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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Auszeichnungen für AiF


+++ Den Kleinen Eulen auf der Spur ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Bayern +++ Von Steinkäuzen und Wendehälsen ...... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Baden Württemberg +++ Der Fledermausturm ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Baden Württemberg +++ Lebensraum Streuobstwiese ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Bayern +++ Deutschlands "Wilde Bienchen" startet in eine neue Runde ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Sachsen-Anhalt +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser in Auszügen Engagement das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

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Was tun beim Wildunfall
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https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
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Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
70.000 - 100.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 300.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




14.02.2018 Treffen der Amphibiengruppe des AiF
15.03.2018 Amphibienwanderung in Bayern


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Landwirtschaft braucht grundlegend neue Ziele
 Landwirtschaft braucht grundlegend neue Ziele
NABU: Landwirtschaft braucht grundlegend neue Ziele

20/21.01.2018

Tschimpke: Umwelt, Klima- und Artenschutz nicht weiter auf dem Altar der hoch-intensiven Landwirtschaft opfern
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Berlin –
NABU-Präsident Olaf Tschimpke zur heutigen Großdemonstration „Wir haben es satt“ in Berlin:

„Unsere Landwirtschaft braucht neue Ziele – und zwar grundlegend. Der Zustand auf Wiesen und Feldern ist katastrophal, davor können auch der Bauernverband und Agrarminister Schmidt nicht die Augen verschließen. Höfe sterben, Insekten verschwinden, Tiere und Böden leiden massiv.

Wir fordern, dass es sich für Landwirte wieder lohnt, im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Die künftige Bundesregierung muss sich klar zu einem Kurswechsel in der Agrarpolitik bekennen. Die milliardenschweren Agrarsubventionen müssen besser verteilt werden – sodass sie Landwirten und Natur gleichermaßen nutzen.

Umwelt, Klima- und Artenschutz dürfen nicht weiter auf dem Altar der hoch-intensiven Landwirtschaft geopfert werden. Dafür gehen wir heute auf die Straße, dafür sprechen sich immer mehr Menschen aus. Und dieses Signal müssen das Bundeslandwirtschaftsministerium und der Bauernverband ernst nehmen: Sie müssen aufhören, umweltfreundliche Reformen zu blockieren. Sonst droht ihnen das gleiche Schicksal wie der Energiewirtschaft. Wer Veränderungen verschläft, hat schon bald ein Problem mit schwindendem Vertrauen.“

An der heutigen Großdemonstration „Wir haben es satt“ nehmen über 150 NABU-Aktive aus ganz Deutschland teil, darunter NABU-Gruppen aus Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Gern stehen wir Ihnen für Interviews und Statements zur Verfügung. Anfragen richten Sie bitte an: Iris Barthel, NABU-Pressereferentin, mobil: 0173-4457393, E-Mail: presse@NABU.de.

Ab 11:00 Uhr finden Sie uns rechts vor der Bühne am Hauptbahnhof. Um 14:00 Uhr spricht NABU-Präsident Olaf Tschimpke auf der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor. Wir freuen uns, Sie vor Ort begrüßen zu können.

Für Rückfragen:
Iris Barthel, NABU-Pressereferentin, mobil: +49 (0)173.4457393


Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | 20. JANUAR 2018

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Altamsel beim Füttern des Nachwuchses  .. in der modernen Landbewirtschaftung bleibt für die uns begleitenden Arten nicht mehr viel gesundes zum "Futtern" ... der Ausverkauf der Biodiversität schreitet undvermittelt fort ...

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Traurige Rekorde
Traurige Rekorde
Traurige Rekorde

20/21.01.2018

2017 war eines der drei heißesten Jahre


2017 war eines der drei heißtesten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn – und das sogar ohne El Niño-Phänomen. Das geht aus Daten von NASA und National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hervor. Dazu sagt Michael Schäfer, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland:

„Wir erleben gerade einen traurigen Rekord nach dem nächsten: die gewaltigsten Stürme, die extremsten Dürren
, die stärksten Regenfälle – und nun kommt ein weiterer Temperaturrekord hinzu. Eindrücklicher kann uns die Natur gar nicht mehr zeigen, dass wir ihre – und unsere - Schmerzgrenze erreicht haben. Doch noch können wir durch schnelles Handeln die Erderhitzung begrenzen und weitere Negativrekorde vermeiden. Das gilt für alle Staaten gleichermaßen, aber für Industriestaaten wie Deutschland in besonderem Maße.

Klimaziele aufzugeben, ist keine Option. Wir brauchen mehr Engagement, nicht weniger. Wir müssen jetzt raus aus der Kohle, statt weiter zu hadern. Wir müssen CO2 effektiv bepreisen und nicht länger über den Erneuerbaren-Ausbau streiten. Ein Klimaschutzgesetz, das die Verantwortung für den Klimaschutz auf die verschiedenen Ressorts aufteilt, wäre ein wichtiger erster Schritt. Die nächste Bundesregierung steht in der Pflicht, den Wendepunkt im Kampf gegen die Klimakrise herbeizuführen. Denn noch ist er nicht erreicht.“


KONTAKT

19. Januar 2018

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 467

lea.vranicar@wwf.de


Quelle


WWF


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Dompfaffmännchen im Winter 2017/2018 ... zahllose Arten werden durch den Klimawandel gefährdet ...

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Artenkollaps auf dem Land
Artenkollaps auf dem Land

Artenkollaps auf dem Land

19/20.01.2018

Intensiv-Landwirtschaft verursacht dramatischen Artenschwund in Deutschland | WWF fordert ökologischen Neustart in der nationalen und europäischen Landwirtschaftspolitik


Ohne einen ökologischen Neustart in der nationalen und europäischen Landwirtschaftspolitik droht der Artenkollaps auf Deutschlands Feldern und Wiesen. Davor warnt der WWF anlässlich des Auftakts zur "Internationalen Grünen Woche". "Während Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt Jahr für Jahr auf der Grünen Woche Hände schüttelt und durch die Hallen schlendert, geht es Rebhuhn, Feldhamster und Wildbiene stetig schlechter. Ihr Kampf ums Überleben steht stellvertretend für den tausender heimischer Tiere und Pflanzen, die unter den Folgen der intensiven Landwirtschaft leiden", so Jörg-Andreas Krüger, beim WWF zuständig für den Bereich Ökologischer Fußabdruck.

Laut Bundesregierung ist EU-weit jeder zweite in der Agrarlandschaft beheimatete Vogel seit 1980 verschwunden, das sind 300 Millionen Tiere. In Deutschland sank die Masse von Fluginsekten wie Hummel, Biene oder Falter in den letzten 30 Jahren um durchschnittlich 76 Prozent. 30 Prozent aller Ackerwildkräuter stehen auf der Roten Liste des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). "Überdüngte, flächendeckend mit Pestiziden behandelte Anbauflächen verdrängen artenreiche Wiesen und Weiden sowie Äcker mit vielfältigen Fruchtfolgen. Mit ihnen verschwinden Wiesenvögel, Schmetterlinge und Ackerwildkräuter", warnt Krüger vom WWF.

Der WWF fordert, dass sich Deutschland in Brüssel für das Ende der heutigen, rein flächenbezogenen Direktzahlungen stark macht. Finanzielle Unterstützung sollte an verbindliche Ziele beim Klimaschutz, dem Erhalt von Biodiversität und dem Schutz von Wasser und Boden gebunden sein. "Landwirte, die nachhaltig produzieren und damit unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen, dürfen nicht ums Überleben kämpfen, sie gehören angemessen honoriert", unterstreicht Krüger vom WWF.

Opfer der bestehenden Agrarstrukturen ist aus Sicht des WWF nicht nur die Natur, sondern sind auch die Bauern selbst: Die Zahl der Familienbetriebe nimmt seit Jahrzehnten ungebremst ab. Erneut ist die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe gesunken. 1991 waren es noch mehr als doppelt so viele Betriebe wie heute.

Von jeder künftigen Bundesregierung erwartet der WWF daher ein landwirtschaftspolitisches Gesamtkonzept, das den Einsatz von Pestiziden und Düngern reduziert,
die Biologische Vielfalt, Wasser und Boden systematisch schützt und die Zukunft der Landwirte wirtschaftlich sichert.


Zehn Beispiele für bedrohte Feld- und Wiesenarten: Über 50 Prozent der Fläche in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt. Die folgenden Arten stehen beispielhaft für den starken Rückgang tausender Pflanzen und Tiere auf Feldern, Wiesen und Weiden und dessen Ursachen:


1. Feldlerche: In Deutschland sind seit 1990 mehr als eine Million Feldlerchen verschwunden, ihr Gesang ist nur noch selten zu hören. Besonders der verstärkte Anbau von Wintergetreide macht dem Bodenbrüter zu schaffen. Das Wintergetreide ist zum Zeitpunkt der Brut schon dicht und hoch gewachsen, dort findet die Feldlerche für ihr Nest und zur Nahrungssuche keinen Platz. Weicht sie auf offenere Flächen aus, werden die Nester leichte Beute von Füchsen oder Wieseln.



2. Feldhamster: Der Feldhamster steht in Deutschland und Mitteleuropa vor dem Aussterben. Wenn der Feldhamster seine Wintervorräte anlegen will, findet er kaum noch Feldkörner und Samen. Denn in der intensiven Bewirtschaftung sind die Felder bereits abgeerntet und die Stoppeln werden gleich umgebrochen. Viele andere Wildkräuter am Feldrand sind durch den Einsatz von Unkrautvernichtern rar. Der Nager wird zudem in den kahlen Flächen schnell Opfer von Fuchs und Bussard.



3. Kornrade: Früher gelangte der Samen der Kornrade mit jeder neuen Aussaat wieder in den Boden. Heute sortieren moderne Methoden zur Aufbereitung des Saatguts ihn aus. Das Nelkengewächs ist deshalb im Freiland sehr selten geworden.



4. Sommeradonis-Röslein: Das Sommeradonis-Röslein war auf vielen Getreideäckern weit verbreitet. Der Einsatz von Unkrautvernichtern und die intensive Bearbeitung der Äcker lässt die farbenprächtige Art stark zurückgehen.



5. Braunkehlchen: Die Zahl der Braunkehlchen hat in Deutschland seit der Wiedervereinigung um zwei Drittel abgenommen. Dem Bodenbrüter mangelt es neben Wiesen oder Randstreifen mit bodennaher Deckung auch an Stauden, niedrigen Büsche oder Zaunpfählen für die Jagd auf Insekten. Wo das Braunkehlchen dennoch brütet, gelingt es ihm kaum noch Jungen aufzuziehen. Denn Wiesen werden immer früher und immer häufiger gemäht.



6. Wiesensalbei: Der Düngeüberschuss in Deutschland macht nitratarme Böden, wie sie der Wiesensalbei braucht, zu Mangelware. Zudem fällt er engeren Mähzyklen zum Opfer. Fehlen Wiesensalbei und andere Wiesen- und Ackerwildkräuter, finden Insekten wie Wildbienen weniger Nahrung.



7. Rebhuhn: Das Rebhuhn war einst Allerweltsvogel, Inzwischen ist sein Bestand seit den 90iger Jahren europaweit um über 90 Prozent geschrumpft. Die heutige Agrarlandschaft bietet ihm kaum noch Hecken, breite Ränder oder Gehölze an Feldern. Zudem blühen Kräuter und Ackerwildkräuter immer seltener und somit gibt es auch immer weniger Insekten. Die Hauptnahrungsquellen des Rebhuhns versiegen.



8. Hauhechel-Bläuling: Viele Bestände heimischer Schmetterlingsarten schrumpfen, auch die Zahl der Hauhechel-Bläulinge ist im Sinkflug begriffen: Sein Lebensraum sind kleine Brachlandschaften und blumenreiche Wiesen. Die gibt es aber immer weniger. Manche Schmetterlingsart braucht ganz spezielle Pflanzen zur Larvenablage, fehlt die Pflanze, gibt's keinen Falternachwuchs.



9. Wildbienen: Von den über 550 in Deutschland beheimateten Wildbienenarten sind laut Roter Liste des BfN mittlerweile 31 vom Aussterben bedroht, 197 gefährdet und 42 auf der Vorwarnliste. Typische Lebensräume wie Sandwege, alte Hecken, Totholz oder Steinhaufen sind in vielen Regionen Deutschlands verschwunden. Der Rückgang an Blühpflanzen führt zudem dazu, dass es Wildbienen insbesondere im Spätsommer an Nahrung fehlt. Der Einsatz von Neonikotinoiden setzt den Insekten zusätzlich zu.



10. Ortolan: Der Ortolan oder auch Gartenammer brütet hauptsächlich in Feldgehölzen, an Waldrändern und in den letzten Streuobstquartieren. Da immer mehr Obstbäume verschwinden und Felder so zusammengelegt wurden, dass Hecken und Feldgehölze Mangelware sind, fehlt ihm Raum für seine Nester. In Deutschland wird der Brutbestand noch auf 4.000 bis 5.000 Brutpaare geschätzt.


KONTAKT

Wiebke Elbe

Pressestelle WWF

Tel: 030-311777-219

wiebke.elbe(at)wwf.de


Quelle

WWF
18.01.2018


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Feldhamster [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20704] .. von wegen die Artenvielfalt findet sich noch auf dem Land wieder .. in erschreckendem Ausmaß brechen die
Popilationen der Biodiversität hier weg.
Eine verfehlte und mehr als artenferne Landbewirtschaftung
leistet hierzu einen gravierenden Beitrag ... den Feldhamster müssen wir bereits "mit der Lupe suchen" ...

Artenschutz in Franken®

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Umweltbildung hautnah erleben ...
Umweltbildung hautnah erleben  ...
Eine Chance für die Gaukler der Lüfte

19/20.01.2018

Artenschutz-Umweltbildungsprojekt Schmetterlinge

Artenschutz in Franken®, Gemeinde Ittlingen, Grundschule Ittlingen und Familienzentrum Ittlingen bringen sich für die Erhaltung im Bestand gefährdeter Falter ein.


Baden-Württemberg / Ittlingen
.Schmetterlinge sind der Inbegriff des Sommers, mit ihrer vielfach bunten Körperzeichnung konnten diese Tiere schon immer auch die Aufmerksamkeit des Menschen erregen. Diese sehr filigranen Geschöpfe zeigen sich in einer bemerkenswerten Vielfalt. Doch gerade diese Vielfalt ist zunehmend gefährdet, da immer mehr Arten auf den Roten Listen zu finden sind.

Von den in der Bundesrepublik Deutschland erfassten rund 1.450 Großschmetterlingsarten zeigen sich fast 50 % als im Bestand gefährdet, oder sind bereits ausgestorben.

Mit dem Projekt „Eine Chance für die Gaukler der Lüfte“ wollen wir auch auf diese mehr als bedenkliche Entwicklung hinweisen.Mehr noch, durch die Anlage sogenannter Schmetterlings-Hotspots
schaffen wir regional begrenzt hochwertige Lebensräume. Spezielle Informationseinheiten möchten auch und gerade dazu beitragen ein zunehmend erkennbares Wissensdefizit über die Ansprüche und die Lebensweise dieser Insekten zu beheben, um für deren Erhaltung zu werben.  

Das Projekt wird durch die Deutsche Postcode Lotterie gGmbH, die Margarete Müller - Bull Stiftung und durch die Stiftung "Unsere Erde" unabhängig gefördert.

In der Aufnahme
- Die Vorschulkinder des Familienzentrums in Ittlingen sind die Patenkids des Projektes ..

Erleben Sie die Entwicklung des Projektes hautnah mit:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97815


Mit Hand und Herz für den Moorschutz im Einsatz
Mit Hand und Herz für den Moorschutz im Einsatz
Mit Hand und Herz für den Moorschutz im Einsatz

18/19.01.2018

In Zusammenarbeit mit dem „Bergwaldprojekt e.V.“ verbringen zurzeit 24 Freiwillige je eine Woche im Nationalpark Jasmund. Ziel ihrer Freizeitwoche sind jedoch nicht die beliebten Panorama-Wanderrouten, sondern die Moore im Schutzgebiet.


Dort errichteten sie in der vergangenen Woche fünf Staubauwerke, fast gänzlich in Handarbeit. Mit einem Gemisch aus Sägespänen und Holzhackschnitzel wurden die alten Entwässerungsgräben verfüllt und mit Binsen bepflanzt. Damit dieser „Stopfen“ nicht ausspült, musste zuvor eine Spundwand aus Holz in den Torf eingebaut werden. In dieser Woche setzen weitere 24 ambitionierte Helfer die Arbeiten fort. Jana, Landschaftsplanerin aus Berlin, ist eine von ihnen. “Ich plane sonst Naturschutzmaßnahmen im Büro und wollte einfach mal selbst mit Hand anlegen.”, begründet sie ihre Motivation.

Viele Moore im Nationalpark Jasmund wurden vor der Ausweisung des Schutzgebietes durch Meliorationsmaßnahmen tiefgründig entwässert. Damit ging ein stetiger Torfschwund einher. In der Folge entwichen klimaschädliche Treibhausgase und wurden Amphibien, wie Rotbauchunke und Kammmolch, und auch Pflanzen, wie Sonnentau und Wollgras, immer seltener.

„Ohne Wasser kein Moor“ – das spürten die Bergwaldprojekt-Helfer bei ihrem Einsatz hautnah.

Alles Handarbeit – schwere Technik würde dem Moorkörper schaden.

„Unsere Aufgabe ist nun die Wiederherstellung der natürlichen Wasserstände in den entwässerten Mooren. Ein gewaltiger Auftrag, weil auf einem Moorkörper der Einsatz von schwerer Technik nicht möglich ist. Deshalb sind die vielen anpackenden Hände eine große Hilfe für unsere Moore und ihre Tier- und Pflanzenwelt.“, freut sich Dr. Ingolf Stodian, der für das Gebietsmanagement zuständige Dezernent des Nationalparkamtes, über die Unterstützung der Helfer aus ganz Deutschland.

„Im Untergrund der Stubnitz wirkt die Kreide als Wasserstau. Die gewaltigen Gletscher der letzten Eiszeit formten dort Senken in die Kreide, in denen sich Moore gebildet haben. Mehr als 100 Moore sind mosaikartig im Nationalpark verteilt. Einige bestehen aus bis zu 10 Meter dicken Torfschichten, “ ergänzt der Dezernent und Geologe zur Geschichte der Jasmunder Moore.

Mehr zum Bergwaldprojekt: www.bergwaldprojekt.de

Die Moore im Nationalpark: mehr
- www.nationalpark-jasmund.de/index.php?article_id=24

In der Aufnahme:
"Mooreinsatz"

Quelle
Nationalparkamt Vorpommern

Fotos
Ingolf Stodian

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Artenschutz in Franken®

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Kein Stromschlag fürs Meer
Kein Stromschlag fürs Meer
Kein Stromschlag fürs Meer

18/19.01.2018

WWF begrüßt klare Position des EU-Parlaments zur Elektrofischerei


Das europäische Parlament hat heute über die Ausgestaltung der EU-Fischerei abgestimmt. In der Verordnung sind 33 Rechtsvorschriften zusammengefasst, die regeln, wie, wann und wo künftig gefischt werden darf – auch die umstrittene Fangmethode der Elektrofischerei fällt darunter. Sie soll nach Willen des EU-Parlaments endgültig verboten werden.

„Wir begrüßen, dass sich das EU-Parlament heute stark gegen die Elektrofischerei positioniert hat, damit steigen die Chancen, dass es in folgenden Verhandlungen mit Ministerrat und Kommission zu einer umweltverträglichen Lösung kommt. Sowohl die bisherige Fangmethode mit schweren Scheuchketten als auch die Elektrofischerei haben Auswirkungen auf das Ökosystem, die erforscht sein müssen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Dabei darf man nicht nur kommerziell wichtige Fischarten betrachten, auch Bewohner des Meeresbodens spielen eine zentrale Rolle im Ökosystem.

Die Auswirkungen der Stromstöße auf sie, den Meeresboden an sich oder auf Haie und Rochen, die sich an elektromagnetischen Feldern orientieren, sind nicht ausreichend erforscht. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung für Elektrofischerei liegt noch nicht vor.“, sagt Stella Nemecky, Fischereiexpertin des WWF Deutschland. „Momentan werden Schollen mit schweren Ketten vom Meeresboden aufgescheucht. Das ist entsetzlich für den Meeresboden und muss unbedingt verbessert werden, aber es wäre unverantwortlich dem Ökosystem zusätzlich neue Schäden durch unzureichend geprüfte Fangtechniken aufzubürden. Dagegen lassen sich Vorteile wie geringerer Treibstoffverbrauch auch nicht aufrechnen“.

In Verhandlungen mit Ministerrat und EU-Kommission muss nun eine Einigung über die finale Regelung erzielt werden.

Jungfische werden der avisierten neuen Fischereiregelung jedoch zum Opfer fallen, kritisiert der WWF. Die Jungtiere enden in Fischernetzen, bevor sie geschlechtsreif werden und zum Erhalt des Bestandes beitragen können. „Wir rauben dem Fischbeständen die Zukunft, wenn massenhaft Jungfische beigefangen werden. Damit schädigen wir das Gleichgewicht  im Nahrungsnetz und verschwenden zukünftige Fänge“, so Nemecky. Das EU-Parlament hat sich heute gegen konkrete Zielvorgaben und Fristen zur Verringerung von Jungfischbeifang ausgesprochen.

Die EU-Parlamentarier haben außerdem dafür gestimmt, dass durch technische Maßnahmen der Beifang von Seevögeln in Nord- und Ostsee zukünftig verhindert wird. Auch zusätzliche Maßnahmen zum Schutz von Delfinen und Schweinswalen unterstützte das Parlament heute. 200.000 Seevögel, sterben jedes Jahr in EU-Gewässern, obwohl viele unter die EU-Vogelschutz- bzw. Habitatschutz-Richtlinie fallen. WWF befürchtet jedoch, dass diese vom Parlament beschlossenen Schutzbemühungen in den Trilogverhandlungen nicht erhalten bleiben.

Kontakt:

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

britta.koenig@wwf.de


Quelle
WWF

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Axel Donning
- Kegelrobbe [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21232]

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Nationalpark pflegt Kontakte zu Almbauern
Nationalpark pflegt Kontakte zu Almbauern
Nationalpark pflegt Kontakte zu Almbauern

18/19.01.2018

Einmal jährlich lädt die Nationalparkverwaltung Berchtesgaden die Almbäuerinnen und Almbauern im Schutzgebiet zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch ein.


An zwei aufeinander folgenden Abenden kamen knapp 40 Weideberechtigte aus den Revieren Königssee, Au-Schapbach und Hintersee im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden zusammen, um sich aus erster Hand von Nationalpark-Leiter Dr. Roland Baier (l.) und seinen Mitarbeitern über laufende Projekte, Rahmenbedingungen zur Kaserfixierung und geplante Vorhaben im Jahr 2018 zu informieren. Maria Stöberl (Mitte) vom Verband der Forstberechtigten im Chiemgau e.V. berichtete über erste Ergebnisse aus dem Weideprojekt bei den Watzmannalmen und informierte über rechtliche Aspekte bei der Verschiebung von Weidezeiten und der Verpachtung von Almweiderechten.

Anschließend hatten die Almbauern Gelegenheit, eigene Anliegen vorzubringen und mit den Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung zu diskutieren. Neben Bezirksalmbauer Kaspar Stanggassinger (r.) nutzten zahlreiche weitere Weideberechtigte die Gelegenheit zu einem persönlichen Austausch.

Quelle/Foto:
Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Tierversuche an der Universität Duisburg-Essen
Tierversuche an der Universität Duisburg-Essen
Tierversuche an der Universität Duisburg-Essen

17/18.01.2018

Graumulle leiden für fragwürde Forschung

Der Deutsche Tierschutzbund und der Tierschutzverein Groß-Essen üben scharfe Kritik an Tierversuchen, welche die Universität Duisburg-Essen
an Graumullen durchführt. Wie aus Projektzusammenfassungen hervorgeht, entfernen die Forscher den Tieren die Augen bzw. durchtrennen einen Sehnerv. Danach folgen Verhaltensversuche mit den verstümmelten Mullen. Diese grausamen Praktiken sind weder mit Tier- und Artenschutz vereinbar, noch haben sie einen erkennbaren Nutzen. Die Tierschützer sind morgen – anlässlich des zweiten Jahrestags der Eröffnung des „Mullariums“, in dem die Mulle gehalten werden - in Essen, um die Bevölkerung über die fragwürdigen Tierversuche an der Universität zu informieren.

„Die Versuche an der Universität Duisburg-Essen sind ethisch nicht vertretbar“, sagt Tilo Weber, Fachreferent für Alternativmethoden zu Tierversuchen beim Deutschen Tierschutzbund
. „Hinzu kommt, dass die Eingriffe aus unserer Sicht reine Grundlagenforschung sind, bei der das Leiden und der Tod der Mulle in Kauf genommen werden – ohne dass ein Nutzen für Mensch oder Tier erkennbar ist.“ Die Versuche sind aus Sicht der Tierschützer ein weiteres Beispiel dafür, dass in Deutschland auch fragwürdige Tierversuche viel zu oft genehmigt werden. Eine Folge davon ist auch, dass die Zahl der jährlich fast drei Millionen Versuchstiere nicht zurückgeht - wie die kürzlich vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichten Zahlen zeigen.

Laut den Forschern stellt die operative Entfernung eines Auges „keine große Beeinträchtigung“ für die Graumulle dar. Der Sehsinn der Tiere sei reduziert und auch dessen Verlust durch die Entfernung beider Augen spiele „kaum eine Rolle“ - obwohl dieselbe Arbeitsgruppe bei diesen Tieren bereits 2004 visuelle Besonderheiten entdeckt hatte, die auf eine Spezialisierung für das Leben unter der Erde hindeuten. Hinzu kommt, dass die Forscher die Verwendung der Graumulle damit rechtfertigen, dass diese Tiere angeblich weniger Schmerzen empfinden. „Eine unfassbare und für uns nicht nachvollziehbare Aussage“, kritisiert Weber.

Auch Wildfänge kommen zum Einsatz
Aus Veröffentlichungen der letzten Jahre geht hervor, dass bei „Versorgungsproblemen“ auch Wildfänge aus Afrika für Tierversuche verwendet wurden. Aus Sicht des Tier- und Artenschutzes ist dieses Vorgehen nicht tragbar, denn die Graumull-Art, die in den Versuchen zum Einsatz kommt, gilt wegen ihres kleinen Verbreitungsgebiets als potenziell gefährdet. Zudem werden die Tiere so ihrem Familienverband und ihrem natürlichen Lebensraum entrissen.

Hinweise zur Aktion in Essen:

Der Tierschutzverein Groß-Essen informierte am 16.1.2018 zwischen 13 und 17 Uhr, gemeinsam mit einem Fachexperten des Deutschen Tierschutzbundes, in der Essener Fußgängerzone (Kettwiger Straße am Essener Dom) über die Graumull-Versuche.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Kontakt über die Pressestelle des Deutschen Tierschutzbundes: presse@tierschutzbund.de, Tel.: 0228-6049624

In der Aufnahme
- Ein Graumull in seiner natürlichen Umgebung.

Quelle

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

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Mit der Klingenbrunner Dorfblosn ins neue Jahr
Mit der Klingenbrunner Dorfblosn ins neue Jahr
Mit der Klingenbrunner Dorfblosn ins neue Jahr

17/18.01.2018

Zünftiges Konzert im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald


St.Oswald. Die Klingenbrunner Dorfblosn ist zünftig, bayerisch und echt. Zu ihrem Repertoire gehören neben bayerischer
und böhmischer Blasmusik, Zwiefache, Oberkrainer  sowie Oldies, Swing, Schlager und Rock´n Roll. Eine ordentliche Portion Humor und ein hoher Spaß- und Unterhaltungsfaktor zählen zum Erfolgsrezept der außergewöhnlichen Blasmusikformation.

Für das Neujahrskonzert mit der Dorfblosn im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald am Freitag, 26. Januar, um 19 Uhr, können Karten unter 08552 9748890 bereits vorab reserviert werden. Der Eintrittspreis beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Bildunterschrift: Am Samstag, 26. Januar, geben die Klingenbrunner Dorfblosn ein Neujahrskonzert im Waldgeschichtlichen Museum.
(Foto: Klingenbrunner Dorfblosn )

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Neues vom Seidenreiher ...
Neues vom Seidenreiher ...
Neues vom Seidenreiher ...

17/18.01.2018

Seidenreiher (Egretta garzetta)
sind in Deutschland sehr seltene Vögel. Gelegentlich verirren sie sich an unsere Gewässer. Vom ebenfalls reinweißen Silberreiher unterscheidet er sich durch seine geringere Größe, den schwarzen Schnabel und seine gelben Füße.

In der Aufnahme eine sehr eindrucksvolle Darstellung die Ulrich Rösch gelungen ist ....

Mehr Aufnahmen des Seidenreihers und vieler anderer Tiere finden sie auf der Internetpräsenz von Mathias Ackerknecht unter:

Seidenreiher:
- http://eifel-wildlife.de/seidenreiher/

Allgemein
- http://eifel-wildlife.de/


Auf den Seiten des Artenschutz in Franken® ist der Seidenreiher hier zu finden:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22225


Deutscher Tierschutzbund fordert Tierschutz-Offensive
Deutscher Tierschutzbund fordert Tierschutz-Offensive
Deutscher Tierschutzbund fordert Tierschutz-Offensive der neuen Bundesregierung

17/18.01.2018

Der Deutsche Tierschutzbund
fordert eine stärkere Rolle für den Tierschutz in einer neuen Bundesregierung. Anlässlich der Internationalen Grünen Woche mahnt der Verband längst überfällige Verbesserungen im Ordnungsrecht für den Umgang mit Tieren in der Landwirtschaft an. Das für Tierschutz zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) habe sich in der Vergangenheit eher an den Tiernutzerinteressen orientiert. Daher seien drängende Tierschutzfragen, etwa die millionenfache Tötung von Eintagsküken oder fehlende Haltungsvorgaben für Puten und Rinder, seit Jahrzehnten ungelöst. Das gilt auch für andere Themen, wie Tierversuche, die formal zwar im BMEL verortet sind, dieses aber de facto kaum Einfluss hat, um Alternativmethoden deutlich voranzubringen. Eine Abteilung Tierschutz im BMEL, wie bisher, reicht aus Sicht der Tierschützer nicht mehr länger aus, um den gesellschaftlichen Anspruch in Sachen Tierschutz und der Bündelung der Themen aus anderen Ressorts gerecht zu werden.

