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Leptoglossus occidentalis, Amerikanische Kiefernzapfenwanze
Amerikanische Kiefern- oder Zapfenwanze (Leptoglossus occidentalis)
Die Amerikanische Kiefernwanze – auch als Zapfenwanze bekannt – ist eine aus Nordamerika stammende Insektenart, die sich seit den frühen 2000er-Jahren in Europa verbreitet hat. Inzwischen ist sie auch in Deutschland weit verbreitet und wird besonders im Herbst häufig in der Nähe von Wohngebäuden beobachtet.
Die Wanze erreicht eine Körperlänge von etwa 15 bis 20 Millimetern und ist an ihrer bräunlichen Färbung sowie den charakteristischen, blattartig verbreiterten Hinterbeinen gut zu erkennen. Auffällig ist zudem ein heller Zickzackstreifen quer über die Flügel.
Ursprünglich lebt die Art in Nadelwäldern und ernährt sich hauptsächlich von Pflanzensäften, die sie aus Zapfen und Nadeln verschiedener Kiefernarten saugt. Dabei kann sie in großen Populationen wirtschaftliche Schäden in der Forstwirtschaft verursachen, da sie die Samenentwicklung beeinträchtigt.
Für den Menschen ist die Amerikanische Kiefernwanze jedoch harmlos. Sie sticht nicht und überträgt keine Krankheiten. Wenn sie sich bedroht fühlt oder in Innenräume gelangt, kann sie einen unangenehmen Geruch absondern – ein typisches Abwehrverhalten vieler Wanzenarten.
Im Herbst sucht die Art geschützte Orte zur Überwinterung auf. Dabei dringt sie gelegentlich in Häuser ein, insbesondere durch offene Fenster oder kleine Spalten. Dort verhält sie sich ruhig und versucht lediglich, die kalte Jahreszeit zu überstehen.
Eine Bekämpfung ist in der Regel nicht notwendig. Einzelne Tiere können einfach eingefangen und wieder ins Freie gesetzt werden. Um das Eindringen zu verhindern, empfiehlt es sich, Fenster und Türen abzudichten oder Fliegengitter anzubringen.
Insgesamt gilt die Amerikanische Kiefernwanze als gut angepasstes Beispiel für eine eingeschleppte Art, die sich erfolgreich in neuen Lebensräumen etablieren konnte, ohne dabei eine direkte Gefahr für den Menschen darzustellen.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Die Wanze erreicht eine Körperlänge von etwa 15 bis 20 Millimetern und ist an ihrer bräunlichen Färbung sowie den charakteristischen, blattartig verbreiterten Hinterbeinen gut zu erkennen. Auffällig ist zudem ein heller Zickzackstreifen quer über die Flügel.
Ursprünglich lebt die Art in Nadelwäldern und ernährt sich hauptsächlich von Pflanzensäften, die sie aus Zapfen und Nadeln verschiedener Kiefernarten saugt. Dabei kann sie in großen Populationen wirtschaftliche Schäden in der Forstwirtschaft verursachen, da sie die Samenentwicklung beeinträchtigt.
Für den Menschen ist die Amerikanische Kiefernwanze jedoch harmlos. Sie sticht nicht und überträgt keine Krankheiten. Wenn sie sich bedroht fühlt oder in Innenräume gelangt, kann sie einen unangenehmen Geruch absondern – ein typisches Abwehrverhalten vieler Wanzenarten.
Im Herbst sucht die Art geschützte Orte zur Überwinterung auf. Dabei dringt sie gelegentlich in Häuser ein, insbesondere durch offene Fenster oder kleine Spalten. Dort verhält sie sich ruhig und versucht lediglich, die kalte Jahreszeit zu überstehen.
Eine Bekämpfung ist in der Regel nicht notwendig. Einzelne Tiere können einfach eingefangen und wieder ins Freie gesetzt werden. Um das Eindringen zu verhindern, empfiehlt es sich, Fenster und Türen abzudichten oder Fliegengitter anzubringen.
Insgesamt gilt die Amerikanische Kiefernwanze als gut angepasstes Beispiel für eine eingeschleppte Art, die sich erfolgreich in neuen Lebensräumen etablieren konnte, ohne dabei eine direkte Gefahr für den Menschen darzustellen.
Aufnahme von Dieter Zinßer
Amerikanische Kiefern- oder Zapfenwanze (Leptoglossus occidentalis)
Aufnahme von Dieter Zinßer















