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Robert Bosch GmbH / 2017
  Aus die Haselmaus / 2017
Aus die Haselmaus / 2017
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Aus die Haselmaus ?! - Projektbaustein Volkach
Aus die Haselmaus ?!  - Projektbaustein Volkach
Volkachs kleine Haselmäuse

Die Kleinsten beim Naturschutz schon ganz vorne mit dabei


Volkach-GT Gaibach/Ufr. Der 02. Oktober 2017
stand im Kindergarten Gaibach ganz unter dem Thema „Die Haselmaus“. In Kooperation mit Artenschutz in Franken®, dem Trägerverein Steigerwaldzentrum sowie dem Forstbetrieb Ebrach wurde ein weiterführender Projekttag zur Lebensform, deren Erfassung, sowie dem Schutz des Lebensraums der Haselmaus gestaltet.

Aufgeregt machten sich 10 Buben und Mädchen im Alter von vier bis fünf Jahren auf kleinen Bänken und Sitzkissen bereit der sicher nicht alltäglichen Kindergartenstunde zu folgen. Denn Thomas Köhler, Vorsitzender von „Artenschutz in Franken“ ist heute zu Besuch und wird ihnen persönlich über die Haselmaus berichten. Mit dabei waren gleichfalls Petra Friesl, (Leiterin des Kindergartens Gaibach), sowie Gerlinde Martin (2. Bürgermeisterin der Stadt Volkach). Den Forstbetrieb Ebrach vertrat Elisabeth Holsten, die ein freiwilliges ökologisches Jahr im Steigerwald absolviert.

Petra Friesl erklärte, dass man sich bereits gut auf den Tag mit der Haselmaus vorbereitet hat. Das bestätigte auch die erste Fragerunde, bei der die Kinder bemerkenswert viel zur Haselmaus beantworten konnten. Der spielerisch gestaltete Ablauf der pädagogischen Umweltbildungseinheit ließ kaum Fragen offen. So wurde die Verwandtschaft der Haselmaus zum Eichhörnchen, das Nahrungsspektrum, der benötigte Lebensraum oder auch die Größen- und Gewichtsverhältnisse und nicht zuletzt das Aktivitätsmuster kindgerecht erschlossen.

Die aktive Einbindung der Kinder war stets wertvoller Inhalt der Umweltbildung. Unterbrochen wurden die sehr kurzweilig gehaltenen Einheiten durch z. B. kreative Zeichnungseinheiten um das „erarbeitete“ auch verarbeiten zu können. Beispielgebend wurde auch und im Besonderen die Frage nach dem geeigneten Lebensraum der Haselmaus besprochen. Multimediale Informationsstrukturen führten die Kinder spielerisch in die Welt der Haselmaus und ließen ihnen großzügig bemessenen kreativen Raum die Fantasie anzusprechen. Die „Kids“ waren sich rasch einig, dass die Großstadt, der Strand oder auch die Wüste wohl kaum ein geeigneter Lebensraum der Haselmaus sein können, sondern „Der Wald“.

„Wichtig für die Haselmaus sind hierbei reich strukturierte Wälder mit entsprechenden Rückzugs- und Nahrungsräumen sowie entsprechend vielfältigem Unterbewuchs. Hier finden sie bevorzugte Nahrung und auch Schutz vor natürlichen Feinden. Vorab der theoretischen Umweltbildungseinheit fand Ende September auch ein erster praktischer Teil statt, bei dem die Kinder mit ihren Eltern spezielle Haselmausquartiere kreativ gestalteten. Diese Quartiere, die unter anderem bevorzugt der „Erfassung“ der nachtaktiven Haselmaus dienen, jedoch auch als wertvoller und sehr langlebiger Reproduktionsort dienen, werden auf Referenzflächen im Steigerwald ausgebracht. Sie werden einen wichtigen Beitrag zur Präsenz und zum Schutz der Haselmäuse leisten. Darüber hinaus werden drei der „bunten Haselmauskobel“ in der Nähe des Kindergartens installiert um den Kindern die Möglichkeit zu eröffnen, wer in die Quartiere einziehen wird.

Die jüngst generierte Umweltbildungseinheit am Kindergarten in Gaibach ist Bestandteil eines breit angelegten Artenschutzprojektes, das in der abgebildeten Umfänglichkeit in der Bundesrepublik  Deutschland ein bemerkenswertes Alleinstellungsmerkmal besitzt. Dessen hohe Wertigkeit macht sich auch in der im Dezember 2015 gewährten Auszeichnungsform „UN Dekade Biologische Vielfalt Preis“ fest. Der Bundespreis wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.



Montage der Haselmausquartiere
Montage der Haselmausquartiere
Stadtgärtner Harald Sauer (links) und Mitarbeiter Stefan Halbritter brachten am Montag 09.10.2017 drei Haselmausquartiere im Bereich des Kirchgartens unmittelbar an. Jetzt sind alle darauf gespannt, bei welchen Tieren die Kobel Interesse finden.


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23.10.2017 um 21:02 Uhr
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