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*** Artenschutz in Franken® *** Volksbegehren „Rettet die Bienen und die Artenvielfalt“ gewonnen! --- Ein riesiger Erfolg für den Naturschutz in Bayern: Das Volksbegehren Artenvielfalt hat die erforderliche Zehn-Prozent-Hürde deutlich überschritten --Artenschutz in Franken® ***

Ohne Torf gärtnern und das Klima schützen
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Ohne Torf gärtnern und das Klima schützen

17/18.02.2019

Vortrag am 24. Februar im Haus zur Wildnis

Ludwigsthal.
„Moorschutz ist Klimaschutz – Erfolgreich Gärtnern ohne Torf“ lautet der Vortrag von Gartenbauingenieur Hans Streicher am Sonntag, 24. Februar, um 15 Uhr im Haus zur Wildnis in Ludwigsthal.

Noch heute wird in Deutschland auf über 30 000 Hektar Fläche Torf für die Erdenindustrie abgebaut. Dieses Material ist aufgrund seiner langsamen Entstehung und seines positiven Effektes auf das Klima viel zu schade, um für einen kurzen Sommer im Blumenkübel zu enden. Welche Alternativen es gibt, zeigt Hans Streicher, der dem Landesbund für Vogelschutz Landsberg angehört, auf.

Der Vortrag findet begleitend zur Ausstellung „Faszination Moor“ in Kooperation mit dem Landesbund für Vogelschutz und dem Kreisverband der Gartenbauvereine statt. Der Eintritt ist frei. Um 13 Uhr ist jeden Sonntag auch der Film „Magie der Moore“, ebenfalls im Haus zur Wildnis, zu sehen.
 
Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Turmfalkenweibchen

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Für Bienen, Boden und Klima
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Für Bienen, Boden und Klima

16/17.02.2019

EU-Umweltausschuss stellt Weichen für nachhaltige Landwirtschaftspolitik in Europa

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute über Hunderte von Änderungsanträgen abgestimmt, um die Agrarpolitik Europas nachhaltiger aufzustellen und somit den Umwelt- und Klimaherausforderungen gerecht zu werden.

Mindestens 30 Prozent der Direktzahlungen werden nun im Rahmen der sogenannten Eco-Schemes für den Schutz von Ökosystemen, Klima und Umwelt bereitgestellt. Die Naturschutzorganisation WWF Deutschland begrüßt diesen Beschluss. Damit ist der Agrarausschuss des EU-Parlaments in der Umsetzungspflicht.


Hierzu erklärt Matthias Meißner vom WWF Deutschland:


„Insektensterben, Wasserverschmutzung und Klimawandel einerseits, ein dramatisches Höfesterben andererseits – die Folgen einer jahrelangen misslungenen Förderpolitik im Landwirtschaftsbereich sind bedrohlich. Es ist längst überfällig, endlich auch die Erste Säule der Agrarpolitik für die Unterstützung von Landwirten zu nutzen, die nachhaltiger ihr Land bewirtschaften.

Wenn das EU-Parlament nicht die gesellschaftliche Akzeptanz für die Milliarden-Subventionen im Agrarbereich gefährden will, muss es die Vorschläge der Umweltparlamentarier aufnehmen. Das zeigt einmal mehr auch die überwältigende Beteiligung am Volksbegehren „Rettet die Bienen und die Bauern“ in Bayern.

Es ist ein gutes Zeichen, dass die Umweltpolitiker im EU-Parlament bei diesem wichtigen Thema mitbestimmen können. Umweltbehörden und Interessengruppen brauchen bei der Gestaltung der EU-Agrarpolitik ein stärkeres Mitspracherecht. Schließlich hängt von der Agrarförderung ab, ob Landwirtschaft zukünftig Umwelt zerstört oder schützt.“

KONTAKT
Wiebke Elbe
Pressestelle WWF
Tel: 030-311777-219
wiebke.elbe(at)wwf.de
twitter.com/ElbeWWF

Quelle
WWF
14. Februar 2019
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In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Honigbienen an Winterlingen

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Naturnahe Flüsse für die Barbe
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Mehr Artenvielfalt in der Aller: Naturnahe Flüsse für die Barbe

16/17.02.2019

  •     Gemeinsame Pressemitteilung von Aktion Fischotterschutz e.V. und BfN
  •     Umsetzungsphase des Projekts im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gestartet

Hankensbüttel, 12. Februar 2019
: Das neue Projekt „Artenvielfalt in der Aller – Neue Lebensräume für die Barbe“ wurde heute im OTTER-ZENTRUM der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Prof. Beate Jessel, und der niedersächsische Umwelt-Staatssekretär Frank Doods leiteten die Umsetzungsphase ein. Mit dem vom Bundesumweltministerium und vom niedersächsischen Umweltministerium geförderten Vorhaben werden in den kommenden sechs Jahren sowohl Maßnahmen am Gewässer umgesetzt, als auch Bildungs-und Öffentlichkeitsarbeit für die Entwicklung der Barben-Vorkommen an der Aller und ihren Nebengewässern im südöstlichen Niedersachsen durchgeführt. Vertreter und Vertreterinnen der Behörden, der Unterhaltungsverbände und der Naturschutz- und Angelvereine informierten sich über die Projekt-Ziele und geplante Aktivitäten.

„Die Barbe ist eine typische Art klarer, sauerstoffreicher Gewässer, die in größeren Gruppen am kiesigen oder sandigen Boden lebt. In vielen Bundesländern ist sie gefährdet, in einigen in der Roten Liste als ausgestorben geführt. Deutschland hat für die Barbe europaweit eine besondere Verantwortung, die Lebensräume dieser Fischart zu erhalten und zu entwickeln. Vorhaben, die der Wiederausbreitung der Barbe dienen, sind deshalb von bundesweitem Interesse. Da die Barbe insbesondere im südöstlichen Niedersachsen selten geworden ist, ist das Projekt für die Aller und deren Nebengewässer von besonders großer Bedeutung“, betont Prof. Beate Jessel.

„Mit dem Barben-Projekt will die Aktion Fischotterschutz durch aktiven Naturschutz und Einbindung örtlicher Akteure wieder Lebensräume für die Barbe entlang der Aller sichern und entwickeln. Hierfür ist eine breite Unterstützung von Behörden, Verbänden und Vereinen vor Ort unabdingbar. Aber wir wollen auch die Menschen für die Bedeutung naturnaher Fließgewässer als Lebensraum unzähliger Lebewesen sensibilisieren und sie für das faszinierende Ökosystem vor der Haustür begeistern“, so der Vorstandsvorsitzende der Aktion Fischotterschutz Dr. Oskar Kölsch.

Mit dem Vorhaben verfolgt die Aktion Fischotterschutz das Ziel, die Nebenflüsse der Aller ihrem natürlichen Zustand wieder näher zu bringen, um neue Lebensräume für die selten gewordene Fischart Barbe zu entwickeln und die biologische Vielfalt in und an den Gewässern zu fördern. Hierfür werden Maßnahmen umgesetzt, die auf die hohen Lebensraumansprüche der Barbe abgestimmt sind. Im Projektgebiet, den Nebengewässern der Aller, sollen beispielsweise Kiesbänke, flach abfallende Gewässerabschnitte (sogenannte Rauschen) und strömungsarme Flachwasserzonen angelegt werden. Durch den Einbau von Totholz und neu zu schaffende, landwirtschaftlich ungenutzte Randstreifen wird die Eigendynamik der Flüsse zusätzlich gefördert und der Stoffeintrag reduziert.

Die Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen erfolgt in Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren. Es werden sogenannte Verantwortungspartnerschaften gegründet, in denen Unterhaltungsverbände, Angelvereine und die Aktion Fischotterschutz gemeinsam Maßnahmen erarbeiten und wichtige Barben-Lebensräume ausweisen. Begleitet wird die Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen durch Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung mit einem Fluss-Fisch-Mobil, das im gesamten Projektgebiet im Einsatz ist. Hiermit sollen den Menschen die heimischen Fischarten nähergebracht werden.

Das Barben-Projekt wird über das Bundesamt für Naturschutz im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und des Landes Niedersachsen bis zum Jahr 2024 gefördert.

Mehr Information unter: www.barben-projekt.de

Projekt-Streckbrief unter: http://bit.ly/barbebfn

In der Aufnahme
Barbe im Gewässer (Foto: Andreas Hartl)


Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


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Naturschutz und Energiewende: Einklang ist möglich
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Naturschutz und Energiewende: Einklang ist möglich

16/17.02.2019

  •     Bundesamt für Naturschutz legt „Erneuerbare Energien Report“ vor
  •     Ausbau der erneuerbaren Energien muss effizienten Umgang mit Fläche stärker berücksichtigen
  •     Landschaftliche Qualitäten erhalten, hilft Akzeptanz zu erhalten


Berlin/Leipzig, 13. Februar 2019: „Der Ausbau erneuerbarer Energien ist zum Erreichen der Klimaschutzziele zwingend erforderlich und muss auch Arten und Lebensräume vor den Folgen des Klimawandels schützen.

Die Energiewende muss natur- und umweltverträglich erfolgen. Eine wichtige Rolle spielen dabei ein effizienter Umgang mit der Fläche und die Berücksichtigung der jeweiligen landschaftlichen Gegebenheiten“, sagt Prof. Beate Jessel. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz hat heute den Erneuerbare Energien Report des BfN vorgestellt.

Der Report beruht auf den Ergebnissen von mehr als 40 Vorhaben des Forschungsschwerpunkts
„Naturschutz und erneuerbaren Energien“ am BfN. Mit dem aktuellen Überblick zeigt das BfN eine Vielzahl von Möglichkeiten auf, den tiefgreifenden Umbruch der Energieversorgung in Einklang mit dem Naturschutz zu gestalten. Im Fokus stehen dabei die Aspekte „Fläche“ und „Landschaft“. Denn die hohe Anzahl und die weite räumliche Verbreitung von Anlagen erneuerbarer Energien tragen zum Wandel von Landnutzung und Landschaftsbild bei, sie bergen außerdem Risiken für bestimmte Arten und ihre Lebensräume. Aktuell ist beispielsweise zu beobachten, dass für die erneuerbaren Energien zunehmend naturnahe Flächen wie beispielsweise Wälder oder extensiv genutztes Grünland in Anspruch genommen werden.

„Doch ein naturverträglicher EE-Ausbau kann gelingen – das macht unser Energiereport deutlich“, betont Prof. Jessel. „So ist und bleibt es für den Naturschutz wie auch überhaupt für das Gelingen der Energiewende weiterhin zentral, vorrangig Energieeinsparungen und Effizienzmaßnahmen voranzutreiben und damit den Energiebedarf an sich zu begrenzen.“ Von besonderer Bedeutung ist weiterhin ein sparsamer Umgang mit der begrenzten und begehrten Ressource Fläche: „Wir sollten im ländlichen Raum den Fokus auf flächeneffiziente Technologien sowie eine sorgfältige Standortwahl legen und gleichzeitig stärker als bisher bestehende Dachflächen vor allem in den großen Ballungsräumen für Solar-Anlagen nutzen“, so die BfN-Präsidentin. „Ein vermehrter verbrauchsnaher Ausbau kann so zum Schutz der ,freien Landschaft‘ beitragen. Keine ausbaufähigen und naturverträglichen Handlungsoptionen sehen wir hingegen für Bioenergie aus Anbaubiomasse. Außerdem sollten in den Planungs- und Genehmigungsverfahren zur Energiewende landschaftliche Qualitäten und damit das Schutzgut Landschaft stärkere Berücksichtigung finden. Dies ist auch für die Akzeptanz der Energiewende von zunehmender Bedeutung.“

Im „Erneuerbare Energien Report 2019“ werden darüber hinaus auch Ansätze für die konkrete Umsetzung des Anlagenausbaus vorgestellt. So wurden unter anderem Möglichkeiten für die naturschutzgerechte Standortwahl und zum naturschutzgerechten Bau und Betrieb von erneuerbaren Energieanlagen weiter ausgearbeitet. Beispielsweise können intelligente Vermeidungsmaßnahmen im Umfeld von Windparks dabei helfen, Artenschutzkonflikte zu minimieren.

Erneuerbare Energien Report 2019 – Ergebnisse


· Der Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) ist zum Erreichen der Klimaschutzziele notwendig und muss im Einklang mit den Zielen des Natur- und Umweltschutzes erfolgen. Er ist daher bewusst so zu steuern, dass er im Einklang mit Natur und Landschaft verwirklicht wird.

· Die Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeffizienz und -einsparung ist eine wesentliche Voraussetzung für das Erreichen einer naturverträglichen Energiewende.

· Ziel muss ein landschafts- und standortbezogener Mix aus (flächen)effizienten EE-Anlagen mit möglichst niedrigen Auswirkungen auf Mensch, Natur und Landschaft sein. Dafür sind auch neue Wege nötig. Unerlässlich ist beispielsweise das stärkere Einbeziehen der städtischen Räume, insbesondere durch den dezentralen Ausbau von Photovoltaik auf Dächern.

· Landschaftsbild und Landschaftserleben sollten bei der Planung und Zulassung von EE-Anlagen künftig besser berücksichtigt werden, auch sollten die Bürgerinnen und Bürger verstärkt in diese Prozesse eingebunden werden.

· Sowohl bei der Standortplanung wie auch bei strategischen Überlegungen für den weiteren EE-Ausbau sind Naturschutzaspekte frühzeitig mit zu berücksichtigen. Dazu sind unter anderem auch Instrumente zur bundesweiten räumlichen Verteilung zu diskutieren.

Hintergrund

Der Forschungsschwerpunkt „Naturschutz und erneuerbaren Energien“

Im Forschungsschwerpunkt „Naturschutz und erneuerbaren Energien“ am Bundesamt für Naturschutz befassen sich mehr als 40 Forschungs- und Entwicklungs-Vorhaben mit Fragen zur naturverträglichen Energiewende. Dabei handelt es sich auch um strategische Überlegungen zur weiteren Ausrichtung des Energiesystems. Mit dem „Erneuerbare Energien Report“ legt das Bundesamt für Naturschutz eine Synthese der Forschungsergebnisse vor. Dabei stehen Lösungen und Lösungsansätze für ein Miteinander von Naturschutz und Energiewende im Mittelpunkt. Denn ein großer Teil der Energiewende steht noch bevor: Im Jahr 2018 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung 35 Prozent, bis zum Jahr 2050 soll dieser auf mindestens 80 Prozent steigen.

Weiterführende Informationen über die Forschung des BfN an der Schnittstelle Naturschutz und Energiewende finden Sie unter www.bfn.de/themen/erneuerbare-energien.html und auf der Website www.natur-und-erneuerbare.de

Bezugshinweis
Der „Erneuerbare Energien Report 2019“ steht auf der BfN-Website zum Download bereit: bit.ly/EER19.
Er kann zudem in gedruckter Form kostenfrei beim Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, E-Mail: presse@bfn.de bezogen werden.

Bundesamt für Naturschutz (BfN) (2019): Erneuerbare Energien Report 2019. Die Energiewende naturverträglich gestalten! Bonn – Bad Godesberg, 44 Seiten.

Quelle
Bundesamt für Naturschutz
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53179 Bonn

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- Honigbienen an Krokusse

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Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor
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Wanderfalken bereiten sich auf Nachwuchs vor

16/17.02.2019

Weg durch das Höllbachgespreng vorerst gesperrt - Umleitung über den Sulzschachten ausgeschildert

Scheuereck. Damit sich die im Höllbachgespreng lebenden Wanderfalken ungefährdet auf ihren Nachwuchs vorbereiten können, haben die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und das Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen, den dort vorbeiführenden Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig ab 15. Februar zu sperren. Eine Umleitung zum Großen Falkenstein ist ausgeschildert.

„Nur so können wir gewährleisten, dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. Schließlich richten die Tiere ihr Nest meist direkt auf den Felsen entlang des Weges ein. Sollten die Experten schließlich einen Bruterfolg beobachten, könnte die Sperrung bis maximal Ende Juni verlängert werden.

Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.
Um die Wanderfalken und andere Tierarten nicht bei Paarung und Nachwuchsaufzucht aufzuschrecken, bittet die Nationalparkverwaltung außerdem, in den Kerngebieten des Nationalparks weiterhin das Wegegebot einzuhalten und die markierten Wege und Loipen bis Mitte Juli nicht zu verlassen. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“, sagt Naturschutzbeauftragter Linner. Schließlich dienen die saisonal begrenzten Wegeeinschränkungen insbesondere dem Schutz bedrohter und gefährdeter Tierarten, etwa dem Auerhuhn.

Bildunterschrift:

Damit die Wanderfalken unterhalb des Großen Falkensteins ungestört ihre Jungen aufziehen können, wir der Weg durchs Höllbachgespreng vorläufig gesperrt. (Foto: Rainer Simonis/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quelle
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Infos - Veranstaltungen NP Bayerwald
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Durch den Urwald zum Haus zur Wildnis

16/17.02.2019

Sonderführungsreihe "Nationalpark aus erster Hand" am 23. Februar

Zwieslerwaldhaus. Einen Streifzug durch ein hunderte Jahre altes Waldgebiet mit gigantischen Baumriesen bietet die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald am Samstag, 23. Februar, an.

Ein Waldführer erläutert, wie längst verschwunden geglaubte Arten hier plötzlich wiederauftauchen. Von Zwieslerwaldhaus aus führt der Weg über den Luchspfad zum Nationalparkzentrum Falkenstein. Am Ende der Wanderung können die Teilnehmer die gewonnenen Eindrücke bei einer Einkehr im Haus zur Wildnis nachwirken lassen.

Treffpunkt für die kostenlose Tour, die zirka drei Stunden dauert, ist um 11 Uhr am Nationalparkzentrum Falkenstein in Ludwigsthal beim Eisenbahntunnel oberhalb des großen Besucher-Parkplatzes. Um 11.13 Uhr geht es gemeinsam mit dem Waldführer mit dem Bus nach Zwieslerwaldhaus. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.
 


Herausforderung Schwarzwild


Wissenschaftlicher Vortrag mit Dr. Janosch Arnold von der Wildforschungsstelle Baden-Württemberg


Ludwigsthal. Die Ergebnisse aus 15 Jahren Schwarzwildforschung an der Wildforschungsstelle Baden-Württemberg stellt Dr. Arnold Janosch am Donnerstag, 21. Februar, um 19 Uhr im Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal vor.
In Europa ist das Wildschwein seit Jahrzehnten auf Expansionskurs. In der Vergangenheit oft als Bereicherung der Jagdreviere aufgefasst, erscheint die Art heute zunehmend im Zusammenhang mit konfliktbeladenen Themen.

Seit Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest ist das Thema im politischen Tagesgeschehen angekommen. Seit vielen Jahren befasst sich die Wildforschungsstelle Baden-Württemberg mit unterschiedlichen Themen der Schwarzwildforschung: Von Fragen zur Reproduktion und Ernährung über Wildschadensvermeidung und Management. Der Vortrag zeigt die Ergebnisse aus 15 Jahren und stellt sie in den Kontext aktueller Diskussionen.

Jeder, der Interesse an dem Vortrag hat, ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.



Schüler ziehen ins Hans-Eisenmann-Haus ein


Neue Ausstellung mit Porträts der Nationalpark-Schulen eröffnet


Neuschönau.  „Es ist eine gute Kooperation, die da herangereift ist“, sagt stellvertretender Nationalparkleiter Jörg Müller über das Projekt Nationalpark-Schulen. „Und diese Kooperation wollen wir weiter pflegen, schließlich bietet sie für beide Seiten enorme Vorteile“, so Müller. „Im Rahmen des Projekts kommen die lokalen Schulen etwa zu gewinnbringenden Kooperationen mit Hochschulen.“ Sichtbarer Beweis der gegenseitigen Wertschätzung ist ein neuer Ausstellungsbereich im Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau. Dort präsentieren sich nun die zehn Partnerschulen aus den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau. In ähnlicher Form existiert diese Vorstellung seit dem Vorjahr auch schon im Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal.

Die zündende Idee für die Umsetzung der Ausstellung hatten Schüler des Gymnasiums Zwiesel. Zusammen mit Nationalparkvertretern und der Künstlerin Susanne Zuda entstand schließlich die finale Gestaltung. Der Grundgedanke dabei war, individuelle Silhouetten von Kindern als grafische Grundlage zu verwenden. In jeder Schule gab’s schließlich ein Fotoshooting, bei dem die Vorlagen für die Ausstellungselemente entstanden. Nun halten die fertigen Silhouetten, die grafisch in die wilde Nationalparknatur eingebettet sind, zehn Steckbriefe in den Händen. 

„Die Beschreibungen stammen von den Schulen selbst“, so Projektkoordinator Thomas Michler. Ganz oft ist in diesen Texten das Wort Heimat zu lesen. „Und genau das wollen wir mit unserer Initiative ja auch zeigen, dass der Nationalpark ein Stück Heimat ist.“ Gepaart werden die Texte jeweils mit tollen Bildern bereits durchgeführter Projekte.
Bei der Vorstellung der neuen Schautafeln sorgte ein Kinderchor der Neuschönauer Heinz-Theuerjahr-Schule für die musikalische Umrahmung. 25 Kinder der zweiten, dritten und vierten Jahrgangsstufe studierten dafür ein eigens gedichtetes Nationalparklied zur Melodie von „Das Wandern ist des Müllers Lust“ ein. „Bei den Chormitgliedern sieht man, wie schon Naturerfahrungen in jungen Jahren zum Verständnis von Wildnis und Artenvielfalt führen“, so Nicole Graf-Kilger, stellvertretende Leiterin im Hans-Eisenmann-Haus. Schließlich haben alle Schüler schon als Neuschönauer Kindergartenkinder regelmäßig an Programmen des Nationalparks teilgenommen.

Die Initiative Nationalpark-Schulen gibt es seit 2011. Einer der federführenden Mitinitiatoren war damals Josef Wellisch, Leiter der Mitteschule Zwiesel, der im Rahmen der Ausstellungseröffnung dankend in den baldigen Ruhestand verabschiedet wurde.
Seit 2017 Jahr sind zehn Schulen der beiden Nationalparklandkreise dem Projekt beigetreten. Bis auf Weiteres werden aus Kapazitätsgründen keine zusätzlichen Schulen mehr aufgenommen, um eine adäquate Betreuung von Seiten des Nationalparks garantieren zu können




240 Forstleute zu Gast im Nationalpark


Exkursionen im Rahmen der Europäischen Forstlichen Nordischen Skiwettkämpfe
Neuschönau/Zwieslerwaldhaus.  Rund um den Arbersee ist derzeit die europäische Forst-Gemeinschaft zu Hause. Schließlich machen dort erstmals die Europäischen Forstlichen Nordischen Skiwettkämpfe Station. Im Rahmen des Großevents ging es für 240 der 900 Teilnehmer aus 20 Nationen bei Exkursionen auch in den Nationalpark Bayerischer Wald.

Zwei Tage lang boten 14 Ranger und Forscher spannende Ausflüge in den ältesten deutschen Nationalpark an. Dabei konnten die Wald- und Forstexperten aus ganz Europa etwa Einblicke in das Urwaldgebiet Hans-Watzlik-Hain gewinnen. Auf dem Programm standen aber auch eine Schneeschuhtour zum Großen Falkenstein, ein Besuch eines Rotwild-Wintergatters oder die Besichtigung des Baumwipfelpfades. Außerdem wurde das Tier-Freigelände bei Neuschönau erkundet.

Quelle


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Variabler Schönbock

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Erfolgreichstes Volksbegehren der Geschichte in Bayern
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Erfolgreichstes Volksbegehren der Geschichte in Bayern

16/17.02.2019

1.745.383 Unterschriften für ein besseres Naturschutzgesetz – 18,4 Prozent der Wahlberechtigten haben sich eingetragen


Der Zuspruch liegt deutlich über den Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern (14,3 Prozent, 2013) und zum Nichtraucherschutz (13,9 Prozent, 2009) und selbst über dem bisher erfolgreichsten Volksbegehren Christliche Volksschule (17,2 Prozent, 1967). Wir haben fest mit dem Erfolg gerechnet und sind doch überwältigt.

Der Auftrag der Bevölkerung an die Politik ist eindeutig: der Artenschutz muss in Zukunft verbindlich geregelt werden, und zwar gemeinsam mit der Landwirtschaft.

Mehr auf den Seiten des LBV

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Bienenwolf
Text ausklappbar...
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Auswirkungen des Volksbegehrens ...
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Auswirkungen des Volksbegehrens auf die Bundes- und Europapolitik

16/17.02.2019

Über 1,5 Millionen Menschen wollen mehr Naturschutz in Bayern. Nach dem grandiosen Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen
“ sieht das Bündnis jetzt großen Rückenwind für eine neue agrarpolitische Weichenstellung in Bayern und Berlin.

"Die große Unterstützung des Volksbegehrens in Bayern zeigt, dass die Menschen in Bayern mehr Naturschutz wollen und bessere Bedingungen für eine insektenfreundliche Landwirtschaft", so Richard Mergner, BN Landesvorsitzender, und weiter: "Ministerpräsident Söder muss das Votum der Bürger*innen ernst nehmen, und dafür sorgen, dass der Naturschutz und die Artenvielfalt in der Landwirtschaft jetzt einen neuen Stellenwert bekommen".

Eine andere Agrarpolitik ist überfällig

"Nicht nur in Bayern, sondern auch auf Bundesebene müssen die agrarpolitischen Rahmensetzungen so erfolgen, dass die landwirtschaftlichen Betriebe umweltverträglich Nahrungsmittel und Nachwachsende Rohstoffe für den Energiesektor erzeugen können", fordert Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND-Bundesverbands.

"Dies bedeute u.a., dass sich Landwirtschaftsministerin Klöckner bei den Verhandlungen um die nächste Förderperiode der EU Agrarpolitik für europaweit verbindliche Maßnahmen für die Artenvielfalt einsetzt. Denn nur eine Agrarförderpolitik, die den Artenschutz ernst nimmt, kann verhindern, dass es europaweit zu einem Wettbewerb um die niedrigsten Umweltstandards kommt. Jetzt müsse es auch darum gehen, die EU Subventionen so zu nutzen, dass bäuerliche Betriebe besser gestellt werden und dass die Zahlungen an messbare Leistungen für die Artenvielfalt, den Tierschutz und das Klima gebunden werden", so Weiger.

"Jetzt ist klar: Die Menschen in Bayern wollen einen echten Kurswechsel beim Tier- und Pflanzenschutz und vor allem in der Landwirtschaft. Ich bin optimistisch, dass wir beim Ringen um gute Lösungen auch mehr und mehr Bauern überzeugen können. Es wird neue Regeln geben und natürlich auch Anreize. Was es nicht geben wird: Ein Weiter so im alten Trott. Wer weiter gegen die Umwelt wirtschaftet, wird am Ende Einbußen hinnehmen müssen." sagt Ludwig Hartmann .

Helmut Beran, stv. Geschäftsführer des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) erläutert: "58 Milliarden Euro werden in der EU jährlich für Agrarsubventionen ausgegeben. Das sind 114.- Euro pro EU-Bürger im Jahr. Doch nur ein Bruchteil davon fließt in Maßnahmen für eine nachhaltige, naturverträgliche Landwirtschaft. Daher fordert der LBV eine Änderung der Förderpraxis in der EU. Die Direktzahlungen sind abzuschaffen, Prämien sind ausschließlich für ökologische Maßnahmen und für Gemeinwohlleistungen zu zahlen. In Bayern werden derzeit jährlich 250 Millionen Euro aus Agrarumweltprogrammen an die Landwirte gezahlt. Diese Zahlungen konnten aber den Artenrückgang nicht stoppen. So haben wir in den letzten 30 Jahren über 50% unserer Feldvögel verloren, bei Arten wie dem Kiebitz, dem Rebhuhn oder dem Braunkehlchen liegt der Verlust bei über 90%. Das zeigt, dass wir mehr für den Schutz der Arten unternehmen müssen", so Beran.

Naturschutz und Landwirtschaft sind Partner

"Der Gesetzentwurf des Volksbegehrens wurde auch von vielen Landwirten unterschrieben und ist eine Chance für eine bäuerliche Landwirtschaft statt agrarindustrieller Intensivproduktion, betont Martin Geilhufe, BN Landesbeauftragter. Es geht darum, dass in Zukunft in Bayern mehr Leistungen für die Artenvielfalt über Förderprogramme finanziert werden, und dass die Regierung jetzt ihre eigenen Möglichkeiten ausbaut, und Ökoregio- Lebensmittel aus Bayern, insbesondere Milchprodukte, in ihren eigenen Einrichtungen verpflichtend anbietet. Auch die Kommunen können ihr Engagement ausbauen, und mehr für Insektenvielfalt tun", so Geilhufe.

Pestizidfreie Kommunen

Der BUND hat die Kampagne pestizidfreie Kommune gestartet. Bisher haben sich 460 Städte und Gemeinden entschieden, ihre Grünflächen ohne Pestizide oder mindestens ohne Glyphosat zu bewirtschaften. Der BUND Ratgeber "Die pestizidfreie Kommune" erläutert das "Grundkonzept" einer pestizidfreien Kommune und stellt die wichtigsten pestizidfreien deutschen Kommunen vor.
Mehr Artenvielfalt im Staatswald

Auch im Wald muss noch mehr für die Artenvielfalt getan werden. "Der Freistaat ist selbst größter Waldbesitzer in Mitteleuropa und deswegen auch besonders in der Pflicht die gesamte heimische Artenvielfalt der Wälder zu erhalten", erläutert Geilhufe, und weiter: "Das bedeutet u.a. mehr alte Bäume, mehr Biotopbäume, mehr Totholz, und mehr Waldumbau mit Tannen, Eichen und Buchen, sowie deutlich mehr nutzungsfreie Wälder zu schützen".


Weitere Forderungen, die über das Volksbegehren hinausgehen

Längst überfällig sind zusätzlich zum Volksbegehrens Gesetzentwurf jetzt auch endlich Schritte, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft zu reduzieren, insbesondere bienengefährliche Insektizide , und den Herbizideinsatz in Bayern. Der Herbizideinsatz hat zu einem Rückgang von Wildpflanzen, insbesondere von konkurrenzschwachen und seltenen Ackerwildkräutern und damit zu einem mangelnden Nahrungsangebot in der Feldflur beigetragen. Die Dezimierung des Blütenangebots betrifft blütenbesuchende und auf Wildkräuter spezialisierte Insekten ganz besonders. In der Folge verlieren dann auch Vögel der Agrarlandschaft, wie Rebhuhn, Grauammer oder Goldammer und Kleinsäuger ihre Nahrungsgrundlage und die Bestände gehen zurück.

"Die Anwendung von Totalherbiziden in der Landwirtschaft wie auch im kommunalen Bereich muss und kann kurzfristig eingeschränkt werden", fordert Marion Ruppaner, BN Agrarreferentin. Die entsprechenden Formulierungen aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung (siehe Anlage) sind bislang noch nicht umgesetzt. Der BN fordert von der bayerischen Staatsregierung die Umsetzung eines Zieles "herbizidfreier Ackerbau" bis zum Jahr 2025, auf Basis einer Beratungsoffensive für beikrautreduzierende Fruchtfolgen, für angepasste Bodenbearbeitung und für mechanische Beikrautregulierung.

Auch für die Haus- und Schrebergärten gibt es Tipps beim BUND Naturschutz, wie diese insektenfreundlicher bewirtschaftet werden können.

  • Im Staatswald: Umsetzung 10 %-Naturwaldziel aus Koalitionsvertrag: es reicht nicht aus nur Kleinstflächen im Wald oder Einzelbäume aus der Nutzung zu nehmen, sondern es braucht auch mittelgroße (> 500 ha) und vor allem große (> 2000 ha) Naturwaldschutzgebiete wie im Spessart, in der Rhön oder im Bereich der Auen an Donau und Isar. Dies erfordert für alle Waldbesitzarten, aber speziell für Privat- und Kommunalwälder

  •     Waldumbau der labilen Nadelwälder in naturnahe Laubmischwälder
    Verzicht auf flächige Gifteinsätze im Wald

  •     Finanzielle Förderung von Naturschutzleistungen wie oben für Staatswald beschrieben, wenn dies in Privat- und Kommunalwäldern umgesetzt wird


Quelle

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Honigbiene auf Echinacea

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EU-Umweltausschuss gibt richtungsweisenden Anstoß ...
Bild zum Eintrag (1004062-160)
NABU: EU-Umweltausschuss gibt richtungsweisenden Anstoß für nachhaltigere Landwirtschaftspolitik

15/16.02.2019

Miller: Mehr Geld für Naturschutz gefordert - EU-Parlament muss Agrarreform weiter vorantreiben
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Straßburg – Erstmals in der Geschichte der Europäischen Union hat am heutigen Donnerstag der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über die künftige Ausrichtung der Agrarpolitik mitbestimmt. Die Ausschussmitglieder forderten parteiübergreifend, ab 2021 deutlich stärker in den Schutz von Arten und Lebensräumen zu investieren.

Sie empfehlen künftig 15 Milliarden Euro des EU-Agrarbudgets in den konkreten Schutz der Natur fließen zu lassen. Diese Summe ist pro Jahr mindestens erforderlich, um das rasante Artensterben in Europa zu stoppen. Derzeit fließen Schätzungen zufolge lediglich zwei bis drei Milliarden Euro pro Jahr in den konkreten Naturschutz.

Gleichzeitig verpassten die Abgeordneten heute aber die Gelegenheit, eine komplette Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik zu fordern und damit das Ende der ineffizienten Direktzahlungen. Das Agrarbudget ist der mit Abstand größte Posten des EU-Haushalts. Mit 58 Milliarden Euro jährlich macht er rund 40 Prozent des EU-Haushalts aus.
 
„Die Umweltpolitiker haben heute ein starkes Signal gesendet und die Agrarpolitiker herausgefordert: Europas Agrarpolitik muss naturverträglicher werden. Es liegt nun am Agrarausschuss und dem Plenum des EU-Parlaments, diesen Kurs weiter zu stärken. Sie müssen sicherstellen, dass künftig genügend Geld für Landwirte zur Verfügung steht, um naturverträglich zu arbeiten. Denn ob Bienen und Vögel überhaupt noch eine Zukunft haben, hängt ganz entscheidend von der EU-Agrarpolitik ab“, so Miller.
 
Neben der Notwendigkeit, mehr Geld in den Naturschutz zu investieren, stimmten die Abgeordneten heute auch für den Abbau umweltschädlicher Subventionen, beispielsweise für viehintensive Betriebe. Zudem sollen künftig die Umweltanforderungen für Landwirte steigen, um Direktzahlungen zu erhalten. Die Umweltpolitiker forderten zudem klarere EU-weite Umweltstandards in der Landwirtschaft.
 
Voraussichtlich im März stimmt der EU-Agrarausschuss über die Vorschläge aus dem Umweltressort ab. Dann drohen starke Verwässerungen. „Seit Jahrzehnten sehen wir wohin es führt, wenn der Agrarausschuss der Agrarlobby folgt: Milliarden an Steuergeld werden mit der Gießkanne verteilt, nach Flächenbesitz und ohne Rücksicht darauf, wie auf Wiesen und Feldern gewirtschaftet wird. Von dieser Klientelpolitik profitieren bislang einige wenige, die Natur und Tausende Betriebe jedoch bleiben auf der Strecke“, so der NABU-Bundesgeschäftsführer.
 
Er forderte den Agrarausschuss und das EU-Parlament auf, dem Wunsch der Bevölkerung nach einem umweltverträglichen Kurs in der Agrarpolitik endlich zu folgen. In Bayern forderten zuletzt binnen weniger Tage mehr als eine Million Bürgerinnen und Bürger die Rettung der Insekten und damit grundlegende Änderungen in der Landwirtschaft. Es läge jetzt an der Politik diesen Wandel europaweit umzusetzen. „Auch Bundesagrarministerin Klöckner muss sich endlich klar und deutlich für eine klimaschonende, naturverträgliche Agrarpolitik positionieren“, so Miller.
 
Hintergrund zur heutigen Abstimmung des Umweltausschusses zur GAP:
Es ist ein Meilenstein, dass der Umweltausschuss des EU-Parlaments erstmals die EU-Agrarpolitik mitbestimmt. Angesichts der gravierenden Schäden, die eine immer intensivere Landwirtschaft an Natur und Umwelt anrichtet, war dies nach Ansicht des NABU auch dringend notwendig. Seit 1980 verschwand mehr als jeder zweite Feldvogel in Europa, wie Feldlerchen, Kiebitze oder Stare. Vor wenigen Tagen wurde zudem publik, dass 40 Prozent der Insektenarten weltweit vom Aussterben bedroht sind. Als Treiber des Insektensterbens nannten die Forscher den Verlust von Lebensräumen in der Agrarlandschaft und den Einsatz synthetischer Pestizide und Düngemittel. Das Agrarbudget ist der mit Abstand größte Posten des EU-Haushalts. Mit 58 Milliarden Euro pro Jahr macht er rund 40 Prozent des EU-Haushalts aus. Über die konkrete Verteilung der Milliarden-Subventionen hatte bislang maßgeblich der Agrarausschuss entschieden.
 
Mehr zu den NABU-Forderungen an eine neue Agrarpolitik:

www.neueagrarpolitik.eu
 
Für Rückfragen:
André Prescher, NABU-Experte für EU-Agrarpolitik (in Straßburg), mobil 01512-8841931, E-Mail: andre.prescher@NABU.de
 
Trees Robijns, NABU-Expertin für EU-Agrarpolitik (in Berlin), mobil: 0173-4726122, E-Mail: trees.robijns@NABU.de

Quelle
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 14/19 | 14. FEBRUAR 2019

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Verfälsche Biotope
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Verfälsche Biotope

14/15.02.2019

Deutschland.
In den kommenden Tagen wollen wir Sie über eine Situation informieren die mehr oder minder an zahlreichen Biotopstrukturen sichtbar wird. Meist wohlgemeint werden Nisthilfen für z.B. Stockenten inmitten teils hochwertiger Habitatstrukturen eingebracht die der Erhaltung von auch Roten Listen Arten dienen. Mit dieser Einbringung werden jedoch auch Problemestellungen erkennbar die sich sehr negativ, gar verheerend auf Amphibien wie z.B. dem Kammmolch auswirken.

Mehr in den kommenden Tagen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme
- Installierte Entennisthilfe in einer hochwertigen Biotopfläche
Text ausklappbar...
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Volksbegehren „Rettet die Bienen und die Artenvielfalt“ gewonnen!

14/15.02.2019

Ein riesiger Erfolg für den Naturschutz in Bayern: Das Volksbegehren Artenvielfalt hat die erforderliche Zehn-Prozent-Hürde deutlich überschritten.

Die Bayern haben damit klar gezeigt, dass sie den dramatischen Artenschwund stoppen und mehr Ökologie wollen.

Dies ist ein großartiger, historischer Erfolg, der noch auf zukünftige Generationen positive Auswirkungen haben wird. Alle Unterzeichner des Volksbegehrens haben gemeinsam den immer leiser werdenden Insekten eine Stimme gegeben. Sie haben sich für geschützte Randstreifen an Gewässern, mehr blühende Wiesen, weniger Pestizide und einen verbesserten Biotopverbund ausgesprochen.

Eine gute Nachricht auch für die Bauern

Auch für die Bauern ist der Erfolg des Volksbegehrens eine gute Nachricht: Der Gesetzesentwurf des Volksbegehrens will für einen gesetzlichen Rahmen sorgen, in dem Landwirte, die Leistungen für das Gemeinwohl bringen, in Zukunft stärker gefördert werden. Die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft wird noch intensiver unterstützt. Besonders kleine und mittelständische Betriebe, die nicht nur Fördergelder nach Betriebsgröße erhalten, werden profitieren.

So bietet das Volksbegehren den Bauern jenseits des Pfades „Wachse oder Weiche“ eine viel bessere Ausgangsposition als das, was sie derzeit auf dem Weltmarkt der Turbolandwirtschaft vorfinden. Deshalb stehen auch die Ökoanbauverbände (Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis) und die Arbeitsgemeinschaft für bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hinter dem Volksbegehren und begrüßen das neue Naturschutzgesetz.

Die von Desinformation geprägte Kampagne des Bayerischen Bauernverbandes hat nicht gefruchtet. Die Menschen haben vielmehr verstanden, dass sich das Volksbegehren zu keinem Zeitpunkt gegen Bäuerinnen und Bauern gewandt hat.
Herzlicher Dank an alle Unterstützer

Wir danken allen, die sich für das Volksbegehren eingetragen haben, ganz herzlich! Mit Ihrer Stimme haben Sie einen historischen Erfolg ermöglicht und für ein starkes Signal an die Politik gesorgt.

Möglich war die hohe Bürgerbeteiligung durch den unermüdlichen Einsatz vieler ehrenamtlich Aktiver, die sich bei Schnee und Regen als Rathauslotsen, beim Verteilen von Infomaterial, als Bienen-Botschafter zuhause, im Bekanntenkreis, am Arbeitsplatz und auf der Straße für Bayerns Artenvielfalt eingesetzt haben. Danke an alle für dieses großartige Engagement!

So geht es jetzt weiter

Da ein Volksbegehren darauf abzielt, dass die Bürger direkt in die Gesetzgebung eingreifen, durchläuft jedes Volksbegehren einen gesetzlich definierten, offiziellen Prozess. So geht es jetzt weiter:

  •     Der Landeswahlausschuss hat jetzt zwei bis drei Wochen Zeit, das genaue offizielle Ergebnis zu verkünden.
  •     Anschließend muss der Ministerpräsident innerhalb von vier Wochen das Volksbegehren mit einer Stellungnahme dem Landtag unterbreiten.
  •     Der Landtag kann dem Gesetzesentwurf des Volksbegehrens innerhalb von drei Monaten zustimmen, ihn ablehnen oder ihn als unrechtmäßig ansehen. In letzterem Fall wird der Verfassungsgerichtshof angerufen, der das Volksbegehren auf Rechtmäßigkeit prüft.
  •     Nimmt der Landtag den Gesetzesentwurf unverändert an, wird der Gesetz. Lehnt der Landtag den Gesetzesentwurf ab, kommt es innerhalb von weiteren drei Monaten zum Volksentscheid. Dieser würde dann voraussichtlich zwischen September und Anfang Oktober stattfinden.

Alles über das Volksbegehren

Quelle

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Goldwespe

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... 40 Prozent der Insekten weltweit vom Aussterben bedroht
Bild zum Eintrag (1004041-160)
Neue Studie zeigt: 40 Prozent der Insekten weltweit vom Aussterben bedroht

12/13.02.2019

NABU: Verlust an Lebensraum in der Agrarlandschaft ist Hauptursache – Agrarpolitik muss insektenfreundlicher werden
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Sydney/Berlin – Mehr als 40 Prozent aller weltweit vorkommenden Insektenarten sind vom Aussterben bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie im Fachmagazin „Biological Conservation“. Ein Forscherteam aus Australien, Vietnam und China wertete 73 Studien zur Situation der Insekten aus und identifizierte die wesentlichen Treiber des weltweiten Insektenschwunds.

Demnach führt vor allem der hohe Verlust an Lebensräumen in der immer intensiveren Landwirtschaft zu ihrem Aussterben, eine weitere wesentliche Ursache ist der steigende Einsatz synthetischer Pestizide und Düngemittel.

„Die Studienergebnisse sind alarmierend. Wenn in Kürze fast jede zweite Insektenart ausstirbt, drohen uns katastrophale Folgen.
Denn Insekten sind die Grundlage unserer Ökosysteme. Fehlen sie, werden Pflanzen und Bäume nicht mehr bestäubt, finden Fische weniger Nahrung und Pflanzenschädlinge werden nicht mehr auf natürliche Weise gestoppt. Wir brauchen daher dringend eine naturverträglichere Agrarpolitik, die Insekten und ihre Lebensräume schützt“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
 
Laut der Studie sind weltweit insbesondere Schmetterlinge, Mistkäfer und Hautflügler – wie Bienen und Ameisen – vom Rückgang betroffenen. Unter den schwindenden Arten sind nicht nur seltene oder spezialisierte, sondern auch viele häufige. Die Ergebnisse beziehen sich im Wesentlichen auf Europa und Nordamerika, da in anderen Regionen der Welt oft Studien über längere Zeiträume fehlen. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass sich die Art und Weise der Landwirtschaft dringend ändern muss, um den Negativtrend zu stoppen oder wenigstens zu verlangsamen.
 
Auch in Deutschland ist die Lage der Insekten alarmierend. Laut Roter Liste ist jede dritte der hierzulande lebenden 560 Wildbienen-Arten gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Auch die Anzahl der Tiere schwindet. So wiesen Forscher des Entomologischen Vereins Krefeld 2017 erstmals in einer Langzeitstudie nach, dass die Biomasse der Fluginsekten in deutschen Naturschutzgebieten innerhalb von 27 Jahren um mehr als 75 Prozent gesunken ist.
 
Der NABU sieht sich durch die Studie erneut in seiner Forderung nach einer drastischen Änderung der EU-Agrarpolitik bestätigt. In den kommenden drei Monaten entscheiden das EU-Parlament und die EU-Mitgliedstaaten über die künftige Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Jahre 2021 bis mindestens 2027 und damit über die Verteilung von derzeit knapp 60 Milliarden Euro Agrarsubventionen jährlich.
 
Dass mehr Naturschutz in der Agrarlandschaft notwendig ist und die Auflagen für Landwirte entsprechend steigen werden und müssen, zeigt aktuell auch das Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern. Mehr als 900.000 Menschen fordern bereits grundlegende Änderungen im bayerischen Naturschutzgesetz und damit die Rettung der Insekten.
 
Dem großen gesellschaftlichen Wunsch nach besserem Insektenschutz läuft die EU-Agrarpolitik bislang zuwider: Sie fördert den Besitz von Fläche, ohne Rücksicht auf die Art und Weise wie auf darauf gewirtschaftet wird. „Landwirte sind durch das fatale System gezwungen, immer mehr aus ihren Flächen herauszuholen, bis in den letzten Winkel, teils mit hohem Pestizid- und Düngereinsatz. Damit muss Schluss sein“, so Tschimpke.
 
Als erforderlichen Schritt zum Stopp des Insektensterbens nennen die Forscher im Fachmagazin „Biological Conservation“ eine drastische Reduzierung des Pestizid-Einsatzes. Darüber hinaus empfehlen sie das Anlegen von Blumen- und Wiesenstreifen an Feldrändern sowie die Erhöhung der Fruchtfolge, also den Anbau unterschiedlicher Feldfrüchte nacheinander auf derselben Fläche. Darunter solle künftig auch mehr Klee sein, um die Zahl und Vielfalt der Hummeln zu erhöhen. Zudem müsse feuchtes und nasses Grünland wiederhergestellt und die Wasserqualität verbessert werden, da Gewässer oftmals mit Pestiziden belastet seien.
 
„Alle von den Forschern empfohlenen Maßnahmen sind durch eine naturverträglichere EU-Agrarpolitik möglich – und dringend notwendig“, so Tschimpke. Dazu müssten die vorhandenen knapp 60 Milliarden Euro im Agrarhaushalt  nur sinnvoll umverteilt werden. Diesen Donnerstag steht die erste entscheidende Abstimmung des Umweltausschusses im Europaparlament an. Der NABU fordert, mindestens 15 Milliarden Euro pro Jahr für die Entlohnung jener Landwirte zu reservieren, die Leistungen für den Naturschutz erbringen, die über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehen.
 
Bislang jedoch ist unklar, welchen Kurs die Bundesregierung bei der Frage nach der Umweltverträglichkeit der künftigen Agrarpolitik einschlägt. Bundesagrarministerin Julia Klöckner lässt bislang jegliche konkreten Vorschläge vermissen. Dabei hätte sie es jetzt gemeinsam mit den EU-Regierungen in der Hand, europaweit für gleich hohe Umweltstandards zu sorgen, Landwirte bei ihrer Umstellung auf eine nachhaltigere Bewirtschaftung zu unterstützen und die massive Verschwendung an Steuergeldern zu beenden.
 
„Frau Klöckner betont immer wieder die Systemrelevanz der Bienen. Nun hat sie den nächsten Nachweis in der Hand, wie dramatisch es um die Insekten steht. Wenn sie sich jetzt nicht endlich für eine naturverträgliche Agrarpolitik in Brüssel einsetzt, macht sie sich mitschuldig am Verschwinden der Insekten. Und auch an massiven Wettbewerbsnachteilen für deutsche Landwirte“, so Tschimpke. Denn das Volksbegehren in Bayern zeige: Nicht nur die Wissenschaft fordert endlich Taten beim Insektenschutz, sondern auch große Teile der Gesellschaft.
 
Studie „Worldwide decline of the entomofauna: A review of its drivers”:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0006320718313636   
 
Mehr zum Rückgang der Insekten in Deutschland:

www.NABU.de/insektensterben
 
Mehr zu den NABU-Forderungen an eine neue Agrarpolitik:
www.neueagrarpolitik.eu
 

Für Rückfragen:

Ralf Schulte, NABU-Fachbereichsleiter Naturschutz und Umweltpolitik, Tel. +49 (0)30.284984-1601, mobil 0173-2418715, E-Mail: ralf.schulte@NABU.de
 

Quelle
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 13/19 | 12. FEBRUAR 2019


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Gallische Feldwespe 

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Ein Bienenstöckchen steht im Walde ..
Bild zum Eintrag (1003984-160)
Bienenstöcke im naturnah bewirtschafteten Wald - wie passt denn das zusammen?

12/13.02.2019

Bayern. An diesen Anblick muss man sich erst gewöhnen - mitten im Wald steht ein Bienenstock ….

Artenschutz in Franken®
spricht sich gegen dieses Vorgehen aus - denn wenn die Landwirtschaft nicht mehr in der Lage ist ihre Bestäuber zu ernähren dann dürfen wir wohl die Frage formulieren: Läuft hier nicht einiges falsch?

Anstatt dieses Problem an die breite Öffentlichkeit zu tragen wie das Bürgerbegehren "Rettet die Bienen" in 2019 in ausdrucksvoller Form auf den Weg brachte werden diese immensen Probleme mit Projekten dieser Art überspielt.
Daneben beeinträchtigen Bienenstöcke die Lebensform Wildbiene da sie vielfach in Konkurrenz zu diesen auftritt. Der Naturschutzgedanken wird damit nicht gefördert. Die sich auf Nahrungssuche befindlichen Wildbienenköniginnen müssen durch die Konkurrenz nun noch intensiver auf Nahrungssuche gehen was den Reproduktionserfolg merklich negativ beeinträchtigen kann.

Anstatt "Fremdarten" in den Wald zu holen hätten wir uns gewünscht die Lebensräume für die bereits vorhandenen Arten zu verbessern.

Mehr Eindrücke finden Sie hier


In der Aufnahme
- Bienenstock im naturnah bewirtschafteten Wald


Artenschutz in Franken®  02/2019
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund  23 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
Bild zum Eintrag (1001679-159)
Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
Bild zum Eintrag (1001689-159)
Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.
Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
Bild zum Eintrag (1001681-159)
Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
Bild zum Eintrag (1001660-159)
Rechtliches §
Bild zum Eintrag (1001682-159)
Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
Bild zum Eintrag (1001683-159)
  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
Bild zum Eintrag (1001684-159)
Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1001665-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Termine
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Würzburg
27 MAR
Erste Hauptversammlung
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11 JUL
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Artenschutz in Franken® informiert!

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Eisbärinvasion in russischer Siedlung

16/17.02.2019


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Klimawandel sorgt für Eisbären-Alarm

16/17.02.2019


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Volksbegehren: Münchner Umland Top, Niederbayern Flop

16/17.02.2019


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Abschuss von Rodewalder Wolf genehmigt

16/17.02.2019


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Wolf: Hickhack um Isegrim entschieden

16/17.02.2019


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Wildschweine sollen mit Pfeil und Bogen bejagt werden

16/17.02.2019


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Tierschützer in NRW wollen ebenfalls Volksbegehren für Artenvielfalt

15/16.02.2019


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Bienen-Volksbegehren übertrifft Erwartungen

15/16.02.2019


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Erster Vorgeschmack auf den Frühling

15/16.02.2019


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Energiewende und Naturschutz miteinander vereinbar?

15/16.02.2019


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Dicke Luft in Städten: Ist der Diesel wirklich Schuld?

14/15.02.2019


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Temperaturen werden zweistellig, Sonne zeigt sich öfter

14/15.02.2019


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Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg