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*** Artenschutz in Franken® - Eine zunehmende Auflichtung des Steigerwaldes welche unter dem Begriff "Nachhaltige Waldbewirtschaftung" stattfindet bereitet uns vom Artenschutz in Franken® größte Sorgen - Nach unserer Sichtweise werden hier die falschen Wege beschritten - Artenschutz in Franken® fordert Schutzzonen für den Steigerwald +++

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Besucheransturm auf den Nationalpark Schwarzwald
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Besucheransturm auf den Nationalpark Schwarzwald

25/26.02.2020

Umweltminister Franz Untersteller: „Fast 800 000 Besucherinnen und Besucher in einem Jahr – ein eindrucksvoller Beleg für die Anziehungskraft des Nationalparks.“

Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller
hat begeistert auf die erstmals wissenschaftlich fundierten Besucherzahlen im Nationalpark Schwarzwald reagiert. „Das ist der Beleg für den Erfolg des Nationalparks und seine professionelle Umsetzung in den vergangenen Jahren. Ich bin sicher, dass wir die Erfolgsgeschichte fortschreiben werden. Das neue Besucherzentrum am Ruhestein wird für einen weiteren Schub weit über die Landesgrenzen Baden-Württembergs hinaus sorgen.“

Quelle
Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

Telefon: +49 711 126-0
Telefax: +49 711 126-2881
poststelle@um.bwl.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Zitronenfalter am Waldrand

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Grenzgänger besser schützen
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Grenzgänger besser schützen

25/26.02.2020

Elefant, Jaguar, Hai: Mehr Schutz für wandernde Tierarten / Konferenz zu „Bonner Konvention“ in Indien beendet


Am Samstag endete im indischen Gandhinagar die 13. UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten. Vertreter von über 120 Staaten, die die Konvention zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten CMS (auch „Bonner Konvention“ genannt) ratifiziert haben, erhöhen den Schutzstatus mehrerer bedrohter Tiere. Unter anderem profitieren von den Beschlüssen Jaguar, Hindutrappe, Antipodenalbatross, Asiatischer Elefant, Weißspitzen-Hochseehai, Glatter Hammerhai und Hundshai.

Die internationale Staatengemeinschaft verpflichtet sich damit nicht nur dazu, das Töten dieser Tiere zu unterbinden, sondern auch deren Lebensräume grenzübergreifend zu schützen und zu erhalten. Der Bau von Straßen etwa kann Wanderrouten zerstören. Deshalb wurde dieses Jahr auch das Thema Infrastruktur auf die Tagesordnung gesetzt.

 Dr. Arnulf Köhncke, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland, begrüßt die Beschlüsse und erklärt zum Konferenzabschluss:
 
„Wandernde Tierarten halten sich nicht an Ländergrenzen. Umso wichtiger ist, dass Staaten zu deren Schutz zusammenarbeiten. Wir beobachten gerade das größte Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier. Wer nur sein nationales Süppchen kocht, wird das Problem nicht in den Griff bekommen. Es braucht globale Anstrengung gegen das globale Artensterben. Die Beschlüsse von Gandhinagar sind ein guter Schritt in die richtige Richtung. Sie zeigen, wie wichtig internationale Zusammenarbeit zum Schutz unseres Planeten ist – auch wenn es manchmal nur mühsam und zu langsam vorangeht.  
 
Zugleich ist aber auch klar: Selbstverpflichtungen bringen nur dann etwas, wenn diese effizient umgesetzt, unterstützt und finanziert werden. Hier scheitert es oft an der technischen Kapazität oder den finanziellen Mitteln, manchmal auch am politischen Willen. Es braucht Lebensraumschutz vor Ort, aber es sind auch die wohlhabenden Industrienationen in der Pflicht, die Entwicklungs- und Schwellenländern zu unterstützen. Es muss uns gelingen gemeinsam eine lebendige Erde für Mensch und Natur zu erhalten.“
 
Zum Hintergrund:

Das Übereinkommen zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, CMS) wurde am 1979 in Bonn verhandelt und unterzeichnet. Sie wird daher auch Bonner Konvention genannt. Das Sekretariat des Übereinkommens ist in Bonn angesiedelt und wird vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) getragen. Das Übereinkommen enthält die Verpflichtung der Vertragsstaaten, Maßnahmen zum weltweiten Schutz und zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten zu treffen

Kontakt:
Roland Gramling
Pressestelle
Tel.: 030 311 777 425
Roland.Gramling@wwf.de


Quelle
WWF
24. Februar 2020

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Luchse - an zahlreichen Standorten auch und gerade in Bayern bedarf es eines verbesserten Schutzes dieser Art - auch gezielte Auswilderungen wäre in unseren Augen dringlich erforderlich um einen natürlichen Regulator in bayrische Wälder zu bringen.

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Der Sperber in Franken
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Der Sperber in Franken

24/25.02.2020

Kaum ein anderer Greifvogel ist so schnell und wendig wie der Sperber.Wie er hier um Sträucher, Bäume und Häuser kurvt ist beeindruckend.

Nahezu das ganze Jahr ist er selten zu sehen und eng an den Wald gebunden.Von uns zieht ein Teil der Tiere im Herbst nach Frankreich, Spanien und gelegentlich nach Nordafrika.Parallel kommen aber im Winter Sperber aus Nordeuropa zu uns.

Im März fliegen die Sperber wieder zurück in ihre jeweiligen Brutgebiete.Jetzt, im ausgehenden Winter,
kommt das Tier in die Siedlungen.Pfeilschnell kurvt er um die Bäume, Sträucher und Häuser.

Versucht sich einen Kleinvogel an den Vogelfutterstellen zu holen.Der Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen ist ein sehr geschickter Jäger.Die früheren starken Nachstellungen und die Bejagung hat er überlebt und zählt inzwischen zu den streng geschützten Vogelarten.

In unserer Gegend ist er flächendeckend vertreten.Fast jede/r der Singvögel füttert hat ihn schon gesehen.Des Sperbers Frau ist braun und erheblich größer, wie es bei vielen Greifvögeln der Fall ist.

So steht ihnen, auch bei der Jagd zur Brutzeit, ein breiteres Beutespektrum zur Verfügung.


Autor / Aufnahme
Bernhard Schmalisch

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Fotoaktion des Nationalparks im Rahmen des 50. Geburtstags
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Fotoaktion des Nationalparks im Rahmen des 50. Geburtstags

24/25.02.2020

Grafenau.
Im Schnitt besucht täglich mehr als eine Schulklasse den Nationalpark Bayerischer Wald, um von seiner wilden Natur zu lernen. Allein 2019 nahmen 475 Klassen mit über 10 000 Schülern an Umweltbildungsprogrammen teil. „Die große Zahl und die Vielfalt der interessierten Kinder möchten wir in unserem Jubiläumsjahr in besonderer Weise dokumentieren“, sagt Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl mit Bezug auf den 50. Geburtstag des Schutzgebiets, der heuer gefeiert wird. Daher ist nun eine Fotoaktion ins Leben gerufen worden.

Auf der Homepage des Nationalparks – www.nationalpark-bayerischer-wald.de – finden Lehrer ein Infoblatt zur Aktion zum Download. Damit können die Eltern vorab informiert werden. Die Fotos selbst sollen dann am Ende der Führungen im Nationalpark entstehen.

Bildunterschrift:
Knapp 500 Schulklassen kamen allein im vergangenen Jahr in den Nationalpark. Zum 50. Geburtstag gibt’s nun eine Fotoaktion für die jungen Naturfans. (Foto: Daniela Blöchinger/Nationalpark Bayerischer Wald)

Dritter Aktionstag für Menschen mit Handicap


Veranstaltung des Nationalparks und der Landkreise am 15. Juli im Waldspielgelände

Grafenau. Zurzeit laufen viele Planungen in der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald. Neben den Veranstaltungen zum 50. Jubiläum werden aber auch andere Termine vorbereitet. So hat sich das Organisationsteam für den dritten Aktionstag für Menschen mit Handicap auch schon für die ersten Besprechungen in Grafenau getroffen. Am 15. Juli soll der Aktionstag im Waldspielgelände in Spiegelau stattfinden.

