Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2Unsere Partner Teil 3Unsere Partner Teil 999
Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF
Website Übersetzung  

 
       

+++ Umweltbildung hautnah erleben - Artenschutz in Franken® bringt sich verstärkt auf diesem Themenfeld mit Kooperationspartnern für die Interessen der uns nachfolgenden Generation ein +++ Artenschutz in Franken® startet Wildbienenprojekt in der Bundesrepublik Deutschland +++ Amphibien auf dem Rückzug - Artenschutz in Franken® setzt kooperatives Projekt in Österreich um +++ 100.000 Biotopbäume - Projektreihe sichert kooperativ hochwertige Lebensräume +++ Aus die Haselmaus? - Artenschutz in Franken® geht neue Wege ++++++ Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie nochmals darum bitten derzeit keine weiteren Anträge zur Prüfung einer etwaigen Mitgliedschaft an uns zu richten - derzeit liegen uns erneut rund 260 Anträge vor die es zu prüfen gilt - wir bitten um Verständnis +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
bringt sich
Artenschutz in Franken®
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus ein.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch sehr Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

-------------------------------------------

Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
40.000 - 70.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

---------------------------------------------

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




28.07.2016 Stiftungspartner zu Besuch
30.07.2016 Umweltbildung Feldermaus in bayrisch Schwaben


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere
DER LUCHS SOLL WIEDERKOMMEN
DER LUCHS SOLL WIEDERKOMMEN
DER LUCHS SOLL WIEDERKOMMEN

28/29.07.2016

Der Luchsbestand in Bayern,
29 Tiere vor allem im Bayerischen Wald, ist durch illegale Verfolgung erneut vom Aussterben bedroht. Der BUND Naturschutz (BN) fordert daher das gezielte Freisetzen von Luchsen in geeigneten bayerischen Mittelgebirgen und im bayerischen Alpenraum. Diese Initiative soll grenzüberschreitend mit anderen Bundesländern und insbesondere Tschechien, Österreich und der Schweiz erfolgen. Die fachlichen Gründe für diese Initiative werden in einem BN-Memorandum „Der Luchs soll wiederkommen“ erläutert.

Die Kette illegaler Luchstötungen im Vorfeld des Nationalparks Bayerischer Wald reißt nicht ab: März 2012 Vergiftung einer Luchsin, Mai 2013 erschossener Luchs, Mai 2015 Tötung von zwei Luchsen, Dezember 2015 strangulierter Luchs. Das amtliche Monitoring des individuellen Fellmusters mit Fotofallen stellte in den letzten sechs Jahren das plötzliche Verschwinden von 14 Luchsen im Bayerischen Wald fest. Diese Luchse konnten sich in ihrem Revier oft nur 15 bis 30 Monate etablieren und verschwanden dann spurlos, obwohl erwachsene Luchse bis zu 15 Jahre alt werden können.

Hubert Weiger, BN-Vorsitzender: "Dieses unnatürlich häufige Verschwinden ist ein weiteres Indiz für massive illegale und bestandsbedrohende Luchstötungen. Es droht wegen dieser systematischen Verfolgung das erneute Aussterben des Luchses in Bayern."

Das Ziel des vom Bayerischen Umweltministerium 2008 herausgegebenen
"Managementplan Luchs" einer "vitalen Luchspopulation", die "alle geeigneten Lebensräume Bayerns besiedelt" wird definitiv nicht erreicht.

Das von dem renommierten Wildbiologen Ulrich Wotschikowsky im Auftrag des BN erstellte Memorandum "Der Luchs soll wiederkommen" stellt fest, dass der Luchs bei uns in den großen Waldgebieten eigentlich reichlich gut geeigneten Lebensraum fände. Die große Mehrheit der Gesellschaft begrüßt seine Rückkehr. Ulrich Wotschikowsky: "Der Luchs ist ein Sympathieträger, und er ist harmlos. Aber eine spontane Rückkehr aus benachbarten Populationen ist ihm nicht mehr möglich. Wenn wir den Luchs wieder in unseren Wäldern haben wollen, muss ihm geholfen werden."

Alle in Mitteleuropa derzeit vorhandenen frei lebenden Luchse stammen aus Wiederansiedlungen,
die in den 1970er Jahren begannen. 1971 war der BN verantwortlich für erste Aussetzungen im Bayerischen Wald, 1982 bis 1989 unterstützte er finanziell das Aussetzungsprojekt im angrenzenden Böhmerwald. Daraus entstand auch das heutige bayerische Vorkommen.

Alle sechs kleinen und isolierten Luchsbestände Mitteleuropas sind langfristig aber nicht überlebensfähig. Ein Austausch untereinander ist kaum möglich. Wegen der geringen Zahl von Gründertieren muss in allen Populationen mit genetischen Problemen gerechnet werden. Jungluchse wandern meist nur 50 km weit ab. Eine Besiedlung anderer Gebiete durch von dort abwandernde Tiere ist derzeit unwahrscheinlich.

45 Jahre nach den ersten Aussetzungen in Bayern ist nun nach Auffassung des BN die Zeit reif für erneute aktive Maßnahmen der Bestandsstützung und Wiederansiedlung. Dies soll nicht nur in Bayern, sondern grenzüberschreitend mit anderen Bundesländern und insbesondere mit Österreich, der Schweiz und Tschechien erfolgen. Motivierend ist, dass seit 2000 im Nationalpark Harz 24 Luchse erfolgreich ausgesetzt wurden und 2016 die Freisetzung von 20 Luchsen im Pfälzer Wald (Rheinland-Pfalz) erfolgt.

Christian Hierneis, für Große Beutegreifer zuständiges BN-Vorstandsmitglied: "Bayern darf nicht tatenlos dem Aussterben zuschauen, sondern soll dem Beispiel von Niedersachsen und Rheinland-Pfalz folgen. Bayern verfügt mit dem nord- bzw. nordostbayerischen Mittelgebirgszug einerseits und seinem Anteil an den Alpen andererseits über gut geeignete Lebensräume. Der derzeitige Managementplan Luchs, der für Bayern eine Wiederansiedlung ablehnt, ist zu ändern."

Bayern besitzt für den europäischen Verbund mit Spessart, Rhön, Frankenwald und Oberpfälzer Wald mit Steinwald und Fichtelgebirge sowie dem Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirge geeignete Luchslebensräume - mit günstigen Ausbreitungsmöglichkeiten nach Thüringen (Thüringer Wald und Vogtland) und Sachsen (Erzgebirge, Elbsandsteingebirge). Ebenso gilt dies für die bayerischen Alpen mit Anbindungsmöglichkeiten an Luchsvorkommen in den Westalpen (Schweiz, Frankreich), in den Ostalpen (Friaul) und in den Kalkalpen (Österreich).

Die Freisetzungen sollten für das bayerische Mittelgebirge und die Alpen jeweils etwa 20 Tiere umfassen, die aus dem Freiland (z.B. Karpaten, Slowakei, Polen, Westschweiz) stammen. Das Projekt erfordert eine intensive Abstimmung mit Nachbarländern, einen Aktionsplan nach besten wissenschaftlichen und wildbiologischen Standards und eine Kerngruppe aus Verbänden und Institutionen als Träger der Wiederansiedelung.

Der Luchs gehört zu Bayern und war bereits einmal ausgerottet. Ein zweites Mal darf es nicht geben. Bayern muss Luchsland bleiben.

Für Rückfragen

Richard Mergner
Landesbeauftragter
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 01 71 / 6 39 43 70
richard.mergner@bund-naturschutz.de

Dr. Kai Frobel
Artenschutzreferent
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 01 71 / 6 98 00 56
kai.frobel@bund-naturschutz.de

Downloads

PM-075-16-Vorstellung_Memorandum_Luchs.pdf
PM-075-16-Luchs-Memorandum.pdf

Quellenangabe/Foto: Wolfgang Willner

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

NABU: Klimaschutzplan für Deutschland ...
NABU: Klimaschutzplan für Deutschland ...
NABU: Klimaschutzplan für Deutschland verkommt zu Wirtschaftsschutzplan

28/29.07.2016

Tschimpke: Streich-Wunschkonzert des Bundeskanzleramts macht effektiven Klimaschutz unmöglich

________________________________________________________________

Berlin – Der NABU kritisiert den Umgang des Bundeskanzleramts mit den Klimaschutzplänen für Deutschland scharf. Den Umweltschützern liegt die Bewertung des sogenannten „Klimaschutzplans 2050“ durch das Bundeskanzleramt vor – und dieses Papier zeigt, wie stark die Wirtschaft ihre Interessen zur Verhinderung eines effektiven Klimaschutzes in diesen Prozess hinein lobbyiert.

Den „Klimaschutzplan 2050“ hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vor wenigen Wochen vorgestellt. Darin schlug sie konkrete Maßnahmen für CO2-Einsparungen vor. „Doch nach dem Zerpflücken des Dokuments durch das Bundeswirtschaftsministerium und Bundeskanzleramt ist der Klimaschutzplan inzwischen zu einem Wirtschaftsschutzplan verkommen. Würden alle gewünschten Streichungen des Kanzleramts durchgesetzt, liefe Deutschland sehenden Auges auf das Verfehlen seiner Klimaziele zu“, kritisierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.


Einige der wichtigsten Streichungen im Überblick:

Land- und Forstwirtschaft: Nach den Plänen von Bundesumweltministerin Hendricks sollten hier bis zum Jahr 2050 bis zu 50 Prozent der Emissionen eingespart werden. Dazu sollte es künftig unter anderem eine strikte Obergrenze für Stickstoffüberschüsse geben und der deutsche Fleischkonsum sollte auf den Prüfstand. Diese und weitere für den Klimaschutz essenzielle Maßnahmen, wie der Schutz von Moorböden und die Ausweitung des wertvollen Dauergrünlands, sollen nach den Plänen des Bundeskanzleramtes wieder gestrichen werden. Gleiches gilt für das feste und bereits beschlossene Ziel der Bundesregierung, ein Fünftel der landwirtschaftlichen Fläche künftig mit Ökolandbau zu bewirtschaften.

Verkehr: Auf Deutschlands Straßen soll nach Ansicht des Bundeskanzleramts künftig vieles beim Alten bleiben. So sollen hier weiterhin vor allem Verbrennungsmotoren auf Basis fossiler Energieträger unterwegs sein – dies gilt auch für Neufahrzeuge.

Gebäude: Neubauten müssten nach Vorstellung des Kanzleramts künftig keine strengeren energetischen Standards erfüllen. Auch liefe die Förderung von Heizungsanlagen auf Basis fossiler Energieträger ungehindert weiter.

Energieerzeugung: Der Ausstieg aus der Kohleförderung und -verstromung stünde auf der Kippe.

Industrie: Wenn sich das Kanzleramt durchsetzt, muss der Energiebedarf der Industrie künftig nicht durch CO2-freie Energieträger gedeckt werden. Auch müssten neue Produktionsanlagen nicht besonders effizient sein.


„Wenn wir uns diese Liste möglicher Streichungen anschauen, muss man sich schon fragen, ob das Bundeskanzleramt die Beschlüsse von Paris überhaupt verstanden hat. Es ist erschreckend, dass nicht einmal die Begriffe Dekarbonisierung und  Treibhausgasneutralität im Klimaschutzplan genannt werden sollen – beide Ziele sind international Standard und klar in Paris vereinbart worden“, so Tschimpke. Er forderte die Bundesregierung auf, mehr Mut zu zeigen und auch kontroverse Themen anzugehen.

Bereits jetzt hinkt die Bundesregierung ihren eigenen Ansprüchen an die Energie- und Klimapolitik hinterher. „Derzeit sieht es nicht so aus, als könnte Deutschland seine selbstgesteckten Klimaschutzziele für 2020 noch erreichen. Seit Jahren passiert insbesondere im Gebäude- und Verkehrsbereich zu wenig. Auch im Energiebereich wird der Klimaschutz durch die jüngste EEG-Novelle massiv ausgebremst. Nur die sofortige Stilllegung von Braunkohle-Kapazitäten könnte so kurzfristig noch helfen, die notwendigen CO2-Einsparungen zu erreichen“, sagte NABU-Klimaexperte Sebastian Scholz.


Zum Hintergrund des Klimaschutzplans 2050: www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/klimaschutz/klimaschutzplan2050-nabu.pdf


Für Rückfragen:

Sebastian Scholz, NABU-Klimaexperte, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1617, mobil +49 (0)172-4179727, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de



Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 87/16 | 28. JULI 2016
________________________________________________________________

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Himmelblauer Bläuling


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Kampf um Ebracher Schutzgebiet
Kampf um Ebracher Schutzgebiet
Kampf um Ebracher Schutzgebiet geht in neue Runde

28/29.07.2016

BN und LBV bedauern Urteil zur Aufhebung des Schutzgebietes

28.07.2016

Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV)
bedauern das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH), das die Aufhebung des Geschützten Landschaftsbestandteils Hoher Buchener Wald bei Ebrach für rechtmäßig hält. Als Erfolg werten BN und LBV aber, dass der VGH gleichzeitig die Revision zugelassen hat, damit die strittigen Rechtsfragen am Bundesverwaltungsgericht geklärt werden können. Der endgültige Ausgang des Verfahrens ist somit weiter offen. Mit einer Normenkontrollklage hatten BN und LBV für den Erhalt des Waldschutzgebietes gekämpft. "Die Staatsregierung hat ihr Ziel leider erreicht, dass auch im ehemaligen Schutzgebiet der Holznutzung einen klaren Vorrang vor dem Schutz des Waldes eingeräumt wird. Nun droht über 6.000 Starkbäumen und vielen weiteren Bäumen die Fällung", so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN.

Das hat nicht nur fatale Folgen für die Waldnatur, sondern auch für die Steigerwaldregion kritisiert Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV: "Mit ihrer Verweigerungshaltung schadet die Staatsregierung der Steigerwald-region, weil eine Weltnaturerbe-Bewerbung der Buchenwälder im Nordsteigerwald ohne ein flächiges Waldnaturschutzgebiet - wie es z.B. im Hohen Buchenen Wald vorlag - unmöglich ist." Deshalb ist dieses Urteil für BN und LBV auch ein Ansporn sich weiter und noch intensiver für den Nationalpark Steigerwald einzusetzen. "Wir werden uns für einen Nationalpark Steigerwald in einer bayernweiten Kampagne bis zur Landtagswahl und vor Ort im Steigerwald einsetzen", so Weiger. "Bayern soll seinen ersten Laubwaldnationalpark in Franken im Steigerwald bekommen".
Staatsregierung will im Hohen Buchenen Wald künftig dicke Buchen fällen

Die beiden Verbände hatten gegen den Freistaat Bayern geklagt, weil er in einem sehr umstrittenen Verfahren 2015 das Schutzgebiet aufheben ließ, damit die Staatsforsten dort im Zentrum der diskutierten Nationalparkkulisse weiterhin Holz eingeschlagen können. Der Freistaat weigert sich selbst auf kleiner Fläche im Hohen Buchenen Wald, die nur 0,1 % der Staatswaldfläche ausmacht, eine flächige Naturwaldentwicklung zu zulassen. Der Grund dafür ist, dass der Freistaat auch hier nicht auf den Einschlag der dicken Buchen verzichten will. Der BN hatte hier auf einer Teilfläche des Schutzgebiets über 6.000 Starkbäume kartiert, denen nun zum größten Teil die Fällung droht.
Staatsregierung will mehr Naturschutz im Wald verhindern

"Dieser Fall macht den geringen Stellenwert deutlich, den der Naturschutz und Waldschutz bei der Staatsregierung hat", so Weiger. "Wir halten es für einen Skandal, dass der Freistaat Bayern als Eigentümer nicht bereit ist, Bundesgesetze zum Schutz der Biodiversität, die er mitbeschlossen hat, auf eigenen Flächen umzusetzen." Die heutige Staatsregierung und CSU Fraktion fällt in ihrem Schutz von Wald und Natur weit hinter König Ludwig II. zurück, der Herrenchiemsee gekauft hat, um die Abholzung der Wälder auf Herrenchiemsee durch Spekulanten zu verhindern.

Auch Schäffer kritisiert die mangelnde Bereitschaft des Forstministeriums ungestörte Waldnatur zu schützen: "Wir sind tief enttäuscht darüber, dass das Forstministerium dem Vergleichsvorschlag des VGHs, nämlich einen Teil des ehemaligen GLB Hoher Buchener Wald als Naturschutzgebiet auszuweisen, nicht zugestimmt hat. Eine Zustimmung hätte auch positive Signale an den derzeit laufenden, vom Umweltministerium initiierten Dialogprozess zwischen Befürwortern und Gegnern eines großflächigen Buchenwaldschutzgebietes ausgesendet."
Alle Rechtsmittel werden ausgeschöpft

Die Begründung des Urteiles liegt den Klägern noch nicht vor.
Aufgrund des Prozessverlaufes gehen die Kläger davon aus, dass das Gericht der Ansicht ist, dass das Gebiet zwar schutzwürdig ist, aber aufgrund von § 29 BNatSchG aus Rechtsgründen nicht ausgewiesen werden kann, weil es u.a. an einer optischen Abgrenzbarkeit des Gebietes von den umliegenden Waldgebieten fehle. "Erfreulich ist aber zumindest, dass die Revision durch den VGH zugelassen wird und alle höchst strittigen Rechtsfragen durch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geklärt werden können. Wir setzen darauf, dass das Bundesverwaltungsgericht entsprechend den europarechtlichen Vorgaben den Schutz der Natur vor einer restriktiven, den Schutz von Natur einschränkende Auslegung von Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes den Vorrang einräumt", so

Peter Rottner, der Landesgeschäftsführer und Verwaltungsjurist des BN. Die Naturschutzverbände werden diese Chance zur Rettung des Hohen Buchenen Waldes aufgreifen und Revision einlegen. Gleichzeitig fordern sie von den Bayerischen Staatsforsten und vom Forstministerium, auf Abholzungen im Schutzgebiet weiterhin zu verzichten, bis das Revisionsverfahren abgeschlossen ist.

Ralf Straußberger, BN Waldreferent, 0171 / 738 17 24, 0911/ 818 78 22

Helmut Beran, LBV, 0170-4540875, 09174-477529


Quellenangabe/Foto

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

Der Waldkauz in Bayern
Der Waldkauz in Bayern
Der Waldkauz in Bayern

27/28.07.2016

Bayern.
Der Waldkauz zeigt sich in ganz Bayern als häufiger (Brut)- Vogel. Unheimlich schön ist der Balzruf der Waldkäuze der bevorzugt in den Herbst / Winter- und Frühlingsnächten bei klarer Vollmondnacht zu vernehmen ist.

Als typischer Baumhöhlenbewohner beginnt der Waldkauz häufig bereits im Februar / März mit der Eiablage. Drei bis fünf rein weiße Eier werden hier abgesetzt und innerhalb von dreißig Tagen erbrütet.

Die Jungvögel, welche zwischenzeitlich mit Nahrung in Form von Mäusen, auch Fledermäusen Insekten oder Amphibien versorgt werden, verlassen die Baumhöhle nach etwa 35 Tagen.Höchst interessant sind Beobachtungen, die Waldkäuze beim Fang von Maikäferschwärmen zeigen.

Typisch sind dann die häufigen Funde junger, mutmaßlich verwaister Waldkäuze, welche Wanderer etc. melden. Jedoch werden die meist noch flugunfähigen Jungkäuze noch weitere etwa 15 Tage nach der Ausflugphase weitergefüttert.Der Waldkauz ist ein sehr treuer Standvogel.Er tritt in unserer Region auch als Konkurrent / Fressfeind zu Rauhfuß - und Sperlingskauz auf.

Mehr zum Waldkauz auf unseren Seiten unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22902

Die Aufnahme des Waldkauz-Ästlings wurde von Helga Zinnecker erstellt.


Fledermausschutz in Bayern
Fledermausschutz in Bayern
Fledermausschutz in Bayern

27/28.07.2016

Bayern.
Ein höchst gelungenes Beispiel des kooperativen Fledermausschutzes in Bayern setzen wir derzeit gemeinsam mit vielfältigen Projektpartnern und Fachbehörden um.Im Zusammenhang mit der Dachsanierung des Gotteshauses konnte der Sicherung einer Wochenstube der Braunen Langohrfledermaus größte Bedeutung zugemessen werden.

Artenschutz in Franken® bringt sich seit vielen Jahren intensivst und mit breiter Unterstützung für die Sicherung der Biodiversität im Freistaat Bayern ein.

Auf diesem Weg möchten wir uns für ihre Unterstützung bedanken.


Grafische Gestaltung abgeschlossen ....
Grafische Gestaltung abgeschlossen ....
Die grafische Gestaltung der Stele der Biodiversität in Kastellaun ist abgeschlossen.

26/27.07.2016

Rheinland-Pfalz / Kastellaun.
Taufrische Aufnahmen erreichen uns aus dem Hunsrück. Nach 14 Tagen konnte der ehemalige Trafoturm seine grafische Gesaltung erfolgreich sichtbar werden lassen.

In bemerkenswerter Form wird hier das Thema Wildbiene in mannigfachen Facetten sichtbar.

Erleben Sie aktuelle Impressionen unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=85511

Erleben Sie die Entwicklung des ehemaligen Tafoturms hin zu einer Stele der Biodiversität


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=82689

Hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


Volkszählung der Hirschkäfer in Bayern
Volkszählung der Hirschkäfer in Bayern
Volkszählung der Hirschkäfer in Bayern

25/26.07.2016

Bayern/Freising –
Der Hirschkäfer – natürlich hat man schon von ihm gehört! Er ist in Deutschland gewiss eine der bekanntesten Käferarten, obwohl ihn die wenigsten schon einmal gesehen oder gar in der Hand gehalten haben. Bekannt sind vor allem die Männchen mit ihren großen Mundwerkzeugen, die eine verblüffende Ähnlichkeit mit einem Hirschgeweih haben und damit seinen Namen erklären.

Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist auf Grund seiner spezialisierten Lebensweise eine gesetzlich geschützte Art. In Bayern wird er auf der Roten Liste der gefährdeten Käfer von 2003 als stark gefährdet eingestuft. Zwar gibt es Anzeichen für eine Verbesserung seines Zustandes, dennoch bedarf es einer regelmäßigen Überwachung, um rechtzeitig und gezielt auf negative Entwicklungen reagieren zu können.

So eine Überwachung, in Fachkreisen auch Monitoring genannt, wird von der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) koordiniert. Die LWF sammelt bayernweit Daten zu Verbreitung und Bestandsgröße des Hirschkäfers. Diese staatliche Verpflichtung geht aus der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie hervor. Durch die FFH-Richtlinie entsteht zudem in den Mitgliedstaaten der EU das Schutzgebietsnetz Natura 2000, das sowohl faunistische als auch floristische Europäer und ihre Lebensräume bewahren soll.

Einen fliegenden Hirschkäfer zu sehen, ist ein beeindruckendes Naturerlebnis. Denn der Hirschkäfer ist mit bis zu 8cm Körperlänge unser größter heimischer Käfer. Bemerkenswert ist, dass die beweglichen Oberkiefer des Männchens nicht zur Nahrungsaufnahme dienen, sondern in erster Linie bei Rivalenkämpfen eingesetzt werden. Sogar eine Steuerungsfunktion beim Flugverhalten wird vermutet.

Die längste Zeit seines Lebens verbringt der Hirschkäfer für uns unsichtbar unter morschen Baumstümpfen. Die unterirdische Entwicklung vom Ei über die Larve bis zum fertigen Käfer dauert 5 Jahre, manchmal sogar 8 Jahre. Der fertig entwickelte Käfer führt hingegen lediglich 4 bis 12 Wochen seines Lebens oberirdisch. Der bereits im Vorjahr geschlüpfte Käfer verbleibt in einer unterirdischen Höhle und beginnt im Mai mit dem beschwerlichen Aufstieg.

Spätestens ab Mitte Mai verharren die Käfer ganz dicht unter der Erdoberfläche und warten auf einen schwül-warmen Abend, das Startsignal in ein kurzes, aber bewegtes Leben. Geflogen wird am liebsten abends, kurz vor dem Dunkelwerden ab Mitte Mai bis in den Juli hinein. Die deutlich kleineren Weibchen laufen nun lieber und suchen nach geeigneten Brutstätten. Nach der Eiablage im Spätsommer sterben die Elternkäfer. Ihre Nachkommen werden für uns erst wieder in 5 Jahren sichtbar sein.

Um den Hirschkäfer und seinen Lebensraum erhalten zu können, muss zunächst geklärt werden wie es dem Käfer in Bayern geht. Die „Hirschkäfer-Volkszählung“ soll die notwendigen Daten dafür liefern. Jeder kann bei der Erfassung der bayerischen Hirschkäfer mitwirken und die gesichteten Tiere melden! Die LWF arbeitet deshalb mit der Online-Meldeplattform für Hirschkäferfunde „hirschkaefer-suche.de“ zusammen. Über die LWF-Homepage (www.lwf.bayern.de/hirschkaefer) gelangen Sie zur Meldeplattform. Dort gibt es Tipps zur Hirschkäfersuche und sie können einen Hirschkäferfund direkt melden. Zur Dokumentation und, als Beleg des Fundes kann auch ein Foto des gefundenen Hirschkäfers hochgeladen werden.

In den Monaten Mai, Juni und Juli bieten sich die besten Möglichkeiten diese interessanten Waldbewohner zu beobachten. Bei abendlichen Spaziergängen entlang eines Waldrandes, auf einer Streuobstwiese, im Park oder auch in unseren Dörfern und Städten. Hirschkäfer lieben es genauso wie wir, wenn ihre Wohnungen (Baumstümpfe) sonnig gelegen sind. Bedingungen, die geradezu zur Beteiligung an der Hirschkäfer-Volkszählung einladen.


Quellenangabe

Freistaat Bayern, Körperschaft des öffentlichen Rechts

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1
85354 Freising
Tel.: +49 8161 71-4801
Fax: +49 8161 71-4971
E-Mail:

poststelle@lwf.bayern.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Hirschkäfermännchen


Mehr zum Hirschkäfer auf unseren Seiten:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=21082


Projekte rund um den Hirschkäfer


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26862


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Aktualisierung der Biotopkartierung ...
Aktualisierung der Biotopkartierung  ...
Aktualisierung der Biotopkartierung im Landkreis Schwandorf: Geländearbeiten im Endspurt

25/26.07.2016

Private Grundstücksbesitzer weiterhin zur Mithilfe aufgerufen


Der größte Teil des Landkreises Schwandorf wurde bereits unter die Lupe genommen. Bis Spätsommer untersuchen Experten im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) und in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt nun die restlichen Biotope im Landkreis Schwandorf.

Nach über 25 Jahren werden dort seit Mai 2014
zum zweiten Mal die wertvollen Biotope und Lebensräume erhoben. "Die Natur-Inventur ist wichtig für die Erstellung von Landschafts- und Grünordnungsplänen. Sie schafft die Grundlage für die Arbeit von Naturschutzbehörden, Kommunen und Planungsbüros", betont LfU-Präsident Claus Kumutat. "Wir danken allen, die bislang zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. Bitte unterstützen Sie die Kartierung auch in ihren letzten Zügen und gewähren Sie den Fachleuten Zutritt zu Ihren Grundstücken", so Kumutat.

Die Geländearbeiten werden von der Kartiergemeinschaft OBK Schwandorf, einem Zusammenschluss von fünf erfahrenen Kartierern unter der Leitung des Diplom Geoökologen Rudolf Necker aus München durchgeführt.

Die Ergebnisse der Biotopkartierung liegen voraussichtlich im Frühjahr 2017 vor. Über 300.000 Euro stellt der Freistaat für die erneute Kartierung im Landkreis zur Verfügung. Bei der letzten Inventur wurden 1.525 Biotope mit einer Fläche von ca. 4.230 Hektar erfasst. Dies entspricht einem Biotopanteil von etwa 3 Prozent.

Fakten zur Biotopkartierung
Die Biotopkartierung liefert eine Bestandsaufnahme der wertvollen Flächen sowie der Pflanzenarten, die dort leben. Wiederholungskartierungen dienen dazu, die Daten auf den neuesten Stand zu bringen. Das LfU koordiniert die Arbeiten bayernweit und stellt die Ergebnisse den Gemeinden und der Öffentlichkeit zur Verfügung.Die Biotope werden im Maßstab 1:5.000 kartiert. Dabei erfassen und beschreiben speziell ausgebildete Kartierer die für den Naturschutz wichtigen Flächen und die dort wachsenden Pflanzen. Seit 2006 werden zusätzlich die Lebensraumtypen des europäischen Biotopverbundsystems Natura 2000 erfasst.



Weitere Informationen unter:


- www.lfu.bayern.de/natur


Quellenangabe


Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 35 / Mittwoch, 29. Juni 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Junger Grünspecht

Mehr zum Grünsppecht auf unseren Seiten:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20977


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Die Rückkehr der Flugkünstler
Die Rückkehr der Flugkünstler

Die Rückkehr der Flugkünstler

23/24.07.2016

Bis Anfang der neunziger Jahre waren sie aus Bayern
verschwunden, nun sind Fisch- und Seeadler wieder bei uns heimisch geworden. Zum Abschluss der diesjährigen Beringungsaktion durch den Koordinator des Artenschutzprojekts, Dr. Daniel Schmidt-Rothmund, und der Bayerischen Staatsforsten sowie der höheren Naturschutzbehörde an der Regierung der Oberpfalz zeigte sich, dass sich die erfreuliche Tendenz der letzten Jahre fortsetzt und sich die Tiere weiter ausbreiten.

Allein in diesem Jahr kamen im bayerischen Staatswald 23 Fisch- bzw. Seeadler zur Welt.  

Mehr zum Thema auf den Seiten der Bayerischen Staatsforsten A.Ö.R

- www.baysf.de/de/medienraum/pressemitteilungen/nachricht/detail/die-rueckkehr-der-flugkuenstler.html


Quellenangabe / Foto

© Bayerische Staatsforsten AöR, 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz

23/24.07.2016

Franken.
Neues aus dem Fotoaparat von Albert Meier, eingestellt auf unserer Internetpräsenz.

Neu aufgenommen wurden:

- Rosa multiflora, Vielblütige Rose
- Eriophyes padi prunianus, Gallmilbe, G an Pflaume
- Aceria salvia, Gallmilbe, G an Salbei
- Cixius distinguendus, Wald-Glasflügelzikade
- Allium carinatum, Gekielter Lauch
- Hesperis matronalis, Gewöhnliche Nachtviole
- Anostirus purpureus, Purpurroter Schnellkäfer (w)
- Rhagonycha lignosa, Bleicher Fliegenkäfer
- Digitalis lutea, Kleinblütiger -, Gelber Fingerhut
- Spiraea salicifolia, Weiden-Spierstrauch
- Ajuga genevensis, Genfer Günsel
- Petrorhagia prolifera, Sprossende Felsennelke
- Taphrina padi, Schlauchpilz, G an Traubenkirsche
- Claytonia perfoliata, Tellerkraut
- Cardamine amara, Bitteres Schaumkraut

In der Aufnahme von Albert Meier

- Vielblütige Rose


Für 37 invasive Arten ...
Für 37 invasive Arten ...
Für 37 invasive Arten ist ein Management auf europäischer Ebene erforderlich

23/24.07.2016

   Gemeinsame PM von BMUB und BfN

   
- Kommission veröffentlicht Liste invasiver Arten; mindestens 24 davon kommen in Deutschland wild lebend vor
   - Ministerin Hendricks: "Präventiver Ansatz der Verordnung stärkt den Naturschutz"

Berlin/Bonn, Heute 14. Juli 2016 - hat die Europäische Kommission die erste Unionsliste zu der neuen EU-Verordnung über invasive gebietsfremde Arten veröffentlicht. Damit ist verbindlich festgelegt, für welche Arten die durch die Verordnung geltenden Regelungen zur Prävention und zum Management greifen. Für die nun 37 in der Unionsliste aufgeführten Tier- und Pflanzenarten gelten Verbote von Einfuhr, Haltung, Zucht, Transport, Erwerb, Verwendung, Tausch und Freisetzung. Tauchen trotzdem Individuen in der freien Natur auf, sind sie umgehend zu beseitigen oder es ist zumindest ihre weitere Ausbreitung zu verhindern. Für weit verbreitete invasive gebietsfremde Arten müssen nach den Kriterien der Verordnung geeignete Managementmaßnahmen identifiziert werden; vielfach kann dazu an bewährte Kontrollsysteme angeknüpft werden, die in Deutschland bereits für invasive Arten wie Signalkrebs oder Waschbär ergriffen werden, die versuchen, eine weitere Verbreitung zu verhindern. Komplett beseitigen lassen sich viele der in weiten Teilen des Bundesgebiets vorkommenden Arten nicht mehr. Das BMUB bereitet derzeit ein Durchführungsgesetz vor, welches ein effizientes Instrumentarium zur Durchführung und Durchsetzung der Vorgaben der Verordnung in Deutschland bereitstellen soll.

Die absichtliche Einfuhr und das unbeabsichtigte Einschleppen von Arten in Regionen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes stellen weltweit eine der wichtigsten Gefährdungsursachen für die biologische Vielfalt dar. "Auf internationaler Ebene ist die Bekämpfung invasiver Arten Gegenstand vielfältiger Bemühungen und auch das Bundesnaturschutzgesetz sieht bereits Maßnahmen gegen invasive Arten vor. Die EU-Verordnung über invasive gebietsfremde Arten mit der jetzt veröffentlichten Unionsliste schafft eine erweiterte Grundlage für konkretes Handeln, " erläutert Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks.  Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz ergänzt: "Vorsorge statt aufwändiger und teurer Nachsorge ist deshalb auch der oberste Leitsatz  im Naturschutz", erklärt (BfN).

In Deutschland treten derzeit mindestens 24 der in der Unionsliste gelisteten Tier- und Pflanzenarten auf. Die Arten leben wild in der Natur. Einige  sind bereits weit verbreitet, wie etwa der Signalkrebs, die Chinesische Wollhandkrabbe oder der Waschbär. Andere Arten wie das Großblütige Heusenkraut, die Asiatische Hornisse oder der Chinesische Muntjak wurden bisher in Deutschland nur selten in freier Natur nachgewiesen. Der Verbreitungsschwerpunkt invasiver gebietsfremder Arten liegt mit jeweils 19 Arten in Nordrhein-Westfalen und Bayern, betroffen sind jedoch alle Bundesländer. Die Tatsache, dass invasive gebietsfremde Arten vor allem in bevölkerungsreichen, westlichen Bundesländern nachgewiesen wurden, erklärt die BfN-Präsidentin wie folgt: "Wo viele Menschen leben, wird viel gereist, transportiert und auch viel Handel betrieben. Das öffnet gerade der unbeabsichtigten Einschleppung und Freisetzung Tür und Tor. Deshalb sind wir bei der Maßnahmen gegen invasive Arten auf der Unionsliste auf alle Beteiligten angewiesen, den Handel, die Behörden und auch die Öffentlichkeit".

Um das Erkennen invasiver gebietsfremder Arten der Unionsliste sowie deren Beseitigung oder Kontrolle zu erleichtern, veröffentlicht das Bundesamt für Naturschutz eine Publikation mit Steckbriefen der 37 Arten mit wesentlichen Angaben zu Vorkommen, Aussehen, Verwechslungsmöglichkeiten sowie Beseitigungs- und Kontrollmaßnahmen. Das BfN-Skript "Die invasiven gebietsfremden Arten der ersten Unionsliste der EU-Verordnung Nr. 1143/2014" mit den Steckbriefen der 37 gelisteten Tier- und Pflanzenarten steht als PDF-Download auf der BfN-Website zur Verfügung: www.neobiota.de/12464.html

Hintergrund
Am 1. Januar 2015 ist nach langen Vorarbeiten und Verhandlungen die "Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten" in Kraft getreten. Sie gilt in den einzelnen Mitgliedsstaaten unmittelbar.

Nach der Verabschiedung im Verwaltungsausschuss am 4. Dezember 2015 und der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union am 14. 07. 2016 als Durchführungsverordnung der Kommission tritt die erste Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (Unionsliste) mit 37 Tier- und Pflanzenarten am 03.08 2016 in Kraft. Die erste Unionsliste umfasst 37 Tier- und Pflanzenarten, die von der EU festgelegte Kriterien erfüllen. So muss zum Beispiel nachgewiesen werden, dass eine Art nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Biodiversität oder die damit verbundenen Ökosystemleistungen (wie z.B. die Trinkwasserqualität) hat. Zudem werden auch nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit oder die Wirtschaft in die Bewertung einbezogen. Von den derzeit 37 Arten der Unionsliste gehören 14 zur Gruppe der Gefäßpflanzen. Unter den 16 Wirbeltierarten befinden sich neun Säugetierarten, drei Vogel- und zwei Fischarten sowie jeweils eine Reptilien- und eine Amphibienart. Die wirbellosen Tiere umfassen sechs Krebs- und eine Insektenart.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de
14. Juli 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Kanadagansfamilie


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken®

23/24.07.2016

Franken.
Drei Neue - Albert Meier hat uns diese mitgebracht:

   Fagopyrum esculentum, Echter Buchweizen

   Diplolepis eglanteriae, Gallwespe, Galle an Rose

   Lymantria dispar, Schwammspinner (w)


Zu finden unter:


   Hautflügler / Gallwespen (Cynipoidea) - Diplolepis eglanteriae, Gallwespe, Galle an Rose

   Pflanzen / Knöterichgewächse (Polygonaceae) - Fagopyrum esculentum, Echter Buchweizen;

   Schmetterlinge / Träg-, Schadspinner (Lymantriinae) - Lymantria dispar, Schwammspinner


In der Aufnahme


- Lymantria dispar, Schwammspinner (Weibchen)


Menschenkinder für Fledermauskids
Menschenkinder für Fledermauskids
Menschenkinder für Fledermauskids

22/23.07.2016

Deutschland.
Einer der für uns wichtigsten Aspekte des praktischen Artenschutzes stellt gleichfalls die Einbindung einer lebendigen und pädagogisch ausgereiften Umweltbildung dar. So ist es uns ein elementares Anliegen die uns nachfolgende Generation bereits im frühen Kindesalter mit dem Thema "Erhaltung der Artenvielfalt" in Kontakt zu bringen.

Gemeinsam mit zahlreichen Kindergärten und schulen setzen wir daher alljährlich zahlreiche, auf vollkommen ehrenamlicher Basis gründende Umweltbildungseinheiten um.

Die Themenauswahl zeigt sich hier höchst vielfältig und breit gefächert.

In spielerischer Form werden die Kinder mit diesen Themen vertraut gemacht und erreichen so die Fähigkeit die Zusammenhänge gut zu begreifen. Über 2.000 Kinder erreichen wir mit unserem alljährlichen Engagement und versetzen diese jungen Menschen dabei auch in die Lage sich direkt mit den Aspekten der Ökologie vertraut zu machen. Einem Gesichtpunkt der innerhalb unserer Gesellschaft einen immer größeren Raum einnehmen wird.

Beispielgebend für das gelungene Engagement steht hierfür auch die aktuelle Aufnahme aus dem Kindergarten Burgwindheim wo sich Artenschutz in Franken® gemeinsam mit den Kindern der Nacharbeit zum Projekt "Fledermauskids im Steigerwald" im Steigerwald widmete.

Mehr zum Thema Umweltbildung finden Sie hier

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000


Schutzmaßnahmen für Schneeleoparden
Schutzmaßnahmen für Schneeleoparden
NABU und Bundesumweltministerin Hendricks: Schutzmaßnahmen für Schneeleoparden verstärken

22/23.07.2016

Hendricks übernimmt Patenschaft für Schneeleo-Zwillinge des Neunkircher Zoos
________________________________________________________________

Neunkirchen –
NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt und Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks sprachen sich auf einer Veranstaltung im Neunkircher Zoo gemeinsam dafür aus, noch stärker gegen die Wilderei von Schneeleoparden vorzugehen. Die in Mittelasien beheimatete Großkatze zählt mit einem weltweiten Bestand von nur noch etwa 4.000 bis 6.400 Exemplaren zu den am stärksten bedrohten Großkatzen der Erde. Vor allem Wilderei und Lebensraumverlust haben die Tierart in den vergangenen 30 Jahren an den Rand der Ausrottung gebracht.

Bundesumweltministerin Hendricks besuchte den Zoo, da sie die Patenschaft für die zwei kürzlich im Neunkircher Zoo geborenen Schneeleoparden-Jungtiere übernimmt. Nach einem gemeinsamen Namenswettbewerb mit Zoo und NABU verkündete sie vor Ort die Namen der beiden und sagte: „Ich habe mich für die Namen Anusha und Askar entschieden, weil sie an die zentralasiatische Heimat und den Lebensraum der Art erinnern. Schneeleoparden faszinieren als Überlebenskünstler in einer kalten Welt aus Schnee und Stein. Doch der Mensch hat sie an den Abgrund gedrängt. Es ist nun höchste Zeit, ihre Zukunft zu sichern. Aber die beiden Schneeleoparden-Geschwister stehen auch für viele andere bedrohte Arten auf der Welt, die unter Wilderei und illegalem Wildtierhandel leiden.“

Die Wilderei und der illegale Verkauf von Schneeleopardenfellen und -knochen ist die akuteste Bedrohung der seltenen Gebirgskatzen. „Um die Art wirksam davor zu schützen, brauchen wir ein länderübergreifendes Engagement gegen die organisierte Kriminalität sowie einheitliche Schutzstrategien, die auch wirklich umgesetzt werden. Dafür ist die politische Unterstützung aus Deutschland ein wichtiges Signal“, sagte Tennhardt. Es sei notwendig, die illegale, mittlerweile hoch professionelle Handelskette mit Schneeleoparden- und anderen geschützten Wildtierprodukten vom Ursprung bis zum Konsumenten zu bekämpfen. Daher sei das Engagement des Bundesumweltministeriums für wirksamere Einfuhrkontrollen und ein verändertes Bewusstsein der Verbraucher in Asien ein zentraler Ansatzpunkt. Dass die deutsche Bundesumweltministerin sich dem Thema Schneeleopardenschutz annimmt, sei ein bedeutsames Zeichen und zeige, wie wichtig auch die politische Unterstützung hierzulande für Schutzbemühungen in Zentralasien ist.



Hintergrund:

Der NABU setzt sich seit über 17 Jahren aktiv und erfolgreich für den Schutz von Schneeleoparden in freier Wildbahn ein und konnte bereits signifikant zu einem Rückgang der Wilderei beitragen. Das Jahr 2016 hat der NABU zum „Jahr des Schneeleoparden“ ernannt, um die Bekanntheit der Tiere zu steigern und so für ihren Schutz zu werben. Dafür hat der NABU eine Schneeleoparden-Webcam im Neunkircher Zoo installiert, die die beiden Jungtiere beim Aufwachsen begleitet und tagtäglich mehrere Tausend Zuschauer begeistert.

Der Neunkircher Zoo setzt sich mit seiner Teilnahme am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Schneeleoparden und der nun ersten erfolgreichen Geburt ebenfalls aktiv für die Erhaltung der Art ein. Ziel des EEPs ist es, in Zoologischen Gärten eine Reserve-Population von mindestens 200 genetisch möglichst unterschiedlichen Schneeleoparden zu bilden.


Das Leben und die Entwicklung der vier Schneeleoparden im Neunkircher Zoo kann live über Webcams verfolgt werden: www.NABU.de/leos-live


Für Rückfragen:
Iris Barthel, NABU-Pressereferentin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1952, E-Mail: iris.barthel@NABU.de

Christiane Röttger, NABU-Referentin Schneeleoparden, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1713, E-Mail: christiane.roettger@NABU.de



Foto: NABU / Daniel W. Bittner/monsieurmaurice.de


Quellenangabe


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 85/16 | 21. JULI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




"Mehr denn je - Spechte im Steigerwald"
"Mehr denn je - Spechte im Steigerwald"
"Mehr denn je - Spechte im Steigerwald"

21/22.07.2016

Nördlicher/Oberer Steigerwald.
Wer sich seit geraumer Zeit durch die vom Forstbetrieb Ebrach (Bayerische Staatsforsten A.ö.R) bewirtschafteten Flächen bewegt, dem werden ggf. die diesjährig hohe Anzahl an Bunt/Mittel- und auch Kleinspechten auffallen die sich vielfach mit ihren Jungen in diesen Flächen bewegen. Auch der Grauspecht zeigt sich regelmäßig!

Für uns vom Verband Artenschutz in Franken® ein höchst erfreuliches Ergebnis das auch und gerade auf die Konzeption "Trittsteine für mehr Artenvielfalt" zurückzuführen ist. In der dokumentierbaren Vergangenheit hat es hier wohl kaum mehr liegendes Totholz gegeben als aktuell ersichtlich.

Diese wertvolle Anreicherung führt auch dazu das "unsere Spechte" ein deutlich verbessertes Nahrungsangebot antreffen und dadurch auch immens profitieren. Daneben wird das derzeit generierte Projekt 100.000 Biotopbäume das wir vom Artenschutz in Franken® gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten umsetzen, einen bedeutenden Beitrag zur Sicherung der regionalen Biodiversität leisten.

So kann von unserer Seite keinesfalls erkannt werden das sich in den hier bewirtschafteten Waldabteilungen negative Entwicklungen abzeichnen. Denn nicht allein das "stehen lassen von alten Bäumen" macht die Wertigkeit eines Waldes aus.

Denn die Qualität des Baumes hinsichtlich seiner biodiversitätsausprägenden und habitatgeformten Gestaltung erzeugt einen vitalen Wald. Wenn sich dann noch ein vormals als exklusiver, nach Grundlagen der wirtschaftlichen "Wertholzschöpfung" bevorzugter und streng durchforsteter, vom Menschen geformter Wald als Grundlage der artennahen Wertigkeit abzuzeichnen hat, wird für uns nicht sichtbar an welchen Maßstäben die Artenvielfalt gemessen wird.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Buntspechte


Die Riesen-Eule im Bodden
Die Riesen-Eule im Bodden
Die Riesen-Eule im Bodden

21/22.07.2016

WWF: Größte Naturschutzeule Deutschlands im Greifswalder Bodden. / Naturschutz-Geschichte: Eule gegen Seeadler

Nach WWF-Informationen
befindet sich die „größte Naturschutzeule Deutschlands“ jetzt im Greifswalder Bodden. Im Rahmen seines Managements des Natura2000-Gebietes hat der WWF am ehemaligen Leuchtturmfundament des Freesendorfer Hakens vor der Insel Struck drei gelbe Hinweisschilder mit den charakteristischen Naturschutz-Eulen angebracht. Mit 1,5 Meter Höhe und einem Meter Breite sind sie nach  WWF-Informationen damit die größten ihrer Art in Deutschland. Waldohreulen schmücken seit über sechzig Jahren als Symboltier die gelben Hinweisschilder der deutschen Naturschutzgebiete.


Hintergrund der Aktion ist, die Grenzen der Naturschutzgebiete Peenemünder Haken, Struck und Ruden deutlich zu kennzeichnen. Über 6.000 Höcker-, 1.000 Sing- und 2.000 Zwergschwäne nutzen das Gebiet im Sommer als Rastplatz, während es in den Wintermonaten tausende Meeresenten als Heimat dient. Außerdem ist die Region der wichtigste Mauserplatz für Höckerschwäne an der südlichen Ostseeküste. „Mauser heißt, dass die Vögel ihre Federn wechseln und in dieser Zeit nicht fliegen können. Daher sind sie besonders anfällig für Stress und Störungen etwa durch Motorboote, Jetskis, Kites oder Kanus“, erklärt WWF-Schutzgebietsbetreuer Florian Hoffmann.

Die riesigen Eulen-Schilder sollen Hobbykapitäne auf dieses europaweit einmalige Naturschutzgebiet hinweisen und so Störungen verringern. Gemäß einer vom WWF-initiierten, freiwilligen Vereinbarung zum Greifswalder Bodden haben sich die einzelnen Nutzergruppen wie Angler, Segler Kanuten und Ruderer mit dem Mecklenburgischen Umweltministeriums darauf geeinigt, nicht in die besonders sensiblen Gebiete des  Greifswalder Bodden einzudringen.

"Erfunden" wurde die Naturschutzeule im Jahr 1950 von Kurt Kretschmann, der damals Naturschutzbeauftragter des Brandenburger Landkreises Oberbarnim war.  Parallel dazu wählte der Hamburger Naturschutzbeauftragte Karl Duwe 1955 den Seeadler als Symboltier für die Schilder der Bundesrepublik aus. Nach der Wiedervereinigung wurde 1991 die Eule als gesamtdeutsches Zeichen zur Vereinheitlichung der Naturschutzgebiete empfohlen.

KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF

20. Juli 2016



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Nein keine Eule und kein Seeadler ... eine junge Goldammer haben wir hier abgebildet


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



LBV-Mauersegler-Webcam im Schloss Ratibor
LBV-Mauersegler-Webcam im Schloss Ratibor
LBV-Mauersegler-Webcam im Schloss Ratibor

21/22.07.2016

Erleben Sie die gefährdeten Künstler der Lüfte live bei Brut und Aufzucht!


Mehr auf den Seiten des LBV unter:

- www.lbv.de/ratgeber/vogelschutz/am-haus/mauersegler/mauersegler-webcam.html

"Von Mammuts, Kräuterhexen und wilden Wäldern"
"Von Mammuts, Kräuterhexen und wilden Wäldern"
"Von Mammuts, Kräuterhexen und wilden Wäldern"

20/21.07.2016

- Eine dreitägige Zeitreise durch den Nationalpark Bayerischer Wald

Der Nationalpark Bayerischer Wald
bietet in den Sommerferien unter dem Motto „Von Mammuts, Kräuterhexen und wilden Wäldern“ ein dreitägiges Programm für Kinder von 7 bis 12 Jahren an. Die Teilnehmer erleben eine spannende Zeitreise durch den Nationalpark Bayerischer Wald.

Bei einem Streifzug durch die Wälder
des heutigen Nationalparks und mit vielen Spielen lernen die Kinder das Leben in verschiedenen Zeiten kennen und nehmen z.B. die handwerklichen und überlebenswichtigen Fähigkeiten genauer unter die Lupe.Von der Steinzeit bis zur Gegenwart begleitet Baumbart die Teilnehmer auf ihrer Reise durch den Nationalpark Bayerischer Wald. Er baut mit ihnen Lager, zeigt, wie man mit Erde malt und entdeckt mit ihnen die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt.

Auf geht’s zum Abenteuer!
Dies ist ein zusammenhängendes dreitägiges Programm, es kann aber auch nur an einzelnen Tagen teilgenommen werden.

Wann: Montag, 1. August bis Mittwoch, 3. August von 10 bis 16.30 Uhr, im Nationalparkzentrum Falkenstein; Treffpunkt: Beim Eisenbahntunnel am Parkplatz

UND

Montag, 8. August bis Mittwoch, 10. August von 10 bis 16.30 Uhr; im Nationalparkzentrum Lusen; Treffpunkt: Besuchertheke im Hans-Eisenmann-Haus

Kosten: Materialkosten pro Tag: 2€

Ausrüstung: Bitte Brotzeit und wetterfeste Kleidung mitbringen!

Anmeldung: Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 00 77 66 55 erforderlich.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- (Junge) Haussperlinge beim "Baden"


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


NABU begrüßt Aufnahme des Tian-Shan Gebirges
NABU begrüßt Aufnahme des Tian-Shan Gebirges

NABU begrüßt Aufnahme des Tian-Shan Gebirges in Weltnaturerbe-Liste

20/21.07.2016

Tennhardt: Wichtiges Signal zum Schutz der Heimat des Schneeleoparden

________________________________________________________________

Berlin/Istanbul – Der NABU begrüßt die Aufnahme des West-Tian-Shan, bedeutender Lebensraum des seltenen Schneeleoparden, als UNESCO-Weltnaturerbe. Das Naturgebiet im West-Tian-Shan besteht aus sieben Schutzgebieten mit einer Gesamtfläche über 500.000 Hektar. Der Antrag war von den Ländern Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan gestellt worden.

„Von der Aufnahme in die Welterbe-Liste geht auch  ein wichtiges Signal zum Schutz des Schneeleoparden und anderer wandernder Tierarten aus. Durch die Anerkennung als grenzübergreifendes Welterbe wird zugleich eine intensivere Zusammenarbeit der drei beteiligten Staaten im Bereich des Naturschutzes gefördert. Nun kommt es vor allem darauf an,  auch das Management der Gebiete zu verbessern und die bestehenden Probleme zu lösen“, sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt zum Abschluss der UNESCO-Welterbe-Konferenz in Istanbul. Nach dem Putschversuch in der Türkei in der Nacht vom 15. auf den 16. Juli wurde die Konferenz des Welterbekomitees zunächst unterbrochen und dann nach kurzer Wiederaufnahme am 17. Juli vorzeitig beendet. Kurz vor Tagungsschluss wurden zwölf weitere Stätten in die Liste des Welterbes aufgenommen, dabei wurde auch der West-Tian-Shan neu zum Weltnaturerbe erklärt.

„Die Landschaften der Schutzgebiete sind sehr unterschiedlich und reichen von Schluchten über Gipfel und Gletscher bis zu Feuchtgebieten, Wiesen und Steppen. In ihrer Gesamtheit bilden sie einen einzigartigen, großen Naturkomplex“, so Vitalij Kovalev, Leiter des NABU-Kaukasusprogramms, der an der  Welterbe-Konferenz in Istanbul teilgenommen hatte.  Der West-Tian-Shan sei vor allem durch Überweidung, Ressourcenabbau, Infrastrukturausbau und den Klimawandel bedroht.

Trotz der neuen Welterbe-Gebiete kritisierte der NABU den nach wie vor geringen Anteil von Naturstätten weltweit. Von insgesamt 1.052 Welterbe-Gebieten sind nur 203 Naturgebiete. Vor diesem Hintergrund forderte NABU-Vizepräsident Tennhardt  mehr internationales Engagement bei der Nominierung von Weltnaturerbe-Gebieten. „Russland und die Länder des Kaukasus und Mittelasien verfügen über zahlreiche weltweit bedeutende Naturgebiete, die als Teil des internationalen Erbes erhalten werden sollten.“

Hintergrund:
Das UNESCO-Welterbekomitee hat auf seiner 40. Tagung vom 10. bis 17. Juli 2016 in Istanbul insgesamt 21 Stätten neu in die Liste des Welterbes eingeschrieben. Damit stehen nun 1.052 Kultur- und Naturstätten in 165 Ländern auf der UNESCO-Welterbeliste. Aufgrund der Sicherheitslage in Istanbul wurden die Beratungen des Welterbekomitees am 16. Juli ausgesetzt und am 17. Juli vorzeitig beendet. Die verbleibenden Tagesordnungspunkte werden in einer außerordentlichen Sitzung im Oktober 2016 am UNESCO-Hauptsitz in Paris nachgeholt. Die nächste ordentliche Sitzung des Welterbekomitees findet vom 2. bis 12. Juli 2017 in Krakau, Polen, statt.

Die UNESCO hat das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt 1972 verabschiedet. Inzwischen haben es 191 Staaten unterzeichnet.

Mehr Infos:
- https://www.nabu.de/news/2016/07/20949.html  


Für Rückfragen:
Vitalij Kovalev, stellv. Leiter NABU Internationales und Leiter NABU Kaukasusprogramm, Tel. 030-284984-1701, E-Mail: Vitalij.Kovalev@NABU.de


In der Aufnahme von NABU/Martin Forster

- Schneeleopard


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 84/16 | 18. JULI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

Mainrenaturierung bei Fluss-KM 395 / Baunach - 2016
Mainrenaturierung bei Fluss-KM 395 / Baunach - 2016
Mainrenaturierung bei Fluss-KM 395 / Baunach - 2016

20/21.07.2016

Franken.
Weiterführende Informationen zur Renaturierung sendet uns Albert Meier.

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=84661


Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken®

20/21.07.2016

Franken.
Drei Neue - hat uns Albert Meier von seinen Exkusionen mitgebracht. Wir haben die zahlreichen Aufnahmen in den entsprechenden Rubriken auf unsere Internetpräsenz eingestellt:

  • Trichius zonatus, Pinselkäfer (in der Aufnahme)
  • Polygonum persicaria, Floh-Knöterich
  • Alisma plantago-aquatica, Gemeiner Froschlöffel



Stelen der Biodiversität / Rheinland-Pfalz
Stelen der Biodiversität / Rheinland-Pfalz
Stelen der Biodiversität / Rheinland-Pfalz

19/20.07.2016

Rheinland-Pfalz / Kastellaun.
Mit großen Schritten strebt die Stele der Biodiversität, sprich der "Wildbienenturm zu Kastellaun" der wohl erste seiner Art in ganz Deutschland, der Fertigstellung entgegen.

In der Aufnahme wird das harmonische Zusammenspiel zwischen der Burg Kastellaun und dem ehemaligen Trafohaus sichtbar. Artenschutz in Franken®, Audi Stiftung für Umwelt, Stadt Kastellaun und RWE setzen hier etwas einzigartiges um.

Neben seiner wunderschönen Außendarstellung hat es das Türmchen auch in sich. Für eine der wohl "wichtigsten Tierarten" werden zahlreiche Spezialnisthilfen eingebracht. Sie sollen es den vielfach im Bestand gefährdeten Wildbienenarten ermöglichen ihre Bestände vor Ort zu sichern.

Mehr zu diesem innovativen Projekt unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=82689


Von "Kleinen Vampiren und Wochenstuben"
Von "Kleinen Vampiren und Wochenstuben"
Von "Kleinen Vampiren und Wochenstuben"

19/20.07.2016

Deutschland.
Ein Blick in einen Kirchendachboden welcher das Herz eines jeden Fledermausfreundes höher schlagen lässt. Eine Wochenstube des "Großen Mausohrs" wird sichtbar. Mehr denn ja erscheint es relevant gerade diese Bereiche, die oft über sehr viele Jahre traditionell immer wieder aufgesucht werden, dauerhaft zu sichern.

Artenschutz in Franken® ist ein elementares Anliegen den Schutz heimischer Fledermäuse zu praktizieren und gleichfalls unsere Mitmenschen für die Sicherung der "kleinen nachtaktiven Vampire" zu begeistern. Nur wenn es gelingt die breite Gesellschaft davon zu überzeugen das es wichtig ist diese Tiere mit uns in die Zukunft zu führen, kann es gelingen ein gutes Miteinander zwischen Mensch und Fledermaus sichtbar werden zu lassen.

Auch in den kommenden Jahren werden wir deshalb zahlreiche Projekte umsetzen die hier ansetzen.            

Begleiten und unterstützen Sie uns bitte weiterhin dabei.

Mehr zum Großen Mausohr auf unseren Seiten  

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=32489

In der Aufnahme

- Belegaufnahme zur Sicherung einer Mausohrkolonie


Eröffnet - Wildbienenwand öffnet ihre Pforten
Eröffnet - Wildbienenwand öffnet ihre Pforten
Eröffnet - Die "Ittlinger Wildbienenwand" wurde ihrer Bestimmung übergeben

18/19.07.2016

Baden - Württemberg/Ittlingen.
Ein Projekt von Artenschutz in Franken®,Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, Familienzentrum Ittlingen,Gemeinde Ittlingen,LBBW-Stiftung - Stiftung Landesbank Baden-Württemberg, Margarete- Müller-Bull Stiftung.

Innerhalb des Kindergartensommerfestes wurde im Beisein von vielen Hundert Besuchern und den Kindern des Zentrums die Wand ihrer Bestimmung übergeben.

- Bürgermeister Achim Heck, Thomas Köhler (A.i.F) und Carmen Albrecht ( Familienzentrum Ittlingen) durchtrennen am 17.07.2016 gemeinsam mit den Wildbienenkids das "Wildbienenband"

Mehr zum Projekt unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81147

In der Aufnahme wird die offizielle Eröffnung der "Wildbienenwand" sichtbar.


Von der Sinnhaftigkeit von Mehlschwalben-Kunstnestern
Von der Sinnhaftigkeit von Mehlschwalben-Kunstnestern
Von der Sinnhaftigkeit von Mehlschwalben-Kunstnestern

18/19.07.2016

Deutschland.
Für die einen ist es ein "no-go" für die anderen ein wichtiges Mittel zur Unterstützung und Förderung von Mehlschwalben. Für uns vom Artenschutz in Franken® macht wohl lezteres Sinn. Mehlschwalben leiden nicht nur unter einer immer geringeren Akzeptanz ihrer Brutplätze an modernene Bauwerken. Zusätzlich macht ihnen ein Mangel an geeignetem Baumaterial und Nahrung  das Leben schwer.

Um diese kleinen Glückbringer in ihrem Bestand zu fördern egagiert sich unser Verband seit vielen Jahren. Auch anderweitig beobachten wir die Funtionalität der verschiedenen im Handel erwerbbaren Sekundärhabitate.

Wenn sich der Erfolg nun in dieser Form sehr langjährig einzustellen vermag, dann zeigt uns dies das es sehr wohl Sinn mach auch diesen Weg des Artenschutzes einzuschlagen.

Mehr zu Maßnahmen der Mehlschwalbenförderung finden Sie hier

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22232

Für das Jahr 2017 denken wir an ein breit gefächertes Projekt zu Förderung dieser Art.

- Möchten auch Sie etwas für den Mehlschwalbenschutz tun?
Kontaktieren Sie uns!



Ringelnatter im Haus
Ringelnatter im Haus
Ringelnatter im Haus

17/18.07.2016

Deutschland. Auf diese ungebetene Gäste ist manwohl  kaum vorbereitet.


Der Schreck fährt einem in die Glieder wenn einem ein solch krabbelndes Wesen im eigenen Haus entgegen kommt. Doch nach einer kurzen Zeit der Überraschung gelingt es die Nervosität abzusenken wenn erkannt werden kann, das es sich bei dem Reptil um eine heimische Schlange handelt.

Wenn es sich dazu noch um eine Ringelnatter handelt kann sich gar Freude einstellen, das ein solches Tier in der nächsten Nähe zuhause ist. Denn der natürliche Regulator von Kleinsäugern&Co. interessiert sich kaum für den Menschen. Selbstverständlich gilt es das Tier wieder nach draußen zu bringen ohne das hierbei der Hauseigentümer "zu Schaden" kommt.

Zwar sind Ringelnattern ungiftig, doch die Bisse des Tieres können ganz schön schmerzhaft sein. Also am besten die Tür öffnen um dem Tier die Möglichkeit einzuräumen das Haus eigenständig zu verlassen.

Ansprechpartner für das geschützte Tier zeigen sich meist an den Landratsämtern oder Umweltämtern.

Mehr Aufnahmen der "Hausschlange" unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=85186

Mehr zur Ringelnatter auf unseren Seiten unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21801

Bäume für das Wahrzeichen Bambergs - Fielmanns Engagement
Bäume für das Wahrzeichen Bambergs - Fielmanns Engagement
Bäume für das Wahrzeichen Bambergs

17/18.07.2016

Fielmann stiftete Elsbeeren und Obstbäume

Bamberg / Ofr.
Das Wahrzeichen der Stadt Bamberg wird noch schöner: Deutschlands größter Optiker Fielmann stiftete in 2011 der Altenburg drei Elsbeeren (Baum des Jahres 2011) und drei Obstbäume, die an der Altenburg gepflanzt wurden.

Am Montag, 11. Juli, 2011 setzen der Bamberger Fielmann-Niederlassungsleiter Markus Wagner und Fielmann-Regionalleiterin Ivonne Schweigert, im Beisein von Bürgermeister Werner Hipelius, gemeinsam mit Schülern der Kaulbergschule und Vertretern des Verbandes Artenschutz in Franken/ Initiative „Artenschutz im Steigerwald“ zum symbolischen Spatenstich an.

Schweigert: „Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass noch viele Kinder an diesem Grün Freude haben werden.“ An der Altenburg wurden in einem „Leuchtturmprojekt“ in den vergangenen Jahren zahlreiche Projektmaßnahmen im Sinne der Umweltbildung, des Denkmal- und Artenschutzes initiiert.

Wie in Bamberg engagiert sich Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umweltschutz und Naturschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute mehr als eine Million.

Fielmann-Niederlassungsleiter Markus Wagner: „Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft.“

Regelmäßig wird die Entwicklung der Bäume von unserem Verband einer optischen Prüfung unterzogen. Mit Freude erkennen wir dabei die guten Fortschritte welche die Pflanzen hier an diesem hochwertige Projektort machen.

Auf diesem Weg danken wir "Fielmann" nochmals für die großzügige Projektunterstützung.


Mehr zum Projekt

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=38803

Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neuigkeiten auf der Internetpräsenz

16/17.07.07.2016

Franken
. Erneut konnten wir einige Neuigkeiten die uns Albert Meier zugestellt hat auf unsere Internetpräsenz übernehmen.

Neu hinzugekommen sind:

- Campanula glomerata, Geknäuelte Glockenblume
- Campanula rapuncoloides, Acker-Glockenblume
- Scabiosa columbaria, Tauben-Skabiose
- Dianthus gratianopolitanus, Pfingstnelke

Sie sind ab sofort in den entsprechenden Rubriken zu finden.

In der Aufnahme


- Pfingstnelke





Wolf getötet: WWF setzt Belohnung aus
Wolf getötet: WWF setzt Belohnung aus
Wolf getötet: WWF setzt Belohnung aus

16/17.07.2016

Schon wieder wurde ein geschütztes und bedrohtes Wildtier in Deutschland illegal abgeschossen.
Diesmal hat es ein Wolfsweibchen nahe Görlitz erwischt. Nach ersten Erkenntnissen wurde das Tier erschossen. Damit wurden in den vergangenen Jahren in Deutschland nachweislich achtzehn Wölfe illegal getötet, wobei der WWF von einer zusätzlichen Dunkelziffer ausgeht. Hinzu kommen getötete oder auf mysteriöse Weise verschollene Luchse sowie unzählige gewilderte Greifvögel. Für sachdienliche Hinweise, die im aktuellen Fall zur Ergreifung des Täters führen, hat der WWF eine Belohnung von 25.000 Euro ausgesetzt. Die Naturschutzorganisation verurteilte die Tat aufs Schärfste und forderte von den Ermittlungsbehörden eine „intensive“ Strafverfolgung.


„Deutschland hat ein Wilderei-Problem. Immer wieder werden bedrohte und geschützte Tiere  illegal getötet. Im seltensten Fall wird ein solches Verbrechen jedoch aufgeklärt. Das ist eines modernen Rechtsstaats unwürdig“, erklärte Moritz Klose, Wildtierreferent beim WWF Deutschland in einer Stellungnahme. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass das Nachstellen geschützter Arten ein Kavaliersdelikt sei.


Die Bundesrepublik habe, so die WWF-Kritik, bei der Verfolgung von Naturschutzkriminalität erheblichen Nachholbedarf. Bei den zuständigen Landeskriminalämtern müssten endlich Spezialeinheiten für Umwelt- und Artenschutzkriminalität etabliert werden. Derzeit gibt es nur in NRW eine derartige Stabsstelle. Zudem fehle eine zentrale Auswertung für Artenschutz-Verstöße, da sie anders als etwa Eigentums- oder Verkehrsdelikte nicht in entsprechenden Statistiken erfasst und ausgewertet werden. „Bei illegalen Tötungen von geschützten Tierarten sind wir weitgehend blank. Verlässliche Zahlen gibt es kaum“, kritisiert Klose.


Während in Ländern wie Österreich (Bundeskriminalamt)
oder den USA (Fish and Wildlife Service) Wilderei von speziell ausgebildeten und ausgerüsteten Sondereinheiten verfolgt wird, ist in Deutschland die örtliche Polizeibehörde meist auf sich allein gestellt. Ohne spezifische fachliche Ausbildung und Routine ist ein Aufklären derartiger Delikte schwer möglich.


WWF: 25.000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise. / Deutschland hat Wilderei-Problem


Quellenangabe

WWF

14. Juli 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig


- Im Fadenkreuz - der Wolf


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Neuigkeiten auf der Internetpräsenz
Neuigkeiten auf der Internetpräsenz
Neuigkeiten auf der Internetpräsenz

16/17.07.2016

Franken
. Auch diesmal freuen wir uns sehr Ihnen vier Neuerungen auf unserer Internetseite präsentieren zu dürfen.

Albert Meier konnte folgende Arten erfolgreich ablichten:


-  Alcea rosea, Stockrose
– Astragalus cicer, Kicher-Tragant
– Vicia faba, Pferde-, Saubohne
-  Echinops sphaerocephalus, Drüsige Kugeldistel
-  Blutströpfchen, Widderchen (Zygaenidae) - Zygaena lonicerae, Großes Fünffleck-Widderchen, Klee-Widderchen



Zu finden unter:

-Pflanzen / Malvengewächse (Malvaceae) - Alcea rosea, Stockrose
-Pflanzen / Schmetterlingsblütler (Fabaceae) – Astragalus cicer, Kicher-Tragant
-Pflanzen / Schmetterlingsblütler (Fabaceae) – Vicia faba, Pferde-, Saubohne
-Pflanzen / Korbblütler (Asteroideae) - Echinops sphaerocephalus, Drüsige Kugeldistel
-Schmetterlinge / Blutströpfchen, Widderchen (Zygaenidae) - Zygaena lonicerae, Großes Fünffleck-Widderchen, Klee-Widderchen


In der Aufnahme von Albert Meier  

- Stockrose



Bundesländer-Rangliste zu Waldschutz
Bundesländer-Rangliste zu Waldschutz
Greenpeace veröffentlicht Bundesländer-Rangliste zu Waldschutz

15/16.07.2016

Hamburg, – Deutschland schützt zu wenige seiner Wälder und bewirtschaftet die verbleibenden Wälder vielfach naturfern und intensiv


Dadurch werden internationale Abkommen zum Schutz des Klimas und der Artenvielfalt nur mangelhaft umgesetzt. Dies ist das Fazit zweier Studien zum Zustand der deutschen Wälder, die Greenpeace heute veröffentlicht. Unsere forstlich genutzten Wälder bieten weniger Lebensraum für dort heimische Tiere und Pflanzen, auch weil heimische Bäume wie Buchen durch schnellwachsende Baumarten wie Fichten verdrängt wurden. Bewirtschaftete Wälder lassen zudem zu wenige Bäume alt werden, absterben und als Totholz Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Pilze bilden. "Die Länderregierungen müssen endlich ihre Verantwortung für den Klima- und Artenschutz wahrnehmen. Dazu gehört, dass sie mehr Wald schützen und ihre Forstverwaltungen anweisen, die verbleibenden Wälder konsequent nach ökologischen Kriterien zu bewirtschaften. Dies erfordert einen - längst überfälligen - Paradigmenwechsel“, sagt Sandra Hieke, Waldexpertin von Greenpeace.

In Deutschland ist rund ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten bedroht.
Gründe dafür sind industrielle Landwirtschaft, aber auch intensive Forstwirtschaft. In der Nationalen Biodiversitätsstrategie hat sich Deutschland verpflichtet bis 2020 fünf Prozent der Wälder sich selbst zu überlassen. Die restlichen Wälder sollen ökologisch nachhaltig bewirtschaftet werden, so dass sie sich zu naturnahen, vielfältigen Waldökosystemen entwickeln können. Nun hat Greenpeace den Fortschritt der Bundesländer beim Waldschutz und der Waldnutzung durch Anfragen auf Basis des Umweltinformationsgesetzes überprüft. Das Ergebnis: Kein Bundesland erfüllt die Ziele der Biodiversitätsstrategie vollständig. Während das Saarland und Schleswig-Holstein auf gutem Weg sind, gibt es in Bayern und Hessen enorme Defizite bei Waldschutz. „Die deutsche Forstwirtschaft verfehlt die nationalen Ziele zur Biodiversität. Die Bundesländer müssen mehr tun, um Pflanzen und Tiere zu schützen. Die Mär vom Schützen durch Nutzen ist aus ökologischer Sicht Augenwischerei und eine Gefahr für die Artenvielfalt und das Klima“, so Hieke.
Forstwirtschaft in Deutschland: Nicht nachhaltig genug

Das Ergebnis der Greenpeace-Studie wird gestützt durch eine Analyse der jüngsten Bundeswaldinventur (BWI3). Bisherige Analysen der Inventurdaten beschränken sich seitens des zuständigen Bundeslandwirtschaftsministeriums auf zum Teil tendenziöse Äußerungen zum Waldzustand allgemein. Damit wird interessierten Bürgern in Deutschland ein guter Zustand des deutschen Waldes vorgetäuscht. Vor allem der Anteil des Totholzes in den Laubwäldern ist deutlich zu gering. Die Totholzvorräte haben statistisch zwar zugenommen, die Totholz-Qualität, beispielsweise dicke liegende und stehende Laubbäume, aber dramatisch abgenommen.

Auch aufgrund des hohen Holzeinschlags nimmt der Wald seit 1990 immer weniger CO2 auf. Doch um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart, braucht es einen weitaus größeren Beitrag der Wälder. „Deutschlands Wälder könnten deutlich mehr Kohlenstoff speichern. Dazu müsste weniger gefällt und mehr wachsen gelassen werden“, so Hieke.


Quellenangabe

Greenpeace
30.6.2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Daniel Brütting

- Blick in einen Wirtschaftswald


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Steigerwald - Buchenwälder kommen ins Kino
Steigerwald - Buchenwälder kommen ins Kino
Steigerwald - Buchenwälder kommen ins Kino

14/15.07.2016

Mehr auf den Seiten der Mainpost unter


- www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Buchenwaelder-kommen-ins-Kino;art769,9285117

oder einem "Klick" auf die Aufnahme ..

--------------------------

Quellenangabe

Mainpost


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Schachbrettfalter und Gefleckter Schmalbock


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F



Spix Aras sollen in Brasilien bald wieder heimisch ..
Spix Aras sollen in Brasilien bald wieder heimisch ..
Spix Aras sollen in Brasilien bald wieder heimisch werden

14/15.07.2016

   Vertrag als Basis für weitere Zusammenarbeit und finanzielle Sicherung
   BfN-Präsidentin: „Vertrauensvolle Zusammenarbeit über Kontinente hinweg“

Bonn/Brandenburg/Brasilia, 12. Juli 2016:
Spix Aras (Cyanopsitta spixii) gelten in der freien Natur in Brasilien seit 16 Jahren als ausgestorben. Aber bald schon sollen sie dort wieder heimisch werden - auch mithilfe eines Züchters aus Deutschland. Nach der feierlichen Übergabe von Carla und Tiago, zwei in Deutschland geborenen Spix Aras, anlässlich des internationalen World Wildlife Days im März 2015, steht nun der nächste Schritt bevor: Die Wiederansiedlung der Art in der Natur wird vorbereitet.

Am 12. Juli 2016 unterzeichnen die brasilianische Regierung, die beteiligten Züchter ACTP (Association for the Conservation of Threatened Parrots e.V., Deutschland), Lubara Animal Breeding (Katar) und die Betreiber der Facenda Cachoeira in Brasilien sowie der Verein Parrots International einen Vertrag, der die Zusammenarbeit für die nächsten zehn Jahre konkret vereinbart und finanziell sicherstellt.

Maßgebliche Grundlage des Projekts ist die intensive Zusammenarbeit der Züchter mit dem Ziel, die Population schnell zu erhöhen. Im Jahr 2015 gelang die Nachzucht von insgesamt 20 Jungtieren. Und das konnte im Jahr 2016 erfolgreich fortgeführt werden: Obwohl die Zuchtsaison noch nicht beendet ist, vermeldet der Züchter aus Katar bereits 17 Jungvögel. ACTP weist in diesem Jahr zwei junge Spix Aras vor. Die von ACTP im vergangenen Jahr nach Brasilien übergebenen Jungtiere Carla und Tiago entwickeln sich prächtig - ähnlich wie ihre Namensgeber aus dem Animationsfilm "Rio 2 - Dschungelfieber".

ACTP und die weiteren Unterzeichner des Vertrags vereinbaren nun als konkrete Schritte der Zusammenarbeit, die Errichtung einer modernen Zucht- und Auswilderungsanlage sowie deren personelle Absicherung zu gewährleisten. Die Anlage soll voraussichtlich im Jahr 2018 ihre Arbeit aufnehmen. Die beteiligten Züchter verpflichten sich, für fünf Jahre jeweils 70 Prozent ihrer Nachzuchten nach Brasilien in diese Anlage zu senden. Diese Tiere sind für die direkte Wiederansiedlung vorgesehen oder werden den Zuchtstock in Brasilien vergrößern.

Katar, das sich seit vielen Jahren am Zuchtprojekt beteiligt, stellt die Fazenda Concordia mit einer Größe von 2400 Hektar für 20 Jahre dem Projekt zur Verfügung. Darüber hinaus wird ein Auswilderungsgebiet von 44 000 Hektar quasi als Spix-Schutzgebiet rechtlich gesichert. Gleichzeitig wird vereinbart, das Auswilderungsgebiet unter Einbeziehung der lokalen Bevölkerung ökologisch wiederherzustellen, damit die erforderlichen Lebensbedingungen der Art gewährleistet sind. In enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden sollen aber auch Methoden der schonenden Landnutzung entwickelt und eingeführt werden, die der Bevölkerung nutzen und gleichzeitig die Wiederansiedlung der Art unterstützen.

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt von Anfang an. BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: "Vor elf Jahren erteilte das BfN dem Verein ACTP die Genehmigung zur Einfuhr für drei Exemplare dieser seltenen Tierart. Gleichzeitig hat unser Amt den Kontakt zu den zuständigen Behörden Brasiliens aufgenommen und eine enge Zusammenarbeit auf den Weg gebracht. Jetzt können wir feststellen, dass in einer kurzen Zeitspanne eine vertrauensvolle Zusammenarbeit der Züchter und Verwaltungen über Grenzen und Kontinente hinweg entstanden ist. Die nun unterzeichnete Vereinbarung ist eine stabile Grundlage für das Ziel, diese Art nicht nur vor dem endgültigen Aussterben zu bewahren, sondern wieder erfolgreich in ihrem Lebensraum anzusiedeln. Das ist ein bedeutsames Wiederansiedlungsprojekt, das das BfN gerne begleitet und unterstützt."



Weitere Informationen:

Informationen zu ACTP und dem Spix-Ara-Projekt: www.act-parrots.org/spix-ara/



Hintergrund
Der Spix Ara zählt zu den seltensten Vogelarten der Welt. In der freien Natur gilt die in Brasilien endemische Art seit dem Jahr 2000 als ausgestorben. Das internationale Zuchtprogramm umfasst derzeit insgesamt 112 Tiere in Brasilien, Deutschland und Katar.

Das Wiederansiedlungsprojekt für den Spix Ara basiert auf einem Nationalen Aktionsplan in Brasilien. Es hat vorrangig das Ziel, die Art wieder in ihrem angestammten Lebensraum heimisch zu machen. Dabei handelt es sich um das Ökosystem der "Caatinga", einer Art Trockensavanne im nordöstlichen Teil Brasiliens. Kern ist die Region um die Stadt Curacá im Bundesstaat Bahia. Dies ist auch die Region, in der die Art nachweislich historisch vorkam, bevor sie in der Natur ausgestorben ist.


In der Aufnahme von Copyright-Hinweis: BMUB/Harald Franzen


Dr. Barbara Hendricks bei der Verabschiedung eines Spix-Ara-Pärchens

Im Rahmen des deutsch-brasilianischen Zuchtprogramms findet nun in Brasilien ein Austausch von drei Tieren statt: Zwei Spix-Aras werden aus Deutschland nach Brasilien gebracht, im Gegenzug kommt einer der Großpapageien nach Deutschland in die ACTP-Zuchtstation im brandenburgischen Schöneiche. Ein Austausch wie dieser ist notwendig, um Inzucht zu vermeiden.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




„Aus die (Hasel) -Maus?!
„Aus die (Hasel) -Maus?!
„Aus die (Hasel) -Maus?!

14/15.07.2016

Gemeinsames Artenschutzprojekt dokumentiert die Bestandsdichte und sichert Lebensräume einer vielfach unbekannten Säugetierart.

Ort. Ebrach/Steigerwald.
In den Nächten streift es durch die Wälder Frankens, eines der wohl
unbekanntesten heimischen Säugetiere. Denn auf Nachfrage wie es sich mit der Bestandsdichte dieser Spezies verhält erhält man häufig lediglich Achselzucken.

Mit diesem Hintergrund vor Augen möchten Artenschutz in Franken, Bayerische Staatsforsten A.ö.R/Forstbetrieb Ebrach und Hit-Umweltstiftung ein wegweisendes Projekt auf den Weg bringen, das der Arterfassung und der konkreten Arterhaltung dient. Die deutsche Pop- und RnB-Sängerin Cassandra Steen setzt sich seit November 2011 als UN-Dekade- Botschafterin für den Erhalt der heimischen biologischen Vielfalt ein.

Das Projekt "Aus die Haselmaus?!"
welches vom Verband Artenschutz in Franken® in
vollkommen ehrenamtlicher Form und unter Einbindung zahlreicher Projektpartner mit Erfolg umgesetzt wird, konnte auch das Interesse von Cassandra Steen wecken.Seit 2016 wird dieses innovative Artenschutz-Umweltbildungsprojekt von Cassandra Steen unterstützt.


Das Tier, um das es bei dieser Kooperation
geht, ist lediglich 15 Zentimeter groß und nur wenige Gramm schwer. Der bevorzugte Lebensraum sind die großen, reich strukturierten Mischwälder. Wenn sich darin auch noch Haselnusssträucher befinden, schlägt das Herz des klettergewandten Kleinsäugers mit den großen Knopfaugen deutlich höher. Doch leider tragen u. a. Lebensraumzerschneidung, die Rodung von Feldgehölzen und der Einsatz von Bioziden/Rodentiziden vielfach zum Rückgang der Art bei.

Wie es nun tatsächlich um die Haselmaus
im nördlichen und oberen Steigerwald steht, soll nun ein innovatives Gemeinschaftsprojekt, das mehrjährig angesetzt ist, aufzeigen.

Im ersten Schritt wird nun in einem umfangreichen Monitoring die Bestandsdichte des Kleinsäugers erfasst. Nach der mehrjährigen Erfassung soll sich basierend auf die Ergebnisse des Monitorings ein
spezielles Artenschutzkonzept mit der nachhaltigen Lebensraumsicherung der Spezies befassen.

Haselmäuse, die der Familie der Bilche zuzuordnen sind, zeigen sich als ganz hervorragende Kletterer. Selbst die dünsten Zweige stellen für das nachtaktive Tier, das die Hälfte des Jahres verschläft, kein Hindernis dar. Dabei erinnert sie bei ihrer Fortbewegungsart an die der Primaten.

Begleitet wird das Projekt, welches von der Organisation Artenschutz in Franken vollkommen
ehrenamtlich gleichfalls an anderen Stellen des Freistaats Bayern gleichzeitig generiert wird, von einem Umweltbildungsbaustein.


.
In der Aufnahme von Maximilian Stangl

- Verschläft nahezu das halbe Jahr – das Monitorring macht unsere "Schläfer" sichtbar ... ein Siebenschläfer fühlt sich in den Haselmausquartieren gleichfalls sehr wohl ...

Zum Projekt

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64102


Stelen der Biodiversität 2016 / Rheinland-Pfalz
Stelen der Biodiversität 2016 / Rheinland-Pfalz
Stelen der Biodiversität 2016 / Rheinland-Pfalz

14/15.07.2016

Rheinland-Pfalz / Kastellaun.
Das hoch innovative Projekt "Stelen der Biodiversität in der Bundesrepublik Deutschland" , das wir gemeinsam mit mit der Audi Stiftung für Umwelt umsetzen konnte einen weiteren Meilenstein sichtbar werden lassen.

In Kooperation mit der Stadt Kastellaun und RWE wird derzeit ein altes Trafohaus zu einem Eyecather der optischen Sichtweise, sowie einem Hotspot der Artenvielfalt umgestaltet. Das Objekt erhält derzeit seine künstlerische Handschrift.

In der Aufnahme wird die höchst gelungene Hintergrundbemalung erkennbar. Der Bezug zur "Burgenstadt Kastellaun im Hunsrück" kann viel besser wohl nicht gelingen.

Mehr zum Projekt und seiner Gestaltung finden Sie hier:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82688


Stierrennen in Pamplona ....
Stierrennen in Pamplona ....
Start der berüchtigten Stierrennen in Pamplona Traditionsspektakel birgt enormes Leid für die Tiere

13/14.07.2016

Anlässlich der Stierläufe und Stierkämpfe, die am 6. Juli im spanischen Pamplona
wieder beginnen, macht der Deutsche Tierschutzbund auf das unfassbare Leid der betroffenen Tiere aufmerksam. Die Stiere werden in Sechsergruppen durch die Altstadt getrieben - zur Belustigung der Massen. Die Tiere müssen dabei große Angst, extremen Stress und Schmerzen durch Schläge und Stürze erleiden. Nach der Hatz töten Toreros die Stiere im Kampf in der Arena. Der Deutsche Tierschutzbund appelliert nicht nur an Spaniens Bürger, sondern auch an alle Touristen, das unsinnige und blutige Spektakel nicht zu unterstützen und von einem Besuch abzusehen.

„Wer diesen Leidenskampf als fröhliches und traditionelles Spektakel feiert, verschließt die Augen vor dem grausamen Umgang mit den Tieren“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Jeder, der sich das Treiben anschaut oder gar teilnimmt, unterstützt die Tierqual, die dahintersteckt – wir können daher nur an jeden appellieren, den fragwürdigen Veranstaltungen fern zu bleiben.“

Während des „Feria del toro” („Festival des Stieres“) finden vom 6. bis 14. Juli in Pamplona Stierläufe statt, bei denen die Tiere am Morgen in Herden von sechs Stieren durch die Straßen getrieben werden. Viele Schaulustige – unter ihnen viele Touristen – versuchen dabei, vor oder neben den Tieren durch die engen Altstadtgassen zu rennen. Die Stiere rutschen dabei immer wieder aus, stürzen und erleiden Verletzungen, Schmerzen, Angst und Panik. Unter den Teilnehmern und in der Zuschauermenge gibt es jedes Jahr zahlreiche Verletzte und Tote. Nach der Hatz am Morgen, finden die Stiere am Abend den grausamen Tod in der Arena. In Spanien fallen den rund 2.000 Stierkampfveranstaltungen jedes Jahr etwa 30.000 Tiere zum Opfer - unter dem Deckmantel der kulturellen Tradition.

Das Treiben in Pamplona gehört zu den berühmtesten dieser Art – auch Dank des Hemingway-Romans „Fiesta“, der vor allem junge Amerikaner nach Pamplona lockt. Stierläufe und Stierkämpfe finden aber grundsätzlich zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten und Anlässen auch in vielen anderen Orten statt. Katalonien und die Balearen dagegen gehen mit positivem Beispiel voran und distanzieren sich von der grausamen Tradition. Tierschützer hoffen, dass andere Regionen und Länder diesem guten Vorstoß Folge leisten.

Mehr zum Thema

- www.tierschutzbund.de/stierkampf.html
- www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/tierschutz-ausland/stierkampf/tierquaelerische-traditionen-in-spanien.html

Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

05.07.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Aus ethisch-moralischen Gründen haben wir auf die bildgebende Darstellung von verletzten Kampfstieren verzichtet und anstatt eine Aufnahme eines Auerochsen (Heckrindes) eingegeben.

Die Aufnahme wurde von Ulrich Rösch erstellt.


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -






Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neuigkeiten aus Fauna und Flora

13/14.07.2016

Franken
. Auch heute haben wir drei Neue auf unsere Internetpräsenz eingestellt.
Aufgenommen von Albert Meier.

Zu entdecken unter


Lymantria dispar, Schwammspinner (Puppe)
Echinops bannaticus, Banater Kugeldistel
Notodonta tritophus, Espen-Zahnspinner

In jeweils folgender Rubrik


Pflanzen  / Korbblütler (Asteroideae) - Echinops bannaticus, Banater Kugeldistel
Schmetterlinge / Träg-, Schadspinner (Lymantriinae) - Lymantria dispar, Schwammspinner
Schmetterlinge / Zahnspinner (Notodontidae) - Notodonta tritophus, Espen-Zahnspinner

In der Aufnahme von Albert Meier

- Echinops bannaticus, Banater Kugeldistel



Nachhaltig anschaffen
Nachhaltig anschaffen
Nachhaltig anschaffen

13/14.07.2016

Berlin setzt auf Nachhaltigkeit bei öffentlicher Holzbeschaffung / WWF fordert Bund und Länder zur Nachahmung auf

Berlin -
In Berlin gelten strengere Kontrollen beim Holzeinkauf. Bei der öffentlichen Beschaffung wie bei Bauaufträgen oder der Ausstattung öffentlicher Einrichtungen überprüft das Land bei der Auftragsvergabe ab sofort, ob das Holz aus nachhaltiger Quelle stammt. Der WWF lobt Berlins Vorstoß und fordert den Bund sowie die anderen 15 Bundesländer zur Nachahmung auf. „Weltweit fallen Wälder dem Raubbau zum Opfer. Es ist daher enorm wichtig, dass die öffentliche Hand die Nachhaltigkeit des Holzes kontrolliert. Der WWF wird sich dafür einsetzen, dass Berlins Initiative Schule macht“, sagt Johannes Zahnen, Referent für Forstpolitik beim WWF Deutschland.



Zwar forderte das Land Berlin bei der öffentlichen Beschaffung offiziell schon länger zertifiziertes Holz. Es fehlten jedoch die erforderlichen Instrumente für einen wirksamen Nachweis, so dass laut WWF immer wieder auch Holzware ohne Siegel eingekauft wurde. Um dies zu verhindern muss die Nachhaltigkeit des Holzes nun von der Ernte bis zum verarbeitenden Betrieb nachgewiesen werden. Mit einem sogenannten CoC-Zertifikat oder einem Einzelnachweis wird die gesamte Handelskette überprüft. „In vielen Produzentenländern ist es legal, Naturwälder zu zerstören. Dafür zahlen wir aber einen hohen Preis durch den Verlust an Biodiversität und die Verstärkung des Klimawandels. Umso wichtiger ist es, dass wir ein strenges Auge auf die Nachhaltigkeit werfen“, so Zahnen weiter.



Gerade gegen die Prüfung der verarbeitenden Betriebe hatte es zuletzt Widerstand gegeben. Kritiker befürchteten eine Überforderung der Handwerker. Um dies zu verhindern müssen die involvierten Unternehmen nun nicht mehr zwangsläufig ihren gesamten Betrieb zertifizieren lassen. Stattdessen genügt auch ein Einzelnachweis des zu verarbeitenden Holzes. Der WWF sieht dies als entscheidenden Durchbruch: „Mit dieser praktischen Regelung ist den Kritikern der Wind aus den Segeln genommen. Auch kleine Betriebe können ihr Holz nun schnell und kostengünstig zertifizieren lassen und so die Anforderungen erfüllen“, sagt Johannes Zahnen.


KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quellenangabe


WWF
12. Juli 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Graues Eichhörnchen


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

Artenschutz in Franken® - zeichnet aus!
Artenschutz in Franken®  - zeichnet aus!

                               Artenschutz zeichnet aus - Protection of Species Award - 2016

                                                                           12/13.07.2016

                                           Die Hans Georg Schneider Stiftung ist Preisträger des
                                                        Protection of Species Award 2016


Artenschutz in Franken® würdigt mit dem begehrten Preis die langjährigen, gemeinschaftlichen Bemühungen zur Erhaltung bundesdeutscher Biodiversität.

NRW/Siegen, 09.Juli 2016. Zum 15. Mal wurde er verliehen, der Artenschutzpreis - Protection of Spezies Award - des Verbandes Artenschutz in Franken® (A.i.F).

Erneut standen über 40 Nominierungen an, aus welchem das Award - Gremium unserer Organisation die schwierige Entscheidung treffen durfte den oder die Preisträger zu ermitteln.

                                   Die Hans Georg Schneider Stiftung wurde als Preisträger benannt.

                                Ausgezeichnet wird die Hans Georg Schneider Stiftung für das Projekt:

                                                          „Türme für den (Turm)- Falken“  
                            – Innovativer Greifvogelschutz in der Bundesrepublik Deutschland  –



Mit der Hans Georg Schneider Stiftung verbindet den Verband Artenschutz in Franken® eine seit dem Jahr 2014 höchst intensive und vertrauensvolle Projektzusammenarbeit. Die Projekte „Eine letzte Chance für Hüpfer und Krabbler – Amphibienschutz in Franken“, sowie „Vom Naturkeller zum (Über)-Lebensraum-Fledermausschutz im Freistaat Bayern“ oder das nun ausgezeichnete Projekt „Türme für den (Turm)- Falken“ – Greifvogelschutz in der Bundesrepublik Deutschland  –  konnten, aufzeigen, auf welche innovativen Grundlagen sich diese gelungene und intensive Kooperation gründet.

Nachhaltiges Wirken erscheint in den Augen des Artenschutz in Franken® (A.i.F) als ein Eckpfeiler des gemeinschaftlichen Engagements. Nicht kurzfristiges Denken bringt uns gemeinsam weiter. Nein, die Basis für einen wirkungsvollen Schutz der uns umfassenden Umwelt im Sinne der uns nachfolgenden Generation findet sich ausnahmslos in einer vertrauensvollen und langjährigen Kooperation wieder.

In einer kleinen Feierstunde konnte der 2016er Protection of Species Award des Artenschutz in Franken® von Thomas Artur Köhler (1. Vorsitzender des Artenschutz in Franken®) an Hans Georg Schneider (Vorsitzender der Hans Georg Schneider Stiftung) überreicht werden.

                                        Artenschutz in Franken® sagt herzlichen Glückwunsch



In der Aufnahme

von links Dipl.-Kfm. Jens Müller,(stellvertretender Vorsitzender Hans Georg Schneider Stiftung), Pädagogin Hannelore Grupp, Thomas Artur Köhler ( Vorsitzender , Artenschutz in Franken® ) Dipl.-Ing. Hans Georg Schneider, (Vorsitzender Hans Georg Schneider Stiftung), Dipl.-Medienwirt Martin Rave, Dipl.-Ing. Torsten Viebahn.

Stadtnatur in Wissenschaft und Praxis
Stadtnatur in Wissenschaft und Praxis
Stadtnatur in Wissenschaft und Praxis

12/13.07.2016

   BfN-Präsidentin: „Urbanes Grün ist ein zentrales Ziel im Naturschutz“
   Neues Schwerpunktheft der Zeitschrift „Natur und Landschaft“


Bonn, 11. Juli 2016:
"Natur in der Stadt - für Mensch und biologische Vielfalt" - unter diesem Titel steht das aktuelle Schwerpunktheft der Zeitschrift "Natur und Landschaft". Die Autorinnen und Autoren beleuchten aus verschiedenen Blickwinkeln die Bedeutung der urbanen Biodiversität und der Ökosystemleistungen der Stadtnatur für die Menschen. Praxisbeispiele illustrieren die wissenschaftlichen Beiträge.

"Angesichts der Tatsache, dass die Urbanisierung nicht nur weltweit fortschreitet, sondern auch in Deutschland rund 77 Prozent der Menschen in Städten oder deren Umfeld leben, ist der nachhaltige Umgang mit urbanem Grün ein zentrales naturschutz- und umweltpolitisches Ziel", erklärt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). "Neben Kenntnissen über die Wirkungen und Leistungen von Stadtnatur braucht es gelungene Beispiele, um ihren Schutz zu veranschaulichen und auch an anderer Stelle in der kommunalen Praxis besser umzusetzen."

Das aktuelle Schwerpunktheft von "Natur und Landschaft" setzt hier an. Die Beiträge geben zunächst einen Überblick zu gesellschaftlichen Grundlagen und politischen Zielen des Naturschutzes in der Stadt. Weitere Schwerpunkte sind ökologische Einflussfaktoren auf die urbane Flora und Fauna sowie die Bedeutung von Naturerfahrungsräumen für Kinder. Planerische Aspekte der Entwicklung urbanen Grüns spielen im Artikel zur doppelten Innenentwicklung in deutschen Städten eine aktuelle Rolle. Hier geht es um die Verknüpfung von baulicher Verdichtung im Bestand mit einer Erhaltung und Verbesserung von innerstädtischen Grünstrukturen. Praxisbeispiele aus deutschen Kommunen ergänzen die wissenschaftlichen Beiträge und zeigen konkrete Wege von der Theorie zur Praxis auf.

"Auf nationaler Ebene ist es gelungen, die Belange von Stadtnatur in strategisch wichtigen Dokumenten zu verankern", sagt Prof. Jessel und verweist darauf, dass in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt im Jahr 2007 bewusst auch für urbane Landschaften eine Vision formuliert und mit Zielen und Maßnahmen untersetzt wurde. Die Naturschutz-Offensive 2020 des Bundesumwelt- und -bauministeriums (BMUB) aus dem Jahr 2015 nennt "Grün in der Stadt erleben" als eines von zehn vorrangigen Handlungsfeldern des Naturschutzes. Auch das 2015 ebenfalls durch das  BMUB vorgelegte Grünbuch "Grün in der Stadt - für eine lebenswerte Zukunft" greift unter anderem die Bedeutung biologischer Vielfalt und der vielfältigen Leistungen urbaner Ökosysteme für die nachhaltige Stadtentwicklung auf.

Das vorliegende Schwerpunktheft unterstreicht in dieser Folge auch das Engagement des Bundesamtes für Naturschutz in diesem Bereich: "Seit zehn Jahren widmen wir uns verstärkt dem Naturschutz in der Stadt. Das Themenheft soll den Leserinnen und Lesern das Thema Stadtnatur mit seinen vielfältigen Aspekten nahebringen und Inspiration bieten, Naturschutz in der Stadt künftig gemeinsam weiterzuentwickeln", sagt die BfN-Präsidentin.


Bezug
Einzelexemplare (Einzelhefte) können beim Verlag W. Kohlhammer GmbH, Zeitschriftenauslieferung, 70549 Stuttgart, telefonisch 0711 7863-7280, per Fax 0711 7863-8430 oder per E-Mail: vertrieb@kohlhammer.de zu einem Preis von € 8,- zzgl. Versandkosten bestellt werden.

Einzelartikel aus diesem Heft können gegen eine geringe Gebühr (€ 2,95/Artikel) unter
www.natur-und-landschaft.de als Screen-PDF-Datei heruntergeladen werden. Für Abonnentinnen und Abonnenten ist der Zugang zu den Screen-PDF-Dateien kostenfrei.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Rötelmaus liebt Himbeeren ...


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Neu auf der Internetpräsenz des AiF
Neu auf der Internetpräsenz des AiF
Neuigkeiten auf der Internetpräsenz des A.i.F

12/13.07.2016

Franken.
Die ersten von zahlreichen floristischen und faunistischen Neuerungen stellen wir aktuell auf unsere Internetpräsenz. Albert Meier konnte nachfolgende Tier und Pflanzen neu ablichten:

- Neurotoma saltuum, Birnengespinstblattwespe
- Cydonia oblonga, Quitte
- Iteomyia capreae, Gallmücke, Kleine Knorpelgalle
- Mespilus germanica, Mispel
- Mycelis muralis,  Mauerlattich

Eingestellt unter:

- Hautflügler / Pflanzenwespen / Gespinstblattwesen (Pamphiliidae) - Neurotoma saltuum, Birnengespinstblattwespe

- Pflanzen / Apfelartige (Maloideae) - Cydonia oblonga, Quitte

- Zweiflügler / Gallmücken (Cecidomyiidae) - Iteomyia capreae, Gallmücke, Kleine Knorpelgalle

- Pflanzen / Apfelartige (Maloideae) - Mespilus germanica, Mispel

- Pflanzen / Korbblütler (Cichorioideae) - Mycelis muralis,  Mauerlattich

In der Aufnahme von Albert Meier

- Cydonia oblonga, Quitte (Frucht)




Mehr Grün für Bayerns Städte
Mehr Grün für Bayerns Städte
Mehr Grün für Bayerns Städte

12/13.07.2016

Rund ein Drittel der Menschen in Bayern lebt in Städten oder dicht besiedelten Bereichen. Grünflächen sind für sie ein wichtiger Faktor für Naherholung, Lebensqualität und Naturerfahrung.


Auch Tiere, Pflanzen und das Stadtklima profitieren von mehr Grün in  der Stadt.  Deshalb beteiligt sich der BUND Naturschutz (BN) an der groß angelegten Kampagne „Natur in der Stadt“ des Bayerischen Umweltministeriums. Zum Eröffnungstermin kamen unter anderem Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf und BN-Vorsitzender Hubert Weiger.

Im Rahmen dieser Kampagne wird vom BN ein bayernweites Projekt zum Schutz und zur Erweiterung des städtischen Baumbestandes umgesetzt. BN-Vorsitzender Hubert Weiger wies auf die vielen positiven Wirkungen von Bäumen im Siedlungsbereich hin: Angesichts des Klimawandels würden große Laubbäume als natürliche Klimaanlagen in den Städten immer wichtiger, so Weiger. Sie hätten  positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Anwohner und ermöglichten gerade Kindern und Jugendlichen direkte Naturerfahrung. Ein zentraler Schwerpunkt des BN-Projektes soll die deutlich bessere und dichtere Eingrünung von Parkplatzflächen in Städten sein. Grüne Bäume statt graue Betonwüste! Da Eichhörnchen in der Stadt bevorzugt auf großkronigen Laubbäumen leben, hat der BN den niedlichen Nager zum Symboltier für seine Aktion gewählt.

Alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, etwas für die Natur in ihrer Stadt zu tun, zum Beispiel, indem sie eine Baumpatenschaft übernehmen.  Die Kreis- und Ortsgruppen des BUND Naturschutz , aber auch der Landesverband werden in den nächsten Monaten eine ganze Palette Veranstaltungen und Aktionen in diesem Bereich durchführen und stehen gerne als Ansprechpartner für Fragen rund um die Themen Naturschutz in der Stadt und Bäume in der Stadt zur Verfügung.


Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf und BN-Vorsitzender Hubert Weiger bei der Eröffnungsveranstaltung der Kampagne „Natur in der Stadt“

(Foto: Umweltministerium).



Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

04.07.2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Vogelfang im Mittelmeerraum
Vogelfang im Mittelmeerraum
NABU: Wie kann der millionenfache Vogelfang im Mittelmeerraum gestoppt werden?

11/12.07.2016

Regierungsvertreter suchen bei UN-Konferenz nach Lösungen (12.-15.7., Kairo)
________________________________________________________________

Berlin –
Millionen Zugvögel sterben jedes Jahr auf ihrem Weg in die Überwinterungsgebiete und zurück. Sie werden illegal gejagt, in manchen Ländern ist der Fang und Verkauf von Wildvögeln ein Millionengeschäft. Vom 12. bis 15. Juli treffen sich nun erstmals im Rahmen der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) Regierungsvertreter der Mittelmeerländer um gemeinsam in Kairo zu beraten, wie sie die illegale Verfolgung von Zugvögeln erfolgreich bekämpfen können.

„Diese Konferenz ist ein enorm wichtiger Schritt. Während einige Länder mit hohem finanziellen Aufwand Vögel und ihre Lebensräume schützen, werden die Tiere in anderen Ländern illegal verfolgt. Besonders kritisch ist dabei der Mittelmeerraum von Südeuropa über Nordafrika bis in den Nahen Osten“, so Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte. Er wird, gemeinsam mit Vertretern der Bundesregierung, die Konferenz vor Ort begleiten.

Ägypten ist einer der Schwerpunkte des illegalen Vogelfangs. Das gewaltige Ausmaß wurde im Jahr 2013 in Deutschland bekannt. Ein Filmteam des Bayerischen Rundfunks hatte auf einer Strecke von über 700 Kilometern entlang der gesamten ägyptischen Mittelmeerküste – vom Gaza-Streifen im Osten bis zur libyschen Grenze im Westen – Fangnetze entdeckt. Eine Distanz so weit wie von Hamburg nach Stuttgart.

Ägypten ist zugleich auch das Land mit der größten Zahl getöteter Zugvögel im gesamten Mittelmeerraum. Einer aktuellen Studie zufolge, die im Auftrag der NABU-Dachorganisation BirdLife International erstellt wurde, landen während des Herbstzugs von Mitte August bis Ende Oktober etwa zwölf Millionen Zugvögel in den Netzen entlang der ägyptischen Mittelmeerküste. Dies entspricht einem Handelswert von etwa 40 Millionen Euro. Die meisten der gefangenen Vögel werden auf Märkten verkauft, um als Delikatesse verspeist zu werden.

Für den gesamten Mittelmeerraum muss derzeit von mindestens 25 Millionen illegal geschossenen oder gefangenen Zugvögeln pro Jahr ausgegangen werden. Dies zeigte eine weitere Studie von BirdLife International. Die Brennpunkte sind dabei Malta, Zypern, Syrien, Libanon und Ägypten. Betroffen sind fast alle Zugvogelarten, darunter Neuntöter, Pirol, Nachtigall, Kuckuck und Ziegenmelker.

2013 hatte der NABU insgesamt 115.000 Unterschriften gegen den illegalen Vogelfang gesammelt und an die ägyptische Regierung übergeben. Der NABU unterstützt intensiv die Bemühungen seiner Partnerorganisation vor Ort und des ägyptischen Umweltministeriums im Kampf gegen den massiven Vogelfang.

NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann ist vom 12. bis 15. Juli in Kairo und steht für Rückfragen und Interviews bereit (mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de)

Die Konferenz in Kairo/Ägypten ist das erste Treffen einer zu diesem Thema neu gegründeten Arbeitsgruppe im Rahmen der UN-Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS), nach ihrem Gründungsort auch Bonner Konvention genannt. Die CMS hatte auf der 11. Vertragsstaatenkonferenz im November 2014 in Quito/Ecuador die Einsetzung einer „Zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der illegalen Verfolgung von Vögeln im Mittelmeerraum“ beschlossen. Neben den Regierungen der Mittelmeerländer sind Regierungsvertreter aus den Herkunftsländern der Zugvögel und NGOs als Unterstützer und Beobachter eingeladen. Eine bereits seit 2013 bestehende internationale Arbeitsgruppe zur Bekämpfung des Vogelfangs in Ägypten tagt im Zusammenhang mit dieser Konferenz.


Mehr zum illegal Vogelfang in Ägypten: www.NABU.de/news/2016/05/20692.html

Video-Dokumentation des illegalen Vogelfangs in Ägypten: https://youtu.be/L_4Sxqw0LrE


Studie „Hunting and Illegal Killing of Birds along the Mediterranean Coast of Egypt” (über die NABU-Pressestelle erhältlich)




Für Rückfragen:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Iris Barthel, NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1952, E-Mail: presse@NABU.de


Quellenangabe


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 82/16 | 9. JULI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Naturschutz international/UNESCO-Welterbekomitee

Naturschutz international/UNESCO-Welterbekomitee

11/12.07.2016

NABU: Schneeleoparden-Lebensraum West-Tian-Shan soll UNESCO-Weltnaturerbegebiet werden
Tennhardt: Mehr Naturerbegebiete in die Liste der Welterbe aufnehmen
________________________________________________________________

Berlin/Istanbul –
Zum Start der 40. Tagung des UNESCO-Weltnaturerbe-Komitees am kommenden Sonntag (10.7.) in Istanbul begrüßt der NABU das Engagement der Länder Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan, den West-Tian-Shan als Weltnaturerbe zu nominieren. Gleichzeitig kritisiert der Verband jedoch, dass der Anteil der Naturstätten nach wie vor sehr gering sei. „Von insgesamt 1.031 Welterbegebieten sind nur 197 Naturgebiete“, sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt und forderte mehr internationales Engagement bei der Nominierung von Weltnaturerbegebieten, wie es die drei mittelasiatischen Länder nun zeigten.

Das Naturgebiet im West-Tian-Shan besteht aus sieben Schutzgebieten mit einer Gesamtfläche über 500.000 Hektar und ist unter anderem Lebensraum des bedrohten Schneeleoparden. „Die Landschaften der Schutzgebiete sind sehr unterschiedlich und reichen von Schluchten über Gipfel und Gletscher bis zu Feuchtgebieten, Wiesen und Steppen. In ihrer Gesamtheit bilden sie einen einzigartigen, großen Naturkomplex“, sagte Vitalij Kovalev, Leiter des NABU-Kaukasusprogramms. Der West-Tian-Shan sei vor allem durch Überweidung, Ressourcenabbau, Infrastrukturausbau und den Klimawandel bedroht. „Eine Ernennung des West-Tian-Shan als grenzübergreifendes Weltnaturerbegebiet würde dem Gebiet einen internationalen Schutzstatus verleihen, der vor allem wandernden Tierarten wie dem Schneeleoparden eine Chance gibt“, so Kovalev weiter. Bislang gibt es in den Bergregionen Zentralasiens drei Weltnaturerbestätten: Die „goldenen Berge des Altai“, der Baikalsee und das Uws-Nuur-Becken in der Mongolei und Russland.

Auch über den Westkaukasus entscheidet das Welterbekomitee in diesen Tagen. Das rund 300.000 Hektar große Gebiet in Osteuropa und Westasien beheimatet viele bedrohte und europweit äußerst selten gewordene Tier- und Pflanzenarten, darunter Wölfe und Braunbären. Der NABU war maßgeblich an der Ausschreibung des Westkaukasus als UNESCO-Weltnaturerbegebiet beteiligt und setzt sich seit 1999 mit Schutzprojekten für die Region ein. Eine Nominierung zur Erweiterung des Naturerbegebietes hat die russische Regierung jedoch zurückgezogen. Der NABU kritisiert diese Entscheidung scharf, da diese den Bau weiterer Skikurorte direkt an der Grenze zum bisherigen Weltnaturerbegebiet ermöglicht und sich Russland nach den Naturzerstörungen für die olympischen Spiele von Sotschi als Ausgleich zu einer Erweiterung verpflichtet hat. „Die Versprechungen und Verpflichtungen zum Schutz weltweit bedeutender Naturgebiete müssen eingehalten werden. Es ist sehr bedaurlich, wenn Staaten wie Russland im letzten Moment ihre Nominierungen zurückziehen“, sagte Kovalev.

Die UNESCO hat das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt 1972 verabschiedet. Inzwischen haben es 191 Staaten unterzeichnet. Es ist das international bedeutendste Instrument, das von der Völkergemeinschaft zum Schutz des Kultur- und Naturerbes beschlossen wurde. Das Komitee tagt bis zum 20. Juli und wird über 29 Nominierungen für die Welterbeliste entscheiden.


Für Rückfragen:

Vitalij Kovalev, stellv. Leiter NABU Internationales und Leiter NABU Kaukasusprogramm, Tel. +49 172-91 70 878, E-Mail: Vitalij.Kovalev@NABU.de.

Vitalij Kovalev begleitet die Konferenz vor Ort und berät u.a. die Delegationen aus Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan.


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 81/16 | 8. JULI 2016
________________________________________________________________

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


VDH warnt vor Urlaub mit Hund in Dänemark
VDH warnt vor Urlaub mit Hund in Dänemark

11/12.07.2016

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
warnt in einer Pressemitteilung vom 6. Juli Urlauber mit Hund, die eine Reise nach Dänemark planen. Hintergrund ist das strenge dänische Hundegesetz. Demnach dürfen Hunde, die einer gefährlichen Rasse angehören, dort weder gezüchtet, noch gehalten und auch nicht eingeführt werden.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund

- www.wildundhund.de/home/9509-vdh-warnt-vor-urlaub-mit-hund-in-daenemark



Quellenangabe

Wild und Hund

Erich-Kästner-Straße 2
D - 56379 Singhofen
Telefon: +49 2604 978-0
Telefax: +49 2604 978-190
Internet: www.paulparey.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

NABU: Batnight wird 20 Jahre alt
NABU: Batnight wird 20 Jahre alt – Ende August wieder Nachtschwärmer aus nächster Nähe erleben

08/09.07.2016

"International Batnight" informiert über das Leben der Fledermäuse

________________________________________________________________

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 27. und 28. August findet zum zwanzigsten Mal die „International Batnight“ statt: In Deutschland organisiert der NABU die Aktion, die mittlerweile in über 35 Ländern weltweit stattfindet. Die Batnight bietet allen Interessierten die Möglichkeit, diese erstaunlichen Tiere einmal aus nächster Nähe kennen zu lernen. Ob bei abendlichen Exkursionen mit Detektoren die Laute der Tiere erforschen oder bei nächtlichen Wanderungen die Lebensräume der Fledermäuse besuchen: Bundesweit laden NABU-Gruppen zu Exkursionen und Veranstaltungen ein. In Deutschland sind 25 Fledermausarten heimisch – von der häufiger verbreiteten Zwergfledermaus bis zur sehr seltenen Großen Hufeisennase.

Die Hauptveranstaltung zur 20. Batnight findet in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Outdoor Zentrum Lahntal in Hessen statt. In Hessen gibt es über 500 unterirdische Quartiere, die von Fledermäusen genutzt werden. Mehr als 800 Fledermäuse überwintern beispielsweise jedes Jahr in der Grube Emma –  nahe dem Outdoor Zentrum. Dort sind Bartfledermäuse, das Große Mausohr, das Braune Langohr, die Fransen- sowie die Wasserfledermaus zu Hause. In der Grube lassen sich die Tiere beim Ein- und Ausflug in ihre jeweiligen Quartiere beobachten. Dabei werden sie zu Forschungszwecken mit einer Lichtschranke erfasst.

Termin:    27. bis 28. August 2016
Ort:    deutschlandweit


Wir würden uns freuen, wenn Sie die Aktion im Vorfeld ankündigen. Informationen finden Sie unter www.batnight.de, Pressebilder unter www.nabu.de/presse/pressebilder/index.html#fledermaus.

Für Interviews rund um Fledermäuse und die Batnight steht unser Fledermaus-Experte Sebastian Kolberg gerne zur Verfügung. Gerne vermitteln wir Ihnen auch einen Ansprechpartner vor Ort.

Besonders gefragt ist auch die seit Mai 2015 eingerichtete NABU-Fledermaushotline. Mit diesem Angebot berät der NABU Menschen, die Fragen rund um Fledermäuse haben. Die Fledermausexpertinnen und -experten Petra Gatz und Otto Schäfer vom NABU Hessen, Britta Wesche vom NABU Schleswig-Holstein und Cosima Lindemann vom NABU Rheinland-Pfalz helfen bei Fragen wie, was beim Fund einer Fledermaus zu tun ist, wie Fledermäuse bei Hausrenovierungen geschützt werden können oder sich Haus und Garten fledermausfreundlich gestalten lässt. Sie alle verfügen über jahrelange Erfahrung im Fledermausschutz. Durch ihr Engagement wurden 2015 bereits über 700 fachkundige Beratungen durchgeführt. Gerne können Sie den Expertinnen und Experten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Veranstaltungen zur Batnight finden durchgängig im August statt. Alle Termine auf einen Blick gibt es unter: www.nabu.de/aktionenundprojekte/batnight/termine

Für Rückfragen:
Sebastian Kolberg, NABU-Fledermausexperte, Tel. 030-284984-1635, E-Mail: Sebastian.Kolberg@NABU.de

Nicole Flöper, NABU-Pressestelle, Tel.: +49(0)30-284984-1958, E-Mail: Nicole.Floeper@NABU.de




Quellenangabe

NABU

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | | 7. JULI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Nur noch 42 Maui-Delfine weltweit
NABU-Zahl des Monats: Nur noch 42 Maui-Delfine weltweit

07/08.07.2016

Neuseelands Meeresdelfine kurz vor dem Aussterben
________________________________________________________________

Berlin/Wellington –
Die Zahl der ausschließlich in Neuseeland vorkommenden Maui-Delfine ist auf 42 Individuen gesunken, darunter zehn fortpflanzungsfähige Weibchen. Das ergeben aktuelle Berechnungen der NABU International Naturschutzstiftung. Die kleinsten und seltensten Meeresdelfine der Welt stehen unmittelbar vor dem Aussterben.

Jedes Jahr verenden vor der Westküste Neuseelands drei bis vier Maui-Delfine in Schlepp- und Kiemennetzen. Die Population ist daher seit den 1970er Jahren um 98 Prozent gesunken. Obwohl dieser Trend so weiter geht, sind bislang nur 19 Prozent des Maui-Lebensraumes gegen Stellnetze und weniger als fünf Prozent gegen Schleppnetzfischerei geschützt. Die neuseeländische Regierung weigert sich, den Lebensraum der Delfine ausreichend zu schützen, denn der Einfluss der Fischereiindustrie, die die Gewässer für den Fischfang offen halten will, ist groß. Zusätzlich bedrohen seismische Tests sowie Öl- und Gasförderungen den winzigen Restbestand der Tiere.


Für Rückfragen: Dr. Barbara Maas, Leiterin internationaler Artenschutz der NABU International Naturschutzstiftung, Tel. +44 (0)7970 9877 42, barbara.maas@NABU.de


Mehr Informationen unter: www.NABU-International.de


„NABU Zahl des Monats“: Die NABU-Zahl des Monats stellt einmal monatlich einen interessanten statistischen Aspekt aus dem Themenbereich des NABU vor. Sie kann unter www.NABU.de/presse/10766.html abonniert werden und findet sich als feste Rubrik einmal monatlich im NABU Umweltpolitik-Newsletter. Zu bestellen unter www.nabu.de/modules/newsletter


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de



NABU-PRESSEMITTEILUNG | 6. JULI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

EU-Kommission beugt sich Druck der Verbände
EU-Kommission beugt sich Druck der Verbände

NABU: EU-Kommission beugt sich Druck der Verbände -  Studie zu Naturschutzgesetzen öffentlich

06/07.07.2016

Tschimpke: Pläne zur Schwächung der EU-Naturschutzrichtlinien aufgeben / Endlich Rechtssicherheit herstellen
________________________________________________________________

Brüssel/Berlin
– Die Europäische Kommission hat auf den Druck von Umweltverbänden reagiert und eine seit März zurückgehaltene Expertenstudie über die EU-Naturschutzrichtlinien herausgegeben. Sie gab am heutigen Dienstag einem Antrag des WWF  auf Einsichtnahme statt. Der NABU und viele weitere Umweltverbände hatten seit Monaten gefordert, dass die Ergebnisse eines über ein Jahr währenden europaweiten „Fitness Checks“ des EU-Naturschutzrechts endlich öffentlich gemacht werden. Ein Entwurf der Studie war bereits vor wenigen Wochen an die Presse geleakt worden.

„Wir sind froh, dass nun endlich das Ergebnis des ‚Fitness Checks‘ offiziell vorliegt, und eindeutiger könnte es nicht sein: Die EU-Fauna-Flora-Habitat und die EU-Vogelschutzrichtlinie, die zusammen das Rückgrat des Naturschutzes in allen EU-Ländern bilden, sind weiterhin wirksam, effizient, notwendig und modern“, fasst NABU-Präsident Olaf Tschimpke zusammen.

Der NABU kritisiert jedoch scharf, dass die Kommission offenbar unter Druck der Wirtschaftslobby bis zuletzt versucht hatte, die Veröffentlichung zu verschleppen. Noch jetzt heißt es, man wolle erst im Herbst entscheiden, ob die Richtlinien nun unverändert bleiben oder doch neu verhandelt werden. Sowohl Umweltkommissar Vella als auch Junckers Vizepräsident Timmermans haben Verantwortung für die Verzögerung von sich gewiesen.  
„Es muss also das direkte Umfeld von Jean-Claude Juncker sein, wo jemand immer noch auf eine gute Gelegenheit wartet, die EU-Naturschutzstandards zu schwächen, an Bürgern und Experten vorbei“, so Tschimpke.

Das EU-Parlament und die EU-Umweltminister haben sich ebenfalls längst für eine Beibehaltung der Richtlinien ausgesprochen, ganz im Sinne der NABU-Forderungen. Vor einem Jahr stimmten außerdem über eine halbe Million Bürger für die Naturschutzrichtlinien – bei der größten EU-Bürgerbefragung, die es je gab.

Der NABU fordert nicht nur ein schnellstmögliches Ende der Rechtsunsicherheit auf EU-Ebene, sondern auch einen Aktionsplan für die bedrohte Artenvielfalt. „Wir haben bereits genug Zeit verloren mit der Debatte um die Richtlinien – aber immerhin macht die heute öffentlich gewordene Studie auch klare Empfehlungen für eine bessere Umsetzung. Bis Oktober erwartet der NABU dazu Vorschläge der EU-Kommission, zum Beispiel für die bessere Finanzierung von Schutzgebieten und den Kampf gegen Naturschutzkriminalität“, so Tschimpke.

Mehr Infos und Download der Studie:
https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/  

Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser, Leiter EU-Naturschutzpolitik im NABU-Bundesverband, Tel. +49 (0)172-4179730


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 80/16 | 5. JULI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Ajuga genevensis, Genfer Günsel


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

Wanderfalkenvergiftung in der Schweiz
Wanderfalkenvergiftung in der Schweiz
Wanderfalkenvergiftung in der Schweiz

05/06.07.2016

Schweiz.
Auch heute noch leiden zahlreiche Greifvögel unter vielfachen Nachstellungen. Nicht nur in "freier Wildbahn" auch im urbanen Umfeld machen die Täter vor den perfidesten Handlungen nicht halt.

Bilder eines solch schrecklichen Anlschlages auf unsere Artenvielfalt
in Europa konnte vor geraumer Zeit mittels Webcam am Kamin der KVA Josefstrasse in Zürich aufgenommen werden.

Das Video zeigt wie ein Wanderfalken-Weibchen verendete. Mehr noch, es hatte zwei Junge im Nest und starb nach der Rupfung einer Taube. Nachfolgende stellte sich heraus das die Taube mit Gift bestrichen war. Nach weiteren Vergiftungsfällen ist die Polizei den Tätern nun auf der Spur.

Quellenangabe / Foto

- https://www.youtube.com/watch?v=8kKoL3sdbaQ

Veröffentlicht am 30.01.2015

Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von
Artenschutz in Franken®


- von wegen in einer aufgeklärten Zeitspanne fänden keinerlei Beeinträchtigungen an Wildtieren mehr statt .. nur die Formen haben sich manchmal verändert. Umso wichtiger ist es sich umso nachdrücklicher für die Erhaltung der Biodiversität zu engagieren.

- In zahlreichen Projekten und mit vielfachen Projektpartnern engagieren wir uns nachdrücklich für den Wanderfalkenschutz in Deutschland und darüber hinaus.


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Neue Unterstützung für die Bildungsarbeit im Nationalpark
Neue Unterstützung für die Bildungsarbeit im Nationalpark
Neue Unterstützung für die Bildungsarbeit im Nationalpark
- Neue Commerzbank Umwelt-Praktikanten 2016 -

05/06.07.2016

Auf vier Studentinnen und Studenten
wartet ein herausfordernder und abwechslungsreicher Sommer im Nationalpark Berchtesgaden (v.l.): Johanna Wimmer aus Bischofswiesen, Tina Winterer aus München, Raphael Böhm aus Freiburg (r.) und Annkatrin Fickel aus Fürth (nicht auf dem Foto) absolvieren derzeit das von der Commerzbank geförderte „Umweltpraktikum“ und unterstützen damit das Team der Umweltbildung im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“.

Alois Bauer (2.v.r.), Direktor der Commerzbankfilialen in Bad Reichenhall und Freilassing, begrüßte die neuen Praktikanten im Außengelände des Nationalparkzentrums. Bereits seit über 25 Jahren unterstützen die Commerzbank-Umweltpraktikanten die Bildungsarbeit im Nationalpark. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt dabei auf der Betreuung von Schulkassen verschiedener Altersstufen. Mit kreativen Ideen und Projekten bereichern sie die Bildungsangebote und begeistern die Teilnehmer mit viel Engagement für die Natur des Schutzgebietes.

Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de


Quellenangabe / Foto

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

Neue Fotoausstellung im Nationalparkzentrum
Neue Fotoausstellung im Nationalparkzentrum
Neue Fotoausstellung im Nationalparkzentrum: "Buffalo Ballad"

05/06.07.2016

Ab sofort und noch bis zum 30. August 2016 ist im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“
die neue Sonderausstellung „Buffalo Ballad“ zu sehen. Die Fotoausstellung gewährt Einblicke in die faszinierende Geschichte der amerikanischen Bisons. Im 16. Jahrhundert zogen noch mehr als 30 Millionen Wildrinder über die Grasebenen von den Rocky Mountains bis zum Mississippi.

Die Prärie war ein wogender Ozean aus zottigen Leibern.
Der Bison war alles für die Indianer. Was sie sahen, rochen, aßen oder anfassten bestand aus Bison, er war das Zentrum ihrer Kultur. Mit der Besiedlung des Mittelwestens begann ein gigantisches Schlachten, niemals zuvor in der Geschichte haben Menschen in so kurzer Zeit so viele wilde Tiere getötet. Dank intensiver Schutzbemühungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts kehrt der Bison in die nordamerikanischen Prärien zurück.


60 großformatige Fotografien von Heidi und Hans-Jürgen Koch zeigen eine visuelle Spurensuche im Herzen des Bisonlandes. Die Ausstellung „Buffalo Ballad“ ist täglich zwischen 9:00 und 17:00 Uhr im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“, Hanielstraße 7 in Berchtesgaden, zu sehen. Der Besuch der Fotoausstellung ist kostenfrei.



Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de



Quellenangabe / Foto

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Renaturierung des Moors "Kleine Au"
Renaturierung des Moors "Kleine Au"
Renaturierung des Moors "Kleine Au"

04/05.07.2016

Im Rahmen des LIFE+ Projekts führt die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
diesen Sommer umfangreiche Renaturierungsarbeiten im Moorgebiet „Kleine Au“ bei Altschönau durch.  Ziel ist es, den Wasserhaushalt und damit auch wertvollen Lebensraum in dem stark beeinträchtigten ehemaligen Hochmoor zu verbessern.

Hochmoore sind faszinierende Lebensräume. Durch hohe Wasserstände und extreme Nährstoffarmut sind nur spezialisierte Pflanzen- und Tierarten fähig, dort zu überleben. Viele von ihnen sind heute stark gefährdet, weil wertvolle Moorhabitate durch Entwässerung, Torfabbau und Aufforstung verschwinden. Als besondere Lebensraumtypen sind Moore deshalb auch im europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 enthalten und geschützt.

Auch das Moor „Kleine Au“ bei Altschönau wurde über Jahrzehnte hinweg systematisch entwässert und aufgeforstet. Diesen Sommer werden nun umfangreiche Renaturierungsarbeiten durchgeführt. Zunächst wird ein großer Teil des aufgeforsteten Fichtenbestands im ursprünglich baumfreien Moorzentrum entnommen, um die Verdunstung zu reduzieren. Um den empfindlichen Moorboden zu schonen, werden die Bäume mit einer Seilkrananlage aus dem Gebiet transportiert.

Die entsprechenden Arbeiten starten am 1. Juli und werden etwa 4 Wochen lang dauern. In dieser Zeit ist eine Betretung des Gebiets sowie der direkt angrenzenden Wander- und Radwege nicht möglich. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert.

Nach der Entfichtung beginnen im August die eigentlichen Wiedervernässungsmaßnahmen. Hierzu werden die vorhandenen Entwässerungsgräben mit Hilfe von Dämmen und Grabenverfüllung verschlossen und unwirksam gemacht. Die Wander- und Radwege sind während der Arbeiten wieder normal begehbar.
Die Renaturierung findet im Rahmen des LIFE+ Projekts „Moore, Fließgewässer und Schachten im Nationalpark Bayerischer Wald“ statt. LIFE+ ist ein Förderinstrument der EU, mit dem Habitate im europäischen Schutzgebietssystem Natura 2000 verbessert werden können.

Der Nationalpark Bayerischer Wald nutzt diese Förderung seit 2013, kofinanziert durch den Bayerischen Naturschutzfonds,  um besondere Lebensräume zu schützen.



Quellenangabe

© Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Wilde Blasenkirsche

Ferner neu aufgenommen und in nachfolgenden Rubriken eingestellt:

Pflanzen / Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae) - Aristolochia clematitis, Osterluzei
Pflanzen  / Nachtschattengewächse (Solanaceae) - Physalis alkekengi, Wilde Blasenkirsche


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Für die wilde Schönheit des Schwarzwaldes werben
Für die wilde Schönheit des Schwarzwaldes werben
Für die wilde Schönheit des Schwarzwaldes werben

04/05.07.2016

Neue Dauerausstellung im geplanten Nationalparkzentrumsneubau ab Frühjahr ‘19 – DBU gibt 973.000 Euro

Seebach.
„Eine Spur wilder“ – das ist der Name einer Dauerausstellung, die ab dem Frühjahr 2019 Besuchern „die wilde Schönheit des Schwarzwaldes und die Faszination unberührter Natur nahebringt und zur zentralen Anlaufstelle im geplanten Neubau des Nationalparkzentrums am Ruhestein werden soll“, wie es Rita Schwarzelühr-Sutter, Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, heute betonte.

Die DBU unterstützt die Entwicklung und Einrichtung der Ausstellung inhaltlich und finanziell mit 973.000 Euro. An interaktiven Exponaten bietet die Dauerausstellung rund um die Themen Wildnis, biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit viele Anregungen rund um den Nationalpark. Aus den Händen von Rita Schwarzelühr-Sutter nahm heute Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium von Baden-Württemberg, die Förderbewilligung entgegen.

Durch innovatives Ausstellungskonzept Naturschutz fördern

„Mit der DBU-Förderung wird nicht nur ein innovatives Ausstellungskonzept ermöglicht, sondern ein wichtiges Anliegen der Landesregierung, des Umweltministeriums und des Naturschutzes insgesamt gefördert und unterstützt“, sagte Baumann während der heutigen Festveranstaltung im Nationalparkzentrum. Neben dem Klimawandel, dem nicht nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und den schädlichen Emissionen gehöre der Verlust der Artenvielfalt zu den zentralen Herausforderungen der Gesellschaft. Nach Baumann gelingt es „mit der neuen Dauerausstellung, die Ziele des Nationalparks und die damit verbundenen Aufgaben zum Schutz des Schwarzwaldes auf eine kreative und innovative Weise zu vermitteln“.

600 Jahre alte Schwarzwaldtanne im Zentrum der Ausstellung

Mittelpunkt der neuen Ausstellung wird eine fast 600 Jahre alte Schwarzwaldtanne sein. An ihrem Beispiel sollen die natürlichen Lebensphasen und Prozesse illustriert werden, die sich in einem Wald entwickeln, in dem keine menschlichen Eingriffe mehr stattfinden. Erzählt wird auch von der Nutzung dieses Waldes über die Jahrhunderte, von seiner geradezu weltgeschichtlichen Bedeutung und seiner Entwicklung hin zu einem Nationalpark. Eine moderne, innovative und kreative Inszenierung wird die verschiedenen Lebensräume im Nationalpark mit seinen großen und kleinen Pflanzen und Tieren illustrieren. Moderne Technik wird die Verbindung zu Nationalparken in anderen Kontinenten herstellen – so soll der Naturschutzgedanke auch global erlebbar und gefördert werden. „Der Nationalpark Schwarzwald bietet ein ideales Anschauungsobjekt“, sagte Rita Schwarzelühr-Sutter. Die Besucher könnten sich vor Ort umfassend informieren und das eigene Verhalten reflektieren. „Mit dem geplanten Neubau des Nationalparkzentrums und der von uns geförderten Ausstellung entsteht ein Modellprojekt, das zeigt, wie naturkundliche Bildung plus Bildung für nachhaltige Entwicklung sinnvoll miteinander verknüpft werden können“, so die DBU-Kuratoriumsvorsitzende weiter.

Kinder und Jugendliche in die Planung der Ausstellung miteinbeziehen

„Die Ausstellung soll bis zu 100.000 Besucher im Jahr anlocken“, sagte Charly Ebel, Fachbereichsleiter in der Nationalparkverwaltung. Speziell bei Kindern, Jugendlichen, Schulklassen und Familien wollen „wir die Faszination für die unberührte Natur wecken und für den Naturschutz generell, insbesondere aber für das Thema Wildnis begeistern“, führt er weiter aus. So werden Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Schulformen bereits in die Planung der Ausstellung mit einbezogen. „Das ist eine ganz besondere Form der Mitgestaltung, denn die Wünsche und Vorstellung der Jugendlichen werden bei der Planung mit berücksichtigt. Außerdem können sie sich bei der Entwicklung von Ausstellungsführern, Apps und dem Inhalt der Führungen einbringen“, erläutert Ebel.

In der Aufnahme

Im neuen Nationalparkzentrum wird ab Frühjahr 2019 die DBU-geförderte Dauerausstellung beheimatet sein. Gemeinsam freuen sich darauf (v.l.) Dr. Thomas Waldenspuhl, Leiter Nationalparkverwaltung, Heinz Reinöhl, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Elke Osterloh, Leiterin Infozentrum des Nationalparks, Rita Schwarzelühr-Sutter MdB, DBU-Kuratoriumsvorsitzende, Friedo Meger, Geschäftsführer Kunstraum GfK und Dr. Wolfgang Schlund, Leiter Nationalparkverwaltung.

© Ulrike Klumpp


Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Nationalpark Hunsrück-Hochwald erleben
Nationalpark Hunsrück-Hochwald erleben
Umwelttipp im Juli: Nationalpark Hunsrück-Hochwald erleben

04/05.07.2016


„Willkommen im Urwald von morgen“ – unter diesem Motto steht das diesjährige Programm des Nationalparks Hunsrück-Hochwald, das in den kommenden Ferienmonaten wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen für Groß und Klein bereithält.

  • Seitdem der erste Nationalpark in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr zusammen mit dem Saarland gegründet wurde, erfreut er sich einer wachsenden Zahl an Besucherinnen und Besuchern.

Sie erkunden im Urwald von morgen wilde Buchenwälder, einzigartige Hangmoore, steinige Rosselhalden oder Spuren der Kelten. Die angebotenen Veranstaltungen, von  informativen  Rangertouren über spannende Erlebnistouren bis hin zu Angeboten für Schulkinder, bieten für jeden etwas.

  • Auch in diesem Jahr lädt der Nationalpark zu über 365 Veranstaltungen ein.

Allein in den letzten Sommerferien haben über 600 Kinder und Jugendliche an Programmen des neuen Nationalparks teilgenommen. „Ein Bewusstsein für die Natur bei Kindern und Jugendlichen zu wecken, ist ein wichtiges Ziel des Nationalparks. Sie sollen mit allen Sinnen die Wildnis erkunden, die Vergangenheit des Hunsrücks erforschen und die Zukunft des Nationalparks mitgestalten“, so Umweltministerin Ulrike Höfken.

Jugendliche können unter dem Motto „Wildnis für alle! Anfassen - Verstehen - Schützen“ und Kinder bei der „Junior-Wildkatzen-Tour“ den Nationalpark erkunden.

Auch bei den Erwachsenen ist das Interesse groß. Das bestätigt  der stetige Zulauf bei den Touren der Ranger und Nationalparkführer.  Die Veranstaltungsprogramme und Informationen finden Besucher in den Touristeninformationen der Region und an touristisch interessanten Orten sowie im Internet.

Der aktuelle Flyer „Nationalpark Hunsrück-Hochwald erleben“ aus der Reihe des Landesprogramm „Umweltschutz im Alltag“ gibt im Juli für die bevor stehenden Sommermonate eine Reihe von interessanten Ideen und Anreize für Ausflüge und Angebote in der Nationalparkregion.

Den Flyer und alles weitere zum Programm „Umweltschutz im Alltag“ erhalten Sie unter:

-
www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de.

Direkt zur Website des Nationalparks gelangen Sie hier:

- www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de

Quellenangabe

Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz
vertreten durch die Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten

Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Vierflecklibelle


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neues aus der Flora auf der A.i.F-Präsenz
Neues aus der Flora auf der A.i.F-Präsenz
Neu auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken®

04/05.07.2016

Franken.
"Drei Neue" - hat uns Albert Meier mitgebracht.

- Bupleurum falcatum, Sichelblättriges Hasenohr
- Monotropa hypopitys, Fichtenspargel
– Vicia sylvatica, Wald-Wicke

Zu finden unter:

Pflanzen / Doldengewächse (Apiaceae) - Bupleurum falcatum, Sichelblättriges Hasenohr;
Pflanzen / Fichtenspargelgewächse (Monotropaceae) - Monotropa hypopitys, Fichtenspargel;
Pflanzen / Schmetterlingsblütler (Fabaceae) – Vicia sylvatica, Wald-Wicke

In der Aufnahme

- Der Fichtenspargel


Dr. Barbara Hendricks besucht Insel Vilm
 Dr. Barbara Hendricks besucht Insel Vilm

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks besucht Insel Vilm

03/04.07.2016

BfN-Außenstelle stellt sich und ihr breites Aufgabenspektrum vor

Bonn/Insel Vilm, 30. Juni 2016:
Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks war am heutigen Donnerstag auf der Insel Vilm zu Gast. Sie informierte sich vor Ort über die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen der Außenstelle Insel Vilm des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) mit ihrer Abteilung Meeresnaturschutz und der Internationalen Naturschutzakademie ( INA ).

Die Bundesumweltministerin würdigte die Arbeit des BfN auf Vilm: "Es freut mich zu sehen, wie sowohl die INA als auch die Abteilung Meeresnaturschutz entscheidend zur Entwicklung und Umsetzung der internationalen und nationalen Strategien und Verpflichtungen des Umweltministeriums im Naturschutz beitragen", sagte Dr. Hendricks. "Die BfN-Außenstelle auf Vilm ist aus dem internationalen Naturschutzgeschehen nicht mehr wegzudenken. So gingen von hier beispielsweise zentrale Anstöße zur Entwicklung eines weltweiten Netzwerkes von Meeresschutzgebieten aus. Hervorzuheben ist neben der Funktion der BfN-Außenstelle als praktizierende Naturschutzmanagementbehörde insbesondere ihre Rolle als Denkwerkstatt, als ,Think Tank´ für strategische Themen im nationalen und internationalen Naturschutz", erklärte Dr. Hendricks. "Hierbei sehe ich in der Internationalen Naturschutzakademie zukünftig großes Potential als Forum für Dialog und Austausch zwischen Bund, Ländern und anderen Akteuren hinsichtlich der Umsetzung unserer Naturschutz-Offensive 2020."

Über den hochrangigen Besuch auf Vilm freute sich auch BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Dass Frau Dr. Hendricks sich vor Ort ein Bild über die Aufgaben unserer Außenstelle macht, ist ein Ausdruck der Wertschätzung für unsere Arbeit. Denn das BfN hat die Aufgabe, dem Bundesumweltministerium in allen Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes beratend zur Seite zu stehen", sagte Prof. Jessel. "Die ausgezeichnete Forschung, die durch die Kolleginnen und Kollegen auf Vilm geleistet wird und die Veranstaltungen unserer Internationalen Naturschutzakademie haben schon geholfen, viele internationale und auch nationale Konferenzen sowie die dabei getroffenen Beschlüsse vorzubereiten. Die Zusammenarbeit zwischen dem Umweltministerium und dem BfN ist für die auf politischer Ebene erzielten Erfolge im Naturschutz von hoher Bedeutung."

Die Einrichtung auf der Insel Vilm ist von ihrer internationalen Ausrichtung geprägt, sie verleiht ihr ihren einzigartigen Charakter: Das Spektrum reicht von internationalen Weiterbildungsprogrammen für Führungskräfte im Naturschutz und Ideenschmieden an der INA bis hin zu wissenschaftlichen Arbeiten für den nationalen und internationalen Meeresnaturschutz und die Verwaltung der Meeresschutzgebiete des Bundes.


In der Aufnahme

- Im Gespräch: Umweltministerin Barbara Hendricks und BfN-Präsidentin Beate Jessel; Bild: Thomas Trutschel/photothek/BMUB

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

Erfreulicher Nachwuchs am FB Waldsassen
Erfreulicher Nachwuchs am FB Waldsassen
Erfreulicher Nachwuchs am FB Waldsassen

02/03.07.2016

Waldsassen, 24. Juni 2016
- Voller Stolz wurde am Forstbetrieb Waldsassen das Messen, Wiegen und Beringen des ersten Seeadler-Nachwuchses im Landkreis Tirschenreuth mitverfolgt.    

Mehr auf den Seiten der Bayerischen Staatsforsten A.ö.R

- www.baysf.de/de/medienraum/pressemitteilungen/nachricht/detail/der-adler-ist-gelandet.html

In der Aufnahme der Bayerischen Staatsforsten A.ö.R

- Seeadlernachwuchs



Gesetz zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls
Gesetz zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls
Gesetz zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls tritt in Kraft

01/02.07.2016

   Bundesamt für Naturschutz ist für den Vollzug des Gesetzes zuständig
   BfN-Präsidentin: „Kontinuierliche Beratung ist uns sehr wichtig“

Bonn, 30. Juni 2016:
Wenn am 1. Juli das Gesetz zur Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Nagoya-Protokoll in Kraft tritt, übernimmt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) eine weitere Vollzugsaufgabe: Es kontrolliert, ob Nutzer genetischer Ressourcen in Deutschland die Regeln zu Zugang und Vorteilsausgleich befolgen.

Das Nagoya-Protokoll ist ein internationales Instrument zur Inwertsetzung der biologischen Vielfalt, das heißt es werden wirtschaftliche Anreize für eine nachhaltige Nutzung der Natur gesetzt. Es sieht insbesondere vor, dass jeder Vertragsstaat Maßnahmen ergreift, um sicherzustellen, dass eine Nutzung genetischer Ressourcen nur im Einklang mit den nationalen Gesetzen des Landes erfolgt, aus dem diese Ressourcen stammen und dass Vorteile, die sich aus der Nutzung ergeben, fair geteilt werden.

So soll sichergestellt werden, dass Biopiraterie eingedämmt wird. Mit der Ratifizierung des Nagoya-Protokolls hatte Deutschland im April 2016 zunächst die Weichen gestellt, um Vertragspartei dieses völkerrechtlichen Vertrags zu werden. Nach dem deutschen Umsetzungsgesetz ist das BfN nun die für den Vollzug des Nagoya-Protokolls in Deutschland zuständige Behörde. "Als solche kontrolliert das BfN die deutschen Nutzerinnen und Nutzer von genetischen Ressourcen und von traditionellem Wissen, das mit genetischen Ressourcen in Verbindung steht, im Hinblick auf die Einhaltung der sogenannten Sorgfaltspflicht", sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. Einhaltung der sogenannten Sorgfaltspflicht besagt, dass Nutzerinnen und Nutzer mit der gebotenen Sorgfalt vorgehen müssen, um festzustellen, ob der Zugang zu den Ressourcen (bzw. zum traditionellen Wissen) sowie deren Nutzung legal sind.

Des Weiteren nimmt das BfN als Vollzugsbehörde weitere Aufgaben wahr: Es nimmt zum Beispiel Sorgfaltserklärungen entgegen, die die Nutzerinnen und Nutzer in der Phase der Forschungsfinanzierung sowie bei Produktentwicklung abzugeben haben und prüft Anträge zur Registrierung von Sammlungen. Außerdem interveniert das BfN und verhängt gegebenenfalls Sanktionen bei Verstößen gegen die Sorgfalts-, Erklärungs- und Mitwirkungspflichten der Nutzerinnen und Nutzer. "Ganz besonders wichtig ist dem BfN auch eine kontinuierliche Beratung aller Nutzer und Sammlungen in Deutschland, denn nur dadurch ist eine breite Akzeptanz dieses neuen völkerrechtlichen Übereinkommens gewährleistet", so Prof. Jessel.

Beim Vollzug des Nagoya-Protokolls kooperiert das BfN mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Hinblick auf genetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft und mit dem Robert Koch-Institut (RKI) bei Humanpathogenen. Ein enger Informationsaustausch besteht zudem mit dem Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA).

Weitere Informationen zur neuen Rechtslage sind auf der ABS -Homepage des BfN zu finden: www.abs.bfn.de

Hintergrund

Am 01. Juli 2016 tritt das Gesetz zur Umsetzung der Verpflichtungen nach dem Nagoya-Protokoll und zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 511/2014 in Deutschland in Kraft. Zuvor hatte Deutschland am 21. April 2016 das "Protokoll von Nagoya über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt ( CBD )" ratifiziert und damit entschieden, Vertragspartei dieses völkerrechtlichen Vertrages zu werden. Diese Verpflichtungen werden auf europäischer Ebene bereits seit dem 12. Oktober 2014 durch die Verordnung (EU) Nr. 511/2014, ergänzt durch die Durchführungsverordnung (EU) 2015/1866 vom 13. Oktober 2015 implementiert.

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- aktuell laufende Mainrenaturierung bei Baunach in Oberfranken ... mehr Impressionen unter ... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=84661



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neuntöter im Rhein-Erft-Kreis
Neuntöter im Rhein-Erft-Kreis
Neuntöter im Rhein-Erft-Kreis

30.06/01.07.2016

NRW.
Bei einem Streifzug durch die heimische Natur, viel mir ein Dornengestrüpp auf, an der eine Maus aufgespießt war. Das macht normalerweise nur ein Neuntöter. Der etwa 17 cm große Vogel, der zur Familie der Würger zählt, ist durch sein Verhalten, Beutetiere an Dornen oder Weidenzäunen aufzuspießen, bekannt. Der Neuntöter war wegen fehlender, offener Landschaften stark zurück gegangen. Er liebt offenes Gelände mit wenig Vegetation. Flächen mit Dornengestrüpp und Heckenstruktur sind sein Nahrungs- und Brutgebiet.

Der Vogel jagt Großinsekten, Amphibien, Reptilien und Mäuse, stellt aber auch kleinen Vögeln nach. Er spießt die Beute an einem Dorn vom Heckenrosenstrauch auf. Das Weibchen holt die Beute ab und füttert seine Jungen damit. Die kleinste mitteleuropäische Würgerart legt 6-8-Eier, die nur vom Weibchen 15 Tage bebrütet werden. Nach 16 weiteren Tagen verlassen die Jungen das Nest. Mit etwa 40 bis 50 Tagen sind sie ausgewachsen.

Es werden in Deutschland etwa 200 000 Brutpaare geschätzt. Der Neuntöter ist auf Grund von Lebensraumzerstörungen und dem Rückgang der Großinsekten geschützt. Hier bei uns in der Tagebaurekultivierung ist der Neuntöter wieder anzutreffen und zu beobachten.

Quellenangabe/Fotos

----------------------------------------

Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg
50181 Bedburg
Tel. 0227281153
Mobil. 01734979795
E-Mail. Thiemann@Naturschutzberater.de
www.Naturschutzberater.de
.........................................................
Projekt:
www.Eisvogelschutz-Deutschland.de
Mitglied in der Interessengemeinschaft www.Naturtreff-Bedburg.de



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Mehr zum Neuntöter auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21681


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Stelen der Biodiversität im SWR
Stelen der Biodiversität im SWR
Kindergartenkinder lernen Naturschutz - Artenschutz im Trafohäuschen

29/30.06.2016

Baden - Württemberg/Ittlingen.
Die Naturschutzorganisation "Artenschutz in Franken" hat gemeinsam mit der Audi Stiftung für Umwelt und der Gemeinde Ittlingen aus einem alten Trafohaus einen Artenschutzturm gemacht und Kindergartenkinder so begeistern können, dass sie zu kleinen Artenschützern wurden.

Unter www.swr.de/natuerlich/kindergartenkinder-lernen-naturschutz-artenschutz-im-trafohaeuschen/-/id=100810/did=17682090/nid=100810/1jvnxth/index.html

oder einem "Klick" auf die Aufnahme gelangen Sie zum Beitrag des SWR.

3:45 min | Heute | 18.15 Uhr | SWR Fernsehen

Stand: 27.6.2016, 16.32 Uhr


Mehr zur Entwicklung des Projekts auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=72920


NABU: Posse um Glyphosat-Zulassung geht weiter
NABU: Posse um Glyphosat-Zulassung geht weiter

NABU: Posse um Glyphosat-Zulassung geht weiter

29/30.06.2016

Miller: Vorsorgeprinzip ernst nehmen - Schutz von Mensch und Natur steht an oberster Stelle
________________________________________________________________

Brüssel/Berlin –
Schon dreimal konnten sich die EU-Mitgliedstaaten nicht über eine Genehmigungsverlängerung des Pestizids einigen, die zum 30. Juni ausläuft. Auch heute kam die nötige Mehrheit in der EU nicht zustande, nun entscheidet die EU-Kommission im Alleingang.

Dazu erklärt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die Posse um die Zulassung des Totalherbizids Glyphosat in der EU geht weiter. Die EU-Kommission hatte wohl darauf vertraut, dass die Staaten irgendwann mürbe werden und für eine Genehmigungsverlängerung stimmen. Das ist nicht passiert. Statt zu akzeptieren, dass es keine Mehrheit für Glyphosat gibt, entscheidet nun die Kommission im Alleingang. Das widerspricht dem Vorsorgeprinzip. Eine Genehmigungsverlängerung darf nicht erfolgen, solange nicht alle Risiken für Mensch und Natur einwandfrei widerlegt sind. Zehntausende von Landwirten kommen alleine in Deutschland im Ackerbau ohne Glyphosat aus.“

Auch Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt müsse endlich das Vorsorgeprinzip und die Wünsche der Verbraucher anerkennen, von denen eine große Mehrheit eine weitere Zulassung von Glyphosat in Europa ablehne, und nationale Verbote verhängen. „Statt sich regelmäßig zu enthalten, sollte die Bundesregierung mit einer Stimme sprechen, und zwar gegen die Genehmigungsverlängerung. Glyphosat ist nur ein Beispiel für den viel zu hohen Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, der zum Insektenschwund und Verlust von Artenvielfalt insgesamt führt. Die Kommission hatte die Mitgliedsstaaten mehrfach darauf hingewiesen, dass sie beim Thema Glyphosat Handlungsspielraum haben.

Zum Hintergrund
Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel, über 700.000 Tonnen werden pro Jahr versprüht. In Deutschland werden 6.000 Tonnen ausgebracht, wobei rund 39 Prozent aller Ackerflächen behandelt werden. Eine aktuelle Übersichtsliste der noch zugelassenen glyphosathaltigen Mittel für den Haus- und Kleingartenbereich hat der NABU unter www.NABU.de/glyphosat-im-garten veröffentlicht. Sie macht deutlich, welche Gefahren vom Totalherbizid ausgehen. Nicht nur Blüten- und Samenpflanzen werden mit dem Einsatz von Glyphosat zerstört, sondern auch Fische und Amphibien sind gefährdet, wenn es in Oberflächengewässer gelangt. Diese Auswirkungen werden in Kürzeln (NW261, NW264) auf den Packungen angegeben. In der Grafik stellt der NABU die einzelnen im Handel erhältlichen Mittel und ihre Auswirkungen dar. Auch das Bundesumweltministerium fordert, die Auswirkungen von Glyphosat auf die Biodiversität viel stärker zu beachten.




Überblick über die derzeit im Handel erhältlichen glyphosathaltigen Mitte
l: www.NABU.de/glyphosat-im-garten

Baumärkte listen glyphosathaltige Produkte nach NABU-Protest aus
: www.NABU.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/aktivitaeten/18914.html

NABU-Pestizidstudie „Artenschwund durch Spritzmittel“
: www.NABU.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/pestizide/16722.html

NABU-Studie „Umweltrisiko Glyphosat
“: www.NABU.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/pestizide/16524.html


Für Rückfragen:
Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510, Mobil +49 (0)173-9306515, E-Mail: presse@NABU.de


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 76/16 | 24. JUNI 2016
________________________________________________________________



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Scharfer Mauerpfeffer


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Erneuerbare Energien auch für Mobilität stärker nutzen
Erneuerbare Energien auch für Mobilität stärker nutzen

„Erneuerbare Energien auch für Mobilität stärker nutzen“

28/29.06.2016

DBU-Generalsekretär Bottermann fordert in Neustrelitz, Stickoxidbelastungen in Städten intensiver anzugehen

Neustrelitz.
Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), hat sich angesichts der nach wie vor hohen Stickoxidbelastung in unseren Städten dafür ausgesprochen, die Anstrengungen zur Luftreinhaltung weiter massiv zu forcieren. Im Rahmen der Tagung „Erdgas und Bio-Erdgas als Kraftstoff in den Kommunen des Landes Mecklenburg-Vorpommer“ sagte der Generalsekretär der größten Umweltstiftung Europas heute in Neustrelitz: „Wenn wir die Ziele der Energiewende wirklich erreichen wollen, müssen wir uns mehr anstrengen, die Effizienz im Bereich Verkehr zu steigern und erneuerbare Energien auch für die Mobilität stärker nutzen.“

Konsequenter Infrastrukturausbau notwendig

Bottermann unterstrich, dass Gasantriebe hierzu verfahrensbedingt einen erheblichen Beitrag leisten könnten. Allerdings sei dafür ein konsequenter Infrastrukturausbau notwendig. Methan als Kraftstoff biete an sich beste Voraussetzungen für die weitere Effizienzsteigerung motorischer Antriebe. Allerdings müssten die Motoren stärker als bisher auf die spezifischen Eigenschaften des Kraftstoffes Gas hin optimiert werden. Eine bloße Anpassung von Diesel- oder Benzinmotoren führe zu nicht optimalen Lösungen.

Hohes Potenzial für Biomethan, SNG und Wasserstoff aus erneuerbaren Energien

Biomethan, synthetisches Naturgas (SNG) – ein aus Biomasse gewonnener Ersatz für Erdgas – und Wasserstoff aus erneuerbaren Energien könnten perspektivisch einen nennenswerten Beitrag zur Kraftstoffversorgung leisten und zu einer erheblichen Klimaentlastung führen, den Bedarf aber nur anteilig decken. Derzeit werde das Potenzial von Biomethan aus Reststoffen nicht annähernd ausgeschöpft.

Für eine verstärkte Nutzung von Biomethan
im Verkehr seien zusätzliche Anreize notwendig. Die Perspektiven von SNG und Wasserstoff in der mobilen Anwendung seien angesichts offener technischer und wirtschaftlicher Fragen gegenwärtig noch nicht abschließend einzuschätzen – hier seien weitere Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen notwendig, um die Kosten zu senken und die Wirkungsgrade zu verbessern. Abhängig von den verfügbaren Energieträgern, der verfügbaren Technik und den Kosten würden sich für die verschiedenen Verkehrsbereiche unterschiedliche Antriebslösungen etablieren – die Vielfalt werde zunehmen, prognostizierte Bottermann.


In der Aufnahme


- DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann forderte heute in Neustrelitz, die Anstrengungen zur Luftreinhaltung in unseren Städten weiter massiv zu forcieren.

Quellenangabe/Foto

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Biosphärenkorridor für die Bundesrepublik Deutschland
Biosphärenkorridor für die Bundesrepublik Deutschland
Ein Biosphärenkorridor für die Bundesrepublik Deutschland

27/28.06.2016

Warum eigentlich nicht?

Deutschland/Steigerwald.
Unkonventionelle Wege beschreiten, dies war und ist seit jeher das Ziel des Artenschutz in Franken®. Ausgetretene Pfade zu verlassen ein Anspruch, den wir nahezu tagtäglich an uns selbst richten. Auch wenn es um die zukünftige Ausrichtung „des Steigerwaldes“ geht, bemühen wir uns darum neue Strukturen anzudenken und neue Perspektiven zu eröffnen.

Wie kann sich die Entwicklung der Steigerwaldregion in der Zukunft zeigen?

Darüber machen wir uns seit Jahren intensive Gedanken. Denn ein Stillstand, oder eine „Pseudoentwicklung“ wird die Entwicklung dieser Region keinesfalls in eine erfolgreiche Zukunft führen können. Gerade im Sinne der uns nachfolgenden Generation gilt es aufzuzeigen welche Optionen zu beschreiten wären um hier funktionelle Perspektiven zu öffnen die eine tatsächliche Bereicherung in sich bergen.

Dabei muss in unseren Augen ein möglichst breit gefächertes Spektrum der Bevölkerung angesprochen werden.

Denn das eine wird ohne das andere nicht funktionieren. Nicht das Ausgrenzen, sondern das Mitnehmen eines möglichst großen Kreis der Bevölkerung und aller hier präsenten Gruppierungen und Organisationen muss das gemeinsame Ziel sein. Denn es gilt einen Weg zu finden der tatsächlich dazu führen kann das sich eine Region funktionell in einer zukunftsfähigen Ausrichtung wiederfinden kann.

Seit Jahren spricht sich unsere Organisation dafür aus sich auch mit der Möglichkeit zur Errichtung eines Biosphärenreservats Steigerwald zu befassen.Denn die Konzentration auf nur eine sehr kleine Fläche, wie sie vielfach diskutiert und gefordert wird, zeigt sich für uns nur unzureichend optimal um eine Gesamtregion partizipieren lassen zu können.

Doch mehr noch, wenn es gelingen sollte den Blickwinkel noch weiter zu öffnen so könnte sich ein Biosphärenkorridor Franken inmitten der Bundesrepublik Deutschland gestalten lassen.

  • Während sich im nördlichen Franken das Biosphärenreservat Rhön sichtbar zeigt könnte im südlichen Bereich ein Biosphärenreservat Steigerwald entstehen.
  • Ja mehr noch, durch den „Lückenschluss mit den Hassbergen“ wäre es möglich, diesen Bereich in eine Region mit dem entsprechenden Alleinstellungsmerkmal zu katapultieren.
  • Neben dem Biosphärenreservat Wattenmeer könnte hier das größte Binnenland-Biosphärenreservat in Deutschland Gestalt annehmen.
Es ist wichtig den Austausch der sich verbindenden Regionen zu fördern und nicht die Verinselung.  Gerade für die Erhaltung der Biodiversität ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

  • Diese Anregung stellen wir gerne zur Diskussion und freuen uns auf ihre zahlreichen Kontaktaufnahmen. Denn nur durch eine möglichst offene Diskussion wird es uns gemeinsam gelingen "Das Beste" für unser Land zu erreichen.

Ein Kommentar des  Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Feuersalamander



Wildkatze: Ausbreitung größer als gedacht
Wildkatze: Ausbreitung größer als gedacht
Wildkatze: Ausbreitung größer als gedacht

27/28.06.2016

Wissenschaftler des Senckenberg-Instituts in Gelnhausen zeigen in einer Studie, dass Wildkatzen in Deutschland weiter verbreitet sind als bisher vermutet.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund unter

- www.wildundhund.de/wild/9498-wildkatze-ausbreitung-groesser-als-gedacht


Mehr zur Wildkatze auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=23034

In der Aufnahme von Johannes Rother

- wird nun zunehmend und in der Fläche nachgewiesen .. vorhanden war sie wohl schon viel länger .. die Wildkatze in deutschland



Zwergwale und Riesenhaie in der deutschen Nordsee gesichtet
Zwergwale und Riesenhaie in der deutschen Nordsee gesichtet
Zwergwale und Riesenhaie in der deutschen Nordsee gesichtet

27/28.06.2016

   deutsches Schutzgebiet Doggerbank: Anziehungspunkt für Meeresbewohner

Bonn/Insel Vilm, 23. Juni 2016:
Seltene Beobachtungen sind im Juni im Rahmen des deutschen Meeresmonitorings in der Nordsee gelungen: Im deutschen Natura 2000-Schutzgebiet Doggerbank wurden zwei Zwergwale beobachtet, nahe des Schutzgebiets Sylter Außenriff wurde ein Riesenhai gesichtet. "Die vermehrten Sichtungen unterstreichen die Bedeutung der Natura 2000-Schutzgebiete, insbesondere der Doggerbank, in der deutschen Nordsee und auch international", sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.

Im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) erheben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste (FTZ) der Universität Kiel regelmäßig die Seevogelvorkommen und das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover die Schweinswal-Vorkommen in der deutschen Nord- und Ostsee. Anfang Juni war das FTZ zur Erfassung der Seevogelvorkommen während der Brutzeit im äußersten Nordwesten der deutschen Nordsee, dem sogenannten Entenschnabel, unterwegs. Hier wurden schon in den vergangenen Jahren immer wieder vereinzelt Zwergwale gesichtet.

Bei der Flugerfassung am 6. Juni haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dort erneut zwei Zwergwale beobachtet. Bei einer weiteren Erfassung am 11. Juni wurde nordwestlich des deutschen Natura 2000-Schutzgebietes Sylter Außenriff ein Riesenhai gesichtet. Bereits im Februar dieses Jahres war bei einem Monitoring-Flug ein Riesenhai gesichtet worden, zum damaligen Zeitpunkt direkt im Schutzgebiet Doggerbank, wie jetzt auch aktuell die beiden Zwergwale. Beide Arten sind zwar in der Nordsee beheimatet, halten sich aber küstenfern auf und werden daher nur sehr selten beobachtet.

Für den Naturschutz besonders wertvolle Bereiche der Doggerbank sind als deutsches Natura 2000-Schutzgebiet ausgewiesen und sollen die marine Lebensvielfalt auf dieser einzigartigen, rund 18.000 Quadratkilometer großen Sandbank sichern. Auch das Sylter Außenriff und der Borkum Riffgrund wurden als Natura 2000-Schutzgebiete ausgewiesen. Die Schutzgebiete haben unter anderem eine besondere Bedeutung als Lebensraum für verschiedene Fischarten, vor allem die Doggerbank gilt als sehr plankton- und fischreich. Dieser Nahrungsreichtum scheint ein Anziehungspunkt für viele Meeresbewohner zu sein, nicht nur für Zwergwale oder Riesenhaie. Beim Seevogelmonitoring konnten im Winter zur gleichen Zeit wie der Riesenhai viele Trottellummen, Tordalken und sogar Papagei- und Krabbentaucher gesichtet werden. Jetzt im Juni haben dort sehr viele Basstölpel und Dreizehenmöwen Nahrung gesucht. Diese Arten befinden sich gerade in der Brutzeit und scheuen anscheinend den weiten Weg von den Brutkolonien Großbritanniens oder Helgolands bis zur Doggerbank nicht, um dort Nahrung zu finden.

Hintergrund:
Zwergwal und Riesenhai

Zwergwale gehören zu den Bartenwalen, die sich überwiegend von Krebstieren und Kleinfischen, z.B. Sandaalen ernähren. Sie leben meist als Einzelgänger, wandern aber auch gelegentlich in Kleingruppen von zwei bis drei Tieren. Sie werden bis zu zehn Meter lang, die Weibchen sind meist etwas größer als die Männchen.

Riesenhaie sind Planktonfresser. Diese bis zu zwölf Meter langen Haie können sehr weite Wanderungen unternehmen und folgen dabei auch jahreszeitlich bedingt den Planktonschwärmen.


Quellenangabe / Darstellung

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Neue Grünbrücke entsteht im Spessart
Neue Grünbrücke entsteht im Spessart
Neue Grünbrücke entsteht im Spessart

27/28.06.2016

Im Rohrbrunner Fors
t im Spessart entsteht eine weitere Grünbrücke über die A3.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund unter

- www.wildundhund.de/jagd/9500-neue-gruenbruecke-entsteht-im-spessart

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Gelbe Bienenragwurz






powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
28.07.2016 um 22:04 Uhr
34
USERS ONLINE
Sie sind der  1516324. Besucher!
( 21778296 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken

1996 – 2016
Alle Rechte vorbehalten!