Die Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum)
Die Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum)
An einem stillen Spätsommertag schwebt eine Libelle über einem kleinen Teich. Für einen Moment verharrt sie in der Luft, setzt sich dann auf einen trockenen Halm am Ufer und richtet ihren schlanken Körper zur Sonne aus. Ihr roter Hinterleib leuchtet im warmen Licht, während feine Flügel im Wind zittern. Die Gemeine Heidelibelle hält inne – ein flüchtiger Augenblick in einer Landschaft, die sich stetig verändert.
Artbeschreibung
Die Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) gehört zur Familie der Segellibellen und ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Sie zählt zu den mittelgroßen Libellenarten und ist besonders durch den rötlich gefärbten Hinterleib der Männchen gut zu erkennen. Weibchen und Jungtiere zeigen eher gelblich-braune Farbtöne. Typisch sind die klaren Flügel mit einem dunklen Flügelmal sowie die meist waagerechte Ruhehaltung auf Gräsern oder Zweigen.
Ihr Lebensraum umfasst stehende oder langsam fließende Gewässer wie Teiche, Weiher, Altarme und Moorgewässer. Wichtig sind offene, sonnenexponierte Uferbereiche mit ausreichend Vegetation. Die Larven entwickeln sich im Wasser und verbringen dort mehrere Monate bis Jahre, bevor sie sich zur flugfähigen Libelle häuten. Die Flugzeit der Gemeinen Heidelibelle reicht meist vom Hochsommer bis in den Herbst hinein.
Perspektive im Wandel von Lebensraum und Klima
Die Gemeine Heidelibelle gilt derzeit als vergleichsweise anpassungsfähig, doch auch sie ist von den Veränderungen ihrer Lebensräume betroffen. Die Entwässerung von Feuchtgebieten, die Intensivierung der Landwirtschaft und der Verlust naturnaher Gewässerränder schränken geeignete Lebensräume zunehmend ein.
Der Klimawandel bringt für die Art sowohl Chancen als auch Risiken. Wärmere Sommer können die Entwicklungszeit verkürzen und eine längere Flugperiode ermöglichen. Gleichzeitig stellen längere Trockenphasen und das Austrocknen kleiner Gewässer eine ernsthafte Bedrohung dar, insbesondere für die im Wasser lebenden Larven. Extreme Wetterereignisse können die empfindlichen Entwicklungsstadien zusätzlich beeinträchtigen.
Die Zukunft der Gemeinen Heidelibelle hängt daher stark vom Erhalt vielfältiger, strukturreicher Gewässerlandschaften ab. Naturnahe Teiche, schonend gepflegte Uferzonen und der Schutz von Feuchtgebieten tragen dazu bei, dieser charakteristischen Libellenart auch künftig einen Lebensraum zu bieten.
In der Aufnahme von Albert Meier
An einem stillen Spätsommertag schwebt eine Libelle über einem kleinen Teich. Für einen Moment verharrt sie in der Luft, setzt sich dann auf einen trockenen Halm am Ufer und richtet ihren schlanken Körper zur Sonne aus. Ihr roter Hinterleib leuchtet im warmen Licht, während feine Flügel im Wind zittern. Die Gemeine Heidelibelle hält inne – ein flüchtiger Augenblick in einer Landschaft, die sich stetig verändert.
Artbeschreibung
Die Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) gehört zur Familie der Segellibellen und ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Sie zählt zu den mittelgroßen Libellenarten und ist besonders durch den rötlich gefärbten Hinterleib der Männchen gut zu erkennen. Weibchen und Jungtiere zeigen eher gelblich-braune Farbtöne. Typisch sind die klaren Flügel mit einem dunklen Flügelmal sowie die meist waagerechte Ruhehaltung auf Gräsern oder Zweigen.
Ihr Lebensraum umfasst stehende oder langsam fließende Gewässer wie Teiche, Weiher, Altarme und Moorgewässer. Wichtig sind offene, sonnenexponierte Uferbereiche mit ausreichend Vegetation. Die Larven entwickeln sich im Wasser und verbringen dort mehrere Monate bis Jahre, bevor sie sich zur flugfähigen Libelle häuten. Die Flugzeit der Gemeinen Heidelibelle reicht meist vom Hochsommer bis in den Herbst hinein.
Perspektive im Wandel von Lebensraum und Klima
Die Gemeine Heidelibelle gilt derzeit als vergleichsweise anpassungsfähig, doch auch sie ist von den Veränderungen ihrer Lebensräume betroffen. Die Entwässerung von Feuchtgebieten, die Intensivierung der Landwirtschaft und der Verlust naturnaher Gewässerränder schränken geeignete Lebensräume zunehmend ein.
Der Klimawandel bringt für die Art sowohl Chancen als auch Risiken. Wärmere Sommer können die Entwicklungszeit verkürzen und eine längere Flugperiode ermöglichen. Gleichzeitig stellen längere Trockenphasen und das Austrocknen kleiner Gewässer eine ernsthafte Bedrohung dar, insbesondere für die im Wasser lebenden Larven. Extreme Wetterereignisse können die empfindlichen Entwicklungsstadien zusätzlich beeinträchtigen.
Die Zukunft der Gemeinen Heidelibelle hängt daher stark vom Erhalt vielfältiger, strukturreicher Gewässerlandschaften ab. Naturnahe Teiche, schonend gepflegte Uferzonen und der Schutz von Feuchtgebieten tragen dazu bei, dieser charakteristischen Libellenart auch künftig einen Lebensraum zu bieten.
In der Aufnahme von Albert Meier
- Weibliche Gemeine Heidelibelle mit bräunlicher Färbung
Gemeine Heidelibelle
In der Aufnahme von Albert Meier
- Weibliche Gemeine Heidelibelle mit bräunlicher Färbung
Gemeine Heidelibelle
In der Aufnahme von Albert Meier
- Weibliche Gemeine Heidelibelle mit bräunlicher Färbung
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