Blutrote Heidelibelle Männchen
Die Blutrote Heidelibelle – Ein stiller Glanz über dem Wasser
An einem warmen Spätsommertag liegt ein kleiner Weiher still zwischen Schilf und Gras. Die Sonne steht tief, das Wasser glitzert. Plötzlich löst sich ein roter Punkt vom Ufer, schwebt einen Moment in der Luft und setzt sich auf einen trockenen Halm. Fast unbeweglich verharrt die Libelle, nur ihre Augen scheinen die Umgebung aufmerksam zu mustern. Für einen kurzen Augenblick wirkt es, als halte die Zeit den Atem an. Dann hebt sie wieder ab – die Blutrote Heidelibelle, ein unauffälliger, aber faszinierender Bewohner unserer Landschaft.
Artbeschreibung
Die Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum) gehört zur Familie der Segellibellen (Libellulidae) und zählt zu den kleineren heimischen Libellenarten. Besonders auffällig sind die tiefroten Männchen, deren Körperfarbe fast schwarzrot erscheint. Die Weibchen sind meist gelblich-braun gefärbt und wirken deutlich unauffälliger.
Typisch für die Art sind:
Die Blutrote Heidelibelle lebt bevorzugt an stehenden oder langsam fließenden Gewässern, wie Teichen, Tümpeln, Gräben oder Altwassern. Wichtig sind dabei sonnige, vegetationsreiche Uferzonen, die sowohl als Jagd- als auch als Ruheplätze dienen. Die Flugzeit reicht meist von Juli bis in den Oktober, wobei die Art besonders im Spätsommer gut zu beobachten ist. Als Räuber ernährt sie sich von kleinen Insekten und trägt so zur natürlichen Regulierung von Insektenpopulationen bei.
Perspektive im Wandel von Lebensraum und Klima
Die Zukunft der Blutroten Heidelibelle ist eng mit dem Zustand ihrer Lebensräume verknüpft. Entwässerung, intensive Landnutzung, Gewässerverbau und der Verlust naturnaher Uferstrukturen haben vielerorts geeignete Lebensräume verkleinert oder ganz verschwinden lassen.
Der Klimawandel bringt zusätzliche Veränderungen mit sich:
Gleichzeitig zeigt die Blutrote Heidelibelle eine gewisse Anpassungsfähigkeit. In strukturreichen Landschaften mit ausreichend Wasserflächen kann sie auch unter veränderten Bedingungen bestehen. Der Erhalt und die Neuanlage naturnaher Kleingewässer sind daher entscheidend, um dieser Art langfristig eine Perspektive zu bieten.
Als Indikator für gesunde Gewässer erinnert uns die Blutrote Heidelibelle daran, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit unserer Umwelt ist.
An einem warmen Spätsommertag liegt ein kleiner Weiher still zwischen Schilf und Gras. Die Sonne steht tief, das Wasser glitzert. Plötzlich löst sich ein roter Punkt vom Ufer, schwebt einen Moment in der Luft und setzt sich auf einen trockenen Halm. Fast unbeweglich verharrt die Libelle, nur ihre Augen scheinen die Umgebung aufmerksam zu mustern. Für einen kurzen Augenblick wirkt es, als halte die Zeit den Atem an. Dann hebt sie wieder ab – die Blutrote Heidelibelle, ein unauffälliger, aber faszinierender Bewohner unserer Landschaft.
Artbeschreibung
Die Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum) gehört zur Familie der Segellibellen (Libellulidae) und zählt zu den kleineren heimischen Libellenarten. Besonders auffällig sind die tiefroten Männchen, deren Körperfarbe fast schwarzrot erscheint. Die Weibchen sind meist gelblich-braun gefärbt und wirken deutlich unauffälliger.
Typisch für die Art sind:
- ein schlanker Körperbau
- dunkle Beine ohne gelbe Streifen
- klare Flügel ohne auffällige Zeichnung
Die Blutrote Heidelibelle lebt bevorzugt an stehenden oder langsam fließenden Gewässern, wie Teichen, Tümpeln, Gräben oder Altwassern. Wichtig sind dabei sonnige, vegetationsreiche Uferzonen, die sowohl als Jagd- als auch als Ruheplätze dienen. Die Flugzeit reicht meist von Juli bis in den Oktober, wobei die Art besonders im Spätsommer gut zu beobachten ist. Als Räuber ernährt sie sich von kleinen Insekten und trägt so zur natürlichen Regulierung von Insektenpopulationen bei.
Perspektive im Wandel von Lebensraum und Klima
Die Zukunft der Blutroten Heidelibelle ist eng mit dem Zustand ihrer Lebensräume verknüpft. Entwässerung, intensive Landnutzung, Gewässerverbau und der Verlust naturnaher Uferstrukturen haben vielerorts geeignete Lebensräume verkleinert oder ganz verschwinden lassen.
Der Klimawandel bringt zusätzliche Veränderungen mit sich:
- Längere Trockenperioden können kleine Gewässer austrocknen
- Starkregenereignisse verändern Wasserstände abrupt
- Mildere Winter beeinflussen die Entwicklung der Larven
Gleichzeitig zeigt die Blutrote Heidelibelle eine gewisse Anpassungsfähigkeit. In strukturreichen Landschaften mit ausreichend Wasserflächen kann sie auch unter veränderten Bedingungen bestehen. Der Erhalt und die Neuanlage naturnaher Kleingewässer sind daher entscheidend, um dieser Art langfristig eine Perspektive zu bieten.
Als Indikator für gesunde Gewässer erinnert uns die Blutrote Heidelibelle daran, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit unserer Umwelt ist.
Blutrote Heidelibelle Weibchen
Blutrote Heidelibelle
In der Aufnahme von Albert Meier
- Blutrote Heidelibelle in typischer Ruhehaltung am Ufer
Blutrote Heidelibelle
In der Aufnahme von Günter Neuberger
- Blutrote Heidelibelle in typischer Ruhehaltung am Ufer
Blutrote Heidelibelle
In der Aufnahme von Günter Neuberger
- Blutrote Heidelibelle in typischer Ruhehaltung am Ufer
Blutrote Heidelibelle
In der Aufnahme von Albert Meier
- Blutrote Heidelibelle in typischer Ruhehaltung am Ufer
Aktueller Ordner:
Segellibellen, Libellulidae
Parallele Themen:
Blutrote Heidelibelle
Crocothemis erythraea, Feuerlibelle
Frühe Heidelibelle
Gebänderte Heidelibelle
Gefleckte Heidelibelle
Gemeine Heidelibelle
Große Heidelibelle
Große Moosjungfer
Kleine Blaupfeil (Orthetrum coerulescens)
Plattbauch (Libellula depressa)
Sympetrum danae, Schwarze Heidelibelle
Sympetrum meridionale, Südliche Heidelibelle
Vierfleck















