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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Auszeichnungen für AiF


Artenschutz in Franken® +++ UN Dekade Bilogische Vielfalt Auszeichnung am 21. Oktober in Oberbayern +++ Artenschutz in Franken®

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit fast 23 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz- Vogelschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser  Engagement, das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

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Was tun beim Wildunfall
-
https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
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Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
90.000 - 120.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald



Nachgedacht - ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund


In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund. Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.


Quelle
Hubertus Zinnecker

Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




21.10.2018 Ausgezeichnet - Projekt erhält Prädikat
18.12.2018 Dritte Jahreshauptversammlung des AiF


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
Leuchttürme der Artenvielfalt
Virtuelle Tour Leuchtturm Freistaat Bayern
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Vogelschutz im Stromnetz muss besser werden
Vogelschutz im Stromnetz muss besser werden
NABU: Vogelschutz im Stromnetz muss besser werden

15/16.10.2018

Bundesweite Erfassung von toten Vögeln an Stromleitungen läuft seit einem Jahr
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Berlin –
An den über 60.000 Kilometer Hoch- und Höchstspannungstrassen, die Deutschland durchziehen, verenden nach einer NABU-Studie 1,5 bis 2,8 Millionen Vögel pro Jahr. Um hier genauere Daten zu erhalten, haben der NABU und die Renewables Grid Initiative (RGI) 2017 eine Hotline und eine Online-Meldemöglichkeit für Vogelfunde an Stromtrassen eingerichtet. „Wir möchten Klarheit darüber, wie viele Vögel an Freileitungen sterben und welche Arten besonders betroffen sind“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Es ist außerdem wichtig, dieses Naturschutzproblem bekannter zu machen. Mit überschaubarem Aufwand kann die Zahl der Vögel, die mit Leitungen kollidiert, verringert werden.“

Die bisher eingegangen Meldungen zeigen, dass Stromleitungen aller Spannungsebenen tödliche Risiken für Vögel bedeuten können.
Schwäne, Kraniche und Gänse führen die Liste der Kollisionsopfer an, also Vögel deren Sehvermögen an offene Landschaften angepasst ist und die zu schwerfällig sind, um abrupt Hindernissen ausweichen zu können und gegen die Leitungen fliegen.

„Die vier für das Höchstspannungsnetz verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber haben neben ihrem langjährigen Engagement an eigenen Leitungsabschnitten die Einrichtung des Meldeportals  unterstützt, um erstmals Daten im gesamten Bundesgebiet systematisch erfassen und analysieren zu können“, so Antina Sander, Projektkoordinatorin der Renewables Grid Initiative. Auch viele Verteilnetzbetreiber haben ein großes Interesse an einer fundierten Informationslage zur Lösung dieses Problems. In deren Verantwortungsbereich verenden auf ungesicherten Strommasten der kleineren Mittelspannungsleitungen außerdem noch immer viele Greifvögel, Eulen und Störche durch Stromschläge.

Bei den bisher 30 Meldungen mit insgesamt 87 Vögeln handelt es sich um Zufallsfunde und keine systematischen Kontrollen. „Die Meldungen sind ein erster Hinweis, um Leitungsabschnitte zu identifizieren, an denen Vögel sterben. Je mehr Funde uns übermittelt werden, desto besser wissen die Netzbetreiber, wo sie etwa Vogelschutzmarkierungen anbringen müssen oder welche Gebiete sie bei der Netzausbauplanung besser umgehen sollten“, so NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling.

Die Naturschutzbehörden der Länder sind dafür verantwortlich, die Sicherung von Leitungen voranzutreiben. Bis auf Brandenburg und Thüringen gibt es aber in keinem Bundesland eine zentrale Erfassung solcher Funde. Die Meldemöglichkeit von NABU und RGI soll durch eine bundeseinheitliche Fallsammlung, Auswertung und Information an die Netzbetreiber diese Lücke schließen.

Ergebnisse und Meldungen unter www.nabu.de/vogelfund-stromleitung
Hotline: +49 (0)30-284984-5500

Für Rückfragen:
Eric Neuling, NABU- Vogelschutzexperte, Mobil: +49(0)178.7249611, E-Mail: Eric.Neuling@NABU.de

Antina Sander, Projektkoordinatorin der Renewables Grid Initiative, Tel. +49 30 7677 19458, E-Mail: antina@renewables-grid.eu

Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 114/18 | 15. OKTOBER 2018
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Umwelt/Naturschutz/Vögel


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®
- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von www.vogelbilder.com

Kranich - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=51474

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„Naturschutz ist ohne Ehrenamt nicht denkbar“
„Naturschutz ist ohne Ehrenamt nicht denkbar“
„Naturschutz ist ohne Ehrenamt nicht denkbar“

14/15.10.2018

Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Naturschutzbeauftragten

Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat auf der Jahrestagung der Naturschutzbeauftragten den rund 200 ehrenamtlich tätigen Naturschutzbeauftragten in den Stadt- und Landkreisen für den Einsatz für Natur, Heimat und Landschaft gedankt. „Die Naturschutzbeauftragten sind Augen und Ohren der Naturschutzverwaltung. Sie führen den Dialog vor Ort und sie sind wichtige Ratgeber“, sagte Baumann heute (10.10.18) in Stuttgart.

Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland mit einer unabhaengigen rein ehrenamtlichen Fachbehörde für Naturschutz: den Naturschutzbeauftragten. „Angesichts des dramatischen Artensterbens und des Rückgangs von Kulturlandschaften, wie Wacholderheiden und Mähwiesen kommt den Naturschutzbeauftragten eine wichtige Aufgabe im Biotop- und Artenschutz zu“ so Baumann.

Auf der diesjährigen Jahrestagung wollen sich die Naturschutzbeauftragten unter anderem mit der Frage beschäftigen, wie rückkehrende Tierarten am besten integriert und deren Lebensräume vernetzt werden können. Außerdem wollen sie sich mit dem Themenkomplex beschäftigen, wie Eingriffe in Natur und Landschaft am besten zu bewerten und auszugleichen sind.
Ergänzende Informationen

Die Naturschutzbeauftragten sind ehrenamtlich tätig und werden jeweils auf fünf Jahre bestellt, um der unteren Naturschutzbehörde mit ihrem fachlichen Rat zur Seite zu stehen. Sie werden bei allen Vorhaben angehört, bei denen die Belange von Natur und Landschaft in den Stadt- und Landkreisen berührt sind.

Über die im Gesetz benannten Beratungsfelder hinaus kann der jeweilige Naturschutzbeauftragte auch die Ausweisung
von Schutzgebieten anregen sowie diese fachlich begleiten. Daru?ber hinaus u?bernehmen viele Naturschutzbeauftragte Aufgaben in der O?ffentlichkeitsarbeit, wie Fu?hrungen und Vortra?ge.


Quelle

Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

+49 (0)711 126-0

+49 (0)711 126-2881

poststelle@um.bwl.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Grünspecht

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Huber: Bayerns Blüh-Bewegung geht weiter
Huber: Bayerns Blüh-Bewegung geht weiter
Huber: Bayerns Blüh-Bewegung geht weiter

14/15/10.10.2018

Startschuss für Wettbewerb "Blühender Betrieb"

Heute startet der Wettbewerb "Blühender Betrieb",
um auch die Freiflächen bayerischer Betriebe zum Blühen zu bringen. Umweltminister Dr. Marcel Huber betonte zum Startschuss des Wettbewerbs in München: "Bayern soll wieder blühen. Blühende Grünflächen bieten Nahrung und Lebensraum für viele verschiedene Insekten, gewährleisten eine sichere Bestäubung unserer Blüh- und Kulturpflanzen und sichern unschätzbar wertvolle Lebensgrundlagen für uns Menschen. Um Bayern zum Blühen zu bringen, brauchen wir viele starke Partner. Die Auszeichnung 'Blühender Betrieb' soll Betriebe motivieren, ein blühendes Netzwerk in ganz Bayern zu schaffen. Auch Lagerhallen, Firmengelände, Dächer und Fassaden können wertvolle Blühflächen sein. Ganz nach dem Motto: Gemeinsam für den Artenschutz – gemeinsam Verantwortung übernehmen für unsere bayerische Heimat."

Die Auszeichnung "Blühender Betrieb" ist Teil des Blühpakts Bayern und damit ein weiterer Baustein der vielfältigen Maßnahmen zum Schutz von Insekten
und insbesondere Bienen, die das Umweltministerium bereits angestoßen hat. Interessierte Betriebe können sich ab heute im Internet unter www.bluehpakt.bayern.de bewerben. Zu den Mindestkriterien, die erfüllt werden müssen, gehören beispielsweise eine naturnahe Gestaltung der Außenanlagen mit bienenfreundlichen Stauden, Hecken oder Blumenwiesen und der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel. Für weitere Fragen rund um den Wettbewerb "Blühender Betrieb" steht der Blühpakt-Manager des Umweltministeriums Dr. Stephan Niederleitner per E-Mail zur Verfügung unter bluehpakt@stmuv.bayern.de.

Betriebe, die als "Blühender Betrieb" ausgezeichnet werden, erhalten zudem die Möglichkeit, gleichzeitig Mitglied im Umweltpakt Bayern zu werden. Der Umweltpakt Bayern gehört mit derzeit rund 2400 Mitgliedern zu den erfolgreichsten Umweltinitiativen überhaupt. Umweltpakt und Blühpakt leisten auf der Basis von Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation für den Umwelt- und Ressourcenschutz einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung auch der bayerischen Biodiversitätsstrategie. Ein wichtiger Aspekt der bayerischen Biodiversitätsstrategie ist der Arten- und Insektenschutz. Auch das neu gegründete Artenschutzzentrum in Augsburg trägt zum Erhalt bedrohter Insektenarten bei. Insgesamt 25 neue Artenschutzprogramme werden dort in den nächsten fünf Jahren entwickelt, beispielsweise für bedrohte Wildbienen, Scheckenfalter und Moorlibellen.

Mehr Informationen zur Teilnahme an der Aktion "Blühender Betrieb" und weitere Ideen, wie naturnahe Gestaltung umgesetzt werden kann unter www.bluehpakt.bayern.de.

Quelle

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München
Telefon: +49 89 9214-00
Fax: +49 89 9214-2266
E-Mail:poststelle@stmuv.bayern.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Fliegenpilze

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Hunderttausende Stimmen für den Antarktisschutz
Hunderttausende Stimmen für den Antarktisschutz
Greenpeace-Aktivisten übergeben gemeinsam mit Sänger Stefan Gwildis Petition an das Landwirtschaftsministerium

Hunderttausende Stimmen für den Antarktisschutz

13/14.10.2018

Berlin, 9.10.2018
– Für die Einrichtung des weltweit größten Meeresschutzgebietes im antarktischen Weddellmeer überreicht heute eine Greenpeace-Delegation im Berliner Landwirtschaftsministerium insgesamt 384.085 in Deutschland gesammelte Unterschriften.

Die Vertreter von Greenpeace-Gruppen aus Lübeck und Hamburg sowie den Greenpeace-Kids werden von dem deutschen Soulsänger Stefan Gwildis begleitet. Gwildis engagiert sich als Antarktisbotschafter für den Erhalt der antarktischen Meere. Empfangen werden die Umweltschützer von Staatssekretär Michael Stübgen. Überreicht wird auch eine künstliche Eisscholle in der Form der Antarktis, in deren Sockel Teile der Unterschriftenliste integriert sind. Weltweit haben über zwei Millionen Menschen die Petition unterzeichnet. „Antarktische Wildtiere wie Wale, Pinguine, Robben brauchen konsequenten Schutz“, sagt die Lübecker Greenpeace-Aktivistin Ingrid Boitin. „Die Unterschriften sind ein deutliches Zeichen für den Wunsch der Menschen, dieses Schutzgebiet einzurichten.“

Vom 22. Oktober bis 2. November tagt die Antarktiskommission CCAMLR (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources) im australischen Hobart. Das Gremium entscheidet über den im Namen der EU von der Bundesregierung eingebrachten Vorschlag für das Weddellmeer-Schutzgebiet. Ein Meeresbereich von fast zwei Millionen Quadratkilometer Größe – fünfmal mehr als die Fläche Deutschlands – wäre damit vor der industriellen Ausbeutung geschützt. Allerdings sind erklärte Gegner des Schutzgebietes wie China, Norwegen und Russland noch nicht überzeugt worden. Dafür müssen sich deutsche Regierungsvertreter dringend auf höchster politischer Ebene einsetzen.
Für das größte Meeresschutzgebiet der Welt

Das südliche Eismeer ist bedroht: Der fortschreitende Klimawandel öffnet bislang mit Eis bedeckte Regionen für die industrielle Fischerei.  Mit dem Expeditionsschiff „Arctic Sunrise“ war Greenpeace im Frühjahr in der Antarktis, um wissenschaftliche Daten zu sammeln und die zerstörerischen Methoden der Industriefischerei aufzuzeigen. Ein Forschungsteam wies mittels U-Boot-Tauchgängen in hunderten Metern Tiefe empfindliche und damit schützenswerte Strukturen nach – darunter Schwämme, Korallen und Seefedern.

Quelle

Greenpeace e. V.
Hongkongstraße 10
20457 Hamburg

Telefon 040-30618-0
Fax 040-30618-100

E-Mail: mail@greenpeace.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Axel Donning
- Kegelrobbe
[https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21232]


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Markersbacher Bienenhotel geehrt
Markersbacher Bienenhotel geehrt
Markersbacher Bienenhotel geehrt

12/13.10.2018

RASCHAU-MARKERSBACH / Sachsen: "Deutschlands Wilde Bienchen" ist ein gemeinschaftliches, innovatives, höchst anspruchsvolles Projekt. In dieser Form ist es wohl in ganz Deutschland einmalig. Es dient der konkreten Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie der Vermittlung einer höchst lebendigen ....

Auf You Tube wurde nun ein Bericht von ERZTV eingestellt der einen Eindruck der kleinen Feststunde übermittelt, die mit der Übergabe der UN Dekade Auszeichnung einherging.

Hier gehts zum Bericht:
- https://www.youtube.com/watch?v=xqgt3ShJv3A


Quelle

- KabelJournal® GmbH

Am 27.08.2018 veröffentlicht

Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019
Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019
NABU und LBV: Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019

12/13.10.2018

Typischer Agrarvogel im Sinkflug - Jede dritte Feldlerche verschwunden - Start der Mitmach-Aktion "Meine 114 Euro"

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Berlin/Hilpoltstein – Der NABU und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben die Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt. Mit der Auswahl verbinden die Verbände die Forderung nach einer grundlegenden Änderung der europäischen Agrarpolitik. Auf den Star, Vogel des Jahres 2018, folgt ein weiterer Vogel der Agrarlandschaft. Damit küren der NABU und der LBV die Feldlerche zum zweiten Mal zum „Vogel des Jahres“ nach 1998.

„Diese Ehre wurde bisher nur wenigen Vögeln zuteil. Trotz aller Anstrengungen war die erste Wahl zum Vogel des Jahres leider nicht genug, um die Art zu retten. Denn der alarmierende Rückgang bei den Beständen dieses ehemaligen Allerweltsvogels setzte sich fort“, sagt Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied.

„Nur noch wenige kennen und hören den Gesang der Feldlerche am Himmel. Intensivkulturen mit Wintergetreide, Mais und Raps, fehlende Brachflächen und der Rückgang von Insekten verringern ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage“, sagt Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender.

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU und LBV fordern deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern. Derzeit fließen jährlich 58 Milliarden Euro Agrarsubventionen überwiegend als pauschale Flächenprämien an Landwirte. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Diese Gelder müssen künftig statt in Massenproduktion gezielt für eine naturverträgliche Landwirtschaft investiert werden, um Arten wie die Feldlerche zu retten. Bisher haben sich jedoch weder die Bundeskanzlerin noch ihre Agrarministerin Julia Klöckner am Verhandlungstisch in Brüssel klar dazu bekannt. Die Feldlerche – und mit ihr unsere ländlichen Lebensräume mit ihrer ganzen Artenvielfalt – haben jedoch nur eine Chance, wenn die Bundesregierung auf EU-Ebene die Weichen der Agrarpolitik richtig stellt.

NABU und LBV rufen bei der Mitmach-Aktion „Meine 114 Euro“ Bürgerinnen und Bürgern auf, ihre Wünsche an eine Agrarreform EU-Parlamentariern aus ihrem Wahlkreis zu übermitteln und so zur Rettung der Feldlerche und anderer Feldvögel beizutragen.

Mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands
. Allerdings befinden sich ihre Bestände in einem deutlichen Sinkflug. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren verschwunden. Zwischen 1990 und 2015 gab es einen Bestandsrückgang um 38 Prozent, wie offizielle Monitoringdaten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten belegen. Aus vielen Gebieten Deutschlands ist die Feldlerche bereits völlig verschwunden.

Die Nahrung der Feldlerche ist abhängig von den Jahreszeiten. In den kalten Monaten begnügt sie sich mit Pflanzenteilen und Sämereien. Im Frühling kommen Insekten, Regenwürmer oder andere Kleintiere dazu, die besonders für den Feldlerchen-Nachwuchs ein wichtiges Kraftfutter sind.

Die Feldlerche kann in der heutigen Agrarlandschaft wegen der schnell und dicht aufwachsenden großflächigen Intensivkulturen oft nur noch eine Brut aufziehen. Wo auf riesigen Flächen nur noch undurchdringbares Wintergetreide, Raps oder Mais wachsen, fallen die überlebenswichtigen zweiten und dritten Bruten aus. Wenn die Lerchen deswegen auf die vegetationsfreien Fahrspuren im Feld ausweichen, werden sie häufig Opfer von Nesträubern oder von Maschinen überrollt. Heute fehlt meist die Auflockerung der Landschaft durch Brachen, Sommergetreide oder extensiv genutztes Grünland, wo die Vögel auch im späten Frühjahr noch brüten könnten. Hielten sich 1990 noch Brach- und Maisanbauflächen die Waage, gab es 2010 bereits zwanzig Mal mehr Maisflächen. Auch in Überwinterungsgebieten des Zugvogels haben sich die Nahrungsbedingungen für den Zugvogel durch die Intensivierung der Landwirtschaft und durch Pestizide weiter verschlechtert.

Der Feldlerche hilft dann auch ihre perfekte Tarnung nicht mehr. Mit nur 16 bis 18 Zentimetern Körperlänge und der beige bis rötlich-braunen Gefiederfärbung an der Oberseite ist sie im Stoppelfeld gut getarnt. Ihr einziger Schmuck besteht aus feinen, schwarzbraunen Längsstreifen und Strichen am Oberkopf und einer kleine Federhaube.

Unsere Ohren nehmen Feldlerchen eher wahr als die Augen. Die Männchen singen meist im Flug aus einer Höhe von 50 bis 200 Metern, wo sie mit bloßem Auge kaum mehr zu erkennen sind. Ihr scheinbar endlos tirilierender Gesang bildet die traditionelle Klangkulisse unserer Agrarlandschaft. War es früher oft unmöglich, aus diesem Geräuschteppich einen einzelnen Vogel herauszuhören, ist es heute eine Freude, überhaupt eine Lerche zu hören. In manchen Gegenden ist der Himmel über den Feldern sogar bereits stumm.



Für Rückfragen:

NABU-Pressestelle, Tel. +49 (0)30-284984-1958, presse@NABU.de  

Zum Vogel des Jahres:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. +49 (0)30-284984-1620  

Christiane Geidel, LBV-Artenschutzreferentin, Tel. +49 (0)9174-4775-7433

Heinz Kowalski, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Ornithologie und Vogelschutz, Mobil 0160-8856396

Zur Agrar-Kampagne und der Mitmach-Aktion „Meine 114 Euro“:

Konstantin Kreiser, NABU-Leiter Globale und EU-Naturschutzpolitik, Tel. +49 (0)30-284984-1614


Quelle
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NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de
Sollten Sie keine Pressemeldungen mehr von uns erhalten wollen, können Sie sich hier abmelden: www.NABU.de/presseabo-abbestellen



NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch, Iris Barthel, Nicole Flöper, Silvia Teich, Britta Hennigs
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NABU-Bundesgeschäftsstelle
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | | 11. OKTOBER 2018
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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Feldlerche [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20699]

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Deutschland muss insektenfreundlicher werden
Deutschland muss insektenfreundlicher werden
NABU: Deutschland muss insektenfreundlicher werden

11/12.10.2018

Tschimpke: Mehr pestizidfreie Regionen und naturverträglichere Landwirtschaft notwendig
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Berlin –
Angesichts der heutigen Vorschläge des Bundesumweltministeriums zum neuen Insektenschutzprogramm fordert der NABU, dass Deutschland grundsätzlich insektenfreundlicher werden muss. Dazu seien ein Umsteuern in der Landwirtschaft notwendig, eine deutliche Reduktion des Pestizideinsatzes sowie Schutzgebiete, die ihren Namen verdienen.

„Den Wert von Insekten können wir gar nicht hoch genug einschätzen. 90 Prozent aller Pflanzen sind auf Bestäubung angewiesen. Derzeit aber erleben wir einen alarmierenden Insektenschwund. Und das sowohl bei der Gesamtmasse als auch bei den Arten. Dieser Verlust kann verheerende Folgen haben für Mensch und Natur“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Der NABU begrüßt daher, dass die Bundesregierung erstmals ein spezielles Insektenschutzprogramm plant und Bundesumweltministerin Schulze hierzu einen umfassenden Maßnahmenkatalog erarbeitet. „Die Ursachen für den Insektenrückgang sind komplex, aber die hohe Verantwortung der Landwirtschaft ist bekannt. Nun geht es darum, Lösungen umzusetzen – dabei darf sich keiner wegducken“, forderte Tschimpke. Bund und Länder müssten an einem Strang ziehen, ebenso sei die Landwirtschaft gefordert, den gefährlichen Trend zu stoppen.

Entscheidend zur Rettung der Insekten ist nach Ansicht des NABU eine naturverträglichere und damit insektenfreundlichere EU-Agrarpolitik. „Mit ihrer jetzigen Subventionspolitik zerstört die EU die Lebensräume von Insekten. Grünland wird zu intensiv genutzt, Brachflächen sind kaum mehr zu finden, Hecken, feuchte Stellen und blütenreiche Wegsäume sucht man vielerorts vergebens“, so Tschimpke.

Die Bundesregierung sei gefordert, jetzt in Brüssel einen Kurswechsel zu erreichen. Derzeit laufen die Verhandlungen für die Förderperiode ab 2021. Für Landwirte müsse es sich dann lohnen, Lebensräume von Insekten zu erhalten. Möglich sei dies durch eine Umschichtung der Gelder in einen neuen EU-Naturschutzfonds, der Landwirten Anreize für Naturschutzmaßnahmen bietet. Doch Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner will allem Anschein nach auch über 2021 hinaus am derzeitigen, umweltschädlichen System festhalten.

Auch national müsse die Bundesregierung schnell handeln. Sofortprogramme und Schutzmaßnahmen für Insekten seien unabdingbar in Anbetracht der chronischen Unterfinanzierung des Naturschutzes in Deutschland. Hierzulande klafft derzeit eine Finanzierungslücke von weit über 50 Prozent. Allein zur Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien werden jährlich 1,4 Milliarden Euro benötigt – zur Verfügung stehen lediglich 540 Millionen Euro.

Zusätzlich fordert der NABU ein besseres Management der Schutzgebiete. Für zahlreiche bedrohte Arten sind sie die letzten Rückzugsräume. Doch selbst hier dürfen häufig Pestizide eingesetzt werden. „Dadurch wird der Schutz der Insekten unterlaufen“, kritisierte der NABU-Präsident. Die Länder müssten strengere Vorgaben für die Schutzgebiete machen. Sinnvoll sei auch der Vorschlag von Bundesumweltministerin Schulze, artenreiches Grünland und Streuobstwiesen zu geschützten Biotopen zu erklären.

Dritter wesentlicher Schritt muss nach Ansicht des NABU eine deutliche Reduzierung des Pestizideinsatzes sein. Die Bundesregierung müsse dazu endlich verpflichtende Reduktionsziele beschließen. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass reine Absichtserklärungen – etwa im Nationalen Aktionsprogramm – wirkungslos bleiben. „Wir brauchen auch wieder mehr Regionen, in denen überhaupt keine Pestizide eingesetzt werden“, forderte Tschimpke. Der Einsatz der besonders schädlichen Neonikotinoide sowie vergleichbar wirkender Insektizide und Breitbandherbizide wie Glyphosat müsse komplett verboten werden.

Vollständig pestizidfrei sollten künftig sämtliche Schutzgebiete sein sowie Städte und Gemeinden und der Haus- und Kleingartenbereich. „Auch das Zulassungssystem für Pestizide muss dringend reformiert werden. Wirkstoffe müssen stärker auf ihre Schädlichkeit für die biologische Vielfalt hin überprüft werden. Dafür muss sich Deutschland bei der laufenden Überprüfung der EU-Pestizid-Verordnung einsetzen“, so der NABU-Präsident.

Ausführliche Forderungen des NABU zum Insektenschutzprogramm der Bundesregierung:

www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/insekten/180302-aktionsprogramm_insekten_nabu-hintergrund.pdf


Für Rückfragen:
Till-David Schade, NABU-Experte für biologische Vielfalt, mobil 0172-5254436, E-Mail: till-david.schade@NABU.de


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In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Mauerfuchs
[https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=49095]

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15.10.2018 um 20:38 Uhr
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