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Der Grünfink
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Der Grünfink

18/19.05.2019

Deutschland
. Mit einer Körperlänge von rund 15 cm zeigt sich das Männchen des Grünfinks im satten Gelbgrüngrau - das Weibchen ist mehr Grau gefärbt. Besonders im Februar bis April fällt dieser Vogel (Männchen) durch seinen Gesang auf, welcher sich von den anderen Vogelarten sehr hervorhebt.

Als Bewohner von Gärten, Wälder etc. beginnt der Grünfink bei uns bereits im April mit der Brut, wobei die Nistgelegenheit recht versteckt angelegt wird. Meist werden 4-6 Eier gelegt sowie binnen 14 Tagen erbrütet.

Die geschlüpften Junggrünlinge verbringen weitere 14 Tage im Nest, wo sie durch ihre beiden Eltern mit Sämereien die im Kropf geweicht wurden gefüttert werden. Auch kleine Insekten werden gebracht.

Als besondere Eigenart zeigen die Grünfinken nicht das typische Kotentfernen.

Man mag vermuten das durch den Verbleib der Exkremente Nesträumer angelockt werden - der von den JV gesetzte Kot verbleibt meist auf dem Nestrand, wo er zu einem "Nestmäuerchen" verhärtet.

Mehr zum Grünfink

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Grünfikmännchen
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Wildbiene im Sturzflug
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Wildbiene im Sturzflug

18/19.05.2019

Weltbienentag am 20. Mai: WWF fordert weniger Pestizide auf Deutschlands Äckern und Komplettverbot in Naturschutzgebieten

Angesichts des Weltbienentags am 20. Mai fordert der WWF von der Bundesregierung ein wirkungsvolles Programm zur Reduzierung des Einsatzes von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft, deren Komplettverbot in Naturschutzgebieten und mehr Transparenz über deren tatsächlichen Einsatz auf Deutschlands Äckern. „Ohne wirksame Maßnahmen zur Pestizidreduktion kein wirksamer Bienenschutz“, so Diana Pretzell, Direktorin Biodiversitäts-Politik vom WWF Deutschland. Mehr als die Hälfte der über 560 Wildbienenarten stehen in Deutschland auf der Roten Liste des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Sie gelten damit als in ihrem Bestand gefährdet.
Als besonders problematisch bezeichnet der WWF den Einsatz von Pestiziden in Naturschutzgebieten. Vielen Landwirten wird er über die Hintertür der sogenannten guten fachlichen Praxis erlaubt. Diana Pretzell: „In Naturschutzgebieten haben diese Gifte absolut nichts verloren, die Bundesregierung muss das per Gesetz komplett verbieten.“

Der WWF Deutschland kritisiert zudem die Ende Februar erfolgte verlängerte Zulassung für 18 Pestizide durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) als falsches Signal für den Schutz biologischer Vielfalt in Deutschland. „Die Entscheidung ist umso abstruser, da selbst das BVL einige der Pestizide als bienenschädlich einstuft“, so Pretzell.

Bisher müssen auch keine genauen Angaben über die summierte Verwendung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln auf landwirtschaftlichen Flächen gemacht werden. „Unbekannt ist, welche unterschiedlichen Wirkstoffe auf einem Acker über die Zeit zusammenkommen. Sie können im Einzelnen in Menge und Wirkstoff vermeintlich unproblematisch sein, aber die Summe der Einträge und deren Wirkung auf das Ökosystem sind verheerend“, betont Pretzell.

Die Bestände der Wildbienen befinden sich im Sturzflug. Auch bei vielen anderen Insekten nimmt in Deutschland sowohl die Gesamtzahl als auch die Vielfalt der Arten ab. Ein entscheidender Grund für das dramatische Insektensterben in Deutschland ist die ständige Intensivierung der Landwirtschaft. Falls Insekten nicht direkt durch Insektizide sterben, fehlen ihnen Lebensraum und Nahrungsgrundlagen. Unkrautvernichter töten Wildkräuter, Gräser und vernichten Grünstreifen. Enge Fruchtfolgen auf den Äckern führen zur Fehlernährung der Insekten. Da Insekten wichtige Nahrungsgrundlage für viele Vögel und Amphibien sind, verschwinden auch diese zunehmend aus unseren Landschaften.

Viele fliegende Insekten sind wichtige Bestäuber unserer Kultur- und Wildpflanzen. Ungefähr 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen werden von der Honigbiene bestäubt. 20 Prozent geht auf das Konto von Wildbienen, von Schmetterlingen, Schwebfliegen und anderen Insekten.

 
WWF-Empfehlungen, was Jede/r für Bienen (und andere Insekten) tun kann

Bio kaufen

Verbraucher sollten möglichst Bio-Lebensmittel kaufen, denn da wird auf Pestizide verzichtet. Vor allem kleinere Bio-Höfe schaffen zudem durch Fruchtwechsel, Brachflächen, Hecken, Magerwiesen und andere Strukturen einen vielfältigeren Lebensraum für Insekten.


Garten bitte unordentlich
Insekten brauchen Vielfalt: Wildblumenwiesen, Stauden, Sträucher und Hecken. Gärten mit sauber gemähtem Rasen, akkurat gestutzten Buchshecken und Geranien in Kübeln bieten Insekten und Vögeln kaum etwas. Solche Gärten tragen zum Insektensterben bei. Am besten ist der Garten wild und unordentlich. Wildblumenmischungen mit heimischen Arten sehen auch ganz wunderbar auf dem Balkon aus. Alle bunten, einheimischen Pflanzen sind toll für Bienen und andere Bestäuber.


Wildblumen bevorzugt
Gezüchteten Sorten fehlt es häufig an Pollen oder Nektar. Gefüllte Blumensorten wie zum Beispiel Garten-Chrysanthemen bringen den Bienen kaum oder gar keine Nahrung. Alle bunten, einheimischen Pflanzen sind toll für Bienen und andere Bestäuber.


Heimische Pflanzen nutzen
Durch die gemeinsame Evolution besteht ein komplexes Beziehungsgeflecht zwischen den Bienen und Pflanzen einer Region. Die Pflanzenauswahl sollte daher so getroffen werden, dass den Bedürfnissen möglichst vieler Bienenarten aus der jeweiligen Gegend entsprochen wird. Nur dann kann aus einem Garten ein echtes Bienenparadies werden.


Bienentränke anlegen
Auch Bienen haben Durst. Besonders im Frühjahr und bei großer Hitze reicht der Nektar als Wasserquelle nicht aus. Bienen sammeln Wasser an Ufern von Teichen, am Rand von Pfützen oder in Form von Morgentau auf Pflanzen. Wenn keine natürliche Wasserquelle in der Nähe ist, kann man den Bienen auch ganz einfach eine sogenannte Bienentränke selber bauen. Wichtig ist ein flacher Zugang oder Steinchen, Moos etc., damit die Bienen nicht ertrinken und wieder herauskrabbeln können. Am besten stellt man die Tränke an warmen, windstillen Orten auf. Wichtig ist auch, das Wasser regelmäßig zu erneuern.

KONTAKT
Wiebke Elbe
Pressestelle WWF
Tel: 030-311777-219
wiebke.elbe(at)wwf.de
twitter.com/ElbeWWF

Quelle
WWF

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.


In der Aufnahme
- es ist in unseren Augen von elementarer Bedeutung die uns nachfolgende Generation mit der Wertigkeit von Wildbienen umweltpädagogisch zu konfrontieren. Nur so kann es gelingen deren Sinne für die Bedeutung und die Erhaltung der kleinen Bestäuber zu schärfen.

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Wer gibt uns das Recht?
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Wer gibt uns das Recht?

18/19.05.2019

Deutschland.
Mehr und mehr Arten geraten an den Rand ihrer Existenz, die Spezies Mensch trägt an dieser mehr als bedenklichen Entwicklung ohne Frage die eigentliche Schuld.Was nehmen wir uns als nur eine (derzeit dominierende) von Abertausenden Arten heraus das wir unseren Ansprüchen alles um uns herum unterordnen?

Es ist höchste Zeit das wir unser Handeln umstellen um den uns noch begleitenden Arten die Chance zu eröffnen auch ihrer Art ein Überleben zu eröffnen.
Es ist an der Zeit das durchdachte Abläufe erarbeitet werden die einen sichtbaren (nicht nur auf dem Papier) Beitrag zu endlich mehr Lebensraumschutz abbilden. Erkennbar sind trotz aller Bemühungen kaum Verbesserungen und mit jedem Jahr das verstreicht geben wir die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder aus der Hand.

Unserer Generation ist es auferlegt den Schutz der Biodiversität voranzutreiben, die uns nachfolgenden Generationen werden diese Möglichkeiten nicht mehr erhalten. Dem der seine Kinder und Enkelkinder liebt dem muss klar werden das uns gemeinsam nicht mehr sehr viel Zeit bleibt um dieser uns nachfolgenden Generation eine Erde zu hinterlassen auf der es sich es noch zu leben lohnt.

Wer die Schönheiten der uns umgebenden Umwelt nicht sieht dem bleibt auch der Sinn des Lebens verborgen.  Artenschutz in Franken®

Die Überlegenheit einer Spezies macht sich in unseren Augen sicherlich nicht an dem sichtbar das diese alle anderen Arten negativ dominiert. Überlegenheit bedeutet die Weitsicht in sich zu tragen der eigenen und allen Arten die Möglichkeit zu eröffnen langfristig zu überdauern – im ureigenen Sinn.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
-    Fütternde Stare


Neue Aufnahmen zum Star
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NABU: Bundesregierung muss Schweinswale besser schützen
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NABU: Bundesregierung muss Schweinswale besser schützen
17/18.05.2019

Zum Tag des Ostseeschweinswals fordert der NABU den Artenverlust in den heimischen Meeren zu stoppen
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Berlin – Zum Internationalen Tag des Ostseeschweinswals am 19. Mai  appelliert der NABU an die Politik, Deutschlands einzigen heimischen Wal, den Schweinswal, besser zu schützen. „Erst vor Kurzem hat uns der Bericht des Weltbiodiversitätsrates drastisch vor Augen geführt, dass wir mitten in einer menschengemachten Welle des Artensterbens sind.

Für den Ostseeschweinswal, von dem es nur noch wenige hundert Tiere gibt, tragen wir als Deutschland direkt Verantwortung. Wir müssen jetzt handeln. Sonst laufen wir Gefahr, den kleinen Wal an unseren Küsten zu verlieren“, mahnt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Erst vor einer Woche lieferte der sogenannte IPBES-Report dramatische Zahlen. Weltweit drohen bis eine Million Arten auszusterben. Schuld daran ist der Mensch. Unsere Ozeane sind massiv übernutzt, industrialisiert und auf zwei Drittel ihrer Fläche stark geschädigt  –  auch der Lebensraum des Schweinswals, die Ostsee. Insgesamt stehen ein Drittel der marinen Arten auf der deutschen Roten Liste und gelten als gefährdet. „Die kleine Teilpopulation des Ostseeschweinswals ist vom Aussterben bedroht. Insbesondere der ungewollte Beifang in Stellnetzen, aber auch Unterwasserlärm und die zunehmenden Lebensraumverluste machen den Tieren zu schaffen. Im vergangenen Jahr wurden mit über 200 Tieren so viel tote Schweinswale an unseren Ostseestränden gefunden wie noch nie“, sagte NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff.
 
Doch statt endlich zu handeln, und den Schweinswal zumindest in den für ihn ausgewiesenen Meeresschutzgebieten effektiv vor den Gefahren der Fischerei, Schifffahrt oder fragwürdigen Infrastrukturprojekten wie dem geplanten Fehmarnbelttunnel zu schützen, bagatellisiert die Bundesregierung die dramatische Lage des Ostseeschweinswals und blockiert bei internationalen Verhandlungen einen verbesserten Schutz. „Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat erst kürzlich verhindert, dass die ‚Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten‘ den Schutzstatus des Schweinswals anhebt. Der Grund dafür war, dass dann die Fischerei bei den hohen Beifangzahlen eingeschränkt werden müsste. Das für die Fischerei verantwortliche Bundesministerium opfert den Schweinswal für wirtschaftliche Interessen“, kritisiert Detloff.
 
Um dem Ostseeschweinswal eine Zukunft zu geben, fordert der NABU, die Fischerei insbesondere mit Stellnetzen in den ausgewiesenen Meeresschutzgebieten zu verbieten. Darüber hinaus muss die Ostsee leiser werden. Der NABU forscht gemeinsam mit schleswig-holsteinischen Fischern an sogenannten alternativen Fanggeräten, die Beifänge vermeiden können und hat eine Landesstelle Schweinswalschutz in Flensburg eingerichtet. Hier können die sympathischen Meeressäuger regelmäßig von Land oder beim vom NABU organisierten Whale Watching beobachtet werden.
 
Hintergrund
In der Ostsee leben zwei getrennte Populationen von Schweinswalen. Während die im westlichen Teil lebende Beltseepopulation noch geschätzt 18.500 Tiere zählt, so leben in der östlichen bzw. zentralen Ostsee nur noch wenige hundert Individuen. Die Grenze beider Gruppen verläuft auf Höhe der Halbinsel Fischland-Darß. Nach Aussage der Weltnaturschutzunion IUCN gilt die östliche Population als vom Aussterben bedroht. Während die natürliche Lebenserwartung der Tiere bei ca. 20 Jahren liegt, zeigen jüngste Studien, dass gerade weibliche Schweinswale aufgrund des hohen menschengemachten Drucks in der Ostsee im Schnitt keine vier Jahre alt werden. Unter 30 Prozent der Tiere erreichen überhaupt die Geschlechtsreife.
 

 
Für Rückfragen:
Dr. Kim Detloff, NABU-Leiter Meeresschutz,
Mobil +49 (0)152.09202205, E-Mail: Kim.Detloff@NABU.de
 
Dagmar Struß, Landesstelle Schweinswalschutz, NABU Schleswig-Holstein,
Mobil +49 (0)170.9611081, Email: Dagmar.Struss@NABU-SH.de
 


Quelle/Nabu
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 53/19 | 17. MAI 2019
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Ein Brückenschlag für den Wanderfalken 2018 II
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Ein Brückenschlag für den Wanderfalken

17/18.05.2019

Bayern. Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie und der Autobahndirektion Nordbayern unterstützt wird.

Weitere Projektmodule wurden vor wenigen Tagen installiert.

Erleben sie die Entwicklung hautnah ... hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Gerhard Kunze
- Auch mobile Achsen können wertvolle Perspektiven zur Erhaltung der Artenvielfalt vorhalten. Vorausgesetzt sie werden mit den entsprechend durchdachten Modulen bestückt.
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Zum Weltbienentag am 20.Mai
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Zum Weltbienentag am 20.Mai

17/18.05.2019

So werden Sie Wildbienen-Hotelier

Zum 2. Weltbienentag: Bieten Sie ein klassisches Hotel oder Wildnis-Camp an – Volksbegehren war nur erster Schritt

Hilpoltstein, 16.05.2019 – 506 Wildbienenarten leben in Bayern, mehr als jede dritte ist laut Roter Liste gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Zum zweiten Mal setzen die Vereinten Nationen mit dem Weltbienentag am 20. Mai ein internationales Zeichen gegen die schwindenden Insektenbestände. „Unsere Insekten werden schleichend ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Sie verschwinden in dramatischem Tempo – und das in Bayern und auch rund um den Globus. Wenn es so weiter geht, rast die Weltgemeinschaft auf ein ökologisches Desaster zu“, sagt LBV-Landwirtschaftsreferent Matthias Luy. Ein erster Schritt für Bayern war das erfolgreiche „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“, das neue Impulse für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft setzt. Aber jeder kann etwas für die Vielfalt und Insektenwelt Zuhause tun und zum Beispiel Wildbienen-Hotelier werden.

Jeder Naturfreund kann eine Vielzahl an Insekten mit Nistmöglichkeiten unterstützen. Denn die Insekten finden in der freien Natur immer seltener geeignete Orte für ihre Eier. „Wildbienenhotels sind gut geeignet, um die Lebensweise der wilden Schwestern der Honigbiene kennenzulernen und sie gefahrlos zu beobachten, denn Wildbienen stechen nicht“, sagt Martina Gehret, LBV-Gartenexpertin. Ein Wildbienenhotel zum Aufhängen oder Aufstellen hilft verschiedenen Wildbienenarten, wie zum Beispiel Mauerbienen, Blattschneiderbienen oder Scherenbienen.

Doch bei weitem nicht jedes im Handel angebotene Bienenhotel macht Sie zum erfolgreichen Hotelier. Die Nisthilfen sollten aus Hartholz sein und keinesfalls aus Plastik oder Glas. Sonst wird die Brut nicht gut belüftet und stirbt ab. Die Brutröhren sollten im Durchmesser von zwei bis acht Millimetern sein, damit große und kleine Wildbienen das Hotel nutzen können. „Ein Fünf-Sterne Hotel zeichnet sich dadurch aus, dass die Bohrungen glatt sind und keine Holzsplinte in die Öffnungen stechen“, sagt Gehret. Grundsätzlich sollte die Nisthilfe an einem sonnigen Plätzchen hängen und mit einem kleinen Vordach witterungsgeschützt sein.

 
Allerding legt der Großsteil der über 500 bayerischen Wildbienenarten seine Eier im Boden ab. Für sie haben klassische Wildbienenhotels keinen Nutzen. Hier sind Hoteliers mit mehr Abenteuerlust gefragt, die den Insekten ein „Wildnis-Camps“ anbieten: offene, sandige Bodenstellen. Dort können im Boden nistende Wildbienen, wie beispielsweise die Graue Sandbiene, unterirdische Gänge für ihre Brut graben.
Wer ein guter Wildbienen-Hotelier werden will, der sorgt auch für das richtige kulinarische Angebot. Denn finden die Wildbienen in der Nähe kein vielfältiges Blütenbuffet, wird das errichtete Hotel wahrscheinlich leer bleiben. „Blühen heimische Wildpflanzen über das Jahr verteilt, finden die Wildbienen stets eine reich gefüllte Tafel voller Nektar und Pollen“, sagt Gehret. Im Frühjahr lieben sie Winterlinge und Blaustern, im Sommer erfreuen sie sich an Wiesenschafgarbe, Glockenblume und Wiesensalbei. Wenn zum Herbst noch Rainfarn und Wilde Möhre blühen, stehen die Chancen gut, dass sich der Garten oder Balkon rund um die Nisthilfe mit herrlichem Summen füllt.


Bienenschutz und Politik
Mit dem erfolgreichen Volksbegehren Artenvielfalt ist der erste Schritt in Richtung einer naturverträglicheren Landwirtschaft gemacht. Aber nicht nur die bayerische Umweltpolitik muss sich ändern, wenn der Insektenrückgang aufgehalten und umgekehrt werden soll. Auch auf Bundes- und EU-Ebene muss der Schutz von Insekten endlich in die Tat umgesetzt werden. „Die milliardenschweren Subventionen müssen an konkrete Leistungen der Landwirte für die Umwelt geknüpft werden und Strukturelemente wie Blühflächen wieder selbstverständlicher Bestandteil der Agrarlandschaft werden. Der Pestizideinsatz muss deutlich sinken und hochgiftige Wirkstoffe müssen endlich vom Markt“, fordert Luy.


Bürgerwissenschaftliche Mitmach-Aktion zu Bayerns Insekten
Um mehr über den Zustand von Wildbienen und anderen Insekten in Bayern und Deutschland zu erfahren, ruft der LBV und sein bundesweiter Partner NABU zum zweiten Mal zu einer bundesweiten Zählung auf.

Bei der Aktion „Insektensommer“ sind vom 31. Mai bis zum 09. Juni sowie vom 02. bis zum 11. August alle Bürger aufgerufen, Insekten zu zählen und die Daten an den LBV zu melden. LBV und NABU erhoffen sich damit ein deutschlandweit genaueres Bild von der Insektenwelt in unseren Städten und ländlichen Regionen. Denn bislang liegen nur wenige bundesweite und artenübergreifende Informationen dazu vor.

Alles Weitere zur Insektenzählung von LBV und NABU vom (31.05.-09.6. und 02.-11.8.): www.lbv.de/insektensommer.

In der Aufnahme des LBV

Mauerbiene_am_Insektenhotel - Peter Bria_LBV Bildarchiv-1.jpg

Für Rückfragen LBV-Pressestelle:
Markus Erlwein |Sonja Dölfel, E-Mail: presse@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7180 | -7184. Mobil: 0172-6873773.

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

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Bald ist es vollbracht!
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Bald ist es vollbracht!

17/18.05.2019

Unsere Vögel sterben - Das Artensterben nimmt dramatische Ausmaße an!

Deutschland.
In den vergangenen Jahren zeigt sich in dem von uns erfassten Bereich ein zunehmend dramatisches Bild.

  • Unsere Vögel sterben uns förmlich unter den Händen weg!

Gerade in der freien Feldflur, doch nicht nur hier erkennen wir das viele, vormals als Allerweltsvögel bezeichnete Arten um ihr Überleben kämpfen.

  • Die Reproduktionsraten und Erfolge nehmen vielfach dramatisch ab!

Um etwa 50% sind die Bestände und Brutpaare in den vergangenen Jahren zurückgegangen mit weiter negativer Tendenz. Wer nach den Gründen fragt braucht sich nur etwas umzusehen und wird erkennen das es vor allem die elementaren Veränderungen in den Lebensräumen sind. Wo Nahrung und Rückzugsräume fehlen gibts es für unsere Artenvielfalt nichts mehr zu holen.  

Wir erkennen derzeit nur die Spitze des "Eisbergs des Artensterbens" der uns erst in einigen Jahren das gesamte Ausmaß unseres Wirkens sichtbar werden lassen wird.

  • Bei den Insekten hat die Bestandmasse (nicht nur die Arten) um mehr als 70% abgenommen. Und wo 70% weniger Nahrung, da finden sich auch ähnliche Zahlen bei den Arten welche sich von diesen Insekten ernähren!

Das Vogelsterben steht für uns ohne Frage im direkten Zusammenhang mit der intensiven und industrialisierten Landwirtschaft. Auch sterile Privatgärten tragen zur zunehmend negativen Entwicklung bei.

  • Seit 10 Jahren laufen innerhalb unserer Organisationen Untersuchungen die aufzeigen das mit einer durchgängigen "Vogelfütterung" die Reproduktionserfolge für "ausgewählte Arten" ansteigen.

Unsere Vögel verhungern in einer sterilen Umwelt


Sieht so die Zukunft für die uns nachfolgende Generation aus?

Und wer nun der Meinung ist das hier übertrieben wird dem sei geraten die Augen nochmals in einigen Jahren zu öffnen wenn der "durchschlagende Erfolg" unseres gemeinsamen Wirkens sichtbar wird.

In der Aufnahme
- seine Eltern fanden in den ausgeräumten Landschaftsstrukturen keine Nahrung mehr und mussten den kleinen Feldsperling sterben lassen.
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Alarmierende Zahlen bei Bayerns Amphibien
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Alarmierende Zahlen bei Bayerns Amphibien

17/18.05.2019

Eine erste Auswertung der diesjährigen Amphibienwanderung in Bayern zeigt einen gravierenden Einbruch im Vergleich zu den Vorjahren. An vielen Amphibienzäunen wurden von den Amphibienhelferinnen und -helfern des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) 40 bis 60 Prozent weniger wandernde Tiere gezählt.

Neben der intensiven Landnutzung scheint das trockene Jahr 2018 vielen Amphibienpopulationen schwer zugesetzt zu haben.

"Die Zahlen sind ein überdeutliches Alarmzeichen", sagt der BN-Vorsitzende Richard Mergner und mahnt ein Umdenken in der Landnutzung an: "Unsere rund 6.000 freiwilligen Helferinnen und Helfer leisten seit Jahrzehnten bei den Amphibienwanderungen gerne und leidenschaftlich ihren Beitrag für die Erhaltung der Amphibien in Bayern. Doch nur wenn Feuchtlebensräume erhalten und neu geschaffen werden, können wir verhindern, dass der Klimawandel die Erfolge dieses Engagements zunichte macht."

Eine Umfrage bei ausgewählten BN-Kreisgruppen zeigt bayernweit das gleiche Bild: Die Anzahl der Amphibien, die von den BN-Amphibienzaunbetreuerinnen und -betreuern gesammelt und sicher über die Straße gebracht wurde, ging an den meisten Übergängen stark zurück. 50 Prozent weniger Tiere waren in fast allen Landkreisen an einem oder mehreren Übergängen zu beobachten. Auch Einbrüche um 90 Prozent sind erschreckenderweise keine Seltenheit. Befragt wurden die Kreisgruppen Amberg-Sulzbach, Ansbach, Bad Kissingen, Erding, Fürth-Land, Kulmbach, Neu-Ulm, Rosenheim, Schweinfurt, Straubing-Bogen und Unterallgäu.
Trockenheit setzt Amphibien zu

"Diese Zahlen machen uns große Sorgen. Wir vermuten, dass vor allem die Trockenheit 2018 und die Frühjahrstrockenheit 2019 den Amphibien zugesetzt haben und für die geringe Anzahl bei der diesjährigen Laichwanderung verantwortlich sind. Ob und wie sich die Zahlen wieder erhöhen, falls es wieder feuchtere Jahre gibt, ist nicht vorherzusehen. Es könnte für Bayerns Amphibien bereits fünf vor zwölf sein, insbesondere weil wir nicht wissen, wie sich die Niederschläge angesichts des Klimawandels entwickeln werden", erklärt der BN-Artenschutzreferent Prof. Kai Frobel.

Amphibien wandern in regnerischen Frühjahrsnächten. 2019 gab es die praktisch kaum. Hinzu kommt der aktuelle Wassermangel in Teichen, Mooren und Feuchtgebieten aufgrund des Trockenjahres 2018 und des in vielen Teilen Bayerns niederschlagsarmen Winters 2018/19. Hoffnung dagegen macht die Erfahrung, dass die Einbrüche dort deutlich geringer waren, wo die Amphibien günstige Lebensbedingungen vorfinden. Überall, wo Feuchtwiesen und -weiden und Tümpel nicht ausgetrocknet sind und Kleingewässer, Brachflächen und Saumstrukturen ausreichend vorhanden waren, setzte der trockene Sommer 2018 den Beständen offenbar deutlich weniger zu.

Volksbegehren Artenvielfalt hilft auch den Amphibien

Auch für die Amphibien kommt das Volksbegehren Artenvielfalt gerade zur rechten Zeit. Reduzierung des Pestizideinsatzes, Erhöhung der Nahrungsverfügbarkeit (Insekten), Erhalt von Lebensräumen (Feuchtgrünland), Erhöhung der Anbaufläche in ökologischer Landwirtschaft, das Belassen von Uferrandstreifen und die Verbesserung des Biotopverbundes u.a. können dazu beitragen, dass Bayerns Amphibienbestände für eine Zukunft fit gemacht werden, in der zunehmend trockene Frühjahre und Sommer zu erwarten sind. Aber auch von der Wiederherstellung der natürlichen Auendynamik an bayerischen Flüssen in Verbindung mit natürlichem Hochwasserschutz würden die Amphibien stark profitieren.

"Die vor zehn Tagen vom Weltbiodiversitätsrat vorgestellte Studie über das Artensterben ergab, dass weltweit zwei von fünf Amphibienarten vom Aussterben bedroht sind. Auch in Bayern sieht es nicht gut aus: nur acht von 19 heimischen Amphibienarten stehen nicht auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Aber wenn wir jetzt handeln, können wir noch verhindern, dass eines Tages das Quaken der Frösche so selten zu hören sein wird wie der Gesang von Braunkehlchen oder des Kiebitzes.", sagt Kai Frobel


Quelle / Aufnahme

BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


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Hamburg: Polizei befreit Vögel aus illegalen Fallen - Jäger unter Verdacht
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Hamburg: Polizei befreit Vögel aus illegalen Fallen - Jäger unter Verdacht

16/17.05.2019

Hamburg. Bei einem Großeinsatz am Ochsenwerder Landscheideweg (Bezirk Bergedorf) haben Polizisten, Amtsveterinäre und Vogelschützer heute vormittag (2.5.2019) zwei illegale Vogelfallen stillgelegt und sechs lebende Lockvögel befreit. Wie das Komitee gegen den Vogelmord e.V. mitteilt, handelt es sich bei den Fanggeräten um zwei Drahtfallen für den illegalen Fang von Rabenvögeln und anderen Beutegreifern.

Beide Fallen wurden am Rande eines Feldgehölzes direkt neben einem Hochsitz und anderen jagdlichen Einrichtungen gefunden. Als Lockvögel dienten eine lebende Rabenkrähe und eine Elster, die in tierquälerischer Art und Weise in den Fallen gehalten wurden. In einem Verschlag unweit der Fallen entdeckte die Polizei zudem drei weitere lebende Elstern und eine Krähe, die dort offenbar als Reserve-Lockvögel vorrätig gehalten wurden.
Bei einer Suche in der unmittelbaren Umgebung wurden zudem die Überresten von insgesamt acht toten Vögeln, darunter auch ein streng geschützter Greifvogel, gefunden und für weitergehende Untersuchungen durch das Veterinäramt sichergestellt. Sieben Vögel wurden vor Ort wieder in die Freiheit entlassen, eine Elster wurde zu einem Tierarzt gebracht.

Ausgelöst wurde der Großeinsatz durch eine Anzeige des Komitees gegen den Vogelmord, dessen Mitarbeiter die Fallen entdeckt haben und die Polizei sowie das Veterinäramt Bergedorf einschalteten. Die Behörden ermitteln nun wegen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz sowie wegen Tierquälerei. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und bereits einen Verdächtigen ermittelt. Dabei handelt es sich um einen Jäger, dem auch das Grundstück gehören soll, auf dem die Fallen entdeckt wurden.

Tierquälerei ist eine Straftat, die laut Tierschutzgesetz mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder hohen Geldstrafen geahndet werden kann. Der Fang von Krähen und Elstern mit Fallen ist in Deutschland durch das Bundesnaturschutzgesetz (§44) verboten. Im Falle einer gewohnheitsmäßigen Tatbegehungen drohen dem Täter zusätzlich bis zu drei Jahre Haft sowie ggf. der Entzug des Jagdscheins.

V.i.S.d.P. und Kontakt für Rückfragen, Bildmaterial: Dipl.-Biol. Axel Hirschfeld (Pressesprecher), An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Tel.: 01794803805, Email: axel.hirschfeld@komitee.de


Quelle


Komitee gegen den Vogelmord e.V.
Committee Against Bird Slaughter (CABS)
An der Ziegelei 8, D-53127 Bonn

Telefon: 0228/665521
Telefax: 0228/665280
info(at)komitee.de

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Ein Zuhause für Wildbienen
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Ein Zuhause für Wildbienen

16/17.05.2019

Die Vattenfall Umweltstiftung
mit der wir vor wenigen Tagen ein Wildbienenprojekt in Berlin - Hellersdorf eröffnen konnten informiert auf der Homepage aktuell darüber.

Ein Zuhause für Wildbienen


Bereits zum dritten Mal hat die Vattenfall Umweltstiftung die Installation einer Wildbienenwand unterstützt. Nach Projekten in einer Kita in Markersbach und im Haus der Natur in Goldisthal erhielten diesmal die Kinder der Kita Torgauer Strasse in Berlin Hellersdorf eine Wildbienenwand für ihr Außengelände.

Mehr auf den Seiten der Vattenfall Umweltstiftung
Artenschutz in Franken®  
Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität
Bild zum Eintrag (1006802-160)
Vom Trafohaus zum Leuchtturm der Biodiversität

16/17.05.2019

Bayern.
Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Alpenklinik Santa Maria und der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Mehr zur Projektentwicklung hier auf unseren Seiten
In der Aufnahme
- aus einem vormals artenschutzfernen Bauwerk entwickeln wir derzeit gemeinsam einen Hotspot der Biodiversität und der erlebbaren Umweltbilung
Artenschutz in Franken®  
Ein Brückenschlag für den Artenschutz
Bild zum Eintrag (1006783-160)
Ein Brückenschlag für den Artenschutz

15/16.05.2019

Bayern. Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie und der Autobahndirektion Nordbayern unterstützt wird.

Ein innovatives Projekt welches aufzeigt wie moderner Artenschutz generiert werden kann.

Erleben sie die Entwicklung hautnah ... hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme
Die Akteure um den Artenschutz in Franken®, die Autobahndirektion Nordbayern und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. hatten sich zusammengefunden um diese wertvolle Projektion auf den Weg zu bringen.
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1002857-159)
Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund  23 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
Bild zum Eintrag (1001679-159)
Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
Bild zum Eintrag (1001689-159)
Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.
Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
Bild zum Eintrag (1001681-159)
Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
Bild zum Eintrag (1001682-159)
Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
Bild zum Eintrag (1001683-159)
  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
Bild zum Eintrag (1001684-159)
Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
Bild zum Eintrag (1001661-159)
"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1001665-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Termine
11 JUL
Zweite Jahreshauptversammlung des AiF
Augsburg
Alle Termine des AiF   >
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Erschreckende Rodungen in der Fränkischen Schweiz werden zum Fall für die Staatsanwaltschaft

Mehr zum erschreckenden Thema auf den Seiten des LBV

Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg