Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
Der Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
Der Hang liegt in der Mittagssonne, der Boden ist trocken und steinig. Zwischen Gräsern und niedrigen Kräutern wachsen kleine, runde Blütenköpfchen auf schlanken Stängeln. Sie sind unscheinbar, doch wenn der Wind darüber streicht, bewegen sie sich wie kleine Punkte im Takt der Landschaft. Der Kleine Wiesenknopf steht still und ausdauernd dort, wo andere Pflanzen kaum Halt finden – ein leiser Begleiter der offenen Wiesen.
Artbeschreibung: Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
Der Kleine Wiesenknopf gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 20 bis 50 Zentimetern erreicht. Charakteristisch sind seine gefiederten Blätter mit rundlichen, gezähnten Teilblättchen, die meist in einer bodennahen Rosette angeordnet sind.
Die Blüten erscheinen von Mai bis August und sind kugelig bis leicht oval. Sie besitzen keine auffälligen Kronblätter; stattdessen prägen grünliche bis rötliche Kelchblätter und zahlreiche Staubblätter das Erscheinungsbild. Der Kleine Wiesenknopf ist windbestäubt und bildet nach der Blüte kleine Nussfrüchte.
Die Art bevorzugt trockene, kalkreiche und nährstoffarme Böden und ist typisch für Magerrasen, Trockenwiesen, Böschungen und Wegränder. Aufgrund ihrer Anpassung an karge Standorte gilt sie als Kennart extensiv genutzter Kulturlandschaften.
Perspektive des Kleinen Wiesenknopfs im Wandel von Lebensraum und Klima
Der Kleine Wiesenknopf ist eng an offene, sonnige Lebensräume gebunden. Der Rückgang von Magerrasen, die Aufgabe traditioneller Beweidung sowie die Intensivierung der Landwirtschaft führen vielerorts zum Verlust geeigneter Standorte. Auch die zunehmende Verbuschung ehemals offener Flächen stellt eine Herausforderung dar.
Im Zusammenhang mit dem Klimawandel könnten trockenere Sommer dem Kleinen Wiesenknopf zunächst entgegenkommen, da er gut an Wassermangel angepasst ist. Gleichzeitig erhöhen extreme Wetterereignisse und veränderte Niederschlagsmuster den Druck auf bestehende Populationen. Besonders entscheidend bleibt die Erhaltung nährstoffarmer, extensiv gepflegter Flächen.
Als robuste, trockenheitsliebende Art kann der Kleine Wiesenknopf künftig eine wichtige Rolle in naturnahen Begrünungskonzepten und im Erhalt artenreicher Offenlandbiotope spielen – vorausgesetzt, diese Lebensräume werden bewusst geschützt und gepflegt.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Der Hang liegt in der Mittagssonne, der Boden ist trocken und steinig. Zwischen Gräsern und niedrigen Kräutern wachsen kleine, runde Blütenköpfchen auf schlanken Stängeln. Sie sind unscheinbar, doch wenn der Wind darüber streicht, bewegen sie sich wie kleine Punkte im Takt der Landschaft. Der Kleine Wiesenknopf steht still und ausdauernd dort, wo andere Pflanzen kaum Halt finden – ein leiser Begleiter der offenen Wiesen.
Artbeschreibung: Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
Der Kleine Wiesenknopf gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 20 bis 50 Zentimetern erreicht. Charakteristisch sind seine gefiederten Blätter mit rundlichen, gezähnten Teilblättchen, die meist in einer bodennahen Rosette angeordnet sind.
Die Blüten erscheinen von Mai bis August und sind kugelig bis leicht oval. Sie besitzen keine auffälligen Kronblätter; stattdessen prägen grünliche bis rötliche Kelchblätter und zahlreiche Staubblätter das Erscheinungsbild. Der Kleine Wiesenknopf ist windbestäubt und bildet nach der Blüte kleine Nussfrüchte.
Die Art bevorzugt trockene, kalkreiche und nährstoffarme Böden und ist typisch für Magerrasen, Trockenwiesen, Böschungen und Wegränder. Aufgrund ihrer Anpassung an karge Standorte gilt sie als Kennart extensiv genutzter Kulturlandschaften.
Perspektive des Kleinen Wiesenknopfs im Wandel von Lebensraum und Klima
Der Kleine Wiesenknopf ist eng an offene, sonnige Lebensräume gebunden. Der Rückgang von Magerrasen, die Aufgabe traditioneller Beweidung sowie die Intensivierung der Landwirtschaft führen vielerorts zum Verlust geeigneter Standorte. Auch die zunehmende Verbuschung ehemals offener Flächen stellt eine Herausforderung dar.
Im Zusammenhang mit dem Klimawandel könnten trockenere Sommer dem Kleinen Wiesenknopf zunächst entgegenkommen, da er gut an Wassermangel angepasst ist. Gleichzeitig erhöhen extreme Wetterereignisse und veränderte Niederschlagsmuster den Druck auf bestehende Populationen. Besonders entscheidend bleibt die Erhaltung nährstoffarmer, extensiv gepflegter Flächen.
Als robuste, trockenheitsliebende Art kann der Kleine Wiesenknopf künftig eine wichtige Rolle in naturnahen Begrünungskonzepten und im Erhalt artenreicher Offenlandbiotope spielen – vorausgesetzt, diese Lebensräume werden bewusst geschützt und gepflegt.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Kleiner Wiesenknopf
Kleiner Wiesenknopf
In der Aufnahme von Albert Meier
- Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor; minor = kleiner, weniger) – ab Mai wird uns dieses „Rosengewächs“ erfreuen...06.04.09
Kleiner Wiesenknopf
In der Aufnahme von Albert Meier
- Bei uns vor allem auf recht nassen Wiesen und an Grabenrändern zu entdecken. Die mehrjährige Pflanze erreicht Wuchshöhen von über 80 Zentimetern. Blütezeit: Juni bis etwa Ende August.
Kleiner Wiesenknopf
In der Aufnahme von Albert Meier
- Detailaufnahme der Blüte des Kleinen Wiesenknopfs
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