Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior)
Die Gemeine Esche – Ein Baum mit weitem Blick
An einem frühen Morgen liegt feiner Nebel über der Aue. Tauperlen glitzern auf den Gräsern, und ein alter Eschenbaum ragt ruhig aus der Landschaft hervor. Seit Jahrzehnten steht er hier, hat Hochwasser erlebt, trockene Sommer überstanden und Generationen von Vögeln Schutz geboten. Seine Äste knarren leise im Wind, als würden sie Geschichten erzählen – von Zeiten, in denen der Boden feuchter war und junge Eschen ungehindert nachwachsen konnten. Noch steht er fest verwurzelt, wachsam und geduldig, ein stiller Beobachter des Wandels.
Artbeschreibung der Gemeinen Esche (Fraxinus excelsior)
Die Gemeine Esche, auch Gewöhnliche oder Hohe Esche genannt, trägt den wissenschaftlichen Namen Fraxinus excelsior und gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Sie ist einer der höchsten heimischen Laubbäume und kann Wuchshöhen von bis zu 40 Metern erreichen. Charakteristisch sind ihr schlanker Stamm, die graugrüne bis graubraune Rinde und die weit ausladende Krone.
Typisch für die Esche sind die gegenständig angeordneten, unpaarig gefiederten Blätter mit meist sieben bis dreizehn lanzettlichen Fiederblättchen. Im Herbst färbt sich das Laub oft nur schwach gelb und fällt vergleichsweise früh ab. Die schwarzen Knospen sind ein gut erkennbares Merkmal, besonders im Winter.
Die Blüten erscheinen vor dem Laubaustrieb und sind unscheinbar, da sie ohne auffällige Blütenhülle auskommen. Die Früchte, sogenannte Flügelnüsse (Samaras), werden vom Wind verbreitet. Die Gemeine Esche ist ein wichtiger Lebensraumbaum: Zahlreiche Insekten, Flechten, Moose, Vögel und Säugetiere sind auf sie angewiesen.
Perspektive der Esche im Wandel von Lebensraum und Klima
Die Gemeine Esche steht heute vor großen Herausforderungen. Neben der allgemeinen Veränderung von Lebensräumen durch Entwässerung, Flussregulierungen und Flächenversiegelung trifft sie besonders das Eschentriebsterben, eine durch einen Pilz verursachte Krankheit, die viele Bestände stark geschädigt hat.
Der Klimawandel verstärkt diese Probleme zusätzlich. Längere Trockenperioden, häufigere Hitzeereignisse und veränderte Niederschlagsmuster setzen der Esche zu, die ursprünglich feuchte, nährstoffreiche Standorte bevorzugt. Gleichzeitig zeigen einzelne Bäume eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit, was Hoffnung für eine natürliche Anpassung und gezielte Erhaltung gibt.
Die Zukunft der Gemeinen Esche hängt davon ab, wie konsequent ihre Lebensräume geschützt, naturnahe Wälder gefördert und widerstandsfähige Individuen erhalten werden. Als prägender Baum unserer Kulturlandschaft bleibt sie ein wichtiges Symbol für die Notwendigkeit langfristigen Naturschutzes.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
An einem frühen Morgen liegt feiner Nebel über der Aue. Tauperlen glitzern auf den Gräsern, und ein alter Eschenbaum ragt ruhig aus der Landschaft hervor. Seit Jahrzehnten steht er hier, hat Hochwasser erlebt, trockene Sommer überstanden und Generationen von Vögeln Schutz geboten. Seine Äste knarren leise im Wind, als würden sie Geschichten erzählen – von Zeiten, in denen der Boden feuchter war und junge Eschen ungehindert nachwachsen konnten. Noch steht er fest verwurzelt, wachsam und geduldig, ein stiller Beobachter des Wandels.
Artbeschreibung der Gemeinen Esche (Fraxinus excelsior)
Die Gemeine Esche, auch Gewöhnliche oder Hohe Esche genannt, trägt den wissenschaftlichen Namen Fraxinus excelsior und gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Sie ist einer der höchsten heimischen Laubbäume und kann Wuchshöhen von bis zu 40 Metern erreichen. Charakteristisch sind ihr schlanker Stamm, die graugrüne bis graubraune Rinde und die weit ausladende Krone.
Typisch für die Esche sind die gegenständig angeordneten, unpaarig gefiederten Blätter mit meist sieben bis dreizehn lanzettlichen Fiederblättchen. Im Herbst färbt sich das Laub oft nur schwach gelb und fällt vergleichsweise früh ab. Die schwarzen Knospen sind ein gut erkennbares Merkmal, besonders im Winter.
Die Blüten erscheinen vor dem Laubaustrieb und sind unscheinbar, da sie ohne auffällige Blütenhülle auskommen. Die Früchte, sogenannte Flügelnüsse (Samaras), werden vom Wind verbreitet. Die Gemeine Esche ist ein wichtiger Lebensraumbaum: Zahlreiche Insekten, Flechten, Moose, Vögel und Säugetiere sind auf sie angewiesen.
Perspektive der Esche im Wandel von Lebensraum und Klima
Die Gemeine Esche steht heute vor großen Herausforderungen. Neben der allgemeinen Veränderung von Lebensräumen durch Entwässerung, Flussregulierungen und Flächenversiegelung trifft sie besonders das Eschentriebsterben, eine durch einen Pilz verursachte Krankheit, die viele Bestände stark geschädigt hat.
Der Klimawandel verstärkt diese Probleme zusätzlich. Längere Trockenperioden, häufigere Hitzeereignisse und veränderte Niederschlagsmuster setzen der Esche zu, die ursprünglich feuchte, nährstoffreiche Standorte bevorzugt. Gleichzeitig zeigen einzelne Bäume eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit, was Hoffnung für eine natürliche Anpassung und gezielte Erhaltung gibt.
Die Zukunft der Gemeinen Esche hängt davon ab, wie konsequent ihre Lebensräume geschützt, naturnahe Wälder gefördert und widerstandsfähige Individuen erhalten werden. Als prägender Baum unserer Kulturlandschaft bleibt sie ein wichtiges Symbol für die Notwendigkeit langfristigen Naturschutzes.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Detailaufnahme Blattknospe der Gemeinen Esche
Esche
In der Aufnahme von Albert Meier
- Alte Früchte und junge Knospen...
Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior)
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Blattknospe der Esche - Ende April
Esche
In der Aufnahme von Albert Meier
- Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior – Fraxinus = röm. Name der Esche; excelsior = höher, erhaben) – sie macht es uns nicht leicht: einhäusig oder zweihäusig, eingeschlechtlich oder zwittrig...14.04.09
Esche
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