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*** Artenschutz in Franken® -Artenschutz in Franken® engagiert sich seit beinahe 30 Jahren ehrenamtlich und vollkommen unabhängig für die Erhaltung der Biodiversität - auf dieser Internetpräsenz möchten wir ihnen einen Eindruck unserer Tätigkeit vermitteln und – und informieren auch über Projekte anderer Organisationen und Einzelpersonen - Artenschutz in Franken® +++

Die Rote Weichwanze (Deraeocoris ruber)
Bild zum Eintrag (1107498-160)
Hallo, Kinder!

25/26.06.2024

  • Heute erzähle ich euch von einem kleinen, roten Superhelden der Insektenwelt: der Roten Weichwanze, auch bekannt als Deraeocoris ruber!

Stellt euch vor, ihr seid im Garten und seht einen winzigen roten Käfer mit einem schwarzen Cape. Das ist unsere Rote Weichwanze! Sie ist ungefähr so groß wie ein Fingernagel und hat einen glänzenden roten Körper, der aussieht, als hätte sie einen coolen Anzug an. 

Und wisst ihr was?
  • Sie hat super Kräfte!
Superkraft 1: Die Mega-Mücke-Jägerin!
Die Rote Weichwanze liebt es, kleine Mücken und Blattläuse zu fangen. Sie schleicht sich an sie heran, so leise wie eine Maus, und zack, schon hat sie sie erwischt! So hilft sie uns, den Garten sauber zu halten, damit die Pflanzen gesund bleiben.

Superkraft 2: Tarnkünstler!
Obwohl sie so leuchtend rot ist, kann sie sich super gut verstecken. Sie krabbelt geschickt über Blätter und Zweige, und manchmal sieht man sie gar nicht, weil sie so gut getarnt ist. Es ist, als würde sie ein unsichtbares Cape tragen!

Superkraft 3: Keine Angst vor dem Winter!
Im Winter versteckt sich die Rote Weichwanze unter Blättern oder in Ritzen und wartet geduldig, bis der Frühling kommt. Sie ist also ein echter Überlebenskünstler und immer bereit für das nächste Abenteuer, wenn die Sonne wieder scheint.

Warum wir sie lieben sollten:
Die Rote Weichwanze ist ein kleiner Held in unserem Garten. Sie hilft uns, die Pflanzen gesund zu halten, indem sie die bösen Insekten frisst. Also, das nächste Mal, wenn ihr eine kleine rote Wanze seht, könnt ihr ihr leise "Danke" sagen, denn sie ist ein wichtiger Freund für unsere Natur.

Na, wie findet ihr die Rote Weichwanze? Sie ist wirklich ein erstaunlicher kleiner Käfer, der uns zeigt, dass auch die kleinsten Wesen eine große Rolle spielen können!



In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  • ... was für Farben, bei diesen sehr variabel gefärbten Weichwanzen. Helfen mir wenn die Johannesbeeren Blattläuse haben. Eine Art, von vielen, die auch Blattläuse vertilgen.Spritzen und Vergiften der Blattläuse sorgt dafür, dass alle Helfer mit sterben. Wenn der nächste Anflug von lebend gebärenden Blattläusen statt findet, ist kaum noch ein Helfer da, der sie im Zaum hält.

Artenschutz in Franken®  
Der Graubär (Diaphora mendica)
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Hallo, ich bin der Graubär, wissenschaftlich bekannt als Diaphora mendica.

25/26.06.2024

  • Lass mich dir erzählen, wie ich mein Leben gestalte und dabei innovativ, nachhaltig und im Sinne unserer nachfolgenden Generationen lebe.
Innovativ: In meiner Welt habe ich einige kreative Lösungen entwickelt, um zu überleben. Zum Beispiel habe ich eine Tarnfarbe, die mir hilft, mich vor Feinden zu verstecken. Meine Flügel sind grau und pelzig, was mich wie einen kleinen Fleck auf der Rinde eines Baumes aussehen lässt. Diese Tarnung ist eine clevere Innovation, die mich vor Fressfeinden schützt.

Nachhaltig:
Mein Lebensstil ist darauf ausgerichtet, im Einklang mit der Natur zu leben. Als Raupe ernähre ich mich von verschiedenen Pflanzen, aber ich achte darauf, nicht zu viel von einer einzigen Pflanze zu fressen. Dadurch helfe ich, das Gleichgewicht in meinem Lebensraum zu erhalten. Ich benutze nur so viel, wie ich zum Überleben brauche, und lasse genügend Ressourcen für andere Lebewesen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen: Ich lege großen Wert darauf, dass meine Nachkommen in einer gesunden Umgebung aufwachsen können. Deshalb wähle ich sorgfältig die besten Plätze aus, um meine Eier abzulegen – Orte, an denen die jungen Raupen reichlich Nahrung und Schutz finden werden. Indem ich die Pflanzen nicht übernutze und den Lebensraum respektiere, sorge ich dafür, dass auch zukünftige Generationen von Graubären in einer intakten Umwelt leben können.

So lebe ich also mein Leben als Graubär: innovativ in meiner Tarnung, nachhaltig in meiner Nutzung der Ressourcen und immer im Sinne der nachfolgenden Generationen.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  •     Graubär (Diaphora mendica)
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Die "Wilden Bienchen" von Benediktbeuern
Bild zum Eintrag (1106906-160)
Die "Wilden Bienchen" von Benediktbeuern

25/26.06.2024

  • Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Benediktbeuern das pädagogisch vom Gemeindekindergarten Benediktbeuern begleitet und von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Benediktbeuern / Bayern. Wildbienen
- die unbekannten Bestäuber ... Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.


In der Aufnahme vom 12.06.2024
  • Frisch montierte Wildbienenstation ... hier noch mit Sicherungsstabilisatoren
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Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens)
Bild zum Eintrag (1107547-160)
Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridescens)

24/25.06.2024

  • Der Scheckhorn-Distelbock, wiewohl er selbst ein bescheidener Käfer ist, spielt eine bedeutende Rolle im Ökosystem.

Sein Lebenszyklus ist eng mit der Distel verbunden, einer Pflanze, die oft als Unkraut betrachtet wird, aber für viele Insekten lebenswichtig ist. Innovativ nutzt der Scheckhorn-Distelbock die Distel nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch als Lebensraum für seine Larven, indem er sich nachhaltig in diese Umgebung integriert.
Nachhaltigkeit ist für den Scheckhorn-Distelbock von zentraler Bedeutung. Während er sich von Disteln ernährt, unterstützt er deren Bestäubung und trägt zur Biodiversität bei, indem er diese Pflanzen fördert. Seine ökologische Rolle als Bestäuber und Distelbestäuber hilft, die Vielfalt in natürlichen Lebensräumen zu erhalten, was wiederum im Sinne kommender Generationen ist. Durch die Bewahrung der Distel trägt der Scheckhorn-Distelbock dazu bei, dass zukünftige Generationen von der Schönheit und Vielfalt der Natur profitieren können.

In diesem Kontext ist der Scheckhorn-Distelbock ein Beispiel für die Symbiose zwischen einem Insekt und seiner Umwelt, das durch seine Anpassungsfähigkeit und seine Rolle im Ökosystem nachhaltige Praktiken unterstützt. Sein Beitrag zur Bewahrung der Distel und damit zur Förderung einer gesunden Umwelt ist ein ermutigendes Beispiel dafür, wie Natur und Menschheit harmonisch zusammenwirken können, um eine lebenswerte Zukunft zu sichern.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  •     Scheckhorn-Distelbock
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Wiesen-Erdzikade (Aphrodes makarovi)
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Hallo, ich bin eine Wiesen-Erdzikade, wissenschaftlich bekannt als Aphrodes makarovi. 

24/25.06.2024

  • Lass mich dir ein wenig über mein Leben erzählen, und wie ich innovativ, nachhaltig und im Sinne unserer nachfolgenden Generationen lebe.
Innovativ: In meinem kleinen Wiesenreich habe ich viele clevere Tricks entwickelt, um zu überleben. Zum Beispiel habe ich spezielle Beine, die es mir ermöglichen, schnell zu springen und mich vor Feinden zu verstecken. Meine Fähigkeit, Vibrationen zu erzeugen und zu spüren, hilft mir dabei, mit anderen Zikaden zu kommunizieren und meine Umgebung zu erkunden.

Nachhaltig: Ich lebe im Einklang mit der Natur. Meine Ernährung besteht hauptsächlich aus Pflanzensaft, den ich aus den Gräsern und Kräutern der Wiese sauge. Dabei achte ich darauf, nicht zu viel auf einmal zu nehmen, damit die Pflanzen sich erholen können. So stelle ich sicher, dass die Wiese gesund bleibt und genügend Nahrung für alle bietet, auch für andere Insekten.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen: Ich lege großen Wert darauf, dass meine Nachkommen eine gute Zukunft haben. Deshalb wähle ich sorgfältig die besten Pflanzen aus, um meine Eier abzulegen, damit die jungen Zikaden ausreichend Nahrung und Schutz finden. Indem ich nur so viel nehme, wie ich brauche, und den Lebensraum respektiere, trage ich dazu bei, dass auch künftige Generationen von Wiesen-Erdzikaden in einer gesunden Umgebung aufwachsen können.

So lebe ich also innovativ und nachhaltig in meinem kleinen Wiesenreich, immer im Sinne unserer nachfolgenden Generationen.


In der Aufnahme / Autor von Bernhard Schmalisch ... Aufnahme vom 18.06.2024
  •     eine Zwerzikade, die Jugendform einer Erdzikade ... Zikaden gibts viele, sehr viele Arten. Da sie meist sehr klein sind, entgehen sie der Aufmerksamkeit der meisten Menschen Die Larve, diese Jugendform, ist etwa 4 mm groß bzw. klein
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Die "Wilden Bienchen" von Sachsenkam
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Die "Wilden Bienchen" von Sachsenkam

24/25.06.2024

  • Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Gemeinde Sachsenkam das pädagogisch vom Haus für Kinder Sachsenkam begleitet und von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Sachsenkam / Bayern. Wildbienen - die unbekannten Bestäuber ... Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. 

Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.


In der Aufnahme
  • Am 11.06.2024 fand die Montage der Wildbienenwand statt ... hier kurz nach der Fertigstellung ... noch mit Sicherungsstabilisatoren ...
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Rapsweißling (Pieris napi)
Bild zum Eintrag (1107106-160)
Der Rapsweißling (Pieris napi)

23/24.06.2024

  • Hallo! Ich bin der Rapsweißling (Pieris napi), ein Schmetterling, der oft auf Wiesen und in Gärten zu finden ist. 

Lass mich dir erzählen,
wie ich mein Leben lebe und wie ich dabei innovativ, nachhaltig und im Sinne nachfolgender Generationen handle.
Ein innovatives Leben
Als Rapsweißling bin ich ständig auf der Suche nach neuen Wegen, mich anzupassen und zu überleben. Meine Flügel sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein Meisterwerk der Natur. Sie sind mit speziellen Schuppen bedeckt, die nicht nur Farben erzeugen, sondern auch innovativ dabei helfen, das Sonnenlicht zu reflektieren und mich vor Überhitzung zu schützen. Dies erlaubt mir, auch an warmen Tagen aktiv zu bleiben und nach Nahrung zu suchen.

Nachhaltigkeit in meiner Lebensweise
Meine Lebensweise ist äußerst nachhaltig. Ich lege meine Eier auf Pflanzen der Familie der Kreuzblütler ab, insbesondere auf Raps. Diese Pflanzen dienen meinen Raupen als Nahrung und sorgen dafür, dass sie genügend Nährstoffe für ihre Entwicklung bekommen. Indem ich mich auf einheimische Pflanzen spezialisiert habe, fördere ich die Gesundheit und Vielfalt der lokalen Flora. Meine Raupen ernähren sich von den Blättern dieser Pflanzen, ohne sie vollständig zu zerstören, was sicherstellt, dass die Pflanzen weiter wachsen und gedeihen können.

Im Sinne nachfolgender Generationen
Meine Aktivitäten sind stets auf die Zukunft ausgerichtet. Wenn ich Eier lege, wähle ich sorgfältig Pflanzen aus, die meinen Nachkommen die besten Überlebenschancen bieten. Ich sorge dafür, dass meine Raupen genügend Nahrung haben und sich sicher verpuppen können. Dadurch stelle ich sicher, dass auch zukünftige Generationen von Rapsweißlingen erfolgreich schlüpfen und überleben können.

Durch meine Bestäubungsarbeit trage ich außerdem dazu bei, dass viele Pflanzen erfolgreich Samen produzieren. Dies sichert die Nahrungsgrundlage für viele andere Insekten und Tiere und trägt zur Stabilität und Vielfalt der Ökosysteme bei. So schaffe ich Lebensräume und Nahrungsquellen, die auch kommenden Generationen zugutekommen.

Zusammengefasst bin ich ein Beispiel dafür, wie Innovation, Nachhaltigkeit und das Denken an die Zukunft miteinander verknüpft sind. Meine Anpassungsfähigkeit und nachhaltigen Praktiken zeigen, dass es möglich ist, im Einklang mit der Natur zu leben und dabei eine bedeutende Rolle bei der Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt zu spielen.

Ich hoffe, durch meine Perspektive hast du ein besseres Verständnis dafür bekommen, wie wichtig jeder kleine Teil unseres Ökosystems ist und wie wir durch die Beobachtung und Nachahmung der Natur nachhaltiger und zukunftsorientierter handeln können.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  •     Rapsweißling (Pieris napi)
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Zweikeulen-Weichwanze (Closterotomus biclavatus)
Bild zum Eintrag (1107206-160)
Zweikeulen-Weichwanze (Closterotomus biclavatus)

23/24.06.2024

  • Hallo, ich bin eine Zweikeulen-Weichwanze, wissenschaftlich bekannt als Closterotomus biclavatus. 

Ich möchte dir gerne aus meiner eigenen Perspektive erzählen, wie ich die Welt sehe und wie mein Leben und Verhalten innovativ, nachhaltig und im Sinne uns nachfolgender Generationen gestaltet ist.
Innovativ
Meine Lebensweise ist durchaus innovativ. Als Vertreter der Weichwanzen habe ich spezielle Anpassungen entwickelt, die mir helfen, sowohl Fressfeinden zu entkommen als auch effizient Nahrung zu finden. Mein Körper ist weich und flexibel, was mir erlaubt, mich durch enge Spalten zu bewegen und mich gut zu verstecken. Zudem habe ich spezielle Mundwerkzeuge, mit denen ich sowohl Pflanzensäfte als auch kleine Insekten saugen kann. Diese Vielseitigkeit in meiner Ernährung gibt mir einen Vorteil und erlaubt es mir, in verschiedenen Lebensräumen zu überleben und zu gedeihen.

Nachhaltig
Ich lebe in Harmonie mit meiner Umgebung und trage dazu bei, das ökologische Gleichgewicht zu wahren. Durch meine Ernährungsweise trage ich zur Kontrolle von Pflanzenpopulationen bei und helfe, das Wachstum bestimmter Pflanzenarten zu regulieren. Gleichzeitig bin ich eine Nahrungsquelle für viele Vögel und andere Insektenfresser, was das Gleichgewicht in der Nahrungskette unterstützt. Meine Existenz ist also ein Beispiel für nachhaltige Interaktionen in der Natur.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen
Mein Fortpflanzungsverhalten ist darauf ausgerichtet, dass auch zukünftige Generationen meiner Art überleben und gedeihen können. Ich lege meine Eier an geschützten Orten ab, damit sie vor Fressfeinden und Umwelteinflüssen sicher sind. Die jungen Nymphen, die schlüpfen, haben eine hohe Überlebensrate, weil ich strategisch geeignete Orte wähle, die Nahrung und Schutz bieten. So sorge ich dafür, dass meine Nachkommen in einer gesunden Umgebung aufwachsen und die Chance haben, sich ebenfalls fortzupflanzen.

Durch meine innovative Anpassungsfähigkeit, mein nachhaltiges Leben im Ökosystem und mein Augenmerk auf den Schutz und das Wohlergehen meiner Nachkommen trage ich dazu bei, dass auch zukünftige Generationen meiner Art eine Chance auf ein gesundes und erfolgreiches Leben haben.



In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  •     Zweikeulen-Weichwanze (Closterotomus biclavatus)
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Die „Wilden Bienen“ der Schatzinsel von Hemhof
Bild zum Eintrag (1106860-160)
Die „Wilden Bienen“ der Schatzinsel von Hemhof

23/24.06.2024

  • Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Kinderkrippe Die Schatzinsel und Turmstationen Kreis Borken-Coesfeld e.V., dass von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Bad Endorf / Bayern. Wildbienen - die unbekannten Bestäuber ... Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. 

Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Wildbienen – häufig im Bestand gefährdet
Doch viele unserer Wildbienenarten in Deutschland sind zwischenzeitlich akut in ihrem Bestand bedroht. Gerade auch durch eine zunehmend industrielle Landbewirtschaftung mit einem immensen Pestizideinsatz sowie der Zerstörung wichtiger Lebensräume haben wir Menschen zahlreiche Wildbienenarten bereits nahe an den Rand des Aussterbens gebracht. Je intensiver die Bewirtschaftungsformen und je umfangreicher Bewirtschaftungs-flächen werden, desto stärker hängt der Ertrag der Landwirtschaft auch von Wildbienen ab. Je mehr Lebensräume wir mit unserem Handeln in unserem Umfeld beeinträchtigen gefährden wir nicht nur eine faszinierende Insektengruppe. Nein mehr noch, wir setzen mit diesem Tun gar eine der (auch und gerade für den Menschen) wichtigsten Ökosysteme aufs Spiel.



In der Aufnahme
  • Am 11. Juni 2024 fand die Installation der Wildbienenstation statt ... hier noch mit den Sicherungsstabilisatoren ...
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Schöne Schmuckfliege (Otites formosa)
Bild zum Eintrag (1107332-160)
Hallo! Ich bin die Schöne Schmuckfliege, auch bekannt als Otites formosa.

22/23.06.2024

  • Ich erzähle dir gerne etwas über mich aus meiner Perspektive.

Ich bin eine ziemlich auffällige Fliege,
nicht nur wegen meines hübschen Aussehens, sondern auch wegen meines interessanten Lebenszyklus und Verhaltens. Meine Körperlänge beträgt etwa 6-8 mm, und meine Flügel sind mit wunderschönen, bunten Mustern versehen, die mich von anderen Fliegen unterscheiden. Diese Muster helfen mir nicht nur, potenzielle Partner anzulocken, sondern auch, mich vor Feinden zu tarnen.
Ich bevorzuge warme, sonnige Lebensräume und bin oft in offenen Wäldern, auf Wiesen und an Waldrändern zu finden. Besonders gerne halte ich mich in der Nähe von verrottendem Pflanzenmaterial auf, da dies eine wichtige Nahrungsquelle für mich ist. Als erwachsene Fliege ernähre ich mich von Nektar, Pollen und verschiedenen organischen Substanzen, die ich auf Blättern und Blüten finde.

Ein wichtiger Teil meines Lebenszyklus ist die Fortpflanzung. Die Weibchen legen ihre Eier oft in verrottendem Pflanzenmaterial oder in feuchtem Boden ab. Sobald die Larven schlüpfen, ernähren sie sich von diesem Material und tragen so zur Zersetzung und Nährstoffrecycling bei. Dieser Prozess ist wichtig für das Ökosystem, da er hilft, organisches Material zu zersetzen und den Boden zu verbessern.

Ich bin nicht nur schön anzusehen, sondern spiele auch eine Rolle im ökologischen Gleichgewicht. Indem ich zur Zersetzung von organischem Material beitrage und als Nahrungsquelle für andere Tiere diene, helfe ich, das Gleichgewicht in meinem Lebensraum zu bewahren.

Wenn du mich entdeckst, freue ich mich, wenn du meine Lebensräume respektierst und schützt. Achte darauf, dass du keine verrottenden Pflanzenreste oder feuchten Boden zerstörst, in denen ich und meine Larven leben könnten. Indem du meine Umgebung schützt, trägst du dazu bei, dass ich weiterhin in einer gesunden und vielfältigen Umwelt leben kann.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch am 20.06.2024
  •     Schöne Schmuckfliege (Otites formosa)
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Rainfarn-Maskenbiene (Hylaeus nigritus),
Bild zum Eintrag (1107089-160)
Hallo! Ich bin die Rainfarn-Maskenbiene (Hylaeus nigritus), und ich freue mich, dir einen Einblick in mein Leben und meine Mission zu geben.

22/23.06.2024

  • Aus meiner Perspektive zu sprechen, bedeutet, dir zu zeigen, wie innovativ, nachhaltig und im Sinne nachfolgender Generationen ich handle.

Ein innovatives Leben ... Ich gehöre zur Gattung Hylaeus, die dafür bekannt ist, sich an die verschiedensten Lebensräume anzupassen.
Statt Nektar und Pollen zu sammeln wie andere Bienen, habe ich eine innovative Methode entwickelt: Ich trage den Pollen in einem speziellen „Magen“ zurück in mein Nest. Diese Anpassung ermöglicht es mir, effizienter zu arbeiten und mich an verschiedene Blumenarten anzupassen. Es ist ein perfektes Beispiel für Innovation in der Natur – durch die Entwicklung neuer Techniken und Methoden, um in einer sich ständig verändernden Umgebung zu überleben.

Nachhaltigkeit in meiner Lebensweise
Nachhaltigkeit ist für mich nicht nur ein Schlagwort, sondern ein Lebensprinzip. Ich wähle meine Nistplätze sorgfältig aus, oft in verlassenen Hohlräumen von Pflanzenstängeln oder in totem Holz. Dadurch recycle ich natürliche Ressourcen und trage dazu bei, die Umwelt im Gleichgewicht zu halten. Ich nutze keine schädlichen Chemikalien oder künstlichen Materialien für den Bau meiner Nester. Meine Lebensweise ist ein Modell für nachhaltige Praxis, da ich das, was die Natur mir bietet, in harmonischer Weise nutze und zurückgebe.

Im Sinne nachfolgender Generationen
Meine Bemühungen sind immer auf die Zukunft ausgerichtet. Ich bestäube nicht nur Pflanzen, sondern trage auch zur genetischen Vielfalt und zur Gesundheit der Ökosysteme bei. Dies sichert die Nahrungsgrundlage für viele andere Arten und letztlich auch für die zukünftigen Generationen meiner Art und anderer Lebewesen. Durch meine Aktivitäten unterstütze ich die Fortpflanzung vieler Pflanzenarten, die für die Stabilität und das Wachstum unserer Lebensräume entscheidend sind.

Zusammengefasst bin ich ein lebendes Beispiel dafür, wie Innovation, Nachhaltigkeit und das Denken an zukünftige Generationen Hand in Hand gehen können. Meine Anpassungsfähigkeit und meine nachhaltigen Praktiken zeigen, dass es möglich ist, in Einklang mit der Natur zu leben und gleichzeitig eine bedeutende Rolle in der Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt zu spielen.

Ich hoffe, du hast durch meine Sichtweise ein besseres Verständnis dafür bekommen, wie wichtig jede kleine Kreatur in unserem komplexen Ökosystem ist und wie wir durch Beobachtung und Nachahmung von uns Bienen auch als Menschen nachhaltiger und zukunftsorientierter handeln können.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch am 17.06.2024
  •     Rainfarn-Maskenbiene (Hylaeus nigritus)
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Neues Klimawandel-Projekt im Wattenmeer
Bild zum Eintrag (1106814-160)
Neues Klimawandel-Projekt im Wattenmeer

22/23.06.2024

Ahrensburg / Norderoog, 05.06.2024. Der Verein Jordsand startet ein neues Projekt im Wattenmeer: Die KLIMAHALLIG Norderoog. Im Rahmen dieses Bildungs- und Forschungsprojekts werden die Auswirkungen des Klimawandels im Wattenmeer vermittelt. 

Die kleine Hallig Norderoog – westlich von Pellworm im Nationalpark Wattenmeer gelegen – kann ab sofort mithilfe von Livestream-Kameras virtuell besucht werden. Die breite Öffentlichkeit erhält somit Zugang zu diesem einzigartigen Naturkleinod. Bisher war die Hallig rein dem Natur- und Vogelschutz vorbehalten, sie darf von Menschen nicht betreten werden. Der Verein Jordsand betreibt hier Naturschutz- und Forschungsarbeit und kann nun live und vorort dabei begleitet werden: mit digitalen Angeboten wie Online-Veranstaltungen mit Liveschalten zur Hallig und Lehrvideos zu wissenschaftlichen Themen. 
„Der Klimawandel wirkt sich direkt auf die Seevögel aus, das können wir auf Norderoog unmittelbar beobachten. Mit dem Projekt Klimahallig Norderoog bringen wir dieses wichtige Thema in die Öffentlichkeit und machen einen bedrohten Lebensraum virtuell erlebbar“  sagt Dr. Steffen Gruber, Geschäftsführer des Vereins Jordsand.

Die Hallig Norderoog ist seit 1909 im Privatbesitz des Vereins Jordsand. Sie liegt in der Kernzone des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und ist wichtiges Brut- und Rastgebiet für viele, darunter auch seltene Vogelarten. Bis zu 4.000 Brutpaare der in Deutschland vom Aussterben bedrohten Brandseeschwalbe ziehen hier jedes Jahr ihren Nachwuchs groß. Doch klimabedingte Veränderungen bedrohen zunehmend den Bruterfolg. So gab es in den letzten Jahren auf Norderoog immer öfter Landunter während der Brutzeit, sodass Teile oder die ganze Hallig überflutet waren. Die Häufung dieses als „Kükenfluten“ bekannten Phänomens gilt als Folge des Klimawandels und kann den Nachwuchs einzelner Kolonien oder gar ganze Generationen vernichten. Auch andere Wetterereignisse wie Starkwinde und Hitze- und Trockenperioden treten durch den Klimawandel vermehrt oder verlängert auf. Muschelsterben oder veränderte Fischbestände können die Folge sein und wirken sich direkt auf die Nahrungsverfügbarkeit der Seevögel aus. Von diesen Veränderungen wird im Projekt KLIMAHALLIG Norderoog berichtet.

„Ich hoffe natürlich, dass Norderoog dieses Jahr von einer Kükenflut verschont bleibt. Sollte es aber dazu kommen, werden wir davon live berichten, um möglichst viele Menschen auf die Folgen des Klimawandels für das Wattenmeer aufmerksam zu machen.“ Marlene Wynants, Projektleiterin KLIMAHALLIG Norderoog.

Im Rahmen des Projekts wurde Norderoog mit einer technischen Infrastruktur ausgestattet: Inmitten der wilden Natur des westlichsten Wattenmeeres stehen nun Livestream-Kameras, auf denen das Brutgeschehen und das bunte Treiben auf Norderoog im ganzen Jahresverlauf mitverfolgt werden kann. Zu entdecken sind balzende Lachmöwen, brütende Graugänse und schlafende Austernfischer, die sich immer zu Hochwasser auf der Hallig versammeln. Außerdem sind die Brutkolonie der Brandseeschwalben und Paare von brütenden Küstenseeschwalben zu sehen sowie Überraschungsgäste wie Seeadler oder Schwarzkopfmöwen.  

„Jedes Jahr kämpfen die Tiere mit den Sturmfluten. Der Klimawandel ist voll da und bedroht das Leben auf der Hallig. Es ist wichtig für die Menschen, zu verstehen, wie wertvoll der Schatz der Natur ist. Und wie unverzichtbar es ist, diesen zu bewahren. Deswegen habe ich gerne die Schirmherrschaft für das Projekt Klimahallig des Vereins Jordsand übernommen.“ Tobias Goldschmidt, Umweltminister Schleswig-Holstein.


Das Projekt KLIMAHALLIG wird gefördert vom Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur Schleswig-Holstein. Umweltminister Tobias Goldschmidt hat die Schirmherrschaft übernommen, da ihm Bildungsarbeit zum Klimawandel vor der eigenen Haustür ein großes Anliegen ist.  

Eigens für das Projekt hat der Verein Jordsand die Website
www.klimahallig.de eingerichtet, auf der sich Interessierte rund um die Uhr informieren können. Des Weiteren gibt es Kooperationen mit Infozentren an der Nordseeküste, in denen das Geschehen auf der Hallig auf Monitoren verfolgt werden kann. Auch wird es Angebote für Schulen und Live-Events geben.

In der Aufnahme von Harro H. Mueller
  •  Brandseeschwalben

Quelle
Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
05. Juni 2024

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Ameisensackkäfer oder Ameisen-Blattkäfer (Clytra laeviuscula)
Bild zum Eintrag (1107064-160)
Ameisensackkäfer oder Ameisen-Blattkäfer (Clytra laeviuscula)

21/22.06.2024

Ich bin der Ameisensackkäfer oder Ameisen-Blattkäfer, Clytra laeviuscula. Mein Leben und meine Lebensweise sind ein Meisterwerk der Natur, das auf innovative und nachhaltige Weise funktioniert, im Sinne der nachfolgenden Generationen.
Innovation in meinem Leben
Meine Fortpflanzungsstrategie ist besonders innovativ. Ich lege meine Eier in einen schützenden Kokon, den ich geschickt an den Eingängen von Ameisennestern platziere. Die Ameisen, ohne sich dessen bewusst zu sein, tragen diesen Kokon in ihr Nest und kümmern sich um ihn, als wäre er ihr eigener. Dies sichert meinen Nachkommen Schutz und Nahrung in einer Umgebung, die ansonsten für uns unzugänglich wäre. Diese Taktik ist nicht nur genial, sondern auch ein hervorragendes Beispiel für die Nutzung vorhandener Ressourcen ohne zusätzliche Belastung der Umwelt.

Nachhaltigkeit meiner Lebensweise
Unsere Beziehung zu den Ameisenkolonien ist nachhaltig. Wir leben in Koexistenz mit den Ameisen und nutzen deren Schutz, ohne ihre Kolonien zu zerstören oder auszubeuten. Sobald meine Larven schlüpfen, ernähren sie sich von Abfällen und organischem Material im Nest der Ameisen, was zur Sauberkeit des Nestes beiträgt. Dies zeigt, dass unser Lebenszyklus in das bestehende Ökosystem integriert ist und es aufrecht erhält, anstatt es zu belasten.

Im Sinne nachfolgender Generationen
Unsere Lebensweise trägt dazu bei, dass die nächsten Generationen von Ameisensackkäfern eine gesunde und sichere Umgebung vorfinden. Durch die symbiotische Beziehung mit den Ameisen schaffen wir Bedingungen, die nicht nur unsere eigene Art schützen, sondern auch zur Stabilität der Ameisennester beitragen. Indem wir uns in diese ökologischen Nischen einfügen, helfen wir, die Balance des Ökosystems zu wahren, was langfristig auch anderen Arten zugutekommt. Dies ist im Sinne der Nachhaltigkeit und zum Wohl aller zukünftigen Generationen, sowohl unserer eigenen Art als auch der anderen Bewohner unseres Lebensraums.

Durch diese innovativen und nachhaltigen Methoden, die das Wohlergehen zukünftiger Generationen sichern, zeigen wir, dass selbst die kleinsten Lebewesen einen bedeutenden Beitrag zum Gleichgewicht und zur Erhaltung unserer Umwelt leisten können.



In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch am 16.06.2024
  •     Ameisensackkäfer oder Ameisen-Blattkäfer (Clytra laeviuscula)
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Ausgehüpft? - Der Springfrosch ...
Bild zum Eintrag (1107029-160)
Wanderer mit Sprungtalent: Unserem Springfrosch kann geholfen werden
Brauner Frosch auf Gras

21/22.06.2024

Freising
. Obwohl nur 8 Zentimeter groß, wandert er weite Strecken und kann bis zu 2 Meter weit springen – unser heimischer Springfrosch. Um in geeigneten Gewässern für Nachwuchs sorgen zu können, durchquert er Laubwälder und Wiesen. Dabei muss er einige Hürden nehmen - speziell im bayerischen Alpenraum kann er Unterstützung gut gebrauchen.
Der heimische Springfrosch ähnelt im Aussehen dem wesentlich weiter verbreiteten Grasfrosch. Von diesem unterscheidet sich der Springfrosch insbesondere durch seine spitzere Schnauze und die deutlich längeren Beine. Anzutreffen ist der Springfrosch in wärmeren Laubmischwäldern und benachbarten Kleingewässern. Zur Überwinterung benötigt diese Amphibienart Laubwälder mit Versteckmöglichkeiten, z.B. Wurzelteller oder Totholz. 

Ab Ende Januar wandert der Springfrosch dann zur Fortpflanzung in Richtung kleiner Gewässer. Diese können sogar bis zu einem Kilometer entfernt vom Überwinterungsplatz liegen. Die Laichgewässer sollten flache Uferbereiche aufweisen und möglichst fischfrei sein, damit Laich und Kaulquappen nicht als Fischfutter enden. Nachdem die Laichballen an Unterwasservegetation befestigt wurden, begeben sich die Frösche zu ihren Sommerlebensräumen in benachbarte Laubmischwälder. Nach Schlupf und Kaulquappenzeit gehen ab Juni auch die jungen Hüpferlinge an Land.


Der Springfrosch (Rana dalmatina) zählt zu den europaweit geschützten Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richt-linie (FFH-RL). Im nationalen FFH-Bericht 2019 wurde der Erhaltungszustand der Art als „günstig“ bewertet, im Alpenraum aber als „unzureichend“ mit negativem Trend eingestuft. Um den günstigen Erhaltungszustand weiterhin zu wahren bzw. diesen zu erreichen, ist deshalb aktives Handeln gefragt. Dem Springfrosch kann mit einfachen Maßnahmen zur Verbesserung seiner Lebensräume unter die Arme gegriffen werden: im Vordergrund stehen die Pflege der Laichgewässer, um Verlandung und Fischbesatz entgegenzuwirken sowie das zeitlich, örtlich und technisch abgestimmte Mähen, um die Verletzungsgefahr für wandernde Frösche zu reduzieren.

„Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer können dem Springfrosch mit einfachen Maßnahmen im Rahmen einer integrativen - das heißt den Waldnaturschutz berücksichtigenden - Waldbewirtschaftung helfen. Das erfordert natürlich ein besseres Verständnis für diese Art und vor allem, dass man den Springfrosch erkennt“, erklärt Enno Uhl, Leiter der Abteilung Biodiversität und Naturschutz der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.

Genau deshalb hat die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) nun ein neues Merkblatt zum Springfrosch herausgegeben. Neben Erkennungsmerkmalen und Erhaltungsmaßnahmen um Lebensräume zu sichern oder zu verbessern, gibt das Merkblatt auch Hinweise zu Fördermöglichkeiten und Ansprechpartnern.



Quelle
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1
85354 Freising

Stand
07.06.2024

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme
von Werner Müller
  • Springfrosch

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Kükenflut: Sommersturmflut reißt Seevogelnachwuchs an der Nordseeküste mit sich
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Kükenflut: Sommersturmflut reißt Seevogelnachwuchs an der Nordseeküste mit sich

21/22.06.2024

Ahrensburg / Norderoog, 11.06.2024. Am Sonntag wurde die Nordseeküste von einer Sommersturmflut getroffen. Für Menschen war diese mit einer Höhe von bis zu 1 Meter über dem mittleren Hochwasser nicht gefährlich. 

Dramatisch war die Situation hingegen für den Nachwuchs der Küstenvögel auf den kleinen Halligen und in den Vorländern, berichtet Verein Jordsand. Schon mehrere Tage alte Küken oder noch bebrütete Eier wurden durch ein für den Frühsommer extremes Hochwasser überflutet, weggespült und sind ertrunken oder unterkühlt.
„Der Zeitpunkt hätte nicht schlechter sein können“ sagt Veit Hennig 1. Vorsitzender des Vereins Jordsand. „Die meisten Brutvögel hatten schon kleine Küken, oder sie waren kurz vor dem Schlupf. Ob so spät in der Brutzeit eine Ersatzbrut begonnen und erfolgreich sein wird ist äußerst fraglich.“

Es wurden von der Elbmündung bis nach Nordfriesland Vorländereien und Salzmarschen länger als eine Stunde überflutet. In Nordfriesland stand das Wasser auf der Hallig Südfall bis an die Warft heran. Die Halligen Süderoog, Nordstrandischmoor und Norderoog wurden zu sehr großen Teilen überspült. Auch auf Hallig Gröde waren wichtige Brutkolonien von dem Landunter betroffen.

Nele Waltering, Vogelwartin des Vereins Jordsand auf Hallig Norderoog, bangte um den Nachwuchs der einzigen schleswig-holsteinischen Brutkolonie der Brandseeschwalben. Diese waren am Ende nur in Teilen betroffen. Bei einem Wasserstand von 65 Zentimeter über dem mittleren Hochwasser waren jedoch die Lachmöwen, Flussseeschwalben und Austernfischer in Not, da die Hallig weit über die Hälfte überschwemmt war.


„Es tut sehr weh, mit ansehen zu müssen, wie diese Vögel auf einen Schlag alles verlieren. Ich habe ihre Balz und Brut in den vergangenen Wochen verfolgt und muss nun hilflos zusehen wie die Flut Eier und Küken mit sich reißt“, berichtet die Vogelwartin.

Die gerade schlüpfenden Küken der Küstenseeschwalben waren zum Glück nicht betroffen, da ihre Kolonie etwas höher nahe den Pfahlbauten auf Norderoog liegt. Sie und die Hauptkolonie der Brandseeschwalben können auf der Internetseite www.klimahallig.de live über drei Webcams beobachtet werden. Das vom Land Schleswig-Holstein geförderte Projekt „Klimahallig Norderoog“ des Vereins Jordsand verfolgt das Ziel die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels auf das sensible Ökosystem Wattenmeer zu veranschaulichen und die Öffentlichkeit darüber zu informieren.

Auch in Dithmarschen waren bis in die Elbmündung hinein die großen Kolonien der Küstenvögel wie Säbelschnäbler oder Lachmöwe fast zwei Stunden unter Wasser. Im hamburgischen Wattenmeer waren vor allem die Vorländer der Insel Neuwerk betroffen.

Am Sonntag war Springtide – genau drei Tage nach Neumond läuft dann das Wasser höher auf und sinkt stärker ab. Zwischen einem Tiefdruckgebiet über Skandinavien und der Rückseite eines Hochdruckgebietes über Polen brausten Schauerböen von Westen mit einer Stärke von 6-8 Beaufort, in Spitzen sogar über 9 Bft heran, das sind über 75 Stundenkilometer.

Die Kombination von Meeresspiegelanstieg und Starkwind-Wetterlagen mitten in der Brutzeit gab es schon früher. Die Häufigkeit solcher „Kükenfluten“ nimmt aber gerade im Juni seit einigen Jahren signifikant zu. Die Wetterlagen haben sich durch den Klimawandel stark verändert, Starkwindereignisse aus Westen oder starke Hitzeperioden mit lang anhaltendem Ostwind machen den Tieren des Wattenmeeres von Muscheln bis zu den Vögeln sehr zu schaffen.

In der Aufnahme von Nele Waltering / Verein Jordsand 
  • ... treibendes Lachmöwengelege

Quelle
Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
11. Juni 2024


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Graue Gartenwanze (Rhaphigaster nebulosa)
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Graue Gartenwanze (Rhaphigaster nebulosa)

20/21.06.2024

  • Ich bin die Graue Gartenwanze, auch bekannt als Rhaphigaster nebulosa. Heute möchte ich dir aus meiner eigenen Sichtweise erzählen, wie ich mein Leben und meine Rolle in unserer gemeinsamen Umwelt sehe.

Ein innovativer Überlebenskünstler
... Als Graue Gartenwanze bin ich ein wahres Wunderwerk der Natur. Meine Art hat sich im Laufe der Zeit angepasst und entwickelt, um in verschiedenen Umgebungen zu überleben und zu gedeihen. Diese Innovationsfähigkeit ist ein Schlüssel zu unserem Erfolg.
Wir haben gelernt, in verschiedenen Lebensräumen zu leben, von Wäldern bis hin zu Gärten. Unser Panzer ist nicht nur ein Schutzschild gegen Raubtiere, sondern auch ein Werkzeug, das uns hilft, in unserer Umgebung getarnt zu bleiben. Unsere Fähigkeit, sich anzupassen und zu überleben, ist ein Paradebeispiel für innovative Evolution.

Nachhaltigkeit in jeder Bewegung
In meinem täglichen Leben achte ich darauf, Ressourcen effizient zu nutzen. Wir ernähren uns von Pflanzen und tragen so zur Regulierung der Pflanzenpopulationen bei, was ein Gleichgewicht in der Natur aufrechterhält. Unsere Fortpflanzung ist ebenfalls darauf ausgelegt, im Einklang mit unserer Umgebung zu bleiben. Wir legen unsere Eier an sicheren Orten ab, damit unsere Nachkommen eine gute Überlebenschance haben. Dies ist ein nachhaltiger Ansatz, der sicherstellt, dass wir unsere Umwelt nicht übermäßig belasten und im Einklang mit ihr leben.

Für die nächsten Generationen
Unser Verhalten und unsere Lebensweise sind darauf ausgerichtet, die Welt für die nachfolgenden Generationen, sowohl unserer eigenen Art als auch anderer Lebewesen, zu bewahren. Indem wir in Harmonie mit der Natur leben und unsere Populationen im Gleichgewicht halten, sorgen wir dafür, dass die Ressourcen, die wir nutzen, auch für zukünftige Generationen verfügbar bleiben. Wir tragen zur Artenvielfalt bei und spielen eine wichtige Rolle in unseren Ökosystemen. Unser Beitrag mag klein erscheinen, aber er ist essentiell für das größere Gleichgewicht der Natur.

Zusammengefasst
Ich, die Graue Gartenwanze, bin ein stolzer Vertreter einer innovativen und nachhaltigen Lebensweise. Unsere Anpassungsfähigkeit, unser effizientes Ressourcenmanagement und unser Engagement für eine lebenswerte Umwelt für die nächsten Generationen machen uns zu einem wichtigen Bestandteil der Natur. Wir sind ein Beispiel dafür, wie Lebewesen sich im Einklang mit ihrer Umgebung entwickeln und so zum Erhalt des natürlichen Gleichgewichts beitragen können.



Aufnahme von Bernhard Schmalisch

... mit "Graue Feldwanze" oder "Graue Gartenwanze" schlecht beschrieben ... Ich finde sie mit ihrer Zeichnung schön, diese Wanze.
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Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia)
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Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia)

20/21.06.2024

  • Die Veränderliche Krabbenspinne, wissenschaftlich bekannt als Misumena vatia, ist eine faszinierende Spinnenart, die für ihre Fähigkeit bekannt ist, ihre Körperfarbe zu ändern, um sich an ihre Umgebung anzupassen.

Hier sind einige interessante Informationen über diese Spinnenart:
Die Veränderliche Krabbenspinne ist relativ klein und hat einen kompakten Körperbau. Sie gehört zur Familie der Krabbenspinnen (Thomisidae). Ihre Farbe variiert von Weiß über Gelb bis hin zu Grün oder Braun. Diese Farbvariationen ermöglichen es der Spinne, sich auf Blumen oder Pflanzen zu verstecken und auf Beute zu lauern. Anders als viele andere Spinnen, die Netze weben, um ihre Beute zu fangen, ist die Veränderliche Krabbenspinne eine Lauerjägerin. Sie wartet geduldig auf Blüten oder anderen Strukturen und tarnt sich dabei oft geschickt, um Insekten anzulocken. Sobald ein potenzielles Beutetier in Reichweite ist, greift die Spinne blitzschnell zu.

Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften der Veränderlichen Krabbenspinne ist ihre Fähigkeit, ihre Körperfarbe zu ändern. Diese Anpassung ermöglicht es ihr, sich perfekt an die Farbe der Blüten anzupassen, auf denen sie lauert. Auf diese Weise wird sie für ihre Beute nahezu unsichtbar. Die Veränderliche Krabbenspinne kommt in einer Vielzahl von Lebensräumen vor, einschließlich Gärten, Feldern, Wäldern und sogar städtischen Umgebungen. Sie ist häufig auf Blumen anzutreffen, wo sie auf ihre nächste Mahlzeit wartet.

Die Fortpflanzung der Veränderlichen Krabbenspinne erfolgt durch Paarung, bei der das Männchen Sperma auf ein spezielles Organ am Weibchen überträgt. Die Weibchen legen ihre Eier in einen Seidensack, den sie an einem geschützten Ort befestigen. Die Jungspinnen schlüpfen und durchlaufen mehrere Häutungen, bevor sie erwachsen werden.

Die Veränderliche Krabbenspinne ist eine beeindruckende Spinne, die sich durch ihre Anpassungsfähigkeit und ihr Jagdverhalten auszeichnet. Ihre Fähigkeit, ihre Farbe zu ändern, macht sie zu einem Meister der Tarnung und ermöglicht es ihr, erfolgreich Beute zu machen, während sie gleichzeitig potenzielle Feinde abwehrt.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald
        Veränderliche Krabbenspinnen mit erbeuteter Schwebfliege
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Wanderfalke "trifft" auf regenerative Energie ... zum letzen Mal!
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Herausforderungen der regenerativen Energie aus der Sichtweise des Wanderfalken, dessen Regenerationsfähigkeit mit dem "ersten Treffen" abgeschlossen war!

20/21.06.2024

  • Ich bin ein Wanderfalke, ein schneller und wendiger Jäger der Lüfte. Meine Welt ist groß und weit, und ich durchfliege sie mit einer Geschwindigkeit und Präzision, die wenige andere Vögel erreichen können. 

Doch in den letzten Jahren habe ich bemerkt, dass sich meine Welt verändert hat. Hohe, seltsame Strukturen mit riesigen, sich drehenden Flügeln tauchen immer häufiger in meinen Lebensräumen auf. Diese Dinger nennen die Menschen Windkraftanlagen.
Gefährdung durch Windkraftanlagen

Gefährliche Rotorblätter:
  •             Wenn ich im Sturzflug auf meine Beute zurase, konzentriere ich mich ganz auf sie. Die Rotorblätter der Windkraftanlagen drehen sich schnell und sind schwer zu sehen, besonders wenn ich im Jagdfieber bin. Eine Kollision mit einem dieser Blätter könnte tödlich für mich sein. Diese Gefahr ist immer präsent und macht mich nervös.

 Verlust von Lebensraum:
  •             Windkraftanlagen verändern die Landschaft. Sie stehen oft in den weiten, offenen Gebieten, die ich zum Jagen brauche. Diese Gebiete werden weniger, und ich muss weiter fliegen, um geeignete Jagdgründe zu finden. Das kostet mich viel Energie und Zeit.

Störung durch Bau und Betrieb:
  •             Der Bau der Windkraftanlagen bringt Lärm und Unruhe. Dies stört meine Brutplätze und meine Ruhezeiten. Auch der Betrieb dieser Anlagen erzeugt Geräusche, die mein sensibles Gehör beeinträchtigen. All das macht es schwieriger für mich, in meiner Umgebung zu überleben und erfolgreich zu jagen.


Mögliche Schutzmaßnahmen
Ich hoffe, dass die Menschen verstehen, dass sie meinen Lebensraum und mein Überleben gefährden. 

Hier sind einige Dinge, die sie tun könnten, um mir zu helfen:

Besserer Standort für Windkraftanlagen:

  •             Wenn die Menschen Windkraftanlagen an Orten bauen würden, die weit weg von meinen Brut- und Jagdgebieten liegen, wäre mein Leben sicherer. Ich könnte ohne ständige Angst vor Kollisionen fliegen und jagen.

Sichtbare Markierungen:
  •             Rotorblätter, die besser sichtbar sind, könnten mir helfen, sie rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Vielleicht könnten die Menschen sie mit Farben oder Mustern versehen, die ich gut sehen kann.

Technische Hilfsmittel:
  •             Moderne Technologien könnten dabei helfen, mich zu schützen. Radarsysteme könnten meine Anwesenheit erkennen und die Rotoren stoppen, wenn ich in der Nähe bin. So hätte ich eine Chance, sicher vorbeizufliegen.

Schutzgebiete und Pufferzonen:

  •             Wenn die Menschen Pufferzonen um meine Brutplätze und Jagdgebiete einrichten, könnten sie sicherstellen, dass ich genug Raum habe, um zu leben und zu jagen, ohne ständig auf diese gefährlichen Anlagen zu stoßen.


Zusammenarbeit und Verständnis
Ich bin nur ein Wanderfalke, aber ich hoffe, dass die Menschen verstehen, wie wichtig es ist, meine Lebensweise zu respektieren und zu schützen. Indem sie Maßnahmen ergreifen, um Windkraftanlagen sicherer für mich und meine Artgenossen zu machen, können sie helfen, unser Überleben zu sichern. Es ist möglich, sowohl erneuerbare Energie zu nutzen als auch die Artenvielfalt zu bewahren, wenn wir zusammenarbeiten und Rücksicht nehmen.

In der Aufnahme von Rolf Thiemann

  •     nicht einmal zwei Jahre durfte dieser durch eine Kollission mit den Rotorblatt einer Windkraftanlage getöteter Wanderfalke werden. Die Ringdaten am verendeten Tier waren hier eindeutig. Wie viele Tiere alljährlich an diese Anlage getötet werden kann nur geschätzt werden. Uns selbst liegen zahlreiche Nachweise von Tierschlagopfern hierzu vor. Lediglich an explitzit geeigneten Standorten kann die Installation von Windkraftanlagen von unserer Seite unterstützt werden.
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Die Wilden OBA Bienchen von Straubing
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Die Wilden OBA Bienchen von Straubing

19/20.06.2024

Straubing / Bayern
. Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Offene Behindertenarbeit der Malteser und der Malteser in Straubing, das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.


In der Aufnahme
  • Am 10. Juni 2024 bringen wir das 2. Projektmodul an und versetzen die Wand noch etwas mehr in die Sonne, da sich der alte Standort als zu schattig herausstellte ... auf diesen Aufnahmen erkennen wir das Ergebnis der Umgestaltung kurz nach der Fertigstellung ... noch mit Sicherungsstabilisatoren ...
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Gefleckter Schmalbock (Rutpela maculata)
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Aus der Sichtweise des Gefleckten Schmalbocks (Rutpela maculata)

19/20.06.2024

  • Ich bin der Gefleckte Schmalbock, ein prächtiger Käfer mit leuchtend gelben und schwarzen Streifen, der gerne auf Blüten sitzt und Pollen nascht. 

Meine Heimat sind die blühenden Wiesen und Wälder, wo ich meine Eier in abgestorbenem Holz ablege. Doch mein Lebensraum steht unter Bedrohung, und ich muss innovative Wege finden, um zu überleben.
Herausforderungen
Meine Lebensräume werden immer knapper. Die alten, toten Bäume, in denen ich meine Larven aufziehe, verschwinden zunehmend durch intensive Forstwirtschaft und Urbanisierung. Die Felder und Wiesen, die früher voll von Blüten waren, sind nun oft Monokulturen, die mir keine Nahrung bieten. Die Insektenvernichtungsmittel, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, bedrohen nicht nur mich, sondern auch die Pflanzen, auf die ich angewiesen bin.

Innovative Anpassungen
Trotz dieser Herausforderungen habe ich innovative Wege gefunden, mich anzupassen. Ich nutze jede Gelegenheit, um Nahrung zu finden, auch wenn sie seltener wird. Ich suche nach den letzten verbliebenen alten Bäumen und Totholzstücken, um meine Eier abzulegen. Doch meine Anpassungsfähigkeit allein reicht nicht. Es bedarf innovativer Lösungen von Menschen, um mein Überleben langfristig zu sichern.

Nachhaltige Maßnahmen
Es gibt Hoffnung. Menschen beginnen, die Bedeutung von Nachhaltigkeit und dem Schutz der Biodiversität zu erkennen. Sie setzen sich für den Erhalt alter Wälder und die Schaffung von Naturreservaten ein, wo Totholz nicht entfernt wird, sondern als Lebensraum für mich und viele andere Arten erhalten bleibt. Auch die Förderung von blühenden Wiesen und die Reduktion des Einsatzes von Pestiziden sind wichtige Maßnahmen, die unsere Lebensräume schützen. Solche nachhaltigen Ansätze sind entscheidend für unsere Zukunft.

Für nachfolgende Generationen

Mein Überleben ist auch eine Frage der Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen. Ich, der Gefleckte Schmalbock, spiele eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem ich zur Bestäubung beitrage und als Nahrung für andere Tiere diene. Wenn Menschen im Sinne uns nachfolgender Generationen handeln, können sie sicherstellen, dass auch zukünftige Generationen von Schmalböcken und anderen Arten eine Chance haben, in einer gesunden und vielfältigen Umwelt zu leben.

Die Maßnahmen, die jetzt ergriffen werden, sind nicht nur für mich wichtig, sondern für das gesamte Ökosystem. Durch innovative und nachhaltige Ansätze können wir eine Zukunft schaffen, in der wir gemeinsam gedeihen. Ich hoffe, dass durch diese Bemühungen meine Art weiterhin auf den blühenden Wiesen und in den alten Wäldern zu finden sein wird und dass auch die kommenden Generationen von Gefleckten Schmalböcken eine Chance haben, in einer intakten Natur zu leben.


In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  •     Gefleckter Schmalbock (Rutpela maculata)
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Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea)
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Aus der Sichtweise des Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea)

19/20.06.2024

  • Ich bin der Mücken-Händelwurz, eine zarte Orchidee, die auf Wiesen und Weiden wächst.

Mit meinen schlanken, duftenden Blüten locke ich Insekten an, die meine Bestäubung sichern. Doch die Welt um mich herum verändert sich rapide, und ich muss innovative Wege finden, um zu überleben.
Herausforderungen
Die Wiesen, die einst mein Zuhause waren, schrumpfen. Intensive Landwirtschaft und Bebauung nehmen meinen Lebensraum. Die chemischen Pestizide, die gegen Schädlinge eingesetzt werden, bedrohen auch meine Bestäuber, ohne die ich keine Samen produzieren kann. Ich brauche eine Umgebung, die mich und die Insekten, die mich besuchen, schützt.

Innovative Anpassungen
Trotz dieser Herausforderungen habe ich Wege gefunden, mich anzupassen. Meine Wurzeln graben tief, um auch in trockenen Zeiten Wasser zu finden. Mein süßer Duft lockt Insekten von weit her, auch wenn ihre Zahl abnimmt. Doch meine Anpassungsfähigkeit allein reicht nicht. Es braucht innovative Lösungen von den Menschen, die meine Umgebung gestalten.

Nachhaltige Maßnahmen
Es gibt positive Veränderungen. Menschen beginnen, die Bedeutung von Biodiversität und nachhaltigem Handeln zu verstehen. Sie schaffen Blühstreifen und Schutzgebiete, in denen ich und meine Bestäuber gedeihen können. Durch die Förderung des ökologischen Landbaus, der den Einsatz von Chemikalien reduziert, wird meine Überlebenschance erhöht. Solche Maßnahmen sind nachhaltig und bewahren die Vielfalt unserer natürlichen Umgebung.

Für nachfolgende Generationen
Mein Überleben ist auch eine Frage der Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen. Ich, der Mücken-Händelwurz, bin ein Symbol für die Schönheit und Komplexität der Natur. Mein Fortbestand sichert nicht nur meine Art, sondern auch das Gleichgewicht des Ökosystems. Daher ist es entscheidend, dass Menschen im Sinne uns nachfolgender Generationen handeln. Durch innovative und nachhaltige Maßnahmen können sie sicherstellen, dass auch künftige Generationen meine Blüten bewundern und meine Rolle im

Ökosystem verstehen und schätzen.
Die Schutzmaßnahmen, die jetzt ergriffen werden, sind ein Zeichen der Hoffnung. Sie zeigen, dass Menschen und Natur gemeinsam eine nachhaltige Zukunft gestalten können. Ich hoffe, dass durch diese Bemühungen mein Leben auf den Wiesen und Weiden weiterhin möglich ist und dass auch die kommenden Generationen von Mücken-Händelwurzen eine Chance haben, in einer gesunden und vielfältigen Umwelt zu blühen.

Kalkreiche Trockenwiesen ( ab und an auch in lichten Laubwäldern ) finden wir den Mücken – Händelwurz. Ein Knabenkrautgewächs dessen Blüten wir ab Mai bis in den August hinein entdecken können. Die Pflanze erreicht über einen halben Meter an Wuchshöhe. Geschützt nach der Bundesartenschutzverordnung / Rote Listen Art

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  •     Veränderliche Krabbenspinne mit erbeutetem Prachtgrünen Bindenspanner am Mücken-Händelwurz ... Anfang Juni 2024
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Rettet die Großen Wiesenameisen
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Rettet die Großen Wiesenameisen

18/19.06.2024

Nach Sichtweise des Artenschutz in Franken® stellt gerade die industrielle Landwirtschaft für die Große Wiesenameisen (Formica pratensis) erhebliche Probleme dar. In den vergangenen 25 Jahren konnten wir hier an ausgewählten Standorten zahlreiche Verluste der Völker dokumentieren.

Aber worin liegen hier denn eigentlich die Probleme, denn auf den vielfach „sterilen“ Flächen auf welcher Landwirtschaft betrieben wird finden wir die Tiere und deren Nester ja nicht. Die Nester befinden sich immer an den Randbereichen und hier auf Flächen die den Landwirten häufig gar nicht gehören, sondern der Allgemeinheit und damit entscheidet ein kommunal geführter Betrieb über den Wert der Natur für die Allgemeinheit!

Dann würden wir gerne einmal sehen wie der/die Besitzer der landwirtschaftlichen Flächen argumentieren würden wenn wir auf deren Eigentum unser Engagement sichtbar werden lassen würden.

Hier sind einige Probleme und mögliche Lösungsansätze von uns zusammengefasst und im Detail beschrieben:
Probleme:

Lebensraumverlust:
  • Ursache: Die intensive Nutzung von Landflächen für den Anbau von Monokulturen und die Errichtung von Infrastrukturen führen zur Zerstörung der natürlichen Lebensräume der Großen Wiesenameisen.
  • Auswirkung: Verlust von Nistplätzen und Nahrungspflanzen, was zu einem Rückgang der Ameisenpopulationen führt.


Pestizideinsatz:
  • Ursache: Der Einsatz von Pestiziden zur Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft.
  • Auswirkung: Direkte Vergiftung der Ameisen und indirekte Schäden durch den Rückgang von Beutetieren und symbiotischen Pflanzen.

Bodenverdichtung und -bearbeitung:
  • Ursache: Einsatz schwerer landwirtschaftlicher Maschinen und intensive Bodenbearbeitung. Auch das Mulchen der Randstreifen stellt einen in unseren Umweltfrevel sondergleichen dar!
  • Auswirkung: Zerstörung der Ameisennester und Beeinträchtigung der Bodenstruktur, die für das Überleben der Ameisen essentiell ist.

Eutrophierung:
  • Ursache: Überdüngung der Felder mit Stickstoff und Phosphor.
  • Auswirkung: Veränderung der Vegetationszusammensetzung und Verlust von Pflanzen, die als Nahrungsquelle für die Ameisen dienen.


Lösungsansätze

Schaffung und Erhalt von Schutzgebieten:
  • Maßnahme: Einrichtung von Naturschutzgebieten und Biotopen, die nicht für die Landwirtschaft genutzt werden. Auch ein elementarer Schutz wertvoller Randstreifen kann hier effektiv helfen und das ohne großen Aufwand.
  • Vorteil: Schutz und Erhalt der natürlichen Lebensräume der Große Wiesenameise im Interesse der uns nachfolgenden Generationen.

Reduktion des Pestizideinsatzes:
  • Maßnahme: Einsatz von biologischen Schädlingsbekämpfungsmethoden und Förderung von Nützlingen.
  • Vorteil: Verminderung der direkten und indirekten negativen Auswirkungen auf die Ameisenpopulationen.

Förderung extensiver Landnutzung:
  • Maßnahme: Unterstützung von Landwirten, die auf extensive und nachhaltige Landwirtschaft setzen, z.B. durch finanzielle Anreize und Subventionen.
  • Vorteil: Weniger intensive Bodennutzung und geringerer Einsatz von Chemikalien, was die Lebensräume der Ameisen schont.

Anlage von Agrar-Umweltmaßnahmen:
  • Maßnahme: Einführung von Agrar-Umweltprogrammen, die Maßnahmen wie die Anlage von Blühstreifen, Hecken und Brachen fördern.
  • Vorteil: Verbesserung der Biodiversität und Schaffung zusätzlicher Lebensräume für die großen Wiesenameisen.

Aufklärung und Bildung:
  • Maßnahme: Sensibilisierung der Landwirte und der Öffentlichkeit für die Bedeutung von Ameisen und die Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf die Biodiversität.
  • Vorteil: Erhöhung des Bewusstseins und Förderung von umweltfreundlicheren landwirtschaftlichen Praktiken.

Förderung von Forschung und Monitoring:
  • Maßnahme: Unterstützung von wissenschaftlichen Studien zur Ökologie und den Bedürfnissen der großen Wiesenameisen sowie Monitoring-Programme zur Beobachtung der Populationen.
  • Vorteil: Gewinnung von Erkenntnissen zur besseren Gestaltung von Schutzmaßnahmen und zur Anpassung landwirtschaftlicher Praktiken.



Durch eine Kombination dieser Maßnahmen kann die Belastung der Großen Wiesenameisen durch die industrielle Landwirtschaft nahc unserer Auffassung merklich reduziert und ihre Populationen langfristig geschützt werden.


Ja und was hat das Projekt „Rettet die Bienen“ denn dann überhaupt für die Große Wiesenameise gebracht?

Das Projekt "Rettet die Bienen" in Bayern kann ohne Frage als Erfolg betrachtet werden, da es tatsächlich eine breite öffentliche Unterstützung mobilisiert und konkrete gesetzliche Maßnahmen zum Schutz der Insekten und zur Förderung der Biodiversität eingeführt hat. Es war ein nach unserer Auffassung bedeutender Schritt in Richtung nachhaltigerer Landwirtschaft und Naturschutz.

Allerdings gibt es, da sind wir uns sehr sicher, auch Herausforderungen bei der Umsetzung und langfristigen Wirkung der Maßnahmen. Die tatsächlichen ökologischen Verbesserungen werden wohl erst in den kommenden Jahren vollständig sichtbar sein, und es bedarf dabei kontinuierlicher Anstrengungen und ein umfangreiches Monitoring, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Insgesamt war das Projekt ein wichtiger Impuls für den Naturschutz und hat das Bewusstsein für die Bedeutung von Insekten und Biodiversität in der breiten Öffentlichkeit gestärkt. 

Doch für den Schutz der Großen Wiesenameise blieb hier einfach zu wenig hängen, das ist die Meinung die wir vom Artenschutz in Franken® hierzu vertreten. Recht viel geredet und bislang recht wenig herausgekommen dabei.

  • Möchten auch Sie sich am Schutz der Großen Wiesenameise widmen?
Kontaktieren Sie uns!


In der Aufnahme von Artenschutz in Franken®
  • Große Wiesenameise
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Leuchtende Kräuterwanze (Apolygus lucorum)
Bild zum Eintrag (1106715-160)
Hallo! Ich bin die Leuchtende Kräuterwanze, wissenschaftlich bekannt als Apolygus lucorum.

18.06.2024

  • Vielleicht fragst du dich, was mich besonders macht und wie ich in meiner Welt lebe. Lass mich dir das erklären, aus meiner Sicht – innovativ, nachhaltig und im Sinne nachfolgender Generationen.

Innovativ leben
Als Kräuterwanze habe ich mich perfekt an meine Umwelt angepasst. Ich nutze meine grünen Tarnfarben, um mich in der Vegetation zu verstecken und so vor Fressfeinden zu schützen. Mein Fühler ist ein wahres High-Tech-Werkzeug...
... Damit kann ich meine Umgebung genau erkunden und die besten Pflanzen finden, um meinen Nahrungsbedarf zu decken. Das ist nicht nur clever, sondern auch ein Paradebeispiel für innovative Überlebensstrategien in der Natur.

Nachhaltiges Handeln
Meine Lebensweise ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Ich ernähre mich von Pflanzensäften, ohne meine Nahrungsquellen zu überbeanspruchen. Durch selektive Nahrungsaufnahme trage ich dazu bei, das Gleichgewicht in meinem Lebensraum zu erhalten. Wir Wanzen sind zwar klein, aber unser Einfluss auf die Pflanzenwelt und das Ökosystem ist bemerkenswert. Durch unser Verhalten sorgen wir dafür, dass die Pflanzen, von denen wir leben, auch in Zukunft gedeihen können.

Im Sinne nachfolgender Generationen

Ein zentrales Anliegen ist für mich die Sorge um zukünftige Generationen. Ich lege meine Eier an sicheren Orten ab, um meinen Nachwuchs zu schützen und ihnen die besten Startbedingungen zu bieten. Unsere Lebensweise ist darauf ausgelegt, nicht nur uns selbst, sondern auch unsere Nachkommen zu sichern. Dabei spielen auch soziale Interaktionen und Lernprozesse eine Rolle – wir geben Wissen weiter und sorgen so dafür, dass jede neue Generation klug und anpassungsfähig ist.

Durch diese Prinzipien sorge ich nicht nur für mein eigenes Überleben, sondern trage auch zum Erhalt meines Ökosystems bei. In dieser Hinsicht bin ich ein kleines, aber essentielles Zahnrad im großen Getriebe der Natur. So arbeite ich unermüdlich und in Harmonie mit meiner Umgebung – innovativ, nachhaltig und stets im Sinne nachfolgender Generationen.

Mit grünen Grüßen,
deine Leuchtende Kräuterwanze (Apolygus lucorum)



Aufnahme von Bernhard Schmalisch am 08.06.2024
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Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)
Bild zum Eintrag (1106650-160)
Hallo! Ich bin die Blauflügel-Prachtlibelle, wissenschaftlich bekannt als Calopteryx virgo.

18/19.06.2024

  • Ich möchte euch erzählen, wie ich lebe, wie ich durch innovative und nachhaltige Verhaltensweisen überlebe und was ich für die kommenden Generationen meiner Art und für das Ökosystem tue.

Meine Lebensweise und mein Beitrag zur Natur
Ich lebe gerne in der Nähe von sauberen, langsam fließenden Gewässern, wo ich die meiste Zeit damit verbringe, auf Pflanzen zu sitzen oder in der Nähe des Wassers zu fliegen. Meine schillernden blau-grünen Flügel und mein eleganter Flugstil machen mich zu einem auffälligen Bewohner dieser Habitate.
Aber ich bin nicht nur schön anzusehen – ich spiele auch eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem ich kleine Insekten jage und somit die Insektenpopulationen im Gleichgewicht halte.

Nachhaltigkeit in meinem Alltag
Nachhaltigkeit bedeutet für mich, meine Umwelt respektvoll und schonend zu nutzen. Meine Larven leben im Wasser und benötigen sauberes, sauerstoffreiches Wasser zum Überleben. Ich wähle meine Eiablageplätze sorgfältig aus, um sicherzustellen, dass meine Nachkommen die besten Überlebenschancen haben. Dadurch trage ich dazu bei, dass die Gewässer gesund und lebendig bleiben, was wiederum vielen anderen Arten zugutekommt. Meine Larven filtern das Wasser und tragen zur Reinheit und Gesundheit des Ökosystems bei, was ein nachhaltiger Beitrag zur Umwelt ist.

Innovation in meiner Fortpflanzung und Jagd
Ich habe im Laufe der Evolution innovative Techniken entwickelt, um erfolgreich zu überleben. Mein Balzverhalten ist nicht nur faszinierend anzusehen, sondern auch hochgradig innovativ. Männchen zeigen ihre schillernden Flügel, um Weibchen anzulocken und gleichzeitig Rivalen abzuschrecken. Diese visuellen Signale sind eine effiziente und energiesparende Methode, um Partner zu finden und den Fortbestand meiner Art zu sichern.

In meiner Jagdstrategie bin ich ebenfalls innovativ. Ich nutze meine schnellen, präzisen Flugmanöver, um Insekten im Flug zu fangen. Diese effiziente Jagdmethode sichert meine Ernährung und hilft, das Gleichgewicht der Insektenpopulationen zu bewahren, was wiederum das Ökosystem stabil hält.

Für die nächsten Generationen
Für mich ist es entscheidend, dass auch zukünftige Generationen meiner Art eine lebenswerte Umwelt vorfinden. Deshalb lege ich großen Wert auf die Auswahl geeigneter Habitate für meine Eier. Indem ich saubere, unverschmutzte Gewässer wähle, sorge ich dafür, dass meine Nachkommen in einer gesunden Umgebung aufwachsen können. Diese nachhaltigen Praktiken stellen sicher, dass auch zukünftige Generationen die gleichen Überlebenschancen haben wie ich.

Fazit
Als Blauflügel-Prachtlibelle lebe ich im Einklang mit der Natur und setze auf nachhaltige und innovative Methoden, um zu überleben und mich fortzupflanzen. Mein Leben und meine Handlungen tragen dazu bei, das Ökosystem zu erhalten und eine lebenswerte Welt für zukünftige Generationen zu schaffen. Wenn wir alle so handeln, können wir eine bessere, nachhaltigere Zukunft für alle Lebewesen auf diesem Planeten sicherstellen.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)
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Hartheu-Spanner (Siona lineata)
Bild zum Eintrag (1106640-160)
Hallo! Ich bin der Hartheu-Spanner, wissenschaftlich auch bekannt als Siona lineata.

17/18.05.2024

  • Ich möchte euch aus meiner Perspektive erklären, wie ich lebe, wie ich innovativ und nachhaltig handle, und wie ich für die zukünftigen Generationen meiner Art und der gesamten Umwelt sorge.

Meine Lebensweise und mein Beitrag zur Natur

Ich bin ein Nachtfalter, der in verschiedenen Lebensräumen wie Wiesen, Heiden und Waldrändern zu Hause ist. Meine Hauptnahrungspflanzen sind verschiedene Kräuter, insbesondere Hartheu, von dem ich auch meinen Namen habe.
In meinem Lebensraum trage ich dazu bei, das natürliche Gleichgewicht zu wahren und fördere die Bestäubung, was für die Biodiversität von großer Bedeutung ist.

Nachhaltigkeit in meinem Alltag
Nachhaltigkeit bedeutet für mich, meine Umwelt zu respektieren und im Einklang mit ihr zu leben. Meine Larven ernähren sich von Pflanzen, ohne diese zu stark zu schädigen. Dadurch helfe ich, die Pflanzenpopulationen gesund und stabil zu halten. Ich bin Teil eines großen, komplexen Ökosystems, in dem jede Art eine Rolle spielt. Indem ich mich nachhaltig ernähre und fortpflanze, trage ich dazu bei, dass dieses System auch für zukünftige Generationen intakt bleibt.

Innovation in meiner Entwicklung
Meine Entwicklung vom Ei über die Raupe bis hin zum erwachsenen Falter ist ein Paradebeispiel für Innovation. Jede Phase meines Lebenszyklus ist optimal an die Jahreszeiten und die verfügbaren Ressourcen angepasst. Zum Beispiel synchronisiere ich meine Verpuppung und das Schlüpfen als Falter mit den Blütezeiten meiner bevorzugten Pflanzen, um maximal von deren Ressourcen zu profitieren. Diese innovativen Anpassungsstrategien ermöglichen es mir, effizient zu überleben und mich fortzupflanzen.

Für die nächsten Generationen
Für mich ist es essentiell, dass meine Nachkommen eine ebenso lebenswerte Welt vorfinden wie ich. Ich lege meine Eier an geschützten Stellen ab, wo die jungen Raupen genügend Nahrung und Schutz finden. Indem ich mich in geeigneten Habitaten niederlasse und fortpflanze, trage ich dazu bei, dass diese Lebensräume erhalten bleiben und gesund sind. Meine Nachkommen werden von meinem Wissen und meinen Fähigkeiten profitieren, die über viele Generationen weitergegeben wurden.

Fazit
Als Hartheu-Spanner lebe ich nicht nur im Einklang mit der Natur, sondern ich bin auch ein Vorbild für nachhaltiges und innovatives Handeln. Meine Lebensweise trägt dazu bei, dass das Ökosystem im Gleichgewicht bleibt und ich hinterlasse eine lebenswerte Welt für zukünftige Generationen. Wenn wir alle so nachhaltig und innovativ handeln, können wir eine bessere Zukunft für alle Lebewesen auf diesem Planeten schaffen.

Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Hartheu-Spanner (Siona lineata)
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Historischer Sieg für die Natur
Historischer Sieg für die Natur

17/18.06.2024

  • EU-Umweltrat stimmt für Gesetz zur Wiederherstellung der Natur / WWF: “Jetzt brauchen wir alle Hände an Deck”

Nach jahrelangem Ringen hat der EU-Umweltrat am Montagvormittag in einer finalen Abstimmung das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur (Nature Restoration Law - NRL) angenommen.  

Damit beendet der EU-Umweltrat einen jahrelangen Verhandlungskrimi. Die WWF-Vorstandschefin für Transformation in Politik und Wirtschaft, Heike Vesper, hierzu:
„Heute ist ein großer Tag für den europäischen Naturschutz, für die Biodiversität und die Widerstandsfähigkeit Europas gegen die Folgen der Klimakrise. Mit der Entscheidung für das Naturwiederherstellungsgesetz endet auch ein europäischer Verhandlungskrimi, bei dem monatelang um einen positiven Ausgang gerungen wurde. Wir sind doppelt erleichtert. Zum einen, weil wir für den Schutz der Biodiversität keine Zeit mehr verlieren dürfen. Zum anderen, weil der Umweltrat heute die Handlungsfähigkeit Europas unter Beweis gestellt hat, die nach der gescheiterten Abstimmung im März zeitweilig in Frage stand. Die EU hat mit dem heutigen Beschluss nicht nur abgewendet, im Herbst mit leeren Händen zur Weltnaturkonferenz in Kolumbien (COP 16) kommen zu müssen, sondern ist damit auch weltweit Vorreiterin. Das Ergebnis ist auch ein deutliches Signal an das neue EU-Parlament und die Kommission, Biodiversität ganz weit vorne auf die Tagesordnung zu stellen.  

Jetzt brauchen wir alle Hände an Deck: Die Mitgliedstaaten müssen diese Rechtsvorschriften in enger Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteuren unverzüglich in ihren Ländern ordnungsgemäß umsetzen. Bei der Umsetzung des Gesetzes, können die EU-Mitgliedsländer auf eine breite, gesellschaftliche Zustimmung bauen. In den vergangenen Jahren haben über eine Million BürgerInnen das Vorhaben in Petitionen unterstützt. Hinzu kamen Aufrufe von mehr als 6000 Wissenschaftlern, und über 100 Unternehmen. Die Mitgliedsstaaten haben zwei Jahre Zeit, sogenannte Wiederherstellungspläne zu entwickeln. Sie müssen dies unter Einbindung der verschiedensten Interessengruppen tun und die erforderlichen Maßnahmen anschließend in der Fläche umsetzen. Klar ist aber auch, und das haben im Umweltrat heute viele Mitgliedsstaaten deutlich gemacht: Die EU-Ebene muss die Länder hierbei bestmöglich unterstützen, auch durch einen angemessenen finanziellen Beitrag.“

In Europa sind inzwischen 81 Prozent der Lebensräume in schlechtem Zustand. Ein Fünftel unserer Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Kerngedanke des Naturwiederherstellungsgesetzes (Nature Restoration Law, NRL) ist, dass es längst nicht mehr ausreicht, Ökosysteme unter Schutz zu stellen, sondern erforderlich ist, sie neu entstehen zu lassen. Bis 2030 sollen auf mindestens 20 Prozent der europäischen Land- und Meeresflächen Renaturierungsmaßnahmen erfolgen, bis 2050 in allen geschädigten Ökosystemen. Aus dem Gesetz abzuleitende Renaturierungsmaßnahmen wie die Wiedervernässung von Mooren, die Renaturierung von Flüssen oder der Waldumbau werden Europas Widerstandskraft gegen die Folgen der Klimakrise wie Hochwasser, Waldbrände und Dürren deutlich stärken. 

Quelle
WWF

Stand
17.06.2024

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Eichblatt-Radspinne (Aculepeira ceropegia)
Bild zum Eintrag (1106618-160)
Hallo! Ich bin die Eichblatt-Radspinne, wissenschaftlich auch bekannt als Aculepeira ceropegia.

17/18.06.2027

  • Ich möchte euch einen Einblick in mein Leben und meine Bedeutung für die Natur geben, und wie ich auf nachhaltige und innovative Weise zum Wohl unserer zukünftigen Generationen beitrage.

Meine Welt und mein Beitrag zur Natur

Ich lebe in Wäldern, Wiesen und Hecken und baue mein Netz gerne zwischen Bäumen und Sträuchern. Mein Netz ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit. 

Ich verwende ausschließlich natürliche Materialien, die in meiner Umgebung vorhanden sind, um mein Netz zu bauen. Wenn mein Netz beschädigt wird, recycle ich die Seide und verwende sie wieder. Das ist ein effektiver Weg, Ressourcen zu schonen und Energie zu sparen.
Nachhaltigkeit in meinem Alltag
Nachhaltigkeit bedeutet für mich auch, im Einklang mit meiner Umwelt zu leben. Ich fange Insekten, die manchmal als Schädlinge betrachtet werden, und helfe so, das natürliche Gleichgewicht zu wahren. Mein Jagdverhalten trägt dazu bei, dass Pflanzen gesund bleiben und die Artenvielfalt erhalten bleibt. Ich bin also ein integraler Bestandteil des Ökosystems und trage zur nachhaltigen Bewirtschaftung unserer natürlichen Ressourcen bei.

Innovation im Netzbau
Mein Netzbau ist nicht nur kunstvoll, sondern auch innovativ. Die Struktur meines Netzes ist so konstruiert, dass sie extrem stabil und effizient ist. Ich habe im Laufe der Evolution Techniken entwickelt, die es mir ermöglichen, mein Netz schnell und präzise zu bauen. Diese Innovationen im Netzbau könnten auch für Menschen inspirierend sein, wenn es darum geht, neue nachhaltige Materialien und Bauweisen zu entwickeln.

Für die nächsten Generationen

Ich denke stets an die Zukunft und wie ich eine gesunde und stabile Umwelt für die nachfolgenden Generationen meiner Art und anderer Lebewesen hinterlassen kann. Meine Art hat über Generationen hinweg gelernt, sich an Veränderungen anzupassen und dabei die Umwelt zu schonen. Dieses Wissen und diese Fähigkeiten gebe ich an meine Nachkommen weiter, damit auch sie in einer nachhaltigen und gesunden Welt leben können.

Fazit
Als Eichblatt-Radspinne lebe ich nicht nur im Einklang mit der Natur, sondern ich bin auch ein Vorbild für nachhaltiges und innovatives Handeln. Meine Lebensweise trägt dazu bei, dass das Ökosystem im Gleichgewicht bleibt, und ich hinterlasse eine lebenswerte Welt für zukünftige Generationen. Wenn wir alle so nachhaltig und innovativ handeln, können wir eine bessere Zukunft für alle Lebewesen auf diesem Planeten schaffen.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  •     Eichenblatt Radspinne
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Zickzacklinien-Trauerschweber (Hemipenthes morio)
Bild zum Eintrag (1106560-160)
Hallo, ich bin der Zickzacklinien-Trauerschweber, auch bekannt als Hemipenthes morio.

17/18.06.2024

  • Ich erzähle euch gerne von meinem Leben und meiner Bedeutung für die Umwelt aus meiner eigenen Perspektive.

Ich bin ein kleiner Fluginsekt mit markanten Zickzacklinien auf meinen Flügeln
, die mir meinen Namen gegeben haben. Dieses innovative Muster hilft mir nicht nur, mich in meinem natürlichen Lebensraum zu tarnen, sondern auch, Fressfeinde zu verwirren. Ihr Menschen würdet diese Anpassung als clever und kreativ bezeichnen, und sie ist in der Tat ein wunderbares Beispiel für die innovative Anpassungsfähigkeit der Natur.
Meine Lebensweise ist äußerst nachhaltig. Als Larve entwickle ich mich in den Nestern anderer Insekten wie Bienen oder Käfern. Diese Art der Entwicklung hilft, das Gleichgewicht in den Insektenpopulationen zu bewahren. Indem ich Teil dieses natürlichen Kreislaufs bin, trage ich dazu bei, dass keine Art überhandnimmt und das ökologische Gleichgewicht gestört wird. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Aufrechterhaltung der Biodiversität und der Gesundheit des Ökosystems, in dem ich lebe.

Mein Verhalten als Parasit mag auf den ersten Blick hart erscheinen, aber es ist ein wichtiger Teil des natürlichen Regelkreises. Meine Präsenz sorgt dafür, dass die Populationen der Wirtsinsekten nicht übermäßig anwachsen, was langfristig die Stabilität des Ökosystems fördert. Diese nachhaltige Wechselwirkung sichert das Überleben vieler Arten und fördert die Vielfalt und Widerstandsfähigkeit der Natur.

Im Sinne der nachfolgenden Generationen ist mein Dasein von großer Bedeutung. Indem ich zur Regulation der Insektenpopulationen beitrage, unterstütze ich die Gesundheit und Stabilität der Ökosysteme, die auch für euch Menschen unverzichtbar sind. Gesunde Ökosysteme sind die Grundlage für saubere Luft, reines Wasser und fruchtbare Böden, von denen ihr direkt oder indirekt abhängt.

Meine Bestäubungsaktivitäten als ausgewachsener Trauerschweber sind ein weiteres Beispiel dafür, wie ich im Sinne der nachfolgenden Generationen handele. Wenn ich Nektar sammle, trage ich zur Bestäubung von Pflanzen bei, was die Fortpflanzung und Vielfalt der Pflanzenwelt fördert. Dies ist entscheidend für die Nahrungsketten und das gesamte Ökosystem, in dem auch ihr lebt.

Ich hoffe, dass ihr durch mein Beispiel erkennt, wie wichtig es ist, die Natur zu respektieren und zu schützen. Jedes Lebewesen, selbst ein kleiner Zickzacklinien-Trauerschweber wie ich, spielt eine unverzichtbare Rolle im großen Netz des Lebens. Indem ihr nachhaltige und innovative Maßnahmen zum Schutz der Umwelt ergreift, sichert ihr eine lebenswerte Welt für alle Lebewesen und zukünftigen Generationen. Schützt die Natur, und ihr werdet die Früchte eurer Bemühungen in einer gesunden und vielfältigen Umwelt sehen.

Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  •     Zickzacklinien-Trauerschweber (Hemipenthes morio)
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Gewöhnlicher Trauerschweber (Anthrax anthrax)
Bild zum Eintrag (1106558-160)
Hallo, ich bin der Gewöhnliche Trauerschweber, auch bekannt als Anthrax anthrax.

16/17.06.2024

  • Gerne erzähle ich euch von meinem Leben und meiner Bedeutung für die Umwelt aus meiner eigenen Perspektive.

Ich bin ein kleiner, schwarzer Fluginsekt
mit einem charakteristischen weißen Fleck auf den Flügeln, der mir meinen Namen gegeben hat. Ihr Menschen würdet mein Erscheinungsbild vielleicht als elegant oder sogar innovativ bezeichnen, da meine Flügelmusterung einzigartig ist und mir hilft, mich zu tarnen und Räuber zu täuschen.
Mein Lebenszyklus ist auf eine nachhaltige Weise gestaltet, die sicherstellt, dass sowohl ich als auch die Umwelt im Gleichgewicht bleiben. Als Larve entwickle ich mich in den Nestern von Wildbienen und Hummeln. Dies mag auf den ersten Blick nicht sehr freundlich erscheinen, doch meine Präsenz hilft, das natürliche Gleichgewicht der Populationen aufrechtzuerhalten. Indem ich ein Teil des natürlichen Regulationsmechanismus bin, trage ich dazu bei, dass keine Art überhandnimmt und das Ökosystem destabilisiert.

Meine Methode, die Brut von Wildbienen und Hummeln zu nutzen, ist innovativ und anpassungsfähig. Während andere Insekten ihre Eier vielleicht auf Pflanzen legen, finde ich geschützte Nester, die meinen Nachkommen einen sicheren Ort zum Wachsen bieten. Diese Strategie ist nicht nur effizient, sondern auch im Sinne der nachfolgenden Generationen wichtig, da sie die Fortführung meiner Art sicherstellt und gleichzeitig das ökologische Gleichgewicht erhält.

Ich spiele auch eine Rolle im Bestäubungsprozess, wenn ich als ausgewachsenes Insekt Blüten besuche, um Nektar zu sammeln. Dies trägt zur Gesundheit der Pflanzenwelt bei, von der viele Lebewesen, einschließlich ihr Menschen, abhängig sind. Eine gesunde Pflanzenwelt bedeutet eine reiche und vielfältige Nahrungsquelle, was wiederum im Sinne zukünftiger Generationen ist.

Im Sinne der nachfolgenden Generationen bedeutet meine Lebensweise, dass ich zur Aufrechterhaltung eines gesunden und ausgewogenen Ökosystems beitrage. Mein Dasein und meine Aktivitäten sind Teil eines komplexen Netzwerks von Interaktionen, die sicherstellen, dass das Leben auf unserem Planeten fortbesteht und floriert.

Ich hoffe, dass ihr durch mein Beispiel erkennt, wie wichtig es ist, die Natur zu verstehen und zu respektieren. Jede Art, auch eine scheinbar unscheinbare wie ich, spielt eine wichtige Rolle im großen Ganzen. Nachhaltige Praktiken und innovatives Denken sind entscheidend, um eine lebenswerte Welt für alle Lebewesen und zukünftige Generationen zu schaffen. Schützt und bewahrt die Natur, und ihr werdet die Früchte eurer Bemühungen in einer blühenden und gesunden Umwelt sehen.


In der Aufnahme
von Bernhard Schmalisch
  •     Gewöhnlicher Trauerschweber (Anthrax anthrax)
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Totholz-Blattschneiderbiene (Megachile willoughbiella.)
Bild zum Eintrag (1106538-160)
Hallo, ich bin die Totholz-Blattschneiderbiene, auch bekannt als Megachile willoughbiella.

16/17.06.2024

  • Gerne erzähle ich euch von meinem Leben und meiner Bedeutung für die Umwelt aus meiner eigenen Sichtweise.

Ich bin eine Solitärbiene und unterscheide mich von den Honigbienen, da ich alleine lebe und keine großen Kolonien bilde. Meine Nester baue ich bevorzugt in totem Holz oder in markhaltigen Pflanzenstängeln. 

Hier kommt meine innovative Seite ins Spiel: Ich nutze meine kräftigen Kiefer, um präzise kreisrunde Stücke aus Blättern zu schneiden. Diese Blätter verwende ich, um meine Niströhren auszufüttern und zu verschließen, damit meine Nachkommen sicher sind.
Meine Lebensweise ist ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit. Indem ich Totholz und Pflanzenmaterialien nutze, unterstütze ich den natürlichen Kreislauf der Zersetzung und Nährstoffrückführung in den Boden. Ich trage zur Gesundheit der Wälder bei und schaffe gleichzeitig sichere Brutstätten für meine Nachkommen. Diese nachhaltige Nutzung von Ressourcen stellt sicher, dass auch zukünftige Generationen von Totholz-Blattschneiderbienen und anderen Organismen in einer intakten Umwelt leben können.

Meine Rolle im Ökosystem ist auch im Sinne der nachfolgenden Generationen von großer Bedeutung. Als Bestäuberin trage ich wesentlich zur Fortpflanzung vieler Pflanzenarten bei. Dies ist nicht nur für die Pflanzenwelt, sondern auch für die Menschen von großer Bedeutung. Viele eurer Nahrungsmittel hängen von der Bestäubung durch Bienen ab. Indem ich zur Vermehrung von Pflanzen beitrage, unterstütze ich die Biodiversität und die Gesundheit der Ökosysteme, von denen auch ihr Menschen profitiert.

Im Sinne der nachfolgenden Generationen bedeutet meine Arbeit, dass ich zur Erhaltung einer vielfältigen und gesunden Natur beitrage. Meine Bestäubungsdienste sind essentiell für die Nahrungsproduktion und das Überleben vieler Pflanzenarten. Dies zeigt, wie wichtig es ist, innovative und nachhaltige Praktiken zu fördern, um eine lebenswerte Welt für zukünftige Generationen zu schaffen.

Ich hoffe, dass ihr durch mein Beispiel erkennt,
wie wichtig es ist, die Natur zu schützen und nachhaltig zu leben. Wenn ihr Maßnahmen ergreift, um Lebensräume wie Wälder und Gärten zu bewahren und zu pflegen, unterstützt ihr nicht nur mich und meine Art, sondern auch die Zukunft aller Lebewesen, einschließlich eurer eigenen Nachkommen. Eine gesunde und vielfältige Natur ist das Erbe, das wir alle weitergeben wollen.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  •     Totholz - Blattschneiderbiene (Megachile willoughbiella)
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2008 bis 2024 ... die Rückkehr der Reckendorfer Weißstörche
Bild zum Eintrag (1106489-160)
2008 bis 2024 ... die Rückkehr der Reckendorfer Weißstörche

16.06.2024

Reckendorf / Landkreis Bamberg in Bayern. Auch in diesem Jahr informiert uns Brigitte Schmitt über die Entwicklung der Reckendorfer Weißstörche. 

  • Zwei Jungvögel sitzen Anfang Juni im Horst.

In wieweit sich durch eine zu erwartende Zunahme der Weißstorchpopulation im Landkreis Bamberg das Verhalten der Tiere hier in Reckendorf ändern wird bleibt abzuwarten.
Auf unserer Internetpräsenz haben wir seit 2008 mit Unterstützung von Brigite Schmitt eine Dokumentation eingestellt:



Aufnahme von Brigitte Schmitt
  • In diesem Jahr haben hier 2 Jungstörche das Licht der der Welt erblickt
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Braunschwarze Rossameise (Camponotus ligniperda)
Bild zum Eintrag (1106516-160)
Hallo, ich bin eine Braunschwarze Rossameise, auch bekannt als Camponotus ligniperda.

15/16.06.2024

  • Gerne erzähle ich euch von meinem Leben und meiner Bedeutung für die Umwelt aus meiner eigenen Perspektive.

Ich gehöre zu einer der größten Ameisenarten in Europa.
Wir sind beeindruckende Baumeister und haben uns innovative Methoden angeeignet, um in der Natur zu überleben und zu gedeihen. Unsere Kolonien bestehen aus Tausenden von Individuen, die zusammenarbeiten, um Nester zu bauen, Nahrung zu sammeln und unsere Königin zu schützen.
Unsere Nester bauen wir häufig in totem Holz oder unter Steinen. Wir haben innovative Wege gefunden, Holz zu zerkleinern und zu nutzen, um stabile und sichere Strukturen zu schaffen. Diese Bauweise ist nicht nur effizient, sondern auch nachhaltig. Wir tragen zur Zersetzung von totem Holz bei, was den natürlichen Kreislauf der Nährstoffe im Wald unterstützt. Dadurch fördern wir die Gesundheit des Waldes und bieten Lebensraum für viele andere Organismen.

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Aspekt unseres Lebens. Unsere Kolonien sind darauf ausgelegt, im Gleichgewicht mit der Natur zu leben. Wir nutzen die Ressourcen unserer Umgebung auf eine Weise, die sicherstellt, dass auch zukünftige Generationen von Ameisen und anderen Waldlebewesen davon profitieren können. Wir sind Teil eines komplexen Ökosystems, in dem jedes Lebewesen eine wichtige Rolle spielt.

Unsere Arbeit ist auch im Sinne menschlicher Generationen von Bedeutung.
Indem wir zur Gesundheit und Stabilität der Wälder beitragen, unterstützen wir auch die Umwelt, die ihr Menschen zum Leben braucht. Gesunde Wälder sind entscheidend für die Luftqualität, die Wasserspeicherung und den Erhalt der Artenvielfalt. Unsere Aktivitäten helfen dabei, diese natürlichen Ressourcen zu bewahren, von denen auch ihr Menschen abhängt.

Unsere kollektive Lebensweise ist ein Beispiel dafür, wie Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Durch unsere effizienten und nachhaltigen Bau- und Lebensstrategien können wir nicht nur überleben, sondern auch gedeihen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, im Einklang mit der Natur zu leben und für die Zukunft zu planen.

Ich hoffe, dass ihr durch mein Beispiel erkennt, wie wichtig es ist, innovativ und nachhaltig zu handeln, um eine lebenswerte Welt für alle Lebewesen zu schaffen. Im Sinne menschlicher Generationen bedeutet das, dass ihr Maßnahmen ergreift, um die Natur zu schützen und zu pflegen, damit auch zukünftige Generationen von Menschen und Tieren in einer gesunden und blühenden Umwelt leben können.




Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  • Braunschwarze Rossameise (Camponotus ligniperda)
Artenschutz in Franken®  
Nierenfleck-Zipfelfalter (Thecla betulae)
Bild zum Eintrag (1106500-160)

Hallo, ich bin der Nierenfleck-Zipfelfalter, auch bekannt als Thecla betulae.

15/16.06.2024


  • Ich erzähle euch gerne aus meiner Sichtweise über mein Leben und meine Bedeutung für die Umwelt.

Ich bin ein kleiner, aber faszinierender Schmetterling,
der in vielen Teilen Europas und Asiens zu Hause ist. Meine Flügel sind von einem prächtigen Braun mit einem charakteristischen weißen Fleck, der mir meinen Namen gegeben hat. Ihr Menschen würdet das wohl als innovativ bezeichnen, denn dieses Muster ist einzigartig und hilft mir, mich in meinem natürlichen Lebensraum zu tarnen.
In meiner Welt dreht sich alles um Nachhaltigkeit. Als Raupe ernähre ich mich hauptsächlich von den Blättern der Schlehe und anderen Sträuchern. Dadurch spiele ich eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem ich dazu beitrage, das natürliche Gleichgewicht zu erhalten. Meine Existenz ist eng mit den Pflanzen und Tieren meiner Umgebung verknüpft. Wir leben in einer symbiotischen Beziehung, die seit Generationen besteht und die auch in Zukunft fortbestehen soll.

Ich lege großen Wert darauf, dass meine Lebensweise im Sinne der nachfolgenden Generationen gestaltet ist. Mein Fortpflanzungszyklus ist darauf ausgelegt, dass meine Nachkommen in einer gesunden Umwelt heranwachsen können. Die Weibchen legen ihre Eier im Spätsommer oder Frühherbst an den Ästen der Nahrungspflanzen ab, wo sie sicher überwintern. Im Frühling schlüpfen dann die Raupen und beginnen ihren Lebenszyklus von neuem. Dies ist unsere Art, nachhaltig zu leben und sicherzustellen, dass zukünftige Generationen von Nierenfleck-Zipfelfaltern weiterhin in einer intakten Natur existieren können.

Unser Überleben hängt stark von der Erhaltung unserer Lebensräume ab. Deswegen sind wir ein Symbol für die Notwendigkeit, natürliche Lebensräume zu schützen und zu pflegen. Wenn ihr Menschen euch für den Erhalt der Natur einsetzt, handelt ihr nicht nur im Sinne meiner Art, sondern auch im Sinne eurer eigenen Nachkommen. Eine intakte Natur ist das Erbe, das wir alle weitergeben wollen.

So hoffe ich, dass ihr mich und meine Lebensweise als Beispiel dafür seht, wie wichtig es ist, innovativ und nachhaltig zu handeln, um eine lebenswerte Welt für alle Lebewesen und zukünftigen Generationen zu schaffen.



In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
  • Nierenfleck-Zipfelfalter (Thecla betulae)
Artenschutz in Franken®  
Stele der Biodiversität® - Stegaurach / Dellern
Bild zum Eintrag (1106464-160)
Stele der Biodiversität® - Stegaurach / Dellern

15/16.06.2024

  • Installation des Montagegerüstes abgeschlossen

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und Turmstationen Deutschland e.V. das von der Gemeinde Stegaurach, dem Bayernwerk und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Stegaurach / Bayern. Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trafostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt. 

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und Turmstationen Deutschland e.V. das von der Gemeinde Stegaurach, dem Bayernwerk und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird., setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



In der Aufnahme
  •           am 06.06.2024 wurde die Installation des Montagegerüstes abgeschlossen ...
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1100468-159)
Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr fast 30 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
25. Jahre Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1053849-159)
25. Jahre Artenschutz in Franken® 

Am 01.03.2021 feierte unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.
Und auch nach 25 Jahren zeigt sich unser Engagement keineswegs als "überholt". Im Gegenteil es wird dringender gebraucht denn je.

Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!


Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
Bild zum Eintrag (1053848-159)
Im Aufbau
Was tun beim Wildunfall
Bild zum Eintrag (1001660-159)
Rechtliches §
Bild zum Eintrag (1001682-159)
Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Unser Engagement
Bild zum Eintrag (1001684-159)
Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1053853-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.

Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen.
Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
Bild zum Eintrag (1053852-159)
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein ...da wir jedoch im ganzen Land wiederfinden!

Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.
Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?
Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Juni 2019
Autorin
Natascha Gaedecke
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
Bild zum Eintrag (1053851-159)
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!
Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

AiF
12.08.2019

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
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Asiatische Hornisse beobachtet? Bitte melden!
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Baden-Württemberg startet Meldeplattform für die invasive Art

Haben Sie die Asiatische Hornisse gesichtet? Dann können Sie ab heute (10.05.2023) über die neue Meldeplattform des Landes Baden-Württemberg Ihre Beobachtungen zentral und unkompliziert melden.


Quelle:
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
Monitoring der Asiatischen Hornisse in Brandenburg
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Monitoring der Asiatischen Hornisse in Brandenburg

Potsdam – Zur Früherkennung der Asiatischen Hornisse in Brandenburg startet der Landesverband Brandenburgischer Imker e. V. in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt (LfU) ein Monitoring der Asiatischen Hornisse.


Quelle
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S
14467 Potsdam