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Neue Hoffnung für den Umweltschutz in der EU
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Neue Hoffnung für den Umweltschutz in der EU

12/13.12.2019

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat heute in Brüssel den „European Green Deal“ vorgestellt. Dazu sagt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland: „Die Präsentation des ‚European Green Deal‘ zu Beginn der Amtszeit von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigt auf jeden Fall, dass sie die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu ihren Prioritäten zählt.

Es ist nicht weniger als ein Paradigmenwechsel in der EU-Kommission zugunsten von Klima- und Naturschutz. Trotzdem entspricht der vorgeschlagene Deal nicht an allen Stellen den wissenschaftlichen Empfehlungen für eine dringende und weitreichende Transformation und ist in einigen kritischen Fragen wie der Anhebung des Klimaziels für 2030 und einer ehrgeizigen Biodiversitätsstrategie leider vage geblieben.“

Die Kommission hat wichtige Handlungsfelder identifiziert - von der biologischen Vielfalt und der Wiederherstellung der Natur über Klimaschutz bis hin zur Beendigung der Entwaldung. „Die Dringlichkeit dieser Aufgaben spiegelt sich jedoch nicht an allen Stellen deutlich genug im „Green Deal“ wider. Die fehlenden Ambitionen beim Klimaschutz sowie vage Angaben zur Bekämpfung des Artensterbens sind verbesserungswürdig. Das Europäische Parlament und die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten müssen die Kommission jetzt zu mehr Ehrgeiz drängen: Die neue Kommission sollte ihre ersten 100 Tage im Amt nutzen, um einen tiefgreifenden systemischen Wandel herbeizuführen", so Heinrich.

Der „Green Deal“ enthält viele wichtige Elemente, insbesondere in Bezug auf Klima-, Wald- und Naturschutz.

„Wir freuen uns darauf, dass das Ziel der Klimaneutralität rechtlich verankert wird. Wir hoffen, dass sich alle Mitgliedstaaten noch diese Woche zu dem Ziel bekennen werden. Es ist auch schön zu sehen, dass zukünftig Nature-Based-Solutions stärker genutzt werden sollen sowie Klimaschutz und Schutz der Biodiversität als zwei Seiten derselben Medaille gesehen werden. Allerdings sollte die EU das Ziel auf 65% Treibhausgasreduktion (gegenüber 1990) statt den jetzigen 40%, verschärfen", so Heinrich.

Europa muss dringend die Zerstörung der Natur aufhalten, die neben der Artenvielfalt auch dem Klima schadet. Im „Green Deal“ kündigt die EU-Kommission eine Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt für das Jahr 2030 an. Dazu Heinrich: „Im ‚Green Deal‘ fehlt ein Hinweis darauf, dass die Ziele zu Naturschutz und Naturwiederherstellung in der Biodiversitätsstrategie rechtsverbindlich sein werden. Denn bisher blieb eine solche Strategie ein reines Glaubensbekenntnis, bisherige Ziele wurden verfehlt. Wir begrüßen, dass die EU-Kommission den Schwerpunkt auf die Wiederherstellung der natürlichen Ökosysteme in Europa legen will. Allerdings müssen neben Wäldern auch andere Ökosysteme renaturiert werden.“

Der WWF sieht den laufenden Fitness-Check der EU-Kommission bei der Wasserrahmenrichtlinie als ersten Testfall. „Wenn die EU-Kommission es ernst meint, dann muss sie nun die Wasserrahmenrichtlinie als ‚fit for purpose‘ erklären. Die Wasserrahmenrichtlinie zielt darauf, Gewässer und Grundwasser überall in Europa in einen guten Zustand zu bringen, und ist unverzichtbar für den Natur- und Klimaschutz“, so Heinrich.

„Dass alle EU-Kommissare den ‚Green Deal‘ unterstützen ist ein starkes Zeichen für den großen Stellenwert von Klima- und Naturschutz in der EU-Kommission. Auch wenn der Green Deal an einigen Stellen Details vermissen lässt, ist er ein guter Ausgangspunkt um Klima- und Naturschutz mit hohen Ambitionen voranzubringen", so Heinrich abschließend.

KONTAKT

Rebecca Gerigk
Pressestelle WWF
Tel: 030-311777-428
rebecca.gerigk@wwf.de

 
Quelle
WWF
11. Dezember 2019

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Makrowilli
- Blauschwarze Holzbiene

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Experten warnen im Bundestags-Umweltausschuss vor Gesetzesänderung ...
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NABU: Experten warnen im Bundestags-Umweltausschuss vor Gesetzesänderung beim Wolf

11/12.12.2019

  •     Miller: Regierungspläne sind nicht mit EU-Recht vereinbar und Rolle  rückwärts im Artenschutz
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Berlin – Die von der Bundesregierung geplante Änderung im Bundesnaturschutzgesetz führt nicht zu dem vermeintlichen Ziel, die Rechtssicherheit beim Abschuss von Wölfen zu erhöhen, wenn es wiederholt zu Übergriffen auf Weidetiere kommt. Juristinnen und Juristen warnten am Montagabend in einer Experten-Anhörung vor dem Bundestags-Umweltausschuss, dass der vorliegende Entwurf keine Rechtssicherheit bringen wird ¬– weder für Weidetierhalter, Jäger oder zuständige Behörden.

In einigen wesentlichen Punkten würde das Gesetz die Lage sogar extrem verschlechtern. Besonders deutlich wurde, dass die Streichung des Merkmals „wirtschaftlicher Schäden“ im Bundesnaturschutzgesetz zu einem rechtlichen und behördlichen Chaos führen würde, da nicht nur Hobbyschafhalter, sondern alle Hobbytierhalter, Ausnahmegenehmigungen zum Abschuss beantragen könnten, so auch beispielsweise bei Schäden durch Kormoran oder Biber.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: Im Klartext heißt das, dass alles was einen Bagatellschaden überschreitet, bei den Behörden zu einem Antrag auf Ausnahmegenehmigung und Abschuss führen kann, auch wenn es nur um Nachbars Gartenteich geht.  Damit  gefährdet  der Entwurf nicht nur den Schutz des Wolfes, sondern auch anderer bedrohter Tierarten erheblich. Der vorliegende Entwurf ist daher rechtswidrig und eine Rolle rückwärts im Artenschutz. Er widerspricht nicht nur der EU-Gesetzgebung in mehreren Punkten und  manövriert Deutschland damit in eine schwierige Lage. So ist auch die geplante Regelung, so lange Wölfe zu entnehmen, bis der Schaden aufhört, eindeutig nicht mit EU-Recht zu vereinbaren.“
 
Statt massiver Eingriffe ins geltende Naturschutzgesetz fordert der NABU neben langfristiger Förderung der Weidetierhaltung ein nationales Herdenschutzkompetenzzentrum, wo Beratungskompetenz zum Schutz der Herden gebündelt und  innovative Konfliktlösungen gesucht und gefunden werden sollten. Koexistenz mit Wildtieren kann es nur geben, wenn es geeignete und bürokratisch angemessene Maßnahmen im Umgang mit diesen gibt. Der Abschuss von auffällig gewordenen Wölfen ist bereits jetzt ausreichend möglich. Die NABU-Forderung  an die Mitglieder des Bundestages, den Gesetzesentwurf abzulehnen,  unterstützen bisher schon über 40.000 Menschen.

Mehr Infos:
www.nabu.de/wolf
 
 
Für Rückfragen:
Birte Brechlin, NABU-Wolfsexpertin, Tel. +49 (0)30.284984-1633, E-Mail: Birte.Brechlin@NABU.de

Quelle

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG |  10. DEZEMBER 2019
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Umwelt/Wolf

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In der Aufnahme von Johannes Rother
- Wolf

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Alarmstufe Rot
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Alarmstufe Rot

11/12.12.2019

WWF: Aktuelle Rote Liste zeichnet „düsteres Bild der Lage von Flora und Fauna“ / Artenschutzerfolge machen Hoffnung in der Krise

Die am Dienstag von der Weltnaturschutzunion IUCN vorgestellte Aktualisierung der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten zeichnet ein „düsteres Bild der Lage von Flora und Fauna“, so der WWF Deutschland. Mittlerweile haben die Experten der IUCN mehr als 112.000 Arten hinsichtlich ihres Gefährdungsstatus untersucht, mehr als 30.000 davon gelten als bedroht.

„Der Mensch ist der größte Feind der biologischen Vielfalt. Lebensraumzerstörung, Wilderei sowie die Klimakrise machen uns zum Artenkiller Nummer Eins“, erklärt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland. „Noch haben wir es selbst in der Hand, das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier zu stoppen.“

Auffällig dramatisch ist die Situation für 18 Affenarten aus Afrika und Südamerika, die aufgrund von fortschreitendem Lebensraumverlust und direkter Bejagung bedrohter sind als zuvor. Drei Schuppentierarten, zwei aus Afrika und eine aus Asien, nehmen ebenfalls in ihrem Bestand ab, so dass sie eine Bedrohungsstufe nach oben rutschen und nun als stark gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht eingestuft werden. Schuppentiere gelten als die meistgewilderten Säugetiere der Welt. In Europa gilt das Wildkaninchen fortan in seinem ursprünglichen Lebensraum, der sich auf Portugal, Spanien und das südliche Frankreich erstreckt, als stark gefährdet. Ihr Bestand dort ist im letzten Jahrzehnt um bis zu 70 Prozent zurück gegangen, wodurch auch Beutegreifer wie der Iberische Luchs oder der Spanische Kaiseradler in ihrem Bestand bedroht werden.

Immer deutlicher wird auch die Gefährdung der Artenvielfalt durch die Erderhitzung. Das gilt sowohl an Land als auch im Meer. 37 Prozent der australischen Süßwasserfischarten sind laut IUCN inzwischen bedroht, über die Hälfte von ihnen leidet direkt unter extremen Wetterbedingungen wie Wassermangel oder einer erhöhten Wassertemperatur. Zusätzlich zur Klimakrise besteht in den Meeren weiterhin hoher Druck durch unregulierte Fischerei, was sich auch in einer höheren Gefährdungskategorie von zehn Hai- und Rochenarten bemerkbar macht. Dazu zählt auch der in Korallenriffen lebende Kurzschwanz-Ammenhai, der nun vom Aussterben bedroht ist.

Mit der Aktualisierung der Roten Liste wurden auch alle Arten von Eukalyptus untersucht. Das Ergebnis: fast ein Viertel davon ist bedroht. 812 der insgesamt 826 Eukalyptusarten kommen nur in Australien vor. Der Rückgang der australischen Eukalyptuswälder wirkt sich auch auf die Koalas aus, die auf ihn als Nahrungsquelle angewiesen sind. Aktuell machen den Beutelbären zusätzlich die Buschbrände zu schaffen, die aufgrund der klimawandelbedingten Trockenheit dieses Jahr besonders verehrend sind.

Dass es trotzdem gelingen kann, den Verlust der Artenvielfalt aufzuhalten, zeigen zehn Erfolgsgeschichten des IUCN-Berichts. Durch gezielte Zuchtprogramme und gutes Management wilder Populationen konnten sich acht Vogelarten sowie zwei Arten von Süßwasserfischen erholen.

Doch die Zeit zum Handeln drängt, betont die Umweltschutzorganisation WWF. Neben den aktuell stattfindenden Verhandlungen bei der Weltklimakonferenz in Madrid stehen im kommenden Jahr weitere wichtige Weichenstellungen für den Schutz der weltweiten Biodiversität an: Unter anderem geht es auf der 15. UN-Konferenz zum Schutz der Biologischen Vielfalt (CBD) in China um die neue Biodiversitätsstrategie bis 2030. Der WWF fordert, dass sich die Staats- und Regierungschefs zu konkreten Maßnahmen verpflichten, mehr für den Schutz der Artenvielfalt zu tun, indem sie unter anderem bessere und wirkungsvollere Gesetze schaffen, die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln fördern, naturschädliche Subventionen abbauen und die Finanzierung von Schutzgebieten steigern. Mit dem Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 hat die Bundesregierung als Repräsentant der 28 EU-Mitgliedsstaaten während der COP15 hier eine besondere Verantwortung für den Erfolg der Verhandlungen.


Zum Hintergrund:


Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität. Herausgegeben wird die Internationale Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.  Experten werten dazu auf wissenschaftlichen Grundlagen alle relevanten und zugänglichen Daten aus. Die Darstellung in Gefährdungskategorien stellt die komprimierteste Form der naturwissenschaftlichen Analyse dar.

Kontakt:

Freya Duncker
Pressestelle WWF
Tel.: 040-530 200 448
freya.duncker@wwf.de

Quelle

WWF

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Artenschutz in Franken®
- wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Fischotter

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Das Projekt im Medienspiegel
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Vom militärischen Bunker zum zivilien Artenschutzprojekt

10/11.12.2019


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Bayerischen Staatsforsten und des Trägervereins Steigerwaldzentrum e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Auf Anregung des Artenschutz in Franken® soll aus einem ehemaligen Militärgebäude ein Artenschutzprojekt generiert werden das dem praktischen Fledermausschutz dienen wird.

Am 07/08.12.2019 wurde im Fränkischen Sonntag über das Projekt berichtet ... Autor Diana Fuchs ..



In der Aufnahme
  • Startseite des Medienberichts
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Die Wilden Bienchen von Pasewalk ... die "Wilden Bienchen" hautnah dabei ..
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Die Wilden Bienchen von Pasewalk

10/11.12.2019


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Kita „Am Mühlentor“ und Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Uecker-Randow e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Am 05.12.2019 wurde die Wildbienenwand in der DRK Kita "Am Mühlentor" installiert. Gleichfalls fand die Installation des Pflanzbeets statt das wenig später von den Kinder der Einrichtung bepflanzt wurde. Im kommenden Frühjahr sollen sich die ersten "fliegenden Gäste" an den Elemente zeigen.

In der Aufnahme

Die praktische Einbindung der Kinder in unsere Projekte ist für uns von immenser Bedeutung so können die Mädchen und Buben z.B. bereits bei der Installation der Wildbienenwand wichtige Zusammenhänge erkennen. Anhand von grafischen Elementen und für die Kinder die bereits lesen können auch Texten werden die Kinder, jedoch auch auch Erwachsene umfangreich über "Die Wildbiene" informiert ...


Auch dieser Projektbaustein ist Bestandteil der bundesweit ausgerichteten Projektion "Deutschlands Wilde Bienchen®". Einem hoch innovativen Projekts welches eine mehr als gelungene Verbindung zwischen konkretem Artenschutz und erlebbarer Umweltbildung sichtbar werden lässt.



Interesse geweckt?
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234 Arten durch Klimakrise in Hessen gefährdet
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234 Arten durch Klimakrise in Hessen gefährdet

09/10.12.2019

Land schafft Grundlage für Schutzmaßnahmen: Umweltministerin Priska Hinz stellt Klimaverlierer-Liste und Öffentlichkeitskampagne zu vom Klimawandel bedrohten Arten in Hessen vor.


„Nicht nur am Amazonas, sondern auch hier in Hessen, ist die Artenvielfalt durch die Klimakrise in Gefahr. 234 Tier- und Pflanzenarten sowie 31 Lebensraumtypen in Hessen sind durch die Klimakrise besonders bedroht“, sagte Umweltministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden. Die Ministerin stellte eine vom Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) erstellte Liste der Klimaverlierer in Hessen sowie eine Kampagne des Ministeriums zum Schutz von vom Klimawandel bedrohten Arten vor.

Von den 234 Tier- und Pflanzenarten der Liste sind 73 Arten (31 %) bereits jetzt vom Aussterben bedroht und 70 Arten (30 %) gelten als stark gefährdet. „Der Klimawandel hat Hessen längst erreicht, und nicht nur wir, sondern auch Tiere und Pflanzen spüren bereits die Folgen. Dass es bei uns immer wärmer und trockener wird, macht vor allem kälte- und feuchtigkeitsliebenden Arten zu schaffen. Zum Schutz dieser Arten und zur Unterstützung der Vollzugsbehörden bei der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzplans hat das HLNUG nun eine erste Liste solcher ‚Klimaverlierer‘ zusammengestellt - ihnen sollte unser besonderes Augenmerk gelten“, erklärte HLNUG-Präsident Prof. Dr. Thomas Schmid.

Liste der Klimaverlierer ist Grundlage für Schutzmaßnahmen

„Die Liste ist ein wichtiges Werkzeug für Artenschutzmaßnahmen im Rahmen unseres Integrierten Klimaschutzplans. Für die Biotopvernetzung stehen dort beispielsweise 525.000 Euro zur Verfügung. Durch die Vernetzung von Biotopen bekommen Arten die Möglichkeit zu wandern und auszuweichen, wenn sich ihr Lebensraum verändert. Vom Land werden beispielsweise Renaturierungsmaßnahmen finanziert, Flächen für den Naturschutz gekauft oder Schutzmaßnahmen für Klimaverlierer wie Sumpfschildkröte, Laubfrosch, Knoblauchkröte oder Kiebitz umgesetzt. Auch für weitere Naturschutzprojekte ist die Liste der Klimaverlierer Arbeitsgrundlage. Denn Wissen ist die Voraussetzung dafür, dass wir noch etwas drehen, Lebensräume erhalten und Arten retten können“, erklärte die Umweltministerin.
Öffentlichkeitskampagne gestartet

„Parallel dazu wollen wir auch der Öffentlichkeit verdeutlichen, dass Klimaschutz und Artenschutz zusammengehören und haben eine Kampagne gestartet, mit der wir hessische, von der Klimakrise gefährdete Tier- und Pflanzenarten vorstellen“, ergänzte die Umweltministerin.

Beispiel Feuersalamander: Feuersalamander bekommen ihren Nachwuchs in Mittelgebirgslagen in kleinen Bachoberläufen und fischfreien Quellbereichen, wie beispielsweise kleinen Quelltümpeln. Diese Gewässerlebensräume trocknen bei langanhaltender Dürre schnell aus. Der Hitzesommer 2018 führte zum Austrocknen einiger Bachoberläufe im Vogelsberg, die als Laichgewässer für den Feuersalamander dienten. An diesen Stellen erlag womöglich die komplette Reproduktion der Trockenheit. „Das Land versucht unter anderem durch die Renaturierung von Quellen und Bächen die Population des Feuersalamanders in Hessen zu sichern. Wir brauchen aber gleichzeitig engagierten Klimaschutz, damit sein Lebensraum nicht dauerhaft verlorengeht“, so die Ministerin.

Bis zum 2. Dezember werden in Hessens Großstädten Plakate von Feuersalamander, Grasfrosch und Großer Moosjunger zu sehen sein. Parallel werden neun weitere Tier- und Pflanzenarten sowie Biotoptypen auf den Sozialen Medien vorgestellt und Tipps zum Klimaschutz gegeben.


Quelle
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
28.11.2019

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken® -
wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

In der Aufnahme von Artenschutz in Franken®

- Bis nach Hessen braucht man gar nicht zu fahren auch in den Wäldern Frankens ob nun naturnah bewirtschaftet oder nicht, erkennen wir eine weitere Gefährdung dieser wundervollen Geschöpfe. Selbst nun noch im Dezember finden wir sie auf den Fahrwegen sitzend vor! Duch eine erkennbare Zunahme des Verkehrsflusses durch Holzrücker aber auch durch viele Fahrzeuge die mit hoher Geschwindigkeit diesen durchfahren finden wir immer wieder überfahrene Tiere! Wieder einmal ein negatives Beispiel wie mit der Artenvielfalt im nachhaltig bewirtschafteten Wald umgegangen wird.



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Stele der Biodiversität Sommerloch
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Stele der Biodiversität Sommerloch

09/10.12.2019

Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt
des Artenschutz in Franken® und des SV Sommerloch 1921 e.V.  das von der Gemeinde Sommerloch begleitet und von der Deutschen Postcode Lotterie und  der Westnetz GmbH unterstützt wird.

Rheinland - Pfalz / Sommerloch .Vormals als artenschutzrelevant vollkommen uninteressant einzustufen,kann es mit Aufgabe der Nutzung alter Trofostationen gelingen den Ansatz "Erhaltung der Vielfalt" in die Fläche zu bringen. Das entsprechende Wissen vorausgesetzt können die kleinen Baukörper zu einem Hotspot der Biodiversität, in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt heranwachsen.
Denn wenn (selbst in noch geeigneten Nahrungsstrukturen) keine geeigneten Reproduktionsräume vorhanden sind, ist die Erhaltung der Artenvielfalt gleichfalls zum Scheitern verurteilt. Ein Projekt des Artenschutz in Franken und des SV Sommerloch 1921 e.V.  das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird, setzt hier an und gestaltet Bauwerke die sich in einem geeigneten Umfeld befinden so um, das sie sich zukünftig als "Kinderstube der Biodiversität" bewähren können.

Im Fokus stehen hierbei verschiedene Leitarten welchen mit diesem Projekt wortwörtlich unter die Flughäute und Flügel gegriffen werden soll. Begleitet wird das Projekt von einer Umweltbildungseinheit um Jugendliche mit dem zunehmend wichtiger werdenden Aspekt des Artenschutzes in Kontakt zu bringen.


In der Aufnahme
Anfang Dezember 2019 trafen sich die Projektpartner um den offiziellen Projekt - Kick-off zu generieren.
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Gemeinsam mit Schäfereien für mehr biologische Vielfalt im Werratal
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Gemeinsam mit Schäfereien für mehr biologische Vielfalt im Werratal

  •     Neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt startet
  •     Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesumweltministerium

Berlin/Bonn, 5. Dezember 2019:
Wiesen, Weiden, Heiden – das sind Lebensräume, die das Werratal prägen und zu einer Schatzgrube der Natur machen. Heute ist in Hessen ein Projekt gestartet, das dort die Lebensräume der biologischen Vielfalt durch Hüteschafhaltung langfristig schützen und erhalten soll. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt bis 2025 mit 5,2 Millionen Euro im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Es wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) inhaltlich begleitet.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die Region Werratal mit Hohem Meißner und Kaufunger Wald
ist eine geologisch wie landschaftlich sehr abwechslungsreiche Region, in der, auch durch die traditionellen Landnutzungen vor Ort, Lebensräume mit einer hohen biologischen Vielfalt entstehen konnten. Viele der wertvollen, mittlerweile selten gewordenen Magerstandorte im Werratal sind jedoch gefährdet, etwa durch intensive Landwirtschaft, Nutzungsaufgabe und Verbuschung. Mit dem Projekt ‚Schaf schafft Landschaft‘ sollen jetzt durch Hüteschafhaltung Biotopverbundkorridore etabliert werden. Der Schaftrieb hilft dabei, wertvolle Standorte in der Region miteinander zu vernetzen und so die Lebensraum- und Artenvielfalt zu sichern und zu verbessern.“

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: „Die Hüteschafhaltung hat die einzigartige, kleinstrukturierte Kulturlandschaft im Werratal in besonderem Maße geprägt und zur hohen biologischen Vielfalt in der Region erheblich beigetragen. In dem neuen Projekt werden Schäfereibetriebe jetzt dabei unterstützt, eine tragfähige Hüteschafhaltung aufzubauen. Schafkorridore sollen besser miteinander vernetzt, Weide- und Triftflächen gepflegt und aufgewertet werden. Von Anfang an sind dabei die Schäferinnen und Schäfer in das Projekt eingebunden. Die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens stellt zusätzlich sicher, dass die umgesetzten Maßnahmen auf ihren Erfolg hin geprüft und bei Bedarf optimiert werden. Für zukünftige Vorhaben werden diese Erfahrungen und Ergebnisse von großem Nutzen sein.“

Ziel von „Schaf schafft Landschaft“ ist es, die selten gewordenen Lebensräume einer nachhaltig bewirtschafteten Kulturlandschaft langfristig zu erhalten. Wertvolle Bereiche außerhalb der Schutzgebiete, wie magere Wiesen, Weiden, Streuobstbestände und Wegränder profitieren ebenso wie Magerrasen und Wacholderheiden von der Pflege und Entwicklung von Flächen, die für die Hüteschafhaltung geeignet sind. Zudem sollen Flächen langfristig gesichert werden. Der Schaftrieb hilft dabei, wertvolle Standorte in der Hotspot-Region miteinander zu vernetzen. Das Werratal gehört zu den „Hotspots der biologischen Vielfalt“, die eine besonders hohe Dichte und Vielfalt charakteristischer Arten, Populationen und Lebensräume aufweisen.

Im Rahmen des Projekts werden zudem Strategien zur Vermarktung der im Hotspot hergestellten Schafprodukte entwickelt. Die Unterstützung beim Marketing von Erzeugnissen wie Lammfleisch, Schafskäse und Wolle sowie der geplante Aufbau eines regionalen Akteursnetzwerks können entscheidend zu einer zukunftsfähigen, sozial und wirtschaftlich tragfähigen Schafhaltung beitragen. Die Maßnahmen werden durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und durch Umweltbildung ergänzt.

„Strahlkraft und Vorbildcharakter erreicht ein Projekt nur, wenn sich die angestoßenen Maßnahmen auf Dauer bewähren. Dies wollen wir erreichen, indem wir Akteure aus Wissenschaft und Praxis zusammenbringen und auch diejenigen mitentscheiden lassen, die die Maßnahmen letztlich umsetzen“, so der Projektleiter Prof. Dr. Gert Rosenthal. Die Koordination und die Projektleitung übernimmt das Fachgebiet Landschafts- und Vegetationsökologie der Universität Kassel. Projektpartner sind das Fachgebiet für Betriebswirtschaft der Universität Kassel in Witzenhausen, der Werra-Meißner-Kreis und der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land.

Projekt-Steckbrief unter: http://bit.ly/SchafLand

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt


Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen: www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html


In der Aufnahme

  • Die Landschaft im Werratal ist noch weitgehend unzerschnitten (© Anya Wichelhaus)


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Die "Wilden Bienen" der Bauernhofkita auf NeuEins
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Die "Wilden Bienen" der Bauernhofkita auf NeuEins

08/09.12.2019

Neubrandenburg.
Das Projekt Die "Wilden Bienen" der Bauernhofkita das vor wenigen Tagen erfolgreich mit der Installation der Wildbienenwand startete wurde von einem Kamerateam der neueins GmbH begleitet.

Herausgekommen ist ein klasse Bericht der über diesen Link eingesehen werden kann.

Text ausklappbar...
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Ausgerüstet .. eine Stele der Biodiversität erwacht ...
Bild zum Eintrag (1015122-160)
Artenschutzturm Schaephuysen

08/09.12.2019

Schaephuysen / Nordrhein - Westfalen.
Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, und des Vereins Schaephuysen Heimspiel e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie und von Turmtransformation unterstützt wird.
Erleben Sie wie sich ein vormals artenfernes Bauwerk innerhalb eines Jahres zu einer "Stele der Biodiversität" entwickelt. Das vormalige Tarafohaus unterscheidet sich grafisch von unseren anderen "Stelen der Biodiverität" .

Ende November wurde das Bauwerk von seinem Gerüst befreit und nun kann es in seiner Gestaltungsform bewundert werden



In der Aufnahme
- Ein Drohnenflug macht das Projekt aus einer intressanten Perspektive sichtbar.
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Nachhaltig Wirtschaften !!!!!!
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Nachhaltig Wirtschaften !!!!!!

07/08.12.2019

Oberer und Nördlichere Steigerwald.
In dieser Rubrik möchten wir Sie über eine "interessante Auffälligkeit" informieren die sich an der Aussage festmacht welche sich als ein Nachhaltiges Wirtschaften versteht.

Voller Entsetzen konnten wir erkennen wie sich ein Nachhaltiges Wirtschaften in den Augen mancher in der Verantwortung der breiten Gesellschaft stehender Gruppierungen festmacht.

In zahlreichen Aufnahmen die uns zugeleitet wurden wird dieses Prinzip, das in unseren Augen aber rein gar nichts mit einem verantwortungsvollen Umgang mit der Biodiversität zu tun hat in schockierender Form sichtbar.
Eine selektive und sorgfältige Entnahme wertvoller Gehölze, sprich mittelalter Buchen kann hier nicht erkannt werden. Im Gegenteil hier wurden auf einer großen Fläche alle bedeutenden Bäume gefällt. Einige Bäume erhielten dann noch einige "Kringel" wohl um hier auch etwas "Biotopbaumschutz" sichtbar werden zu lassen.

  • In unseren Augen entbehrt das was hier geschehen ist jeglicher Verantwortung gegenüber der Artenvielfalt.

  • Wenn das ein nachhaltiges Wirtschaften ist können wir sehr gerne darauf verzichten.

Hier macht es wohl mehr Sinn sich der Installation eines Großschutzgebietes in Form eine Nationalparks Nördlicher und Oberer Steigerwald zu widmen. Denn wenn dass das Ergebnis einer gelungenen Waldbewirtschaftung sein soll dann sind wir von diesem Ergebnis tatsächlich mehr als schockiert.

  • Und so macht auch eine weitere Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen die eine solche Waldbewirtschaftung praktizieren in unseren Augen keinen Sinn.

Auch deshalb stellen wir ab sofort die langjährige Zusammenarbeit mit diesen Strukturen ein.Lediglich bestehende Projekte werden noch zu Ende geführt.




In der Aufnahme

  • Das Ergebnis wenn nach eigenen Aussagen "Nachhaltiges Bewirtschaften" praktiziert werden.
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Die Wilden Bienchen von Pasewalk 06/07.12.2019 Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildun
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Die Wilden Bienchen von Pasewalk

10/11.12.2019


Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, der Kita „Am Mühlentor“ und Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Uecker-Randow e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Am 05.12.2019 wurde die Wildbienenwand in der DRK Kita "Am Mühlentor" installiert. Gleichfalls fand die Installation des Pflanzbeets statt das wenig später von den Kinder der Einrichtung bepflanzt wurde. Im kommenden Frühjahr sollen sich die ersten "fliegenden Gäste" an den Elemente zeigen.

In der Aufnahme

Die praktische Einbindung der Kinder in unsere Projekte ist für uns von immenser Bedeutung so können die Mädchen und Buben z.B. bereits bei der Installation der Wildbienenwand wichtige Zusammenhänge erkennen. Anhand von grafischen Elementen und für die Kinder die bereits lesen können auch Texten werden die Kinder, jedoch auch auch Erwachsene umfangreich über "Die Wildbiene" informiert ...
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
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Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.
Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
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Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
Bild zum Eintrag (1001684-159)
Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
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Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
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Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg