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*** Artenschutz in Franken® - Ungewöhnliche Zeiten zwingen auch unsere Organisation sich den Herausforderungen der Corona Epedemie anzupassen und so haben wir uns entschlossen alle unsere öffentlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres auszusetzen - auch die sozialen Kontakte werden stark zurückgefahren - wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen doch unser alle Gesundheit erfordert diese strikten Maßnahmen +++ Artenchutz in Franken

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Die Orientalische Mauerwespe
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Die Orientalische Mauerwespe

04/05.07.2020

Baden-Württemberg.
Klaus Sanwald sendete uns einige interessante Aufnahmen der  Orientalischen Mauerwespe. Seit 2001/2002 werden mehr oder minder regelmäßig immer wieder Sichtungen der sehr grazil wirkenden Art aus einigen Teilen Deutschlands gemeldet.
Wie die Art den Weg nach Europa fand ist wohl bis zum heutigen Tag nicht vollständig aufgeklärt worden und somit auch zukünftig spekulativ bleiben.

Am wahrscheinlichsten ist die Verbreitung über die Wirtschaftwege, denn dieser Vorgang wurde auch bei anderen Arten sichtbar. Andere wiederum vermuten das der Verbreitungsprozess mit dem Klimawandel einher geht der die Lebensbedingungen für die Art auch in unserern Breiten atraktiver werden lässt.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

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Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität
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Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität

04/05.07.2020


Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Alpenklinik Santa Maria und der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wir berichten auf aktuell 70 Einzelseiten über die Projektentwicklung die nun mit dem Abschluss der grafischen Gestaltung einen weiteren Projektbaustein von hoher Qualität sichtbar werden lassen konnte.

In der Aufnahme
  • Am 02.07.2020 wurden die sehr anspruchsvollen grafischen Arbeiten sowohl im Außen- als auch im Bauwerkinneren abgeschlossen.
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Glauber und Füracker präsentieren Ergebnisse ...
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Glauber und Füracker präsentieren Ergebnisse des "Kooperationsprojekts Artenschutz":

04/05.07.2020

  • Überraschender Fund sehr seltener Arten

Die Erfassung der heimischen Tier- und Pflanzenarten in drei Parks in Oberbayern und Oberfranken ist abgeschlossen. "Die historischen Parkanlagen unserer Schlösserverwaltung sind nicht nur bedeutende Kulturdenkmale, sondern zugleich wichtige Rückzugsgebiete und Lebensraum für wildlebende Tier- und Pflanzenarten", betonte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Vorstellung der Ergebnisse des Artenschutzprojekts am Dienstag (23.6.) im Schlosspark Nymphenburg.

Umweltminister Thorsten Glauber bekräftigte: "Schlossgärten sind Hotspots der Artenvielfalt. Die Ergebnisse des Projekts sind beeindruckend. Der erste belegte Nachweis des Pilzkäfers Triplax lacordairii für Deutschland oder der Wiederfund der Bedornten Wespenbiene erstmals seit 1880 in München sind kleine Sensationen. Mit dem neuen Wissen schaffen wir die Grundlage für zielgerichteten Artenschutz. Von dem Projekt profitieren Mensch und Natur. Der Erhalt der historischen Gartenanlagen schafft Erholungsraum für die Menschen und gleichzeitig ökologisch wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen."

Vor zwei Jahren wurde das Projekt mit dem Ziel der Bestandserhebung schützenswerter Biotope sowie der Inventarisierung besonders gefährdeter Tier- und Pflanzenarten in einer besonderen Kooperation zwischen Finanzministerium und Umweltministerium sowie den Regierungen von Oberbayern und Oberfranken gestartet. "Heute können wir die beeindruckenden Ergebnisse der Bestandserhebung in den Parkanlagen Schlosspark Nymphenburg, Park Rosenau bei Coburg und Eremitage Bayreuth präsentieren. Es konnte eine Fülle an seltenen Tier- und bedrohten Pflanzenarten beobachtet und inventarisiert werden. Besonders freut mich, dass sich sogar eine Art des Pilzkäfers, die in Deutschland bislang nicht nachgewiesen werden konnte, im Schlosspark Nymphenburg angesiedelt hat", so Füracker.

Durch die behutsame und kontinuierliche Pflege konnte sich eine unvergleichliche Artenvielfalt in kleinteiligen Biotopstrukturen in den Parkanlagen entwickeln. Die Ergebnisse des Projekts zeigen, dass sich Gartendenkmalpflege und Naturschutz wunderbar vereinen können und bislang bereits vieles richtig gemacht wurde. "Für die Parkanlage Rosenau gilt nach dem Projekt: Aufgrund der Vielzahl seltener und gefährdeter Wiesenpilze ist sie ein Standort von nationaler Bedeutung", so Glauber. Von 18 dort nachgewiesenen Wiesenpilzarten stehen 16 auf der Roten Liste Deutschlands/Bayerns, darunter Besonderheiten wie die in Bayern stark gefährdeten Keulenpilze Fleischfarbene Keule und Schönleuchtende Wiesenkeule. In der Eremitage Bayreuth konnte dagegen unter anderem der Schwarzkäfer als Urwaldreliktart sowie der Pilzkäfer, der in Bayern vom Aussterben bedroht ist, kartiert werden.

Durch die Ergebnisse des Projekts können naturschutzfachliche Belange bei der Pflege der Garten- und Parkanlagen der Schlösserverwaltung noch stärker berücksichtigt werden. Ein Vorschlag zur weiteren Verbesserung und Förderung der Artenvielfalt, der sich aus den Abschlussberichten ergibt, ist beispielsweise die Optimierung der Wiesenmahd.

"Artenschutz ist eine besondere Form der Heimatpflege. Neben der Bewahrung des kulturellen Erbes ist auch die Erhaltung der Biodiversität besonders wichtig. Ich freue mich, dass das Erfolgsprojekt daher weiterverfolgt wird", sagte Füracker abschließend. Nunmehr soll mit der Kartierung in den Parkanlagen von Schloss Schönbusch bei Aschaffenburg, Schloss Linderhof in Ettal und Schloss Seehof bei Memmelsdorf fortgefahren werden.

In den Regiebetrieben der Bayerischen Schlösserverwaltung vor Ort werden bayernweit 14 FFH-Gebiete (Natura 2000), 3 Naturschutzgebiete, 23 Landschaftsschutzgebiete und 1 Naturpark mit Gartenanlagen und Park betreut. Die vielen Naturflächen zeigen wie groß die Bedeutung des Arten- und Naturschutzes im Bereich der Bayerischen Schlösserverwaltung ist.


Quelle
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München
Pressemitteilung Nr. 43/20
Datum: 23.06.2020

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Makrowilli
  • Kleiner Kohlweißling

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Biologische Vielfalt auf dem Acker
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Biologische Vielfalt auf dem Acker

03/04.07.2020

  • Kein Unkraut, sondern Ackerwildkraut: 128 Wildpflanzenarten auf Äckern in Oberfranken entdeckt

Wildkrautreiche Äcker
sind selten gewordene Kleinode unserer bäuerlichen Kulturlandschaft. Doch vielfältige Äcker werden von Jahr zu Jahr weniger. Im Mittelpunkt des Ackerwildkraut-Wettbewerbs 2020 des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL), der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Bioland und dem BUND Naturschutz in Bayern (BN) steht die Vielfalt auf den Feldern in Oberfranken.
Ackerwildkräuter sind Naturschätze, die für den Anbau von Kulturarten meist unschädlich sind. Von den 200 heimischen Ackerwildkrautarten sind zwei Drittel in Bayern gefährdet oder bereits ausgestorben. Dabei sind sie wichtige Nahrungslieferanten für Wildinsekten, Vögel und andere Tierarten.Um den unscheinbaren Arten mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, haben DVL, LfL, Bioland und BN gemeinsam einen Ackerwildkraut-Wettbewerb in Oberfranken ausgeschrieben.

Angepasste Bewirtschaftung honorieren

Die Kartierung der 27 angemeldeten Wettbewerbsäcker steht kurz vor dem Abschluss. Maike Fischer, DVL-Projektleiterin, erklärt: „Die Vielfalt und Schönheit der bayerischen Kulturlandschaften ist einzigartig. Es sind unsere Landwirtinnen und Landwirte, die sie durch eine angepasste Bewirtschaftung erhalten. Sie sind es, die Ackerwildkräuter als wertvolle Kulturgüter auf ihren Äckern beherbergen. Ihr wichtiger Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt muss anerkannt und angemessen honoriert werden! Raritäten mit klingenden Namen wie Frauenspiegel, Mäuseschwänzchen, Adonisröschen oder der kleinfrüchtige Leindotter kommen in Oberfranken noch vor“, unterstreicht Fischer.

Gefördert vom Bayerischen Naturschutzfonds aus Mitteln der GlücksSpirale, der Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz und dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten„Die EU-Kommission fordert in ihrer jüngsten Strategie „vom Hof auf den Teller“ (farm to fork), dass Biodiversität und Ökosysteme besser geschützt werden sollen. So soll auch der Pflanzenschutzmitteleinsatz in der Landwirtschaft bis zum Jahr 2030 halbiert werden. Es müssen in der künftigen gemeinsamen Agrarförderperiode ab 2021 mehr Finanzmittel für die Förderung der Biodiversität wie auch für den Ausbau von Ackerwildkrautprogrammen bereitgestellt werden. Denn zum Beispiel über Pestizidverzicht und weite Saatreihen kann viel Lebensraum für die Insekten und Feldvögel entstehen, und den Landwirten für den Ertragsverzicht und ihre zusätzliche Arbeit ein finanzieller Ausgleich geboten werden“, betont Marion Ruppaner, BN Agrarreferentin.

Siegerehrung am 16. September 2020

Otto Elsner, Pflanzenexperte, der die angemeldeten Flächen innerhalb des Projektes kartiert, erläutert: „Insgesamt wurden bei den Kartierungen mehr als 128 Arten gefunden.“ Der Acker von Landwirt Markus Haslbeck bei Eggolsheim, Landkreis Forchheim, steht zum Zeitpunkt der Feldbesichtigung am 1. Juli 2020 noch gut da, so dass Botaniker Elsner den Anwesenden einige Funde zeigen kann. Über den sehr seltenen Ackerkohl freut sich Landwirt Haslbeck besonders, da diese Art in Bayern stark gefährdet ist. Die Siegerbetriebe werden am 16. September im Wettbewerbsgebiet geehrt.

„Im Wettbewerb werden Äcker mit konkurrenzschwachen und seltenen Ackerwildpflanzen prämiert. Arten wie Ackerkratzdistel, Klettenlabkraut oder Quecke, die Probleme bereiten können, werden nicht positiv bewertet.“, erläutert Dr. Franziska Mayer vom Institut für Agrarökologie der Landesanstalt für Landwirtschaft. Mit dem Wissen, dass es nur sehr wenige echte „Problemunkräuter“ gibt, kann ein Landwirt die Vielfalt an kleinen Wildkräutern im Acker durchaus entspannt beobachten. Wildpflanzen geben auch Hinweise auf den pH-Wert oder den Wasserhaushalt des Bodens.

Charakteristisch für die Frankenalb sind „steinreiche“ Äcker, auch Kalkscherbenäcker genannt. Typische Pflanzen dieser Äcker sind das seltene Sommer-Adonisröschen oder der Acker-Hahnenfuß, die Pflanzenspezialist Elsner auf Wettbewerbsäckern zum Beispiel im Landkreis Coburg gefunden hat. Über Funde weiterer Rote Liste-Arten, wie den Frauenspiegel und Möhren-Haftdolde freut er sich besonders, da sie in Bayern und teils in ganz Deutschland bereits gefährdet sind.

Katharina Schertler, Bioland: „Wir freuen uns darüber, dass so viele Biobetriebe Ackerflächen angemeldet haben und damit stolz zeigen, welchen Beitrag hier der Ökologische Landbau für den Erhalt gefährdeter Arten leisten kann.“

„Auf Äckern, die am Vertragsnaturschutz-Programm (VNP) teilnehmen und die dadurch besonders naturverträglich bewirtschaftet werden, kommen die besten Wildkrautbestände vor. Daher sind wir in Oberfranken bestrebt, die gut geförderte VNP-Maßnahme ‚Extensive Ackernutzung‘ weiter auszubauen“, merkt Alexander Ulmer von der Höheren Naturschutzbehörde in Bayreuth an.

Für Rückfragen:

Marion Ruppaner, BUND Naturschutz, Tel.: 0911/81878-20; marion.ruppaner@bund-naturschutz.de

Maike Fischer, DVL, Tel.: 0981/1800 99-23; m.fischer@lpv.de

Franziska Mayer, LfL, Tel.: 08161/8640-5821, Franziska.Mayer@lfl.bayern.de

Katharina Schertler, Bioland Bayern, Tel.: 0821/34680-121; Katharina.Schertler@bioland.de


In der Aufnahme
  • Blühender Acker in Oberfranken.
  • Foto: Otto Elsner


Quelle
BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Stele der Biodiversität® / Schönau am Königssee
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Stele der Biodiversität®  - Neu ausgerichtet

03/04.07.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Kindergartens Schönau am Königssee und der Gemeinde Schönau a. Königssee das von der Audi Stiftung für Umwelt unterstützt wird.


In der Aufnahme
  • Da unsere Projekte in der Regel auch immer einen naturwissenschaftlichen Ansatz in sich tragen sind Veränderungen die regelmäßig auch diesen Ansatz weiterführen projektbegleitend fokussiere fester Bestandteil des Engagements. Und so haben wir nach einer ersten mehrjährigen Testphase die Wildbienenwand im Juni 2020 anders ausgerichtet um zu erkennen wie sich die Wildbienen zukünftig an der Wand verhalten werden. Gerade in einer Zeitenspanne des Klimawandels ein mehr als interessanter Ansatz. 
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Nationalpark en Miniatuer - Projekt: Zauneidechse,Wildbiene & Co.
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Nationalpark en Miniatuer - Projekt: Zauneidechse,Wildbiene & Co.

02/03.07.2020


Schönau am Königssee / Bayern. Inmitten der spektakulären Kulisse des Nationalparks Berchtesgaden setzt Artenschutz in Franken® gemeinsam mit der Kindertagesstätte Schönau am Königssee und der Gemeinde Schönau a.Königssee das Projekt Nationalpark en Miniatuer - Projekt Zauneidechse, Wildbiene & Co. um.Unterstützt werden wir dabei von der Deutschen Postcode Lotterie.

Vor wenigen Tagen konnten wir hier erfolgreich die ersten Projektbausteine abschließen und möchte Ihnen nun die Möglichkeit eröffnen sich ein eigenes Bild von Entwicklung eines anspruchsvollen Projekts zu machen.


In der Aufnahme
  • Konkreter Artenschutz und erlebbare Umweltbildung treffen sich auf regionaler Fläche und bilden den Ansatz eines modernen in die Zukunft gerichteten Naturschutzes ab, ohne dabei jedoch unsere bayerische,kulturelle Geschichte zu vergessen.
Artenschutz in Franken®  
Nachhaltig tödlich ....
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Alte Wildschutzzäune werden zur Todesfalle

02/03.07.2020

Oberer / Nördlicher Steigerwald.
Wir hatten bereits mehrfach auf einen in unseren Augen unerträglichen Zustand, in nach eigenem Bekunden nachhaltig bewirtschafteten Wäldern hingewiesen.

  • Doch diese Hinweise verlaufen zunehmend, nein nicht im Sand, sondern anscheinend in den Weiten des nachhaltig bewirtschafteten Wald.

Doch nicht "nur" für uns stellen diese Auffälligkeiten ein ohne Frage vermeidbares Problem dar ...  denn es besteht sogar eine Verpflichtung zur Entnahme nicht mehr benötigter Wildschutzzäune...

Auszug: Sobald der Zaun seinen Schutzzweck erfüllt hat, weil die Kultur dem Äser des Wildes entwachsen ist, besteht die Verpflichtung zum Abbau der Zäune.
Quelle: http://www.alf-wb.bayern.de/forstwirtschaft/waldbesitzer/158126/index.php
Doch anscheinend ist dieser Ansatz und diese Verpflichtung in naturnah - nachhaltig bewirtschafteten Wäldern nicht nötig. Es spielt anscheinend keinerlei Rolle wenn die an den Waldboden niedergedrückten Drahtgeflechte für (Wild)- Tiere zur Todesfalle werden können.

Sehr interessant das hier auch noch ein, als so wertvoll gepriesener liegender Biotopbaum, der ja dazu beitragen soll das hier hochwertige Lebensäume auch für im Bestand gefährdete Tierarten heranreifen sollen, gar als "Magnet" wirken kann und Tiere  zusätzlich noch an solche potentiellen Gefahrenstellen heranführt werden können.

  • Nachhaltig entäuscht das ist alles was wir von solch einem Vorgehen sind.

Ist es denn tatsächlich zuviel verlangt wenn nicht mehr benötigte, vormalige Wildschutzzäune nachhaltig aus einem "Vorzeigewald" entfernt werden?

Wir meinen nein - es sollte eigentlich selbstverständlich sein ... ist es aber nicht und diese Aufnahme ist nur eine von zahlreichen die erkennen lassen, wie wichtig dieses Thema in naturnah-nachhaltig bewirtschafteten Wäldern im Steigerwald genommen wird.
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Stele der Biodiversität® ... virtuell erleben ...
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Stele der Biodiversität® ... virtuell erleben ...

01/02.07.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutzes in Franken® und der Offenen Jugend Werkstatt e.V. Oberendingen das von dem Sozialwerk Bethesda, dem Biologische Gutachten - Dr. Christian Dietz und der Deutschen Postcode Lotterie begleitet und (fachlich) unterstützt wird.

Baden-Württemberg / Flehingen. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen, kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gleichfalls zum Scheitern verurteilt. Ein Projekt des Artenschutzes in Franken und der Offenen Jugend Werkstatt e.V. Oberendingen das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.

Im Fokus steht hierbei die Fledermausart "Graues Langohr" welchem mit diesem Projekt wortwörtlich unter die Flughäute gegriffen werden soll. Begleitet wird das Projekt von einer Umweltbildungseinheit um Jugendliche mit dem zunehmend wichtiger werdenden Aspekt des Artenschutzes in Kontakt zu bringen.


In der Aufnahme
  • Bestandteil des sehr anspruchsvollen Projekts ist die Entwicklung eines virtuellen Rundgangs. Dieser ermöglicht das Projekt aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus wahrnehmen zu können - weltweit!
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Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche
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Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche

01/02.07.2020

Früher war das Rebhuh
n ein gewöhnlicher Anblick in der Feldflur, heute sind die Vorkommen in weiten Teilen Europas stark geschrumpft und in manchen Regionen ist die Art bereits ausgestorben.
  • Steht die Charakterart der Ackerflur und -brachen vor dem Aus?

Mehr auf den Seiten Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


Quelle
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
Geschäftsstelle
An den Speichern 2, 48157 Münster
Tel.:
0251.210140-0
Fax.:
0251.210140-29


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In der Aufnahme von Andreas Gehrig
  • Rebhuhn-Hahn

Mehr zum Rebhuhn auf unseren Seiten


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Es kriselt am Nil
Es kriselt am Nil

30.06/01.07.2020

  • WWF: Megastaudämme schaffen oft mehr Probleme als sie lösen

Der geopolitische Konflikt um den Grand Ethiopian Renaisance Staudamm (GERD) in Äthiopien spitzt sich zu. Im Juli will Oberanrainer Äthiopien beginnen, den Stausee mit Nilwasser zu füllen. Eine Einigung darüber, wie schnell Äthiopien den Stausee befüllt, gibt es noch nicht.

Besonders das flussabwärts gelegene Ägypten sieht in den größten Staudamm Afrikas eine existenzielle Bedrohung. Die Verteilung von Süßwasser ist einer der Hauptkonflikte in der Region. Theresa Schiller, Expertin für internationale Süßwasserthemen beim WWF Deutschland kommentiert:
„Große Staudammprojekte schaffen oft mehr Probleme als sie lösen. Mit jedem Tropfen, der in den GERD-Stausee fließt, erhöhen sich die politischen Spannungen am Nil. Der Staudamm am Oberlauf des Nils ist allerdings nicht nur geopolitisch hoch riskant, er bringt auch große Umweltveränderungen mit sich.  Beispielsweise halten Staumauern große Mengen an wertvollem Sediment zurück. Als Konsequenz des GERD könnten in der Kornkammer Ägyptens deshalb zukünftig die Bodenfruchtbarkeit von Ackerboden flussabwärts verloren gehen.

Derzeit sind weltweit mindestens 3.700 Staudämme geplant oder bereits in Bau. Doch statt auf Wasserkraft zu fokussieren, sollten Staaten nachhaltigere Alternativen ins Visir nehmen – insbesondere in Zeiten der Klimakrise, da die Wasserverfügbarkeit vielerorts abnehmen wird. Mittlerweile sind die Kosten pro Kilowattstunde Strom aus Solarenergie und Windkraft oftmals geringer als solche von Wasserkraftanlagen.

Gerade vor dem Hintergrund der Klima- und Biodiversitätskrise fordert der WWF den Erhalt und die Wiederherstellung freifließende Flüsse: Sie mildern Wetterextreme wie Dürren ab, bieten Nahrungssicherheit und sind wichtige Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten. Süßwasserökosysteme sind weltweit in Gefahr: Studien belegen, dass der Artenreichtum von Süßwasserlebewesen seit 1970 um 83 Prozent zurückgegangen ist – so viel wie in keinem anderen Lebensraum.“


KONTAKT

Rebecca Gerigk
Pressestelle WWF
Tel.: 030-311 777 428
Rebecca.gerigk@wwf.de

Quelle
WWF
26. Juni 2020

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Warane effektiver schützen – Bestimmungshilfe veröffentlicht
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Warane effektiver schützen – Bestimmungshilfe veröffentlicht

30.06/01.07.2020

  •     Erstmals umfassende Hilfe zur Bestimmung von Waran-Arten für Artenschutz- und Zollbehörden
  •     Publikation ermöglicht bessere Kontrolle des Handels mit Waranen
  •     Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK)

Bonn, 24. Juni 2020: Eine neue visuelle Bestimmungshilfe für Waran-Arten erleichtert Artenschutz- und Zollbehörden künftig ihre Arbeit bei der Umsetzung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES. Die erste umfassende Handreichung für Waran-Arten aus aller Welt hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) heute in deutscher und englischer Sprache öffentlich zur Verfügung gestellt.

Die Publikation wurde von zwei renommierten Echsen-Experten des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) erstellt.

BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel: „Um Warane zu schützen, müssen die verschiedenen Arten eindeutig identifiziert werden können. Denn weltweit gibt es derzeit 82 beschriebene Waran-Arten, die alle durch CITES, das Washingtoner Artenschutzübereinkommen, geschützt sind. Als BfN setzen wir uns nicht nur für den Schutz von Arten ein, sondern sehen uns auch in der Verantwortung, eine adäquate Umsetzung der internationalen CITES-Konvention zu gewährleisten. Die neue visuelle Bestimmungshilfe liefert jetzt die wissenschaftlichen Grundlagen für eine bessere Kontrolle des internationalen Handels mit Waranen durch den Zoll und die Behörden des Artenschutzvollzugs.“

„Umweltkriminalität bedeutet einen großen Schaden für die Umwelt und für die Lebenswelt der Menschen. Es ist absolut notwendig, dass durch die Kooperation zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und staatlichen Einrichtungen und auch dem Ehrenamt dafür Sorge getragen wird, dass schnell und sicher gerechte Entscheidungen gefällt werden können, In diesem Fall ist die taxonomische Expertise des ZFMKs ein gutes Beispiel für eine in diesem Sinne erfolgreiche Zusammenarbeit“, erläutert Prof. Dr. Bernhard Misof, Direktor des ZFMK.

Der unkontrollierte Handel mit lebenden Waranen für den Heimtiermarkt sowie mit ihren Häuten für die Lederindustrie stellt eine große Bedrohung für viele dieser Arten dar. Tausende Warane und Waranhäute werden jährlich für den Heimtiermarkt und für die Lederindustrie auch nach Deutschland eingeführt. Leider lassen sich die 82 wissenschaftlich beschriebenen Arten der urtümlichen Echsen oftmals nur sehr schwer voneinander unterscheiden. Dies stellt die Artenschutzbehörden und den Zoll vor eine große Herausforderung, etwa bei Beschlagnahmungen. Dabei ist die Artbestimmung entscheidend für die Feststellung des Strafmaßes oder die Festlegung des weiteren Verbleibs der Tiere und mögliche Integration in Erhaltungszucht- oder Wiederauswilderungsprojekte. Deshalb beauftragte das BfN Experten des ZFMK damit, erstmals eine umfassende visuelle Bestimmungshilfe für die bislang bekannten Waran-Arten der Welt zu erstellen. Die beiden Autoren Dr. Mark Auliya und Dr. André Koch sind Biologen am ZFMK und Vorsitzende der Expertengruppe für Warane der Weltnaturschutzunion (IUCN). Sie haben selbst neue Waran-Arten entdeckt und erforscht.

Deutschland und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zählen weltweit zu den Haupteinführern lebender Reptilien, sowie ihrer Teile und Produkte. Zwischen 2005 und 2014 wurden rund eine Million Warane und ihre Häute für den Heimtiermarkt und die Lederindustrie in der EU gehandelt. Deutschland ist zudem in der EU ein zentraler Umschlagspunkt für den Reptilienhandel und trägt daher eine besondere Verantwortung für den Schutz der gehandelten Arten in ihren Ursprungsländern.

Kleinere, seltene oder auffällig gefärbte Waran-Arten sind auf dem Heimtiermarkt besonders stark gefragt. Innerhalb der vergangenen Jahre wurden eine Reihe neuer Arten entdeckt, die sich vor allem anhand von genetischen Merkmalen unterscheiden. Die steigende Anzahl von neu beschriebenen Waranen stellt die Vollzugsbehörden weltweit zunehmend vor die Schwierigkeit der Artidentifizierung, die für den Schutz der einzelnen Arten jedoch ganz entscheidend ist. Die Bestimmungshilfe unterstützt nun die Arbeit der nationalen Artenschutzbehörden und des Zolls. Eine englische Version wird auch den CITES-Behörden der Mitgliedstaaten der EU und den internationalen Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens bereitgestellt. Neben den relevanten Informationen zur Artbestimmung beinhaltet die Handreichung Informationen über die Verbreitung, den Schutzstatus und die Reproduktionseigenschaften der einzelnen Arten, welche u.a. relevant für die Plausibilitätsprüfung der Zucht gehandelter Arten sind oder auch für Wissenschaftler, zoologische Einrichtungen oder interessierte Privatleute von Bedeutung sein können.

Hintergrundinformationen

Unter den Reptilien werden Vertreter der Familie der Warane (Varanidae) weltweit besonders stark gehandelt. Der internationale Handel mit allen Waranen wird durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) geregelt. Die derzeit ca. 82 wissenschaftlich beschrieben Waran-Arten werden in unterschiedlichen Mengen gehandelt und unterscheiden sich außerdem stark in Gefährdungs- und Schutzstatus (CITES Anhang I oder II). Warane kommen in Afrika, Asien und Australien, sowie auf abgelegenen pazifischen Inselgruppen vor. Innerhalb der Gattung haben sich einzelne Arten an verschiedenste Lebensräume und Ökosysteme angepasst und eine große Diversität an Farbformen und Gestalt hervorgebracht. Der mit etwa drei Metern Länge größte Vertreter ist der bekannte Komodo-Waran.  

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen oder CITES ist eine internationale Konvention, die den internationalen Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzen-Arten regelt. Demnach ist der Handel mit Arten, die in den Anhängen I und II der Artenschutzkonvention gelistet sind, nur mit entsprechenden Genehmigungen und unter bestimmten Voraussetzungen möglich, z.B. dürfen wildgefangene Exemplare nur gehandelt werden, wenn ihre Entnahme die Wildpopulation nachweislich nicht schädigt (siehe https://www.bfn.de/themen/cites.html). In der EU wird CITES über die Verordnung (EG) Nr. 338/97 umgesetzt.

Die vollständige „Visuelle Bestimmungshilfe für die Waranarten der Welt (Gattung Varanus)“ ist in deutsche Sprache abrufbar unter https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/service/Dokumente/skripten/Skript554.pdf und in englischer Sprache unter https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/service/Dokumente/skripten/Skript552.pdf.  


In der Aufnahme
Weltweit gibt es derzeit 82 beschriebene Waran-Arten, die alle durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt sind. Hier ein Nebelwaran (Varanus nebulosus). (Foto: Mark Auliya)

Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999
E-Mail: info@bfn.de

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03/04.07.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des Kindergartens Schönau am Königssee und der Gemeinde Schönau a. Königssee das von der Audi Stiftung für Umwelt unterstützt wird.


In der Aufnahme
  • Da unsere Projekte in der Regel auch immer einen naturwissenschaftlichen Ansatz in sich tragen sind Veränderungen die regelmäßig auch diesen Ansatz weiterführen projektbegleitend fokussiere fester Bestandteil des Engagements. Und so haben wir nach einer ersten mehrjährigen Testphase die Wildbienenwand im Juni 2020 anders ausgerichtet um zu erkennen wie sich die Wildbienen zukünftig an der Wand verhalten werden. Gerade in einer Zeitenspanne des Klimawandels ein mehr als interessanter Ansatz. 
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Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität

04/05.07.2020


Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Alpenklinik Santa Maria und der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wir berichten auf aktuell 70 Einzelseiten über die Projektentwicklung die nun mit dem Abschluss der grafischen Gestaltung einen weiteren Projektbaustein von hoher Qualität sichtbar werden lassen konnte.

In der Aufnahme
  • Am 02.07.2020 wurden die sehr anspruchsvollen grafischen Arbeiten sowohl im Außen- als auch im Bauwerkinneren abgeschlossen.
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
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Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
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Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
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Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
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Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg