Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2Unsere Partner Teil 3Unsere Partner Teil 999
Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF
Website Übersetzung  

 
       

+++ Versenkte Felsbrocken: Neues Leben im Meer vor Sylt - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/sylt-unterwasserfotos-zeigen-leben-an-versenkten-felsbrocken-a-1094889.html +++ 800. an der Zahl - Artenschutz in Franken® erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit ... dies schlägt sich auch in einer ständig wachsenden Mitgliederzahl nieder +++ Der Schatz im Steigerwald - wir besuchen erneut die Hohe Buchene Ebene und schildern unsere Eindrück in objektiver Form +++ Hart eingegriffen - ein Auwald wurde einer unsensiblen Bewirtschaftung unterzogen .. wir berichten +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
bringt sich
Artenschutz in Franken®
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus ein.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch sehr Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

-------------------------------------------

Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
40.000 - 70.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

---------------------------------------------

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




03.06.2016 Eröffnung des Fledermaus - Informationspfades
09.07.2016 Protection of Species Award - 2016


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere
Buchvorstellung
Buchvorstellung
Integrative Ansätze als Chance für die Erhaltung der Artenvielfalt in Wäldern

01/02.06.2016


Der Schutz und die Biodiversität von Wäldern sind auf nationaler wie auf internationaler Ebene zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Parallel dazu steigen die Anforderungen an die Wälder Europas, sollen sie doch Produkte und Energie aus erneuerbaren, klimafreundlichen
 und  heimischen  Quellen liefern.


Wälder  sorgen  für Einkommensmöglichkeiten  für  Landwirte,  Waldbesitzer  und  die Forst-  und Holzwirtschaft,  bieten  wertvolle  Erholungsmöglichkeiten und stellen Schutzleistungen gegen verschiedene Gefahren bereit, insbesondere für die Bewohner der Städte. Damit gehen viele Fragen zum
Zustand der biologischen Vielfalt und zum Schutz der Wälder einher.

Die positiven wie negativen Folgen forstwirtschaftlicher Praktiken und die Frage, ob segregative oder integrative Konzepte für die Biodiversität von multifunktionalen Wäldern förderlicher sind, sind Gegenstand einer anhaltenden Diskussion.

Kompromisse zwischen verschiedenen Interessen und Bewirtschaftungszielen müssen eingehender untersucht werden.Wälder werden in erster Linie genutzt, sobald sie wirtschaftliche Reife erlangt haben. Im Ergebnis sind Wälder in fortgeschrittener Entwicklungs-, der Zerfalls- oder gar der Zusammenbruchsphase des Bestands selten. Es sind jedoch häufig gerade diese Entwicklungsphasen,
die eine besonders hohe Nischen- und Artenvielfalt aufweisen.

Auf der anderen Seite überdauern in Wäldern wie denen Europas, die bereits seit Jahrhunderten bewirtschaftet werden, oftmals bedrohte Arten, die unter Vorherrschen natürlicher Prozesse verschwinden würden. Wichtig ist  deshalb  die  Einbeziehung  des  Biodiversitätsschutzes  in  das
Management  von  Wirtschaftswäldern mit dem Ziel einer langfristigen Bereitstellung von geeignetem Lebensraum für waldbewohnende Arten

Mehr zum Thema / die Publikation als PDF Download

- www.integrateplus.org/uploads/images/Mediacenter/In_Focus_ManagingForest_Europe_D.pdf

Quellenangabe / Fotonachweis / IMPRESSUM:
Wir danken Winfried Kraus und Andreas Schuck für die sprachliche Überarbeitung und Korrektur der
deutschen Fassung.

Die deutsche Übersetzung wurde herausgegeben mit Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt,
Wald und Landschaft BAFU (Schweiz), den Bayerischen Staatsforsten (BaySF), dem Kanton Aargau
(Schweiz) und dem Landesbetrieb ForstBW.

Zitierempfehlung:
Kraus  D.,  Krumm  F.  (Hrsg.)  2013.  Integrative  Ansätze  als  Chance  für  die  Erhaltung der Artenvielfalt in Wäldern. European Forest Institute. 300 S. Layout: design.idee GbR, Büro für Gestaltung, Erfurt
Druck: rombach digitale manufaktur, Freiburg

Haftungsausschluss:
Beivorliegendem  Band  handelt  es  sich  um  den  Abschlussbericht  des vom  Zentraleuropäischen Regionalbüro des European Forest Institute – EFICENT – durchgeführten Integrate-Projekts. Die Inhalte und Meinungen in dieser Veröffentlichung sind allein die der Autoren und entsprechen nicht unbedingt dem Standpunkt des European Forest Institute.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Acht neue Nationalpark-Partner ausgezeichnet
Acht neue Nationalpark-Partner ausgezeichnet
Acht neue Nationalpark-Partner ausgezeichnet

31.05/01.06.2016

Seit mittlerweile 10 Jahren zeichnet der Nationalpark Bayerischer Wald
besonders engagierte Touristische Dienstleister als Nationalpark-Partner aus. Kürzlich wurden acht neue Betriebe im Rahmen einer Schulungsveranstaltung im Hans-Eisenmann-Haus ausgezeichnet, so dass die Zahl auf nun 74 Partner gestiegen ist.

Zu den Nationalpark-Partnern Bayerischer Wald zählen Gasthöfe, Pensionen, Hotels, Ferien- und Jugendunterkünfte sowie Gastronomen im Nationalpark-Gebiet, Naturerlebnis-Anbieter, Verkehrsbetriebe und Unternehmen aus dem Einzugsgebiet des Nationalparks Bayerischer Wald. Allen ist eines gemeinsam: Sie haben sich die Nationalpark-Idee, „Natur Natur sein lassen“, auch auf die eigene Fahne geschrieben und machen die ursprüngliche Waldwildnis für Besucher erlebbar.

Die Betriebe durchlaufen vor der  Aufnahme ein Auswahlverfahren.
Dabei wird auf Kriterien wie Verwendung regionaler Produkte, Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe, Förderung nachhaltiger Mobilität, Förderung der Anreise mit der Bahn, Natur- und Umweltschonende Angebotsentwicklung und Verankerung des umweltorientierten, nachhaltigen Tourismus in ihrer Philosophie Wert gelegt.  Für die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe unter den Nationalpark-Partnern ist eine Umweltzertifizierung wie das Bayerische Umweltsiegel oder VIABONO Voraussetzung.

Nationalpark-Leiter Dr. Franz Leibl
freut sich über den Zuwachs: „Wir sind stolz auf unsere Partner, Sie stehen für die Region, für Qualität und Umweltfreundlichkeit.“ Die Betriebe bekämen mit dem Nationalpark einen großen starken Partner, das Schutzgebiet bekäme Botschafter, die als wichtige Multiplikatoren zum Nationalpark informieren könnten.

„Damit sie ihre Gäste immer aktuell über das Erlebnisangebot im Nationalpark informieren können, werden unsere Partnerbetriebe regelmäßig exklusiv von uns durch Exkursionen und Seminare geschult“, so Katrin Wachter, die das Kooperationsprojekt bei der Nationalparkverwaltung betreut.

Jochen Stieglmeier, 1. Vorstand des Vereins der Nationalpark-Partner,
wies darauf hin, dass die Nationalpark-Partner mit über 200.000 Übernachtungen der größte private Zusammenschluss von touristischen Dienstleistern in Bayern sei. „Als Netzwerk können wir die verschiedenen Gästewünsche abdecken und beim Marketing zusammenarbeiten“.

Neue Partnerbetriebe:
Lusenschutzhaus, Neuschönau- Waldhäuser
Hotel St. Florian, Frauenau
Landhotel Sportalm, Philippsreut-Mitterdorf
Kammbräu, Zenting
Kapellenhof, Ringelai
Jugendherberge Bayerisch Eisenstein
Ferienappartements Familie Haselberger, Mauth-Finsterau
Haus Margarete & Landhaus Karin, Zwiesel


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Unglückshäher ... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=53317


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Zwei "Neue" auf der Internetpräsenz

31.05/01.06.2016

Franken.
Auch bei nasser Witterung hat sich Albert Meier sich nicht gescheut aus dem Haus zugehen um einige interessante Aufnahmen zu erstellen.

Mitgebracht hat er diesmal:

- Gonioctena viminalis, Korbweiden-Blattkäfer  (Larven)
- Putoniella pruni, Gallmücke, Galle an Schlehe

In der Aufnahme von Albert Meier

-Larven des Korbweiden-Blattkäfers





Einblicke in naturnahe Wirtschaftswälder
Einblicke in naturnahe Wirtschaftswälder
Impressionen aus "dem Steigerwald"

30/31.05.2016

Franken/ Nördlicher und Oberer Steigerwald.
Alljährlich verbringen wir vom Artenschutz in Franken® viele Hundert Stunden in den Wäldern des Steigerwaldes. Dies auch um die Wertigkeit der Wälder hinsichtlich der Artenvielfalt zu prüfen und davon in transparenter Form zu berichten.

Uns interessiert z.B. sehr welche Arten hier (noch) vorhanden sind und wie sich neue Arten dazu gesellen, bzw. ob und wenn ja warum Arten verschwinden. Dabei haben wir es uns zueigen gemacht uns selbst davon zu überzeugen wie es um die Wälder tatsächlich steht.

Denn geredet wird seit Jahren sehr viel .. mal so - mal wieder anders herum.

Grundsätzlich kann wohl ohne Zweifel behauptet werden, das eine Reduktion der Artenvielfalt bislang wohl kaum stattgefunden hat. Gleichfalls war wohl der anzutreffende (liegende) Totholzanteil in den vergangenen Jahrzehnten kaum so hoch wie aktuell.

Auch die Präsenz an stehenden Biotopbäumen ist bemerkenswert. Wie umfangreich sich dieses Potential darstellt wird derzeit innerhalb einer breit angelegten Untersuchung geprüft und auch multimedial erfasst.

Denn Fakten sprechen für sich .. wie sich die Gesamtfläche in ihrer Wertigkeit abbildet werden wir in den kommenden Monaten regelmäßig kommunizieren. Dabei werden wir sowohl positive, jedoch wenn offensichtlich auch negative Aspekte ohne Zurückhaltung ansprechen und bildgebend dokumentieren.

In der Aufnahme

- Einblicke in den Wirtschaftswald Steigerwald der hier von den Bayerischen Staatsforsten AÖR / FB- Ebrach bewirtschaftet und verantwortet wird. Der Naturschutzgedanke hat innerhalb dieses Forstbetriebes einen sehr hohen Stellenwert.

Das freut nicht nur das Eichhörnchen ...


Rückkehrer eines Ureinwohners
Rückkehrer eines Ureinwohners
Der Habichtskauz in Bayern – Rückkehrer eines Ureinwohners

30/31.05.2016

Bayern.
Noch bis in die zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war diese interessante und imposante Eule im Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirge verbreitet. Doch leider ist es dem Menschen mit einer zu intensiven Bejagung, jedoch auch entsprechenden Lebensraumveränderungen abermals gelungen eine Art im Bestand zu eliminieren.

Habichtskäuze bevorzugen einen möglichst naturnahen Wald mit lichten Altholzinseln oder größeren Beständen. Gemieden werden dagegen in der Regel geschlossene Wälder. Die Nationalpark-verwaltung Bayerischer Wald bemüht sich seit etwa Mitte der 1970er Jahren um die Wideransiedlung dieser Art. Diese Bemühungen kann man gar nicht hoch genug zur Würdigung bringen.

Zwischenzeitlich ist es hier wohl gelungen etwa 10 Territorien als Besiedlungsstabil zu erachten.
Bleibtdie Hoffnung das es gelingen möge diesen bayerischen Ureinwohner als ständiges Mitglied in der heimischen Biodiversität (erneut) begrüßen zu dürfen.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=52979

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Habichtskauz


"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald
"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald
"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald

Eine Chance für Frankens Alte Wälder ....

29/30.05.2016

Steigerwald
. Nach nunmehr 4 umfangreichen Exkursionen (eine Begehung steht noch aus) die uns nahezu in die gesamte Waldabteilung "Der Hohe Buchene Wald" führten, ist es an der Zeit ein erstes Resümee zu ziehen.

Über 600 Aufnahmen wurden erstellt - 27 Stunden an konkreter  Exkusionszeit eingestellt. Dies alles so sind wir der Überzeugung versetzt uns in die Lage eine Bewertung abzugeben.Das Ergebnis werden wir in den kommenden Tagen hier auf unseren Seiten in gewohnt transparenter Form abbilden.

Unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=83945 Eindrücke und Kommentare zur Begehung am 26.05.2016

Die beiden Begehungen finden Sie hier:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=82903

Diashows der Exkursionen haben wir hier eingestellt:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200

In der Aufnahme von Silke Bauer

-
Bemooster Buchenfuß


Kaum ein Thema bewegt die Region innerhalb der Naturschutzverbände und anderer Organisationen so wir dies Waldabteilung und deren Perspektiven für deren Zukunft. Artenschutz in Franken® hat es sich zum Ziel gesetzt objektive Eindrücke der verschiedenen Waldbereiche für Sie zu erstellen und nachfolgend auch zu kommentieren.



Harte Eingriffe in eine wertvolle Auwaldstruktur
Harte Eingriffe in eine wertvolle Auwaldstruktur
Wenn Kuckuck und Rohrweihe mit gravierenden Lebensraumveränderungen konfrontiert werden.

29/30.05.2016

Bayern.
Am 23/24.04.2016 hatten wir auf eine Situation hingewiesen die nicht nur in unseren Augen etwas aus dem Ruder gelaufen war. Im Zuge einer "sensiblen Holzbewirtschaftung" wurde eine auwaldähnliche aufgelichtet. Sie wurde gar so licht gemacht das hier zahlreiche Tierarten vor einem Dilemma stehen.

Nach einer gewissen Zeit des "Andenkens" werden wir uns in der kommenden Wocher erneut mit den zuständigen Fachabteilungen des Forstes und der Kommune in Verbindung setzen um den bereits kommunizierten Lösungsansatz gemeinsam zu erörtern.

Dank ihrer intensiven Informationen, für die wir uns auch auf diesem Weg erneut ganz herzlich bedanken, zeigen diese uns doch Tag für Tag auf wie eng sie sich mit dem Verband Artenschutz in Franken® verbunden führen, konnten wir ein hochwertiges, gefährdetes Biotop wohl gerade noch vor weiteren Beeinträchtigungen bewahren.

Wälder entlang unserer Bäche und Flüsse, bilden ein einzigartiges Biotop ab.

Die Auwälder, die  mehr oder minder intensiv vom  Wechsel  zwischen Überflutung und Trockenzeiten geprägt  sind, stellen Lebensräume dar, die nicht nur in unserem Land zunehmend selten werden. Sie sind häufig verinselte Lebensräume die als Oasen der Biodiversität bezeichnet werden können.

Wenn diese Bereiche, wie wir bei unserer Exkursion erkennen konnten, Lebensraum für auch im Bestand gefährdete Arten sind, bedarf es eines dringlichen Managements welches diese hochwertigen Areale in einem intakten Zustand zu halten vermag.

Über 80 aussagekräfige Aufnahmen dokumentieren die Eingriffe und anteilig auch die Lebensformen wie z.B. die Rohrweihe bei Nestbau, oder auch den Mittel- und Kleinspecht bzw. den Kuckuck die hier nich einen Rückzugsraum gefunden haben.

Doch machen Sie sich doch ihr eigenes Bild.

Hier gehts zur Diashow:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=82365&startid=0

In der Aufnahme


- Hart eingegriffen wurde in die Weichholzaue .. Lebensräume wurden bei dieser Aktivität sicherlich nicht bewusst gefördert.




Sohlerosion stoppen
Sohlerosion stoppen
Sohlerosion stoppen

28/29.05.2016

Gesamtkonzept Elbe muss Zukunft der Elbe sichern


Anlässlich der am Montag in Magdeburg stattfindenden ersten Regionalkonferenz zum Gesamtkonzept Elbe begrüßt die Allianz der Umweltverbände und Bürgerinitiativen den begonnenen Prozess als wichtigen Schritt für einen nachhaltigen Umgang mit Deutschlands letztem freifließenden Strom, der Elbe.

Zugleich fordern die Verbände, dass im Gesamtkonzept Elbe die Weichen für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Entwicklung der Elbe gestellt werden, die die wertvollen Ressourcen der Flusslandschaft auch für zukünftige Generationen wiederherstellt und erhält. Zusätzlich muss sich darin eine Antwort zur Sohleintiefung finden. Die schädliche Eintiefung muss gestoppt und die Sohle angehoben werden. Eine bloße Reduzierung der Erosionsrate sei langfristig nicht ausreichend, da dies keine Verbesserung der unhaltbaren Situation an der Elbe bedeute. Eine Antwort könne ein integriertes Maßnahmenpaket sein, das über die bisherige Geschiebezugabe hinausgeht. „Erste gezielte Vorhaben sind baldmöglichst umzusetzen, denn jede weitere Eintiefung erschwert zukünftige Lösungskonzepte“, sind sich die Verbände und Pro Elbe einig.

Seit vielen Jahren fordern Umweltverbände, Bürgerinitiativen und andere gesellschaftliche Institutionen ein naturverträgliches Gesamtkonzept, um die drängenden Probleme am Elbfluss zu bewältigen. „Der inzwischen von Bund und Ländern initiierte Prozess bietet das Potential, den jahrelangen ergebnislosen Dauerkonflikt um den Fluss zu lösen und so den Weg ebnen, um unter anderem die europäische Wasserrahmenrichtlinie endlich korrekt umzusetzen.“ so die Vertreter von BUND, NABU, WWF und der Bürgerinitiative Pro Elbe.

„Eines der größten Probleme für Naturschutz, Wasserhaushalt aber auch mit Auswirkungen auf die Schifffahrt ist die Tiefenerosion der Elbsohle. Sie ist vor allem eine Folge der Begradigung des Elblaufs, der Uferbefestigungen und der Buhnen. Langfristig betrachtet bedroht diese Entwicklung die gesamte Natur- und Kulturlandschaft des Elbetals wie z.B. das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und das UNESCO-Welterbe Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Denn durch die Sohlerosion sinkt der Wasserspiegel der Elbe. Damit wird der Aue das Wasser entzogen, das sie für ihr Überleben dringend benötigt.“ erklärt Georg Rast, Gewässerexperte des WWF.

„Der Mensch profitiert maßgeblich von den ökologischen Leistungen der Flüsse und ihrer Auen. Dazu gehören  beispielsweise die Selbstreinigung, der Hochwasserschutz, die Funktion als Nährstoffsenke sowie als Speicher von Klimagasen. Ein funktionierender Wasserhaushalt, also die Versorgung der Auen mit Wasser, und eine naturnahe Wasserstands-Abflussdynamik sind Voraussetzung dafür. Daher ist es die Aufgabe eines Gesamtkonzepts, das vorhandene Regelungssystem der Elbe so zu modifizieren, dass es nicht nur verkehrlichen  sondern auch ökologischen Anforderungen gerecht wird.“ betont der NABU Elbe-Experte Yves Bloege.

BUND-Elbe Expertin Iris Brunar fordert ein Umdenken: „Bislang lag die Priorität im Umgang mit der Elbe auf ihrer Funktion als Wasserstraße, trotz der negativen Auswirkungen auf die Flusslandschaft und trotz zurückgehenden Transportvolumens per Schiff. In Zeiten des Klimawandels und der sich häufenden Extreme von Hoch- und Niedrigwasser muss neu nachgedacht werden. Das Gesamtkonzept Elbe bietet endlich eine Gelegenheit umzusteuern und ein nachhaltiges Miteinander von Mensch und Natur möglich zu machen.“

„Die Natur der Flusslandschaft Elbe bedeutet für jene die hier leben ein Stück Heimat und lockt immer mehr Menschen in die Region. Der Tourismus wuchs in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer wirtschaftlichen Größe. Die Besucher entdecken Landschaften, Tiere und Pflanzen, die es anderswo nicht oder nur noch selten gibt. Um die Flusslandschaft in dieser Region zu erhalten, muss die Elbe wieder breiter werden und langsamer fließen.“ betont Angela Stephan, Sprecherin der Bürgerinitiative Pro Elbe.


KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe


WWF

23. Mai 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Gebänderte Prachtlibelle (m)


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Erfolgreicher Wanderfalkenschutz des Artenschutz in Franken®
Erfolgreicher Wanderfalkenschutz des Artenschutz in Franken®
Erfolgreicher Wanderfalkenschutz des Artenschutz in Franken®

28/29.05.2016

Deutschland.
Seit nunmehr über 16 Jahren engagiert sich unser Verband gemeinsam mit zahlreichen Projektpartnern für eine Geifvogelart die noch bis vor wenigen Jahren am Rande des Aussterbens stand. Unteranderem duch die Installation spezieller Nisthilfen ist es uns seither gelungen diesen spektakulären Wildvogel "unter die Flügel zu greifen" um dessen Verschwinden aus der Liste der Biodiversität zu verhindern.

Mit großem Engagement wurden Spezialnisthilfen entwickelt die explizit auf die Bedürfnisse dieser Art abgestimmt wurden. Der Erfolg dieser Projektreihe spricht für sich. Der Wildvogel Wanderfalke besiedelt diese Nisthilfen vollkommen eigenständig und ohne jegliches zutun unsererseits.

Besonders erfreulich ist die hohe Zahl an Jungvögel welche die Nisthilfen alljährlich erfolgreich verlassen und damit zur Erhaltung der Art beitragen.

Doch wer nun der Überzeugung ist das es geschafft sei diese Art dauerhaft zu sichern, der mag sich nicht täuschen lassen. Denn noch immer unterliegt der Wanderfalke vielfach sehr starken Nachstellungen.

  • Vergiftungen,
  • Abschüsse und auch
  • Aushorstungen sind leider noch immer an der Tagesordnung.

Damit wir weiter dieser Art helfen können benötigen wir Ihre Unterstützung - damit wir auch in Zukunft Bilder dieser Art (aufgenommen von einer Webcam die zur Überwachung der Jungtiere dient) an die uns nachfolgende Generation weitergeben können.

Artenschutz in Franken® - für die Erhaltung der Artenvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus .. hierfür bringen wir uns täglich ehrenamtlich ein.

Mehr zu unseren Wanderfalkenprojekten:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=23179


"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald
"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald
"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald

Eine Chance für Frankens Alte Wälder

27/28.05.2016

Steigerwald.
Nach nunmehr 4 umfangreichen Exkursionen (eine Begehung steht noch aus) die uns nahezu in die gesamte Waldabteilung "Der Hohe Buchene Wald" führten, ist es an der Zeit ein erstes Resümee zu ziehen.

Über 600 Aufnahmen wurden erstellt - 27 Stunden an konkreter  Exkusionszeit eingestellt. Dies alles so sind wir der Überzeugung versetzt uns in die Lage eine Bewertung abzugeben.Das Ergebnis werden wir in den kommenden Tagen hier auf unseren Seiten in gewohnt transparenter Form abbilden.

Unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=65770 Eindrücke der ersten Begehungen uvm.

In der Aufnahme

- Ein sogenannter Methusalembaum der im Bereich der Abteilung "Pflanzung" zu finden ist .. doch reichen diese Anstrengungen diese wenigen Altbäume abzusichern aus?



Filmtipp: Tomorrow
Filmtipp: Tomorrow
Filmtipp: Tomorrow

27/28.05.2016


Es gibt Lösungen für die großen Herausforderungen dieser Welt wie den Klimawandel, wir müssen nur unsere Kräfte bündeln. Davon sind der Aktivist Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“) überzeugt.

Mehr auf den Seiten von Euro Natur

- www.euronatur.org/aktuell/news/filmtipp-tomorrow/?tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=9488c22ebecf824ae285bf5bd78a11c5


Quellenangabe

EuroNatur Hauptgeschäftsstelle
Konstanzer Str. 22
78315 Radolfzell
Deutschland


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Sylvia Glaas

- Pestwurz


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Naturfotografien auf höchstem Niveau
Naturfotografien auf höchstem Niveau
Naturfotografien auf höchstem Niveau im Bundesamt für Naturschutz

27/28.05.2016


  •    Rund 70 Bilder aus dem Wettbewerb der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen
  •    Gemeinsame Pressemitteilung der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen und des Bundesamtes für Naturschutz

Bonn, 09. Mai 2016: Die Siegerfotos des aktuellen Mitgliederwettbewerbs der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen "GDT Naturfotograf des Jahres" zeigt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) vom 13. Mai bis zum 30. September 2016 in seiner Bibliothek. Das Spektrum der rund 70 präsentierten Bilder reicht dabei vom Kormoran im Portrait über Nahaufnahmen von Insekten bis hin zu Landschaftsaufnahmen, die wie Gemälde wirken. Eröffnet wird die Ausstellung mit einer öffentlichen Vernissage am Donnerstag, 12. Mai 2016, um 17.00 Uhr von BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel.

"Das BfN freut sich, bereits zum vierten Mal die hochwertigen Fotos des internen Wettbewerbs der GDT einem breiteren Publikum präsentieren zu können. Wir freuen uns besonders, dass das Gesamtsiegerfoto in diesem Jahr eine Art der Roten Liste zeigt und damit den Fokus auf die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten richtet, die gefährdet und vom Aussterben bedroht sind", sagt die BfN-Präsidentin anlässlich der neuen Ausstellung.

Das Siegerbild von Andreas Geh zeigt eine Gänsesägerfamilie. Zur Entstehung des Bildes erklärt Andreas Geh: "Ende Mai hatte ich am Lago Maggiore an einem Gebirgsfluss, der in den See mündet, jeden Morgen beim Fotografieren von Wasseramseln einen Gänsesäger beobachtet, der aus den Felsen kam und sich im Fluss mit seinen Jungen in Richtung See aufmachte. Mich rührte die Zuverlässigkeit und Fürsorge dieser Tiere an, und ich wollte fotografisch einfangen, wie die Küken in enger Bindung wie eine Perlenkette hinter dem Elterntier folgen."

Gänsesäger bevorzugen klare, gerne schnell fließende Flüsse mit Kiesgrund oder Seen und Küsten mit Baumbestand. Die Weibchen legen ihre Eier in Bruthöhlen ab, die sich durchaus in größerer Höhe befinden können. Bereits einen Tag, nachdem sie geschlüpft sind, verlassen die Küken das Nest und springen aus der Höhle. Flügelstummel und Füße werden dabei zum Abbremsen verwendet. Das Weibchen führt sie danach schnellstmöglich zum Wasser. Die Jungen können von Anfang an recht gut schwimmen. Dennoch transportieren die Weibchen die Kleinsten teilweise auf dem Rücken - gelegentlich sogar mehrere von ihnen. Obwohl sich der Bestand von Gänsesägern in Deutschland erholt hat, steht er nach wie vor als "stark gefährdet" auf der Roten Liste.

"Andreas Geh lebt im Hegau am Bodensee und fotografiert seit seiner Jugend. Seit 2003 betreibt er die Naturfotografie intensiv. Seit 2011 ist er Vollmitglied der GDT und engagiert sich aktiv in der GDT-Regionalgruppe Baden. Seine Bilder werden international über Agenturen vermarktet und sind regelmäßig in Vorträgen, Workshops und Büchern zu sehen. Mit seinen Bildern will er einen respektvollen Umgang und Schutz der Natur fördern. Schwerpunkte seiner Arbeit sind seine Heimat am Bodensee, die USA und Skandinavien.

Die Ausstellung zum Wettbewerb
"GDT Naturfotograf des Jahres 2016" ist bis zum 30. September 2016 in der Bibliothek des BfN, Konstantinstraße 110 in 53179 Bonn-Rüngsdorf zu sehen.
Die Öffnungszeiten: montags bis freitags, jeweils 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr. An Feiertagen ist die Ausstellung geschlossen.

Hintergrund
Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT): Nahezu jedes europäische Land hat einen Verein für Tier- und Naturfotografie. In Deutschland ist dies seit 1971 die GDT (Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V.).

Seit 14 Jahren prämiert sie in ihrem internen Wettbewerb einzigartige und innovative Naturfotografien. Neben der künstlerischen Qualität und erfrischenden Sichtweisen richtet die GDT ihr Augenmerk vor allem auf die Authentizität der Bilder. Alle ausgezeichneten Bilder kommen ohne Manipulationen aus. Am aktuellen Wettbewerb haben sich 260 Fotografinnen und Fotografen mit knapp 4100 Bildern beteiligt. Nach einer Vorauswahl standen Anfang April 2016 schließlich je zehn Bilder in sieben Kategorien zur Wahl: Vögel, Säugetiere, andere Tiere, Pflanzen & Pilze, Landschaften, Atelier Natur und als Sonderkategorie "Naturgewalten".

Ausstellungskonzept des BfN

In der Bibliothek des BfN, der ältesten und größten Spezialbibliothek für Naturschutz in Deutschland, werden regelmäßig Ausstellungen präsentiert. Dabei erhalten vor allem die Künstlerinnen und Künstler ein Forum, die sich mit der Natur in all ihrer Schönheit und ihren Facetten auseinandersetzen.

Die Siegerfotos des Wettbewerbs zur Ansicht:

www.gdtfoto.de/seiten/gdt-naturfotograf-des-jahres-ergebnisse-2016.html


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Erlen - Totholzstumpf


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





... zahlreiche Mängel in Gesetzesnovelle ..
... zahlreiche Mängel in Gesetzesnovelle ..
NABU weist auf zahlreiche Mängel in Gesetzesnovelle zur Verbandsklage hin

25/26.05.2016

Tschimpke: Entwurf des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes wird den Vorgaben der Aarhus-Konvention nicht gerecht
________________________________________________________________

Berlin/Brüssel –
Die geltenden deutschen Regelungen zum Gerichtszugang in Umweltangelegenheiten stehen nicht im Einklang mit Vorgaben des Europa- und Völkerrechts. Der NABU begrüßt daher die derzeitigen Bemühungen des Bundesumweltministeriums, Umsetzungsdefizite durch eine Novelle des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) beseitigen zu wollen. Im Rahmen der Verbändebeteiligung hat der NABU den vorgelegten Referentenentwurf eingehend analysiert. In seiner juristischen Stellungnahme weist der NABU darauf hin, dass der Gesetzesentwurf die völker- und europarechtlichen Anforderungen immer noch konterkariert. Diese Bedenken vermochte das Bundesumweltministerium auch in der ganztägigen Verbändeanhörung am 20.05.2016 nicht auszuräumen, an der sich der NABU beteiligte.

Im Vorfeld einer zweiten Anhörung am Donnerstag (26.5.) kritisiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Ursprünglich war das Bundesumweltministerium mit der Intention gestartet, die Kette immer neuer Gerichtsentscheidungen gegen Deutschland wegen Defiziten bei der Verbandsklage zu durchbrechen und eine Generalbereinigung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes vorzunehmen. Dass es an verschiedenen Stellen aber offensichtlich vor anderen Wünschen eingeknickt ist, erschüttert uns. Schließlich ist Sinn und Zweck der Verbandsklage nur, die Einhaltung des sowieso geltenden Umweltrechts zu überwachen.“

Betrachtet man den Referentenentwurf genauer, bestehen Umsetzungsdefizite insbesondere bezüglich der Vorgaben von Art. 9 Abs. 3 der Aarhus-Konvention. Diese gebieten einen effektiven Gerichtszugang in sämtlichen Umweltangelegenheiten. Demgegenüber sollen nach dem Referentenentwurf von vornherein viele umweltrelevante Planungen wie etwa Managementpläne nach der FFH-Richtlinie oder Bewirtschaftungspläne nach der Wasserrahmenrichtlinie nicht auf Mängel überprüft werden können. Ebenfalls ausgenommen von der unmittelbaren Überprüfbarkeit durch Gerichte sind – wie das Bundesumweltministerium mehr oder weniger offen zugeben musste – der äußerst umweltrelevante Bundesverkehrswegeplan sowie Raumordnungspläne mit Ausweisungen für Windenergienutzung bzw. für den Abbau von Rohstoffen und schließlich auch Jagddurchführungsverordnungen oder Festlegungen von Flugrouten.

„Hier drängt sich der Verdacht auf, dass trotz eindeutiger völkerrechtlicher Vorgaben Partikularinteressen unter anderem des Bundesverkehrsministeriums bzw. der Rohstoffindustrie bedient werden sollen. Wegen der aufgezeigten Mängel verspricht das neue Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz nicht die Rechtssicherheit mit sich zu bringen, die auch von Seiten der Vorhabenträger gewünscht wird. Schließlich drohen bei Inkrafttreten weitere langwierige Klagverfahren, um die völker- und europarechtlich gebotene Reichweite von Verbandsklagen klären zu lassen“, so NABU-Referent für EU-Naturschutzpolitik Raphael Weyland.

Mehr Infos:

www.nabu.de/natur-und-landschaft/naturschutz/deutschland/16700.html

NABU-Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung an das UmwRG: „Europa- und völkerrechtskonforme Umsetzung der Vorgaben für Rechtsbehelfe in Umweltangelegenheiten“: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/naturschutz/naturschutzrecht/160517-nabu-stellungnahme-umwrg.pdf

NABU- Hintergrundpapier „Klagerechte für Naturschutzverbände“
: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/naturschutz/naturschutzrecht/140408-nabu-infopapier-klagerechte.pdf

Für Rückfragen:
RA Dr. Raphael Weyland, NABU-Referent für EU-Naturschutzpolitik, mobil +32 (0) 487 457 191, E-Mail: Raphael.Weyland@NABU.de

RA Andreas Lukas, Sprecher NABU-Bundesfachausschuss Umweltrecht, Tel. mobil +49 (0)152-04453120 (vor Ort zur Anhörung am Donnerstag im BMUB), E-Mail: andreas.lukas@uni-kassel.de


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 59/16 | 24. MAI 2016
________________________________________________________________



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Sylvia Glaas


- Helm-Knabenkraut


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neues aus der Flora auf der A.i.F-Präsenz
Neues aus der Flora auf der A.i.F-Präsenz
Neue Wanzen auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

25/26.05.2016

Franken.
Albert Meier konnte eine weitere Wanzenart entdecken und diese auch in entsprechenden Aufnahmen festhalten. Ceraleptus lividus, Heller Girn, so die Benennung der aktuellen Wanzenart die wir aktuell auf unsere Internetpräsenz übernommen haben.

Zu finden unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=83831

Überlebensräume für "kleine Vampire"
Überlebensräume für "kleine Vampire"
                                                                        Überlebensräume für "kleine Vampire" 2016

                                                                                                    24/25.05.2016

                                                                    „Vom Naturkühlschrank zum Überlebensraum“

                                                      -    Fledermauskeller Rauhenebrach / GT-Falsbrunn im Steigerwald -


Ein Projekt des Verbandes Artenschutz in Franken® in Kooperation mit der Gemeinde Rauhenebrach und mit Unterstützung der Bosseler&Abeking Umweltstitung, sowie des Bauwerkeigentümers.

  •    Praktischer Artenschutz im urbanen, kulturell geprägten Umfeld

„Vom Naturkühlschrank zum Überlebensraum“


Wer kennt ihre Bedeutung?

Gerade in Franken kam den "Naturkellern" noch vor wenigen Jahrzehnten eine hohe Bedeutung zu. Jedes Dorf  nannte sie sein Eigen. Mit Einführung des Kühlschrankes verloren die alten unterirdischen Gefilde rasch ihre Bedeutung als Lagerraum.

Die Naturkeller verfielen zusehends.

Was auf den ersten Schritt so unspektakulär  anmuten mag, zeigt auf den zweiten Blick seine ganzen negativen Auswirkungen. Denn nicht "nur" für den Menschen waren diese Gebäude lange Zeit von hoher Bedeutung, auch Tiere konnten als Kulturfolger davon elementar profitieren. Gerade für Fledermäuse trugen die Wein- und Bierkeller dazu bei hier überdauern zu können. Welche Folgen der flächige Verfall der Keller mit sich brachte kann jederzeit eingesehen werden.

Wo?

Unter anderem in der so genannten Roten Liste bedrohter Säugetierarten in  Deutschland.

Von den 25 heimischen Fledermausarten stehen über 20 in dieser Publikation. Alle Arten sind darüber hinaus gesetzlich streng geschützt. Vielfach werden Fledermaussommerquartiere in Kirchen und oberirdischen Bauwerken gesichert. Vergessen werden dabei vielfach die gleichfalls überlebenswichtigen Überwinterungsgefilde.

Doch ohne diese wertvollen Sicherungsmechanismen würden Fledermäuse erfrieren, bzw. anteilig in unseren Breiten nicht präsent sein können. In den vergangenen Jahrzehnten konnte Artenschutz in Franken® zahlreiche dieser Keller (gerade in der "Fledermausregion Frankens - dem Steigerwald") vor dem Verfall schützen und damit bereits einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der regionalen Fledermauspopulation leisten.


Nunmehr wurde ein weiterer Baustein platziert der einen "Korridor des Überlebens" ermöglicht.

Ein ausgewählter Felsenkeller der den Ansprüchen der Fledermäuse mehr als genügt, soll in einen Zustand versetzt werden welcher es den Tieren ermöglicht hier langfristig verweilen zu können.

Der Keller war aktuell in einem baulich noch prinzipiell guten Zustand. Dennoch zeigt er sich aktuell als nicht mehr Fledermaustauglich.  Ein frostfreies Überdauern ist nicht mehr gegeben – die Tiere meiden den Bereich.

Hier gehts zum Projekt:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81295

In der Aufnahme

- Der neu gestaltete Eingangsbereich ..


Autobahn statt Naturschutz
Autobahn statt Naturschutz
Autobahn statt Naturschutz

23/24.05.2006

Rechtsgutachten: In 27.000 Schutzgebieten droht jahrelanger Stillstand. / Rund 2.800 deutschen Naturgebieten fehlt Schutz nach EU-Recht. / EU-Naturschutzgesetze werden zur „Lame Duck“.

Über 27.000 Naturschutzgebiete in Europa sind bedroht.
Zu diesem Ergebnis kommt ein von der Naturschutzorganisation WWF beauftragtes Rechtsgutachten. Der Grund: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat einen „Fitness-Check“ der beiden entscheidenden EU-Naturschutzrichtlinien angeordnet. Derzeit werden die mögliche „Verschmelzung“ und „Modernisierung“ der Vogelschutz- und der Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie geprüft. Laut WWF-Einschätzung droht eine europaweite Abschwächung von Naturschutzvorgaben zugunsten von Infrastrukturprojekten und Wirtschaftsinteressen.

„Europas Naturschutz darf nicht unter dem Vorwand der Modernisierung zugunsten der Wirtschaft abgeschwächt werden“, so Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz  beim WWF Deutschland. Auf Grundlage des juristischen Gutachtens des Instituts für Naturschutz und Naturschutzrecht in Tübingen befürchtet man beim WWF eine massive Schwächung der Vorschriften zum Schutz von Arten, Lebensräumen und Schutzgebieten in der EU – mit unabsehbaren Konsequenzen für bedrohte Tiere und Pflanzen. Naturschutzerfolge aus 20 Jahren würden leichtfertig aufs Spiel gesetzt, so der Vorwurf.

Anstatt sich in kostspieligen Reformen zu verlieren sollten, so die WWF-Forderung
, die EU-Staaten damit anfangen die Gesetzestexte konsequent mit Leben zu füllen. Leider sei hier auch Deutschland kein Musterschüler: Für nahezu 2.800 von 4.700 Schutzgebieten fehlt es laut WWF immer noch ein rechtlicher Schutz entsprechend der Richtlinien. Dabei ist eine entsprechende sechsjährige Frist bereits 2010 ausgelaufen. Aufgrund der Versäumnisse wurde 2015 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik eingeleitet.

Besonders gefährlich wäre dem Gutachten zufolge eine Abschaffung der „ Alternativenprüfung“.
Laut derzeit geltendem Recht darf ein Mitgliedstaat beispielsweise eine neue Autobahn, die ein Schutzgebiet schädigt, nicht bauen, wenn schonendere Alternativen möglich sind. Sollte dieser Paragraph fallen, könnten zukünftig wirtschaftliche Interessen immer vor Naturschutzbelange gestellt werden. Der Druck auf Naturschutzgebiete durch Infrastruktur- und Baumaßnahmen würde merklich zunehmen. Im schlimmsten Fall könnte das gesamte europäische Schutzgebietsnetz, das weltweit größte seiner Art, dadurch zu Schaden kommen. „Die Zerstörungen des europäischen Naturerbes droht wieder zur Tagesordnung zu werden und der erfolgreich begonnene Schutz, etwa für Moore, Sümpfe, Seen und artenreiches Grünland, würde zunichte gemacht“, so Heinrich.

Laut WWF wird die EU-Kommission noch in 2016 verkünden, ob die Richtlinien überarbeitet werden sollen. Doch selbst wenn die Vorgaben während des Reformprozesses nicht abgeschwächt würden, drohe dem Naturschutz für die Zeit des aufwendigen, rund fünfjährigen Gesetzgebungsverfahrens der Stillstand. Zwar blieben die Richtlinien bis zum Beschluss neuer Gesetze in Kraft, de facto würden die Vorschriften jedoch zu einer „Lame Duck“, so der WWF. Die ohnehin schleppend verlaufenden Ausweisungen von Schutzgebieten und Managementprozessen vor Ort würden sich weiter verlangsamen oder komplett auf Eis gelegt. Der derzeit immer noch bestehende Negativtrend von Europas biologischer Vielfalt würde anhalten und der Zustand vieler seltener Arten wie etwa Fischotter, Kegelrobbe, Laubfrosch oder Rotmilan würde sich verschlechtern statt verbessern.


Quellenangabe


WWF
21. Mai 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Bereinigt und begradigt und alles Leben entfernt ...
Bereinigt und begradigt und alles Leben entfernt ...

Bereinigt und begradigt und alles Leben entfernt ...

23/24.05.2016

Franken.
Wenn der Blick auf einen Graben fällt der sich durch einen relevanten Bewuchs auszeichnet werden wohl die Wenigsten daran denken das sich hier ein teils hochwertiger und einzigartiger Lebensraum zeigt. Gerade in den ausgeräumten Landschaften der industriellen Landbewirtschaftung sind solche Ökosysteme vielfach die letzen verbliebenen Lebensräume für verschiedene Tier- und Pflanzenarten.

Doch es reicht anscheinend noch nicht die letzen Lebensformen
durch eine naturferne Landbewirtschaftung auf den Feldern und Fluren auszuräumen. Mittels Grabenfräse werden auch noch die letzen Rückzugsräume unserer Biodiversität eliminiert.

  •    Nachhaltige Landbewirtschaftung hat zwischenzeitlich einen faden Beigeschmack bekommen.
  •    Denn oft ist alles was nachhaltig ist, die nachhaltig negative Beeinträchtigung der Lebensräume.


Gerade bei wasserführenden Gräben
werden einschneidende Eingriffe, wie hier auf den Aufnahmen ersichtlich höchst nachteilige Auswirkungen auf die daran gebundene Pflanzen- und Tierwelt haben.

Trotz eines seit dem 01.09.1998 Gesetzes
nach dem es verboten ist Grabenfräsen an benannten Bereichen einzusetzen wird dies praktiziert. (Art. 6d Satz 3 BayNatSchG). Eine Ausnahme kann auf Antrag zugelassen werden, wenn durch die Grabenräumung keine erheblichen Beeinträchtigungen für den Naturhaushalt, insbesondere für die Tierwelt eintreten (Art. 6d Satz 4 BayNatSchG).

Auch das Ausbaggern der Bereiche zeigt sich hier höchst bedenklich.

  •    Zahllose Frösche, Insekten und Kleinsäuger verlieren bei Eingriffen dieser Art ihr Leben. Wir mit ihnen einen wertvollen Teil unserer Artenvielfalt.

Wenn nicht zielstrebig ein Umdenken bei der Bewirtschaftung der Agrarflächen
angegangen wird, werden wir in den nächsten Jahren auch noch die letzten Arten der Freiflächen verlieren.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=83161

Für Diskussionen und Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.





Wir schaffen es nicht !
Wir schaffen es nicht !

Immer mehr Allerweltsarten auf Europas Roten Listen

23/24.05.2016

Europa.
Immer mehr Arten geraten durch eine zu intensive Landwirtschaft und den erkennbaren Klimawandel in den Gefährdungsstatus. Wir schaffen es einfach nicht unsere Kulturlandschaft so zu erhalten, das diese als Lebenraum funktioniert.

Mehr und mehr Vogelarten verschwinden aus ihr.
Was vormals als Allerweltsart betitelt und regelmäßig erkannt wurde, zeigt sich nunmehr immer seltener. Trotz aller Worte "Biodiversitätsstratien" und vielem mehr zeigen uns die Arten wie gut dieses Strategien tatsächlich funktionieren.

  • Wir opfern unsere ökologischen Ressourcen einer in unseren Augen verfehlten Agrarpolitik.

In der Aufnahme von Johannes Rother

- "Der letzte seiner Art"  ... wird der Jungkiebitz als Altvogel noch geeignete Lebensräume antreffen? Die Chancen für den Gaukler der Lüfte stehen schlecht.

Mehr Aufnahmen des Kiebitz unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21241



Urwaldrelike - Frankens letzte Überlebensräume
Urwaldrelike - Frankens letzte Überlebensräume
Urwaldrelike - Frankens letzte Überlebensräume

23/24.05.2016

Franken.
Er zählt zu den als Urwaldreliktarten bezeichneten Tierarten, der Bluthalsschnellkäfer. Dieser Käfer finden leider in fränkischen Wirtschaftswäldern kaum noch geeignete Brutstätten. Die Spezies hat eine Vorliebe für Mulmhöhlen mit Bodenkontakt im Fuß lebender Laubbäume.

Wir konnten uns jüngst aufmachen um der "Hohen Buchenen Ebene" einen weitere Besuch abzustatten. Die Eindrücke werden wir ihnen demnächst hier auf unserer Internetpräsenz vorstellen. Noch stehen hier einige alte Buchen (wie lange noch bleibt abzuwarten) die sich als Lebensraum dieser Art beweisen.

Werden wir es als Gesellschaft zulassen das diese letzen Rückzugsräume eleminiert werden?

In der Aufnahme / Collage von Roberta Hein-Schreiber und Albert Meier

- Bluthalsschnellkäfer (Ischnodes sanguinicollis) an Buche

Mehr Aufnahmen des Bluthalsschnellkäfers unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=58646


Mehr zur Hohen Buchenen Ebene auf den Seiten der Mainpost.

Lässt VGH die Klage gegen die Schutzgebietsaufhebung zu?

- www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Laesst-VGH-die-Klage-gegen-die-Schutzgebietsaufhebung-zu;art769,9205625 oder einem "Klick auf die Aufnahme" ...




Informativer Überblick zur Naturschutzarbeit und Inspiration
Informativer Überblick zur Naturschutzarbeit und Inspiration
Informativer Überblick zur Naturschutzarbeit und Inspiration zugleich

22/23.05.2016

   BfN-Präsidentin: Aktivitäten sind erfreulich, Handlungsbedarf ist weiter hoch
   Sonderausgabe von „Natur und Landschaft“ ab sofort erhältlich

Bonn.
Einen informativen Überblick über die Naturschutzarbeit in Deutschland bietet die aktuelle Sonderausgabe der Fachzeitschrift "Natur und Landschaft". Die für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Institutionen in Deutschland präsentieren in dieser Sonderausgabe ihre Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2015: das Bundesumweltministerium, das Bundesamt für Naturschutz (BfN), die für Naturschutz zuständigen Landesämter, die dem Bundesweiten Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU) angehörigen Institutionen, die Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung (LANA), die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) sowie zahlreiche Naturschutzverbände und Stiftungen.

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel resümiert: "So vielfältig wie die Natur, so unterschiedlich ist der Einsatz der für den Naturschutz Aktiven." Sie zeigt sich erfreut über das Engagement, die Investitionen und das Know-how der Akteure. "Die unterschiedlichen Aktivitäten in der Naturschutzarbeit in Deutschland haben 2015 dazu beigetragen, die Vielfalt der Natur zu erhalten, zu fördern, zu entwickeln und in das Interesse der Menschen zu rücken." Leider sei der Handlungsbedarf weiterhin hoch, so Jessel. Daher begrüßt die BfN-Präsidentin das Ende 2015 gestartete Aktionsprogramm "Naturschutz-Offensive 2020" des Bundesumweltministeriums. "Das ambitionierte Handlungsprogramm, das zehn Schwerpunkte absteckt, mit denen die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt bis 2020 vorangetrieben werden soll, ist eine wichtige Weichenstellung für die künftige Naturschutzarbeit in Deutschland." Auch die Verbände und Stiftungen erreichten 2015 gemeinschaftlich mit der Petition "NatureAlert" einen großen Erfolg: So viele EU-Bürgerinnen und Bürger wie noch nie sprachen sich darin für die europäischen Naturschutzrichtlinien aus: "Ein Meilenstein in Partizipation und bürgerlichem Engagement", bilanziert Prof. Beate Jessel.

Ergänzt werden die zahlreichen Kurzbeiträge über Naturschutzmaßnahmen, Forschungsergebnisse und Innovationen durch tabellarische Steckbriefe aller beteiligten Institutionen. Die Kontaktdaten der zuständigen Ansprechpartnerinnen und -partner sollen einen Austausch ermöglichen. "Wir hoffen, dass der Einblick in die Naturschutzaktivitäten 2015 Inspiration für viele sein kann", sagt BfN-Präsidentin Jessel.

Bezug
Print-Einzelexemplare können kostenfrei über das Bundesamt für Naturschutz, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel. (0228) 8491-4444, presse@bfn.de, bezogen werden. Eine PDF-Datei ist kostenfrei unter folgendem Link erhältlich:

s3-eu-west-1.amazonaws.com/de.hrzg.kohlhammer/khnl/prod/products/Sonderausgabe_2016_natur-und-landschaft.pdf

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

11.05.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Fischotter

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Umfrage: Deutsche für Naturschutz in Europa
Umfrage: Deutsche für Naturschutz in Europa
Umfrage: Deutsche für Naturschutz in Europa

22/23.05.2016

94 Prozent der Deutschen wollen „wichtige Rolle“ für Naturschutz in der EU. / WWF startet europaweite Kampagne gegen Schwächung von EU-Umweltgesetzen.


Eine überwältigende Mehrheit von 94 Prozent der Deutschen will eine starke Rolle des Naturschutzes in Europa. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Naturschutzorganisation WWF. Zugleich befürchten 85 Prozent der Befragten, dass ökonomische Interessen in der EU vorrangig behandelt werden, wenn sie dem Naturschutz entgegenstehen. Anlass der Umfrage sind Bestrebungen der EU-Kommission, die europäischen Naturschutzrichtlinen zu überprüfen und einer „Modernisierung“ zu unterziehen. Der WWF forderte Umweltministerin Hendricks auf, sich angesichts der „beeindruckend klaren Umfrageergebnisse“ gegen jegliche Pläne der EU-Kommission zu stemmen, die bewährten europäischen Naturschutzstandards herabzusetzen.

Mehr zum Thema des WWF

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=83142

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Jungfuchs ... Artenschutz in Franken® beobachtet mit Sorge den Einsatz gegen diese Spezies. Duch die immensen Eingriffe in die Umwelt  infolge einer ständig zunehmenden Landbewirtschaftung wird auch diese Art negativ tangiert ...


Europäischer Tag der Parke
Europäischer Tag der Parke
Europäischer Tag der Parke

22/23.05.2016

   Zahlreiche Aktionen in den deutschen Großschutzgebieten

Bonn, 19. Mai 2016:
Der Europäische Tag der Parke findet jährlich am 24. Mai statt. Bereits am Wochenende vom 21. und 22. Mai finden in den deutschen Großschutzgebieten, beispielsweise im Nationalpark Eifel, zahlreiche Aktionen wie geführte Themenwanderungen statt.

Mit dem jüngsten Biosphärenreservat Schwarzwald, das im Januar 2016 neu eingerichtet wurde, leisten derzeit 16 Nationalparke, 17 Biosphärenreservate und 103 Naturparke auf einen Flächenanteil von über 32 Prozent der deutschen Landesfläche einen wichtigen Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt.

Darüber hinaus bieten Großschutzgebiete auch zahlreiche Leistungen für die menschliche Gesellschaft, ob als Erholungs- oder Bildungsräume oder für die Produktion von hochwertigen Nahrungsmitteln aus ökologischer Bewirtschaftung. Laut einer durch das BfN in Auftrag gegebenen Studie der Universität Würzburg generieren allein die Nationalparke durch ihre Besucher Einnahmen, um für mehr als 85.000 Menschen Beschäftigung und eine Lebensgrundlage zu bieten. "Nationalparke leisten neben ihrer hauptsächlichen Funktion im Bereich Naturschutz, nämlich große Räume für eine freie Entwicklung der Natur zu schaffen, einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung einer Region", betont BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel.

Die Bedeutung dieser wertvollen Gebiete für Mensch und Natur hat in diesem Jahr auch einen besonderen Stellenwert für die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Mit der weltweiten Themenkampagne "Faszination Natururlaub" beleuchtet sie den Naturreichtum Deutschlands und will das Interesse ausländischer Gäste am Urlaub in den auch als "Nationale Naturlandschaften" bezeichneten Großschutzgebieten fördern. Laut Qualitätsmonitor der DZT nennen 37 Prozent der ausländischen Urlauber "Landschaft und Natur" als eines der wichtigsten Kriterien bei der Entscheidung für ihre Urlaubsregion.

Der Tag der Parke geht auf die Initiative der europäischen Dachorganisation für Großschutzgebiete - Föderation EUROPARC - zurück und wird seit 1999 europaweit gefeiert. Er erinnert an die Ausweisung von neun Nationalparken in Schweden am 24. Mai 1909, als erste Schutzgebiete dieser Art in Europa. Einen Überblick über die Aktionen zum Tag der Parke geben die Internetseite der Föderation EUROPARC www.europarc.org und die Homepages der einzelnen Großschutzgebiete.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Sylvia Glaas

- Helm - Knabenkraut


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F

Aktuelles zur Stunde der Gartenvögel PLUS 2016
Aktuelles zur Stunde der Gartenvögel PLUS 2016
Aktuelles zur Stunde der Gartenvögel PLUS 2016

21/22.05.2016

Mauersegler und Mehlschwalben wieder auf dem absteigenden Ast

16.05.2015 –
Die bayerischen Mauersegler steuern einem neuen Tiefststand entgegen. Eine erste Zwischenbilanz nach Erfassung von ungefähr einem Drittel der Meldungen zeigt, dass die bayerischen Mauersegler einem neuen Minusrekord entgegenstürzen. Noch nie in der zwölfjährigen Geschichte seiner Mitmachaktion „Stunde der Gartenvögel“ verzeichnete der LBV ein so schlechtes Ergebnis für den Zugvogel.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- http://stunde-der-gartenvoegel.lbv.de/
- www.lbv.de/aktiv-werden/stunde-der-gartenvoegel/ergebnisse-bayern.html

Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Sylvia Glaas

- Haubenmeise


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F



Glyphosat: ABSTIMMUNG NOCHMALS VERSCHOBEN
Glyphosat: ABSTIMMUNG NOCHMALS VERSCHOBEN
Glyphosat: ABSTIMMUNG NOCHMALS VERSCHOBEN

21/22.05.2016

Am 19. Mai hätte in Brüssel über die Wiederzulassung von Glyphosat entschieden werden sollen.
Bei der Probeabstimmung sind aber erneut nicht genügend Stimmen für die Wiederzulassung zusammengekommen. Die Kommission wollte keine Niederlage riskieren und sagte die Entscheidung daraufhin ab. BUND Naturschutz fordert Ministerpräsident Horst Seehofer zum Eingreifen auf.

Dass es zum zweiten Mal in Folge nicht genug Ja-Stimmen gegeben hat, ist ein großer Erfolg unseres Protestes. Skandalös ist es aber, dass die EU-Kommission es zum zweiten Mal in Folge nicht gewagt hat, die Mitgliedstaaten tatsächlich abstimmen zu lassen.

Der BN-Vorsitzende Hubert Weiger kritisiert, dass die EU-Kommission bei der gestrigen Sitzung des EU-Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel keine Abstimmung der EU-Mitgliedstaaten über die Wiederzulassung des umstrittenen Totalherbizids Glyphosat herbeigeführt hat. "Die EU-Kommission war zu feige, den Tatsachen ins Auge zu blicken. Zum zweiten Mal hat es die Kommission nicht gewagt, die Mitgliedstaaten abstimmen zu lassen, denn sie hätte keine qualifizierte Mehrheit für die Wiederzulassung von Glyphosat zustande gebracht", so Weiger. "Die EU-Kommission muss die Hängepartie umgehend beenden und Glyphosat die Wiederzulassung verweigern. Das gebietet das Vorsorgeprinzip zum Schutz von Umwelt und Verbrauchern. Die Kommission muss die Bedenken in vielen Mitgliedstaaten ernst nehmen und darf sich nicht zum Erfüllungsgehilfen von Monsanto machen", so der BN- und BUND-Vorsitzende.

Der BUND Naturschutz hatte im Vorfeld der Entscheidung
sowohl Landwirtschaftsminister Brunner als auch den CSU- Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt aufgefordert, sich klar gegen die Wiederzulassung auszusprechen. "Jetzt muss Ministerpräsident Horst Seehofer seinen Einfluss geltend machen, und Schmid zu einer eindeutigen ablehnenden Haltung bewegen. Das Milliardengeschäft mit Glyphosat muss endlich gestoppt werden. Gott behüte Bayerns Fluren vor Glyphosat und Unverstand", fordert Richard Mergner, BN Landesbeauftragter in Anspielung auf die Bayernhymne.

Glyphosat ist das meistgespritzte Unkrautvernichtungsmittel in Deutschland
und wird auf 40 Prozent aller Ackerflächen auch in Bayern eingesetzt. Bekannt ist es vor allem unter dem Handelsnamen "Roundup". Es schadet der Artenvielfalt massiv und steht im Verdacht, Krebs auszulösen. Es wurde bereits in Bier, Brot, Weißwein und menschlichem Urin nachgewiesen.

Ihre Ansprechpartnerin für Landwirtschaft

Marion RuppanerBauernfeindstraße 23
90471 Nürnberg
Tel. 09 11 / 8 18 78 21


Quellenangabe


BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


-  Cardamine amara, Bitteres Schaumkraut


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





... Zulassung von Glyphosat ...
  ... Zulassung von Glyphosat ...

NABU: Bundesregierung muss gegen erneute Zulassung von Glyphosat stimmen

20/21.05.2016

Sofortiges Verbot im Heim- und Kleingartenbereich - Pestizide gefährden Mensch und Natur - Vorsorgeprinzip muss gelten
________________________________________________________________

Berlin/Brüssel –
Der NABU hat erneut eine umfassende Neubewertung des Totalherbizids Glyphosat gefordert. Solange die Risiken für Mensch und Natur nicht einwandfrei widerlegt seien, müsse das Vorsorgeprinzip gelten und die Bundesregierung in Brüssel gegen eine erneute Zulassung stimmen. Bislang konnten sich die EU-Staaten nicht auf eine gemeinsame Position einigen. Bei einem Treffen von Vertretern der 28 Länder am Donnerstag in Brüssel kam keine Mehrheit für oder gegen die Neuzulassung in Europa zustande.

„Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt sollte seiner Kollegin, Bundesumweltministerin Hendricks, folgen und sich ebenfalls gegen eine Neuzulassung aussprechen. Auch die EU-Kommission sollte die fehlende qualifizierte Mehrheit im Fachausschuss akzeptieren und die Bemühungen um eine Neuzulassung fallen lassen“, sagte NABU-Präsident Tschimpke. Darüber hinaus müsse der Bundeslandwirtschaftsminister seiner Ankündigung Taten folgen lassen und das Mittel in Deutschland für den Einsatz im Heim- und Kleingartenbereich verbieten, wie es bereits in  Frankreich der Fall ist. Gerade im Haus- und Kleingartenbereich ist das Risiko von Fehlanwendungen besonders groß.

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel, über 700.000 Tonnen werden pro Jahr versprüht. In Deutschland werden 6.000 Tonnen ausgebracht, wobei rund 39 Prozent aller Ackerflächen behandelt werden. Auch im Hobbygarten und auf öffentlichen Wegen wird das Gift gerne gespritzt, um sich das Hacken des Unkrauts zu ersparen. Neben den direkten toxischen Effekten gefährdet das Breitbandherbizid auch zahlreiche andere Organismen, denn durch die Vernichtung der Wildkrautflora gehen Nahrungsquellen und Lebensräume verloren.

„Pestizide töten unsere Vielfalt, weil sie Insekten und Vögeln die Lebensgrundlage entziehen. Es kann nicht das Ziel sein, dass Kiebitz und Uferschnepfe verschwinden, es kaum noch Grünlandbauern gibt und diejenigen, die im konventionellen Ackerbau tätig sind, von Agrarkonzernen abhängig sind, die Milliarden auf Kosten von Mensch und Natur verdienen“, so der NABU-Präsident. Die schädlichen Folgen des zunehmenden Einsatzes von Pestiziden seien erneut bei der NABU-Citizen-Science Aktion „Stunde der Gartenvögel“ zu beobachten. Auch in diesem Frühjahr wurden  weniger Mauersegler und Mehlschwalben gemeldet – beides Arten, die auf Fluginsekten angewiesen sind.

Eine aktuelle Übersichtsliste der noch zugelassenen glyphosathaltigen Mittel für den Haus- und Kleingartenbereich hat der NABU unter www.NABU.de/glyphosat-im-garten veröffentlicht. Sie macht deutlich, welche Gefahren vom Totalherbizid ausgehen. Nicht nur Blüten- und Samenpflanzen werden mit dem Einsatz von Glyphosat zerstört, sondern auch Fische und Amphibien sind gefährdet, wenn es in Oberflächengewässer gelangt. Diese Auswirkungen werden in Kürzeln (NW261, NW264) auf den Packungen angegeben. In der Grafik stellt der NABU die einzelnen im Handel erhältlichen Mittel und ihre Auswirkungen dar. Auch das Bundesumweltministerium fordert, die Auswirkungen von Glyphosat auf die Biodiversität viel stärker zu beachten.


Überblick über die derzeit im Handel erhältlichen glyphosathaltigen Mittel: www.NABU.de/glyphosat-im-garten

Baumärkte listen glyphosathaltige Produkte nach NABU-Protest aus: www.NABU.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/aktivitaeten/18914.html

NABU-Pestizidstudie „Artenschwund durch Spritzmittel“: www.NABU.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/pestizide/16722.html

NABU-Studie „Umweltrisiko Glyphosat“: www.NABU.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/pestizide/16524.html


Für Rückfragen:
Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510, Mobil +49 (0)173-9306515, E-Mail: presse@NABU.de


Quellenangabe

Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 57/16 | 19. MAI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Eichhörnchen ... und weitere unter ... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20656


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


"Fledermaus-Kotwannen in der Diskussion"
"Fledermaus-Kotwannen in der Diskussion"
"Fledermaus-Kotwannen in der Diskussion"

19/20.05.2016

Hallo liebe Fledermausschützer/forscher,


ich mache mir seit geraumer Zeit Gedanken zum Thema Wannen (als Auffangbehälter bei Maus- ohrwochenstuben). Hatte diesbezüglich bereits mit einigen Fledermausschützern/forschern fernmündlich oder via Internet Kontakt aufgenommen (u.a. in einer "Fledermaus-Facebookgruppe) und darüber diskutiert. Die Koordinationsstellen für Fledermausschutz Bayern haben sich kürzlich zu diesem Thema geäußert.

Bei größeren Mausohrwochenstuben fällt ja bekanntlich jede Menge Kot und Urin an, was über die Jahre ja zu Schäden am Untergrund (Holzboden) führt, was auch von Mesnern/Hausbesitzern des öfteren bemängelt wird.

  • Haben Sie/habt Ihr Erfahrungen mit Auffangbehältern, die man unter die Haupthangplätze stellt?
Wäre das womöglich eine hilfreiche Idee, nicht nur zum Schutz des Untergrundes, sondern auch um die Kotbeseitigung zu erleichtern, die ja auch nicht gerade gesundheitsfördernd ist?
  • Letzte Woche habe ich unter die Haupthangplätze einer Wochenstube (ca. 300 adulte Weibchen) versuchsweise 6 große  90-Liter- Mörtelwannen (80cm x 45cm x 30cm) gestellt (siehe Fotos). Sie sind auf Holzleisten placiert, damit die Luftzirkulation unter der Wanne gewährleistet ist.
  • Die Holzbrettchen in den Wannen dienen dazu, dass eventuell heruntergefallene Jungtiere wieder herauskrabbeln können, falls die Mütter sie nicht sowieso aus den doch recht großen Wannen abholen.

Also, wenn Sie dazu etwas mitteilen könnten,
was aus Ihrer Sicht der Dinge zusätzlich noch zu beachten wäre, so würde mich das sehr freuen. Vielleicht hat ja jemand von Ihnen/Euch bereits gute (oder auch schlechte) Erfahrungen mit ähnlichen Wannen (wie ich sie benutzt habe) gemacht. Kennt jemand eventuell auch Publikationen, die sich mit diesem Thema befassen?

Viele Grüße aus dem Steigerwald und danke im Voraus für Eure/Ihre Hilfe!

Jana Stepanek

P.S.; Und noch eine Frage am Rande an diejenigen, die kopfstarke Mausohrwochenstuben betreuen: In welchem Zyklus wird bei Euch/Ihnen der Dachboden saubergemacht, sprich der Kot entfernt?

Zur Diskussion steht Ihnen Frau Stepanek unter janastepanek@aol.com gerne zur Verfügung. Gerne können Sie uns auch direkt unter kontakt@artenschutz-franken.org kontaktieren, wir leiten die Nachrichten dann intern weiter.

Quellenangabe / Fotos

Jana Stepanek
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Steht zur Diskussion an:

- Wir stellen diesen Artikel in die Rubrik "Projekte - Fledermaus / Fledermauskotwannen" ein. Gerne können Sie sich nachfolgend zu dieser Diskussion äußern.


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F

Tolles Frühjahr für das Rotkehlchen
Tolles Frühjahr für das Rotkehlchen

Tolles Frühjahr für das Rotkehlchen

19/20.05.2016

Erste Bilanz zur "Stunde der Gartenvögel" zeigt mehr Gewinner als Verlierer
________________________________________________________________

Berlin –
Am vergangenen Wochenende hat der NABU die zwölfte „Stunde der Gartenvögel“ durchgeführt. Naturfreunde waren aufgerufen, eine Stunde lang Vögel im Garten oder im Park zu zählen und dem NABU zu melden. Bislang haben rund 28.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel aus über 19.000 Gärten und Parks mehr als 700.000 beobachtete Vögel gemeldet. Auf dem ersten Platz festgesetzt hat sich erneut der Haussperling, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise.

Deutliche Zunahmen gab es bislang bei den Rotkehlchen. „Der vergangene sehr milde Winter wird hier sicherlich geholfen haben, denn beide Arten bleiben im Winter bei uns, obwohl sie sich vor allem von Insekten ernähren. Die Winterwitterung hat daher einen großen Einfluss auf die Bestände dieser Arten“, erklärt Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte.

Großer Verlierer der diesjährigen Zählung scheint die Mehlschwalbe zu werden. Pro Garten sind nur noch etwa halb so viele wie in den ersten Jahren der Aktion 2005 bis 2008  gezählt worden. „Möglich ist, dass sich in diesem Jahr die Ankunft der Mehlschwalben gegenüber anderen Jahren verzögert hat, aber trotzdem ist dies ein weiteres Warnzeichen für den Rückgang dieser Art. Gründe für den Rückgang sind zum einen der Verlust von Brutplätzen an gedankenlos renovierten Häusern, zum Teil sogar mutwillige und illegale Zerstörung von Nestern, aber auch der Rückgang ihrer Fluginsektennahrung“, so Lachmann.

Verlierer sind bislang die typischen Siedlungsarten Mehlschwalbe, Mauersegler und Hausrotschwanz. Dagegen geht es anderen Vogelarten, die sonst eher im Wald vorkommen sehr gut: Hier haben sich die positiven Bestandstrends von Buntspecht, Eichelhäher, Kleiber und Kernbeißer fortgesetzt.

Alle Meldungen der diesjährigen Aktion können auf www.stundedergartenvoegel.de  nachverfolgt und mit Zahlen der vergangenen Jahre verglichen werden. Karten stellen dar, wie sich eine Vogelart bundesweit oder in einem ausgesuchten Bundesland oder Landkreis entwickelt hat. Meldeschluss ist der 23. Mai.

Informationen zur Aktion unter www.stundedergartenvoegel.de


Außerdem bieten wir Ihnen in diesem Jahr erstmals eine kostenfreie Grafik an, in der die Gesänge der heimischen Vögel am Morgen aufgeführt sind.
Die „Vogeluhr“ finden Sie hier zum Download: www.NABU.de/presse/fotos/#stundedergartenvoegel  oder als animierte Grafik fürs Web unter: www.nabu.de/vogeluhr

Audio-Files der häufigsten Gartenvögel stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Für Rückfragen:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49(0)30-284984-1620, Mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174.4775.80, E-Mail: M-Erlwein@LBV.de

Nicole Flöper, NABU-Pressestelle, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1958, E-Mail: Nicole.Floeper@NABU.de



Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 56/16 | 17. MAI 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Sylvia Glaas


- Blaumeise


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F

Der Hohe Buchene Wald - wir ermöglichen objektive Einblicke
Der Hohe Buchene Wald  - wir ermöglichen objektive Einblicke
Der Hohe Buchene Wald  - wir ermöglichen objektive Einblicke

17/18.05.2016

Steigerwald
.Mit 41 Personen, 3 Hunden und einem Kinderwagen waren wir am 16.05.2016 unterwegs um innerhalb von 3 Stunden und 15 Minuten erneut einen Teil  des "Hohen Buchenen Waldes" zu durchschreiten. Dies um uns einen objektiven und unvorbelasteten Eindruck vom Zustand der in der Diskussion stehenden Waldabteilung machen zu können.

Mitgebracht haben wir 111 Aufnahmen welche die Situation die sich uns eröffnete bildgebend beschreibt. Auf 37 Einzelseiten ermöglichen wir es auch Ihnen einen Eindruck zu erhalten und sich gerne selbst auf den Weg zu begeben um unsere Eindrücke zu prüfen ....

Unser Versprechen an Sie uns selbst einen aktuellen Situationseindruck zu vermitteln ... wir werden in einigen Tagen und weiteren Begehungen eine offizielle Projekteinschätzung abbilden.

Mehr zu unserer Exkursion vom 16.05.2016 finden Sie hier  ...

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=82904

In der Aufnahme von Klaus Brehm

- Buchen - Hallenwälder .... die Hohe Buchene Ebene ... oder das was davon geblieben ist ...



Der Hohe Buchene Wald - wir ermöglichen objektive Einblicke
Der Hohe Buchene Wald  - wir ermöglichen objektive Einblicke
Der Hohe Buchene Wald  - wir ermöglichen objektive Einblicke

15.06.2016

Steigerwald.
Eine 775 Hektar umfassende Waldabteilung steht seit mehreren Monaten im Fokus des Interesses. Nicht nur bei Naturschützern die sich um die Zukunft dieser Waldabteilung und der vielen alten Bäume die hier noch stehen sorgen, nein auch die breite Bevölkerung gewinnt zunehmend Interesse an der Erhaltung des Waldes.

                                                                                                  "Der Hohe Buchene Wald von Ebrach"

Vormals zum Schutzgebiet erklärt wurde dieses Areal durch eine Änderung im Naturschutzgesetz wieder als solches aufgehoben. Einen solchen Fall hatte es so in der Geschichte des bayerischen Naturschutzes noch nicht gegeben.

Doch warum wird so intensiv um diesen Bereich gestritten?

- Liegt es daran das die Beführworter hier die ersten Pflöcke zu einem nachfolgenden Nationalpark einschlagen wollen?

- Liegt es daran das die Bayerischen Staatsforsten die Althölzer einschlagen wollen um den Gewinn zu maximieren?

Wie es tatsächlich im Wald aussieht über den hier immer wieder gesprochen wird, wollen wir Ihnen hier auf unserer Internetpräsenz in einer eigenen Rubrik vorstellen.Wir werfen einen Blick "hinter die Bäume" und ermöglichen es dadurch sich ein eigenes Bild zu verschaffen und sich eine eigene Meinung darüber zu bilden ob die "Bäume fallen sollen oder nicht .... oder ob der Bereich gar "zu Unrecht" als das bezeichnet wird als das was er sein soll .. ein hochwertiges und nahezu einzigartiger Lebensraum ...

Währenddessen haben verschiedene Naturschutzverbände eine Klage eingereicht die dazu führen soll das der Wald in dieser Form erhalten bleibt.

Sie baten uns in zahlreichen Emails und Telefonaten das wir uns der Angelegenheit annehmen und uns einen nochmaligen Eindruck zur "Hohen Buchenen Ebene" verschaffen.

Gerne wollen wir dieses Ersuchen für Sie umsetzen....

Eine erste Begehung fand am 15.05.2016 statt .. die Eindrücke finden Sie hier ..www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=82842

In der Aufnahme von Jasmin Jakobi

- Der Hohe Buchene Wald - Faszination erleben ..


Neuigkeiten auf der Internetpräsenz
Neuigkeiten auf der Internetpräsenz
Bildgebende Neuigkeiten auf der Internetpräsenz

16/17.05.2016

Franken.
Einige aktuelle Aufnahmen die uns Johannes Rother zugeleitet hatte freuen wir uns hier auf unserer Internetpräsenz vorstellen zu können:

- Schafstelze
- Stockentenpaar
- Europäische Sumpfschildkröte

Zu finden in den entsprechenden Rubriken.


Bundesweites Birdrace mit BfN-Beteiligung
Bundesweites Birdrace mit BfN-Beteiligung
Bundesweites Birdrace mit BfN-Beteiligung: zwei Teams erfolgreich

15/16.05.2016

   Natursportlicher Wettbewerb und Spendenlauf für vogelkundliches Projekt

Bonn.
Mit 100 Vogelarten hat in diesem Jahr das Team "Feinschmätzer" den lokalen Sieg für das Stadtgebiet Bonn im Birdrace, dem bundesweiten "Vogelrennen", errungen. Damit hat das Team "Feinschmätzer" seinen Stadtrekord vom vergangenen Jahr wiederholt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) unterstützt das bundesweite Birdrace, weil damit auf sportliche Weise für den Naturschutz geworben und biologische Vielfalt begreifbar gemacht wird.

BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel spricht allen in Bonn und bundesweit angetretenen Teams ihre Anerkennung aus und erklärt: "Mit Hilfe einer solchen Veranstaltung lassen sich viele Themen, für die Menschen sich ehrenamtlich engagieren, ausgezeichnet ins öffentliche Bewusstsein rücken. Die langjährigen Datenreihen zur Inventur der Vogelwelt sind für Auswertungen zur Entwicklung der Biologischen Vielfalt in Bonn und auch bundesweit von großem Interesse."

"Es ist wunderbar, morgens vor Sonnenaufgang im Team zusammenzukommen und auf der Suche nach Vogelarten im Verlauf des Tages bis spät am Abend bzw. in der Nacht die Vielfalt der Bonner Stadtnatur von der Siegaue, über dörflich besiedelte Bereiche, den Ennert, und die Rheinaue, durch städtisch-besiedelte Bereiche bis hin zum Kottenforst am Abend mit dem Rad zu durchstreifen", sagt Barbara Petersen, Biologin aus dem BfN und Gründungsteammitglied im ältesten Bonner Birdrace-Team "Birding for Nature". "Der Tag war vor allem deshalb ein Erfolg für uns, weil wir auf unzählige schöne Naturbeobachtungen eines langen Tages zufrieden zurückschauen." Das Team "Birding for Nature" erreichte stolze 91 Arten.

In Bonn gingen am Samstag ab 4.00 Uhr morgens insgesamt sechs Teams an den Start. Bundesweit starteten zum Birdrace in diesem Jahr mehr als 1000 Teilnehmende in 291 Teams. Auch dies ist ein Rekord. Das Team "Cuxland" holte mit 167 nachgewiesenen Vogelarten im Kreis Cuxland in Niedersachsen den bundesweiten Sieg. Alle Ergebnisse sind unter www.dda-birdrace.de nachlesbar.

Das Birdrace ist eine "Natursportart" und verbindet Bewegung an der frischen Luft und vogelkundliche Beobachtungen. Beim Birdrace erfassen die Teams mit Hilfe von Ferngläsern und geübtem Hörvermögen die heimische Vogelwelt. Ziel ist es, innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Vogelarten auf die jeweilige Teamliste zu bekommen. Neben Haussperling, Blaumeise, Amsel und Mäusebussard lassen sich mit Geduld und Glück in der Region Bonn auch seltene Arten wie Nachtigall, Pirol, Uhu oder Braunkehlchen entdecken.

Neben dem natursportlichen Wettbewerb ist das Birdrace auch ein Spendenlauf für den Vogelschutz und die Vogelbeobachtung. In diesem Jahr erreichte das Bonner Team "Birding for Nature" mit 2756 Euro den zweiten Platz im Rennen um den Spendenkönigstitel.

Zeitgleich wurde auch der Internationale Weltzugvogeltag, der sich in diesem Jahr gegen die illegale Vogelwilderei wendet, an diesem Wochenende mit einer Festveranstaltung in Bonn begangen. Beide Ereignisse verbindet das gemeinsame Interesse am Vogelschutz.

Hintergrund
Das Birdrace in Deutschland fand 2016 zum 13. Mal statt. Es wird vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) organisiert. Anders als die wörtliche Übersetzung "Vogelrennen" vermuten lässt, rennen bei einem Birdrace nicht die Vögel, sondern die Beobachterinnen und Beobachter. Sie versuchen in Teams von drei bis fünf Personen innerhalb von 24 Stunden so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Wer am Ende die meisten Arten entdeckt hat, hat gewonnen.

Bereits seit dem ersten bundesweiten Birdrace sind die Teams dazu aufgerufen, Spenden für ein Projekt zu sammeln. Nachdem sechs Jahre lang für den bundesweiten Brutvogelatlas ADEBAR gesammelt wurde, fließen die Spenden seit 2010 in den Unterhalt, die Betreuung und die Weiterentwicklung eines Internetportals für Vogelbeobachtungen. Das Internetportal ornitho.de bietet faszinierende Einblicke in das vogelkundliche Geschehen hierzulande (s. Publikationen und Auswertungen auf www.ornitho.de). Mit den diesjährigen Spenden werden erneut Betreuung, Unterhalt und Weiterentwicklung des Portals unterstützt. Im Frühling lässt sich durch ornitho.de beispielsweise der Fortschritt im Frühjahrszug tagesaktuell nachvollziehen, etwa wann und wo die ersten Schwalben beobachtet werden, die ersten Fitisse singen oder wie West- und Ostzieher beim Weißstorch zeitlich gestaffelt in den Brutgebieten ankommen.




Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

09.05.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Flussregenpfeifer ... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20886


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Loki Schmidt Stiftung lobt internationale Forschungsarbeit
Loki Schmidt Stiftung lobt internationale Forschungsarbeit

Loki Schmidt Stiftung lobt internationale Forschungsarbeit - heimische Wildpflanzen sind in Hamburg mehr als doppelt so stark gefährdet.

14/15.05.2016


- Stiftungsflächen sind wichtige Überlebensinseln für bedrohte Pflanzen


Internationaler Pflanzen-Gefährdungsbericht-Bericht sieht weltweit ca. ¼ der Blütenpflanzen als gefährdet an. In Hamburg sind es aber schon rund 50%.

Neben den behördlichen Naturschutzgebietsflächen sind die 13 Gebietsflächen der Loki Schmidt Stiftung in Hamburg wichtige Überlebensinseln für durch den Menschen bedrohte heimische Wildpflanzen.

Helfen kann jeder – auch durch kostenlosen und bienenfreundlichen Wildblumensamen der Loki Schmidt Stiftung.

Britische Wissenschaftler erarbeiteten jetzt den bisher umfangreichsten Bericht über den Zustand der Pflanzenwelt. Demnach gibt es weltweit zwar mehr Arten als bisher angenommen, doch rund 21% sind nach Ansicht der internationalen Artenschutz-Organisation IUCN gefährdet oder vom Aussterben bedroht.Die Loki Schmidt Stiftung würdigt die Arbeit und Ergebnisse der wissenschaftlichen Kollegen vom königlichen Kew Royal Botanical Garden in London. „Andererseits warnen wir vor zu viel Sorglosigkeit im Umgang mit den Ergebnissen“, sagt Axel Jahn, Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung in Hamburg. „Die Zahlen sind leider nicht übertragbar.

In Hamburg sind schon rund 50 % der Blühpflanzen gefährdet oder vom Aussterben bedroht.“


Ursächlich dafür sind Eingriffe des Menschen in die Lebensräume der Pflanzen. Ob Straßenbau, Ausweisung von Bauland, Versiegelung von Flächen, Einbringen von Düngemittel oder Brachlegen von Ackerflächen und anschließende Verschattung durch beginnende Verbuschung, erklärt Jahn auf die Frage nach dem Warum weiter. Abhilfe sieht die Loki Schmidt Stiftung im Ausweisen von Naturschutzflächen. Wo der Staat aber nicht handeln kann oder will kauft die Stiftung seit über 30 Jahren unbürokratisch die botanisch wertvollen Grundstücke mit gefährdeten Wildblumen.

Aus Spendengeldern konnten so Feuchtwiesen und Trockenrasen, Heideflächen, Obstwiesen, Wälder und
Feuchtgebiete in bereits neun Bundesländern unter den starken Schutz der Loki Schmidt Stiftung gestellt werden. In Hamburg werden alleine 13 Flächen und zwei Informationszentren betreut.

Auf die Frage nach dem Erfolg antwortet der Geschäftsführer stolz: „Fast immer erholen sich die gefährdeten Arten auf unseren Überlebensinseln für seltene Pflanzen und Tiere“.Beispiele für solche Erfolge sind Schwanenblume auf den Wilhelmsburger Feuchtwiesen, die Schachtblumenwiese auf der Reit, die Wild- Orchideenterrassen in Boberg oder die Sumpfdotterblume im Ellernbusch.

Helfen kann jeder. Ob mit auch kleinen Geldbeträgen oder mit dem Pflanzen heimischer und
bienenfreundlicher Wildblumen. Den Samen zur gefährdeten Blume des Jahres 2016 - der
Wiesenschlüsselblume - gibt es kostenlos bei der Loki Schmidt Stiftung.

Mehr Infos zur Hamburger Stiftungsarbeit unter
www.loki-schmidt-stiftung.de/projekte/stiftungsland_hamburg/

Mehr Infos zur Blume des Jahres und Bilder unter
www.loki-schmidtstiftung.
de/projekte/aktuelle_blume_des_jahres.php


Quellenangabe

Pressemitteilung LOKI SCHMIDT STIFTUNG www.loki-schmidt-stiftung.de Hamburg, 13.05.2016
Nachfragen Ralf Ziegenhagen - fon 040/ 24 34 43 mobil 0160/ 98728257 – buero@loki-schmidt-stiftung.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Viola reichenbachiana, Wald-Veilchen

Ferner neu auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

- Araniella cucurbitina, Kürbisspinne
- Pediaspis aceris, Ahorngallwespe, Galle an Bergahorn
– Vicia angustifolia, Schmalblättrige Wicke;
- Viola reichenbachiana, Wald-Veilchen


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Der invasive Säuger mit der Maske
Der invasive Säuger mit der Maske

Der Waschbär in Deutschland

13/14.05.2016

Deutschland.
Eigentlich sieht der Waschbär ja recht putzig aus. Dennoch sehen wir vom Artenschutz in Franken® sein invasives Auftreten mit einer gewissen Skepsis.Das Tier da nicht zu unserer ursprünglichen Faona zu rechnen ist, hat sein Verbreitungsgebiet deutschlandweit in 10 Jahren mehr als verdoppelt.

Dadurch treten Konflikte mit anderen Tierarten zu tage die auch Anlass zur Sorge geben.

Mehr zum Waschbären finden Sie auf unserer Internetpräsenz unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=56911

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Der Waschbär im Porträt

Fleischrote Rosskastanie
Fleischrote Rosskastanie
Aesculus × carnea - Die Fleischrote Rosskastanie

13/14.05.2016

Deutschland.
Dieser Baum stellt eigentlich keine besonderen Ansprüche an den den Boden in welchem er wurzelt. Durch eine gute Stadtklimafestigkeit, sowie einer temporäre Überschwemmungs-Akzeptanz wird er gerne im urbanen Umfeld eingebracht.

Nun befindet er sich in voller Blüte.

Auf unserer Internetpräsenz finden sie ihn unter: www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=82781

Albert Meier hat ihn von seiner schönsten Seite eingefangen.


Was Menschen anrichten ...
Was Menschen anrichten ...
Sea Shepherd zeigt an einem Pool, was die Menschen in den Ozeanen anrichten

12/13.05.2016

Die Verschmutzung durch Plastikmüll
wird als großes, globales Umweltproblem angesehen,
welches jedes Jahr für den Tod von über einer Million Meerestiere verantwortlich ist ....

Mehr zum Thema auf den Seiten von Sea Shepherd Deutschland

- https://www.sea-shepherd.de/1756-plastik-im-pool


In der Aufnahme von Sea Shepherd Deutschland e.V

- Reaktionen von Schwimmern an einem öffentlichen Pool


Quellenangabe

Sea Shepherd Deutschland e.V


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




NABU: Vogelwilderei in Ägypten ist Millionengeschäft
NABU: Vogelwilderei in Ägypten ist Millionengeschäft

NABU: Vogelwilderei in Ägypten ist Millionengeschäft

11/12.05.2015

BirdLife-Studie bestätigt erschreckendes Ausmaß des illegalen Vogelfangs / Monitoring-Programm gestartet
________________________________________________________________

Berlin –
Der illegale Zugvogelfang an Ägyptens Mittelmeerküste bleibt ein einträgliches Geschäft und ein ernstes Problem für den Zugvogelschutz. Zum Weltzugvogeltag am 10. Mai stellt der NABU die Ergebnisse von Untersuchungen zum Ausmaß und den Ursachen des Fangs von Zugvögeln in Ägypten vor.

Nach einer sozio-ökonomischen Studie im Auftrag der NABU-Dachorganisation BirdLife International ist davon auszugehen, dass während des Herbstzugs von Mitte August bis Ende Oktober etwa zwölf Millionen Zugvögel in Netzen entlang der Mittelmeerküste gefangen werden, die einem Handelswert von etwa 40 Millionen Euro entsprechen. Im Rahmen der Studie wurden 73 Vogeljäger vor Ort interviewt. Demnach betreiben etwa 2000 Familien diesen Vogelfang. Nur etwa sieben Prozent der Jäger fangen Vögel hauptsächlich für den eigenen Nahrungserwerb. Für über 60 Prozent aller Vogelfängerhaushalte stellt der Verkauf der gefangenen Vögel die wichtigste Einkommensquelle dar.

„Etwa drei Viertel der gefangenen Vögel werden auch nach ägyptischem Recht illegal gewildert. Zudem hat Ägypten auch die internationalen Naturschutzkonventionen unterzeichnet, die den Netzfang von Vögeln grundsätzlich verbieten, da Netze neben den jagdbaren Arten genauso geschützte und bedrohte Vogelarten fangen. Besonders betroffen sind Wachteln, Turteltauben, Wachtelkönige, Ziegenmelker, Pirole oder Neuntöter“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Es sei zu beobachten, dass das Ausmaß des seit der Antike traditionell durchgeführten Vogelfangs an der ägyptischen Mittelmeerküste in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen habe. „Eine wichtige Rolle dabei spielt, dass diese Vögel als Delikatesse gelten und neuerdings auch in die reichen Golfstaaten verkauft werden, wodurch Nachfrage und Preise deutlich gestiegen sind, und mit ihnen die Zahl der Vogelfänger. Diese nutzen zudem immer effektivere Fangtechniken, wie das Anlocken von Vögeln durch das Abspielen ihrer Rufe von MP3-Playern“, so Miller.

2013 wurde das gewaltige Ausmaß des ägyptischen Vogelfangs in Deutschland bekannt. Auf einer Strecke von über 700 Kilometern entlang der gesamten ägyptischen Mittelmeerküste – vom Gaza-Streifen im Osten bis zur libyschen Grenze im Westen – versperren Fangnetze Millionen von Zugvögeln den Weg in ihre Überwinterungsgebiete und zurück. Damit ist Ägypten das Land mit der größten Zahl getöteter Zugvögel im gesamten Mittelmeerraum. Der NABU hatte aus diesem Anlass 115.000 Unterschriften für eine Petition gegen den Vogelfang in Ägypten gesammelt und an den ägyptischen Botschafter in Berlin übergeben. Daraufhin wurde mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums unter dem Dach des Afrikanisch-Eurasischen Wasservogelabkommens (AEWA) –  eines Unterabkommens der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) –  ein Internationaler Aktionsplan für den Kampf gegen den Vogelfang in Ägypten beschlossen, der auch von der Regierung Ägyptens mitgetragen wird. Gemeinsam mit seiner Dachorganisation BirdLife International unterstützt der NABU die nationale BirdLife-Partnerorganisation „Nature Conservation Egypt“ (NCE) und das ägyptische Umweltministerium nun bei der Umsetzung dieses Plans.

Neben der Analyse der Rechtslage wurde ein Monitoring-Programm zur Feststellung der Zahl der Vogelfangnetze eingerichtet sowie die Studie vor Ort in Auftrag gegeben. Die jetzt vorgelegten Ergebnisse liefern wichtige Anhaltspunkte für die notwendigen Gegenmaßnahmen. Dazu gehört neben der verbesserten Durchsetzung bestehender Jagdregeln laut Studie eine Kontrolle des internationalen Handels und das Anbieten wirtschaftlicher Alternativen für die Vogelfängerfamilien sowie Informationskampagnen zu den ökologischen Auswirkungen des Vogelfangs gerade bei der jungen Bevölkerung. Auf Einladung des ägyptischen Umweltministeriums wird eine internationale Arbeitsgruppe im Juli in Kairo die nächsten Schritte zur Umsetzung des Aktionsplans diskutieren.

Fast ausnahmslos haben alle Vogelfänger in den vergangenen Jahren einen deutlichen Rückgang der Zugvögel festgestellt. Dies deckt sich mit den Ergebnissen der Analyse der Bestandsveränderungen deutscher Brutvogelarten: Von zehn Vogelarten, die von Deutschland über Ägypten nach Südostafrika ziehen, zeigt nach den Daten des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA) keine einen abnehmenden Bestandstrend über die vergangenen 25 Jahre. Betrachtet man aber nur die Trends der letzten zwölf Jahre, nehmen gleich sechs der zehn Arten ab. Weitere Analysen können nun zeigen, welche Rolle der in den letzten Jahren zunehmende Vogelfang bei diesen dramatischen Bestandsveränderungen spielt.

Die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) begeht den Weltzugvogeltag seit 2006, um auf die Einzigartigkeit des Vogelzugs und die besonderen Gefahren aufmerksam zu machen, die Zugvögel auf ihren jährlichen Wanderungen überwinden müssen. In diesem Jahr steht besonders das illegale Fangen und Töten von Zugvögeln im Fokus des Weltzugvogeltags.

Mehr Infos zum Vogelfang in Ägypten: www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/zugvogelschutz/aegypten/index.html


Studie „Hunting and Illegal Killing of Birds along the Mediterranean Coast of Egypt”
(über die NABU-Pressestelle)

Mehr über den Weltzugvogeltag: www.worldmigratorybirdday.org/
und das diesjährige Motto: www.worldmigratorybirdday.org/2016/stop-illegal-killing-taking-and-trade-migratory-birds

Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49(0)30-284984-1620, Mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Quellenangabe
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 51/16 | 10. MAI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Rauchschwalbe mit Nachwuchs am Nistplatz ... wie viele dieser Tiere verlieren innerhalb des Zuges ihr (kurzes) Leben ...

Mehr zur Rauchschwalbe auf unseren Seiten:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21752

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Schneeleopardennachwuchs im Neunkircher Zoo
Schneeleopardennachwuchs im Neunkircher Zoo
Schneeleopardennachwuchs im Neunkircher Zoo

11/12.05.2016

NABU-Webcam überträgt Zwillingsgeburt live aus der Wurfhöhle

________________________________________________________________

Neunkirchen – Im Neunkircher Zoo hat das lange Warten ein Ende: Am vergangenen Samstagnachmittag hat die Schneeleopardin Luisa zwei Jungtiere zur Welt gebracht. Eine Premiere im Zoo in der Kreisstadt Neunkirchen und zudem etwas ganz Besonderes, denn die Geburt konnte über eine Webcam des NABU live mitverfolgt werden.

Luisa war bereits seit einigen Tagen auffallend häufig ruhend oder schlafend in ihrem Strohbett zu beobachten. Am vergangenen Samstagmittag um 12:37 Uhr war es dann soweit: Das allererste Schneeleopardenjungtier im Neunkircher Zoo erblickte das Licht der Welt. Keine zwei Stunden später folgte das Geschwisterchen. Beide Jungtiere sind sehr agil und augenscheinlich gesund. Die frischgebackene Schneeleopardenmutter kümmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs, während Vater Sagar, wie in der freien Wildbahn auch, keine Notiz von der Geburt nahm. Schneeleoparden kommen normalerweise nur zur Paarungszeit zusammen. Die Schneeleopardin zieht die Jungtiere alleine groß.

Im Neunkircher Zoo kann die Schneeleopardin Luisa auch bei der zukünftigen Aufzucht ihres Nachwuchses über die drei NABU-Webcams beobachtet werden. Die Kameras übertragen auf www.NABU.de/leos-live aus der „Schneeleopardenschlucht“ und aus der Wurfbox das Leben der frischgebackenen Neunkircher Schneeleopardenfamilie.

„Wir freuen uns sehr, dass es mit einer erfolgreichen Schneeleopardengeburt geklappt hat und es Luisa und ihrem Nachwuchs gut geht“, sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. „Der NABU möchte mit der Webcam-Aktion vor allem über die stark gefährdete Tierart informieren, die in den abgelegenen Hochgebirgsregionen Mittelasiens lebt“, so Tennhardt weiter. Der NABU verstehe die Schneeleoparden im Neunkircher Zoo als „Botschafter ihrer wildlebenden Verwandten“, denn es sei dringend erforderlich, auf die seltenen Tiere und ihre Schutzbedürftigkeit hinzuweisen. Seit 17 Jahren setzt sich der Verband erfolgreich für den Schutz von Schneeleoparden in freier Wildbahn ein und konnte bisher signifikant zu einem Rückgang der Wilderei beitragen.

Auch in Zoologischen Gärten sind Schneeleoparden relativ selten. In Deutschland gibt es insgesamt 15 Zoos, in denen sie gehalten werden, darunter seit 2013 der Neunkircher Zoo: „Wir freuen uns sehr über den Zwillingsnachwuchs und hoffen auf eine weitere so vorbildliche Entwicklung“, sagte Dr. Norbert Fritsch, Zoodirektor des Neunkircher Zoos. „Der Neunkircher Zoo ist dem Schneeleoparden-Projekt des NABU schon lange verbunden und setzt sich mit seiner Teilnahme am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Schneeleoparden und der nun ersten erfolgreichen Geburt ebenfalls aktiv für die Erhaltung der Art ein.“ Ziel des EEPs ist es, in Zoologischen Gärten eine Reservepopulation von mindestens 200 genetisch möglichst unterschiedlichen Schneeleoparden zu bilden. Für genetische Vielfalt hat Luisa mit der Geburt ihrer Zwillinge gesorgt: Ihre Großmutter Dshamilja wurde in der Natur geboren und als Jungtier vom NABU vor 16 Jahren in Kirgistan aus den Händen von Wilderern befreit. Um ihr Leben zu retten, wurde sie nach Deutschland gebracht und gesund gepflegt.


Für Rückfragen:

Britta Hennigs
NABU-Pressestelle
Tel. +49 (0)30 28 49 84-1722
E-Mail: Britta.Hennigs@NABU.de

Christian Andres
Neunkircher Zoologischer Garten – Abteilungsleiter für Marketing, PR & Zoopädagogik
Tel.: +49 (0)6821 149 13 62
E-Mail: andres@neunkircherzoo.de


Zum Schneeleoparden-Livestream: www.NABU.de/leos-live
Video der Schneeleoparden-Geburt: www.NABU.de/leo-tagebuch
Hintergrundinformationen und das NABU-Schneeleoparden-Projekt: www.schneeleopard.de
Schneeleoparden auf Facebook: www.facebook.com/Schneeleoparden


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | 10. MAI 2016
________________________________________________________________



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Vom Jäger zum Gejagten
Vom Jäger zum Gejagten
Vom Jäger zum Gejagten

10/11.05.2016

Deutschland
. Wer mit offenen Augen durch die (vielerorts ausgeräumte) Landschaft der Republik schreitet, entdeckt bei ein wenige Glück auch den Nachwuchs der Biodiversität. Doch die Zeiten sind wohl lange vorbei in welchem die Kinder der uns begleitenden Arten in den ersten Lebenstagen und Wochen einen unproblematischen Lebensansatz fanden.

Doch dem nicht genug wird auf die Tiere in den nachfolgenden Monaten (wenn sie diese Zeit überleben) einen noch schwierigere Zeit zukommen.

Nicht nur der zunehmende Straßenverkehr, ein immenser Jagddruck der den "Schädling - Fuchs" dezimiert, die Fuchsräude, jedoch auch und gerade eine Landbewirtschaftung die entgegen der Natur wirkt rauben ihm und vielen anderen (gerade ans Offenland gebundenen Arten) Arten letzte Chancen.

Der Weg den wir als Gesellschaft innerhalb einer zunehmend industriell geformten Landbewirtschaftung beschreiten kann in den Augen des Artenschutz in Franken® keinesfalls als Zielführend angesehen werden.

Nutzen und Schützen anstatt auszunutzen muss ein effektiver Ansatz sein. Inwieweit wir hier noch umzusteuern vermögen bleibt abzuwarten. Durch eine zunehmende Entfremdung von der, unserer Umwelt und vielfach der Unkenntnis über die Ansprüche der uns begleitenden Arten wird es Jahr für Jahr schwieriger entgegen zu steuern.

Die Ergebnisse unseres gesellschaftlichen Handelns werden sich in einigen Jahren / Jahrzehnten sichtbar für jeden Einzelnen zeigen.


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Der in der Aufnahme erkenbare Jungfuchs zeigt aktuell eine Körpergröße die der einer jungen Katze entspricht. Durch einen aktuellen Einsatz von Giften (Mäusegift) auf den landwirtschaftlichen Flächen werden auch sie, sprich die begnadeten Mäusefänger ... Rotfüchse....  in Mitleidenschaft gezogen.






Millionen Straßenkatzen in Deutschland
Millionen Straßenkatzen in Deutschland
Millionen Straßenkatzen in Deutschland: Deutscher Tierschutzbund startet Kampagne, um Katzenelend zu mindern

09/10.05.2016

Krank, verletzt und abgemagert
: Allein in Deutschland leben schätzungsweise rund zwei Millionen frei lebende Katzen. Diese Straßenkatzen bekommen jetzt im Frühjahr weiteren Nachwuchs. Der Deutsche Tierschutzbund startet daher seine neue Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“.

Mit der Kampagne veranschaulicht der Dachverband
mit seinen mehr als 740 örtlichen Vereinen den Zusammenhang zwischen dem Leid der Straßenkatzen und der Wichtigkeit der Kastration von Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Letztere tragen durch unkontrollierte Fortpflanzung erheblich zum Erhalt der Straßenkatzen-Population bei.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=82743


Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Hauskatze beim Mäuse fangen ... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=77803


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Fledermaus des Jahres 2016
Fledermaus des Jahres 2016
Der Große Abendsegler ist Fledermaus des Jahres 2016

09/10.05.2016

Mehr auf den Seiten von Berliner Artenschutz Team -BAT-e.V.

- www.unterwegs-in-spandau.de/der-grosse-abendsegler-ist-fledermaus-des-jahres-2016/

In der Aufnahme von Jana Stepanek


- Ludwig (benant nach seinem Finder) so der Namen eines  Abendseglerpfleglings der in Bayern verletzt gefunden wurde. Durch eine Quetschung im Beckenbereich kann das Tier sein rechtes Beinchen nicht richtig bewegen. Gemeinsam mit Timo, (einem Dauerpflegling) wurde Ludwig zusammengeführt und nun sind die Beiden "ein Herz und eine Seele und kuscheln intensiv" ....

Mehr Eindrücke und Aufnahmen hier auf unserer Internetpräsenz


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20779


Neues aus dem "Vogelreich" auf der A.i.F-Präsenz
Neues aus dem "Vogelreich" auf der A.i.F-Präsenz
Neues aus dem "Vogelreich" auf der A.i.F-Präsenz

09/10.05.2016

Bayern.
Interessante Neuigkeiten aus dem Vogelreich hat uns Ulrich Rösch diesmal von seinen Exkursionen mitgebracht.

In Wort und Bild stellen wir vor:

   Dunkler Wasserläufer
   Bekassine
   Grünschenkel
   Rotschenkel
   Kampfläufer

Die Vogelarten werden in folgender Rubrik geführt:

   www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20335

In der Aufnahme

   Dunkler Wasserläufer ... hier im Prachtkleid


Neues aus der Flora auf der A.i.F-Präsenz
Neues aus der Flora auf der A.i.F-Präsenz
Neues aus der Flora auf der A.i.F-Präsenz

09/10.05.2016

Franken.
Drei Neuigkeiten aus dem Pflanzenreich hat uns Albert Meier diesmal von seinen Exkusionen mitgebracht.

In Wort und Bild stellen wir vor:

  • Trifolium campestre, Feld-Klee
  • Vicia grandiflora, Großblütige Wicke
  • Vinca major, Großes Immergrün
Zu finden unter:

Pflanzen / Schmetterlingsblütler (Fabaceae) - Trifolium campestre, Feld-Klee
Pflanzen / Schmetterlingsblütler (Fabaceae) – Vicia grandiflora, Großblütige Wicke
Pflanzen / Immergrüngewächse (Apocynaceae) - Vinca major, Großes Immergrün

In der Aufnahme

  • Vicia grandiflora, Großblütige Wicke


Schöpfung lebendig bewahren ...
Schöpfung lebendig bewahren ...
Schöpfung lebendig bewahren - Fledermausschutz an der Pfarrkirche zu Großbirkach

08/09.05.2016

Franken.
Für zahlreiche heimische Fledermausarten boten und bieten Kirchen und Kapellen einen nicht zu unterschätzenden (Über)- Lebensraum. Die evangelische Pfarrkirche zu Großbirkach macht hierbei keine Ausnahme.Seit mutmaßlich vielen Jahrhunderten, sicher jedoch seit rund 6 Jahrzehnten zeigt sich die Pfarrkriche als für die Langohrfledermäuse geeignet. Zwar hat das Gotteshaus zum Schutz vor einfliegenden (verwilderten) Haustauben einen Schutz am Turmkörper erhalten, doch das Kirchenschiff blieb davon unbenommen.

Es konnte weiter seiner Funktion als Fledermaussommerquartier
und mindestens zweimaliger Bestätigung als Fledermauswochenstube nachkommen. Doch im Jahr 2016 war es soweit die sehr desolate Dachhaut des Kirchenschiffes und des Turmkörpers musste erneuert werden da es tatsächlich in das Gotteshaus hineinregnete!

Die Bausubstanz nahm Schaden ... und damit auch das Fledermausquartier.

In ganz hervoragender mit der Pfarrgemeinde, den Fachbehörden des Naturschutzes , dem evangelischen Dekanat Bamberg , dem Verein Schöpfung bewahren konkret, der Steuerkanzlei Thomas Bauerfeind, sowie der Bayerischen Evangelischen Umweltstiftung konnte es auf Initiative des Verbandes Artenschutz in Franken® gelingen den Fledermausschutz elementar zu berücksichtigen.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82129


Eine "kleine Springerin" ...
Eine "kleine Springerin" ...

Neue Springspinne auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

07/08.05.2016

Franken.
Ganz genau sollte der Naturliebhaber schon hinsehen wenn er das kleine Tierchen entdecken will. Carrhotus xanthogramma, ist deren wissenschaftlicher Name.

Albert Meier hat ganz genau hingesehen und im richtigen Augeblick den Auslöser gedrückt.Einige neue Aufnahmen dieser Springspinnenart haben wir unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=82670 für Sie eingestellt.





Bundesweite Vogelzählung
Bundesweite Vogelzählung

Bundesweite Vogelzählung startet am Pfingstwochenende

07/08.05.2016

NABU, NAJU und LBV laden vom 13. bis 15. Mai zur zwölften „Stunde der Gartenvögel“
________________________________________________________________

Berlin –
An Pfingsten laden NABU, NAJU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) zur „Stunde der Gartenvögel“ ein. Vom 13. bis 15. Mai sind Naturfreunde in ganz Deutschland aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden.

Mehr als 47.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr mitgemacht und insgesamt 1,1 Millionen Vögel gemeldet. Damit handelt es sich – gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“ – um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Aus den seit über zehn Jahren flächendeckend gesammelten Beobachtungen der Bürger können die Forscher des NABU inzwischen deutliche Bestandstrends für Vögel im Siedlungsraum ablesen. „Die typischen Gebäudebrüter Mehlschwalbe und Mauersegler haben seit Beginn der Aktion kontinuierlich abgenommen. Ihre Zahl ist im Vergleich zu 2006 um 40 Prozent zurückgegangen. Verantwortlich für ihren Bestandseinbruch sind unbedachte Hausmodernisierungen und der allgemeine Rückgang ihrer Nahrung, den Fluginsekten. Auch bei Amsel, Rotkehlchen, Hausrotschwanz und Zaunkönig beobachten wir sinkende Zahlen“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Dem gegenüber stehen erfreulicherweise deutliche Zuwächse bei Arten wie Feldsperling, Ringeltaube oder Buntspecht.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. und 15. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – oder einfach im Internet unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden. Meldeschluss ist der 23. Mai.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf
www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Interaktive Karten stellen dar, wie sich eine Vogelart bundesweit oder in einem ausgesuchten Bundesland oder Landkreis entwickelt hat.

Für kleine Vogelexperten hat die NAJU außerdem die „Schulstunde der Gartenvögel“ (9. bis 13. Mai) ins Leben gerufen. Ein großes Aktionspaket versorgt teilnehmende Gruppen und Klassen mit Zählkarten, mit dem NAJU-Klassiker „Vogelbüchlein für die Hosentasche“, einem NABU-Poster mit den zehn häufigsten Vogelarten in Deutschlands Gärten und einem Begleitheft. Hierin finden Gruppenleiter, Lehrer und Erzieher die Anleitung für eine Gartenvogel-Rallye mit spannenden Wissens- und Spielstationen, die mit wenig Aufwand überall im Freien durchgeführt werden können. Das Aktionspaket kann unter www.NAJU.de/sdg bestellt werden.


Alle weiteren Informationen zur Aktion:
www.stundedergartenvoegel.de


Kostenfreie Hörfunk-Beiträge sowie ein Interview mit NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann:

www.NABU.de/presse/audio-und-video

Audio-Files der häufigsten Gartenvögel stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Teilnahmebogen zur Verwendung in Printmedien:
www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/stundedergartenvoegel/sdg-2016_meldebogen_adresse.pdf  

„Vogeluhr“-Grafik mit den Gesängen der heimischen Vögel am Morgen:

www.NABU.de/presse/fotos/#stundedergartenvoegel



Hörfunk-Tipp: Im Mai zwitschert und piepst es im Programm von Deutschlandradio Kultur. Der Sender begleitet die „Stunde der Gartenvögel“ bundesweit im Radio. Am 14. Mai ist Deutschlandradio Kultur ab 9:05 Uhr für 90 Minuten „Im Gespräch“ mit NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Er beantwortet Hörerfragen rund um die Vogelwelt. In zahlreichen weiteren Sendungen zwischen dem 9. und 13. Mai sind die Gartenvögel Thema.


Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49(0)30-284984-1620, mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Nicole Flöper, NABU-Pressestelle, Tel.: +49(0)30-284984-1958, E-Mail: Nicole.Floeper@NABU.de

Stefanie Winner, NAJU-Pressestelle, Tel. +49(0)30-65213752-30, E-Mail: Stefanie.Winner@NAJU.de

Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174-4775-80, E-Mail: M-Erlwein@LBV.de


Quellenangabe
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 50/16 | 6. MAI 2016
________________________________________________________________



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Sumpfmeise


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F

Eichhörnchen in Not
Eichhörnchen in Not
Eichhörnchen in Not

06/07.05.2016

Deutschland.
Regelmäßig werden wir angefragt wohin man sich bei Eichhörnchenfindlingen wenden kann.

Auf unserer Internetpräsenz haben wir entsprechende Informationen (Rubrik - Diverses / Notrufnummern) für Sie hinterlegt.

Hier auch nochmals ein direkter Link

- www.eichhörnchen-in-not.de

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

-
Eichhörnchenjungtiere beim Spielen


Erstmals über 37.000 Amphibien gerettet ....
Erstmals über 37.000 Amphibien gerettet ....
Erfolgreicher Amphibienschutz im Steigerwald

06/07.05.2016

Franken.
Nun liegen sie uns also vor, die aktuellen Zahlen der Amphibienwanderung 2016.

Nach Informationen unserer Amphibien - Arbeitsgruppe ist es uns seit Bestehen des Verbandes Artenschutz in Franken® aufgrund einer nahezu optimalen Betreuung der Übergänge (Hin-und Rücklaufbetreuung) im Nördlichen und Oberen Steigerwald gelungen über 37.000 Amphibien sicher zu ihren Laichplätzen und anteilig auch wieder in ihre Sommerlebensräume zu verbringen.

Es ist uns dabei auch wichtig teils eigenständig das entsprechende Schutzzaunmaterial zu erwerben und dieses auch zu installieren, um ein effektives Funktionieren der Amphibienwanderung sicherzustellen.Bedanken möchten wir uns auf diesem Weg auch bei den Verantwortlichen der Landkreise, den Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach den Gemeinden, sowie allen die uns dabei intensiv und zuverlässig unterstützen. Doch es darf und soll auch nicht verschwiegen werden, dass die Herausforderungen der Amphibien an sichere Wanderkorridore keinesfalls geringer werden. Man gewinnt zunehmend den Eindruck das Es den Tieren (die kaum eine Lobby besitzen) nur durch eine intensive und vor allem zuverlässige Betreuung gelingt, sich der Arterhaltung erfolgreich zu widmen.

Ein zunehmender Straßenverkehr,
eine ständig immer industrieller agierende Landbewirtschaftung und nicht zuletzt das häufig fehlende Wissen bei manchem Teichbesitzer über die Ansprüche und die Lebensweise der Amphibien setzen den Tieren doch sehr zu.Bedanken möchten wir uns auch bei den Mitgliedern der Artenschutz in Franken® - Amphibiengruppe die sich wiederum so manche schlaflose Nacht um die "Ohren geschlagen hat" um das Überleben der Steigerwald Amphibien sicherzustellen und das bei " Wind & Wetter".

Hier gehts zur aktuellen Statistik

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82658

Die Aufstellungen der vergangenen Jahre finden Sie  hier

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22216

Mehr zu Amphiben

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20400

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Wechselkröte


           
       
                   


Karl Gayer-Medaille für Privatwaldförster
Karl Gayer-Medaille für Privatwaldförster

Karl Gayer-Medaille für Privatwaldförster

06/07.05.2016

BUND Naturschutz ehrt drei Förster aus dem Landkreis Miesbach


Im Rahmen einer Festveranstaltung in Holzkirchen ehrt der BUND Naturschutz in Bayern (BN) drei Privatwaldförster aus dem Landkreis Miesbach. Die Revierförster Robert Wiechmann (Forstrevier Holzkirchen), Peter Lechner (Forstrevier Schliersee) und Gerhard Waas (Forstrevier Schaftlach-Fischbachau) erhalten diese Auszeichnung für ihre langjährigen Verdienste in der Privatwaldberatung um die naturgemäße Waldwirtschaft, die waldgerechte Jagd und den Waldumbau im Privatwald. Mit dieser Auszeichnung ehrt der BN in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft Bayern Persönlichkeiten mit außergewöhnlichen Verdiensten um den Wald. Die Förster Lechner, Waas und Wiechmann sind die 30., 31. und 32. Preisträger der 1977 vom BN gestifteten Karl Gayer-Medaille.
Seit Jahrzehnten vorbildlicher Einsatz für das Gemeinwohl

In seiner Laudatio lobte Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN, die langjährigen Verdienste der Geehrten im Rahmen ihrer erfolgreichen Beratung der Privatwaldbesitzer: "während Ihrer gesamten Dienstzeit haben Sie leidenschaftlich und überzeugend bei den Waldbesitzern dafür geworben, dass der naturnahe Waldbau für sie sowohl aus ökonomischer als auch ökologischer Sicht das Beste ist." Entscheidend für den Erfolg war aus Sicht des BN, dass die Privatwaldförster die Probleme der überhöhten Wildbestände offen ansprachen, weil diese das entscheidende Hindernis für eine naturnahe Waldwirtschaft waren und leider andernorts auch heute noch sind. Bei der Waldberatung setzten sie den Grundsatz "Wald vor Wild" an die erste Stelle und mischten sich somit in jagdliche Belange ein, auch wenn es ihre höchsten Vorgesetzten manchmal nicht zulassen wollten. Weiger honorierte, dass sie auch gegen Widerstände zäh und fleißig dazu beitrugen, dass heute in Privatwäldern im Landkreis Miesbach sehr sehenswerte Waldbilder bewundert werden können, wofür er auch den Waldbesitzern ausdrücklich dankte. In seiner Ansprache bat Weiger die vorgesetzten Dienststellen und die anwesenden Politiker darum, die herausragende Arbeit der drei Privatwaldförster zu unterstützen und sich dafür einzusetzen, dass auch in anderen Wäldern und Regionen ähnliche Fortschritte in der naturgemäßen Waldwirtschaft und Umsetzung der Grundsatzes Wald vor Wild möglich werden. Denn die in dieser Hinsicht vorbildlichen "Miesbacher" Verhältnisse sind in Bayern leider nicht die Regel, sondern die Ausnahme.

Positive Entwicklung im Landkreis Miesbach seit den 1980er Jahren

Weiger schilderte in seiner Laudatio die örtlichen forst- und jagdlichen Veränderungen seit den 1980er Jahren. Bis Anfang der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts waren die waldbaulichen Verhältnisse im Landkreis Miesbach, genauso wie in den benachbarten Landkreisen als ausgesprochen katastrophal einzustufen. Bis dahin galt über viele Jahrzehnte der Wildverbiss durch das Schalenwild als "schicksalshaft". Die Baumarten Tanne, Buche und die Edelbaumarten hatten nicht die allergeringste Chance aufzuwachsen, sie wurden bereits als Sämlinge abgefressen. Auch die Strategie mit kilometerlangen Wildzäunen den Wildverbiss an Aufforstungen auszuschließen scheiterte. Zu Beginn der 1980-iger Jahre setzte das Bayerische Forstamt Schliersee eine Trendwende in der örtlichen Jagdpolitik durch: mit Hilfe der Jagdgenossenschaften und mit Einführung des "Revierweise Gutachten", mit dem jährlich der Zustand der Naturverjüngung und des Wildschadens erhoben und bekanntgegeben wurde. Seit dieser Zeit trägt dieser Kurswechsel Früchte. Die Revierweisen Gutachten, jetzt heißen sie Revierweise Aussagen werden nach wie vor in den Forstrevieren von den drei zu Ehrenden jährlich erstellt. Nachdem sie jahrelang bayernweit als zu arbeitsaufwendig dargestellt wurden, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf eine gemeinsame Initiative des Bund Naturschutz in Bayern, des Ökologischen Jagdverbandes und der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft durchgesetzt. Wichtig war dabei, dass der Bayerische Waldbesitzerverband dies auch gefordert hatte.

Eindrucksvolle Waldbilder mit reicher Tannennaturverjüngung

Im Rahmen eines Waldbeganges, bei dem die Karl Gayer-Medaillen überreicht wurden, wurden einige gelungene Waldbilder im Privatwaldrevier Holzkirchen vorgestellt. Manfred Burger, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Miesbach und Hans Kornprobst, Sprecher des Arbeitskreises Wald im BN, freuten sich über die Ehrungen und die damit verbundene landesweite Anerkennung der naturnahen Waldwirtschaft im Landkreis Miesbach.

Waldbauprofessor Karl Gayer als Vorbild

Mit der Karl Gayer-Medaille ehrt der BN in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft seit 1977 Personen, die sich in außergewöhnlicher Weise um die naturgemäße Waldwirtschaft verdient gemacht haben. Die Karl Gayer-Medaille geht auf den Münchner Waldbauprofessor Karl Gayer zurück, der als Vordenker für den naturnahen Wald gilt. Bereits im 19. Jahrhundert hat er als Gegenbewegung zu Altersklassen- und Kahlschlagswald die Vorteile des gemischten, ungleichaltrigen Waldes und des Femelschlags als kleinflächige Nutzungsform herausgestellt.

In der Aufnahme

Die drei Preisträger mit Prof. Dr. Hubert Weiger (links) und dem Sprecher des Arbeitskreises Wald Hans Kornprobst (rechts), Foto: Ralf Straußberger


Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

04.05.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Schutz von 234 Vogelarten gefährdet
Schutz von 234 Vogelarten gefährdet

NABU-Zahl des Monats: Schutz von 234 Vogelarten gefährdet

05/06.05.2016

Schwächung der EU-Naturschutzrichtlinien verhindern / Online-Protestaktion gestartet
________________________________________________________________

Berlin
– Am 8. Juni will die EU-Kommission beraten, ob sie die EU-Naturschutzrichtlinien ändert. Dabei geht es auch darum, ob bislang geschützte Tierarten wieder gejagt werden dürfen: Mindestens 234 Vogelarten, darunter Rotkehlchen, Weißstorch und Habicht, könnten dann ihren Schutz in der EU verlieren.

Einflussreiche Lobbys aus dem Agrar- und Forstbereich erhoffen sich von einer Änderung der EU-Naturschutzrichtlinien mehr Freiheiten
. In einem im Februar bekannt gewordenen Papier schlagen deutsche Landnutzerverbände unter anderem vor, dass künftig nicht mehr alle 451 wild vorkommenden Vogelarten unter die EU-Vogelschutzrichtlinie fallen sollten, sondern nur noch besonders Bedrohte. Verlierer wären mindestens die 234 Arten – darunter viele Zugvögel – die als "nicht vom Aussterben bedroht" gelten. Diese könnten dann nach Belieben der Regierungen, z.B. von Malta, Zypern, aber auch den deutschen Bundesländern, wieder zum Abschuss freigegeben werden.

Daher ruft der NABU bis zum Pfingstmontag zu einer Protestaktion in den sozialen Medien auf. Sie richtet sich an den zuständigen EU-Kommissar Karmenu Vella, sich dem Lobbydruck nicht zu beugen, sondern statt dessen mehr für die Durchsetzung und Finanzierung der bestehenden Naturschutzrichtlinien zu tun.

Mehr Informationen zum Thema: www.NABU.de/naturschaetze

Für Rückfragen:
NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1510, -1952, -1958, E-Mail: presse@NABU.de

Quellenangabe
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG |  4. MAI 2016
________________________________________________________________

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Wendehals ... Aussichten? - mehr als negativ!


Mehr zum Wendehals und zahlreiche neue Aufnahmen ... hier auf unserer Internetpräsenz

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=40655


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F

Natur in der Stadt fördert Gesundheit
Natur in der Stadt fördert Gesundheit
Natur in der Stadt fördert Gesundheit, urbane Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt

  •    Neuer Bericht von Naturkapital Deutschland erfasst die Leistungen städtischer Grünflächen
  •    Gemeinsame PM von BMUB und BfN

Berlin/Bonn.
Stadtnatur verbessert nicht nur die Lebensqualität der Stadtbewohner, sondern hat auch einen bedeutenden ökonomischen Wert. Das ist ein zentrales Ergebnis der dritten Teilstudie von "Naturkapital Deutschland", die heute in Hannover vorgestellt wird. Zugleich startet der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) in Berlin eine bundesweite Roadshow, um für mehr Grün in der Stadt zu werben. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nimmt an beiden Terminen teil.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, wollen aber die Natur nicht missen. Allerdings werden Grünflächen von städtischen Kämmerern oft nur als Kostenfaktor wahrgenommen. Darum ist es wichtig, den großen gesellschaftlichen und ökonomischen Wert von urbaner grüner Infrastruktur aufzuzeigen: Natur in der Stadt verbessert die Luftqualität und das Stadtklima, mildert Hitzewellen und mindert den Lärm. Grünflächen fördern die Begegnung und dienen der Erholung. Kurz: Grün in der Stadt sorgt für eine höhere Lebensqualität. Deshalb ist es auch ein neuer Schwerpunkt unserer Stadtentwicklungspolitik."

Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz: "Die Leistungen von Stadtnatur umfassen ökologische, ökonomische und soziale Wirkungen. Es ist gerade die Summe ihrer Wirkungen, die Stadtnatur stark macht. Um diese positiven Wirkungen gebündelt in städtische Planungs- und Investitionsentscheidungen einzubringen, bedarf es integrierter Ansätze in der Stadtentwicklung und müssen neue Wege der Zusammenarbeit gesucht werden."

Der Naturkapital-Bericht zeigt an vielen Beispielen die positiven Wirkungen von Stadtnatur:

· Städtisches Grün vermindert die Luftverschmutzung durch gesundheitsgefährdenden Feinstaub und mindert nachweislich Fälle akuten Herz- und Kreislaufversagens, die durch Hitzestress an heißen Sommertagen auftreten. Während der europaweiten Hitzewellen im Sommer 2003 sind bis zu 70.000 Menschen zusätzlich verstorben. Ohne Stadtgrün wäre diese Zahl noch höher ausgefallen.

· Parks und Grünanlagen sind Orte für soziale Begegnung. Klein- und Nachbarschaftsgärten verbinden Menschen unterschiedlicher Schichten und Kulturen. Städtisches Grün stärkt so den sozialen Zusammenhalt.

· Vegetation und unversiegelte Böden speichern Wasser und tragen dazu bei, Überschwemmungen bei Starkregen zu verhindern, wodurch zusätzliche Ausgaben für Schäden an der Kanalisation eingespart werden können.

Das Projekt "Naturkapital Deutschland" wird vom BMUB und dem Bundesamt für Naturschutz finanziert. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Bernd Hansjürgens, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig. Verantwortlich für den neuen Stadt-Bericht ist Prof. Dr. Ingo Kowarik, Technische Universität Berlin.

Die Studie sowie weitere Informationen zu "Naturkapital Deutschland" finden Sie unter

www.naturkapital-teeb.de.

Informationen zur Roadshow "Grün in die Stadt" finden Sie unter
www.gruen-in-die-stadt.de

Informationen zur Naturbewusstseinsstudie mit Schwerpunkt Stadtnatur finden Sie unter
www.bmub.bund.de/N53024/


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

03.05.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Larve des Kleines Nachtpfauenauge


Mehr zum Kleinen Nachtpfauenauge  und zahlreiche neue Aufnahmen ... hier auf unserer Internetpräsenz

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=65095


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F


Vom Lebensraum zur Müllkippe
Vom Lebensraum zur Müllkippe
Vom (Über)- Lebensraum zur Müllkippe

04/05.05.2016

Deutschland.
Eine Aufnahme die nicht untypisch ist. Ein alter Bierkeller, der nunmehr für den Menschen bedeutungslos geworden ist, wird aufgrund eines abzulehnenden menschlichen Verhaltens auch einer Tierart genommen für die er keinesfalls unwichtig erscheint.

Für Fledermäuse die häufig unter starken Bestandsrückgängen leiden
sind großzügig bemessene, frostfreie Keller ein Element des Überlebens in der vom Menschen intensiv geprägten Umwelt.

Für z.B. Jugendliche mag es ja spannend erscheinen wenn diese Bereich gerade auch während der Spätherbstzeit als Ort des "Gruselns" besucht werden können. Doch mit dem Besuch und dem Eintrag von offenem Feuer (Kerzenbeleuchtung u.ä.) in diese Bereiche verlieren Fledermäuse die Chance hier zu überdauern.

Störungen dieser Art können gar zum Sterben der Tiere führen, da ihre Nahrungsressourcen nicht mehr aufgefüllt werden können.

Der Verband Artenschutz in Franken® bringt sich auch diesjährig an zahlreichen Stellen der Republik für die Sicherung von Überwinterungsbereichen von Fledermäusen ein.

Mehr zu unseren Fledermausprojekten:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22230


Der Kuckuck - Beeinflusst vom Klimawandel?
Der Kuckuck - Beeinflusst vom Klimawandel?
Der Kuckuck - Beeinflusst vom Klimawandel?

04/05.05.2016

Wie Sie mit uns die Zukunft des Frühlingsboten erforschen - Jetzt Ihren ersten Kuckuck des Jahres melden!

Ist der Kuckuck in Zukunft zu spät, um noch geeignete Nester für seine eigene Eiablage zu finden?
Kommen seine Wirtsvögel, denen er seine Eier unterschieben kann, aufgrund des Klimawandels früher in ihre Brutgebiete zurück? Diese Hypothesen wollen wir in unserem Kuckucksprojekt testen!

Mehr auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


- www.lbv.de/unsere-arbeit/vogelschutz/kuckuck.html

Quellenangabe


Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
www.lbv.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Kuckuck

Mehr zum Kuckuck und zahlreiche aktuelle Aufnahmen unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21318


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F

Tag der Lebensmittelverschwendung
Tag der Lebensmittelverschwendung
Tag der Lebensmittelverschwendung

03/04.05.2016

Stichtag: Alle Lebensmittel die bis 2.Mai produziert werden, landen auf dem Müll. / 18 Mio. Tonnen: Ein Drittel unserer Nahrung wird ungenutzt verschwendet.


Der 02. Mai markiert als symbolischer „Tag der Lebensmittelverschwendung“ den Zeitpunkt in 2016, an dem wir in Deutschland anfangen, Nahrungsmittel für unseren Teller und nicht für die Mülltonne zu produzieren. Darauf weist die Naturschutzorganisation WWF hin. Den WWF-Berechnungen zufolge werden in Deutschland jährlich rund 18 Mio. Tonnen Lebensmittel verschwendet. Das entspricht fast einem Drittel des aktuellen Nahrungsmittelverbrauchs der Bundesrepublik. „Umgerechnet sind alle Nahrungsmittel, die wir in den ersten 122 Tagen des Jahres 2016 produziert haben, auf dem Müll gelandet“, sagt WWF-Referentin Tanja Dräger de Teran. Da sich die Bundesregierung zu dem Ziel bekannt habe, die Lebensmittelverluste bis 2030 zu halbieren, müsste der symbolische „Tag der Lebensmittelverschwendung“ damit eigentlich jedes Jahr um mehrere Kalendertage nach vorne rutschen.

„Seitens der Politik hat es im vergangenen Jahr viele Ankündigungen gegeben.
Doch bis heute ist es nicht möglich zu erfassen, ob überhaupt und was konkret erreicht worden ist. Es fehlt an einer abgestimmten Strategie mit klaren und verbindlichen Zielvorgaben für alle Akteure vom Produzenten über die Lebensmittelindustrie bis hin zum Handel und der Gastronomie. Auch eine angekündigte Koordinierungsstelle, um diese Aktivitäten zu bündeln, fehlt noch immer“, so die WWF-Expertin.  Auch die Bundesländer haben bereits 2015 erfolglos und wiederholt in 2016 auf der Verbraucherschutzministerkonferenz die Bundesregierung aufgefordert, eine nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverluste inklusive eines Systems zur Berichterstattung zu erarbeitet.

Für eine Industrienation wie Deutschland sei es skandalös, so die WWF-Kritik,
dass der „Tag der Lebensmittelverschwendung“ noch immer derart spät im Jahr läge. Nach Angaben der Organisation seien nämlich bereits heute auch ohne den Einsatz neuer Technologien, zehn der 18 Mio. Tonnen Lebensmittelverluste vermeidbar - etwa durch verbessertes Management entlang der Wertschöpfungskette, nachhaltigere Marketingstrategien und veränderte Konsumgewohnheiten.

Umgerechnet werden laut WWF jährlich 2,6 Millionen Hektar landwirtschaftliche Fläche bewirtschaftet,
nur um die darauf angebauten Produkte wieder zu wegzuwerfen. Hinzukommen unnötig freigesetzte Treibhausgasemissionen in Höhe von 48 Mio. Tonnen. „Die Vermeidung von Lebensmittelverlusten durch Landwirtschaft, Handel und Verbraucher wäre ein signifikanter Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz“ so Dräger de Teran. „Angesichts knapper werdender, fruchtbarer Ackerflächen und einer prognostizierten Weltbevölkerung von über 9 Milliarden Menschen in 2050 können wir uns eine solche Verschwendung nicht leisten.“

KONTAKT


Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 0151-18 85 49 80

roland.gramling(at)wwf.de



Tanja Dräger de Teran

WWF Deutschland

Landwirtschaft und Agrarpolitik

Tel. 0151-18 85 4942

tanja.draeger(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF

01. Mai 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Biber sind reine Pflanzenfresser. Im Sommer ernähren sie sich überwiegend von Gräsern, Blättern, Kräutern und Wasserpflanzen. Auch Feldfrüchte wie Mais und Zuckerrüben stellen eine gern gefressene Kost dar. Im Winter dient ausschließlich Rinde als Nahrung, an die der Biber nur durch das Fällen von Bäumen kommt.


Mehr zum Biber und viele neue Aufnahmen unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=24835


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Wanderworkshop am Grünen Band
Wanderworkshop am Grünen Band

Wanderworkshop am Grünen Band - Treffen „Länderübergreifender Erfahrungsaustausch Umweltbildung“ (LEU) in Torfhaus

03/04.05.2016

Altenau-Torfhaus. Kürzlich trafen sich 32 Akteure der Natur- und Umweltbildung aus der länderübergreifenden Region Südniedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen.


Bereits zum 25. Mal seit 2002 fand dieses Austauschforum statt. Dabei kommen immer wieder Umweltbildungsakteure aus den verschiedensten Einrichtungen, Schutzgebieten, Nationalparken und Naturparken zusammen. Die Federführung für die Treffen liegt bei der Heinz Sielmann Stiftung in Duderstadt.

Dieses Mal stand das Treffen unter dem Motto „Zwischen Naturdynamik und Management – Das Grüne Band im Nationalpark Harz“. Im Rahmen eines Wander-Workshops erwanderten die Teilnehmer das Grüne Band im Eckertal, diskutierten an verschiedenen Punkten im Gelände die historische Entwicklung, hörten O-Töne von Zeitzeugen, lernten die Artenvielfalt am Grünen Band kennen und erfuhren etwas über die Angebote des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus rund um das Thema „Grünes Band“.

„Es ist spannend, wie die Themen Natur und Kultur hier ineinandergreifen. Vom Bergbau bis zur jüngsten deutsch-deutschen Geschichte findet man Spuren im Gelände“, so eine Teilnehmerin, die zum ersten Mal seit langer Zeit wieder im Harz war. Rómulo Aramayo Schenk von der Heinz SielmannStiftung ergänzt: „Neben den jeweiligen Themen, so wie jetzt das Grüne Band, bietet unser LEU-Treffen immer wieder die Gelegenheit, einmal über den Tellerrand zu schauen, andere Regionen kennen zu lernen und zu schauen, wie andere Akteure ihre Umweltbildung lebendig gestalten.“

Nach einem vollen Programm bei herrlichstem Sonnenschein traten die Teilnehmer ihre Heimreise an, um sich schon bald im Herbst an anderer Stelle wieder zum Erfahrungsaustausch zu treffen.

Ansprechpartner für Medienvertreter Heike Albrecht, 05320/33179-13, albrecht(at)torfhaus.info

Rómulo Aramayo Schenk, 05527/914-113, romulo.aramayo(at)sielmann-stiftung.de

Dr. Friedhart Knolle, 03943/5502-32, knolle(at)nationalpark-harz.de

Weitere Informationen:
www.torfhaus.info; www.nationalpark-harz.de

Hintergrundinformation

Der Nationalpark Harz ist seit 2006 der erste bundesländerübergreifende Nationalpark in Deutschland und gleichzeitig der größte Waldnationalpark Deutschlands. Gegründet wurde er zunächst 1990 in Sachsen-Anhalt (Nationalpark Hochharz) und 1994 in Niedersachsen. Heute werden auf etwa 250 km² die einheimischen Fichten-, Misch- und Buchenwälder, Moore und weitere Lebensräume geschützt. Bereits auf über 60 % der Fläche gilt das Motto „Natur Natur sein lassen“. In manchen Bereichen werden Waldentwicklungsmaßnahmen durchgeführt, um eine naturnahe Entwicklung der ehemaligen Nutzwälder zu unterstützen.

Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus ist eine der zentralen Einrichtungen der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit des Nationalparks Harz. Betrieben wird es vom BUND-Landesverband Niedersachsen in einem Trägerverbund mit der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz und der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. Der WaldWandelWeg ist ein ausgelagerter Teil der Ausstellung und setzt das Thema Walddynamik im Freiland fort.

Regelmäßig bietet das Besucherzentrum Veranstaltungen zum Grünen Band an, unter anderem Grenzerfahrungstouren zum Eckersprung oder auch einen Bildungsurlaub, der dieses Jahr vom 20. - 24. Juni 2016 stattfindet. Das LEU-Arbeitstreffen fand bereits zum wiederholten Male auf Torfhaus statt.

Das Haus ist täglich geöffnet, der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten:

April bis Oktober: 9.00 – 17.00 Uhr

November bis März: 10.00 – 16.00 Uhr, montags geschlossen

Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus freut sich auf Ihren Besuch!

Im Auftrage Dr. Friedhart Knolle, Nationalpark Harz Presse, Marketing & Regionalentwicklung Lindenallee 35, 38855 Wernigerode Tel. 03943/5502-32, 0170/22 09 174, e-mail info(at)nationalpark-harz.de, www.nationalpark-harz.de


Quellenangabe

Heinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt
Telefon: 0049 (0)5527 914-0
Telefax: 0049 (0)5527 914-100
E-Mail: info(at)sielmann-stiftung.de

25.04.2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Purpur-Knabenkraut


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F

Wunsch nach mehr Tierschutz
Wunsch nach mehr Tierschutz
Naturbewusstseinsstudie verdeutlicht Wunsch nach mehr Tierschutz – Bundesregierung muss handeln

02/03.05.2016

Die Ergebnisse der aktuell vom Bundesumweltministerium
und dem Bundesamt für Naturschutz vorgestellten „Naturbewusstseinsstudie“ bestätigen, dass der Mehrheit der Deutschen das Wohl der Tiere in der Nutztierhaltung wichtig ist. Damit wird der gesellschaftlich gewollte Wertewandel im Umgang mit dem Tiere erneut bestätigt. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes klafft aber zwischen den gesetzlichen Vorgaben und diesem Mehrheitswunsch eine Lücke. Der Verband fordert den Bundeslandwirtschaftsminister auf, nun endlich bessere gesetzliche Rahmenbedingungen in der Nutztierhaltung zu schaffen.

Das Wohl der Tiere in der Nutztierhaltung ist laut „Naturbewusstseinsstudie“ fast allen Bürgerinnen und Bürgern (93 Prozent) am wichtigsten, beispielsweise indem die Tiere Auslauf oder Zugang zu einer Weide erhalten. 65 Prozent der Befragten ist dies sogar sehr wichtig.

„Die Intensivtierhaltung auf engstem Raum, das Töten überzähliger Tiere aus rein ökonomischen Gründen, eine Tierzucht, die nahezu ausschließlich auf Leistungssteigerung ausgerichtet ist – all das sind Zeichen einer aus dem Ruder gelaufenen landwirtschaftlichen Intensivtierhaltung, die auch gesellschaftlich nicht länger akzeptiert ist“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die Politik muss dem nun erneut zum Ausdruck gebrachten Wunsch der Gesellschaft endlich Rechnung tragen. Wir brauchen dringend einen besseren gesetzlichen Rahmen in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung und eine Stärkung des Vollzugs.“ Für viele Tierarten gibt es zum Beispiel nicht einmal gesetzliche Mindestvorgaben, etwa für Milch- und Mastrinder, Schafe, Ziegen, Gänse, Enten und Puten.

Neben dem Versagen als Gesetzgeber offenbart die Studie ein weiteres staatliches Versagen: Mit dem Wunsch, dass es den Tieren gut gehen soll, ist auch immer der Wunsch nach Transparenz beim Einkauf verbunden. Das belegen weitere Studien. Daher fordert der Verband dringend ein staatliches Tierschutzlabel, damit die, die tierische Produkte kaufen, erkennen können, wie es den Tieren ergangen ist.

Der Deutsche Tierschutzbund hat mit dem Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ ein eigenes Label auf den Markt gebracht, das deutliche Verbesserungen bei der Haltung, der Schlachtung und dem Transport von Tieren garantiert. Auf Alternativen zu tierischen Produkten umzusteigen, bleibt aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes jedoch immer der direkteste Weg zu mehr Tierschutz. Viele Verbraucher greifen bereits heute auf das stetig steigende vegetarisch-vegane Angebot in den Sortimenten zurück.


Quellenangabe


Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

28.04.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Gepard



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band"
Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band"
Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band" soll größten deutschen Biotopverbund erhalten

01/02.05.2016

  •    Gemeinsame PM von BMUB und Bfn

Berlin/Bonn
. Im Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band Rodachtal - Lange Berge - Steinachtal" hat die Umsetzung begonnen. Das Vorhaben umfasst einen 127 Kilometer langen Abschnitt des Grünen Bandes an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Bayern und Thüringen. Ziel des Projektes ist es, dieses Gebiet in seiner Vielfalt zu erhalten und zugleich einen länderübergreifenden Biotopverbund zu verwirklichen. Der Bund fördert das Projekt mit rund 6,9 Millionen Euro.

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold, und die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Beate Jessel, übergeben heute an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Eisfeld den Förderbescheid an den für das Naturschutzgroßprojekt gebildeten Zweckverband. Das bis 2026 genehmigte Vorhaben umfasst ein Fördervolumen von rund neun Millionen Euro. Der Bund beteiligt sich mit 75 Prozent, die Länder Bayern und Thüringen zusammen mit 15 Prozent und der aus vier Landkreisen bestehende Zweckverband als Projektträger zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) mit zehn Prozent an den Ausgaben.

Staatssekretär Florian Pronold sagte anlässlich der Auftaktveranstaltung: "Das Grüne Band ist ein Biotopverbund von nationaler Bedeutung. In Folge jahrzehntelanger Abgeschiedenheit hat es sich zu einem zusammenhängenden System wertvoller Lebensräume entwickelt, die es zu erhalten und zu sichern gilt. Den vier Landkreisen Coburg, Kronach, Hildburghausen und Sonneberg gilt Dank und Anerkennung, dass sie sich dieser ehrgeizigen Aufgabe gestellt und die Trägerschaft für dieses Projekt übernommen haben."

BfN-Präsidentin Beate Jessel erläuterte: "Das Naturschutzgroßvorhaben ist ein Leuchtturmprojekt zum Erhalt der biologischen Vielfalt und hat eine herausragende Bedeutung für die Bewahrung und Entwicklung dieses Teils des nationalen Naturerbes. Ziel des Projektes ist es, das Grüne Band dauerhaft in seiner Lebensraum- und Strukturvielfalt zu erhalten und zu entwickeln. Die naturnahen Wälder, die Trockenrasen, das artenreiche Grünland, die Heiden und Moore sowie die naturnahen Fließgewässer des Fördergebietes sind von nationaler Bedeutung für den Naturschutz."

Das Fördergebiet erstreckt sich vom Rodachtal im Westen bis zum Steinachtal im Osten und schließt den Muschelkalkzug der Langen Berge ein. Mit Unterstützung der Länder und des Bundes setzt sich der Zweckverband dafür ein, dieses Gebiet als Lebensraum vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten wie Bechstein- und Mopsfledermaus, Wildkatze, Bekassine und Braunkelchen zu bewahren. Zu den hier vorkommenden gefährdeten Pflanzenarten zählen unter anderem das Sommer-Adonisröschen und die Trollblume. In den naturnahen Fließgewässern kommen der stark gefährdete Edelkrebs und die seltene Bachmuschel vor.

Das Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band Rodachtal - Lange Berge - Steinachtal" hat nicht nur eine große Bedeutung als Rückzugsraum für viele gefährdete Tiere und Pflanzen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag für den Erhalt des Grünen Bandes als lebendiges Mahnmal für die ehemalige Teilung Deutschlands. Insgesamt umfasst das Fördergebiet fast zehn Prozent des gesamten innerdeutschen Grünen Bandes, das sich entlang des einstigen Eisernen Vorhangs, als einzigartiger ökologischer Lebensraumverbund entwickelte.

Hintergrund: Das "Grüne Band Rodachtal - Lange Berge - Steinachtal" gehört zu bislang 77 Vorhaben, die der Bund im Rahmen des Programms "chance.natur - Bundesförderung Naturschutz" gefördert hat. Die Bundesförderung besteht seit 1979. Seitdem wurden mehr als 450 Millionen Euro an Bundesmitteln für die Sicherung und Entwicklung bundesweit bedeutsamer Landschaftsausschnitte mit einer Gesamtfläche von rund 3.700 Quadratkilometern bereitgestellt.




Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

29.04.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Dohle


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Deutsche wollen strengere Regeln für die Landwirtschaft
Deutsche wollen strengere Regeln für die Landwirtschaft
Naturbewusstseinsstudie: Deutsche wollen strengere Regeln für die Landwirtschaft

01/02.05.2016

  •    Umfrage belegt auch Wert von Stadtnatur für die Bevölkerung
  •    Gemeinsame PM von BMUB und BfN

Berlin/Bonn.
Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich strengere Regeln und Gesetze für die Landwirtschaft. Landwirte sollen mehr Rücksicht auf Natur und Tierwohl nehmen. Den Einsatz von Genpflanzen lehnen die Deutschen klar ab. Das sind einige Ergebnisse der neuen Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und BfN-Präsidentin Beate Jessel heute in Berlin vorgestellt haben.

Hendricks: "Die Bürgerinnen und Bürger senden uns starke Signale im Bereich der Agrarpolitik. Die Deutschen wünschen sich eine Landwirtschaft, die naturverträglich ist und das Wohl der Tiere respektiert. Es gibt eine große gesellschaftliche Mehrheit für eine Agrarwende. Das bestärkt mich in meiner Forderung, das System der Agrarsubventionen vom Kopf auf die Füße zu stellen. Zahlungen an Landwirte soll es zukünftig nur bei einem gesellschaftlichen Mehrwert geben und nur bei konkreten Leistungen für die Natur. Was die Bevölkerung zu Recht nicht akzeptiert, sind gentechnisch veränderte Pflanzen."

BfN-Präsidentin Beate Jessel: "Die Naturbewusstseinsstudie zeigt eines ganz deutlich: Die Natur spielt für die Bevölkerung eine sehr wichtige Rolle und hat für die Menschen eine hohe persönliche Bedeutung. Bemerkenswert sind jedoch die Unterschiede zwischen den Generationen und zwischen der Stadt- und Landbevölkerung. So sehen junge Menschen seltener Handlungsbedarf als ältere. Großstädter messen der Natur eine geringere Wertschätzung bei als Menschen, die in kleineren Orten leben. Diese Erkenntnisse bestärken uns in unserem Ziel, uns für eine positive Mensch-Natur-Beziehung einzusetzen, insbesondere bei der jungen Bevölkerung und den Menschen in der Stadt."

Die aktuelle Naturbewusstseinsstudie hat zum ersten Mal detailliert die Einstellung der Deutschen zum Themenbereich Naturschutz und Landwirtschaft abgefragt. Demnach befürworten 83 Prozent der Befragten strengere Regeln und Gesetze zum Schutz der Natur in der Landwirtschaft (45 Prozent "voll und ganz"/38 Prozent "eher"). 92 Prozent wünschen sich, dass Landwirtinnen und Landwirte die Auswirkungen ihres Tuns auf die Natur beachten. 93 Prozent fordern die Beachtung des Tierwohls bei der Lebensmittelproduktion. 76 Prozent halten es für wichtig, dass der Einsatz von Genpflanzen in der Landwirtschaft verboten wird.

Die Naturbewusstseinsstudie enthält zudem erstmals repräsentative Daten zum Thema "Stadtnatur". 94 Prozent der Befragten sind der Meinung, Natur solle möglichst in allen Teilen der Stadt zugänglich sein. Die Daten zeigen, dass gerade einkommensschwache und ältere Menschen die Stadtnatur besonders häufig nutzen.

Hendricks: "Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, wollen aber die Natur nicht missen. Stadtnatur ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen Natur in der Stadt zu Fuß erreichen können. Wir wollen darum dabei helfen, die Siedlungen grüner zu machen - mit Stadtparks und Straßenbepflanzungen, aber auch durch die Begrünung von Fassaden und Dächern oder die Förderung von "urban gardening" oder interkulturellen Gärten."

Ein Informationspapier mit wesentlichen Aussagen der Naturbewusstseinsstudie finden Sie hier: www.bmub.bund.de/N53019

Die komplette Studie zum Download finden Sie hier:
www.bmub.bund.de/N53020

Informationen zur Naturschutz-Offensive des BMUB finden Sie hier:
www.bmub.bund.de/naturschutz-offensive_2020/

Informationen zum Thema "Grün in der Stadt" finden Sie hier:
www.bmub.bund.de/themen/stadt-wohnen/stadtentwicklung/gruen-in-der-stadt/



Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

27.04.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


-Bärlauch


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Schulwander-Wettbewerb geht in dritte Runde
Schulwander-Wettbewerb geht in dritte Runde
Schulwander-Wettbewerb geht in dritte Runde

01/02.05.2016


  •    Vielfalt entdecken!
  •    Gemeinsame Pressemitteilung Deutscher Wanderverband, Johannes Gutenberg Universität und dem BfN


Zum dritten Mal startet am 1. Mai der Schulwander-Wettbewerb des Deutschen Wanderverbandes (DWV) mit Unterstützung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Zu gewinnen gibt es unter anderem eine Klassenfahrt und GPS-Geräte im Klassensatz.

Unter dem Motto: "Raus aus der Schule und Vielfalt entdecken!" regt der Wettbewerb Lehrkräfte dazu an Wandertage zu gestalten, die Kindern und Jugendlichen intensive Naturerlebnisse ermöglichen, damit sie ein lebendiges Bewusstsein für den Schatz der biologischen Vielfalt erwerben.

Mitmachen können Schulklassen und Schülergruppen aller Altersstufen und Schularten, die zwischen dem 1. Mai und 31. Juli wandern und ihre Wanderung auf www.schulwandern.de dokumentieren. Alle, die sich zum Wettbewerb anmelden, erhalten altersgemäße Ideen-Sets im Klassensatz zur Vorbereitung ihrer Wanderung.

Zu gewinnen gibt es unter anderem eine vom Jugendherbergswerk gestiftete Klassenfahrt im Wert von 1.500 Euro, GPS-Geräte im Klassensatz, einen Entdecker-Rucksack und tolle Preise vom Verlag KOSMOS.

Der Schulwander-Wettbewerb Biologische Vielfalt geht in diesem Jahr in die dritte Runde. Alle Beiträge aus den Vorjahren sind auf www.schulwandern.de veröffentlicht und geben Anregungen, wie das Thema biologische Vielfalt spielerisch, kreativ und forschend erlebbar gemacht werden kann. Partner sind das Deutsche Jugendherbergswerk, AOK die Gesundheitskasse und KOSMOS.

An den Wettbewerb schließt eine freiwillige, vom Projektpartner Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchgeführte Evaluation an.

Das vom Deutschen Wanderverband und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchgeführte Projekt "Schulwandern - Draußen erleben. Vielfalt entdecken. Menschen bewegen" wird aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Zu ihm gehören neben dem Schulwander-Wettbewerb auch drei Grundschulen, die als "Draußenschulen" einmal wöchentlich einen Unterrichtstag draußen in der Natur verbringen.



Ansprechpartnerin:

Uschi Vortisch, Tel.: 0561 - 93873-23, u.vortisch@wanderverband.de
Weitere Infos: www.schulwandern.de

Pressekontakt:
Deutscher Wanderverband, Jens Kuhr,
Tel. (05 61) 9 38 73-14, E-Mail: j.kuhr@wanderverband.de


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

27.04.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Flugfuchs


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.

Stoßzähne gehen in Flammen auf
Stoßzähne gehen in Flammen auf
Stoßzähne gehen in Flammen auf

30.04/01.05.2016

Rekord-Elfenbeinverbrennung in Kenia / WWF: Wichtiges Signal gegen Wilderei

Nairobi/Berlin -
In der kenianischen Hauptstadt Nairobi werden am Samstag, den 30. April die konfiszierten Stoßzähne von etwa 6.000 – 7.000 Elefanten verbrannt. Mit einem Gesamtgewicht von 105 Tonnen ist es die größte Menge Elfenbein, die je auf einmal vernichtet wird. Der WWF begrüßt den Schritt als wichtiges Signal gegen den illegalen Wildtierhandel: „Wir erleben in Afrika gerade eine dramatische Wildereikrise. Der illegale Handel mit Elfenbein sorgt mit dafür, dass jedes Jahr rund 30.000 Elefanten getötet werden. Wenn wir nicht gegensteuern könnten die Dickhäuter aus vielen Regionen Afrikas schon bald verschwunden sein“, sagt Arnulf Köhncke vom WWF Deutschland.

Um die Elefanten zu schützen reiche es jedoch nicht aus, konfiszierte Stoßzähne und Produkte aus Elfenbein zu zerstören. Laut WWF sei es besonders wichtig, mit Aufklärung das Verhalten der Konsumenten in Asien zu verändern, die Elfenbein als Statussymbol kaufen. „Gerade in China mit seiner wachsenden Mittelschicht hat die Nachfrage in den letzten Jahren stark zugenommen. Den Käufern ist meist nicht klar, welchen Schaden sie anrichten. So ist zum Beispiel der Irrglaube weit verbreitet, die Stoßzähne würden nachwachsen und den Elefanten legal entnommen“, erklärt Köhncke. Des Weiteren müsse auch die Strafverfolgung in Afrika und der Schutz der Tiere verbessert werden. Gegen die hochgerüstete Wildtiermafia kämen die Wildhüter häufig nicht mehr an. Zudem müsse mit Gemeinden in betroffenen Regionen noch mehr zusammen gearbeitet werden, um Möglichkeiten des Lebensunterhalts abseits der Wilderei aufzuzeigen.

Während Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch drei bis fünf Millionen Elefanten in Afrika beheimatet waren, sind es aktuell noch 400.000 - 570.000 Tiere. Derzeit werden auf dem Kontinent jedes Jahr rund 30.000 Tiere für ihr Elfenbein gewildert. Seit 1989 ist der internationale kommerzielle Handel mit Elfenbein weltweit größtenteils verboten. Afrikaweit erholen sich zwar wenige Populationen, die meisten gehen durch die Wilderei aber stark zurück. In manchen Gebieten Ost- und Zentralafrikas sind die Elefantenbestände innerhalb der letzten Jahre um mehr als die Hälfte eingebrochen.

KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quellenangabe

WWF

29.04.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Flachlandgorilla / Silberrücken ... gerade auch Großsäuger leiden unter einem zunehmenden menschlichen Druck auf natürliche Ressourcen

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Weniger Stickstoffeinträge
Weniger Stickstoffeinträge
Weniger Stickstoffeinträge

30.04/01.05.2016

Umweltverbände fordern drastische Reduzierung der Stickstoffeinträge. / EU-Kommission bestätigt: Deutschland muss Düngeverordnung deutlich verschärfen


Am Donnerstag hat die Europäische Kommission Klage beim Europäischen Gerichtshof gegen Deutschland wegen der anhaltenden Gewässerverunreinigungen durch Nitrat eingereicht. Die Umweltverbände Greenpeace, NABU, Grüne Liga, WWF sowie der Umweltdachverband DNR haben daher konsequentere Schritte zur Reduzierung der Stickstoffeinträge gefordert. „Mit der Klageerhebung bestätigt die EU-Kommission, dass die laufende Novellierung der Düngegesetzgebung nicht ausreicht, um den massiven Problemen durch Nitratüberschüsse im Grundwasser und in Oberflächengewässern zu begegnen. Bund und Länder müssen nun möglichst rasch bei der Düngeverordnung nachbessern, um mögliche Strafzahlungen in Millionenhöhe zu vermeiden“, so die Verbände.

Die Umweltverbände weisen seit vielen Jahren auf die enormen Defizite der Düngegesetzgebung hin. Denn die Stickstoffbilanz-Überschüsse bewegen sich trotz zahlreicher politischer Vorgaben mit fast 100 kg pro Hektar weiterhin auf sehr hohem Niveau. Das Ziel, den Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft auf ein umweltverträgliches Maß zurückzuführen, wurde bislang nicht erreicht. In vielen Regionen ist der Stickstoffüberschuss in den letzten Jahren infolge des Booms bei Massentierhaltung und Biogasanlagen sogar deutlich angestiegen. Die Politik müsse endlich eine vollständige Hoftorbilanzierung für alle Betriebe, schärfere Maßnahmen in besonders nitratbelasteten Gebieten sowie deutliche Sanktionierungen bei Überdüngung einführen.

„Grundwasser ist unser wichtigstes Nahrungsmittel. Seit Monaten verschleppt das Bundeslandwirtschaftsministerium wirksame Maßnahmen gegen steigende Nitratwerte infolge von Überdüngung. Für die Untätigkeit des Ministeriums gibt es nun die Quittung. Schlimmstenfalls muss die Bevölkerung die Kosten für diese Defizite doppelt tragen: mit steigenden Wasserkosten für die Trinkwasseraufbereitung sowie Strafzahlungen der EU“, so die Umweltverbände weiter.


KONTAKT

Matthias Meissner, WWF, Tel. 030-311777-220

Florian Schöne, DNR, Tel. 030-6781775-99

Till Hopf, NABU, Tel. 030-284984-1618

Michael Bender, Grüne Liga, Tel. 030-40393530

Martin Hofstetter, Greenpeace, Tel. 030-308899-35


Quellenangabe

WWF

29.04.2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Baikalente .. gerade auch Gewässer leiden unter einem immer stärkeren Eintrag von Stickstoff


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Wolf MT6 ist tot
Wolf MT6 ist tot
Wolf MT6 ist tot

29/30.04.2016

Gemeinsame Stellungnahme der Umweltverbände IFAW, NABU und WWF
________________________________________________________________

Berlin
– Der Wolf MT6 ist getötet worden, wie das niedersächsische Umweltministerium mitgeteilt hat. In einer gemeinsamen Stellungnahme äußerten die Naturschutzverbände IFAW, NABU und WWF Bedauern über den Tod des Tieres und zugleich Verständnis für die Entscheidung. Auch wenn das Schicksal des Einzeltieres tragisch sei, habe MT6 durch sein auffälliges Verhalten ein nicht mehr zu kalkulierendes Risiko für Menschen dargestellt. Zuvor hatte das niedersächsische Umweltministerium entschieden, den Wolf wenn möglich einzufangen und in ein Gehege zu bringen. MT6 hatte sich wiederholt Menschen mit Hunden genähert und generell ein unberechenbares Verhalten an den Tag gelegt. Vergrämungsaktionen hatten in den vergangenen Monaten keine Erfolge gezeigt. Experten waren sich einig, dass erneute oder weitere Vergrämungsversuche bei dem Wolf MT6 nicht dazu führen würden, dass er sein Verhalten ändert. Aufgrund dieser fachlichen Einschätzung ist die Entnahme des Tieres für die Verbände nachvollziehbar.  

„Die dauerhafte Rückkehr des Wolfs nach Deutschland ist nur mit der breiten Akzeptanz der Bevölkerung möglich. Es muss daher vermieden werden, dass einzelne auffällige Wölfe die Akzeptanz der ganzen Art gefährden. Auch muss verhindert werden, dass ein auffälliger Wolf sein Verhalten an den Nachwuchs weitergibt und somit möglicherweise ein ganzes Rudel auffälliges Verhalten zeigt“, so die Verbände. Um derartige Vorfälle zukünftig zu vermeiden, forderten die Verbände ein besseres und effizienteres Management seitens der Behörden an - vor allem in potentiellen Konfliktfällen.

Kritisch ist nach gemeinsamer Auffassung der Verbände, dass nicht ausreichend untersucht ist, wodurch das auffällige Verhalten von MT6 ausgelöst wurde. „Wir plädieren ausdrücklich für die intensive Beobachtung des Munsteraner Rudels, aus dem das Tier ursprünglich stammt. Ziel muss es sein, dass sich ein Verhalten bei anderen Wölfen nicht wiederholt. Für den Fall, dass weitere Tiere auffälliges Verhalten zeigen, sollten zeitnah umfassende Vergrämungsmethoden eingeleitet werden. Da es besonders gefährlich wird, wenn Wölfe durch Menschen angefüttert werden und man sie auf diese Weise lehrt, Menschen aktiv aufzusuchen, muss die Aufklärungsarbeit auch seitens der zuständigen Behörden weiter intensiviert werden“, so  IFAW, NABU und WWF.

Zugleich betonten alle drei Verbände einhellig, dass sich aus dem aktuellen Fall keine Gesetzmäßigkeit ableiten lässt. „Der Wolf ist eine in Deutschland streng geschützte Tierart. Jedes potentiell kritische Verhalten muss gesondert bewertet werden. Richtschnur und Leitlinie hierfür muss ein entsprechender Wolfs-Managementplan sein, der von den einzelnen Bundesländern im Vorfeld erarbeitet wurde. Die Einschätzung von Konfliktfällen beruht dabei auf einer Veröffentlichung des Bundesamtes für Naturschutz zum Umgang mit Wölfen in Deutschland“, so  die Verbände.

Für Rückfragen:
Roland Gramling, Pressestelle WWF, Tel.: 030-311 777 425, roland.gramling@wwf.de

Kathrin Klinkusch, Pressestelle NABU, Tel. 030-284984 1510, kathrin.klinkusch@nabu.de

Andreas Dinkelmeyer, Pressestelle, IFAW, Tel. 040-866 500 15, adinkelmeyer@ifaw.org



Quellenangabe

NABU

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG | 28. APRIL 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Wolf .. Rückkehrer mit begrenzten Perspektiven


Mehr zum Wolf auf unseren Seiten

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Frühlingswanderung im Nationalpark Sumava
Frühlingswanderung im Nationalpark Sumava
Frühlingswanderung im Nationalpark Sumava

29/30.04.2016

Der ehemalige Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Šumava, Michal Valenta und Lukas Laux, Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald
, führen im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ auf einer faszinierenden Frühlingswanderung durch das bayerisch-böhmische Grenzgebiet.

Michal Valenta und Lukas Laux führen die Teilnehmer von Buchwald über Fürstenhut und Scheureck nach Hinterfirmiansreut. Die überall sichtbaren Aspekte einer einstigen, für Jahrhunderte von Menschen besiedelten, aber heute verlassenen Kulturlandschaft und deren allmähliche, sukzessive Rückwandlung zu einer Waldwildnis prägen hier das Bild.

Nach Finsterau zurück wird ein Busshuttle angeboten.

  • Wann: Samstag, 7.5.2016; Dauer der Wanderung: ca. 4-5 Std.
  • Wo: 10:00 Uhr, Finsterau, Parkplatz Wistlberg
  • Kosten: Die Führung ist kostenlos.
  • Ausrüstung: Personalausweis, gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung; außerdem sollte Verpflegung und Getränke für die Mittagspause mitgebracht werden.
Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 00 77 66 55 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher erforderlich.


Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Buchfink

Ferner neu auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken®

Flora / Zypressengewäche (Cupressaceae) - Chamaecypars lawsoniana, Lawsons Scheinzyprsse
Flora / Portulakgewächse (Portulacaceae) - Claytonia perfoliata, Tellerkraut


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Luchs gewildert: WWF setzt Belohnung aus
Luchs gewildert: WWF setzt Belohnung aus
Luchs gewildert: WWF setzt Belohnung aus

28/29.04.2016

WWF:25.000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise. / Deutschland hat Nachholbedarf bei Wilderei-Bekämpfung

Schon wieder wurde ein geschütztes und bedrohtes Wildtier in Deutschland illegal abgeschossen.
Diesmal hat es ein Luchsweibchen im Harz erwischt. Am vergangenen Freitag wurde das Tier nahe Opperrode tot aufgefunden. Die Nationalparkverwaltung Harz in Wernigerode hat Strafanzeige erstattet. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat der WWF eine Belohnung von 25.000 Euro ausgesetzt.

Die Naturschutzorganisation verurteilte die Tat aufs Schärfste
und forderte von den Ermittlungsbehörden eine „intensive“ Strafverfolgung. „Der aktuelle Fall ist die erste bekanntgewordene Tötung eines Luchses im Harz und erfüllt uns mit Wut und Sorge“, erklärte Moritz Klose, Wildtierreferent beim WWF Deutschland in einer Stellungnahme. Es sei traurige Realität, dass Wilderer und illegale Artenschmuggler hierzulande leichtes Spiel hätten.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=82540


Quellenangabe


WWF
26. April 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Luchsweibchen


Mehr zum Luchs auf den Seiten des
Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=41184


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Singvögel fliegen Nonstop über die Sahara
Singvögel fliegen Nonstop über die Sahara
Beeindruckende Leistungen: Singvögel fliegen Nonstop über die Sahara

28/29.04.2016

Mehr als zwei Millionen Singvögel passieren auf dem Weg in ihre Winterquartiere jährlich die Sahara.
Bislang war man nicht sicher, ob diese Vögel unterwegs zur Rast einfallen oder die Wüste vorwiegend Nonstop überqueren. Zwei Wissenschaftler der niederländischen Universität Groningen sind dieser Frage nun mithilfe einer relativ simplen, aber innovativen Untersuchung nachgegangen.

Mehr auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2016_04_27_deutsche_avifaunisti


Quellenangabe


Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
27.04.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Schwarzstorch im Regen

Mehr zum Schwarzstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22199


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Auffälliger Wolf „MT6“
Auffälliger Wolf „MT6“

Auffälliger Wolf „MT6“

28/29.04.2016

WWF-Stellungnahme zur geplanten Entnahme durch das niedersächsische Umweltministerium

Das niedersächsische Umweltministerium hat entschieden,
einen auffällig gewordenen Wolf wenn möglich einzufangen und in ein Gehege zu bringen. Der mit einem Sender ausgestattete Wolf („MT6“) hatte sich im Verlauf der letzten Monate wiederholt Menschen mit Hunden genähert. Am vergangenen Wochenende soll er Berichten zufolge den Hund einer Familie bei ihrem Spaziergang angegriffen haben.

Zuvor hatten Vergrämungsaktionen in den vergangenen Monaten keine Erfolge gezeigt.
In einer Stellungnahme erklärte der WWF Deutschland, man verfolge die aktuellen Entwicklungen mit „großem Bedauern über das Schicksal des Einzeltieres“. Zugleich äußerte der WWF Verständnis für die Entscheidung des Umweltministeriums, da die Akzeptanz aller Wölfe in Deutschland auf dem Spiel stehe. Um derartige Vorfälle zukünftig zu vermeiden, mahnte die Organisation ein besseres und effizienteres Management und ein verstärktes Monitoring seitens der Behörden an - vor allem in potentiellen Konfliktfällen.


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=82539


Quellenangabe

WWF
26. April 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig


- Mancherorts kritisch gesehen ... der Wolf als Rückkehrer nach Deutschland


Mehr zum Wolf auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen
Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen
Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2015

28/29.04.2016

Die vierte Ausgabe der Schriftenreihe „Seltene Vögel in Deutschland“
kann seit kurzem über den DDA-Schriftenversand bezogen werden. Neben einem Beitrag zum Auftreten des Kanadakranichs abseits seiner regulären Verbreitung, dem Einflug von Buschrohrsängern nach Deutschland im Frühjahr 2014 und zum deutschen Erstnachweis des Pazifikseglers enthält das Heft auch den Bericht der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK) über die bundesweit dokumentationspflichtigen Beobachtungen des Jahres 2014.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2016_04_27_deutsche_avifaunisti


Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
27.04.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Raubseeschwalbe


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


NABU-Stellungnahme zur Entnahme des Wolfes MT6
 NABU-Stellungnahme zur Entnahme des Wolfes MT6

NABU-Stellungnahme zur Entnahme des Wolfes MT6 aus dem Munsteraner Rudel

27/28.04.2016
______________________________________________________________

Berlin/Hannover
– Das niedersächsische Umweltministerium hat entschieden, einen auffällig gewordenen Wolf aus dem Munsteraner Rudel einzufangen und in ein Gehege zu bringen. Der Wolf trägt einen Sender und wird als „MT6“ bezeichnet. Er hatte sich wiederholt Menschen mit Hunden genähert. Am Wochenende soll er Berichten zufolge den Hund einer Familie bei einem Waldspaziergang angegriffen haben.

Der NABU empfindet die Entnahme des Tieres als erforderlich, spricht sich aber gegen die Pläne des Umweltministeriums aus, den Wolf in einem Gehege unterzubringen. „Der Wolf wächst als Wildtier in der freien Natur auf und hat einen sehr großen Raumanspruch. Ein Wolfsrevier ist 250 Quadratkilometer groß, das ist in etwa die Größe von Stuttgart. Er läuft täglich 40 Kilometer. Weiterhin bedeuten ständige nahe menschliche Aktivitäten und Gerüche teilwiese sehr starken Stress für das Tier. Diese Faktoren werden in einem Gehege in der Regel dazu führen, dass ein Wolf eine permanente Qual erleidet“, sagte NABU-Wolfsexperte Markus Bathen.

Aus NABU-Sicht muss jede Entscheidung zur Vergrämung - zum Beispiel mit Gummigeschossen - oder schließlich als letzte Konsequenz die Entnahme eines Tieres sorgfältig geprüft werden. Der Wolf ist eine streng geschützte Art. So ist auch die Entnahme von MT 6 als Einzelfallentscheidung zu sehen. Beim erneuten Auftreten eines auffälligen Wolfes bedeutet das nicht sofort eine Entnahme.  „Der gesamte Prozess des Monitorings und der Vergrämung von MT6 ist unbefriedigend verlaufen, weil das Monitoring selbst zu spät begonnen hat und weil die Vergrämungsphase viel zu kurz und nicht unter Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Mittel gelaufen ist“, so Bathen. Vor diesem Hintergrund fordert der NABU wiederholt, dass eine unabhängige wissenschaftlichen Kommission erforderlich ist, die Kriterien für eine gute Praxis von Monitoring, Vergrämung und Entnahme erarbeitet und die Einhaltung dieser Kriterien auch überprüft. Diese Kommission muss auf Bundesebene angesiedelt werden, damit nicht jedes Bundesland Insellösungen entwickelt.

Der Wolf MT6 hat sich nach wissenschaftlichen Bewertungen auffällig gezeigt. Solch ein Verhalten kann nach internationalen Erfahrungen durch eine so genannte Vergrämung gestoppt werden.


Mehr Infos:
BfN-Publikation und Kriterien für Wolfsmanagement:
www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf (S. 116)

NABU-Hintergrundpapier „15 Jahre Wölfe in Deutschland“: www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/wolf/150310-nabu-hintergrundpapier-woelfe-in-deutschland.pdf

Wölfe in Deutschland:
Die wichtigsten Fragen und Antworten: www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/wolf/150423-nabu-woelfe-in-deutschland-fragen-und-antworten.pdf

NABU-Position „Wölfe in Deutschland – Leitlinien zum Schutz von Canis lupus“:
www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/wolf/140310-nabu-wolfsposition.pdf

Für Rückfragen:
Markus Bathen, NABU-Wolfsexperte, mobil: +49 (0) 172 645 35 37,
E-Mail: Markus.Bathen@NABU.de


Quellenangabe


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSESTATEMENT | 27. APRIL 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Günter Neuberger


- Wölfe [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=23067]

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Gemeinsam wandern – Vielfalt der Natur erleben!
Gemeinsam wandern – Vielfalt der Natur erleben!
Gemeinsam wandern – Vielfalt der Natur erleben!

27/28.04.2016

  •    Deutschland wandert von Mai bis Juli für die biologische Vielfalt
  •    Online-Kalender gibt Überblick über Aktionen von mehr als 1000 Anbietern

Bonn, 25. April 2016:
"Gemeinsam wandern - Vielfalt der Natur erleben!" Unter diesem Motto ruft das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zu den Wanderaktionen für die biologische Vielfalt auf. Nach den Erfolgen in den letzten Jahren finden sie nun zum siebten Mal statt.

"Von den Alpen bis zur Küste finden sich zahlreiche attraktive, sachkundig geleitete Wanderungen, Rad-, Reit- oder Wassertouren, die ins Herz der Natur führen. Diesmal beteiligen sich wieder mehr als 1000 engagierte Vereine, Verbände und andere Einrichtungen aus Naturschutz, Sport und Tourismus und füllen die internationale UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland mit Leben", sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel zum Auftakt der Wandertage für die biologische Vielfalt.

Über das gemeinsame Wandern wird nicht nur Freude an der Bewegung in der freien Natur vermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auch mit den Themen der biologischen Vielfalt vertraut gemacht und erhalten einen Einblick in den Nutzen, den die biologische Vielfalt für die Menschen hat. Auf ausgeschilderten Wegen oder bei geführten Wanderungen entdecken sie die Vielfalt und Schönheit der Arten, Lebensräume und Landschaften gewinnen damit neue Einblicke in den Artenreichtum der Natur.

Der Aktionszeitraum für die themenbezogenen Wanderungen liegt zwischen dem 1. Mai und dem 31. Juli. Ab sofort können naturinteressierte Wanderinnen und Wanderer auf der Internetseite www.wandertag.biologischevielfalt.de Wanderaktionen im gesamten Bundesgebiet finden.

"Wir haben diesen online-Kalender eingerichtet, damit Interessierte einfach und schnell Aktionen in ihrer Nähe finden können", erklärte die BfN-Präsidentin. Veranstalter und Organisatoren können während des gesamten Aktionszeitraumes ihre Angebote für Naturführungen kostenlos in den Kalender eintragen.

Wer sich Ideen für spielerische und kreative Wanderungen mit Schulklassen holen möchte, kann sich auf der Website www.schulwandern.de informieren und zudem zwischen dem 1. Mai und dem 31. Juli 2016 am "Schulwander-Wettbewerb" des Deutschen Wanderverbands (DWV) teilnehmen.

Hintergrund
Der vom Bundesamt für Naturschutz jährlich ausgerichtete bundesweite Wandertag ist ein Beitrag Deutschlands zur UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 bis 2020.

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz

25.042016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Purpurreiher [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=48197]


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Sonderführung: Vogelwelt im Frühlingswald
Sonderführung: Vogelwelt im Frühlingswald
Sonderführung: Vogelwelt im Frühlingswald

27/28.04.2016

Im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“
begleitet der Nationalpark-Ranger Robert Stockinger seine Gäste zum zweiten Mal zu einer vogelkundlichen Wanderung im morgendlichen Wald.

In der Morgendämmerung beginnt im Wald
täglich aufs Neue ein einmaliges Konzert: Die Vogelwelt erwacht und gleicht einem Orchester, das schließlich den ganzen Wald erfüllt. Ranger Robert Stockinger lädt Interessierte dazu ein, ihn auf einer Morgenwanderung zu begleiten, um die Stimmen der verschiedenen Sänger unterscheiden zu lernen und bei ihrem morgendlichen Gesang zu beobachten.

Vom 19. Mai bis 23. Juni haben Sie die Möglichkeit im Rahmen des Sommerprogramms des Nationalparks Bayerischer Wald wöchentlich am Donnerstag an dieser Führung teilzunehmen.

  • Wann: Samstag, 30.04.2016, 7:00 Uhr, Dauer: ca. 3 Std.
  • Wo: Treffpunkt: Waldhäuser Kapelle
  • Kosten: Kostenlose Führung
  • Ausrüstung: Bitte ein Fernglas mitbringen! Bei starkem Wind und starkem Regen fällt die Führung aus.
  • Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 00 77 66 55 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher erforderlich.


Quellenangabe:

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Gebirgstelze [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20929]


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -
   



NABU macht Barbara Hendricks zur "Bunte Meter"-Heldin
NABU macht Barbara Hendricks zur "Bunte Meter"-Heldin

NABU macht Barbara Hendricks zur "Bunte Meter"-Heldin

26/27.04.2016

Miller: Zeichen für den Artenschutz im Siedlungsraum
________________________________________________________________

Berlin –
Um ein Zeichen für den Artenschutz zu setzen, haben der NABU, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Familien aus dem Nachbarschaftsgarten „Menschenskinder“ am heutigen Dienstag „Bunte Meter“ in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg gesät. So wachsen demnächst auf zehn Quadratmetern heimische Wildblumen. Anlässlich des Vogels des Jahres 2016 – dem Stieglitz – lädt der NABU mit der Aktion „Bunte Meter für Deutschland“ Bürger ein, gegen den Verlust des Artenreichtums aktiv zu werden. Wildblumenstreifen anlegen, Brachflächen erhalten oder Straßen- und Wegränder für die Natur zurückgewinnen: Mit jedem „Bunten Meter“ schaffen die Teilnehmer der Aktion Lebensräume für Stieglitze, die sich vor allem von Wildblumensamen ernähren, genauso wie für andere Singvögel, Bienen, Schmetterlinge und andere Tierarten. Die Bundesumweltministerin reiht sich damit ein in die „Bunte-Meter-Helden“, die seit Oktober 2015 im Rahmen der NABU-Aktion bereits knapp 220.000 Bunte Meter geschaffen haben.  

„Es gibt vielfältigen Nutzungsdruck auf urbane Grünflächen,
diese erfüllen aber auch wichtige Leistungen für den Arten- und Biotopschutz. Geeignete öffentliche Flächen können eine hohe und regionaltypische Vielfalt von naturnahen Lebensräumen und Arten aufweisen“, sagte Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer. Vorhandene Möglichkeiten müssten genutzt werden, um die direkte Umgebung von Wohngebäuden zu verbessern. Auch durch Entsiegelung, Hof- und Gebäudebegrünung, Rückbau und Beruhigung von Straßen lasse sich in Städten die Artenvielfalt erhalten und fördern.

„Viele Vögel unserer immer intensiver genutzten Agrarlandschaft finden in Dörfern und Städten letzte Refugien, so auch der Stieglitz, dessen bundesweite Bestände in den letzten 25 Jahren um fast die Hälfte zurückgegangen sind. 60 Prozent des bundesweiten Bestandes findet man heute im Siedlungsraum. Bunte Meter in der Stadt und auf dem Land helfen der Art, sich von ihrem Bestandseinbruch zu erholen“, so Miller.

Auch der dramatische Rückgang an Insekten
kann durch die Schaffung von blütenreichen Wiesen verringert werden, da die Lebensräume wichtiger Bestäuber wie Wildbienen unter anderem durch die Intensivierung der Landwirtschaft mehr und mehr bedroht werden. Urbane Lebensräume wie Wildblumenstreifen bilden so einen wichtigen Faktor für deren Überleben.

Eine Ausstellung über den Vogel des Jahres kann beim NABU Berlin ausgeliehen werden. Kontakt über Carmen Baden, c.baden@NABU-Berlin.de, Tel. 030-9860837-18, https://berlin.nabu.de/

Mehr Infos:
www.NABU.de/buntemeter
www.NABU.de/buntemeter-held


Für Rückfragen:
NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1958, Mobil: 0173-4457393, presse@NABU.de


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

PRESSEMITTEILUNG | NR 44/16 | 26. APRIL 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Hummelschwärmer


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Der Rothalstaucher in Deutschland
Der Rothalstaucher in Deutschland
Der Rothalstaucher in Deutschland ... wunderschön im Farbspiel

25/26.04.2016

Deutschland. Etwas kleiner (Körperlänge 43cm) als der Haubentaucher zeigt sich der Rothalstaucher gerade während der Brutzeit (April bis Juni) sehr ruffreudig. Während des Winterhalbjahres ist dieser Vogel dagegen sehr stumm. Der Name des Tieres leitet sich von dem in der Aufnahme sehr gut erkennbaren (roten) Hals ab.

Sein bevorzugter Lebensraum
sind auch vegetationsreiche Gewässer. Hier wird auch sein Gelege platziert, welches meist 4-5 Eier umfasst. Dieses wird bis etwa 25 Tage erbrütet ... nach dem Schlüpfen zeigen sich die Jungtiere als typische Nestflüchter ... die Jungtiere werden nach dem Verlassen des Nestes von den Eltern dann noch für rund eine Woche auf dem Rücken mitgetragen ...

Mehr auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=82391

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Der Rothalstaucher im Balz- und Brutkleid


Zwinger angezündet, Füchse gestohlen
Zwinger angezündet, Füchse gestohlen
Zwinger angezündet, Füchse gestohlen

25/26.04.2016

Radikale Jagdgegner haben in Klein Schneen (Niedersachsen)
am Karsamstag den Fuchszwinger der Arbeitsgruppe des örtlichen Deutschen Jagdterrier-Clubs in Brand gesteckt sowie einen Rot- und einen Silberfuchs gestohlen.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund


- www.wildundhund.de/home/9409-zwinger-angezuendet-fuechse-gestohlen


Quellenangabe

Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
Verleger: Walterpeter Twer, Thorn Twer
Geschäftsführer: Thorn Twer, Christopher Pilger

Erich-Kästner-Straße 2
D - 56379 Singhofen
Telefon: +49 2604 978-0
Telefax: +49 2604 978-190


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig


- Jungfüchse

Mehr zum Fuchs auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20899


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Wilderei im hohen Norden
Wilderei im hohen Norden

Wilderei im hohen Norden

25/26.04.2016

Im Norden Schleswig-Holsteins
treiben Wilderer ihr Unwesen. Die Jäger vor Ort registrierten wiederholt Schüsse während der Nacht, das Wild ist scheu und schlecht sichtbar, heißt es.

Mehr zum Thema auf Wild und Hund


- www.wildundhund.de/home/9426-wilderei-im-hohen-norden


Quellenangabe


Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
Verleger: Walterpeter Twer, Thorn Twer
Geschäftsführer: Thorn Twer, Christopher Pilger

Erich-Kästner-Straße 2
D - 56379 Singhofen
Telefon: +49 2604 978-0
Telefax: +49 2604 978-190


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Rothirsch


Mehr zum Rothirsch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=21966


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F





powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
31.05.2016 um 19:58 Uhr
26
USERS ONLINE
Sie sind der  1436517. Besucher!
( 20772105 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken

1996 – 2016
Alle Rechte vorbehalten!