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*** Artenschutz in Franken® - Ungewöhnliche Zeiten zwingen auch unsere Organisation sich den Herausforderungen der Corona Pandemie anzupassen und so haben wir uns entschlossen alle unsere öffentlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres auszusetzen - auch die sozialen Kontakte werden stark zurückgefahren - wir bitten um Verständnis für dieses Vorgehen doch unser alle Gesundheit erfordert diese strikten Maßnahmen +++ Artenchutz in Franken

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+++ Wildtierschutz Deutschland e.V. Fuchswochen in vielen deutschen Jagdrevieren nicht tierschutzkonform  ...weiterlesen >  

Nationalpark: Sperrungen wegen Schneebruch-Gefahr
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Nationalpark: Sperrungen wegen Schneebruch-Gefahr

06/07.02.2023

  • Tier-Freigelände und Haus zur Wildnis geschlossen - Führungen abgesagt

Neuschönau/Lindberg. Die Wetterlage sorgt derzeit für viel Neuschnee im Nationalpark. Vor allem aufgrund der Nässe des Schnees sowie der weiteren Wetterprognosen besteht aktuell ein sehr hohes Schneebruch-Risiko im Wald.

Daher reagiert das Schutzgebiet mit der Sperrung der meisten Besuchereinrichtung sowie der Absage aller geführten Wanderungen.
Konkret von der Schließung betroffen sind die Tier-Freigelände in den Nationalparkzentren Lusen bei Neuschönau und Falkenstein bei Ludwigsthal. Daneben werden auch das Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal, der Baumwipfelpfad in Neuschönau und das Waldspielgelände in Spiegelau gesperrt – jeweils bis vorerst inklusive Montag. Im selben Zeitraum sind auch alle Führungen des Nationalparks abgesagt. Weiter geöffnet bleibt das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald sowie das Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau, welches über den dortigen Parkplatz P2 zugänglich ist.

Bei den Wanderwegen im Gelände wird es erhebliche Behinderungen geben. Zum Teil gibt es auch Sperrungen - etwa im Reschbachtal bei Mauth, wodurch die dortige Dreikönigsloipe nicht nutzbar ist. Zudem weist der Nationalpark Bayerischer Wald eindringlich darauf hin, dass ein Aufenthalt im Wald bei der aktuellen Wetterlage mit einem hohen Risiko verbunden ist. Gerade in den totholzreichen Nationalparkwäldern wird die nasse und somit schwere Schneelast dafür sorgen, dass vielerlei Äste oder Baumkronen auf den Boden stürzen werden. „Daher raten wir dieses Wochenende dringend davon ab, sich in unseren Wäldern aufzuhalten“, so Martin Scholz, stellvertretender Leiter des Sachgebiets Wald- und Flächenmanagement.

In der Aufnahme
  • Gesperrt sind unter anderem die Tier-Freigelände. Archivbild: Lea Praml

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Straße 2
94481 Grafenau

Stand 02.02.2023

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung. Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Stadtplanung neu denken
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Glauber: Stadtplanung neu denken

05/06.02.2023

  • Modellprojekt für urbane Klimaanpassung und biologische Vielfalt in München abgeschlossen

Ein neuer Leitfaden für mehr Artenvielfalt in der Stadt ist das Ergebnis des Projekts "Animal Aided Design" (AAD) des Zentrums Stadtnatur und Klimaanpassung der Technischen Universität München (ZSK).

Kommunen und Planer sollen diese Handlungsempfehlungen künftig zur tierfreundlichen und naturnahen Gestaltung von Wohnbauprojekten nutzen können. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat das Projekt heute in München vorgestellt: "Klimaschutz und Naturvielfalt sind das Fundament für Bayerns Städte der Zukunft.
Für die Stadt von morgen müssen wir Architektur neu denken. Wir brauchen Schwammstädte mit viel blauer und grüner Infrastruktur. Und: Wir wollen in Bayern Artenvielfalt und Naturerlebnisse in unsere Städte zurückholen. Dafür sollen Städte als Hot Spots der Artenvielfalt gestaltet werden. Großstadtdschungel soll eine völlig neue Bedeutung bekommen: Ziel ist, Lebensraum für Mensch und Natur unter einem Dach zu schaffen. Die Ergebnisse des Modellprojekts sind zukunftsweisend: Städte, die Lebensräume für Tiere schaffen und bei Sanierungen und Neubau die Bedürfnisse von Tierarten berücksichtigen, können ihre biologische Vielfalt erhalten oder sogar erhöhen."
 
Beim Projekt AAD haben Wissenschaftler und Planer in der Münchner Brantstraße eine Wohnanlage nachverdichtet und erstmals schon in der Planungsphase die Bedürfnisse ausgewählter Tierarten – Grünspecht, Haussperling, Igel und Zwergfledermaus – gezielt integriert. Beispielsweise wurden speziell gefertigte Nistmöglichkeiten aus Holz für Spechte, Einbaukästen (Fassadenquartiere) und Plätze zum Staubbaden für Sperlinge, Fledermausquartiere in Fassaden und Mauernischen für Igel gebaut sowie ausgewählte Dachbegrünungen, extensive Wiesen, Stauden und Sträucher als Nahrungsquellen und Lebensräume angelegt. Hinweisschilder und Informationen helfen den Anwohnern, auf die tierischen Mitbewohner zu achten. Glauber: "Das Projekt hat gezeigt, wie man die Bedürfnisse von Menschen und Tieren auf begrenztem Raum unter einen Hut bringt. Oftmals sind es kleine Maßnahmen, die entscheidend dafür sind, dass sich bestimmte Tier- und Pflanzenarten in unserer unmittelbaren Umgebung ansiedeln." Das Bayerische Umweltministerium hat das mehrteilige Vorhaben der Begleitforschung mit insgesamt über 500.000 Euro finanziert. Die AAD-Maßnahmen wurden von der Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG finanziert.

Das Forschungsprojekt "Animal Aided Design" knüpft an die Handlungsempfehlungen des Leitfadens für Stadtbäume im Klimawandel an, der im November veröffentlicht wurde. Er zeigt Kommunen und Planern, welche Baumart an welchem Ort in der Stadt gepflanzt werden sollte, um in Zeiten des Klimawandels die Ökosystemleistungen von Stadtbäumen optimal zu nutzen. Für große Städte im trockenen Franken rät der Leitfaden zum Beispiel unter Berücksichtigung zukünftiger Klimabedingungen zur Pflanzung von Arten wie der Scheinakazie mit einem geringen Wasserverbrauch und einer hohen Trockenheitstoleranz. Hierzu wurden rund 2.000 Stadtbäume in ganz Bayern untersucht.

Über 70 Prozent der Bevölkerung Bayerns lebt in Städten. Städte sind auch ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen und können sehr artenreich sein. Allein in der bayerischen Landeshauptstadt München unterliegen rund 18 Prozent der Stadtfläche einem naturschutzrechtlichen Schutz, mit bisher über 3.000 kartierten Pflanzen- und Tierarten. Die Landeshauptstadt beherbergt damit auf weniger als 0,5 Prozent der Landesfläche je nach Artengruppe 30 bis 60 Prozent der in Bayern gefundenen Pflanzen- und Tierarten. Darunter befinden sich viele seltene und zu schützende Arten.

Das ZSK erarbeitet seit 2013 zusammen mit Kommunen und Partnern der Klima-Allianz praxisnahe Lösungen für eine nachhaltige und klimaangepasste Stadtentwicklung. Die Methode AAD hat der Lehrstuhl für Terrestrische Ökologie der TUM zusammen mit der Universität Kassel, der Technischen Universität Wien, der Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG und dem Klima-Allianz-Partner Bayerischer Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV) entwickelt und in München umgesetzt.

  • Die Leitfäden und weitere Informationen gibt es unter www.zsk.tum.de/zsk/veroeffentlichungen/ und www.zsk.tum.de.

Quelle
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München

Stand
01.02.2023

Für diese Information trägt ausnahmslos der/die Autor*in/Urheber*in die redaktionelle Verantwortung.Die kommunizierten Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers*in, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Johannes Rother

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Stele der Biodiversität® - Heldburg ... der Virtuelle Rundgang ist fertiggestellt
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Stele der Biodiversität®  - Heldburg

05/06.02.2023

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und der Stadt Heldburg das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Heldburg/Thüringen
.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung der Baukörper gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gleichfalls zum Scheitern verurteilt.

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und der Stadt Heldburg das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird., setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.



In der Aufnahme
  •        Der Virtuelle Rundgang konnte vor wenigen Tagen fertiggestellt werden.
Artenschutz in Franken®  
Beschleunigungsoffensive für natürlichen Klimaschutz und Biodiversität
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NABU: Beschleunigungsoffensive für natürlichen Klimaschutz und Biodiversität

05/06.02.2023

  • NABU-Rechtsgutachten liefert Vorschläge für nötige Rechtsänderungen
________________________________________

Berlin
– Selbst in Schutzgebieten befindet sich die Natur in keinem guten Zustand. Damit sich das zügig ändert, braucht es nicht nur erhebliche Finanzmittel, sondern vor allem auch Möglichkeiten einer beschleunigten Umsetzung von Renaturierungsvorhaben. An welchen Stellen hier weitestgehend mit kleinen Änderungen bestehender Gesetze erhebliche Beschleunigungswirkung entfaltet werden kann, zeigt ein neues NABU-Rechtsgutachten, das heute veröffentlicht wurde.
NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger kommentiert: “Wir müssen uns endlich um unsere natürlichen Lebensgrundlagen kümmern. Im vergangenen Jahr hat es viele, teils gravierende Gesetzesänderungen im Bereich von Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung gegeben – nahezu alle gingen einseitig zu Lasten der Biodiversität. So wurden immer wieder Umweltstandards abgeschwächt, ohne zeitgleich für funktionierenden Ausgleich zu sorgen. Das Aktionsprogramm natürlicher Klimaschutz des Umweltministeriums oder der Entwurf einer Wiederherstellungsverordnung der EU-Kommission machen zwar Hoffnung, solange diese jedoch nicht von entsprechenden Gesetzen flankiert werden, besteht die Gefahr, dass sie zahnlose Papiertiger bleiben. Daher muss noch in die laufende Überarbeitung des Raumordnungsgesetzes ein entsprechender Passus mit konkreten Schutzzielen aufgenommen werden.”

Um diese Lücke zu schließen, adressiert das NABU-Gutachten unter anderem die folgenden Aspekte zur Sicherung von Renaturierungsflächen:


•    Zielführend ist eine Anpassung des Raumordnungsgesetzes, indem das überragende Gewicht des Schutzes der natürlichen Lebensgrundlagen aus Art. 20a Grundgesetz stärker betont und in konkrete Zielvorstellungen überführt wird.
•    Denkbar ist auch ein Bedarfsgesetz mit landes- und regionalplanerischen Planungsvorgaben für Wiederherstellungsflächen, etwa ein „Renaturierungsbedarfsgesetz“. Dies könnte sich an der Struktur des Windenergieflächenbedarfsgesetzes (WindBG) orientieren, das die Bundesländer zur Ausweisung von 2% der Landesfläche für den Ausbau der Windenergie anhält.
•    Auch der durch den beschleunigten Ausbau der Windenergie erhöhte Bedarf an Kompensationsflächen könnte in die Struktur des WindBG  integriert werden. So würde der Zugriff auf großflächige Räume ermöglicht, die wiederum für Artenhilfsprogramme zum Schutz windenergiesensibler Arten zur Verfügung stünden. Eine solche Flächensicherung für Artenhilfsprogramme ist gerechtfertigt, weil nur funktionierende Programme die Ausnahmen vom Artenschutz rechtfertigen, die durch die Beschleunigungsgesetzgebung ermöglicht werden.
•    Die Festsetzung großer “Ökokontoflächen” kann zu einer konzeptionellen Gesamtplanung beitragen, die Renaturierung erleichtern würde.
•    Eine gesetzliche Klarstellung zur Schutzwürdigkeit von Gebieten, die an die Ziele des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz oder der EU-Wiederherstellungsverordnung anknüpft, kann die Festsetzung von Renaturierungsflächen als Schutzgebiete erleichtern.

Quelle
NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V.
Charitéstraße 3
10117 Berlin

Stand 03.02.2023   

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

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Giftiger Goldrausch bedroht Indigene in Brasilien
Giftiger Goldrausch bedroht Indigene in Brasilien

Stand: 02.02.2023

  • Notstand im Gebiet der Yanomami: WWF fordert Stopp des illegalen Goldabbaus

Der Goldabbau im brasilianischen Bundesstaat Roraima hat eine humanitäre Katastrophe unter den Yanomami ausgelöst. Am Montag verhängte Präsident Lula in dem Gebiet den Notstand.

Unterernährte und kranke Kinder des Indigenen Volkes werden in Krankenhäuser ausgeflogen, die Luftwaffe liefert Lebensmittel. Roberto Maldonado, Brasilienreferent beim WWF-Deutschland sagt: „Die Yanomami bezahlen die Gier nach Gold seit Jahren mit ihrer Gesundheit und sogar ihrem Leben.
Nur weil das Bolsonaro-Regime Journalisten und humanitäre Organisationen davon abhielt, das Gebiet der Yanomami zu betreten, kommen die Bilder von der humanitären und ökologischen Katastrophe erst jetzt ans Licht.“ Bolsonaro hatte in seiner Amtszeit den illegalen Goldabbau faktisch legalisiert und so einen tödlichen Goldrausch im Amazonas ausgelöst.

Die Situation verdeutlicht auch den Handlungsdruck für den neugewählten Präsident Lula. Der WWF fordert ihn unter anderem auf, sich für den Stopp des illegalen Bergbaus im Land der Yanomami, sowie in anderen Gebieten einzusetzen. Denn die humanitäre Katastrophe im Gebiet der Yanomami ist kein Einzelfall: Umwelt- und Gesundheitsschäden durch illegalen Bergbau sind weit verbreitet, zum Beispiel im Bundesstaat Para im Land der Mundurukus. Dort sind 90 Prozent der Indigenen mit Quecksilber vergiftet. Auch der gesetzliche Rahmen muss korrigiert werden: Gold aus illegalen Quellen darf nicht den Weg in den legalen Handel finden.

Daten einer Geo-Plattform , die von WWF, Oswaldo Cruz Foundation, Amazonian Scientific Innovation und weiteren Institutionen zeigten bereits im letzten Jahr: Die Verschmutzung mit Quecksilber im Amazonas ist deutlich höher als bisher angenommen. Die Plattform zeichnet ein umfassendes Bild der Belastung von Mensch und Umwelt durch Quecksilber in der größten Regenwaldregion der Erde: 70 Prozent des im Bergbau verwendeten Quecksilbers gelangt in die Atmosphäre, 30 Prozent in den Boden und das Wasser. Das Gift erreicht die Menschen, weil sie Fische und belastete landwirtschaftliche Lebensmittel konsumieren. Dies führt zu drastischen Gesundheitsproblemen, wie etwa chronischen Schäden an Organen und des Nervensystems oder dauerhaften Hirnschäden bei ungeborenen Kindern. Teilweise werden hohe Belastungen aber auch in weit entfernten Orten Brasiliens wie Manaus, Cametá, Belém oder Tucuruí gefunden, wie die Plattform zeigt.

Quelle
WWF

Stand 02.02.2023

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Forstbetrieb Ebrach legt Feuchtbiotope an
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Kleine Tümpel mit großer Wirkung für den Artenschutz: Forstbetrieb Ebrach legt Feuchtbiotope an

04/05.02.2023

Ebrach - Der Forstbetrieb Ebrach legte mehrere Feuchtbiotope an, um verschiedenen Arten einen Lebensraum zu bieten und den Wasserhaushalt des Waldes zu stabilisieren.

Denn Wald besteht nicht nur aus Bäumen: Mit einem guten Mix aus strukturreichen Mischwäldern, Blüh- und Offenlandflächen sowie Tümpeln leisten die Bayerischen Staatsforsten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität.
Der Forstbetrieb Ebrach hat über die Jahre und zuletzt im Revier Oberschwappach mehrere Feuchtbiotope angelegt. „Amphibien wie die Gelbbauchunke oder der Kammmolch suchen sich je nach Jahreszeit unterschiedliche Lebensräume. Im Frühling wandern sie zu geeigneten Laichgewässern, die sich durch die warme Frühlingssonne schnell erwärmen und möglichst frei von Fressfeinden wie Fischen oder räuberischen Käfern sein sollten“, sagt Revierleiterin Ellen Koller. Das können auf natürliche Weise entstandene Wassermulden unter umgekippten Wurzeltellern sein, aber auch Fahrspuren am Straßenrand. Oder, so wie im Forstbetrieb: Ein künstlich geschaffener Tümpel.

Flache Wasser gründen viel


„Gerade durch den Klimawandel und extreme Trockenzeiten werden Stellen immer wichtiger, an denen Tiere zuverlässig Wasser zur Verfügung haben“, erklärt Forstbetriebsleiterin Barbara Ernwein. Der Kammmolch ist dafür ein gutes Beispiel – er ist die am meisten gefährdete heimische Molchart. Seine Lebensbedingungen sollen durch das EU-weite Netz aus Schutzgebieten namens Natura 2000 verbessert werden. Rund 11.500 ha der Waldfläche des Forstbetriebes stehen unter diesem Schutz. Stehende Gewässer sind aber nicht nur bei Amphibien wie dem Kammmolch oder der Gelbbauchunke beliebt – der seltene Schwarzstorch fliegt Feuchtbiotope zur Nahrungssuche gezielt an. Frösche und Kröten springen herum. Pflanzen wie das Laichkraut oder das Tausendblatt bewachsen die Gewässer.

In Zeiten des Klimawandels sind aber nicht nur Trockenperioden ein Problem: Trockenheit in Verbindung mit Starkregenereignissen verringert den Wasserrückhalt des Bodens. „Nur aufnahmefähige und humusreiche Waldböden, Sträucher und Bäume nehmen Wasser auf und verlangsamen den Abfluss. Feuchtbiotope machen deshalb auch für Hochwasserschutz und Grundwasserneubildung Sinn“, so Forstbetriebsleiterin Ernwein.

Mit schwerem Gerät zur bunten Artenvielfalt

Die neuen Feuchtbiotope im Revier Oberschwappach wurden mit einem Raupenbagger angelegt.


Es wurde darauf geachtet, dass unterschiedliche Wassertiefen entstehen (südlich ausgerichtete Flachwasserzonen bis hin zu frostfreiem Tiefwasser) und eine möglichst gute Belichtung gegeben ist, denn der Laich der Amphibien kann sich nur unter Sonneneinstrahlung schnell entwickeln. „Die Uferlinien sind lang und geschwungen, sie bieten viele kleine Versteckmöglichkeiten für die Tierchen. An den Rändern haben wir Überwinterungs- und Versteckmöglichkeiten aus Stein- und Totholzhaufen geschaffen, die schützen vor Frost und Fressfeinden“, erklärt Revierleiterin Ellen Koller. Nach den Erdarbeiten sieht die Fläche erstmal wüst aus, nach rund einem Jahr ist aber alles bewachsen und Leben kehrt ein. „Wir bepflanzen das Feuchtbiotop bewusst nicht, die Natur macht das recht schnell von allein. Wir helfen ihr nur etwas auf die Sprünge, indem wir den Tümpel so strukturreich wie möglich anlegen“, so Koller.