In Kooperation mit den Landratsämtern von Freyung-Grafenau und Regen plant die Verwaltung des Schutzgebiets die Veranstaltung. „Der Nationalpark ist für alle Menschen da“, stellt Nationalpark-Umweltbildungsreferent Lukas Laux fest, der auch die Gesamtleitung innehat. Mit vielen barrierearmen Wegen und Spielgeräten ist das Waldspielgelände als Veranstaltungsort bestens geeignet. Die Lage an der Grenze beider Landkreise erleichtert zudem die Anreise der beteiligten Personen, die auch sehr gut mit der Waldbahn möglich ist.

Bis Juli steht aber noch einiges an Arbeit vor dem Team. Gerade werden die verschiedenen Aktionen vorbereitet, die den Hauptteil des Aktionstages ausmachen werden. „Ziel ist, dass alle Menschen die heimische wilde Natur mit allen Sinnen erfahren können“, erklärt Laux.

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Leben im Grenzbereich

Mit dem Ranger unterwegs durch die Rachelhänge am 29. Februar

Spiegelau. Das Leben im Hochwinter war schon immer hart, sowohl für Menschen, als auch für Wildtiere. Als zusätzlicher Störenfried für die Tiere kommt der sich arglos vergnügende Skiwanderer noch hinzu. Ist der Skitourengeher abseits der Wege Wildtöter wider Willen? Treibt er den Auerhahn wirklich in den Tod? Ist das Kerngebiet die rettende Insel für die bedrohte Tierwelt? Diese und weitere Fragen beantwortet ein Nationalpark-Ranger am Samstag, 29. Februar, auf einer Schneeschuhwanderung durch die verschneite Waldwildnis.

Treffpunkt für die etwa vierstündige, kostenlose Führung ist um 10 Uhr am P+R in Spiegelau. Eine Anreise mit der Waldbahn, zum Beispiel von Zwiesel ab 9:02 Uhr und Frauenau ab 9:17 Uhr, ist möglich. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 077 66 50) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
 

Quelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Stabsstelle Koordination und Kommunikation
08552 9600-132 oder 08552 9600-144
08552 9600-100
Email: pressestelle@npv-bw.bayern.de


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Folgen der Erderhitzung in der Antarktis
Greenpeace-Expedition untersucht Folgen der Erderhitzung in der Antarktis

24/25.02.2020

Pinguin-Kolonien auf Antarktis-Insel sinken um bis zu 77 Prozent

Ushuaia/Hamburg, 11. 2. 2020 – Zügelpinguin-Kolonien auf der Antarktis-Insel Elephant Island sind seit der letzten Zählung vor 50 Jahren um fast 60 Prozent eingebrochen.

Das zeigen aktuelle Untersuchungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Bord des Greenpeace-Schiffes Esperanza. Eine spezifische Kolonie schrumpfte sogar um 77 Prozent: Das Wissenschaftlerteam von mehreren amerikanischen Universitäten zählte nur 52.786 Brutpaare, ein dramatischer Rückgang im Vergleich zu der letzten Zählung von 1971, bei der auf Elephant Island noch 122.550 Paare erfasst wurden. „Diese Zahlen spiegeln die massive Bedrohung für die Tierwelt der Westantarktis. Die Antarktis braucht dringend großflächige Schutzgebiete ohne jede menschliche Nutzung”, erklärt Thilo Maack, Meeresexperte von Greenpeace.

Mit großer Wahrscheinlichkeit, so die Wissenschaftler, ist der massive Rückgang der Zügelpinguin-Kolonien eine Konsequenz der Klimakrise: Der Rückgang des Eises, vor allen Dingen in der Westantarktis, hat dramatische Auswirkungen auf das antarktische Nahrungsnetz, das auf der Verfügbarkeit von Krill basiert. Erst in der vergangenen Woche wurden auf der antarktischen Halbinsel 18,3 Grad Celsius gemessen – das war der wärmste Tag in der Antarktis seit Beginn der Temperaturmessungen.
Drastische Auswirkungen der Klimakrise in der Antarktis

Dr. Heather J. Lynch, außerordentliche Professorin für Ökologie und Evolution an der Stony Brook University New York, leitete eine der wissenschaftlichen Zählungen. Sie sagt: „Der dramatische Rückgang der Pinguin-Kolonien zeigt, dass sich das Ökosystem des Südlichen Ozeans grundlegend verändert hat. Das wirkt sich auf die Nahrungsversorgung der Zügelpinguine aus - und alle uns vorliegenden Ergebnisse deuten darauf hin, dass dafür die Klimakrise verantwortlich ist”. Das Wissenschaftlerteam von Stony Brook und der Northeastern University hat auch eine Reihe großer, aber relativ unbekannter Zügelpinguin-Kolonien auf Low Island vermessen, wobei manuelle und Drohnen-Vermessungstechniken eingesetzt wurden. Dies ist das erste Mal, dass die Insel, auf der etwa 100.000 brütende Pinguinpaare vermutet werden, ordnungsgemäß vom Land aus vermessen wurde, mit Ergebnissen, die noch folgen werden.

Greenpeace fordert ein globales Hochseeschutzabkommen bis 2020. Ab dem 23. März startet in New York die vierte und voraussichtlich letzte UN-Verhandlungsrunde zum Schutz der internationalen Gewässer, zu denen auch Südpolarmeer gehört. Mit einem solchen Abkommen sollen Meeresschutzgebiete für Pinguine, andere Meerestiere und empfindliche Lebensräume eingerichtet werden können. Maack sagt: “Das antarktische Meer und die Ozeane allgemein brauchen umfassenden Schutz, mindestens 30 Prozent müssen bis spätestens 2030 unter Schutz gestellt werden”.


Quelle

Greenpeace e. V.
Hongkongstraße 10
20457 Hamburg
Telefon 040-30618-0
Fax 040-30618-100
E-Mail: mail@greenpeace.de

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Fall und Aufstieg der Saatkrähe
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Fall und Aufstieg der Saatkrähe: Eine Geschichte von Verfolgung und Schutz

24/25.02.2020

Bis zum Ende der 1970er Jahre wurden Saatkrähen als Landwirtschaftsschädlinge betrachtet und stark verfolgt.

Thorsten Krüger und Ko-Autoren von der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV) und vom DDA zeichnen nun anhand eines einzigartigen Datensatzes nach, wie Verfolgung und Schutz die Bestandsentwicklung der Art über die vergangenen 120 Jahre gesteuert haben.


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

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Alpen als Frühwarnsystem
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Glauber: Alpen als Frühwarnsystem

23/24.02.2020

  • Forschungsergebnisse von globaler Relevanz

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen: Auch in den Hochlagen der Alpen sind Schadstoffe nachweisbar, die weltweit über die Atmosphäre verbreitet werden. Um den Eintrag schwer abbaubarer organischer Substanzen in die Alpen zu überwachen, führen Bayern und Österreich seit 15 Jahren ein länderübergreifendes Monitoring durch. Umweltminister Thorsten Glauber betonte heute im Rahmen der Vorstellung der Messergebnisse in München: "Die Alpen sind unser Frühwarnsystem für globale Schadstoffe.

Die länderübergreifenden Messungen auf der Zugspitze und in den Hohen Tauern zeigen, welche Stoffe sich weltweit über die Luft ausbreiten und sich in den Alpen anreichern. So können wir frühzeitig erkennen, bei welchen Stoffen Handlungsbedarf besteht. Die gesammelten Daten sind von globaler Relevanz. Gemeinsam mit Österreich bringen wir unsere Forschungsergebnisse auf europäischer und internationaler Ebene ein. Unser Ziel ist die weltweite Reduzierung von Chemikalien, die sich in unseren Ökosystemen anreichern können. Damit schützen wir Mensch und Natur." Die mit dem Umweltmonitoring gewonnenen Daten von über 100 Schadstoffen sind für Hochgebirge der mittleren Breitengrade weltweit einzigartig.
Die Messungen zeigen, dass die kühleren Temperaturen der Alpen als Kältefalle für Luftschadstoffe wirken: Selbst entlegene alpine Gebiete sind nicht mehr frei von Chemikalien. Das liegt an Kondensationseffekten durch die besonderen Hochlagen der Alpen. Ursprung ist die weltweite Verwendung von Chemikalien wie beispielsweise Insektiziden, Holzschutzmitteln oder Flammschutzmitteln. Bisher sind die gemessenen Konzentrationen überwiegend als gering einzustufen. Das Umweltmonitoring dient deshalb als Frühwarnsystem: Sobald die Messungen Hinweise darauf geben, dass sich Stoffe in den Alpen anreichern, können frühzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Die Ergebnisse der langjährigen Messreihen sind eine wichtige Datengrundlage für die Weiterentwicklung chemikalienrechtlicher Regelwerke beispielsweise der europäischen REACH-Verordnung, des internationalen Stockholmer Übereinkommens sowie der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Bei einer Vielzahl von über die Stockholm-Konvention geregelten Stoffe zeigt sich bereits ein Rückgang in den Luftkonzentrationen, darunter Organochlorpestizide wie DDT und Lindan. Die gemessenen Luftkonzentrationen des Insektenvernichtungsmittels Endosulfan gingen nach dem Verbot in der Europäischen Union und in der Stockholm-Konvention innerhalb der letzten 15 Jahre sogar um 96 Prozent zurück.

Die Messungen finden seit 2005 im Rahmen verschiedener Projekte an der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze und am Sonnblick Observatorium in den Hohen Tauern statt. Im Mittelpunkt des aktuellen Projekts "PureAlps" auf der Zugspitze standen zuletzt Organochlorpestizide, Dioxine und halogenierte Flammschutzmittel. Auch neuartige Stoffe sowie Ersatzstoffe für europaweit bereits verbotene Chemikalien werden in den Blick genommen. In dem vor kurzem gestarteten Projekt OPTIMON werden die Messungen fortgesetzt. In einem weiteren Projekt werden aktuell Auswirkungen chemischer Schadstoffe auf wildlebende Insekten im Alpenraum erfasst. Seit 2005 finanziert das Umweltministerium derartige Monitoringprojekte im Alpenraum mit knapp 2 Millionen Euro.

Die Staatsregierung arbeitet zum Schutz von Mensch und Natur auch durch andere politische Initiativen daran, Chemikalien, die sich in unseren Ökosystemen anreichern können, zu reduzieren. Im Zuge des Volksbegehrens Plus wurde dabei ein wichtiges Ziel erreicht: Auf den vom Freistaat bewirtschafteten Flächen ist der Einsatz von Totalherbiziden künftig verboten. Das gilt auch für extensiv genutzte Flächen in Naturschutzgebieten, gesetzlich geschützten Landschaftsbestandteilen, gesetzlich geschützten Biotopen – und ab dem Jahr 2022 auch für landwirtschaftlich genutztes Dauergrünland. Daneben hat sich die Staatsregierung im Bundesrat erfolgreich für eine Verringerung des Herbizid-, Pestizid- und Insektizideinsatzes in Privatgärten eingesetzt.

 
Weitere Informationen sowie der gemeinsame Bericht des Bayerischen Landesamts für Umwelt und des österreichischen Umweltbundesamts sind im Internet verfügbar unter: https://www.lfu.bayern.de/analytik_stoffe/purealps/publikationen/index.htm.


