Sie alle engagieren sich gemeinsam mit Artenschutz in Franken® für eine intakte Umwelt
ARTENSCHUTZ IN FRANKEN®

Im Sinne uns nachfolgender Generationen
Ausgezeichnet

Home

Über Uns

Aktuelles

Der Steigerwald

Diverses

Pflanzen

Projekte

Publikationen

Tiere

Umweltbildung

Webcams
*** Artenschutz in Franken® - Ungewöhnliche Zeiten zwingen auch unsere Organisation sich den Herausforderungen der Corona Pandemie anzupassen und so haben wir uns entschlossen alle unsere öffentlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres auszusetzen - auch die sozialen Kontakte werden stark zurückgefahren - wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen doch unser alle Gesundheit erfordert diese strikten Maßnahmen +++ Artenchutz in Franken

Zwei tote Schafe in Seewald
Bild zum Eintrag (1073394-160)
Zwei tote Schafe in Seewald (Kreis Freudenstadt)

09/10.08.2022

Der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) wurden am 4. August zwei tote Schafe sowie ein verletztes Schaf gemeldet, die auf der Fläche der Gemeinde Seewald im Landkreis Freudenstadt aufgefunden wurden.

Das verletzte Schaf musste getötet werden. Ein Wolf kann zum aktuellen Zeitpunkt als Verursacher weder bestätigt noch ausgeschlossen werden.
Die Situation wurde vor Ort vom Wildtierbeauftragten des Landkreises dokumentiert, genetische Proben werden am Senckenberg Zentrum für Wildtiergenetik untersucht.
Seewald liegt innerhalb des Fördergebiets Wolfsprävention

Die Gemeinde Seewald liegt innerhalb des Fördergebiets Wolfsprävention im Schwarzwald, wo derzeit drei Wolfsrüden sesshaft sind.Die Nutztierverbände sowie die Wildtierbeauftragten der Region sind über den Sachverhalt informiert.

Eventuelle Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf sollten umgehend der FVA in Freiburg gemeldet werden: info@wildtiermonitoring.de oder 0761 4018-274.

Weitere Informationen



Quelle
Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart
Stand 05.08.2022

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Hochwasserschutz in Sachsen bleibt im Fokus
Bild zum Eintrag (1073391-160)
Hochwasserschutz in Sachsen bleibt im Fokus

08/09.08.2022

In den kommenden Tagen jährt sich das verheerende Augusthochwasser 2002, das in Sachsen 21 Todesopfer und Schäden von 8,6 Milliarden Euro verursachte. Aus diesem Anlass betonte Sachsens Umweltminister und stellvertretender Ministerpräsident Wolfram Günther die weiterhin bestehende Notwendigkeit, insbesondere das Zusammenwirken von technischem und ökologischem Hochwasserschutz, individueller Eigenvorsorge und Gefahrenabwehr zu verfolgen.

Der Minister verwies dabei auf die bisherigen enormen Anstrengungen in Sachsen, Hochwasserschutz und Prävention deutlich zu stärken. Sachsen hat seit 2002 rund 3,3 Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investiert. Basis dafür waren und sind 47 Hochwasserschutzkonzepte.
Günther: »Die Wahrscheinlichkeit für lokale und regionale Extremwetter hat durch die Klimakrise zugenommen. Warme Luft, die viel Wasser aufnehmen kann, und ein abgeschwächter Jetstream, der dafür sorgt, dass Tiefdruckgebiete länger an einem Ort bleiben: Das ist ein gefährlicher Mix. Extremwetterereignisse wird es wieder und häufiger geben. Wir arbeiten entschlossen am Klimaschutz und an der Klimaanpassung sowie am technischen und ökologischen Hochwasserschutz. Wir geben Flüssen mehr Raum. Natürliche Überschwemmungsflächen, Deichrückverlegungen, renaturierte Auen und Flussläufe sind wichtige und nachhaltige Bestandteile des Hochwasserschutzes. In Trockenzeiten halten sie Wasser in der Landschaft. Bei Starkregen verringern sie die Schadwirkung von Hochwasser.«

Sachsen hat in den letzten Jahren insgesamt rund 3,3 Milliarden Euro für Maßnahmen der nachhaltigen Schadensbeseitigung an Gewässern und Maßnahmen des öffentlichen Hochwasserschutzes aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, aus Mitteln des Bundes und der Länder sowie aus Landesmitteln umgesetzt.

Auf der Grundlage der 2003 bis 2005 erstellten Hochwasserschutzkonzepte (HWSK) für Gewässer erster Ordnung und die Elbe wurde ein staatliches Hochwasserschutzprogramm aufgelegt, um einen angemessenen und am Schadenspotential ausgerichteten öffentlichen Hochwasserschutz schrittweise umzusetzen.

Durch die Landestalsperrenverwaltung wurden von 749 teilweise hochkomplexen Maßnahmen nach umfangreichen mehrjährigen Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie Bauphasen bisher 570 umgesetzt. Weitere 23 Vorhaben befinden sich im Bau und 156 in verschiedenen Planungsstufen.

Sachsen fördert gleichzeitig die Erstellung von Konzepten sowie Maßnahmen des Hochwasserschutzes an Gewässern zweiter Ordnung in kommunaler Zuständigkeit. Abgeschlossen sind 112 kommunale Maßnahmen mit einem Volumen von insgesamt 54 Millionen Euro. Die entsprechende Förderung beträgt dabei 38 Millionen Euro. Noch im Bau befinden sich vier Maßnahmen mit einem Volumen von insgesamt zehn Millionen Euro und einem Förderanteil von 7,5 Millionen Euro. Des Weiteren sind vier Maßnahmen in der Planung. Der Finanzierungsumfang dieser Vorhaben beträgt insgesamt 4,6 Millionen Euro.

Ökologischer Hochwasserschutz erfolgt – wo dies möglich ist – beispielsweise durch Gewässeraufweitungen, Renaturierungsmaßnahmen, Wiederanbindung an natürliche Rückhalteräume oder den Um- bzw. Rückbau von Querbauwerken und Ufermauern. Deichrückverlegungen und Polder sind komplexe Maßnahmen im Zuge des sächsischen und des Nationalen Hochwasserschutzprogramms, die umfassende und oft langjährige Planungs-, Genehmigungs- und Umsetzungsverfahren mit intensiven Beteiligungsprozessen erfordern. Beispielhaft sind hier Deichrückverlegungen an der Zwickauer Mulde bei Crossen, an der Vereinigten Mulde bei Eilenburg und von Bennewitz bis Püchau sowie der im Bau befindliche Polder Löbnitz zu nennen.

Die Hochwasserrückhalteräume in den Anlagen des Freistaates Sachsen wurden nach 2002 von rund 122 Millionen auf 168 Millionen Kubikmeter erhöht. Damit wurden in den bestehenden Stauanlagen sowie durch den Neubau von Hochwasserrückhaltebecken nach 2002 insgesamt rund 46 Millionen Kubikmeter neuer Hochwasserrückhalteraum geschaffen.

Wichtige Grundlagen des Hochwasserschutzes sind die Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten für Gewässer erster Ordnung und die Elbe. Diese stellen Überschwemmungsgebiete und Gefahrenpunkte bei unterschiedlich großen Hochwassern dar. Anhand der Gefahrenkarten für Hochwasser, wie sie statistisch gesehen einmal in 100 Jahren auftreten, wurden Überschwemmungsgebiete festgesetzt bzw. ausgewiesen. Für diese gelten im Wasserhaushaltsgesetz des Bundes und im Sächsischen Wassergesetz Restriktionen für die Nutzung, die die Risiken verringern und neue Schadenspotenziale verhindern sollen.

Wesentliche Fortschritte in der Hochwasserinformation und -warnung wurden durch die Einrichtung eines modernen Landeshochwasserzentrums, durch zusätzliche Niederschlagsmessstellen und Hochwassermeldepegel und die dadurch mögliche Optimierung der Vorhersage und Warnung erreicht. Neuestes Produkt ist ein Starkniederschlagsfrühwarnsystem, für das noch weitere Verbesserungen geprüft werden.

Nicht zuletzt fördert Sachsen Maßnahmen der privaten Eigenvorsorge vor Extremereignissen wie Hochwasser und Starkregen beziehungsweise Sturzfluten. Mit der Förderrichtlinie private Hochwassereigenvorsorge unterstützt der Freistaat Investitionen von Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern an bestehenden Wohngebäuden, die insbesondere in Gebieten liegen, die nicht oder nicht ausreichend durch öffentliche Hochwasserschutzmaßnahmen geschützt werden können.

Quelle
Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft
Archivstraße 1
01097 Dresden
07.08.2022, 11:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
   

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Johannes Rother

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Natürlich Klima schützen mit gesunden Mooren
Bild zum Eintrag (1073389-160)
Natürlich Klima schützen mit gesunden Mooren

08/09.08.2022

Umweltstaatssekretär Andre Baumann hat im Rahmen seiner Sommertour das Projekt „Klimawandel und Trockenstress bei Torfmoosen im Südschwarzwald“ im Hinterzartener Moor besucht.

 Mit dem Forschungsvorhaben sollen Erkenntnisse über die genauen Ursachen und das Ausmaß der Schädigungen von Torfmoosen durch Trockenheit gewonnen werden. Träger des Projekts ist die Stiftung Naturschutzfonds.
„Die anhaltenden Trockenphasen der letzten Jahre beeinträchtigen unsere Moore in immer stärkerem Ausmaß“, betonte Staatssekretär Dr. Andre Baumann heute (02.08.) bei seiner Besichtigung des Projektes Klimawandel und Trockenstress bei Torfmoosen im Südschwarzwald der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg. In dem in diesem Frühjahr begonnenen zweijährigen Projekt werden die Ursachen und das Ausmaß der Schädigungen von Torfmoosen untersucht.
Enge Zusammenarbeit beim Moorschutz

„Wir haben eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieses Lebensraumes. Moore erfüllen vielfältige Funktionen, sei es als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Kohlenstoffsenke oder auch als Wasserspeicher. In Baden-Württemberg befinden sich einige der größten und eindrücklichsten Moore Deutschlands“, hob der Staatssekretär hervor. Moore genießen einen hohen gesetzlichen Schutz. Das Land habe mit der 2014 begonnenen Moorschutzkonzeption ein breit aufgestelltes Konzept erarbeitet, das systematisch die Planung, Koordination und Umsetzung der Aktivitäten in Baden-Württemberg angeht. Die enge Zusammenarbeit zwischen Fachverwaltungen, amtlichem und ehrenamtlichem Naturschutz, Verbänden und Forschung komme dabei dem Moorschutz zugute.

Das Projekt der Stiftung Naturschutzfonds trage dazu bei, weitere Erkenntnisse im Management von Mooren des Südschwarzwaldes zu gewinnen. Aus den Ergebnissen sollen Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Einige der 32 Untersuchungsflächen liegen im Hinterzartener Moor, die weiteren in verschiedenen Mooren der Landkreise Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald.

Die landesweit tätige Stiftung Naturschutzfonds unterstützt seit über 40 Jahren Projekte des Naturschutzes, von Forschungsvorhaben bis hin zu Umweltbildungsmaßnahmen.


Quelle
Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart
Stand 03.08.2022

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Trauerschweber (Hemipenthes morio)
Bild zum Eintrag (1073387-160)
Der Trauerschweber

08.08.2022


Trauerschweber zählen innerhalb der Familie Wollschweber (Bombyliidae) zur Gattung Hemipenthes. Er kommt in ganz Europa, Nordafrika und in weiten Teilen Asiens vor. In Deutschland gibt es 34 Arten.
Sie schwebt vor den Nesteingängen und schleudert ihre Eier mit einer wippenden Bewegung des Hinterleibs zielgerichtet in den Nistgang.Die ausgeschlüpften Larven kriechen in die Bienennester und schmarotzen.
 
Erscheinen im Mai - Juli und haben eine Körperlänge von 7 - 13 mm.

 
Autor und Aufnahme
  • Willibald Lang
Artenschutz in Franken®  
Zebraspringspinne (Salticus scenicusist)
Bild zum Eintrag (1073371-160)
Zebraspringspinne

07/08.08.2022


Mit einer Länge von etwa 7 mm zählt die zur Familie der Springspinnen zählende Spinnenart zu den kleinen Spinnenarten. Auf Wiesenflächen die gerne mit "Springsteinen" versehen sein soll treffen wir diese Art recht häufig bei uns an.
Ihre Nahrung sind kleine Fliegen, die sie am Tag fängt. Dabei kann sie Sätze von 6 - 10 Zentimeter absolvieren und sichert sich mit einem "Halteseidenfaden" ab.


In der Aufnahme von Volkmar Greb
  • Zebraspringspinne als Gast auf der Terrasse
Artenschutz in Franken®  
Stele der Biodiversität® - Gemmingen / GT -Stebbach
Bild zum Eintrag (1073344-160)
Stele der Biodiversität® - Gemmingen / GT -Stebbach

07/08.08.2022


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutzes in Franken® und der Gemeinde Gemmingen / Stebbach das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Gemmingen / Baden - Württemberg. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen, kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.



In der Aufnahme

  • Am 02.08.2022 lassen wir die Farbe des Baukörpers für rund 3 Wochen austrockenen ... bei Temperaturen um die 40 Grad sollte die Trocknungsphase somit kein Problem darstellen ...
Artenschutz in Franken®  
Dunkle Europäische Biene (Apis mellifera mellifera)
Bild zum Eintrag (1073292-160)
Die Dunkle Europäische Biene

07/08.08.2022


Seit etwa dem Zweiten Weltkrieg ist die Dunkle Biene in Deutschland nahezu ausgestorben.

Aufnahme von Bernhard Schmalisch
Artenschutz in Franken®  
"Himmelsleiter Lisberg"
Bild zum Eintrag (1073336-160)
"Himmelsleiter Lisberg"

06/07.08.2022

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Lisberg. Unterstützt wird dieses unabhängig voneinander durch die Deutschen Postcode Lotterie und der Steuerkanzlei Bauerfeind.

Lisberg / Bayern.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,möchten wir einen großzügig bemessenen Hangbereich, in einen interessanten Bereich verwandeln der konkrete Bausteine des Artenschutzes und der Umweltbildung in sich vereint.


In der Aufnahme
  •  Am 05.08.2022 brachten wir einen Teil der "Baustoffe" an den Bereich heran ... die extreme Trockenheit der vergangenen Wochen machte es möglich angrenzende Grünbereiche, die wohl besser als Gelbbereiche zu bezeichnen wären denn die Pflanzen sind allesamt ausgetrocknet ... mit großen Maschinen zu überfahren ...
Artenschutz in Franken®  
Gemeine Pelzbiene (Anthophora plumipes)
Bild zum Eintrag (1073290-160)
Die Gemeine Pelzbiene

06/07.08.2022

Der Hummel ähnlich zeigt sich der Körperbau der Frühlings-Pelzbiene die auch als Gemeine Pelzbiene bezeichnet wird.

Das Tier erreicht rund 1,5 Zentimeter an Körperlänge und hat sich eine dichte Behaarung zugelegt die ihr es erlaubt auch bei niederen Temperaturen aktiv zu werden.
Die Nistbereiche dieser Art finden wir (oder auch kaum mehr) an lehmigen Steilwänden und Hohlgassen wie es sie früher so häufig gab. Alternativ hat sich die Art dazu entschlossen auch in Weinberg- oder Natursteinmauern einzuziehen. Auch an unseren Wildbienenwänden konnten wir die Art bereits vorfinden.

Hier gräbt (oder nimmt eine bestehene Öffnung) sich das Weibchen einen Gang in welchen sie die Eier eingibt. Aktiv zeigt sich diese Art bis etwa Mitte/Ende Juni.



In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Gemeine Pelzbiene an Sonnenhut
Artenschutz in Franken®  
"Schöpfung lebendig bewahren"
Bild zum Eintrag (1073238-160)
"Schöpfung lebendig bewahren"

06/07.08.2022

  • Artenschutzmaßnahme Mauersegler an der Pfarrkirche zu Priesendorf
  • Update - Installation der Nisthilfen abgeschlossen

Bayern.
Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutzes in Franken® und der Pfarrgemeinde Priesendorf das von der Gemeinde Priesendorf, der Deutschen Postcode Lotterie, der Steuerkanzlei Bauerfeind , dem Erzbistum Bamberg, den Fachbehörden des Naturschutzes und des Denkmalschutzes unterstützt wird.



In der Aufnahme
  • ... am 05.08.2022 konnte die Installation der Nisthilfen abgeschlossen werden ... wir haben weiterführende Aufnahmen und Informationen eingestellt.

Artenschutz in Franken®  
Cylindromyia brassicaria, Raupenfliege
Bild zum Eintrag (1073196-160)
Cylindromyia brassicaria, Raupenfliege

05/06.08.2022

In dieser Jahreszeit sind vermehrt Bienen, Wespen und andere Insekten zu beobachten, auch viele Fliegen, teilweise in schilernden Farben.

Fast jede/r hat schon mal Fliegen gesehen die ein rotes oder rötliches Hinterteil haben, teilweise auch mit schwarzen Segmenten.
Hierbei handelt es sich um Raupenfliegen, deren Larven parasitär auf bzw. in den Raupen unterschiedlicher Falter, Wanzen und anderer Insekten leben.Meist stirbt das Wirtstier letztendlich an dem Parasit.

Die Larven dieser größeren Raupenfliege, die bis 13 mm lang wird, leben als Parasiten in verschiedenen Wanzenarten. Ist also auch als Antagonist (Gegenspieler) dieser Wanzen zu betrachten und zeigt sich somit als natürlicher Regulator.


Autor und Aufnahme

  •     Bernhard Schmalisch
Artenschutz in Franken®  
"Himmelsleiter Lisberg"
Bild zum Eintrag (1073172-160)
"Himmelsleiter Lisberg"

05/06.08.2022

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Lisberg. Unterstützt wird dieses unabhängig voneinander durch die Deutschen Postcode Lotterie und der Steuerkanzlei Bauerfeind.

Lisberg / Bayern.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,möchten wir einen großzügig bemessenen Hangbereich, in einen interessanten Bereich verwandeln der konkrete Bausteine des Artenschutzes und der Umweltbildung in sich vereint.


In der Aufnahme
  •         Am 03.08.2022 wurde mit der Aufbringung der Mosaikfliesen begonnen.
Artenschutz in Franken®  
"Schöpfung lebendig bewahren"
Bild zum Eintrag (1073240-160)
"Schöpfung lebendig bewahren"

05/06.08.2022

  • Artenschutzmaßnahme Mauersegler an der Pfarrkirche zu Priesendorf

Bayern.
Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutzes in Franken® und der Pfarrgemeinde Priesendorf das von der Gemeinde Priesendorf, der Deutschen Postcode Lotterie, der Steuerkanzlei Bauerfeind , dem Erzbistum Bamberg, den Fachbehörden des Naturschutzes und des Denkmalschutzes unterstützt wird.



In der Aufnahme
  • ... am 01.08.2022 -- starten wir mit der Installation der Mauersegler Nisthilfen ... hier einige Impressionen ... hier die Anflugseite ... die aufwendig gestalteten Nistmodule sind speziell wärmeisoliert und hoch witterungsbeständig ... sie wurden mit einer Zwangsbelüftung ausgestattet ... damit die Mauersegler beste klimatische Brutbedingungen vorfinden ...somit sind wir auch sehr gut auf die Klimaerwärmung vorbereitet und können den Mauersegler Nistplätze vorhalten die auch bei zunehmenden klimatischen Herausforderungen funktional verbleiben ...

Artenschutz in Franken®  
Brände im Amazonas: Dritter Monat in Folge mit neuem Negativrekord
Brände im Amazonas: Dritter Monat in Folge mit neuem Negativrekord

04/05.08.2022

  • WWF-Statement zu Rekordzahl an Bränden

Berlin, 02.08.2022: 12.906 Brände zählte das brasilianische Institut für Weltraumforschung (INPE) im Amazonas von Januar bis Juli 2022. Das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr.Sechs Prozent mehr Feuer gab es im Cerrado, der artenreichsten Savanne der Welt.

Kurz vor der Präsidentschaftswahl verzeichnet Brasilien damit den dritten Monat in Folge einen neuem Negativrekord. Besserung ist nicht in Sicht: Die feuerreichsten Monate August und September stehen noch bevor. Konstantin Ochs, Südamerika-Referent bei WWF Deutschland kommentiert:
„Die meisten Brände im Amazonas und im Cerrado sind von Menschen gelegt, angetrieben durch die naturfeindliche Politik Bolsonaros. Seit seinem Amtsantritt baut er systematisch Überwachungs- und Kontrollorgane ab, die Feuer können sich so viel schneller ausbreiten. 

Zwei Monate vor der entscheidenden Wahl in Brasilien steht der Amazonas näher am Kollaps als je zuvor. Bei der Wahl entscheiden Brasilianer:innen nicht nur über einen neuen Präsidenten, sondern auch über die Zukunft des Amazonas-Regenwaldes und des Weltklimas. Denn ohne den Amazonas werden wir die globale Klimakatastrophe nicht stoppen können.“


Quelle
WWF
Stand: 02.08.2022

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung. Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®
- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Eingestaubt und verletzt ...
Bild zum Eintrag (1073051-160)
Hornisse am Flurweg

04/05.08.2022

Franken. Hier mussten wir schon etwas näher hinsehen um erkennen zu können was wir vor uns hatten denn auf den ersten Blick konnten wir das Tier gar nicht als Hornisse bestimmen.
Der zweite Eindruck ließ uns dann jedoch erkennen das dieses Tier wohl ein Opfer des "Flurweg-Verkehrs" wurde. Das Tier das flugunfähig war zeigte auf dem Rücken deutliche Verletzungen.

... hier auf unseren Hornissenseiten einige Eindrücke ...


In der Aufnahme
  • Auf den ersten Blick nicht zwingend als Hornisse erkennbar
Artenschutz in Franken®  
Kopfauf-Kopfüber .... immer am Baum entlang
Bild zum Eintrag (1073034-160)
Kopfauf-Kopfüber .... immer am Baum entlang

04/05.08.2022

Eine Vogelart die in den großen (Rot)-Buchenwäldern des Steigerwaldes noch weit verbreitet ist, ist der Kleiber. Er wurde zum Vogel des Jahres 2006 gewählt. Es ist schon spektakulär wenn der Besucher diesen so geschickten Kletterer kopfüber die Bäume auf und ab laufen sieht.

Kurzer Stummerlschwanz, hellblaue Deckflügel- orange Unterbauchdeckenfarbe sowie ein markanter schwarzer Augenstreif zeichnen den gewandten „ Baumkletterer“  - Kleiber aus.
Mit seiner Körpergröße um 15 cm und einem Körpergewicht von 25 Gramm ist er etwa so groß wie die Kohlmeise und ebenso ein Standvogel in unseren Breiten. Bevorzugt treffen wir diesen Vogel in Mischwäldern, jedoch auch in Gärten und Parkanlagen an.

Seinen Brutplatz legt er in Baumhöhlen und Nistkästen etc. an deren Eingänge er auf geeignete Eingangsgröße „zukleibern“ kann.In diese Bruthöhle legt der Kleiber Anfang Mai auf eine Unterlage die meist aus Kieferrinde besteht sein 6 – 8 Eier umfassendes Gelege, das in der „Farbwahl“ rotweiß gefleckt gehalten wird.

Bebrütet wird dieses vom Weibchen rund 14 Tage . Nachdem die Jungkleiber reichlich mit Insekten ( Altvögel nehmen auch Nüsse und Samen ) gefüttert wurden, verlassen sie nach etwa 24 Tagen die Nisthöhle.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Kleiber
Artenschutz in Franken®  
Hohes Risiko bei Investionen in Wasserkraft auf dem Balkan
Bild zum Eintrag (1073030-160)
Hohes Risiko bei Investionen in Wasserkraft auf dem Balkan

03/04.08.2022

Große Wasserkraft-Neubauprojekte in Südosteuropa (1) sind mit massiven Investitionsrisiken behaftet und haben niedrige Realisierungsraten. Das zeigt ein heute veröffentlichter Bericht von CEE Bankwatch, EuroNatur, RiverWatch und WWF Adria, der auch neun Fallbeispiele (2) von Hochrisiko-Projekten beschreibt.

Radolfzell.
Während im letzten Jahrzehnt in der gesamten Region hunderte der für die Artenvielfalt zerstörerischen Kleinwasserkraftwerke errichtet wurden, blieben Anläufe für neue Wasserkraftwerke mit einer Kapazität von mehr als 10 Megawatt (MW) weitgehend erfolglos, ausgenommen in Albanien und Slowenien.
Anfälligkeit für Austrocknungen, rechtliche Probleme, wachsender Widerstand der Öffentlichkeit und mangelnde Finanzierung sind einige der Faktoren, die zahlreiche Großwasserkraftprojekte in den letzten Jahren zu Fall brachten – darunter zwei Kraftwerke an der Vjosa in Albanien, zwei im Mavrovo-Nationalpark in Nordmazedonien sowie mehrere an den Flüssen Morača und Vrbas in Montenegro und Bosnien-Herzegowina.

Wasserkraft spielt neben Kohle traditionell eine wichtige Rolle in Südosteuropa, aber der Klimawandel stellt diese Formen der Energiegewinnung in Frage. Albanien hat seit 2010 etwa 600 Megawatt an Staudämmen und hunderte weitere Megawatt an Kleinkraftwerken errichtet, aber die durchschnittliche Energiegewinnung aus Wasserkraft nahm zwischen 2010 und 2020 kaum zu. In Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Montenegro, die nur Kleinwasserkraftwerke errichteten, nahm die jährliche Produktion sogar ein wenig ab.

Davon unbeirrt trachten die Regierungen und Energieversorgungsunternehmen der Region danach, noch mehr Großwasserkraftwerke zu bauen. Besonders ehrgeizig beim Ausbau zeigt sich Bosnien-Herzegowina und plant mindestens 12 große Staudämme – obwohl im Land im vergangenen Jahrzehnt kein einziges Kraftwerk neu fertiggestellt werden konnte.

Die Finanzquellen versiegen zusehends, da die Europäische Investitionsbank, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau in letzter Zeit zurückhaltender geworden sind, was Investitionen in Wasserkraft betrifft. Damit bleiben chinesische und türkische Banken sowie die US-amerikanische International Development Finance Corporation (DFC) unter den wenigen, die auf einen so risikoreichen Sektor setzen.

Aber obwohl chinesische Unternehmen in mehrere Projekte in Bosnien-Herzegowina involviert sind – darunter das Ulog-Kraftwerk an der oberen Neretva, eine Kette von drei Kraftwerken an der Bistrica und eventuell auch drei weitere Kraftwerke an der oberen Drina –, gibt es nur eine einzige bestätigte Finanzierung: Für das umstrittene 160-MW-Kraftwerk Dabar, für das im Januar dieses Jahres ein Kredit der Eximbank über 180 Mio. Euro abgeschlossen wurde.

„Der Wasserkraftertrag in der Region steigt und fällt wegen des Klimawandels wie ein Jo-Jo. In dieser Situation ist es unverantwortlich, weitere Dämme zu errichten. Das zeigt sich am deutlichsten in Ländern wie Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Montenegro, die schon heute stärker von Wasserkraft abhängen. Es ist völlig unverständlich, dass etwa Montenegro bis Ende 2021 lediglich 2,5 Megawatt an Photovoltaikanlagen installiert hat. Was es dringend braucht, ist eine Diversifizierung der Erneuerbaren Energien und eine massive Verbesserung der Energieeffizienz“, sagt Pippa Gallop von CEE Bankwatch Network.

Dr. Amelie Huber von der Stiftung EuroNatur ergänzt: „Die Wasserkraftinvestoren werden weiterhin vom Versprechen einer Gratis-Energiequelle, die jederzeit verfügbar sei, angelockt. Tatsächlich gilt dies für die Wasserkraft aber längst nicht mehr. Zeit- und Kostenüberschreitungen sind an der Tagesordnung, besonders bei Großwasserkraftwerken, und die Wasserführung der Flüsse ist unstet geworden. Darüber hinaus müssen die sehr negativen Auswirkungen der Wasserkraft auf die biologische Vielfalt der Flusssysteme berücksichtigt werden. Auf Länder, deren Energiesysteme von Wasserkraft abhängen, kommen hohe Kosten zu, je mehr sich die Auswirkungen des Klimawandels verstärken und Dürren und Überschwemmungen häufiger werden.“


Anmerkungen:

(1) Die von diesem Bericht abgedeckten südosteuropäischen Länder sind Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien und Slowenien.
(2) Die Projekt-Fallstudien betreffen:
-   Skavica, Albanien
-    Bistrica B-1, B-2, B-3, Bosnien-Herzegowina
-    Buk Bijela / Obere Drina, Bosnien-Herzegowina
-    Dabar / Upper Horizons, Bosnien-Herzegowina
-    Ulog und Obere Neretva, Bosnien-Herzegowina
-    Janjići, Bosnien-Herzegowina
-    Jadenica, Bulgarien
-    Kosinj/Senj II, Kroatien
-    Komarnica, Montenegro

Hintergrundinformationen:

  •     Die Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ dient dem Schutz von Flüssen mit besonders hohem Naturwert auf der Balkan-Halbinsel, die von mehr als 3.400 Wasserkraft-Projekten bedroht werden. Die Kampagne wird von den internationalen Naturschutzorganisationen Riverwatch und EuroNatur koordiniert und gemeinsam mit Partnerorganisationen in den Balkanländern umgesetzt. Weitere Informationen unter https://balkanrivers.net/de.
  •     Sie können den Bericht hier einsehen: https://bankwatch.org/publication/why-hydropower-in-southeast-europe-is-a-risky-investment
  •     Die Kampagne wird unter anderem unterstützt von: Manfred-Hermsen-Stiftung.

In der Aufnahme
  • Ein Teil des Gebiets in Albanien, das durch den geplanten Skavica-Staudamm überflutet würde.
© Andrey Ralev


Quelle

EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe
Westendstraße 3
78315 Radolfzell

27.07.2022

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Auszeichnung für Waldschützer und Waldschützerinnen ...
Bild zum Eintrag (1073027-160)
Auszeichnung für Waldschützer und Waldschützerinnen aus Deutschland und der Ukraine

03/04.08.2022

++ EuroNatur-Preis 2022 geht an Antje Grothus, Fedir Hamor und die Organisation Free Svydovets ++ Europas letzte Urwälder stehen unter enormen Druck durch Raubbau ++ Ukraine-Krieg erschwert die Arbeit von Waldschützerinnen und Waldschützern in den Karpaten ++

Radolfzell. Die deutsche Klima- und Waldschützerin Antje Grothus, der ukrainische Wissenschaftler und Urwaldschützer Prof. Dr. Fedir Hamor sowie die Naturschutzorganisation Free Svydovets aus der Ukraine erhalten gemeinsam am 13. Oktober 2022 den EuroNatur-Preis.
Antje Grothus setzt sich seit Jahrzehnten für das Ende des Braunkohleabbaus in Deutschland ein. Sie steht für den möglichst frühen Ausstieg aus der Kohle und hat sich in besonderer Weise am Tagebau Hambach für die Erhaltung des gleichnamigen Waldes eingesetzt, auch Bedrohungen gegenüber ihrer Person zum Trotz. Die Energiefrage wurde durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine nochmals verschärft und es zeigt sich, dass eine echte Energiewende in Deutschland und Europa nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus menschenrechts- und sicherheitspolitischen Gründen von höchster Dringlichkeit ist. Dabei dürfen jedoch die letzten naturnahen Wälder unseres Kontinents, in Deutschland ebenso wie im ukrainischen Teil der Karpaten, nicht für die Energiegewinnung zerstört werden. Der Forstwissenschaftler Prof. Dr. Fedir Hamor und die ukrainische Organisation Free Svydovets setzen sich seit vielen Jahren für den Schutz der Karpatenurwälder in ihrem Land ein; aktuell sind die Herausforderungen aufgrund des Kriegs in ihrer Heimat noch extremer geworden.

„Der Mut und die Beharrlichkeit aller diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger hat Vorbildcharakter, zumal in den Zeiten von Krieg und den verstärkten Versuchen, zivilgesellschaftliche Akteure einzuschüchtern – leider auch hier in Deutschland “, begründet EuroNatur-Präsident Thomas Potthast die Wahl des diesjährigen EuroNatur-Preises. Mit der Auszeichnung stehen die Waldschützerinnen und Waldschützer aus Deutschland und der Ukraine in einer Reihe mit Persönlichkeiten wie den „mutigen Frauen von Kruščica“ oder dem rumänischen Urwaldschützer Gabriel Paun. Sie erhielten den EuroNatur-Preis ebenfalls für ihren beispielhaften Einsatz zum Schutz des europäischen Naturerbes.


Hintergrundinformationen:   

EuroNatur-Preis: Ausgezeichnet wurden neben den im Text Genannten bislang u.a. Jonathan Franzen, Gudrun Steinacker und die Gemeinde Mals in Südtirol. Der EuroNatur-Preis ist undotiert. Mit ihm werden herausragende Leistungen für den Naturschutz gewürdigt. Der EuroNatur-Preis 2022 wird am Donnerstag, 13. Oktober 2022 um 17 Uhr auf der Bodenseeinsel Mainau an Antje Grothus, Prof. Dr. Fedir Hamor und die Organisation Free Svydovets verliehen.

EuroNatur-Kampagne zur Rettung der Karpatenurwälder: Die Kampagne „SaveParadiseForests“ setzt sich für den Schutz der Ur- und Naturwälder der Karpaten ein, besonders in Rumänien. Sie wird von den NGOs EuroNatur (Deutschland) und Agent Green (Rumänien) gemeinsam koordiniert und durchgeführt.


In der Aufnahme

  • Alte, naturnahe Wälder sind rar geworden in Europa. Dabei sind sie Horte der Artenvielfalt und spielen eine fundamentale Rolle im Kampf gegen die Klimaerhitzung.
© Matthias Schickhofer

Quelle
EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe
Westendstraße 3
78315 Radolfzell

25.07.2022

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Landesregierung beschließt Entwurf für Klimagesetz
Bild zum Eintrag (1073018-160)
Landesregierung beschließt Entwurf für Klimagesetz

03/04.08.2022

„Wir machen Hessen klimaneutral. Das neue Klimagesetz ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin“, so Umweltministerin Priska Hinz. Der Entwurf des hessischen Gesetzes zur Förderung des Klimaschutzes und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels wurde heute von der Landesregierung beschlossen und die Verbändeanhörung eingeleitet.
„Wir setzen uns mit dem Gesetz ehrgeizigere Ziele und verpflichten uns alles Notwendige zu tun, um diese Ziele zu erreichen“, betonte die Ministerin. „Der Klimawandel trifft besonders diejenigen Menschen, die Hilfe brauchen, ältere oder kranke Menschen oder Menschen in hochverdichteten Stadtgebieten, die sich schnell aufheizen. Bereits die aktuellen Schäden etwa in der Land- und Forstwirtschaft kosten Hessen Millionen, die für wichtige andere Investitionen in die Zukunft fehlen. Deswegen ist konsequenter Klimaschutz nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch ökonomisch und sozial zwingend, um unseren Wohlstand zu erhalten. Es geht um nicht weniger als unsere Lebensgrundlagen und unsere Zukunft“, erklärte die Umweltministerin.

Land nimmt Vorbildrolle beim Klimaschutz ein

Die Treibhausgasemissionen sollen bis zum Jahr 2025 um mindestens 40 Prozent gemindert werden. Das Ziel für 2030 wurde verschärft: Statt bisher 55 Prozent, sollen nun 65 Prozent der Treibhausgasemissionen eingespart werden. Bis zum Jahr 2040 müssen sie um mindestens 88 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. 2045 soll Hessen klimaneutral sein. Mit dem Gesetz leistet das Land Hessen seinen Beitrag zur völkerrechtlich verpflichtenden Begrenzung der globalen Durchschnittstemperatur nach dem Pariser Klimaabkommen.

Ziel des Gesetzesentwurfs ist es, die Klimapolitik des Landes zu stärken und eine landesgesetzliche Grundlage für die erforderlichen Maßnahmen zu schaffen. Außerdem wird die CO2-neutrale Landesverwaltung gestärkt: Das Ziel, dass die Landesverwaltung bis 2030 CO2 neutral organisiert wird, bekommt Gesetzesrang. Für fossile Heizungen soll ab 2026 in Landesgebäuden Schluss sein. Der Gesetzesentwurf sieht auch vor, dass alle Gesetze, Verordnungen und größeren Förderprogramme der Landesregierung dahin überprüft werden, ob sie bezüglich der Erreichung der Klimaziele optimiert werden können.

Klimabeirat und Klimaplan für mehr Klimaschutz

Mit dem Gesetz wird zudem ein neuer, wissenschaftlicher Klimabeirat für Hessen geschaffen. Der Beirat berät die Landesregierung und wacht mit darüber, dass das Land auf Reduktionspfad bleibt. Das Gesetz wird ergänzt vom Klimaplan des Landes, der mit seinen Maßnahmen ebenfalls gesetzlich verankert wird und die konkreten Umsetzungsschritte enthält.
Hintergrund:

Nach der Auswertung der Verbändeanhörung wird der Entwurf dem Kabinett mit den Stellungnahmen der Verbände erneut vorgelegt und nach Beschluss dem Landtag für das Gesetzgebungsverfahren zugeleitet.

Parallel wird der Klimaplan Hessen, der den bisherigen Integrierten Klimaplan 2025 (IKSP) weiterschreibt, als Maßnahmenpaket unter Beteiligung der verantwortlichen Landesministerien, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und unter öffentlicher Beteiligung entwickelt und soll Ende 2022 beschlossen werden.


Quelle
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Mainzer Straße 80
65189 Wiesbaden

29.07.2022

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Erdüberlastungstag am 28. Juli
Bild zum Eintrag (1073016-160)
Erdüberlastungstag am 28. Juli

  • Siegesmund: „Leben auf Kosten unserer Kinder und Enkelkinder – wir müssen umsteuern“ Ressourcenverbrauch: Erdüberlastungstag am 28. Juli - so früh wie nie

02/03.08.2022


Noch nie seit Beginn der Berechnungen zum globalen Ressourcenverbrauch war der Erdüberlastungstag so früh wie in diesem Jahr. Bereits am 28. Juli sind die natürlichen Ressourcen des Planeten für dieses Jahr erschöpft. Das zeigt, wie nötig ein Umsteuern zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz ist.
„Wir leben auf Pump und auf Kosten unserer Kinder und Enkelkinder. Ab heute haben wir die Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht. Doch wir haben es selbst in der Hand. Klimaschutz, Artenschutz, der schonende Umgang mit Ressourcen sind die Antwort auf die großen Herausforderungen“, so Umweltministerin Anja Siegesmund. Die große Nachfrage etwa nach dem Reparaturbonus in Thüringen habe gezeigt, die Menschen wollen raus aus der Wegwerfgesellschaft. „Reparieren statt Wegwerfen lohnt sich doppelt: Damit schonen wir die Umwelt und den Geldbeutel. Jedes Elektrogerät, das nicht auf dem Müll landet, schont Ressourcen. Damit sagen wir dem stetig höher werdenden Berg Elektroschrott in Thüringen den Kampf an,“ Siegesmund weiter.

Thüringen fördert aktuell als einziges Bundesland die Reparatur von Elektrogeräten, um Ressourcen zu schonen. Verbraucherinnen und Verbraucher können 50 Prozent der Reparaturkosten erstattet bekommen. Der Reparaturbonus 2.0 ist ein gemeinsames Projekt des Umweltministeriums und der Verbraucherzentrale Thüringen und hat ein Volumen von 600.000 Euro.

Hintergrund


Die Organisation Global Footprint Network berechnet den Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day) mithilfe des ökologischen Fußabdrucks. Dieser ist ein ⁠Indikator⁠ für die Nutzung der biologischen Kapazität und Regenerationsfähigkeit und für die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt. Denn die Ressourcen auf der Erde sind endlich: Wir stoßen beispielsweise mehr Kohlendioxid aus, als Wälder und Ozeane absorbieren können, fischen intensiver als sich die Bestände erholen und fällen mehr Bäume als nachwachsen.

Der Earth Overshoot Day markiert das Datum, an dem die Nachfrage der Menschheit nach ökologischen Ressourcen und Dienstleistungen in einem bestimmten Jahr das übersteigt, was die Erde in diesem Jahr regenerieren kann. Im Jahr 2021 fiel dieser Tag auf den 29. Juli, dieses Jahr auf den 28. Juli – so früh wie nie zuvor.

Quelle
Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN)
Pressesprecher Tom Wetzling
Beethovenstraße 3
99096 Erfurt
27.07.2022

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F
Artenschutz in Franken®  
Hornweberknecht (Phalangium opilio)
Bild zum Eintrag (1073010-160)
Hornweberknecht (Phalangium opilio)

02/03.08.2022

Obwohl der Weberknecht aussieht wie eine Spinne, ist er doch keine. Weberknechte haben innerhalb der Spinnentiere eine eigene Gruppe.
 
  •     Weltweit sind etwa 4000 Arten mit Körperlängen von 2 bis 22 mm bekannt.
  •     Rund 40 heimische Weberknecht-Arten kommen bei uns vor.
  •  Sie leben räuberisch von anderen Gliedertieren.
  •  Einige Arten ernähren sich auch von toten Insekten.
Bei Weberknechten sind Vorder- und Hinterkörper miteinander verwachsen, so dass ihr Körper sehr kompakt und kugelig wirkt. Die Augen befinden sich erhöht auf kleinen Hügelchen.

Dieses Weibchen hat eine Körperlänge von 6 - 7 mm.


Aufnahmen und Autor
  •     Willibald Lang
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1046668-159)
Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr über 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
25. Jahre Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1053849-159)
25. Jahre Artenschutz in Franken® 

Am 01.03.2021 feierte unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.
Und auch nach 25 Jahren zeigt sich unser Engagement keineswegs als "überholt". Im Gegenteil es wird dringender gebraucht denn je.

Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!


Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
Bild zum Eintrag (1053848-159)
Im Aufbau
Was tun beim Wildunfall
Bild zum Eintrag (1001660-159)
Rechtliches §
Bild zum Eintrag (1001682-159)
Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Unser Engagement
Bild zum Eintrag (1001684-159)
Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1053853-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.

Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen.
Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
Bild zum Eintrag (1053852-159)
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein ...da wir jedoch im ganzen Land wiederfinden!

Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.
Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?
Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Juni 2019
Autorin
Natascha Gaedecke
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
Bild zum Eintrag (1053851-159)
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!
Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

AiF
12.08.2019

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
Im Zweifel lieber die Finger weglassen

09/10.08.2022


Mehr zum Thema

Tiny but shiny – eine interaktive Darstellung der Vogelwelt der Greifswalder Oie

09/10.08.2022

Mehr zum Thema
Schlimmste je aufgetretene Trockenheit in Frankreich

08/09.08.2022


Mehr zum Thema
Ausbeutung der Tiefsee-Rohstoffe führt zu Streit

08/09.08.2022


Mehr zum Thema
Neue Windräder für den Schwarzwald

08/09.08.2022


Mehr zum Thema
Verstöße in Schlachterei sollen lückenlos aufgeklärt werden

08/09.08.2022


Mehr zum Thema
Zukunft des Nationalparks Hainich gemeinsam gestalten

08/09.08.2022


Mehr zum Thema
Kaum Regen im Juli – Wasserbewirtschaftung im Spree- und Schwarze-Elster-Gebiet steht weiter vor Herausforderungen

08/09.08.2022


Mehr zum Thema
Insektensommer: Zweite Zählphase der Mitmachaktion startet

07/08.08.2022


Mehr zum Thema
Gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten in Sachsen-Anhalt

07/08.08.2022


Mehr zum Thema
Bornavirus-Infektion mit Todesfolge in Bayern

07/08.08.2022


Mehr zum Thema
Asiatische Tigermücke erstmals in Konstanz nachgewiesen

07/08.08.2022


Mehr zum Thema
Zum Logbuch   >
NaturVision Filmfestival 2021
Anregungen zur Erhaltung der Biodiversität - Filme von Helga und Hubertus Zinnecker
Bild zum Eintrag (1056527-159)
Artenschutz in Franken® - © 2021
Bild zum Eintrag (1057551-159)
Artenschutz in Franken® - © 2021
Bild zum Eintrag (1058626-159)
Artenschutz in Franken® - © 2021
Bild zum Eintrag (1058777-159)
Artenschutz in Franken® - © 2021
Bild zum Eintrag (1060402-159)
Artenschutz in Franken® - © 2021
Bild zum Eintrag (1062956-159)
Artenschutz in Franken® - © 2022
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1053865-159)
Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1050147-159)
Deutschlands Wilde Bienchen®
Bild zum Eintrag (1050146-159)
Nature meets Technology®