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Beerenwanze (Dolycoris baccarum)
Beerenwanze (Dolycoris baccarum)
Die Beerenwanze ist eine in Europa weit verbreitete Wanzenart aus der Familie der Baumwanzen. Sie kommt in unterschiedlichen Lebensräumen vor, darunter Gärten, Wiesen, Waldränder und Heckenlandschaften, und ist auch in Deutschland häufig anzutreffen.
Charakteristisch für die Beerenwanze ist ihr rundlich-ovaler Körperbau sowie die variable Färbung, die von rötlich-braun bis violett reichen kann. Besonders auffällig ist die dichte, feine Behaarung auf der Oberseite des Körpers, die ihr ein leicht samtiges Aussehen verleiht. Zudem besitzt sie helle Zeichnungen am Rand des Hinterleibs.
Die Beerenwanze ernährt sich überwiegend von Pflanzensäften. Dabei saugt sie an verschiedenen Pflanzen, bevorzugt an Beerensträuchern, Kräutern und Stauden. Gelegentlich nimmt sie auch kleine Insekten oder deren Eier auf, wodurch sie eine eher vielseitige Ernährungsweise zeigt.
Für den Menschen ist die Beerenwanze ungefährlich. Wie viele andere Wanzenarten kann sie bei Störung einen unangenehmen Geruch abgeben, der als Abwehrmechanismus dient. Dieser Geruch ist jedoch harmlos und verflüchtigt sich nach kurzer Zeit.
Die Entwicklung erfolgt über mehrere Larvenstadien, sogenannte Nymphen, die sich in Aussehen und Färbung deutlich von den erwachsenen Tieren unterscheiden können. Im Laufe des Jahres entwickelt sich in der Regel eine Generation.
Im Herbst sucht die Beerenwanze geschützte Plätze zur Überwinterung auf, etwa in Laub, unter Rinde oder in Bodennähe. Anders als manche andere Wanzenarten dringt sie jedoch nur selten in Gebäude ein.
Insgesamt ist die Beerenwanze ein unauffälliger, aber interessanter Bestandteil der heimischen Insektenwelt. Sie spielt eine Rolle im ökologischen Gleichgewicht und ist ein typischer Vertreter der mitteleuropäischen Fauna.
Aufnahme von Bernhard Schmalisch
Charakteristisch für die Beerenwanze ist ihr rundlich-ovaler Körperbau sowie die variable Färbung, die von rötlich-braun bis violett reichen kann. Besonders auffällig ist die dichte, feine Behaarung auf der Oberseite des Körpers, die ihr ein leicht samtiges Aussehen verleiht. Zudem besitzt sie helle Zeichnungen am Rand des Hinterleibs.
Die Beerenwanze ernährt sich überwiegend von Pflanzensäften. Dabei saugt sie an verschiedenen Pflanzen, bevorzugt an Beerensträuchern, Kräutern und Stauden. Gelegentlich nimmt sie auch kleine Insekten oder deren Eier auf, wodurch sie eine eher vielseitige Ernährungsweise zeigt.
Für den Menschen ist die Beerenwanze ungefährlich. Wie viele andere Wanzenarten kann sie bei Störung einen unangenehmen Geruch abgeben, der als Abwehrmechanismus dient. Dieser Geruch ist jedoch harmlos und verflüchtigt sich nach kurzer Zeit.
Die Entwicklung erfolgt über mehrere Larvenstadien, sogenannte Nymphen, die sich in Aussehen und Färbung deutlich von den erwachsenen Tieren unterscheiden können. Im Laufe des Jahres entwickelt sich in der Regel eine Generation.
Im Herbst sucht die Beerenwanze geschützte Plätze zur Überwinterung auf, etwa in Laub, unter Rinde oder in Bodennähe. Anders als manche andere Wanzenarten dringt sie jedoch nur selten in Gebäude ein.
Insgesamt ist die Beerenwanze ein unauffälliger, aber interessanter Bestandteil der heimischen Insektenwelt. Sie spielt eine Rolle im ökologischen Gleichgewicht und ist ein typischer Vertreter der mitteleuropäischen Fauna.
Aufnahme von Bernhard Schmalisch
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