Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2Unsere Partner Teil 3Unsere Partner Teil 999
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF



Sie sind hier: Themen - Aktuelles überregional - Juni 2017 - Freie Wanderrouten ... 17.06.2017

> Logbuch
> Termine
> Themen

Juni 2017
  Wiesen und Weiden in Gefahr 03.06.2017
  Jungstörche haben jetzt einen Fingerabdruck
  Gesetz zur Schlachtung trächtiger Tiere 04.06.2017
  Freie Wanderrouten ... 17.06.2017
  Frankenwald nicht Nationalpark-würdig 05.06.2017
  Ameisenvolk vor Schäden bewahrt 11.06.2017
  22 neue UNESCO-Biosphärenreservate 15.06.2017
  ... Kehrtwende in der Agrarpolitik .. 21.06.2017
  ... Ergänzungen der EU-Liste invasiver Arten 20.06.2017
Freie Wanderrouten ....
Freie Wanderrouten ....
Freie Wanderrouten und ökologisch intakte Meere – nicht nur für die Flunder

Broschüre zum Fisch des Jahres 2017 erschienen
Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST)


Bonn/Berlin, 14. Juni 2017:
Flüsse und Meere sind für viele Arten untrennbare Lebensräume. Auch die Flunder als Fisch des Jahres 2017 ist auf strukturreiche, frei passierbare Flüsse und auf ökologisch intakte Meere angewiesen. Die vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlichte Broschüre "Die Flunder - Fisch des Jahres 2017" macht dies deutlich.

"Nur freie Wanderbewegungen zwischen Flüssen und Meeren und intakte Fluss- und Meeresökosysteme ermöglichen vielen wandernden Fischarten ihr dauerhaftes Überleben. Das gilt langfristig auch für die Flunder. Es muss weiter daran gearbeitet werden, Wanderhindernisse stromauf und stromab durchgängig zu gestalten und die Meeresumwelt zu schonen", betonten die Präsidentinnen des DAFV, Dr. Christel Happach-Kasan und des BfN, Prof. Beate Jessel, in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Belastungen der aquatischen Lebensräume durch Schadstoffe und Gewässerausbau müssten insgesamt verringert werden und es sei zudem notwendig, in den Meeresgebieten ökologisch verträgliche Fangmethoden zu etablieren, um Arten und Lebensgemeinschaften dauerhaft zu erhalten, so die Präsidentinnen weiter.

Die Broschüre "Die Flunder - Fisch des 2017" befasst sich neben der Biologie der Flunder und den bestehenden Umweltbelastungen, mit Erkenntnissen aus der Wissenschaft. Auch das Angeln auf Flundern wird ausführlich thematisiert. Zahlreiche Abbildungen, Fotos und Grafiken runden den Blick auf die Flunder und ihren Lebensraum ab.

Hintergrund
In der Vergangenheit wurden zahlreiche Querbauwerke vom Oberlauf bis zum Mündungsbereich vieler Fließgewässer errichtet. Dadurch sind nicht nur kleinräumig Flusslebensräume getrennt, sondern auch großräumig die Wanderrouten vieler (diadromer) Fischarten zwischen Fluss und Meer unterbrochen worden.

Darunter leidet auch die Flunder, deren Jungfische natürlicherweise im Sommer zur Nahrungssuche zum Teil weit flussaufwärts ziehen, um sich von bodenbewohnenden Wirbellosen wie Kleinkrebsen oder Würmern zu ernähren. Zum Laichen wandern zunächst männliche und später weibliche Flundern wieder stromabwärts ins Meer, wo sie gemeinsam mit den im marinen Lebensraum verbliebenen Flundern zusammentreffen.

Neben den Mündungsbereichen großer Flüsse bevorzugt die Flunder küstennahe sandgeprägte Lebensräume. Als bodenbewohnende Fischart ist sie gerade in Flussmündungen erhöhten Schadstoffkonzentrationen ausgesetzt und wird im Meer mit oftmals umweltschädlichen Fangtechniken kommerziell befischt.

Auch wenn die Flunder weit verbreitet vorkommt und derzeit keine Bestandsgefährdung laut Einstufung in der "Roten Liste" besteht, steht sie doch stellvertretend für gegenwärtige Umweltbelastungen in Flüssen und Meeren. Für die Flunder und weitere diadrome Wanderfische ist es daher notwendig, die Verbindungen zwischen Laich- und Aufwuchshabitaten wiederherzustellen und Wanderhindernisse durchgängig zu gestalten. Schadstoffbelastungen müssen verringert und die kommerzielle Fischerei naturverträglicher betrieben werden. Damit werden sich natürlich reproduzierende Fischbestände und wertvolle Lebensräume geschützt und gefördert und nicht zuletzt eine zukunftsfähige nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen ermöglicht.

Herausgeber/Bezug
"Die Flunder - Fisch des Jahres 2017"
Deutscher Angelfischerverband e.V.
84 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Fotos und Grafiken
ISBN 978-3-98120-329-5
Zu beziehen zum Preis von 6,90 € zuzüglich Porto und Verpackung per Fax, E-Mail oder Internet bei: Deutscher Angelfischerverband e.V.
Siemensstraße 11-13
63071 Offenbach
Telefon 0 69-85 70 69 65
Fax 0 69-87 37 70
E-Mail: info@dafvshop.de
www.dafvshop.de


In der Aufnahme

- Cover der Broschüre "Fisch des Jahres 2017"

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -






powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
26.06.2017 um 21:28 Uhr
42
USERS ONLINE
Datenschutz   Impressum
Sie sind der  2142079. Besucher!
( 25987876 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken

1996 - 2017
Alle Rechte vorbehalten!