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*** Artenschutz in Franken® - Ungewöhnliche Zeiten zwingen auch unsere Organisation sich den Herausforderungen der Corona Epedemie anzupassen und so haben wir uns entschlossen alle unsere öffentlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres auszusetzen - auch die sozialen Kontakte werden stark zurückgefahren - wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen doch unser alle Gesundheit erfordert diese strikten Maßnahmen +++ Artenchutz in Franken

Nationalpark en Miniatuer - Projekt: Zauneidechse,Wildbiene & Co.
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Nationalpark en Miniatuer - Projekt: Zauneidechse,Wildbiene & Co.

02/03.07.2020


Schönau am Königssee / Bayern. Inmitten der spektakulären Kulisse des Nationalparks Berchtesgaden setzt Artenschutz in Franken® gemeinsam mit der Kindertagesstätte Schönau am Königssee und der Gemeinde Schönau a.Königssee das Projekt Nationalpark en Miniatuer - Projekt Zauneidechse, Wildbiene & Co. um.Unterstützt werden wir dabei von der Deutschen Postcode Lotterie.

Vor wenigen Tagen konnten wir hier erfolgreich die ersten Projektbausteine abschließen und möchte Ihnen nun die Möglichkeit eröffnen sich ein eigenes Bild von Entwicklung eines anspruchsvollen Projekts zu machen.


In der Aufnahme
  • Konkreter Artenschutz und erlebbare Umweltbildung treffen sich auf regionaler Fläche und bilden den Ansatz eines modernen in die Zukunft gerichteten Naturschutzes ab, ohne dabei jedoch unsere bayerische,kulturelle Geschichte zu vergessen.
Artenschutz in Franken®  
Nachhaltig tödlich ....
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Alte Wildschutzzäune werden zur Todesfalle

02/03.07.2020

Oberer / Nördlicher Steigerwald.
Wir hatten bereits mehrfach auf einen in unseren Augen unerträglichen Zustand, in nach eigenem Bekunden nachhaltig bewirtschafteten Wäldern hingewiesen.

  • Doch diese Hinweise verlaufen zunehmend, nein nicht im Sand, sondern anscheinend in den Weiten des nachhaltig bewirtschafteten Wald.

Doch nicht "nur" für uns stellen diese Auffälligkeiten ein ohne Frage vermeidbares Problem dar ...  denn es besteht sogar eine Verpflichtung zur Entnahme nicht mehr benötigter Wildschutzzäune...

Auszug: Sobald der Zaun seinen Schutzzweck erfüllt hat, weil die Kultur dem Äser des Wildes entwachsen ist, besteht die Verpflichtung zum Abbau der Zäune.
Quelle: http://www.alf-wb.bayern.de/forstwirtschaft/waldbesitzer/158126/index.php
Doch anscheinend ist dieser Ansatz und diese Verpflichtung in naturnah - nachhaltig bewirtschafteten Wäldern nicht nötig. Es spielt anscheinend keinerlei Rolle wenn die an den Waldboden niedergedrückten Drahtgeflechte für (Wild)- Tiere zur Todesfalle werden können.

Sehr interessant das hier auch noch ein, als so wertvoll gepriesener liegender Biotopbaum, der ja dazu beitragen soll das hier hochwertige Lebensäume auch für im Bestand gefährdete Tierarten heranreifen sollen, gar als "Magnet" wirken kann und Tiere  zusätzlich noch an solche potentiellen Gefahrenstellen heranführt werden können.

  • Nachhaltig entäuscht das ist alles was wir von solch einem Vorgehen sind.

Ist es denn tatsächlich zuviel verlangt wenn nicht mehr benötigte, vormalige Wildschutzzäune nachhaltig aus einem "Vorzeigewald" entfernt werden?

Wir meinen nein - es sollte eigentlich selbstverständlich sein ... ist es aber nicht und diese Aufnahme ist nur eine von zahlreichen die erkennen lassen, wie wichtig dieses Thema in naturnah-nachhaltig bewirtschafteten Wäldern im Steigerwald genommen wird.
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Stele der Biodiversität® ... virtuell erleben ...
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Stele der Biodiversität® ... virtuell erleben ...

01/02.07.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutzes in Franken® und der Offenen Jugend Werkstatt e.V. Oberendingen das von dem Sozialwerk Bethesda, dem Biologische Gutachten - Dr. Christian Dietz und der Deutschen Postcode Lotterie begleitet und (fachlich) unterstützt wird.

Baden-Württemberg / Flehingen. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen, kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gleichfalls zum Scheitern verurteilt. Ein Projekt des Artenschutzes in Franken und der Offenen Jugend Werkstatt e.V. Oberendingen das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.

Im Fokus steht hierbei die Fledermausart "Graues Langohr" welchem mit diesem Projekt wortwörtlich unter die Flughäute gegriffen werden soll. Begleitet wird das Projekt von einer Umweltbildungseinheit um Jugendliche mit dem zunehmend wichtiger werdenden Aspekt des Artenschutzes in Kontakt zu bringen.


In der Aufnahme
  • Bestandteil des sehr anspruchsvollen Projekts ist die Entwicklung eines virtuellen Rundgangs. Dieser ermöglicht das Projekt aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus wahrnehmen zu können - weltweit!
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Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche
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Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche

01/02.07.2020

Früher war das Rebhuh
n ein gewöhnlicher Anblick in der Feldflur, heute sind die Vorkommen in weiten Teilen Europas stark geschrumpft und in manchen Regionen ist die Art bereits ausgestorben.
  • Steht die Charakterart der Ackerflur und -brachen vor dem Aus?

Mehr auf den Seiten Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


Quelle
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
Geschäftsstelle
An den Speichern 2, 48157 Münster
Tel.:
0251.210140-0
Fax.:
0251.210140-29


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Andreas Gehrig
  • Rebhuhn-Hahn

Mehr zum Rebhuhn auf unseren Seiten


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Es kriselt am Nil
Es kriselt am Nil

30.06/01.07.2020

  • WWF: Megastaudämme schaffen oft mehr Probleme als sie lösen

Der geopolitische Konflikt um den Grand Ethiopian Renaisance Staudamm (GERD) in Äthiopien spitzt sich zu. Im Juli will Oberanrainer Äthiopien beginnen, den Stausee mit Nilwasser zu füllen. Eine Einigung darüber, wie schnell Äthiopien den Stausee befüllt, gibt es noch nicht.

Besonders das flussabwärts gelegene Ägypten sieht in den größten Staudamm Afrikas eine existenzielle Bedrohung. Die Verteilung von Süßwasser ist einer der Hauptkonflikte in der Region. Theresa Schiller, Expertin für internationale Süßwasserthemen beim WWF Deutschland kommentiert:
„Große Staudammprojekte schaffen oft mehr Probleme als sie lösen. Mit jedem Tropfen, der in den GERD-Stausee fließt, erhöhen sich die politischen Spannungen am Nil. Der Staudamm am Oberlauf des Nils ist allerdings nicht nur geopolitisch hoch riskant, er bringt auch große Umweltveränderungen mit sich.  Beispielsweise halten Staumauern große Mengen an wertvollem Sediment zurück. Als Konsequenz des GERD könnten in der Kornkammer Ägyptens deshalb zukünftig die Bodenfruchtbarkeit von Ackerboden flussabwärts verloren gehen.

Derzeit sind weltweit mindestens 3.700 Staudämme geplant oder bereits in Bau. Doch statt auf Wasserkraft zu fokussieren, sollten Staaten nachhaltigere Alternativen ins Visir nehmen – insbesondere in Zeiten der Klimakrise, da die Wasserverfügbarkeit vielerorts abnehmen wird. Mittlerweile sind die Kosten pro Kilowattstunde Strom aus Solarenergie und Windkraft oftmals geringer als solche von Wasserkraftanlagen.

Gerade vor dem Hintergrund der Klima- und Biodiversitätskrise fordert der WWF den Erhalt und die Wiederherstellung freifließende Flüsse: Sie mildern Wetterextreme wie Dürren ab, bieten Nahrungssicherheit und sind wichtige Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten. Süßwasserökosysteme sind weltweit in Gefahr: Studien belegen, dass der Artenreichtum von Süßwasserlebewesen seit 1970 um 83 Prozent zurückgegangen ist – so viel wie in keinem anderen Lebensraum.“


KONTAKT

Rebecca Gerigk
Pressestelle WWF
Tel.: 030-311 777 428
Rebecca.gerigk@wwf.de

Quelle
WWF
26. Juni 2020

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Warane effektiver schützen – Bestimmungshilfe veröffentlicht
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Warane effektiver schützen – Bestimmungshilfe veröffentlicht

30.06/01.07.2020

  •     Erstmals umfassende Hilfe zur Bestimmung von Waran-Arten für Artenschutz- und Zollbehörden
  •     Publikation ermöglicht bessere Kontrolle des Handels mit Waranen
  •     Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK)

Bonn, 24. Juni 2020: Eine neue visuelle Bestimmungshilfe für Waran-Arten erleichtert Artenschutz- und Zollbehörden künftig ihre Arbeit bei der Umsetzung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES. Die erste umfassende Handreichung für Waran-Arten aus aller Welt hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) heute in deutscher und englischer Sprache öffentlich zur Verfügung gestellt.

Die Publikation wurde von zwei renommierten Echsen-Experten des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) erstellt.

BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel: „Um Warane zu schützen, müssen die verschiedenen Arten eindeutig identifiziert werden können. Denn weltweit gibt es derzeit 82 beschriebene Waran-Arten, die alle durch CITES, das Washingtoner Artenschutzübereinkommen, geschützt sind. Als BfN setzen wir uns nicht nur für den Schutz von Arten ein, sondern sehen uns auch in der Verantwortung, eine adäquate Umsetzung der internationalen CITES-Konvention zu gewährleisten. Die neue visuelle Bestimmungshilfe liefert jetzt die wissenschaftlichen Grundlagen für eine bessere Kontrolle des internationalen Handels mit Waranen durch den Zoll und die Behörden des Artenschutzvollzugs.“

„Umweltkriminalität bedeutet einen großen Schaden für die Umwelt und für die Lebenswelt der Menschen. Es ist absolut notwendig, dass durch die Kooperation zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und staatlichen Einrichtungen und auch dem Ehrenamt dafür Sorge getragen wird, dass schnell und sicher gerechte Entscheidungen gefällt werden können, In diesem Fall ist die taxonomische Expertise des ZFMKs ein gutes Beispiel für eine in diesem Sinne erfolgreiche Zusammenarbeit“, erläutert Prof. Dr. Bernhard Misof, Direktor des ZFMK.

Der unkontrollierte Handel mit lebenden Waranen für den Heimtiermarkt sowie mit ihren Häuten für die Lederindustrie stellt eine große Bedrohung für viele dieser Arten dar. Tausende Warane und Waranhäute werden jährlich für den Heimtiermarkt und für die Lederindustrie auch nach Deutschland eingeführt. Leider lassen sich die 82 wissenschaftlich beschriebenen Arten der urtümlichen Echsen oftmals nur sehr schwer voneinander unterscheiden. Dies stellt die Artenschutzbehörden und den Zoll vor eine große Herausforderung, etwa bei Beschlagnahmungen. Dabei ist die Artbestimmung entscheidend für die Feststellung des Strafmaßes oder die Festlegung des weiteren Verbleibs der Tiere und mögliche Integration in Erhaltungszucht- oder Wiederauswilderungsprojekte. Deshalb beauftragte das BfN Experten des ZFMK damit, erstmals eine umfassende visuelle Bestimmungshilfe für die bislang bekannten Waran-Arten der Welt zu erstellen. Die beiden Autoren Dr. Mark Auliya und Dr. André Koch sind Biologen am ZFMK und Vorsitzende der Expertengruppe für Warane der Weltnaturschutzunion (IUCN). Sie haben selbst neue Waran-Arten entdeckt und erforscht.

Deutschland und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zählen weltweit zu den Haupteinführern lebender Reptilien, sowie ihrer Teile und Produkte. Zwischen 2005 und 2014 wurden rund eine Million Warane und ihre Häute für den Heimtiermarkt und die Lederindustrie in der EU gehandelt. Deutschland ist zudem in der EU ein zentraler Umschlagspunkt für den Reptilienhandel und trägt daher eine besondere Verantwortung für den Schutz der gehandelten Arten in ihren Ursprungsländern.

Kleinere, seltene oder auffällig gefärbte Waran-Arten sind auf dem Heimtiermarkt besonders stark gefragt. Innerhalb der vergangenen Jahre wurden eine Reihe neuer Arten entdeckt, die sich vor allem anhand von genetischen Merkmalen unterscheiden. Die steigende Anzahl von neu beschriebenen Waranen stellt die Vollzugsbehörden weltweit zunehmend vor die Schwierigkeit der Artidentifizierung, die für den Schutz der einzelnen Arten jedoch ganz entscheidend ist. Die Bestimmungshilfe unterstützt nun die Arbeit der nationalen Artenschutzbehörden und des Zolls. Eine englische Version wird auch den CITES-Behörden der Mitgliedstaaten der EU und den internationalen Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens bereitgestellt. Neben den relevanten Informationen zur Artbestimmung beinhaltet die Handreichung Informationen über die Verbreitung, den Schutzstatus und die Reproduktionseigenschaften der einzelnen Arten, welche u.a. relevant für die Plausibilitätsprüfung der Zucht gehandelter Arten sind oder auch für Wissenschaftler, zoologische Einrichtungen oder interessierte Privatleute von Bedeutung sein können.

Hintergrundinformationen

Unter den Reptilien werden Vertreter der Familie der Warane (Varanidae) weltweit besonders stark gehandelt. Der internationale Handel mit allen Waranen wird durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) geregelt. Die derzeit ca. 82 wissenschaftlich beschrieben Waran-Arten werden in unterschiedlichen Mengen gehandelt und unterscheiden sich außerdem stark in Gefährdungs- und Schutzstatus (CITES Anhang I oder II). Warane kommen in Afrika, Asien und Australien, sowie auf abgelegenen pazifischen Inselgruppen vor. Innerhalb der Gattung haben sich einzelne Arten an verschiedenste Lebensräume und Ökosysteme angepasst und eine große Diversität an Farbformen und Gestalt hervorgebracht. Der mit etwa drei Metern Länge größte Vertreter ist der bekannte Komodo-Waran.  

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen oder CITES ist eine internationale Konvention, die den internationalen Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzen-Arten regelt. Demnach ist der Handel mit Arten, die in den Anhängen I und II der Artenschutzkonvention gelistet sind, nur mit entsprechenden Genehmigungen und unter bestimmten Voraussetzungen möglich, z.B. dürfen wildgefangene Exemplare nur gehandelt werden, wenn ihre Entnahme die Wildpopulation nachweislich nicht schädigt (siehe https://www.bfn.de/themen/cites.html). In der EU wird CITES über die Verordnung (EG) Nr. 338/97 umgesetzt.

Die vollständige „Visuelle Bestimmungshilfe für die Waranarten der Welt (Gattung Varanus)“ ist in deutsche Sprache abrufbar unter https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/service/Dokumente/skripten/Skript554.pdf und in englischer Sprache unter https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/service/Dokumente/skripten/Skript552.pdf.  


In der Aufnahme
Weltweit gibt es derzeit 82 beschriebene Waran-Arten, die alle durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt sind. Hier ein Nebelwaran (Varanus nebulosus). (Foto: Mark Auliya)

Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999
E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Die Wilden Bienchen von Schwerin - Nidulus
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Die Wilden Bienchen von Schwerin - Nidulus

29/30.06.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® des Kindergartens Nidulus und der Kita gGmbH Schwerin, das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Schwerin / Mecklenburg-Vorpommern. Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Anfang Februar dieses Jahres wurde die Wildbienenwand installiert nun haben wir ihr einen ersten Besuch abgestattet und einige Eindrücke eingefangen


In der Aufnahme von Grit Brinkmann

  • Bereits wenige Monate nach Installation der Wildbienenwand sind erste Tiere eingezogen und haben ihre Eier abgelegt.
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Der Nationalpark Bayerischer Wald soll weiter wachsen
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Große Freude über geplantes Geburtstagsgeschenk: Der Nationalpark Bayerischer Wald soll weiter wachsen

29/30.06.2020


  • BUND Naturschutz begrüßt Erweiterungspläne für den Nationalpark Bayerischer Wald

Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) freut sich über die Pläne, den Nationalpark Bayerischer Wald um 600 Hektar zu erweitern. Die Bevölkerung müsse aber aktiv in die weitere Diskussion miteingebunden werden.

„Wir hoffen, dass diese Pläne bald in die Realität umgesetzt werden und, dass auf den betrachteten Flächen bald ganz getreu dem Nationalparkmotto die Natur Natur sein kann“, so Richard Mergner, Landesvorsitzender des BUND Naturschutz Bayern. „50 Jahre Nationalpark Bayerischer Wald sind ein enormer Erfolg und haben trotz anfänglicher Schwierigkeiten bewiesen, dass sich ein Nationalpark positiv auf das Lebensgefühl vor Ort, den Tourismus und natürlich nicht zuletzt auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirken“, so Mergner weiter.

Das Gebiet in der Gemeinde Mauth im Landkreis Freyung-Grafenau, das direkt an Tschechien grenzt und zwischen dem deutschen und dem tschechischen Nationalpark liegt, hält der BUND Naturschutz für sehr geeignet, um diesen Schritt der Arrondierung zu machen. Die Flächen, die vor einigen Jahren von starkem Windwurf betroffen waren, befinden sich bereits in der Phase der Naturverjüngung mit einzelnen Altbäumen. In letzter Zeit mehren sich die Sichtungen von Tieren mit hohem Schutzstatus wie Haselhuhn und Habichtskauz. So dass davon auszugehen ist, dass dieses Gebiet bereits jetzt als Rückzugsort für seltene Tier- und Pflanzenarten bestens funktioniert.

„Es ist eine Freude, wenn ich als Naturschützer die Früchte unsere Arbeit wachsen sehe. Gerade durch die Erweiterung an der Grenze zum Nationalpark Sumava und damit am Grünen Band Europas bietet sich nun die Chance in einem vereinten Europa, dass die beiden Nationalparke im Jubiläumsjahr enger zusammenwachsen“, sagt Karl Haberzettl, BN-Kreisvorsitzender von Passau und Landesvorstandsmitglied.

Dr. Peter Mayer, Vorsitzender der Kreisgruppe Freyung-Grafenau ergänzt: „Eine gute Nachricht! Der Nationalpark wird von uns Einheimischen schon jetzt als Geschenk empfunden; Naturerlebnis und Erholung vor der Haustüre! Bei einer Erweiterung wünsche ich den Verantwortlichen eine gute Hand bei der schon jetzt schwierigen Steuerung des (erwünschten) Tourismus.“

Besonders erfreulich ist es, dass auch das Finsterauer Filz als Hochmoor für die Erweiterung in Betracht kommt und damit höchsten Schutzstatus erlangen würde. Damit würde der Hochmoorschutz um eine ökologisch besonders wertvolle Fläche ergänzt – ein langjähriges Anliegen des BUND Naturschutz.

Der BN fordert nun alle Beteiligten auf, diese erfreuliche Diskussion beherzt fortzusetzen und die Erweiterung gut voranzubringen. Die Bevölkerung müsse aber dabei gut eingebunden und informiert werden und Anregungen aufgegriffen werden. So könnte sichergestellt werden, dass sich die allgemeine Akzeptanz dafür entwickelt.

In der Aufnahme
Blick vom Falkenstein über Wolken zum Rachel
© Holger Lieber


Für Rückfragen:
Rita Rott, Regionalreferentin für Niederbayern
089 / 54 830 112
rita.rott@bund-naturschutz.de


Quelle
BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Eine Stele der Biodiversität entwickelt sich ... Vorbereitungen zur graf. Gestaltung
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Stele der Biodiversität® - Zellewitz

29/30.06.2020


Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, des Verbandes Naturpark „Unteres Saaletal“ e. V., und des Fördervereins Bildung und Arbeit e.V., das von der Stadt Könnern und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Könnern / Sachsen-Anhalt. Viele Arten fanden und finden sich als ursprüngliche auch Fels- und Höhlenbewohner seit vielen Jahrhunderten als sogenannte Kulturfolger in und an von Menschenhand geschaffenen Gebäuden wieder. Hierzu zählen auch bestimmte Säugetier-, Vogel- und Insektenarten, die die Gebäude (Kunstfelsen) als Brutplätze, Sommerquartiere oder Versteckmöglichkeiten nutzen.

Viele der früher häufigen Arten der Dörfer und Städte sind heute bereits sehr selten geworden. Aufgrund von Sanierungen und dem Abriss vieler geeigneter Gebäude, ist ein starker Rückgang der gebäudebewohnenden Arten zu verzeichnen. Zahlreiche Arten sind bereits fast ganz verschwunden! Eine Verarmung der Artenvielfalt findet statt. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung diesen Arten auch in Zukunft geeignete Quartiere vorzuhalten.
Ehemalige, vormals meist artenferne Trafotürme eignen sich nach entsprechender Umgestaltung in besondere Weise für die Einrichtungen eines „Leuchtturms der Artenvielfalt“.

Der ehemalige Trafoturm Zellewitz wird durch ein innovatives Artenschutz- und Umweltbildungsprojekt durch den Verein Artenschutz in Franken® und den Naturpark Unteres Saaletal, mit Unterstützung der Gemeinde Könnern dem Förderverein Bildung und Arbeit e. V. und der Deutschen Postcode Lotterie in einen Artenschutzturm verwandelt, der zukünftig einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in einer zunehmend ausgeräumten Landschaft leistet.

Das Projekt ist Bestandteil des Projekts „Stelen der Biodiversität®“, welches im Zuge der UN-Dekade 2011 bis 2020 bereits seit 2014 in unterschiedlichen Bundesländern Leuchttürme der Artenvielfalt entstehen lässt.

Das Projekt „Stelen der Biodiversität®“ hat es sich zum Ziel gesetzt, in jedem Bundesland der Republik sichtbar zu werden und ungenutzte Objekte, vorrangig alte Trafotürme, zu lebendigen Elementen der biologischen Vielfalt umzugestalten.Dazu werden gezielt Lebens- und Fortpflanzungsräume für Tiere geschaffen.


Für die kommenden Tage steht nun die grafische Gestaltung der Fassade an.

In der Abbildung

  • Bestandteil des Projekts ist neben der artenschutzrelevanten Ausgestaltung auch eine grafische Gestaltung der Außenhaut die sich dem Projekt aus einem ganz besonderen Blickwinkel heraus annähert.In zahllosen Stunden werden hier Entwürfe kreiert, ausgearbeitet und wieder verworfen bis sich dann letztendlich der finale Entwurf abbildet. So auch hier ... einige dann anteilig wieder verworfene und auch aufgegriffene Entwürfe sehen sie hier ..

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Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
Bild zum Eintrag (1001681-159)
Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
Bild zum Eintrag (1001682-159)
Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1001665-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
Bild zum Eintrag (1008372-159)
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
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Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg