurde. Sie ist kostenfrei unter www.NABU.de/apps  erhältlich und bietet ausführliche Insektenporträts der 122 bekanntesten Arten, die in Deutschland vorkommen.  Wer über die App meldet, hat es besonders leicht:  Sie erkennt diese Tiere automatisch. Einfach das Insekt mit dem Smartphone fotografieren, identifizieren und melden.

Warum die Ackerhummel aktuell Platz eins belegt, kann ähnliche Gründe haben, wie bereits bei der Juni-Zählung, wo die Steinhummel – eine typische Art für den Frühsommer – vorne lag. „Große Blütenbesucher werden eher wahrgenommen. Sie fliegen Blüten gezielt und beständig an. Die Ackerhummel ist sehr anpassungsfähig. Sie besiedelt Wiesen, Straßen-, Weg- und Feldränder sowie Gärten und Parks in urbanen Gebieten“, so NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi. Hummeln seien insgesamt bedeutend für die Bestäubung von Tomaten, Paprika, Auberginen, Gurken und Obst.

Diesen Sommer seien viele Taubenschwänzchen unterwegs. Der Schmetterling aus dem Mittelmeerraum, der einem Kolibri gleich von Blüte zu Blüte schwirrt,  belegt derzeit Rang acht. „Taubenschwänzchen sind Wanderfalter, die immer wieder - und immer öfter - zu uns kommen. Beinahe jährlich wandern neben Zugvögeln auch Schmetterlinge aus Südeuropa bei uns ein. Sind wie aktuell die klimatischen Bedingungen in unseren Breiten denen südlich der Alpen sehr ähnlich, können wir sie auch bei uns beobachten“, so Franzisi.  Taubenschwänzchen lieben kelchige Balkonblumen wie Geranien, Fuchsien oder Petunien. Aber auch Sommerflieder oder Phlox in Gärten sowie Schmetterlingsblütler wie Rotklee und Luzerne auf Äckern und Wiesen locken die mit langen Saugrüsseln ausgestatteten sirrenden Tiere an.  

Für Juni und August sind bislang 7.000 Meldungen beim NABU eingegangen. Beobachtungen können noch bis zum 19. August online oder per App nachgemeldet werden.  Die  Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de  erfasst.

Mehr Infos:
www.insektensommer.de

Ergebnisse:

www.nabu.de/insektensommer-ergebnisse    
Druckfähige Zählhilfen, Bauanleitung für Insektenhotels sowie Bewegtbild: www.nabu.de/medien-insektensommer

Häufig gestellte Fragen zum Insektensommer:

www.nabu.de/insektensommer-faq
Kostenlose App „Insektenwelt“ unterstützt von dm:

www.NABU.de/apps

Für Rückfragen:
Daniela Franzisi, NABU-Insektenexpertin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1578, E-Mail: Daniela.Franzisi@NABU.de

Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958  | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de
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NABU-Bundesgeschäftsstelle
Charitéstraße 3
10117 Berlin

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In der Aufnahme von Albert Meier
- Hummel bei der Nahrungsaufnahme

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Letzte Aktualisierung:
20.08.2018 um 22:07 Uhr
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