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*** Artenschutz in Franken® *** Nature meets technologie - unser Verband startet mit einem hoch innovativen Projekt das an ausgewählten Standorten Deutschlands umgesetzt wird ins Jahr 2019 - "Die Wilden Bienchen von Deutschland" - die erfolgreiche Projektreihe startet gleichfalls in eine neue Kooperationsreihe -- Artenschutz in Franken® ***

Verfälsche Biotope
Bild zum Eintrag (1004218-160)
Verfälschte Biotope - wenn wohlgemeinte Hegemaßnahmen ins Leere laufen

18/19.02.2019

Deutschland. An dieser Stelle wollen wir Sie über eine Situation informieren die mehr oder minder an zahlreichen Biotopstrukturen sichtbar wird. Meist wohlgemeint werden Nisthilfen für z.B. Stockenten inmitten teils hochwertiger Habitatstrukturen eingebracht die der Erhaltung von auch Roten Listen Arten dienen.

Mit dieser Einbringung werden jedoch auch Problemestellungen erkennbar die sich sehr negativ, gar verheerend auf Amphibien wie z.B. dem Kammmolch auswirken.


Vielfach werden Lebensraum- und Fortpflanzungsgewässer gerade innerhalb geschlossener Waldbereiche, jedoch auch an deren Rändern nicht für Enten angelegt. Hier gilt es Amphibien- und Insektenpopulationen nachdrücklich zu unterstützen. Deshalb das dringliche Ersuchen diese hochwertigen Habitate nicht durch die Installation von Stockenten-Bruthäuschen zu verfälschen.

Und wenn schon an anderer Stelle ein solches Häuschen errichtet werden soll dann aber bitte mit Sachverstand,
denn meist werden halboffene ( Leistenbruthabitate ) aufgrund ihrer "offenen Bauweise" besser angenommen als fast ganz geschlossene. Umlaufende Öffnungsspalten eröffnen der sich auf dem Gelege befindlichen Ende das Umfeld im Blick zu haben und dennoch geschützt zu sitzen.

In der Aufnahme
- Installierte Entennisthilfe in einer hochwertigen Biotopfläche

Mehr Eindrücke
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Über 1.000 gewilderte Rentiere
Bild zum Eintrag (1004201-160)
Über 1.000 gewilderte Rentiere

18/19.02.2019

Einer vom WWF unterstützten russischen Anti-Wilderei-Einheit ist ein entscheidender Schlag gegen den illegalen Wildtierhandel gelungen. In einem Dorf in der russischen Republik Sacha (Jakutien), 1.100 km von der Hauptstadt Jakutsk entfernt, wurde ein Lastwagenkonvoi gestoppt, in dem sich Geweihe und Fleisch von mindestens 1.000, mitunter sogar 1.500 getöteten wilden Rentieren befanden.

Die Polarhirsche wurden vermutlich alle auf der Taimyr-Halbinsel in der Region Krasnojarsk geschossen. Der Konvoi wurde auf der sogenannten Winterstraße Olenek-Anabar festgehalten. Der Fund besteht aus 27 Kadavern sowie Geweihen mit einem Gesamtgewicht von 5.795 Kilogramm.

 „Die Jagd auf die wilden Tundra-Rentiere gibt es seit Jahrtausenden. Doch seit einigen Jahren bemerken wir einen massiven Anstieg der Wilderei. In Kombination mit den extremen Umweltveränderungen durch die Klimakrise kann so eine Population sehr schnell verschwinden“, berichtet Eva Klebelsberg, Referentin für die Russische Arktis beim WWF Deutschland. „Dieser spektakuläre Aufgriff zeigt, dass wir es in Russland derzeit mit wahren Rentier-Massakern zu tun haben. Der Konvoi stellt wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs dar. Die Tiere werden beim Durchschwimmen der Flüsse geschossen oder die Geweihe dabei einfach abgesägt. Die Geweihe im Bast werden zu Pulver verarbeitet und vor allem in China als Heilmittel verkauft. Zungen und Fleisch sind als Delikatesse gefragt.“

Auf Druck des WWF und der lokalen Behörden habe die Verwaltung der Region Krasnoyarsk mittlerweile ein Dekret erlassen, das für fünf Jahre die Entnahme des Geweihes im Bast am lebenden Tier unter Strafe stellt. So konnte eine Gesetzeslücke geschlossen werden. Das Absägen oder Abschlagen der jungen und durchbluteten Geweihe ist eine Qual für die Wildtiere. Geschätzt sterben laut lokalen Experten etwa 70 Prozent der Tiere an den Folgen dieser Verletzung an Verblutung oder Sepsis. Die neue Verordnung ist damit für ein Gebiet gültig, das etwa viermal so groß ist wie Deutschland.


KONTAKT

Roland Gramling
WWF Deutschland
Pressestelle
Tel. 030-311 777 425
roland.gramling(at)wwf.de


Quelle

WWF
18. Februar 2019

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Wilde Rentiere

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Nachhaltigkeit und Naturnähe im Wirtschaftswald
Bild zum Eintrag (1004193-160)

Nachhaltigkeit und Naturnähe im Wirtschaftswald

17/18.02.2019

Steigerwald.
Das es sehr wohl gelingen kann dem Wirtschaftswald auch eine "wilde Note" beizufügen zeigt das ganz hervorragend geführte Konzept der Bayerischen Staatsforsten im Forstbetrieb Ebrach.

Das in einem Wirtschaftswald, dessen Leitung dem Freistaat Bayern unterliegt, Rohstoffe in entsprechend vorgegebener Menge entnommen werden erscheint unabdingbar, denn dafür hat sich demokratisch die Mehrheit der breiten Bevölkerung ausgesprochen.

Doch das es sehr wohl möglich scheint den Spagat Nutzung und Schutz auch praktisch unter einen Hut zu bringen zeigt der Forstbetrieb in Ebrach in Oberfranken.

Nicht ohne Grund unterstützt Artenschutz in Franken® seit vielen Jahren gerade auch dieses Konzept und diesen Forstbetrieb sehr intensiv und nachhaltig, da wir von dem Bewirtschaftungskonzept überzeugt sind.

Selbstverständlich kann auch hier noch das Eine oder andere verbessert werden, jedoch wird hier Tag und Tag von allen Beschäftigten daran gearbeitet dieses Prinzip zu verfeinern und es ist auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Wir haben aktuell erste Eindrücke in Wort und Bild hier auf unseren Seiten abgebildet und dabei auch die Hinterlassenschaften des Sturms Fabienne mit berücksichtigt.

Erste Eindrücke

Die Bayerischen Staatsforsten FB- Ebrach nutzen die Gelegenheit und lassen die Schäden die der Sturm hinterlassen hat anteilig unaufgearbeitet. Eine große Chance für die Artenvielfalt für die der hohe Anteil an liegendem und stehendem Totholz als Katalysator fungiert und der Artenfülle nur zuträglich sein kann.


In der Aufnahme
- Blick in den von den Bay/ Sf Ebrach bewirtschafteten Staatswald .. all dieses "Holz" bleibt nach der Entnahme von Hölzern dem Artenschutz vorbehalten.
Text ausklappbar...
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Die Amerikanische Kiefernwanze
Bild zum Eintrag (1004122-160)
Die Amerikanische Kiefernwanze

17/18.02.2019


Deutschland. Wenn Kiefernwanzen überwintern dann bekommen sie viele Mitbürger das erste Mal zu Gesicht. Duch die Wärme in der Stube "geweckt" kommen sie aus dem zum Verbrennen vorbereitete Holz das in die Wohnung eingetragen wurde hervor.

Bereits seit 2006 ist diese in Deutschland vormals nicht heimische Wanzenart bei uns anzutreffen.

Mehr Infos auch auf der Internetpräsenz des Biologischen Zentrums Kreis Coesfeld

Auch auf unserer Seite haben wir einige Aufnahmen des Tieres abgebildet
Amerikanische Kiefernwanze

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Amerikanische Kiefernwanze .... aus dem Brennholz hervorgekrochen
Text ausklappbar...
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Ohne Torf gärtnern und das Klima schützen
Bild zum Eintrag (1004113-160)
Ohne Torf gärtnern und das Klima schützen

17/18.02.2019

Vortrag am 24. Februar im Haus zur Wildnis

Ludwigsthal.
„Moorschutz ist Klimaschutz – Erfolgreich Gärtnern ohne Torf“ lautet der Vortrag von Gartenbauingenieur Hans Streicher am Sonntag, 24. Februar, um 15 Uhr im Haus zur Wildnis in Ludwigsthal.

Noch heute wird in Deutschland auf über 30 000 Hektar Fläche Torf für die Erdenindustrie abgebaut. Dieses Material ist aufgrund seiner langsamen Entstehung und seines positiven Effektes auf das Klima viel zu schade, um für einen kurzen Sommer im Blumenkübel zu enden. Welche Alternativen es gibt, zeigt Hans Streicher, der dem Landesbund für Vogelschutz Landsberg angehört, auf.

Der Vortrag findet begleitend zur Ausstellung „Faszination Moor“ in Kooperation mit dem Landesbund für Vogelschutz und dem Kreisverband der Gartenbauvereine statt. Der Eintritt ist frei. Um 13 Uhr ist jeden Sonntag auch der Film „Magie der Moore“, ebenfalls im Haus zur Wildnis, zu sehen.
 
Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Turmfalkenweibchen

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Für Bienen, Boden und Klima
Bild zum Eintrag (1004091-160)
Für Bienen, Boden und Klima

16/17.02.2019

EU-Umweltausschuss stellt Weichen für nachhaltige Landwirtschaftspolitik in Europa

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute über Hunderte von Änderungsanträgen abgestimmt, um die Agrarpolitik Europas nachhaltiger aufzustellen und somit den Umwelt- und Klimaherausforderungen gerecht zu werden.

Mindestens 30 Prozent der Direktzahlungen werden nun im Rahmen der sogenannten Eco-Schemes für den Schutz von Ökosystemen, Klima und Umwelt bereitgestellt. Die Naturschutzorganisation WWF Deutschland begrüßt diesen Beschluss. Damit ist der Agrarausschuss des EU-Parlaments in der Umsetzungspflicht.


Hierzu erklärt Matthias Meißner vom WWF Deutschland:


„Insektensterben, Wasserverschmutzung und Klimawandel einerseits, ein dramatisches Höfesterben andererseits – die Folgen einer jahrelangen misslungenen Förderpolitik im Landwirtschaftsbereich sind bedrohlich. Es ist längst überfällig, endlich auch die Erste Säule der Agrarpolitik für die Unterstützung von Landwirten zu nutzen, die nachhaltiger ihr Land bewirtschaften.

Wenn das EU-Parlament nicht die gesellschaftliche Akzeptanz für die Milliarden-Subventionen im Agrarbereich gefährden will, muss es die Vorschläge der Umweltparlamentarier aufnehmen. Das zeigt einmal mehr auch die überwältigende Beteiligung am Volksbegehren „Rettet die Bienen und die Bauern“ in Bayern.

Es ist ein gutes Zeichen, dass die Umweltpolitiker im EU-Parlament bei diesem wichtigen Thema mitbestimmen können. Umweltbehörden und Interessengruppen brauchen bei der Gestaltung der EU-Agrarpolitik ein stärkeres Mitspracherecht. Schließlich hängt von der Agrarförderung ab, ob Landwirtschaft zukünftig Umwelt zerstört oder schützt.“

KONTAKT
Wiebke Elbe
Pressestelle WWF
Tel: 030-311777-219
wiebke.elbe(at)wwf.de
twitter.com/ElbeWWF

Quelle
WWF
14. Februar 2019
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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Honigbienen an Winterlingen

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Naturnahe Flüsse für die Barbe
Bild zum Eintrag (1004089-160)
Mehr Artenvielfalt in der Aller: Naturnahe Flüsse für die Barbe

16/17.02.2019

  •     Gemeinsame Pressemitteilung von Aktion Fischotterschutz e.V. und BfN
  •     Umsetzungsphase des Projekts im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gestartet

Hankensbüttel, 12. Februar 2019
: Das neue Projekt „Artenvielfalt in der Aller – Neue Lebensräume für die Barbe“ wurde heute im OTTER-ZENTRUM der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Prof. Beate Jessel, und der niedersächsische Umwelt-Staatssekretär Frank Doods leiteten die Umsetzungsphase ein. Mit dem vom Bundesumweltministerium und vom niedersächsischen Umweltministerium geförderten Vorhaben werden in den kommenden sechs Jahren sowohl Maßnahmen am Gewässer umgesetzt, als auch Bildungs-und Öffentlichkeitsarbeit für die Entwicklung der Barben-Vorkommen an der Aller und ihren Nebengewässern im südöstlichen Niedersachsen durchgeführt. Vertreter und Vertreterinnen der Behörden, der Unterhaltungsverbände und der Naturschutz- und Angelvereine informierten sich über die Projekt-Ziele und geplante Aktivitäten.

„Die Barbe ist eine typische Art klarer, sauerstoffreicher Gewässer, die in größeren Gruppen am kiesigen oder sandigen Boden lebt. In vielen Bundesländern ist sie gefährdet, in einigen in der Roten Liste als ausgestorben geführt. Deutschland hat für die Barbe europaweit eine besondere Verantwortung, die Lebensräume dieser Fischart zu erhalten und zu entwickeln. Vorhaben, die der Wiederausbreitung der Barbe dienen, sind deshalb von bundesweitem Interesse. Da die Barbe insbesondere im südöstlichen Niedersachsen selten geworden ist, ist das Projekt für die Aller und deren Nebengewässer von besonders großer Bedeutung“, betont Prof. Beate Jessel.

„Mit dem Barben-Projekt will die Aktion Fischotterschutz durch aktiven Naturschutz und Einbindung örtlicher Akteure wieder Lebensräume für die Barbe entlang der Aller sichern und entwickeln. Hierfür ist eine breite Unterstützung von Behörden, Verbänden und Vereinen vor Ort unabdingbar. Aber wir wollen auch die Menschen für die Bedeutung naturnaher Fließgewässer als Lebensraum unzähliger Lebewesen sensibilisieren und sie für das faszinierende Ökosystem vor der Haustür begeistern“, so der Vorstandsvorsitzende der Aktion Fischotterschutz Dr. Oskar Kölsch.

Mit dem Vorhaben verfolgt die Aktion Fischotterschutz das Ziel, die Nebenflüsse der Aller ihrem natürlichen Zustand wieder näher zu bringen, um neue Lebensräume für die selten gewordene Fischart Barbe zu entwickeln und die biologische Vielfalt in und an den Gewässern zu fördern. Hierfür werden Maßnahmen umgesetzt, die auf die hohen Lebensraumansprüche der Barbe abgestimmt sind. Im Projektgebiet, den Nebengewässern der Aller, sollen beispielsweise Kiesbänke, flach abfallende Gewässerabschnitte (sogenannte Rauschen) und strömungsarme Flachwasserzonen angelegt werden. Durch den Einbau von Totholz und neu zu schaffende, landwirtschaftlich ungenutzte Randstreifen wird die Eigendynamik der Flüsse zusätzlich gefördert und der Stoffeintrag reduziert.

Die Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen erfolgt in Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren. Es werden sogenannte Verantwortungspartnerschaften gegründet, in denen Unterhaltungsverbände, Angelvereine und die Aktion Fischotterschutz gemeinsam Maßnahmen erarbeiten und wichtige Barben-Lebensräume ausweisen. Begleitet wird die Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen durch Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung mit einem Fluss-Fisch-Mobil, das im gesamten Projektgebiet im Einsatz ist. Hiermit sollen den Menschen die heimischen Fischarten nähergebracht werden.

Das Barben-Projekt wird über das Bundesamt für Naturschutz im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und des Landes Niedersachsen bis zum Jahr 2024 gefördert.

Mehr Information unter: www.barben-projekt.de

Projekt-Streckbrief unter: http://bit.ly/barbebfn

In der Aufnahme
Barbe im Gewässer (Foto: Andreas Hartl)


Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Naturschutz und Energiewende: Einklang ist möglich
Bild zum Eintrag (1004087-160)
Naturschutz und Energiewende: Einklang ist möglich

16/17.02.2019

  •     Bundesamt für Naturschutz legt „Erneuerbare Energien Report“ vor
  •     Ausbau der erneuerbaren Energien muss effizienten Umgang mit Fläche stärker berücksichtigen
  •     Landschaftliche Qualitäten erhalten, hilft Akzeptanz zu erhalten


Berlin/Leipzig, 13. Februar 2019: „Der Ausbau erneuerbarer Energien ist zum Erreichen der Klimaschutzziele zwingend erforderlich und muss auch Arten und Lebensräume vor den Folgen des Klimawandels schützen.

Die Energiewende muss natur- und umweltverträglich erfolgen. Eine wichtige Rolle spielen dabei ein effizienter Umgang mit der Fläche und die Berücksichtigung der jeweiligen landschaftlichen Gegebenheiten“, sagt Prof. Beate Jessel. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz hat heute den Erneuerbare Energien Report des BfN vorgestellt.

Der Report beruht auf den Ergebnissen von mehr als 40 Vorhaben des Forschungsschwerpunkts
„Naturschutz und erneuerbaren Energien“ am BfN. Mit dem aktuellen Überblick zeigt das BfN eine Vielzahl von Möglichkeiten auf, den tiefgreifenden Umbruch der Energieversorgung in Einklang mit dem Naturschutz zu gestalten. Im Fokus stehen dabei die Aspekte „Fläche“ und „Landschaft“. Denn die hohe Anzahl und die weite räumliche Verbreitung von Anlagen erneuerbarer Energien tragen zum Wandel von Landnutzung und Landschaftsbild bei, sie bergen außerdem Risiken für bestimmte Arten und ihre Lebensräume. Aktuell ist beispielsweise zu beobachten, dass für die erneuerbaren Energien zunehmend naturnahe Flächen wie beispielsweise Wälder oder extensiv genutztes Grünland in Anspruch genommen werden.

„Doch ein naturverträglicher EE-Ausbau kann gelingen – das macht unser Energiereport deutlich“, betont Prof. Jessel. „So ist und bleibt es für den Naturschutz wie auch überhaupt für das Gelingen der Energiewende weiterhin zentral, vorrangig Energieeinsparungen und Effizienzmaßnahmen voranzutreiben und damit den Energiebedarf an sich zu begrenzen.“ Von besonderer Bedeutung ist weiterhin ein sparsamer Umgang mit der begrenzten und begehrten Ressource Fläche: „Wir sollten im ländlichen Raum den Fokus auf flächeneffiziente Technologien sowie eine sorgfältige Standortwahl legen und gleichzeitig stärker als bisher bestehende Dachflächen vor allem in den großen Ballungsräumen für Solar-Anlagen nutzen“, so die BfN-Präsidentin. „Ein vermehrter verbrauchsnaher Ausbau kann so zum Schutz der ,freien Landschaft‘ beitragen. Keine ausbaufähigen und naturverträglichen Handlungsoptionen sehen wir hingegen für Bioenergie aus Anbaubiomasse. Außerdem sollten in den Planungs- und Genehmigungsverfahren zur Energiewende landschaftliche Qualitäten und damit das Schutzgut Landschaft stärkere Berücksichtigung finden. Dies ist auch für die Akzeptanz der Energiewende von zunehmender Bedeutung.“

Im „Erneuerbare Energien Report 2019“ werden darüber hinaus auch Ansätze für die konkrete Umsetzung des Anlagenausbaus vorgestellt. So wurden unter anderem Möglichkeiten für die naturschutzgerechte Standortwahl und zum naturschutzgerechten Bau und Betrieb von erneuerbaren Energieanlagen weiter ausgearbeitet. Beispielsweise können intelligente Vermeidungsmaßnahmen im Umfeld von Windparks dabei helfen, Artenschutzkonflikte zu minimieren.

Erneuerbare Energien Report 2019 – Ergebnisse


· Der Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) ist zum Erreichen der Klimaschutzziele notwendig und muss im Einklang mit den Zielen des Natur- und Umweltschutzes erfolgen. Er ist daher bewusst so zu steuern, dass er im Einklang mit Natur und Landschaft verwirklicht wird.

· Die Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeffizienz und -einsparung ist eine wesentliche Voraussetzung für das Erreichen einer naturverträglichen Energiewende.

· Ziel muss ein landschafts- und standortbezogener Mix aus (flächen)effizienten EE-Anlagen mit möglichst niedrigen Auswirkungen auf Mensch, Natur und Landschaft sein. Dafür sind auch neue Wege nötig. Unerlässlich ist beispielsweise das stärkere Einbeziehen der städtischen Räume, insbesondere durch den dezentralen Ausbau von Photovoltaik auf Dächern.

· Landschaftsbild und Landschaftserleben sollten bei der Planung und Zulassung von EE-Anlagen künftig besser berücksichtigt werden, auch sollten die Bürgerinnen und Bürger verstärkt in diese Prozesse eingebunden werden.

· Sowohl bei der Standortplanung wie auch bei strategischen Überlegungen für den weiteren EE-Ausbau sind Naturschutzaspekte frühzeitig mit zu berücksichtigen. Dazu sind unter anderem auch Instrumente zur bundesweiten räumlichen Verteilung zu diskutieren.

Hintergrund

Der Forschungsschwerpunkt „Naturschutz und erneuerbaren Energien“

Im Forschungsschwerpunkt „Naturschutz und erneuerbaren Energien“ am Bundesamt für Naturschutz befassen sich mehr als 40 Forschungs- und Entwicklungs-Vorhaben mit Fragen zur naturverträglichen Energiewende. Dabei handelt es sich auch um strategische Überlegungen zur weiteren Ausrichtung des Energiesystems. Mit dem „Erneuerbare Energien Report“ legt das Bundesamt für Naturschutz eine Synthese der Forschungsergebnisse vor. Dabei stehen Lösungen und Lösungsansätze für ein Miteinander von Naturschutz und Energiewende im Mittelpunkt. Denn ein großer Teil der Energiewende steht noch bevor: Im Jahr 2018 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung 35 Prozent, bis zum Jahr 2050 soll dieser auf mindestens 80 Prozent steigen.

Weiterführende Informationen über die Forschung des BfN an der Schnittstelle Naturschutz und Energiewende finden Sie unter www.bfn.de/themen/erneuerbare-energien.html und auf der Website www.natur-und-erneuerbare.de

Bezugshinweis
Der „Erneuerbare Energien Report 2019“ steht auf der BfN-Website zum Download bereit: bit.ly/EER19.
Er kann zudem in gedruckter Form kostenfrei beim Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, E-Mail: presse@bfn.de bezogen werden.

Bundesamt für Naturschutz (BfN) (2019): Erneuerbare Energien Report 2019. Die Energiewende naturverträglich gestalten! Bonn – Bad Godesberg, 44 Seiten.

Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

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- Honigbienen an Krokusse

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Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor
Bild zum Eintrag (1004085-160)

Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor

16/17.02.2019

Weg durch das Höllbachgespreng vorerst gesperrt - Umleitung über den Sulzschachten ausgeschildert

Scheuereck. Damit sich die im Höllbachgespreng lebenden Wanderfalken ungefährdet auf ihren Nachwuchs vorbereiten können, haben die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen, den dort vorbeiführenden Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig ab 15. Februar zu sperren. Eine Umleitung zum Großen Falkenstein ist ausgeschildert.

„Nur so können wir gewährleisten, dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist direkt auf den Felsen entlang des Weges ein. Sollten die Experten schließlich einen Bruterfolg beobachten, könnte die Sperrung bis maximal Ende Juni verlängert werden.

Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.
Um die Wanderfalken und andere Tierarten nicht bei Paarung und Nachwuchsaufzucht aufzuschrecken, bittet die Nationalparkverwaltung außerdem, in den Kerngebieten des Nationalparks weiterhin das Wegegebot einzuhalten und die markierten Wege und Loipen bis Mitte Juli nicht zu verlassen. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“, sagt Naturschutzbeauftragter Linner. Schließlich dienen die saisonal begrenzten Wegeeinschränkungen insbesondere dem Schutz bedrohter und gefährdeter Tierarten, etwa dem Auerhuhn.

Bildunterschrift:

Damit die Wanderfalken unterhalb des Großen Falkensteins ungestört ihre Jungen aufziehen können, wir der Weg durchs Höllbachgespreng vorläufig gesperrt. (Foto: Rainer Simonis/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund  23 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.
Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
Bild zum Eintrag (1001660-159)
Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
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Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1001665-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Termine
19 FEB
Treffen der Amphibiengruppe
Würzburg
27 MAR
Erste Hauptversammlung
Weiden/Opf.
11 JUL
Zweite Jahreshauptversammlung des AiF
Augsburg
Alle Termine des AiF   >
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Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg