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Start des Bürgerbegehrens gegen Luxushotel ...
Bild zum Eintrag (1008234-160)
Start des Bürgerbegehrens gegen Luxushotel am Füssener Forggenseeufer

  • Einzigartige Urlaubslandschaft im Allgäu in Gefahr

15/16.06.2019

„Die Landschaft ist das Kapital des Tourismus im Bayerischen und Allgäuer Alpenraum.

Doch diese ist durch ein ständiges Tourismus-Wachstum in Gefahr. Daher braucht es einen Paradigmenwechsel in der Tourismuspolitik. Ein „Immer Mehr“ kann nicht mehr das Ziel sein. Stattdessen ist eine ökologische und qualitative Weiterentwicklung der Bestandseinrichtungen anzustreben“, sagt der BN Landesvorsitzende Richard Mergner bei seinem Besuch in Füssen.

„Noch mehr Gäste bringen keinen Mehrwert für die einheimische Bevölkerung. Füssen erstickt heute schon im Verkehr. Zudem ist das überplante Gebiet ein ökologisches Kleinod mit einer reichen Pflanzen- und Tierwelt“, begründet Michael Käs, Vorsitzender der BN-Ortsgruppe Füssen das Bürgerbegehren. „Das Hotel wäre so wuchtig, dass es wie ein Kreuzfahrtschiff am Ufer des Forggensees wirkt.“

„Einmal mehr müsste für ein Bauvorhaben das Landschaftsschutzgebiet Forggensee verkleinert werden. Landschaftsschutzgebiete sind aber dazu da, um die Landschaft vor Eingriffen zu schützen. Wenn bei Investorenanfragen ständig Ausnahmen gemacht werden, wird der Sinn und Zweck eines Landschaftsschutzgebietes ad absurdum geführt“, so der Vorsitzende der BN-Kreisgruppe Ostallgäu-Kaufbeuren, Josef Kreuzer.

„Das Vorhaben würde auch wichtige Fisch-Lebensräume am Ufer der Füssener Ach in Mitleidenschaft ziehen. Solche Kiesufer gibt es um den gesamten Forggensee nur wenige. Eines der größten ist eben die Mündung der Ach. Es käme hier zum Verlust wertvoller Biotope für Kies-Laicher, Jungfische, Muscheln und Krebse“, begründet das Vorstandsmitglied des Kreisfischereivereins Füssen Alexander Beck das Engagement der Füssener Fischer.

Bürgerbegehren gestartet

"Der Tourismus zerstört, was er sucht, indem er es findet" erkannte schon früh der in Kaufbeuren geborene Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger. Daher starten der BUND Naturschutz und der Kreisfischereiverein Füssen heute ein Bürgerbegehren mit dem Titel: "Wollen wir das: ein riesiges Hotel am Ufer des Forggensee?"

Die Unterschriftslisten für das Bürgerbegehren können ab heute im Internet auf der Seite des BUND Naturschutz Ostallgäu unter www.ostallgaeu-kaufbeuren.bund-naturschutz.de heruntergeladen oder ausgedruckt in der BN-Geschäftsstelle angefordert werden (ostallgaeu-kaufbeuren@bund-naturschutz.de oder 08341-12250).

Im Zentrum des Begehrens steht die Frage, ob für einen weiteren Ausbau des Tourismus in Füssen das Forggenseeufer weiter bebaut werden soll. Für die Initiatoren des Bürgerbegehrens bringt eine weitere quantitative Steigerung des Tourismus keinen Mehrwert für die Bevölkerung mehr. Der Arbeitsmarkt für die Hotellerie und Gastronomie ist leergefegt. Füssen erstickt im Verkehr. Die Übernachtungen in der Stadt Füssen sind in den vergangenen 15 Jahren ohnehin schon stark angestiegen, von knapp 700.000 im Jahr 2003 auf fast 1,2 Mio im Jahr 2017. Dazu kommt noch eine ständig steigende Anzahl an Tagesgästen.

Auf der anderen Seite stehen die ständigen Eingriffe in Natur und Landschaft. Allein das Landschaftsschutzgebiet "Forggensee und benachbarte Seen" wurde in den vergangenen Jahren an 14 Stellen verkleinert oder Ausnahmegenehmigungen wurden erteilt. Eine Auflistung der Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet Forggensee finden Sie im Anhang.
Für Rückfragen:

Thomas Frey
Regionalreferent für Schwaben
BUND Naturschutz in Bayern e. V.
Tel.: 089 54 82 98 63
E-Mail: thomas.frey@bund-naturschutz.de


Quelle

BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Lilienhähnchen die an Pflanzen knabbern

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... Verschärfung der Düngeverordnung
Bild zum Eintrag (1008222-160)
NABU-Kommentar zur Verschärfung der Düngeverordnung

15/16.06.2019

Miller: Bundesregierung springt nicht höher als sie muss – Wiesen und Weiden drohen zum Endlager für Gülle zu werden

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Berlin
– NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller kommentiert die am gestrigen Abend verkündete Einigung der Bundesregierung zur Verschärfung der Düngeregeln:

„Die Bundesregierung springt wieder einmal nicht höher als sie muss. Sie hat die Chance verpasst, mit der Novelle die überfällige Bindung der Zahl gehaltener Tiere an die Fläche zu regeln. Mit der Fülle an Ausnahmen, die Bund und Länder eingebaut haben, wird die EU-Kommission den Vorschlag nur schwer akzeptieren können.

Vor allem die Ausnahmen für das Grünland sind katastrophal: Dass Wiesen und Weiden pauschal aus der 20-prozentigen Abschlagsregelung ausgeklammert werden, ist mit Blick auf das Insektensterben nicht zu verantworten. Denn artenreiche Wiesen und Weiden sind geschützte Lebensräume und notwendig für das Überleben vieler Arten.

Nun drohen Wiesen und Weiden zum Endlager für Gülle zu werden – und einer Graswüste ohne Insekten. Der NABU hat bereits in Brüssel Beschwerde gegen das Verschwinden des Grünlands eingelegt. Die Bundesregierung riskiert mit ihren Vorschlägen nun also nicht nur eine neuerliche Klage zum Düngerecht, sondern auch ein Verfahren zum Naturschutz."

Für Rückfragen:
Iris Barthel, NABU-Pressereferentin, Tel. +49 (0)30.284984-1952, E-Mail: presse@NABU.de
 
Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


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In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Frühe Adonislibelle

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Stele der Biodiversität - Weeze / NRW
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Stele der Biodiversität - Weeze / NRW

15/16.06.2019

Weeze / Nordrhein - Westfalen.
Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Tierpark Weeze gGmbH , der Stadt Weeze, der SCHLOSSRUINE HERTEFELD - Graf und Gräfin zu Eulenburg und der Weezer Wellenbrecher - Offene Kinder & Jugendfreizeiteinrichtung der Gemeinde Weeze.

Das Projekt wird von der Deutschen Postcode Lotterie und der Audi Stiftung für Umwelt unabhängig gefördert.

Erleben Sie die Entwicklung eines Hotspots der Biodiversität und der erlebbaren Umweltbildung hier auf unseren Seiten.
In der Abbildung
- Arbeiten bis ins letzte Detail - Die grafische Gestaltung der Ostseite wurde soeben abgeschlossen.
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Die Wilden Bienen von Bremen - Hemelingen
Bild zum Eintrag (1008209-160)
Die Wilden Bienen von Bremen - Hemelingen

15/16.06.2019

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des DRK- Kinderhauses Kleine Marsch und des DEUTSCHES  ROTES  KREUZ - Kreisverband Bremen e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.


Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber
Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig
Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Mehr zu unserem Gemeinschaftsprojekt

In der Aufnahme
- Ein Modul das mit einem Vandalismus Schutz ausgestattet wurde .. noch zeigt sich das Habitat unbeflogen .. die Spannung steigt ob und wann die Tiere das Habitat annehmen.

Die doch nicht unerhebliche Beschattung des Moduls kann eine Annahme reduzierende Wirkung entfalten und so wird diese in den kommenden Tagen zurückgenommen.
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Rückkehr der Riesen
Bild zum Eintrag (1008194-160)
Rückkehr der Riesen

15/16.06.2019

Tierpark Berlin und WWF wildern Wisente aus

Leise schnaubend trottet der zottelige Riese durch das hohe Gras und bewegt sich trittsicher auf seine Herde zu – es ziehen wieder Wisente durch die abgelegenen Gegenden des Kaukasus. Doch das ist keine Selbstverständlichkeit: Europas größtes Landsäugetier galt seit über 90 Jahren in der Natur als ausgestorben.

Der Tierpark Berlin setzt sich für die Rückkehr der Wisente ein und wildert auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem WWF Deutschland Wisente aus.

Nachdem Zoo und Tierpark Berlin bereits im vergangenen Jahr mehrere Wisente in Rumänien auswilderten, verließen am 29. Mai 2019 vier weitere Tiere Berlin in Richtung Aserbaidschan. Zwei der vier Wisente lebten bereits mehrere Jahre im Tierpark, die anderen beiden kamen im Rahmen des Projekts vor einigen Wochen aus den tschechischen Zoos Prag und Pilsen vorbereitend dazu. „Bevor die Tiere ihre Heimreise angetreten haben, wurden sie mit modernen GPS bzw. VHF-Halsbändern ausgestattet. So wird es möglich sein ihren Aufenthaltsort nachzuvollziehen und sie auf ihrem neuen Lebensweg zu begleiten“, erklärt der Zoologische Leiter des Tierparks Christian Kern. Noch in diesem Sommer soll die kleine Herde zusammen mit anderen Wisenten aus europäischen Einrichtungen im Shahdag-Nationalpark, am Fuße des großen Kaukasus-Gebirges, ausgewildert werden. Bis dahin werden sich die Wildrinder in einem umzäunten Areal an ihre neue Heimat gewöhnen. „Die Wiederansiedlung von Tieren, deren Art im natürlichen Lebensraum vom Aussterben bedroht oder gar bereits ausgestorben ist, verdeutlicht eindrucksvoll die Bedeutung von Zoos in der heutigen Zeit“, verkündet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.

Die Organisation, Koordination und wissenschaftliche Betreuung der Wisent-Auswilderung vor Ort übernimmt der WWF. „Die Wiederansiedlung bringt die Wisente zurück in ihren angestammten Lebensraum. Die großen Pflanzenfresser spielen eine wichtige Rolle bei ökologischen Prozessen und sorgen zum Beispiel dafür, dass in Wäldern Flächen offengehalten werden, die von anderen Tier- und Pflanzenarten besiedelt werden können“, erklärt Kaukasus-Referent des WWF Deutschland Aurel Heidelberg. „Die Kooperation zwischen dem Tierpark Berlin und dem WWF leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt im Kaukasus.“ Das gesamte Projekt wird im Rahmen eines grenzüberschreitenden Naturschutzprogramms der deutschen Regierung über die KfW Entwicklungsbank finanziert und wurde vom WWF, der EAZA (europäischer Verband der Zoos und Aquarien) sowie nationalen Partnern vor Ort ins Leben gerufen.

Hintergrund:

Der Wisent wurde 1927 in der Natur durch den Menschen gänzlich ausgerottet, als die letzten Wisente im Kaukasus erschossen wurden. Nur Dank etwa 70 Tieren in der Obhut zoologischer Einrichtungen, konnte diese Tierart vor dem endgültigen Aussterben gerettet werden. Um das weitere Überleben der Art zu sichern, wurde im August 1923 durch die Initiative europäischer Zoodirektoren und Wissenschaftler die „Internationale Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents“ im Zoo Berlin gegründet. Diese gemeinsamen Bemühungen sind somit der Vorläufer der heutigen Erhaltungszuchtprogramme für viele bedrohte Tierarten. Bereits seit 1872 zählen Wisente zum Tierbestand des Zoo Berlin. Auch der Tierpark trägt seit seiner Eröffnung 1955 beachtlich zur Erhaltungszucht der Wisente bei. Bis heute wurden in den Zoologischen Gärten Berlin über 200 Wisente geboren. Der Wisent gilt laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdete Tierart.


KONTAKT

Roland Gramling
WWF Deutschland
Pressestelle
Tel. 030-311 777 425
roland.gramling(at)wwf.de

Quelle
WWF

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- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Ulrich Rösch
- Wisent

https://www.artenschutz-steigerwald.de/de/Tiere/32131/1/

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NABU: Distelfalter auf Deutschlandtour
Bild zum Eintrag (1008192-160)
NABU: Distelfalter auf Deutschlandtour

14/15.06.2019

Ungewöhnliches Naturschauspiel zu beobachten / Der NABU bittet um Mithilfe
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Berlin – Nach ersten Ergebnissen der NABU-Mitmachaktion Insektensommer meldeten die Teilnehmer Falter diesen Frühsommer deutlich seltener als im Vorjahr. Laut vorläufigem Auszählungsstand gingen die Schmetterlingssichtungen um 40 Prozent zurück, auch Schwebfliegen waren weniger unterwegs.

Dagegen nahmen die Beobachtungen von Käfern, Bienen und Wespen gegenüber dem Vorjahr zu. „Besonders auffällig ist der Zuwachs bei Marienkäfer, Erdhummeln, Haus-Feldwespe und die Blaue Holzbiene“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller mit Blick auf eine erste Bilanz zur NABU-Citizen-Science-Aktion Insektensommer.

Die erste große Insektenzählung fand vom 31. Mai bis zum 9. Juni statt. Die zweite Runde läuft vom 2. bis zum 11. August. 5.000 Insektenfans haben aktuell bei der Aktion mitgemacht und fleißig für den NABU gezählt.

Bei insgesamt deutlich weniger Faltersichtungen sticht eine Art positiv hervor: Den farbenprächtigen Distelfalter haben die Insektensommer-Teilnehmer dreimal so oft gesehen wie 2018. „Der Distelfalter ist einer der wenigen fast über den ganzen Erdball verbreiteten Schmetterlinge. Unsere mitteleuropäischen Winter mag er allerdings nicht, denn er verträgt keinen Frost. Jedes Frühjahr wandern die Distelfalter deshalb neu aus dem Süden ein, mal sind es mehr, mal weniger“, so NABU-Insektenexpertin Daniela Franzisi.
 
Der diesjährige Einflug konzentrierte sich auf eine östlichen Route über Israel, Zypern und den Balkan. Folglich traten die Distelfalter auch bei uns zunächst im Osten aus. Viele zogen nach Norden und Westen weiter, so dass inzwischen auch die Küste und Niedersachsen stark beflogen werden. Während des Zuges lassen sich in einer Stunde Dutzende oder auch mal über hundert Falter beobachten. Inzwischen sind die Falter in vielen Regionen Deutschlands angekommen, wobei der Zuzug noch bis Ende des Monats anhalten kann.

Bald legen die Distelfalter ihre Eier ab,  die nächste Generation schlüpft in den kommenden Wochen. Im Spätsommer ziehen diese Falter dann wieder nach Süden. Naturfreunde haben also noch einige Wochen Gelegenheit, Distelfalter zu beobachten. Der NABU und sein Partner naturgucker.de wollen dies nutzen, um mehr Informationen über die Falter zu gewinnen. Unter www.NABU.de/Distelfalter können Sichtungen von Distelfaltern aktuell über den Insektensommer hinaus gemeldet werden, dort gibt es auch weitere Informationen zur Aktion. So wird man nicht nur Zeuge eines faszinierenden Naturschauspiels, sondern hilft auch mit, es zu dokumentieren.
 
Hintergrund
Nicht alle Details der Distelfalter-Wanderflüge sind bereits erforscht. Fest steht, dass der Zyklus über mehrere Generationen besteht. Viele Distelfalter überwintern in der afrikanischen Sahelzone südlich der Sahara sowie auf der Arabischen Halbinsel. Von dort aus fliegen sie ans Mittelmeer, wo sich die nächste Generation bildet. Diese zweite Generation bricht weiter nach Norden auf und erreicht Mitteleuropa, aber auch Skandinavien und das Baltikum. Manchmal fliegen die Falter nonstop in einer Generation von Afrika und dem Nahen Osten bis zu uns. Die tausende Kilometer lange Reise sieht man den Tieren an, die zarten Flügel sind dann stark zerzaust und wirken blass.
 
Mehr Infos: www.NABU.de/Diestelfalter

 
Für Rückfragen:
Daniela Franzisi, NABU-Projektleiterin Insektensommer, Tel. +49 (0)30.284984-1578
E-Mail: Daniela.Franzisi@NABU.de
 
Quelle
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Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Silvia Teich
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In der Aufnahme von Alnert Meier
- Distelfalter

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Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund  23 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
Bild zum Eintrag (1001689-159)
Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.
Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
Bild zum Eintrag (1001682-159)
Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Termine
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Artenschutz in Franken® informiert!
Greenpeace-Umfrage: Breite Mehrheit fordert dauerhafte Rettung des Hambacher Walds

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Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
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Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
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Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg