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*** Artenschutz in Franken® - Ungewöhnliche Zeiten zwingen auch unsere Organisation sich den Herausforderungen der Corona Pandemie anzupassen und so haben wir uns entschlossen alle unsere öffentlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres auszusetzen - auch die sozialen Kontakte werden stark zurückgefahren - wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen doch unser alle Gesundheit erfordert diese strikten Maßnahmen +++ Artenchutz in Franken

Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität
Bild zum Eintrag (1053619-160)
Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität

30/31.07.2021


Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Alpenklinik Santa Maria und der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Oberjoch/Bayern.Trotz widriger Wetterbedingungen fand der "kick off" des 3. Projektbausteins am 16/17.07.2021 statt. Abermals werden wir hier das Thema konkreter Artenschutz und erlebbare Umweltbildung in moderner und bewusst nicht alltäglicher Form angehen.

 Um was es bei diesem Projektstep geht?


In der Aufnahme
  • ...  Aufringung der ersten Farben ...
Artenschutz in Franken®  
Vereint gegen Wilderei
Vereint gegen Wilderei

30/31.07.2021

  • UN verabschieden Resolution gegen illegalen Wildartenhandel / Artenschutz als Pandemie-Vorsorge

Berlin, 24.07.2021: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York hat am Freitag eine Resolution gegen den illegalen Wildartenhandel beschlossen. Die internationale Staatengemeinschaft erneuerte damit ihren Aufruf, Wilderei und den illegalen Handel mit Arten als schwere Verbrechen einzustufen und entschieden zu bekämpfen.

Der WWF begrüßte den Beschluss: „Die Resolution sendet ein wichtiges Signal an die Welt, dass der illegale Artenhandel eines der großen und drängenden Probleme unsere Zeit ist. Jedes Jahr werden Millionen Tiere und Pflanzen gewildert und über den Globus hinweg geschmuggelt. Es ist ein vom Organisierten Verbrechen dominiertes Milliardengeschäft. Aber nicht nur die Artenvielfalt leidet. Ökosysteme werden geschädigt, lokale Einkommensmöglichkeiten zerstört, Gewalt und Korruption halten Einzug“, sagt Katharina Trump, Referentin für illegalen Wildartenhandel beim WWF Deutschland.
Die Vereinten Nationen stellen in der Resolution die Bedrohung durch den weltweiten Verlust der Biodiversität heraus. Die Vielfalt an Arten und Lebensräumen sei ein Wert an sich, hätte aber auch eine unschätzbare Bedeutung für den Menschen. Die Geschwindigkeit des derzeitigen Artensterbens sei besorgniserregend und müsse dringend gestoppt werden. Dafür soll das Problem auf möglichst vielen Ebenen angegangen werden: Durch die Bekämpfung von Armut und Korruption, einer effektiveren Strafverfolgung, aber auch der Schaffung alternativer Einkommensquellen und den erhöhten Schutz von Schutzgebieten, etwa durch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Rangerinnen und Rangern.

Der Beschluss ruft die Mitgliedsstaaten außerdem dazu auf, die Verbindung von menschlicher Gesundheit und dem Handel mit Wildtieren zu berücksichtigen. Wildtierhandel dürfe nur unter strengen hygienischen Bedingungen stattfinden und müsse entsprechend reguliert werden. Der illegale Handel ist dabei ein besonderes Risiko, da er sich naturgemäß jeglicher Kontrolle entzieht, so der WWF. „Die Corona-Pandemie hat uns schmerzlich vor Augen geführt, wie stark unser Umgang mit der Natur und die menschliche Gesundheit zusammenhängen“, so Katharina Trump. „Schließlich war der Sprung des Virus vom Wildtier auf den Menschen wohl Auslöser dieser Katastrophe. Es gilt in der Wissenschaft als Konsens, dass Umweltzerstörung Krankheits-Übersprünge von Wildtieren auf Menschen wahrscheinlicher machen. Die Plünderung der Natur gehört dabei ebenso dazu wie die Zerstörung von Ökosystemen und das Vordringen in natürliche Lebensräume. So kommen Mensch, Vieh und Wildtiere mehr und mehr in Kontakt, was das Risiko einer Übertragung erhöht.“

Laut WWF ist die Resolution ein wichtiges Bekenntnis der Staatengemeinschaft, die internationale Wilderei- und Biodiversitätskrise anzugehen. Nun komme es auf die Umsetzung an. Lobende Worte kommen von den Umweltschützern auch für die Rolle Deutschlands, das die Resolution gemeinsam mit Gabun auf den Weg gebracht und trotz schwieriger Verhandlungen zum Abschluss gebracht hat.


Quelle
WWF
Stand: 24.07.2021

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Nachhaltige Bioökonomie ist effizienter Klimaschutz
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Nachhaltige Bioökonomie ist effizienter Klimaschutz

30/31.07.2021

  • Umweltstaatssekretär Andre Baumann: „Vorbilder aus der Natur nutzen, um Energie zu sparen und Ressourcen zu schonen.“

„Nachhaltige Bioökonomie ist eine Art Geheimformel für besseren Klimaschutz. Wir sind dabei sie nach und nach zu entschlüsseln, zu erweitern und zu nutzen“, umschrieb Umweltstaatssekretär Andre Baumann die Bedeutung der Bioökonomie auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft. „Wir nehmen uns die Natur zum Vorbild, denn sie ist eine Meisterin für effiziente Prozesse hinsichtlich des Energie- und Ressourceneinsatzes.“
Staatssekretär Andre Baumann hielt heute (22.07.) das Grußwort für die jährliche Beteiligungsveranstaltung des Umweltministeriums und der Landesagentur BIOPRO „PLAN B - Bioökonomie für industrielle und urbane Räume in Baden-Württemberg“. Die Veranstaltung richtet sich an innovative Unternehmen, an Kommunen sowie an Vertreterinnen und Vertreter aus der anwendungsorientierten Forschung und der Wirtschaftsförderung. Ziel ist es, über die Fortschritte bei der Umsetzung der Landesstrategie Nachhaltige Bioökonomie zu berichten und sich über Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Bioökonomie mit den Akteuren auszutauschen.

„Zentrale Aspekte der Bioökonomie spielen in Baden-Württemberg längst eine wichtige Rolle in verschiedenen Fach- und Forschungsinitiativen. Und innovative Unternehmen und Start-Ups haben die Chance, die in dieser noch jungen Branche stecken, erkannt“, sagte Baumann. Er rief dazu auf, nicht nachzulassen, „denn nachhaltige Bioökonomie liefert wertvolle Beiträge zu den Themen Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz.“

Das Umweltministerium trage zur Entwicklung bioökonomischer Verfahren und deren Anwendung durch die Förderung und Unterstützung von Demonstrationsanlagen im Bereich der urbanen und der industriellen Bioökonomie bei.
„Wir setzen auf Biofabriken, in denen aus Abfällen, Abwässern und auch aus CO2 Produkte generiert werden, die in der Lage sind, die herkömmlich hergestellten Produkte mindestens gleichwertig oder gar innovativer als biologische Alternative ersetzen“, sagte Baumann.

Was in Abfällen und Abwasser an Wertstoffen stecke, werde bislang oft noch vernachlässigt, führte der Umweltstaatssekretär aus. „Aus meiner Sicht müssen diese Wertstoffe durch ein „urban mining“ zurückgewonnen und in den Wirtschaftskreislauf wieder integriert werden. Dabei ist biologisches Wissen, sind biologische Verfahren und die Diversität biologischer Ressourcen enorm wertvoll. Mikroorganismen beispielsweise vollbringen durch ihre Stoffwechselleistungen kleine Wunder bei der Rohstoffrückgewinnung.“


Quelle
Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  • Ichneumon inquinatus

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Stele der Biodiversität® - Heldburg
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Stele der Biodiversität®  - Heldburg

30/31.07.2021


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Stadt Heldburg das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Heldburg/Thüringen.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung der Baukörper gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt. Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und der Stadt Heldburg das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird., setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



In der Aufnahme
  •        Projekt vor der Projektumsetzung
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Essbare Inseln
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Essbare Inseln

29/30.07.2021

  • Bio-Gemüse kann mitten in der Großstadt wachsen

6.600 Euro Förderung für „PermaKulturInseln“ in Frankfurt am Main


„Möhren, Petersilie und frischer Salat in Bioqualität und das mitten in der Großstadt. Die ‚PermaKulturInseln‘ machen das möglich. Hier können Lebensmittel nachhaltig, ökologisch und regional produziert und direkt vor der Haustür geerntet werden. Außerdem lernen die Bürgerinnen und Bürger, wie gesunde Lebensmittel angebaut und geerntet werden.

Das schafft ein neues Bewusstsein für die eigene Ernährung. In Frankfurt soll jetzt auf 2.000 Quadratmetern bereits die dritte essbare Insel entstehen. Ich freue mich, dass wir das Projekt im Rahmen unserer Ernährungsstrategie mit 6.600 Euro fördern“, erklärte Staatssekretär Oliver Conz.
Hinter dem Projekt steht der Verein „BIONALES - Bürger für regionale Landwirtschaft und Ernährung“, von dem der Ernährungsrat und die GemüseheldInnen getragen werden. Die Insel soll am Campus Westend entstehen. Juliane Ranck, Gründerin der GemüseheldInnen, ist begeistert: „Gerade bei jungen Menschen, die nach ihrem persönlichen Weg suchen, liegt uns die Heranführung an den Gemüseanbau besonders am Herzen.“ Studierende sowie Anwohnerinnen und Anwohner sind eingeladen, mitzuhelfen, das Gärtnern zu erlernen und begleitet vom Arbeitskreis der PermaKulturInseln einen Teil ihres Nahrungsmittelbedarfs selbst zu erzeugen. Zum Bildungsort gehören unter anderem zwei inklusive Hochbeete sowie ein Hügelbeet. Der Ort soll Gruppen von Studierenden zu Veranstaltungen und Workshops über Ernährung, Permakultur und Gemüseanbau einladen. Es handelt sich dabei um das dritte derartige Projekt in Frankfurt, nach der Grünen Lunge am Günthersburgpark und der essbaren Insel am Riederwald.

Überschüsse werden an die Ada-Kantine gespendet, die für Bedürftige kocht. Auf diese Weise wird jedes Lebensmittel wertgeschätzt. Dazu gehört auch ein „essbarer Wald“ mit Obstbäumen sowie Beerensträuchern, Kräutern und Erdbeeren. Mittlerweile engagieren sich insgesamt zwanzig aktive Gärtnerinnen und Gärtner in den PermaKulturInseln. Nach Abschluss der Anlage der PermaKulturInsel am Campus Westend soll eine Informationsmappe erarbeitet werden, die alle Erfahrungen rund um die Entstehung des Projektes dokumentiert. Sie kann für andere Universitäten und Einrichtungen als Vorlage dienen.

Hintergrund Permakultur:

PermaKulturInseln orientieren sich an den Prinzipien der Permakultur. Das bedeutet, dass auf sehr kleinem Raum intensiv und vielfältig angebaut werden kann – und das ohne Maschinen und Agrarchemikalien. Mischkulturen, mehrjährige Sträucher und kleine Obstbäume ergänzen sich dabei zu einem essbaren Ökosystem.


Quelle
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
23.07.2021

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

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Helle Tanzfliege (Empis livida)
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Helle Tanzfliege (Empis livida)

29/30.07.2021


Etwa ab Mai / Juni können wir die Helle Tanzfliege entdecken und wie auch bei anderen Tanzfliegenarten nicht unüblich werden als Nahrung neben Nektar und anderen Insekten auch die eigenen Artgenossen verspeist und das vornehmlich während des Paarungsaktes, was wiederum auch an verschiedene Spinnenarten erinnert.
Ende September endet dann die Saison der Hellen Tanzfliege , die auch eine der häufigsten Tanzfliegenarten bei uns in Europa ist.


In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  • Helle Tanzfliege - Männchen
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Stele der Biodiversität® - Standort Weeze / Bewegte Eindrücke
Bild zum Eintrag (1053572-160)
Stele der Biodiversität® - Weeze

29/30.07.2021

Weeze / Nordrhein-Westfalen. Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Tierpark Weeze gGmbH, der Stadt Weeze, der SCHLOSSRUINE HERTEFELD - Graf und Gräfin zu Eulenburg und der Weezer Wellenbrecher - Offene Kinder & Jugendfreizeiteinrichtung der Gemeinde Weeze.

Das Projekt wird von der Deutschen Postcode Lotterie und der Audi Stiftung für Umwelt unabhängig gefördert.


In der Aufnahme
  • Eine weitere Option haben wir vor wenigen Tagen installiert ... Beim "Klick" auf die Aufnahme der Projekt Startseite ... ermöglichen wir Ihnen einige Eindrücke in bewegten Bildern welche die Gestaltung des grafisch abgeschlossenen Innenbereichs aufzeigen. Die Aufnahme wurde im Juli 2021 erstellt und zeigt den Bereich noch vor der offiziellen Eröffnung. Lassen Sie sich begeistern ...
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Pilotprojekt für lebenswerte Bäche im Maingebiet gestartet
Bild zum Eintrag (1053550-160)
Glauber: Höhere Förderung für Gewässerrenaturierung

28/29.07.2021

  • Pilotprojekt für lebenswerte Bäche im Maingebiet gestartet

Kleine Fließgewässer spielen im gesamten Gewässersystem eine große Rolle. Um den ökologischen Zustand von kommunalen Bächen weiter zu verbessern, wurden die Fördersätze für Gewässerrenaturierungen deutlich erhöht. Das gab Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber heute beim offiziellen Startschuss für das Pilotprojekt "Auf zu lebenswerten Bächen" im oberfränkischen Hollfeld bekannt.

Glauber betonte: "Die verheerende Hochwasser-Katastrophe hat auf furchtbare Weise klargemacht: Insbesondere verbaute und begradigte Bäche können zu reißenden Strömen werden.
Der Klimawandel verstärkt diese Gefahr. Das wollen wir ändern. Wir müssen die kleinen Gewässer stärker in den Blick nehmen. Intakte Bäche sind Grundlage einer lebenswerten Umwelt, einzigartige Natur- und Erholungsräume sowie artenreiche Ökosysteme. Wir haben die Fördersätze für Gewässerrenaturierungen auf bis zu 90 Prozent erhöht. Damit wollen wir den Kommunen helfen, ihre kleinen Gewässer so schnell wie möglich in einen guten Zustand zu versetzen. Denn: Vorsorge beginnt vor Ort. Jede Maßnahme zählt. Ein gemeinschaftliches Leuchtturmprojekt starten wir heute: 'Auf zu lebenswerten Bächen' ist unser Motto für naturnahe Gewässer in den Gemeinden."

Ziel des Pilotprojekts "Auf zu lebenswerten Bächen", das im Maineinzugsgebiet durchgeführt wird, ist die naturnahe Entwicklung von kommunalen Gewässern im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Über einen Zeitraum von fünf Jahren sollen möglichst viele Gemeinden – begleitet von den Regierungen Oberfranken und Unterfranken und den örtlichen Wasserwirtschaftsämtern – Renaturierungsmaßnahmen an kommunalen Gewässern des Maingebiets planen und umsetzen, wie beispielsweise im Bereich der Stadt Hollfeld im Kainachtal, Landkreis Bayreuth. Erfahrungen und Erkenntnisse werden anschließend anderen interessierten Kommunen als Handlungsempfehlung zur Verfügung stehen. Im Rahmen der fünfjährigen Projektlaufzeit stellt das Umweltministerium insgesamt knapp 1,8 Millionen Euro in Ober- und Unterfranken für das Projekt zur Verfügung.

Um eine naturnahe Entwicklung von kleinen Gewässern zu stärken, unterstützt der Freistaat Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur im Rahmen der Richtlinie für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas). Die Fördersätze für Renaturierungen wurden dabei von bisher 75 auf bis zu 90 Prozent erhöht. Unter die geförderten Maßnahmen fällt etwa die Herstellung und Verbesserung der Durchgängigkeit von Gewässern für Fische, die Beseitigung von Ufer- und Sohlebefestigungen oder die Herstellung von Ufergehölzsäumen sowie die naturnahe Sicherung von Ufern und Böschungen.


Quelle
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Pressemitteilung Nr. 121/21
Datum: 23.07.2021

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

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Alpine Gebirgsschrecke (Miramella alpina)
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Alpine Gebirgsschrecke (Miramella alpina)

28/29.07.2021

 
Die Alpine Gebirgsschrecke liebt es vornehmlich kühl und daher ist sie im alpinen Bereich .. Vorkommen etwa 1.000 - nahe 3.000 Meter üNN - auch bevorzugt an beschatteten Stellen oder an Bachrändern anzutreffen.Sie ernährt sich auch von Flechten, Moosen, Gräsern etc.


In der Aufnahme von Helga Zinnecker
  • Alpine Gebirgsschrecke (Miramella alpina)
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Stele der Biodiversität® - Wollstegge - grafische Gestaltung startet ...
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Stele der Biodiversität® - Wollstegge ... grafische Gestaltung startet ...

28/29.07.2021


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutzes in Franken® und Turmstationen Kreis Borken-Coesfeld e.V. das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wollstegge / Nordrhein - Westfalen. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen, kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.


In der Aufnahme
  • in der Collage wird ansatzweise sichtbar in welche Form wir die Außenhaut des Projekts entwickeln möchten auch um die breite Bevölkerung für die Erhaltung der Artenvielfalt zu sensibilisieren ....
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Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität
Bild zum Eintrag (1053531-160)
Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität

26/27.07.2021


Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Alpenklinik Santa Maria und der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Oberjoch/Bayern.Trotz widriger Wetterbedingungen fand der "kick off" des 3. Projektbausteins am 16/17.07.2021 statt. Abermals werden wir hier das Thema konkreter Artenschutz und erlebbare Umweltbildung in moderner und bewusst nicht alltäglicher Form angehen.

 Um was es bei diesem Projektstep geht?


In der Aufnahme
  • ...  den Kopf wurde flacher und schmälern gestaltet ... ersten Mosaiksteine wurden auf den Schwanz angebracht ..
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Gerandete Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus)
Bild zum Eintrag (1053519-160)
Die Gerandete Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus)

27/28.07.2021

Sehr auffällig zeigt sich diese,
den Raubspinnen zuzuordnende, Spinnenart. Bevorzugt finden wir dieses Tier in der Nähe von Gewässern wo sie Jagd auf Insekten und auch auf Kaulqiappen macht. Ja richtig gelesen, denn diese Spinne kann sich tatsächlich auf der Wasseroberfläche bewegen, und bei Bedarf auch tauchen.

Mit einer Körpergröße zwischen 1 cm (Männchen) und etwas über 2 cm (Weibchen) fallen sie meist rasch auf.



In der Aufnahme von Helga Zinnecker
  • Gerandete Jagdspinne (Dolomedes !mbriatus)
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Auf Bewährung
Auf Bewährung

27/28.07.2021

  • UNESCO stuft Great Barrier Reef nicht als gefährdete Weltnaturerbestätte ein

Hamburg, 23.07.2021: Die UNESCO hat Australien eine weitere Bewährungsfrist eingeräumt und das Great Barrier Reef nicht sofort, wie zuvor angedeutet, auf die Liste der gefährdeten Weltnaturerbe gesetzt. Stattdessen wurde die Entscheidung bis 2022 aufgeschoben.

Das größte Korallenriff der Erde leidet unter der globalen Klimaerhitzung und schlechter Wasserqualität, außerdem droht die Industrialisierung des Gebietes durch den Ausbau von Kohlehäfen. In den letzten 20 Jahren zerstörten vier massive Korallenbleichen bereits große Teile des Riffs.
„Die Entscheidung der UNESCO unterstreicht, dass die Klimakrise die größte Bedrohung für das Riff darstellt. Sie ist eine scharfe Verwarnung an die australische Regierung, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um wirkungsvolle Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz umzusetzen”, so Philipp Kanstinger, Meeresschutzexperte beim WWF Deutschland. „Nicht nur Australien steht hier in der Pflicht. Der gemeinsame und globale Klimaschutz ist der wichtigste Hebel für das Überleben der Korallenriffe.“

Das Great Barrier Reef ist ein Präzedenzfall für den schlechten Zustand der Korallenriffe auf der ganzen Welt. “Mehr als die Hälfte der tropischen Korallenriffe ist bereits abgestorben und weitere 70-90 Prozent werden in den nächsten zwei Jahrzenten folgen, wenn wir nicht dagegenhalten. Der Verlust dieser Ökosysteme hat verheerende Auswirkungen auf die Artenvielfalt, die Fischerei und die lokale Bevölkerung“, warnt Philipp Kanstinger. Korallenriffe zählen zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde, wirken als natürlicher Küstenschutz und sind die Lebensgrundlage für Millionen von Menschen, die von der Fischerei und vom Tourismus leben. Steigende CO2-Werte in der Atmosphäre und der damit verbundene Temperaturanstieg erwärmt die Ozeane. Durch Hitzewellen verschwinden die farbigen Algen, die auf den Korallen leben und sie mit Nahrung versorgen. Die Korallen „bleichen“ aus und sterben ab.

Laut dem Weltklimarat IPCC ist selbst bei einer Erwärmung von nur 1,5°C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit mit einem Absterben von 70 bis 90 Prozent der tropischen Korallenriffe zu rechnen, bei einer Erwärmung von 2°C sogar mit einem Absterben von 99 Prozent. Zusätzlich belasten die Überdüngung und Überfischung der Meere die Korallen.

Auch Deutschland muss seinen Beitrag zur Begrenzung der Erderhitzung auf möglichst 1,5 Grad leisten. Der WWF fordert eine massive Tempoerhöhung beim Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Ausstieg aus fossilen Energieträgern.

Quelle
WWF
Stand: 23.07.2021

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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Trauerschweber (Hemipenthes morio)
Bild zum Eintrag (1053489-160)
Trauerschweber  (Hemipenthes morio)

26/27.07.2021

Zickzack-Trauerschweber zählen innerhalb der Familie Wollschweber (Bombyliidae) zur Gattung Hemipenthes.
Er kommt in ganz Europa, Nordafrika und in weiten Teilen Asiens vor.Die Weibchen werfen ihre Eier in der Nähe der Nesteingänge von Wildbienen ab. Die ausgeschlüpften Larven kriechen in die Bienennester und schmarotzen.Erscheinen im Mai - Juli und erreichen eine Körperlänge von gut 13,0 mm.


In der Aufnahme von Willibald Lang
  • Trauerschweber  (Hemipenthes morio)
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Der Kopfhornschröter (Sinodendron cylindricum)
Bild zum Eintrag (1053484-160)
Der Kopfhornschröter (Sinodendron cylindricum)

26/27.07.2021

Besonders das Männchen ist mit seinem Kopfhorn sehr auffällig und erinnert auf den ersten Blick an ein Nashorn. Beim Weibchen ist dieses Horn bei weitem unscheinbarer.

Und auch bei der Größe weichen die Tiere weit von Nashörnern ab. Lediglich rund 1,5 Zentimter werden Kopfhornschröter groß und doch haben sie an mancher Stelle eine Gemeinsamkeit.

  • Sie stehen als gefährdete Art auf Roten Listen.


In der Aufnahme von Helga Zinnecker
  • Kopfhornschröter Männchen
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Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität
Bild zum Eintrag (1053482-160)
Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität

26/27.07.2021


Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Alpenklinik Santa Maria und der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Oberjoch/Bayern.Trotz widriger Wetterbedingungen fand der "kick off" des 3. Projektbausteins am 16/17.07.2021 statt. Abermals werden wir hier das Thema konkreter Artenschutz und erlebbare Umweltbildung in moderner und bewusst nicht alltäglicher Form angehen.

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In der Aufnahme
  • ...  nun wird langsam sichtbar was hier entstehen soll ...
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Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1046668-159)
Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr über 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
25. Jahre Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1041175-159)
25. Jahre Artenschutz in Franken® 

Am 01.03.2021 feiert unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.

Und auch nach 25 Jahren zeigt sich unser Engagement keineswegs als "überholt". Im Gegenteil es wird dringender gebraucht denn je.

Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!

Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
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Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
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NaturVision Filmfestival 2021
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Deutschlands Wilde Bienchen®
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Nature meets Technology®
Tierfund-Kataster
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Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
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Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
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Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg