Der Rückgang des Europäischen Laubfrosches in Bayern ..

Farbanomalien bei einer gefährdeten Amphibienart
Deutschland. Eine in der breiten Bevölkerung doch sehr wohlwollend gesehene Amphibienart ist der Laubfrosch. Doch diese Sympathie hat ihm nur anteilig etwas genützt. Selbst ehemalig sehr große Laubfroschpopulationen sind in den vergangenen Jahrzehnten bis auf kleine Restvorkommen zusammen geschmolzen.
Doch woran liegt diese negeative Entwicklung?
Vornehmlich an der Verändeurung der Lebensräume. Vor 50 Jahren fand man in jedem Dorf den Dorfteich der seinen Namen auch verdiente. Keine "modernen Schaugewässer" sondern intakte Lebensräume mit reichlich Pflanzenbewuchs und entsprechender Uferbereichsausformung , so das Zauberwort.
Neben dieser veränderten Gestaltungsform und der negativen Struktrubildung in zahlreichen Auenbereichen unserer Heimat spielt zusätzlich noch eine intensivierung der industriellen Landbewirtschaftung eine prägende Rolle. So finden wir den Europäische Laubfrosch, wie er exakt benannt wird leider auch im Freistaat Bayern zwischenzeitlich auf der Roten Liste und zwar ziemlich weit oben - als Stark Gefährdet - wird er hier betitelt.
In der Aufnahme die Klaus Sanwald erstellen konnte sehen wir einen Laubfrosch der ein Farbanomalie aufweist und sich mit dieser Eigenart anscheinend verbessert an den Lebensraum anpassen kann und hier neue Schutzmechanismen vorstellt.
Ob sie ihm helfen auf Dauer zu überleben?
Deutschland. Eine in der breiten Bevölkerung doch sehr wohlwollend gesehene Amphibienart ist der Laubfrosch. Doch diese Sympathie hat ihm nur anteilig etwas genützt. Selbst ehemalig sehr große Laubfroschpopulationen sind in den vergangenen Jahrzehnten bis auf kleine Restvorkommen zusammen geschmolzen.
Doch woran liegt diese negeative Entwicklung?
Vornehmlich an der Verändeurung der Lebensräume. Vor 50 Jahren fand man in jedem Dorf den Dorfteich der seinen Namen auch verdiente. Keine "modernen Schaugewässer" sondern intakte Lebensräume mit reichlich Pflanzenbewuchs und entsprechender Uferbereichsausformung , so das Zauberwort.
Neben dieser veränderten Gestaltungsform und der negativen Struktrubildung in zahlreichen Auenbereichen unserer Heimat spielt zusätzlich noch eine intensivierung der industriellen Landbewirtschaftung eine prägende Rolle. So finden wir den Europäische Laubfrosch, wie er exakt benannt wird leider auch im Freistaat Bayern zwischenzeitlich auf der Roten Liste und zwar ziemlich weit oben - als Stark Gefährdet - wird er hier betitelt.
In der Aufnahme die Klaus Sanwald erstellen konnte sehen wir einen Laubfrosch der ein Farbanomalie aufweist und sich mit dieser Eigenart anscheinend verbessert an den Lebensraum anpassen kann und hier neue Schutzmechanismen vorstellt.
Ob sie ihm helfen auf Dauer zu überleben?
Laubfrosch ( Hyla arborea )

Der Laubfrosch
Nicht nur direkt am Gewässer, nein auch an Hausbewuchs und auf Bäumen ist einer unserer Froscharten anzutreffen, der Laubfrosch.
Er erreicht eine Körpergröße von bis etwa 4 cm und zeigt auf der Körperoberseite ein sehr schönes, meist helles Grün. Seitlich zeigt der Laubfrosch einen schwarzen Seitenstreif.Trotz der geringen Körpergröße ist sein Ruf Kilometerweit zu vernehmen.Er setzt seinen Laich als Laichballen, gerne an auf dem Gewässergrund ab.Der Laubfrosch wird in der freien natur über 10 Jahre alt.
Aufnahme von Johannes Rother
Nicht nur direkt am Gewässer, nein auch an Hausbewuchs und auf Bäumen ist einer unserer Froscharten anzutreffen, der Laubfrosch.
Er erreicht eine Körpergröße von bis etwa 4 cm und zeigt auf der Körperoberseite ein sehr schönes, meist helles Grün. Seitlich zeigt der Laubfrosch einen schwarzen Seitenstreif.Trotz der geringen Körpergröße ist sein Ruf Kilometerweit zu vernehmen.Er setzt seinen Laich als Laichballen, gerne an auf dem Gewässergrund ab.Der Laubfrosch wird in der freien natur über 10 Jahre alt.
Aufnahme von Johannes Rother
Amphibien in Not – Wenn Trockenheit und Hitze zur tödlichen Gefahr werden

Amphibien in Not – Wenn Trockenheit und Hitze zur tödlichen Gefahr werden
Besonders Amphibien, die auf feuchte Lebensräume und Gewässer angewiesen sind, geraten zunehmend in Bedrängnis.
Ein besonders eindrückliches Beispiel ist der Europäische Laubfrosch (Hyla arborea). Dieser kleine, leuchtend grüne Kletterkünstler lebt normalerweise in strukturreichen Feuchtgebieten, an Teichrändern oder in feuchten Wiesen. Hier findet er nicht nur Nahrung, sondern auch die für seine Haut überlebenswichtige Feuchtigkeit. Doch in Zeiten anhaltender Trockenheit verschwinden viele dieser Lebensräume.
Auf der verzweifelten Suche nach Wasser kann es den Laubfrosch bis in die Nähe des Menschen verschlagen – etwa zu Regentonnen in Gärten. Was zunächst nach einer willkommenen Rettung aussieht, entpuppt sich jedoch häufig als tödliche Falle: Die glatten, senkrechten Innenwände der Tonne lassen keinen Halt zu. Ein einmal hineingesprungener oder hineingefallener Frosch kann nicht mehr herausklettern und verendet oft qualvoll durch Erschöpfung oder Ertrinken.
Dieses Schicksal ereilte auch einen Laubfrosch in einem deutschen Garten während der Hitzewelle: Auf der Suche nach Wasser kletterte er an den Rand einer halb gefüllten Regentonne. Er glitt hinein, doch der rettende Rückweg war unmöglich – die Tonnenwand war zu glatt, der Wasserstand zu niedrig. Ohne menschliches Eingreifen endete seine Suche nach Wasser tragisch.
Wie wir helfen können:
Naturnahe Teiche oder Feuchtbiotope anlegen, um dauerhafte Rückzugsorte zu schaffen.
Der Schutz unserer Amphibien erfordert oft nur kleine, einfache Maßnahmen – doch sie können über Leben und Tod entscheiden. Gerade in Zeiten von Klimawandel und Extremwetter liegt es in unserer Verantwortung, den Tieren sichere Lebensräume zu erhalten und gefährliche Fallen zu entschärfen.
Artbeschreibung – Europäischer Laubfrosch (Hyla arborea)
Systematik:
Ordnung: Froschlurche (Anura)
Familie: Laubfrösche (Hylidae)
Gattung: Hyla
Art: Hyla arborea
Aussehen:
Der Europäische Laubfrosch ist ein kleiner, schlanker Froschlurch mit einer Körperlänge von meist 3–5 cm. Seine auffällig glatte Haut schimmert in einem intensiven Grün, kann aber je nach Umgebung und Temperatur auch bräunliche oder graue Farbtöne annehmen (metachromatische Hautanpassung). Charakteristisch ist der schmale, dunkle Streifen, der vom Nasenloch über das Auge bis in den Flankenbereich verläuft. Die Bauchseite ist hell und matt.
An den Enden seiner Zehen trägt der Laubfrosch runde Haftscheiben, die ihm das Klettern an glatten Pflanzenstängeln, Zweigen und sogar Glasflächen ermöglichen – eine Anpassung, die ihn von vielen anderen heimischen Amphibien unterscheidet.
Lebensraum:
Hyla arborea bevorzugt warme, strukturreiche Landschaften mit einer Kombination aus stehenden Gewässern (Laichplätze) und umliegenden Hecken, Gebüschen oder Feuchtwiesen. Besonders wohl fühlt er sich an besonnten Teichen, Gräben oder Altwassern mit reicher Ufervegetation.
Verbreitung:
In Deutschland ist der Europäische Laubfrosch vor allem in wärmebegünstigten Regionen zu finden – etwa im Rheintal, in Teilen Norddeutschlands und im Osten bis Brandenburg und Sachsen. In vielen Gebieten ist er jedoch selten geworden.
Fortpflanzung:
Die Paarungszeit beginnt meist im April, wenn die Wassertemperatur über 10 °C liegt. Männchen locken mit einer lauten, metallisch klingenden Balzrufe, die durch eine auffällige Kehl-Schallblase verstärkt werden und oft schon aus hunderten Metern Entfernung zu hören sind. Die Weibchen legen mehrere Laichballen mit insgesamt bis zu 1.000 Eiern an Pflanzen im Flachwasser ab.
Ernährung:
Der Laubfrosch ist ein opportunistischer Insektenjäger. Er erbeutet Mücken, Fliegen, Käfer und andere kleine Gliederfüßer, die er mit seiner klebrigen Zunge blitzschnell erfasst.
Gefährdung:
Der Europäische Laubfrosch steht in Deutschland auf der Vorwarnliste bzw. in einigen Bundesländern sogar auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Hauptbedrohungen sind der Verlust von Laichgewässern, die Zerschneidung von Lebensräumen und klimabedingte Trockenperioden. Auch ökologische Fallen wie ungesicherte Regentonnen stellen ein Risiko dar.
Besonderes:
Dank seiner Haftscheiben und seines ausgeprägten Kletterverhaltens wird der Laubfrosch oft als „kleiner Akrobat“ unter den Amphibien bezeichnet. Sein lauter Ruf kündigt in ländlichen Regionen oft den Beginn lauer Sommernächte an.
In der Aufnahme von V. Greb
Stand 15.08.2025
- In den letzten Jahren haben sich die Sommer in Deutschland spürbar verändert: lange Hitzeperioden, ausbleibender Regen und sinkende Grundwasserstände setzen nicht nur der Vegetation, sondern auch vielen Tierarten massiv zu.
Besonders Amphibien, die auf feuchte Lebensräume und Gewässer angewiesen sind, geraten zunehmend in Bedrängnis.
Ein besonders eindrückliches Beispiel ist der Europäische Laubfrosch (Hyla arborea). Dieser kleine, leuchtend grüne Kletterkünstler lebt normalerweise in strukturreichen Feuchtgebieten, an Teichrändern oder in feuchten Wiesen. Hier findet er nicht nur Nahrung, sondern auch die für seine Haut überlebenswichtige Feuchtigkeit. Doch in Zeiten anhaltender Trockenheit verschwinden viele dieser Lebensräume.
Auf der verzweifelten Suche nach Wasser kann es den Laubfrosch bis in die Nähe des Menschen verschlagen – etwa zu Regentonnen in Gärten. Was zunächst nach einer willkommenen Rettung aussieht, entpuppt sich jedoch häufig als tödliche Falle: Die glatten, senkrechten Innenwände der Tonne lassen keinen Halt zu. Ein einmal hineingesprungener oder hineingefallener Frosch kann nicht mehr herausklettern und verendet oft qualvoll durch Erschöpfung oder Ertrinken.
Dieses Schicksal ereilte auch einen Laubfrosch in einem deutschen Garten während der Hitzewelle: Auf der Suche nach Wasser kletterte er an den Rand einer halb gefüllten Regentonne. Er glitt hinein, doch der rettende Rückweg war unmöglich – die Tonnenwand war zu glatt, der Wasserstand zu niedrig. Ohne menschliches Eingreifen endete seine Suche nach Wasser tragisch.
Wie wir helfen können:
- Regentonnen mit feinmaschigen Netzen oder festen Deckeln sichern.
- Kleine „Rampen“ oder Holzleisten in Wasserbehältern anbringen, damit Tiere wieder herausgelangen können.
- In heißen Sommern flache, schattige Wasserschalen im Garten bereitstellen.
Naturnahe Teiche oder Feuchtbiotope anlegen, um dauerhafte Rückzugsorte zu schaffen.
Der Schutz unserer Amphibien erfordert oft nur kleine, einfache Maßnahmen – doch sie können über Leben und Tod entscheiden. Gerade in Zeiten von Klimawandel und Extremwetter liegt es in unserer Verantwortung, den Tieren sichere Lebensräume zu erhalten und gefährliche Fallen zu entschärfen.
Artbeschreibung – Europäischer Laubfrosch (Hyla arborea)
Systematik:
Ordnung: Froschlurche (Anura)
Familie: Laubfrösche (Hylidae)
Gattung: Hyla
Art: Hyla arborea
Aussehen:
Der Europäische Laubfrosch ist ein kleiner, schlanker Froschlurch mit einer Körperlänge von meist 3–5 cm. Seine auffällig glatte Haut schimmert in einem intensiven Grün, kann aber je nach Umgebung und Temperatur auch bräunliche oder graue Farbtöne annehmen (metachromatische Hautanpassung). Charakteristisch ist der schmale, dunkle Streifen, der vom Nasenloch über das Auge bis in den Flankenbereich verläuft. Die Bauchseite ist hell und matt.
An den Enden seiner Zehen trägt der Laubfrosch runde Haftscheiben, die ihm das Klettern an glatten Pflanzenstängeln, Zweigen und sogar Glasflächen ermöglichen – eine Anpassung, die ihn von vielen anderen heimischen Amphibien unterscheidet.
Lebensraum:
Hyla arborea bevorzugt warme, strukturreiche Landschaften mit einer Kombination aus stehenden Gewässern (Laichplätze) und umliegenden Hecken, Gebüschen oder Feuchtwiesen. Besonders wohl fühlt er sich an besonnten Teichen, Gräben oder Altwassern mit reicher Ufervegetation.
Verbreitung:
In Deutschland ist der Europäische Laubfrosch vor allem in wärmebegünstigten Regionen zu finden – etwa im Rheintal, in Teilen Norddeutschlands und im Osten bis Brandenburg und Sachsen. In vielen Gebieten ist er jedoch selten geworden.
Fortpflanzung:
Die Paarungszeit beginnt meist im April, wenn die Wassertemperatur über 10 °C liegt. Männchen locken mit einer lauten, metallisch klingenden Balzrufe, die durch eine auffällige Kehl-Schallblase verstärkt werden und oft schon aus hunderten Metern Entfernung zu hören sind. Die Weibchen legen mehrere Laichballen mit insgesamt bis zu 1.000 Eiern an Pflanzen im Flachwasser ab.
Ernährung:
Der Laubfrosch ist ein opportunistischer Insektenjäger. Er erbeutet Mücken, Fliegen, Käfer und andere kleine Gliederfüßer, die er mit seiner klebrigen Zunge blitzschnell erfasst.
Gefährdung:
Der Europäische Laubfrosch steht in Deutschland auf der Vorwarnliste bzw. in einigen Bundesländern sogar auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Hauptbedrohungen sind der Verlust von Laichgewässern, die Zerschneidung von Lebensräumen und klimabedingte Trockenperioden. Auch ökologische Fallen wie ungesicherte Regentonnen stellen ein Risiko dar.
Besonderes:
Dank seiner Haftscheiben und seines ausgeprägten Kletterverhaltens wird der Laubfrosch oft als „kleiner Akrobat“ unter den Amphibien bezeichnet. Sein lauter Ruf kündigt in ländlichen Regionen oft den Beginn lauer Sommernächte an.
In der Aufnahme von V. Greb
- „Europäischer Laubfrosch (Hyla arborea) in Not – nach einem Sturz in eine Regenrinne kämpft er ums Überleben. Ungesicherte Wasser- und Entwässerungsanlagen werden für viele Amphibien zur tödlichen Falle.“
Stand 15.08.2025
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