Große Klette (Arctium lappa)
Die Große Klette – Ein stiller Riese der Ruderalflächen
Beim Spaziergang an einem schattigen Waldrand streifen große Blätter fast den Weg. Wenig später bleiben die bekannten Klettfrüchte an der Kleidung hängen und erinnern daran, wie nah diese Pflanze dem Menschen ist. Die Große Klette begleitet uns seit Generationen – unscheinbar im Alltag, aber bemerkenswert in ihrer Erscheinung und Anpassungsfähigkeit.
Artbeschreibung
Die Große Klette (Arctium lappa) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie eine ausladende Blattrosette mit sehr großen, herzförmigen Blättern. Diese können eine Länge von über 50 Zentimetern erreichen und sind auf der Unterseite meist graugrün behaart. Im zweiten Jahr wächst ein kräftiger, aufrechter Blütenstängel, der Höhen von bis zu zwei Metern erreichen kann.
Die kugeligen Blütenköpfe erscheinen zwischen Juli und September. Sie bestehen aus violetten Röhrenblüten und sind von Hüllblättern mit feinen Haken umgeben. Diese Haken ermöglichen es den reifen Früchten, sich an Tierfell oder Kleidung festzusetzen und so verbreitet zu werden. Die Große Klette bevorzugt nährstoffreiche, lockere Böden und wächst häufig an Wegrändern, Waldrändern, auf Brachflächen und in der Nähe menschlicher Siedlungen.
Perspektive im Wandel von Lebensraum und Klima
Als typische Kulturfolgerin reagiert die Große Klette sensibel auf Veränderungen in der Landschaftsnutzung. Die zunehmende Versiegelung von Flächen und die intensive Pflege von Wegrändern können ihre Lebensräume einschränken. Gleichzeitig schaffen Baustellen, Böschungen und andere gestörte Standorte neue Möglichkeiten zur Ansiedlung.
Der Klimawandel wirkt sich ambivalent auf die Art aus. Längere Vegetationsperioden und mildere Winter können das Wachstum fördern, während extreme Trockenperioden die Entwicklung junger Pflanzen erschweren. Insgesamt bleibt die Zukunft der Großen Klette davon abhängig, ob ausreichend offene, nährstoffreiche Standorte erhalten bleiben, an denen sie ihren Lebenszyklus vollenden kann.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Beim Spaziergang an einem schattigen Waldrand streifen große Blätter fast den Weg. Wenig später bleiben die bekannten Klettfrüchte an der Kleidung hängen und erinnern daran, wie nah diese Pflanze dem Menschen ist. Die Große Klette begleitet uns seit Generationen – unscheinbar im Alltag, aber bemerkenswert in ihrer Erscheinung und Anpassungsfähigkeit.
Artbeschreibung
Die Große Klette (Arctium lappa) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie eine ausladende Blattrosette mit sehr großen, herzförmigen Blättern. Diese können eine Länge von über 50 Zentimetern erreichen und sind auf der Unterseite meist graugrün behaart. Im zweiten Jahr wächst ein kräftiger, aufrechter Blütenstängel, der Höhen von bis zu zwei Metern erreichen kann.
Die kugeligen Blütenköpfe erscheinen zwischen Juli und September. Sie bestehen aus violetten Röhrenblüten und sind von Hüllblättern mit feinen Haken umgeben. Diese Haken ermöglichen es den reifen Früchten, sich an Tierfell oder Kleidung festzusetzen und so verbreitet zu werden. Die Große Klette bevorzugt nährstoffreiche, lockere Böden und wächst häufig an Wegrändern, Waldrändern, auf Brachflächen und in der Nähe menschlicher Siedlungen.
Perspektive im Wandel von Lebensraum und Klima
Als typische Kulturfolgerin reagiert die Große Klette sensibel auf Veränderungen in der Landschaftsnutzung. Die zunehmende Versiegelung von Flächen und die intensive Pflege von Wegrändern können ihre Lebensräume einschränken. Gleichzeitig schaffen Baustellen, Böschungen und andere gestörte Standorte neue Möglichkeiten zur Ansiedlung.
Der Klimawandel wirkt sich ambivalent auf die Art aus. Längere Vegetationsperioden und mildere Winter können das Wachstum fördern, während extreme Trockenperioden die Entwicklung junger Pflanzen erschweren. Insgesamt bleibt die Zukunft der Großen Klette davon abhängig, ob ausreichend offene, nährstoffreiche Standorte erhalten bleiben, an denen sie ihren Lebenszyklus vollenden kann.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Violette Blütenköpfe der Großen Klette in der Sommerzeit
Große Klette
In der Aufnahme von Albert Meier
- Violette Blütenköpfe der Großen Klette in der Sommerzeit
Große Klette
In der Aufnahme von Albert Meier
- Violette Blütenköpfe der Großen Klette in der Sommerzeit
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