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EU-Gelder für Naturzerstörung?
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EU-Gelder für Naturzerstörung?

12/13.05.2021

Seit Jahren kämpfen EuroNatur und ihre Partnerorganisationen gegen das umstrittene Wasserkraftwerk Mokrice an der Save.
Über das Hintertürchen der EU-Recovery-Fonds versucht die slowenische Regierung nun, den Bau zu finanzieren.

Brüssel, Ljubljana, Radolfzell. Sloweniens Regierung hat am 30. April offiziell ihren Plan für finanzielle Zuwendungen im Rahmen der „Aufbau- und Resilienzfazilität“-Fonds (RRF) bei der Europäischen Kommission eingereicht. Laut diesem Plan beabsichtigt Slowenien, das seit langem umstrittene Wasserkraftwerk Mokrice über den RRF zu finanzieren. Der Recovery-Fonds ist als Instrument zur Notfinanzierung durch die Corona-Pandemie gedacht.
Die Europäische Kommission muss nun entscheiden, ob sie einem Projekt ihren Segen gibt, das gegen EU-Umweltrecht verstößt, gefährdete Arten beeinträchtigt und zahlreiche Lebensräume bedroht. Falls die EU das Wasserkraftwerk Mokrice finanziert, segnet sie außerdem ein betrügerisches und korruptes Genehmigungsverfahren ab.

Der geplante Staudammbau steht symptomatisch für die aktuelle Politik der slowenischen Entscheidungsträger: die Vernachlässigung rechtlicher und demokratischer Verfahren im Land, die Missachtung des Umweltschutzes sowie die Unterdrückung und Einschüchterung von Stimmen aus der Zivilgesellschaft.


Hintergrundinformationen:

Als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie stehen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union 672 Milliarden Euro zur Verfügung, um sich von der Krise zu erholen. Dies soll auf der Grundlage von Projekten geschehen, die in einem von der Europäischen Kommission bis Ende Juni bewerteten nationalen Konjunktur- und Resilienzplan aufgeführt sind.


In der Aufnahme
  • Zusammenfluss der Save und der Krka in Slowenien, unweit des geplanten Kraftwerks Mokrice. Dieser Abschnitt ist für gefährdete Fischarten besonders wertvoll.
© Marko Zupančič


Quelle
EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe
Westendstraße 3
78315 Radolfzell
07.05.2021


Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Verwaltungsgericht weist Klage ab
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Verwaltungsgericht weist Klage auf Entnahme der Wölfin GW954f "Gloria" im Wolfsgebiet Schermbeck ab

11/12.05.2021

  • Umweltministerin Heinen-Esser: Wir begrüßen, dass das Gericht die Entscheidung der Naturschutzbehörde des Kreises Wesel und die zu Grunde liegenden fachlichen Erkenntnisse und Einschätzungen des LANUV bestätigt hat

Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat heute die Klage eines Tierhalters gegen den Ablehnungsbescheid des Kreises Wesel auf einen Antrag zur Entnahme der Wölfin GW954f ("Gloria") abgelehnt.

"Wir begrüßen, dass das Gericht die Entscheidung der Naturschutzbehörde des Kreises Wesel und die zu Grunde liegenden fachlichen Erkenntnisse und Einschätzungen des LANUV bestätigt hat. Mit der heutigen Gerichtsentscheidung ist die Arbeit jedoch nicht gemacht. Um die Koexistenz von Weidetierhaltung und Wolf sicherzustellen, ist es unerlässlich, den empfohlenen Herdenschutz auf der gesamten Fläche des Wolfsgebiets Schermbeck möglich zu machen.

Herdenschutz war, ist und bleibt das Gebot der Stunde. Dort, wo die Zäunung bisher nicht ausgereicht hat, um die Herden zu schützen, sind weitere Alternativen wie der Einsatz von Nachtpferchen und Herdenschutzhunden zu prüfen", kommentiert Umweltministerin Ursula Heinen-Esser das Urteil.
Nach den bisherigen Erkenntnissen und Einschätzungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) und unter Berücksichtigung der gutachterlichen Stellungnahme der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) kann eine Verhaltensauffälligkeit der Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck nicht belegt werden. Übergriffe auf Haus- und Nutztiere erfolgten im Wesentlichen immer dann, wenn sich die Gelegenheit durch unzureichenden Herdenschutz bietet. Bisher konnte nicht nachgewiesen werden, dass sich die Wölfin darauf spezialisiert hätte, empfohlene Herdenschutzmaßnahmen zu überwinden. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf bestätigt.

Bestätigt hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf auch, dass vor einem Abschuss eines Wolfes der Einsatz von Alternativen zu prüfen ist, dazu gehört die Umsetzung umfassender Herdenschutzmaßnahmen, insbesondere Zäune. Die Alternativenprüfung gibt das Bundesnaturschutzgesetz zwingend vor. Vor diesem Hintergrund drohe bei Realisierung dieser Maßnahmen kein ernster wirtschaftlicher Schaden für Schafhalter, die die empfohlenen Herdenschutzmaßnahmen verwirklichen.

Als weitere Alternativen wurden mit Unterstützung des Landes und des Kreises Wesel bereits Herdenschutzhunde und nächtliches Aufstallen erfolgreich in Betrieben in Schermbeck realisiert. Seitdem gibt es an den entsprechenden Weiden keine Übergriffe mehr.

Auch losgelöst von Wölfin GW954f sind schon weitere Wölfe nach Nordrhein-Westfalen gekommen und werden weitere folgen. Mit Blick auf die Rückkehr des Wolfes muss am Ziel an einer ausreichenden Sicherung der Weiden festgehalten werden. "Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss es sein, sowohl den Wolf, als auch die Weidetiere zu schützen. An einer Koexistenz von Weidetierhaltung und Wolf führt in Europa kein Weg vorbei. Wir werden gemeinsam mit dem Bund und den Bundesländern den Herdenschutz weiterentwickeln", so Heinen-Esser.

Darüber hinaus wird zwischen Bund und Ländern ein "Praxisleitfaden Wolf" abgestimmt. Auch dieser wird wichtige länderübergreifende Empfehlungen im Umgang mit dem Wolf geben, unter anderem zu der Fragestellung, wann ein Wolf als "problematisch" in Bezug zur Weidetierhaltung einzustufen und wie mit ihm umzugehen ist.

Quelle
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Schwannstr. 3
40476 Düsseldorf

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In der Aufnahme von Andreas Gehrig

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Biosphärenreservat Wattenmeer gewinnt an Kontur
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Lies: „Biosphärenreservat Wattenmeer gewinnt an Kontur“

11/12.05.2021

  • Niedersächsische Insel- und Küstengemeinden beteiligen sich an der Einrichtung einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung -

Der Prozess zur Erweiterung der Entwicklungszone des UNESCO-Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer nimmt Fahrt auf: In den vergangenen Wochen haben in kurzer Folge die Gemeinde Jemgum, die Ortsteile Imsum und Langen der Gemeinde Geestland sowie die Inselgemeinde Spiekeroog ihren Beitritt erklärt. Davor standen bereits Sande, Schortens und Zetel sowie die Samtgemeinde Hage als designierte Biosphärengemeinden fest.

„Ich freue mich, dass die zahlreichen konstruktiven Diskussionen nun vielerorts zu positiven Entscheidungen führen und damit eine breite Basis für eine nachhaltige Regionalentwicklung geschaffen wird“, so Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies. „Darum mein Appell an alle, die sich noch nicht angeschlossen haben: Macht mit!“
Das UNESCO-Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer umfasst mit seiner großen Kern- und Pflegezone das Gebiet des gleichnamigen Nationalparks in dessen Grenzen von 1986. Hier steht die Natur im Vordergrund: Aufgrund ihres außergewöhnlichen universellen Werts von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt und als Nationalpark geschützt. Daran angrenzend soll auf den Inseln sowie binnendeichs auf dem Festland die Entwicklungszone des UNESCO-Biosphärenreservats entstehen, um dort modellhaft umwelt- und sozialverträgliche Lebens- und Wirtschaftsweisen zur Sicherung der Lebensbedingungen der nachfolgenden Generationen zu entwickeln.

Seit 2019 beteiligen sich Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter der Küstenkommunen sowie Interessensverbände am Prozess der inhaltlichen Ausgestaltung der geplanten Entwicklungszone, zu dem Minister Lies. „Die anstehende Novellierung des Nationalpark-Gesetzes trägt mit dazu bei, Unsicherheiten bezüglich eines Beitritts auszuräumen.“ Gemäß vorliegendem Anpassungsentwurf des Gesetzes über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (NWattNPG) soll die Nationalparkverwaltung künftig Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats sein, in dieser Funktion aber ausdrücklich keine hoheitlichen Befugnisse in der Entwicklungszone erhalten. Eine Einschränkung des Planungsrechts der Biosphärengemeinden oder Auflagen für Bürgerinnen und Bürger sind somit ausgeschlossen.

In weiteren Gemeinden entlang der niedersächsischen Küste und auf den Inseln laufen derzeit noch die Verhandlungen über einen freiwilligen Beitritt zur Entwicklungszone. Die Entscheidungsphase hierfür soll spätestens Mitte Juli 2021 abgeschlossen sein. Im weiteren Verfahren entscheiden die Gremien des MAB-Programms der UNESCO über die Anerkennung des erweiterten UNESCO-Biosphärenreservats Niedersächsischen Wattenmeers. Mit den Kommunen, die sich für einen Beitritt zum UNESCO-Biosphärenreservat entschieden haben, beginnt bereits jetzt die Arbeit an konkreten Kooperationsprojekten.

UNESCO-Biosphärenreservate

Das niedersächsische Wattenmeer wurde 1993 im Rahmen des Programms „Man and the Biosphere“ (MAB) der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt.

UNESCO-Biosphärenreservate repräsentieren nicht nur einzigartige Naturlandschaften, sondern auch durch menschliche Nutzung geprägte Kulturlandschaften. Mit der Verabschiedung des Lima-Aktionsplans im Jahr 2016 unterstützen die UNESCO-Biosphärenreservate in besonderem Maße das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen durch die Erprobung nachhaltiger Wirtschafts- und Lebensweisen im Rahmen von Projekten in der Entwicklungszone.

Weitere Informationen zur Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer online unter: www.watten.land


Quelle
Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Archivstraße 2
30169 Hannover

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In der Aufnahme von Axel Donning

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Abgetrocknete Äcker lassen Gefahr für Sandstürme und Dürre steigen
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Abgetrocknete Äcker lassen Gefahr für Sandstürme und Dürre steigen

11/12.05.2021

In dieser Woche wurden erneut punktuell Sandstürme beobachtet. „Das weist darauf hin, dass die oberen Bodenschichten durch die geringen Niederschläge, die hohe Sonneneinstrahlung und die starken Winde im April teilweise schon wieder deutlich ausgetrocknet sind“, erklärt Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus. „Landwirte berichten von Anzeichen beginnenden Trockenstresses.

Punktuell ist die Situation ins­besondere für den Ökolandbau und auf Sandböden besorgniserregend. Insgesamt jedoch schätzen wir die Lage noch nicht so problematisch ein. Ende Mai werden wir die Situation betreffs Wasser in den oberen Boden­schichten neu bewerten, um ggf. die 2018 ins Leben gerufene Dürre-AG zu reaktivieren.“
Diese Einschätzung basiert auf einem Bericht der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei (LFA) zum Stand der Ackerkulturen, die auch eine Analyse der Witterung beinhaltet. Die Winter­niederschläge 2020/21 haben demnach nach den trockenen Sommern der letzten Jahre zwar eine leichte Entspannung gebracht, konnten jedoch die Wasser­speicher im Boden nicht vollständig wiederauffüllen. Das zeigt sich insbesondere an den nach wie vor niedrigen Wasserständen in den Söllen auf den Äckern.

Im kalten April sanken die Temperaturen nachts regelmäßig in den Frostbereich. Frostschäden wurden jedoch nur vereinzelt von früh gesäten Lupinen­beständen berichtet. Die meisten Kulturpflanzen und Obstbäume befanden sich noch nicht in kritischen Entwicklungsstadien. Starke Strahlungsintensität und hohe Windgeschwindigkeiten ließen die Winderosions­gefahr nicht nur auf den abgetrockneten Sandböden steigen.

Ob sich die Situation zuspitzt oder entschärft, hängt maßgeblich vom weiteren Witterungsverlauf bis Mitte Mai ab. Auch wenn die Eisheiligen bereits gewesen sein sollten, wie viele vermuten, raten die Experten, sich in den kommenden Wochen noch auf Nacht- und Morgenfrösten einzustellen. Insgesamt sei es zu früh, auch nur vage Empfehlungen zu kurzfristigen Kompen­sations- und Hilfsmaßnahmen für das Anbaujahr 2021 zu geben.

Quelle
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
Referat Presse und Öffentlichkeitsarbeit
19048 Schwerin
Nr.125/2021  | 07.05.2021

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In der Aufnahme von Johannes Rother

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Petersberger Klimadialog
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Petersberger Klimadialog: Ministerinnen und Minister wollen Weltklimakonferenz in Glasgow zum Erfolg führen

10/11.05.2021

Der zwölfte Petersberger Klimadialog endete heute mit einem Aufruf, die diesjährige Weltklimakonferenz in Glasgow zu einem Erfolg zu führen und alle offenen Punkte des Regelwerks unter dem Pariser Abkommen abschließend zu lösen.

Rund 40 Ministerinnen und Minister aus aller Welt hatten sich am 6. und 7. Mai auf Einladung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze und dem designierten Präsidenten der 26. UN-Weltklimakonferenz (COP26), Alok Sharma, per Videokonferenz zusammengeschaltet. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premierminister Boris Johnson und UN-Generalsekretär Antonio Guterres nahmen an dem Treffen teil.
In den Gesprächen wurde deutlich, dass die einzelnen politischen Schritte hin zu einer vollständigen Treibhausgasneutralität gerade in den wirtschaftlich starken Ländern immer weiter konkretisiert werden. Der Rhythmus des Pariser Abkommens, nach dem die internationale Gemeinschaft alle fünf Jahre ihre Klimaziele erneuern und erhöhen soll, hat sich bewährt, so der Tenor vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Höhere Klimaschutzziele auch in den Entwicklungsländern zu ermöglichen, erfordert neben eigenen Anstrengungen in diesen Ländern auch eine steigende finanzielle Unterstützung aus den reicheren Ländern. Dazu hat Deutschland einen fairen Beitrag zugesichert. Breite Anerkennung, unter anderem von UN-Generalsekretär Antonio Guterres, bekam die Initiative der Bundesumweltministerin, die deutschen Treibhausgasemissionen bereits 2030 um 65 Prozent gegenüber 1990 zu senken und Deutschland bis 2045 klimaneutral zu machen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Unser Leitbild ist eine klimaneutrale, krisenfeste Welt, die solidarisch mit denen ist, die am meisten unter dem Klimawandel leiden. Immer mehr Länder bekennen sich zum Ziel der Klimaneutralität und senden damit ein unmissverständliches Signal an alle Wirtschaftszweige. Mittlerweile gibt es auch Länder, die bereits vor 2050 klimaneutral werden wollen. Dazu zählt nun auch Deutschland. Das zögerliche Abwarten der letzten Jahre ist einem Wettbewerb um die besten Klimaschutzlösungen gewichen. Das Pariser Abkommen ist damit in der Mitte der Politik und Gesellschaft angekommen. In den kommenden Monaten wird es darauf ankommen, die aktuelle Dynamik in der internationalen Klimapolitik aufrecht zu erhalten und zu verstärken."

Auch das Vereinigte Königreich hat im vergangenen Monat sein Klimaziel für 2035 erhöht. So soll der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen bis 2035 um 78 Prozent im Vergleich zum Niveau von 1990 reduziert werden. Erstmals wird dabei auch der britische Anteil am globalen Flug- und Schiffsverkehr einberechnet.

Der designierte Präsident der 26. Weltklimakonferenz, Alok Sharma: "Wir konnten viele wichtige Bereiche der UN-Klimaverhandlungen abdecken, und ich kehre optimistisch nach Hause zurück – der politische Wille, in Glasgow zu einem ausgewogenen Verhandlungsergebnis zu kommen, ist da. Bis zur COP26 haben wir noch einiges zu tun, und die Mobilisierung von Finanzmitteln für den Klimaschutz hat höchste Priorität. Als Geberländer müssen wir alle unseren Beitrag leisten und alle Gelegenheiten beim Schopfe packen, um in großem Umfang Investitionen in ärmeren Ländern auszulösen. Wir haben die Möglichkeit, die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Pandemie global, grün und robust zu gestalten. Wir können und wir müssen diese Chance nutzen. Ich appelliere an alle Ministerinnen und Minister, unsere wahre Aufgabe nicht aus den Augen zu verlieren: Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit und es liegt in unserer Hand, ihr zu begegnen. Diese Verhandlungen mögen technisch erscheinen, aber sie bilden die Grundlage für den weltweiten Kampf gegen den Klimawandel. Wir müssen einen Konsens finden, und ich werde nicht ruhen, bis dieser erreicht ist. Aus diesem Grund werde ich mich im Juli persönlich mit Ministerinnen und Ministern treffen, um das Ergebnis von Glasgow so zu gestalten, dass kein Land zurückgelassen und kein Thema vernachlässigt wird und es weiterhin die Möglichkeit gibt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen."


Quelle
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
Stresemannstraße 128 - 130
10117 Berlin
07.05.2021

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

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Bürgerstiftung Barnim Uckermark erhält Förderpreis
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Umweltminister Axel Vogel gratuliert: Bürgerstiftung Barnim Uckermark erhält Förderpreis für „Naturwaldzelle Wandlitz“

10/11.05.2021

Potsdam - Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark wurde heute von der Stiftung Aktive Bürgerschaft für das Projekt „Naturwaldzelle Wandlitz“ mit dem Förderpreis 2021 in der Kategorie Bürgerstiftung ausgezeichnet.

Umweltminister Axel Vogel gratuliert der Bürgerstiftung gemeinsam mit dem Naturpark Barnim zu dieser Auszeichnung und bedankt sich für das jahrelange Engagement.
Umweltminister Axel Vogel: „Wir gratulieren der Bürgerstiftung Barnim Uckermark zu dieser Auszeichnung. In der Initiative zeigen 40 engagierte Wandlitzer Bürgerinnen und Bürger in einer Region, die durch Zuzug und damit verbundenem stetig steigenden Flächenverbrauch gekennzeichnet ist, wie wertvolle Naturräume zurückgewonnen werden können. Sie leisten damit einen nachhaltigen Beitrag für Naturschutz und Freiraumsicherung.“

Durch Kooperation mit dem Naturpark Barnim gelang es den Bürgerinnen und Bürger ein schlüssiges Konzept für die Entsieglung und Renaturierung zu entwickeln. Das Konzept überzeugte und die Flächen wurden dauerhaft in die Hände der Stiftung übertragen.

Das Renaturierungskonzept sieht eine besonders naturschonende und daher langfristige Entsiegelung und Beräumung eines alten Berliner Feriengeländes auf 1,7 Hektar vor. 15 Jahre lang schlummerte das ehemalige Ferienheim in einen Dornröschenschlaf, der dazu führte, dass große Mengen an Totholz vorhanden sind und sich sogar streng geschützte Pflanzen und Tiere ansiedeln konnten. Ein Glücksfall das sensible Bürger diesen Raum dauerhaft der Natur zurückgeben wollen. Neben dem Abriss der Ferienobjekte und der Renaturierung der Flächen werden unterirdische Bauwerke, wie Brunnen und Zisterne nun zu Fledermausquartieren entwickelt.

Die kooperative Zusammenarbeit mit der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung, der zuständigen Forstverwaltung und dem Naturpark bildet die solide fachliche Grundlage für die formulierten naturschutzfachlichen und forstlichen Ziele des Vorhabens.

    „Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor war die partizipative Einbeziehung der regionalen Bevölkerung“, so Umweltminister Axel Vogel. „Damit erreichte das Projekt von Beginn an hohe regionale Akzeptanz und Unterstützung.“

Gerade dadurch gelang es, die finanziellen Mittel für den Kauf der Flächen bei den Wandlitzer Bürgerinnen und Bürgern zu akquirieren und ortsansässige Expertinnen und Experten für die Bestandsaufnahme sowie die und Planung des Abrisses der vorhandenen Gebäude zu gewinnen. Ebenso konnte der Landkreis Barnim für die Finanzierung der Entsieglung überzeugt werden.

    Umweltminister Axel Vogel: „Von dem Projekt profitiert somit nicht nur die Natur. Es ist auch ein gelungenes Beispiel für eine aktive Bürgergesellschaft. Wir bedanken uns für das Engagement der Wandlitzer und wünschen uns, dass diese erfolgreiche Idee an anderen Orten des Naturparks möglichst viele Nachahmerprojekte findet und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“

Laut der Stiftung Aktive Bürgerschaft wurden 239 Bewerbungen in vier Kategorien für den Förderpreis eingereicht. Dotiert ist die Auszeichnung mit 5.000 Euro für die weitere Arbeit.

  • Mehr zu den Projekten der Bürgerstiftung: https://buergerstiftung-barnim-uckermark.de/

  • Mehr zum Projekt Neuwaldzelle Wandlitz: https://buergerstiftung-barnim-uckermark.de/wandlitz/


Quelle
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S
14467 Potsdam

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

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Frei von Gentechnik
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Frei von Gentechnik

  • Hessen ist Spitzenreiter bei der Kontrolle von Zierpflanzen auf Gentechnik

Bundesweit umfangreichstes Untersuchungsprogramm zur Gentechnikfreiheit von Zierpflanzen mit erfreulichem Ergebnis abgeschlossen


„Alle Pflanzenstecklinge, die seit November 2020 bei der Einfuhr nach Hessen untersucht wurden, waren frei von Gentechnik. Es ist bekannt, dass an zahlreichen Zierpflanzenarten Versuche mit gentechnischen Methoden durchgeführt werden, um neue Blütenfarben und -formen zu züchten.

Seit dem ersten Fund bei Petunien im Jahr 2017 haben wir unser Untersuchungsprogramm deshalb kontinuierlich ausgeweitet. In diesem Jahr wurden 219 Stecklinge von Begonien, Zauberglöckchen, Chrysanthemen, Orchideen, Pelargonien und Petunien analysiert und sie waren erfreulicherweise nicht gentechnisch verändert“, bestätigt Hessens Umweltministerin Priska Hinz.
Die Zierpflanzen wurden direkt am Frankfurter Flughafen, als größte Eintrittspforte nach Deutschland, kontrolliert. Da Zierpflanzen keine Partienummer wie landwirtschaftliches Saatgut haben, ist eine Rückverfolgung der einzelnen Chargen kaum mehr möglich, wenn sie erst einmal an Gärtnereien und Pflanzenmärkte ausgeliefert wurden.

Auch bei den routinemäßig vor Beginn der Aussaat untersuchten Ackerkulturen Mais und Zuckerrüben waren in Hessen alle Ergebnisse negativ. Bundesweit gab es fünf Positivbefunde bei 439 Proben von Maissaatgut. Obwohl vor allem in den USA und in Südamerika in großem Umfang gentechnisch veränderter Mais angebaut und weltweit gehandelt wird, bewegt sich der Anteil verunreinigter Saatgutpartien in Deutschland in den letzten Jahren auf einem konstant niedrigen Niveau. Dies bestätigt die Wirksamkeit des bundesweit abgestimmten Überwachungskonzepts. In den weiteren stichprobenartig untersuchten Kulturen wie Sommerraps, Weißer Senf, Lein, Zucchini, Roter Rübe, Tomate und Soja wurden in keinem Fall Spuren von Gentechnik nachgewiesen.

Um dieses hohe Niveau halten zu können, ist es für die Überwachungsbehörden wichtig, mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten. Durch den zunehmenden Einsatz neuer molekularbiologischer Techniken stoßen die bisher eingesetzten Nachweismethoden zunehmend an ihre Grenzen. Im Juli 2018 hat der Europäische Gerichtshof bestätigt, dass auch Organismen, die durch die neuen Mutagenesetechniken erzeugt werden, ausnahmslos als Gentechnik einzustufen sind und deshalb von den zuständigen Behörden überwacht werden müssen. Methoden wie die Ganzgenomsequenzierung, deren Etablierung aktuell beim Hessischen Landeslabor vorangetrieben wird, werden dadurch zunehmend an Bedeutung für die Überwachung von gentechnisch veränderten Organismen gewinnen.

Quelle
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
07.05.2021

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Umgebungsmessung ergibt leicht erhöhte radiologische Aktivität ...
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Umgebungsmessung ergibt leicht erhöhte radiologische Aktivität im Bereich eines Einleitbauwerks in Eggenstein-Leopoldshafen

10/11.05.2021

Nach internationaler Bewertungsskala INES „Stufe 0“ – keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung

Am Hirschgraben östlich des Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wurden
an einer Stelle Auffälligkeiten bei den Strahlungswerten festgestellt. Daraufhin wurden durch die Umgebungsüberwachung des KIT außerordentliche Dosisleistungsmessungen sowie Probenahmen durchgeführt. Eine der genommenen Bodenproben zeigte Konzentrationen der Radionuklide Cs-137 und Am-241, die über den herkömmlicherweise gefundenen und regelmäßig berichteten Werten lagen.
Weder die lokal begrenzten erhöhten Dosisleistungswerte noch die gefunden Aktivitätswerte führen zu einer unzulässigen Exposition. Eine akute Gefährdung für Mensch und Umwelt ist nicht gegeben.

Es ist bekannt, dass in der Nähe der Einleitbauwerke grundsätzlich leichte Erhöhungen der Dosisleistung bestehen. Dies ist auf die Auskleidung des Bachbetts und der Böschung mit großen Granitsteinen zurückzuführen. Granit weist einen leicht erhöhten Gehalt an natürlicher Radioaktivität auf. Auch die gefundene Kontamination liegt auf einer solchen Pflastersteinlage.

Die Tiefe, in der das Am-241 im Boden gefunden wurde, spricht nach erster Einschätzung des KIT für einen vor vielen Jahren (vermutlich 1960er bis 1980er Jahre) erfolgten Eintrag. Aufgrund der Messergebnisse kann ein aktueller Eintrag ausgeschlossen werden. Das belegen auch die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung.

Bereits in Berichten des Kernforschungszentrums Karlsruhe von 1983 und in Berichten der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg wurden als mögliche Eintragsquellen die ehemalige Hauptabteilung Dekontaminationsbetriebe sowie die Aufarbeitung abgebrannter Brennelemente angeführt.

Für eine weitergehende Bewertung werden weitere Untersuchungen vorgenommen, die vom Umweltministerium aufsichtlich begleitet werden.


Quelle
Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

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In der Aufnahme von Helga Zinnecker

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Forschung zu Klimawandel und Gesundheit in Bayern
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Glauber und Holetschek: Forschung zu Klimawandel und Gesundheit in Bayern wird ausgebaut

  • Umwelt- und Gesundheitsministerium setzen Verbundprojekt fort – Ausschreibung startet am 12. Mai

Das Verbundprojekt "Klimawandel und Gesundheit" (VKG) des Bayerischen Umweltministeriums und des Bayerischen Gesundheitsministeriums wird fortgesetzt. Darauf haben Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek in München hingewiesen. Glauber betonte: "Das Klima verändert sich. Das hat große Folgen für die Menschen. Das Leben mit mehr Hitze und Trockenheit ist für viele Menschen und auch die Natur eine Herausforderung.

Der aktuelle Klima-Report für Bayern zeigt deutlich: Die Temperatur wird auch im Freistaat weiter ansteigen. Für eine gesunde Zukunft der Menschen in Bayern bauen wir die Forschung zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels weiter aus. Das gemeinsame Verbundprojekt 'Klimawandel und Gesundheit' ist ein wichtiger Baustein. Die Ergebnisse helfen uns, den Klimawandel mit konkreten und wirksamen Maßnahmen zu meistern."
Auch Gesundheitsminister Holetschek sprach sich für die Förderung zukunftsweisender Forschungsvorhaben im Bereich Klimawandel und Gesundheit aus: "Der Klimawandel wird sich in den kommenden Jahren spürbar auf die Gesundheit und Lebensqualität der bayerischen Bevölkerung auswirken. Um uns an die veränderte Lebenswelt angemessen anpassen zu können, müssen wir uns wappnen. Dazu gehört auch die kontinuierliche Erforschung der Folgen des Klimawandels für die menschliche Gesundheit." Ziel des 2017 gestarteten Projektes ist es, neue wissenschaftliche Erkenntnisse für die Klimaanpassung und die Gesundheitsvorsorge zu gewinnen. Die Ausschreibung für die zweite Projektphase beginnt am 12. Mai.

Glauber erläuterte: "Mit der Fortsetzung des Verbundprojekts 'Klimawandel und Gesundheit' sollen vertiefte wissenschaftliche Erkenntnisse zur Bayerischen Klimaanpassungsstrategie im Handlungsfeld Gesundheit gewonnen werden. Dadurch soll die Bayerische Staatsregierung bei der Planung, Auswahl und Bewertung geeigneter Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel unterstützt werden."

Holetschek ergänzte: "Zu den Schwerpunkten der zweiten Projektphase gehört auch wieder die Verbreitung von tropischen Infektionskrankheiten, Pilzen, Viren oder Bakterien. Zudem sollen die Wissenschaftler den Anstieg von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, der Atemwege, Haut und Augen in Zeiten des Klimawandels untersuchen."

In die Forschungsvorhaben des ersten Verbundprojektes investierten Umwelt- und Gesundheitsministerium rund 3,3 Millionen Euro. Auch das Folgeprojekt wird vom Bayerischen Gesundheitsministerium und vom Bayerischen Umweltministerium gemeinsam finanziert. Die Koordination und Begleitung erfolgt durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Fachlich unterstützt wird das LGL vom Landesamt für Umwelt (LfU) hinsichtlich klimatologischer Aspekte. Auf die Ausschreibung können sich Forscherinnen und Forscher bayerischer Universitäten und Hochschulen bewerben, die sowohl Aspekte der Anpassung an die Folgen des Klimawandels als auch der Gesundheitsvorsorge untersuchen. Die Ausschreibung wird zum 12. Mai auf der VKG-Webseite veröffentlicht (www.vkg.bayern.de). Die Antragssteller können ihre ausgearbeiteten Projektskizzen bis Ende Juni einreichen.


Quelle
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München
Telefon: +49 89 9214-00
Fax: +49 89 9214-2266
E-Mail:poststelle@stmuv.bayern.de
Pressemitteilung Nr. 60/21
Datum: 07.05.2021

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In der Aufnahme von Werner Oppermann

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Nationalpark-Wisent für Rumänien
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Nationalpark-Wisent für Rumänien

09/10.05.2021

Im November 2019 geborene Kuh unterstützt Auswilderungsprojekt

Neuschönau/Karpaten. Der Wisent ist das größte Landsäugetier Europas. Anfang des 20. Jahrhunderts war er in freier Wildbahn bereits ausgerottet. Sein Überleben verdankt er einigen wenigen Artgenossen, die damals ins Zoos gehalten wurden. Auf diese Tiere gehen alle heute lebenden Vertreter dieser Rinderart zurück.

Um die nur wenige tausend Wisente starke Population zu stärken, siedelt nun eine junge Kuh aus dem Tier-Freigelände des Nationalparks Bayerischer Wald bei Neuschönau in die Karpaten um. In Rumänien wird sie ein von der EU kofinanziertes LIFE-Projekt zur Wiederansiedlung unterstützen.
Abmiri wiegt knapp 250 Kilogramm
Die Wisentdame namens Abmiri wurde im November 2019 geboren. Erst im dritten Lebensjahr wird sie paarungsbereit sein, weshalb sie noch nicht trächtig war. Dafür wiegt sie bereits knapp 250 Kilogramm. Vergangenen Freitag wurde das Tier zunächst ins Wisentgehege Springe in der Nähe von Hannover gebracht. Von dort erfolgt in Kürze ein Sammeltransport mehrerer Tiere in den Südwesten Rumäniens, um diese in die Freiheit zu entlassen. Der von den Zuzüglern erhoffte baldige Nachwuchs soll die bereits wiederangesiedelten Herden verstärken.

„Abmiri ist der fünfte junge Wisent, den wir an ein Wiederansiedlungsprojekt in Rumänien abgeben“, erklärt Nationalpark-Tierärztin Susanne Klett. Schon 2020 siedelten zwei im Nationalpark geborene Kühe in die rumänische Freiheit um, vier Jahre zuvor waren es zwei Bullen. Darüber hinaus wurden in der Vergangenheit bereits Auswilderungskampagnen in der Ukraine und im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen vom Nationalpark mit Wisent-Jungtieren bedacht.

Tier-Freigelände als "wertvoller Genpool"

„Ich freue mich, dass wir ein Auswilderungsprojekt unterstützen können und damit einen Beitrag dazu leisten, eine sich selbst erhaltende Wisent-Population in freier Wildbahn zu etablieren“, ergänzt Klett. „Das zeigt, dass zoologische Einrichtungen mithelfen können, gefährdeten Arten durch Nachzuchten unter die Arme zu greifen.“

„Das ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass unsere Tier-Freigelände nicht nur beliebte Besucherschwerpunkte sind, sondern auch einen wertvollen Genpool für naturschutzfachlich bedeutende Wiederansiedlungsprogramme darstellen,“ sagt Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. Erst jüngst wurden etwa im Tier-Freigelände geborene Habichtskauz-Jungtiere für ein Wiederansiedlungsprojekt in Nordbayern zur Verfügung gestellt.  

Bildunterschrift:
Abmiri lebte bisher im Tier-Freigelände des Nationalparks bei Neuschönau. Nun ist das Tier auf dem Weg in die rumänische Freiheit.  (Foto: Christoph Wagner/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Pressemitteilung Nr. 17/2021
Datum: 04.05.2021

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Morchelzeit ist Lorchelzeit
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Morchelzeit ist Lorchelzeit

08/09.05.2021

Vorsicht bei Unterscheidung von Gift- und Speisepilzen

Grafenau.
Mit dem Beginn der Apfelblüte startet auch die Hochsaison der Speise- und Spitz-Morcheln. „Im bodensauren Bayerischen Wald sind diese Pilzvertreter jedoch eher Raritäten“, sagt Nationalparkmykologe Peter Karasch. „Sie verstecken sich meist im Rindenmulch der Gärten oder an Holzlagerplätzen mit Rindenresten.“
Doch der Experte mahnt beim Sammeln zu Vorsicht. Warum? „Die als tödlich giftig geltenden Giftlorcheln sind im Bayerischen Wald viel häufiger als Spitzmorcheln.“ Trotzdem wurden die Lorcheln bis in die Nachkriegszeit noch relativ häufig in der Bayerwald-Küche verarbeitet. „Obwohl beim Kochen Dämpfe des Nervengifts Gyromitrin freigesetzt werden, weshalb die Lorchel auch als Giftpilz gilt.“ Die Lorcheln lassen sich relativ leicht an den hirnartig gewundenen Hüten erkennen. Die genießbaren Spitzmorcheln hingegen zeichnen sich durch wabenartig gekammerte Hüte aus.

Übrigens: Umgangssprachlich nennt man die Morcheln auch oft Mauracherl. Die Lorcheln sind auch unter den Bezeichnungen Stockmorchel, Stocklorcherl oder Laurich bekannt. Pilzexperte Karasch freut sich derweil über Hinweise und Zuschriften älterer Bürger, die mit beiden Pilzarten in der Nachkriegszeit Erfahrungen gesammelt haben. Er ist via Mail – peter.karasch@npv-bw.bayern.de – erreichbar.

 
Bildunterschrift:

Bild 1: Während die Spitzmorchel zu den beliebten Speisepilzen zählt, …
(Foto: Peter Karasch)


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Pressemitteilung Nr. 18/2021
Datum: 06.05.2021

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Projekt: Rauchschwalbe auf dem Bauernhof 2021
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Projekt: Rauchschwalbe auf dem Bauernhof 2021

08/09.05.2021

Bayern.
Der Rückgang der Artenvielfalt nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Auch bei unseren Schwalbenarten wird der Bestandsschwund immer deutlicher. Brütende Rauchschwalben werden zur Seltenheit und selbst auf den Bauernhöfen wird der Zugvogel immer seltener angetroffen.Neben Nahrungsmangel sind es auch fehlende, geeignete Brutmöglichkeiten welche zu diesem Rückgang beitragen.
In einem Gemeinschaftsprojekt versuchen wir hier in 2021 sichtbare Zeichen zum Schutz der Rauschwalben zu setzen. Im Februar wurden die ersten Nisthilfen installiert ... denn in wenigen Wochen erwarten wir die Rauschwalben in unseren Stallungen zurück.


In der Aufnahme
  • Im zeitigen Frühjahr dieses Jahres hatten wir in einer ersten Versuchsreihe einige Sekundärhabittae installiert. Nach Rückkehr der Rauchschwalben wurde einer dieser Habitatstrukturen nun von Rauschwalben angenommen
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(...) Wiedervernässung von Pfungstädter Moor
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Natur- und Klimaschutz vereint - Hessisches Umweltministerium beschließt Wiedervernässung von Pfungstädter Moor

08/09.05.2021

  • Allein in diesem Jahr über 270.000 Euro Fördermittel für zentrales Natur- und Klimaschutzprojekt im Ried

„Das südlich von Darmstadt gelegene Pfungstädter Moor wird wiedervernässt. Damit setzten wir eine wichtige Vereinbarung des Runden Tisches zur Verbesserung der Grundwassersituation im Hessischen Ried um.

Das Projekt wird in der Region ein Meilenstein für den Natur- und Klimaschutz darstellen“, teilte Umweltministerin Priska Hinz heute im Umweltausschuss des Hessischen Landtags mit. Das Land wird für den Bau der Zuwässerung und den Betrieb im Jahr 2021 rund 270.000 Euro und ab 2022 jährlich 208.000 Euro bereitstellen. Begleitet wird die Maßnahme durch ein hydrologisches sowie ein ökologisches Monitoring.
Das Pfungstädter Moor ist seit 1995 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und umfasst eine Gesamtgröße von 97 Hektar. Das Naturschutzgebiet ist wichtiger Bestandteil eines großflächigen EU-Vogelschutzgebiets. Es liegt in einer Altneckarschlinge im Hessischen Ried und wurde in der Vergangenheit durch Kultivierungsmaßnahmen entwässert. Durch die Zuwässerung kann es nun renaturiert werden. „Mit der Verbesserung des Wasserhaushalts können wir in diesem Gebiet das noch vorhandene Niedermoor schützen und längerfristig kann sich wieder ein großes Moorgebiet mit entsprechender Fauna und Flora entwickeln“.

Die Lebensbedingungen vieler gefährdeter Arten wie Blaukehlchen, Rohrweihe oder verschiedener Rohrsänger, die sehr unter der Trockenheit des Gebietes litten, werden sich durch die Maßnahme erheblich verbessern. Die Kleingewässer und Rinnensysteme werden reaktiviert und bilden die Lebensadern in einem der großflächigsten Schilfgebiete in Hessen.

„Das Schutzgebiet wird deutlich aufgewertet und stabil für den Klimawandel gemacht. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz, denn intakte Moorböden haben eine große Bedeutung als Kohlenstoffspeicher und wirken sogar als Kohlenstoffsenke“, erklärte Ministerin Hinz.

Quelle
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
06.05.2021

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In der Aufnahme von Helga Zinnecker
  • Frühjahrslorchel / Frühjahrs-Giftlorchel (Gyromitra esculenta)

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Erfolg beim Wanderfalkenschutz 2021
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Erfolg beim Wanderfalkenschutz - Wanderfalken werden beringt!

08/09.05.2021

Deutschland.
22 Jahre befassen wir uns nun schon mit dem Schutz der Wanderfalken ..... unzählige Stunden verbrachten wir mit ehrenamtlicher Aufklärungsarbeit über diese spektakuläre Greifvogelart. Gleichfalls gelang es uns mit Unterstützung zahlreicher Projektpartner neue Nistmöglichkeiten für den Wanderfalken anzulegen.

Der Erfolg so sind wir der festen Überzeugung kann sich auch in diesem Jahr sehen lassen .. denn die ersten diesjährigen Wanderfalken haben im März/April das Licht der Welt erblickt. Im Mai werden die Tiere durch Mitarbeiter der Vogelschutzwarten beringt.


In der Aufnahme
  • Junger Wanderfalke wird durch Mitarbeiter der Vogelschutzwarten beringt.
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SHARKPROJECT - Make or Break for Makos?
Bild zum Eintrag (1047960-160)
Make or Break for Makos?

07/08.05.2021

Die von Dr. Jo Swabe, HSI moderierte Podiumsdiskussion findet am 11 Mai um 15 Uhr statt und bietet im Anschluss daran die Möglischkeit Fragen an die Diskussionsteilnehmer zu richten


Ms Ali Hood, Director Conservation, Shark Trust UK
Mr Anders Jessen, EU Commission, DG Mare, Head of the EU delegation for ICCAT
Dr. Rui Coelho, Portuguese Institute for the Ocean and Atmosphere, I.P. (IPMA)
Division of Modelling and Management of Fishery Resources; Vice Chair of ICCAT's scientific committee SCRS
Dr. Ralf Sonntag, Marine Biologist, Pro Wildlife

Hier können Sie sich für das Webinar anmelden
  • www.eventbrite.be/e/make-or-break-for-makos-tickets-151809088069


Sehr geehrte Damen und Herren,

Da ich weis dass Ihnen das Thema Ozeane und Haie am Herzen liegt möchte ich Sie heute auf eine Thematik 
aufmerksam machen die bisher leider viel zu wenig im öffentlichen Fokus steht, abergerade jetzt - vor unserer Haustür - im Atlantik stattfindet. Einer der wichtigsten Top-Predatoren, der Kurzflossenmakohai ist weltweit bedroht aber der Bestand im Nordatlantik steht bereits am Rande des kompletten Zusammenbruchs!

Daher veranstaltet SHARKPROJECT gemeinsam mit ProWildlife und der Humane Society International nächste Woche auf Einladung des Europaabgeordneten Francisco Guerreiro ein öffentliches EU-Webinar.
 
So wollen wir auf die Brisanz der Lage aufmerksam machen und vor allem auch darauf, dass die EU seit nahezu vier Jahren durch ihre Weigerung in der zuständigen Regionalen Fischereimanagement Organisation, dem ICCAT (International Commission für the Conservation of Tuna) ein Anlandeverbot für diesen bedrohten Hai zu unterstützen genau diese so dringend notwendigen Schutzmaßnahmen blockiert. Spanien und Portugal haben ein wirtschaftliches Interesse am Fang dieses Hais, um seiner Flossenund seines Fleisches willen - und alle anderen EU Mitgliedsstaten haben hierzu bisher in der EU Delegationgeschwiegen.

Da im Juli erneut eine Sitzung des ICCAT’s zur Entscheidung hinsichtlich der einzuleitenden Schutzmaßnahmen stattfinden ist es jetzt höchste Zeit dass die EU ihre Opposition aufgibt und dem Vorschlag Kanadas und Großbritanniens folgt, die der Empfehlung der Wissenschaftler folgen wollen und einen sofortigen Anlande-Stopp für den Nordatlantik und eine Fangmengenbegrenzung für den Südatlantik vorschlagen.

Wird die EU  jetzt endlich ihre Opposition aufgeben und sich diesem Vorschlag anschließen damit die Überfischung dieser eigentlich durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützten und von der IUCN weltweit als bedroht eingestuften Haiart beginnen kann?

Denn selbst bei einer Fangrate von Null wird es noch mindestens 50 Jahre dauern bis sich der Bestand erholt hat.

Es ist also höchste Zeit die wirtschaftliche Fanginteressenden der EU Flotte, die in den vergangenen Jahren mit ca. 60% stets den größten Anteil an den Fangmengen von 3.000 – 4.000 Tonnen im Atlantik hatte, hinten anzustellen und den Artenschutz und Meeresschutz in den Vordergrund zu rücken.

Denn auch wenn Deutschland, Österreich und die Schweiz keinen Anteil am Fang des schnellsten Hais im Ozean haben, so  machen sie sich doch mitschuldig wenn er im Atlantik schon bald verschwunden sein wird – für immer. Dieser Verantwortung für die Auswirkungen auf das Ökosystem und die Folgen für uns alle können und dürfen wir uns nicht entziehen, egal ob als EU Mitgliedsstaaten oder Europäer.

Wir laden Sie daher ein beim EU-Webinar live mit dabei zu sein und sich selbst ein Bild dvon er Situation zu machen, wenn Wissenschaftler für den Schutz des Makos eintreten und zeigen warum nur ein kompletter Anlande-Stopp die erforderliche Wirkung haben wird und der Vorsitzende der EU Delegation beim ICCAT als Vertreter des DG Mare das Beharren der EU auf einer Fangquote von 500 Tonnen verteidigt.  


Das Webinar findet in englischer Sprache statt




Quelle
SHARKPROJECT
Dr. Iris Ziegler
International Cooperation
i.ziegler@sharkproject.org
Skype: dririsziegler
What's App +49 174 3795 190

SHARKPROJECT International
An international initiative for the conservation of sharks and the marine ecosystems
Rebhaldenstrasse 2
8910 Affoltern am Albis
Switzerland
www.sharkproject.org

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Stele der Biodiversität Triefenbach - mehr als "nur" ein Leuchtturm ...
Bild zum Eintrag (1047957-160)
Stele der Biodiversität Triefenbach - weit mehr als "nur" ein Leuchtturm der Artenvielfalt ...

07/08.05.2021

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und einem Privateigentümer, das von der Gemeinde Lisberg der Deutschen Postcode Lotterie und der Steuerkanzlei Bauerfeind aus München unterstützt wird.

Bayern.
Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Industriekamine gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt. Das Projekt setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.


In der Aufnahme

  • ... neben modernen, hoch innovativen sekundären Habitatstrukturen welche Turmfalke, Haussperling & Co. zukünftig einen Überlebensraum bieten .... möchte das Projekt im Besonderen auf die vielfach akute Gefährdung unserer Kulturfolger hinweisen ... so haben wir die Grafiken am Kaminkopf ganz bewusst hinter "Gitterstrukturen“ .... denn mehr und mehr sperren wir unsere Tierarten aus unserer urbanen Welt aus ... eine Entwicklung die Anlass zur Sorge gibt ... das Projekt ist somit auch ein Mahnmal um sich darüber im Klaren zu werden was wir mit unserem gesellschaftlichen Handeln eigentlich bewirken ... es dringlich an der Zeit hier umzusteuern ...

Artenschutz in Franken®  
Deutschlands Wilde Bienchen - Projekt startet in Oberelsbach
Bild zum Eintrag (1047930-160)
Bildungsprojekt: Warum der Markt Oberelsbach nun "Haustiere" hat

07/08.05.2021

Oberelsbach/Bayern.
Die Kindergartenkinder erfuhren es als Erste: Der Markt Oberelsbach hat neuerdings "Haustiere". Angeliefert wurden sie gut verpackt in kleinen Kokons. Die Rede ist von Wildbienenlarven, die ihr neues Zuhause in selbstgefertigten Nistkästen am kommunalen Kindergarten Oberelsbach gefunden haben.
"Wildbienen sind die heimlichen Stars für unsere Gärten, Wälder und Felder. Sie leisten einen Großteil der Bestäubungsarbeit – doch das wissen die Wenigsten", betont Thomas Artur Köhler, Erster Vorsitzender des Verbands Artenschutz in Franken. In Bayern kommen aktuell etwa 520 Wildbienenarten vor, jedoch gelten bereits etwa 250 Arten als im Bestand gefährdet oder sind bereits ausgestorben. Es ist also höchste Zeit, sich intensiv für die Erhaltung der auch für den Menschen so wichtigen Insekten zu engagieren.


Quelle
Mainpost
Autor Von Marc Huter
04.05.2021  |  

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In der Aufnahme von Willibald Lang
  • Rostrote Mauerbiene ... eine der Wildbienenarten die wir mit dem Projekt "Deutschlands Wilde Bienchen" ansprechenen und in den umweltpädagogischen Projektfokus stellen wollen. Es muss uns gelingen die immense Bedeutung der heimischen Widlbienenarten gerade für uns Menschen an die breite Gesellschaft zu kommunizieren um damit einen wichtigen Beitrag für deren und unser Überdauern zu leisten.

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Stele der Biodiversität Triefenbach - vom Montagegerüst befreit ...
Bild zum Eintrag (1047894-160)
Stele der Biodiversität Triefenbach - erstmals ausgehaust ...

06/07.05.2021

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und einem Privateigentümer, das von der Gemeinde Lisberg der Deutschen Postcode Lotterie und der Steuerkanzlei Bauerfeind aus München unterstützt wird.

Bayern.
Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Industriekamine gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt. Das Projekt setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.


In der Aufnahme

  • ... am 03.05.2021 zeigt sich die Stele der Biodiversität erstmals ohne das Montagegerüst und damit in ihrer sich zunemend entwickelnder Gestalt ... noch fehlt hier der untere Projektkranz der sich oberhalb des Efeus sichtbar zeigen wird ... auch ist hier der direkte Umgriff des Kamins nicht gestaltet ... nicht zuletzt fehlt auch noch die Wildbienenwand .... doch bereits in diesem Zustand wirkt der "Leuchtturm der Artenvielfalt" der ein bundesweit einzigartiges Unikat darstellt sehr eindrucksvoll .. besonders wichtig war uns der Hinweis ... "Artenvielfalt hinter Gitter" ... der sich in ganz gelungener Form am Kaminkopf abbildet. Dieser künstlerisch- bauliche Ansatz soll auf die zunehmend prekäre Situation unserer Kulturfolger hinweisen die mehr denn je unter den negativen Eingriffen des Menschen in ihre Lebensräume leidet ... somit ist die Stele der Biodiversität auch ein Mahnmal an die breite Gesellschaft sich intensiv für die Erhaltung der Artenvielfalt zu engagieren
Artenschutz in Franken®  
Audi Stiftung für Umwelt ... 15 Umweltschutz-Ideen zum Weitermalen
Bild zum Eintrag (1047832-160)
Audi Stiftung für Umwelt ... 15 Umweltschutz-Ideen zum Weitermalen

06/07.05.2021

Ingolstadt. Auf den Seiten der Audi Stiftung für Umwelt stellt die Stiftung aktuell eine Publikation vor welche Kinder anspricht die sehr gerne kreativ werden möchten.
Clevere Ideen zum Schutz von Artenvielfalt, zur Müllvermeidung und zu nachhaltigen Technologien – mit unserem Malbuch erhältst Du Einblick in spannende Umweltschutz-Projekte. Großflächige Illustrationen laden zum Weitermalen und Weiterdenken ein — für Kinder und alle, die gerne kreativ sind.


Quelle / Abbildung
Audi Stiftung für Umwelt GmbH
Auto-Union-Straße 1
85057 Ingolstadt

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Stele der Biodiversität ... Dohlen erschließen das Bauwerk
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Artenschutzturm Schaephuysen

06/07.05.2021

Schaephuysen / Nordrhein - Westfalen
. Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, und des Vereins Schaephuysen Heimspiel e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie und von Turmtransformation unterstützt wird.

Vor wenigen Tagen konnte ein Paar Dohlen am Bauwerk vorgefunden wurden die, nachdem sie den Turmfalken verdrängt hatten, Turmfalkennisthilfe übernommen und nach eigenen Dohlen Vorstellungen zum Nistplatz umgestaltet.


In der Aufnahme von Michael Sonfeld
  • Turmfallennisthilfen ... übernommen von einem Dohlenpaar
Artenschutz in Franken®  
Erfolgreiches Projekt „Natur nah dran“ wird fortgesetzt
Bild zum Eintrag (1047793-160)
Erfolgreiches Projekt „Natur nah dran“ wird fortgesetzt

06/07.05.2021

  • Umweltminister Franz Untersteller: „Jede naturnah umgestaltete kommunale Grünfläche bringt die biologische Vielfalt im Land voran.“

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft wird das Projekt „Natur nah dran“
des Naturschutzbunds Baden-Württemberg (NABU) weiter finanziell unterstützen. Die bisherigen Ausschreibungsrunden waren ein voller Erfolg. Insgesamt hatten sich 229 Kommunen im Land mit 336 Einsendungen für einen Zuschuss beworben, um verschiedenste Grünflächen dauerhaft naturnah und insektenfreundlich zu gestalten – und so die biologische Vielfalt im Land zu schützen und zu verbessern.
„Knapp ein Viertel der 1101 Kommunen in Baden-Württemberg haben oder wollten sich an dem erfolgreichen Projekt beteiligen“, sagte Minister Franz Untersteller heute (29.04.) in Wendlingen am Neckar. „Das ist ein starkes Zeichen für die Biodiversität im Land. Das Artensterben aufzuhalten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir alle können dazu beitragen, indem wir für die Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und die anderen Tiere genügend Lebensraum und Nahrungsquellen schaffen.“
Land stellt knapp 2,3 Millionen Euro für das Projekt bereit

Untersteller überreichte auf einer naturnahen Projektfläche in Wendlingen dem baden-württembergischen NABU-Vorsitzenden Johannes Enssle den symbolischen Förderbescheid. Das Land wird in den nächsten sechs Jahren für das Projekt 2.294.839 Euro bereitstellen. Künftig werden 15 Kommunen jährlich gefördert. Startschuss von „Natur nah dran 2.0“ ist der 1. September.

„Wir haben das Projekt weiterentwickelt“, sagte Minister Untersteller. Neu sei beispielsweise eine Vernetzung der geförderten Kommunen über eine projektinterne Webseite, um die Steuerung und Moderation durch den NABU zu erleichtern. Auch würden die geförderten Flächen nachbetreut und evaluiert werden, um sie so langfristig insektenfreundlich entwickeln zu können. Untersteller betonte: „Ich hoffe, dass viele Kommunen mitmachen und ihre Grünflächen naturnah umgestalten.“

Der NABU-Landesvorsitzende Enssle ergänzte: „Ich freue mich sehr, dass wir auch künftig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Bauhöfe praxisnah zu Fachkräften für biologische Vielfalt schulen können. Mit unserem Projekt ‚Natur nah dran‘ können wir in den nächsten Jahren die beteiligten Kommunen dazu befähigen, ihre Fläche im Sinne der Biodiversität anzulegen.“
Ergänzende Informationen

Ende 2015 hat der Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) das Projekt „Natur nah dran“ ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, durch die Gestaltung und das Management von öffentlichen Grünflächen im Siedlungsraum Tieren und Pflanzen einen Lebensraum im Wohnumfeld des Menschen zu bieten. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft fördert dieses Projekt mit Mitteln des Naturschutzes und der Nachhaltigkeitsstrategie. „Natur nah dran“ wird darüber hinaus vom Städte- und vom Gemeindetag Baden-Württemberg unterstützt.

An dem Wettbewerb konnten Kommunen teilnehmen, die bereit sind, mit den Fördermitteln ausgewählte innerörtliche Grünanlagen naturnah umzugestalten und dauerhaft zu pflegen. Der NABU gibt dabei aktive Hilfestellung und unterstützt die Städte und Gemeinden durch sein Know-how. Die siegreichen Kommunen erhalten eine Zuwendung in Höhe von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15.000 Euro.

Quelle
Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

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  • Der Buntspecht ist die häufigste „schwarzweiße Spechtart“ Europas.ist die häufigste „schwarzweiße Spechtart“ Europas.Das Rückenkleid zeigt zwei relativ große ovale Schulterflecken in weiß, sowie Bänderungen in gleicher Farbschattierung. Im Gegensatz zum Weichen hat der männliche Buntspecht rote Unterschwanzdecken und einen roten Hinterkopffleck.

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Kleinspecht bei der Nistplatzanlage
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Kleinspecht bei der Nistplatzanlage

05/06.05.2021

Deutschland. (... ) als ein Kleinspecht in etwa 10 Metern Höhe begonnen hat eine Bruthöhle in eine Birke zu zimmern ... wir konnten beobachten, dass er im Bereich des Loches kreisförmig um den Stamm lief und dabei ständig mit dem Schnabel auf den
Stamm geklopft hat.
Wir hatten den Eindruck, dass der Kleinspecht dabei am Klang des Holzes feststellen kann, ob der Stamm in der Tiefe weich genug für seinen dünnen Schnabel ist. Nach dieser Beobachtung haben wir den Kleinspecht dort nicht mehr gesehen. Wenige Tage später haben Haubenmeisen ihr Glück an dem vorgemeißelten Kleinspecht - Loch versucht; jedoch haben wir auch sie nach zwei Tagen dort nicht mehr beobachten können.

Autoren
Helga und Hubertus Zinnecker


In der Aufnahme von Helga Zinncker
  • Kleinspecht prüft potentiellen Nistplatz
Artenschutz in Franken®  
Wildkaninchen im Fokus
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Wildkaninchen im Fokus

05/06.05.2021

Bayern. Helga Zinnecker
hat uns zahlreiche neue Aufnahmen von Wildkaninchen zukommen lassen.Diese wollen wir Ihnen selbstverständlich nicht vorenthalten und stellen diese auf unserer Internetpräsenz gerne vor.


In der Aufnahme von Helga Zinnecker
  • Wildkaninchen bei der Nahrungsaufnahme
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr über 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
25. Jahre Artenschutz in Franken®
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25. Jahre Artenschutz in Franken® 

Am 01.03.2021 feiert unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.

Und auch nach 25 Jahren zeigt sich unser Engagement keineswegs als "überholt". Im Gegenteil es wird dringender gebraucht denn je.

Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!

Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
Selbst gesammelte Pflanzen führen zu mehr Vergiftungsfällen

12/13.05.2021

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Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg