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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF


+++ Deutschlands Wilde Bienchen .... in den kommenden Tagen werden wir einen weiteren Hotspot der Biodiversität in Deutschland einweihen ... begleitet werden wir dabei von der Vatenfall Umweltstiftung ... Gerade Wildbienen leiden unter extremen Lebensraumveränderungen .. unsere Bienen verhungern und finden kaum mehr Nistmöglichkeiten +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser in Auszügen Engagement das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
50.000 - 100.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 300.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




30.05.2017 Die Wilden Bienchen von Sachsen
01.07.2017 Von Hirschkäfern und anderen Krabblern


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag
Wir die Rhön zum Nationalpark? ...
Wir die Rhön zum Nationalpark? ...
Die schöne Unbekannte

28/29.05.2017

Wird die Rhön zum Nationalpark? ...


Mehr auf den Seiten der SZ.de

- www.sueddeutsche.de/bayern/nationalpark-suche-die-schoene-unbekannte-1.3522557


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Eintagsfliege


Mongolische Rennmaus in Franken
Mongolische Rennmaus in Franken
Mongolische Rennmaus in Franken

27/28.05.2017

Franken. Nein, es handelt sich hier nicht um eine Haselmaus wie bei einem ersten Telefonat an uns
herangetragen wurde. Doch auch über diese zugegeben nicht alltäglichen Aufnahmen und Informationen haben wir uns sehr gefreut.

Die Aufnahmen zeigen wohl eine ( mongolische ) Rennmaus die es sich seit einigen Tagen auf einer Terasse zwischen Blumentöpfen mitten in Franken heimischeingerichtet hat.Die Fremdart aus der untypischen Umgebung zu entfernen und damit vor Hauskatzen zu retten ist der Anspruch der nun zeitnah angegangen werden soll. Die Fachbehörden des Naturschutzes sind bereits eingebunden, da es sich hier um das Auftauchen eines Neozon handelt.

Mehr zum Thema unter

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=91872

Die Aufnahmen wurden uns von Herrn Jäger zugesendet.


Haben auch Sie interessante Aufnahmen gemacht oder Ungewöhnliches entdeckt?

- Wir freuen uns auf ihre Bilder ...


Selten geworden - Die Heide-Radnetzspinne
Selten geworden - Die Heide-Radnetzspinne
Die Heide-Radnetzspinne

27/28.05.2017

Franken. Aufgrund veränderter Nutzungsbedingungen in der Landbewirtschaftung wird diese Art zwischenzeitlich als " im Bestand gefährdet" eingestuft. Obwol diese Radnetz Spinnenart eigentlich bei uns noch nie recht häufig war.


Mehr zum Thema und zahlreiche aktuelle Aufnahmen

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=91855


In der Aufnahme von Albert Meier

- Weibchen der Heide Radnetzspinne


Ferner neu auf der Page:

- Nemophora ochsenheimerella, Ochsenheimers Langhornfalter


Scharf schließt Steigerwald erneut aus
Scharf schließt Steigerwald erneut aus
Scharf schließt Steigerwald erneut aus

27/28.05.2017

Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf hat einem möglichen Nationalpark Steigerwald erneut eine Absage erteilt.

Mehr zum Thema auf den Seiten des BR


- www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/steigerwald-nationalpark-rhoen-spessart-scharf-100.html


Quellenangabe


Bayerischer Rundfunk

Anstalt des öffentlichen Rechts
Rundfunkplatz 1
80335 München


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Heide-Radnetzspinne


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Der "unterschätzte" Buntspecht
Der "unterschätzte" Buntspecht
Der "unterschätzte" Buntspecht

26/27.05.2017

Bayern.
Der Buntspecht ist nochdie häufigste „schwarzweiße Spechtart“ Europas.Das Rückenkleid zeigt zwei relativ große ovale Schulterflecken in weiß, sowie Bänderungen in gleicher Farbschattierung.  Im Gegensatz zum Weichen hat der männliche Buntspecht rote Unterschwanzdecken und einen roten Hinterkopffleck.Seine Körpergröße liegt bei etwa 22cm und ein Gewicht von bis zu 100 Gramm.

Im zeitigen Frühjahr zimmern beide Spechtpartner, bevorzugt jedoch häufig das Männchen, ihre Niströhre in Nadel- oder Laubbäumen.In diese häufig 25 cm – 35 cm tiefe Nisthöhle legt der weibliche Buntspecht 5 – 6 Eier und erbrütet diese 12 – 13 Tagen. Sie werden mit, am / im Holz lebenden Insekten gefüttert. Laute Ruffolgen der Jungvögel verleiten die Alttiere zu wahren Meisterleistungen bei der Nahrungsbeschaffung,müssen sie über 150 Mal täglich mit Nahrung ans Nest kommen um den Hunger der kleinen Buntspechte stillen zu können.Nach etwa 22 Tagen verlassen die Jungbuntspechte das Nest, halten sich jedoch sehr gerne noch einige Tage in direktem Nestumgriff aus.

Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass Buntspechte alljährlich eine neue Brutröhre zimmern und dabei als „Nistplatzschaffer“ für viele andere Baumhöhlen bewohnende Tierarten fungiert.

Er ist somit ein wichtiger "Türöffner der Biodiversität in unseren Wäldern der dringlich erhalten werden muss.

Neue Aufnahmen von Helga Zinnecker haben wir auf unsere Internetpräsenz eingestellt:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20542


Paula - Die "Schreckliche"
Paula - Die "Schreckliche"
Paula - Die "Schreckliche"  - von einer jungen Hundedame und ihrer Entwicklung

25/26.05.2017

Parson Russell Terrier - Paula
. Seit einigen Wochen begleiten wir eine junge Hundedamen in ihrer Entwicklung und bilden entsprechende Aufnahmen auf unserer Internetseite ab.

Nach Aussage des Besitzters wurde Paula nun noch ein weiterer Name beigefügt ... "Die Schreckliche" - Doch warum nur?

Aktuelle Aufnahmen unter:  


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=91301

„100.000 Biotopbäume“ erhält Auszeichnung
„100.000 Biotopbäume“ erhält Auszeichnung
„100.000 Biotopbäume“ erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

25/26.05.20017

Das Projekt „100.000 Biotopbäume“ wird in dieser Woche als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Auszeichnung wurde von Herrn Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern des Landes Bayern im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.


„100.000 Biotopbäume“ ist ein gemeinschaftliches,innovatives, höchst anspruchsvolles und in dieser Form wohl in ganz Deutschland einmaliges Projekt zur konkreten Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie der Vermittlung einer lebendigen Umweltbildung. Kooperativ umgesetzt wurde dieses von den Projektpartnern, dem Verband Artenschutz in Franken® und den Bayerischen Staatsforsten AÖR / Forst-betrieb Ebrach. Neben konkretem Artenschutz zielt das Projekt auch und gerade darauf ab, auch außerhalb von Bildungszentren möglichst vieleMenschen zu diesem äußerst wichtigen Thema zu erreichen.

Mehr zum Thema , aktuelle Aufnahmen und erste Pressestimmen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=91686

In der Aufnahme

Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern des Landes Bayern übergab den Bundespreis am Pavillon des Handthalgrundes an den Verband Artenschutz in Franken® und die Bayerischen Staatsforsten. Die Kinder des Paten - Kindergartens Burgwindheim und die Schüler der Patenschule "Realschule Ebrach" umrahmten die Veranstaltung.


Vom Niedergang der Biodiversität
Vom Niedergang der Biodiversität
Vom Niedergang der Biodiversität - Wenn Artenvielfalt (ver)- schwindet!

25/26.05.2017

Deutschland.
Ein in unseren Augen zunehmedes Problem für die uns noch begleitenden Artenvielfalt stellt die erkennbare Zunahme der industriell geführen Landbewirtschaftung dar. Gerade in der nun laufenden heiklen Zeit der Jungtierentwicklung ist es vielerorts gar unerträglich wenn wir erkennen, das ganze nachfolgende Genrationen an Wildtieren den Mähwerken und Großmaschinen zum Opfer fallen.

Kaum wird erkennbar das sich tatsächlich jemand die "Mühe" macht die Grünflächen ( oder sagen wir die "grünen Wüsten") vorab der Mahd zu durchschreiten um hier nach jungen Säuger und Vögeln etc zu suchen.

So wird vielfach ohne Rücksicht in die Flächen eingefahren und gemäht ... hierbei kommen zahllose Tiere zu Schaden.

So auch der in der Aufnahme erkennbare Jungfuchs der erst kurz geboren das Leben erkundete und dann von den Großmaschinen mit seinen Geschwistern zerrissen wurde!

Wir wollen ihnen die schrecklichen Aufnahmen der zerstückelten Jungfüchse
ersparen und bilden in den kommenden Stunden .. die schönen Seiten des jungen Lebens ... ab, das jedeoch nur wenige Tage dauern konnte ..

  • Artenschwund ein Problem in fernen Ländern ?
  • Von wegen - ein Problem das wir tagtäglich vor unserer Wohnungstür finden, jedoch wohl gerne verdrängen!

Nicht allein die Einrichtung von Großschutzgebieten kann die Zielsetzung einer aufgeschlossenen Gesellschaft sein, sondern der Artenschutz auf der breiten Fläche. Es muss ein Umdenken stattfinden um einen tatsächlich nachhaltigen Umgang mit unseren "natürlichen Ressourcen" zu finden.

Doch die Zeichen stehen schlecht!

Auch in Bayern sollte es gelingen die Erhaltung der Biodiversität auf ein breites, sichtbares Fundament zu stellen. Die Einrichtung eines fränkischen Biosphärenkorridors von der Rhön über die Hassberge,den Steigerwald und weiter bis hin zum weiterführend angrenzenden Pfälzer Wald sollte ein innovativ ausgerichter Weg sein, der unter Einbindung verschiedener Interessensbildungen mittelfristig angestrebt werden muss.

Denn nur Reden allein hilft wenig.

Aktuelle Aufnahmen der getöteten Jungfüchse, die als ein Andenken und als Mahnmal an den Niedergang der Biodiversität erinnern sollen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20894


Streuobstwiese als Zukunftsprojekt
Streuobstwiese als Zukunftsprojekt
Streuobstwiese als Zukunftsprojekt

25/26.05.2017

Innovatives Kooperationsprojekt mit Unterstützung der Fielmann AG

Handthal.
Deutschlands größter Optiker Fielmann stiftet der Organisation Artenschutz Franken® und der Gemeinde Oberschwarzach 15 Obstbäume sowie 150 Sträucher für die Renaturierung einer alten Streuobstwiese im unterfränkischen Handthal.

Am Montag, 22. Mai setzen Staatssekretär Gerhard Eck, die stellvertretende Landrätin Christine
Bender, Bürgermeister Manfred Schötz gemeinsam mit Thomas Arthur Köhler (Artenschutz in Franken®) und dem Fielmann-Niederlassungsleiter aus Schweinfurt, Robert Manger, zum gemeinsamen symbolischen Spatenstich an.Begleitet wird die Feierstunde durch die Mädchen und Buben des Kindergartens Oberschwarzach.  


„Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Und so
freue ich mich, dass dieses Projekt aktiv zum Naturschutz beiträgt und mehr Artenvielfalt schafft“.


Robert Manger (Fielmann-Niederlassungsleiter)  



„Zurück in eine artenreiche Zukunft“ lautet das Motto für die Widerbelebung der alten Streuobstwiese. Die Wiese wurde in den vergangenen Jahren zunehmend vom Wald überwuchert. Mit der Freilegung der alten Obstbäume und der Neuanpflanzung mit jungen Obstgehölzen und Hecken wird eine neue (alte) ökologische Vielfalt geschaffen.

Das noch vorhandene (freigestellte) Altholz bildet hier einen ersten wertvollen Lebensraum für Insekten, Vögel und kleine Säugetiere. Ergänzt und optimiert wird dieser nun in modularer Form durch essbare alte Obstsorten verschiedener Arten wie Apfel, Birne,Kirschen und Pflaume sowie verschiedene Heckenpflanzung zur Randbepflanzung. Auch die weitere Pflege ist ökologisch geprägt, Schafe und Ziegen beweiden die Wiese und halten somit die anderen Pflanzen in Schach.

Der Niedergang von Alten Streuobstbeständen zeigt sich an zahlreichen Stellen der Republik. Durch die Aufgabe vormals hoch aktiver Lebensräume büßten und büßen diese Bereiche elementar an ihrer
ökologischen Wertigkeit ein. Daneben verlieren wir mit jeder verlorenen Fläche einen wertvollen Teil unseres prägenden Kulturgutes, sprich das natürliche Erbe der uns vorangegangenen Generationen.


Thomas Artur Köhler (Vorsitzender des Artenschutz in Franken®)


Aktuellste Aufnahmen und Pressestimmen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91690

In der Aufnahme:
Dem Leitsatz „Wir pflanzen die Zukunft unserer nachfolgenden Generationen“ folgend, setzen die Projektpartner im Beisein von Staatssekretär Eck und Frau stellvetretende Landrätin Bender die
ersten Bäume der zukünftigen ( neuen / alten ) Streuobstwiese.



Waldkauz – verborgener Jäger der Nacht
Waldkauz – verborgener Jäger der Nacht
Waldkauz – verborgener Jäger der Nacht

25/26.05.2017

Kooperationsprojekt bringt sich für den „Vogel des Jahres 2017“ ein

Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten, Bayernwerk AG, Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, Kindergarten Oberschwarzach, Marktgemeinde Oberschwarzach, Robert Bosch GmbH - Werk Bamberg, Stiftung "Unsere Erde" und der Trägerverein Steigerwald Zentrum möchten mit einem nicht alltäglichen Gemeinschaftsprojektes auf die vielfach bedenkliche Situation vieler heimischer Eulenarten am Beispiel des „Vogel des Jahres“ – dem Waldkauz, aufmerksam machen.


Steigerwald/Handthal.Sein markanter Ruf ist in vielen Regionen Deutschlands bereits verschwunden, denn obwohl der Waldkauz neben der Waldohreule noch die häufigste Eule der Republik ist, bedarf es Maßnahmen, dass dieses auch in Zukunft noch so bleiben kann.

Der Obere Steigerwald zeigt sich als günstiges Waldkauzhabitat das liegt sicher auch daran, dass sich die Wälder hier in einem günstigen, sprich sehr naturnahen Zustand befinden.Wobei sich der etwa 40 cm große Vogel trotz des Namens keinesfalls nur im Wald zuhause fühlt. Auch in Dörfern und Städten kann er angetroffen werden, wenn der Lebensraum passt ....

Aktuellste Aufnahmen und Presseberichte zum Projekt unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89279


Wenn Uhus verschwinden .. 05/2017
Wenn Uhus verschwinden .. 05/2017
Wenn Uhus verschwinden .

25/26.05.2017

Österreich. Walter Mitterhuber aus Österreich sendet diesen Bericht zu ...


Quellenangabe


NÖN – Regional Bezirk Amstetten. Niederösterreichische – Nachrichten

05/2017

Oase des Überlebens im Grünen Meer
Oase des Überlebens im Grünen Meer
Wildbienenschutz in Franken auf einem guten Weg

22/23.05.2017

Steigerwald
. Zunehmend seltener werden sie, Wildbienen und ihre Lebensräume. Fast schon als Einheitsbrei kann die uns umgebende industriell- landwirtschaftlich geprägte Umwelt bezeichnet werden. Zwar erkennt das Auge viel Grün, doch das war es fast auch schon. Denn hinter der grünen Kulisse rührt sich kaum mehr tierisches Leben.

Ja mehr noch, mit der flächigen Aufbringung von Monokultureren wird der Artenvielfalt gegen gesteuert. Besonders auch unsere Insektenarten leiden darunter. Wildbienen verhungern tatsächlich auf den Nahrungsmittelflächen des Menschen.

Doch es darf nicht vergessen werden, das es gerade diese kleinen Insekten sind die auch für uns Menschen überlebenswichtig sind.

Mit dem kooperativ geführten Projekt "Die fast vergessenen Bienen" bemühen wir uns darum neben konkretem Artenschutz auch Impulse des Nachdenkens zu setzen. Denn wir stehen unmittelbar vor einem Kollaps der Insektenwelt und mit ihr der nachfolgenden Nahrungskette.

In der Aufnahme:

- Oase des Überlebens .. hier zeigen sich Blühpflanzen während es auf anderen Fläche ökologisch sehr schlecht aussieht.


Trauerschnäpper wählt künstliche Nisthilfe
Trauerschnäpper wählt künstliche Nisthilfe
Trauerschnäpper wählt künstliche Nisthilfe

22/23.05.2017

In diesem Kurzbericht  wollen wir uns mit den Verhaltensmustern von Wildtieren befassen welche
die Option zwischen Natur- und Kunsthöhlen haben. Zusätzlich zeigt sich der Wald der diese Bereiche umfasst sehr naturnah, wird jedoch bewirtschaftet.


Steigerwald. Am 21.05.2017 entdeckte wir ein Trauerschnäppermännchen das seinen gewählten ( künstlichen ) Nistplatz intensiv dominierte. Wie bereits an anderer Stelle beobachtet zieht es die verschiedensten Arten immer wieder zu professionell gestalteten Nistplätzen hin.

Die Aussage manch selbsternannter "Kenner der Materie" das künstliche Nisthilfen nur "Krücken des Naturschutzes" sind können wir vom Artenschutz in Franken® keinesfalls bestätigen. Zumindest nicht bei den von uns ausgewählten Sekundärhabitaten.

Denn die Arten sprechen ja für die Qualität des jeweiligen Nistplatzes.

Wenn die Nisthilfen entsprechend professionell
und durchdacht gestaltet wurden bieten sie mannigfache Vorteile für die anzusprechenden Arten.

Und das erkennen letztendlich auch die Tiere ... und nehmen sie an!

Jedoch Hände ( und Flügel ) weg von ungeeigneten Nisthilfen, sie können wehr rasch zur Todesfalle werden!

Nun nochmals kurz zurück zum Trauerschnäpper [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20984]- interessant war das sich in unmittelbarer Nähe auch Naturhöhlen befanden die jedoch von ihm gemieden wurden.

  • Der Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca) zeigt sich in Bayern als Art der Vorwarnliste und zeigt sich in Deutschland als im Bestand gefährdet.
  • Bundesweit zeigen sich vielfach deutliche Bestandsrückgänge, die sich auch in Bayern sichtbar zeigen.
  • Durchdie Anbringung von geeigneten Nisthilfen können bestehende Populationen unterstützt werden, auch ein Bestandsaufbau ist möglich.
<p>Mehr zum Thema ... beim "Klick" auf die Aufnahme ...
</p>


Orchideen in Bayern
Orchideen in Bayern
Orchideen in Bayern - zerstören und schützen

21/22.05.2017

Bayern.
Während sich manche Einrichtung durch die * Zerstörung hochwertiger Lebensräume hervorhebt, engagieren sich an anderer Stelle Organisationen für die Erhaltung der letzen Knabenkräuter in unserer bayerischen Heimat.

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=91504

*Aussagen ... wie z.B. davon haben wir doch hier genug, da wird es auf ein paar hundert Quadratmeter doch nicht ankommen machen einen schon etwas sprachlos. Noch dazu wenn es um eine stark gefährdete Art geht die an anderen Stellen längst verschwunden ist. Der Gesetzgeber gibt ganz klare Richtlinien vor die einzuhalten sind ... wenn es sich dabei noch um kommunale ( öffentliche ) Einrichtungen handelt die hier nicht gesetzeskonform handeln wird es schwierig.

Artenschutz in Franken® setzt sich intensiv für eine nachhaltige Sicherung unserer letzten Knabenkräuter in Bayern ein und wird auch nicht davor zurückschrecken entsprechende Informationen an die zuständigen Fachbehörden der entsprechenden Ministerien zu leiten um den Erhalt gefährder Arten in der Zukunft sicherzustellen.

Mehr aktuelle Eindrücke einer wunderschönen Orchiedeenwiese die uns das Purpur Knabenkraut das nun in voller Blüte steht vorstellt finden Sie hier:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=28404

Die Aufnahmen des Purpur Knabenkrauts hat Albert Meier erstellt


Großschutzgebiete sichern Deutschlands Naturerbe
Großschutzgebiete sichern Deutschlands Naturerbe
Tag der Parke, Nationalpark, Naturpark, Biosphärenreservat, Schutzgebiet

BfN-Präsidentin: Großschutzgebiete sichern Deutschlands Naturerbe

21/22.05.2017

   „Europäischer Tag der Parke“ am 24. Mai mit Aktionen vor Ort

Bonn.
 "Großschutzgebiete sichern Deutschlands Naturerbe", erklärt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) anlässlich des Europäischen Tags der Parke, der jährlich am 24. Mai begangen wird. "Unsere Natur ist schön und erhaltenswert, dies zeigen unsere Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke eindrucksvoll. Diese Großschutzgebiete sind Teil unseres Nationalen Naturerbes und haben sich unter der Dachmarke Nationale Naturlandschaften organisiert." In ihnen gibt es eine faszinierende Vielfalt der Natur zu entdecken: Das Spektrum reicht von ganz unterschiedlichen Kulturlandschaften wie den Steppenrasen im Naturpark Kyffhäuser und den blütenreichen Bergwiesen im Biosphärenreservat Rhön bis hin zu urtümlicher Wildnis in den Nationalparken.

Mit Blick auf bundesweite Befragungen wie die Naturbewusstseinsstudien des BfN betont Prof. Jessel: "Viele Deutsche wünschen sich zukünftig mehr Wildnis als bisher. Deshalb begrüße ich die Initiative Bayerns, im Freistaat einen dritten Nationalpark auszuweisen. Ich hoffe, dass dabei Aspekte der Akzeptanz genauso Berücksichtigung finden wie die Gebietsqualität."

Dabei stellt die BfN-Präsidentin
besonders die enorme Bedeutung der deutschen Großschutzgebiete für die Erhaltung der biologischen Vielfalt heraus. Mit Blick auf das Bundesprogramm zur Umsetzung der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt sagt Prof. Jessel: "Viele Großschutzgebiete liegen ganz oder teilweise innerhalb der "Hotspot"-Regionen der biologischen Vielfalt, also Regionen mit einer besonders hohen Dichte und Vielfalt charakteristischer Arten, Populationen und Lebensräume.

Beispiele sind das Biosphärengebiet Schwäbische Alb oder der Nationalpark Hunsrück-Hochwald, der vor allem wegen seiner Buchen- und Eichenwälder, Blockschutthalden und Hangmoore von nationaler Bedeutung ist."


Das Bundesamt für Naturschutz unterstützt insbesondere durch Forschungsvorhaben Initiativen zur qualitativen Weiterentwicklung des Netzes der deutschen Großschutzgebiete. So hat ein Vorhaben von EUROPARC Deutschland, welches vom BfN mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert wird, die Ersterfassung für ein langfristiges systematisches integratives Monitoring aller terrestrischen deutschen Nationalparke und Biosphärenreservate zum Ziel. Ein weiteres Vorhaben des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN), ebenfalls vom BfN gefördert, beinhaltet erstmalig eine Querschnittsuntersuchung aller europäischen Naturparke. Damit werden insbesondere die Kommunikation und der Austausch auf europäischer Ebene vorangetrieben.

Wie kann sich die Zivilgesellschaft in die Entwicklung der Parks einbringen?
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich freiwillig in den Parks für den praktischen Naturschutz engagieren (www.ehrensache-natur.de). Für Firmen, Stiftungen und Sponsoren besteht zudem die Möglichkeit, in den Parks die Umsetzung wichtiger Naturschutzmaßnahmen zu fördern und damit die dortigen Verwaltungen zu unterstützen (www.europarc-deutschland/marktplatz-natur.de).

Hintergrund:
Tag der Parke: Der Tag der Parke ist ein europaweiter Aktionstag der Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke und wird von der europäischen Dachorganisation für Großschutzgebiete, Föderation EUROPARC, ausgerufen. An diesem Tag wollen die Nationalen Naturlandschaften ihre Aufgaben und Ziele einer breiten Öffentlichkeit näher bringen. Der "Tag der Parke" geht auf den 24. Mai 1909 zurück. An diesem Tag wurden in Schweden neun Nationalparke als erste Schutzgebiete dieser Art in Europa ausgewiesen. Rund um den Tag der Parke bieten Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke diverse Veranstaltungen an; nähere Informationen dazu finden sich auf deren Websites.

Schutzgebiete in Deutschland:
Aktuell umfassen die 16 deutschen Nationalparke eine Fläche von 1.047.859 Hektar (214.558 ha ohne Watt- und Meeresflächen) und haben einen Anteil von lediglich 0,6 Prozent an der terrestrischen Landesfläche. Derzeit gibt es in Deutschland 17 Biosphärenreservate (davon 16 von der UNESCO anerkannt), die 1.977.682 Hektar umfassen. Abzüglich der Wasser- und Wattflächen in Nord- und Ostsee entspricht dies 3,7 Prozent der terrestrischen Landesfläche. Die 103 Naturparke in Deutschland umfassen aktuell eine Gesamtfläche von über 9,9 Millionen Hektar (ca. 28 % der Landesfläche). Weitere Informationen: www.bfn.de/0038_gebietsschutz.html

In der Aufnahme des BfN

- Eingangsschild Nationalpark Eifel

Foto Lehrke/BfN


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Nationalpark-Suche ausgeweitet
Nationalpark-Suche ausgeweitet
Scharf: Nationalpark-Suche ausgeweitet

Frankenwald wird vierte Region für möglichen Nationalpark

20/21.05.2017


Der Frankenwald
wird auf Wunsch aus der Region in die laufende Suche nach einem dritten
Nationalpark in Bayern einbezogen. Das teilte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München mit: "Ich freue mich über dieses positive Signal aus der Region. Der Frankenwald soll in die
Suche nach einem Standort für einen dritten Nationalpark in Bayern aufgenommen werden. Mein Dank gilt den politisch Verantwortlichen vor Ort, allen voran dem Landtagsabgeordneten Jürgen Baumgärtner. Dieses
Engagement im Frankenwald hat den Weg für weitere Schritte bereitet.

Ein Nationalpark wäre eine große Chance für die Regio
n. Ich werde möglichst bald in den Frankenwald kommen, um das Premiumangebot Nationalpark persönlich vorzustellen." MdL Jürgen Baumgärtner betonte: "Die Region im Frankenwald hat im Kern vier ausgeprägte Kompetenzen: eine wunderschöne
und wertvolle Natur, eine äußerst innovative Industrie, starke mittelständische Unternehmen sowie engagierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Für mich war es wichtig, das Angebot des Ministerpräsidenten Horst Seehofer, den Frankenwald in die Suche nach einem dritten Nationalpark aufzunehmen, anzunehmen und auszuloten, welche Chance ein Nationalpark für die Region sein kann." Eine mögliche Nationalparkkulisse Frankenwald wäre Teil des Naturraums "Thüringisch-Fränkisches Mittelgebirge" und würde grenznah zu Thüringen liegen.

Das Gebiet Frankenwald ist naturschutzfachlich charakterisiert durch störungsarme und wenig zerschnittene große Waldgebiete. Naturschutzgebiete, Naturwaldreservate und Teile eines
FFH-Gebiets kommen im Gebiet vor. Der Frankenwald zeichnet sich durch ein bundesweit herausragendes Schwarzstorch-Vorkommen aus. Ein Nationalpark Frankenwald wäre ein Entwicklungsnationalpark. Das
grenznahe Nationalparkgebiet wäre an das bundesweite BiotopverbundsystemGrünes Band angebunden. Um die weiteren Schritte im Frankenwald zu besprechen, wurde vereinbart, dass möglichst bald ein Termin mit
Umweltministerin Ulrike Scharf im Frankenwald stattfinden soll.

Nationalparke haben eine Wirkung weit über den Naturschutz hinaus.
Scharf: "Nationalparke sind ein Motor für den regionalen Tourismus. Umfragen zeigen klar: Die Menschen wollen unberührte Natur. Sie wollen Wildnis erleben. Wir wollen einen dritten Nationalpark, weil wir für unsere Heimat nicht nur Lebenschancen schaffen möchten, sondern auch Lebensqualität. Ein Nationalpark ist für die Menschen da. Deshalb werden
wir ihn gemeinsam entwickeln und für die Region maßanfertigen." Die beiden bestehenden Nationalparke in Bayern in Berchtesgaden und dem Bayerischen Wald ziehen pro Jahr knapp 3 Millionen Gäste an. Die
Wertschöpfung geht inzwischen auf jährlich 70 Millionen Euro zu – Geld das in den Regionen bleibt. Außerdem entstehen wertvolle Arbeitsplätze in der Region und in den Nationalparken selbst: Allein in den
Nationalparken Bayerischer Wald rund 200 und in Berchtesgaden rund 90.

Für einen Nationalpark sind entsprechend der gesetzlichen Vorgaben mindestens 10.000 Hektar Fläche erforderlich. Wo genau im grenznahen Gebiet Frankenwald ein Nationalpark entstehen könnte, wird nun gemeinsa mit den politisch Verantwortlichen vor Ort erarbeitet.

Die Einbeziehung des Frankenwalds in die Nationalpark-Suche hat keine Auswirkungen auf den laufenden Dialog mit den anderen Regionen.

Weitere Informationen rund um das Thema Nationalparke unter
www.np3.bayern.de


Quellenangabe
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Pressemitteilung
18.05.2017
Nr. 71/17

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Junge Schwanzmeise


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Waldtag 2017 – Die Tiere unseres Waldes
Waldtag 2017 – Die Tiere unseres Waldes
Waldtag 2017 – Die Tiere unseres Waldes

21. Mai -  11:00 - 18:00


Der Steigerwald ist ein faszinierender Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Bewegt Euch auf den Spuren von Reh und Wildkatze und taucht ein in den verborgenen Mikrokosmos der kleinsten Lebewesen des Waldes: Beim Waldtag 2017 wird es im Steigerwald-Zentrum und auf einem abwechslungsreichen Rundparcours im benachbarten Wald wieder viel Spannendes zu sehen geben. Vor allem für Kinder und Familien gibt es dort eine Menge zu entdecken.

Wir freuen uns am 21. Mai 2017 von 11 – 18 Uhr auf euren Besuch!

Mehr auf den Seiten des Steigerwald Zentrums

- http://steigerwald-zentrum.de/event/waldtag-2017-die-tiere-unseres-waldes/


Quellenangabe


Trägerverein Steigerwald-Zentrum – Nachhaltigkeit erleben e. V.
Handthal 56
97516 Oberschwarzach
Tel.: 09382 / 31998-0
info@steigerwald-zentrum.de
www.steigerwald-zentrum.de

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Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz
Neue Aufnahmen auf unseren Internetseiten

19/20.05.2017

Franken.
Neue Aufnahmen die uns von Albert Meier zugeleitet wurden stellen wir heute auf unser Internetpräsenz vor. So erhielten wir Bilder von der Türkeintaube, der Wachholderdrossel und vom Star, ebenso durften wir den Negastrius sabulicola, Schnellkäfer und den Gelben Lerchensporn auf unseren Seiten abbilden.

Sie alle sind in den entsprechenden Rubriken zu finden.

In der Aufnahme von Albert Meier

- Türkentaube


Nationalpark Frankenwald?
Nationalpark Frankenwald?
Nationalpark Frankenwald?

19/20.05.2017

Wenig überschwängliche Reaktionen aus der Region


Mehr auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks

- www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/nationalpark-frankenwald-reaktionen-100.html

In der Aufnahme von Albert Meier

- Wachholderdrossel


Aus die (Hasel)-Maus?!
Aus die (Hasel)-Maus?!
Aus die (Hasel)-Maus?!

18/19.05.2017

Franken.
Das Projekt "Aus die Haselmaus" wird zielstrebig fortgeführt. In enger Kooperation mit zahlreichen Projektpartnern bemühen wir uns dem kleinen Säugetier auf die Spur zu kommen. Vor wenigen Tagen wurde weitere Haselmausquartiere mit Kindern des Kindergartens Prölsdorf montiert.

Mit großzügiger Unterstützung der Postcode Lotterie DT gGmbH werden sich Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten / FB Ebrach, Steigerwald Zentrum, der Kindergarten Burgwindheim, Kindergarten Prölsdorf, die Naturschutzgruppe der Offenen Behindertenarbeit Bamberg und die Realschule in Ebrach aufmachen diese Datenlücken zu füllen.

Gerade für die Jugendlichen,Schüler und Kindergartenkinder
ein Erlebnis der ganz besonderen Art .... denn hierfür engagieren wir uns täglich mit großer Freude und im Sinne der uns nachfolgenden Generation ...
Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme

- gemeinsam mit zahlreichen Kindergartenkindern wurden neue Haselmausquartiere angebracht.

Begleiten Sie uns bei diesem innovativen Projekt ...https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89254


Making of .. Eindrücke der direkten Umgestaltung 05/ 2017
Making of .. Eindrücke der direkten Umgestaltung 05/ 2017
Lebensraum verändere Dich - Projekt: Wechselkröte&Co.

18/19.05.2017

Modular - 05/06.09.2016 / 10.2016 / 05. 2017

Bayern. Artenschutz in Franken® , Bayerische Staatsforsten A.Ö.R, Beatrice Nolte Stiftung für Naturschutz , Hans Georg Scheider Stiftung ,Michael Otto Umweltstiftung und die Stiftung "Unsere Erde" starten neues Projekt zur Erfassung und der Lebensraumverbesserung u.a. für die Wechselkröte in Bayern.


Gemeinsam mit Jugendlichen wird ein zugegeben nicht alltägliches Projekt auf den Weg gebracht welches dazu beitragen wird, vormals bestätigte Lebensräume dieser Art wieder zu reaktivieren. Ob die Art hier die vergangenen Jahre erfolgreich überdauern konnte wird das Projekt, welches wissenschaftlich begleitet wird, gleichfalls aufzeigen.

Ein vormals hoch aktiver, vom Menschen geschaffener und seit einigen Jahren aufgelassener Steinbruch wird in den kommenden Wochen in die Lage versetzt als wertvolles Biotop für im Bestand selten
gewordene Tier- und Pflanzenarten fungieren zu können.

Erleben Sie mit uns gemeinsam wie aus einem zunehmend artenärmeren Bereich wieder ein Hotspot der Biodiversität werden wird. Davon profitieren könnte im besonderen Maße auch wieder die Wechselkröte. Denn mit der angedachten Lebensraumveränderung wird dieser (Leit) - Art konkret zugearbeitet.

Das Making of wurde aktuell eingestellt .. https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=8651

Mehr zur Wechselkröte finden Sie hier:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20400

Streifenhyäne in Tadschikistan entdeckt
Streifenhyäne in Tadschikistan entdeckt

NABU: Seltene Streifenhyäne in Tadschikistan entdeckt

18/19-05-2017

Schutzprojekt soll Tierart vor der Ausrottung bewahren
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Aktau-Gebirge, Tadschikistan –
Im Südwesten Tadschikistans haben Naturschützer ein Vorkommen der extrem seltenen Streifenhyäne (Hyaena hyaena) entdeckt. Weltweit gibt es nur noch knapp 10.000 Tiere, Tendenz abnehmend. „Streifenhyänen sind vor allem durch Wilderei, aber auch durch Beutetierrückgang und Lebensraumverlust bedroht. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation NBCUT wollen wir die seltene Art in Tadschikistan mit Kamerafallen erforschen und geeignete Schutzmaßnahmen umsetzen“, sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt anlässlich des Internationalen Tags der Artenvielfalt (22.5.).

Die Streifenhyäne ist die einzige Hyänenart, deren zersplittertes, bruchstückhaftes Verbreitungsgebiet sich über Afrika hinaus erstreckt und auch Teile Asiens beinhaltet. „Das bekannte nördlichste Verbreitungsgebiet ist bislang das mittlere Indien. Dass es im Südwesten Tadschikistans überhaupt noch Streifenhyänen gibt, ist für Naturschützer eine Sensation“, sagte Irina Muschik, internationale Artenschutzexpertin des NABU.

Streifenhyänen haben einen schlechten Ruf. Sie gelten als Grabschänder und Bedrohung der Ernten und leiden daher in vielen Gegenden unter Vergiftungsanschlägen und Wilderei. Mittlerweile ist die Art in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet selten. „Die Streifenhyäne ist die kleinste und am wenigsten erforschte der vier lebenden Hyänenarten. Ein Projekt zu ihrem Schutz, wie wir es gerade in Tadschikistan starten, ist daher essentiell, um die Art vor dem Aussterben zu bewahren“, so Muschik. Der NABU wird bis zum Herbst 40 Fotofallen aufstellen und alle infrage kommenden Gebiete abfahren, um dort mit den Bauern zu sprechen und mögliche Konflikte zu beseitigen.


Für Rückfragen:

Irina Muschik, Internationale Artenschutzexpertin des NABU, Tel. 030-284984-1717, E-Mail: irina.muschik@NABU.de


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Quellenangabe/Foto:


NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 59/17 | 18. MAI 2017
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NABU: Schwalben suchen ein Zuhause
NABU: Schwalben suchen ein Zuhause
NABU: Schwalben suchen ein Zuhause

18/19.05.2017

Jetzt die Sommerboten unterstützen / Hausbesitzer können sich als "Schwalbenfreundliches Haus" auszeichnen lassen
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Berlin –
Schwalben gelten als typische Sommerboten: Kehren sie im April und Mai aus ihren afrikanischen Winterquartieren nach Deutschland zurück, lässt der Sommer nicht mehr lange auf sich warten. Doch die gern gesehenen Gäste werden hierzulande immer weniger. Grund dafür ist ein Mangel an ihrer Nahrungsgrundlage, den Fluginsekten. Außerdem fehlen zunehmend geeignete Nistplätze an Häusern. Daher ruft der NABU mit seiner Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ jetzt dazu auf, Rauch- und Mehlschwalben zu unterstützen und ihnen an den eigenen vier Wänden eine Unterkunft zu bieten.

Erstmals hat der NABU dazu eine bundesweite Beratungsstelle eingerichtet. Projektkoordinatorin Julia Ehritt unterstützt Interessierte zu allen Fragen rund um die hierzulande vorkommenden Mehl- und Rauchschwalben: Sie gibt unter anderem Tipps zum Bau und zur Anbringung von künstlichen Nestern und zur Förderung einer schwalbenfreundlichen Umgebung.

Zudem können sich Menschen, die Rauch- oder Mehlschwalben bereits jetzt Unterschlupf bieten, vom NABU für ihr Engagement auszeichnen lassen. Als „Schwalbenfreundliches Haus“ können sich alle Hausbesitzer bewerben, die das Brutgeschehen der wendigen Flugkünstler dulden und fördern, ganz gleich, ob es sich bei ihrem Gebäude um ein Wohnhaus, Pension, Geschäft, Pferde- oder Bauernhof oder Fabrikgebäude handelt. Neben einer Urkunde erhalten die Schwalbenfreunde eine spezielle Plakette, die sie an ihrer Hauswand anbringen können. Mit dieser Aktion möchte der NABU das Engagement der zahlreichen Menschen in Deutschland würdigen, die sich für die geselligen Tiere einsetzen. Bislang nehmen schon mehr als 10.000 Menschen an der Aktion teil.

Um Rauch- und Mehlschwalben aktiv zu unterstützen, können Haus- und Gartenbesitzer vor allem zwei Dinge unternehmen: Zum einen sollten sie Dachvorsprünge oder andere Einflugmöglichkeiten für die Schwalben freihalten und diese nicht verbauen. Damit sich Schwalben auch tatsächlich niederlassen, können Hausbesitzer zudem Pfützen anlegen und diese über den Sommer feucht halten. Denn für ihren Nestbau sind Schwalben auf Lehm angewiesen, den sie aus den Pfützen sammeln. Aus dem feuchten Baumaterial formen sie ihre typischen halbrunden Kugelnester, die vor allem von den schwarz-weißen Mehlschwalben bewohnt werden. Schwalben sind außerdem typische Koloniebrüter, meist brüten gleich mehrere Paare dicht nebeneinander.

Zum anderen können Hausbesitzer künstliche Nester für Schwalben an ihren Gebäuden anbringen. Vor allem in Städten verschwinden natürliche Schwalbennester zusehends, etwa durch unbedachte Sanierungsmaßnahmen. Häufig werden die Nester auch illegal abgeschlagen – und das, obwohl Schwalben streng geschützt sind und das Zerstören ihrer Brutstätten unter Strafe steht. Ein solches künstliches, im Handel erhältliches Schwalbennest besteht meist aus einer Sägemehl-Gips-Mischung und sollte am besten zusammen mit einem unterliegenden Brett montiert werden, sodass Gehwege und Hauseingänge nicht vom Kot der Schwalben getroffen werden.

Hausbesitzer sollten zudem ein wenig Geduld mitbringen: Oft werden solch künstliche Unterkünfte erst nach ein, zwei Jahren von den Schwalben entdeckt und dann auch bewohnt. Grundsätzlich siedeln sich die Flugakrobaten an Orten an, in deren Nähe sie fliegende Insekten finden. Dies gilt vor allem für Grünflächen in Städten, aber auch für Gewässer sowie artenreiche Wiesen und Felder.

Mehr zur Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ und Bewerbung für die Plakette:
www.NABU.de/schwalben

In der Aufnahme von: NABU / Klemens Karkow

- Mehlschwalbe beim Nestbau

Für Rückfragen:
Julia Ehritt, Koordinatorin der NABU-Aktion "Schwalbenfreundliches Haus", Tel. 0331-20155-71, E-Mail: schwalben@NABU.de

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Quellenangabe

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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 60/17 | 18. MAI 2017
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Rückgang von Schwermetallen in der Luft
Rückgang von Schwermetallen in der Luft
35 Jahre Moosmonitoring in Bayern belegen starken Rückgang von Schwermetallen in der Luft

17/18.05.2017

Zunehmende Erkenntnisse über die gesundheitliche Wirkung
von Schwermetallen in der Umgebungsluft führten Anfang der 1980er Jahre zur Einführung des Moosmonitorings in Bayern. Seit 1982 sammelt das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) regelmäßig Moosproben an bis zu 300 Standorten und analysiert sie auf bis zu 30 verschiedene Metalle. Claus Kumutat, Präsident des Bayerischen Landesamts für Umwelt, zieht eine erfreuliche Bilanz: „Der technische Fortschritt hat zur Reduzierung der Schwermetallgehalte in der Luft geführt. Nahezu alle von uns beobachteten Schwermetalle sind im Laufe der letzten drei Jahrzehnte stark zurückgegangen und bewegen sich auf konstant niedrigem Niveau.“ Ergebnisse der Untersuchungen hat das LfU in der Broschüre „35 Jahre Moosmonitoring von Metallen in Bayern“ veröffentlicht.

Den stärksten Rückgang verzeichnet Blei, das vor allem aufgrund der Umstellung auf bleifreies Benzin um rund 95 Prozent zurückging. Bei Arsen, Chrom und Nickel sanken die Gehalte um rund 80 Prozent. Auch die Gehalte von Quecksilber gehen in Bayern seit 1982 immer weiter zurück. Regional zeigten sich in der Oberpfalz und Oberfranken aufgrund der zurückgegangenen Braunkohleverbrennung, Glasindustrie und Metallverhüttung die stärksten Rückgänge. Die südbayerischen Regierungsbezirke Schwaben und Oberbayern weisen die geringsten Schwermetallgehalte im Moos auf.

Beim Moosmonitoring werden Moose, die Schwermetalle besonders gut aufnehmen, am Wuchsort gesammelt und anschließend auf Schwermetalle analysiert. Dies hat den Vorteil, dass ohne großen Pflege- und Materialaufwand eine Vielzahl von Standorten beprobt werden kann.

Schwermetalle werden aus vielfältigen Quellen
freigesetzt und gelangen über die Luft auf Pflanzen und in die Böden. Aufgrund ihrer Beständigkeit verbleiben sie in der Umwelt und können auch in die Nahrungskette gelangen. Abgesehen von einigen lebensnotwendigen Spurenmetallen können Schwermetalle toxisch wirken.

Die wichtigste Quelle der Schwermetalle ist der Brennstoffeinsatz im Energie-Bereich. Bei Arsen, Cadmium, Chrom, Quecksilber und Nickel hat die Energiewirtschaft den größten Anteil. Auch über die Kunststoffverarbeitung, die Metallveredelung, Klärschlämme, Agrochemikalien oder Abgas-Katalysatoren können Metalle in Ökosysteme gelangen. Verkehrsbeeinflusste Standorte sind zudem durch überdurchschnittliche Gehalte an Antimon, Kupfer, Molybdän und Zinn aus dem Abrieb von Bremsen und Reifen geprägt.

Die Broschüre „35 Jahre Moosmonitoring von Metallen in Bayern“ kann im Internet unter

- www.bestellen.bayern.de/shoplink/lfu_luft_00196.htm bezogen werden



Kontakt zur Pressestelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg
Tel.: 08 21/ 9071-5242
Fax: 08 21/ 9071-5009
pressestelle@lfu.bayern.de

Pressesprecher
ORR Claus Hensold

Stellvertretung
BORin Rebecca Meinel



Quellenangabe

Bayerisches Landesamt für Umwelt


PRESSEMITTEILUNG
Nr. 20 / Dienstag, 16. Mai 2017

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- durstige Felsdwespen


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Bundeskonzept Grüne Infrastruktur
Bundeskonzept Grüne Infrastruktur
Bundeskonzept Grüne Infrastruktur

16/17.05.2017

Warum grüne Infrastruktur?

Die EU-Kommission hat zur Umsetzung ihrer Strategie
zum Erhalt der biologischen Vielfalt eine Initiative zur grünen Infrastruktur in den Mitgliedsstaaten angeregt. Hinter dem Begriff grüne Infrastruktur steckt der Gedanke, dass Ökosysteme und ihre Leistungen – etwa intakte Auen als natürliche Hochwasservorsorge – ebenso wie "graue, also technische Infrastruktur" für die Entwicklung eines Landes unverzichtbar sind.

Mehr zum Thema


- https://www.bfn.de/bkgi.html


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

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In der Aufnahme von Albert Meier


Gebänderte Prachtlibelle (
Weibchen ) [
https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=37759]



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(Über)- Leben in der Rückegasse
(Über)- Leben in der Rückegasse
(Über)- Leben in der Rückegasse

15/16.05.2017

Steigerwald.
Holz-Rückegassen stehen seit geraumer Zeit bei manchem Zeitgenossen der ( oberflächlich ) durch die Wälder des Steigerwaldes schreitet in der Kritik. Zugegeben die Bodenverdichtungen sehen auf den ersten Blick nicht gerade berauschend aus. Und auch beim zweiten Hinsehen kann man sie nicht als Schönheit benennen.

Das es jedoch gerade auch diese Fahrspuren sind die gerade akut gefährdeten Tierarten ein (Über) -Leben ermöglichen ist  kaum zu glauben. Doch tatsächlich, bei durchdachtem Fahrspurmanagement kann ein wichtiger Beitrag z.B. für die vielerorts bereits verschwundenen Gelbbauchunke geleistet werden.

Wir werden uns diesem Thema in den kommenden Tagen näher widmen.

In der Aufnahme

Ein sehr gutes Beispiel dafür welch hohe Wertigkeit Fahrspuren im Wald haben können zeigt sich hier. Gelbbauchunken konnten diese Spur vereinnahmen und hier ihren Laich installieren. Die jungen Quappen sind bereits geschlüpft. Auch optisch sehr ansprechend wie wir finden ... ein Kleinstbiotop als wichtiger Mosaikstein des Artenschutzes.


NABU: Mauersegler trotzen dem Trend
NABU: Mauersegler trotzen dem Trend
NABU: Mauersegler trotzen dem Trend

15/16.05.2017

Zwischenergebnis zur Stunde der Gartenvögel 2017
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Berlin –
Der NABU und sein bayerischer Partner LBV freuen sich über eine rege Beteiligung bei der 13. Stunde der Gartenvögel, die am vergangenen Wochenende stattfand. Bis Montagmittag haben bereits 33.000 Vogelfreunde aus 22.000 Gärten und Parks 768.000 Vögel gemeldet. Noch bis zum 22. Mai können die Vogel-Sichtungen per Internet an den NABU übermittelt werden.

„Insgesamt zeigt das bisherige Zwischenergebnis,
dass nicht nur eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, sondern auch, dass man von den Zahlen eines Jahres nicht sofort auf langjährige Bestandszu-oder -abnahmen schließen kann. Mauersegler und Mehlschwalbe, die über Jahre stark abgenommen hatten, trotzten dem bisherigen Trend und wurden häufiger gesehen als im Vorjahr“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der Mauersegler verzeichne einen Zuwachs um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Mehlschwalbe um zehn Prozent. Leider reiche dieses Hoffnungszeichen aber noch nicht, um den langjährig abnehmenden Trend umzukehren.

Schönes Frühlingswetter mit nur wenig Regen machte es leicht, eine geeignete Zählstunde
zu finden, dazu spülte eine Warmfront aus Süden größere Zahlen besonders spät ankommender Zugvögel ins Land. Nach aktuellem Zwischenstand wurden in diesem Jahr fünf bis sechs Prozent weniger Vögel beobachtet als im  vergleichbaren Vorjahreszeitraum, allerdings nur knapp ein Prozent weniger als im langjährigen Mittel von 35 Vogelindividuen pro Garten. Dieses Ergebnis bewegt sich innerhalb der normalen Schwankungen der bisherigen Zählergebnisse und ist eine willkommene Entwarnung nach dem bei der vergangenen „Stunde der Wintervögel“ festgestellten auffälligen Fehlen von Vögeln am Futterhäuschen. Die Winterzahlen lagen damals satte 16 Prozent unter Vorjahr bzw. 15 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Häufigste Art ist erneut der Haussperling, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise.

Die erhoffte eindeutige Erklärung für das in der kalten Jahreszeit beobachtete Fehlen der Wintervögel konnte die aktuelle Zählung den NABU-Experten bisher nicht liefern. „Waren die Winterzahlen unserer Meisenarten noch um 30 bis 60 Prozent niedriger als im Vorjahr, sind es nun zur Brutzeit lediglich zehn bis 20 Prozent. Dies passt sowohl zur Theorie, dass ein Großteil des Fehlens durch geringen Winterzuzug aus dem Norden und Osten verursacht wurde, als auch dazu, dass ein schlechter Bruterfolg 2016 die Ursache war“, so Miller.

Die kontinuierlichen Abnahmen bei Amsel, Grünfink und Hausrotschwanz
setzen sich auch in diesem Jahr fort. Bei den ursprünglichen Waldvogelarten Ringeltaube und Buntspecht bleibt es bei weiteren Zunahmen, während die bisher beobachtete starke Bevölkerungszunahme beim Feldsperling zum Stillstand gekommen ist.

Während sich bei den Vögeln unserer Dörfer und Städte
über die Jahre Zu- und Abnahmen unter den Vögeln die Waage halten, gibt es auf den Wiesen und Feldern fast nur Verlierer. In den vergangenen 25 Jahren brechen dort die Bestände typischer Vogelarten der Agrarlandschaft, wie Feldlerche, Kiebitz oder Rebhuhn regelrecht zusammen.

Der NABU freut sich nicht nur über den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn
dieser Mitmachaktion. „Die Daten zeigen auch, dass die wiederholte Teilnahme an der Stunde der Gartenvögel zu besserer Kenntnis der Vogelwelt führt. Das lässt auch darauf hoffen, dass sich immer mehr Menschen für eine besonders vogel- und naturfreundliche Gartengestaltung entschließen.

Alle Informationen zur Aktion unter www.stundedergartenvoegel.de  


Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49(0)30-284984-1620, Mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressestelle, Tel.: +49(0)30-284984-1510, E-Mail: presse@NABU.de

Stefanie Winner, NAJU-Pressestelle, Tel. +49(0)30-652 137 52-30, E-Mail: Stefanie.Winner@NAJU.de

Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174.4775.80, E-Mail: M-Erlwein@LBV.de


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Quellenangabe


NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 57/17 | 15. MAI 2017
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In der Aufnahme von Cornelia Meyer


- Mauersegler im Sturzflug


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Kleine Helfer erhalten Artenvielfalt im Wald
 Kleine Helfer erhalten Artenvielfalt im Wald
Kleine Helfer erhalten Artenvielfalt im Wald

15/16.05.2017

Bienenkästen unter blühenden Wildkirschen im Kronholz

Buchenberg -
Die Imkerei – vermehrt auch die Hobbyimkerei - erlebt zurzeit eine Renaissance. Das wird von den Förstern gerne gesehen und unterstützt. Sind doch die Bienen wertvolle Helfer, um die Artenvielfalt zu erhalten bzw. zu mehren. Seit der Gründung der „Bayerischen Staatsforsten“ haben Imker die Möglichkeit, ihre Völker – geeignete Standorte vorausgesetzt – kostenlos im Staatswald aufzustellen.

„Bei unseren waldbauliche Maßnahmen beziehen wir heute ganz bewusst die Förderung von Bienen in unsere Überlegungen mit ein“, erklärt Jann Oetting, der Leiter des Forstbetriebs Sonthofen bei den Bayerischen Staatsforsten. So werden in Kulturen Weichlaubhölzer wie z.B. die Vogelbeere gezielt erhalten. Auch Bäume und Sträucher wie Weide oder Hasel werden an Wegen oder Bestandsrändern erhalten oder neu gepflanzt. Durch ihr frühes Blühen erleichtern sie den Bienen nach einem kräfteraubenden Winter den Start ins neue Jahr.

Revierleiter Markus König ergänzt: „Mit der Begründung von Mischwäldern erhalten wir eine höhere Artenvielfalt und schaffen neue Lebensräume – eben auch für Bienen. Diese profitieren durch stufige Waldränder mit teilweise heckenartigem Charakter. Dort gibt es für sie ein ausgedehntes und jahreszeitlich abgestuftes Trachtangebot. Und in einem Höhlenbaum, der bei uns im Wald bleibt, kann ein wilder Bienenschwarm eine neue Heimat finden."

Nicht jede Kleinfläche wird wieder aufgeforstet.
Da und dort bleiben welche sich selbst überlassen. „Es ist erstaunlich, welche und wie viel verschiedene Pflanzen sich nach kurzer Zeit auf solchen Flächen einstellen. Und alle sind wichtige Nahrungsgrundlage für die Honig- und Wildbienen“, berichtet Förster Markus König weiter. Er ist selber Hobbyimker und Freund von Wildobstarten. Deshalb pflanzt er jedes Jahr zusätzlich zu den „Nutzbaumarten“ im seinem Revier seltene Wildobstarten - teilweise direkt an Bienenständen. Gleichzeitig erfahren Wanderwege v.a. im Frühjahr durch die blühenden Obstgehölze, Wildrosen und Sträucher eine optische Aufwertung und der interessierte Waldbesucher hat die Möglichkeit die Bienen bei ihrer unermüdlichen Arbeit zu beobachten.

Aber nicht nur die „domestizierte“ Honigbiene freut sich über den Mischwald.
In Deutschland kommen über 500 Arten verschiedener Wildbienen vor. Davon sind bereits 260 auf der „Roten Liste“. Diese werden oft gar nicht als „Bienen“ wahrgenommen: Sie leben häufig solitär bzw. legen ihre Nester im Boden an. Dabei sind gerade auch diese Arten für die Natur und im Obstbau besonders wichtig: Denn sie nehmen früher ihre Bestäubungsflüge auf als die Honigbiene und lassen sich auch von schlechtem Wetter nicht von ihrer Tätigkeit abhalten. „Deshalb achten wir Förster auf unsere vielen, verschiedenen Bienen“, freut sich Förster und Imker Markus König „denn nicht zuletzt ist ja Honig auch etwas sehr Leckeres …!“


Quellenangabe


Bayerische Staatsforsten AöR, 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Schwebfliege ... wird gerne mit Wildbienen verwechselt...


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Richtige Hilfe für Jungvögel
Richtige Hilfe für Jungvögel
Richtige Hilfe für Jungvögel

14/15.05.2017


Aus dem Nest gefallene, noch federlose Jungvögel sind auf menschliche Hilfe angewiesen. Ihre Versorgung und Aufzucht sollten Tierfreunde jedoch Fachleuten in Wildtierauffangstationen überlassen. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Befiederte Jungvögel, die zwar hilflos wirken können, aber weiterhin mit den Elterntieren in Verbindung stehen, bedürfen dagegen keiner gut gemeinten „Rettung“.

Menschliche Hilfe benötigen vor allem sehr junge Vögel, die kaum oder gar keine Federn haben und hilflos am Boden liegen. Meist handelt es sich hierbei um aus dem Nest gefallene Jungvögel. Wenn möglich, sollte man dann versuchen, die Tiere ins elterliche Nest zurückzusetzen. Dabei darf man die Jungvögel auch berühren: Die Altvögel stören sich nicht am menschlichen Geruch.

Ist der Jungvogel verletzt oder ist es nicht möglich,
ihn zurück ins Nest zu setzen, sollte man das Tier in Obhut nehmen. Für die vorübergehende Unterbringung des Vogels ist am besten ein Pappkarton geeignet, der – weil die Tiere häufig unterkühlt sind – am besten im Haus untergestellt wird. Wenn Unsicherheit über die richtige Ernährung besteht, sollte man besser keine Fütterungsversuche unternehmen. So sind zum Beispiel im Garten gefangene Insekten für reine Körnerfresser völlig ungeeignet. Wasser sollte dem Jungvogel allerdings immer angeboten und gegebenenfalls an den Schnabelrand geträufelt werden. Sobald möglich, sollten die Tiere dann in eine Auffangstation vermittelt werden. Das Tierschutzzentrum des Deutschen Tierschutzbundes in Weidefeld ist eine der vielen Stationen, die – neben anderen Wildtieren – auch Wildvögel aufnimmt, medizinisch versorgt und, wenn möglich, auf die Auswilderung vorbereitet.

Eingreifen bei Ästlingen und Nestflüchtern meist nicht notwendig


Die Jungen der meisten Singvögel, wie Amseln, Meisen, Finken oder Rabenvögel, verlassen ebenso wie Tauben und Greifvögel, ihr Nest bereits, bevor sie voll flugfähig sind. Als sogenannte Ästlinge warten sie im Geäst oder an anderen geschützten Orten auf die Rückkehr der Elterntiere, die sie weiterhin füttern. Diese Tiere benötigen grundsätzlich keine Hilfe, es sei denn, sie sind offensichtlich verletzt. Dasselbe gilt für Nestflüchter, wie junge Enten, Gänse oder Rallen, die bereits mit einem dichten Dunengefieder zur Welt kommen. Sie sind in der Lage ihr Nest ein bis zwei Tage nach dem Schlüpfen zu verlassen.

Eine Ausnahme unter den Nesthockern bilden jedoch Alpen- und Mauersegler.
Die Alttiere verbringen ihr gesamtes Leben in der Luft und suchen nur zum Brüten Unterschlupf in hoch gelegenen Mauerspalten. Da die Elterntiere nicht vom Boden starten können und daher dort auch nicht landen, bleiben aus dem Nest gefallene Jungtiere unversorgt.

Sie sollten umgehend an Fachleute übermittelt werden.


Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Junge Kohlmeise

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Bundesweites Birdrace
Bundesweites Birdrace
Bundesweites Birdrace: BfN-Team beobachtet in Bonn 94 Arten

14/15.05.2017

  • Bundesamt für Naturschutz unterstützt natursportlichen Wettbewerb
  • Spenden aus dem „Vogelrennen“ kommen vogelkundlichem Projekt zugute

Bonn.
Mit 94 Vogelarten hat in diesem Jahr das Team Birding for Nature den lokalen Sieg für das Stadtgebiet Bonn im Birdrace, dem bundesweiten "Vogelrennen", errungen.

Mehr zum Thema

- https://www.bfn.de/0401_pm.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=6056&cHash=87cd3c7658db6d946ea34206bec68329

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


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In der Aufnahme von Albert Meier


- "Birdrace"

Neue Aufnahmen von Albert Meier auf der AiF Page:

- Campanula baumgartenii, Lanzettblättrige Glockenblume
-  Adela cuprella, Langhornmotte (w)



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Qualitätskriterien zur Auswahl ...
Qualitätskriterien zur Auswahl ...
Qualitätskriterien zur Auswahl von großflächigen Wildnisgebieten

14/15.07.2017

Die Bundesregierung hat sich in der Nationalen Strategie
zur biologischen Vielfalt (NBS) zum Ziel gesetzt, dass „die Natur sich bis zum Jahre 2020 auf mindestens 2 % der Landesfläche Deutschlands wieder nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten entwickeln kann.“ Wildnisgebiete sollen dabei überwiegend großflächig sein. Bei der Umsetzung des 2 % - Wildnisziels der NBS ist es von besonderer Bedeutung, ein gemeinsames fachliches Verständnis über den Charakter solcher großflächiger Wildnisgebiete zwischen den Fachbehörden von Bund und Ländern sowie den Naturschutzverbänden zu erreichen.

zu den Qualitätskriterien zur Auswahl von großflächigen Wildnisgebieten in Deutschland


- https://www.bfn.de/qkriterien_wildnisgebiete.html


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


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In der Aufnahme

- Blick in den von den Bayerischen Staatsforsten sehr naturnah bewirtschafteten Steigerwald


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Agrarpolitik im Fokus
 Agrarpolitik im Fokus
Naturschutzarbeit in Deutschland 2016: Agrarpolitik im Fokus

14/15.05.2017

  •   Sonderausgabe der Zeitschrift „Natur und Landschaft“ ab sofort erhältlich

Bonn.  
Einen informativen Überblick über die Naturschutzarbeit in Deutschland bietet die aktuelle Sonderausgabe der Fachzeitschrift "Natur und Landschaft", die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) herausgegeben wird. Die für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Institutionen in Deutschland präsentieren in diesem Themenheft ihre Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2016: das Bundesumweltministerium, das Bundesamt für Naturschutz, die für Naturschutz zuständigen Landesämter, die Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung (LANA), die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW), Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz sowie zahlreiche Naturschutzverbände und Stiftungen.

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel resümiert: "Eine wichtige Rolle spielten 2016 zweifellos die Aktivitäten auf Verbands-, Landes- und Bundesebene zur weiteren Entwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP)." Denn essentiell für die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist es, inwieweit es gelingt, die landwirtschaftliche Nutzung naturverträglicher zu gestalten. "Leider ist das Ziel noch nicht erreicht", sagt Jessel. Auch die Naturschutzverbände setzten sich konstruktiv mit diesen Fragen auseinander, wie die Beispiele in der Sonderausgabe zeigen. So entwickelte der Deutsche Verband für Landschaftspflege gemeinsam mit Praxisbetrieben die sogenannte Gemeinwohlprämie. Damit soll unter anderem auch die extensive Bewirtschaftung unproduktiver Flächen mit hohem Naturschutzwert attraktiv werden. Zudem fordern der NABU und andere Umweltverbände die Einrichtung eines eigenständigen EU-Naturschutzfonds in der Größenordnung von jährlich zwölf bis 15 Milliarden Euro. "In erster Linie wird es auch künftig darum gehen, die für die Landwirtschaft bereitgestellten öffentlichen Mittel an die Erbringung von Leistungen für den Erhalt der biologischen Vielfalt und damit an eine nachhaltige Nutzung zu knüpfen".

Ergänzt werden die zahlreichen Kurzbeiträge über Naturschutzmaßnahmen, Forschungsergebnisse und Innovationen 2016 in der Sonderausgabe der "Natur und Landschaft" durch tabellarische Steckbriefe der beteiligten Institutionen. Die Kontaktdaten der zuständigen Ansprechpartnerinnen und -partner sollen einen Austausch mit Interessierten ermöglichen. "Wir hoffen, dass der Einblick in die Höhepunkte der Naturschutzarbeit in Deutschland 2016 auch Anregungen bietet, selbst aktiv zu werden", erklärt BfN-Präsidentin Jessel.

Bezug:
Print-Einzelexemplare können kostenfrei über das Bundesamt für Naturschutz, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel. (0228) 8491-4444, presse@bfn.de, bezogen werden. Ein kostenfreier Download dieser Sonderausgabe als Screen-PDF-Datei steht unter
www.natur-und-landschaft.de/de/produkt/sonderausgaben-5 zur Verfügung.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

09.05.2017

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Schwarzbrauner Würfeldickkopffalter


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Verstoß gegen Naturschutzgesetze
Verstoß gegen Naturschutzgesetze
Strenger Verstoß gegen Naturschutzgesetze

13/14.05.2017

Bayern. Einer der wertvollsten Bereiche auf welchen mindestens zwei Arten des im Bestand gefährdeten Knabenkrautes wachsen, ( oder soll man besser sagen wuchsen? ) wurde innerhalb kurzer Zeit eliminiert!

Das es sich dabei noch um eine kommunale Fläche
handelt setzt der Zerstörung einer gesetzlich streng geschützen Pflanzenart "die unökologische Krone" auf. Wir verzichten bislang ausdrücklich auf die Benennung der Fläche und machen Teile der Belegaufnahmen bewusst unkenntlich, da es uns in erster Linie darum geht diesem Standort zukünftig einen elementaren Schutzstatus einzuräumen und nicht um Schuldzuweisungen, die hier auch nicht mehr weiterhelfen.  

Es geht darum, zu verhindern, daß so ein Frevel  wieder passiert und man die Orchideen dort ungestört wachsen und blühen lässt.


Neben dem Kleinen Knabenkraut , das hier in bemerkenswerter Dichte auftrat

   Gefährdung in Deutschland:   2: stark gefährdet
   Gesetzlicher Schutz: BNatSchG: besonders geschützt; EU-VO: Anhang B

wächst ( wuchs ) auch dort in kleinerer Anzahl das Brandknabenkraut

   Gefährdung in Deutschland:   2: stark gefährdet
   Gesetzlicher Schutz: BNatSchG: besonders geschützt; EU-VO: Anhang

Typische Vogelarten dieses Gebietes sind Wiesenbrüter (Rebhuhn, Wachtel, Feldlerche, Schafstelze, diverse Grasmücken, aber auch Neuntöter, Wendehals. Auch viele Insekten und sonstige Kleintiere leben dort.

Der Orchideenstandort umfasste mind. 150 sehr stattliche Exemplare des Kleinen Knabenkrautes
und einzelner Brandknabenkräuter. Dieser exponierte Standort wurde im Rahmen von Mäharbeiten am 11. Mai diesjährig komplett vernichtet.


Doch machen Sie sich doch ihr eigenes Bild  ...

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=91504



In der Aufnahme:

- Wo vormals Brandknabenkräuter ( Rote Liste - stark gefährdet ) und weitere Knabenkräuter ihre letzen Rückzugsräume hatten finden sich nunmehr blütenfreie Flächen vor.


Geheimnisse der bayerischen Naturheimat entdecken
Geheimnisse der bayerischen Naturheimat entdecken
Scharf: Geheimnisse der bayerischen Naturheimat entdecken

13/14.05.2017

BayernTourNatur 2017 offiziell eröffnet

Die BayernTourNatur-Saison 2017 ist offiziell eröffnet
: Bis Oktober sind Naturliebhaber wieder eingeladen, Experten auf ihren spannenden Streifzügen durch Bayern zu begleiten. Die Veranstaltungsreihe bietet Kindern, Erwachsenen und Familien ideale Möglichkeiten, in die faszinierende Welt heimischer Naturwunder einzutauchen. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf hat heute am Spitzingsee den offiziellen Startschuss gegeben. Scharf: "Es lohnt sich, die Geheimnisse der bayerischen Naturheimat zu entdecken und zu genießen. Die BayernTourNatur ist immer wieder eine reiche Fundgrube für jeden Naturfreund. Begleitet von Experten wird jeder Ausflug zum echten Erlebnis. Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ob sportlich, kreativ, genüsslich oder naturwissenschaftlich – die BayernTourNatur bietet für jede Altersgruppe, Vorliebe und Fitness passende Angebote. Mehr als 7.000 Veranstaltungen bringen den Teilnehmern die Vielfalt unserer bayerischen Heimat näher." Die BayernTourNatur ist Deutschlands größte Natur- und Umweltbildungsaktion und findet in diesem Jahr zum 17. Mal statt. Dabei verbindet sie Abenteuer im Grünen mit Umweltwissen und Bewegung in der Natur.

Ein Großteil der Veranstaltungen wird von Ehrenamtlichen kostenlos angeboten und durchgeführt. Scharf: "Privatpersonen, Verbände und Vereine aus allen gesellschaftlichen Gruppen stellen ihr Wissen über Natur, Landschaft und Kultur zur Verfügung. Sie werben damit für die Schönheit, Vielfalt und den Schutz unserer Heimat. Das verdient höchste Anerkennung." Das erfolgreiche Konzept der BayernTourNatur unterstützt maßgeblich die Umsetzung des Biodiversitätsprogramms Bayern 2030 zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des europäischen Schutzgebiet-Netzes „Natura 2000“ werden den BayernTourNatur-Teilnehmern in diesem Jahr zudem viele großartige Natura 2000-Lebensräume vorgestellt. Als Schauplatz der Auftaktveranstaltung wurde daher das attraktive Natura 2000-Gebiet „Mangfallgebirge“ gewählt – mit ca. 16.000 Hektar eines der größten in Bayern.

Die BayernTourNatur ist eine Gemeinschaftsaktion von Staat, Vereinen, Verbänden, Umweltbildungseinrichtungen, Kommunen und Einzelpersonen. Mit seiner Initiative hat das Bayerische Umweltministerium rund um das "hautnahe" Naturerleben ein in Deutschland einzigartiges Forum geschaffen. Jedes Jahr beteiligen sich bis zu 1.000 Veranstalter aus ganz Bayern an der Aktion. Seit Beginn der BayernTourNatur im Jahr 2001 wurden rund 60.000 Naturführungen angeboten und von insgesamt 840.000 Teilnehmern besucht.

Die BayernTourNatur wird unterstützt von den bayerischen Sparkassen, der DB Regio Bayern, der AOK Bayern, der Landesapothekerkammer, den bayerischen Tourismusverbänden und ANTENNE BAYERN als Medienpartner.



Weitere Informationen und den Veranstaltungskalender gibt es im Internet unter

- www.bayerntournatur.de

Quellenangabe / Bildquelle:

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz


Pressemitteilung
12.05.2017
Nr. 66/17
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Artenschutz in Franken®

Nationalparke wachsen zusammen ...
Nationalparke wachsen zusammen ...

Scharf: Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava wachsen weiter zusammen

13/14.05.2017

Bayern und Tschechien
stärken ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung ihrer beiden Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf nach einem Gespräch mit dem Tschechischen Umweltminister Richard Brabec in Prag. "Die Natur kennt keine Grenzen. Die Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava sind ein großes gemeinsames Identifikationsband und herausragende Naturjuwelen. Wir wollen die Zukunft der Nationalparke weiterentwickeln und das gemeinsame Fundament stärken.

Dazu setzen wir die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik fort. Wir wollen den Menschen unsere Urwälder in unmittelbarer Nachbarschaft noch näher bringen", so Scharf. Bei dem Besuch in Prag sind mehrere Themenfelder aus dem Naturschutz besprochen worden, auf denen die künftige Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationalparken intensiviert werden soll. So ist beispielsweise eine gemeinsame Wanderausstellung geplant, die die Nationalparke mit ihrem einzigartigen Artenreichtum zeigt. Auch die Bedeutung als Wirtschaftsfaktor und Tourismusmotor soll in der Ausstellung vermittelt werden. Um die jeweiligen Besonderheiten der zusammenhängenden Nationalparke noch besser erfahren zu können, sind zudem Möglichkeiten angedacht, zwischen den Nationalparken leichter zu Fuß hin- und her zu wechseln. Insbesondere der beliebte Grenzübergang "Blaue Säulen" am Fuße des Lusens könnte künftig als Sommerübergang genutzt werden, wenn eine naturverträgliche Lösung gefunden wird.

Der Nationalpark Bayerischer Wald und der Nationalpark Šumava bilden eines der größten Wald-Naturschutzgebiete Mitteleuropas. Seit rund einem Viertel Jahrhundert pflegen beide Nationalparke eine intensive Zusammenarbeit, die ständig weiter ausgebaut wird. Bereits jetzt gibt es sehr erfolgreiche gemeinsame Tourismusprojekte beider Nationalparkverwaltungen, wie etwa den grenzüberschreitenden Themenweg "Wege durch Natur und Zeit" und eine Kooperation im öffentlichen Personennahverkehr.

Ein besonderes Aushängeschild des Nationalparks Bayerischer Wald ist die Umweltbildung. Zahlreiche Umweltbildungseinrichtungen wie das "Hans-Eisenmann-Haus" und das "Haus zur Wildnis" mit den Tierfreigeländen vermitteln den Menschen die einzigartigen natürlichen Lebenswelten des Nationalparks.


Weitere Informationen im Internet unter

- www.nationalpark-bayerischer-wald.de/index.htm


Quellenangabe / Bildquelle:

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Pressemitteilung
04.05.2017
Nr. 59/17
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Artenschutz in Franken®

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Artenschwund bei Vögeln in Baden-Württemberg
Artenschwund bei Vögeln in Baden-Württemberg
Artenschwund bei Vögeln in Baden-Württemberg befürchtet

13/14.05.2017

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Artenschwund-bei-Voegeln-in-Baden-Wuerttemberg-befuerchtet_article1494681094.html?utm_source=Newsletter13052017&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Kohlmeise am Nistkasten



Hirschkäfer gesucht.
Hirschkäfer gesucht.
Hirschkäfer gesucht.

12/13.05.2017

Freising
– Der Hirschkäfer – natürlich hat man schon von ihm gehört! Er ist in Deutschland gewiss eine der bekanntesten Käferarten, obwohl ihn die wenigsten schon einmal gesehen oder gar in der Hand gehalten haben. Bekannt sind vor allem die Männchen mit ihren großen Mundwerkzeugen, die eine verblüffende Ähnlichkeit mit einem Hirschgeweih haben und damit seinen Namen erklären.

Der Hirschkäfer (Lucanus cervus)
ist auf Grund seiner spezialisierten Lebensweise eine gesetzlich geschützte Art. In Bayern wird er auf der Roten Liste der gefährdeten Käfer von 2003 als stark gefährdet eingestuft. Zwar gibt es Anzeichen für eine Verbesserung seines Zustandes, dennoch bedarf es einer regelmäßigen Überwachung, um rechtzeitig und gezielt auf negative Entwicklungen reagieren zu können.

So eine Überwachung, in Fachkreisen auch Monitoring genannt,
wird von der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) koordiniert. Die LWF sammelt bayernweit Daten zu Verbreitung und Bestandsgröße des Hirschkäfers. Diese staatliche Verpflichtung geht aus der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie hervor. Durch die FFH-Richtlinie entsteht zudem in den Mitgliedstaaten der EU das Schutzgebietsnetz Natura 2000, das sowohl faunistische als auch floristische Europäer und ihre Lebensräume bewahren soll.

Einen fliegenden Hirschkäfer zu sehen,
ist ein beeindruckendes Naturerlebnis. Denn der Hirschkäfer ist mit bis zu 8cm Körperlänge unser größter heimischer Käfer. Bemerkenswert ist, dass die beweglichen Oberkiefer des Männchens nicht zur Nahrungsaufnahme dienen, sondern in erster Linie bei Rivalenkämpfen eingesetzt werden. Sogar eine Steuerungsfunktion beim Flugverhalten wird vermutet.

Die längste Zeit seines Lebens verbringt der Hirschkäfer für uns unsichtbar unter morschen Baumstümpfen. Die unterirdische Entwicklung vom Ei über die Larve bis zum fertigen Käfer dauert 5 Jahre, manchmal sogar 8 Jahre. Der fertig entwickelte Käfer führt hingegen lediglich 4 bis 12 Wochen seines Lebens oberirdisch. Der bereits im Vorjahr geschlüpfte Käfer verbleibt in einer unterirdischen Höhle und beginnt im Mai mit dem beschwerlichen Aufstieg. Spätestens ab Mitte Mai verharren die Käfer ganz dicht unter der Erdoberfläche und warten auf einen schwül-warmen Abend, das Startsignal in ein kurzes, aber bewegtes Leben. Geflogen wird am liebsten abends, kurz vor dem Dunkelwerden ab Mitte Mai bis in den Juli hinein. Die deutlich kleineren Weibchen laufen nun lieber und suchen nach geeigneten Brutstätten. Nach der Eiablage im Spätsommer sterben die Elternkäfer. Ihre Nachkommen werden für uns erst wieder in 5 Jahren sichtbar sein.

Um den Hirschkäfer und seinen Lebensraum erhalten zu können, muss zunächst geklärt werden wie es dem Käfer in Bayern geht. Die „Hirschkäfer-Volkszählung“ soll die notwendigen Daten dafür liefern. Jeder kann bei der Erfassung der bayerischen Hirschkäfer mitwirken und die gesichteten Tiere melden! Die LWF arbeitet deshalb mit der Online-Meldeplattform für Hirschkäferfunde „hirschkaefer-suche.de“ zusammen. Über die LWF-Homepage (www.lwf.bayern.de/hirschkaefer) gelangen Sie zur Meldeplattform. Dort gibt es Tipps zur Hirschkäfersuche und sie können einen Hirschkäferfund direkt melden. Zur Dokumentation und, als Beleg des Fundes kann auch ein Foto des gefundenen Hirschkäfers hochgeladen werden.

In den Monaten Mai, Juni und Juli bieten sich die besten Möglichkeiten diese interessanten Waldbewohner zu beobachten. Bei abendlichen Spaziergängen entlang eines Waldrandes, auf einer Streuobstwiese, im Park oder auch in unseren Dörfern und Städten. Hirschkäfer lieben es genauso wie wir, wenn ihre Wohnungen (Baumstümpfe) sonnig gelegen sind. Bedingungen, die geradezu zur Beteiligung an der Hirschkäfer-Volkszählung einladen.

Hier gehts zur Seite .. Hirschkäfer Suche.de


- www.hirschkaefer-suche.de/


Quellenangabe

Freistaat Bayern, Körperschaft des öffentlichen Rechts

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1
85354 Freising


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Hirschkäfermännchen

Mehr zum Hirschkäfer auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=21082

Mehr zu Projekten rund um den Hirschkäfer

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26862


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Steigerwald-Dialogprozess - Haßfurt
Steigerwald-Dialogprozess - Haßfurt
Endet Steigerwald-Dialogprozess im Chaos?

12/13.05.2017

Mehr zum Thema

- www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Befriedung-Nationalparks-Naturschutzverbaende-Umweltminister-Weltnaturerbe-der-Unesco;art769,9591107

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Steigerwald: Nationalparkfreunde kritisieren Dialogprozess

12/13.05.2017

Mehr zum Thema


- www.infranken.de/regional/bamberg/Auch-im-Dialogprozess-soll-der-Nationalpark-Steigewald-keine-Rolle-mehr-spielen;art212,2660712

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In der Aufnahme von Albert Meier

- Megalodontes fabricii, Blattwespe


Nisthilfe ist nicht Nisthilfe
Nisthilfe ist nicht Nisthilfe
Nisthilfe ist nicht Nisthilfe

12/13.05.2017

Deutschland.
Das ein "Blechkasten" keinesfalls eine hoch innovative Nisthilfe, wie die vom Verband Artenschutz in Franken® aufwendig entwickelte, ersetzen kann dokumentiert diese Belegaufnahme.

Professioneller Artenschutz setzt immenses Fachwissen über die anzusprechende Art voraus. Seit über 15 Jahren engegieren wir uns intensivst auch für den Wanderfalkenschutz in Deutschland. Viele Hundert Wanderfalken konnten unsere Spezialnisthilfen in dieser Zeit erfolgreich verlassen.

  • Wie man  es nicht machen sollte wird hier sichtbar ...
  • keine Bodenisolierung und keine Substatvorgabe.
  • Wie weit mag hier das Fachwissen verwurzelt sein?

Wir lehnen einen solchen "Artenschutz" strikt ab.

Mehr zu unseren Wanderfalkenprojekten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=23179

In der Belegaufnahme

- Abgestorbenes Gelege ...


Achtung! - Maikäfer im Anflug
Achtung! - Maikäfer im Anflug
Achtung! - Maikäfer im Anflug

12/13.05.2017

Franken
. Diesjährig konnten wir den ersten Maikäfer am 11/12.05.2017 dokumentieren.

Bei "uns" unterscheiden wir zwei Maikäferarten; den Wald- und den Feldmaikäfer. Während der Waldmaikäfer gerne in den Steigerwäldern anzutreffen ist, tritt der Feldmaikäfer anderweitig fast ausnahmslos zutage,

Beide Arten ähneln sich, jedoch werden die Feldmaikäfer
etwas größer und zeigen schwarzes Kopfschild, die Waldmaikäfer ein braunes. Auch ist das Pygidium beim Feldmaikäfer verlängert.

Mehr zum Feldmaikäfer

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=21164

In der Aufnahme von Johannes Reinhard

- Maikäfer im abendlichen Flug



Rotmilan-Paar wird von Windbauern vertrieben
Rotmilan-Paar wird von Windbauern vertrieben

Rotmilan-Paar wird von Windbauern vertrieben

12/13.05.2017

NABU zeigt Investor einer Windenergieanlage in Nordhessen an
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Wetzlar/Berlin
– Wegen des Verstoßes gegen geltendes Naturschutzrecht hat der NABU gegen einen Betreiber und den Flächenverpächter eines Windenergieparks im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg Anzeige erstattet. NABU-Mitglieder hatten den Betreiber und den Flächenverpächter dabei erwischt, wie sie die Ansiedlung eines Rotmilan-Brutpaars in der Nähe ihrer Windenergieanlagen durch massive Störung zu verhindern versuchten. Gemäß Genehmigungsbescheid müsste dieser Windpark bei einer aktiven Brut von Rotmilanen in der Umgebung vom 1. Mai bis zum 31. Juli tagsüber still stehen.

Die Zeugen beobachteten, wie die zwei Männer minutenlang mit Stöcken gegen den Stamm des traditionellen Brutbaumes schlugen, um die Rotmilane vom Brutplatz zu vertreiben. „Dieses Vorgehen gegen einen gesetzlich streng geschützten Greifvogel ist eine Straftat. Da sie in diesem Zusammenhang auch als ‚gewerblich motiviert‘ eingestuft werden dürfte, droht den beiden Männern bei einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis fünf Jahren“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.  

Der Rotmilan ist in Deutschland streng geschützt,
er zählt zu den durch Windenergieanlagen am stärksten gefährdeten Vogelarten. „Deutschland hat für das weltweite Überleben des Rotmilans die - im Vergleich zu allen anderen heimischen Vogelarten - mit Abstand größte Verantwortung. Über die Hälfte des weltweiten Bestands brütet hierzulande“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Bei der Planung von neuen Windenergieanlagen sind daher die Vorkommen von Rotmilanen und anderen potenziell gefährdeten Großvogelarten zu berücksichtigen. Ausreichende Abstände zwischen den Brutplätzen der Vögel und den Windrädern müssen ein erhöhtes Tötungsrisiko verhindern.

In der Praxis wird diese Schutzerfordernis für manche Greifvögel zunehmend zum Boomerang. Bereits Anfang 2016 machte der NABU darauf aufmerksam, dass allein für den Zeitraum 2010 bis 2015 in 42 Fällen dringender Verdacht auf die illegale Zerstörung von Großvogelhorsten in Zusammenhang mit bestehenden und geplanten Windenergieanlagen bestand.

Wenig hilfreich ist es, wenn wie im vorliegenden Fall eine zeitweise Abschaltung der Windräder als Maßnahme zur Vermeidung eines Totschlagrisikos nur dann in Kraft tritt, wenn im jeweiligen Jahr eine Ansiedlung der betroffenen Vogelart erfolgt. „In diesem Genehmigungsbescheid gibt es die Auflage, dass die Anlage vom 1. März bis 31. Juli tagsüber ruhen muss. Erst wenn bis zum 20. April sichergestellt ist, dass es zu keiner Ansiedlung des Rotmilans kommt, kann die Anlage ab Ende April ohne Einschränkungen weiterlaufen“, erklärt Maik Sommerhage, Vogelschutzexperte des NABU Hessen. „Das ist praktisch eine Einladung dazu, ansiedlungswillige Brutpaare zu vertreiben – ein klassisches Beispiel für eine ineffektive Maßnahme zur Umweltschadensabwehr bei der Genehmigung von Windrädern“, sagt Sommerhage, der die Sinnhaftigkeit dieser Auflage bereits seit Langem kritisiert. Aus Sicht des NABU ist es daher dringend erforderlich, die Effektivität dieser und ähnlicher sogenannter Verminderungs- und Vermeidungsmaßnahmen zu überprüfen.

Um den effektiven Schutz windenergiesensibler Vogelarten zu
erreichen, fordert der NABU, unbedingt die wissenschaftlich empfohlenen Mindestabstände einzuhalten und bereits bei der Genehmigung von Windparks den Umfang notwendiger Abschaltzeiten fest vorzuschreiben. So kann vermieden werden, dass Landverpächter oder Betreiber von Windenergieanlagen dazu verleitet werden, Abschaltzeiten auf illegale Weise zu umgehen. Als beste fachliche Grundlage für Mindestabstände zu Vorkommen besonders gefährdeter Vogelarten gilt das so genannte „Helgoländer Papier“ der Staatlichen Vogelschutzwarten.

Der NABU befürwortet den naturverträglichen Ausbau der Windenergie,
weist jedoch auf gravierende Versäumnisse bei der Standortwahl und der qualitativen Umsetzung einzelner Projekte hin. Eine Optimierung der räumlichen Steuerung bei der Planung und Genehmigung von Anlagen ist dringend erforderlich, damit Naturschutzbelange beim Windenergieausbau endlich adäquat und von Anfang berücksichtigt werden und somit die Planungs- und Rechtssicherheit erhöht wird.

NABU-Positionspapier zur naturverträglichen Nutzung der Windenergie:
www.NABU.de/windenergie

Fälle von Greifvogel-Verfolgung im Zusammenhang mit Windenergieanlagen: www.NABU.de/news/2016/01/20016.html

Abstandsempfehlungen im sogenannten „Helgoländer Papier“:

www.NABU.de/umwelt-und-ressourcen/energie/erneuerbare-energien-energiewende/windenergie/06358.html


Für Rückfragen:

Lars Lachmann
Vogelschutz-Experte, NABU-Bundesverband
mobil: 0172-9108275

Maik Sommerhage
Referent für Vogelschutz, NABU Hessen
mobil: 0151-14369545


Quellenangabe

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 55/17 | 11. MAI 2017
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Rotmilan im Flug

Unser Verband weist seit geraume Zeit auf eine zunehmend prekäre Situation diversere Vogel- und Säugetierarten hin. Der Ausbau der Windkraft ist in den vergangenen Jahren mancher ( auch strark gefährdeter Art ) Tierart zum Verhängnis geworden. Zur regenerativen Energieerzeugung muss in unseren Augen ein effektiver Artenschutz zählen!


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NABU: Sind die Gartenvögel doch noch da?
NABU: Sind die Gartenvögel doch noch da?
NABU: Sind die Gartenvögel doch noch da?

11/12.05.2017

NABU, NAJU und LBV rufen vom 12. bis 14. Mai zur dreizehnten „Stunde der Gartenvögel“ auf
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Berlin –
Sind die Gartenvögel doch noch da? Vom 12. bis 14. Mai veranstalten NABU, NAJU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) die dreizehnte bundesweite „Stunde der Gartenvögel“. Naturfreunde in ganz Deutschland sind aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Fast 45.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr mitgemacht und aus knapp 30.000 Gärten insgesamt 1,1 Millionen Vögel gemeldet. Damit handelt es sich – gemeinsam mit der Schwesteraktion „Stunde der Wintervögel“ – um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion.

Die letzte große Vogelzählung bei der „Stunde der Wintervögel“ (6. bis 8. Januar) hatte bei vielen häufigen Arten einen mysteriösen Vogelschwund ergeben. Insbesondere bei allen heimischen Meisenarten, aber auch bei Kleiber oder Buntspecht wurde ein Drittel oder sogar um die Hälfte weniger Vögel festgestellt als in den Vorjahren. Die Vogelexperten des NABU vermuten eine aufgrund des milden Winters besonders geringe Zugneigung vieler Arten und damit fehlenden Zuzug von Artgenossen aus dem Norden und Osten als Hauptursache der extrem niedrigen Zahlen.

Eine andere Erklärung ist ein besonders schlechter Bruterfolg
vieler Arten im vergangenen Jahr. „In diesem Fall müssten nun auch bei der kommenden ‚Stunde der Gartenvögel‘ niedrige Zahlen festgestellt werden. Das wäre sehr besorgniserregend, insbesondere wenn sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen würde“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Nach über zwölf Jahren können die Forscher des NABU erste deutliche Bestandstrends für den Siedlungsraum aus den gesammelten Daten ablesen. Die Gesamtzahl der Gartenvögel in einem durchschnittlichen Garten blieb mit etwa 35 Individuen von zwölf verschiedenen Vogelarten über die Jahre konstant. Damit geht es den Vögeln unserer Gärten und Parks wesentlich besser als den Vögeln unserer Agrarlandschaft, wo die meisten Arten abnehmen, manche Bestände sogar regelrecht zusammenbrechen.

Unter 57 bewerteten Vogelarten gab es 20 mit Bestandszunahmen, 13 mit Abnahmen und 24 mit stabilen Beständen. Unter den Gewinnern sind vor allem eigentliche Waldvogelarten wie Ringeltaube, Eichelhäher, Kleiber, Buntspecht, Gimpel und Kernbeißer. Sie profitieren vom wachsenden Alter der Baumbestände in unseren Dörfern und Städten. Auf der Verliererseite stehen dagegen vor allem typische Siedlungsarten wie Mehlschwalbe, Mauersegler, Hausrotschwanz oder Girlitz. Ihnen fehlen zunehmend Nistmöglichkeiten an Gebäuden aufgrund unbedachter Hausmodernisierungen sowie die wildkraut- und insektenreichen Strukturen bäuerlicher Dörfer.

Die beiden Flugkünstler Mauersegler und Mehlschwalbe
leiden auch unter dem allgemeinen starken Rückgang an Fluginsekten. „Seit Beginn der Aktion haben sie kontinuierlich abgenommen. Die durchschnittlich pro Garten gemeldeten Zahlen waren im vergangenen Jahr um über 40 Prozent niedriger als noch 2006“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Die intensive und flächendeckende Verwendung von Insektengiften in der Landwirtschaft macht sich hier sogar bei typischen Siedlungsvögeln bemerkbar. Teilweise kommt Gift auch immer noch in Gärten und öffentlichem Grün zum Einsatz. Vor diesem Hintergrund fordert der NABU eine echte ökologische Agrarreform und weniger Gift in der Landschaft sowie einen Verzicht auf Gift im Garten.

Für kleine Vogelexperten hat die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ (8. bis 12. Mai) ins Leben gerufen. Ein großes NAJU-Aktionspaket versorgt Gruppen und Klassen mit Zählkarten, mit dem NAJU-Klassiker „Vogelbüchlein für die Hosentasche“, einem Poster mit zehn häufigen Gartenvogelarten und ihren Besonderheiten sowie einem Begleitheft. Darin finden Gruppenleiter, Lehrer und Erzieher die Anleitung für eine Gartenvogel-Rallye mit spannenden Wissens- und Spielstationen, die mit wenig Aufwand überall im Freien durchgeführt werden können.

Alle Informationen zur Aktion unter www.stundedergartenvoegel.de  

Am Samstag, 13. Mai, ab 9:05 Uhr ist NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann Gast in der Sendung „Im Gespräch“ im Deutschlandfunk Kultur und beantwortet Hörerfragen.

Für Rückfragen:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. +49(0)30-284984-1620, Mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressestelle, Tel. +49(0)30-284984-1510, E-Mail: presse@NABU.de

Stefanie Winner, NAJU-Pressestelle, Tel. +49(0)30-65213752-30, E-Mail: Stefanie.Winner@NAJU.de

Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174-4775-80, E-Mail: M-Erlwein@LBV.de
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Quellenangabe

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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 53/17 | 9. MAI 2016
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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- junge Amsel im Regen


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.. im Mittelpunkt der Forschung
..  im Mittelpunkt der Forschung
Selber Höhenkiefer im Mittelpunkt der Forschung

11/12.05.2017

Der Zuwachsbohrer im Einsatz (Foto: Marina Moser)

Selb. Der Forstbetrieb Selb der Bayerischen Staatsforsten
hatte Besuch von der Universität Hohenheim. Die Wissenschaftler aus der Abteilung für Dendrochronologie unter der Leitung von Dr. Alexander Land und drei Studenten interessierten sich vor allem für die Selber Höhenkiefer und deren Zuwachs. Mit Hilfe eines Zuwachsbohrers wurden im Selber Forst an insgesamt 15 Probebäumen jeweils zwei Bohrkerne gezogen. Das Probenmaterial wurde in den letzten Wochen im Labor ausgewertet.

Erste Informationen zum Zuwachs der Selber Höhenkiefer und damit auch zum Alter des untersuchten Bestandes konnten anhand der Proben gewonnen werden. So konnten die Jahrringbreiten der einzelnen Bäume, sowie die mittleren Jahrringbreiten abgelesen werden. Im Durchschnitt schwankt der radiale Zuwachs (Jahrringbreiten) zwischen einem knappen Millimeter und über drei Millimetern. Mit Spannung erwartet der Forstbetrieb umfassendere Ergebnisse der Untersuchung, welche dann auch Bestandteil einer Bachelorarbeit sein werden.

Die Dendrochronologie erlaubt die genaue Datierung alter Holzteile anhand des Jahrringbaus. Damit ist es zum Beispiel möglich, das Alter von Gebäuden zu bestimmen. Anhand der heute gemessenen Beziehungen zwischen Witterung und Jahrringbau ist es weiterhin möglich, anhand von Holzfunden Rückschlüsse auf das Klima in der Vergangenheit zu ziehen.

Die Selber Höhenkiefer fehlte noch in der umfangreichen Probensammlung der Hohenheimer Universität.

In der Aufnahme:

- Der Zuwachsbohrer im Einsatz (Foto: Marina Moser)


Quellenangabe/Foto

Bayerische Staatsforsten AöR, 2017


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Artenschutz in Franken®


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Neu auf der AiF Page
 Neu auf der AiF Page
Neu auf unserer Internetpräsenz

10/11.05.2017

Mehr zur Art:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=91464

In der Aufnahme von Albert Meier

- Watsonalla binaria, Zweipunkt-Sichelflügler


Neues Magazin ....
Neues Magazin ....
Neues Magazin der Internationalen Arbeitsgruppe zum Schutz des Braunkehlchens

10/11.05.2017

Mehr zum Thema

- https://braunkehlchen.jimdo.com/


Mehr zum Braunkehlchen auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20605

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Braunkehlchen


Rücksicht auf Reptilien / Stuttgart 21
Rücksicht auf Reptilien / Stuttgart 21
Bahn muss 15 Millionen für Eidechsen-Umsiedelung zahlen

10/11.05.2017

Mehr zum Thema auf RP online


- www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/stuttgart-21-bahn-zahlt-15-millionen-euro-fuer-eidechsen-umsiedelung-aid-1.6807818

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Die Zauneidechse

Fast 30 cm lang kann sie werden,
die häufigste unserer Eidechsenart, die Zauneidechse.Besonders zur Paarungszeit im April / Mai fallen die Eidechsenmännchen durch ihre starke Grünfärbung an den Seiten und am Bauch auf.Die Weibchen sind unauffälliger und mehr braun gefärbt. In der Aufnahme sehen wir ein solches .. sehr schön erkennbar sind die seitlichen dunklen Augenflecken ..Ihr angestammter Lebensraum sind Straßenböschungen oder auch sonnige Bahndämme.

Mehr zur Zauneidechse auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21820

In der Aufnahme von Benny Trapp

- Zauneidechsenmännchen


Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz
Neue Aufnahmen aus der Vogelwelt

09/10.05.2017

Franken. Johannes Rother
gelang es einige ausdrucksvolle Aufnahmen zu erstellen. Diese möchten wir Ihnen selbstverständlich nicht vorenthalten.

Neu hinzugekommen sind:

- Haubentaucher
- Bachstelze
- Kormoran
- Graureiher

alle in den entsprechenden Rubriken!

In den kommenden Tagen werden wir Sie auch mit neuen Naturaufnahmen von Albert Meier überraschen ...

Lassen Sie sich begeistern von der Vielfalt der Biodiversität ... hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken® ....


Am 10. Mai ist Weltzugvogeltag
 Am 10. Mai ist Weltzugvogeltag
Am 10. Mai ist Weltzugvogeltag ++

09/10.05.2017

Radolfzell.
Wer sich aktuell am Bodensee auf ornithologische Entdeckungsreise begibt, entdeckt mit etwas Glück eine kleine Ente in Ufernähe, die einen auffälligen weißen Streifen am Kopf trägt. Spätestens wenn das Tier ein schnarrendes „knä-äk“ beim Abflug von sich gibt, fällt die Bestimmung leicht: Es ist das Knäkentenmännchen, dessen Ruf der Art ihren lautmalerischen Namen gab. Heute ist er aber immer seltener zu hören: Die Knäkente ist bedroht; vor allem im mitteleuropäischen Raum gibt es einen drastischen Rückgang zu verzeichnen. Knäkenten brüten an flachen, vegetationsreichen Gewässern, doch gerade um diese Lebensräume steht es schlecht. „Die für die Knäkente geeigneten Brutgewässer sind aufgrund von Trockenlegungen, Rekultivierungen und durch die Anlage von Stauseen in den letzten Jahrzehnten immer seltener geworden“, erklärt Dr. Stefan Ferger, Vogelexperte und Projektleiter bei der international tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur.

Neben der Zerstörung ihrer Lebensräume macht der Knäkente auch die Vogeljagd zu schaffen. Als einzige europäische Entenart gehört Anas querquedula, so ihr wissenschaftlicher Name, zu den Langstreckenziehern. Das prädestiniert sie geradezu dafür, eine von sieben Botschafter-Arten des diesjährigen Weltzugvogeltags zu sein. Die Winterquartiere der gefiederten Weltenbummler liegen im tropischen Afrika, bzw. in Indien und Südostasien. Die mittel- und osteuropäischen Vertreter ihrer Art nutzen für den weiten Zug aus ihren Brutgebieten überwiegend die Adria-Zugroute, den sogenannten Adriatic-Flyway. Dort warten jedoch die Vogeljäger, die die Knäkenten zu Tausenden vom Himmel schießen. In nahezu allen wichtigen Feuchtgebieten an der Adria-Ostküste wird außerhalb der generellen Jagdzeiten gejagt und fast überall kommen Jagdmethoden zum Einsatz, die nach den nationalen Jagdgesetzen nicht zulässig sind. Betroffen sind auch Arten, die durch die EU-Vogelschutzrichtlinie (zumindest in den Mitgliedsstaaten und den Kandidatenländern der Europäischen Union) oder durch internationale Abkommen geschützt sind.

„Wenn wir unsere Vogelwelt in Deutschland in ihrer Vielfalt bewahren wollen, müssen wir dringend auch auf dem scheinbar weit entfernten Balkan für einen verbesserten Schutz dieser faszinierenden Tiere sorgen. Bestehende Jagdverbote müssen zuverlässig kontrolliert werden“, meint Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur. Nur wenn die Vogeljagd auf dem Balkan eingedämmt wird und wir die Lebensraumzerstörung in Europa stoppen, haben wir die Chance, das „knä-äk“ der charismatischen Botschafterin des Weltzugvogeltages wieder häufiger zu hören.


Hintergrundinformationen:

• Adria-Zugweg: Die Wasservögel Mittel-, Nord- und Osteuropas konzentrieren sich besonders auf den sogenannten „Adriatic Flyway“, der quer über den Balkan, die Adria und Süditalien bis nach Nordafrika führt.

• Kurzfilm zum Vogelzug über die östliche Adria

- https://www.youtube.com/watch?v=arJenBAVr10


• Mehr über den Weltzugvogeltag und das diesjährige Motto

- www.worldmigratorybirdday.org/


Rückfragen:

EuroNatur, Westendstraße 3, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 15, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Internet: www.euronatur.org, Ansprechpartner: Dr. Stefan Ferger, Pressekontakt: Christian Stielow, Tel: +49 (0)7732 - 92 72 15, christian.stielow(at)euronatur.org



Quellenangabe

EuroNatur, Westendstraße 3, 78315 Radolfzell

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Bachstelze


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Paula .... von der Entwicklung einer Hündin
Paula .... von der Entwicklung einer Hündin
Paula .... eine Parson Russell Terrier Hündin entwickelt sich.

09/10.05.2017

Franken
. Aus besonderem Anlass wollen wir in regelmäßigen Abständen von Paula, einer Parson Russel Terrier Hündin berichten, die ins Leben startet.

Das kleine Hundemädchen ist nun 11 Wochen alt und erkundet eifrig ihre Umwelt... wenn Sie möchten begleiten Sie doch mit uns Paula auf ihren Entdeckungsreisen in Franken.

Hier gehts zu Paula:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=91301


Frühlingserwachen im Felswandergebiet
Frühlingserwachen im Felswandergebiet
Frühlingserwachen im Felswandergebiet

09/10.05.2017

Auf einer Wanderung mit Nationalpark-Leiter Franz Leibl die Philosophie "Natur Natur sein lassen" aus erster Hand erleben


Hohenau. Das Winterprogramm des Nationalparks Bayerischer Wald neigt sich dem Ende zu. Die Führungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“, bei der man jeden Samstag mit langjährigen Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung die einzigartigen Wälder zwischen Bayerisch Eisenstein und Finsterau entdecken kann, findet auch im Sommerprogramm ihre Fortsetzung.

Am Samstag, den 13. Mai, führt der Leiter der Nationalparkverwaltung, Dr. Franz Leibl durch das Felswandergebiet. Die Wanderung führt durch die frisch austreibenden Buchenwälder und vorbei an bizarren Felsformationen und umgebrochenen Baumgestalten. Erleben Sie mit ihm das Erwachen in der Tier- und Pflanzenwelt und lassen Sie sich ein auf die Nationalparkphilosophie „Natur Natur sein lassen.  Treffpunkt für die etwa drei Stunden dauernde, kostenlose Führung ist um 9 Uhr am Parkplatz Felswandergebiet an der Straße zwischen Neuschönau und Mauth auf Höhe des Jugendwaldheims.

Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung ist unbedingt erforderlich. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 0776650 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   
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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Baumläufer


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Trittsteine vs. Nisthilfen oder Trittsteine und Nisthilfen?
Trittsteine vs. Nisthilfen oder Trittsteine und Nisthilfen?
Trittsteine vs. Nisthilfen oder Trittsteine und Nisthilfen?

07/08.05.2015

Oberer Steigerwald.
Innerhalb der von den Bayerischen Staatsforsten zu verantworteten Waldabteilungen wurde seit einigen Jahren damit begonnen so genannte "Trittsteine" aus der Bewirtschaftung zu führen. Dies sind bevorzugt auch Altholzinseln die eine gewisse Größe ( meist einige Hektar ) abbilden.

Auf diesen Flächen kann sich die Artenvielfalt entwickeln - eine Biotopvernetzung ist angestrebt.

Vorab dieser Ausweisung, die von unserem Verband ausdrücklich unterstützt wird, konnte diese Fläche als "normale Wirtschaftsfläche" bearbeitet werden. Vielerorts wurden hier auch Sekundärnisthilfen an verschiedenen Bäumen angebracht.

Diese Zeugnisse eines vormaligen Wirkens finden sich noch immer, bevorzugt in Form mehrerer Jahrzehnten alter Vogel und Fledermausquartieren. Duch die Umwandlung der Flächen in eine naturschutzrelevante höhere Schutzstufe sollte man davon ausgehen das die anzusprechenden Arten nunmehr diese Nisthilfen, die von vielen Organisationen als "Krücke des Naturschutzes" bezeichnet werden meiden und sich zunehmend auf die Naturhöhlen konzentrieren die zunehmend anzutreffen sind.

Doch ist dem tatsächlich so?

Wir haben den Wald bei unseren täglichen ( mehrstündigen ) Exkursionen immer im Blick und daher auch die Trittsteine und deren Entwicklung.

Mehr zum Thema:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=91406

In der Aufnahme:

Blick in einen Trittstein .. also dem zukünftigen Hotspot der Biodiversität im Wirtschaftswald.Artenschutz in Franken® unterstützt das Konzept der Bayerischen Staatsforsten / hier Forstbetrieb Ebrach nachdrücklich. Mit der Projektergänzung "100.000 Biotopbäume" wird es gelingen eine Waldstruktur zu schaffen die es in dieser ökologischen Ausrichtung wohl auf dieser Fläche in den vergangenen Jahrzehnten so nie gegeben hat.

Bereits zum aktuellen Zeitpunkt sind sehr positive Entwicklungen zu verzeichnen.


„EndPigPain“
„EndPigPain“

„EndPigPain“: Start der europaweiten Kampagne gegen das Leiden der Schweine in der Landwirtschaft

07/08.05.2017

Der Deutsche Tierschutzbund startet
heute zusammen mit seiner europäischen Tierschutz-Dachorganisation, der Eurogroup for Animals, die Kampagne „EndPigPain“. Ziel der gemeinsamen Kampagne ist es, auf tierschutzrelevante Probleme in der landwirtschaftlichen Schweinehaltung aufmerksam zu machen. Um das Leiden der Schweine zu beenden, ruft der Deutsche Tierschutzbund dazu auf, die Petition zur Kampagne auf www.tierschutzbund.de/endpigpain zu unterstützen.

„Die konventionelle Schweinehaltung ist auch in Deutschland mit vielen Tierschutzproblemen verbunden“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Ferkeln werden routinemäßig die Schwänze kupiert und die Zähne abgeschliffen, männliche Ferkel dürfen noch bis 2019 ohne Betäubung kastriert werden, Sauen leben einen Großteil ihres Lebens eingepfercht in Kastenständen. Das Leid der Schweine muss endlich ein Ende haben. Die Tiere dürfen nicht länger ihren Haltungssystemen angepasst werden, sondern die Haltung muss sich an den Bedürfnissen der Tiere orientieren. Hier ist die Politik als Gesetzgeber gefragt, um mehr Tierschutz schnellstmöglich zu realisieren, auch durch gezielte Subventionierung von tiergerechten Stallsystemen.“

Die Kampagne „EndPigPain“,
an der sich verschiedene europäische Tierschutzorganisationen beteiligen, will die Öffentlichkeit für die Eingriffe am Schwein und das damit verbundene Leid der Tiere sensibilisieren. Der Deutsche Tierschutzbund widmet sich zusätzlich einer weiteren, hoch tierschutzrelevanten Problematik: der Haltung von Sauen im Kastenstand. An die Politik selbst stellen die Tierschützer auf nationaler und europäischer Ebene die gezielte Forderung, den Ausstieg aus Manipulationen am Schwein und der Fixierung von Sauen gesetzlich einzuleiten. Unterschriften, die der Verband für die Petition zum Ende des Schweineleids sammelt, werden die Tierschützer an den Bundeslandwirtschaftsminister überreichen. Der Deutsche Tierschutzbund hat sich mit seinen Forderungen zur Beendigung des Schweineleids auch bereits in einem Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt gewandt.

Hintergrund:

Schwänze kupieren und Zähne schleifen
Das Kupieren der Ringelschwänze und das Abschleifen der Eckzähne zählen in Deutschland zu den Eingriffen am Schwein, die routinemäßig im frühen Ferkelalter durchgeführt werden. Dabei sind beide Eingriffe durch die europäische Gesetzgebung seit Langem verboten. Die Tierschützer fordern von der Bundesregierung daher einen entsprechenden Ausstiegsplan. Zudem muss sie die gesetzlichen Voraussetzungen schaffen, damit das Halten von Schweinen mit ungekürzten Schwänzen und Zähnen keine tierschutzrelevanten Folgen hat: Die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sollte dahingehend geändert werden, dass die vorherrschenden Warmställe mit Vollspaltenböden, in denen sich das Schwanzbeißen unter den Tieren nicht in den Griff bekommen lässt, nicht mehr gebaut werden dürfen. Neu- und Umbauten sollten eine tiergerechte Schweinehaltung mit ausreichend Platz, geeigneter Beschäftigung durch eingestreute Liege- und Wühlbereiche sowie Außenklimakontakt ermöglichen.

Betäubungslose Ferkelkastration

Die Kastration männlicher Ferkel stellt einen weiteren tierschutzrelevanten Eingriff dar, der große Schmerzen verursacht. Ab 2019 darf der Eingriff nur noch unter Betäubung durchgeführt werden – ein Erfolg für den Tierschutz. Ausdrücklich inakzeptabel wäre aus Tierschutzsicht jedoch die Lokalanästhesie, wie sie die Branche fordert. Verschiedene Studien belegen, dass diese Methode zusätzliche Schmerzen und Stress verursacht und keine ausreichende Schmerzausschaltung während der Kastration bewirkt. Als tierschutzkonforme und praktikable Methoden empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund die Ebermast, die Impfung gegen Ebergeruch und die Kastration unter Vollnarkose mit Schmerzmedikation.

Sauenhaltung im Kastenstand
Ein weiterer Problembereich der Schweinehaltung, der dringenden Handlungsbedarf erfordert, ist die Haltung von Sauen in Kastenständen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte Ende letzten Jahres klar gemacht, dass die gängige Kastenstandhaltung als rechtswidrig einzustufen ist. Gesetzesänderungen sind dringend notwendig, um die rechts- und tierschutzwidrige Haltung der Sauen zu beenden. Die Tierschützer fordern eine zeitnahe Umsetzung, sowohl für den Deckbereich, als auch für den Abferkelbereich. Eine tiergerechte Sauenhaltung sollte gesetzlich so ausgestaltet sein, dass eine Fixierung auf das aus Tierschutzsicht absolut notwendige Maß beschränkt wird – etwa kurzzeitig für tiermedizinische Behandlungen und nicht im Routinefall.


Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

Pressemeldung

04.05.2017

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Lebensraum verändere Dich - Projekt: Wechselkröte&Co.
Lebensraum verändere Dich - Projekt: Wechselkröte&Co.
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06/07.05.2017

Bayern
. Artenschutz in Franken® , Bayerische Staatsforsten A.Ö.R, Beatrice Nolte Stiftung für Naturschutz , Hans Georg Scheider Stiftung ,Michael Otto Umweltstiftung und die Stiftung "Unsere Erde" starten neues Projekt zur Erfassung und der Lebensraumverbesserung u.a. für die Wechselkröte in Bayern.

Gemeinsam mit Jugendlichen wird ein zugegeben nicht alltägliches Projekt auf den Weg gebracht welches dazu beitragen wird, vormals bestätigte Lebensräume dieser Art wieder zu reaktivieren. Ob die Art hier die vergangenen Jahre erfolgreich überdauern konnte wird das Projekt, welches wissenschaftlich begleitet wird, gleichfalls aufzeigen.

Ein vormals hoch aktiver, vom Menschen geschaffener
und seit einigen Jahren aufgelassener Steinbruch wurde in den vergangenen Monaten in die Lage versetzt als wertvolles Biotop für im Bestand selten gewordene Tier- und Pflanzenarten fungieren zu können.

Erleben Sie mit uns gemeinsam wie aus einem zunehmend artenärmeren Bereich wieder ein Hotspot der Biodiversität werden wird. Davon profitieren könnte im besonderen Maße auch wieder die Wechselkröte. Denn mit der angedachten Lebensraumveränderung wird dieser (Leit) - Art konkret zugearbeitet.

Vor wenigen Tagen wurde ein weiteres Projektmodul installiert über das wir berichten möchten. Erleben Sie die neusten Eindrücke ...

Mehr zum Projekt und dessen aktuelle Entwicklung finden Sie hier:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86514


Mehr zur Wechselkröte finden Sie hier:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20400


In der Aufnahme:

Kaum zu glauben was aus einem vormalig an Arten armen Bereich geworden ist ... ein zukünftiger Hotspot der Biodiversität .. einem Bereich der in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt nicht hoch genug eingeschätzt weren kann ...


Erfolge beim Wanderfalkenschutz 2017
Erfolge beim Wanderfalkenschutz 2017
Erfolge beim Wanderfalkenschutz 2017

05/06.05.2017

Deutschland.
Auch diesjährig konnten wieder zahlreiche positive Erbnisse unseres Engagements beim Wanderfalkenschutz in Deutschland festgestellt werden.Vormals auch von manchem Naturschutzverband mit Skepsis beäugt konnte sich unser vielfältiges Projekt "Türme für den (Turm)- Falken" mannigfach ganz hervorragend bewähren.Diese Konzeption die sich auf ein breites Fundament gründet, wurde zu einem wichtigen Rückgrat beim Wanderfalkenschutz in Deutschland.

Mit der Beringung der Jungfalken ( die Beringung wird durch einen autorisierten Vogelberinger durchgeführt der im Auftrag der Fachbehörden / Vogelschutzwarten agiert ) wird versucht Rückschlüsse auf die Zugrouten und Verbreitungsgebiete zu finden.Auch bei tot aufgefundenen Tieren ist die Zuordnungsmöglichkeit von großem Interesse.Die von uns generierten Projekte zeigen sich als wertvoller Baustein zur Sicherung des Wanderfalken in Deutschland und darüber hinaus.

Mehr zum Thema:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91323


Mehr zu Projekten rund um den Wanderfalkenschutz

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=23179


Mehr zum Wanderfalken


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22683



Artenschutz in Franken® - Biodiversitätssicherung auf höchstem Niveau


Luchs-Monitoring Pinzgau zieht Zwischenbilanz
Luchs-Monitoring Pinzgau zieht Zwischenbilanz
Luchs-Monitoring Pinzgau zieht Zwischenbilanz

05/06.05.2017

Pressemitteilung Gregor Louisoder Umweltstiftung

St. Martin, 4. Mai 2017 -
Seit September vergangenen Jahres stehen Wildtierkameras an 12 Standorten im Projektgebiet zwischen Bayerischer Grenze und Leogang/Saalfelden in Österreich. Ziel ist es den bekannten Luchskuder Alus nachzuweisen und Mutmaßungen über weitere Luchse zu verifizieren. Nun ziehen die Projektpartner Zwischenbilanz.  

Seit Projektstart im September 2016 wurden die Fotofallen drei Mal kontrolliert. Der Luchs Alus konnte dabei an vier von zwölf Standorten im Bereich Unken nachgewiesen werden. Damit ist klar: der Kuder ist hier sesshaft geworden. Er wanderte 2015 in die Region Berchtesgadener Land – Pinzgau aus dem italienischen Friaul ein. Auch in der Ranzzeit blieb er hier in der Region. Kuder können in dieser Zeit auch weite Kreise ziehen auf der Suche nach einer Partnerin. Alus scheint hier nach wie vor alleine zu sein. Insgesamt konnten von September 2016 bis April 2017 24 Aufnahmen des Luchses auf den Projektflächen der Saalforste und der Österreichischen Bundesforste gemacht werden. Ein weiterer Luchs konnte bislang nicht abgelichtet werden.  

Der Initiator des Monitorings, die Gregor Louisoder Umweltstiftung,
zieht nun mit ihren Projektpartnern den Bayerischen Staatsforsten und den Österreichischen Bundesforsten eine erste Bilanz. „Es ist schön, Alus über einen gewissen Zeitraum regelmäßig nachweisen und begleiten zu können“, meint Projektleiterin Stefanie Morbach von der Gregor Louisoder Umweltstiftung. „Leider hilft ein einzelner Luchs außerhalb anderer Luchsvorkommen der Population nicht.“ Die nächsten Luchse leben in der Region des Nationalparks Kalkalpen, dem Mühl- und Waldviertel und im Bayerisch-Böhmischen Grenzgebiet. Das Fotofallenprojekt Pinzgau endet zum September 2017. „Wir werden unsere Arbeit im Herbst 2017 beenden, stehen aber jederzeit als Ansprechpartner und Unterstützer für Folgeprojekte zur Verfügung“, sagt Morbach.  

Ein kurzer Zwischenbericht steht auf der Projekthomepage www.umweltstiftung.com/projekte/bayern-wild/luchs-monitoring unter „Aktuelles“ zur Ansicht.

Weitere Informationen unter: www.bayern-wild.de

Ansprechpartner Presse:
Stefanie Morbach, stefanie.morbach@umweltstiftung.com

In der Aufnahme:


- Luchs Alus konnte im Rahmen des Projekts bislang 24 Mal abgelichtet werden, hier im März 2017. (Gregor Louisoder Umweltstiftung)

Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten AöR, 2017

Pressemitteilung Gregor Louisoder Umweltstiftung


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Alarmierender Rückgang bei Vögeln ...
Alarmierender Rückgang bei Vögeln ...
NABU: Alarmierender Rückgang bei Vögeln in Deutschland und Europa

04/05.05.2017

Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag bestätigt Beobachtungen zum Rückgang der Feldvögel - Verlust von Nahrung und Lebensraum
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Berlin –
Die Vögel der Agrarlandschaft sind in Deutschland und Europa besonders bedroht. Die Bestände typischer Vögel der offenen Felder und Wiesen haben in den letzten Jahrzehnten immer schneller abgenommen. Zwischen 1990 und 2013 verschwanden in Deutschland 35 Prozent aller Feldlerchen, 80 Prozent aller Kiebitze und 84 Prozent aller Rebhühner. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor (Drucksache 18/11877), die heute veröffentlicht wurde.

Der NABU begrüßt die kritische Nachfrage durch die Grünen und die fachlich fundierte Antwort der Bundesregierung. Die Zahlen und Fakten des Dokumentes lassen klar erkennen, wo derzeit das größte Problem für die Erhaltung der heimischen Vogelwelt und der damit zusammenhängenden Artenvielfalt liegt. „Die immer intensivere Landwirtschaft lässt selbst den früher fast überall anzutreffenden Vogelarten der Agrarlandschaft keinen Raum mehr zum Überleben. In vielen Regionen Deutschlands kann man inzwischen den fröhlichen Frühlingsgesang der Feldlerche beim Spaziergang über die Felder kaum mehr hören“, sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt.  

Die alarmierenden Zahlen zum Verlust von Vögeln, die vor allem in der Agrarlandschaft leben, wurden bereits in einer im August 2016 veröffentlichten Studie „Tracking Progress Towards EU Biodiversity Strategy Targets: EU Policy Effects in Preserving its Common Farmland Birds“ bekannt, die gemeinsam von Forschungseinrichtungen und Verbänden erstellt wurde. Sie zeigt, dass die EU mit ihrer Vogelschutzrichtlinie und ihren Agrarumweltprogrammen zwar einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Vogelarten auf Feldern und Wiesen leistet, den dramatischen Artenschwund aber nicht umkehren kann. Hauptursache dafür ist eine durch die EU-Agrarförderung immer intensiver werdende Landwirtschaft.

Nutzungsintensivierung, der Einsatz von Pestiziden, Überdüngung und verarmte Fruchtfolgen haben in den letzten Jahrzehnten zu einem massiven Verlust von Artenvielfalt und Lebensräumen in der Agrarlandschaft geführt sowie zu einer enormen Belastung von Wasser, Böden und Klima. Verantwortlich dafür ist vor allem die gemeinsame Agrarpolitik in der EU (GAP), bei der die Förderung größtenteils nach dem Gießkannenprinzip mittels pauschaler Flächenprämien ohne konkrete Natur- und Umweltleistungen für die Gesellschaft erfolgt. „Damit muss endlich Schluss sein. Der NABU fordert eine grundlegende Reform der gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020. Öffentliche Gelder dürfen nur noch für öffentliche Leistungen vergeben werden.  Dafür muss sich die Bundesregierung in Brüssel einsetzen. Ohne Druck aus Deutschland wird es keine ökologische Agrarreform geben“, so Tennhardt.

Am 2. Mai endete eine Bürgerbefragung der EU-Kommission zur künftigen Agrarpolitik. Mehr als 320.000 Menschen haben daran teilgenommen, über 258.000 davon haben der NABU, sein Dachverband BirdLife Europe und andere Umweltverbände mobilisiert. Das Votum ist eindeutig: Die Teilnehmer verlangen einen grundsätzlichen Wandel der EU-Agrarpolitik hin zu einer verantwortungsbewussten, fairen, nachhaltigen und gesunden Landwirtschaft für Mensch und Natur. Agrarsubventionen müssen in Zukunft naturverträglich verteilt werden. Nur so kann laut NABU auch die Vogelwelt gerettet werden. Die gleiche Botschaft unterstützen europaweit bereits auch über 600 Unternehmen und Organisationen im Bündnis „LivingLand“.

Am 11. Mai werden das Ergebnis der Bürgerbefragung sowie die Logos der Unternehmen und Verbände im Rahmen einer Konferenz an EU-Agrarkommissar Phil Hogan übergeben. Die hohe Beteiligung und die lauten Stimmen für eine grundlegende Reform sowie nachhaltige Investition von Steuergeldern kann die EU-Kommission kaum ignorieren.

Mehr Informationen:

„LivingLand“-Kampagne des NABU für eine naturverträgliche Landwirtschaft: www.livingland.de

Studie „Tracking Progress Towards EU Biodiversity Strategy Targets: EU Policy Effects in Preserving its Common Farmland Birds“ erschien Ende vergangener Woche in der Fachzeitschrift „Conservation Letters“ (in Englisch):
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/conl.12292/abstract?campaign=wolacceptedarticle


Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. +49 (0)30.284984-1620,  
E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

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Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.deNABU

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 51/17 | 4. MAI 2017
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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig:


- seine Bestände brechen zunehmend ein .. das Rebhuhn .. nur ein Beispiel für den gravierenden Artenschwund auf unseren intensiv bewirtschafteten Freiflächen .. der Niedergang ist kaum mehr zu stoppen  ...


Mehr zum Rebhuhn auf unserer Seite unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21768


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Biotopbäume mal etwas anders
Biotopbäume mal etwas anders
Biotopbäume mal etwas anders

04/05.05.2017

Franken.
Unter Biotopbäume versteht man zugegeben meist etwas anderes als uns diese
Aufnahme offenbart. Doch auch Nisthilfen können dazu beitragen Biotopbäume zu entwickeln. Als Übergangshabitat spielen langlebige Nisthilfen vielfach auch eine nicht mindere, ja sogar entscheidende
Bedeutung.

Vor etwa 25 Jahren wurde auch diese Nisthilfe, die im Bild erkennbar ( fällt kaum auf )  montiert. Jedoch sah sie damals noch etwas anders aus, sie zeigte eine Revisionsöffnung an der Vorderfront welche den Brutraum vor Fressfeinden und der Witterung schützen sollte. Angesprochen werden sollten mit der Nisthilfe vormals bevorzugt Höhlenbrüter.

Kürzlich verlor die Nisthilfe nun die Abdeckung an der Vorderfront . Damit so die landläufige Meinung sei das Sekundärhabitat wohl wertlos geworden , doch weit gefehlt. Denn eine neue Art hat nun
diese biologische Nische erschlossen.

Eine Amsel hat die Chance ergriffen uns als derzeitiger Halbhöhlen, bzw. Nischenbrüter mit der Anlage ihres Geleges begonnen. Derzeit wird fest gebrütet.

Ein sehr gutes Beispiel wie es der uns umgebenden Artenvielfalt gelingt sich anzupassen.
Nisthilfenkritikern die es auch geben soll sei auf dem Weg gegeben, das entsprechend funtionelle Sekundärhabitate über Jahrzehnte einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität im Wirtschaftswald leisten können.

Mehr Infos:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=91311

In der Aufnahme:


-  Auffällig unauffällig ... Sekundärhabitate zeigen vielfältige Erschließungsmöglichkeiten ...



Parson Russell Terrier - Paula 2017
Parson Russell Terrier  - Paula 2017
Paula .... eine Parson Russell Terrier Hündin entwickelt sich.

03/04.05.2017

Franken.
Aus besonderem Anlass wollen wir in regelmäßigen Abständen von Paula, einer Parson Russel Terrier Hündin berichten, die ins Leben startet.

Das kleine Hundemädchen ist nun 10 Wochen alt und erkundet eifrig ihre Umwelt... wenn Sie möchten begleiten Sie doch mit uns Paula auf ihren Entdeckungsreisen in Franken.

Hier gehts zu Paula:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=91301


Hotspot des Waldnaturschutzes
Hotspot des Waldnaturschutzes
Hotspot des Waldnaturschutzes

03/04.05.2017

Knapp 200 Forscher aus der ganzen Welt tagen im Nationalpark Bayerischer Wald - "Natur Natur sein lassen" als Motor der Biodiversität

Neuschönau/Zwieslerwaldhaus.
Beeindruckt schlendern zwei der weltweit führenden Waldnaturschutz-Experten durch die Mittelsteighütte. Umgeben von hunderte Jahre alten Tannen und Buchen erklärt Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, gerade die Einzigartigkeit dieses Stückchens Wald. David Lindenmayer von der Australian National University und Reed Noss von der University of Central Florida sind – trotz des winterlichen Wetters – begeistert.

„Ich bin überrascht, dass es hier noch so faszinierende Reste von Urwäldern gibt, selbst wenn sie klein sind“, sagt etwa Noss.

Die renommierten Forscher gehören zu den Teilnehmern einer internationalen Tagung, die der Nationalpark vergangene Woche im Neuschönauer Hans-Eisenmann-Haus veranstaltete. Vier Tage lang stellten knapp 200 Wissenschaftler aus über 20 Ländern,  von El Salvador über Estland, Kanada, oder Spanien bis hin zu Serbien, ihre Projekte vor, knüpften Kontakte und schmiedeten Pläne für neue Forschungsansätze.

Schließlich sei der Waldnaturschutz „fundamental wichtig“,
stellt der Australier Lindenmayer fest. „In vielen Fällen bieten geschützte Gebiete den Arten einen Lebensraum, die nirgendwo sonst überleben könnten.“ Dies funktioniere gerade auch wegen natürlicher Störungen, etwa durch Feuer, Stürme oder Borkenkäfer, und der darauf folgenden Regenerationsprozesse.

„Diese Abläufe sind einer der besten Motoren für die Biodiversität“, erklärt sein amerikanischer Kollege Noss.

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist seit einigen Jahren eng in internationale Forschungsarbeiten eingebunden. „Viele unserer Ergebnisse fließen in globale Studien ein und leisten einen wertvollen Beitrag für den wissenschaftlichen Dialog“, berichtet Leibl. Daher sei man der ideale Austragungsort für eine große Konferenz – zum zweiten Mal nach 2013. Klar, dass einer der Veranstaltungstage für Exkursionen reserviert war. Neben vielen Plätzen im Nationalpark Bayerischer Wald ging es dabei auch in den Nachbar-Nationalpark Šumava und Waldgebiete des Bistums Passau.

„Es hinterlässt viel mächtigere Eindrücke, wenn man die wundervollen Effekte des Prozessschutzes selbst erlebt, als wenn man nur darüber redet“, sagt Lindenmayer, als er gerade vor der etwa 50 Meter hohen Waldhaustanne im Hans-Watzlik-Hain steht. An solch einzigartigen Orten könne man auch Besuchern die Bedeutung von Schutzgebieten sehr beeindruckend vermitteln.

Neben der Natur begeisterte die Teilnehmer vor allem der konstruktive Dialog, der sich auch abseits der Vorträge entwickelte. „Wir freuen uns, dass so viele bedeutende Forscher und motivierte Studenten in den Bayerischen Wald gekommen sind“, bilanziert am Ende Nationalpark-Forschungsleiter Jörg Müller. „Die hier entwickelten Ideen bringen viele Projekte ins Laufen.“ „Und so ist der Nationalpark wieder Impulsgeber für globale Forschung“, ergänzt sein Chef Leibl. Eine Win-win-Situation für alle, vor allem aber für den Waldnaturschutz.


Quellenangabe:

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

PM 36/2017

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Feuersalamander

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NABU ... für faire und nachhaltige Landwirtschaft
NABU ... für faire und nachhaltige Landwirtschaft

NABU: 258.708 Stimmen und über 600 Logos für faire und nachhaltige Landwirtschaft

03/04.05.2017

Starke Beteiligung an EU-weiter Mobilisierung der Umweltverbände für eine Reform der Agrarpolitik
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Berlin/Brüssel
– 258.708 Bürgerinnen und Bürger haben sich über eine Online-Aktion des NABU und anderer Umweltverbände aus ganz Europa an der Befragung der EU-Kommission zur Zukunft der EU-Agrarpolitik beteiligt und damit eine grundlegende Reform verlangt. Sie haben ein klares Statement für eine verantwortungsbewusste, faire, nachhaltige und gesunde Landwirtschaft an die EU-Kommission in Brüssel gesandt. Für die beteiligten deutschen Umweltverbände BUND, DNR, NABU und WWF ist die außergewöhnlich hohe Bürgerbeteiligung ein Erfolg.

Innerhalb von nur vier Wochen sei es gelungen, EU-weit 258.708 Menschen in den öffentlichen Befragungsprozess der EU-Kommission einzubinden und diese für die Belange von Bäuerinnen und Bauern, Umwelt und Verbraucherinnen und Verbrauchern zu interessieren und zu mobilisieren.  Zudem gelang es, ein breites Bündnis aus insgesamt über 600 Unternehmen und Verbänden hinter ihrer Vision für eine bessere Agrarpolitik zu vereinen. Am 11. Mai werden die Logos dieser Unternehmen und Verbände und das Ergebnis der Online-Aktion an EU-Agrarkommissar Phil Hogan überreicht.

„Die EU-Agrarpolitik geht uns alle an. Es geht um Nahrung, Umwelt, Kulturlandschaft, Bauernhöfe und nicht zuletzt um Verteilungsgerechtigkeit sowie Zukunftssicherung. Es kann nicht sein, dass dieser Bereich nur innerhalb des Agrarsektors ausdiskutiert wird“, so die einhellige Forderung der Verbände.

NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „EU-Haushaltskommissar Günter Oettinger und sein Kollege Phil Hogan müssen jetzt auf die Stimmen aus der Gesellschaft hören und nicht nur auf die Besitzstandwahrer der Agrarindustrie. Mit einer mutigen Reform können sie nicht nur unsere ländlichen Räume retten, sondern auch das Vertrauen von Millionen Menschen in die EU stärken. Von einer giftfreieren und damit lebenswerteren Umwelt profitieren alle: Bienen und andere Insekten, Rebhuhn, Feldhamster und viele weitere Arten der Agrarlandschaft. Und nicht zuletzt profitieren auch alle Verbraucherinnen und Verbraucher, denen etwas an guten und fair produzierten Lebensmitteln liegt.“

Die 258.708 Teilnehmer der Online-Aktion fordern von EU-Agrarkommissar Phil Hogan einen drastischen Kurswechsel bei den milliardenschweren Agrarsubventionen, die immerhin 38 Prozent des EU-Haushalts ausmachen. Kritisiert wird, dass der Großteil der Fördergelder in pauschale, flächenbezogene Agrarsubventionen fließt und damit intensivere Produktionsmethoden besser gestellt werden –  zum Schaden von naturverträglich wirtschaftenden Landwirtinnen und Landwirten und der Umwelt. Eine neue Agrarpolitik ab 2020 müsse fair zu Bäuerinnen und Bauern sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern sein. Sie sei ökologisch nachhaltig und global verantwortungsvoll auszurichten, daher brauche es eine gezielte Förderung von Leistungen, zum Beispiel im Naturschutz. Auch eine verbesserte Tierhaltung müsse unterstützt und aktiv vorangetrieben werden. Außerdem soll der Pestizid- und Düngemitteleinsatz verringert werden.

Im Februar startete die EU-Kommission eine öffentliche Befragung zur Agrarpolitik, die am 02. Mai offiziell beendet wurde.

Unter dem Motto „Aktion #LivingLand – Gib Dein JA für eine bessere Landwirtschaft“ hatte der NABU mit aufrüttelnden Motiven  vor dem dramatischen  „Ausverkauf“ der Landschaft, der Artenvielfalt und unserer Ernährungsgrundlagen gewarnt. Der Einsatz von Pestiziden in der industriellen Landwirtschaft ist mitverantwortlich für das alarmierende Insektensterben.

Rückstände von Pestiziden landen zudem über Lebensmittel auf unseren Tellern. Ein Apfel wird im konventionellen Obstanbau beispielsweise durchschnittlich 32 Mal pro Jahr mit Pestiziden bespritzt. Der Mangel an Nahrung und Lebensraum  in der Agrarlandschaft ist für viele Arten bedrohlich. Besonders dramatisch ist diese Situation für das Rebhuhn. Seine Bestände sind in den letzten 25 Jahren um 94 Prozent zurück gegangen. Heute ist der ehemals typische Agrarvogel nahezu ausgerottet.

Hintergrundinformation zur NABU-Kampagne „Aktion #LivingLand – Gib Dein JA für eine bessere Landwirtschaft“: www.NABU.de/abstimmen    

Mehr Informationen zur Position des NABU und seine Vorschläge für eine neue EU-Agrarpolitik: www.NABU.de/agrarreform2021


Für Rückfragen:
Angelika Lischka, NABU-Agrarexpertin, Tel. +49(0)30.284.984.1627, E-Mail: Angelika.Lischka@NABU.de


Quellenangabe

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 50/17 | 3. MAI 2017
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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier:


- Selatosomus aeneus, Glanzschnellkäfer [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=91288]


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Der Haselmaus dicht auf den Fersen ...
Der Haselmaus dicht auf den Fersen ...
Der Haselmaus dicht auf den Fersen ...

02/03.05.2017

Steigerwald.
Wir kommen "Ihr" näher! Seit geraumer Zeit beginnen sich die jüngst installierten Haselmausquartiere zu füllen.Vielfach sind es Blaumeisen die sich in den Haselmausquartieren niederlassen, doch zunehmend werden auch Quartiere sichtbar die uns vermehrt interessieren.

Neben einigen Kobeln die von Gelbhalsmäusen frequentiert werden, erregen besonders drei Kobel unsere Aufmerksamkeit, zeigen sie doch typische Nestbauspuren der Haselmäuse. Haselmäuse legen vielfach zusätzlich zum Laubeintrag auch Rundnester an, die bevorzugt aus Grashalmen bestehen.

Wenn auf ein solches Kugelnest getroffen wird, dann wird es für uns spannend.  

Hintergrund:

Mit großzügiger Unterstützung der Postcode Lotterie DT gGmbH werden sich Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten / FB Ebrach, Steigerwald Zentrum, der Kindergarten Burgwindheim, der Kindergarten Prölsdorf , die Naturschutzgruppe der Offenen Behindertenarbeit Bamberg und die Realschule in Ebrach aufmachen fehlende Haselmaus - Datenlücken zu füllen. Daneben gilt es umfangreichen Artenschutz zu praktizieren um der vielfach akut im Bestand gefährdeten Haselmaus tragfähigen Bestandserhaltungsperspektiven eröffnen zu können.

Mehr zum Projekt:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89254




Stelen der Biodiversität in den Medien
Stelen der Biodiversität in den Medien
Das meint die Heilbronner Stimme dazu

02/03.05.2017

Ittlingen / Baden - Württemberg.
Am 27.April fand die Übergabe des Bundespreises UN Dekade Biologische Vielfalt in Ittlingen statt:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=75220


Die Heilronner Stimme berichtete jüngst in einer Pressemitteilung darüber.



Quellenangabe

Medienunternehmen
Heilbronner Stimme GmbH & Co. KG
Allee 2 • 74072 Heilbronn

28.04.2017

Autorin

Tanja Ochs
Redakteurin- A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Tanja Ochs
Redakteurin
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Medienunternehmen
Heilbronner Stimme GmbH & Co. KG
Allee 2 • 74072 Heilbronn


Wie stark stören Windenergieanlagen ...
Wie stark stören Windenergieanlagen ...

Neue Studie des DDA: Wie stark stören Windenergieanlagen die Lebensräume unserer Vögel?

02/03.05.2017


In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Der Schwarzstorch gehört zu den Arten mit besonders hohem Konfliktpotenzial zwischen Brutlebensraum und Windkraftnutzung.



Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

- www.dda-web.de/#2017_05_02_neue_studie_des_dda:


Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



Mehr zum Schwarzstorch auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22199


Mehr zu Projekten zur Erhaltung des Schwarzstorches

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26643


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„Grüne Wüsten“ - Wenn Lebensräume (ver)-schwinden
„Grüne Wüsten“ - Wenn Lebensräume (ver)-schwinden
„Grüne Wüsten“ - Wenn Lebensräume (ver)-schwinden

01/02.05.2017

Deutschland.
Was auf einen ersten Blick sehr vielversprechend aussieht ist für zahlreiche Tierarten zum ernsthaften Problem geworden. Zu einem Problem das viele von ihnen an den Rand des Aussterbens gebracht hat. Insektensterben verursacht auch durch die industrielle Landwirtschaft.

Besonders Wildbienen, Schmetterlinge, jedoch auch zahlreiche andere Insektenarten leiden unter den Grünen Wüsten. Damit zeichnet sich ein immenses Problem für die komplexe Nahrungskette ab, Denn nicht nur die Bereitstellung menschlicher Nahrung ist wichtig, auch das Mitnehmen der für uns so wichtigen Artenvielfalt ist für das Überdauern des Menschen von höchster Bedeutung.

Mehr zum Thema das bewegt:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=91265

In der Aufnahme:

- hier haben Wildbiene & Co. keine Chance mehr ...


Neue Wege des Naturschutzes?
Neue Wege des Naturschutzes?
Neue Wege des Naturschutzes?

30.04/01.05.2017

Deutschland.
Wie traurig muss es um den Artenschutz in Deutschland bestellt sein wenn diese Form des Naturschutzes praktiziert werden muss um der uns begleitenden Artenvielfalt entsprechende Reproduktionsmöglichkeiten vorzuhalten!

Dem aufgezeigten Negativbeispiel folgend, möchten wir eine weit bessere ( jedoch zugegeben noch ausbaufähige ) Form des praktischen Artenschutzes aufzeigen. Dieses firmiert unter dem Projekttitel 100.000 Biotopbäume [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82020] und stellt in unseren Augen ein wertvolles Werkzeug dar die Biodiversität im naturnah bewirtschafteten Wald mit in die Zukunft zu führen.

Entsprechend aktuelle Aufnahmen die aufzeigen wie es auch anders geht haben wir hier eingestellt:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=91221


Das Mehlschwalbenrathaus zu Ittlingen
Das Mehlschwalbenrathaus zu Ittlingen
Das Mehlschwalbenrathaus zu Ittlingen

29/30.04.2017                                                                            

Baden - Württemberg.
Ein innovatives, modulares Gemeinschaftsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Ittlingen. Unterstützt wird dieses von der Umweltstiftung Greenpeace. Ein pädagogisch anspruchsvoller Umweltbildungsbaustein wird mit dem Familienzentrum Ittlingen geniert.

  • Vor wenigen Tagen wurde die Projektinformation vor Ort installiert.
  • Die ersten Gäste sind bereits auch schon eingezogen!

Mehr zum Projekt unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89943

Zwei Neue auf der AiF Page
Zwei Neue auf der AiF Page
Neue Aufnahmen von Albert Meier

29/30.04.2017

Franken.
Diesmal einen ganz neuen Käfer ... Cryptocephalus quinquepunctatus, Fünfpunkt-Fallkäfer, sowie Aufnahmen von Ringeltauben haben ihren Platz auf unserer Internetpräsenz gefunden.

In der Aufnahme von Albert Meier

- Cryptocephalus quinquepunctatus, Fünfpunkt-Fallkäfer


Die fast vergessenen Bienen
Die fast vergessenen Bienen
                                                    Die fast vergessenen Bienen

Innovatives Artenschutzprojekt zur Erhaltung der Biodiversiät in der Bundesrepublik Deutschland

Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Marktes Burgwindheim das von der Umweltstiftung Greenpeace unterstützt wird.

29/30.04.2017

Franken/ Oberer Steigerwald.
Ein zwischenzeitlich sehr selten gewordener Anblick. Als Oase der Artenvielfalt zeigen sich naturbelassene Rückzugsräume uns begeleitender Arten. Gerade Wildbienen, jeoch mit ihnen eine ganze Fülle an Tier- und Pflanzenarten ist auf diese Bereiche angewiesen.

Mit dem Niedergang dieser Hotspots der Biodiversität verlieren wir auch unsere Wegbegleiter. Extensive Bewirtschaftung und Pflege der Kulturlandschaft helfen selten gewordenen Arten "durch die Zeit". Artenschutz in Franken® und der Markt Burgwindheim möchten mit der Umweltstiftung Greenpeace dafür sorgen das dieser Anblick auch noch für die uns nachfolgende Generation erlebbar sein kann.

Aus diesem Grund wurde dem Projekt auch ein erlebbarer Umweltbildungsbaustein beigegeben. Mit dem Kindergarten in Burgwidheim ermöglichen es unseren Jüngsten Zusammenhänge begreifbar machen zu können.

                                  Ein Projekt mit Vorbildcharakter im Sinne unserer Gesellschaft.

Mehr zum Projekt:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86540


Aus die Haselmaus - Deutsche Postcode Lotterie
Aus die Haselmaus - Deutsche Postcode Lotterie
Artenschutz in Franken - Aus die (Hasel)maus?!

28/29.04.2017

Mehr zum Projekt aus die Haselmaus das wir mit Unterstützung der Deuschen Postcode Lotterie gestalten auf Youtube ( Verbindung auch per "Mouseklick" auf die Aufnahme ) ...

- https://youtu.be/_ZaaqqFPR10

Quelle:
Deusche Postcode Lotterie



Steinadler-Horst - sensationelle Aufnahmen
Steinadler-Horst - sensationelle Aufnahmen
Steinadler-Horst - sensationelle Aufnahmen / Bayerische Staatsforsten AÖR

28/29.04.2017

Zusammen mit dem Nationalpark Berchtesgaden
konnten wir ( Bayerische Staatsforsten AÖR) sensationelle Aufnahmen von einem Steinadler-Horst machen.

Hier gehts zu den Aufnahmen:

- https://www.youtube.com/watch?v=sAI4qM9sPiM

Quellenangabe


Bayerische Staatsforsten AÖR

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Steinadler [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22441]


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Raus aus dem Hörsaal, rein in die Wildnis
Raus aus dem Hörsaal, rein in die Wildnis
Raus aus dem Hörsaal, rein in die Wildnis

28/29.04.2017

Commerzbank-Umweltpraktikanten bereiten sich im Nationalpark auf Einsatz in deutschen Schutzgebieten vor

Zwieslerwaldhaus
. Die Hängematte ist noch ganz starr. Nicht nur von unten kriecht Kälte in die brasilianische Hütte. „Und jetzt soll ich aus dem kuscheligen Schlafsack raus?“, murmelt Anja Lauer (28) aus Frankfurt am Main ihren Mitstreitern zu. Doch nach der heißen Dusche und dem frisch aufgebrühten Kaffee im Haupthaus des Wildniscamps am Falkenstein steigt mit der Körpertemperatur auch die Vorfreude auf die Einführungswoche der diesjährigen Commerzbank-Umweltpraktikanten.

„Mit dem Winter hatte ich eigentlich schon abgeschlossen“, sagt Stefan Guth (27) aus der Niederlausitz. Trotzdem genießt er die erste  gemeinsame Wanderung durch den überzuckerten Nationalpark Bayerischer Wald. Im Wildniscamp angekommen geht‘s ans Kennenlernen. Schließlich holen sich hier jetzt 70 Studenten in der zweiten Woche der Osterferien ihr Handwerkszeug für die kommenden Monate.
Spielerisch geben Nationalparkmitarbeiter Einblicke in die Umweltbildung. „Fasziniert hat mich etwa wie spannend man eigentlich komplizierte Zusammenhänge der Natur kindgerecht vermitteln kann“, so Julia Schütt (28) aus der Nähe von Hamburg. „Nicht gedacht hätte ich, wie viel mühevolle Vorbereitung hinter pädagogischen Angeboten steckt“, ergänzt Anna-Lena Knoll (22) aus Schwaben.  Neben Workshops zu Themen wie Wildnis, Barrierefreiheit, Öffentlichkeitsarbeit oder Biodiversität liegen die Schwerpunkte des Aufenthalts bei der persönlichen Naturerfahrung und der Vernetzung der Praktikanten.

Nach der frostigen Wildniscamp-Woche geht’s nun weiter in Nationalparks, Biosphärenreservate oder Naturparks in ganz Deutschland. „Wir freuen uns, dass wir so schon im 27. Jahr die Arbeit von Großschutzgebieten unterstützen können“, erklärt Annette Jung von der Commerzbank. „Besonders glücklich bin ich darüber, durch das Praktikum motivierten jungen Menschen interessante Eindrücke außerhalb der Hörsäle zu ermöglichen.“ Allein fünf der Studenten sind demnächst im Nationalpark Bayerischer Wald aktiv. „Jedes Jahr aufs Neue profitieren auch wir von den guten Ideen, die engagierte Praktikanten in unsere Programme einbringen“, schwärmt Nationalpark-Umweltbildungsreferent Lukas Laux.

Infos zum Commerzbank-Umweltpraktikum finden Sie unter www.umweltpraktikum.com.  

Bildunterschrift:
Aus ganz Deutschland reisten Studenten ins Wildniscamp, um sich hier ihr Handwerkszeug für das Commerzbank-Umweltpraktikum zu holen – dabei zeigte sich der Bayerwald nochmal von seiner winterlichen Seite. (Foto: Sinan von Stietencron)


Quellenangabe/Foto:

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Gesucht ist der Wert der Natur
Gesucht ist der Wert der Natur
Gesucht ist der Wert der Natur

28/29.04.2017

Vortrag und Diskussion mit zwei renommierten Biologiedidaktikern im Haus zur Wildnis

Ludwigsthal.
Welchen Wert hat eigentlich die Natur? Diese Frage spielt in der Umweltbildung des Nationalparks Bayerischer Wald eine immer stärkere Rolle. Klar, schließlich liegen die Diskussionen dazu quasi direkt auf dem Wanderweg. Die unterschiedlichen Wertvorstellungen, die der Naturethik zugrunde liegen, stellen die zwei renommierten Biologiedidaktiker Prof. Arne Dittmer (Universität Regensburg) und Prof. Ulrich Gebhard (Universität Hamburg) bei einem Vortrag im Haus zur Wildnis am 4. Mai vor. Danach gibt’s noch ausreichend Zeit für die Diskussion mit den Besuchern.

Die Referenten werden etwa beleuchten, inwiefern Naturerfahrungen uns Menschen gut tun, wie sie zum Indikator für ein gutes Leben werden können. Dazu kommen Fragestellungen rund um den eigentlichen Wert der Natur. Reflexionen zur Beziehung zwischen Mensch und Natur sollen zum Nachdenken anregen, nicht nur über den Eigenwert der Natur, sondern auch über den Wert für die Bevölkerung.

Los geht’s am 4. Mai um 14 Uhr. Die öffentliche Veranstaltung findet im Seminarraum der Nationalpark-Einrichtung statt und dauert etwa drei Stunden.  

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Kernbeißer [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21237] ... die Natur ist unbezahlbar ...


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Schwalben im Anflug
 Schwalben im Anflug
Der Frost geht, der Sommer kommt: Schwalben im Anflug

28/29.04.2017

Naturschutzminister Franz Untersteller:
„Jeder sieht sie gerne fliegen und macht mit ihnen seine Wetterprognose. Aber nur wenige wissen, dass Schwalben bedrohte Vögel sind, die unseren Schutz brauchen.“

Mehr zum Thema

- https://um.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/der-frost-geht-der-sommer-kommt-schwalben-im-anflug/

... auf den Seiten des / Quellenangabe

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart  

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Zunehmend seltener anzutreffen ... die Rauchschwalbe [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21752] in Deutschland


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Ausgezeichnet - UN Dekade Biologische Vielfalt Preis 2017
Ausgezeichnet - UN Dekade Biologische Vielfalt Preis 2017
Ausgezeichnet - UN Dekade Biologische Vielfalt Preis 2017

27/28.04.2017

Baden-Würtemberg / Ittlingen.
Am 27. April 2017 war es soweit, das Kooperationsprojekt "Stelen der Biodiversität" an dem sich unser Verband beteiligt, wurde durch Herrn Staatssekretär Dr. Andre Baumann mit dem Bundespreis UN Dekade Biologische Vielfalt Preis gewürdigt.

Tagesaktuelle Informationen und Eindrücke finden Sie unter:


-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=91120

In der Aufnahme

... Trotz vielfältiger Bemühungen setzt sich der Niedergang der uns begleitenden Artenvielfalt unaufhörlich fort. Doch es wäre sicherlich falsch Resignation sichtbar werden zu lassen, denn wir verschaffen mit gezielten Projekten der Artenvielfalt Zeit. Zeit die relevant sein kann, um durch ein menschliches Umdenken im Umgang mit den uns begleitenden Arten doch noch einen biodiversitären Turnaround stattfinden zu lassen.

Begleiten Sie uns auf diesem, zugegeben nicht einfachen Weg.


... Reptilienarten im Land sind gefährdet ...
... Reptilienarten im Land sind gefährdet ...
Zwei Drittel der Amphibien- und Reptilienarten im Land sind gefährdet

26/27.04.2017

Staatssekretär Andre Baumann: „Die heimischen Amphibien- und Reptilienarten sind ein wertvoller Bestandteil unserer Natur. Schon einfache Maßnahmen können helfen, die Arten zu schützen.“


Baden-Württemberg. „Der Schutz unserer heimischen Amphibien- und Reptilienarten steht auch im Zentrum des Naturschutzes“, sagte Staatssekretär Andre Baumann am Wochenende im Naturkundemuseum in Stuttgart. „Leider stehen aber zwölf von 19 heimischen Amphibienarten und acht von elf Reptilienarten im Land auf der Roten Liste der gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Arten“, so Baumann bei der 4. Jahresveranstaltung zur Landesweiten Artenkartierung von Amphibien und Reptilien.

Diese Zahlen seien sehr besorgniserregend, betonte der Staatssekretär. Tier- und Pflanzenarten seien die Währung der Natur. „Verschwinden typische Arten aus unseren Ökosystemen oder sterben Arten sogar ganz aus, dann nimmt der Wert der Natur im Land ab“, sagte Baumann.

„Wir wollen, dass das Naturerbe Baden-Württembergs möglichst hochwertig bleibt und haben daher das Ziel, die biologische Vielfalt im Land für diese und für kommende Generationen zu bewahren“, betonte Andre Baumann weiter. Deshalb sei es richtig, dass Zauneidechsen, Gelbbauchunken und Co. unter dem strengen Schutz des Naturschutzgesetzes stünden. „Das Artenschutzrecht ist zwar streng, es ist aber auch flexibel“, führte Baumann mit Blick auf gelegentliche Kritik im Zusammenhang mit verschiedenen Bauvorhaben aus. „Wichtig ist, sich in der Planung frühzeitig mit dem Thema Artenschutz zu beschäftigen. Dann finden sich auch gute und von allen Beteiligten akzeptierte Lösungen, die wir brauchen, um unsere wertvolle heimische Natur auf Dauer zu erhalten.“

Neben Lebensraumverlusten und dem Überfahren der Tiere auf ihren Wanderungen, erwähnte Staatssekretär Baumann auch den Klimawandel als Gefährdungsursachen für die Amphibien und Reptilien im Land. Schon mit einfachsten Mitteln ließe sich die Situation für die Arten oft verbessern: „Kleine Tümpel, Sandinseln oder Trockenmauern brauchen nicht viel Platz und sind kostengünstig. Solche Maßnahmen können unseren heimischen Amphibien und Reptilien enorm helfen“, sagte Baumann.

Der Staatssekretär dankte den vielen hunderten Aktiven im Land, die sich in ihrer Freizeit für den Schutz von Kröten, Fröschen und Molchen bei den jährlichen Wanderungen einsetzen, Lebensräume von Eidechsen und Schlangen fördern oder beim Monitoring der staatlichen Naturschutzverwaltung mithelfen: „Für den Schutz unserer Heimat ist diese ehrenamtliche Arbeit unverzichtbar.“

Ergänzende Informationen


Gut 90 Prozent der bundesweit vorkommenden 33 Amphibien- und Reptilienarten sind auch in Baden-Württemberg aufzufinden.

2014 startete das Land Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, der ABS (Amphibien-Reptilien-Biotop-Schutz Baden-Württemberg e.V.), dem BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.), dem LNV (Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V.) und dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) das Projekt „Landesweite Artenkartierung (LAK) der Amphibien- und Reptilienarten“. Im Fokus stehen Amphibien und Reptilien, die nach der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie von europaweiter Bedeutung sind und in Baden-Württemberg zu den weiter verbreiten Arten zählen. Mithilfe eines Netzes von ehrenamtlichen Kartiererinnen und Kartierern soll innerhalb von 12 Jahren das gesamte Land abgedeckt werden. Mitmachen können alle, die sich für Amphibien und Reptilien interessieren.



Quellenangabe

Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

+49 (0)711 126-0

+49 (0)711 126-2881

poststelle@um.bwl.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Moorfroschmännchen in Paarungstracht


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Live dabei wenn Spitzenprädatoren brüten ....
Live dabei wenn Spitzenprädatoren brüten ....
Live dabei wenn Spitzenprädatoren brüten ....

26/27.04.2017

Schöpfung bewahren - Artenschutz im Erzbistum Bamberg

Welterbe Bamberg.
Mehr als nur Worte - konkrete Projekte zur Sicherung der Artenvielfalt an Einrichtungen des Erzbistums Bamberg - finden im Welterbe zu Bamberg statt. Mit herausragender Unterstützung durch das Erzbistum Bamberg wurde im Jahr 2005 auf Anregung des Artenschutz in Franken® ein Gemein- schaftsprojekt der ganz besonderen Art umgesetzt.

Die Installation einer modularen Nisthilfe für Greifvögel.

Wanderfalken und Turmfalken sind Vogelarten die sich als Kulturfolger dem Menschen erfolgreich anschließen konnten. Besonders umfangreiche Gotteshäuser stellen für diese Arten eine ganz besondere Herausforderung dar. In den Nischen und Öffnungen der Bauwerke wurde die Reproduktion erfolgreich praktiziert.

In den vergangenen Jahrzehnten wurde viele dieser Bauwerke jedoch zum Schutz vor verwilderten Tauben verschlossen. Die seit Jahrhunderten an diesen Bauwerken präsenten Falken und auch andere Tierarten verloren ihre angestammte Heimat.Hier nun setzt das innovative Gemeinschaftsprojekt - Offene Gotteshäuser zur Sicherung der Schöpfung - an. Denn wir möchten einen sichtbaren Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität leisten.

Mehr zur Projektentwicklung:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=30522

Nach einer mehrjährigen Anlaufphase brütet der Wanderfalke seit 3 Jahren erfolgreich an diesem Gotteshaus.

Sie können live mit dabei sein .. wenn sich aus kleinen Federbällchen Wanderfalkenteannager entwickeln:

Hier gehts zur Livecam:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=22


Im Sinne uns nachfolgender Generationen ..
Im Sinne uns nachfolgender Generationen ..
Erfolgreicher Wanderfalkenschutz in Deutschland

25/26.04.2017

Deutschland
. Seit 17 Jahren sind wir im Wanderfalkenschutz hoch aktiv. Mit vielfältigen Partnern gelang es uns hier wichtige Plattformen des Artenschutzes zu installieren. Denn noch immer ( man mage kaum glauben ) werden Wanderfalken teilweise gnadenlos verfolgt.

Vergiftungen und Abschüsse, jedoch auch Aushorstungen sind bekannt!

Wildtiere unterliegen damit auch in unserem Land
vielfach einem nicht unerheblichem Gefährdungs-druck. Lösungen anzubieten und zu erntwickeln die den modernen Artenschutz verkörpern ist eines unserer Ziele für die wir uns im Sinne der uns nachfolgenden Generationen vollkommen ehrenamtlich engagieren.

In der Aufnahme / Webcam:

- ... sie wollen mal Spitzenprädatoren werden ... ob sie die Chance erhalten? ... Wir legen dabei die kooperative Grundlage!

Mehr zu unseren Wanderfalken Projekten unter:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=23179

Mehr zum Wanderfalken finden Sie hier:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22683




Wälder müssen sich verändern ...
Wälder müssen sich verändern ...
Zwei Milliarden Bäume im Bayerischen Staatswald: Wälder müssen sich verändern, wenn Baumbestand erhalten bleiben soll

25/26.04.2017

Bayerische Staatsforsten zum „Internationalen Tag des Baumes“ am 25. April

Regensburg, 24. April 2017 –
Rund zwei Milliarden Bäume bilden den Bayerischen Staatswald, für den die Bayerischen Staatsforsten die Verantwortung tragen. Der Freistaat ist damit der größte Waldbesitzer in Bayern und Deutschland. „Wenn dieser flächendeckende Baumbestand für die Zukunft erhalten bleiben soll, müssen wir auf den Klimawandel reagieren“, sagt Martin Neumeyer, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten. Der Wald müsse so stabilisiert werden, dass er mit den geänderten klimatischen Bedingungen wie zunehmenden Stürmen, längeren Trockenperioden oder vermehrt auftretenden Schädlingen zurechtkommt.  

Der Chef der Staatsforsten kündigt für Herbst 2017 ein neues, innovatives „Nachhaltigkeitskonzept“ seines Unternehmens an, mit dem Antworten auf die Wälder der  Zukunft gegeben werden sollen. Geklärt werden müsse, wie gut die verschiedenen Baumarten trockene Perioden ertragen, wie stabil sie bei Stürmen stehen, wie anfällig sie für Insekten wie etwa Borkenkäfer sind. Neumeyer: „Im Klimawandel gilt: Die Wälder müssen sich verändern, wenn der flächendeckende Baumbestand in Bayern erhalten bleiben soll.“

Je nach Standort müssen die Experten der Bayerischen Staatsforsten
einen Mix aus mehreren Baumarten prüfen, um vielfältige, stabile und ökologisch wertvolle Mischbestände zu erhalten oder neu zu schaffen. Eine ganz entscheidende Rolle nehmen dabei die heimischen Baumarten wie etwa Buche, Eiche, Fichte, Kiefer, Tanne, Lärche oder die Edellaubhölzer ein. Die Förster schauen jedoch auch über den Tellerrand hinaus und prüfen die Eignung weiterer Baumarten aus anderen Teilen der Erde. Dort ist das Klima bereits heute so, wie es bei uns in Zukunft werden könnte. Möglicherweise werden im Zukunftswald in Ergänzung zu den bewährten heimischen also auch vielversprechende „neue“ Baumarten eine größere Rolle spielen. Hier setzen die Förster auf fundierte Forschung und intensiven Erfahrungsaustausch.

In ihrem Nachhaltigkeitskonzept entwickeln die Bayerischen Staatsforsten
derzeit ihre Strategie für die nächsten zehn Jahre. Dabei setzen sie sich auch mit Klimaszenarien für das Jahr 2100 auseinander und leiten daraus ab, wie der „Zukunftswald“ bestmöglich zusammengesetzt und bewirtschaftet werden sollte. Damit die Wälder auch künftig den vielfältigen ökonomischen, ökologischen und sozialen Ansprüchen gerecht werden und für die Folgen des Klimawandels gerüstet sind.  

Hintergrund: Tag des Baumes am 25. April
Der Tag des Baumes wurde 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Daraufhin pflanzte der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss am 25. April 1952 im Bonner Hofgarten einen Ahorn. Damit wurde der 25. April das Datum für den "Tag des Baumes" in Deutschland, der das Ziel hat, die Bedeutung der Wälder für Mensch und Wirtschaft im Bewusstsein zu halten.


Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten AÖR

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- auch ein Bewohner der Wälder .. die Amsel, hier ein Weibchen bei der Nahrungsaufnahme ..


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Zugvögel in Gefahr
Zugvögel in Gefahr
Zugvögel in Gefahr

25/26.04.2017

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Zugvoegel-in-Gefahr_article1493126531.html?utm_source=Newsletter25042017&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

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Malta-Einsatz des Komiteees endet - Vogelschutzcamps in Süditalien starten

25/26.04.2017

Mehr zum Thema


- www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/italien/sueditalien

Aus aktuellem Anlass haben wir diese Verlinkungen auf unsere Internetpräsenz übernommen .
.. denn der Druck auf unsere Zugvögel nimmt ständig zu! Neben einem zunehmenden Lebensraumverlust bleibt der Vogelfang eine erhebliche Bedrohung.

In der Aufnahme von Albert Meier

- Star



Die "Wilden Bienchen" von Teuschnitz
Die "Wilden Bienchen" von Teuschnitz
Die "Wilden Bienchen" von Teuschnitz

24/25.04.2017

Teuschnitz im Frankenwald.
Ein Projekt des Artenschutz in Franken®,der Hans Georg Schneider Stiftung, dem Katholischem Pfarramt Maria Himmfahrt und dem Kindergarten Teuschnitz.

Die immense Bedeutung "Der Wildbiene" wird vielfach unterschätzt,und so setzt sich unser Verband diesjährig intensiv mit vielfältigen Partnern für ein besseres Kennenlernen zwischen Mensch und Wildbiene ein. Denn gerade die noch vorhandenen Wildbienenarten tragen dazu bei das gerade auch die Kultur- jedoch auch zahllose Wildpflanzen bestäubt werden.

Mit dem Niedergang zahlreicher Wildbienenarten setzen wir auch die Zukunft der uns nachfolgenden Generationen aufs Spiel. Auch deshalb bringen wir uns intensiv dafür ein, das innerhalb pädagogisch geprägter, ehrenamtlicher Umweltbildunseinheiten vielfaches Wissen an unsere Kinder und Enkelkinder vermittelt wird.

Heute fand ein Umwelttag statt, und wir haben einige Eindrücke und viele Kinderzeichnungen davon mitgebracht .. weitere Aufnahmen werden folgen.

Mehr zum Projekt:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=86390

Cassandra Steen - Engagement für die Haselmaus
Cassandra Steen - Engagement für die Haselmaus
Cassandra Steen - Engagement für die Haselmaus

23/24.04.2017

Die deutsche Pop- und RnB-Sängerin Cassandra Steen setzt sich seit November 2011 als UN-Dekade- Botschafterin für den Erhalt der heimischen biologischen Vielfalt ein.


Das Projekt "Aus die Haselmaus?!" welches vom Verband Artenschutz in Franken® in vollkommen ehrenamtlicher Form und unter Einbindung zahlreicher Projektpartner mit Erfolg umgesetzt wird, konnte das Interesse von Cassandra Steen wecken. Seit 2016 wird dieses innovative Artenschutz-Umweltbildungsprojekt von Cassandra Steen unterstützt.

Mehr zum Projekt, bei dem nun weitere Sekundärhaitate angebracht wurden


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81570

Wenn wir täglich zahllose Tier- und Pflanzenarten verlieren ist es dringlich an der Zeit sich in praktischen Projekten für den Erhalt der Bilogischen Vielfalt zu engagieren.

Eure Cassandra Steen

Mehr zum Thema


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81570

LBV sucht den Kuckuck - melden Sie mit!
LBV sucht den Kuckuck - melden Sie mit!

Der Kuckuck - Beeinflusst vom Klimawandel?

23/24.04.2017


Wie Sie mit uns die Zukunft des Frühlingsboten erforschen - Jetzt Ihren ersten Kuckuck des Jahres melden!

Die Arten, in deren Nester der Kuckuck seine Eier legt
, kommen immer früher aus ihren Winterquartieren zurück. Eine Anpassung an den Klimawandel? Der Kuckuck tut das bisher nicht. Ist er in Zukunft zu spät, um noch geeignete Nester für seine eigene Eiablage zu finden?

Mit Ihrer Meldung helfen Sie, eine Antwort darauf zu finden. Denn nur mit langjährigen Datenreihen wird es möglich, mehr über den Jahresverlauf des Kuckucks zu erfahren und eventuelle zeitliche Veränderungen festzustellen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- www.lbv.de/unsere-arbeit/vogelschutz/kuckuck.html#c51229


Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Zunehmend seltener zu hören ... der Kuckuck in Bayern

Mehr zum Kuckuck auf unseren Seiten:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21318


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Lebensraum verändere Dich
Lebensraum verändere Dich
Lebensraum verändere Dich - Projekt: Wechselkröte&Co.

Modular -  10.2016 / 05. 2017

22/23.04.2017

Bayern.
Artenschutz in Franken® , Bayerische Staatsforsten A.Ö.R, Beatrice Nolte Stiftung für Naturschutz , Hans Georg Scheider Stiftung ,Michael Otto Umweltstiftung und die Stiftung "Unsere Erde" starten neues Projekt zur Erfassung und der Lebensraumverbesserung u.a. für die Wechselkröte in Bayern.

Gemeinsam mit Jugendlichen wird ein zugegeben nicht alltägliches Projekt auf den Weg gebracht welches dazu beitragen wird, vormals bestätigte Lebensräume dieser Art wieder zu reaktivieren. Ob die Art hier die vergangenen Jahre erfolgreich überdauern konnte wird das Projekt, welches wissenschaftlich begleitet wird, gleichfalls aufzeigen.

Ein vormals hoch aktiver, vom Menschen geschaffener
und seit einigen Jahren aufgelassener Steinbruch wird in den kommenden Wochen in die Lage versetzt als wertvolles Biotop für im Bestand selten gewordene Tier- und Pflanzenarten fungieren zu können.

Erleben Sie mit uns gemeinsam wie aus einem zunehmend artenärmeren Bereich wieder ein Hotspot der Biodiversität werden wird. Davon profitieren könnte im besonderen Maße auch wieder die Wechselkröte. Denn mit der angedachten Lebensraumveränderung wird dieser (Leit) - Art konkret zugearbeitet.


Mehr zum Projekt und aktuelle Eindrücke, sowie projektbildende Ausblicke finden Sie hier:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86514


Mehr zur Wechselkröte finden Sie hier:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20400

Frühlingszeit ist Pflanzzeit
Frühlingszeit ist Pflanzzeit
Frühlingszeit ist Pflanzzeit

22/23.04.2017

Sonthofen.
Was für die Gartenfreunde im Allgäu gilt, trifft auch auf den Forstbetrieb Sonthofen der Bayerischen Staatsforsten zu: Die einen bringen im Frühjahr ihren Garten auf Vordermann, der andere, also der Forstbetrieb, legt mit der Pflanzung von Weißtanne, Buche, Bergahorn und Fichte den Grundstein für die Wälder der Zukunft. Vor allem für die Bergmischwälder. Über 100.000 Pflanzen werden dabei jedes Jahr im Staatswald auf einer Fläche von über 18.000 Hektar sorgfältig in den Waldboden gebracht. Das Ergebnis sind 54 Hektar neu gepflanzter Mischwald - und das jedes Jahr!  

Um überhaupt die Pflanzen setzen zu können, muss der Wald dafür vorbereitet werden. Bereits im Winter wird Holz eingeschlagen, der Wald wird vorsichtig aufgelichtet. Die Arbeiten erfolgen entweder mit gut ausgebildeten Forstwirten oder hoch spezialisierten Forstunternehmern mit Holzerntemaschinen. Gleichzeitig müssen auch sogenannte Schadflächen, Bereiche in denen durch Sturm und Borkenkäfer der Wald verschwunden ist, wieder bepflanzt werden. „Wir hoffen bei der Bevölkerung auf Verständnis, wenn während der Holzernte immer wieder Forstwege gesperrt und verschmutzt sind. Manchmal geht es auch recht laut im Wald zu. Aber am Ende richten wir alles wieder wie vorher.“ erklärt Förster Hubert Heinl. Dagegen geht es bei der Pflanzung ruhig und leise zu. Die Forstwirte bewegen sich mit ihren Pflanzwerkzeugen bedächtig durch den Wald. Die Qualitätsansprüche an die Pflanzung sind dabei genauso hoch wie bei allen anderen forstlichen Arbeiten. „Denn Fehler bei der Pflanzung verzeiht das junge Bäumchen nicht, nur eine perfekte Arbeit garantiert einen optimalen Wuchs. Qualität geht vor Arbeitsgeschwindigkeit.“ so Hubert Heinl weiter.

Auch im Oberdorfer Wald bei Martinszell
wird in diesen Tagen gepflanzt. Aber nur dort, wo sich keine Naturverjüngung der Mischbaumarten von selbst einstellt. Denn in den auf den ersten Blick reinen Fichtenbeständen befinden sich gerade in den über 80-jährigen alten Wäldern immer wieder große Weißtannen, Douglasien, Lärchen, Buchen und Bergahorn. Zu viele Rehe haben in den vergangenen Jahrzehnten ein Aufwachsen der Mischbaumartenverjüngung unmöglich gemacht. Nur die Fichte ist gewachsen. In Zeiten des Klimawandels bergen aber reine Fichtenbestände ein zu hohes Betriebsrisiko für den Forstbetrieb Sonthofen. Mischbestände sind stabiler, ökologisch wertvoller und geben die notwendige Sicherheit für die langfristige und naturnahe Forstwirtschaft der Bayerischen Staatsforsten.

Mittlerweile wächst in vielen Bereichen wieder die Verjüngung von Mischbaumarten, weil die Rehe intensiv bejagt wurden. Zahlreiche, noch kleine Weißtannen, Buchen und Bergahorn, bedecken den Waldboden und werden gemeinsam mit der Fichte zu einem Mischwald heranwachsen. „Pflanzungen kosten viel Geld. Da nehmen wir das kostenlose Geschenk der Naturverjüngung gerne an.“ freut sich Förster Hubert Heinl. „Nur wenn die Jagd stimmt, werden aus den kleinen Tannensternen später stattliche Tannenbäume!“

In der Aufnahme

- Forstwirte Hermann Karg und Georg Martin beim Pflanzen im Frühjahrsschnee


Quellenangabe / Foto

Bayerische Staatsforsten AöR

20.04.2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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NATIONALPARK IM SPESSART
NATIONALPARK IM SPESSART
NATIONALPARK IM SPESSART - CHANCE FÜR MENSCH UND NATUR

22/23.04.2017


Der Spessart ist hervorragend für einen weiteren Nationalpark in Bayern geeignet. Dies ist das Resümee einer Pressefahrt der vier großen Naturschutzorganisationen BUND Naturschutz, Greenpeace, Landesbund für Vogelschutz und WWF in das Waldschutzgebiet Metzger im Spessart.


Die Dringlichkeit, alte Wälder dauerhaft unter Schutz zu stellen, betonte dabei der BUND Naturschutz Vorsitzende Hubert Weiger: "Derzeit sind von 107.000 Hektar Wald im Spessart nur 0,3 Prozent dauerhaft als Naturwald auch für kommende Generationen vor der Motorsäge geschützt". "Ein Nationalpark wäre ein wichtiger Schritt zu einem wirkungsvollen Waldschutz und ist auch machbar, weil er weniger als 10 Prozent der Spessartwälder umfassen und nur im Staatswald eingerichtet würde", so die Vertreter der Naturschutzorganisationen. Sie kritisierten zudem vor Ort die Fällungen starker Eichen kurz vor und nach der Ausweisung von Schutzgebieten. Der Rückgang der starken Eichen liege dort in erster Linie an der Holznutzung. Befürchtungen, mit einem Nationalpark würden die Eichen im Spessart "aussterben" seien völlig absurd. Ein Blick in die kleinen Schutzgebiete mit ihrer einzigartigen Waldstruktur aus vielen Alt- und Biotopbäumen zeige, welch enormes Naturschutzpotential ein Nationalpark im Spessart hätte. Doch nicht nur die Waldnatur würde gewinnen, sondern gerade die Menschen im Spessart durch mehr Arbeitsplätze und mehr Tourismus, wovon auch Gastronomie, Handwerk und Landwirtschaft profitieren werden.

Große Naturschutzpotentiale im Spessart dauerhaft sichern

Die naturschutzfachlich sehr wertvolle Naturwaldentwicklung braucht viel Zeit. Es vergehen Jahrzehnte bis Jahrhunderte bis aus Wirtschaftswäldern wieder vollständige, unverletzte Waldökosysteme entstehen können. Die Strukturen, wie sie sich in dem kleinen Schutzgebiet Metzger über fast 90 Jahre entwickeln konnten, sind deshalb so wertvoll, weil sie in Bayern und Deutschland ansonsten kaum mehr zu finden sind. Nach Protesten gegen die Holznutzung in Altwäldern vor einigen Jahren haben die Bayerischen Staatsforsten im Hochspessart weitere etwa 1.000 Hektar an alten Wäldern ("Klasse 1-Wälder") vorübergehend aus der Nutzung genommen. "In diesen Klasse 1-Wäldern gibt es ein großes Naturschutzpotential, das aber endlich rechtlich abgesichert und in ein großes Schutzgebiet eingebettet werden muss", so die Naturschutzorganisationen. Wenn diese Klasse 1-Wälder in einen Nationalpark einbezogen werden, lassen sich die Nutzungsverzichte für die Bevölkerung verringern.


Hunderte Starkeichen in Schutzgebieten vor und nach Ausweisung gefällt

Im Naturschutzgebiet Metzger gibt es über 100 Eichenstöcke, die als Reste uralter Eichen klar belegen, das diese mit der Motorsäge gefällt wurden. Man kann hier gut erkennen, dass viele Eichen oft unbedrängt von Buchen aus wirtschaftlichen Gründen gefällt wurden", so der Sprecher der Bürgerbewegung "Freundes des Spessarts", Michael Kunkel. Denn die Eichenstämme, die sich als Totholz nur sehr langsam über Jahrzehnte zersetzen, liegen nicht mehr im Reservat, sondern wurden abtransportiert und verkauft. "Auch in einem Naturwald ringen Bäume um Licht, Wasser und Nährstoffe, aber hier im Metzger kann man klar erkennen, dass nicht die Buchen am Verschwinden vieler Starkeichen schuld sind, sondern die Motorsäge", so Kunkel. Leider kann der Eichennachwuchs wegen des hohen Wildverbisses nur hinter Zaun hoch wachsen.


Große Staatswälder im Spessart, aber nur winzige Teile geschützt


Bereits am ersten deutschen Naturschutztag 1925 wurde in München mit überwältigender Mehrheit ein größeres Schutzgebiet in den alten Laubwäldern Unterfrankens gefordert. Schon damals waren Forstleute wie Karl Rebel, der sich für Naturwaldreservate und Nationalparke hierzulande aussprach, in der Minderheit. So wurde diese Forderung des Naturschutzes von der Forstseite abschlägig beschieden. Der Münchner Waldbauprofessor Fabricius erteilte den Plänen auf dem Naturschutztag eine klare Absage: "Denn Waldbau ist eben nicht Naturschutz, sondern Werterzeugung". Aus diesen Forderungen sind 1928 dann zwei winzige Waldschutzgebiete unter 10 Hektar entstanden. Bis heute sind im Spessart von den über 42.000 Hektar an Staatswäldern nur etwa 360 Hektar als Naturwälder dauerhaft geschützt. An der Waldfläche des bayerischen Spessarts macht dies nur 0,3 Prozent aus.

Für Rückfragen

Richard Mergner, BN-Landesbeauftragter, Tel. 0171-6394370


Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de
PM 19.04.2017


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In der Aufnahme von Werner Pieper

- Schwarzspecht [ https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22207 ]


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Internationaler Tag des Versuchstieres
Internationaler Tag des Versuchstieres
Internationaler Tag des Versuchstieres: Deutscher Tierschutzbund fordert Umdenken

21/22.04.2017

Der Deutsche Tierschutzbund fordert ein Umdenken und einen Zeitplan für den Ausstieg aus Tierversuchen.
Während andere Länder, wie die Niederlande, mit gutem Beispiel voran gehen, setzt Deutschland nach wie vor in großem Stil auf Tierversuche. Alternativmethoden zu Tierversuchen sind jedoch bereits in großer Zahl verfügbar oder können entwickelt werden – damit sie umfassend anzuwenden sind, bräuchte es jedoch eine verstärkte Förderung.

„Der Ausstieg aus Tierversuchen und eine Wende hin zu einer modernen, tierversuchsfreien Forschung ist machbar“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Statt einen Zeitplan zur Umstellung zu erarbeiten – wie es die Niederlande getan haben – wird die Alternativmethodenforschung in Deutschland nach wie vor stiefmütterlich behandelt. Versuche an Tieren in der Forschung scheinen noch immer höchste Priorität zu genießen. Die Bundesregierung ist nun am Zug: Statt Tierversuche weiter zu fördern, müssen Gelder und Ressourcen mit aller Kraft in tierversuchsfreie Forschung fließen. Dies ist auch einer der Aufträge aus der EU-Tierversuchsrichtlinie.“

Für den gesamten Alternativmethodenbereich stehen aktuell Gelder von lediglich vier bis fünf Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Demgegenüber steht beispielsweise allein der 24 Millionen teure Neubau des sogenannten „in vivo-Pathophysiologielabors“ des Berliner Max-Delbrück-Zentrums, dessen Baukosten zu 90 Prozent vom Bund getragen werden. Wie in unzähligen Laboren deutschlandweit werden auch hier Tiere, vorrangig Mäuse, künstlich krank gemacht, um sie als Krankheitsmodelle für den Menschen zu missbrauchen, anstatt moderne, tierleidfreie Forschungsmethoden einzusetzen.

Vorbild Niederlande: Ausstieg aus Tierversuchen ist möglich

Jährlich knapp drei Millionen Tiere leiden in Deutschland nach wie vor in Versuchen. Dass es auch anders geht zeigen die Niederlande: Dort hat Landwirtschaftsministers Martijn van Dam im März 2016 das niederländische nationale Komitee für den Schutz von zu wissenschaftlichen Zwecken verwendeten Tieren (NCad - National Committee for the protection of animals used for scientific purposes) damit beauftragt, einen Zeitplan für den Ausstieg aus Tierversuchen zu erstellen. Dieser, Ende letzten Jahres veröffentlichte, Zeitplan enthält spezifische Empfehlungen zur Beschleunigung des Übergangs von Tierversuchen hin zu innovativen tierleidfreien Forschungsmethoden. So sollen gesetzlich vorgeschriebene Tierversuche, wie etwa Giftigkeitsprüfungen, bis 2025 durch alternative tierversuchsfreie Methoden ersetzt werden. Für Tierversuche in der Grundlagenforschung wird ein 10-Jahres-Plan aufgestellt. Eine vergleichbare Strategie fordert der Deutsche Tierschutzbund auch von der Bundesregierung.


Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn
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In der Aufnahme von Albert Meier

- Glück gehabt .. ein Eichhörnchen


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