Getreidewanze (Aelia acuminata)
Die Getreidewanze wird aufgrund ihrer oft grünlichen bis strohfarbenen Färbung gelegentlich ebenfalls als „grüne Stinkwanze“ bezeichnet, gehört jedoch zu einer anderen Wanzengruppe als die bekannteren grünen Baumwanzen. Sie ist in Europa weit verbreitet und vor allem in offenen Landschaften wie Wiesen, Feldern und an Wegrändern zu finden.
Typisch für die Getreidewanze ist ihr schlanker, länglich-ovaler Körperbau, der sich deutlich von den eher breit-schildförmigen Baumwanzen unterscheidet. Die Tiere erreichen eine Länge von etwa 8 bis 10 Millimetern. Ihre Färbung passt sich gut an trockene Gräser und Getreidehalme an, wodurch sie in ihrem Lebensraum gut getarnt sind.
Die Art ernährt sich hauptsächlich von Pflanzensäften und ist besonders häufig an Gräsern und Getreidepflanzen anzutreffen. Dort saugt sie an Halmen und Samen. In landwirtschaftlichen Kulturen kann sie bei stärkerem Auftreten zu Qualitätseinbußen führen, da sie die Entwicklung der Körner beeinflussen kann.
Für den Menschen ist die Getreidewanze ungefährlich. Sie sticht nicht und stellt keine gesundheitliche Gefahr dar. Wie viele andere Wanzenarten kann sie bei Störung ein charakteristisches, unangenehm riechendes Sekret abgeben, das der Abwehr von Fressfeinden dient.
Die Entwicklung erfolgt über mehrere Nymphenstadien, wobei die Jungtiere den erwachsenen Tieren ähneln, jedoch meist kleiner und oft etwas anders gefärbt sind. Im Laufe eines Jahres bildet sich in der Regel eine Generation.
Zur Überwinterung ziehen sich die Tiere in geschützte Bereiche zurück, beispielsweise in Grasbüschel oder in die Bodenstreu. Im Frühjahr werden sie wieder aktiv und besiedeln erneut ihre bevorzugten Lebensräume.
Die Getreidewanze ist ein typischer Vertreter offener Landschaften und zeigt, wie spezialisierte Insektenarten an bestimmte Pflanzen und Lebensräume angepasst sind.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Typisch für die Getreidewanze ist ihr schlanker, länglich-ovaler Körperbau, der sich deutlich von den eher breit-schildförmigen Baumwanzen unterscheidet. Die Tiere erreichen eine Länge von etwa 8 bis 10 Millimetern. Ihre Färbung passt sich gut an trockene Gräser und Getreidehalme an, wodurch sie in ihrem Lebensraum gut getarnt sind.
Die Art ernährt sich hauptsächlich von Pflanzensäften und ist besonders häufig an Gräsern und Getreidepflanzen anzutreffen. Dort saugt sie an Halmen und Samen. In landwirtschaftlichen Kulturen kann sie bei stärkerem Auftreten zu Qualitätseinbußen führen, da sie die Entwicklung der Körner beeinflussen kann.
Für den Menschen ist die Getreidewanze ungefährlich. Sie sticht nicht und stellt keine gesundheitliche Gefahr dar. Wie viele andere Wanzenarten kann sie bei Störung ein charakteristisches, unangenehm riechendes Sekret abgeben, das der Abwehr von Fressfeinden dient.
Die Entwicklung erfolgt über mehrere Nymphenstadien, wobei die Jungtiere den erwachsenen Tieren ähneln, jedoch meist kleiner und oft etwas anders gefärbt sind. Im Laufe eines Jahres bildet sich in der Regel eine Generation.
Zur Überwinterung ziehen sich die Tiere in geschützte Bereiche zurück, beispielsweise in Grasbüschel oder in die Bodenstreu. Im Frühjahr werden sie wieder aktiv und besiedeln erneut ihre bevorzugten Lebensräume.
Die Getreidewanze ist ein typischer Vertreter offener Landschaften und zeigt, wie spezialisierte Insektenarten an bestimmte Pflanzen und Lebensräume angepasst sind.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Getreidewanze auf Ähre
Albert traf sie an Gräsern an .......
Wir finden die Getreidewanze bei uns bevorzugt an verschiedenen Gräserarten, wobei diese Art auch an Getreide als „Schädling“ auftritt. Diese Wanzenart erreicht ca. 1 Zentimeter Körperlänge. Der Überwinterungsprozess der Wanzen wird gerne im Moos praktiziert.
Getreidewanze
... jedoch kann sie, wie der der Name schon sagt, an Getreide viel Schaden anrichten ,,
Spitzling / Getreidewanze
Eigelege auf einem Blatt: Die Weibchen legen im Frühsommer mehrere Dutzend Eier in kleinen Gruppen ab.
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Wenn Wanzen aus der Haut "fahren" ... 2011