Fakten & Zahlen
Der Forstbetrieb Ebrach pflegt auf ganzer Fläche Feuchtbiotope. Seit 2020 wurden im gesamten Bayerischen Staatswald 332 neue Feuchtbiotope mit einer Fläche von rund 26 Hektar angelegt (Stand: Februar 2022).

Hintergrund
Mit dem Aktionsprogramm „Der Wald blüht auf“ erhalten und fördern die Bayerischen Staatsforsten bayernweit die Lebensräume und Artenvielfalt von heimischen Insekten. Dazu gehören auch Feuchtbiotope. Dieses Naturschutzprojekt wird gefördert vom Freistaat Bayern (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) aus Mitteln für besondere Naturschutzleistungen im Staatswald.

In der Aufnahme
  • Ein Bagger legt unter Anleitung von Revierleiterin Ellen Koller die Strukturen des Tümpels an (Foto: BaySF)

Quelle

Bayerische Staatsforsten AöR

Tillystraße 2

D-93053 Regensburg

Stand
03.02.2023

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LBV - ... Helmut Beran zum Landtagsantrag ...
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Statement des LBV-Geschäftsführers Helmut Beran zum Landtagsantrag von Bündnis 90/Die Grünen „Freiflächen-Photovoltaik in Landschaftsschutzgebieten mit Naturschutz vereinen und ermöglichen“

04/05.02.2023

  • Landschaftsschutzgebiete sind die letzte Suchkulisse!

Zum Landtagsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen,
Freiflächen-Photovoltaik in Landschaftsschutzgebieten zuzulassen, merken wir kritisch an, dass sich der Suchfokus für Photovoltaik-Standorte nicht auf Schutzgebiete verlagern darf und die Standortsuche in anderen Bereichen erfolgen muss. Zwar stehen wir einem Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik in Bayern grundsätzlich positiv gegenüber, allerdings müssen dabei folgende Kriterien eingehalten werden.
Unser Geschäftsführer Helmut Beran:

„Um den derzeitigen Wildwuchs auf kommunaler Ebene bei der Planung von Freiflächen-Photovoltaik zu steuern, fordern wir eine Ausweisung von Vorranggebieten über die Regionalplanung anhand klar definierter Vorgaben, genau wie beim naturverträglichen Ausbau der Windkraft. Dadurch können von vornherein die aus Sicht des Naturschutzes ungeeignete Flächen ausgeschlossen werden. Dazu zählen Natura-2000- und Wiesenbrütergebiete, Truppenübungsplätze und Naturschutzgebiete, die für den LBV keinesfalls als Standorte in Frage kommen. Landschaftsschutzgebiete und reich strukturierte Kulturlandschaften ohne rechtlichen Schutzstatus können in Ausnahmefällen als Standorte in Frage kommen. Landschaftsschutzgebiete machen in Bayern 30 Prozent der Landesfläche aus.

Es gibt in Bayern also ausreichend Flächen für Photovoltaikanlagen außerhalb dieser schützenswerten Bereiche, so dass gar keine Notwendigkeit besteht, vorrangig diese zu überplanen. Wir müssen die Photovoltaik erst da massiv bauen, wo es der Natur am wenigsten schadet, beispielsweise auf Dächern. Kulissen wie Landschaftsschutzgebiete sind immer die letzte Option. Klimawandel und Artensterben sind eine Zwillingskrise. Der Erhalt der Biodiversität, aber auch der Schutz von reichhaltig ausgestatteten Landschaften, müssen deshalb beim Ausbau der erneuerbaren Energien eine herausragende Rolle spielen.“

 
Hintergrund

Aus unserer Sicht ist auch das Potenzial von Photovoltaikanlagen an Gebäuden bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Der Ausbau der Energiegewinnung durch Sonne sollte daher vorrangig in diesem Bereich erfolgen, um Konflikte mit dem Artenschutz zu vermeiden, aber auch um die Flächenkonkurrenz in der Agrarlandschaft nicht weiter zu verschärfen. Neben Gebäuden kommen für uns auch versiegelte Flächen wie Parkplätze oder Lärmschutzwände in Frage. Kritik muss sich in diesem Zusammenhang aus unserer Sicht auch die Bayerische Staatsregierung gefallen lassen, die entgegen ursprünglichen Ankündigungen, sich nicht zur PV-Pflicht für alle Neubauten durchringen konnte. Die Pflicht gilt ab 2023 nur für gewerbliche Bauten, ab 2025 gilt für Wohngebäude lediglich eine Empfehlung mit einer Reihe von Ausnahmen.

In der Aufnahme
  • Photovoltaikanlage_Elisabeth-Woelfl-LBV.jpg

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV),
Landesgeschäftsstelle: Eisvogelweg 1, 91161 Hilpoltstein.

Stand 26.01.2023

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Klimaschutz als Fundament für Frieden
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Klimaschutz als Fundament für Frieden

03/04.02.2023

  • 375 Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg – DBU-Kongress

Osnabrück
. Der Westfälische Frieden von Osnabrück und Münster beendete vor 375 Jahren, im Oktober 1648, Gemetzel und Grausamkeiten des Dreißigjährigen Krieges zwischen nahezu allen damaligen europäischen Mächten – und gilt damit auch als Wegbereiter für die Idee eines Friedensbundes gleichberechtigter, souveräner Staaten. Im Jubiläumsjahr widmet die Stadt Osnabrück sieben Monate lang sieben Themen. Immer im Mittelpunkt: Zukunft und Jugend.
Zum Start im April dreht sich alles um Natur und Umwelt. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) beteiligt sich deshalb mit einem hochrangigen internationalen Kongress zum Klimaschutz als Friedensgrundlage: Am Montag, 24. April, werden von 10 bis 16 Uhr in der OsnabrückHalle Antworten auf die Frage gesucht, wie Natur und Ressourcen als elementare Friedensgrundlage zu bewahren sind. Anmeldungen und Infos unter: https://www.dbu.de/@375WestfFrieden.

Impulsvorträge von Auma Obama, Bundesministerin Svenja Schulze und UBA-Präsident Dirk Messner

Der Vormittag ist den globalen Zusammenhängen gewidmet. Zu Wort kommen unter anderem die kenianische Soziologin und Autorin Dr. Auma Obama, eine Halbschwester des früheren US-Präsidenten Barack Obama, sowie Svenja Schulze, die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und Prof. Dr. Dirk Messner, der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA). „Wir freuen uns sehr, dass diese Expertinnen und Experten am DBU-Kongress teilnehmen“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. „Das bedeutet für uns eine hohe Wertschätzung und zeigt zugleich die globale Dimension des Klimaschutzes, der ein zentrales Zukunftsthema ist.“ Die Themenpalette der Impulsvorträge reicht vom internationalen Klimaschutz als Instrument der Friedenssicherung über Afrikas Weg zur Nachhaltigkeit bis hin zur Frage, wie die Transformation zu einer solchen Nachhaltigkeit im weltweiten Maßstab gelingen kann – gerade für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen. Ihnen ein eigenständiges und finanziell unabhängiges Leben auf Basis eines nachhaltigen ökonomischen Wachstums zu ermöglichen, ist etwa das Ziel der Auma-Obama-Stiftung.

 „Weltweit drohende oder schon bestehende Konflikte um Ressourcen“  

„Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat gezeigt, wie brüchig die Idee von einem europäischen Friedensbund ist“, so Bonde mit Blick auf das Jubiläumsjahr zum Westfälischen Frieden. „Der Krieg wirft auch ein Schlaglicht auf weltweit drohende oder schon bestehende Konflikte um Ressourcen – von Energie über Umwelt bis hin zu Nahrungsmitteln.“ Gerade weil künftige globale Machtverhältnisse und geopolitische Konstellationen unkalkulierbar seien, komme es umso mehr darauf an, „Klima, Umwelt und Natur zu schützen – als Fundament des Friedens. Wenn die Menschen hier versagen, rächt sich das eines Tages.“ Denn biologische Vielfalt, sauberes Trink- und Grundwasser, intakte Böden sowie lebendige Ökosysteme seien nicht nur ein Garant für den Erhalt des Planeten, „sondern auch für die Friedenssicherung. Wer sich nicht um die Ressourcen der Erde schert, riskiert Konflikte, Krisen und Kriege um die natürlichen Lebensgrundlagen. Dann werden Klima- und Artenkrise zu Ursachen von Flucht, Vertreibung und Migration.“

Das Recht von Kindern auf eine gesunde Umwelt

Ob und welche Lösungen für derartige Zukunftsfragen parat stehen, will der internationale DBU-Kongress aufspüren. Neben den Impulsvorträgen geht es vormittags in einem englischsprachigen Talk-Format um das Recht von Kindern auf eine gesunde Umwelt. Professor Philip Jaffé, Mitglied im Ausschuss der Vereinten Nationen (UN) für die Rechte des Kindes, sowie Joshua Hofert, Vorstandssprecher der Kinderrechtsorganisation terre des hommes, erörtern mit Jugendlichen ein hochaktuelles Projekt: Noch bis zum 15. Februar läuft nämlich eine weltweite Konsultation des UN-Kinderrechtsausschusses zum ersten Entwurf von Leitlinien für Staaten, damit sie die Umweltrechte von Kindern mehr als bisher beherzigen.

Internationale Workshops über grünes Geld für den globalen Süden, Konfliktursachen und Wasserkrisen

In Kooperation mit renommierten Institutionen bietet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt schließlich am Nachmittag vielversprechende Workshops an. Beteiligt sind unter anderem neben terre des hommes das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und die Alexander von Humboldt-Stiftung. Grünes Geld für den globalen Süden, Prävention von Wasserkrisen, Konfliktursachen und ein englischsprachiger Workshop zur Klimagerechtigkeit versprechen spannende Einblicke – und den Blick auf den Westfälischen Frieden aus ungewohnter Perspektive.

In der Aufnahme der © Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  • Friedenssicherung durch Klimaschutz: Zum Jubiläum 375 Jahre nach Abschluss des Westfälischen Friedens in Münster und Osnabrück spürt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) auf einem internationalen Kongress am 24. April mit Impulsvorträgen und spannenden Workshops der Frage nach, wie Natur und Ressourcen als Friedensgrundlage zu bewahren sind – gerade für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen.

Quelle
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück

Stand 02.02.2023

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Weniger Eichhörnchen in Bayern?
Bild zum Eintrag (1081783-160)
BN Citizen Science-Projekt: Weniger Eichhörnchen in Bayern?

03/04.02.2023

Der BUND Naturschutz ruft seit drei Jahren zum Beobachten und Melden von Eichhörnchen auf.
Ein Jahresvergleich zeigt, dass die Eichhörnchenmeldungen im vergangenen Jahr zurückgingen. Die Rekordhitze 2022 könnte eine mögliche Ursache sein. Im Moment ist die beste Beobachtungszeit.

Sie sind klein, flink und sehr süß: unsere Eichhörnchen. Man findet sie überall dort, wo es Nüsse und Samen zu sammeln gibt. Der BUND Naturschutz will aber mehr über Eichhörnchen herausfinden - nämlich wo sie in Bayern vorkommen und wie sich ihr Lebensraum über die Zeit verändert. Seit Beginn des Citizen Science Projekts im Jahr 2020 können Interessierte über eine App oder über die BN-Webseite melden, wann und wo sie Eichhörnchen entdeckt haben (https://www.bund-naturschutz.de/aktionen/eichhoernchen-beobachten-und-melden ).
Bis jetzt kamen so 35.500 Sichtungen mit 45.300 Tieren zusammen. „Diese Zahlen sind großartig und je mehr Menschen an dem Projekt mitarbeiten, umso besser werden die Datengrundlage und ihre Aussagekraft“, erklärt der BN Vorsitzende Richard Mergner. Nach einem tollen Projektstart 2020 mit 10.300 Tiersichtungen haben sich die Meldezahlen 2021 mit 22.500 Tieren mehr als verdoppelt und sind dann 2022 (12.500 Eichhörnchen) wieder stark gesunken. Die Gründe dafür sind vielfältig. „Wir können mit dieser Forschungs-Methode keine absoluten Bestandszahlen generieren, aber Trends beobachten. Allerdings ist dies nur möglich, wenn wir die Daten von mehreren Jahren miteinander vergleichen. Nach drei Projektjahren sind Interpretationen noch schwierig“, so Projektleiterin Martina Gehret.

Dass aber Lebensraumveränderungen, Nahrungsengpässe und die Rekordhitze im letzten Jahr ebenfalls mit den zurückgegangen Eichhörnchenmeldungen zu tun haben, da ist sich die Naturschützerin sicher. „Wir hatten viele Rückmeldungen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern wegen der anhaltenden Hitze. Gleichzeitig waren die Auffangstationen überfüllt“, erklärt Gehret weiter. Grundsätzlich gilt: Eichhörnchen folgen dem Nahrungsangebot und die Tiere brauchen samentragende Bäume, um zu überleben. „Derzeit melden uns die Teilnehmer*innen ihre Beobachtung überwiegend aus städtischen Gebieten, Gärten und Parks. Das sind meistens Orte mit einem häufig schwankenden Samenzyklus der Bäume und Sträucher. Gibt es dort wenig Nahrung, wandern viele Jung- und Alttiere ab. Wie sich die Bestände aber wirklich entwickeln, lässt sich nur herausfinden, wenn wir mehr Daten aus allen Naturräumen Bayerns erhalten“, so Gehret.

Nur Abwarten bis mehr Daten eingehen will der BN aber nicht. Deshalb ist für dieses Jahr eine Überarbeitung der Eichhörnchen-App geplant. Sie soll den Projektteilnehmer*innen das Melden erleichtern und die Möglichkeit schaffen, mit dem BN in Austausch zu treten. „Wir möchten zukünftig das Melden von toten oder keinen Tieren ermöglichen. Denn auch diese Information ist wichtig für die Wildtierforschung“, erklärt die Projektleiterin.  Damit zukünftig mehr Meldungen aus dem Wald und der offenen Landschaft eingehen, denkt der BN zudem über standortbasierte Push-Messages nach.

Bis die App überarbeitet und ein Update 2023 zur Verfügung steht, darf jeder gerne mit der ersten Version weiterhin mitmachen. Laut dem Naturschutzverband gehen keine Daten verloren und jede Meldung ist wichtig.

Übrigens: Die beste Beobachtungszeit ist jetzt! Die Bäume haben noch nicht ausgetrieben, die Kronen sind kahl. Sehr gute Voraussetzungen winteraktive Eichhörnchen zu beobachten. Wer die Tiere außerdem unterstützen will, kann neben dem Pflanzen von eichhörnchenfreundlichen Bäumen (z.B. Walnuss, Buche), Sträuchern (Hasel) und Blumen (Sonnenblumen), den Tieren eine flache Schale mit Wasser anbieten. Da die Paarungszeit der Eichhörnchen bereits im Januar beginnt, haben diese jetzt einen hohen Nahrungsbedarf. Während der Wintermonate ist deshalb eine Zufütterung mit Samen, Früchten und Nüssen ebenfalls eine große Hilfe. Mehr Infos dazu unter https://www.bund-naturschutz.de/tiere-in-bayern/eichhoernchen

 
In der Aufnahme des BUND Naturschutz
  • Eichhörnchen-App


Quelle
BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg

Stand 02.02.2023

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... Netzwerk der europäischen Solarindustrie-Regionen
Energie- und Klimaschutzminister Günther startet Netzwerk der europäischen Solarindustrie-Regionen

03/04.02.2023

Energie- und Klimaschutzminister Wolfram Günther hat am Donnerstag (26.1.) in Brüssel den Startschuss für eine Zusammenarbeit der europäischen Solarindustrie-Regionen gegeben. Sachsen, Andalusien und Kärnten bilden den Kern dieses neuen, von Sachsen initiierten Netzwerks, dem weitere europäische Solarindustrieregionen beitreten können.

Der förmliche Start des Netzwerks soll mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung im März parallel zum Solar Power Summit in Brüssel erfolgen.

Energie- und Klimaschutzminister Günther: »Photovoltaik ist eine der Schlüsseltechnologien der Energiewende in Europa. Sachsen verfügt über eine innovative und kraftvolle Solarindustrie und eine exzellente Forschungs- und Wissenschaftslandschaft. Und Sachsen ist der führende Halbleiterstandort in Europa. Das macht Sachsen zum Kristallisationskern der europäischen Solarindustrie und zum unverzichtbaren Partner für das Ziel der EU, klimaneutral und energiesouverän zu werden, also unabhängig von Stromimporten und anfälligen Lieferketten. Dafür braucht es die Zusammenarbeit der europäischen Solarindustrie-Regionen.

Wir wollen Kompetenzen bündeln, aber auch stark gegenüber der EU auftreten. Denn in Brüssel werden jetzt die industriepolitischen Weichen für die europäische Solarindustrie gestellt, die sich in einem harten Wettbewerb etwa mit China und den USA behaupten muss. Für Sachsen geht es darum, enorme wirtschaftliche Potenziale zu heben. Und für Sachsen geht es darum, die Energiewende zu beschleunigen, also klimaneutral zu werden und der Wirtschaft den dringend benötigten standortnahen Grünstrom bereitzustellen. Von der Herstellung des hochreinen Polysiliziums über Forschung und Entwicklung bis zur Chip- und Modulherstellung: Sachsen ist schon heute ein Solarindustrie-Cluster ersten Ranges. Das wollen wir im Verbund mit den anderen europäischen Solarindustrie-Regionen ausbauen.«

In einem Roundtable-Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Solarverbänden, EU-Kommission, EU-Parlament sowie der Regionen Andalusien (Spanien) und Kärnten (Österreich) wurde darüber diskutiert, wie die Solarindustrie-Regionen dazu beitragen können, die Ziele der EU-Solarenergiestrategie zu erreichen und welche europapolitischen Rahmenbedingungen sie dafür benötigen. Die EU-Solarenergiestrategie sieht vor, die jährliche Produktion von Photovoltaik in der EU bis 2025 auf mehr als 320 Gigawatt und bis 2030 auf 600 Gigawatt auszubauen.

Zudem startete Günther am Donnerstag mit seinem andalusischen Amtskollegen Jorge Paradela Gutiérrez (Industrie- und Energieminister der Autonomen Gemeinschaft Andalusien) eine Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und Andalusien, die vom sächsischen Ministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung koordiniert wird.

Das sächsische Energie- und Klimaschutzministerium war am 18. Januar der European Solar PV Industry Alliance (ESIA) beigetreten. Das von der EU-Kommission gegründete und aus Vertretern von Politik und europäischen Photovoltaik-Herstellern bestehende Netzwerk hat zum Ziel, die europäische Solarindustrie wiederzubeleben.

Günther befindet sich am 26. und 27.1. in Brüssel. Neben Gesprächen zur europäischen Solarindustrie stehen die Zukunft der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik und die Einführung einer Gemeinwohlprämie als Instrument der EU-Agrarförderung auf der Tagesordnung

Quelle
Sächsische Staatskanzlei
Archivstraße 1
01097 Dresden

Stand 26.01.2023

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Von den Donauauen bis zum Gäuboden ...
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Von den Donauauen bis zum Gäuboden - Vielfalt der Biotope im Stadtgebiet von Straubing

02/03.02.2023

  • Start der Kartierung wertvoller Lebensräume in der Stadt Straubing

Unter fachlicher Leitung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) nimmt Anna Stöttner, Biodiversitätsberaterin der Stadt Straubing ab diesem Frühjahr die Naturschätze in der Stadt Straubing unter die Lupe.

 „Die Biotopflächen sind wesentlicher Bestandteil unserer Stadt- und Kulturlandschaft und tragen zu einer hohen Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bei. Eine Bestandsaufnahme und die Aktualisierung der Daten sind eine wertvolle Hilfe, um diese Gebiete der Öffentlichkeit bewusst zu machen und bei der weiteren Stadtentwicklung angemessen zu berücksichtigen“, erläuterte Oberbürgermeister Markus Pannermayr und bat die Anwesenden, die Kartierung im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen.
Michael Stellmach, Leiter des Teams Biotopkartierung im LfU dankte der Stadt Straubing für ihr außerordentliches Engagement mit eigenem Personal bei der Naturinventur und unterstrich die Bedeutung der Biotopkartierung: „Sie liefert der Stadt, den Grundstückseigentümern, den Naturschutzbehörden, Planungsbüros, Naturschutzverbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen wichtige Informationen für ihre tägliche Arbeit, wie zur Planung und Beurteilung von Bauvorhaben oder von Maßnahmen zum Schutz der Natur.

Auf der Basis der aktualisierten Daten können die naturnahe Bewirtschaftung und Pflege der Biotopflächen gezielt über den Vertragsnaturschutz honoriert werden.“ Über den Start der Geländearbeiten wurden am 31.01.2023 die lokalen Behörden, Naturschutzverbände und Interessenvertretungen der Bewirtschaftenden informiert.

Straubing hat Anteil an zwei sehr unterschiedlichen Naturräumen: der Donau mit einer beeindruckenden Auenlandschaft und dem seit historischer Zeit ackerbaulich geprägten Gäuboden mit fruchtbaren Lössböden.

Durch die immer wieder stattfindenden Flussverlagerungen der Donau entstanden die heute ökologisch so wertvollen Flussschlingen mit herausragenden Lebensräumen von teilweise landesweiter Bedeutung. Diese sind Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura2000“, dem größten Naturschutzprojekt der Welt.

Im Bereich der Auenlandschaften in den Schutzgebieten zwischen der Öberauer Donauschleife im Nordwesten, der Gollau im Norden und dem Alburger Moos im Westen konnten großflächige Gebiete mit artenreichen Wiesen erhalten und teils sogar wieder aufgebaut werden. Hier lassen sich noch seltene, für Auenwiesen typische Vogelarten wie der Große Brachvogel, die Uferschnepfe oder der Wachtelkönig beobachten. In den Feuchtwiesen stehen seltene Pflanzenarten wie das Spießblättrige Helmkraut oder der Kriechende Sellerie. In den Altwässern der Donau wachsen Krebsschere und Europäischer Froschbiss.

In der Kartierung von 1984 wurden 256 Biotope mit einer Gesamtfläche von 584 ha erfasst. Dies entspricht einem Flächenanteil von rund 9 % am Stadtgebiet. Das Wissen über die wertvollen Biotope wird nun zum ersten Mal mit Erhebungen in den Sommerhalbjahren 2023 und 2024 auf den neuesten Stand gebracht. Die Ergebnisse der Kartierung liegen voraussichtlich im Sommer 2025 vor.

Die Naturschutzbehörde der Stadtverwaltung Straubing und das LfU stehen für weitere Auskünfte zur Verfügung. Für alle Interessierten liegt in der Stadtverwaltung die Broschüre des LfU „Lebensräume erfassen und gemeinsam bewahren“ zur Information aus oder kann als PDF heruntergeladen werden.

Weitere Informationen

Gemäß Art. 46 des Bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) ist das LfU für die landesweite Durchführung der Biotopkartierung zuständig. Die Biotopkartierung erfasst und beschreibt nach einem bayernweit einheitlichen Schema wertvolle Lebensräume, wie die nach § 30 und § 39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) oder Art. 16 und 23 BayNatSchG gesetzlich geschützten Biotoptypen oder die Natura 2000-Lebensraumtypen. Sie liefert eine Bestandsaufnahme der wertvollen Flächen und der Pflanzenarten, die dort leben. Wiederholungskartierungen bringen die Daten auf den neuesten Stand. Das LfU koordiniert die Arbeiten bayernweit und stellt die Ergebnisse den Gemeinden und der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Biotope werden im Gelände erhoben und im Maßstab 1:5.000 in Luftbild-Karten eingezeichnet.

  • www.lfu.bayern.de/natur/biotopkartierung/
  • www.lfu.bayern.de/natur/fis_natur/fin_web

  • Broschüre: „Lebensräume erfassen und gemeinsam bewahren“ unter https://www.bestellen.bayern.de/shoplink/lfu_nat_00374.htm

In der Aufnahme
  • Die seltene Krebsschere fühlt sich als Wasserpflanze in den Altwässern der Donau wohl. Quelle: Dr. Walter Joswig, LfU

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg

Stand 01. Februar 2023

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WWF: Auenrenaturierung braucht mehr Rückenwind
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WWF: Auenrenaturierung braucht mehr Rückenwind

02/03.02.2023

  • Auen spielen zentrale Rolle für Hochwasserschutz, Wasserhaushalt und Artenvielfalt

Der WWF Deutschland hat die Bundesregierung aufgefordert, die Wiederherstellung von Flussauen mit mehr Nachdruck zu verfolgen. Diese hätten zahlreiche positive Effekte für den Hochwasserschutz und die Artenvielfalt. Auch ihre Bedeutung als natürlicher Wasserspeicher werde angesichts zunehmender Dürren immer offensichtlicher.

Das in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt von 2007 formulierte Ziel, die Rückhalteflächen an Flüssen bis 2020 um 10 % zu vergrößern, sei jedoch deutlich verfehlt worden.
Es gebe zwar viele gute Konzepte und Bemühungen. Dennoch komme die Auenrenaturierung stellvertretend für die Renaturierung aller Feuchtgebiete in Deutschland zu langsam voran. Die vorhandenen Potenziale seien noch bei weitem nicht ausgeschöpft. Es brauche hier mehr Schub. Nach dem Weltnaturgipfel in Montreal müsse auch Deutschland beim Schutz der Artenvielfalt nachlegen. Auch hierbei spielten Auen eine wichtige Rolle.

„Auenlandschaften verdeutlichen die Bedeutung und zugleich die Gefährdung von Feuchtgebieten in Deutschland und Europa. Sie sind Zentren der Artenvielfalt, bieten unzähligen Tier- und Pflanzenarten einen einzigartigen Lebensraum. Sie dienen als natürliche Überschwemmungsgebiete bei Hochwasser als Puffer und haben einen positiven Effekt auf den Landschaftswasserhaushalt. Doch durch sich rasant verändernde klimatische Bedingungen und übermäßige Entwässerung sind Auen immer stärker bedroht. Ihr Schutz und ihre Wiederherstellung ist eine Gesellschaftsaufgabe und dient nicht nur der Artenvielfalt, sondern sichert auch Wasser als Lebensgrundlage für Mensch und Natur“, sagte Sven Guttmann, WWF-Referent für die mittlere Elbe.

"Auenlandschaften verdeutlichen die Bedeutung und zugleich die Gefährdung von Feuchtgebieten in Deutschland und Europa."

Sven Guttmann, WWF-Referent für die mittlere Elbe

Für die Auenrenaturierung seien nicht nur ausreichend Finanzmittel notwendig. Zur zügigen Umsetzung von Programmen brauche es auch ausreichend gut geschultes Personal und ressortübergreifende Zusammenarbeit. Erfahrungen mit dem eigenen WWF-Auenprojekt an der Mittleren Elbe hätten deutlich gemacht, dass Auenrenaturierung ein Generationenprojekt sei, das nur durch eine breite Zusammenarbeit verwirklicht werden kann, sagte Guttmann. Umso wichtiger sei, dass die Politik funktionierende Rahmenbedingungen herstelle, um zügig voranzukommen.

„Was Auen so besonders macht, ist die kleinräumige Vielfältigkeit der Lebensräume durch den dynamischen Einfluss des Wassers. Dieses Mosaik verändert sich ständig, vor allem mit jedem Hochwasser. Zunehmende Dürreperioden und ausbleibende kleinere Hochwasser aber setzen auch den Auenlandschaften zu. So sanken in der weitläufigen Elbaue die Grundwasserspiegel in den letzten Jahren so stark, dass auch dort mittlerweile flächig Auenwälder absterben und Gewässer austrocken.“

Der vom Umweltbundesamt herausgegebenen Auenzustandsbericht von 2021 kommt zu dem Schluss, dass das bundesweite Potenzial für die Wiederanbindung von Auenflächen in einer Größenordnung von einigen zehntausend Hektar bislang erst zu einem kleinen Teil ausgeschöpft ist.

Der WWF hat mit seinem 2019 abgeschlossenen Naturschutzgroßprojekt Mittlere Elbe in enger Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt sowie dem Biosphärenreservat Mittelelbe eine große Deichrückverlegung umgesetzt, durch die ein durchgehender Verbund überflutbarer Auenwälder gesichert werden konnte. Auf 600 Hektar Fläche darf sich die Elbe seither bei Hochwasser wieder natürlich ausbreiten. Wertvoller Auenwald von der Mulde- bis zur Saalemündung wurde wiederhergestellt und an die natürliche Überflutungsdynamik angeschlossen.

Quelle
WWF

Stand: 01.02.2023

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In der Aufnahme von Johannes Rother

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Ein Neubau aus Abbruchmaterial
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 Ein Neubau aus Abbruchmaterial

02/03.02.2023

Heek/Kreis Borken. Aufgrund der großen Herausforderungen beim Wohnungsbau fordert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein Umdenken – hin zu mehr Ressourcenschutz.

Großes Potenzial sieht sie bei hochwertigen Recyclingbaustoffen. Das mittelständische Unternehmen Betonwerk Büscher im nordrhein-westfälischen Heek hat mit DBU-Förderung ein Verfahren für Innenwände aus Beton mit 100 Prozent Natursteinersatz entwickelt. Beim Festakt zu einem nun fertiggestellten Neubau wollen sie zeigen, dass die Methode auch Perspektiven für den seriellen Wohnungsbau eröffnet. Zum Empfang am 1. Februar kommt der ehemalige DBU-Kurator Jens Spahn.

Bauschutt aus dem Hochbau wieder für den Hochbau einsetzen

Laut krachend lässt eine Baggerschaufel Bauschutt auf den Anhänger eines Traktors fallen. Hellgrauer Staub wirbelt auf. Wie in einer einzigen Bewegung wendet der Bagger, während gleichzeitig die Baggerschaufel herabsinkt. Dann frisst sie sich erneut in einen riesigen Berg aus Bauresten, vorwiegend Mauerwerkbruch. „Der wird üblicherweise als Abfallstoff bezeichnet“, sagt Wolfgang Büscher. „Aber für uns ist das kein Müll, sondern ein Wertstoff.“ Gemeinsam mit seinem Bruder Hans-Jürgen leitet er das Betonwerk Büscher im nordrhein-westfälischen Heek. Die Mengen sind beachtlich: Allein im Jahr 2018 fielen laut Umweltbundesamt (UBA) aus den Fraktionen Bauschutt und Straßenaufbruch 73,9 Millionen Tonnen mineralische Abfälle an. Von den recycelten Baustoffen wurden laut UBA jedoch lediglich 15,8 Millionen Tonnen hochwertig in der Asphalt- und Betonherstellung eingesetzt. Technisch ließe sich noch weit mehr Bauschutt aus dem Hochbau wieder für den Hochbau aufbereiten.

Große Herausforderungen beim Wohnungsbau mit Recyclingbaustoffen abmildern

Recyclingbeton als Wertstoff könnte dazu beitragen, den von der Bundesregierung angestrebten Bau von 400.000 Wohnungen pro Jahr voranzubringen. „Aufgrund von Ressourcen- und Energieverbrauch, Lieferengpässen und Fachkräftemangel stehen wir beim Wohnungsbau vor großen Herausforderungen“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde und fordert ein Umdenken. „Recyclingbaustoffe haben ein enormes Potenzial, um zur Lösung beizutragen. In Politik und Praxis finden sie bisher jedoch noch zu wenig Beachtung.“ Recyclingbeton etwa schont nach den Worten Bondes Rohstoffe wie Kies und Sand sowie deren Abbauflächen, entlastet Deponien und ist energieeffizienter als herkömmliche Verfahren. Zudem binde Altbeton Kohlenstoffdioxid (CO2) und trage so zur Treibhausgasminderung bei. Dass sich Recyclingbaustoffe aus sogenannten Porenbetonrezyklaten als Wände in einem Bauvorhaben eignen, hat erstmals das Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien (IWT) Bremen 2020 nachgewiesen. Laut der DBU-geförderten Studie sind solche Recyclingbaustoffe allerdings baurechtlich nicht geregelt. Deren Verwendung kann demnach lediglich über eine Zustimmung im Einzelfall oder eine Zulassung erfolgen. Genau diese Hürde haben die Büscher-Brüder genommen. Wolfgang Büscher: „Als erstes Unternehmen in Deutschland erhielten wir 2021 die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).“

Recycling-Verfahren mit 13 Prozent geringerem Treibhausgas-Ausstoß

Auf dem Platz des mittelständischen Familien-Unternehmens liegt der aufgeschichtete Wertstoff nach Bruchstück-Größe sortiert in unterschiedlichen Kammern, abgetrennt durch Mauern aus sogenannten Büscher-Blöcken. Die sind riesengroß, grau und aus recyceltem Abbruchmaterial gegossen. Der Wertstoff lagert aber nicht nur auf dem Unternehmensgelände, er wird dort auch weiterverarbeitet. In einer großen Produktionshalle trocknen gerade frisch gegossene Innenwände aus reinem Abbruchmaterial. „100 Prozent Natursteinersatz inklusive der Sande“, so Hans-Jürgen Büscher. „Wir dürfen Wandelemente mit bis zu elf Metern Länge und 3,7 Metern Höhe herstellen.“ Das Unternehmen hat zudem eine Ökobilanz-Studie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Eine ein Quadratmeter große und 14 Zentimeter dicke Recycling-Stahlbeton-Innenwand von Büschers verursacht bezogen auf die CO2-Ersparnis eine 13-prozentige Minderung gegenüber einer Standard-Stahlbeton-Innenwand gleicher Größe. Die Entwicklung dieser effizienten Bausysteme aus gemischtem Mauerwerkabbruch hat die DBU mit mehr als 400.000 Euro gefördert.

Ein Mehrfamilienhaus aus Recycling-Material

Dass die Wände aus Natursteinersatz im seriellen und kostengünstigen Wohnungsbau eingesetzt werden können, wollten die Brüder selbst beweisen. Nur fünf Fahrminuten vom produzierenden Unternehmen entfernt haben sie neu gebaut – ein Drei-Parteien-Miethaus, bei dem alle Innenwände aus 100 Prozent Recycling-Beton bestehen. „Durch dieses Haus können wir auch zeigen, dass unsere Wände den herkömmlichen qualitativ ebenbürtig sind“, sagt Wolfgang Büscher. Der Enthusiasmus ist ihm anzumerken. Er weist im Eingangsbereich auf eine bewusst sichtbar gebliebene Wand aus Mauerwerkabbruch. Deutlich zu sehen: rote Bruchsteine und grauer Beton. Alle anderen Innenwände sind so unauffällig hellgrau wie man es von Beton kennt. Neben eingesparten Ressourcen und Treibhausgasen gibt es einen anderen Vorteil im Vergleich zu einem Neubau mit gemauerten Wänden: die kürzere Bauzeit. „In zwei Wochen hat der Rohbau gestanden“, sagt Hans-Jürgen Büscher. Der Grund: Die Innenwände konnten individuell vorgefertigt werden. Nach kaum vier Monaten Bauzeit ist das Recyclinghaus nun bezugsfertig. Am 1. Februar wird zum Empfang geladen – mit dabei: der ehemalige DBU-Kurator Jens Spahn.



In der Aufnahme
Vorreiter: Die Brüder Büscher haben das erste Gebäude in Deutschland errichtet, bei dem 75 Prozent aller Wände aus Recycling-Material bestehen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat die Entwicklung innovativer Bauteile aus 100 Prozent Natursteinersatz mit mehr als 400.000 Euro gefördert.
© Betonwerk Büscher

Quelle

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück

Stand 27.01.2023

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Vortrag 2. Februar 2023: Aktiver Naturschutz im Jordsand ...
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Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V. /Veranstaltungen 

· Vortrag 2. Februar 2023: Aktiver Naturschutz im Jordsand: Unsere Artenschutzprojekte vorgestellt

01/02.02.2023

Ahrensburg. Im neunten Vortrag der Wintervortragsreihe berichtet Dr. Steffen Gruber am Donnerstagabend, den 2. Februar, um 19:30 Uhr, über die Artenschutzprojekte des Vereins Jordsand an Nord- und Ostseeküste. Der Naturschutzverein betreut rund 20 Schutzgebiete auf Inseln, Halligen und an der Küste.
In einigen Gebieten wie im Nationalpark Wattenmeer wird der Natur freier Lauf gelassen, in anderen unterstützen die Naturschützer:innen den Erhalt bedrohter Vogelarten mit Artenschutzmaßnahmen wie Landschaftspflege, Prädatorenmanagement und Brutinseln. Gruber stellt im Haus der Natur anhand ausgewählter Projekte die vielfältigen Naturschutzaktivitäten für den Seevogelschutz dar.

Der Vortrag kann im Haus der Natur Wulfsdorf oder im Livesteram verfolgt werden.
Für die Teilnahme vor Ort wird aufgrund begrenzter Plätze um Anmeldung unter hdn@jordsand.de oder 04102-32656 gebeten. Der Referent ist im Haus der Natur.

 
In den weiteren Vorträgen der Wintervortragsreihe erfahren Sie was Menschen zur Vogelbeobachtung motiviert. Außerdem werden Artenschutzprojekte in Landwirtschaft vorgestellt und ein Reisebericht nimmt Sie mit in die wunderschöne Natur Norwegens.

 
Programm Jordsand-Wintervortragsreihe 2022-2023:

  • Donnerstag, 02.02.2023, 19:30 Uhr
Aktiver Naturschutz im Jordsand: Unsere Artenschutzprojekte vorgestellt
Dr. Steffen Gruber

  • Donnerstag, 09.02.2023, 19:30 Uhr
Fotoreisen Varanger Nationalpark Sommer und Winter
Reiner Jochims

  •  Donnerstag, 16.02.2023, 19:30 Uhr
Landwirtschaft für Artenvielfalt
Johannes Hets

  • Donnerstag, 23.02.2023, 19:30 Uhr
Motivation und Erlebensqualität bei der Vogelbeobachtung
Prof. Christoph Randler & Dr. Nadine Großmann

 
Gefördert von den Stiftungen der Sparkasse Holstein.

 
Kontakt Haus der Natur:
Anne Rottenau, Leitung Haus der Natur
Telefon: 04102-32656
E-Mail: anne.rottenau@jordsand.de
Adresse: Bornkampsweg 35, 22926 Ahrensburg-Wulfsdorf

 

In der Aufnahme - Entkusselung Rantumbecken (Sylt)
  • Am Rantumbecken auf Sylt pflegen die Naturschützer:innen vom Verein Jordsand die Landschaft, um Brutmöglichkeiten für gefährdete Vogelarten zu erhalten. Foto: Eric Walter

Quelle
Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg

Stand 30. Januar 2023

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Grünes Band: BN begrüßt Ausweisung des hessischen Grenzstreifens ...
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Grünes Band: BN begrüßt Ausweisung des hessischen Grenzstreifens als Nationales Naturmonument – Bayern muss Biotopverbund stärken!

01/02.02.2023

Als erstes westlich an den ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen angrenzendes Bundesland
weist das Land Hessen ein „Grünes Band“ an der Landesgrenze zu Thüringen als Nationales Naturmonument aus.

Bayern sollte nachziehen
und seine Bemühungen für den Biotopverbund und die Erinnerungslandschaft an der Landesgrenze zu Thüringen, Sachsen und Tschechien ausweiten indem u.a. die Nominierung für die deutsche Vorschlagsliste als UNESCO-Welterbe weiter vorangetrieben wird.
Mit der Ausweisung als Nationales Naturmonument (NNM) auf hessischer Seite werden rund 8.000 Hektar Fläche (mehr als 11.000 Fußballfelder) auf 260 Kilometern Länge unter besonderen natur- und kulturhistorischen Schutz gestellt. „Dies würdigt die naturschutzfachliche und geschichtliche Bedeutung des ehemaligen hessischen Zonenrandgebiets als Teil der nationalen Erinnerungslandschaft und fördert den grenzübergreifenden Biotopverbund zwischen Hessen und Thüringen“, freut sich der BN-Landesvorsitzende Richard Mergner. „Mit diesem klaren Bekenntnis zum Grünen Band nimmt das Land Hessen eine Vorreiterrolle ein. Die Staatsregierung sollte dem guten Beispiel folgen und den Biotopverbund auf bayerischer Seite umfassend stärken. Außerdem sollte Bayern die Nominierung des Grünen Bandes für die deutsche Vorschlagsliste als UNESCO-Welterbe weiter voranbringen.“


Mit der Ausweisung von 1.136 Kilometern des Grünen Bandes in Thüringen (2018), Sachsen-Anhalt (2019) und Brandenburg (2022) als NNM entstand das längste durchgängige Schutzgebiet am 12.500 Kilometer langen Grünen Band Europa. Durch die Ausweisung des NNM „Grünes Band Hessen“ wird dem Wirkungseinfluss des Eisernen Vorhangs, der weit über die eigentlichen Grenzsicherungsanlagen hinausging, erstmals auch auf westlich angrenzender Seite Rechnung getragen.

Bayern hat einen Anteil von 422 Kilometern zu Thüringen und Sachsen sowie 343 Kilometern zu Tschechien. „Gerade für das von Bayern selbst gesetzte Ziel, bis 2030 auf 15 Prozent Offenland der Landesfläche ein Netz aus verbundenen Biotopen zu schaffen und so das massive Artensterben zu stoppen, ist das Grüne Band – Deutschlands größtes Biotopverbundsystem - als Anknüpfungspunkt bestens geeignet. Es sollte eine Lückenanalyse erfolgen, wo auf bayerischer Seite zwischen den in den 1990er Jahren ausgewiesenen Naturschutzgebieten Nachholbedarf für den Biotopverbund besteht“, erklärt der BN-Artenschutzexperte Kai Frobel.
 
Auch hinsichtlich der Aufarbeitung der jüngeren deutschen Geschichte und des Erhalts des Grünen Bandes Bayern als Erinnerungslandschaft besteht akuter Nachholbedarf. Der BN fordert, dass zeitnah entsprechende Daten über Relikte in der einstigen Grenzlandschaft, wie Aussichtstürme, Wachhütten der Bayerischen Grenzpolizei, Abhöranlagen der BRD, Sperranlagen oder auch die sogenannten Observationspunkte der U.S. Armee erhoben werden. Diese kulturhistorischen Relikte sind für die Ausweisung als UNESCO Welterbe notwendig!


In der Aufnahme von Foto: Klaus Leidorf
  • Das Grüne Band Bayern-Thüringen mit Burggrub (bei Mitwitz, LKR Kronach) aus der Luft.

Quelle
BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg

Stand 27.01.2023

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Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal
Bild zum Eintrag (1081492-160)
Endlich wieder: Umsonst und draußen – Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal

01/02.02.2023

Criewen – Nach dreijähriger Pause lädt der Nationalpark Unteres Odertal wieder zu den traditionellen Singschwantagen ein. Das ganze Wochenende vom 3. bis 5. Februar bietet die 14. Auflage dieses Naturspektakels ein Programm für Jung und Alt.

Neben Vorträgen wird es regelmäßig Exkursionen in den Nationalpark geben, um die Singschwäne in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen.
Seit 2006 finden sich Besucherinnen und Besucher zusammen, um die Singschwäne auf ihrem Zwischenstopp in den Norden zu erleben. Nach drei Jahren ohne öffentliche Singschwantage können Gäste wieder mit einem vielfältigen Programm Wissenswertes über die imposanten Vögel erfahren und sie in der winterlichen Auenniederung beobachten. Der Gesang der Singschwäne ist einmalig und macht diese Zeit im Winter zu einem besonderen Naturschauspiel.

Bei der offiziellen Eröffnung am 3. Februar in der Criewener Kirche sorgen der Criewener Chor sowie Birgitta Rydholm und Julian Lentz für die musikalische Einstimmung. Rydholm und Lentz kommen aus der Nationalparkregion und spielen passend zum Anlass unter anderem Musik von Edvard Grieg.  Nach einem Vortrag von Nationalparkleiter Dirk Treichel geht es zu Fuß gemeinsam in den Nationalpark. Mit etwas Glück können dort die Singschwäne bei ihrem abendlichen Einflug in die Aue beobachtet und ihrem einmaligen Gesang gelauscht werden.

Am 4. und 5. Februar gibt es in regelmäßigen Abständen Rangertouren direkt zu möglichen Beobachtungspunkten der Singschwäne und Vorträge über das Leben der Vögel aus dem Norden. Was macht die Singschwäne so besonders? Warum machen sie immer im späten Winter Halt im Nationalpark? Diese und mehr Fragen beantworten die Rangerinnen und Ranger vor Ort.

Zudem wird es wieder Leckereien aus der Region geben: Der Dorfverein Criewen bietet selbstgebackene Kuchen, der Lychener Handwerksbäcker verkauft seine Backwaren, das Café „Anitas Eisstube“ lädt zu leckeren Eisbechern und mehr. Im NATURA 2000 Haus wird der Schwedter Tourismusverein MomentUM e.V. den Nationalparkladen öffnen und dort Basteleien für Klein und Groß bieten. Um 10:30  Uhr gibt es eine besondere Fährtenlese-Tour; um Anmeldung vorab unter 0162 4687780 oder info@hiddentracks.eu wird gebeten.

Die 14. Singschwantage sind kostenlos für alle Besucherinnen und Besucher und geben einen einmaligen Einblick in die Arbeit des Nationalparks Unteres Odertal für die Region.


Quelle
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S
14467 Potsdam

Stand 25.01.2023

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

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WWF: „EU-MERCOSUR-Abkommen ist ein Produkt des letzten Jahrhunderts“
WWF: „EU-MERCOSUR-Abkommen ist ein Produkt des letzten Jahrhunderts“

31.01/01.02.2023

  • WWF fordert Nachbesserung des MERCOSUR-Abkommens

Berlin, 30.01.2023: Vor dem Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Brasilien fordert der WWF den besseren Schutz von Brasiliens wertvollen Naturschätzen und den Rechten der Indigenen Gemeinschaften.

Bei dem Treffen des Bundeskanzlers und Entwicklungsministerin Svenja Schulze mit Brasiliens Präsident Lula stehen unter anderem das Freihandelsabkommen MERCOSUR und ein Besuch im Cerrado, der artenreichsten Savanne der Welt auf dem Programm. Der WWF begrüßt, dass die Bundesregierung sich im Dialog mit Brasilien auch für Umweltthemen einsetzt.
Allerdings warb Scholz auf seiner Südamerikareise mehrmals für das EU-MERCOSUR-Abkommen. Christoph Heinrich, geschäftsführender Vorstand des WWF-Deutschlands kritisiert: „Das EU-MERCOSUR-Abkommen ist ein Produkt des letzten Jahrhunderts. Es wird der existentiellen Bedrohung durch die Klimakrise und das Artensterben nicht gerecht. Es muss deswegen unbedingt nachverhandelt werden, hin zu einem Abkommen, das – vertraglich fixiert, kontrollierbar und sanktionierbar – die Rechte der Indigenen, das Klima und die Natur schützt.“ Der WWF fordert unter anderem, dass der Umweltteil des Abkommens verbindliche und messbare Ziele zum Schutz der Natur, sowie ein Klagerecht enthält.  
 
Vor der Reise von Brasiliens Präsident Lula, Scholz und Entwicklungsministerin Svenja Schulze in den Cerrado betont der WWF auch die deutsche Verantwortung für die Zerstörung der artenreichsten Savanne der Welt. Der Cerrado hat bereits die Hälfte seiner ursprünglichen Vegetation verloren, hauptsächlich musste er Soja- und Rindfleischproduktion weichen. Im Jahr 2019 machten die EU-Einfuhren von Rindfleisch aus dem Cerrado 22 Prozent der gesamten Rindfleischeinfuhren der EU und mehr als ein Viertel der Rindfleischexporte aus der Region aus. Heinrich sagt: „Wenn Deutschland eine Partnerschaft auf Augenhöhe möchte, dann muss sich der Bundeskanzler auch hier für den Erhalt der Natur einsetzen. Rindfleisch, das auf Kosten von Menschenrechten oder Naturzerstörung produziert wurde, hat in unseren Supermarktregalen nichts verloren. Die Bundesregierung muss sich jetzt dafür einsetzten, dass die EU-Verordnung zu Entwaldungsfreien Lieferketten anders als bisher auch Savannen wie den Cerrado schützt.“

Quelle
WWF

Stand: 30.01.2023

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Künstliche „Biotopbäume“ – interessante Perspektiven eines Naturschutzkonzepts
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Künstliche „Biotopbäume“ – interessante Perspektiven eines Naturschutzkonzepts

31.01./01.02.2023


Oberer / Nördlicher Steigerwald. Immer wieder wird von natürlicher Entwicklung gesprochen wenn es darum geht die gelungene Konzeption eines „naturnahen Naturschutzkonzepts“ hervorzuheben.

Wie natürlich sich solche Entwicklungen darstellen, erkennen wir immer wieder und sind tatsächlich überrascht, was die „Natur so eigenständig umsetzt“. Wenn wir beispielsweise auf entrindete, meist Buchen, treffen dann sehen wir schon genauer hin was die Naturnähe so generiert.
Wenn es sich bei diesen Buchen auch noch um wertvolle Biotopbäume handelt wie die eine oder andere Fachliteratur so von sich gibt die in einer naturnahen Kulisse erhalten werden, dann sind wir zugegeben doch überrascht, das das die Biotopbäume durch die Entnahme der Rinde zum Absterben verurteilt wurden.

Na dann so kann man fast der Überzeugung sein ist es wohl doch nicht zwingend plausibel, was die Fachliteratur so von sich gibt. In unseren Augen ist es geradezu unverantwortlich, wenn diese Bäume die erst am Beginn ihrer Entwicklung zu einem Biotopbaum waren so zerstört werden.

Als „Hirschkäfer- Tankstelle“ konnte sich einer der Bäume noch vor geraumer Zeit bewähren, nun wurde er seiner Funktion beraubt und zu einem minderwertigen Biotopbäumchen herabgestuft. Was mag den oder die Verantwortliche/n dazu bewogen haben so vorzugehen?

Artenkenntnis, so sind wir der festen Überzeugung, kann es nicht gewesen sein denn der tatsächliche Artenkenner hätte so nie gehandelt. Was war es also dann?
Wir sind von einem solchen Konzept nicht mehr überzeugt, denn es weicht doch sehr von dem an was wir vom Artenschutz in Franken® unter einem naturnahen Konzept verstehen.


Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme
  • Selbst einem Steigerforst - Schneemännchen (dieser wurde unweit des Geschehens durch unbekannte Dritte errichtet) ist bei einem solchen Anblick kein Lächeln mehr zu entlocken.
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Brut der Wanderfalken wegen milder Witterung etwas früher erwartet
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Brut der Wanderfalken wegen milder Witterung etwas früher erwartet

31.01./01.02.2023

  • Wanderweg durch das Höllbachgespreng wird bereits ab 1. Februar gesperrt

Lindberg/Grafenau. Wie auch schon in den vergangenen Jahren wird der Wanderweg durch das Höllbachgespreng unterhalb des Großen Falkensteins für Nationalparkbesucher gesperrt, heuer jedoch bereits ab dem 1. Februar. Den reviertreuen Wanderfalken soll so eine ungestörte Brut ermöglicht werden.
„Wegen des relativ milden Winters können wir aktuell nicht ausschließen, dass die Wanderfalken in diesem Jahr schon eher mit der Balz beginnen. Es wäre dann auch mit einem früheren Brutbeginn im Höllbachgespreng zu rechnen“, erklärt Jochen Linner, in der Nationalparkverwaltung für Natur- und Artenschutz zuständig. „Deshalb sperren wir den Wanderweg zwischen den Höllbachfällen und der Abzweigung Forststraße Hüttensteig in diesem Jahr bereits zwei Wochen früher als im vergangenen Jahr.“ Ab dem 1. Februar 2023 ist der Weg mit der Markierung Grünes Dreieck und Heidelbeere für Besucher nicht mehr zugänglich, zunächst bis zum 30. April.

Für die im Bayerischen Wald weiterhin gefährdete Population der Wanderfalken ist das bekannte Wandergebiet unterhalb des Großen Falkensteins von großer Bedeutung. „In der Nationalparkregion gibt es leider nicht so viele Stellen, die für eine Wanderfalkenbrut geeignet sind“, erläutert Jochen Linner. „Die Wanderfalken benötigen dafür steile, möglichst unzugängliche und von der Witterung gut geschützte Felsen. Das Höllbachgespreng ist deshalb der ideale Platz, das haben Bruterfolge der vergangenen Jahre gezeigt. Umso wichtiger ist es, dass die Tiere während der Paarung und Aufzucht ihrer Küken möglichst ungestört sind.“ Nur Experten des Landesbunds für Vogelschutz und Nationalparkmitarbeiter werfen gelegentlich aus der Ferne einen Blick ins Brutgebiet, um zu sehen, ob eine Brut läuft, beziehungsweise erfolgreich ist. Gegebenenfalls wird die Sperrung des Wanderwegs durch das Höllbachgespreng bis zum 30. Juni verlängert.

Besucher müssen während der Sperrung aber nicht auf das Naturerlebnis Höllbachfälle verzichten. Erst ab dort führt eine deutlich gekennzeichnete Umleitung über die Wanderlinie Silberblatt und den Sulzschachten zum Großen Falkenstein. Die Nationalparkverwaltung appelliert an Besucher, sich an die temporäre Wegesperrung und generell an das Wegegebot in der Kernzone zu halten. Auch andere gefährdete Nationalparkbewohner, zum Beispiel das Auerhuhn, sind während der Brut sehr störungsempfindlich. Deshalb dürfen sonstige, nicht markierte Wege und Steige bis zum 15. Juli in der Kernzone des Nationalparks nicht begangen werden.

 
Bildunterschrift:
Ab dem 1. Februar führt eine Umleitung über den Sulzschachten zum Großen Falkenstein. Der Weg durch das Höllbachgespreng wird für Wanderer wegen der Brut der Wanderfalken gesperrt. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

 
Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Straße 2
94481 Grafenau


Stand 27.01.2023


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Fledermausschutz vs. Naturschutzkonzept?
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Fledermausschutz vs. Naturschutzkonzept?

30/31.01.2023

Nördlicher / Oberer Steigerwald. Sechs Monate sind nun vergangen als eine alte, in die Jahre gekommene Kellertür, von den Verantwortlichen gegen eine neue Holztür ausgetauscht wurde.

Soweit … so gut, doch leider wurde versäumt darauf zu achten (oder besser, es wurde vergessen) dass in diese Tür auch ein geeigneter Zugang für Fledermäuse eingebracht wird. Denn das kleine Bauwerk wurde in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder von Mopsfledermäusen aufgesucht, um temporäre Starkfrostperioden überdauern zu können.
Von einem tragfähigen Naturschutzkonzept, das wohl nach Auffassung Dritter als sehr gelungen anzusehen ist, aus unserer Sichtweise heraus ist es das sicherlich nicht (mehr), darf nach unserer Sichtweise erwartet werden, dass auch auf die Belange einer in Bayern als im Bestand gefährdet und in der Bundesrepublik Deutschland als im Bestand stark gefährdet https://www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige?stbname=Barbastella+barbastellus eingestufte Kleinsäugerart, professionell Rücksicht genommen wird.

Bedenklich sind Maßnahmen, wen diese mittelbar vor dem Herbstschwärmen gegen Ende des Augusts stattfinden. Wenn jedoch das bestätigte Fledermausquartier auch Monate später der anzusprechenden Art noch immer nicht als potenzielles Überwinterungsquartier zur Verfügung steht und dieses Vorgehen mit Argumenten unterlegt wird über wir vom Artenschutz in Franken® nur den Kopf schütteln können, dann hinterlässt dieses Vorgehen in unseren Reihen einen Eindruck, der eine ganze Konzeptionsreihe rasch in Mitleidenschaft ziehen kann.

Somit werden wir uns also erneut an die Verantwortlichen wenden und darum ersuchen Fledermäusen die Zugänglichkeit zum Keller zu ermöglichen und damit die Mikrohabitatstruktur zu verbessern. Ob dieser Ansatz von Erfolg gekrönt sein wird werden wir wohl nach weiteren 6 Monaten Wartezeit sehen.

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In der Aufnahme
  • Keller vor und nach Austausch der Kellertür ... nach rund 6 Monaten gelang es leider immer noch nicht einen geeigneten Zugang in die Tür einzupassen.
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr über 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
25. Jahre Artenschutz in Franken®
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25. Jahre Artenschutz in Franken® 

Am 01.03.2021 feierte unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.
Und auch nach 25 Jahren zeigt sich unser Engagement keineswegs als "überholt". Im Gegenteil es wird dringender gebraucht denn je.

Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!


Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Im Aufbau
Was tun beim Wildunfall
Bild zum Eintrag (1001660-159)
Rechtliches §
Bild zum Eintrag (1001682-159)
Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Unser Engagement
Bild zum Eintrag (1001684-159)
Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1053853-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.

Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen.
Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
Bild zum Eintrag (1053852-159)
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein ...da wir jedoch im ganzen Land wiederfinden!

Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.
Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?
Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Juni 2019
Autorin
Natascha Gaedecke
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
Bild zum Eintrag (1053851-159)
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!
Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

AiF
12.08.2019

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
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