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Praxisprojekte zum Insektenschutz: Schulze übergibt Förderbescheide
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Praxisprojekte zum Insektenschutz: Schulze übergibt Förderbescheide

21/22.01.2020

  •     Erste Insektenschutzprojekte aus thematischem Förderaufruf des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gehen an den Start
  •     Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesumweltministerium

Berlin/Bonn, 17. Januar 2020: Insektenschutz im großen und im kleinen Maßstab – darum geht es in drei neuen Projekten im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, die mit knapp zehn Millionen Euro durch das Bundesumweltministerium gefördert werden. Heute hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Rahmen der Grünen Woche in Berlin die Förderbescheide übergeben.

Die Bandbreite der Vorhaben reicht von der Rettung einer extrem seltenen Insektenart über die Entwicklung einer insektenfreundlichen Grünlandwirtschaft bis hin zu Modellverfahren zum Schutz und zur Förderung der Insektenfauna in Biosphärenreservaten.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Seit Kabinettsbeschluss des Aktionsprogramms Insektenschutz im September 2019 steht fest, was der Bund für den Schutz von Insekten und ihrer Vielfalt unternehmen wird. Die Umsetzung des Programms ist nun in vollem Gange. Um das Insektensterben zu stoppen, benötigen wir jedoch tatkräftige Unterstützung aus der gesamten Gesellschaft. Die drei neuen Projekte im Bundesprogramm Biologische Vielfalt zeigen, wie Insektenschutz in der Praxis ganz konkret gestaltet werden kann. Viele weitere Projekte werden folgen: Über unser Bundesprogramm werden in den nächsten sechs bis acht Jahren etwa 60 Millionen Euro in den Insektenschutz fließen – ein erheblicher Beitrag zur Erreichung der Ziele des Aktionsprogramms Insektenschutz!“  

Bundesumweltministerin Schulze hatte als Sofortprogramm seit 2018 zusätzliche Fördergelder für Insektenschutzprojekte im Bundesprogramm Biologische Vielfalt bereitgestellt und gemeinsam mit dem BfN dazu aufgerufen, Projektideen einzureichen. Die im BMU-Förderprogramm bereitgestellten Mittel wurden mit Beschluss des Aktionsprogramms Insektenschutz nochmals aufgestockt. Die geförderten Vorhaben werden vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) inhaltlich begleitet.

BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel: „Der Aufruf zur Einreichung von Praxisprojekten zum Insektenschutz hatte mit rund 100 Bewerbungen eine erfreuliche Resonanz. Bereits die ersten drei Vorhaben, die nun an den Start gehen, verdeutlichen die enorme Bandbreite und die Möglichkeiten unseres Förderprogramms. Über 25 weitere Projekte sollen in diesem Jahr noch folgen. Über die Einreichung guter und innovativer Projektideen zum Insektenschutz im Bundesprogramm Biologische Vielfalt freuen wir uns auch weiterhin.“

Mit den nun startenden Projekten werden zahlreiche Aspekte des praktischen Insektenschutzes abgedeckt:

Ziel des Projektes „Biosphärenreservate als Modelllandschaften für den Insektenschutz“ ist, standort- und betriebsspezifische Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Insektenfauna in Kulturlandschaften zu erarbeiten und umzusetzen. Die modellhaft erarbeiteten Methoden und Vorgehensweisen sollen auf alle weiteren Biosphärenreservate und Naturparke Deutschlands übertragbar sein. Das Projekt wird vom WWF Deutschland durchgeführt und vom Bundesumweltministerium mit knapp sechseinhalb Millionen  Euro gefördert. Verbundpartner sind die Nationalen Naturlandschaften e.V., die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V.

Das Projekt „Insektenfreundliches Günztal – naturschonende Grünlandwirtschaft im Biotopverbund“ wird von der Stiftung Kulturlandschaft Günztal im Verbund mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Osnabrück durchgeführt. Ziel des Vorhabens, das vom Bundesumweltministerium mit mehr als zweieinhalb Millionen  Euro gefördert wird, ist es, in einem der größten Grünlandgebiete Deutschlands modellhaft insektenfreundliche Bewirtschaftungsmethoden und Extensivierungsmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Dabei setzt das Projekt auf die Aufklärung und Zusammenarbeit mit den Landwirtinnen und Landwirten vor Ort und eine ökonomische Tragfähigkeit der Maßnahmen.

Das Projekt mit dem Titel „Art- und Lebensraumerhaltung: Säume – Vielfalt rund um die Essigrosen-Dickfühlerweichwanze (Excentricus planicornis)“ wird vom Institut für Biodiversitätsinformation e.V. im Verbund mit der Universität Würzburg durchgeführt und mit 750.000 Euro vom Bundesumweltministerium gefördert. Die Biologie der seltenen Wanze, die an wärmeliebende Säume gebunden ist, soll weiter erforscht und ein nachhaltiges Pflegekonzept erarbeitet werden, das auch viele weitere typische Arten dieses Lebensraumes berücksichtigt.

Alle drei Projekte werden über eine Laufzeit von sechs Jahren bis Dezember 2025 gefördert.

Kontaktdaten sowie Projekt-Steckbriefe unter:

„Biosphärenreservate als Modelllandschaften für den Insektenschutz“: http://bit.ly/bios-insekt

„Insektenfreundliches Günztal – naturschonende Grünlandwirtschaft im Biotopverbund“: http://bit.ly/günz-insekt

„Art- und Lebensraumerhaltung: Säume – Vielfalt rund um die Essigrosen-Dickfühlerweichwanze (Excentricus planicornis)“: http://bit.ly/rosi-wanze

Informationsseite des BMU zum Insektenschutz: https://www.bmu.de/insektenschutz/

 

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm: https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm



In der Aufnahme

- Eines der drei neuen Projekte ist der extrem seltenen Essigrosen-Dickfühlerweichwanze gewidmet. (Foto: Harald Ostrow)



Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Tausende Gärten werden zu Oasen für die biologische Vielfalt
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Tausende Gärten werden zu Oasen für die biologische Vielfalt

21/22.01.2020

  •         Neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gestartet
  •         Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesumweltministerium

Berlin/Bonn, 16. Januar 2020: Gärten, Balkone sowie Grün- und Freiflächen bergen enorme Potenziale für die biologische Vielfalt in Deutschland. Ziel des Projekts „Tausende Gärten – Tausende Arten“ ist es deshalb, Bürgerinnen und Bürger bundesweit für mehr Artenvielfalt in Privatgärten und städtischen Frei- und Grünflächen zu begeistern und gemeinsam mit Gärtnereien und Saatgutbetrieben die naturnahe Gartengestaltung populärer zu machen.

Das im Dezember 2019 gestartete Vorhaben wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt bis November 2025 vom Bundesumweltministerium mit knapp zwei Millionen Euro gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) inhaltlich begleitet.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „In Deutschland verfügen etwa 36 Millionen Menschen über einen Garten. Diese Fläche stellt für die biologische Vielfalt in Deutschland ein großes Potenzial dar. In Anbetracht des vielfach belegten Insektenschwunds ist es wichtig solche Potenziale auszuschöpfen. Mit dem neuen Projekt wollen wir Natur- und Gartenfreunde zum Mitmachen anregen und Interesse und Begeisterung wecken, im eigenen Garten Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen zu schaffen. Solche Orte sind zugleich wertvolle Räume der Naturerfahrung. Wir stärken damit die Natur in unseren Städten und Gemeinden.“

BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel: „Im Projekt wird ein großes Netzwerk von Saatgutbetrieben, Gärtnereien, Baumschulen und Gartenmärkten aufgebaut, das Privatpersonen dabei unterstützt, ihre Gärten artenreicher und insektenfreundlicher zu gestalten. Die Akteure entwickeln Pflanzenpakete mit gemischten einheimischen Wildstauden, die einen wichtigen Beitrag für die heimische Fauna leisten können. Diese Startersets werden auf ihre Fähigkeit, Samen zu produzieren, geprüft und unter anderem im Hinblick auf ihre Standorteignung, Blühdauer und Vermarktbarkeit evaluiert.“

Das Projekt „Tausende Gärten – Tausende Arten. Grüne Oasen, heimische Tiere und Pflanzen“ wird von der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsladen Bonn e.V. und der Agentur für nachhaltige Kommunikation tippingpoints GmbH durchgeführt. Darüber hinaus stellt der Naturgarten e.V. als Kooperationspartner sein Know-how zur Verfügung. Ziel des Projektes ist, immer mehr  Privatpersonen und öffentliche Institutionen in Deutschland dafür zu gewinnen, ihre Flächen   in artenreiche, naturnahe Oasen umzugestalten. Dazu zählen neben den Privatgärten auch Flächen von kommunale Einrichtungen, Vereinen, Industrie, Handel und Gewerbe. Dabei setzen die Projektpartner an drei konkreten Handlungsfeldern an:

-        Über den Aufbau einer Online-Plattform soll ein aktives Akteurs- und Wissensnetzwerk geschaffen werden. Interessierte erhalten auf der Website Tipps und Empfehlungen im Austausch mit erfahrenen Naturgärtnerinnen und Naturgärtnern.

-        Saatgutbetriebe und Gärtnereien werden für die Herstellung von Regio-Saatgutmischungen und Pflanzensets gewonnen und Gartenmärkte, die ein Wildpflanzensegment in ihrem Angebot aufbauen wollen, für den Vertrieb geworben. Das Projekt liefert ihnen Unterstützung bei der Vermarktung und bietet Weiterbildungen an.

-        Die Themen „artenreiche Gärten“ und „naturnahes Gärtnern“ werden darüber hinaus  für die Öffentlichkeit aufbereitet: Infomaterialien, Pflanzpakete, aber auch Kurzfilme, Blogs, Veranstaltungen und Workshops sollen das Interesse für naturnahe Gärten wecken und Gartenbesitzerinnen und -besitzer dabei unterstützen, den eigenen Garten für mehr biologische Vielfalt umzugestalten. Vorbildlich naturnah gestaltete Gärten werden zudem ausgezeichnet.

Kontaktdaten sowie Projekt-Steckbrief unter: bit.ly/1000gärten


Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm:
biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm

In der Aufnahme

- Naturnaher Schaugarten (Foto: Ulrike Aufderheide)


Quelle

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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Lindach - Wüstung im Steigerwald
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Lindach - Wüstung im Steigerwald

21/22.01.2020

Oberer Steigerwald.
Inmitten des Waldes entdecken wir interessante Infostationen die hier der Steigerwaldklub angelegt hat .

Ein klasse Sache die einem näher an die Geschichte unserer Heimat heran bringt.

In der Aufnahme
- Inostation Lindach
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Wir verlieren unsere Biodiversität
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Wir verlieren unsere Biodiversität - für immer!

20/21.01.2020

Deutschland. Jeden Tag können wir vernehmen das zahlreiche Tiere und Pflanzen auf unserem Planeten für immer verschwinden. Doch nein verschwinden ist nicht das richtige Wort.

Es muss besser heißen von uns als Menschen ausgelöscht werden.

Dabei blicken wir bevorzugt in fremde Länder und können es vielfach kaum fassen wie man hier solchem Niedergang tatenlos zusehen kann und nichts dagegen unternimmt.
Doch soweit brauchen wir eigentlich gar nicht blicken, denn in unseren Wäldern und Feldern spielt sich der Niedergang auch bei uns ab. Nur wahrgenommen wird dieser kaum denn die Arten die wir hier ausrotten sind häufig sehr viel kleiner und wer kennt denn schon eine Dickkopf-Schmalbiene.

Und da das Tier in seinem Überlebenskampf auch nicht in der Lage ist Laute auszustoßen die wir hören verschwindet diese so wichtige kleine Tier also auch. Wildtiere haben kaum eine Lobby und so wollen wir diesen Arten auf unserer Internetpräsenz zumindest die Möglichkeit eröffnen sich ihnen zu widmen.

Der Niedergang der Artenvielfalt setzt sich unvermittelt fort und noch immer wird vielfach nur geredet und geredet und geredet und ...und... und


In der Aufnahme von Willibald Lang
  •  Dickkopf-Schmalbiene
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Auf frischer Tat ertappt ...
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Auf frischer Tat ertappt ...

20/21.01.2020

Bernhard Schmalisch konnte einen "Futterdieb" bei der Ausübung seiner Tätigkeit in Aufnahmen festhalten.

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Artenschutz in Franken® - wir setzen Zeichen
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Artenschutz in Franken® ist seit Jahren Vorreiter wenn es um die Entwicklung innovativer Mechanismen zum Schutz der Artenvielfalt in unserem Land geht. NIcht anders auf dem Gebiet des Fledermausschutzes und so konnte hier in Flehingen abermals ein von unserer Seite entwickeltes Tool zum Einsatz gebracht werden ...

... das es in modularer Form ermöglicht den Fledermauseinflug so zu gestalten das dieser in einem ersten Schritt die Annahmemöglichkeit unterstützt um dann in einem weiteren Schritt sich der Prädatorenreduktion zu widmen. Angesprochen kann hier auch die Fledermausart Kleine Hufeinsennase werden welche diesen Einflug ohne Einschränkungen nutzen kann.


In der Aufnahme
Das modular konzipierte Einflugmodul das abermals zum Schutz der Fledermäuse zum Einsatz kam.
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Ein selten werdender Gast an den Futterstellen
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Ein selten werdender Gast an den Futterstellen

20/21.01.2020

Im Winter kommen manchmal Eichhörnchen an die Futterstellen dir für Vögel eingerichtet wurden. Der Bestand hat stark abgenommen, aber es gibt sie noch und wir können uns an den possierlichen Tieren erfreuen.

Im Dezember und Januar können wir mit viel Glück Zeuge einer wilden Jagd werden, wenn diese Tiere paarungsbereit sind. Der Rückgang der Bestände ist häufig in einer zunehmend schlechteren Waldqualität und oft auch einem geringeren Fuchsbestand begründet.

Gerade Füchse halten auch den Bestand von Mardern kurz, dem Beutegreifer, der zusammen mit dem Habicht die Tiere zum fressen gerne hat.

Anmerkung der Red. AiF: Nur wenn diese Art (Fuchs) vielfach nur noch als Schädling angesehen wird dann braucht man sich nicht wundern das eben das eintritt was zu vermeiden wäre! Nicht der Mensch soll sich anmaßen der Regulatur der Natur zu sein, im Gegenteil es wäre dringlich an der Zeit endlich mehr zurückhaltung zu üben.
Bei der Paarung der Eichörnchen ist die treibende Kraft das Weibchen, das entscheidet welches Männchen nach tagelanger Werbung zum Zuge kommt. Bekannt ist, dass die Männchen unvorsichtig werden, wenn sie die Weibchen auf bis zu eineinhalb Kilometer Entfernung riechen. Leider besteht die Gefahr, dass die schönen roten Tiere von den in England, Irland und Italien eingeführten Grauhörnchen verdrängt wird. Auch deswegen sollten wir ihnen die paar Sämereien, die sie an Vogelfutterstellen holen, von Herzen gönnen.

Bernhard Schmalisch (AiF)
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Tierarzt-Termin beim weißen Löwennachwuchs
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Tierarzt-Termin beim weißen Löwennachwuchs

19/20.01.2020

Niedliches Löwentrio erhält „Personalausweis“ und Impfung

Das zwei Monate alte Löwentrio
– ein Kater und zwei Katzen – bekam heute seinen „Personalausweis“ in Form eines Datenchips. Tierarzt Dr. Niels Mensing führte bei dieser Gelegenheit gleich auch noch die erforderlichen Impfungen und einen Gesundheits-Check durch. Das noch namenlose Löwentrio hat inzwischen enorm an Gewicht zugelegt.

Gewichtsermittlung:

Kater:  9,4 kg
Katze 1: 8,1 kg
Katze 2: 9,6 kg

Das Geburtsgewicht wurde mit etwa 1,5 kg geschätzt. Seit 2014 gehören weiße Löwen zum Tierbestand des Zoos. Es ist für den Zoo Magdeburg bereits der vierte Zuchterfolg bei diesen seltenen Tieren. Jetzt sucht der Zoo Tierpaten für die kleinen Löwen.

Eine Tierpatenschaft für die weißen Löwen kann gegen einer Spende von 1000 Euro übernommen werden. Interessenten können sich unter

  • info@zoo-magdeburg.de oder Tel. 0391 28090-2102 melden.

Daten der weißen Löwen:
–  Vater „Madiba“, Herkunft: Zoo Amneville/Frankreich, geb. 01.07.2012
–  Mutter „Kiara“, Herkunft: Zoo de Bassin d’ Arcachon/Frankreich, geb. 06.03.2013

Unsere bisherigen Zuchterfolge bei den weißen Löwen:
– „Shaira“ und „Jasiri“, geb. 26.04.2016 im Zoo Magdeburg
– „Malik“, „Chaka“, „Matayo“ und „Nala“, geb. 25.12.2016 im Zoo Magdeburg
– „Tajo“, „Simba“, „Amari“, und „Nyala“, geb. 5.07.2018 im Zoo Magdeburg
–  drei namenlose Jungtiere (zwei Katzen, ein Kater), geb. 19.11.2019 im Zoo Magdeburg

von Regina Jembere


Quelle
ZOOLOGISCHER GARTEN MAGDEBURG gGmbH
Zooallee 1
39124 Magdeburg
Tel: 0391 – 280 90 -0
Fax: 0391 – 280 90 -5100
E-Mail: info@zoo-magdeburg.de

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BUND Naturschutz zieht positive „Grüne Bilanz 2019“
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BUND Naturschutz zieht positive „Grüne Bilanz 2019“

31.12.2019 / 01.01.2020

Umwelt- und Naturschutz bewegt die Menschen – Rekord Mitgliederzuwachs und erfolgreichstes Volksbegehren als Rückenwind – BN kritisiert Mutlosigkeit von Staatsregierung und Landtagsmehrheit

Das Rekordwachstum auf knapp 250.000 Mitglieder und Förderer zum Jahresende 2019 bewertet der BUND Naturschutz als kräftigen Rückenwind für den Natur- und Umweltschutz in Bayern. "Mit dem erfolgreichen Volksbegehren zur Rettung von Bienen und Bauern, den Klimaschutzdemonstrationen und der Rettung des Riedberger Horns haben wir gemeinsam mit einer breiten Bürgerbewegung Bayern positiv verändert", so BN-Landesvorsitzender Richard Mergner. "Wir sehen diesen enormen Rückenwind als Chance und werden alles daran setzen, dass der Klima-, Natur- und Flächenschutz auch bei den Kommunalwahlen im Frühjahr 2020 eine entscheidende Rolle spielt", so Mergner.

Als weitere große Erfolge des vergangenen Jahres sieht der BUND Naturschutz die Durchsetzung des "sanften Donauausbaus" ohne Staustufen, die Vergrößerung des Biotopverbunds am "Grünen Band", die Rettung des Alpenplans, den Stopp einer industriellen Hähnchenmastanlage im Landkreis Pfaffenhofen und eines flächenverschwendenden und klimaschädlichen Regionalflughafens im Coburger Land sowie die Rettung der Wildbachklamm "Eisenbreche" im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen vor einem geplanten Wasserkraftwerk.

Über eine Million Stunden Gemeinwohlarbeit wurden von den ehrenamtlich Aktiven in den rund 600 Kreis- und Ortsgruppen des BUND Naturschutz für den Schutz von Mensch und Natur geleistet. "Leider fehlt der Staatsregierung aus CSU und Freien Wählern der Mut, dieses großartige Bürgerengagement politisch umzusetzen. Wir werden uns im Jahr 2020 daher massiv für eine Verbesserung des Klimaschutzgesetzes, eine faire Verteilung der EU-Agrarsubventionen zum Erhalt bäuerlicher Betriebe und für eine verpflichtende Halbierung des Flächenverbrauchs einsetzen", so BN-Landesbeauftragter Martin Geilhufe.

"Mit dem erfolgreichsten Volksbegehren in der Geschichte wurde bereits zu Jahresbeginn Umwelt- und Demokratiegeschichte geschrieben. Dass sich über 1,7 Millionen Menschen für ein besseres Naturschutzgesetz im eiskalten Winter eingetragen haben, beweist, dass die Menschen in Bayern die Dringlichkeit des Naturschutzes verstanden haben", so Mergner. Das Volksbegehren markiere eine Sternstunde der Demokratie, in der die Bürgerinnen und Bürger Bayerns die Versäumnisse der letzten Jahre korrigieren konnten. "Es war richtig von der schwarz-orangen Landtagsmehrheit den Gesetzestext anzunehmen. Zwei zentrale Erfolge des Volksbegehrens sind die Einrichtung von Gewässerrandstreifen und 15 Prozent Biotopverbund. Wir erwarten von der Staatsregierung eine zügige Umsetzung", so Geilhufe.

Der Bedrohung der Artenvielfalt kann nicht allein in Bayern begegnet werden. Daher unterstützt der BUND Naturschutz die von einem breiten internationalen Trägerkreis gestartete europäische Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten". "Wenn sich die bayerische Agrarpolitik nicht endlich für ein Umsteuern in der EU-Agrarpolitik einsetzt und unfaire Handelsabkommen wie CETA und Mercosur stoppt, droht der Intensivierungsdruck die Effekte des Volksbegehrens wieder zunichte zu machen", so Mergner. Der BUND Naturschutz ruft am 18. Januar 2020 zum zehnten Mal in einem breiten Trägerkreis zur "Wir haben es satt" - Demonstration in Berlin auf. Seit über 10 Jahren gehen Landwirte, Verbraucher-, Entwicklungs-, Tier-, Natur- und Umweltschutzorganisationen für eine andere Agrarpolitik auf die Straße.

Als europaweites Erfolgsprojekt im Artenschutz bewertet der BUND Naturschutz das von ihm initiierte und betreute Projekt "Grünes Band Deutschland und Europa". Genau 30 Jahre nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs erneuert der BUND Naturschutz 2019 die Forderung, die ehemalige innerdeutsche Grenze, das "Grüne Band", komplett als Nationales Naturmonument unter Schutz zu stellen, sowie seine Ausweisung als UNESCO-Welterbe voranzutreiben. "Das Grüne Band ist weltweit einmalig, als Biotopverbund und als Landschaft der Erinnerung. Es bietet tausenden Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Lebensraum und lässt uns mit seinen historischen Relikten die Unmenschlichkeit von unüberwindbaren Grenzen spüren. Wir begegnen so dem massiven Artensterben ebenso wie dem Vergessen oder Verklären von innerdeutscher Teilung und Grenze", so Geilhufe.

Klimaschutzblockade beenden und Bürgerenergiewende stärken

"Im zurückliegenden Jahr ist Deutschland beim Klima-Risiko-Index auf den dritten Platz geklettert. Die Klimakrise hat in Bayern im Jahr 2019 erneut zu hohen Temperaturen, Trockenheit und Gesundheitsproblemen bei Menschen geführt. Der BUND Naturschutz bedankt sich deshalb herzlich bei den vielen Aktiven der Fridays for Future - Bewegung, die es geschafft haben, die Klimakrise ganz oben auf die politische und gesellschaftliche Agenda zu setzen. Wir rufen alle Menschen dazu auf, ihrem Beispiel zu folgen und die politisch Verantwortlichen, endlich zu handeln", so Geilhufe. Am 20. September demonstrierten zum weltweiten Klima-Aktionstag deutschlandweit 1,4 Millionen Menschen. Der BUND Naturschutz warnt davor Klimaschutz und Arbeitsplätze gegeneinander auszuspielen und verstärkt sein Engagement für die sozial - ökologische Transformation. Beim letzten Klimaaktionstag demonstrierte der BN zusammen mit der IG-Metall unter dem Motto "Gemeinsam für Klimaschutz und Arbeitsplätze".

Für einen effektiven Klimaschutz braucht es einen massiven Ausbau an erneuerbaren Energien von Wind, Sonne und Bioenergie. Die 10-H-Abstandsregelung darf hierbei nicht maßgebend für den Standort eines Windrads sein, sondern allein die Standortwahl nach regionalplanerischen- und Naturschutzkriterien. Die Windkraft in Bayern braucht einen Zuwachs um den Faktor vier bis 2030.

In den letzten Wochen wurde erneut der Versuch gestartet, Atomkraft als klimafreundliche Alternative zu präsentieren. Der BUND Naturschutz verurteilt diese Initiative von CSU- und CDU Politikern und stellt klar, dass die Atomkraft keine Alternative zu den Erneuerbaren Energien ist. Mit der internationalen BUND Naturschutz Partnerorganisation "Global 2000" und dem Umweltinstitut München sammelte der BUND Naturschutz 225.000 Unterschriften gegen die Inbetriebnahme von Mochovce 3, einem veralteten slowakischen Atomreaktor. Der öffentliche Druck zeigte Erfolg, die Inbetriebnahme hat sich weiter verschoben.

Für Rückfragen:
Martin Geilhufe, Landesbeauftragter des BUND Naturschutz
Tel. 0172 / 7954607
E-Mail: martin.geilhufe@bund-naturschutz.de

Quelle
BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

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In der Aufnahme von Makrowilli
- "Kleine Wildbiene" an Strauchrosen Blüte

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Neue Treibstoffvorschrift für Schiffe lässt giftiges Schweröl weiter zu
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NABU: Neue Treibstoffvorschrift für Schiffe lässt giftiges Schweröl weiter zu

31.12.2019 / 01.01.2020

  • Miller: Verbrennung dieses Sondermülls auf See muss endgültig ein Riegel vorgeschoben werden
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Berlin
– Am ersten Januar tritt weltweit eine neue Treibstoffvorschrift für die Schifffahrt in Kraft. Schiffe dürfen dann prinzipiell kein giftiges Schweröl mehr verbrennen. Der NABU begrüßt die Neuregelung, kritisiert aber die im Gesetz eingeräumte Ausnahme zur möglichen Reinigung der Abgase, die zur teilweise unkontrollierbaren weiteren Verwendung dieses giftigen und billigen Treibstoffs führt.

Ab 2020 dürfen Schiffe nur noch Treibstoffe verwenden, die höchstens 0,5 Prozent Schwefel enthalten.
Bisher waren bis zu 3,5 Prozent erlaubt, das sind dreitausendfünfhundert Mal mehr als beim Straßendiesel. An Land sind 0,001 Prozent die Obergrenze. Der Schwefelgehalt gilt als grober Gradmesser der Treibstoffqualität. Ist der Schwefelanteil hoch, sind auch viele andere Giftstoffe im Treibstoff enthalten. Die Reeder dürfen ab 2020 leider weiterhin das giftige Schweröl nutzen, wenn der Schwefel nach der Verbrennung aus dem Abgas gewaschen wird. Die anderen Giftstoffe landen trotzdem in der Luft, und wenn nicht dort, dann über das Waschwasser im Meer, das auf den meisten Schiffen über Bord gegeben wird.
 
„Der Verbrennung dieses Sondermülls auf See muss endgültig ein Riegel vorgeschoben werden. Nicht nur die Gesundheit, die Gewässer und das Klima werden unnötig belastet, auch die Gefahr einer verheerenden Ölpest fährt auf jedem dieser Kähne mit. Die grausamen Bilder toter Vögel und Fische und verdreckter Strände müssen endlich der Vergangenheit angehören“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.   
 
Mit dem neuen Gesetz sollte eigentlich das Schweröl aus den Tanks verbannt werden. Die Ausnahmeregelungen bringen nicht nur neue Gefahren für die Gewässer mit sich, wie eine neue Studie des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie im Hinblick auf die Schadstoffeinträge ins Meer zeigt, auch die Luftschadstoffemissionen werden nicht so stark gesenkt wie beim vollständigen Verzicht auf Schweröl.
 
Der NABU sieht in der neuen Vorschrift dennoch einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer sauberen Schifffahrt. Schweröl wird nicht mehr der allgegenwärtige Treibstoff auf See sein. Der Großteil der Flotte wird auf Schiffsdiesel umstellen, der deutlich sauberer verbrennt. Zudem ermöglicht der sauberere Treibstoff auch den Einsatz von Partikelfiltern. Diese sind auf See allerdings bisher nicht vorgeschrieben.  
 
„Die Verschärfung der Vorschriften für die Schiffstreibstoffe ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Schifffahrt verfügt aber weiterhin über riesige Verschmutzungsprivilegien. Während Partikelfilter und Katalysatoren an Land längst Standard sind, verbrennen Schiffe ihre Treibstoffe weiterhin zumeist ohne Filter. Schiffe sind dadurch für riesige Mengen umwelt- und gesundheitsschädlicher Stickoxide, Feinstaub und anderer Luftschadstoffe verantwortlich“, so NABU-Schiffsexperte Sönke Diesener. „Der Anteil der Seefahrt an Schadstoff- und Treibhausgasemissionen wird wachsen. Wenn in der Schifffahrt nicht schnellstens umgesteuert wird, bleibt sie der letzte große Luftverschmutzer.“ Die neuen Treibstoffregelungen sind eine Vorbedingung um genauso wie auf der Straße den Partikelfilter und Katalysator zum Standard zu machen. Für neue Schiffe müssten aber schon heute komplett emissionsfreie Antriebe und Treibstoffe in Anwendung gebracht werden, um neben der Luftreinhaltung auch die Klimaschutzziele zu erreichen.
 
Für Rückfragen:

Sönke Diesener, NABU-Schiffsexperte,
Mobil: 0173-9001782, E-Mail: Soenke.Diesener@NABU.de


Quelle
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 142/19 | 30. DEZEMBER 2019
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Umwelt/Meere/Verkehr

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
  • Silberreiher

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Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

So erreichen wir alljährlich rund 1 Million Besucher und Besucherrinnen die hier fast 10 Millionen Bewegungen hinterlassen!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
Artenschutz in Franken® informiert!
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Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg