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Die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus)
„Die geduldige Jägerin: Lianas Kunst des Netzens“
Die Gartenkreuzspinne – Meisterin des Netzes in unseren Gärten
Die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) gehört zu den bekanntesten Spinnen Mitteleuropas – und gleichzeitig zu den faszinierendsten. Mit ihrem markanten Kreuz auf dem Hinterleib und ihren perfekt gesponnenen Radnetzen ist sie ein beeindruckendes Beispiel für die Vielfalt und Bedeutung heimischer Insektenfresser in unseren Gärten.
Lebensweise und Lebensraum
Gartenkreuzspinnen bevorzugen strukturreiche Gärten, Hecken, Waldränder und Wiesen. Sie bauen ihre kunstvollen, kreisrunden Netze meist zwischen Pflanzen oder an windgeschützten Stellen. Die Netze werden regelmäßig erneuert oder repariert, oft sogar täglich, damit sie ihre volle Funktion behalten.
Beutefang – Präzision und Geduld
Sobald ein Insekt das Netz berührt, überträgt sich die Vibration über die Fäden direkt zur Spinne. Die Gartenkreuzspinne erkennt dabei nicht nur dass etwas ins Netz gegangen ist – sie kann sogar unterscheiden, wie groß die Beute ist.
Mit erstaunlicher Schnelligkeit läuft sie zur Fundstelle, beißt die Beute an und beginnt sofort mit dem Einwickeln. Aus Drüsen am Hinterleib produziert sie dafür eine feine, elastische Seide, mit der sie das Insekt Schicht für Schicht einspinnt. Diese Technik schützt die Spinne vor Gegenwehr und hält die Nahrung frisch, bis sie sie in Ruhe verzehren kann.
Wichtiger Helfer im Garten
Obwohl viele Menschen Spinnen fürchten, ist die Gartenkreuzspinne ein wertvoller Verbündeter im Garten. Sie reduziert die Zahl von Fluginsekten – darunter Mücken, kleine Fliegen und Blattlausflieger – auf ganz natürliche Weise. Ein einziges Tier kann dabei hunderte Insekten pro Saison fangen.
Harmlos für Menschen
Die Gartenkreuzspinne ist für den Menschen vollkommen ungefährlich. Sie ist scheu, verteidigt sich nicht aggressiv und ihr Biss ist viel zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen. Wer eine Kreuzspinne im Garten entdeckt, darf sich freuen: Sie zeigt ein intaktes, vielfältiges Ökosystem an.
Schutz durch Verständnis
Spinnen werden oft missverstanden. Dabei leisten sie einen großen Beitrag zur natürlichen Regulierung von Insektenpopulationen. Durch das Belassen von Strukturen wie Hecken, Stauden, Totholz oder höherem Wildwuchs können wir ihren Lebensraum fördern – und so auch von ihrer wertvollen Arbeit profitieren.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) gehört zu den bekanntesten Spinnen Mitteleuropas – und gleichzeitig zu den faszinierendsten. Mit ihrem markanten Kreuz auf dem Hinterleib und ihren perfekt gesponnenen Radnetzen ist sie ein beeindruckendes Beispiel für die Vielfalt und Bedeutung heimischer Insektenfresser in unseren Gärten.
Lebensweise und Lebensraum
Gartenkreuzspinnen bevorzugen strukturreiche Gärten, Hecken, Waldränder und Wiesen. Sie bauen ihre kunstvollen, kreisrunden Netze meist zwischen Pflanzen oder an windgeschützten Stellen. Die Netze werden regelmäßig erneuert oder repariert, oft sogar täglich, damit sie ihre volle Funktion behalten.
Beutefang – Präzision und Geduld
Sobald ein Insekt das Netz berührt, überträgt sich die Vibration über die Fäden direkt zur Spinne. Die Gartenkreuzspinne erkennt dabei nicht nur dass etwas ins Netz gegangen ist – sie kann sogar unterscheiden, wie groß die Beute ist.
Mit erstaunlicher Schnelligkeit läuft sie zur Fundstelle, beißt die Beute an und beginnt sofort mit dem Einwickeln. Aus Drüsen am Hinterleib produziert sie dafür eine feine, elastische Seide, mit der sie das Insekt Schicht für Schicht einspinnt. Diese Technik schützt die Spinne vor Gegenwehr und hält die Nahrung frisch, bis sie sie in Ruhe verzehren kann.
Wichtiger Helfer im Garten
Obwohl viele Menschen Spinnen fürchten, ist die Gartenkreuzspinne ein wertvoller Verbündeter im Garten. Sie reduziert die Zahl von Fluginsekten – darunter Mücken, kleine Fliegen und Blattlausflieger – auf ganz natürliche Weise. Ein einziges Tier kann dabei hunderte Insekten pro Saison fangen.
Harmlos für Menschen
Die Gartenkreuzspinne ist für den Menschen vollkommen ungefährlich. Sie ist scheu, verteidigt sich nicht aggressiv und ihr Biss ist viel zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen. Wer eine Kreuzspinne im Garten entdeckt, darf sich freuen: Sie zeigt ein intaktes, vielfältiges Ökosystem an.
Schutz durch Verständnis
Spinnen werden oft missverstanden. Dabei leisten sie einen großen Beitrag zur natürlichen Regulierung von Insektenpopulationen. Durch das Belassen von Strukturen wie Hecken, Stauden, Totholz oder höherem Wildwuchs können wir ihren Lebensraum fördern – und so auch von ihrer wertvollen Arbeit profitieren.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Gartenkreuzspinne hat eine Kleinlibelle erbeutet
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