Amphibien und der Straßenverkehr
Amphibien und der Straßenverkehr – eine große Gefahr auf dem Weg zum Laichplatz
Viele Amphibien verbringen einen großen Teil des Jahres an Land, zum Beispiel in Wäldern, Wiesen oder Gärten. Doch wenn im Frühjahr die Temperaturen steigen und es häufiger regnet, beginnt für sie eine wichtige Zeit: die Wanderung zu ihren Laichgewässern. Arten wie die Erdkröte, der Grasfrosch oder der Teichmolch machen sich dann auf den Weg zu Teichen, Tümpeln oder kleinen Seen, in denen sie ihre Eier ablegen.
Diese Wanderungen finden meist nachts statt und können mehrere hundert Meter oder sogar einige Kilometer lang sein. Viele Amphibien kehren jedes Jahr zu genau dem Gewässer zurück, in dem sie selbst geschlüpft sind. Dabei folgen sie festen Wanderrouten, die sich über viele Generationen hinweg entwickelt haben.
Ein großes Problem entsteht, wenn diese natürlichen Wege von Straßen gekreuzt werden. Während der Wanderzeit überqueren oft hunderte oder sogar tausende Tiere dieselbe Straße. Da Amphibien sich relativ langsam bewegen und nicht schnell vor Autos fliehen können, werden viele von ihnen überfahren. Besonders in warmen, feuchten Frühlingsnächten mit starkem Amphibienzug kommt es zu hohen Verlusten.
Der Straßenverkehr kann dadurch ganze Populationen stark schwächen. Wenn jedes Jahr viele erwachsene Tiere sterben, erreichen weniger Amphibien ihre Laichplätze und können sich fortpflanzen. Auf lange Sicht kann das dazu führen, dass Bestände in bestimmten Regionen stark zurückgehen oder ganz verschwinden.
Um Amphibien zu schützen, werden in vielen Gebieten verschiedene Maßnahmen ergriffen. Häufig stellen Naturschützer während der Wanderzeit Schutzzäune entlang von Straßen auf. Die Tiere werden dann in Eimer geleitet und von Helfern sicher über die Straße gebracht. Außerdem werden an manchen Orten Amphibientunnel unter Straßen gebaut, damit die Tiere gefahrlos zu ihren Gewässern gelangen können.
Der Schutz dieser Tiere ist wichtig, denn Amphibien spielen eine bedeutende Rolle in vielen Ökosystemen. Sie fressen zahlreiche Insekten und dienen gleichzeitig als Nahrung für andere Tiere. Wenn ihre Bestände zurückgehen, kann sich das auf viele andere Arten auswirken. Der Schutz ihrer Wanderwege trägt daher dazu bei, das Gleichgewicht in der Natur zu erhalten.
In der Aufnahme
Viele Amphibien verbringen einen großen Teil des Jahres an Land, zum Beispiel in Wäldern, Wiesen oder Gärten. Doch wenn im Frühjahr die Temperaturen steigen und es häufiger regnet, beginnt für sie eine wichtige Zeit: die Wanderung zu ihren Laichgewässern. Arten wie die Erdkröte, der Grasfrosch oder der Teichmolch machen sich dann auf den Weg zu Teichen, Tümpeln oder kleinen Seen, in denen sie ihre Eier ablegen.
Diese Wanderungen finden meist nachts statt und können mehrere hundert Meter oder sogar einige Kilometer lang sein. Viele Amphibien kehren jedes Jahr zu genau dem Gewässer zurück, in dem sie selbst geschlüpft sind. Dabei folgen sie festen Wanderrouten, die sich über viele Generationen hinweg entwickelt haben.
Ein großes Problem entsteht, wenn diese natürlichen Wege von Straßen gekreuzt werden. Während der Wanderzeit überqueren oft hunderte oder sogar tausende Tiere dieselbe Straße. Da Amphibien sich relativ langsam bewegen und nicht schnell vor Autos fliehen können, werden viele von ihnen überfahren. Besonders in warmen, feuchten Frühlingsnächten mit starkem Amphibienzug kommt es zu hohen Verlusten.
Der Straßenverkehr kann dadurch ganze Populationen stark schwächen. Wenn jedes Jahr viele erwachsene Tiere sterben, erreichen weniger Amphibien ihre Laichplätze und können sich fortpflanzen. Auf lange Sicht kann das dazu führen, dass Bestände in bestimmten Regionen stark zurückgehen oder ganz verschwinden.
Um Amphibien zu schützen, werden in vielen Gebieten verschiedene Maßnahmen ergriffen. Häufig stellen Naturschützer während der Wanderzeit Schutzzäune entlang von Straßen auf. Die Tiere werden dann in Eimer geleitet und von Helfern sicher über die Straße gebracht. Außerdem werden an manchen Orten Amphibientunnel unter Straßen gebaut, damit die Tiere gefahrlos zu ihren Gewässern gelangen können.
Der Schutz dieser Tiere ist wichtig, denn Amphibien spielen eine bedeutende Rolle in vielen Ökosystemen. Sie fressen zahlreiche Insekten und dienen gleichzeitig als Nahrung für andere Tiere. Wenn ihre Bestände zurückgehen, kann sich das auf viele andere Arten auswirken. Der Schutz ihrer Wanderwege trägt daher dazu bei, das Gleichgewicht in der Natur zu erhalten.
In der Aufnahme
- Viele Erdkröten sterben während ihrer Frühjahrswanderung, wenn sie Straßen überqueren müssen, um ihre Laichgewässer zu erreichen.
Amphibien und der Straßenverkehr
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- Straßenverkehr ist eine große Gefahr für Erdkröten, besonders in warmen und feuchten Frühlingsnächten, wenn sie zu ihren Laichplätzen wandern.
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- Die Frühjahrswanderung ist für Erdkröten lebenswichtig, doch Straßen können für viele Tiere zu einer tödlichen Barriere werden.
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- Ein trauriger Anblick während der Amphibienwanderung: Viele Erdkröten erreichen ihr Ziel nicht, weil sie auf Straßen überfahren werden.
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