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*** Artenschutz in Franken® - Ungewöhnliche Zeiten zwingen auch unsere Organisation sich den Herausforderungen der Corona Pandemie anzupassen und so haben wir uns entschlossen alle unsere öffentlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres auszusetzen - auch die sozialen Kontakte werden stark zurückgefahren - wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen doch unser alle Gesundheit erfordert diese strikten Maßnahmen +++ Artenchutz in Franken

Bachmuschel zeigt Qualität ihres Lebensraums an
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Bayerisches Artenschutzzentrum: Bachmuschel zeigt Qualität ihres Lebensraums an

  • Bestandsaufnahme im bayerischen Donaumoos startet im Herbst

27/28.10.2021

Das Bayerische Artenschutzzentrum (BayAZ) im Landesamt für Umwelt setzt sich intensiv mit der Biodiversität
bayerischer Moore auseinander. Für diesen Schwerpunkt wurde eigens eine Regionalstelle des BayAZ in Karlshuld eingerichtet. Im März 2021 haben die Mitarbeiter dort ihre Arbeit aufgenommen.
Die Bedeutung von Mooren und ihrer Ökosystemleistungen, v. a. ihr immenses Einsparpotenzial an CO2, ist durch den Klimawandel in das allgemeine Bewusstsein gerückt. Hochspezialisierte Tier- und Pflanzenarten dienen als verlässliche Indikatoren für die Entwicklung der Lebensraumqualität im Ökosystem Moor. Untersucht wird beispielsweise das Vorkommen der Bachmuschel und verschiedener Libellenarten, die auf der Roten Liste stehen. Im Donaumoos startet die Bestandsaufnahme der Bachmuschel jetzt im Herbst. Dafür werden unabhängige Spezialisten in den kommenden Monaten die Gräben zu Fuß abgehen und die Vorkommen dokumentieren. Die Erkenntnisse leisten einen wertvollen Beitrag, um den besonderen Lebensraum Moor zu erhalten, zu fördern und zu schützen. +++

Das Team in Karlshuld begleitet in Kooperation mit Landnutzern und der Wasserwirtschaft Fragestellungen zu einem moorbodenschonenden Wassermanagement und dessen Auswirkungen auf die Biodiversität. „Die Regionalstelle arbeitet eng mit Akteuren vor Ort zusammen wie dem Donaumoos-Zweckverband oder der Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e.V.“, berichtet die Leiterin des Bayerischen Artenschutzzentrums, Ines Langensiepen. Eine bayernweite Kommunikationsplattform soll zukünftig helfen, Moorschutzakteure zu vernetzen, und den Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis durch die Bereitstellung aktueller Forschungsergebnisse fördern. Welche Produkte im Zuge einer alternativen Moornutzung hergestellt und in regionale Wertschöpfungsketten integriert werden können (Fleisch von Wasserbüffeln, Papier aus Seggen o.ä.), ist eine der Fragestellungen, die den Bogen zu den Erzeugern spannt.


In der Aufnahme
  • Bachmuscheln reagieren sensibel auf Veränderungen ihres Lebensraumes und sind deshalb gute Indikatoren für ein intaktes Ökosystem.
Foto: Josephine Jedicke


Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt 2021
PRESSEMITTEILUNG
Nr. 32 / Dienstag, 12. Oktober 2021

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Bundesbehörden setzen auf Zusammenarbeit
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Naturschutz in der Landwirtschaft: Bundesbehörden setzen auf Zusammenarbeit

  •     BfN und BLE entwickeln gemeinsam ersten Leittext zur Biodiversität
  •     Gemeinsame Pressemitteilung mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Bonn, 19. Oktober 2021: Der Dialog und die Kooperation zwischen Naturschutz und Landwirtschaft soll weiter ausgebaut werden. Dies ist das gemeinsame Ziel von Sabine Riewenherm, der neuen Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN), und Hanns-Christoph Eiden, Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Bei ihrem ersten Treffen sprachen sich beide für eine Stärkung der Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Naturschutz und Wissenschaft aus.

Wie eine solche vertrauensvolle Kooperation aussehen kann, zeigt ein gemeinsames Vorhaben von BLE und BfN, das gerade erst abgeschlossen wurde: Dank eines gemeinsam erarbeiteten "Leittextes" wurde ein neues Angebot für Auszubildende im Agrarsektor geschaffen, Blühstreifen im Ausbildungsbetrieb anzulegen und sich mit der Agrarumweltförderung auseinanderzusetzen.
BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm: "Landwirtinnen und Landwirte nehmen zunehmend komplexere Aufgaben für die Gesellschaft wahr: Sie produzieren Lebensmittel, liefern Energie, pflegen unsere Kulturlandschaft. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Das BfN will die kooperative Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz stärken und zusammen mit der BLE nach Schnittstellen suchen, an denen sich gemeinsame Projekte umsetzen lassen."

Dr. Hanns-Christoph Eiden: "Die biologische Vielfalt zu erhalten und unsere wertvollen Ressourcen zu schützen - das ist unser gemeinsames Interesse, um Landwirtschaft zukunftsfähig zu gestalten. Auch in Zukunft werden sich BLE und BfN diesem Ziel zusammen widmen - nicht nur bei der Integration naturschutzfachlicher Themen in die landwirtschaftliche Ausbildung. Schließlich heißt Dialog auch, gemeinsame Wege und eine gemeinsame Sprache zu finden. Der gemeinsam erarbeitete Leittext zur Biodiversität ist ein vielversprechendes Signal."

Leittexte werden traditionell für Auszubildende im Agrarbereich eingesetzt, um eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten zu fördern. Sie leiten die Auszubildenden an, sich das entsprechende Hintergrundwissen für ihr Projekt anzueignen und anschließend die Arbeitsschritte zu planen, durchzuführen und zu reflektieren. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und das Bundesamt für Naturschutz haben sich gemeinsam diesem Thema angenommen und im Oktober den neuen Leittext "Planen und Anlegen eines Blühstreifens" veröffentlicht. Dies ist der erste Leittext zum Thema "Biodiversität" und kann als Einstieg in das Thema "Naturschutz in der Landwirtschaft" genutzt werden.

Anhand wertvoller Hinweise aus der Berufsschulpraxis wurde das Format neu gedacht und so gestaltet, dass der Leittext auch im Unterricht sinnvoll aufgegriffen werden kann. Neben Hintergrundinformationen zum Nutzen von Blühstreifen sowie Praxistipps zu ihrer Anlage und Pflege liefern Fotos anschauliche Beispiele. Nach der Wissensvermittlung führt der Leittext die Auszubildenden schrittweise an die Anlage eines Blühstreifens auf ihrem Betrieb heran. Alle Arbeitsschritte werden im Leittext von den Auszubildenden dokumentiert und abschließend reflektiert. Der Leittext ist als beschreibbare PDF-Datei für die analoge wie digitale Bearbeitung konzipiert.

  • Der neue Leittext ist kostenlos zum Download verfügbar unter: https://www.bildungsserveragrar.de/lehrmaterialien/leittexte/leittexte-zum-herunterladen/leittexte-landwirtin/landwirt/

  • Weitere Informationen und alle Leittexte zum kostenlosen Download: www.leittexte.de  

Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
19.10.2021

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

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Leere Versprechen
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Leere Versprechen

  • Aktionsplan für die Ostsee lässt politische Ambitionen vermissen

Hamburg, 20.10.2021: Der aktualisierte Aktionsplan für die Ostsee (BSAP) wurde heute von den Vertragsparteien der Kommission für den Schutz der Meeresumwelt der Ostsee (HELCOM) und dem Umweltkommissar der Europäischen Union in Lübeck verabschiedet. Er soll die Verschmutzung der Ostsee drastisch reduzieren und bis 2030 den guten ökologischen Zustand wiederherstellen.

Nach Ansicht des WWF sind die Maßnahmen des BSAP allerdings nicht ausreichend, um die Ostsee zu retten. Es fehlen verbindliche Verpflichtungen, um den guten Umweltzustand eines der am stärksten bedrohten Meeresökosysteme der Welt wiederherzustellen. Für die kommenden neun Jahre ist ein viel stärkerer politischer Ehrgeiz erforderlich.
„Angesichts des katastrophalen Zustands der Ostsee sind die Ansätze zu ihrem Schutz zu schwach. Von allen Maßnahmen, die im ursprünglichen Aktionsplan enthalten waren, sind nur 25 Prozent der nationalen Maßnahmen von allen Ländern umgesetzt worden. In der jetzigen, aktualisierten Form umreißt der Aktionsplan zwar die nötigen Maßnahmen, für die wirkliche Umsetzung auf nationaler Ebene braucht es aber klare politische Verpflichtungen“, so Heike Vesper, Leiterin Meeresschutz beim WWF Deutschland.

Um die Umwelt in der Ostsee zu verbessern, müssen die Vertragsparteien die gesamten negativen Auswirkungen menschlicher Aktivitäten deutlich reduzieren. Überfischung, Überdüngung, durch Grundschleppnetzfischerei zerstörte Bodenlebensräume und die Erderhitzung sorgen dafür, dass das ökologische System der Ostsee aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die Wissenschaft zeigt klar und unzweifelhaft, dass der Druck des Menschen auf unsere Meere nicht nachhaltig ist und dass die Auswirkungen der Erderhitzung und der Verlust der biologischen Vielfalt zwei der größten Risiken für die menschliche Gesellschaft darstellen. Zuletzt bracht der Bestand des Dorsches in der westlichen Ostsee zusammen, auch der dortige Heringsbestand steht vor dem Kollaps.

Der WWF fordert die Staats- und Regierungschefs der Region auf, Verantwortung zu übernehmen und die Versprechen ihrer Regierungen einzulösen - nämlich drastische Maßnahmen zur Rettung der Ostsee zu ergreifen und entsprechend zu finanzieren. „Der Plan enthält wichtige Maßnahmen wie den Schutz von 30 Prozent der Ostsee. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Zusammenarbeit und das Engagement auf regionaler Ebene von größter Bedeutung“, erklärt Heike Vesper. „Gesunde Meere sind für uns systemrelevant, ohne sie werden wir den Kampf um einen lebenswerten Planeten verlieren.“


Quelle
WWF
20.10.2021

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In der Aufnahme von Caspar von Zimmermann

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Schluss mit Grabenkämpfen beim Moorschutz
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Schluss mit Grabenkämpfen beim Moorschutz

26/27.10.2021

  • WWF zur Bund-Länder-Zielvereinbarung Moorbodenschutz

Berlin, 19.10.2021: Am Mittwoch wollen Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Bund-Länder-Zielvereinbarung Moorbodenschutz unterzeichnen. Bis zuletzt gab es Widerstände aus einigen Bundesländern.

Das Bundesumweltministerium (BMU) hatte Anfang September außerdem eine eigene Moorschutzstrategie vorgelegt, nachdem eine Einigung mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) auf eine gemeinsame nationale Strategie scheiterte. Johann Rathke, Koordinator für Agrar- und Landnutzungspolitik beim WWF Deutschland, ordnet die Bund-Länder-Zielvereinbarung ein und kommentiert den Status Quo beim Moorschutz in Deutschland:
„Der letzte Koalitionsvertrag der Großen Koalition von 2017 enthielt das Versprechen, eine Moorschutzstrategie zu erarbeiten und erste Maßnahmen noch in derselben Legislaturperiode umzusetzen. Eine echte und von der gesamten Bundesregierung abgestimmte Moorschutzstrategie gibt es nicht. Und eine Zielvereinbarung, wie sie jetzt unterzeichnet wird, kann eine dringend erforderliche Strategie nicht ersetzen.

Umso wichtiger ist es, dass Moorschutz eine zentrale Rolle in der nächsten Legislaturperiode spielt - und das nicht nur in Form von Bekenntnissen, sondern im Handeln. Jetzt gilt es, alte Grabenkämpfe zwischen Ressorts und zwischen Bund und Ländern hinter sich zu lassen. Die nächste Bundesregierung muss sich als Löserin von Zielkonflikten beim Moorschutz positionieren. Es braucht zum Beispiel Ideen, wie eine großflächige Renaturierung degradierter Moorstandorte auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen mit den Interessen und Rechten der Eigentümerinnen und Eigentümer in Einklang gebracht und angeschoben werden kann.

Moorschutz und die Wiederherstellung naturnaher Moore ist wirksamer Klimaschutz: In Deutschland sind über 90 Prozent der Moore entwässert. Sie geben jährlich etwa 53 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente frei, das entspricht einem Anteil von etwa 6,7 Prozent an den bundesdeutschen Gesamtemissionen. Die EU-Kommission hat Deutschland dringend empfohlen, den Schutz von kohlenstoffreichen Böden durch Wiedervernässung und die Wiederherstellung von Torfmoorflächen und Feuchtgebieten zu fördern und forcieren.“

Quelle
WWF
Stand: 19.10.2021

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In der Aufnahme von Dieter Eichstädt

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Reh (Capreolus capreolus)
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Reh (Capreolus capreolus)

26/27.10.2021

Deutschland. Als relativ anpassungsfähige Säugetierart hat das Reh zahlreiche Lebensräume erschlossen.

Es zeigt sich als in der Regel sehr standorttreue Tierart. Besonders im Spätsommer und den späten Herbstmonaten wenn die Brunft, bzw. die Nachbrunft der Tiere einsetzt ist es möglich „treibende Böcke“ mit einer nicht unerheblichen Anzahl an läufigen Ricken zu dokumentieren.

Rehe erreichen Kopf- Rumpflängen von bis zu 120 Zentimetern und ein Gewicht das bei Rehböcken über 30 Kilogramm hinausragen kann.Rehböcke verteidigen Revier und Ricke gegenüber anderen Artgenossen mit großen Einsatzwillen. Nach der Paarung der Spätsommer oder Spätherbstmonate werden die Kitze im April / Mai des darauf folgenden Jahres gesetzt.

Leider wird das Reh zunehmend in ein, in unseren Augen nicht zutreffendes Licht gerückt. Es wird als Schädling betitelt und als mit hauptursächlich für das Waldsterben gemacht. Doch es gilt bei solchen Aussagen auch immer darauf zu achten, das es nicht das Reh ist welches den vom Menschen geschaffenen Wirtschaftsforst (Wälder sind das schon lange keine mehr) gefährdet, sondern eine ganz andere Spezies.

Mehr Wildnis muss das "Zauberwort" in unseren Augen lauten ... mehr Lebensraum für Wildtiere, dann können die Tiere auch ihrem ureigenen Rhythmus nachkommen und ihre natürlichen Lebensweisen zeigen. Für uns immer wieder bemerkenswert wie es dem Tier in einer solch, in unseren Augen wildtierfeindlichen Umwelt, gelingen kann zu überdauern.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
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Waldbaumläufer (Certhia familiaris)
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Waldbaumläufer (Certhia familiaris)

26/27.10.2021

Deutschland.
Der Waldbaumläufer, der dem Gartenbaumläufer nicht unähnlich ist erreicht eine Körpergröße von bis 14 Zentimetern und ein Gewicht von bis etwa 12 Gramm. Während wir den Gartenbaumläufer mehr in unsreren Gärten vorfinden, entdecken wir den Waldbaumläufer in Misch- und Nadelwäldern.
Zu seiner Nahrung zählen Käferlarven, Spinnen und vieles mehr, diese findet er vornehmlich in Rindenspalten und hier können wir diesen Vogel hie und da auch bei seiner geschickten Nahrungsaufnahme beobachten.

Während er den Tag hoch aktiv am Baum verbringt, so zieht es ihn während der Nacht förmlich "in den Baum hinein", sprich er verbirgt sich hier hinter abstehender Rinde um vor der Witterung und von Fressfeinden besser geschützt zu sein.

Und wenn es sehr kalt wird dann bildet der Waldbaumläufer (jedoch auch der Gartenbaumläufer) vielfach Cluster, an welchen sich zahlreiche Baumläufer treffen und hier die kalten Nächte überdauern.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
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„Stele der Biodiversität®“ - Standort Wils in Sachsen-Anhalt
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 „Stele der Biodiversität®“ - Standort Wils in Sachsen-Anhalt

25/26.10.2021


Ein Projekt des Artenschutzes in Franken® und dem Naturpark Unteres Saaletal e. V., das von der Gemeinde Salzatal und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wils / Sachsen - Anhalt. Viele (Wild) - Tier- und Pflanzenarten fanden und finden sich als bevorzugt ursprüngliche Fels- und Höhlenbewohner, seit vielen Jahrhunderten als sogenannte Kulturfolger in und an von Menschenhand geschaffenen Gebäuden (Kunstfelsen) wieder. Hierzu zählen auch zahlreiche Säugetier- Vogel- und Insektenarten, welche die Gebäude vielfach intensiv als Brutplätze, Sommerquartiere oder auch als Versteckmöglichkeiten nutzen.

Viele der früher häufigen „Allerweltsarten“ unserer Dörfer und Städte sind heute bereits sehr selten geworden oder gar verschwunden ...
Aufgrund von (vielfach artenfernen) Sanierungen sowie dem Abriss vieler potenziell geeigneter (alter) Gebäude, ist seit geraumer Zeit ein starker Rückgang der gebäudebewohnenden Arten zu verzeichnen. Zahlreiche Arten sind bereits fast gänzlich aus unserem Umfeld verschwunden! Dadurch findet unverkennbar eine erschreckende Verarmung der Artenvielfalt in unserer Umwelt statt. Durch den markanten Schwund der Artenvielfalt gerät auch das Wissen über die Ansprüche und die Verhaltensmuster unserer „kulturellen wilden Wegbegleiter“ in Vergessenheit.

Aus diesem Grund ist es in unseren Augen und gerade im Interesse der uns nachfolgenden Generationen, also unserer Kinder und Enkelkinder von größter Bedeutung diesen kulturfolgenden Spezies auch in Zukunft geeignete Quartiere und damit Überlebensräume vorzuhalten.


In der Aufnahme
  • vor wenigen Tagen zeigte sich das Objekt in dieser Entwicklungsform .. 
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Der Bücherskorpion (Chelifer cancroides)
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Der Bücherskorpion (Chelifer cancroides)

25/26.10.2021

Deutschland. Dieser Pseudoskorpion zeigt sich in Mitteleuropa als der wohl bekannteste Vetreter der Pseudoskorpione. Doch die wenigsten Menschen werden dieses, nur zwischen 2,5 und 5 Millimeter kleine Tier jemals bewusst wahrgenommen haben und das obwohl es auch mitten unter uns in den Wohnungen lebt.
Hier ernärt sich der Bücherskorpion auch von Hausstaubmilben und ist damit für uns Menschen als "Nutztier" einzustufen. Da der Bücherskorpion mit seinen Minischeren die menschliche Haut nicht durchdringen kann ist er für uns vollkommen harmlos.


In der Aufnahme von S.Pötz
  • Bücherskorpion an der Wohnungswand
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Artenreichtum an der Ostseeküste erhalten
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Artenreichtum an der Ostseeküste erhalten

  •     Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesumweltministerium

Berlin/Bonn, 13. Oktober 2021: Um ökologisch besonders wertvolle und artenreiche Regionen in Deutschland zu schützen, wurden im Bundesprogramm Biologische Vielfalt 30 "Hotspots der biologischen Vielfalt" ausgewählt. In einer dieser Regionen ‒ der Westmecklenburgischen Ostseeküste mit dem Lübecker Becken ‒ sollen jetzt im Rahmen einer Vorstudie die Grundlagen für das geplante länderübergreifende Verbundprojekt "Forum der Vielfalt" gelegt werden, um die gebietstypische, natürlich und historisch gewachsene biologische Vielfalt zu erhalten.

Das Projekt im Hotspot 28, für das sich fünf Partner zusammengefunden haben, soll im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert werden. Die Vorstudie startet unter der Federführung des Landschaftspflegevereins (LPV) Dummersdorfer Ufer e.V. mit Untersuchungen für Teilprojekte in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, um langfristig regionale Partnerschaften zur Erhaltung und Entwicklung der biologischen Vielfalt in der Region zu etablieren.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Die Küstenlandschaft und ihr Hinterland an der Westmecklenburgischen Ostsee und dem Lübecker Becken sind wahre Naturschätze. Doch viele Küstenbrutvögel, Dünen- und Lagunenlandschaften sind heute in ihrem Bestand bedroht oder gefährdet. Hier wollen wir gezielt gegensteuern, damit diese ökologisch wertvolle und artenreiche Region erhalten bleibt."

BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm: "Bei den Projekten im Bundesprogramm Biologische Vielfalt legen wir Wert darauf, dass sie auch nach der finanziellen Bundesförderung weiterhin Bestand haben. Diese Vorstudie soll zeigen, wie im Hotspot 28 Strukturen geschaffen werden können, mit denen sich Erfolge verstetigen lassen."

Zu diesen Strukturen zählt beispielsweise die im Projekt geplante Einrichtung einer Naturschutzstation in der Wismarer Bucht in Trägerschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Des Weiteren soll in der Vorstudie geklärt werden, wie sich die geplante Beweidung im Bereich des Naturschutzgebietes "Südlicher Priwall" in Schleswig-Holstein umsetzen lässt. Dort sollen künftig Schafe, Ziegen und Wasserbüffel die Salzwiesen und Graudünen pflegen. Ein weiterer Baustein sind Information und Kommunikation: So soll in der Studie geprüft werden, wie sich im Außenbereich des Informationszentrums "Naturwerkstatt Priwall" modellhaft Maßnahmen des Naturmanagements präsentieren lassen, um die Bevölkerung über Naturschutzmaßnahmen in der Region zu informieren und aufzuklären. Die Vorstudie wird in der Zeit von Oktober 2021 bis Mitte Februar 2022 erstellt und soll vorbereitend einige inhaltliche Fragestellungen zu einem möglichen Projekt im Hotspot 28 klären.

Der Hotspot 28 umfasst eine Fläche von rund 700 Quadratkilometern und erstreckt sich über die Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Das Gebiet besitzt internationale Bedeutung als westlichster Ostseeküstenrastplatz der ostatlantischen Zugroute der Wasservögel und als Brutgebiet von Küstenvögeln. Nationale Bedeutung erlangen die ausgedehnten naturnahen Biotoptypen der Flach- und Steilküsten, Mündungsbereiche großer Flüsse und flachen Meeresbuchten sowie die Elemente strukturreicher Kulturlandschaft des Hinterlandes.

Das Bundesamt für Naturschutz fördert die Studie mit Mitteln des Bundesumweltministeriums in Höhe von rund 33.000 Euro.


  • Weitere Informationen zum Förderschwerpunkt "Hotspots der biologischen Vielfalt erhalten Sie unter: https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/foerderschwerpunkte/hotspots.html

Zehn Jahre Bundesprogramm Biologische Vielfalt - #10jahrebpbv

Seit zehn Jahren unterstützt das Bundesprogramm Biologische Vielfalt die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS). Am 15. Februar 2011 wurde die Förderrichtlinie des größten deutschen Förderprogramms für den Naturschutz veröffentlicht, seitdem sind rund 120 Millionen Euro Bundesmittel in mehr als 120 Projekte mit 314 Teilvorhaben geflossen, die bundesweit zum Schutz von Arten, Lebensräumen und Ökosystemleistungen umgesetzt wurden.

Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Neue Projektideen können jederzeit eingereicht werden. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

  • Mehr zu zehn Jahren Bundesprogramm: http://bit.ly/10jahrebpbv
  • Weitere Informationen: https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm

In der Aufnahme von Matthias Braun
  • Steilufer an der Ostsee


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
13.10.2021

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Die Seeforelle kehrt zurück in den Königssee
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Die Seeforelle kehrt zurück in den Königssee

 24/25.10.2021

„Die Seeforelle ist eine Charakterart des Königssees und gehört wieder zurück in dieses Gewässer“. Nationalpark-Ranger Klaus Melde begleitet das Projekt der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern, des Königssee-Fischers und der Nationalparkverwaltung zur Wiederansiedlung der „Königin der Alpenseen“ seit dem Start im Jahr 2018.

Die Rückkehr der großen, farbenfrohen Forellen in den Königssee ist für den 55-jährigen Ranger eine Herzensangelegenheit. Kürzlich fand eine Befischung zur Erfolgskontrolle des Projekts statt – mit guten Ergebnissen.
Regelmäßig kontrolliert die Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung und dem Fischer vom Königssee die Seeforellenbestände im Saletbach und angrenzenden Gewässern. Hier wurden seit 2018 in mehreren Besatzaktionen insgesamt rund 50.000 so genannte Seeforellen-Brütlinge (Jungfische im Dottersack oder angefütterte Brut) ausgesetzt. Bei der aktuellen Befischung konnten die Projektmitarbeiter Forellen aus den Besatzaktionen der vergangenen Jahre nachweisen. „Das ist ein gutes Ergebnis und lässt uns weiter hoffen, dass die Seeforelle im Königssee wieder heimisch werden kann“, sagt Dr. Bernhard Gum von der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern.

Seit dem Projektstart im Jahr 2018 bringen die Experten jedes Jahr im Frühjahr zwischen 10.000 und 15.000 junge Seeforellen im Saletbach zwischen Obersee und Königssee aus. Im Herbst findet alljährlich eine Kontrolle der Bestände per Elektrobefischung statt. Dabei werden die Fische kurzzeitig betäubt, mit dem Kescher gefangen, vermessen und wieder in die Freiheit entlassen. Bei der aktuellen Kontrollbefischung konnten Dr. Bernhard Gum und Dr. Leonhard Egg von der Fischerei-Fachberatung, Königssee-Fischer Thomas Amort sowie Nationalpark-Ranger Klaus Melde im Saletbach auf 100 Metern Bachstrecke insgesamt elf junge Seeforellen aus drei Jahrgängen nachweisen – eine gute Zwischenbilanz. „Einer der Hauptgründe für den Bestandseinbruch der Seeforelle dürfte in der Verschlammung früher bekannter Laichplätze liegen, wie in der Saletbucht oder bei St. Bartholomä“, vermutet Gum. „Sehr wahrscheinlich hängt dies mit der Klimaerwärmung zusammen, die unsere Gewässer langsam erwärmt. Damit einher geht unter anderem ein verstärktes Pflanzenwachstum. Die absterbende Biomasse führte dann über die Jahre gerade in Flachwasserbereichen zu einer fortschreitenden Degradation der Laichplätze“, so der Experte.

Mit einer Länge von über 100 cm wird die Seeforelle auch als „Königin der Alpenseen“ bezeichnet. In den 1980er und 1990er Jahren gab es bei der Seeforelle in nahezu allen großen bayerischen Seen erhebliche Bestandseinbrüche, auch im Königssee. Vom Königssee gibt es seit 2012 keinen Nachweis und keinen Fang einer großen Seeforelle mehr. Im Jahr 2018 begann das Wiederansiedlungsprojekt. Nach aufwändigen Renaturierungen des Saletbaches, die bereits im Jahr 2011 begonnen wurden, sind heute wieder bessere Lebens- und Laichbedingungen für junge Seeforellen vorhanden. Noch bis 2024 werden die Projektbeteiligten hier die Entwicklung der Jungfische genau beobachten und dokumentieren.

 

In der Aufnahme
  • Seit 2018 werden im Saletbach zwischen Obersee und Königssee im Nationalpark Berchtesgaden jedes Jahr bis zu 15.000 junge Seeforellen ausgesetzt. Nationalpark-Ranger Klaus Melde (r.), Dr. Bernhard Gum (l.) und Dr. Leonhard Egg (2.v.r.) von der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern und Königssee-Fischer Thomas Amort (vorne) kontrollierten kürzlich bei einer Befischung den bisherigen Erfolg des Wiederansiedlungsprojekts.
Credit: Nationalpark Berchtesgaden

 
Quelle
Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Doktorberg 6
83471 Berchtesgaden
Pressemitteilung 15.10.2021


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Das Wattenmeer bei Nacht und auf Platt erleben
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Das Wattenmeer bei Nacht und auf Platt erleben

24/25.10.2021

Das Nationalpark-Zentrum Multimar
Wattforum startet mit neuen Angeboten in die Wintersaison. Von Oktober bis März können Gäste an zwei besonderen Führungsformaten durch die Aquarienwelt und Wattenmeerausstellung teilnehmen:
Bei der Veranstaltung „Nordsee bei Nacht“ zeigt sich das Multimar Wattforum von seiner dunklen Seite. Während der abendlichen Führung entlang der 37 Aquarien bekommen die Gäste spannende Einblicke in die nächtliche Nordsee.

Die Ausstellung wirkt bei Dunkelheit anders als tagsüber. Überall ist Ruhe eingekehrt, nur in den Aquarien werden die scheuen, nachtaktiven Tiere munter und können im Schein der Taschenlampe beobachtet werden: Aale und Kraken kommen aus ihren Verstecken, Hummer und Katzenhaie gehen auf Jagd
Die Nachtführung findet von Oktober bis März einmal pro Monat jeweils an einem Donnerstag um 18:00 Uhr statt. Auftakt ist am 14. Oktober, weitere Termine sind der 11. November, 02. Dezember, 13. Januar, 10. Februar und 10. März. Die Veranstaltung dauert rund anderthalb Stunden und kostet für Erwachsene 9,- Euro und 6,- Euro für Kinder. Auf Anfrage ist die Führung auch für Gruppen an individuellen Terminen buchbar.
Führung „Multimar op Platt“

Bei der Führung „Multimar op Platt“ wird den Gästen das Nationalpark-Zentrum in der Sprache der Norddeutschen vorgestellt. Dabei werden die zum Teil witzigen und skurrilen plattdeutschen Bezeichnungen von Wattenmeertieren vorgestellt, wie Pisser, Dwarslöper oder Tüter. Auch Menschen, die nicht aktiv Plattdeutsch sprechen, sind herzlich willkommen: Hochdeutsch wird verstanden.

Von November bis März ist der regelmäßige Termin dafür jeweils der erste Sonntag im Monat um 15:00 Uhr, also der 07. November, 05. Dezember, 02. Januar, 06. Februar und 06. März. Darüber hinaus ist das Angebot auf Anfrage für Gruppen buchbar. Die plattdeutsche Führung kostet 2,- € extra zum normalen Multimar-Eintritt.

Für alle Termine ist eine frühzeitige Anmeldung unbedingt erforderlich. Interessierte schicken dazu eine E-Mail-Anfrage an info@multimar-wattforum.de, bitte unter Angabe der Namen aller Teilnehmenden und einer Kontaktmöglichkeit. Die Anmeldung ist erst nach einer Bestätigung gültig. Im Multimar Wattforum gelten derzeit die 3G-Regel und eine Maskenpflicht. Aktuelle Coronaregeln sind unter www.multimar-wattforum.de/aktuelles/corona zu finden.

Das Multimar Wattforum in Tönning ist das größte Besucherzentrum für den Nationalpark Wattenmeer in Schleswig-Holstein. Es lockt mit einer 3.125 Quadratmeter großen, interaktiven Ausstellung für Jung und Alt. 37 Aquarien laden dazu ein, die Unterwasserwelt der Nordsee zu entdecken. In der Walausstellung ist das beeindruckende Skelett eines im Wattenmeer gestrandeten Pottwals zu bestaunen.

Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum
Dithmarscher Straße 6a, 25832 Tönning

Infotelefon 04861 96200
www.multimar-wattforum.de
Aktuelle Öffnungszeiten: 10:00 bis 17:00 Uhr
ganzjährig geöffnet, außer am 24.12.

In der Aufnahme von © Solvin Zankl/LKN.SH
  • Scholle


Quelle
Nationalpark Wattenmeer
12.10.2021

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30 Jahre Trilaterales Seehundabkommen
Bild zum Eintrag (1058455-160)
30 Jahre Trilaterales Seehundabkommen

24/25.10.2021

Eine Erfolgsgeschichte für den Artenschutz im Wattenmeer

Im Oktober 1991 trat das von Dänemark, Deutschland und den Niederlanden unterzeichnete Abkommen über die Erhaltung der Seehunde im Wattenmeer, das „Wadden Sea Seal Agreement“ (WSSA) in Kraft.

Es wurde kurz nach dem ersten Seehundsterben 1988 unter der UN-Konvention zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten geschlossen.
Nach 30 Jahren kann das Seehundabkommen als großer Erfolg gewertet werden. Lebten 1999 nur noch ca. 15.200 Seehunde im Wattenmeer, wurde im Jahr 2020 mit 28.353 Seehunden ein neuer Höchststand seit Beginn des Monitorings gezählt. Intensive Bejagung bis in die 1970er Jahre hinein wie auch schädliche Umwelteinflüsse hatten zu einem deutlichen Rückgang der Bestände geführt. Anfang der 1990er Jahre wurde es somit Zeit für die seit 1978 in der Trilateralen Kooperation zum Schutz des Wattenmeeres (TWSC) zusammengeschlossenen Staaten, gemeinschaftlich zu handeln.

„Schleswig-Holstein hat mit seinen umfassenden Schutzmaßnahmen dazu beigetragen, dass eine deutliche Erholung der Bestände zu verzeichnen und dieses trilaterale Schutzabkommen ein Erfolg geworden ist“, erklärt hierzu Umweltstaatssekretärin Dorit Kuhnt.

Die Jagdausübung auf Seehunde ist seit 1974 verboten. Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist die Jagd als Störungsquelle darüber hinaus generell verboten. Ein umfassendes System, das insbesondere den Umgang mit kranken und verletzten Tieren sowie deren Rehabilitation regelt, ist etabliert. Besondere Schutzzonen für die wichtigen Wurf- und Liegeplätze von Seehunden und auch Kegelrobben sind ausgewiesen sowie Geschwindigkeitsregelungen für Wasserfahrzeuge eingeführt. Bei Zulassungen von Vorhaben im Wattenmeer werden mögliche Beeinträchtigungen durch entsprechende Vorgaben soweit wie möglich vermieden.

„Die Menschen können hier im Nationalpark Seehunde und auch Kegelrobben vielerorts in ihrem natürlichen Umfeld erleben. Diese für das Wattenmeer typischen Arten zeigen uns, dass Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt nötig sind – und bei Kontinuität zu einem langfristigen, sichtbaren Erfolg führen“, freute sich Dorit Kuhnt.

In der Aufnahme © Stock / LKN.SH
  • Seehunde auf einer Sandbank

Quelle
Nationalpark Wattenmeer
12.10.2021

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Rote Listen für Thüringen präsentiert
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Siegesmund: „Die Listen sind das Fieberthermometer“ Artenvielfalt: Rote Listen für Thüringen präsentiert

23/24.10.2021

Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Das Umweltministerium hat heute im Naturkundemuseum Erfurt die neuen Roten Listen für Thüringen vorgestellt, die alle zehn Jahre umfassend den Bestand von heimischen Tier-, Pflanzen- und Pilzgruppen sowie von Biotopen und Pflanzengesellschaften erfassen und deren Gefährdungszustand bewerten.

Dazu erklärt Umweltministerin Anja Siegesmund: „Das Artensterben ist eine ebenso große Herausforderung wie die Klimakrise. Auf der Weltnaturkonferenz forderte deshalb die internationale Staatengemeinschaft vor wenigen Tagen konsequentes Handeln auf allen Ebenen. Damit wir über die Artenvielfalt in Thüringen Bescheid wissen, gibt es alle zehn Jahre die Roten Listen. Sie sind das Fieberthermometer und die Temperatur ist weiter zu hoch: Gelbbauchunke, Kreuzotter oder der Große Abendsegler gehören – wie viele andere – weiter zu den gefährdeten Arten in Thüringen.

Es gibt zwar eine leichte Verbesserung, aber die Herausforderung an uns bleibt enorm, um unsere Ökosysteme zu erhalten und unsere Lebensgrundlagen zu bewahren. In den letzten sieben Jahren haben wir den Naturschutz in Thüringen auch mit Natura 2000-Stationen und einer erheblichen finanziellen Aufstockung gestärkt, diesen Weg wollen wir konsequent fortsetzen.“
Die Autorinnen und Autoren der Roten Listen benennen wesentliche Gefährdungsursachen. Dazu gehören bestimmte Formen unserer Naturnutzung in Land-, Forst- und Fischwirtschaft, die Bodenversiegelung und in steigendem Maße die Klimakrise, insbesondere für alle Amphibienarten, durch die Austrocknung ihrer Laichgewässer. 

Aktuell gelten 40 % der Arten in Thüringen als gefährdet, 2011 waren es 41,1 %. Überdurchschnittlich gefährdete Artengruppen sind u.a. Amphibien, Reptilien und Fledermäuse. Die Arten sind besonders gefährdet, die besondere Standortbedingungen (beispielsweise sehr nass oder sehr trocken) brauchen. Zudem werden Arten der Quellbiotope (z.B. Moose) sowie Arten der Äcker (z.B. Feldhamster und Ackerwildkräuter) durch moderne Bewirtschaftungsmethoden weiter zurückgedrängt. Dagegen ist durch Schutzmaßnahmen bei einigen Artengruppen eine deutliche Erholung spürbar, u.a. bei Fließgewässerarten. So konnten Ukelei, Bachneunauge und die Westgroppe aus den Roten Listen entlassen werden. Zudem sind einige Arten wieder aufgetaucht, die als verschollen galten, wie die Ehrenpreis-Wespenbiene oder der Herabgebogene Igelsame.

Die Rote Listen sind unter der Federführung des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) in Zusammenarbeit mit rund 600 Fachleuten aus Fachvereinigungen, Behörden und Hochschulen entstanden. Vor allem der Fachbeirat des Thüringer Landesamts für Umwelt, Bergbau und Naturschutz hat die Entstehung des Werks erheblich befördert. Rund 100 Personen haben als Autorinnen und Autoren die 16.972 in kleinteiliger Feldarbeit gesuchten und bestimmten Arten, Pflanzengesellschaften und Biotope in 44 Listen bewertet.

„Es ist eine enorme Gemeinschaftsaufgabe, die Listen zu erstellen, dafür danke ich allen Beteiligten. Ein Großteil der Arbeit ist im Ehrenamt entstanden – ohne diese engagierten Naturschützerinnen und Naturschützer wäre der Erhalt unserer Naturschätze hier in Thüringen nicht möglich“, sagte Umweltministerin Siegesmund.

Die „Roten Listen der gefährdeten Tier-, Pilz- und Pflanzenarten, Pflanzengesellschaften und Biotope Thüringens“ sind Grundlage für Planungs- und Entscheidungsprozesse, der Naturschutzförderung bis hin zur Etablierung von Schutzgebieten. Der gut 500 Seiten umfassende Sammelband der Rote Listen Thüringens kann ab kommender Woche zum Preis von 20,00 € zzgl. Versandkosten beim TLUBN bestellt werden: https://tlubn.thueringen.de/service/publikationen/naturschutzreport  

Hintergrund:

Rote Listen gibt es auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene. Für Thüringen werden die Roten Listen alle zehn Jahre aktualisiert. Der Sammelband der Roten Listen Thüringens 2021 stellt demzufolge die Aktualisierung der Roten Listen aus 2011 dar. Seit der Novellierung des ThürNatG in 2019 ist die Aktualisierung der Roten Listen als staatliche Aufgabe des TLUBN im Thüringer Naturschutzgesetz verankert.


Quelle
Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN)
Pressesprecher Tom Wetzling
Beethovenstraße 3
99096 Erfurt
15.10.2021


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In der Aufnahme von Bodo Stratmann

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Kleine Gewässer sind großer Naturschatz
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Glauber: Kleine Gewässer sind großer Naturschatz

23/24.10.2021

Preise für 5 "Ausgezeichnete Bäche" verliehen

Erstmals hat Bayern
in diesem Jahr den Wettbewerb "Ausgezeichnete Bäche" ausgelobt. Ziel ist es, Kommunen und Zweckverbände bei der Renaturierung kleiner Gewässer zu unterstützen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat heute in Weißenohe (Landkreis Forchheim) die fünf prämierten Projekte vorgestellt.

Glauber betonte: "Bäche sind mehr als fließendes Wasser. Unsere kleinen Gewässer sind ein großer Naturschatz. Wir wollen diese blauen Lebensadern weiterentwickeln und die Artenvielfalt im und am Wasser erhalten. Naturnahe Bäche sind ein Gewinn für die Natur und attraktive Erholungsräume für die Menschen vor der Haustür – gerade in Zeiten des Klimawandels. Bäche, die ausufern dürfen, leisten zudem einen wertvollen Beitrag zum natürlichen Wasserrückhalt in der Fläche.

Mit dem Wettbewerb 'Ausgezeichnete Bäche' wollen wir noch mehr Kommunen motivieren, ihre Bäche ökologisch umzugestalten, auch über Gemeindegrenzen hinweg. Alle Teilnehmer haben vorbildliches Engagement gezeigt. Mein Glückwunsch gilt insbesondere den 5 Gewinnern, deren herausragende Projekte zur Nachahmung einladen." Der Wettbewerb setzt mit Vorzeigebeispielen Anreize für Kommunen und Zweckverbände, den guten ökologischen Zustand ihrer Gewässer zu bewahren oder herzustellen.
Der Wettbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet, wurde von der Koordinierungsstelle der Gewässer-Nachbarschaften im Bayerischen Landesamt für Umwelt mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ausgelobt. Der Bayerische Gemeindetag und der Bayerische Städtetag unterstützen die Aktion. Eine Fachjury hat die eingereichten Beiträge bewertet und die Preisträger ausgewählt.

In Bayern fließen rund 100.000 Kilometer Gewässer von kleinen Quellbächen bis zu den großen Flüssen Donau und Main. Etwa 90.000 Kilometer davon sind Gewässer dritter Ordnung (kleine Gewässer) und somit in der Obhut der Kommunen. Der Freistaat fördert Ausbauvorhaben zur naturnahen Entwicklung und Gestaltung von Gewässern und ihrer Auen, insbesondere Projekte, die im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit umgesetzt werden, sowie Vorhaben zur Schaffung, Verbesserung beziehungsweise Reaktivierung von Rückhalteräumen an Gewässern. Maßnahmen nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2021) können mit bis zu 90 Prozent gefördert werden.

 
Die Preisträger (der dritte Preis wurde dreimal vergeben):

 
Erster Preis (5.000 Euro): Markt Gaimersheim (Landkreis Eichstätt)
Die Renaturierung des Retzbachs, der auf mehr als vier Kilometern Länge durch Gaimersheim fließt, wurde in drei Abschnitten verwirklicht. Das Gewässer wurde naturnah gestaltet, ist Teil eines Biotopverbunds und bietet Lebensraumvielfalt. Hochwasser wird auf natürliche Art zurückgehalten. Muldenversickerung und Flutmulden sind Beispiele für eine moderne Siedlungsentwässerung. Die Gestaltung der Freiräume bietet Naherholung mit hoher Aufenthaltsqualität. Beim jüngsten Bauabschnitt stand die Wiederherstellung auentypischer Lebensräume im Fokus. Der Freistaat hat das Projekt mit insgesamt 400.000 Euro gefördert.

 

Zweiter Preis (3.000 Euro): Landschaftspflegeverband Mittelfranken mit den Gemeinden Markt Bibart und Bad Windsheim (Landkreis Neustadt a.d.Aisch)
Ziel des Projekts am Rehberggraben und an der Bibart ist der Erhalt der seltenen Bachmuschel, die europäisch streng geschützt ist und zur bayerischen Initiative "Bayerns Ur-Einwohner" gehört. Um der Bachmuschel mit ihrem hohen Anspruch an Lebensraum und Wasserqualität hier eine Heimat zu geben, wurden Wanderhindernisse im Bach abgebaut, Uferstreifen auf angekauften Flächen geschaffen, Ufergehölze gepflanzt und Ackerland in Grünland umgewandelt. Rund 440.000 Euro wurden dafür investiert. Naturschutz, Wasserwirtschaft und die EU haben das Projekt gefördert.

 

Dritter Preis (1.000 Euro): Stadt Straubing
 Unter dem Motto "Bach, Natur und Mensch kommen in der Stadt wieder zusammen" wird mitten im Stadtgebiet der Allachbach gestalterisch und ökologisch aufgewertet. Ein neu angelegter Fuß- und Radweg sorgt für bessere Zugänglichkeit. Ergänzt wurde das Projekt um eine neue Grünanlage, Sitz- und Spielgelegenheiten, abgeflachte Uferbereiche und Geländemodellierungen mit Anpflanzungen am und im Gewässer. Die Maßnahme ist ein Baustein in einem Gesamtkonzept, mit dem der Bachlauf im gesamten Stadtgebiet naturnah umgebaut werden soll. Die Gesamtkosten von 1,3 Millionen Euro werden aus Mitteln des Städtebaus und der Wasserwirtschaft gefördert.

 

Dritter Preis (1.000 Euro):
Gemeinde Weißenohe (Landkreis Forchheim)
Durch die Gemeinde Weißenohe fließt die Lillach, einer der Sinterbäche der Fränkischen Schweiz. Unterhalb der Karstquelle haben sich auf mehreren hundert Metern treppenartige Sinterterrassen gebildet, die als Geotop ausgewiesen, seit 1976 als flächenhaftes Naturdenkmal geschützt und ein wahrer Besuchermagnet sind. Unter anderem informieren nun Hinweistafeln über die Terrassen, Tiere und Pflanzen. Mit diesem Lenkungskonzept werden die Terrassen geschützt und gleichzeitig zugänglich gemacht. 120.000 Euro hat die Gemeinde dafür investiert, die Hälfte hat das Umweltministerium beigesteuert.

 

Dritter Preis (1.000 Euro): Landschaftspflegeverband Neumarkt i.d.OPf. mit der Stadt Freystadt und den Gemeinden Berngau, Mühlhausen und Sengenthal (alle Landkreis Neumarkt i.d.OPf.)
"Die Sulz lebt" lautet das Motto des gemeinsamen Langzeitprojekts, den begradigten "Flurbereinigungsbach" Sulz in einen lebendigen, vielgestaltigen Bach zu verwandeln. Insgesamt zwölf Kilometer der Sulz und ihrer Seitengewässer wurden dafür renaturiert. Mehr als 30 Hektar Fläche wurden aus der intensiven Nutzung genommen und ökologisch umgestaltet. Hochwasserschutz bietet der Rückhalt in Mulden, die jetzt in der Aue angelegt sind. Von den Gesamtkosten in Höhe von 540.000 Euro haben Naturschutz und Wasserwirtschaft rund 70 Prozent übernommen.


Quelle
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München
Pressemitteilung Nr. 165/21
Datum: 15.10.2021

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In der Aufnahme von Johannes Rother

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Wer möchte ein Experte im Artenschutz werden?
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Ferienprogramm: Wer möchte ein Experte im Artenschutz werden?

23/24.10.2021

„Wer schon gern einmal ein Experte im Artenschutz sein wollte, der ist beim diesjährigen Ferienprogramm vom 25.10. bis 29.10.2021 im Zoo genau richtig!“, informiert die Zoopädagogin, Tina Nagorzanski.

Der Artenschutz gehöre zu den Kernaufgaben des Zoos. Er ist ein wesentlicher inhaltlicher Schwerpunkt in der Zoopädagogik in Magdeburg. Grund genug, den Artenschutz im diesjährigen Herbstferienprogramm in den Fokus zu rücken.
In dem spannenden abwechslungsreichen Programm erfahren die Ferienkinder mehr über die vielfältigen Gründe aus denen Tierarten auf der ganzen Welt vom Aussterben bedroht sind. An Beispielen verdeutlichen die Zoo Guides, wie Zoos zum Schutz der Arten beitragen. Die Teilnehmer erfahren wie ein Wald-Ranger sich für den Schutz der Roten Pandas einsetzt. Wer mag, kann in die Rolle eines Krallenaffen schlüpfen, dessen Lebensraum weiterhin schrumpft. Angeleitet von den Zoo Guides übernehmen die Kinder spielerisch die Rolle eines Zollbeamten, der Reisegepäck nach unerlaubten Souvenirs durchsucht. Dabei lernen sie außerdem wie Tiere transportiert werden. Jeder darf selbst das Verpacken eines gefährlichen Tieres (eine Tierattrappe) ausprobieren.  Am Ende der Tour sind die Kinder Artenschutz-Experten – sie erhalten ein kleines Souvenir und eine Artenschutz-Urkunde!

Das Programm findet von 14:00 bis 16:00 Uhr statt, ist für acht- bis zwölfjährige Kinder geeignet und auf maximal zehn Kinder pro Termin begrenzt. Die Buchungsmöglichkeit und die Teilnahmebedingung sind unter zoo-magdeburg.ticketfritz.de zu finden.

Der Zoo Magdeburg ist Partner des Red Panda Network (RPN, deutsch: Roter Panda Netzwerk). RPN ist eine Naturschutzorganisation, die sich für die Erhaltung wildlebender Roter Pandas und ihres Lebensraums einsetzt, indem sie die lokalen Gemeinden aufklärt und stärkt. Außerdem beteiligt sich der Zoo am EAZA Ex-situ Programm (EEP) für Rote Pandas.

Neues aus der Zoopädagogik: Unterrichtsführungen mit erweiterten Themenangebot

In der Aufnahme / Foto Kai Malter
  • Kleiner Panda


Quelle

ZOOLOGISCHER GARTEN MAGDEBURG gGmbH
Zooallee 1
39124 Magdeburg


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NABU zu GAP-Verordnungen: Honorierung von Gemeinwohlleistungen ...
Bild zum Eintrag (1058447-160)
NABU zu GAP-Verordnungen: Honorierung von Gemeinwohlleistungen muss im Mittelpunkt stehen 

22/23.10.2021

Schulte: Unzureichende Fördermittel, um Landwirtinnen und Landwirte fair zu honorieren
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Berlin
– Vor einer Woche hat das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) seine Verordnungsentwürfe zur Gemeinsamen EU-Agrarpolitik vorgelegt. Dazu kommentiert Ralf Schulte, Leiter Fachbereich Naturschutzpolitik.
„Trotz einiger wichtiger Neuerungen fehlen weiterhin ambitionierte Schritte, um die europäischen und globalen Natur- und Klimaschutzziele zu erreichen und die Landwirtschaft in Deutschland in Richtung Zukunft zu lenken.

Vor allem fehlt es an ausreichend Fördermitteln für Ökoregelungen (Eco-Schemes), die Landwirtinnen und Landwirte für Gemeinwohlleistungen angemessen honorieren.

Darüber hinaus finden sich in den vorgelegten Entwürfen zahlreiche Ausnahmen beim Natur- und Klimaschutz. So werden wir der voranschreitende Arten- und Klimakrise kaum etwas entgegensetzen können. Dabei hat die Zukunftskommission Landwirtschaft mit ihren Konsensen den Weg bereits vorgezeichnet. Es ist nun endlich an der Zeit, die gesellschaftlich gewollten Veränderungen durch faire Honorierung von Natur- und Klimaschutz umzusetzen."

Laura Henningson, Referentin für Agrobiodiversität und Naturschutzförderung: “Das Budget für Ökoregelungen ab 2023 muss deutlich höher ausfallen (mindestens 25 Prozent) und im Laufe der Förderperiode deutlich ansteigen (auf 50 Prozent), um die Umwelt- und Naturschutzziele wirklich erreichen zu können.” Zudem kritisiert der NABU die vielen Ausnahmen bei den Regelungen zu Gewässerrandstreifen, Fruchtfolge und nicht-bewirtschafteten Flächen. Darüber hinaus solle festgelegt werden, dass zehn Prozent der Kulturlandschaft als Schutz- und Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt freigehalten werden. Bislang sind es lediglich vier Prozent.

Hintergrund: Gemeinsame EU-Agrarpolitik
Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) regelt, unter welchen Voraussetzungen und für welche Leistungen Landwirtinnen und Landwirte bis 2027 EU-Fördermittel erhalten sollen. Die große Neuerung ist die Einführung der sogenannten „Grünen Architektur“. Hiermit ist das Zusammenspiel aus Grundanforderungen (Konditionalität), den neuen Ökoregelungen (Eco-Schemes) in der ersten Säule und den Agrarumweltmaßnahmen (AUKM) in der zweiten Säule gemeint. Deutschland wird einen Nationalen Strategieplan (NSP) erstellen, der zum Ende 2021 nach Brüssel eingereicht und dort von der EU-Kommission genehmigt werden muss. Die Maßnahmen der Grünen Architektur zusammen sollen dazu beitragen, die Ziele des EU-Green Deals und der EU-Biodiversitätsstrategie zu erreichen.

Quelle:
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NABU-Pressestelle
NABU-PRESSESTATEMENT | 15. OKTOBER 2021
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Agrarpolitik

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In der Aufnahme von Koordinationsstelle für Fledermausschutz Südbayern

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Hoffnungsschimmer im Kampf gegen das Artensterben
Bild zum Eintrag (1058444-160)
NABU zur Weltnaturkonferenz: Hoffnungsschimmer im Kampf gegen das Artensterben

22/23.10.2021

Trapp: Deutschland muss mehr Verantwortung beim Schutz der Biodiversität übernehmen
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Kunming/Berlin –
Heute endet der erste Teil der Weltnaturkonferenz in Kunming Dazu kommentiert Magdalene Trapp, NABU-Referentin für Biodiversitätspolitik:  
„Der erste Teil der Weltnaturkonferenz macht Hoffnung auf mehr: Die Vertragsstaaten scheinen verstanden zu haben, dass das Artensterben unsere Lebensgrundlage massiv bedroht und nun dringendes Handeln notwendig ist.

Neben der Veröffentlichung der Kunming-Erklärung soll ein Fonds für die Biodiversität eingerichtet werden. Das sind erste Schritte in die richtige Richtung. Bislang bleiben sie jedoch unverbindliche Absichtserklärungen.

Der aktuelle Entwurf des Verhandlungsdokuments greift immer noch viel zu kurz, um die Herausforderungen der globalen Artenkrise wirklich bewältigen zu können. Das Abkommen braucht nun dringend messbare Ziele, gute Indikatoren für die Erfolgskontrolle und verbindliche Maßnahmen zur Umsetzung. Dazu gehört auch die ausreichende Finanzierung durch Beiträge der Vertragsstaaten.”
Trapp betont bei der Biodiversitätsfinanzierung die besondere Rolle Deutschlands als reiches Industrieland: “Während China mit Beiträgen in Gesamthöhe von umgerechnet über 200 Millionen Euro ein Zeichen setzt, schweigt Deutschland bislang. Die neue Bundesregierung muss hier Verantwortung übernehmen und für den Schutz der globalen Biodiversität eine aktivere Rolle in der Außenpolitik einnehmen – u.a. mit einem Beitrag von mindestens zwei Milliarden Euro pro Jahr.”
Gleichzeitig müsse Deutschland eine Vorreiterrolle einnehmen und die Artenkrise auf höchster politischer Ebene adressieren, damit das Thema in allen politischen Entscheidungen berücksichtigt wird.

Neben dem Umweltministerium seien vor allem auch die Ministerien im Wirtschafts- und Finanzbereich in der Verantwortung: “Denn hier sind die größten Hebel, um das Artensterben zu stoppen. Naturschädigende Subventionen, etwa in der Agrarpolitik, müssen abgebaut, Anreize für naturverträgliches Verhalten neu geschaffen werden. Zudem braucht es ausreichendes Budget und Personal für Renaturierungsmaßnahmen und das Management von Schutzgebieten”, so Trapp.

Quelle
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NABU-Pressestelle
NABU-PRESSESTATEMENT | 15. OKTOBER 2021
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Artenschutz/Biodiversität

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

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NABU launcht Bird-O-Mat zur Wahl des Vogel des Jahres 2022
Bild zum Eintrag (1058442-160)
NABU launcht Bird-O-Mat zur Wahl des Vogel des Jahres 2022

22/23.10.2021

Fünf Vogelarten sind im Rennen um den Titel
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Berli
n – Welcher Vogel soll‘s denn sein? Für alle, die bei der Wahl zum Vogel des Jahres 2022 noch unschlüssig sind, hilft der NABU-Bird-O-Mat bei der Entscheidung. Unter www.NABU.de/birdomat kann jeder und jede seinen oder ihren gefiederten Favoriten unter den fünf Kandidaten herausfinden.
 
„In den ersten neun Tagen Wahl haben bereits über 70.000 Menschen mitgemacht“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Für die, die noch unschlüssig sind, haben wir eine Entscheidungshilfe entwickelt. Ganz genau wie bei einer politischen Wahl, kann man mithilfe des Bird-O-Mat den Kandidaten finden, der am besten zu einem passt.“
Abgefragt wird zum Beispiel, ob ein Veganer bevorzugt wird, ob ein besonders variantenreicher Sänger oder ein reisefreudiger Vogel gewünscht ist. Miller: „Mit dem Bird-O-Mat kann man auf humorvolle und spielerische Art etwas über unsere fünf Kandidaten erfahren.“
 
Zur Wahl stehen Bluthänfling, Feldsperling, Mehlschwalbe, Steinschmätzer und Wiedehopf. „Die Kandidaten repräsentieren eine Vielfalt kleinerer Vertreter der Vogelwelt. Drei Zugvogelarten – Mehlschwalbe, Steinschmätzer und Wiedehopf – sind darunter“, sagt Miller, „Mit Bluthänfling und Wiedehopf haben wir zudem zwei optisch eindrucksvolle Kandidaten.“ Jeder der Kandidaten steht für ein Naturschutzthema, das Aufmerksamkeit braucht. So findet die Mehlschwalbe als Gebäudebrüter immer weniger Nistmöglichkeiten. Der Steinschmätzer kämpft für mehr offenes Brachland, der Wiedehopf will, dass weniger Pestizide eingesetzt werden. Der Feldsperling vermisst Baumhöhlen zum Brüten und der Bluthänfling fordert: Hecken zum Verstecken.
 
Bis zum 18. November ist das virtuelle Wahllokal unter www.vogeldesjahres.de freigeschaltet. Noch am selben Tag wird der Sieger bekanntgegeben. Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt.
 

Quelle
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NABU-Pressestelle
NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 119/21 | 15. OKTOBER 2021
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Umwelt/Vögel


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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

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„Stele der Biodiversität®“ - Standort Wils in Sachsen-Anhalt
Bild zum Eintrag (1058430-160)
 „Stele der Biodiversität®“ - Standort Wils in Sachsen-Anhalt

21/22.10.2021


Ein Projekt des Artenschutzes in Franken® und dem Naturpark Unteres Saaletal e. V., das von der Gemeinde Salzatal und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Wils / Sachsen - Anhalt. Viele (Wild) - Tier- und Pflanzenarten fanden und finden sich als bevorzugt ursprüngliche Fels- und Höhlenbewohner, seit vielen Jahrhunderten als sogenannte Kulturfolger in und an von Menschenhand geschaffenen Gebäuden (Kunstfelsen) wieder. Hierzu zählen auch zahlreiche Säugetier- Vogel- und Insektenarten, welche die Gebäude vielfach intensiv als Brutplätze, Sommerquartiere oder auch als Versteckmöglichkeiten nutzen.

Viele der früher häufigen „Allerweltsarten“ unserer Dörfer und Städte sind heute bereits sehr selten geworden oder gar verschwunden ...
Aufgrund von (vielfach artenfernen) Sanierungen sowie dem Abriss vieler potenziell geeigneter (alter) Gebäude, ist seit geraumer Zeit ein starker Rückgang der gebäudebewohnenden Arten zu verzeichnen. Zahlreiche Arten sind bereits fast gänzlich aus unserem Umfeld verschwunden! Dadurch findet unverkennbar eine erschreckende Verarmung der Artenvielfalt in unserer Umwelt statt. Durch den markanten Schwund der Artenvielfalt gerät auch das Wissen über die Ansprüche und die Verhaltensmuster unserer „kulturellen wilden Wegbegleiter“ in Vergessenheit.

Aus diesem Grund ist es in unseren Augen und gerade im Interesse der uns nachfolgenden Generationen, also unserer Kinder und Enkelkinder von größter Bedeutung diesen kulturfolgenden Spezies auch in Zukunft geeignete Quartiere und damit Überlebensräume vorzuhalten.


In der Aufnahme
  • vor wenigen Tagen zeigte sich das Objekt in dieser Entwicklungsform .. 
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Viel wilder Wald bei NaturVision
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Viel wilder Wald bei NaturVision

21/22.10.2021

  • Landkreis und Nationalpark organisieren Filmtage im Hans-Eisenmann-Haus

Neuschönau.
Über 30 Filme rund um die Themen Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit erwarten die Zuschauer vom 22. bis 24. Oktober bei den NaturVision Filmtagen im Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau. Es ist ein Best-of des renommierten NaturVision Filmfestivals, das heuer zum 20. Mal stattfand. Mit dabei sind gleich drei Filme, in denen der Nationalpark Bayerischer Wald eine zentrale Rolle spielt.  

Das fängt gleich beim Eröffnungsfilm an. „Der Wilde Wald“ von Lisa Eder, der gerade auch im Kino gestartet ist, eröffnet am Freitagabend um 19 Uhr die Veranstaltung. Die Dokumentation zum 50. Nationalparkjubiläum verschmilzt traumhafte Bilder, interessante Menschen und wissenschaftliche Fakten zu einem großen Kinoerlebnis. Am Sonntag läuft der begehrte Streifen ein zweites Mal im Programm – dann bereits um 11 Uhr.
Freyunger Paar im Zentrum von "Die Nationalparkidee – Vom Bayerischen Wald nach Siebenbürgen"

Den Nationalparkgedanken in die Welt hinaus tragen auch der Wolfsexperte Christoph Promberger – er ist in Freyung aufgewachsen – und seine Frau Barbara. Der Film „Die Nationalparkidee – Vom Bayerischen Wald nach Siebenbürgen“ porträtiert das Paar, das in den Karpaten den größten Nationalpark Europas verwirklichen will und fängt gleichzeitig Landschaft und Menschen in berührenden Bildern ein. Zu sehen ist er am Sonntag um 15:30 Uhr.

Ganz nah dran am Geschehen ist auch der Film „Das Festmahl der Tiere“, der mit dem Deutschen Filmpreis Biodiversität ausgezeichnet wurde. Er stellt ein noch junges Forschungsfeld im Nationalpark vor: Die Kadaverforschung. Mit ihrer faszinierenden Kameraarbeit, die keinen Ekel aufkommen lässt, führt die Dokumentation vor Augen, was mit Tieren geschieht, die tief im Wald sterben – und welch wichtige Rolle dieser Kreislauf von Leben und Tod für die Artenvielfalt spielt. Diese Einblicke können Besucher am Sonntag um 13 Uhr gewinnen. Im Anschluss an den Film steht Aas-Forscher Christian von Hoermann für Fragen zur Verfügung.

Von „Rentiere auf dünnem Eis“ über „Die Gier nach Lachs" bis hin zu „Die Sendung mit der Maus“

Weitere große Naturfilme entführen die Zuschauer an die Moldau, den Königssee und in die Tiefen der Meere. Kritische Dokumentationen wie „Rentiere auf dünnem Eis“ oder „Die Gier nach Lachs – Wie ein Fisch den Planeten zerstört“ befassen sich mit Klimawandel, Ernährung, Plastikmüll oder dem weltweiten Insektensterben. Sie informieren, rütteln auf und zeigen immer wieder Menschen, die bereits ein Umdenken vorleben.

Für Kinder gibt es Sachfilme aus „Die Sendung mit der Maus“.  Für Teens ist „Kinder der Klimakrise – 4 Mädchen, 3 Kontinente, 1 Mission“ interessant. Filme wie der Gewinner des NaturVision Publikumspreises 2021 „Der kleine Held vom Hamsterfeld“ dürften Groß und Klein gleichermaßen in ihren Bann ziehen.

Landrat Sebastian Gruber: „Einblicke in den Bayerischen Wald und Ausblicke in die weite Welt“

„Die Filmtage sind ein kultureller Höhepunkt, der sich sehen lassen kann“, betont Freyung-Grafenaus Landrat Sebastian Gruber. „Wir freuen uns, dass wir Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen ein so wertvolles Angebot machen können – mit Einblicken in den Bayerischen Wald und Ausblicken in die weite Welt“. Dies kann Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl nur unterstreichen: „Gleich drei hochkarätige Beiträge, die sich mit unserem Schutzgebiet, dem ältesten Nationalpark Deutschlands, beschäftigen, sind eine wahre Freude für uns. Aber auch alle anderen Filme sind es wert, gesehen zu werden.“ Die Trägerschaft der Veranstaltung hat der Nationalpark zusammen mit dem Landkreis Freyung-Grafenau übernommen.

„Das diesjährige Jubiläumsfestival war auch Anlass, auf unsere Anfänge im Bayerischen Wald zurückzublicken“, sagt NaturVision Festivalleiter Ralph Thoms. „Auf all die schönen Momente, auf Menschen und Institutionen, die uns unterstützt und beflügelt haben. Es freut mich deshalb besonders, dass das Hans-Eisenmann-Haus in diesen Tagen wieder zum Kino wird, und wir hoffentlich viele Zuschauer mit einer Vielfalt an tollen Filmen glücklich machen können.“ Passend dazu erhielt heuer Dr. Hans Bibelriether den NaturVision Ehrenpreis. Der langjährige Leiter der Nationalparkverwaltung widmete die Auszeichnung allen, die die Nationalparkidee weitertragen.

Samstag und Sonntag gibt's von 11 bis 20 Uhr Programm

Das Programm der Filmtage startet am Freitag, 22. Oktober, um 19 Uhr, mit dem Eröffnungsfilm „Der wilde Wald“. Am Samstag, 23. Oktober, und am Sonntag, 24. Oktober, laufen jeweils um 11 Uhr, um 13 Uhr, um 15:30 Uhr, um 17:30 Uhr und um 20 Uhr Filme über die Leinwände der zwei Säle. Der Eintritt ist frei. Das komplette Programm finden Sie unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de.

In der Aufnahme
  • Nicht nur Christian Binder, Leiter vom Hans-Eisenmann-Haus, freut sich auf die NaturVision Filmtage. Am Wochenende flimmern in der Nationalparkeinrichtung bei freiem Eintritt über 30 Beiträge über die Leinwand. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Straße 2
94481 Grafenau
Pressemitteilung Nr. 63/2021
Datum: 18.10.2021


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Sorge um Artenvielfalt: Was Kunming mit dem Naturerbe verbindet
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Sorge um Artenvielfalt: Was Kunming mit dem Naturerbe verbindet

21/22.10.2021

DBU-Generalsekretär Bonde fordert zur Weltnaturkonferenz in China beispielhaften Naturschutz in Deutschland

Osnabrück. Weit weg, in der südchinesischen Stadt Kunming sind in dieser Woche die Verhandlungen zur 15. Weltnaturkonferenz der Vereinten Nationen (UN) gestartet. Es geht um die biologische Vielfalt, deren Zustand Experten weltweit als dramatisch schlecht bezeichnen. Das Artensterben ist laut Bundesumweltministerium (BMU) heute um ein Vielfaches höher als im Durchschnitt der letzten zehn Millionen Jahre. Viele Ökosysteme an Land und auf den Meeren sind verloren gegangen als Folge von Landnutzung, Umweltverschmutzung und Klimawandel.

„Umso wichtiger ist es, jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern mit gutem Beispiel beherzt vor Ort Maßnahmen mit Strahlkraft für den Schutz der biologischen Vielfalt umzusetzen“, fordert Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). In Deutschland heißt das laut BMU, die Auen einst begradigter Flüsse zu renaturieren, entwässerte Moore wiederzuvernässen und monotone Fichtenforste zu naturnahen Mischwäldern umzubauen.
DBU Naturerbe renaturieren, wiedervernässen und natürlich entwickeln

„Wir haben es in der Hand“, meint Bonde. So setzt sich die gemeinnützige Tochtergesellschaft der DBU, das DBU Naturerbe, auf ihren 71 Flächen mit rund 70.000 Hektar in zehn Bundesländern dafür ein, seltene Lebensräume zu erhalten und zu optimieren. Beispielhaft im Sinne des Artenschutzes ist für Bonde das Redynamisieren der Spree in Sachsen, bei der in den vergangenen Jahren auf einem fünf Kilometer langen Abschnitt insgesamt zehn verschiedene Teilmaßnahmen umgesetzt wurden, auch zugunsten des Auwaldes entlang des Flusses auf der knapp 3.300 Hektar großen DBU-Naturerbefläche Daubaner Wald. „Naturnahe Auenlandschaften gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Aber nur noch neun Prozent dieser Lebensräume an Flüssen sind in Deutschland intakt. Die Spreeredynamisierung spielt der Artenvielfalt in die Karten“, betont Susanne Belting, Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe. Nicht nur der Auwald im Daubaner Wald, sondern über 50.000 Hektar Wald auf den 71 DBU-Flächen sollen sich naturnah zu Laubmischwäldern entwickeln und langfristig sich selbst überlassen werden. „Im dichtbesiedelten Deutschland sind wilde Wälder rar und naturnahe Waldlebensräume wichtig, um beispielsweise auch Leben im Totholz für Pilze und Insekten zu erhalten“, weiß Belting.

Moorschutz ist Klima- und Artenschutz – Moorflächen forst- und landwirtschaftlich überprägt

Spezialisierte Tier- und Pflanzenarten sind es auch, die einen anderen Lebensraum zum Überleben brauchen: das Moor. Doch rund 95 Prozent der Moore in Deutschland sind entwässert, die Torfböden kommen mit Sauerstoff in Verbindung, mineralisieren und setzen Treibhausgase frei. „Wir wollen unsere Moore konsequent wiedervernässen“, so Belting. So auch auf der DBU-Naturerbefläche Borkenberge in Nordrhein-Westfalen: „Wir gehen davon aus, dass die wasserhaltende Schicht durch die Gräben im Süskenbrocksmoor zerschnitten wurde und so Wasser entweicht. Wir stauen das Grundwasser in der angrenzenden Wiese jetzt an, dass es von unten in den Torfboden drückt“, erläutert Belting. Ob die rund 90 Lehm-Plomben in den Entwässerungsgräben die erhoffte Wirkung entfalten, werde nächsten Sommer klar. Selbst wenn sich der Zustand des Lebensraumes so stabilisiert und bestenfalls erholt – es bleibt ein Tropfen auf dem heißen Stein. Belting: „Das Moor war hier früher rund 4.000 Hektar groß“. Längst ist es weit über die DBU-Naturerbefläche Borkenberge hinaus forst- und landwirtschaftlich überprägt. Einer der beiden diesjährigen Träger des Deutschen Umweltpreises der DBU, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joosten, hat bei der Preisverleihung vergangenen Sonntag für eine klimaschonende Nutzungsform geworben: Ein Landwirt könne künftig auch Rohrkolben oder Torfmoos anpflanzen, ohne dass ein Moor entwässert werde. Rohrkolben dienen etwa als Dämm- und Baumaterial, Torfmoos könne den Gartenbau revolutionieren.

Umweltpreisträgerin Böhning-Gaese macht auf Folgen des Landnutzungswandels aufmerksam


Joosten teilt sich den Deutschen Umweltpreis 2021 mit Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, die den Einfluss des Landnutzungswandels auf das Artensterben deutlich machte. Die Makroökologin kennt die Zusammenhänge: Landnutzungswandel und Klimawandel würden sich gegenseitig verstärken, mit negativen Folgen auch für Vogelarten der Wiesen, Äcker und Weiden. Feldlerchen oder Kiebitze würden unter der intensiven Landwirtschaft leiden und ihren Lebensraum verlieren. „Im DBU Naturerbe arbeiten unsere landwirtschaftlichen Pächter extensiv: Sie mähen weniger oft, maximal zweimal im Jahr, verzichten auf Düngemittel und Gülle. Durch diese Bewirtschaftung schützen wir die selten gewordenen mageren Wiesen und helfen Bodenbrütern wie dem Kiebitz, aber auch vielen anderen Tier- und Pflanzenarten“, erläutert Belting.

Belting hofft auf Ausweisung von mehr Schutzflächen und finanziell gesichertes Management

Auf das hochrangige Auftakttreffen zur Weltnaturkonferenz in Kunming in dieser Woche folgt eine Verhandlungsphase im Winter. Im April und Mai 2022 soll dann die globale Vereinbarung für den Schutz der Natur und ihre Vielfalt beschlossen werden. Ein Ziel: 30 Prozent der Fläche an Land und im Meer sollen bis 2030 unter Schutz gestellt werden. Das entspräche etwa einer Verdopplung der Schutzfläche an Land, einer Vervierfachung auf dem Meer. „Wichtig dabei ist, dass diese Schutzgebiete nicht nur auf dem Papier existieren. Nötig ist ein finanziell gesichertes Management – Naturschutzmaßnahmen müssen konsequent umgesetzt werden“, meint Belting.

In der Aufnahme

  • Moorschutz ist Klimaschutz, aber auch wichtig für die Artenvielfalt: Viele spezialisierte Tier- und Pflanzenarten wie die Moorlilie im Süskenbrocksmoor auf der DBU-Naturerbefläche Borkenberge sind auf diesen Lebensraum angewiesen.

© Kerstin Wittjen/Naturschutzstation Kreis Coesfeld


Quelle
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
14.10.2021 |

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Der Gänsesäger (Mergus merganser)
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Der Gänsesäger (Mergus merganser)

21/22.10.2021

  • Gänsesäger in Bayern

Bayern.
Rund 300 Gänsesägerbrutpaare frequentieren den Freistaat Bayern aktuell, wobei sich ein deutliches Nord- Südgefälle darstellt.Die Donau markiert die Arealgrenze, darüber hinaus ist in den mehr nördlich gelegenen Bereichen kaum mit Gänsesägern zu rechen.

Gänsesäger erreichen Körperlängen von etwa 55 – 58 Zentimeter und werden über ein Kilogramm schwer.Bereits im Spätwinter beginnt der Gänsesäger mit der Balz um im darauf folgenden März / April mit der Eiablage zu beginnen.
Gänsesäger sind Höhlenbrüter oder auch Nischenbrüter.In einer natürlichen oder auch gerne in einer künstlich angebrachten Höhlung ( Nistkasten )  legt er 6 – 14 Eier ab, die innerhalb 33 – 35 Tagen erbrütet werden.

Hauptbestandteil der Gänsesägernahrung sind Fische, es werden jedoch auch Schalentiere aufgenommen.Etwa 2 – 4 Tage nach dem Schlüpfen der jungen Gänsesäger verlassen die Jungsäger meist mit einem gewagten Sprung ins Freie den Nistplatz.

Mancherorts wird der Gänsesäger als Schädling angesehen, wobei diese Spezies als möglicher limitierender Faktor für ( Sekundär ) – Fischbestände angesehen wird.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Gänsesäger bei der Nahrungsaufnahme
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr über 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
25. Jahre Artenschutz in Franken®
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25. Jahre Artenschutz in Franken® 

Am 01.03.2021 feierte unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.
Und auch nach 25 Jahren zeigt sich unser Engagement keineswegs als "überholt". Im Gegenteil es wird dringender gebraucht denn je.

Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!


Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Im Aufbau
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.

Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen.
Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein ...da wir jedoch im ganzen Land wiederfinden!

Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.
Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?
Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Juni 2019
Autorin
Natascha Gaedecke
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!
Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

AiF
12.08.2019

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
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