Baumwanzen (Pentatomidae)
Die Baumwanzen sind eine artenreiche Familie innerhalb der Wanzen (Heteroptera) und kommen weltweit in vielen unterschiedlichen Lebensräumen vor. In Europa sind zahlreiche Arten heimisch, die sowohl in Wäldern als auch in Gärten, auf Wiesen und in landwirtschaftlich genutzten Flächen anzutreffen sind.
Typisch für Baumwanzen ist ihr breiter, meist schildförmiger Körperbau. Die Größe variiert je nach Art, liegt jedoch häufig zwischen 8 und 18 Millimetern. Auch die Färbung ist sehr unterschiedlich und reicht von unauffälligen Braun- und Grüntönen bis hin zu auffällig gemusterten Arten. Viele Baumwanzen sind gut getarnt und passen sich farblich ihrer Umgebung an.
Die meisten Arten ernähren sich von Pflanzensäften. Mit ihrem Stechrüssel saugen sie an Blättern, Stängeln, Früchten oder Samen. Einige Arten können dabei an Kulturpflanzen auftreten und gelegentlich Schäden verursachen, insbesondere in der Landwirtschaft oder im Gartenbau. Es gibt jedoch auch räuberische Vertreter innerhalb der Familie, die sich von anderen Insekten ernähren.
Für den Menschen sind Baumwanzen in der Regel harmlos. Sie stechen nicht und übertragen keine Krankheiten. Bekannt sind sie vor allem für ihre Fähigkeit, bei Gefahr ein stark riechendes Sekret abzugeben, das als Abwehrmechanismus dient und ihnen im Deutschen den Namen „Stinkwanzen“ eingebracht hat.
Die Entwicklung erfolgt über mehrere Nymphenstadien. Die Jungtiere unterscheiden sich oft deutlich in Farbe und Muster von den erwachsenen Wanzen und verändern ihr Aussehen im Laufe ihrer Entwicklung.
Viele Baumwanzenarten überwintern als erwachsene Tiere an geschützten Orten, etwa unter Laub, in Rindenspalten oder auch gelegentlich in Gebäuden. Im Frühjahr werden sie wieder aktiv und beginnen mit der Fortpflanzung.
Die Familie der Baumwanzen ist ein wichtiger Bestandteil vieler Ökosysteme. Sie übernimmt sowohl als Pflanzenfresser als auch – bei einigen Arten – als Räuber eine Rolle im ökologischen Gleichgewicht und trägt zur Vielfalt der heimischen Insektenwelt bei.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Typisch für Baumwanzen ist ihr breiter, meist schildförmiger Körperbau. Die Größe variiert je nach Art, liegt jedoch häufig zwischen 8 und 18 Millimetern. Auch die Färbung ist sehr unterschiedlich und reicht von unauffälligen Braun- und Grüntönen bis hin zu auffällig gemusterten Arten. Viele Baumwanzen sind gut getarnt und passen sich farblich ihrer Umgebung an.
Die meisten Arten ernähren sich von Pflanzensäften. Mit ihrem Stechrüssel saugen sie an Blättern, Stängeln, Früchten oder Samen. Einige Arten können dabei an Kulturpflanzen auftreten und gelegentlich Schäden verursachen, insbesondere in der Landwirtschaft oder im Gartenbau. Es gibt jedoch auch räuberische Vertreter innerhalb der Familie, die sich von anderen Insekten ernähren.
Für den Menschen sind Baumwanzen in der Regel harmlos. Sie stechen nicht und übertragen keine Krankheiten. Bekannt sind sie vor allem für ihre Fähigkeit, bei Gefahr ein stark riechendes Sekret abzugeben, das als Abwehrmechanismus dient und ihnen im Deutschen den Namen „Stinkwanzen“ eingebracht hat.
Die Entwicklung erfolgt über mehrere Nymphenstadien. Die Jungtiere unterscheiden sich oft deutlich in Farbe und Muster von den erwachsenen Wanzen und verändern ihr Aussehen im Laufe ihrer Entwicklung.
Viele Baumwanzenarten überwintern als erwachsene Tiere an geschützten Orten, etwa unter Laub, in Rindenspalten oder auch gelegentlich in Gebäuden. Im Frühjahr werden sie wieder aktiv und beginnen mit der Fortpflanzung.
Die Familie der Baumwanzen ist ein wichtiger Bestandteil vieler Ökosysteme. Sie übernimmt sowohl als Pflanzenfresser als auch – bei einigen Arten – als Räuber eine Rolle im ökologischen Gleichgewicht und trägt zur Vielfalt der heimischen Insektenwelt bei.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Baumwanze
Holcostethus strictus vernalis (Baumwanze)
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Wenn Wanzen aus der Haut "fahren" ... 2011















