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Weißstorch-Saison schon in vollem Gange
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Weißstorch-Saison schon in vollem Gange

20/21.04.2019

Es ist viel los: Neuansiedlungen, Kämpfe, verstopfte Kamine

Hilpoltstein, 18.04.2019 – Die Weißstorch-Saison 2019 ist schon in vollem Gange: Die einen brüten schon, die anderen kommen erst noch zurück aus ihren Winterquartieren. Dieses Jahr gibt es auch wieder viele Neuansiedlungen, einige davon jedoch auf ungeeigneten Standorten wie zum Beispiel beheizten Kaminen oder Strommasten.

Nicht alle Weißstörche finden einen brauchbaren Nistplatz, so dass es immer wieder Kämpfe um bereits besetzte Nester gibt. „An der bayerischen Storchenfront ist bereits einiges los“, sagt Oda Wieding, LBV-Storchenexpertin. „Rund 40 Neuansiedlungen wurden dem LBV für die Brutsaison 2019 schon gemeldet.“ Die zahlreichen Neuansiedlungen lassen auf einen erneut steigenden Weißstorchbestand hoffen.

Doch nicht alle Weißstörche haben sich für ihr neues Domizil einen passenden Ort ausgesucht. Bei einigen Neuansiedlungen muss nach einem Kompromiss gesucht werden. So muss bei beheizten Kaminen beispielsweise der Abzug gewährleistet sein. „Ein Horst mit Fußbodenheizung hört sich für den Storch verlockend an, der verstopfte Kamin jedoch ist ein Problem“, sagt Wieding. Künstliche Nisthilfen können hier helfen, doch nicht jeder von den Störchen ausgewählte Standort eignet sich für die Anbringung.

„Während die einen noch auf der Suche nach einem geeigneten Nistplatz sind oder erst aus dem Winterquartier in Afrika zurückkommen, haben vor allem die Storchenpaare, die in Bayern überwintert haben vielerorts schon im März mit der Brut begonnen“, sagt Oda Wieding. So stehen vor allem in Ostbayern zum Beispiel in Rötz und Schönthal im Landkreis Cham noch einige Nester leer, während beispielweise in Gunzenhausen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen schon gebrütet wird. In manchen Kolonien wie zum Beispiel in Oettingen im Donau-Ries gibt es durch Neuankömmlinge auch Kämpfe an bereits besetzten Nestern.

Teilweise werden bei diesen Auseinandersetzungen die vorhandenen Gelege zerstört. Die Rückkehr und der Beginn des Brutgeschäfts können sich noch bis Ende April und in Ausnahmefällen bis Mitte Mai hinziehen. Bei den frühen Bruten wie zum Beispiel in Nördlingen im Landkreis Donau-Ries werden in den nächsten Tagen dagegen wohl bereits die ersten Küken schlüpfen.

Außerdem bittet der LBV alle Hundebesitzer jetzt ihre Hunde in den Talauen oder Wiesen an die Leine zu nehmen. So können nicht nur die Störche in den Futterwiesen in Ruhe Nahrung suchen, sondern auch die kleineren Wiesenbrüter wie zum Beispiel der Kiebitz ungestört brüten. Denn: „Jede Flucht vor einem Hund gefährdet das Gelege und kostet wertvolle Energie, die dringend für die Futtersuche und Brut gebraucht wird“, sagt Wieding.

Alle besetzten Storchennester in Bayern können auf der LBV-Webseite abgerufen werden unter: www.lbv.de/storch. Infos zu den vom LBV mit Satellitensender ausgestatteten Störchen gibt es unter: www.lbv.de/senderstoerche.


Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Oda Wieding, LBV-Storchenexpertin, E-Mail: oda.wieding@lbv.de; Tel.: 09174/4775- 7432.
Sonja Dölfel, LBV-Pressestelle, E-Mail: sonja.doelfel@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7184.

In der Aufnahme
Weissstorch im Nest - ©Hans Schoenecker_LBV

Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Schon wieder Vögel bei Cham vergiftet
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Schon wieder Vögel bei Cham vergiftet

20/21.04.2019

37 Vögel im Oberpfälzer Landkreis mit hochtoxischem Kontaktgift getötet – aktueller Fall ist ein Schwarzmilan – 1.000 Belohnung ausgesetzt

Cham/Hilpoltstein, 17.04.19 –
Zwei tote Mäusebussarde und 35 tote Stare zählen seit wenigen Wochen zur immer länger werdenden Liste illegal getöteter Wildvögel im Oberpfälzer Landkreis Cham.

Seit 2017 wurden dort bereits rund 60 Vögel nachweislich illegal durch Abschuss oder Vergiftung ums Leben gebracht. Von den nun aufgefundenen Vögeln hat der LBV Proben zur toxikologischen Untersuchung an ein Münchner Universitätslabor geschickt. Das Ergebnis: bei allen Tierproben wurden Rückstände von Carbofuran, einem hochtoxischen Kontaktgift, nachgewiesen und als Todesursache bestimmt. Das als Insektizid eingesetzte Gift ist seit 2007 in der EU verboten.

Unklar ist, ob die getöteten Vögel gezielt ausgelegte Giftköder gefressen haben. „Genauso wie es die Greifvögel und Stare erwischt hat, stellen möglicherweise ausgelegte Giftköder auch für Kinder und Hunde eine echte Gefahr dar“, warnt LBV-Landesfachbeauftragter Dr. Andreas von Lindeiner. Der LBV hat Anzeige erstattet und mit der Gregor Louisoder Umweltstiftung 1.000 Euro Belohnung für Hinweise an die Polizeidienststelle in Cham ausgesetzt, die zur Ermittlung des Täters führen. Hinzu kommt aktuell ein aufgefundener Schwarzmilan, der ebenfalls Vergiftungserscheinungen zeigt und dessen Überleben derzeit ungewiss ist.

Wegen des Verdachts auf Giftköder appellieren der LBV und die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) an alle Eltern im Süden der Stadtgebiete Cham und Roding, ihre Kinder nichts Verdächtiges anfassen zu lassen. Alle Hundehalter sollten ihre Tiere an die Leine nehmen. Denn das hochtoxische Gift Carbofuran wirkt bereits bei Hautkontakt und führt selbst in geringen Dosen zu Krämpfen. „Der Schutz der Öffentlichkeit ist ein zentrales Anliegen wie auch die Aufklärung der Vergiftungsfälle“, sagt Franziska Baur, GLUS-Fachreferentin für Naturschutz. „Wir werden nicht weiter zusehen, wie langjährige Schutzbemühungen um bedrohte, einheimische Tierarten durch illegale Tötung mit qualvollen Methoden - wie Vergiftung - zunichte gemacht werden und dafür sorgen, dass solche Straftaten in Bayern künftig strikter verfolgt werden!“
 
Seit dem Wochenende befindet sich ein in der Oberpfalz seltener Schwarzmilan zur Pflege im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling, der ebenfalls Vergiftungserscheinungen zeigt. Der Greifvogel wurde bereits tierärztlich mit einem Gegengift behandelt, sein Überleben ist jedoch ungewiss. „Da der Schwarzmilan im gleichen Gebiet gefunden wurde wie die Mäusebussarde und Stare, kann es sich durchaus um einen Serientäter handeln, der hier regelmäßig hochtoxisches Kontaktgift gezielt ausbringt“, so der Leiter des LBV-Zentrums Markus Schmidberger.
Die Aufklärung illegaler Tiertötungen ist schwierig, deshalb hoffen LBV und die Umweltstiftung auf Hinweise aus der Bevölkerung. „Spaziergänger, die im Raum Cham einen toten Wildvogel auf dem Waldboden oder im Feld finden, können diesen beim LBV-Zentrum oder der Polizei melden“, erklärt Schmidberger. Eine Vergiftung kann nur durch Untersuchungen in einem Speziallabor festgestellt werden, was eine gewisse Zeit dauert. „Die Untersuchung durch die Ludwig-Maximilians-Universität, Abteilung Toxikologie und Pharmazie konnte im aktuellen Fall zweifelsfrei eine Vergiftung der Greifvögel und Stare nachweisen“, sagt Schmidberger.


Naturschutzkriminalität im Landkreis Cham:
Bereits 2013 wurden in der Nähe der jetzigen Fundstellen zwei tote Rotmilane und ein toter Mäusebussard gefunden. Der LBV ging damals noch nicht von einer illegalen Tötung der Tiere aus. Eine Fehleinschätzung, wie sich schon 2017 zeigte, da in diesem Bereich anscheinend regelmäßig Greifvögeln illegal nachgestellt wird. Mittlerweile wurden im Landkreis Cham seit 2017 mehr als 60 getötete Vögel gefunden, die nachweislich illegal durch Abschuss oder Vergiftung verstarben. Die Dunkelziffer kann dabei noch um ein Vielfaches höher liegen.

Gemeinsames Projekt: „Naturschutzkriminalität dokumentieren und stoppen!“
Ein Großteil der Fälle von Naturschutzkriminalität bleibt ungeklärt und für die Täter folgenlos, was sich dringend ändern muss. LBV und GLUS starten deshalb 2019 das gemeinsame Projekt „Naturschutzkriminalität dokumentieren und stoppen!“. In einer bayernweiten Datenbank sollen alle (Verdachts-)Fälle von Naturschutzkriminalität gespeichert werden. Als erste Anlaufstelle für betroffene Behörden und die Öffentlichkeit soll die Datenbank fachliche Unterstützung bieten und als Melde- und Informationsplattform dienen. Mit ihrer Hilfe soll außerdem die langfristige Weiterverfolgung einzelner Fälle sichergestellt werden.

Mit dem Projekt soll auch die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt und Fortbildungsangebote bereitgestellt werden. Projektleiter und Ansprechpartner sind die Biologen Franziska Baur (GLUS) und Dr. Andreas von Lindeiner (LBV).


Weitere Informationen:
Mehr Infos zum Thema „Naturschutzkriminalität“ und eine Checkliste zum richtigen Verhalten bei einem Totfund mit Verdacht auf illegale Tötung können kostenlos unter info@umweltstiftung.com  angefordert oder unter www.umweltstiftung.com/projekte/bayern-wild/naturschutzkriminalitaet heruntergeladen werden.

Fälle oder Verdachtsfälle von Naturschutzkriminalität können ab sofort gemeldet werden unter: www.lbv.de/naturschutzkriminalitaet-melden.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
LBV:

Markus Schmidberger, LBV-Zentrum Mensch und Natur, E-Mail: cham@lbv.de, Tel.: 09977/8227.
Sonja Dölfel, LBV-Pressestelle, E-Mail: sonja.doelfel@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7184.
 
Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS):
Franziska Baur, GLUS Naturschutzreferentin, franziska.baur@umweltstiftung.com, 0176/66750088.


In der Aufnahme
 vergiftete Stare - Dr Andreas von Lindeiner - LBV


Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

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Dem Sperlingsweibchen gleich
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Dem Sperlingsweibchen gleich

20/21.04.2019

Franken. Beim Vorbehuschen könnte man die Brauntonreiche Heckenbraunelle fast mit einem Feldsperlingweibchen verwechseln.

Meist in Bodennähe ( fast einem Zaunkönig gleich ) sehen wir die rund 15 Zentimeter große und bis etwa 24 Gramm schwere Heckenbraunelle in den Gehölzstrukturen inner- und außerörtlich.
In Heckenzeilen und niederen Bäumchen / Sträucher wird ein napfförmiges, gerne mit reichlich Moos ausgepolstertes Nest angelegt. In dieses werden 4 – 5 Eier gelegt und etwa 14 Tage erbrütet.

Weitere 10 – 12 ( 13 ) Tage später fliegen die mit Insekten gefütterten Jungbraunellen aus. In der Regel werden 2 Jahresbruten gesetzt. Jedoch wird auch über bis zu 3 Jahresbruten berichtet. Dies können wir bislang jedoch ( noch ) nicht bestätigen.

Mehr zur Heckenbraunelle

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Heckenbraunelle

Auch neue Aufnahmen des Waldbaumläufers wurden eingestellt
Waldbaumläufer
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... modernste Technik erweitert Analysemöglichkeiten
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Zugvogelbewegungen über dem Meer: modernste Technik erweitert Analysemöglichkeiten


18/19.04.2019


  •     Projekt „BIRDMOVE“ untersucht Auswirkungen von Offshore-Windparks auf Sing- und Seevögel, auch nachts
  •     Effekte unterscheiden sich bei einzelnen Arten und Artengruppen


Bonn/ Kiel, 17. April 2019: Was haben Möwe, Rotkehlchen und Großer Brachvogel gemeinsam? Sie sind über dem Meer unterwegs, rastend, auf Futtersuche oder dem Weg zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet. Und: Sie alle können mit Offshore-Windenergie-Anlagen in Konflikt geraten.

Welche Auswirkungen deren Ausbau auf ziehende und rastende Land- und Seevögel hat, ist unter anderem Thema des Projekts „BIRDMOVE“, das durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert wird.
Inzwischen ermöglicht es der technische Fortschritt, insbesondere die Verkleinerung von Sendern auf Mini-Formate, die Zugbewegungen nicht nur von größeren See- und Wasservögeln, sondern auch von kleinen Singvögeln über dem Meer zu analysieren. „Satellitentelemetrie kommt bei vielen Seevogelarten bereits erfolgreich zum Einsatz. Die als Rucksack getragenen Sender mit eingebautem GPS verraten uns detailreich, welche Flugwege einzelne Tiere zurücklegen“, erläutert Prof. Beate Jessel, Präsidentin des BfN. „Besonders aufschlussreich sind die Flugwege über See oder nachts, die sich unserer direkten Beobachtung weitestgehend entziehen. Hier konnten für verschiedene Arten, beispielsweise Sing- und Rotdrosseln, Brachvögel und Basstölpel, unterschiedliche Verhaltensweisen, auch im Hinblick auf Offshore-Windenergieanlagen, festgestellt werden. So meiden manche Arten die Windparks, andere werden angezogen.“

Im Rahmen des Projektes „BIRDMOVE“ war es durch Kooperation mit französischen und estnischen Forscherinnen und Forschern beispielsweise möglich, die Zugrouten Großer Brachvögel von der Atlantikküste über die Nord- und Ostsee bis in die russischen Brutgebiete aufzuzeichnen. Über die offene Ostsee zogen die Tiere in einem typischen Breitfrontzug und ihre Flugrouten überquerten dabei auch bestehende Offshore-Windparks. Aufgrund von technischen Weiterentwicklungen der GPS-Datenlogger gelang es für sieben Brachvögel, Flughöhen aufzuzeichnen. Die Tiere ziehen zwar zum Teil in mehreren Kilometern Höhe, die meisten aber überwiegend unter 300 Metern. Somit gab es deutliche Überschneidungen mit der Höhe von Windkraftanlagen bzw. deren Rotoren.

Intensiv untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch das Verhalten verschiedener Seevogelarten in und um Offshore-Windparks. Professor Stefan Garthe von der Universität Kiel beschreibt die Unterschiede: „Auf dem Meer lebende Seevögel meiden Offshore-Windparks oftmals deutlich. Dies hängt aber stark von der Vogelart ab. Während Basstölpel bei der Nahrungssuche die Windparks gewöhnlich umfliegen, verbringen Möwen mehr Zeit in den Windparks. Bei allen Vogelarten sehen wir aber erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Individuen.“

Für die ebenfalls in großer Zahl über See ziehenden Singvogelarten fehlt es besonders an Informationen zu ihrem Verhalten auf See und an der Küste. Lediglich sehr kleine, nicht GPS-fähige Sender können von Rotkehlchen und ähnlichen Arten getragen werden. Im Rahmen des BIRDMOVE-Projektes errichtete ein Team des Instituts für Vogelforschung (Vogelwarte Helgoland) ein die deutsche Nordseeküste lückenlos umspannendes Netzwerk von Antennen, die die Signale dieser Sender empfangen können. Damit konnten erstmals detaillierte Bewegungen von Singvögeln an der Küste erfasst werden. So ziehen manche Tiere entlang der Küstenlinie, andere derselben Art aber auf das offene Meer.

In der Deutschen Bucht werden auch Radargeräte, Kameras und Mikrofone zur Erfassung des Vogelzugs eingesetzt. Über mehr als zwölf Jahre wurden etwa auf der Forschungsplattform FINO 1 ziehende Vögel erfasst. In dieser Zeit entstanden mehrere Offshore-Windparks, und es zeigte sich, dass tagsüber die überwiegende Mehrheit der Vögel den Anlagen ausweicht und zumindest das Kollisionsrisiko deutlich vermindert ist. Nach wie vor gibt es jedoch große Wissenslücken, etwa über die Auswirkungen solchen Ausweichverhaltens oder auch über das nächtliche Kollisionsrisiko. Nachts und insbesondere bei schlechtem Wetter ist die Erfassung kleiner Vögel technisch bislang nahezu unmöglich.

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel betont daher: „In den ersten Jahren des Ausbaus der Offshore-Windenergie haben wir insbesondere darauf geschaut, welche Auswirkungen die Windparks auf Meeressäugetiere und große Seevögel haben. Die Erkenntnisse aus BIRDMOVE und einer Reihe weiterer Forschungsprojekte machen jedoch eines ganz deutlich: Vor allem mit Blick auf weitere Zugvogelarten und auch Fledermäuse ist weiterhin dringender Forschungsbedarf gegeben, um den Handlungsbedarf besser einschätzen zu können.“

Hintergrundinformationen:
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat in den vergangenen Jahren bereits umfangreiche Forschungsprojekte mit verschiedenen renommierten Universitäts-Instituten und auch Firmen initiiert und gefördert. Das Wissen über ein erhöhtes Kollisionsrisiko, Barriere- oder Anlockungseffekte sowie Lebensraumverluste konnte dadurch bereits deutlich gesteigert werden.
Auf einer internationalen Konferenz in Berlin wurden kürzlich die möglichen Auswirkungen von Offshore-Windkraft auf den Vogelzug thematisiert. Knapp 100 Wissenschaftler, Behördenvertreter, Planer und Windparkbetreiber aus elf Ländern waren der Einladung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, des Instituts für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“ sowie der Firmen Gavia EcoResearch und Avitec Research GbR zum fachlichen Austausch gefolgt. In wissenschaftlichen Vorträgen stellten die Projekt-nehmer sowie weitere Experten den aktuellen Forschungsstand vor. Die Tagung war Teil des vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderten Projektes „BIRD-MOVE“. Neben dem aktuellen Wissensstand zu Flugwegen von See- und Landvögeln über dem offenen Meer wurde auch die Anwendbarkeit dieser neuen Erkenntnisse auf den Bereich Offshore-Windkraft thematisiert.

Weiterführende Informationen:
https://www.ftz.uni-kiel.de/de/forschungsabteilungen/ecolab-oekologie-mariner-tiere/laufende-projekte/birdmove
https://www.ftz.uni-kiel.de/de/forschungsabteilungen/ecolab-oekologie-mariner-tiere/laufende-projekte/offshore-windenergie

In der Aufnahme
Basstölpel im Flug (Foto: Mirko Hauswirth/BfN)

Quelle
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53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

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So wird der Balkon zum Paradies für Vögel und Insekten
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NABU: So wird der Balkon zum Paradies für Vögel und Insekten

17/18.04.2019

Auch auf wenig Fläche kann man viel für Tiere in der Stadt tun
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Berlin – Um Insekten und Vögeln zu helfen, braucht man nicht unbedingt einen Garten. Auch auf Balkon und Fensterbrett kann jeder etwas für die Tiere in der Stadt tun. „In Deutschland gibt es viele Millionen Balkone und Terrassen“, so NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb, „Da kommt viel Fläche zusammen, die wertvoll für Wildbienen, Schmetterlinge, Meisen und Spatzen sein kann. Viele füttern bereits im Winter Vögel auf ihrem Balkon und beobachten sie beim Fressen. Aber auch im Sommer kann man ihnen helfen.“

Etwa indem man an heißen Tagen eine Wasserstelle für Vögel anbietet. Nistkästen für Kohl-, Blaumeisen und Haussperlinge können auch auf dem Balkon angebracht werden. Wer im obersten Stockwerk wohnt, kann auch einen Nistkasten für Mauersegler anbringen und damit die Wohnungsnot für Gebäudebrüter lindern. Sie brüten gern am höchsten Punkt eines Gebäudes.
 
Insekten kann man ebenfalls gut auf Balkonien fördern. Wer ihnen helfen möchte, pflanzt viele verschiedene heimische Pflanzen und Kräuter, lässt diese auch über den Winter stehen. „Einige Insekten überwintern in abgeblühten Pflanzenteilen“, so Rottleb. „Und die Samenstände sind wertvolles Futter für Vögel, wie den Distelfinken.“
 
Geeignete Pflanzen für den schattigen Balkon sind beispielsweise Efeu, Vergissmeinnicht, Beinwell und Blutampher. Wer einen eher sonnigen Balkon hat, sollte Lavendel, Fetthenne, Storchschnabel oder Jelängerjelieber pflanzen. „Sie bieten Insekten Pollen und Nektar als Nahrung – viele klassische Balkonpflanzen, wie Geranien und Petunien, hingegen nicht“, so Rottleb.
 
Eine Wasserstelle oder ein Mini-Teich hilft auch Schwebfliege, Wildbiene und Co. über heiße Tage. Rottleb: „Wer dann noch ein Insektenhotel und als Ergänzung einen Balkonkasten mit Sand und Lehm für Sandbienen und andere Solitärbienen anbietet, bei dem wird es auf Balkonien bald summen und brummen.“
 

Für Rückfragen:
Marja Rottleb, NABU-Gartenexpertin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1582,
E-Mail: Marja.Rottleb@NABU.de

Quellenangabe
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 39/19 | 17. APRIL 2019
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Umwelt/Garten


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Honigbiene am Adonisröschen

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Entschleunigtes Naturerlebnis im Nationalpark
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Entschleunigtes Naturerlebnis im Nationalpark

17/18.04.2019

Die Ferienquartiere an der Küste sind gut gebucht, die anstehenden Ostertage werden der Nationalparkregion den ersten Urlauberansturm des Jahres bescheren. Und dann stechen auch sie wieder in See, die Ausflugsschiffe, mit denen man den Nationalpark und seine Tierwelt entspannt von Bord aus erkunden kann.

Etliche der Reedereien an der Westküste sind Nationalpark-Partner und bieten dieses einzigartige Erlebnis in Einklang mit der Natur.

Entschleunigt dahinziehen auf der Nordsee, Wind, Wasser und Wattenmeer auf sich wirken lassen – entsprechende Angebote gibt es viele. Etwa Touren zur Hallig Hooge mit Aufenthalt und Erkundung der Sehenswürdigkeiten wie Königspesel, Kirche oder das Nationalpark-Haus der Schutzstation Wattenmeer. Auch andere Halligen wie Oland, Gröde und Langenss werden von den Ausflugsschiffen angesteuert.

Viele der Touren werden begleitet von einem Nationalpark-Ranger, bieten Seetierfang an Bord oder, je nach Gezeiten, einen Abstecher Richtung Seehundbänke – langsam und mit angemessenem Abstand, so dass die Tiere in ihrem Element beobachtet werden können ohne sie zu stören, und sachkundige Informationen über diese wohl bekanntesten Nationalparkbewohner inklusive. Informationen über die Nationalpark-Partner-Reedereien und ihre Angebote finden sich auf der Website https://nationalpark-partner-sh.de/.



Quelle
Nationalpark Wattenmeer


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- Rostgans

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Projekt mit Vorbildcharakter
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Biologische Vielfalt im Apfelanbau: Projekt mit Vorbildcharakter

16/17.04.2019

  •     Gemeinsame Pressemitteilung des BfN und der REWE Group
  •     PRO PLANET Apfelprojekt ist offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt
  •     BfN-Präsidentin überreicht Auszeichnung an REWE Group

Köln/Bonn, 16. April 2019: Mit dem PRO-PLANET-Apfelprojekt der REWE Group wurde heute ein Vorhaben
als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet, das zeigt, wie auch im konventionellen Obstanbau die biologische Vielfalt gefördert werden kann. Die Würdigung überreichte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Prof. Beate Jessel. Die Auszeichnung der UN-Dekade wird an vorbildliche Projekte verliehen, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland einsetzen.

„Indem das Apfelprojekt vor Ort konkrete Maßnahmen zum Biotop- und Artenschutz umsetzt, zum Beispiel Pflanzungen vornimmt oder Nisthilfen anbringt, setzt es sich in vorbildlicher Weise für biologische Vielfalt auch im konventionellen Obstbau ein. Dabei hat das Apfelprojekt nicht nur den Naturschutz im Blick, sondern bringt Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zusammen“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. „Darüber hinaus gibt es den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Möglichkeit, bei ihrer Kaufentscheidung den Erhalt der biologischen Vielfalt einzubeziehen und informiert fast nebenbei auch noch über deren Wert für uns Menschen.“

Die REWE Group setzt sich gemeinsam mit dem NABU und der Bodensee-Stiftung gezielt für mehr biologische Vielfalt im konventionellen Apfelanbau ein: In einem 2010 gestarteten Gemeinschaftsprojekt sind mittlerweile mehr als 300 landwirtschaftliche Betriebe in 13 Anbauregionen in Deutschland aktiv. Nach der erfolgreichen Einführung des PRO-PLANET-Apfelprojektes in der Bodenseeregion wurde das Projekt ab 2011 auf weitere Anbaugebiete ausgeweitet: Über 435 Hektar ein- und mehrjährige Blühflächen, über 10.000 Pflanzungen von Hecken, Bäumen und Sträuchern sowie über 2.900 Insekten-Nisthilfen bereichern heute Apfelplantagen und angrenzende Flächen. Darüber hinaus wurden 8.500 Vogelnistkästen und Fledermausquartiere aufgehängt und über 1.400 Sitzstangen für Greifvögel aufgestellt. Sie alle schaffen Lebensräume und Rückzugsorte für Insekten und andere Tiere, die durch den landwirtschaftlichen Flächenverbrauch aus ihrem natürlichen Lebensraum verdrängt werden. Die auf den Projektflächen erzeugten Produkte erhalten das REWE Group-Nachhaltigkeitslabel PRO PLANET.

„Unser Projekt zeigt, dass Landwirtschaft und Naturschutz keine Gegensätze sein müssen: Im konventionellen Apfelanbau ist das Potential zur Förderung der biologischen Vielfalt groß. Der Dialog und die praktische Zusammenarbeit zwischen Naturschützern und Landwirten liefern einen wertvollen Mehrwert für die Natur, die Anbauregion und alle Beteiligten“, so Dr. Florian Schäfer, Referent Nachhaltigkeit Ware Ultrafrische REWE Group, im Rahmen der heutigen Auszeichnung in einem REWE Markt in Köln.

Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken. Die UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland lenkt mit der Auszeichnung vorbildlicher Projekte den Blick auf den Wert der biologischen Vielfalt. Über die Auszeichnung von Projekten entscheidet eine unabhängige Fachjury, an der Vertreter aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen beteiligt sind. Mit der Auszeichnung werden die Aktivitäten der REWE Group auch auf der Webseite der UN-Dekade in Deutschland unter https://www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

Aufnahme
Nisthilfe in Apfelplantage (Foto: BfN)


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
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Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund  23 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
Bild zum Eintrag (1001679-159)
Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
Bild zum Eintrag (1001689-159)
Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.
Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
Bild zum Eintrag (1001681-159)
Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
Bild zum Eintrag (1001683-159)
  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
Bild zum Eintrag (1001684-159)
Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
Bild zum Eintrag (1001661-159)
"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1001665-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Termine
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Augsburg
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Artenschutz in Franken® informiert!

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Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg