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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF
Website Übersetzung  


+++ Artenschutz in Franken® schließt Schwarzstorch Projekt erfolgreich ab -- bei Temperaturen die in den 2stelligen Minusbereich hineingingen wurden in einem Projektwochenende mehrere Schwarzstorchplattformen angelegt +++ Artenschutz in Franken® startet Wildbienprojekt in Baden-Würthemberg - mehr demnächst hier auf unseren Seiten +++ Artenschutz in Franken® generiert Pilotprojekt zum Vogel des Jahres 2017 in Hessen - mehr demnächst hier auf unseren Seiten +++ Artenschutz in Franken® steht in den Vorbereitungsarbeiten zur Sichrerung eines Fledermausquartiers in Sachsen +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser in Auszügen Engagement das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
40.000 - 70.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




31.01.2017 8. Nationales Forum zur biologischen Vielfal
25.02.2017 Projekt Vampire der Nacht startet


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere
Plattformen des gemeinschaftlichen Artenschutzes
Plattformen des gemeinschaftlichen Artenschutzes
Plattformen des gemeinschaftlichen Artenschutzes in Franken/Teil II

23/24.01.2017

Wochenend-Projekt – ( 21/22.01.2017) Neue Lebensräume für den „Stillen Storch“ 2016/2017 gestartet!

Franken.
„Er hatte es seit Auftreten des Menschen nicht einfach – Der Schwarzstorch!

Jahrhunderte lang galt dieser typische Bewohner großer Wälder als Schädling
der Fischerei und wurde daher auch intensiv verfolgt. Gnadenlos wurden die Bestände dieses doch so markanten Schreitvogels minimiert. Intensive Aufzeichnungen belegen diesen Niedergang auch literarisch sehr gut. Die Zeitenwende und damit eine Umkehr im Denken erfuhr der Schwarzstorch im 20. Jahrhundert. Dennoch gingen die Bestände weiter zurück. Der Grund – durch seine Seltenheit wurde das Tier nun zum begehrten Sammlerstück. Zahllose Jung- und Alttiere sowie das Gelege der Vögel verschwanden in
den Vitrinen „zweifelhafter Sammler“.

In den vergangenen 10-15 Jahren konnte sich die Schwarzstorchpopulation glücklicherweise wieder
etwas stabilisieren. Eine deutliche Zunahme wird sichtbar.  Dennoch ist der Schwarzstorch auch in Bayern in vielen Teilen ein seltener Brutvogel geblieben.

Aktuell geht man von einer Brutpaardichte um 125 – 155 in Bayern aus.

Intensive,naturferne Forstwirtschaft, mangelnde Nahrungsbiotope,jedoch auch die Zunahme von Windkraftanlagen, installiert an ungünstigen Standorten, sowie ungesicherte Stromleitungstrassen etc.
sind die „Brennpunkte der Schwarzstorchproblematik“. Auch Störungen in mittelbarer und unmittelbarer Nähe zu seinen Brutplätzen bringen Probleme mit sich. Das Gemeinschaftsprojekt „Plattformen des
Schwarzstorchschutzes 2013“ setzt hier konkret an der Basis an.

Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten/Forstbetrieb Ebrach, H.I.T – Umweltstiftung und ... waren die Partner des nicht alltäglichen Projektes, das dem sichtbaren Schutz einer gefährdeten Vogelart dient.

Dem eigentlichen Projekttag voran ging eine intensive, mehrmontige ( Juni bis Dezember 2016 Biotopbewertung. Denn ein Projekt dieser Art wurde vielschichtig aufgebaut.Neben der Erhaltung geeigneter Biotopbäume, wurde Bereiche auserkoren deren Altersstruktur den temporären Bedarf an sekundären Nistplätzen erforderlich macht. Die eigentliche Biotopstruktur die dem Schwarzstorch
sehr nahe kommt kann den Mangel an geeigneten Nistplatzkomponenten nicht kompensieren. So wurden also 15 zukünftige Biotopbäume auf einer gezielt ausgewählten Fläche auserkoren um sich zukünftig  dem Schwarzstorch widmen zu können.

Anteilig wurden diese mit speziellen Nistplattformen ausgestattet.

Norbert Fiebach, Spezialist im Nistplatzbau machte sich mit Mitgliedern des Artenschutz in Franken® und der Bayerischen Staatsforsten bei starkem Frost auf den Weg. Denn der an der Basis installierte,
professionelleArtenschutz kennt „keine Schönwetterprojekte“! Gelebte Nachhaltigkeit – unser gemeinschaftlicher Anspruch im Sinne der uns nachfolgenden Generation.  

Bereits im Jahr 2013 hatten wir www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=49526 ein Pilotprojekt gestartet das sich drei Jahre später als sehr erfolgreich zeigte. Nun
knüpfen wir nahtlos daran an. Ein Projekt-Wochenende schuf dem Schwarzstorch weitere Nistplattformen.


Mehr zum aktuellen Projekt finden Sie unter:


- www.artenschutz-steigerwald.d /index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89127 , hier auf unserer Internetpräsenz.


Beachten Sie bitte auch die Projekt Diashow deren eindrucksvolle Aufnahmen von Johannes Rother erstellt wurden:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=89724&startid=0

Artenschutz in Franken®
- wir leben praktischen Artenschutz


Die "Wilden Bienchen" von Teuschnitz
Die "Wilden Bienchen" von Teuschnitz
Die "Wilden Bienchen" von Teuschnitz

23/24.01.2017

Frankenwald.
Gemeinsam mit dem Kindergarten St. Anna in Teuschnitz und der Hans- Georg Schneider Stiftung setzen wir aktuell das innovative Projekt: "Die Wilden Bienchen von Teuschnitz" um.

  • Vor einigen Wochen wurde die Wildbienenwand installiert.

Im März/April 2017 werden wir die erste Umweltbildungseinheit vor Ort umsetzen, um den Jüngsten die Zusammenhänge spielerisch zu vermitteln.

Mehr zum Projekt finden Sie hier:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85366


Mehr auf den Seiten unseres Projektpartners:


- www.kindergarten-teuschnitz.de/index.html?f_action=show&f_newsitem_id=141626&tm=5


Junge Auerhähne und Auerhennen im Bergmischwald
Junge Auerhähne und Auerhennen im Bergmischwald
Junge Auerhähne und Auerhennen im Bergmischwald

23/24.01.2017

Bayerische Staatsforsten:
Aufnahmen aus dem Forstbetrieb St. Martin: Junge Auerhennen und -hähne, die in diesem Jahr aufgewachsen sind, putzen sich nach einem Regenschauer das Gefieder.

Mehr zum Thema beim "Klick" auf die Aufnahme:



- 15 Grad und doch hoch aktiv .....
- 15 Grad und doch hoch aktiv .....
Das Projekt "Schwarzstorch - Kühlschrank" geht in die zweite Runde

22/23.01.2017

Franken.
Näher daran gehts eigentlich kaum mehr, ... der / die Besucher/in kann beim Anblick der Aufnahme fast schon die - 15 Grad spüren, die wir heute am frühen Morgen in Frankens Wäldern tatsächlich auf der Haut spürten. Das gesamte Wochenende waren und sind wir mit der Neuanlage potentieller Nistmöglichkeiten befasst, die den Schwarzstorch anhalten sollen sich exakt hier niederzulassen.

Das Projekt umfasst somit nicht allein den konkreten Artenschutz, sondern es möchte auch den wissenschaftlichen Ansatz nicht aus den Augen verlieren.
  • Zeigen sich die Kunstplattformen tatsächlich in der Lage den "schüchternen Storch" zu annimieren sich gerade hier niederzulassen?
Doch nun gilt es den Laptop vorerst wieder einzupacken, damit die Elektronik nicht einfriert ... doch später werden wir die aktuellsten Eindrücke selbstverständlich posten.


Artenschutz in Franken® - hautnah am Puls der Natur ... und Sie können immer mit dabei sein ... hier auf unserer Internetpräsenz ...


Neue Nistplätze für schwarze Störche
Neue Nistplätze für schwarze Störche
Neue Nistplätze für schwarze Störche

22/23.01.2017

Franken
. Nach einer mehrmonatigen Vorbereitungszeit hatten wir uns heute auf den Weg in die fränkischen Wälder begeben um Nistplätze für den Schwarzstorch zu gestalten. Trotz einer sichtbaren Zunahme dieser Vogelart, zeigt sich das scheue Tier in einer für uns unbefriedigenden Bestandsdichte.

Aufgrund sehr guter Erfahrungen, die wir in den vergangegen Jahren mit so genannten Kunsthorsten machen durften, habe wir uns entschlossen weitere dieser Nistplattformen zu installieren. In den vergangenen Tagen wurden die Montageorte mit dem entsprechenden Baumaterial ausgestattet und so machten wir uns bei sehr frostigen Tmeperaturen auf den Weg um dem Schwarzstorch bereits für die diesjährige Brutperiode nachhaltig "unter die Flügel greifen zu können".

An einen Schwarzstorch-Wochenende werden nun mehrere Kunstorste installiert.


Winterfrische und klirrend kalte Eindrücke des ersten Montagetages erleben Sie hier:

www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89127



In der Aufnahme


- Norbert Fiebach beim Aufstieg in den zukünftigen Horstbaum.


Bayerische Staatsforsten gewähren Einblick
Bayerische Staatsforsten gewähren Einblick
Bayerische Staatsforsten gewähren russischem Forstprofessor Einblick

22/23.01.2017

Burglengenfeld.
Es herrschte sibirische Kälte im traumhaft verschneiten Winterwald. Der klare blaue Himmel bildete dazu den richtigen farblichen Kontrast. Einzig Professor Vladimir Petrow brauchte keine Handschuhe. Die ziehe er erst ab Minus zwanzig Grad an. Die Minus zehn seien für ihn gefühltes Frühjahr. Er lehrt den Schwerpunkt Betriebswirtschaft, Organisation und Forstpolitik an der Universität von Sankt Petersburg, einige Breitengrade weiter nördlich liegend. Auf einem dreiwöchigen Deutschlandtrip möchte er verschieden Forstbetriebe und forstliche Institutionen besuchen. Er startete bei den Bayerischen Staatsforsten, machte sich zunächst in der Regensburger Unternehmenszentrale mit der Grundorganisation und den planerischen und aussteuernden Ablaufmechanismen bekannt. Sein Wissen verprobte er einen Tag in der Praxis am Forstbetrieb Burglengenfeld.

Forstbetriebsleiter Thomas Verron und sein Stellvertreter Erwin Graf stellten ihm die naturräumlichen Gegebenheiten und die betriebliche Organisation auf der Fläche vor. Dann ging es detailliert in Planungs-, Abstimmungs- und Ablaufprozesse. Petrow beeindruckte die totale Transparenz mit jederzeit möglichen Auswertungen über den laufenden Prozess durch das vorhandene EDV-System. Erstaunt registrierte er Plan- und Ausführungsgenauigkeit. Gezielt fragte er in bestem Deutsch nach Details. Er war überrascht über die Vielfalt der außerbetrieblichen Belange, die es zu berücksichtigen und einzubinden gilt. Für die großen und weiten Wälder Russlands undenkbar. Da bewirtschaften wir Bayern im Vergleich eher „wie Gärtner parkartig“. Im Wald interessierte die bei den Bayerischen Staatsforsten seit Jahren praktizierte naturnahe Waldbewirtschaftung mit pfleglicher Vorgehensweise zur Sicherung der Nachhaltigkeit in Holz- und Bodennutzung. Dazu besichtigte Petrow auch einen Harvestereinsatz der unternehmenseigenen Forsttechnik in modernster technischer Ausstattung, einen sogenannten Baumhalter.

Einen gesonderten Zeitraum nahm die Forsteinrichtung als mittelfristig zehnjähriges Planungsinstrument ein. Denn hierauf basieren alle jährlichen naturalen und betriebswirtschaftlichen Planungen der 41 Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten. Im Wald wurde ein konkreter Inventurpunkt aufgenommen, dessen Daten beitragen, die tatsächlichen Holzvorräte und –zuwächse, die Vorausverjüngungen und eventuellen Schäden zu berechnen. Alle zehn Jahre kontrolliert das fest installierte Inventurnetz über Folgeaufnahmen die Nachhaltigkeit der Nutzungen. Für den russischen Wald offenbar ein Traum. Jede denkbar erleichternde Technik wie Luftbilder, Laser- und EDV-Technik kommt hier zum Einsatz. Forsteinrichtungsleiter Alexander Schnell und Inventurleiter Ludwig Arnold stießen da bei Petrow auf offene Ohren und Augen.

Nach einem interessanten internationalem Austausch konnten die Bayerischen Staatsforsten im Vergleich deutlich erleben, wie genau und nachvollziehbar in Bayerns Wäldern geplant und gearbeitet wird. Da muss einem nach 300 Jahren Nachhaltigkeit nun wirklich nicht bange werden.


Quellenangabe / Foto:

Bayerische Staatsforsten A.Ö.R
19.01.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Dietrich Mehl mit Waldmedaille 2016 ausgezeichnet
Dietrich Mehl mit Waldmedaille 2016 ausgezeichnet
NABU: Dietrich Mehl mit Waldmedaille 2016 ausgezeichnet

22/23.01.2017

Tschimpke: Engagierter Kämpfer für naturnahe Wälder
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Berlin
– Der NABU hat den Brandenburger Forstwissenschaftler Dietrich Mehl für seinen konsequenten und vorbildlichen Einsatz für den Naturschutz im Wald mit der NABU-Waldmedaille 2016 ausgezeichnet. Als Leiter der brandenburgischen Landeswaldoberförsterei Reiersdorf betreut Dietrich Mehl rund 21.500 Hektar Wald im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Dort setzt er sich dafür ein, wichtige Waldstrukturen für die Artenvielfalt zu erhalten und naturferne Forste zu naturnahen Laubmischwäldern zu entwickeln. Mit seiner Arbeit als Oberförster in Brandenburg und als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) Brandenburg zeigt er eindrucksvoll in der Praxis, wie Naturschutzmaßnahmen in den Wirtschaftswald integriert werden können.

„Dietrich Mehl ist ein Vorbild für Försterinnen und Förster, die Naturschutz und Wirtschaft im Wald umsetzen wollen. Als engagierter Kämpfer für naturnahe Wälder lebt er es vor, dass sich Waldwirtschaft und Naturschutz nicht ausschließen, sondern gemeinsame Ziele haben. Wir wollen Waldbesitzer und Bewirtschafter motivieren, sich in ähnlicher Weise zu engagieren und als Botschafter für nachhaltigen Waldnaturschutz Wege aufzuzeigen, um die Interessen von Forstwirtschaft und Naturschutz modern umzusetzen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Die Auszeichnung wurde Dietrich Mehl am Freitag in Berlin bei einer Fest-Veranstaltung im Rahmen der Grünen Woche übergeben.

Dietrich Mehl setzt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Waldnaturschutz effektiv in seinem Waldbewirtschaftungskonzept um. Zum Beispiel werden hunderte Jahre alte Baumriesen und Waldstrukturen, die viele Tieren und Pflanzen einen wichtigen Lebensraum bieten, erhalten und gefördert. So werden frühzeitig Biotopbäume ausgewiesen, die ihre natürlichen Alterungsprozesse ungestört durchlaufen können. Davon profitierten vor allem Insekten, Pilze und Flechten, die auf solche Strukturen mit hohem Totholzanteil angewiesen sind. Aber auch viele Vogelarten wie Spechte oder Eulen finden einen Platz für ihre Höhlen. Darüber hinaus werden gut sechs Prozent der Waldfläche seiner Oberförsterei forstwirtschaftlich nicht mehr genutzt und können sich so natürlich entwickeln. Für die Artenvielfalt sind unbewirtschaftete Wälder von besonderer Bedeutung. Nur hier kommen sogenannte Sonderstrukturen, wie Baumhöhlen, Ast-Abbrüche, Rinden-Abplatzungen, Stammrisse und Totholz, in großer Zahl vor.

Konsequenterweise ist der Wald der Landeswaldoberförsterei Reiersdorf nach dem FSC-Standard (Forest Stewardship Council) zertifiziert, einem international anerkannten Zertifikat für nachhaltige Forstwirtschaft, das auch vom NABU unterstützt wird. Dies geht auf den persönlichen Einsatz Dietrich Mehls zurück, denn sein Forstamt ist das einzige FSC-zertifizierte im Bundesland Brandenburg.

Auch über Brandenburg hinaus ist Dietrich Mehl ein engagierter Kämpfer für naturnahe Wälder. So hat er die sogenannte „Templiner Erklärung“ von 2009 mit initiiert, die bundesweit ausstrahlt und für mehr Naturschutz im Wald wirbt. Im Mittelpunkt steht dabei der forstliche Umgang mit alten Buchenwäldern bei gleichzeitigem Erreichen anspruchsvoller Naturschutzziele.

Den Umgang mit Massenvermehrungen von Insekten im Wald, die in der Forstwirtschaft oft mit Gift bekämpft werden, sieht Dietrich Mehl kritisch. Als 2014 großflächig Kiefernwälder in Brandenburg von einer Massenvermehrung des Kiefernspinners betroffen waren, sprach sich Mehl in seiner Funktion als ANW-Vorsitzender entgegen der allseits geforderten und durchgeführten Pestizideinsätze dafür aus, „die Krise als Chance zu sehen“. Naturferne Kiefern-Monokulturen, die eine solche Massenvermehrung begünstigen, sollen in naturnähere, artenreichere Wälder umgebaut werden. Damit stellte er sich gegen die offizielle Meinung des Landes Brandenburg und unterstützte stattdessen die Linie, die auch der NABU und viele andere Naturschützer vertreten. Für Mehl wär es anstatt des Gifteinsatzes ratsamer, jede Mischbaumart wie Birke und Buche zu erhalten und den Waldumbau durch eine zielgerichtet Jagd zu unterstützen, denn die Flächenwirkung der Verbissschäden durch Rehe und Hirsche habe auch finanziell in Brandenburg eine wesentliche größere Dimension als die oft lokal stattfinden Massenvermehrungen einzelner Insektenarten.

Unermüdlich zeigt sich Dietrich Mehl darin, den Dialog mit Jägern zu suchen und seine Erfahrungen weiterzugeben. „Bei dem Vorhaben, naturferne Nadelforste in Laubmischwälder umzubauen, machen besonders in Brandenburg Rehe und Hirsche oft alle Bemühungen zunichte, wenn sie die jungen Triebe der Laubbäume verbeißen. Angepasste Wildbestände sind daher eine Grundvoraussetzung für die natürliche Verjüngung der Wälder mit all ihren Baum- und Straucharten. Nur wenn Waldflächen und Wilddichten miteinander im Einklang sind, können sich Haupt- und Nebenbaumarten natürlich verjüngen“, so NABU-Waldexperte Stefan Adler. Der NABU empfiehlt allen, die ähnliche Wege in der Bewirtschaftung gehen wollen, einen Besuch in seiner Landeswaldoberförsterei.

In der Aufnahme

- NABU-Waldmedaille 2016: Preisträger Dietrich Mehl (Mitte) mit Carolin Schilde, Staatssekräterin, Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, und NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
Foto: Adam Sevens;

Für Rückfragen:
Stefan Adler, NABU-Waldexperte, Tel. +49 (0)30.284984-1623,
Mobil +49 (0)172.2832663, Stefan.Adler@NABU.de

Quellenangabe
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de



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Siegerehrung der besten Schachten-Fotografen
Siegerehrung der besten Schachten-Fotografen
Siegerehrung der besten Schachten-Fotografen

22/23.01.2017

Hobbyfotografen des Wettbewerbs zum LIFE+ Projekt auf dem Ruckowitzschachten ausgezeichnet

Neuschönau/Zwieslerwaldhaus.
Seit 2014 grast im Sommer wieder Rotes Höhenvieh auf dem Ruckowitzschachten oberhalb von Zwieslerwaldhaus im Rahmen des LIFE+ Projekts des Nationalparks Bayerischer Wald. Im vergangenen Jahr gab’s dazu einen Fotowettbewerb, um die Effekte der weidenden Rinder zu dokumentieren. Am Freitag wurden nun die Sieger im Neuschönauer Hans-Eisenmann-Haus ausgezeichnet, wo derzeit alle Einsendungen in einer Ausstellung zu bestaunen sind.

„Der Wettbewerb lebte natürlich davon,
dass sich Menschen für das LIFE+ Projekt interessieren“, sagte stellvertretender Nationalparkleiter Jörg Müller bei der Ehrung. Daher sei man besonders froh, viele tolle Einsendungen bekommen zu haben, noch dazu weil das Thema doch sehr speziell war und sogar ein Bilderpaar abgeliefert werden musste. Der Zoologe motivierte die Teilnehmer auch weiterhin mit der Kamera unterwegs zu sein: „Wir haben noch viele andere lohnenswerte Fotomotive bei uns im Park.“

Eine der beiden Siegerinnen, Julia Piser aus Freyung, erklärte zu ihrem Arnika-Bild: „Ich habe mich ganz speziell für diese Pflanze entschieden, weil sie stark von der Beweidung profitiert.“ Auch für die zweiten Gewinnerin, Ulrike Selig aus Marburg, die aufgrund der weiten Anreise nicht vor Ort war, sowie für den Zweitplatzierten Josef Kopp aus Teisnach und den Drittplatzierten Johannes Matt aus Bayerische Eisenstein gab es Geldpreise. Zudem haben alle Teilnehmer eine der aus den Siegermotiven hergestellten Wackel-Postkarten als Andenken erhalten.  


Bildunterschrift:

Die beiden Siegerbilder präsentieren Gewinnerin Julia Piser und Nationalpark-Forschungsleiter Jörg Müller mit Jochen Linner (Nationalpark, oben von links), Johannes Matt (3. Platz), Johannes Schmid (Teilnehmer), Claudia Schmidt (Nationalpark) und Josef Kopp (2. Platz, vorn rechts).  (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

20.01.2017
Nr. 04/17


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Die wilden 14 sind jetzt 15
Die wilden 14 sind jetzt 15
Die wilden 14 sind jetzt 15

22/23.01.2017

Neuer Urwaldreliktkäfer im Bayerischen Wald entdeckt: Gehörnter Zunderschwamm-Schwarzkäfer

Grafenau.
Urwaldreliktkäfer belegen bei gehäuftem Auftreten Wälder mit besonders naturnahen Strukturen und einer ungebrochene Totholztradition. Vor wenigen Jahren konnte bei einem Forschungsprojekt im Nationalpark Bayerischer Wald die 14. dieser Arten entdeckt werden. Damit schob sich der Nationalparkwald an die Spitze der wertvollen Waldgebiete in Bayern, knapp vor den Heisterblock im Spessart.

Nun kam eine 15. Art hinzu.

Bei einer Exkursion mit Kollegen der Regierung von Schwaben, wollte Jörg Müller, Zoologe des Nationalparks, einen typischen Bewohner des Zunderschwamms vorzeigen, den Kerbhalsigen Zunderschwamm-Schwarzkäfer. „Die Überraschung war groß als aus dem Zunderschwamm, auch Hudersau genannt, an einem Buchenstumpf am Wanderweg zur Racheldiensthütte nicht nur der gesuchte Kerbhalsige vorzuzeigen war, sondern noch ein kleiner Teufel mit Hörnern und rotem Halsschild herauspurzelte“, erinnert sich der Forscher.

Es ist die 15. Urwaldreliktart, der nur etwa sechs Millimeter große Gehörnte Zunderschwamm-Schwarzkäfer mit dem wissenschaftlichen Namen Neomida haemorrhoidalis (Fabricius, 1787).

Die Überraschung war deshalb so groß, weil mehrere Käferforscher in den vergangenen Jahren nach dieser Art, die sich vom Zunderschwamm ernährt, vergeblich gesucht hatten. „Es könnte sein, dass die Rückkehr des Zunderschwamms als wichtigster Zersetzer von Buchenholz in viele Waldbestände des Nationalparks gerade in jüngerer Vergangenheit die Art über die Nachweisschwelle gehoben hat“, so Müller. Schließlich könnten die Tiere schon längst im Wald unterwegs sein, der Nachweis solch kleiner Insekten sei jedoch nicht leicht, wenn sie nicht in großer Zahl vorkommen. „Es könnte aber auch sein, dass die Art aus den angrenzenden Wäldern im Nationalpark Šumava zurückgekehrt ist.“


Wer mehr über die Urwaldreliktarten erfahren will, dem sei das Kinderbuch „Die wilden 14: Die unglaubliche Reise der Urwaldkäfer im Bayerischen Wald“ empfohlen, das 2015 in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark im Freyunger Verlag Edition Lichtland erschienen ist. Darin spielen die damals nachgewiesenen 14 Urwaldreliktkäfer die Hauptrollen. In einer angedachten Neuauflage kommt dann auch die 15. Art hinzu.

In der Aufnahme:

- Der Gehörnte Zunderschwamm-Schwarzkäfer ist der 15. Urwaldreliktkäfer, der im Nationalpark Bayerischer Wald nachgewiesen wurde. (Foto: Johannes Reibnitz)



Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
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Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

PM 03/17


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Tierwohl-Label als ökologische Mogelpackung
Tierwohl-Label als ökologische Mogelpackung
Tierwohl-Label als ökologische Mogelpackung

20/21.01.2017

WWF kritisiert Vorschläge zu Tierwohl-Label: Futtermittel spielen keine Rolle / 90 Prozent des deutschen Fleisches ist „ökologisch ungenügend“

Berlin:
Die Naturschutzorganisation WWF kritisiert die derzeit diskutierten Vorgaben für ein staatliches Tierwohllabel als einseitig und unökologisch. „Von einem unökologischen Tierwohllabel haben Ameisenbär und Jaguar, die in Südamerika ihr Zuhause verlieren, weil dort Soja-Monokulturen  für unsere heimischen Schweine und Hühner entstehen, erst einmal gar nichts“, kritisiert Martina Fleckenstein, Leiterin Agrarpolitik beim WWF Deutschland. „Eine gesellschaftlich akzeptierte Fleischproduktion muss mehr im Blick haben als die Haltungsbedingungen unserer Nutztiere – dazu gehören auch die ökologischen Auswirkungen.“  

Laut WWF verfehlen über 90 Prozent
der in Deutschland angebotenen Fleisch- und Wurstwaren die Mindestanforderungen an ökologische Nachhaltigkeit. Daran dürfte auch das neue Tierwohl-Label nichts ändern. Als insgesamt empfehlenswert werden vom WWF Bio- oder Neuland-Produkte, Weide- und Wildfleisch eingestuft. Zusammen erreichen sie jedoch nicht einmal zehn Prozent Marktanteil. Stattdessen dominiert konventionell produziertes Fleisch, mit enormen, negativen ökologischen Auswirkungen: Rinder, Schweine und Geflügel werden meist mit nicht nachhaltigem, gentechnisch-verändertem Soja aus Monokulturen gefüttert. Gülle belastet in Regionen mit intensiver Nutztierhaltung das Grundwasser.

Einen schnellen Überblick im Label-Dschungel bietet der WWF-Ratgeber. Zur einfachen Orientierung an der Fleischtheke rastert der WWF nach einem Ampel-System.


DOWNLOAD


   WWF-Einkaufsratgeber Fleisch und Wurst [PDF, 372 KB]

- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Einkaufsratgeber_Fleisch_und_Wurst.pdf


KONTAKT

Roland Gramling

Pressestelle

Tel.: 030 311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de

Quellenangabe

WWF

18. Januar 2017


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In der Aufnahme von Albert Meier

- nicht jedem Tier geht es so gut wie diesen beiden Stockenten Hybriden .. viele Tiere leiden unter einer nicht artgerechten Haltung .. hier gilt es dringlich gegen zu steuern


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Zukunft der Landwirtschaft
Zukunft der Landwirtschaft
Hendricks stellt neues Fördermodell für die Landwirtschaft zur Diskussion - BMUB-Kongress diskutiert über Zukunft der Landwirtschaft

19/20.01.2017

Wie können die EU-Agrarsubventionen
so ausgerichtet werden, dass sie dem Gemeinwohl dienen und helfen, die Akzeptanz- und Umweltkrise der Landwirtschaft zu lösen? Antworten auf diese Frage liefert eine Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums, die heute vorgestellt wurde. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Peter Feindt wurde ein Vorschlag erarbeitet, wie gezielt die Leistungen der Landwirtschaft für den Schutz von Natur, Boden, Wasser oder Klima gefördert werden können, die der Markt nicht honoriert. Bislang richtet sich die Förderung vor allem nach der bewirtschafteten Fläche.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Die Studie unterstützt unsere Forderung nach einem grundlegenden Umbau der Agrarsubventionen. In diesen schwierigen Zeiten ist es ein Privileg, dass fast 40 Prozent des EU-Budgets in die Landwirtschaft fließen. Leider landet ein großer Teil des Geldes dann bei großen Agrarfabriken oder indirekt bei Flächeneigentümern, die gar keine Landwirte sind. Wir müssen dieses absurde Fördersystem gemeinsam mit den anderen Mitgliedsstaaten dringend ändern. Ich bin der Auffassung: Öffentliches Geld sollte es in Zukunft nur noch für öffentliche Leistungen geben."

Ziel der Studie ist es,
wissenschaftlich basierte Optionen für die künftige Ausgestaltung der Agrarpolitik aus der Perspektive des Umwelt- und Naturschutzes zu formulieren und in die öffentliche Diskussion einzubringen. Der Umsetzungsvorschlag bezieht sich auf die nächste Förderperiode, die im Jahr 2021 beginnt. Dann sollen demnach die Zahlungen schrittweise vollständig an die Erbringung öffentlicher Güter geknüpft werden. Leitbild der Wissenschaftler ist ein neuer Gesellschaftsvertrag mit der Landwirtschaft, der ökologische und soziale Leistungen fair entlohnt.

Hendricks: "Statt einer Ausrichtung auf Menge und Export
und damit steigende Angebote und sinkende Preise, müssen wir es schaffen, dass Landwirtinnen und Landwirte mehr Geld für qualitativ wirklich hochwertige Produkte erhalten. Wenn die Landwirtschaft also gleichbleibend hohe Zahlungen auch im nächsten EU-Haushalt rechtfertigen will, muss sie die Ausrichtung auf mehr Nachhaltigkeit als Chance begreifen. Ich hoffe daher sehr, dass sich die Vertreter der Landwirtschaft mit den Ergebnissen und Vorschlägen der Studie konstruktiv auseinandersetzen und darin nicht einen Angriff auf die Landwirtinnen und Landwirte sehen, sondern einen Beitrag zu einer Landwirtschaft mit Zukunft."

Quellenangabe


Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Eichhörnchen ... nachhaltige Nahrungsversorgung als Beispiel einer "gelungenen Bewirtschaftungsform"?

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Tapsige Tatzen
Tapsige Tatzen
Tapsige Tatzen

18/19.01.2017

Premiere:
Kamerafalle zeigt erstmals vierfachen Nachwuchs bei Schneeleoparden / Regierungskonferenz in Nepal berät Rettung der Großkatzen

Berlin: Diese Weltpremiere lässt Artenschützer und Tierfreunde jubeln: Der WWF konnte mit Kamerafallen erstmals eine Vierlingsgeburt bei den stark bedrohten Schneeleoparden nachweisen. Die Videoaufnahmen entstanden im Altai-Gebirge der Westmongolei und zeigen die Mutter mit ihren vier umhertollenden Jungen. „Die Vierlingsgeburt ist eine Sensation. Schneeleoparden bleiben aber weiterhin eine seltene und gefährdete Art“, sagt Markus Radday, Großkatzenexperte beim WWF Deutschland. Zum Schutz der seltenen Großkatzen findet diese Woche in Nepal eine Regierungskonferenz statt. Die Schneeleopardenländer beraten, mit welchen Maßnahmen sie den Tieren helfen können.

Mit rund 4.000 Individuen in freier Wildbahn zählt der Schneeleopard zu den seltensten Großkatzen der Welt. Laut WWF macht ihnen unter anderem die Wilderei zu schaffen. Seine Körperteile erzielten auf dem Schwarzmarkt für asiatische Medizin hohe Preise und das Fell lande als Statussymbol an den Wänden wohlhabender Privatpersonen. Die Mehrzahl der Tiere wird laut einer Untersuchung des WWF jedoch nicht vorsätzlich für den Verkauf getötet. Am häufigsten handele es sich bei den Tätern um Landwirte, die ihr Vieh verteidigen oder Rache für gerissene Weidetiere üben. Der WWF möchte daher solchen Mensch-Tier-Konflikte vorbeugen. Die Umweltschützer zeigen den Viehhaltern, wie sie ihre Tiere zum Beispiel mit Zäunen schützen. „Nur wenn die Schneeleoparden für die Menschen vor Ort keine Bedrohung mehr sind, haben sie langfristig eine Chance“, so Markus Radday.


KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer



Quellenangabe


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In der Aufnahme von Albert Meier

- da gerade keine eigene Aufnahme "fränkischer Schneeleoparden" vorhanden war, haben wir gerne auf den Stubenleopard von Albert Meier zurück gegriffen ...


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"Weiße Vögel - im Winter"
"Weiße Vögel - im Winter"
"Weiße Vögel - im Winter"

17/18.01.2017

Franken.
Gerade in den vergangenen Wochen erreichten uns zahlreiche Anfrage zur Auffälligkeit von "großen weißen Vögeln" , die sich auf den noch vom Schnee unbedeckten Feldern und Wiesen zeigten.
  • Handelt es sich hier um Graureiheralbinos?
  • Und warum tauchen hier ganze Gruppen auf ?
  • Handelt es sich gar um eine neue Vogelart, die aus klimatischen Gründen aus dem Hohen Norden geflüchtet ist ?

Der Silberreiher um den es hier geht, wird in den vergangenen Jahren zunehmend auch in Franken häufiger. Mehr zur Art erfahren Sie unter: www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22267 , hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Silberreiher bei der winterlichen Nahrungssuche


Projekt Schwarzstorch startet
Projekt Schwarzstorch startet
Plattformen des gemeinschaftlichen Artenschutzes in Franken - Projekt Schwarzstorch II startet

16/17.01.2017

Projekt "Neue Nistplätze für den schüchternen Storch" startet in eine neue Dimension


Bayern/Steigerwald. Im Jahr 2013 hatten wir damit begonnen ein A.i.F- Pilotprojekt im Steigerwald auf den Weg zu bringen. Ziel sollte es sein zu erkennen ob die Anlage von sogenannten "Kunsthorsten" für den Schwarzstoch von Interesse sein kann, und ob das Tier diese Plattformen auch akzeptiert.

„Er hatte es seit Auftreten des Menschen nicht einfach – Der Schwarzstorch!


Jahrhunderte lang galt dieser typische Bewohner großer Wälder als Schädling der Fischerei und wurde daher auch intensiv verfolgt. Gnadenlos wurden die Bestände dieses doch so markanten Schreitvogels minimiert. Intensive Aufzeichnungen belegen diesen Niedergang auch literarisch sehr gut.Die Zeitenwende und damit eine Umkehr im Denken erfuhr der Schwarzstorch im 20. Jahrhundert. Dennoch gingen die Bestände weiter zurück. Der Grund – durch seine Seltenheit wurde das Tier nun zum begehrten Sammlerstück. Zahllose Jung- und Alttiere sowie das Gelege der Vögel verschwanden in
den Vitrinen „zweifelhafter Sammler“.

In den vergangenen 10-15 Jahren konnte sich die Schwarzstorchpopulation glücklicherweise wieder etwas stabilisieren. Eine deutliche Zunahme wird sichtbar.  Dennoch ist der Schwarzstorch auch in Bayern in vielen Teilen ein seltener Brutvogel geblieben.Intensive,naturferne Forstwirtschaft, mangelnde Nahrungsbiotope, jedoch auch die Zunahme von Windkraftanlagen, installiert an ungünstigen Standorten,
sowie ungesicherte Stromleitungstrassen etc. sind die „Brennpunkte der Schwarzstorchproblematik“.Auch Störungen in mittelbarer und unmittelbarer Nähe zu seinen Brutplätzen bringen Probleme mit sich. Das
Gemeinschaftsprojekt „Plattformen des Schwarzstorchschutzes 2013“ setzte hier konkret an der Basis an. Drei Jahre später konnten wir erkennen, das ein Teil der Nistplätze tatsächlich frequentiert wurden. Ja mehr noch, in einem der Kunsthorste fand eine erfolgreiche Reproduktion statt. Zwie Jungstörche konnten den "Kunsthorst" erfolgreich verlassen.

War die Annahme der Nistplattform ein Zufall oder zeigt sich ein solches Ergebnis auch an anderer Stelle?

Und so werden wir uns in einigen Tagen erneut aufmachen um weitere Nistplätze für den schüchternen Storch anzulegen. Diese Nistplattformen werden wir ebenfalls in ein mehrjähriges Monitoring überführen um abzuprüfen was "Der Schwarzstorch" dazu meint.

Begleiten Sie uns auf diesem Weg hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

Eine Retrospektive des 2013er Projektes finden Sie hier:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=49526

In der Aufnahme:

- Bei fast gleichen Witterungsbedingungen wie sie aktuell vorherschen brachten wir uns auch in 2013 für den Schwarzstorchschutz ein.



- Möchten auch Sie sich in einem starken Verband für die Erhaltung der Artenvielfalt engagieren?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!



Das Team vom Artenschutz in Franken®


Wildschwein im Steigerwald positiv auf Virus getestet
Wildschwein im Steigerwald positiv auf Virus getestet
Wildschwein im Steigerwald positiv auf Virus getestet

16/17.01.2017

Steigerwald
. Ein im Steigerwald geschossenes Wildschwein war mit der Aujeszkyschen Krankheit infiziert. Die Aujeszkysche Krankheit ist auch als Pseudowut bekannt und kann Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, aber auch Hunde und Katzen befallen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des BR

- www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/wildschwein-aujeszkysche-krankheit-steigerwald-100.html


Quellenangabe

Bayerischer Rundfunk

Anstalt des öffentlichen Rechts
Rundfunkplatz 1
80335 München
Telefon: 089 / 59 00-01


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Wildschweine [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23025] können einen tödlichen Virus in sich tragen


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Bienen durch Pestizide bedroht
Bienen durch Pestizide bedroht
Greenpeace-Report: Bienen durch Pestizide aus der industriellen Landwirtschaft zunehmend bedroht

15/16.01.2017

Hamburg,Die Bedrohung von Bienen und anderen wichtigen Bestäubern hat durch den ungehinderten Einsatz von Pestiziden in der industriellen Landwirtschaft seit 2013 weiter zugenommen.

Das zeigt der heute von Greenpeace
veröffentlichte Report "Umweltrisiken durch Neonicotinoide“. Die britische University Sussex hat darin wissenschaftliche Studien rund ums Thema Bestäuber und Pestizide der vergangenen vier Jahre bewertet.

Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis
, dass neben Bienen inzwischen auch andere für die
Landwirtschaft wichtige Bestäuber sowie Wasserinsekten bedroht sind. Neonicotinoide werden immer häufiger verwendet und können Insekten entweder direkt töten oder schädigen langfristig deren Nervensystem.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=89582


Quellenangabe

Greenpeace e. V.
Hongkongstraße 10
20457 Hamburg

Telefon 040-30618-0
Fax 040-30618-100

E-Mail: mail@greenpeace.de


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In der Aufnahme von Albert Meier

- nicht nur Bienen leiden unter einem zunehmenden Einsatz von Pestiziden .. auch andere Insekten wie hier ein Kleespinner bleiben nicht unberührt ...


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14/15.01.20147

Mehr auf den Seiten der DBU


- https://www.jugend-zukunft-vielfalt.de/


In der Darstellung

- Screenshot / DBU


Quellenangabe / Darstellung.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
Telefax: +49 541 9633 190
E-Mail: info@dbu.de


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Einblicke in die Alkoholiker unter den Borkenkäfern
Einblicke in die Alkoholiker unter den Borkenkäfern
Einblicke in die Alkoholiker unter den Borkenkäfern

14/15.01.2017

Dr. Peter Biedermann überrascht im Waldgeschichtlichen Museum mit spannenden Fakten zu den Ambrosiakäfern

St. Oswald.
Alkohol, Inzucht und Kinderarbeit – das soll zu Insekten passen? Geht nicht, oder? Geht doch, wissen jetzt rund 100 Besucher des jüngsten Vortrags aus der wissenschaftlichen Reihe des Nationalparks Bayerischer Wald im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald. Dabei schilderte Dr. Peter Biedermann vom Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie in Jena das Leben von im Holz brütenden Borkenkäfern.

Mehr zum Thema:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=89576

In der Aufnahme / (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

- Gut 100 Zuhörer waren zum Vortrag über Ambrosiakäfer ins Waldgeschichtliche Museum St. Oswald gekommen


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald    

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de




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Sturmtief Egon sorgt für Chaos in Deutschland
Sturmtief Egon sorgt für Chaos in Deutschland
Sturmtief Egon sorgt für Chaos in Deutschland

14/15.01.2017

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Sturmtief-Egon-sorgt-fuer-Chaos-in-Deutschland_article1484299617.html?utm_source=Newsletter13012017&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

In der Aufnahme

- Blick in den stürmischen Steigerwald ... Waldwege sind mit Ästen übersäht ...

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Tier-Freigelände wegen Sturm geschlossen

14/15.01.2017

Vorsorge-Maßnahmen wegen Tief Egon bis inklusive Samstag - Führungen fallen aus

Neuschönau/Ludwigsthal.
Aufgrund aktueller Unwetterwarnungen hat sich die Nationalparkverwaltung dazu entschlossen, Vorsorge-Maßnahmen zu ergreifen. Sturmtief Egon soll im ganzen Nationalparkgebiet für heftige Böen und Schneeverwehungen sorgen. Daher sind ab sofort bis inklusive Samstag die Tier-Freigelände bei Ludwigsthal und Neuschönau gesperrt.

Im Nationalparkzentrum Falkenstein sind auch die Steinzeithöhle und das Haus zur Wildnis in dieser Zeit geschlossen. Das Hans-Eisenmann-Haus bleibt geöffnet. Betroffen ist zudem der Führungsservice. So wurden vorsorglich alle Touren für Freitag und Samstag abgesagt.

„Wer trotzdem im Wald unterwegs sind, sollte besonders vorsichtig sein“, rät stellvertretender Nationalparkleiter Jörg Müller. Vor allem herabfallende Äste und umstürzende Bäume können  zur Gefahr für Wanderer werden.



Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald    

Freyunger Str. 2
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Wie Tiere und Pflanzen über den Winter kommen

14/15.01.2017

Nationalpark-Förster Karl-Heinz Englmaier erläutert Überlebensstrategien in der kalten Jahreszeit

Bayerisch Eisenstein
. Der Winter ist für viele Tier- und Pflanzenarten eine Zeit der Entbehrungen und des Überlebenskampfes. Was der Mensch, grippeschutzgeimpft und in dicke Kleidung gepackt, als Wintersportvergnügen wahrnimmt, ist für Tiere und Pflanzen - jedes Jahr von neuem - eine elementare Katastrophe, die nur die im darwinschen Sinne „Bestangepassten“ überleben. Welche erstaunlichen Strategien Tiere und Pflanzen im Kampf gegen Schnee, Frost und Hunger besitzen, erläutert Nationalpark-Förster Karl-Heinz Englmaier am Samstag, 21. Januar, auf einer etwa dreistündigen Wanderung im Bereich des Hochbergs bei Bayerisch Eisenstein.

Ab 13.30 Uhr machen sich die Teilnehmer vom Treffpunkt Wanderpark in Bayerisch Eisenstein auf, um anhand von Beispielen erklärt zu bekommen, wie Tiere und Pflanzen durch den Winter kommen. Der Treffpunkt kann bequem mit der Waldbahn ab Grafenau (12.00 Uhr), Spiegelau (12.18 Uhr), Frauenau (12.34 Uhr) und Zwiesel (13.00) erreicht werden.

Die Route verläuft zum Teil auf nicht geräumten, noch nicht schneefreien Wegen, weshalb festes Schuhwerk unbedingt erforderlich ist. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 077 66 50 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Die Führung ist kostenlos.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald    

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Zwischenfazit Stunde der Wintervögel 2017 in Bayern
Zwischenfazit Stunde der Wintervögel 2017 in Bayern
Zwischenfazit Stunde der Wintervögel 2017 in Bayern

13/14.01.2017

Absturz der Kohlmeise: Bayerns bisher häufigster Wintervogel bricht ein

In den vergangenen sechs Jahren
schien die Kohlmeise geradezu ein Abonnement auf den Spitzenplatz bei der „Stunde der Wintervögel“ zu haben. Doch zu unserer Überraschung ist Deutschlands bekannteste Meisenart derzeit nur noch die am vierthäufigsten beobachtete Vogelart in Bayern. Über die möglichen Gründe für den Rückgang der Kohlmeise in diesem Winter wissen wir noch nicht alles.

Mehr auf den Seiten des LBV unter


- www.lbv.de/aktiv-werden/stunde-der-wintervoegel/ergebnisse-bayern0.html


Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

08.01.2017


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- ... nein, keine graue Kohlmeise sondern einen Graureiher [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20952] hat Klaus Sanwald hier vor das Objektiv bekommen


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Windpark Butendiek vertreibt streng geschützte Vögel
Windpark Butendiek vertreibt streng geschützte Vögel
NABU: Windpark Butendiek vertreibt streng geschützte Vögel aus Schutzgebiet

13/14.01.2017

Klage gegen Offshore-Park geht ans Oberverwaltungsgericht Münster
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Berlin – Am 11. Januar
hat der NABU Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln im Fall des umstrittenen Offshore Windparks Butendiek westlich von Sylt eingereicht. Die Richter hatten die Klage des NABU auf Sanierung eines Umweltschadens Ende November 2016 abgelehnt. Jetzt entscheidet in nächster Instanz das Oberverwaltungsgericht Münster darüber, ob die Klage begründet ist und wie der Gebietsverlust im Vogelschutzgebiet „Östliche Deutsche Bucht“ durch den Windpark saniert werden kann. „Leider stützt das Urteil das verantwortungslose Taktieren der zuständigen Bundesbehörden. Ein Vogelschutzgebiet wird zerstört und alle schauen weg“, kritisiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Wissenschaftliche Untersuchungen aus dem Frühjahr 2016 zeigen, dass seltene Stern- und Prachttaucher, aber auch Alken- und Möwenvögel die Windparks mit über sechs bis acht Kilometern Abstand viel weiträumiger meiden als vorhergesagt. Butendiek führt mit weiteren angrenzenden Windparks dazu, dass die Vögel aus dem Schutzgebiet heraus gedrängt werden. „Die Ergebnisse sind beunruhigend. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hält bis heute wichtige Monitoringergebnisse zurück, was im Rechtsverfahren dazu führte, dass das Bundesamt für Naturschutz die Frage des Umweltschadens nicht bewerten konnte“, so Miller. Jetzt hat der NABU einen Antrag nach Umweltinformationsgesetz gestellt, um die Daten selbst auswerten zu können.

Das Kölner Gericht wies die Klage des NABU auf Schadenssanierung ab, da es die Rechtsauffassung vertritt, dass das Umweltschadensgesetz
wie hier bei genehmigten Windparks nicht anwendbar sei. Hiermit wäre dessen Anwendungsbereich drastisch eingeschränkt. Sollte sich diese Auffassung in Deutschland durchsetzen, würde nach NABU-Meinung die EU-Umwelthaftungsrichtlinie ad absurdum geführt. „Das Oberverwaltungsgericht muss diese dringende Frage jetzt klären. Das kann Jahre dauern. Diese Zeit haben die Vögel in der Nordsee aber nicht. BSH und BfN müssen sofort handeln und Maßnahmen zum Schutz der Arten im EU-Vogelschutzgebiet einleiten. Sonst ist es bald zu spät“, mahnt Kim Detloff, NABU-Meeresschutzexperte.

Im April 2014 hatte der NABU Klage gegen den Offshore Windpark Butendiek westlich von Sylt eingelegt. Der NABU warnte vor Auswirkungen auf streng geschützte Seevögel und Schweinswale und stützte sich auf ein eigenes Rechtsgutachten, welches grobe Verstöße im Genehmigungsverfahren des BSH offenlegte. „Es folgten drei Verfahren an zwei Verwaltungsgerichten mit zweifelhaften Rechtsauffassungen, langen Zuständigkeitsdebatten und wiederholten Verzögerungstaktiken der Behörden. Jetzt stellen wir fest, dass streng geschützte Arten aus weiten Teilen des EU-Vogelschutzgebietes vertrieben werden. Ein klarer Verstoß gegen EU-Recht“, so Detloff.

Weitere Informationen und ein ausführliches Hintergrundpapier zum Rechtsverfahren finden Sie auf
www.nabu.de/butendiek  
 
Für Rückfragen:
Dr. Kim Detloff, NABU-Leiter Meeresschutz, Tel. 030 284984-1626, Email: Kim.Detloff@NABU.de  

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Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 04/17 | 12. JANUAR 2017
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In der Aufnahme von Klaus Novak


- Welch immenser Körpereinsatz hinten dieser und den folgenden Aufnahmen steckt lässt sich nur erahnen. Gerade in den nahrungsarmen Wintermonaten treffen wir mehr oder minder regelmäßig auf diese Anblicke.

Ein Schwarzspecht hat den morschen Holzblock der mit Fraßgängen von Insekten durchsetzt war umfangreich eröffnet um an die proteinreiche Nahrung zu gelangen.

Mehr dazu unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22207


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Rund eine halbe Million "Bunte Meter" angelegt
Rund eine halbe Million "Bunte Meter" angelegt

Zahl des Monats: Rund eine halbe Million "Bunte Meter" angelegt

12/13.01.2017

"Bunte Meter"-Helden retten Lebensraum für Stieglitz & Co.
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Berlin
– Fleißig haben sie Beete angelegt, auf Ackerrandstreifen Wildblumen gesät oder kommunale Flächen in Naturparadiese verwandelt. Mehr als 700 Menschen machten 2016 mit bei der Aktion „Bunte Meter für Deutschland“ und legten rund eine halbe Million „Bunte Meter“ an. Durch den Erhalt bestehender oder die Schaffung neuer Flächen wurden so Lebensräume für den Stieglitz – „Vogel des Jahres 2016“ – sowie für andere Singvögel, aber auch für Bienen, Schmetterlinge und viele weitere Tierarten, gerettet.  

An der Spitze der „Bunte Meter“-Helden steht Niedersachsen mit 105.115 Quadratmetern,
gefolgt von Baden-Württemberg (79.654) und Hessen (51.005). Bunte Meter melden konnten Privatgärtner, Kommunen, Schulen, Landwirte und Unternehmen.

Der NABU hat zum Abschluss des Stieglitz-Jahres außerdem die Gewinner der Aktion „Bunte Meter für Deutschland“ gekürt. Insgesamt konnten drei Plätze in den Kategorien Garten, Kommune, Unternehmen, Schule&Kita, Landwirt, NABU-Gruppe und Siedlung ausgezeichnet werden.

Hintergrund zur Aktion:
Die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben vielen Arten die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Besonders der Insektenschwund hat gravierende Auswirkungen. Pflanzen werden nicht bestäubt und Insektenfresser finde nicht mehr ausreichend Nahrung.

Weitere Informationen unter: www.NABU.de/buntemeter

Für Rückfragen:

NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1510, -1952, -1958, E-Mail: presse@NABU.de

„NABU-Zahl des Monats“

Die NABU-Zahl des Monats stellt einmal monatlich einen interessanten statistischen Aspekt aus dem Themenbereich des NABU vor.

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Quellenangabe


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klemens Hauröder

- Stele der Biodiversität in Kastellaun aufgenommen am 11.Januar 2017

Mehr zum Projekt unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82688


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NABU: Viele Menschen, wenig Vögel
NABU: Viele Menschen, wenig Vögel
NABU: Viele Menschen, wenig Vögel

11/12.01.2017

Zwischenergebnisse zur Stunde der Wintervögel aus über 56.000 Gärten
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Berlin
– Die siebte bundesweite „Stunde der Wintervögel“ steuert auf einen neuen Teilnahmerekord zu: Bis zum heutigen Dienstag sind deutschlandweit bereits Meldungen von mehr als 87.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunden aus über 56.000 Gärten beim NABU und seinem bayerischen Partner LBV eingegangen. Noch bis zum 16. Januar können Zählergebnisse nachgemeldet werden, und auch die Eingabe der postalisch eingegangenen Meldungen steht noch aus. Daher erwartet der NABU den Vorjahresrekord von 93.000 Teilnehmern deutlich zu übertreffen.

Weniger erfreulich sind die Zählergebnisse. Wie schon im Vorfeld befürchtet, fehlt ein Teil der sonst in den Gärten zu beobachtenden Wintervögel: Statt der knapp 42 Vogelindividuen pro Garten im langjährigen Mittel wurden in diesem Jahr nur 34 Vögel pro Garten gemeldet – ein Rückgang von knapp 20 Prozent. „Noch vor einem Jahr entsprachen die Zahlen den üblichen Werten. Damit bestätigen sich durch die systematische Bestandserfassung im Rahmen der Aktion die zahlreichen Meldungen von besorgten Bürgern, die in den vergangenen Monaten von gähnender Leere an den Futterhäuschen berichteten“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.  

Ein genauer Blick auf die vorläufigen Ergebnisse
macht den Experten des NABU jedoch Mut: „Die extrem niedrigen Beobachtungsraten beschränken sich auf solche Vogelarten, deren Winterbestände hierzulande sehr stark vom Zuzug von Artgenossen aus dem kälteren Norden und Osten abhängen“, sagt Miller.

Besonders deutlich wird dies bei allen sechs heimischen Meisenarten:
Die häufigen Kohl- und Blaumeisen sind in diesem Winter um ein Drittel weniger, die selteneren Tannen-, Hauben-, Sumpf- und Weidenmeisen jeweils nur etwa halb so oft gesehen worden wie im Vorjahr. Auch die Hälfte der Kleiber und Schwanzmeisen fehlt. Die Winterbestände der Finkenarten Kernbeißer (Minus 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und Erlenzeisig (Minus 74 Prozent) sind dagegen lediglich – nach ihren Höhenflügen im vergangenen Winter – auf Normalmaß geschrumpft. „Andererseits haben wir ungewöhnlich hohe Zahlen von Arten, deren Bestände immer nur teilweise von uns nach Süden abwandern“, stellt Miller fest. Zu diesen Arten gehört vor allem der Star, außerdem Amsel, Ringeltaube, Heckenbraunelle und Singdrossel. Diese Arten sind jedoch generell im Winter in kleineren Zahlen bei uns vertreten, so dass sie das Fehlen der häufigen Wintervögel nicht ausgleichen können.

„Der Vergleich mit Daten aus der Beobachtung des Vogelzugs im vergangenen Herbst legt nahe, dass eine besonders geringe Wanderneigung vieler Vögel die auffallend niedrigen Vogelzahlen dieses Winters plausibel erklären“, so Miller. Dazu passe auch, dass die Rückgänge bei Meisen und Co. im Norden und Osten Deutschlands am geringsten ausfallen, Richtung Südwesten aber immer größer werden. „Vermutlich aufgrund des bis zum Beginn des Zählwochenendes extrem milden Winters haben manche Wintervögel in diesem Jahr wohl auf halber Zugstrecke Halt gemacht.“

Nicht ausgeschlossen werden kann jedoch, dass auch ein schlechter Bruterfolg bei Meisen und anderen Waldvögeln im vergangenen Frühjahr zur niedrigen Zahl an Wintervögeln in den Gärten beigetragen hat. Dies kann wiederum anhand der Ergebnisse der nächsten großen Vogelzählung überprüft werden, wenn im Mai wieder tausende Vogelfreunde im Rahmen der „Stunde der Gartenvögel“ die Brutzeitbestände der heimischen Gartenvögel erfassen.

Eine Endauswertung der Ergebnisse zur „Stunde der Wintervögel“ ist für Ende Januar geplant.

Beobachtungen können online (www.stundederwintervoegel.de) oder per Post (NABU, Stunde der Wintervögel, 10469 Berlin) bis zum 16. Januar gemeldet werden.

Im Rahmen der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 9. bis 13. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/SdW Zählkarten, ein Poster und ein Wintervogel-Quiz für Kindergruppen und Schulklassen an. Bei fünf Aktionen lernen sie Vögel und ihre Anpassungsstrategien an die kalte Jahreszeit kennen. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.

Weitere Infos finden Sie unter www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/ueber-die-aktion/medieninfos.html, Pressefotos zum Download gibt es unter www.nabu.de/presse/fotos/#stundederwintervoegel.

Infos zur Vogelfütterung „Wer frisst, was“ unter www.NABU.de/wintervogelfuetterung

Ein Video, das zeigt, wie man einfach selbst einen Futterspender für Vögel bauen kann, finden Sie zum kostenlosen Einbinden unter: www.NABU.de/futterspender-bauen



Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49 (0)30.284984-1620, Mobil: +49 (0)172.9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

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Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 02/17 | 10. JANUAR 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- wird wohl nicht so häufig im heimischen Garten angetroffen werden ... die Wasseramsel ...


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Fressen Amseln und Rotkehlchen auch Fisch?
Fressen Amseln und Rotkehlchen auch Fisch?
Fressen Amseln und Rotkehlchen auch Fisch?

10/11.01.2017

Franken.
... aber sicher - Johannes Rother hat einige aussagkräftige Belegaufnahmen erstellen können. Ein Spiegelkarpfen, den mutmaßlich ein Graureiher an Land gezogen hat, stellt für Amsel und Rotkehlchen ein gefundenes Fressen in kalter Witterung dar ...

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=89540

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Rotkehlchen beim Verzehr eines Stückes von Spiegelkarpfen


Mit Blasmusik ins neue Jahr
Mit Blasmusik ins neue Jahr
Mit Blasmusik ins neue Jahr

10/11.01.2017

Klingenbrunner Dorfblosn spielt am 13. Januar im Waldgeschichtlichen Museum auf

Bayerwald/St. Oswald.
Eine gehörige Portion Blasmusik, gemischt mit Oberkrainersound, Swing, Schlager und Rock´n Roll, darauf können sich die Besucher des Neujahrskonzerts im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald freuen. Die traditionelle Veranstaltung geht am Freitag, 13. Januar, ab 19 Uhr über die Bühne. Auf der steht diesmal die Klingenbrunner Dorfblosn.

Der Eintritt zum Konzert kostet 8 Euro für Erwachsene, 6 Euro für Ermäßigte.
Der Kartenvorverkauf läuft direkt über das Museum via 08552/9748890 oder wgm@npv-bw.bayern.de. Platzkarten sind nicht verfügbar.

Weitere Veranstaltungen des Nationalparks Bayerischer Wald finden Sie stets unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/veranstaltungen.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Winter in Bayern ... mehr in einer kleinen Diashow unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=89537&startid=0


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Winter in Deutschland
Winter in Deutschland
Winter in Deutschland

09/10.01.2017

Deutschland.
Die Kälte hat uns vielerorts fest im Griff. Klaus Sanwald hat sich dennoch vor die Tür gewagt und frostige Aufnahmen von hier für uns mitgebracht. In einer kleinen Diashow stellen wir ausgewählte Bilder gerne vor.

Erfreuen wir uns gemeinsam an diesen Aufnahmen und hoffen darauf das es bald wieder milder werden möge.

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=89527&startid=0


Greenpeace legt Szenario ...
Greenpeace legt Szenario ...
Greenpeace legt Szenario für umweltverträgliche Landwirtschaft in 2050 vor

08/09.01.2017

Für Pariser Klimaziele müssen Deutsche Fleischkonsum halbieren

Hamburg.
Damit auch die Landwirtschaft einen Beitrag zum Erreichen der Pariser Klimaziele leistet und das Artensterben gestoppt wird, müssen die Deutschen bis zum Jahr 2050 ihren Fleischkonsum um 50 Prozent senken, Pestizide müssen von den Äckern verbannt und die Mineraldüngung deutlich reduziert werden.

Greenpeace beschreibt heute mit seinem „Kursbuch Agrarwende 2050 – Ökologisierte Landwirtschaft in Deutschland“ wie eine nötige Agrarwende bei uns gelingen kann. Das Szenario wurde im Auftrag der Umweltorganisation errechnet vom Forschungsinstitut für ökologische Landwirtschaft (FIBL). „Die heutige Landwirtschaft ist auf billige Massenproduktion ausgelegt und hat mit Umwelt- und Klimaschutz nichts zu tun. Der Agrarsektor muss endlich auch seinen Beitrag dazu leisten, dass Deutschland seine Klimaziele erreichen kann“, sagt Greenpeace-Agrarexperte Martin Hofstetter. „Nun ist Landwirtschaftsminister Schmidt in der Pflicht, den nötigen Rahmen dafür zu schaffen.“

Mehr zum Thema

- www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/fur-pariser-klimaziele-mussen-deutsche-fleischkonsum-halbieren


Quellenangabe

Greenpeace
07.01.2017


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme

- Bedenkliche Zunahme der Gülleausbringung .... einhergehend mit einem erkennbaren Artenschwund ..


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Insektenburger statt Rinderhack?
Insektenburger statt Rinderhack?
Insektenburger statt Rinderhack? Zukunftsfragen der Ernährung Thema

08/09.01.2017

Osnabrück.
Könnten in Zukunft Insekten auch in Deutschland alltäglich auf dem Teller liegen? Dieser Frage geht die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) nach, und zwar im Rahmen eines Vortrages des Lebensmittelexperten Prof. Dr. Guido Ritter von der Fachhochschule (FH) Münster am Donnerstag, 12. Januar, um 18.30 Uhr im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück. Bereits im Jahr 2013 rief die Weltgesundheitsorganisation dazu auf, verstärkt Insekten als Nahrungsquelle zu nutzen, um zukünftig die Welternährung von rund zehn Milliarden Menschen zu sichern. Der Professor der Ökotrophologie wird den Verzehr von Insekten als mögliche Proteinquelle aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Die Veranstaltung findet im Rahmen der DBU-Ausstellung „ÜberLebensmittel“ statt. Der Eintritt ist frei.

Alternative Proteinquellen in der Diskussion

Die Menschheit stehe im Jahr 2050 vor der Herausforderung, 9,7 Milliarden Menschen gesund und ausgewogen zu ernähren, so DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpers.  Dazu gehöre auch eine ausreichende Proteinzufuhr, die aktuell ein Großteil der Menschen in Deutschland in Form tierischer Produkte zu sich nehme. Für die Zukunft seien auch alternative Proteinquellen in der Diskussion.

Menü-Vorschlag für das Jahr 2030


Weltweit ergebe sich dagegen ein anderes Bild, so Elpers: Mehr als zwei Milliarden Menschen integrierten Insekten in ihren täglichen Speiseplan. Deshalb stelle sich die Frage, „ob wir in Deutschland zukünftig Insekten in eine gesunde und nachhaltige Ernährung einbauen können“. Aber: Welche Hürden wären zu nehmen? Oder könnten andere Proteinquellen eine Alternative darstellen? Ritter betrachtet in seinem Vortrag den Genuss von Insekten aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln. Mit einem Ausflug in die Welt der Geschmacksentwicklung und einer Verkostung nähert er sich der Thematik und wird am Ende mit einem Menü-Vorschlag für das Jahr 2030 aufwarten.

Führung durch die Ausstellung „ÜberLebensmittel“

Vor dem Abendvortrag besteht um 17.45 Uhr die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung im Rahmen einer öffentlichen Führung zu erleben. Sie ist bis Ende 2017 in der DBU zu sehen (montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr). Für Schülerinnen und Schüler gibt es zielgruppengerechte pädagogische Programme. Weitere Informationen zur Ausstellung, zum pädagogischen Programm und zu weiteren Vortragsveranstaltungen finden sich unter www.ausstellung-ueberlebensmittel.de.


In der Aufnahme/ © DBU/Pentermann

Vor dem Vortrag über "Insekten auf der Speisekarte" von Lebensmittelexperte Prof. Dr. Guido Ritter kann die DBU-Ausstellung "ÜberLebensmittel" besucht werden.


Quellenangabe

DBU
03.01.2017


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Artenschutz in Franken®


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Postfaktische Wolfsdebatte
Postfaktische Wolfsdebatte
Postfaktische Wolfsdebatte

07/08.01.2017

Herdenschutz statt Abschuss: WWF fordert praktikable und sinnvolle Lösungen. / US-Studie: Abschüsse von Beutegreifern verschärfen das Problem.


Die Umweltschutzorganisation WWF bezeichnet die aktuelle Diskussion um Wolfsabschüsse als „postfaktische Phantomdebatte“ und fordert von der Politik ein klares Bekenntnis zum Existenzrecht der Wölfe in Deutschland. Ansatt sich in ideologischen Grabenkämpfen zu verrennen bräuchte es vielmehr Lösungen für die substanziellen Probleme der extensiven Weidehaltung in Deutschland.

„Die extensive Weidetierhaltung in Deutschland ist eine zukunftsweisende Form der Landwirtschaft und zugleich für den Arten- und Umweltschutz von großer Bedeutung. Wer allerdings jetzt populistisch nach Abschüssen und Wolfs-Obergrenzen schreit, für die es noch dazu keinerlei gesetzliche Grundlage gibt, lenkt nur von den eigentlichen, strukturellen Problemen ab, mit denen etwa Schafshalter zu kämpfen haben und für die es Lösung braucht“, so Moritz Klose, Wildtier-Referent beim WWF Deutschland. Der Beitrag extensiver Weidehaltung für ökologisch sinnvolle Landschaftspflege hat nach WWF-Einschätzung noch immer einen zu geringen Stellenwert – auch innerhalb der Agrarlobby und der Politik. Zudem ist eine höhere Wertschätzung dieser nachhaltigen Form der Tierhaltung für die Produktion von Lebensmitteln wie Fleisch oder Milch nötig. In seiner Stellungnahme äußert der WWF „großes Verständnis“ für die Ängste und Sorgen der progressiven  Landwirte, die diese nachhaltige Form der Landwirtschaft praktizieren.

„Die Politik sollte sich beim Wolf darüber Gedanken machen, wie sie die flächendeckende Anwendung von Herdenschutzmaßnahmen in Wolfsgebieten noch besser unterstützen können. Es braucht umfangreiche Beratungsangebote für Nutztierhalter, die Förderung von Herdenschutzmaßnahmen sowie schnelle, unbürokratische Ausgleichszahlungen bei gerissenen Tieren. Hier herrscht dringender Nachholbedarf“, so Klose. Zudem verweist der WWF auf eine Studie aus den USA wonach das Töten von Raubtieren  in fast der Hälfte der untersuchten Fälle zu einer Zunahme der Nutztierrisse geführt hat. (http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/fee.1312/full)  

Die Forscher zeigen in der Studie, dass es zwar in 30 Prozent der untersuchten Fälle zu einem minimalen Rückgang der Nutztierschäden gekommen ist, dies waren jedoch nur kurzfristige Effekte. Herdenschutzmaßnahmen wie Herdenschutzhunde oder Flatterbänder verringerten demnach die Verluste an Nutztieren in 80 Prozent der Fälle. „Wenn ein erfahrenes Tier aus einem Wolfsrudel abgeschossen wird, kann es seine Erfahrungen mit wachsamen Herdenschutzhunden oder schmerzhaften Elektrozäunen nicht an das Rudel weitergeben“, liefert Moritz Klose eine Erklärung. „Möglicherweise attackieren unerfahrene Jungtiere dann erneut Nutztiere, wenn hier leichte Beute zu machen ist.“


KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF

06. Januar 2017

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In der Aufnahme von Johannes Rother

- kaum zurück und schon wieder in der Diskussion über sein "Bleiberecht" .. der Wolf in Deutschland ...


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Nachwuchs für den Wald
Nachwuchs für den Wald
Nachwuchs für den Wald

07.08.01.2017

Regensburg.
Die Bayerischen Staatsforsten richten im kommenden Jahr sechs neue Ausbildungsbetriebe für den Beruf des Forstwirts ein. Damit steigt die Zahl der Ausbildungsbetriebe bei den Bayerischen Staatsforsten von 16 auf 22. Ab September 2017 soll sich die Zahl der Auszubildenden im größten Waldunternehmen Deutschlands von derzeit gut 100 auf rund 130 erhöhen.

Der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten Martin Neumeyer erklärte, dass mit dieser Entscheidung der Generationenwechsel bei den Forstwirten unterstützt und eine Zukunftsperspektive für attraktive Arbeitsplätze im ländlichen Raum geschaffen werde. Neumeyer: „Der Wald ist einer der schönsten Arbeitsplätze in Bayern. Gut qualifizierte und ausgebildete Forstwirte, die in „ihrem“ Wald und in der Natur zu Hause sind, sind ein großes Plus. Deshalb setzen wir auch in Zukunft auf unsere Forstwirte, die in ihren Betrieben und ihrer Heimat stark verwurzelt sind.“

Der Personalvorstand der Bayerischen Staatsforsten Reinhardt Neft erläuterte, dass bei der Auswahl der neuen Ausbildungsbetriebe Wert auf eine ausgewogene regionale Verteilung gelegt werde: In Oberfranken, Mittelfranken, der Oberpfalz und in Schwaben werde es zukünftig je einen neuen Ausbildungsbetrieb geben, in Oberbayern zwei. Durch den Ausbau der Kapazitäten werden künftig 55 freie Plätze pro Jahr für Bewerberinnen und Bewerber, die den Beruf des Forstwirts erlernen wollen, zur Verfügung stehen.

Für Vorstand Neft ist das zunehmende Engagement in die Ausbildung junger Menschen Ausdruck einer nachhaltigen Personalpolitik: „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels setzen wir verstärkt auf die Nachwuchsförderung, um gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Wald von morgen zu haben.“

Die Standorte der neuen Ausbildungsbetriebe der Bayerischen Staatsforsten sind: Rothenkirchen (Landkreis Kronach), Flossenbürg (Landkreis Neustadt an der Waldnaab), Kipfenberg (Landkreis Eichstätt), Rothenburg ob der Tauber (Landkreis Ansbach), Sonthofen (Landkreis Oberallgäu) und Ruhpolding (Landkreis Traunstein).


Quellenangabe/Foto:

Bayerische Staatsforsten AöR
29.12.2016

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NABU zur Forderung von Agrarminister Schmidt ....
NABU zur Forderung von Agrarminister Schmidt  ....

NABU zur Forderung von Agrarminister Schmidt nach "beschränkter Abschussfreigabe" für Wölfe

07/08.01.2017

Miller: Unnötige Debatte - für Wölfe kann es derzeit keine Abschussquote geben
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Berlin –
Der NABU hält die in den vergangenen Wochen von Politikern der CDU/CSU und verschiedenen Interessenverbänden der Nutztierhalter und Jäger geführte öffentliche Debatte zur Aufweichung des Schutzstatus' von Wölfen für unnötig und fordert von der Politik ein klares Bekenntnis zum Schutz des Wolfes.

Dazu NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Der Wolf ist nach nationalem und internationalem Recht streng geschützt. In Deutschland kann es für ihn derzeit überhaupt keine Abschussquote geben, das weiß auch Minister Schmidt. Aber glücklicherweise ist er auch gar nicht zuständig für den Wolf.“

Die von ihm angestoßene Debatte gehe in die falsche Richtung, so Miller. „Die Frage ist nicht ob, sondern wie wir mit dem Wolf leben können. Der Wolf gehört zu Deutschland und er hat hierzulande noch lange keinen stabilen Bestand erreicht. Wir fordern von der Politik, und auch von dem für die Jagd und die Nutztierhaltung zuständigen Minister Schmidt, sich klar zum Schutz des Wolfes zu bekennen. Der NABU lehnt eine Herabstufung des Schutzstatus‘ sowie eine Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht strikt ab.“

Obwohl die Zuwachsraten der Wolfspopulation in Deutschland von manchem derzeit als hoch empfunden würden, seien die Wachstumsraten aus biologischer Sicht vollkommen normal. Auch ohne Eingriffe würden sie wieder abflachen. Mit derzeit 46 Rudeln sei der Wolfsbestand in Deutschland keinesfalls ausreichend stabil.

Mit Blick auf die vielfach diskutieren Übergriffe von Wölfen auf Nutztiere sieht der NABU in möglichen Abschüssen keine Lösung. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Bei Übergriffen stellen wir fest, dass es fast immer zu Fehlern beim Schutz der Herden kam. Es wäre falsch, den Landwirten jetzt vorzugaukeln, mit dem Abschuss eines einzelnen Wolfes sei ihnen geholfen. Der Rest des Rudels wird dadurch keine Angst vor Weidetieren bekommen. Die Tötung eines Wolfes ist ein völlig ungeeignetes Mittel zum Schutz von Nutztieren.“ Stattdessen sei es wichtig, die Tierhalter stärker beim Schutz ihrer Herden, beispielsweise durch spezielle Zäune und Herdenschutzhunde, zu unterstützen und diese Maßnahmen ausreichend zu finanzieren.

„Hier ist auch das Bundeslandwirtschaftsministerium und damit Herr Schmidt in der Verantwortung. Ähnlich wie es das Bundesumweltministerium vor einem Jahr mit der Einrichtung einer zentralen Dokumentations- und Beratungsstelle für den Wolf vorgemacht hat, sollte jetzt das Bundeslandwirtschaftsministerium ein Kompetenzzentrum für den Herdenschutz aufbauen.“

In der Aufnahme:

Wolf in der Lüneburger Heide auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord.
Foto: Jürgen Borris

Für Rückfragen:
NABU-Pressestelle, Tel. +49 (0)30.284984-1510, -1952, -1958,
E-Mail: presse@NABU.de

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Quellenangabe

NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | 6.1.2017
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Artenschutz in Franken®


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Fledermausschutz Kirche Stappenbach
Fledermausschutz Kirche Stappenbach
Fledermausschutz Kirche Stappenbach

07/08.01.2017

Franken. Die Pfarrkirche zu Stappenbach, gelegen im westlichen Landkreis Bamberg, konnte in einem Koperationsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Pfarrgemeinde Burgebrach und mit Unterstützung des Erzbistums Bamberg, sowie der Fachbehörden des Naturschutzes /
Fledermausschutzes
und der Dachdeckerei Donath für bedrohte Kleinsäuger gesichert werden.

Bereits im Jahre 1705 wurde der Grundstein für eine Barockkapellege in Stappenbach gelegt. In den Jahren  um 1906/1907 wurde die Kirche zu ihrer jetzigen Größe ausgebaut.

Erste Eindrücke zum Artenschutzprojekt unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89474

In der Aufnahme:

- Kirche Stappenbach vor der Umdeckung


Winter in Bayern
Winter in Bayern

Winter in Bayern

06/07.01.2017

Bayern.
Beim Ansehen der Aufnahme spürt man fast die Kälte des Wintertages auch wenn die Sonne noch so eindrucksvoll scheint. In der vorangegangenen Nacht wurden minus 16 Grad gemessen. Am Tag liegen die Temperaturen um - 5 Grad.

Hans-Peter Schreiber sendet einige Aufnahmen aus dem Freistaat Bayern:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=89472&startid=0


Die Wilden Bienchen von Sachsen
Die Wilden Bienchen von Sachsen
Die Wilden Bienchen von Sachsen

06/07.01.2017

Sachsen. Artenschutz in Franken®,Kinderarche gGmbH Raschau / Markersbach und Vattenfall Umweltstiftung,
widmen sich in diesem Jahr intensiv "der Wildbiene".

Vielfach werden gerade diese kleinen, jedoch so wichtigen Insekten übersehen. Der uns nachfolgenden Generation sind die Gehörnte Mauerbiene, oder die Sandbiene kein Begriff mehr. Hier nun setzt ein Kooperationsprojekt an welches wir im Erzgebirge umsetzen.

Konkret erlebbarer Artenschutz und eine lebendige Umweltbildung werden eine effekive Lebensraumoptimierung,auch für im Bestand gefährdete Hautflügler, sowie die praktische Umweltbildung in enge Verbindung setzen.

Begleiten Sie uns auf diesem Weg .... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85381


Stelen der Biodiversität
Stelen der Biodiversität
Stelen der Biodiversität geht in ein neue Jahr

06/07.01.2017

Rheinland-Pfalz/Kastellaun
. Das mit dem Bundespreis ausgezeichnete UN Dekade Biologische Vielfalt Projekt - Stelen der Biodiversität zeigt sich zu allen Jahreszeiten nicht nur inhaltlich höchst faszinierend. Auch optisch bilden die umgestalteten und ökologisch optimierten Bauwerke ein ganz besonderes Highlight ab.

Erleben Sie die Entwicklung eines in dieser Form in der Bundesrepublik Deutschland wohl einzigartigen Projektes regelmäßig hier auf unserer Internetpräsenz.

Unte
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Zur Stele der Biodiversität  in Kastellaun inkl. neuer Aufnahmen gelangen Sie hier
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Die Aufnahme von Klemens Hauröder zeigt die Stele im ersten Schnee des Jahres 2017

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Mehr Würmer braucht der Boden
Mehr Würmer braucht der Boden
Mehr Würmer braucht der Boden

05/06.01.2017

WWF-Regenwurmreport: Ursachen und Folgen von zu wenigen Würmern im Boden. Hälfte der Regenwurmarten in Deutschland laut Roter Liste „sehr selten“.

Regenwürmer leisten einen entscheidenden Beitrag für Bodenfruchtbarkeit,
Erosionsschutz und Hochwasserprävention. Doch um Deutschlands Würmer ist es vielerorts schlecht bestellt. Zu diesem Schluss kommt die Naturschutzorganisation WWF in ihrem am Dienstag veröffentlichten „Regenwurm-Manifest“ und warnt vor den Folgen. „Wenn die Regenwürmer leiden, leidet der Boden und damit die Grundlage für unsere Landwirtschaft und Ernährung“, warnt Dr. Birgit Wilhelm, Landwirtschaftsreferentin beim WWF Deutschland.

In Deutschland sind laut der WWF-Analyse 46 Regenwurmarten beheimatet
. Mehr als die Hälfte davon wird als „sehr selten“ oder sogar „extrem selten“ eingestuft. Auf Mais-Monokulturen hin ausgerichtete Fruchtfolgen hungern die Regenwürmer förmlich aus, Gülle-Ammoniak verätzt sie, zu viel Bodenbearbeitung zerschneidet sie und Glyphosat vermindert ihre Fortpflanzung. In den meisten Äckern leben durchschnittlich nur drei bis vier, maximal zehn verschiedene Arten. In der Landwirtschaft ist auch die absolute Bestandszahl gering: vor allem mit eintöniger Fruchtfolge und starkem Maschinen- und Chemieeinsatz sinkt sie auf unter 30 Tiere pro Quadratmeter. Der Durchschnitt in kleinstrukturierten Äckern liegt bei rund 120 Exemplaren, auf wenig gepflügten Öko-Äckern können über 450 Würmer gezählt werden.

Die Folgen der Regenwurm-Armut für die Landwirtschaft: Zu kompakte, schlecht durchlüftete Böden, die zu wenig Wasser aufnehmen oder durchleiten. Hinzu können faulende Erntereste oder eine zu langsame Nährstoffrückgewinnung und Humusbildung kommen. „Ohne Regenwürmer ist der Boden lahm. Um trotzdem noch gute Erträge vom Acker zu bekommen, wird mit viel Dünger und Pestiziden von außen nachgeholfen, was wiederum oft den Würmern schadet. Es ist ein Teufelskreis“, erklärt Wilhelm.

Doch auch weit darüber hinaus warnt die WWF-Analyse vor gefährlichen Kettenreaktionen für den Mensch:
Ein Boden mit sehr vielen Regenwürmern nimmt bis zu 150 Liter Wasser pro Stunde und Quadratmeter auf, so viel wie bei starken Regenfällen sonst eher an einem Tag fällt. „Ein an Regenwürmern verarmter Boden reagiert hingegen auf Regen wie ein verstopftes Sieb: Es kommt nicht mehr viel durch. Unzählige kleine Abflussrinnen an der Bodenoberfläche – selbst in Wiesen und Wäldern – vereinigen sich zu reißenden Bächen und zu überbordenden Strömen. Dies führt zu den bekannten Hochwassern und deren Schlammfracht, die nichts anderes ist als abgetragener Boden aus dem Wassereinzugsgebiet“, so Wilhelm.

Um die verarmten Bestände wieder stark aufzubauen
und weiteren Regenwurmschwund vor Ort zu stoppen,, fordert der WWF eine stärkere politische und gesellschaftliche Unterstützung und Förderung einer humusaufbauenden und bodenschonenden Landwirtschaft. In der reformierten „Gemeinsamen Agrarpolitik“ der EU ab 2021 muss der Erhalt und Förderung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit eine der zentralen Zielgrößen werden. Zukünftige Agrarzahlungen müssen ebenfalls an diesem Ziel ausgerichtet werden.


DOWNLOAD

   WWF-Regenwurm-Manifest [PDF, 10 MB]

- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Regenwurm-Manifest.pdf



KONTAKT


Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe / Foto

WWF

03.01.2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Deutschlands größte Vogelzählung startet wieder
Deutschlands größte Vogelzählung startet wieder
NABU: Deutschlands größte Vogelzählung startet wieder

04/05.01.2017

Gibt es wirklich weniger Vögel in unseren Gärten? Bundesweite Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ vom 6. bis 8. Januar 2017 soll Aufschluss geben
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Berlin – Vom 6. bis 8. Januar  2017
findet zum siebten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen.

In den vergangenen Monaten erreichten den NABU bundesweit vermehrt Meldungen, dass die zu dieser Jahreszeit üblichen Vögel am Futterhäuschen oder im Garten vermisst werden.
Vermutet wird dabei oft ein Zusammenhang mit der Vogelgrippe, den der NABU aber nicht bestätigen kann, da Singvögel nicht von der Geflügelpest befallen werden. Möglich ist also, dass es sich beim vermuteten Fehlen der Gartenvögel lediglich um einen psychologischen Effekt handelt, hervorgerufen durch zahlreiche Medienberichte über verschiedene Vogelkrankheiten. Andererseits zeigen erste Auswertungen von gesammelten Beobachtungen, dass in der Tat, einige Arten wie Kohl- und Blaumeisen, aber auch Eichelhäher und Amseln in diesem Jahr deutlich weniger häufig beobachtet werden.

„Erst die große und bundesweit durchgeführte ‚Stunde der Wintervögel‘ wird klären können, ob es in diesem Winter wirklich außergewöhnlich wenige Gartenvögel gibt. Je mehr Teilnehmer, desto genauer werden die Ergebnisse sein. Die gesammelten Meldungen werden uns auch verraten können, welche Vogelarten und welche Regionen besonders betroffen sind und damit wertvolle Hinweise auf mögliche Ursachen liefern. Daher freuen wir uns, wenn möglichst viele Menschen mitmachen“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Denkbar wäre, so Lachmann, ein geringerer Zuzug von Vögeln aus dem Norden und Osten oder dass viele Vögel aufgrund des bisher sehr milden Winters auch außerhalb der Gärten noch viel Nahrung finden. Genauso sei es aber auch möglich, dass heimische Gartenvögel im vergangenen Jahr besonders wenige Jungvögel aufgezogen haben.

Bei Amseln und Grünfinken rechnen die Forscher mit Auswirkungen wegen  aufgetretener Vogelkrankheiten:  Mit Spannung erwartet wird das Ergebnis zum Amsel-Bestand.
Denn im Herbst 2016 kam es in Teilen des Landes erneut zu einem Amselsterben durch das Usutu-Virus, über 1300 Verdachtsfälle wurden dem NABU gemeldet. „Ein Vergleich der Amselzahlen in den betroffenen Regionen mit denen Usutu-freier Gebieten wird zeigen, welche Auswirkungen diese neue Vogelkrankheit auf die Bestände hatte“, erklärt Lachmann. Das sogenannte „Grünfinkensterben“ (Trichomoniasis) wird dagegen durch einen einzelligen Parasiten ausgelöst, der die Art vor allem im Umfeld sommerlicher Vogelfütterungen befällt. Seit einigen Jahren tritt es gehäuft in Deutschland auf, und seit 2014 haben die Forscher einen deutlichen Rückgang der Grünfink-Zahlen festgestellt. Sie befürchten eine Fortsetzung dieses Trends.

Mancher Vogelfreund wird am Zählwochenende vielleicht auch eine freudige Entdeckung machen können: Denn die nur unregelmäßig aus dem hohen Norden nach Deutschland wandernden exotisch anmutenden Seidenschwänze sind in diesem Jahr anscheinend vermehrt unterwegs
. Auch das Ausmaß dieses Einflugs wird sich aus den Zählergebnissen ablesen lassen.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Und so funktioniert es: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen im eigenen Garten oder einer anderen Stelle im besiedelten Raum (Dörfer und Städte) aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die innerhalb einer selbstgewählten Beobachtungsstunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die festgestellten Anzahlen können dann im Internet unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 16. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse werden dort  ausgewertet und regelmäßig aktualisiert. Zudem ist am 7. und 8. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Bei der letzten „Stunde der Wintervögel“ im Januar 2016 beteiligten sich über 93.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 63.000 Gärten und Parks mit über 2,5 Millionen gezählten Vögeln ein.
Gemessen an der Einwohnerzahl waren die Vogelfreunde in Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein am fleißigsten. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Kohlmeise Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Blaumeise, Feldsperling und Amsel.

Im Rahmen der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 9. bis 13. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/SdW  Zählkarten, ein Poster und ein Wintervogel-Quiz für Kindergruppen und Schulklassen an. Bei fünf Aktionen lernen sie Vögel und ihre Anpassungsstrategien an die kalte Jahreszeit kennen. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.

Informationen zur Aktion unter www.stundederwintervoegel.de

Zur Aktion stellt der NABU eine Zählhilfe, Porträts der häufigsten Vogelarten sowie Tipps zur Winterfütterung zur Verfügung. Für Printmedien gibt es einen druckfähigen Teilnahmecoupon samt Vogelgalerie, Onlinemedien können die Meldemöglichkeit zur „Stunde der Wintervögel“ als Widget einbinden. Neue Info-Grafiken zum Thema „Wer frisst was?“ stellt der NABU kostenlos zum Abdruck zur Verfügung unter  www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/ueber-die-aktion/medieninfos.html , Pressefotos zum Download gibt es unter www.nabu.de/presse/fotos/#stundederwintervoegel

Ein Video, das zeigt, wie man einfach selbst einen Futterspender für Vögel bauen kann, finden Sie zum kostenlosen Einbinden unter: www.NABU.de/futterspender-bauen

Audio-Files der häufigsten Gartenvögel stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Für Rückfragen:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: 030-284984-1620, Mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174.4775.80, E-Mail: M-Erlwein@LBV.de

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

In der Aufnahme

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Quellenangabe

NABU

04.01.2017

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 1/17 | 4.JANUAR 2017



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Erlebnistour „Die Mächte der Raunächte“
Erlebnistour „Die Mächte der Raunächte“
Erlebnistour „Die Mächte der Raunächte“

03/04.01.2017

Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald / RLPF.
Unter dem Titel „Die Mächte der Raunächte“ geht es am Samstag, 07.01.2017 um 16:00 Uhr, begleitet von einem zertifizierten Nationalparkführer, ab dem Parkplatz an der Primstalsperre bei Nonnweiler auf die erste Erlebnistour des neuen Jahres. Die Wegstrecke ist für Familien mit Kindern geeignet.

Dier Erlebnistour „Die Mächte der Raunächte“ am Samstag, 07.01.2017 startet am Samstag, 07.01.2017 um 16:00 Uhr ab dem Parkplatz an der Primstalsperre bei Nonnweiler.Der Jahreswechsel war schon immer eine Zeit voller Bräuche. Laut dem alten Volksglauben ziehen sich die stürmischen Mächte der Mittwinterzeit in der Nacht auf den 6. Januar wieder zurück. Grund genug bei Dämmerung eine Fackelwanderung auf den Spuren der haarigen Dämonen im winterlichen Nationalpark zu machen. Mal schauen was wir im Wald entdecken, wilde Dämonen oder heimische Tiere?

Start zur Erlebnistour „Die Mächte der Raunächte“ ist am Samstag, 07.01.2017 um 16:00 Uhr am Parkplatz Primstalsperre bei Nonnweiler. Teilnahmebeitrag 10,00 €. Kinder bis 14 Jahre sind frei. Eine Anmeldung per Mail über poststelle@nlphh.de ist erforderlich.

Quellenangabe

Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald
Brückener Straße 24
55765 Birkenfeld

Telefon: 06131 – 884152 – 0
Fax: 06131 – 884152 – 999
E-Mail: poststelle(at)nlphh.de


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„Nationalpark im Kino“ mit dem Film „Unsere Wildnis“

Mit dem Film "Unsere Wildnis" startet am Montag, 09.01.2017 um 20.00 Uhr Movietown Cinemas Neubrücke die neue Filmreihe „Nationalpark im Kino
“.

Am Montag,  09.01.2017 kommt die Wildnis ins Kino. In den  Movietown Cinemas Neubrücke läuft im Rahmen der neuen Reihe  „Nationalpark im Kino“ um 20.00 Uhr der Film „Unsere Wildnis“. Der Nationalpark und die Movietown Cinemas Neubrücke haben die Kooperation „Nationalpark im Kino“ geschaffen. Gemeinsam bringt man an jeden 2. Montag im Monat mit beeindruckenden Natur- und Wildnisfilmen die Natur auf die große Leinwand.

Die Kinoreihe startet am Montag,  09.01.2017 mit dem Film“ Unsere Wildnis“. Die französischen Filmemacher Jacques Perrin und Jacques Cluzaud stellen  in „Unsere Wildnis“ die Schönheit der europäischen Natur dar. Die Filmemacher haben faszinierende Naturbilder und Naturschauspiele eingefangen und zeigen wie die Füchse, Vögel, Wildpferde und viele andere Tiere sich an die stetig verändernden Wetterbedingungen anpassen. Außerdem zeichnen sie die wechselhafte Geschichte der europäischen Natur ab der Eiszeit nach.

Ein Film mit beeindruckenden und poetischen Bildern. „Nationalpark im Kino“  startet mit „Unsere Wildnis“  am Montag,  09.01.2017 um 20.00 Uhr in den Movietown Cinemas Neubrücke, Harald-Fissler-Straße 2, 55768 Hoppstädten-Weiersbach. Keine Anmeldung erforderlich. Das Kinoprogramm ist eintrittspflichtig.

Quellenangabe

Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald
Brückener Straße 24
55765 Birkenfeld

Telefon: 06131 – 884152 – 0
Fax: 06131 – 884152 – 999
E-Mail: poststelle(at)nlphh.de


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Junge führendes Wildschwein


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Tausendfaches Kennenlernen der Natur
Tausendfaches Kennenlernen der Natur
Tausendfaches Kennenlernen der Natur

02/03.01.2017

Knapp 450 Schülergruppen nehmen an Umweltbildungsprogrammen des Nationalparks teil - Besonders enge Zusammenarbeit mit der Region

Neuschönau/Ludwigsthal.
Im Wald Pflanzen und Tiere entdecken, mit dem GPS-Gerät die richtige Spur finden, dank Mikroskop einen genauen Blick auf die Lebewesen im Bergbach werfen oder am Kamin über die Natur philosophieren, all das ermöglicht das Umweltbildungsangebot des Nationalparks Bayerischer Wald. Im vergangenen Jahr haben daran über 10.000 Kinder und Jugendliche von knapp 450 Schülergruppen aus dem ganzen Land teilgenommen. Eine besonders enge Kooperation besteht mit den aktuell neun Nationalpark-Partnerschulen aus der Region.

Die Nachfrage nochmal kräftig angekurbelt hat eine neue Umweltbildungsbroschüre, in der die Nationalpark-Pädagogen die umfangreichen Möglichkeiten des Naturerkundens darstellen. Von den Schulen wurde das Heftchen so gut angenommen, dass aktuell bereits eine zweite Auflage gedruckt wird.

Der Großteil der 2016 betreuten jungen Tagesbesucher tummelte sich rund um die Besuchereinrichtungen. Das Haus zur Wildnis in Ludwigsthal, das Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau und das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald waren fast täglich Startpunkte für Entdeckertouren. „Die meisten Schulklassen kommen direkt aus dem Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau“, bilanziert Katharina Ries, stellvertretende Leiterin im Haus zur Wildnis. „Erfreulich ist aber auch die stärker werdende Nachfrage aus dem Donauraum und dem Lamer Winkel.“  Hervorzuheben sei zudem der stetig steigende Teil der Gruppen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist.

Besonders viele Aktionen fanden mit den Nationalparkschulen statt, zu denen seit 2016 auch die Realschule Grafenau, das Gymnasium Zwiesel und die Paul-Friedl-Mittelschule Riedlhütte gehören. So wurden Projekt- und Ökologietage, ein P-Seminar zu lebendiger Biologie, ein Insektenprojekt, die Erarbeitung eines Reiseführers für Kinder, Waldkartierungen oder die Einführung in Geoinformationssysteme  durchgeführt. Komplettiert wird die Zusammenarbeit vielerorts mit künstlerischen Aktionen in den jeweiligen Schulen. „Insgesamt kamen im vergangenen Jahr so etwa 1500 Schüler aus der Region in den Genuss von Aktivitäten rund um den Nationalpark“, rechnet Nationalpark-Pädagoge Thomas Michler vor.

Aber nicht nur hiesige Kinder und Jugendliche erkundeten das Großschutzgebiet. Vor allem das Wildniscamp am Falkenstein bei Zwieslerwaldhaus und das Jugendwaldheim in Schönbrunn am Lusen waren Anlaufpunkte für Schüler aus ganz Deutschland. „Die weiteste Anreise hatte ein Gymnasium aus Ronnenberg in Niedersachsen, das sich ganz gezielt den Nationalpark als Ziel ausgesucht hat, um den Lehrplaninhalt Ökosystem Wald bei uns kennen zu lernen“, sagt Wildniscamp-Leiter Achim Klein. Ins Jugendwaldheim kam für das esri-Sommercamps sogar eine Schülergruppe aus der Nähe von Kiel, um im Nationalpark die Handhabe von Geoinformationssystemen auszuprobieren. Zusammen mit den an Wochenenden und in den Ferien vom Verein Waldzeit betreuten Gruppen kommen die beiden Nationalpark-Jugendbildungseinrichtungen heuer auf stolze 12.000 Übernachtungen.

„Wir freuen uns, dass unsere pädagogischen Programme weiterhin so regen Zulauf haben“, sagt Sachgebietsleiter Josef Wanninger. „Den Erfolg verdanken wir hauptsächlich dem überdurchschnittlichen Engagement unserer Mitarbeiter und vieler ehrenamtlichen Waldführer.“ So steht der Nationalpark jungen Naturfreunden auch im kommenden Jahr jederzeit als spannendes Outdoor-Klassenzimmer zur Verfügung.



Bildunterschrift:

Waldkartierung am Fuße des Lusen: Schüler der Mittelschule Zwiesel, einer von neun Nationalpark-Partnerschulen, nehmen den nachwachsenden Wald genau unter die Lupe. (Foto: Thomas Michler/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quellenangabe

© Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

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Neujahr in Franken
Neujahr in Franken
Neujahr in Franken

01/02.01.2017

Mittelfranken. Fred Klausnitzer - Böhmer
schicht diese Aufnahmen aus dem "gefrosteten" Mittelfranken. In der zurückliegenden Nacht wurden um - 6 Grad gemessen.

Mehr in einer kleinen Diashow

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=89434&startid=0



Seltene Käferart im NWR „Ammerleite“ wiederentdeckt
Seltene Käferart im NWR „Ammerleite“ wiederentdeckt
Der Rindenschröter – Seltene Käferart im NWR „Ammerleite“ wiederentdeckt

01/02.01.2017

Oberammergau.
Im kürzlich neu ausgewiesenen Naturwaldreservat „Ammerleite“ hat eine erste grobe Überprüfung des Lebensraums und des Arteninventars  durch Experten der LWF eine faustdicke Überraschung gebracht: Im Naturwaldreservat mit seinem enormen Totholzanteil konnte der Rindenschröter (Ceruchus chrysomelinus) aus der Familie der Hirschkäfer bestätigt werden.  

Diese auf stark braunfaules Totholz von Tanne, Fichte, Erle und Eiche angewiesene Hirschkäferart ist 11-15 mm groß und kommt bevorzugt in Wäldern mit einem Totholzanteil über 70 fm/ha vor. Sie gilt  als sog. „Urwaldreliktart“ und konnte bisher nur noch in 2 weiteren NWR in Bayern (Rehberg, Eichhall) nachgewiesen werden. Bundesweit ist sie auf der Roten Liste Kat. 1 („vom Aussterben bedroht“), bayernweit auf der Roten Liste Kat. 2 („stark gefährdet“). In Bayern sind derzeit nur 11 Fundstellen bekannt, bundesweit nur 23.

Die Entdeckung belegt zwei Dinge eindrucksvoll:
Erstens ist die Ammerleite als Standort eines neuen Naturwaldreservats gut gewählt. Und zweitens konnte auch die bisherige naturnahe Waldbewirtschaftung in den steilen Ammereinhängen den Lebensraum für diese  besonders seltene Tierart erhalten und für die Zukunft bewahren .

Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten/Forstbetrieb Oberammergau
24. November 2016


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Dinosaurier des Jahres 2016
Dinosaurier des Jahres 2016
Dinosaurier des Jahres 2016

01/02.01.2017

NABU: Bayer-Chef Werner Baumann erhält "Dinosaurier des Jahres 2016"

Tschimpke: Geschäftsmodell Bayer-Monsanto steht für Verlust von biologischer Vielfalt

Berlin –
Deutschlands peinlichster Umweltpreis, der „Dinosaurier des Jahres 2016“ geht in diesem Jahr an den Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Werner Baumann. Die von Bayer-Chef Baumann eingefädelte und 66 Milliarden Dollar teure Rekordübernahme des US-Saatgutriesen Monsanto steht im Gegensatz zu den Forderungen von Umweltschützern und Verbrauchern auf der ganzen Welt, die sich eine umweltverträglichere, gift- und gentechnikfreie Landwirtschaft wünschen.

„Das Geschäftsmodell Bayer-Monsanto profitiert von einer industriellen Landwirtschaft, die auf anachronistischen Förderstrukturen fußt und durch öffentliche Gelder künstlich aufrecht erhalten wird
. Dabei trägt es dazu bei, diese Systeme mit ihren schädlichen Folgen für Mensch und Natur weiter zu manifestieren. Zudem ist davon auszugehen, dass die Abhängigkeit von Bäuerinnen und Bauern weltweit durch die führende Marktmacht von Bayer-Monsanto in den Bereichen Saatgut und Pestiziden weiter zunehmen wird. Die Saatgutvielfalt dürfte dagegen weltweit schrumpfen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Diese Strategie des ‚alles aus einer Hand‘ mit auf einander abgestimmten Saatgut und Pestiziden treibe aber nicht nur die Bäuerinnen und Bauern zunehmend in die Abhängigkeit, sondern forciere eine Intensiv-Landwirtschaft, die als einer der Hauptverursacher des globalen Verlustes von Biodiversität gilt. „Der massive Einsatz von Pestiziden führt weltweit zu einem Rückgang von Insekten, darunter auch nützliche Bestäuber wie Wildbienen oder Schmetterlinge, entzieht Vögeln der Agrarlandschaft die Lebensgrundlage und vergiftet aquatisch gebundene Lebewesen“, so Tschimpke. Damit würden mit der Fusion auch die von den Vereinten Nationen beschlossenen Nachhaltigkeitsziele torpediert, die einen Bezug zur Biodiversität aufweisen.

Bayer-Monsanto beherrschen gemeinsam zu einem Viertel den weltweiten Markt für Pestizide. Der gemeinsame Saatgut-Anteil am Weltmarkt von Bayer-Monsanto liegt bei fast 30 Prozent
. Am Beispiel des Sojaanbaus in den USA wäre diese Entwicklung besonders drastisch ablesbar: hier besäße Bayer nach dem Zukauf von Monsanto nahezu 100 Prozent des angebauten gentechnisch veränderten Saatguts, für Mais läge die Marktmacht bei etwa 75 Prozent.

Die Gefahr dieses Monopols besteht aus NABU-Sicht auch darin, dass Bayer und der Monsanto-Konzern, der im Bereich „Digital Farming“ führend ist, in Zukunft über enorme Datenmengen zur Beschaffenheit von Böden, Düngemengen, Saatgutmischungen und Pestiziden verfügen könnten und damit einen massiven Einfluss auf die landwirtschaftliche Produktion von Europa über Afrika bis Südamerika hätte. Ungeklärt ist auch, was mit den erheblichen Datenmengen passiert, die Bayer-Monsanto in ihren Programmen sammeln.

Der NABU setzt nun alle Hoffnungen auf die zuständigen Kartellbehörden, die die Übernahme noch ausbremsen könnten. „Wir appellieren an EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, die Übernahme genau zu prüfen und im Sinne der biologischen Vielfalt, der Bäuerinnen und Bauern sowie der Verbraucherinnen und Verbrauchern in Europa die Fusion zu verhindern“, so Tschimpke.


Unter dem Motto „Wir haben die Agrarindustrie satt!“ demonstrieren der NABU und viele andere am 21. Januar 2017 für gesunde und ökologische Lebensmittel in Berlin

Für Rückfragen:

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)30.284984-1510,
Mobil +49 (0)173.9306515, E-Mail: Kathrin.Klinkusch@NABU.de

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1722, Fax -2500

Quellenangabe/Foto:

NABU
28.12.2016

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Alles Gute für das neue Jahr 2017
Alles Gute für das neue Jahr 2017
Artenschutz in Franken® wünscht ein erfolgreiches,friedliches und gesundes neues Jahr 2017 ...


Auf der Flucht vor strengen Frösten
Auf der Flucht vor strengen Frösten
Fledermäuse - Auf der Flucht vor strengen Frösten

31.12.2016/01.01.2017

Bayern
.Zunehmend treffen (wieder) vermehrte Informationen bei uns ein, das sich innerhalb von Gebäuden Fledermäuse sichtbar zeigen. Fast alljährlich nehmen diese Meldungen zu, sobald die Fröste strenger werden. Fledermäuse die sich einen ungeeigneten Überwinterungsplatz herausgesucht haben, erkennen nun mit dem Auftreten der kühlen Temperaturen, das dieser Platz wohl nicht ganz sicher ist und bemühen sich, in besser temperierte Bereiche auszuweichen.

Geöffnete Fenster und Türen ermöglichen es, das sich die Tiere plötzlich in Zimmern oder wie hier eine Fransenfledermaus in einem Hausflur wiederfinden. Auch fehlende Überwinterungsmöglichkeiten die vom Verlust von angestammten Baukörpern oder Bäumen herrühren, können zum vermehrten Einflug führen.

Die Erhaltung geeigneter Lebensräume und damit einhergehend auch der Winterquartiere wie z.B. alter Kellergewölbe gilt unser Fokus. Wenn auch Sie eine "eingeflogene Fledermaus" entdeckt haben kontaktieren Sie bitte möglicht zeitnah ihre zuständigen Ansprechpartner, die meist an den Landratsämtern, oder Stadtverwaltungen zu finden sind. In Bayern gibt es ferner die Koordinationsstellen für Fledermausschutz die mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

Gerne vermitteln wir die entsprechenden Kontaktdaten.

- Auf unserer Startseite (linke Spalte) wurde ein Link "Notrufnummern" eingepflegt der in Notfällen weitrehelfen kann. Falls Sie Fragen zum Fledermausschutz haben konttaktieren Sie uns einfach.

Also .... nicht wie die Fledermaus den Kopf hängen lassen .... und auf ein gemeinsames,gutes Neues Jahr 2017.

Ihr Team vom Artenschutz in Franken®


Steinadlerdame Jennifer als Ehrengast im Klausbachtal - Neue
Steinadlerdame Jennifer als Ehrengast im Klausbachtal - Neue
Steinadlerdame Jennifer als Ehrengast im Klausbachtal - Neue Ausstellung über Almweiden im "Klausbachhaus" eröffnet

31.12.2016/01.01.2017

Dr. Christian Barth (2.v.l.), Amtschef im Bayerischen Umweltministerium,
eröffnete gestern im Beisein zahlreicher Ehrengäste die neue, interaktive Ausstellung zum Thema „Almweiden“ in der Nationalpark-Informationsstelle Hintersee („Klausbachhaus“). Die Ausstellung informiert unter dem Titel „1.000 Jahre Auf und Ab“ auf rund 150 Quadratmetern über die lange Tradition der Almwirtschaft und ihre Bedeutung für den Nationalpark Berchtesgaden. Der Titel erinnert an die seit rund 1.000 Jahren immer wiederkehrende, alljährliche Wanderung der Almbauern und ihrer Tiere auf die hoch gelegenen Almen und zurück zu den Talhöfen.

Eine weitere, neue Besucherattraktion im Klausbachtal ist die Steinadler-Beobachtungsstation. Inmitten des Klausbachtales informieren Tafeln über Lebensgewohnheiten, Horstbereiche sowie die bevorzugten Aufenthaltsorte der Greifvögel. Ermöglicht wurden beide Projekte durch die finanzielle Beteiligung der Allianz Umweltstiftung mit Vorstand Dr. Lutz Spandau (Mitte), der Eva Mayr-Stihl-Stiftung mit Alexander Burghartswieser (l.) sowie des Vereins der Freunde des Nationalparks e.V. mit seinem Vorsitzenden und ehemaligen Nationalparkleiter Dr. Hubert Zierl (2.v.r.). Steinadlerdame Jennifer von Falkner Wolfgang Czech (r.) war der Blickfang zahlreicher Fotografen.


Quellenangabe/Foto

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Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
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Guter Start in die Kegelrobbensaison
 Guter Start in die Kegelrobbensaison
Guter Start in die Kegelrobbensaison

31.12.2016/01.01.2017

Nicht nur die Helgoländer Düne
ist ein prima Lebensraum und Kindergarten für Kegelrobben: Beim ersten Zählflug dieser Saison wurden vergangene Woche im niedersächsischen Wattenmeer 447 Kegelrobben gezählt, davon waren 291 Erwachsene und 156 Jungtiere (Vorjahr: 188 Erwachsene und 85 Jungtiere). Sämtliche Jungtiere wurden im Teilgebiet Osterems (Borkum-Juist) gesichtet, wobei die unbewohnte und vom Menschen ungestörte Kachelotplate die Kegelrobben-Kinderstube schlechthin ist. Diese Abgeschiedenheit verbunden mit der Ungestörtheit der Kachelotplate ist eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Aufzucht der Jungtiere.

Die ersten Lebenswochen verbringen junge Kegelrobben an Land. Erst wenn sie sich mithilfe der fettreichen Muttermilch eine dicke Speckschicht zugelegt haben, tauschen sie ihr kuscheliges weißes Geburtsfell gegen den schwimmtauglichen Kurzhaar-Pelz und erobern das nasse Element.

„Die Kachelotplate ist ein Paradebeispiel für das Konzept ‚Natur Natur sein lassen‘“,
erklärt Richard Czeck, Meeressäuger-Experte bei der Nationalparkverwaltung. „Wenn wir bestimmte Bereiche komplett der natürlichen Entwicklung überlassen, passieren so schöne Dinge wie die Wiederansiedlung der Kegelrobbe, die über Jahrhunderte aus dem Wattenmeer verschwunden war“.

In jedem Winterhalbjahr werden die Kegelrobben im niedersächsischen und hamburgischen Wattenmeer aus der Luft gezählt. Vom Beginn der Geburtssaison (November / Dezember) bis zum Haarwechsel (April) finden mehrere Zählflüge statt, die im Anschluss in der Gesamtschau für alle Wattenmeer-Zählgebiete ausgewertet werden. 2015 wurden im niederländisch-deutsch-dänischen Wattenmeer mehr als 4500 Kegelrobben gezählt.


In der Aufnahme/Foto:
Eine erwachsene Kegelrobbe und zwei Jungtiere. Foto © Gundolf Reichert / Nationalparkverwaltung


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Winterliches Vogelleben im Nationalpark
Winterliches Vogelleben im Nationalpark
Winterliches Vogelleben im Nationalpark

31.12.2016 / 01.01.2017

Winteranfang:
Grau ist das Watt, nicht selten auch der Himmel. Aber sogar jetzt ist der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer voller Leben. Zwar haben sich viele Vögel in wärmere südliche Gefilde zurückgezogen, andere jedoch sind noch da und werden auch, wenn die Temperaturen nicht stark fallen, ganz oder zumindest länger als üblich hier bleiben. In der Tat sind als Folge der milden Winter zunehmend mehr Vögel auch in der kalten Jahreszeit in der Wattenmeerregion anzutreffen, bestätigte der stellvertretende Vorsitzende der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft für Schleswig-Holstein und Hamburg Dr. Wilfried Knief in einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Newsletters der Nationalparkverwaltung, den Nationalpark Nachrichten (www.nationalpark-wattenmeer.de/sh/service/newsletter/3949_dezember-2016#artikel-3951).Naturfreunden bieten sich darum in diesen Tagen viele Gelegenheiten zur
Vogelbeobachtung.

Arten wie unter anderem Austernfischer, Rotschenkel, Große Brachvögel, Brandgänse, Pfeifenten etwa reagieren flexibel auf die jeweiligen Wetterverhältnisse, auch Nonnengänse sind zu sehen. Dazu kommen fest „gebuchte“ Wintergäste im und am Nationalpark wie Ohrenlerche, Schneeammer und Strandpieper. Vom Deich aus lasse sich an vielen Küstenstandorten das tierische Treiben auf den
Wattflächen gut beobachten, berichtet die im Raum Nordstrand tätige Nationalpark-Rangerin Melanie Weppner.

So bieten sich die dafür ausgewiesenen Standorte im Beltringharder Koog
für einen vogelkundlichen
Ausflug an. Ein Spaziergang am Schobüller Steg und an der Schilffläche entlang lohnt sich ebenfalls: „Hier kann man neben den Watvögeln auch Schilfbewohner wie die Bartmeise entdecken“, so Weppner. Faszinierend ist auch das Zusammenspiel der Vogelschwärme zwischen dem Beltringharder Koog und der Schobüller Bucht. Die beste Zeit zum „Vogelkiek“ ist übrigens zwei Stunden vor bis zu zwei Stunden nach Hochwasser. Dann sammeln sich die Tiere in größeren Trupps in ihren Rastgebieten.

In der Aufnahme/Foto: Nationalpark-Rangerin Melanie Weppner am Schobüller Strand. © Wells/LKN.SH


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China verbannt Elfenbein
China verbannt Elfenbein

31.12.2016/01.01.2017

Reich der Mitte will Elfenbeinhandel bis Ende 2017 komplett verbieten / WWF begrüßt Entscheidung als Meilenstein für Elefantenschutz

Peking/Berlin:
China wird den nationalen Handel mit Elfenbein und dessen Verarbeitung bis Ende 2017 komplett verbieten. Das gab der Staatsrat der Volksrepublik am Freitag in Peking bekannt. Der WWF begrüßt die Entscheidung als Meilenstein für den Elefantenschutz: „China ist heute der weltweit größte legale Elfenbeinmarkt. Seine Schließung ist eine wichtige Voraussetzung, um das Abschlachten der Elefanten aufzuhalten. Es ist auch ein wichtiges Signal an die weltweit organisierte Wilderei, dass ihr Geschäft keine Zukunft hat“, so Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland.

China kommt mit der Entscheidung einer Aufforderung der Cites-Artenschutzkonferenz nach. Diese hatte auf ihrer Tagung im Oktober in Südafrika eine Resolution verabschiedet, die alle Länder zur Schließung ihrer nationalen Elfenbeinmärkte aufforderte. Neben China haben auch die USA und Hongkong ein entsprechendes Verbot eingeleitet. Hierdurch werden in absehbarer Zeit die drei weltgrößten Elfenbeinmärkte geschlossen. Schmugglern soll es so erschwert werden, ihre Ware loszuwerden, so die Hoffnung der Umweltschützer. Nach Angaben des WWF sind legale Märkte immer wieder Einfallstore für gewildertes und damit illegales Elfenbein und heizen so die Wilderei an. „Wenn die Schließung der Märkte gelingt und erfolgreich kontrolliert wird, könnte dies ein erster Schritt der Beendigung der katastrophalen Wildereikrise in Afrika sein“, so Eberhard Brandes vom WWF.


Afrika erlebt seit einigen Jahren eine dramatische Wildereikrise. Allein im vergangenen Jahr wurden ungefähr 20.000 Elefanten getötet. Hinzu kommen unzählige weitere Arten, die von Handlangern des illegalen Artenhandel gewildert, geschmuggelt und verkauft wurden. Laut WWF wird das Geschäft vor allem von der international organisierten Kriminalität gelenkt. Dabei sei die Wilderei nicht nur eine Gefahr für die Tierwelt, sondern untergrabe das staatliche Gewaltmonopol, fördere Korruption und behindere die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen. Der größte Absatzmarkt für Wildereiprodukte – insbesondere Elfenbein – ist China.

KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 0151 188 548 34

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer

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WWF
31.12.2016

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Toter Zwergwal an der Wesermündung
Toter Zwergwal an der Wesermündung
Toter Zwergwal an der Wesermündung

31.12.2016/01.01.2017

Spaziergänger entdeckten an der Wattkante an der Wesermündung bei Blexen einen toten Wal, der mit der Sturmflut der vorletzten Nacht
dort angespült und heute von Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung in Augenschein genommen wurde. Es handelt sich um einen männlichen Zwergwal (auch  Minkwal genannt), mit einer gemessenen Länge von etwa 7,20 m ein ausgewachsenes Tier. Dem Verwesungszustand nach zu urteilen, ist das Tier bereits seit ein oder zwei Wochen tot. Äußere Verletzungen sind nicht erkennbar.

Auf einer abgelegenen Sandbank könnte solch ein Kadaver der Natur überlassen werden, wenige Meter von einem viel begangenen Spazierweg
am Deichfuß entfernt wäre das jedoch nicht vertretbar. Der Kadaver wird voraussichtlich morgen von der Stadt Nordenham zur Tierkörperverwertung transportiert. Vorab wurde eine Gewebeprobe entnommen.

Zwergwale gehören zur Unterordnung der Bartenwale und innerhalb dieser zur Familie der Furchenwale. Sie leben vorwiegend im Nordatlantik und Nordpazifik, werden jedoch gelegentlich in Küstennähe und Flussmündungen beobachtet. Totfunde an der Wattenmeer-Küste und auf den Inseln sind eher selten.

Der Totfund bei Blexen zog heute eine Menge Schaulustige an. Die Nationalparkverwaltung bittet darum, gebührenden Abstand vom Kadaver zu halten. Mittlerweile wurde eine Absperrung installiert. "Es handelt sich um einen verwesenden Leichnam, der im rutschigen Schlamm liegt. Wir möchten nicht, dass jemand absichtlich oder versehentlich mit dem Kadaver in Berührung kommt" warnt Arndt Meyer-Vosgerau, Naturschutzdezernent der Nationalparkverwaltung. "Zudem ist es Unbefugten verboten, sich Tiere streng geschützter Arten - ob tot oder lebendig - oder Teile davon anzueignen". Also: Finger weg vom toten Wal!

Offiziell und professionell präparierte Zwergwal-Skelette
nebst spannenden Erläuterungen kann man zum Beispiel im Überseemuseum Bremen oder im Nationalparkhaus Juist bestaunen.

In der Aufnahme/Foto: Imke Zwoch / Nationalparkverwaltung:

- Nach einer Sturmflut wurde am 27. Dezember 2016 ein toter Zwergwal an der Wesermündung bei Blexen gefunden.

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Kein Feuerwerk im Nationalpark
Kein Feuerwerk im Nationalpark
Den Tieren zuliebe: Kein Feuerwerk im Nationalpark

30/31.12.2016

Böller und Raketen können für störungsempfindliche Tiere wie das Auerhuhn lebensbedrohlich werden


Neuschönau/Lindberg.
Die Bayerwald-Gipfel Falkenstein, Rachel und Lusen zählen seit Jahren zu den beliebtesten Silvester-Treffpunkten in der Nationalpark-Region. Doch neben den Naturfreunden wünscht sich dort, in den besonders sensiblen Bereichen des Schutzgebiets, auch die Tierwelt einen entspannten Jahreswechsel. Daher bittet die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald im Interesse der Natur eindringlich darum, zum Start ins neue Jahr auf Raketen und Böller im Nationalpark zu verzichten.

Vor allem in den Höhenlagen des Nationalparks rund um die angesagten Berggipfel leben viele störungsempfindliche Tierarten, etwa das vom Aussterben bedrohte Auerhuhn. Das gleißende Licht von Feuerwerk und der laute Knall von Böllern lässt die Tiere panikartig flüchten. Besonders bei niedrigen Temperaturen verlieren Auerhühner dann dramatisch an Energie – nicht selten das sichere Todesurteil für die Vögel.

Deshalb bittet die Nationalparkverwaltung alle Parknachbarn und Besucher, bei ihrer Silvesterfeier im Nationalpark Rücksicht auf die Natur zu nehmen – auch in Hinblick auf mitgebrachte Flaschen, Becher und Co. Nachdem von Herzen gerne im Nationalpark auf das neue Jahr angestoßen werden kann, sollten Feiernde hinterher bitte ihren Müll wieder mit nach Hause nehmen. „In diesem Sinne wünschen wir allen Anwohnern und Gästen einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes neues Jahr“, sagt Nationalpark-Leiter Franz Leibl.

Bildunterschrift:
Feuerwerk und Böller scheuchen störungsempfindliche Tiere, wie Auerhühner, auf. Dadurch verbrauchen die Vögel lebensbedrohlich viel Energie. (Foto: Rainer Simonis/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quellenangabe

 
© Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
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Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


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Dezember in der Schweiz war rekordverdächtig trocken
Dezember in der Schweiz war rekordverdächtig trocken
Dezember in der Schweiz war rekordverdächtig trocken

30/31.12.2016

Zürich - Beständiges Hochdruckwetter führte auf der Alpennordseite und in den Alpen verbreitet zum niederschlagsärmsten Dezember seit Messbeginn 1864.

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Dezember-in-der-Schweiz-war-rekordverdaechtig-trocken_article1483105548.html?utm_source=Newsletter30122016&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Blick "ins Wallis" ... auch hier macht sich der Klimawandel zunehmend sichtbar ....



Spur im Fall der Luchsmorde - doch Verfahren eingestellt!
Spur im Fall der Luchsmorde - doch Verfahren eingestellt!
Erste Spur im Fall der Luchsmorde

30/31.12.2016

Im Dezember gab es in der Nähe von Lohberg eine Hausdurchsuchung im Zusammenhang mit den Luchsmorden im Bayerischen Wald. Der Bewohner des Hauses gilt als tatverdächtig im Fall der zwei illegal getöteten Luchse, von denen man im Mai 2015 vier abgetrennte Beine gefunden hatte.


Der BUND Naturschutz (BN) begrüßt den Fortschritt, bedauert aber, dass dieser nicht den bayerischen Ermittlungsbehörden zu verdanken ist, sondern hoch engagierten Journalisten des Bayerischen Rundfunks (BR). Diese haben offenbar erfolgreich mit einem verdeckten Ermittler zusammen gearbeitet. Genau dieses Vorgehen wäre die Aufgabe der vom BN geforderten eigenständigen staatlichen Ermittlungseinheit gewesen, da die reguläre Polizei gerade im ostbayerischen Grenzraum genügend andere drängende Aufgaben hat.

Bei dem Mann, der im Verdacht steht, einen Luchs getötet und die abgetrennten Läufe an einer Fotofalle abgelegt zu haben, handelt es sich um einen Jäger. Bei ihm ist nach BR-Informationen offenbar ein abgeschnittenes Luchsohr gefunden worden. Luchsohren gelten als begehrte Trophäe, da die Tiere für ihre Pinselohren bekannt sind.

Ein sehr sehenswerter Film des Bayerischen Rundfunks zeigt aber auch eine neue Dimension der Wilderei in Deutschland und Bayern:
Jagdgästen werden Abschüsse auf strengstens geschützte Tierarten angeboten! Der BN fordert daher, neben dem konkreten Fall auch hinsichtlich möglicher krimineller Netzwerke im Umfeld der Jägerschaft zu ermitteln.

Seit Jahren werden im Bayerischen Wald streng geschützte Luchse illegal erschossen, vergiftet und verstümmelt.
Die Wilderei droht den ohnehin vom Aussterben bedrohten Luchs in Bayern erneut auszurotten. Nur wenn die Luchsmorde endlich aufgeklärt und die Täter gefasst werden, hat der Luchs in Bayern eine Chance.

Der BUND Naturschutz
fordert deshalb eine überregionale Sondereinheit der Polizei für Artenschutzkriminalität, wie es sie in Österreich, Italien oder auch Nordrhein-Westfalen längst erfolgreich gibt. Denn Artenschutzdelikte erfordern spezielle Kenntnisse und Methoden, über die nur Spezialisten verfügen. Im Juli hatte der BN deshalb zum Abschluss seiner Aktion „Stoppt die Wilderer, rettet den Luchs“ über 30.000 Unterschriften an die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf übergeben.


Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

20.12.2016


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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Europäischer Luchs ..
es wird geredet,geredet, geredet und ermittelt ... und zum Schluss verliert erneut die Artenvielfalt ... all die Bemühungen auch und gerade der ehrenamtlich engagierten Mitmenschen im Bereich des Naturschutzes werden mit den jüngst erkennbaren Vorgehensweisen sicherlich nicht gefördert. Was bringen all die schönen die Worte "Bayerische Biodiversitätsstrategie" wenn letztendlich die Biodiversität meist keine Chance erhält?


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WWF: 2016 ist ein durchwachsenes Jahr für den Artenschutz
WWF: 2016 ist ein durchwachsenes Jahr für den Artenschutz
Gewinner und Verlierer 2016

30/31.12.2016

Für Menschenaffen, Löwen, Giraffen oder Vaquitas war 2016 laut der WWF-Jahresbilanz keine gute Zeit
: Die Bestände sind weiterhin rückläufig, die Bedrohungen nehmen zu. Gar als endgültig ausgestorben muss der Rabbs Fransenzehen-Laubfrosch gelten. Das letzte bekannte Exemplar starb in einem Terrarium. Wilderei, Lebensraumverlust, Klimawandel und Übernutzung – darunter leiden diese Tierarten und mit ihnen die biologische Vielfalt weltweit.

So zeigt der Living-Planet-Index des WWF auch 2016 steil nach unten. Seit den 1970er-Jahren wurde ein Minus von 58 Prozent gemessen. Damit haben sich die über 14.000 in dem Index erfassten Tierbestände mehr als halbiert. „Der Mensch verursacht gerade das größte, globale Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier“, warnt daher Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Nach wie vor dramatisch ist die Wilderei-Krise in Afrika: Rund 20.000 Elefanten werden nach WWF-Schätzungen pro Jahr illegal abgeschossen. Das macht durchschnittlich einen gewilderten Elefanten pro halbe Stunde. Hauptgrund für das beispiellose Abschlachten der Tiere sind die weiterhin horrend hohen Schwarzmarktpreise für Elfenbein in Asien.

Doch es gab auch gute Nachrichten. Mit dem Iberischen Luchs zählt eine der seltensten Säugetierarten zu den Gewinnern. Mit über 400 Exemplaren wurde der höchste Stand seit 2001 erreicht. Für das WWF-Wappentier, den Großen Panda, gilt jetzt offiziell eine niedrigere Bedrohungs-Stufe auf der Roten Liste. Optimismus auch beim Tiger: Erstmals seit Jahrzehnten stieg die Bestandzahl. „Tiger und Panda zeigen, der Mensch verursacht nicht nur das Problem, sondern hält auch den Schlüssel für die Lösung in den Händen“, so Brandes. „Wir müssen das Artensterben stoppen und damit unsere eigene Lebensgrundlage, unser Zuhause und letztlich die Zukunft unsere Kindern bewahren.“ Deutschland trage als wohlhabende Industrienation Verantwortung: „Wir müssen wieder Vorbild und Vorreiter werden. Verkehr und Landwirtschaft müssen nachhaltiger werden und wir brauchen mehr Schutzgebiete. Von enormer Bedeutung ist der Kampf gegen den Klimawandel. Er kann sonst zum globalen Arten-Killer zu werden.“


VERLIERER 2016

Menschenaffen: Seit diesem Jahr sind alle Unterarten von Gorilla und Orang-Utan laut Internationaler Roter Liste unmittelbar „vom Aussterben bedroht“. Schimpanse und Bonobo gelten weiter als stark gefährdet. Wilderei und Lebensraumverlust bedrohen unsere nächsten Verwandten.

Rabbs Fransenzehen-Laubfrosch: Zehn Jahren nach seiner Entdeckung ist der wohl letzte Vertreter der Art in einem Terrarium in Atlanta gestorben. Die Lurche, die nur in einem sehr kleinen Gebiet in Panama lebten, wurden von einer Pilzinfektion dahingerafft. Den Amphibien generell geht es schlecht: Klimawandel, Lebensraumverlust und Umweltgifte machen Fröschen, Kröten und Lurchen besonders zu schaffen.

Elefanten: Durchschnittlich jede halbe Stunde wird in Afrika ein Elefant gewildert. Insgesamt werden jährlich rund 20.000 der Tiere illegal geschossen. Elfenbein ist vor allem auf dem asiatischen Schwarzmarkt noch immer begehrt.

Giraffen: Die Zahl der Giraffen hat sich in 15 Jahren um 40 Prozent von 140.000 auf 80.000 Tiere reduziert. Immer mehr Wilderer stellen den Tieren nach. Ursprünglich wegen ihres Fleisches oder Fells gejagt, herrscht in manchen Regionen Afrika zudem der fatale Irrglaube, dass Giraffenhirn und Knochenmark ein Wundermittel gegen Aids seien.

Walhai: Veränderungen in der Ozeantemperatur und der chemischen Zusammensetzung des Wassers bedrohen den größten Fisch der Erde. Zudem werden Walhaie noch immer gejagt oder enden als ungewollter Beifang in den Netzen der globalen Fangflotten. Die Art gilt inzwischen als „stark gefährdet“.

Vaquita: Der kleinste Wal der Welt ist zugleich der seltenste. Nur noch 60  Exemplare leben vor der Küste Mexikos. Wenn nicht schnell ein wirksamer Schutz gelingt, ist die Art dem Tod geweiht. Die größte Bedrohung ist die Fischerei: Vaquitas verenden oft als ungewollter Beifang in oft illegal gestellten und im Meer zurückgelassenen Netzen.

Löwe: Die einstigen Herrscher der Savanne haben innerhalb von 50 Jahren dreiviertel ihres Lebensraumes verloren. Als „Schädlinge“ und Gefahr für Nutztiere werden Löwen zudem vergiftet oder erschossen. Auch Wilderer erlegen die Tiere und verkaufen Körperteile in Asien als Wundermedizin. Der Bestand ist auf etwa 20.000 Tiere eingebrochen.

Wald- und Wiesenvögel: Die Intensivierung der Landwirtschaft in Europa ist Hauptursache für dramatische Verluste in der Vogelwelt. Der Bestand an Rebhühnern ist seit 1980 auf 800.000 Exemplare zurückgegangen (-90%). Einbußen haben auch Turteltaube (-73%) und Braunkehlchen (-71%). Selbst vermeintlich häufiger Arten wie Star und Feldsperling gingen um die Hälfte zurück. Selbst die Feldlerche gilt in Deutschland auf der Roten Liste als gefährdet.


GEWINNER 2016


Tiger: Die Zahl der wild lebenden Tiger hat von 3.200 in 2010 auf heute 3.890 zugelegt. Der Anstieg ist der erste seit Jahrzehnten. Der Erfolg wurde durch intensive Zusammenarbeit von Regierungen, Naturschützern wie dem WWF und lokaler Bevölkerung möglich. Weiterhin bedrohen Wilderei und Infrastrukturprojekte das Überleben der Art

Iberischer Luchs: Gute Nachrichten aus Spanien: Der Bestand des Iberischen Luchses hat sich auf knapp über 400 Individuen erhöht. Noch ein Jahr zuvor waren es nur 319 Exemplare gewesen. Es ist der höchste Stand seit 15 Jahren.

Tibetantilope: Mit rund 150.000 Tieren haben sich die Bestände erholt. Die Gründe: Bekämpfung von Wilderei und Handelskontrollen. Doch noch immer haben es Wilderer auf das feine Unterfell der Tiere abgesehen, das zu Wolle verarbeitet und als „Shahtoosh-Schals“ verkauft wird. Für einen Schal müssen bis zu fünf Antilopen sterben.

Großer Panda: Der unermüdliche Einsatz für  das WWF-Wappentier zahlt sich aus. Auf der Roten Liste wurde der Große Panda eine Bedrohungskategorie niedriger eingestuft als zuvor und ist jetzt „gefährdet“ statt „stark gefährdet“. 1.860 Tiere wurden in der Wildnis gezählt. Damit hat sich der Bestand um 17 Prozent seit 2004 erhöht.

Adelie- und Kaiserpinguine: Ein Drittel der Adelie-Pinguine und ein Viertel der Kaiserpinguine sind im antarktischen Rossmeer beheimatet. 2016 entstand dort das weltweit größte Meeresschutzgebiet. Es ist so groß wie Frankreich, Deutschland und Spanien zusammen und steht vorerst für 35 Jahre unter Schutz.

Rotfeuerfisch: Mit steigenden Wassertemperaturen fühlen sich die giftigen Rotfeuerfische im Mittelmeer immer wohler. Sie gelangte über den Suezkanal ins Mittelmeer und profitiert offenbar vom Klimawandel. Da sie hier keine natürlichen Feinde haben, bedrohen die Raubfische das ökologische Gleichgewicht im Mittelmeer.


KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

Mobil 0151-18 85 49 80

roland.gramling(at)wwf.de


Bildnachweis

Image Title:
African elephant

Description:
African elephant (Loxodonta africana) on plains under stormy sky, Marakele National Park, Waterberg Biosphere,...

Source name:
NATURE PICTURE LIBRARY

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WWF

29. Dezember 2016


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Wilderer im Spessart
Wilderer im Spessart
Wilderer im Spessart

29/30.12.2016

Das „Volkertskreuz“ als Zeitzeuge

Der Forstbetrieb Heigenbrücken der Bayerischen Staatsforsten
hat in den letzten Wochen das Volkertskreuz im Schöllkrippener Forst restauriert. Neben der Restauration des Kreuzes wurde eine Sitzgruppe neu errichtet. Der Forstbetrieb Heigenbrücken scheute dabei keine Kosten und Mühen.

Gut 150 Jahre ist es her, dass der königliche „Forstgehülfe“ August Volkert
von Wilderern am Heuweg im Schöllkrippener Forst zwischen Kleinkahl und Heinrichsthal erschossen wurde. Seitdem zeugt das Volkertskreuz von diesem dramatischen Ereignis. Der Zahn der Zeit nagte bereits seit längerem an diesem Sandsteinkreuz. Die Bewahrung dieses Mahnmals machte eine Restauration unumgänglich. Wanderern und Besuchern des Volkertskreuz ist es nun auch möglich die neue Sitzgruppe zur Rast und Erholung zu nutzen.

„Jetzt mussten wir handeln“ so Rudolf Schlenke, Leiter des Forstrevieres Schöllkrippen
und in dieser Funktion zuständig für den Staatswaldbereich, „sonst wäre diese Gedenkstätte irgendwann in Vergessenheit geraten.“ Gut 4.000,- Euro investieren die Bayerischen Staatsforsten, um das Sandsteinkreuz von einem Steinmetz restaurieren zu lassen, eine Sitzgruppe zu errichten und die Umgebung des Kreuzes in Stand zu setzen.

„Die bayerischen Staatsforsten leisten gerne einen Beitrag zu Bewahrung kulturhistorischer Denkmäler“, so Joachim Keßler, Leiter des Forstbetriebes Heigenbrücken. Für interessierte Wanderer und Besucher wird es im neuen Jahr auch eine Hinweistafel mit Hintergrundinformationen zum Volkertskreuz und zu den vorausgegangen Ereignissen geben.


In der Aufnahme

- Albin Schäfer (Bürgermeister Gemeinde Sommerkahl), Rudolf Schlenke (Revierleiter BaySF, Rev. Schöllkrippen), Karin Thoma (2. Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Oberer Kahlgrund), Joachim Keßler (Forstbetriebsleiter BaySF Heigenbrücken), Angelika Krebs (Bürgermeisterin Gemeinde Kleinkahl), Dr. Gerrit Himmelsbach (Vorsitzender des Spessartbundes).

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Zeidlerei-Bienen im Steigerwald ?
Zeidlerei-Bienen im Steigerwald ?
Bienen im Steigerwald

27.12.2016

Steigerwald.
Nein, was hier abgebildet wird ist keine Zeidlerei.  

Unter Zeidlerei versteht mann das bevorzugt im Mittelalter praktizierte, gewerbsmäßige Sammeln von Honig meist wilder Bienenvölker. Diese Tätigkeit wurde von Zeidlern ausgeübt.Der Zeidler sammelt(e) den Honig wilder,halbwilder oder vom Menschen domestizierter Bienen,vor allem in den Wäldern. Die Bienen wurden somit nicht in Bienenkörben- oder Stöcken gehalten.

Das Prinzip sah vor, das in alten ( morschen/mit Baumhöhlen versetzten) Bäumen, künstliche Höhlen (so genannte Beuten) in vier bis sechs Meter Höhe eingebracht und mit einen Einsatz in Form eines mit einem Flugloch versetzten Brettes eingebracht wurde. Auch hier wurde großer Wert auf das mittelbare Umfeld der Beute gelegt. Häufig wurden jedes Jahr neue Beuten angelegt.

In der Aufnahme ... erkennen wir einen so geanannten Waldimker. Der Imker nutzt das Umfeld um den typischen "Waldhonig" herstellen zu lassen.

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=89342


Start in die Wintersaison
Start in die Wintersaison
Start in die Wintersaison

28/29.12.2016

Besuchereinrichtungen des Nationalparks öffnen ab 26. Dezember wieder ihre Pforten - Vielfältiges Winter-Führungsprogramm beginnt

Neuschönau/Ludwigsthal/St. Oswald.
Die vergangenen Wochen waren ruhiger als gewohnt in den Informationszentren des Nationalparks Bayerischer Wald. Doch nun, nach der turnusgemäßen vorweihnachtlichen Ruhe, starten das Haus zur Wildnis in Ludwigsthal, das Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau und das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald am 26. Dezember in die Winter-Saison – allesamt mit neuen Wechselausstellungen, die täglich von 9 bis 17 Uhr besucht werden können. Und auch das Winter-Führungsprogramm hält nun wieder täglich spannende Einblicke in das Großschutzgebiet bereit.

Die Beutegreifer des Böhmerwaldes präsentieren sich in Kooperation mit dem Nationalpark Ĺ umava und dem Freyunger Museum Jagd Land Fluss nun zwei Monate lang im Haus zur Wildnis. Zu verdanken ist dies dem Künstler Ludvík Kunc, der filigrane Illustrationen der Tiere ausstellt. Bis Ende Mai zeigt Verena Schönhofer im Hans-Eisenmann-Haus Kunstwerke aus Malerei und Grafik unter dem Titel „Signatura“. Dabei rückt die Auseinandersetzung mit Naturformen und -strukturen in den Fokus. Gläsern wird es derweil bis Ende März im Waldgeschichtlichen Museum, denn dort werden zum 70. Geburtstag von Klaus Büchler seine mit einer Diamantscheibe geformten Glasskulpturen gezeigt. Und auch in der Nationalpark-Infostelle in Mauth können Besucher neue Einblicke gewinnen. Bis Mitte Juni lässt sich dort in Erinnerungsstücken an eine Auswanderungswelle vom Bayerwald gen Amerika  schmökern.

Alle Nationalparkfans, die lieber an der frischen Luft unterwegs sind, können sich ab 26. Dezember auch wieder täglich auf kundige Touren mit ausgebildeten Waldführern oder Rangern begeben.
Das Winter-Führungsprogramm wartet nicht nur mit den gewohnten  regelmäßigen Angeboten wie Schneeschuh-Touren, Besuchen der Tier-Freigelände oder Sternenwanderungen auf, sondern hält auch viele Höhepunkte aus den Sonderführungsreihen „Nationalpark und Schöpfung“ sowie „Nationalpark aus erster Hand“ bereit.

Alle Infos zum Führungsprogramm gibt’s online unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/saisonprogramm.

Bildunterschrift:
Filigrane Illustrationen der Böhmerwald-Beutegreifer, wie dieses Luchses, sind ab 26. Dezember im Haus zur Wildnis zu bestaunen. Katharina Ries, stellvertretende Leiterin des Hauses, freut sich zusammen mit Vladimír Vlk, Kurator der naturwissenschaftlichen Sammlung des Museums Ĺ umavy, über die gelungene Ausstellung. (Foto: Pavel Bečka/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quellenangabe/Foto


© Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Gemeinsamer Einsatz für die biologische Vielfalt
Gemeinsamer Einsatz für die biologische Vielfalt
Gemeinsamer Einsatz für die biologische Vielfalt

27/28.12.2016

30 Jahre Erfolgsmodell BayernNetzNatur

Eine neue Broschüre zeigt, wie der landesweite Biotopverbund "BayernNetzNatur" seit 30 Jahren die biologische Vielfalt der bayerischen Landschaften bewahrt
. In mehr als 400 Projekten setzen
sich zahlreiche Akteure freiwillig und miteinander für die einzigartigen Naturschönheiten Bayerns ein.

Anlässlich dieses Jubiläums betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf
heute in München: "Unser bayerischer Weg im Naturschutz ist ein beispielgebendes Erfolgsmodell. BayernNetz Natur setzt vor allem auf das Miteinander von Schutz und nachhaltiger Nutzung.

Für den Naturschutz zum Wohl von Mensch und Natur
ziehen Verbände und Kommunen gemeinsam an einem Strang. Die Broschüre bildet das große Engagement der Beteiligten und die beeindruckenden
Projekte ab und soll Ansporn für die nächsten erfolgreichen Jahrzehnte im Naturschutz sein." 1986 startete im Sallingbachtal im Landkreis Kelheim das erste große Naturschutzprojekt zur Realisierung eines
Biotopverbundsystems.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=89289

Quellenangabe


© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Pressemitteilung
23.12.2016
Nr. 243/16



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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Kuhreiher


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Maßnahmenbündel gegen Wassermangel
Maßnahmenbündel gegen Wassermangel
Maßnahmenbündel gegen Wassermangel

27/28.12.2016

Sehr gutes Wasserangebot in Bayern soll erhalten bleiben

Bayern reagiert mit einem Maßnahmenbündel auf den extremen Trockensommer 2015. Handlungsleitfaden dafür ist der neue Niedrigwasserbericht, den die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf
heute in München vorlegte:"Der Trockensommer 2015 war ein Vorbote des Klimawandels. Künftig werden auch Trocken- und Niedrigwasserperioden häufiger und extremer auftreten. Wir arbeiten an einem ganzheitlichen Niedrigwassermanagement,das auf den Säulen Vorsorge und Reaktion ruht. Mit langfristig angelegten Strategien und Maßnahmen sollen bereits im Vorfeld die Auswirkungen von Niedrigwasser minimiert werden.

Ausgangspunkt ist die Analyse und Bewertung von Niedrigwasserrisiken. Dafür nehmen wir
historische Ereignisse und den Klimawandel in den Blick
." Bayern war zuletzt in den Jahren 1976, 2003 und 2015 von ungewöhnlicher Trockenheit und Niedrigwasser betroffen. Im Jahr 2015 beispielsweise betrug der Jahresniederschlag in Nordbayern 611 Millimeter, das entspricht nur runddrei Vierteln des Mittelwertes der vergangenen 30 Jahre. Das BayerischeLandesamt für Umwelt (LfU) hat den Trockensommer 2015 deshalb intensiv analysiert und mit weiteren Trockenereignissen verglichen. Die
Ergebnisse sind in dem Niedrigwasserbericht zusammengefasst.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=89287

Quellenangabe

© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Pressemitteilung
22.12.2016
Nr. 241/16


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Silberreiher


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Geld sparen und Klima schützen
Geld sparen und Klima schützen
Geld sparen und Klima schützen

26.12.2016

Neuer Ratgeber veröffentlicht

Ein neuer Ratgeber zeigt Verbrauchern auf einen Blick, wie sie zu Hause Strom und Energie sparen können. Den Ratgeber haben die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf
und die Bundesvorsitzende der Verbraucher Initiative e.V., Dr. Bettina Knothe, heute in München vorgestellt. "In den Haushalten kommen immer mehr Elektrogeräte zum Einsatz. Eine Folge sind steigende Energiekosten. Die Broschüre zeigt, wie Verbraucher mit energieeffizienten Elektrogeräten viel Geld sparen können. Damit schonen sie ihren Geldbeutel und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz. Das EU-Energielabel bietet bei der Kaufentscheidung wertvolle Unterstützung", so Scharf.

Das EU-Energielabel auf Produkten informiert schnell und übersichtlich über die Verbrauchswerte von Elektrogeräten. Auch darauf geht der neue Ratgeber ein, der in der Reihe "Gut zu wissen" erschienen ist. Verbraucher haben beim Kauf von Elektrogeräten die Wahl, betonte auch Knothe: "Der nützliche Ratgeber mit praktischen Hinweisen zu Einsparpotenzialen beim Energieverbrauch zeigt Handlungsmöglichkeiten für Verbraucher auf."

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=89288


Quellenangabe

© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Pressemitteilung
22.12.2016
Nr. 242/16

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Blick vom Breitstein


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Aus die (Hasel)-Maus?!
Aus die (Hasel)-Maus?!
Aus die (Hasel)-Maus?!

25/26.12.2016

Franken.
Die stillen Tage .. sind für uns vom Artenschutz in Franken® keinesfalls still". Wir nutzen die besinnliche Zeit auch um uns darauf zu besinnen welchen elementaren Bedrohungen die uns umgebende Artenvielfalt gegenüber steht.

Die Haselmaus die vor wenigen Tagen zum "Wildtier des Jahres 2017" gewählt wurde ist eine solche gefährdete Art. Oder doch nicht ... kurz gesagt wir wissen einfach zu wenig über diesen kleinen Bilch um uns ein aussagekräftiges Bild über dessen Bestandsdichte im Steigerwald machen zu können.

Für das vor uns liegende Jahr haben wir uns deshalb fest vorgenommen ein umfangreiches Erfassungs- und nachfolgendes Schutzprojekt zu starten. Auf breiter Basis gründend soll es uns gelingen die entsprechenden (fehlenden) Daten zu ermitteln.

Mit großzügiger Unterstützung der Postcode Lotterie DT gGmbH werden sich Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten / FB Ebrach, Steigerwald Zentrum, der Kindergarten Burgwindheim, die Naturschutzgruppe der Offenen Behindertenarbeit Bamberg und die Realschule in Ebrach aufmachen diese Datenlücken zu füllen.

Gerade für die Jugendlichen,Schüler und Kindergartenkinder ein Erlebnis der ganz besonderen Art .... denn hierfür engagieren wir uns täglich und im Sinne der uns nachfolgenden Generation ...  Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme

- derzeit laufen die Erfassungen der Habitatflächen die uns Aussage über die Populationsdichte der Haselmaus geben sollen ...

Erste Eindrücke unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89254



Seevogel des jahres 2017
Seevogel des jahres 2017
Seevogel des jahres 2017

25/26.12.2016

Eisente (Clangula hyemalis)

Ahrensburg
(Schleswig-Holstein) – Die Eisente ist der Seevogel des Jahres 2017. Der farbenfrohe
Meeresvogel ist ein Wintergast aus dem Norden und rastet jedes Jahr in großen Trupps vor allem in der Ostsee. Die einst häufige Tauchente wird jedoch seit einigen Jahren immer seltener, teilte der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur am Freitag in Ahrensburg mit.

„Die Eisente wurde als Seevogel des Jahres 2017 gewählt wegen der erschreckenden Erkenntnis, dass die noch vor kurzem weltweit häufigste Meeresente heute dramatische Bestandseinbrüche aufweist“, sagte der Vereinsvorsitzende Eckart Schrey. Dies gelte insbesondere für die hierzulande überwinternde Population aus Nordosteuropa und Westsibirien.

Die Gründe für den Rückgang seien nur unzureichend bekannt. „Maßgeblich sind aber neben Gefahren im Brutgebiet auch das Ertrinken in Stellnetzen der Fischerei, knappere Nahrungsressourcen durch Muschelfischerei sowie Sand- und Kiesabbau sowie der zunehmende Schiffsverkehr“, erklärte Schrey. Ein neues Problem seien Offshore-Windanlagen, die als Barriere im Meer wichtige Rastgebiete zerschneiden. Auswirkungen des Klimawandels bis in die Eismeerregionen kommen vermutlich hinzu. Zudem wird die Ente vor allem in Russland sowie in Finnland und Dänemark noch gejagt.

Neue Informationen und Aufnahmen unter:


-  www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=88920

In der Aufnahme von Verein Jordsand e.V/Mathias Mähler

- Männchen

Quellenangabe


Verein Jordsand e.V


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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Künstliche Biotopbaumgestaltung
Künstliche Biotopbaumgestaltung
Künstliche Biotopbaumgestaltung

25/26.12.2016

Deutschland. In der Rubrik [Künstliche Biotopbaumgestaltung www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89220] wollen wir Ihnen den Versuch zur Anlage von künstlichen Biotopbäumen nicht vorenthalten.

Gleichfalls dürfen wir darauf hinweisen, das wir diesen Versuch einer solchen Anlage nicht zu
verantworten haben, sondern hier lediglich darüber berichten.

Zwei rund 60-80 jährige Buchen wurden bewusst zum Absterben gebracht .....






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22.01.2017 um 21:34 Uhr
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