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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Auszeichnungen für AiF


+++ Über 3 Millionen Besucher auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken® - seit der Umstellung unserer Homepage auf das neue Layout im Jahre 2013 konnten wir am 18.04.2018 gegen 19 Uhr den oder die 3 Millionste Besucher/in begrüßen - über 29.000.000 Millionen "Klicks" wurden in diesem Zeitraum hier getätigt +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 22 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

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Was tun beim Wildunfall
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https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
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Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




27.04.2018 Kleine Eulen - ganz Groß
09.05.2018 Lebensraum Streuobst


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Guck, guck, der Kuckuck kommt
Guck, guck, der Kuckuck kommt
Guck, guck, der Kuckuck kommt

19/20.04.2018

Jetzt wieder ersten Kuckuck-Ruf melden – 11 Jahre Mitmach-Aktion

Hilpoltstein, 11.04.2018
– Wenn der unverwechselbare, erste Kuckuck-Ruf erklingt, ist der Frühling endlich auch in Bayern angekommen. Die ersten der beliebten Vögel sind ab sofort wieder im Freistaat zu hören.

Der LBV ruft deshalb bereits zum 11. Mal alle Bayern dazu auf, ihren ersten Kuckuck des Jahres zu melden. Die gesammelten Daten helfen den Naturschützern herauszufinden, ob sich die Ankunftszeit des Kuckucks als Anpassung an den Klimawandel langfristig verändert. Da der Kuckuck-Bestand in Deutschland auf dem Rückgang ist, sucht der LBV nach Ursachen und jeder kann an dem Forschungsprojekt teilnehmen: einfach unter www.lbv.de/kuckuck melden, wann und wo der erste Kuckuck gehört wurde. Auf der Live-Karte kann außerdem die Ankunft des Kuckucks in Bayern landkreisgenau mitverfolgt werden.

Die LBV-Mitmachaktion zum ersten Kuckuck-Ruf des Jahres ist eine echte Erfolgsgeschichte. „In den vergangenen zehn Jahren beteiligten sich bayernweit immer mehr Naturfreunde daran“, berichtet die LBV-Biologin Friederike Herzog. 2017 freute sich der LBV über 5.200 Meldungen von Naturfreunden mit dem ersten Kuckuck des Jahres. Die ersten charakteristischen Rufe der Kuckuck-Männchen waren im Vorjahr ab dem 30. März und zwar meist in Oberbayern, Niederbayern und Mittelfranken zu hören. „Der große Kuckucks-Ansturm kam dann Ende April und Anfang Mai nach Bayern“, so Herzog.

„Im Vergleich zu den Vorjahren wurde die Mehrheit der bayerischen Kuckucke 2017 rund eine Woche später gemeldet“, erklärt Herzog. Im Vergleich zum Jahr 2016, in dem 25 Prozent der Meldungen bereits Mitte April erfolgten, wurde der Großteil (27 Prozent) der ersten Kuckuck-Rufe 2017 sogar knapp drei Wochen später Anfang Mai gemeldet. „Es kann sein, dass Kuckucke, die bereits schon früher im bayerischen Brutgebiet anwesend waren aufgrund der Witterung noch kein Rufverhalten zeigten und somit auch noch nicht gehört wurden“, so Friederike Herzog weiter. Auf jeden Fall haben unsere gefiederten Frühlingsboten eine sehr lange, strapaziöse Reise, vermutlich aus dem Kongobecken, zurück nach Bayern hinter sich. Dies verraten die Daten aus dem vorangegangenen LBV-Besenderungsprojekt. Damit das Citizen- Science-Projekt zur Ankunft der Zugvögel auch dieses Jahr viele spannende Daten erhält, rät sie: Jetzt beim Spazierengehen die Ohren spitzen und gleich den ersten Kuckuck melden!

Aber aufgepasst, es besteht Verwechslungsgefahr. Der kurze, prägnante Kuckuck- Ruf kann manchmal mit dem ähnlich klingenden, langgezogenen Balzruf der Türkentaube verwechselt werden. Wer sich nicht sicher ist, ob der gehörte Kuckuck-Ruf vom Original oder der „Fälschung“ stammt kann auf der LBV-Homepage den „Ruf-Check“ mit Hörbeispielen machen.

Deutschlandweit geht der Bestand des Kuckucks zurück. Die Ursachen dafür sind komplex. Der LBV untersucht und erforscht deshalb die Biologie der Vogelart über ihren gesamten Lebenszyklus. „Wir sind der Meinung, dass ein Bündel von unterschiedlichen Effekten im Brutgebiet, auf dem Vogelzug und in den Rast- und Überwinterungsgebieten zum Bestandsrückgang des Kuckucks führen kann“, erklärt Herzog.

Mit der Sammlung langjähriger Datenreihen zur Kuckucksankunft im Brutgebiet möchte der LBV untersuchen, inwieweit der Klimawandel mitverantwortlich ist. Denn einige Wirtsvögel des Brutparasiten, die im Mittelmeerraum überwintern, kehren früher in ihre Brutgebiete zurück. Für die erfolgreiche Fortpflanzung muss sich der Kuckuck aber genau auf das Brutgeschehen seiner Wirtsvögel abstimmen.
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Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen

Sonja Dölfel, LBV-Pressestelle, E-Mail: sonja.doelfel@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7184, Mobil: 0172/6873773.

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Kuckuck

Mehr zum Kuckuck auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21318

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Hummeln im Anflug
Hummeln im Anflug
Waldhummel /Bunthummel – Bombus sylvarum

18/19.04.2018

Im Gegensatz zum Namen lebt die „sehr nervöse .. zumindest der Flug zeigt sich so“ ,Waldhummel gar nicht im Wald, im Gegenteil ihr hat es das Offenland angetan. Besser zugeordnet findet sich ihr weiterführender Name: Bunthummel.

Die Weibchen erreichen etwa 1,8 Zentimeter, die Männchen bleiben mit 1,4 Zentimeter deutlich kleiner. Die Flügelspannweite des Insektes beträgt etwa 3 Zentimeter.

Klemens Hauröder konnte die interessanten Aufnahmen der Königin im April 2018 erstellen. Das Tier legt derzeit sein Nest innerhalb einer Wiesenfläche an. Doch Klemens Hauröder achtet sehr darauf ,das die bereits auf der Roten Liste ( Art der Vorwarnliste ) stehenden Tiere nicht gestört werden.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=99254

Haben auch Sie interessante Aufnahme von Erdhummeln machen können?
- Wir freuen uns darauf!


15. bundesweites Birdrace am 5. Mai
15. bundesweites Birdrace am 5. Mai
15. bundesweites Birdrace am 5. Mai – die Anmeldung hat begonnen

17/18.04.2018

In drei Wochen ist es wieder soweit: am 5. Mai steigt das bundesweite Birdrace, zum mittlerweile 15. Mal. Im vergangenen Jah
r waren es erstmals über 300 Teams mit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die 311 Arten beobachteten.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

- www.dda-web.de/#2018_04_14_15._bundesweites_bir


Quelle
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- beim Girlitz werden meist die bunteren Männchen fotografiert.Dabei sind die Damen mit ihren Pastelltönen wunderschön.Diese kleinsten heimischen Finken wiegen ja nur 11 bis 13 Gramm.Sind fast mit dem marginal größeren Zeisig zu verwechseln, zumindest die "Mädchen".Aber der Schnabel ist der eines primären Knospen/Körnerfressers.

Mehr zum Girlitz auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=57767


Eine Chance für den Wendehals
Eine Chance für den Wendehals
Eine Chance für den Wendehals

16/17.04.2018

Steigerwald / Handthal / Unterfranken.
Schräg oberhalb des Steigerwald-Zentrums in Handthal erhält derzeit eine alte Streuobstwiese ihre ursprüngliche Wertigkeit zurück. Das rund zwei Hektar große Grundstück am Waldrand befindet sich im Eigentum der Marktgemeinde Oberschwarzach. In einer breit angelegten Kooperation engagieren sich die Projektpartner unter anderem für die Lebensraumoptimierung des Wendehals.

Mehr zur aktuellen Pressemitteilung der Mainpost
- https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Hoehlen-Umweltstiftungen;art769,9937518

In der Aufnahme:
Spendenübergabe für die Streuobstwiese beim Steigerwald-Zentrum in Handthal: (von links) Andreas Leyerer (fachlicher Leiter des Steigerwald-Zentrums), Simon Windl (Förster am Steigerwald-Zentrum), Sebastian Spitzhüttl (Europamöbel Umweltstiftung) Oberschwarzachs Bürgermeister Manfred Schötz und Oskar Ebert (Geschäftsführer des Trägervereins des Steigerwald-Zentrums). Aus terminlichen Gründen konnte Thomas Artur Köhler ( Vorsitzender des Artenschutz in Franken®) den Termin nicht wahrnehmen.


Mehr zum Projekt finden Sie auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=87110

Mehr zum Wendehals auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=40655


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Das Weißstorch-Rathaus in der Stadt Schlüsselfeld
Das Weißstorch-Rathaus in der Stadt Schlüsselfeld
Das Weißstorch-Rathaus in der Stadt Schlüsselfeld

16/17.04.2018

2008-2018 ... eine Retrospektive

Bei der Sanierung des Rathauses in Schlüsselfeld wurde neben der Bauwerkserhaltung großer Wert auf die Erhaltung und Verbesserung angestammter, tierischer Lebensstätten gelegt.

Schlüsselfeld/Ofr..
Jeder konnte es sehen. Am historischen Rathaus Schlüsselfeld (1625) ist die Zeit nicht spurlos vorüber gegangen. 1978 vor dem Einzug der Stadtverwaltung im ehemaligen Forsthaus wurde zwar umgebaut. Alle Schäden konnten damals aber nicht behoben werden. Eine umfassende Sanierung, vor allem der Dächer, war dringend notwendig geworden.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit dem Artenschutz im Steigerwald, wusste man, dass es notwendig ist, rechtzeitig vor Beginn der geplanten Arbeiten die Dachstühle von Fachleuten auf den Besatz von Fledermäusen hin kontrollieren zu lassen. Und tatsächlich bei einer Objektbegehung die von Seite der Marktgemeinde Schlüsselfeld durch den ersten Bürgermeister Georg Zipfel, sowie von Seiten des Artenschutz im Steigerwald durch Thomas Köhler vorgenommen wurde, konnten  Spuren eines regen Fledermauslebens gefunden.

Damit war es eine beschlossene Sache. Bei der Dachsanierung sollten die Einflugmöglichkeiten für die Fledermäuse nicht nur erhalten sondern auch verbessert werden. Außerdem sollte die Dacheindeckung so durchgeführt werden, dass die klimatischen Bedingungen unter dem Dach den wie ursprünglich den Bedürfnissen der Fledermäuse entsprachen.

So wurde es dann auch gemacht. Es wurden also zwei speziell auf die Bedürfnisse der Fledermäuse zugeschnittene Durchflugsöffnungen – eine für das Rathaus und eine für die Zehntscheune - mit eingedeckt, die sich unauffällig und nicht störend in das historische Dach einfügten. Die Lüftungsziegel wurden im unteren Drittel des Daches platziert. Damit entsteht in der Dachspitze ein angenehmes Klima für die Fledermäuse.

Außerdem wurde bei der Baumaßnahme gleich noch die Nisthilfe für die Weißstörche erneuert und versetzt. Bis 1997 haben sporadisch Störche auf dem Rathausdach gebrütet. Seit 1998 kamen die Störche nicht wieder. Die jährlichen Werbungen von Junggesellen wurden von den Storchendamen nicht erhört. Bei der Neudeckung des Daches wurden der alte und schon recht zerfressene Dachreiter und die Reste des Storchennestes entfernt.

Der städtische Bauhof zimmerte nach Vorgabe Artenschutz in Franken® des einen neuen Dachreiter. Ein darauf montierter Weidenkorb
bietet den Grundstock für ein neues Nest. Damit das Storchennest nicht mehr so nahe am Heizungskamin des Rathauses sitzt, wurde es auf die Westseite des Giebels verlegt.

Im Nachhinein betrachtet waren beide Maßnahmen nicht besonders aufwendig und problemlos in die Sanierung zu integrieren
. Maßnahmen dieser Art zeigen wieder einmal auf, dass es in der Regel ohne Probleme möglich erscheint, Sanierungsprojekte im Einklang mit den Belangen des regionalen Artenschutzes zu realisieren.

Im Jahr 2009/2010 kamen die Schlüsselfelder Weißstörche zurrück und schritten zur Brut!

Mehr zur Projektenwicklung unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=31322

2010 - Die Rückkehr der Schlüselfelder Störche
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=31339

2012 - Impressionen
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=45598

Die Weißstorch - Live Webcam
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=20



Steigerwald braucht endlich mehr Schutz
Steigerwald braucht endlich mehr Schutz
Steigerwald braucht endlich mehr Schutz

15/16.04.2018

Seit über zehn Jahren wird ein Nationalpark Steigerwald diskutiert, dessen Einrichtung die Bevölkerung in der Steigerwaldregion mit deutlicher Mehrheit unterstützt.
Trotzdem weigert sich der Staatsforst, die Wälder bei Ebrach entsprechend zu schützen, auch nicht durch ein deutlich kleineres flächiges Schutzgebiet. Somit droht vielen dicken Buchen Zug um Zug die Fällung.

Der BUND Naturschutz hat jetzt beantragt, ein Naturschutzgebiet „Ebracher Klosterwald“ einzurichten.

„Wir haben als BUND Naturschutz gestern die Regierung von Oberfranken angeschrieben und ein nutzungsfreies Naturschutzgebiet bei Ebrach beantragt“
, so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern (BN). Das Naturschutzgebiet soll in Zielsetzung und Abgrenzung dem vormaligen Geschützten Landschaftsbestandteil „Hoher Buchener Wald“ entsprechen, das nur aus formalen Gründen aufgehoben wurde und dessen Schutzwürdigkeit aber vielfach anerkannt ist.

„Mit unserem Vorschlag wäre eine Weltnaturerbe-Bewerbung möglich, was auch vom Regionalen Dialogprozess Steigerwald unterstützt wird“, so Richard Mergner, BN-Landesbeauftragter. „ Wir werten den Umgang mit unserem Vorschlag als Gradmesser für die Glaubwürdigkeit der neuen Staatsregierung unter Ministerpräsident Markus Söder, ob es im Waldnaturschutz Fortschritte gibt oder ob auch im Staatswald weiterhin der Holznutzung klarer Vorrang eingeräumt wird“, so Weiger.

Antrag für Naturschutz „Ebracher Klosterwald“

Der BUND Naturschutz beantragt bei der Regierung von Oberfranken als Höhere Naturschutzbehörde die Ausweisung der wertvollen Buchenwaldflächen bei Ebrach als nutzungsfreies Naturschutzgebiet nach § 23 BNatSchG mit den Zielsetzungen des ehemaligen Geschützten Landschaftsbestandteils „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“. Die Grenzen des Naturschutzgebiets sollen sich am aufgehobenen Geschützten Landschaftsbestandteil orientieren. Das Hauptziel für das Naturschutzgebiet ist es, die für den Steigerwald typischen Buchenwälder und Laubwälder mit allen Altersphasen ohne Holznutzung zu erhalten und in einen naturnahen und unversehrten Zustand zu entwickeln. Damit sollen langfristig die standorttypischen Tier-, Pilz- und Pflanzenarten in überlebensfähigen Populationen erhalten werden, insbesondere diejenigen, die an Alt- und Totholz gebunden sind.

Hohe Wertigkeit und Schutzwürdigkeit unbestritten

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zum „Hohen Buchenen Wald im Ebracher Forst“ bedeutet lediglich, dass der „Geschützte Landschaftsbestandteil nach §29 BNatSchG
“ nach Ansicht des Gerichtes aus formalen Gründen nicht die geeignete Schutzkategorie darstellt. Die Schutzwürdigkeit der Waldgebiete um Ebrach hingegen wurde in den Verfahren ausdrücklich von der Gerichtsbarkeit bestätigt.

Bei der Kartierung von Starkbuchen durch den BUND Naturschutz und den WWF wurden 2017 mehr als 7.600 Starkbäume mit einem Brusthöhendurchmesser über 60 cm auf der Fläche nachgewiesen. Dieses aktuelle Ergebnis belegt zusätzlich die nationale und internationale Bedeutung des ehemaligen Geschützten Landschaftsbestandteils und des Nordsteigerwaldes, die bereits von mehreren Gutachten bestätigt wurde.

Initiative für Weltnaturerbe „Ebracher Klosterwald“

Auf der Grundlage dieser nutzungsfreien Schutzgebietskulisse „Ebracher Klosterwald“ soll eine Bewerbung als Weltnaturerbe angestrebt werden. Diese ist als Erweiterung der bestehenden Weltnaturerbestätte "Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“ möglich.

Praktizierte Waldnutzung verhindert Waldnaturschutz-Ziele

Um diese Ziele zu verwirklichen, ist ein flächiger Nutzungsverzicht notwendig, den weder die praktizierte forstliche Nutzung, weder die bestehenden kleinst- und kleinflächigen, oft auch nicht dauerhaft nutzungsfreien Waldbereiche, noch die bestehenden Natura 2000-Gebiete garantieren, sondern sogar verhindern! Im ehemaligen Geschützten Landschaftsbestandteil wurden im Frühjahr 2018 bereits großflächig in älteren Buchen-Traubeneichen-Beständen zahlreiche dicke Buchen neu zur Fällung markiert, was BaySF als vorsichtigen und schrittweisen Wiedereinstieg in eine nachhaltigen Nutzung angekündigte.

Die praktizierte Holznutzung im Steigerwald wird von den Einheimischen und selbst von Nationalparkkritikern kritisiert. Deshalb beantragt der BN eine sofortige einstweilige Sicherstellung nach § 22 BNatSchG, da zu befürchten ist, dass durch Holzeinschlag der beabsichtigte Schutzzweck gefährdet ist. Es besteht also ein akuter Handlungsbedarf und eine fachliche Notwendigkeit ein nutzungsfreies Naturschutzgebiet auszuweisen, um die durch den Einschlag gefährdete natürliche Waldentwicklung im Hohen Buchenen Wald zu sichern.

Hintergrundinfo

An der hohen Schutzwürdigkeit besteht kein Zweifel: 2006 wurden die Buchenwälder im Nordsteigerwald als bestes großflächiges Laubwaldgebiet Bayerns beurteilt.
Der Steigerwald wurde dabei naturschutzfachlich besser bewertet als Waldgebiete, die heute als Weltnaturerbestätten ausgezeichnet sind. Seit 2011 könnten sie mit einem flächigen Schutzgebiet gemeinsam mit fünf anderen deutschen Wäldern zum Weltnaturerbe der UNESCO gehören. 2017 wurden weitere 63 wertvolle Buchenwaldgebiete aus 10 europäischen Staaten in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen. Buchenwälder gibt es nur in Europa. Sie zählen zu den am meisten bedrohten Lebensräumen weltweit.

In Bayern werden die wertvollsten Buchenwälder nicht geschützt. Stattdessen wurde 2017 sogar das kleine Waldschutzgebiet des Landkreises Bamberg mit hohem Aufwand wieder aufgehoben. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bestätigte 2016 die „zweifelsfrei bestehende Schutzwürdigkeit“, erklärte aber die Schutzkategorie als ungeeignet. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig urteilte bei der Revisionsverhandlung des BN im Dezember 2017: Der Hohe Buchene Wald sei optisch nicht von seiner Umgebung abgegrenzt und somit die Kategorie „Geschützter Landschaftsbestandteile“ falsch gewählt. Diese Kategorie wurde vom damaligen Bamberger Landrat Dr. Günther Denzler aber nur gewählt, weil der schon 2011 gestellte Antrag der Marktgemeinde Ebrach auf größere „Naturschutzgebiete“ ignoriert worden war.

In der Aufnahme von BN/ Ulla Reck
- Zum Fällen ausgezeichnete Starkbuche im geplanten Naturschutzgebiet

Quelle

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Anmerkung des Artenschutz in Franken®

- Die Waldabteilung "Hohe Buchene Ebene" zeigt sich in Teilen als sehr eindrucksvoll, da hier noch zahlreiche Altbuchen sichtbar sind. Es wäre wünschenswert hier eine Lösung anzustrengen die von allen Seiten mitgetragen werden kann um diese eindrucksvolle Kulisse bestmöglich zu erhalten und inhaltlich weiter im Sinne des Artenschutzes zu stärken.

Wir ermöglichen Einblicke in die Waldabteilung Hohe Buchene Ebene aus 2016
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=82903

Bilden Sie sich selbst ihre Meinung!

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Montage abgeschlossen ...
Montage abgeschlossen ...
Stelen der Biodiversität / Wildbienenbaustein - Thüringen

15/16.04.2018

Thüringen / Goldisthal.  Die "Wilden Bienchen von Goldisthal"


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Hauses der Natur und der Gemeinde Goldisthal, das von der Vattenfall Umweltstiftung unterstützt wird.

Am 14.04.2018 wurde die Installation der Wildbienenwand abgeschlossen. Das Projekt das sich in seiner Form in der Bundesrepublik Deutschland als einzigartig abbildet, möchte inhaltlich einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung von Wildbienen leisten.

Erleben sie die Projektentwicklung hautnah ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98067 hier auf unseren Seiten ...


10 Jahre Biodiversitätsstrategie in Bayern
10 Jahre Biodiversitätsstrategie in Bayern
10 Jahre Biodiversitätsstrategie in Bayern

14/15.04.2018

Es muss deutlich mehr passieren als bisher


Vor 10 Jahren wurde die bayerische Biodiversitätsstrategie unter dem Motto „Natur.Vielfalt.Bayern“ verabschiedet. Trotz mancher Erfolge bleibt noch viel Handlungsbedarf, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Während die Entwicklung einzelner Arten wie Weißstorch und Großer Hufeisennase positive Signale setzt, sind Feldvogel- und Insektensterben unvermindert fortgeschritten, die Roten Listen werden länger.

Mehr zum Thema
- .. beim "Klick" auf die Aufnahme ...


Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
Star / Kernbeißer

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Selbst die Bestände des "Allerweltsvogels"- Star leiden mittlerweile unter elementaren Lebensraumveränderungen ... Verbesserungen innerhalb des Artenspektrums beschränken sich auf wenige positive Bereiche ... die bevorzugt mit Sympathiearten einhergehen ... mit einer effektiven Strategie zur Sicherung der Biodiversität hat das sehr wenig zu tun!

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Seit nunmehr 8 Jahren wird in Bayern eine Strategie zur Erhaltung der Artenvielfalt angesprochen, denn ohne viel Reden ist wohl bislang nicht viel passiert ... der Niedergang der Biodiversität setzt sich unvermittelt fort ... die Strategie muss in unseren Augen dringlich verändert werden, denn sie bewährt sich nicht ..

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Bayerische Naturschutzverbände fordern Umdenken ...
Bayerische Naturschutzverbände fordern Umdenken ...
Bayerische Naturschutzverbände fordern in Brüssel Umdenken in der Landwirtschaft

14/15.04.2018

Europäische Agrarpolitik als Schlüssel zur Sicherung der Biologischen Vielfalt

Unter dem Motto „Gemeinsame Europäische Agrarpolitik – Schlüssel zur Sicherung der Biodiversität in der Kulturlandschaft“
luden LBV, Bayerischer Jagdverband (BJV) und Landesfischereiverband Bayern (LFV) am Dienstag, den 10. April in die Bayerische Vertretung in Brüssel ein. In einem gemeinsamen Positionspapier stellen sie klare Forderungen an die europäische Agrarpolitik.

Mehr zum Thema

- https://www.lbv.de/news/details/bayerische-naturschutzverbaende-fordern-in-bruessel-umdenken-in-der-landwirtschaft/

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

- Wenn es mit dieser Ausrichtung in der Agrarlandschaft so weiter geht werden wir in wenigen Jahren vor einem ökologischen Amagedon stehen. Der Kollaps der Biodiversität steht kurz bevor.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Girlitz

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Schöpfung bewahren - nur leere Worthülsen?
Schöpfung bewahren - nur leere Worthülsen?
Schöpfung bewahren - nur leere Worthülsen?

13/14.04.2018

Franken.
Ach was werden für schöne Reden geschwungen wenn es darum geht das doch die Erhaltung der Artenvielfalt so wichtig sei. Wenn es jedoch darum geht die Erhaltung der Schöpfung am eigenen Bauwerk sichtbar werden zu lassen, dann zeigt sich die "Schöpfung" in manchen Augen die uns diese Reden angetragen haben gar als Hemmniss.

Wir vom Artenschutz in Franken® haben für ein solch unmögliches Verhalten kein Verständnis.

Gerade an Gotteshäusern muss
der Anspruch zur Erhaltung der Schöpfung einen ganz besonderen Stellenwert erhalten. Noch dazu wenn es um akut im Bestand gefährdete Arten wie Graue Langohrfledermäuse geht, die hier ihre Wochenstuben anlegen"

Wir sind entsetzt über ein solches Verhaltenmuster (denn es gibt immer Optionen die Bauwerksicherung und Artenschutz unter einen Hut bekommen .. wenn der feste Wille vorhanden ist) mehr als entäuscht.

Nachfolgend beschreiben wir eine solch bedenkliche Entwicklung an der kleinen Kapelle in Ziegenbach in Mittelfranken, hier wo eine der letzten Wochenstuben der Grauen Langohrfledermaus anzutreffen ist - und diese Kinderstube der Fledermäuse steht nun in ihrer Sicherung auf dem Spiel.

In der Aufnahme von Jana Stepanek

- sind zur Zeit zur Pflege ( ihr Lebensraum wird aktuell "begast" um den Hausbock abzutöten) ... die kleine Familie der Grauen Langohren ...

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98920


Überlebensrinnen für den Kammmolch
Überlebensrinnen für den Kammmolch
Überlebensrinnen für den Kammmolch

12/13.04.2018

Franken.
Ein Gemeinschaftsprojekt das vom Artenschutz in Franken®, der Stadt Schlüsselfeld und dem Naturpark Steigerwald e.V. umgesetzt und von der Hans Georg-Schneider Stiftung , der Umweltstiftung Greenpeace und den Fachbehörden des Naturschutzes ( Untere Naturschutzbehörde / Höhere Naturschutzbehörde) unterstützt wird, setzt an den akut  gefährdeten Kammmolch auf seinen Wanderwegen zu seinen Laichgewässern im Bestand zu fördern.

Mehr zum Projekt und dessen aktuellen Erfolg
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82142

Fledermaus contra Gotteshaus - Kompromiss gefunden?
Fledermaus contra Gotteshaus - Kompromiss gefunden?
Fledermaus contra Gotteshaus - Umfangreiche Doku eines Artenschutzprojektes das mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat!

12/13.04.2018

Ziegenbach / Mittelfranken. Jana Stepanek vom Verband Artenschutz in Franken® engagiert sich aktuell für die Erhaltung eines Fledermausquartiers
. Ein vorangegangener Presseartikel umreißt die Situation in groben Zügen, doch schon die Überschrift des Berichtes scheint unglücklich gewählt.

Besser wäre wohl "Fledermaus braucht Gotteshaus". ... nun scheint ein für alle Seiten tragfähiger Kompromiss gefunden den wir ihnen als Auszug einer Pressemitteilung (Update) gerne zugänglich machen möchten.

Denn ohne dieses Quartier wäre die kleine Wochenstube der akut im Bestand gefährdeten Grauen Langohrfledermaus obdachlos.
Es muss wohl nicht erst ein Zitat vorgestellt werden ... wenn sich Geschöpfe Gottes in dessen Haus einfinden bedarf es gerade dem nötigen Fingerspitzengefühlt um den Erhalt der Schöpfung sicherzustellen.

Graue Langohren sind häufig sehr viel länger in ihren Sommerquartieren anzutreffen als es andere Fledermausarten gewöhnlich sind.
Wenn in diesem kleinen Gotteshaus gar noch Fledermauskinder geboren werden erwarten wir, das hierdie entsprechende Rücksicht genommen wird.Es ist ein leichtes über Artenschutz in fernen Ländern zu philosophieren ... doch wenn es darum geht als Vorbild voranzugehen werden häufig die Worte sehr viel leiser.

Ohne das kleine Gotteshaus und die Umsetzung der sicherlich dringlich notwendigen Holzschutz- behandlungen wird auch die Graue Langohrfledermaus keine Chance haben sich dauerhaft hier zu halten und so muss im Konsens nach Lösungen gesucht werden die beide Themenfelder erfolgreich abdecken.

So der Ansatz des Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die, die vielfach kaum eine Lobby haben .. die uns zunehmend gefährdete Biodiversität ... oder besser formuliert wir engagieren uns für die Erhaltung der Schöpfung!

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98920

Dickhäuter auf Sendung
Dickhäuter auf Sendung
Dickhäuter auf Sendung

12/13.04.2018

Wildereikrise in Afrika: WWF stattet 60 Elefanten in Tansania mit GPS-Halsbändern aus

Berlin:
Es ist eines der größten Projekte weltweit zur Besenderung von Elefanten: Im Weltnaturerbe Selous in Tansania stattet der WWF zusammen mit der Regierung derzeit 60 Dickhäuter mit GPS-Sendern aus, um der Wilderei einen Riegel vorzuschieben. Das Reservat hat in den letzten 40 Jahren 90 Prozent seiner Elefanten verloren und spielt als eines der letzten großen Lebensräume eine wichtige Rolle für die Stabilisierung der Populationen in Südostafrika. Die Halsbänder zur Ortung sollen dazu beitragen, die Wilderei  möglichst vollständig zum Erliegen zu bringen.

Für die Besenderung wird der Elefant zunächst per Betäubungspfeil narkotisiert, um ihm im Anschluss das Halsband anzulegen und zeitgleich gesundheitlich zu untersuchen. Nach maximal 30 Minuten ist die Aktion beendet und das Tier erhält ein Gegenmittel, wodurch es wenige Minuten später aufwacht und sich seiner Herde anschließen kann. Um die Sicherheit für alle Beteiligten zu gewährleisten wird die Besenderung von speziell ausgebildeten Tierärzten durchgeführt. Bis November sollen alle 60 Dickhäuter mit Sendern ausgestattet sein.

„Wilderer haben es in Zukunft deutlich schwerer. Wir können nun rund um die Uhr beobachten, wo die Elefanten und ihre Herden gerade sind. So erfahren wir mehr über ihre Wanderrouten und das ermöglicht es uns, ihre Lebensräume gezielt zu überwachen. Außerdem können wir uns so dafür einsetzen, die Wanderkorridore auch außerhalb der Reservate zu schützen“, sagt Johannes Kirchgatter, Afrika-Referent beim WWF Deutschland. „Unsere Erfahrungen aus anderen Gebieten zeigen zudem, dass solche technische Aufrüstungen eine große abschreckende Wirkung haben.“ Um den Missbrauch zu verhindern werden sämtliche Sendersignale und -daten verschlüsselt.

Gleichzeitig können die Naturschützer mithilfe der Halsbänder erkennen, wenn sich Elefanten menschlichen Siedlungen nähern. Mögliche Mensch-Tier-Konflikte sollen so im besten Fall im Vorhinein verhindert werden. Im südlichen Afrika kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Elefanten und Kleinbauern, die ihre Felder verteidigen. Nicht selten enden die Konflikte für Mensch oder Tier mit ernsten Verletzungen oder sogar tödlich.

„Unser Ziel ist es, die Wilderei weltweit zu stoppen. Das ist ehrgeizig, aber unverzichtbar, wenn wir die Vielfalt auf unserer Erde erhalten wollen. Auch zukünftige Generationen sollen Elefanten und andere Tiere in freier Wildbahn bewundern können“, so Johannes Kirchgatter. In Afrika werden jedes Jahr rund 20.000 Elefanten wegen ihrer Stoßzähne getötet, die dann vor allem in Asien in Form von Schmuck oder Schnitzereien verkauft werden. „Die Wilderei ist nicht nur eine Gefahr für die Tierwelt, sondern für ganze Gesellschaften. Sie untergräbt das staatliche Gewaltmonopol, fördert Korruption und organisiertes Verbrechen und behindert die wirtschaftliche Entwicklung. Wie so häufig zeigt sich, dass der Schutz der Natur im ureigenen Interesse des Menschen liegt.“

Das Schutzgebiet Selous, das in etwa die Größe der Schweiz einnimmt, gilt als eines der letzten großen Wildnisgebiete Afrikas und ist in seiner Bedeutung vergleichbar mit der berühmten Serengeti. Durch die Wilderei ging die Elefantenpopulation seit den 1970er Jahren von über 100.000 auf nunmehr rund 15.000 Individuen zurück. Die Unesco setzte den Selous in 2014 auf die Liste für bedrohte Welterbestätten. Seitdem konnte die illegale Jagd zurückgedrängt werden.

Gleichzeitig droht dem Welterbe neue Gefahr: Die Regierung Tansanias möchte im Herzen des Selous, in der so genannten „Stiegler-Schlucht“, einen Staudamm bauen. Im Falle einer Realisierung würden rund 1.200 Quadratkilometer des Schutzgebiets dauerhaft überflutet – das entspricht etwas mehr als der Fläche Berlins. Der WWF rechnet mit massiven negativen Folgen für Mensch und Natur. Die Region würde einen Großteil ihres  touristischen Potentials verlieren, der gesamte Fluss und sein ökonomisch und ökologisch bedeutendes Delta massiv geschädigt und den Menschen die Chance auf eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung genommen.


In der Aufnahme von WWF/Martin Harvey
- Afrikanischer Elefant

KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quelle

WWF

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Artenschutz in Franken®

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Früh morgens zum Vogelkonzert in den Wald
Früh morgens zum Vogelkonzert in den Wald
Früh morgens zum Vogelkonzert in den Wald

12/13.04.2018

Wanderung mit dem Nationalpark-Ranger am 14. April 2018 in Waldhäuser

Waldhäuser.
Welcher Singvogel beginnt im Morgengrauen als erster mit seinem Zwitscherkonzert? Wie ruft der Gartenrotschwanz, wie die Haubenmeise? Das sind Fragen, die der Nationalpark-Ranger Robert Stockinger bei der vogelkundlichen Wanderung am Samstag, 14. April 2018, beantworten kann.

Treffpunk für die kostenlose, zirka dreistündige Führung, die im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ stattfindet, ist um 7 Uhr in Waldhäuser an der Kapelle. Mitzubringen ist ein Fernglas, bei starkem Wind und Regen fällt die Führung aus. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Dieselbe Führung wird am Samstag, 21. April 2018, nochmals angeboten, von 17. Mai bis 28. Juni 2018 findet die vogelkundliche Wanderung jeden Donnerstag statt.

Bildunterschrift: Die Haubenmeise ist in Mitteleuropa weit verbreitet und kann auch bei der vogelkundlichen Wanderung in Waldhäuser gehört oder gesehen werden.


Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Haubenmeise [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21007]

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Stelen der Biodiversität
Stelen der Biodiversität
Stelen der Biodiversität / Wildbienenbaustein - Thüringen

11/12.04.2018

Thüringen / Goldisthal.
 Die Wilden Bienchen von Goldisthal

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Hauses der Natur und der Gemeinde Goldisthal das von der Vattenfall Umweltstiftung unterstützt wird.

Vor wenigen Tagen wurde mit der Installation der Wildbienenwand begonnen, die an deisem Standort mit weiterführenden Informationselementen ausgestattet wurde um groß und kleine für die Erhaltung dieser Insekten zu begeistern und auf deren akute Bedrohung hinzuweisen.

Erleben sie die Entwicklung hautnah
... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98067 hier auf unseren Seiten ...



Gärtnern ohne Torf schützt Böden und Klima
Gärtnern ohne Torf schützt Böden und Klima
NABU: Gärtnern ohne Torf schützt Böden und Klima

10/11.04.2018

NABU und Neudorff starten die Gewinnspiel-Aktion „Dein Topfgarten – torffrei und bunt!“

Berlin –
Jetzt im Frühling zieht es Hobbygärtner wieder an Beete und Blumentöpfe. Um Klima und Natur zu schützen rät der NABU, nur torffreie Blumenerde zu verwenden. Passend dazu startet am 9. April der NABU-Wettbewerb gemeinsam mit Neudorff: „Dein Topfgarten – torffrei und bunt!“. Es gibt 500 Mal ein Paket torffreie Blumenerde zu gewinnen. Wer damit ein Gefäß bepflanzt und ein Foto davon schickt, kann noch einmal gewinnen - und zwar ein Überraschungspaket für den Garten. Einsendeschluss ist der 3. September 2018. Alle Details zum Wettbewerb gibt es auf www.NABU.de/neudorff-wettbewerb.

Jetzt im Frühjahr steigt die Nachfrage nach Blumenerde. Dabei ist vielen Menschen nicht bekannt, dass sich in den Plastiksäcken mit der Aufschrift „Erde“ größtenteils Torf befindet – der Stoff, aus dem unsere Moore bestehen. Rund zehn Millionen Kubikmeter Torf werden allein in Deutschland jedes Jahr für den Gartenbau verbraucht. Zwei Drittel davon kommen im Erwerbsgartenbau zum Einsatz, der Rest bei Hobbygärtnern. Oft unwissend tragen so viele Hobbygärtner dazu bei, dass unersetzliche Moorlandschaften verloren gehen.

Dabei kann der Boden ganz ohne Torf für den erfolgreichen Anbau von Gemüse, Obst und Blumen vorbereitet werden. Bodenpflege ist wichtig, denn nur wenn der Boden gesund ist, gibt es eine reiche Ernte und einen bunten, vielfältigen Garten. „In einer Hand voll Gartenerde gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde“ sagt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb. „Diese Lebewesen bauen zum Beispiel organische Abfälle ab und wandeln sie in Nährstoffe um, die den Pflanzen zugutekommen.“ Um den Boden und seine Bewohner gesund zu erhalten, ist eine schonende Bodenbearbeitung wichtig. Geräte wie Grabegabel und Sauzahn sind geeignet, um den Boden zu lockern und unerwünschte Pflanzen zu beseitigen. Damit die Gartenerde nicht austrocknet, sind Auflagen aus Mulchmaterialien oder Bodendecker ein gutes Mittel.

Statt künstlichem Dünger sorgen selbstgemachte Pflanzenjauchen und Kompost dafür, dass es auf den Beeten blüht und grünt. Mischkulturen und Fruchtfolgen im Gemüsegarten helfen ebenfalls den Boden fruchtbar und gesund zu erhalten. Wer eine Alternative zu den in letzter Zeit populär gewordenen Stein- und Kiesgärten sucht, sollte grüne Bodendecker pflanzen. „Kleines Immergrün, kriechender Günsel, Gundermann und Walderdbeere sind tolle Bodendecker“, so die Gartenexpertin, „Wer sie sich in seinen Garten holt, spart sich Arbeit und tut etwas für Natur und Artenvielfalt, denn sie sind insektenfreundlichen Blütenpflanzen und erhalten die Bodenfruchtbarkeit.“

Auf www.NABU.de/boden finden Hobbygärtner alles Wissenswerte rund um das Thema Boden. Dazu gibt es viele praktische Tipps zur Bodenverbesserung
– natürlich ganz ohne den Einsatz von Torf.

Hintergrund:
Die biologische Vielfalt nimmt deutschlandweit seit Jahren dramatisch ab. Um diesem Trend etwas entgegen zu setzen, hat der NABU die Kampagne #gönndirgarten für mehr Vielfalt in Deutschlands Gärten gestartet. Der NABU zeigt Hobbygärtnern, wie jeder etwas für die Tier- und Pflanzenwelt tun kann – mit Tipps und Tricks für den eigenen Balkon oder Garten. Neben dieser Kampagne führt der NABU bereits seit längerer Zeit die Aktion „Torffrei Gärtnern“ durch, bei der man auf einer deutschlandweiten Karte mit seinem torffreien Garten ein Zeichen für Klima- und Moorschutz setzen kann. Hier sind bereits über 370 Gärten verzeichnet.


Für Rückfragen:

Marja Rottleb, NABU-Gartenexpertin, Tel. +49 (0)30.284984-1582,
E-Mail: Marja.Rottleb@NABU.de


Quelle / Foto

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1722, Fax -2500

Eric Neuling

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Einblicke in die Kinderstube der Burgebracher Weißstörche
Einblicke in die Kinderstube der Burgebracher Weißstörche
Live dabei wenn Weißstörche brüten

08/09.04.2018

Blick in die Kinderstube des Burgebracher Weißstorches

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=6



Nach fast 100 Jahren zurück.
Nach fast 100 Jahren zurück.
Nach fast 100 Jahren zurück.

08/09.04.2018

Franken
. Am 08.April 2018 konnten wir erstmals nach fast 100 Jahren wieder einen Weißstorch beim Brüten an der Hutzelmühle im Landkreis Kitzingen bildgebend dokumentieren. ( Aufzeichnungen aus 1920/1921 zeigen das es hier Weißstörche gab die auch brüteten ).

Die vor uns liegenden Wochen werden zeigen ob die Brut von Erfolg gekrönt sein wird.

Von Erfolg ist in jedem Fall das Projekt gekrönt
, zeigt es doch das die hier zum Einsatz gebrachten AiF-Nistplattformen angenommen und bebrütet werden.Wer professionellen und erfolgreichen Artenschutz betreiben will benötigt neben dem entsprechenden Fachwissen auch einen langen Atem, denn die Uhren ticken hier in ganz anderen Zeitspannen.

Wenn es jedoch innerhalb weniger Jahre nach der Projektumsetzung gelingt eine letztmals vor rund 100 Jahren hier als Brutvogel nachgewiesene Vogelart als potentiellen Brutvogel zurückzubringen, dann zeigt sich wie effektiv hier gearbeitet wurde.

Mehr zum Thema

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=31475

Einblicke in die Kinderstube der Mühlhauser Weißstörche
Einblicke in die Kinderstube der Mühlhauser Weißstörche
Live Webcam - Beim "Klick" auf die Aufnahme

08/09.04.2018

Blick in die Mühlhausener Weißstorch - Nistplattform

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=25


Wie wohnt ein Star?
Wie wohnt ein Star?
Wie wohnt ein Star?

07/08.04.2018

Blumenkavalier oder Rockstar? – Jetzt den Star, Vogel des Jahres 2018, live bei Nestbau, Brut und Aufzucht seiner Jungen erleben

Hilpoltstein, 05.04.2018
– Der Star, Vogel des Jahres 2018, ist derzeit fleißig dabei, sein Nest möglichst heimelig zu gestalten. Bei der Wohnungsdekoration dürfen bunte Blüten natürlich nicht fehlen. Schließlich soll sich die umworbene Starendame wohl fühlen. Mit der LBV-Starencam kann jeder ab sofort hautnah
Nestbau, Brut und Aufzucht bei „Starens“ mitverfolgen.

„Sobald der Nestbau abgeschlossen ist, wird das Starenweibchen bis zu acht hellgrüne bis hellblaue Eier legen. Nach knapp zwei Wochen schlüpfen die Küken“, erklärt LBVBiologin Christiane Geidel. Eine Webcam im Starennistkasten im Garten der LBV-Landesgeschäftsstelle macht den intimen Einblick möglich. Bereits im letzten Jahr brütete ein Starenpaar erfolgreich in dem Nistkasten. Über eine
zweite LBV-Webcam mit Ton können Naturfreunde auch das Leben einer Starenfamilie im Oberallgäu mitverfolgen.

Live erleben kann jeder den Vogel des Jahres 2018 unter
- www.lbv.de/starencam.

Zurzeit kann der Star dabei beobachtet werden, wie er gerne das Dach seines Nistkastens als Bühne nutzt und mit heftig schlagenden Flügeln seine Stimme erschallen lässt. „Zu seinem Stimmenrepertoire gehören Imitationen anderer Vögel aber auch Umgebungsgeräusche, die perfekt nachgeahmt und in den Gesang eingebaut werden“, weiß Geidel.

Zu hören sind dann unter anderem Handyklingeltöne, Hundebellen oder Alarmanlagen. Mit seinen Darbietungen fasziniert er nicht nur uns Menschen, sondern auch zahlreiche Starenweibchen.

Deutschlandweit auf der Roten Liste geführt, fühlt sich der Star in Bayern noch wohl. Er ist der dritthäufigste heimische Singvogel und sein Bestand hat sich, entgegen des bundesdeutschen Trends, seit Ende der 1990er Jahre nicht erkennbar verändert.

Aktuell gibt es etwa 495.000 bis 1.250.000 bayerische Brutpaare. „Doch trotz seines stabilen Bestands hat der Star auch in Bayern mit der Verschlechterung seiner Nahrungsbedingungen zu kämpfen. Der Rückgang von Weideviehhaltung, der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft sowie das Fehlen ausreichender Brutmöglichkeiten in alten Bäumen oder Gebäudenischen machen ihm das Leben immer schwerer“, erklärt die LBV-Biologin Christiane Geidel.

Gründe für seinen Rückgang sind der Verlust und die intensive Nutzung von Weiden,Wiesen und Feldern, auf denen der Star nicht mehr genug Würmer und Insekten zum Fressen findet. Werden Nutztiere nur im Stall gehalten, fehlt der Mist, der Insekten anlockt. Biozide und Agrochemikalien vernichten zudem weitere Nahrungstiere. Beerentragende Hecken zwischen den Feldern sucht man vielerorts ebenfalls vergebens.

Geeignete Nistplätze fehlen dort, wo alte Bäume mit Bruthöhlen entfernt werden.
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Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen

Christiane Geidel, Dipl.-Ing. (FH) Naturschutz, Email: christiane.geidel@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7433.

Pressestelle:

Sonja Dölfel, LBV-Pressestelle, E-Mail: sonja.doelfel@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7184, Mobil: 0172/6873773.

Aufnahme / LBV
Sarah Beer

Quelle
LBV
Presseinformation 27-18
Landesgeschäftsstelle
Eisvogelweg 1
91161 Hilpoltstein
www.lbv.de

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Artenschutz in Franken®

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„Ein guter Tag für unsere bayerische Heimat!“
„Ein guter Tag für unsere bayerische Heimat!“
„Ein guter Tag für unsere bayerische Heimat!“

06/07.04.2018

LBV begrüßt Stopp der Skischaukelpläne am Riedberger Horn


Wir freuen uns über die Entscheidung der Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein auf den Bau einer Skischaukel am Riedberger Horn vorerst zu verzichten. Damit könnte eine langjährige Auseinandersetzung zwischen Naturschützern und den beiden Allgäuer Gemeinden vorläufig zu Ende gehen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
- https://www.lbv.de/news/details/ein-guter-tag-fuer-die-bayerischen-alpen/


Quelle

Landesbund für Vogelschutz in  Bayern e.V.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Birkhahn [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20538]

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Rumänische Urwälder ... massiv bedroht!
 Rumänische Urwälder ... massiv bedroht!
EuroNatur und Agent Green untersuchen die Nachverfolgbarkeit des Holzes ++ Internationale Holzunternehmen fordern klare Gesetzeslage von der rumänischen Regierung ++ Rumänische Urwälder sind durch illegalen Holzeinschlag massiv bedroht

06/07.04.2018

Radolfzell/Bukarest.
Mit der Initiative „Forest Policy Checker“ fordern die Naturschutzorganisationen EuroNatur und Agent Green die holzverarbeitenden Unternehmen in Rumänien auf, die Herkunft des erworbenen Holzes für ihre Produktionsprozesse offenzulegen. In Rumänien sind einige der letzten Urwälder Europas durch illegalen Holzeinschlag massiv bedroht – auch aufgrund unzureichender Schutzbemühungen des rumänischen Staates. Die Antworten aus dem „Forest Policy Checker“ bieten auch Verbrauchern Informationen über die Nachhaltigkeitskriterien und die Transparenz der global agierenden Holzunternehmen. Elf Unternehmen, die gemeinsam den Großteil des rumänischen Holzes verarbeiten, wurden angeschrieben. Die Erkenntnisse der Untersuchung: Vier Unternehmen lehnen Holz aus geschützten Urwäldern ab. Allerdings haben sechs Firmen gar nicht erst geantwortet. IKEA akzeptiert als einziges der kooperationsbereiten Unternehmen Holz aus Urwäldern oder Nationalparks, solange es FSC-zertifiziert ist. Außerdem Holz aus Gebieten, die von der rumänischen Regierung als Nationalparks deklariert sind, aber bei weitem nicht den Kriterien der Weltnaturschutzunion IUCN entsprechen. Bei der Frage zur Nachvollziehbarkeit des Holzeinkaufs zum Beispiel durch unangekündigte Inspektionen oder die Veröffentlichung von Abholzungsgenehmigungen zeigen sich die Unternehmen sehr zurückhaltend.

Diese Unternehmen haben auf den Fragebogen geantwortet: Egger (Österreich), Holzindustrie Schweighofer (Österreich), IKEA (Schweden), JF Furnir (Österreich, firmiert in Rumänien unter Holver), Kronospan (Österreich). Keine Antwort kam von Expansion (Rumänien), Kastamonu (Türkei), Losan (Spanien), Massiv (Rumänien), Succes (Rumänien) und Yildiriz Entegre (Türkei).

„In Zeiten, in denen der rumänische Staat wie der größte Feind der Natur agiert, fordern wir die internationalen Unternehmen in Rumänien auf, ihre Transparenz zu erhöhen. Wir hoffen, dass noch mehr Unternehmen uns in unseren Bemühungen unterstützen, den illegalen Holzeinschlag zu beenden“, sagt Gabriel Paun von der rumänischen Naturschutzorganisation Agent Green.

Gerade Unternehmen, die zuletzt von Naturschutzorganisationen für ihre intransparenten Abläufe stark kritisiert worden waren, haben neue interne Prozesse für mehr Nachvollziehbarkeit implementiert, wie zum Beispiel Holzindustrie Schweighofer. Auch andere Unternehmen zeigen sich besorgt angesichts der aktuellen Situation in Rumäniens Wäldern.

„Wir sind davon überzeugt, dass es unsere Pflicht ist, unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Natur gerecht zu werden - das bestimmt unser Handeln. Deshalb unterstützen wir die Umsetzung der IUCN-Kriterien für Nationalparks in Rumänien und weltweit, da diese Kriterien den Schutz unserer wertvollen Ökosysteme gewährleisten“, sagt Katharina Schabasser, Corporate Social Responsibility Beauftragte des österreichischen Holzunternehmens JF Furnir (Holver in Rumänien).

„Dass holzverarbeitende Unternehmen mehr für den Schutz der Urwälder tun als die rumänische Regierung, ist ein Hohn“, erklärt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Stiftung EuroNatur. „Die Firmen haben ein Recht auf eine klare Gesetzeslage. Die Regierung muss endlich handeln und die Urwälder besser schützen.“ Ein erster Schritt in diese Richtung wäre die schnelle Einschreibung von Urwaldflächen in den Nationalen Urwald-Katalog.  


Hintergrundinformationen:

• Die Antworten der holzverarbeitenden Unternehmen können hier im Wortlaut nachgelesen werden.

• Die Kampagne „Save Paradise Forests“ zum Schutz der letzten Urwälder in Rumänien ist eine gemeinsame Aktion der Nichtregierungsorganisationen EuroNatur (Radolfzell/Deutschland) und Agent Green (Rumänien). Informationen zur Kampagne, Fakten rund um Rumäniens Urwälder und investigatives Videomaterial unter www.saveparadiseforests.org

In der Aufnahme
- In Sägewerken wie diesen enden die oft Jahrhunderte alten Baumstämme. Transparenz in Bezug auf die Herkunft des Holzes ist dringend notwendig. © Matthias Schickhofer


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Agent Green: Gabriel Paun, E-Mail: gabriel.paun(at)agentgreen.org, Tel.: +43 6641850717
EuroNatur: Anja Arning, E-Mail: anja.arning(at)euronatur.org, Tel.: +49 (0)7732 - 92 72 13

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78315 Radolfzell
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Rettung für das Riedberger Horn?
Rettung für das Riedberger Horn?
Rettung für das Riedberger Horn?

06/07.04.2018

Auf den Bau der Skischaukel am Riedberger Horn wird für mindestens zehn Jahre verzichtet. Das erklärte Ministerpräsident Markus Söder heute in München. Der BUND Naturschutz (BN) begrüßt diesen Schritt, verlangt aber weiterhin Rechtssicherheit. Deshalb hält der BN an seiner Klage gegen die Änderung des Alpenplans am Riedberger Horn fest.


06.04.2018

Der BN-Landesbeauftragte Richard Mergner kommentierte Söders Bekanntgabe mit den Worten: „Die Natur am Riedberger Horn scheint vorerst vor einer Skischaukel und einer neuen Abfahrtspiste in steilem Rutschgelände verschont zu bleiben. Wir freuen uns, dass Ministerpräsident Markus Söder kurz vor dem Aufprall die Reißleine gezogen hat, egal ob aus Einsicht oder aus Angst vor den Landtagswahlen. Der BUND Naturschutz fordert jedoch, dass die von Söder noch als „Heimatminister“ rechtswidrig durchgepeitschte Änderung des Alpenplans im Landesentwicklungs-programm zurückgenommen wird. Erst dann gibt es Rechtsicherheit. Wir halten daher die Normenkontrollklage aufrecht. Der BUND Naturschutz dankt den tausenden Unterstützern im Allgäu und weit darüber hinaus ohne deren Engagement sich die Staatsregierung nicht um 180 Grad gedreht hätte.“

Im vergangenen Jahr hatte das bayerische Kabinett den Weg für einen Skigebietszusammenschluss („Skischaukel“) am Riedberger Horn im Allgäu frei gemacht. Da das Gebiet in der strengsten Alpen-Schutzzone liegt, hatte die Regierung dafür eigens den Alpenplan - das wichtigste Schutzinstrument für die Natur der Alpen – geändert. Der BUND Naturschutz kritisierte diesen Schritt massiv und hält weiterhin an seiner Klage gegen diese Änderung fest, da das Riedberger Horn erst dann wirklich gesichert ist, wenn es wieder dem Schutz der Zone C des Alpenplans unterliegt.

Klage des BUND Naturschutz gegen die Änderung des Alpenplans am Riedberger Horn

- https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/klage-gegen-aenderung-des-alpenplans-am-riedberger-horn.html?no_cache=1&cHash=6be2ae6e888adc2ac24fe0359ddfd26d


Für Rückfragen

Richard Mergner
Landesbeauftragter
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 09 11 / 8 18 78 25
richard.mergner@bund-naturschutz.de

Aufnahme
- Riedberger Horn

Oswald Beumaster Gesellschaft

Quelle / Aufnahme

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Vogelzug in vollem Gange
Vogelzug in vollem Gange
++ Der Vogelzug ist in vollem Gange ++ Etliche Vögel fallen auf dem Balkan Wilderern zum Opfer ++ 3. Adriatic Flyway-Konferenz tagt in Serbien ++

06/07.04.2018

Radolfzell, Fruška Gora.
Die Bestände vieler Zugvogelarten, vor allem von Enten und Gänsen, gehen auf dem Balkan immer weiter zurück und dies, obwohl sich ihre Vorkommen in anderen Teilen Europas tendenziell erholen. Die Teilnehmer der dritten Adriatic Flyway-Konferenz, die seit Montag, 19. März im serbischen Nationalpark Fruška Gora stattfindet, diskutieren die wesentlichen Gründe für den weiteren, teilweise dramatischen Rückgang.

Trotz des jahrelangen Engagements der Naturschutzstiftung EuroNatur und vielen Erfolgen fallen noch immer Zehntausende Zugvögel Schrotkugeln zum Opfer. Der Adria-Zugweg ist und bleibt ein Spießrutenlauf für die Ausdauerflieger. „Es ist besorgniserregend, wie stark die Zugvogelbestände auf dem Balkan abnehmen. Wir gehen davon aus, dass illegale Tötungen, der widerrechtliche Handel mit Vögeln, die nicht nachhaltige Jagd sowie die Zerstörung von Lebensräumen entlang des Adriatic Flyway die wichtigsten Ursachen sind. Wir fordern die zuständigen Behörden auf, die strafrechtliche Verfolgung zu verbessern“, sagte Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur, bei seiner Eröffnungsrede am vergangenen Dienstag.

Neben der Wilderei ist der Schutz von Lebensräumen auf der Adria-Zugroute ein wichtiges Thema der Konferenz, die von EuroNatur und ihrer serbischen Partnerorganisation BPSSS organisiert wird. „In den vergangenen Jahren wurden etliche Küstenabschnitte, oftmals illegal, zubetoniert und gleichzeitig wurden im Hinterland naturnahe Feuchtwiesen und Moore in lebensfeindliche Agrarwüsten umgewandelt. Zahlreiche wertvolle Rastgebiete sind schon verloren gegangen. Die Politik muss endlich entschieden gegen die Naturzerstörung vorgehen“, fordert Dr. Stefan Ferger, EuroNatur-Projektleiter.  Besonders gefährdet sind derzeit die Saline Ulcinj in Montenegro sowie der Karavasta-Nationalpark  und das Vjosa-Narta-Ökosystem in Albanien.  

Hintergrundinformationen:

• Adria-Zugweg: Die Wasservögel Mittel-, Nord- und Osteuropas konzentrieren sich besonders auf den sogenannten Adriatic Flyway, der quer über den Balkan, die Adria und Süditalien bis nach Nordafrika führt. Einen Kurzfilm zum Vogelzug über die östliche Adria finden Sie hier.
• Die Adriatic Flyway-Konferenzen bieten ein wichtiges Forum für Vogelschützer aus ganz Europa, um sich auszutauschen und gemeinsame Projekte zu entwickeln.

Rückfragen: Christian Stielow, E-Mail: christian.stielow(at)euronatur.org, Tel.: +49 (0)7732 - 92 72 15

In der Aufnahme

- An den Stränden oder versteckt im Schilf lauern die Wilderer, wie hier in Montenegro. © Martin Schneider-Jacoby/EuroNatur


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Klage gegen Änderung des Alpenplans ...

Klage gegen Änderung des Alpenplans am Riedberger Horn

06/07.04.2018

„Die Bayerische Staatsregierung hat die Abstufung der Ruhezone am Riedberger Horn aus politischem Kalkül durchgeboxt,
ohne auf Fachargumente einzugehen und ohne die Einwendungen der Bevölkerung ernst zu nehmen“, erklärt Richard Mergner, Landesbeauftragter des BUND Naturschutz (BN). „Daher sehen wir es als unsere Pflicht an, alle rechtlichen Mittel gegen die Alpenplanänderung auszuschöpfen“.

Der Landesvorsitzende des Landesbundes für Vogelschutz (LBV), Dr. Norbert Schäffer, ergänzt: „Der Alpenplan ist seit über 45 Jahren ein bewährtes Instrument. Der LBV wird nicht akzeptieren, dass die Grenzen der strengsten Schutzzone C nun einfach geändert werden, um den Bau einer Skischaukel durchzudrücken. Wir dürfen nicht zulassen, dass Schutzgebiete einfach dorthin verschoben werden, wo derzeit keine anderen Nutzungsinteressen bestehen.“

„Ein breites Bündnis von Alpin- und Umweltverbänden unterstützt die Klage von BN und LBV“ erklärt Erwin Rothgang, der Präsident der Deutschen Vertretung der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA. „Damit stellen sich die Verbände auch hinter den Mehrheitswillen der Bayerischen Bevölkerung, die sich in einer repräsentativen Umfrage zu 90% für den Erhalt der Ruhezonen im bayerischen Alpenplan ausgesprochen hat“.

BN und LBV haben beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Normenkontrollklage gegen die Änderung des Alpenplanes am Riedberger Horn eingelegt. Der Alpenplan ist Teil des Landesentwicklungsprogramms (LEP), dessen umstrittene Novelle am 1. März 2018 in Kraft getreten ist.  Der Alpenplan definiert Ruhe- und Erschließungszonen im bayerischen Alpenraum und ist für die nachfolgenden Genehmigungsbehörden rechtlich bindend.
Zentrale rechtliche Aspekte der Klage

1) Die Alpenplanänderung ist eine maßnahmenbezogene Planung. Damit hätten auch schon nachgelagerte Hürden überprüft werden müssen. Die klagenden Verbände gehen davon aus, dass eine Genehmigung der Skischaukel nicht möglich ist, da die Planung u.a. gegen die Alpenkonvention und das europäische und nationale Naturschutzrecht verstößt. Es bestehen also dauerhafte Vollzugshindernisse.

U.a. sieht Art. 14 des Bodenschutzprotokolls der Alpenkonvention vor, dass der Bau und die Planierung von Pisten in geologisch labilem Gelände verboten sind. Der BN hat erst kürzlich ein Gutachten vorgelegt, das die hohe Rutschungsgefährdung am Riedberger Horn fachlich untermauert.

Das europäische Naturschutzrecht sieht zudem ein Verbot von Maßnahmen vor, die streng geschützte Arten, wie das in Bayern vom Aussterben bedrohte Birkhuhn, erheblich beeinträchtigen. Untersuchungen des LBV zeigen die hohe Wertigkeit des Riedberger Horns als Birkhuhn-Lebensraum auf und weisen klar die zu erwartenden erheblichen Beeinträchtigungen der Planungen nach.

2) Zudem hat im Verfahren keine ergebnisoffene Planung und Abwägung stattgefunden, wie es das Landesplanungsgesetz fordert. Die Staatsregierung hat den Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein schon vor Beginn des Verfahrens eine Änderung des Alpenplanes in Aussicht gestellt, wenn sich die Bürger der beiden Gemeinden in einem durchzuführenden Bürgerentscheid mehrheitlich für den Skigebietszusammenschluss aussprechen. Die ca. 4500 Einwendungen bayerischer Bürger zur LEP-Änderung wurden  vom Heimatministerium in nur drei Tagen bearbeitet, ehe das Kabinett die Alpenplanänderung beschloss. Eine ernsthafte Beschäftigung mit den Einwendungen ist in dieser Zeit unmöglich und konnte nicht stattfinden. Auch fachliche Kriterien, die bei der Zonierung des Alpenplanes zu beachten sind (Tourismus, Erosionsschutz/Naturgefahren, Naturschutz), wurden übergangen.

Im bayerischen Alpenraum finden sich noch letzte großflächige Ruheräume, die für den Natur- und Umweltschutz immense Bedeutung haben.
Der Alpenplan ist das richtige Instrument, um diese Ruheräume vor weiterer Erschließung zu schützen. Die Umweltverbände wehren sich mit dieser Klage gegen den ersten Versuch, einen dieser Ruheräume zu erschließen, auch damit kein Präzedenzfall für künftige Erschließungsvorhaben entsteht: Ein auch in Zukunft uneingeschränkter Bestand des Alpenplans schafft Planungssicherheit für bayerische Alpengemeinden und berücksichtigt die gestiegenen Anforderungen der Landesplanung an den Klimawandel im Alpenraum.

Hintergrund: Regierung ändert Alpenplan für Skischaukel

Das bayerische Kabinett hatte im vergangenen Jahr den Weg für die heftig kritisierte Skischaukel am Riedberger Horn im Allgäu frei gemacht. Da das Gebiet in der strengsten Alpen-Schutzzone liegt, hatte die Regierung dafür eigens das Landesentwicklungsprogramm (LEP) und damit auch den Alpenplan geändert. Das LEP regelt räumliche die Ordnung und Entwicklung in Bayern, der Alpenplan stellt das wichtigste Schutzinstrument für die Natur der Alpen dar. Der BUND Naturschutz kritisierte diesen Schritt massiv und hat jetzt Klage eingereicht.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie auch in den Stellungnahmen des BN und des LBV zur Änderung des Alpenplanes am Riedberger Horn:

Stellungnahme des BUND Naturschutz (PDF)

- https://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/Themen/Alpen/Riedberger_Horn/Stellungnahme_BN_RL-LEP_Alpenplan_2017__04-2017__final_17-03-21_klein.pdf


Stellungnahme des LBV

- https://www.lbv.de/naturschutz/standpunkte/alpen/riedberger-horn/

Für Rückfragen

Richard Mergner
Landesbeauftragter
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 09 11 / 8 18 75 25
richard.mergner@bund-naturschutz.de  

Quelle /

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Zukunft der Amphibien in Bayern ungewiss
Zukunft der Amphibien in Bayern ungewiss
Zukunft der Amphibien in Bayern ungewiss

06/07.04.2018

Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) hat heute im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm auf die Bedrohung der heimischen Amphibienarten hingewiesen. Dort nahm vor über 40 Jahren die heute landesweite jährliche Amphibienrettungsaktion ihren Anfang. „Große Rückgänge selbst bei einstigen Allerweltsarten wie dem Grasfrosch sind ein überdeutliches Alarmzeichen“, sagte der BN-Vorsitzende Hubert Weiger. Ursachen sind vor allem Lebensraumverlust, Klimawandel und Pestizide.


Weiger mahnte ein Umdenken in der Landnutzung an: „Unsere rund 6.000 freiwilligen Helferinnen und Helfer leisten seit Jahrzehnten bei den Amphibienwanderungen gerne und leidenschaftlich Ihren Beitrag für die Erhaltung der Amphibien in Bayern. Doch die über Jahre forcierte Intensivierung der Landwirtschaft droht die Erfolge dieses Engagements zunichte zu machen.“

Mit dem Vorort-Termin am Amphibienschutzzaun in Scheyern wollte der BN auf neue Bedrohungen für die Amphibien aufmerksam machen. "Es ist schon lange bekannt, dass die Zerschneidung der Landschaft durch Straßen und der immer noch anhaltende Verlust von Lebensräumen in Form von Kleingewässern, Brachflächen und Saumstrukturen den Amphibien massiv zu schaffen macht", so Weiger. "Aber es gibt Gefahren, deren Auswirkung auf die 19 in Bayern heimischen Amphibien niemand richtig vorhersagen kann. Bis hin zum Aussterben ganzer Arten ist alles denkbar. Wenn wir nicht handeln, könnte es sein, dass eines Tages das Quaken der Frösche so selten zu hören wie der Gesang von Braunkehlchen oder des Kiebitzes."

Eine dieser Gefahren sind Pestizide, die über die feuchte, durchlässige Haut der Amphibien leicht aufgenommen werden und entweder direkt zum Tod führen können, das Immunsystem der Tiere schwächen oder aber die Metamorphose von der Kaulquappe zum erwachsenen Tier stören. Diese Gefahr könnte mit einem deutlich verminderten Einsatz der Pflanzenschutzmittel und der Erhöhung der Anbaufläche in ökologischer Landwirtschaft schnell gebannt werden. Auch das Insektensterben erschwert Kröten, Fröschen und Molchen das Überleben, denn Insekten sind eine wichtige Nahrungsquelle. Auch hier könnte mit einer geänderten Agrarpolitik schnell gegengesteuert werden.
Vorreiter im Amphibienschutz

Das gilt nicht für den Klimawandel, dessen Auswirkungen nur durch eine ambitionierte Klimaschutzpolitik gemindert werden können. Der Jahresrhythmus der Amphibien ist sehr eng an den Jahresverlauf der Witterung angepasst. Wenn es hier Verschiebungen gibt, dann könnte es angesichts der komplexen ökosystemaren Zusammenhänge, in die Amphibien eingebunden sind, schnell dazu führen, dass einzelnen Arten ihre Lebensgrundlage zumindest in unserem Land verlieren. Wenn beispielsweise früh im Jahr milde Temperaturen die ersten Lurche zum Wandern und zum Laichen locken und dann nochmal eine Frostperiode einsetzt, kann der ganze Laich verloren gehen.

Die Pfaffenhofener Kreisgruppe war Vorreiter beim landesweiten Engagement des BN für den Amphibienschutz in Bayern, bei dem heute jährlich ca. 600.000 Amphibien sicher über die Straßen getragen werden. "In den letzten 40 Jahren haben wir allein in unserem Landkreis weit über 300.000 Kröten, Fröschen und Molche den sicheren Weg über die Straßen ermöglicht." zieht Christine Janicher-Buska, 2. Vorsitzende der Kreisgruppe, Bilanz. Für die Initiierung und alljährliche Koordinierung der Amphibienrettung im Landkreis wurde der BN-Aktive Hermann Kaplan bereits mehrmals ausgezeichnet, zuletzt 2016 mit der Bayerischen Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Umwelt. Kaplans seit 1979 erhobene Daten und Untersuchungen der wandernden Amphibien haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Oberste Baubehörde im Bayerischen Innenministerium in den letzten 20 Jahren zusammen mit dem BN den Amphibienschutz an Straßen auch mit einem Tunnelbauprogramm wesentlich intensiviert hat.

Kaplan, der in seiner Zeit als Lehrer Generationen von Schulklassen bei den Amphibienschutzaktionen eingebunden hat, betonte die Bedeutung der Amphibienaktion, die weit über den Artenschutz hinausgeht: "Wenn ich heute meine ehemaligen Schülerinnen und Schüler wiedertreffe, dann sprechen Sie mich sofort auf unsere Amphibienaktionen an. Diese direkte Fürsorge für Tiere bleibt bei den jungen Menschen hängen und prägt sie für ihr Leben. Eine bessere Wertevermittlung kann ich mir kaum vorstellen."

Forderungen für den Schutz der Amphibien

Zum Schutz der Amphibien in Bayern fordert der BN

   die Erhaltung aller naturnahen Gewässer und Feuchtbiotope sowie des Feuchtgrünlandes in Bayern,
   die Wiederherstellung der natürlichen Auendynamik an bayerischen Flüssen in Verbindung mit natürlichem Hochwasserschutz,
   das Belassen von breiten Uferrandstreifen an stehenden und fließenden Gewässern,
   das Verbot von Glyphosat und ein deutlich verminderter Einsatz anderer Pestizide,
   die Berücksichtigung der Auswirkungen auf Amphibien im Zulassungsverfahren neuer Pestiziden
   eine finanzielle Förderung für Landkreise und Kommunen beim nachträglichen Einbau von Amphibienschutzanlagen an Kreisstraßen und Ortsverbindungsstraßen,
   Erleichterung der Amphibienwanderungen durch bessere Vernetzung ihrer Lebensräume (Biotopverbund),
   Reduzierung des anhaltend hohen Flächenverbrauchs in Bayern, da dieser auch die Lebensräume von Amphibien betrifft sowie
   als langfristig wirksame und notwendige Maßnahme eine ambitionierte Klimaschutzpolitik der bayerischen Staatsregierung.

Mitmachen: Werden Sie Amphibienretter

Die milderen Temperaturen und Regenfälle locken Kröten, Frösche und Molche aus den Winterquartieren. Rund 6.000 freiwillige Helfer bauen daher Amphibienzäune an Straßen auf. Das rettet jährlich bis zu 700.000 Amphibien das Leben. Sie wollen mithelfen? Wir freuen uns auf Sie! Bitte schreiben Sie uns eine Mail: amphibien@bund-naturschutz.de

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur Freude am Amphibienschutz und eine gewisse Wetterfestigkeit dank geeigneter Kleidung, denn die Amphibien wandern am liebsten bei Regen und Nachttemperaturen von über fünf Grad.

UNGESCHÜTZTE AMPHIBIEN-WANDERWEGE MELDEN

Sie haben eine Stelle entdeckt, an der viele Amphibien überfahren wurden und an der kein Schutzzaun errichtet ist? Hier Beobachtung melden

- https://www.bund-naturschutz.de/tiere-in-bayern/amphibien/wanderwege/beobachtung.html

AUTOFAHRER BITTE AUFPASSEN

Wir bitten außerdem alle Autofahrer in den kommenden Wochen um besondere Vorsicht und Rücksichtnahme:

   Befolgen Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Warnschilder an den Amphibienschutzzäunen.
   Achten Sie an den Stellen, an denen ehrenamtliche Naturschützer Krötenzäune errichtet haben, auf die Helfer, die am Straßenrand Tiere einsammeln.
   Reduzieren Sie Ihr Tempo auf Straßen, die an Teichen oder Feuchtgebieten vorbeiführen, auch wenn keine Warnhinweise aufgestellt sind.

Weitere Hinweise:
- https://www.bund-naturschutz.de/tiere-in-bayern/amphibien.html

Aufnahme von Wolfgang Willner
- Grasfroschpaar

Quelle / Aufnahme

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Schwarzstörche nehmen Kunsthorste an
Schwarzstörche nehmen Kunsthorste an
Nach Ottobeuren nun im Kempter Wald: Schwarzstörche nehmen Kunsthorste an

05/06.04.2018

Kempten, 29. März 2018
– Wenn die Wärme der Frühjahrssonne die letzten Schneereste verschwinden lässt und die ersten Amphibien aus der Winterruhe erwachen, kommen auch die Schwarzstörche aus ihren Winterquartieren in Afrika zurück ins Allgäu. Und nisten auf Kunsthorsten, die im Zuge eines gemeinsamen Projekts der AG Schwarzstorchschutz Allgäu (LBV) und den Bayerischen Staatsforsten entstanden sind.  

„Nachdem vor wenigen Tagen ein Pärchen Schwarzstörche einen frisch errichteten Kunsthorst bei den Staatsforsten-Kollegen in Ottobeuren besetzt hatte, mussten unsere Störche im Oberallgäu natürlich nachziehen und ebenfalls einen Kunsthorst in Beschlag nehmen“, lacht Forstbetriebsleiter Jann Oetting. Der Kempter Wald ist Teil des Forstbetriebs Sonthofen, für den Oetting verantwortlich ist. „Eine der begehrten Adressen bei diesen äußerst seltenen Vögeln ist das Forstrevier Kempter Wald der Bayerischen Staatsforsten“, ergänzt der dort zuständige Revierleiter Sebastian Neubauer.

Dieses große zusammenhängende Waldgebiet liegt nur wenige Kilometer östlich von Kempten. Mit seiner natürlichen Verzahnung aus Wäldern, Mooren, Sümpfen und zahlreichen kleinen Bächen bietet der Kempter Wald ideale Bedingungen für die seltenen Schwarzstörche. Hier finden sie ausreichend Amphibien, kleine Fische und Insekten, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Dem Schwarzstorch, der im Anhang 1 der europäischen Vogelschutzrichtlinie als streng geschützte Art geführt wird, bietet der Kempter Wald mit seinen großen, naturnah bewirtschafteten Waldbeständen genügend Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe für eine erfolgreiche Brut, erläutert Sebastian Neubauer.  

Harald Farkaschovsky vom Landesbund für Vogelschutz berichtet, dass im vergangenen Herbst ein Sturmereignis den fast vollständigen Absturz des seit einigen Jahren benutzen Schwarzstorchhorstes verursachte. Aus diesem waren bereits viele junge Störche flügge geworden. Da der Waldstorch jedes Jahr seine „Knüppelburg“ ausbessert und viele neue Äste einträgt, wiegen diese Nester nach Jahren mehrere hundert Kilogramm. Es ist daher nicht verwunderlich, dass dann nach einem Sturm die horsttragenden Äste nicht mehr das Gewicht halten können.  

Um den erfolgreichen Brutplatz im Kempter Wald auch für die Zukunft langfristig zu sichern, wurde durch Baumkletterer der AG Schwarzstorchschutz (LBV)
eine künstliche Nestplattform direkt am selben Horstbaum installiert. Harald Farkaschovsky u. Robert Mayer von der AG Schwarzstorchschutz Allgäu: „vor ein paar Tagen konnten wir bereits die Altstörche am neuen Kunsthorst bauen sehen. Der Staatsforst bietet glücklicherweise noch viele geeignete Altholzstrukturen, in denen der Schwarzstorch in Ruhe seine Jungen großziehen kann“. Die Förster vom Forstbetrieb Sonthofen Jann Oetting und Sebastian Neubauer freuen sich sehr über diese erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Schwarzstorchschützern.

Revierleiter Neubauer fast zusammen:  „Der LBV bringt viel Expertenwissen zum Schwarzstorchschutz ein und wir als Förster unser Fachwissen zur naturnahen und integrativen Waldbewirtschaftung - so wird Artenschutz zum Erfolg!“  

In der Aufnahme:
Schwarzstorch im Kempter Wald beim Nestbau auf dem neuen Kunsthorst
Foto: Harald Farkaschovsky (LBV)

Quellenangabe

Bayerische Staastforsten AÖR

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freut sich sehr darüber das sich auch anderweitig die Wertigkeit von Kunsthorsten abzeichnet. Bereits vor 6 Jahren konnten unsere Organisation gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten / FB Ebrach drei Nistplätze für den Schwarzstorch installieren.

Das Besondere dabei, hier war in der Vergangenheit noch nie ein Schwarzstorchnistplatz gewesen. Bereits drei Jahre später wurde ein Nistplatz auf einer der von uns geschaffenen Plattformen durch den Schwarzstorch gegründet. Es wurden zwei Jungtiere großgezogen.

Im Jahr darauf wurde der Nistplatz abermals bebrütet ... drei Jungstörche flogen erfolgreich aus. Wir werden sehen wie sich der Nistplatz diesjährig bewährt.

Zusätzlich der drei Nistplattformen wurden in 2017 weitere drei Nistplattformen durch die Projektpartner errichtet. Wir werden sehen ob und wann diese Interesse bei den Störchen finden.

Mehr zu unseren Projekten rund um den Schwarzstorch:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26643


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Kunsthorste für den Schwarzstorch im Staatswald
Kunsthorste für den Schwarzstorch im Staatswald
Ins Gemachte Nest: Kunsthorste für den Schwarzstorch im Staatswald

05/06.04.2018

Gemeinsames Artenschutzprojekt von LBV und Bayerischen Staatsforsten

Ottobeuren, 27. März 2018
- Gemeinsam für den Schwarzstorchschutz: Im Rahmen des neuesten Kooperationsprojekts zwischen den Bayerischen Staatsforsten und der AG Schwarzstorchschutz Allgäu im Landesbund für Vogelschutz (LBV)) wurden in diesem Frühjahr zwei Kunsthorste für den Schwarzstorch im Staatswald ausgebracht. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Der erste Kunsthorst wurde bereits vom Schwarzstorch angenommen.

Vorausgegangen war ein Drama zum Ende der letztjährigen Brutperiode: Schwarzstörche sind sehr brutplatztreue Vögel, die ihre Nester oft über viele Jahre hinweg nutzen. Durch wiederholte Instandsetzungen erreichen die Horste oft beträchtliche Ausmaße. Durch das steigende Horstgewicht oder Sturmereignisse kommt es immer wieder zu Nestabstürzen. Eben dies war beim erfolgreichsten Brutplatz des Forstbetriebs passiert: Mit vier Jungen im Nest brach letztes Jahr bei einem Frühjahrssturm der tragende Ast, der Horst geriet in Schieflage. Ein Junges stürzte ab und musste von der AG Schwarzstorchschutz (LBV) wieder aufgepäppelt werden. Die restlichen drei konnten sich mit viel Glück halten, bis sie flügge waren.

Um den erfolgreichsten Brutplatz langfristig zu erhalten, haben nun Baumkletterer des LBV den alten Horst durch einen Kunsthorst ersetzt. Und damit nicht genug: An einer anderen Stelle in einem großen Waldgebiet des Forstbetriebs wurde ein zweiter Kunsthorst ausgebracht. Harald Farkaschovsky von der AG Schwarzstorchschutz Allgäu ( LBV): „Bei den ausgesuchten Horstbäumen handelt es sich meist um sehr alte hohe Bäume die in ruhigen und abgelegenen Waldbereichen liegen und günstige Anflugmöglichkeiten für den Waldstorch bieten Im Staatswald finden wir noch geeignete Bereiche, in denen der Schwarzstorch seine Jungen großziehen kann.

Und bei den Bayerischen Staatsforsten die notwendige Rücksichtnahme bei der Waldbewirtschaftung.“ Dr. Hermann S. Walter, Leiter des Forstbetriebs Ottobeuren,
freut sich über die seit Jahren vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit beim Schwarzstorchschutz: „Der LBV bringt sein Fachwissen zum Artenschutz, wir unser Fachwissen zur naturnahen Waldbewirtschaftung und Biotopgestaltung ein. Die vielen erfolgreichen Schwarzstorchbruten im Staatswald zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“. Dass der seit Jahren erfolgreichste Brutplatz im Forstbetrieb nun wieder gesichert und angenommen sei und ein weiterer Kunsthorst für die schwarz-roten Schreitvögel bereitstehe, ließe auf weitere Bruterfolge im Staatswald hoffen.

Der Schwarzstorch ist vor allem in der Brutzeit sehr empfindlich gegenüber menschlichen Störungen. Die Bayerischen Staatsforsten wissen um seine Bedürfnisse und richten eine Ruhezone um den Horst ein, in welcher zum Schutz von Störungen während der Brutzeit grundsätzlich keine Waldarbeiten stattfinden. Sollten diese doch einmal notwendig sein, erfolgt eine enge Abstimmung mit der AG Schwarzstorchschutz (LBV). Im Gegensatz zum Weißstorch lebt der Schwarzstorch in reich strukturierten Laub- und Laubmischwäldern mit Lichtungen, Fließgewässern, Tümpeln und Teichen. Zu seinem Habitat gehören ebenfalls waldnah gelegene, feuchte und extensiv genutzte Wiesen.

Hier findet er auch seine Nahrung, welche sich hauptsächlich aus Fischen, Insekten und Amphibien zusammensetzt. Eben solche Voraussetzungen findet der Schwarzstorch in den naturnah bewirtschafteten Wäldern des Forstbetriebs Ottobeuren, in welchen in den letzten Jahren auch mehrere Gewässer- und Moorrenaturierungen stattgefunden haben. Der Schwarzstorch wird im Anhang 1 der europäischen Vogelschutzrichtlinie als streng geschützte Art geführt

Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten AÖR


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Schwarzbrauenalbatros zurück im Jordsand-Schutzgebiet
Schwarzbrauenalbatros zurück im Jordsand-Schutzgebiet

Schwarzbrauenalbatros zurück im Jordsand-Schutzgebiet auf Sylt

04/05.04.2018

Ahrensburg
– Nachdem der Schwarzbrauenalbatros, der sich in den letzten vier Jahren so gerne in den Schutzgebieten des Vereins Jordsand auf Helgoland und Sylt gezeigt hat, seit dem November 2017 nicht mehr in Europa gesehen wurde, ist er heute unvermittelt wieder am Rantumbecken auf Sylt aufgetaucht und dort von mehreren Beobachtern um 16:33 Uhr gesichtet worden. In den letzten vier Jahren ist der imposante Seevogel aus dem fernen Süden regelmäßig Anfang April an die deutsche Nordseeküste gekommen.

Anfangs hielt er sich vorwiegend auf Helgoland auf, inzwischen hat er eine Vorliebe für die Insel Sylt entwickelt, wo er mit seinen auf über zwei Meter ausgebreiteten Schwingen oft dicht am Rantumdamm entlangsegelt. Gelegentlich konnte in den letzten Jahren die Ankunft des Schwarzbrauenalbatros, der im Winter offenbar in Richtung Süden entschwindet, durch Beobachtungen in Spanien und Frankreich angekündigt werden. In diesem Jahr aber gab es bislang kein Lebenszeichen von ihm.

Die letzte Sichtung stammt vom 12. November 2017, als er sich bei Capbreton, südlich von Bordeaux, aufhielt. „Der Verein Jordsand freut sich, ‚seinen‘ Ozeanwanderer wieder in heimischen Gewässern begrüßen zu können“, sagt der Vereinsvorsitzende Mathias Vaagt. „Wir hoffen nun auf eine weitere Saison mit dem Schwarzbrauenalbatros in unseren Schutzgebieten auf Sylt und auch auf Helgoland!“

In der Aufnahme:
Der Schwarzbrauenalbatros ist zurück an der deutschen Nordsee.

Foto:
Sebastian Conradt


Quelle
VEREIN JORDSAND zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. · gegründet 1907    
Geschäftsstelle · Haus der Natur · Bornkampsweg 35 · 22926 Ahrensburg     E-Mail info@jordsand.de · www.jordsand.de    


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Amphibien haben keine Lobby
Amphibien haben keine Lobby
Amphibien haben keine Lobby

04/05.04.2018

Franken.
Amphibien zählen auch in unseren Breiten zu den gefährdetsten Tierarten. Viele mögen es kaum glauben wenn an mancher Stelle die vielen Kröten und Fösche gesehen werden, wenn sie sich auf den Weg in ihre Laichgewässer machen.

Meist werden die Tiere jedoch erst dann sichtbar wenn sie unter die Räder kommen, sprich wenn der Bereich an welchen die Tiere die Straße queren nicht gesichert ist.Doch nicht nur hier, auch an anderer Stelle ist die Lage für die Tiere sehr prekär!

Kunstdünger werden ihnen ebenso zum Verhängnis wie Gülle. Auch das Wiesenvertikutieren hinterlässt seine Spuren. Die Tiere werden dabei auseinandergerissen! Wo vormals ein Amphibienschild von der Wertigkeit des Artenschutzes kündete ist dieses nun verbogen und abgerissen.

Ohne Frage, ohne den intensiven Einsatz engagierter Personen wären die noch vorhandenen Populationen in kurzer Zeit erloschen.

Mehr Eindrücke unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99122

Die Glücksbringer kehren zurück
Die Glücksbringer kehren zurück
Die Glücksbringer kehren zurück

03/04.03.20018

Rauch- und Mehlschwalben haben nicht nur mit dem Ins ektensterbenzu kämpfen – LBV-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“

Hilpoltstein, 28.03.2018 –
Schwalben sind Sympathieträger. Früher g alt en  sieal s Boten des Glücks, die das Haus vor Feuer und Blitz sowie das Vieh im Stallvor Krankheiten bewahrten. Die Vögel fühlen sich in einer von Menschengeprägten Umgebung grundsätzlich wohl, werden aber von Jahr zu Jahr weniger.

Denn es wird ihnen immer schwerer gemacht, geeignete Quartiere zufinden. „Oft erwartet die ortstreuen Langstreckenzieher
nach Tausenden Flugkilometern eine böse Überraschung bei ihrer Rückkehr: ihre Nester sindverschwunden und Netze oder Stacheln verwehren ihnen den Anflug an ihreBrutplätze“, erklärt LBV-Gebäudebrüterexpertin Lorena Heilmaier. Doch das ist nur einer von mehreren Gründen warum sowohl Rauch- als auch Mehlschwalbe in Bayern auf der Vorwarnliste beziehungsweise der Roten Listeder Brutvögel Bayerns stehen.

Mehr zum Thema des LBV:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=99109

In der Aufnahme des LBV/ Foto:
Zdenek Tunka
- Rauschwalbe im Flug

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


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Der große Aderlass
Der große Aderlass
Der große Aderlass

03/04.04.2018

WWF-Statement zum Zustand der Flüsse in Deutschland. / Gewässerschutz droht Aufweichung: „Finger weg von der Wasserrahmenrichtlinie“


Die wenigsten Flüsse und Bäche in Deutschland sind ökologisch in gutem Zustand. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor. Hierzu erklärt Dr. Diana Pretzell vom WWF Deutschland:

„Flüsse sind Lebensadern für Mensch und Natur. Leider betreibt Deutschland bereits seit vielen Jahren Aderlass mit seinen Fließgewässern. Der Zustand ist inzwischen deutschlandweit bedenklich bis kritisch. Da mutet es geradezu paradox an, dass ausgerechnet jetzt die europäische Wasserrahmenrichtline, die Flüsse, Seen und unser Grundwasser schützen soll, auf den Prüfstein der EU-Kommission gelegt wird. Über 90 Prozent der deutschen Fließgewässer erfüllen die Ziele der Richtlinie nicht.

Um es auf dem Papier einfacher zu machen, sollen nun die Vorgaben aufgeweicht werden. Das grenzt an politische Arbeitsverweigerung. Finger weg von der Wasserrahmenrichtlinie, das ist die eindeutige Botschaft des WWF. Statt einer als Aufweichung getarnten Überarbeitung braucht es mehr Geld, mehr Personal und den politischen Willen, die praktische Umsetzung vor Ort angemessen durchzusetzen und auf Verstöße etwa durch Industrie oder Landwirtschaft zu reagieren.“


KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quelle

WWF
03. April 2018


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In der Aufnahme von Andreas Gehrig
- Wasseramsel

Mehr zur Wasseramsel auf unseren Seiten:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22951

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Mulmhöhlen in Biotopbäumen - Ihre Anfragen
Mulmhöhlen in Biotopbäumen - Ihre Anfragen
Mulmhöhlen in Biotopbäumen - Ihre Anfragen

02/03.04.2018

Steigerwald.
Aus besonderem Anlass haben wir diese Informationen auf unser Seiten genommen. In den vergangenen Tagen wurden wir mit mehreren Anrufen konfrontiert die wissen wollten was es mit "Netzchen an Baumhöhlen" auf sich hat und ob diese aus der Winterruhe erwachenden Tiere nicht stören würden.

Artenschutz in Franken® ist nicht Urheber dieser Forschungstätigkeit.


Entsprechende Informationen über den Inhalt des Projektes findet sich auch an jedem Baum der diese Netze trägt. Hier wird die Universität in Bayreuth als Ansprechpartner inkl. des Projektleiters benannt.

Ferner findet sich auch eine Mobilfunknummer die angerufen werden kann.

Bitte wenden Sie sich doch bei jeglichen Anfragen direkt an diese Adresse, da wir den Projektinhalt nicht kennen und auch für das Projekt nicht zuständig zeichnen.

Vielen Dank.

Mehr Eindrücke:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=99098


Ruhe für den Sandregenpfeifer
Ruhe für den Sandregenpfeifer
Ruhe für den Sandregenpfeifer

01/02.04.2018

Wegeumleitung sorgt für ungestörtes Brüten im Deichvorland Krummhörn

Wie bereits in den vergangenen
Jahren wird in Abstimmung zwischen der Nationalparkverwaltung und der Gemeinde Krummhörn ein etwa zwei Kilometer langes Teilstück des Lahnungsweges zwischen Hamswehrum und Platthaus während der Brutzeit vom 1. April bis zum 15. August gesperrt. Nationalpark-Ranger Onno K. Gent richtet vor Ort die Sperrung ein. Der Bereich ist ein höchst bedeutsames Brutgebiet für Sandregenpfeifer und andere bedrohte Strandbrüter. Die Sandregenpfeifer brüten nahe der Wattkante in unmittelbarer Nähe des Betondammes, der für Fußgänger und Radfahrer als Wanderweg dient. Die empfindlichen Vögel können jedoch nur erfolgreich brüten und Junge aufziehen, wenn ihre Kinderstube frei von Störungen ist.

Für den Erhalt der Vogelart ist die Maßnahme überlebenswichtig, für Fußgänger und Radfahrer bedeutet sie hingegen nur einen kleinen Umweg. Über eine Umleitung am Deich können sie ihren Weg problemlos nach Norden oder Süden fortsetzen. Die Gemeinde und die Nationalparkverwaltung bauen deshalb wieder auf das Verständnis und die Mithilfe von Einheimischen und Gästen beim Schutz der bedrohten Vögel.

Der Sandregenpfeifer brütet in Deutschland fast ausschließlich auf Stränden und an der Küste und ist im Bestand vom Erlöschen bedroht. Während der Brutzeit sind die Vögel außerordentlich störungsempfindlich. Kommen Menschen zu nahe, verlassen die Elternvögel das Nest. Bis sie zurückkehren, sind Eier oder Küken ohne Schutz. Jede einzelne Störung mindert die Chance, den Nachwuchs erfolgreich groß zu ziehen. Bleibt z.B. das Gelege innerhalb der drei- bis vierwöchigen Bebrütungszeit nur eine halbe Stunde der vollen Sonne ausgesetzt, können sich die Eier überhitzen und die Embryonen absterben.

In der Aufnahme:
- Sandregenpfeifer, im Vordergrund Jungvogel.
Foto: André Kramer


Quelle/Aufnahme

Nationalpark Wattenmeer |

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Der Merlin – Der kleinste Falke Europas ...
Der Merlin – Der kleinste Falke Europas ...
Der Merlin – Der kleinste Falke Europas zu Gast an der deutschen Nordseeküste

01/02.04.2018

9-8-7 ... im Zugvogeltage-Countdown setzt der Merlin die Zeitmarke für den März. Der kleinste Falke Europas liebt die offenen Flächen unserer Polder und Salzwiesen, wo er mit wendigem Flug meist dicht über dem Boden auf Vogeljagd geht.


von Kai Pagenkopf

Morgens schon sehen, wer abends zu Besuch kommt: Diese Besonderheit der norddeutschen Landschaft lockt nicht nur viele Touristen an
. Auch der Merlin, der kleinste Falke Europas, liebt die offenen Flächen unserer Polder und Salzwiesen, wo er mit schnellem und wendigem Flug meist dicht über dem Boden auf Vogeljagd geht. Stare, Pieper, Finken und Lerchen stehen auf seinem Speiseplan, hin und wieder auch mal eine Drossel, wenngleich diese für den kleinen Greif schon eine echte Herausforderung darstellt. Schließlich ist er selbst nur unwesentlich größer als eine Amsel.

Merline brüten im Norden Europas, Asiens und Amerikas. Die Vögel, die wir bei uns zur Zugzeit und im Winter im Nationalpark sehen können, stammen meist aus Skandinavien und dem Nordwesten Russlands. Dort brüten sie gerne in alten Nestern von Krähen in unmittelbarer Nähe von Mooren, Heiden und anderen Offenländern. Eigene Nester bauen sie nicht.

Bereits im September treffen die ersten Vögel bei uns ein, und während der Zugvogeltage im Oktober sind jedes Jahr schon einige Vögel auf den Inseln und am Festland unterwegs. Viele ziehen dann jedoch noch weiter in den Süden und Westen.

Im Winter kann man Merline in weiten Teilen Europas beobachten, besonders gute Chancen hat man jedoch an den Küsten der südlichen Nordsee. Aber auch bei uns sind sie nirgends häufig und nicht immer leicht zu beobachten. Dabei ist das Männchen des Merlins mit seinem schieferblauen Rücken und seiner hellorangen, gestrichelten Unterseite durchaus eine attraktive Erscheinung. Das Weibchen ist unscheinbarer braun gefärbt, ohne die Rottöne des vertrauten Turmfalken. Wie bei vielen Greifvögeln und Falken ist das Weibchen deutlich größer und kräftiger als das Männchen. Anders als der verwandte Turmfalke lassen sich Merline nicht in unseren Siedlungen blicken, und auch das auffällige Rütteln des Turmfalken wird man beim Merlin nicht beobachten können.

Aber wie ist der kleine Falke zu seinem „zauberhaften“ Namen gekommen? War er gar der Begleiter des gleichnamigen mächtigen Magiers aus der Artus-Sage? Nein. Der Name „Merlin“ leitet sich aus dem mittelhochdeutschen „smirlin“ ab, was einfach nur „Zwergfalke“ bedeutet. Bei unseren niederländischen Nachbarn heißt er „Smelleken“; hier lässt sich die Namensherkunft noch gut erkennen. Im Deutschen wurde im Laufe der Zeit das anlautende „s“ mehr und mehr verschluckt, und so war es vom „mirlin“ zum viel bekannteren Wort „Merlin“ nur noch ein kleiner Schritt.

Auch wenn der deutsche Name ein wenig in die Irre führt, verzaubern vermag uns der Merlin mit seinem kraftvollen und zugleich eleganten Flug aber doch. Jetzt, im März, lohnt es sich, die Felder und Wiesen nach dem kleinen Falken abzusuchen. Meist wird man jedoch eher unverhofft auf den rasanten Flieger treffen, der seine Beute genau so überrascht wie den Beobachter.

Während der Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ist der Merlin regelmäßig zu beobachten. Die 10. Zugvogeltage finden vom 13. bis zum 21. Oktober 2018 statt.

Dr. Kai Pagenkopf ist Berater für nachhaltigen Tourismus, unter anderem für die Zugvogeltage, und seit seiner Jugend begeisterter Vogelbeobachter.



In der Aufnahme
- Merlin

Foto: Gerd-Michael Heinze

Quelle/Aufnahme

Nationalpark Wattenmeer |

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Ab 1. April gilt überall Anleinpflicht
Ab 1. April gilt überall Anleinpflicht
Brutzeitbeginn: Ab 1. April gilt überall Anleinpflicht

01/02.04.2018

Bekanntlich bringt uns der Osterhase die Ostereier, kann aber selbst keine legen. Bei der auf dem Foto festgehaltenen Begegnung
fürchtete der Sandregenpfeifer vermutlich „Beschaffungskriminalität“ und vertrieb das verdutzte Osterhasen-Team lautstark aus seinem Brutrevier.

Nun zum Ernst der Sache: Ab dem 1. April bis zum 15. Juli gilt überall in der freien Landschaft die Anleinpflicht für Hunde, um die Kinderstuben der Vögel und anderer wildlebender Tiere zu schützen. In der Ruhe- und Zwischenzone des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer gilt die Anleinpflicht sogar ganzjährig, denn auch außerhalb der Brut- und Setzzeit dürfen rastende Zugvögel und Robben nicht gestört werden. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, verursacht schon ein harmloser Hase in der Nähe des Nestes den Vogeleltern Stress. Bei einem Hund – für Vögel ein Fressfeind – sind die Konsequenzen weitreichender. Verlassen die aufgescheuchten Vogeleltern längerfristig das Nest, bleiben Eier oder Küken schutzlos dem Wetter und natürlichen Feinden ausgesetzt und die Küken ohne Nahrung.


Quelle/Aufnahme

Nationalpark Wattenmeer
Foto: Britta Schmidt

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Artenschutz in Franken® - wünscht frohe Ostern!
 Artenschutz in Franken® - wünscht frohe Ostern!
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                    wünscht allen Besuchern/innen unserer Internetpräsenz ein frohes Osterfest.


Bartgeier Junges im Nationalpark geschlüpft
Bartgeier Junges im Nationalpark geschlüpft
Bartgeier Junges im Nationalpark geschlüpft

31.03./01.04.2018

Rössler: Schon der fünfte Bartgeiernachwuchs seit der Wiederansiedlung

Österreich
. Der Nationalpark Hohe Tauern freut sich über Nachwuchs. Ende Februar ist im Rauriser Krumtal ein Bartgeierjunges geschlüpft ist. „Seid der Wiederansiedlung der Bartgeier im Jahr 1986 ist das bereits der fünfte Bartgeiernachwuchs bei uns im Nationalpark“, freut sich Landeshauptmann- Stellvertreterin Astrid Rössler.

Im Zuge des diesjährigen Horstmonitorings wurde schon am 8. Jänner festgestellt, dass heuer im Krumltal wieder gebrütet wird.
Somit war mit einem möglichen Schlupftermin Ende Februar zu rechnen. Tatsächlich konnten bei einer weiteren Horstkontrolle Fütterungsaktivitäten der Elternvögel bestätigt werden. Gefüttert wird derzeit alle zwei Stunden, der Junggeier liegt aber tief in der Horstmulde und ist noch nicht zu sehen.

Der Schutz der Bartgeierfamilie hat jetzt oberste Priorität. Für die Nationalparkverwaltung heißt das, die nächsten Monate den Brutplatz laufend zu kontrollieren und möglich Störeinflüsse zu vermeiden. Ab sofort sind deswegen Hubschrauber- und Drohnenflüge im Krumltal tabu. Die Wege in der Umgebung des Horstes dürfen nicht verlassen werden und Filmen und Fotografieren im Nestbereich ist ebenso verboten. Greifvogel Interessierte werden dringend ersucht, Beobachtungstouren‚ auf eigene Faust‘ zu unter-lassen, derzeit nicht zuletzt auch aufgrund der noch herrschenden Lawinengefahr im Krumltal. Die Zeit bis Anfang Juli – ab dann sollte der Jungvogel flügge werden – ist die empfindlichste, hinsichtlich Störungen, die im schlimmsten Fall zum Abbruch der Fütterung führen können.

„Ab dem Sommer werden wir den Besucherinnen und Besuchern selbstverständlich ein eindrucksvolles Naturerlebnis rund um unsere Bartgeier im Nationalpark anbieten“, so Rössler weiter. „Die Rangerstation im Krumltal wird dann durch Personal der Nationalparkverwaltung betreut, das die weitere Überwachung und Beobachtung der Bartgeier sicherstellt. Gleichzeitig werden die Gäste informiert und ihnen selbstverständlich auch ein Blick durch Fernglas und Spektiv ermöglicht. Von Juli bis Anfang September werden jeden Dienstag fachkundige Ranger- Führungen ins Krumltal angeboten. Ab 14. Mai ist zusätzlich die Ausstellung ‚Könige der Lüfte‘ in Rauris Wörth geöffnet“, bestätigt Nationalpark-Direktor Wolfgang Urban die bereits getroffenen Planungen.

Im Krumltal nahm 1986 das internationale und alpenweite Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers bekanntlich seinen Ausgang. Bis 2009 waren alle Jungvögel im Nationalpark Hohe Tauern künstlich wieder angesiedelte aus Zuchtprogrammen von Zoos aus ganz Europa. Erst 2010 – als es schon vielfach Wildbruten in anderen alpinen Schutzgebieten gab - kam es zur ersten erfolgreichen Brut im Nationalpark Hohe Tauern, und das wieder im Krumltal. Seit her wurden von dem Paar in den Jahren 2010, 2011, 2014 und 2016 insgesamt vier wilde Junggeier großgezogen, heuer folgt der fünfte.

Im Vorjahr sind alpenweit bereits 31 Junggeier erfolgreich ausgeflogen, aber in Österreich leider nur 1 Junggeier im Kärntner Katschberggebiet. Im Krumltal und im Gschlöß kam es bedauerlicher Weise am Ende der Brutzeit zum Brutabbruch. Alpenweit bestehen trotz der letztjährigen Rekordzahlen große regionale Unterschiede. Während um den Mt. Blanc sowie um den Schweizer und Stilfserjoch Nationalpark die Zahl der Brutpaare und der wilden Jungvögel bereits relativ hoch ist und dort erste dichteabhängige Mechanismen wirksam werden, besteht in den Süd-West- und den Ostalpen noch Aufholbedarf. Im gesamten Alpenraum sind seit dem Beginn des Wiedereinbürgerungsprojektes bereits 204 Junggeier ausgeflogen, davon in Österreich aber erst neun.

In den Hohen Tauern weist der Bestand eine hohe Fluktuation auf, einen hohen Verlust an Altvögel und eine hohe Sterblichkeit. Als Hauptfaktor wurden Bleivergiftungen identifiziert. Damit im Zusammenhang steht auch die Initiative der Nationalparkverwaltung zur Förderung der bleifreien Büchsenmunition, auch im gesamten internationalen Bartgeiermonitoringprojekt Beachtung gefunden hat.

In den nächsten Jahren wird es aber immer noch unterstützende Freilassungen brauchen, wobei der genetischen Vielfalt vermehrt
ein besonderes Augenmerk gewidmet wird. Beginnend bei der gezielten Bartgeierzucht in den Zuchtzentren und Zoos bis zur Freilassungsstrategie. So werden seit den letzten Jahren im Alpenbereich primär Junggeier mit noch im alpinen Freiland seltenen Genlinien freigelassen. Auch für die Freilandbruten wurde ein eigenes genetisches Monitoring installiert, um die genetische Entwicklung der Population zu überwachen.

Rückfragen:

DI Wolfgang Urban MBA
Nationalparkverwaltung
5730 Mittersill, Gerlosstraße 18
+43 6562 40849 22 od. +43 664 8284239
wolfgang.urban@salzburg.gv.at


Quelle/Aufnahme
Nationalpark Hohe Tauern


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Giftanschlag auf Thüringer Wanderfalken
Giftanschlag auf Thüringer Wanderfalken
Giftanschlag auf Thüringer Wanderfalken – 6 Falken mit "Kamikazetauben" getötet

31.03./01.04.2018

Polizei ermittelt - 5.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt

Eichsfeld/Thüringen.
Vogelschützer schlagen Alarm. Unbekannte Täter haben im Nordwesten Thüringens mehrere streng geschützte Wanderfalken mit einem hochgefährlichen Insektizid vergiftet. Laut Komitee gegen den Vogelmord muss von mindestens sechs Giftopfern ausgegangen werden. Tatort ist die Autobahnbrücke der A38 bei Bodenrode, wo die seltenen Greifvögel seit Jahren in einem Nistkasten brüten. Schon im März 2016 wurde dort der erste tote Wanderfalke – ein Weibchen - von einem Horstbetreuer des Thüringer Arbeitskreises Wanderfalkenschutz gefunden.

Weil der Vogel keine äußeren Verletzungen aufwies und offenbar kurz vor seinem Tod von einer Taube gefressen hatte, wurde er zur Untersuchung der Todesursache an das Berliner Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) geschickt. Nach einigen Wochen stand das Ergebnis fest und bestätigte den Anfangsverdacht – der Wanderfalke wurde mit einem verbotenen Insektizid vergiftet und die Taube diente als Köder. Das Komitee erstattete daraufhin Strafanzeige wegen Tierquälerei und Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Weil kein Täter ermittelt werden konnte, stellte die Staatsanwaltschaft Mühlhausen das Verfahren jedoch Mitte März 2017 ein.

Ende März 2017 wurde erneut ein toter Wanderfalke unter der Brücke gefunden. Auch hier ergab die Untersuchung des Kadavers, dass das Tier einem Giftanschlag zum Opfer fiel. Wie bereits im Vorjahr erstattete das Komitee bei der Polizeiinspektion Eichsfeld Anzeige gegen Unbekannt, was zur Einleitung eines weiteren Ermittlungsverfahrens führte. Trotz der Verluste der zwei Weibchen brütete ab April 2017 wieder ein Wanderfalkenpaar an der Brücke und zog Jungvögel auf. Kurz vor dem Flüggewerden im Juni stellte der zuständige Horstbetreuer jedoch fest, dass beide Altvögel verschwunden waren und mindestens ein Jungvogel tot im Nest lag. Beamte der vom Komitee verständigten Kriminalpolizei Eichsfeld verschafften sich daraufhin Zugang zum Brutplatz, wo sie zwei Jungvögel und die beiden Elterntiere tot vorfanden.

Auch hier wurde neben den toten Falken eine frischtote Zuchttaube gefunden. Sowohl an der Taube als auch in den vier toten Falken wurden später hohe Dosen Gift nachgewiesen. Dabei handelte es sich um den gleichen Wirkstoff, der auch bei den beiden anderen Fällen nachgewiesen worden war.

Und weiter: Eine erst vor kurzem durchgeführte Anfrage bei der Vogelwarte Hiddensee ergab, dass im März 2016 ein als Jungvogel in Baden-Württemberg beringter Wanderfalke nur drei Kilometer von der Bodenrodener Autobahnbrücke entfernt tot aufgefunden wurde. „Das Tier wurde leider nie untersucht, aber auch hier weisen die Fundumstände auf Gift als Todesursache hin“, so Diana Gevers, Projektleiterin der vom Bundesumweltministerium finanzierten „Erfassungs- und Dokumentationsstelle Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität“ (E.D.G.A.R.). Wanderfalken jagen ihre Beute in der Regel im Flug und ernähren sich im Gegensatz zu anderen Greifvögeln nicht von Aas. Aufgrund der Fundumstände sind sich Vogelschützer und Polizisten sicher, dass die Täter in Bodenrode sogenannte „Kamikazetauben“ verwendet haben.

Dabei handelt es sich um lebende Vögel, deren Gefieder mit Gift präpariert wird und die anschließend in der Nähe der Falken freigelassen werden. Ähnliche Fälle sind bereits aus Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen und der Schweiz bekannt. „Bei den Tätern handelt es sich in der Regel um Taubenzüchter, die Wanderfalken als „Taubenkiller“ betrachten und sie deshalb loswerden möchte.“, so Diana Gevers.

Das Nachstellen und Vergiften von Greifvögeln sind nach den Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes (§44
in Verbindung mit §71) und dem Tierschutzgesetz (§17) Straftaten, die mit hohen Geldstrafen oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden können. Trotz dieses hohen Strafrahmens werden jedoch überall in Deutschland immer wieder Greifvögel Opfer illegaler Verfolgungen. Speziell Wanderfalken gehörten jahrelang zu den Sorgenkindern des Artenschutzes und waren in den 1970er Jahren in weiten Teilen Deutschlands ausgestorben. Durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Wanderfalkenschützer gelang es, diesem bemerkenswerten Vogel auch in Thüringen wieder zum Aufwind zu verhelfen. Bei einer landesweiten Erfassung im Jahr 2010 wurden etwa 40 Paare ermittelt. "Ein solche Vergiftungsserie mit mindestens 6 Opfern ist ein Schlag für die lokale Population und macht die Schutzbemühungen vieler Jahre zunichte", bedauert Komiteesprecher und Biologe Axel Hirschfeld.

Das Komitee gegen den Vogelmord bittet die Bevölkerung im Landkreis Eichsfeld deshalb um Mithilfe und lobt für Hinweise, die zur Ermittlung der oder des Täters führen, eine Belohnung von 5.000 Euro aus. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Komitee unter Tel. 0228 – 66 55 21 in Verbindung zu setzen.

V.i.S.d.P. und Kontakt für Rückfragen: Axel Hirschfeld, Pressesprecher Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) An der Ziegelei 8, D-53127 Bonn Telefon: +49 228/665521 Telefax: +49 228/665280

Quelle/ Bildnachweis
Komitee gegen den Vogelmord e. V. (CABS)

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Die Reckendorfer Weißstörche sind zurück
Die Reckendorfer Weißstörche sind zurück
Die Reckendorfer Weißstörche sind zurück

31.03.2018

Reckendorf / Landkreis Bamberg
. Bereits zum 10. Mal sendet uns Brigitte Schmitt Aufnahmen der sich in Reckendorf befindlichen Weißstörche um deren Reproduktionsphase zu dokumentieren.

Hier geht`s zur Online Dokumentation:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40100&cid=&id=99040


Vogelschutzcamp auf Zypern startet
Vogelschutzcamp auf Zypern startet
Vogelschutzcamp auf Zypern startet

31.03./01.04.2018

Der Frühlingseinsatz des Komitees gegen den Vogelmord auf Zypern startet heute. Bis zum Ende des Vogelzugs Mitte Ma
i werden nun jeden Tag mehrere Teams im Südosten der Mittelmeerinsel im Einsatz sein, um Leimruten und Fangnetze zu suchen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Komitee gegen den Vogelmord e. V. (CABS)

- www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/zypern

Quelle
Komitee gegen den Vogelmord e. V. (CABS)


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Turmfalke am NIstplatz

Mehr zum Turmfalken auf unseren Seiten unter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22606

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Komitee dokumentiert Schwalbenjagd ...
Komitee dokumentiert Schwalbenjagd ...
Videos vom Libanon-Frühlingseinsatz:

31.03./01.04.2018

Komitee dokumentiert Schwalbenjagd und Tiefkühlsingvögel

Beim Libanon-Einsatz des Komitees gegen den Vogelmord hat unser Team am 27.3.2018 südlich von Beirut ein wahres Schwalbenmassaker dokumentiert. Die Täter, unter ihnen mehrere Kinder und Jugendliche, flüchteten vor der von uns verständigten Polizei, ein Jäger konnte verhaftet werden, seine Waffe wurde sichergestellt. Drei Tage zuvor hatten Komitee-Mitarbeiter in einem Supermarkt hunderte tiefgefrorene Mönchsgrasmücken gefunden. Die Art ist auch im Libanon streng geschützt. Von beiden Vorfällen haben wir Videomaterial veröffentlicht.

Die aktuellen Youtube-Videos aus dem Libanon finden Sie hier
- www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/weitere-projekte/zugvogeljagd-im-libanon/einsatz-libanon-maerz-2018

Quelle
Komitee gegen den Vogelmord e. V. (CABS)

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

Mönchsgrasmücke / Weibchen

Mehr zur Mönchsgrasmücke auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=21658

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Amphibienstopp - Funktionslos geworden 2018
Amphibienstopp - Funktionslos geworden 2018
Warum Amphibien-Stopprinnen gewartet werden müssen

30/31.03.2018

Deutschland.
Kaum eine andere Schutzausstattung zeigt so viel Wirkung wie eine speziell auf den jeweiligen Einsatzzweck ausgerichtete Amphibien-Stopprinne.

Entlang von Straßen finden sich während der Massenwanderung zu den Laichgewässern, und auch auf den Rücklaufseiten sogenannte mobile oder auch stationäre Leiteinrichtungen.

Diese Teile geraten rasch an ihre Grenzen, wenn es darum geht Fahrwege die als Stichweg auf die Hauptverkehrsachse treffen, effektiv abzusichern.
Doch gerade diese Wegespuren werden von den Amphibien sehr gerne als Wandertrasse verwendet.

Einen effektiven Schutz vor dem Verkehrstod bilden Amphibien - Stopprinnen, an welche die Leitanrichtungen andocken. Doch wer nun der Meinung ist das es nun mit dem Schutz getan ist, der täuscht sich, denn die Rinnen unterliegen einem regelmäßigen Wartungsintervall.


Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99031

In der Aufnahme:
- Amphibien-Stopprinnen sind bei einer entsprechenden Wartung eine effektive Sicherheitskomponente.


Fledermaus Mecklenburg-Vorpommern
Fledermaus Mecklenburg-Vorpommern
Fledermausnews aus Mecklenburg-Vorpommern

30/31.03.2018

Der neue Newsletter des Fledermausschutz in Mecklenburg-Vorpommern ist da. Wir haben einige
ausgewählte Fledermaus - Artenschutzberichte auf unsere Internetpräsenz eingestellt die wir gerne vorstellen möchten:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=99004


Quelle

Jens Berg


Das Schwalbenjahr beginnt
Das Schwalbenjahr beginnt
NABU: Das Schwalbenjahr beginnt

30/31.03.2018

Hilfe für die gefährdeten Glücksboten

Berlin
– Pünktlich zum Frühlingsbeginn kommen die Schwalben zurück nach Deutschland. Die beiden häufigsten Arten sind bei uns die Rauch- und die Mehlschwalbe. Doch auch sie werden von Jahr zu Jahr immer weniger.

„Während Hausbesitzer aus Angst vor Verschmutzung die Nester der Mehlschwalben entfernen, verschließen besorgte Bauern den Rauchschwalben ihre Ställe, um vermeintlichen Hygieneanforderungen gerecht zu werden. Dabei gefährden die kühnen Flugakrobaten unsere Gesundheit mitnichten, sind aber auf dem Land auf genau solche Brutplätze angewiesen“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling.

Obwohl es den Schwalben immer schwerer gemacht wird, geeignete Quartiere zu finden, gelten sie als Sympathievögel. Viele Menschen tragen sie als Tattoo auf der Haut oder benennen Motorräder nach ihnen. Früher galten Schwalben als Boten des Glücks, die das Haus vor Feuer und Blitz sowie das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahrten. Noch heute gilt die erste aus dem afrikanischen Winterexil zurückgekehrte Schwalbe bei vielen als Anzeichen dafür, dass die Freibadsaison nicht mehr weit ist, und tief fliegende Schwalben warnen angeblich rechtzeitig vor drohendem Regen.

Die Vögel fühlen sich in einer von Menschen geprägten Umgebung grundsätzlich wohl. Die Mehlschwalbe mit ihrem leuchtend weißen Bürzel und Bauch sowie dem tief gekerbten Schwanz nutzt vor allem rau verputzte Hauswände unter geschützten Dachvorsprüngen zum Bau ihres Nestes. Sie brütet gerne in großen Kolonien. Das bringt jedoch Kot und Reste von Nistmaterial an Fassaden und auf dem Boden mit sich. „Viele Nester werden daher mutwillig zerstört, dabei würde ein einfaches, einen halben Meter unterhalb der Nester angebrachtes Brett oder eine gelegentliche Säuberung bereits wirksam Abhilfe schaffen“, so Neuling.

Rauchschwalben, die über ihre braunrote Färbung von Kehle und Stirn gut erkennbar sind, bevorzugen Balken oder Mauervorsprünge in Ställen
, Scheunen oder Carports. Leider bleiben die notwendigen Einflugluken nach Renovierungen zunehmend verschlossen oder sind bei Neubauten gar nicht erst vorhanden. „Viele Lager und Ställe müssten zumindest in der warmen Jahreshälfte nicht komplett verschlossen sein. Eine Einflugluke reicht Rauchschwalben bereits“, so Neuling.

Gebäude mit vorhandenen und erhaltenen Nistplätzen für Schwalben werden vom NABU als
„Schwalbenfreundliches Haus“ mit einer Plakette ausgezeichnet.

Alle Infos zur NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ unter
: www.NABU.de/schwalben

Der NABU zeigt mit einer kostenfrei nutzbaren Grafik auf
www.NABU.de/schwalbenjahr, wie das Jahr der Schwalben aussieht.  

Für Rückfragen:
Julia Ehritt, Koordination „Schwalbenfreundliches Haus“, Tel.: +49(0)331-20155-71, schwalben@NABU.de
 
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Quelle

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 36/18 | 28. MÄRZ 2018
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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Junge Rauschschwalbe wartet auf Futter .. und die Wartezeit wird aufgrund eines zunehmenden Insektenmangels immer länger ...

Mehr zur Mehlschwalbe auf unseren Seiten unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21634

Mehr zur Rauchschwalbe auf unseren Seiten unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21752


Seit vielen Jahren engagiert sich Artenschutz in Franken® für den Erhalt unserer Schwalben:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22232
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=29129
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=29735

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... Windenergienutzung auf Vögel ...
...  Windenergienutzung auf Vögel ...
Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

29/30.03.2018

Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV)
verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen.

Bild zur Meldung

Mäusebussarde stehen spätestens seit der Veröffentlichung der PROGRESS-Studie bei Windkraftplanungen stärker im Fokus. Der Art wurde deshalb ein Kapitel mit vier Seiten und 29
Literaturquellen gewidmet.

Mehr auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
- www.dda-web.de/#2018_03_28_aktualisierte_inform

Quelle
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

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In der Aufnahme von Mario Voigt
- Mäusebussard [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21625]

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Moderner Amphibienschutz geht neue Wege
Moderner Amphibienschutz geht neue Wege
Moderner Amphibienschutz geht neue Wege

29/30.03.2018

Bayern.
Derzeit setzen wir einige dieser Einlaufboxen an verschiedenen Stellen an den von uns betreuten Amphibienübergängen ein und beobachten und dokumentieren hier auch unsere eigenen Erfahrungen mit den Teilen.

In der Aufnahme wir einer der Installationsorte sichtbar.

Mehr auf unserer Internetseite
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98986

Neues Update erfolgt!

Nachfolgend die Information des Herstellers zur Einlaufbox

Original ZIEGER ® Amphibien- und Kleintierschutz- Systeme - zeitgemäße Amphibien- und Kleintier Einlaufbox  

Die Vorteile

Artgerechte Hälterung auch für unsere Amphibien
Über 2000 cm² Grundfläche,also 10 x größer als ein Eimer
Natürlicher Unterschlupf
Keine direkte Sonneneinstrahlung
Keine Wasseransammlung, da selbstentwässernd  
Keine Entnahme durch Beutegreifer


Original ZIEGER ® Amphibien- und Kleintierschutz-Systeme

Fangeimer mit Stock - „Steinzeitmethode“

Fangeimer können Krankheitserreger wie z.B. Batrachochytrium dendrobatidis also ein Chytridpilz (BD) verbreiten.Dazu erinnern wir an ein Massensterben von Feuersalamandern und Geburtshelferkröten.

Fangeimer stellen, wenn auch nur kurzzeitig, keine optimale und artgerechte Hälterung dar und bieten keinen Schutz vor Prädatoren.

Sollten Sie Beobachtungen diesbezüglich bereits gemacht haben, setzen Sie sich bitte mit der Humboldt – Universität in Berlin oder mit der Naturschutzstation Rhinluch in Verbindung.

Quelle

Zieger Bauliche Einrichtungen für den Umweltschutz Ltd.& Co.KG

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Bestandstrends häufiger Brutvögel in Europa ..
Bestandstrends häufiger Brutvögel in Europa ..
Bestandstrends häufiger Brutvögel in Europa aktualisiert

28/29.03.2018

Die Aktualisierung zeigt klar, dass negative Trends v.a. bei häufigen Arten der Agrarlandschaft ungebrochen andauern
: Seit 1980 gingen ihre Bestände in der EU um 55% zurück! Betrachtet man alle häufigen Brutvogelarten, ist der Bestandsverlust mit 14% zwar nicht ganz so gravierend, aber doch alarmierend.

Mehr zum Thema
- www.dda-web.de/#2018_03_27_bestandstrends_haum

Quelle
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch


- Heckenbraunelle [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21051]

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Nachwuchsforscher erhält Auszeichnung
Nachwuchsforscher erhält Auszeichnung
Nachwuchsforscher erhält Auszeichnung für Nationalparkarbeit

28/29.03.2018

Gregor Louisoder Umweltstiftung ehrt Dr. Simon Thorn für Forschung zur naturverträglichen Aufarbeitung von Windwürfen

Grafenau/München
. Starke Stürme zwingen in regelmäßigen Abständen mehr oder weniger große Waldbestände in die Knie – auch im Nationalpark Bayerischer Wald. Anders als in forstwirtschaftlich genutzten Wäldern dürfen natürliche Ereignisse wie diese auf dem Großteil der Fläche des Schutzgebiets ungestört ablaufen. Diese Prozesse sind schließlich Haupttreiber für eine erhöhte Strukturvielfalt und Biodiversität. Lediglich in den Rand- und Entwicklungszonen werden Windwurfflächen zum Schutz angrenzender Privatwälder vor Borkenkäferbefall aufgearbeitet. Eine sehr naturverträgliche Methode der Aufarbeitung hat Nachwuchsforscher Simon Thorn in seiner Doktorarbeit unter die Lupe genommen. Für die Ergebnisse wurde der 30-Jährige nun mit der Förderpreis Wissenschaft der  Münchner Gregor Louisoder Umweltstiftung ausgezeichnet.

„Im Kern geht es in meiner Dissertation darum, eine Alternative zum regelmäßig eingesetzten Entrinden von windgeworfenen Fichten zu finden“, erklärt Thorn. Die Komplettentfernung der Rinde sorgt dafür, dass eine Ausbreitung von Borkenkäfern verhindert wird, da ihrem Nachwuchs der Lebensraum genommen wird. Doch auch andere Lebewesen leiden unter dieser Methode. So sinkt die Artenanzahl von Käfern, Pilzen und Wespen um jeweils ein Drittel.

Als Alternative dazu hat Thorn die Methode des Schlitzens von Stämmen untersucht. Mit Hilfe von Motorsägen oder speziellen Streifgeräten werden dabei umgeworfene Fichten in Abständen von wenigen Zentimetern eingeschnitten, so dass die Entwicklung der Borkenkäferlarven effektiv unterbunden wird. „Dabei erhält man deutlich mehr Biodiversität als bei einer völligen Entrindung der Stämme“, fasst Thorn seine Ergebnisse zusammen. Positiver Nebeneffekt: Diese Methode ist sowohl kostengünstiger als auch weniger zeitintensiv.

Nicht umsonst wurde das im Nationalpark Bayerischer Wald erprobte Schlitzen mittlerweile von den Bayerischen Staatsforsten aufgegriffen. Seit Januar ist die Methode in der Richtlinie für Zuwendungen im Rahmen besonderer Gemeinwohlleistungen im Staatswald des Freistaats Bayern verankert. So kann die Technik nun etwa auch in schwer zugänglichen Wirtschaftswäldern eingesetzt werden, um dort effektive Maßnahmen zum Borkenkäfermanagement durchzuführen.  

Die Förderpreise Wissenschaft der Gregor Louisoder Umweltstiftung wurden zum 14. Mal an Nachwuchswissenschaftler vergeben, die sich praxisnah mit Brennpunktthemen des Umwelt- und Naturschutzes beschäftigen. „Gerade der Natur- und Umweltschutz braucht in Zukunft mehr denn je qualifizierte und engagierte Wissenschaftler, die nicht nur auf eine möglichst schnelle Karriere in der Industrie starren, sondern sich für eine nachhaltige und ökologische Entwicklung engagieren“, so Stiftungsvorsitzender Claus Obermeier bei der Preisverleihung. Die Auszeichnung ist mit 2500 Euro Preisgeld sowie einer Anschlussförderung zur Weiterführung der wissenschaftlichen Arbeit dotiert.

Bildunterschrift:

Die zwei untersuchten Methoden im Vergleich: Links wurde ein Fichtenstamm geschlitzt, rechts komplett entrindet. Erstere Variante ist ebenso effektiv in Sachen Borkenkäfermanagement, punktet jedoch zugleich mit hoher Naturverträglichkeit. (Foto: Simon Thorn)

Quelle:

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
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Schüler ziehen ins Haus zur Wildnis ein
Schüler ziehen ins Haus zur Wildnis ein
Schüler ziehen ins Haus zur Wildnis ein

28/29.03.2018

Neue Ausstellung mit Porträts der Nationalpark-Schulen eröffnet

Ludwigsthal.
„Es ist eine gute Kooperation, die da herangereift ist“, sagt Nationalparkleiter Franz Leibl über das Projekt Nationalpark-Schulen. „Und diese Kooperation wollen wir weiter pflegen.“ Sichtbarer Beweis dafür ist ein neuer Ausstellungsbereich im Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal. Dort präsentieren sich nun die zehn Partnerschulen aus den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau. In ähnlicher Form wird es diese Vorstellung demnächst auch im Neuschönauer Hans-Eisenmann-Haus geben.

Die zündende Idee für die Umsetzung der Ausstellung hatten Schüler des Gymnasiums Zwiesel. Zusammen mit Nationalparkvertretern und der Künstlerin Susanne Suda entstand schließlich die finale Gestaltung. „Unser Grundgedanke war, individuelle Silhouetten von Kindern zu verwenden“, erklärt Katharina Ries, stellvertretende Leiterin vom Haus zur Wildnis. In jeder Schule gab’s schließlich ein Fotoshooting, bei dem die Vorlagen für die Ausstellungselemente entstanden. Nun halten die fertigen Silhouetten, die grafisch in die wilde Nationalparknatur eingebettet sind, zehn Steckbriefe in den Händen.  
„Die Beschreibungen stammen von den Schulen selbst“, erklärt Projektkoordinator Thomas Michler. Ganz oft ist in diesen Texten das Wort Heimat zu lesen. „Und genau das wollen wir mit unserer Initiative ja auch zeigen, dass der Nationalpark ein Stück Heimat ist.“ Gepaart werden die Texte jeweils mit tollen Bildern bereits durchgeführter Projekte.

Die Initiative Nationalpark-Schulen gibt es seit 2011. Seit vergangenem Jahr sind zehn Schulen der beiden Nationalparklandkreise dem Projekt beigetreten. Bis auf weiteres werden aus Kapazitätsgründen keine zusätzlichen Schulen mehr aufgenommen, um eine adäquate Betreuung von Seiten des Nationalparks garantieren zu können.

Bildunterschrift:
Nationalparkleiter Franz Leibl präsentierte den Vertretern der Nationalpark-Schulen den neuen Ausstellungsbereich im Haus zur Wildnis. (Foto: Elke Ohland/Nationalpark Bayersicher Wald)


Quelle:

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Bayern: Söder ist bei neuem Nationalpark skeptisch
Bayern: Söder ist bei neuem Nationalpark skeptisch
Bayern: Söder ist bei neuem Nationalpark skeptisch

27/28.03.2018

Der neue Ministerpräsident Dr. Markus Söder steht einem dritten Nationalpark in Bayern kritisch gegenüber.
Die gechaste Umweltministerin Ulrike Scharf war mit diesem Ziel noch über das Land gezogen Söder äußerte auf dem Landesjägertag am 24. März in Veitshöchheim „eine grundlegende Skepsis“ gegenüber all den Verboten und Einschränkungen, die damit einhergingen.

Mehr zum Thema
- https://wildundhund.de/bayern-soeder-ist-bei-neuem-nationalpark-skeptisch/


Quelle
Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH - WILD UND HUND


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von bernhard Schmalisch
- Erlenzeisig / Männchen [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=35306]

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Der Sprürende Zangenbock
Der Sprürende Zangenbock
Der Sprürende Zangenbock

27/28.03.2018

Als „forstlicher Schädling“ verschriehen zeigt sich uns einer der häufigsten in „unseren“ Nadelwäldern präsenten Bockkäferarten,
der Schrotbock, der auch unter dem Namen „Spürender Zangenbock“ gehandelt wird.Etwa 1 Zentimeter bis 2 Zentimeter groß wir dieser Käfer, deren Larven sind unter  der Rinde von bevorzugt ( abgestorbener / geschlagener ) Nadelbäumen entwickeln.

Die Eiablage erfolgt meist im Mai oder Juni eines Jahres, die Larvenentwicklung findet unter der Rinde binnen zwei Jahren in einer so genannten „Larvenwiege“ statt. Durch das Fraßbild der Larve wird die Rinde abgesprengt und der fertig entwickelte Käfer tritt auf den Plan.

Mehr zur Art auf unserer Internetpräsenz:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&id=21213

NABU: Dem Star in die Kinderstube geschaut
 NABU: Dem Star in die Kinderstube geschaut

NABU: Dem Star in die Kinderstube geschaut

26/27.03.2018

Webcams übertragen live das Brutgeschehen aus Nistkästen in Berlin und dem Alten Land bei Hamburg

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Berlin/Hamburg - Dem Vogel des Jahres in die Kinderstube schauen - das können Naturfreunde ab sofort mit den Staren-Webcams des NABU.

Im Alten Land bei Hamburg sowie in einem Garten am grünen Stadtrand von Berlin wird das Brutgeschehen aus zwei Nistkästen übertragen. "In Kürze werden die Starenmännchen [www.NABU.de/star ] den Kasten mit Nistmaterial füllen und sich um eine Partnerin bemühen", sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling, "Sind sie erfolgreich, legt das Weibchen ab Anfang April vier bis sechs grünlich-blaue Eier." Unter www.nabu.de/staren-webcam kann man dabei sein, wenn gebrütet, geschlüpft und gefüttert wird.

Starenmännchen [www.nabu.de/presse/audio-und-video/index.html] haben manchmal mehrere Partnerinnen, wenn es ausreichend Nistmöglichkeiten gibt. Deshalb überlassen sie, wie auch andere polygame Vogelarten, das Brutgeschäft den Weibchen. Sie bringen aber fleißig Futter heran, wenn nach zwölf Tagen die Jungen geschlüpft sind. Drei Wochen werden Starenküken vor allem mit Würmern, Insekten und deren Larven gefüttert. Manchmal gibt es zwei Bruten im Jahr. Bereits im Juli ist die Brutzeit jedoch schon vorbei. Noch bis zu vier Tage werden die Jungen außerhalb des Nests gefüttert, dann schließen diese sich zu Gruppen zusammen und suchen dann gemeinsam nach Beeren und Früchten. In Gärten und Obstplantagen machen sie sich dann nicht nur Freunde.

"Im 18. Jahrhundert wurde der Star noch mit Nistkästen angelockt, weil er als Schädlingsbekämpfer gefördert werden sollte. Heute müssen wir uns um ihn sorgen, weil die Insekten schwinden", sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. "Um auf dieses Problem und fehlende Nistmöglichkeiten aufmerksam zu machen, ist der Star der Vogel des Jahres 2018. Mit ihm wollen wir für den Erhalt alter Bäume werben und die Menschen für die Bedürfnisse dieser noch häufigen Vogelart sensibilisieren."

Der Bestand des Stars in Deutschland betrug zuletzt 2,8 bis 4,5 Millionen Brutpaare. Vor zwanzig Jahren gab es noch 50 Prozent mehr der schillernden Vögel. Der Star wurde 2015 darum auf der Roten Liste von ungefährdet auf Kategorie 3 (gefährdet) hochgestuft.

Eine der Ursachen für den Rückgang ist die Intensivierung der Landwirtschaft mit zunehmender Stallhaltung von Nutztieren, Pestizideinsatz und Überdüngung, was dazu führt, dass Nahrungsinsekten fehlen. Dem Wohnungsmangel an Höhlen auf der anderen Seite kann jeder Einzelne mit Nistkästen entgegenwirken.

Staren-Webcam unter www.nabu.de/staren-webcam

Weitere Infos unter www.Vogel-des-Jahres.de



Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1620, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de


Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Stare bei Baden

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Eine zutiefst menschliche Katastrophe
Eine zutiefst menschliche Katastrophe
Eine zutiefst menschliche Katastrophe

25/26.03.2018

Weltbiodiversitätsrat legt Abschlussberichte zum Zustand der globalen Ökosysteme und biologischen Vielfalt vor.

Nach drei Jahren Arbeit von 550 Wissenschaftlern und Experten aus 100 Ländern wurden vier regionale Berichte auf einem Treffen des Weltbiodiversitätsrates IPBES in Kolumbien zum Zustand der Natur und der biologischen Vielfalt veröffentlicht. Günter Mitlacher, Direktor für Internationale Biodiversitätspolitik beim WWF,  verfolgte die Beratung vor Ort und erklärt hierzu:

„Die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Wissenschaft hat geliefert. Jetzt muss die Politik endlich handeln, denn was wir nicht brauchen sind neue Versprechungen. Die Zustandsberichte belegen, wie schlecht es um die Natur und die biologische Vielfalt auf unserem Planeten bestellt ist. Das Ergebnis ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine zutiefst menschliche Katastrophe, denn unsere Wirtschaft, unsere Gesundheit, unser Wohlergehen und unser Glück hängen letztlich davon ab, wie gut oder schlecht es unserem Planet geht.

Die Ergebnisse sind alarmierend und eindeutig: Wir müssen ein Jahrzehnt der ökologischen Restaurierung einschlagen, um zerstörte Wälder, Flüsse und Meeresgebiete zu sanieren. Andernfalls werden die Kosten der politischen Untätigkeit in Bezug auf Klimawandel und Naturschutz  gewaltig, unumkehrbar und eine unannehmbare Last für zukünftige Generationen sein.“

KONTAKT

WWF-Experte vor Ort: Günter Mitlacher, Director International Biodiversity Policy, WWF's IPBES Focal Point, Guenter.Mitlacher@wwf.de, Mobile: +49 151 188 55 000

Weitere Informationen: Roland Gramling, WWF Deutschland, Pressestelle, Roland.Gramling@wwf.de, Tel. 030-311 777425

Quelle

WWF

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Vom Aussterben bedroht – so die Einschätzung der Roten Liste zu einer wunderschönen Käferart – dem Alpenbock.

Mehr zum Alpenbock
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=39304

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Die geheime Welt der Quelljungfern
Die geheime Welt der Quelljungfern
Die geheime Welt der Quelljungfern

25/26.03.2018

Vortrag zu den Libellen in Mittelgebirgen am 29. März im Haus zur Wildnis

Ludwigsthal.
Libellen gehören zu den ältesten Gruppen innerhalb der Insekten. Dabei haben sie sich seit rund 150 Millionen Jahren kaum verändert. Faszinierend sind nicht nur die oftmals bunten Farben und der meist rasante Flug der Libellen, sondern auch ihre Lebensweise. Einblicke dazu gibt Andreas Pix bei einem wissenschaftlichen Vortrag am Donnerstag, 29. März, im Haus zur Wildnis.

Mit vielen Bildern wird der Referent zunächst vor allem die Arten vorstellen, die auch im Nationalpark Bayerischer Wald vorkommen. Im zweiten Teil wirft Pix schließlich einen Blick auf die Quelljungfern. Dabei handelt es sich um die größten Libellen Mitteleuropas, die jedoch kaum bekannt sind. Das liegt daran, dass diese Insekten in ihrer eigenen, geheimen Welt, mitten in Mittelgebirgswäldern hausen. Die Quelljungfern gelten schließlich als Urwaldlibellen.

Der öffentliche Vortrag beginnt um 19 Uhr im Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal. Für den Fußweg vom Parkplatz des Nationalparkzentrums Falkenstein zur Besuchereinrichtung sollten 15 Minuten eingeplant werden. Alternativ wird ein kostenloser Shuttle-Service angeboten. Der Eintritt ist frei.

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
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Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


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In der Aufnahme von Christian Dreifert

Zweigestreifte Quelljungfer

Kaum jemandem ist diese wunderschöne Libelle bekannt, obwohl sie dem Naturliebhaber aufgrund ihrer markanten Körperzeichnung sofort auffällt.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&id=21600

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Der stille Frühling wird erneut Realität
Der stille Frühling wird erneut Realität
Der stille Frühling wird erneut Realität

25/26.03.2018


Erneut schockieren Zahlen Europas Naturschützer: In Frankreich brach die Zahl der Feldvögel dramatisch ein.

Mehr auf den Seiten von Spektrum.de
- www.spektrum.de/kolumne/der-stille-fruehling-wird-erneut-realitaet/1553550

Quelle
Spektrum.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von M.Luhn

Heidelerche [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21047]

Was wird alles geredet - doch es bleibt vielfach beim Reden .. uns läuft die Zeit davon ... mit dem Niedergang der Biodiversität setzen wir unwillkührlich auch die Zukunft der menschlichen Rasse auf`s Spiel ... wie lange benötigen wir alls globale Gesellschaft noch bis wir erkennen was wir mit unseren gemeinschaftlichen Handeln eigentlich anrichten ... ob ein Umsteuern noch möglich ist? .. Wir zeigen uns skeptisch.

Sollte es doch noch gelingen, so ist es mehr als wichtig der Artenvielfalt mit konkreten Projekten die nötige Zeit zu verschaffen um zu überleben .. hierfür bringen wir uns vom Artenschutz in Franken® tagtäglich ein.

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Ein Mast für die Kinderstube fränkischer Weißstörche
Ein Mast für die Kinderstube fränkischer Weißstörche
Ein Mast für die Kinderstube fränkischer Weißstörche

01.10.2010 - Update 25/26.03.2018

Geiselwind / Mittelfranken.
Ein Gemeinschaftsprojekt bei dem Artenschutz in Franken® - Bayerische Staatsforsten/Fortbetrieb Ebrach - Dennert Baustoffe - Drei - Franken - Schule Geiselwind - Landratsamt Kitzingen / Untere Naturschutzbehörde -  Markt Geiselwind - Sparkasse Mainfranken - Schwegler Naturschutzprodukte - beteiligt waren, möchte dem Kitzinger Weißstorch mit der Bereistellung eines Nistmastes die Möglicheit einräumen sich demnächst erfolgreich fortpflanzen zu können.

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=31475

In der Aufnahme
- Erneut hat sich ein Weißstorch in der Nistplatform nieder gelassen.


Fledermaus braucht Gotteshaus - Schöpfung bewahren konkret!
Fledermaus braucht Gotteshaus - Schöpfung bewahren konkret!

Fledermaus contra Gotteshaus - .... nein Fledermaus braucht Gotteshaus!

25/26.03.2018

Ziegenbach / Mittelfranken
. Jana Stepanek vom Verband Artenschutz in Franken® engagiert sich aktuell für die Erhaltung eines Fledermausquartiers.

Wir machen die Inhalte des Projektes in einer umfangreichen Projekt-Abbildung auf unserer Internetpräsenz sichtbar, damit Sie sich ein eigenes Bild machen können.

Mehr auf unseren Seiten unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98920

Fledermaus contra Gotteshaus
Fledermaus contra Gotteshaus
Fledermaus contra Gotteshaus

24/25.03.2018

Ziegenbach / Mittelfranken.
Jana Stepanek vom Verband Artenschutz in Franken® engagiert sich aktuell für die Erhaltung eines Fledermausquartiers. Ein Presseartikel umreißt die Situation in groben Zügen, doch schon die Überschrift des Berichtes scheint unglücklich gewählt.

Besser wäre wohl "Fledermaus braucht Gotteshaus".

Denn ohne dieses Quartier wäre die kleine Wochenstube der akut im Bestand gefährdeten Grauen Langohrfledermaus obdachlos. Es muss wohl nicht erst ein Zitat vorgestellt werden ... wenn sich Geschöpfe Gottes in dessen Haus einfinden bedarf es gerade dem nötigen Fingerspitzengefühlt um den Erhalt der Schöpfung sicherzustellen.

Graue Langohren sind häufig sehr viel länger in ihren Sommerquartieren anzutreffen als es andere Fledermausarten gewöhnlich sind. Wenn in diesem kleinen Gotteshaus gar noch Fledermauskinder geboren werden erwarten wir, das hierdie entsprechende Rücksicht genommen wird.Es ist ein leichtes über Artenschutz in fernen Ländern zu philosophieren ... doch wenn es darum geht als Vorbild voranzugehen werden häufig die Worte sehr viel leiser.

Ohne das kleine Gotteshaus und die Umsetzung der sicherlich dringlich notwendigen Holzschutzbehandlungen wird auch die Graue Langohrfledermaus keine Chance haben sich dauerhaft hier zu halten und so muss im Konsens nach Lösungen gesucht werden die beide Themenfelder erfolgreich abdecken.

So der Ansatz des Artenschutz in Franken®
- wir engagieren uns für die, die vielfach kaum eine Lobby haben .. die uns zunehmend gefährdete Biodiversität ... oder besser formuliert wir engagieren uns für die Erhaltung der Schöpfung!


"Krötenweg" sorgt für erregte Gemüter
"Krötenweg" sorgt für erregte Gemüter

"Krötenweg" sorgt für erregte Gemüter

24/25.03.2018

Mehr zum Thema auf den Seiten von infranken.de
Autor Horst Lange

- www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/kroetenweg-sorgt-fuer-erregte-gemueter;art154303,3264285

Artenschutz in Franken® wird der Gemeinde Trabelsdorf-Lisberg
sehr kurzfristig aus eigenen Beständen mehrere hundert Meter Amphibienleitzaunmaterial leihweise überlassen, um den Amphibienschutz in der Gemeinde zu unterstützen.

Wir freuen uns sehr das die Gemeinde Trabelsdorf sich für die Erhaltung der Artenvielfalt engagiert, so Klaus Weidner vom Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme des Artenschutz in Franken®
- überfahrenes Grasfroschpaar .. damit es im oberfränkischen Trabelsdorf gar nicht erst soweit kommt, engagiert sich die Gmeinde für den Amphibienschutz.  



Michaela Kaniber ist neue Landwirtschaftsministerin
Michaela Kaniber ist neue Landwirtschaftsministerin
Bayern: Michaela Kaniber ist neue Landwirtschaftsministerin

25/26.03.2018

Am 16. März hat der Bayerische Landtag Dr. Markus Söder zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Der Franke gab am 21. März sein neues Kabinett bekannt, darunter für die Jäger mit einer überraschenden Besetzung: Die 40-jährige Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber aus dem oberbayerischen Bad Reichenhall ist neue Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Mehr zum Thema


- https://wildundhund.de/bayern-michaela-kaniber-ist-neue-landwirtschaftsministerin/

In der Aufnahme

Das bayerische Kabinett unter Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL (vorne 4. v. r.). Für die Jagd relevant sind vor allem die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, MdL (2. v. r.), der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Marcel Huber, MdL (ganz hinten, 2. v. r.) und der Staatsminister des Innern und für Integration, Joachim Herrmann, MdL (vorne 3. v. l.).
Foto: Staatskanzlei/vk

Quelle


Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH - WILD UND HUND

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Artenschutz in Franken®

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Bayern wartet auf Zugvögel
Bayern wartet auf Zugvögel
Entzugserscheinungen: Bayern wartet auf Zugvögel

23/24.03.2018

Kältewelle hält tausende Vögel zurück - Zugvögel stauen sich in Bodenseeregion


Die skandinavische Kälte hält Bayern fest im Griff. Zugvögel, die bereits auf dem Weg in ihre Brutgebiete im Freistaat waren, sind nun gezwungen, am Rand der Kaltwetterfront einen Zugstopp einzulegen und dort auf wärmeres Wetter zu warten. Wir sehen, dass wir nichts sehen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des LBV

- https://www.lbv.de/news/details/entzugserscheinungen-bayern-wartet-auf-seine-zugvoegel/


Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Kiebitz

Mehr zum Kiebitz auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21241

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Neoniks: Insektenkiller sofort verbieten!
Neoniks: Insektenkiller sofort verbieten!
Neoniks: Insektenkiller sofort verbieten!

23/24.03.2018

Heute wird im Fachausschuss der EU-Kommission über die besonders insektenschädigenden Pestizide aus der Wirkstoffgruppe
der Neonikotinoide („Neoniks“) beraten. Wir fordern Bundes- landwirtschaftsministerin Julia Klöckner anlässlich dessen auf, sich bedingungslos für ein EU-weites Verbot der Insektenkiller einzusetzen. Klöckners Vorschläge für Blühstreifen sind nur ein Ablenkungsmanöver.

Mit ihrem Appell wenden sich die Umweltverbände BUND Naturschutz in Bayern (BN), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) gemeinsam an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

„Die neue Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag dazu verpflichtet, die Lebensbedingungen für Insekten in der laufenden Legislaturperiode deutlich zu verbessern. Sie steht nun in der Pflicht, ihren Versprechen Taten folgen zu lassen“, sagt DNR-Generalsekretär Florian Schöne. Zudem gelte nach wie vor die Zusage des früheren Bundesagrarministers Schmidt, dass Deutschland einem EU-weiten Verbot zustimmen werde, wenn die Risikobewertung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA diese Notwendigkeit bestätigt.

Diese Bestätigung liegt seit einem Monat vor. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass das seit 2015 bestehende Teilverbot nicht ausreicht und ein vollständiges Anwendungsverbot im Interesse des Arten- und Biodiversitätsschutzes unumgänglich ist. „Die Ergebnisse der EFSA zeigen, dass sich die Wirkstoffe über vielerlei Wege verbreiten, über lange Zeit im Boden bleiben und mehrere Insektenarten schädigen. Wer das von der Hand weist, ignoriert wissenschaftliche Tatsachen“, so Till-David Schade, Biodiversitätsexperte des NABU.

Trotz Teilverbot sind die Einsatzmengen für Neonikotinoide in den letzten Jahren nicht zurückgegangen.

Zugleich bestätigen immer mehr Studien, in welchem Maß die Wirkstoffgruppe zum Insektensterben beiträgt.
Ein Verbot besonders gefährlicher Insektizide ist daher eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit der neuen Bundesregierung. „Die Bienen liegen uns am Herzen – das ist im Koalitionsvertrag zu lesen. Glaubwürdig ist das nur, wenn die Bundesregierung jetzt zügig Maßnahmen zum Bienenschutz ergreift. Ein erster und wichtiger Schritt wäre das Verbot der Neonikotinoide, denn diese Insektenvernichter schädigen nachweislich Orientierung, Fruchtbarkeit und das Immunsystem von Honigbienen und Wildbienen,“ sagt Corinna Hölzel, Pestizidexpertin vom BUND.

Von einem „vorschnellen Verbot“, so die Aussage der neuen Ministerin Klöckner, das gründlich zu prüfen sei, kann daher keine Rede sein. Blühstreifenprogramme sind durchaus sinnvolle Maßnahmen, können ein Verbot aber keinesfalls ersetzen. Im Gegenteil: Da Neonikotinoide auch über den Boden ausgewaschen werden, könnten auf benachbarten Flächen wachsende Wildkräuter ebenfalls kontaminiert und die Stoffe über den Pollen und Nektar von Insekten aufgenommen werden. Die Folge wäre eine regelrechte ökologische Falle.

Die Verbände erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie auf europäischer Ebene das geplante Verbot bedingungslos unterstützt und sich darüber hinaus für ein Verbot der gesamten Wirkstoffgruppe einsetzt. Denn vom derzeit diskutierten Verbot wären lediglich drei Neonikotinoide betroffen, zugelassen sind jedoch viele weitere.

In der Aufnahme:
Neonikotinoide töten Bienen und andere Insekten
(Foto: Perytskyy/fotolia.com).

Quelle

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


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Artenschutz in Franken®

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Schwarzstörche zurück in Bayern
Schwarzstörche zurück in Bayern
Schwarzstörche zurück in Bayern

23/24.03.2018

Rothenkirchen, 23. März 2018
- Die Schwarzstörche sind zurück aus ihrem Winterquartier. Die Forstleute der Region rechnen damit, dass die scheuen Vögel in Kürze wieder die beiden bekannten Horste im Landkreis Lichtenfels beziehen. Und vielleicht gründen sie ja auch eine neue Kinderstube.

Der Frühjahrsvogelzug ist in vollem Gange. Auffällig sind aktuell die zahlreichen rastenden Kiebitze oder auch riesige Buchfinkenschwärme, die wegen schlechten Wetters weiter im Norden hier am Obermain derzeit einen Zwischenstopp einlegen. Ein anderer Zugvogel hat dagegen sein Ziel bereits erreicht: Seit wenigen Tagen kann in der Region der Schwarzstorch wieder beobachtet werden. Die Förster hoffen auch in diesem Jahr wieder auf zahlreichen Nachwuchs, nachdem im Vorjahr im westlichen Landkreis vier und östlich von Weismain drei Jungstörche erfolgreich ausgeflogen sind.

Ab sofort greife laut dem Forstbetrieb Rothenkirchen umgehend wieder das Horstschutzkonzept der Bayerischen Staatsforsten, wonach im Sommerhalbjahr im Umkreis von mindestens 300 Meter um den Horstbaum absolute Ruhe im Staatswald herrsche. Daneben achte man jetzt im Frühjahr auch verstärkt auf die Balzflüge der Schwarzstorchpaare, die ein neues weiteres Brutrevier anzeigen könnten. Mit den großen, naturnah bewirtschafteten Waldgebieten und den nahrungsreichen Fließgewässern würden die Lebensbedingungen am Obermain für weitere Paare des imposanten Großvogels gut passen, so die Experten.

In der Aufnahme

- Die Schwarzstörche sind zurück am Obermain
(Bild A. Ebert)

Quelle
Bayerische Staatsforsten

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Wechsel im Umweltministerium
Wechsel im Umweltministerium
Wechsel im Umweltministerium

23/24.03.2018

Der BUND Naturschutz (BN) bedauert die Entlassung der bisherigen Umweltministerin Ulrike Scharf und dankt ihr ausdrücklich
für ihr überaus glaubwürdiges und starkes Engagement. Auch bei ihrem Nachfolger, dem bereits früher einmal als Umweltminister tätigen Marcel Huber, setzt der BN auf einen starken Einsatz für Bayerns Natur.

Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND Naturschutz, erklärt zum Wechsel im Umweltministerium: Der BUND Naturschutz (BN) bedauert die Entlassung der Umweltministerin. Der BN dankt der scheidenden Umweltministerin Ulrike Scharf ausdrücklich für ihr überaus glaubwürdiges und starkes Engagement auch vor Ort für einen dritten Nationalpark in Bayern, ihren Einsatz für die Erhaltung des Riedberger Horns, für einen Masterplan Biodiversität Donau, für mehr Fördermittel für Landwirte und Landschaftspflege sowie die Würdigung und Anerkennung ehrenamtlichen Naturschutzengagements. Unabhängig von anderen Konfliktfeldern hat Ulrike Scharf sich damit große Verdienste um den Naturschutz erworben.

Gerade die für die Entlassung wohl maßgeblichen Vorgänge "Riedberger Horn" und "dritter Nationalpark" zeigen, dass die CSU beim Naturschutz nach wie vor lieber kurzfristigen Interessen einzelner CSU-Abgeordneter nachgibt, als zukunftsfähige Entwicklungen zu verfolgen, die von der klaren Mehrheit der Bevölkerung unterstützt werden.

Vom Ministerpräsident Söder - gerade auch als ehemaligem Umweltminister - erwarten wir eigentlich, dass er den Erhalt der Lebensgrundlagen in allen Ressorts zum Zukunftsthema macht und damit auch der Bayerischen Biodiversitätsstrategie zur dringend nötigen Trendwende gegen den weiteren Naturverlust verhilft.

Dem erneut in diesem Amt tätigen Umweltminister Dr. Marcel Huber wünscht der BN angesichts großer Herausforderungen im Natur- und Umweltschutz
viel Erfolg. Er hatte sich in seiner früheren Amtszeit erfolgreich für die Erhaltung der freifließenden Donau, für ein gentechnikfreies Bayern, für die Sicherung des Nationalparks Bayerischer Wald und für die Stärkung des Ehrenamtes im Naturschutz eingesetzt. Große Aufgaben warten auf ihn. Dazu zählen für den BN fünf vordringliche Bereiche: sein Einsatz für den dritten bayerischen Nationalpark, der Schutz der Böden vor Überbauung, ein konsequenter Klimaschutz, eine leistungsfähige Personalausstattung der Naturschutzbehörden und der Schutz der biologischen Vielfalt in Bayern, vor allem in den Agrarlandschaften.

Der BUND Naturschutz bedauert auch das Ausscheiden von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, der sich glaubwürdig für eine bäuerliche wie auch für eine ökologische Landwirtschaft und für die Durchsetzung des Grundsatzes Wald vor Wild eingesetzt hat und der ein Brückenbauer zwischen Naturschutz und Landwirtschaft war.

In der Aufnahme


- Marcel Huber ist neuer Umweltminister in Bayern. Er hatte das Amt bereits früher einmal inne und besuchte damals auch das Donaufest 2014
(Foto: Lieber)


Für Rückfragen

Dr. Kai Frobel
Stellvertretender Landesbeauftragter
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 09 11 / 8 18 78 19
kai.frobel@bund-naturschutz.de


Quelle / Aufnahme

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

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Die ignorierte Wasserkrise
Die ignorierte Wasserkrise
Die ignorierte Wasserkrise

22/23.03.2018

WWF: Klimawandel bringt globalen Wasserhaushalt aus dem Gleichgewicht. / EU-Prüfung: Gewässerschutz in Deutschland droht Abschwächung.

Durch den Klimawandel droht bis 2030 eine gefährliche Verschärfung der weltweiten Wasserkrise - vor allem
im Zusammenspiel mit dem zu erwartenden Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum in Entwicklungs- und Schwellenländern. Davor warnt die Naturschutzorganisation WWF angesichts des Weltwassertags am 22. März.

"Die Wasserkrise ist zwar bekannt, aber immer noch ein blinder Fleck beim Klimaschutz", kritisiert Philipp Wagnitz,
Referent für Süßwasser beim WWF Deutschland. "Dürren, Fluten oder die Versalzung von Wasservorkommen - der Klimawandel bringt den Wasserhaushalt der Erde aus dem Gleichgewicht. Doch die Anpassung an diese Veränderungen spielt in den Plänen der Staatengemeinschaft bisher nur eine untergeordnete Rolle." Betroffen sind laut dem Experten vor allem Regionen in Afrika, dem Nahen Osten, Nordchina oder auf dem indischen Subkontinent. In vielen dieser Gebiete werden die Wasserressourcen schon heute übernutzt.

"In den vergangenen 100 Jahren sind weltweit mehr als 50 Prozent der Feuchtgebiete verschwunden.

Diese Ökosystem
sind nicht nur Heimat für bedrohte Tiere und Pflanzen, sondern stellen auch dem Menschen sauberes Trinkwasser zur Verfügung", so Wagnitz. Der WWF fordert dahe, die globale Fläche der geschützten Feuchtgebiete bis 2030 zu verdoppeln. Derzeit fallen rund 220 Mio. Hektar unter die RAMSAR-Konvention zum Schutz von Mooren, Auwäldern oder Flüssen. "Wer Trinkwasser, saubere Energie und genug Essen für alle Menschen will, muss die Wasserkrise im Angesicht des Klimawandels lösen. Wasser sparen allein wird dieser globalen Herausforderung allerdings nicht gerecht. Entscheidend ist, die natürlichen Grenzen von Wassereinzugsgebieten anzuerkennen und sie nicht auszubeuten."

Auch in Deutschland und Europa könnte laut WWF "Ungemach drohen". Die europäische Wasserrahmenrichtline, die Flüsse, Seen und unser Grundwasser schützen soll, steht aktuell auf dem Prüfstand der EU-Kommission. Derzeit werden für 92% der deutschen Fließgewässer die Ziele der Richtlinie nicht erfüllt. Der WWF warnt davor, daraus den Schluss zu ziehen, die Vorgaben aufzuweichen. "Finger weg von der Wasserrahmenrichtlinie", das ist die eindeutige Botschaft des WWF. Statt einer Überarbeitung brauche es mehr Geld, mehr Personal und den politischen Willen, um die praktische Umsetzung vor Ort angemessen durchzusetzen und auf Verstöße etwa durch Industrie oder Landwirtschaft zu reagieren.

Zahlen und Fakten rund ums Wasser

Obwohl unser Planet zu mehr als 70 Prozent mit Wasser bedeckt ist, wird Wasser für eine wachsende Weltbevölkerung zunehmend ein knappes Gut. Denn gerade mal drei Prozent sind trinkbares Süßwasser, und wiederum nur ein Drittel davon ist für die menschliche Nutzung erreichbar.

Auf der Erde leben derzeit ca. 7,5 Milliarden Menschen in rund 30 Jahren werden es 10 Milliarden sein.

Das globale Bevölkerungswachstum ist einer der Haupttreiber von Wasserknappheit, denn je mehr Menschen auf der Welt leben, desto mehr Wasser wird für die Gesellschaft und zur Herstellung unserer Konsumgüter benötigt.

Dabei geht es neben dem direkten Verbrauch im Haushalt (ca. 120 Liter pro Person pro Tag in Deutschland) vor allem um den indirekten Verbrauch durch den Konsum (z.B. Lebensmittel oder Kleidung) und Dienstleistungen. Dieser indirekte Wasserbedarf ist in Deutschland mit knapp 5200 Litern pro Person und Tag um mehr als das 40fache größer als der direkte Verbrauch.

Weltweit haben heute 89 Prozent der Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Nach der Definition von WHO bedeutet das: Wasser, das nicht verunreinigt und jederzeit verfügbar ist. Trinkwasser allein reicht noch nicht: Menschen brauchen auch Zugang zu Toiletten und sanitären Einrichtung. Hier ist die Quote deutlich geringer. Nur 68 Prozent der Weltbevölkerung hat heute Zugang zu einer sanitären Einrichtung, die den Vorstellungen der UN entspricht.


WEITERE INFORMATIONEN


   Interaktive Weltkarte zur Wasserkrise

- http://panda.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=96a8acfe4a9046fb8ddeb32e5f438b80&shareWithWebMap=true


KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling@wwf.de


Quelle

WWF

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

Rotbauchunke
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20441


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Schutz für Bayerns UrEinwohner
Schutz für Bayerns UrEinwohner
Schutz für Bayerns UrEinwohner

22/23.03.2018

Kampagne feiert 10. Geburtstag

Der Schutz von Pflanzen und Tieren ist ein zentraler Bestandteil bayerischer Umweltpolitik. Eine besondere Verantwortung
hat der Freistaat dabei für "Bayerns UrEinwohner", die bereits seit Jahrtausenden in Bayerns Landschaft beheimatet sind. Bereits vor zehn Jahren wurde deshalb eine spezielle Kampagne ins Leben gerufen. Die geschäftsführende Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte zu diesem Jubiläum: "Auch in Zukunft wollen wir Bayerns UrEinwohnern eine Heimat bieten. Unsere Kampagne ist ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung des Biodiversitätsprogramms Bayern 2030 und zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Seit einem Jahrzehnt fördert das Umweltministerium die Gemeinschaftsaktion mit den Landschaftspflegeverbänden. Bayernweit wurden bisher bereits rund 90 Projekte umgesetzt. Damit haben wir eine der erfolgreichsten und kreativsten Naturschutzaktionen in Deutschland etabliert.

An diese Erfolge wollen wir anknüpfen." Zum 10-jährigen Bestehen der Kampagne  wurde heute in München die Wanderausstellung
"Wild, bunt und voller Wunder – Pflanzen und Tiere in Bayerns Kulturlandschaft" vorgestellt, mit der für die besonderen Arten geworben wird. Gleichzeitig widmen sich die bayerischen Landschaftspflegeverbände im Jahr 2017/2018 sechs ausgewählten Arten, für deren Erhaltung Bayern eine besondere europäische Verantwortung trägt. Dazu gehören etwa das Bodensee-Vergissmeinnicht, der Große Brachvogel oder die Gelbbauchunke. Sie alle sind nach europäischem Recht besonders streng geschützt. Das Bayerische Umweltministerium unterstützt die aktuelle Kampagne mit rund 270.000 Euro.

Verschiedene Projekte sollen im Rahmen der Kampagne für die besonderen Arten sensibilisieren und positive Naturerlebnisse schaffen. Dabei wird mit unterschiedlichsten Partnern und Medienformaten zusammengearbeitet. Zum Beispiel organisiert der Landschaftspflegeverband in der Stadt Lindau das Sammeln von Treibholz, das dem Bodensee-Vergissmeinnicht schadet, und initiiert mit Künstlern ein Natur- und Kulturprojekt daraus. In einem weiteren Projekt organisieren die Landschaftspflegeverbände Dingolfing-Landau und Fürstenfeldbruck, die beide große Wiesenbrütergebiete betreuen, einen Erfahrungsaustausch der Landnutzer und Naturschützer zum Großen Brachvogel. An der Diskussion nehmen auch Schüler teil. Der Landschaftspflegeverband im Landkreis Cham setzt sich gemeinsam mit Waldbesitzern für die Erhaltung und Schaffung von Laichplätzen für die Gelbbauchunke ein. Der Landschaftspflegeverband hat gemeinsam mit "Dr. Döblingers geschmackvollem Kasperltheater" ein Theaterstück und eine CD über den Wachtelkönig produziert.

Die bayerischen UrEinwohner 2017/2018 sind: Großer Brachvogel – Landkreise Dingolfing-Landau und Fürstenfeldbruck; Gelbbauchunke – Landkreis Cham; Bodensee-Vergissmeinnicht – Lindau; Feldhamster – Landkreise Würzburg und Kitzingen; Bienen-Ragwurz – Landkreis Lichtenfels; Wachtelkönig – Landkreis Kelheim.

Die Kampagne "Bayerns UrEinwohner" wurde 2008 vom Bayerischen Umweltministerium gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege ins Leben gerufen und unterstützt die Umsetzung des Bayerischen Biodiversitätsprogramms. Im Rahmen der Kampagne wurden bayernweit bisher rund 90 Projekte umgesetzt, darunter eine Fahrrad-App zum Lebensraum Wertachtal, eine Hirschkäfer-Meile mit Skulpturen aus Eichenholz im Landkreis Regensburg und die Pflanzung der ersten unterfränkischen Speierlings-Allee, einem typischen Wildobstbaum. Insgesamt wurden die Umsetzungsprojekte mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert.

Weitere Informationen unter www.bayerns-ureinwohner.de

In der Aufnahme
- Die Kampagne Bayerns Ureinwohner feiert 10. Geburtstag. Die Ausstellung ist im Museum Mensch und Natur zu besichtigen.

Bildquelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz


Quelle
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

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Artenschutz in Franken®

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Wolf und Weidewirtschaft in Baden-Württemberg
Wolf und Weidewirtschaft in Baden-Württemberg
Wolf und Weidewirtschaft in Baden-Württemberg

21/22.03.2018

Staatssekretär Andre Baumann: „Unser Ziel ist ein Nebeneinander der für den Natur- und Landschaftsschutz unverzichtbaren Weidetierhaltung und des geschützten Wolfes.“

Angesichts vermehrter Nachweise
von Wölfen in Baden-Württemberg in den letzten Monaten hat Staatssekretär Andre Baumann heute (19.03.) in Stuttgart die große Bedeutung der Weidewirtschaft für den Natur- und Landschaftsschutz betont: „Was wäre die Schwäbische Alb ohne Wacholderheiden mit Silberdisteln und der Feldberg ohne Borstgrasrasen mit Arnika? Seit Jahrhunderten fördern Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter mit ihren Schafen, Ziegen oder Rindern diese artenreichen und wunderschönen Landschaften. Gerade mit der Weidetierhaltung können wir diese typischen und artenreichen Kulturlandschaften unserer Heimat erhalten. Baden-Württemberg braucht eine zukunftsfähige Weidetierhaltung. Wir werden also die Voraussetzungen für ein gutes Nebeneinander der Weidetierhaltung und des geschützten Wolfes schaffen.“

Baumann verwies auf die oftmals bereits angespannte ökonomische Situation der weidetierhaltenden Betriebe im Land: „Ich kann die Sorgen der Weidetierhalter gut verstehen. Durch die Rückkehr der Wölfe darf sich die finanzielle Lage vieler Betriebe nicht noch weiter verschlechtern.“ Deshalb sei eine bessere finanzielle Ausstattung der Weidewirtschaft mit Landwirtschaftsmitteln wichtig, genauso wie ein möglichst effektives Wolfsmanagement, betonte der Staatssekretär des für den Natur- und Artenschutz im Land zuständigen Umweltministeriums.

„Beim Wolfsmanagement sind wir zwar schon gut aufgestellt. Da sich in den nächsten Jahren Wölfe oder auch Wolfsrudel dauerhaft im Land niederlassen könnten, müssen und werden wir das Thema aber auch künftig intensiv bearbeiten“, sagte Andre Baumann.

Schon jetzt erhielten Halterinnen und Halter von Nutztieren eine unbürokratische Entschädigung für den Fall, dass ihre Tiere von einem Wolf gerissen wurden. „Außerdem setzen wir uns dafür ein, den Fördersatz in der Landschaftspflegerichtlinie für präventive Herdenschutzmaßnahmen wie Elektrozäune von derzeit bis zu 90 Prozent auf bis zu 100 Prozent zu erhöhen“, so der Staatssekretär. „Daneben werden wir voraussichtlich noch dieses Frühjahr ein neues gemeinsames Herdenschutzprojekt mit den betroffenen Verbänden starten, dabei wollen wir auch die möglichen Vorsorgemaßnahmen in den besonders herausfordernden Steillagen weiterentwickeln.“

Um in der Praxis schnell handlungsfähig zu sein, zum Beispiel beim Auftauchen verhaltensauffälliger und potenziell gefährlicher Wölfe, hat das Umweltministerium Baden-Württemberg gemeinsam mit Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ein länderübergreifendes Konzept zum Umgang mit Wölfen entwickelt, so Baumann weiter. „Das hierbei vereinbarte Monitoring wird es uns ermöglichen, Wölfe in Zukunft effektiver zu beobachten und zu überwachen. Dies ist wichtig, damit wir die Halterinnen und Halter von Weidetieren rechtzeitig informieren und diese die ihnen möglichen Schutzmaßnahmen ergreifen können.“ Auch die geplanten Experten-Teams, die einen Wolf im Bedarfsfall länderübergreifend verfolgen, fangen und notfalls auch töten könnten, leisteten einen Beitrag zum Schutz der Weidewirtschaft.


Quelle

Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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„Schwarzwald-Talk"
„Schwarzwald-Talk"
„Schwarzwald-Talk – Gespräche über Mensch und Natur“

21/22.03.2018

Umweltminister Franz Untersteller: „Mit unserer neuen Dialogreihe wollen wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Zukunftsperspektiven für die Region Nordschwarzwald entwickeln.“  

Umweltminister Franz Untersteller eröffnet heute (21.03.)
in Forbach die neue Dialogreihe „Heimat 4.0 – „Schwarzwald-Talk“ – Gespräch über Mensch und Natur“. Die Veranstaltungsreihe wird von der im Umweltministerium angesiedelten Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Schwarzwald und der Nationalparkregion konzipiert und durchgeführt.

„Der Nationalpark Schwarzwald und die Region stehen am Anfang einer spannenden Entwicklung“, sagte Untersteller im Vorfeld der Auftaktveranstaltung. Im Nationalpark werde sich zeigen, welche Tier- und Pflanzenarten sich im unbeeinflussten Wald entwickeln könnten und wie sich der Klimawandel darauf auswirken werde. „Wir werden auch sehen, wie sich der Nordschwarzwald als naturfreundliche Tourismusregion fortentwickeln oder wie die Umweltbildung mit Partnerkindergärten und Partnerschulen des Nationalparks vorangetrieben wird.“ Interessant sei auch, wie die Konzepte zur Nutzung der Wege im Nationalpark, zum Wald- und Borkenkäfermanagement, zum Verkehr oder zum Wildtiermanagement greifen werden und wo gegebenenfalls nachjustiert werden müsse.

„Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den im Nordschwarzwald lebenden und arbeitenden Menschen sozial und ökologisch verträgliche, wirtschaftlich tragfähige Nutzungskonzepte zu entwickeln und zu erproben“, betonte Umwelt- und Naturschutzminister Untersteller. „Damit uns dies gelingt, braucht es eine große gesellschaftliche Akzeptanz. Um diese zu erreichen, wollen wir in unserer neuen Gesprächsreihe ganz unterschiedliche Aspekte wie Wild, Wildnis und Wissen, Kultur und Natur, Wirtschaft oder Wissenschaft und Wohlstand näher beleuchten und Zukunftsperspektiven entwickeln.“
Ergänzende Informationen

Die Gesprächsreihe findet ihre Fortsetzung Ende Mai sowie an zwei Terminen im Oktober und November dieses Jahres.



Quelle

Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Bergfink

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Rückgang der Vielfalt der Insekten
Rückgang der Vielfalt der Insekten
Rote Listen bestätigen Rückgang der Vielfalt der Insekten

20/21.03.2018

   Informationen stützen Studien um den Schwund der Insektenbiomasse
   Rote Listen: breite Datenbasis für tausende von Insektenarten
   Bestandsrückgänge auch bei nicht-fliegenden Insekten

Bonn, 19. März 2018:
Nicht nur die Biomasse der Insekten schwindet, auch deren Vielfalt nimmt erkennbar ab und das seit Jahrzehnten. "Der oft zitierte stumme Frühling ist längst dabei, Realität zu werden. Das wird besonders dann deutlich, wenn die Natur jetzt mit dem Frühjahrsbeginn und zu Ostern nach den frostigen Tagen wieder zum Leben erwacht", sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Die Veröffentlichung einer Studie zum dramatischen Rückgang der Biomasse der Insekten in Deutschland mit Daten des Entomologischen Vereins Krefeld führt seit Oktober 2017 bundesweit zu Diskussionen. Um Aussagen über Ausprägung und Auswirkungen des Insektenschwundes machen zu können, sind neben Informationen zur Stärke des Rückgangs auf Ebene der Biomasse jedoch auch Informationen zu Veränderungen auf der Ebene der Einzelarten nötig.

Genau diese liefern die bundesweiten Roten Listen, die das Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht. In den Roten Listen der gefährdeten Arten Deutschlands werden seit den 1970er Jahren auch tausende Insektenarten bewertet. "Vor einem Rückgang der Artenvielfalt wird darin seit langem gewarnt", erklärt die BfN-Präsidentin. Auch die Botschaft der aktuellen Roten Listen der wirbellosen Tiere, Teil 1 und Teil 2, ist eindeutig: "Der Rückgang vieler Arten überwiegt weiterhin die Zunahme einiger weniger Arten deutlich. Hier haben wir es mit einer klar belegten und bundesweit zu beobachtenden Entwicklung zu tun", fasst Prof. Beate Jessel die Kernaussage dieser Roten Listen zusammen. Die aktuellen Roten Listen bieten über die oft zitierten Informationen zur Gefährdungssituation hinaus eine wertvolle aggregierte Sicht auf Häufigkeit und Verbreitung und zur Entwicklung der Bestände aller untersuchten Arten.

Bisher wurden 25 Insektengruppen hinsichtlich der Bestandsentwicklung in den letzten 50 bis 150 Jahren bewertet. Bei im Schnitt 44 Prozent aller Arten ist es zu einem deutlichen Rückgang gekommen. Die heimischen Zikaden weisen mit 52 Prozent überdurchschnittlich viele Arten mit langfristig rückläufigem Trend auf. "Die Vielfalt der Zikaden ist also erheblich bedroht. Intensive Grünlandnutzung in den letzten Jahrzehnten gehört zu den bedeutendsten Gefährdungsfaktoren für diese Tiergruppe", sagt Prof. Jessel. Ebenso sind die Bestände der oft als Bioindikatoren verwendeten Laufkäfer bei 45 Prozent der Arten zurückgegangen. Es sind demnach nicht nur Insekten betroffen, die sich vornehmlich fliegend fortbewegen, sondern auch solche, die überwiegend am Boden leben. Eine Zunahme konnte dagegen nur bei insgesamt zwei Prozent der Insektenarten festgestellt werden.

Die bundesweiten Roten Listen geben Auskunft über die Entwicklungen der Arten in ganz Deutschland und sind somit weder regional noch auf bestimmte Biotoptypen oder Erfassungsmethoden beschränkt. Überdies bieten sie eine vollständige Übersicht über die Vielfalt der betrachteten Gruppen, da alle in Deutschland etablierten Arten aufgelistet werden. Dementsprechend werden auch weniger häufige Arten bearbeitet, die etwa bei Biomasseuntersuchungen deutlich unterrepräsentiert sind. Die in diesem Jahr vom Bundesamt für Naturschutz initiierte Analyse der Gefährdungsursachen für die Arten der Roten Listen wird zukünftig weitere Informationen über die Gründe für die Rückgänge aufzeigen.

Weiterführende Informationen zum Rückgang der Insekten finden sich ab sofort auch in einer eigenen Rubrik auf der BfN-Website unter www.bfn.de/themen/insektenrueckgang.html

Hintergrund

Die Roten Listen beschreiben die Gefährdungssituation der Tier-, Pflanzen- und Pilzarten und stellen mit ihren Gesamtartenlisten eine Inventur der Artenvielfalt dar. Sie werden etwa alle zehn Jahre unter Federführung des Bundesamtes für Naturschutz für ganz Deutschland herausgegeben. Die Listen des auf acht Bände angelegten Gesamtwerkes sind das Ergebnis eines langjährigen Prozesses, bei dem die Kenntnisse von mehr als 20.000 ehrenamtlich Mitwirkenden zu den jeweiligen Arten oder Unterarten für Deutschland zusammengetragen, analysiert und aufbereitet werden. Zuletzt ist mit Band 4 der Roten Liste im Oktober 2016 der zweite Teil der aktualisierten bundesweiten Roten Liste wirbelloser Tiere erschienen, in dem neben Tausendfüßern (Myriapoda), Krebstieren (Crustacea), Spinnentieren (Chelicerata) sowie Regenwürmern aus der Gruppe der Wenigborster (Oligochaeta) auch neun Insektengruppen (Hexapoda) bewertet wurden. In den beiden bisher erschienenen Wirbellosen-Bänden sind damit 25 Insektengruppen mit mehr als 7.000 Arten bearbeitet. Das sind über 21 Prozent der aus Deutschland bekannten Insektenarten, darunter die Wildbienen, Schmetterlinge, Köcherfliegen, Laufkäfer und Zikaden. Die Roten Listen weiterer Insekten, wie beispielsweise die Libellen und viele andere Käfergruppen, werden in Band 5 der Rote-Liste-Reihe in diesem Jahr erscheinen.

Bezugshinweis
Das Werk ist im Landwirtschaftsverlag in der BfN-Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" unter dem Titel: Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands, erschienen. Bezug über: BfN-Schriftenvertrieb im Landwirtschaftsverlag 48084 Münster Tel.: 02501/801-300 Fax: 02501/801-351 oder im Internet: www.lv-h.de/bfn


In der Aufnahme
Die Zikaden wie der Europäische Laternenträger weisen langfristig einen rückläufigen Trend auf. (Foto: Roland Achtziger)

Quelle/Aufnahme

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


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Kleine Eulen - ganz Groß
Kleine Eulen - ganz Groß
Kleine Eulen - ganz Groß

20/21.03.2018

Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten / Forstbetrieb Arnstein, Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, Deutsche Postcode Lotterie , Markt Geiselwind, kath. Kindergarten St. Burkhard, Stiftung "Unsere Erde",Margarete Müller- Bull Stiftung und Robert Bosch GmbH engagieren sich in einem Gemeinschaftsprojekt in Sinne der Kleineulen in der Bundesrepublik Deutschland.


Kooperationsprojekt in der Gestaltungsphase
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=92639

Habitatinstallation ... aktuell unmöglich ..

Die Aufnahme gibt einen kleinen Eindruck von den Bedingungen in den Wäldern in welchen wir die Installation der Nisthilfen angehen möchten .. derzeit keine Chance ... der Winter hat uns fest im Griff ...


Erinnerungen an einen Brückenbauer
Erinnerungen an einen Brückenbauer
Erinnerungen an einen Brückenbauer

19/20.03.2018

Ehrenkolloquium für den vor einem Jahr verstorbenen Karl Friedrich Sinner

Neuschönau.
Ein Jahr nach dem völlig überraschenden Tod von Karl Friedrich Sinner versammelten sich rund 80 ehemalige Weggefährten, um an die Verdienste des langjährigen Leiters des Nationalparks Bayerischer Wald zu erinnern. Bei einem Ehrenkolloquium am Freitag im Hans-Eisenmann-Haus standen nicht nur die von Sinner verwirklichten Meilensteine im ältesten Nationalpark Deutschlands im Fokus, sondern auch sein vorhergehendes Wirken im Nürnberger Reichswald sowie sein Engagement für EUROPARC Deutschland, dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften.

Der studierte Forstwissenschaftler Sinner übernahm 1998 die Leitung des Nationalparks Bayerischer Wald, ein Jahr nach der Erweiterung um das Falkenstein-Rachel-Gebiet. In dieser Zeit, in der der Nationalpark noch viele Kritiker hatte, setzte Sinner vor allem auf Dialog. „Seine Bürgerwanderungen waren legendär“, blickte sein Nachfolger Dr. Franz Leibl zurück. „So manchen Skeptiker konnte er hier aufgrund seiner Eloquenz und seines Fachwissens von der Nationalpark-Philosophie ‚Natur Natur sein lassen‘ überzeugen.“

„Den Menschen vor Ort den Wert der Wildnis zu vermitteln, war einer seiner wichtigsten Verdienste“, lobte Ministerialdirigentin Christina Kreitmayer als Vertreterin des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. „Komplexe Themen so klar und überzeugend zu erklären, dass sie jeder versteht, war seine große Stärke.“ So habe Sinner, der den Nationalpark Bayerischer Wald bis 2011 leitete, mit großer Leidenschaft und ansteckender Begeisterung für wilde Wälder geworben.

Dabei habe er nicht nur im Bayerwald für wichtige Impulse gesorgt, wie Guido Puhlmann, Vorstandsvorsitzender von EUROPARC Deutschland, über seinen langjährigen Stellvertreter sagte. „Karl Friedrich Sinner hat international Akzente gesetzt.“ Die Nationalen Naturlandschaften Deutschlands hat er immer wieder auf globaler Bühne vertreten. „Dabei war er ein wahrer Brückenbauer, zwischen den Generationen, zwischen den Menschen aber auch zwischen verschiedenen Kulturen.“

Prof. Hubert Weiger, Vorsitzender vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Vorsitzender vom Bund Naturschutz in Bayern, betonte schließlich auch Sinners Wirken bevor er Nationalparkleiter wurde. Er habe als Forstamtsleiter einen herausragenden Umbau des Nürnberger Reichswalds vorangetrieben,  „weg vom naturfernen Kiefernforst hin zum naturnahen Mischwald“.  Sinner sei für den Naturschutz seit jeher ein Glücksfall gewesen.

Seine Leistungen für den naturgemäßen Waldumbau pries auch Prof. Manfred Schölch von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Die Verdienste um die Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald zählte Dr. Claus Bässler, stellvertretender Forschungsleiter, auf. Weitere Höhepunkte seiner Amtszeit – gerade in Sachen Besucherzentren und Umweltbildung – erläuterte Nationalpark-Sachgebietsleiter Josef Wanninger.

Darüber hinaus fand im Rahmen der Veranstaltung eine Podiumsdiskussion zu den Qualitätsperspektiven von Nationalparks in Deutschland statt. Moderiert von Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern, erklärten Dr. Christiane Paulus vom Bundesumweltministerium und Manfred Großmann, Leiter des Nationalparks Hainich, ihre Zukunftspläne für die Nationalparks. Deutlich wurde, dass diese naturschutzfachlich und regionalökonomisch von großer Bedeutung sind. Gerade in strukturschwachen ländlichen Räumen spielen sie eine wichtige identitätsstiftende Rolle. Um das Entwicklungspotenzial dieser Gebiete entfalten zu können sei, vergleichbar mit dem Bildungsbereich, auch hier eine adäquate Unterstützung durch den Bund erforderlich, betonte Manfred Großmann.

Karl Friedrich Sinner war der führende Wildnisexperte bei EUROPARC Deutschland und wirkte maßgeblich mit, entsprechende Qualitätskriterien für Wildnisgebiete auszugestalten. Beispielhaft stellte Dr. Jürgen Stein die in Sachsen liegende Königsbrücker Heide, das erste und bisher einzige als Nationale Naturlandschaft ausgewiesene Wildnisgebiet Deutschlands, vor, in der diese Qualitätsmaßstäbe eindrücklich sichtbar werden.

Bildunterschrift:
Der Großteil der  Ehrenkolloquium-Teilnehmer versammelte sich am Ende noch zum Gruppenfoto vorm Hans-Eisenmann-Haus (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quelle/Foto:

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau
Tel. +49 8552 9600 0
Fax +49 8552 9600 100

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Es wird wärmer ...
Es wird wärmer ...
Es wird wärmer und feuchter im Nationalpark Berchtesgaden

19/20.03.2018

Volles Haus bei der vorletzten Veranstaltung der traditionellen Winter-Vortragsreihe des Nationalparks Berchtesgaden im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“:
Klimaforschung interessiert! Vor rund 80 Besuchern referierte Prof. Dr. Harald Kunstmann, stellvertretender Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung in Garmisch Partenkirchen, unter dem Titel: „Wärmer, feuchter, stürmischer“ über die Klimaforschung im Nationalpark Berchtesgaden.

Der Klimawandel ist nicht vor der Hand zu weisen: So stieg die Temperatur in den letzten zehn Jahren global im Mittel um zwar „nur“ 0,39 Grad Celsius, doch gibt es geographische Bereiche wie beispielsweise die Alpen, wo eine stärkere Steigerung zu erwarten ist. Ein Beispiel ist die Kühroint-Alm auf 1.420 Metern Höhe im Nationalpark Berchtesgaden. Hier stieg die gemessene Temperatur auf über 2,3 Grad Celsius, am Blaueis-Gletscher im Hochkalter-Massiv auf 1.920 Metern Höhe waren es sogar 3,7 Grad Celsius im Zehnjahresmittel. Grund für dieses Phänomen ist der weltweit steigende Ausstoß von Kohlenstoffdioxid und Methan.

Das Jahr 2017 wird als das drittwärmste Jahr in die Geschichte der Klimaforschung eingehen. In der Folge wird es bei weiter steigenden Emissionen zu jahreszeitlich unterschiedlichen Temperaturentwicklungen kommen. Frühjahr und Winter werden nach Aussage des Experten in Zukunft wärmer und deutlich feuchter sein als die Jahreszeiten Sommer und Herbst. Wärmer bedeutet in diesem Fall, dass Luftmassen mehr Feuchtigkeit aufnehmen können, die dann mit hoher Energie transportiert und somit Einfluss auf die Atmosphäre nehmen werden. Stürme mit starken Niederschlägen könnten daraus resultierende Veränderungen sein.

Insgesamt 14 automatische Klima-Messstationen verteilen sich auf der Fläche des Nationalparks, der sich wegen seiner Infrastruktur und weitgehend unbeeinträchtigt von anthropogenen Einflüssen hervorragend als Klimaobservatorium eignet. Langjährige Messreihen aus der Region rund um Watzmann und Königssee liefern wertvolle Daten und ermöglichen ständig genauer werdende Prognosen. Bis zum Jahr 2100 könnten die Temperaturen um fünf bis sechs Grad Celsius steigen. „Wir werden in Temperaturbereiche vordringen, die es zuvor noch nie gegeben hat“, prognostiziert Prof. Kunstmann, der seit vielen Jahren im Nationalpark Berchtesgaden forscht. In 30 Jahren wird die Schneebedeckung in Berchtesgaden zwei bis drei Wochen kürzer ausfallen, besonders betroffen sind nach Aussage des Experten die Höhenlagen zwischen 800 und 1.200 Metern.

Quelle

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de

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In der Aufnahme von Stefan Zimmermann

- Steinbock auf schneefreiem Südhang

Mehr zum Steinbock auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22445

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Einblicke in Moore, Schachten und Bäche
Einblicke in Moore, Schachten und Bäche
Einblicke in Moore, Schachten und Bäche

19/20.03.2016

Wanderausstellung zum LIFE+ Projekt des Nationalparks ist in der Freyunger Sparkasse zu bestaunen
Freyung.
Seit dieser Woche gibt es einen neuen Blickfang für die Kunden der Freyunger Sparkasse. Denn dort präsentiert sich nun die Wanderausstellung zum LIFE+ Projekt des Nationalparks Bayerischer Wald. Multimedial gibt’s dabei spannende Einblicke in besonders schützenswerte Lebensräume.

Nach dem Landratsamt in Regen und der Sparkasse in Grafenau ist es der dritte Schauplatz der Ausstellung. Die vier Säulen mit spannend aufbereiteten Infos zu Mooren, Schachten und Bächen geben nicht nur Erwachsenen tolle Einblicke, sondern sind auch für kleine Besucher ausgelegt. Schließlich kann bei einer Kinder-Rallye mitgemacht werden. „Jeder, der unsere Fragen richtig beantwortet, kann sich am Schalter der Sparkasse eine kleine Belohnung abholen“, so Claudia Schmidt, die das LIFE+ Projekt beim Nationalpark betreut.

Seit Oktober 2013 werden dabei mit Unterstützung der Europäischen Union und des Bayerischen Naturschutzfonds seltene Natura-2000-Lebensräume gefördert. Der Wasserhaushalt von Mooren wird verbessert, die Durchgängigkeit von Fließgewässern wiederhergestellt und der Ruckowitzschachten am Falkenstein probehaft beweidet, um Arten wie das Borstgras zu unterstützen. „Mit der Ausstellung wollen wir diese wichtige Naturschutzarbeit zu den Leuten bringen“, sagt Schmidt.

Bildunterschrift:
Beim Sparkassenbesuch in Freyung können sich Kunden nun auch über wertvolle Lebensräume des Nationalparks Bayerischer Wald informieren. (Foto: Claudia Schmidt/Nationalpark Bayerischer Wald)

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Nationalpark und Schöpfung in der Passions- und Osterzeit

19/20.032018

Religionspädagogin Susanne Keilhauer bietet drei Wanderungen an, die zum Nachdenken anregen
Scheuereck/Ludwigsthal.
Gleich bei drei Terminen kann demnächst im Zwieseler Winkel die Sonderführungsreihe Nationalpark und Schöpfung erlebt werden. Durchgeführt werden die kostenlosen Angebote jeweils von Susanne Keilhauer, Religionspädagogin und Waldführerin.

Los geht’s am Mittwoch, 21. März. Bei einer Wanderung vom Parkplatz Weiße Brücke,  zwischen Lindbergmühle und Spiegelhütte gelegen, nach Scheuereck gibt’s immer wieder Texte und Gedanken zur Passion zu hören. Die zweistündige Führung startet um 15 Uhr.

Ein ebenfalls zweistündiger Spaziergang wird auch am Freitag, 23. März, angeboten. Diesmal führt der Weg durchs winterliche Tier-Freigelände bei Ludwigsthal. Auch eine Andacht ist dabei geplant. Los geht es um 16 Uhr am Parkplatz des Nationalparkzentrums Falkenstein beim Eisenbahntunnel.

Die dritte Veranstaltung wird am Donnerstag, 5. April, durchgeführt. Bei einer Osterwanderung von der Weißen Brücke nach Scheuereck sind alle Interessierten eingeladen, Texten und Gedanken zum Osterfest zu lauschen. Start für die zwei Stunden dauernde Tour ist um 15 Uhr am Parkplatz Weiße Brücke.
Für alle Führungen wird um eine Anmeldung bei Susanne Keilhauer unter 0152 21032292 gebeten.


Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
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Amphibien wandern wieder - Helfer gesucht
Amphibien wandern wieder - Helfer gesucht
Amphibien wandern wieder - Helfer gesucht

18/19.03.2018

Die milderen Temperaturen und Regenfälle locken Kröten, Frösche und Molche aus den Winterquartieren.


Rund 6.000 freiwillige Helfer des BUND Naturschutz (BN) bauen daher Amphibienzäune an Straßen auf. Das
rettet jährlich bis zu 700.000 Amphibien das Leben. Der BUND Naturschutz sucht noch Helfer und bittet Autofahrer um erhöhte Aufmerksamkeit.
09.03.2018

Der schnelle Anstieg der Temperaturen nach der Frostperiode stellt Amphibienretter vor eine große Herausforderung: Während noch bis vor kurzem der gefrorene Boden den Aufbau der Amphibienschutzzäune entlang der Straßen verhinderte, lockt nun der sehr rasche Temperaturanstieg Kröten, Frösche und Molche aus den Winterquartieren. Unterstützt von Straßenbaubehörden, Gemeinden und Landschaftspflegeverbänden müssen die rund 6.000 freiwilligen Helfer des BUND Naturschutz den Aufbau der Zäune jetzt in kürzester Zeit erledigen. Weitere Helferinnen und Helfer sind willkommen. Der BN bittet Autofahrer um erhöhte Aufmerksamkeit.

Bayerns größte Tier- und Artenschutzaktion


Mit den ersten warmen Tagen und frostfreien Nächten machen die Amphibien sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern
. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden überqueren sie dann scharenweise unsere Straßen. Dort droht ihnen der Tod durch Überfahren. Deshalb sind in den nächsten Wochen wieder die ehrenamtlich Aktiven des BUND Naturschutz an Straßenrändern unterwegs, bauen zusammen mit Mitarbeitern von Bauhöfen und Landschaftspflegeverbänden Amphibienzäune auf und bringen die eingesammelten Tiere sicher auf die andere Straßenseite.

"Mit rund 6000 Helfern ist die Rettung unserer Amphibien die größte Tier- und Artenschutzaktion Bayerns", erklärt der BN-Artenschutzreferent Kai Frobel.
„In unserer bayernweiten Amphibiendatenbank haben wir über 1.300 Wanderwege registriert. An unzähligen Straßenabschnitten werden schon seit Jahrzehnten jährlich tausende Kröten und Frösche vor dem Verkehrstot gerettet.

Allerdings kommen viele Helferinnen und Helfer in die Jahre. Wir hoffen, dass es überall gelingt, dass die Betreuung
der Zäune auch von Jüngeren übernommen wird."


Werden Sie Amphibienretter


Sie wollen mithelfen? Sie sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Sie! Bitte schreiben Sie uns eine Mail: amphibien@bund-naturschutz.de

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur Freude am Amphibienschutz und eine gewisse Wetterfestigkeit dank geeigneter Kleidung, denn die Amphibien wandern am liebsten bei Regen und Nachttemperaturen von über fünf Grad.

Sie haben eine Stelle entdeckt, an der viele Amphibien überfahren wurden und an der kein Schutzzaun errichtet ist?

Der BN bittet außerdem alle Autofahrer in den kommenden Wochen um besondere Vorsicht und Rücksichtnahme:

   Befolgen Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Warnschilder an den Amphibienschutzzäunen.
   Achten Sie an den Stellen, an denen ehrenamtliche Naturschützer Krötenzäune errichtet haben, auf die Helfer, die am Straßenrand Tiere einsammeln.

   Reduzieren Sie Ihr Tempo auf Straßen, die an Teichen oder Feuchtgebieten vorbeiführen, auch wenn keine Warnhinweise aufgestellt sind.


In der Aufnahme von Wolfgang Willner
- Grasfroschpaar

Für Rückfragen

Ulrike Geise
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 0 93 86 / 9 01 61
ulrike.geise@bund-naturschutz.de

Quelle

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

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Von Vatertag bis Muttertag die Vögel zählen
Von Vatertag bis Muttertag die Vögel zählen

Von Vatertag bis Muttertag die Vögel zählen

18/19.03.2018

14. Stunde der Gartenvögel vom 10. bis 13. Mai

Hilpoltstein, 13.03.18 –
Kuckuckskind, Vogelhochzeit und Rabenmutter: Wennes um die Famili  e geht,    fa llen häufig Vergleiche mit heimischen Vögeln. Diediesjährige „Stunde der Gartenvögel“ lässt zwangsläufig an solche Sprachbilder denken, denn sie findet am langen Wochenende von Vatertag bisMuttertag, also 10. Mai bis 13. Mai statt. Der LBV ruft gemeinsam mit demNABU, seinem bundesweiten Partner, Vogelfreunde in Bayern und ganzDeutschland dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

„Je mehr Menschen an der Gartenvogelzählung teilnehmen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse“, sagt die LBV-Citizen-Science Beauftragte Martina Gehret.„Wir können inzwischen solide Aussagen über die langjährige Entwicklung des Gartenvogelbestandes in Dörfern und Städten treffen, da wir auf Daten aus mittlerweile 13 Jahren zurückgreifen können.“

Im vergangenen Jahr hatten über 10.000 bayerische Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel mitgemacht und aus über 7.000 Gärten insgesamt fast 238.000 Vögel gemeldet. Gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Und so funktioniert die Teilnahme: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 12. und 13. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – oder einfach im Internet unter www.stunde-der-gartenvoegel.lbv.de gemeldet werden. Meldeschluss ist der 21. Mai.
___________________________________________________________________


Quelle

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
Presseinformation 21-18
Landesgeschäftsstelle
Eisvogelweg 1
91161 Hilpoltstein
www.lbv.de


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Star

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Wir um(g)reifen Wanderwege ...
Wir um(g)reifen Wanderwege ...
Wir um(g)reifen Wanderwege ...

17/18.03.2018

Einen Möglichkeit mit relativ geringem Aufwand effektiven Amphibienschutz
sichtbar werden lassen zu können stellen wir ihnen hier vor ...Das sogenannte Amphibien-Umeifungs-"U" ...

Wir stellen dessen Einsatzmöglichkeiten vor:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=98863

Artenkiller Erderhitzung
Artenkiller Erderhitzung
Artenkiller Erderhitzung

17/18.03.2018

WWF-Studie: 50 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten in weltweit wichtigsten Naturregionen vom Aussterben bedroht

London/Berlin:
Bis zur Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten in den weltweit bedeutendsten Naturregionen werden mittelfristig dem Klimawandel zum Opfer fallen. Das ist das Ergebnis einer Studie des WWF und der Universität East Anglia in Großbritannien. Sollte die menschengemachten Emissionen an Treibhausgasen wie bisher fortschreiten, würde jede zweite Art bis zum Jahr 2080 aus den untersuchten Gebieten verschwinden. Selbst wenn das Zwei-Grad-Limit eingehalten wird, also das obere Ende der Beschlüsse  im Pariser Klimavertrag, fiele der Rückgang der Artenvielfalt noch erheblich aus: In diesem Fall würde noch jede vierte Spezies in den Schlüsselregionen das Zeitliche segnen.

Rund eine Woche vor der „Earth Hour“ am 24. März möchte der WWF mit dem Report auf den drohenden Verlust an biologischer Vielfalt aufmerksam machen. Die weltgrößte Klima- und Umweltschutzaktion, bei der tausende Städte in aller Welt eine Stunde lang ihre Wahrzeichen verdunkeln, steht dieses Jahr unter dem Motto „Für einen lebendigen Planeten“.

„Naturparadiese wie der Amazonas oder die Galapagosinseln drohen noch zu Lebzeiten unserer Kinder weitreichend zerstört und der Hälfte ihrer Tier- und Pflanzenarten beraubt zu werden“, sagt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland. „Das ist kein Schicksal, sondern direkte Folge der menschengemachten Klimaerhitzung. Auf der ganzen Welt könnten ikonische Tiere wie Afrikanische Elefanten oder Große Pandas regional verschwinden, genau wie zehntausende Pflanzen, Insekten und kleinere Lebewesen, die die Grundlage des Lebens auf der Erde bilden. Als dringendste Maßnahme müssen wir daher so schnell wie möglich aus Kohle, Öl und später Erdgas aussteigen – sie sind die Haupttreiber des Klimawandels.“

Für die Studie „Wildlife in a warming World“ haben die Forscher die Auswirkungen des Klimawandels auf fast 80.000 Tier- und Pflanzenarten in 35 Regionen untersucht, die zu den artenreichsten der Welt zählen, darunter der Amazonas-Regenwald
, das Kongobecken oder der Mittelmeerraum. Der Report nimmt drei verschiedene Klima-Szenarien und ihre Wirkungen auf die Biodiversität unter die Lupe – angefangen bei einem „business as usual“, der die Welt mit einem durchschnittlichen Temperaturanstieg von 4,5 Grad Celsius konfrontieren und die verheerendsten Effekte zur Folge hätte. Ebenfalls betrachtet werden ein Anstieg um 3,2 Grad, der den bisher international zugesagten Klimaschutzmaßnahmen der Staaten entspricht sowie eine erfolgreiche Begrenzung der weltweiten Erhitzung auf maximal zwei Grad, wie es das Pariser Klimaabkommen als Minimalziel vorsieht.

Besonders hart treffen wird es laut Studie die Miombowälder im südlichen und östlichen Afrika, den Amazonas-Regenwald sowie den Südwesten Australiens. Sollte es zu einem durchschnittlichen globalen Temperaturanstieg von 4,5 Grad kommen, auf den die Menschheit aktuell zusteuert, hätte dies in diesen und weiteren Regionen dramatische Folgen:



    Aus den Miombowäldern verschwänden bis zu 90 Prozent aller Amphibien, 86 Prozent aller Vogel- sowie 80 Prozent aller Säugetierarten.

   Für den Amazonas-Regenwald rechnen die Forscher mit einem Rückgang der Pflanzenvielfalt um 69 Prozent.

   In Südwestaustralien stünden 89 Prozent aller Amphibien vor dem regionalen Aussterben.

   Auf Madagaskar wird ein Verlust von bis zu fast 60 Prozent sämtlicher Tier- und Pflanzenarten prognostiziert.

   Für das Fynbos-Biom im Südwesten Südafrikas geht die Studie von einem regionalen Aussterben von 30 Prozent aller Arten aus, von denen viele endemisch sind, also nur dort vorkommen. Bereits heute liefert die Region mit starker Trockenheit, die unter anderem zu empfindlicher Wasserknappheit im nahegelegenen Kapstadt geführt hat, einen Vorgeschmack auf künftige Entwicklungen.


Die Gründe für den enormen Rückgang der Biodiversität liegen vor allem in den veränderten Lebensbedingungen, die die Klimaerhitzung in den Regionen mit sich bringt und mit denen die Arten unterschiedlich gut umgehen können: Die Bestände des Afrikanischen Elefanten werden deutlich zurückgehen aufgrund steigender Temperaturen und sinkendem Niederschlag. Elefanten trinken pro Tag 150 bis 300 Liter und sind auf eine entsprechend hohe Wasserverfügbarkeit angewiesen. Auf ganz andere Weise betroffen sein werden die Tiger in den Sundarban-Mangroven Bangladeschs und Indiens. 96 Prozent ihres Verbreitungsgebiets auf dem indischen Subkontinent werden bei einem durchschnittlichen Temperaturanstieg von 4,5 Grad mittel- bis langfristig unter dem steigenden Meeresspiegel verschwinden.

Um zu überleben werden zahlreiche Arten gezwungen sich anzupassen – entweder an die neuen Begebenheiten vor Ort oder durch Abwanderung in andere Gebiete. Würde den Tieren und Pflanzen die notwendige Ausbreitung ermöglicht, errechnet die Studie einen Rückgang der lokalen Wahrscheinlichkeit des Aussterbens von 25 auf 20 Prozent (im Szenario eines globalen mittleren Temperaturanstiegs von zwei Grad). In vielen Fällen wird dies nach Angaben der Autoren jedoch nicht möglich sein aufgrund von menschlicher Infrastruktur, aber auch natürlicher Hindernisse wie Flüssen oder Bergen. Viele Arten werden zudem schlicht nicht in der Lage sein, sich über wenige Jahrzehnte hinweg anzupassen oder in andere Gebiete auszubreiten, darunter die meisten Pflanzen, Amphibien und Reptilien wie Orchideen, Frösche und Eidechsen.

„Um die Vielfalt an Leben auf der Erde zu erhalten müssen wir die globale Erhitzung so gering wie möglich halten“, so Christoph Heinrich vom WWF. „Die bisher von den Staaten zugesicherten Maßnahmen sind viel zu zaghaft und werden Mensch und Natur vor massive Probleme stellen. Das Ziel muss sein, so nah wie möglich an die in Paris anvisierten 1,5 Grad zu kommen. Wenn uns das gelingt und wir gleichzeitig die Lebensräume und Wanderwege schützen, können wir das schlimmste Artensterben noch abwenden.“

KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quelle

WWF


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Blaue Mauerbiene .. profitiert aktuell noch von der Klimaerwärmung und breiten sich zunehmend auch in nördliche Gefilde aus ...

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Prädator vs. Prädator
Prädator vs. Prädator
Wenn Mäusebussarde selbst zur Nahrung werden

17/18.03.2018

In den Aufnahmen
die wir hier vorstellen wird die Rupfung eines Uhus sichtbar. Einer der häufigeren Nahrungstiere des Uhus sind tatsächlich Mäusebussarde.

Hier hatten wir unvermittelt ein Uhuweibchen "aufgeschreckt" als es sich über die Überreste eines Mäusebussards hermachte.
Viel ist von dem ehemals stattlichen Greifvogel nicht geblieben bis auf den Kopf, die Füße und einige Federn.

Mehr zum Mäusebussard und neue Aufnahmen auf unserer Internetpräsenz:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21625

Thüringen: Luchs ist zurück
Thüringen: Luchs ist zurück
Thüringen: Luchs ist zurück

15/16.03.2018

Nach 200 Jahren ist Pinselohr zurück im Thüringer Wald.
Das belegen Aufnahmen, die Jäger Dirk Hirsch mit Hilfe von Fotofallen nördlich von Oberschönau (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) gemacht hat. Seit Jahren spürt er nach Angaben des Landesumweltministeriums der scheuen Raubkatze nach.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund

- https://wildundhund.de/thueringen-luchs-ist-zurueck/

Quelle

Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH - WILD UND HUND

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Luchs .. kaum zu sehen .. doch in Thüringen ist er nun zurückgekehrt ...

Mehr auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=41183

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Der Sturm und die Nachhaltigkeit
Der Sturm und die Nachhaltigkeit
Der Sturm und die Nachhaltigkeit

15/16.03.2018

Kempten - „Manch ein Waldbesucher oder eine Waldbesucherin sorgen sich im Wirlinger Wald, ob die aktuellen Holzeinschläge nachhaltig sind
“, erzählt der dort verantwortliche Förster Markus König. „Positiv finde ich dabei, dass sich die Menschen mit dem Geschehen im Wald auseinandersetzen und sich zusammen mit mir um diesen sorgen. Das freut mich! Leider dominieren der Sturm und der Borkenkäfer zurzeit unseren Waldbau“, so König weiter.

„In der Tat sind die Bäume, die eingeschlagen und aufgearbeitet werden, nicht alle umgefallen. Bei ungefähr der Hälfte handelt es sich um Bäume, die so stark vom Sturm „angeschoben“ wurden, dass der Förster sie ernten muss. Denn viele Wurzeln sind abgerissen. Die Bäume fallen leicht beim nächsten Windstoß unkontrolliert um oder der Borkenkäfer befällt die geschwächten Bäume“, erklärt Forstbetriebsleiter Jann Oetting von den Bayerischen Staatsforsten. Auf den ersten Blick sind diese Bäume schwer zu erkennen. Wenn sie sich direkt auf den Betrachter zu- oder wegneigen, ist die „Schieflage“ kaum sichtbar. Markus König muss deshalb oft um jeden einzelnen Baum herumlaufen, um seinen Zustand einschätzen zu können.  

Zu den Sturmholzmengen vom Sommer kommt, dass es seitdem immer wieder auch bei weniger Wind neue Bäume geworfen oder angeschoben hat. Die Bäume machten zuerst einen stabilen Eindruck. Aber ihr Wurzelwerk war offensichtlich so vorgeschädigt, dass ein weiterer „Windschub“ sie umfallen lies. Einzelne Bäume, denen Markus König dann aufwändig „nachlaufen“ muss, weil sie überall verstreut sind. Und sie belasten das Rückegassensystem deutlich mehr: Zum Aufpolstern der Rückegassen liefern sie nur wenig Reisig. „Aber unsere Förster müssen diese Bäume finden und rechtzeitig vor der Borkenkäfersaison aus dem Wald bekommen – das ist viel Arbeit!“, mahnt Forstbetriebsleiter Oetting.

„So schlimm ein Sturmereignis auf den ersten Blick auch sein mag, es ergeben sich dadurch auch positive Effekte: Es entstehen Flächen, auf denen der Waldumbau vorangetrieben und ein stabiler, zukunftssicherer Mischwald begründet werden kann.“ sieht Oetting auch Vorteile. Gerne hebt er die Tanne hervor, die bei den Bayerischen Staatsforsten mit einer sogenannten „Tannenoffensive“ besonders gefördert wird. Für einen Staatsforstbetrieb wird alle zehn Jahre eine sogenannte „Forsteinrichtung“ erstellt. Dabei werden alle Wälder bei Begängen durch speziell dafür ausgebildete Forstleute inventarisiert, vermessen und beplant. Das Ergebnis bestimmt die Arbeit der Förster im Wald und definiert die naturalen Ziele wie Einschlag, Durchforstung, Jugendpflege und Neuanpflanzung. „Wenn es wie im Wirlinger Wald zu Sturm- oder Borkenkäferschäden kommt, gleichen wir den Mehreinschlag zwischen den Revieren aus. So bleibt auf Forstbetriebsebene die Nachhaltigkeit gewahrt. Insgesamt nutzen wir deutlich weniger, als zuwächst.“, erklärt Oetting.  

Und Förster Markus König ergänzt: „Wer den Orkan Wiebke noch erlebt hat und heute mit offenen Augen durch den Wald geht, wird feststellen, dass viele dieser Flächen ein Vierteljahrhundert später bereits dem Waldbild entsprechen, das wir für die Zukunft vor Augen haben. Wir haben damals die Chance genutzt und viel Laubholz und auch Tanne eingebracht. Die Natur braucht eben Zeit und der Förster Geduld!“

Quelle / Aufnahme

Bayerische Staatsforsten AÖR

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Amphibien auf Massenwanderung
Amphibien auf Massenwanderung
Amphibien auf Massenwanderung  

14/15.03.2018

Franken.
Die Situation wird für unsere heimischen Amphibienarten immer prekärer ... auf dem Weg zu ihren Fortpflanzungsbereichen stehen sie tatsächlich vielfach für unüberwindbaren Hindernissen.


Artenschutz in Franken® versucht hier effektive Hilfestellung zu leisten. Mit intensivster Betreuung zahlreicher Amphibienübergänge leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität in Deutschland.

In der Aufnahme
- Gemeinsam mit vielfältigen Partnern sichern wir das Leben von abertausenden Amphibien!


Die "Wilden Bienchen von Gaibach"
Die "Wilden Bienchen von Gaibach"
Die "Wilden Bienchen von Gaibach"

13/14.03.2018

Franken/Volkach/GT-Gaibach.
Gemeinsam mit dem Kindergarten Gaibach setzen wir diesjährig das Artenschutz-Umweltbildungsprojekt "Die Wilden Bienchen von Gaibach" um. Bereits in der Vergangenheit wurden durch den Kindergarten Habitatstrukturen vorgehalten. Doch bislang mit geringem Erfolg. Die Auswahl der Nistmöglichkeiten ist wohl mit ursächlich für den geringen Erfolg.

So wurden heute wurden drei speziell Insektenmodule auf dem Außengelände installiert um erkennen zu können ob sich Wildbienen für diese Habitastrukturen interessieren. Unterstützt wird das Projekt auch durch die Stadt Volkach.  

Harald Sauer (rechts ) und Matthias Hüttner ( links ) .. kleine Aufnahme .., - Gärner der Stadt Volkach -  bei der Installation der Nistmodule. Im April/Mai werden wir vom Artenschutz in Franken® hier eine Umweltbildungseinheit abhalten ... eventuell sind dann auch schon die ersten kleinen Bestäuber eingezogen ... die Spannung steigt ..






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