Sie alle engagieren sich gemeinsam mit Artenschutz in Franken® für eine intakte Umwelt
ARTENSCHUTZ IN FRANKEN®

Im Sinne uns nachfolgender Generationen
Ausgezeichnet

Home

Über Uns

Aktuelles

Der Steigerwald

Diverses

Pflanzen

Projekte

Publikationen

Tiere

Umweltbildung

Webcams
*** Artenschutz in Franken® - Ungewöhnliche Zeiten zwingen auch unsere Organisation sich den Herausforderungen der Corona Pandemie anzupassen und so haben wir uns entschlossen alle unsere öffentlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres auszusetzen - auch die sozialen Kontakte werden stark zurückgefahren - wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen doch unser alle Gesundheit erfordert diese strikten Maßnahmen +++ Artenchutz in Franken

Stele der Biodiversität® - Lisberg
Bild zum Eintrag (1062617-160)
Stele der Biodiversität® -  Lisberg

 27/28.01.2022


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Lisberg. Unterstützt wird dieses unabhängig voneinander durch die Deutschen Postcode Lotterie und der Steuerkanzlei Bauerfeind.

Lisberg / Bayern.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Baukörper gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gleichfalls zum Scheitern verurteilt. Das Projekt setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.


In der Aufnahme

  • Mitte Januar 2022 wurde mit den eigentlichen Freistellungsabeiten begonnen. Was sicherlich für den/die Einen/Eine als ein gravierender Eingriff in eine Heckenzeile angesehen werden wird, ist für uns ein entscheidender erster Part zur Entwicklung eines zunehmend bedrohten Lebensraums für Zauneidechse & Co.Durch eine fortschreitende Verbuschung des Bereiches wurde eine vormals aktive und großflächig vertretene Reptilienpopulation in wenige Randbereiche zurückgedrängt und droht unmittelbar ausgelöscht zu werden. Insofern sich für diese Tiere im unmittelarem bis mittelbarem Umgriff keinerelei Möglichkeit des "Umzugs" eröffnet.

Ein hohes Sachwissen vorausgesetzt kann eine entsprechend professionell vorbereitete Maßnahme eine elementare Bereicherung, für vormals akut gefährdete Habitatstrukturen darstellen. Eine solche Maßnahme setzen wir hier aktuell um. In wenigen Wochen erwarten wir die anzusprechenden Arten aus ihrer Winterruhe zurück. Bis dahin werden wir alle wesentlichen Bestandteile des Projekts zur Lebensraumoptimierung für Zauneidechse  Co. installiert haben. Die Tiere finden sich dadurch in einem für sie optimalen Habitat, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt wieder. Einer Oase des Überlebens in einer zunehmend artenfernen Welt.
Artenschutz in Franken®  
Zwölf Monate gefiederte Vielfalt
Bild zum Eintrag (1062533-160)
Zwölf Monate gefiederte Vielfalt

26/27.01.2022

  • Nationalpark-Themenjahr 2022 „Vogelzug im Wattenmeer“ startet mit Exkursionen

Sei es ein riesiger Schwarm Alpenstrandläufer, der über den Wattflächen tanzt, ein lautstarker Trupp Austernfischer, der eine Silbermöwe vertreibt oder ein eleganter Säbelschnäbler, der mit seinem langen, gebogenen Schnabel das seichte Wasser durchsiebt – Vögel sind im Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer allgegenwärtig und können immer und überall beobachtet werden.

Nur wenige Arten verbringen das ganze Jahr an der Nationalparkküste. Die meisten sind auf Stippvisite hier, denn sie sind Zugvögel und nutzen das Wattenmeer nur zu bestimmten Zeiten als eine Station auf ihren jährlichen Zugwegen.
Das Wattenmeer ist ein überlebenswichtiger Rastplatz auf dem ostatlantischen Zugweg, der die Brutgebiete in der Arktis zwischen dem nördlichen Kanada im Westen und der sibirischen Tundra im Osten mit den Überwinterungsgebieten in West- und Südafrika verbindet. Im Nationalpark Wattenmeer finden die Vögel ausreichend Nahrung und weitgehend ungestörte Ruhe- und Brutplätze. Der jährliche Vogelzug hat im Frühjahr (März bis Mai) und Herbst (September und Oktober) im Wattenmeer seine zahlenmäßigen Höhepunkte, aber auch der Sommer und sogar der Winter bieten faszinierende Vogelbeobachtungsmöglichkeiten.

Das Nationalpark-Themenjahr 2022 stellt den Vogelzug im Wattenmeer ins Scheinwerferlicht und macht ihn mit spannenden Informations- und Veranstaltungsangeboten erlebbar. Unter dem Motto „Zwölf Monate gefiederte Vielfalt“ bieten die Nationalparkverwaltung und Nationalpark-Partner wie die Schutzstation Wattenmeer jeden Monat vogelkundliche Führungen zu den Vogelarten an, die gerade im Wattenmeer Station machen.

Den Auftakt des Themenjahrs läuten im Januar zwei Exkursionen zum sogenannten „Spülsaumtrio“ ein. Dahinter verbergen sich die drei Singvogelarten Schneeammer, Ohrenlerche und Berghänfling, die im Winter zu Gast an der Nationalparkküste sind. Die Schneeammer brütet von allen Singvögeln am weitesten im Norden, z.B. in Island und Grönland. Im Winter zieht sie nach Schleswig-Holstein um und ernährt sich von den Samen der Salzwiesen am Wattenmeer. Zusammen mit der Ohrenlerche und dem Berghänfling kann sie bei zwei vogelkundlichen Wanderungen mit dem Titel „Dem Spülsaumtrio auf der Spur“ beobachtet werden. Die Nationalpark-Ranger Christian Piening und Martin Kühn bieten jeweils eine Tour in Dithmarschen und Nordfriesland an, und zwar am Freitag, den 21.1. um 14 Uhr ab Wesselburen und am Samstag, den 29.1. um 10 Uhr ab Schlüttsiel. Es gilt 2G und die Gruppengröße ist auf 15 Personen begrenzt. Eine Anmeldung an nationalpark@lkn.landsh.de ist erforderlich.

Weitere Informationen zu den Spülsaumtrio-Exkursionen sowie zum Nationalpark-Themenjahr „Vogelzug im Wattenmeer – Zwölf Monate gefiederte Vielfalt“ und zu weiteren Veranstaltungsangeboten finden sich online unter www.nationalpark-wattenmeer.de/sh/themenjahr.

Seit sechs Jahren stellt die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer jährlich ein Wattenmeerthema in den besonderen Fokus seiner Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und füllt es gemeinsam mit vielen Nationalpark-Partnern mit Leben. Das erste Themenjahr 2017 widmete sich den Salzwiesen, das vergangene in 2021 der Wissenschaft im Wattenmeer.


In der Aufnahme
  • Schneeammern und Ohrenlerchen sind Wintergäste in den Salzwiesen des Nationalparks © Christian Wiedemann/LKN.SH

Quelle
Nationalpark Wattenmeer
14.01.2022 |

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
„Stele der Biodiversität®“ Wils
Bild zum Eintrag (1062531-160)
 „Stele der Biodiversität®“  - Wils

25/26.01.2022


Ein Projekt des Artenschutzes in Franken® und dem Naturpark Unteres Saaletal e. V., das von der Gemeinde Salzatal und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wils / Sachsen - Anhalt. Viele (Wild) - Tier- und Pflanzenarten fanden und finden sich als bevorzugt ursprüngliche Fels- und Höhlenbewohner, seit vielen Jahrhunderten als sogenannte Kulturfolger in und an von Menschenhand geschaffenen Gebäuden (Kunstfelsen) wieder. Hierzu zählen auch zahlreiche Säugetier- Vogel- und Insektenarten, welche die Gebäude vielfach intensiv als Brutplätze, Sommerquartiere oder auch als Versteckmöglichkeiten nutzen.

Viele der früher häufigen „Allerweltsarten“ unserer Dörfer und Städte sind heute bereits sehr selten geworden.
Aufgrund von (vielfach artenfernen) Sanierungen sowie dem Abriss vieler potenziell geeigneter (alter) Gebäude, ist seit geraumer Zeit ein starker Rückgang der gebäudebewohnenden Arten zu verzeichnen. Zahlreiche Arten sind bereits fast gänzlich aus unserem Umfeld verschwunden!

Dadurch findet unverkennbar eine erschreckende Verarmung der Artenvielfalt in unserer Umwelt statt. Durch den markanten Schwund der Artenvielfalt gerät auch das Wissen über die Ansprüche und die Verhaltensmuster unserer „kulturellen wilden Wegbegleiter“ in Vergessenheit.

Aus diesem Grund ist es in unseren Augen und gerade im Interesse der uns nachfolgenden Generationen, also unserer Kinder und Enkelkinder von größter Bedeutung diesen kulturfolgenden Spezies auch in Zukunft geeignete Quartiere und damit Überlebensräume vorzuhalten.


In der Aufnahme

Im Januar 2022 konnten weiterführende Spuren der Habitatnutzung durch Wildvögel dokumentiert werden - erstaunlich da die Umgestaltung des Bauwerks erst vor wenigen Monate gestartet ist.
Artenschutz in Franken®  
Aus für die Fledermaus?
Bild zum Eintrag (1062451-160)
Aus für die Fledermaus?

24/25.01.2022

Deutschland. Die Diskussion um den Wandel in unserem Land hin zu mehr regenerativer Energieerzeugung nimmt mehr und mehr an Fahrt auf.

Diese Veränderung wird gerade auch die uns nachfolgende Generation betreffen, denn diese wird sich in einer anderen Welt wiederfinden als das, was vorherige Generationen noch erleben durften. Es steht auch für uns vollkommen außer Frage das wir uns mit der Erzeugung der Energie anders aufstellen müssen, wenn es gelingen soll auch unsere Art, erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Was wir vermissen, ist eine ausgeglichene Diskussion über die Stärken, jedoch auch die Risiken und Schwächen die von dieser Erzeugungsform gerade für die Artenvielfalt ausgehen. Dabei wollen wir ganz bewusst nicht allein auf die Windkraft blicken denn auch unausgereifte, gar artenferne Freiflächen Fotovoltaikanlagen können negative Auswirkungen auf die Biodiversität ausüben. Hier gibt es jede Menge an Potential, Potenzial das genutzt werden kann - nein unbedingt genutzt werden muss, wenn wir auch eine vielfach, wohl übersehene Herausforderung meistern wollen.

Die Erhaltung der Biodiversität in unserem Land ... Denn während beim Klimawandel prinzipiell nachgeschärft werden kann, werden wir eine Art die wir auf unserem Planeten gerade auch durch unser nachlässiges Wirken verloren haben nie mehr entstehen lassen können. Das Ergebnis einer Jahrmillionen alten natürlichen Evolution haben wir in wenigen Jahrzehnten ausgelöscht. Mit dem Niedergang der Biodiversität geben wir auch unmittelbar die Zukunft unserer Kinder aus der Hand.

  • Denn der Verlust an Ressourcen macht nicht am Wort Energie fest - hiervon sind wir fest überzeugt!

In vielfältigen Projektreihen
sind wir bemüht den konkreten Schutz der Artenvielfalt zu fokussieren. Bewusst begleitet werden diese Maßnahmen vielfach von Umweltbildungsmaßnahmen, die den Buben und Mädchen hochwertiges Wissen über die Ansprüche der (vielfach unbekannten) uns begleitenden Arten an die Hand geben möchten.

Unter anderem setzen wir derzeit verschiedene Fledermausschutzprojekte um, denn diese anzusprechende Art, die förmlich für die breite Gesellschaft nicht sichtbar und damit kaum im täglichen Leben existent ist, muss teilweise mit hohen Bestandsrückgängen zurechtkommen und kämpft zunehmend ums Überleben.

Vor dem eigentlichen Projektstart, den wir auch umweltpädagogisch begleiten, war es für uns wichtig zu erfahren ob die uns nachfolgende Generation überhaupt noch etwas mit dem Wort Fledermaus anzufangen vermag.

•        Kennen die Kinder dieses Tier überhaupt noch?
•        Und was bietet sich besser an, als die Vorschüler ihre "Fledermäuse" zu Papier bringen zu lassen?


In den kommenden Wochen und Monaten werden wir regelmäßig von unseren Kooperationsprojekten hier auf unseren Seiten berichten. Begleiten Sie uns ...

In der Aufnahme
•    Kinderzeichnung aus einer projektbegleitenden Kita ... Wie sehen Vorschüler Fledermäuse?
Artenschutz in Franken®  
Die Graugans (Anser anser)
Bild zum Eintrag (1062426-160)
Die Graugans (Anser anser)

23/24.01.2022

Deutschland. Wie fast alle Gänsearten zählt auch die Graugans zu den klügsten unter allen heimischen Vogelarten.Als Ursprungsrasse aller unserer Hausgänse legen die monogam lebenden Tiere ihre Nistbereiche bevorzugt in Geländestrukturen mit hohem Wasseranteil an.
Ausgepolstert mit Gänsedaunen nimmt es die bis zu 9 weißen Eier für die Dauer von 27 – 30 Tagen auf. Behütet von beiden Eltern wachsen die Junggänse etwa 58 Tage heran bis sie fliegen können. Die Gänsefamilie bleibt in der Regel langfristig zusammen und bildet teils große Schwärme.

Die Nahrung der Graugans besteht aus grünen Pflanzenteilen und Sämereien.Durch diese Form der Nahrungsaufnahme kommt es immer wieder zu sicher vermeidbaren Kontroversen zwischen der Landwirtschaft und dem Artenschutz.

Ein „Gänsemanagement“ wäre daher auch in der Region Maintal eine anzustrebende Lösung, fordert jedoch jede Gruppierung auf sich an diesem Prozess zu beteiligen.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Graugänse im Flug
Artenschutz in Franken®  
Wolf in der Region Traunstein darf nicht abgeschossen werden!
Bild zum Eintrag (1062425-160)
Erfolg für BN-Klage: Wolf in der Region Traunstein darf nicht abgeschossen werden!

22/23.01.2022

Verwaltungsgericht bewilligt Eilantrag. Gericht legt in der Begründung klar dar, dass der Abschuss unrechtmäßig ist. BN nimmt die Ängste und Sorgen der Weidetierhalter sehr ernst - Herdenschutz muss gestärkt werden.

Der BUND Naturschutz in Bayern begrüßt die heutige Entscheidung des Verwaltungsgerichts, die Allgemeinverfügung der Regierung von Oberbayern zur Entnahme des Traunsteiner Wolfes auszusetzen – der entsprechende Eilantrag des BN vertreten durch die Kanzlei Baumann Rechtsanwälte (Dr. Franziska Heß) ist heute bewilligt worden. Mehr noch: In der ausführlichen Begründung des Gerichts steht klar, dass die Abschussgenehmigung nicht rechtens wäre.

Der BN-Vorsitzende Richard Mergner kommentiert: „Wir sind sehr froh und erleichtert über diese Entscheidung. Dass das Gericht schon jetzt so deutlich unsere Argumente bestätigt, zeigt, wie klar die Sachlage ist. Die Begründung für den Abschuss des Wolfes war wirklich an den Haaren herbeigezogen. Der Wolf hat keinerlei Interesse an Menschen gezeigt. Die Behauptung der Regierung von Oberbayern und Ministerin Kaniber, dass er eine Gefahr für die Bevölkerung darstellt, war nicht haltbar! Das hat das Gericht nun bestätigt.“

Gleichwohl macht sich der BUND Naturschutz für einen effektiven und fairen Herdenschutz stark und fordert die Staatsregierung auf, die Deckelung der Förderung für wolfsabweisende Zäune auf 13 Euro unverzüglich wieder aufzuheben. „Der Schutz der Weidetiere vor dem Wolf muss der Staatsregierung das Geld wert sein. Es kann nicht sein, dass die Weidetierhalter kurz vor der nächsten Weidesaison damit konfrontiert werden, dass sie nun doch mit einem großen Teil der Herdenschutzkosten alleine gelassen werden", kritisiert Beate Rutkowski, stellvertretende Landesvorsitzende und Vorsitzende der BN-Kreisgruppe Traunstein.

Weitere Forderungen des BN sind:

  •     Flächendeckende Herdenschutzförderung in Bayern, zumindest für Schaf- und Ziegenhaltung.
    Auch die laufenden Kosten für den Herdenschutz müssen gefördert werden. Unterhalt des Herdenschutzes ist sehr aufwendig, insbesondere in schwierigem Gelände wie z. B. auf Almen und Alpen.
  •     Auch eine Förderung der Behirtung muss angedacht werden. Diese bringt dem Weidetierhalter neben dem Schutz vor Wölfen noch viele weitere Vorteile.  

Quelle
BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de
21.01.2022

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.


In der Aufnahme von Johannes Rother

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Der Braunbär (Ursus arctos)
Bild zum Eintrag (1062287-160)
Der Braunbär (Ursus arctos)

21/22.01.2022

Wie zahlreichen anderen Prädatoren gleich widerfuhr auch dem Europäischen Braunbären das „Schicksal“ in Deutschland in „Freier Wildbahn“ durch den Menschen ausgerottet zu werden. Über Jahrhunderte hinweg wurden diese Tiere von unserer Spezies gnadenlos verfolgt, bis auch der letzte Braunbär niedergestreckt wurde!

In Bayern wurde der letzte Braunbär 1835 bei Ruhpolding erschossen – doch halt nicht ganz denn nach rund 170 bärenlosen Jahren tauchte im Freistaat Bayern wieder ein Braunbär in Bayern auf.
Und wer gedacht hätte das wir in unserem Land mit einem Braunbären nun besser umgehen könnten als unsere Vorfahren … der sah sich getäuscht.

  • Denn auch dieses Einzeltier wurde am 26. Juni 2006 gegen 04:50 in der Nähe des Spitzingsees erschossen!

15 Jahre später (2021) konnte in Bayern und hier im Landkreis Garmisch-Partenkirchen erneut ein Braunbär bestätigt werden. Es steht wohl Außerfrage das in den kommenden Jahren und Jahrzehnten von Norditalien oder Slowenien kommend auch weitere Braunbären auch den Weg nach Bayern finden werden.

Wie es diesen Tieren dann gehen wird? … in jedem Fall wäre der Prädator Braunbär für die Biodiversität in unserem Land ein Gewinn. Eine Bereicherung für das Ökosystem wäre ihre Präsenz allemal … wie weitsichtig die Spezies Mensch in 200 bärenfreien Jahren geworden ist, wird sich zeigen.

Einer Art die es sich anmaßt über allen anderen Arten zu stehen, sollte es doch ein Leichtes sein, Innovationen zu entwickeln wie der Umgang mit einer „untergeordneten“ Art, noch dazu, wenn es sich um wenige Einzeltier/e handelt, stattfinden kann. Wir sprechen über eine zunehmend digitalisierte Welt und wenn wir diese moderne Technik auch entsprechend nutzen würden dann wäre eine „Wildtierkontrolle“ sicherlich auch hier effektiv möglich.

Die letzte „Lösungskugel“ könnte dann für alle Zeit im Lauf bleiben … werden wir es schaffen, diesen Weg zu bestreiten?


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Braunbär
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1046668-159)
Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr über 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
25. Jahre Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1053849-159)
25. Jahre Artenschutz in Franken® 

Am 01.03.2021 feierte unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.
Und auch nach 25 Jahren zeigt sich unser Engagement keineswegs als "überholt". Im Gegenteil es wird dringender gebraucht denn je.

Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!


Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
Bild zum Eintrag (1053848-159)
Im Aufbau
Was tun beim Wildunfall
Bild zum Eintrag (1001660-159)
Rechtliches §
Bild zum Eintrag (1001682-159)
Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Unser Engagement
Bild zum Eintrag (1001684-159)
Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1053853-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.

Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen.
Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
Bild zum Eintrag (1053852-159)
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein ...da wir jedoch im ganzen Land wiederfinden!

Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.
Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?
Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Juni 2019
Autorin
Natascha Gaedecke
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
Bild zum Eintrag (1053851-159)
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!
Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

AiF
12.08.2019

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
Nasse Moore sind ein starkes Mittel gegen den Klimawandel

27/28.01.2022


Mehr zum Thema
Bayern: Behörde setzt sich weiter für Wolfsabschuss ein

27/28.01.2022


Mehr zum Thema
Windkraft ja – aber nicht überall!

27/28.01.2022


Mehr zum Thema
Wolfsabschuss gerichtlich gestoppt - Behörde prüft Rechtsmittel

27/28.01.2022


Mehr zum Thema
Geplantes ICE-Werk bei Roth-Harrlach wäre eine Katastrophe für den Flächenschutz

26/27.01.2022


Mehr zum Thema
Die bedenkliche Ökobilanz von Haustieren

26/27.01.2022


Mehr zum Thema
Umfrage: Özdemir sollte bessere Tierhaltung und verpflichtende Kennzeichnung vorrangig durchsetzen

26/27.01.2022


Mehr zum Thema
NABU: Mehr Futterhausbesucher als 2021, trotzdem weniger Vögel als im Durchschnitt

26/27.01.2022


Mehr zum Thema
Endergebnis Stunde der Wintervögel 2022: Diese Wintervögel sind typisch für Bayerns Gärten

25/26.01.2022


Mehr zum Thema
G7: Deutschland jetzt in der Pflicht

25/26.01.2022


Mehr zum Thema
Zum Logbuch   >
NaturVision Filmfestival 2021
Anregungen zur Erhaltung der Biodiversität - Filme von Helga und Hubertus Zinnecker
Bild zum Eintrag (1056527-159)
Artenschutz in Franken® - © 2021
Bild zum Eintrag (1057551-159)
Artenschutz in Franken® - © 2021
Bild zum Eintrag (1058626-159)
Artenschutz in Franken® - © 2021
Bild zum Eintrag (1058777-159)
Artenschutz in Franken® - © 2021
Bild zum Eintrag (1060402-159)
Artenschutz in Franken® - © 2021
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1053865-159)
Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1050147-159)
Deutschlands Wilde Bienchen®
Bild zum Eintrag (1050146-159)
Nature meets Technology®