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Erfassung einer Ameisenkolonie
Erfassung einer Ameisenkolonie


Ameisenschutzwarte Landesverband Bayern e.V
Ameisenschutzwarte Landesverband Bayern e.V


Ameisenschutzwarte Landesverband Bayern e.V.
Unsere Waldameisen

In unserer Heimat gibt es derzeit noch ca.70 verschiedene Ameisenarten. Diese unterteilen sich in die Schuppen- und  Knotenameisen. Zu den Schuppenameisen zählen unter anderem auch die Waldameisen welche alle in Bayern heimisch sind. Unterscheiden kann  man die einzelnen Arten an verschiedenen Körpermerkmalen, u. a an der Behaarung  und der Körperzeichnung. Die Lebensräume der Waldameisen sind in der Regel Waldgebiete, Ödland, Hecken sowie Straßen und Wegränder. Die Nestkuppel wird aus verschiedenen Baumaterialien erstellt, und dient zum Schutz gegen Witterungseinflüsse.



Jahresablauf im Waldameisenvolk

Den Winter verbringen die Ameisen im Nest, das manchmal bis zu 2 m tief in den Boden reicht. Wenn die Temperatur unter +5 ° absinkt begeben sich die Ameisen in eine Kältestarre und warten auf das kommende Frühjahr. Ende Februar, Anfang März wenn die Sonne den Schnee  von der Kuppel wegschmilzt, erwachen die in der Nestkuppel überwinterten Arbeiterinnen und begeben sich an die Oberfläche zur ersten, der sogenannten kleinen Sonnung. Diese Arbeiterinnen wecken  dann das gesamte restliche Ameisenvolk.  Man kann dann nach etwa 14 Tagen um  die Mittagszeit das ganze Volk bei der zweiten, der großen Sonnung antreffen. Von diesem Tag an beginnt die Königin mit der Eiablage. Aus diesen ersten Eiern  entwickeln sich die geflügelten Geschlechtstiere, Männchen u. Weibchen. Nach vier bis sechs Wochen schlüpfen die Geschlechtstiere. Anfang Mai findet der Hochzeitsflug statt. Ein Männchen kann mehrere Weibchen begatten und stirbt danach. Ein Weibchen wird von mehreren Männchen begattet und bricht sich die Flügel ab. Die somit vollwertige Königin legt täglich 30 - 50 Eier, und das über eine Zeit von mehr  als 20 Jahren. Von Mai bis Ende August ist Hochsaison in den Nestern  die Arbeiterinnen, welche bis zu 6 Jahre alt werden können, sind mit der Brutpflege, dem Nestausbau und vor allem mit der Nahrungsbeschaffung beschäftigt. Eine Arbeiterin kann mehr als das 20zigfache ihres eigenen Körpergewichtes über Strecken bis zu 70 m transportieren.


Artikel in autorisierter Abstimmung mit allen am Projekt beteiligten Instititionen.

Für die hier gelisteteten Darstellungen tragen die jeweiligen Autoren die Verantwortung.

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01.10.2014 um 10:08 Uhr
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