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Weißstorch als Kulturfolger
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Weißstorch als Kulturfolger

21/22.02.2020

Franken.
Bernhard Schmalisch sendet uns diese eindrucksvolle Aufnahme eines Weißstorches der sich unter anderem mit Lachmöwen und Rabenkrähen am Rande einer Kompostaufbereitungsanlage niedergelassen hat.
Auch hervorgerufen durch einen elementaren Rückgang amphibischer Vielfalt zeigen sich auch in unseren Breiten diese Eindrücke häufiger. Zwar ist der Weißstorch sehr wohl in der Lage auch ohne Grasfrosch & Co. sein Auskommen zu finden, doch gerade für den Nachwuchs der Tiere ist eine stabile Amphibienpopulation in Horstnähe kein Nachteil.

Und so ist es schon ungewohnt mit ansehen zu müssen, wenn diese majestätischen Tiere auf unseren "Müllkippen" nach Nahrungsresten suchen müssen was ihrer Vitalität sicherlich nicht zuträglich sein wird.

Zahlreiche Horst in Franken zeigen sich bereits wieder von Weißstörchen besetzt und so bleibt die Hoffnung das es dieser so wunderschönen Art dauerhaft gelingen mag uns mit ihrem Balzverhalten und ihrer Gestalt zu erfreuen.

Bernhard Schmalisch
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Die Wilden Bienen von Schwerin - Kita Nidulus
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Die Wilden Bienen von Schwerin - Kita Nidulus

21/22.02.2020


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® des Kindergartens Nidulus und der Kita gGmbH Schwerin, das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Schwerin / Mecklenburg - Vorpommern. Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.


In der Aufnahme
  • Am 18/19.02.2020 wurde die Wildbienenwand auf dem Gelände der Einrichtung installiert.
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Geleise des Artenschutzes und der Umweltbildung
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Geleise des Artenschutzes und der Umweltbildung

21/22.02.2020


Ein innovatives Kooperationsprojekt des Vereins für Gartenkultur und Heimatpflege Schaephuysen e.V.  und des Artenschutz in Franken®, das von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert wird.

Gute Gespräche mit der Landwirtsfamilie Born konnten nun zu einem positiven Ende gebracht werden. Im Bereich des Turms wird die Familie eine ca. 120qm große Dreiecksfläche nicht weiter bewirtschaften, so dass dort von den Vereinen ökologische Maßnahmen vorgenommen werden können.

Als besonderes Highlight werden die Landwirte einen ca. 6,0 Meter breiten Streifen auf ca. 130 Meter entlang der Gleise stilllegen und zu einer Blühwiese umwandeln. „Diese Maßnahme wertet unser gemeinsames Dorfprojekt enorm auf und trägt neben der Schaffung von Nahrungsquellen für die Insekten auch als Rückzugsraum für Kleintiere bei“ bedankte sich Mario Gürtner als langjähriger Vorsitzender bei Familie Born für ihr Engagement.


In der Aufnahme
Blühstreifen von Links  Landwirte Willi und Sohn Andre Born, Turmtransformation Michael Sonfeld, VfGuH Mario Gürtner……….
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GoNature: Ehrenamtliche werden im Naturschutz aktiv
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GoNature: Ehrenamtliche werden im Naturschutz aktiv

20/21.02.2020

  •     Neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt
  •     Online-Plattform wird bei der Suche nach dem richtigen Angebot helfen

Bonn, 18. Februar 2020: Klimakrise, Artenrückgang, Lebensraumverlust – junge Menschen nehmen die Gefahren unserer Zeit ernst und wollen mit persönlichem Engagement Verantwortung für unsere Umwelt und ihre biologische Vielfalt übernehmen. Dazu bieten viele tausend Natur- und Artenschutzprojekte in ganz Deutschland die Möglichkeit, aktiv zu werden.

Ein neues Onlineportal soll in dem nun startenden Projekt „GoNature ‒ Community für Engagement im Natur- und Artenschutz“ entwickelt werden, um Freiwillige mit wenigen Klicks zu passenden Naturschutzprojekten zu vermitteln. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt, das inhaltlich vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet wird, mit 1,6 Millionen Euro.

BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel: „Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine Aufgabe, zu der alle einen Beitrag leisten können. Das Onlineportal GoNature wird bundesweit vor allem junge Menschen dabei unterstützen, zielgenau Arten- und Naturschutzprojekte zu finden, die zeitlich flexibel sind und zu ihren persönlichen Präferenzen und Fähigkeiten passen. Die Website bündelt als übergreifende Metaplattform das umfangreiche Informations- und Mitmachangebot großer Naturschutzverbände und kleinerer Naturschutzinitiativen und leitet Interessierte zu den jeweiligen Websites weiter.“

Mit dem Projekt GoNature möchte der gemeinnützige Verein GoVolunteer e. V. so viele Menschen und Organisationen wie möglich in eine bundesweite Community einbinden und aktivieren, sich ehrenamtlich für die biologische Vielfalt einzusetzen. Mit der Onlineplattform GoNature.de schafft der Verein einen zentralen digitalen Anlaufpunkt für Engagement im Naturschutz. Anfang 2021 soll die Website allen Interessierten zur Verfügung stehen. Der Nutzen liegt dabei auf beiden Seiten: Interessierte finden schnell und hürdenlos ein passendes Angebot. Natur- und Artenschutzinitiativen erleichtert die Onlineplattform die Umsetzung von Projekten mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und verschafft ihnen mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit.

Neben der nutzerorientierten Online-Plattform will GoVolunteer e. V. mit einer Kommunikationskampagne zum Mitmachen aktivieren und zu einem gesellschaftlichen Umdenken motivieren – hin zu einem breiten Bewusstsein für den Wert biologischer Vielfalt und einem aktiven Natur- und Artenschutz. Weitere Fördermittel stellt die Heinz Sielmann Stiftung zur Verfügung.

Kontaktdaten sowie Projekt-Steckbrief unter:


„GoNature ‒ Community für Engagement im Natur- und Artenschutz“: http://bit.ly/gonature20

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm: https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm

In der Aufnahme

Viele Menschen wollen sich im Natur- und Artenschutz engagieren. "GoNature" kann ihnen in Zukunft passende Freiwilligeneinsätze vermitteln. (© InsideCreativeHouse/ Shutterstock)



Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Die Wilden Bienen von Schwerin - Kita Feldstadtmäuse
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Die Wilden Bienen von Schwerin - Kita Feldstadtmäuse

20/21.02.2020

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® des Kindergartens Feldstadtmäuse und der Kita gGmbH Schwerin, das von der Deutschen Postcode Lotterie und der Audi Stiftung für Umwelt unterstützt wird.

Schwerin/ Mecklenburg-Vorpommern.
Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.
Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum.

Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.


In der Aufnahme
  • Am 18.02.2020 wurde die Wildbienenwand installiert - hier noch mit Stabilisatoren.
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Naturschutz in Landeswäldern wirksamer umsetzen und weiterentwickeln
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Naturschutz in Landeswäldern wirksamer umsetzen und weiterentwickeln

20/21.02.2020

  •     Forschungsergebnisse zu „Naturschutz im Landeswald“ veröffentlicht
  •     BfN-Präsidentin: Studie leistet wichtigen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über die Umsetzung von Waldnaturschutzzielen

Bonn, 19. Februar 2020: Bei der Bewirtschaftung von Wäldern kommt es immer wieder zu Zielkonflikten, weil Wälder viele verschiedene Funktionen erfüllen, die aufeinander abzustimmen sind. Diese reichen von der Erhaltung der biologischen Vielfalt über die Holzproduktion, die Wasser- und Bodenfunktionen bis hin zu Erholungsleistungen. Wie Waldnaturschutz in Landeswäldern praktiziert wird, welche Faktoren dabei zu beachten sind und wie er wirksamer umgesetzt werden kann, haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in einer Studie über den Waldnaturschutz in Landeswäldern untersucht.

Die Ergebnisse dieses Forschungs- und Entwicklungsvorhabens wurden jetzt vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Nordwestdeutschen forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) und dem European Forest Institute (EFI) veröffentlicht.
Fast ein Drittel des deutschen Waldes befindet sich im Besitz der Bundesländer und wird von Landesforstbetrieben bewirtschaftet. Die jetzt vorliegende Studie zeigt, welchen besonderen Stellenwert der Naturschutz in diesen Landesforstbetrieben hat, aber auch welche Entwicklungspotenziale und strategischen Herausforderungen sowohl innerhalb der Organisation der Betriebe, als auch bei der operativen Umsetzung von Naturschutzzielen vor Ort weiterhin bestehen. Anlass für das Vorhaben gab die Beobachtung, dass Naturschutzkonzepte im Landeswald und deren Umsetzung sehr unterschiedlich ausgeprägt und häufig Gegenstand kontroverser Auseinandersetzungen sind.

"Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung dieser Diskussion über die Umsetzung von Naturschutzzielen in den Landeswäldern", betont BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel. "Der Naturschutz im Wald hat in den letzten Jahrzehnten in den Landeswäldern an Bedeutung gewonnen. Mit dem Bundesnaturschutzgesetz, dem Schutzgebietsnetz Natura 2000 und der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt existieren differenzierte Ziele für den Naturschutz in öffentlichen Wäldern. Nicht immer kommen diese jedoch auf der Fläche an und der Erfolg ihrer Umsetzung entzieht sich häufig einer Bewertung. Die Untersuchung zeigt auf einer breiten Datengrundlage, wie der Naturschutz in den Landesbetrieben gesteuert und umgesetzt wird und welche Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Nun sind Politik und Verwaltungen gefordert, die konkreten Handlungsempfehlungen umzusetzen." Zu den zentralen Empfehlungen gehören etwa die Schaffung eines transparenten Monitoringsystems, die Klärung von Zielkonflikten und eine faktenbasierte Kommunikation mit der Bevölkerung.

Mehr als 300 forstliche Praktikerinnen und Praktiker haben die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in den beteiligten Landesforstbetrieben befragt und über 120 naturschutzrelevante Konzepte analysiert. "Aus den Befragungen ergibt sich, dass einerseits eine hohe Motivation bei den forstlichen Praktikern vorhanden ist, Naturschutzaspekte als wesentliche Bestandteile bei der Bewirtschaftung zu berücksichtigen, andererseits aber weiterhin Zielkonflikte zwischen Naturschutz und Holzproduktion oder anderen Waldfunktionen bestehen", sagt Prof. Dr. Georg Winkel vom European Forest Institute.

"Es ist daher wichtig, Naturschutzziele auch quantitativ zu konkretisieren, besser mit anderen Teilzielen abzustimmen und die Zielerreichungsgrade periodisch mit Hilfe geeigneter Indikatoren und effizientem Monitoring zu überprüfen", ergänzt Prof. Dr. Hermann Spellmann von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt. "So lassen sich die Wirksamkeit von Waldnaturschutzmaßnahmen belastbar überprüfen, die Leistungen der Landesforstbetriebe im Bereich Waldnaturschutz transparent aufzeigen und die innerbetriebliche, aber vor allem auch die Kommunikation nach außen weiter verbessern", betont Dr. Peter Meyer von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt.

Die rechtlichen Anforderungen für eine Beachtung des Naturschutzes in Landeswäldern wurden von Prof. Dr. Eckard Rehbinder, Emeritus an der Goethe-Universität Frankfurt ausführlich beleuchtet. Der Jurist kommt zu dem Ergebnis, "dass noch Regelungsbedarf zur stärkeren Berücksichtigung des Waldnaturschutzes im Rahmen der besonderen Gemeinwohlverpflichtung des Landeswaldes besteht."

Hintergrund:

BfN-Skript 542 "Naturschutz im Landeswald - Konzepte, Umsetzung und Perspektiven" fasst die Ergebnisse eines dreijährigen Forschungsvorhabens zusammen, das im Rahmen eines vom BfN mit Mitteln des BMU geförderten Forschungsverbundes der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt und der Goethe-Universität Frankfurt mit Beteiligung des European Forest Institute in Bonn unter Leitung von Prof. Georg Winkel und Prof. Hermann Spellmann in enger Kooperation mit den Landesforstbetrieben und -verwaltungen der Länder Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig Holstein erarbeitet wurde.

Ihre Kernergebnisse haben die Autorinnen und Autoren in Schlussfolgerungen zusammengefasst und daraus, soweit möglich, Handlungsempfehlungen für die Politik und die forst- und naturschutzfachliche Praxis abgeleitet. Dazu gehören unter anderem die folgenden Empfehlungen:

- Motivation, Kenntnisse und Handlungsspielräume des praktisch handelnden Forstpersonals bei der Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen im Landeswald sollten stärker genutzt und weiter entwickelt werden.

- Ein effektives Monitoringsystem zum Themenkomplex Naturschutz im Wald sollte entwickelt und umgesetzt werden.

- Die betrieblichen Ziele, Ressourcen und Abläufe sollten zur effizienteren Erreichung von Naturschutzzielen besser und transparenter aufeinander abgestimmt werden.

- Öffentliche Forstbetriebe erbringen im Rahmen ihrer Konzepte erhebliche Leistungen für den Naturschutz. Diese Leistungen sollten als eine Kernaufgabe verstanden und gegenüber der Gesellschaft aktiver vertreten werden.

- Die Kommunikation mit der lokalen Bevölkerung im öffentlichen Wald sollte als wesentliche Möglichkeit genutzt werden, Verständnis für betriebliches Handeln zu erreichen und Belange der Bürger mit in die Bewirtschaftung zu integrieren.

Bezug:
Das gedruckte Heft kann beim BfN versandkostenfrei bestellt werden oder als PDF-Datei unter https://www.bfn.de/themen/landwirtschaft/veroeffentlichungen.html heruntergeladen werden.

In der Aufnahme

Eichenwald im Frühling (Foto: Anke Höltermann)


Quelle
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Artenschutz in Franken®
- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Gleise des Artenschutzes und der Umweltbildung
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Gleise des Artenschutzes und der Umweltbildung

19/20.02.2020


Ein innovatives Kooperationsprojekt des Vereins für Gartenkultur und Heimatpflege Schaephuysen e.V.  und des Artenschutz in Franken®, das von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert wird.

Schaephuysen / Nordrhein - Westfalen. Eine alte sei vielen Jahren stillgelegte Geleisanlage wird zu einem Pfad der Artenvielfalt und der lebendigen Umweltbildung umgestaltet.

Zugegeben ein Projekt von der Stange ist es nicht das wir hier gemeinsam umsetzen. Viele Monate an Vorlauf und intensiver Planung konnte jedoch einen sehr interessanten Ansatz hervorbringen.Der Geleiskörper drohte vollständig zu verbuschen und damit seine Bedeutung für Arten zu verlieren die seit vielen Jahren dieses Sekundärhabitat erfolgreich erschlossen hatten. In enger Zusammenarbeit mit den Fachbehörden konnte ein Konzept entstehen das diesen Arten einen neuen / alten Lebensraum nachhaltig zur Verfügung stellen wird.

Da sich gerade unsere Kinder und Enkelkinder immer weiter von ihrer Umwelt und ihren Lebensformen entfernen und diese kaum mehr kennen war es uns ein elementares Anliegen den Mädchen und Buben die Möglichkeit einzuräumen ihre Umwelt in spielerischer Form hier ganz bewusst wahrnehmen zu können.

Doch auch für alle anderen Altersgruppen wird der Pfad der Artenvielfalt nach seiner Fertigstellung sehr spannend werden.


In der Aufnahme
- Es galt intensiv Hand anzulegen um das 2. Modul an den Start zu bringen
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Stele der Biodiversität Lechtingen
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Stele der Biodiversität Lechtingen

19/20.02.2020

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken® und dem Windmühle Lechtingen e.V. das von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Niedersachsen.Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trofostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.

Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gelichfalls zum Scheitern verurteilt.

Ein Projekt des Artenschutz in Franken® und dem Windmühle Lechtingen e.V. das von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.


In der Aufnahme
In dieser Form zeigte sich der Baukörper vor der eigentlichen Umgestaltung im Jahr 2020
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Jetzt in Ausgabe 4: Im Namen des Waldes – Ein Berufsjäger packt aus …
Wild und Hund

19/20.02.2020

Jetzt in Ausgabe 4: Im Namen des Waldes – Ein Berufsjäger packt aus …

Bayern. In den Bayerischen Staatsforsten wird scharf gejagt. Immer wieder sorgen die Methoden und die jagdliche Praxis verschiedener Forstbetriebe für Schlagzeilen. Mit beteiligt sind Berufsjäger. Einer wollte nicht mehr mitmachen und hat hingeworfen. Ein Einzelfall oder einer, der für viele steht?

Quelle
Wild und Hund
Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
Verleger: Walterpeter Twer, Thorn Twer
Geschäftsführer: Thorn Twer, Christopher Pilger

Erich-Kästner-Straße 2
D – 56379 Singhofen
Internet: www.paulparey.de

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Effizienzpreis Bauen und Modernisieren startet am 17. Februar
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Effizienzpreis Bauen und Modernisieren startet am 17. Februar

18/19.02.2020

Umweltminister Franz Untersteller: „Energetisch hochwertige Neubauten und Modernisierungen können kostengünstig umgesetzt werden.“

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft will in diesem Jahr wieder die in öffentlichen Debatten weit verbreitete These widerlegen, dass energetisch hochwertige Neubauten und Modernisierungen die Baukosten in die Höhe treiben.

„Mit dem ‚Effizienzpreis Bauen und Modernisieren – Landeswettbewerb Baden-Württemberg‘ möchten wir zeigen, dass energieeffizientes Bauen und Modernisieren kostengünstig umgesetzt werden kann“, sagte der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller heute (17.02.) in Stuttgart.

Aus diesem Grund lobt das Ministerium in diesem Jahr zum zweiten Mal den Landeswettbewerb „Effizienzpreis Bauen und Modernisieren“ aus. Prämiert werden Projekte privater, öffentlicher oder gewerblicher Bauherrinnen und Bauherren, die besonders kostengünstig und zugleich energieeffizient modernisiert oder neu gebaut haben. Neu ist in diesem Jahr, dass auch Bauherrinnen und Bauherren von Nicht-Wohngebäuden wie Bürokomplexen, Kindergärten und Schulen bei der Auszeichnung mitmachen können. In mehreren Kategorien verleiht das Ministerium Preise und schüttet dabei ein Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro aus.
Hochwertig energetisch sanieren oder bauen – zu akzeptablen Kosten

Für Umweltminister Untersteller ist der Effizienzpreis Bauen und Modernisieren ein wichtiger Beitrag, um die Energiewende voranzubringen und das Klima zu verbessern. „Vor allem bei den Bestandsgebäuden müssen wir noch viel mehr tun. Da steckt großes Potenzial drin, aber die Sanierungsrate stagniert seit Jahren bei nur etwa einem Prozent“, betonte Untersteller und appellierte: „Wir können es uns nicht leisten, noch länger auf diesem Niveau stehen zu bleiben.“ Deshalb hofft der Umweltminister, mit dem Wettbewerb zahlreiche gute Beispiele zu finden. Ziel ist zu zeigen, dass sich hochwertiges energetisches Sanieren oder Bauen und akzeptable Baukosten vereinbaren lassen.

Eine erfahrene Jury mit Mitgliedern aus Politik, Wirtschaft, Architektur, Handwerk, Wissenschaft und Fachpresse wird die eingereichten Projekte bewerten und prämieren. „Ich möchte alle Menschen in Baden-Württemberg, die gerade gebaut oder renoviert haben, ermutigen, an dem Wettbewerb teilzunehmen“, sagte Untersteller: „Sie haben so die Möglichkeit, als Vorbild wahrgenommen zu werden und dadurch mitzuhelfen, dass energetisch hochwertige Bauvorhaben häufiger als bisher umgesetzt werden.“
Ergänzende Informationen

Der Wettbewerb ist auf Gebäude in Baden-Württemberg beschränkt. Die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich allein oder gemeinsam mit Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Energieberaterinnen und Energieberatern für die Preisverleihung bewerben.

Die Modernisierung oder der Bau muss zwischen 1. Januar 2016 und 31. Mai 2020 abgeschlossen sein.

Informationen zum Wettbewerb und die Auslobungsunterlagen. Hier können Interessierte von 19. Februar an auch ihre Projekte einreichen. Der Einreichungszeitraum endet am 31. Mai 2020. Die Preise werden dann am 8. Dezember dieses Jahres in der L-Bank-Rotunde in Stuttgart verliehen.


Quelle

Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

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NABU legt Einspruch gegen Offshore-Windpark Gennaker ein
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NABU legt Einspruch gegen Offshore-Windpark Gennaker ein

18/19.02.2020

Krüger: 103 Windräder mitten im Vogelzugkorridor - erschreckendes Beispiel für Versagen der Planungspraxis

Berlin
– Der NABU hat Widerspruch gegen die Baugenehmigung des Offshore-Windparks Gennaker in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns eingelegt. Die Naturschützer befürchten massive Umweltschäden durch die rund 103 Windenergieanlagen zehn Kilometer nördlich des Darß, insbesondere für Zug- und Rastvögel.

„Gennaker offenbart leider das Totalversagen der Windkraft-Landesplanung. Trotz massiver Naturschutzbedenken und fehlender Netzanbindung wurde der Windpark genehmigt. Dabei würde er eine der wichtigsten Vogelzuglinien in der südlichen Ostsee abschneiden. Mit schlecht geplanten Anlagen wie diesen riskieren wir die gesellschaftliche Akzeptanz der Windkraft“, sagte NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.

Der NABU hatte bereits 2015 das vom Land Mecklenburg-Vorpommern festgelegte Vorranggebiet Windenergie als nicht geeignet abgelehnt. Die Fläche liegt in unmittelbarer Nähe gleich mehrerer Fauna-Flora-Habitat-(FFH)- und Vogelschutzgebiete, darunter dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Hier leben seltene Schweinswale, laut Bundesamt für Naturschutz ist es zudem eines der wichtigsten Konzentrationspunkte für den Vogelzug in der gesamten Ostsee. Im Mai 2019 genehmigte das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern ausgerechnet dort den Bau der 103 Windenergieanlagen.

„Es gibt kaum einen ungeeigneteren Ort für einen Windpark. Die Rügen-Schonen-Linie ist zentraler Flugkorridor für Millionen Zug- und Rastvögel, darunter Kraniche, Trauer- und Eisenten sowie unzählige Singvögel. Die zu erwartenden Kollisionszahlen und Lebensraumverluste sind nicht mit dem Natur- und Artenschutzrecht vereinbar. Die Genehmigung ist rechtswidrig“, kritisiert Stefan Schwill, Landesvorsitzender des NABU Mecklenburg-Vorpommern. „Schon im Raumordnungsverfahren des Windparks Baltic 1 in direkter Angrenzung an Gennaker wurde festgestellt, dass ein Zubau weiterer Anlagen hier nicht umweltverträglich möglich ist.“

Der NABU kritisiert weitreichende Mängel bei der Genehmigung, die bereits bei unvollständigen Verfahrensunterlagen beginnen. Besonders kritisch ist die Unverträglichkeit des Windparks mit den Zielen angrenzender Vogelschutzgebiete. Während aktuelle Studien zeigen, dass Meeresvögel Windräder in einem Radius von über zehn Kilometern meiden, rechnen die Gennaker-Planer mit lediglich zwei Kilometern. Damit werden die Lebensraumverluste in zwei EU-Vogelschutzgebieten massiv unterschätzt. Zudem wurde bei der Prognose möglicher Kollisionsopfer getrickst, mögliche Verluste streng geschützter Vogelarten kleingerechnet.

Das Projekt Gennaker gehört zur gleichen Gruppe wie der Windpark Butendiek westlich von Sylt, gegen den der NABU 2014 Klage eingereicht hat. Auch er vertreibt Tausende Seevögel aus einem für sie ausgewiesenen Vogelschutzgebiet in der deutschen Nordsee. „Beide Projekte schweben als dunkle Wolken über der naturverträglichen Energiewende. Fehler, die vor Butendiek gemacht wurden, wurden hier eins zu eins wiederholt. Leider lässt die Lernkurve der Windpark-Projektentwickler in Sachen Naturschutz immer noch zu wünschen übrig“, kritisiert NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff. Es sei an der Zeit, den Ausbau der Offshore-Windkraft endlich im Rahmen ökologischer Belastungsgrenzen von Nord- und Ostsee zu planen.

Für Rückfragen:


Dr. Rica Münchberger
Landesgeschäftsführerin NABU Mecklenburg-Vorpommern
Mobil +49 (0)171-1487032
E-Mail: lgs@NABU-MV.de

Dr. Kim Detloff
NABU-Leiter Meeresschutz
Mobil +49 (0)152.09202205
E-Mail: Kim.Detloff@NABU.de

Anne Böhnke-Henrichs
NABU-Expertin Meeresschutz
Tel. +49 (0)30.284984-1638
Mobil +49 (0)173.5357500
E-Mail: Anne.Boehnke@NABU.de

Quelle


Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Iris Barthel, Silvia Teich & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510, -1952, -1588 und -1722, Fax -2500

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

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Wildbienen verbinden Generationen
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Wildbienen verbinden Generationen

18/19.02.2020

Moderner Artenschutz
und lebendige Umweltbildung gehen neue Wege. Artenschutz in Franken®, das Pflegewohnzentrum Kaulsdorf-Nord gGmbH und die Kita Am Beerenpfuhl setzen sich in innovativer Form gemeinsam für die Erhaltung einer vielfach unbekannten Insektengruppe ein. Unterstützt werden sie dabei von der Audi Stiftung für Umwelt und der Deutschen Postcode Lotterie.  

Berlin / Kaulsdorf. Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

In der Aufnahme
Am 17. Februar wurde die Wildbienenwand in Berlin installiert. Gerade rechtzeitig um vor der beginnenden Saison den kleinen Bestäubern einen wertvollen Ort der Fortpflanzung vorzuhalten.Für groß und klein wird dieses Tool ein lebendiger Lernort werden an dem Wildtiere inmitten der Großstadt hautnah erlebt werden können.

Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
Bild zum Eintrag (1008372-159)
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
Noch nicht genug Bewegung in der Tonne

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Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg