Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2Unsere Partner Teil 3Unsere Partner Teil 4Unsere Partner Teil 999
Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF


Artenschutz in Franken® +++ Amphibienprojekt startet ... Sie zählen zu den großen Verlierern - Amphibien ... neben der Klimaveränderung welche die Tiere vor immense Herausforderungen stellt ist es der Straßenverkehr der seine Opfer fordert ... hier setzen wir an ... mehr in den kommenden Wochen hier auf unserer Internetpräsenz ++ Artenschutz in Franken® +++ Artenschutz in Franken® +++ Verkehrsinseln als wertvolle Oase der Biodiversität oder Todesfalle für kleine Insekten? -- diesem Thema widmen wir uns aus gegebenem Anlass in den kommenden Tagen ... hier auf unserer Internetpräsenz +++ Neue Nistplätze für Bayerns Dohlen - Projekt steht vor dem Abschluss --- wir berichten zeitnah! +++ Das Projekt

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit fast 23 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz- Vogelschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

-------------------------------------------

Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

-----------------------------------

Was tun beim Wildunfall
-
https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
------------------------------------------

Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

---------------------------------------------

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

-----------------------------

Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




18.12.2018 Dritte Jahreshauptversammlung des AiF
20.12.2018 Artenschutz zeichnet aus


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
Leuchttürme der Artenvielfalt
Virtuelle Tour Leuchtturm Freistaat Bayern
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Nationalpark erfüllt Sternstunden-Wunsch
Nationalpark erfüllt Sternstunden-Wunsch
Nationalpark erfüllt Sternstunden-Wunsch

10/11.12.2018

Aylin (12) aus dem Fränkischen Seenland kommt Wölfen im Tier-Freigelände ganz nah

Neuschönau.
Seit 25 Jahren erfüllt Bayern 1 Kinderwünsche im Rahmen der Sternstunden, der Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks. Durch diese Aktion können Hilfsprojekte in Bayern, Deutschland und auf der ganzen Welt unterstützt werden. Als besonderes Schmankerl kommen Jahr für Jahr eine Hand voll Kinder in den Genuss, ihren ganz besonderen Traum wahrwerden zu lassen. Heuer konnte der Nationalpark Bayersicher Wald einen dieser speziellen Wünsche erfüllen.

Aylin, zwölf Jahre alt, wohnt im Haus St. Antonius in Gersdorf im Fränkischen Seenland. Die dank Sternstunden frisch renovierte Anlage der Kinder- und Jugendhilfe bietet sowohl stationäre als auch ambulante Angebote an. Aylin lebt dort mit Gleichaltrigen in einer heilpädagogischen Wohngruppe. Später möchte sie gern einen Beruf ergreifen, der mit Tieren zu tun hat. Ganz besonders haben es ihr Wölfe angetan. Und so reifte der Wunsch, diesen Vierbeinern mal ganz nahe zu kommen.

Unter den rund 300 Anliegen, die Kinder und Jugendliche in einer der heuer von Sternstunden bedachten Einrichtungen äußerten, wurde Aylin ausgewählt. „Uns hat besonders gefallen, dass Aylin mit dem Wunsch schon eine konkrete Zukunftsperspektive verbindet“, erklärt Bayern-1-Redakteurin Brigitte Dehler. „Und natürlich bot sich mit dem Nationalpark Bayerischer Wald ein idealer Partner im Freistaat an.“

Die freudige Botschaft überbrachte der Zwölfjährigen schließlich Wildtierbiologe Dr. Marco Heurich vom Nationalpark via Telefon. Nur wenige Tage später reiste Aylin zusammen mit einer Betreuerin auch schon in den Bayerwald – auch dank Unterstützung der Nationalpark-Partnerbetriebe, insbesondere des Landhotels Postwirts in Rosenau und des Landgasthofs Euler in Neuschönau, die Übernachtung und Verpflegung kostenlos zur Verfügung stellten.

Zwei Programmpunkte standen am großen Tag schließlich für Aylin an. Am Vormittag war sie mit Marco Heurich inmitten der wilden Natur unterwegs. Eigentlich wollten beide dabei Ausschau nach Spuren der in der Region lebenden Wölfe halten. Doch anstelle von Wolfsspuren fanden sie eine wenige Tage zuvor von einem Luchs gerissene Hirschkuh. Eine ganz in der Nähe aufgestellte Fotofalle, die sogleich vor Ort mittels Laptop ausgelesen wurde, zeigte sogar wenige Stunden alte Bilder, die den Luchs eindrucksvoll in Szene setzten.

Davon beeindruckt ging es am Nachmittag schließlich ins Tier-Freigelände des Nationalparkzentrums Lusen bei Neuschönau. Zunächst durfte Aylin Tierärztin Susanne Klett und Tierpfleger Christoph Wagner beim Herrichten des Wolfsfutters zur Hand gehen. Danach folgte der eigentliche Höhepunkt: Zusammen mit den Profis ging es im Auto direkt ins Wolfsgehege, wo Aylin das frisch geschnittene Fleisch auslegte. Anschließend nahm der Tross wieder im Auto Platz, rollte einige Meter von der Futterstelle weg und beobachte dann von dort durch die Autoscheiben das Schauspiel.

„Das war richtig toll“, bilanzierte Aylin am Ende. Nur wenige Meter von ihr entfernt seien die vier Wölfe des Tier-Freigeländes nach und nach gekommen, um sich ihren Teil vom reichlich gefüllten Gabentisch zu holen. „Ich hätte mir die Tiere ganz anders vorgestellt“, sagt die Zwölfjährige, „viel heller zum Beispiel und nicht so dunkel.“

Nach all den spannenden Erfahrungen ging es am späten Nachmittag dann auch schon wieder zurück ins Haus St. Antonius nach Gersdorf. Doch die Erinnerungen vom ganz besonderen Sternstundentag hängen mittlerweile schon in Form eines Plakats in Aylins Zimmer. Und auch die Hörer des Bayerischen Rundfunks kamen in den Genuss einer bildhaften Reportage des Erlebnisses.  

Bildunterschriften:
Eines der zahlreichen Erinnerungsfotos vom Sternstundentag: Nationalpark-Tierärztin Susanne Klett, Aylin und Tierpfleger Christoph Wagner.

Quelle
Kontakt Pressestelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Stabsstelle Koordination und Kommunikation
08552 9600-132 oder 08552 9600-144
08552 9600-100
Email: pressestelle@npv-bw.bayern.de


Pressemitteilung Nr. 131/2018
Datum: 10.12.2018


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®
- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neuer Direktor des Schweizerischen Nationalparks
Neuer Direktor des Schweizerischen Nationalparks
Der neue Direktor des Schweizerischen Nationalparks heisst Ruedi Haller

09/10.12.2018

Neuer Direktor des Schweizerischen Nationalparks

Die Eidgenössische Nationalparkkommission hat Dr. Ruedi Haller als neuen Direktor des Schweizerischen Nationalparks gewählt. Er tritt am 1. Oktober 2019 die Nachfolge von Prof. Dr. Heinrich Haller an, der auf diesen Zeitpunkt in den Ruhestand tritt.


Ruedi Haller ist 52-jährig, verheiratet, Vater von 3 Kindern und wohnt mit seiner Familie in Ardez. Der promovierte Geograf ist im Schweizerischen Nationalpark Leiter des Bereichs Forschung und Geoinformation und Mitglied der Geschäftsleitung. Er hat soeben den Diplomlehrgang Verbands-/NPO-Management an der Universität Freiburg mit Erfolg abgeschlossen. Dr. Ruedi Haller ist mit dem aktuellen Direktor, Prof. Dr. Heinrich Haller, nicht verwandt.

Der Direktor ist der operative Leiter des Schweizerischen Nationalparks. Er führt den Park mit den 3 Bereichen Betrieb und Monitoring, Forschung und Geoinformation sowie Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit mit 45 Mitarbeitenden, die sich 27 Vollzeitstellen teilen. Die Leitung und Verwaltung des Parks befindet sich in Zernez, wo auch das vor 10 Jahren errichtete Besucherzentrum seinen Standort hat. Strategisches Organ des Schweizerischen Nationalparks ist die vom Bundesrat gewählte Eidgenössische Nationalparkkommission (ENPK).

Ruedi Haller übernimmt als siebte Person seit dem Gründungsjahr 1914 die operative Leitung des ältesten Nationalparks der Alpen. Der Schweizerische Nationalpark ist eine öffentlich-rechtliche Stiftung des Bundes mit eigenem Gesetz aus dem Jahre 1980 (SR 454), welches drei Kernaufgaben definiert: Das 170 km2grosse Parkgebiet soll vor menschlichen Eingriffen geschützt und die Natur sich selbst überlassen werden (Prozessschutz); der Park soll Gegenstand dauernder wissenschaftlicher Forschung sein; die Öffentlichkeit soll über den Schutz informiert werden und die unberührte Natur erleben können. Als streng geschütztes Wildnisgebiet bildet der Nationalpark die Kernzone des UNESCO-Biosphärenreservats Engiadina Val Müstair.

Aktuelles Organigramm:
www.nationalpark.ch/tasks/sites/de/assets/File/2018_Organigramm%20SNP.pdf

Quelle

Schweizerischer Nationalpark
Schloss Planta-Wildenberg
7530 Zernez
Schweiz

Tel. +41 81 851 41 11
Fax +41 81 851 41 12
info@nationalpark.ch


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.



In der Aufnahme von Stefan Zimmermann
- Steinbock

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Winter im Nationalpark-Zentrum Eifel
Winter im Nationalpark-Zentrum Eifel
Buche, Biber, Hirsch & Co. – Winter im Nationalpark-Zentrum Eifel


09/10.12.2018

Ausflugstipp für die Winterzeit: Jahreszeitlich ausgerichtete Führung durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel

Schleiden-Vogelsang, den 03. Dezember 2018.
Folgt auf den trockenen Sommer ein kalter Winter? Können Bäume frieren? Wie bereitet sich die Buche auf den Winter vor? Was machen Biber, Hirsche und andere Wildtiere, wenn es kalt wird? Und wie überwintern Insekten und Spinnen?

Antworten auf solche „Winterfragen“ erhalten Groß und Klein an den kommenden Wochenenden bei einer speziellen Führung durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Forum Vogelsang IP. Die Sonderführung findet samstags und sonntags sowie an den Weihnachtsfeiertagen um 14 Uhr statt. Dabei können große und kleine Naturinteressierte viel Spannendes rund um die Natur im Winter erfahren. Alle, die gerne wissen wollen, ob Bäume Winterschlaf halten, ob Fische und Frösche unter dem Eis frieren und was der Biber zur kalten Jahreszeit in seinem Bau macht, sind bei dieser Sonderführung richtig.

Wer aus dem eigenen „Winterschlaf“ erwacht, kann erfahren, ob Tiere wie Eichhörnchen, Dachs und Braunbär dies ebenfalls tun. Im Anschluss an die Erkundungstour können kleine Entdecker unter fachkundiger Anleitung ein winterliches Mitbringsel basteln und mit nach Hause nehmen.

Gerade bei kaltem und regnerischem Wetter bietet die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ eine gute Gelegenheit für einen Familienausflug. Mit über  50  Modellen und Tierpräparaten zum Berühren lädt die barrierefreie und mehrsprachige Ausstellung auf über 2.000 Quadratmetern zum Staunen, Entdecken und Träumen ein.

Die Ausstellung ist für Kinder ab drei Jahren geeignet und mit dem Kinderwagen befahrbar.

Die Termine im Dezember 2018:


08./09.12.| 15./16.12.| 22./23.12.|25./26.12| 29./30.12.

Beginn:                14:00 Uhr
Dauer:                 ca. 1,5 Stunden
Preis:                   10 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder unter 7 Jahren haben freien Eintritt
Adresse:              Nationalpark-Zentrum Eifel, Forum Vogelsang IP, Vogelsang 70, 53937 Schleiden



In der Aufnahme

- Wie stellen sich die Wildtiere, z.B. der Biber, auf den Winter ein? Antworten gibt der Ranger bei einer Führung durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel in Vogelsang IP. (Foto: D. Ketz)

Quelle

Nationalparkverwaltung Eifel
Wald und Holz NRW
Nationalparkforstamt Eifel
Urftseestraße 34
53937 Schleiden-Gemünd

Tel.: +49 (0) 24 44 / 95 10-0
Fax: +49 (0) 24 44 / 95 10-85

info@nationalpark-eifel.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®
- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Für besondere Verdienste im Naturschutz
Für besondere Verdienste im Naturschutz
Für besondere Verdienste im Naturschutz: Prof. Dr. Peter Berthold mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

09/10.12.2018

Für seine Verdienste um den Natur- und Artenschutz erhielt Prof. Dr. Peter Berthold am Montag, den 26. November 2018,
das Bundesverdienstkreuz am Bande. Seit über sechzig Jahren engagiert sich der Wissenschaftler für den Naturschutz. Seit 2005 ist er Stiftungsratsmitglied der Heinz Sielmann Stiftung. Ganz unkritisch sieht er die Auszeichnung nicht: Umweltbehörden und Politik setzten Naturschutzrecht nicht konsequent genug um und Zivilgesellschaft und Ehrenamtliche müssten allzu oft Lücken füllen.

Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, überreichte das Bundesverdienstkreuz im Senatssaal der Universität Konstanz. Der promovierte Diplom-Biologe war von 2007 bis 2016 selbst als hauptamtlicher Landesvorsitzender des NABU Baden-Württemberg im Naturschutz aktiv. In Anspielung auf die vogelkundliche Forschung des emeritierten Professors kommentierte der Staatssekretär die Übergabe der Auszeichnung mit den Worten: „Eigentlich müsste ich Sie beringen.“ So wurde es eine Veranstaltung ganz in Prof. Bertholds Sinne. Ernste, aktuelle umweltpolitische Themen wechselten sich in den Festreden mit amüsanten Anekdoten aus dem Leben des Wissenschaftlers und Naturschützers ab. Die Redner, unter ihnen auch der Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell, Dr. Martin Wikelski, stellten noch einmal das besondere Engagement von Peter Berthold heraus. Der langjährige Leiter der Vogelwarte Radolfzell, Pionier der Zugvogelforschung, Autor zahlreicher Vogelbücher und Verfechter des Naturschutzes in zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen ist weit über die Grenzen der Bodenseeregion für seinen kritischen Blick auf die Entwicklungen im Naturschutz bekannt.

Eben genauso kritisch sieht Berthold auch die Auszeichnung selbst. „Ich habe lange überlegt, ob ich das Bundesverdienstkreuz annehmen soll“, erklärt der mittlerweile 79-Jährige. Er freut sich über den Orden „angemessen-verhalten“ und kritisiert den Staat gleichzeitig stark. „Eigentlich sind viele der Dinge, für die ich mich einsetze, Aufgabe der Umweltbehörden. Diese Projekte müssten wie selbstverständlich erledigt werden, es gibt schließlich Naturschutzgesetze. Dennoch gibt es eine große Lücke, die Zivilgesellschaft und Ehrenamtliche füllen. Ich würde mich mehr freuen, wenn im nächsten Jahr die Zaungrasmücke oder der Gartenrotschwanz wieder in Billafingen brütet.“

Dort, in unmittelbarer Nähe zum Bodensee, lebt Professor Berthold mit seiner Frau und betreibt eine kleine Nebenerwerbslandwirtschaft.
Im Owinger Ortsteil hat er ein Biotop angelegt. Es ist Teil des Biotopverbunds Bodensee, den die Heinz Sielmann Stiftung betreut. Mit der Auszeichnung hofft Berthold auf weitere Spenden für den Biotopverbund, um weiter praktischen Arten- und Naturschutz umsetzen zu können.


Quelle / Foto

Heinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt

Telefon: 0049 (0)5527 914-0
Telefax: 0049 (0)5527 914-100
E-Mail: info(at)sielmann-stiftung.de

Erstellt von Nora Künkler
27.11.2018

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®
- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Greenpeace wertet Reden der Kandidaten ..
Greenpeace wertet Reden der Kandidaten ..
Greenpeace wertet Reden der Kandidaten für CDU-Vorsitz aus

09/10.12.2018

Merz, Spahn und AKK ignorieren Zukunftsthema Klimaschutz

Hamburg, 7. 12. 2018 – Die drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz ignorieren das Zukunftsthema Klimaschutz weitestgehend.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Greenpeace

- https://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/merz-spahn-und-akk-ignorieren-zukunftsthema-klimaschutz

Quelle

Greenpeace e. V.
Hongkongstraße 10
20457 Hamburg

Telefon 040-30618-0
Fax 040-30618-100

E-Mail: mail@greenpeace.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Skorpionsfliege


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Wenn die Biodiversität den Wald verlässt
Wenn die Biodiversität den Wald verlässt
Wenn die Biodiversität den Wald verlässt

08/09.12.2018

Oft übersehen – zahllose Tiere verlieren mit dem Transport von eingeschlagenem Holz Lebensraum und Leben.

Deutschland. Immer wieder werden wir mit Situationen konfrontiert die zum Nachdenken anregen. Doch meist werden diese Zustände übersehen oder sehr rasch aus den Augen der breiten Bevölkerung entfernt. Wir nennen diese Sachlagen: „Das stille Sterben der Biodiversität im Zusammenspiel mit einer unabgestimmten Holzabfuhr aus dem Wald“.

Doch um was geht es eigentlich?

Nun in den Spätherbst- und Wintermonaten erkennt der Waldbesucher vielfach die großzügige Rohstoffentnahme aus den Wäldern und Forsten. Die Bäume die noch vor wenigen Tagen als Lebensraum auch für Tiere fungierten wurden gefällt. Ihre Lagerung findet nachfolgend an den Wegerändern der Wälder statt.

Und wer hier nicht nur einen raschen und oberflächlichen Blick an die Baumleichen verschwendet der erkennt häufig das es am toten Stamm noch immer von Leben wimmelt. Es hat sich unter Käfer & Co. noch nicht „herumgesprochen“ dass ihr Lebensraum nicht mehr in gewohnter Form existent ist.

Und so kommt was kommen muss, mit den gefällten Bäumen werden auch unzählige Tiere aus dem Wald, sprich ihrem angestammten Lebensraum verbracht. Neben adulten Tieren wird dabei auch häufig der Nachwuchs mit „entsorgt“.

In der Aufnahme von Helga Zinnecker
-     Kleiner Zangenbock

Nach dem BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz) und der BArtSchV (Bundesartenschutzverordnung) zeigt sich Rhagium inquisitor als „besonders geschützt“.

Mehr Eindrücke unter:

Spaltenkreuzspinne (Araneus umbricatus)
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=39157

Schrotbock (Rhagium inquisitor) und dessen Larve
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=36358



Neue Lebensräume für die Barbe
Neue Lebensräume für die Barbe
Neue Lebensräume für die Barbe

07/08.12.2018

   Gemeinsame Pressemitteilung mit dem BMUB

Berlin/Bonn, 06. Dezember 2018:
Flüsse und Bäche in Niedersachsen sollen wieder lebenswerter für Fische werden, so zum Beispiel für die vielerorts in ihrem Bestand bedrohte Fischart Barbe. Ein vom Bundesumweltministerium mit 1,3 Millionen Euro gefördertes Projekt will die Nebenflüsse der Aller wieder ihrem natürlichen Zustand näher bringen und damit "barbenfreundlicher" machen - zum Beispiel durch Kiesbänke und strömungsarme Zonen. Es handelt sich dabei um das erste Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt zum Schutz einer Fischart. Inhaltlich wird das Vorhaben vom Bundesamt für Naturschutz begleitet.  

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Die Barbe steht stellvertretend für viele Arten, die unter Druck geraten, weil das Wasser, in dem sie leben, verunreinigt ist, weil ihre Lebensräume zerstört und ihre Wege versperrt werden. Wenn wir Flüsse und Bäche wieder ihrem natürlichen Zustand näher bringen, wie es in diesem Projekt geschieht, helfen wir nicht nur einer Art. Wir tragen dazu bei, zahlreichen Arten ihre natürlichen Lebensräume zurück zu geben."

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel ergänzt: "Die Barbe benötigt in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien jeweils unterschiedliche und spezifische Mikrolebensräume. Die Larven bevorzugen beispielsweise Gewässerbereiche mit geringen Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten, wie Kiesbänke, während sich die ausgewachsenen Tiere gerne auch in schnell fließenden Gewässerabschnitten aufhalten. Diese Vielfalt der Lebensraumstrukturen wird im Barben-Projekt mit vielfältigen Maßnahmen im und am Gewässer wieder erhöht. Außerdem kommt Deutschland so seiner besonderen internationalen Verantwortung zur Erhaltung dieser Art nach, die bei uns einen Verbreitungsschwerpunkt hat und in Niedersachsen in ihrem Bestand gefährdet ist."

Im Projektgebiet, den Nebengewässern der Aller, sollen beispielsweise Kiesbänke, flach abfallende Gewässerabschnitte (sogenannte Rauschen) und strömungsarme Flachwasserzonen angelegt werden. Durch den Einbau von Totholz und neu zu schaffende, landwirtschaftlich ungenutzte Randstreifen wird die Eigendynamik der Flüsse zusätzlich gefördert. Die Entwicklung, Pflege und Erhaltung von barbenfreundlichen Gewässern wird in Kooperation mit den Gewässerunterhaltungsverbänden und den örtlichen Angelvereinen angestoßen.

Die Umsetzung der Maßnahmen wird von einer intensiven Kommunikations- und Bildungsarbeit begleitet, mit dem Ziel, das Bewusstsein für die heimischen Fischarten sowie für die Bedeutung und Entwicklung naturnaher Fließgewässer zu verbessern.

Das Projekt mit dem Titel "Artenvielfalt in der Aller - Neue Lebensräume für die Barbe. Erhaltung und Entwicklung der Barbenpopulation im südöstlichen Niedersachsen" wird von Oktober 2018 bis September 2024 vom Verein "Aktion Fischotterschutz" durchgeführt. Neben der Förderung des Bundesumweltministeriums werden Drittmittel durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz bereitgestellt.

Projekt-Streckbrief unter: http://bit.ly/barbebfn
Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm: www.biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm.html

In der Aufnahme

- Barbe im Gewässer (Foto: Andreas Hartl)

Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


NABU ruft zur Wintervogelzählung auf
NABU ruft zur Wintervogelzählung auf
NABU ruft zur Wintervogelzählung auf

07/08.12.2018

Die Stunde der Wintervögel könnte zeigen, wie sich Dürresommer auf Vogelzahlen auswirkt/Online-Vogeltrainer startet
________________________________________________________________

Berlin
– Wer flattert denn da ans Futterhaus? Der NABU ruft zusammen mit seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) vom 4. bis zum 6. Januar 2019 zur neunten „Stunde der Wintervögel“ auf. „Nach dem Jahrhundertsommer 2018 dürfte die Zählung besonders spannend werden“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „bisher können wir mangels Daten nur spekulieren, wie sich die Dürre auf die Vogelwelt ausgewirkt hat. Je mehr Meldungen wir bekommen, um so genauer können wir uns ein Bild von der Lage machen.“

Durch den warmen Sommer tragen wilde Bäume und Sträucher in diesem Jahr besonders viele Früchte. „Die Wintervögel
finden also einen reich gedeckten Tisch vor. Wenn es, wie schon in den vergangenen Jahren, ein milder Winter wird, ist das eine gute Voraussetzung, dass Kurzstreckenzieher wie Rotkehlchen und Star bei uns häufig im heimischen Garten zu beobachten sind“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Marius Adrion, „Sollte es jedoch einen frühen Wintereinbruch mit viel Schnee in Skandinavien geben, können wir mit vielen Erlenzeisigen und Birkenzeisigen rechnen, die von dort zu uns kommen.“

Damit Vogelfreunde sich optimal auf die Zählung vorbereiten können, bietet der NABU erstmals ein eigenes Lernprogramm für die Stunde der Wintervögel an. Welcher Vogel ist in Deutschland am häufigsten zu finden? Bekommen Vögel im Winter kalte Füße? Mit dem neuen kostenlosen E-Learning-Tool „NABU Vogeltrainer“ erfährt man spielerisch alles über 15 häufige Vögel, die im Winter in unseren Gärten zu finden sind. Unter www.vogeltrainer.de kann sich ab sofort jeder fit machen.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum neunten Mal statt. Jeder, der Lust hat mitzumachen, kann eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park Vögel zählen und dem NABU zu melden. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 15. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 5. und 6. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2018 beteiligten sich über 136.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 92.000 Gärten und Parks ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Blaumeise folgten auf Platz zwei und drei.

Im Rahmen der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 7. bis 11. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/SdW  Zählkarten, ein Poster und ein Wintervogel-Quiz für Kindergruppen und Schulklassen an. Bei fünf Aktionen lernen sie Vögel und ihre Anpassungsstrategien an die kalte Jahreszeit kennen. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.
Infos zur Aktion unter www.stundederwintervoegel.de

Zur Aktion stellt der NABU eine Zählhilfe, Porträts der häufigsten Vogelarten sowie Tipps zur Winterfütterung zur Verfügung.

Audio-Files der häufigsten Gartenvögel stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

E-Learning-Tool Vogeltrainer unte
r: www.vogeltrainer.de

Für Rückfragen:

Marius Adrion, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: 030-284984-1954. Mobil: 0173-5274760, E-Mail: Marius.Adrion@NABU.de

Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174- 47757-180, Mobil: 0172-6873773, E-Mail: Markus.Erlwein@LBV.de


Quelle
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 134/18 | 7. DEZEMBER 2018
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Graugänse

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Schutzloser Steigerwald
Schutzloser Steigerwald
Schutzloser Steigerwald: Das Fällen der Starkbäume geht weiter

06/07.12.2018

Verbände fordern nutzungsfreies Schutzgebiet


Zusammen mit dem BUND Naturschutz in Bayern, Greenpeace Bayern, der Gregor Louisoder-Stiftung, dem WWF Deutschland und dem Verein Nationalpark Steigerwald kritisieren wir  die aktuell begonnenen Holzeinschläge im Hohen Buchenen Wald massiv. Das ist ein Skandal!

Mehr zum Thema
- https://www.lbv.de/news/details/schutzloser-steigerwald-das-faellen-der-starkbaeume-geht-weiter/

Quelle
Landesbund für Vogelschutz  in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Eichhörnchen ... bei jeglichen Eingriffen in das Ökosystem muss in unseren Augen darauf geachtet werden das der Wald nicht nur aus ökonomischen Gesichtspunkten heraus bewritschaftet wird. Gerade in einer Zeitspanne in der sich um uns herum so viel verändert bedarf es Tools zur Erhaltung der Artenvielfalt.
Nicht ohne Grund engagiert sich unser Verband intensiv für die Erhaltung der Biodiversität, gerade auch im Steigerwald und Sie dürfen versichert sein das wir garantiert nicht mit allem einverstanden sind was hier passiert. Doch wir bemühen uns gemeinschaftliche Wege zu beschreiten um das Bestmögliche für die Erhaltung der Artenvielfalt zu erreichen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Verbände fordern nutzungsfreies Schutzgebiet
Verbände fordern nutzungsfreies Schutzgebiet
Verbände fordern nutzungsfreies Schutzgebiet

06/07.12.2018

Schutzloser Steigerwald: Das Fällen der Starkbäume geht weiter

Der BUND Naturschutz in Bayern, der Landesbund für Vogelschutz, Greenpeace Bayern, die Gregor Louisoder-Stiftung und der Verein Nationalpark Steigerwald kritisieren zusammen mit dem WWF Deutschland die aktuell begonnenen Holzeinschläge im Hohen Buchenen Wald massiv. Nachdem die Staatsregierung den von Verbänden und der Bevölkerungsmehrheit im Steigerwald geforderten Schutz für den Hohen Buchenen Wald versagt hat, wurden dort entgegen der Zusagen der BaySF-Spitze zahlreiche dicke Bäume gefällt. "Jetzt einfach mit dem Abholzen der dicken Bäume weiterzumachen, halten wir für einen Skandal", kritisieren die Verbände. Sie halten an ihrer Grundsatzforderung fest im Steigerwald einen Nationalpark einzurichten. Da dies die aktuelle Staatsregierung in dieser Periode nicht umsetzen will, fordern die Verbände mindestens den Hohen Buchenen Wald als nutzungsfreies Schutzgebiet zu schützen.

Die Verbände stellen dabei klar, dass sie zur Holznutzung stehen, dass aber nicht genutzte Naturwälder ein integraler Bestandteil eines nachhaltigen Waldnutzungssystems sind und deshalb auch geschützt werden müssen.

"Wir fordern, dass die Zusage des Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer an den BN eingehalten werden, dass im Hohen Buchenen Wald in diesem Winter keine dicken Bäume gefällt werden", so Hubert Weiger, Ehrenvorsitzender des BUND Naturschutz. "Die Einschläge müssen umgehend eingestellt werden."

"Unsere vielen Mitglieder vor Ort sind entsetzt, dass nun bereits zahlreiche dicke Bäume der Säge zum Opfer gefallen sind", so Liebhard Löffler, 1. Vorsitzender Verein Nationalpark Steigerwald. "Der Schutz der dicken Bäume und des Hohen Buchenen Waldes wäre zum Vorteil für Mensch und Natur."

"Wir fordern Forstministerin Michaela Kaniber als Aufsichtsratsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten auf, hier einzuschreiten und die BaySF anzuweisen,
im Steigerwald als Minimalkompromiss den Hohen Buchenen Wald zu schützen", so Volker Oppermann, Greenpeace Bayern.

"Bayern hat eine besondere Verantwortung für den Schutz der Buchenwälder. Wir fordern die Staatsregierung daher auf ein großflächiges nutzungsfreies Schutzgebiet einzurichten, mit dem Bayern sich für ein Weltnaturerbe Buchenwälder bewerben kann", so Helmut Beran, stellvertretender Geschäftsführer des Landesbundes für Vogelschutz.

"Das Ziel aus dem Koalitionsvertrag der Bayerischen Staatsregierung 10 % des Staatswaldes als nutzungsfreien Naturwald zu schützen, muss naturschutzfachlich fundiert umgesetzt werden", fordert Claus Obermeier, Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung. "Der Hohe Buchene Wald muss als Tafelsilber der Bayerischen Natur dabei berücksichtigt und unbedingt geschützt werden."

"Mit jedem Einschlag wird die vor 4 Jahren begonnene natürliche Waldentwicklung wieder unterbrochen", kritisiert Hermann Bösche, Vorsitzender Naturforschende Gesellschaft Bamberg. "Damit wird ein Naturwald verhindert, der für den Schutz der Wald-Biodiversität unersetzlich ist."

Für Rückfragen:

Dr. Ralf Straußberger, BN Wald- und Jagdreferent, mobil 0171 / 738 17 24

Mehr Bilder zum Einschlag finden Sie unter https://www.bund-naturschutz.de/wald/nationalpark-steigerwald/glb.html


Einschlag Steinkreuz, Foto:
Günther Oltsch BN


Quelle

UND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



... Deutschen Umweltpreises 2019 startet
... Deutschen Umweltpreises 2019 startet
Suche nach Träger des Deutschen Umweltpreises 2019 startet

06/07.12.2018

Osnabrück/Mannheim.
Potentielle Preisträger gesucht: Die Kandidatensuche für den unabhängigen, mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis 2019 hat begonnen. Bis zum 15. Februar haben rund 200 Personen und Institutionen – darunter Forschungs- und Naturschutzeinrichtungen, Arbeitgeber- und Branchenverbände sowie Gewerkschaften, Kirchen und Medien – die Möglichkeit, ihre Favoriten für die Auszeichnung vorzuschlagen. Mit dem höchstdotierten Umweltpreis Europas würdigt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Leistungen von Persönlichkeiten, die vorbildlich zum Schutz der Umwelt beitragen oder beigetragen haben. Die festliche Verleihung findet am 27. Oktober im Mannheimer Congress Center Rosengarten statt.

16-köpfige Experten-Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft

Jedes Jahr erreichen die DBU-Geschäftsstelle in Osnabrück viele Kandidatenvorschläge. Welche Institutionen Vorschläge machen können, ist auf der Homepage des Deutschen Umweltpreises zu lesen (www.dbu.de/umweltpreis). Die Empfehlungen werden einer unabhängigen und hochkarätigen 16-köpfigen Experten-Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vorgelegt. Anschließend trifft das DBU-Kuratorium auf Basis des Jury-Votums die endgültige Wahl und benennt den oder die Umweltpreisträger. „Ob mittelständische Unternehmer oder Wissenschaftler – mit dem Preis zeichnen wir Persönlichkeiten aus, die sich mit ihren innovativen Projekten, Maßnahmen oder Lebensleistungen vorbildlich für den Schutz der Umwelt eingesetzt haben oder einsetzen“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Ihre Leistungen sollten modellhaft und praktisch umsetzbar sein, um einen möglichst großen Nachahmungseffekt zu erzielen.

Umweltprobleme mit geeigneten Strategien entschärfen

Seit 1993 verleiht die DBU ihren Deutschen Umweltpreis an herausragende Pioniere des Umweltschutzes. Mit der Auszeichnung will sie Personen, Unternehmen und Organisationen dazu „anstiften“, Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien bereits im Vorfeld zu entschärfen. Unter anderem wurden schon der Ozonforscher und spätere Nobelpreisträger für Chemie, Professor Dr. Paul J. Crutzen (1994), und der ehemalige Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Klaus Töpfer (2002), mit dem Preis ausgezeichnet.

Im Meer und an Land: 2018 ganz im Zeichen von Wasser

2018 ging der zum 26. Mal verliehene Deutsche Umweltpreis an die Meeresbiologin Prof. Dr. Antje Boetius (Bremerhaven) und ein interdisziplinäres Abwasser-Expertenteam um Prof. Dr. Roland A. Müller, Dr. Manfred van Afferden, Dr. Mi-Yong Lee und Dipl.-Ing. Wolf-Michael Hirschfeld (alle Leipzig). Das Team wurde für das Schaffen einer dezentralen Lösung für die Abwasserentsorgung in Jordanien ausgezeichnet. Boetius erhielt den Preis für ihre Leistung in der Meeres- und Polarforschung sowie ihre Fähigkeit, die gewonnenen Erkenntnisse einem breiten Publikum zu vermitteln. Die DBU betonte damit die Bedeutung der Meere für Klima, Lebensvielfalt und Nahrungsversorgung und warnte vor Klimawandel, Umweltverschmutzung und Überfischung. Zudem sollte der weiteren Forderung der Vereinten Nationen Nachdruck verliehen werden, bis 2030 für die Weltbevölkerung sauberes Wasser zur Verfügung zu stellen und eine angemessene Sanitärversorgung für alle und damit deutlich bessere Lebensbedingungen zu gewährleisten, sagte Bonde. Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier hatte den Preisträgern die höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas am 28. Oktober in Erfurt überreicht.

Aufnahme
- Noch bis zum 15. Februar 2019 können Personen für den unabhängigen und mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis vorgeschlagen werden. © Peter Himsel/DBU


Quelle
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
Telefax: +49 541 9633 190
E-Mail: info@dbu.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Wenn den Schädlingen Unheil blüht
Wenn den Schädlingen Unheil blüht
Landwirtschaft: Wenn den Schädlingen Unheil blüht

06/07.12.2018

Hannover.
Zwischen Raps und Rüben bilden Blühstreifen an Feldrändern immer häufiger einen Rückzugsort für heimatlos gewordene Tier- und Pflanzenarten. Doch die bunten Streifen können noch viel mehr: Richtig „zusammengesetzt“ locken sie gezielt Nützlinge an. Das sind Tier- und Pflanzenarten, die unliebsame Schädlinge wie Blattläuse abwehren. Das Institut für Gartenbauliche Produktionssysteme – Abteilung Phytomedizin (IPP) an der Leibniz Universität Hannover hat mit der Firma Appels Wilde Samen (Darmstadt) eine entsprechende Saatgutmischung zusammengestellt, die nun zum Kauf angeboten wird. Fachlich und finanziell wurde das Forschungsprojekt mit knapp 125.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass diese kleinen Oasen nicht nur zum Artenschutz beitragen, sondern auch aktiven Pflanzenschutz im Anbau ermöglichen. Damit wird das Anlegen solcher Flächen noch attraktiver für Landwirte“, resümiert Dr. Rainer Meyhöfer vom IPP.

Blühstreifen als Lebensraum und Pflanzenschutzmittel


DBU-Generalsekretär Alexander Bonde: „Seit Jahren beobachten wir einen Rückgang von Tier- und Pflanzenarten in unserer Kulturlandschaft. Dieser Rückgang muss aufgehalten werden. Das Schaffen von Lebensräumen – beispielsweise durch Blühstreifen – kann hier ein effektives Mittel sein.“ In verschiedenen Bundesländern werden Landwirte deshalb finanziell gefördert, wenn sie entlang ihrer Felder Blühstreifen anlegen, um die Artenvielfalt zu erhöhen. „Ein weiterer Vorteil, der vor allem für Landwirte interessant ist: Mit einer entsprechend zusammengesetzten Saatgutmischung für die angrenzenden Blühstreifen können angebaute Pflanzen aktiv vor Schädlingen geschützt werden“, so Bonde weiter. Das habe das nun abgeschlossene Projekt mithilfe der entwickelten Saatgutmischung am Beispiel von Rosenkohl aufgezeigt.

Entwickelte Mischung fördert Nützlinge und wehrt Schädlinge ab

Um dies zu leisten, muss die Pflanzenmischung sogenannten Nützlingen unter anderem Nahrung und Schutz bieten. „Gibt es beispielsweise mit Marienkäfern oder Schwebfliegen viele natürliche Feinde von Blattläusen und anderen landwirtschaftlichen Schädlingen, fressen entsprechend weniger unliebsame Insekten die angebauten Pflanzen“, erläutert Meyhöfer. „Auf der anderen Seite sollte die ausgesäte Mischung so konzipiert sein, dass die darin enthaltenen Pflanzen für Problemschädlinge, wie beispielsweise Schadschmetterlinge, möglichst unattraktiv sind.“ Diese Aspekte seien im Umgang mit Blühstreifen im Rahmen des Projektes erstmals berücksichtigt worden.

Zukünftig Blühstreifen für andere Gemüsesorten entwickeln

„Wichtig ist, dass auch die entwickelte Saatgutmischung verschiedenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bietet. Somit hilft sie nicht nur beim aktiven Pflanzenschutz, sondern stärkt generell den Artenschutz“, so DBU-Referent Dr. Holger Wurl. Dank des aktiven Pflanzenschutzes könne im besten Fall langfristig weniger Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen und so die Umwelt zusätzlich entlastet werden. Wurl: „Da die Mischung nun von Landwirten für ihre Feldränder genutzt werden kann, sind die Projektergebnisse in der Praxis angekommen.“ Zukünftig wollen die Projektpartner weitere Mischungen erarbeiten, um mit Blühstreifen auch andere Anbauprodukte aktiv schützen zu können.

Fachlicher Ansprechpartner zum Projekt: Dr. Rainer Meyhöfer, 0511|762-3096

Quelle

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
Telefax: +49 541 9633 190
E-Mail: info@dbu.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Philodromus margaritatus


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Förderbescheid für Untere Havelniederung
Förderbescheid für Untere Havelniederung
NABU erhält Förderbescheid für Untere Havelniederung

06/07.12.2018

Miller: Modellprojekt für ganz Europa

Berlin – Der NABU freut sich über Grünes Licht für die Fortsetzung von Europas größtem Flussrenaturierungsprojekt
an der Unteren Havel: Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat am heutigen Dienstag einen Förderbescheid über 18 Millionen Euro an den NABU übergeben. Die Finanzierung der Projektverlängerung bis 2025 durch den Bund ist damit gesichert. Die Untere Havel in Sachsen-Anhalt und Brandenburg wird gerade auf über 90 Kilometern Länge wieder zu einem lebendigen Fluss.

Die Untere Havelniederung ist mit über 1.100 gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Arten das größte zusammenhängende Binnenfeuchtgebiet des westlichen Mitteleuropa. Das NABU-Großprojekt läuft in Zusammenarbeit von Naturschutz, Behörden und Politik. Durch den früheren Flussausbau und ehemalige Nutzung als Bundeswasserstraße war das Gebiet akut bedroht. „Die Renaturierung der Unteren Havel ist ein Modellprojekt für ganz Europa. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt, geschädigte Lebensräume werden revitalisiert. Ich bedanke mich für das gegenseitige Vertrauen und die Kooperation bei allen Beteiligten ganz herzlich. Das gilt ebenso für alle Spender und Sponsoren, die den NABU bei diesem Projekt unterstützen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die Renaturierung von Flüssen ist eine Generationenaufgabe. An der Havel geht es um vier Jahre Planungszeit und 16 Jahre Umsetzungszeit. Wir unterstützen dieses Vorhaben des NABU seit Beginn und mit insgesamt mehr als 28 Millionen Euro Bundesmitteln bis 2025. Was wir aus diesem wegweisenden Projekt an der Havel lernen, wird uns auch bei der Renaturierung anderer Wasserstraßen helfen, wie wir sie beispielsweise mit dem ‚Blauen Band Deutschland‘ umsetzen werden.“

In den vergangen Jahren wurden im Projektgebiet Altarme angeschlossen, Auenwälder initialisiert und Steinschüttungen am Ufer entfernt. Röhrichte und Weidengebüsche können sich so wieder entwickeln. Sie bieten damit nicht nur zahlreichen Tieren einen Lebensraum, sondern filtern auch Flusswasser, was sich vorteilhaft auf die Wasserqualität auswirkt. Seit Beginn der konkreten Baumaßnahmen 2009 konnten insgesamt 14 Kilometer Uferdeckwerk zurückgebaut, 33 Flutrinnen und neun Altarme an den Fluss angeschlossen werden. Es wurden Uferverwallungen abgesenkt, damit sich natürlicher Auenwald entwickelt. Außerdem wurden 29 Hektar Auenwald gepflanzt und 735 Hektar Fläche für den Naturschutz gesichert.

„Bereits jetzt ist ein positiver Effekt auf die charakteristischen typischen Lebensgemeinschaften der Flussaue zu beobachten. Ab dem kommenden Jahr werden wir, neben der Renaturierung weiterer Ufer und der Wiederanbindung von Flussarmen und Flutrinnen, auch die ersten nicht mehr benötigten Deiche zurückbauen und damit wertvolle Auenlebensräume für die Havel zurückgewinnen“, so NABU-Projektleiter Rocco Buchta.

Seit 2005 setzt der NABU gemeinsam mit dem Bund und den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt das, zusammen mit der Projektverlängerung, insgesamt über 40 Millionen Euro umfassende Naturschutzprojekt, um. Der Bund stellt 75 Prozent der Mittel, elf Prozent das Land Brandenburg, je sieben Prozent das Land Sachsen-Anhalt und der NABU.

Hintergrund:
Die Untere Havelniederung ist das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropa. Mehr als 1.100 vom Aussterben bedrohte und stark gefährdete Tier- und Pflanzenarten leben hier. See- und Fischadler, Bekassine, Rotschenkel, Uferschnepfe, Flussuferläufer, Uferschwalbe, Eisvogel, Großer Brachvogel und Wachtelkönig sind hier zuhause ebenso wie Biber und Fischotter. Die seltenen Fischarten Rapfen, Schlammpeitzger und Flussneunauge sind ebenso nachweisbar, wie die Libellenart Asiatische Keiljungfer. Auch Sumpfdotterblume, Lungenenzian und Schwarze Segge finden an der Unteren Havelniederung einen Lebensraum.


Für Rückfragen:
Rocco Buchta, Leiter NABU-Projektbüro Untere Havelniederung, Tel. 03385-499000, mobil: 0172-9193680, E-Mail: Rocco.Buchta@NABU.de


Quelle

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1722, Fax -2500

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Graureiher

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Natur ist wichtiger als Holz
Natur ist wichtiger als Holz
Natur ist wichtiger als Holz – Deutsche wollen mehr staatlichen Schutz für den Wald

06/07.12.2018

82 Prozent der Deutschen fordern laut einer Forsa-Umfrage, dass Bund, Länder und Kommunen sich entschiedener
für den Wald als natürlichen Lebensraum einsetzen. Für die Mehrheit der Befragten ist der Schutz der biologischen Vielfalt im Wald zudem wichtiger, als die forstwirtschaftliche Nutzung.

Die Deutschen empfinden den Wald als besonders schützenswert. Für 91 Prozent der Befragten ist der Wald als Lebensraum für Pflanzen und Tiere sehr wichtig. Das zeigt eine neue Forsa-Umfrage, die von der Naturwald Akademie in Auftrag gegeben wurde. Den Schutz von Wasser, Klima und Böden durch den Wald bewerten fast ebenso viele der Deutschen (89 Prozent) als sehr bedeutend ein. Mehr Waldnaturschutz, weniger Forstwirtschaft, sagt die Mehrheit der Befragten: 55 Prozent finden es wichtiger, den Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu bewahren, als mit Holzverkauf Geld zu verdienen. Je jünger die Befragten, desto wichtiger ist ihnen der Wald, als Schutzraum für biologische Vielfalt.

„In Zeiten von Artensterben und den sichtbaren Zeichen des Klimawandels in diesem Sommer wird den Menschen in der Stadt und auf dem Land immer bewusster, dass es dringenden Handlungsbedarf gibt. Die Umfrage zeigt, dass die Bürger erwarten, dass sich Bundes- und Landesregierung mehr für den Wald einsetzen“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Wir fordern daher, dass in den Waldgesetzen endlich der Schutz der Wälder deutlicher niedergeschrieben wird“, so Tschimpke. Möglich wäre dies beispielsweise durch eine Definition der sogenannten „Guten fachlichen Praxis“, beziehungsweise der „ordnungsgemäßen Forstwirtschaft“ nach ökologischen Erfordernissen. Dazu gehört beispielsweise die Förderung von heimischen Baum- und Straucharten, der Verzicht auf eine Bewirtschaftung bei zehn Prozent der öffentlichen Waldfläche oder das Verbot von Pestiziden im Wald.

„Die Befragung zeigt, Bürger wünschen sich natürliche Wälder mit einer intakten Natur. Aber im Wald steht oft die Gewinnung von Holz im Vordergrund. Wir brauchen dringend einen Systemwechsel in der Forstwirtschaft “, sagt Pamela Scholz, Geschäftsführerin der Naturwald Akademie.  

Zum Hintergrund:
Das Forsa-Institut hat im Auftrag der Naturwald Akademie repräsentativ 1.000 Bürger im Spätsommer 2018 zur „Bedeutung des Waldes“ befragt.

Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie auf der Seite https://naturwald-akademie.org/presse/pressemitteilungen/

Originaldaten: https://naturwald-akademie.org/wp-content/uploads/2018/12/Ergebnisse-forsa-Umfrage_NWA_Wald.pdf


Für Rückfragen:

Ansprechpartner Naturwald Akademie  
Matthias Fischer
Tel: 0163/428 840 4
medien@naturwald-akademie.org

Ansprechpartner NABU:
Stefan Adler, NABU-Waldexperte
Tel: 030 /284 984-1623, Mobil 0172-283 266 3
Stefan.Adler@NABU.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Quelle

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch, Iris Barthel, Nicole Flöper, Silvia Teich, Britta Hennigs
______________________________

NABU-Bundesgeschäftsstelle
Charitéstraße 3
10117 Berlin

Tel. +49(0)30.28 49 84-1510, -1952, -1958, -1588, -1722
Fax +49 (0)30.28 49 84-3510
E-Mail: presse@NABU.de
Web: www.NABU.de

Twitter: www.twitter.com/NABU_presse


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Amerikanische Kiefernwanze und Florfliege suchen sich am Totholz ein Winterquartier

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Biologische Vielfalt und Klimawandel
Biologische Vielfalt und Klimawandel
Biologische Vielfalt und Klimawandel: Risiken und Lösungen

05/06.12.2018

   BfN-Präsidentin: Potenziale des Naturschutzes stärker für Klimaschutz und Klimaanpassung nutzen
   Schwerpunktausgabe der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ erschienen

Bonn, 04. Dezember 2018
: Wie der Klimawandel die biologische Vielfalt gefährdet, welche Herausforderungen daraus für den Naturschutz folgen und wie der Naturschutz noch stärker zu Klimaschutz und Klimaanpassung beitragen kann - das thematisiert die neue Schwerpunktausgabe der Fachzeitschrift "Natur und Landschaft". Anlass für den Schwerpunkt "Biodiversität und Klimawandel" ist die am 03. Dezember eröffnete 24. Vertragsstaatenkonferenz der Klimakonvention im polnischen Katowice. Die Autorinnen und Autoren zeigen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf einzelne Arten und Ökosysteme - etwa auf mitteleuropäische Heuschreckenarten oder auf Feuchtwälder - hat. Die Beiträge in der Ausgabe veranschaulichen die komplexen Zusammenhänge zwischen biologischer Vielfalt und Klimawandel und gehen auf die ökologischen, ökonomischen und politischen Aspekte des Themas ein.

"Der weltweite Klimawandel stellt eine der größten Gefahren für die biologische Vielfalt dar, denn er wirkt auf allen Ebenen der Biodiversität: auf die Vielfalt der Gene, Arten und Ökosysteme. Mit Naturschutzmaßnahmen wie renaturierten Mooren und Auen oder neu geschaffenen artenreichen städtischen Grünflächen können wir jedoch aktiv zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung beitragen", sagt BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel. "Eine zielführende Klimapolitik muss deshalb nicht nur negative Effekte auf die biologische Vielfalt abmildern, sondern derartige Lösungen und Potenziale des Naturschutzes für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel noch stärker nutzen", fordert sie.  

Erst im Oktober 2018 hatte der Weltklimarat (IPCC) in einem Sonderbericht hervorgehoben, dass die Gefährdung der biologischen Vielfalt bei einer globalen Erderwärmung von über 2,0 Grad Celsius weltweit viel stärker steigen wird als bei einer Erwärmung um bis zu 1,5 Grad Celsius. Insbesondere wenn sogenannte "Kipppunkte" überschritten werden, die beispielsweise das grönländische Eisschild vollständig schmelzen lassen, können irreversible Schäden an ganzen Ökosystemen auftreten.

In der aktuellen Ausgabe von Natur und Landschaft wird beschrieben, wie sich der Klimawandel anhand ausgewählter Tierartengruppen als Indikatoren wissenschaftlich dokumentieren lässt. Weitere Beiträge befassen sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Heuschrecken, auf Grasland- und Heideökosysteme sowie auf Feuchtwälder. Die Autorinnen und Autoren geben entsprechende Handlungsempfehlungen für die Praxis und stellen dar, wie Naturschutzmaßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel beitragen können. Diese Maßnahmen wirken sich zusätzlich positiv auf die menschliche Gesundheit aus und generieren volkswirtschaftlichen Nutzen, indem sie etwa die Wasserqualität verbessern oder zur Luftreinhaltung beitragen.
Über die Zeitschrift

"Natur und Landschaft" ist die älteste Fachzeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege im deutschsprachigen Raum, herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz (BfN). Die Monatszeitschrift richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachbehörden, Gutachterinnen und Gutachter, Planungsbüros, Studierende, Verbandsangehörige, Politikerinnen und Politiker. Jede Ausgabe enthält begutachtete Original-Aufsätze von Fachautorinnen und -autoren zu aktuellen Themen aus Naturschutz und Landschaftspflege. Dazu erscheinen zahlreiche Kurzbeiträge und weitere Nachrichten in verschiedenen Rubriken. Außerdem gibt es in jedem Jahrgang Schwerpunktausgaben zu Themen von besonderem Interesse. Die Zeitschrift erscheint im Verlag W. Kohlhammer.


Bezug:
Einzelausgaben können als gedrucktes Heft beim Verlag W. Kohlhammer GmbH, Zeitschriftenauslieferung, 70549 Stuttgart telefonisch 0711 7863-7280, per Fax 0711 7863-8430 oder per E-Mail vertrieb@kohlhammer.de zu einem Preis von € 8,20 innerhalb Deutschlands versandkostenfrei bestellt werden oder

  als Screen-PDF-Datei zu einem Preis von € 7,40 beim Verlag W. Kohlhammer GmbH heruntergeladen werden. Bei einem Online-Abonnement ist der Zugang zur Screen-PDF-Datei enthalten.

Einzelartikel aus dieser Ausgabe können gegen eine geringe Gebühr (€ 2,95/Artikel) beim Verlag W. Kohlhammer GmbH als Screen-PDF-Datei heruntergeladen werden. Bei jedem Abonnement ist der kostenfreie Zugang zu den Screen-PDF-Dateien aller Fachartikel seit 2010 enthalten.


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Wertvoller Lebensraum mutwillig zerstört
Wertvoller Lebensraum mutwillig zerstört
Wertvoller Lebensraum mutwillig zerstört

05/06.12.2018

Massive Schädigung einer Kalktuffquelle entdeckt - LBV reicht Strafanzeige wegen Umweltvergehen ein

Hilpoltstein, 04.12.2018 – In einem Wald bei Dittenheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurde an einem streng geschützten Kalktuffbach der natürliche Quellablauf auf einer Länge von fast 100 Meter zerstört. Die zerstörte Kalktuffquelle zählt zu den wertvollsten der südlichen Frankenalb. Dies hat fatale Konsequenzen für die dort lebende Tier- und Pflanzenwelt. Aufgrund des massiven Eingriffes und der Zerstörung des Ökosystems Kalktuffquelle hat der LBV Anzeige erstattet.

Bereits Anfang des Jahres wurde nur etwa fünf Kilometer entfernt ein Jahrhunderte altes Naturdenkmal, eine „Steinerne Rinne“, mutwillig zerstört. „Quellen sind gesetzlich geschützt, es ist also verboten, diese Biotope zu zerstören. Zudem handelt es sich bei Kalktuffquellen um einen besonders geschützten Lebensraumtyp nach FFH-Richtlinie, wir haben also eine besondere Verantwortung für ihren Erhalt“, sagt Eva Schubert, Quellschutzbeauftragte des LBV. Die Quelle befindet sich zudem in einem Natura 2000 Gebiet. Für diese gilt, dass der Gebietszustand mindestens so erhalten bleiben muss wie er zum Zeitpunkt der Unterschutzstellung war.

Nicht zum ersten Mal wurde an dieser Stelle ein Umweltdelikt begangen. Bereits vor knapp 10 Jahren wurde derselbe Bach, jedoch an einem Abschnitt weiter bachaufwärts, durch Grabungen beschädigt. Dies führte zu erheblichen Beeinträchtigungen des Quell-Ökosystems, weshalb sich der LBV damals einschaltete und eine Wiederherstellung des ehemaligen Quellabflusses durchsetzte. „Dass der Quellbach nun erneut abgegraben wurde, lässt keine andere Schlussfolgerung zu, als dass er mutwillig zerstört wurde“, so Schubert. Durch den Eingriff wurde ein jahrzehntealtes Naturphänomen zerstört.
Es ist nicht die einzige dieser besonderen Quellen, die auf dem Gemeindegebiet von Dittenheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen liegen und mutwillig zerstört wurden. So wurde im Januar 2018 nur etwa fünf Kilometer entfernt eine „Steinerne Rinne“ in Kurzenaltheim massiv beschädigt. Die teils kniehohe Kalktuff-Rinne wurde auf rund 15 Metern der ursprünglichen Länge von 30 Metern abgebrochen und entwendet.

Aufgrund ihrer geringen Größe wirken Quellbiotope oft unscheinbar, wodurch ihre ökologische Wertigkeit leicht übersehen werden kann. Dies kann zur Folge haben, dass hochsensible Biotope durch direkte oder auch indirekte Zerstörung unwiederbringlich

beeinträchtigt werden. Kalktuffquellen entstehen dort, wo sich versickerndes Regenwasser einen Weg durch kalkhaltiges Sedimentgestein
bahnen muss und anschließend wieder ans Tageslicht tritt. Das leicht saure Regenwasser löst bei diesem Vorgang den Kalk aus dem Untergrund. Gelangt das Wasser wieder an die Oberfläche, verschieben sich die chemischen Verhältnisse durch die geänderten Druck- und Temperaturverhältnisse und Kalkablagerungen entstehen. „Der in Kalktuffquellen entstehende Kalk nimmt bizarre Formationen an, die als Quellkalk bezeichnet werden. Zu den besonderen Formen dieser Quellen gehören auch die berühmten Steinernen Rinnen“, erklärt die LBV-Quellschutzbeauftragte.


Hintergrund:Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) wurde 1992 von der EU ins Leben gerufen. Die Richtlinie soll den Erhalt von besonders schutzwürdigen Lebensräumen sichern, um die dort ansässigen Tier- und Pflanzenarten zu erhalten. Damit dient die FFH-Richtlinie gemeinsam mit der EG-Vogelschutzrichtlinie (1979) als Grundlage für den Europäischen Biotopverbund Natura 2000.


Aufnahme

LBV Eva Schubert


Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:Sonja Dölfel, LBV-Pressestelle, E-Mail: sonja.doelfel@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7184.

Quelle / Aufnahmen
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
Presseinformation 103-18

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Nährstoffbelastung gefährdet Wildpflanzen
Nährstoffbelastung gefährdet Wildpflanzen
Rote Liste: Zunehmende Nährstoffbelastung gefährdet Wildpflanzen

05/06.12.2018

   BfN stellt neue Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen, Moose und Algen vor
   Über 30 % der Wildpflanzen in Deutschland sind bestandsgefährdet
   Auch positive Entwicklungen sind zu verzeichnen


Berlin/Bonn, 5. Dezember 2018:
Während sich der Zustand vieler Wildpflanzen in Deutschland in den vergangenen zwanzig Jahren gravierend verschlechtert hat, sind für Arten, die von gezielten Natur- und Umweltschutzmaßnahmen profitieren, Verbesserungen zu verzeichnen. Mit 30,8 Prozent bleiben die Zahl und der Anteil der gefährdeten Wildpflanzen in Deutschland jedoch unverändert hoch. Das sind Ergebnisse der aktuellen Roten Liste der Pflanzen, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) heute in Berlin vorgestellt hat. Für insgesamt 8.650 in Deutschland heimische Farn- und Blütenpflanzen, Moose und Algen haben die Autorinnen und Autoren des siebten Bandes der Reihe "Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands" die Bestandssituation und das Ausmaß der Gefährdung ermittelt.

"Pflanzen nehmen eine ganz elementare Rolle in den Ökosystemen ein. Ein Rückgang ihrer Artenvielfalt wirkt sich deshalb stets auch auf die große Vielfalt anderer Organismengruppen negativ aus. Die aktuelle Rote Liste belegt jetzt, dass insgesamt 30,8 Prozent aller in Deutschland vorkommenden Pflanzen in ihrem Bestand gefährdet sind", sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Es sind dabei vor allem hohe Nährstoffbelastungen, die vielen Wildpflanzen zu schaffen machen. Auffallend viele vom Aussterben bedrohte oder stark gefährdete Arten finden sich unter den typischen Arten nährstoffarmer Gewässer und anderer nährstoffarmer Standorte wie Moore, Heiden oder Extensiväcker", so die BfN-Präsidentin.

Besonders viele Arten (51,2 %) sind etwa bei den Zieralgen gefährdet, die oft in nährstoffarmen Gewässern vorkommen. Der Anteil der gefährdeten Zieralgen ist damit doppelt so hoch wie etwa bei den Moosen (25 %).

"Bei der artenreichsten Pflanzengruppe, den Farn- und Blütenpflanzen, sind insgesamt 27,5 Prozent in ihrem Bestand gefährdet und damit entweder vom Aussterben bedroht oder in unterschiedlichem Ausmaß gefährdet", berichtet der Botaniker Dr. Günter Matzke-Hajek, ehrenamtlicher Autor der Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen. "Auch unter den Farn- und Blütenpflanzen sind Arten besonders betroffen, die nährstoffarme Standorte bevorzugen, wie die stark gefährdete Wiesen-Küchenschelle, sowie Ackerwildkräuter wie das mittlerweile vom Aussterben bedrohte Flammen-Adonisröschen. Beide Arten kommen immer seltener vor, weil ihre Standorte verstärkt zu hohen Nährstoffeinträgen und Nutzungsänderungen ausgesetzt sind."

Die neue Rote Liste der Pflanzen umfasst auf 784 Seiten die Gefährdungsanalysen von sechs Pflanzengruppen: Farn- und Blütenpflanzen (insgesamt 4.305 Arten), Moose (1.195), Braun- und Rotalgen des Süßwassers (34), Schlauchalgen (45), Zieralgen (968) und Kieselalgen des Süßwassers (2.103). Der Band gibt nicht nur Auskunft über die gefährdeten Pflanzen, sondern enthält vollständige Gesamtartenlisten der sechs Pflanzengruppen und liefert damit auch einen Überblick und ein Inventar der gegenwärtig in Deutschland vorkommenden Pflanzenvielfalt.

Die Gesamtbilanz für die in der Roten Liste bewerteten Pflanzen zeigt unter anderem, dass 119 Pflanzenarten im Verlauf der letzten etwa 150 Jahre in Deutschland ausgestorben oder verschollen sind, darunter sind 76 Arten der Farn- und Blütenpflanzen, für die in Deutschland keine natürlichen Vorkommen mehr bekannt sind, sowie 39 Moose und vier Kieselalgen.

Es gibt jedoch auch Positives zu vermelden: Erfreulich entwickelt haben sich die Bestände einiger Moos- und Algenarten. Erfolge wurden hier vor allem durch Maßnahmen des technischen Umweltschutzes erzielt. Dadurch haben bei den Moosen vor allem die auf Bäumen wachsenden Arten von einer verbesserten Luftqualität, etwa durch geringere Schwefelimmissionen profitiert. Für einige Kieselalgen-Arten hat sich die geringe Versauerung von Seen positiv auf ihren Bestand ausgewirkt. Kieselalgen sind wichtige Indikatoren für die Wasserqualität der Binnengewässer. Auch bei 327 Farn- und Blütenpflanzen, die in den letzten 100 bis 150 Jahren zurückgingen, konnte eine weitere Abnahme in den vergangenen rund 20 Jahren aufgehalten und bei 18 sogar umgekehrt werden. Dies ist oft gezielten Artenhilfsmaßnahmen wie Ackerrandstreifen oder der Einrichtung von Schutzäckern zu verdanken. Dadurch konnten etwa die stark bedrohten Bestände der Kornrade oder der Dicken Trespe, beides früher typische Begleitpflanzen in Getreidekulturen, verbessert werden.

"Gezielte Hilfsprogramme des Naturschutzes für einzelne Arten weisen zwar gute Erfolge auf, sie können aber nur die Ultima ratio sein. Um den Artenrückgang auf breiter Front aufzuhalten müssen wir auf Ebene der Landschaft, bei einer naturverträglichen Landwirtschaft und bei einer umfassenden Verbesserung unserer Gewässer ansetzen", hält BfN-Präsidentin Jessel fest. "Die Rote Liste unterstreicht daher einmal mehr, dass ein Umsteuern in der Landwirtschaft und in der Agrarpolitik dringend erforderlich ist. Denn die zunehmende Nährstoffbelastung gefährdet immer mehr Wildpflanzen in Deutschland - sowohl an Land als auch im Wasser."

Die Roten Listen gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands
In den Roten Listen wird der Gefährdungsstatus von Tier-, Pflanzen- und Pilzarten für einen bestimmten Bezugsraum dargestellt. Die Autorinnen und Autoren bewerten die Gefährdung anhand der Bestandsgröße und der Bestandsentwicklung. Diese Gefährdungsanalysen werden von einer großen Zahl von meist ehrenamtlichen Artenkennern und -kennerinnen erarbeitet und über das Bundesamt für Naturschutz fachlich geprüft und zusammengeführt. Zur aktuellen Roten Liste haben darüber hinaus mehr als tausend Expertinnen und Experten mit ihren Hinweisen, Informationen oder den zugrundeliegenden Kartierungsdaten beigetragen. Die Koordination der Roten Listen erfolgt am BfN.

Für den Schutz der Artenvielfalt in Deutschland stellen die Roten Listen eine entscheidende Grundlage dar. Sie dokumentieren den Zustand von Arten und mittelbar die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur. Damit sind sie Frühwarnsysteme für die Entwicklung der biologischen Vielfalt und zeigen auf, wo Handlungsbedarf besteht. Sie ermöglichen es, Naturschutzmaßnahmen zu gewichten, bei der Umsetzung Prioritäten zu setzen und zeigen zugleich Forschungsbedarfe auf.

Die Roten Listen sind erhältlich unter: https://bfn.buchweltshop.de/rote-listen


In der Aufnahme

Die Wasser-Lobelie kommt an flachen Ufern nährstoffarmer Gewässer vor und ist in Deutschland stark gefährdet (RL-Kategorie 2) (Foto: Detlev Metzing)

Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999
E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.



In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Echter Sonnentau

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Der rote Daumen
Der rote Daumen

05/06.12.2018

Rote Liste der bedrohten Pflanzenarten in Deutschland: WWF-Vorstand fordert „Wende in der Agrar-Politik“.

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN)
hat am Mittwoch die neue Rote Liste der Pflanzen in Deutschland vorgelegt. Demnach sind über ein Drittel der heimischen Wildpflanzen in Deutschland bestandsgefährdet. Hierzu erklärt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland:

"Das weltweite Artensterben beschränkt sich nicht nur auf das Tierreich. Auch unserer Flora geht es zunehmend an die Wurzeln. Warum es der heimischen Pflanzenwelt schlecht geht, ist beim Blick auf die Rote Liste eindeutig: Unsere Ökosysteme sind vollgepumpt mit Düngemitteln. Artenreiche, einst blühende Wiesen werden durch Überdüngung in Gras-Monokulturen umgewandelt. Pestizide haben Ackerkräuter verschwinden lassen. Vor allem Wildpflanzen die auf nährstoffarme Lebensräume angewiesen sind, drohen zu verschwinden. Deshalb fordern wir von der Bundesregierung seit Jahren eine Kehrtwende in der Landwirtschaft. Wir können es uns nicht leisten, über 30 Prozent der einheimischen Pflanzen zu verlieren, denn sie sind die Grundlage zahlreicher Nahrungsketten - letztlich auch der unseren.

Für die Bundesregierung öffnet sich mit der geplanten Ackerbaustrategie und der Reform der gemeinsamen EU-Agrarpolitik ein 'Window of Opportunity', um mit der Zivilgesellschaft und der Landwirtschaft den Agrarsektor neu aufzustellen. Oberstes Ziel muss es sein, die ökologisch gefährlichen Nährstoffüberschüsse abzubauen. Wir müssen aufhören Deutschland zu überdüngen, sonst drohen weite Teile unserer Pflanzen- und Tiervielfalt wegen Übersättigung auszusterben."

KONTAKT

Roland Gramling
WWF Deutschland
Pressestelle
Tel. 030-311 777 425
roland.gramling(at)wwf.de

Quelle
WWF

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Jetzt kommt der Lackmustest ...
Jetzt kommt der Lackmustest ...
Jetzt kommt der Lackmustest für Julia Klöckner: Wie ernst ist es ihr mit dem Schutz der Bienen?

04/05.12.2018

EU-Ausschuss berät über insektenfreundlichere Pestizid-Zulassung – drei Neonikotinoide wurden dank neuer Leitlinie bereits verboten

Berlin/Brüssel –
Der NABU fordert Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, sich für eine EU-weit bienenfreundlichere Zulassungspraxis für Pestizide einzusetzen. Am 12./13. Dezember berät der Pestizid-Ausschuss der EU-Kommission über die so genannte „Bee-Guidance“. Sie wurde durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) entwickelt und soll Risiken, die durch den Einsatz von Pestiziden für Honig- und Wildbienen entstehen können, künftig besser abschätzen. Ihre erstmalige Anwendung führte Anfang 2018 zum Freiland-Verbot dreier Neonikotinoide. Im EU-Ausschuss steht nun zur Debatte, ob die Leitlinie bei sämtlichen Wieder- und Neuzulassungen von Pestiziden verpflichtend angewendet werden muss.

„Diese Leitlinie kann ein Meilenstein sein für den Schutz der Bienen. Sie legt die Schwachstelle der bisherigen Pestizid-Risikobewertung offen: Es gibt kaum Tests mit Honig- und Wildbienen. Deshalb fehlt ein reales Bild, wie die Wirkstoffe auf die gesamte Bienenwelt wirken. Das Ergebnis dieser schlechten Zulassungspraxis sehen wir im rasanten Insektensterben“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Wie wirkungsvoll die „Bee Guidance“ ist, wurde im April 2018 deutlich als auf ihrer Grundlage EU-weit erstmals ein Freiland-Verbot für die drei Neonikotinoide Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid ausgesprochen wurde. Die EFSA hatte zuvor deren Schädlichkeit für Wild- und Honigbienen bestätigt.

Der NABU fordert daher die Bundesregierung auf, sich für die Anwendung der „Bee Guidance“ bei sämtlichen Wieder- und Neuzulassungen von Pestiziden auszusprechen. Die Leitlinie erfüllt die Vorgabe der EU, die Genehmigungspraxis nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft auszurichten. Bislang jedoch sperren sich mehrere EU-Mitgliedstaaten wie Spanien oder Polen gegen die strengere Zulassungspraxis. Andere Länder fordern eine schrittweise Einführung der Leitlinie. Dadurch würden zunächst deutlich weniger Tests durchgeführt, eine vollumfängliche Anwendung der Leitlinie würde um Jahre hinausgezögert.

Sollten sich die EU-Mitgliedstaaten Mitte Dezember dem Druck der Agrar- und Chemielobby beugen und sich nicht auf eine verpflichtende Anwendung verständigen, drohen die jüngsten Erfolge des Freiland-Verbots der drei Neonikotinoide zu verpuffen. Denn bereits jetzt werden diese systemischen Wirkstoffe durch andere, ähnlich wirkende, ersetzt. Auf den europäischen Markt drängen aktuell etwa Thiacloprid, Sulfoxaflor und Cyantraniliprol.

„Für Julia Klöckner kommt jetzt ihr Lackmustest: Wie ernst meint sie es der Rettung von Wild- und Honigbienen? In ihrer Antrittsrede verkündete sie noch: Was für Bienen schädlich ist, muss weg vom Markt. Genau darüber entscheidet sie jetzt: Über die Marktzulassung von Pestiziden und damit über die Zukunft der Wild- und Honigbienen in der EU“, so Miller. Er forderte die Bundesregierung auf, nicht nur für die verpflichtende Anwendung zu stimmen sondern auch die blockierenden Mitgliedstaaten von einer insektenfreundlicheren Pestizidzulassung zu überzeugen.

Hintergrund:
Die EU-Pestizid-Verordnung regelt die Neu- und Wiederzulassungen von Pestiziden. Sie schreibt vor, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in die Genehmigungspraxis aufzunehmen. Die Erkenntnisse zum Schutz von Wild- und Honigbienen versammelt die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) 2013 entwickelte „Bee Guidance“. Mit dieser Leitlinie können potenzielle Risiken, die durch Wirkstoffe ausgelöst werden können, weitaus umfassender erkannt werden als bislang. Das neue Modell zur Risikobewertung sieht beispielsweise vor, auch dauerhafte oder wiederholte Expositionen gegenüber Pestiziden sowie das Risiko für Larvenstadien der Bienenarten zu berücksichtigen. Die Tests sollen zudem nicht nur für Honigbienen durchgeführt werden sondern auch für eine Hummel- sowie zwei Wildbienenarten. Damit werden deutlich mehr bestäubende Arten untersucht als bislang und die Auswirkungen der Pestizidanwendung realer abgeschätzt. Erstmals sieht das Bewertungsmodell auch Feldstudien zur Freiland-Anwendung vor. Die „Bee Guidance“ soll künftig sowohl bei Neu- als auch bei Wiederzulassungen von Pestiziden angewendet werden.

Für Rückfragen:
Till-David Schade
NABU-Experte für biologische Vielfalt
Tel. +49 (0)30.284984-1577
mobil: +49 (0)172-5254436
E-Mail: till-david.schade@NABU.de

Quelle

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1722, Fax -2500


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Dicke Sandbiene

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Verkehrsinseln als Insekten-Todesfalle?
Verkehrsinseln als Insekten-Todesfalle?
Verkehrsinseln als Insekten-Todesfalle?

03/04.12.2018


Mit dem zunehmenden Niedergang von Wildbiene & Co. werden neue Möglichkeiten gesucht den bevorzugt erkennbaren Nahrungsmangel der sich seit Jahren in vielen unserer bevorzugt industriell bewirtschafteten Feld- und Forstfluren abspielt zu kompensieren.

Deutschland. Vorab, eine vollständige Kompensation können diese Eingriffe sicherlich nicht darstellen, da die Flächen die wir auf den Feldern und in den Wäldern verlieren viel zu wertvoll und umfangreich waren. So wurde vor geraumer Zeit auch damit begonnen kommunale Verkehrsinseln mit heimischen Wildblumen auszustatten. Und schon werden Stimmen laut das dieses Engagement keine Wirkung entfalten kann und für unsere heimischen Insekten gar zur Todesfalle wird.

Über was wird hier denn eigentlich gesprochen?

Ohne Frage stehen zahlreiche Insektenarten förmlich mit dem Rücken zur Wand. Die Ökosysteme brechen mehr und mehr weg und ganze Populationen verschwinden für immer! Die Lebensräume wurden eliminiert und mit ihnen die vormals anzutreffenden Insekten und deren Begleiter und wir als Gesellschaft sahen und sehen noch immer zu. Nun wird gar mit Streusalz und dem Eintrag von Emissionen und weiteren Schadstoffen auf den Ersatzflächen argumentiert.

Falls es noch immer nicht angekommen ist, unsere Insekten sterben nahezu auf der ganzen Fläche der Republik.

Wollen wir nun auch noch auf innovative Ansätze zur Sicherung der Arten verzichten? Innovationen müssen entwickelt und verfeinert werden – neue Wege des Artenschutzes sind in einer sich zunehmend verändernden Umwelt unabdingbar. Artenschutz in Franken® engagiert sich seit über 20 Jahren für die Erhaltung gerade von Wildbiene & Co. und kann hier auf interessante Ergebnisse zurückblicken, die auch vor der Anlage von wertvollen Rückzugsräumen auf Verkehrsinseln und Straßenrändern nicht halt machen.

Grundsätzlich gilt, je größer eine Verkehrsinsel umso geeigneter ist diese für den Erhalt der Insektenwelt.

Selbstverständlich bedarf es einer durchdachten Anlage dieser Fläche, denn mit dem Ansähen von Wildblumen ist es sicherlich nicht getan. Hier ist wirkliche Fachkompetenz gefragt! Eine entsprechende Überplanung des Areals ist Grundvoraussetzung zur nachfolgenden Ausgestaltung. Aber das ist in unseren Augen ja selbstverständlich.

Als grobe Richtlinie soll neben der Flächengröße, eine strukturierte Anlage vorherrschen die auf regionalen Gegebenheiten zugeschnitten sind. Flugleitkorridore zählen hier ebenso dazu wie das Vorhalten von Reproduktionsstätten die sich nicht „nur“ an Wildbienenhotels orientieren dürfen. Ein effektives Management zur Entnahme des Grünguts ist gleichfalls zwingend nötig um hier den angedachten Erfolg zu erreichen.

Vergessen werden vielfach auch die nachtaktiven Insektenarten die sich während des Tages sehr wohl in der Lage sich ganz hervorragend zu verbergen. Meist zeigt sich das Verkehrsaufkommen in den Nachtstunden als reduzierend. Doch viele Insekten bestäuben auch während dieser Stunden und so kann auch der Ansatz verfolgt werden sich bei der Gestaltung von Verkehrsinseln diesem Ansatz zu widmen. Ein Verzicht auf  Lichtemissionen wird dabei bevorzugt sichtbar.

Wenn all diese Komponenten erfüllt und beachtet wurden stellen die Inseln der Ökologie einen mehr als wertvollen Beitrag dar um einen konservierenden Bereich der Insekten vorzuhalten bis es uns als Gesellschaft möglich wird eine Landbewirtschaftungsform vorzuhalten welche tatsächlich in der Lage ist sich neben der Nahrungsproduktion auch der Erhaltung der Artenvielfalt und mit ihr letztendlich auch der Erhaltung des Menschen zu widmen.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema?
Kontaktieren Sie uns!

In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Nachtpfauenauge
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=53207

Salzwiesenwiederherstellung durch Sandentnahme
Salzwiesenwiederherstellung durch Sandentnahme
Salzwiesenwiederherstellung durch Sandentnahme für den Deichbau

03/04.12.2018

Gemeinsame Presseinformation der Nationalparkverwaltung „Niedersächsisches Wattenmeer“ und der Deichacht Krummhörn

Südlich des Campener Leuchtturms
haben in den letzten vier Jahren im Vorland die Bagger gearbeitet. Mitten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Was erst einmal merkwürdig klingt, ist das Ergebnis einer gewinnbringenden Zusammenarbeit von Naturschutz und Küstenschutz.

Auf einer Fläche von 18,5 Hektar konnte erfolgreich die Wiederherstellung von Salzwiesen abgeschlossen werden, die im Zusammenspiel mit dem nahegelegenen Deichbau in Upleward umgesetzt wurde.

„Jetzt können sich hier wieder Salzwiesen der Brackwasserzone entwickeln, wie sie hier natürlicherweise vorkommen“, erklärt Anna Groeneveld, zuständige Gebietsbetreuerin bei der Nationalparkverwaltung. „Bevor es den Nationalpark gab, wurde hier Anfang der 80er Jahre Sand aufgespült. Dadurch lag die Fläche zum Teil mehr als drei Meter über dem Meeresspiegel und wurde selbst bei Sturmfluten nur noch selten überspült. Der natürlichen Dynamik war das Vorland weitgehend entzogen“. Damit sich im Vorland wieder salzwiesentypische Pflanzen ansiedeln können, musste das Vorland soweit „tiefergelegt“ werden, dass es wieder regelmäßig von Salzwasser überflutet wird.

Realisieren ließ sich dies über einen Sandabbau, der dem Küstenschutz zugutekam. Der im Vorland entfernte Sand
wurde als wichtiger Rohstoff für den Deichkern abgebaut. Ca. 265.000 Kubikmeter konnten so unter Projektleitung des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit den Baufirmen Herfeld und Jeschke gewonnen und bei der angrenzenden Deicherhöhung verwendet werden. Massen, die sonst mit Lastern quer durch Ostfriesland hätten antransportiert werden müssen.

Das zurückbleibende Gelände wurde in Höhenstufen zwischen 1,50 und 1,90 Meter über Normalnull naturnah profiliert, so dass sich wieder eine natürliche, dynamische Salzwiesenentwicklung einstellen kann. „Es zeigt sich einmal mehr: Wenn Naturschutz, vertreten durch die Nationalparkverwaltung, und Küstenschutz, vertreten durch die Deichacht, zusammenarbeiten, ist der Gewinner die Natur. Dass der abgebaute Sand im Deichbau Verwendung findet, ist ein wertvoller Nebeneffekt“, führt Oberdeichrichter Alwin Brinkmann von der Deichacht Krummhörn augenzwinkernd an, die Trägerin der Maßnahme war.

Die Renaturierung fand in der empfindlichsten Schutzzone des Nationalparks, der Ruhezone statt. Gerade hier möchte man eine natürliche Entwicklung der Natur besonders fördern. Der Bodenabbau ist hierbei nur der Anstoß für eine weitere natürliche Entwicklung. Jetzt kann das Meer wieder in die Fläche „einschwingen“ und selbst kleine Priele bilden. Je nach Relief werden Teilbereiche unterschiedlich häufig überflutet, so dass verschiedene Salzwiesentypen entstehen. Die ersten Abschnitte der Abbauflächen sind bereits im prächtigen Herbstkleid, voll mit Vogelschwärmen und entwickeln sich in die richtige Richtung.

In der Aufnahme
- Die Maßnahmenfläche mit dem ersten Abbauabschnitt im Vordergrund. Die Salzwiesenvegetation ist bereits gut entwickelt und im rotbraunen Herbstgewand. Im Hintergrund ist der fertiggestellte Deichabschnitt zu erkennen.
Foto: N. Hecker/NLPV

Quelle
Nationalpark Wattenmeer


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Ein Schloss für den Vogel des Jahres 2012 - 2018
Ein Schloss für den Vogel des Jahres 2012 - 2018
Ein Schloss für den Vogel des Jahres 2012 - 2018

02./03.12.2018

Artenschutz- und Denkmalschutz am Schloss Seehof im Landkreis Bamberg

Oberranken/Memmelsdorf (Ofr.) Das Artenschutz und Denkmalschutz sehr wohl ganz hervorragend in Einklang zu bringen sind zeigt erneut ein Projekt das Artenschutz in Franken® , Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, und Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. gemeinsam umsetzen konnten.

Unterstützt wurde es von der HIT Umwelt- und Naturschutz-Stiftungs GmbH und der Beatrice Nolte Stiftung für Natur und Umweltschutz.

Das Schloss Seehof ist eines der wenigen im Landkreis Bamberg verbliebenen Dohlenbrutplätze. Auch Fledermäuse haben hier einen wichtigen letzen Rückzugsraum gefunden. Doch gerade die Dohlen trugen nicht unbedingt zur Freude bei, da diese schlauen Tiere den Schlossinnenraum mit Unmengen an Nistmaterial füllten.

Und so wurde im Jahr 2012 ein Projekt gestartet das aufzeigen sollte wie praktischer Artenschutz und Denkmalschutz miteinander in Einklang gebracht werden können ohnen das es dabei  "Verlierer" gibt.

Eine höchst gelungene Kooperation ermöglicht beides.Den Erhalt der hochwertigen Brutkolonie, sowie eine Bauwerksicherung des wunderschönen Gebäudes. Quelle www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/seehof.htm

In den vergangenen Jahren entwickelte sich das Projekt ganz hervorragend - alle sekundären Nistplätze wurden erfolgreich bebrütet und so war es eigentlich logisch das den Tieren nun weitere Brutplätze zur Verfügung gestellt werden konnten.


Hintergrund
Das Schloss Seehof wurde ab 1686 als Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe nach Plänen von Antonio Petrini errichtet. Nach Säkularisation und Verwahrlosung in Privatbesitz waren Ende des 20. Jahrhunderts umfangreiche Sanierungsmaßnahmen nötig.Der Großteil des Schlosses wird heute vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege genutzt.


Mehr zum Thema auf unseren Seiten:


Projektstart 2012
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=42178


Monitoring 2014

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=64079


Projektbaustein 2018
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=102658


In der Aufnahme
- Das wunderschöne Schloss Seehof beherbergt eine der letzten größeren Dohlenkolonien im Landkreis Bamberg






powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
10.12.2018 um 20:02 Uhr
91
USERS ONLINE
Datenschutz   Impressum
Sie sind der  3791555. Besucher!
( 32180156 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken®

1996 - 2018
Alle Rechte vorbehalten!