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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Auszeichnungen für AiF


+++ UN Dekade Biologische Vielfalt Auszeichnung am 08.08.2018 in Thüringen +++ UN Dekade Bilogische Vielfalt Auszeichnung am 23. August in Sachsen +++ Artenschutz in Franken® +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 22 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz- Vogelschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

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Was tun beim Wildunfall
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https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
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Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




08.08.2018 Die Wilden Bienchen von Thüringen
14.08.2018 Zweite Jahreshauptversammlung des AiF


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Fledermaus am Ziegelhaus
Fledermaus am Ziegelhaus
Fledermaus am Ziegelhaus

22/23.07.2018

Nordrhein - Westfalen.
An modernen Bauwerken wird es auch für Fledermäuse immer schwieriger geeigneten Lebensraum zu finden. das es sehr wohl möglich ist moderne Wohneinheiten für den Artenschutz zu öffnen zeigen nachfolgende Aufnahmen die uns Michael Sonfeld zugeleitet hat.

Das mit Ziegelsteinen erbaute Haus wurde mit speziellen Fledermausquartieren ausgestattet die es spaltenbewohnenden Arten ermöglichen hier eine Chande zu erhalten sowohl ihre Wochenstuben anzulegen, sowie auch ihren Winterschlaf abzuhalten.

In der Abbildung die beiden Mehrkammer-Sommer/Zwischenquartiere die es Fledermäusen erlauben unterschiedliche Klimazonen vorzufinden.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=101035

Stelen der Biodiversität - Sachsen
Stelen der Biodiversität - Sachsen
Stelen der Biodiversität - vom Schlauchturm zum Leuchtturm der Artenvielfalt und Umweltbildung.

22/23.07.2018

Hartmannsdorf/Sachsen.Die Gemeinde Hartmannsdorf-Giegengrün liegt wunderschön gelegen im Süden des Landkreises Zwickau eng am Fuße des Erzgebirges.

Zusammen mit dem Landschaftspflegeverband Westsachsen e.V., der seit 1992 besteht und sich seitdem für eine naturnahe Kulturlandschaftsentwicklung inklusive des Artenschutzes und die damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung gemeinnützig im Landkreis einsetzt, und des „Artenschutz in Franken“ (AiF) wird in Hartmannsdorf ein ebenso naturschutz-fachlich notwendiger wie attraktiver Artenschutzturm entstehen.


Landschaftspflegeverband Westsachsen e.V.
Der Landschaftspflegeverband „Westsachsen“ e.V. in Neukirchen/Pleiße wurde am 17.12.1992 ge-gründet. Er ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Vertretern der Landwirtschaft, des Naturschutzes und der Kommunalpolitik. Diese Interessengruppen wirken gleichberechtigt zusammen, um so den Erfolg praktischer Naturschutzarbeit sicherzustellen.Ziel des Vereins ist der Erhalt und die Wiederherstellung unserer heimischen Kultur- und Naturlandschaft mit ihren typischen Tier- und Pflanzenarten. Um dieses Ziel zu erreichen setzt der Verband eigene Projekte in den Bereichen Biotoppflege, Artenschutz, Biotopverbund und Natura 2000 um, bzw. berät Landwirte, Kommunen und Privatpersonen zur naturschutzgerechten Nutzung ihrer Flächen. Darüber hinaus engagiert sich der Verein in der Umweltbildung und fördert die Vermarktung regionaler Produkte.

Vom Schlauchturm zum Leuchtturm der Artenvielfalt

Grundlage für das innovative Projekt bildet der alte Schlauchturm des Feuerwehrdepots der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, der sich auf einer von Siedlungen umringten Freifläche direkt an einem
Bachlauf befindet. Der Turm eignet sich aufgrund seiner Höhe und Exposition hervorragend als Standort des Projektes. Im Besonderen sollen durch in die Fassade versenkte Sekundärhabitate vor allem Fledermäuse und Wildbienen, aber auch andere Tiere profitieren.

Nach umfassenden Fassadenarbeiten sollen unterhalb des Daches Nistmodule für Schwalben und Höhlenbrüter in die Fassade eingelassen werden. Darunter, auf etwa 2/3 der Höhe, werden, ebenfalls Fassaden-intern, Fledermauskästen und Insektenhotels (speziell für Wildbienen), angebracht.

Im Folgenden wird die Fassade durch einen professionellen Tiermaler künstlerisch gestaltet. In un-mittelbarer Umgebung des Turms, ggf. auch am Turm direkt, wird eine holzumrahmte Informationstafel aufgestellt, die das Anliegen und die direkte (Art-)Ausstattung des Turms der breiten Öffentlichkeit erläutert. Die Materialien für Umweltbildung werden parallel zum eigentlichen Bauprojekt verwendet.

Durch die Lage von Hartmannsdorf in unmittelbarer Nähe zum „Hohen Forst“, einem umfangreichen Waldgebiet,den zahlreichen naturnahen Frisch- und Fettwiesen vor Ort und der an sich ländlichen Ortsstruktur dürfte der Standort auch genügend „tierische Interessenten“ finden und hält andersherum auch genügend Nahrungshabitate in der Umgebung bereit. Mit dem fast unmittelbar
angrenzenden Naturpark „Erzgebirge/Vogtland“ befindet sich darüber hinaus ein Schutzgebiet von nicht unwichtigem Ausmaß und auch touristischer Anziehung in unmittelbarer Nachbarschaft.

Nicht zuletzt wird auch dem lebendigen Umweltbildungsgedanken Rechnung getragen. So soll die Kindertages-einrichtung „Gänseblümchen“ in Hartmannsdorf das Projekt von Anfang an mit begleiten. Durch den Einsatz entsprechender Materialen und einer didaktischen Anleitung lernen die
Kinder durch das „Dabeisein“ den Artenschutz als aktiven und wichtigen Teil unseres Lebens kennen, der nebenbei auch Spaß machen kann. Außerdemsoll der Turm durch eine künstlerische Außengestaltung dem Betrachter direkt ansprechend ins Auge fallen und zum Verweilen einladen.

MIt dem Kooperatiosnprojekt das von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert wird, schaffen Leuchttürme der Biodiversität und fördern den Umgang mit der uns begleitenden Artenvielfalt innerhalb der breiten Gesellschaft

Trotz der positiven Eigenschaften des Standortes gibt es natürlich auch, wie fast überall in Deutschland, Probleme,die dieses innovative Projekt von der Negativseite her ebenso rechtfertigen.So sind auch in der Umgebung von Hartmannsdorf stark und dauerhaft genutzte landwirtschaftliche Flächen zu finden, die mit einer naturnahen Landschaft nicht mehr viel gemein haben. Dadurch kommt es für
viele Tierarten, insbesondere für Höhlenbrüter- und bewohner, wie z.B. das Braune Langohr (Plecotus auritus), zu einem regelrechten „Wohnungsmangel“.

Auch die Nahrungssuche gestaltet sich bei einer solchen „Einöde“ als schwierig. Die sogenannten „Kulturfolger“, wie Mehlschwalben (Delichon urbicum) und Sperlinge (Passer domesticus),
haben es durch die zunehmende Verbauung ihrer angestammten Nistmöglichkeiten auch in Ortschaften ebenfalls zunehmend schwerer. Außerdem tragen die fortschreitende Bodenversieglung und –verdichtung
dazu bei, das Wildbienen, z.B. die Rote Mauerbiene (Osmia bicornis) nur noch vereinzelt Nistmöglichkeiten und –material für ihre Lehmnester finden.

Das komplexe Projekt möchte einen wertvollen Beitrag leisten wieder mehr Umweltbewusstsein in die breite Gesellschaft hinein-zutragen. Jedoch ohne den Zeigefinger zu erheben, sondern das
Thema sehr behutsam und über die Einbindung der Umweltpädagogik an unsere Mitbürger heranzutragen.

In der Aufnahme
- Alter Schlauchturm im Juli 2018 - vor Beginn der Umsetzung

Information zum Projekt:
- Stelen der Biodiversität sind eine vom Artenschutz in Franken® entwickelte Projektreihe die mit dem Bundespreis UN Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet wurde.


Begleiten Sie die Projektentwicklung unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99287


Turbolader der Waldzerstörung
Turbolader der Waldzerstörung
Turbolader der Waldzerstörung

21/22.07.2018

WWF-Studie: Mekong-Region droht bis 2030 zwei Drittel ihrer Naturwälder zu verlieren

Berlin: Der Mekong-Region in Südostasien droht bis 2030 ein Verlust von zwei Dritteln ihrer Naturwälder. Das geht aus einer Studie des WWF hervor. Bereits heute habe das einst am dichtesten bewaldete Gebiet der Welt im Vergleich zu 1970 ein Drittel seiner natürlichen Waldflächen verloren.

Sollten nicht umgehend Schutzmaßnahmen ergriffen werden, gehen die Umweltschützer davon aus, dass in den kommenden zwölf Jahren bis zu 30 Millionen Hektar weitere Waldflächen gerodet werden. Damit wären dann zwei Drittel des ursprünglichen natürlichen Waldes zerstört. Die intakten Wälder der Region, die sich über Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam erstrecken, nehmen aktuell noch 98 Millionen Hektar ein, was nahezu der dreifachen Fläche Deutschlands entspricht.


„Die Mekong-Region zählt zu den größten Entwaldungsfronten der Welt. Fast ein Fünftel der weltweiten Waldzerstörung könnte bis 2030 hier stattfinden“, warnt Dr. Stefan Ziegler, Asienreferent beim WWF Deutschland. „Wenn wir nicht gegensteuern, droht eine Katastrophe für die Natur und Artenvielfalt, aber auch für die Menschen, von denen Millionen auf intakte Wälder angewiesen sind.“ Um den Trend umzukehren fordert der WWF ein Einschlagsverbot in ökologisch besonders wichtigen Arealen, die Aufforstung bereits entwaldeter Flächen sowie die Einführung nachhaltiger Methoden zur Waldbewirtschaftung.

Als Treiber der Entwaldung nennt der Bericht vor allem die landwirtschaftliche Expansion, insbesondere von Kautschukplantagen, legalen und illegalen Holzeinschlag sowie den Bau von Straßen, Wasserkraftanlagen und sonstige Infrastrukturprojekte. Was der kurzfristigen wirtschaftlichen Entwicklung zu nützen scheint, hat laut WWF indes fatale Folgen für die Lebensgrundlagen der Menschen – sowohl kurz- als auch langfristig: Einkommensverluste, negative Auswirkungen auf die Gesundheit und die Trinkwasserversorgung, Schlammlawinen und massive Wettereinflüsse durch den Klimawandel. Auch auf die Landwirtschaft stehe vor existenziellen Problemen, da sie auf intakte Wälder und die damit einhergehende stabile Wasserversorgung angewiesen ist.

„Wälder liefern wichtige ökologische Dienstleistungen. Man könnte sie auch unsere Lebensversicherung nennen. Sie versorgen uns mit sauberem Wasser, schützen uns vor Erosion und Fluten und stabilisieren das Klima“, so Stefan Ziegler. „Noch finden sich in der Region große intakte Wälder, die zu den artenreichsten Lebensräumen der Welt zählen. Jedes Jahr entdecken wir aufs Neue bislang unbekannte fantastische Lebewesen. Doch damit könnte es bald vorbei sein.“

In den Wäldern der Mekong-Region wurden in den letzten 20 Jahren über 2.500 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Sie sind daneben Heimat für viele ikonische Arten wie Tiger, Asiatischer Elefant oder Saola-Rind. Daneben versorgen sie Millionen Menschen mit Trinkwasser und speisen dutzende Flüsse. Hierzu zählt auch der Mekong, der mit seinen reichen Fischgründen eine wichtige Nahrungsgrundlage für die lokale Bevölkerung ist. Über 4,5 Millionen Tonnen Fisch werden hier Jahr für Jahr gefangen.


KONTAKT
Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Quelle


WWF
19. Juli 2018

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Junger Haubentaucher

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Huber: Moorschutz auf Pfählen
Huber: Moorschutz auf Pfählen
Huber: Moorschutz auf Pfählen

21/22.07.2018

Blausee vor Austrocknung gerettet

Der Blausee wird auch künftig als Moor ein wichtiger CO2-Speicher bleiben. Dies verkündete Umweltminister Dr. Marcel Huber heute beim Abschluss der Renaturierungsmaßnahmen: "Moore sind wichtige Klimaschützer – sie speichern doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen. Der Blausee geht zukünftig auf Stelzen. Nach dem Vorbild Venedigs wurde hier ein Damm auf Pfählen gebaut, um das Wasser im See zu halten.

Mit dieser innovativen Methode wurde ein wertvolles Kleinod gerettet. Das Moor bleibt wichtiger Lebensraum für wertvolle und seltene Arten wie den Hochmoorgelbling." Das Projekt geht zurück auf eine Gemeinschaftsinitiative, die vom Umweltministerium mit rund 440.000 Euro gefördert und vom Landschaftspflegeverband Oberallgäu-Kempten e.V. umgesetzt wurde. Huber lobte den gemeinsamen Einsatz von Naturschützern, Land- und Forstwirten, Jägern, Kommunen und Behörden: "Im Allgäu wurde vorbildlich zusammengearbeitet.

Naturschutz auf bayrisch geschieht eigeninitiativ, gemeinsam und erfolgreich!" Insbesondere wurden im Blausee drei große Staudämme und viele kleine Torfdämme errichtet und eine Spundwand eingebracht. Der größte Damm wurde dabei wie bei venezianischen Häusern auf einer tragenden Holzkonstruktion errichtet. Die Dämme führen zu einer längeren Verweildauer von Regenwasser im Moor, so dass durch die Wiedervernässung des Moores die Torfzersetzung gestoppt wird.

Der Blausee im Allgäu als seltener natürlicher Moorsee ist in der Vergangenheit immer mehr entwässert. Ursache hierfür waren Torfstiche, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts durchgeführt wurden.

Bayern strebt mit einer Vielzahl von Projekten an, bis 2050 die Treibhausgasemissionen pro Kopf und Jahr auf weniger als zwei Tonnen zu senken. Hierzu leisten Moore einen wichtigen Beitrag.

Quelle

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München

Pressemitteilung Nr. 104/18
Datum: 18.07.2018


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Schwalbenschwanz

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Im Fokus- Vogel Ganzjahresfütterung
Im Fokus-  Vogel Ganzjahresfütterung
Im Fokus-  Vogel Ganzjahresfütterung

20/21.07.2018

Deutschland. Nicht ununmstritten zeigt sich die sogenannte Vogel - Ganzjahresfütterung. Währen sich die Einen strikt gegen die Fütterung aussprechen zeigen sich andere dem Ansinnen sehr aufgeschlossen.

Wir vom Artenschutz in Franken® sind der angepassten Vogel-Ganzjahresfütterung nicht sehr zugetan und zwar aus folgendem Grund:

- Zwar kann die Ganzjahresfütterung ohne Frage einen wichtigen Beitrag leisten die Vitalität von Haussperling&Co. in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt zu steigern, doch sollte der Ansatz in unseren Augen die Erhaltung tragfähiger Lebensräume sein.

- Durch die Fütterung wird in unseren Augen von einer zunehmend besorgniserregenden Situation abgelenkt!

Dem Niedergang unserer Artenvielfalt bevorzugt auch im Offenland. Wenn selbst Allerweltsvögel auf eine Zufütterung angewiesen sind, wie traurig stellt sich dann das natürliche Umfeld dar?

Als Ziel müssen wir ausgeben das sich die Gesellschaft zunehmend für die Erhaltung einer auch für die uns begleitenden Arten als überlebensfähig abbildet.So schön und interessant es auch sein mag zuzusehen wie sich unsere Kulturfolger auch während der Sommermonate ihr zugeteiltes Futter abholen, so bedenklich zeigt sich diese Entwicklung in unseren Augen.

Mit der Einschränkung einer Ganzjahresfüterung geraten die vom Menschen abhängig gewordenen Arten ohne Frage sehr rasch an die Grenze ihrer Existenz. Helga Zinnecker hat und sehr schöne Aufnahmen einer "Sommerfütterung" zugeleitet die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

Haussperling
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=38459

Buchfink
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=52117

Kleiber
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21246

Kohlmeise
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21279


In der Aufnahme:
- Haussperlingweibchen füttert ihren Nachwuchs mit Ganzjahresfutter


Deutschlands "Wilde Bienchen" an der Nordseeküste
Deutschlands "Wilde Bienchen" an der Nordseeküste
Deutschlands Wilde Bienchen ... Projektstandort Nordsee

20/21.07.2018

Niedersachsen/Cuxhaven-Otterndorf. Das Projekt "Deutschlands Wilde Bienchen" hat es sich zum Ziel gesetzt den Schutz der vielfach akut bedrohten Wildbienenarten wieder vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Über hoch innovative Einheiten bringen wir die breite Gesellschaft mit "unbekannten Lebensformen" erneut in Kontakt und fördern so Artenschutz- und Umweltbildung in einer sehr gelungenen Form.

Einige Wildbienenmodule werden derzeit in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen installiert.

Begleiten Sie uns hautnah bei unseren Bemühungen zur Erhaltung der Biodiversität
in unserem Land um auch der uns nachfolgenden Generation
eine lebendiges Erbe zu hinterlassen.

Mehr in den kommenden Tagen hier auf unseren Seiten.

In der Aufnahme
- Frisch installierte "Stele der Biodiversität" unweit der Nordseeküste in Cuxhaven Gemeindeteil - Otterndorf , hier noch mit Abstützsicherung.

Der Wald der Wilden Bienen
Der Wald der Wilden Bienen
Der Wald der Wilden Bienen

20/21.08.2018

Ebrach/Bayern.Vor wenigen Tagen wurde der Startschuss zu einem erneut nicht alltäglichen Kooperationsprojekt gegeben das unter dem Titel "Der Wald der Wilden Bienen" firmiert.

Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten AÖR/Forstbetrieb Ebrach und Realschule Ebrach bringen sich hier in innovativer Form für die Erhaltung der zunehmend im Bestand schwindenden Wildbienenarten ein.

Unterstützt wird das Projekt auch von der Kurt & Maria Dohle Stiftung für Umweltschutz.

Verfolgen auch Sie die Entwicklung eines innovativen Projektes hier transparent auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme:
Wollbinenen Männchen .. erstellt von Klaus Sanwald


Gelebte Inklusion in der wilden Natur
Gelebte Inklusion in der wilden Natur
Gelebte Inklusion in der wilden Natur

20/21.07.2018

500 Beteiligte bei Behindertenaktionstag im Nationalparkzentrum Lusen

Neuschönau. Insekten suchen, Keschern am Wasser, Steine anmalen oder den Baumwipfelpfad erkunden – am Mittwochvormittag war einiges geboten im Nationalparkzentrum Lusen. Auf Einladung vom Landkreis Freyung-Grafenau und vom Nationalpark Bayerischer Wald vergnügten sich rund 350 Menschen mit Handicap samt knapp 150 Betreuern bei bestem Wetter an 19 eigens aufgebauten Erlebnisstationen.


„Man kann die Natur mit allen Sinnen erfahren“, erklärt Nationalpark-Umweltbildungsreferent Lukas Laux das Konzept des Behindertenaktionstags. Bei der Konzeption wurde darauf geachtet, dass alle Beteiligte, egal ob gehbehindert, mental eingeschränkt oder blind, der Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks näher kommen. Viele spaßige Spiele und Rätsel hat sich das Organisationsteam dafür ausgedacht. „Es ist einfach ein super spannender Tag, der jedem ein Lächeln auf den Mund zaubert“, bilanziert Laux.


Locker und leger trat am Ende der Veranstaltung unter anderem Irmgard Badura, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, vor die versammelten Teilnehmer. „Dabeisein ist wichtig. Und es ist wichtig, dass dies auch mit Leben erfüllt wird. Dass das hier der Fall ist, merkt man sofort.“ Badura betonte aber auch, dass man täglich an Menschen denken müsse, die besondere Bedürfnisse haben.


Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl bekannte sich zu dieser Anforderung: „Wir haben es uns auf die Fahnen geschrieben, ein Nationalpark für alle zu sein und davon reden wir nicht nur, das leben wir auch aktiv vor.“ Das würden schon allein die nackten Zahlen zeigen. So hat die Nationalparkverwaltung in den vergangenen Jahren satte 1,3 Millionen Euro in barrierearme Infrastruktur investiert – gerade in den Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein sowie im Waldspielgelände.  


Begeistert von der Stimmung zeigte sich Helga Weinberger, stellvertretende Landrätin des Landkreises Freyung-Grafenau: „Inklusion ist kein Fremdwort mehr, das zeigt dieser Tag eindrucksvoll. Das Miteinander ist so selbstverständlich geworden, darüber freue ich mich immer wieder.“ Ein besonderer Dank ging an Herbert Kern aus Schönberg, der das Projekt dank einer großzügigen Spende erst mit ermöglicht hatte.

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Hauswächter des Museums erstrahlen in neuem Glanz

20/21.07.2018

Kooperation zwischen Nationalpark und Menschen mit geistiger Behinderung

St. Oswald. Seit drei Jahren stehen sie vor dem Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald und begrüßen mit ihren freundlichen Gesichtern in den bunten Farben die Gäste. Nun wurden die Hauswächter von ihren Künstlern - Menschen mit geistiger Behinderung aus der Einrichtung „Dr. Loew Sozialleistungen“ aus Zwiesel - wieder auf Vordermann gebracht.


Die Farbe war an vielen Stellen der Hauswächter abgeblättert, sie benötigten einen neuen Anstrich. Manche Teile waren auch kaputt und mussten ersetzt werden. Für die Bewohner des Behindertenwohnheims in Zwiesel war dies der richtige Zeitpunkt, um die hölzernen Skulpturen wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Unterstützt wurden sie dabei vom Künstler Hubert Stern. Er betreut die Gruppe einmal wöchentlich und bietet den Bewohnern die Möglichkeit, sich in verschiedenen Projekten künstlerisch zu betätigen.

Doch nicht nur die Menschen mit Behinderung freuten sich über das Ergebnis des Projekts. Auch Christian Binder, der Leiter des Waldgeschichtlichen Museums, begrüßt die Aktion sehr. „Es ist super, dass die Hauswächter nun aufgefrischt sind“, sagte er bei der Übergabe. „Die Skulpturen beleben das Außenumfeld des Museums und machen es ausfälliger, wir können die Zusammenarbeit jederzeit wiederholen.“ Nach einer kleinen Brotzeit führte Christian Binder die Gruppe noch durch die Ausstellung des Waldgeschichtlichen Museums.

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Hega Zinnecker

- Großes Ochsenauge

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chance7
chance7
„chance7“: ein lohnenswerter Kraftakt für die Natur und die Region

20/21.07.2018

Gemeinsame Pressemitteilung des Rhein-Sieg-Kreises, des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums und des Bundesamtes für Naturschutz


Positive Zwischenbilanz im Naturschutzgroßprojekt zwischen Siebengebirge und Sieg
Bonn/Rhein-Sieg-Kreis, 20. Juli 2018:
Das Naturschutzgroßprojekt „chance7“ zwischen Siebengebirge und Sieg macht gute Fortschritte: Die Qualität naturnaher Biotope wird verbessert, seltene und gefährdete Arten werden unterstützt, traditionelle Kulturlandschaften weiter entwickelt und die Region für Besucher aufgewertet. Und: Das Projekt erfährt in der Region große Akzeptanz. Bei einem Ortstermin haben sich heute BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel und der Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Umweltministerium, Hubert Kaiser, über den Sachstand des Projekts informiert.

„Es freut mich sehr, dass das Projekt dank des Rückhalts in der Region gut vorankommt und erste Erfolge sichtbar werden“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. „Denn das Fördergebiet liegt nicht nur fast vor der Haustür des Bundesamtes für Naturschutz, sondern auch in einer Region, die durch eine enge Verzahnung von Natur- und Kulturlandschaft gekennzeichnet ist. Gleichzeitig liegt es in unmittelbarer Nähe eines Ballungsraums. Umso erfreulicher ist es, dass das Projekt in der Region eine große Akzeptanz erfährt.“

Hubert Kaiser, für Forsten und Naturschutz zuständiger Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Umweltministerium,
erklärte, dass das Land die Bundesförderung stets gleichermaßen als Chance und als Verpflichtung gegenüber der Natur bewertet habe. Alle relevanten Landesbehörden würden das Projekt unterstützen. Dies gelte für die Flurbereinigung, vor allem aber für den Landesbetrieb Wald und Holz, der der größte Flächeneigentümer in der Fördergebietskulisse sei. „Das Projekt ist wegen seiner Größe, der Vielfalt seiner Zielstellungen und der herausragenden naturschutzfachlichen Bedeutung der Schutzgüter eines der wichtigsten und ambitioniertesten Naturschutzprojekte in NRW. Die Landesregierung wird den Projektträger bei seiner anspruchsvollen Naturschutzarbeit auch weiterhin unterstützen und ihren Beitrag dazu leisten, dass wir gemeinsam erfolgreich sind“, betonte Hubert Kaiser.

Landrat Sebastian Schuster bezeichnete die Entscheidung für eine Förderung des Projektes als Glücksfall für den Projektträger Rhein-Sieg-Krei
s und die am Projekt beteiligten Kommunen. „Die Chancen, die ein solch langfristiges und nachhaltiges Projekt für die Natur, aber auch die Region bedeuten, sind enorm.“ Landrat Schuster dankte der BfN-Präsidentin und dem Abteilungsleiter für die beeindruckende Förderung, mit der man in der Lage sei, auch größere und aufwändige Naturschutzmaßnahmen umzusetzen. Dass die Arbeit im Projekt chance7 ein lohnenswerter Kraftakt ist, erläuterten die Mitglieder des Projektteams unter der Leitung von Georg Persch während einer Besichtigung ausgewählter „Leuchtturmbereiche“ des insgesamt etwa 11.300 Hektar großen Projektgebiets. Das übergeordnete Leitbild von „chance7“ ist die Entwicklung überregionaler, ökologisch hochwertiger Biotopverbundsysteme. Ein weiterer Projektschwerpunkt ist die Förderung von überregional bedeutsamen Leit- und Zielarten.

„Chance7“ bedeutet nicht nur großartige Chancen für den Arten- und Lebensraumschutz im engeren Sinne. Ein wesentlicher Baustein des Vorhabens ist auch der Schutz und die Entwicklung der im Rhein-Sieg-Kreis noch umfangreich vorhandenen, aber durchaus stark gefährdeten traditionellen Kulturlandschaften.

Darin sieht die Präsidentin des BfN eine weitere Chance dieses Projektes: „Traditionelle Kulturlandschaften wie etwa die im Projektgebiet vorhandenen Heiden und Streuobstbestände bedürfen für ihre Existenz einer angepassten Nutzung oder Pflege. Hierdurch bietet das Projekt auch eine Chance für regionale Akteure wie örtliche Unternehmen und Landwirte, die für die Nutzung bzw. Pflege benötigt werden. Es leistet damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung.“

Vielgestaltige, bunte und artenreiche Landschaften sind sehr attraktiv für Besucherinnen und Besucher. Somit bietet dieses Projekt auch vielfältige Chancen und Möglichkeiten für Besucher und Erholungssuchende. Die Bedeutung dieses Projektes reicht dabei weit über seine Grenzen hinaus.

Durch die Anreicherung mit Totholz in Wäldern, die Verbesserung der Gewässerqualität und die Förderung blütenbunter Wiesen und Streuobstbestände leistet dieses Vorhaben auch einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der artenreichsten Tiergruppe in Deutschland, der Insekten. Ihr Erhalt ist eine der größten aktuellen Herausforderungen für den Naturschutz und für das BfN.

Aus Sicht des BfN bietet das Projekt „chance7“ eine Vielzahl von Chancen. „Ich erkenne auch bereits wichtige Erfolge
und ich weiß um die Tatkraft und Fachkompetenz der für das Projekt tätigen Akteurinnen und Akteure. Auch beobachte ich eine enge Verzahnung mit den zuständigen Verwaltungen und politischen Gremien. Das Bundesamt für Naturschutz möchte dabei nicht nur Hauptförderer sein. Wir verstehen uns eher als Partner, der auch fachlich auf Grund Jahrzehnte langer Erfahrungen und durch kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten und unterstützen kann. Insgesamt hinterlässt das Projekt einen äußerst positiven Eindruck“, so das abschließende Fazit von Prof. Jessel.

Hintergrund

„chance.natur“
Mit dem Programm „chance.natur“ verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die herausragenden repräsentativen Landschaften Deutschlands zu erhalten und zu sichern. Bislang wurden 80 Naturschutzgroßprojekte mit einer Gesamtfläche von mehr als 3.700 km² gefördert. Dafür hat der Bund seit 1979 rund 500 Millionen Euro bereitgestellt. Derzeit stehen jährlich 14 Millionen Euro für den Erhalt und die Optimierung bundesweit bedeutender Natur- und Kulturlandschaften zur Verfügung.

Weitere Informationen
: https://www.bfn.de/foerderung/naturschutzgrossprojekt.html

„chance7“
Die Planung für „chance7“ hatte bereits im Dezember 2010 begonnen. Im März 2015 startete die Umsetzungsphase (Projekt chance7 II). Der Förderbereich erstreckt sich über ca. 11.300 Hektar – vom Siebengebirge über das Pleiser Hügelland, Oberhau/Eudenbach, das Krabachtal, Leuscheid, die Bläulingswiesen an der Sieg bis hin zum Ennert und Kohlkaul/Pützchen im Stadtgebiet Bonn.

Insgesamt fließen bis 2025 rund 14,3 Millionen Euro (davon 75 % Bundesmittel, 15 % Landesmittel und 10 % Mittel des Rhein-Sieg-Kreises und der am Projekt teilnehmenden Kommunen) in die Region. Damit sollen für die im Projekt bedeutsamen Arten – von der Wildkatze über den Steinkrebs bis zur Mauereidechse – die Lebensbedingungen verbessert, die ökologische Situation in den Wäldern optimiert, der Anteil an artenreichen Wiesen und Weiden erhöht, zahlreiche Gewässer und Auenbereiche optimiert sowie Obstwiesen erhalten und gefördert werden. Die fachliche Betreuung für den Bund liegt beim Bundesamt für Naturschutz (BfN).
Weitere Informationen: www.chance7.org

Exkursionspunkte im Überblick

In der Komper Heide wurden die Flächen mit großem Aufwand für die Wiederherstellung des Lebensraumes Heide vorbereitet. Ende letzten Jahres haben sich bei entsprechend günstiger Witterung erste Heidepflanzen etabliert. Heute ist das Projektteam zuversichtlich, dass sich die Flächen entsprechend den Zielen entwickeln und gefährdete Arten wie Lungenenzian, Moorlilie und Sonnentau auf den ehemaligen Fichtenflächen einen neuen Lebensraum finden werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Flächen ab sofort auch in die Schafbeweidung integriert werden, die im angrenzenden Naturschutzgebiet Buchholzer Moor durchgeführt wird.

Der Eudenberg, ein ehemaliger Basaltsteinbruch und zweite Station des Ortstermins, weist aufgrund der ehemaligen Nutzung eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume auf. Felsbereiche wechseln sich ab mit schütteren Rohböden, Gebüschen, Weiden, Fließgewässern und alten Wäldern. Artenreich ist auch die dort vorkommende Vogel-, Insekten- und Amphibienfauna. Nachdem das Gelände im vergangenen Jahr mit Projektmitteln erworben worden war, konnten bereits erste Maßnahmen umgesetzt werden: Im Fokus stand dabei die Schaffung zusätzlicher Kleingewässer für die seltene Gelbbauchunke, eine der Zielarten im Projekt. Bereits wenige Wochen nach dem Ausheben der Tümpel laichten die Unken ab, nun sind Kaulquappen zu sehen. Ein schöner Erfolg auch für die Biologische Station, die die Maßnahme begleitete und bereits vor vielen Jahren erste Kleingewässer am Eudenberg angelegt hatte.

Wie sich ein Biotopverbundsystem an den Rheinhängen umsetzen lässt, war am Kellerberg in Oberdollendorf, der dritten Station, zu sehen: Mittlerweile sind aus den sonnigen Hängen des ehemaligen Weingutes Heisterberg artenreiche Magerweiden mit einem entsprechenden Insektenreichtum entstanden. Allerdings sind die vielen kleinen Wiesen und Weiden an den Rheinhängen zwischen Niederdollendorf und Königswinter weitgehend isoliert, ein Austausch von Tieren kaum möglich. Deshalb sollen auch hier Wanderkorridore zwischen den verinselten Flächen geschaffen und zu artenreichen Weideflächen entwickelt werden. Außerdem bietet die dann vergrößerte Fläche Möglichkeiten, die seltene Mauereidechse, die früher in allen Weinbergen vorkam, hier wieder anzusiedeln.


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Rotgelber - Weichkäfer

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Deutschlands "Wilde Bienchen" auf Rügen
Deutschlands "Wilde Bienchen" auf Rügen
Deutschlands "Wilde Bienchen" erhält einen Projektstützpunkt auf Rügen.

19/20.07.2018


Mecklenburg-Vorpomern / Garz-Rügen. Am 18.07.2018 wurde in Garz auf Rügen mit der Montage der Wildbienenwand begonnen.

Bitte beachten Sie auch die Veränderungen in der Entwicklung der Nistwand ... zunehmend binden wir hier das Naturmaterial Holz mit ein. Vielfach zeigt sich eine Präferenz der Annahme dieses Materials durch die Wildbienen. Eine Reduktion der Beobachtungsquartiere ist gleichfalls bewusst eingestellt wurden.

Für uns ist es sehr wichtig das Projekt nicht statisch aufzubringen sondern in einen dynamischen Verlauf einzubinden. Damit können wichtige Erkenntnisse abgerufen werden um dem Projekt weiterführende Aussagekraft an die Hand zu geben.

In der Aufnahme:
Montierte Wand in der Kita Wildblume auf Rügen - Die Stabi-Stützen werden nach dem Austrocknen der Fundamente entfernt.

Weitere Eindrücke:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99645


Deutschlands "Wilde Bienchen"
Deutschlands "Wilde Bienchen"
Deutschlands Wilde Bienchen ... Standort Wismar

18/19.07.2018

Mecklenburg-Vorpommern/Wismar. Das Projekt "Deutschlands Wilde Bienchen" hat es sich zum Ziel gesetzt den Schutz der vielfach akut bedrohten Wildbienenarten wieder vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Über hoch innovative Einheiten bringen wir die breite Gesellschaft mit "unbekannten Lebensformen" erneut in Kontakt und fördern so Artenschutz- und Umweltbildung in einer sehr gelungenen Form.

Einige Wildbienenmodule werden derzeit in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen installiert.

Begleiten Sie uns hautnah bei unseren Bemühungen zur Erhaltung der Biodiversität in unserem Land um auch der uns nachfolgenden Generation eine lebendiges Erbe zu hinterlassen.

Mehr in den kommenden Tagen hier auf unseren Seiten.

In der Aufnahme
- Frisch installierte "Stele der Biodiversität" in Wismar, hier noch mit Abstützsicherung.


Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität
Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität
Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität

17/18.07.2018

Bayern. Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und der Stadt Schlüsselfeld das von der Deutschen Postcode Lotterie und der Bayernwerk AG unterstützt wird.

Begleiten Sie uns bei der nicht alltäglichen Entwicklung eines Hotspots der Biodiversität.
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98725


In der Aufnahme
- die Installation der Spezialhabitate ist abgeschlossen .. die nächsten Steps stehen an ..


Filmschmiede im Bayerischen Wald
Filmschmiede im Bayerischen Wald
Filmschmiede im Bayerischen Wald

17/18.07.2018

Trickfilmprojekt der Universität Passau in Zusammenarbeit mit der Grundschule Neuschönau im Hans-Eisenmann-Haus

Neuschönau. Ins Filmgeschäft stiegen jüngst die vierten Klassen der Grundschule Neuschönau im Hans-Eisenmann-Haus ein. Zusammen mit dem Nationalpark-Bildungsteam und Studenten des Universitäts-Seminars "Hands On-Minds On!“ galt es ein Filmprojekt zu realisieren. Betreut von Jessica Knauer sahen die vier Schülergruppen zunächst den Film „Wasser im Nationalpark Bayerischer Wald“. Der im Rahmen des LIFE+ Projekts produzierte Clip diente den Schülern als erste Anregung. Danach beschäftigten sie sich mit Fragen wie: „Wer braucht das Wasser?“,  „Wer wohnt im und um das Wasser herum?“ und „Wieso braucht man Wasser?“ Die Antworten verwandelten die Kinder in Konzepte für eigene kleine Filme.
Nach Erarbeitung eines Storyboards - der Handlungsstruktur – beschäftigten sich die Grundschüler mit der Umsetzung: Welche Kulisse wird eingesetzt? Wie wird die Kamera positioniert? Wie setze ich Licht ein? Bei den verwendeten Requisiten setzten die Jungfilmer ausschließlich auf natürliche Materialien, die sie anschließend in das Set integrierten.

Als witzige Darstellungsform nutzten die Teilnehmer die Technik „StopMotion“. Das ist ein Verfahren, bei dem kurze Bilder einer Szene aufgenommen und die Szenen für die folgenden Aufnahmen geringfügig abgeändert werden, so dass der fertige Film in Daumenkino-Optik daherkommt. Nach abschließendem Feintuning zu Ton, Musik und Spezialeffekten schauten sich alle Gruppen die fertigen Filme an. Nun gehen die Clips beim Video-Wettbewerb des Nationalparks ins Rennen. Auch bei den NaturVision Filmtagen im Hans-Eisenmann-Haus werden sie gezeigt.

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Nationalpark und Schöpfung

17/18.07.2018

Meditative Wanderungen zur Martinsklause am 21. Juli und auf dem Seelensteig am 23. Juli

Waldhäuser/Spiegelau. Gleich zweimal können Wanderer demnächst die Kombination von Naturerlebnis und spirituellen Impulsen erleben. Die kostenlosen Führungen aus der Reihe „Nationalpark und Schöpfung“ am 21. und 23. Juli werden von Kirchenvertretern und Rangern begleitet.

Eine einfache Wanderung unter dem Motto „zwischen Wasser und Feuer – reicht euch die Hand“ begleiten die evangelische Diakonin Gabriela Neumann-Beiler und Nationalpark-Ranger Günter Sellmayer am Samstag, 21. Juli. Der Weg führt von der Fredenbrücke zur Martinsklause und wieder zurück und ist auch für Kinder gut geeignet. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Lagerfeuer an der Fredenbrücke. Bitte hierfür eine Brotzeit mitbringen! Treffpunkt für die etwa zweieinhalbstündige, Wanderung ist um 17 Uhr am Parkplatz Fredenbrücke an der Straße nach Waldhäuser. Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Am Montag, 23. Juli, geht es zusammen mit Pfarrerin Sonja Schuster, Kantorin Cornelia Roth und Nationalpark-Ranger Robert Stockinger auf den Seelensteig. Bei dieser leichten Wanderung auf dem Steg, über den unberührten Waldboden, erhalten die Teilnehmer der Führung Einblicke in Flora und Fauna die zum Staunen anregen. Treffpunkt für die etwa zweistündige Führung ist um 18 Uhr am „P+R“-Parkplatz in Spiegelau.

Aus organisatorischen Gründen ist für beide Veranstaltungen eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

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Einblick in die Forschungsarbeit im Nationalpark

17/18.07.2018

Willi Hoff führt am Samstag, 21. Juli, zu Versuchsflächen rund um Graupsäge

Graupsäge/Spiegelau. Im Nationalpark Bayerischer Wald steht das Motto „Natur Natur sein lassen“ an oberster Stelle. Warum aber werden dann umfangreiche Forschungsprojekte durchgeführt? Diese und weitere Fragen zum Thema Forschung im Nationalpark beantwortet Dr. Wilhelm Hoff, freier Mitarbeiter der Forschungsabteilung, auf einer Wanderung am Samstag, 21. Juli. Er führt die Teilnehmer zu ausgesuchten Versuchsflächen mit faszinierenden Experimenten. Dabei erhalten sie fachliche Informationen zu den Hintergründen und der Durchführung der Projekte sowie zur Bedeutung von Totholz für die biologische Vielfalt im Nationalpark.


Treffpunkt für die etwa vierstündige, kostenlose Führung ist um 10 Uhr am Parkplatz Graupsäge. Dieser ist wie folgt erreichbar: Von Spiegelau in Richtung Neuschönau kommend an der Abzweigung nach Waldhäuser vorbei fahren und kurz danach links zur Graupsäge abbiegen oder mit  dem Rachelbus ab Spiegelau P&R um 9.35 Uhr mit Umsteigen an der Diensthüttenstraße um 9.47 Uhr. Endpunkt der Führung ist in Spiegelau am P&R.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Bildunterschrift: Wer genau hinschaut, kann im Nationalpark immer wieder kleine Forschungsfelder entdecken. Was dahintersteckt, erklärt Willi Hof am 21. Juli.

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Haubentaucher auf Nest

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Der Gemeine Rosenkäfer
Der Gemeine Rosenkäfer
Der Gemeine Rosenkäfer

15/16.07.2018

Er wurde zum "Insekt des Jahres 2000" gewählt, der Gemeine Rosenkäfer.

Mit einer Länge von etwa 2 Zentimeter fällt dieser Käfer nicht nur wegen seiner metallischen Oberfläche sondern auch seiner Größe auf. Während die Käfer sich mit Pflanzensäften begnügen, ernährt sich die Larve von Holzmulm.

Mehr aktuelle Aufnahmen die uns Bernhard Schmalisch zugeleitet hat finden Sie unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=100925


Ferner neu eingestellt:

Kleiner Schmalbock

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=100933

Neues Bergsteigerdorf
Neues Bergsteigerdorf
Huber: Förderscheck für nachhaltigen Naturtourismus in Kreuth übergeben

14/15.07.2018

Neues Bergsteigerdorf

Bergsteigerdörfer sind Vorbilder für nachhaltige Entwicklung und für sanften Tourismus im bayerischen Alpenraum. Um weitere attraktive Naturerlebnisangeboten zu schaffen und auch die umweltfreundliche Mobilität voranzubringen, übergab Umweltminister Dr. Marcel Huber heute der Gemeinde Kreuth einen Förderscheck über 84.000 Euro. "Die Gemeinde ist ein tolles Vorbild für einen Tourismus, der achtsam mit den uns anvertrauten Naturschätzen umgeht. Mit Weitblick und Visionen wurde das Potential dafür früh erkannt: Naturschutz und Tourismus schließen sich nicht aus.



Wer die Natur liebt, will auch naturbewusst Urlaub machen. Der Trend geht klar in diese Richtung. Der Schutz unserer schönen Natur in Bayern ist eine Gemeinschaftsaufgabe, zu der jede Region ihren Beitrag leisten kann", so Huber.  Gefördert wird einerseits die Erstellung eines Verkehrs- bzw. Mobilitätskonzeptes, das zum Verzicht aufs Auto motivieren soll. Andererseits die Erstellung eines Naturtourismuskonzeptes mit zusätzlichen Angeboten wie z.B. neuen Naturerlebnisstationen und –wegen sowie einem Klettersteig. Huber: "Kreuth hat einen eindrucksvollen Katalog von Ideen vorgelegt, wie der Ort noch nachhaltiger werden kann. Sanfter Naturtourismus birgt große Chancen für die Regionalentwicklung und ermöglicht es, die Alpen zu erleben ohne sie zu gefährden."
Kreuth ist die vierte bayerische Gemeinde, die vom Steuerungskreis der Alpenvereine Deutschlands, Österreichs,
Italiens und Sloweniens in das Netzwerk der „Bergsteigerdörfer“ aufgenommen wurde. Bergsteigerdörfer sind kleine Gemeinden im Alpenraum, die sich durch eine sanfte touristische Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung von Natur- und Landschaftsschutz auszeichnen.

Quelle
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Brauner Waldvogel

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Preisträger der BN - LfL - Wiesenmeisterschaft
Preisträger der BN - LfL - Wiesenmeisterschaft
Preisträger der BN - LfL - Wiesenmeisterschaft im Donau-Isar-Hügelland bekannt gegeben

14/15.07.2018

Die Gewinner der Wiesenmeisterschaft 2018, einem Gemeinschaftsprojekt von BUND Naturschutz in Bayern (BN) und Bayerischer Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) stehen fest. Sie wurden im Rahmen eines Festaktes in Landshut geehrt und damit ihre Leistungen für den Erhalt artenreicher Wiesen und Weiden gewürdigt.


Der BUND Naturschutz-Vorsitzende Richard Mergner wies darauf hin, "dass artenreiche Wiesen oft nur noch Relikte in einer ansonsten höchst intensiv genutzten Agrarlandschaft sind und ohne ein Umsteuern beim agrarpolitischen Rahmen nicht dauerhaft erhalten werden können. Auch ein Ausbau der Agrarumweltprogramme sei unverzichtbar, um blühende Wiesen zu sichern und auch wieder mit Arten anzureichern."

Jakob Opperer, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft dankte allen "Wiesenmeistern" für ihren besonderen Einsatz, da sie einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren leisten.

Der Wiesenwettbewerb findet seit 10 Jahren jährlich in einer anderen Region Bayerns statt, in diesem Jahr im Donau-Isar-Hügelland in den Landkreisen Regensburg südlich der Donau, Landshut und Kelheim. Die Wiesen wurden nicht nur nach Kulturlandschaftswert und Artenvielfalt, sondern auch nach landwirtschaftlicher Verwertung und Futterertrag bewertet.

In diesem Jahr hatten sich 25 landwirtschaftliche Betriebe mit ihren Wiesen für den Wettbewerb angemeldet, davon 13 aus dem Landkreis Landshut, 12 aus dem Landkreis Kelheim. Aus dem Landkreis Regensburg gab es leider keine Anmeldung. Die endgültige Festlegung der besten sechs Preisträger erfolgte bei einer Juryrundfahrt am 14. Juni.

Den ersten Preis erhielt der Milchviehbetrieb von Andreas Strasser in Geisenhausen-Stützenbruck im Landkreis Landshut.
Er ist einer der letzten Milchbauern im Tal der Kleinen Vils und verfüttert den Aufwuchs der Extensivwiese "Buckel" vollständig im eigenen Betrieb.

Zweiter Preisträger wurde der Betrieb von Edeltraud Melzl-Butz in Rottenburg-Viehhausen im Landkreis Landshut. Sie bewirtschaftet ihren Milchviehbetrieb seit 1990 nach Naturlandkriterien.

Als dritter Preisträger wurde der Imkervollerwerbsbetrieb von Georg Oswald für seine artenreiche Wiese "Schlachtfeld" ausgezeichnet.

Bei der Veranstaltung würdigten die anwesenden Festredner die besonderen Verdienste der Bäuerinnen und Bauern für die Erhaltung der überlieferten Kulturlandschaft.

35 Verbände und Organisationen haben den Wettbewerb bekannt gemacht und mit vielfältigen Geld-, Sach- und Buchpreisen unterstützt. Eine vollständige Liste der Unterstützer findet sich auf der Webseite des BN: https://www.bund-naturschutz.de/landwirtschaft/wiesenmeisterschaft.html

Für Rückfragen:
Marion Ruppaner, BN-Agrarreferentin
Tel. 0911/81 87 8-20, E-Mail: marion.ruppaner@bund-naturschutz.de

Dr. Gisbert Kuhn und Dr. Sabine Heinz, LfL, Institut für Agrarökologie,
Tel. 08161- 71-58 25/ -26, E-mail: sabine.heinz@lfl.bayern.de

Anhang:

Details zu den Preisträgern und ihren Wiesen


"Eigentlich gibt es nur Gewinner", stellten die Veranstalter fest, "denn die Unterschiede zwischen den Preiskategorien sind nur sehr gering und alle beteiligten Landwirte tragen zur Naturschönheit und Erhaltung der Artenvielfalt in ihrem Landkreis bei."
Neben den gespendeten Preisen erhalten alle Teilnehmer auch eine Urkunde, ein Poster mit Fotos aller Teilnehmer sowie ein Foto und eine Artenliste ihrer Wiese.

Den ersten Preis, Gutschein für einen Aufenthalt im Biohotel im Wert von 500,-, erhielt
Andreas Strasser, Stützenbruck 57, 84144 Geisenhausen,
Milchviehbetrieb im Vollerwerb, 65 ha, einer der letzten Milchviehbauern im Tal der Kleinen Vils (Lkr. Landshut).
Wiese: Zweischürig genutzte Extensivwiese "Buckel" (0,93 ha) in leichter Hanglange / Waldrand. VNP-Fläche mit Schnittzeitpunkt 15.6. Artenreicher Bestand mit zahlreichen Kennarten und randlich schön ausgebildetem Saum. Aufwuchs vollständig an eigenen Viehbestand verfüttert.

Den zweiten Preis, einen Gutschein für einen Aufenthalt im Biohotel im Wert von 300 € gewann
Betrieb Edeltraud Melzl-Butz, Viehhausen 2, 84056 Rottenburg
Milchviehbetrieb im VE (64 ha, davon 30 ha Grünland). Bio-Pionier (seit 1990 bei Naturland/ Tagwerk). Sehr vielfältiger Betrieb (Familien- und Fremdarbeitskräfte) mit eigenem Hofladen und angegliederten Verarbeitungseinheiten (u.a. Käserei, Metzgerei, Bäckerei). Umweltbildung, Schulprojekte u.v.m.
Wiese: Zweischürig genutzte Kohldistel-Feuchtwiese "Ratzentümpel" (1,55 ha) im Laabertal. Langjährige VNP-Fläche mit Schnittzeitpunkt 15.6., die mit hohem Arbeitsaufwand instand gesetzt wurde (bei der Übernahme stark verschilft). Aufwuchs wird ans Jungvieh verfüttert, sehr nasse Teilbereiche als Einstreu.

Den dritten Preis, einen Geldpreis in Höhe von 200 € geht an den Betrieb
Hans Georg Oswald, Kapellenweg 20, 84076 Pfeffenhausen, Ortsteil Oberlauterbach
Berufsimkerei mit bis zu 70 Völkern (erster ökologischer Berufsimker Niederbayerns, seit 1997) und Streuobstanbau/-vermarktung im Biokreis Ostbayern. VE-Betrieb mit 3,7 ha (ausschließlich Grünland). 7-8 Mutterschafe zur Grünlandverwertung (Heu und 1-3 Weidegänge).
Wiese: Mähweide und Streuobstfläche "Schlachtfeld" (3,7 ha) als Salbei-Glatthaferwiese mit vielen kennzeichnenden Arten. Großes Obst-Sortiment, teilweise auch alte Sorten, Heckenpflanzungen. Historischer Bienenpavillon als Zuchtstation der "Hallertauer Biene". Wiederaufbau eines historischen Bauernhauses als Wohnhaus.

Den vierten Preis, einen Geldpreis in Höhe von 150 € errang der Betrieb
Maria Eichstetter, Kastanienstr. 3,84094 Elsendorf
Mutterkuhhaltung im NE (Schottische Hochlandrinder, ca. 100 Tiere mit Nachwuchs) auf 60 ha LN, ausschließlich Grünland. Naturland-Betrieb seit 2006. Kooperation mit Metzgerei-Betrieb in Rottenburg. Eingebunden in Beweidungsprojekt "Forstmoos" des VÖF.
Wiese: Zweischürig genutzte Kohldistel-Feuchtwiese "Rehmoosgraben" (ca. 3 ha) mit kennzeichnenden Arten. Grabenstrukturen, Kontakt zu Schilfflächen. VNP-Fläche mit Schnittzeitpunkt 1.7. Kleines, aber stabiles Vorkommen der im Naturraum äußerst selten gewordenen Trollblume.

Der fünfte Preis, ein Geldpreis über 100 € wurde vergeben an den Betrieb von
Maria Berger, Weberstr.4, 84048 Ebrantshausen,
Kleiner NE-Betrieb (ca. 3 ha, ausschließlich Grünland) mit Streuobst und Bienenhaltung. Pferdeheuverkauf.
Wiese: Einschürig genutzte "Bergschneider-Wiese" (0,84 ha). Neuaufnahme ins VNP-Programm. Extensivwiese, Halbtrockenrasen mit kennzeichnenden Arten der bodensauren Magerrasen und Sandrasen (darunter Pechnelke). Sehr strukturreiche Hanglage (Terrassen, Waldrand, Säume) mit hohem Naturschutzwert.

Den Sechsten Preis, einen Essensgutschein für Altmühltaler Lamm erhielt der Betrieb von
Robert Maier, Walzenöd 3, 84169 Altfraunhofen,
Viehloser Ackerbaubetrieb im NE (16 ha, davon 3,4 ha Grünland) in Kombination mit Handwerksbetrieb (Spenglerei). Seit 2017 biologisch bewirtschaftet (Naturland). Grünlandaufwuchs wird als Pferdeheu bzw. Grassilage verkauft. Seit Aufgabe der Milchviehhaltung vor ca. 10 Jahren wird das Grünland güllefrei bewirtschaftet.
Wiese: Zweischürig genutzte Extensivwiese "Anger" (2,7 ha) in leichter Hanglage. Am Rand Gräben, Erlengebüsch. VNP-Fläche "Artenreiches Grünland" (ohne Schnittzeitauflage). Erfolgreiche Teilnahme an "Transfer-Projekt" der LfL (2016 Streifeneinsaat artenreiches Grünland).

Bei der diesjährigen Wiesenmeisterschaft konnten außerdem neun siebte und zehn achte Preise vergeben werden.


Quelle

BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Königskerzen-Mönch Larve nach der Häutung

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Einziger Ort in Deutschland ...
Einziger Ort in Deutschland ...
"Einziger Ort in Deutschland, der dem weltweiten Urwaldbild entspricht"

14/15.07.2018

Erfahrungsaustausch zwischen Prof. Christian Wirth und Dr. Franz Leibl im Nationalpark Bayerischer Wald

Riedlhütte. Wie lässt sich Artenvielfalt erfassen? Wie entsteht Biodiversität? Welchen Einfluss hat sie auf die Funktionen von Ökosystemen? Und: Wie kann man sie schützen? Diese Fragen versucht das 300 Mann starke Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) zu beantworten. Den Forschern aus Halle, Jena und Leipzig ist dabei besonders der Kontakt zum praktischen Naturschutz wichtig. Genau deswegen kam jüngst der geschäftsführende iDiv-Direktor Prof. Christian Wirth in den Nationalpark Bayerischer Wald, um sich mit Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl und seinem Team auszutauschen.

„Für uns ist wichtig zu wissen, welche Wissenschaft die Manager im Biodiversitätsschutz ganz konkret brauchen“, betont Wirth, der zugleich Professor für Spezielle Botanik und Funktionelle Biodiversität an der Universität Leipzig sowie Direktor des Botanischen Gartens der Universität Leipzig ist. „Deswegen müssen wir mit den Leuten reden, die an Orten wie dem Nationalpark Bayerischer Wald die natürliche Vielfalt unsere Erde erhalten.“

Ein Bild von der wilden Landschaft machte sich der Wissenschaftler im seit 1970 unter Schutz stehenden Gebiet zwischen Rachel und Lusen. Wirth, der schon in vielen Naturwäldern auf dem ganzen Globus geforscht hat – zum Beispiel in Alaska oder Sibirien, zeigte sich beeindruckt: „Der Nationalpark Bayerischer Wald ist der einziger Ort in Deutschland, der dem weltweiten Urwaldbild entspricht.“ Gerade die Strukturvielfältigkeit, die ein buntes Wald-Mosaik erzeugt, sei einzigartig. „Alle, die die Waldnatur lesen können, haben hier richtig viel zu tun.“

Erfreut über den anregenden Dialog zeigte sich Nationalparkchef Leibl: „Kontakte zu einem der führenden Biodiversitätszentren in der Bundesrepublik zu knüpfen ist gerade für unsere Forschungsabteilung äußerst gewinnbringend.“ Außerdem passe das Anliegen des Gastes Wirth zu den wissenschaftlichen Methoden im Nationalpark. „Wir sind immer bemüht, in unseren Untersuchungen praktische sowie internationale Ansätze zu verfolgen.“


Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Mauereidechse

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Die entstehende Wildnis am Kolbersbach erleben
Die entstehende Wildnis am Kolbersbach erleben
Die entstehende Wildnis am Kolbersbach erleben

14/15.07.2018

Führung jeden Samstag um 11 Uhr - Treffpunkt ist in Ludwigsthal

Ludwigsthal. Der Nationalpark Bayerischer Wald bietet heuer erstmals eine wöchentliche Führung in die entstehende Wildnis am Kolbersbach bei Ludwigsthal an. Jeden Samstag startet die Tour, die unter dem Motto „Klima und Landschaft im Wandel“ steht, um 11 Uhr am Parkplatz des Nationalparkzentrums Falkenstein in Ludwigsthal. Der Weg führt die Teilnehmer zunächst in die neu gestaltete Steinzeithöhle. Anschließend geht´s in das renaturierte Tal des Kolbersbaches, wo sehr eindrucksvoll die Veränderung dieser Landschaft im Laufe der vergangenen Jahre zu sehen ist. Der im 19. Jahrhundert für die Trift ausgebaute und begradigte Bergbach wurde wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt und verändert seitdem ständig durch natürliche Einflüsse, wie etwa Hochwasser, und durch einen neuen Bewohner, den Biber, sein Gesicht.

Die Führung „Klima und Landschaft im Wandel“ findet bis 3. November jeden Samstag um 11 Uhr statt. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice
(unter 0800 0776650 oder nationalpark@fuehrungsservice.de) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
-Hornissen-Schwebfliege

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700 Feuchtbiotope am Forstbetrieb Hammelburg angelegt
700 Feuchtbiotope am Forstbetrieb Hammelburg angelegt
700 Feuchtbiotope am Forstbetrieb Hammelburg angelegt

13/14.07.2018

Naturschutzfachliche Kleinode made by BaySF

Hammelburg/Neuwirtshaus/Mittelsinn, 10. Juli 2018
– Nach dem Sturm Kyrill 2007, der in Bayern rd. 5 Millionen Festmeter Windwurf-Schadhölzer gebracht hat, machte man sich am Forstbetrieb Hammelburg an die Wiederaufforstung der Schadflächen. Eine Idee dabei war, durch die künstliche Anlage von Feuchtbiotopen auf stark wasserbeeinflussten Standorten bzw. waldbauliche Grenzstandorten hier den Naturschutz mit zu integrieren.

Die Idee war im Kleinen schon viel länger vorhanden. Hier haben die BUND Kreisgruppen Bad Kissingen und Main Spessart Vorarbeit geleistet und die ersten kleineren Biotope (schon weit vor dem Jahr 2000) mit finanziellen Mitteln unterstützt. Seit 2010 gab es die Möglichkeit dies mit Fördermittel der besonderen Gemeinwohlleistungen der Forstverwaltung finanziell zu unterstützen. Arnulf Schöberl und Christian Müller-Wirth, Revierleiter am Forstbetrieb Hammelburg erinnern sich noch gut an den Beginn der Maßnahmen. „Wir haben nicht einfach drauf los gemacht, sondern uns anhand der Standorte und der Flächengrößen ein naturschutzfachliches Konzept zu der Anlage dieser Feuchtbiotope gemeinsam erarbeitet“ so Arnulf Schöberl. „Dabei sind wir zum einen von Naturschutzspezialist, der Zentrale der Bayerischen Staatsforsten, Herrn Axel Reichert, als auch der unteren Naturschutzbehörden der Landratsämter Bad Kissingen und Main-Spessart sowie ehrenamtlichen Helfern aus Reihen der Naturschutzverbände sehr gut unterstützt worden“, ergänzt Christian Müller-Wirth.

Insgesamt sind seitdem rund 700 Feuchtbiotope auf einer Fläche von ca. 70 Hektar, was etwa 100 Fußballfeldern entspricht, angelegt worden. Dabei wurde darauf geachtet, dass sie gut verteilt sind um Vernetzungen unter diesen Feuchtbiotopen zu ermöglichen als auch die Biotope in der Größe und Tiefe zu variieren, so dass man für möglichst viele Arten Nieschen schaffen kann, die diese besetzen können. Leitarten bei diesem Anliegen war zum einen der typische Waldbewohner Schwarzstorch, aber auch zahlreiche Libellen, wie die Mossjungfern, Amphibien wie der Feuersalamander oder Molche, die diese Biotope als Nahrungsquelle oder Lebensraum benötigen.

Dass das auch viel Geld gekostet hat, dürfte klar sein, ergänzt Daniel Zippert, Forstbetriebsleiter des Forstbetriebs Hammelburg die Ausführungen seiner Kollegen. Insgesamt sind in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Summe von ca. 400.000 €, zum größten Teil Fördergelder der besonderen Gemeinwohlleistungen der Forstverwaltung aber auch Mittel der Naturschutzverbände LBV und BN sowie Naturschutzstiftungen und Ausgleichsgelder vom Landratsamt Bad Kissingen, investiert worden.

Aber die Ergebnisse können sich auch sehen lassen. So sind neben dem Schwarzstorch, der mit mindestens zwei Brutpaaren am Forstbetrieb wieder heimisch ist, oder dem Eisvogel und der Bekassine, auch zahlreiche andere, seltene Arten in den Spessart und die Rhön zurückgekehrt bzw. haben sich erfreulich vermehrt. Darunter Amphibien, wie der Grasfrosch, Feuersalamander, Kamm-, Teich- und Bergmolch, als auch etliche Libellenarten, wie die Speerazurjungfer, diverse Moosjungferarten, oder seltene Pflanzen, wie der Sonnentau und das Wollgras. „Die Hauptaufgabe wird es zukünftig sein, diese Flächen zu pflegen und weitgehend offen zu halten“ so Zippert weiter

„Hier sehen wir in der Zukunft den Schwerpunkt unserer Tätigkeiten. Die Neuanlage von Feuchtbiotopen wird nur noch reduziert stattfinden. Die Erfolge zeigen uns, dass die Habitate für die Tiere passen. Jetzt müssen wir schauen, dass die Feuchtbiotope auch in dieser attraktiven Qualität erhalten bleiben.“ Verschiedene Verfahren bei der Offenhaltung der Feuchtbiotope werden jetzt ausprobiert um ein möglichst kostengünstiges und bestens geeignetes Verfahren zu finden.

Als aktuellste Maßnahmen sind in diesem Frühjahr erneut Futterfische in die größeren Feuchtbiotope eingesetzt worden, die insbesondere dem Schwarzstorch und den Eisvogel als Nahrungsquelle dienen sollen. Auch ein Versuch, die Feuchtbiotope noch attraktiver zu gestalten.

Alle Beteiligten sind sich einig: Ein tolles und erfolgreiches Naturschutzprojekt… made by BaySF….

Quelle
Bayerische Staatsforsten AöR
Tillystraße 2
D-93053 Regensburg
Tel.: 0941 / 69 09-0
Fax: 0941 / 69 09-495
E-mail: info@baysf.de
Internet: www.baysf.de

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Vierfleck Libelle


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Zweiter Teil des Insektensommers startet
Zweiter Teil des Insektensommers startet
NABU: Zählen, was zählt - zweiter Teil des Insektensommers startet

13/14.07.2018

Auch am Urlaubsort lohnt es sich, Insekten zu beobachten und zu melden
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Berlin
– Das große Krabbeln und Flattern, Teil zwei, startet: Vom 3. bis zum 12. August ruft der NABU unter dem Motto „Zählen, was zählt“ zur bundesweiten Insektenzählung auf. Die Sechsbeiner können wieder unter www.insektensommer.de  online gemeldet werden.

„Der Hochsommer ist auch die Hochzeit der Insekten“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Viele der rund 33.000 in Deutschland heimischen Insektenarten können jetzt besonders gut beobachtet werden, wie etwa das Grüne Heupferd, die größte heimische Heuschreckenart. Ihr Zirpen erfüllt um diese Jahreszeit die Wiesen – der typische Sound des Hochsommers.“

Das Grüne Heupferd ist auch eine der acht Kernarten, auf die beim zweiten Teil des Insektensommers ganz besonders geachtet werden soll. „Die erwachsenen Männchen sind jetzt unterwegs, um mit ihrem Zirpen Weibchen anzulocken“, sagt NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi. Weitere Kernarten sind die Tagfalter Schwalbenschwanz und Kleiner Fuchs, der Sieben-Punkt-Marienkäfer, die Ackerhummel, die Holzbiene, die Libellenart Blaugrüne Mosaikjungfer und die Streifenwanze. Daniela Franzisi: „Gemeldet werden sollen aber alle Sechsbeiner, die gesichtet werden – jedes Insekt zählt!“

Besonders interessant ist der Insektensommer für Teilnehmer, die ihren Urlaub in Deutschland verbringen. „Am Urlaubsort
könnte es andere Insekten zu entdecken geben als im Garten oder Park zuhause“, sagt Daniela Franzisi. „Beim Insektenzählen kann man die Natur am Ferienort besonders intensiv erkunden – das ist auch eine tolle Ferienaktivität für Kinder.“

Hilfe beim Bestimmen und Zählen bietet die neue App „Insektenwelt“, die der NABU mit Unterstützung von dm entwickelt hat. Die App hat eine fotografische Erkennungsfunktion, mit der die Tiere automatisch erkannt werden können. Außerdem bietet die App ausführliche Insektenporträts der 122 bekanntesten Arten, die in Deutschland vorkommen. Sie ist kostenfrei unter www.NABU.de/apps erhältlich.

Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang.

Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für unser Ökosystem, tragen zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund.

Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht.

Mehr Informationen zur Aktion:
www.insektensommer.de

Für Rückfragen:
Daniela Franzisi, NABU-Insektenexpertin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1578, E-Mail: Daniela.Franzisi@NABU.de  

Iris Barthel, NABU-Pressereferentin, Tel. Tel. +49 (0)30.284984-1952, E-Mail: Iris.Barthel@NABU.de  

Quelle
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NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich

Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588

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E-Mail: presse@NABU.de
Web: www.NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 86/18 | 13. JULI 2018
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Umwelt/Natur erleben/Insekten

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In der Aufnahme von D.Hilgert
- Blaue Holzbiene


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Deutscher Preis für Nature Writing 2018
Deutscher Preis für Nature Writing 2018
Sabine Scho und Christian Lehnert erhalten Deutschen Preis für Nature Writing 2018


12/13-07-2018

   Die Preisverleihung findet am 31.08.2018 in Berlin statt

Bonn/Berlin, 12. Juli 2018
: Zum zweiten Mal vergibt der Verlag Matthes & Seitz Berlin in Kooperation mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) den Deutschen Preis für Nature Writing. Dieser geht in diesem Jahr mit Sabine Scho und Christian Lehnert an zwei Preisträger.

„Sabine Scho will sich mit ihren künstlerischen Produktionen in die gesellschaftlichen Diskurse über den Zustand unserer natürlichen Mitwelt und über die Verbindungen unserer menschlichen Natur zu der anderer Lebewesen ´einmischen`“, so die Jurybegründung. „Ihre literarischen Arbeiten verschränkt sie auf inspirierende Weise mit anderen Kunstformen (vor allem Bildkunst und Fotografie) und nutzt dafür auch weitere mediale Darstellungen wie Performances und Ausstellungen. Ihre Lyrik, die sich oft einer variantenreichen rhythmischen Prosa annähert, integriert auch entlegene und komplexe Wissensbestände zu den Naturerscheinungen in die poetische Rede. Zudem sucht sie, in Fortführung der Traditionen des Nature Writing, selbst Naturräume zu eingehenden Erkundungen auf, etwa in Brasilien oder Südafrika. Sie steht mit ihren immer wieder experimentellen künstlerischen Projekten für eine im deutschsprachigen Raum seltene Erarbeitung einer zeitgemäßen Nature Poetry.“

An Christian Lehnerts Gedichten würdigt die Jury insbesondere, dass hier „die Natur mehr als nur Gegenstand der Wahrnehmung und der poetischen Verarbeitung ist. Die Stimme, die hier spricht, formuliert sich als Teil eines Zusammenhangs. Ohne von sich abzusehen, offenbart sie eine Idee von Natur als vielgestaltige Schöpfung, die der ihrerseits schöpferischen Versprachlichung bedarf. Im souveränen Rückgriff auf bereits Geschriebenes und mit außerordentlichem Formbewusstsein wird in Christian Lehnerts Gedichten Natur `geschrieben`. Die Prägnanz und Evokationskraft der einzelnen Naturbilder beeindruckt hierbei ebenso wie der souveräne Gebrauch der Odenform, mit der das Mannigfaltige eingefangen, das Unfassbare fassbar gemacht wird.“

Die Preisverleihung findet am 31. August 2018 um 17.00 Uhr im Elias-Kuppelsaal in Berlin mit Laudationes des Autors und Journalisten Cord Riechelmann und des Theologen Joachim Hake statt.

Sabine Scho, geboren 1970 in Ochtrup, wurde 2012 mit dem Anke Bennholdt-Thomsen Preis der Deutschen Schillerstiftung ausgezeichnet, einem Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung und einem Reisestipendium der Kunststiftung NRW 2018 sowie einem Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo für 2019. Zuletzt erschienen von ihr die zwei Gedichtbände „Album“ und „farben“ sowie „Tiere in Architektur“ bei Kookbooks.

Christian Lehnert, geboren 1969 in Dresden, ist Dichter und Theologe. Zurzeit leitet er das Liturgiewissenschaftliche Institut an der Universität Leipzig. Seine bislang sieben Gedichtbücher und ein Essay über Paulus erschienen im Suhrkamp Verlag. 2012 erhielt Lehnert den Hölty-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk 2016 den Eichendorff-Literaturpreis.

Bestandteil des Deutschen Preises für Nature Writing ist neben dem Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro ein vom Bundesamt für Naturschutz vergebenes Aufenthaltsstipendium auf der Insel Vilm, auf der die Internationale Naturschutzakademie des BfN ihren Sitz hat. Im vergangenen Jahr wurde Marion Poschmann mit dem Deutschen Preis für Nature Writing ausgezeichnet.

Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus der Autorin Marion Poschmann, der Autorin und Herausgeberin der Reihe „Naturkunden“
Judith Schalansky, der Literaturvermittlerin Brigitte Labs-Ehlert, dem Literaturwissenschaftler und Autor Ludwig Fischer sowie dem Literatur- und Kulturwissenschaftler Steffen Richter zusammen.

Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Mauerfuchs

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Die Wilden Bienchen vom Tegernsee
Die Wilden Bienchen vom Tegernsee
Die Wilden Bienchen vom Tegernsee

11/12.07.2018

St.Quirin/Bayern. Am 09.07.2018 fand im wunderschön angelegten Kindergarten St. Quirinus am Tegernsee eine rund 2. stündige Informationsveranstaltung statt. Dabei wurden etwa 35 - 40 Kinder an das Thema Wild- und Honigbiene herangeführt.

Mehr Impressionen, jetzt aktuell auf unseren Seiten:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99530

In der Aufnahme:
- wunderschön und naturnah angelegt .. das direkte Umfeld des Kindergartens St.Quirinus ... bei strahlendem Sonnenschein ... und weiß-blauem Himmel ...


Es drohen magere Jahre
Es drohen magere Jahre
Es drohen magere Jahre

11/12.07.2018

Landesagrarminister tagen in Brüssel/ WWF: Aktuelle Agrarpolitik gefährdet zukunftsfähige Landwirtschaft

Bei der Sondersitzung der Landesagrarminister in Brüssel mit EU-Kommissaren Phil Hogan und Günther Oettinger wird die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik diskutiert. Dazu sagt Jörg-Andreas Krüger, Direktor Ökologischer Fußabdruck beim WWF Deutschland: „Der Schutz der Natur und des Klimas, sowie die nachhaltige Nutzung von Boden und Wasser sind Grundpfeiler einer zukunftsfähigen Landwirtschaft. Die derzeitige Agrarpolitik bringt diese Pfeiler ins Wanken.

Wir müssen die Landwirtschaft wieder mit der Natur in Einklang bringen. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass Ernteverluste, wie sie aktuell von der Trockenheit in Deutschland verursacht werden, nur ein Vorgeschmack auf zukünftige Miseren sind. Die deutschen Agrarminister können dafür sorgen, dass umweltschonend arbeitende Landwirte endlich gerecht entlohnt werden. Bisher wurden ausgerechnet diese Pioniere an den Katzentisch der Agrarpolitik verbannt.“


Nach WWF-Einschätzung reicht der aktuelle EU-Vorschlag für die Agrarpolitik nach 2020 in vielen Bereichen nicht aus für die dringend notwendige Transformation in Richtung Nachhaltigkeit. Trotzdem finden sich darin positive Impulse. Diese müssten künftig von der Bundes- und Landespolitik konsequent aufgegriffen und umgesetzt werden. „Die sogenannten Eco-Schemes sind von der Kommission verpflichtend vorgeschlagen, um umweltrelevante Programme zu fördern. Die Landesminister müssen diese nun mit ausreichend Geldern  aus der sogenannten ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik ausstatten. Dies wird besonders wichtig, weil eine deutliche Kürzung der bisherigen Agrarumweltprogramme in der zweiten Säule der Agrarpolitik droht.“

Als „ernüchternd“ bewertet Krüger die ablehnenden Signale zu den Strategieplänen, mit denen die Mitgliedsländer zeigen sollen, wie sie mit insgesamt 54 Milliarden Euro an Agrarsubventionen die Ziele aus dem EU-Agrarprogramm erreichen wollen. „Jedes Unternehmen muss einen Businessplan vorlegen, um Gelder von der Bank zu bekommen. Nichts anderes sind die Strategiepläne. Die Agrarpolitik braucht dringend Businesspläne für den Natur- und Klimaschutz und die Zukunft der Landwirtschaft. Diese Chance müssen wir jetzt nutzen.“

KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling@wwf.de


Quelle

WWF

10. Juli 2018

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In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Fuchs .. wir haben zahlreiche neue Aufnahmen eingestellt  .. sehen Sie doch mal vorbei ... -https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20894

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BN setzt auf europäische Zusammenarbeit
BN setzt auf europäische Zusammenarbeit
BN setzt auf europäische Zusammenarbeit am Grünen Band

11/12.07.2018

Startschuss für ein grenzüberschreitendes europäisches Naturschutzprojekt erfolgt in Nürnberg - 11 Partnerorganisationen aus acht europäischen Ländern treffen sich am 4./5. Juli 2018 in Nürnberg auf Einladung des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN), der die Federführung für das EU-geförderte Vorhaben übernommen hat.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Bund Naturschutz in Bayern e.V.:
https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/bn-setzt-auf-europaeische-zusammenarbeit-am-gruenen-band.html?no_cache=1&cHash=2159a07acd111cae6378c5769706f990 des:


Quelle:

BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

-Wiedehopf

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„Deutschlands Wilde Bienchen“ erhält Auszeichnung
„Deutschlands Wilde Bienchen“ erhält Auszeichnung
„Deutschlands Wilde Bienchen“ erhält Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

10/11.07.2018

Bad Tölz/Bayern.Das Projekt „Stelen Bundesdeutscher Biodiversität –Deutschlands Wilde Bienchen“ wurde am 10. Juli 2018 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Auszeichnung wurde vom stellvetretenden Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, Thomas Holz im Kindergarten Arche Noah in Bad Tölz übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

„Deutschlands Wilde Bienchen“ ist ein gemeinschaftliches, innovatives, höchst anspruchsvolles und in dieser Form wohl in ganz Deutschland einmaliges Projekt zur konkreten Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie der Vermittlung einer höchst lebendigen Umweltbildung. Kooperativ umgesetzt wurde dieses am Projektbaustein in Bad Tölz von Artenschutz in Franken® und dem Kindergarten Arche Noah.
Finanziell unterstützt wurde es durch die Bosseler & Abeking Umweltstiftung.

Mehr taufrische Eindrücke und Infos unter:
https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=99403


UN Dekade Biologischer Vielfalt Preis
UN Dekade Biologischer Vielfalt Preis
UN Dekade Biologischer Vielfalt Preis

09/10.07.2018

Neuhhaus am Schliersee/Bayern. Mit einem UN Dekade Biologischer Vielfalt Preis ausgezeichnet wurden die Projektpartner Artenschutz in Franken® , Kindergarten St. Josef und Europa Möbel Umweltstiftung am 09.07.2018. Der Bundespreis wurde durch dem Landrat des Landkreises Miesbach, Wolfgang Rzehak innerhalb einer Feststunde verliehen.

Mehr aktuelle Aufnahmen und Infos dazu hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=99416


Förderung der Insektenvielfalt
Förderung der Insektenvielfalt
Projektskizzen zum Schutz von Insekten und zur Förderung der Insektenvielfalt

08/09.07.2018

Mit dem Aktionsprogramm Insektenschut
z will die Bundesregierung die Lebensbedingungen für Insekten und die biologische Vielfalt in Deutschland verbessern, um dem Insektenrückgang entgegenzuwirken.

Mehr zum Thema

- https://biologischevielfalt.bfn.de/insektenaufruf.html


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz (im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228-8491-0
Telefax: 0228-8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Breitflügelige Raupenfliege
... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&id=96777


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Raubbau an der Natur muss ein Ende haben
Raubbau an der Natur muss ein Ende haben
NABU: Die Menschen haben erkannt, dass Raubbau an der Natur ein Ende haben muss

08/09.07.2018

Tschimpke zur Studie Naturbewusstsein 2017
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Berlin – Zur heute vom Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz vorgestellten Studie Naturbewusstsein 2017 erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke:


„Die Studie macht deutlich, dass die Meere, vor allem Nord- und Ostsee, den Menschen sehr wichtig sind. Sie haben erkannt, dass der Raubbau an der Natur ein Ende haben muss und deutlich strengere Regeln für die wirtschaftliche Nutzung gelten müssen. Der NABU fordert, dass mindestens 50 Prozent der Meeresschutzgebietsflächen frei von schädlichen Nutzungen sein müssen.



Mit Blick auf den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 freuen wir uns, dass 66 Prozent der Befragten der Studie der Ansicht sind, dass Öl- und Gasleitungen in Meeresschutzgebieten nichts zu suchen haben. Damit haben wir zwei Drittel der Menschen in Deutschland hinter uns bei unserem Kampf gegen Nord Stream 2, bei dem wir jetzt sogar vors Bundesverfassungsgericht gegangen sind.“
Studie Naturbewusstsein 2017: https://www.bmu.de/publikation/496/
Infos zum NABU-Meeresschutz: www.NABU.de/meere

Für Rückfragen:
Kim Detloff, NABU-Meeresschutzexperte, Tel. +49 (0)30. 28 49 84 1626, E-Mail: Kim.Detloff@NABU.de

Quellenangabe
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSESTATEMENT | 6. JULI 2018


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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Landkärtchen 2.Generatio


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400 Flussperlmuscheln in Niederbayern ausgesetzt
400 Flussperlmuscheln in Niederbayern ausgesetzt
400 Flussperlmuscheln in Niederbayern ausgesetzt

08/09.07.2018

   Erster Besatz mit nachgezüchteten Flussperlmuscheln in der Kleinen Ohe
   Verbundprojekt „ArKonaVera“ will Flussperl- und Malermuscheln in Bayern und Sachsen erhalten

Passau.
400 Flussperlmuscheln aus dem Projekt „ArKonaVera“ wurden heute in die Kleine Ohe, einen Nebenfluss der Donau, gesetzt – im Beisein von Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN), und dem bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber. „ArKonaVera“ hat zum Ziel, die Bestände der Flussperlmuschel und der Malermuschel in Bayern und Sachsen zu stabilisieren. Beide Arten sind auf saubere Fließgewässer angewiesen und tragen selbst zum Gewässerschutz bei.

Die beiden ehemals häufigen Muschelarten Malermuschel und Flussperlmuschel sind heute stark gefährdet, die Flussperlmuschel ist sogar vom Aussterben bedroht. Um diesen Trend aufzuhalten, startete im Mai 2015 das Verbundprojekt „ArKoNaVera - Artenschutzkonzept für die nationalen Verantwortungsarten Flussperlmuschel und Malermuschel“. Gemeinsam wollen die Projektpartner aus Forschung und Praxis die Bestände der beiden Muschelarten in Niederbayern und im sächsischen Vogtland stabilisieren und ihre selbstständige Fortpflanzung erhalten.

„Weil in Deutschland ein Großteil der mitteleuropäischen Vorkommen der beiden Muschelarten lebt, haben wir eine besonders hohe Verantwortung, diese Arten zu schützen. 90 Prozent der Flussperlmuschel-Bestände in Deutschland kommen hier in Bayern kommen vor. Deshalb ist die Besatzaktion von ArKonaVera von großer Bedeutung“, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. „Die Art hat in Bayern derzeit keine selbsterhaltenden Bestände mehr. Bei den stark überalterten Flussperlmuschelbeständen spielt die Nachzucht somit eine Schlüsselrolle.“

Nach drei Jahren Projektlaufzeit wurde heute im niederbayerischen Projektgebiet, bestehend aus den Landkreisen Passau, Freyung-Grafenau, Regen und der Stadt Passau, ein erster Meilenstein erreicht. Bis die ersten 400 Jungmuscheln aus der Flussperlmuschelnachzucht bei der Besatzaktion am 5. Juli 2018 in die Freiheit entlassen werden konnten, war eine mehrjährige Betreuung der sensiblen Jungmuscheln notwendig.

Entsprechend stolz sind die Beteiligten auf das bisher Erreichte, wie der Passauer Landrat Franz Meyer, stellvertretend für die Trägergemeinschaft zur Rettung der Flussperlmuschel in Niederbayern, betonte. Die Nachzucht untergliedert sich in mehrere eigenständige Phasen: Sie beginnt mit der Gewinnung der 50-70 µm kleinen Larven, die sich daraufhin rund 10 Monate in den Kiemen von Bachforellen weiterentwickeln. Anschließend werden die 0,3-0,4 mm kleinen Jungmuscheln geerntet und mindestens 3 weitere Jahre aufgezogen. Während dieser Zeit benötigen die Tiere eine ideale Wasserqualität und Nahrungsversorgung.

Ziel ist, die Bestände in den Projektgewässern bis zum Ende der Projektlaufzeit im Jahr 2021 mindestens zu verdoppeln
und so kurz- bis mittelfristig zu stabilisieren. Gemeinsam mit den flankierenden Gewässeroptimierungsmaßnahmen werden dadurch die Grundlagen geschaffen, dass die Flussperlmuschel langfristig erhalten bleibt und sich eines Tages wieder selbstständig reproduzieren kann. Das Forschungs- und Umsetzungsvorhaben wird vom Bundesforschungsministerium und dem Bundesumweltministerium mit insgesamt 5,24 Millionen Euro gefördert. Die Umsetzungsprojekte werden vom BfN im Bundesprogramm Biologische Vielfalt fachlich begleitet.

Weitere Informationen über „ArKonaVera“ unter: www.flussmuscheln.de

In der Aufnahme des bfn
- Flussperlmuschel (Foto: Marco Denic)


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz (im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

Konstantinstr. 110
53179 Bonn

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Telefax: 0228-8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Mehr seltene Zugvögel auf bayerischen Feldern
Mehr seltene Zugvögel auf bayerischen Feldern
Mehr seltene Zugvögel auf bayerischen Feldern

08/09.07.2018

Die Zusammenarbeit von Naturschützern und Landwirten
bei den Artenhilfsprogrammen für die bedrohten Zugvogelarten Ortolan und Wiesenweihe zeigt Wirkung.  Zu diesem erfreulichen Fazit kommen der LBV sowie der Bayerische Bauernverband (BBV) für das erfolgreiche Brutjahr 2017.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=100728

In der Aufnahme von LBV / Wolfgang Lorenz
- Wiesenweihen Nest ausgespart  

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Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

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Tödlicher als der Sensenmann
Tödlicher als der Sensenmann
Tödlicher als der Sensenmann

08/09.07.2018

Bayerns Igel leben gefährlich. Selbst in ihren „Schlafzimmern“ im Garten sind sie nicht mehr sicher. Ihre übermächtigen Gegner: motorisierte Gartenwerkzeuge wie Mähroboter und Fadenmäher.

Durch Rasenroboter haben kleine Säugetiere wie Igel, aber auch Blühpflanzen, Insekten, Amphibien und Spinnentiere keine Chance im Garten zu überleben.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=100723

In der Aufnahme von LBV / Bianca Dirigl
- verletzter Igel


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Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


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Deutschlands "Wilde Bienchen"
Deutschlands "Wilde Bienchen"
Umweltbildung hautnah erleben

07/08.07.2018

Das Projekt "Deutschlands Wilde Bienchen" hat es sich zum Ziel gesetzt dem erschreckenden Insektensterben mit einem innovativem Baustein zu begegnen. Tausende von Kindern und Erwachsene bringen sich an vielfältigen Standorten in der Bundesrepublik in diesem Sinne ein.

Denn es geht dabei um nicht weniger als um die Sicherung einer der auch für den Menschen wichtigsten Arten. Gerade für die uns nachfolgende Generation ist es bedeutend sich intensiv für Wildbiene & Co. zu engagieren im ureigenen Interesse. Und so werden vielfältige und sehr nachhaltige Projektbausteine umgesetzt um hier aktiv für die Erhaltung der Artenvielfalt einzutreten.

Sicherlich nicht ohne Grund wurde das Projekt mit einem UN Dekade Biologische Vielfalt Preis gewürdigt.

Mehr zum Thema:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=99404

Mehr zum Projektbaustein in Burgwindheim
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86540

Mehr zum Projekt "Deutschlands Wilde Bienchen"
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85364


In vielen Kommunen keine Biotonne
In vielen Kommunen keine Biotonne
NABU: In zu vielen Städten und Gemeinden gibt es keine Biotonne

06/07.07.2018

Tschimpke: Verwertung von Bioabfall schützt Natur und Klima
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Berlin
– In Deutschland gibt es immer noch zu wenig Biotonnen. In jeder fünften Kommune landet Bioabfall nach wie vor meist in der Restmülltonne. Seit Januar 2015 besteht die gesetzliche Pflicht zur Getrenntsammlung von Bioabfällen aus Haushalten, d.h. von Küchen- und Gartenabfällen. 73 von 402 kreisfreien Städten und Landkreisen setzen diese nach wie vor gar nicht oder nur unzureichend um, so das Ergebnis einer aktuellen NABU-Untersuchung. Dadurch geht wertvolles Biogut verloren. Aufbereitete Bioabfälle ersetzen zum Beispiel bei der Energieerzeugung Kohle und Gas sowie auch Mineraldünger und torfhaltige Erden.

Bundesweit könnten über vier Millionen Tonnen wertvoller Bioabfälle pro Jahr zusätzlich über die Biotonne gesammelt werden und damit Strom und Wärme sowie hochwertige Erde erzeugt werden. Das würde die aktuell gesammelte Menge von 4,8 Millionen Tonnen fast verdoppeln und einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Naturschutz leisten. „Die Abfallwirtschaft hat sich viel zu lange auf der Müllverbrennung ausgeruht und verschenkt hier enorme Möglichkeiten zum Klimaschutz. Wir brauchen deutschlandweit ein Holsystem, mit dem Bioabfall in einer separaten Mülltonne bei den Bürgerinnen und Bürgern abgeholt wird“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Auf der einen Seite gibt es vorbildliche Kommunen mit einer flächendeckenden Erfassung und hochwertigen Verwertung der Bioabfälle. Auf der anderen Seite missachten weiterhin 24 Kreise die gesetzliche Verpflichtung gänzlich und haben bislang keinerlei Getrenntsammlung eingeführt. Teilweise werden Bioabfälle auch statt mit einer haushaltsnahen Biotonne in einem sogenannten Bringsystem erfasst, bei dem die Bürgerinnen und Bürger ihre Bioabfälle zu einer zentralen Sammelstelle transportieren müssen. „Das ist fern von jeder Praxis und macht es unmöglich, energiereiche Küchenabfälle aus den Haushalten zu erfassen, deren Vergärung die größten Klimaschutzpotenziale verspricht“, so Tschimpke weiter.

Die Erhebung des NABU zeigt außerdem, dass zahlreiche Kreise die Biotonne lediglich auf freiwilliger Basis eingeführt haben. Bürgerinnen und Bürger müssen die Tonne beim öffentlich-rechtlichen Entsorger bestellen, oftmals ohne finanziell davon zu profitieren. Während bundesweit im Schnitt jährlich 59 Kilogramm Küchen- und Gartenabfälle pro Einwohner über die Biotonne gesammelt werden, sind dies in Kreisen mit freiwilliger Biotonne – insbesondere im Ruhrgebiet – oftmals weniger als zehn Kilogramm pro Einwohner. „Eine Pflichttonne in Kombination mit einem auf Abfallvermeidung ausgerichteten Gebührensystem ist eine Grundvoraussetzung für hohe Sammelmengen und hochwertiges Recycling“, so NABU-Abfallexperte Benjamin Bongardt. Landkreise wie der Hohenlohekreis, Cochem-Zell und die Südwestpfalz würden zeigen, dass nach Einführung der Biotonne bereits in kurzer Zeit Sammelmengen von über 80 Kilogramm pro Einwohner erzielt werden könnten. Im Optimalfall werde die Bioabfallsammlung über die Gebühren der Restmülltonne quersubventioniert. Generell gelte, dass Haushalte mit geringem Abfallaufkommen durch niedrigere Gebühren und das Angebot kleinerer Tonnen belohnt werden sollten, so Bongardt weiter.

Aus NABU-Sicht müssen Bioabfälle künftig möglichst vollständig wiederverwertet werden. Städte und Landkreise müssen ihrer Pflicht endlich nachkommen und die verpflichtende, kostenlose Biotonne einführen. Wenn dies nicht endlich umgesetzt wird, müssen die Bundesländer als zuständige Vollzugsbehörden entsprechende Anordnungen androhen und aussprechen. Auch haben die öffentlich-rechtlichen Entsorger die Bürgerinnen und Bürger umfassend zur Mülltrennung aufzuklären, damit  wertvolles Biogut nicht im Restmüll landet. Um das ökologische Potential des gesammelten Bioabfalls anschließend voll auszuschöpfen, bedarf es hochwertiger Vergärungs- und Kompostierungsanlagen. Hier sind in Deutschland Investitionen in neue Anlagen nötig, die sich mittelfristig auch rechnen.

Mehr Infos:

Übersichtskarte zur Bioabfallsammlung in Kommunen: www.nabu.de/biotonne
Online-Suche für lokale Abfallberatungen: www.nabu.de/abfallberatung
Aktion Biotonne Deutschland: www.aktion-biotonne-deutschland.de

Für Rückfragen:
Dr. Benjamin Bongardt, NABU-Leiter Ressourcenpolitik, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1610, E-Mail: Benjamin.Bongardt@NABU.de

Michael Jedelhauser, NABU-Abfallexperte, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1660, E-Mail: Michael.Jedelhauser@NABU.de

Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 83/18 | 6. JULI 2018

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Junge Elster bei der Nahrungsaufnahme

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Artenschutz geht moderne Wege
Artenschutz geht moderne Wege
Artenschutz geht moderne Wege - Artenschutz in Franken® setzt Zeichen!

05/06.07.2018

Deutschland. Auch im Bereich des praktischen Artenschutz bleibt die Zeit nicht stehen und so entwickelte Artenschutz in Franken® mit verschiedenen Fachfirmen innerhalb mehrer Monate einen Nisthilfentyp dessen Prädatorensicherheit, Langlebigkeit und Funktionalität ausgerichtet auf Kleineulen elementar verbessert wurde.

Denn gerade Kleineulen unterliegen einem immensen Prädatoren- und Lebensraumdruck, nicht ohne Grund gehen die Bestände an vielen Stellen der Republik massiv zurück.Begleitet wird das Projekt von verschiedenen Umweltbildungs- und Einheiten des mehrjährigen Monitorings.

Mehr demnächst hier auf unseren Seiten.


40.000 Bienen brummen und surren ....
40.000 Bienen brummen und surren ....

Zahl des Monats: 40.000 Bienen brummen und surren auf dem NABU-Dach

04/05.07.2018

NABU klärt über Insekten auf - Zweite Phase des Insektensommers vom 3. bis 12. August
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Berlin –
Bienen schwärmen für den NABU – und das nicht nur im übertragenen Sinne. Auf dem Dach der Bundesgeschäftsstelle haben jetzt 40.000 Honigbienen ein Zuhause. Von der Dachterrasse der NABU-Bundesgeschäftsstelle fliegen zwei Völker seit Anfang Juni aus. Voraussichtlich 45 Kilogramm Honig können geerntet werden. Mit jedem Glas Honig, das der NABU verschenkt, will er über Insekten aufklären.

Über die Honigbiene als Sympathieträger möchte der NABU auf ihre wilden Schwestern aufmerksam machen. Tipps für den bienen- und insektenfreundlichen Balkon und Garten gibt es unter: www.NABU.de/gartenvielfalt. Außerdem macht er darauf aufmerksam, dass das eigene Konsumverhalten dazu beitragen kann, Bienen und überhaupt Insekten zu schützen –  wenn man zurückhaltend sowie regional und biologisch erzeugt konsumiert.

Betreut werden die NABU-Bienen von der  Biologin und Bienenexpertin Dr. Melanie von Orlow. Die Biologin ist Imkerin und ehrenamtlich aktiv im NABU, als Mitglied im Vorstand des NABU Berlin  und Sprecherin der NABU-Bundesarbeitsgemeinschaft Hymenopteren (Bienen, Wespen, Ameisen).

Alle Tipps unter: www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insekten-helfen/index.html

Mitmachen beim „Insektensommer“. Die zweite Phase der NABU-Insektenzählaktion läuft vom 3. bis 12. August. Alle Infos unter: www.insektensommer.de


Für Rückfragen:

NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1510, -1952, -1958, E-Mail: presse@NABU.de

Dr. Melanie von Orlow, NABU-Bundesfachausschuss Entomologie/BAG Hymenopteren, mobil 0163-6 85 95 96


„NABU-Zahl des Monats“

Die NABU-Zahl des Monats stellt einmal monatlich einen interessanten statistischen Aspekt aus dem Themenbereich des NABU vor.

Quelle
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10117 Berlin

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Wollbiene .. vielfach stark gefährdet ..

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... neue Naturerbestätten ...
... neue Naturerbestätten ...
UNESCO-Welterbekomitee erkennt neue Naturerbestätten an

03/04.07.2018

Neue Welterbestätten schützen Natur- und Kulturerbe zugleich
Internationale Naturschutzunion (IUCN) und BfN präsentieren Projekt zu Weltnaturerbe und Ökosystemleistungen

Bonn, 03. Juli 2018:
Das UNESCO-Welterbekomitee hat gestern, 2. Juli 2018, auf seiner 42. Sitzung entschieden, folgende neue Naturerbestätten in die Welterbeliste aufzunehmen: Chaine des Puys – Tektonikarena der Limagne-Verwerfung (Frankreich),  Fanjingshan (China) und die Barberton Makhonjwa-Berge (Südafrika). Damit vergrößert sich die Weltnaturerbe-Familie, zu der in Deutschland das Wattenmeer und fünf Buchenwaldgebiete gehören, auf 209. Das Entscheidungsgremium des UNESCO-Welterbeübereinkommens tagt vom 24. Juni bis zum 04. Juli 2018 in Manama, Bahrain.

Zu den Highlights der Sitzung zählte die Anerkennung dreier gemischter Welterbestätten, die zugleich Natur- und Kulturerbekriterien erfüllen:
Die gemeinsam mit vier First Nations – den indigenen Völkern Kanadas – nominierte Stätte Pimachiowin Aki (Kanada) ist mit knapp drei Millionen Hektar das größte und am vollständigsten erhaltene Beispiel der borealen Ökoregion in Nordamerika. Die Nominierung des seit Jahrtausenden vom Volk der Anishinaabeg bewohnten Landes durch die First Nations stellt zudem ein Novum in der Geschichte der Welterbekonvention dar. Der Nationalpark Chiribiquete (Kolumbien) umfasst einzigartige Ökosysteme des Amazonas mit einer außergewöhnlich hohen Artenvielfalt und zählt in Bezug auf den Erhalt von Säugetieren, Amphibien und Vögeln zu den unersetzbaren Schutzgebieten der Welt. Ebenfalls zum Natur- und Kulturerbe zählt das Tehuacàn-Cuicatlán Tal in Mexiko.

Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), begrüßt die Anerkennung der beiden Gebiete: „Pimachiowin Aki und der Chiribiquete Nationalpark leisten nicht nur einen enorm wichtigen Beitrag dazu, die biologische Vielfalt zu erhalten und nachhaltige Entwicklungsziele zu erreichen. Sie sind zugleich herausragende Beispiele der engen Verbindung zwischen Natur- und Kulturerbe und zeigen eindrucksvoll, wie der Schutz und die Nutzung von Natur durch lokale Gemeinschaften über Jahrtausende erfolgreich realisiert werden kann.“

Die Internationale Naturschutz Union (IUCN) stellte während der Sitzung des Komitees die Ergebnisse eines vom BfN geförderten Forschungsvorhabens vor, in dem der Beitrag von Weltnaturerbe zur Erbringung von Ökosystemleistungen untersucht und Instrumente für Weltnaturerbestätten zur konkreten Evaluierung von Ökosystemleistungen entwickelt wurden.

Eine globale Analyse im Rahmen eines von BfN geförderten Projektes hatte bereits 2014 ergeben, dass die Weltnaturerbestätten
in den Tropen und Subtropen insgesamt 5,7 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in Waldbiomasse speichern. Das laufende Projekt ermittelte nun, dass Weltnaturerbestätten zusätzlich einen erheblichen Beitrag für die Speicherung des Kohlendioxids in Meeren leisten. Trotz ihrer relativ geringen Anzahl speichern die marinen Weltnaturerbestätten beispielsweise bis zu 7,5 Prozent des in Mangrovenwäldern gelagerten Kohlenstoffs weltweit. Mit ihren Mangroven, Seegras- und Salzwiesen sind sie wichtige Kohlenstoffdioxidsenken.

Prof. Beate Jessel: „Diese Studien machen deutlich, welche Bedeutung den UNESCO-Weltnaturerbestätten
für die Erbringung von Ökosystemleistungen gerade mit Blick auf den Klimawandel zukommt. Es ist deshalb dringend notwendig, dass Welterbstätten diese Leistungen bewerten und Entscheidungsträgern die Verbindungen zwischen Ökosystemleistungen und menschlichem Wohlergehen vermitteln können. Das aktuelle Vorhaben von IUCN und BfN leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“


Hintergrund:

Auf der Liste des UNESCO-Welterbes stehen derzeit 1.073 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern. Kriterien für die Anerkennung als UNESCO-Welterbe sind unter anderem der außergewöhnliche universelle Wert der Stätte und ein Managementplan, der die Erhaltung des Erbes für aktuelle und zukünftige Generationen sicherstellt. Mit der Einschreibung in die Welterbeliste verpflichten sich die Vertragsstaaten, die Welterbestätten auf ihrem jeweiligen Staatsgebiet zu schützen und somit für künftige Generationen zu bewahren.

Im Bereich UNESCO-Weltnaturerbe begleitet das BfN die deutschen Weltnaturerbestätten fachlich und arbeitet mit internationalen Akteuren bei der Umsetzung des UNESCO-Welterbeübereinkommens mit. Deutschland verzeichnet 42 Welterbestätten, darunter im Bereich Naturerbe das Wattenmeer (gemeinsam mit Dänemark und den Niederlanden), die serielle Stätte "Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas" (gemeinsam mit 12 weiteren europäischen Staaten) mit fünf deutschen Teilgebieten (Nationalparke Hainich, Jasmund, Kellerwald-Edersee und Müritz/Teil Serrahn und dem Grumsin im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin).


In der Aufnahme

- Chribiquete National Park (Foto: IUCN/Charles Besancon)

Quelle

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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

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Vom Glücksbringer zum Pechvogel
Vom Glücksbringer zum Pechvogel
Vom Glücksbringer zum Pechvogel

02/03.07.2018

Ein innovatives Kooperationsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Ittlingen das von der Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, der Hans Georg Schneider Stiftung, der HIT Umwelt- Naturschutzstiftungs - GmbH, der Stiftung Landesbank Baden - Württemberg, der Margarete Müller-Bull Stiftung sowie der Stiftung "Unsere Erde" unterstützt wird.Umweltpädagogisch begleitet wird es durch das Familienzentrum Ittlingen.

Baden-Württemberg. Artenschutz in Franken® startet gemeinsam mit der Gemeinde Ittlingen
ein zugegebenermaßen keinesfalls alltägliches Artenschutzprojekt, das einer bekannten, jedoch zunehmend selten werdenden Vogelart effektive Hilfestellung bei der Arterhaltung leisten möchte.

Mehlschwalben waren viele Jahrhunderte hinweg gern gesehene Gäste während der Sommermonate. Fast schon sehnsüchtig wurde der Ankunft des kleinen Zugvogels entgegen gefiebert. Zeigte die Rückkunft des Tieres doch den nahenden Sommer an. Glücklich schätzen konnte sich das Haus welches Mehlschwalben unter seinem Dachüberstand beherbergte.
Mit dem Einsetzen des Kulturwandels
wurde aus dem vormaligen Glücksbringers ein "Dreckspatz", der mit seinen Hinterlassenschaften die Fassaden der modernen Bauwerke in Mitleidenschaft zog. Immense Anstrengen wurden unternommen um die Tiere nun von den Häusern fernzuhalten. Flächenversiegelungen trugen gleichfalls dazu bei, das die Mehlschwalbe mehr und mehr von unseren Dörfern und Städten fern blieb.Nur noch selten können größere Kolonien angetroffen werden. Der Niedergang der Artenvielfalt im urbanen Umfeld wird in unseren Dörfer und Städten zunehmend erkennbar.

Das es auch andere Wege gibt um einen modernen Weg des praktischen Artenschutz
in der Bundesrepublik aufzuzeigen möchten wir ihnen hier auf unserer Internetpräsenz vor Augen führen dürfen.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=89973


In der Aufnahme:
Zu 100% besetzt zeigen sich die erst vor einem Jahr installierten sekundärhabitate inkl. des neuartigen Kotabweisers in Kombination mit einer bemerkenswerten Prädatorensicherung.


Offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt
Offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt
„Deutschlands Wilde Bienchen“ erhält Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

01/02.07.2018

Das Projekt „Stelen Bundesdeutscher Biodiversität – Deutschlands Wilde Bienchen“ wurde am 01. Juli 2018 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Übergabe der beehrten Auszeichnung war vormals durch Frau Emmi Zeulner, Abgeordnete des Deutschen Bundstages vorgesehen. Aufgrund unaufschiebbarer (sehr kurzfristigen) Terminverpflichtungen musste die Übergabe von Frau Zeulner leider abgesagt werden. Landrat Klaus-Peter Söllner und Bürgermeister Andreas Pöhner übernahmen kurzfristig diese Aufgabe. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

„Deutschlands Wilde Bienchen“ ist ein gemeinschaftliches, innovatives, höchst anspruchsvolles und in dieser Form wohl in ganz Deutschland einmaliges Projekt zur konkreten Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie der Vermittlung einer höchst lebendigen Umweltbildung. Kooperativ umgesetzt wurde dieses am Projektbaustein in Wonsees von Artenschutz in Franken®, dem evangelischen Kindergarten in Wonsees und der DIE KITA gemeinnützige GmbH. Unterstützt wurde es durch die Deutsche Postcode Lotterie.

Wonsees/Bayern.Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die
domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt....

Mehr zur Preisübergabe https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=99417

Mehr zur Projektentwicklung ....https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=93855

In der Aufnahme
Die Kooperationspartner freuen sich über die gewährte Auszeichnung UN Dekade Biologische Vielfalt Preis 2018


Stelen der Biodiversität bewähren sich zusehens ...
Stelen der Biodiversität bewähren sich zusehens ...
„Stelen Bundesdeutscher Biodiversität - lebendige Leuchttürme der Artenvielfalt"

30.06/01.07.2018

Ittlingen. „Stelen der Biodiversität“ ist ein gemeinschaftliches, innovatives, höchst anspruchsvolles und in dieser Form wohl in ganz Deutschland einmaliges Projekt zur konkreten Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie der Vermittlung einer höchst lebendigen Umweltbildung. Kooperativ umgesetzt wurde dieses von den Projektpartnern, dem Verband Artenschutz in Franken®, der Audi Stiftung für Umwelt GmbH, der Gemeinde Ittlingen und dem gemeinnützigen Verein St. Thomas e.V.

Seit Ende 2015 steht eine Stele der Biodiversität im baden-württembergischen Ittlingen nach einer dreijährigen Anlaufphase wollten wir nun erste Eindrücke sammeln ob sich Projekte dieser Art auch bewähren ..

Begleiten Sie uns auf einem Besuch und erfahren Sie wie die Stele der Biodiversität entstand und welche Arten bereits eingezogen sind.

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=72920

In der Aufnahme
Einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung von Turmfalken leistet der Leuchtturm der Artenvielfalt bereits zum 3.Mal seit Bestehen ...


Deutschlands "Wilde Bienchen" erhalten UN Dekade Preis
Deutschlands "Wilde Bienchen" erhalten UN Dekade Preis
„Deutschlands Wilde Bienchen“ erhält Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

29/30.06.2018

Das Projekt „Stelen Bundesdeutscher Biodiversität – Deutschlands Wilde Bienchen“ wurde am 29. Juni 2018 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Auszeichnung wurde vom Staatssekretär im Umweltministerium des Landes, Dr. Andre Baumann, übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

„Deutschlands Wilde Bienchen“ ist ein gemeinschaftliches, innovatives, höchst anspruchsvolles und in dieser Form wohl in ganz Deutschland einmaliges Projekt zur konkreten Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie der Vermittlung einer höchst lebendigen Umweltbildung. Kooperativ umgesetzt wurde dieses am Projektbaustein in Ittlingen von Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Ittlingen. Unterstützt wurde es durch die Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, die Umweltstiftung der LandesbankBaden-Württemberg, die Margarete-Müller-Bull Stiftung und die Stiftung „Unsere Erde“.

Neben konkretem Artenschutz zielt das Projekt auch und gerade darauf ab, auch außerhalb von Bildungszentren möglichst viele Menschen zu diesem äußerst wichtigen Thema zu erreichen. Umweltbildungspädagogisch wurde hier mit dem Familienzentrum in Ittlingen zusammengearbeitet.

Ein Projekt, das es in und an sich hat

Ittlingen/Baden Württemberg.Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die
domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.


Mehr zur Übergabe der Auszeichung aktuell auf unseren Seiten:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=99402


In der Aufnahme

Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Bürgermeister Kai Kohlenberger, Vorsitzender des
Artenschutz in Franken Thomas Artur Köhler , Leitung des Familienzentrums Ittlingen Carmen Albrech
t mit den Kindern der Gemeinde bei der Übergabe der Auszeichnung.

NABU zur Halbzeit beim "Insektensommer"
NABU zur Halbzeit beim "Insektensommer"
NABU zur Halbzeit beim "Insektensommer": Steinhummel auf Platz Eins

28/29.06.2018

Zählen, was zählt -  Sechsbeiner beobachten und melden
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Berlin
– Die Steinhummel führt die Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten bei der NABU-Aktion „Insektensommer“ an. Auf den weiteren Plätzen folgen Hainschwebfliege, Asiatischer Marienkäfer, Gemeine Florfliege und Lederwanze. Das ist der Stand zur Halbzeit der ersten großen deutschlandweiten Insekten-Zählung des NABU. Mit Spannung werden die Ergebnisse im August erwartet, wenn auch die ausgewachsenen Heuschrecken zirpen.

„Obwohl beim Insektensommer von der Wiese bis zum Moor überall beobachtet werden kann, haben sich  zwei Drittel der Teilnehmer für den eigenen Garten als Beobachtungsort entschieden. Es sieht so aus, dass es den Menschen besonders Spaß macht, das nähere Wohnumfeld oder einen beliebten Aufenthaltsort zu erkunden und die Insektenwelt dort zu entdecken“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Mit dem „Insektensommer“ wolle der NABU auf die enorme Bedeutung  von Insekten aufmerksam machen. „Diese Tiergruppe ist stark gefährdet und am wenigsten erforscht.  Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. So wollen  wir einen Überblick bekommen,  wo Insekten zu finden sind“, so Miller. In Deutschland gibt es etwa 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

Knapp 3.000 Meldungen von  5800 Teilnehmern sind bislang beim NABU eingegangen. Warum die Steinhummel vorne liegt, kann unterschiedliche Gründe haben. „Die meisten Leute suchen kaum zwischen den Blättern intensiv nach Insekten – sie schauen eher in die Gegend wie bei den Vogelbeobachtungen. Daher werden Blütenbesucher in dieser Größe sicherlich eher wahrgenommen. Hummeln fliegen Blüten gezielt und beständig an im Gegensatz zu Schmetterlingen. Auch ist die Steinhummel unverkennbar und unverwechselbar – das ist bei anderen Arten schon schwieriger“, so NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi. Die Leute seien auch bei den Insektenbeobachtungen zurückhaltender, da sie nichts Falsches melden wollen, weil sie das Insekt nicht  kennen oder es nicht genau bestimmen könnten.  Dabei sei es aber ohne weiteres möglich, zum Beispiel nur  Biene oder Schmetterling anzugeben.  

Mit dieser Aktion soll das Wissen zu Insekten  gestärkt werden. Wer sich damit beschäftigt, will vielleicht im nächsten Schritt mehr über diese faszinierenden Tiere erfahren“,  so Franzisi.
Dass innerhalb der Bevölkerung ein großer Bedarf und Wissensdurst zum Thema Insekten besteht, zeigt das große Interesse an der NABU-App „Insektenwelt“, die innerhalb von 14 Tagen 30.000 Mal heruntergeladen wurde. Sie ist kostenfrei unter www.NABU.de/apps  erhältlich und bietet  ausführliche Insektenporträts der 122 bekanntesten Arten, die in Deutschland vorkommen. Eine Besonderheit der App ist eine fotografische Erkennungsfunktion. So können die Tiere einfach und schnell mit dem Smartphone fotografiert und automatisch erkannt werden.

Die  Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform
www.naturgucker.de  erfasst.  Nach der ersten Etappe im Zeitraum  1. bis 10.  Juni, sind Naturfans nun vom 3. bis zum 12. August erneut  aufgerufen, in ihrer Umgebung Insekten zu beobachten und unter www.insektensommer.de  online oder per App „Insektenwelt“ zu melden.

Mehr Infos:
www.insektensommer.de

Ergebnisse: www.nabu.de/insektensommer-ergebnisse  



Für Rückfragen:
Daniela Franzisi, NABU-Insektenexpertin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1578, E-Mail: Daniela.Franzisi@NABU.de

Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958  | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 78/18 | 28. JUNI 2018
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Braune Krabbenspinne

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Streuobst für den Wendehals
Streuobst für den Wendehals
Streuobst für den Wendehals

27/28.06.2018

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® , des Marktes Oberschwarzach und des Trägervereins Steigerwald Zentrum.


Gefördert wird es durch die Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz,der Europamöbel Umweltstiftung, der Margarete Müller-Bull Stiftung, der Kurt & Maria Dohle Stiftung, der Stiftung "Unsere Erde" und der Steuerkanzlei Bauerfeind.

Bereits im Jahre 1988 wurde er zum Vogel des Jahres gewählt, der Wendehals [ https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=40655]. Auch damals schon wollte man auf die Beeinträchtigungen der Bestände aufmerksam machen. Doch genützt hat es dem Vogel sehr wenig.

Denn noch immer zeigt sich der Wendehals nicht nur (aber auch) in Bayern als im Bestand gefährdet.

Der immense Bestandsrückgang lässt sich vor allem auf den Lebensraumverlust zurückführen. Die Intensivierung der Landwirtschaft und mit ihr auch einhergehend eine Überdüngung der Flächen, dem Eintrag von Pestiziden, jedoch auch die Rodung vieler alter Streuobstgürtel tragen dazu bei. Nicht zu vergessen sind dabei auch Gefahren die der Vogel auf dem Weg in seine Überwinterungsquartiere
ausgesetzt ist.

Durch die enge Bindung an seinen bevorzugten Lebensraum wird es für den Wendehals zunehmend schwieriger seine Hauptnahrung (Wiesen-) Ameisen anzutreffen. Auch ein erkennbarer Mangel an geeigneten Brutplätzen zeichnet sich ab.

Und so wird sich die Bestandssituation auch weiterhin verschärfen.

Mit dem hier vorgestellten Projekt wollen wir dem Wendehals eine Perspektive eröffnen. Etwa 1200 Brutpaare zeigen sich noch in Bayern. Der Steigerwald, bzw. dessen Offenlandstrukturen zeigen
sich noch anteilig als frequentierter Lebensraum mit abnehmender Tendenz.

Eine vormalige Streuobstfläche die langjährig als Wendehals Lebensraum fungierte wurde nach ihrer Unbewirtschaftung in den vergangenen Jahrzehnten förmlich vom Wald überrollt. Mit dieser Veränderung wurde auch der Wendehals verdrängt.

Auf Anregung des Artenschutz in Franken® wurde in 2017 damit begonnen den Bereich wieder für den Wendehals und dessen vielfältige Begleitarten funktionell zu gestalten. Ein erster wichtiger Schritt war die Freistellung der zwar „schön grün anzusehenden – jedoch als ökologische Katastrophe zu bezeichnende Fläche“. Um die Bodenverdichtung als so gering wie möglich zu halten wurden die Arbeiten bei Frostwetter durchgeführt.

Viele Festmeter an standortfremden Gehölz wurden von der Fläche entfernt. Zurück blieben die freigestellten
, sehr alten Obstbäume und eine noch unbegrünte Hangfläche. Was für manchen Naturliebhaber auf den ersten Blick als radikal angesehen wird bietet für die Artenvielfalt eine große Chance.

Mehr zum Projekt:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=87110

In der Aufnahme des Steigerwald Zentrums
- um den anzusprechenden Arten wertvolle Rückzusgräume zu bieten wurden hier auch spezielle Nistmodule installiert.


Aktenzeichen Luchs
Aktenzeichen Luchs
Aktenzeichen Luchs

27/28.06.2018

Der größte Feind der Luchse sind Wilderer, wie eine Studie von WWF, IZW und der Universität Freiburg zeigt

„In den vergangenen Jahren wurde laut einer Studie jeder fünfte Luchs im bayrischen Wald illegal getötet“, sagt Dr. Diana Pretzell,
Leiterin Naturschutz Deutschland vom WWF. Die Studie von WWF, der Universität Freiburg und dem Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin macht ebenfalls deutlich, dass die illegale Jagd den Bestand im Grenzgebiet von Deutschland, Tschechien und Österreich stark beeinflusst.

In den 1980er Jahren siedelten tschechische Behörden im Gebiet des heutigen Nationalparks Šumava wieder 18 Luchse an. Die Population entwickelt sich zunächst sehr gut, doch seit Mitte der 90er Jahre stagniert ihr Bestand und ging zeitweise sogar zurück. Mit einem Modell untersuchte das Forscherteam die Sterberaten und vor allem die „nicht erklärbare Sterblichkeit“; also die Zahl toter Tiere, die nicht im Straßenverkehr oder auf natürliche Weise starben. Die Studie zeigt, dass bis 1996 nur drei bis vier Prozent der Tode nicht erklärbar sind. Ab 1998 liegt der Anteil unerklärbarer Tode mit durchschnittlich 15 bis 20 Prozent dann deutlich höher: Die Ursache dafür sind mit großer Wahrscheinlichkeit illegale Tötungen.

„Diese Zahlen zeigen, dass wir auch in Deutschland dringend über Wilderei sprechen müssen“, fordert Diana Pretzell. “Die Tötung von streng geschützten Tieren ist kein Kavaliersdelikt. Auch hierzulande sterben jährlich Greifvögel, Wölfe, Fischotter und Luchse durch Fallen, Gift oder Kugeln. Bisher werden die Täter trotz des hohen Strafmaßes nur in den seltensten Fällen ermittelt, geschweige denn verurteilt.“ Die bekannten Fälle sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Und selbst diese bleiben meist ungestraft, obwohl das Gesetz Zahlungen von bis zu 50.000 Euro oder bis zu fünf Jahre Gefängnis vorsieht. Für den WWF gleicht dies einer bewussten Verschleierung von Straftaten, wie Diana Pretzell erläutert: „Fast zwei Jahre nach der Anzeige des WWF gegen einen Verdächtigen im Bayrischen Wald und einer Hausdurchsuchung liegen uns noch keine Untersuchungsergebnisse der Staatsanwaltschaft vor. Dabei liegen dort zahlreiche Indizien vor, die auf Straftaten gegen Luchse hinweisen. Es scheint kein großes Interesse an einer Aufklärung zu geben.“

Der WWF fordert seit langem eine striktere Strafverfolgung von illegalen Tötungen geschützter Wildtiere in Deutschland
und hat dafür einen Fünf-Punkte Plan erarbeitet. Mit Partnern aus Tschechien, Österreich, Italien und Slowenien setzt er sich im Projekt 3Lynx für den länderübergreifenden Schutz der seltenen Raubkatze ein. Über den Wilderei-Notruf des WWF können Hinweise auf Straftaten zudem jederzeit und anonym gemeldet werden.

Hintergrund

In der bayerisch-böhmisch-österreichischen Population leben insgesamt rund 60 bis 80 Tiere. Luchse sind Einzelgänger mit sehr großen Revieren. Je nach Nahrungsangebot und Lebensraum besetzen Männchen bis zu 400 Quadratkilometer und überlappen dabei mit den Revieren mehrerer Weibchen. Das Luchsprojekt Bayern liefert wichtige Daten, um die Zahl der Luchse zu ermitteln, beispielsweise durch den Einsatz von Wildkameras.


Quelle

WWF

Stefanie Klein

Pressestelle

Tel. 030-311 777 428

stefanie.klein@wwf.de



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Luchs

Mehr zum Luchs auf unseren Seiten unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=41183

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Leuchttürme der Biodiversität
Leuchttürme der Biodiversität
Leuchttürme der Biodiversität

26/27.06.2018

Bayern. Erneut setzen wir ein Kooperationsprojekt um welches sowohl Artenschutz als auch den Erhalt von prägenden Kulturgütern in den Fokus stellt. Bereits vor einige Jahren hatten wir zahlreiche Trafotürme mit speziellen Sekundärhabitaten ausgestattet.

Die um zu prüfen ob die eingesetzten Nistmodule auch funktionsfähig sind.

Nach dieser wichtigen Vorlaufzeit und vielen positiven Erfahrungen begeben wir uns nun zum nächsten Projektbaustein. Der Turmkörper erhält witterungsbeständige und funktionsoptimierte Habitatstrukturen, sowie eine einzigartige Außenhaut.

Die Arbeiten sind gestartet .. begleiten Sie uns in den kommenden Wochen hier auf unseren Seiten und erleben Sie die Entwicktung eines Leuchtturms der Biodiversität.

In der Aufnahme
- Letzte Abstimmungsgespräche zur Umsetzung eines Hotspots der Artenvielfalt.


Kleine Eulen - ganz Groß
Kleine Eulen - ganz Groß
Kleine Eulen - ganz Groß

25/26.06.2018

Bayern. Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten / Forstbetrieb Arnstein, Beatrice Nolte
Stiftung für Natur- und Umweltschutz, Deutsche Postcode Lotterie ,
HIT Umweltstiftung, Markt Geiselwind, kath. Kindergarten St. Burkhard, Stiftung "Unsere Erde",Margarete Müller- Bull Stiftung und Robert Bosch GmbH engagieren sich in einem Gemeinschaftsprojekt in Sinne der Kleineulen in der Bundesrepublik Deutschland.

Nun wurde mit der Installation der Nisthilfen begonnen ..
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=92639


Stele der Biodiversität - Schönau a. Königssee
Stele der Biodiversität - Schönau a. Königssee
Stele der Biodiversität

21.07.2017 - 25.06.2018

Moderner Artenschutz und lebendige Umweltbildung gehen neue Wege. Artenschutz in Franken®, Audi Stiftung für Umwelt und der Kindergarten Schönau setzen sich gemeinsam mit der Gemeinde Schönau a. Königssee in innovativer Form gemeinsam für die Erhaltung einer vielfach unbekannten Insektengruppe ein.

Schönau a. Königssee /Bayern.Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die
domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer
weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.

Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Wildbienen – häufig im Bestand gefährdet
Doch viele unserer Wildbienenarten in?Deutschland sind zwischenzeitlich akut in ihrem Bestand bedroht. Gerade auch durch eine zunehmend industrielle Landbewirtschaftung mit einem immensen Pestizideinsatz sowie der Zerstörung wichtiger Lebensräume haben wir Menschen zahlreiche Wildbienenarten bereits nahe an den Rand des Aussterbens gebracht. Je intensiver die Bewirtschaftungsformen und je umfangreicher Bewirtschaftungsflächen werden, desto stärker hängt der Ertrag der Landwirtschaft auch von Wildbienen ab.

Je mehr Lebensräume wir mit unserem Handeln in unserem Umfeld beeinträchtigen gefährden wir nicht
nur eine faszinierende Insektengruppe. Nein mehr noch, wir setzen mit diesem Tun gar eine der (auch und gerade für den Menschen) wichtigsten Ökosysteme aufs Spiel.

„Mit dem Projekt „Stelen der
Biodiversität / Projektbaustein Wildbiene“ wollen wir deshalb auch auf die elementare Bedeutung dieser so wichtigen Insekten für uns Menschen hinweisen.


Dr. Rüdiger Recknagel
Audi Stiftung für Umwelt


Wildbienen – eine (letzte) Chance für unsere „Freunde“
Das innovative Kooperationsprojekt möchte hier auch zum Umdenken anregen. Mit der Installation einer modernen und sehr langlebigen Wildbienenwand werden die Jüngsten der Gemeinde in pädagogisch wertvoller Form bewusst an das Thema Wildbienenschutz herangeführt.

Da Mauerbienen, also die bevorzugten Besiedler einer solchen Wand, überhaupt nicht aggressiv sind, können sich die Kinder des Kindergartens den Tieren gefahrlos nähern und diese auch in ihrem
emsigen Treiben live erleben. Gleichfalls soll das Projekt dafür sorgen,dass die Kinder den Respekt und die Achtung für die uns umgebende Artenvielfalt erlernen und wichtige Zusammenhänge in spielerischer Form erkennen.Denn nur, wenn es gelingt, die uns nachfolgende Generation mit diesen Tieren wieder vertraut zu machen kann es tatsächlich gelingen effektive Wege zu beschreiten die auch Garant dafür sein können das eineArt Win-Win Prinzip entsteht, das beiden Arten das Überleben ermöglicht.

Wie besiedelt die Wildbienen die Reproduktionswand .. Eindrücke des ersten "Wildbienenjahres" unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=91296


Leuchtturm der Biodiversität
 Leuchtturm der Biodiversität
Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität

25/26-06-2018

Ein Kooperationsprojekt des Artenschutz in Franken® und des Bürgervereins Bargen, welches umweltpädagiogisch vom Kindergarten Bargen "Bargener Zwergentreff" begleitet wird engagiert sich für die Erhaltung der Fledermäuse.

Gefördert wird das Projekt durch die Beatrice Nolte Stiftung für Naturschutz, der Umweltstiftung der Landesbank Baden - Württemberg und der Margarete Müller - Bull Stiftung.

Baden-Württemberg / Bargen.Turmstationen können durch eine professionelle Umgestaltung sehr wohl in die Lage versetzt werden sich zu wertvollen Leuchttürmen der Biodiversität und Ökopädagogik zu entwickeln. Vorab dieser Umgestaltung bedarf es jedoch abzuprüfen welche Lebensformen sich im Umgriff des Baukörpers befinden bzw. welche Lebensformen angesprochen werden können.

Ein mehrmonatiges Monitoring gab hierrüber Aufschluss.

Mit diesem Projekt soll der Erhaltung der vielfach akut im Bestand gefährdeten heimischen Fledermausarten zugearbeitet werden. Ganz bewusst wollen wir hier spaltenbewohnende Arten ansprechen. Hierzu zählen z.B. Zwerg-Mücken oder auch Rauhautfledermäuse. Arten die an
zahlreichen Stellen der Republik durch Bauwerksanierungen von ihren angestammten Lebens- und Fortpflanzungsräumen verdrängt werden.

Das Projekt Leuchttürme der Biodiversität und Ökopädagogik
möchte gleichfalls als Multiplikationsprojekt fungieren welches an anderer Stelle der Republik durch Dritte fortgeführt werden kann.

Erleben Sie hier die Entwicklung des Projektes ..
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97829


In der Darstellung:

In einer Zeit in der eine zunehmende Verarmung der Biodiversität in unserer Republik und darüber hinaus erkennbar wird, bedarf es dringlich konventionelle Wege zu verlassen. Seit geraumer Zeit wurde an mancher Stelle begonnen ausgediente Turmstationen in sogenannte „Vogelhotels“ umzugestalten.

Das Projekt Leuchttürme der Biodiversität und Ökopädagogik geht weit über den Ansatz „Vogelhotel“ hinaus. Vorab der für 2018 geplanten Artenschutzmaßnahme konnte die Fassade im Zuge der Bauwerksanierung durch den Bürgerverein Bargen  mit den entsprechenden bildgebenden Elementen bestückt werden.

Eine der beiden Giebelseiten wird dem Fledermausschutz gewidmet.... jüngst wurde das Bauwerk vom Montagegerüst befreit und kann nun von Fledermäusen erschlossen werden.


Grünes Band/Natura 2000
Grünes Band/Natura 2000
Grünes Band/Natura 2000 Stationen: Rückenwind aus Brüssel

24/25.06.2018

Gespräche in Brüssel (18/19. Juni)
mit Vertretern der Europäischen Kommission - insbesondere in den Generaldirektionen Landwirtschaft und Umwelt - bestärken Umweltminister Anja Siegesmund bei den Bemühungen für ein Nationales Naturmonument Grünes Band und einer finanziellen Absicherung der erfolgreichen Natura 2000 Stationen in Thüringen.

„Das Grüne Band ist ein Symbol für ein geeintes, zusammenwachsendes Europa. Hier wird ein ehemaliger Todesstreifen zur Lebenslinie. In Thüringen bewahren wir die Erinnerung und sichern die Zukunft eines besonders langen Teilstückes vom Grünen Band. Wir haben - 30 Jahre nach der friedlichen Revolution - die große Chance, dieses einzigartige Geschichts- und Natur-Denkmal langfristig zu schützen. Europa braucht gerade in Zeiten wachsender Spannungen solche Symbole des Friedens und Zusammenwachsens “, erklärt Anja Siegesmund in Brüssel.

Bevor sich vom 16.-18. Oktober 2018 auf der Wartburg die International Green Belt Conference trifft, warb Anja Siegesmund in Brüssel gemeinsam mit dem ehemaligen Grenzflüchtling und heutigen Naturfilmer und Abenteurer, Mario Goldstein, für das geplante Nationale Naturmonument Grünes Band. Mit 763 Kilometer Anteil am Deutschen Grünen Band (rund 1400 km) hat Thüringen das längste geschichtsträchtige Stück des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Erstmalig präsentiert sich Thüringen mit diesem Vorhaben in Brüssel.

Wichtiges zweites Thema in Brüssel war die finanzielle Stärkung des Naturschutzes. Mitten im Prozess um die Neuaufstellung der europäischen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP; neue Periode gilt ab 2021) will Thüringen auf Defizite bei der Förderung von derzeit nicht geförderten - aber für den Artenschutz kostbaren -  Offenlandflächen hinweisen.

„Wir wollen, dass in der EU und Deutschland Natur- und Artenschutz angemessen finanziert wird. Dazu gehört eben auch, dass Offenland, das bedrohten Arten wie dem Braunkehlchen einen Schutzraum bietet und nur durch Beweidung erhalten bleibt, vollständig in die Agar-Direktzahlungen integriert wird. Die Agrarzahlungen müssen weg von der Konzentration auf reine Flächenförderung und hin zur einer stärkeren Förderung von ökologisch sinnvollen Flächen. Denn von einem stärken Artenschutz profitieren wir alle.“

Für Thüringen geht es um Flächen, die derzeit von der EU nicht als landwirtschaftliche Nutzflächen anerkannt werden (früher: „Öd- und Unland“), obwohl sie durch Schaf-, Ziegen- und Kuhhaltung durchaus landwirtschaftlich genutzt werden. Es sind Weideflächen, in denen kleinräumig verschiedene Lebensräume (Gebüsch, Kleingewässer, felsige Bereiche) eingestreut sind. Diese lassen sich mit den aktuellen GAP Rahmenbedingungen nicht in die geltenden (und geplanten) Fördersysteme einbinden. Dabei sind gerade diese Flächen z.B. für Vogelarten wie dem Braunkehlchen, Neuntöter und Wachtelkönig von sehr hoher Bedeutung. Thüringen besitzt viel von der oben beschriebenen Offenlandfläche und könnte damit einen besonderen Beitrag innerhalb der EU für den Artenschutz leisten.

Zudem sind die Offenlandflächen auch mit dem Gesetzesprozess Nationales Naturmonument Grünes Band verwoben. Denn viele Flächen auf dem Grünen Band sind Offenland, ihre Förderung würde dortige Schäfer oder Landwirte mit Weidenutzung zusätzlich unterstützen - und ihre Bindung zum Grünen Band stärken.

Quelle
Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz
Pressesprecher Tom Wetzling
Beethovenstraße 3
99096 Erfurt

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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Goldgrüner Schmalprachtkäfer

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Falken fliegen im Höllbachgespreng aus
Falken fliegen im Höllbachgespreng aus
Drei junge Falken fliegen im Höllbachgespreng aus

24/25.06.2018

Brut war erfolgreich - Sperrung des Wanderweges ab 23. Juni aufgehoben

Scheuereck.
Schon Anfang Mai war die Freude in der Nationalparkverwaltung groß, als feststand, dass ein Wanderfalkenpaar im Höllbachgespreng brütet. Nun gibt es eine weitere gute Nachricht zu vermelden. „Mitarbeiter von der Wacht konnten beobachten, dass drei junge Falken aus dem Nest ausgeflogen sind“, berichtet Jochen Linner, Naturschutzbeauftragter des Nationalparks Bayerischer Wald. „Das ist eine tolle Nachricht, gerade vor dem Hintergrund, dass die Bruten am Kleinen Falkenstein und am Rachel höchstwahrscheinlich ausgefallen sind.“

Wem Linner in diesem Zusammenhang ganz besonders danken möchte, sind die Wanderer. „Um den Falken die Chance auf eine erfolgreiche Brut zu geben, haben wir den Wanderweg durch das Höllbachgespreng in diesem Jahr deutlich länger gesperrt.“ Dies war nötig, denn anders als in den Vorjahren haben sich die Vögel in diesem Jahr in einem Horst niedergelassen, der in unmittelbarer Nähe des Wanderwegs liegt. „Das Risiko, dass die Falken durch Störungen von Menschen die Aufzucht der Jungtiere vernachlässigen und diese dadurch sterben, war zu groß“, so Linner. Letztendlich habe die Sperrung etwas Positives hervorgebracht, und zwar die drei jungen Falken. „Möglich wurde das unter anderem auch durch das Verständnis der Wanderer, die sich an die Betretungsregelung gehalten haben.“

Um die Falken und den Bruterfolg verfolgen zu können, haben Ranger der Wacht den Horst in regelmäßigen Abständen beobachtet.
Auch Mitarbeiter des Landesbundes für Vogelschutz sind immer mit eingebunden. „Allerdings sind sie dabei sehr vorsichtig vorgegangen, um die Vögel nicht zu stören“, sagt Linner. Letztendlich konnte vor knapp zwei Wochen beobachtet werden, wie drei Jungvögel ausgeflogen sind. Daher kann die Sperrung des Wanderwegs durch das Höllbachgespreng am Samstag, 23. Juni, aufgehoben werden. Wanderer können dann auch wieder über diesen Abschnitt den Falkenstein erreichen.

In diesem Zusammenhang weist Linner noch einmal auf das Wegegebot hin, das in Teilen des Nationalparks gilt. „Zum Schutz gefährdeter Arten ist ein Verlassen der markierten Wege im Kerngebiet nicht gestattet.“ Auch in anderen Bereichen des Nationalparks gebe es Brutplätze. Hier handle es sich vor allem um die Lebensräume des Auerhuhns oder um Moore. „Die Wanderer können durch ihr Verhalten dazu beitragen, dass wir den Tieren eine Chance geben, ihren Nachwuchs groß zu ziehen.“ Knapp 60 Prozent der Nationalparkfläche sind allerdings ganzjährig betretbar.

Bildunterschrift:

Die Wanderfalken im Höllbachgespreng waren mit ihrer Brut erfolgreich. Vor knapp zwei Wochen sind drei Jungvögel erstmals aus dem Horst geflogen (Foto: Michael Pscheidl / Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald).

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Elke Ohland
Kontakt:

Tel. +49 8552 9600161
Fax +49 8552 9600100
Email: elke.ohland(at)npv-bw.bayern.de
Pressemitteilung
22.06.2018
Nr. 59/2018

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Graue Gartenwanze erlegt Weißling
Graue Gartenwanze erlegt Weißling
Graue Gartenwanze erlegt Weißling

24/25.06.2018

Die Graue Gartenwanze ... hat hier im Morgengrauen einen Grünadrigen Weißling erlegt.In der Literatur steht, dass diese Wanzenart sich auch von toten Insekten ernährt. Das hat diese Wanze wohl nicht gewusst ... so Bernhard Schmalisch der uns diese aussagekräftige Aufnahme zugeleitet hat ...


Spirituelle Entdeckertouren im wilden Wald
Spirituelle Entdeckertouren im wilden Wald
Spirituelle Entdeckertouren im wilden Wald

23/24.06.2018

Drei Führungen der Reihe Nationalpark und Schöpfung im Falkensteingebiet

Zwieslerwaldhaus/Lindberg. Seit vielen Jahren bietet der Nationalpark zusammen mit den Kirchen der Region eine besondere Führungsreihe an. Dabei werden spirituelle Impulse und naturkundliches Wissen kombiniert. Rund um den Falkenstein finden in den nächsten Tagen gleich drei Veranstaltungen unter dem Motto Nationalpark und Schöpfung statt.


Los geht’s am Mittwoch, 27. Juni. Dann führt Susanne Keilhauer, Religionspädagogin und Waldführerin, alle Interessierten zum Thema „Dem Leben auf der Spur“ mit besinnlichen Pausen von der Weißen Brücke am Höllbach zur Höllbachschwelle und wieder zurück. Treffpunkt für die rund zweieinhalbstündige Tour ist um 15:45 Uhr in Lindberg am Parkplatz Weiße Brücke.

Mit „Panta rhei – Alles fließt“  ist die zweite Wanderung am Dienstag, 3. Juli, überschrieben. Diesmal geht’s mit der Waldbahn gemeinsam von Ludwigsthal nach Bayerisch Eisenstein. Susanne Keilhauer und Pastoralreferent Josef Scheuerecker gestalten anschließend eine Führung auf dem Flusswanderweg zurück nach Ludwigsthal. Treffpunkt für die circa dreistündige Tour ist um 17:45 Uhr in Ludwigsthal an der Bushaltestelle.

Und gleich einen Tag später, am Mittwoch,  4. Juli, bietet sich die Gelegenheit, eine Wanderung mit dem Titel „Der Baum des Lebens“ mitzumachen. Dabei lernen die Teilnehmer mit Susanne Keilhauer den alten Wald und die besondere Bäume rund um Zwieslerwaldhaus kennen. Auch eine Einkehr im Schwellhäusl ist eingeplant. Der Treffpunkt für die etwa zweieinhalbstündige Führung ist um 13 Uhr in Zwieslerwaldhaus am Parkplatz Brechhäuslau.

Alle Führungen sind kostenlos. Anmeldungen werdem erbeten bei Susanne Keilhauer unter 0152 21032292.

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer WaldFreyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Fuchs ... neue Aufnahmen eigestellt ..

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... Wiederaufbau von Wäldern
... Wiederaufbau von Wäldern
Zentralasiatische Länder bekennen sich zum Wiederaufbau von Wäldern

23/24.06.2018

Bonn Challenge-Regionalkonferenz in Astana sagt Wiederaufbau von über 2,5 Millionen Hektar Wäldern zu
Wälder und Waldlandschaften werden künftig gemeinsam geschützt

Astana, 22. Juni 2018:
Acht Länder in Zentralasien und im Kaukasus haben sich der „Bonn Challenge“ angeschlossen und wollen einen Beitrag zu dem Ziel leisten, bis zum Jahr 2020 150 Millionen Hektar Wälder weltweit wieder aufzubauen. Mit der „Astana-Resolution“ haben sie darüber hinaus den starken Willen zum Ausdruck gebracht, die regionale Zusammenarbeit für Erhalt und Wiederaufbau von Wäldern und Waldlandschaften auszubauen. Dazu haben sich die offiziellen Regierungsvertreterinnen und -vertreter von Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan im Rahmen eines regionalen Ministertreffens in Astana, Kasachstan, am 21. und 22. Juni 2018 bekannt und den Wiederaufbau von zweieinhalb Millionen Hektar Wäldern zugesagt.

In Vertretung von Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth eröffnete Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), die Konferenz: „Die Wälder des Kaukasus und Zentralasiens sind ein gutes Beispiel für den großen Reichtum an Naturressourcen in dieser Region, den es zu würdigen und zu schützen gilt. Landdegradierung, Biodiversitätsverlust und das Management der Auswirkungen des Klimawandels hätten grenzübergreifenden Charakter und können nur durch regionale Kooperationen bewältigt werden. Ein besonderes Gewicht legt die Bundesregierung in ihrer Zusammenarbeit mit den zentralasiatischen und kaukasischen Ländern daher auf regionale Ansätze und die Stärkung zwischenstaatlicher Kooperationen und des Austauschs. Die Bonn Challenge zum Wiederaufbau von Wäldern und Waldlandschaften bietet dafür eine ideale Plattform.“

Die Ministerkonferenz in Astana wurde gemeinsam vom Landwirtschaftsministerium Kasachstans, der Weltnaturschutzunion IUCN und maßgeblich von der gemeinsamen Wald- und Forst-Einheit der Wirtschaftskommission für Europa UNECE und der Welternährungsorganisation FAO organisiert.

Olga Algayerova, Exekutivsekretärin der UNECE: „Die Steigerung der Bemühungen um den Wiederaufbau von Wäldern ist entscheidend, um die vielen Leistungen von Wäldern nutzbar zu machen; damit meine ich deren ökologische, ökonomische und soziale Leistungen im Großen, aber auch ihren Nutzen für das Klima. Nationale Zusagen zur Bonn Challenge und deren Umsetzung können daher die Bemühungen der Länder unterstützen, zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen unter der Agenda 2030 und anderen relevanten internationalen Verpflichtungen wie der Klimarahmenkonvention beizutragen.“

Das Regionaltreffen in Kasachstan ist Teil der globalen Aktionsplattform „Bonn Challenge", die das Bundesumweltministerium 2011 initiiert hat. Damals hatten sich in Bonn zahlreiche Länder darauf verständigt, bis 2020 weltweit 150 Millionen Hektar zerstörter Waldflächen und bis 2030 mindestens 350 Millionen Hektar degradierter und entwaldeter Landfläche wiederherzustellen.

Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth: „Die Bonn Challenge ist die umfassendste Initiative zum Wiederaufbau von Wäldern weltwei
t. Sie hat seit ihrem Start vor sieben Jahren eine unglaubliche globale Dynamik ausgelöst. Seit heute beteiligen sich auch acht zentralasiatische Länder mit dem Wiederaufbau von über zweieinhalb Millionen Hektar Waldfläche. Ohne den weltweiten Wald-Aufbau können wir die Klimaziele von Paris kaum erreichen.“

Regionalkonferenzen zum Wiederaufbau von Wäldern im Rahmen der „Bonn Challenge" hat es bereits in Lateinamerika, Südostasien und Afrika gegeben. Nach dem Prinzip des Voneinander-Lernens und Miteinander-Umsetzens führen sie zu einer neuen Form multilateraler Zusammenarbeit.

Weitere Informationen: www.bmu.de/N51704/

Mehr über die Bonn Challenge: www.bonnchallenge.org

Website zur Konferenz: www.unece.org/index.php?id=47712

Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999
E-Mail: info@bfn.de

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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

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Finkenjagd auf Malta illegal
Finkenjagd auf Malta illegal
NABU begrüßt EuGH-Urteil, dass Finkenjagd auf Malta illegal ist

23/24.06.2018

Miller: Ein klares Signal an alle EU-Länder, dass die Vogelschutzrichtlinie nicht willkürlich aufgeweicht werden darf
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Berlin/Brüssel
– Der NABU begrüßt das gestern vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) ergangene Urteil, dass die Ausnahmeregelung Maltas, die den Fang von Finken erlaubt, gegen die europäische Vogelschutzrichtlinie verstößt und damit illegal ist.

Dazu NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Das Urteil ist ein wichtiger Schritt für die konsequente Umsetzung des Vogelschutzes in Europa. Damit wird ein langjähriger Streit beendet und ein klares Signal an alle anderen EU-Länder gesendet, dass die Vogelschutztrichtlinie nicht willkürlich durch einzelne nationale Regierungen aufgeweicht werden kann. Malta versucht seit Jahren, die EU-Vogelschutzrichtlinie durch großzügige Ausnahmeregelungen zu umgehen. Jetzt hat das Gericht klargestellt: Die strengen Auflagen für Ausnahmen vom geltenden Jagdverbot werden nicht erfüllt. Die Finkenjagd auf Malta mit Netzen und Fallen ist damit illegal.“

NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann: „Die Regierung von Malta steht nun in der Pflicht, das EuGH-Urteil schnell umzusetzen. Eine weitere Finkenjagdsaison darf es nicht mehr geben. Die EU-Kommission muss neben der Regelung zum Finkenfang auch zwei weitere dubiose maltesische Ausnahmegenehmigungen vor den europäischen Gerichtshof bringen: den Netzfang von Singdrosseln und Goldregenpfeifern und den Frühjahrsabschuss von Wachteln. Diese Ausnahmegenehmigungen öffnen der illegalen Jagd auf Malta Tür und Tor und machen eine Kontrolle der Schutzbestimmungen fast unmöglich. Zudem gibt es immer wieder zahlreiche Fälle, bei denen während der üblichen Jagdsaison im Herbst geschützte Arten illegal geschossen werden. Es gibt also noch viel zu tun.“

Hintergrund:

Der NABU unterstützt seit vielen Jahren seinen Partner BirdLife Malta bei seinem Kampf gegen das Töten und Fangen von Zugvögeln in Malta. Dazu gehört neben der Zusammenarbeit mit den Behörden zur Bekämpfung von Wilderei auch die politische Arbeit gegen dubiose Ausnahmeregelungen, die eigentlich verbotene Jagdpraktiken legalisieren. Seit 2014 hatte BirdLife Malta neben anderen Umweltorganisationen systematisch Beweise und Argumente gesammelt, die belegen, dass die maltesische Finkenfang-Genehmigung keineswegs den strengen Ausnahmebedingungen der EU-Vogelschutzrichtlinie entspricht.

Mehr Infos: www.NABU.de/finkenfang

Für Rückfragen:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1620,
Mobil +49 (0)172.910 82 75, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de


Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 74/18 | 22. JUNI 2018
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Umwelt/EU/Vogelschutz


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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Buchfinkmännchen

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Bänder des Lebens ....
Bänder des Lebens ....
Bänder des Lebens, Naturschutzprojekt, chance.natur, Vernetzung der Lebensräume


23/24.06.2018

„Bänder des Lebens“ vernetzen Lebensräume und Menschen

   Bundesumweltministerium fördert Naturschutzgroßprojekt mit rund 1,4 Millionen Euro
   Auftaktveranstaltung im Hunsrück

Berlin/Bonn, 22.06.2018:
„Bänder des Lebens im Hunsrück“ – der Name des neuen Naturschutzgroßprojekts ist Programm. Denn die Vernetzung der Lebensräume von typischen Tier- und Pflanzenarten und landschaftsprägenden Nutzungsformen in der Region haben sich die Träger des Projekts als Leitziel gesetzt. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert das Bundesumweltministerium die „Bänder des Lebens“ aus Mitteln des Programms „chance.natur – Bundesförderung Naturschutz“ mit rund 1,4 Millionen Euro. Im Beisein der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, und der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel, findet am Sonntag, 24. Juni 2018, die Auftaktveranstaltung zu den „Bändern des Lebens“ auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld statt.

Schwarzelühr-Sutter: „Naturschutzgroßprojekte sind die Leuchttürme des Naturschutzes in Deutschland. Sie nehmen besonders schutzwürdige Teile von Natur und Landschaft mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung in den Blick. Der Hunsrück erfüllt diese Kriterien in herausragender Weise. Er ist einer der wertvollsten Naturschätze unseres Landes. Mit dem Programm ‚chance.natur‘ leistet die Bundesregierung einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt und des nationalen Naturerbes in Deutschland.“

Prof. Beate Jessel ergänzt: „Der Hunsrück ist für ein Naturschutzgroßprojekt prädestiniert: Hier findet sich nicht nur eine Vielzahl von Naturschätzen, sondern auch eine Vielzahl engagierter Menschen, die sich für die Landschaft stark machen, in der sie leben. Und die Kooperation dieser Menschen braucht es, um Vorhaben wie die ‚Bänder des Lebens‘ erfolgreich werden zu lassen und für Natur und Landschaft eine dauerhafte Perspektive zu gestalten. “

Die Region Hunsrück ist reich an unterschiedlichen Lebensräumen für seltene Arten wie Wildkatze und Haselhuhn, Arnika und Moosbeere. Doch auch Hangwälder, Moore, Bachauen oder artenreiche Wiesen verändern sich oder gehen ganz verloren. Dies führt dazu, dass ehemals häufig vorkommende Arten wie Arnika und Moosbeere in der Region inzwischen selten geworden sind.

In dem nun begonnenen Projekt I (Planungsphase) wird ein Pflege- und Entwicklungsplan (PEPL) erarbeitet. In einem ersten Schritt werden die Vorkommen derjenigen Arten und Lebensräume ermittelt, die für die Region eine besondere Bedeutung haben. Zugleich wird ausgelotet, welche Flächen für die Vernetzung der Lebensräume essentiell sind. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden Maßnahmen entwickelt, die dazu beitragen, Lebensräume und Arten zu erhalten und zu sichern. Weil dabei vielerorts in der Region die Interessen von Nutzerinnen und Nutzern berührt sind, sollen Land-, Forst- und Wasserwirtschaft frühzeitig in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Das Projekt I läuft bis Herbst 2020, die Umsetzung des PEPL soll anschließend im Projekt II erfolgen.

Träger der „Bänder des Lebens“ sind die Landkreise Birkenfeld, Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg sowie die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Gefördert wird das Projekt vom Bund mit 1,4 Millionen Euro (82,5% der Gesamtkosten) aus dem Programm „chance.natur – Bundesförderung Naturschutz.“ Die Summe wird durch das Bundesamt für Naturschutz aus Mitteln des Bundesumweltministeriums bereitgestellt. Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit knapp 130.000 Euro (7,5%) und die Trägergemeinschaft mit 170.000 € (10%) am Projekt.

Hintergrund
Mit dem Programm „chance.natur – Bundesförderung Naturschutz“ verfolgt die Bundesregierung das Ziel, herausragende repräsentative Landschaften Deutschlands zu erhalten und zu sichern. Bislang wurden 80 Projekte mit einer Gesamtfläche von mehr als 3.700 km² gefördert. Dafür hat der Bund seit 1979 rund 500 Millionen Euro bereitgestellt. Derzeit stehen jährlich 14 Millionen Euro für den Erhalt und die Optimierung bundesweit bedeutender Natur- und Kulturlandschaften zur Verfügung.


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
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Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

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In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Kleine Schillerfalter auf Kotballen

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