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*** Artenschutz in Franken® *** Nature meets technologie - unser Verband startet mit einem hoch innovativen Projekt das an ausgewählten Standorten Deutschlands umgesetzt wird ins Jahr 2019 - "Die Wilden Bienchen von Deutschland" - die erfolgreiche Projektreihe startet gleichfalls in eine neue Kooperationsreihe -- Artenschutz in Franken® ***

Wenn Schutzmaßnahmen ins Leere laufen ...
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Wenn Schutzmaßnahmen ins Leere laufen ...

23.03.2019

Franken. Seit Jahrzehnten engagiert sich Artenschutz in Franken® höchst intensiv auch und gerade für unsere heimischen Amphibienarten,
die zunehmend auch unter die "Räder der Zivilisation" geraten. Dem nicht genug kommt neben einem Hautpilz nun auch noch der Klimawandel hinzu. All das zusammen werden der sichere Garant sein das in wenigen Jahrzehnten ganze Amphibienpopulationen auch in unserer Region erloschen sein werden.

Und sollten diese Herausforderungen nicht schon ausreichen, so tritt nun auch noch eine Gegebenheit in Erscheinung
die all den intensiven Bemühungen zur Erhaltung aktiver Populationen aus in unseren Augen nicht nachvollziehbaren Gründen auch noch das Recht auf Existenz entzieht.

Von der Verhinderung des Artenschutzes

Viele Amphibienübergänge konnten in den vergangenen Jahren bereits sehr gut abgesichert werden auch Dank
der finanziellen Unterstützung aufgeschlossener und weitsichtiger Projekt - Förderpartner. Nunmehr zeigen sich zwei Amphibien-Hotspots bei der den Tieren mittels der Installation von so genannten Amphibien Stopprinnen nachhaltig und kurzfristig geholfen werden könnte. Diese Rinnen verhindern das die Tiere auf die Straße und damit unter die Räder von Fahrzeugen gelangen. Das sich Amphibien auch sehr gerne entlang von Forst- und Flurwegen bewegen, werden gerade Einmündungen auf Straßen damit zu einem immensen Problem.

Doch an den Schaltstellen die eine Freigabe von Mitteln des Amphibienschutzes veranlassen könnten
stellt man sich quer. Für uns stellt sich hier schon die Frage was den durch ehrenamtlich tätige Organisationen noch alles erkämpft werden muss damit aus schönen Worthülsen endlich sichtbarer und nachhaltiger Amphibienschutzwerden kann.

Nachfolgend einige Impressionen zur aktuellen Situation - nur durch die Installation spezieller Stopprinnen kann es gelingen hier eine nahezu 100% Sicherung zu erreichen.

Doch sehen Sie selbst!

In der Aufnahme
- Aus bislang ungesicherten Flurwegen treffen heimischen Amphibien auf den Tod ( jeder Pfeil zeigt mindestens ein Tier ... mit jedem Paar geht auch eine ganze Generation verloren ....  - mit den Tiere geben wir eine ökologische Ressource aus der Hand - etwas, was wir uns als Gesellschaft nicht mehr leisten können!

Artenschutz in Franken®  
DBU Naturerbe: Für mehr Naturwälder von morgen
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DBU Naturerbe: Für mehr Naturwälder von morgen

23/24.03.2019

Osnabrück. Als unverzichtbarer Rohstoff, wertvoller Lebensraum und Erholungsort ist er von Bedeutung: Der Wald bedeckt rund 30 Prozent der Landesfläche Deutschlands und prägt damit unser Landschaftsbild. Monotone, großflächige Wirtschaftswälder mit hohem Nadelholzanteil dienen aber weniger dem Naturschutz als heimische Mischwälder mit Bäumen unterschiedlichen Alters. „Wir möchten die Bestände auf unseren Naturerbeflächen wieder in einen naturnahen Zustand bringen und sie dauerhaft sich selbst überlassen.

15.800 Hektar Wald entwickeln sich auf den ersten 71 DBU-Naturerbeflächen bereits ohne menschliche Eingriffe", betont Prof. Dr. Werner Wahmhoff, Fachlicher Leiter des DBU Naturerbes, der gemeinnützigen Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zum Tag des Waldes am 21. März. Damit flankiert die Stiftungstochter ein Ziel der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt: Mindestens fünf Prozent der Wälder in Deutschland sollen sich zukünftig natürlich entfalten.

Naturnahe Wälder – ein Idyll vieler seltener Arten


Bäumen in Wirtschaftswäldern fehle ein für den Naturschutz wichtiger Abschnitt im Lebenszyklus: der Absterbeprozess. Viele spezialisierte Tier-, Pflanzen- und Pilzarten seien aber auf Totholz, das im Wald verbleibt, als Lebensraum angewiesen, so Wahmhoff. Unberührte Natur gebe es in Deutschland wenig. Besonders in unzerschnittenen, nutzungsfreien Gebieten ab 1.000 Hektar (ha) würden besondere Prozesse ablaufen, die beispielsweise für die Anpassung an klimabedingte Veränderungen von Bedeutung seien. „Je höher die Artenvielfalt, desto höher die Chance, dass zumindest einige Tiere und Pflanzen mit sich verändernden Umweltbedingungen, wie etwa durch den Klimawandel, umgehen können. Naturnahe Wälder werden daher bei einem fortschreitenden Klimawandel immer wichtiger“, so Wahmhoff.

Große naturnahe Waldflächen in Thüringen

Insgesamt hat die DBU-Tochter in den vergangenen zehn Jahren rund 70.000 Hektar (ha) Nationales Naturerbe vom Bund übernommen. Rund 53.800 ha sind Wälder. Ende 2018 entwickelten sich davon bereits 30 Prozent ohne menschliche Einflüsse. Einen natürlichen Charakter könnten Besucher etwa auf der DBU-Naturerbefläche Westliche Hainleite im Landkreis Kyffhäuserkreis (Thüringen) beobachten. „Hier entwickelt sich bereits ein Waldgebiet von 936 ha ungestört“, sagt Wahmhoff.

Naturnaher Buchenwald: Typischer Lebensraum für den Schwarzspecht

Auf der 450 ha großen DBU-Naturerbefläche Östliche Hainleite im nördlichen Landkreis Kyffhäuserkreis (Thüringen) hat die DBU-Tochter bereits rund 430 ha Waldfläche sich selbst überlassen. Die wertvollen naturnahen Buchenwälder würden dem Schwarzspecht einen wertvollen Lebensraum bieten. Von der 228 ha großen Waldfläche der DBU-Naturerbefläche Hohe Schrecke im Landkreis Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) entwickelten sich bislang 220 ha ohne menschliche Einflüsse. Aufgrund der ehemaligen militärischen Nutzung entstand auf einem großen Teil der Fläche ein strukturreicher Laubmischwald.

Totholz für lebendige Vielfalt

Anders als in vielen „aufgeräumten“ Wirtschaftswäldern würden Bundesforstmitarbeiter auf den DBU-Naturerbeflächen Totholz liegen lassen, da es nicht nur Insekten, Pilzen, Moosen und Flechten wertvolle Lebensgrundlagen biete. Auch seltene Fledermausarten wie Großes Mausohr, Mops- und Bechsteinfledermaus würden von Baumhöhlen und abgeplatzter Rinde profitieren, die sie tagsüber als Versteckmöglichkeiten nutzen.

Waldumbau mit Ziel der Nutzungsaufgabe

Der Weg vom Wirtschaftswald zum naturnahen Idyll sei auf anderen DBU-Flächen lang und könne mehrere Jahrzehnte dauern. Mitunter hilft die DBU-Tochter der Natur dafür auch ein wenig auf die Sprünge. „Wir überführen die vorherrschenden, artenarmen Nadelholzbestände durch Waldpflege- und Waldumbaumaßnahmen schrittweise in naturnahe Wälder“, erläutert Michael Diekamp vom DBU-Betriebsmanagement das Vorgehen. Lichtbedürftige Eichen würden teilweise großzügig von konkurrierenden Kiefern freigestellt. In den daraus entstehenden offenen Bereichen würden junge Laubbäume nachwachsen. So entstehe eine Strukturvielfalt von unterschiedlicher Art, Größe und Alter. Naturnahe Laubmischwälder sowie die alten, lichten, über 100-jährigen Kiefernbestände würden unmittelbar einer freien Entwicklung überlassen.
                    


Quelle

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
Telefax: +49 541 9633 190
E-Mail: info@dbu.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Star in der Morgensonne ..

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Neue Wildnis und einzigartige Natur der Kellerwald-Region gesichert
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Neue Wildnis und einzigartige Natur der Kellerwald-Region gesichert

21/22.03.2019


  •     Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesamtes für Naturschutz und des Naturparks Kellerwald-Edersee
  •     Naturschutzgroßprojekt „Kellerwald-Region“ erfolgreich abgeschlossen
    Nachhaltiges Praxismodell „Arche-Region“ erwirtschaftet bereits Gewinn


Bad Wildungen/Bonn, 20. März 2019: Mit dem Abschluss des Naturschutzgroßprojekts „Kellerwald-Region“ ist jetzt eine einzigartige Landschaft und ein Lebensraum für Tiere und Pflanzen von bundesweiter Bedeutung langfristig gesichert. Zugleich wurden in dem 12.635 Hektar großen Fördergebiet die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass neue Wildnis entsteht.

Damit ist die Umsetzungsphase des Vorhabens im Förderprogramm „chance.natur“ nach fast zehn Jahren abgeschlossen. Ziel war es, die Region mit ihren ausgedehnten Buchenwäldern, mit Kleinmooren, Feuchtwäldern, Bachwiesentälern und einer kleinbäuerlichen Kulturlandschaft zu schützen und weiterzuentwickeln.

Rund 6,7 Millionen Euro wurden dafür aufgewandt. Die Finanzierung erfolgte maßgeblich durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums, weiterhin waren das Land Hessen und der Zweckverband Naturpark Kellerwald-Edersee beteiligt.

„Das Naturschutzgroßprojekt konnte die regionale Entwicklung des bestehenden Nationalparks Kellerwald-Edersee erfolgreich unterstützen: Im Nationalpark und an den Ederseesteilhängen zeigt der Schutz der natürlichen Prozesse bereits Wirkung und neue Wildnis entsteht. So ist jetzt im Kerngebiet ‚Steilhänge nördlich des Edersees‘ mit seinen Urwaldrelikten, naturnahen Hangwäldern und trocken-warmen Lebensräumen ein Naturerbe von einzigartigem Wert gesichert“, sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. „Der gesamte Naturpark hat sich zu einer Buchenwald-Modellregion entwickelt, mit der wir dem ´Fünf-Prozent-Ziel` für ungenutzte Wälder näher kommen, das sich der Bund mit der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt gesetzt hat“, bilanziert Jessel. Altbäume, die vielen Tieren wertvolle Lebensräume bieten, werden künftig verstärkt im Wald erhalten bleiben und der natürlichen Entwicklung überlassen.

Der Zweckverbandsvorsitzende des Naturparks Kellerwald-Edersee, Landrat Dr. Reinhard Kubat weist auf einen besonderen Erfolg des Projekts hin: „Das Praxismodell ‚Arche-Region‘ hat durch die innovative Zusammenarbeit von Naturschutz, Landbewirtschaftung, dem Verein Arche-Region Kellerwald, der Stadt Frankenau und der nachhaltigen Regionalentwicklung frühzeitig für überregionale Aufmerksamkeit und Anerkennung gesorgt. Mit der ‚Arche-Region‘ ist es gelungen, im Umfeld des Nationalparks gemeinsam mit Landwirten und Naturschutzvertretern verlässliche Bedingungen für eine hohe Tier- und Pflanzenvielfalt in der Kulturlandschaft zu schaffen“, betont er. In dem Projekt wird mit alten Haustierrassen wie dem Braunen Bergschaf oder dem Hinterwälder-Rind Grünland naturschonend bewirtschaftet und so ein direkt ökonomisch wirksamer Naturtourismus beispielhaft mit wirkungsvoller Umweltbildung verknüpft. Insgesamt 110 Hektar Fläche wurden dafür erworben und über Pachtverträge mit speziell an die Naturschutzziele angepassten Bewirtschaftungsweisen an die Landnutzer vergeben. „Bereits in der Umsetzungsphase konnte dadurch in der Region mit Gewinn gewirtschaftet werden“, resümiert Kubat.

Konkrete Maßnahmen im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes umfassten beispielsweise die Freistellung und Pflege von Trittsteinen und Wanderrouten bedrohter Arten. Weiterhin wurden gebietsfremde Nadelhölzer entfernt, sodass sich natürliche Waldgesellschaften wieder entwickeln und vernetzen können und sich auch das größte hessische Pfingstnelken-Vorkommen wieder stabilisieren kann. In überregional bedeutsamen Bächen entfernte man Barrieren, damit diese von Tieren wieder besser durchwandert werden können. In der Pflegezone des Nationalparks wurden schützenswerte Magerrasen und Heiden durch Nadelholzentnahme, Schafbeweidung und Plaggenhieb erhalten.

Mit der Gründung des Landschaftspflegeverbandes Waldeck-Frankenberg durch das Hessische Umweltministerium, das Regierungspräsidium Kassel und den Landkreis Waldeck-Frankenberg konnte man einen weiteren Begleiter für die Nachhaltigkeit des Naturschutzgroßprojektes gewinnen. Zwecks Absicherung der Projekterfolge und zur Übernahme der entstandenen Folgeverpflichtungen hatten die Beteiligten schon frühzeitig eine beispielhafte Folgesicherungs-Konzeption aufgestellt, die von allen getragen wird. Die positive Entwicklung in der Kellerwald-Region kann somit erfolgreich fortgeführt werden.

 
Hintergrund „chance.natur“


Mit dem Programm „chance.natur“ verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die herausragenden repräsentativen Landschaften Deutschlands zu erhalten und zu sichern. Bislang wurden 80 Naturschutzgroßprojekte mit einer Gesamtfläche von mehr als 3.700 Quadratkilometern gefördert. Dafür hat der Bund seit 1979 rund 500 Millionen Euro bereitgestellt. Derzeit stehen jährlich 14 Millionen Euro für den Erhalt und die Optimierung bundesweit bedeutender Natur- und Kulturlandschaften zur Verfügung.

Das Land Hessen ist neben dem abgeschlossenen NGP „Kellerwald-Region“ aktuell an zwei weiteren Naturschutzgroßprojekten beteiligt. Dabei handelt es sich zum einen um das NGP „Vogelsberg“ und zum anderen um das NGP „Grünes Band Eichsfeld-Werratal“.

Weitere Informationen: https://www.bfn.de/foerderung/naturschutzgrossprojekt.html


Weitere Informationen zum Naturschutzgroßprojekt „Kellerwald-Region“

Das im Süden des Naturparks gelegene Kerngebiet „Hoher Keller“ zeichnet sich durch Buchenwälder unterschiedlicher Ausprägungen im Komplex mit naturnahen Bächen, Feuchtwäldern, Kleinmooren, Felsklippen, Blockhalden und Felsheiden aus. Als Lebensraum für die Pflanzen- und Tierwelt ist die Kellerwald-Region von herausragender Bedeutung. Zahlreiche bundesweit stark gefährdete Arten wie Raubwürger, Rebhuhn, Große Bartfledermaus, Schlingnatter oder das Bachneunauge leben in dem Gebiet. Durch das Naturschutzgroßprojekt konnten schutzwürdige Teile der Natur und Landschaft vor Ort erfolgreich wieder hergestellt und weiterentwickelt werden. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist Bestandteil des umfassenden gleichnamigen Naturparks.

In der ersten Förderphase des Naturschutzgroßprojekts wurde von 2005 bis 2008 zunächst ein Pflege- und Entwicklungsplan erstellt. Daran anschließend folgte von Oktober 2009 bis Dezember 2018 die Umsetzungsphase (Förderphase II). Insgesamt 6,7 Millionen Euro wurden zur Umsetzung des Projektes aufgewandt. Die Projektkosten sind zu 65 Prozent durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums, zu einem Viertel vom Land Hessen (HMUELV) und zu 10 Prozent vom Zweckverband Naturpark Kellerwald-Edersee finanziert worden.

Weitere Informationen: https://www.naturschutzgrossprojekt-kellerwald.de



Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Gebirgsstelze

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Kein Platz für den Spatz
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Kein Platz für den Spatz

20/21.03.2019

Am 20. März ist Weltspatzentag – bayerischer Charaktervogel ist
bedroht – kaum geeignete Nistplätze für den Haussperling

Hilpoltstein, 18.03.19 –
Die gute Nachricht zuerst: dank dem langen und trockenen Sommer hatten die Haussperlinge letztes Jahr einen überdurchschnittlich guten Bruterfolg. Das zeigen auch die Ergebnisse der LBV-Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“, bei der der Spatz nach sieben Jahren erstmals wieder auf dem Spitzenplatz landet. Die schlechte Nachricht: Es gibt immer weniger Platz für den Spatz und der bayerische Charaktervogel ist bedroht.

Eine Entwarnung gibt es für den Haussperling noch lange nicht. „Gerade in großen Städten wird es immer schwieriger, Spatzen bei ihrem munteren Treiben zu beobachten“, sagt Lorena Heilmaier vom LBV-Projekt „Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“. „Haussperlingen fehlen vor allem geeignete Nistplätze an Gebäuden“, ergänzt sie.

 Zum Weltspatzentag am 20. März will der LBV deshalb besonders darauf aufmerksam machen, dass das fröhliche Spatzentschilpen in vielen bayerischen Städten am Verstummen ist.

Als Kulturfolger sucht der freche Vogel wohl schon seit über 10.000 Jahren die Nähe des Menschen. Und einmal niedergelassen bleibt der Spatz seinem Wohnort treu. Doch damit fangen die Probleme an. Als Gebäudebrüter sind sie auf Nischen und Hohlräume an Häusern angewiesen. Moderne, energetische Bauweisen und Fassadendämmungen lassen kaum noch Platz für den Haussperling. „Gehen Brutplätze durch Sanierungen verloren, können diese ganz einfach ersetzt werden und müssen es auch, denn Bauherren sind gesetzlich dazu verpflichtet“, erklärt Lorena Heilmaier.

An Gebäuden angebrachte Nistkästen helfen den Spatzen geeignete Brutplätze zu finden. Wohl fühlen sich Spatzen ab einer Höhe von etwa vier Metern. „Die Nistkästen müssen nicht jährlich gereinigt werden, das erledigen die Spatzen im Frühjahr selbst. Stehen sowieso Dach- oder Fassadenarbeiten an, kann man dabei auch die Kästen säubern“, sagt Lorena Heilmaier.

Ein weiteres Problem: viele Gärten sind zu aufgeräumt und bestehen nur noch aus Steinflächen und -wänden. „Unsere Spatzen und auch viele andere wilde
 Gartenbewohner finden in den kahlen Gärten keine Nahrung oder Versteckmöglichkeiten“, sagt die LBV-Spatzenexpertin.

Dabei ist naturnahes Gärtnern gar nicht kompliziert. Bereits eine kleine „wilde Ecke“ mit Wildblumen, heimischen Sträuchern und etwas Totholz kann jeden Garten für viele Wildtiere lebenswerter machen. Und: „Die Bewohner eines naturnahen Gartens wie beispielsweise der Spatz zahlen sogar Miete, indem sie sich nützlich machen und zum Beispiel Blattläuse und Buchsbaumzünslerraupen fressen“, sagt Heilmaier. Auch Balkone mitten in der Stadt können der heimischen Tierwelt ein Refugium bieten und mit entsprechender Bepflanzung eine kleine Naturoase sein.

„Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“
Damit die Spatzen auch weiterhin von den bayerischen Dächern pfeifen, setzt der LBV das vom Bayerischen Naturschutzfonds geförderte Projekt „Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“ um. Ziel ist es Nistplätze und spatzenfreundliche Strukturen in der Stadt neu zu schaffen und zu erhalten. Diese kommen aber nicht nur dem Haussperling, sondern allen Vogelarten in der Stadt zugute. Der LBV bietet dazu für bayerische Städte und Gemeinden eine kostenlose und ausführliche Beratung sowie eine Wanderausstellung an.


Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen und Interviews:
Lorena Heilmaier, LBV-Projekt „Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“, E-Mail: lorena.heilmaier@lbv.de,
Tel.: 089/200 270- 84.

Weiterer Ansprechpartner:
Sonja Dölfel, LBV-Pressestelle, E-Mail: sonja.doelfel@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7184.


Quelle

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

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In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- männlicher Haussperling

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Ausbreitung der Schmuckschildkröten
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Die zunehmende Ausbreitung der Schmuckschildkröten

19/20.03.2019

Bayern. Aus besonderem Grund möchten wir erneut auf eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die heimische Artenvielfalt hinweisen dürfen.

Ursächlich war der aktuelle Fund einer Rotwangen - Schmuckschildköte in einem zunehnend naturbelassenen Bachlauf. Wohl einem Rotwangen-Schmuckschildkröten Liebhaber zu groß oder zu aufwendig in der Pflege geworden, wurde das Tier in der Vergangenheit mutmaßlich ausgesetzt.

Dieses Aussetzen einer vormals nordamerikanischen Art, zieht jedoch immense Schwierkeiten für heimische Arten nach sich und das nicht nur für noch im Bestand gefestigte Arten.

Auch bereits Arten die bei uns um ihr Überleben kämpfen werden von diesem Tier in ihrer Existenz massiv beeinträchtigt. Wenn die Rotwangen-Schmuckschildkröte gar noch auf unsere heimische euroäische Sumpfschildkröte trifft, ist wohl das  worst case szenario perfekt.

Ob die Ausbreitung der Rotwangen - Schmuckschildköte überhaupt noch zu stoppen ist scheint ungewiss. Nach unserer Einschätzung kann es sehr gut möglich sein, das eine erfolgreiche Reproduktion in unseren ( vormals zu kühlen ) Breiten bereits stattgefunden hat. Damit wird die Bedrohungssituation auf eine neue Plattform gestellt.

In der Aufnahme von M. Bergrab

- Gefange Rotwangen - Schmuckschildköte die nachfolgend an das Tierheim übergeben wurde.
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Schon rund 13.800 Schwalbenfreunde in Deutschland
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NABU: Schon rund 13.800 Schwalbenfreunde in Deutschland

19/20.03.2019

Zurück kehrende Schwalben jetzt beim Nestbau unterstützen/Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ 2.500-mal vergeben
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Berlin
– Über 2.500 Menschen haben im Jahr 2018 Schwalben ein zu Hause gegeben. Sie sind vom NABU mit der Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet worden. Seit 2009 konnten schon rund 13.800 Häuser mit der Plakette verziert werden.
„Pünktlich zum Frühlingsbeginn kommen die ersten Schwalben jetzt zurück nach Deutschland. Rauch- und Mehlschwalben waren jahrhundertelang ganz selbstverständliche Mitbewohner in unseren Dörfern und Städten.

Heute werden geeignete Nistmöglichkeiten immer knapper. Jeder kann den Sommerboten mit Nisthilfen, Lehmpfützen und insektenreichen Gärten helfen“, sagt NABU-Vogelexperte Eric Neuling.
Bundesweit sind beide Schwalbenarten gefährdet. Der Bestand der Rauchschwalben ist seit 1985 um mehr als 20 Prozent gesunken. 455.000 bis 870.000 Brutpaare brüten in Deutschland, bei Mehlschwalben ist der Rückgang ähnlich stark. Hier sind es noch zwischen 480.000 bis 900.000 Paare. Die Kulturfolger fühlen sich in einer von Menschen geprägten Umgebung grundsätzlich wohl. Als flinke Flugkünstler sind sie beliebte Sympathievögel. Ab Mitte März kann man die ersten Rauchschwalben erwarten. Mehlschwalben kehren ab Mitte April in unsere Gebiete zurück. Daher ist es sinnvoll, jetzt noch Nisthilfen anzubringen oder Lehmpfützen vorzubereiten.
 
Die Mehlschwalbe ist vor allem Stadtbewohnern wohl bekannt: Sie baut ihre fast geschlossenen Nester an rau verputzte Hauswände oder unter geschützten Dachvorsprüngen. Die kleinen Flugkünstler sind sehr gut an ihrem leuchtend weißen Bürzel und Bauch sowie dem tief gekerbten Schwanz zu erkennen. Dabei nutzen Schwalben als ortstreue Tiere gerne alte vorhandene Nester und bessern sie mit frischem Lehm wieder aus. In Städten fehlen jedoch oft Lehmstellen als Baugrundlage. „Offene, feucht gehaltene Bodenstellen helfen den Schwalben, ihre alten Nester zu ersetzen“, so Neuling. „Wo dies nicht möglich ist, können unter Vorsprüngen in mindestens 2,5 m Höhe Kunstnester angebracht werden, die ebenfalls gern angenommen werden“. Da Mehlschwalben gesellig in größeren Kolonien brüten, bringen die vielen Tiere jedoch auch reichlich Kot und Reste von Nistmaterial an Fassaden und auf dem Boden mit sich. „Dagegen kann man sich mit einem einfachen, einen halben Meter unterhalb der Nester angebrachtem Brett aushelfen“, sagt Eric Neuling.
 
In eher ländlichen Regionen fühlt sich die Rauchschwalbe wohl, die mit ihrem metallisch glänzenden Gefieder an der Oberseite, dem dunkelroten Kropfband und den langen Schwanzspießen gut zu erkennen ist. „Leider verschließen besorgte Bauern den Rauchschwalben ihre Ställe und Scheunen, um vermeintlichen Hygieneanforderungen gerecht zu werden. Dabei gefährden sie unsere Gesundheit nicht. Vielmehr werden sie als Vertilger lästiger Fliegen und Mücken geschätzt“, so Neuling.
 
Rauchschwalben bauen ihre Nester eher im Inneren von Gebäuden. Wichtig ist es dann, möglichst Fenster, Türen oder Einflugöffnungen als ständige Zugänge in der Brutsaison offen zu halten. Eine kleine Einflugluke reicht Rauchschwalben bereits aus. Wer ihnen zusätzliche Nisthilfen anbieten möchte, sollte diese mit ausreichendem Abstand zueinander weit im Raum verteilen, da sie eher im Dunkeln und alleine nisten. Außerdem freuen sich die flinken Flugkünstler über gespannte Seile als Ansitze.
 
Wer einen Garten, Hof oder Wiese besitzt, kann zur Unterstützung des Nestbaus auch im Sommer noch Lehmpfützen anlegen. Rauch- und Mehlschwalben formen aus Lehm, Ton oder schlammiger Erde mithilfe ihres Speichels kleine Kügelchen, aus denen sie neue Nester bauen oder alte Nester ausbessern. „Die Pfütze sollte auf einer offenen Fläche angelegt werden, sodass Katzen und andere Feinde keine Deckung haben. Auch sollte sie nicht mehr als 300 Meter vom Niststandort der Schwalben entfernt sein. Ansonsten trocknet der Lehm bereits auf dem Hinflug und kann nicht mehr so gut verwendet werden“, so Neuling.
 
Hinweis:
Rauch- und Mehlschwalben gehören zu den geschützten Arten, auch ihre Brutstätten sind ganzjährig geschützt. Das Entfernen von einzelnen Nestern, aber auch die Verhängung oder das Versperren ihrer Nester ist damit verboten. Bei Beschädigung der Nester können Bußgelder bis zu mehreren tausend Euro verhängt werden.

Gebäude mit vorhandenen und erhaltenen Nistplätzen für Schwalben werden vom NABU als „Schwalbenfreundliches Haus“ mit einer Plakette ausgezeichnet.

Alle Infos zur NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ unter: www.NABU.de/schwalben
 
 
Für Rückfragen:
Eric Neuling, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 030.284984-1812, Eric.Neuling@NABU.de
 
Julia Ehritt, Koordination „Schwalbenfreundliches Haus“, Tel.: +49(0)331-20155-71, schwalben@NABU.de
 
 
Quelle
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch, Iris Barthel, Nicole Flöper, Silvia Teich, Britta Hennigs
______________________________
 
NABU-Bundesgeschäftsstelle
Charitéstraße 3
10117 Berlin
 
Tel. +49(0)30.28 49 84-1510, -1952, -1958, -1588, -1722
Fax +49 (0)30.28 49 84-3510
E-Mail: presse@NABU.de
Web: www.NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 23/19 | 18. MÄRZ 2019

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In der Aufnahme von Johannes Rother
- Rauchschwalbe beim Füttern ihres Nachwuchses

Mehr zu unseren Projekten rund um den Schutz der Schwalben


Mehlschwalbenschutz
Rauchschwalbenschutz
Uferschwalbenschutz


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Amphibienschutz - fordert vollen Einsatz
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Amphibienwanderung - Betreuung die von den Betreuern alles abverlangt

18/19.03.2019

Franken. Um die Amphibien vor dem Tod der auf der Straße lauert zu bewahren engagiert sich auch unser Verband seit vielen Jahren höchst intensiv.

Wie beschwerlich dieser Einsatz ist zeigen einige Aufnahmen.

Ob Regen oder Schnee .... Sonne sehen wir hier sehr wenig ... und dann noch mitten in der Nacht auch bei Sturm all das wird von den Amphibienbetreuern über einen Zeitraum von etwa 6-8 Wochen gefordert.
Tagtäglich für viele Stunden finden sich die Betreuer/innen an den Übergängen ein um die vielfach akut im Bestand gefährdeten Tiere sicher zu den Laichplätzen und wieder zurück in die Sommerlebensräume zu bringen.

Hier ist schon eine gewisse Hartnäckigkeit gefordert und der oder die Eine hat schon nach wenigen Tagen das Handtuch geworfen. Es bedarf sehr viel Ausdauer und jede Menge Kaffee um die kalten und regnerischen Nächte gut zu überstehen.

In den Aufnahme erkennen wir die Übergänge die in kurzen Zeitspannen von Wintereinbrüchen und Starkregen beeinträchtigt werden und wir sind mitten drin!

Mehr zum Thema


In der Aufnahme

Nein hier fließt kein Bach .. in den vergangenen Tagen hatte es große Mengen an Niederschlag gegeben der nun aus den Fledern abließt und auch die Grabenbereiche erreicht die an unsere Amphibienleiteinrichtungen anschließen.
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund  23 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
Bild zum Eintrag (1001679-159)
Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.
Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1001665-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Termine
27 MAR
Erste Hauptversammlung
Weiden/Opf.
11 JUL
Zweite Jahreshauptversammlung des AiF
Augsburg
Alle Termine des AiF   >
Artenschutz in Franken® informiert!

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Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
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Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg