Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2Unsere Partner Teil 3Unsere Partner Teil 999
Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF


+++ Artenvielfalt trifft auf Bauwerksanierung - Kulturhistorie vs. Biodiversität - (k)eine Chance für Kulturfolger ... Artenschutz in Franken® strebt kooperatives Schutzprojekt für Mauersegler&Co.an +++ Projekt Deutschlands Wilde Bienchen in der Halbzeit angekommen +++ Interessante Aufnahmen in den kommenden Tagen und Wochen hier auf unserer Page +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser in Auszügen Engagement das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

-------------------------------------------

Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
50.000 - 100.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 300.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

---------------------------------------------

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




15.08.2017 Artenschutz auf ehemaligen Militärflächen
20.09.2017 Umweltbildung im Umweltzentrum


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag
Aus die (Hasel)-Maus?!
Aus die (Hasel)-Maus?!
Aus die (Hasel)-Maus?!

29/30.07.2017 - Update

Franken.
Die Haselmaus die  zum "Wildtier des Jahres 2017" gewählt wurde ist eine gefährdete Art. Oder doch nicht ... kurz gesagt wir wissen einfach zu wenig über diesen kleinen Bilch um uns ein aussagekräftiges Bild über dessen Bestandsdichte im Steigerwald machen zu können.

Für das laufende Jahr haben wir uns deshalb fest vorgenommen ein umfangreiches Erfassungs- und nachfolgendes Schutzprojekt zu starten. Auf breiter Basis gründend soll es uns gelingen die entsprechenden (fehlenden) Daten zu ermitteln.

Mit großzügiger Unterstützung der Postcode Lotterie DT gGmbH werden sich Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten / FB Ebrach, Steigerwald Zentrum, der Kindergarten Burgwindheim, die Naturschutzgruppe der Offenen Behindertenarbeit Bamberg und die Realschule in Ebrach aufmachen diese Datenlücken zu füllen
.

Gerade für die Jugendlichen,Schüler und Kindergartenkinder ein Erlebnis der ganz besonderen Art .... denn hierfür engagieren wir uns täglich mit großer Freude und im Sinne der uns nachfolgenden Generation ...  Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme

- derzeit laufen die umfangreichen Erfassungen der Habitatflächen die uns Aussage über die Populationsdichte der Haselmaus geben sollen ... dabei zeigen sich vielfältige Bewohner der neu angebrachten Habitate.

- Das dabei nicht jede gefundene Maus eine Haselmaus ist zeigt auch die Aufnahme einer Bechsteinfledermaus [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20787]

... in den kommenden Tagen stellen wir das umfangreiche Material zur Erfassung der Habitatstrukturen hier auf unseren Seiten ein.

Begleiten Sie uns bei diesem innovativen Projekt ...

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89254


Gemeinsam für den Erhalt der Haselmaus

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64102

Die Wilden Bienchen vom Schliersee
Die Wilden Bienchen vom Schliersee
Die Wilden Bienchen vom Schliersee

29/30.07.2017 - Update

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Kindergartens St. Josef in Neuhaus am Schliersee das von der Europamöbel Umweltstiftung unterstützt wird. Begleitet wird es durch das Unternehmen raab Home Company.


Erleben sie die Entwicklung hautnah ...hier bei uns unter:
https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=90649


Kinder malen "ihre" Wildbiene ... erste Bilder wurden Online gestellt : https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94388

Die Kinder des Kindergartens St.Josef in Neuhaus am Schliersee sehen "ihre Wildbienen" in dieser Form ...



Silberreiher / Modesta-Typ
Silberreiher / Modesta-Typ
Silberreiher / Modesta-Typ

28/29.07.2017

Franken. Rote Beine und grüne Zügel am Schnabel, so zeichnet sich der Silberreiher ( Modesta Typ ) aus. Er wirkt dann geradezu als stünde er im Prachtkleid, bzw. wie die asiatische Form des Silberreihers. Hormonelle Störung oder doch ein westwärts gedrifteter Asiate? Vermutlich ersteres.

Mehr zum Silberreiher hier auf unseren Seiten unter:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22267

  • Sollten auch Sie rotschenkelige Silberreiher aus der Region Franken entdecken zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren!

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Silberreiher - "Typ Modesta"

Ferner neu auf der AiF Page

- Aufnahme des Schwarzstorches im Flug ... [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22199]


Die fast vergessenen Bienen
Die fast vergessenen Bienen
Die fast vergessenen Bienen/ Update 28.07.2017

28/29.07.2017

Innovatives Artenschutzprojekt zur Erhaltung der Biodiversiät in der Bundesrepublik Deutschland

  • Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Marktes Burgwindheim das von der Umweltstiftung Greenpeace unterstützt wird.

Franken. Ein zwischenzeitlich sehr selten gewordener Anblick. Als Oase der Artenvielfalt zeigen sich naturbelassene Rückzugsräume uns begeleitender Arten. Gerade Wildbienen, jeoch mit ihnen eine ganze Fülle an Tier- und Pflanzenarten ist auf diese Bereiche angewiesen.

Mit dem Niedergang dieser Hotspots der Biodiversität
verlieren wir auch unsere Wegbegleiter. Extensive Bewirtschaftung und Pflege der Kulturlandschaft helfen selten gewordenen Arten "durch die Zeit". Artenschutz in Franken® und der Markt Burgwindheim möchten mit der Umweltstiftung Greenpeace dafür sorgen das dieser Anblick auch noch für die uns nachfolgende Generation erlebbar sein kann.

Aus diesem Grund wurde dem Projekt auch ein erlebbarer Umweltbildungsbaustein beigegeben. Mit dem Kindergarten in Burgwidheim ermöglichen es unseren Jüngsten Zusammenhänge begreifbar machen zu können.

                                 Ein Projekt mit Vorbildcharakter im Sinne unserer Gesellschaft.



In der Aufnahme:

Installation der Informationseinheit


Am 28.07.2017 fand die Installation der Informationseinheit
auf der Freifläche statt. Zusätzlich konnten die letzten Wildbienen Sekundärhabitate angebracht werden.In wenigen Tagen soll dann die einmaligen Jahresmahd stattfinden um die Fläche vor dem Verbuschen und der Überüngung zu bewahren.Fast schon spektakulär zeigt sich die hohe Pflanzenvielfalt die sich auf der Wildbienenwiese wiederfindet ...


Mehr zum Projektverlauf unter:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86540

Die Rückkehr einer ausgerotteten Vogelart
Die Rückkehr einer ausgerotteten Vogelart
Die Rückkehr einer ausgerotteten Vogelart

28/29.07.2017

So kann man der Schicksal der europäischen Seidenreiher in Kurzform beschreiben. Seine langen Haubenfedern machten den rund 55cm kleinen Reihervogel für die Modewelt des vergangenen Jahrhunderts so attraktiv.


Deutschland. Besonders während der hoch sensiblen Tiere trugen die Schreitvögel diese Federn.Den Alttieren vielen somit auch die Jungvögel zum Opfer! Bei der Auswahl seiner Nistbereiche zeigt sich der Seidenreiher sehr fexibel. Ob Boden- oder Baumbrüter alle Varianten sind anzutreffen. Im Mai / Juni beginnen die Vögel Seidenreiher mit dem Brutgeschäft, wobei die 3 – 5 Eier innerhalb 23 Tagen erbrütet werden.

Nach etwa 30 Tagen Nestlingszeit,
bei welcher die Jungvögel mit Amphibien, Wirbellosen und Reptilien gefüttert werden, verlassen diese den Horst.Nach Jahren verwaister Lebensräume, erschließt sich der Seidenreiher nach und nach ehemalige Bereiche zurück. So auch in Deutschland, wobei leider auch diese Vogelart sehr unter der Trockenlegung vormals hochwertiger Biotope zu leiden hat.

1992 brüteten die ersten Paare wieder in Deutschland

Mehr zum Seidenreiher und weitere aktuelle Aufnahmen hier auf unserer Internetpräsenz:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22225

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Seidenreiher im Flug


Kindern erleben "ihre" Wildbiene ...
Kindern erleben "ihre" Wildbiene ...
Stelen der Biodiversität / Projektbaustein Schönau am Königssee

27/28.07.2017

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Kindergartens Schönau am Königssee das von der Audi Stiftung für Umwelt unterstützt wird.



Kinder malen "ihre" Wildbiene ..

Auf unseren Internetseiten bemühen wir uns die Lebendigkeit der von uns gestalteten Projekte sichtbar werden zu lassen ... Projektbezogen konnten die Kinder ihre Sichtweise zur Wildbiene freien lauf lassen ...  Zeichnungen die von den Kindern der Kindertagesstätte Schönau am Königssee gestaltet wurden stellen wir hier aktuell hier vor ...

Mehr zum Projekt erfahren Sie hier:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91296

Hier gelangen Sie zu den Zeichungen der Kinder:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94291



Über 7.600 dicke Bäume ...
Über 7.600 dicke Bäume ...
Über 7.600 dicke Bäume im Hohen Buchenen Wald

27/28.07.2017

BN- und WWF-Kartierprojekt belegt Schutznotwendigkeit

Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und der WWF Deutschland haben in einem über 3-jährigen Projekt sämtliche dicken Altbäume im vormaligen Schutzgebiet Hoher Buchener Wald bei Ebrach kartiert.
"Die über 7.600 erfassten dicken Bäume auf einer Fläche von 775 Hektar belegen die nationale Bedeutung des ehemaligen Geschützten Landschaftsbestandteils", bilanziert Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN. Diese Ergebnisse belegen klar, dass die damalige Stellungnahme des Forstbetriebes Ebrach falsch war, wonach es keine alten und dicken Bäume im Schutzgebiet gäbe. Der BN kritisiert, dass die Staatsregierung auf dieser zweifelhaften Grundlage den Staatswäldern bei Ebrach bis heute einen konsequenten Schutz verweigert und sogar ein bestehendes Schutzgebiet wieder hat auflösen lassen. "Unser "Dicke Bäume"-Projekt belegt, dass die dicken Buchen im Hohen Buchenen Wald Schutz brauchen, weil ansonsten über 90 % der Starkbäume die Fällung droht. Wir appellieren an Ministerpräsident Horst Seehofer, die dicken und alten Bäume im Steigerwald zu schützen", so Weiger. Die bayernweit herausragende Häufung großer, alter Buchen im Kerngebiet des diskutierten Nationalparks Steigerwald unterstreicht die sehr gute Eignung der dortigen Staatswälder für einen Nationalpark, für den sich der BN weiterhin engagieren wird.

Tausende dicke Buchen bei Ebrach brauchen konsequenten Schutz
Der BUND Naturschutz und der WWF Deutschland haben im März 2014 ein Kartier-Projekt auf den Weg gebracht, um zu überprüfen wie viele dicke, alte Bäume es in dem Schutzgebiet noch gibt. Der staatliche Forstbetrieb Ebrach hatte öffentlich in einer Stellungnahme bestritten, dass es alte Bäume (über 140 Jahre) in dem Schutzgebiet gibt, worauf die Staatsregierung die Auflösung des Schutzgebietes veranlasste. Auf insgesamt 775 Hektar der Fläche des ehemaligen Schutzgebiets wurden 7653 dicke Bäume lagegenau erfasst. Ein Großteil der Starkbäume sind Buchen (77 %), gefolgt von Eichen (10 %) und einigen anderen Baumarten. In den untersuchten Waldbereichen sind im Durchschnitt etwa 10, in einigen Bereichen bis 45 Starkbäume pro Hektar zu finden, deutlich mehr als in vielen anderen Staatswäldern. Dies unterstreicht die bayernweite Sonderstellung des vormaligen Schutzgebietes und dessen hervorragende Eignung als Kernzelle für einen Buchenwald-Nationalpark.

Erhebungen belegen noch vorhandene nutzungsbedingten Defizite
Das Schwergewicht bei den erfassten Starkbäumen liegt nutzungsbedingt noch im unteren Starkholzbereich bis 80 cm Brusthöhendurchmesser (gemessen in 1,3 m Höhe). Nur etwa sieben Prozent der Starkbäume sind schon über 80 cm stark. Ab einem Durchmesser von 80 cm sollen zumindest die Buchen laut Vorgabe des Naturschutzkonzeptes des Forstbetriebes als "Methusalembäume" geschützt werden. Diese Ergebnisse zeigen, dass gerade die Nutzungen auch der jüngeren Vergangenheit dazu geführt haben, dass bislang nur ein kleiner Teil der Bäume die "rettende" 80 cm-Schwelle erreichen konnte. Gerade in den letzten Jahren wurden die jeweils dicksten Bäume bei den Holznutzungen gezielt eingeschlagen. Die forstlichen Nutzungen haben auch dazu geführt, dass nur wenige starke, stehende Totholzbäume und Biotopbäume vorhanden sind. So gibt es nur etwa 1 Biotopbaum pro Hektar unter den erfassten Starkbäumen. Dies zeigt, dass die Bäume im großen Stil umgesägt werden, bevor sie sich im Laufe der Jahrzehnte zu Biotopbäumen entwickeln können. Dies unterstreicht deren große Schutznotwendigkeit. Es fällt außerdem auf, dass viele Biotopbäume und Methusalembäume nicht markiert sind. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass wanderweg-nahe Markierungen der Öffentlichkeit den Eindruck vermitteln sollen, die schützenswerten Bäume seien alle markiert und damit erkennbar geschützt, was sich aber abseits der Wege oft als Trugschluss erweist.

Falschinformation des Staatsforstes widerlegt
Das Landratsamt Bamberg hatte das knapp 800 Hektar große Schutzgebiet erst 2014 ausgewiesen, um dort langfristig einen Naturwald entstehen zu lassen. Die BaySF hatten damals mehrfach behauptet, dass das Schutzgebiet nicht schutzwürdig sei, weil es nur vereinzelt alte und dicke Bäume, aber keine älteren Wälder über 140 Jahre gäbe. Auf Basis dieser Information war in der Staatsregierung in München Kritik an der Schutzgebietsausweisung laut geworden. Diese Falschinformationen sind nun durch das Kartierprojekt klar widerlegt. So sind im Schutzgebiet Hoher Buchener Wald auch großflächig alte bis sehr alte Wälder zu finden, wie z.B. in der Waldabteilung "Pflanzung", ein im Mittel über 190 jähriger Buchenwald, in dem auf über 8 Hektar über 360 Starkbäume kartiert wurden. "Wir appellieren an die Staatsregierung die neue Faktenlage zur Kenntnis zu nehmen", so Weiger. "Das Schatzkästlein Hoher Buchener Wald bei Ebrach sollte durch ein Schutzgebiet geschützt werden und darf nicht der Kettensäge preisgegeben werden."

Hinweis:
Die beim Pressegespräch gezeigte Präsentation kann im Internet heruntergeladen werden.

- https://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/Presse_und_Aktuelles/Pressemitteilungen/2017/Wald/Ergebnisse_GLB_Kartierung_250717.pdf


Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Gartenbaumläufer


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Mehr Rot als Purpur ...
Mehr Rot als Purpur ...
Der Purpurreiher in Bayern

26/27.07.2017

Bayern.
Der Bestand des Purpurreihers ist in Bayern vom Aussterben bedroht. Die wenigen Brutpaare unterliegen einem unverändert hohen Risiko durch Störungen oder Brutplatzverlust.In Struktur und Ausstattung geeignete Brutplätze stehen in Bayern grundsätzlich nur an wenigen Stellen zur Verfügung.

Der Purpurreiher ist eine äußerst störempfindliche Art. Freizeitaktivitäten, Fischerei oder Angelsport in der Nähe seines Neststandortes veranlassen ihn spätestens im darauffolgenden Jahr zur Aufgabe des Brutplatzes.Die Erlaubnis zum Abschuss von Graureihern kann wegen leichter Verwechslungsmöglichkeit auch Purpurreiher gefährden, die bis Oktober in Bayern beobachtet werden.

Für den Langstreckenzieher kommen Gefährdungen außerhalb des Brutgebietes hinzu,
z.B. lange Dürreperioden im westafrikanischen Überwinterungsgebiet.

Quellenangabe

Bayerisches Landesamt für Umwelt

- https://www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige?stbname=Ardea+purpurea

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Das Erlebnis einem Purpurreiher in seinem Lebensraum begegnen zu können ist faszinierend ... weitere Infos und neue Aufnahmen finden Sie hier: https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=48197


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Schmetterlinge im Bauch
Schmetterlinge im Bauch
Schmetterlinge im Bauch

26/27.07.2017

Kempten, 25. Juli 2017 - Da sind sie wieder - alljährlich von Mitte Juli bis Mitte August ist Schmetterlingssaison im Kürnacher Wald der Bayerischen Staatsforste
n.  

Regelmäßig blühen dort ganze Säume aus Wasserdost, Hirschholunder, Wildem Majoran und verschiedenen Distelarten. Mit den Blüten kommen die Schmetterlinge. Sie setzen noch das i – Tüfelchen auf die Blütenpracht: Kaisermantel, Admiral, Pfauenauge, C-Falter, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter und wie sie alle heißen mögen. „Als Förster freuen wir uns auf diese schöne, bunte Jahreszeit entlang der sonnigen Waldwege. Heuer, finde ich, sind es besonders viele“, stellt der Forstbetriebsleiter von Sonthofen, Jann Oetting, zufrieden fest.  

„Hier in meinem Revier zwischen Unterkürnach und Gschnaidt findet sich noch alles, was ein Schmetterlingsherz begehrt: Sonne, Wildblüten und Kräuter wie Brennesseln, Himbeeren und Brombeeren. Sie wachsen unbeeinflusst von Spritzmitteln und dienen vielen Schmetterlingsarten zur Eiablage und den Raupen als Nahrung“, freut sich Revierleiter Johann Mayr, der für den nördlichen Teil der Kürnach zuständig ist. Salweiden, Birken und Vogelbeeren dienen nicht nur als wichtige Bienenweide im Frühjahr, sondern bereichern als Nahrungsgrundlage für viele andere Insektenarten die Vielfalt in der Natur. Mayr weiter: „Wir lassen diese Bäume ganz bewusst stehen, die Schmetterlinge danken es uns! Mit etwas Glück entdeckt man auch seltene Arten wie Schwalbenschwanz und Trauermantel.“  

Forstbetriebsleiter Oetting empfiehlt: „Also auf, beim nächsten Sonnenstrahl die Bergschuhe an oder das Fahrrad aus der Garage – Wer Schmetterlinge nicht nur im Bauch haben, sondern auch sehen will, muss jetzt raus. Denn in einem Monat ist alles vorbei“. Denn dann nimmt der Kreislauf in der Natur seinen Lauf, die Eiablage ist abgeschlossen und die meisten Schmetterlinge sterben.

In der Aufnahme

- Kaisermantel – prächtig anzuschauen

Quellenangabe/Aufnahme

Bayerische Staatsforsten AöR


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Die Wilden Bienchen vom Bodensee
Die Wilden Bienchen vom Bodensee
Die Wilden Bienchen vom Bodensee

26/27.07.2017

Bayern/Lindau am Bodensee.
Artenschutz in Franken®, Ev. Kinderhaus St. Stephan ,  Ev. Diakonie Lindau e. V. ,Beatrice Nolte Stiftung für Naturschutz - Margarete Müller Bull Stiftung – Stiftung „Unsere Erde“, Walter Gunz ( Gründer Mediamarkt ) engagieren sich auf der Insel Lindau am Bodensee, für einen praktisch, professionellen Artenschutz, sowie für eine umweltpädagogisch, projektbezogene erlebbare und sehr nachhaltige Informationseinheit die weit über die Installation einer hoch innovativen Wildbienen Reproduktionswand hinaus geht.

Die "Wilden Bienchen vom Bodensee" malen ihre Wildbienen
... Bestandteil der umfangreichen Umweltbildungseinheit die von unserer Organisation vollkommen ehrenamtlich umgesetzt wurde, war auch die Weitergabe von wertvollem Wissen über die Vielfalt der Wildbienenarten, deren Namen und deren Aussehen ...

Die Kinder konnten innerhalb der Umweltbildungseinheiten ihre Wildbiene zu Papier bringen ... die Ergebnisse bilden wir hier nach und nach ab ... so vielfältig

Mehr zum Projekt unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89952

Mehr zu den Kinderzeichnungen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94226

In der Darstellung:

Mia aus der 2.Klasse
(Insel) stellt sich ihre Wildbiene in dieser Form vor ... und stellt sie damit auch uns vor ...


Neue auf unserer Internetpräsenz
Neue auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz

25/26.07.2017


Albert Meier konnte Aufnahmen der  - Cuscuta epithymum, Quendel-Seide [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=94202] und Klaus Sanwald von der Jungen führenden Kolbenente [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21268] erstellen.

Diese möchten wir Ihnen gerne näher vorstellen.


Spirituelles Energieobjekt ...
Spirituelles Energieobjekt ...
"Spirituelles Energieobjekt" entpuppt sich als Echsenpenis

25/26.07.2017

Bonn/Stuttgart, 25. Juli 2017
: Ein Hai-Zahn als Schmuckstück, geschützte Pflanzen in Schlankheitsmitteln, Pillen mit Tigerknochen oder der Schlangen-Wein mit eingelegter Kobra als Medizin und nun der Penis einer streng geschützten Echsenart als spirituelles "Energieobjekt". Immer wieder werden streng geschützte Arten illegal gefangen, getötet, gesammelt und schließlich verkauft. Aufgrund eines aktuellen Falls appellieren das Bundesamt für Naturschutz und das Regierungspräsidium Freiburg an die Verbraucherinnen und Verbraucher, insbesondere beim Kauf exotischer Waren die Augen offen und den Artenschutz im Blick zu haben. Dies gilt sowohl beim Kauf im Ausland als auch bei Bestellungen im Internet.

Nach einem Hinweis des Bundesamtes für Naturschutz hatte das Regierungspräsidium Freiburg kürzlich eine online-Händlerin überprüft, die auf ihrer Internetseite so genannte Hatha Jodis angeboten hat. Nach dem Angebot sollte es sich um eine kraftvolle und authentische Pflanzenwurzel handeln, die ein seltenes und besonderes Energieobjekt der Natur ist und die nach spezieller tantrischer Behandlung Schutz und Glück verleihen soll. Jeweils stolze 470 Euro sollte eine der glückbringenden "Wurzeln" kosten.

Aufgrund von Veröffentlichungen in internationalen Medien bestand jedoch der Verdacht, dass es sich bei den Gegenständen nicht um pflanzliche sondern um Produkte von geschützten Tieren handeln könnte. Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Freiburg stellten die "Wurzeln" vorläufig sicher und beauftragten einen Sachverständigen mit der Begutachtung. Tatsächlich handelte es sich bei den beiden vorgefundenen Wurzeln um getrocknete Geschlechtsorgane, sogenannte Hemipenen, von männlichen Waranen. Die etwa sechs bis sieben Zentimeter langen Hemipenen stammen von Bengalwaranen, einer Art, die seit 1975 in der höchsten Schutzstufe des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) aufgeführt ist.


Bei Verstößen gegen das Artenschutzrecht sieht das Bundesnaturschutzgesetz Geld- bzw. in schwereren Fällen Gefängnisstrafen von bis zu fünf Jahren vor. Darüber hinaus werden die betroffenen Tiere und Pflanzen ersatzlos eingezogen.

Weitere Informationen:
CITES - Regelungen und Rechtsgrundlagen: www.bfn.de/0507_links.html
Geschützte Arten: www.wisia.de


Quellenangabe / Fotos

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Wieder fliegt ein Bartgeier durch Deutschland ...
Wieder fliegt ein Bartgeier durch Deutschland ...
Wieder fliegt ein Bartgeier durch Deutschland

24/25.07.2017

Bereits im vergangenen Frühjahr
hielt sich über einen längeren Zeitraum ein junger Bartgeier in Deutschland auf. Er konnte dabei in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen gesichtet werden....

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2017_07_24_wieder_fliegt_ein_ba


Mehr zum Bartgeier auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20345

In der Aufnahmevon Ulrich Rösch

Kaum jemand hat den eindruckvollen Greif schon einmal in freier Wildbahn erleben dürfen. Wer dieses Glück jedoch hatte wird den Anblick kaum mehr vergessen. Schon seine immense Spannweite von über 270 cm, sowie seine an einen Falken erinnernde Silhuette bleiben nach der Begegnung in der Erinnerung prägend haften.... Der Bartgeier

„Musterbeispiel für Daseinsvorsorge im Alpenraum“
„Musterbeispiel für Daseinsvorsorge im Alpenraum“
„Musterbeispiel für Daseinsvorsorge im Alpenraum“

24/25.07.2017

Brunner besichtigt Schutzwald-Sanierung in der Weißwand

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Ramsau, Lkr. Berchtesgadener Land –
Als Musterbeispiel erfolgreicher Daseinsvorsorge für die Menschen im Alpenraum hat Forstminister Helmut Brunner die Wiederherstellung der Schutzwälder in der Weißwand bei Berchtesgaden bezeichnet. Vor zehn Jahren hatte der Orkan Kyrill dort 65 Hektar Wald zerstört. 16 000 Kubikmeter Holz mussten beim größten Hubschraubereinsatz aller Zeiten in den bayerischen Alpen ins Tal geflogen werden, die vielbefahrene Bundesstraße 305 blieb zum Schutz der Autofahrer für fünfeinhalb Monate gesperrt. „Wo damals alles kahl war, wächst heute wieder ein stabiler und artenreicher Mischwald heran, der vor Steinschlag, Erdrutsch und Lawinen schützen wird“, sagte der Minister am Freitag bei einer Besichtigung der Sanierungsflächen.

Dafür waren laut Brunner erhebliche Anstrengungen erforderlich: 44 000 junge Bäumchen, vornehmlich Fichten, Tannen, Buchen und Bergahorne, haben die Experten von Forstverwaltung und Bayerischen Staatsforsten in die Steilhänge gepflanzt und mit Schneezäunen und Dreibeinböcken gegen Gleitschnee geschützt. Rund 340 000 Euro haben die Maßnahmen gekostet – für den Minister gut angelegtes Geld, weil damit zusätzliche millionenteure Schutzbauwerke vermieden werden konnten.

Schon vor Kyrill zählte die Weißwand mit ihren rund 200 Hektar Waldflächen laut Brunner zu den wichtigsten Schutzwald-Sanierungsgebieten im bayerischen Alpenraum
. Das 1986 von der Forstverwaltung gestartete Programm setzt überall dort an, wo die Wälder wegen Überalterung oder Auflichtung den Schutz von Siedlungen und Straßen nicht mehr gewährleisten können. Für die dann notwendigen Arbeiten braucht es dem Minister zufolge einen langen Atem, denn: „Im rauen Gebirgsklima benötigt ein Baum oft 30 Jahre, bis er mannshoch gewachsen ist.“ Bayernweit wurden im Rahmen der Schutzwald-Sanierung bislang auf 10 000 Hektar Fläche mehr als 13 Millionen Laub- und Nadelbäumchen gepflanzt.

In der Aufnahme der Bayerischen Staatsforsten

- Staatsminister Brunner (links) zeigt sich beeindruckt von der Schutzwaldsanierung in der Weisswand.

Quellenangabe

Bayerischen Staatsforsten / AÖR 21.07.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Was machen die Reckendorfer Weißstörche ...?
Was machen die Reckendorfer Weißstörche ...?
Was machen die Reckendorfer Weißstörche ...?

23/24.07.2017

Landkreis Bamberg/Reckendorf
. Brigitte Schmitt sendet uns die aktuellen und ältere Fotos von den Reckendorfer Störchen. Heuer gibt es einen jungen Storch, letztes Jahr hatten wir ja keinen Nachwuchs.

Hier geht`s zu den aktuellen und vergangenen Aufnahmen
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40100&cid=&id=90125



NABU erneuert Kritik an Vorgehen bei Ostseepipeline
NABU erneuert Kritik an Vorgehen bei Ostseepipeline
NABU erneuert Kritik an Vorgehen bei Ostseepipeline Nord Stream 2

22/23.07.2017

Miller: Ministerpräsidentin Schwesig muss Zeichen für Klima und Ostsee setzen

Berlin/Stralsund
– Der NABU hat seine Kritik an der Ostseepipeline Nord Stream 2 im aktuell laufenden Genehmigungsverfahren erneuert. Der NABU appelliert an Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und die Genehmigungsbehörden, das sensible Ökosystem der Ostsee und die globalen Klimaziele nicht den privaten Gewinninteressen von Gazprom und Co. zu opfern. Die gesamte Woche finden in Stralsund Erörterungsgespräche statt. Der NABU hatte bereits Ende Mai eine umfangreiche Stellungnahme zum geplanten Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 abgegeben und nimmt auch an der Anhörung teil. Die Analyse des NABU hat ergeben, dass das Vorhaben nicht genehmigungsfähig ist. Es gefährdet Klimaziele, steht in Widerspruch zu geltendem Energie- und Umweltrecht und zerstört Schutzgebiete in der Ostsee.

„Das Vorhaben verstößt nicht nur massiv gegen öffentliche Interessen sondern auch gegen das völkerrechtlich verbindliche Pariser Klimaschutzabkommen. Damit setzt Nord Stream 2 die Tradition der Energiekonzerne fort und investiert weiter in fossile Energieträger und deren Infrastruktur. Der Pipelinebau zerpflügt Schutzgebiete und auch auf EU-Ebene genießt das Projekt keine Priorität für die künftige Energieversorgung. Nord Stream 2 dient einzig privaten Interessen weniger Großkonzerne, die damit Millionengewinne abschöpfen – auf Kosten der gesamten Gesellschaft“, sagt NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Die Gasversorgung in Deutschland sei auch ohne die Ostseepipeline in der Zukunft sicher. Allein die bestehenden Importkapazitäten reichten aus, um mehr als das Dreifache des Gasbedarfs zu decken. Außerdem sinke dieser Bedarf seit 2006 sogar. Damit dürfe die Pipeline nach Naturschutzrecht nicht gebaut werden.

Der NABU kritisiert, dass der Bau von Nord Stream 2 massive negative Folgen für die sensible Meeresumwelt hat. Denn für die im Seeboden verlegte Pipeline soll der Meeresboden umgegraben werden, was Lebensräume zerstört. Mit Folgen beispielsweise für den Hering, der im Greifswalder Bodden laicht und rastende Wasservögel, denen die Nahrung fehlt. Die Pipeline quert auch den Lebensraum des gefährdeten Ostseeschweinswals. Von der betroffenen Population gibt es nur noch etwa 450 Tiere. Jegliche Beeinträchtigung muss aus Umweltsicht vermieden werden.

Das in der Pipeline transportierte Methan ist Gift für die Ostsee und eine Gefahr für unser Klima. Mecklenburg-Vorpommern hat in seinem Landesraumentwicklungsprogramm eine Gasförderung in der Ostsee gezielt ausgeschlossen. Begründung: Verunreinigungen der sensiblen Ostsee sollen ausgeschlossen werden. Leckagen sind auch bei einer Pipeline immer möglich. Zudem ist Methan 25-Mal klimaschädlicher als CO2. Bei Förderung, Transport und Lagerung entweicht das Gas regelmäßig unkontrolliert.

NABU-Landesgeschäftsführerin Rica Münchberger: „Nord Stream 2 bewertet die Umweltauswirkungen auf Basis von Umweltdaten, die für die frühere Pipeline Nord Stream 1 erhoben wurden. Die Bedeutung der Daten für die Bewertung von Nord Stream 2 wurden durch das Bergamt Stralsund und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie auf der Erörterung untermauert. Das Problem: Nicht einmal die Genehmigungsbehörde, das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, hat diese Daten.“ Das gehe aus einem Bescheid der Behörde hervor, der dem NABU vorliegt. Zudem stehen die Daten auch dem NABU nicht zu Verfügung. Der NABU konnte sich deshalb keine eigene Meinung zu den Daten bilden und wird damit massiv in seiner Beteiligungsmöglichkeit eingeschränkt. Eine Genehmigung ist damit nicht rechtmäßig. „Wir fordern das Bundesamt für Seeschifffahrt und das Bergamt Stralsund als Genehmigungsbehörden auf, unsere Argumente sorgfältig in die Abwägung einzustellen und einen rechtskonformen Bescheid zu erlassen“, so Münchberger weiter.

Für Rückfragen:
Dr. Rica Münchberger, Geschäftsführerin NABU- Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, Tel.: + 49(0)3 85-59 38 98 0, E-Mail: LGS@NABU-MV.de

Sebastian Scholz, Teamleiter Energie und Klima, NABU Bundesverband, Tel.: +49 (0)30 284 984-1617, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de


Quellenangabe/

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1722, Fax -2500

Foto NABU / W.Rolfes

- Ostseeschweinswal

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Biotopverbund Bodensee
Biotopverbund Bodensee
Biotopverbund Bodensee: Neues Stillgewässer in Rielasingen-Worblingen eingeweiht

22/23.07.2017

Erstellt von Sindy Bublitz

In den Riedwiesen oberhalb des Naturbads Aachtal in Worblingen
wurde heute (14.07.2017) das neue Stillgewässer als 34. Biotopstandort in Sielmanns Biotopverbund Bodensee eingeweiht. Das Vorhaben wurde von der Heinz Sielmann Stiftung realisiert und von sieben weiteren Naturschutzorganisationen, darunter die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, gefördert.

„Wir freuen uns sehr, mit dem neuen Stillgewässer in Rielasingen-Worblingenden ersten Biotopbaustein mit grenzüberschreitender Bedeutung im Biotopverbund Bodensee eingerichtet zu haben“, hebt Dr.-Ing. E.h. FritzBrickwedde, Stiftungsratsvorsitzender der Heinz Sielmann Stiftung, hervor. Da das Projekt Luftlinie nur ca. einen Kilometer von der deutsch-schweizerischen Grenze entfernt liegt, konnten vier Naturschutzorganisationen aus der Schweizfür eine finanzielle Beteiligung gewonnen werden: die Heinz Sielmann Stiftung Schweiz (Sitz Zürich), der Vogel- und Naturschutzverein Turdus aus Schaffhausen, das Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen und der Energieversorger Schaffhausen Power. Vor diesem Hintergrund hofft die Heinz Sielmann Stiftung, dass sich das neue Stillgewässer zu einem grenzüberschreitenden Naturerlebnisstandort entwickeln und auch bei Kommunen jenseits der Grenze für Interesse an neuen Biotopstandorten sorgen wird.

Während der rund dreimonatigen Bauzeit von März bis Mai 2017
wurden etwa 12.400 m³ Boden ausgehoben. Das Gewässer wurde mit verschiedenen Tiefenzonen und zwei Brutinseln modelliert und ein ca. zwei Meter hoher Erddamm aufgeschüttet. Dieser fängt das geneigte Gelände ab und ermöglicht die Anlage einer knapp ein Hektar großen Wasserfläche. Das Stillgewässer wird überwiegend durch Hang- und Schichtwasser vom Schienerberg gespeist und durch eine natürliche Tonschicht am Grund sowie einen Tondichtkern im Damm abgedichtet. Die bauliche Umsetzung scheint zu funktionieren, denn trotz großer Hitze und Trockenheit im Juni hat das Gewässer inzwischen sein Stauziel erreicht und entwässert über den dafür vorgesehenen Überlauf.

Bis Ende dieses Jahres erfolgen noch der Einbau von zwei Eisvogelbrutröhren,die Errichtung eines Holzzauns entlang der Straße sowie die Pflanzung einer Feldgehölzhecke zur Beruhigung des Gebietes und zur Erhöhung des Lebensraumangebots für Tiere und Pflanzen. Des Weiteren wird bis zum Herbst die geplante Besucherplattform mit Informationstafel fertiggestellt. Diese wird von der Straße aus barrierefrei begehbar sein und gute Naturbeobachtungs- und–erlebnismöglichkeiten bieten.

Für die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg zeichnet sich das Stillgewässerprojekt vor allem durch seine Lage in einem zentralen Bereich des Landesbiotopverbunds feuchter Standorte aus. „Mit dem Projekt wird ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung des Fachplans Biotopverbund Baden-Württemberg sowie der Naturschutzstrategie des Landes geleistet. Daher freut sich die Stiftung Naturschutzfonds außerordentlich über Initiativen, die die Naturschutzstrategie vor Ort mit Leben füllen“, unterstreicht Manfred Fehrenbach, Geschäftsführer der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg das Landesinteresse an der Biotopmaßnahme.

Schon bald wird das neue Stillgewässer wichtige Lebensräume vor allem für Vögel, Amphibien, Libellen und Feuchtgebietspflanzen bieten, denn ein größeres Gewässer fehlte in diesem Landschaftsraum bisher. Die dort vorkommenden Laubfrösche (Rote Liste Amphibien und Reptilien Baden-Württembergs Stufe 2 - Stark gefährdet) nutzen aus Mangel an Laichgewässern kleinste Wasseransammlungen auf Äckern, die für eine Entwicklung von Eiern und Larvenallerdings oft zu schnell austrocknen. „Der neue Weiher sorgt hier für Abhilfe und ergänzt das Lebensraumangebot für Tiere und Pflanzen ideal“, erläutert Prof. Dr. Peter Berthold, Stiftungsrat der Heinz Sielmann Stiftung, die naturschutzfachlichen Gründe für die Anlage des Stillgewässerbiotops.

Neben der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg wird das Projekt von deutscher Seite aus durch die BIO-AG der Wessenbergschule Singen, die Gemeinde Rielasingen-Worblingen (Flächerbereitstellung) und die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) unterstützt. Dabei bezieht sich die Förderung der IBK aus Interreg-Mitteln ausschließlich auf den Bau der Besucherplattform.Gemeinsam bringen die sieben Projektförderer und die Heinz Sielmann Stiftung rund 350.000 € für die Finanzierung des Projekts auf.


Hintergrundinformation

2004 initiierte Prof. Dr. Peter Berthold gemeinsam mit Prof. Heinz Sielmann das Projekt „Sielmanns Biotopverbund Bodensee“ in den Landkreisen Bodenseekreis und Konstanz. In Zusammenarbeit mit Kommunen, Bürgern und Landnutzern werden neue Biotope für Tiere und Pflanzen geschaffen und bestehende aufgewertet. In 15 Kommunen sind 34 Biotopstandorte mit rund 110 Einzelmaßnahmen bereits realisiert worden. Die Schwerpunkte liegen auf der Anlage von Stillgewässern, dem Erhalt von großflächigen Streuobstwiesen und der Einrichtung von extensiven Weidegebieten.

Quellenangabe

Heinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt

Telefon: 0049 (0)5527 914-0
Telefax: 0049 (0)5527 914-100
E-Mail: info(at)sielmann-stiftung.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Gaukler der Lüfte
Gaukler der Lüfte
Gaukler der Lüfte

22/23.07.2017

Franken.
Zahlreiche Schmetterlinge sind derzeit wieder aktiv, Grund für uns eine kleine Diashow zusammen zustellen die neben dem C-Falter, den Zitronenfalter und den Kaisermantel visualisieren. Aufgenommen von Albert Meier

Hier geht`s zur Show

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=94180&startid=0


100.000 Biotopbäume zeigt sich erfolgreich
100.000 Biotopbäume zeigt sich erfolgreich
100.000 Biotopbäume zeigt sich erfolgreich

22/23.07.2017

Ebrach.
Ein sehr interessantes Konzept findet sich in der kooperativ geführten Projektreihe "100.000 Biotopbäume" wieder. Artenschutz in Franken® erfasst seit nunmehr etwa einem Jahr, die wegnah stehenden Biotopbäume welche die Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach dauerhaft stehen lassen.

Ein Zwischenergebniss können wir bereits zu diesem Zeitpunkt kommunizieren.

- Wie sieht dieses aus?
- Welche Rückschlüsse können wir daraus schließen?

Doch sehen Sie selbst ... und besuchen Sie unsere Projektmap unter: www.wald-app.de

- Download der 150 MB Karte
- Login Naturschutz
- Weiter auf .. 100.000 Biotopbäume


Deutschlands Wilde Bienchen - 4 Stationen / in 4 Tagen
Deutschlands Wilde Bienchen - 4 Stationen / in 4 Tagen
Deutschlands "Wilde Bienchen" ... Innovationen setzen sichtbare Zeichen.

22/23.07.2017

Bayern. Ein wohl in ganz Deutschland einzigartiges Artenschutz- Umweltbildungsprojekt konnte in der vergangenen Woche einen erfolgreichen Abschluss finden  ... unsere Technik wird in der nächste Zeit die Vielfalt der Aufnahmen sichten und entsprechende Zusatzinformationen sichtbar werden lassen:

Erste Eindrücke finden Sie bereits zum aktuellen Zeitpunkt unter folgenden Links:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89952
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=90649
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91122
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91296

Lindau - Neuhaus am Schliersee - Bad Tölz - Schönau am Königssee ...
diese vier bayerischen Orte standen in den vergangenen Tagen im Mittelpunkt einer einzigartigen Projektreihe. Über 500 Kinder und zahlreiche Erwachsene wurden durch den Verband Artenschutz in Franken® in einer ingsgesamt 80 stündigen, vollkommrn ehrenamtlich geführten Umweltbildungseinheit mit dem wichtigen Thema Wildbienenschutz konfrontiert.

Vielfach ist es einfach fehlendes Wissen über die Arten die doch so wichtig für das menschliche Leben sind. Sollte es uns als Gesellschaft nicht gelingen die Bedeutung der Wildbienenarten herauszustellen wird das Netz der Biodiversität, schneller als wir denken an seine Belastungsgrenze gelangen.


Wasser um Karlsruhe massiv mit Nitrat belastet
Wasser um Karlsruhe massiv mit Nitrat belastet
Wasser um Karlsruhe massiv mit Nitrat belastet

22/23.07.2017

Regionalbericht „Landwirtschaft & Ernährung Karlsruhe“ warnt vor Nitratbelastung im Grundwasser und Artensterben auf dem Land / WWF-Foodtruck macht Halt in Karlsruhe.


Das Grundwasser in der Region Karlsruhe ist massiv mit Nitrat belastet. Das zeigt ein aktueller Report des WWF Deutschland. Bei 46 bis 70 Prozent der Messstellen wurden die Grenzwerte für Trinkwasser in den vergangenen Jahren überschritten. Lediglich eine Messstelle zeigte keine Verunreinigungen durch Nitrat. Verursacher ist die intensive Agrarindustrie in der Region, die neben dem Grundwasser auch den Böden und der Artenvielfalt schadet. „Wir brauchen dringend einen Wandel in der Agrarpolitik“, fordert Georg Rast aus dem Fachbereich Naturschutz Deutschland des WWF. „Bauen wir unser Obst und Gemüse nicht endlich nachhaltiger an und verbessern unsere Tierhaltung, wirtschaften wir uns unsere Lebensgrundlagen unter den Füßen weg.“


In der Region Karlsruhe befindet sich das größte Anbaugebiet für Gemüse in Deutschland. Rund 6.200 Betriebe bewirtschaften eine Fläche von ca. 196.000 Hektar. Doch der Anteil der Bio-Landwirtschaft ist mit nur 4 Prozent extrem niedrig und liegt sogar noch unter dem Bundesdurchschnitt von 6,5 Prozent. Die hohe Nutzungsintensität der Böden begünstigt Erosionen. Der Kraichgau, die Kornkammer Süddeutschlands, verzeichnet die höchsten Bodenverluste durch Erosionen in ganz Baden-Württemberg. In den vergangenen 100 Jahren kam es zu einem Verlust des fruchtbaren Oberbodens von 20 bis 40 cm.


„Unsere Landwirtschaft muss stärker in Einklang mit der Natur stehen, sonst schadet sie sich letztlich selbst. Dafür brauchen wir zusätzliche Anreize, um das Ziel der Bundesregierung erreichen zu können, ein Fünftel der Agrarflächen nach Bio-Standards zu bewirtschaften“, sagt Rast. „Ein erster Schritt besteht darin, die Agrarsubventionen an den Schutz von Wasser, Boden und Arten zu binden.“


Gleichzeitig muss sich der Konsum verändern und der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln aufhören, so der WWF. Allein in Karlsruher Haushalten fallen Lebensmittelverluste von rund 28.000 Tonnen pro Jahr an. 68 Prozent davon sind vermeidbar. Zusätzlich verursacht der hohe Fleischkonsum ökologische Probleme. Insgesamt konsumiert die Karlsruher Region 27.000 Tonnen Fleisch pro Jahr. Dafür wird eine Fläche von 31.400 Hektar benötigt. Um die Nachfrage zu stillen, werden vor allem landwirtschaftliche Flächen in Südamerika für die Tierfutterproduktion in Anspruch genommen. Das erhöht den Druck auf die Regenwälder. „Damit die Landwirtschaft nachhaltiger wird, müssen Politiker umdenken, Unternehmen die Initiative ergreifen, aber auch die Konsumenten mit anpacken. Schließlich sind unsere Ernährungsgewohnheiten eine entscheidende Stellschraube im System“, sagt Rast.



Landwirtschaft & Ernährung Karlsruhe in Zahlen:

·       Lebensmittelverlust pro Jahr: 27.698 Tonnen

·       Jährliche Flächenfußabdruck der Karlsruher Ernährung: 73.769 Hektar

·       Das entspricht mehr als der vierfachen Stadtfläche von Karlsruhe

·       Davon für Fleisch und andere tierische Lebensmittel: 52.965 Hektar

·       Anteil Bio-Bauernhöfe in der Großregion Karlsruhe: 4 Prozent (262 Betriebe)



WWF-Foodtruck in Karlsruhe

Im Sommer 2017 tourt der WWF-Foodtruck quer durch die Bundesrepublik. Am 20. und 21. Juli steht der Foodtruck mit einer großen Erlebniswelt auf dem Karlsruher Friedrichsplatz. Food-Helden aus der Region stellen ihre Projekte für nachhaltiges Essen vor. An Erlebnis- und Wissensstationen gibt es Mitmach-Aktionen für die ganze Familie. WWF-Experten geben Tipps, worauf es beim Einkaufen und Essen ankommt, um die Natur zu schützen. Pünktlich ab 12 Uhr gibt es den leckeren, regionalen Mittagspausen-Snack der WWF-Foodtruck-Köche.

DOWNLOAD

   WWF-Regionalbericht Karlsruhe Landwirtschaft und Ernährung [PDF, 3 MB]


- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Regionalbericht_Karlsruhe_WEB.pdf


KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 467

lea.vranicar@wwf.de


Quellenangabe / Foto:


WWF

   
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden
Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden
Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden - jetzt anmelden

22/23.07.2017

Unter dem Motto „Bunte Vielfalt“ präsentiert der Nationalpark Berchtesgaden sein diesjähriges Sommerferienprogramm für Kinder und Jugendliche. Elf abwechslungsreiche Veranstaltungen finanziert die Dr.-Heinz-und-Maria-Loewe-Stiftung, das Programm beginnt am 4. August mit der Veranstaltung „Mit Karte um Kompass – Weißt du, wo’s lang geht?“ im Berchtesgadener Nationalparkzentrum „Haus der Berge“.



Bei den Sonderprogrammen für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 13 haben junge Naturfreunde die Gelegenheit, einer Sennerin beim Butter- und Käsemachen über die Schulter zu schauen, Musikinstrumente aus Natur- und Recyclingmaterialien zu basteln oder kleine Filmclips mithilfe der Stopp-Motion-Technik zu erstellen. Außerdem erfahren sie als Kakao-Forscher Spanendes über die „bitter-süße Bohne“ und können den Wildtierexperten Jochen Grab auf Spurensuche im Klausbachtal begleiten. Bei diesen kostenfreien Programmen ist eine Anmeldung erforderlich im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ unter der Rufnummer +49 8652 979060-0.

Jeden Freitag vom 4. August bis 8. September von 9:30 bis 12:30 Uhr heißt es für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren: „Forschen und Werken im Bildungszentrum im Haus der Berge“. Hier laden die neue Bildungskiste mit dem großen Wasserglobus sowie verschiedene Themen von T-Shirt-Färben mit Pflanzenfarben über das Kennenlernen von alten Obst- und Gemüsesorten bis hin zu Bienen und Pilzen zum Forschen, Spielen und Kreativsein ein. Auch hier ist eine Anmeldung unter +49 8652 979060-0 erforderlich.

Auch für Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren ist Spannendes geboten: Von 1. bis 3. August 2017 findet die Wanderung zum Funtensee im Steinernen Meer statt, vom 8. bis 11. August 2017 lädt das Nationalpark-Mediencamp zum multimedialen Erkunden des Schutzgebiets ein. Informationen zu diesen beiden mehrtägigen Veranstaltungen gibt es im aktuellen Freizeitpass des Landratsamtes Berchtesgadener Land sowie auf der Homepage des Nationalparks. Im Rahmen der alpenweiten Aktion „Jugend auf den Gipfel“ geht es vom 25. bis 27. August für ein Selbstversorger-Wochenende in die Engert-Holzstube im Klausbachtal. Dort stehen unter anderem eine Sonnenaufgangswanderung und ein Foto-Workshop auf dem Programm. Bei den mehrtägigen Veranstaltungen sind noch wenige Plätze frei. Eine Anmeldung ist unter umweltbildung@npv-bgd.bayern.de oder unter der Rufnummer +49 8652 9686-118 möglich.


Bildtext (Credit: Nationalpark Berchtesgaden): Ferien in Nationalpark.jpg

Das Team der Umweltbildung des Nationalparks Berchtesgaden hat sich für die Sommerferien ein buntes Programm für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 15 Jahren ausgedacht. Anmeldungen sind ab sofort möglich.


Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden 2017

   
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Esri-Sommercamp ... im Nationalpark
Esri-Sommercamp ...  im Nationalpark
Esri-Sommercamp zum zwölften Mal im Nationalpark - Heuer waren 15 Unterfranken zu Gast

22/23.07.2017

Neuschönau/Schönbrunn am Lusen.
Das Dutzend ist nun voll. Zum zwölften Mal reisten interessierte Schüler zum Esri-Sommercamp in den Nationalpark Bayersicher Wald, diesmal 15 Acht-, Neunt- und Zehntklässler des Balthasar-Neumann-Gymnasiums aus Marktheidenfeld in Unterfranken. Zusammen mit dem Betreuerteam vom Jugendwaldheim bei Schönbrunn am Lusen wurde der Nationalpark mit allen Mitteln der Kunst dank Geoinformationssystemen vermessen. Und auch das Grafenauer Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium, eine von neun Nationalpark-Partnerschulen, führte gleichzeitig mit 50 Achtklässlern eine Projektwoche zum Thema durch. Präsentiert wurden die Ergebnisse am Freitag im Neuschönauer Hans-Eisenmann-Haus.

Die Gäste aus dem Spessart brachten schon einiges an Vorerfahrung mit in den Nationalpark.
Der Großteil der Gruppe ist schließlich schon länger im Wahlfach Geocaching aktiv, GPS-Geräte waren somit nichts Neues. Trotzdem gab’s in der wilden Natur spannende Aufgaben für die Schüler. Drei Themen galt es abzuarbeiten. Im Nationalparkzentrum Lusen wurden beispielsweise rund 200 Besucher befragt, um mit Hilfe der gesammelten Daten Kartenmaterial zu erstellen. So setzten die Nachwuchsvermesser nicht nur die Aufenthaltsdauer der Urlauber in einer Deutschlandkarte um. „Da sieht man recht schön, dass die Tagesgäste hauptsächlich aus der Region kommen“, sagt einer der Vortragenden. „Diejenigen, die länger als sieben Tage bleiben, stammen hingegen fast nie mehr aus Bayern, sondern eher aus Norddeutschland.“

Die anderen beiden Gruppen waren im Felswandergebiet unterwegs. Dabei haben die Schüler etwa das komplette Wegenetz vermessen, wichtige Punkte erfasst und in eine Karte übertragen. Nebenbei haben sie auch die Wandergeschwindigkeit analysiert. „Damit haben wir dann einfach klingende Sachen, etwa, dass man bergab schneller geht als bergauf, mit Daten unterfüttert“, erklärt einer der Gymnasiasten. Die dritte Gruppe hingegen hat klassische Vegetationsaufnahmen durchgeführt und mit Koordinaten versehen. „Es hat wieder alles wunderbar geklappt“, lobte am Ende Fabian von Bechen, Account Manager bei Esri Deutschland. „Erstmals haben wir sogar iPads eingesetzt und das LTE-Netz angezapft – und das hat selbst im Bayerischen Wald ganz gut geklappt.“

Parallel zum eigentlichen Sommercamp gab’s heuer auch eine Projektwoche im Grafenauer Gymnasium.
Die heimischen Schüler haben ebenso kartiert was das Zeug hält, hauptsächlich im Tier-Freigelände bei Neuschönau. Dort erfassten die Achtklässler Totholz, Bachläufe, Infotafeln oder Klohäuschen. Und auch eine Besucherbefragung wurde durchgeführt.

Einen Dank für das Engagement aller Beteiligten sprachen schließlich Jugendwaldheim-Leiterin Rita Gaidies  und Nationalpark-Sachgebietsleiter Josef Wanninger aus. Eins habe die Woche auch gezeigt: „Ohne Geoinformationssysteme ist unser zukünftiges Leben kaum mehr vorzustellen.“ Schließlich steckt die Technik nicht nur in banalem Kartenmaterial sondern in nahezu allen Software-Lösungen der vernetzten, digitalen Welt.


Bildunterschrift:

Nach der spannenden Ergebnispräsentation im Hans-Eisenmann-Haus stellten sich die Schüler mit ihren Betreuern zum Erinnerungsfoto auf.  (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald 2017

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Elke Ohland
Kontakt:

Tel. +49 8552 9600161
Fax +49 8552 9600100
Email: elke.ohland(at)npv-bw.bayern.de

   
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz

21/22.07.2017

Deutschland.
Klaus Sanwald konnte uns zwei neue Aufnahmen zuleiten die wir gerne auf unsere Internetpräsenz eingestellt haben:

- Mönchsgrasmücke Weibchen ( In der Aufnahme ) ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21657

- Roter Apollo ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=42842


Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz

21/22.07.2017

Franken
. Neue Aufnahmen der Weiden-Spannereule (Larve) .. https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=94166 und der freilebenden Rotwangen Schmuckschildkröte .. https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=92195 konnte uns Albert Meier zusenden. Gerne stellen wir die neuen Aufnahme hier auf unserer Internetseite vor.

In der Aufnahme

- Rotwangen Schmuckschildkröte



Stele der Biodiversität offiziell vorgestellt ..
Stele der Biodiversität offiziell vorgestellt ..
Stele der Biodiversität

21/22.07.2017

Moderner Artenschutz und lebendige Umweltbildung
gehen neue Wege. Artenschutz in Franken®, Audi Stiftung für Umwelt und der Kindergarten Schönau am Königssee setzen sich gemeinsam mit der Gemeinde Schönau a. Königssee in innovativer Form gemeinsam für die Erhaltung einer vielfach unbekannten Insektengruppe ein.

Schönau a. Königssee /Bayern. Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.

Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Mehr zu einem unserer aktuellen Projekte ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91296

In der Aufnahme


- Umringt von den Projektpartnern zeigt sich die Stele der Biodiversität am 21. Juli 2017 ... Hannes Rasp ( Bürgermeister Schönau ) , Irmgard Wucher ( Kindergarten Leitung ) , Wiebke Thünnesen ( Audi Stiftung für Umwelt ) , Thomas Artur Köhler ( Vorsitzender Artenschutz in Franken® ), Catrin - Elisa Pietzsch ( Audi Stiftung für Umwelt ) und Elternvertreter ... und vielen kleinen Bienchen ...



Eine Wildbienenwand trifft auf kleine Umweltspezialisten
Eine Wildbienenwand trifft auf kleine Umweltspezialisten
Die „Wilden Bienchen von Bad Tölz“

20/21.07.2017

Moderner Artenschutz und lebendige Umweltbildung gehen neue Wege. Artenschutz in Franken®, Evangelisch- Lutherische Kirchengemeinde Bad Tölz und der Kindergarten Arche Noah setzen sich in innovativer Form gemeinsam für die Erhaltung einer vielfach unbekannten Insektengruppe ein. Unterstützt werden sie dabei von der Bosseler & Abeking Umweltstiftung.  


Bad Tölz/Bayern. Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.

Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Wildbienen – häufig im Bestand gefährdet
Doch viele unserer Wildbienenarten in?Deutschland sind zwischenzeitlich akut in ihrem Bestand bedroht. Gerade auch durch eine zunehmend industrielle Landbewirtschaftung mit einem immensen Pestizideinsatz sowie der Zerstörung wichtiger Lebensräume haben wir Menschen zahlreiche Wildbienenarten bereits nahe an den Rand des Aussterbens gebracht. Je intensiver die Bewirtschaftungsformen und je umfangreicher Bewirtschaftungsflächen werden, desto stärker hängt der Ertrag der Landwirtschaft auch von Wildbienen ab.
Je mehr Lebensräume wir mit unserem Handeln in unserem Umfeld beeinträchtigen gefährden wir nicht nur eine faszinierende Insektengruppe. Nein mehr noch, wir setzen mit diesem Tun gar eine der (auch und gerade für den Menschen) wichtigsten Ökosysteme aufs Spiel.


Wir sind sehr dankbar für diese Initiative, eine Wildbienenwand im Freigelände unseres Kindergartens zu installieren. So erkennen Kinder exemplarisch nützliche Zusammenhänge in der Natur, können diese bestaunen und werden angehalten, achtsam damit umzugehen.  

„Mit dem Projekt „Die Wilden Bienchen von Bad Tölz“ wollen wir deshalb auch auf die elementare Bedeutung dieser so wichtigen Insekten für uns Menschen hinweisen.



Martin Steinbach

Dekan


Wildbienen – eine (letzte) Chance für unsere „Freunde“
Das innovative Kooperationsprojekt möchte hier auch zum Umdenken anregen. Mit der Installation einer in dieser Form in der ganzen Bundesrepublik Deutschland bislang wohl einzigartigen, modernen und sehr langlebigen Wildbienenwand werden die Jüngsten der Gemeinde in pädagogisch wertvoller Form bewusst an das Thema Wildbienenschutz herangeführt.

Da Mauerbienen, also die bevorzugten Besiedler einer solchen Wand, überhaupt nicht aggressiv sind, können sich die Kinder des Kindergartens den Tieren gefahrlos nähern und diese auch in ihrem emsigen Treiben live erleben. Gleichfalls soll das Projekt dafür sorgen, dass die Kinder den Respekt und die Achtung für die uns umgebende Artenvielfalt erlernen und wichtige Zusammenhänge in spielerischer Form erkennen.
Denn nur, wenn es gelingt, die uns nachfolgende Generation mit diesen Tieren wieder vertraut zu machen kann es tatsächlich gelingen effektive Wege zu beschreiten die auch Garant dafür sein können das eine Art Win-Win Prinzip entsteht, das beiden Arten das Überleben ermöglicht.

„Wer Obst mag, dem sollte auch der Schutz der Wildbienen sehr am Herzen liegen“.

Maria Girmann

Leitung Kindergarten Arche Noah


Wildbienen – ein wertvolles Engagement für unsere Zukunft
Während der Verband Artenschutz in Franken® die Entwicklung der Wand, sowie die pädagogischen Umweltbildungseinheiten in vollkommen ehrenamtlicher Form übernahm, wurden die finanziellen Aspekte, welche für den Bau der Wand anfielen und durch autorisierte Fachfirmen umgesetzt wurden, von der Bosseler & Abeking Umweltstiftung getragen.

Aussichten – das Wildbienenmonitoring
Der Kindergarten Arche Noah unter der Leitung von Maria Girmann, der es mit ihrem Team gelungen ist eine pädagogisch hochwertige Projektbegleitung auf den Weg zu bringen, wird gemeinsam mit dem Verband Artenschutz in Franken® in den kommenden Jahren die Entwicklung an der Wand intensiv verfolgen und auch dokumentieren. Mit Spannung soll dabei auch verfolgt werden, welche Arten bereits anzutreffen sind und welche nachfolgend erscheinen.

„Wenn es gelänge, das Projekt an zahlreichen Standorten des Landes in gleicher oder ähnlicher Form multiplikatorisch fortzuführen, könnte sich ein Netz des Wildbienenschutzes über die gesamte Republik spannen, welches auch und gerade das Überleben der Spezies Mensch, im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder fördert.“

Thomas Köhler
Vorsitzender, Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme

- rund 80 Kinder konnte in spielerischer Form mit dem zunehmend wichtiger werdenden Thema Wildbienenschutz in Verbindung gebracht werden. Mehr Impressionen in den kommenden Tagen hier auf unserer Internetpräsenz ..

Aktuelle Aufnahmen unter ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91122



BUND NATURSCHUTZ WIRD FÜR WEITERE ...
BUND NATURSCHUTZ WIRD FÜR WEITERE ...
BUND NATURSCHUTZ WIRD FÜR WEITERE NATIONALPARKE IN BAYERN KÄMPFEN

20/21.07.2017

Die Rhön und die Donau-Auen stehen in der engeren Wahl für den dritten Nationalpark in Bayern. Das beschloss heute (18/19.07.2017) das bayerische Kabinett. Der BUND Naturschutz (BN) fordert aber weiterhin eine faire Chance für die Top-Kandidaten Steigerwald und Spessart.


Rhön und Donau-Auen sollen in den kommenden Monaten weiter geprüft werden, wie das Kabinett mitteilte. Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) will jetzt mit den beiden Regionen in einen noch intensiveren Dialog treten. Der Spessart und der Frankenwald sind damit aus Sicht der Regierung aus dem Rennen.

Aus naturschutzfachlicher Sicht bleiben aber auch der Steigerwald und der Spessart die Top-Kandidaten für einen dritten bayerischen Nationalpark. Für den BUND Naturschutz ist der Nationalparksuchprozess in Bayern mit der heutigen Kabinettsentscheidung längst nicht abgeschlossen. Der BN hatte von Anfang an betont, dass Bayern das landschaftliche Potenzial für mehr als nur drei Nationalparke hat. Bayerns größter Naturschutzverband fordert daher weiterhin eine „faire Chance“ für die Top-Kandidaten Steigerwald und Spessart.

„Wir freuen uns, dass trotz massiven Protesten von örtlichen CSU-Landtagsabgeordneten, Holzindustrielobbyisten und dem Bayerischen Bauernverband zwei geeignete und ebenfalls vom BN vorgeschlagene Regionen in die Konzeptphase kommen“, erklärte der BN Landesvorsitzende Hubert Weiger. Die nötige Konzept- und Aufklärungsarbeit für einen Waldnationalpark in der Rhön oder einen bundesweit ersten Flussauennationalpark wird der BUND Naturschutz konstruktiv begleiten.

„Bedauerlich ist, dass Horst Seehofer und das Kabinett mit dem Ausschluss von Steigerwald und Spessart jedoch gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung und alle naturschutzfachlichen Argumente handeln“, so Weiger.


„Zum Schaden für die politische Kultur und den Naturschutz in Bayern hat das Kabinett vor der schamlosen, mit groben Unwahrheiten gespickten Gegenkampagne im Steigerwald und im Spessart, angeführt vom unterfränkischen CSU-Vorsitzenden und Innenstaatssekretär Gerhard Eck sowie dem Spessarter CSU- Abgeordneten Peter Winter kapituliert“, kritisiert BN Landesbeauftragter Richard Mergner.

Der BUND Naturschutz appelliert daher an Horst Seehofer, den Weg zur Sicherung eines Weltnaturerbes „alte Buchenwälder“ im Steigerwald und Spessart mit nutzungsfreien Großschutzgebieten weiterzugehen und damit die Nationalparkoption für beide Regionen nicht zu verbauen.


Downloads

- https://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/Presse_und_Aktuelles/Pressemitteilungen/2017/Wald/PM-070-17-Nach_der_Entscheidung_des_Kabinetts_zum_3NP.pdf

Für Rückfragen

Richard Mergner
Landesbeauftragter
BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)
Tel. 09 11 / 8 18 78 25
Mobil 01 71 / 63 94 370


Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




... Zukunft der Wälder startet
... Zukunft der Wälder startet
Forschungsprojekt zur Zukunft der Wälder startet

19/20.07.2017

„Gläserner Forstbetrieb“ soll Aufschluss über Artenvielfalt, Holzernte und Klimaresistenz im Wirtschaftswald geben
________________________________________________________________

Berlin/Reiersdorf
– Der NABU und das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) haben in Zusammenarbeit mit zwei Forschungspartnern ein bundesweit einmaliges Forschungsprojekt gestartet. Mit dem „Gläsernen Forstbetrieb“ wollen sie über sechs Jahre erforschen, wie sich verschiedene Maßnahmen der Waldbewirtschaftung auf Ertrag, Stabilität und Naturschutz auswirken. Dazu stellen die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe und der Landesbetrieb Forst Brandenburg mehr als 1.000 Hektar Wald für Forschungszwecke zur Verfügung. Die beiden Gebiete liegen im nördlichen Brandenburg, in der Nähe von Gollin sowie am Wittwesee bei Rheinsberg.

„Diese enge Zusammenarbeit zwischen Forstverwaltung und Naturschutz
ist bislang einmalig in Deutschland. Wir freuen uns, dass wir in dem Projekt von- und miteinander lernen können. Unser Ziel ist es, gemeinsame Empfehlungen für die naturnahe Bewirtschaftung von Wäldern im  Nordostdeutschen Tiefland abzuleiten“, erklärte der brandenburgische Forstminister Jörg Vogelsänger.

Deutschlands Wälder befinden sich seit Langem in einem Wandel und Spannungsfeld der gesellschaftlichen Erwartungen. Standen in der Vergangenheit fast ausschließlich bereitstellende Funktionen – wie etwa Holzernte im Vordergrund, rückten zuletzt auch der Schutz des Bodens, der Erhalt der genetischen Vielfalt und in neuerer Zeit vermehrt die Suche nach Erholung-, Umweltbildung und Naturtourismus in den Fokus.

„Dieses Spannungsfeld stellt unsere Wälder vor enorme Herausforderungen, auch im Hinblick auf den Klimawandel. In Wirtschaftswäldern gilt es die verschiedenen Ansprüche unter einen Hut zu bringen. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung der Naturnähe und der Stabilität der Wälder. Dieses Projekt ist daher ein wichtiger Schritt, um gemeinsam in bewirtschafteten Wäldern zu testen, wie die verschiedenen Waldbewirtschaftungsmaßnahmen langfristig wirken. Im Normalbetrieb wäre das nicht möglich“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Bei den beiden Projektflächen handelt es sich um Kiefernwälder. Als Referenzflächen wurden aber auch alte, naturnahe Buchenwälder ausgewählt. Zur Messung der Auswirkungen der forstwirtschaftlichen Maßnahmen auf die Temperatur und Luftfeuchte werden so genannte Klimadaten-Logger zum Einsatz kommen. Die Forscher erhoffen sich dadurch Rückschlüsse darauf, welchen Einfluss beispielsweise die Holzernte oder Pflanzung von Laubbäumen auf das Waldinnenklima haben. Des Weiteren wird auch der Wildeinfluss von Rehen und Hirschen durch Verbiss erforscht. Ausgewählte, kleine Bereiche werden eingezäunt und so die jungen Bäume vor Verbiss geschützt. Geplant ist zudem, die Entwicklung der Vegetation systematisch zu beobachten. Die ökologische Auswertung übernimmt das Zentrum für Ökonik und Ökosystemmanagement der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

„Monotone Kiefernforste sind anfälliger gegenüber den sich ändernden Umweltbedingungen und haben beispielsweise negative Auswirkungen auf die Grundwasserneubildung und den pH-Wert des Bodens. Im Projekt sollen gezielt naturnähere Strukturen durch die Förderung von Laubbäumen und die gezielte Anreicherung von Totholz gefördert werden. Totholz ist nicht nur ein wichtiger Ausgangspunkt für die Artenvielfalt im Wald, sondern es ist auch bedeutsam für die Bodenbildung. Es speichert zudem Wasser und kühlt – es unterstützt die Funktionstüchtigkeit des Waldökosystems. Das ist in Zeiten des Klimawandels besonders wichtig“, so Pierre Ibisch von der Hochschule Eberswalde.

Eine Ausgangsthese des Projektes ist, dass ein naturnahes Waldmanagement der Erhaltung und Entwicklung von vielfältigen Ökosystemleistungen dient, ohne die langfristige ökonomische Rentabilität von Forstbetrieben wesentlich zu beeinträchtigen.

„Ziel eines nachhaltig wirtschaftenden Forstbetriebs ist es, durch die Waldbewirtschaftung den wirtschaftlichen Erfolg, seine Liquidität und Stabilität zu sichern und gleichzeitig auf seinen Flächen die unterschiedlichen Ökosystemleistungen zu erbringen. Dabei ist es nicht möglich, einzelne Ökosystemleistungen zu maximieren, ohne andere Ökosystemleistungen zu beeinträchtigen“, so Bernhard Möhring, Georg-August-Universität Göttingen, der eine Promotionsarbeit betreut und seine ökonomische Expertise in das Projekt einbringt.
   

Mehr Informationen unter: www.NABU.de/glaeserner-forstbetrieb

Für Rückfragen:
Stefan Adler, Referent für Waldpolitik, Tel. 030.284984-1623, Mobil 0172-2832663, Email: Stefan.Adler@NABU.de

Andreas Schulze, Referat Wald und Forstwirtschaft, Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Tel.: 0331.866-7646, Email: Andreas.Schulze@MLUL.Brandenburg.de

Prof. Dr. Pierre Ibisch, Centre for Econics and Ecosystem Management, Professor für „Nature Conservation“ an der Hochschule f?r nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Tel.: 03334.657-178, Email: pibisch@hnee.de

Prof. Dr. Bernhard Möhring, Abteilung Forstökonomie und Forsteinrichtung der Universität Göttingen, Tel.: 0551.3933-421, Mobil: 0171-5613861, Email: bmoehri@gwdg.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -






-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Landkärtchen


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Die Wilden Bienchen vom Schliersee
Die Wilden Bienchen vom Schliersee
Die „Wilden Bienchen vom Schliersee“

18/19.07.2017

Moderner Artenschutz und lebendige Umweltbildung gehen neue Wege. Artenschutz in Franken® und der Kindergarten St. Josef
setzen sich in innovativer Form gemeinsam für die Erhaltung einer vielfach unbekannten Insektengruppe ein. Unterstützt werden sie dabei von der Europamöbel Umweltstiftung.  


Neuhaus am Schliersee/Bayern. Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.

Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Wildbienen – häufig im Bestand gefährdet
Doch viele unserer Wildbienenarten in?Deutschland sind zwischenzeitlich akut in ihrem Bestand bedroht. Gerade auch durch eine zunehmend industrielle Landbewirtschaftung mit einem immensen Pestizideinsatz sowie der Zerstörung wichtiger Lebensräume haben wir Menschen zahlreiche Wildbienenarten bereits nahe an den Rand des Aussterbens gebracht. Je intensiver die Bewirtschaftungsformen und je umfangreicher Bewirtschaftungsflächen werden, desto stärker hängt der Ertrag der Landwirtschaft auch von Wildbienen ab.
Je mehr Lebensräume wir mit unserem Handeln in unserem Umfeld beeinträchtigen gefährden wir nicht nur eine faszinierende Insektengruppe. Nein mehr noch, wir setzen mit diesem Tun gar eine der (auch und gerade für den Menschen) wichtigsten Ökosysteme aufs Spiel.


„ Die Umwelt und ihr Schutz sind immer in der Einheit von Mensch und Natur zu betrachten. Den Wildbienenschutz so spielerisch und erlebbar den Kindern nahezubringen, hat auch uns begeistert. „

Ulf Rebenschütz

Stiftungsvorstand Europamöbel Umweltstiftung



Wildbienen – eine (letzte) Chance für unsere „Freunde“

Das innovative Kooperationsprojekt möchte hier auch zum Umdenken anregen. Mit der Installation einer modernen und sehr langlebigen Wildbienenwand werden die Jüngsten der Gemeinde in pädagogisch wertvoller Form bewusst an das Thema Wildbienenschutz herangeführt.

Da Mauerbienen, also die bevorzugten Besiedler einer solchen Wand, überhaupt nicht aggressiv sind, können sich die Kinder des Kindergartens den Tieren gefahrlos nähern und diese auch in ihrem emsigen Treiben live erleben. Gleichfalls soll das Projekt dafür sorgen, dass die Kinder den Respekt und die Achtung für die uns umgebende Artenvielfalt erlernen und wichtige Zusammenhänge in spielerischer Form erkennen.
Denn nur, wenn es gelingt, die uns nachfolgende Generation mit diesen Tieren wieder vertraut zu machen kann es tatsächlich gelingen effektive Wege zu beschreiten die auch Garant dafür sein können das eine Art Win-Win Prinzip entsteht, das beiden Arten das Überleben ermöglicht.

„Wer Kinder mag und ihnen ein unbeschwertes Leben wünscht, dem sollte auch der Schutz der Wildbienen sehr am Herzen liegen“.

Michaela Bohmert

stellv. Leitung Kindergarten St. Josef  und Projektleitung


Wildbienen – ein wertvolles Engagement für unsere Zukunft

Während der Verband Artenschutz in Franken® die Entwicklung der Wand, sowie die pädagogischen Umweltbildungseinheiten in vollkommen ehrenamtlicher Form übernahm, wurden die finanziellen Aspekte, welche für den Bau der Wand anfielen und durch autorisierte Fachfirmen umgesetzt wurden, von der Europamöbel Umweltstiftung getragen.

Aussichten – das Wildbienenmonitoring
Der Kindergarten St. Josef unter der Leitung von Sabine Schmitz, der es mit ihrem Team gelungen ist eine pädagogisch hochwertige Projektbegleitung auf den Weg zu bringen, wird gemeinsam mit dem Verband Artenschutz in Franken® in den kommenden Jahren die Entwicklung an der Wand intensiv verfolgen und auch dokumentieren. Mit Spannung soll dabei auch verfolgt werden, welche Arten bereits anzutreffen sind und welche nachfolgend erscheinen.

„Wenn es gelänge, das Projekt an zahlreichen Standorten des Landes in gleicher oder ähnlicher Form multiplikatorisch fortzuführen, könnte sich ein Netz des Wildbienenschutzes über die gesamte Republik spannen, welches auch und gerade das Überleben der Spezies Mensch, im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder fördert.“

Thomas Köhler
Vorsitzender, Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme

Eröffnungsversanstaltung in Neuhaus ... Michaela Bohmer begrüßt die Gäste, Herrn Bürgermeister Schnitzenbaumer und Diakon Winderl ... erste Impressionen ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=90649


Donauauen und Rhön sind die Favoriten
Donauauen und Rhön sind die Favoriten
Donauauen und Rhön sind die Favoriten beim Nationalpark

18/19.07.2017

Mehr zum Thema auf den Seiten des BR


- www.br.de/nachrichten/kabinett-nationalpark-entscheidung-100.html

In der Aufnahme

- Biotopbaum

- Wildes Silberblatt


Die „Wilden Bienchen vom Bodensee“
Die „Wilden Bienchen vom Bodensee“
Die „Wilden Bienchen vom Bodensee“

17/18.07.2017

Moderner Artenschutz und lebendige Umweltbildung gehen neue Wege. Artenschutz in Franken®, Evangelische Diakonie Lindau und das Kinderhaus St. Stephan setzen sich in innovativer Form gemeinsam für die Erhaltung einer vielfach unbekannten Insektengruppe ein. Finanziell unterstützt werden sie dabei von der Beatrice Nolte Stiftung für Umwelt, der Margarete Müller- Bull Stiftung, der Stiftung unsere Erde, der HIT Natur- und Umweltstiftung sowie von Herrn Walter Gunz .


Lindau am Bodensee/Bayern. Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.

Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Wildbienen – häufig im Bestand gefährdet
Doch viele unserer Wildbienenarten in?Deutschland sind zwischenzeitlich akut in ihrem Bestand bedroht. Gerade auch durch eine zunehmend industrielle Landbewirtschaftung mit einem immensen Pestizideinsatz sowie der Zerstörung wichtiger Lebensräume haben wir Menschen zahlreiche Wildbienenarten bereits nahe an den Rand des Aussterbens gebracht. Je intensiver die Bewirtschaftungsformen und je umfangreicher Bewirtschaftungsflächen werden, desto stärker hängt der Ertrag der Landwirtschaft auch von Wildbienen ab.
Je mehr Lebensräume wir mit unserem Handeln in unserem Umfeld beeinträchtigen gefährden wir nicht nur eine faszinierende Insektengruppe. Nein mehr noch, wir setzen mit diesem Tun gar eine der (auch und gerade für den Menschen) wichtigsten Ökosysteme aufs Spiel.

„Mit dem Projekt „Die Wilden Bienchen vom Bodensee“ wollen wir deshalb auch auf die elementare Bedeutung dieser so wichtigen Insekten für uns Menschen hinweisen.

Pfarrer Heuß

Wildbienen – eine (letzte) Chance für unsere „Freunde“

Das innovative Kooperationsprojekt möchte hier auch zum Umdenken anregen. Mit der Installation einer in dieser Form in der ganzen Bundesrepublik Deutschland bislang wohl einzigartigen, modernen und sehr langlebigen Wildbienenwand werden die Jüngsten der Gemeinde in pädagogisch wertvoller Form bewusst an das Thema Wildbienenschutz herangeführt.

Da Mauerbienen, also die bevorzugten Besiedler einer solchen Wand, überhaupt nicht aggressiv sind, können sich die Kinder des Kindergartens den Tieren gefahrlos nähern und diese auch in ihrem emsigen Treiben live erleben. Gleichfalls soll das Projekt dafür sorgen, dass die Kinder den Respekt und die Achtung für die uns umgebende Artenvielfalt erlernen und wichtige Zusammenhänge in spielerischer Form erkennen.
Denn nur, wenn es gelingt, die uns nachfolgende Generation mit diesen Tieren wieder vertraut zu machen kann es tatsächlich gelingen effektive Wege zu beschreiten die auch Garant dafür sein können das eine Art Win-Win Prinzip entsteht, das beiden Arten das Überleben ermöglicht.

„Wer Obst mag, dem sollte auch der Schutz der Wildbienen sehr am Herzen liegen“.


Silke Bennewitz
Leitung Kinderhaus Stephan



Wildbienen – ein wertvolles Engagement für unsere Zukunft
Während der Verband Artenschutz in Franken® die Entwicklung der Wand, sowie die pädagogischen Umweltbildungseinheiten in vollkommen ehrenamtlicher Form übernahm, wurden die finanziellen Aspekte, welche für den Bau der Wand anfielen und durch autorisierte Fachfirmen umgesetzt wurden, von der Beatrice Nolte Stiftung für Umwelt, der Margarete Müller- Bull Stiftung, der Stiftung unsere Erde, der HIT Natur- und Umweltstiftung sowie von Herrn Walter Gunz getragen.

Aussichten – das Wildbienenmonitoring
Das Kinderhaus St. Stephan unter der Leitung von Silke Bennewitz, der es mit ihrem Team gelungen ist eine pädagogisch hochwertige Projektbegleitung auf den Weg zu bringen, wird gemeinsam mit dem Verband Artenschutz in Franken® in den kommenden Jahren die Entwicklung an der Wand intensiv verfolgen und auch dokumentieren. Mit Spannung soll dabei auch verfolgt werden, welche Arten bereits anzutreffen sind und welche nachfolgend erscheinen.

„Wenn es gelänge, das Projekt an zahlreichen Standorten des Landes in gleicher oder ähnlicher Form multiplikatorisch fortzuführen, könnte sich ein Netz des Wildbienenschutzes über die gesamte Republik spannen, welches auch und gerade das Überleben der Spezies Mensch, im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder fördert.“


Thomas Köhler
Vorsitzender, Artenschutz in Franken®



In der Aufnahme

Thomas Köhler ( Vorsitzender Artenschutz in Franken), Pfarrer Heus
Silke Bennewitz ( Leitung Kinderhaus St. Stephan ) , und 1. Bürgermeister der Stadt Lindau Dr. Ecker umrahmt von den Kindern des Kinderhauses St. Stephan, vor der Wildbienenwand.


Erste Impressionen .. https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89952


Kleine Eulen - ganz Groß
Kleine Eulen - ganz Groß
Kleine Eulen - ganz Groß

17/18.07.2017

Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten / Forstbetrieb Arnstein, Beatrice Nolte
Stiftung für Natur- und Umweltschutz, Markt Geiselwind, kath. Kindergarten St. Burkhard, Stiftung "Unsere Erde
"und Margarete Müller- Bull Stiftung engagieren sich in einem Gemeinschaftsprojekt in Sinne der Kleineulen in der Bundesrepublik Deutschland.

Mehr über das aktuell laufenden Projekt in den kommenden Tagen hier auf unserer Internetpräsenz



Den "Wilden Bienchen" auf der Spur
Den "Wilden Bienchen" auf der Spur
Den "Wilden Bienchen" auf der Spur

17/18.07.2017

Lindau/Bayern.
Die Rückgänge der Insekten zeigen sich als alarmierend, Grund genug für uns sich für deren Erhaltung einzubringen. Und das nicht "nur" aktuell sondern bereits seit über 20 Jahren, denn die Entwicklung die jetzt landauf-landab in verschiedenen Medien publiziert wird, war für naturschutznah stehende Organisationen abzusehen.

Es zeigt sich als elementar wichtig auch die Umweltbildung bevorzugt anzusprechen, denn gerade das Schärfen des Bewusstseins für die Belange der Biodiversität wird zunehmend wichtiger. Kaum jemand sind die Namen der über 500 Wildbienenarten die es in Deutschland gibt bekannt. Doch sind es gerade diese Insekten die das Rückgrat der Bestäubung darstellen.

Anstatt sich für deren Erhaltung einzusetzen zerstören wir tagtäglich die Lebensräume dieser mehr als wertvollen Tiere. Wohl so lange bis wir letztendlich erkennen was zerstört worden ist. Mit dem Projekt die "Wilden Bienchen von Deutschland" wollen wir vom Artenschutz in Franken® ein innovatives und wegweisendes Projekt umsetzen, das auf die hohe Bedeutung der Wildbienen hinweist.

Einen Baustein des Projektes konnten wir jüngst auch in Lindau am Bodensee vorstellen .... mehr darüber demnächst hier auf unserer Internetpräsenz.

In der Aufnahme von Jasmin Wegner


- Blick auf die Schweizer Alpen ... über den Bodensee



Die Ahorn-Rindeneule
Die Ahorn-Rindeneule
Die Ahorn-Rindeneule (Acronicta aceris)

16/17.07.2017

Nun im Juli finden wir die wunderschönen Raupen
( Larven ) der Ahorn-Rindeneule (Acronicta aceris). Gerade die Blätter des Bergahorns haben es den Krabblern angetan. Bei Gefahr rollen sich die Larven zusammen, so das sie kaum mehr als solche erkannt werden.

Doch Albert Meiers professionellen Blicke entgehen die Tiere nicht und so ist es uns eine Freude auch Ihnen die schönen Tiere vorstellen zu können.

Mehr Aufnahmen finden Sie unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=94009


Pädagogen holen sich Nationalpark-Input
Pädagogen holen sich Nationalpark-Input
Pädagogen holen sich Nationalpark-Input

16/17.07.2017

Angehende Mittelschullehrer der Kreise Passau und Rottal-Inn bilden sich im Jugendwaldheim fort

Schönbrunn am Lusen.
Wie man komplexe Nationalparkthemen altersgerecht vermittelt, haben sich jüngst 13 Lehramtsanwärter aus den Landkreisen Passau und Rottal-Inn im Jugendwaldheim des Nationalparks angeschaut. Biodiversität und Naturphilosophie waren die Schwerpunkte der arbeitsintensiven Fortbildung.

Bevor es richtig losging, erklärte Rita Gaidies, die Leiterin der Nationalpark-Bildungseinrichtung, ihren Gästen erst einmal, welche besondere Natur der Bayerische Wald bereithält – und wie diese in der Umweltbildung eingebunden wird. Danach ging es auch schon ans Werk. In einem Theorieteil näherten sich die angehenden Mittelschullehrer mit Nationalpark-Mitarbeiterin Karin Hartl dem Thema Philosophieren mit Kindern. Im Praxisteil ging es in zwei Kleingruppen um die Frage „Wem gehört die Natur?“, wozu spannende Diskussionen entstanden. An der frischen Luft wurden später viele spielerische Aktionen ausprobiert, die man auch im Unterricht einbauen kann. Die Artenvielfalt und das Nachdenken über die Natur standen dabei im Fokus.  

Die Rückmeldungen der Pädagogen waren letztendlich durch und durch positiv. „Sehr spannend fand ich das Philosophieren mit Kindern“, bilanzierte etwa Junglehrerin Kerstin Huber. „Ich kann mir vorstellen, dies öfters im Schulalltag einzubauen und glaube auch, dass die Kinder daran Freude haben.“ Und auch die Möglichkeiten im Nationalpark haben gepunktet: „Viele Angebote des Nationalparks für Schüler waren mir zuvor nicht wirklich bewusst“, so Natalie Fuchs. Das hat sich nun geändert – und das Mittelschulseminar wird nicht das letzte Mal zu Besuch im Jugendwaldheim gewesen sein.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald 2017


Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Elke Ohland
Kontakt:

Tel. +49 8552 9600161
Fax +49 8552 9600100
Email: elke.ohland(at)npv-bw.bayern.de



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Dukatenfalter in Paarungsstimmung


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Die fast vergessenen Bienen
Die fast vergessenen Bienen
Die fast vergessenen Bienen

15/16.07.2017

Innovatives Artenschutzprojekt zur Erhaltung der Biodiversiät in der Bundesrepublik Deutschland

Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Marktes Burgwindheim
das von der Umweltstiftung Greenpeace unterstützt wird.


Ein zwischenzeitlich sehr selten gewordener Anblick.
Als Oase der Artenvielfalt zeigen sich naturbelassene Rückzugsräume uns begeleitender Arten. Gerade Wildbienen, jeoch mit ihnen eine ganze Fülle an Tier- und Pflanzenarten ist auf diese Bereiche angewiesen.

Mit dem Niedergang dieser Hotspots der Biodiversität verlieren wir auch unsere Wegbegleiter.
Extensive Bewirtschaftung und Pflege der Kulturlandschaft helfen selten gewordenen Arten "durch die Zeit". Artenschutz in Franken® und der Markt Burgwindheim möchten mit der Umweltstiftung Greenpeace dafür sorgen das dieser Anblick auch noch für die uns nachfolgende Generation erlebbar sein kann.

Aus diesem Grund wurde dem Projekt auch ein erlebbarer Umweltbildungsbaustein beigegeben. Mit dem Kindergarten in Burgwindheim ermöglichen es unseren Jüngsten Zusammenhänge begreifbar machen zu können.

                                  Ein Projekt mit Vorbildcharakter im Sinne unserer Gesellschaft.


In der Aufnahme

Die Wiese wurde diesjährig noch nicht abgemäht und nun erst wird sichtbar was jahrelang verborgen war .. die hohe Fülle an Pflanzen die noch immer hochwertigster Lebensraum für zahleiche ( anderweitig bereits lange verschwundene ) Tierarten sind .. ein sehr hohes Insektenangebot eingeschlossen ..

Anfang August werden wir die einmalige Jahresmahd umsetzen lassen ... nachfolgend verbleiben die Pflanzen inkl. ihrer Begleiter wieder für ein Jahr unberührt ...

Mehr zum Projekt das sich in der Entwicklung befindet unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86540




Neue auf unserer Internetpräsenz
Neue auf unserer Internetpräsenz
Neue auf unserer Internetpräsenz

15/16.07.2017

Franken.
Heute stellen wir zwei Neue vor ... Albert Meier konnte die Aufnahmen erstellen .... es handelt sich dabei um die Große Waldschwebfliege ( hier wurde das Männchen abegelichtet ) .... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=93982 ..... sowie um Diplolepis nervosa, Gallwespe, Galle an Rose ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=93994

In der Aufnahme

- die Große Waldschwebfliege

.... Spessartregion unterstützt Nationalpark
.... Spessartregion unterstützt Nationalpark

Umfrage: Mehrheit der Bevölkerung und CSU-Wähler in Spessartregion unterstützt Nationalpark

15/16.07.2017

Eine stabile Mehrheit der Menschen in der Spessartregion
befürwortet die Einrichtung eines Nationalparks. 66 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Emnid-Umfrage sprechen sich für einen Nationalpark dort aus. Im März 2017 unterstützten 64 Prozent einen solchen. Die Umfrage wurde im Spessart und in Stadt und Landkreis Würzburg im Auftrag der Umweltverbände BUND Naturschutz in Bayern (BN), Greenpeace, LBV (Landesbund für Vogelschutz) und WWF Deutschland durchgeführt. Auch bei CSU-Wählern findet ein Nationalpark im Spessart breite Zustimmung: 62 Prozent der Befragten, die laut Umfrage bei der nächsten Landtagswahl CSU wählen wollen, befürworten diesen. Zentrale Vorbedingung für einen Nationalpark ist die Akzeptanz in der Bevölkerung – diese ist damit belegt.


Bereits Mitte Juli entscheidet die Landesregierung, welche Region oder Regionen sie in einer Konzeptionsphase zur Planung eines Nationalparks berücksichtigen wird. Seit Bekanntgabe des Nationalparkvorhabens durch Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) im August vergangenen Jahres wurden viele falsche Informationen rund um das Thema Nationalpark im Spessart verbreitet, so die Umweltverbände. Trotzdem bleibt die mehrheitliche Akzeptanz für die Einrichtung eines Nationalparks in der Spessartregion stabil.

„Die Landesregierung sollte den Spessart daher bei der kurz bevorstehenden Kabinettsentscheidung in die Konzeptionsphase übernehmen. Dann bleibt der Region ausreichend Zeit, sich mit Fakten und sachlichen Informationen zum Nationalpark auseinanderzusetzen,“ sagt BN-Vorsitzender Hubert Weiger. „Dazu gehören vor allem die Ergebnisse der durch die Landesregierung in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudien. Denn darin finden sich Antworten auf die Fragen, die besorgte Bürgerinnen und Bürger zum Nationalpark gestellt haben. Die Menschen im Spessart haben ein Recht auf Antworten und
darauf, dass sie die Chancen eines Nationalparks auf Basis dieser Ergebnisse weiter prüfen dürfen.“


Aus naturschutzfachlicher Sicht der Umweltverbände sind – neben dem Steigerwald – die Wälder des Spessarts der Spitzenkandidat für die Einrichtung eines Nationalparks von allen in der Auswahl befindlichen Regionen - hierin sind sich die vier Umweltverbände BN, Greenpeace, LBV und WWF einig. „Auch die Rhön und die Donauauen haben Potential, aber die Laubwälder im Spessart gehören zu den ältesten in ganz Deutschland und sind daher etwas ganz Besonderes. Für ihren Schutz tragen wir nicht nur eine nationale, sondern auch eine internationale Verantwortung“, so Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV.


„Die Landesregierung von Horst Seehofer begeht einen groben Fehler, wenn sie den Spessart aus der Konzeptionsphase ausschließt. Er ist naturschutzfachlich am besten geeignet, wird von einer stabilen Mehrheit der Bevölkerung in der Region gewünscht und ist selbst in der CSU mehrheitlich willkommen. Die Konzeptionsphase muss genutzt werden, Fragen zu klären, Kritiker mit ihren Anliegen einzubinden und so am Ende hoffentlich einen Nationalpark mit internationalem Prädikat im Spessart zu feiern“, sagt Martin Kaiser, Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland.


„Die Landesregierung hat immer wieder betont,
bei der Auswahl der Region für einen dritten Nationalpark in Bayern den Willen der Bevölkerung zu berücksichtigen. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen: Die Landesregierung hat den klaren Rückhalt der Bevölkerung der Region auch unter den CSU-Wählern, den Spessart mit in die Konzeptionsphase zu nehmen“, betont Wolfgang Hug, Leiter des WWF-Büros in Bayern.


Hintergrundinformation zu der Emnid-Umfrage:
Das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid befragte zwischen dem 30. 6. und 5. 7. 2017 1.000 Menschen aus den Landkreisen Aschaffenburg, Miltenberg, Main-Spessart, Würzburg sowie den kreisfreien Städten Aschaffenburg und Würzburg. Die Befragung wurde bevölkerungsproportional durchgeführt. Die Verteilung der Telefoninterviews orientierte sich an der Einwohnerverteilung auf die einzelnen Landkreise und Städte.

DOWNLOADS

   Umfrage Nationalpark Spessart [PDF, 37 KB]


- www.wwf.de/fileadmin/user_upload/PDF/Umfrage_Nationalpark_Spessart.pdf

KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 7 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Sand Grabwespe

Ferner neu mit aufgenommen:

- Schwarzes Kohlröschen


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

„leben.natur.vielfalt“ - Fotowettbewerb gestartet ...
„leben.natur.vielfalt“ - Fotowettbewerb gestartet ...
Liebe Leserinnen, liebe Leser,


Heute startet der Fotowettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt zum Thema
„leben.natur.vielfalt“.


Die Geschäftsstelle der UN-Dekade in Deutschland sucht Fotos, die die Schönheit und Unterschiedlichkeit in der Natur abbilden. Die Gewinnerfotos reisen als Teil der Wanderausstellung der UN-Dekade bis 2020 durch ganz Deutschland. Bis zum 03.09.2017 können Teilnehmer ihre Beiträge auf der Facebook-Seite der UN-Dekade hochladen.

Der Wettbewerb richtet sich an Menschen, die gerne die Natur fotografieren. Sowohl Amateur- als auch Profifotografen sind eingeladen sich zu beteiligen. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin kann auf der Facebook-Seite der UN-Dekade bis zu drei Fotos hochladen, unabhängig davon, ob er oder sie Mitglied bei Facebook ist oder nicht.

Eine Teilnahmebedingung ist:

- Die Bilder müssen in Deutschland entstanden sein.
- Die Originalauflösung sollte mindestens 8 Megapixel betragen.


Profifotografen in der Jury
Die Finalisten werden über eine Online-Abstimmung ermittelt, an der sich jeder beteiligen kann.  Aus den 20 Fotos mit den meisten Stimmen kürt die Jury der UN-Dekade fünf Gewinnerfotos als „UN-Dekade-Fotos des Jahres 2017“. Diese touren anschließend im Rahmen der Wanderausstellung der UN-Dekade Biologische Vielfalt bis 2020 durch ganz Deutschland. Zur Jury gehören u. a. die Profifotografen und UN-Dekade-Botschafter Florian Möllers und Norbert Rosing. Für sie spielt neben der Bildqualität auch die Besonderheit des Motivs eine wichtige Rolle.


Biologische Vielfalt als Motiv
Der Motivauswahl und -gestaltung sind keine Grenzen gesetzt: Die biologische Vielfalt umfasst neben den Tier- und Pflanzenarten auch Pilze und Mikroorganismen sowie die genetische Vielfalt zum Beispiel in Form von Pflanzensorten und Tierrassen. Darüber hinaus werden auch die vielen unterschiedlichen Lebensräume und Landschaften mit einbezogen. Diese Vielfalt zu erhalten, ist ein zentrales Ziel der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011–2020.


Quellenangabe

Folgen Sie uns auf Twitter und Facebook.
Copyright (c) 2015 | UN-Dekade Biologische Vielfalt | Impressum
Herausgeber: Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt | nova-Institut GmbH
Chemiepark Knapsack | Industriestraße 300 | 50354 Hürth | Registergericht: Amtsgericht Köln, HRB 44144
Ust-ID: DE 811827699 | Tel. +49(0)2233-48-14 40 | E-Mail: geschaeftsstelle@undekade-biologischevielfalt.de
Verantwortlich: Arno Todt | Redaktion: intention Werbeagentur, Bonn


Mit freudigen Grüßen


Ihr UN-Dekade-Team

Titelfoto: Schwalbenschwanz | ©Frieder Haug



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



So summt und brummt es im Garten
So summt und brummt es im Garten
NABU: So summt und brummt es im Garten

14/15.07.2017

Mit diesen Tipps ganz einfach Insekten helfen

_________________________________________________

Berlin – Sie bestäuben Wild- und Kulturpflanzen und dienen anderen Tieren als wertvolle Nahrung. Insekten sind wesentlich mit verantwortlich, dass unsere Natur im Gleichgewicht bleibt. Aber ihnen fehlt es immer mehr an Nahrung und Lebensraum. Der Einsatz von Pestiziden und die fortschreitende Verarmung der Landschaft machen es vielen Arten schwer, noch ausreichend Nahrung und Nistplätze zu finden oder schädigen sie direkt. Der eigene Garten oder sogar Balkon kann dann zum letzten Refugium werden – mit der Wahl der richtigen Pflanzen, einer Wasserschale oder Nistmaterial.

Starten kann jeder Gartenbesitzer mit drei einfachen Tipps:
„Die erste und einfachste Maßnahme ist es, eine wilde Ecke stehen zu lassen, die weder gemäht noch betreten wird. Hier lassen wir Brennnesseln, Gräsern und Klee ihren Raum. Denn sie sind für viele unserer Insektenarten überlebenswichtig“, sagt Marja Rottleb, NABU-Gartenexpertin.

Eine weitere Maßnahme sind Frühblüher: Sie sind für viele früh fliegende Insekten wie zum Beispiel Hummeln, die schon ab März/April zu sehen sind, überlebensnotwendig. Daher sollte der insektenfreundliche Garten auf jeden Fall eine Auswahl der hübschen Pflanzen bieten. Hier eignen sich beispielsweise Schneeglöckchen, Krokusse, Märzenbecher oder Narzissen, aber auch Wildkräuter wie Gundermann und Lungenkraut.

Ein dritter Tipp ist ein wohl duftendes Wildstaudenbeet mit heimischen Pflanzen. Die farbenfrohen, flirrenden Hingucker sind einfach zu pflanzen und locken mit ihrem Pollen und Nektar Arten wie die Gemeine Blattschneiderbiene, die Große Wollbiene,  die Wiesen- oder Erdhummel in den Garten. Wie ein Wildblumenbeet angelegt wird, verrät der NABU unter www.NABU.de/wildstaudenbeet.

Auch die Pflege ist nicht aufwendig: „Die Stauden müssen nur einmal im Jahr geschnitten werden, was jede Menge Zeit und Arbeit spart. Im Frühjahr, wenn der Garten zu neuem Leben erwacht, schlüpfen die Insekten, die in den Halmen der Wildstauden überwintert haben. Daher unbedingt erst im Frühjahr schneiden, nicht schon im Herbst“, erklärt Rottleb. Heimische Pflanzen sind noch dazu winterhart und weniger anfällig für Pilze und andere Angreifer.

Sommeraktion – Insekten zählen:

Da es kaum verlässliche Zahlen zum Insektenschwund gibt, hat der NABU gemeinsam mit naturgucker erstmals ein Monitoring von Sommerinsekten gestartet,
an dem sich jeder Naturinteressierte beteiligen kann. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse. Für das Monitoring sind schlaglichtartig elf bekannte und leicht zu bestimmende Arten beziehungsweise Gattungen ausgewählt worden.

Weitere Informationen zur Teilnahme unter: www.NABU.de/sommerinsekten

Weitere Infos auch unter: www.naturgucker.info/vielfalt-studieren/naturguckermonitoring/sommerinsekten/

Weitere Tipps, wie das Anlegen einer Trockenmauer, die Funktion von Sand und Lehm für Insekten oder Tipps für einen schmetterlingsfreundlichen Garten gibt es unter:
www.NABU.de/gartenvielfalt

Für Rückfragen:

Marja Rottleb, NABU-Expertin für Naturschutz im Garten, Tel.: +49(0)30-284984-1582, E-Mail: Marja.Rottleb@NABU.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Quellenangabe

NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 78/17 | 13. JULI 2017
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Tagpfauenauge


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



"Gegen die Scheibe geknallt"
"Gegen die Scheibe geknallt"
"Gegen die Scheibe geknallt"

13/14.07.2017

Bayern.
Noch etwas benommen zeigt sich die Schleiereule die am hellichten Tag einen "Ausflug" machte und dabei gegen eine Glasscheibe geprallt war ... . nach einiger Zeit konnte sich die Eule in den Abendstunden wieder auf den Abflug machen ...

Mehr zur Schleiereule auf unseren Seiten unter

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=43875

Mehr zu Schutzprojekten rund um die Schleiereule

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26505

In der Aufnahme von E. Hinkelmann

- .. musste sich nach dem Aufpall auf die Fensterscheibe erholen ..


Sommerzeit .. FM-Wochenstubenzeit
Sommerzeit .. FM-Wochenstubenzeit
Sommerzeit .. FM-Wochenstubenzeit

13/14.07.2017

Bayern
. Nahezu in jedem Sommerhalbjahr erreichen uns zahllose Anrufe die sich mit Fledermausfunden ( meist auch deren Hinterlassenschaften ) befassen. In der Regel geht es darum die Tiere und ihre auffälligen Kotspuren ( vielfach auf Fensterbänken etc. ) schnellstmöglich wieder los zu werden.

Artenschutz in Franken® appelliert ( und informiert ) an / die Bürger die Tiere gerade in der aktuell vielfach hoch sensiblen Zeit der Fortpflanzung ( Wochenstubenbildung ) nicht zu stören. Nun befinden sich die Weibchen mit ihren Jungen auch in engen Hausspalten .. gerne hinter den Firstbalken.

In wenigen Wochen werden die Tiere die Baukörper bereits wieder verlassen haben und damit minimiert sich auch der Kotanteil.

Bitte beachten Sie das unsere heimischen Fledermausarten strengen Schutzmaßnahmen unterliegen. Ihre Quartiere dürfen nicht beeinträchtigt werden.


In der Aufnahme von H.Greb

- Blick in eine Wochenstube der Zwergfledermaus


Der Reseda ... einem Wanderer auf der Fährte ...
Der Reseda ... einem Wanderer auf der Fährte ...
Resedafalter (Pontia edusa)

Eigentlich recht unauffällig stellt sich der wärmeliebende Resedafalter dar. Mit einer Flügelspannweite bis nahe 5 Zentimeter zählt er zu den mittelgroßen Arten. Der Resedafalter ist ein Wanderfalter
der meist recht große Bestandsschwankungen aufweist. Wir treffen den
oberseitig "Weiß-schwarz" gezeichneten Falter bevorzugt in den
Hügellandschaften an.

Seine Flügelunterseiten erkennen wir ( siehe auch die Aufnahme ) in grün-grau. Zu seinen bevorzugten Futterplanzen zählt neben der Gelbe Wau ( Reseda ) oder auch der Ackersenf. Seine Raupe zeigt sich hier auch in einem interessanten Grünton.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald ... der Resedafalter


Eine Kinderstube für den Untersteinbacher Turmfalken
Eine Kinderstube für den Untersteinbacher Turmfalken
Eine Kinderstube für den Untersteinbacher Turmfalken

Update .... 12/13.07.2017

Untersteinbach/Ufr. 29.11.2010. Dass im Bereich Artenschutz auch ungewöhnliche Ansätze zum Ziel führen können, zeigt ein aktuelles, auf breitem Fundament gegründetes Beispiel aus dem Landkreis Hassberge.

Eine Kooperation unterschiedlichster Institutionen möchte mit einer nicht alltäglichen Maßnahme auf eine Artenfamilie hinweisen, die regional mit schwindenden Nistmöglichkeiten zu kämpfen hat, und damit aufzeigen das Artenschutz- Gebäudesicherheit und Umweltbildung sich keinesfalls ausschließen müssen.

Der Turmfalkenschutz steht im Mittepunkt einer gemeinschaftlichen Artenschutzmaßnahme die von der Initiative Artenschutz im Steigerwald, dem Kindergarten in Untersteinbach, der Gemeinde Untersteinbach , der Freiwilligen Feuerwehr Untersteinbach , dem Siedlerverein Untersteinbach, sowie der Pfarrgemeinde Untersteinbach realisiert werden konnte.

Projektstart war um 10 Uhr in der Turnhalle des Kindergartens …… hier referierte Thomas Köhler vom Artenschutz im Steigerwald vor Besuchern und Kindern über das Artenspektrum Turmfalke.

In einer eigens für den Projekttag und auf die Kinder zugeschnittenen Power Point Präsentation und mit Präparaten ausgerüstet wurde der nachfolgenden Generation die Lebensweise dieser Spezies, die für zahlreiche andere steht näher gebracht.

Gegen 10:45 Uhr fand nach den „Trockenübungen“ der praktische Teil statt.

An der Pfarrscheune wurde durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr
und des Siedlervereins Untersteinbach eine vom Artenschutz im Steigerwald zur Verfügung gestellte Turmfalkennisthilfe in 11 Meter Höhe installiert

Mittels Montageregüst, das wenige Tage eigens für diesen Projekttag errichtet wurde, wurde die 15 Kilogramm schwere Nisthilfe von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr um Hubert Bühl an ihren zukünftigen Standort verbrach und hier sturmsicher verankert.

Mehr zum Projekt das nun zunehmende Erfolge zeigt ...


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=33353

In der Aufnahme von Elias Greb
... der Erfolg kann sich sehen lassen ..


Vorschlag zur Glyphosat-Wiederzulassung ..
Vorschlag zur Glyphosat-Wiederzulassung ..
NABU: Vorschlag zur Glyphosat-Wiederzulassung missachtet schädliche Folgen für Natur

12/13.07.2017

Miller: Anwendung im Privatbereich muss verboten werden
________________________________________________________________

Berlin
– Der NABU kritisiert den am gestrigen Dienstag bekannt gewordenen Vorschlag der EU-Kommission zur Wiederzulassung von Glyphosat. Dieser missachtet die negativen Auswirkungen des Pflanzenschutzmittels auf Tiere und Pflanzen. Auch sieht der Entwurf weder eine Beschränkung der Privat-Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich vor noch ein Verbot des Abspritzen von reifem Getreide zur erleichterten Ernte. Auf städtischem Grün, wie Parkflächen und Kinderspielplätzen, wird lediglich empfohlen, die Anwendung zu reduzieren – anstatt sie zu verbieten. Am kommenden Mittwoch soll der Vorschlag dem EU-Agrarausschuss zur Abstimmung vorgelegt werden.

„Inzwischen besteht kein Zweifel mehr daran, dass Glyphosat eine ganze Reihe schädlicher Auswirkungen auf die Natur hat. Der jetzige Vorschlag ist eine Enttäuschung für den Umwelt- und Naturschutz in Europa. Außerdem wird der falschen Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich weiter Tür und Tor geöffnet“, kritisierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der NABU appellierte an die Bundesregierung, die Vermeidung negativer Folgen für die biologische Vielfalt zur Bedingung einer Wiederzulassung zu machen. Die Anwendung im Privatbereich muss nach Ansicht der Naturschützer gänzlich verboten werden.

Jährlich werden allein in Deutschland bis zu 8.000 Tonnen Glyphosat ausgebracht. Auf fast der Hälfte aller landwirtschaftlichen Flächen findet das Breitbandherbizid Anwendung. Dabei schädigt es auch seltene Ackerwildkräuter und Insekten, die wiederum Nahrungsquelle zahlreicher, teils gefährdeter Feldvögel sind. „Glyphosat zerstört ganze Nahrungsnetze. Das Pflanzengift heizt damit auch massiv dem Verlust der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft ein“, so Miller.

Tierarten wie Goldammer, Vierfarbige Kuckuckshummel oder Großer Abendsegler, aber auch Ackerwildkräuter wie das Rundblättrige Hasenohr, die Gewöhnliche Kornrade oder der Lämmersalat stünden stellvertretend für alle Arten, an deren Rückgang Glyphosat Anteil habe. Zudem sieht der jetzige Entwurf keinen Ausgleich zur Kompensation des Glyphosat-Einsatzes vor, wie etwa Blühstreifen oder Brachflächen. Eine Verlängerung der Zulassung widerspräche darüber hinaus der EU-Pestizid-Verordnung. In ihr ist die biologische Vielfalt als eigenständiges Schutzgut im Pflanzenschutzrecht festgeschrieben.

Der NABU ruft aktuell dazu auf, dem Umweltverband jene Händler zu melden, die Glyphosat oder ähnliche Mittel verkaufen, etwa lokale Bau- oder Gartenmärkte oder Online-Händler. Ziel ist es, nach zahlreichen Baumärkten, nun auch die Online-Händler dazu zu bewegen, glyphosathaltige Mittel aus ihrem Sortiment zu nehmen: www.NABU.de/glyphosat-melden

Für Rückfragen:

Till-David Schade, NABU-Experte für biologische Vielfalt, mobil: 0172-5254436, E-Mail: till-david.schade@NABU.de  
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 76/17 | 12. JULI 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Blaue Holzbiene


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



EU-Bürgerbefragung zur Agrarpolitik
EU-Bürgerbefragung zur Agrarpolitik
NABU: Bauernverband schönt Zahlen der EU-Bürgerbefragung zur Agrarpolitik

12/13.07.2017

Tschimpke: Berechtigte Umweltsorgen der Bevölkerung müssen in Agrardebatte berücksichtigt werden
________________________________________________________________

Berlin –
Mit Unverständnis hat der NABU auf die heutige Pressemitteilung des Deutschen Bauernverbandes „EU-Konsultation bekräftigt: GAP ist wichtiger Grundpfeiler der EU“ reagiert.  Der DBV bezieht sich auf die von der Europäischen Kommission von Februar bis Mai durchgeführte Online-Befragung zur EU-Agrarpolitik. Die Ergebnisse wurden am Freitag von EU-Agrarkommissar Phil Hogan auf einer Konferenz in Brüssel vorgestellt. Der NABU hat selber an der  Konferenz teilgenommen und weist auf falsche und beschönigende Darstellungen des DBV hin. Der DBV verschweigt nicht nur die Teilnahme von fast 260.000 Bürgerinnen und Bürgern an der Befragung, die mehr Umweltschutz in der GAP fordern. Auch das Ergebnis, dass Umwelt- und Klimaschutz zwei von den drei wesentlichen Herausforderungen für die Zukunft darstellen, wird ignoriert.

Die EU-Kommission hat nicht – wie vom DBV dargestellt – nur knapp 60.000, sondern insgesamt 322.916 Antworten auf die Befragung ausgewertet. Gleich zu Anfang der Konferenz wurden die Forderungen der „LivingLand“-Kampagne der Umweltverbände nach mehr Umweltschutz in der Agrarpolitik hervorgehoben. „LivingLand“ alleine hatte fast 260.000 Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme bewegt, was die EU-Kommission als Zeichen für die große Relevanz der Agrarpolitik für die ganze Gesellschaft jenseits des Agrarsektors wertete. Die Einwohner der EU hatten bei der Befragung die Chance, ihr Votum abzugeben, wie die derzeit rund 60 Milliarden Euro Subventionen – und damit 40 Prozent des EU-Haushalts – künftig verteilt werden sollen.

„Dass der Deutsche Bauernverband versucht, das Anliegen von 80 Prozent der Teilnehmer zu verschweigen, ist eine erstaunliche Ausblendung der Realität. Damit werden die Sorgen der Bürger über die massiven Umweltfolgen der intensiven Landwirtschaft ignoriert. Das spricht nicht für Seriosität in der künftigen Debatte um die milliardenschweren EU-Subventionen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Wie auch die veröffentlichten Ergebnisse der Konsultation zeigen, sorge sich der weitaus größte Teil der befragten Bürgerinnen und Bürger um Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln sowie um den Umweltschutz. Anstatt dies in seiner Pressemitteilung zu kritisieren, sollte der DBV lieber diese Sorgen ernst nehmen.

Als die drei größten Herausforderungen werden laut EU-Kommission
neben einem fairen Lebensunterhalt für Landwirte der Umwelt- sowie der Klimaschutz genannt, dies betonte auch Kommissar Hogan in seiner Rede. Kein Wort davon in der Darstellung des DBV.  

„Dass eine ganz große Mehrheit der Befragten die künftige Agrarförderung an Umweltleistungen koppeln will, verschweigt der Bauernverband ebenfalls. Er versucht offensichtlich den Eindruck zu erwecken, als sei die Öffentlichkeit weiterhin mit de-facto bedingungslos gezahlten Subventionen einverstanden“, so Tschimpke weiter.

Der NABU fordert eine umfassende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2020
mit der Abkehr von den schädlichen pauschalen Flächenprämien, die momentan per Gießkanne an Landwirtschaftsbetriebe verteilt werden. Stattdessen müssten Landnutzer über einen EU-Naturschutzfonds für konkrete Leistungen an die Gesellschaft bezahlt werden. Außerdem seien umfassende Investitionen in einen nachhaltigen Umbau des Agrar- und Ernährungssystems notwendig.

Mehr Infos und Hintergrund:
- Präsentation der Ergebnisse der Konsultation auf der Konferenz: https://ec.europa.eu/agriculture/events/cap-have-your-say_en  

Blogbeitrag zur Konferenz: http://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/wer-hat-das-sagen-in-der-eu-agrarpolitik/


Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser, NABU-Leiter EU-Naturschutzpolitik, Tel. +49 (0)172-4179730, E-Mail: Konstantin.Kreiser@NABU.de  


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de
NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 77/17 | 12. JULI 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- industrielle Landbewirtschaftung


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Die Wilden Bienchen vom Schliersee
Die Wilden Bienchen vom Schliersee
Die Wilden Bienchen vom Schliersee

12/13.07.2017

Bayern.
Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Kindergartens St. Josef in Neuhaus am Schliersee das von der Europamöbel Umweltstiftung unterstützt wird. Begleitet wird es durch das Unternehmen raab Home Company.

Das Projekt befindet sich aktuell in der Umsetzungsphase.

Erleben sie die Entwicklung hautnah ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=90649

In der Aufnahme

Ein Projekt das sichtbare Zeichen setzt ... "Die Wilden Bienchen vom Schliersee" ... im Fokus steht neben der Erhaltung der Biodiversität gerade die uns nachfolgende Generation ...


Projekt Habichtskauz in der Startposition
Projekt Habichtskauz in der Startposition
Projekt Habichtskauz in der Startposition

12/13.07.2017

Bayern
. Mehr in den kommenden Tagen hier auf unserer Page


Baumwipfelpfad Steigerwald mit neuen Attraktionen
Baumwipfelpfad Steigerwald mit neuen Attraktionen
Baumwipfelpfad Steigerwald mit neuen Attraktionen

11/12.07.2017

Streichelwald und Rotwildgehege

Nach gut 15 Monaten Betriebszeit
und einem riesigen Besucheransturm steht in diesem Sommer die erste Erweiterung des Angebots auf dem Baumwipfelpfad Steigerwald im fränkischen Ebrach an. Neben einem Streichelwald liegt der Fokus auf Waldvögeln und Bienen. Zudem gibt es nun einen deutschlandweit einmaligen Blick von oben auf ein Rotwildgehege geben.

Rechtzeitig zum Weinfest am 8. und 9. Juli ist der Baumwipfelpfad Steigerwald
bei Ebrach um einige Attraktionen reicher geworden. Unter dem Motto „Natur und Tiere“ werden einige Neuerungen im direkten Umfeld um den Baumwipfelpfad Tiere und deren Lebensraum erlebbar machen. Forstminister Helmut Brunner sagte in seiner Rede, dass der Baumwipfelpfad Steigerwald schon jetzt eine Erfolgsgeschichte sei, und fügte hinzu: „Mit den neuen Angeboten wird der Baumwipfelpfad auch künftig ein echter Besuchermagnet bleiben. Gerade für Kinder und Jugendliche werde der Erlebniswert noch einmal gesteigert.“

So können Besucher Deutschlands größtes Waldvogelfutterhaus von außen erleben und bekommen über eine Kamera und große Monitore Live-Bilder aus dem Inneren des Nistkastens sehen, zudem informiert ein Lehr-Bienenstand über das häufigste Nutztier Bayerns. Für die kleinen Besucher wird ein sogenannter Streichelwald eingerichtet, wo die Kinder Zwergziegen, Zwergschafe und Kaninchen aus der Nähe bewundern und natürlich auch streicheln können. Einer der Höhepunkte ist sicherlich das Reh- und Rotwildgehege. Der Blick auf Tiere und Gehege vom Baumwipfelpfad aus ist deutschlandweit einmalig.

„Mit den Neuerungen halten wir unser Versprechen, auch weiterhin in den Baumwipfelpfad und die Region zu investieren“, freute sich der Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer über die Erweiterung des Angebots. „Ich bin sicher, dass wir den Baumwipfelpfad als touristischen Anziehungspunkt weit über die Region hinaus etablieren werden und damit auch eine deutliche Wertschöpfung für die Menschen vor Ort erreichen werden.“



Quellenangabe/Foto

Bayerische Staatsforsten


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neue auf unserer Internetpräsenz
Neue auf unserer Internetpräsenz

Neu auf unserer Internetpräsenz

10/11.07.2017

Besonders bei Besuchen in den alpinen oberhalb der Baumgrenze Regionen tritt ein Säugetiere in Erscheinung das meist sofort das Interesse des Besuchers weckt.

Das tagaktive Murmeltier.


Sein Hauptverbreitungsgebiet beginnt bei etwa 1.250 Meter und endet bei rund 2.800 Meter. Das tagaktive Nagetier, das einen gedrungenen Körperbau besitzt erreicht eine Körperlänge von rund 60 - 70 Zentimeter und bringt etwa 7 – 9 Kilogramm auf die Waage.Da es seinen Aktivitätsrythmus auf die Tagesstunde eingestellt hat bedarf es einer nicht unerheblichen Aufmerksamkeit gegenüber möglichen Fressfeinden, die meist aus dem Luftraum zu erwarten ist.

Dabei handelt es sich um Greifvögel wie z.B. den Steinadler, den Kolkraben der bei seiner Entdeckung durch die Murmeltiere mit einem Warnpfiff vermeldet wird. Ein ähnliches Verhalten wird bei Gefahren aller Art praktiziert, was die Tiere veranlasst sich sehr schnell die Erdbauten zurückzuziehen. Auch Füchse oder Marder werden hie und da an den Murmeltierbauten vorgefunden.

Mehr zum Murmeltier und neue Aufnahmen von Klaus Sanwald auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=33181

Ferner neu eingestellt ... den Roten Apollo unter ... [ https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=42842 ]


Neue Aufnahmen auf unserer Internetpräsenz
Neue Aufnahmen auf unserer Internetpräsenz
Neue Aufnahmen auf unserer Internetpräsenz

10/11.07.2017

Deutschland.
Zahlreiche neue Aufnahmen möchten wir Ihnen im Laufe der kommenden Stunden hier auf unserer Internetpräsenz vorstellen. Sowohl Albert Meier als auch Klaus Sanwald konnte uns diese zugänglich machen.

Die ersten Aufnahmen die wir bereits einstellen konnte fokussieren sich auf Larinioides sclopetarius, Brückenkreuzspinne [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=40677] und Favonius quercus, Blauer Eichen-Zipfelfalter [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=93863]

Diese Aufnahmen hat Albert Meier erstellt  ... demnächst folgen weitere Informationen zur Eingabe neuer Aufnahmen ...

Nunmehr folgte die Eingabe von Vespula germanica, Deutsche Wespe ...[https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=93880]

Aus dem Reich der Pflanzen wurde nun aufgenommen Epipactis helleborine, Breitblättrige Stendelwurz [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=93891]


In der Darstellung zeigt sich die Brückenkreuzspinne ...


Schöpfung lebendig bewahren
Schöpfung lebendig bewahren
Schöpfung lebendig bewahren

  • Artenschutzprojekt Mauersegler an der Ebersbrunner Kirche zeigt Erfolge

Ein mehrjähriges A.i.S- Monitorring brachte Ergebisse zu Tage die uns schockierten. Kaum mehr erschließbare Brutmöglichkeiten für einen der spektakulärsten Vogelarten in unseren Breiten.Dem Mauersegler.

09/10.07.2017

Landkreis Kitzigen. Wenn im Mai das "Sirren" durch die Steigerwaldlüfte erklingt, dann sind sie zurück, die Mauersegler. Der Pfeilschnelle Flug über die Dörfer des Steigerwaldes erweckt Bewunderung und das Gefühl das der Steigerwaldsommer nun nicht mehr fern sei. Jedoch steht es in vielen Dörfern nicht besonders gut für die Reproduktionsmöglichkeit des Seglers. Energetische, sowie Sanierungstechnische Aspekte verschlossen bzw. verschließen noch immer unzählige Brutplätze.

Meist geschieht dies unbewusst.

Die Augen vor diesem Defizit zu verschließen ist nicht unser "Ding", deshalb haben wir im Jahre 2002 / 2003 an ausgewählten Standorten damit begonnen, neue (alte) Brutplätze zu schaffen. In zahlreichen
Gesprächsreihen mit Gebäudeeignern, Naturschutzfachbehörden, Landschaftspflegeverbänden, uvm. wurden geeignet erscheinende Brutgebäude gefiltert und mit speziellen Nistmodulen ausgestattet.

So auch an der evangelischen Pfarrkirche in Erbersbrunn im Landkreis Kitzingen.

Eine Nistmodulreihe, eingebracht unauffällig unter den Schallamellen sollte uns aufzeigen ob es der "Turmschwalbe" gelänge diese Nistplätze zu finden. Bereits im Jahre 2004 singalisierten uns Haussperlinge,
das die Nisthilfe von der "fliegenden Abteilung" erkannt wurde. Der Spätherbst brachte uns die Erkenntnis, das zwei Fortpflanzungen stattgefunden hatten.

- 2006 traten Stare auf den Plan, bzw. in das Nistmodul. Auch Hausrotschwanz und Kohlmeise ließen sich nicht lange bitten.

- Im Jahre 2007 war es nun soweit 4 Mauersegler interessierten sich für das Modul. Das die Annahme stattgefunden hatte zeigten uns die Reinigungsarbeiten der Nisthilfe im Herbst 2008.

- 2009 ließ erkennen, das drei Paare die Module besiedeln, daneben ein Paar Stare.

Update 07/2017

Was in 2002/2003 mit der Installation einer ersten Mauersegler Nisthilfe startete
zeigt sich nun, 15 Jahre später als grandiose Erfolgsgeschichte des praktischen Artenschutz ... aus "0" Paaren wurden nun 9 Paare die sich höchst erfolgreich hier reproduzieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung leisten ...

Mehr Eindrücke

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26025

Artenschwund unaufhaltsam
Artenschwund unaufhaltsam
Artenschwund unaufhaltsam

08/09.07.2017

Der neue Agrarreport 2017 vom Bundesamt für Naturschutz (BfN)
mit Sitz in Bonn hat ergeben, dass sich 80 Prozent weniger Insekten in der Luft befinden. Da Dreiviertel unserer Hauptnahrungspflanzen zum Beispiel von Bienen bestäubt werden müssen, stellt dies ein schwerwiegendes Problem dar.

Mehr auf den Seiten von Wild und Hund

- https://wildundhund.de/artenschwund-unaufhaltsam/


Fünf Schutzgebiete lernen voneinander
Fünf Schutzgebiete lernen voneinander
Fünf Schutzgebiete lernen voneinander

08/09.07.2017

Ranger diskutieren im Nationalpark über Erlebnispädagogik, digitale Medien und Forschungsprojekte

Neuschönau.
Man muss das Rad nicht immer neu erfinden. Das finden zumindest die Ranger der Nationalparks Berchtesgaden, Schwarzwald, Šumava und Bayerischer Wald sowie des Naturparks Bayerischer Wald. Deswegen arbeiten die Teams seit geraumer Zeit eng zusammen. Jüngst trafen sich Vertreter der fünf Großschutzgebiete im Nationalpark Bayerischer Wald, um sich über Erlebnispädagogik, digitale Medien oder Forschungsprojekte auszutauschen.

Auf der Tagesordnung standen neben Kleingruppen-Workshops und Vorträgen natürlich auch Exkursionen in die wilde Natur. Wobei auch dort immer wieder spontane Besprechungen im Gelände durchgeführt wurden. Schwerpunkte waren diesmal etwa die zielgruppengerechte Bildungsarbeit zu den Themen große Beutegreifer, Insekten und Pilze, das Monitoring von Bruthöhlen oder der Einsatz von Apps zur Datenerfassung.

„Wir haben uns auch viel über den emotionalen Zugang zur Natur ausgetauscht und über Mittel und Wege, diese Begeisterung an unsere Besucher weiterzugeben“, sagt Jochen Grab, Rangerchef im Nationalpark Berchtesgaden.  „Das Schöne ist, dass es ein ständiges Geben und Nehmen ist, vom dem jeder profitiert“, so Urs Reif, Rangerchef im Nationalpark Schwarzwald.

Als Win-win-Situation bezeichnet Michael Großmann, Leiter der Nationalparkwacht im Nationalpark Bayerischer Wald, den Austausch. „Viele aktuelle Herausforderungen der Rangerarbeit sind in verschiedenen Gebieten gleichermaßen anzugehen. Warum sollte man die Arbeit da nicht auf mehrere Schultern verteilen. So können wir unser Personal nicht nur effizienter einsetzen, sondern auch auf einen viel breiteren Fundus aus  Ideen zurückgreifen.“

Bildunterschrift:

Ranger aus fünf Großschutzgebieten tauschten sich jüngst im Nationalpark Bayerischer Wald über die Herausforderungen ihrer Arbeit aus.  (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Das macht uns sprachlos ...
Das macht uns sprachlos ...
Das macht uns sprachlos ...

08/09.07.2017

Deutschland.
Rolf Thiemann schildert uns einen schockierenden Fall an Tiequälerei den wir Ihnen wie angekündigt nun näher vorstellen werden ... Wenn Jugenliche keine Grenzen mehr kennen  ... Getöte Weinbergschnecken ( Nach dem Bundesartenschutzgesetz  .. besonders geschützt .. ) .. sind Tiere denn Müll? ..

Mehr schockierende Eindrücke unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=93823

Aufnahme: Rolf Thiemann


... Zusammenarbeit mit China
... Zusammenarbeit mit China
Naturschutz: zehn Jahre bilaterale Zusammenarbeit mit China

08/09.07.2017

   - Workshop von BfN und seinem Partner CRAES in Bonn und in der Eifel
   - Biodiversität und Ökosystemleistungen im Fokus


Bonn, 05. Juli 2017:
Seit nunmehr zehn Jahren unterstützen das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Chinese Research Academy of Environmental Sciences (CRAES) in enger Partnerschaft die bilaterale Naturschutzzusammenarbeit zwischen Deutschland und China. Vom 5. bis zum 7. Juli 2017 findet der 10. Deutsch-Chinesische Workshop zu Biodiversität und Ökosystemleistungen in Bonn und im Nationalpark Eifel statt.

Ein Ergebnis der Zusammenarbeit ist aktuell etwa eine gemeinsam erarbeitete Studie zu "Green Cities", die Empfehlungen für Praktiker und Entscheidungsträger enthält, wie städtisches Grün in Form einer "urbanen Grünen Infrastruktur" entwickelt werden kann. "Zum Jubiläum blicken wir auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit, in der wir bilaterale Verabredungen partnerschaftlich umsetzen konnten. Gleichzeitig beraten wir darüber, wie sich Erkenntnisse zu unseren zentralen Themen für zukünftige Kooperationsfelder nutzen lassen. Hier denke ich zum Beispiel an die wissenschaftliche Unterstützung der internationalen Biodiversitätskonvention CBD ", sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.

Die Teilnehmer des Workshops werden sich mit neuen Konzepten im Naturschutz, mit dem Management vom Wäldern, Flüssen und Feuchtgebieten sowie städtischen Ökosystemen auseinandersetzen. Außerdem werden methodische Fragen behandelt, wie natürliche Güter und ökologische Leistungen erfasst und bewertet werden können, etwa im Rahmen der internationalen TEEB-Initiative (The Economics of Ecosystems and Biodiversity). Auch der Austausch zu aktuellen Themen der CBD ist Teil der Veranstaltung. Die chinesische Regierung hat die Herausforderung eines engagierten Natur- und Umweltschutzes erkannt und betont den nun eingeschlagenen Prozess der "Ecological Civilization". Damit sollen ökologische Aspekte in ökonomische, politische, kulturelle und soziale Entwicklungen in China integriert werden. Dieses sogenannte Mainstreaming von Biodiversität in andere Politikfelder und Sektoren ist unter anderem auch in der EU-Biodiversitätsstrategie und der CBD vorgesehen, um den Verlust von Arten und Landschaften aufzuhalten.

Dazu erklärt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: "Ich freue mich, dass der neue CRAES-Präsident Prof. Li Haisheng bei seinem ersten Besuch des BfN unseren langjährigen wissenschaftlichen Austausch für hilfreich und wichtig erachtet hat. Wir haben vereinbart, weiter intensiv an gemeinsamen Naturschutzzielen zu arbeiten. Die Integration von ökologischen Aspekten in andere Politikfelder wie Stadtentwicklung oder Land- und Wasserwirtschaft, aber auch in die Öffentliche Auftragsvergabe oder allgemein in Finanzierungssysteme ist ein gemeinsames Anliegen der beiden Länder. Dazu ist es uns wichtig, Methoden zu entwickeln, um die Werte von Ökosystemen für Mensch und Natur zu ermitteln und in räumliche Planungsansätze, betriebswirtschaftliche Bilanzen und Produktketten oder volkwirtschaftliche Gesamtrechnungen einzubringen."

Beide Wissenschaftsinstitutionen beraten ihre jeweiligen Umwelt- und Naturschutzministerien in Fragen zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung von biologischer Vielfalt. Die deutsch-chinesischen Workshops bilden den Fixpunkt der langjährigen Partnerschaft und finden im jährlichen Wechsel an verschiedenen Orten Deutschlands und Chinas statt. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern und weiteren Experten und Expertinnen aus Deutschland, China, der Europäischen Union sowie internationalen Umweltorganisationen zusammen und dient gerade auch unter deutschen Fachleuten als hilfreiche Plattform für den Austausch.

Zum Abschluss der Veranstaltung begleiten Vertreterinnen und Vertreter des BfN die chinesischen Partner in den Nationalpark Eifel. Hier wird es vor allem um Fragen der sinnvollen Gestaltung und des Miteinanders von Schutz und touristischer Nutzung von Natur gehen. In China wird derzeit das Schutzgebietskonzept reformiert.

In der Aufnahme

- Nationalpark Xianju in der Provinz Zhejiang. (Foto: Lennart Kümper-Schlake)


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Nachwuchs bei den Wildpferden
Nachwuchs bei den Wildpferden
Nachwuchs bei den Wildpferden

06/07.07.2017

Junge Stute kommt im Nationalparkzentrum Falkenstein zur Welt

Ludwigsthal.
Es gibt Nachwuchs bei den Przewalski-Pferden im Nationalparkzentrum Falkenstein. Vergangene Woche kam im dortigen Tier-Freigelände eine junge, vitale Stute zur Welt. „Dem Jungtier und dem Muttertier geht’s prächtig“, sagt Reinhold Gaisbauer, Leiter des Servicezentrums Falkenstein. Der neueste Zuwachs der nun neunköpfigen Herde kommt auch bei den Besuchern gut an.

„Die Geburt ist aber in erster Linie ein toller Erfolg für die Arterhaltung“, so Nationalpark-Tierärztin Susanne Klett. Schließlich stehen Przewalski-Pferde auf der roten Liste der gefährdeten Arten und kommen in freier Wildbahn nur noch äußerst selten vor. Deswegen hat der Nationalpark schon mehrmals Auswilderungsprojekte unterstützt. „Und vielleicht trägt auch die neu geborene Stute einmal dazu bei, die Population weiter zu stärken.“

Bildunterschrift:
Putzmunter zeigt sich der neuste Zuwachs der Przewalski-Pferde im Tier-Freigelände des Nationalparks. (Foto: Reinhold Gaisbauer/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Stelen Bundesdeutscher Biodiversität
Stelen Bundesdeutscher Biodiversität
„Stelen Bundesdeutscher Biodiversität“ erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

24. Oktober 2016 - 05/06.07.2017 - Udate

Das Projekt „Stelen Bundesdeutscher Biodiversität“ wird in dieser Woche als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Auszeichnung wurde heute im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade in Kastellaun übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.


„Stelen der Biodiversität“ ist ein gemeinschaftliches, innovatives, höchst anspruchsvolles und in dieser Form wohl in ganz Deutschland einmaliges Projekt zur konkreten Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie der Vermittlung einer höchst lebendigen Umweltbildung. Kooperativ umgesetzt wurde dieses von den Projektpartnern, dem Verband Artenschutz in Franken®, der Audi Stiftung für Umwelt GmbH, der innogy Netze Deutschland GmbH sowie von der Stadt Kastellaun. Neben konkretem Artenschutz zielt das Projekt auch und gerade darauf ab, auch außerhalb von Bildungszentren möglichst viele Menschen zu diesem äußerst wichtigen Thema zu erreichen.

Ein Projekt, das es in und an sich hat
Das zugegeben nicht alltägliche Projekt hat es sich zum festen Ziel gesetzt in jedem Bundesland der Republik sichtbar zu werden und dabei vormalige alte Trafohäuser im urbanen Umfeld zu lebendigen Elementen („Stelen der Biodiversität“) der biologischen Vielfalt umzugestalten. Dazu wurden und werden an und in den Gebäuden ganz gezielt wertvolle (teils einzigartige) Lebens- und Fortpflanzungsräume für regional prägende (Leit) -Tierarten geschaffen. Durch die enge und spielerische Einbindung von Paten-kindergärten leistet das, auf breiter Basis gründende Projekt gleichfalls pädagogisch wertvollste Ansätze.

Mit diesem  vorbildlichen Projekt wird ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland gesetzt.

Wie konnte sich die Stele im ersten Jahr nach der Fertigstellung bewähren?

- Interessante neue Eindrücke
haben wir nun dem Projektverlauf beigefügt, dabei zeigt sich eindrucksvoll wie wichtig Projekte dieser Art zur Erhaltnug der Biodiversität in der Bundesrepublik Deutschland sind .. doch sehen Sie selbst ..

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=82689

In der Aufnahme von Klemens Hauröder

- Harmonisch für sich die Stele der Biodiversität in Kastellaun in das biotopgebende Landschaftsbild ein.



Stelen der Biodiversität / Wildbiene Königssee
Stelen der Biodiversität / Wildbiene Königssee
Stelen der Biodiversität / Projektbaustein Schönau am Königssee

04/05.07.2017

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Kindergartens Schönau am Königssee das von der Audi Stiftung für Umwelt
unterstützt wird, befindet sich atuell in der Umsetzungsphase.

Begleiten Sie uns auf diesem Weg ...
und erleben Sie die Entwicklung fast hautnah mit ... unter https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91296 hier auf unseren Seiten ...

Artenschutz in Franken® ...
praktischer Artenschutz- und lebendige Umweltbildung auf höchstem Niveau.


Zu den Wasserfällen im Urwald
Zu den Wasserfällen im Urwald
Zu den Wasserfällen im Urwald

04/05.07.2017

Nationalpark aus erster Hand: Führung durchs Höllbachgespreng am 8. Juli

Scheuereck.
Unter Naturfreunden ist das Höllbachgespreng berühmt: Flankiert von haushohen Gneisformationen liegen Wasserfälle in einer tief eingeschnittenen Schlucht  an der Ostflanke des Großen Falkenstein. Das ganz besondere Mikroklima bietet seltenen Pflanzen- und Tierarten eine ökologische Nische. Wer Lust hat, ein der schönsten Sehenswürdigkeiten der Region zu erkunden, kann am Samstag, 8.7., den erfahrenen Waldführer Steffen Krieger auf einer Führung unter dem Motto Nationalpark aus erster Hand begleiten.

Treffpunkt für die vier bis fünf Stunden dauernde, kostenlose Führung ist um 10 Uhr am Hirschgehege in Scheuereck. Bei der etwa neun Kilometer langen Tour werden rund 450 Höhenmeter zurückgelegt, weshalb eine gewisse Grundkondition notwendig ist. Auch wetterfeste Kleidung und eine Brotzeit nebst Getränken sind wichtig, da auf der gewählten Route keine Einkehrmöglichkeit besteht. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


-  Im Wald rund um die Höllbachfälle herrscht ein ganz besonderes Mikroklima, was vielen Arten eine Nische bietet.  Doch Sie dürfen versichert sein das sich die Westliche Beißschrecke hier nicht finden lassen wird. Ihr Lebensraum stellt sich ganz anders darf ... zu finden ist die Schrecke jedoch ab sofort auf unseren Seiten unter

-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=93795


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Rostocks Landwirte sind umweltfreundlicher ...
Rostocks Landwirte sind umweltfreundlicher ...
Rostocks Landwirte sind umweltfreundlicher als Bundesdurchschnitt

03/04.07.2017

Deutschlandtour des WWF-Foodtrucks erreicht Rostock. / Lebensmittelverschwendung Rostock: 12.000 Tonnen landen jährlich in der Mülltonne

Böden, Gewässer und Artenvielfalt in der Region Rostock leiden unter den direkten wie indirekten Folgen einer teilweise aus dem Ruder gelaufenen Agrarindustrie
. Gleichzeitig müssen viele Landwirte aufgeben, denn ein gerechtes und zuverlässiges Einkommen vor allem für nachhaltig wirtschaftende Betriebe fehlt. Davor warnt der WWF in einem Regionalbericht, den der Naturschutzverband am Donnerstag im Rahmen seiner deutschlandweiten Foodtruck-Tour auf dem Neuen Markt in Rostock vorgelegt hat. Laut dem WWF-Papier ist die Region zwar nachhaltiger aufgestellt als der bundesdeutsche Durchschnitt, hat jedoch ebenfalls mit den negativen Folgen der Intensiv-Landwirtschaft zu kämpfen. Um den Artenverlust zu stoppen und eine faire wie nachhaltige Landwirtschaft zu stärken, fordert der WWF einen grundlegenden Wandel der Agrarpolitik.

Mit rund 27.000 Hektar sind sieben Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Region nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet. Damit liegt Rostock knapp über dem Bundesdurchschnitt von 6,5 Prozent, aber immer noch weit entfernt vom Ziel der Bundesregierung, ein Fünftel der Fläche ökologisch zu bewirtschaften. In der Großregion Rostock leben inzwischen rund eine Viertel Millionen Schweine, 140.000 Rinder und Kühe sowie noch einmal 20.000 Schafe. Aber auch in diesem Punkt ist man laut WWF-Regionalbericht rein zahlenmäßig weit entfernt von den untragbaren Zuständen in den Vieh-Ballungsräumen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens.

Trotzdem ist die Lage auch für Rostock und Umgebung eindeutig kritisch: Die klassischen Wald- und Wiesenvögel, Schmetterlinge und Amphibien verschwinden gemeinsam mit ihren Lebensräumen.
So sind etwa Kiebitz oder Wiesenpieper inzwischen laut Roter Liste „stark gefährdet“, Schreiadler oder Großer Brachvogel gar „vom Aussterben bedroht“. Auch die Nitrat-Belastung des Grundwassers ist akut: An drei Messstellen werden immer wieder stark erhöhte Werte von über dem gesetzlichen Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter ermittelt. Als Hauptursache gilt die Überdüngung der Äcker.

„Die Landwirte in und um Rostock wirtschaften nicht wegen, sondern trotz der politischen Rahmenbedingungen umweltschonender als der Bundesdurchschnitt.
Die Region muss aufpassen, dass sie den eingeschlagenen Pfad weiter geht und nicht wieder verlässt“, warnt Markus Wolter, WWF-Referent für Landwirtschaft und Ernährung. „Natur und Landwirtschaft sind keine voneinander abgekoppelten Systeme. Durch die zunehmende Intensivierung entzieht sich der Agrarsektor mittelfristig  seiner eigenen Lebensgrundlage und verliert zugleich auch noch die Akzeptanz in einem großen Teil der Gesellschaft.“ Der WWF sieht es als Aufgabe der Politik, hier unterstützend gegenzusteuern. Leider sei das in den vergangenen Jahren versäumt worden. „Umweltfreundlich produzierende Landwirte brauchen ein gerechtes und zuverlässiges Einkommen, um wirtschaftlich bestehen zu können“, so Wolter.

Zugleich müsse sich auch der Konsum verändern und der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln gestoppt werden. Laut WWF-Berechnungen fallen allein in Rostocker Haushalten vermeidbare Lebensmittelverluste von 12.500 Tonnen pro Jahr an. Zudem ist sowohl auf lokaler wie auch auf globaler Ebene der hohe Fleischbedarf ein Problem. Insgesamt fragen die Rostocker pro Jahr knapp 18.000 Tonnen Fleisch nach. Um dieser Nachfrage nachzukommen, werden insgesamt über 20.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche benötigt, vor allem um Tierfutter anzubauen. Große Teile dieses Flächenfußabdrucks importiert Deutschland aus anderen Regionen der Erde. „Wir essen in Deutschland zu viel Fleisch, produzieren zugleich mit Soja-Futtermittel aus Übersee mehr als wir brauchen und exportieren die hohen Überschüsse ins Ausland. Dieses System ist nicht nachhaltig. Mit Schweinefleisch aus deutscher Intensivmast werden höchstens Ökosysteme in Südamerika zerstört oder das Grundwasser in Deutschland verschmutzt, aber nicht der Hunger in der Welt bekämpft“, so Wolter.
Landwirtschaft & Ernährung Rostock in Zahlen:

   Vermeidbare Lebensmittelverlust pro Jahr: 12.567 Tonnen
   Jährliche Flächenfußabdruck der Rostocker Ernährung: 49.381 Hektar
   Davon für Fleisch und andere tierische Lebensmittel: 35.454 Hektar (72%)
   Bio-Bauernhöfe in der Großregion Rostock: 163 Betriebe

WWF-Foodtruck in Rostock

Im Sommer 2017 tourt der WWF-Foodtruck quer durch die Bundesrepublik. Am 29. und 30. Juni steht der Foodtruck mit einer großen Erlebniswelt auf dem Neuen Markt.  Food-Helden aus der Region stellen ihre Projekte für nachhaltiges Essen vor. An Erlebnis- und Wissensstationen gibt es Mitmach-Aktionen für die ganze Familie. WWF-Experten geben Tipps, worauf es beim Einkaufen und Essen ankommt, um die Natur zu schützen. Pünktlich ab 12 Uhr gibt es den leckeren, regionalen Mittagspausen-Snack der WWF-Foodtruck-Köche.

KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de



Quellenangabe

WWF


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Widderchen bei der Paarung


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Erneut ausgezeichnet - "Aus die Haselmaus?!"
Erneut ausgezeichnet - "Aus die Haselmaus?!"
Erneut ausgezeichnet - "Aus die Haselmaus?!"

02/03.07.2017

Franken. Artenschutz in Franken®
freut sich mit seinen vielfältigen Projektpartnern sehr darüber das
dass Projekt "Aus die Haselmaus?!" bereits zum zweiten Mal durch die UN-Dekade Fachjury ausgezeichnet wurde.

Mit großem Interesse und  der entsprechenden Begeisterung bringt sich seit Jahren eine breit
aufgestellte Kooperation für die Erfassung und die Erhaltung der Lebensräume der Haselmaus ein.

Mehr zum Projekt:

- Eine kleine Maus ( die eigentlich ein nachtaktiver Bilch ist ) macht mit einem hoch innovativen Kooperationsprojekt auf sich aufmerksam.

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64102


Vom Niedergang der Biodiversität
Vom Niedergang der Biodiversität
Vom Niedergang der Biodiversität

02/03.07.2017

Bayern.
Mehr als bedenklich zeigt sich die Gesamtsituation in unserer Feldflur, ständig wird das nachwachsende Gras abgemäht. Kaum mehr ist eine Blüte zu erkennen, wie soll das auch geschehen? Bei einer so hohen Quote an Grünlandschnitten kann eine Blütenpflanze wohl kaum nachwachsen. Von einer erfolgreichen Fortplanzungsmöglichkeit wollen wie hier gar nicht erst reden, denn es gibt sie nicht.

Und so sieht es nunmehr so in unserem Bundesland ( und auch darüber hinaus ) aus. Von hochwertiger Artenvielfalt sind wir hier meilenweit entfernt .. das Schlimme daran, es zeigt sich keine grundsätzliche Verbesserung der Feldfluren ... trotz noch so mancher Beteuerung ...

Und so sprechen wir seit geraumer Zeit von grünen Wüsten, also von grünen Flächen die für die Artenvielfalt keinen Raum mehr lassen ...


Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=93750

Die Hohltaube in Bayern
Die Hohltaube in Bayern
Die Hohltaube in Bayern

01/02.07.2017

Bayern
. Ihren Namen trägt die rund 33cm große, 280 Gramm schwere,  die auf Grund fehlender weißer Flügelzeichnung recht leicht von der Ringeltaube zu unterscheidende Taubenart, weil sie ihren Nistplatz bevorzugt in  Baumhöhlen anlegt. Im März besetzt die Hohltaube meist alte Schwarzspechthöhlen, polstert diese mit kleinen Zweigen u.ä. aus, worauf sie  ihr meist 2-3 Eier umfassendes Gelege absetzt. 16 – 17 Tage brüten beide Elterntiere die Eier aus.

Als Jungvogelnahrung wird ein, in den Kröpfen der Alttiere gebildeter, Futterbrei gereicht.Erwachsene Hohltauben ernähren sich unter anderem von Samen und Beeren.
Nach etwa 3 Wochen verlassen die kleinen Hohltauben den Nistplatz, werden jedoch noch einige Zeit von den Hohltaubeneltern mit Vorverdautem gefüttert.Pro Jahr sind 2-3 Bruten zu erwarten.

Mehr zur Hohltaube

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21116


Weiter neu auf unserer Internetpräsenz, bzw. ergänzt

- Bleigraues Flechtenbärchen:


https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=93723

- Rotwangen Schmuckschildkröte

https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=92195

- Mandelbättrige Wolfsmilch

https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=93735

In der Aufnahme von Albert Meier

- Hohltaube bei der Nahrungsaufnahme

AiF - Projekte zum Hohltaubenschutz

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=33387


Ruckowitzschachten ist wieder beweidet
Ruckowitzschachten ist wieder beweidet

Ruckowitzschachten ist wieder beweidet

01/02.07.2017

Rotes Höhenvieh sorgt schon im vierten Jahr für die Artenvielfalt unterhalb des Falkensteins

Kreuzstraßl/Zwieslerwaldhaus
. In den nächsten Monaten ist für das Rote Höhenvieh des Nationalparks nun wieder Höhenluft angesagt. Bereits in der vierten Saison sorgt die aktuell achtköpfige Herde für eine größere Artenvielfalt auf dem Ruckowitzschachten. Die probehafte Beweidung findet im Rahmen eines LIFE+ Projekts statt, welches sich um den Erhalt spezieller Lebensräume kümmert. Gefördert wird die Maßnahme von der EU und dem Bayerischen Naturschutzfonds.

Frühmorgens rückte das Team des Servicezentrums Falkenstein am Mittwoch zu den Übergangsweideflächen in Kreuzstraßl aus, um die Tiere mithilfe von Anhängern auf über 1100 Meter zu transportieren. Oben angekommen, begannen die Vierbeiner nach nur wenigen Sekunden ihre Sommerheimat zu erkunden.

„Die Rinder schaffen Vielfalt“, erklärt Projektbetreuerin Claudia Schmidt. „Das Vieh selektiert stark auf der Weide, dadurch wird etwa das Borstgras gefördert, das den Tieren nicht so schmeckt. Von kleinflächig offenen Bodenstellen, die durch Trittspuren entstehen, profitiert wiederum die Arnika, eine selten gewordene Heilpflanze.“

Wer mehr über die Beweidung erfahren will, kann am 15. Juli oder 12. August an Führungen zur Insel im Waldmeer teilnehmen. Los geht’s jeweils um 13 Uhr am Parkplatz P1 in Zwieslerwaldhaus. Hintergrundinfos zum LIFE+ Projekt gibt's auch unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/life.

Bildunterschrift:
Die kleine Herde Rotes Höhenvieh darf die nächsten Wochen nun auf dem Ruckowitzschachten verbringen. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

   
Quellenangabe

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Gemeinsam erfolgreich für Wild und Wald
Gemeinsam erfolgreich für Wild und Wald
Gemeinsam erfolgreich für Wild und Wald

01/02.07.2017

Berchtesgadener Land, 30. Juni 201
7 - Im Wintergatter „Atzenstadl“ der Bayerischen Staatsforsten bei Bad Reichenhall berichtete der neue Leiter der Hochwildhegegemeinschaft Hans Niederberger der Stimmkreis-Abgeordneten Michaela Kaniber von den bisherigen Erfolgen für Wild und Wald. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Dr. Daniel Müller will Hans Niederberger erreichen, dass mehr alte Hirsche durch die Wälder ziehen ohne dass die Wildschäden zunehmen.

„Nur gemeinsam können wir erfolgreich dafür sorgen,
dass es unserem Wald und unserem heimischen Wild dauerhaft gut geht“ stellt der neugewählte Hochwildhegeringleiter klar. Von allen Jagdrevieren sind die Bayerischen Staatsforsten das größte und bedeutendste Revier im Berchtesgadener Land. „Dem Leiter des Forstbetriebs Berchtesgaden und meinem Stellvertreter, Dr. Daniel Müller, möchte ich daher ausdrücklich für die vorbildliche Zurückhaltung der BaySF beim Hirschabschuss danken“ betont Hans Niederberger. „Natürlich haben sich auch viele Jagdpächter für das Rotwild verdient gemacht“ ergänzt Müller, der sich darüber erfreut zeigte, wie konstruktiv die Abschussplanbesprechung in der Hochwildhegegemeinschaft verlaufen sei.

Michaela Kaniber lobte die gute Zusammenarbeit im Berchtesgadener Land
zwischen Jagdpächtern, Jagdgenossenschaften, Bayerischen Staatsforsten, der Unteren Jagdbehörde und dem Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten. „Es ist auffällig, dass dort wo vertrauensvoll zusammen gearbeitet wird die Wildschäden z. B. an jungen Tannen geringer sind und auch mehr zum Wohle des Wildes getan werden kann“ freut sich die Landtagsabgeordnete über die Kooperation in ihrem Stimmkreis.

Gemeinsam dankten Niederberger und Müller
dem bisherigen Leiter der Hochwildhegegemeinschaft, Werner Schmölzl, für seine Verdienste um das revierübergreifende Rotwildkonzept und die Organisation vieler gemeinsamer Waldbegänge. Die neue Hegeringleitung und versprach in diesem Sinne weiter zu arbeiten.

In der Aufnahme

- Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber überzeugt sich von der guten Qualität des Rotwildfutters bei den Bayerischen Staatsforsten. Von links: Dr. Daniel Müller, Revierjagdmeister Hubert Reiter, Michaela
Kaniber und Hans Niederberger

Quellenangabe/Foto:

Bayerische Staatsforsten AÖR

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Vierwöchiger Freiwilligeneinsatz für Auerwild
Vierwöchiger Freiwilligeneinsatz für Auerwild
Vierwöchiger Freiwilligeneinsatz für Auerwild und Biotopflächen

30.06/01.07.2017

Das Bergwaldprojekt e.V. zu Gast in Fichtelberg


Würzburg / Fichtelberg, 30. Juni 2017 - Vom 2. bis 8. Juli und vom 16. Juli bis 5. August 2017 sind insgesamt fast 100 Ehrenamtliche zu Gast beim Forstbetrieb Fichtelberg des Unternehmens Bayerische Staatsforsten. In den Wochen führen Erwachsene aus ganz Deutschland, Schülerinnen und Schüler mit Fluchthintergrund zwischen 16 und 25 Jahren aus den Berufsintegrationsklassen der Franz-Oberthür-Schule (Berufsbildungszentrum) in Würzburg und eine achte Klasse der Wirtschaftsschule Pelzl aus Schweinfurt verschiedene Naturschutzarbeiten durch. An der vierten Einsatzwoche nehmen außerdem Familien mit Kindern im Alter von acht bis 12 Jahren aus ganz Deutschland teil. Ziel der Einsatzwochen ist es, das Ökosystem Wald näher kennenzulernen, gemeinsam mit der nachfolgenden Generation einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Situation am Projektstandort zu leisten und die Teilnehmenden auch über die Projektwochen hinaus für eine nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren.  

Unter der Anleitung der Projektförsterinnen und Projektförster Jonathan Schüppel, Axel Jakob, Sebastian Hiekisch und Anna Helms vom Bergwaldprojekt e.V. und unter der Regie von Florian Manske vom Forstbetrieb Fichtelberg werden die Freiwilligen einen Jägersteig umlegen und reparieren, nicht mehr benötigte Wildschutzzäune abbauen sowie Maßnahmen zur Borkenkäferbekämpfung und Biotoppflege zugunsten der bedrohten Auerhühner durchführen. Die Kinder werden in der vierten Woche unterdessen von im Umwelt- und Naturschutzbereich erfahrenen Pädagoginnen und Erziehern betreut. Zu ihren Tagesbeschäftigungen zählen beispielsweise Schnitzen, Handwerk, Fährten und Spuren, Sinneswahrnehmung, Kochen und Backen am Feuer sowie der Umgang mit verschiedenen Materialien.  

Neben der praktischen Arbeit ist in allen Wochen auch jeweils ein Exkursionsnachmittag vorgesehen, um die vielfältigen Aspekte des Waldes näher zu beleuchten und deren Bedeutung für den Menschen besser verständlich zu machen.  

In den Projektwochen wird die Bedeutung und Vielfalt der Wälder erlebbar gemacht: „Bei den Einsätzen lernen Jung und Alt die wichtigen Funktionen des Waldes und seine Artenvielfalt kennen und leisten einen persönlichen Beitrag zu dessen Erhalt. Dabei spielen verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit eine große Rolle, was auch den Bayerischen Staatsforsten ein wichtiges Anliegen ist“, sagt Winfried Pfahler, Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg. Anna Helms (Bergwaldprojekt e.V.) fügt hinzu: „Indem sich die Ehrenamtlichen aktiv für ihre Umgebung engagieren, entwickeln sie oftmals auch neue Beziehungen zum Wald und zur Natur.“ Die Freiwilligen hinterlassen positive Spuren im Wald und beteiligen sich damit aktiv am gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung. Die freudvollen Erfahrungen aus den Projektwochen bestärken sie darin, auch den eigenen Alltag naturverträglicher, ressourcenschonender und somit nachhaltiger zu gestalten.  
 
Ziele des Bergwaldprojekt e.V.  

Das Bergwaldprojekt mit Sitz in Würzburg bringt mit seinen Einsatzwochen allein in Deutschland jedes Jahr über 2.000 Menschen in die Natur. Die Teilnahme für Erwachsene ist kostenlos. 2017 finden 100 Projektwochen an 51 verschiedenen Standorten in ganz Deutschland statt. 14 dieser Wochen werden im Rahmen der „Waldschule für die biologische Vielfalt“ in Kooperation mit Bildungseinrichtungen durchgeführt und fünf Einsatzwochen finden mit Eltern und ihren Kindern in den Altersklassen sechs bis zehn Jahre und acht bis 12 Jahre statt.  

Ziel der Arbeitseinsätze ist es, die vielfältigen Funktionen der Ökosysteme zu erhalten, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung und die Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen und eine breite Öffentlichkeit für einen naturverträglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu bewegen.  

Weitere Informationen:  

Florian Manske
Servicestellenleiter am Forstbetrieb Fichtelberg, Bayerische Staatsforsten
Tel.: 09272 9099 0
Mail: florian.manske@baysf.de
www.baysf.de  

FörsterInnen vor Ort:

1. Woche: Jonathan Schüppel, Projektleiter Bergwaldprojekt e.V., mobil: 0172 2938948,

2. Woche: Axel Jakob, Projektleiter Bergwaldprojekt e.V., mobil: 0176 80225638,

3. Woche: Sebastian Hiekisch, Projektleiter Bergwaldprojekt e.V., mobil: 0176 64100178,

4. Woche: Anna Helms, Projektleiterin Bergwaldprojekt e.V., mobil: 0151 15851076  

Peter Naumann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bergwaldprojekt e.V.
Tel.: 0831 512 7635
Mobil: 0171 207 2265
E-Mail: presse@bergwaldprojekt.de
www.bergwaldprojekt.de



Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten AÖR


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel im ZDF ...
BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel im ZDF ...
BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel im ZDF heute-journal vom 28.06.17 zum BfN Agrar-Report 2017

29/30.06.2017

Prof. Beate Jessel sprach am 28.06.2017 im heute-journal
über die Entwicklung und die derzeitige Situation der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft. Wie im ersten BfN Agrar-Report dargestellt wird, zeigt die Bewertung praktisch aller nutzungsabhängigen Tier- und Pflanzengruppen sowie Lebensräume ein alarmierendes Bild. Die in diesem Zuge kritische Betrachtung der europäischen und nationalen Agrarpolitik verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf in diesem Bereich.


zum Beitrag im heute-journal

- https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal


zum Agrar-Report 2017

- https://www.bfn.de/0313_veroe.html#c198322


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Wespe in der Nahaufnahme

Mehr zur Wespe unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&id=51241


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Abstimmung über das Durchführungsgesetz ...
Abstimmung über das Durchführungsgesetz ...
Abstimmung über das Durchführungsgesetz zu invasiven Arten: Deutscher Tierschutzbund befürchtet Zugeständnisse an die Jägerschaft

29/30.06.2017

Der Bundestag entscheidet heute über den Gesetzentwurf zu invasiven Arten.
Der Deutsche Tierschutzbund übt dabei scharfe Kritik an dem Antrag der Koalitionsfraktionen, der deutliche Zugeständnisse an die Jägerschaft macht. Die Tierschützer betonen erneut, dass dem Tierschutz beim Umgang mit als invasiv gelisteten Arten oberste Priorität eingeräumt werden muss.

„Statt auf Prävention zu setzen, gibt der Änderungsantrag von CDU/CSU und SPD
der Jagd den Vorrang beim Umgang mit invasiven Arten. Etwaige nicht-tödliche Maßnahmen stehen und fallen demnach mit der Zustimmung der Jäger. Das ist aus Tierschutzsicht nicht akzeptabel“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Erschwerend kommt hinzu, dass Auffangstationen und Tierheime in dem Antrag noch immer kein Gehör finden.“

Änderungsantrag der Regierungskoalition stärkt Jäger und Zoos
Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes ist es absolut unverständlich, warum der Änderungsantrag der Regierungsfraktionen die Rechte von Jägern und Zoos berücksichtigt und stärkt, während er Tierheimen und Auffangstationen, die ehrenamtlich großen Aufwand betreiben, keine Zugeständnisse macht. Die Arbeit des Tierschutzes wird durch eine Art Veto-Option der Jagdausübungsberechtigten zudem erschwert oder sogar unmöglich: Die Jäger sollen bei allen zu treffenden Managementmaßnahmen in Bezug auf invasive Arten mitbestimmen können. Für entstehende Managementkosten könnte es sogar die Möglichkeit geben, die Jäger zu entschädigen.

Statt Tötungsmaßnahmen braucht es jedoch aus Tierschutzsicht geeignete Lösungen
zum Umgang mit und zur Haltung von Tieren invasiver Arten, die bereits im Land etabliert sind, wie zum Beispiel dem Waschbär. Während die Jagd auf die Tiere bislang keinerlei Erfolg zeigte, wäre die Populationseindämmung mittels Kastration möglichst vieler Tiere etwa eine tiergerechte und nachhaltige Lösung. Zudem wäre es aus Tierschutzsicht entscheidend, dass als invasiv gelistete Tierarten in Tierheimen und Auffangstationen weiterhin betreut und in gute Hände abgegeben werden können.



Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- .. sicherlich keine invasive, jedoch eine sehr selten gewordene heimische ( Zug) Vogelart .. die Gartengrasmücke ...


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Fledermauszug auf breiter Front
Fledermauszug auf breiter Front
Fledermauszug auf breiter Front

29/30.06.2017

  -  BfN-Studie gibt Aufschluss über (Fern-)Wanderungen der Fledermäuse
  -  Rastgebiete von besonderer Bedeutung – Konsequenzen für Windkraftnutzung

Bonn, 28. Juni 2017
: Nutzen (fern-)wandernde Fledermausarten bestimmte Zugrouten oder Rastgebiete und lassen sich diese identifizieren? Bevorzugen sie bestimmte Landschaftsstrukturen wie Flusstäler oder Bergkämme? Kenntnisse darüber sind wichtig, vor allem wenn es um Bau und Genehmigung von Windkraftanlagen geht. Diesen Fragen hat sich daher ein Forschungsprojekt des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) gewidmet. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Diese geben Hinweise, die gegen eindeutige Zugkorridore und bevorzugte Landschaftsstrukturen und für einen mehr oder weniger flächendeckenden Breitfrontenzug über Deutschland sprechen. Allerdings scheint es besondere Rastgebiete zu geben, in denen sich viele Tiere konzentrieren und die für den Schutz der wandernden Arten eine hohe Bedeutung einnehmen. "Für die Planung und Nutzung von Windenergie unterstreichen die Ergebnisse der Studie zweierlei: Zum einen sind Abschaltzeiten und auch deren Einhaltung zur Vermeidung von Kollisionen unbedingt notwendig. "Zum anderen müssen besonders sensible Gebiete auch künftig erhalten und frei von Nutzung bleiben, um wandernden Arten Rastmöglichkeiten zu bieten", erklärt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Das Forschungsvorhaben ist ein Beitrag, den das BfN für einen naturverträglichen Ausbau von Windenergie leistet. Denn nur wer die Bedürfnisse der einzelnen Arten kennt, kann entsprechend umsichtig planen."

Im Rahmen des Projektes wurden verfügbare Daten
für die vier weit wandernden Arten Großer Abendsegler (Nyctalus noctula), Kleinabendsegler (Nyctalus leisleri), Rauhautfledermaus (Pipistrellus nathusii) und Zweifarbfledermaus (Vespertilio murinus) in Bezug auf ihr jahreszeitliches Auftreten ausgewertet. Verschiedene Untersuchungsmethoden zur Erforschung der Migration wurden an den Arten Großer Abendsegler, Kleinabendsegler und Rauhautfledermaus in Freilandstudien erprobt. Außerdem wurde mittels automatischer Aufzeichnungen von Fledermausrufen entlang des Kammes des Thüringer Waldes überprüft, ob die Fledermausarten auf breiter Front ziehen oder bestimmte Landschaftsstrukturen meiden oder bevorzugen. Wenngleich das Forschungsvorhaben, dessen Ergebnisse in Band 453 der BfN-Skripten veröffentlicht sind, einen wertvollen Beitrag zur Erforschung der Migration bei Fledermäusen leistet, bleiben noch viele Fragen zum Phänomen der Fledermauswanderungen offen. Durch neue Techniken, zum Beispiel den Einsatz von GPS-Sendern werden sich künftig weitere Fragen beantworten lassen. Bis dahin kommt der gesamte mitteleuropäische Raum als potenzielles Zuggebiet in Betracht.

Bezug:

MESCHEDE, A., SCHORCHT, W., KARST, I., BIEDERMANN, M., FUCHS, D. & BONTADINA, F. (2017): Wanderrouten der Fledermäuse. - BfN-Skripten 453, 236 S. BfN-Skripten sind nicht im Buchhandel erhältlich.

Eine pdf-Version dieser Ausgabe kann unter
www.bfn.de/0502_skripten.html heruntergeladen werden.

In der Aufnahme von A. Meschede

- Besenderter Abendsegler


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Säugende Rauhautmutter mit Jungtier
Säugende Rauhautmutter mit Jungtier
Säugende Rauhautmutter mit Jungtier

28/29.06.2017

Auf dem Foto sieht man die Rauhautfledermaus "Susi",
die bei mir seit zwei Monaten in Pflege ist. Susis Flughaut ist eingerissen und es kann lange dauern, bis diese Verletzung -wenn überhaupt- verheilt und das Fledermäuschen wieder ausgesetzt werden kann. Am 18.6. ist "Alex" geboren, ein kleiner Fledermausbub, der fast die ganze Zeit an Susis Zitze hängt. Mittlerweile wiegt Alex im zarten Alter von 10 Tagen über 5 Gramm; hat sein Geburtsgewicht mehr als verdoppelt!

Seit 1990 beschäftige ich mich mit Fledermäusen, ... mehr unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20836

Autorin/Foto:
Jana Stepanek


Nur 0,8 Gramm schwer ...
Nur 0,8 Gramm schwer ...
Nur 0,8 Gramm schwer ...

28/29.06.2017

Ich konnte heute 28.06.2017 ein (frischgeborenes) Pipistrellus-Baby abholen, das wog nur 0,8 Gramm!
Leider hat der Aussetzungsversuch in der vorangegangenen Nacht nicht geklappt, so wurde aus Tier-schutzgründen der Versuch gestartet über eine Fledermausamme ein Überleben zu sichern ... doch es war schon zu schwach, um zu trinken und ist leider verendet.

Die Belegaufnahme des verstorbenen Tieres wurde gemacht um den Mitmenschen die Größe einer neu geborenen Zwergfledermaus im Verhältnis zu einer 1 Euro Münge ( verändert, da es untersagt ist diese abzubilden ) sichtbar werden zu lassen.

Das verstorbene Tier wurde nachfolgend "beerdigt".

Mehr zur Zwergfledermaus unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20852

Autorin und Foto:
Jana Stepanek



Die Wilden Bienchen von Bad Tölz
Die Wilden Bienchen von Bad Tölz
Die Wilden Bienchen von Bad Tölz

28/29.06.2017

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Kindergartens Arche Noah Bad Tölz und des Evang.-Luth. Dekanat Bad Tölz, das von der Bosseler & Abeking Umweltstiftung unterstützt wird.

Erleben sie die Entwicklung hautnah ...heute wurde die Wildbienenwand installiert ...

Artenschutz in Franken® hat es sich zur Aufgabe gemacht die Lebensform Wildbienen wieder etwas näher zum Menschen und in dessen Bewusstsein zu rücken, denn viele dieser Arten stehen bereits akut vor dem Aussterben!

Mehr zum Projekt unter

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91122

In der Aufnahme

- Installation der Wildbienenwand im Garten des Kindergartens Arche Noah in Bad Tölz


“Europas tödlichster Ort für Wildvögel”
“Europas tödlichster Ort für Wildvögel”
“Europas tödlichster Ort für Wildvögel”

27/28.06.2017

BBC-Dokumentation über die Komitee-Aktionen auf Zypern

Mehr auf den Seiten des Komitee gegen den Vogelmord e.V. (CABS) unter:


- www.komitee.de/

Hier der Link zum Film

- https://www.dailymotion.com/embed/video/x5okryv


Quellenangabe

Komitee gegen den Vogelmord e.V. (CABS)


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- .. während sich die Einen aufopfernd um die Erhaltung der Arten bemühen ..... töten wieder Andre im großen Stil wehrlose Mitgeschöpfe ... und das Mitten in Europa! ... hier eine der Arten die vielfach als Delikatesse gegessen werden .. na dann "Guten Appetit" ... uns würde so etwas einfach im Halse stecken bleiben ..

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Brummender Geweihträger mit Vorliebe für Eichensaft
Brummender Geweihträger mit Vorliebe für Eichensaft
Brummender Geweihträger mit Vorliebe für Eichensaft

27/28.06.2017

Der Hirschkäfer war Insekt des Jahres 2012 ... und auch heute noch fasziniert der Großkäfer.

Wir blicken etwas zurück ..


Der Hirschkäfer ist Insekt des Jahres 2012. Damit wurde eine Art gewählt, die in Deutschland sehr selten geworden ist. Dennoch kennt die Hirschkäfer eigentlich jeder. Sie sind bis zu neun Zentimeter groß und damit die größten Käfer in Mitteleuropa überhaupt.

Nur die Männchen haben die gewaltigen, großen „Geweihe“, mit denen sie miteinander kämpfen. Die etwas kleineren Weibchen kann man aufgrund ihrer Größe von sechs Zentimetern trotzdem sofort als Hirschkäfer, wissenschaftlich: Lucanus cervus, erkennen.

Mehr hier .... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=21082

In der Aufnahme von Albert Meier

- Steht stellvetretend für die Gefährdung des Kulturfolgers Hirschkäfer ... ein leider ertrunkenes Männchen .. dies ließ es dadurch jedoch zu, das die Details des wunderschönen Tieres bildgebend erfasst werden konnten ....

Mehr zum Hirschkäferschutz auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26862







powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
29.07.2017 um 09:34 Uhr
42
USERS ONLINE
Datenschutz   Impressum
Sie sind der  2225214. Besucher!
( 26330304 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken

1996 - 2017
Alle Rechte vorbehalten!