Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2Unsere Partner Teil 3Unsere Partner Teil 999
Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF


+++ Den Kleinen Eulen auf der Spur ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Bayern +++ Von Steinkäuzen und Wendehälsen ...... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Baden Württemberg +++ Der Fledermausturm ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Baden Württemberg +++ Lebensraum Streuobstwiese ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Bayern +++ Deutschlands "Wilde Bienchen" startet in eine neue Runde ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Sachsen-Anhalt +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser in Auszügen Engagement das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

-------------------------------------------

Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

-----------------------------------

Was tun beim Wildunfall
-
https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
------------------------------------------

Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
50.000 - 100.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 300.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

---------------------------------------------

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

-----------------------------

Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




14.02.2018 Treffen der Amphibiengruppe des AiF
15.03.2018 Amphibienwanderung in Bayern


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
520.000 Unterschriften für nationales Verbot ...
520.000 Unterschriften für nationales Verbot ...
520.000 Unterschriften für nationales Verbot von Glyphosat

18/19.12.2017

Nach dem skandalösen Alleingang von CSU-Landwirtschaftsminister Schmidt
bei der verlängerten Zulassung von Glyphosat auf EU-Ebene unterschrieben rund 524.000 Menschen für ein nationales Verbot des Unkrautvernichters. Heute übergaben die Initiatoren der Aktion - der BUND Naturschutz, das Umweltinstitut München und Campact - die Unterschriften beim CSU-Parteitag in Nürnberg an Marlene Mortler (MdB), Mitglied im Parteivorstand.

Karl Bär, Referent für Agrarpolitik am Umweltinstitut München erklärt dazu: "Bei der Wiederzulassung von Glyphosat jagt ein Skandal den nächsten. Dass Landwirtschaftsminister Christian Schmidt von der CSU im Alleingang für das Ackergift gestimmt hat und trotzdem im Amt bleiben darf, ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Bundesregierung muss jetzt endlich darauf reagieren und ein nationales Glyphosat-Verbot auf den Weg bringen."

Richard Mergner, Landesbeauftragter beim BUND Naturschutz, sagt dazu weiter: "Glyphosat steht für eine fehlgeleitete Landwirtschaftspolitik, durch die der Artenrückgang bei Insekten und Vögeln maßgeblich beschleunigt wurde. Wenn wir die Vielfalt unserer Natur bewahren wollen, muss der Pestizideinsatz massiv reduziert werden. Deswegen muss die CSU jetzt ihrer Verantwortung ernst nehmen und sich auf ihrem Parteitag für ein nationales Glyphosat-Verbot einsetzen."

Gerald Neubauer von der Bürgerbewegung Campact richtete sich an Bundeskanzlerin Merkel, die beim CSU-Parteitag anwesend war: "Innerhalb von rund zwei Wochen haben mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland für ein Glyphosat-Verbot unterschrieben. Die Union muss jetzt die Zeichen der Zeit erkennen. Die Menschen wollen eine umwelt- und gesundheitsverträgliche Landwirtschaft, in der Ackergifte wie Glyphosat keine Zukunft haben."

Hätte Deutschland sich wie geplant bei der Abstimmung im zuständigen EU-Ausschuss enthalten, wäre keine qualifizierte Mehrheit für die Wiederzulassung von Glyphosat zustande gekommen. Nun ist die Bundesregierung am Zug, ein nationales Verbot für den Unkrautvernichter zu erlassen. Ein solches Verbot ist einem Gutachten des Europareferats des Bundestags zufolge unter strengen Voraussetzungen durchaus möglich. SPD, BÜNDNIS90/Die Grünen und Die Linke fordern bereits einen Ausstiegsplan für die Anwendung von Glyphosat.


Für Rückfragen

Martin Geilhufe
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 01 72 / 7 95 46 07
martin.geilhufe@bund-naturschutz.de


Quelle

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

15.12.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Erzschwebfliege auf Sempervivum ... Die Larven dieser Schwebfliege ernähren sich von den fleischigen Blättern des Hauswurz.


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität
Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität
Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität

Update 12/2017

17/18.12.2017


Ein Kooperationsprojekt des Artenschutz in Franken® und des Bürgervereins Bargen, welches umweltpädagiogisch vom Kindergarten Bargen "Bargener Zwergentreff" begleitet wird engagiert sich für die Erhaltung der Fledermäuse.

Gefördert wird das Projekt durch die Beatrice Nolte Stiftung für Naturschutz, der Umweltstiftung der Landesbank Baden - Württemberg und der Margarete Müller - Bull Stiftung.

Baden-Württemberg / Bargen.Turmstationen können durch eine professionelle Umgestaltung sehr wohl
in die Lage versetzt werden sich zu wertvollen Leuchttürmen der Biodiversität und Ökopädagogik zu entwickeln. Vorab dieser Umgestaltung bedarf es jedoch abzuprüfen welche Lebensformen sich im Umgriff des Baukörpers befinden bzw. welche Lebensformen angesprochen werden können.

Ein mehrmonatiges Monitoring gab hierrüber Aufschluss.

Mit diesem Projekt soll der Erhaltung der vielfach akut im Bestand gefährdeten heimischen Fledermausarten zugearbeitet werden. Ganz bewusst wollen wir hier spaltenbewohnende Arten ansprechen. Hierzu zählen z.B. Zwerg-Mücken oder auch Rauhautfledermäuse. Arten die an
zahlreichen Stellen der Republik durch Bauwerksanierungen von ihren angestammten Lebens- und Fortpflanzungsräumen verdrängt werden.

Das Projekt Leuchttürme der Biodiversität und Ökopädagogik
möchte gleichfalls als Multiplikationsprojekt fungieren welches an anderer Stelle der Republik durch Dritte fortgeführt werden kann.

Erleben Sie hier die Entwicklung des Projektes ..

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97829

In der Darstellung:

In einer Zeit in der eine zunehmende Verarmung der Biodiversität in unserer Republik und darüber hinaus erkennbar wird, bedarf es dringlich konventionelle Wege zu verlassen. Seit geraumer Zeit wurde an mancher
Stelle begonnen ausgediente Turmstationen in sogenannte „Vogelhotels“ umzugestalten.

Das Projekt Leuchttürme der Biodiversität und Ökopädagogik geht weit über den Ansatz „Vogelhotel“ hinaus. Vorab der für 2018 geplanten Artenschutzmaßnahme konnte die Fassade im Zuge
der Bauwerksanierung durch den Bürgerverein Bargen  mit den entsprechenden bildgebenden Elementen bestückt werden.

Eine der beiden Giebelseiten wird dem Fledermausschutz gewidmet....


Eine Chance für die Gaukler der Lüfte
Eine Chance für die Gaukler der Lüfte
Eine Chance für die Gaukler der Lüfte

- Artenschutz-Umweltbildungsprojekt Schmetterlinge

17/18.12.2017

Artenschutz in Franken®, Gemeinde Ittlingen, Grundschule Ittlingen
und Familienzentrum Ittlingen bringen sich für die Erhaltung im Bestand gefährdeter Falter ein.

Update 12/2017

Baden-Württemberg / Ittlingen.
Schmetterlinge sind der Inbegriff des Sommers, mit ihrer vielfach
bunten Körperzeichnung konnten diese Tiere schon immer auch die Aufmerksamkeit des Menschen erregen. Diese sehr filigranen Geschöpfe zeigen sich in einer bemerkenswerten Vielfalt. Doch gerade diese
Vielfalt ist zunehmend gefährdet, da immer mehr Arten auf den Roten Listen zu finden sind.

Von den in der Bundesrepublik Deutschland erfassten rund 1.450 Großschmetterlingsarten zeigen sich fast 50 % als im Bestand gefährdet, oder sind bereits ausgestorben.

Mit dem Projekt „Eine Chance für die Gaukler der Lüfte“ wollen wir auch auf diese mehr als bedenkliche Entwicklung hinweisen.


Mehr noch, durch die Anlage sogenannter Schmetterlings-Hotspots schaffen wir regional begrenzt hochwertige Lebensräume. Spezielle Informationseinheiten möchten auch und gerade dazu beitragen ein
zunehmend erkennbares Wissensdefizit über die Ansprüche und die Lebensweise dieser Insekten zu beheben, um für deren Erhaltung zu werben.  

Das Projekt wird durch die Deutsche Postcode Lotterie gGmbH, die Margarete Müller - Bull Stiftung und durch die Stiftung "Unsere Erde" unabhängig gefördert.

Begleiten Sie uns bei der Entwicklung hier auf unseren Seiten ..
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97815


... Wintermärchen faszinierte Berliner Grundschüler
... Wintermärchen faszinierte Berliner Grundschüler
Berchtesgadener Wintermärchen faszinierte Berliner Grundschüler

17/18.12.2017

Nationalpark und Gymnasium Berchtesgaden präsentierten Kinderbuch und Bildungsprogramm im Bundesumweltministerium

Steinböcke, Murmeltiere, Gämsen:
Die typischen Bewohner des Nationalparks Berchtesgaden sind vielen Grundschulkindern aus Deutschlands Hauptstadt fremd. Im Rahmen der internationalen Aktion „Berge lesen“ weihte das Umweltbildungs-Team des Nationalparks in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Berchtesgaden über 100 Berliner Grundschüler in die Geheimnisse der Tierwelt des Schutzgebietes ein. Außerdem präsentierte die 25-köpfige Delegation aus Berchtesgaden im Foyer des Bundesumweltministeriums musikalisch umrahmt das Nationalpark-Märchenbuch „Der leuchtende Zauberpilz“.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Gastgeberin und Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, Nationalpark-Leiter Dr. Roland Baier
führte durch das Programm. Rund 100 Berliner Grundschulkinder lauschten der Lesung aus dem Märchenbuch „Der leuchtende Zauberpilz“. Markus Hanke, Lehrer am Gymnasium Berchtesgaden, hatte dazu eine musikalische Begleitung komponiert, die vier Schülerinnen und Schüler an Violine, Gitarre und Ziehharmonika gekonnt umsetzten. Bei der anschließenden Nationalpark-Rallye lernten die Kinder, betreut von Rangern und Nationalpark-Mitarbeitern, an sechs Bildungsstationen die Überwinterungsstrategien alpiner Tiere kennen. Außerdem ertasteten sie Tier- und Pflanzenmodelle, stempelten Tierspuren und bastelten Waldzwerge aus Naturmaterialien.

Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks betonte: "Nur wer die Natur, die Tiere und Pflanzen kennt, der will sie auch schützen. Die Alpen sind ein wunderschönes Beispiel für wilde Natur und ihre Verletzlichkeit." Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf unterstrich anlässlich der Veranstaltung: „Die Alpen sind das ökologische Herz Europas und ein Juwel der Artenvielfalt gerade im Nationalpark Berchtesgaden. Die Initiative ‚Berge lesen‘ begeistert Menschen dafür, diesen Schatz zu bewahren.“ Das "Berge lesen-Festival" wurde 2015 vom Deutschen Vorsitz der Alpenkonvention und dem Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention ins Leben gerufen, um den Internationalen Tag der Berge würdig zu begehen. Im Mittelpunkt standen an diesem Tag die Alpen als bedeutende Bergregion Europas. Der Internationale Tag der Berge soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die besondere Bedeutung der Berggebiete für das Leben auf der Erde und ihre nachhaltige Entwicklung lenken.


Weitere Informationen:


Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de


Quelle/Foto:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



"Hoher Buchener Wald"
"Hoher Buchener Wald"
Verhandlung über Schutzgebiet "Hoher Buchener Wald"

16/17.12.2017

Mit einem skandalösen Vorgehen hatte die Regierung im Jahr 2015 Nordbayerns größtes Waldschutzgebiet im Steigerwald aufgehoben, um das Holz der Bäume dort nutzen zu können.


Dagegen hatte der BUND Naturschutz
geklagt. Mitte Dezember 2017 fand die Revisionsverhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig statt. Das Urteil folgt Ende Dezember.

Am Bundesverwaltungsgericht Leipzig fand heute (12.12.2017) die Revisionsverhandlung über die Rechtmäßigkeit
der Aufhebung des Geschützten Landschaftsbestandteils "Hoher Buchener Wald" bei Ebrach durch die Regierung von Oberfranken statt. Bei dieser Verhandlung wurde deutlich, dass die Umwidmung des umstrittenen Geschützten Landschaftsbestandteils "Hoher Buchener Wald" in eine andere Schutzgebietskategorie ein gangbarer Weg gewesen wäre.

"Die Verhandlung hat gezeigt, dass es dieses Verfahren nicht hätte geben müssen, wenn der Freistaat Bayern bereit gewesen wäre, den Antrag der Marktgemeinde Ebrach auf ein Naturschutzgebiet durch die Regierung von Oberfranken umsetzen zu lassen" so Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND Naturschutz.

"Es ist traurig, dass der Freistaat Bayern sich weigert, seiner Verantwortung nachzukommen, seinen Wald zu schützen und stattdessen teure Prozesse anstrebt, um den notwendigen Schutz zu verhindern", so Peter Rottner, Landesgeschäftsführer des BUND Naturschutz.

Die Entscheidung des Gerichts ist noch offen.
- Die Urteilsverkündung erfolgt am 21.12.2017.

Nationalparkfreunde angereist


Zur Beobachtung der Verhandlung waren mehr als 30 Befürworter des Geschützten Landschaftsbestandteils des BUND Naturschutz und des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald angereist. "Diese Anzahl an Menschen an einem Termin unter der Woche kurz vor Weihnachten zeigt, dass das Schutzgebiet eine große Anhängerschaft hat und stimmt BN und den Verein Nationalpark Nordsteigerwald sehr optimistisch" so Hubert Weiger.

Naturschutzkrimi um NordBayerns größtes Waldschutzgebiet

Das Landratsamt Bamberg hatte am 16. April 2014 nach einem über fünfmonatigem Verfahren den Geschützten Landschaftsbestandtei
l (GLB) "Hoher Buchener Wald im Ebracher Forst" nach Bundesnaturschutzgesetz § 29 BNatSchG ausgewiesen. Die Landratsämter Hassberge und Schweinfurt bestätigen die Korrektheit des Verfahrens. Zuvor waren Ministerpräsident Horst Seehofer, der damalige Umweltminister Marcel Huber und Forstminister Helmut Brunner vom damaligen Landrat Denzler in einem eigenen Termin persönlich über die Pläne informiert worden. Die geäußerten Änderungswünsche wurden daraufhin eingearbeitet.

Das Bayerische Umweltministerium und das Forstministerium kündigten dann aber im Mai 2014 an, dass der GLB außer Vollzug gesetzt und durch ein erweitertes Naturschutz-/Nutzungskonzept ersetzt wird. Diese "Außer-Vollzug-Setzung" gelang jedoch vorerst nicht. Erst nachdem im Februar 2015 in einem äußerst umstrittenen Verfahren die Zuständigkeiten dafür geändert wurden, hatte die nun neu zuständige Regierung von Oberfranken ein Aufhebungsverfahren für den GLB einleiten können und trotz vieler Einsprüche auch durchgesetzt. Seither laufen mehrere Tausend dicker, alter Bäume Gefahr, um der Holznutzung willen gefällt zu werden.

Gegen dieses Vorgehen hatte der BN Normenkontrollklage eingereicht, die vom Verwaltungsgerichtshof (VGH) aber abgelehnt wurde. Zugleich hat der VGH aber eine Revision zugelassen und ausdrücklich die Schutzwürdigkeit des Hohen Buchenen Waldes bestätigt.

In der Aufnahme:
Freunde des Hohen Buchenen Waldes waren extra nach Leipzig gereist, um
für den Erhalt des Schutzgebiets einzutreten (Foto: Ulla Reck/BN).

Für Rückfragen

Dr. Ralf Straußberger
Waldreferent
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 09 11 / 8 18 78 22
ralf.straussberger@bund-naturschutz.de

Quelle/Foto
BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Vogelbeobachtung für Bewohner ...
Vogelbeobachtung für Bewohner  ...
Vogelbeobachtung für Bewohner von Pflegeeinrichtungen

16/17.12.2017

Neue Präventionsmaßnahme „Alle Vögel sind schon da“ in vollstationären Pflegeeinrichtungen in Bayern

Das persönliche Wohlbefinden
ist Grundvoraussetzung für eine gute Lebensqualität, auch im hohen Alter. Mit der neuen Präventionsmaßnahme "Alle Vögel sind schon da“ wird in Bayern ein Angebot für Bewohner in vollstationären Pflegeeinrichtungen geschaffen, mit dem sie ihre persönlichen Aktivitäten durch Vogelbeobachtung bereichern können.

Das innovative Projekt des LBV mit wissenschaftlicher Begleitung steht unter der Schirmherrschaft von Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml.

Mehr zum Thema auf den Seiten des LBV
- https://www.lbv.de/news/details/vogelbeobachtung-f%C3%BCr-bewohner-von-pflegeeinrichtungen/


Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Star

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Biotopverbund aus Naturwaldgebieten
Biotopverbund aus Naturwaldgebieten
Biotopverbund aus Naturwaldgebieten im Spessart

15/17.12.2017

Naturschutzverbände werben für Waldschutzkonzept im Spessart

Auf Basis des Beschlusses der Staatsregierung,
dass im Spessart substanzielle Maßnahmen zur Förderung des Natur- und Artenschutzes ergriffen werden sollen, schlagen Naturschutzorganisationen ein landkreisübergreifendes, differenziertes Naturwaldverbund-Konzept für den gesamten Spessart vor. Die Naturschutzverbände BUND Naturschutz (BN), Landesbund für Vogelschutz (LBV), Greenpeace Bayern, WWF Deutschland, Zoologische Gesellschaft Frankfurt und die "Freunde des Spessarts" werben für ein 3 Säulen-Konzept, das aus einem großen Kerngebiet, mehreren mittelgroßen Spenderflächen und etlichen kleinen Naturwaldflächen bzw. Trittsteinen besteht. Diese über den gesamten Spessart verteilten Gebiete sollen im Biotopverbund dauerhaft als Naturschutzgebiete geschützt werden, insgesamt knapp 9.000 Hektar an Staatswäldern. In diesen Wäldern soll kein Holz genutzt werden, damit sich langfristig "Urwälder von morgen" entwickeln können, in denen Bäume alt und dick werden und bedrohte Waldarten dauerhaft überleben können. "Wir werben für ein Konzept, das Schützen und Nutzen verbindet und von dem Mensch und Natur im Spessart landkreisübergreifend profitiert. Dabei werden die Befürchtungen aus der Nationalparkdebatte berücksichtigt und zugleich mehr staatliche Spessartwälder konsequent geschützt. Dies entspricht auch dem Mehrheitswillen der Bevölkerung im Spessart", so die Naturschutzorganisationen.

Sebastian Schönauer, BN Bayern: "Zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen gehört im Spessart, dass Wälder nicht nur der Holznutzung dienen, sondern dass auch ein deutlich größerer Teil des Staatswaldes als heute konsequent und auf Dauer geschützt wird. Mit einer großen Naturwaldfläche im Spessart wäre eine Weltnaturerbe-Bewerbung möglich."

Detlev Drenckhahn, WWF Deutschland: "Der Spessart ist von seiner Ausstattung an alten Wäldern und bedrohten Arten geradezu prädestiniert hier Naturwälder in größerem Umfang zu schützen. Die Staatsregierung muss von ihren Staatswäldern gerade im Spessart deutlich mehr schützen und dazu beitragen, die Verpflichtungen aus der "Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt" auch in Bayern zu erfüllen."

Hartwig Brönner, Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Main-Spessart: "Aus unseren Kartierungen wissen wir, dass es neben einem Großschutzgebiet im Heisterblock und dessen Umgebung viele weitere absolut schützenswerte Wälder über den Spessart verteilt gibt. Naturnahe Wälder mit ihrer speziellen Artenausstattung sind das primären Naturerbe Mitteleuropas, das es vorrangig - auf Teilfläche auch holznutzungsfrei - zu bewahren gilt.

Martin Niedermaier, Greenpeace Bayern: "Der Spessart ist aus nationaler und internationaler Sicht so wertvoll, dass hier deutlich mehr Wälder geschützt werden sollten. Nach dem Ausschluss des Spessarts aus der Nationalparksuche schlagen wir als Kompromiss einen Naturwaldverbund vor."

Heidi Wright, Sprecherin Bürgerbewegung "Freunde des Spessarts": "Wir setzen uns als Bürgerbewegung weiterhin für großflächige Waldschutzgebiete im Spessart ein. Davon profitieren nicht nur Waldarten. Echte Natur als "Urwald vor der Haustür" kann so auch von den Spessarter Bürgern in allen Spessartlandkreisen wohnortnah erlebt und genossen werden".

Ruth Radl, stellv. Vorsitzende BN-Kreisgruppe Aschaffenburg: "Vorschläge, die sich nur auf touristische Ziele beschränken, widersprechen dem Beschluss der Staatsregierung, weil sie im Kern keine substantiellen Verbesserungen im Natur- und Artenschutz bringen. Wir werben für ein Konzept, das den Waldnaturschutz im gesamten Spessart substanziell verbessert."

Steffen Scharrer, Vorsitzender BN-Kreisgruppe Miltenberg: "Für uns ist es wichtig, dass auch der Landkreis Miltenberg am Naturwaldverbund beteiligt ist: mit einer größeren Spenderfläche nördlich von Altenbuch und einem weiteren kleineren Naturwaldgebiet nördlich von Schollbrunn. Dies zeigt, dass es auch im Südspessart ökologisch wertvolle Wälder gibt."

Erwin Scheiner, Vorsitzender BN-Kreisgruppe Main-Spessart: "Das von uns vorgeschlagene Wald-Konzept garantiert auf großen Wirtschaftswaldflächen weiterhin die Nutzung des Rohstoffes Holz, die wohnortnahe Brennholznutzung und die Pflege und Ernte der wertvollen Spessarteichen. Dies berücksichtigt Befürchtungen aus der Nationalpark-Diskussion."

Ralf Straußberger, BN-Waldreferent: "Wer substanziell im Waldnaturschutz etwas verbessern will, darf nicht - wie bisher im Spessart - beim Schutz von winzigen Schutzgebieten stehenbleiben, weil dort bedrohte, anspruchsvolle Waldarten dauerhaft nicht überleben können."
Hintergrundinformation zum Vorschlag des Naturwaldverbundes im Spessart:

Die Bayerische Staatsregierung hat am 18.07.2017 mit dem Ausschluss des Spessarts aus dem Nationalparksuchprozess beschlossen, im Spessart "weitere substanzielle Maßnahmen zur Förderung des Natur- und Artenschutzes sowie für den Naturtourismus" zu ergreifen. Dazu sollen im Rahmen der Initiative "Natur.Heimat.Bayern" der Staatsministerin Scharf Vorschläge auch aus der Spessartregion vertieft geprüft werden, die die Zustimmung der gesamten Region finden sollen.


In der Aufnahme des BN
- NSG Metzger im Winter, Foto: Michael Kunkel


Für Rückfragen

Dr. Ralf Straußberger
Waldreferent
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 09 11 / 8 18 78 22
ralf.straussberger@bund-naturschutz.de

Quelle/Foto
BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

14.12.2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Luchs pirscht sich zurück
Luchs pirscht sich zurück
Luchs pirscht sich zurück

15/16.12.2017

Die Zahl freilebender Luchse in Deutschland nimmt zu und liegt nach Schätzungen des WWF bei 100 bis 130 Tieren.
Sowohl im Harz als auch im Bayerischen Wald wurden in 2017 mehr Luchse nachgewiesen als im Jahr zuvor. Auch im Pfälzerwald wächst die Population. Dort wurden seit 2016 neun Tiere im Rahmen eines Wiederansiedelungsprojekts freigelassen, zuletzt eine Luchsin aus der der Slowakei. Die nächsten Tage folgt ein weiteres Tier aus der Schweiz. Dennoch bleibt offen, ob der Luchs dauerhaft wieder seine Heimat in Deutschland findet. Wilderei und Straßenverkehr machen den Tieren das Überleben weiter schwer.

Allein in Bayern wurden zwischen 2010 und 2017 mindestens sechs Luchse geschossen, vergiftet oder auf andere Weise getötet. Weitere vierzehn Tiere sind spurlos verschwunden. Zuletzt wurde im September 2017 im Saalachsee bei Bad Reichenhall ein getöteter Luchs gefunden. Nach wie vor laufen die Untersuchungen zu einem Tatverdächtigen im Bayerischen Wald, bei dem vor fast genau einem Jahr im Rahmen einer Hausdurchsuchung Waffen und Teile von Luchsen sichergestellt wurden.

„Luchse sind streng geschützt, ihre Tötung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine schwere Straftat", so Diana Pretzell vom WWF. Der WWF fordert daher unter anderem eine nationale Wildtierbehörde und entsprechende Stabsstellen bei den zuständigen Landeskriminalämtern oder Umweltministerien. Zudem sollten tot aufgefundene Luchse, ähnlich wie Wölfe, grundsätzlich kriminologisch untersucht werden, um die Todesursache eindeutig zu ermitteln

Um Wilderei auf streng geschützte Tiere in Deutschland aufzudecken, hat der WWF im Sommer eine Anti-Wilderei-Hotline unter 0800 -10 20 340 eingerichtet. Unter der Notrufnummer und online unter www.wildereinotruf.de können kriminelle Taten an Wildtieren 24h am Tag anonym gemeldet werden. Der WWF prüft die Hinweise und tritt in Kontakt mit den zuständigen Behörden.


Hintergrund Luchsprojekte in Deutschland:

Luchse gründen in der Regel nur dort Reviere, wo bereits andere Artgenossen vorkommen. Daher helfen Wiederansiedlungsprojekte in Regionen wie dem Pfälzer Wald, die den Tieren ausreichend zusammenhängende Waldfläche bieten.
Die Idee geht auf: Seit diesem Jahr läuft der erste Luchs-Nachwuchs durch den Pfälzerwald. Der WWF unterstützt das von Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz geleitete Luchs-Projekt ebenso wie weitere Projekte in Bayern und Baden-Württemberg, die Informationen in der Bevölkerung stärken sollen.

Im Bayerischen Wald startete vor kurzem das grenzübergreifende Projekt "3Lynx", in dem sich elf Partner aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Italien und Slowenien
für ein dauerhaftes Überleben der dortigen Luchspopulation einsetzen. In Baden-Württemberg baut der WWF gemeinsam mit der Landesjägerschaft und der Forstlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg das Fotofallenmonitoring aus. Kürzlich eröffnete außerdem ein Luchs-Infopoint im Naturpark Obere Donau.


KONTAKT

Wiebke Elbe

Pressestelle WWF

Tel: 030-311777-219

wiebke.elbe(at)wwf.de

twitter.com/ElbeWWF


Quelle

WWF
14. Dezember 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Luchs

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Wintererlebnis im Nationalpark
Wintererlebnis im Nationalpark
Wintererlebnis im Nationalpark

Spannendes Ferienprogramm für Kinder aller Altersstufen

15/16.12.2017

Neuschönau/Ludwigsthal/Spiegelau.
Um der Langeweile zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag vorzubeugen, hat der Nationalpark Bayerischer Wald wieder ein spannendes Ferienprogramm vorbereitet. Dabei stehen vor allem winterliche Abenteuer in der wilden Natur im Vordergrund.

Im Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau starten die Angebote am 26. Dezember unter dem Motto Waldspürnasen unterwegs. Um 14 Uhr geht’s an der Infotheke für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren los in den verschneiten Winterwald. Dort suchen die Abenteurer Spuren im Schnee, bauen eisige Höhlen und finden heraus, wie die tierischen Bewohner im Winter überleben. Außerdem wird dem Tier-Freigelände ein Besuch abgestattet. Die etwa zweieinhalbstündige Führung findet am 2. Januar nochmals statt.

Zur dreistündigen Kinder-Winter-Olympiade lädt der Nationalpark am 28. Dezember und 4. Januar ein. Für drei Stunden dürfen Kinder zwischen 7 und 12 Jahren dann bei vielen lustigen Aktivitäten die Natur erkunden. Dabei wird auch im Eskimo-Stil auf Schneeschuhen durch die weiße Pracht gestapft. Das einmalige Erlebnis startet jeweils um 14 Uhr an der Infotheke im Hans-Eisenmann-Haus.

Eine Reise durch den Märchenwald können Kinder zwischen 7 und 12 Jahren am 3. Januar um 14 Uhr antreten. Dabei wird in der Dämmerung dem Wald sowie Märchen und Geschichten gelauscht. Auch knifflige Rätsel gilt es zu lösen – und märchenhafte Waldbewohner zu entdecken. Die rund dreistündige Tour auf Schneeschuhen startet um 14 Uhr an der Infotheke im Hans-Eisenmann-Haus.

Für alle, die lieber im Warmen sitzen wollen, werden im Kinosaal des Hans-Eisenmann-Hauses an den Wochenenden zwei filmische Höhepunkte angeboten. Am 30. und  31. Dezember läuft dort um 14 Uhr Ronja Räubertochter, am 6. und 7. Januar zur selben Zeit Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.  Dieselben Filme werden auch im Kino vom Haus zur Wildnis in Ludwigsthal gezeigt. Dort flimmert am 30. und 31. Dezember um 14 Uhr Drei Haselnüsse für Aschenbrödel über die Leinwand, am 6. und 7. Januar Ronja Räubertochter.

Kreativen Bastelspaß bietet am 29. Dezember und 5. Januar die Naturwerkstatt im Haus zur Wildnis. Dabei wird der Winter mit Materialien aus der Natur in Szene gesetzt. Mitmachen kann man jederzeit zwischen 10 und 16 Uhr. Infos dazu gibt’s an der Infotheke.

Und auch rund ums Nationalparkzentrum Falkenstein kann eine Reise durch den Märchenwald unternommen werden. Beim Wintererlebnisnachmittag für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren geht‘s zur Dämmerungszeit um Märchen, Geschichten und knifflige Rätsel. Nebenbei werden die märchenhaften Waldbewohner gesucht – und das auf Schneeschuhen. Gestartet wird um 14 Uhr am Eisenbahntunnel am Parkplatz.

Dreimal haben Kinder zwischen 5 und 10 Jahren die Gelegenheit, den Winterwald für Spurensucher zu erleben. Das Winterabenteuer im Waldspielgelände Spiegelau findet am 29. Dezember sowie am 1. und 5. Januar jeweils um 14 Uhr statt. Zwei bis drei Stunden lang erkunden die Teilnehmer dabei den Winterwald. Wo versteckt sich das Eichhörnchen? Wieso ist der Luchs ein so erfolgreicher Jäger im Schnee? Wie hält sich der Wolf im Winter warm? Diesen und vielen weiteren spannenden Fragen wird spielerisch auf den Grund gegangen. Treffpunt ist am Eingang zum Waldspielgelände.

Außerdem bietet der Nationalpark in Kooperation mit dem Landkreis Freyung-Grafenau zwei rund zweieinhalbstündige Familienführungen im Freyunger Museum Jagd, Land, Fluss im Schloss Wolfstein an. Am 5. und 7. Januar sind ab 14 Uhr alle Sinne gefordert. Denn so wird klar, wie heimische Wildtiere durch die kalte Jahreszeit kommen – oder welche Jagdstrategien sie an den Tag legen.

Bei allen Erlebnistagen im Freien sollten die Kinder unbedingt wetterfeste Kleidung inklusive passendem Schuhwerk parat haben. Zudem wird um Anmeldung beim Nationalparkführungsservice unter 0800 0776650 gebeten. Nur für die Naturwerkstatt und die Filmvorführungen sind keine Anmeldungen erforderlich. Die Kosten für alle Veranstaltungen werden von der Nationalparkverwaltung übernommen. Lediglich bei der Familienführung im Schloss Wolfstein ist der Museumseintritt zu entrichten.

Bildunterschrift:
Viel Spaß versprechen die Erlebnisnachmittage in der verschneiten Nationalpark-Natur. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Strohhalm für den Aal
Strohhalm für den Aal

15/16.12.2017

WWF wertet Aalregelung als sinnvollen ersten Schritt / Fangquoten für Kabeljau und Scholle jedoch über wissenschaftlichen Empfehlungen

Die Fischereiminister der EU
haben heute früh die Fischereiquoten für die Nordsee und den Nord-Ost-Atlantik im kommenden Jahr festgelegt. Obwohl mehr Bestände auf nachhaltigem Niveau bewirtschaftet werden, stoßen einige der Entscheidungen auf Kritik des WWF. „Die legalisierte Überfischung in der Nordsee wird weniger, geht aber dennoch in die nächste Runde. Die Fangmengen für Kabeljau, Wittling und Scholle liegen ein Viertel über den wissenschaftlichen Empfehlungen.

So bleibt eine umweltverträgliche Nordseefischerei eine Fata Morgana.“, kritisiert Stella Nemecky, Fischereiexpertin beim WWF Deutschland.
Die EU-Staaten haben sich verpflichtet, bis 2020 die Überfischung zu beenden und für gesunde Bestandsgrößen in europäischen Meeren zu sorgen. „Stattdessen werden nun lang ersehnte Bestandserholungen wie jüngst endlich beim Kabeljau zu beobachten, durch zu hohe Fangmengen gleich wieder riskiert.“

Ein generelles Fangverbot für Aal, wie es EU-Kommission und Umweltschützer gefordert hatten, lehnten die Fischereiminister ab. Stattdessen soll die Fischerei vorübergehend ab 1. September 2018 für 3 Monate geschlossen werden.

„Mit einem Fangverbots-Intermezzo kann man keine Tierart retten, Artenschutz mit Verfallsdatum funktioniert nicht. Die Schließung ist eine sinnvolle erste Maßnahme, müsste aber dauerhaft gelten. Laichbereite Aale wandern vor allem im Herbst ins Meer ab. Es ist gut, wenn sie in dieser Zeit nicht in den Reusen der Fischer enden. Es wäre aber tückisch, wenn außerhalb der Schonzeit mehr gefangen würde, denn Aalfischerei wird nicht durch Höchstfangen reguliert“, so Stella Nemecky vom WWF. „Wir brauchen Aalschutz aus einem Guss: ein dauerhaftes Fangverbot für erwachsene Tiere in allen europäischen See- und Binnengewässern. Die Fischerei auf junge Glasaale muss schonend betrieben und so gut kontrolliert werden, dass der illegale Handel gestoppt wird. Die Millionen junger Aale sollten nur noch zum Bestandserhalt und in geeignete, saubere Gewässer ausgesetzt werden. Die heutige Aalregelung muss der Anfang echter Schutzbemühungen sein, die endlich sicherstellen, dass Flüsse für erwachsene Tiere besser passierbar und nicht durch Turbinen und Wasserkraftwerke verbaut sind.

An fast der Hälfte der deutschen Flüsse werden die Aal-Schutzziele verfehlt: „Aus Eider, Elbe,  Maas und Oder wandern nicht ausreichend Aale ab. Die deutschen Aal-Management-Pläne müssen endlich flächendeckend umgesetzt werden, um die Ziele auch in diesen Flüssen erreichen zu können“, fordert Stella Nemecky.

KONTAKT:

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

britta.koenig(at)wwf.de

Twitter: @koenigWWF


Quelle

WWF
13. Dezember 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



NABU kritisiert Verschiebung ...
 NABU kritisiert Verschiebung ...
NABU kritisiert Verschiebung der Neonikotinoid-Entscheidung auf EU-Ebene

14/15.12.2017

Miller: Gefährliches Spiel auf Zeit - Insektenrückgang muss schnell gestoppt werden
________________________________________________________________

Brüssel
– Der NABU kritisiert, dass die besonders insektenschädlichen Neonikotinoide EU-weit weiterhin erlaubt sind. Vertreter der EU-Mitgliedstaaten hatten sich am gestrigen Dienstag nicht auf ein Ende der ökologisch hoch bedenklichen Wirkstoffe Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam verständigen können. Stattdessen vertagte der Ausschuss für Pestizide die Abstimmung auf Mitte März 2018.

„Statt das notwendige, schnelle Ende der Insektengifte einzuläuten, schiebt die Kommission die Entscheidung weiter auf die lange Bank. Das ist ein gefährliches Spiel auf Zeit. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hat sich gestern – nach seinem Glyphosat-Alleingang – erneut als Handlanger der Agrarchemie präsentiert. Dabei ist die Faktenlage klar: Neonikotinoide sind hochgradig gefährlich für Insekten, Fledermäuse und Vögel. Wie ein unsichtbarer Feind haben sie sich in der Umwelt ausgebreitet. Um das Insektensterben aufzuhalten, müssen alle Neonikotinoide schnellstmöglich verboten werden“, forderte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hatte darauf verwiesen, zunächst eine erneute  Risikobewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) abwarten zu wollen. Diese soll im Februar vorliegen. Dabei ist die Faktenlage eindeutig: Eine Fülle wissenschaftlicher Studien weist schädliche Auswirkungen auf zahlreiche Insektenarten nach. Auch das Zugverhalten von Singvogelarten wird durch die Einnahme gebeizten Saatguts massiv gestört und Fledermäuse können sich räumlich weniger gut erinnern und orientieren.

Die EU-Kommission hatte bereits Anfang 2017 ein Komplett-Verbot der drei Wirkstoffe vorgeschlagen – wobei deren Anwendung unter Glas weiterhin erlaubt sein sollte. Der NABU begrüßt die Verbote, fordert jedoch ein ausnahmsloses Verbot aller Neonikotinoide. Denn trotz eines seit 2013 geltenden Teilverbotes bleibt die eingesetzte Menge EU-weit hoch. Ein Grund sind die großzügig verteilten Sondergenehmigungen: Zwischen 2014 und 2016 wurden über 60 Ausnahmen bewilligt. Auch in Deutschland werden trotz des Teilverbots jährlich rund 200 Tonnen Neonikotionoide auf die Felder gebracht. Hierzulande sind neben den drei genannten Wirkstoffen auch Acetamiprid und Thiacloprid erlaubt.

Weitere Informationen zu Neonikotinoiden und der Allianz „Save the Bees Coalition“, die sich für ein EU-weites Verbot einsetzt: www.NABU.de/presse/pressemitteilungen/index.php?popup=true&show=22272&db=presseservice


Für Rückfragen:
Till-David Schade, NABU-Experte für Biologische Vielfalt, Tel. +49 (0) (0)30.284984-1577, Till-David.Schade@NABU.de


Quelle
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 142/17 | 13. DEZEMBER 2017
________________________________________________________________

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier
- Totenfliege

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Hoffnung auf eine naturverträgliche Krabbenfischerei
Hoffnung auf eine naturverträgliche Krabbenfischerei
Gemeinsame Pressemitteilung von WWF, NABU und Schutzstation Wattenmeer: Hoffnung auf eine naturverträgliche Krabbenfischerei

13/14.12.2017

Verpflichtung für mehr Naturschutz macht Weg frei für MSC-Zertifizierung / Naturschutzverbände einigen sich mit Krabbenfischerei, sehen aber Verbesserungsbedarf des MSC-Standards

Die Krabbenfischerei der deutschen, niederländischen und dänischen Nordseeküste hat das MSC-Zertifikat erhalten. Dies war bis vor kurzem umstritten: Die Naturschutzverbände WWF, NABU und Schutzstation Wattenmeer hatten im August Widerspruch gegen die Zertifizierung eingelegt, da sie die MSC-Kriterien als nicht erfüllt und die Schutzziele des Nationalparks Wattenmeer als gefährdet ansahen. Nach Verhandlungen und einer erzielten Vereinbarung zwischen Naturschutzverbänden und Krabbenfischern, zogen sie den Einspruch zurück und machten den Weg für das MSC-Siegel frei. In der Vereinbarung verpflichtet sich die Fischerei zu zusätzlichen Anstrengungen für den Schutz von Arten und Lebensräumen, so dass die Krabbenfischerei nun mit den bestehenden Kriterien des MSC knapp vereinbar ist.

"Wir freuen uns über die mit der Krabbenfischerei vereinbarten Fortschritte bei der Beifang-Vorsorge und beim Schutz des Meeresbodens.
Die zusätzlichen Anstrengungen machen jetzt zwar eine MSC-Zertifizierung möglich, bis die Krabbenfischerei aber auch nationalpark-tauglich ist bleibt noch ein Wegstück zu gehen. Erst wenn große Teile der Wattenmeer-Nationalparks nicht mehr befischt werden und die Natur sich dort wieder frei entwickeln kann, ist eine Balance zwischen Schutz und Nutzung erreicht", sagt Hans-Ulrich Rösner vom WWF. Derzeit findet rund ein Viertel der deutschen Krabbenfischerei noch im Wattenmeer hinter den Inseln statt, also im Kern jener drei Nationalparks, die das Wattenmeer eigentlich schützen sollen - genau dort, wo die meisten Jungfische leben und wo die Natur auf einem großen Teil der Fläche eigentlich ungestört sein muss.

"Die MSC-Zertifizierung der Krabbenfischerei war alles andere als ein Selbstläufer. Die feinen Maschen der über den Meeresgrund
geschleppten Netze beeinträchtigen die empfindlichen Lebensgemeinschaften im Wattenmeer. Viel zu viele junge Schollen, Seezungen und Kabeljaue verenden dabei als ungewollter Beifang", so Kim Detloff vom NABU. "Durch die jetzt vereinbarten Auflagen hoffen wir auf echte Verbesserungen."

"Wir haben der MSC-Zertifizierung nur mit großen Bauchschmerzen zugestimmt. Nun müssen die dafür gemachten Auflagen und die Selbstverpflichtungen von der Krabbenfischerei auch umgesetzt werden", sagt Harald Förster von der Schutzstation Wattenmeer. "Wir hoffen, künftig mit der Krabbenfischerei gemeinsame Wege zu finden, den Schutz des Wattenmeeres zu verbessern, den Nationalpark-Zielen gerecht zu werden und verschwundenen Arten eine Rückkehr zu ermöglichen."

Die Naturschutzverbände verbinden ihre Zustimmung zur Zertifizierung der Krabbenfischerei aber auch mit einer Kritik am bestehenden Standard des MSC: "Meeresschutzgebiete sind leider ein blinder Fleck im MSC-Standard. Hier muss nachgebessert werden, damit Fischereien künftig zu deutlich mehr Vorsorge in empfindlichen Gebieten verpflichtet sind, als es nun erreicht werden konnte", so WWF, NABU und Schutzstation Wattenmeer.

Die grenzüberschreitende Krabbenfischerei im Wattenmeer umfasst rund 400 Kutter. Gemeinsam fangen sie etwa 30.000 Tonnen Krabben pro Jahr, das entspricht 90 Prozent des gesamten Fangs der Nordseegarnele.


KONTAKT:

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

britta.koenig(at)wwf.de

Twitter: @koenigWWF


Quelle

WWF

13. Dezember 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Peter Hoffmann
- Barsch

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



.. 15 Arten bei Einsatz im Nationalpark Eifel ..
.. 15 Arten bei Einsatz im Nationalpark Eifel ..
Trüffelhund Jule spürt 15 Arten bei Einsatz im Nationalpark Eifel auf

12/13.12.2017

Pilze sind von großer Bedeutung für das Ökosystem Wald

Schleiden
. Sie heißen Gemeine Balsamtrüffel, Gerberei-Schwärzling oder Pappel-Grünling, sind schleimig, duftend oder einfach nur unauffällig. Manche leben wie die Trüffel stets im Verborgenen unter der Erdoberfläche. Andere schieben ihre Fruchtkörper aus dem Waldboden. Den meisten Naturliebhabern bekannt sind unter den Pilzen nur schmackhafte Hutpilze wie Marone, Steinpilz und Pfifferling, bei Gourmets die Schwarze oder die Weiße Trüffel. Im September war wieder Pilzinventur im Nationalpark Eifel und erstmals half dieses Jahr ein Trüffelhund bei der Suche.

Im Nationalpark Eifel ist das Sammeln von Pilzen verboten. Dort stehen - wie die Pflanzen und Tiere - auch alle Pilze unter strengem Schutz. Denn Pilze spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem Wald. Nur Wissenschaftler dürfen hier mit Ausnahmegenehmigungen auf Pilzsuche gehen, um den Artenbestand zu erfassen. Inzwischen sind über 1.880 Pilzarten im Nationalpark Eifel kartiert worden. Davon stehen 401 als bestandsgefährdet auf den Roten Listen oder gelten als Neufunde für NRW, manche gar deutschlandweit. Damit kann sich der Nationalpark Eifel unter den Großschutzgebieten Deutschlands sehen lassen.

Bild :
Dr. Lothar Krieglsteiner hat zur diesjährigen Pilzinventur im Nationalpark Eifel  Verstärkung mitgebracht: Jule (links) und Millie sind Trüffelhunde und spüren die im verborgen lebenden Trüffel im Boden auf. Geprüfte Trüffelberaterin Silke Hörnicke (links) aus Niederkassel hat die Mischlingshunde aus dem Tierschutz für diese hoch konzentrierte Arbeit ausgebildet. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Pardey)

Mehr zum Thema
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=97792

Quelle

Kontakt
Annette Simantke
Wald und Holz NRW
Nationalparkverwaltung Eifel
Fachgebiet Kommunikation und Naturerleben
Tel.: 02444. 9510-57
simantke@nationalpark-eifel.de

3. November 2017.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Freizeitler rauben Auerwild Lebensraum
Freizeitler rauben Auerwild Lebensraum
Freizeitler rauben Auerwild Lebensraum

12/13.12.2017

Freizeitnutzung
raubt dem Auerwild im Sommer circa 20, im Winter sogar 40 Prozent seines Lebenraums. Das ist ein Ergebnis einer Studie der Forstlichen Versuchsanstalt (FVA) Baden-Württemberg. Über drei Jahre wurden mithilfe von Funksendern zwölf Auerhühner im Schwarzwald untersucht.

Mehr auf den Seiten von Wild und Hund
- https://wildundhund.de/freizeitler-rauben-auerwild-lebensraum/

Quelle
Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
Erich-Kästner-Straße 2
D – 56379 Singhofen

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Auerhahn

Mehr zum Auerwild auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20462

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Chinesen für Elfenbein-Bann
Chinesen für Elfenbein-Bann

12/13.12.2017

Umfrage
: Große Mehrheit der chinesischen Bevölkerung für Elfenbein-Verbot / Reich der Mitte verbannt zum Jahreswechsel den Handel mit Elfenbeinprodukten

Peking/Berlin: Eine große Mehrheit der chinesischen Bevölkerung unterstützt das Handelsverbot mit Elfenbein, welches Ende des Jahres im Reich der Mitte in Kraft tritt. Das hat eine Umfrage ergeben, die von WWF und TRAFFIC in Auftrag gegeben wurde. So gaben 86 Prozent der Befragten an, sie fänden das Verbot des Handels mit Elefantenstoßzähnen und Produkten daraus positiv. Die Kenntnis vom nahenden Bann scheint indes weniger ausgeprägt zu sein: Nur 19 Prozent konnten das Handelsverbot spontan nennen, 46 Prozent erinnerten sich, nachdem sie eine entsprechende Verlautbarung vorgelegt bekommen hatten. Daneben offenbart die Umfrage, wie stark der Kauf von Elfenbein in China noch verbreitet ist: 45 Prozent der Befragten gaben an, bereits mindestens einmal Elfenbeinprodukte erworben zu haben und 18 Prozent sagten, dies auch in Zukunft tun zu wollen, trotz Verbot.

China gilt als der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt für Elfenbeinprodukte. Vor allem Schnitzereien und Schmuck gelten als Statussymbole und beliebte Geschenke. Ziel des Handelsverbots ist es, die Nachfrage zu senken und so die Wilderei auf Elefanten zu bekämpfen. Jedes Jahr fallen allein in Afrika rund 20.000 Dickhäuter der illegalen Jagd zum Opfer. Entsprechend groß war der Jubel unter Artenschützern, als der Staatsrat der Volksrepublik im Dezember 2016 ankündigte, den nationalen Handel bis Ende 2017 zu verbieten.

„Wenn es gelingt den Handel in China zu stoppen wäre das ein wichtiger Etappensieg für den Elefantenschutz“, sagt Katharina Trump, Expertin für Wildartenkriminalität beim WWF Deutschland. „Jetzt kommt es darauf an, das Verbot auch durchzusetzen. Dass die Mehrheit der Bevölkerung hinter dem Bann steht, ist eine gute Voraussetzung. Gleichzeitig sehen wir, dass die Menschen noch besser informiert werden müssen.“

Die Umfrage führte die Unternehmensberatung GlobeScan im Auftrag von WWF und TRAFFIC durch. Es wurden insgesamt 2027 Personen befragt.

KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer

Quelle
WWF

12. Dezember 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Raubfliegen Deutschlands
Raubfliegen Deutschlands
Raubfliegen Deutschlands

11/12.12.2017

Atlas der Raubfliegen Deutschlands:


- http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.asilidae.de/&prev=/search%3Fq%3Draubfliegen%26client%3Dfirefox-a%26hs%3DSis%26rls%3Dorg.mozilla:de:official

Mit mehr als 7.000 beschriebenen Arten gehören Raubfliegen zu den artenreichsten Familien der Zweiflügler. In Mitteleuropa ist die Anzahl der Arten hingegen vergleichsweise gering.Für Deutschland liegen nur für 81 Arten bestätigte Nachweise vor (1999).

Viele der in Deutschland heimischen Arten sind große und auffällige Arten, einige von ihnen erinnern an Hummeln oder Hornissen Sie bewohnen eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume, von Laubwäldern bis zu offenen Sandfluren.

Im Vergleich mit anderen Dipteren-Familien sind Raubfliegen in der Vergangenheit in Deutschland mehr oder weniger stark vernachlässigt worden. Viele Aspekte ihrer Verbreitung, ihrer Larvalentwicklung, ihrer Lebensraumansprüche sind nicht oder nur unzureichend bekannt.Eine in gedruckter Form publizierte Analyse und zusammenfassende Übersicht der vorliegenden Literatur steht derzeit nicht zur Verfügung.

Das vorliegende Projekt ist als erster Schritt gedacht, die bisher nur verstreut vorhandenen Informationen zusammen zu tragen und leicht verfügbar zu machen.

Auf der Internetpräsenz www.asilidae.de von Danny Wolff
sind weiterführende Informationen ersichtlich.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Burschen - Raubfliege

Mehr Raubfliegen hier auf unseren Seiten:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=21732

Open-Air-Semester“ im Wattenmeer
Open-Air-Semester“ im Wattenmeer
Open-Air-Semester“ im Wattenmeer

11/12.12.2017

Die Bewerbungsphase für das Commerzbank-Umweltpraktikum läuft noch bis zum 15. Januar 2018 / Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer sind fünf Praktikumsplätze zu vergeben


Naturkundliche Exkursionen durchführen, Ausstellungsbesucher*innen betreuen, Informationsmedien gestalten: Das sind nur einige der möglichen Aufgabenbereiche von Commerzbank-Umweltpraktikant*innen. Bis zu 75 von der Commerzbank geförderte Praktikumsplätze in den Bereichen Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit sind im kommenden Jahr in Großschutzgebieten in ganz Deutschland zu besetzen, fünf davon im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: In den Nationalpark-Häusern auf Wangerooge und in Carolinensiel, im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum Wilhelmshaven, in der Nationalpark-Erlebnisstation Sehestedt sowie in der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven. Die Praktikumsdauer beträgt jeweils drei Monate.

Für das Commerzbank-Umweltpraktikum können sich naturbegeisterte Studierende aller Fachrichtungen aus Deutschland und den anderen EU-Ländern bewerben. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 15. Januar 2018. Die Beschreibungen der Praktikumsstellen sowie das Bewerbungsformular sind online unter www.umweltpraktikum.com zu finden.

Bereits seit 1990 fördert die Commerzbank Praktika in Nationalparks, Biosphärenreservaten und anderen Großschutzgebieten und setzt sich so aktiv für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur ein. Ziele des Commerzbank-Umweltpraktikums sind die Sensibilisierung von Studierenden für eine nachhaltige Entwicklung und das Aufzeigen von beruflichen Perspektiven im Natur- und Umweltschutz. Nahezu 1.600 Teilnehmer*innen haben seitdem ein Umweltpraktikum in einem der 27 am Projekt beteiligten Großschutzgebiete absolviert. Die Commerzbank unterstützt mit einem Praktikantenentgelt und Unterkunft, die Schutzgebiete übernehmen die fachliche Betreuung der Praktikant*innen – und diese tragen tatkräftig zum Umwelt- und Naturschutz bei.

Mehr zum Thema:
- www.umweltpraktikum.com/

In der Aufnahme:
- Seeluft statt Hörsaal: Praktikum im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

Foto: Wattwelten

Quelle/Foto:

© Nationalpark Wattenmeer

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


"Yosemite meets Berchtesgaden"
"Yosemite meets Berchtesgaden"
Neue Ausstellung: "Yosemite meets Berchtesgaden"

10/11.12.2017

Was haben der Nationalpark Berchtesgaden
und der Yosemite National Park in Kalifornien/USA gemeinsam? Welchen Herausforderungen müssen sich beide Schutzgebiete stellen? Und was unterscheidet sie? Diesen Fragen und weiteren spannenden Fakten rund um die beiden „Partner-Nationalparke“ sind 13 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden nachgegangen.

Zwei Jahre lang haben sie recherchiert und diskutiert, Experten befragt, ein Relief gebaut, Filme gedreht, gebastelt und getüftelt. Jetzt ist die abwechslungsreiche, interaktive Ausstellung mit dem Titel „Yosemite meets Berchtesgaden“ fertig. Diese ist ab sofort bis zum 31. Januar 2018 täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr im Berchtesgadener Nationalparkzentrum „Haus der Berge“, Hanielstraße 7, zu sehen. Der Eintritt ist frei.


Quelle / Foto

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Gefiederte Gäste am Futterhäuschen zählen
Gefiederte Gäste am Futterhäuschen zählen
NABU: Gefiederte Gäste am Futterhäuschen zählen

09/10.12.2017

Bundesweite Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel" vom 5. bis 7. Januar 2018
________________________________________________________________

Berlin
– Nachdem im vergangenen Winter ungewöhnlich wenige Vögel in Gärten und Parks bei der „Stunde der Wintervögel“ gesichtet worden waren, deuten erste Beobachtungen darauf hin, dass in diesem Jahr wieder mehr gefiederte Gäste an die Futterhäuschen kommen. Um hierzu umfassende Daten zu gewinnen, hofft der NABU auf eine hohe Teilnehmerzahl bei der „Stunde der Wintervögel“, die bundesweit vom 5. bis zum 7. Januar 2018 stattfindet.

Im Durchschnitt 17 Prozent weniger Vögel beobachteten die Teilnehmer im Winter 2017 im Vergleich zu den Vorjahren. Pro Garten ließen sich im Schnitt nur rund 34 Vögel und acht verschiedene Arten sehen – sonst liegt der Schnitt bei etwa 41 aus neun Arten. Vor allem bei den häufigen Wintervögeln, wie Meisenarten, aber auch bei Kleiber und Kernbeißer, wurden die niedrigsten Zahlen seit Beginn der Aktion 2011 gemeldet. „Das hatte wahrscheinlich mit dem Nahrungsangebot zu tun“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Marius Adrion. „Vermutlich gab es in Polen, dem Baltikum und Russland im vergangenen Winter so viel zu fressen, dass Vögel, die sonst zu uns kommen, dort überwintert haben.“ In diesem Jahr deute sich an, dass wieder mehr Vögel aus Nordosteuropa in Deutschland überwintern. „Möglicherweise tragen die Bäume dort in diesem Jahr weniger Samen“, so Adrion. „Die Vögel kommen also jetzt wieder zu uns, darunter auch seltene Gäste.“ So seien große Gruppen von Fichtenkreuzschnäbeln, die aus der Taiga stammen, in vielen Teilen Deutschlands gesichtet worden.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum achten Mal statt. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und dem NABU zu melden.

Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 16. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2017 beteiligten sich über 120.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 82.000 Gärten und Parks mit über 2,8 Millionen gezählten Vögeln ein. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Amsel erstmals auf Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Kohlemeise, Feldsperling und Blaumeise.

Im Rahmen der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 8. bis 12. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/SdW Zählkarten, ein Poster und ein Wintervogel-Quiz für Kindergruppen und Schulklassen an. Bei fünf Aktionen lernen sie Vögel und ihre Anpassungsstrategien an die kalte Jahreszeit kennen. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.

In diesem Jahr können Wintervögel am Futterhaus erstmals den ganzen Winter über live im Internet beobachtet werden. Der NABU hat eine Webcam an einem Futterhäuschen eingerichtet, die das Geschehen unter www.NABU.de/webcam überträgt.

Informationen zur Aktion unter www.stundederwintervoegel.de


Für Rückfragen:
Marius Adrion, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: 030-284984-1954, Mobil: 0173- 5274760, E-Mail: Marius.Adrion@NABU.de

Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174- 47757-180, Mobil: 0172-6873773, E-Mail: Markus.Erlwein@LBV.de


Quelle
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 17/141 | 8. DEZEMBER 2017
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Kernbeißer

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Außergewöhnlich spannende Pilzfunde
Außergewöhnlich spannende Pilzfunde
Außergewöhnlich spannende Pilzfunde

09/10.12.2017

Jahresbilanz der Nationalparkforscher weist einige Erstfunde auf

Grafenau.
Seit diesem Jahr wird den Pilzen im Bayerischen Wald noch intensiver hinterhergejagt. Schließlich hat sich das 2017 gestartete Projekt Funga des Böhmerwaldes der Pilzforschung und -kartierung verschrieben. Dabei stehen nicht nur die Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava im Fokus, sondern das komplette Dreiländereck. Für das bayerische Nationalparkgebiet haben die Forscher nun eine erste Bilanz gezogen. Und die kann sich sehen lassen.

Insgesamt wurden heuer vier Pilzarten erstmals in Bayern nachgewiesen. Zwei davon wurden zuvor  in ganz Deutschland noch nicht gesichtet.
Für das Nationalparkgebiet gab es sogar über zehn Erstnachweise. „Das zeigt, welch hohe ökologische Qualität der Nationalpark aufweist“, resümieren die Nationalparkmykologen Claus Bässler und Peter Karasch.

Das von der EU finanzierte Interreg-Projekt Funga des Böhmerwaldes setzt verstärkt auf Bürgerbeteiligung. So konnte etwa nahe Altschönau die äußerst seltene Böhmische Tramete (Fibroporia bohemica) nachgewiesen werden – erstmals im Freistaat. Diese Art benötigt alte, von Forstnutzung ungestörte Habitate als Lebensraum. Auch die Wiederbeweidung des Ruckowitzschachtens nahe Zwieslerwaldhaus hat positive Effekte. So wurde dort der bislang nur aus Skandinavien bekannte Helmling (Mycena pasvikensis) erstmals in der Bundesrepublik entdeckt. Auch der in Deutschland als echte Rarität geltende Gelber Kreiselblätterpilz (Stereopsis vitellina) wurde erstmals im Nationalpark gefunden. Der dottergelbe Moosbewohner wurde zuletzt 1975 in Franken gesichtet.

Bildunterschrift:

Wurde bisher nie in Deutschland gesichtet: Dieser Helmling wurde nun 2017 am Ruckowitzschachten gefunden. (Foto: Lothar Krieglsteiner)


Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Das Gefährlichste ist der Name
Das Gefährlichste ist der Name
Das Gefährlichste ist der Name

08/09.12.2017

Die Gemeine Skorpionsfliege ist „Insekt des Jahres 2018“


Mehr auf den Seiten des NABU
- https://www.nabu.de/news/2017/12/23601.html


Mehr zur Skorbionsfliege auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=27998

In der Aufnahme von Sylvia Glaas

- Sieht gefährlicher aus als sie tatsächlich ist .. die Skorbionsfliege ...


Keine Staatsgelder für Fischraub
Keine Staatsgelder für Fischraub

08/09.12.2017

WTO-Konferenz: WWF fordert Abschaffung der Subventionen für Überfischung und illegale Fischerei


„Würde ein Staat Bankräubern das Fluchtfahrzeug subventionieren? Undenkbar, aber in der Fischerei ist dieser Widerspruch gängige Praxis. Überfischung und selbst illegale Fischerei werden mit Geld der Steuerzahler bezuschusst. Das muss die Welthandelsorganisation endlich unterbinden“, fordert Anna Holl-Buhl, Fischereiexpertin beim WWF Deutschland zum Auftakt der 11. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO), die  vom 10.-13. Dezember  in Buenos Aires stattfindet. Der WWF fordert die Mitgliedsstaaten der WTO auf, schädliche Fischereisubventionen abzuschaffen. „Seit zwei Jahrzehnten steht das Thema auf der WTO-Agenda, jetzt müssen die Regierungen die Chance nutzen, Handelsverzerrungen und Umweltzerstörung, die durch Subventionen befeuert wurden, endlich zu beenden“, so Holl-Buhl weiter. Dies erfordert ein umfassendes und bindendes Regelwerk zur Abschaffung aller Fischereisubventionen, die Überfischung oder illegale Fischereiaktivitäten befeuern. In diesem Sinne haben sich auch die UN-Mitglieder haben bei ihren nachhaltigen Entwicklungszielen vor zwei Jahren darauf geeinigt, schädliche Fischereisubventionen im Rahmen der WTO bis 2020 verbindlich abzuschaffen.

Subventionen sind ein Haupttreiber der Überfischung. Sie führen zu Überkapazitäten in der Flotte und senken die Betriebskosten soweit, dass auch eigentlich unrentable Fischereiaktivitäten fortgeführt werden können. Zudem empfangen sogar Fischereiboote und -betreiber, die an illegaler, ungemeldeter oder unregulierter (IUU) Fischerei  beteiligt sind, weiterhin staatliche Fördermittel. „Finanzspritzen für Schwarzfischerei und die Plünderung überfischter Bestände müssen sofort ausnahmslos gestrichen werden, das ist das Mindeste“, fordert WWF-Expertin Holl-Buhl.

Auf 35 Milliarden US-Dollar werden die globalen Subventionen geschätzt, die dem Fischereisektor zu Gute kommen.  Der größte Anteil entfällt diesen Schätzungen zufolge mit fast 22 Prozent auf Steuervergünstigungen für Schiffsdiesel. Die Industriestaaten tun sich als Fischereisubventionierer besonders hervor, wobei Japan, China, die EU und die USA die insgesamt größten Budgets bereitstellen. Leidtragende dieser Subventionspolitik sind laut WWF nicht nur die Weltmeere, sondern oft auch die Entwicklungsländer, die auf diese Weise um Zugangs-, Verteilungs- und Marktgerechtigkeit betrogen werden. „Erst durch z.B. Treibstoffsubventionen rechnet es sich für die Flotten den  Fischen in jeden Winkel der Weltmeere nachzujagen. Wer die Anfahrt selbst bezahlen muss, tut sich schwerer die Fischbestände auf hoher See oder vor den Küsten weit entfernter Drittstaaten zu plündern. Fischereisubventionen haben auch eine soziale Schattenseite“, erläutert Anna Holl-Buhl. Weltweit beschäftigt die Meeresfischerei direkt und indirekt 200 Millionen Menschen. In den Entwicklungs- und Schwellenländer sind dies zumeist Kleinfischer, die besonders unter dem Teufelskreis der subventionierten Überfischung leiden. Wirtschaftliche Entwicklung in den Küstenregionen setzt gesunde Fischbestände voraus. Regierungen sollten daher schädliche Subventionen beenden und ihre Finanzmittel besser in die Erholung der Meere und nachhaltiges Fischereimanagement investieren.

KONATKT:


Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

britta.koenig@wwf.de


Quelle

WWF

08. Dezember 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Erholung für Mensch und Natur
Erholung für Mensch und Natur
Waldwildnis am Possen: Erholung für Mensch und Natur

07/08.12.2017

Gemeinsame Presseinformation des BUND, NABU, ZGF und WWF: Naturschutzorganisationen begrüßen Einigung nach jahrelanger Debatte um den Possenwald in Thüringen und planen eine Anlaufstelle für Wildnis-Interessierte.

1.000 Hektar Waldwildnis, 500 Hektar naturnaher Erholungswald, 1.500 Hektar bleiben Forst: Hierauf haben sich die Thüringische Umweltministerin Anja Siegesmund und die Landwirtschaftsministerin Birgit Keller nach jahrelanger Debatte um den Possenwald, 60 Kilometer nördlich von Erfurt, geeinigt. Die Naturschutzorganisationen begrüßen die Einigung der Koalitionspartner. Viele Anliegen der Region werden in der Einigung berücksichtigt und die Erholung von Menschen und Natur soll mit wirtschaftlichen Nutzungsinteressen in Einklang gebracht werden. Am Possen-Zentrum wollen die Naturschutzorganisationen zukünftig eine Anlaufstelle für Wildnis-Interessierte schaffen.

Ein Wald für die Region

Wichtig ist es nun, dass die Region vom Wald profitiert. "Dabei steht auch die Landesregierung in der Pflicht, das Waldprojekt
zu veredeln und Angebote für Besucher zu schaffen, den Wald zu erleben", sagt Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer vom BUND Thüringen. Die Naturschutzorganisationen wollen selbst ihren Beitrag leisten und eine Anlaufstelle für Naturinteressierte schaffen. Ein Wildnis-Büro auf dem Gelände des Freizeitzentrums Possen wird so gemeinsam mit den Beteiligten der Region den Gästen Natur und Wildnis nahebringen. Dafür wird ein Programm mit Erlebnisangeboten entstehen.

Wilde Wälder werden vernetzt

Der Possenwald ist ein bedeutender Baustein im Biotopverbund mit dem Nationalpark Hainich und dem Wildnisgebiet Hohe Schrecke für zahlreiche Arten, die auf naturbelassene Waldgebiete angewiesen sind. Doch auch für uns Menschen sollen die Wälder durch den geplanten "Thüringer Urwaldpfad" verbunden werden. "Dabei ist der Possen ein enorm wichtiger Trittstein für den Pfad, den wir quer durch Thüringen anbieten wollen", sagt Albert Wotke vom WWF, Referent Naturschutz Deutschland, der den Urwaldpfad plant.

Rettung für bedrohten Waldmeister-Buchenwald

Der Possen besteht vorwiegend aus dem sogenannten Waldmeister-Buchenwald. Dieser Waldtyp verdankt seinen Namen dem Waldmeister, auch Wohlriechendes Labkraut genannt. Der Verbreitungsschwerpunkt dieser Wälder liegt bei uns in Deutschland. Ohne menschlichen Einfluss wären über 85 Prozent der Fläche Deutschlands mit diesen Buchenwäldern bedeckt. Heute ist nur ein kleiner Bruchteil (3,8 Prozent) der ursprünglichen Fläche übrig - alles andere ist verbaut, landwirtschaftliche Fläche oder Fichtenforst. "Der beste Schutz für diese Wälder ist, wenn man dort auf forstwirtschaftliche Nutzung verzichtet", erläutert Manuel Schweiger, Wildnisreferent der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Doch nur 0,15 Prozent der noch verbliebenen Wälder sind überhaupt in irgendeiner Art geschützt, wie die aktuelle Studie der Naturwald Akademie belegt (https://naturwald-akademie.org/die-repraesentativitaet-von-waldgesellschaften-in-deutschland-auszuege). "Angesichts der internationalen Verpflichtung für unsere Buchenwälder und des Artensterbens ist dieser Schutz im Promillebereich verantwortungslos. Die neu geschaffene Waldwildnis im Possen ist deshalb von großer Bedeutung weit über die Landesgrenzen hinaus", so Manuel Schweiger weiter.

Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für den Waldschutz


Wegen dieser großen Verantwortung für den Buchenwald hatten Umweltministerium, die Bürgerinitiative "ProKyffhäuserWald" und Naturschutzverbände ursprünglich 2.500 Hektar Waldwildnis gefordert. Es folgte eine jahrelange Debatte mit Petitionsausschuss, Unterschriftensammlungen und Anträgen der Gegner und Befürworter. Eine belastende Situation für die Region und die Koalition. "Wir sind deshalb sehr erleichtert, dass die verschiedenen Anforderungen berücksichtigt werden konnten und nun zumindest eine große, zusammenhängende Waldfläche am Possen geschützt wird", erklärt Martin Schmidt, stellvertretender Vorsitzender des NABU. Dies sei auch ein großer Verdienst der Bürgerinitiative "ProKyffhäuserWald", die sich mit viel Mut und Ausdauer in einer deutschlandweit beispiellosen Allianz mit Menschen aus der Kommunal- und Landespolitik für Waldwildnis am Possen eingesetzt habe.

KONTAKT

Wiebke Elbe

Pressestelle WWF

Tel: 030-311777-219

wiebke.elbe(at)wwf.de

twitter.com/ElbeWWF


Quelle

WWF

06. Dezember 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Herbst Mosaiklibelle

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Lebendtiertransporte in Drittstaaten verbieten
Lebendtiertransporte in Drittstaaten verbieten
Appell an Merkel und Schmidt: Lebendtiertransporte in Drittstaaten verbieten

07/08.12.2017

Der Deutsche Tierschutzbund hat Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt aufgefordert
, sich auf nationaler und EU-Ebene für ein sofortiges Verbot von Lebendtiertransporten in Drittstaaten einzusetzen. Die grausamen - in einem TV-Bericht dokumentierten - Bedingungen, die bei Transport und Schlachtung der aus Deutschland und anderen EU-Staaten exportierten Tiere herrschen, hatten einen öffentlichen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

„Es besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens für ein sofortiges Aus der grausamen Transporte: die breite Mehrheit im Bundestag fordert ein Ende der Tierqual bei Transport und Schlachtung in Drittländern. Es ist jetzt an der Bundeskanzlerin und dem zuständigen Bundeslandwirtschaftsminister sich auf nationaler und EU-Ebene für die Abstellung der Missstände einzusetzen. Das Staatsziel Tierschutz im Grundgesetz und die europäische Gesetzgebung verpflichten sie dazu, die entsetzliche Praxis zu beenden“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Artikel 20a des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland verleiht dem Schutz der Tiere als Staatsziel Verfassungsrang. Die Bedingungen während der Tiertransporte und der Schlachtung in den Drittstaaten widersprechen diesem Staatsziel eklatant. Daraus folgt aus Sicht der Tierschützer, dass die Transporte über die Außengrenzen der EU mit sofortiger Wirkung einzustellen sind. Darüber hinaus wären sämtliche Handelsabkommen der EU sowie der Bundesrepublik Deutschland schnellstmöglich auf die Tierschutzbedingungen beim Lebendtransport von Tieren sowie deren Schlachtung zu überprüfen, gegebenenfalls auszusetzen und neu zu verhandeln.

EU darf Missstände nicht länger duldenDie Tiertransporte sowie die Schlachtung in Drittstaaten widersprechen ebenso den ethischen Grundsätzen der EU und ihrer Mitgliedstaaten, die Tiere als fühlende Wesen anerkennen. Derzeit werden die Missstände aus wirtschaftlichen Gründen in Kauf genommen, obwohl es Alternativen gibt. So können Lebendtransporte durch den Transport von Fleisch oder von Samen für die Zucht ersetzt werden. „Eine Wertegemeinschaft wie die Europäische Union darf nicht länger dulden, dass Tiere aus den Mitgliedstaaten an den Außengrenzen sämtlichen Schutz verlieren und grausame Qualen erdulden müssen“, sagt Schröder. Der Europäische Gerichtshof hatte bereits 2015 in einem entsprechenden Urteil gefordert, dass die europäischen Tierschutzstandards bei Tiertransporten auch über die EU-Außengrenze hinaus eingehalten werden müssen.


In der Aufnahme

- Verdeckt gedrehte Bilder dokumentieren die extremen Qualen, die Rinder beim Export in Drittländer erleiden müssen. © Animals International/Deutscher Tierschutzbund e.V.

Quelle

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



NABU fordert EU-weites Verbot von Neonikotinoiden
NABU fordert EU-weites Verbot von Neonikotinoiden
NABU fordert EU-weites Verbot von Neonikotinoiden

06/07.12.2017

Miller: Gift für die Artenvielfalt - Agrarminister Schmidt muss sofort handeln
________________________________________________________________

Berlin
– Der NABU fordert die Bundesregierung auf, sich kommende Woche für ein EU-weites Verbot der insektenschädlichen Neonikotinoide einzusetzen. Vom 12. bis 13. Dezember beraten Vertreter der EU-Mitgliedstaaten über die Zukunft der ökologisch hoch bedenklichen Wirkstoffe und stimmen möglicherweise über deren Zukunft ab. Speziell geht es dabei um die Insektengifte Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben inzwischen nachgewiesen, dass Neonikotinoide Insekten und Vögel hochgradig schädigen. Honigbienen etwa verlieren unter Einwirkung des Gifts ihre Orientierung und können sich schlechter fortpflanzen. Weltweit weisen drei von vier Honigproben Rückstände von Neonikotinoiden auf. Die Wirkstoffe sind mittlerweile auch im Boden, im Wasser und in der Luft nachgewiesen. „Wie ein unsichtbarer Feind haben sich Neonikotinoide in den Ökosystemen angereichert. Sie bedrohen die biologische Vielfalt massiv“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Der NABU fordert Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf, sich für ein Komplettverbot aller Neonikotinoide einzusetzen. „Nach dem Glyphosat-Debakel muss Minister Schmidt jetzt unter Beweis stellen, dass er den Schutz von Insekten und Natur nicht vollends aus den Augen verloren hat. Dazu muss er keine weiteren Untersuchungen mehr abwarten, die Faktenlage ist glasklar. Er kann direkt handeln“, so Miller. Der Bundeslandwirtschaftsminister hatte allerdings am Montag in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ betont, ein letztes Prüfverfahren der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA abwarten zu wollen.

Bislang hat die EU zur Eindämmung der Neonikotinoide auf Teilverbote gesetzt. Nach Ansicht des NABU ein vollkommen ineffektives Mittel. „Die Teilverbote und Sondergenehmigungen der EU greifen ins Leere. Jahr für Jahr werden weiter große Mengen eingesetzt. Um den Tod von Insekten und Vögeln zu stoppen, ist ein Komplett-Verbot die einzige Lösung“, so Miller weiter.

2013 traten nach einer Bewertung durch die EFSA das erste Mal ernsthafte Zweifel an der Unbedenklichkeit für Honigbienen zu Tage. Daraufhin entschloss sich die EU zu einem befristeten Teilverbot für die drei Wirkstoffe, das jedoch nur für die Saatgutbehandlung von Mais und Raps greift – andere Kulturen können weiterhin mit Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam behandelt werden. Auch eine Blattbehandlung durch Spritzung ist weiter möglich.

Auch in Deutschland hat sich seit dem Verbot nur wenig geändert: Von 2013 und 2016 wurden pro Jahr rund 200 Tonnen Neonikotinoide eingesetzt –  dies sind rund ein Fünftel aller Insektizide hierzulande. „In kaum einem anderen Land der EU werden so viele Pestizide eingesetzt wie in Deutschland. Die jetzige und künftige Bundesregierung müssen schnell konkrete Ziele zur Reduktion beschließen. Vor allem müssen bei der Zulassung endlich die Auswirkungen auf die Artenvielfalt berücksichtigt werden“, so Miller. Dass in der EU Neonikotinoide überhaupt zugelassen werden konnten, offenbare die eklatanten Schwachstellen in der Risikobewertung.

Der NABU fordert daher, dass Deutschland sogar über ein eventuelles EU-Verbot hinausgeht. So sei ein bundesweites Verbot
sämtlicher Neonikotinoide möglich und notwendig – neben den drei genannten sind derzeit noch Acetamiprid und Thiacloprid erlaubt. Darüber hinaus sei ein Verbot auch beim Anbau unter Glas sinnvoll, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Wirkstoffe nach außen gelangen.

Um die Gefahren der Wirkstoffe künftig besser bewerten zu können, müsse zudem das von EFSA entwickelte „Bee Guidance Document“ verpflichtend zum Einsatz kommen. Dieses sieht einen stufenweisen Bewertungsprozess vor, in dem die Wirkstoffe genaueren Tests unter realen Feldbedingungen unterzogen werden.

Hintergrund:
Als Neonikotinoide Anfang 1990 auf den Markt gebracht wurden, ging man davon aus, dass sie lediglich gegen schädigende Insekten wie Blattläuse oder Kartoffelkäfer wirken. Schnell entwickelten sie sich zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Insektiziden. Von dem in Deutschland zugelassenen Thiacloprid wurde in den vergangenen Jahren durchschnittlich etwa 100 Tonnen jährlich eingesetzt – maßgeblich in Raps, Weizen und Kartoffeln. Bei Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam sind es insgesamt 75 bis 300 Tonnen pro Jahr.


Um die Gefahrenlage für Insekten besser beurteilen zu können, ist derzeit eine erneute Risiko-Bewertung durch die EFSA in Arbeit, die Anfang 2018 fertiggestellt sein soll. Ungeachtet dessen ist die Beweislage bereits jetzt erdrückend: In einer Metastudie kamen die Autoren erst vor wenigen Wochen zu dem Schluss, dass die negativen Auswirkungen weitreichend sind und nicht weiter ignoriert werden dürfen. Gemeinsam mit über 80 Verbänden setzt sich der NABU unter dem Dach der „Save the Bees Coalition“ dafür ein, dass das EU-weite Verbot im kommenden Jahr in die Tat umgesetzt wird.

Weitere Infos zu Neonikotinoiden:
www.NABU.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/pestizide/index.html  

Weitere Informationen zur „Save the Bees Coalition“:
www.pan-europe.info/press-releases/2017/12/save-bees-coalition-80-eu-ngos-gather-demand-full-ban-neonicotinoids

Quelle:


Für Rückfragen:
Till-David Schade, NABU-Experte für Biologische Vielfalt, Tel. +49 (0) (0)30.284984-1577, E-Mail: Till-David.Schade@NABU.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 140/17 | 6. DEZEMBER 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Asiatische Keiljungfer

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Kursprogramm der Pilzschule Schwäbischer Wald
Kursprogramm der Pilzschule Schwäbischer Wald
Liebe Pilzfreundinnen und Pilzfreunde,

das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und wir können Ihnen das neue Kursprogramm der Pilzschule Schwäbischer Wald für das Jahr 2018 vorstellen!

06/07.12.2017

Ende September und Anfang Oktober
sind noch weitere Kurse (z.B. in Würzburg) geplant, die noch nicht in trockene Tücher gebracht werden konnten. Wir arbeiten daran und melden uns dann noch einmal wieder.
Es ist auch wahrscheinlich, dass noch zusätzliche Tagesführungen im Raum Schwäbischer Wald angeboten werden.

Hier finden Sie einen Auszug des Kursprogramms für das Frühjahr:

 
17.-18.2.2018 (Sa-So): Trüffel-Kurs für Anfänger, mit Verkostung von Speisetrüffeln und Trüffelsuche mit Trüffelhund. Ruppertshofen, Gästehaus Grüner Pfad, € 130 + 40 Euro Verköstigungs-Pauschale (Essen und Getränke). Seminar von Katharina Krieglsteiner und Sabine Hörnicke. Am Samstagvormittag werden wir uns den Trüffeln annähern, indem wir die wichtigsten Arten kennen lernen und uns mit den Gebieten beschäftigen, wo Trüffeln zu finden sind (Beamer-Vortrag). Nachmittags geht es dann auf Exkursion mit unseren "Stars" Jule und Milly (den Trüffel-Suchhunden). Den Vortrag über Trüffeln werden wir am Sonntag fortsetzen und weitere Informationen über die Ökologie, den Anbau und die Geschichte der Trüffeln gewinnen. Aber die kulinarischen Themen und Trüffelrezepte kommen natürlich nicht zu kurz, deshalb werden wir ab Sonntagmittag gemeinsam Trüffelgerichte zubereiten und verkosten.

24.-25.2.2018 (Sa-So): Mooskurs für Anfänger. Formenkenntnis, einfache Systematik, wichtige Arten als Zeigerpflanzen, Wissenswertes, u.a. Gästehaus Grüner Pfad, Ruppertshofen. € 130.--

24.-25.3.2018 (Sa-So): PilzCoach, Modul 1+2. Ruppertshofen, Gästehaus Grüner Pfad. € 130.-- Seminar von Karl-Heinz Johe und Katharina Krieglsteiner

7.-13.4.2018 (Sa-Fr) - Kernzeit mit Seminar 8.-12.4. (So-Do): Pflanzen-Seminar in Ligurien, Varese Ligure, Suie (bei Annemarie & Peter Karasch). Kombination aus Pflanzen-Systematik, Formen- und Artenkenntnis (Vortrag "Wichtigste Pflanzenfamilien") und Seminar (mit gleichlautendem Vortrag) "Essbare Wildkräuter". Sammeln und Zubereiten von Speisen mit Wildkräutern und dabei über Pflanzen lernen. Seminargebühr € 330.-- (Seminargebühr 270.--, Begleitung 60.--). Unterkunft 6 x HP im DZ 330,- € / EZ-Zuschlag 90 €. Informationen zur Logistik und Unterkunft (im Hause) erhalten Sie von Gastgeber Peter Karasch (karasch@pilzteam-bayern.de), bei P. Karasch auch die Seminar-Anmeldung. Seminar mit Katharina und Lothar Krieglsteiner. Beim Seminar gefundene Frühlings-Pilze werden nicht ignoriert :-), eine Morchel-Suche kann auf Wunsch statt finden

21.4.2018 (Sa): Tagesführung Frühlingspilze mit Morchel-Suche. Lech-Mündungsauen in der Nähe von Donauwörth. Genauer Treffpunkt wird eine Woche vor dem Kurs bekannt gegeben.9.30-12.00 (vormittags) sowie 14.00-16.30 (nachmittags). Ganztags € 50.-- (halbtags € 30.--)

21.-22.4.2018 (Sa-So): Morchel-Kurs für Anfänger, mit Verkostung von Morcheln und Morchelsuche. Ruppertshofen, Gästehaus Grüner Pfad, € 130. Seminar von Katharina Krieglsteiner

28.-29.4.2018 (Sa-So): Seminar "Frühlingspilze" mit Schwerpunkt "Biologie der Morcheln" - mit Morchelsuche. Memmingen-Steinheim, Gasthof Krone. € 130.--

1.5.2018 (So): Tagesführung Frühlingspilze mit Morchel-Suche. Laubwälder bei Würzburg. Genauer Treffpunkt wird eine Woche vor dem Kurs bekannt gegeben. 9.30-12.00 (vormittags) sowie 14.00-16.30 (nachmittags). Ganztags € 50.-- (halbtags € 30.--)


Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt - wenn nicht anders angegeben - via e-mail an
Dr. Lothar Krieglsteiner:
lkrieglsteiner@t-online.de oder lkrieglsteiner@pilzkunde.de

bei Seminaren von Katharina Krieglsteiner, richten Sie die Anmeldung bitte an
katharina.krieglsteiner@outlook.de

Bitte geben Sie bei Anmeldungen immer auch Ihre Post-Adresse an.

Genauere Details zu den Seminaren und Informationen zur Anmeldung finden Sie auf unserer Internetseite:
- www.pilzkunde.de

Wir freuen uns auf viele spannende Kurse und senden herzliche Grüße,

Dr. Lothar und Katharina Krieglsteiner

Quelle/Foto

www.pilzkunde.de
Dr. Lothar Krieglsteiner
Brunnenweg 32
D – 73565 Spraitbach


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Müll aus - Natur an
Müll aus - Natur an
Müll aus - Natur an

06/07.12.2017

Nationalpark startet Ideenwettbewerb für Kampagne zur Abfallvermeidung

Grafenau.
Die faszinierende Natur des ältesten deutschen Nationalparks zieht jährlich über eine Million Besucher an. Trotz vielfältiger Informationen der Gäste über die Sensibilität des Schutzgebiets registriert die Nationalparkverwaltung in jüngster Zeit ein verstärktes Abfallaufkommen. Dem soll im nächsten Jahr mit einer Kampagne unter dem Motto „Müll aus – Natur an“ entgegen gewirkt werden. Und dazu suchen die Verantwortlichen nun ein spannend gestaltetes Logo.

Beim Ideenwettbewerb sind alle kreativen Köpfe gefragt. Das Logo soll begeistern und unser Motto transportieren. Der prämierte Entwurf trägt später aktiv dazu bei, dass der achtlosen Verschwendung und Entsorgung gewaltiger Müllmengen Einhalt geboten wird. Das beste Design wird mit einem Outdoor-Wochenende für zwei Personen im Wildniscamp am Falkenstein belohnt – inklusive Anreise mit der Bahn. Die die weiteren Plätze werden mit einer Outdoor-Jacke und einer Bahncard 50 belohnt.

Teilnahmeschluss ist der 15. Januar 2018. Wettbewerbsbeiträge können via E-Mail an poststelle@npv-bw.bayern.de geschickt werden. Weitere Infos gibt’s unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles.  

Bildunterschrift:
Müll abladen ist in der Nationalpark-Natur tabu. Um dafür zu sensibilisieren, soll nächstes Jahr eine Kampagne zur Abfallvermeidung gestartet werden. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)


Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Wissenschaftlicher Vortrag ...
Die Rückkehr der Wölfe

06/07.12.2017

Wissenschaftlicher Vortrag über Konflikte, Lösungsansätze und Koexistenz

St. Oswald.
Seit im Jahr 2000 die ersten Wolfswelpen nach der Rückkehr der Tiere nach Deutschland geboren wurden, sind fast zwei Jahrzehnte vergangen. Aus Sachsen haben sich die Wölfe in andere Bundesländer ausgebreitet und mit ihnen die Erkenntnis, dass die Anwesenheit dieser großen Beutegreifer in unserem Land sowohl eine faszinierende Bereicherung der Natur bedeutet, der Umgang mit ihnen aber auch eine große Herausforderung darstellt. Wo in Sachsen vielerorts das Leben mit Wölfen als Nachbarn schon Alltag ist, bedeutet es in anderen Teilen der Republik eine ganz neue Erfahrung.

Wolfsexpertin Gesa Kluth beleuchtet in ihrem wissenschaftlichen Vortrag am Donnerstag, 14. Dezember, um 19 Uhr, im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald das Leben der Wölfe und den Verlauf ihrer Rückkehr, aber auch die auftretenden Probleme und möglichen Lösungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.


Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Wohnraum für den Habichtskauz
Wohnraum für den Habichtskauz
Wohnraum für den Habichtskauz

Forstbetrieb Fichtelberg unterstützt Wiederansiedelung der seltenen Eulenart

04/05.12.2017

Fichtelberg, 4. Dezember 2017
- Mehr als 30 Nisthöhlen für den Habichtskauz haben die Auszubildenden des Forstbetriebs Fichtelberg im Herbst zusammengebaut. Jetzt montieren sie diese im südlichen und westlichen Fichtelgebirge an geeigneten Bäumen. Damit unterstützen die Bayerischen Staatsforsten das Wiederansiedlungsprojekt des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern für diese ausgestorbene Eulenart.

„Uh..uh..uh..uh..uh..uh..uh“ – so ruft nachts der Habichtskauz, eine einstmals in Ostbayern verbreitete Eulenart. Im Vergleich zu seinem Verwandten, dem Waldkauz, ist der Habichtskauz mit seinem Körpergewicht von mehr als einem Kilogramm fast doppelt so schwer. Er jagt im Wald und auf waldnahen Wiesen nach Mäusen, seiner Hauptnahrung. Dem Menschen gegenüber zeigt er kaum Fluchtreflexe, ist oft sogar eher zutraulich oder versucht, den zweibeinigen Eindringling aus seinem Revier zu vertreiben. Der letzte Nachweis dieses prächtigen Nachtvogels im Fichtelgebirge stammt aus der Zeit um 1990. Seither gilt er als ausgestorben.

Das will der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB e.V.) jetzt ändern. Unterstützt von Tiergärten und renommierten Sponsoren entlässt der Verein seit vergangenem Herbst nachgezüchtete Jungvögel in die Freiheit. Ort der Freilassung ist bislang der Steinwald, Von dort machten sich die ersten sechs junge Habichtskäuze auf den Weg, die Wälder in der Region wieder zu besiedeln.

Mit dem Bau und dem Aufhängen von Nist- und Bruthöhlen unterstützt der Forstbetrieb Fichtelberg das Wiederansiedlungsprojekt. Mehr als 30 übergroße Nistkästen hat Forstwirtschaftsmeister Korbinian Scherm mit seinen Auszubildenden im vergangenen Herbst zusammengezimmert. Gemeinsam mit Michaela Domeier, Mitarbeiterin beim VLAB, montierten die angehenden Forstwirte die ersten Kästen im Fichtelgebirgswald. „Wir sind für die tatkräftige Unterstützung unseres Wiederansiedlungsprojekts sehr dankbar. Und wenn die jungen Leute dadurch auch noch etwas über Natur und  Umwelt lernen, dann erfüllt das sogar einen doppelten Zweck.“ freut sich Michaela Domeier.

Auf den Boden der Holzkiste kommt eine dicke Schicht aus Mulm, vermodertes Holz und Humus. Denn der Habichtskauz hat es gerne bequem, trägt aber kein Material zum Auspolstern in seine Nisthöhle. Dann hieven die Forstwirte den schweren Kasten mit einem Seil an einer Fichte bis in etwa 5 Meter Höhe und befestigen ihn dort. Die genaue Position des Kastens wird per GPS-Gerät vermessen. Schon ist alles bereit für die neuen Bewohner.

Vielleicht erklingt in naher Zukunft im Fichtelgebirgswald wieder der dunkle Ruf „Uh..uh..uh..uh..uh..uh..uh“ des Habichtskauzes und eine ausgestorbene Tierart ist zurückgekehrt.

Weitere Informationen über den Habichtskauz und das Wiederansiedlungsprojekt unter www.landschaft-artenschutz.de.


In der Aufnahme der Bayerischen Staatsforsten

- Unter fachkundiger Anleitung von Michaela Domeier vom Verein für Landschaftspflege und Naturschutz in Bayern e.V. (links) montieren Forstwirtschaftsmeister Korbinian Scherm (auf der Leiter) und die beiden Auszubildenden bei den Bayerischen Staatsforsten Janis Schemm und Julian Merkl eine Nisthöhle für Habichtskäuze in der Nähe von Fichtelberg.

Quelle

Bayerische Staatsforsten AöR

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Aktiver Vogelschutz - "Vogel-Fensterschlag"
Aktiver Vogelschutz - "Vogel-Fensterschlag"
Aktiver Vogelschutz - "Vogel-Fensterschlag"

04/05.12.2017

Deutschland.
Helga und Hubertus Zinnecker informieren uns heute mit einer Anmerkung zum aktivem Vogelschutz. Immer wieder wird auch in Fachpublikationen darüber berichtet, das durch ein Unterbrechen des  "UV - Bildes" auf einer Fensterscheibe (durch eingearbeitet Strukturen) die Vögel dieses sonst transparente (spiegelnde) Element erkennen. und somit nicht mehr in die vermeintliche "Landschaft" fliegen.

Viele tausend Vögel verlieren an unseren Glasfassaden ihr Leben.


Eine erfolgreiche Verfahrensweise zur Vermeidung des Vogelschlages an Glasflächen beschreiben Helga und Hubertus Zinnecker nachstehend:    

Bei der Vogelfütterung in Fensternähe kann es passieren, dass ein Vogel gegen die Scheibe fliegt und sich verletzt, oder sogar getötet wird. Die angebotenen Raubvogel Silhouetten sind zumeist unwirksam.

Da wir am Balkon füttern, wo große, spiegelnde Fensterscheiben die Vögel irritieren können und wir auch schon anfliegende Vögel beobachtet hatten, begegnen wir diesem Problem nun seit Jahren erfolgreich mit einem einfachen Trick.

Wir ziehen mit einem "Lineal" im Abstand von ca. 5 cm dünne senkrechte Striche mit einem UV - Schutz - Lippenstift auf Fenster- und Balkontürenscheibe. Seither ist kein Vogel mehr gegen die Scheiben geflogen.

Die Beobachtung der Vögel wird durch die feinen Striche nicht merklich eingeschränkt. Wenn wir im Frühjahr die Fütterung einstellen, säubern wir die Scheiben zuerst mit Spiritus und anschließend mit Geschirrspülmittel und Wasser.

So lassen sich die Rückstände des Fettstiftes wieder streifenfrei beseitigen.

Echte Tierfreunde werden diese kleinen Unannehmlichkeiten sicher gerne auf sich nehmen, um ihre gefiederten Freunde zu schützen.


Quelle/Aufnahme
Helga und Hubertus Zinnecker

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Junge Kohlmeise

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


1700 Euro für die Nationalparkschulen
1700 Euro für die Nationalparkschulen
1700 Euro für die Nationalparkschulen

04/05.12.2017

Erlös des Lusenkalenders wird für Schüler-Projekte verwendet

Neuschönau.
Über einen vorweihnachtlichen Geldsegen durften sich jüngst Vertreter der zehn Nationalparkschulen in den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen freuen. Heinz Duschl, Wirt im Lusenschutzhaus, übergab den Pädagogen den Reingewinn des diesjährigen Lusenkalenders – stolze 1700 Euro. Mit dem Geld werden nun Projekte im oder mit dem Nationalpark finanziert.

„Besser kann man das Geld nicht investieren“, sagte Duschl bei der Übergabe. Schließlich sei die Initiative der Nationalparkschulen genau das Richtige,
um den Nachwuchs die Natur des Großschutzgebiets vor ihrer eigenen Haustür näher zu bringen. Der Lusenwirt hat auch schon verraten, an wen der Erlös des gerade erschienenen Lusenkalenders 2018 gehen wird: Darüber darf sich im kommenden Jahr der Junior Ranger Verein freuen. Im darauffolgenden Jahr sind dann wieder die Nationalparkschulen an der Reihe.

Bildunterschrift:
Vertreter der Schulen und des Nationalparks freuten sich über die großzügige Spende von Lusenwirt Heinz Duschl (rechts). (Foto: Sandra Schrönghammer/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Schmetterlinge in Gefahr
Schmetterlinge in Gefahr
Artenschutz in Franken® startet kooperatives Projekt zur Erhaltung heimischer Schmetterlinge

03/04.12.2017

Schmetterlinge - bedrohte Gaukler der Lüfte


Deutschland. Der Rückgang der Schmetterlinge ist kaum mehr zu übersehen, mit der Umgestaltung der Freiflächen, sprich gerade auch Intensivierung der Landwirtschaft brechen zahlreiche Bestände zusammen.

Mit einem breit angelegten Artenschutz- Umweltbildungsprojekt werden wir daher neue Lebensräume gestalten und diese über einen Pfad der Schmetterlingsvielfalt der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Projekt Vorarbeiten  konnten vor wenigen Tagen gestartet werden. Bis das Projekt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden kann werden noch rund 6 Monate vergehen.

Zur Projekteinstimmung haben wir eine Diashow angelegt welche die Schönheiten der Schmetterlingsvielfalt abzubilden vermag. Gleichfalls wollen mit dieser Diashow zum Nachdenken anregen .. denn wir verlieren mit den Schmetterlingen auch einen wertvollen Teil unserer Heimat.

Hier gehts zu Diashow:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=97750&startid=0


Wissenschaftspreis für Nationalpark-Forscher
Wissenschaftspreis für Nationalpark-Forscher
Wissenschaftspreis für Nationalpark-Forscher

03/04.12.2017


Im Rahmen des 6. Internationalen Symposiums für Forschung in Schutzgebieten in Salzburg/Österreich erhielten kürzlich zwei Nachwuchswissenschaftler eine Auszeichnung für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten. Seit 2009 wird der Themenbereich „Wasserhaushaltsmodellierung und Klimawandel“ im Nationalpark Berchtesgaden bearbeitet und durch das Bayerische Umweltministerium finanziert.

In der Aufnahme:

Nationalpark-Mitarbeiterin Dr. Gabriele Leonhardt (2.v.r.) und Dr. Michael Warscher (2.v.l.) vom Institut für Klimafolgenforschung in Garmisch-Partenkirchen hatten in diesem Zusammenhang ihre nun international prämierten Doktorarbeiten verfasst. Der Preis wurde vom österreichischen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) sowie dem Verein Nationalparks Austria kürzlich in der Universität Salzburg verliehen. Erste Gratulanten waren Annette Lotz (l.), Sachgebietsleiterin Forschung im Nationalpark Berchtesgaden und Mag. Valerie Zacherl-Draxler, Abteilungsleiterin im BMLFUW (r.).


Quellenangabe/Foto:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Verbreitungslücken schliessen sich
Verbreitungslücken schliessen sich
Wildkatzen in Bayern: Verbreitungslücken schliessen sich

02/03.12.2017

In sechs Landkreisen in Unterfranken, Oberpfalz, Niederbayern und Schwaben haben dieses Jahr 100 Ehrenamtliche gezielt nach noch unentdeckten Vorkommen der Wildkatzen gesucht.


Erfreuliche Ergebnisse eines der größten „Citizen Science“-Projekte Bayerns: 23 Mal hatte die Wildkatze an bislang noch nicht nachge-wiesenen Stellen am Lockstock Haare hinterlassen! Erstmals gelang der direkte genetische Nachweis, dass Wildkatzen aus der Rhön bis nach Schweinfurt wandern.

Seit fünf Jahren verfolgt der BUND Naturschutz (BN) unter Mithilfe von hunderten Ehrenamtlichen die Wiederbesiedelung Bayerns durch die Europäische Wildkatze. Während der Spessart, die Rhön und die Hassberge inzwischen gut besiedelt sind, bleiben Verbreitungs- und Kenntnislücken, die mit Unterstützung von engagierten BN-Mitgliedern, Jägern und Förstern nach und nach geschlossen werden. In sechs bayerischen Landkreisen, in denen bisher Vorkommen unserer Ureinwohnerin nur vermutet werden konnten, wurden dieses Jahr über einen Zeitraum von acht Wochen 235 sogenannte Lockstöcke ausgebracht. Knapp hundert Ehrenamtliche kontrollierten diese zum Jahresbeginn einmal wöchentlich hinsichtlich Katzenhaare. Das Ergebnis: Erstnachweise gelangen in den Landkreisen Miltenberg, Würzburg und Schweinfurt. Die Landkreise Deggendorf und Oberallgäu sind entweder noch nicht von Wildkatzen besiedelt oder vorhandene Einzeltiere konnten wegen noch sehr geringer Dichte bisher dort nicht nachgewiesen werden.

Besonders erfreut ist der BUND Bayern e.V. über den bundesweiten Erstnachweis der Europäischen Wildkatze im bayerischen Teil des Odenwaldes - hier war die Katze in den letzten Jahren bisher vergeblich gesucht worden.

Ein "Sechser im Lotto" war der Wiederfund einer genetisch analysierten männlichen Wildkatze, die 2015 erstmalig in der Rhön an einem Lockstock nachgewiesen wurde. Denselben Kuder nun zwei Jahre später etwa 40 Kilometer entfernt vom ersten Fundort wiederzufinden, bestätigt eindrucksvoll die Großräumigkeit eines Wildkatzenreviers und die Bedeutung der Vernetzung von großen Waldbereichen als Wanderkorridore.

Hubert Weiger, Vorsitzender des BN, dankte allen Mitwirkenden und den Kooperationspartnern für ihr wochenlanges Engagement in den Wäldern: "Unser besonderer Dank gilt nicht nur den vielen Freiwilligen, die sich bereitwillig bei kalten und widrigen Witterungsverhältnissen jede Woche erneut auf die Suche nach Haaren begeben haben, sondern auch den Mitarbeitern der Bayerischen Staatsforsten, die vielerorts ihre Flächen für die Suche zur Verfügung gestellt oder selbst tatkräftig mit gesucht haben".

Ebenfalls dankte Hubert Weiger ausdrücklich dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für die bereits jahrelange Unterstützung im Einsatz für die Rückkehr der Europäischen Wildkatze in ihre bayerische Heimat.

Die faszinierenden Ergebnisse belegen jedoch auch, dass es sicher noch Jahrzehnte dauern wird, bis sich die Wildkatze wirklich in ganz Bayern etabliert hat. Wildkatzenfreunde brauchen also einen langen Atem und die Wildkatze braucht weitere Schutzmaßnahmen.

Eine bayerische Ureinwohnerin

Die Europäische Wildkatze ist eine echte Ureinwohnerin - sie durchstreifte unsere Wälder schon lange bevor die Römer die ersten Hauskatzen aus Afrika mitbrachten. In Bayern war die Wildkatze um 1930 durch falsch verstandene jagdliche Verfolgung ausgestorben. 1984 startete der BUND Naturschutz eine erfolgreiche Wiedereinbürgerungs-Aktion und setzte bis 2009 vor allem im Spessart insgesamt über 600 Wildkatzen aus. Dort entwickelte sich das erste reproduzierende bayerische Wildkatzenvorkommen. Von den laubholzreichen Wäldern des Spessarts, der Rhön und den Haßbergen breitet sich die Art seit etwa zehn Jahren über den Jurabogen in Richtung Südbayern aus. In Bayern rechnen die Experten des BN aktuell mit einem Bestand von etwa 700 Tieren. Wildkatzen sind deutschlandweit streng geschützt. Die größte Gefährdung für Wildkatzen geht aktuell vom Straßenverkehr aus. Vielerorts fehlt es zudem an Vernetzungsstrukturen zwischen den Wildkatzen-Lebensräumen wie z.B. Hecken, Baumreihen und Brachflächen als Biotopverbund, sowie an Grünbrücken über Straßen oder geeigneten Unterführungen. Auf der Suche nach neuen Revieren stoßen die deckungsliebenden Tiere auf ausgeräumte Agrarlandschaften, Gewerbegebiete und Siedlungen oder stark befahrene Straßen, die eine fast unüberwindbare Barriere darstellen. Eines der übergeordneten Ziele beim Wildkatzenschutz ist daher auch die Wiedervernetzung der aktuellen und potentiellen Wildkatzen-Wälder durch sogenannte "grüne Korridore".

Die Lockstockmethode - Katzen lieben Baldrian

Um an die begehrten Haarproben zu gelangen, setzt der BN eine elegante und effiziente Methode ein. Baldrian lockt die scheuen Katzen an. Raue Holzstäbe als "Lockstöcke" werden an geeigneten Stellen in den Waldboden gesteckt und mit Baldrian-Lösung besprüht. Reiben sich Wildkatzen daran, so bleiben einige Haare am Holz zurück. Die abgesammelten Haare werden genetisch untersucht. Nur so können Wildkatzen von oft ähnlich gefärbten Hauskatzen sicher unterschieden werden. Die Genanalysen führte 2017 das Expertenteam der Wildtiergenetik am Senckenberg-Institut im hessischen Gelnhausen durch.


gez. Dr. Kai Frobel, BN-Artenschutzreferent

Ulrike Geise,
Projektkoordinatorin Wildkatzenprojekt, Tel. 0171/6127325



Bild : Wildkatze (Thomas Stephan)


Quelle

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Heidelberg wird „Waldhauptstadt“ 2018
Heidelberg wird „Waldhauptstadt“ 2018
Heidelberg wird „Waldhauptstadt“ 2018

02/03.12.2017


Organisation für nachhaltige Waldbewirtschaftung PEFC würdigt städtisches Engagement    
Pressemitteilung PEFC und Stadt Heidelberg

Die Stadt Heidelberg
darf sich im Jahr 2018 „Waldhauptstadt“ nennen. Die Organisation PEFC verleiht der Stadt diesen Titel für ihr vorbildliches Engagement bei der Bewirtschaftung des Stadtwaldes. Die Bewerbung bei PEFC hatte das Heidelberger Landschafts- und Forstamt eingereicht. PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Das weltweit anerkannte Gütesiegel wurde Heidelberg bereits 2001 verliehen. 2015 kam noch die Zertifizierung als „Erholungswald“ hinzu.  

„Die Auszeichnung als Waldhauptstadt ist eine tolle Anerkennung für unsere kontinuierliche Arbeit. Rund 40 Prozent der Heidelberger Gemarkungsfläche bestehen aus Wald. Das ist ein Schatz, den wir sehr gewissenhaft pflegen. Der Stadtwald ist ein ökologisches Reservoir, Freizeit- und Erholungsraum und als Holzlieferant auch ein wirtschaftlicher Faktor. Es freut mich sehr, dass wir diesen Titel bekommen, gerade weil wir alle diese Funktionen nachhaltig sicherstellen“, freute sich Bürgermeister Wolfgang Erichson.  

Ambitioniertes Veranstaltungsprogramm  

Heidelberg überzeugte die Jury, die aus hochrangigen Repräsentanten der Wald- und Holzwirtschaft sowie Gewerkschaften und Umweltverbänden besteht, vor allem durch das ambitionierte Veranstaltungsprogramm, das als PEFC-Waldhauptstadt in Angriff genommen werden soll. Zudem gehört Heidelberg zu den deutschlandweit sieben Städten, die zusätzlich zur Zertifizierung ihrer nachhaltigen Waldbewirtschaftung den Erholungswaldstandard von PEFC Deutschland erfüllen. „Im Januar 2018 wird der Staffelstab von der diesjährigen PEFC-Waldhauptstadt Brilon an Heidelberg übergeben und die Urkunde in feierlichem Rahmen überreicht. Im Juli wird Heidelberg dann Austragungsort der Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland e.V. und des nächsten „Forum Zertifizierung“ sein“, blickt PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers voraus.  

Neben dem Titel stiftet PEFC unter anderem 1.000 Forstpflanzen. Diese sollen im Aktionsjahr im Rahmen eines Aktionstages „Waldwandel mit PEFC“ ausgebracht werden. Auf einer Wanderung durch den Stadtwald sollen Bürgerinnen und Bürger dabei an drei Stationen unter Anleitung eigenhändig die Bäumchen setzen. Unter dem Arbeitstitel „Das PEFC-Stadtwaldrevier“ plant das Landschafts- und Forstamt zudem eine dreiteilige Veranstaltungsreihe für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Stadteilvereine und die städtischen Mitarbeiter. Nach dem Prinzip „Tag der offenen Tür“ soll Interessierten dabei die nachhaltige Waldbehandlung erklärt werden.  

Hintergrund: Die Stadt Heidelberg bewirtschaftet den Stadtwald seit vielen Jahren nach ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Kriterien vorbildlich und hat für ihre nachhaltige Forstwirtschaft nicht nur das Zertifikat des „Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes“ (PEFC), sondern auch das Gütesiegel des „Forest Stewardship Council“ (FSC) erhalten. Beide Zertifikate bescheinigen einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur. Etwa vierzig Prozent der Heidelberger Gemarkungsfläche sind bewaldet, rund drei Viertel dieser Waldfläche befindet sich im Eigentum der Stadt Heidelberg. Die Gesamtgröße beträgt über 3.300 Hektar.      

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt“:   Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt vier Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern von PEFC Deutschland e.V. bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Heidelberg auf Platz 1. In den vergangenen Jahren durften sich bereits die Städte Augsburg, Rottenburg am Neckar, Freiberg (Sachsen), Ilmenau und Brilon mit dem Titel PEFC-Waldhauptstadt schmücken.  

PEFC

PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft. PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert    

Bildmaterial: Blick vom Heidelberger Stadtwald oberhalb des Schlosses auf Heidelberg. © PEFC Deutschland.  

Quelle
Bayerische Staatsforsten


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Forstverwaltung schlägt Schneise ....
Forstverwaltung schlägt Schneise ....
Forstverwaltung schlägt Schneise in potentiellen Nationalpark Donauauen

01/02.12.2017


Gefällt wurden dabei Eichen in einem Alter von 250 bis 300 Jahren

Mehr auf den Seiten des LBV

- https://www.lbv.de/news/details/forstverwaltung-schl%C3%A4gt-schneise-in-potentiellen-nationalpark/


Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- .... mal etwas andere Wildschweine

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



24 Naturerlebnisse bis Weihnachten
24 Naturerlebnisse bis Weihnachten
24 Naturerlebnisse bis Weihnachten

01/02.12.2017

Nationalpark Bayerischer Wald bietet digitalen Adventskalender mit Desktophintergründen an

Grafenau.
Der gute alte Schoko-Adventskalender gehört zur Weihnachtszeit einfach dazu. Jeden Tag ein Türchen aufmachen, das steigert schließlich die Vorfreude auf Weihnachten. Auch der Nationalpark Bayerischer Wald bietet heuer nach der gelungenen Premiere im Vorjahr wieder 24 Überraschungen an – jedoch ganz figurbewusst in digitaler Form. Bis Weihnachten wird täglich ein neues Bild veröffentlicht, das sich alle Nationalpark-Fans als Desktophintergrund in hoher Auflösung herunterladen können.

Die Auswahl der Bilder war dabei ganz und gar nicht einfach. Schließlich bietet der Nationalpark eine Fülle an faszinierenden Naturmotiven, vom Tierbild über die Makroaufnahme von Pilz oder Pflanze bis hin zum stimmungsvollen Landschaftsfoto.

Eine bunte Mischung hat es nun in den Adventskalender geschafft. Präsentiert wird das jeweilige „Türchen“ stets auf den Facebook- und Instagram-Seiten des Nationalparks sowie auf der Homepage www.nationalpark-bayerischer-wald.de in der Rubrik Service/Downloads.

Bildunterschrift:
Hinter dem ersten Türchen des Nationalpark-Adventskalenders verbirgt sich ein in freier Natur aufgenommener Raufußkauz. (Foto: Rainer Simonis/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Schüler-Clips zur Nationalpark-Natur online
Schüler-Clips zur Nationalpark-Natur online
Schüler-Clips zur Nationalpark-Natur online

01/02.12.2017

P-Seminar Biologie des Gymnasiums Zwiesel beschäftigt sich mit Biodiversität


Zwiesel. Richtig tief in die Natur des Nationalparks Bayerischer Wald eingetaucht sind jüngst die Mitglieder des P-Seminars Biologie des Gymnasiums Zwiesel. Mit der Filmkamera haben sich die Schüler auf die Spur der biologischen Vielfalt begeben. Herausgekommen sind vier etwa fünfminütige Videos, die nun in der Aula der Nationalparkschule präsentiert wurden.

Eine der Gruppen hat einen Kurzfilm für Kinder produziert, bei dem ein Schnecken-Opa seinem Enkel kinderleichte Antworten zur Natur gibt. Die anderen Beiträge drehen sich um Wildschweine, Rossameisen und Luchse.  Betreut wurden die Schüler von Filmcoach Herbert Dohlen, Lehrerin Jana Aschenbrenner und Nationalpark-Mitarbeitern.

Ein dickes Lob für die Ergebnisse sprach Nationalparkleiter Franz Leibl – selbst promovierter Biologe – nach der Präsentation aus. „Das war wirklich eine gelungene Sache“, so Leibl. „Ihr habt es verstanden, ein so komplexes Thema wie die Biodiversität filmisch in Szene zu setzen.“ Gefreut habe ihn auch, dass der Nationalpark dem Projekt als Kulisse zur Verfügung stehen konnte.

Die Aktion der Schüler fand im Rahmen der Initiative „GreenCut – Jugend filmt biologische Vielfalt“ statt, die deutschlandweit junge Menschen mit Themen wie Biodiversität und Nachhaltigkeit in Verbindung bringen will. Dahinter steht die Gesellschaft für Solidarität und Partnerschaft, unter anderem gefördert vom Bundesumweltministerium und der Bingo-Umweltstiftung.

Die vier Filme sind online unter
www.green-cut.de verfügbar.

Bildunterschriften:

Die Teilnehmer des P-Seminars stellten ihre Videos im Beisein von Lehrerin Jana Aschenbrenner (hinten, 2. von links) sowie Nationalparkleiter Franz Leibl (hinten links) und weiteren Nationalpark-Mitarbeitern vor. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


SPD und CDU müssen Pflanzengift Glyphosat stoppen
SPD und CDU müssen Pflanzengift Glyphosat stoppen
SPD und CDU müssen Pflanzengift Glyphosat stoppen

30.11/01.12.2017

Berlin, 30.11. 2017 – Für ein deutschlandweites Glyphosat-Verbot demonstrieren heute Greenpeace-Aktivisten in Berlin.


Mit einem Traktor scheinen die Umweltschützer das Pflanzengift vor dem Reichstag zu verspritzen. Erst auf den zweiten Blick wird klar: Es ist nur eine symbolische Aktion mit Wasser. Hintergrund ist das üble Foul, das sich Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) Anfang dieser Woche erlaubt hat: Ohne Absprache mit Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte er auf europäischer Ebene für eine fünfjährige Wiederzulassung des umstrittenen Herbizides gestimmt. „Die künftige Bundesregierung muss auf Schmidts unverantwortlichen Alleingang reagieren und national schnellstmöglich ein Verbot verhängen, um die Verbraucher vor den Folgen des Gifts zu schützen“, sagt Dirk Zimmermann, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace. „Schmidt hat gegen Verbraucherinteressen gehandelt und Chemiekonzernen wie Monsanto und Bayer ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk gemacht.“
Glyphosat-Entscheidung ein Skandal

Der aktuelle Skandal um die Entscheidung des Landwirtschaftministers ist nicht der erste im Zusammenhang mit Glyphosat. Im September dieses Jahres wurde bekannt, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seinen Auftrag, eine unabhängige wissenschaftliche Bewertung von Glyphosat vorzulegen, verfehlt hat. Statt eine eigenständige Risikobewertung von Glyphosat durchzuführen, hat das Institut zentrale Aussagen aus den Zulassungsdokumenten des Glyphosatherstellers Monsanto kopiert. Das BfR wiedersprach in seiner Bewertung der internationalen Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die das Pflanzengift als „wahrscheinlich krebserregend“ einschätzt.

„Angesichts der zahlreichen Hinweise, dass Glyphosat krebserregend sein könnte, des faulen Bewertungsverfahrens durch das BfR und des drastischen Artensterbens, das Pflanzengifte wie Glyphosat verursachen, muss jetzt die SPD den Schaden eindämmen. Die Sozialdemokraten müssen in möglichen Koalitionsverhandlungen mit der CDU dafür sorgen, dass Glyphosat zumindest in Deutschland verboten wird“, fordert Zimmermann.

Glyphosat kommt auf etwa 40 Prozent der deutschen Äcker zum Einsatz und schädigt die Artenvielfalt. Eine gerade veröffentlichte Studie beweist, dass 50 Prozent der Böden in Europa bereits mit dem Herbizid kontaminiert sind.



Kristina Oberhäuser
Allgemeine Presseanfragen, Referentin
E-Mail
kristina.oberhaeuser@greenpeace.de
Phone
040/30618 -340


Quelle

Greenpeace e. V.
Hongkongstraße 10
20457 Hamburg

Telefon 040-30618-0
Fax 040-30618-100

E-Mail: mail@greenpeace.de
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- intensiv bedroht ... der Schwalbenschwanz

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Gemeinsam gegen Skischaukel
Gemeinsam gegen Skischaukel
LBV und Kreisjagdverband gemeinsam gegen Skischaukel

29/30.11.2017

Auch Oberallgäuer Jäger lehnen drohende Erschließung am Riedberger Horn ab


Bei einem gemeinsamen Ortstermin am Riedberger Horn machten der Kreisjagdverband (KJV) Oberallgäu und der LBV klar, dass beide die Pläne zum Bau eines Verbindungsliftes und einer Piste zwischen den Skigebieten Grasgehren und Balderschwang übereinstimmend ablehnen.

Mehr zum Thema

- https://www.lbv.de/news/details/gemeinsam-gegen-die-skischaukel/


Quelle
Landesbund für Vogeschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Kernbeißer

Mehr zum Kernbeißer auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21237

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Ortsumfahrung Ebensfeld / Ofr.
Ortsumfahrung Ebensfeld / Ofr.
Ortsumfahrung Ebensfeld

BUND Naturschutz stellt Film vor

29/30.11.2017

Die bayerische Staatsregierung
redet zwar gern vom bedarfsgerechten Ausbau des Straßennetzes und dem Schutz von Natur und Landschaft, in Ebensfeld tut sie aber das Gegenteil: Dort soll ohne Bedarf eine 2,2 Kilometer lange Neubautrasse im Zuge der Staatsstraße 2187 gebaut werden. Der BUND Naturschutz klagt seit längerem dagegen und hat im Juli 2017 Antrag auf Zulassung der Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof in München gestellt, um den Neubau der Staatsstraße doch noch vor Gericht zu Fall zu bringen.

Eines der wichtigsten Argumente ist die geringe Verkehrsbelastung, die den Eingriff in Natur und Landschaft aus Sicht des BN nicht rechtfertigt.

Um dieses Thema ins Bild zu setzen, hat der BN mit der Jugendorganisation BUND Naturschutz (JBN) Ende August einen kleinen Film an der Straße gedreht. Der Kurzfilm zeigt ein Frühstück an der Straße, kaum gestört durch den Verkehr. Sogar Pingpong ist auf der Straße möglich.

Den Film finden Sie hier: www.bund-naturschutz.de/verkehr/strasse/strassenbau-ohne-bedarf.html. Im Rahmen eines Pressetermins in Ebensfeld wurde der Film nun den Medien vorgestellt.

Der BN-Regionalreferent Tom Konopka sieht im fehlenden Bedarf das wichtigste Argument gegen den Neubau: "Die Straßenbaubehörden des Freistaats Bayern planen und bauen manchmal ohne Sinn und Verstand. Am Beispiel Staatsstraße 2187 bei Ebensfeld im idyllischen Kelbachgrund soll für sehr wenige Autos eine 2,2 Kilometer lange Neubautrasse entstehen. BN und JBN haben das in einem sehr schönen Film ins Bild gesetzt. Hier soll offenbar die Bauwirtschaft gepäppelt werden. Dafür ist aber der Straßenbauetat nicht da. Wir fordern, dass das Geld in die Sanierung der bestehenden Straßen und in sinnvolle Mobilität auch auf dem Land fließt, d. h. in den Ausbau und dichtere Takte der Bahn, in Buslinien, in Anruf-Sammeltaxis."

Anton Reinhardt, der 1. Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Lichtenfels, sieht in dem langjährigen Kampf gegen die Trasse vor allem den Einsatz für die Landschaft im Obermaintal, dem sogenannten "Gottesgarten": "Wir haben so viele Eingriffe durch A 73, ICE-Trasse und zuletzt die Umfahrung Weismain hinnehmen müssen. In Ebensfeld ist die Begründung am schwächsten. Wenigstens hier sollte die Staatsregierung ein Einsehen haben."

"Unsere Ortsgruppe hat ja durch wochenlange Messungen nachgewiesen, dass der Verkehr bei unter 2.200 KFZ pro Tag liegt. Das ist weit unter dem Durchschnitt für solche Straßen", so Otto Weidner, Vorstandsmitglied der Ortsgruppe Ebensfeld.

"Die Jugendlichen aus Untersiemau waren super entspannt und es hat Spaß gemacht, das zu filmen. Es klappte praktisch im ersten Anlauf", so die Filmemacherin Katharina Flassak.

Die seit 2008 laufende Klage des BUND Naturschutz gegen die sog. Kelbachgrundanbindung zwischen Prächting und Ebensfeld war in einer Gerichtsverhandlung am Verwaltungsgericht Bayreuth Mitte Januar 2017 abgewiesen worden. Das hatte riesige Enttäuschung beim BUND Naturschutz ausgelöst. Im Juli beantragte der BUND Naturschutz beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof die Zulassung der Berufung, Voraussetzung für eine Verhandlung der Angelegenheit in 2. Instanz.

"Die Verkehrsprognose des Staatlichen Bauamts Bamberg ist völlig überzogen. Für das Jahr 2015 prognostizierte man einen durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV) von 2.673 Kfz/24 h. Die BN-Ortsgruppe hat vier Wochen lang rund um die Uhr alle Kraftfahrzeuge mit einem automatischen Zählgerät im Jahre 2010 erfasst und kam auf DTV 1.882 Kfz/24 h. Diese geringe Verkehrsbelastung rechtfertigt in keiner Weise eine völlig neue Trassierung, vor allem keine, die das Kelbachtal schräg durchschneidet", so Helmut Gunreben von der Ortsgruppe Ebensfeld.

Nach der Darstellung des Staatlichen Bauamtes Bamberg würden 77 Prozent des Verkehrs zwischen Ebensfeld und Kleukheim durch Pendlerströme nach Bamberg und Lichtenfels erzeugt und ließen sich auf die neue Trasse verlagern. Das trifft auf keinen Fall zu. Der BN hat nach eigenen Untersuchungen herausgefunden, dass maximal 58 % zur Autobahnanschlussstelle wollen. Die Neubautrasse würde demnach für ca. 1.280 KFZ gebaut, während 920 KFZ weiter die bestehende Straße für den Ziel- und Quellverkehr nach Ebensfeld nutzen würden (bei 2.200 KFZ/Tag).
Hintergrund

Die Straßenbauverwaltung plant nach wie vor eine flächenverschwendende Neubautrasse der Staatsstraße 2187 zwischen Prächting und Ebensfeld mit der Direktanbindung an die A 73 (sog. Kelbachgrundanbindung). Weil nur etwa 2.200 Fahrzeuge pro Tag auf der bestehenden Staatsstraße fahren, der Verkehr sogar abnimmt und nur ein Teil die neue Trasse nutzen würde, sieht der BN hier überhaupt keinen Bedarf für einen Neubau.

Die umstrittene Neubautrasse wurde nach jahrelangen Auseinandersetzungen am 8. Januar 2008 planfestgestellt. Der BUND Naturschutz hatte daraufhin am 10.2.2008 vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth dagegen Klage eingereicht und anschließend fachlich und rechtlich begründet. Das Staatliche Bauamt Bamberg nutzte daraufhin seine Sonderrechte zur Nachbesserung der Planung - ein Recht, das dem BUND Naturschutz und anderen Naturschutzverbänden regelmäßig bestritten wird - und diese wurde am 2.7.2014 durch die Regierung von Oberfranken in einem ergänzenden Planfeststellungsbeschluss festgestellt. Man hatte - den Klagebegründungen des BN folgend - mehr Ausgleichsmaßnahmen festgestellt (und damit einen Teil der BN-Kritik eingestanden). Die Regierung hatte sogar zu dem außergewöhnlichen Mittel der Ausnahmegenehmigung im Artenschutzrecht greifen müssen. Auffallend war dabei, dass die Höhere Naturschutzbehörde im ergänzenden Anhörungsverfahren das geplante Straßenbauvorhaben kritisiert hatte, "weil es eine zumutbare und artenschonendere Trassenalternative" gäbe. Sie hatte auch den ergänzenden Beschluss nicht mitgezeichnet. Ende 2014 wurde das bis dahin beim Verwaltungsgericht ruhende Klageverfahren wieder aufgenommen. Nach mehreren Schriftsätzen, Klageerwiderungen, Erwiderungen auf die Erwiderungen kam es am 13.1 2017 zur öffentlichen Gerichtsverhandlung in Bayreuth und zur Urteilsverkündung am 16.1.17: Die BN-Klage wurde abgewiesen. Parallel war auch die Klage des Marktes Ebensfeld gegen den Ergänzenden Planfeststellungsbeschluss verhandelt (und abgewiesen) worden.

Der BN gibt sich mit dem Urteil des Verwaltungsgerichtes nicht zufrieden. Nach sorgfältiger Prüfung wurde im Juli 2017 beschlossen, das Urteil anzufechten und beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof die Zulassung der Beschwerde zu beantragen.

Unstrittig ist, dass der gegenwärtige bauliche Zustand der Staatsstraße nicht mehr den heutigen Verkehrserfordernissen entspricht. Allerdings könnte sie saniert werden. Auch für die Anbindung an die A 73 hat der BN flächensparende und kostengünstige Alternativvorschläge gemacht.

Auch der Markt Ebensfeld klagt gegen die Baugenehmigung und hat ebenfalls Zulassung der Beschwerde beim VGH beantragt. Dem Markt geht es v. a. um die Inanspruchnahme einer Fläche für Ausgleichsmaßnahmen.

Für Rückfragen: Tom Konopka, Regionalreferent für Mittel- und Oberfranken Telefon 0911 81878-14



Quelle
BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de
29.11.2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Stieglitz

Mehr zum Stieglitz auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22508

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Pächter für das Waldschmidthaus gesucht
Pächter für das Waldschmidthaus gesucht
Pächter für das Waldschmidthaus gesucht

29/30.11.2017

Sommerbetrieb soll nächstes Jahr wieder starten - Bewerbungen bis 8. Januar möglich

Spiegelau.
Seit kurzem befindet sich das Waldschmidthaus am Großen Rachel im Eigentum des Freistaats Bayern. Nun sucht der Nationalpark Bayerischer Wald einen Pächter, der die Schutzhütte auf 1360 Metern ab 2018 bewirtschaften will. „Wir legen vor allem Wert darauf, dass der neue Wirt ein stimmiges Gesamtkonzept vorlegen kann und sich mit unserer Philosophie Natur Natur sein lassen identifiziert“, erklärt Nationalparkleiter Franz Leibl.

Die höchst gelegene Einkehrmöglichkeit im Nationalpark soll auch in Zukunft aufgrund der  außergewöhnlichen
Lage frühestens ab Anfang Mai bis maximal Anfang November geöffnet sein. Übernachtungen sind derzeit aufgrund von Brandschutzbestimmungen nicht möglich. Zudem soll die Hütte in absehbarer Zeit Renovierungsmaßnahmen unterzogen werden. Deren Ausmaß ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abzusehen.

Die Ausschreibung zur Pächtersuche finden Sie unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/aktuelles. Bewerbungen sind bis 8. Januar möglich.

Bildunterschrift:
Aktuell ist das Waldschmidthaus am Großen Rachel bereits tief eingeschneit. Im Mai nächsten Jahres soll es wieder für Wanderer öffnen. (Foto: Britta Baums/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Umwelt- und Fischereiverbände fordern Beteiligung
Umwelt- und Fischereiverbände fordern Beteiligung
Umwelt- und Fischereiverbände fordern Beteiligung bei zukünftigen Planungen

29/30.11.2017

Niedersächsische Umwelt- und Fischereiverbände lehnen die Ausbaupläne der neuen Landesregierung für Flüsse und Wattenmeer strikt ab
. Sie fordern den Ministerpräsidenten Stephan Weil auf, sich stärker für den Schutz des Weltnaturerbes Wattenmeer einzusetzen. Die Landesregierung will laut Koalitionsvertrag die erneute Vertiefung der Außen-Ems, einen weiteren Ausbau der Weser sowie eine zweite Ausbaustufe des Jade-Weser-Ports vorantreiben.

Gleichzeitig strebt die Große Koalition an, Flüsse und Meere als Lebensraum zu erhalten und die strengen Schutzziele der europäischen
Wasser-Rahmenrichtlinie umzusetzen. „Wie die Ausbau- und Schutzziele miteinander in Einklang gebracht werden sollen, ist uns schleierhaft“, sagt BUND-Landesgeschäftsführer Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler. Eine weitere Vertiefung von Weser und Außen-Ems sei aus ökologischer Sicht unvertretbar und aus ökonomischer Sicht nicht zwingend erforderlich, so die Verbände. Da der Jade-Weser-Port – entgegen aller bisherigen Prognosen – bei weitem noch nicht ausgelastet sei, müsse er derzeit nicht weiter ausgebaut werden.

Problematisch sehen die Umwelt- und Fischereiverbände neben den Baggerungen – einschließlich des Wasserinjektionsverfahrens innerhalb des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer – vor allem die Verklappung von Feinmaterial aus den Flussmündungen von Ems, Jade, Weser und Elbe an den Grenzen des Nationalparks. Tiere und Pflanzen in diesem hochsensiblen Lebensraum werden dadurch stark beeinträchtigt, dementsprechend auch die Garnelen- und Muschelfischerei. „Die neue Landesregierung möchte die niedersächsische Fischerei unterstützen, ihre Fanggründe sicherstellen und das bestehende Verklappungsmanagement hinsichtlich Ökologie und Fischerei überprüfen - mit den angekündigten Flussvertiefungen und Baumaßnahmen sind diese Ziele jedoch unerreichbar“, weist Michaela Gubernator, Geschäftsführerin der niedersächsischen Muschelfischer, auf das Dilemma hin. Das Land will zudem die Gewinnung von Windenergie auf See ausbauen. Um die Energie von den Windparks möglichst umweltfreundlich ans Land zu leiten, müssen Kabelverbindungen gebündelt werden und neue Kabeltrassen dürfen den Nationalpark nicht mehr queren, fordern die Verbände.

Das Ausmaß der Sedimentbewegungen und insbesondere der Verklappungen von Baggergut im niedersächsischen Küstenmeer
und in den Flussmündungen ist sehr hoch, viele Details sind den Verbänden – trotz direkter Betroffenheit – jedoch nicht bekannt. Daher haben sie die vorrangig zuständige Wasserstraßen- und Schiff­fahrtsbehörde um Auflistung der genauen Verklappungsmengen und -standorte gebeten. „Damit die Belange von Naturschutz und Fischerei endlich Berücksichtigung finden, fordern wir, uns zukünftig frühzeitig bei allen Planungen von Baggerungen und Bauvorhaben zu beteiligen“, so die Verbände. Und ebenso wichtig sei: „Das Land muss unter Beteiligung aller betroffenen Behörden sowie der Umwelt- und Fischereiverbände ein länderübergreifendes Konzept erstellen, mit dem Baggerungen und Verklappungen insgesamt deuttlich verringert werden.“ Dem im Koalitionsvertrag formulierten Ziel nach engerer Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden müssten nun konkrete Maßnahmen folgen.

Kontakt:

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200318

britta.koenig(at)wwf.de

Twitter: koenigWWF


Quelle
WWF
29. November 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernd Schneider
- Feuersalamander im Regen ... auch noch Ende November 2017 aktiv.
A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



57 Kindertageseinrichtungen ausgezeichnet
57 Kindertageseinrichtungen ausgezeichnet
Ökokids: 57 Kindertageseinrichtungen ausgezeichnet

28/29.11.2017

Dr. Christian Barth verleiht Kita-Projekten aus Oberbayern, Niederbayern und Schwaben den Titel „Ökokids


57 südbayerische Kindertageseinrichtungen wurden mit dem Titel „ÖkoKids – KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte durch den Amtschef des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Christian Barth.

Mehr zum Thema auf den Seiten des LBV
- https://www.lbv.de/news/details/%C3%B6kokids-57-kindertageseinrichtungen-ausgezeichnet/


Quelle

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Rotkehlchen


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


NABU: Entlassung von Agrarminister Schmidt ....
NABU: Entlassung von Agrarminister Schmidt ....
NABU: Entlassung von Agrarminister Schmidt wäre richtig gewesen

28/29.11.2017

Miller: Künftige Bundesregierung muss Scherbenhaufen aufkehren und Glyphosat-Ausstieg auf nationalem Weg einläuten
________________________________________________________________

Berlin
– Der NABU kritisiert, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel Agrarminister Christian Schmidt nach dessen Glyphosat-Alleingang nicht entlassen hat. Dies wäre die logische Konsequenz seines vertrauensschädigenden Verhaltens gewesen. Um für Verbraucher und potenzielle Koalitionspartner wieder glaubwürdig zu werden, müssten CDU und CSU in einem Regierungsprogramm in jedem Fall einen Glyphosat-Ausstiegsplan für Deutschland auf den Weg bringen. Ein Ende des Ackergifts könne auch auf nationalem Wege eingeläutet werden, so die Naturschützer.

Dazu NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Agrarminister Schmidt hat mit seinem Glyphosat-Geschenk für die Agrarlobby mutwillig Vertrauen zerstört – bei Verbrauchern und möglichen Koalitionspartnern gleichermaßen. Seine hemmungslose Klientelpolitik hätte spätestens jetzt ein Ende haben müssen. Angela Merkel hätte Christian Schmidt entlassen müssen. Schmidts Alleingang beschert Deutschland nun einen vergifteten Boden zur Unzeit, sein Verbleib wird zur nächsten Belastungsprobe für Koalitionsgespräche“, so Miller.

Um den von Schmidt hinterlassenen Scherbenhaufen aufzukehren, müsse Deutschland nun das Ende des Ackergifts selbst einläuten und dem Vorbild Frankreichs folgen. Unmittelbar nach der gestrigen Abstimmung hatte Präsident Emmanuel Macron verkündet, dass Frankreich innerhalb der nächsten drei Jahre aus dem Unkrautvernichter aussteigen will. Nationale Verbote sind in jedem EU-Land möglich.

„Egal welche Partei mit der CDU und CSU in den nächsten Wochen am Verhandlungstisch sitzt, ein nationaler Glyphosat-Ausstiegsplan muss gesetzt sein. Die künftige Bundesregierung wird enorm viel investieren müssen, um der Bevölkerung zu beweisen, dass sich die deutsche Agrarpolitik nicht blind nach den Interessen der Agrarindustrie richtet, sondern nach denen von Verbrauchern und Umwelt“, so Miller.

Enttäuschend ist aus Sicht des NABU auch, dass sich die CSU erst wenige Tage zuvor deutlich fortschrittlicher in ihrer Agrarpolitik gezeigt hatte. In einem Jamaika-Bündnis hätte sie ein Sofortprogramm gegen das Insektensterben verabschiedet und Pestizide deutlich verringern wollen.

Glyphosat ist ein hochriskantes Mittel, dessen Folgen für Natur und Umwelt jahrelang unterschätzt wurden. Die Chemikalie vernichtet die Nahrungsgrundlagen und Schutzräume für zahlreiche Tiere, darunter Vögel und Insekten, und trägt zum Rückgang der biologischen Vielfalt bei.

NABU-Umfrage unter der deutschen Bevölkerung, ob Glyphosat weiterhin zugelassen werden soll:
www.NABU.de/glyphosat  


Für Rückfragen:
Dr. Christine Tölle-Nolting, NABU-Agrarexpertin, Tel. +49 (0)30.28498-1641, mobil: 0162-2178506, E-Mail: christine.toelle-nolting@NABU.de


Quelle
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Kein guter Tag für die Tideelbe
Kein guter Tag für die Tideelbe
Klageabweisung: Kein guter Tag für die Tideelbe

28/29.11.2017

BUND, NABU und WWF bedauern die Abweisung der Klagen der Gemeinden und Fischer / Prognoseunsicherheiten wachsen / Weltkulturerbe Speicherstadt betroffen


Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig hat heute die Klagen der Fischer sowie der Gemeinden Otterndorf und Cuxhaven abgewiesen und festgestellt, dass die Belange der Kläger nur „eingeschränkt schutzwürdig“ sind.

Die heutige Entscheidung des Gerichts führt aus Sicht der Umweltverbände dazu, dass eine grundlegende Überprüfung der umstrittenen Prognosen der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) unterbleibt. Trotz neuer Erkenntnisse und einer deutlichen Veränderung an der Tideelbe in den letzten Jahren basiert die gerichtliche Überprüfung somit weiter auf veralteten Unterlagen.

„Man stelle sich vor, es soll eine Tiefgarage gebaut werden und bei der Genehmigung wird ignoriert, dass sich der Grundwasserspiegel seit Beginn der Planung gravierend erhöht hat. So in etwas verhält es sich derzeit bei der Elbvertiefung, deren Planunterlagen über 12 Jahre alt sind“, so die Umweltverbände BUND, NABU und WWF.

Die Umweltverbände gehen davon aus, dass sich Wasserstände zwei bis dreimal stärker erhöhen werden, als die veralteten Modellierungen der Bundesanstalt für Wasserbau im Verfahren prognostizieren. Dies hätte nicht nur ökologische Auswirkungen, sondern beträfe auch das Weltkulturerbe Hamburger Speicherstadt. So sind die aktuellen Probleme in der Speicherstadt auf die starken Änderungen des Tidehubs in Folge der Flussvertiefungen in den letzten 120 Jahren zurückzuführen. Allein in den letzten fünf Jahren sind nochmals 14 Zentimeter Tidehuberhöhung dazu gekommen – ein Trend, der durch die nächste Elbvertiefung nochmals verstärkt wird.

Des Weiteren sind die extremen Aufsedimentationen beispielsweise in den Sportboothäfen an der Elbe sowie die kontinuierliche Steigerung der Unterhaltungsbaggermengen im Hamburger Hafen heute schon Ausdruck für ein Flusssystem, welches außer Kontrolle geraten ist.

„Wir machen uns großen Sorgen um die Entwicklung an der Tideelbe, insbesondere über die Folgen einer weiteren Vertiefung. Es ist Zeit, dass die politischen Entscheidungsträger den Problemen an der Elbe ins Auge sehen und Verantwortung übernehmen. Sollte nicht von der Planung in Gänze Abschied genommen werden, sollte man statt veralteter Unterlagen zumindest eine aktuelle Prognose der Auswirkungen der geplanten Elbvertiefung zur Grundlage machen. Dafür sind Berechnungen mit einem 3D-Modell mit beweglicher Flusssohle über einen mehrjährigen Zeitraum notwendig. Wir fragen uns, welche Erkenntnisse einer zeitgemäßen Prognose die Bundesanstalt für Wasserbau fürchtet“, so die Verbände BUND, NABU und WWF.

KONTAKT:

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

britta.koenig(at)wwf.de

Twitter: @koenigWWF

Quelle

WWF
28. November 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Gänsesäger Weibchen

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Nachgedacht - Gedicht zum Artenschwund
Nachgedacht - Gedicht zum Artenschwund
Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, Bedenklich ist der Artenschwund.Begonnen hat es schon sehr bald,durch Abholzung im Regenwald.Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“.
Durch Brandrodung ließ man es qualmen,und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima,doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande,auch bei uns ist es `ne Schande.Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen.Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier,die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen,an Straßen- und an Wegesrainen.Dort wird gemäht, ganz ohne Not,dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken,lassen Schmetterlingsraupen kläglich verrecken.Weil von den Raupen niemand profitiert,dies dann auch kaum Jemand interessiert.
Doch der Jammer ist schon groß;wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr,denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen,wer wird in Zukunft die Pollen übertragen.Eine eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not.
Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat,damit man reiche Ernte hat.Das vergiftet nicht nur Tiere,sondern jetzt auch viele Biere.Glyphosat soll krebserregend sein,doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel,denn man hat ja noch den Diesel.Der ist jetzt an Allem schuld
und man gönnt ihm keine Huld.Elektrofahrzeuge sind die neue Devise,doch verhindern diese wirklich unsere Krise?Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom.Wie nun jeder Bürger weiß,ist auch dieses Thema heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein,wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen,die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen,Vögel in der Luft erschlagen.Diese zogen erst von Süden fort,entkamen knapp dem Vogelmord.Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die Ortolane schön gesungen,nun liegen auf dem Teller ihre Zungen.War das schön, als sie noch lebten,bevor sie auf `ner Rute klebten.Immer weniger wird ihr Gesang,uns wird es langsam angst und bang.
Gesetze wurden zwar gemacht,sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel,wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord.Die wenigen, die es wagen,
riskieren dabei Kopf und Kragen.Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen,oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen.Riesige Netze, so stellen wir fest,geben den Vögeln nun noch den Rest.

Wir sollten dies schnellstens verhindern,sonst werden wir mit unseren Kindern,bald keinen Vogelsang mehr hören.So manchen würde das kaum stören,doch mit diesem Artenschwund,schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


 
Quelle
Hubertus Zinnecker

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. Kopieren, auch auszugsweise, verboten!

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Blaumeise

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Kniefall vor der Agrar-Lobby
Kniefall vor der Agrar-Lobby
NABU: Kniefall vor der Agrar-Lobby

27/28.11.2017

Miller: Bundeslandwirtschaftsminister ignoriert Wunsch der Deutschen nach Glyphosat-Ausstieg und brüskiert Umweltministerin
________________________________________________________________

Brüssel/Berlin
– Vor dem Hintergrund der heutigen Zustimmung Deutschlands zum Vorschlag der EU-Kommission, Glyphosat weiterhin zuzulassen, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Dieser Kniefall von Landwirtschaftsminister Schmidt vor der Agrar-Lobby ist skandalös. Das Bundeslandwirtschaftsministerium, das Glyphosat heute im Alleingang für weitere fünf Jahre durchgewunken hat, ignoriert den Willen der Bundesbürger sträflich. In Umfragen hatte sich die Mehrheit der Deutschen für einen baldigen Glyphosat-Ausstieg ausgesprochen. Auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks stößt Schmidt brüsk vor den Kopf – sie hatte sich bis zuletzt gegen eine Verlängerung eingesetzt.

Die heutige Abstimmung könnte damit einen bitteren Vorgeschmack darauf geben, wie die Agrarpolitik einer möglichen neuen Großen Koalition aussehen könnte. Besonders tragisch ist, dass das EU-Parlament längst drei Schritte voraus war und schrittweise aus dem Totalherbizid aussteigen wollte. Der NABU wird nun alles daran setzen, dass das Ackergift auf Deutschlands Feldern und Gärten drastisch reduziert wird. Denn Glyphosat hat fatale Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen – es muss schnellstmöglich der Vergangenheit angehören.“

NABU-Umfrage, ob Glyphosat weiterhin zugelassen werden soll:
www.NABU.de/glyphosat


Für Rückfragen:
Till-David Schade, NABU-Experte für Biodiversität, mobil: 0172-5254436, E-Mail: till-david.schade@NABU.de


Quelle
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de



NABU-PRESSEMITTEILUNG | 27. NOVEMBER 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Tausendfüßer

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Wie Tiger-Schutz dem Klima hilft
Wie Tiger-Schutz dem Klima hilft

27/28.11.2017

"Save tigers, save so much more" - WWF-Bericht: Tiger-Rettung hat gewaltige Zusatznutzen

Berlin:
Gelder, die für den Schutz der Tiger in Asien investiert werden, haben nicht nur positive Auswirkungen für die bedrohten Großkatzen, sondern auch für andere Tiere – und für Millionen von Menschen. Das ist das Ergebnis des WWF-Berichts „Beyond the Stripes: Save tigers, save so much more“, den die Naturschutzorganisation am Montag veröffentlicht hat.

Laut des Berichts gehören die Tiger-Lebensräume zu Ökosystemen, die von globaler Bedeutung sind und zugleich Heimat von vielen anderen  Tieren und Pflanzen. Auf diese natürlichen Ressourcen ist auch die lokale Bevölkerung angewiesen. So helfen die Investitionen in den Lebensraumerhalt des Tigers beispielsweise mindestens neun Wassereinzugsgebiete mit einer Fläche von 5,8 Millionen Quadratkilometern zu schützen, welche die Trinkwasserversorgung für 830 Millionen Menschen in Asien sicherstellen, einschließlich städtischer Gegenden in Indien, Malaysia und Thailand. Zudem leistet der Erhalt der Tiger-Wälder durch deren Fähigkeit große Mengen Kohlenstoff  zu speichern auch einen erheblichen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel, so der Bericht.

„Jeder Euro, der für den Schutz frei lebender Tiger investiert wird, hilft nicht nur diesen Tieren, sondern schützt auch andere bedrohte Arten, wie Asiatische Elefanten, das Indische und das Sumatra Nashorn oder auch weniger bekannte Arten wie das Schuppentier“, sagt Kathrin Hebel, Tiger-Expertin vom WWF. „Den Lebensraum des Tigers zu schützen heißt auch dabei zu helfen, Trinkwassersicherheit zu garantieren, die Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren und für saubere Luft, medizinische Pflanzen oder Jobs zu sorgen.“

Der wildlebende Tiger ist in Asien noch immer stark bedroht. 95 Prozent seines ursprünglichen Lebensraumes sind laut WWF bereits verschwunden und knapp die Hälfte der noch verbleibenden Flächen (etwa 43 Prozent) könnte in naher Zukunft verloren gehen.  Die Hauptgefahren bestünden in dem Ausbau nicht nachhaltiger Landwirtschaft und der zunehmenden Urbanisierung. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnten sich Waldflächen, die heute Tigerlebensraum und wichtige Kohlenstoffspeicher sind, zu Gebieten mit dem höchsten Ausstoß an Kohlendioxid verwandeln – eine Katastrophe für den Klimaschutz. Schon heute zählen Malaysia und Indonesien zu den Ländern, die im Zuge der Waldzerstörung am meisten Kohlendioxid emittieren.  Allein in Sumatra sind in den letzten 30 Jahren mehr als 50 Prozent der Wälder zerstört worden.

„Tigerschutz ist eine Win-Win-Situation für den Tiger und für zukünftige Generationen. Oder andersherum: Wenn wir es nicht schaffen, die Tiger in freier Wildbahn zu schützen, dann verlieren wir am Ende weit mehr als diese charismatische Großkatze“, sagt Hebel.

Der Bericht wird anlässlich zum siebten Jahrestages des St. Petersburger Tiger-Gipfels veröffentlicht, bei dem 2010 von 13 Regierungen beschlossen worden war, die Zahl der wilden Tiger bis 2022 weltweit zu verdoppeln.

DOWNLOAD


   WWF-Studie: Beyond the stripes - Save tigers, save so much more [PDF, 9 MB]

- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Studie-2017-Beyond-the-stripes-web.pdf

KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle WWF

Tel.: 030 / 311 777 427

Immo.Fischer(at)wwf.de  


Quelle

WWF

27. November 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Multimedia-Vortrag am Dienstag, 12. Dezember ....
Multimedia-Vortrag am Dienstag, 12. Dezember ....
++ Multimedia-Vortrag am Dienstag, 12. Dezember um 19.30 Uhr im K9 in Konstanz über Europas letzte Urwälder ++ Raubbau bedroht Rumäniens Paradieswälder ++

27/28.12.2017

In Urwäldern, wie hier im Retezat National Park, nimmt Totholz eine wichtige ökologische Funktion ein. © Matthias Schickhofer/EuroNatur


Radolfzell, Konstanz. In den rumänischen Karpaten befinden sich die letzten zusammenhängenden Urwaldgebiete in der Europäischen Union. Hier gibt es noch wilde Täler, durch die Bären, Luchse und andere seltene Tiere streifen.  Doch skrupellose Profitgier, politische Ignoranz und Korruption im großen Stil gefährden die Paradieswälder. Wenn nicht rasch wirksame Maßnahmen ergriffen werden, droht ihnen die baldige Zerstörung.

Der ehemalige Greenpeace-Campaigner und Fotograf Matthias Schickhofer besuchte und erforschte zahlreiche dieser Urwaldgebiete in den Karpaten. Von seinen Reisen brachte er eindrucksvolle Bilder der Paradieswälder mit. Doch genau so hielt er auch die Zerstörung dieser wunderschönen Landschaften fotografisch fest. Am Dienstag, den 12. Dezember um 19.30 Uhr, gibt Matthias Schickhofer in Zusammenarbeit mit der Radolfzeller Naturschutzstiftung EuroNatur im Kulturzentrum K9 in Konstanz einen Einblick in die fantastische und gleichsam bedrohte Waldwildnis der Karpaten. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Hintergrundinformationen:

• Mit der Kampagne „SaveParadiseForests“ setzen die EuroNatur Stiftung und die rumänische NGO Agent Green ein Zeichen für den Schutz der letzten Paradieswälder Europas und rufen die Menschen zur breiten Unterstützung auf.
• Der Vortrag findet im Rahmen des GivingTuesday statt. Die Giving Tuesday-Initiative mobilisiert als Gegenbewegung zum vorweihnachtlichen Konsumrausch weltweit Menschen zu sozialem Engagement und stellt das Thema „Geben“ in den Vordergrund. Auch EuroNatur beteiligt sich an der Initiative.

Rückfragen:
Christian Stielow, E-Mail: christian.stielow(at)euronatur.org, Tel.: +49 (0)7732 – 92 72 15 (Pressekontakt)

Quelle

EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe
Westendstraße 3
78315 Radolfzell
Deutschland

Fon: +49 (0) 7732 - 92 72 - 0
Fax: +49 (0) 7732 - 92 72 -22

www.euronatur.org
info(at)euronatur.org


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Regenwurm

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Fachtagung „Natur und Tourismus“ ...
Fachtagung „Natur und Tourismus“ ...
Fachtagung „Natur und Tourismus“ mit Startschuss für neues Projekt

26/27.11.2017

Dass Touristiker und Naturschützer in der Nationalpark-Region erfolgreich und auf Augenhöhe zusammenarbeiten,
zeigte einmal mehr die 15. Fachtagung „Natur und Tourismus“. In Hörnum auf Sylt trafen sich am 16.11.2017 rund 100 Vertreter beider Sektoren und tauschten sich in Vorträgen und persönlichen Gesprächen über aktuelle Themen aus. Veranstalter des jährlichen Treffens ist die Nationalparkverwaltung gemeinsam mit der Nordsee-Tourismus-Service GmbH, Dithmarschen Tourismus, dem WWF und der Fachhochschule Westküste. Regionaler Kooperationspartner war diesmal die Sylt Marketing GmbH.

Dass die Insel Sylt sich auch mit der sozialen Dimension von Nachhaltigkeit im Tourismus auseinandersetzt, zeigte Moritz Luft, Geschäftsführer der Sylt Marketing GmbH, in seinem Auftaktvortrag. Er betonte, wie wichtig es sei, die Akzeptanz der Sylter Bevölkerung für das phasenweise extrem hohe Tourismusvolumen auf der Insel aufrechtzuerhalten. Im Bereich ökologischer Nachhaltigkeit wird eine bessere Vernetzung angestrebt, so Luft, gäbe es doch bereits gute Initiativen, wie beispielsweise die Aufstellung von Strandmüllboxen, Vermietung von Elektrofahrzeugen, LED-Beleuchtungen, Plastiktüten-Alternativen oder ein Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher.

Wie einzelne Firmen in Sachen Nachhaltigkeit aufrüsten können, stellte Jan Sadowsky, Geschäftsführer der Klimapatenschaft GmbH, vor. Er berät Unternehmen und bietet ihnen konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz sowie eine Einkaufsgemeinschaft für nachhaltige Gastgeber, Baumpflanzaktionen oder wasserneutrale Lösungen.

Martin Stock von der Nationalparkverwaltung entführte die Teilnehmer mit faszinierenden Fotos in die Welt der Salzwiesen und erläuterte die Besonderheiten von „Neptuns Vorgarten“. 2017 wurde diesem Lebensraum zwischen Meer und Land ein eigenes Nationalpark-Themenjahr gewidmet. Nächstes Jahr sollen Muscheln und Schnecken im Öffentlichkeitsfokus stehen.

Martin Döring von der Universität Hamburg zeigte in seinem spannenden Referat die Bedeutung von Heimatgefühl und lokalem Wissen für die nachhaltige Entwicklung der Wattenmeerregion auf. Mit eigens entwickelten Spaziergang-Interviews mit Hallig- und Inselbewohnern erforscht er die Thematik mit wissenschaftlichen Methoden.

Im Anschluss an die Fachtagung folgte der Startschuss für ein neues deutsch-dänisches Interreg 5a-Projekt. Unter dem Titel „NAKUWA – Nachhaltiger Natur- und Kulturtourismus im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer“ sollen in den kommenden drei Jahren neue touristische Angebote in den Bereichen Wander-, Fahrrad- und Kulturtourismus sowie Vogelbeobachtung, Rundrouten und Qualitätsverbesserung entstehen. Die fünf Projektpartner Business Region Esbjerg, Nationalpark Vadehavet, Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, WWF und Nordsee-Tourismus-Service stellten jeweils ihre Arbeitspakete vor.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit tollen Praxisbeispielen von Unternehmen, die sich bereits nachhaltig auf den Weg gemacht haben. Inspirierend und voller Elan stellten sich die Nationalpark-Partner-Betriebe Paulsen’s Landhotel & Restaurant aus Bohmstedt und der nordfriesische Hockmannhof sowie das preisgekrönte Vadehavscentret in Vester Vedsted, die Initiative „So schmeckt Dithmarschen“ und „Sort Safari“ mit seinen Naturerlebnistouren in der deutsch-dänischen Wattenmeerregion vor.


Quelle/Foto
Nationalpark Wattenmeer

Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein
Bernhard Dockhorn
Schlossgarten 1
D-25832 Tönning
Telefon: 04861 616-0
E-Mail: nationalpark(a)lkn.landsh.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



25 Jahre Biosphärenreservat Pfälzerwald
25 Jahre Biosphärenreservat Pfälzerwald
25 Jahre Biosphärenreservat Pfälzerwald – Höfken: Bedeutende Visitenkarte des Landes und Hotspot der Biodiversität

26/27.11.2017

„Das Biosphärenreservat Pfälzerwald ist ein wichtiger Lebensraum für unsere heimischen Tier- und Pflanzenarten und gleichzeitig
eines der prägenden und identitätsstiftenden Elemente der Pfalz. Und damit nicht zuletzt eine bedeutende Visitenkarte des Landes Rheinlad-Pfalz. Zu dieser besonderen Entwicklung möchte ich am 25. Geburtstag herzlich gratulieren. Ich danke insbesondere dem Träger, dem Bezirksverband Pfalz mit Herrn Theo Wieder als Vorsitzenden, für die engagierte Arbeit der letzten Jahre“, so Ulrike Höfken anlässlich der Jubiläumsfeier im Haus der Nachhaltigkeit in Trippstadt.Der Bezirksverband Pfalz als Träger des deutschen Teils des Biosphärenreservats richtete die Jubiläumsfeier aus.

„Gerade vor dem Hintergrund der Weltklimakonferenz kommt unseren Wäldern eine wichtige Rolle zu, sei es unter anderem als CO2-Senke oder als Lieferant von frischer Luft und sauberem Wasser. Gemeinsam mit den französischen Partnern wollen wir das Biosphärenreservat weiter zu einer Modellregion entwickeln, von der Natur und Menschen profitieren. Neben der grenzüberschreitenden Kooperation, gelten für uns die regionale Selbstverantwortung, die innovative Idee des UNESCO-MAB-Programms und die Kriterien für Biosphärenreservate als richtige Prinzipien, die unsere Arbeit leiten. Daher gilt mein Dank auch dem MAB-Nationalkomitee, ohne dessen qualifizierte Unterstützung diese komplexe und anspruchsvolle Gesamtaufgabe kaum zu leisten wäre“, so Höfken.

Die Erfolge können sich sehen lassen. So habe die jüngste Evaluierung des Nationalkomitees den Status des deutschen Teils als UNESCO-Biosphärenreservat bestätigt. „Im Mittelpunkt steht dabei immer die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Es geht um das Bewahren von Natur- und Kulturlandschaft und um die zukunftsfähige Entwicklung der Region zugunsten einer regionalen Wertschöpfung. Dazu gehört das Luchsprojekt, die Entwicklung der Wooge und Triftbäche ebenso wie die Bauernmärkte, die Hütten des Pfälzerwald-Vereins oder der geplante Sternenpark. Auch das deutsch-französische Projekt „LIFE Biocorridors“ zur modellhaften Realisierung unterschiedlicher Maßnahmen zur Biotopvernetzung wird weiter zur Sicherung der  biologischen Vielfalt beitragen. In der Zukunft wollen wir die weitere Entwicklung mit dem geplanten Naturschutzgroßprojekt "Neue Hirtenwege im Pfälzerwald" erreichen. Der Pfälzerwald bleibt ein Hotspot der Biodiversität“, unterstrich Höfken.

Die kürzlich vorgenommene Erweiterung der Kernzonen im Biosphärenreservat auf die von der UNESCO geforderten drei Prozent an der Gesamtfläche sei ein Gewinn. „Die mit allen Akteuren erarbeitete Erweiterung trägt dazu bei, die durch Landschaftszerschneidung beeinflussten Lebensräume der Tier- und Pflanzenarten wieder zu verbinden und Natur Natur sein zu lassen“, so Höfken: „Neben dem Nationalpark, dem Naturschutzgroßprojekt Bienwald oder den Auwäldern am Rhein tragen auch die Kernzonen im Biosphärenreservat dazu bei, ein weiteres Stück Wildnis in Rheinland-Pfalz entstehen zu lassen. Gemeinsam mit unseren französischen Nachbarn aus den Nordvogesen werden wir den Pfälzerwald weiter im Sinne der Nachhaltigkeit und der regionalen Wertschöpfung zu einer Modellregion entwickeln.“

In der Aufnahme
- Pfälzerwald; © Landesforsten RLP/Christoph Mayer

Quelle

Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz vertreten durch die Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten
Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz

Postfach 31 60
55021 Mainz

Telefon: 06131 - 16 0
Telefax: 06131 - 16 46 46
E-Mail: poststelle(at)mueef.rlp.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Qualvolle Tiertransporte und Schlachtung ...
 Qualvolle Tiertransporte und Schlachtung ...
Reaktion auf den ZDF „37 Grad“-Beitrag

Qualvolle Tiertransporte und Schlachtung in EU-Drittländern

26/27.11.2017

Bei ihrem Weg aus der EU in Drittländer sind Tiere qualvoll lange und oft unter tierschutzwidrigen Bedingungen unterwegs.
Bei der Verladung, dem Transport und schließlich der Schlachtung erleiden sie extreme Qualen. Das zeigen neue erschreckende Bilder, die das ZDF gestern in einem „37 Grad“-Beitrag zeigte. Tierschutzstandards in den Drittländern liegen, falls sie überhaupt existieren, hinter denen der EU zurück. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher die Bundesregierung und alle EU-Staaten auf, sich des Problems anzunehmen. Der Verband selbst hatte bereits mehrfach in den letzten Jahren durch Recherchen das Leid von Rindern, Schafen, aber auch Pferden und anderen Tieren in Transporten dokumentiert.

„Innerhalb Deutschlands und den Innengrenzen Europas ist das Leid auf dem Asphalt und in Schlachthöfen schon massiv. Jenseits der EU-Außengrenzen werden die Tiere oft zu extremsten Bedingungen transportiert und geschlachtet. Das ist unethisch und grausam“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes „Die derzeit geschäftsführende Bundesregierung muss ihren ganzen Einfluss auf EU-Ebene einsetzen, damit diese bisher offenbar politisch geduldete Tierqual ein Ende hat.“ Obwohl es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs gibt, dass EU-Recht und damit Tierschutzvorgaben bis zum Bestimmungsort der Tiere einzuhalten sind, wird dies in der Praxis nicht umgesetzt.

Die Tierschutzbestimmungen in den Zielländern sind dagegen oft unzureichend oder gar nicht vorhanden. „Es darf nicht sein, dass sich die EU-Länder immer nur bis zu ihrer eigenen Grenze für den Schutz der transportierten Tiere zuständig fühlen. Hier sind alle Mitgliedstaaten in der Verantwortung zu gewährleisten, dass die Tiere sicher am Zielort ankommen“, so Schröder.

Export aus wirtschaftlichen Gründen

Die Gründe für den Export lebender Tiere in Drittländer sind rein wirtschaftlich. So sind Milchkühe oft sehr stark auf eine möglichst hohe Milchleistung gezüchtet. Ihre weiblichen Nachkommen werden als Milchkühe genutzt, die männlichen Kälber haben dagegen kaum wirtschaftlichen Wert, da sie keine Milch geben können und auch kaum Fleisch ansetzen. Besonders diese Tiere werden – oft über mehrere Zwischenstationen – exportiert. „Ich setze darauf, dass deutsche Landwirte ihren Tieren unnötiges Leid ersparen möchten. Wirtschaftliche Gründe dürfen sie nicht dazu zwingen, ihre Tiere in ein ungewisses Schicksal zu schicken“, sagt Schröder und betont, dass es um System- und Strukturfragen geht, die dringend angegangen werden müssen. Langfristig müssen aus Sicht der Tierschützer die Rückkehr zu Zweinutzungsrassen und regionalen Strukturen bzw. der Transport von Fleisch anstelle lebender Tiere die Lösung sein.

Mehr zum Thema

- https://www.tierschutzbund.de/aktion/kampagnen/landwirtschaft/stoppt-tiertransporte/


Quelle/Aufnahmen

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

22.11.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


ischerei-Klage von Umweltverbänden ...
Europäischer Gerichtshof verhandelt Fischerei-Klage von Umweltverbänden gegen Bundesrepublik Deutschland

26/27/11.20017

EuGH in Luxemburg befasst sich mit Grundschlepp- und Stellnetz-Fischerei in Meeresschutzgebieten der deutschen Nord- und Ostsee – Zerstörung von Lebensräumen schreitet seit Jahren ungebremst voran

Berlin / Luxemburg:
Gestern hat sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg mit einer von Umweltverbänden eingereichten Klage gegen Grundschlepp- und Stellnetz-Fischerei befasst. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) hatte bereits Anfang 2015 in Vertretung einer Allianz deutscher Umweltverbände aus BUND, Deutscher Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, NABU, Whale & Dolphin Conservation (WDC) und WWF beim Verwaltungsgericht Köln den Stopp der Fischerei mit Grundschlepp- und Stellnetzen in Natura-2000-Gebieten der deutschen Nord- und Ostsee gefordert. Diese Klage wurde vom Kölner Verwaltungsgericht mit einem Ersuchen auf Vorabentscheidung an den EuGH weitergeleitet. Beim gestrigen Anhörungstermin ging es im Kern darum, ob die Verpflichtungen der Mitgliedstaaten zur Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie durch die sogenannte Fischereigrundverordnung der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU (GFP) eingeschränkt bzw. verdrängt werden, wie das die Bundesregierung behauptet. Eine Entscheidung wird im Jahr 2018 erwartet.


„Mit jedem Tag, der aufgrund der festgefahrenen politischen Situation vergeht, sterben Seevögel und Meeressäugetiere, während gleichzeitig ihre Lebensräume zerstört werden“, beklagten die Umweltverbände beim Anhörungstermin vor dem EuGH. „Angesichts des Mangels an politischem Willen und der fortgesetzten erheblichen Beeinträchtigung der Meeresschutzgebiete in der deutschen Nord- und Ostsee durch schädliche Fischereimethoden war es zwingend geboten, diesen Weg zu beschreiten.“

Bereits Mitte 2014 hatten die Umweltverbände durch ihren Bevollmächtigten, den Hamburger Rechtsanwalt Rüdiger Nebelsieck, beantragt, umgehend die Fischerei mittels mobiler grundberührender Fanggeräte (Grundschleppnetze) bzw. Stellnetze in ausgewählten Schutzgebieten zu untersagen. Hilfsweise sollte angeordnet werden, dass die beschriebene Fischerei in diesen Gebieten eingestellt wird, bis entweder eine FFH-Verträglichkeitsprüfung erhebliche Beeinträchtigungen der maßgeblichen Erhaltungsziele der Gebiete ausschließt oder – nach Beteiligung der anerkannten Umweltverbände – eine Abweichungsprüfung die Fischerei trotz erheblicher Beeinträchtigungen gestattet.

Nach erfolglosem Vorverfahren erhob der DNR Anfang 2015 Klage beim Verwaltungsgericht Köln, um dem Naturschutzrecht in den deutschen Meeresschutzgebieten zum Erfolg zu verhelfen. Gegenstand der Klage sind die Umgehung des Verbandsbeteiligungsrechts bei FFH-Verträglichkeitsprüfungen (hier Fischerei als erheblicher Eingriff bzw. als Projekt im Sinne der FFH-Richtlinie) und das Initiativrecht eines EU-Mitgliedstaats im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik bei notwendigen Naturschutzmaßnahmen.

Vor einem Jahr kam es zur mündlichen Anhörung und Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln, die Frage der Zuständigkeit und des Verhältnisses von FFH-Richtlinie und GFP dem EuGH vorzulegen. „Die Verhandlung beim EuGH ist ein wichtiger Meilenstein hin zu einer Klärung der zu Grunde liegenden Rechtsfragen auf dem Weg zu einem effektiveren Meeresnaturschutz“, betonten die Umweltverbände. „Nach Jahren des Stillstands und der politischen Blockaden hoffen wir auf eine Entscheidung, die Schweinswalen, Seevögeln und Lebensräumen wie Riffen und Sandbänken zu dem Schutz verhilft, der ihnen nach europäischem und nationalem Umweltrecht verpflichtend zusteht.“

DOWNLOAD

   Hintergrundinformation - Verbändeklage Meeresschutzgebiete [PDF, 504 KB]

- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Hintergrundinformation_Verbaendeklage_Meeresschutzgebiete.pdf


KONTAKT


Stephan Lutter

Meeresschutzexperte WWF

Mobil: 0151 1885 4925

stephan.lutter(at)wwf.de

Quelle/Aufnahmen

WWF

23. November 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Deutschland hat Platz für Wisente
Deutschland hat Platz für Wisente
Deutschland hat Platz für Wisente

25/26.11.2017

Spreewald, Müritz, Harz oder Pfälzer Wald: WWF-Studie untersucht Gebiete für Wiederansiedlung des Wisents

Berlin:
Deutschland hat ausreichend Platz für wildlebende Wisente. Das ist das Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten WWF-Studie. In Auftrag der Naturschutzorganisation hat die Humboldt-Universität zu Berlin zehn potentielle Gebiete für eine Wiederansiedelung des Wisents identifiziert. Besonders vielversprechend sind demnach der Müritz-Nationalpark mit der Mecklenburgischen Seenplatte, die Region Cottbus-Spreewald-Guben, der Harz und der Pfälzer Wald. Der Europäische Wisent ist der größte überlebende Pflanzenfresser in Europa und ein naher Verwandter des Amerikanischen Bisons.

„Unter ökologischen Gesichtspunkten gibt es in Deutschland genügend Platz für den Wisent“, sagt Dr. Diana Pretzell, die Leiterin des WWF-Naturschutzes für Deutschland. „Jetzt kommt es darauf an, ob die Bevölkerung in den potentiellen Wisent-Regionen sowie die Politik eine Rückkehr der einst ausgerotteten Wildrinder wollen. Dass eine Ansiedelung gelingen kann, zeigen andere Projekte in Mittel- und Osteuropa.“

Für Wiederansiedlungen kommen in Deutschland vor allem Lebensräume infrage, die dem Wisent genügend natürliche Rückzugsorte bieten. Faktoren wie die Entfernung des Gebietes zu Siedlungen und Straßen und die Beschaffenheit der Umgebung spielen dabei eine Rolle. Neben den vier bereits genannten Regionen finden sich laut WWF im gesamten Bundesgebiet noch weitere  gut geeignete Wisent-Habitate. Dazu zählen die Mittelgebirge  Schwarzwald, Spessart, Bayerischer und Thüringer Wald, sowie die deutschen Alpen und die Region rund um Celle/Hermannsburg.

Mitte September war ein freilebendes Wisent von Polen aus nach Deutschland eingewandert und in Brandenburg bei Lebus (Märkisch-Oderland) von einem Jäger erschossen worden. Der Lebuser Ordnungsamtsleiter hatte die Anordnung zu dem Abschuss erteilt. Der WWF erstattete Strafanzeige. Seit 2013 ist der Wisent auch freilebend im Rothaargebirge in Deutschland zu finden.

Hintergrund:
Der europäische Wisent ist nach Ausrottung des Auerochsens der größte überlebende Pflanzenfresser in den europäischen Breitengraden. Der WWF beteiligt sich an zahlreichen Wiederansiedlungsprojekten. Um den Fortbestand der Wisente zu sichern, die von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als „gefährdet“ eingestuft werden, muss die Anzahl und auch der Umfang der Herden vergrößert werden. Das kann nur durch Ansiedlungen von

Wisenten in neuen Lebensräumen möglich gemacht werden. Ende der 1920er Jahre war der wildlebende Bestand der Wisente vollständig ausgerottet, lediglich 54 Tiere haben in Gefangenschaft überlebt. Heute gibt es in acht Ländern wieder 40 Herden mit über 3200 wilden Wisenten.


KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de



Diana Pretzell

Leitung Naturschutz Deutschland

Tel.: 030 / 311 777 280

diana.pretzell(at)wwf.de


Quelle
WWF

24. November 2017    

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch
- Wisent

Mehr zum Wisent
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=32131


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Waldnaturschutz im Spessart
Waldnaturschutz im Spessart
Waldnaturschutz im Spessart - Forderungen des LBV

25/26.11.2017

Wissenschaftlich gestützter Vorschlag für ein zusammenhängendes Laubwaldschutzgebiet

Die Herausnahme des Spessarts
aus der Liste der Kandidaten für einen 3. Nationalpark in Bayern im Juli 2017 aus rein politischen Gründen war für uns schwer hinzunehmen. Die Region war unter den verbliebenen Gebieten für einen neuen Nationalpark naturschutzfachlich am besten geeignet. Für den Spessart fordern wir deshalb nun dringend die im Bericht zur damaligen Kabinettssitzung erwähnten zusätzlichen

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
-https://www.lbv.de/naturschutz/standpunkte/wald-und-forstwirtschaft/spessart/

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Haubenmeise

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Die Flussperlmuschel im Bayerischen Wald
Die Flussperlmuschel im Bayerischen Wald

25/26.11.2017

Wissenschaftlicher Vortrag über Ökologie, Gefährdung und Bemühungen zum Erhalt der Tiere

St. Oswald.
Von einem unscheinbaren Tier in den Mittelgebirgsbächen Bayerns geht seit Jahrhunderten eine große Faszination aus. Die Flussperlmuschel zieht alle, die sich mit ihr beschäftigen, in ihren Bann. Waren es früher Perlen, die ihre Fischer reich machen sollten, so liegt der Wert und das Interesse heute in dem Reichtum, den ihr Lebensraum birgt. Perlbäche gehören zu den reinsten Gewässern Bayerns und beherbergen eine Reihe seltener Tier- und Pflanzenarten.

Doch dieses Ökosystem ist vielen Einflüssen von außen ausgesetzt, so dass die Flussperlmuschel mittlerweile vom Aussterben bedroht ist. Die hohen Ansprüche der Art an ihren Lebensraum machen es nicht gerade leicht, den Rückgang der Muschelbestände aufzuhalten. Ist ein Überleben der Flussperlmuschel in unseren Bächen noch möglich?

Nicht nur dieser Frage geht Christine Schmidt bei einem wissenschaftlichen Vortrag am Donnerstag, 30. November, um 19 Uhr, im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald, nach. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Quelle


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Eichhörnchen im Garten helfen
Eichhörnchen im Garten helfen
Eichhörnchen im Garten helfen

25/26.11.2017

Die richtigen Tipps für Eichhörnchen-Liebhaber

Das Eichhörnchen ist sicher eines der beliebtesten Tiere
in unseren Gärten. Sie kommen in den meisten Gegenden Bayerns vor. Ob Fuchsrot oder Dunkelbraun, es gibt bei uns nur eine Art, das Europäische Eichhörnchen. Grauhörnchen kommen in Bayern (noch) nicht vor. Wir haben Ihnen alle wichtigen Infos auch in unserem kostenlosen LBV-Eichhörnchen-Faltblatt zusammengestellt, dass Sie kostenlos bei uns anfordern können.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/eichhoernchen-im-garten/

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Eichhörnchen

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Neues Projekt erforscht Nationalpark-Quellen
Neues Projekt erforscht Nationalpark-Quellen
Neues Projekt erforscht Nationalpark-Quellen

25/26.11.2017

Rund 300 Quellen befinden sich im Nationalpark Berchtesgaden, etwa die Hälfte davon wurde bereits wissenschaftlich auf Fauna und Flora
sowie physikalische Parameter wie Temperatur, pH-Wert, Leitfähigkeit, Sauerstoffgehalt untersucht. Das vom Bayerischen Umweltministerium finanzierte Projekt „Quellen in den bayerischen Nationalparken als Zeiger des Klimawandels“ fasst das gesammelte Wissen zusammen und entwickelt eine Methode, wie Quellen künftig nach einem einheitlichen Standard beobachtet werden können. Diese Methode wird im Nationalpark Berchtesgaden entwickelt und auf den Nationalpark Bayerischer Wald übertragen. Mit der neuen Methode soll erkennbar werden, ob der Klimawandel Auswirkungen auf diese Lebensräume hat.

Zu einem Arbeitstreffen kamen kürzlich die Projektbeteiligten im Berchtesgadener Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ zusammen (v.l.): Ralf Hotzy (Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.), Prof. Dr. Tanja Gschlößl (Bayerisches Umweltministerium), Dr. Roland Baier (Leiter Nationalpark Berchtesgaden), Dr. Gabriele Leonhardt (Nationalpark Berchtesgaden), Dr. Reinhard Gerecke (Universität Tübingen), Annette Lotz (Nationalpark Berchtesgaden), Dr. Linda Seifert (Nationalpark Bayerischer Wald).


Bildquelle: Nationalparkverwaltung Berchtesgaden


Quelle / Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de


   

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Stunde der Wintervögel
Stunde der Wintervögel
Stunde der Wintervögel

25/26.11.2017

Deutschlands größte Vogelzählung - Ihre Meldung zählt

Nehmen Sie sich eine kleine Auszeit für die Natur
. Genießen Sie eine Stunde lang den entspannenden Anblick der Vögel. Die Teilnahme ist einfach, und jeder kann mitmachen, ob als Familie, Gruppe oder alleine. Sie helfen, neues Wissen über Natur und Vögel zu gewinnen. Machen Sie vom 05. bis 07. Januar 2018 mit. Sie zählen eine Stunde lang Ihre Vögel und melden diese Zahlen auf Stunde-der-Wintervoegel.de. Dort finden Sie auch unsere aktuellen Analysen und Ergebnisse. Und: Dabei können Sie auch noch tolle Preise gewinnen! Selbstverständlich ist eine Teilnahme auch ohne unverbindliche Vorab-Anmeldung möglich.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- https://www.lbv.de/mitmachen/stunde-der-wintervoegel/

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Eichelhäher

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Schutz der bilogischen Vielfalt ...
Schutz der bilogischen Vielfalt ...
Internationales Projekt zum Schutz der biologischen Vielfalt in den Alpen

25/26.11.2017

Die Alpen stehen vor großen Herausforderungen: Wachsender Verkehr und fortschreitende Erschließung sowie zunehmende Freizeitnutzungen und die Folgen des Klimawandels setzen dieses einzigartige Ökosystem unter Druck.


Vor diesem Hintergrund kommt dem Schutz von Arten und Lebensräumen, dem Erhalt der biologischen und genetischen Vielfalt sowie einem fachlicher Austausch von Naturschutz-Akteuren verschiedener Länder eine große Bedeutung zu. Im neuen, alpenweiten Projekt „ALPBIONET 2030“ haben sich 15 Organisationen aus sechs Alpenländern das Ziel gesetzt, den Verbund von Biotopen grenzüberschreitend zu verbessern.

Unter Leitung des Netzwerks alpiner Schutzgebiete (ALPARC) erarbeiteten kürzlich Experten aus Deutschland, Österreich, Italien, und Slowenien im Nationalpark Berchtesgaden gemeinschaftlich Lösungen für Konflikte durch menschliche Nutzungen in der Natur. Vorrangig wurden beim Workshop im Berchtesgadener Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ die Themen „Mountainbike/E-Bike-Sport“ sowie „Jagd“ diskutiert. Organisiert wurde der Workshop von der Nationalparkverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege und dem Bozener Forschungsinstitut EURAC. Das Projekt läuft noch bis 2019 und ist Teil des „Ökoplans Alpen 2020“ des Bayerischen Umweltministeriums.


Bildquelle: Nationalparkverwaltung Berchtesgaden


Quelle / Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Lebendig begraben!
Lebendig begraben!
Lebendig begraben! - Uferschwalbenkolonie vernichtet!

25/26.11.2017

Bayern.
Vormals bevorzugt an den Prallufern und Erosionsbereichen unserer frei fließenden Flüsse zu finden, finden wir die Uferschwalbe hier kaum mehr vor. Sie hat sich von diesen schwindenden Bereichen zu hoher Anzahl in die vom Menschen geschaffenen Sandabbaugebiete zurück gezogen.

Die Uferschwalbe ist in Bayern bereits auf der Vorwarnliste bedrohter Arten
- www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige/108622 angekommen.

Nun erreicht uns die schockierende Nachricht das innerhalb eines Sandabbaugebiets ein Umweltfrevel höchster Ausprägung stattgefunden hat. Ein mit dem Sandabbau beauftragtes Unternehmen nahm keinerlei Rücksicht darauf das sich in einer Abbruchkante der Nachwuchs einer ganzen Uferschwalbenkolonie befand als mit dem Abbau der Sandwand begonnen und diese auch vollständig abgetragen wurde.

MIt dem Abbau verloren zahlreiche Jungtiere ihr Leben!

- Artenschwund ein Problem ferner Länder?
- Bayerische Biodiversitätsstrategie?

Alles Fehlanzeige, gemeinsam mit den zuständigen Fachbehörden wollen wir uns darum bemühen das ein solch schändliches Vorgehen das dem Artenschutzgedanken vollständlich entgegensteht zukünftig nicht mehr sichtbar werden kann.

Sollte sich der Eigentümer des Sandabbaugebietes uneinsichtig zeigen wird neben einer Anzeige nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz auch die öffentliche Benennung des Unternehmens stattfinden!

Mehr zur Art
-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=48922

In der Aufnahme von Wolfgang Willner
- Alttiere an der Niströhre mit Nachwuchs



Aktuelle Zahlen: 60 Wolfsrudel in Deutschland
Aktuelle Zahlen: 60 Wolfsrudel in Deutschland
Aktuelle Zahlen: 60 Wolfsrudel in Deutschland

24/25.11.2017


   Auswertung des Monitoringjahres 2016/2017 von BfN und DBBW
   Empfohlene Herdenschutzmaßnahmen konsequent umsetzen

Bonn/Berlin, 22. November 2017:
Aktuell sind in Deutschland 60 Wolfsrudel bestätigt. Das geht aus einer neuen Erhebung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) und der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) hervor. Die Wolfs-Vorkommen konzentrieren sich derzeit weiterhin vor allem auf das norddeutsche Tiefland, das sich von der sächsischen Lausitz in nordwestlicher Richtung über Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis nach Niedersachsen erstreckt.

Die Zahl der 60 von den Bundesländern bestätigten Rudel des aktuellen Monitoringjahres 2016/2017 in Deutschland ist im Vergleich zum vorherigen um 13 gestiegen. Allerdings ist die Zahl der Wolfspaare im selben Zeitraum von 21 auf 13 und die Zahl der sesshaften Einzelwölfe ist von vier auf drei gesunken. Die meisten Tiere leben heute in Brandenburg und in Sachsen, wo im Jahr 2000 erstmals nach der Ausrottung der Art in Deutschland vor 150 Jahren ein Wolfspaar aus Polen zugewandert ist.

"Für den Naturschutz sind diese Zahlen zwar erfreulich, jedoch weist die Art noch immer eine insgesamt ungünstige Erhaltungssituation auf", sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Vor allem der Straßenverkehr gefährdet den Wolf in seinem Bestand; daneben stellen illegale Abschüsse ein erhebliches Problem dar." Von den in Deutschland seit dem Jahr 2000 insgesamt 201 tot aufgefundenen Wölfen sind 140 durch den Straßenverkehr ums Leben gekommen und 26 illegal getötet worden. Im Vergleich zum Monitoringjahr 2015/2016 ist die Zahl der illegalen Tötungen von zwei auf fünf angestiegen.

Die Daten, die das Bundesamt für Naturschutz jährlich im Herbst veröffentlicht, werden von den Bundesländern jeweils für ein Monitoringjahr erhoben. Dieses läuft jeweils vom 1. Mai bis zum 30. April des darauffolgenden Jahres und deckt sich zeitlich mit einem biologischen "Wolfsjahr", von der Geburt der Welpen bis zum Ende des ersten Lebensjahres. Die Daten werden anschließend jeweils noch überprüft und durch das BfN und die DBBW bundesweit zusammengeführt. Diese Zusammenführung erfolgt jährlich im Herbst bei einem Treffen der im Monitoring erfahrenen Personen von Bund und Ländern.

"Die Rückkehr des Wolfes stellt uns in unserer heutigen Kulturlandschaft vor eine besondere gesellschaftliche Herausforderung. Die Angst der Menschen vor direkten Begegnungen und die Sorgen der Weidetierhalter müssen wir sehr ernst nehmen. Wir unterstützen mit wissenschaftlich fundierten Beiträgen und Handlungsempfehlungen zum Wolf und informieren so die Bundesländer, bei denen in Sachen Wolf die Vollzugshoheit liegt", so die BfN-Präsidentin. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei die DBBW, die der Bund im Jahr 2016 eingerichtet hat, um insbesondere Daten aus den Bundesländern zusammenzutragen und die Fachbehörden zu beraten.

Mittlerweile wurden in 13 Bundesländern Wolfsmanagementpläne sowie entsprechende Leitlinien, Konzepte oder Leitfäden veröffentlicht. Darin ist in der Verantwortung der Länder unter anderem festgelegt, wie für den Schutz von Weidetieren die Prävention und auch Kompensation geregelt sind. "Ein flächendeckender Herdenschutz, der sich an den vom BfN empfohlenen Schutzstandards orientiert, ist essentiell, um in weiteren potenziellen Ausbreitungsgebieten für die Ankunft des Wolfes gewappnet zu sein. Um Übergriffe auf Weidetiere weitgehend zu reduzieren, müssen Herdenschutzmaßnahmen konsequent umgesetzt und dafür auch ausreichend finanziert werden", sagt Prof. Beate Jessel. Die Ausgaben der Bundesländer mit Wolfsvorkommen betrugen im Jahr 2016 insgesamt 1.100.963 Euro für Herdenschutzmaßnahmen. Im Vergleich dazu lagen die Schadenausgleichszahlungen, bei denen ein Wolf als Verursacher nachgewiesen oder nicht ganz ausgeschlossen werden konnte, bei rund 135.140 Euro.

Hintergrund
Die DBBW Die DBBW wird von einem Konsortium aus mehreren wissenschaftlichen Institutionen getragen: Unter der Führung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) arbeiten darin das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz (SMNG), das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland, das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW) und das Senckenberg Forschungsinstitut, Standort Gelnhausen. Das Bundesamt für Naturschutz betreut die DBBW fachlich und finanziert deren Arbeit mit Mitteln des Bundesumweltministeriums.

Weiterführende Informationen
Umfassende Daten und Fakten zum Wolf bietet das Pressehintergrundpapier zum Wolf. Es steht ebenso wie eine Karte der aktuellen Wolfsvorkommen in Deutschland im Pressebereich auf der BfN-Website zum Download zur Verfügung: www.bfn.de/presse/hintergrundinfos.html

Das Bundesumweltministerium hält auf seiner Website Informationen zu Wolfsbegegnungen in der Kulturlandschaft bereit: www.bmub.bund.de/P4340/

In der Aufnahme
- Junges Wolfspaar (Foto: LUPUS)

Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



„Seevogel des Jahres 2018“
„Seevogel des Jahres 2018“
Verein Jordsand wählt Sandregenpfeifer zum „Seevogel des Jahres 2018“

23/24.11.2017 - Update 24/25.11.2017

Ahrensburg – Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. hat den Sandregenpfeifer zum „Seevogel des Jahres 2018“ gewählt. Der Rückgang dieses bunten Watvogels sei dramatisch, berichtet Dr. Erika Vauk-Hentzelt, amtierende Vorsitzende des Vereins Jordsand. „In unseren Schutzgebieten an Nord- und Ostsee ist die Zahl der brütenden Sandregenpfeifer in den letzten 30 Jahren auf etwa ein Drittel eingebrochen“, so die Biologin. Auf der Insel Sylt war der kleine Vogel einst besonders zahlreich vertreten. In den 1950er und 1960er Jahren brüteten an dem vom Verein Jordsand betreuten Rantumbecken noch 60 bis 70 Paare. „Heute ist er dort verschwunden“, beklagt Vauk-Hentzelt. Auf der gesamten Insel zogen Anfang der 1970er Jahre über 600 Paare ihre Jungen auf, inzwischen ist die Zahl auf höchstens 25 gesunken. Der Sandregenpfeifer zählt im Wattenmeer zu den Brutvogelarten mit den stärksten Verlusten. An der Ostsee sieht es nicht viel besser aus: In dem Jordsand-Schutzgebiet Schleimünde konnte der Vogelwart 1979 noch 40 Nester zählen, heute findet er dort gerade noch zwei bis fünf. Aktuellen Angaben zufolge gibt es deutschlandweit etwa 1000 Brutpaare des Sandregenpfeifers, nach der Roten Liste der Brutvögel ist er hierzulande vom Aussterben bedroht.

Seinem Namen alle Ehre machend bevorzugen Sandregenpfeifer als Brutplatz frische und weitgehend vegetationslose Sandanspülungen, die es heute kaum noch gibt. Mit dem Bestreben, Inseln und Halligen sowie das Festland gegen Sturmfluten zu sichern, wird eine natürliche Küstendynamik mehr und mehr verhindert. Uferbereiche werden festgesetzt und wachsen, begünstigt durch ein menschengemachtes Überangebot an Nährstoffen, zu. Außerdem drängt ein seit Jahrzehnten zunehmender Tourismus auf die Strände, einen ebenfalls sehr wichtigen Brutplatz des Sandregenpfeifers. „Dort, wo wir im Sommer unsere Handtücher ausbreiten, liegt eigentlich der Lebensraum von Tieren“, erläutert Vauk-Hentzelt. „Deshalb schützen wir kleine Strandbereiche, etwa auf der Helgoländer Düne, wenn wir dort ein Sandregenpfeifer-Gelege feststellen.“ Diese Arbeit sei vor allem außerhalb der geschützten Gebiete wichtig. Auch zu verhindern, dass Beutegreifer wie etwa der immer häufiger werdende Fuchs über die Eier und Küken der am Boden brütenden Vögel herfällt, stelle einen wichtigen Baustein der Schutzbemühungen des Vereins Jordsand dar.

Im kommenden Jahr wollen die Seevogelschützer ein besonderes Augenmerk auf den kleinen Sandregenpfeifer richten und die Bevölkerung für den Nutzungskonflikt an den Stränden sensibilisieren. „Dabei geht es uns nicht darum, die Badegäste zu vertreiben, sondern Verständnis dafür zu wecken, dass kleinere Bereiche einem brütenden Vogelpaar vorbehalten werden müssen“, betont die Jordsand-Vorsitzende. Außerdem sei es wichtig zu prüfen, ob einzelne Küstenabschnitte der natürlichen Dynamik von Strömungen, Wind und Wellen überlassen werden können, sodass sich neue Sandaufspülungen und damit Bruthabitate entwickeln. Angesichts des auch an Nord- und Ostsee merklich steigenden Meeresspiegels ist dies dringend erforderlich.

Äußerlich fällt der knapp starengroße Sandregenpfeifer vor allem durch seinen orangefarbenen Schnabel mit schwarzer Spitze und die im Brutkleid orange leuchtenden Beine auf. Das markante schwarze Brustband brachte ihm seinen dänischen Namen „Stor Præstekrave“ ein, was Großer Priesterkragen bedeutet. Wenn sich ein Feind – oder Mensch – dem Nest nähert, trippelt der Sandregenpfeifer ein paar Meter davon und stellt sich flügellahm, um den potentiellen Angreifer zu „verleiten“. Typisch für die Regenpfeifer läuft auch der Sandregenpfeifer in einer „Start-Stopp-Technik“: Meist verharrt er für eine kurze Weile, läuft dann für eine kleine Strecke unvermittelt los und stoppt ebenso plötzlich wieder. Seine Nahrung findet er während dieser „Start-Stopp-Läufe“ visuell. Rufend lässt der Seevogel des Jahres 2018 ein weich flötendes „dü-ip“ hören. Jetzt im Herbst und Winter verweilen unsere Sandregenpfeifer von Nord- und Ostsee in ihren Winterquartieren zwischen Frankreich und Marokko. „Hoffen wir, dass sie im Frühjahr wohlbehalten wieder in unsere Schutzgebiete zurückkehren“, so Vauk-Hentzelt.
Seit über 100 Jahren hat sich der Verein Jordsand dem Schutz von Seevögeln an unseren Küsten verschrieben. Er betreut über 20 Schutzgebiete vorwiegend an Nord- und Ostsee, von Helgoland über das nordfriesische und hamburgische Wattenmeer, die Unterelbe, bis zur schleswig-holsteinischen und vorpommerschen Ostseeküste rund um Rügen. Seit fünf Jahren ernennt der Verein Jordsand einen seiner Schützlinge zum Seevogel des Jahres. Nach dem Austernfischer (2014), der Brandseeschwalbe (2015), dem Basstölpel (2016) und der Eisente (2017) wurde der Sandregenpfeifer nun zum Seevogel des kommenden Jahres bestimmt.

In der Aufnahme

- Sandregenpfeifer-Küken_Foto Ralph Martin:

Die Küken des Sandregenpfeifers verlassen sofort nach dem Schlüpfen das Nest. Foto: Ralph Martin

Quellenangabe

VEREIN JORDSAND zum Schutz
der Seevögel und der Natur e. V.
- Geschäftsstelle -
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
Tel.: 04102 32656
Mobil: 0160 5057171
Fax: 04102 31983
sebastian.conradt@jordsand.de
www.jordsand.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Weitere Informationen wurden eingestellt ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=37962

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Alligatorkraut bis Waschbär ...
Alligatorkraut bis Waschbär ...
Alligatorkraut bis Waschbär: 49 invasive Arten auf der EU-Unionsliste

24/25.11.2017

   BfN-Präsidentin: „Versachlichung der Diskussion ist dringend nötig“
   Erste Fachtagung des Bundesamtes für Naturschutz zur neuen EU-Verordnung

Bonn, 20. November 2017:
Alligatorkraut, Nilgans und Waschbär sind drei invasive Arten, die neben 46 weiteren Arten auf der EU-Unionsliste invasiver Arten stehen. Aber was bedeutet die Listung konkret für die Bundesländer und den Bund? Wie lassen sich Vorgaben und auch Fristen erfüllen? Welchen Spielraum lassen die juristischen Texte in der Praxis? Fragen wie diesen geht die erste Fachtagung zur Umsetzung der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 über invasive Arten in Deutschland nach, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) am 21. November 2017 in seinen Räumlichkeiten in Bonn organisiert.

"Die EU-Verordnung schafft zwar einen klaren rechtlichen Rahmen zum Umgang mit invasiven Arten. Für deren Umsetzung müssen wir uns aber auf effektive und mit vertretbarem Aufwand leistbare Vollzugswege verständigen. Notwendig ist dazu eine klar formulierte Arbeitsteilung zwischen Bund und Ländern", fordert BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. Ziel der ersten Tagung zur Umsetzung der EU-Verordnung in Deutschland ist es, zu zeigen, wo der Naturschutz des Bundes und der Bundesländer in Bezug auf die invasiven Arten aktuell steht, welche Erfahrungen bislang gesammelt wurden und welche Anforderungen künftig zu bewältigen sind. "Beim Thema invasive Arten brauchen wir dringend eine Versachlichung der Diskussion. Dazu sind Information und Austausch ganz wesentlich. Denn schließlich bringt nur ein vergleichsweise kleiner Teil der gebietsfremden Arten die biologische Vielfalt in Bedrängnis und hat daher als invasiv zu gelten. Angesichts einer weit verbreiteten Diskussion im Naturschutz um das Heimische und Fremde, ist mir diese Tatsache besonders wichtig."

Das Informationsbedürfnis zur EU-Verordnung und deren Umsetzung ist jedenfalls groß: So haben weit mehr Personen Interesse bekundet als Plätze zur Verfügung stehen. Der überwiegende Teil der 130 Teilnehmenden ist vor allem in Naturschutzbehörden auf kommunaler, aber auch auf Landesebene tätig. Auch fachlich ist die Tagung hochkarätig besetzt: So spricht Stefan Leiner, Vertreter der EU-Kommission, über die EU-Verordnung aus europäischer Sicht und Gabriele Obermayr vom Umweltministerium in Wien gibt einen Erfahrungsbericht über die Umsetzung der EU-Verordnung in Österreich. Eindeutigen Schwerpunkt des Programms bilden aber Vorträge zum Stand der Umsetzung auf Bundes- und Länderebene. So werden Früherkennung und Sofortmaßnahmen ebenso thematisiert wie die Pfade nicht vorsätzlicher Einbringung. Vorgestellt werden auch die geplanten Inhalte der Managementpläne für inzwischen weit verbreitete Arten sowie Ansätze für eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung zum Schutz vor invasiven Arten.

Die Unionsliste, die im August 2016 in Kraft getreten ist und jährlich aktualisiert werden soll, umfasst mittlerweile 49 Arten. In Deutschland treten derzeit mindestens 32 der aktuell gelisteten Tier- und Pflanzenarten auf. Teilweise sind sie bereits weit verbreitet, wie etwa das Drüsige Springkraut, Bisam, Nilgans oder Waschbär. Andere Arten wie die Wasserhyazinthe, der Chinesische Muntjak oder der Heilige Ibis wurden bisher in Deutschland nur selten in freier Natur nachgewiesen. Der Verbreitungsschwerpunkt invasiver gebietsfremder Arten liegt mit jeweils 27 Arten in drei bevölkerungsreichen westlichen Bundesländern: Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Betroffen sind jedoch alle Bundesländer.

Um das Erkennen invasiver gebietsfremder Arten der Unionsliste sowie deren Beseitigung oder Kontrolle zu erleichtern, hat das BfN jetzt eine Publikation mit Steckbriefen der 49 Arten mit wesentlichen Angaben zu Vorkommen, Aussehen, Verwechslungsmöglichkeiten sowie Beseitigungs- und Kontrollmaßnahmen veröffentlicht. Das BfN-Skript "Die invasiven gebietsfremden Arten der ersten Unionsliste der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 - Erste Fortschreibung 2017" steht als PDF-Download auf der BfN-Website zur Verfügung: http://neobiota.bfn.de/publikationen.html

Hintergrund
Am 1. Januar 2015 ist die "Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten" in Kraft getreten. Sie gilt in den einzelnen Mitgliedsstaaten unmittelbar.

Nach der Verabschiedung im Verwaltungsausschuss am 4. Dezember 2015 und der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union am 14.07.2016 als Durchführungsverordnung der Kommission ist die erste Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (Unionsliste) mit 37 Tier- und Pflanzenarten am 03.08.2016 in Kraft getreten. Um gelistet werden zu können, muss eine gebietsfremde Art die von der EU festgelegten Kriterien erfüllen. So muss zum Beispiel nachgewiesen werden, dass eine Art nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Biodiversität oder die damit verbundenen Ökosystemleistungen (wie z.B. die Trinkwasserqualität) hat. Zudem werden auch nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit oder die Wirtschaft in die Bewertung einbezogen. Die erste Ergänzung der EU-Unionsliste um zwölf Arten ist am 02.08.2017 in Kraft getreten. Von den derzeit insgesamt 49 Arten der Unionsliste gehören 23 zur Gruppe der Gefäßpflanzen und sieben zu den Wirbellosen Tierarten. Unter den 19 Wirbeltierarten befinden sich nun auch Nilgans, Bisam und Marderhund, dessen Listung jedoch erst ab 02.02.2019 gilt.

In der Abbildung
- Das BfN-Skript 471 stellt alle 49 invasiven Arten der EU-Unionsliste vor.


Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Kooperationsprojekt gestartet
Kooperationsprojekt gestartet
Turmfalken stehen vor Herausforderungen

24/25.11.2017

Franken.
Regelmäßig bemühen sich kulturfolgende Arten, sich den Herausforderungen der Moderne anzupassen. Waren es vormals Kirchen und Burgen, so zeigen sich aktuell die Bauwerke die der Turmfalke erschließen möchte zunehmend als Industriekamine oder auch Autobahnbrücken.

Einige Aufnahmen von einer Autobahnbrücke konnte Jan Ebert erstellen. Sie dokumentieren den mehr oder minder erfolgreichen Versuch eines Turmfalkenpaars sich unterhalb der Fahrbahntrasse auf einem Ablaufrohr zu reproduzieren. Dabei fanden innerhalb der Nistplatzanlage auch Nylonschnüre und weitere ungeeignete Nistmaterialien Verwendung. Die Überbleibsel der modernen Gesellschaft wurden den Turmfalken Jungtieren anteilig zum Verhängnis. So konnten sich Teile der Brut nicht mehr aus den Schnüren befreien und verendeten kläglich.

Um diesem sinnlosen Sterben ein Ende zu setzen brachten sich Artenschutz in Franken®, Autobahndirektion Nordbayern und Landesbund für Vogelschutz e.V. dafür ein, den "Autobahnfalken" verbesserte Brutbedingungen vorzuhalten.

In den kommenden Wochen wird ein spezieller Nistkasten dafür sorgen, das die die Artenvielfalt auch erfolgreich an den mobilen Achsen der Republik erfolgreich niederlassen kann.

Wir berichten selbstverständlich regelmäßig über den Projektfortschritt unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97597


Schwarzstorch 2017/Erste Ergebnisse
Schwarzstorch 2017/Erste Ergebnisse
Schwarzstorch 2017/Erste Ergebnisse

24/25.11.2017

Franken.
Ende November statteten wird einigen Nistplätzen einen ersten Besuch ab um zu prüfen, ob sich bereits erste Interessenten eingefunden haben.

Einen dieser besuchten Nistplätze bilden wir hier ab.

Noch zeigt dieser in 2017 installierte Nistplatz keinen sichtbaren Erfolg, wobei sich im vergangenen Frühjahr bereits einige Greifvögel am Horst einfinden konnten.

Hier die Impression vom 20.11.2017
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97583

Der Spessart: So schön wie gemalt
Der Spessart: So schön wie gemalt
Der Spessart: So schön wie gemalt

24/25.11.2017

Malwettbewerb der Grundschule Heigenbrücken


Der Wald und seine Tiere, das ist das Thema eines Malwettbewerbs, den die Grundschule Heigenbrücken derzeit zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten durchführt. Über 80 Bilder sind so entstanden, die nun im Internet zu Abstimmung stehen.

Ausgangspunkt war der Waldtag, bei dem die Grundschüler Ende Oktober im Forstbetrieb Heigenbrücken zu Gast waren.
Fünf Försterinnen und Förster haben den rund hundert Kindern den Wald gezeigt und mit verschiedenen Spielen und Aufgaben das Waldökosystem erlebbar gemacht. „Wir haben die Kinder damals gebeten, ihre Erlebnisse zu malen und versprochen, dass wir die Bilder im Rahmen eines Malwettbewerbs im Internet zeigen“, erzählt Forstbetriebsleiter Joachim Keßler, der drei Wochen später seinen Augen kaum traute, als er sage und schreibe 83 Bilder überreicht bekam. „Jedes Kind hat seinen persönlichen Blick auf die Tiere im Wald festgehalten. Die Auswahl für einen Favoriten würde mir da wirklich nicht leicht fallen,“ so Keßler.

Zum Glück haben sich Keßler und seine Kollegen für einen Entscheidungsprozess entschieden, der viele Schultern verteilt ist. Die Bilder sind nämlich im Internet zu sehen, abstimmen kann jeder, der einen Internetzugang und ein E-Mail-Konto sein Eigen nennt.

Die Bilder mit den meisten Stimmen bekommen Mitte Dezember kleine Preise überreicht. Die Bilder sind unter der Adresse www.wald-im-spessart.de  zu sehen.


Quelle

Bayerische Staatsforsten AÖR


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



One Health Ansatz
One Health Ansatz
One Health Ansatz: Citizen Science hilft die Auswirkungen einer eingeschleppten Virusinfektion auf die deutschen Brutvögel zu bewerten

23/24.11.2017

Usutu-Virus verringert Amselpopulation im Ausbruchsgebiet
________________________________________________________________

Hamburg/Berlin/Riems/Speyer, 22. November 2017 –
Das für Vögel gefährliche Usutu-Virus zirkuliert seit 2010 in Deutschland, aber wie stark dies die Vogelpopulationen im Ausbruchsgebiet beeinflusst, konnte man bisher kaum abschätzen. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNTIM), des NABU (Naturschutzbunds Deutschland), des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS), des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der Universität Bayreuth erstmals eine Studie veröffentlicht, die konkrete Aussagen über den Einfluss des Usutu-Virus auf deutsche Brutvögel ermöglicht. Die Daten dazu hatten virologische Untersuchungen von toten Vögeln sowie das Citizen-Science-Projekt „Stunde der Gartenvögel“ geliefert.

„20 Jahre nach dem ersten Auftreten des Usutu-Virus in Europa ist es uns nun gelungen, den Einfluss konkret zu bewerten“, betont Dr. Renke Lühken, der Ökologe vom BNITM, der die statistischen Analysen durchführte: „Obwohl über 30 Vogelarten nachweislich an Usutu-Infektionen sterben können, ist von den 15 häufigsten deutschen Gartenvögeln nur der Bestand der Amseln betroffen. In Gebieten, wo das Usutu-Virus auftrat, gingen die Amselpopulationen von 2011 bis 2016 im Durchschnitt um 16 Prozent stärker zurück als im Rest Deutschlands.“

Das erste Mal, dass Usutu-Viren zu einem Amselsterben führten, war 1996 in der Toskana in Italien, wie man im Nachhinein durch die Analyse von historischen Proben herausgefunden hat. In Deutschland trat das Virus dann erstmals 2010 in Stechmücken auf. Im darauffolgenden Jahr lieferten besorgte deutsche Bürger entscheidende Hinweise für ein Amselsterben, in dem sie der KABS und dem NABU tote und kranke Amseln meldeten und davon berichteten, dass in der nördlichen Oberrheinebene die Amseln verschwunden seien.

„Um diesem Amselsterben auf den Grund zu gehen, wandten wir uns dann an das Bernhard-Nocht-Institut,“ erzählt Lars Lachmann, Vogelexperte vom NABU, „da wir vermuteten, dass die Amseln an einer bisher in Deutschland unbekannten Krankheit litten.“ Forscherinnen und Forscher von BNITM und FLI konnten daraufhin nachweisen, dass es sich um das ursprünglich aus Afrika stammende Usutu-Virus handelte, das von Stechmücken übertragen wird.

Citizen Science liefert Datengrundlage
Um die Auswirkungen des Krankheitserregers auf die Vögel in Deutschland beurteilen zu können, bat der NABU über Pressemitteilungen und die Medien, verdächtige tote Amseln online zu melden und wenn möglich zur Untersuchung einzuschicken. Zwischen 2011 und 2015 wurde dabei für insgesamt 230 Vögel eine Infektion mit dem Usutu-Virus festgestellt.

„Allein mit den Todesfällen lässt sich jedoch noch keine Aussage über die Auswirkungen des Usutu-Virus auf die Vogelpopulationen treffen, sondern man muss wissen, wie sich die Vogelzahlen über die Jahre innerhalb und außerhalb der Ausbruchsgebiete verändern“, erklärt Dr. Renke Lühken. Dies ermöglichen Zahlen aus der NABU-Aktion „Stunde der Gartenvögel“, bei der deutschlandweit Privatleute melden, welche Vogelarten und wie viele davon sie innerhalb einer Stunde am zweiten Wochenende im Mai in ihren Gärten beobachten können. “Unter den jährlich mehr als 30.000 Garten-Stichproben sind Amseln die zweithäufigsten Gartenvögel. Für die Analyse wurden die Zahlen der 15 am häufigsten gemeldeten Vogelarten genutzt“, sagt Lars Lachmann.

Um aus dieser Vielzahl an Daten sinnvolle Schlüsse ziehen zu können, mussten mathematische Modellierungen angewandt werden. „Zuerst haben wir aus den im Labor bestätigten Infektionsfällen und bundesweiten Temperaturdaten eine Usutu-Verbreitungskarte für Deutschland erstellt. Danach haben wir verglichen, wie sich die Vogelzahlen von 2011 – kurz vor dem ersten Ausbruch – bis 2016 in Usutu-betroffenen Regionen im Gegensatz zu Usutu-freien Gebieten entwickelt haben“, beschreibt Dr. Renke Lühken die Methodik.

Kooperation im Sinne von One Health
„Bei diesem Projekt arbeiten wir nach dem One Health Ansatz, bei dem die Gesundheit von Mensch und Tier in der Umwelt gemeinsam betrachtet werden“, sagt Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, DZIF-Wissenschaftler und Leiter der Arbovirologie am BNITM. „Die Analysen zur Verbreitung des Usutu-Virus bei Amseln ermöglichen es uns, gezielt mit den Blutspendediensten zusammenzuarbeiten, um das Risiko einer Übertragung des Usutu-Virus auf den Menschen zu minimieren.“ Das Usutu-Virus kann beim Menschen eine Gehirnentzündung hervorrufen.

„Durch die gute Zusammenarbeit zwischen unseren langjährigen Kooperationspartnern von BNITM, NABU, FLI und KABS war es uns überhaupt möglich, ausreichend Daten für eine solche Risikobewertung zu sammeln“, so Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit weiter: „Auch das aktuelle Amselsterben werden wir analysieren. Seit Juli 2016 haben uns 260 Einsendungen erreicht und für 62 konnten wir das Usutu-Virus bestätigen. Dabei konnte eine deutliche Ausbreitung nach Norden – bis Bremen und Hamburg – festgestellt werden. Ob sich das genauso stark wie im bisherigen Ausbruchsgebiet auf die Amselpopulationen auswirkt und wie anhaltend der Einfluss ist, können wir erst nach den Vogelzählungen in den nächsten Jahren sagen.“
5.419 Zeichen (mit Leerzeichen)

Hintergründe zum Usutu-Virus und zum Amselsterben

• www.bnitm.de/aktuelles/faq-zum-usutu-virus
• Meldeaktion: www.nabu.de/usutu-melden
• www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/usutu-virus

Publikation
Lühken R, Jöst H, Cadar D, Thomas SM, Bosch S, Tannich E, Becker N, Ziegler U, Lachmann L, Schmidt-Chanasit J (2017) Distribution of Usutu virus in Germany and its effect on breeding bird populations. Emerg Infect Dis. 23(12): 1994-2001 https://doi.org/10.3201/eid2312.171257

Bildmaterial auf Anfrage erhältlich:

• Usutu-Verbreitungskarte für Deutschland (2011 – 2015)
• Diagramm über den Rückgang der Amselpopulation (2011 – 2016)
• Erkrankte oder tot aufgefundene Amseln

Über die Projektpartner
Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) ist Deutschlands größte Einrichtung für Forschung, Versorgung und Lehre auf dem Gebiet tropentypischer und neu auftretender Infektionskrankheiten. Aktuelle Forschungsschwerpunkte bilden Malaria, hämorrhagische Fieberviren, Gewebewürmer und die Entwicklung von Diagnostika. Für den Umgang mit hochpathogenen Viren und infizierten Insekten verfügt das Institut über Laboratorien der höchsten biologischen Sicherheitsstufe (BSL4) und ein Sicherheits-Insektarium (BSL3). Das BNITM umfasst das nationale Referenzzentrum für den Nachweis aller tropischen Infektionserreger und das WHO-Kooperationszentrum für Arboviren und hämorrhagische Fieberviren. Die Arbeitsgruppe Arbovirologie forscht an Viren, die von Stechinsekten übertragen werden, und überwacht gemeinsam mit Verbundpartner die Ausbreitung von Arboviren und Mückenarten in Deutschland. Zudem unterstützt sie die Diagnostik und die Gefährdungseinschätzung der durch Arboviren verursachten Krankheiten.
www.bnitm.de

Der NABU (Naturschutzbund Deutschland) engagiert sich seit 118 Jahren für Mensch und Natur. Mit mehr als 620.000 Mitgliedern und Förderern
ist er der mitgliederstärkste Umweltverband in Deutschland. Neben Vogel- und Artenschutz engagiert sich der NABU für den globalen Klimaschutz, setzt sich für eine nachhaltige europäische Agrarpolitik ein, kümmert sich um saubere Meere und vieles mehr. Die besondere Stärke des NABU liegt in der fachlichen Kompetenz und der praktischen Naturschutzarbeit seiner aktiven Mitglieder, die in über 2.000 Ortsgruppen organisiert sind. Seit 2005 organisiert der NABU jährlich die Citizen Science Aktion „Stunde der Gartenvögel“, 2010 kam die „Stunde der Wintervögel“ dazu. Bei der Aktion zählen und melden die Teilnehmer eine Stunde lang an einem Wochenende die Vögel in Gärten und Parks.
www.NABU.de

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) widmet sich als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit der Gesundheit lebensmittelliefernder Tiere. Zentrale Aufgaben sind die Prävention, Diagnose und Bekämpfung von Tierseuchen, die Verbesserung der Tierhaltung und -ernährung sowie die Erhaltung und Nutzung tiergenetischer Ressourcen. Es ist eine selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.
www.fli.de

Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS) ist ein Zusammenschluss von 100 Kommunen entlang des Oberrheingebiets, um die Stechmückenplagen biologisch zu bekämpfen. Die Wissenschaftler der KABS und dem ihr angegliederten „Institut für Dipterolgie“ befassen sich in enger Kooperation mit der Universität Heidelberg seit vielen Dekaden mit der Biologie der Stechmücken, ihrer Bekämpfung und ihrer Bedeutung für die Menschen.
www.kabsev.de

Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) entwickeln bundesweit circa 500 Wissenschaftler und Ärzte aus 35 Institutionen gemeinsam neue Ansätze zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten. Ziel ist die sogenannte Translation: die schnelle, effektive Umsetzung von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis. Damit bereitet das DZIF den Weg für die Entwicklung neuer Impfstoffe, Diagnostika und Medikamente gegen Infektionen.
www.dzif.de

Für Rückfragen:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 030-284 984-1620,  E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Dr. Renke Lühken, BNITM, Tel.: 040-42818-862, luehken@bnitm.de

Pressekontakte

Dr. Jessica Tiedke & Laura Zimmermann, BNITM, Tel.: 040-42818-264, presse@bnitm.de

Nicole Flöper, NABU, Tel.: 030-284984-1958, Nicole.Floeper@NABU.de

Elke Reinking, FLI, Tel.: 038351 7-1244, elke.reinking@fli.de


Quelle

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG | 22. NOVEMBER 2017
________________________________________________________________
Umwelt/Vogelschutz

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Amselmännchen [ https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20338]



Lust auf ein Open-Air-Semester?
Lust auf ein Open-Air-Semester?
Lust auf ein Open-Air-Semester?

23/24.11.2017

Bewerbungen für Commerzbank-Umweltpraktikum wieder möglich - Fünf Stellen im Nationalpark Bayerischer Wald

Grafenau/Zwieslerwaldhaus
. Den Hörsaal  für mehrere Monate mit der ursprüngliche Natur des Nationalparks Bayerischer Wald tauschen? Mit dem Commerzbank-Umweltpraktikum ist das kein Problem! Die Bewerbungsphase für 2018 ist bereits angelaufen. „Wir freuen uns wieder auf junge, motivierte und naturbegeisterte Studenten aller Fachrichtungen, die vor allem mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wollen“, so Lukas Laux, Umweltbildungsreferent im Nationalpark.

Eine, die sich bereits dieses Jahr eine wilde Auszeit gönnte, ist Linda Bierl. Die 23-Jährige aus Furth im Wald hat „in total viele Bereiche des Nationalparks hineingeschnuppert“, wie sie selbst bilanziert. Neben der Arbeit mit Heranwachsenden und Familien im Wildniscamp am Falkenstein wirkte sie bei der Entwicklung von Führungskonzepten mit. „Das war alles sehr bereichernd für mich“, so die Studentin der Internationalen Waldwirtschaft und Umwelt. „Schon allein wegen der unglaublichen Kulisse. Deswegen lege ich wirklich jedem ans Herz, die Chance zu ergreifen und den Kugelschreiber gegen einen Wanderstock zu tauschen.“

Insgesamt fünf Stellen gilt es im Sommerhalbjahr beim Nationalpark zu besetzen. Die Freiwilligen, die von der Commerzbank ein Praktikantenentgelt
und vom Nationalpark eine Unterkunft gestellt bekommen, werden etwa im Waldspielgelände bei Spiegelau, im Wildniscamp am Falkenstein oder im Jugendwaldheim bei Schönbrunn am Lusen eingesetzt. Zudem gibt es für grenzüberschreitende Bildungsarbeit und Sonderveranstaltungen jeweils eine Stelle.

Neben dem Nationalpark Bayerischer Wald profitieren weitere 26 deutsche Schutzgebiete vom Engagement der Großbank. „Seit 1990 bieten wir jungen Menschen die einzigartige Möglichkeit, praktische Berufserfahrung mit einem unvergesslichen Naturerlebnis zu verbinden“, sagt Rüdiger Senft, Leiter Corporate Responsivility bei der Commerzbank, über den anhaltenden Erfolg der ältesten Nachhaltigkeitsinitiative der Frankfurter Bank.  „Viele unserer ehemaligen Praktikanten sind heute in den verschiedensten Bereichen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft tätig und setzen sich für einen nahhaltigen Umgang mit der Natur ein.“
Insgesamt werden bis zu 75 Praktikumsplätze angeboten. Dafür bewerben kann man sich bis 15. Januar 2018 ausschließlich online unter www.umweltpraktikum.com. Infos zu den Stellen im Nationalpark gibt es unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de.

Bildunterschrift:
Umweltpraktikanten sind im Nationalpark vor allem im Bereich Umweltbildung eingesetzt – wie hier bei der Gruppenarbeit im Wildniscamp am Falkenstein. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Wildkatzen besiedeln Villewälder
Wildkatzen besiedeln Villewälder
Nordrhein-Westfalen: Wildkatzen besiedeln Villewälder

23/24.11.2017

Eine Studie des NRW-Landesverbandes Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
belegt, dass eine kleine beständige Wildkatzen-Population die kompletten Villewälder wiederbesiedelt hat.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild & Hund

- https://wildundhund.de/nordrhein-westfalen-wildkatzen-besiedeln-villewaelder/

Quelle
Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
Erich-Kästner-Straße 2
D – 56379 Singhofen
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Wildkatze [ https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=61824]

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Abholz-Stopp des Urwalds Bia?owie?a
NABU begrüßt Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zum Abholz-Stopp des Urwalds Bia?owie?a

22/23.11.2017

Miller: Großer Erfolg für den Naturschutz in Europa
________________________________________________________________
Berlin
– Anlässlich der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), eine Geldstrafe zu verhängen, falls Polen im polnischen Nationalpark und Natura-2000-Gebiet Bia?owie?a weiterhin Bäume abholzt, kommentiert NABU-Geschäftsführer Leif Miller: „Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes ist ein großer Erfolg für den Naturschutz in Europa und die konsequente Durchsetzung von EU-Naturschutzrecht. Der Urwald ist Heimat der letzten Wisente. Alle Wisente, die in den ehemaligen Ostblockstaaten ausgewildert wurden, stammen aus dem Urwald von Bia?owie?a. Zu befürworten ist auch, dass falls Polen die Entscheidung weiter missachtet, der EuGH eine tägliche Strafe von mindestens 100.000 Euro festgesetzt hat. Mit der Entscheidung beendet der EuGH, zumindest vorläufig, ein monatelanges Tauziehen um die im Frühjahr begonnenen Fällarbeiten.“ Einziger Wermutstropfen in der Entscheidung sei, dass der EuGH die Strafe nicht rückwirkend für die bereits seit Juli andauernde Missachtung seiner vorherigen Anordnung verhängt hat. „Das kommt einer Aufforderung gleich, in Zukunft erst auf wiederholte Anordnung des EuGH zu reagieren“, so Miller.

Hintergrund:
Bia?owie?a wurde von Polen nach dessen Beitritt zur Europäischen Union als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen und unterliegt daher den Bestimmungen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU. Zudem ist Bia?owie?a  grenzüberschreitendes UNESCO-Welterbegebiet und Nationalpark. Frühere polnische Regierungen hatten für das Schutzgebiet nachhaltige Management-Pläne ausgehandelt, unter denen sowohl der Schutz des Urwaldes als auch eine nachhaltige Holznutzung möglich war. Erst 2016 wurden die Beschränkungen für die Holznutzung im großen Umfang aufgehoben, was Anlass des laufenden EU-Verfahrens ist. Die Entscheidung im Hauptverfahren steht weiterhin aus.

Pressemitteilung des EuGH:

https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2017-11/cp170122en.pdf

Für Rückfragen:
Claus Mayr, Direktor Europapolitik, Tel. +49 (0)172.59 77 098, E-Mail: Claus.Mayr@NABU.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Quelle
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 17/133 | 21. NOVEMBER 2017
________________________________________________________________
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Atlas über „Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen“
Atlas über „Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen“
Atlas über „Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen“ erschienen

21/22.11.2017

Am vergangenen Wochenende wurde im LWL-Museum für Naturkunde in Münster der erste Atlas über "Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2017_11_20_atlas_uumlber_bdq

Quelle

- Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


Weitere Informationen - / Info über Verlinkung des DDA e.V.

- Pressemitteilung des LWL mit Leseproben

Erster Atlas über "Seltene Vögel" in NRW erschienen

Buchvorstellung bei Ehrenamtsforum im LWL-Museum für Naturkunde

Münster (lwl). Am Wochenende (18.11.) wurde im LWL-Museum für Naturkunde in Münster der erste Atlas über "Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen" der Öffentlichkeit vorgestellt. Hunderte ehrenamtliche Vogelkundler kamen zum naturkundlichen Ehrenamtsforum, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ins Museum eingeladen hatte, um das Buch direkt in Empfang zu nehmen.

Bei dem Buch handelt es sich um die Ergebnisse, die ehrenamtliche Helfer beobachtet und dokumentiert haben. Die Dokumentation seltener Vogelarten in Nordrhein-Westfalen stützt sich auf die lange ehrenamtliche Arbeit in den Avifaunistischen Kommissionen in der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft (NWO). Das Buch hat das LWL-Museum für Naturkunde produziert. Das Kooperationsprojekt mit der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft wurde durch den Förderverein des Museums und die NRW-Stiftung finanziell unterstützt.

Das 420 Seiten starke Werk im DIN-A4-Format stellt in Form von 179 Artsteckbriefen, reich bebildert und mit Karten illustriert, die einzelnen seltenen Vogelarten vor und erläutert die Geschichte ihres Auftretens während der vergangenen 200 Jahre. Hunderte Melder haben seit den 1970er Jahren ihre Vogelbeobachtungen beschrieben und Belege in Form von Fotos, Filmen oder Tonaufnahmen eingereicht. Zudem wurde die Literatur ausgewertet, die die Naturforscher des 19. Jahrhunderts hinterlassen haben. Jetzt haben die ehrenamtlichen Vogelkundler der Avifaunistischen Kommission die Ergebnisse ausgewertet und übersichtlich zusammengestellt.

"Seltene Vögel - das sind Arten, für die Nordrhein-Westfalen nicht auf dem normalen Zugweg liegt, die aber dennoch regelmäßig und auf eigenen Flügeln hierzulande erscheinen." sagt Eckhard Möller von der Avifaunistischen Kommission. "Viele von ihnen stammen aus Asien, aus dem Mittelmeerraum oder sogar aus Nordamerika." Sein Kommissionskollege und Direktor des LWL-Museums für Naturkunde, Dr. Jan Ole Kriegs: "Wir haben die von hunderten Hobby-Ornithologen gemeldeten Beobachtungen ausgewertet. Aus den Ergebnissen können wir Erkenntnisse über den Vogelzug oder über Ausbreitungsmechanismen ableiten." Die Ursachen einiger Entwicklungen bei Vögeln sind auch für den Menschen relevant. Kriegs: "Wir beobachten Auswirkungen des aktuellen Klimawandels. So haben sich einige wärmeliebende Vogelarten, wie der Orpheusspötter, der früher nur in Südwesteuropa vorkam, in den vergangenen Jahren nach Nordrhein-Westfalen ausgebreitet und brüten bereits hierzulande."

Das Buch soll die Leser für die heimische Vogelwelt begeistern und das Augenmerk auf die Gruppe seltener Arten lenken. Es soll auch als Arbeitsgrundlage für die vielen ehrenamtlich und beruflich arbeitenden Ornithologinnen und Ornithologen bei der Erforschung von Phänomenen wie Vogelzug oder Klimawandel dienen.

"Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen", ISBN 978-3-940726-55-1, 420 Seiten, Preis 24,90 Euro, Bezugsadresse: LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster. Telefon 0251.591-05, naturkundemuseum@lwl.org


Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
presse@lwl.org


LWL-Einrichtung:

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Karte und Routenplaner

Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

Der LWL auf Facebook:
www.facebook.com/LWL2.0

Quelle

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48133 Münster
Telefon: 0251 591-01
Telefax: 0251 591-3300
E-Mail: lwl@lwl.org
Internet: www.lwl.org


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Bergfinkmännchen

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Greifvogelschutz in Deutschland
Greifvogelschutz in Deutschland
Greifvogelschutz in Deutschland

18/19.11.2017 - Update 20.11.2017

Deutschland.
Der Schutz des vielfach noch immer gefährdeten Wanderfalken hat für den Verband Artenschutz in Franken® seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Der rege Austausch von Erfahrungen und Informationen zu anderen Gleichgesinnten wird dem, in der Fläche sichtbar werdenen Artenschutz zunehmend gerecht.

Vor wenigen Tagen konnte Willy Cavallo
mit seinen Mitstreitern eine neue Nisthilfe installieren. Mehr Infos und Aufnahmen aktuell hier auf unserer Page.

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97554


Seevogel des Jahres - Sandregenpfeifer
Seevogel des Jahres - Sandregenpfeifer
Seevogel des Jahres - Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula)

19/20.11.2017

Ahrensburg – Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. hat den Sandregenpfeifer zum „Seevogel des Jahres 2018“ gewählt.


Der Rückgang dieses bunten Watvogels sei dramatisch, berichtet Dr. Erika Vauk-Hentzelt, amtierende Vorsitzende des Vereins Jordsand.
„In unseren Schutzgebieten an Nord- und Ostsee ist die Zahl der brütenden Sandregenpfeifer in den letzten 30 Jahren auf etwa ein Drittel eingebrochen“, so die Biologin.

Mehr auf den Seiten Vereins Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.

- https://www.jordsand.de/themen/seevogel-des-jahres-2018/
oder einem "Klick" auf die Aufnahme ....

Quelle
Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
Tel.: 04102 32656

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Sandregenpfeifer

Mehr zum Sandregenpfeifer auf unseren Seiten unter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=37962

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Seevogelbestände nehmen stark ab
Seevogelbestände nehmen stark ab
Seevogelbestände nehmen stark ab

19/20.11.2017

11. Deutsches See- und Küstenvogelkolloquium der AG Seevogelschutz

Die Bestände der meisten See- und Küstenvögel an Nord- und Ostsee nehmen weiter ab. Bei vielen Arten werden sogar extreme Einbrüche von etwa 50 Prozent binnen 20
Jahren registriert. Betroffen sind sowohl Brutvögel wie der allbekannte Austernfischer als auch Rastvogelarten wie Meeresenten. Das berichteten Wissenschaftler auf dem Deutschen See- und Küstenvogelkolloquium vom 18. bis 20. November in Hamburg.

Nehr auf den Seiten des Vereins Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.

- https://www.jordsand.de/aktuelles/11-see-und-k%C3%BCstenvogelkolloquium/  
oder einem "Klick" auf die Aufnahme ....

Quelle
Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
Tel.: 04102 32656

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother
- Lachmöwe

Mehr zur Lachmöwe auf unseren Seiten unter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=21324


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Zum Tode von Dr. Theodor Mebs
Zum Tode von Dr. Theodor Mebs
Artenschutz in Franken® gedenkt Dr.Theodor Mebs

Mit großer Bestürzung nehmen wir Abschied von einem Menschen der sich in wundervoller Form für die Belange des Vogelschutzes engagiert hat.Für uns war er stehts geschätzter und fachlich hoch kompetenter
Ansprechpartner.

Mit Dr. Theodor Mebs * 08. März 1930 - † 24. Juli 2017 ist einer der besten Kenner der Ornithologie für immer von uns gegangen.

Er wird uns stets in bester Erinnerung bleiben.

NABU: Wolfsschutz und Weidetierhaltung ...
NABU: Wolfsschutz und Weidetierhaltung ...
NABU: Wolfsschutz und Weidetierhaltung nicht gegeneinander ausspielen

18/19.11.2017

Miller: Ergebnisse der UMK für Zusammenarbeit nutzen
________________________________________________________________

Berlin
– Anlässlich der Ergebnisse der Umweltministerkonferenz zum Thema Wolf kommentiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Es ist begrüßenswert, dass die Minister die wertvolle Arbeit und die finanziellen Herausforderungen der Weidetierhalter aufgegriffen haben. Sinnvoll ist es auch, zu prüfen, ob Herdenschutz zusätzlich zu den Länderhaushalten auch vom Bund sowie aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) finanziert werden kann. Fehl am Platz ist es jedoch, Weidetierhaltung und Wolfsschutz gegeneinander auszuspielen.  

Ein Zusammenleben von Wolf und Weidetierhaltung ist möglich, wie erfolgreiche Herdenschutzprojekte zeigen. Ich kann nicht nachvollziehen, dass Landespolitiker wie Till Backhaus direkt in Richtung Regulierung des Wolfes schielen, rein auf Grundlage eigener Schätzungen der Wolfspopulation. Die länderoffene Ad-hoc-AG zum Wolf sollte das bereits erarbeitete Handlungskonzept der Experten der Wolfsberatungsstelle des Bundes (DBBW) für ihr Papier zum Umgang mit auffälligen Wölfen nutzen und die Expertise der DBBW nicht missachten.“


Mehr Infos zum Wolf: www.NABU.de/wolf

Für Rückfragen:

Marie Neuwald, NABU-Wolfsexpertin, Mobil: 0173-2496400, Marie.Neuwald@NABU.de
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper

Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958

Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Quelle / Foto:
NABU-PRESSEMITTEILUNG | | 17. NOVEMBER 2017
________________________________________________________________
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


NABU: Weltklimakonferenz erfüllt Erwartungen
NABU: Weltklimakonferenz erfüllt Erwartungen
NABU: Weltklimakonferenz erfüllt Erwartungen - Entwurf für Regelwerk zum Pariser Abkommen liegt vor

17/18.11.2017

Tschimpke: Bonn liefert, Berlin nicht/Jamaika-Streit um Kohleausstieg und Klima gefährdet Deutschlands Klimaziele
________________________________________________________________

Berlin/Bonn
– Kurz vor Abschluss der Weltklimakonferenz in Bonn ist absehbar, dass sich die Vertreter der 195 Vertragsstaaten am Freitag auf einen Entwurf für ein Regelwerk zum Pariser Abkommen von 2015 verständigen. Damit seien die Erwartungen an die Konferenz erfüllt worden. NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Ein Entwurf für ein Regelwerk liegt auf dem Tisch, damit ist das wichtigste Ziel der Konferenz erreicht. Jetzt muss es darum gehen, die Aufbruchsstimmung aus Paris zu reaktivieren und die ausformulierten Vereinbarungen im polnischen Kattowitz 2018 tatsächlich in die Tat umzusetzen.“ Allerdings sei der aktuelle Entwurf mit vielen hundert Seiten Text noch sehr aufgebläht. Bei der nächsten Klimakonferenz in Polen soll dieses Regelbuch verabschiedet werden. Bis dahin sei noch reichlich Verhandlungsarbeit notwendig, um den Umfang wieder etwas einzudampfen.

Viel gesprochen wurde über den sogenannten Talanoa Dialog in Bonn. In diesem Prozess geht es darum, die Klimaschutzambitionen aller Vertragsparteien zu überprüfen. Aus Sicht des NABU ist es am wichtigsten, dass damit auch die notwendigen Schritte zur Steigerung der Klimaschutzbemühungen aller Staaten eingeleitet werden.

Trotz der positiven Bilanz von Bonn, ist es zwingend nötig, dass möglichst schnell noch mehr Klimaschutzmaßnahmen beschlossen werden, um überhaupt das Ziel der Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad zu erreichen. „Paris gilt erst ab 2020, das heißt, wir brauchen in den kommenden zweieinhalb Jahren ehrgeizigere Pläne, um bis dahin die CO2-Emissionen in Europa und weltweit weiter massiv zu begrenzen“, so Tschimpke. Der NABU begrüßte die Initiative US-amerikanischer Bundesstaaten, Kommunen und Städte mit einem klaren Bekenntnis zum Paris-Abkommen. „Es ist ein deutliches Signal an Präsident Trump, sich klimapolitisch nicht weiter zu isolieren“, so Tschimpke weiter. Der NABU begrüßte ebenfalls die Verabschiedung eines Aktionsprogramms für Gender-Aspekte. Der „Gender Action Plan“ zielt darauf ab, den Frauenanteil künftig in den Klimaverhandlungen zu erhöhen.

Ein Wermutstropfen in der Klimapolitik ist der aktuell bekannte vorliegende Kompromiss-Vorschlag zur Klimapolitik der Jamaika-Sondierungen
in Berlin. „Bundeskanzlerin Merkel hat es nicht geschafft, ihre Partei und auch die FDP rechtzeitig zur Klimakonferenz dazu zu bringen, Pläne für einen ehrgeizigeren Klimaschutz vorzulegen, um damit auch international wieder eine Vorreiterrolle einzunehmen. Die Kompromisslinie beim Kohleausstieg wird, so wie es aussieht, bei weitem nicht ausreichen, um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen, so der NABU-Präsident.

Deutschland hat sich bereits 2010 festgelegt, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu mindern
. „Ohne eine zusätzliche Minderung von rund 100 Millionen Tonnen CO2 durch die Kohle werden auch Programme für mehr Gebäudesanierung und Energieeffizienz, die ohne Frage dringend nötig sind, nicht ausreichen, um doch noch das Ziel zu erreichen“, ergänzt NABU-Klimaexperte Sebastian Scholz.

Mehr Infos unter www.NABU.de/COP23  

Der NABU begleitete die Verhandlungen gemeinsam mit seinem Dachverband BirdLife International in Bonn.

Für Interviews stehen Ihnen vor Ort zur Verfügung:

Sebastian Scholz, NABU-Klimaschutzexperte, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de, Mobil +49 (0) 172-4179727

Für Rückfragen:
Sebastian Scholz, NABU-Klimaschutzexperte, +49 (0) 172-4179727, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de, Twitter: www.twitter.com/NABU_Klima

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressestelle, Tel. +49 (0)30.284984-1510, E-Mail: Kathrin.Klinkusch@NABU.de, Mobil +49 (0) 173-9306515, www.twitter.com/NABU_presse


Quelle
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 131/17 | 17. NOVEMBER 2017
________________________________________________________________

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother
- Smaragdeidechse

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Gipfel der kleinen Schritte
Gipfel der kleinen Schritte
Gipfel der kleinen Schritte

17/18.11.2017

Weltklimakonferenz geht zu Ende / WWF: Fortschritte für das Paris-Abkommen

Berlin
: Nach zwei Wochen Verhandlungsmarathon geht heute die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn zu Ende. Im Vordergrund stand die Ausgestaltung des Pariser Klimaschutzabkommens, daneben wurden aber auch einige spannende Initiativen vorgestellt. „Die Klimakonferenz in Bonn war kein Paukenschlag, aber sie hat das geliefert, was sie liefern musste“, sagt Michael Schäfer, Fachbereichsleiter Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. „In Bonn ging es um das Kleingedruckte für Paris – und viel Kleingedrucktes hat die Konferenz produziert. Aber wir sind längst nicht am Ziel.“

Wichtige Fortschritte wurde bei dem sogenannten Regelbuch gemacht: „Im nächsten Jahr muss die COP in Polen das Regelbuch, die Gebrauchsanweisung für das Paris-Abkommen, fertig stellen“, so Schäfer. Auch beim Talanoa-Dialog ging es voran: „Derzeit reichen die Beiträge der einzelnen Länder nicht aus, um das Ziel von Paris zu erreichen - wir brauchen mehr Klimaschutz, und zwar von allen Ländern. Der Talanoa-Dialog wird im nächsten Jahr eine Bestandsaufnahme bringen: Wie groß ist die Lücke, um Paris Wirklichkeit werden zu lassen? Und was muss geschehen, um sie zu schließen?“ Am Ende muss das Bekenntnis stehen, dass die Länder mehr tun und die Klimaschutzlücke schließen.

Dafür ist nicht zuletzt entscheidend, schon vor 2020 aktiv zu werden: „Hier muss auch Deutschland endlich seinen Beitrag leisten: Bislang geschieht viel zu wenig bei uns, seit rund acht Jahren sind die Emissionen nicht gesunken. Wir laufen große Gefahr, unser eigenes 2020-Ziel zu verfehlen. Wir brauchen dringend den Einstieg in den Kohleausstieg, und zwar schon vor 2020. Sonst machen wir uns auch international unglaubwürdig. Leider hat die Kanzlerin auf der COP beim Thema Kohle auf ganzer Linie enttäuscht. Während andere Länder eine Allianz für die Abkehr von der Kohle initiiert haben, kamen von Angela Merkel nur Verweise auf die schwierigen Sondierungsgespräche in Berlin.“

Positive Signale hingegen kamen aus den USA – und das nach der Ankündigung Donald Trumps, aus dem Pariser Abkommen austreten zu wollen. „Die amerikanische Zivilgesellschaft, Unternehmen, Städte und Staaten haben in einem eigenen Pavillon demonstriert: ‚We are still in‘, wir bleiben dabei. Das hat erheblich dazu beigetragen, den ‚Spirit of Paris‘ in Bonn aufrecht zu halten.“ Ebenfalls zu begrüßen waren die Verabschiedung des ersten Gender Action Plans und der Local Communities and Indigenous Peoples Platform: „Bonn hat große Fortschritte dabei gemacht, den Blick stärker auf die Betroffenheit von Frauen, Indigenen und Gemeinden durch den Klimawandel, aber auch ihre wertvollen Beiträge im Kampf gegen diesen zu lenken.“

Sehr gut aufgenommen wurde das große zivilgesellschaftliche Engagement in der Bonn Zone. „Eins ist klar: Die Entscheidungen auf Regierungsebene sind für den Kampf gegen den Klimawandel unverzichtbar. Sie alleine reichen aber nicht. Auf allen Ebenen, auch innerhalb der Zivilgesellschaft und Wirtschaft, müssen wir unsere Kräfte bündeln, um die Klimakrise zu lösen. Der Kampf gegen die Klimakrise ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – die größte unserer Zeit.“

KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 0151 188 548 46

Lea.Vranicar(at)wwf.de

Quelle
WWF
17.11.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Aspisviper

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Gutachten: Keine ausreichende Kontrolle ...
Gutachten: Keine ausreichende Kontrolle ...
Gutachten: Keine ausreichende Kontrolle Neuer Techniken außerhalb des Gentechnikrechts

16/17.11.2017

Lebensmittel- und Agrarrecht nicht geeignet, um neue Verfahren des Genome Editing zu regulieren und Natur und Umwelt adäquat zu schützen
BfN-Präsidentin warnt davor Neue Techniken aus dem Gentechnikrecht herauszulösen

Bonn, 15. November 2017:
Sind alle Pflanzen, die mit Hilfe neuer Verfahren der Genom-Bearbeitung wie CRISPR/Cas entstanden sind, als genveränderte Organismen anzusehen? Fallen sie unter das europäische Gentechnikrecht? Über diese rechtlichen Fragen wird der Europäische Gerichtshof im Frühjahr 2018 entscheiden. Ein vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) beauftragtes Rechtsgutachten zeigt jetzt erstmals, dass die verschiedenen europäischen Spezialgesetze außerhalb des Gentechnikrechts keine adäquaten Kontroll- und Prüfmaßstäbe für die sogenannten Neuen Techniken zur Verfügung stellen.

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) Prof. Beate Jessel warnt deshalb: "Eine Herausnahme der Neuen Techniken aus dem Gentechnikrecht würde zu erheblichen Regelungslücken sowie zu einer Zersplitterung der Zuständigkeiten führen. Wegen des enormen Potenzials Neuer Techniken ist eine am Vorsorgeprinzip und den Belangen des Umweltschutzes orientierte Risikoprüfung unabdingbar. Dies kann derzeit nur das Gentechnikrecht gewährleisten. Dafür gibt es nach geltender Rechtslage kein passendes Substitut."

Mit Neuen Techniken wie CRISPR/Cas und anderen Verfahren der Genom-Bearbeitung, die unter dem Begriff Genome Editing zusammengefasst werden, kann das Erbgut von Organismen weitreichend und gezielt biotechnologisch verändert werden. Die Entwicklung dieser Verfahren schreitet rasant voran, und die Potenziale sind groß - sowohl auf der Seite möglicher Anwendungen, als auch auf der Seite der Risiken für Konsumenten, Natur und Umwelt. Zurzeit ist rechtlich strittig, ob Anwendungen der Neuen Techniken unter den Gentechnikbegriff der EU-Freisetzungsrichtlinie (2001/18/EG) und damit letztlich unter das Regelwerk des europäischen Gentechnikrechts fallen.

Der Jurist Prof. Tade M. Spranger von der Universität Bonn hat im Auftrag des BfN erstmals systematisch geprüft, ob und inwieweit andere Regelungsregime neben dem Gentechnikrecht dazu geeignet sind, mögliche Umweltrisiken der durch Neue Techniken entstandenen Organismen zu kontrollieren. Der Verfasser analysiert unter anderem das Saatgutrecht, das europäische Lebens- und Futtermittelrecht sowie das Pflanzenschutzmittel- und Sortenschutzrecht und zeigt dabei eklatante Regelungslücken auf. Denn weder einzeln noch in der Gesamtschau seien die untersuchten Rechtsgebiete in der Lage, eine dem Gentechnikrecht vergleichbare Kontrolle möglicher Umweltauswirkungen aufzufangen.

Dies werde allein dadurch deutlich, dass die untersuchten Rechtsnormen ganz anderen Zwecken dienen - etwa der Sicherstellung ausreichender und leistungsfähiger Pflanzensorten für die Landwirtschaft im Saatgutrecht. Wildpflanzen würden beispielsweise im Saatgutrecht gar nicht erfasst und somit auch keiner Zulassungsprüfung unterzogen. Außerdem sei das Saatgutrecht nicht darauf ausgelegt, spezifische Gefahren zu bewerten, die sich aus der Anwendung hochtechnologischer Verfahren ergeben könnten. Dies gelte auch für das Recht der Pflanzenschutzmittelzulassung, das auf Wirkstoffe der Pflanzenschutzprodukte beschränkt ist.

Neben massiven Regelungsdefiziten würde eine Regulierung außerhalb des Gentechnikrechts aber auch ganz erhebliche praktische Umsetzungsprobleme verursachen, die sich verwaltungs-organisatorisch nicht bewerkstelligen ließen, schlussfolgert Spranger. Die untersuchten Normen involvieren eine Vielzahl von Behörden auf Bundes- und Landesebene, die nebeneinander innerhalb ihrer jeweiligen Zuständigkeiten tätig werden müssten und über keine umfassende Expertise auf dem Gebiet der Biotechnologie verfügen.

Auf Grundlage des Gutachtens weist die Präsidentin des BfN, Prof. Beate Jessel, darauf hin, dass das untersuchte landwirtschaftliche Fachrecht - wenn überhaupt - nur Teilbereiche der möglichen Anwendungen Neuer Techniken abdecke und daher nicht, wie bisweilen dargestellt, das Gentechnikrecht ersetzen könne.

Quellen:

Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse des Rechtsgutachtens von Prof. Dr. Dr. Tade M. Spranger

Rechtsgutachten "Umfassende Untersuchung verschiedener europäischer Richtlinien und Verordnungen in Bezug auf ihre Möglichkeiten der Regulierung von Umweltauswirkungen Neuer Techniken neben dem Gentechnikrecht"

Hintergrundpapier zu Neuen Techniken "Neue Verfahren in der Gentechnik: Chancen und Risiken aus Sicht des Naturschutzes"


englische Quellen:

Summary of key findings resulting from the legal opinion prepared by Professor Dr. Dr. Tade M. Spranger

Analysis "In-depth analysis of various European directives and regulations with regard to their potential to regulate environmental effects of New Technologies besides Genetic Engineering Law”


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Goßer Schillerfalter [- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=23853]

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Naturdenkmal Eisenbreche gerettet!
Naturdenkmal Eisenbreche gerettet!
Naturdenkmal Eisenbreche gerettet!

15/16.11.2017

Gerichtsentscheidung zum geplanten Wasserkraftwerk im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen

Das Verwaltungsgericht Augsburg hat in seiner heutigen Entscheidung den Genehmigungsbescheid des Landratsamtes Oberallgäu
für das Wasserkraftwerk Älpele/Eisenbreche aufgehoben. „Wir begrüßen die Entscheidung des Gerichts, dass Wasserkraft nicht automatisch Vorrang gegenüber Natur- und Landschaftsschutz genießt“, so Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV. „Die Ostrach bleibt somit als eine der letzten naturnahen Alpenwildflusslandschaften und damit Lebensraum für viele geschützte Tier- und Pflanzenarten erhalten.“

Mehr zum Thema


- https://www.lbv.de/news/details/naturdenkmal-eisenbreche-gerettet/


Quelle

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Gänsesäger Männchen

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Sturm sorgt für Behinderungen bis ins nächste Jahr
Sturm sorgt für Behinderungen bis ins nächste Jahr

15/16.11.2017

Bis zu 4000 Festmeter Holz in den Rand- und Entwicklungszonen des Nationalparks vom Wind zu Boden geworfen

Grafenau/Zwieslerwaldhaus.
Sturm Herwart zog am 29. Oktober auch über den Nationalpark Bayerischer Wald. Nun gibt’s die Bilanz zu dessen Folgen. Demnach wurden in den Rand- und Entwicklungszonen bis zu 4000 Festmeter Holz zu Boden geworfen.  Wegen dem frühen Wintereinbruch in den Hochlagen muss wohl bis ins nächste Jahr hinein mit Behinderungen auf den Wanderwegen gerechnet werden.

„Heuer können vorrausichtlich nicht mehr alle markierten Wege freigeschnitten werden“, berichtet Franz Baierl, Sachgebietsleiter für Wald- und Flächenmanagement bei der Nationalparkverwaltung. Das betrifft etwa die Wege zwischen Klingenbrunn/Bahnhof und Rachel oder zwischen Hans-Watzlik-Hain und Hochberg. Die besucherstarken Hauptrouten werden jedoch trotz des Wintereinbruchs noch verkehrsgesichert.

Zur genauen Menge des Sturmholzes in den Naturzonen gibt es keine Zahlen. Dort wurden jedoch zahlreiches umgebrochenes Fichten-Totholz
, geworfene Weißtannen und durch Pilzbefall geschwächte gebrochene Buchen registriert. Die Windwürfe in den Rand- und Entwicklungszonen stellen sich größtenteils kleinflächig dar. Nur nördlich und östlich des Falkensteingipfels gibt es ein zusammenhängend betroffenes Areal, auf dem etwa 1000 Festmeter Holz angefallen sind. Die Aufarbeitung der Rand- und Entwicklungszonen wird sich ebenfalls bis ins nächste Jahr ziehen.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Merkels Spagat
Merkels Spagat
Merkels Spagat

15/16.11.2017

Angela Merkel kommt zur Weltklimakonferenz COP23 nach Bonn/Zehntausende Menschen geben ihr Botschaft mit auf den Weg

Vor Angela Merkels Besuch auf der Weltklimakonferenz in Bonn
haben zehntausende Menschen ihre Forderungen an die Kanzlerin kundgetan: Am Vorabend ihrer Abreise machte der WWF Deutschland die Botschaften als Lichtinstallation vor dem Kanzleramt sichtbar. Tausendfach hieß es dort: „Wir brauchen den Kohleausstieg, um das Klima zu schützen!“

„Die Botschaft an die Kanzlerin war unmissverständlich: Gemeinsam mit zehntausenden Menschen fordern wir, dass Angela Merkel ihr Klimaschutz-Versprechen hält. ‚Wir werden Wege finden, das Ziel bis 2020 noch einzuhalten. Das verspreche ich Ihnen‘, so hat sie es gesagt. Um das 2020-Klimaziel einzuhalten, müssen wir aus der dreckigen Kohle raus. Die gewaltige Lücke von 94-125 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 lässt sich nur schließen, wenn bei der Kohlekraft rund 100 Millionen Tonnen eingespart werden. Da helfen auch keine Rechentricks“, sagt Michael Schäfer, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland.

„Auf der Weltklimakonferenz versucht die Bundeskanzlerin, international glaubwürdig zu bleiben, während sie die Klimaziele zuhause vor die Wand fahren lässt. Diese Strategie ist zum Scheitern verurteilt. Um beim Klimaschutz international weiter erfolgreich zu verhandeln – wie zuletzt in Hamburg bei der G20 – muss Deutschland seine Hausaufgaben machen. Die Jamaika-Sondierer müssen Maßnahmen auf den Weg bringen, mit denen Deutschland die von der Regierung Merkel/Westerwelle beschlossenen Klimaziele 2020 und 2030 erreicht. Ohne Klimakonsens setzen sie nicht nur die Zukunftsfähigkeit der Bundesrepublik aufs Spiel, sondern erschüttern auch das Vertrauen in Deutschland auf internationalem Parkett.“

Foto: WWF - David Biene

Weitere Informationen:

Das WWF-Hintergrundpapier mit Maßnahmen für das 2020-Ziel finden Sie hier: www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Hintergrundpapier_Massnahmen_Klimaschutz_2020.pdf

Das Programm für die Side Events im WWF Pavillon (#Pandahub)  auf der COP23 finden Sie unter www.panda.org/cop23

KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 0151 188 54 846

lea.vranicar@wwf.de


Quelle

WWF
15. November 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Fisch des Jahres 2018
Fisch des Jahres 2018
Dreistachliger Stichling: winziger Fisch mit großer Bedeutung

   Fisch des Jahres 2018 gewählt
   Biologisch und wissenschaftlich sehr interessant
   Außergewöhnliches Brut- und Wanderverhalten

Dreistachliger Stichling


Bonn/Berlin, 14. November 2017: Der Dreistachlige Stichling ist Fisch des Jahres 2018. Gewählt wurde er vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST).

Mit dem Dreistachligen Stichling (Gasterosteus aculeatus) fällt die Wahl auf eine besondere Kleinfischart, die vor allem aufgrund ihres charakteristischen Aussehens und einzigartigen Brutverhaltens zu den bekanntesten heimischen Fischarten gehört. Der Dreistachlige Stichling ist eine von vielen Fischarten, die ein außergewöhnliches Laichverhalten zeigen. Auch jährliche Laichwanderungen gehören dazu.

Mit der Wahl zum Fisch des Jahres wollen DAFV, BfN und VDST zeigen, dass auch Kleinfischarten wie der Dreistachlige Stichling besondere Aufmerksamkeit verdienen. Sie wollen deutlich machen, dass sich hinter Fischarten wie dem Dreistachligen Stichling einzigartige Lebens- und Verhaltensweisen verbergen und damit den Blick für die vielen Besonderheiten unserer heimischen Fischfauna schärfen.

Hintergrund
Mit einer durchschnittlichen Gesamtlänge von fünf bis acht Zentimetern gehört der Dreistachlige Stichling zu den kleinsten heimischen Süßwasserfischen. Seine Verbreitung reicht von den küstennahen Gewässern bis in den alpinen Raum. Es wird zwischen einer stationären Süßwasserform und einer wandernden Form unterschieden, die jährlich aus ihren marinen küstennahen Lebensräumen zum Laichen in die Unterläufe der Flüsse zieht. Im Salzwasser halten sich Dreistachlige Stichlinge insbesondere im Schutz ufernaher Unterwasserpflanzen auf. In den Binnengewässern werden pflanzenreiche Flachwasserzonen in Seen bzw. langsame fließende sommerwarme Fließgewässer bevorzugt.

Der als Schwarmfisch lebende Stichling verändert sein Verhalten zur Laichzeit grundlegend. Die Männchen suchen dann im ufernahen Flachwasser Brutreviere und verteidigen sie vehement gegenüber Artgenossen. Auch das Erscheinungsbild ändert sich. Die Brust färbt sich rot, der Rücken blaugrün und die Augen funkeln silberblau. Mit diesem "Hochzeitskleid" signalisieren sie den Weibchen ihre Fruchtbarkeit. Innerhalb kurzer Zeit baut das Männchen aus Pflanzen- und Algenmaterial ein Nest auf dem Gewässerboden. Nähert sich nach vollendetem Nestbau ein laichbereites Weibchen lockt das Männchen es mit ruckartigen Bewegungen, dem so genannten "Zick-Zack-Tanz", ins Nest, wo es zur Eiablage kommt. Nach Verlassen des Nestes folgt das Männchen und befruchtet die Eier. Anschließend verlässt das Weibchen das Revier und das Männchen übernimmt die Brutpflege. Mehrere Wochen beschützt das Männchen die Jungfische, bis mit zunehmender Größe der Jungfische der Pflegetrieb des Männchens langsam erlischt, und es seine auffälligen Körperfärbungen wieder verliert. Das auffällige Balzverhalten des Stichlingmännchens mit den nachfolgenden Instinktbewegungen von Männchen und Weibchen haben den Stichling zu einem einzigartigen Untersuchungsobjekt für die Verhaltensbiologie gemacht.

In der Aufnahme von Herbert Fei
- Dreistachliger Stichling (Fisch des Jahres 2018)

Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



NABU: Das muss passieren ...
NABU: Das muss passieren ...
NABU: Das muss passieren, damit Jamaika kein Umwelt-Totalausfall wird

14/15.11.2017

Tschimpke: Agrarreform, Verkehrswende und Kohleausstieg sind absolutes Muss
________________________________________________________________

Berlin
– Der NABU fordert von den potenziellen Jamaika-Koalitionären klare Bekenntnisse für mehr Natur- und Umweltschutz. Bis zur „Nacht der langen Messer“ am Donnerstag seien noch zahlreiche Beschlüsse notwendig, um Deutschland zukunftsfähig aufzustellen bei den Themen Klima- und Naturschutz, im Verkehr und in der Landwirtschaft.

„Jamaika hat Potenzial – zumindest theoretisch. CDU, CSU, FDP und Grüne könnten die Zukunftsfelder Fortschritt und Nachhaltigkeit vereinen. Sie sollten die historische Chance nutzen, Deutschland zum Spitzenreiter in der Klima- und Umweltpolitik zu machen. Das Bündnis könnte die Agrar- und Ernährungspolitik neu gestalten und Deutschland als Standort für grüne Innovationen entwickeln. Doch bislang formt sich hier kein Zukunfts-Projekt, sondern ein zähes Zweckbündnis ohne Vision“, so NABU-Präsident Tschimpke.

Um einen drohenden Totalausfall in Sachen Klima und Umwelt zu vermeiden, müssten CDU, CSU, FDP und Grüne bis Donnerstag mindestens folgende Punkte vereinbaren:

Klimaschutz: In der Energie- und Klimapolitik sind die potenziellen Koalitionäre noch sehr weit auseinander, auch die Lücke zwischen notwendigen CO2-Einsparungen und bislang erwogenen Maßnahmen klafft gewaltig. „Jamaika scheint sich schon jetzt seine Klimabilanz schönzurechnen. Das ist eine fatale Haltung, gerade mit Blick auf die laufende Klimakonferenz in Bonn, international steht die Glaubwürdigkeit Deutschlands auf dem Spiel. Jamaika muss Schluss machen mit durchsichtigen Rechentricks“, so Tschimpke. Der NABU fordert im Koalitionsvertrag ein klares Bekenntnis, dass Deutschland seine Klimaschutzziele bis 2020 erreichen wird. Dazu muss zwingend der Kohleausstieg eingeläutet werden, die dreckigsten Kohle-Kraftwerke müssen sofort vom Netz. Ziel muss es sein, bis 2020 mindestens 100 Megatonnen CO2 in der Kohlesparte zusätzlich einzusparen. Jamaika lässt darüber hinaus ein Klimaschutzgesetz vermissen, das die rechtliche Grundlage für die Durchsetzung des Klimaschutzes in Deutschland legen würde.

Verkehr: Beim Sorgenkind Verkehrspolitik fehlt ein klares Bekenntnis der Verhandler zu dem im Klimaschutzplan 2050 verankerten Ziel. Dieses sieht vor, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 42 Prozent zu senken. Stand jetzt wird Deutschland dieses Ziel verfehlen. „Nicht erst seit dem Diesel-Skandal droht Deutschland im Verkehrsbereich in die Röhre zu schauen. Technische Innovationen haben Politik und Hersteller jahrelang verschlafen, im blinden Festhalten an veralteten Technologien. Das muss ein Ende haben, Deutschland braucht eine echte Verkehrswende“, so Tschimpke. Nachdem die Jamaika-Sondierer bereits das Ende des Verbrennungsmotors von ihrer Liste gestrichen haben, muss der Fokus nun auf wesentlich schärferen CO2-Grenzwerten für Pkw, leichten Nutzfahrzeugen und Lkw liegen. Dieses Ziel muss die künftige Bundesregierung auch auf europäischer Ebene verfolgen, denn der vergangene Woche vorgelegte Gesetzesentwurf der EU-Kommission ist viel zu schwach. Statt der dort genannten 30 Prozent sind auf EU-Ebene mindestens 70 Prozent Emissionsminderung bis 2030 nötig. Dies hat unlängst auch das Umweltbundesamt bestätigt.

Landwirtschaft: Wie Deutschland seine Lebensmittelproduktion künftig ohne Schäden für Umwelt und Steuerzahler sicherstellen will, dazu bleibt Jamaika bislang fast sämtliche Antworten schuldig. „Das dramatische Insektensterben, und die Belastung des Grundwassers durch Nitrat sollten allen Parteien ein Alarmsignal sein. Die Akzeptanz für die milliardenschwer subventionierte Landwirtschaft sinkt drastisch. CDU, CSU, FDP und Grüne müssen in einen Umbau der Landwirtschaft investieren. Sie müssen Landwirten helfen, naturverträglicher zu produzieren und hochwertige Produkte erfolgreich vermarkten zu können“, so Tschimpke. Der NABU fordert dazu eine grundlegende Änderung der EU-Agrarpolitik: Die Pauschalsubventionen mit der Gießkanne müssen ersetzt werden durch gezielte Investitionen sowie einen neuen EU-Naturschutzfonds in Höhe von 15 Milliarden Euro jährlich. So könnten Landwirte attraktive Einkommen für Naturschutzleistungen erhalten, ein großer Beitrag zum Stopp des Artenschwunds würde geleistet und die Landwirtschaft insgesamt nachhaltiger. Mit Blick auf die Zulassung von Pestiziden kritisiert der NABU die bereits im Sondierungspapier von der Agrarlobby platzierten Formulierungen: Statt neue Präparate schneller zuzulassen, sollte Jamaika den Einsatz von Pestiziden massiv eindämmen. In jedem Fall müssten deren Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen besser überprüft werden.

Naturschutz: Die immer intensivere Landnutzung ist ein zentraler Treiber des Artenschwunds. „Wir erwarten ein klares Bekenntnis zur Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt. Dieses fehlt bislang völlig“, so Tschimpke. Jamaika müsse klar festlegen, die Strategie in der kommenden Legislaturperiode ressortübergreifend umzusetzen und ausreichend zu finanzieren, insbesondere durch gezielte EU- und Bundesmittel.

Anlässlich der Sondierungsgespräche hat der NABU eine Online-Protestaktion gestartet.
Auf www.NABU.de/neueagrarpolitik können sich Interessierte ganz einfach per E-Mail an die Parteispitzen wenden und sie dazu auffordern, sich für eine naturverträgliche Landwirtschaft einzusetzen.


Für Rückfragen:
NABU-Pressestelle, Tel. +49 (0)30.284984-1510/-1952, E-Mail: presse@NABU.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

In der Aufnahme / NABU Foto- Gehrmann
- NABU-Protest Jamaika-Sondierungen_04_


Zumeldung zum aktuellen Stand der Jamaika-Sondierungen in Sachen Landwirtschaft:

Der NABU kritisiert den heute geleakten Verhandlungsstand in Sachen Landwirtschaft scharf. Aus dem dem NABU vorliegenden Papier geht hervor, dass CDU, CSU und FDP strikt am System der milliardenschweren und überwiegend umweltschädlichen Agrarsubventionen festhalten wollen. So machen die drei Parteien in dem Papier deutlich, dass die Direktzahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union und deren Säulenstruktur weitergeführt werden sollen – ein klares Geschenk an die mächtige Agrar-Lobby. Umschichtungen der knapp 60 Milliarden Euro jährlich hin zu mehr Gemeinwohlleistungen wie Umwelt- und Naturschutz lehnen sie ab, sowohl kurz- wie auch langfristig.

Dazu NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:
„Hier bahnt sich ein Fiasko für Umwelt und Steuerzahler an. Die derzeitige EU-Agrarpolitik verbrennt ungezielt Milliarden an Steuergeldern und zieht folgenschwere Umweltschäden nach sich, etwa durch belastetes Trinkwasser und sterbende Insekten. Ein Festschreiben der Direktzahlungen über 2020 hinaus wäre der Sargnagel für die Artenvielfalt, aber auch für die ländlichen Räume. Mit so wenig Weitsicht gibt Jamaika auch jenen Bauern keine Perspektive, die zum Wohle der Allgemeinheit und der Umwelt wirtschaften wollen. Die weiterhin hochgradig ineffiziente Steuergeld-Verteilung per Gießkanne wäre gerade für den Nettozahlerstaat Deutschland fatal“, so Miller.

Ein solcher Jamaika-Beschluss wäre besonders gravierend, da die EU-Agrarpolitik bereits im kommenden Jahr auf EU-Ebene neu verhandelt und bis Ende des kommenden Jahrzehnts festgeschrieben wird. Wie sich Deutschland in dieser Frage verhält, entscheidet wesentlich mit im Hinblick auf die Verteilung des mit rund 40 Prozent größten Postens des EU-Haushalts.

Link zum relevanten Abschnitt des Papiers: https://twitter.com/NABU_Biodiv/status/930409212987019264


Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser, NABU-Experte fuer EU-Agrarpolitik, Tel. +49 172-4179730, E-Mail: konstantin.kreiser@NABU.de

Quelle / Foto NABU -explizit ausgewiesen
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -







powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
18.12.2017 um 09:52 Uhr
43
USERS ONLINE
Datenschutz   Impressum
Sie sind der  2642038. Besucher!
( 27959668 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken

1996 - 2017
Alle Rechte vorbehalten!