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Pyrrhocoris apterus, Gemeine Feuerwanze
Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus)
Die Gemeine Feuerwanze ist eine der bekanntesten und auffälligsten Wanzenarten in Mitteleuropa. Durch ihre leuchtend rote Färbung mit markanten schwarzen Mustern ist sie leicht zu erkennen und wird häufig in Gärten, Parks und an sonnigen Hauswänden beobachtet.
Die Tiere erreichen eine Körperlänge von etwa 9 bis 12 Millimetern. Ihr kontrastreiches Muster dient als Warnsignal für mögliche Fressfeinde. Trotz ihres Namens kann die Gemeine Feuerwanze nicht fliegen, da ihre Flügel meist verkürzt und nicht funktionstüchtig sind.
Feuerwanzen leben oft in größeren Gruppen und halten sich bevorzugt in der Nähe von Lindenbäumen oder Malvengewächsen auf. Dort ernähren sie sich hauptsächlich von herabgefallenen Samen sowie von Pflanzensäften. Gelegentlich saugen sie auch an toten Insekten oder nehmen andere organische Reste auf.
Für den Menschen ist die Gemeine Feuerwanze völlig harmlos. Sie sticht nicht und verursacht keine Schäden an Gebäuden oder Vorräten. Bei Bedrohung kann sie – wie viele Wanzen – ein leicht unangenehm riechendes Sekret absondern, das der Verteidigung dient.
Die Entwicklung erfolgt über mehrere Nymphenstadien, wobei die Jungtiere zunächst eine andere Färbung aufweisen und erst nach mehreren Häutungen das typische Erscheinungsbild der erwachsenen Tiere annehmen. In Mitteleuropa bildet die Art meist eine Generation pro Jahr.
Während der kühleren Jahreszeit suchen Feuerwanzen geschützte Plätze zur Überwinterung auf, zum Beispiel unter Laub, in Ritzen oder an geschützten Stellen nahe dem Boden. An warmen Tagen im zeitigen Frühjahr werden sie oft wieder aktiv und sind dann häufig in Gruppen zu sehen.
Die Gemeine Feuerwanze ist ein gut sichtbarer und leicht zu beobachtender Vertreter der heimischen Insektenwelt und eignet sich besonders gut, um grundlegende ökologische Zusammenhänge im eigenen Umfeld kennenzulernen.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Tiere erreichen eine Körperlänge von etwa 9 bis 12 Millimetern. Ihr kontrastreiches Muster dient als Warnsignal für mögliche Fressfeinde. Trotz ihres Namens kann die Gemeine Feuerwanze nicht fliegen, da ihre Flügel meist verkürzt und nicht funktionstüchtig sind.
Feuerwanzen leben oft in größeren Gruppen und halten sich bevorzugt in der Nähe von Lindenbäumen oder Malvengewächsen auf. Dort ernähren sie sich hauptsächlich von herabgefallenen Samen sowie von Pflanzensäften. Gelegentlich saugen sie auch an toten Insekten oder nehmen andere organische Reste auf.
Für den Menschen ist die Gemeine Feuerwanze völlig harmlos. Sie sticht nicht und verursacht keine Schäden an Gebäuden oder Vorräten. Bei Bedrohung kann sie – wie viele Wanzen – ein leicht unangenehm riechendes Sekret absondern, das der Verteidigung dient.
Die Entwicklung erfolgt über mehrere Nymphenstadien, wobei die Jungtiere zunächst eine andere Färbung aufweisen und erst nach mehreren Häutungen das typische Erscheinungsbild der erwachsenen Tiere annehmen. In Mitteleuropa bildet die Art meist eine Generation pro Jahr.
Während der kühleren Jahreszeit suchen Feuerwanzen geschützte Plätze zur Überwinterung auf, zum Beispiel unter Laub, in Ritzen oder an geschützten Stellen nahe dem Boden. An warmen Tagen im zeitigen Frühjahr werden sie oft wieder aktiv und sind dann häufig in Gruppen zu sehen.
Die Gemeine Feuerwanze ist ein gut sichtbarer und leicht zu beobachtender Vertreter der heimischen Insektenwelt und eignet sich besonders gut, um grundlegende ökologische Zusammenhänge im eigenen Umfeld kennenzulernen.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus)
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