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Striegelige Tramete (Trametes hirsuta)
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Striegelige Tramete, Samtige Tramete und Striegeliger Schichtpilz – Das verborgene Leben im sterbenden Holz

  • Drei auf den ersten Blick ähnliche Pilzarten, die uns zeigen, weshalb abgestorbenes Holz kein wertloser Rest, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil lebendiger Waldökosysteme ist.

Wenn der Herbst die verborgene Welt des Waldes sichtbar macht


Der Oktober hat den Steigerwald längst verändert. Feuchtes Laub bedeckt die Wege, zwischen den Bäumen liegt der eigentümliche Geruch langsam zerfallender Pflanzenreste, und das Licht erreicht den Waldboden nur noch gedämpft.

An einem alten, bereits teilweise entrindeten Laubholzstamm fallen kleine, dachziegelartig übereinanderliegende Gebilde auf. Einige erscheinen grauweiß, andere zeigen bräunliche, stellenweise sogar gelbliche Farbtöne. Ihre Oberflächen wirken wie mit feinen Härchen überzogen.

  • Wer nicht genauer hinsieht, könnte sie für unscheinbare Wucherungen am abgestorbenen Holz halten.

Doch hier begegnen uns möglicherweise Vertreter einer Pilzgruppe, deren Bedeutung für den Wald weit über ihre geringe Größe hinausreicht.

Die Striegelige Tramete (Trametes hirsuta), die Samtige Tramete (Trametes pubescens) und der Striegelige Schichtpilz (Stereum hirsutum) besitzen teilweise erstaunliche äußerliche Ähnlichkeiten.

Dabei sind die beiden Trameten tatsächlich miteinander verwandt, während der Striegelige Schichtpilz einer anderen Pilzordnung angehört. Ihre ähnliche Erscheinungsform bedeutet also keineswegs, dass wir es mit drei besonders eng verwandten Arten zu tun haben.

  • Was sie jedoch verbindet, ist ihre wichtige Rolle beim Abbau abgestorbener Holzsubstanz.

Für uns von Artenschutz in Franken® sind gerade solche Pilze von besonderem Interesse. Nicht weil sie seltene Schönheiten darstellen müssen, sondern weil sie einen Teil jener natürlichen Prozesse sichtbar machen, die vielerorts noch immer zu wenig Beachtung finden.

Die Striegelige Tramete (Trametes hirsuta) – Eine raue Schönheit am Totholz

Die Striegelige Tramete verdankt ihren deutschen Namen der auffälligen Behaarung ihrer Hutoberfläche.

Ihre meist halbkreis- bis fächerförmigen Fruchtkörper sitzen seitlich am Holz und entwickeln sich häufig in kleinen Gruppen. Besonders an liegenden Ästen, abgestorbenen Stammteilen und alten Baumstümpfen können sie teilweise größere Flächen besiedeln. Jüngere Exemplare erscheinen häufig weißlich bis auch in Richtung hellgrau. Mit zunehmendem Alter entstehen unterschiedliche Grau-, Ocker- und Brauntöne. Die mehr oder weniger deutlich konzentrisch angeordneten Farbzonen verleihen den Fruchtkörpern ein charakteristisches Erscheinungsbild.

Die Oberseite ist mit deutlich erkennbaren, vergleichsweise recht groben Haaren besetzt. Bei älteren Fruchtkörpern kann sich diese Struktur verändern; gelegentlich sorgt auch Algenbewuchs für grünliche Verfärbungen. Auf der Unterseite befindet sich eine feinporige, zunächst weißliche bis cremefarbene Schicht. Hier werden die Sporen gebildet, mit deren Hilfe sich der Pilz mehr oder minder weit verbreiten kann.

Die Striegelige Tramete besiedelt überwiegend abgestorbenes Laubholz, unter anderem von Buchen. Sie kann auch an anderen Laubbaumarten auftreten und ist keineswegs ausschließlich auf geschlossene Wälder beschränkt. Waldränder, Gehölzbestände, alte Streuobstbereiche und andere Standorte mit geeigneten abgestorbenen Holzstrukturen können ebenfalls interessante Lebensräume für den Pilz darstellen.

Dabei fällt uns rasch ein Zusammenhang besonders auf: Gerade außerhalb geschlossener Wälder werden abgestorbene Äste und Stammteile häufig sehr schnell entfernt. Mit ihnen verschwinden jedoch nicht nur potenzielle Lebensräume holzbewohnender Pilze, sondern auch zahlreiche weitere ökologische Funktionen.

Die Samtige Tramete (Trametes pubescens) – Eine Bewohnerin feuchter Laubholzstandorte

Auf den ersten Blick besitzt die Samtige Tramete durchaus interessante Ähnlichkeiten mit ihrer striegeligen Verwandten.Ihre Fruchtkörper erscheinen jedoch meist heller, häufig weißlich bis cremefarben. Die Oberseite ist eher feinfilzig bis samtig und zeigt häufig eine nur schwach ausgeprägte Zonierung.

Die deutlich gröberen, striegeligen Haare, wie sie bei Trametes hirsuta auftreten können, fehlen in dieser Form. Auf der Unterseite befinden sich ebenfalls kleine Poren. Allein deren Größe erlaubt allerdings keine zuverlässige Unterscheidung der beiden Arten.

Die Samtige Tramete besiedelt gleichfalls abgestorbenes Laubholz. Als mögliche Substrate kommen beispielsweise Erlen, Birken, Weiden und Buchen infrage. Besonders interessant ist ihre Verbindung zu luft- und bodenfeuchten Lebensräumen. Sie kann unter anderem in feuchten Laubwäldern, Auwaldstrukturen und anderen gehölzreichen Standorten auftreten, in denen geeignetes Totholz vorhanden ist.

  • Gerade solche Bereiche verdienen aus unserer Sicht besondere Aufmerksamkeit.

Denn dort, wo Gewässerläufe begradigt, Ufergehölze übermäßig zurückgeschnitten oder abgestorbene Bäume vorschnell entfernt werden, verändert sich nicht nur das sichtbare Landschaftsbild.

Es gehen auch jene kleinräumigen Feuchtigkeitsverhältnisse und Holzstrukturen verloren, die spezialisierten Lebensgemeinschaften zugutekommen können. Mehr als bedauerlich! Dass die Samtige Tramete regional deutlich seltener beobachtet wird als die Striegelige Tramete, sollte allerdings nicht mit einer allgemeinen bundesweiten Gefährdung gleichgesetzt werden. Ihre Bestandsbewertung und die örtliche Häufigkeit sind getrennt zu betrachten.

Der Striegelige Schichtpilz (Stereum hirsutum) – Ähnlich im Aussehen, anders im Aufbau

Eine besondere Herausforderung stellt die Unterscheidung zwischen Trameten und dem Striegeligen Schichtpilz dar.

Auch dieser entwickelt dünne, häufig dachziegelartig angeordnete Fruchtkörper an abgestorbenem Laubholz. Seine Oberseite kann gelbliche, orangebraune, graue und ockerfarbene Zonen zeigen. Die haarige bis filzige Struktur lässt durchaus an die Striegelige Tramete denken.

  • Doch ein wesentliches Merkmal unterscheidet die beiden Pilzgruppen.

Während Trameten auf der Unterseite ihrer Fruchtkörper eine Porenschicht ausbilden, besitzt der Striegelige Schichtpilz eine glatte, und porenlose Fruchtschicht. Diese kann insbesondere bei frischen Exemplaren auffallend gelbliche bis orangeockerfarbene Töne aufweisen.

Der Striegelige Schichtpilz gehört zu den verbreiteten holzzersetzenden Arten unserer Laubwälder. Er tritt unter anderem an abgestorbenen Ästen, liegenden Stämmen und Baumstümpfen auf.

  • Wie die beiden genannten Trameten beteiligt er sich am Abbau von Holzbestandteilen.

Die Unterscheidung der drei Arten lässt sich dennoch nicht allein anhand einer einzelnen Aufnahme zuverlässig vornehmen. Alter, Witterung, Feuchtigkeitszustand und Entwicklungsphase können das Erscheinungsbild erheblich verändern. Im Zweifelsfall ist eine fachkundige mikroskopische Untersuchung erforderlich.

Drei Arten – eine wichtige Aufgabe im natürlichen Stoffkreislauf

  • Abgestorbenes Holz verschwindet nicht einfach.

Es verändert sich über viele Jahre hinweg. Seine Festigkeit nimmt ab, die innere Struktur wird durchlässiger, und unterschiedliche Organismen übernehmen nacheinander oder gleichzeitig Aufgaben bei seiner Zersetzung.

Die hier vorgestellten Pilzarten gehören zu den Weißfäule verursachenden Holzbewohnern. Sie sind in der Lage, wesentliche Holzbestandteile, darunter auch den schwer abbaubaren Holzstoff Lignin, enzymatisch zu zersetzen. Dabei wird die ursprüngliche Holzstruktur zunehmend aufgeschlossen. Im Verlauf dieses Prozesses verändert sich der Stamm oder Ast grundlegend.

  • Es entstehen unterschiedlich stark zersetzte Holzbereiche, Risse, Hohlräume und weitere Kleinstrukturen.

Solche Bereiche können zahlreichen anderen Organismen geeignete Lebensbedingungen bieten.

Besonders verschiedene Insektenarten, deren Larven, Milben und weitere Kleinstlebewesen profitieren von einer Vielfalt abgestorbener Holzstrukturen. Auch für die Entwicklung von Waldböden besitzt dieser Prozess Bedeutung. Die im Holz gebundenen Nährstoffe werden im Laufe der Zersetzung schrittweise - mehr oder minder schnell - wieder in die natürlichen Stoffkreisläufe eingebracht.

  • Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass es sich um langwierige Entwicklungen handelt.

Ein Stamm, der über Jahrzehnte in einem Wald verbleibt, kann ganz unterschiedliche Lebensgemeinschaften beherbergen. Seine Funktion erschöpft sich keineswegs in dem Zeitraum, in dem wir einzelne Pilzfruchtkörper erkennen können.

Was der Klimawandel für holzbewohnende Pilze bedeutet

Die zunehmenden klimatischen Veränderungen beeinflussen auch die Lebensbedingungen der Pilzwelt.

Steigende Durchschnittstemperaturen, längere Trockenphasen und eine veränderte zeitliche Verteilung der Niederschläge können sich auf das Wachstum der Pilzgeflechte sowie auf die Ausbildung der Fruchtkörper intensiv auswirken.

  • Dabei spielt nicht allein das großräumige Klima eine Rolle.

Entscheidend können die sehr unterschiedlichen Verhältnisse unmittelbar am besiedelten Holz sein. Liegt ein abgestorbener Buchenstamm dauerhaft im Schatten eines strukturreichen Waldes, entstehen dort vielfach andere Feuchtigkeits- und Temperaturverhältnisse als an einem freigestellten, ganztägig der Sonne ausgesetzten Standort.

  • Auch die Holzart, der Zersetzungsgrad und die Wasserversorgung beeinflussen die Entwicklung der jeweiligen Pilzgemeinschaft.

Allerdings reagieren die einzelnen Arten unterschiedlich auf Wärme und Trockenheit. Die Striegelige Tramete beispielsweise kommt auch an stärker belichteten und vergleichsweise trockenen Standorten vor. Es wäre deshalb zu einfach, sämtliche Veränderungen pauschal als unmittelbar bestandsgefährdend für diese drei Pilzarten zu bezeichnen.

Was sich jedoch deutlich erkennen lässt, ist die Bedeutung einer möglichst vielfältigen Lebensraumstruktur.

Wälder, in denen unterschiedliche Lichtverhältnisse, Feuchtigkeitsbereiche, Baumarten und Totholzstadien nebeneinander bestehen, schaffen Voraussetzungen für eine große Vielfalt holzbewohnender Organismen. Gerade unter den Bedingungen eines sich verändernden Klimas gewinnt diese strukturelle Vielfalt zusätzlich an Bedeutung.

Wenn aus Waldpflege eine ökologische Verarmung wird

Wir von Artenschutz in Franken® verfolgen seit vielen Jahren mit Sorge, wie selbstverständlich abgestorbene Holzstrukturen in manchen Wald- und Gehölzbeständen noch immer beseitigt werden. Da werden alte Baumstümpfe entfernt, abgestorbene Äste zusammengetragen und liegende Stämme aus Beständen herausgezogen, obwohl hierfür aus naturschutzfachlicher Sicht nicht immer eine - wenn überhaupt -  Notwendigkeit erkennbar ist.

Selbstverständlich gibt es Situationen, in denen aus Gründen der Verkehrssicherheit oder aufgrund konkreter Gefahren gehandelt werden muss. Doch diese notwendigen Eingriffe dürfen nicht als pauschale Rechtfertigung dafür dienen, möglichst jede abgestorbene Holzstruktur aus unseren Wäldern und Gehölzbeständen zu entfernen.

Ein intensiv aufgeräumter Wald mag auf den ersten Blick ordentlich erscheinen.

Aus ökologischer Sicht kann ihm jedoch ein wesentlicher Bestandteil seiner natürlichen Entwicklung fehlen.

Die drei hier vorgestellten Pilzarten stehen beispielhaft für einen Lebensraum, dessen tatsächlicher Wert in der öffentlichen Wahrnehmung noch immer unterschätzt wird. Dabei geht es keineswegs darum, jedes einzelne Vorkommen dieser vergleichsweise verbreiteten Arten als außergewöhnlichen Fund darzustellen.

In der bundesweiten Roten Liste der Großpilze Deutschlands aus dem Jahr 2016 werden die Striegelige Tramete, die Samtige Tramete und der Striegelige Schichtpilz als ungefährdet eingestuft.

Doch die Frage des Artenschutzes beginnt für uns nicht erst dort, wo eine Lebensform auf einer Roten Liste erscheint. Sie beginnt bereits bei der Entscheidung, ob wir einem natürlichen Prozess ausreichend Raum zugestehen.

Unsere Perspektive – Der Wald braucht auch seine abgestorbenen Bäume

Wer über den Schutz alter Wälder spricht, denkt zunächst an mächtige Bäume, geschlossene Kronendächer und eindrucksvolle Landschaftsbilder. Doch ein funktionierendes Waldökosystem besteht ebenso aus abgestorbenen Stämmen, zerfallenden Ästen, langsam vermodernden Wurzelstöcken und den zahllosen Organismen, die daran gebunden sind. Die Striegelige Tramete, die Samtige Tramete und der Striegelige Schichtpilz führen uns dies auf besonders anschauliche Weise vor Augen.

Es sind keine Pilze, die durch auffällige Größe beeindrucken müssen.

Ihre Bedeutung liegt vielmehr in der stillen Arbeit, die sie als Teil der natürlichen Zersetzergemeinschaft leisten.

Gerade in unseren fränkischen Waldlandschaften, einschließlich des Steigerwaldes, möchten wir deshalb dazu beitragen, die Wertschätzung für solche unscheinbaren Lebensformen zu stärken. Wir setzen uns für einen Wald ein, in dem Alt- und Totholz nicht ausschließlich als wirtschaftlich ungenutztes Material betrachtet werden, sondern als wesentliche Bestandteile des Lebensraumes.

Dazu gehören stehende abgestorbene Bäume ebenso wie liegende Stämme und kleinere Holzstrukturen – selbstverständlich unter Berücksichtigung notwendiger Sicherheitsanforderungen.

  • Denn die biologische Vielfalt eines Waldes lässt sich nicht allein an der Zahl seiner lebenden Bäume messen. Sie zeigt sich ebenso in dem, was zwischen ihnen heranwächst, zerfällt und wieder in neue Kreisläufe übergeht.

Unser Anliegen ist deshalb eindeutig: Wir möchten nicht nur den lebenden Baum schützen, sondern auch seinen ökologisch bedeutsamen Weg durch das Altern, Absterben und die anschließende Zersetzung. Vielleicht gelingt es uns eines Tages, einen alten, von Pilzen besiedelten Baumstumpf nicht mehr als unansehnlichen Rest wahrzunehmen, sondern als das, was er tatsächlich ist: Ein kleiner, eigenständiger Lebensraum, der auch nach dem Ende des Baumlebens noch lange zur biologischen Vielfalt unserer Wälder beiträgt.

Artenschutz in Franken® – Naturschutz bedeutet für uns, den ganzen Lebenskreislauf zu betrachten. Auch dort, wo Wachstum endet, bleibt Natur lebendig.

Zur besonderen Beachtung! – Wichtiger Hinweis von Artenschutz in Franken®

Pilze sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer heimischen Ökosysteme. Ihre Vorstellung auf unserer Internetseite dient ausschließlich der naturkundlichen Information, der Umweltbildung und der Dokumentation der in Franken vorkommenden Pilzarten.

Artenschutz in Franken® weist ausdrücklich und nachdrücklich darauf hin, dass sämtliche hier veröffentlichten Beschreibungen, Fotografien und sonstigen Darstellungen weder als Aufforderung zum Sammeln noch zum Verzehr von Pilzen verstanden werden dürfen.

Im Gegenteil: Wir bitten unsere Leserinnen und Leser ausdrücklich, die Pilze an ihren natürlichen Standorten zu belassen – „Finger weg von den Pilzen!“

Gerade bei äußerlich ähnlichen Pilzarten besteht eine erhebliche Verwechslungsgefahr. Auch scheinbar eindeutige Merkmale können täuschen. Eine falsche Bestimmung kann beim Verzehr zu schweren gesundheitlichen Schäden und unter Umständen zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen.

Unsere ausdrückliche Empfehlung:

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur Pilzbestimmung, zur Giftigkeit oder zur möglichen Verzehrbarkeit ausschließlich an entsprechend qualifizierte Pilzsachverständige beziehungsweise an die hierfür zuständigen Fachstellen. Informationen zu geeigneten Anlaufstellen und anerkannten Beratungsangeboten erhalten Sie beispielsweise bei Ihrer zuständigen Kommune, dem Landratsamt oder der Stadtverwaltung.

Die auf dieser Internetseite veröffentlichten Texte und Abbildungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen unter keinen Umständen die fachkundige Untersuchung und Beurteilung durch qualifizierte Pilzsachverständige. Eine Freigabe zum Verzehr ist damit ausdrücklich nicht verbunden.

Artenschutz in Franken® übernimmt keine Gewähr dafür, dass anhand der veröffentlichten Beschreibungen oder Fotografien eine sichere Artbestimmung möglich ist. Unser Anliegen ist es, die faszinierende Vielfalt unserer heimischen Pilzwelt sichtbar zu machen, Verständnis für ihre ökologische Bedeutung zu wecken und zu einem respektvollen Umgang mit diesen Lebewesen anzuregen – nicht aber, Anleitungen zum Sammeln oder Verzehr zu geben.

In der Aufnahme vom 15.10.2026
  • Neues Leben auf altem Holz - Was für den Baum das Ende seines Lebens bedeutet, wird für zahlreiche Pilzarten zur Grundlage ihrer Existenz. Auf abgestorbenem Holz entwickeln sich die Fruchtkörper holzzersetzender Pilze und machen einen Teil des natürlichen Stoffkreislaufs sichtbar.

Artenschutz in Franken® – Natur erkennen, Zusammenhänge verstehen und Lebensräume bewahren.
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