„Der Tierschutz hängt politisch hinter den Erwartungen der Gesellschaft zurück, weil immer noch zu sehr die wirtschaftlichen Nutzerinteressen Verbesserungen blockieren und die Themenpalette des Tierschutzes nicht durchgreifend gebündelt wird. Aus dieser Erfahrung sollte eine neue Bundesregierung lernen und den Tierschutz aufwerten, zum Beispiel durch ein Regierungsamt mit der klaren Zuständigkeit“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Bislang bündelt kein Ministerium die dringlichen Themen des Tierschutzes - und dabei geht es dem Deutschen Tierschutzbund um mehr, als um die Fragen der Tierhaltung in der Landwirtschaft. Schröder dazu: „Es ist doch kurios, dass der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft jährlich die traurigen Versuchstierzahlen bekanntgeben darf, verbunden mit dem Hinweis, man tue alles, um die Zahlen zu reduzieren. Und das Bundesforschungsministerium davon unberührt auf tierfeindliche Forschung setzt und jeden Einfluss des für Tierschutz zuständigen Ressorts mit Rückendeckung der Bundeskanzlerin abwehrt. Das geht schon viele Wahlperioden so, nun muss damit Schluss sein.“

Politik der freiwilligen Verbindlichkeit gescheitert
Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zudem Versprechen nicht eingehalten. Die millionenfache Tötung von Eintagsküken geht unverändert weiter – trotz Schmidts Versprechen, dass diese im Sommer 2017 beendet sein sollte. Bei der Verkündung seiner Politik der „freiwilligen Verbindlichkeit“ im Jahr 2014 versprach er, das Ordnungsrecht anzugehen, wenn sich innerhalb von zwei Jahren nicht genügend zum Schutz der Tiere verbessere. Fakt ist: Auch heute, im Januar 2018, gibt es noch immer keine verbindlichen Vorschriften zur Haltung von Puten und Rindern; die Probleme der Schweinehaltung, etwa bei der Kastenstandhaltung von Sauen, sind ungelöst. Das Tierschutzgesetz wurde zudem seit Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz bisher nicht umfassend auf die Staatszielkonformität überprüft.

Staatliches Tierwohllabel
Das „Schmidt`sche Tierwohllabel“ steckt fest. Auch hier braucht es aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes neuen Mut, um die notwendige Transparenz am Fleischregal zu schaffen. „Um die umstellungsbereiten Landwirte auf ein nachhaltiges, glaubwürdiges Niveau für ein Tierschutzlabel zu bringen, braucht es Förderung. Dazu meidet der Bundesminister bisher jede Zusage, ohne geht es aber nicht vorwärts. Es gibt auch keine Planungen, wie das Kontroll- und Zertifizierungssystem aussehen wird. Dieses ist aber wichtig, um Vertrauen zu schaffen. Zudem muss ein Label mehr als Selbstverständlichkeiten vorgeben, sonst verliert es an Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Hier braucht es mehr politischen Mut als bisher gezeigt. Wir setzen darauf, dass eine neue Bundesregierung einen Neustart für ein staatliches Tierschutzlabel hinlegt“, bewertet Schröder.

Nationale Nutztierstrategie
Abschließend erneuert der Deutsche Tierschutzbund seine Forderung nach einer nationalen Nutztierstrategie: „Tiere zu verstümmeln, damit sie so schnell und effizient wie möglich als Billigfleisch im Supermarkt landen, dabei das Grundwasser zu vergiften und aus ganzen Landstrichen Maiseinöden ohne Insekten und Wildvögel zu machen und dafür noch Milliarden aus EU-Töpfen zu bekommen, ist der großen Mehrheit unserer Gesellschaft nicht mehr vermittelbar“, sagt Schröder. Aus Tierschutzsicht bedarf es daher dringend einer umfassenden Nutztierstrategie, deren Grundlage die Orientierung am Tierschutz ist, nicht am Ladenpreis oder der Gewinnmaximierung. Einen dringenden Appell hat Schröder: „Bundesminister Schmidt spricht selbst von einer „Nutztierhaltungsstrategie“, leider ist das auch so im Sondierungspapier fixiert. Da müssen CDU, CSU und SPD nochmals ran. Wir brauchen eine Nutztierstrategie, die von Zucht bis Schlachthof denkt und keine, die nur die Mast, also die Haltungsumstände der Tiere, beleuchtet. Hier braucht es ebenso mehr politischen Mut. Immer nur den komplizierten Strukturfragen auszuweichen geht nicht mehr weiter gut. Liebe potenzielle Koalitionäre: Streicht den mittleren Teil im Wort, bekennen Sie sich zu einer umfassenden Nutztierstrategie.“


In der Aufnahme

- Drängende Tierschutzfragen, etwa die millionenfache Tötung von Eintagsküken, blieben beim zuständigen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ungelöst. © A. Farkas/afi

Quelle / Foto

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

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Gemeinsam Zukunft wachsen lassen
Gemeinsam Zukunft wachsen lassen
Agrarkongress 2018: Gemeinsam Zukunft wachsen lassen

16/17.01.2018

Gemeinsam Zukunft wachsen lassen" - unter diesem Titel steht der BMUB Agrarkongress am 16. Januar in

Berlin.
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verbänden, Verwaltung, Wissenschaft und Öffentlichkeit diskutieren dabei über einen Gesellschaftsvertrag für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucher. Die Fragestellungen: Was sind die Wesensmerkmale eines solchen Vertrages? Was sind die Rahmenbedingungen? Wie können die unterschiedlichen Belange der Akteure fair verhandelt und ein verlässlicher Rahmen für einen Wandel geschaffen werden?

Weitere Informationen auf den Seiten des Umweltbundesamtes
- https://www.umweltbundesamt.de/themen/agrarkongress-2018-gemeinsam-zukunft-wachsen-lassen

Zum Positionspapier
- www.bmub.bund.de/service/natur-naturschutz-biologische-vielfalt-download/artikel/wege-zu-einem-gesellschaftsvertrag-fuer-eine-zukunftsfaehige-landwirtschaft/


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Feldlerche
[https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20700] beispielgebend für den Niedergang der Artenvielfalt auf unseren Feldern und Fluren!

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Ölteppich im Ostchinesischen Meer
Ölteppich im Ostchinesischen Meer
Ölteppich im Ostchinesischen Meer

16/17.01.2018

WWF Kommentar zum gesunkenen Öltanker „Sanchi“


Nachdem der seit Tagen brennende iranische Öltanker „Sanchi“ am Sonntag im Ostchinesischen Meer gesunken ist, breitet sich ein großer Ölteppich aus. Das Schiff hatte 136.000 Tonnen Ölkondensat geladen und 1000 Tonnen besonders giftiges Schweröl als Treibstoff an Bord. Stephan Lutter, Meeresschutzexperte des WWF Deutschland  kommentiert die möglichen ökologischen Folgen des Unglücks:

„Vor unseren Augen entfaltet sich eine Umweltkatastrophe. Das Kondensat, das aus dem gesunkenen Tanker austritt, ist giftig für Meeressäuger,
Fische, Schildkröten und Seevögel.  Der Tanker ist an der Schwelle zwischen Gelbem und Ostchinesischem Meer gesunken. Die Meeresströmungen in der Region sind komplex, deshalb ist kaum vorherzusagen, wohin der giftige Ölteppich driften wird. Das Gelbe Meer gehört zu den produktivsten marinen Ökosystemen, es hat reiche Fischgründe und ist eine wichtige Drehscheibe für Zugvögel. Auch Seekühe, Schweinswale und Meeresschildkröten sind hier heimisch. Weil es sich wie bei der Nordsee um ein Flachmeer mit Wattgebieten handelt, ist das Gelbe Meer durch den giftigen Ölfilm besonders verwundbar.

Es beginnt nun ein Wettlauf mit der Zeit. WWF fordert, alle verfügbare Ausrüstung einzusetzen, um das auslaufende Öl möglichst einzudämmen und den Schaden für die Meereslebewesen zu begrenzen. Das Unglück führt uns drastisch vor Augen, welche Risiken mit fossilen Brennstoffen verbunden sind “.


KONTAKT

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

britta.koenig@wwf.de


Quelle

WWF

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Brauner Pelikan - [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=66859]

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5 vor 12 für 1,5 Grad
5 vor 12 für 1,5 Grad
5 vor 12 für 1,5 Grad

16/17.01.2018

IPCC-Entwurf zum 1,5-Grad-Szenario/WWF: Deutschland trägt Verantwortung im Kampf gegen die Klimakrise, Sondierungsergebnis unzureichend

Laut Medienberichten sieht ein Entwurf des IPCC-Berichts zum 1,5-Grad-Szenario das Risiko, dass die Erderhitzung nicht auf 1,5 Grad Celsius begrenzt wird, als relativ hoch an. Der Bericht ist noch nicht final, er wird erst im Herbst veröffentlicht. Zu den Berichten sagt Michael Schäfer, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland:

„Wir bekämpfen die Klimakrise noch längst nicht entschlossen genug. Wir müssen alle Anstrengungen darauf verwenden, die Erderhitzung so niedrig wie möglich zu halten, sonst sind ihre Folgen katastrophal. Unter ihnen werden besonders diejenigen leiden, die für die Klimakrise am wenigsten verantwortlich sind. Umso wichtiger ist es, dass Industrienationen wie Deutschland im Kampf gegen die Erderhitzung vorangehen: Jede neue Regierung steht hier in der Pflicht. Das Ergebnis der Sondierungsgespräche lässt bislang leider nicht vermuten, dass sich die Politik dieser zentralen Aufgabe in ausreichendem Maße annimmt.

Wir fordern, deutlich nachzusteuern. Deutschland muss sofort den Kohleausstieg auf den Weg bringen. Mit jeder neuen Stunde, die wir unseren Strom aus fossilen Energien beziehen, heizen wir die Klimakrise weiter an. Wir dürfen nicht länger abwarten. Das gilt insbesondere auch für die EU: Wir brauchen EU-weit deutlich ambitioniertere Klimaziele, um den Zielen von Paris gerecht zu werden. Spätestens beim internationalen Talanoa Dialog in diesem Jahr gilt es daher, eine Erhöhung des EU-Beitrags auf den Weg zu bringen.“


WWF Hintergrund: Die fünf umweltpolitischen Baustellen [PDF, 147 KB]
- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Hintergrund-Die-fuenf-Anpackerthemen.pdf


KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 467

lea.vranicar@wwf.de


Quelle


WWF

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch
- Eisbär

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Stunde der Wintervögel 2018 in Bayern
Stunde der Wintervögel 2018 in Bayern
Zwischenbilanz Stunde der Wintervögel 2018 in Bayern

15/16.01.2018

Milde Temperaturen sind „zählbar“: Mehr Zugvögel beobachtet – Auch der Star als Vogel des Jahres häufiger gesehen


Vögel singen, Insekten fliegen, die ersten Blumen blühen. Die Auswirkungen der bisher milden Wintertemperaturen waren am Dreikönigswochenende bei der Stunde der Wintervögel sogar direkt zu beobachten. So zählten die Teilnehmer von Bayerns größter wissenschaftlicher Mitmachaktion im Vergleich zu den Vorjahren deutlich mehr Stare, Hausrotschwänze oder Bachstelzen.

Mehr zum Thema

- https://www.lbv.de/news/details/zwischenbilanz-stunde-der-winterv%C3%B6gel-2018-in-bayern/

Quelle


Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


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In der Aufnahme von Johannes Rother

- ... wird man wohl weniger an der Futterstelle vorfinden .. den Sperlingskauz .. Artenschutz in Franken® setzt diesjährig einige Artenschutz-Umweltbildnugsprojekte zur Erhaltung dieser "Minieulenart" um ...

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Wachholderheide im Müritz-Nationalpark braucht Hilfe
Wachholderheide im Müritz-Nationalpark braucht Hilfe
Freiwillige gesucht! Wachholderheide im Müritz-Nationalpark braucht Hilfe

15/16.01.2018

Radikaler Rückschnitt soll Licht und Raum für bedrohte Pflanzenarten schaffen – jeder kann mitmachen

Am Samstag, den 24. Februar,
ab acht Uhr morgens, laden das Nationalparkamt Müritz und der Landschaftspflegehof Müritzhof zum gemeinsamen Arbeitseinsatz ein. Mitmachen können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die Muskelkraft, wasserdichte Schuhe und feste Arbeitshandschuhe mitbringen. Treffpunkt ist der Eingangsbereich zum Nationalpark an der Specker Straße in Waren (Müritz).

Auch in diesem Jahr braucht die Wachholderheide am Ostufer der Müritz Hilfe. Die historische Kulturlandschaft kann nur mit Pflegemaßnahmen erhalten werden. In den vergangenen Jahrhunderten führte eine landwirtschaftliche Nutzung dazu, dass der karge Boden ausgehagert wurde. Dies sind ideale Lebensbedingungen für sonst seltene Pflanzenarten. Hier finden verschiedene Orchideen, der Baltische Enzian oder das Gemeine Fettkraut – eine fleischfressende Pflanze – einen Lebensraum.

Um den halboffenen Charakter der Landschaft am Ostufer zu bewahren, muss der Wacholder regelmäßig zurück geschnitten werden. Seit 2003 übernehmen dies Landschaftspflegehof und Nationalparkamt gemeinsam mit engagierten freiwilligen Helfern. Auch in diesem Jahr werden außerdem der Förderverein des Müritz-Nationalparks, der NABU und andere Verbände tatkräftig anpacken.

Neben der Arbeit mit Säge und Astschere gibt es ausreichend Gelegenheiten für persönliche Gespräche und einen Blick über das schöne Ostufer der Müritz. Ein gemütliches Mittagessen gegen 13 Uhr beendet den Arbeitseinsatz. Wer mithelfen möchte, kann sich bis zum 20. Februar unter eveeno.com/Wacholderheide2018 online anmelden. Falls der Termin witterungsbedingt kurzfristig abgesagt werden muss, gilt Samstag der 3. März als Ausweichtermin.


Hintergrund:

Das Ostufer gilt nicht nur als eines der artenreichsten Gebiete im Müritz-Nationalpark, sondern auch landesweit. Seit 1998 beweidet der Landschaftspflegehof Müritzhof die Heide mit Fjällrindern, Ponys und Guteschafen. Sie sorgen dafür, dass Bäume und Sträucher nicht in den Lebensraum der seltenen Pflanzen vordringen. Doch an den stacheligen Wacholder trauen sich samtwiche Schafsnasen nicht heran. Hier müssen Menschen helfen.


In der Aufnahme

Während des Arbeitseinsatzes bleibt genügend Zeit für persönliche Gespräche und eine kleine Stärkung mit heißen Getränken. Foto: Nora Künkler, Nationalparkamt Müritz

Quelle

Nationalparkamt Müritz
Schlossplatz 3
17237 Hohenzieritz
Telefon: (0049) 39824 / 252-0
Telefax: (0049) 39824 / 252-50
E-Mail: Poststelle@npa-mueritz.mvnet.de


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PilzCoach
PilzCoach
Interessierte können sich in diesem Jahr zum PilzCoach ausbilden lassen

15/16.01.2018

Verein der Natur- und Landschaftsführer bietet mehrtägige Weiterbildung an

Während eines mehrtägigen Kurses im Mai und Oktober
diesen Jahres können sich Interessierte zum „PilzCoach“ weiterbilden. Angeboten wird der Kurs vom Verein der Natur- und Landschaftsführer Mecklenburg-Vorpommern e.V. „Damit reagieren wir auf die große Nachfrage nach fachkundigen Naturführern während der Pilzsaison. Hotels, Vermieter und Veranstalter im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern haben den Bedarf der Gäste in den Herbstmonaten signalisiert“, so Heike Brechler vom zuständigen Verein.

Die Ausbildung ist geeignet für Pilz-Begeisterte jeder Art. Bereits qualifizierte Sachverständige können ebenso teilnehmen wie Erzieher, Lehrer, Privatpersonen oder Natur- und Landschaftsführer. Als PilzCoach kann man dann sein Wissen weitergeben und Menschen jeden Alters für die Welt der Pilze begeistern. Die Kurse finden in der Pension Fledermaus bei Waren (Müritz), am Rande des Müritz-Nationalparks statt. Die deutschlandweit anerkannte Ausbildung unterliegt den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) und kann mit einer Prüfung und Zertifikat abgeschlossen werden.

„Die Faszination liegt bei den Pilzen im Verborgenen. Sie sind die heimlichen Herrscher des Waldes und verbinden die Bäume über ein ‚wood wide web‘“, erklärt Nora Künkler, Dezernentin im Nationalparkamt Müritz. Dennoch werden die Experten immer weniger oder sind in der Pilzsaison bereits ausgelastet. „Mit der Qualifizierung solcher touristischen Angebote wird wertvolles Wissen bewahrt und die Destination Mecklenburgische Seenplatte für Gäste noch interessanter “, stimmt Bert Balke vom Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte zu und lobt das Engagement des Vereins.

Der Kurs kostet 399 €. Übernachtung und Verpflegung müssen die Teilnehmer selbst organisieren und die Kosten dafür tragen. Eine Anmeldung ist bis zum 23. März 2018 direkt bei Heike Brechler unter heike.brechler@naturfuehrer-mv.de  und 0151/17423838 möglich. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 14 Personen.


In der Aufnahme

Pilzberater Udo Hopp erklärt woran man Pilze unterschieden kann und was sie zum Leben brauchen. Foto: Reinhard Sobiech, Nationalparkamt Müritz

Quelle

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17237 Hohenzieritz
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Meinungen zum Nationalpark ...
Meinungen zum Nationalpark  ...
Meinungen zum Nationalpark und zur Biosphärenregion sind gefragt

14/15.01.2018

Wie zufrieden sind die Bewohner des Berchtesgadener Landes mit „ihrem“ Nationalpark und welche Erfahrungen
haben sie mit dem Schutzgebiet gemacht? Kennen und schätzen sie sein Angebot und akzeptieren sie die Gebote und Verbote im Gebiet? In den kommenden Tagen erhalten ausgewählte Haushalte im Landkreis Berchtesgadener Land Post von der Universität Würzburg.

Das Team rund um Prof. Hubert Job wurde mit einer neuen Studie zur Ermittlung der Akzeptanz des Nationalparks beauftragt. Auch die Biosphärenregion Berchtesgadener Land ermittelt mit einer Umfrage die Bekanntheit und Akzeptanz in der regionalen Bevölkerung. Dazu werden ab 8. Januar 2018 Fragebögen an ausgewählte Haushalte im Landkreis versendet.

Innerhalb von drei Wochen können die Unterlagen kostenlos retourniert werden. „Wir hoffen auf eine große Beteiligung, denn je mehr Menschen uns antworten, umso aussagekräftiger sind die Ergebnisse“, sagen Nationalpark-Leiter Dr. Roland Baier und Dr. Peter Loreth, Leiter der Biosphärenregion.

Quelle/Aufnahme/Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
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Der Seidenreiher in Bayern
Der Seidenreiher in Bayern
Die Rückkehr einer ausgerotteten Vogelart.

13/14.01.2018

So kann man der Schicksal der europäischen Seidenreiher in Kurzform beschreiben. Seine langen Haubenfedern machten den rund 55cm kleinen Reihervogel für die Modewelt des vergangenen Jahrhunderts so attraktiv.


Besonders während der hoch sensiblen Tiere trugen die Schreitvögel diese Federn. Den Alttieren vielen somit auch die Jungvögel zum Opfer!

Bei der Auswahl seiner Nistbereiche zeigt sich der Seidenreiher sehr fexibel. Ob Boden- oder Baumbrüter alle Varianten sind anzutreffen. Im Mai / Juni beginnen die Vögel Seidenreiher mit dem Brutgeschäft, wobei die 3 – 5 Eier innerhalb 23 Tagen erbrütet werden.

Nach etwa 30 Tagen Nestlingszeit, bei welcher die Jungvögel mit Amphibien, Wirbellosen und Reptilien gefüttert werden, verlassen diese den Horst.

Nach Jahren verwaister Lebensräume, erschließt sich der Seidenreiher nach und nach ehemalige Bereiche zurück. So auch in Deutschland, wobei leider auch diese Vogelart sehr unter der Trockenlegung vormals hochwertiger Biotope zu leiden hat.

1992 brüteten die ersten Paare wieder in Deutschland

Mehr zum Seidenreiher auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22225

In der Aufnahme von Ulrich Rösch
- Seltener Wintergast - Seidenreiher im Januar 2018 in Bayern


.... Wasserpflanze im NP- Unteres Odertal nachgewiesen
 .... Wasserpflanze im NP- Unteres Odertal nachgewiesen
Algenfarn – gebietsfremde Wasserpflanze im Nationalpark Unteres Odertal nachgewiesen

13/14.01.2018

Criewen – Im Nationalpark Unteres Odertal konnte kürzlich eine neue, aus Nord- bzw. Südamerika stammende Wasserpflanze nachgewiesen werden. Es handelt sich um den Großen Algenfarn (Azolla filiculoides), ein Neophyt.


Auf den Gewässern der Oder wurde kürzlich ein rotbrauner Schwimmteppich gesichtet. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um die Schwimmpflanze Großer Algenfarn (Azolla filiculoides) handelt. Diese Wasserpflanze wurde bisher an der Schwedter Querfahrt und im Odervorland gefunden. Das Vorkommen wurde bei einer Gebietskontrolle durch Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung und der Naturwacht entdeckt und gilt somit als Erstnachweis im Nationalpark Unteres Odertal.

Der Große Algenfarn ist eine blaugrüne Wasserpflanze, welche im Herbst oft rotbraun gefärbt ist und dem Betrachter dann besonders ins Auge fällt. Bei diesem Algenfarn handelt es sich um eine eingeschleppte Art aus Nord- bzw. Südamerika (Neophyt).Sie wird durch Wasservögel oder auch menschliche Aktivitäten verbreitet, da der Wasserfarn als Aquarienpflanze Verwendung findet und bei unsachgemäßem Umgang in die freie Natur gelangen kann. Als ein weiterer möglicher Grund für die zunehmende Ausbreitung könnte der Klimawandel in Frage kommen.

Die sich schnell vermehrende Pflanze kann bis zu einem Hektar große Schwimmdecken auf Gewässern bilden. Der Farn kann problemlos auch als Landpflanze leichte Winterfröste überdauern. Er wächst aber vor allem in nährstoffreichen Still- und Fließgewässern.

Laut Bundesamt für Naturschutz (BfN) steht der Große Algenfarn bisher noch nicht auf der Liste der invasiven Arten in Deutschland, jedoch kann bei starker Entwicklung von einer Beeinträchtigung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt ausgegangen werden.

Im Nachbarland Polen sind Vorkommen dieser Art schon seit längerem bekannt. Bereits im Jahr 1870 wurde der Große Algenfarn in Deutschland am Oberrhein als gebietsfremde Pflanze nachgewiesen. Nun ist sie auch im Unteren Odertal in Verbreitung begriffen.

Nahaufnahme: Michael Voigt


Quelle

Nationalpark Unteres Odertal
Park 2
16303 Schwedt/Oder - OT Criewen


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Eine Chance für die Gaukler der Lüfte
Eine Chance für die Gaukler der Lüfte
Eine Chance für die Gaukler der Lüfte

12/13.01.2018

Artenschutz-Umweltbildungsprojekt Schmetterlinge

Artenschutz in Franken®, Gemeinde Ittlingen, Grundschule Ittlingen und Familienzentrum Ittlingen bringen sich für die Erhaltung im Bestand gefährdeter Falter ein.


Baden-Württemberg / Ittlingen
. Schmetterlinge sind der Inbegriff des Sommers, mit ihrer vielfach bunten Körperzeichnung konnten diese Tiere schon immer auch die Aufmerksamkeit des Menschen erregen. Diese sehr filigranen Geschöpfe zeigen sich in einer bemerkenswerten Vielfalt. Doch gerade diese Vielfalt ist zunehmend gefährdet, da immer mehr Arten auf den Roten Listen zu finden sind.

Von den in der Bundesrepublik Deutschland erfassten rund 1.450 Großschmetterlingsarten zeigen sich fast 50 % als im Bestand gefährdet, oder sind bereits ausgestorben.

Mit dem Projekt „Eine Chance für die Gaukler der Lüfte“ wollen wir auch auf diese mehr als bedenkliche Entwicklung hinweisen. Mehr noch, durch die Anlage sogenannter Schmetterlings-Hotspots schaffen wir regional begrenzt hochwertige Lebensräume. Spezielle Informationseinheiten möchten auch und gerade dazu beitragen ein zunehmend erkennbares Wissensdefizit über die Ansprüche und die Lebensweise dieser Insekten zu beheben, um für deren Erhaltung zu werben.  

Das Projekt wird durch die Deutsche Postcode Lotterie gGmbH, die Margarete Müller - Bull Stiftung und durch die Stiftung "Unsere Erde" unabhängig gefördert.

In der Aufnahme
- Die Schüler und Schülerinnen der Klassen 2a und 2b in Ittlingen sind die Patenkids des Projektes ..

Erleben Sie die Entwicklung des Projektes hautnah mit:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97815


Panikmache ist übertrieben ..
Panikmache ist übertrieben ..
Panikmache ist übertrieben - Kommentar

12/13.01.2018

Laut aktueller Medienberichte fordert der Deutsche Bauernverband die Tötung von 70 Prozent aller Wildschweine in Deutschland – aus Angst vor der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Dazu kommentiert Marius Tünte, Pressesprecher der Deutschen Tierschutzbundes:


„Ohne wissenschaftliche Grundlage wird hier der Massenabschuss von Wildschweinen propagiert. Aus Tierschutzsicht ist es nicht akzeptabel, dass man aufgrund etwaiger Katastrophenszenarien in Panikmache verfällt, den Tierschutz außen vor lässt und Schonzeiten aufhebt – und sogar die flächendeckende Tötung von Muttertieren und Frischlingen fordert, wie es der Bauernverband tut. Wir brauchen faktenbasierte Strategien im Umgang mit Seuchenszenarien.

Letztlich bedeuten weniger Wildschweine auch nicht zwangsläufig, dass es nicht doch zum Seuchenausbruch kommen kann. Wildschweine sind nicht das Problem bei der Ausbreitung der Schweinepest, sondern der Mensch. Weil tausende Mastschweine in riesigen Hallen zusammengepfercht gehalten werden, wird die schnellere Ausbreitung von Krankheiten bzw. Seuchen begünstigt. Auch über den Grenzverkehr breitet der Mensch selbst die Seuche aus. Hier muss man ansetzen.“

Marius Tünte
Geschäftsführer Kommunikation und Pressesprecher
Tel.: +49-(0)228-60496-24
E-Mail: presse(at)tierschutzbund.de

Quellenangabe/Aufnahme

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

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In der Aufnahme
- der massenhafte Abschuss von besonders Mutterschweinen und deren Jungtiere wird von manchem Verband gefordert!

Hier wäre es wohl ratsamer endlich umzudenken und mehr Artenvielfalt anstatt der trostlosen Monotonie in der Landschaft zuzulassen. Ein effektives Management ist angesagt!

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Neues Naturschutzprojekt im Südharz ...
Neues Naturschutzprojekt im Südharz ...
Neues Naturschutzprojekt im Südharz stärkt Weidetierhalter und Artenvielfalt

12/13.01.2018

   Projekt „Gipskarst Südharz“ stärkt Biodiversität in einzigartiger Kulturlandschaft
   Unterstützung für Weidetierhalter vor Ort
   Mehr Schutz für Feuersalamander und Gelbbauchunke

Bonn/Berlin, 11. Januar 2018:
Schaf- und Ziegenhalter im Südharzer Zechsteingürtel erhalten vom Bund ab 2018 finanzielle Unterstützung. Das Gebiet ist das größte und bedeutendste Gipskarstgebiet Mitteleuropas. Artenreiche Zwergstrauchheiden, Orchideen-Buchenwälder und Trockenrasen sind innerhalb des circa 100 Kilometer langen Gürtels zu finden. Für die Erhaltung der wertvollen Kulturlandschaft ist eine passende Beweidung wichtig. Das Projekt „Gipskarst Südharz - Artenvielfalt erhalten und erleben“ im thüringischen Landkreis Nordhausen läuft von 2018 bis 2023. Es wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) fachlich begleitet und mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMUB) gefördert.  

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks: „In den letzten Jahren hat sich die Anzahl schaf- und ziegenhaltender Betriebe deutschlandweit stark reduziert – so auch im Südharz. Allerdings ist ohne die Schaf- und Ziegenhalter die Landschaftspflege der wertvollen Offenlandbiotope undenkbar. Das Projekt verbindet beide Bereiche: Indem es eine nachhaltige extensive Beweidung fördert, trägt es zum Schutz und Erhalt dieser einzigartigen Kulturlandschaft bei.“

Durch die traditionelle extensive Beweidung, bei der vergleichsweise wenig Vieh auf einer großen Fläche weidet, haben sich im Südharzer Zechsteingürtel über Jahrhunderte wertvolle Trocken- und Halbtrockenrasen sowie Zwergstrauchheiden entwickelt. Ihr Artenreichtum ist durch die stetig sinkende Weide- und Mahdnutzung jedoch gefährdet.

„Mit diesem Projekt wollen wir insbesondere auch zu regionalen Partnerschaften anregen und diese fördern“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. „Denn nur wenn die unterschiedlichen Akteure vor Ort eng zusammenarbeiten und sich gemeinsam für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen, kann sie langfristig gesichert werden.“

Ein Ziel des Vorhabens ist es, den Rückgang der schafhaltenden Betriebe und der Weidetierzahlen zu stoppen. So werden Weidetierhalter bei der Vermarktung ihrer Produkte unterstützt, indem regional vorhandene Vermarktungsstrukturen genutzt und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus werden alle an der Weidetierhaltung Interessierten durch Informations- und Beratungsangebote unterstützt, um so zur Sicherung der Hofnachfolge beizutragen. Die vorgesehenen Standorte werden durch gezielte Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen für eine Beweidung vorbereitet.

Auch Maßnahmen zum direkten Artenschutz sind geplant: So werden zum Erhalt von Feuersalamander, Gelbbauchunke und Geburtshelferkröte beispielsweise neue Laich- und Fortpflanzungsgewässer angelegt. Mit gezielten Pflegemaßnahmen sollen in der Region zudem lichte Wälder und Wald-Offenland-Übergänge entwickelt werden. Umfassende Angebote zur Umweltbildung, Verbesserungen der touristischen Infrastruktur und eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit begleiten die Projektarbeit.

Das auf sechs Jahre angelegte Projekt wird vom Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser e.V. koordiniert. Das Vorhaben wird in einem von insgesamt 30 Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland umgesetzt, die das BfN als Gebiete mit einer besonders hohen Dichte und Vielfalt unterschiedlichen Arten, Populationen und Lebensräumen identifiziert hat.

Mehr zum Projekt: http://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/projekte/projektbeschreibungen/gipskarst-suedharz-artenvielfalft-erhalten-und-erleben.html

Hintergrund

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Informationen zum Bundesprogramm: www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm
Informationen zu Hotspots der biologischen Vielfalt: https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/foerderschwerpunkte/hotspots.html

Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


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In der Aufnahme von Peter Hoffman
- Feuersalamander [-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=39665]

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.. zum Sondierungs-Beschluss von SPD und Union ..
.. zum Sondierungs-Beschluss von SPD und Union ..
Statement von NABU-Präsident Olaf Tschimpke zum Sondierungs-Beschluss von SPD und Union

12/13.01.2018
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Berlin  – Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche von Union und SPD kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke:


„Das Sondierungs-Papier ist noch nicht der große Wurf. Bei der Naturschutz- und Umweltpolitik muss erheblich nachgebessert werden. Im Beschluss sind noch viele Formelkompromisse enthalten, die nicht deutlich machen, wohin die Reise führt. So ist unklar, wo es in der EU-Agrarpolitik hingehen soll und wie das Klimaziel 2020 erreicht werden soll. Deutschland hat sich zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der UN verpflichtet, hierzu bleibt das  Sondierungsergebnis blass. Das Leitbild für den Koalitionsvertrag muss aber das klare Bekenntnis zu den UN-Nachhaltigkeitszielen sein.“

Der NABU fordert von einer künftigen Regierung einen klaren Kurswechsel in der Agrarpolitik. „Angesichts des dramatischen Insektensterbens,
des alarmierenden Artenschwundes, der hohen Nitratbelastung von Böden und Trinkwasser durch die intensive Landwirtschaft, kann es nicht sein, dass Union und SPD sich bisher lediglich darauf einigen können, das milliardenschwere EU-Agrarbudget weiterhin halten zu wollen, ohne konkrete Ideen vorzulegen, wie diese Zahlungen künftig sinnvoll an Naturschutz- und Klimaschutzleistungen geknüpft werden können. Statt weiterhin die pauschalen Zahlungen pro Hektar in der Fläche versickern zu lassen, müssen die Agrarsubventionen endlich umgeschichtet und zum Vorteil von Natur und Landwirtschaft genutzt werden“, so Tschimpke weiter. Das Bekenntnis der GroKo-Unterhändler zu einem Aktionsprogramm Insektenschutz sei für den Naturschutz ein gutes Signal. Wichtige Themen wie das Bundesprogramm „Blaues Band“, dessen Ziel es ist, die ökologische Entwicklung der großen Flüsse und ihrer Auen in Deutschland zu unterstützen, seien allerdings noch gar nicht benannt.

Bis auf das bereits existierende Programm gegen die Meeresvermüllung fehlen Impulse und Bekenntnisse zu einer besseren und nachhaltigeren Meeres- und Fischereipolitik vollständig. Immerhin bekennen sich die GroKo-Sondierer zum Klimaziel 2020. Maßnahmen, die dahin führen sollen, sind allerdings in eine noch zu gründende Kommission ausgelagert und damit noch sehr unsicher. „Um die Klimaschutzziele zu erreichen muss zunächst mehr Energie eingespart und der Ausstieg aus der Kohle festgeschrieben werden. Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien ist notwendig, allerdings darf unter dem Handlungsdruck nicht die Qualität leiden. Zu einer naturverträglichen Energiewende gibt es nach wie vor keine Alternative“, so Tschimpke.

Mehr Infos:
www.NABU.de/bundestagswahl

Für Rückfragen:
Pieter de Pous, Fachbereichleiter Naturschutz und Umweltpolitik Tel +49 (0)30.284984-1601, Mobil +49 (0)173.4224547, E-Mail: Pieter.dePous@NABU.de

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NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

Quelle

NABU-PRESSEMITTEILUNG | | 12. JANUAR 2018
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In der Aufnahme von Albert Meier

- Hauskatze

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... Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 stoppen ...
... Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 stoppen ...
NABU und WWF: Merkel, Seehofer und Schulz müssen Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 stoppen

12/13.01.2018

Offener Brief an Parteichefs und GroKo-Unterhändler - Ostseepipeline gefährdet Klima- und Umweltziele

Die Umweltverbände NABU und WWF haben in einem offenen Brief an die Parteivorsitzenden und Chef-Unterhändler der GroKo, Angela Merkel, Horst Seehofer und Martin Schulz appelliert, das umstrittene Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 zu stoppen.


„Mit Blick auf die Sondierungsgespräche und die Regierungsbildung der Bundesrepublik Deutschland wenden wir uns mit großer Sorge um die Glaubwürdigkeit der deutschen Klimapolitik und die bevorstehende Genehmigung und Realisierung des Projektes der Gaspipeline Nord Stream 2 direkt an Sie: Stoppen Sie das Projekt Nord Stream 2. Die geplante Gaspipeline ist eine klimapolitische Sackgasse, bedroht das fragile Ökosystem der Ostsee und treibt einen Keil in die Solidarität innerhalb der Europäischen Union“, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten offenen Brief von NABU-Präsident Olaf Tschimpke und WWF-Deutschland Vorstand Eberhard Brandes.

Mit der Unterstützung von Nord Stream 2 entwickele sich Deutschland in eine Richtung, die seine Vorreiterrolle im Klimaschutz, beim Meeresschutz und der demokratischen Weiterentwicklung Europas aufs Spiel setze. Nord Stream 2 gefährde mit einer geplanten Betriebsdauer von 50 Jahren auch das im Pariser Klimaschutzabkommen formulierte Ziel, bis 2050 auf fossile Energieträger zu verzichten. Das Projekt trage weder zur Diversifizierung der Energieträger noch der Bezugsquellen oder Transportrouten bei, sondern zementiere langfristige Abhängigkeiten vom russischen Gas und behindere so die deutsche Energiewende, so Tschimpke und Brandes.  

Das Projekt gefährde die europäischen und nationalen Meeresschutzziele, die Ostsee wieder in einen guten Umweltzustand zu versetzen. Auf einer Strecke von mehr als 70 Kilometern schneide die geplante Pipeline fünf Meeresschutzgebiete. Streng geschützte Lebensräume wie Seegraswiesen oder Mergelriffe werden auf einer Breite von bis zu 80 Metern zerstört, Schweinswale und Meeresenten aus für sie wichtigen Lebensräumen vertrieben.

Angesichts der Verfahrensfehler, der unzureichenden öffentlichen Beteiligung und intransparenter Verflechtungen deutscher Politiker mit dem Projekt fordern die Verbände, das Genehmigungsverfahren auf den Prüfstand zu stellen. „Distanzieren Sie sich vom Projekt Nord Stream 2 und fordern Sie gemeinsam mit uns eine unabhängige, kritische Prüfung des Genehmigungsverfahrens. Erteilen Sie der EU-Kommission das Mandat, über Nord Stream 2 zu verhandeln, um eine konsistente europäische Energie- und Naturschutzpolitik zu gewährleisten“, fordern Eberhard Brandes, Vorstand WWF Deutschland und NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

KONTAKT:

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200318

britta.koenig(at)wwf.de


Quelle

WWF

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In der Aufnahme von Johannes Rother
- Lachmöwe [ https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=62827 ]

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Kostenschätzung des Lfl geht an der Realität vorbei
Kostenschätzung des Lfl geht an der Realität vorbei
Kostenschätzung des Lfl geht an der Realität vorbei

11/21.01.2018

Aufrüstung bestehender Weidezäune kostengünstiger als Neubau – Weidehaltung trotz Wolf finanzierbar


Die von der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) veröffentlichte Kostenabschätzung für Weidezäune zur Wolfsabwehr in Bayern in durchschnittlicher Höhe von 327 Millionen Euro ist um ein Vielfaches zu hoch gegriffen. Das würde voraussetzen, dass aktuell keine einzige Weidefläche in Bayern über einen funktionierenden Zaun verfügt und bayernweit Rudel leben.

Natürlich muss in Bayern nicht erst flächendeckend jeder Weidezaun neu angelegt werden. Genau das Gegenteil ist Realität, denn in Bedarfsfällen genügt eine Aufrüstung der bestehenden Infrastruktur zu weit geringeren Kosten. Auch im Vergleich zu anderen Nachbar- und Bundesländern erscheint die Schätzung unrealistisch. Wir kritisieren, dass durch die überzogen erfolgte Kostenschätzung der Öffentlichkeit vorgemacht wird, dass eine Anwesenheit des Wolfs in Bayern bei Weidehaltung nicht finanzierbar sei, und somit der Wolf keinen Platz im Freistaat habe. Wir sind jedoch der Meinung, dass der Wolf für die bayerische Gesellschaft eine machbare Herausforderung und einen Gewinn für die Natur darstellt.Erfahrungen aus Schweiz und Frankreich zeigen andere Kosten


Schutzzaun für Schafe

Im nationalen Vergleich fallen die veranschlagten Zahlen aus dem Rahmen. In Brandenburg, wo 22 Wolfsrudel und 3 Paare leben, beliefen sich die Kosten für die Herdenschutzmaßnahmen 2016 auf 211.000 Euro. In Niedersachsen, wo man 14 Rudel und 2 Paare zählt, waren es im gleichen Jahr 2,2 Millionen Euro. Ohne Kosten funktioniert die Rückkehr des Wolfs nach Bayern sicher nicht, aber um diese für alle möglich zu machen, sind keinesfalls Investitionen im veranschlagten Umfang der LfL nötig.

Im Sonderfall beim Schutz von Weidetieren in der Berglandwirtschaft zeigen vergleichbare Erfahrungen aus der Schweiz, dass dort die jährliche Fördersumme von 85.000 Euro für Zaunverstärkungen nur selten ausgeschöpft wird. Hier zeigt sich in der Praxis des Herdenschutzes, dass sich einfache bestehende Zaunsysteme geringfügig erhöht und elektrisch verstärkt am besten eignen. Diese sind oft mobil und können somit mehrfach verwendet werden. Aus diesem Grund sind in der Schweiz die Zahlungen nicht höher. Dies bestätigte  uns die Agridea, Fachstelle für Herdenschutz in der Schweiz.

Der gesamte französische Staat, der Schutzmaßnamen für 360 Wölfe auch im alpinen Bereich verwaltet, gibt für seine Maßnahmen jährlich insgesamt nur 25 Millionen Euro aus. Die französischen Gesamtkosten für den Herdenschutz waren 2015 niedriger, als die für Bayern kalkulierten Folgekosten von 35 Millionen Euro bei Zäunen. Die Kostenschätzung des Landesamts geht daher an der Realität vorbei.
Herdenschutzmaßnahmen sollten nach Bedarf gehandhabt werden

Derzeit ist eine Diskussion über mögliche Gesamtkosten des Wolfsschutzes in dreistelliger Millionenhöhe für die Errichtung von Schutzzäunen und jährlichen Folgekosten ohnehin fehl am Platz. Aktuell hält sich das einzige Rudel aus dem Bayerischen Wald bereits seit längerer Zeit nachweißlich in Tschechien auf, es lebt lediglich ein Wolfspaar in Grafenwöhr, und hinzu kommen nur noch vereinzelte Sichtungen von Einzeltieren im Freistaat.

Herdenschutzmaßnahmen in Bayern mit Zäunen sollten deshalb besser nach Bedarf gehandhabt werden und durch eine Aufrüstung der bestehenden Infrastruktur erfolgen. Auch in nachgewiesenen Wolfsgebieten muss nicht jede Weide wolfssicher eingezäunt werden. Es hängt ja auch davon ab, ob die Weidetiere überhaupt ins Beuteschema passen. Ausgewachsene Rinder und Pferde haben nichts vom Wolf zu befürchten.


Weiterführende Informationen


Alle Fakten zum Wolf in Bayern
- https://www.lbv.de/naturschutz/artenschutz/saeugetiere/wolf/

Publikation der LfL zur Wolfsabwehr in Bayern (2017)
- https://www.lfl.bayern.de/publikationen/informationen/177337/index.php

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Aufnahme LBV
Rosl Rößner


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Risiko Schwarzwild
Risiko Schwarzwild
Risiko Schwarzwild

10/11.01.2018

Großer Wildschweinbestand begünstigt möglichen Ausbruch von afrikanischer Schweinepest in Deutschland | Mais- und Rapswüsten treiben Wildschweinzahlen hoch

Die afrikanische Schweinepest rückt
näher an Deutschland heran, erschwert wird der Schutz vor der Seuche durch die hohe Zahl an Wildschweinen. Aus Sicht des WWF ist die starke Zunahme beim Schwarzwild und somit das erhöhte Risiko, dass die Viruskrankheit hierzulande ausbricht, hausgemacht. "Seit der Anbau von Mais und Raps in Deutschland stark zugenommen hat, kommen die Jäger bei den Wildschweinen nicht mehr hinterher", so Moritz Klose, Wildtierexperte beim WWF Deutschland.

Laut Statistischem Bundesamt ist allein die Anbaufläche von Mais seit 2001 von rund 1, 5 Millionen Hektar auf rund 2, 5 Millionen Hektar gestiegen. Das ist ein Plus von über 60 Prozent. Moritz Klose: "In den Mais- und Rapswüsten fühlen sich die Schwarzkittel besonders wohl, dort finden sie jede Menge energiereiches Futter und gute Deckung. Obwohl jährlich mehr als eine halbe Million Wildschweine erlegt werden, wächst ihre Zahl daher kontinuierlich."

Wildschweine haben kaum noch natürliche Fressfeinde in Deutschland, mit dem Wolf kehrt einer von ihnen langsam nach Deutschland zurück. Nach dem Rehwild liegt das Wildschwein als Beutetier beim Wolf auf Platz zwei. Das belegen regelmäßige Auswertungen von Wolfslosungen, also Kot. "Jagd und die natürliche Schützenhilfe durch den Wolf werden den Schwarzwildbestand nicht dauerhaft senken", ist sich Moritz Klose vom WWF aber sicher. "Dazu braucht es auch mehr Vielfalt in den Anbauflächen und deutlich weniger Mais- und Rapswüsten."

Aus Tschechien wurden zuletzt neue infizierte Wildschweine grenznah zur Slowakei gemeldet. Damit ist die afrikanische Schweinpest nur noch rund 300 Kilometer von Deutschland entfernt. Die afrikanische Schweinepest betrifft Haus- und Wildschweine. 90 Prozent der erkrankten Tiere verenden, es gibt keine Medikamente oder Impfungen gegen das Virus. Die Ansteckung erfolgt direkt über den Kontakt zwischen Tieren oder die Aufnahme infizierten Materials. Das können zum Beispiel Küchenabfälle oder Essenreste sein, an denen sich Wildschweine gerne schadlos halten. Indirekt übertragen kontaminierte Werkzeuge oder Transportfahrzeuge die Viruskrankheit. Für den Menschen oder für andere Haus- und Wildtiere ist die Seuche ungefährlich.


KONTAKT

Wiebke Elbe

Pressestelle WWF

Tel: 030-311777-219

wiebke.elbe(at)wwf.de

twitter.com/ElbeWWF


Quellenangabe

WWF

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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Wildschwein

Mehr zum Wildschwein auf unseren Seiten unter:

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Gemeinsame Erklärung von BJV und Staatsforsten
Gemeinsame Erklärung von BJV und Staatsforsten
Gemeinsame Erklärung von BJV und Staatsforsten: Jagdverband und Staatsforsten kooperieren im Kampf gegen Afrikanische Schweinepest

10/11.01.2018

Regensburg, 9. Januar 2018
- BJV Präsident Prof Dr. Jürgen Vocke und Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, trafen sich am 9. Januar zu einem vertrauensvollen Austausch in der Zentrale der BaySF in Regensburg. In dem ausführlichen Gespräch bekräftigten beide Seiten, dass BJV und Staatsforst ihre bislang gute Zusammenarbeit auch in Zukunft fortführen wollen.  

In wichtigen Fragen waren wesentliche Übereinstimmungen festzustellen: Einig war man sich etwa darin, dass auch vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen, wie etwa der Afrikanischen Schweinepest, alle Seiten in der Prävention an einem Strang ziehen sollten. Vorstandsvorsitzender Neumeyer betonte, dass die Staatsforsten ihrerseits gefordert und bereit seien, das vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten federführend erstellte Maßnahmenpaket zur Schwarzwildjagd aktiv umzusetzen und so wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen in den Staatsjagden zu leisten. Dazu gehören revierübergreifende Bewegungsjagden und ein verstärkter Abschuss von Zuwachsträgern, aber auch der probeweise Einsatz von Saufängen im Staatswald. Wie Neumeyer verdeutlichte, bejagen die Staatsforsten selbst lediglich rd. 11 % der Jagdfläche Bayerns. Für den überwiegenden Rest der Fläche seien private Jäger verantwortlich. Daher brauche es für eine wirksame Prävention auch wirksame Maßnahmen über die Grenzen des Staatswaldes hinaus.

Präsident Prof. Dr. Vocke betonte, dass seitens der privaten Jägerschaft viele Anstrengungen unternommen würden, um einen Ausbruch der Schweinepest zu verhindern. Wichtig sei es, dabei Tierschutz und Jagdethik nicht außer Acht zu lassen. Die Spitzen von Jagdverband und Staatsforsten bekundeten weiterhin ihre Absicht, sich auch in Forschungsfragen auszutauschen. Nach Prüfung des Einzelfalls sei in diesem Themenfeld auch eine konstruktive Zusammenarbeit möglich.  

Vorstandsvorsitzender Neumeyer stellte weiterhin klar, dass die Förster der Staatsforsten bemüht seien, Abschusszahlen gemäß der rechtlichen Vorgaben zu erfüllen und einzuhalten. Dies gelinge auch bei hunderten Bewegungsjagden, die das Unternehmen im Jahr durchführe. Einig waren sich die Chefs der Staatsförster und Jäger auch darin, dass die bereits im November 2002 gemeinsam erarbeiteten Grundsätze zur Bewegungsjagd noch immer aktuell und gut geeignet seien, als grundsätzliche Richtschnur für die Durchführung der großräumigen Jagden zu dienen. Neumeyer und Vocke appellierten an Jagdverantwortliche in Bayern, hier noch enger zu kommunizieren und so mehr gemeinsame Jagden zu ermöglichen.  

Vorstandsvorsitzender Neumeyer: „Wir arbeiten seitens der Staatsforsten seit Jahren hervorragend und konstruktiv mit einer Vielzahl an privaten Jägern, darunter viele BJV-Mitglieder, zusammen. Auf die gute Zusammenarbeit mit tausenden privaten Jägern setzen wir auch in Zukunft. In der Summe sind es über 8.000 engagierte private Jäger, die einen Großteil des Wildes bei den Staatsforsten erlegen. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit soll fortgesetzt und durch Einzelfälle nicht in Frage gestellt werden.“  

Präsident Prof. Vocke betonte, dass trotz im Einzelfall unterschiedlicher Auffassung die gemeinsamen Interessen im Vordergrund stehen sollten. Miteinander und nicht gegeneinander gelte es, weiter Arbeit für Wald, Wild und Jagd zu leisten: „Die Jagd ist unverzichtbares Kulturgut und gleichzeitig in Zeiten von Klimawandel und Herausforderungen wie der Afrikanischen Schweinepest aktueller und notwendiger denn je. Daran werden wir gemeinsam weiter in engem Schulterschluss arbeiten.“ Schließlich stehe die Jagd in der heutigen Zeit unter sehr kritischer öffentlicher Beobachtung. Es gäbe daher keine sinnvolle Alternative zu einer vertrauensvollen und engen Zusammenarbeit.  

Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten AÖR

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Landwirte müssen zu Klimaschützern werden
Landwirte müssen zu Klimaschützern werden

10/11.01.2018

Deutsche Landwirtschaft schöpft ihr Potenzial bei Klimaschutz noch nicht aus | Landwirte brauchen dafür gezielte finanzielle Unterstützung


Einen Tag, nachdem Union und SP
D in den Sondierungsgesprächen ihre Positionen im Bereich Landwirtschaft ausgetauscht haben, zieht der Deutsche Bauernverband (DBV) diesen Mittwoch seine Zwischenbilanz zum Klimaschutz in der deutschen Landwirtschaft und den Zielen bis 2030. Dazu Christoph Heinrich, WWF-Vorstand Naturschutz:


"Die Landwirtschaft ist nach der Verbrennung von fossilen Brennstoffen im Verkehr und zur Strom- und Wärmeerzeugung der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Die künftige Bundesregierung muss dafür sorgen, dass diese direkten Treibhausgasemissionen aus der deutschen Landwirtschaft zügig sinken. Böden könnten natürliche Kohlenstoffspeicher sein. Derzeit verlieren sie durch die intensivste Nutzung ihren Humusanteil und geben somit CO2 frei, anstatt es zu binden. Die zukünftige Bundesregierung muss die agrarpolitischen Weichen auf Zukunft stellen und Landwirte finanziell fördern, die etwa durch vielfältige Fruchtfolgen auf dem Acker sowie den Erhalt von Grünlandflächen aktiven Humus- und dadurch Klimaschutz betreiben. Gleichzeitig müssen noch bestehende Moore und Feuchtwiesen bewahrt und die Wiedervernässung von trockengelegten Mooren und Wiesen vorangetrieben werden, da sie fast doppelt so viel Kohlenstoff speichern wie zum Beispiel Waldböden. Humusreiche Böden und intakte Moore tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern fördern auch die biologische Vielfalt.


Schon heute machen es viele Landwirte vor, nicht zuletzt der ökologische Landbau: Mehrjährige und vielfältigere Fruchtfolgen, in denen auch Kleegras, Luzerne oder Lupine ihren Platz finden, verbessern die natürlichen Bodenfruchtbarkeit und Widerstandfähigkeit der Böden. Gleichzeitig enthalten diese Böden mehr Kohlenstoff. Vergleichende Studien belegen, dass im weltweiten Vergleich der durchschnittliche Kohlenstoffgehalt in ökologisch bewirtschafteten Böden gut 3,5 Tonnen über dem herkömmlich bewirtschafteter Böden liegt. Ein weiteres Plus vielfältiger, mehrjähriger Fruchtfolgen ist, dass die Böden stickstoffreicher sind und somit weniger synthetische Düngemittel benötigen. Auch das wirkt sich positiv auf die Treibhausgasbilanz Deutschlands aus, denn die Herstellung synthetischer Düngemittel ist mit einem hohen Energieaufwand verbunden.

Landwirte, die durch abwechslungsreiche Fruchtfolgen klugen Klimaschutz betreiben, sollten dafür belohnt werden. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) muss daher ab 2021 nur noch solche Ackerbaubetriebe finanziell unterstützen, die nachweislich eine mehrjährige, standortangepasste Fruchtfolge anwenden. Gleichzeitig gilt es, den Schutz und die Wiedervernässung von Mooren voranzutreiben. Dazu braucht es insbesondere eine höhere finanzielle Ausstattung von Agrarumweltprogrammen, in denen Landwirte zum Beispiel für den Moorschutz bezahlt werden. Das sind Investitionen in die Zukunft aller."


KONTAKT

Wiebke Elbe

Pressestelle WWF

Tel: 030-311777-219

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Wie viel Vermenschlichung verträgt der Wald?
Wie viel Vermenschlichung verträgt der Wald?
Wie viel Vermenschlichung verträgt der Wald?

10/11.01.2018


Wissenschaftlicher Vortrag beleuchtet Wohllebens Bild auf den Wald aus psychologischer und ethischer Perspektive

St. Oswald.
Die vermenschlichende, also anthropomorphe, Darstellung des Waldes ist ein Stilmittel in Peter Wohllebens Bestsellerbuch „Das geheime Leben der Bäume“. Aus naturwissenschaftlicher Perspektive muss diese Betrachtung jedoch kritisch hinterfragt werden. Auch, wenn der bekannte Autor damit einen von seinen Lesern geschätzten emotionalen Zugang zur Natur bewerkstelligt.

Prof. Dr. Arne Dittmer (Uni Regensburg) und Prof. Dr. Ulrich Gebhard (Uni Hamburg) beschäftigen sich aus psychologischer und ethischer Perspektive in ihrem wissenschaftlichen Vortrag am Donnerstag, 18. Januar, mit anthropomorphen Waldinterpretationen. Sie werden den Zuhörern vermitteln, dass diese nicht mit naturwissenschaftlichen Erklärungen verwechselt werden dürfen, sondern nur als Symbolisierung verstanden werden können, die einen emotionalen Zugang zur Natur anbahnt. Wohllebens Herangehensweise könne aber durchaus die Wertschätzung der Natur positiv beeinflussen und biete Anlässe für kritische Reflexionen über naturwissenschaftliche sowie kulturelle Naturdeutungen.

Bei dem Vortag am 18. Januar um 19 Uhr im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald werden vor diesen Hintergründen Impulse für einen aufgeklärten Umgang mit vermenschlichenden Naturinterpretationen gegeben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Bildunterschrift: Die vermenschlichende Darstellung des Waldes ist Thema eines wissenschaftlichen Vortrags am Donnerstag, 18. Januar, im Waldgeschichtlichen Museum. (Foto: Thomas Michler / Nationalpark Bayerischer Wald )

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94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   
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Das Wolfs-Freigelände im Nationalpark Šumava
Das Wolfs-Freigelände im Nationalpark Šumava
Das Wolfs-Freigelände im Nationalpark Šumava

10/11.01.2018

Führung durch das Freigelände mit dem Leiter des Besucherzentrums Srní , Ji?í Kec, am 13. Januar

Srni
. In den vergangenen Jahren sind im Nationapark Šumava einige neue Besuchereinrichtungen entstanden. So auch das Freigelände für Wölfe in Srní. Ein 300 Meter langer Holzbohlensteg verläuft auf einer Höhe von drei bis vier Metern durch das Gelände. Der Leiter des Besucherzentrums in Srní, Ji?í Kec, führt am Samstag, 13. Januar, durch das neu entstandene Freigelände für Wölfe. Die Teilnehmer dieser Wanderung können an verschiedenen Aussichtspunkten die Tiere beobachten und mehr über ihre Lebensweise erfahren. Pavel Be?ka, der für beide Nationalparks grenzüberschreitend arbeitet, wird übersetzen.

Treffpunkt für die etwa zweistündige, kostenlose Führung ist um 11 Uhr am Besucherzentrum in Srní. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 00776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Bildunterschrift: Auf dem 300 Meter langen Holzbohlensteg, der durch das Freigelände für Wölfe in Srní führt, können die Wölfe gut beobachtet werden. (Foto: Stepan Rosenzkranz / Nationalpark Bayerischer Wald )


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Schlittenzug und andere Geschichten
 Schlittenzug und andere Geschichten

Schlittenzug und andere Geschichten

10/11.01.2018

Ein Ranger erzählt vom einst rauen Leben der Holzhauer im Bayerischen Wald

Buchenau.
Spannende Geschichten aus dem wilden Wald von früher und heute verspricht eine Wandertour auf den Lindberger Schachten. Beim anschließenden, gemütlichen Beisammensein in der beheizten Hütte auf der Schachtenwiese erzählt ein Ranger des Nationalparks Bayerischer Wald vom einst rauen Leben der Holzhauer im Bayerischen Wald, sowie von ihren heutigen Aufgaben.

Treffpunkt für die etwa fünfstündige, kostenlose Führung ist am Samstag, 20. Januar, um 10 Uhr, am Wanderparkplatz in Buchenau. Neben einer Brotzeit sind bei ausreichender Schneelage auch Schneeschuhe mitzubringen.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.  Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Dieselbe Führung wird am Samstag, 17. März, noch einmal angeboten.

Bildunterschrift:
Geschichten von einst und jetzt gibt’s bei der Wanderung zum Lindberger Schachten am Samstag, 20. Januar. (Foto: Reinhold Gaisbauer /Nationalpark Bayerischer Wald )


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Mit Schneeschuhen auf den Jährlingsschachten
Mit Schneeschuhen auf den Jährlingsschachten
Mit Schneeschuhen auf den Jährlingsschachten

10/11.01.2018

Anspruchsvolle Schneeschuhtour ab dem Hirschgehege in Scheuereck

Scheuereck.
Waldführerin Birgit Esker bietet eine anspruchsvolle, elf Kilometer lange Schneeschuhtour ab dem Wanderparkplatz Scheuereck hinauf zum Jährlingsschachten an. Die Route führt am Totenschädel vorbei. Angekommen am Jährlingsschachten können die Teilnehmer der Tour den herrlichen Ausblick in den Nachbarnationalpark Šumava genießen. Nach einer kurzen Pause in der auf 1160 Meter Höhe gelegen Unterstellhütte geht es auf dem Böhmweg wieder hinab ins Tal.

Treffpunkt für die sechsstündige Tour ist am Sonntag, 21. Januar, um 10 Uhr, am Hirschgehege in Scheuereck.
Neben einer guten Kondition für diese anspruchsvolle Tour, Schneeschuhen und dem Wetter angepasster Kleidung ist auch eine Brotzeit nebst Getränken mitzubringen. Unterwegs besteht keine Einkehrmöglichkeit.

Die Kosten für die Führung betragen pro Person 5 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Aus organisatorischen
Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Schneeschuhe können gegen eine Leihgebühr von 6 Euro ausgeliehen werden, bitte bei der Anmeldung angeben. Der nächste Termin für eine Schneeschuhtour auf die Schachten ist der 4. Februar.

Bildunterschrift: Am Sonntag, 21. Januar, führt Waldführerin Birgit Esker mit Schneeschuhen zum Jährlingsschachten. (Foto: Gregor Wolf / Nationalpark Bayerischer Wald )


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NABU: Wieder mehr Wintervögel in den Gärten
NABU: Wieder mehr Wintervögel in den Gärten

NABU: Wieder mehr Wintervögel in den Gärten

09/10.01.2018

Zwischenergebnisse aus über 50.000 Gärten
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Berlin –
Die Zwischenbilanz der achten bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ zeigt: Der vergangene Winter mit den sehr geringen Vogelzahlen war offenbar eine Ausnahme. „Von den meisten Arten wurden bei der Stunde der Wintervögel in diesem Jahr wieder ähnlich hohe Zahlen gemeldet wie im langjährigen Durchschnitt“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Die besonders geringen Vogelzahlen vom Vorjahr waren also ein Ausreißer und haben sich zum Glück nicht wiederholt.“ Allerdings sei die Zahl der gemeldeten Wintervögel pro Garten im langjährigen Trend leicht rückläufig. „Nach den bisherigen Zwischenergebnissen wurden in diesem Jahr knapp 39 Vögel pro Garten gesichtet. Bei der ersten Zählung 2011 waren es noch 46. Im vergangenen Jahr waren es jedoch sogar nur 34 Vögel“, so Miller.

An den bisher erfassten Meldungen zeigen sich Auswirkungen des milden Winters auf das Zugverhalten einiger Teilzieher. „Wie im Vorjahr blieben Stare und Heckenbraunellen vermehrt bei uns. Auch eigentliche Zugvögel wie Bachstelzen, Hausrotschwänze und Zilpzalpe wurden deutlich häufiger gemeldet als sonst“, so NABU-Vogelschutzexperte Marius Adrion. „Durch die milden Winter der vergangenen Jahre können diese Arten vermehrt in Deutschland erfolgreich überwintern. Gleichzeitig ließen sich Meisen, Finken und Eichelhäher diesmal nicht davon abhalten, aus dem Norden und Osten zu uns zu ziehen. Mildes Wetter reicht allein nicht aus, um eine geringe Zahl an Wintervögeln in den Gärten vorherzusagen. Auch Faktoren wie das Angebot an Baumsamen im Wald und das Wetter in anderen Teilen Europas spielen eine Rolle.“

Der Haussperling ist mit im Schnitt 5,7 Exemplaren pro Garten wieder der am häufigsten gemeldete Vogel. Die Kohlmeise (5,3) hat den Abstand zur Spitze wieder verkleinert. In diesem Jahr hat sie den Titel der am weitesten verbreiteten Art ergattert. In 96 Prozent aller Gärten und Parks wurde sie gesichtet und verdrängt damit die Amsel als bisherigen Spitzenreiter.

Bei den Teilnehmerzahlen bei der Stunde der Wintervögel geht es offenbar weiter nach oben. Mit bis zum heutigen Dienstag über 80.000 Teilnehmern, die ihre Sichtungen aus über 50.000 Gärten und Parks dem NABU und seinem bayerischen Partner LBV gemeldet haben, deutet sich erneut ein Rekord an. Noch bis zum 15. Januar können Zählergebnisse nachgemeldet werden, auch die Eingabe der postalisch eingegangenen Meldungen steht noch aus. Außerdem findet noch bis zum 12. Januar die „Schulstunde der Wintervögel“ statt. Die Endauswertung der Ergebnisse der „Stunde der Wintervögel“ ist für Ende Januar geplant.

Beobachtungen können noch bis 15. Januar online (www.stundederwintervoegel.de  oder per Post (NABU, Stunde der Wintervögel, 10469 Berlin) gemeldet werden.

Im Rahmen der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 8. bis 12. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/SdW Zählkarten, ein Poster und ein Wintervogel-Quiz für Kindergruppen und Schulklassen an. Bei fünf Aktionen lernen sie Vögel und ihre Anpassungsstrategien an die kalte Jahreszeit kennen. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.

In diesem Jahr können Wintervögel am Futterhaus erstmals den ganzen Winter über live im Internet beobachtet werden. Der NABU hat eine Webcam an einem Futterhäuschen eingerichtet, die das Geschehen unter www.NABU.de/webcam überträgt.

Informationen zur Aktion unter www.stundederwintervoegel.de


Ein Video, das zeigt, wie man einfach selbst einen Futterspender für Vögel bauen kann, finden Sie zum kostenlosen Einbinden unter: www.NABU.de/futterspender-bauen


NABU-Futterhaus-Live-Cam:
www.NABU.de/Webcam



In der Aufnahme von NABU / F.Hecker
- Grünfink

Für Rückfragen:

Marius Adrion, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: 030-284984-1954, Mobil: 0173- 5274760, E-Mail: Marius.Adrion@NABU.de

Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174- 47757-180, Mobil: 0172-6873773, E-Mail: Markus.Erlwein@LBV.de


Quelle / Foto:
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de




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NABU zu Sondierungen: Klima- und Umweltschutz sichern
NABU zu Sondierungen: Klima- und Umweltschutz sichern

09/10.01.2018

Miller: Aufgabe der Klimaziele 2020 wäre ein Skandal / Vier Kernforderungen für eine zukunftsfähige Umweltpolitik
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Berlin
– Zur Halbzeit der laufenden Sondierungsgespräche von Union und SPD  kommentiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Die Aufgabe der Klimaschutzziele bis 2020 wäre ein Skandal. Nicht nur, dass sowohl SPD als auch Unionsparteien damit nachträglich ihre klimapolitischen Versäumnisse rechtfertigen, mit dieser Entscheidung würde das einzige umweltpolitische Wahlversprechen der Bundeskanzlerin, noch bevor es zu einer Koalition kommt, gekippt. Es ist beunruhigend, dass bis zum jetzigen Stand der Sondierungsgespräche die wichtigen Natur- und Umweltthemen von zu vielen als Hemmschuh der heimischen Wirtschaft betrachtet werden. Dabei hängt unsere prosperierende Wirtschaft vom Erhalt der biologischen Vielfalt und der natürlichen Ressourcen in Deutschland und weltweit ab. Es kann deshalb bei einer Neuauflage der GroKo keine Ausreden mehr geben, wichtige Themen wie die Verkehrswende, ein Umsteuern in der Landwirtschafts- und Meeresschutzpolitik und der Naturschutzfinanzierung anzugehen, zumal sich Deutschland verpflichtet hat, die globalen Nachhaltigkeitsziele der UN auch in Deutschland zu erreichen.“

Bislang sei kaum zu bemerken, dass diese Verpflichtung Auswirkungen auf die politischen Ziele der GroKo-Unterhändler hätte. Dies sei auch ein fatales Zeichen für die EU insgesamt, die auf ein Vorangehen ihres reichsten Mitgliedsstaates angewiesen sei.

Der NABU nennt vier Kernforderungen für eine zukunftsfähige Umwelt- und Naturschutzpolitik:

1)    Die Reduktion der Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent ist möglich und machbar. Wichtige Punkte dabei sind der Kohleausstieg bis spätestens 2035 und ein Klimaschutzgesetz, das die international vereinbarten Klimaziele konsequent in Deutschland vorantreibt. Das wird nur im Einklang mit verbindlichen Effizienzzielen im Wärme- und Gebäudesektor durch ein Energie-Effizienzgesetz funktionieren. Ebenso gehört dazu eine Verkehrswende, die ernsthafte Minderungen der CO2- und Schadstoffemissionen vorsieht.


2)    Eine neu ausgerichtete Landwirtschaftspolitik, die strikt am Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistung“ ausgerichtet ist und über geänderte Förderinstrumente der EU zum Erhalt der biologischen Vielfalt und nachhaltig wirtschaftender Bauernhöfe beiträgt. Hierzu ist auf EU-Ebene ein Naturschutzfonds von mindestens 15 Milliarden jährlich einzurichten. Auch das LIFE-Programm der Europäischen-Kommission muss auf eine Milliarde Euro jährlich aufgestockt werden.


3)    Der Meeresschutz muss institutionell gestärkt werden, um Arten und Lebensräume an unseren Küsten besser zu schützen. Um Meeresschutz- und Klimaschutzziele konsequent umzusetzen, muss sich die zukünftige Bundesregierung von dem fragwürdigen Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 verabschieden.


4)    Für ein Land wie Deutschland mit produzierender Industrie und auf hohen Naturverbrauch ausgelegten Konsumverhalten seiner Einwohnerinnen und Einwohner muss die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, insbesondere von Nicht-Energierohstoffen, das  oberste Ziel sein.


Für Rückfragen:
Pieter de Pous, Fachbereichsleiter Naturschutz und Umweltpolitik, Tel +49 (0)30.284984-1601, E-Mail: Pieter.dePous@NABU.de


Quelle
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 5/18 | 9. JANUAR 2018
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Dem Rotmilan unter die Flügel greifen!
Dem Rotmilan unter die Flügel greifen!
Ihr guter Vorsatz für 2018? Dem Rotmilan unter die Flügel greifen!

08/09.01.2018

Wählen Sie jetzt „Rotmilan - Land zum Leben“ zum Projekt des Monats Januar der UN-Dekade Biologische Vielfalt! Schnell und unkompliziert. Wir sagen DANKE!


- https://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/projekt-des-monats-waehlen/

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

- www.dda-web.de/#2018_01_08_ihr_guter_vorsatz_f


Quelle

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Rotmilan

Mehr zum Rotmilan auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21984

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Der Winter trägt das Neue Jahr
Der Winter trägt das Neue Jahr
Der Winter trägt das Neue Jahr

08/09.01.2018

Besinnliche Winterwanderung durch den Großen Filz

Riedlhütte.
Verschiedene Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit den Kirchen in der Nationalpark-Region laden auch diesen Winter dazu ein, Natur in Verbindung mit besinnlichen Elementen zu erleben. Am kommenden Donnerstag, 11. Januar, führt die Pfarrerin Sonja Schuster, zusammen mit dem Nationalpark-Ranger Robert Stockinger, durch den Großen Filz bei Riedlhütte. Besinnliches und Naturkundliches erfahren steht bei dieser leichten Winterwanderung zum Jahresbeginn im Vordergrund.

Treffpunkt für die etwa zweistündige, kostenlose Führung ist um 14 Uhr am Parkplatz Diensthüttenstraße an der Nationalparkstraße zwischen Spiegelau und Neuschönau. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 00776650) spätestens einen Tag vorher erforderlich. Bei Bedarf können Schneeschuhe ausgeliehen werden, bitte bei der Anmeldung angeben.

Bildunterschrift: Eine meditative Wanderung durch den Großen Filz erwartet die Teilnehmer der Führung am 11. Januar. (Foto: Gabi Neumann-Beiler /Nationalpark Bayerischer Wald ¬  –  Freigabe nur in Verbindung mit dem Veranstaltungshinweis)


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Stunde der Wintervögel
Stunde der Wintervögel
Stunde der Wintervögel - Der zweite Tag

07/08.01.2018

Tagesfazit vom Samstag, den 6. Januar 2018


- https://www.lbv.de/news/details/stunde-der-wintervoegel-2018-tagesfazit-vom-6-januar/

Mehr auf den Seiten des LBV

Live-Ergebnisse aus Bayern einsehen
- www.stunde-der-wintervoegel.de/index.php?id=auswertung

Ihre beobachteten Vögel hier melden
- www.stunde-der-wintervoegel.de/index.php?id=auswertung&lk=Bamberg


Quelle

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Kernbeißer

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BUND Naturschutz zieht positive Bilanz
BUND Naturschutz zieht positive Bilanz
BUND Naturschutz zieht positive „Grüne Bilanz 2017“

07/08.01.2018

RÜCKSCHLÄGE BEI FLÄCHENFRASS UND GLYPHOSAT – ABER IMMER MEHR ZUSPRUCH DER BÜRGER FÜR BEWAHRUNG DER LEBENSGRUNDLAGEN BAYERNS


Der BUND Naturschutz zieht trotz mancher Rückschläge insgesamt eine positive "Grüne Bilanz" für das Jahr 2017. Immer mehr Menschen seien aktiv für die Bewahrung von Bayerns Lebensgrundlagen Boden, Luft und Wasser sowie bei der Rettung bedrohter Tiere und Pflanzen in ihrer Heimat. Bayerns größter Natur- und Umweltschutzverband freut sich über Erfolge beim Schutz von einzigartigen Naturlandschaften wie am "Grünen Band Deutschland", über positive Entwicklungen bei der Wiederkehr von Biber und Wildkatze sowie einen großen Mitgliedergewinn im Jahr 2017. Mit zum Jahresende rund 228.000 Mitgliedern und Förderern erreicht Bayerns größter Umweltverband den größten Mitgliederstand in seiner 105 jährigen Geschichte. Über eine Million Stunden Gemeinwohlarbeit wurden von den ehrenamtlich Aktiven in den rund 600 Orts- und Kreisgruppen für den Schutz von Mensch und Natur geleistet. Als Trauerspiel und Rückschlag für Bayerns Natur sieht der BN die Entscheidungen zur weiteren Zulassung von Glyphosat, zur Änderung des Alpenplans am Riedberger Horn und des Landesentwicklungsprogramms als "Freibrief für Flächenverbrauch". Im Jahr der Landtagswahl 2018 will der BUND Naturschutz seine Arbeit für den Klimaschutz, für einen dritten Nationalpark, für Bauernhöfe statt Agrarfabriken und für den Schutz von Boden und Landschaft vor dem Flächenfraß noch verstärken.

Als größte Erfolge seiner Arbeit im Jahr 2017 sieht der BUND Naturschutz die laufende Revitalisierung der Isarmündung, den endgültigen Verzicht auf weitere Staustufen an der Donau im Bundesverkehrswegeplan, die Rettung des Naturjuwels Eisenbreche im Oberallgäu und des Felsentors an der Ramsauer Ache vor Wasserkraftwerken, die Aufgabe der Flugplatzplanung im Coburger Land sowie die zunehmende Akzeptanz der Bevölkerung für Bayerns Ureinwohner wie Luchs, Wildkatze und Biber. Das wachsende Umweltbewusstsein zeige die Zunahme von ökologischer Landwirtschaft und wachsende Nachfrage nach Lebensmitteln ohne Gentechnik und ohne Pestizideinsatz. Ebenso erfreulich sei der mehrheitliche Wunsch der bayerischen Bevölkerung für einen dritten Nationalpark und für mehr "wilde Wälder" vor der Haustür.

"Der Einsatz für eine ökologische und soziale Energiewende sowie für eine Agrar- und Verkehrswende zählten 2017 zu den Arbeitsschwerpunkten und hat zu konkreten Fortschritten geführt. So unterstützen immer mehr Stadtwerke die Bürgerenergiewende, der ökologische Landbau in Bayern boomt und der Widerstand gegen unsinnige Verkehrsprojekte wächst", so der BN-Vorsitzende Hubert Weiger. Als basisdemokratischer und überparteilicher Mitgliederverband werde der BUND Naturschutz gerade im Jahr der Landtagswahl die Kandidatinnen und Kandidaten auf den umweltpolitischen Prüfstand stellen. Die konkreten Schwerpunkte der Arbeit für das Jahr 2018 werde der Landesvorstand in einer Klausur im Januar festlegen.

"Die politische Entscheidung der Landtagsmehrheit für eine Skischaukel am Riedberger Horn durch die Aushöhlung des Alpenplans sowie der Freibrief für die hemmungslose Zersiedelung der Landschaft mit der Änderung des Landesentwicklungsprogramms waren ein Tiefpunkt der bayerischen Naturschutzpolitik des Jahres 2017", bilanziert der BN-Landesbeauftragte Richard Mergner. "Der BN wird daher für den Alpenschutz mit einer Normenkontrollklage vor Gericht gehen", so Mergner. Mit regionalen Veranstaltungen vor der Landtagswahl sollen zudem Forderungen für den Schutz der Alpen vor Profitinteressen, für ein Verbot von Glyphosat und für bessere Schutzvorschriften gegen neue Straßen, Stromautobahnen und Gewerbegebiete "auf der grünen Wiese" diskutiert werden.

Erfolge und Herausforderungen für Bayerns Natur und Umwelt

Mit der Verleihung des höchsten deutschen Umweltpreises an den BN-Artenschutzreferenten Kai Frobel und Hubert Weiger durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wurde das vom BUND Naturschutz initiierte Naturschutzprojekt "Grünes Band" ausgezeichnet. Der längste Lebensraumverbund Deutschlands mit 1.393 Kilometern entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze wurde inzwischen erfolgreich zum Grünen Band Europa weiterentwickelt, das sich über 12.500 Kilometer entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs zieht. Es ist weltweit der längste ökologische Korridor und lebendiges Symbol der friedlichen Überwindung des Kalten Krieges. Der BUND Naturschutz arbeitet daran, dass sich Bayern für die Anerkennung des Grünen Bandes als Weltnatur- und Weltkulturerbe einsetzt.

Im Landkreis Main-Spessart konnte durch eine Fotofalle wieder ein Luchs nachgewiesen werden. Das 1971 vom BUND Naturschutz im tschechischen Böhmerwald finanzierte Wiederansiedlungsprojekt für den Luchs hat den "kleinen bayerischen Löwen" wieder in seine ursprüngliche Heimat zurückgebracht. Doch der Luchsbestand von nur 29 Tieren in Bayern, vor allem im Bayerischen Wald, ist durch illegale Verfolgung erneut vom Aussterben bedroht. Die BN-Aktion "Stoppt die Wilderer, rettet den Luchs!" hat zwar zu ersten erfolgreichen Ermittlungen beigetragen, aber um den Luchs in Bayerns Wäldern wieder eine Heimat zu geben, muss das vom BN vorgelegte Konzept für eine aktive Bestandsstützung mit gezieltem Freisetzen von Luchsen in geeigneten bayerischen Mittelgebirgen und im bayerischen Alpenraum umgesetzt werden.

In sechs Landkreisen in Unterfranken, Oberpfalz, Niederbayern und Schwaben haben dieses Jahr 100 Ehrenamtliche gezielt nach noch unentdeckten Vorkommen der Wildkatzen gesucht. Erfreuliche Ergebnisse eines der größten "Citizen Science"-Projekte Bayerns: 23 Mal hatte die Wildkatze am "Baldrian-Lockstock" Haare hinterlassen. Erstmals gelang der direkte genetische Nachweis, dass Wildkatzen aus der Rhön bis nach Schweinfurt wandern.

Als motivierende Beispiele für gelebte Bürgerdemokratie bewertet der Naturschutzverband den Einsatz seiner Basisgruppen und von Bürgerinitiativen für den Schutz wilder Wälder vor allem in den Nationalparksuchgebieten Steigerwald, Spessart, Rhön, Frankenwald sowie den Donau-und Isarauen. Der BUND Naturschutz erwartet, dass im Frühjahr 2018 die Diskussion zur Abgrenzung eines neuen Nationalparks, ob in der Rhön oder an Donau und Isar, mit einer konkreten Kulisse der naturschutzfachlich wertvollsten Staatswaldflächen geführt werden kann. Ebenso müsse die Staatsregierung in den vorerst aus politischen Gründen ausgeschlossenen Gebieten im Steigerwald und Spessart die Vorschläge für die Ausweisung von Waldschutzgebieten umsetzen. Dies gelte besonders für den "Hohen Buchenen Wald" im Ebracher Forst, dessen Status als "geschützter Landschaftsbestandteil" vor dem Bundesverwaltungsgericht nicht verteidigt werden konnte. Daher appelliert der BN an die Staatsregierung, dieses Waldstück als Naturschutzgebiet ohne Nutzung auszuweisen.

Ebenso positiv sei das Engagement der Bevölkerung im Einsatz für eine bäuerliche Landwirtschaft und bei Demonstrationen und Klagen gegen geplante industrielle Tierfabriken in den Landkreisen Passau und Pfaffenhofen. Die Verankerung des Ausstiegs aus der Massentierhaltung durch die CSU im Koalitionsvertrag war zentrale Forderung der Demonstranten vor der für insgesamt 360.000 Legehennen geplanten Fabrik in Dorfbach. Die Ausweitung industrieller Massentierhaltung gefährdet auch in Bayern Landwirte, die tierschutzgerechter arbeiten wollen. Ohne Bindung der Tierhaltung an die Fläche sind durch Überdüngung an vielen Brennpunkten Bäche und Trinkwasserqualität bedroht.

Der BN-Landesvorstand hat mit dem BN-Arbeitskreis Landwirtschaft 2017 hierzu eine Grundsatzposition zu den Zukunftsperspektiven der Bauern in Bayern vorgelegt. Auch deshalb mobilisiert der BUND Naturschutz in einem breiten Bündnis von Imkern, Bauern, Umwelt- und Entwicklungsverbänden am 20. Januar 2018 zur Kundgebung in Berlin unter dem Motto: "Wir haben es satt! Der Agrarindustrie die Stirn bieten". Unter www.wir-haben-es-satt.de ist die Anmeldung zu Busfahrten aus mehreren Städten Bayerns möglich.

Bei der Biolandwirtschaft ist auch dank des Engagements des BUND Naturschutz und der Förderung im Ökopakt Bayern eine äußerst positive Entwicklung festzustellen. Etwa 800 Betriebe haben im Jahr 2017 neu auf "Bio" umgestellt, so dass inzwischen neun Prozent der Betriebe besonders umweltverträglich wirtschaften.

Die Rettung des Atomausstiegs und der Energiewende sowie die Ablehnung neuer Stromautobahnen war auch im Jahr 2017 ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt. Gemeinsam mit Bürgerinitiativen und Bayerns zweitgrößten kommunalen Stadtwerk N-ERGIE sowie weiteren Stadtwerken will der BUND Naturschutz teure Fehlinvestitionen und eine Subvention von Kohle- und Atomkraftwerken im europäischen Stromverbund verhindern, damit dezentrale, erneuerbare Energien und energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplung weiter eine Chance haben.

Als skandalöses Unternehmens- und Politikversagen bewertet der BUND Naturschutz den Betrug beim Verkauf von Dieselfahrzeugen und damit der Verletzung geltenden Vorschriften zur Luftreinhaltung. Scheinlösungen wie Software-Updates werden die Belastung nicht ausreichend senken und scheinen als Hauptzweck die Vermeidung von Fahrverboten zu haben. Der Schutz der Menschen müsse endlich Vorrang vor kurzfristigen Konzerninteressen haben. Der Verstoß gegen Gesetze zum Schutz der Gesundheit durch Autoindustrie und Zulassungsbehörden dürfe von der Bundesregierung, der Staatsregierung und den Bürgermeistern der betroffenen bayerischen Großstädte nicht länger geduldet werden.

Mit Eigentum und Pacht betreut und sichert der BN inzwischen über 3000 Hektar schutzwürdiger Lebensräume, verteilt über ganz Bayern. Damit knüpfen Tausende im Artenschutz Aktive an einem "Netz des Lebens". In über 40 Modellprojekten mit einem Finanzumfang von mehr als einer Million Euro für bedrohte Tier- und Pflanzenarten von der Gelbbauchunke in Oberbayern bis zum Biberschaugehege in Unterfranken ist der BUND Naturschutz in allen Regionen Bayerns aktiv.

Für Rückfragen:
BN-Landesbeauftragter Richard Mergner, Tel.: 0171- 6394370


Quelle
BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Johannes Rother
- Sperlingskauz

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Nachhaltiges Projekt in einer der ärmsten Regionen ...
Nachhaltiges Projekt in einer der ärmsten Regionen ...
„Nachhaltiges Projekt in einer der ärmsten Regionen der Welt“

07/08.01.2018

Osnabrück.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert ein Brunnenprojekt des Caritas-Stiftungsfonds „Menschen in Not im Senegal“ fachlich und finanziell mit 35.000 Euro. Der senegalesische Botschafter in Berlin, Momar Gueye, kam heute nach Osnabrück, um der DBU und dem Caritasverband für die Unterstützung zu danken.

Witte: „Projekt wird Schule machen“

Dr. Ulrich Witte, DBU-Abteilungsleiter für Umweltkommunikation und Koordinator für internationale Förderung bei der Stiftung, überreichte den Förderbescheid und unterstrich: „Brunnenanlagen sind in Afrika ein wichtiger Treffpunkt und Mittelpunkt für die Menschen. Für Frauen ist das Wasserholen oft die einzige Möglichkeit, das Haus zu verlassen und soziale Kontakte zu pflegen. Neu und damit modellhaft für die ganze Region ist die geplante eigenständige Stromversorgung des Brunnens durch ein Solarpanel, das den veralteten Dieselantrieb ersetzt. Das schützt die Umwelt, fördert das Soziale und ist obendrein ökonomisch, da die Stromkosten sinken – ein ausgesprochen praxisnahes und nachhaltiges Projekt in einer der ärmsten Regionen der Welt, das nach erfolgreichem Abschluss Schule machen kann.“

Persönliche Kontakte  ermöglichen Brunnenerneuerung

Helmut Buschmeyer, der seit vielen Jahren Hilfsprojekte im Senegal unterstützt, hat für den Caritas-Stiftungsfonds das Projekt federführend begleitet. Er erläuterte den Zusammenhang des Projektes. „Wasser ist im Senegal unglaublich wertvoll, weil es sehr knapp ist. In den Dörfern und kleinen Städten wird es mit Brunnen gefördert. Die Menschen holen es mit Hand- und Eselskarren ab.“ Buschmeyer hat seit Jahren Kontakt zu Vereinen in Bambey, einer Kleinstadt im Westen des Senegals. Bei einem seiner Besuche vor Ort erfuhr er, dass einer der Brunnen nur noch notdürftig funktionierte. Immer wieder fiel der Brunnen für ein oder zwei Tage aus. Die Folge: Rund 1.500 Menschen waren ohne Wasser. Buschmeyer brachte schnell einige seiner Kontakte zusammen. So entstand die Idee, dass der Brunnen modernisiert und mit einer Solaranlage versehen werden könnte. Der Vorteil: Die monatlichen Betriebskosten würden von aktuell ca. 450 Euro auf ca. 80 bis 100 Euro gesenkt und der Betrieb würde weniger anfällig für Störungen. Rückenwind erhielt er vom Caritas-Stiftungsfonds „Menschen in Not im Senegal“, der beim Osnabrücker Caritasverband angebunden ist. „Wir sind sehr froh, dass die DBU dieses Projekt großzügig unterstützt, denn es ist ein kleines und zugleich modellhaftes Signal, wie Entwicklungspartnerschaften aussehen können,“ bedankte sich der stellvertretende Caritasdirektor Günter Sandfort.

Netzwerk der Caritas koordiniert Hilfe

Sandfort wies zugleich auf das internationale Netzwerk der Caritas hin, das solche Hilfsaktionen wesentlich erleichtert: „Um die ordnungsgemäße Abwicklung des Projektes zu gewährleisten, kooperieren wir mit dem regionalen senegalesischen Caritasverband in Thiés.“ Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 52.000 Euro. Für die noch bestehende Finanzierungslücke ist ein Förderantrag bei einer weiteren Institution gestellt worden. Der Caritas-Stiftungsfonds „Menschen in Not im Senegal“ fördert neben der Erneuerung des Brunnens weitere Projekte zur Gesundheitsversorgung, zur Bildung und zur allgemeinen Nothilfe im Senegal. Finanziert werden die Aktivitäten weitgehend durch Spenden.


In der Aufnahme

- DBU-Unterstützung für das Brunnenprojekt des Caritas-Stiftungsfonds „Menschen in Not im Senegal“ (v.l.): Franz-Peter Heidenreich (DBU), Botschafter-Ehefrau Safietou Sow Gueye, Helmut Buschmeyer, Initiator und "Motor" des Projektes, der senegalesische Botschafter in Berlin, Momar Gueye, Dr. Ulrich Witte (DBU) und Günter Sandfort, stellvertretender Caritasdirektor.

Quelle

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
Telefax: +49 541 9633 190
E-Mail: info@dbu.de

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Hochwasser in Franken
Hochwasser in Franken
Hochwasser in Franken

06/07.01.2018

Franken.
Nach dem Sturmtief "Burglind" wird Hochwasser an vielen Standorten Bayern zum Thema. Auch im Landkreis Bamberg werden die Spuren sichtbar.

Albert Meier
hat eine Kurzdoku zusammengestellt.

Mehr in einer Diashow
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=98013&startid=0


Nationalpark Schwarzwald
Nationalpark Schwarzwald
Nach dem Sturm: Loipen im Nationalpark sind geräumt und frisch präpariert

06/07.01.2018

Aufgrund der starken Niederschläge teilweise Einschränkungen / viele Strecken wegen Schneemangels geschlossen


Die Loipen im Nationalpark sind – wo möglich – wieder geöffnet und präpariert. Nachdem sich der schwere Sturm verzogen  hatte, ist das  Nationalparkteam am  gestrigen  Donnerstag, 4.  Januar,  alle
Loipen abgefahren  und hat  die  Strecken  von  Sturmholz  befreit.  Gleichzeitig wurden  die  Loipen
,  auf  denen  noch  genügend  Schnee  vorhanden  war, frisch  präpariert.

„Allerdings gab es den ganzen Tag über bis in die Nacht hinein sehr starke Niederschläge, so dass
auf fast allen Loipen
mit Einschränkungen gerechnet werden muss“, informiert Bernd Schindler, der das Loipenteam des Nationalparks koordiniert.

Es gibt auch weiterhin eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes, so dass nach wie
vor Vorsicht im Wald ge
boten ist. „Es können zum Beispiel Äste herabfallen, die in der Krone hängen  geblieben  sind  und  sich  bei  ungünstigem  Wind  lösen“, erklärt Bernd Schindler. Diese Loipen bieten
noch befriedigende bis ausreichende Bedingungen:Gaiskopfspur, Hundsrückenloipe, Untere Bettelmannskopfloipe, Skifernwanderweg  Hundseck –Schliffkopf.

Folgende   Loipen   sind   aufgrund   zu   schlechter   Bedingungen   im   Moment   geschlossen: Skifernwanderweg Schliffkopf –Zollstock, Kleine Zollstockspur, Verbindung Darmstädter Hütte –
Ruhestein, Tanzplatzloipe, Obere Bettelmannskopfloipe, Schwarzenbergloipe, Ochsenkopfloipe und die
Herrenwieser Seeloipe.

Aktuelle Informationen zu allen Loipen finden sich im Loipenportal (www.loipenportal.d/nordschwarzwald).

Quelle

Nationalpark Schwarzwald

Weitere Informationen im Internet auf www.schwarzwald-nationalpark.de oder bei:Nationalpark Schwarzwald
– Pressestelle, Anne Kobarg,Telefon: 0172-4628184;E-Mail: Anne.Kobarg@nlp.bwl.de oder Pressestelle@nlp.bwl.de

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In der Aufnahme
- Dompfaff Männchen

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Ärmel hoch statt Augen zu
Ärmel hoch statt Augen zu
Ärmel hoch statt Augen zu

06/07.01.2018

WWF nennt die fünf dringendsten umweltpolitischen Baustellen für 2018


Zu Beginn des neuen Jahres und vor dem Start der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD benennt der WWF Deutschland die fünf dringendsten umweltpolitischen Aufgaben für die neue Regierung. „Gerade haben wir das neue Jahr mit Knallern und Raketen willkommen geheißen, doch aus umweltpolitischer Sicht können wir leider kein Feuerwerk abfackeln. Vor zentralen Aufgaben hat die bisherige Regierung die Augen verschlossen, statt sie anzupacken“, kritisiert Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand beim WWF Deutschland. „Führt das nächste Kabinett diese Politik des Aufschiebens weiter, fahren wir gegen die Wand -  ökologisch wie ökonomisch.“

Der Bedarf an Veränderung und Umgestaltung ist insbesondere in der Landwirtschafts- sowie der Energie- und Klimapolitik gewaltig. „Wir verbrennen mehr Braunkohle als jedes andere Land der Welt. Unsere Emissionen sind seit acht Jahren nicht mehr gesunken“, so Brandes. „Deutschland hat sich mit dem Paris-Abkommen dazu verpflichtet, die Klimakrise zu bekämpfen. Doch momentan verheizen wir diese Chance und dazu unsere Glaubwürdigkeit. Die neue Regierung, wie auch immer geartet, muss unter die schädliche Kohleverstromung endlich einen Schlussstrich ziehen. Bis 2020 muss die Hälfte der Kapazitäten vom Netz, bis spätestens 2035 der Rest“, fordert Brandes. Der sinnvollste Weg bestünde darin, alle Maßnahmen zum Klimaschutz – wie den Kohleausstieg und den Ausbau der Erneuerbaren - in einem Gesetz zu verankern, um Verbindlichkeit und Planungssicherheit herzustellen.


In der Landwirtschaft ist eine Reform der Subventionspolitik unerlässlich: „Millionenschwere Hilfen fließen derzeit noch ohne jede Prüfung auf umweltverträgliches Handeln ihrer Empfänger. Damit begünstigen sie die stetige Intensivierung in der Landwirtschaft. Doch darunter leiden nicht nur Artenvielfalt, Wasser und Böden, sondern auch die Landwirte und letztlich wir alle. Denn unsere Landwirtschaft ist abhängig von der Gesundheit der Natur, ganz besonders vom Erhalt der biologischen Vielfalt“, sagt Brandes. „Wir fordern EU-weit klare Ziele zum Schutz der Natur in der Landwirtschaft und ein Ende der pauschalen, flächenbezogenen Subventionen.“


Zu den fünf drängenden Aufgaben zählt außerdem die Verkehrswende mit einem ganzheitlichen Mobilitätskonzept, das
den Verkehr umweltfreundlicher macht und die Menschen unabhängiger vom Pkw. In der Finanzwelt müssen Umweltrisiken transparent gemacht werden und Finanzströme grüner: Das Finanzsystem kann als Hebel dafür dienen, die gesamte Wirtschaft nachhaltiger aufzustellen. Und nicht zuletzt fordert der WWF, die Nachhaltigkeitsstrategie endlich mit ambitionierten Zielen und Maßnahmen zu beleben. Ein gutes Jahr nach ihrer Verabschiedung ist es dafür höchste Zeit.

DOWNLOAD


   WWF Hintergrund: Die fünf umweltpolitischen Baustellen [PDF, 147 KB]

- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Hintergrund-Die-fuenf-Anpackerthemen.pdf


KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 467

lea.vranicar@wwf.de


Quelle

WWF
05. Januar 2018


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Die Wildpferde auf Langeland
Die Wildpferde auf Langeland
Die Wildpferde auf Langeland

06/07.01.2018

Dänemark.
Langeland  zeigt sich als eine 52 km lange und bis zu 11 km breite Ostseeinsel in der Region Syddanmark in Dänemark. Familie Wolf konnte aus 2017 einige Aufnahme ganz besonderer Landschaftspfleger mitbringen. Den Wildpferden die hier auf der Insel leben obliegt es, die typische Landschaftsform, die auch wertvoller Lebensraum zahlreicher Arten ist, nachhaltig zu erhalten.

Mehr zu den Wildpferden Langelands finden Sie hier:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=97998


... ökologische Chance für Deutschland
... ökologische Chance für Deutschland
NABU: Chinas Importstopp von Plastikabfall ist ökologische Chance für Deutschland

06/07.01.2018

Miller: Recycling-Lähmung der deutschen Wirtschaft rächt sich
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Berlin –
Anlässlich des Importstopps von Plastikabfall nach China appelliert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller an deutsche Hersteller, Händler und Entsorgungswirtschaft die damit verbundenen ökologischen und wirtschaftlichen Chancen zu nutzen: „China will zurecht nicht länger die Halde für unseren Wohlstandsmüll sein. Das Importverbot von Plastikabfall legt einen Finger in unsere Umweltwunde. Viel zu lange haben wir uns in Deutschland auf niedrigen Recyclingquoten ausgeruht und es uns mit der rohstoffvernichtenden Verbrennung leicht gemacht. Damit muss endgültig Schluss sein. Im Vorgriff auf das 2019 in Kraft tretende Verpackungsgesetz müssen jetzt Sortieranlagen und Recyclingkapazitäten ausgebaut werden. Die Bürger sind es leid, sich immer wieder anzuhören, dass für deutsche Hersteller und Händler Kunststoffrecycling zu schwierig ist. Das ist innovationsfeindlich und muss aufhören.“

Jetzt räche es sich, dass Politik und Wirtschaft Überkapazitäten bei der Müllverbrennung geduldet, den Ausbau
von Recyclingkapazitäten aber nicht forciert haben. Sämtliche Pläne für einen Ausbau der Müllverbrennung und Ersatzbrennstoffverwertung müssen vom Tisch. Wer nicht recycelbare Verpackungen und Produkte auf den Markt bringe, müsse dafür endlich stärker zur Kasse gebeten werden. Die Hersteller und Händler haben eine gesellschaftliche und Umweltverantwortung, den Einsatz von recyceltem Material zu erhöhen. So werde aus dem Abfall von heute der Rohstoff von morgen.

Hintergrund:

2018 hat die chinesische Regierung den Import von Altplastik aus aller Welt gestoppt. Unsortierte Plastikabfälle werden ab sofort nicht mehr von China importiert, ab März gilt das auch für sortierte Plastikabfälle. Bisher gingen jährlich über sieben Millionen Tonnen Plastikmüll über die chinesische Grenze, davon kamen mehr als zehn Prozent aus Deutschland. Damit hat sich die deutsche Entsorgungswirtschaft eines Großteils des zu recycelnden Plastikmülls durch Exporte nach China entledigt. Das zukünftige deutsche Verpackungsgesetz sieht höhere Recyclingquoten von 63 Prozent statt bisher 36 für Verpackungskunststoffe vor.

Die Kosten für die Entsorgung pro Tonne Plastikmüll für Hersteller und Händler haben sich in den vergangenen Jahren in Deutschland
etwa halbiert. Lebensmittel- und Produktpreise für Endverbraucher sind dagegen nicht gesunken. Mehr Kunststoffrecycling war in den vergangenen Jahren nicht zu beobachten.

Für Rückfragen:

Dr. Benjamin Bongardt, Teamleiter Ressourcenpolitik, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1610, E-Mail: Benjamin.Bongardt@NABU.de


Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Blaumeise

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Futter für die Fledermaus
Futter für die Fledermaus
Futter für die Fledermaus

05/06.01.2018

Neues Jagdhabitat für die Bechsteinfledermaus in Wörishofer Wald

Ottobeuren, 4. Januar 2018 - Die Bayerischen Staatsforsten (Forstbetrieb Ottobeuren) haben jüngst das Feuchtbiotop Langenwald saniert, um ein Jagdhabitat für die Bechsteinfledermaus in Wörishofer Wald zu schaffen.


Der Damm des Biotops war in den letzten Jahren undicht geworden, was zu einer Absenkung des Wasserspiegels führte. Das Biotop drohte zu verlanden und seine hohe naturschutzfachliche Wertigkeit zu verlieren. Die nun neue Abdichtung des Dammes wirkt dem entgegen und erhöht geringfügig den Wasserspiegel. Dadurch soll auch ein Teil der den Weiher umgebenen Bäume absterben und auf diesem Wege das für die Bechsteinfledermaus so wichtige Totholzangebot verbessern. Im Sommer lebt die Fledermaus gerne in Baumhöhlen oder Vogelnistkästen: Das Totholz mit seinen Höhlen und tiefen Holzspalten dient dem Nachtschwärmer als Lebensraum. Die Bechsteinfledermaus jagt ihre Beute (vor allem Insekten) vorwiegend im langsamen und niedrigen Suchflug: Durch die gestoppte Verlandung des Weihers findet die Fledermaus am Biotopteich Langenwald auch künftig ein insektenreiches Jagdhabitat.

Die sehr seltene Bechsteinfledermaus lebt im Wörishofer Wald und genießt europäischen Schutzstatus. Damit das Bechsteinfledermausvorkommen im angrenzenden FFH-Gebiet unterstützt wird, ist es auch nötig, im Umgriff des FFH-Gebiets geeignete Jagdhabitate zu schaffen oder schon vorhandene zu verbessern. Die Kosten der Maßnahme trägt zu 90% der Freistaat Bayern (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Mindelheim), da es sich hierbei um eine besondere Gemeinwohlleistung handelt. Durch diese Maßnahme erhöht sich allgemein die Struktur- und Habitatvielfalt im Wald. Es wurde eine wertvolle Biotopstruktur geschaffen, welche nicht nur der Bechsteinfledermaus zugutekommt: Auch viele andere Tier- und Pflanzenarten, darunter auch seltene Arten wie die Gelbbauchunke, profitieren.


Quelle
Bayerische Staatsforsten AÖR

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In der Aufnahme von Klaus Bogon
- Bechsteinfledermaus

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Baumwipfelpfad Steigerwald
Baumwipfelpfad Steigerwald
Baumwipfelpfad Steigerwald

04/05.01.2018

Bis zu 42 Meter hoch und insgesamt 1.150 Meter lang
: Der neue Baumwipfelpfad im oberfränkischen Ebrach. Höhepunkt ist der sich nach oben öffnende kelchförmige Holzturm, den die Wanderer nach ca. zwei Dritteln der Pfadlänge erreichen. Der Pfad windet sich an der Außenseite des Turmes zu einem kreisförmigen Umgang auf der obersten Ebene, der einen Rundumblick in die waldreiche Landschaft des Steigerwaldes ermöglicht. Das Design von Pfad und Turm prägen die Gestaltung der übrigen baulichen Anlagen und Einrichtungen.

Mehr auf den Seiten der Bayerischen Staatsforsten

- www.baysf.de/de/wald-erkunden/baumwipfelpfad-steigerwald.html

Neu: Multimedia-Story zum Baumwipfelpfad Steigerwald

- www.baysf.de/de/magazin/baumwipfelpfad-steigerwald/


Quelle
Bayerische Staatsforsten AÖR

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Eine höchst ausdrucksvolle Aufnahme in der es Ulrich Rösch gelang Achitektur und Natur mal etwas
anders darzustellen - Aufnahme von Turm des Baumwipfelpfades

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26 Prozent mehr Wintervögel ...
26 Prozent mehr Wintervögel ...
Zahl des Monats: 26 Prozent mehr Wintervögel in Gärten mit Futterhäuschen

04/05.01.2018

Aber nicht alle Vogelarten profitieren von der Fütterung
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Berlin
– Im Schnitt 26 Prozent mehr Vögel werden in Gärten gesichtet, in denen Vogelfutter angeboten wird. Das zeigen die über die Jahre gesammelten Daten aus der NABU-Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“, die an diesem Wochenende zum achten Mal stattfindet. In Gärten mit Futterstelle werden im Durchschnitt 42 Vögel gemeldet, in Gärten ohne Futterhäuschen sind es 34.

Allerdings profitieren nicht alle Arten von der Fütterung. So sind Drosseln, Krähen und Wintergoldhähnchen häufiger in Gärten zu sehen, in denen nicht gefüttert wird. Dagegen sind Körnerfresser wie Meisen und Sperlinge bis zu dreimal häufiger in Gärten mit Futterhäuschen zu beobachten. Ebenso der Sperber, der sich gerne an den Kleinvögeln bedient, die durch das Futter abgelenkt sind.

Hintergrund:
Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet vom 5. bis 7. Januar 2018 statt. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und dem NABU zu melden.

Informationen zur Aktion unter
www.stundederwintervoegel.de

Tipps zur Vogelfütterung:
www.nabu.de/vogelfuetterung

Für Rückfragen:
NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1510, -1952, -1958, -1588, E-Mail: presse@NABU.de

„NABU-Zahl des Monats“
Die NABU-Zahl des Monats stellt einmal monatlich einen interessanten statistischen Aspekt aus dem Themenbereich des NABU vor.


Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | 4. JANUAR 2017
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Haussperling
... vormals aufgrund seiner Häufigkeit in den Dörfern und manchen Städten gar als "Schädling" betitelt, findet sich zunehmend seltener.  

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„Salamanderfresser-Pilz“
„Salamanderfresser-Pilz“
BfN-Hilfe für heimische Amphibien vor „Salamanderfresser-Pilz“

03/04.01.2018

   Bsal: eine neue Bedrohung für heimische Salamander und Molche
   Projekt erforscht Ausbreitung und erarbeitet Maßnahmen zur Eindämmung

Bonn, 03. Januar 2018
: Die Ausbreitung des "Salamanderfresser-Pilzes" Bsal in Deutschland wird jetzt in einem Verbundprojekt erforscht. Zugleich werden im Projekt auch Maßnahmen zur Eindämmung seiner Ausbreitung erarbeitet. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) fördert das gemeinsame Vorhaben der Universitäten Trier und Braunschweig und der Biologischen Stationen der Städteregion Aachen und des Kreises Düren.

Nach Massensterben bei Feuersalamandern in den Niederlanden und Belgien wurde Bsal mittlerweile auch bei Feuersalamandern und Molchen in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Die Abkürzung "Bsal" steht dabei für den wissenschaftlichen Namen des Erregers Batrachochytrium salamandrivorans. Dieser als "Salamanderfresser" bekannte Hautpilz wurde erst vor wenigen Jahren an Feuersalamandern in der niederländischen Region Zuid Limburg, nahe der deutschen Grenze entdeckt. Diese Art ist besonders anfällig für Bsal und die Infektion führt binnen weniger Tage zum Tod der befallenen Tiere. "Das neue Projekt ist aus mehrfacher Hinsicht ein besonders wichtiges", erklärt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Denn der Feuersalamander ist eine Art, für die wir in Deutschland eine besondere nationale Verantwortung haben.

Außerdem gefährdet ein Ausbreiten des Pilzes in Deutschland nicht nur den Feuersalamander, sondern der Pilz infiziert auch andere Salamander- und Molcharten. Solche Arten spielen eine wichtige Rolle in unseren Ökosystemen. Somit könnte durch Bsal die grundlegende Funktionsfähigkeit ganzer Ökosysteme beeinträchtigt werden."

Daher fördert das BfN zur Erforschung der Ausbreitung und der langfristigen Folgen von Bsal ein Verbundprojekt der Universitäten Trier und Braunschweig, gemeinsam mit den Biologischen Stationen der Städteregion Aachen und des Kreises Düren. Ziel des Projektes ist es, zu bestimmen wie, wo und wie schnell sich Bsal bei Salamandern im Freiland ausbreitet, um seine Auswirkungen abzuschätzen. Zudem sollen Maßnahmen erarbeitet werden, um eine weitere Verbreitung des Erregers in wildlebenden Beständen von Amphibien zu verhindern.

In dem Vorhaben werden Larven und ausgewachsene Tiere von bereits mit Bsal infizierten wie auch bisher Bsal-freien Salamandern und Molchen detailliert überwacht und deren Bestandsentwicklung beobachtet. Im Vordergrund steht dabei der Feuersalamander. Mittels molekularbiologischen Methoden werden die Tiere gezielt auf Bsal untersucht, um konkrete und detaillierte Informationen über das derzeitige Vorkommen des Pilzes zu erhalten. Weiterhin werden potentielle Funde und Meldungen von infizierten Salamandern umgehend überprüft. Die Erkenntnisse sollen ein bundesweites Management im Umgang mit Bsal und seine Eindämmung ermöglichen. Dies schließt eine enge Kooperation mit den Kreis- und Landesbehörden ein und soll konkrete Handlungsempfehlungen für Behörden, Institutionen und Verbände, die mit dem Artenschutz befasst sind, entwickeln.

Hintergrund:
Für den Feuersalamander (Salamandra salamandra) hat Deutschland eine hohe nationale Verantwortlichkeit, da Deutschland im Zentrum seines Verbreitungsgebietes liegt und einen nennenswerten Anteil der weltweiten Verbreitung beherbergt. Bisher galten die Bestände als weitestgehend gesichert. Der Salamanderpilz Batrachochytrium salamandrivorans wurde erstmalig 2013 in Populationen des Feuersalamanders in den Niederlanden und Belgien beschrieben. Hier wird er für ein fast vollständiges Erlöschen der Bestände verantwortlich gemacht. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde der Pilz vermutlich mit infizierten Salamandern oder Molchen über den Tierhandel aus Asien eingeschleppt, und könnte sich nun in wildlebenden Salamanderpopulationen weiter ausbreiten. Damit stellt Bsal eine zunehmende akute Bedrohung für die Salamanderbestände in Deutschland dar.

Das Forschungs- und Entwicklungs-Vorhaben "Monitoring und Entwicklung von Vorsorgemaßnamen zum Schutz vor der Ausbreitung des Chytridpilzes Batrachochytrium salamandrivorans ("Bsal") im Freiland" ist zum 1. Januar 2018 gestartet und läuft bis zum Jahr 2020.

Informationen des BfN zum Feuersalamander als Art nationaler Verantwortlichkeit: https://www.bfn.de/infothek/daten-fakten/zustand-der-natur/tiere-pflanzen-und-pilze/ii-11-3-verbreitung-feuersalamanders-in-dl.html

Europaweite Meldeplattform für Bsal: https://bsalinfoeurope.wixsite.com/eubsalmitigation2017

Ansprechpartner im Projekt:
Universität Trier: Prof. (apl.) Dr. Stefan Lötters, Dr. Norman Wagner, Prof. Dr. Michael Veith
Technische Universität Braunschweig: Dr. Sebastian Steinfartz, Prof. Dr. Miguel Vences, Vanessa Schulz
Biologische Station Kreis Düren e.V.: Heidrun Düssel-Siebert; Dr. Lutz Dalbeck
Biologische Station StädteRegion Aachen e.V.: Josef Wegge


Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


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In der Aufnahme von Peter Hofmann

- Feuersalamander ..https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=46306

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Winterpilze - Spezialisten in der kalten Jahreszeit
Winterpilze - Spezialisten in der kalten Jahreszeit
Winterpilze - Spezialisten in der kalten Jahreszeit

03/04.01.2017

Wissenschaftlicher Vortrag im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald - Freier Eintritt

St. Oswald.
Pilze wachsen doch nur im Herbst – oder? Geht man mit offenen Augen durch die Landschaft, lässt sich die landläufige Meinung leicht widerlegen. Vielleicht sind beim weit verbreiteten Irrglauben auch nur die Speisepilze gemeint. Aber auch unter diesen gibt es ausgesprochenen Winterspezialisten, die den häufigen Frost-Tau-Wechsel gut vertragen. Und es gibt Arten wie die Wintersamtfuß-Rüblinge, die gerade durch niedrigere Temperaturen zur Fruchtkörperbildung stimuliert werden.

Peter Karasch, Pilzsachverständiger des Nationalparks Bayerischer Wald, stellt in seinem mit vielen Bildern gespickten wissenschaftlichen Vortra
g am Donnerstag, 11. Januar, die Spezialisten vor, die zwischen Dezember und März in unseren Wäldern und Feldgehölzen wachsen. Los geht’s um 19 Uhr im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

 
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In der Aufnahme von Albert Meier

- Geastrum quadrifium, Kleiner Nest-Erdstern ...https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96079

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NABU: Warmer Winter, weniger Vögel?
NABU: Warmer Winter, weniger Vögel?
NABU: Warmer Winter, weniger Vögel?

03/04.01.2018

Bundesweite Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel" vom 5. bis 7. Januar 2018

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Berlin – Bei Regen und milden Temperaturen ist von Winter derzeit nicht viel zu spüren. Was hat das frühlingshafte Wetter für Auswirkungen auf die Vögel im Garten? Zur bundesweiten Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ vom 5. bis 7. Januar hoffen der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) konkrete Zahlen zu erhalten. „Grundsätzlich bedeuten milde Winter, dass weniger Vögel in den Gärten zu sehen sind. Ohne Frost und Schnee können die bei uns überwinternden Vögel auch in Wald und Flur gut Nahrung finden“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Marius Adrion. „Erst wenn der Boden zugeschneit und die Zweige mit Eis überzogen sind, werden die wärmeren Städte und die zahlreichen Vogelfütterungen in den Gärten zum Magnet für Vögel.“ Ist es nicht nur bei uns, sondern auch im Osten und Norden Europas so mild, bleibt meist auch der Zuzug von Wintergästen aus diesen Regionen aus. „Besonders extrem war das Phänomen im vergangenen Winter zu beobachten. Damals wurden gegenüber dem langjährigen Durchschnitt 17 Prozent weniger Vögel bei der Stunde der Wintervögel gezählt. Die diesjährige Wintervogelzählung wird zeigen, ob das Vorjahr nur ein extremer Ausreißer war oder ob sich ein Trend zu schwindenden Wintervogel-Zahlen in unseren Gärten abzeichnet“, so Adrion.

Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 16. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2017 beteiligten sich über 124.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 82.000 Gärten und Parks mit über 2,8 Millionen gezählten Vögeln ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Amsel lag erstmals auf Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Kohlemeise, Feldsperling und Blaumeise.

Im Rahmen der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 8. bis 12. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/SdW Zählkarten, ein Poster und ein Wintervogel-Quiz für Kindergruppen und Schulklassen an. Bei fünf Aktionen lernen sie Vögel und ihre Anpassungsstrategien an die kalte Jahreszeit kennen. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.

In diesem Jahr können Wintervögel am Futterhaus erstmals den ganzen Winter über live im Internet beobachtet werden. Der NABU hat eine Webcam an einem Futterhäuschen eingerichtet, die das Geschehen unter www.NABU.de/webcam überträgt.

Informationen zur Aktion unter www.stundederwintervoegel.de

Zur Aktion stellt der NABU eine Zählhilfe, Porträts der häufigsten Vogelarten sowie Tipps zur Winterfütterung zur Verfügung. Für Printmedien gibt es einen druckfähigen Teilnahmecoupon samt Vogelgalerie, Onlinemedien können die Meldemöglichkeit zur „Stunde der Wintervögel“ als Widget einbinden. Neue Info-Grafiken zum Thema „Wer frisst was?“ stellt der NABU kostenlos zum Abdruck zur Verfügung unter  www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/ueber-die-aktion/medieninfos.html, Pressefotos zum Download gibt es unter www.nabu.de/presse/fotos/#stundederwintervoegel

Ein Video, das zeigt, wie man einfach selbst einen Futterspender für Vögel bauen kann, finden Sie zum kostenlosen Einbinden unter: www.NABU.de/futterspender-bauen


Für Rückfragen:
Marius Adrion, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: 030-284984-1954, Mobil: 0173- 5274760, E-Mail: Marius.Adrion@NABU.de

Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174- 47757-180, Mobil: 0172-6873773, E-Mail: Markus.Erlwein@LBV.de


Quelle / Foto
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 002/18 | 3. JANUAR 2018
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Was macht(e) eigentlich…
Was macht(e) eigentlich…
Was macht(e) eigentlich… der Schneehase zu Weihnachten?

02/03.01.2018

Österreich.
Schneehasen sind ja eigentlich sehr gesellige und friedliebende Tiere. Nur im Winter kann man ihnen einen gewissen Neid auf ihre Lebensraum-Nachbarn, die Murmeltiere, kaum übel nehmen. Denn während sich diese über die kalte und entbehrungsreiche Jahreszeit in behaglichen Bauten tief unter der Schneedecke hinweg schlafen, müssen Schneehasen die unwirtlichen Bedingungen im Gebirge über viele Monate hindurch aushalten und bei tiefsten Temperaturen täglich um ihr Überleben kämpfen. Und während wir Menschen in der vorweihnachtlichen Adventzeit gerne mal ein knisterndes Kaminfeuer aufsuchen oder einen wärmenden Punsch zu uns nehmen, bleibt dem Schneehasen nur die eisige Winterlandschaft in den Bergen als Lebensraum. Aber zum Glück hat sich die Natur auch dabei etwas einfallen lassen und Lepus timidus – so der wissenschaftliche Artname – optimal für diese Herausforderung ausgestattet!

Zunächst einmal wäre das Fell zu nennen: ganze dreimal im Jahr verfärbt sich bei Schneehasen das Haarkleid, geht im Herbst von graubraun in weiß über, wird im Frühling wieder graubraun und wechselt im Sommer zu braun. Somit bietet es je nach Jahreszeit eine perfekte Tarnung vor ebenso hungrigen Mäulern, denen mehr nach fleischlicher als vegetarischer Kost ist, wie etwa dem Fuchs oder dem Adler! Im Winter muss man also schon ausgezeichnete Augen haben, will man einen Schneehasen inmitten der weißen Winterlandschaft erspähen! Einzig die schwarzen Spitzen an den Ohren geben manchmal einen verräterischen Hinweis…

Zudem bieten die hohlen, luftgefüllten Haare einen ausgezeichneten Kälteschutz, dem auch Temperaturen weit unter -20°C wenig anhaben können. Eine phantastische Anpassung an diese rauen Lebensbedingungen haben sich auch an den vier Hasenpfoten eingestellt: während des Winters sind diese stark behaart, wodurch sich die Auflagefläche erhöht und unser Hase Schneedecken überqueren kann, ohne allzu tief einzusinken – ein Leben mit angeborenen Schneeschuhen also!

Und während der normale Feldhase ja eher als Einzelgänger bekannt ist, legen Schneehasen viel mehr Wert auf Geselligkeit. Da kann es schon einmal vorkommen, dass sich ein Dutzend und mehr Tiere zusammenfinden, um sich in Schneegruben gegenseitig zu wärmen. Alles in allem hat unser kleines Langohr im Laufe der Evolution somit eine Vielzahl an Anpassungen mit auf den Weg bekommen, die ihn die unwirtlichen Bedingungen des winterlichen Gebirges bestens überstehen lassen können und ihn als lebendigen Zeugen der letzten Eiszeiten ausweisen! Eine Herausforderung jedoch bleibt für ihn noch zu bestehen, für die der Schneehase bis jetzt noch keine Heilmittel gefunden hat: sollten sich im Winter abseits der markierten Schipisten und Schirouten zu viele Menschen in seinem Lebensraum einfinden, dann bekommt er richtig viel Stress – und das ist dann ganz schön schlecht, wenn es um das Überleben in Extremsituationen geht!

Aber vor Weihnachten darf man sich ja durchaus noch etwas wünschen – wie zum Beispiel einen respektvollen Umgang mit unserer Natur und deren großen und kleinen Bewohnern! So wie es zum Beispiel im Nationalpark Gesäuse üblich ist, wo Mensch und Tierwelt sich diese phantastische Bergwelt teilen und der achtsame Besucher auf ausgewiesenen Schirouten durch die Landschaft geführt wird! So bleibt Platz für beides: das Erleben einer traumhaften Winterlandschaft für uns Menschen UND das Überleben nicht nur unseres Schneehasen …

Quelle/Foto

Nationalpark Gesäuse GmbH -
Weng 2,
8913 Admont

+43 3613 211 60 20
- info@nationalpark.co.at

Aufnahme erstellt von:
© S. Leiter


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Weihnachtsbaumkulturen für gefährdete Arten wertvoll ...
Weihnachtsbaumkulturen für gefährdete Arten wertvoll  ...
Ihr Vögelein, kommet: Weihnachtsbaumkulturen für gefährdete Arten wertvoll

01/02.01.2018

Osnabrück.
Weihnachtsbaumkulturen in einer intensiv genutzten Landschaft haben einen hohen Wert als Lebensraum für gefährdete Brutvogelarten. Im Vergleich zu konkurrierenden Landnutzungstypen weisen Weihnachtsbaumkulturen sogar mit Windwurfflächen die größte Vielfalt und die höchsten Dichten gefährdeter Brutvogelarten auf. – Das ist das Ergebnis einer umfassenden Analyse, die die Abteilung für Biodiversität und Landschaftsökologie der Universität Osnabrück mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen im mit 18.000 Hektar wichtigsten Produktionsgebiet von Weihnachtsbäumen in Europa, dem Sauerland, erstmals erstellt hat.

Danach konnten in den Kulturen für die Rote-Liste-Arten Baumpieper, Bluthänfling, Fitis, Goldammer und Heidelerche hohe Dichten nachgewiesen werden. Dem Vorkommen der Heidelerche wurde sogar eine landesweite Bedeutung beigemessen. Fachlich und finanziell mit rund 198.000 Euro wurde die Untersuchung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Milchquotenregelung „Geburtshelfer“ für systematischen Anbau

Die Einführung der Milchquoten in den 80er-Jahren in der damaligen Europäischen Gemeinschaft war „Geburtshelfer“ für den systematischen Anbau von Weihnachtsbäumen, erinnert Prof. Dr. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück. Weil Grünland nicht mehr als Weideland benötigt worden sei, sei es für das Anlegen von Weihnachtsbaumkulturen (WBK) umgewandelt worden, die allerdings Intensivkulturen seien: mit dem Einsatz von Dünger, Herbiziden (gegen Wildkräuter), Fungiziden (gegen Pilze) und teilweise Insektiziden (gegen Insekten). Herbizide würden in aller Regel bei der Flächenvorbereitung und mindestens in den ersten drei bis vier Standjahren ausgebracht. Obwohl die Anbaufläche für WBK ständig wächst, seien ökologische Untersuchungen zu dieser Nutzungsform sehr selten, zur biologischen Vielfalt auf solchen Flächen kaum etwas bekannt, so Fartmann.

Sauerland: Ruhrgebiet-Nähe und günstige Umweltbedingungen


Die Entwicklung des Sauerlandes zum bedeutendsten Produktionsgebiet von Weihnachtsbäumen in Europa hätten zwei Faktoren begünstigt: die räumliche Nähe zum Absatzmarkt Ruhrgebiet und die günstigen Umweltbedingungen für die Produktion von Weihnachtsbäumen. Die durchweg relativ nährstoffarmen Böden, das kühle Mittelgebirgsklima und eine kurze Vegetationsperiode verhinderten ein zu starkes Höhenwachstum und begünstigten den von den Käufern gewünschten stufigen Aufbau der Bäume.

Naturschutzfachliche Relevanz des Vorhabens ausgesprochen hoch

Für die vorherrschenden Landnutzungstypen im Sauerland seien jeweils sechs Untersuchungsflächen ausgewählt, Bodenproben entnommen und Vögel, Laufkäfer und Spinnen als Indikatorgruppen erfasst worden. Darüber hinaus seien floristisch-vegetationsökologische Untersuchungen durchgeführt, die Biotoptypen und die Landschaftsstruktur vergleichend untersucht worden. DBU-Referent Dr. Reinhard Stock: „Die Aktualität und die naturschutzfachliche Relevanz des Vorhabens sind ebenso wie die Praxis- und Anwendungsrelevanz ausgesprochen hoch. Die Ergebnisse und Empfehlungen werden zusammen mit den Kooperationspartnern, den Weihnachtsbaumproduzenten und Fachbehörden zielgruppenspezifisch kommuniziert.“

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 33141): Prof. Dr. Thomas Fartmann, Tel.: 0541|969-3494

In der Aufnahme
- Weihnachtsbaumkultur ... Mit 18.000 Hektar wichtigstes Produktionsgebiet von Weihnachtsbäumen in Europa: das Sauerland.

Copyright: © Steffen Kämpfer

Quelle

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
Telefax: +49 541 9633 190
E-Mail: info@dbu.de


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Illegal geschlagenes Holz in Alltagsprodukten aufspüren
Illegal geschlagenes Holz in Alltagsprodukten aufspüren
Illegal geschlagenes Holz in Alltagsprodukten aufspüren

01/02.01.2018

Großhansdorf
. Jährlich gehen circa 7,6 Millionen Hektar Wald verloren, mit ihnen ihre Biodiversität und wertvolle Funktion als Speicher von Kohlendioxid. Sie fallen Brandrodung und illegalem Holzeinschlag zum Opfer und werden in Agrarland umgewandelt. Experten vermuten, dass das meiste unrechtmäßig geschlagene Holz als verarbeitete Produkte wie Möbel oder Spanplatten in den Handel gelangt. Während die Art und Herkunft von unverarbeitetem Holz gut ermittelt werden kann, bestehen häufig Schwierigkeiten bei der Art- und Herkunftskontrolle von Holz in diesen Produkten. Daher will das Thünen-Institut für Forstgenetik (Großhansdorf) gemeinsam mit dem Holzhandel ein neues Analyseverfahren entwickeln, bei dem die einzelnen Holzarten in fertigen Produkten nachgewiesen werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Vorhaben fachlich und finanziell mit rund 400.000 Euro.

Wissenslücke bei Holzverbundstoffen schließen

„Wir hoffen, damit den illegalen Holzeinschlag international weiter zurückzudrängen und so Wälder in ihrer wichtigen Funktion für das Ökosystem Erde zu erhalten. Nur wenn Händler und Konsumenten nachvollziehen können, welches Holz verarbeitet wurde, können sie sich für die nachhaltigste Variante entscheiden“, bekräftigte der stellvertretende Generalsekretär der DBU, Prof. Dr. Werner Wahmhoff. Bisher bestehe bei Holzverbundprodukten wie Spanplatten das Problem, dass die DNA der einzelnen verwendeten Baumarten im Endprodukt nur in geringsten Mengen und stark degeneriert enthalten sei. Dadurch sei eine Analyse mit den bisherigen Ansätzen nur schwer möglich. Um dieses Problem zu lösen, will das Thünen-Institut für Forstgenetik gemeinsam mit dem Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz e.V.) in den nächsten drei Jahren bestehende genetische Methoden zum Nachweis häufig verwendeter Laub- und Nadelbaumarten sowie deren Gattungen, insbesondere in Holzwerkstoffen, weiterentwickeln und auf ihre Eignung hin prüfen. Der Fokus soll dabei auf der Unterscheidung häufig verwendeter Gattungen wie Kiefern, Douglasien oder Bangkirai liegen.

Holzherkunft nach Verarbeitung schwer nachvollziehbar

Jährlich würden schätzungsweise etwa fünf bis zehn Prozent des weltweiten Holzeinschlags (circa 100 Millionen Kubikmeter) aus illegaler Abholzung stammen. Vieles deute darauf hin, dass ein Großteil des illegalen Holzes zu Papier oder Verbundprodukten weiterverarbeitet werde, so Dr. habil. Birgit Kersten vom Thünen-Institut für Forstgenetik. Verbundprodukte würden überwiegend in Asien, speziell in China, hergestellt. Hierzu würden Hölzer aus aller Welt importiert, weiterverarbeitet und die Produkte wieder exportiert. Dadurch sei die Art und Herkunft der verarbeiteten Hölzer nur schwer nachvollziehbar. Auch in den europäischen Handel würden diese Produkte aus China und anderen asiatischen Ländern gelangen. Die Kunden finanzierten mit dem Kauf dann unbewusst den illegalen Holzeinschlag. Kersten: „Lassen sich die Arten der verwendeten Hölzer in einem Produkt hingegen ermitteln, fallen den Händlern Produkte auf, die nicht durch eindeutige Artendeklarationen definiert sind. So können sie einfacher ihrer Sorgfaltspflicht nachgehen, die die europäische Holzhandelsverordnung ihnen vorschreibt.“

Illegaler Holzeinschlag schon länger Thema bei der DBU


Anfang 2017 unterstrich ein Expertentreffen im Haus der DBU, wie wichtig neue Methoden zur Rückverfolgung von illegal geschlagenem Holz seien.
„Vor allem die tropischen Wälder sind für das ökologische Gleichgewicht unserer Erde von unschätzbarem Wert. Wir brauchen praxistaugliche, verlässliche und gerichtsfeste Methoden, um Holz- und Papierprodukte mit Bestandteilen aus illegalem Holzeinschlag zu identifizieren, vom europäischen Markt zu bannen und so dem unkontrollierten Holzeinschlag einen Riegel vorzuschieben“, so das damalige Fazit von DBU-Experte Dr. Maximilian Hempel. Die Branche sei schon auf einem guten Weg und juristische Regelungen wie die Holzhandelsverordnung der Europäischen Union, die seit 2013 in Kraft ist, bedeuteten einen wichtigen Meilenstein. Auch DBU-Projekte, wie die Entwicklung von isotopenanalytischen und genetischen Methoden zur Arten- und Herkunftsbestimmung hätten eine positive Wirkung. Isotopenuntersuchungen ermitteln den Anteil von Isotopen eines chemischen Elementes innerhalb einer Probe, also von Arten von Atomen, deren Kerne gleich viele Protonen, aber verschieden viele Neutronen enthalten. Hempel: „Diese isotopenanalytischen und genetischen Verfahren nutzen mittlerweile verschiedene Akteure von Behörden und Nichtregierungsorganisationen bis hin zu Holzimporteuren und Möbelunternehmen. Könnten nun auch alle Holzarten in Verbundprodukten bestimmt und damit Rückschlüsse auf ihre Herkunft geklärt werden, wäre dies ein wichtiger zusätzlicher Baustein, um diese Produkte vom Markt fernzuhalten und damit die illegale Abholzung weltweit einzudämmen.“

Ansprechpartnerin für Fragen zum Projekt (AZ 33949): Dr. habil. Birgit Kersten, Tel.: 04102|696-105

In der Aufnahme
- Um später die DNA des verwendeten Holzes herauslösen zu können, werden die präparierten Holzspäne zunächst in ein Reaktionsgefäß gegeben.

© Thünen-Institut für Forstgenetik


Quelle

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
Telefax: +49 541 9633 190
E-Mail: info@dbu.de


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Einige Worte zum Jahreswechsel
Einige Worte zum Jahreswechsel
Einige Worte zum Jahreswechsel

Ein Jahreswechsel steht unmittelbar bevor, Zeit für uns kurz innezuhalten, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Aus einer vormals kleinen Initiative konnte in den vergangenen Jahren eine Organisation heranwachsen die nunmehr fast 1.000 Mitglieder umfasst. War unser Fokus vormals sehr regional ausgerichtet, so zeigt sich der Verband Artenschutz in Franken® zunehmend bundesweit engagiert.

Trotz aller Veränderungen und Anpassungen, die wir in den vergangenen Jahrzehnten umsetzen konnten, eines konnte auch weiterhin ein fester Bestandteil unseres Wirkens bleiben. Unser vollkommen ehrenamtliches und unabhängiges Engagement und das wird auch weiterhin so bleiben.

Wir sind schon etwas stolz darauf, dass wir unser Wirken vollständig in der uns zur Verfügung stehen begrenzten Freizeit umsetzen. Zugegeben, dieser immense Einsatz erfordert von vielen unserer Mitglieder auch vielfältige private Einschränkungen. Die Erhaltung der Biodiversität, sowie die pädagogisch geprägte Umweltbildung begleiten uns tatsächlich tagtäglich.

Jedoch sind wir der festen Überzeugung, dass es sich sehr wohl bewährt, sich für die Sicherung der Artenvielfalt, gerade auch im Sinne der uns nachfolgenden Generation in unserem Land einzubringen. Und die vielfältigen und positiven Erfahrungen, die wir gerade in den vergangenen Jahren machen durften, zeigen auf, wie wichtig dieser Einsatz ist.

Im Namen des Verbandes Artenschutz in Franken® möchten wir uns bei all unseren Projektpartnern und Projektpartnerinnen, bei all unseren Mitgliedern, sowie bei allen Besuchern und Besucherinnen unserer Internetpräsenz und nicht zu vergessen bei allen Kindern und Jugendlichen die sich mit uns für den Artenschutz engagieren ganz herzlich bedanken. Wir danken ihnen allen für das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen.

Wir wünschen ihnen allen auf diesem Weg einen erfolgreichen und gelungenen Jahreswechsel. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2018.

Für den Verband Artenschutz in Franken®

Thomas Artur Köhler     Michaela Schmidt            Klaus Weidner          Jasmin Schreiber
Vorsitzender                      Leitung Kommunikation     Leitung Technik          Leitung Mitgliederverwaltung



Den Nationalpark im Winter entdecken
Den Nationalpark im Winter entdecken
Den Nationalpark im Winter entdecken

31.12.17/01.01.18

Wenn man im Winter an Touren, Ausflüge oder Kurzreisen denkt, dann denkt man oft an weit entfernte Gebiete. Dabei gibt es im Nationalpark Hohe Tauern gerade in der kalten Jahreszeit so viel neu zu entdecken. Das Winterprogramm bietet eine Fülle von Möglichkeiten.


Österreich. Ab 19. Dezember bis 3. April startet im Nationalpark Hohe Tauern Kärnten wieder das Winterprogramm mit den geführten Schneeschuhwanderungen.

Schneeschuhwanderungen sind eine faszinierende Möglichkeit den winterlichen Nationalpark zu entdecken. Hier sind keinerlei Vorkenntnisse nötig, es ist absolut Kindertauglich (ab 10 Jahren) und die Schneeschuhe bekommt man geliehen. Mitzubringen sind nur festes Schuhwerk, Winterbekleidung - und eine große Portion Neugierde. Denn die Nationalpark Ranger, die die Gäste auf diesen Touren führen, sind wahre Experten im Schutzgebiet und weihen Besucher in die Geheimnisse des winterlichen Nationalparks ein.

Montags kann man sich bei einem Multimediavortrag auf die kommenden Erlebnistage im Nationalpark Hohe Tauern einstimmen (20.00 Uhr im Dorfsaal Heiligenblut).

Von der Talstation der Grossglockner Bergbahnen startet jeweils dienstags um 9.15 Uhr eine Schneeschuhwanderung zu den Steinböcken in das große Fleißtal oberhalb von Heiligenblut. Auf dieser Wanderung kann man den winterlichen Lebensraum der größten Steinwildkolonie des Nationalparks erleben und mit etwas Glück Bartgeier, Steinadler und Gämsen beobachten.

Jeweils dienstags um 13.30 Uhr findet eine Schnuppertour mit Schneeschuhen in das Tauerntal statt. Das Tauerntal ist ideal, um sich mit dem Gehen mit Schneeschuhen vertraut zu machen und so den Nationalpark im Winter kennenzulernen.

Anmeldung und weitere Information: Nationalparkverwaltung Hohe Tauern, Tel.: + 43 (0)4825/6161, nationalpark@ktn.gv.at oder www.nationalparkerlebnis.at.

Tipp: Erlebnisprogrammfolder kostenlos in der Nationalparkverwaltung Hohe Tauern Kärnten unter +43 (0) 4825 6161 anfordern oder hier abrufen.

In der Aufnahme
- Steinbock im Winter


Quelle / Aufnahme
Nationalpark Hohe Tauern

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Die schönsten Naturfotografien des Jahres 2016
Die schönsten Naturfotografien des Jahres 2016
Neue Ausstellung im Nationalparkzentrum "Haus der Berge": Die schönsten Naturfotografien des Jahres 2016

30/31.12.2017

Die neue Foto-Ausstellung im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ in Berchtesgaden
zeigt ab sofort und noch bis zum 28. Februar 2018 insgesamt 57 mit Preisen ausgezeichnete Naturfotografien aus dem Jahr 2016.

Alljährlich prämiert die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) in acht Kategorien die besten Fotografen Europas. Der internationale Wettbewerb „Europäischer Naturfotograf des Jahres“ hat auch im vergangenen Jahr zahlreiche Künstler und Naturfreunde dazu bewogen, außergewöhnliche Fotografien einzureichen. Die schönsten, großformatigen Aufnahmen sind ab sofort im „Haus der Berge“, Hanielstraße 7 in Berchtesgaden zu sehen. Die Fotoausstellung ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, der Besuch der Fotoausstellung ist kostenfrei.


Quelle/Foto/ Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de

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Seeadler fällt vom Mast: Tod durch Stromschlag!
Seeadler fällt vom Mast: Tod durch Stromschlag!
Seeadler fällt vom Mast: Tod durch Stromschlag!

30/31.12.2017

Schutzprojekt von WWF und Nationalpark Donau-Auen macht diese Gefahr für
die Vogelwelt sichtbar

Erst im vergangenen Mai wurden fünf junge Seeadler in Niederösterreich mit hochmodernen GPS-GSM-Sendern ausgestattet.
Dadurch erhalten die Naturschutzforscher regelmäßig wichtige Informationen etwa über die Aufenthaltsorte und Wanderrouten der geschützten Adler und erfahren, wann sie wo einen Partner finden. Nun wurde trotz aller Bemühungen eines der Tiere, ein Weibchen, in Tschechien tot aufgefunden. „Die Flügelspannweite eines jungen Seeadlerweibchens beträgt mehr als zwei Meter. Wenn sich Großvogelarten wie Greifvögel, Störche oder Eulen auf einem geerdeten Strommast ausruhen und gleichzeitig mit dem Kopf oder den Schwingen ein Leiterseil berühren, lösen sie einen Erd- oder Kurzschluss aus, der sofort tödlich endet“, erklärt WWF Seeadlerprojektleiter Christian Pichler. Angesichts der kleinen heimischen Seeadlerpopulation schmerzt der Verlust jedes einzelnen Tieres doppelt.

Das verunfallte Seeadlerweibchen war im Frühjahr im Nationalpark Donau-Auen geschlüpft und im Alter von wenigen Wochen mit dem Datalogger ausgestattet worden. Nach dem Ausfliegen aus dem elterlichen Horst hielt es sich bis zum Sommerende in den March-Thaya-Auen auf. Danach machte es sich über Südmähren und -böhmen in die Pilsner Region auf. Dort hat sich der junge Seeadler auf dem geerdeten Eisenträger einer Mittelspannungsleitung niedergelassen und dabei mit dem Kopf ein stromführendes Seil berührt.

Meist bleiben die Stromopfer nach dem Absturz nicht lange an der Unfallstelle liegen, da Füchse oder Marder die Vögel als willkommene Beute annehmen. Die Zahl der an Freileitungen getöteten Vögel lässt sich deshalb schwer erheben. Auch die Auswirkung von Kollisionen fliegender Vögel mit Stromleitungen wird vielfach unterschätzt. Aktuelle Studien aus Deutschland zeigen, dass allein in unserem Nachbarland mehrere Millionen Tiere an den Freileitungen zu Tode kommen. Besonders gefährliche Leitungsabschnitte sollten deshalb Schritt für Schritt vogelfreundlich gemacht werden. So können isolierende Kunststoffhauben oder Abstandhalter Abhilfe schaffen. Die Installation von Spezialmarkierungen kann weiters die Kollision von Vögeln an Freileitungen um 60 bis 90 Prozent reduzieren!

Neben dem WWF unterstützt auch der Nationalpark Donau-Auen die Bemühungen zur Nachrüstung von Stromleitungen: „Der bedauerliche Verlust unseres Seeadlers zeigt deutlich, dass dem Stromtod von Vögeln größere Beachtung geschenkt werden muss“, unterstreicht Experte Georg Frank und führt aus: „Bei uns im Nationalpark finden die Adler noch geeignete Lebensräume und Nahrungsgrundlagen vor. Die Ergebnisse der Seeadler-Telemetrie zeigen aber die großen Aktionsräume dieser Tiere auf. Im Schutzgebiets-Netzwerk DANUBEPARKS versuchen wir daher, donauweit die Sensibilität für dieses Problem zu steigern.“ Im Rahmen der Kampagne DANUBE FREE SKY werden gemeinsam mit Leitungsbetreibern aller Donauländer erste Schutzmaßnahmen umgesetzt. Die Stromversorger in Österreich haben dabei eine wichtige Vorreiterrolle eingenommen, Austrian Power Grid (APG) tritt als strategischer Partner auf. DANUBE FREE SKY wird von der EU Donauraumstrategie auf politischer Ebene unterstützt, durch das EU-Förderprogramm Interreg finanziert und von BirdLife Österreich fachlich begleitet.

„Wichtige Daten zu den Todesursachen der Seeadler erhalten wir vielfach nur durch die GPS-Technik“, so Christian Pichler.
„Sie helfen uns, passende Schutzmaßnahmen zu entwickeln.“ Seit 2015 hat der WWF zwölf Seeadler mit Sendern versehen. Acht der Vögel leben noch. Neben Stromschlägen stellen Kollisionen mit Leitungen oder Windrädern, aber vor allem illegale Vergiftung und Abschüsse die Haupttodesursachen beim Seeadler dar. Der Österreichische Wappenvogel brütet erst seit 2001 wieder bei uns und hält derzeit bei 30 Brutpaaren.

Quelle
© Nationalpark Donau-Auen GmbH
Für Presserückfragen:
Claudia Mohl, Pressesprecherin WWF, Tel. 01/48817-250, E-Mail: claudia.mohl@wwf.at
Erika Dorn, Pressesprecherin Nationalpark Donau-Auen, Tel.: 02212/3450-26,
E-Mail: e.dorn@donauauen.at

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In der Aufnahme von Werner Oppermann
- Seeadler

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Silvester mit Heimtieren gut überstehen
Silvester mit Heimtieren gut überstehen
Silvester mit Heimtieren gut überstehen

30/21.12.2017

Lautes Feuerwerk, explodierende Knaller, zischende Böller
– das alles sorgt an Silvester bei unseren Haustieren für Angst und Panik. Auch schon ab dem Verkaufsstart der Silvesterknaller am 28. Dezember sowie nach der Jahreswende muss man mit plötzlichem lauten Knallen rechnen. Tierhalter sollten versuchen, ihre Tiere während dieser Zeit möglichst vom Lärm der Knaller und Raketen abzuschotten.

Wichtig ist, Katzen und Hunden Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, damit sie sich sicher fühlen können. Geschlossene Fenster und heruntergelassene Rollladen dämpfen die Geräusche zusätzlich ab. Außerdem ist die Anwesenheit einer vertrauten Bezugsperson sehr wichtig, wenn diese beim Haustier bleibt und ihm durch einen souveränen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Tiere ablenken. Vogelvolieren und Kleintiergehege sollten weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein Tuch zu den Seiten des Raumes hin abgedeckt werden. Kleine Heimtiere, die in der Außenhaltung leben, brauchen zusätzliche Versteckmöglichkeiten, die sie vor hellen Blitzen und lautem Knallen etwas abschirmen. Auch sollte man das Gehege unbedingt gegen hereinfallende Feuerwerkskörper absichern.

Kennzeichnung ist wichtig

Hundehalter sollten beim Spaziergang am 31. Dezember – und je nach Schreckhaftigkeit des Tieres auch einige Tage davor und danach - ihre Vierbeiner nicht von der Leine lassen und in möglichst abgelegenen Gegenden Gassi gehen. Katzen mit Freigang sollte man am besten den ganzen Tag im Haus behalten. Da sowohl Hunde als auch Katzen immer wieder entlaufen, wenn sie sich vor Knallern erschrecken, sollten sie unbedingt gekennzeichnet und bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes registriert sein, damit sie im Fall der Fälle schnell zu ihrem Besitzer zurückgebracht werden können.

Stress für Wild- und Weidetiere
Böller in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Tierhaltung zu zünden, sollte tabu sein. Denn scheue Wildtiere in Wald und Flur reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Auch bei Pferden und Rindern auf der Weide, besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.

In der Aufnahme

- Katzen und andere Haustiere brauchen an Silvester einen Rückzugsort, an dem sie sich sicher fühlen. © Deutscher Tierschutzbund e.V. / Ehrhardt

Quelle / Foto:

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

   


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"Naturschätze des Westkaukasus"
"Naturschätze des Westkaukasus"
Terminhinweis (11.1.): NABU-Fotoausstellung "Naturschätze des Westkaukasus"

30/31.12.2017

NABU und Zapovednik Kavkazskij seit 25 Jahren gemeinsam für den Naturschutz im Westkaukasus aktiv

Berlin
– Nach 25 Jahren aktivem Naturschutz im Westkaukasus, stellt der NABU in Zusammenarbeit mit dem Zapovednik Kavkazskij das Naturparadies „Weltnaturerbe Westkaukasus“ im Süden Russlands erstmals in einer Bilderausstellung vor. Die Wanderausstellung „Naturschätze des Westkaukasus“ stellt eine fotografische Reise dar und präsentiert all die Naturschätze, die die Region zu bieten hat: unberührte Hochgebirgslandschaften, alpine Pflanzen und viele, zum Teil für den Kaukasus endemische Tierarten.

Der Große Kaukasus beginnt rund 2.400 Kilometer östlich von Deutschland und erstreckt sich auf etwa 1.200 Kilometer Länge. Er ist das einzige Beispiel einer großen, weitestgehend unbeeinflusst gebliebenen Hochgebirgslandschaft Europas und Westasiens. Der NABU ist seit 1993 in der Region aktiv und initiierte maßgeblich, dass der Westkaukasus in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen wurde. Die Fotoausstellung, die mindestens das Jahr 2018 durch Deutschland und zeitgleich durch Russland tourt, rückt mit einmaligen Aufnahmen die Schönheit und Besonderheit der Natur im Westkaukasus in den Mittelpunkt. Die Künstler der Ausstellung sind die Naturfotografen Dmitry Andreev, Alexey Bibin, Alexander Perevozov und Sergei Trepet, deren Arbeiten schon vielfach publiziert und prämiert wurden.

Zur Eröffnung der Bilderausstellung „Naturschätze des Westkaukasus“ möchten wir Sie herzlich einladen:

Termin: 11. Januar 2018, 17:30 Uhr
Ort: An der Urania 17, 10787 Berlin
mit: Prof. Dr. Matthias Freude, Präsident des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Brandenburg
Olaf Tschimpke, NABU-Präsident
Vitalij Kovalev, NABU-Leiter Kaukasusprogramm

Quelle
Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1722, Fax -2500


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Graureiher

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Neue Tierversuchszahlen 2016 - Kommentar
Neue Tierversuchszahlen 2016 - Kommentar
Neue Tierversuchszahlen 2016 - Kommentar

30/21.12.2017

Ein kurzer Kommentar des Deutschen Tierschutzbundes durch den Pressesprecher Marius Tünte anlässlich der heute vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) veröffentlichen Tierversuchszahlen.


„Die heute vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichten Zahlen zeigen, dass der Verbrauch von Tieren zu wissenschaftlichen Zwecken auf hohem Niveau stagniert, sogar noch leicht steigt: um 1,9 Prozent auf 2.854.586 Tiere.

- - https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/tierversuche/versuchstierstatistiken/

Obwohl Bundesminister Christian Schmidt als langfristiges Ziel die Beendigung aller Tierversuche propagiert, fehlen noch immer konkrete Maßnahmen zur Erreichung des Ziels. Auch auf der Grundlage der nun vorgelegten Zahlen muss ein konkreter Maßnahmenkatalog mit festen Terminen vorgelegt werden, um das Ende der Tierversuche zu erreichen. Die Förderung tierversuchsfreier Alternativmethoden muss endlich oberste Priorität haben. Bei leicht steigenden Zahlen ist das Versagen des Ministers mehr als offensichtlich.

Der gewählte Veröffentlichungszeitpunkt nach Weihnachten und vor einem Silvesterwochenende zeigt uns ganz klar: Das BMEL will das Thema unter dem Radar von kritischen Organisation, Medien und Öffentlichkeit laufen lassen und jede Diskussion und Transparenz verhindern.“

Der Deutsche Tierschutzbund wird die Zahlen analysieren und eine detailliertere Einschätzung nachlegen.  

Hier finden Sie die Zahlen des BMEL
- https://www.bmel.de/DE/Tier/Tierschutz/_texte/Versuchstierzahlen2016.html#doc10323474bodyText1

Quelle / Foto:

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

29.12.2017

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Weltnaturerbe ohne Knalleffekt
Weltnaturerbe ohne Knalleffekt
Weltnaturerbe ohne Knalleffekt

30/31.12.2017

Feuerwerksverbot innerhalb des Nationalparks reicht für den Schutz der Natur nicht aus - Anrainer des Weltnaturerbes tragen gemeinsame Verantwortung

Kaum ist der Weihnachtstrubel vorb
ei, beginnen die Vorbereitungen für den Jahreswechsel. Viele lieben es ruhig und besinnlich, für andere gehören Böller und Raketen dazu. Nach Schätzungen des Verbands der pyrotechnischen Industrie werden die Bundesbürger zu Silvester 2017 voraussichtlich rund 137 Millionen Euro für Feuerwerksartikel ausgeben. Laut einem Bericht in der Wirtschaftswoche knallt jeder vierte Deutsche (23%) zum Jahreswechsel. Ein gutes Viertel der Befragten (27 %) empfindet hingegen Feuerwerk als pure Geldverschwendung, 13 Prozent der Deutschen sind davon genervt.

Für unsere tierischen Nachbarn kann die Knallerei sogar lebensbedrohlich werden. "Bei Vögeln und anderen wildlebenden Tieren erzeugen die Knall- und Lichteffekte keine Partystimmung, sondern Panikreaktionen", erklärt Nationalpark-Leiter Peter Südbeck. Nicht nur während der Brutzeit ist Ruhe angesagt. So überwintern unter anderem zehntausende Nonnengänse und Große Brachvögel im Wattenmeer. Im Nationalpark finden sie ungestörte Rastplätze oder auch Nahrungsflächen, um den Winter zu überstehen. Sie müssen unentwegt fressen, um im Frühjahr in guter Kondition in ihre Brutgebiete zurückzukehren. Diese liegen oft fernab der Zivilisation bis hin zum Polarkreis. Umso größer ist der Schock für die Vögel, wenn im Winterquartier plötzlich in einer Nacht die Hölle losbricht.

Niederländische Forscher haben mithilfe von Radargeräten nachgewiesen, wie sich riesige Vogelschwärme ausgelöst durch die Feuerwerksaktivitäten weiträumig von ihren Rastplätzen entfernen. Doch auch ohne wissenschaftliche Belege kann eigentlich jeder nachvollziehen, dass Tiere den geballten Lärm nicht gut verkraften. Besitzer von Hunden, Katzen und anderen Haus- und auch Nutztieren können nach jeder Silvesternacht ein Lied davon singen.

Weitreichende Folgen
Aus gutem Grund sind Feuerwerke im Nationalpark Wattenmeer (und auch im Nationalpark Harz und anderen Schutzgebieten) ganzjährig streng verboten. Licht- und Schallemissionen machen jedoch an den Grenzen des Nationalparks nicht Halt. Und der Feuerwerksmüll, wie die Reste der weit fliegenden Raketen, findet sich nach der Silvesternacht auch im Nationalpark und Weltnaturerbe wieder.

"Außerhalb der Nationalpark-Grenzen können wir die Verbote des Nationalpark-Gesetzes natürlich nicht anwenden", so Südbeck. "Hier stehen Kommunen, Touristik, aber auch jeder Einzelne, ob einheimisch oder Gast, in der gemeinsamen Verantwortung für das Weltnaturerbe." Ein freiwilliger Verzicht auf Böller und Raketen im Umfeld des Nationalparks sei nicht gleichbedeutend mit einem Verlust an Spaß. "Hier ist auch Kreativität gefragt, neue Gemeinschaftserlebnisse zu schaffen, die Glücksmomente im Einklang mit der Natur vermitteln." Zum Beispiel eine Sternenwanderung jenseits des Partygetümmels, am Meer oder durch die Dünen: Die funkelnden Lichter gibt es hier gratis. Mit diesem Tipp wünscht die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer allen Einheimischen und Gästen einen besinnlichen Jahreswechsel und einen guten Start ins neue Jahr.

In der Aufnahme
- Rastende Nonnengänse.

Foto: Onno K. Gent

Quelle/Foto
Nationalpark Wattenmeer

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Meinungen zum Nationalpark gefragt
Meinungen zum Nationalpark gefragt
Meinungen zum Nationalpark gefragt

30/21.12.2017

Uni Würzburg lässt Fragebögen verteilen - Rückmeldungen bis Ende Januar möglich

Grafenau/Zwiesel.
In den kommenden Tagen bekommen die Bewohner der beiden Nationalpark-Landkreise Freyung-Grafenau und Regen Post von der Universität Würzburg. Grund dafür: Die Nationalparkverwaltung hat bei Hubert Job, Professor für Geographie und Regionalforschung, und seinem Team eine neue Studie zur Akzeptanz des Nationalparks in der Region in Auftrag gegeben. „Wir hoffen auf eine hohe Beteiligung“, sagt Nationalparkleiter Franz Leibl.

Studenten verteilen die Fragebögen von 8. bis 12. Januar. Bis Ende Januar können diese dann kostenlos zurückgeschickt werden. Dabei wird die Meinung zum Nationalpark allgemein und zu vielen seiner Teilbereichen, etwa Wanderwegen oder Besuchereinrichtungen, abgefragt.


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

 

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Gartenbaumläufer

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Neue Sonderausstellung im Nationalparkzentrum
Neue Sonderausstellung im Nationalparkzentrum
«Entführungen»: Neue Sonderausstellung im Nationalparkzentrum

30/31.12.2017

Der Steinbock im Visier der Kunst

In der neuen Sonderausstellung im Nationalparkzentrum in Zernez trifft Kunst auf Wissenschaft: Studierende der Zürcher Hochschule der Künst
e und der amerikanische Künstler Edward Monovich interpretieren die genetische und ökologische Forschung am Steinbock. Sie haben im engen Austausch mit Forschungsinstitutionen Kunstwerke entwickelt, die in der Ausstellung «Entführungen – Kunst, Wissenschaft und die DNA des Steinbocks» zu entdecken sind.

Am 14. Dezember um 19 Uhr hat der Schweizerische Nationalpark (SNP) im Nationalparkzentrum in Zernez die neue Sonderausstellung «Entführungen – Kunst, Wissenschaft und die DNA des Steinbocks» eröffnet. Als der SNP vor über 100 Jahren gegründet wurde, war der Steinbock in der Schweiz bereits ausgestorben. Dank sprichwörtlichen «Entführungen» aus der Region Gran Paradiso in Italien und einem Zuchtprogramm in der Schweiz gelang der Art im 20. Jahrhundert die schrittweise Rückkehr in ihren einstigen Lebensraum. Im Jahre 1920 wurden erstmals Tiere am Piz Terza im SNP angesiedelt. Diese Tiere bildeten später auch den Keim der Kolonie rund um den Piz Albris bei Pontresina. Die Rückkehr des Bündner Wappentiers war alles andere als selbstverständlich.

Wissenschaft und Kunst
Eine herausragende Fähigkeit des Menschen besteht darin, Ideen, Erkenntnisse und Emotionen in künstlerischer Form ausdrücken zu können. Darum geht es in der Sonderausstellung «Entführungen – Kunst, Wissenschaft und die DNA des Steinbocks». Im Rahmen des artists-in-labs program der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) nutzten vier Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer Forschungsarbeit im Labor und im Feld zu begleiten. Dieser Austausch mit Evolutions- und Wildtierbiologen aus der Schweiz und Italien bildet die Grundlage der Sonderausstellung. Die Grenzen der Disziplinen überschreitend, schlägt sie eine Brücke zwischen künstlerischen und naturwissenschaftlichen Recherchen rund um die ökologische und genetische Forschung am Steinbock.

Aus Sicht der Künstler
Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Monovich und der Studierenden des Master Fine Arts der ZHdK, Magda Drozd, Nicola Genovese und Aurélie Strumans, zeigen Fragestellungen, Methoden und Resultate der naturwissenschaftlichen Forschung aus einem individuellen Blickwinkel. Die Künstlerinnen und Künstler überführen Praktiken, Instrumente und Materialien aus ihren gewohnten Kontexten in die Kunst, interpretieren sie mit ihren eigenen Mitteln und bringen sie in einen neuen gesellschaftlichen Zusammenhang. Gängige Vorstellungen und Deutungen sowohl der Naturwissenschaft als auch des Steinbocks verwandeln sich durch die Sound­ und Video­Installationen, Skulpturen und Bilder der Sonderausstellung in Thesen und Fragestellungen der Kunst. Von den Ateliers in die Labors und zurück: «Entführungen – Kunst, Wissenschaft und die DNA des Steinbocks» lädt die Besuchenden ein in die gemeinsame Welt von kreativen Schmugglern und menschengemachter Evolution.

Die Sonderausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem artists-in-labs program der ZHdK und dem Zoologischen Museum der Universität Zürich . Als Kuratoren wirkten Irène Hediger, Leiterin artists­in­labs program, und Lukas Keller, Direktor des Zoologischen Museums der Universität Zürich. Die Ausstellungsarchitektur hat die Szenografiestudentin Cornelia Zierhofer entwickelt.

Dauer der Ausstellung:
15. Dezember 2017 bis 21. Oktober 2018

Legende zu Bild
Sound- und Video-Installationen, Skulpturen und Bilder interpretieren die Forschung am Steinbock.


Ansprechpersonen

Hans Lozza, Leiter Kommunikation Schweizerischer Nationalpark
lozza(at)nationalpark.ch  081 851 41 11  

lrène Hediger, Kuratorin und Leiterin artists-in-labs program
irene.hediger(at)zhdk.ch  043 446 61 10

Lukas Keller, Kurator und Direktor Zoologisches Museum
lukas.keller(at)ieu.uzh.ch  044 635 47 50



Weitere Informationen

«Entführungen – Kunst, Wissenschaft und die DNA des Steinbocks»

Ein Kooperationsprojekt des artists-in-labs program der Zürcher Hochschule der Künste, des Zoologischen Museums der Universität Zürich und des Schweizerischen Nationalparks.

Kuratiert von Irène Hediger, Leiterin artists-in-labs program der ZHdK und Lukas Keller, Direktor Zoologisches Museum der UZH

Mit Werken von Magda Drozd, Nicola Genovese, Edward Monovich und Aurélie Strumans, Szenografie von Cornelia Zierhofer



Informationen zu den Projektbeteiligten

UZH-Forschungsgruppe «Evolutionäre Ökologie und Genetik freilebender Populationen»

www.ieu.uzh.ch/de/research/evolbiol/natural.html


Steinbockhorn-Forschung an der WSL:

www.wsl.ch/info/mitarbeitende/bollmann/index_DE


Websites der Künstlerinnen und Künstler:

www.edwardmonovich.com

magdadrozd.allyou.net

www.nicolagenovese.org

www.aureliestrumans.tumblr.com


Das artists-in-labs program der Zürcher Hochschule der Künste


Seit bald 15 Jahren fördert das artists-in-labs program (ail) die künstlerische Forschung, indem es für Kunstschaffende Aufenthalte in wissenschaftlichen Forschungslabors aller Disziplinen organisiert und begleitet. In diesem Zeitraum haben mehr als 35 Kunstschaffende in Wissenschaftslabors an 20 Forschungsinstituten in der Schweiz und international gearbeitet. Das ail ist Teil des Institute for Cultural Studies in the Arts, das am Departement Kulturanalysen und Vermittlung angesiedelt ist.

www.artistsinlabs.ch

Quelle/Aufnahme

Schweizerischer Nationalpark
Schloss Planta-Wildenberg
CH-7530 Zernez

Verwaltung
Tel. +41 81 851 41 11
Fax +41 81 851 41 12

Medienmitteilung vom 15. Dezember 2017


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Schweinswale und Seevögel in Nord- und Ostsee
Schweinswale und Seevögel in Nord- und Ostsee
Online-Karten: Schweinswale und Seevögel in Nord- und Ostsee

-    Langzeitbeobachtungen des BfN im Meer von 2001 bis 2016 jetzt online
-     Angebot informiert über Verbreitung geschützter Tierarten in deutscher Nord- und Ostsee

Bonn/Vilm.
Wo in deutschen Meeren kommen Schweinswale vor? Wo waren in den vergangenen Jahren in der Nord- und Ostsee die meisten Seevögel zu beobachten? Darüber geben seit heute Online-Karten umfassend und öffentlich Aufschluss. Sie basieren auf Langzeitdatenreihen, die im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz (BfN) von zwei Forschungsinstituten erhoben wurden. Die Karten zeigen, wo Meeressäugetiere und 22 verschiedene Seevogel-Arten in den Jahren 2001 bis 2015 bzw. 2016 gesichtet wurden. Die zugrundeliegenden Daten können zudem als standardisierte Geodienste in Geoinformationssystemen genutzt und mit anderen Daten kombiniert werden.

„Wir freuen uns, dass wir diese über 15 Jahre gesammelten Datenreihen nun der Öffentlichkeit digital zugänglich machen können. Gleichzeitig hoffen wir, dass diese wichtigen Ergebnisse zur Verbreitung geschützter Tierarten anderen Forschungsprojekten zugutekommen“, sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN.

Vor den Küsten von Nord- und Ostsee müssen die Interessen unterschiedlicher Nutzer fortwährend mit den Naturschutzaufgaben, wie dem Erhalt der marinen Arten- und Lebensraumvielfalt in Einklang gebracht werden. Grundlage dafür liefern die Langzeit-Datenreihen, die im Auftrag des BfN, Abteilung Meeresnaturschutz, für die Zeit ab 2001 zur Verbreitung von Schweinswalen und Seevögeln erhoben wurden. Die Daten zur Verbreitung der Schweinswale, die Sichtung von Walkälbern und die Sichtung anderer Meeressäuger werden nun erstmals auch in einfacher Form für genaue räumliche Analysen angeboten. Die Datengrundlage dafür liefern bei den Schweinswalen insgesamt circa 800.000 Beobachtungspunkte, die 29.000 Sichtungen enthalten.

Für die 22 verschiedenen Arten der Seevögel wurden mehr als 1,4 Mio. Beobachtungspunkte mit über 61.000 Sichtungen ausgewertet. Auch manche Einflüsse des Menschen werden beim Monitoring mit erfasst. Haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Schiffsverkehr, Fischerei und weitere menschliche Aktivitäten sowie Netzreste und Öl- oder Müllverschmutzungen beobachtet, so wurden diese ebenfalls aufgenommen und in die Karten eingetragen. Die Datenreihen wurden im Auftrag des BfN vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und dem Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover erhoben.
Das besondere an den thematisch gegliederten Karten bzw. Kartenanwendungen: Sie sind sowohl von interessierten Laien als auch von Fachleuten anwenderfreundlich und leicht verständlich nutzbar.

Die nun vorgestellten Anwendungen werden künftig regelmäßig durch neu erhobene Daten im Rahmen des Wirbeltiermonitorings des BfN ergänzt. In den kommenden Monaten sollen weiterhin auch Bestandstrends sowie Daten aus dem akustischen Schweinswalmonitoring dargestellt werden. Präsentationen zu Biotopen und Bodenlebewesen sollen ebenfalls 2018 folgen.

Weiterführende Informationen:

Internationale Abkommen und Richtlinien verpflichten Deutschland zum Monitoring geschützter mariner Arten und Lebensräume. Das Bundesamt für Naturschutz koordiniert das Monitoring in der Ausschließlichen Wirtschaftszone von Nord- und Ostsee. Im Monitoring der Wirbeltiere werden insbesondere die Verbreitung, das Vorkommen und mögliche Bestandsveränderungen von Schweinswalen sowie verschiedenen Seevogelarten untersucht.

Weiterführende Informationen des BfN zum marinen Monitoring der Wirbeltiere:
- https://www.bfn.de/themen/meeresnaturschutz/marines-monitoring.html
- https://www.bfn.de/themen/meeresnaturschutz/marines-monitoring/wirbeltiere.html


In der Aufnahme
- Der Schweinswal (Phocoena phocoeana) ist die kleinste und einzig heimische Walart in Nord- und Ostsee. (Foto: Katrin Wollny-Goerke)


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

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Augen auf beim Online-Kauf
Augen auf beim Online-Kauf
Geschützte Arten: Augen auf beim Online-Kauf

-    Informationen zu Weihnachtseinkäufen auf den Internetseiten von BfN und Zoll

Bonn.
Wer statt Krawatte oder Parfum eine Geldbörse aus Krokodilleder oder eine Halskette aus Papageienfedern unter den Weihnachtsbaum legen möchte, sollte insbesondere beim Online-Kauf die Augen offen und den Artenschutz im Blick haben. Denn im Internet werden häufig Gegenstände angeboten, die nicht oder nur mit bestimmten Genehmigungen gehandelt werden dürfen.

Der illegale Online-Handel mit geschützten Tier und Pflanzenarten boomt weltweit. Auch in Deutschland werden geschützte oder sogar vom Aussterben bedrohte Arten verstärkt im Internet angeboten. Besonders gerne und oft werden zum Beispiel Handyhüllen aus Pythonleder, Schmuckwaren aus Papageien- oder Adlerfedern, kleine Elfenbeinschnitzereien, Taschen und Geldbörsen aus Krokodilleder online geordert.

Häufig ist in der Beschreibung des Artikels für die Kundschaft nicht zu erkennen, aus welchem Land die angebotenen Gegenstände versendet werden. Gerade bei der Bestellung im Ausland kann es aber unversehens zu einem Verstoß gegen die Artenschutzbestimmungen kommen. Denn oft beachten die Käuferinnen und Käufer nicht, dass für die Einfuhr von Tieren und Pflanzen sowie Erzeugnissen aus geschützten Arten bestimmte Genehmigungen erforderlich sind. In den Angeboten wird in den meisten Fällen nicht darauf hingewiesen.

Doch auch Unkenntnis schützt weder vor Enttäuschung noch vor Ärger, wenn solche Gegenstände vom Zoll beschlagnahmt werden und der Empfänger anschließend eine empfindliche Strafe zahlen muss.
Als zuständige Behörden stellen das Bundesamt für Naturschutz und der Zoll auf ihren Internetseiten Informationen zum Artenschutz bereit. Wer die Empfehlungen unter www.bfn.de/themen/cites.html oder www.zoll.de beachtet, trägt seinen Teil dazu bei, dass das Geschenk auch wirklich unter dem Weihnachtsbaum liegt.

In der Aufnahme

- Souvenire, die bei der Einfuhr nach Deutschland vom Zoll beschlagnahmt wurden.
(Foto: Ursula Euler)


Quelle

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Kein Feuerwerk im Nationalpark
Kein Feuerwerk im Nationalpark
Den Tieren zuliebe: Kein Feuerwerk im Nationalpark

28/29.12.2017

Böller und Raketen können für störungsempfindliche Tiere wie das Auerhuhn lebensbedrohlich werden

Neuschönau/Lindberg.
Die Bayerwald-Gipfel Falkenstein, Rachel und Lusen zählen seit Jahren zu den beliebtesten Silvester-Treffpunkten in der Nationalpark-Region. Doch neben den Naturfreunden wünscht sich dort, in den besonders sensiblen Bereichen des Schutzgebiets, auch die Tierwelt einen entspannten Jahreswechsel. Daher bittet die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald im Interesse der Natur eindringlich darum, zum Start ins neue Jahr auf Raketen und Böller im Nationalpark zu verzichten.

Vor allem in den Höhenlagen des Nationalparks rund um die angesagten Berggipfel leben viele störungsempfindliche Tierarten, etwa das vom Aussterben bedrohte Auerhuhn. Das gleißende Licht von Feuerwerk und der laute Knall von Böllern lässt die Tiere panikartig flüchten. Besonders bei niedrigen Temperaturen verlieren Auerhühner dann dramatisch an Energie – nicht selten das sichere Todesurteil für die Vögel.

Deshalb bittet die Nationalparkverwaltung alle Parknachbarn und Besucher, bei ihrer Silvesterfeier im Nationalpark Rücksicht auf die Natur zu nehmen – auch in Hinblick auf mitgebrachte Flaschen, Becher und Co. Nachdem von Herzen gerne im Nationalpark auf das neue Jahr angestoßen werden kann, sollten Feiernde hinterher bitte ihren Müll wieder mit nach Hause nehmen. „In diesem Sinne wünschen wir allen Anwohnern und Gästen einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes neues Jahr“, sagt Nationalparkleiter Franz Leibl.

Bildunterschrift:

Feuerwerk und Böller scheuchen störungsempfindliche Tiere, wie Auerhühner, auf. Dadurch verbrauchen die Vögel lebensbedrohlich viel Energie. (Foto: Rainer Simonis/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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"Dinosaurier des Jahres 2017"
 "Dinosaurier des Jahres 2017"

NABU verleiht Bauernpräsident Rukwied "Dinosaurier des Jahres 2017"

28/29.12.2017

Negativ-Preis für rücksichtslose Blockade einer umweltfreundlicheren Agrarpolitik
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Berlin
– Der NABU hat Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), mit dem „Dinosaurier des Jahres 2017“ ausgezeichnet. Der DBV-Chef erhält Deutschlands peinlichsten Umweltpreis für seine rücksichtslose Blockade einer umweltfreundlichen Agrarreform. Der DBV-Präsident streitet die Hauptverantwortung der industriellen Landwirtschaft für das Artensterben ab, verteidigt ein Subventionssystem, das nachweislich zulasten von Natur, Landwirten und Steuerzahlern geht und bekämpft regelmäßig alle Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltbilanz der Agrarpolitik. Neben seiner Funktion beim DBV ist Rukwied auch Chef des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg und Präsident des europäischen Agrarverbandes COPA.

„Die Öffentlichkeit ist erschüttert über die erneute Zulassung für Glyphosat, über zu viel Nitrat im Grundwasser und das drastische Insekten- und Vogelsterben – doch Herr Rukwied hält unbeirrt an seiner Linie fest, das System der Agrarpolitik mit milliardenschweren Blankoschecks vom Steuerzahler ohne Wenn und Aber zu verteidigen“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. So setze er auch die Zukunft vieler Bäuerinnen und Bauern aufs Spiel: Denn schwinde die gesellschaftliche Akzeptanz für die Landwirtschaft, versiege langfristig auch die Förderung aus der Staatskasse. Die von Rukwied vehement verteidigten Pauschalsubventionen pro Fläche seien zudem nachweislich kein geeignetes Mittel, um das Höfesterben aufzuhalten.

Der NABU hatte bereits 2001 Rukwieds Vorgänger an der DBV-Spitze, Gerhard Sonnleitner, mit dem Negativ-Preis für seine konsequente Bremsleistung in Sachen Agrarwende bedacht. Seither hat sich nichts verbessert, im Gegenteil: „Der Zustand von Wiesen und Weiden hat sich dramatisch verschlechtert, die Bestände von Feldvögeln wie Kiebitz und Feldlerche befinden sich ungebremst im freien Fall“, so Tschimpke weiter. Das Szenario des „stummen Frühlings“  sei keine Panikmache der Naturschützer, sondern werde in großen Teilen unserer Agrarlandschaft zunehmend Realität. „Rebhuhn, Feldhamster und vielen anderen ehemaligen Allerweltsarten fehlt inzwischen der Lebensraum. Sie drohen auszusterben. Gleichzeitig verlieren wir die auch für die Landwirtschaft wichtigen Insekten als Bestäuber und Regulatoren von Schädlingen“, so Tschimpke.

Das Motto des diesjährigen Bauerntages lautete „Gemeinsam Zukunft gestalten“. Der DBV-Präsident habe bislang weder erkennen lassen, dass er an einem ernsthaften Dialog mit Naturschützern interessiert sei, noch an einer zukunftsfähigen Politik. Stattdessen würden wissenschaftliche Studien, die das Insektensterben belegen, vom DBV kleingeredet und relativiert. Statt ökologische Herausforderungen anzunehmen, propagiere Rukwied die Branche sei bereits nachhaltig – wenn es denn Umweltprobleme gäbe, dann seien dafür andere Entwicklungen schuld.

Mit fast 40 Prozent ist die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der größte Posten des EU-Haushalts. Sie ist jedoch hochgradig ineffizient und überwiegend umweltschädlich. Zu diesem Ergebnis kommt nicht nur eine aktuelle Fitness-Check-Studie der europäischen Umweltverbände. Auch der Europäische Rechnungshof bestätigt, dass selbst die jährlich zwölf Milliarden Euro des sogenannten „Greening“ der GAP keine nennenswerte Wirkung für die Umwelt entfalten. Der NABU sieht in den 2018 beginnenden Verhandlungen über die künftige GAP eine große Chance auf eine wirklich umweltfreundliche Ernährungs- und Landnutzungspolitik. Mit der Studie „Fit, fair und nachhaltig – Vorschläge für eine Neuausrichtung der Agrarpolitik“ hatte der NABU bereits Ende 2016 Berechnungen präsentiert, wie eine Landwirtschaftspolitik mit hohen Umwelt-, Tierschutz- und Qualitätsstandards gleichzeitig die Natur schützen und Bauern ausreichend hohe Einkommen sichern könnte. Dafür müssen die bisherigen Pauschalzahlungen beendet werden. Im Gegenzug müsste den Landwirten ermöglicht werden, durch Maßnahmen für die Artenvielfalt ein attraktives Zusatzeinkommen zu erhalten.  

„Wir verlangen das Ende der Blockadehaltung von der DBV-Spitze. Ich fordere Herrn Rukwied ausdrücklich zum Gespräch und Austausch auf“, so der NABU-Präsident. Nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen und mit Blick auf die Regierungsverhandlungen von Union und SPD wird Deutschlands mitgliederstärkster Umweltverband den öffentlichen Druck weiter erhöhen. Unter dem Motto „Der Agrarindustrie die Stirn bieten“ demonstrieren der NABU und viele Weitere am 20. Januar 2018 in Berlin für gesunde und umweltfreundliche Lebensmittel.  

Mit dem „Dinosaurier des Jahres“, einer 2,6 Kilogramm schweren Nachbildung einer Riesenechse, zeichnet der NABU seit 1993 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, die sich durch besonders rückschrittliches öffentliches Engagement in Sachen Natur- und Umweltschutz hervorgetan haben. Preisträger 2016 war Bayer-Chef Werner Baumann für dessen angestrebte Fusion von Bayer und Monsanto.

Weitere Informationen zum diesjährigen Preisträger:

www.NABU.de/dinosaurier

Fit, fair und nachhaltig – Vorschläge für eine Neuausrichtung der Agrarpolitik:

www.NABU.de/agrarreform2021

Studie “Is the CAP Fit for purpose?”:
www.NABU.de/GAPcheck

Demonstration am 20.1.2018 in Berlin:

www.NABU.de/agrardemo2018

Für Rückfragen:

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)30.284984-1510,  
Mobil +49 (0)173.9306515, E-Mail: Kathrin.Klinkusch@NABU.de


Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 143/17 | 28. DEZEMBER 2017

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Gewinner und Verlierer 2017
Gewinner und Verlierer 2017
Gewinner und Verlierer 2017

27/28.12.2017

WWF: Zahl der bedrohten Tier- und Pflanzenarten erreicht neuen Höchststand

Laut WWF war 2017 insbesondere für Schuppentiere,
Fluginsekten oder Seepferdchen ein schlechtes Jahr. Auch die afrikanischen Elefanten geraten weiter unter Druck. Wilderei kostet jedes Jahr rund 20.000 Dickhäutern das Leben. Die Zerstörung und Zerschneidung ihrer Lebensräume verschärft die Situation weiter. Insgesamt verbucht die Internationale Rote Liste der Weltnaturschutzunion IUCN mittlerweile rund 25.800 Tier- und Pflanzenarten als bedroht. Das ist neuer Negativrekord und betrifft fast 30 Prozent aller untersuchten Arten. "Wilderei, Lebensraumverlust, Klimawandel und die dauerhafte Übernutzung natürlicher Ressourcen vernichten biologische Vielfalt. Wir Menschen verursachen das größte Artensterben seit Ende der Dinosaurier", so Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland.

"Das massenhafte Sterben findet auch direkt vor unserer Haustür statt. Biene Maja und Co. verschwinden heimlich, still und leise von unseren Wiesen und Feldern", betont Eberhard Brandes mit Blick auf die in 2017 veröffentlichten Zahlen zum dramatischen Rückgang bei Deutschlands Fluginsekten. Der WWF fordert daher unter anderem ein Verbot von Insektengiften aus der Gruppe der Neonikotinoide sowie von Unkrautvernichtern wie Glyphosat.

In 2017 gab es aber aus Sicht des WWF auch Lichtblicke. So steigt in vielen Gebieten die Zahl der Meeresschildkröten wieder.
In Kambodscha wurden gleich neun Kälber des Irawadi-Delfins beobachtet. Mit nur 80 Tieren ist der isolierte Delfin-Bestand im Mekong vom Aussterben bedroht. WWF-Vorstand Eberhard Brandes weist außerdem auf Erfolge beim Schutz des Persischen Leoparden im Kaukasus hin: "In unseren Projektregionen beobachten wir wieder Jungtiere, unser jahrelanger Kampf gegen Wilderei und für eine bessere Vernetzung der Lebensräume des Kaukasus-Leoparden zahlt sich aus."


Verlierer 2017:

Schuppentiere: Schuppentiere sind die meistgeschmuggelten Säugetiere der Welt. Der internationale Handel mit ihnen ist seit Januar 2017 komplett verboten. Dennoch beschlagnahmen die Behörden in Afrika und Asien weiterhin tonnenweise Schuppen und hunderte ganzer Pangoline. In den vergangenen 16 Jahren wurden weltweit mehr als 1,1 Millionen Tiere illegal gehandelt. Ungezählt bleiben die Pangoline, die auf den lokalen Märkten Asiens landen.



Fluginsekten: In den vergangenen 27 Jahren nahm die Gesamtmasse fliegender Insekten in Deutschland um mehr als 75 Prozent ab. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler, die Daten aus 63 deutschen Naturschutzgebieten ausgewertet haben. Der WWF warnt seit längerem vor den negativen Folgen intensiver Landwirtschaft für Bienen, Schmetterlinge und Co.



Zentralafrikanische Waldelefanten: Dramatisch ist die Situation der zentralafrikanischen Waldelefanten. Das zeigt ein 2017 veröffentlichter Wildtierzensus des WWF, der in Kamerun, der Republik Kongo, der Zentralafrikanischen Republik und Gabun durchgeführt wurde. Im Untersuchungsgebiet sank die Zahl der Waldelefanten zwischen 2008 und 2016 um 66 Prozent auf weniger als 10.000 Tiere. Hauptgrund für den Einbruch ist der illegale Elfenbeinhandel und die damit einhergehende Wilderei. Auch afrikaweit stehen die afrikanischen Elefanten unter Druck. In den letzten zehn Jahren sind dort die gesamten Elefantenbestände um mehr als 100.000 Tiere geschrumpft.



Seepferchen: Die Bestände der beiden einzigen Seepferdchenarten Europas sind im Mittelmeer um bis zu 30 Prozent gesunken. Handel und gezielter Fang sind verboten. Aber Seepferdchen landen als Beifang in den Fischernetzen. Überdüngung, Klimawandel und Grundschleppnetze zerstören zudem ihren Lebensraum.



Koalas: Einer WWF-Analyse zufolge sind in einigen Regionen Australiens seit den 1990er-Jahren 80 Prozent der Beutelbären verschwunden. Die Ursachen: Straßen- und Siedlungsbau, Waldrodung und Klimawandel. Mit der Vernichtung ganzer Eukalyptuswälder treibt man die Baumbewohner in die Flucht - und oft in den Tod. Aktuell führt die Internationale Rote Liste die Koalas daher in der Rubrik "gefährdet".



Gewinner 2017:

Meeresschildkröten: Die Zahl der Meeresschildkröten steigt in vielen Gebieten, ermittelte ein internationales Forscherteam. Zahlreiche Bestände zeigen demnach einen leichten Aufwärtstrend. Von sieben Meeresschildkrötenarten stuft die IUCN weiter sechs als gefährdet, stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht ein. Zur siebten Art liegen nicht genug Daten vor. Die größte Bedrohung bleibt Beifang.



Kaukasus Leoparden: Mit geschätzt nur 40 bis 60 Individuen steht das Überleben des Persischen Leoparden im Kaukasus seit Jahren auf der Kippe. Umso schöner, dass gleich fünf Jungtiere in WWF-Kamerafallen tappten. In den betreffenden Projekt-Gebieten zahlt sich somit der jahrelange Kampf gegen Wilderei und für einen besseren Schutz und Vernetzung der Lebensräume des Kaukasus-Leoparden aus. Damit sich langfristig eine stabile Leopardenpopulation etabliert, müssen die Schutzmaßnahmen auch über Ländergrenzen hinweg auf weitere Gebiete ausgeweitet werden.



Mekong-Irawadi-Delfine: Mit nur 80 Tieren ist der isolierte Bestand an Irawadi-Delfinen im Mekong vom Aussterben bedroht. 2017 wurden in Kambodscha gleich neun Delfinkälber beobachtet, während gleichzeitig die Sterberate sinkt und sich der Bestand langsam erholt. Der WWF setzt sich weiter für die Ausweitung der Schutzmaßnahmen ein. Der Bau von Staudämmen, Wasserverschmutzung und die Fischerei mit Stellnetzen bedrohen weiterhin das Überleben des Delfins.



Fischotter: Der Fischotter stand in Deutschland lange vor dem Aussterben. Wurde er früher vor allem als Schädling und Pelzlieferant bejagt, ist er heute durch die starke Zerschneidung der Landschaften bedroht. Mittlerweile erlebt er ein Comeback. Hauptgründe sind Renaturierungs-Maßnahmen und Nutzungsbeschränkungen für viele Gewässer.



Blaukehlaras: Maximal 300 dieser vom Aussterben bedrohten Aras mit blauer Kehle über gelboranger Brust leben in der freien Wildbahn. Diese Überlebenden konzentrieren sich auf kleiner Fläche in der riesigen Moxos-Ebene Boliviens. Genau dort wurde 2017 ein bisher unbekannter Brutplatz entdeckt. Nun gilt es, diesen Rückzugsraum weiterhin zu bewahren und die Tiere vor illegaler Jagd zu schützen.


FOTOGALERIEN

wwf.de/gewinner2017
- www.wwf.de/fotostrecke/gewinner-des-jahres-2017/

wwf.de/verlierer2017

- www.wwf.de/fotostrecke/verlierer-des-jahres-2017/


KONTAKT


Wiebke Elbe

Pressestelle WWF

Tel: 030-311777-219

wiebke.elbe(at)wwf.de

twitter.com/ElbeWWF

Quelle

WWF
27.12.2017


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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Asiatische Keiljungfer

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Feuerwerke an Silvester stören Vogelwelt
Feuerwerke an Silvester stören Vogelwelt
Feuerwerke an Silvester stören Vogelwelt

27/28.12.2017

Lebensbedrohliche Notlagen durch Knallkörper möglich

Ahnungslos sitzen die meisten Vogelarten am 31. Dezember um 0 Uh
r jeden Jahres an ihren Schlafplätzen und versuchen, ihre kostbare Energie in der kalten Jahreszeit zu sparen. Und plötzlich geht es los: Etwa eine dreiviertel Stunde lang schießen in ganz Deutschland abertausende von Raketen in die Lüfte und explodieren mit einem lauten Knall. Dies hat fatale Folgen für die Vogelwelt, aber auch für den Winterschlaf einiger anderer Tiere.

Mehr auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
- https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen/gefahr-durch-feuerwerk/


Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Rotkehlchen

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Eine Chance für die Gaukler der Lüfte
Eine Chance für die Gaukler der Lüfte
Eine Chance für die Gaukler der Lüfte

Artenschutz-Umweltbildungsprojekt Schmetterlinge

Artenschutz in Franken®, Gemeinde Ittlingen, Grundschule Ittlingen und Familienzentrum Ittlingen bringen sich für die Erhaltung im Bestand gefährdeter Falter ein.

26/27.12.2017

Baden-Württemberg / Ittlingen.
Schmetterlinge sind der Inbegriff des Sommers, mit ihrer vielfach bunten Körperzeichnung konnten diese Tiere schon immer auch die Aufmerksamkeit des Menschen erregen. Diese sehr filigranen Geschöpfe zeigen sich in einer bemerkenswerten Vielfalt. Doch gerade diese Vielfalt ist zunehmend gefährdet, da immer mehr Arten auf den Roten Listen zu finden sind.

Von den in der Bundesrepublik Deutschland erfassten rund 1.450 Großschmetterlingsarten zeigen sich fast 50 % als im Bestand gefährdet, oder sind bereits ausgestorben.

Mit dem Projekt „Eine Chance für die Gaukler der Lüfte“ wollen wir auch auf diese mehr als bedenkliche Entwicklung hinweisen. Mehr noch, durch die Anlage sogenannter Schmetterlings-Hotspots schaffen wir regional begrenzt hochwertige Lebensräume. Spezielle Informationseinheiten möchten auch und gerade dazu beitragen ein zunehmend erkennbares Wissensdefizit über die Ansprüche und die Lebensweise dieser Insekten zu beheben, um für deren Erhaltung zu werben.  

Das Projekt wird durch die Deutsche Postcode Lotterie gGmbH, die Margarete Müller - Bull Stiftung und durch die Stiftung "Unsere Erde" unabhängig gefördert.

Noch vor dem Weihnachtsfest konnte die Installation der Schmetterlings-Hotspots erfolgreich abgeschlossen werden. Die Witterung zeigte sich als pflanzgeeignet und diese Chance wurde ergriffen um die rund 300 Pflanzen in die vorbereitete Erde zu bringen.

Die Auswahl der Pflanzen wurde so abgestimmt, das sowohl der "fertige Falter" als auch dessen Nachkommen
(Raupen) die entsprechende Nahrung vorfinden.

Begleiten Sie uns bei der Entwicklung hier auf unseren Seiten ..
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97815

Vom Niedergang der Biodiversität
Vom Niedergang der Biodiversität
Vom zunehmenden Missbrauch einer vormals an Arten reichen Kulturlandschaft

25/26.12.2017

Deutschland
. Was uns immer wieder aufs Neue nahezu sprachlos werden lässt sind Eindrücke von der modernen, bevorzugt industriell geführten Landwirtschaft. Von wegen sorgsamer und nachhaltiger Umgang mit den begrenzten ökologischen Ressourcen die wir von unseren Vorfahren übernommen haben.

Man gewinnt zunehmend den Eindruck dass vielfach kaum mehr der Respekt von der uns von unseren Vorvätern überlassenen Natur vorhanden ist. Wen sich Kunststofffolien türmen, Aushub auf den abgeernteten Fläche wiederfindet und zerrissene Plastikfässer inmitten der Feldflur finden ,die wiederum zur Todesfalle für Artenvielfalt werden, dann haben wir für diese Form der Landbewirtschaftung jegliches Verständnis verloren.

Wir sprechen hier auch nicht von Einzelfällen sondern von regelmäßig wiederkehrenden und bildgebend dokumentierten Eindrücken.

  • Wer mag hier schon noch von verantwortungsvollem Flächenmanagement sprechen?
Das hier überhaupt noch höhere Arten leben grenzt an ein Wunder. Ergänzt wird der Niedergang der kleinbäuerlichen Kulturlandschaft durch die Ausräumung dergleichen. Wo hektarweise Monokultur vorherrscht, wo jede Hecke gerodet und jede Nassstelle drainiert wird verschwindet die Artenvielfalt in erschreckendem Ausmaß.

Wer mag bei diesen nahezu flächig anzutreffenden Eindrücken den uns nahezu gebetsmühlenartig vorgetragenen Worte glauben, das diese Form der Landwirtschaft sehr wohl in der Lage sei die uns anvertraute Artenvielfalt in die Zukunft zu führen?

  • Lächerlich – sie kann es nicht!

Im Gegenteil es bilden sich zunehmen ökologische Wüsten heraus die nicht mehr und nicht weniger sind als Flächen zur reinen Lebensmittel- und Energieerzeugung.  

  • Der Anblick dieses Zustandes kann kaum mehr ertragen werden!

Sie glauben es nicht.. dann folgen Sie uns... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=97905



Berghütte am Wank
Berghütte am Wank
Berghütte am Wank: Konzept und Name präsentiert

25/26.12.2017

Planungen für die neue „Tannenhütte“ über den Dächern von Garmisch vorgestellt  

Neue Hütte, neuer Name, neuer Pächter:
Ab dem Sommer 2018 wird es auf dem Wank wieder eine Einkehrmöglichkeit geben. Die Pächter heißen Anna und Andreas Hertle und die Hütte wird künftig mit dem Namen „Tannenhütte“ Gäste und Einheimische auf den Wank einladen.  

Die Bauarbeiten gehen wegen der Witterung derzeit nur langsam voran, die Planungen für die Wiedereröffnung im nächsten Jahr gehen jedoch weiter. Die Bayerischen Staatsforsten haben am Mittwoch nicht nur die neuen Pächter und den neuen Namen der Hütte präsentiert, sondern auch den Zeitplan für die Wiedereröffnung und das Konzept der Nutzung vorgestellt.

Ab dem Sommer 2018 soll die Hütte mit dem wunderbaren Ausblick auf Garmisch-Partenkirchen und das Wettersteingebirge den Betrieb aufnehmen, mit dem Pächterehepaar Hertle habe man die idealen Partner für das Projekt gefunden, so der zuständige Bereichsleiter von den Bayerischen Staatsforsten, Reinhard Strobl: „Wir haben die richtigen Partner für diesen besonderen Ort gefunden. Das Ehepaar Hertle hat nicht nur viel Erfahrung in der Gastronomie, vor allem sind sie in der Region verwurzelt und haben ein tolles Konzept vorgelegt“, so Strobl.

Dieses sieht vor, Produkte wie zum Beispiel Wildbret aus der Region zu verwenden und auf traditionelle Weise zuzubereiten. „Unsere Besucher sollen unsere schönen Berge nicht nur sehen, sondern auch schmecken“, sagt die gebürtige Garmisch-Partenkirchnerin Anna Hertle. Zusammen mit ihrem Mann, dem Hotelkaufmann Andreas Hertle, ist das Ehepaar bisher schon in der Region als Betreiber des Kletterwalds und des „Flying Fox“ in Garmisch-Partenkirchen bekannt. Antrieb ist für beide die Freude am Dienstleistungsgewerbe: „Wir wollen Begriffe wie Nachhaltigkeit, Authentizität, Heimatverbundenheit und Kreativität mit Leben füllen“, so Andreas Hertle. „Bei uns soll sich nicht nur der Durchschnittswanderer wohlfühlen, sondern auch Familien mit Kindern, Seniorinnen oder Menschen mit Behinderung.“

Dass die Hertles diesen hohen Anspruch auch umsetzen, davon ist der bei den Bayerischen Staatsforsten zuständige Forstbetriebsleiter Nikolaus Stöger
überzeugt: „Die Familie veranstaltet seit Jahren sehr erfolgreich und sehr verlässlich Team- und Gruppenevents auf unseren Flächen. Die können das!“, so Stöger, der sich über den Neubeginn unter neuem Namen freut. Einem Namen, der zugleich auch Programm ist: „Die Tanne ist für uns Forstleute eine der wichtigsten Berg-Baumarten überhaupt, sie prägt den Bergmischwald im Forstbetrieb Oberammergau. Und dass Tannenholz auch hervorragende bauliche Eigenschaften hat, wird man ab kommenden Sommer auch an der Tannenhütte sehen können.“

Die Rohbauarbeiten an Haupt- und Nebengebäude konnten vor dem Winter genauso abgeschlossen werden wie die Anbindung von Wasser, Abwasser und Strom. Leider hat der längere Trocknungsprozess des Konstruktionsholzes den Bauforstschritt etwas verzögert. Der genaue Zeitplan für die Errichtung des eigentlichen Holzbaus ist abhängig vom Witterungsverlauf, die Eröffnung der Hütte ist aber für den Sommer geplant.

In der Aufnahme
- v.l.n.r.: Reinhard Strobl, Pächterehepaar Hertle, Nikolaus Stöger

Quelle / Foto:
Bayerische Staatsforste AÖR

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Klimaschutz soll größere Rolle spielen
Klimaschutz soll größere Rolle spielen
Greenpeace-Umfrage zeigt: Klimaschutz soll größere Rolle spielen

24/25.12.2017

Mehrheit der SPD-Anhänger will raus aus der Kohle

Hamburg, 20.12.2017 –
Eine Mehrheit der Deutschen (56 Prozent, 15 Prozent dagegen) wünscht sich von der kommenden Bundesregierung einen deutlich höheren Stellenwert des Klimaschutzes.

Konkret will sogar eine klare Mehrheit der SPD-Anhänger (78 Prozent „Ja“ oder „eher ja“), dass die einstige Kohlepartei SPD in einer möglichen Großen Koalition die Energiegewinnung aus der Kohleverbrennung beendet.  Das sind Ergebnisse einer repräsentativen  online-Meinungsumfrage der Forschungsgruppe Civey im Auftrag von Greenpeace vom 12. bis zum 16.12.2017. „Die Sozialdemokraten müssen in den Sondierungsgesprächen Umwelt- und Klimaschutz den Stellenwert einräumen, den ihre Anhänger längst erkannt haben“, sagt Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid.

„Dazu gehört, dass sie endlich einen sozial verträglichen Kohleausstieg gestalten, anstatt das deutsche Klimaschutzziel zu verraten.“ Derzeit brennt ein hitziger Streit in der SPD über einen zukünftigen Kurs beim Kohleausstieg. Während Sigmar Gabriel auf die Bremse tritt, spricht sich SPD-Chef Martin Schulz für eine schrittweise Beendigung der Kohle aus. Die vollständige Umfrage, dazu, was die Bürger von der SPD in einer Großen Koalition erwarten, online.

Klimaschutz braucht den Kohleausstieg

Von einer Großen Koalition wünschen sich 57 Prozent (30 Prozent dagegen) der insgesamt über 5.000 Befragten und sogar 83 Prozent der SPD-Anhänger einen beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Im Gegenzug gibt es eine breite gesellschaftliche Ablehnung der Kohleverstromung. 57 Prozent (31 Prozent dagegen) der Befragten erwarten ein Ende der fossilen Energiegewinnung von der GroKo. Bei den etablierten Parteien ist die Zustimmung besonders stark: 91 Prozent der Grünen-Anhänger, 78 Prozent der SPD- und 50 Prozent der CDU/CSU-Anhänger wünschen sich ein Ende der Kohle. Nur die Anhänger von AfD und FDP sind mit 66 Prozent, bzw. 48 Prozent dagegen.

Ein deutlicher Unterschied zeigt sich allerdings zwischen Ost- und Westdeutschland. Während 62 Prozent im Westen für die Beendigung der Kohle stimmen, ist bei den Ostdeutschen mit nur 38 Prozent Zustimmung Skepsis zu erkennen. „Die Menschen im Osten erwarten zu Recht, dass eine künftige Regierung den Strukturwandel sozialverträglich gestaltet“, so Smid. „Wenn die SPD sich wirklich erneuern will, dann muss sie auch die drängendsten Fragen der Zeit anpacken. Die Zukunft lässt sich nicht aufhalten, aber politisch gestalten. Sie muss Klimaschutz und Wirtschaft miteinander vereinen und beim Kohleausstieg neue Arbeitsplätze schaffen.“

Nach Berechnungen des Umweltministeriums wird das deutsche Klimaziel, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, ohne zusätzliche konsequente Maßnahmen klar verfehlt. Der Grund ist die große Zahl klimaschädlicher Kohlekraftwerke in Deutschland: Zwar produzieren Windräder und Solaranlagen immer mehr sauberen Strom. Aber Deutschlands Kohlemeiler laufen dennoch nahezu unter Volllast und exportieren Rekordmengen an schmutzigem Strom ins Ausland. Greenpeace verlangt einen schrittweisen kompletten Kohleausstieg bis zum Jahr 2030.


Quelle

Greenpeace e. V.
Hongkongstraße 10
20457 Hamburg
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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Goldammer

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Frohe Weihnachten 2017
Frohe Weihnachten 2017


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wünscht allen Mitgliedern/innen, Projektförderern/innen und allen Besuchern/innen unserer Internetpräsenz frohe Weihnachten.

Wal-Fund in Norddeich
Wal-Fund in Norddeich
Wal-Fund in Norddeich

23/24.12.2017

Am letzten Samstag (9.12.) entdeckte Nationalpark-Ranger Onno K. Gent einen Walkadaver am
Norddeicher Hundestrand. Das Tier war bereits mehrere Tage tot, als es angespült wurde.


Es handelt sich um einen ca. 4,50 m langen weiblichen Zahnwal. Vermutlich ist es ein Grindwal (Globicephala melas, auch Pilotwal genannt). Von dieser Art wurden in den letzten 40 Jahren nur 2 Strandungen an der Nordseemeerküste bekannt. Während der letzten Walzählung in der Nordsee und angrenzenden Gewässern (Projekt SCANS 3, 2016) wurden einige Dutzend Pilotwale vor der französischen,
spanischen und irischen Atlantikküste gesichtet. In der südlichen Nordsee sind sie jedoch seltene Irrgäste.

Aufgrund der fortgeschrittenen Verwesung ist eine Artbestimmung nach äußerlichen Merkmalen nicht 100% sicher. Genauen Aufschluss ermöglicht die DNA-Analyse einer entnommenen Gewebeprobe.

Der Kadaver liegt unterhalb der Mittelhochwasserlinie, zuständig für die Entsorgung ist deshalb das Land Niedersachsen.Rechtliche Fragen (Artenschutz, Abfallrecht) wurden in Zusammenarbeit zwischen Umweltministerium, Nationalparkverwaltung und LAVES geklärt. Tierseuchengefahr besteht nicht, aus hygienischen Gründen ist jedoch ein rascher Abtransport von diesem exponierten Standort erforderlich. Die
Freigabe zur Entsorgung ist erfolgt. Die Seehundstation Nationalparkhaus Norddeich darf den Kopf des Tieres zu Bildungszwecken präparieren.

Nachtrag: Am Dienstagmorgen wurde der Kadaver von einem Transportfahrzeug der Entsorgungsfirma (Tierkörperverwertung in Kampe) abgeholt. Die Stadtwerke Norden unterstützen die Bergung mit einem Radlader.


In der Aufnahme
- Toter Grindwal am Strand in Norddeich. Foto: Onno K. Gent



Quelle / Foto
Nationalpark Wattenmeer


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Vielfalt der Vögel um ein Drittel reduziert
Vielfalt der Vögel um ein Drittel reduziert
Agrarlandschaft in Brandenburg: Vielfalt der Vögel um ein Drittel reduziert

23/24.12.2017

Potsdam
- Auf Brandenburgs landwirtschaftlichen Flächen gibt es ein Drittel weniger Vögel als vor 20 Jahren.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Proplanta:

- https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Agrarlandschaft-in-Brandenburg-Vielfalt-der-Voegel-um-ein-Drittel-reduziert_article1514028054.html?utm_source=Newsletter23122017&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Stieglitz [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22508]


Nationalpark-Einrichtungen rücken zusammen
Nationalpark-Einrichtungen rücken zusammen
Nationalpark-Einrichtungen rücken zusammen

23/24.12.2017

Neuer Flyer in moderner Optik bietet für Besucher bessere Übersichtlichkeit

Neuschönau/Ludwigsthal
. Der Nationalpark Bayerischer Wald ist einer der bedeutendsten touristischen Anziehungspunkte der Region. Rund 1,3 Millionen Besuche werden Jahr für Jahr registriert. Schließlich bekommen die Gäste einiges geboten. Neben dem faszinierenden Naturgenuss selbst hält das Schutzgebiet zahlreiche Einrichtungen bereit. Diese werden nun erstmals gemeinsam in einem Flyer präsentiert.
In moderner Optik mit großformatigen Bildern stellen sich auf 32 Seiten die Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein, das Waldgeschichtliche Museum, das Waldspielgelände, das Hirschgehege, die Natur-Kneippanlage sowie Infostellen, Grill- und Spielplätze vor.  Außerdem gibt’s kurz und bündig zusätzliche Infos, etwa zu den Nationalpark-Partnern, dem ÖPNV oder dem Führungsservice.

Der Nationalpark will so seine Angebote besser verzahnen. Außerdem haben Besucher nun einen eindeutigen Mehrwert, da in dem einen Produkt automatisch auch viele Inspirationen für den nächsten Nationalparkbesuch stecken.  Das neue Infomaterial ersetzt fünf alte Flyer, die je nur eine Einrichtung vorgestellt haben. So gab’s zudem eine Verschlankung des Angebots, eine weitere Verbesserung der Übersichtlichkeit.

Unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de kann der Flyer als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Bildunterschrift:
Die neuen Flyer haben in den Auslagen fünf Vorgängerprodukte ersetzt. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Zwergwal-Modell ins Multimar Wattforum
Zwergwal-Modell ins Multimar Wattforum
Zwergwal-Modell zieht ins Multimar Wattforum ein

23/24.12.2017

Der Pottwal im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum hat Gesellschaft bekommen: Neben ihm schwebt das naturgetreue Modell eines Zwergwals.
Wie beim Pottwal wird eine Seite des Skeletts neuerdings von einer Körpernachbildung umhüllt. Das sechseinhalb Meter lange Zwergwal-Skelett hängt bereits seit 2013 in der Walausstellung, nachdem der Meeressäuger zuvor tot am Sylter Hindenburgdamm angespült wurde.

Gebaut, installiert und bemalt wurde bzw. wird das Walmodell in handwerklicher und künstlerischer Kleinarbeit von Reenhard Kluge und Heidrun Strunk aus Niedersachsen. Die beiden Präparatoren hatten vor rund 13 Jahren bereits das 17,50 Meter lange Pottwal-Modell erschaffen. Bis Weihnachten soll der letzte Feinschliff am neuen Modell abgeschlossen sein.

„Da ein reines Skelett etwas Morbides hat und unsere Besucher auch die Schönheit eines lebenden Wals erleben sollen, zeigen wir einfach beide Seiten“, erklärt Eckehard Bockwoldt, Ausstellungsentwickler im Multimar Wattforum. „Das hat sich bei unserem Pottwal bewährt, denn es ist ein beeindruckenderes Gefühl, wenn man einem lebensecht wirkenden Wal ins Auge gucken und und seinen Körper sehen kann.“

Zwergwale, auch Minkwale genannt, zählen zu den Bartenwalen. Die Barten sind am Oberkiefer des neuen Modells zu sehen, so dass sich die Besucher vorstellen können, wie die Meeressäuger mit diesen Hornplatten kleine Nahrungstiere aus dem Wasser seihen. Pottwale und Schweinswale, die ebenfalls als Modelle gezeigt werden, zählen zu den Zahnwalen und fangen kleine Beutetiere, wie Fische oder Kalmare. Einzig die Schweinswale sind im Nationalpark Wattenmeer heimisch, die beiden anderen Arten verirren sich nur gelegentlich in die Nordsee.

Das neue Modell ist der erste Teil einer umfassenden Erneuerung der Walausstellung im Multimar Wattforum. Seit der Eröffnung des Walhauses im Jahr 2004 sind die Inhalte unverändert und sollen nun mithilfe der „BINGO!“-Projektförderung bis Ende 2019 aktualisiert werden. Insgesamt werden acht neue Themen in die vorhandene Ausstellung integriert. Dazu zählen die nordseeweiten Pottwal-Strandungen 2016, die Orientierung von Walen mittels Echoortung sowie neue Erkenntnisse zu Schweinswalen. Zusätzlich wird die Beleuchtung in der Ausstellung neu gestaltet.

Das Multimar Wattforum ist das größte Besucherzentrum des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Es lockt mit einer über 3.000 Quadratmeter großen, interaktiven Ausstellung. Neben der großen Walausstellung laden 37 Aquarien dazu ein, in die Unterwasserwelt der Nordsee einzutauchen.

Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum
Dithmarscher Straße 6a, 25832 Tönning
Infotelefon 04861 96200
www.multimar-wattforum.de

Öffnungszeiten (ganzjährig):
1. November – 31. März: 10:00 – 17:00 Uhr (außer am 24.12.)
1. April – 31. Oktober: 9:00 – 18:00 Uhr

In der Aufnahme
- Baustelle im Walhaus des Multimar Wattforum: Dem Zwergwal-Skelett wird auf einer Seite ein lebensechtes Modell verpasst. | © Claußen/LKN.SH



Quelle / Foto
Nationalpark Wattenmeer


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10th Symposium on the Conservation of Saproxylic Beetles
10th Symposium on the Conservation of Saproxylic Beetles
10th Symposium on the Conservation of Saproxylic Beetles

23/24.12.2017

When beetles meet fungi!
June 2018, Forest History Museum St. Oswald, Bavarian Forest National Park


We like to invite you to the 10th edition of the symposium on the conservation of saproxylic beetles which will be organized in St. Oswald, Germany on the 8 to 10 June 2018.

The meeting will be held in the Forest History Museum of the Bavarian Forest National Park, located in the Center of St. Oswald. Sessions will be held on Friday, Saturday and Sunday. Excursions will happen in the afternoon.

The goal of this symposium is to present the state of the art on research concerning the ecology, conservation and management of saproxylic organisms, alongside with research dealing with transversal approaches related to their biodiversity, distribution, taxonomy, phylogeography and environmental issues.

Moreover we aim to develop a stronger cooperation between researchers working on wood-inhabiting fungi and those working on saproxylic beetles. The Nationalpark with dead wood at the limit and many projects on both groups seems promising for such a meeting.

We are looking forward to seeing you in St. Oswald in June 2018

The organizing committee

With kind regards
Prof. Dr. Jörg Müller
E-mail: joerg.mueller@npv-bw.bayern.de

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   

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Aufnahme

- Klaus Sanwald

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GRENZÜBERSCHREITENDER NATIONALPARK RHÖN
GRENZÜBERSCHREITENDER NATIONALPARK RHÖN
GRENZÜBERSCHREITENDER NATIONALPARK RHÖN

22/23.12.2017

Ein Nationalpark Rhön, mit Schwerpunkt in Bayern und einer Teilfläche in Hessen, wäre für den BUND Naturschutz-Vorsitzenden Hubert Weiger eine „ideale Kombination mit dem Biosphärenreservat zur Erhaltung der einmaligen Artenvielfalt der Rhön“. Jörg Nitsch, Vorstandssprecher BUND Hessen, sieht einen grenzüberschreitenden Nationalpark auch in der hessischen Rhön als „große Chance für den Naturschutz“. Beide Landesverbände fordern bei der Gebietsabgrenzung die Einhaltung internationaler Nationalparkstandards.



Die Rhön ist für Susanne Richter, Vorsitzende der BN-Kreisgruppe Rhön-Grabfeld und Franz Zang, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Bad Kissingen als Nationalpark besonders geeignet: Die Lage im Herzen Deutschlands macht die Rhön zu einem artenreichen Treffpunkt von Tier- und Pflanzenarten, die hier gerade noch z.B. ihr östlichstes oder wie die Alpenspitzmaus ihr nördlichstes Vorkommen in Deutschland aufweisen. Nur wenige Regionen Mitteleuropas sind auf vergleichbarem Raum so reich an Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften wie die Rhön. In der Rhön befindet sich der letzte außeralpine Bestand des Birkhuhns, brüten die allerletzten, amselgroßen und sich von Insekten ernährenden Raubwürger ganz Bayerns oder kommen mit der Rhönquellschnecke weltweit nur hier lebende Arten vor.

Für einen Nationalpark Rhön ist das Potential der Wälder entscheidend: Die sehr hohe geologische Vielfalt (vulkanischer Basalt, Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper), die Höhenstufen von warmem Weinbaulagen bis zum rauen Mittelgebirgsklima und das abwechslungsreiche Relief mit ausgeprägten Tälern und Hochflächen schaffen eine herausragende Vielfalt an Wuchsstandorten für Wälder wie sie kaum ein zweiter deutscher Nationalpark aufweist. So verfügt die Rhön auf den Plateaus, den Bergrücken- und flanken noch über kilometerlange, zusammenhängende, naturnahe Buchen-, Eichen- und Schluchtwaldgesellschaften mit sehr alten, artenreichen Laubholzbeständen. 11 Laubwaldgesellschaften kommen natürlich in der Rhön vor, unter anderem der in Bayern nur in der Rhön zu findende Zwiebelzahnwurz-Buchenwald.

Während das Biosphärenreservat v.a. die vom Menschen geprägte Kulturlandschaft wie die farbenprächtigen Bergwiesen erhält, gibt der Nationalpark vom Menschen nicht beeinflussten Naturwäldern eine Chance. Die 10.000 Hektar eines Nationalparks wären integriert in das 240.000 Hektar umfassende Biosphärenreservat.

Beispielhaft wird dies in Bayern bereits im Nationalpark Berchtesgaden praktiziert. Weltweit gibt es zahlreiche ähnliche Modelle, z.B. ist auch der afrikanische Krüger-Nationalpark von einem Biosphärenreservat umgeben. Damit besteht in der Rhön das Potential eines Biodiversitäts-Nationalparks, der das beste beider Welten - behutsam genutzte, traditionelle Kulturlandschaft und neuen Mut zur Wildnis - miteinander verknüpft!

Richard Mergner, Landesbeauftragter des BN: "Naturnahe, holznutzungsfreie Wälder mit ihrer speziellen Artenausstattung sind das wichtigste Naturerbe Mitteleuropas". Wer substanziell im Waldnaturschutz etwas verbessern will, darf nach Auffassung des BUND Hessen und des BN nicht - wie bisher in der Rhön - beim Schutz von winzigen Schutzgebieten stehenbleiben, weil dort bedrohte, anspruchsvolle Waldarten dauerhaft nicht überleben können. Die Staatsregierung muss von ihren Staatswäldern gerade in der Rhön deutlich mehr schützen und dazu beitragen, die Verpflichtungen aus der "Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt" auch in Bayern zu erfüllen. Ein Nationalpark in der Rhön würde zudem den ländlichen Raum stärken und wäre naturschutzfachlich wie wirtschaftlich eine einmalige Chance.

Die beiden BUND Landesverbände Hessen und Bayern fordern nun nach der allgemeinen Diskussion über einen Nationalpark, dass am Jahresanfang 2018 das federführende bayerische Umweltministerium mit konkreten Vorschlägen zur Abgrenzung eines länderübergreifenden Schutzgebietes "die Karten auf den Tisch legt". Der Entwurf muss - wie beim ebenfalls im Rennen befindlichen Nationalparkvorschlag an Donau und Isar - die wertvollsten Staatswaldflächen aus rein naturschutzfachlicher Sicht auswählen und zwingend alle internationalen Kriterien für einen Nationalpark erfüllen. Da sich einige besonders wertvolle Wälder z.B. bei Bad Kissingen oder am Südhang des Kreuzberges auch im Besitz von Gemeinden befinden, sollte hier unbedingt die Möglichkeit von Tauschflächen aus dem Staatswald berücksichtigt werden, um ein gut arrondiertes Nationalparkgebiet zu erreichen.

In der Aufnahme:
Die Rhön - das Land der offenen Fernen (Foto: Thorsten Grohse/fotolia.com)

Für Rückfragen:

Richard Mergner, BN Landesbeauftragter, Mobil 0171 / 639 43 70


Quelle

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

18. Dezember 2017

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Im Osten was Neues
Im Osten was Neues

22/23.12.2018

WWF-Report „Stranger Species“: Wissenschaftler entdecken 115 bislang unbekannte Arten am Mekong

Bangkok/Berlin:
Eine Krokodilschwanzechse, eine Schneckenfresser-Schildkröte sowie eine Fledermaus, die auch aus einem Star Wars-Film stammen könnte – das sind nur drei von insgesamt 115 Arten, die im vergangenen Jahr in der Mekong-Region in Asien entdeckt wurden. Der WWF-Bericht „Stranger Species“ zeigt die Arbeit von hunderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt. Unter den Neuentdeckungen finden sich elf Amphibien, zwei Fische, elf Reptilien, 88 Pflanzen und drei Säugetiere aus Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam. „Im Schnitt wurden am Mekong im letzten Jahr jede Woche zwei neue Arten entdeckt und rund 2500 in den letzten 20 Jahren. Das lässt erahnen, mit was für einem unglaublichen Artenreichtum wir es in der Region zu tun haben“, sagt Arnulf Köhncke, Artenschutzexperte beim WWF Deutschland.

Zu den Entdeckungen gehören auch ein grün-braun gefärbter Frosch, der in den Kalksteinkarstbergen von Vietnam gefunden wurde, zwei Maulwurfarten (ebenfalls in Vietnam entdeckt) sowie eine Schmerle aus Kambodscha mit einem länglichen Körper und kräftigen Streifen. Damit wächst die Zahl der seit 1997 in der Region entdeckten Tier- und Pflanzenarten auf 2524. Kaum entdeckt sind viele der neuen Arten laut WWF bereits bedroht: „Leider haben wir es am Mekong mit einem fürchterlichen Raubbau an der Natur zu tun“, so Arnulf Köhncke. „Seit den 70er Jahren werden hier jährlich etwa 1,3 Millionen Hektar Wald durch illegalen Holzeinschlag zerstört. Gleichzeitig sind aktuell rund 150 Wasserkraftwerke geplant, die den Lebensraum zahlloser Wasserlebewesen zu zerstören oder zerschneiden drohen. Viele weitere Arten könnten so aussterben, bevor wir überhaupt von ihrer Existenz erfahren.“

Zu den Highlights der Neuentdeckungen zählt der WWF unter anderem:

   Die vietnamesische Krokodilschwanzechse (Shinisaurus crocodilurus vietnamensis) ist eine mittelgroße Schuppenechse, die in abgelegenen und immergrünen Wäldern von Südchina und Nordvietnam lebt. Sie ist stark bedroht von der Zerstörung ihres Lebensraumes, insbesondere durch Kohleabbau, aber auch durch gezielte Jagd für den Lebend-Tierhandel. Nun konnte belegt werden, dass die Bestände in Vietnam eine eigene Unterart sind, die zudem mit nur noch geschätzt 200 Exemplare hoch bedroht sind.

   Eine Schneckenfresser-Schildkröte (Malayemys isan) wurde nicht etwa in einem Fluss oder Wald entdeckt, sondern auf einem Markt in Nordost-Thailand. Dem Wissenschaftler Dr. Montri Sumontha fiel das besondere Tier auf. Die Ladenbesitzer gaben an, die Schildkröte in einem nahegelegenen Kanal gefunden zu haben. Nach eingehenden Untersuchungen stellte sie sich als neue Art heraus. Wie viele Schildkröten Thailands ist sie vor allem durch Bau von Straßen, Deichen und Dämmen bedroht.

   Die Berghufeisennase (Rhinolophus monticolus) lebt in den immergrünen Bergwäldern in Laos und Thailand. Es brauchte zehn Jahre, um die Fledermaus als neue Art zu bestimmen. Mit ihrer markanten, hufeisenförmigen Nase könnte sie auch Teil der Star Wars-Besetzung sein.

   Der grün-braun gefärbte Frosch (Odorrana mutschmanni) ist eine von fünf neuen Arten, die seit 2012 alleine in den Karstwäldern in Nordvietnam entdeckt wurden – einer Landschaft steiler Kalkstein-Klippen ähnlich der weltberühmten Halong-Bucht, allerdings bewaldet. All diese Arten haben gemein, dass sie vom Sand-Abbau für den Zement- und Straßenbau bedroht sind, weshalb ihr Lebensraum laut WWF dringend unter Schutz gestellt werden muss.

   Eine Schmerle aus Kambodscha mit einem länglichen Körper mit auffälligen schwarzen und braunen Streifen.

Bereits heute finden sich 70 Prozent der nur in der Mekong-Region vorkommenden Säugetiere als bedrohte Arten auf der Internationalen Roten Liste, darunter solche Ikonen wie der Tiger oder der Asiatische Elefant, aber auch nur in der Region vorkommende Arten wie die beschriebene Krokodilschwanzechse. Um einen weiteren Niedergang der Artenvielfalt zu verhindern fordert der WWF, die biologisch wertvollen Gebiete am Mekong grenzüber-schreitend und dauerhaft zu schützen, sowie gemeinsam mit den Menschen vor Ort die natürlichen Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Denn gesunde und intakte Ökosysteme kämen auch der ansässigen Bevölkerung zugute. So würden etwa viele der geplanten Staudämme nicht nur die Artenvielfalt bedrohen, sondern auch massiv die Ernährungssicherheit der Menschen gefährden, die zu einem Großteil von der Fischerei lebten.


Quelle
WWF

19. Dezember 2017

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Lousnacht-Geister am Haus zur Wildnis
Lousnacht-Geister am Haus zur Wildnis
Lousnacht-Geister am Haus zur Wildnis

21/22.12.2017

Dodama, Mühlhiasl und Co. treiben am 30. Dezember im Nationalparkzentrum Falkenstein ihr Unwesen

Ludwigsthal/Grafenau.
Mystisch wird’s am Samstag, 30. Dezember, im Nationalparkzentrum Falkenstein. Dafür sorgen die Neuschönauer Lousnacht-Geister, die traditionell mit der Waldbahn ab Grafenau anreisen. Ab etwa 14 Uhr präsentieren sich die handgeschnitzten Masken von Dodama, Mühlhiasl und Co. vor dem Eingang vom Haus  zur Wildnis.

In den dunklen Nächten zwischen den Jahren sind die schaurigen Waldgeister in der ganzen Region unterwegs, um mit ohrenbetäubendem Lärm, wildem Tanz und einer Prise Feuer die bösen Geister zu verscheuchen. Das schaurige Treiben startet am 30. Dezember übrigens schon im Zug, der um 12 Uhr in Grafenau abfährt und um 13:05 Uhr in Ludwigsthal ankommt. Zurück fahren die gruseligen Gestalten um 16:41 Uhr.

Bildunterschrift: Die  Koishüttler Lousnacht-Geister präsentieren sich am Samstag, 30. Dezember, vor dem Haus zur Wildnis. (Foto: Lousnacht e.V. )


Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
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Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   


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Erster ornitho-QR-Code in Nordrhein-Westfalen ...
Erster ornitho-QR-Code in Nordrhein-Westfalen ...
Erster ornitho-QR-Code in Nordrhein-Westfalen liefert ab sofort die aktuellsten Informationen zur lokalen Vogelwelt

21/22.12.2017


Was gibt es aktuell für Vögel zu beobachten? Im Naturschutzgebiet „Enger Bruch“ im Kreis Herford können sich Besucher diese Frage nun mithilfe eines QR-Codes beantworten, der die Beobachtungen ganz aktuell aus dem Internetportal www.ornitho.de abfragt.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

- www.dda-web.de/#2017_12_18_erster_%3Cem%3Eornitho%3C/

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Vogelschützer erhalten Ehrenpreis der Karl Kaus Stiftung für Tier und Natur

21/22.12.2017

Mit dem Emmy & Karl Kaus-Pr
eis ehrte die Karl Kaus Stiftung am 8. Dezember 2017 Bernd Koop und Heinz Schwarze für ihren jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz im Natur- und Vogelschutz.

Mehr zum Thema
- www.dda-web.de/#2017_12_18_vogelschuumltzer_e


Quelle

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Burchfink Männchen

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