Quelle

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2,
81925 München
Telefon: +49 89 9214-00
Fax: +49 89 9214-2266
E-Mail:poststelle@stmuv.bayern.de
Pressemitteilung Nr. 19/20
Datum: 19.02.2020

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In der Aufnahme von Johannes Rother


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Steigerwald! - Fingerspitzengefühl?- Nicht vorhanden
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Steigerwald! - Fingerspitzengefühl? - Nicht vorhanden

23/24.02.2020

Bayern/Nördlicher Steigerwald.
Es vergeht kaum ein Tag an dem uns nicht eine andere Mitteilung erreicht welche sich mit der "Nachhaltigen Waldbewirtschaftung" und deren Umsetzungsergebnissen auseinander setzt.

So auch hier:
Was hier auf den ersten Blick als eine Bereicherung aussehen mag ist auf den zweiten Blick eine Biotopbeeinträchtigung. Denn nicht die hier so "eindrucksvoll" - uns beeindrucken solche Bilder sowieso schon lange nicht mehr da es gilt tiefer in die Materie einzusteigen - abgelegten Buchenabschnitte sind das Wertvolle ...
.. nein es war der ursprüngliche Zustand dieses Kleinmosaiks entlang eines Waldwegs. Hier fanden sich ökologische Strukturen die als eine wahre Bereicherung des Wirtschaftswaldes zeigten. Doch was wurde daraus gemacht - die hier stehenden Pflanzen und deren Begleiter wurden ihres Lebensraums beraubt - als man sich daran machte hier den Holzeinschlag vorzunehmen.

Und ohne das notwendig zu haben wurde dieses Kleinmosaik einfach zerstört - hier fehlt es tatsächlich am nötigen Fingerspitzengefühlt ... einem Gefühl für die Natur die an jeder Stelle anders sichtbar wird und nichts von der Stange ist ....

Mehr auf unseren Seiten ....  ein (vermeidbarer) Verlust der sehr schmerzt und auch der in unseren Augen verantwortungslose Umgang mit Biotopstrukturen macht uns mehr als nachdenklich ... es gilt dringlich umzusteuern und neue Wege zum Erhalt des Steigerwalds anzusteuern denn so kann und soll es in nach unserem Dafürhalten nicht weitergehen ...
Artenschutz in Franken®  
Steigerwald - Biber
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Steigerwald - Biber

23/24.02.2020

Steigerwald.
Wir möchten Sie in dieser Rubrik mit in den Lebensraum des "Steigerwald-Bibers" mitnehmen. Er zählt zu den Tierarten die dazu beitragen den Lebensraum und das Umfeld hier zu bereichern.

Doch nicht allen gefällt das "Treiben des Bibers" - doch dort wo es möglich ist kann diese wertvolle Art einen wichtigen Beitrag leisten wieder etwas mehr Wildnis in die ausgeräumten und eintönigen Landschaften zu bringen.

Wir haben einige Aufnahmen aus dem Lebensraum des Bibers für Sie mitgebracht und möchten damit auch einen Beitrag zum Schutz dieses Tieres leisten.

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50 Prozent sind nun frei von menschlichen Eingriffen
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50 Prozent sind nun frei von menschlichen Eingriffen

22/23.02.2020

Einstimmiger Beschluss im Nationalparkrat

„Eine Spur wilder“ darf die Natur schon seit seiner Gründung auf rund einem Drittel der Flächen des Nationalparks Schwarzwald sein
. Auf der Sitzung des Nationalparkrats Anfang der Woche kamen nun weitere 1.825 Hektar Wildnisbereiche hinzu: Die Flächen, die vormals zur sogenannten Entwicklungszone gehörten, wurden formal in die Kernzone überführt. Das heißt, dass nun auch auf diesen Flächen der Mensch Natur Natur sein lässt und nicht mehr eingreift.

„Es ist ein notwendiger und wichtiger Schritt, nun, ein Jahr nach Beschluss des Nationalparkplans, weitere Flächen des Nationalparks unter den Prozessschutz der Kernzone zu stellen“, begrüßte Umweltminister Untersteller die Entscheidung des Nationalparkrates. Dieser fasste in der gestrigen Sitzung den einstimmigen Beschluss, die Kernzone, also die „eine Spur wilderen“ Bereiche, um weitere 24 Teilflächen auf etwas mehr als 50 Prozent der Gesamtfläche des Nationalparks zu erweitern. Die Vorbereitungen zu diesem Beschluss liefen seit Mitte letzten Jahres – neben der Vorstellung im Nationalparkrat gab es Begehungen mit den politischen Gremien und den Gemeindevertretern.

„Es war ein sehr guter Diskurs im Vorfeld. Befürchtungen der betroffenen Anrainerkommunen wurden ernst genommen und in die Beschlussvorlage eingearbeitet“, sagte Dr. Klaus Michael Rückert, Vorsitzender des Nationalparkrates. „Insbesondere wurden Flächen, die im Hochrisikofall der Entlastung des Borkenkäfer-Pufferstreifens dienen können, in der Entwicklungszone belassen. Alle anderen Flächen waren unstrittig – der Kernzonenerweiterung stand also aus Sicht des Nationalparkrates nichts entgegen.“

Auch aus naturschutzfachlicher Sicht war der Beschluss ein Erfolg: „Die Erweiterung der Kernzone war seit Gründung des Nationalparks stets im Plan, denn bis zum Jahr 2044 soll der Mensch auf 75 Prozent der Gesamtfläche nicht mehr in die natürliche Entwicklung eingreifen“, erläuterte Nationalparkleiter Thomas Waldenspuhl. „Die nun beschlossenen Flächen vergrößern einige bestehende Wildnisbereiche und verknüpfen bislang vereinzelt liegende Flächen. Außerdem gibt es auch neu dazugekommene Bereiche, wie den wertvollen Bergmischwald bei Allerheiligen oder den Westhang am Schliffkopf. Die Erweiterung der Wildnisbereiche im Nationalpark war ein sehr wichtiger Schritt auch im Sinne der internationalen Kriterien, die wir zu erfüllen haben, um als Schutzgebiet anerkannt zu werden. Wir sind hier auf einem sehr guten Weg!“



FotoDer Bergmischwald rund um Allerheiligen ist nun ebenfalls von der Entwicklungszone zur Kernzone des Nationalparks Schwarzwald geworden.
© Arne Kolb (Nationalpark Schwarzwald)

Quelle

Nationalpark Schwarzwald
Schwarzwaldhochstr.2
77889 Seebach

E-Mail: info@nlp.bwl.de
Telefon: 07449 - 92998 0
Fax: 07449 - 92998 499

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LBV: Höllentalbrücken sind unvereinbar mit Naturschutz
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Höllentalbrücken sind unvereinbar mit Naturschutz

22/23.02.2020

Natur wird zur Kulisse degradiert - Schönheit und Ursprünglichkeit der Landschaft werden zu Fotomotiven für Massentourismus


Derzeit liegen die Bebauungspläne für die geplante „Frankenwaldbrücke“ durch das Höllental in der oberfränkischen Gemeinde Issigau und der Stadt Lichtenberg aus.

Das nahmen die beiden Landesvorsitzenden der großen Bayerischen Naturschutzverbände Richard Mergner, Bund Naturschutz in Bayern, und Dr. Norbert Schäffer, LBV, zum Anlass, um sich gemeinsam vor Ort ein Bild über das geplante Bauvorhaben durch das Höllental zu verschaffen.

Mit ihrem Besuch wollen beide ein Zeichen für die Natur setzen, da der geplante Eingriff einen massiven Schaden in dem Naturschutz- und FFH-Gebiet verursachen würde und somit für LBV und BN unvereinbar mit dem Naturschutz ist.


Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

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Regenrückhaltebecken bringen Artenvielfalt in den besiedelten Raum
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Regenrückhaltebecken bringen Artenvielfalt in den besiedelten Raum

22/23.02.2020

  • Doktorarbeit einer DBU-Stipendiatin zeigt: Management kann naturnahe Strukturen fördern


Osnabrück/Münster. Die weltweite Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche stellt eine der größten Herausforderungen für den Erhalt der biologischen Vielfalt dar. Allein in Deutschland hat sie sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts von 1992 bis 2018 von rund 40.000 auf fast 50.000 Quadratkilometer ausgedehnt. Der enorme Flächenverbrauch führt dabei häufig zu einer Zerstörung naturnaher Lebensräume. Die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung belegen nun, dass städtische Regenrückhaltebecken bei naturnaher Gestaltung zum Erhalt der Biodiversität beitragen können.

„Heutzutage gehört der Schutz der Artenvielfalt neben dem Klimaschutz zu den größten Herausforderungen. Auf kommunaler Ebene bieten sich gute Chancen beim Management von Regenrückhaltebecken“, sagt Dr. Volker Wachendörfer, Fachreferent Naturschutz bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Im Zuge eines Stipendiums bei der DBU hatte Dr. Lisa Holtmann an der Universität Osnabrück über die Zusammenhänge promoviert.

An Regenrückhaltebecken mehr Pflanzenarten als an Kontrollgewässern


„Da städtische Gewässer aus Gründen des Hochwasserschutzes oder infolge industrieller Nutzung stark verändert wurden, sind auch ihre Ökosysteme in Mitleidenschaft gezogen worden. Mit dem Begradigen, Eindämmen und Betonieren der Bäche, Flüsse und Stillgewässer sowie der zunehmenden Flächenversiegelung steigt zudem die Hochwassergefahr in Siedlungsgebieten an“, so Holtmann. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurden in Mitteleuropa in den letzten Jahrzehnten verstärkt Regenrückhaltebecken angelegt. Im Rahmen der Doktorarbeit wurde die Vielfalt der Pflanzenarten an 35 Regenrückhaltebecken und 35 Kontrollgewässern in und um Münster (Westfalen) vergleichend analysiert. Die Ergebnisse dieser Untersuchung belegen, dass im Wasser lebende, salztolerante und gefährdete Pflanzen an den Regenrückhaltebecken in höheren Artenzahlen vorkamen als an den Kontrollteichen, die teilweise sogar extra zu Artenschutzzwecken angelegt worden waren.

Bei Anlage und Pflege der Becken Biodiversitätsschutz berücksichtigen

Entscheidend für eine höhere Pflanzenvielfalt sind nach Ansicht der Forscher vor allem kommunale Pflegemaßnahmen. „Wir gehen davon aus, dass das regelmäßige Management der Becken gute Bedingungen für gefährdete Pflanzenarten fördert“, erläutert Prof. Dr. Thomas Fartmann, Leiter der Abteilung für Biodiversität und Landschaftsökologie an der Universität Osnabrück. Um optimalen Hochwasserschutz zu erreichen, werden alle paar Jahre die Sträucher und Bäume am Ufer beschnitten und die Teiche entschlammt. Die niedrige Krautschicht wird in der Regel jedes Jahr im Winter geschnitten. Dieses Eingreifen schaffe offenen Boden und lasse Licht an die dort vorhandenen Samen, die dann auskeimen und wachsen können. Bei der Anlage und Pflege von Regenrückhaltebecken sollten Belange des Biodiversitätsschutzes zukünftig verstärkt berücksichtigt werden.


Fachlicher Ansprechpartner bei Fragen zum Projekt: Prof. Dr. Thomas Fartmann, Tel. 0541|9693551

In der Aufnahme
Mehr Artenvielfalt können Kommunen bei der Anlage und Pflege von Regenrückhaltebecken schaffen, wenn Belange des Biodiversitätsschutzes zukünftig verstärkt berücksichtigt werden.

© Lisa Holtmann


Quelle

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49090 Osnabrück
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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
Bild zum Eintrag (1008372-159)
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
Bild zum Eintrag (1010604-159)
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
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Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
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Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg