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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF


+++ Artenvielfalt trifft auf Bauwerksanierung - Kulturhistorie vs. Biodiversität - (k)eine Chance für Kulturfolger ... Artenschutz in Franken® strebt kooperatives Schutzprojekt für Mauersegler&Co.an +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser in Auszügen Engagement das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
50.000 - 100.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 300.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




20.09.2017 Umweltbildung im Umweltzentrum


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Der Schwalbenschwanz in Franken
Der Schwalbenschwanz in Franken
Der Schwalbenschwanz in Franken

19/20.08.2017

Franken.
Einer unserer schönsten Falter ( auch im Raupenstadium farbschön ) ist der Schwalbenschwanz. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 76 mm zählt er zu den großen heimischen Arten. Früher häufig ist der Schwalbenschwanz zunehmend seltener geworden. Gerne legt dieser Falter seine Eier in unsere unbehandelten Gärten, und hier bevorzugt an Dill- oder Möhrenkraut ab.

Der Schwalbenschwanz hat es auf Grund auch menschlichen Einflusses auf die rote Liste geschafft!


Mehr zur Art und neue Aufnahmen die uns Bernhard Schmalisch zugeleitet hat unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22069



Gerippter Totenfreund
Gerippter Totenfreund
Gerippter Totenfreund

19/20.08.2017

Franken. Mit einer Körperlänge von bis 1,2 Zentimeter zeigt sich der Gerippte Totenfreund der in der forensischen Entomologie eine nicht uninteressante. Warum der Käfer "gerippt" genannte wird ist eigentlich selbsterklärend wenn die Aufnahme besehen wird. Sowohl die Larve als auch der fertige Käfer ernähren sich von Aas.

Albert Meier hat uns den "Totenfreund" mitgebracht ...

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95096


Der Mittelspecht
Der Mittelspecht
Mittelspecht (Dendrocopos medius)

19/20.08.2017

Urwaldspecht wird er landläufig genannt
, der Mittelspecht. Auf den ersten Blick meint man einen kleinen Buntspecht, oder einen Weißrückenspecht vor sich zu haben. Doch bei näherem Hinsehen wird der Unterschied rasch klar.

Neben 3- 4 Zentimeter Körpergröße
fehlen zum Buntspecht auch die markanten schwarzen Backenstreifen sowie mindesten 20 - 35 Gramm an Körpergewicht. Mittelspechte besiedeln Areale deren Ausprägung sich bevorzugt aus ( Alten ) Laubmischwäldern zusammensetzt.

Hier findet er stochernd und hackend seine insektenreiche Nahrung.Im April werden 4 - 7 ( 8 ) Eier in eine eigens kreierte Baumhöhle gelegt und rund  14 Tage erbrütet. Weitere 21 - 24 Tage später verlassen die Jungspechte den Nistplatz, um weitere 14 Tage bis 21 Tage von den Altspechten mit Nahrung versorgt zu werden.

Im Steigerwald ist er eine von weiteren 7 Spechtarten, die bislang dokumentiert werden konnten.Der Bestand an Mittelspechten kann mit großzügigen Altholzinseln unterstützt werden.

Mehr zum Mittelspecht

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21643

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Junger Mittelspecht der zweiten Jahresbrut die vor wenigen Wochen ihre Bruthöhle verlassen konnte.



Der ( männliche ) Bienenwolf - Update
Der ( männliche ) Bienenwolf - Update
Der Bienenwolf (Philanthus triangulum)

19/20.08.2017

In der letzten Zeit zeigt diese Grabwespe leider abnehmende Tendenzen
. Mit entsprechend negativen Lebens-raumveränderungen einhergehend gehen auch diese fazinierenden Hautflügler in ihrem Bestand kontinuierlich zurück. Bienenwölfe werden ( Weibchen bis fast 2 Zentimter ) die ( Männchen um 1 Zentimeter ) entsprechend ihres Geschlechts ( wie bei nahezu allen Grabwespenarten ) unterschiedlich groß.

Waren vor 40 - 50 Jahren noch zahlreiche Hohlwege in unseren Breiten vorzufinden so wurden dieser vielerorts aufgefüllt oder sich selber überlassen was zu den entsprechenden negativen Lebens-raumveränderungen führte.

Denn Bienenwölfe lieben es warm und sonnig.

Grabend wird dessen Brutkammer am Ende eines bis 1 Meter langen Ganges angelegt. Hier hinein legt das Weibchen seine Nachkommenschaft ab und füttert sie mit erbeuteten Honigbienen. Oder soll man besser sagen, auf die erbeutete Honigbiene/n legt er sein/e Eier ab.

Mit unterschiedlicher Menge an Proviant ausgestattet entwickeln sich nun entweder Männchen oder Weibchen ...

Ws wäre wünschenswert wenn es durch die entsprechende Vorhaltung des benötigten Lebensraums ein Beitrag erfolgen könnte dieser spektakulären Insektenart verbesserte Lebensbedingungen zuzuführen.

Vor wenigen Tagen durften wir Ihnen das Weibchen vorstellen nun konnte uns Bernhard Schmalisch wunderschöne Aufnahmen des Männchens zukommen lassen die wir gerne hier präsenzieren ...

In der Aufnahme:
Männchen ist deutlich kleiner als das Weibchen .. in der Aufnahme  ...  ernährt sich hier am Stengel einer Sonnenblume vom Saft

Hier geht`s zum Bienenwolf:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=48758


Ferner neue und höchst aussagekräftige Aufnahmen von Bernhard Schmalisch auf unserer Page:

Auen - Schenkelbiene

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95080

Ameisen-Sackkäfer
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=67026


Honigbiene
Honigbiene
Neue Aufnahme der Honigbiene

19/20.08.2017

Deutschland
. Diese Aufnahme der Honigbiene [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=35195] konnte uns Klaus Sanwald zuleiten.

Gerne wurde sie in unsere Internetpräsenz integriert ..


Flammen bedrohen Orang-Utans
Flammen bedrohen Orang-Utans
Flammen bedrohen Orang-Utans

19/20.08.2017

Am 19. August ist Orang-Utan-Tag / WWF: Nachfrage nach Palmöl und Papier zerstört Lebensraum unserer nahen Verwandten


Wieder lodern in Indonesien die Flammen
: Gleich mehrere Provinzen mussten bereits den Notstand ausrufen. Die Feuer nagen weiter am ohnehin schon stark dezimierten Lebensraum der Orang-Utans. „In den letzten drei Jahrzehnten haben die Orang-Utans fast die Hälfte ihres Lebensraums verloren“, sagt Susanne Gotthardt, Südostasienexpertin beim WWF Deutschland. „Mit oftmals absichtlich gelegten Feuern werden große Teile des Regenwalds gerodet, um dort Palmöl- oder Forstplantagen zu errichten. Und was das Feuer nicht frisst, erledigen die Kettensägen, um unseren Bedarf nach Palmöl, Holz und Papier zu stillen.“

Zum weltweiten Orang-Utan-Tag am 19. August lautet so die traurige Bilanz
: Unsere nahen Verwandten sind vom Aussterben bedroht, die Gefährdung des Borneo-Orang-Utan wurde von der Weltnaturschutzunion IUCN im vergangenen Jahr sogar noch verschärft. Der WWF arbeitet auf Borneo deshalb daran, den Lebensraum der Orang-Utans zu schützen und wieder aufzuforsten, um ihnen so ein Stück Heimat zurückzugeben. Über Aufklärungsprojekte schafft die Umweltstiftung bei der lokalen Bevölkerung, Unternehmen und den zuständigen Behörden zudem Bewusstsein für das Thema.

„Es bleibt aber nicht bei Projekten vor Ort. Jeder einzelne kann etwas tun, indem wir gemeinsam die Nachfrage nach Palmöl und Papier senken“, sagt Gotthardt. So steckt in Fertigprodukten und Süßwaren besonders viel Palmöl. Außerdem kommt es in Futtermittel für Rinder, Schweine und Geflügel: „Eine gesündere Ernährung mit weniger Fleisch, Süßem und Fertigwaren ist also nicht nur gut für uns selbst, sondern auch für den Erhalt des Regenwalds.“ Zusätzlich lohnt es sich, bei Produkten auf Zertifizierungen zu achten, bei Palmöl etwa auf den RSPO-Standard, bei Papier und Verpackungen auf das FSC-Siegel.

„Natürlich sind auch Politik und Wirtschaft gefragt: Unternehmen müssen der Nachhaltigkeit in ihren Lieferketten Priorität einräumen. Die Politik sollte zudem die Kennzeichnungspflicht für Palmöl auf sämtliche Verbrauchsgüter ausweiten und sich bei den produzierenden Ländern für strengere Umweltstandards beim Palmölanbau einsetzen“, fordert Gotthardt.

Hintergrund:


Orang-Utans leben ausschließlich auf den südostasiatischen Inseln Sumatra und Borneo. Auf Sumatra gibt es nach Schätzung der Weltnaturschutzorganisation IUCN nur noch ca. 14.600 Orang-Utans, auf Borneo ca. 104.700 Tiere. Der WWF geht nach aktuellen Schätzungen sogar von nur noch rund 54.000 Individuen auf Borneo aus. In diesen Regionen sind Waldbrände ein großes Problem. Häufig werden sie absichtlich gelegt, um Regenwald zu roden. Die Brände zerstören nicht nur den Lebensraum der Orang-Utans, sondern gefährden auch unmittelbar die Gesundheit der Menschen und tragen zur Klimakrise bei. Bei den verheerenden Bränden in Indonesien vor zwei Jahren standen 2,6 Hektar Land in Flammen. Im Zeitraum September bis Oktober 2015 wurden durch die Brände mehr Treibhausgase emittiert als in der gesamten EU. Neben der Zerstörung ihres Lebensraums sind für Orang-Utans außerdem die Jagd und illegaler Handel eine große Gefahr.


KONTAKT

Lea Vranicar
Pressestelle
Tel.: 030 / 311 777 467
lea.vranicar@wwf.de

Aufnahme/Foto
WWF - c-Karl-Amman-natureepl.com

Quellenangabe
WWF

17. August 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Ein Besuch am Steigerwald - Baumwipfelpfad
Ein Besuch am Steigerwald - Baumwipfelpfad
Ein Besuch am Steigerwald - Baumwipfelpfad

18/19.08.2017

Steigerwald. Albert Meier
konnte vor wenigen Tagen den Steigerwald - Baumwipfelpfad [www.baumwipfelpfad-ebrach.de/] besuchen und hat davon einige Aufnahmen mitgebracht .... diese möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Wir haben diese komprimiert in einer kleinen Diashow zusammengefasst  ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=95073&startid=0


Nur nicht (er)-Schrecken ....
Nur nicht (er)-Schrecken ....
Nur nicht (er)-Schrecken ....

18/19.08.2017

Franken.
Doch Albert Meier konnte uns Heute mit vielfachen Aufnahmen heimischer
Heuschrecken erfreuen.

Neu hinzugekommen sind:

Bicolorana bicolor, Zweifarbige Beißschrecke
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95042

Conocephalus dorsalis, Kurzflügelige Schwertschrecke
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=44997

Conocephalus fuscus, Langflügelige Schwertschrecke
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95065

Roeseliana roeselii, Roesels Beißschrecke

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=44995

In der Aufnahme

- Roeseliana roeselii, Roesels Beißschrecke ( Weibchen )



Zwei Schwammerl erstmals in Bayern nachgewiesen
Zwei Schwammerl erstmals in Bayern nachgewiesen
Zwei Schwammerl erstmals in Bayern nachgewiesen

18/19.08.2017

Pilzexperten entdecken extreme Seltenheiten im Nationalpark Bayersicher Wald

St. Oswald.
Pilze gelten in der Wissenschaft oft als vergessene Lebewesen. Hauptsächlich,weil sie im Vergleich zu Tieren und Pflanzen relativ unerforscht sind. Dass es noch viel Entdeckungspotential gibt, zeigte jüngst wieder die Pilzwoche im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald.

Bei der von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie und dem Nationalpark Bayerischer Wald
organisierten Tagung von Experten aus der ganzen Republik wurden bei Exkursionen allein zwei Pilzarten gefunden, die zuvor noch nie in Bayern nachgewiesen wurden.

Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=95037


In der Aufnahme:
-  Der Pilz Antrodiella niemelaei wächst auf abgestorbenen Weidenästen.  (Foto: Dr. Matthias Theiß)


Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

PM 78/2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

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Urzeitgeschöpfe im Ameisenhaufen ....
Urzeitgeschöpfe im Ameisenhaufen ....
Urzeitgeschöpfe im Ameisenhaufen ....

18/19.08.2017

Franken.
Die Welt im Kleinen zeigt sich für den interessierten Beobachter sehr spannend .. Bernhard Schmalisch ist ein solch interessierter Beobachter .. ihn glangen diese nicht alltäglichen Aufnahmen von Waffenfliegenlarven .. wohl der Spezies ... Clitellaria ephippium ... die in den Bauten der ( Roten ) Waldameisen leben ....

Zum Eindruck:

- Ein kleiner Bau der großen roten Waldameise in einem hohlen Baum.
- Davor so was wie Sägemehl vom aushöhlen, darin 2 graue platte Insekten.
- Ameise wollte eines dieser Tiere erlegen", was ihr aber nicht gelang.

Die Tiere sehen aus als wären sie der Urzeit entsprungen
und tatsächlich diese Arten sind uralt wir kennen fossile Waffenfliegen auch aus Bernsteineinschlüssen.

Mehr zum Thema und weitere Aufnahmen:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95027


Wenn Projekte Erfolge zeigen .. Schwarzstorch
Wenn Projekte Erfolge zeigen .. Schwarzstorch
Plattformen des gemeinschaftlichen Artenschutzes in Franken

17/18.08.2017

Projekt – Neue Lebensräume für den „Stillen Storch“ zeigt eindrucksvolle Ergebnisse

Franken. „Er hatte es seit Auftreten des Menschen nicht einfach – Der Schwarzstorch!
Jahrhunderte lang galt dieser typische Bewohner großer Wälder als Schädling der Fischerei und wurde daher auch intensiv verfolgt. Gnadenlos wurden die Bestände dieses doch so markanten Schreitvogels minimiert. Intensive Aufzeichnungen belegen diesen Niedergang auch literarisch sehr gut.

Die Zeitenwende und damit eine Umkehr im Denken erfuhr der Schwarzstorch im 20. Jahrhundert. Dennoch gingen die Bestände weiter zurück. Der Grund – durch seine Seltenheit wurde das Tier nun zum begehrten Sammlerstück. Zahllose Jung- und Alttiere sowie das Gelege der Vögel verschwanden in den Vitrinen „zweifelhafter Sammler“.

In den vergangenen 10-15 Jahren
konnte sich die Schwarzstorchpopulation glücklicherweise wieder
etwas stabilisieren. Eine deutliche Zunahme wird sichtbar.  Dennoch ist der Schwarzstorch auch in Bayern in vielen Teilen ein seltener Brutvogel geblieben.

Intensive,naturferne Forstwirtschaft, mangelnde Nahrungsbiotope, jedoch auch die Zunahme von Windkraftanlagen, installiert an ungünstigen Standorten, sowie ungesicherte Stromleitungstrassen etc. sind die „Brennpunkte der Schwarzstorchproblematik“. Auch Störungen in mittelbarer und unmittelbarer Nähe zu seinen Brutplätzen bringen Probleme mit sich. Das Gemeinschaftsprojekt „Plattformen des Schwarzstorchschutzes setzt hier konkret an der Basis an.

Artenschutz in Franken® und Bayerische Staatsforsten/Forstbetrieb Ebrach bringen sich gemeinsam mit weiteren Projektpartnen seit Jahren intensiv und mit positivem Erfolg
für die Erhaltung einer gefährdeten Vogelart ein ....

Seit mehreren Jahren zeigen sich nun unsere Bemühungen zur sekundären Nistplatzgestaltung von Erfolg gekrönt ... auch diesjährig!


Artenschutz in Franken® – wir leben praktischen Artenschutz!



Mehr zu den Projekten:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26643


Mehr zum Schwarzstorch:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22199


In der Belegaufnahme:

- nach drei Jahren zeigen sich in den installierten Kunsthorsten eindrucksvolle Ergebnisse ... Altvogel mit mindestens zwei Küken ...


Biotopbäume und mehr .... Part II
Biotopbäume und mehr .... Part II
Biotopbäume und mehr ....

16/17.08.2017

Steigerwald.
Der Steigerwald zeigt uns vielfältige Facetten .. trotz der vielen Jahre die wir die Wälder des Steigerwaldes bereits durchschreiten zeigt sich dieser für uns immer wieder als faszinierend ...

Viele tausend Stunden verbringen wir bei der Begehung dieser Waldabteilungen im Jahr auch um hier Veränderungen zu erfassen und zu dokumentiern.

Impressionen von eine aktuellen Exkursion haben wir mitgebracht und wollen ihnen diese nicht vorenthalten.

Begleiten Sie uns ..


Mehr Eindrücke und viele neue Aufnahmen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=94992

In der Aufnahme

- markante Altbuche inmitten nachaltig bewirtschafteter Waldabteilung


Erster Nachwuchs für Wolf in Bayern
Erster Nachwuchs für Wolf in Bayern
Erster Nachwuchs für Wolf in Bayern

15/16.08.2017

Eine wunderbare Nachricht aus dem Bayerischen Wald: Erstmals seit über 150 Jahren hat ein Wolfspaar in Bayern Nachwuchs bekommen. Jetzt kommt es auf uns Menschen an: Es braucht eine finanzielle Förderung für den Schutz von Viehherden und ein leistungsfähiges Wolfsmanagement. Geben wir dem Wolf eine Chance!

"Die ersten jungen Wölfe in Bayern seit über 150 Jahren sind ein Signal, dass sich Landwirtschafts- und Umweltministerium jetzt endlich auf eine finanzielle Förderung von Herdenschutzmaßnahmen und sofortige Umsetzung einigen und dass ein leistungsfähiges Wolfsmanagement eingerichtet wird. Nur so können Konflikte vermieden werden und nur damit hat der Wolf auch zukünftig eine echte Chance in Bayern." kommentiert Richard Mergner, Landesbeauftragter des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) den ersten Nachwuchs des Wolfes im Bayerischen Wald.

Der BN fordert bereits seit 2014 vom Freistaat ein landesweites Förder- und Beratungsprogramm in Höhe von 1 Mio. € jährlich für Schäfer und Weidehalter, damit diese die in anderen Ländern bestens bewährten Vorsorgemaßnahmen wie den Einsatz von speziellen Herdenschutzhunden oder den Neuaufbau einer behirteten Beweidung im Alpenraum umsetzen können.

Christian Hierneis, Wolfsexperte im BN-Landesvorstand: "Die Gesellschaft will die Beweidung in der Landschaft ebenso wie den Wolf und deshalb muss die Politik etwas dafür tun. Wir brauchen eine gute betriebsbezogene Beratung, wie sie in der Schweiz existiert. Die Landwirtschaftsbehörden brauchen wolfsspezifische Fördermittel und einen klaren Auftrag der Staatsregierung, jetzt aktiv zu werden!"
Behörden handeln zu langsam

Dass die Wölfe auch in Bayern zurückkehren, war seit Jahren absehbar. Der BN kritisiert, dass dennoch der bei Wolfnachwuchs erforderliche "Managementplan Wölfe in Bayern, Stufe 3" von den zuständigen Fachbehörden immer noch nicht vorgelegt wurde. Der 2014 erstellte Wolfs-Managementplan "Stufe 2", beinhaltet nicht Wölfe mit Fortpflanzungserfolg und es fehlen zentrale Aspekte des Herdenschutzes. Schon seit Jahren setzt sich der BN für eine Überarbeitung und Erstellung der "Stufe 3" sowie für die Umsetzung von Präventions- und Entschädigungsprogrammen in Bayern ein.

"Außerdem ist eine objektive und wissenschaftlich fundierte Öffentlichkeitsarbeit bei Nutztierhaltern und in der Bevölkerung dringend notwendig. Das alles könnte es längst geben, wir fordern das seit Jahren. Die Staatsregierung hat jedoch jahrelang nichts getan und heizt damit mögliche Konflikte noch an", so Hierneis.

Derzeit existiert nur eine rudimentäre staatliche Unterstützung des präventiven Herdenschutzes. Ausgleichszahlungen bei Nutztierschäden durch Wölfe leistet derzeit mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Naturschutzfonds eine Trägergemeinschaft aus BUND Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz, WWF und Wildland-Stiftung Bayern.

Mit dem Wolf kehrt eine Art nach Bayern zurück, die durch den Menschen ausgerottet worden war und die als Art an der Spitze der Nahrungskette eine besondere ökologische Bedeutung hat. Beispielsweise können Wölfe einer natürlichen Waldverjüngung helfen, weil sie den Rehbestand beeinflussen.
Erfahrungen zeigen: Herdenschutz funktioniert

In anderen Bundesländern ist der Wolf fast 20 Jahren wieder da. Die Erfahrung dort zeigt, dass ein Zusammenleben von Wolf und Mensch heute sehr gut möglich ist. Doch natürlich erfordert die Rückkehr des Wolfes auch die Bereitschaft umzudenken, etwa beim Herdenschutz. Mit guten Behirtung, sicheren Zäunen, speziellen Herdenschutzhunden und dem bereits bestehenden Entschädigungssystem werden sich auftauchende Probleme konstruktiv lösen lassen. Herdenschutzhunde wachsen im Schafstall auf und sind auf das Zusammenleben mit den Schafen sozialisiert. Sie leben auf der Weide mit den Schafen und verteidigen diese und das entsprechende Gebiet vehement. Die dafür geeigneten Hunde (z. B. Maremmano Abruzzese, Patou des Pyrénées) kommen in nahezu jedem Gelände zurecht und organisieren die Verteidigung der Herde selbstständig.

Die zusätzliche Anwesenheit eines Hirten verbessert die Schutzwirkung. Da diese Hunde sehr gut ausgebildet sein müssen und ihre Anschaffung und Betreuung für Herdenbesitzer mit erhöhtem Aufwand verbunden, brauchen die Schafhalter hier einen vollen finanziellen Ausgleich. Für die sofortige Unterstützung von Betrieben muss zudem ein mobiler Herdenschutz aufgebaut werden, wie er in der Schweiz existiert. Nötig ist eine Förder-Richtlinie, die regelt, wer in welcher Kulisse für welche Maßnahmen eine staatliche Unterstützung beantragen kann. "Es ist ein Skandal, dass diese Förderung für Weidetierhalter seit Jahren wegen Uneinigkeit zwischen Landwirtschafts- und Umweltministerium verschleppt wird." so Mergner.


Für Rückfragen

Richard Mergner
Landesbeauftragter
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 01 71 / 6 39 43 70
richard.mergner@bund-naturschutz.de

Christian Hierneis
Mitglied des Landesvorstands
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 01 78 / 5 37 20 48
hierneis@gmx.de

Dr. Kai Frobel
Artenschutzreferent
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 09 11 / 8 18 78 19
kai.frobel@bund-naturschutz.de

Dr. Christine Margraf
Fachabteilung München
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel.: 089 / 54 82 98 89
christine.margraf@bund-naturschutz.de

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PM-075-17_Wolfnachwuchs_in_Bayern.pdf

- https://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/Presse_und_Aktuelles/Pressemitteilungen/2017/Tiere_und_Pflanzen/PM-075-17_Wolfnachwuchs_in_Bayern.pdf

In der Aufnahme von BN - Ralph Frank

- Erster Nachwuchs für den Wolf seit über 150 Jahren in Bayern

Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

04.08.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Anm. der Red. AiF

- Kaum wieder in unserem Freistaat angekommen öffnen sich zahllose Diskussionen ob "Er" bleiben soll ... Althergebrachte Diskussionen
übre Herdenschutzhunde und meterhohe Zäune schließen sich an ... wir haben uns als gesellschaft 150 Jahre seit der Ausrottung des Wolfes weiterentwickelt ... wir sprechen über GPS Erfassung technische Errungenschaften ... weshalb wenden wir diese Technik auch an wenn es um die Kontrolle dieser Art geht ... Im Sinne eines effektiven Miteinanders und auch zum Wohle derer die von potentiellen Beutetieren des Wolfes leben .. dem anschließen muss sich ein durchdachtes Wolfsmanagement das darüber entscheiden kann wo diese Spezies mit uns gemeinsam effektiv und möglichst störungsarm leben kann ..


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Die Wespenspinne in Franken
Die Wespenspinne in Franken
Die Wespenspinne in Franken

15/16.08.2017

Auf Grund ihrer sehr schönen und markanten Körperzeichnung fällt die etwa 15mm große Wespenspinne vielfach sofort auf.


Ihr typischer Lebensraum
umfasst vorwiegend langgrasige Wiesenflächen, jedoch auch ( Haus ) – Gärten. War diese Spinnenart noch vor rund einem Jahrzehnt in den weniger wärmebegünstigten Lagen Deutschland so gut wie nie anzutreffen, kommt sie in unserem Landkreis und auch im Steigerwald mittlerweile recht häufig vor. Männliche Wespenspinnen sind mit etwa 5 mm Köpergröße wesentlich kleiner als ihre Geschlechts-genossen. Wie bei vielen Spinnenarten frisst das Spinnenweibchen das Männchen entweder kurz nach, oder während der Paarung auf.

Mehr zur Wespenspinne und zahlreiche neue Aufnahmen eines Weibchens die uns Albert Meier zugeleitet hat unter - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22334


Ferner neu mit aufgenommen:
( Alle Aufnahmen von Albert Meier )

Riesenporling - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=78310
Buchfink - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=52117
Klebriger Salbe - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=94981



Britische Waldvögel im Sinkflug
Britische Waldvögel im Sinkflug
Britische Waldvögel im Sinkflug

15/16.08.2017

Vor wenigen Tagen wurde der Statusbericht zum Brutvogelmonitoring in Großbritannien
für das Jahr 2016 veröffentlicht. Für 111 Vogelarten werden darin aktuelle Trends dargestellt.

Mehr auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.unter:

- www.dda-web.de/#2017_08_15_britische_waldvouml


Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Kleiber


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Biotopbäume und mehr ....
Biotopbäume und mehr ....
Biotopbäume und mehr ....

14/15.08.2017

Steigerwald.
Der Steigerwald zeigt uns vielfältige Facetten .. trotz der vielen Jahre die wir die Wälder des Steigerwaldes bereits durchschreiten zeigt sich dieser für uns immer wieder als faszinierend ...

Gerade auch der nördliche und obere Steigerwald der anteilig auch von den Bayerischen Staatsfosten / FB - Ebrach bewirtschaftet wird, konnte in den vergangenen Jahre einen immensen Entwicklungsschritt in Sachen Ökologie umsetzen.

Ein zunehmender Anteil an stehendem und liegendem (Tod)- und Biotopholz macht das hochwertige Biotop noch wertvoller ... wir haben einige Impressionen für Sie mitgebracht ...

Mehr Eindrücke und viele neue Aufnahmen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=94934

In der Aufnahme

- Pilze besiedeln eine alte umgestürzte Buche und tragen mit ihrem Wirken zum funktionieren eines intakten und zunehmend an Arten reichen Habitats bei ... dem Steigerwald ... es ist an der Zeit anzuerkennen, das hier auf dem Flächen die von den Bay/SF - FB Ebrach bewirtschaftet werden keinesfalls Raubbau betrieben wird, sondern das die Qualität der Wälder zunimmt ...


Neu auf der Page
Neu auf der Page
Neu auf der Page

14/15.08.2017

Klaus Sanwald
sendet uns neue Aufnahmen die wir gerne auf unsere Internetseite einstellen auch um ihnen die Möglichkeit zu eröffnen diese erleben zu können.

Neu dabei:

Schwalbenschwanz - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22069

Keiber
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21246

Raubfliege mit erbeutetem Rüsselkäfer
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=21732 .... auch in der Aufnahme zu erkennen ...

Fazination pur ... nur hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


Ein fliegender Wolf auf dem Rückzug aus Franken
Ein fliegender Wolf auf dem Rückzug aus Franken
Der Bienenwolf (Philanthus triangulum)

13/14.08.2017

Franken
. In der letzten Zeit zeigt diese Grabwespe leider abnehmende Tendenzen. Mit entsprechend negativen Lebensraumveränderungen einhergehend gehen auch diese fazinierenden Hautflügler in ihrem Bestand kontinuierlich zurück. Bienenwölfe werden ( Weibchen bis fast 2 Zentimter ) die ( Männchen um 1 Zentimeter ) entsprechend ihres Geschlechts ( wie bei nahezu allen Grabwespenarten ) unterschiedlich groß.

Waren vor 40 - 50 Jahren noch zahlreiche Hohlwege
in unseren Breiten vorzufinden so wurden dieser vielerorts aufgefüllt oder sich selber überlassen was zu den entsprechenden negativen Lebens-raumveränderungen führte.

Denn Bienenwölfe lieben es warm und sonnig.


Grabend wird dessen Brutkammer am Ende eines bis 1 Meter langen Ganges angelegt.
Hier hinein legt das Weibchen seine Nachkommenschaft ab und füttert sie mit erbeuteten Honigbienen. Oder soll man besser sagen, auf die erbeutete Honigbiene/n legt er sein/e Eier ab.

Mit unterschiedlicher Menge an Proviant ausgestattet entwickeln sich nun entweder Männchen oder Weibchen ...

Es wäre wünschenswert wenn es durch die entsprechende Vorhaltung des benötigten Lebensraums ein Beitrag erfolgen könnte dieser spektakulären Insektenart verbesserte Lebensbedingungen zuzuführen.

Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Bienenwolf ..

Mehr zur Art
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=48758

Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken®

13/14.08.2017

Franken.
Zahlreiche neue Aufnahmen konnten wir aktuell auf unsere Internetpräsent übernehmen. Zugesandt hat diese allesamt Bernhard Schmalisch.

Nashornkäfer - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=21174

Nilgans - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21690

Rehbock mit Bast - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21772

Herbst Mosaikjungfer
( Männchen ) - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=94898

Gefleckte Wiesenschnake ... am Gerstenhalm im Morgentau -https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&id=33701

Gallische Feldwespe von Parasiten befallen
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=94902

Chloromyia-formosa
(Waffenfliege) - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=94908

Rhododendronzikade - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=40451

Strauchzikade - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=94916

Oplodontha viridula
(Waffenfliege) - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=94911

Lassen auch Sie sich von der Schönheit und der Aussagekraft der Aufnahmen beeindrucken.

In der Aufnahme

- Nashornkäfer Männchen


Turmfalken brauchen Schutz
Turmfalken brauchen Schutz
Turmfalken brauchen Schutz

13/14.08.2017

Deutschland.
Die hoch aussagekräftige Aufnahme von Bernhard Schmalisch dokumentiert die paarstabilisierende Futterübergabe der Turmfalkenpaars bevorzugt im Fokus der Reproduktionsphase.

Bernhard Schmalisch schildert dabei das die Jungen des Paares wenige Tage darauf von einem Steinmarder erbeutet wurden. Der Nistplatz lag in einer Scheune im Stroh. Durch die Installation prädatorensicherer Sekundärhahitate gelingt es sehr gut Ausfälle gerade innerhalb der sensiblen Fortpflanzungsphase zu minimieren.


Artenschutz in Franken® bringt sich in diesem Sinn seit vielen Jahren höcht erfolgreich ein.

Mehr zum Turmfalken finden Sie auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22606

Mehr zu innovativen Turmfalkenprojekten des Artenschutz in Franken® finden Sie hier:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22234


Der Esel .. eine alte Haustierrasse ...
Der Esel .. eine alte Haustierrasse ...
Selten ist sie bei uns geworden, die alte Haustierrasse Esel

13/14.08.2017

Deutschland. Esel stammen aus trockenen Gefilden und wurde in unsere Breiten eingebürgert, da ihre Hilfe dem Menschen in früherer Zeit von großem Nutzen war.Der Hausesel erreicht meist Schulterhöhen von 1,30
Metern und er kann ( man mag es kaum glauben ) recht schnell rennen.

Etwa 50 Stundenkilometer soll er schaffen....

Mehr zur Rasse unter:
-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20680

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Eselgruppe


Wunderschöne Farbgebung und dennoch Rote Liste
Wunderschöne Farbgebung und dennoch Rote Liste
Die Sumpfschrecke in Bayern - Wunderschöne Farbgebung und dennoch Rote Liste

12/13.08.2017

Bayern.
Sie zählt zu unseren größten und farbschönsten Heuschrecken,die Sumpfschrecke (Stethophyma grossum). Sie fühlt sich besonders auf nassen Wiesenflächen und Grabenflächen besonders wohl. Dort wo eine typische Feucht- und Nasswiesennutzung noch funktioniert finden wir einige stabile Bestände dieser Heuschreckenart.

Doch an zahllosen anderen Standorten des Freistaats ist diese Art, die mit ihrem charakteristischen Gesang aus der Heuschreckenmasse hervorsticht, bereits verschwunden. Denn wo letzter Grabenbewuchs unter den Messerbalken der Traktoren verschwindet und unseren "klinisch reinen Freistaat noch ein wenig schöner macht" hat die Artenvielfalt trotzt aller Anstrengungen und Biodiversitätsstrategien in der Fläche keinerlei Chance.

Da die Sumpfschrecke ( wenn noch vorhanden ) sich in der Lage zeigt als ausgewachsenes Tier als sehr mobil ( fliegend ) aufzutreten, können entsprechende Biotopprogramme eine wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieser Art leisten. Lediglich der Wille zu etwas mehr Wildnis in der Kulturlandschaft muss vorhanden sein, dann kann auch der Landwirt auf seinen Flächen den enstprechenden Beitrag zur Sicherung unsrer Artenvielfalt leisten.

Doch zugegeben die Chancen
stehen nicht sonderlich gut!

Nicht ohne Grund steht die Sumpfschrecke (Mecostethus grossus) in Bayern auf der Roten Liste und zwar unter: Rote Liste Status (Bayern) 2 – stark gefährdet

Die Aufnahme der Sumpfschrecke hat uns Klaus Sanwald zugeleitet.

Mehr zur Sumpfschrecke auf unseren Seiten unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=53229

Ferner neu mit aufgenommen:

Himmelblauer Bläuling

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=23784




Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...
Der Dreistreifige Mondfleckspanner    

12/13.08.2017

Franken.
Der Name dieses Spanners dessen Aufnahmen uns freundlicherweise Albert Meier zugeleitet hat, leitet sich von seinen Vorderflügeln ( Saumfeld ... hier ein ein rötlich-brauner Mondfleck ) ab. Der recht unauffällige Falter erreicht eine Flügelspanne von fast 4 Zentimetern.

Wir finden ihn in unseren Breiten auch in Gärten und Parkanlagen,
wobei auch auch lichte Wälder nicht gemieden werden. Die zweite Faltergeneration fliegt nun im August ( bereits im Juli startet sie ) . Die Raupen der Art finden wir dann anschließen auch im August und September. Diese sind in der Lage zu überwintern. Vorab lassen sie sich es so richtig u.a. an Himbeeren und Heidelbeeren schmecken.

Mehr auf unserer Internetpräsenz unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=94874


Neu auf unserer Page ...
Neu auf unserer Page ...
Gemeine Keilfleckschwebfliege    

12/13.08.2017

Deutschland.
Der Name des Insektes dessen Aufnahme uns freundlicherweise Bernhard Schmalisch zugeleitet hat, ist auf den keilförmigen Hinterleib abzuleiten. Gemeine Keilschwebfliegen werden zwischen 11 und 15 mm groß. Interessant das ihre Larven die wir unter anderem in Pfützen vorfinden können mit einem Atemrohr versehen sind. Hunde die aus solchen mit den Larven besetzen Pfützen trinken erkranken häufig an mehr oder minder starken Durchfällen.

Mehr zur Gemeinen Keilfleckschwebfliege auf unseren Seiten unter https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=94863

Ferner neu auf der Page eine sehr aussagekräftige Aufnahme der Totenkopfschwebfliege .. auch erstellt von Bernhard Schmalisch .. zu finden unter: https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=39392


Wildkatzennachweis im Steigerwald
 Wildkatzennachweis im Steigerwald

Wildkatzennachweis im Steigerwald

11/12.08.2017

Biologieprofessor entdeckt kleine Sensation

Fast so eine Sensation wie das Wolfsrudel im Bayerischen Wald gibt es derzeit im Steigerwald
. Am Rande eines Studentenkurses auf der Ökologischen Station Fabrikschleichach konnte der Leiter der Station, der Würzburger Professor Dr. Jörg Müller vom Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie, am 1. August 2017 drei junge, schon recht große Wildkatzen beobachten. „Die Zeichnung und das Verhalten waren eindeutig“, so Müller.

Der Nachweis ist eine Sensation für den Steigerwald,
weil bislang im Gegensatz zu den Hassbergen kein Nachweis für Reproduktion erbracht werden konnte. „Und das obwohl der Forstbetrieb seit Jahren den Wildkatzen nachgespürt“, ergänzt Ulrich Mergner, Leiter des Forstbetriebs Ebrach. Er berichtet, dass früher im oberen Steigerwald vom damaligen Forstamt Ebrach Ende des letzten Jahrhunderts bereits Wildkatzen ausgebürgert wurden. Allerdings gab es keinerlei Nachweise über deren Verbleiben.

Mergner berichtet weiter, dass seit über 10 Jahren die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten intensiv auf der Suche nach den Wildkatzen waren. Dabei wird unter Anleitung des Haßfurter Biologen und Wildkatzenspezialisten Jürgen Thein ein Nachweisverfahren angewandt, welches auch bayernweit zum Einsatz gekommen ist. Es werden kleine, mit Baldrian besprühte Pflöckchen in den Boden geschlagen. Der Baldrian zieht die Katzen an, sie reiben sich an dem Pflöckchen und verlieren dabei ein paar Haare. Die Haare werden abgesammelt und gentechnisch untersucht, um zweifelsfrei die Wildkatze zu bestimmen. Bislang wurden nur in ganz wenigen Fällen Wildkatzen - vermutlich ältere Tiere - mit dieser Methode im Steigerwald nachgewiesen. Interessanterweise ein Nachweis in der Nähe der Jungkatzen.

Der Fundort liegt im nördlichen Steigerwald zwischen Hundelshausen und Fabrikschleichach. In diesem Wald gibt es einige lichte Waldstrukturen. Zudem wurden vom Forstbetrieb Tümpel angelegt. Auch das Liegenlassen von Kronenholz bei der Holzernte ist günstig für die Wildkatze. Ähnlich wie die Hauskatze liebt auch die Wildkatze durchsonnte Waldlebensräume. In unseren dichten und unterholzreichen Wäldern ist es dagegen meist zu dunkel und zu feucht. „Mehr Lücken im Ebracher Staatsforst würden nicht nur die Wildkatzen fördern, sondern auch viele gefährdete Waldinsekten“, meint Biologe Müller. Im Gegensatz zum Wolf leben Katzen nicht in Rudeln, sondern einzeln. Nur zur Paarungszeit treffen sich Kater und Katze. Die Jungtiere werden meist im Mai geboren. Mit 6 - 8 Monaten suchen sich die Jungtiere ein eigenes Revier. Die drei beobachteten Jungtiere waren etwa 3 - 4 Monate alt.

In der Aufnahme:

Erstmals seit Menschengedenken gelang der Nachweis von
Wildkatzennachwuchs im Steigerwald. Das hier abgebildete Foto stammt aus
dem BaySF-Archiv. (Foto: Reichert)

Quellenangabe/Foto:

Bayerische Staatsforsten AöR


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


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Pilssaison steht vor der Tür
Pilssaison steht vor der Tür
Liebe Pilzfreunde,

11/12.08.2017

langsam beginnt die "Hauptsaison des Pilzesammelns" und wir konnten bereits in den letzten Tagen schöne Funde machen. Deshalb möchten wir Sie auf unsere kommenden Seminare in Ruppertshofen und an anderen Seminarorten hinweisen:


Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt - wenn unten nicht anders angegeben -
via e-mail an Dr. Lothar Krieglsteiner: lkrieglsteiner@t-online.de oderlkrieglsteiner@pilzkunde.de  

Bitte geben Sie bei Anmeldungen immer auch Ihre Post-Adresse an.

Termine

26.-27.8.2017 (Sa-So): Pilzkurs PSV 1 (Pilzkurs vor allem für interessierte Anfänger, aber auch Fortgeschrittene - Ausbildungsbestandteil zum Pilzsachverständigen der DGfM) - Ruppertshofen, Gästehaus Grüner Pfad, € 130.--. Geeignet zur Verlängerung des Status als PSV DGfM (genehmigt von der DGfM)

28.-30.8.2017 (Mo-Mi): Pilzkurs "Formenkenntnis der Großpilze - wichtige Arten". Pilzkurs für interessierte Anfänger und Fortgeschrittene, geeignet zur Vorbereitung auf die Prüfung PSV DGfM (behandelt werden v.a. die Arten, die im Leitfaden für Sachverständige genannt werden). Ruppertshofen, Gästehaus Grüner Pfad, € 170.--. Geeignet zur Verlängerung des Status als PSV DGfM (genehmigt von der DGfM). Veranstaltung zugelassen als Bildungsurlaub für Baden-Württemberg (und auf Nachfrage in den meisten anderen Bundesländern)

31.8.-1.9.2017 (Do-Fr): Pilzkurs PSV 2 (Pilzkurs vor allem für interessierte Anfänger, aber auch Fortgeschrittene - Ausbildungsbestandteil zum Pilzsachverständigen der DGfM) - Ruppertshofen, Gästehaus Grüner Pfad, € 130.--. Geeignet zur Verlängerung des Status als PSV DGfM (genehmigt von der DGfM). Veranstaltung zugelassen als Bildungsurlaub für Baden-Württemberg (und auf Nachfrage in den meisten anderen Bundesländern)

2.-3.9.2017 (Sa-So): Pilzkurs PSV 3 (Pilzkurs vor allem für interessierte Anfänger, aber auch Fortgeschrittene - Ausbildungsbestandteil zum Pilzsachverständigen der DGfM) - Ruppertshofen, Gästehaus Grüner Pfad, € 130.--. Geeignet zur Verlängerung des Status als PSV DGfM (genehmigt von der DGfM)

18.-21.9.2017 (Mo-Do): Pilzkurs PSV 4 - Giftpilze und ihre Syndrome und ihre Unterscheidung von Speisepilzen. Vorbereitungskurs für die Prüfung zum PSV DGfM. - Gleichzeitig: Kursmodul "Artenkenntnis und Ökologie" zum Fachberater DGfM - Ruppertshofen, Gästehaus Grüner Pfad, € 200.--. Geeignet zur Verlängerung des Status als PSV DGfM (genehmigt von der DGfM). Veranstaltung zugelassen als Bildungsurlaub für Baden-Württemberg (und auf Nachfrage in den meisten anderen Bundesländern)

23.9.2017 (Sa): Prüfung zum PSV DGfM - Ruppertshofen, Gästehaus Grüner Pfad. Gebühr € 60.--. Empfohlen wird ein vorheriger Besuch von Seminar PSV 1-3 oder vergleichbaren Kursen sowie des Kurses PSV 4 (an den Tagen vor der Prüfung). Eine Prüfungsteilnahme ist allerdings auch ohne Besuch eines meiner Seminare möglich.Anmeldung zur Prüfung bis spätestens 10.8.2017!

23.-24.9.2017 (Sa-So) - Pilzcoach, Modul 3 (Kursleiterin Katharina Krieglsteiner) - Gaildorf, Schulstraße 2 - Anmeldungen an katharina.krieglsteiner@outlook.de - Näheres siehe www.pilzkunde.de/index.php/pilzcoach

30.9.2017 (Sa): Tagesführung "Pilze" im Schwäbischen Wald, für Anfänger und Fortgeschrittene. € 50.-- (Halbtag 30.--). Treffpunkt wird noch bekannt gegeben.

30.9.-1.10.2017 (Sa-So): Einsteiger-Pilzkurs in Memmingen-Steinheim, Gasthaus Krone. € 120.--. Kurs wird durchgeführt von Katharina Krieglsteiner (Anmeldungen unter Katharina.Krieglsteiner@outlook.de).

Genauere Details zu den Seminaren und Informationen zur Anmeldung finden Sie auf unserer Internetseite.

Pilzschule Schwäbischer Wald - Seminarprogramm


- www.pilzkunde.de/


Quellenangabe


Dr. Lothar Krieglsteiner
Brunnenweg 32
D – 73565 Spraitbach


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Keine Angst vor Fledermäusen
 Keine Angst vor Fledermäusen
NABU: Keine Angst vor Fledermäusen in der Wohnung

10/11.08.2017

Auf der „Batnight 2017“ fledertierisches Wissen auffrischen
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Berlin
– Bei den meisten Menschen ist der Schreck groß, wenn sie abends nach Hause kommen und in den Vorhängen hängt eine Fledermaus, die dann auch noch durch die Wohnung fliegt. Mit der Frage „Was nun?“ wenden sich viele Betroffene an das NABU-Fledermaustelefon. „Das ist kein Grund zur Panik. Die Tiere haben keine blutrünstigen Absichten, sondern verirren sich lediglich auf der Suche nach neuen Quartieren. Viele Menschen wissen nicht, dass Fledermäuse im Jahresverlauf eine Vielzahl an Quartieren benötigen, beispielsweise Winterquartiere, Sommer- und Tagesquartiere sowie Zwischenquartiere im Frühjahr und Herbst “, so NABU-Fledermausexperte Sebastian Kolberg. In der Abenddämmerung fliegen die Tiere in der Regel von alleine wieder hinaus, wenn man die Fenster weit öffnet, die Vorhänge beiseite zieht und die Zimmertüren schließt.

Um mehr Wissen über Fledermäuse zu verbreiten, steht das letzte Augustwochenende wie in jedem Jahr ganz im Zeichen der „Schönen der Nacht“: Bei rund 200 NABU-Veranstaltungen zur diesjährigen 21. Batnight am 26. und 27. August können Besucher Fledermäuse einmal aus nächster Nähe erleben und ihren Wissensdurst stillen. NABU-Gruppen informieren über die Welt der nachtaktiven Tiere, machen bei Nachtwanderungen die lautlos fliegenden Tiere mit dem so genannten Batdetektor hörbar oder erklären, was für den Erhalt ihrer Lebensräume notwendig ist.  

Zur kostenlosen Hauptveranstaltung der Batnight
lädt dieses Jahr der NABU Oldenburger Land in den Schlosspark Oldenburg ab 16 Uhr ein. Neben Experimentierstationen und Familienaktionen ist selbstverständlich auch die Fledermausexkursion bei Einbruch der Dämmerung vertreten.

Veranstaltet wird die Internationale Batnight von EUROBATS, dem Europäischen Büro für Fledermausschutz. In Deutschland wird sie vom NABU organisiert. Mit der Aktion soll auf die Bedrohung der Tiere aufmerksam gemacht werden. In Deutschland sind vier Arten stark gefährdet, drei sind sogar vom Aussterben bedroht. Zwölf weitere sind gefährdet, stehen auf der Vorwarnliste oder es gibt nicht genug Daten, um ihre Gefährdung genau einschätzen zu können.

„Hauptursache für die Gefährdung der 25 heimischen Fledermausarten ist der Verlust von geeigneten Lebensräumen. Alte Baumbestände, die in ihren Höhlen und Ritzen vielfältigen Unterschlupf gewähren, verschwinden zunehmend“, sagt Kolberg. Ritzen, Fugen und Spalten, die durch die Modernisierung von Fassaden und Dächern verloren gehen, sollten durch  frühzeitig geplante Ersatzmaßnahmen an gleicher Stelle ersetzt werden. So sieht es auch das Bundesnaturschutzgesetz vor. Zudem reduziert der Einsatz von Pestiziden Insekten als Nahrungsmittel für Fledermäuse oder vergiftet die Tiere über die Nahrungskette selbst.

Weitere Informationen zur Batnight unter www.batnight.de


Alle Termine auf einen Blick gibt es unter: www.nabu.de/aktionenundprojekte/batnight/termine

Für Rückfragen:
Sebastian Kolberg, NABU-Fledermausexperte, Tel. 030-284984-1635, E-Mail: Sebastian.Kolberg@NABU.de

Nicole Flöper, NABU-Pressestelle, Tel.: +49(0)30-284984-1958, E-Mail: Nicole.Floeper@NABU.de


In der Aufnahme von NABU/Karl-Heinz Bickmeier  

- Große Mausohren in der Wochenstube
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Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 87/17 | 7. AUGUST 2017


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Biomasse, Sonne und Wind ....
Biomasse, Sonne und Wind ....

Biomasse, Sonne und Wind in Nationalen Naturlandschaften naturverträglich nutzen

09/10.08.2017

   Handlungsleitfaden erschienen

Bonn, 09. August 2017:
Können erneuerbare Energien auch in Naturparken und Biosphärenreservaten naturverträglich erzeugt werden? Und wenn ja, wie und unter welchen Voraussetzungen kann dies erreicht werden? Antworten auf diese Frage gibt ein Leitfaden, der die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsvorhabens des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zusammenfasst.

"Biosphärenreservate und Naturparke machen nicht nur einen großen Teil unserer Nationalen Naturlandschaften aus. Sie tragen auf rund einem Drittel der Bundesfläche zum Erhalt von Arten und ihren Lebensräumen bei, erbringen wichtige ökologische Leistungen und sind oft wichtige Destinationen für den Naturtourismus. Weil sie vom Flächenbedarf und den Auswirkungen für die Erzeugung erneuerbarer Energien in besonderer Weise betroffen sein können, sind die Ergebnisse des Forschungsprojekts von besonderer Bedeutung, um die Energiewende naturverträglich zu gestalten", sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.

Die Empfehlungen für die Art und Weise der Nutzung
der erneuerbaren Energieformen in den Nationalen Naturlandschaften betreffen die Wahl des Standorts, die Gestaltung sowie den Bau und Betrieb von Anlagen zur energetischen Nutzung, aber auch die Art und Weise des Energiepflanzenanbaus und der energetischen Nutzung von Holz und Schnittgut aus der Landschaftspflege. Für den Netzausbau werden Empfehlungen zur Wahl des Trassenverlaufs sowie der technischen und ästhetischen Gestaltung formuliert. Zum Einsatz der verschiedenen Steuerungsinstrumente, die für die Nutzung und den Ausbau erneuerbarer Energien in den Nationalen Naturlandschaften zur Verfügung stehen, werden Vorschläge unterbreitet, die gezielt verschiedene beteiligte Akteursgruppen adressieren. Die Empfehlungen wurden sowohl übergreifend als auch für die einzelnen Energieformen Windenergie, Biomasse und Photovoltaik sowie den Netzausbau entwickelt. Sie richten sich vor allem an die Träger von Naturparken und Biosphärenreservaten, aber auch an Entscheidungsträger auf Landes- und Bundesebene sowie weitere mit den Zielen von Biosphärenreservaten und Naturparken und den Themen erneuerbare Energien, Netzausbau und Klimaschutz befasste Akteure.

Zentrale Handlungsempfehlungen sind:

Damit Steuerungsinstrumente und -ansätze bei der Ausführung auf örtlicher Ebene zielgerichtet greifen können, sind vorgeschaltete planerisch-konzeptionelle Aussagen  auf übergeordneter Ebene wichtig, insbesondere in Form einer qualifizierten, flächendeckenden und aktuellen Landschaftsrahmenplanung.

Um die Auswirkungen erneuerbarer Energien auf Natur und Landschaft
in Biosphärenreservaten und Naturparken naturverträglich zu steuern, sind darüber hinaus regulative Instrumente einzusetzen. Hierfür bieten insbesondere die Regional- und Bauleitplanung, Schutzgebietsverordnungen sowie die gute fachliche Praxis nach § 5 Abs. 2 und 3 Bundes-Naturschutz-Gesetz grundsätzlich gute Möglichkeiten. Sie weisen aber zum Teil Vollzugsdefizite auf, die sie in ihrer Wirksamkeit einschränken. Diese Instrumentengruppe gilt es daher zu stärken, indembestehende zugrunde liegende rechtliche Regelungen ergänzt oder konkretisiert werden und/oder sie konsequenter angewendet werden.

Bei den anreizorientierten Instrumenten sollten insbesondere im Bereich der Land- und Forstwirtschaft die Fördermöglichkeiten so zugeschnitten werden, dass die sensiblen Gebietskulissen von Biosphärenreservaten und Naturparken bzw. ihre Zielsetzungen berücksichtigt werden.

Über kooperativ-beratende Ansätze können Träger von Biosphärenreservaten
und Naturparken gut auf informeller Ebene steuernd wirken und ihre gebietseigenen Ziele und Leitlinien in Bezug auf erneuerbare Energien und Klimaschutz einbringen. Sie sollten dazu in die Lage versetzt werden, über Information, Beratung und Kooperation bei konkreten Maßnahmen eine aktive gestaltende Rolle einzunehmen.


Hintergrund:

Alternative Formen der Energieerzeugung wie Windparks, Photovoltaik-Freiflächenanlagen, Ackerflächen zur Biomasseerzeugung oder leistungsfähigere Stromtrassen benötigen oft große Areale und stellen einen Eingriff in gewachsene Lebensräume und Landschaftsbilder dar. Hinzu kommen die spezifischen Auswirkungen auf einzelne Arten, wie Fledermäuse und bestimmte Vogelarten.

Der Handlungsleitfaden wurde im Rahmen eines vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderten Forschungsvorhabens erarbeitet und jetzt in der BfN-Skripten-Reihe veröffentlicht. Forschungsnehmer war ein Konsortium aus dem Institut für ländliche Strukturforschung, der Universität Kassel und den beiden Dachverbänden EUROPARC Deutschland und Verband deutscher Naturparke.

In dem dreijährigen Forschungsvorhaben "Nationale Naturlandschaften und erneuerbare Energien" wurde untersucht, welche Auswirkungen die Erzeugung erneuerbarer Energien in den Biosphärenreservaten und Naturparken auf die Schutzgüter und -funktionen der Gebiete hat und welche Steuerungsmöglichkeiten den Trägern zur Verfügung stehen, um Einfluss auf die Erzeugung erneuerbarer Energien in ihren Gebieten zu nehmen. Hierzu erfolgte eine umfangreiche Bestandsanalyse, die in bundesweit 14 Fallstudiengebieten vertieft wurde. Im Mittelpunkt standen dabei die jeweils besondere Betroffenheit durch einzelne Formen der erneuerbaren Energien und auch die Aktivitäten der Region für den Klimaschutz. Die länderspezifischen Rahmenbedingungen und unterschiedlichen Verfasstheiten der Gebiete wurden jeweils einbezogen.

Neben dem Handlungsleitfaden wurde auch der zweibändige Gesamtbericht in der Skripten-Reihe des BfN veröffentlicht und kann wie der Handlungsleitfaden als Download auf www.bfn.de/0502_skripten.html bezogen werden.

Der Handlungsleitfaden kann zudem in gedruckter Form kostenfrei beim Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstr. 110, 53179 Bonn, E-Mail: gabriele.niclas@bfn.de bezogen werden.



Bezugshinweis:

GEHRLEIN, U., MENGEL, A., MILZ, E., HOHEISEL, D., BARTHELMES, B., DÜSTERHAUS, B., MATHIAS, C., LIESEN, J., BARANEK, E. & SCHUBERT, S. (2017): Nationale Naturlandschaften und erneuerbare Energien. Handlungsleitfaden des gleichnamigen F+E -Vorhabens. - BfN-Skripten 467. - Bonn- Bad Godesberg, 107 Seiten.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Hornisse am Obst

Zusätzlich neu mit aufgenommen:

- Russischer Bär


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Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...

09/10.08.2017

Franken. Albert Meier
hat diesmal den Weißen Sichelflügler in verschiedenen Aufnahmen für Sie mitgebracht. Gerne stellen wir ihn unter https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=61069 vor.


Die fast vergessenen Bienen
Die fast vergessenen Bienen
Die fast vergessenen Bienen

08/09.08.2017

Innovatives Artenschutzprojekt zur Erhaltung der Biodiversiät in der Bundesrepublik Deutschland

Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Marktes Burgwindheim das von der Umweltstiftung Greenpeace unterstützt wird.


Ein zwischenzeitlich sehr selten gewordener Anblick. Als Oase der Artenvielfalt zeigen sich naturbelassene Rückzugsräume uns begeleitender Arten. Gerade Wildbienen, jeoch mit ihnen eine ganze Fülle an Tier- und Pflanzenarten ist auf diese Bereiche angewiesen.

Mit dem Niedergang dieser Hotspots der Biodiversität verlieren wir auch unsere Wegbegleiter. Extensive Bewirtschaftung und Pflege der Kulturlandschaft helfen selten gewordenen Arten "durch die Zeit". Artenschutz in Franken® und der Markt Burgwindheim möchten mit der Umweltstiftung Greenpeace dafür sorgen das dieser Anblick auch noch für die uns nachfolgende Generation erlebbar sein kann.

Aus diesem Grund wurde dem Projekt auch ein erlebbarer Umweltbildungsbaustein beigegeben. Mit dem Kindergarten in Burgwidheim ermöglichen es unseren Jüngsten Zusammenhänge begreifbar machen zu können.

                                  Ein Projekt mit Vorbildcharakter im Sinne unserer Gesellschaft.

Hier wurden auch neue Impressionen eingestellt ...

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86540


In der Aufnahme:

Anfang August wurde nun der einmalige jährliche Grünschnitt gesetzt .. das okologisch hochwertige Heu wird in regionalen Bauernhöfern an Großvieheinheiten verfüttert ...


Ein Auschlag entwickelt sich
Ein Auschlag entwickelt sich
Ein Auschlag entwickelt sich

08/09.08.2017

Steigerwald.
Kaum zu lauben das sich in der "braunen Brühe" Leben verbergen mag. Für Amphibien und viele Insekten ist eine alte Weiherkette die vom Menschen aus Gründen der Teichwirtschaft geschaffen wurde in den vergangenen Jahrzehnten zum verlorenenen Lebensraum geworden.

Ein wahrliches Schattendasein führen 4 Stillgewässerbereiche
aus Sicht des Artenschutzes und so wurde sich zusammengesetzt und darüber nachgedacht wie hier ein neuer Hotspot der Biodiversität entstehen kann.

Erleben Sie die Entwicklung eines ökologisch "toten Breiches" in den kommenden Wochen und Monaten hin zu einem Hotspot der Biodiversität .. hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


Mehr zu einem aktuellen Projekt:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94805


Wolf in Baden-Württemberg illegal erschossen
Wolf in Baden-Württemberg illegal erschossen
NABU: Wolf in Baden-Württemberg illegal erschossen – 24. Fall in Deutschland

08/09.08.2017

Miller: Null Toleranz für Wolfs-Wilderei / Politik darf illegale Tötungen mit Forderung nach Abschussquote nicht salonfähig machen
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Berlin – Der am 8. Juli im Schluchsee (Schwarzwald) tot aufgefundene Wolfsrüde
wurde nachweislich erschossen. Dies ergab die Obduktion durch das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Der Rüde war vermutlich erst der vierte Wolf in Baden-Württemberg seit seiner Ausrottung vor über 150 Jahren.

Mit ihm sind deutschlandweit bereits 24 Wölfe seit dem Jahr 2000 illegal getötet worden. „Das sind keine Einzelfälle mehr. Offenbar gibt es Menschen, die gezielt Jagd auf Wölfe machen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Er forderte die zuständigen Behörden und Minister auf, entschlossener gegen illegale Wolfstötungen vorzugehen und Täter entsprechend strafrechtlich zu verfolgen. Bislang gab es nur drei Verurteilungen – in allen Fällen hatten sich die Täter selbst gestellt.

Nicht zu unterschätzen sei auch die Dunkelziffer an nicht aufgefundenen Wolfskadavern sowie versuchten Abschüssen ohne Todesfolge. So hatte etwa ein junger weiblicher Wolf, der Anfang Juli bei einem Verkehrsunfall im Kreis Elsterheide (Sachsen) zu Tode kam, einen Schrotbeschuss überlebt. Die routinemäßige Untersuchung des Kadavers hatte Kugeln gezeigt, die über den gesamten Körper verteilt waren. Nur knapp 30 Kilometer südlich dieses Fundorts musste vergangenes Jahr zudem ein angefahrener Wolfswelpe eingeschläfert werden. Auch bei ihm wurden bei der anschließenden Obduktion Schrotkugeln im Muskelgewebe gefunden.

Als besonders verantwortungslos bezeichnete der NABU die Äußerungen von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, der in der BILD-Zeitung eine Abschussquote für Wölfe gefordert hatte. „Es sind genau solche unsachlichen Forderungen, die dazu führen können, dass Einzelne glauben, mit der Tötung eines Wolfes auch noch Gutes zu tun“, sagte Miller. Statt die Jagd auf Wölfe zu fordern, müsse Schmidt endlich die wissenschaftliche Realität anerkennen, dass seltene große Beutegreifer nicht bejagt werden müssen. „Auch seine Behauptungen, dass Menschen in Wolfsregionen nicht mehr allein in den Wald gehen können, zeugen entweder von grober Unwissenheit oder gezielter Stimmungsmache gegen den Wolf“, so der NABU-Bundesgeschäftsführer.

Seit der Rückkehr der Wölfe nach Deutschland im Jahre 2000 hat es keine Situation gegeben, in der sich ein Wolf einem Menschen gegenüber aggressiv verhalten hat. Dennoch gibt es auch für eine solche Ausnahmesituation eine Regelung, bei der die letale Entnahme eines Wolfes möglich ist. Gleiches gilt, falls ein Wolf besonderen wirtschaftlichen Schaden anrichtet. Eine solche Maßnahme bedarf in jedem Fall einer artenschutzrechtlichen Ausnahmegenehmigung. „Die Gesetzeslage ist klar: Wölfe sind europaweit geschützt. Dass es dennoch immer wieder zu illegalen Wolfstötungen kommt, dürfen die verantwortlichen Politiker nicht tatenlos hinnehmen“, forderte der NABU-Bundesgeschäftsführer.

Miller kritisierte zudem das Schüren von Ängsten vor dem Wolf zu Wahlkampfzwecken. „Es ist völlig unangemessen vom Bundeslandwirtschaftsminister, den Landwirten zu suggerieren, der Abschuss eines Wolfes könne ihre Weidetiere dauerhaft schützen", so Miller. Vielmehr sei es eine ganze Reihe von erprobten Herdenschutzmaßnahmen, die Schäden durch Wölfe erfolgreich minimieren. Es liege in der Verantwortung des Ministers, entsprechende finanzielle und politische Rahmenbedingungen für den Schutz von Weidetieren zu schaffen.

„Herr Schmidt hätte seine Zeit im Amt deutlich besser nutzen können als mit immer wiederkehrenden Plattitüden sein Unwissen zum Thema Wolf offenzulegen“, sagte Miller. Wölfe lebten seit nunmehr 17 Jahren in Deutschland. Das Bundeslandwirtschaftsministerium habe es in der Zeit immer noch nicht geschafft, ein zentrales Kompetenzzentrum für den Herdenschutz auf Bundesebene aufzubauen.


Weitere Informationen zum Wolf unter: www.NABU.de/wolf  

Eine Karte mit der aktuellen Übersicht zu illegalen Wolfstötungen und Verkehrsunfällen sowie weitere Infografiken und Wolfsfotos: https://www.NABU.de/pressebilder_wolf

Für Rückfragen:

Anette Wolff, NABU-Öffentlichkeitsarbeit zum Wolf, Tel. 030-284984-1581, E-Mail: anette.wolff@NABU.de

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Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de



NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 88/17 | 8. AUGUST 2017
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Mehr zum Wold auf unseren Seiten


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- im Fadenkreuz .. der Wolf in Deutschland


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Lebensraum verändere Dich
Lebensraum verändere Dich
Lebensraum verändere Dich - Projekt: Wechselkröte&Co.

07/08.08.2017

- Update 08/2017 -

Bayern.
Artenschutz in Franken® , Bayerische Staatsforsten A.Ö.R, Beatrice Nolte Stiftung für Naturschutz , Hans Georg Scheider Stiftung ,Michael Otto Umweltstiftung und die Stiftung "Unsere Erde" starten neues Projekt zur Erfassung und der Lebensraumverbesserung u.a. für die Wechselkröte in Bayern.

Gemeinsam mit Jugendlichen wird ein zugegeben nicht alltägliches Projekt auf den Weg gebracht welches dazu beitragen wird, vormals bestätigte Lebensräume dieser Art wieder zu reaktivieren. Ob die Art hier die vergangenen Jahre erfolgreich überdauern konnte wird das Projekt, welches wissenschaftlich begleitet wird, gleichfalls aufzeigen.

Ein vormals hoch aktiver, vom Menschen geschaffener und seit einigen Jahren aufgelassener Steinbruch wird in den kommenden Wochen in die Lage versetzt als wertvolles Biotop für im Bestand selten gewordene Tier- und Pflanzenarten fungieren zu können.

Erleben Sie mit uns gemeinsam wie aus einem zunehmend artenärmeren Bereich wieder ein Hotspot der Biodiversität werden wird. Davon profitieren könnte im besonderen Maße auch wieder die Wechselkröte. Denn mit der angedachten Lebensraumveränderung wird dieser (Leit) - Art konkret zugearbeitet.

Mehr zur Wechselkröte finden Sie hier:
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20400


Mehr zum Projekt und zahlreiche neue Aufnahmen der aktuellen Entwicklung unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86514

In der Aufnahme
- zunehmend attraktiv zeigt sich ein vormals artenarmer Waldbereich der nun als Hotspot der Biodiversität zu bezeichnen ist ...


Fledermausschutz an der Stollburg
Fledermausschutz an der Stollburg
Fledermausschutz an der Stollburg

04/05.08.2017 - Update 06/07.08.2017

Nördlicher Steigerwald /Stollburg / LKS Schweinfurt.
In die Jahre gekommen zeigt sich die Stollburgruine ,gelegen auf dem Stollberg, die hoch über dem Handthal thront. Die Bayerischen Staatsforsten konnte die aktuell anstehenden Sanierung des markanten Baukörpers in den vergangenen Tagen erfolgreich beenden.

Für den Verband Artenschutz in Franken® war es eine große Freude das es in ganz hervorragender Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten / FB - Ebrach gelingen konnte auch den Artenschutz an kulturell prägenden Baukörpen sichtbar werden zu lassen.

Denn was vielfach gerade auch im Wald in Vergessenheit gerät, zahlreiche Fledermausarten erschließen als Kulturfolger auch menschlich geschaffene Bauwerke. Noch dazu sich die Stollburgruine seit vielen Jahrhunderten an dieser Stelle befindet, ist sie für Zweifarbfledermaus & Co. zum wichtigen Lebensraum geworden. Durch die Bauwerksanierung drohte der traditionelle Lebensraum für die Fledermäuse für lange Zeit verloren zu gehen. Denn durch den Verschluss von Mauerfugen und Öffnungen wären traditionelle Rückszugsräume verschwunden. Für unseren Verband war es deshalb von großer Bedeutung den Erhalt der Biodiversität mit in die Sanierungsmaßnahmen integriert zu wissen.

Wir sind deshalb mit unserem Anliegen an den Forstbetrieb Ebrach der Bayerischen Staatsforsten herangetreten und fragten an ob es möglich sei die Stollburgruine mit sogenannten, (speziell auf die Bedüfnisse spaltenbewohnender Fledermausarten abgestimmten), Fledermaus-Sekundärhabitaten auszustatten. Unsere Anfrage viel hier auf breite Resonanz und so konnte wir die Auswahl der Spezialhabitate und der Fortbetrieb Ebrach die Kosten dergleichen übernehmen. Das Kooperationsprojekt zeigt nachdrücklich auf, wie es gelingen kann auch bei (modernen) Sanierungsmaßnahmen gelingen kann den Erhalt der Artenvielfalt zu berücksichtigen.

Das umfangreiche Kooperationsprojekt beinhaltet ferner ein Umweltbildungsprojekt, in das auch die Grundschule in Oberschwarzach eingebunden ist. Denn es erscheint uns von großer Bedeutung das die uns nachfolgende Generation erkennt welche Mitgeschöpfe den gemeinsamen Lebensraum teilen und wie es gelingen kann diese mit uns in die Zukunft zu führen. Die Stollburgruine ist ein wichtiger Baustein des sich auf mehreren Ebenen gründenden Artenschutz- Umweltbildungsprojektes.

Wir möchten uns auf diesem Weg bei den Bayerischen Staatsforsten / FB Ebrach unter der Leitung für Ulrich Mergner und Daniel Steuer für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken.

Um Ihnen weiterführende Eindrücke zum erfolgten Schutzprojekt zu ermöglichen konnten wir uns an die Stollburg begeben und haben interessante Impressionen mitgebracht, doch sehen sie selbst  ....

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94677


Rücksicht auf die Haselmaus
Rücksicht auf die Haselmaus
Rücksicht auf die Haselmaus beim Ausbau von Windenergie

05/06.08.2017

   BfN veröffentlicht bundesweite Empfehlungen zum Schutz des Tieres des Jahres

Bonn.
Die Haselmaus ist die kleinste Vertreterin der Schlafmäuse in Deutschland und zugleich Tier des Jahres 2017. Obwohl die Haselmaus nur daumengroß ist, sind die Art und ihr Lebensraum unter anderem durch den Bau von Windenergieanlagen beeinträchtigt. Dabei ist besondere Vorsicht geboten, denn diese Tierart ist zugleich nach der europäischen FFH -Richtlinie (Anhang IV) und dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützt. Nun gibt es erstmals deutschlandweite Empfehlungen zum Umgang mit der Haselmaus bei Windenergieplanungen. Sie sind im Rahmen eines durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderten Projektes entstanden und wurden jetzt in der Fachzeitschrift "Natur und Landschaft" veröffentlicht.

"Thematisiert werden nicht nur die artenschutzrechtlichen Vorgaben
und daraus abgeleitete Standards für die Erfassung der Haselmaus sowie die Bewertung ihrer Beeinträchtigung durch Windkraft. Auch Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung von Beeinträchtigungen sowie Kompensationsmöglichkeiten werden aufgezeigt. Die Fachempfehlungen unterstützen Projektierer, Gutachter und auch Behörden dabei, die artspezifischen Anforderungen der streng geschützten und im Verborgenen lebenden Haselmaus bei der Planung von Windenergieanlagen zu berücksichtigen. Dies stellt einen weiteren Schritt hin zu einer naturverträglichen Energiewende dar", so die Präsidentin des BfN, Prof. Beate Jessel.

Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) ist in Deutschland vor allem in den waldreichen Hügelländern und Mittelgebirgen verbreitet. In diesen Gebieten lassen einige Bundesländer die Nutzung durch Windenergie prinzipiell zu. Ihre Lebensräume befinden sich aber nicht nur in Wäldern, sondern unter anderem auch in heckenreichen Landschaften Norddeutschlands, in denen ebenfalls eine Nutzung durch Windenergieanlagen stattfindet.

Die Haselmaus gilt in Deutschland als bestandsgefährdet. Um sie bei Eingriffen vor Verletzungen oder dem Tod zu schützen, aber auch um die Beschädigung oder Zerstörung ihrer Lebensstätten insbesondere durch Rodung und Fällung von Gehölzen zu verhindern, ist zunächst die systematische Erfassung der dämmerungs- und nachtaktiven Kletterkünstler wesentlich. Dabei lässt sich durch die Kombination geeigneter Maßnahmen die Auffindewahrscheinlichkeit des Bilches steigern. Der Nachweis kann unter anderem durch die Suche nach Freinestern in Sträuchern, Fraßspuren an Haselnüssen sowie die Kontrolle von Nistkästen oder -röhren gelingen. Die Erfassung sollte in der Regel mindestens eine Saison umfassen und einem bestimmten Ablauf folgen.

Um die Tiere vor direkten Schäden durch den geplanten Eingriff zu bewahren, kommen die Umsiedlung oder die Vergrämung der Individuen auf andere Flächen in Frage. Damit die Haselmaus diese Flächen als neue Lebensräume nutzen kann, müssen sie zuvor in der Regel entsprechend gestaltet werden, etwa durch eine Erhöhung der Arten- und Strukturvielfalt von Gehölzbeständen. Durch die Vernetzung der Landschaft mit Hecken- und Saumstrukturen, eine angepasste Bewirtschaftung von Nieder- und Mittelwäldern, durch welche die Entstehung kleinflächiger Mosaike geeigneter Entwicklungsformen begünstigt wird, und die Förderung höhlenreicher Altbaumbestände können Haselmauslebensräume, die durch den Bau von Windenergieanlagen unattraktiv geworden sind, kompensiert werden.

Bezugshinweis:
Büchner, S., Lang, J., Dietz, M., Schulz, B., Ehlers, S. und Tempelfeld, S. (2017): Berücksichtigung der Haselmaus (Muscardinus avellanarius) beim Bau von Windenergieanlagen. How to consider the Hazel Dormouse (Muscardinus avellanarius) in the planning and construction of wind turbines. Natur und Landschaft 92(8): 365-374.

Hintergrund:
- Informationen zur Haselmaus: www.ffh-anhang4.bfn.de/ffh-anhang4-haselmaus.html
- Informationen zum Tier des Jahres, gewählt von Schutzgemeinschaft Deutsches Wild und Deutscher Wildtierstiftung: www.deutschewildtierstiftung.de/naturschutz/tier-des-jahres
- Informationen zum Thema Naturschutz und erneuerbare Energien:
www.natur-und-erneuerbare.de

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
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Telefax: 0228 / 8491-9999

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04. August 2017


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Hohenegger
- Kaum bekannt und doch so gefährdet ... Die Haselmaus ...

Mehr zur Haselmaus auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21018

Mehr zu unseren Haselmausprojekten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64102


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Selbst als Raupe eine Schönheit
Selbst als Raupe eine Schönheit
Selbst als Raupe eine Schönheit

05/06.08.2017

Franken.
Einer unserer schönsten Falter ( auch im Raupenstadium farbschön ) ist der Schwalbenschwanz. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 76 mm zählt er zu den großen heimischen Arten.Früher häufig, ist der Schwalbenschwanz vielerorts zur Seltenheit geworden. Gerne legt dieser Falter seine Eier in unsere unbehandelten Gärten, und hier bevorzugt an Dill- oder Möhrenkraut ab.

Der Schwalbenschwanz hat es auf Grund auch menschlichen Einflusses auf die rote Liste geschafft!


Albert Meier ist es gelungen die Raupe diesen, zur Familie der Ritterfalter zu rechnenden Schmetterling, wundervoll abzubilden.

Doch sehen Sie selbst:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22069

Ferne neue Aufnahmen auf der Page

Diacrisia sannio, Rotrandbär (m)

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=23809

Autographa gamma, Gamma-Eule

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=23848



Neu: Leitfaden zur Evaluation ...
Neu: Leitfaden zur Evaluation ...
Bundesprogramm Biologische Vielfalt, Leitfaden

05/06.08.2017

Neu: Leitfaden zur Evaluation von Naturschutzprojekten

   Beitrag zur Qualitätssicherung im Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Bonn.
Erstmals liegt jetzt für Projekte im Bundesprogramm Biologische Vielfalt ein Leitfaden zur Evaluation vor, um die Projekterfolge standardisiert, das heißt nach einheitlichen Kriterien zu erfassen. Erarbeitet wurde dieser gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem DLR Projektträger, Abteilung Leben, Natur, Vielfalt, der als Programmbüro vom BfN mit dem Management des Bundesprogramms beauftragt ist.

"Die Wirksamkeit von Naturschutzprogrammen zeigt sich letztlich im Erfolg der geförderten Projekte. Erfolg hat aber verschiedene Dimensionen, um ihn messen zu können, brauchen wir entsprechend ausgerichtete Projekt-Evaluationen", so BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Deshalb ist der jetzt vorliegende Leitfaden ein wichtiger Baustein bei der Weiterentwicklung des gesamten Bundesprogramms Biologische Vielfalt."

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt ist mit einem Budget von derzeit 20 Millionen Euro im Jahr der größte Fördertitel des Bundesumweltministeriums für Naturschutzprojekte. Die geförderten Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Entsprechend der Förderrichtlinie sollen alle Vorhaben - gruppiert in den vier Schwerpunkten "Verantwortungsarten", "Hotspots der biologischen Vielfalt", "Ökosystemleistungen" und "weitere Maßnahmen von besonderer Bedeutung für die Strategie" - evaluiert werden. Damit soll beurteilt werden, ob und in welchem Maße die angestrebten Projektziele erreicht wurden.

Der Leitfaden liefert dazu auf Basis bisheriger Praxiserfahrungen eine Orientierung und gibt erstmals allgemeine Standards für die konkreten Evaluationen vor. Er lässt sich nicht nur in laufenden Projekten im Bundesprogramm Biologische Vielfalt anwenden, sondern bietet auch Hilfestellung für das Projektdesign in der Antragsphase. So gibt er zum Beispiel Hinweise zur Formulierung von Projektzielen, projektspezifischen Indikatoren und deren Zielwerten und nennt Beispiele für geeignete Erhebungs- und Bewertungsmethoden. Grundsätzlich ist er auch auf andere Naturschutzprojekte übertragbar.

Ein übergreifendes Ziel der Projekt-Evaluationen besteht darin, Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für zukünftige Projekte zu gewinnen und so eine nachhaltige Wirkung zu erreichen. Durch die mit dem Leitfaden initiierte Standardisierung können die Projektergebnisse noch besser genutzt und auch vergleichend ausgewertet werden. Perspektivisch soll damit auch die Grundlage geschaffen werden, das Förderprogramm selbst zu evaluieren und im Sinne des Biodiversitätsschutzes zu optimieren.

Der Leitfaden steht als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung:
biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm_ueberblick.html

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Ferner interessante Berichte des BfN


Arnika in Norddeutschland genetisch arm dran

05/06.08.2017

Insbesondere in Norddeutschland ist die Wildpflanze Arnika
(Arnica montana) vom Aussterben bedroht. Sie leidet unter genetischer Verarmung in ihren stark voneinander isolierten und kleinen Populationen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler am Botanischen Garten und Botanischen Museum der Freien Universität Berlin. Sie haben im Rahmen eines vom BfN geförderten Projekts die Art bundesweit genetisch untersucht. Die Ergebnisse und Empfehlungen für den Naturschutz sind in der August-Ausgabe des Journals "Perspectives in Plant Ecology, Evolution and Systematics" veröffentlicht.

Mehr zum Thema
- www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1433831916300671

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Naturschutz-Bilanz: Handlungsbedarf in der Agrarlandschaft
- www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Naturschutz/nationale_strategie_rechenschaftsbericht_2017_bf.pdf


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

04. August 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Gartengrasmücke

Ferner neu mit aufgenommen / Hausrotschwanz:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=59832

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Biodiversität (er)-leben
Biodiversität (er)-leben
Biodiversität (er)-leben

03/04.08.2017

Nördlicher Steigerwald.
Welch hohes biodiversitäres Potential der Nördliche Steigerwald besitzt möchten wir ihnen aus dem Blickwinkel der Insektenwelt hier vorstellen. Ein Qualitätsbild erster Güte bilden dabei auch die von den Bayerischen Staatsforsten / FB Ebrach bewirtschafteten Flächen ab ...

Begleiten Sie uns .. bei einer kleinen Dia Show deren Aufnahmen von Renate Gremser erstellt wurden ...

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=94675&startid=0


Junge Schreiadler brauchen Altvögel ....
Junge Schreiadler brauchen Altvögel ....
Junge Schreiadler brauchen Altvögel um das Winterquartier zu erreichen

03/04.08.2017

Forschungsprogramm liefert neue Erkenntnisse zum Zugverhalten und Schutz der Art
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Berlin –
Mit Hilfe von modernen Satellitensendern hat der NABU neue Erkenntnisse über das Zugverhalten der Schreiadler herausgefunden. Die Ergebnisse zeigen, dass abziehende Jungvögel, die grundsätzlich ohne ihre Eltern in das Winterquartier aufbrechen, unterwegs auf die Erfahrung von Altvögeln angewiesen sind, um die beste Route über den Bosporus um das Mittelmeer herum zu finden. „Treffen sie unterwegs keine Altvögel, fliegen sie meist einfach nur in südliche Richtungen und kommen dann beim Versuch um, das Mittelmeer zu überfliegen. Denn über dem Meer gibt es keine thermischen Aufwinde, auf die Adler als Segelflieger dringend angewiesen sind“, sagt Bernd-Ulrich Meyburg, Leiter des NABU-Programms.

Die Forschungsergebnisse konnten nun erstmals in einem Artikel im Fachmagazin „Journal of Experimental Biology“ veröffentlicht werden. „Der NABU profitiert enorm von solchen Forschungen, um den Schutz des vom Aussterben bedrohten Schreiadlers zu verbessern. Den Tieren fehlen ungestörte Brutwälder und nahrungsreiche Feuchtwiesen, aber auch schlecht platzierte Windenergieanlagen im Schreiadlergebiet minimieren weiterhin den Bestand“, sagte Olaf Tschimpke, NABU-Präsident.

Die winzige Restpopulation des Schreiadlers in Deutschland ist vom Aussterben bedroht. Die verbliebenen gut 100 Brutpaare in Nordost-Deutschland bilden zugleich die Westgrenze der Verbreitung dieser fast ausschließlich in Europa brütenden Vogelart. Um die Population zu stützen, führt der NABU ein Programm zur Handaufzucht und Auswilderung zweitgeborener Schreiadler-Küken durch. Diese hätten ohne Hilfe keine Überlebenschance, da Schreiadler grundsätzlich nur eines von zwei Jungen aufziehen. Seit 2004 wurden so bereits 86 zusätzliche Jungadler in Brandenburg ausgewildert, 36 davon stammten aus der Region. 50 weitere wurden dagegen aus Lettland importiert, wo der Schreiadler noch in größerer Zahl vorkommt. Der natürliche Bruterfolg der Schreiadler Brandenburgs konnte so in diesem Zeitraum um über 70 Prozent erhöht werden.

Für das Forschungsprogramm konnte Bernd Meyburg für ein einzigartiges Orientierungsexperiment 15 lettische und acht brandenburgische Jungadler sowie neun brandenburgische Altvögel mit GPS-Satellitensendern ausstatten. Insbesondere sollte untersucht werden, ob die von ihrem Geburtsort um 940 km nach Südwesten gebrachten lettischen Adler vielleicht eine andere, weniger geeignete Zugroute einschlagen würden als die heimischen Jungvögel aus Brandenburg. „Wenn die lettischen  Jungvögel durch die Umsiedlung im Nachteil wären, würde das den Erfolg des Aufzuchtprogramms schmälern“, so Meyburg.

Es zeigte sich aber, dass die eingeschlagenen Zugwege nicht durch die Herkunft der Jungvögel, sondern durch das Abzugsdatum bestimmt werden. Diejenigen Jungadler, die deutlich vor den lokalen Altvögeln abzogen, flogen allgemein in südliche Richtungen und landeten meist im Mittelmeer. Die etwas später gleichzeitig mit Altvögeln aus der Region abziehenden Jungvögel flogen dagegen auf dem richtigen Zugweg Richtung Bosporus nach Südosten. Junge Schreiadler, gleichgültig ob aus Deutschland oder Lettland stammend, müssen die optimale Zugroute also von fremden älteren Adlern erlernen, im Gegensatz etwa zu vielen nachts ziehenden Kleinvögeln, denen die angeborene Zugrichtung und -länge zur Orientierung ausreichen. Insgesamt erreichten nur 55 Prozent der Jungvögel Afrika.

„Die Chance bei südlichem Abzug auf erfahrene ziehende Altvögel aus westlichen Teilen des Verbreitungsgebietes zu treffen, ist bei osteuropäischen Schreiadlern groß“, erklärt Meyburg. „Anders sieht dies für Jungvögel am westlichen Rand des Verbreitungsgebietes in Deutschland aus: Sie haben nur ganz am Anfang ihres Zuges eine Chance sich erfahrenen Schreiadlern anzuschließen, was ihre Überlebenschancen deutlich mindert. Gleichzeitig wissen wir nun, dass die aus Deutschland nach Südosten ziehenden Schreiadler als ‚Einsammeldienst‘ für östliche Jungvögel besonders wichtig sind – ein Grund mehr, sich für die verbliebenen Schreiadler am westlichen Rand des Verbreitungsgebiets in Deutschland einzusetzen.“

Herausragend für die Forscher war auch die Erkenntnis, dass die importierten lettischen Vögel die Auswilderungsregion und nicht den Geburtsort als Heimat betrachten.
Einige der ausgewilderten Jungvögel konnten nämlich später als Brutvögel in Deutschland und im benachbarten Polen festgestellt werden. Ein ursprünglich aus Lettland stammendes Männchen besetzte sogar ein Revier in nur wenigen Kilometern Entfernung von der Auswilderungsstation. Dank der Studie konnte der NABU in diesem Jahr neben Jungvögeln aus Brandenburg erstmals  auch wieder acht Zweitküken aus Südost-Polen in das Auswilderungsprogramm aufnehmen.

Literaturangabe zur Veröffentlichung:
Meyburg, B.-U., Bergmanis, U., Langgemach, T., Graszynski, K., Hinz, A., Börner, I., Meyburg, C. and Vansteelant, W. M. G. (2017). Orientation of native versus translocated juvenile lesser spotted eagles (Clanga pomarina) on the first autumn migration. Journal of Experimental Biology 220: 1-12. doi: 10.1242/jeb.148932 0


Der Artikel ist frei zugänglich unter http://jeb.biologists.org/


Für Rückfragen:
Prof. Bernd-Ulrich Meyburg, Leiter des NABU-Programms zum Jungvogelmanagement bei Schreiadlern und Hauptautor der Studie, +49-160-96775743, E-Mail: BUMeyburg@aol.com

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, 030-284984-1620, E-Mail: lars.lachmann@NABU.de
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Quellenangabe / Foto:

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Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 85/17 | 2. AUGUST 2017
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Artenschutz in Franken®


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Stopp des Artenschwunds ...
Stopp des Artenschwunds ...
NABU: Stopp des Artenschwunds muss Kanzlersache werden

03/04.08.2017

Tschimpke: Neuer EU-Naturschutzfonds muss Landwirte für Anstrengungen im Naturschutz belohnen
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Berlin –
Anlässlich des heute von der Bundesregierung veröffentlichten zweiten Rechenschaftsbericht zur Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt weist der NABU auf gravierende Versäumnisse der Großen Koalition beim Schutz von Arten und Lebensräumen hin. Insbesondere in der Agrarlandschaft befänden sich viele Arten im freien Sinkflug. Dazu NABU-Präsident Olaf Tschimpke:

„Die von der Regierung herausgestellten Naturschutz-Erfolge dürfen nicht darüber hinwegtäuschen: Wir verlieren weiter Vögel, Insekten und ihre Lebensräume in atemberaubenden Tempo. In Deutschland steht etwa das früher häufige Rebhuhn kurz vor dem Aussterben. Auch Hummeln, Schmetterlinge und artenreiche Wiesen werden immer seltener. Mit jeder Art, die verschwindet, löst sich eine weitere Masche aus dem Netz der Natur. Doch von diesem funktionierenden Netz sind wir Menschen und die Wirtschaft hochgradig abhängig. Statt diese tickende Zeitbombe zu entschärfen, hat sich die Große Koalition in Ressortkonflikten verstrickt.“

Zwar habe die Umweltministerin das wichtige EU-Naturschutzrecht
erfolgreich verteidigt und gute Konzepte für die Agrarpolitik und die Finanzierung des Naturschutzes vorgelegt. Doch ihre Kollegen aus dem Landwirtschafts- und Verkehrsministerium seien dazu in Blockadehaltung gegangen. „Dieses Gerangel hat Geld und Zeit gekostet, die wir nicht haben. Arten, die aussterben, kommen nicht zurück. Die Rettung unserer Artenvielfalt muss daher künftig zentral vom Kanzleramt koordiniert werden“, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Die Umwelt- und Naturschutzpolitik in Deutschland müsse endlich stärker als Querschnittsaufgabe verstanden werden.

Es führe auch kein Weg daran vorbei, dass die Bundeskanzlerin den Landwirten reinen Wein einschenke. „Ohne eine echte Wende in der Agrarpolitik verlieren wir nicht nur Arten, sondern auch immer mehr Höfe. Daran kann keiner ein Interesse haben“, so Tschimpke.

Der NABU fordert daher, die EU-weit rund 60 Milliarden Euro an Subventionen für die Landwirtschaft künftig nicht mehr per Gießkanne zu verteilen. Das bisherige System habe den Artenschwund weiter befeuert und zu einer noch stärkeren Ausbeutung der Natur geführt. Stattdessen sollten die vorhandenen Gelder sinnvoll umgeschichtet und zum Vorteil von Natur und Landwirtschaft gleichermaßen genutzt werden. So könnten mithilfe eines neuen EU-Naturschutzfonds in Höhe von 15 Milliarden Euro Landwirte durch konkrete Umweltschutzleistungen ein zusätzliches Einkommen erzielen. „Die künftige Bundesregierung muss sich für eine solche Änderung auf EU-Ebene einsetzen. Was hierzu im neuen Koalitionsvertrag steht, hat Signalwirkung für die gesamte EU“, so Tschimpke.

Mit Blick auf die alarmierenden Hinweise, dass derzeit ein massives Insektensterben vor sich geht, fordert der NABU erstmals ein bundesweites Insekten-Monitoring aufzubauen. Dieses müsse flächendeckende Erkenntnisse liefern, wie es der Insektenwelt in Deutschland geht, um auch entsprechende Schutzmaßnahmen ableiten zu können. Zudem müsse der Einsatz von Pestiziden dringend verringert werden.

Der NABU fordert darüber hinaus, künftig auch den Handel und Verbraucher stärker in der Agrarpolitik einzubeziehen. Zielgerichtete Investitionen sollten dazu beitragen, dass Landwirte hochwertige Lebensmittel naturverträglich produzieren und auch zu fairen Preisen verkaufen können.

Weitere Informationen zu den NABU-Forderungen für eine neue Agrarpolitik:
www.NABU.de/bundestagswahl und www.NABU.de/agrarwende

Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser, NABU-Leiter EU-Naturschutzpolitik, Tel. +49 (0)30.284984-1614, mobil: 0172-4179730, E-Mail: konstantin.kreiser@NABU.de

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Quellenangabe

NABU

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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 86/17 | 2. AUGUST 2017
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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Meier

- Büffelzikade

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Patient Erde auf Intensivstation
Patient Erde auf Intensivstation
Patient Erde auf Intensivstation

02/03.08.2017

Welterschöpfungstag am 02. August: Menschheit hat Ressourcen für 2017 aufgebraucht. / Agrarwende, Kohleausstieg und Plastikmüll: WWF veröffentlicht Strategie zur „Weltrettung“

Ab Mittwoch hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht,
die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann. Das teilte die Naturschutzorganisation WWF in Berlin mit. Damit ist der „Welterschöpfungstag“ (Englisch: Earth Overshoot Day), um sechs Tage im Kalender nach vorne gerutscht. 2016 reichten die Ressourcen noch bis zum 08. August. Für den Rest des Jahres lebt die Menschheit von den stillen Reserven der Erde.

„Seit über dreißig Jahren nehmen wir der Erde mehr weg, als sie uns bereitstellen kann. Diese dauerhafte Übernutzung hat unseren Planeten auf die Intensivstation gebracht. Die Ökosysteme, die uns mit Wasser, Nahrung oder Energie versorgen, kollabieren“, warnt WWF-Vorstand Eberhard Brandes. „Wir müssen endlich einen Weg finden, in den natürlichen Grenzen unseres Planeten zu leben und zu wirtschaften. Das ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Wir brauchen eine neue Definition von Wohlstand und Erfolg, die die Gesundheit von Menschen, der Gesellschaft und der Umwelt einbezieht.“

Besonders problematisch erscheint in diesem Zusammenhang die rückwärtsgewandte Politik einzelner Industriesparten: „Die deutsche Autoindustrie arbeitet nicht konsequent auf eine nachhaltige  Mobilität hin. Zusätzlich stellt sie  mit Absprachen und Softwaremanipulationen den kurzfristigen Profit über die Gesundheit von Mensch und Natur t. Sie setzt damit nicht nur Deutschlands  Zukunft als Automobilstandort aufs Spiel, sondern gefährdet auch die Gesundheit der Erde und ihrer Bewohner.“

Die Auswirkungen des Raubbaus sind laut WWF bereits spürbar: Dürre und extreme Wetterereignisse, Hungersnöte oder Artensterben nehmen immer dramatischere Ausmaße an. Ganze Ökosystem wie Korallenriffe, Regenwälder oder Flusssystem drohen zu verschwinden. Insgesamt sind vier von neun ökologischen Belastungsgrenzen, die die Stabilität der planetaren Lebensräume definieren, überschritten: beim Klimawandel, dem Verlust der Biodiversität, der Landnutzung sowie den biogeochemischen Kreisläufen von Stickstoff und Phosphor.

„Nie war es wichtiger, für unseren Planeten zu kämpfen. Und nie zuvor  hatten wir klarere Vorgaben zum Umweltschutz als die, die in den UN-Nachhaltigkeitszielen formuliert und im Weltklimavertrag von Paris beschlossen wurden. Die Fakten liegen auf dem Tisch, die Menschheit weiß, was zur Rettung unserer Erde getan werden muss. Es ist endlich Zeit zu handeln“, so Brandes. In einem anlässlich des Welterschöpfungstages veröffentlichten Strategiepapier hat der WWF daher eindeutige Forderungen und Ziele für die kommenden fünf Jahre definiert. „Bis 2022 müssen bestimmte Hebel in die richtige Richtung bewegt werden, damit die Erde und damit letztendlich die Menschheit die Chance auf eine lebenswerte Zukunft nicht verspielt“, fordert Brandes.

Deutschland muss laut dem WWF-Papier die Landwirtschaft nachhaltiger ausrichten. Bis 2021 soll, so das WWF-Ziel, auf  mindestens 20 Prozent der deutschen Agrar-Fläche Ökolandbau betrieben werden. Außerdem gelt es, Landwirtschaftssubventionen an Umweltkriterien zu knüpfen. Zugleich müssten sich jedoch auch unsere Konsumgewohnheiten verändern: „In der Bundesrepublik landet ein Drittel aller Lebensmittel nicht auf dem Teller sondern auf dem Müll. Diese Verschwendung können wir uns nicht leisten. Die vermeidbaren Lebensmittelverluste müssen bis spätestens 2030 halbiert werden.“

Herausragende Bedeutung hat für den WWF zudem die konsequente Realisierung der Energiewende und des Kohleausstiegs. „Der WWF wird sich insbesondere nach der Bundestagswahl mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Deutschland den rechtlich bindenden, sozialverträglichen und unumkehrbaren Ausstieg aus der Kohle einleitet und bis spätestens 2035 abschließt. Ein Koalitionsvertrag, der sich vor einem klaren Bekenntnis zu diesem Ziel drückt, ist angesichts der deutschen Verpflichtungen im Rahmen des Paris-Abkommens das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben ist“, kündigte Brandes an. Auf globaler Ebene ist für den WWF-Vorstand der Kampf gegen die Wilderei in Afrika und Asien und ein Ende des Plastikmülls im Meer von herausragender Bedeutung. „Unser Planet vermüllt. Das muss aufhören. Wir müssen verhindern, dass immer mehr Plastik in den Ozeanen landet. Wir brauchen geschlossene Recyclingkreisläufe insbesondere in Südostasien. Hier sind vor allem die Unternehmen in der Pflicht“, so Brandes.

Hintergrund

Die Berechnungen des Global Footprint Networks zum Welterschöpfungstag (Overshoot Day) gehen auf das Konzept des Ökologische Fußabdrucks zurück, der ausweist, wie viel Fläche benötigt wird, um alle Ressourcenbedürfnisse inklusive der Energieversorgung zu gewährleisten.


Lebt die Menschheit unverändert weiter wie bisher, benötigen wir bis zum Jahr 2030 zwei komplette Planeten, um unseren Bedarf an Nahrung und nachwachsenden Rohstoffen  zu decken. Bis zum Jahr 2050 wären es knapp drei. 1961, dem Gründungsjahr des WWF, benötigte die Menschheit hingegen nur zwei Drittel der weltweit zur Verfügung stehenden Ressourcen.  Allein die CO2-Emissionen haben sich seit 1970 mehr als verdoppelt.


Deutlich ist auch der Rückgang der Artenvielfalt.
So zeigt der Living Planet Index für die vergangenen vier Jahrzehnte einen Rückgang der Biologischen Vielfalt um 52 Prozent. Im Durchschnitt hat sich die Anzahl der untersuchten Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische damit halbiert.


KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de

Quellenangabe


WWF
PM vom 01. August 2017


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Schwanzmeise


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Einblicke in die Nationalpark-Forschung
Einblicke in die Nationalpark-Forschung
Einblicke in die Nationalpark-Forschung

02/03.08.2017

Willi Hoff führt zu Versuchsflächen rund um Spiegelau

Spiegelau.
Im Nationalpark Bayerischer Wald steht das Motto „Natur Natur sein lassen“ an oberster Stelle. Warum aber werden dann umfangreiche Forschungsprojekte durchgeführt? Begleiten Sie Dr. Wilhelm Hoff, freier Mitarbeiter der Forschungsabteilung, auf einer Wanderung zu ausgesuchten Versuchsflächen mit faszinierenden Experimenten.

Bei dieser Führung erhalten Sie fachkundige Informationen zu den Hintergründen der wissenschaftlichen Arbeit im Bayerwald. Im Fokus steht die Durchführung von Projekten, die die Bedeutung von Totholz für die biologische Vielfalt beleuchten.

Treffpunkt für die etwa dreistündige kostenlose Führung ist am Samstag, 5. August, um 10:00 Uhr
, am P+R-Parkplatz in Spiegelau. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Dukatenfalter


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DDA informiert / News ...
DDA informiert / News ...
Kappenammer und Brillengrasmücke – Zwei neue Brutvogelarten in Deutschland

02/03.08.2017

Mehr zum Thema


- www.dda-web.de/#2017_07_31_kappenammer_und_bril

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Bartgeier „Durzon“ geschwächt aufgegriffen

02/03.08.2017

Mehr zum Thema


- www.dda-web.de/#2017_07_31_bartgeier_bdquodur

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Quellenangabe:

- Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Kleiber


Paula - Die "Schreckliche"
Paula - Die "Schreckliche"
Paula - Die "Schreckliche"  - von einer jungen Hundedame und ihrer Entwicklung

01/02.08.2017 - Update 08/2017 ...

Parson Russell Terrier - Paula
.Seit einigen Wochen begleiten wir eine junge Hundedamen in ihrer Entwicklung und bilden entsprechende Aufnahmen auf unserer Internetseite ab.Nach Aussage des Besitzters wurde Paula nun noch ein weiterer Name beigefügt ... "Die Schreckliche" - Doch warum nur?

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Paula .
.. nun ist die junge Hundedame bereits 5 Monate alt ... mehr Eindrücke unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=91301

Der Stinkende Warzenpilz ...
Der Stinkende Warzenpilz ...
Der Stinkende Warzenpilz ...

01/02.08.2017

Franken.
Thelephora palmata, so wird der Stinkende Warzenpilz mit seinem sein Fachnamen genannt. Doch wir finden der deutsche Name passt viel besser. Denn der Geruch ist schon wirklich beachtlich ... der Pilz orientiert sich geruchsprägend an faulendem Kohl!

Durch den wirklich sehr intensiven Geruch ist der Pilz kaum mit anderen zu verwechseln ... doch es soll dennoch vorgekommen sein das dies neben den anderen Warzenpilzarten bei der Grauen Koralle oder gar der Geweihförmigen Holzkeule der Fall gewesen sei.

Wir raten in jedem Fall ... Finger weg von diesem ungeniesbaren Pilz, den Albert Meier auch derzeit im bevorzugt Nadelwald fand.

Sehen Sie sich den Pilz lieber geruchsfrei auf unserer Internetseite an:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=94655
 


Retrospektive
Retrospektive
Die Wilden Bienchen von Bad Tölz

01/02.08.2017

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Kindergartens Arche Noah Bad Tölz und des Evang.-Luth. Dekanat Bad Tölz, das von der Bosseler & Abeking Umweltstiftung unterstützt wird.

Mehr zum Projekt


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91122


Die Kinder des Kindergartens Arche Noah Bad Tölz konnten innerhalb der umfangreichen Umweltbildungseinheiten auch ihre Sichtweise zur Wildbiene zu Papier bringen. Rund 60 Kinder zeichneten darauf hin ihre Wildbiene in verschiedenen Farbkonstallationen.

Doch sehe Sie selbst .... Hier geht`s zu den Zeichnungen der Kinder

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94555

Aus die (Hasel)-Maus?!
Aus die (Hasel)-Maus?!
Aus die (Hasel)-Maus?!

30/31.07.2017 - Kartierungsimpressionen

Franken.
Die Haselmaus die  zum "Wildtier des Jahres 2017" gewählt wurde ist eine gefährdete Art. Oder doch nicht ... kurz gesagt wir wissen einfach zu wenig über diesen kleinen Bilch um uns ein aussagekräftiges Bild über dessen Bestandsdichte im Steigerwald machen zu können.

Für das laufende Jahr haben wir uns deshalb fest vorgenommen ein umfangreiches Erfassungs- und nachfolgendes Schutzprojekt zu starten. Auf breiter Basis gründend soll es uns gelingen die entsprechenden (fehlenden) Daten zu ermitteln.

Mit großzügiger Unterstützung der Postcode Lotterie DT gGmbH werden sich Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten / FB Ebrach, Steigerwald Zentrum, der Kindergarten Burgwindheim, die Naturschutzgruppe der Offenen Behindertenarbeit Bamberg und die Realschule in Ebrach aufmachen diese Datenlücken zu füllen
.

Gerade für die Jugendlichen,Schüler und Kindergartenkinder ein Erlebnis der ganz besonderen Art .... denn hierfür engagieren wir uns täglich mit großer Freude und im Sinne der uns nachfolgenden Generation ...  Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme

- derzeit laufen die umfangreichen Erfassungen der Habitatflächen die uns Aussage über die Populationsdichte der Haselmaus geben sollen ... dabei zeigen sich vielfältige Bewohner der neu angebrachten Habitate.

- Das dabei nicht jede gefundene Maus eine Haselmaus ist zeigt auch die Aufnahme einer Bechsteinfledermaus [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20787]

Kartierungsergebnisse 2017

In dieser Rubrik haben wir eine kleine Zusammenstellung der Kartierungsergebnisse gestaltet. Innerhalb 24 Aufnahmen möchte wir Ihnen Einblicke in die Kontrollergebnisse ermöglichen.

Vorab gleich der Hinweis,
das wir lediglich in 2 der über 200 Haselmauskobel die zwischenzeitlich angebracht wurden sichere ( sprich optische ) Nachweise der Haselmaus entdecken konnten. Weitere 2 Haselmauskobel zeigen ( verlassene ) Nester der Haselmaus. So ist es gut möglich, das sich hier eine Familie verschiedene ( Ausweich ) Nester angelegt hat.

Wie selten dieses Tier zwischenzeitlich geworden ist wird erkennbar.

Auch zeigen sich die Funde ausnahmslos im Waldinneren .... der Außenbereich wird bislang gemieden!

Lassen Sie sich nun inspirieren ... von dem was sich alles so in unseren Haselmauskobeln wohlfühlt ..

Mehr auf unserer Internetpräsenz unter https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94518 hier auf unseren Seite



Begleiten Sie uns bei diesem innovativen Projekt ...

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89254


Gemeinsam für den Erhalt der Haselmaus

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64102

Gefiederschäden beim Wanderfalken
Gefiederschäden beim Wanderfalken
Gefiederschäden beim Wanderfalken

29/30.07.2017

Franken. In der Aufnahme zwei der geschädigten Federn aus dem Großgefieder eines zur Pflege befindlichen Jungfalken. Die Bilder zeigen dass während des Wachstums ein gravierendes Ereignis stattfand. In der Fachsprache nennt man so etwas Grimal, als Ursache nimmt man Hunger oder Stress an.

Theorie: Während der Aufzucht ist ein Elternteil ausgefallen.Diese Annahme deckt sich auch mit Aussagen von Beobachtern, die zuletzt nur das Weibchen auf dem Anflugbrett, beobachten konnten.

Mehr zum Wanderfalken unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22683

Informationen / Aufnahmen .... aus der Greifvogel Auffang- und Pflegestation Gabold


Neue auf unserer Internetpräsenz
Neue auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz

29/30.07.2017

Franken.
Auch zwei Neue haben wir Heute auf unsere Internetpräsenz übernommen.

Mitgebracht hat sie Albert Meier


Die Wilden Bienchen vom Schliersee
Die Wilden Bienchen vom Schliersee
Die Wilden Bienchen vom Schliersee

29/30.07.2017 - Update

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Kindergartens St. Josef in Neuhaus am Schliersee das von der Europamöbel Umweltstiftung unterstützt wird. Begleitet wird es durch das Unternehmen raab Home Company.


Erleben sie die Entwicklung hautnah ...hier bei uns unter:
https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=90649


Kinder malen "ihre" Wildbiene ... alle Bilder wurden nun Online gestellt : https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94388

Die Kinder des Kindergartens St.Josef in Neuhaus am Schliersee sehen "ihre Wildbienen" in dieser Form ...



Die fast vergessenen Bienen
Die fast vergessenen Bienen
Die fast vergessenen Bienen/ Update 29.07.2017

29/30.07.2017

Innovatives Artenschutzprojekt zur Erhaltung der Biodiversiät in der Bundesrepublik Deutschland

  • Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Marktes Burgwindheim das von der Umweltstiftung Greenpeace unterstützt wird.

Franken. Ein zwischenzeitlich sehr selten gewordener Anblick. Als Oase der Artenvielfalt zeigen sich naturbelassene Rückzugsräume uns begeleitender Arten. Gerade Wildbienen, jeoch mit ihnen eine ganze Fülle an Tier- und Pflanzenarten ist auf diese Bereiche angewiesen.

Mit dem Niedergang dieser Hotspots der Biodiversität
verlieren wir auch unsere Wegbegleiter. Extensive Bewirtschaftung und Pflege der Kulturlandschaft helfen selten gewordenen Arten "durch die Zeit". Artenschutz in Franken® und der Markt Burgwindheim möchten mit der Umweltstiftung Greenpeace dafür sorgen das dieser Anblick auch noch für die uns nachfolgende Generation erlebbar sein kann.

Aus diesem Grund wurde dem Projekt auch ein erlebbarer Umweltbildungsbaustein beigegeben. Mit dem Kindergarten in Burgwidheim ermöglichen es unseren Jüngsten Zusammenhänge begreifbar machen zu können.

                                 Ein Projekt mit Vorbildcharakter im Sinne unserer Gesellschaft.



In der Aufnahme:

Installation der Informationseinheit


Am 28.07.2017 fand die Installation der Informationseinheit
auf der Freifläche statt. Zusätzlich konnten die letzten Wildbienen Sekundärhabitate angebracht werden.In wenigen Tagen soll dann die einmaligen Jahresmahd stattfinden um die Fläche vor dem Verbuschen und der Überüngung zu bewahren.Fast schon spektakulär zeigt sich die hohe Pflanzenvielfalt die sich auf der Wildbienenwiese wiederfindet ...

Das Projekt wurde aktuell um weitere Aufnahmen und Textkörper ergänzt!


Mehr zum Projektverlauf unter:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86540

Silberreiher / Modesta-Typ
Silberreiher / Modesta-Typ
Silberreiher / Modesta-Typ

28/29.07.2017

Franken. Rote Beine und grüne Zügel am Schnabel, so zeichnet sich der Silberreiher ( Modesta Typ ) aus. Er wirkt dann geradezu als stünde er im Prachtkleid, bzw. wie die asiatische Form des Silberreihers. Hormonelle Störung oder doch ein westwärts gedrifteter Asiate? Vermutlich ersteres.

Mehr zum Silberreiher hier auf unseren Seiten unter:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22267

  • Sollten auch Sie rotschenkelige Silberreiher aus der Region Franken entdecken zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren!

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Silberreiher - "Typ Modesta"

Ferner neu auf der AiF Page

- Aufnahme des Schwarzstorches im Flug ... [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22199]


Die Rückkehr einer ausgerotteten Vogelart
Die Rückkehr einer ausgerotteten Vogelart
Die Rückkehr einer ausgerotteten Vogelart

28/29.07.2017

So kann man der Schicksal der europäischen Seidenreiher in Kurzform beschreiben. Seine langen Haubenfedern machten den rund 55cm kleinen Reihervogel für die Modewelt des vergangenen Jahrhunderts so attraktiv.


Deutschland. Besonders während der hoch sensiblen Tiere trugen die Schreitvögel diese Federn.Den Alttieren vielen somit auch die Jungvögel zum Opfer! Bei der Auswahl seiner Nistbereiche zeigt sich der Seidenreiher sehr fexibel. Ob Boden- oder Baumbrüter alle Varianten sind anzutreffen. Im Mai / Juni beginnen die Vögel Seidenreiher mit dem Brutgeschäft, wobei die 3 – 5 Eier innerhalb 23 Tagen erbrütet werden.

Nach etwa 30 Tagen Nestlingszeit,
bei welcher die Jungvögel mit Amphibien, Wirbellosen und Reptilien gefüttert werden, verlassen diese den Horst.Nach Jahren verwaister Lebensräume, erschließt sich der Seidenreiher nach und nach ehemalige Bereiche zurück. So auch in Deutschland, wobei leider auch diese Vogelart sehr unter der Trockenlegung vormals hochwertiger Biotope zu leiden hat.

1992 brüteten die ersten Paare wieder in Deutschland

Mehr zum Seidenreiher und weitere aktuelle Aufnahmen hier auf unserer Internetpräsenz:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22225

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Seidenreiher im Flug


Kindern erleben "ihre" Wildbiene ...
Kindern erleben "ihre" Wildbiene ...
Stelen der Biodiversität / Projektbaustein Schönau am Königssee

27/28.07.2017

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Kindergartens Schönau am Königssee das von der Audi Stiftung für Umwelt unterstützt wird.



Kinder malen "ihre" Wildbiene ..

Auf unseren Internetseiten bemühen wir uns die Lebendigkeit der von uns gestalteten Projekte sichtbar werden zu lassen ... Projektbezogen konnten die Kinder ihre Sichtweise zur Wildbiene freien lauf lassen ...  Zeichnungen die von den Kindern der Kindertagesstätte Schönau am Königssee gestaltet wurden stellen wir hier aktuell hier vor ...

Mehr zum Projekt erfahren Sie hier:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91296

Hier gelangen Sie zu den Zeichungen der Kinder:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94291



Über 7.600 dicke Bäume ...
Über 7.600 dicke Bäume ...
Über 7.600 dicke Bäume im Hohen Buchenen Wald

27/28.07.2017

BN- und WWF-Kartierprojekt belegt Schutznotwendigkeit

Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und der WWF Deutschland haben in einem über 3-jährigen Projekt sämtliche dicken Altbäume im vormaligen Schutzgebiet Hoher Buchener Wald bei Ebrach kartiert.
"Die über 7.600 erfassten dicken Bäume auf einer Fläche von 775 Hektar belegen die nationale Bedeutung des ehemaligen Geschützten Landschaftsbestandteils", bilanziert Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN. Diese Ergebnisse belegen klar, dass die damalige Stellungnahme des Forstbetriebes Ebrach falsch war, wonach es keine alten und dicken Bäume im Schutzgebiet gäbe. Der BN kritisiert, dass die Staatsregierung auf dieser zweifelhaften Grundlage den Staatswäldern bei Ebrach bis heute einen konsequenten Schutz verweigert und sogar ein bestehendes Schutzgebiet wieder hat auflösen lassen. "Unser "Dicke Bäume"-Projekt belegt, dass die dicken Buchen im Hohen Buchenen Wald Schutz brauchen, weil ansonsten über 90 % der Starkbäume die Fällung droht. Wir appellieren an Ministerpräsident Horst Seehofer, die dicken und alten Bäume im Steigerwald zu schützen", so Weiger. Die bayernweit herausragende Häufung großer, alter Buchen im Kerngebiet des diskutierten Nationalparks Steigerwald unterstreicht die sehr gute Eignung der dortigen Staatswälder für einen Nationalpark, für den sich der BN weiterhin engagieren wird.

Tausende dicke Buchen bei Ebrach brauchen konsequenten Schutz
Der BUND Naturschutz und der WWF Deutschland haben im März 2014 ein Kartier-Projekt auf den Weg gebracht, um zu überprüfen wie viele dicke, alte Bäume es in dem Schutzgebiet noch gibt. Der staatliche Forstbetrieb Ebrach hatte öffentlich in einer Stellungnahme bestritten, dass es alte Bäume (über 140 Jahre) in dem Schutzgebiet gibt, worauf die Staatsregierung die Auflösung des Schutzgebietes veranlasste. Auf insgesamt 775 Hektar der Fläche des ehemaligen Schutzgebiets wurden 7653 dicke Bäume lagegenau erfasst. Ein Großteil der Starkbäume sind Buchen (77 %), gefolgt von Eichen (10 %) und einigen anderen Baumarten. In den untersuchten Waldbereichen sind im Durchschnitt etwa 10, in einigen Bereichen bis 45 Starkbäume pro Hektar zu finden, deutlich mehr als in vielen anderen Staatswäldern. Dies unterstreicht die bayernweite Sonderstellung des vormaligen Schutzgebietes und dessen hervorragende Eignung als Kernzelle für einen Buchenwald-Nationalpark.

Erhebungen belegen noch vorhandene nutzungsbedingten Defizite
Das Schwergewicht bei den erfassten Starkbäumen liegt nutzungsbedingt noch im unteren Starkholzbereich bis 80 cm Brusthöhendurchmesser (gemessen in 1,3 m Höhe). Nur etwa sieben Prozent der Starkbäume sind schon über 80 cm stark. Ab einem Durchmesser von 80 cm sollen zumindest die Buchen laut Vorgabe des Naturschutzkonzeptes des Forstbetriebes als "Methusalembäume" geschützt werden. Diese Ergebnisse zeigen, dass gerade die Nutzungen auch der jüngeren Vergangenheit dazu geführt haben, dass bislang nur ein kleiner Teil der Bäume die "rettende" 80 cm-Schwelle erreichen konnte. Gerade in den letzten Jahren wurden die jeweils dicksten Bäume bei den Holznutzungen gezielt eingeschlagen. Die forstlichen Nutzungen haben auch dazu geführt, dass nur wenige starke, stehende Totholzbäume und Biotopbäume vorhanden sind. So gibt es nur etwa 1 Biotopbaum pro Hektar unter den erfassten Starkbäumen. Dies zeigt, dass die Bäume im großen Stil umgesägt werden, bevor sie sich im Laufe der Jahrzehnte zu Biotopbäumen entwickeln können. Dies unterstreicht deren große Schutznotwendigkeit. Es fällt außerdem auf, dass viele Biotopbäume und Methusalembäume nicht markiert sind. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass wanderweg-nahe Markierungen der Öffentlichkeit den Eindruck vermitteln sollen, die schützenswerten Bäume seien alle markiert und damit erkennbar geschützt, was sich aber abseits der Wege oft als Trugschluss erweist.

Falschinformation des Staatsforstes widerlegt
Das Landratsamt Bamberg hatte das knapp 800 Hektar große Schutzgebiet erst 2014 ausgewiesen, um dort langfristig einen Naturwald entstehen zu lassen. Die BaySF hatten damals mehrfach behauptet, dass das Schutzgebiet nicht schutzwürdig sei, weil es nur vereinzelt alte und dicke Bäume, aber keine älteren Wälder über 140 Jahre gäbe. Auf Basis dieser Information war in der Staatsregierung in München Kritik an der Schutzgebietsausweisung laut geworden. Diese Falschinformationen sind nun durch das Kartierprojekt klar widerlegt. So sind im Schutzgebiet Hoher Buchener Wald auch großflächig alte bis sehr alte Wälder zu finden, wie z.B. in der Waldabteilung "Pflanzung", ein im Mittel über 190 jähriger Buchenwald, in dem auf über 8 Hektar über 360 Starkbäume kartiert wurden. "Wir appellieren an die Staatsregierung die neue Faktenlage zur Kenntnis zu nehmen", so Weiger. "Das Schatzkästlein Hoher Buchener Wald bei Ebrach sollte durch ein Schutzgebiet geschützt werden und darf nicht der Kettensäge preisgegeben werden."

Hinweis:
Die beim Pressegespräch gezeigte Präsentation kann im Internet heruntergeladen werden.

- https://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/Presse_und_Aktuelles/Pressemitteilungen/2017/Wald/Ergebnisse_GLB_Kartierung_250717.pdf


Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Gartenbaumläufer


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Mehr Rot als Purpur ...
Mehr Rot als Purpur ...
Der Purpurreiher in Bayern

26/27.07.2017

Bayern.
Der Bestand des Purpurreihers ist in Bayern vom Aussterben bedroht. Die wenigen Brutpaare unterliegen einem unverändert hohen Risiko durch Störungen oder Brutplatzverlust.In Struktur und Ausstattung geeignete Brutplätze stehen in Bayern grundsätzlich nur an wenigen Stellen zur Verfügung.

Der Purpurreiher ist eine äußerst störempfindliche Art. Freizeitaktivitäten, Fischerei oder Angelsport in der Nähe seines Neststandortes veranlassen ihn spätestens im darauffolgenden Jahr zur Aufgabe des Brutplatzes.Die Erlaubnis zum Abschuss von Graureihern kann wegen leichter Verwechslungsmöglichkeit auch Purpurreiher gefährden, die bis Oktober in Bayern beobachtet werden.

Für den Langstreckenzieher kommen Gefährdungen außerhalb des Brutgebietes hinzu,
z.B. lange Dürreperioden im westafrikanischen Überwinterungsgebiet.

Quellenangabe

Bayerisches Landesamt für Umwelt

- https://www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige?stbname=Ardea+purpurea

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Das Erlebnis einem Purpurreiher in seinem Lebensraum begegnen zu können ist faszinierend ... weitere Infos und neue Aufnahmen finden Sie hier: https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=48197


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Schmetterlinge im Bauch
Schmetterlinge im Bauch
Schmetterlinge im Bauch

26/27.07.2017

Kempten, 25. Juli 2017 - Da sind sie wieder - alljährlich von Mitte Juli bis Mitte August ist Schmetterlingssaison im Kürnacher Wald der Bayerischen Staatsforste
n.  

Regelmäßig blühen dort ganze Säume aus Wasserdost, Hirschholunder, Wildem Majoran und verschiedenen Distelarten. Mit den Blüten kommen die Schmetterlinge. Sie setzen noch das i – Tüfelchen auf die Blütenpracht: Kaisermantel, Admiral, Pfauenauge, C-Falter, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter und wie sie alle heißen mögen. „Als Förster freuen wir uns auf diese schöne, bunte Jahreszeit entlang der sonnigen Waldwege. Heuer, finde ich, sind es besonders viele“, stellt der Forstbetriebsleiter von Sonthofen, Jann Oetting, zufrieden fest.  

„Hier in meinem Revier zwischen Unterkürnach und Gschnaidt findet sich noch alles, was ein Schmetterlingsherz begehrt: Sonne, Wildblüten und Kräuter wie Brennesseln, Himbeeren und Brombeeren. Sie wachsen unbeeinflusst von Spritzmitteln und dienen vielen Schmetterlingsarten zur Eiablage und den Raupen als Nahrung“, freut sich Revierleiter Johann Mayr, der für den nördlichen Teil der Kürnach zuständig ist. Salweiden, Birken und Vogelbeeren dienen nicht nur als wichtige Bienenweide im Frühjahr, sondern bereichern als Nahrungsgrundlage für viele andere Insektenarten die Vielfalt in der Natur. Mayr weiter: „Wir lassen diese Bäume ganz bewusst stehen, die Schmetterlinge danken es uns! Mit etwas Glück entdeckt man auch seltene Arten wie Schwalbenschwanz und Trauermantel.“  

Forstbetriebsleiter Oetting empfiehlt: „Also auf, beim nächsten Sonnenstrahl die Bergschuhe an oder das Fahrrad aus der Garage – Wer Schmetterlinge nicht nur im Bauch haben, sondern auch sehen will, muss jetzt raus. Denn in einem Monat ist alles vorbei“. Denn dann nimmt der Kreislauf in der Natur seinen Lauf, die Eiablage ist abgeschlossen und die meisten Schmetterlinge sterben.

In der Aufnahme

- Kaisermantel – prächtig anzuschauen

Quellenangabe/Aufnahme

Bayerische Staatsforsten AöR


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Die Wilden Bienchen vom Bodensee
Die Wilden Bienchen vom Bodensee
Die Wilden Bienchen vom Bodensee

26/27.07.2017

Bayern/Lindau am Bodensee.
Artenschutz in Franken®, Ev. Kinderhaus St. Stephan ,  Ev. Diakonie Lindau e. V. ,Beatrice Nolte Stiftung für Naturschutz - Margarete Müller Bull Stiftung – Stiftung „Unsere Erde“, Walter Gunz ( Gründer Mediamarkt ) engagieren sich auf der Insel Lindau am Bodensee, für einen praktisch, professionellen Artenschutz, sowie für eine umweltpädagogisch, projektbezogene erlebbare und sehr nachhaltige Informationseinheit die weit über die Installation einer hoch innovativen Wildbienen Reproduktionswand hinaus geht.

Die "Wilden Bienchen vom Bodensee" malen ihre Wildbienen
... Bestandteil der umfangreichen Umweltbildungseinheit die von unserer Organisation vollkommen ehrenamtlich umgesetzt wurde, war auch die Weitergabe von wertvollem Wissen über die Vielfalt der Wildbienenarten, deren Namen und deren Aussehen ...

Die Kinder konnten innerhalb der Umweltbildungseinheiten ihre Wildbiene zu Papier bringen ... die Ergebnisse bilden wir hier nach und nach ab ... so vielfältig

Mehr zum Projekt unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89952

Mehr zu den Kinderzeichnungen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94226

In der Darstellung:

Mia aus der 2.Klasse
(Insel) stellt sich ihre Wildbiene in dieser Form vor ... und stellt sie damit auch uns vor ...


Neue auf unserer Internetpräsenz
Neue auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz

25/26.07.2017


Albert Meier konnte Aufnahmen der  - Cuscuta epithymum, Quendel-Seide [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=94202] und Klaus Sanwald von der Jungen führenden Kolbenente [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21268] erstellen.

Diese möchten wir Ihnen gerne näher vorstellen.


Spirituelles Energieobjekt ...
Spirituelles Energieobjekt ...
"Spirituelles Energieobjekt" entpuppt sich als Echsenpenis

25/26.07.2017

Bonn/Stuttgart, 25. Juli 2017
: Ein Hai-Zahn als Schmuckstück, geschützte Pflanzen in Schlankheitsmitteln, Pillen mit Tigerknochen oder der Schlangen-Wein mit eingelegter Kobra als Medizin und nun der Penis einer streng geschützten Echsenart als spirituelles "Energieobjekt". Immer wieder werden streng geschützte Arten illegal gefangen, getötet, gesammelt und schließlich verkauft. Aufgrund eines aktuellen Falls appellieren das Bundesamt für Naturschutz und das Regierungspräsidium Freiburg an die Verbraucherinnen und Verbraucher, insbesondere beim Kauf exotischer Waren die Augen offen und den Artenschutz im Blick zu haben. Dies gilt sowohl beim Kauf im Ausland als auch bei Bestellungen im Internet.

Nach einem Hinweis des Bundesamtes für Naturschutz hatte das Regierungspräsidium Freiburg kürzlich eine online-Händlerin überprüft, die auf ihrer Internetseite so genannte Hatha Jodis angeboten hat. Nach dem Angebot sollte es sich um eine kraftvolle und authentische Pflanzenwurzel handeln, die ein seltenes und besonderes Energieobjekt der Natur ist und die nach spezieller tantrischer Behandlung Schutz und Glück verleihen soll. Jeweils stolze 470 Euro sollte eine der glückbringenden "Wurzeln" kosten.

Aufgrund von Veröffentlichungen in internationalen Medien bestand jedoch der Verdacht, dass es sich bei den Gegenständen nicht um pflanzliche sondern um Produkte von geschützten Tieren handeln könnte. Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Freiburg stellten die "Wurzeln" vorläufig sicher und beauftragten einen Sachverständigen mit der Begutachtung. Tatsächlich handelte es sich bei den beiden vorgefundenen Wurzeln um getrocknete Geschlechtsorgane, sogenannte Hemipenen, von männlichen Waranen. Die etwa sechs bis sieben Zentimeter langen Hemipenen stammen von Bengalwaranen, einer Art, die seit 1975 in der höchsten Schutzstufe des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) aufgeführt ist.


Bei Verstößen gegen das Artenschutzrecht sieht das Bundesnaturschutzgesetz Geld- bzw. in schwereren Fällen Gefängnisstrafen von bis zu fünf Jahren vor. Darüber hinaus werden die betroffenen Tiere und Pflanzen ersatzlos eingezogen.

Weitere Informationen:
CITES - Regelungen und Rechtsgrundlagen: www.bfn.de/0507_links.html
Geschützte Arten: www.wisia.de


Quellenangabe / Fotos

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

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Wieder fliegt ein Bartgeier durch Deutschland ...
Wieder fliegt ein Bartgeier durch Deutschland ...
Wieder fliegt ein Bartgeier durch Deutschland

24/25.07.2017

Bereits im vergangenen Frühjahr
hielt sich über einen längeren Zeitraum ein junger Bartgeier in Deutschland auf. Er konnte dabei in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen gesichtet werden....

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2017_07_24_wieder_fliegt_ein_ba


Mehr zum Bartgeier auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20345

In der Aufnahmevon Ulrich Rösch

Kaum jemand hat den eindruckvollen Greif schon einmal in freier Wildbahn erleben dürfen. Wer dieses Glück jedoch hatte wird den Anblick kaum mehr vergessen. Schon seine immense Spannweite von über 270 cm, sowie seine an einen Falken erinnernde Silhuette bleiben nach der Begegnung in der Erinnerung prägend haften.... Der Bartgeier

„Musterbeispiel für Daseinsvorsorge im Alpenraum“
„Musterbeispiel für Daseinsvorsorge im Alpenraum“
„Musterbeispiel für Daseinsvorsorge im Alpenraum“

24/25.07.2017

Brunner besichtigt Schutzwald-Sanierung in der Weißwand

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Ramsau, Lkr. Berchtesgadener Land –
Als Musterbeispiel erfolgreicher Daseinsvorsorge für die Menschen im Alpenraum hat Forstminister Helmut Brunner die Wiederherstellung der Schutzwälder in der Weißwand bei Berchtesgaden bezeichnet. Vor zehn Jahren hatte der Orkan Kyrill dort 65 Hektar Wald zerstört. 16 000 Kubikmeter Holz mussten beim größten Hubschraubereinsatz aller Zeiten in den bayerischen Alpen ins Tal geflogen werden, die vielbefahrene Bundesstraße 305 blieb zum Schutz der Autofahrer für fünfeinhalb Monate gesperrt. „Wo damals alles kahl war, wächst heute wieder ein stabiler und artenreicher Mischwald heran, der vor Steinschlag, Erdrutsch und Lawinen schützen wird“, sagte der Minister am Freitag bei einer Besichtigung der Sanierungsflächen.

Dafür waren laut Brunner erhebliche Anstrengungen erforderlich: 44 000 junge Bäumchen, vornehmlich Fichten, Tannen, Buchen und Bergahorne, haben die Experten von Forstverwaltung und Bayerischen Staatsforsten in die Steilhänge gepflanzt und mit Schneezäunen und Dreibeinböcken gegen Gleitschnee geschützt. Rund 340 000 Euro haben die Maßnahmen gekostet – für den Minister gut angelegtes Geld, weil damit zusätzliche millionenteure Schutzbauwerke vermieden werden konnten.

Schon vor Kyrill zählte die Weißwand mit ihren rund 200 Hektar Waldflächen laut Brunner zu den wichtigsten Schutzwald-Sanierungsgebieten im bayerischen Alpenraum
. Das 1986 von der Forstverwaltung gestartete Programm setzt überall dort an, wo die Wälder wegen Überalterung oder Auflichtung den Schutz von Siedlungen und Straßen nicht mehr gewährleisten können. Für die dann notwendigen Arbeiten braucht es dem Minister zufolge einen langen Atem, denn: „Im rauen Gebirgsklima benötigt ein Baum oft 30 Jahre, bis er mannshoch gewachsen ist.“ Bayernweit wurden im Rahmen der Schutzwald-Sanierung bislang auf 10 000 Hektar Fläche mehr als 13 Millionen Laub- und Nadelbäumchen gepflanzt.

In der Aufnahme der Bayerischen Staatsforsten

- Staatsminister Brunner (links) zeigt sich beeindruckt von der Schutzwaldsanierung in der Weisswand.

Quellenangabe

Bayerischen Staatsforsten / AÖR 21.07.2017

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Was machen die Reckendorfer Weißstörche ...?
Was machen die Reckendorfer Weißstörche ...?
Was machen die Reckendorfer Weißstörche ...?

23/24.07.2017

Landkreis Bamberg/Reckendorf
. Brigitte Schmitt sendet uns die aktuellen und ältere Fotos von den Reckendorfer Störchen. Heuer gibt es einen jungen Storch, letztes Jahr hatten wir ja keinen Nachwuchs.

Hier geht`s zu den aktuellen und vergangenen Aufnahmen
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40100&cid=&id=90125



NABU erneuert Kritik an Vorgehen bei Ostseepipeline
NABU erneuert Kritik an Vorgehen bei Ostseepipeline
NABU erneuert Kritik an Vorgehen bei Ostseepipeline Nord Stream 2

22/23.07.2017

Miller: Ministerpräsidentin Schwesig muss Zeichen für Klima und Ostsee setzen

Berlin/Stralsund
– Der NABU hat seine Kritik an der Ostseepipeline Nord Stream 2 im aktuell laufenden Genehmigungsverfahren erneuert. Der NABU appelliert an Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und die Genehmigungsbehörden, das sensible Ökosystem der Ostsee und die globalen Klimaziele nicht den privaten Gewinninteressen von Gazprom und Co. zu opfern. Die gesamte Woche finden in Stralsund Erörterungsgespräche statt. Der NABU hatte bereits Ende Mai eine umfangreiche Stellungnahme zum geplanten Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 abgegeben und nimmt auch an der Anhörung teil. Die Analyse des NABU hat ergeben, dass das Vorhaben nicht genehmigungsfähig ist. Es gefährdet Klimaziele, steht in Widerspruch zu geltendem Energie- und Umweltrecht und zerstört Schutzgebiete in der Ostsee.

„Das Vorhaben verstößt nicht nur massiv gegen öffentliche Interessen sondern auch gegen das völkerrechtlich verbindliche Pariser Klimaschutzabkommen. Damit setzt Nord Stream 2 die Tradition der Energiekonzerne fort und investiert weiter in fossile Energieträger und deren Infrastruktur. Der Pipelinebau zerpflügt Schutzgebiete und auch auf EU-Ebene genießt das Projekt keine Priorität für die künftige Energieversorgung. Nord Stream 2 dient einzig privaten Interessen weniger Großkonzerne, die damit Millionengewinne abschöpfen – auf Kosten der gesamten Gesellschaft“, sagt NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Die Gasversorgung in Deutschland sei auch ohne die Ostseepipeline in der Zukunft sicher. Allein die bestehenden Importkapazitäten reichten aus, um mehr als das Dreifache des Gasbedarfs zu decken. Außerdem sinke dieser Bedarf seit 2006 sogar. Damit dürfe die Pipeline nach Naturschutzrecht nicht gebaut werden.

Der NABU kritisiert, dass der Bau von Nord Stream 2 massive negative Folgen für die sensible Meeresumwelt hat. Denn für die im Seeboden verlegte Pipeline soll der Meeresboden umgegraben werden, was Lebensräume zerstört. Mit Folgen beispielsweise für den Hering, der im Greifswalder Bodden laicht und rastende Wasservögel, denen die Nahrung fehlt. Die Pipeline quert auch den Lebensraum des gefährdeten Ostseeschweinswals. Von der betroffenen Population gibt es nur noch etwa 450 Tiere. Jegliche Beeinträchtigung muss aus Umweltsicht vermieden werden.

Das in der Pipeline transportierte Methan ist Gift für die Ostsee und eine Gefahr für unser Klima. Mecklenburg-Vorpommern hat in seinem Landesraumentwicklungsprogramm eine Gasförderung in der Ostsee gezielt ausgeschlossen. Begründung: Verunreinigungen der sensiblen Ostsee sollen ausgeschlossen werden. Leckagen sind auch bei einer Pipeline immer möglich. Zudem ist Methan 25-Mal klimaschädlicher als CO2. Bei Förderung, Transport und Lagerung entweicht das Gas regelmäßig unkontrolliert.

NABU-Landesgeschäftsführerin Rica Münchberger: „Nord Stream 2 bewertet die Umweltauswirkungen auf Basis von Umweltdaten, die für die frühere Pipeline Nord Stream 1 erhoben wurden. Die Bedeutung der Daten für die Bewertung von Nord Stream 2 wurden durch das Bergamt Stralsund und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie auf der Erörterung untermauert. Das Problem: Nicht einmal die Genehmigungsbehörde, das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, hat diese Daten.“ Das gehe aus einem Bescheid der Behörde hervor, der dem NABU vorliegt. Zudem stehen die Daten auch dem NABU nicht zu Verfügung. Der NABU konnte sich deshalb keine eigene Meinung zu den Daten bilden und wird damit massiv in seiner Beteiligungsmöglichkeit eingeschränkt. Eine Genehmigung ist damit nicht rechtmäßig. „Wir fordern das Bundesamt für Seeschifffahrt und das Bergamt Stralsund als Genehmigungsbehörden auf, unsere Argumente sorgfältig in die Abwägung einzustellen und einen rechtskonformen Bescheid zu erlassen“, so Münchberger weiter.

Für Rückfragen:
Dr. Rica Münchberger, Geschäftsführerin NABU- Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, Tel.: + 49(0)3 85-59 38 98 0, E-Mail: LGS@NABU-MV.de

Sebastian Scholz, Teamleiter Energie und Klima, NABU Bundesverband, Tel.: +49 (0)30 284 984-1617, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de


Quellenangabe/

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1722, Fax -2500

Foto NABU / W.Rolfes

- Ostseeschweinswal

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Biotopverbund Bodensee
Biotopverbund Bodensee
Biotopverbund Bodensee: Neues Stillgewässer in Rielasingen-Worblingen eingeweiht

22/23.07.2017

Erstellt von Sindy Bublitz

In den Riedwiesen oberhalb des Naturbads Aachtal in Worblingen
wurde heute (14.07.2017) das neue Stillgewässer als 34. Biotopstandort in Sielmanns Biotopverbund Bodensee eingeweiht. Das Vorhaben wurde von der Heinz Sielmann Stiftung realisiert und von sieben weiteren Naturschutzorganisationen, darunter die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, gefördert.

„Wir freuen uns sehr, mit dem neuen Stillgewässer in Rielasingen-Worblingenden ersten Biotopbaustein mit grenzüberschreitender Bedeutung im Biotopverbund Bodensee eingerichtet zu haben“, hebt Dr.-Ing. E.h. FritzBrickwedde, Stiftungsratsvorsitzender der Heinz Sielmann Stiftung, hervor. Da das Projekt Luftlinie nur ca. einen Kilometer von der deutsch-schweizerischen Grenze entfernt liegt, konnten vier Naturschutzorganisationen aus der Schweizfür eine finanzielle Beteiligung gewonnen werden: die Heinz Sielmann Stiftung Schweiz (Sitz Zürich), der Vogel- und Naturschutzverein Turdus aus Schaffhausen, das Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen und der Energieversorger Schaffhausen Power. Vor diesem Hintergrund hofft die Heinz Sielmann Stiftung, dass sich das neue Stillgewässer zu einem grenzüberschreitenden Naturerlebnisstandort entwickeln und auch bei Kommunen jenseits der Grenze für Interesse an neuen Biotopstandorten sorgen wird.

Während der rund dreimonatigen Bauzeit von März bis Mai 2017
wurden etwa 12.400 m³ Boden ausgehoben. Das Gewässer wurde mit verschiedenen Tiefenzonen und zwei Brutinseln modelliert und ein ca. zwei Meter hoher Erddamm aufgeschüttet. Dieser fängt das geneigte Gelände ab und ermöglicht die Anlage einer knapp ein Hektar großen Wasserfläche. Das Stillgewässer wird überwiegend durch Hang- und Schichtwasser vom Schienerberg gespeist und durch eine natürliche Tonschicht am Grund sowie einen Tondichtkern im Damm abgedichtet. Die bauliche Umsetzung scheint zu funktionieren, denn trotz großer Hitze und Trockenheit im Juni hat das Gewässer inzwischen sein Stauziel erreicht und entwässert über den dafür vorgesehenen Überlauf.

Bis Ende dieses Jahres erfolgen noch der Einbau von zwei Eisvogelbrutröhren,die Errichtung eines Holzzauns entlang der Straße sowie die Pflanzung einer Feldgehölzhecke zur Beruhigung des Gebietes und zur Erhöhung des Lebensraumangebots für Tiere und Pflanzen. Des Weiteren wird bis zum Herbst die geplante Besucherplattform mit Informationstafel fertiggestellt. Diese wird von der Straße aus barrierefrei begehbar sein und gute Naturbeobachtungs- und–erlebnismöglichkeiten bieten.

Für die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg zeichnet sich das Stillgewässerprojekt vor allem durch seine Lage in einem zentralen Bereich des Landesbiotopverbunds feuchter Standorte aus. „Mit dem Projekt wird ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung des Fachplans Biotopverbund Baden-Württemberg sowie der Naturschutzstrategie des Landes geleistet. Daher freut sich die Stiftung Naturschutzfonds außerordentlich über Initiativen, die die Naturschutzstrategie vor Ort mit Leben füllen“, unterstreicht Manfred Fehrenbach, Geschäftsführer der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg das Landesinteresse an der Biotopmaßnahme.

Schon bald wird das neue Stillgewässer wichtige Lebensräume vor allem für Vögel, Amphibien, Libellen und Feuchtgebietspflanzen bieten, denn ein größeres Gewässer fehlte in diesem Landschaftsraum bisher. Die dort vorkommenden Laubfrösche (Rote Liste Amphibien und Reptilien Baden-Württembergs Stufe 2 - Stark gefährdet) nutzen aus Mangel an Laichgewässern kleinste Wasseransammlungen auf Äckern, die für eine Entwicklung von Eiern und Larvenallerdings oft zu schnell austrocknen. „Der neue Weiher sorgt hier für Abhilfe und ergänzt das Lebensraumangebot für Tiere und Pflanzen ideal“, erläutert Prof. Dr. Peter Berthold, Stiftungsrat der Heinz Sielmann Stiftung, die naturschutzfachlichen Gründe für die Anlage des Stillgewässerbiotops.

Neben der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg wird das Projekt von deutscher Seite aus durch die BIO-AG der Wessenbergschule Singen, die Gemeinde Rielasingen-Worblingen (Flächerbereitstellung) und die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) unterstützt. Dabei bezieht sich die Förderung der IBK aus Interreg-Mitteln ausschließlich auf den Bau der Besucherplattform.Gemeinsam bringen die sieben Projektförderer und die Heinz Sielmann Stiftung rund 350.000 € für die Finanzierung des Projekts auf.


Hintergrundinformation

2004 initiierte Prof. Dr. Peter Berthold gemeinsam mit Prof. Heinz Sielmann das Projekt „Sielmanns Biotopverbund Bodensee“ in den Landkreisen Bodenseekreis und Konstanz. In Zusammenarbeit mit Kommunen, Bürgern und Landnutzern werden neue Biotope für Tiere und Pflanzen geschaffen und bestehende aufgewertet. In 15 Kommunen sind 34 Biotopstandorte mit rund 110 Einzelmaßnahmen bereits realisiert worden. Die Schwerpunkte liegen auf der Anlage von Stillgewässern, dem Erhalt von großflächigen Streuobstwiesen und der Einrichtung von extensiven Weidegebieten.

Quellenangabe

Heinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt

Telefon: 0049 (0)5527 914-0
Telefax: 0049 (0)5527 914-100
E-Mail: info(at)sielmann-stiftung.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Gaukler der Lüfte
Gaukler der Lüfte
Gaukler der Lüfte

22/23.07.2017

Franken.
Zahlreiche Schmetterlinge sind derzeit wieder aktiv, Grund für uns eine kleine Diashow zusammen zustellen die neben dem C-Falter, den Zitronenfalter und den Kaisermantel visualisieren. Aufgenommen von Albert Meier

Hier geht`s zur Show

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=94180&startid=0


100.000 Biotopbäume zeigt sich erfolgreich
100.000 Biotopbäume zeigt sich erfolgreich
100.000 Biotopbäume zeigt sich erfolgreich

22/23.07.2017

Ebrach.
Ein sehr interessantes Konzept findet sich in der kooperativ geführten Projektreihe "100.000 Biotopbäume" wieder. Artenschutz in Franken® erfasst seit nunmehr etwa einem Jahr, die wegnah stehenden Biotopbäume welche die Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach dauerhaft stehen lassen.

Ein Zwischenergebniss können wir bereits zu diesem Zeitpunkt kommunizieren.

- Wie sieht dieses aus?
- Welche Rückschlüsse können wir daraus schließen?

Doch sehen Sie selbst ... und besuchen Sie unsere Projektmap unter: www.wald-app.de

- Download der 150 MB Karte
- Login Naturschutz
- Weiter auf .. 100.000 Biotopbäume


Deutschlands Wilde Bienchen - 4 Stationen / in 4 Tagen
Deutschlands Wilde Bienchen - 4 Stationen / in 4 Tagen
Deutschlands "Wilde Bienchen" ... Innovationen setzen sichtbare Zeichen.

22/23.07.2017

Bayern. Ein wohl in ganz Deutschland einzigartiges Artenschutz- Umweltbildungsprojekt konnte in der vergangenen Woche einen erfolgreichen Abschluss finden  ... unsere Technik wird in der nächste Zeit die Vielfalt der Aufnahmen sichten und entsprechende Zusatzinformationen sichtbar werden lassen:

Erste Eindrücke finden Sie bereits zum aktuellen Zeitpunkt unter folgenden Links:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89952
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=90649
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91122
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91296

Lindau - Neuhaus am Schliersee - Bad Tölz - Schönau am Königssee ...
diese vier bayerischen Orte standen in den vergangenen Tagen im Mittelpunkt einer einzigartigen Projektreihe. Über 500 Kinder und zahlreiche Erwachsene wurden durch den Verband Artenschutz in Franken® in einer ingsgesamt 80 stündigen, vollkommrn ehrenamtlich geführten Umweltbildungseinheit mit dem wichtigen Thema Wildbienenschutz konfrontiert.

Vielfach ist es einfach fehlendes Wissen über die Arten die doch so wichtig für das menschliche Leben sind. Sollte es uns als Gesellschaft nicht gelingen die Bedeutung der Wildbienenarten herauszustellen wird das Netz der Biodiversität, schneller als wir denken an seine Belastungsgrenze gelangen.


Wasser um Karlsruhe massiv mit Nitrat belastet
Wasser um Karlsruhe massiv mit Nitrat belastet
Wasser um Karlsruhe massiv mit Nitrat belastet

22/23.07.2017

Regionalbericht „Landwirtschaft & Ernährung Karlsruhe“ warnt vor Nitratbelastung im Grundwasser und Artensterben auf dem Land / WWF-Foodtruck macht Halt in Karlsruhe.


Das Grundwasser in der Region Karlsruhe ist massiv mit Nitrat belastet. Das zeigt ein aktueller Report des WWF Deutschland. Bei 46 bis 70 Prozent der Messstellen wurden die Grenzwerte für Trinkwasser in den vergangenen Jahren überschritten. Lediglich eine Messstelle zeigte keine Verunreinigungen durch Nitrat. Verursacher ist die intensive Agrarindustrie in der Region, die neben dem Grundwasser auch den Böden und der Artenvielfalt schadet. „Wir brauchen dringend einen Wandel in der Agrarpolitik“, fordert Georg Rast aus dem Fachbereich Naturschutz Deutschland des WWF. „Bauen wir unser Obst und Gemüse nicht endlich nachhaltiger an und verbessern unsere Tierhaltung, wirtschaften wir uns unsere Lebensgrundlagen unter den Füßen weg.“


In der Region Karlsruhe befindet sich das größte Anbaugebiet für Gemüse in Deutschland. Rund 6.200 Betriebe bewirtschaften eine Fläche von ca. 196.000 Hektar. Doch der Anteil der Bio-Landwirtschaft ist mit nur 4 Prozent extrem niedrig und liegt sogar noch unter dem Bundesdurchschnitt von 6,5 Prozent. Die hohe Nutzungsintensität der Böden begünstigt Erosionen. Der Kraichgau, die Kornkammer Süddeutschlands, verzeichnet die höchsten Bodenverluste durch Erosionen in ganz Baden-Württemberg. In den vergangenen 100 Jahren kam es zu einem Verlust des fruchtbaren Oberbodens von 20 bis 40 cm.


„Unsere Landwirtschaft muss stärker in Einklang mit der Natur stehen, sonst schadet sie sich letztlich selbst. Dafür brauchen wir zusätzliche Anreize, um das Ziel der Bundesregierung erreichen zu können, ein Fünftel der Agrarflächen nach Bio-Standards zu bewirtschaften“, sagt Rast. „Ein erster Schritt besteht darin, die Agrarsubventionen an den Schutz von Wasser, Boden und Arten zu binden.“


Gleichzeitig muss sich der Konsum verändern und der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln aufhören, so der WWF. Allein in Karlsruher Haushalten fallen Lebensmittelverluste von rund 28.000 Tonnen pro Jahr an. 68 Prozent davon sind vermeidbar. Zusätzlich verursacht der hohe Fleischkonsum ökologische Probleme. Insgesamt konsumiert die Karlsruher Region 27.000 Tonnen Fleisch pro Jahr. Dafür wird eine Fläche von 31.400 Hektar benötigt. Um die Nachfrage zu stillen, werden vor allem landwirtschaftliche Flächen in Südamerika für die Tierfutterproduktion in Anspruch genommen. Das erhöht den Druck auf die Regenwälder. „Damit die Landwirtschaft nachhaltiger wird, müssen Politiker umdenken, Unternehmen die Initiative ergreifen, aber auch die Konsumenten mit anpacken. Schließlich sind unsere Ernährungsgewohnheiten eine entscheidende Stellschraube im System“, sagt Rast.



Landwirtschaft & Ernährung Karlsruhe in Zahlen:

·       Lebensmittelverlust pro Jahr: 27.698 Tonnen

·       Jährliche Flächenfußabdruck der Karlsruher Ernährung: 73.769 Hektar

·       Das entspricht mehr als der vierfachen Stadtfläche von Karlsruhe

·       Davon für Fleisch und andere tierische Lebensmittel: 52.965 Hektar

·       Anteil Bio-Bauernhöfe in der Großregion Karlsruhe: 4 Prozent (262 Betriebe)



WWF-Foodtruck in Karlsruhe

Im Sommer 2017 tourt der WWF-Foodtruck quer durch die Bundesrepublik. Am 20. und 21. Juli steht der Foodtruck mit einer großen Erlebniswelt auf dem Karlsruher Friedrichsplatz. Food-Helden aus der Region stellen ihre Projekte für nachhaltiges Essen vor. An Erlebnis- und Wissensstationen gibt es Mitmach-Aktionen für die ganze Familie. WWF-Experten geben Tipps, worauf es beim Einkaufen und Essen ankommt, um die Natur zu schützen. Pünktlich ab 12 Uhr gibt es den leckeren, regionalen Mittagspausen-Snack der WWF-Foodtruck-Köche.

DOWNLOAD

   WWF-Regionalbericht Karlsruhe Landwirtschaft und Ernährung [PDF, 3 MB]


- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Regionalbericht_Karlsruhe_WEB.pdf


KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 467

lea.vranicar@wwf.de


Quellenangabe / Foto:


WWF

   
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Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden
Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden
Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden - jetzt anmelden

22/23.07.2017

Unter dem Motto „Bunte Vielfalt“ präsentiert der Nationalpark Berchtesgaden sein diesjähriges Sommerferienprogramm für Kinder und Jugendliche. Elf abwechslungsreiche Veranstaltungen finanziert die Dr.-Heinz-und-Maria-Loewe-Stiftung, das Programm beginnt am 4. August mit der Veranstaltung „Mit Karte um Kompass – Weißt du, wo’s lang geht?“ im Berchtesgadener Nationalparkzentrum „Haus der Berge“.



Bei den Sonderprogrammen für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 13 haben junge Naturfreunde die Gelegenheit, einer Sennerin beim Butter- und Käsemachen über die Schulter zu schauen, Musikinstrumente aus Natur- und Recyclingmaterialien zu basteln oder kleine Filmclips mithilfe der Stopp-Motion-Technik zu erstellen. Außerdem erfahren sie als Kakao-Forscher Spanendes über die „bitter-süße Bohne“ und können den Wildtierexperten Jochen Grab auf Spurensuche im Klausbachtal begleiten. Bei diesen kostenfreien Programmen ist eine Anmeldung erforderlich im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ unter der Rufnummer +49 8652 979060-0.

Jeden Freitag vom 4. August bis 8. September von 9:30 bis 12:30 Uhr heißt es für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren: „Forschen und Werken im Bildungszentrum im Haus der Berge“. Hier laden die neue Bildungskiste mit dem großen Wasserglobus sowie verschiedene Themen von T-Shirt-Färben mit Pflanzenfarben über das Kennenlernen von alten Obst- und Gemüsesorten bis hin zu Bienen und Pilzen zum Forschen, Spielen und Kreativsein ein. Auch hier ist eine Anmeldung unter +49 8652 979060-0 erforderlich.

Auch für Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren ist Spannendes geboten: Von 1. bis 3. August 2017 findet die Wanderung zum Funtensee im Steinernen Meer statt, vom 8. bis 11. August 2017 lädt das Nationalpark-Mediencamp zum multimedialen Erkunden des Schutzgebiets ein. Informationen zu diesen beiden mehrtägigen Veranstaltungen gibt es im aktuellen Freizeitpass des Landratsamtes Berchtesgadener Land sowie auf der Homepage des Nationalparks. Im Rahmen der alpenweiten Aktion „Jugend auf den Gipfel“ geht es vom 25. bis 27. August für ein Selbstversorger-Wochenende in die Engert-Holzstube im Klausbachtal. Dort stehen unter anderem eine Sonnenaufgangswanderung und ein Foto-Workshop auf dem Programm. Bei den mehrtägigen Veranstaltungen sind noch wenige Plätze frei. Eine Anmeldung ist unter umweltbildung@npv-bgd.bayern.de oder unter der Rufnummer +49 8652 9686-118 möglich.


Bildtext (Credit: Nationalpark Berchtesgaden): Ferien in Nationalpark.jpg

Das Team der Umweltbildung des Nationalparks Berchtesgaden hat sich für die Sommerferien ein buntes Programm für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 15 Jahren ausgedacht. Anmeldungen sind ab sofort möglich.


Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden 2017

   
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Esri-Sommercamp ... im Nationalpark
Esri-Sommercamp ...  im Nationalpark
Esri-Sommercamp zum zwölften Mal im Nationalpark - Heuer waren 15 Unterfranken zu Gast

22/23.07.2017

Neuschönau/Schönbrunn am Lusen.
Das Dutzend ist nun voll. Zum zwölften Mal reisten interessierte Schüler zum Esri-Sommercamp in den Nationalpark Bayersicher Wald, diesmal 15 Acht-, Neunt- und Zehntklässler des Balthasar-Neumann-Gymnasiums aus Marktheidenfeld in Unterfranken. Zusammen mit dem Betreuerteam vom Jugendwaldheim bei Schönbrunn am Lusen wurde der Nationalpark mit allen Mitteln der Kunst dank Geoinformationssystemen vermessen. Und auch das Grafenauer Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium, eine von neun Nationalpark-Partnerschulen, führte gleichzeitig mit 50 Achtklässlern eine Projektwoche zum Thema durch. Präsentiert wurden die Ergebnisse am Freitag im Neuschönauer Hans-Eisenmann-Haus.

Die Gäste aus dem Spessart brachten schon einiges an Vorerfahrung mit in den Nationalpark.
Der Großteil der Gruppe ist schließlich schon länger im Wahlfach Geocaching aktiv, GPS-Geräte waren somit nichts Neues. Trotzdem gab’s in der wilden Natur spannende Aufgaben für die Schüler. Drei Themen galt es abzuarbeiten. Im Nationalparkzentrum Lusen wurden beispielsweise rund 200 Besucher befragt, um mit Hilfe der gesammelten Daten Kartenmaterial zu erstellen. So setzten die Nachwuchsvermesser nicht nur die Aufenthaltsdauer der Urlauber in einer Deutschlandkarte um. „Da sieht man recht schön, dass die Tagesgäste hauptsächlich aus der Region kommen“, sagt einer der Vortragenden. „Diejenigen, die länger als sieben Tage bleiben, stammen hingegen fast nie mehr aus Bayern, sondern eher aus Norddeutschland.“

Die anderen beiden Gruppen waren im Felswandergebiet unterwegs. Dabei haben die Schüler etwa das komplette Wegenetz vermessen, wichtige Punkte erfasst und in eine Karte übertragen. Nebenbei haben sie auch die Wandergeschwindigkeit analysiert. „Damit haben wir dann einfach klingende Sachen, etwa, dass man bergab schneller geht als bergauf, mit Daten unterfüttert“, erklärt einer der Gymnasiasten. Die dritte Gruppe hingegen hat klassische Vegetationsaufnahmen durchgeführt und mit Koordinaten versehen. „Es hat wieder alles wunderbar geklappt“, lobte am Ende Fabian von Bechen, Account Manager bei Esri Deutschland. „Erstmals haben wir sogar iPads eingesetzt und das LTE-Netz angezapft – und das hat selbst im Bayerischen Wald ganz gut geklappt.“

Parallel zum eigentlichen Sommercamp gab’s heuer auch eine Projektwoche im Grafenauer Gymnasium.
Die heimischen Schüler haben ebenso kartiert was das Zeug hält, hauptsächlich im Tier-Freigelände bei Neuschönau. Dort erfassten die Achtklässler Totholz, Bachläufe, Infotafeln oder Klohäuschen. Und auch eine Besucherbefragung wurde durchgeführt.

Einen Dank für das Engagement aller Beteiligten sprachen schließlich Jugendwaldheim-Leiterin Rita Gaidies  und Nationalpark-Sachgebietsleiter Josef Wanninger aus. Eins habe die Woche auch gezeigt: „Ohne Geoinformationssysteme ist unser zukünftiges Leben kaum mehr vorzustellen.“ Schließlich steckt die Technik nicht nur in banalem Kartenmaterial sondern in nahezu allen Software-Lösungen der vernetzten, digitalen Welt.


Bildunterschrift:

Nach der spannenden Ergebnispräsentation im Hans-Eisenmann-Haus stellten sich die Schüler mit ihren Betreuern zum Erinnerungsfoto auf.  (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald 2017

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Elke Ohland
Kontakt:

Tel. +49 8552 9600161
Fax +49 8552 9600100
Email: elke.ohland(at)npv-bw.bayern.de

   
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Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz

21/22.07.2017

Deutschland.
Klaus Sanwald konnte uns zwei neue Aufnahmen zuleiten die wir gerne auf unsere Internetpräsenz eingestellt haben:

- Mönchsgrasmücke Weibchen ( In der Aufnahme ) ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21657

- Roter Apollo ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=42842


Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz

21/22.07.2017

Franken
. Neue Aufnahmen der Weiden-Spannereule (Larve) .. https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=94166 und der freilebenden Rotwangen Schmuckschildkröte .. https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=92195 konnte uns Albert Meier zusenden. Gerne stellen wir die neuen Aufnahme hier auf unserer Internetseite vor.

In der Aufnahme

- Rotwangen Schmuckschildkröte



Stele der Biodiversität offiziell vorgestellt ..
Stele der Biodiversität offiziell vorgestellt ..
Stele der Biodiversität

21/22.07.2017

Moderner Artenschutz und lebendige Umweltbildung
gehen neue Wege. Artenschutz in Franken®, Audi Stiftung für Umwelt und der Kindergarten Schönau am Königssee setzen sich gemeinsam mit der Gemeinde Schönau a. Königssee in innovativer Form gemeinsam für die Erhaltung einer vielfach unbekannten Insektengruppe ein.

Schönau a. Königssee /Bayern. Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.

Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Mehr zu einem unserer aktuellen Projekte ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91296

In der Aufnahme


- Umringt von den Projektpartnern zeigt sich die Stele der Biodiversität am 21. Juli 2017 ... Hannes Rasp ( Bürgermeister Schönau ) , Irmgard Wucher ( Kindergarten Leitung ) , Wiebke Thünnesen ( Audi Stiftung für Umwelt ) , Thomas Artur Köhler ( Vorsitzender Artenschutz in Franken® ), Catrin - Elisa Pietzsch ( Audi Stiftung für Umwelt ) und Elternvertreter ... und vielen kleinen Bienchen ...



Eine Wildbienenwand trifft auf kleine Umweltspezialisten
Eine Wildbienenwand trifft auf kleine Umweltspezialisten
Die „Wilden Bienchen von Bad Tölz“

20/21.07.2017

Moderner Artenschutz und lebendige Umweltbildung gehen neue Wege. Artenschutz in Franken®, Evangelisch- Lutherische Kirchengemeinde Bad Tölz und der Kindergarten Arche Noah setzen sich in innovativer Form gemeinsam für die Erhaltung einer vielfach unbekannten Insektengruppe ein. Unterstützt werden sie dabei von der Bosseler & Abeking Umweltstiftung.  


Bad Tölz/Bayern. Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.

Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Wildbienen – häufig im Bestand gefährdet
Doch viele unserer Wildbienenarten in?Deutschland sind zwischenzeitlich akut in ihrem Bestand bedroht. Gerade auch durch eine zunehmend industrielle Landbewirtschaftung mit einem immensen Pestizideinsatz sowie der Zerstörung wichtiger Lebensräume haben wir Menschen zahlreiche Wildbienenarten bereits nahe an den Rand des Aussterbens gebracht. Je intensiver die Bewirtschaftungsformen und je umfangreicher Bewirtschaftungsflächen werden, desto stärker hängt der Ertrag der Landwirtschaft auch von Wildbienen ab.
Je mehr Lebensräume wir mit unserem Handeln in unserem Umfeld beeinträchtigen gefährden wir nicht nur eine faszinierende Insektengruppe. Nein mehr noch, wir setzen mit diesem Tun gar eine der (auch und gerade für den Menschen) wichtigsten Ökosysteme aufs Spiel.


Wir sind sehr dankbar für diese Initiative, eine Wildbienenwand im Freigelände unseres Kindergartens zu installieren. So erkennen Kinder exemplarisch nützliche Zusammenhänge in der Natur, können diese bestaunen und werden angehalten, achtsam damit umzugehen.  

„Mit dem Projekt „Die Wilden Bienchen von Bad Tölz“ wollen wir deshalb auch auf die elementare Bedeutung dieser so wichtigen Insekten für uns Menschen hinweisen.



Martin Steinbach

Dekan


Wildbienen – eine (letzte) Chance für unsere „Freunde“
Das innovative Kooperationsprojekt möchte hier auch zum Umdenken anregen. Mit der Installation einer in dieser Form in der ganzen Bundesrepublik Deutschland bislang wohl einzigartigen, modernen und sehr langlebigen Wildbienenwand werden die Jüngsten der Gemeinde in pädagogisch wertvoller Form bewusst an das Thema Wildbienenschutz herangeführt.

Da Mauerbienen, also die bevorzugten Besiedler einer solchen Wand, überhaupt nicht aggressiv sind, können sich die Kinder des Kindergartens den Tieren gefahrlos nähern und diese auch in ihrem emsigen Treiben live erleben. Gleichfalls soll das Projekt dafür sorgen, dass die Kinder den Respekt und die Achtung für die uns umgebende Artenvielfalt erlernen und wichtige Zusammenhänge in spielerischer Form erkennen.
Denn nur, wenn es gelingt, die uns nachfolgende Generation mit diesen Tieren wieder vertraut zu machen kann es tatsächlich gelingen effektive Wege zu beschreiten die auch Garant dafür sein können das eine Art Win-Win Prinzip entsteht, das beiden Arten das Überleben ermöglicht.

„Wer Obst mag, dem sollte auch der Schutz der Wildbienen sehr am Herzen liegen“.

Maria Girmann

Leitung Kindergarten Arche Noah


Wildbienen – ein wertvolles Engagement für unsere Zukunft
Während der Verband Artenschutz in Franken® die Entwicklung der Wand, sowie die pädagogischen Umweltbildungseinheiten in vollkommen ehrenamtlicher Form übernahm, wurden die finanziellen Aspekte, welche für den Bau der Wand anfielen und durch autorisierte Fachfirmen umgesetzt wurden, von der Bosseler & Abeking Umweltstiftung getragen.

Aussichten – das Wildbienenmonitoring
Der Kindergarten Arche Noah unter der Leitung von Maria Girmann, der es mit ihrem Team gelungen ist eine pädagogisch hochwertige Projektbegleitung auf den Weg zu bringen, wird gemeinsam mit dem Verband Artenschutz in Franken® in den kommenden Jahren die Entwicklung an der Wand intensiv verfolgen und auch dokumentieren. Mit Spannung soll dabei auch verfolgt werden, welche Arten bereits anzutreffen sind und welche nachfolgend erscheinen.

„Wenn es gelänge, das Projekt an zahlreichen Standorten des Landes in gleicher oder ähnlicher Form multiplikatorisch fortzuführen, könnte sich ein Netz des Wildbienenschutzes über die gesamte Republik spannen, welches auch und gerade das Überleben der Spezies Mensch, im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder fördert.“

Thomas Köhler
Vorsitzender, Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme

- rund 80 Kinder konnte in spielerischer Form mit dem zunehmend wichtiger werdenden Thema Wildbienenschutz in Verbindung gebracht werden. Mehr Impressionen in den kommenden Tagen hier auf unserer Internetpräsenz ..

Aktuelle Aufnahmen unter ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91122



BUND NATURSCHUTZ WIRD FÜR WEITERE ...
BUND NATURSCHUTZ WIRD FÜR WEITERE ...
BUND NATURSCHUTZ WIRD FÜR WEITERE NATIONALPARKE IN BAYERN KÄMPFEN

20/21.07.2017

Die Rhön und die Donau-Auen stehen in der engeren Wahl für den dritten Nationalpark in Bayern. Das beschloss heute (18/19.07.2017) das bayerische Kabinett. Der BUND Naturschutz (BN) fordert aber weiterhin eine faire Chance für die Top-Kandidaten Steigerwald und Spessart.


Rhön und Donau-Auen sollen in den kommenden Monaten weiter geprüft werden, wie das Kabinett mitteilte. Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) will jetzt mit den beiden Regionen in einen noch intensiveren Dialog treten. Der Spessart und der Frankenwald sind damit aus Sicht der Regierung aus dem Rennen.

Aus naturschutzfachlicher Sicht bleiben aber auch der Steigerwald und der Spessart die Top-Kandidaten für einen dritten bayerischen Nationalpark. Für den BUND Naturschutz ist der Nationalparksuchprozess in Bayern mit der heutigen Kabinettsentscheidung längst nicht abgeschlossen. Der BN hatte von Anfang an betont, dass Bayern das landschaftliche Potenzial für mehr als nur drei Nationalparke hat. Bayerns größter Naturschutzverband fordert daher weiterhin eine „faire Chance“ für die Top-Kandidaten Steigerwald und Spessart.

„Wir freuen uns, dass trotz massiven Protesten von örtlichen CSU-Landtagsabgeordneten, Holzindustrielobbyisten und dem Bayerischen Bauernverband zwei geeignete und ebenfalls vom BN vorgeschlagene Regionen in die Konzeptphase kommen“, erklärte der BN Landesvorsitzende Hubert Weiger. Die nötige Konzept- und Aufklärungsarbeit für einen Waldnationalpark in der Rhön oder einen bundesweit ersten Flussauennationalpark wird der BUND Naturschutz konstruktiv begleiten.

„Bedauerlich ist, dass Horst Seehofer und das Kabinett mit dem Ausschluss von Steigerwald und Spessart jedoch gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung und alle naturschutzfachlichen Argumente handeln“, so Weiger.


„Zum Schaden für die politische Kultur und den Naturschutz in Bayern hat das Kabinett vor der schamlosen, mit groben Unwahrheiten gespickten Gegenkampagne im Steigerwald und im Spessart, angeführt vom unterfränkischen CSU-Vorsitzenden und Innenstaatssekretär Gerhard Eck sowie dem Spessarter CSU- Abgeordneten Peter Winter kapituliert“, kritisiert BN Landesbeauftragter Richard Mergner.

Der BUND Naturschutz appelliert daher an Horst Seehofer, den Weg zur Sicherung eines Weltnaturerbes „alte Buchenwälder“ im Steigerwald und Spessart mit nutzungsfreien Großschutzgebieten weiterzugehen und damit die Nationalparkoption für beide Regionen nicht zu verbauen.


Downloads

- https://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/Presse_und_Aktuelles/Pressemitteilungen/2017/Wald/PM-070-17-Nach_der_Entscheidung_des_Kabinetts_zum_3NP.pdf

Für Rückfragen

Richard Mergner
Landesbeauftragter
BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)
Tel. 09 11 / 8 18 78 25
Mobil 01 71 / 63 94 370


Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


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... Zukunft der Wälder startet
... Zukunft der Wälder startet
Forschungsprojekt zur Zukunft der Wälder startet

19/20.07.2017

„Gläserner Forstbetrieb“ soll Aufschluss über Artenvielfalt, Holzernte und Klimaresistenz im Wirtschaftswald geben
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Berlin/Reiersdorf
– Der NABU und das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) haben in Zusammenarbeit mit zwei Forschungspartnern ein bundesweit einmaliges Forschungsprojekt gestartet. Mit dem „Gläsernen Forstbetrieb“ wollen sie über sechs Jahre erforschen, wie sich verschiedene Maßnahmen der Waldbewirtschaftung auf Ertrag, Stabilität und Naturschutz auswirken. Dazu stellen die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe und der Landesbetrieb Forst Brandenburg mehr als 1.000 Hektar Wald für Forschungszwecke zur Verfügung. Die beiden Gebiete liegen im nördlichen Brandenburg, in der Nähe von Gollin sowie am Wittwesee bei Rheinsberg.

„Diese enge Zusammenarbeit zwischen Forstverwaltung und Naturschutz
ist bislang einmalig in Deutschland. Wir freuen uns, dass wir in dem Projekt von- und miteinander lernen können. Unser Ziel ist es, gemeinsame Empfehlungen für die naturnahe Bewirtschaftung von Wäldern im  Nordostdeutschen Tiefland abzuleiten“, erklärte der brandenburgische Forstminister Jörg Vogelsänger.

Deutschlands Wälder befinden sich seit Langem in einem Wandel und Spannungsfeld der gesellschaftlichen Erwartungen. Standen in der Vergangenheit fast ausschließlich bereitstellende Funktionen – wie etwa Holzernte im Vordergrund, rückten zuletzt auch der Schutz des Bodens, der Erhalt der genetischen Vielfalt und in neuerer Zeit vermehrt die Suche nach Erholung-, Umweltbildung und Naturtourismus in den Fokus.

„Dieses Spannungsfeld stellt unsere Wälder vor enorme Herausforderungen, auch im Hinblick auf den Klimawandel. In Wirtschaftswäldern gilt es die verschiedenen Ansprüche unter einen Hut zu bringen. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung der Naturnähe und der Stabilität der Wälder. Dieses Projekt ist daher ein wichtiger Schritt, um gemeinsam in bewirtschafteten Wäldern zu testen, wie die verschiedenen Waldbewirtschaftungsmaßnahmen langfristig wirken. Im Normalbetrieb wäre das nicht möglich“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Bei den beiden Projektflächen handelt es sich um Kiefernwälder. Als Referenzflächen wurden aber auch alte, naturnahe Buchenwälder ausgewählt. Zur Messung der Auswirkungen der forstwirtschaftlichen Maßnahmen auf die Temperatur und Luftfeuchte werden so genannte Klimadaten-Logger zum Einsatz kommen. Die Forscher erhoffen sich dadurch Rückschlüsse darauf, welchen Einfluss beispielsweise die Holzernte oder Pflanzung von Laubbäumen auf das Waldinnenklima haben. Des Weiteren wird auch der Wildeinfluss von Rehen und Hirschen durch Verbiss erforscht. Ausgewählte, kleine Bereiche werden eingezäunt und so die jungen Bäume vor Verbiss geschützt. Geplant ist zudem, die Entwicklung der Vegetation systematisch zu beobachten. Die ökologische Auswertung übernimmt das Zentrum für Ökonik und Ökosystemmanagement der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

„Monotone Kiefernforste sind anfälliger gegenüber den sich ändernden Umweltbedingungen und haben beispielsweise negative Auswirkungen auf die Grundwasserneubildung und den pH-Wert des Bodens. Im Projekt sollen gezielt naturnähere Strukturen durch die Förderung von Laubbäumen und die gezielte Anreicherung von Totholz gefördert werden. Totholz ist nicht nur ein wichtiger Ausgangspunkt für die Artenvielfalt im Wald, sondern es ist auch bedeutsam für die Bodenbildung. Es speichert zudem Wasser und kühlt – es unterstützt die Funktionstüchtigkeit des Waldökosystems. Das ist in Zeiten des Klimawandels besonders wichtig“, so Pierre Ibisch von der Hochschule Eberswalde.

Eine Ausgangsthese des Projektes ist, dass ein naturnahes Waldmanagement der Erhaltung und Entwicklung von vielfältigen Ökosystemleistungen dient, ohne die langfristige ökonomische Rentabilität von Forstbetrieben wesentlich zu beeinträchtigen.

„Ziel eines nachhaltig wirtschaftenden Forstbetriebs ist es, durch die Waldbewirtschaftung den wirtschaftlichen Erfolg, seine Liquidität und Stabilität zu sichern und gleichzeitig auf seinen Flächen die unterschiedlichen Ökosystemleistungen zu erbringen. Dabei ist es nicht möglich, einzelne Ökosystemleistungen zu maximieren, ohne andere Ökosystemleistungen zu beeinträchtigen“, so Bernhard Möhring, Georg-August-Universität Göttingen, der eine Promotionsarbeit betreut und seine ökonomische Expertise in das Projekt einbringt.
   

Mehr Informationen unter: www.NABU.de/glaeserner-forstbetrieb

Für Rückfragen:
Stefan Adler, Referent für Waldpolitik, Tel. 030.284984-1623, Mobil 0172-2832663, Email: Stefan.Adler@NABU.de

Andreas Schulze, Referat Wald und Forstwirtschaft, Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Tel.: 0331.866-7646, Email: Andreas.Schulze@MLUL.Brandenburg.de

Prof. Dr. Pierre Ibisch, Centre for Econics and Ecosystem Management, Professor für „Nature Conservation“ an der Hochschule f?r nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Tel.: 03334.657-178, Email: pibisch@hnee.de

Prof. Dr. Bernhard Möhring, Abteilung Forstökonomie und Forsteinrichtung der Universität Göttingen, Tel.: 0551.3933-421, Mobil: 0171-5613861, Email: bmoehri@gwdg.de

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Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Albert Meier

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Letzte Aktualisierung:
19.08.2017 um 20:07 Uhr
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