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Die Nase ist Fisch des Jahres 2020
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Die Nase ist Fisch des Jahres 2020

13/14.11.2019

  •     Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Deutschen Angelfischverband und dem Verband Deutscher Sporttaucher
  •     Regional stark gefährdete Art mit wichtigen Funktionen im Ökosystem
  •     Flüsse müssen passierbar werden, damit Nasen wandern können

Bonn/Berlin, 09. November 2019:
Die Nase (Chondrostoma nasus) ist Fisch des Jahres 2020. Mit der Wahl dieser in Deutschland regional stark gefährdeten und lokal bereits verschwundenen Fischart machen der Deutsche Angelfischerverband (DAFV), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) auf eine bedrohte Fischart aufmerksam, die für Flüsse mit kiesigem bis felsigem Untergrund in der sogenannten Äschen- und Barbenregion typisch ist.

Die Nase war noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Fisch, der in schnell fließenden Gewässern sehr häufig vorkam, und auch „Brotfisch“ der Berufsfischer an der Donau genannt wurde. Heute sind Schwärme von hundert Fischen bereits eine Seltenheit. Weil die Laichhabitate entweder nicht mehr funktionsfähig sind oder aufgrund von Querbauwerken nicht mehr erreicht werden können, kann in geeigneten Gewässern der Besatz mit gezüchteten Jungtieren sinnvoll sein. Auch auf Verschmutzungen der Gewässer durch Schadstoffe sowie übermäßige Feinsedimenteinträge reagieren Nasen empfindlich.

„Um den Schutz der Nase zu verbessern, müssen Wanderhindernisse in den Flüssen abgebaut oder passierbar gemacht werden und naturnahe Ufer, Kies- und Schotterbänke wiederhergestellt werden. Dies fordert auch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie für unsere Flüsse. Nur wenn die ganze Vielfalt von Strukturen und Lebensräumen vorhanden und erreichbar ist, können sich die Fischbestände – nicht nur die der Nase – langfristig wieder erholen. Die Nase steht daher stellvertretend für die gesamte Fischartengemeinschaft“, erläutert Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz.

„Die typischen Fischarten wie Nasen und Barben sind sogenannte Weidegänger. Sie weiden die Algen am Gewässergrund ab und lagern den Gewässergrund um. Nasen und Barben leisten damit einen hohen Beitrag zur Selbstreinigungskraft der Gewässer. Wenn die typischen Fischarten in den Flüssen ihre ökologische Aufgabe nicht mehr erfüllen, verschlechtern sich die Wasserwerte und das Ökosystem droht zu kippen. Mit dem Rückgang der Nasen haben sich an einigen Flüssen die Wasserwerte dramatisch verschlechtert“, so Dr. Christel Happach-Kasan, Präsidentin des Deutschen Angelfischerverbandes.

Zahlreiche Studien belegen, dass die Verbauung von Gewässern die wichtigste Ursache für den Rückgang der Nasenpopulationen ist. Die Schwärme erreichen keine geeigneten Laichplätze, sodass sie sich nicht mehr fortpflanzen und die Populationen überaltern. Angesichts der regional starken Bedrohung ist es dringend erforderlich, die Forderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie weiter zügig in Maßnahmen umzusetzen und die Gewässer wieder durchgängig zu machen und natürlicher zu gestalten.

Dass dies Erfolg haben kann und Nasenpopulationen sich erholen, zeigen die wenigen Beispiele, in denen ein Rückbau von Wehren stattgefunden und sich dadurch die Bestände wieder deutlich erholt haben. Die Nase kann daher als ein guter Indikator für den Erfolg von Renaturierungsmaßnahmen angesehen werden.

Hintergrund
Die Nase kommt in Mitteleuropa nördlich der Alpen bis nach Osteuropa vor. Sie ist eine zu den karpfenartigen Fischen (Cyprinidae) gehörende Art, die in der Barben- und Äschenregion großer Ströme wie der Donau oder dem Rhein vorkommt. Sie wird bis zu 50 cm groß, kann Gewichte bis 2000 g erreichen, bleibt aber im Normalfall deutlich kleiner. Namensgebend ist die wulstige Oberlippe, mit denen die Nasen Algen vom Bodensubstrat abweiden und bodenlebende Kleintiere wie Insektenlarven oder Krebstierchen aufnehmen. Das Schuppenkleid ist silbrig, am Rücken etwas dunkler und bäuchlings heller gefärbt. Typisch ist das Aufblitzen des silbrigen Schuppenkleids bei der Nahrungsaufnahme, wenn sich die Nase seitlich wegdreht, um die Algen abzuziehen. Nasen leben natürlicherweise in Schwärmen von mehreren hundert Exemplaren.

Nasen laichen im Frühjahr von März bis Mai und unternehmen dabei Wanderungen von mehreren hundert Kilometern in den Fließgewässern. Laichplätze sind flach überströmte Bereiche in kleineren Seitenbächen. Hier werden 20.000 bis 100.000 ca. 1,5 mm große Eier/Weibchen in vorher geschlagene Laichgruben abgelegt. Die Larven leben zunächst im Kieslückensystem und ziehen dann als Planktonfresser an ruhigere Gewässerstellen. Das Schlagen der Laichgruben in den flachen Gewässern ist oftmals als deutliches, lautes Plätschern zu hören, vor allem dort, wo noch hunderte Nasen gleichzeitig laichen.


In der Aufnahme
Die Nase (Chondrostoma nasus)
Foto: Rainer Kühnis

Weitere Informationen erhalten Sie:

Deutscher Angelfischerverband e.V.
www.dafv.de
   
Bundesamt für Naturschutz
www.bfn.de




Quelle
Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999
E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Weiterhin Luchse in Hessen
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Weiterhin Luchse in Hessen

12/13.11.2019

  • Arbeitskreis Hessenluchs legt Bericht vor

„Der Luchs ist in Hessen willkommen und wir werden die Bestandsermittlungen fortsetzen. Die meisten Luchsnachweise gibt es in Nordhessen, denn die Tiere wandern häufig aus Niedersachsen zu. Doch auch in Mittelhessen konnten bereits Luchse gesichtet werden“, sagte Priska Hinz anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des Luchsberichts 2019 in Wiesbaden.

Der Arbeitskreis Hessenluchs geht davon aus, dass im vorliegenden Berichtszeitraum vom 1. Mai 2018 bis 30. April 2019 mindestens fünf Individuen ständig oder zeitweise in Hessen gelebt haben. „Unsere Beobachtungen zeigen: Hessen nimmt eine Schlüsselstellung bei der Entstehung einer zusammenhängenden Luchspopulation zwischen dem Harz und dem Bayerischen Wald ein“, ergänzte Thomas Norgall, Naturschutzreferent des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und einer der Koordinatoren des AK Hessenluchs.

Insgesamt konnten für das Erfassungsjahr 151 Hinweise (Sichtungen, Fotos, Spuren) in den Bericht aufgenommen werden. Sichere Nachweise gelangen von vier verschiedenen Luchsen. Dabei handelte es sich um drei Männchen und ein viertes Tier, dessen Geschlecht nicht bestimmt werden konnte. Zwei der festgestellten Männchen waren aus Niedersachsen zugewandert und trugen Peilsender. Die männlichen Luchse, die im vorhergehenden Erfassungsjahr (2017/18) noch feste Reviere in Nordhessen hatten, sind jedoch verschwunden. Der Kuder „Yuki“ ist in den Harz zurückgewandert, während der Verbleib des Kuders „Felux“ unbekannt blieb. Luchsweibchen können derzeit nicht nachgewiesen werden.

Der Großteil der sicheren Nachweise stammt aus dem Fotofallenmonitoring, das die Georg-August-Universität Göttingen in Kooperation mit dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) durchgeführt hat. „Entscheidend für die individuelle Erkennung der Tiere ist auch weiterhin die gute Kooperation mit allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Beteiligten und die gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Bundesländern“, betonte die Ministerin abschließend.

Hintergrundinformationen:


Der Arbeitskreis Hessenluchs wurde 2004 auf Initiative des Ökologischen Jagdvereins Hessen (ÖJV) und des hessischen Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) als verbandsübergreifender Zusammenschluss gegründet. Der Luchsbericht wird vom Arbeitskreis Hessenluchs seit 2007 jährlich im Auftrag der Obersten Naturschutzbehörde im Hessischen Umweltministerium und des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie erstellt. Die Ergebnisse sind die Grundlage für die Berichte zum Erhaltungszustand des Luchses, zu denen Hessen nach dem europäischen Naturschutzrecht, konkret der FFH-Richtlinie, verpflichtet ist.


In der Aufnahme
- Luchs im Schnee © Thomas Trapke - Hessenluchs


Quelle
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Telefon: +49 611 815 1020
Telefax: +49 611 815 1943
E-Mail: pressestelle@umwelt.hessen.de

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Naturwaldgebiet mit knapp 1000 Hektar an der Donau
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Naturwaldgebiet mit knapp 1000 Hektar an der Donau: Schritt der Staatsregierung in die richtige Richtung

12/13.11.2019

  • Erste Erfolge in der Umsetzung des Volksbegehrens Artenvielfalt im Wald

Zusammen mit der Gregor Louisoder Umweltstiftung
begrüßen die Ausweisung eines knapp 1000 Hektar großen nutzungsfreien Waldschutzgebietes in den Donauauen zwischen Lechmündung und Neuburg.

Hierzu hat die Staatsregierung mittlerweile die entsprechenden Schutzgebietskarten veröffentlicht und bestätigt, dass dort die forstwirtschaftliche Nutzung jetzt eingestellt wird.



Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e. V. Landesgeschäftsstelle: Eisvogelweg 1, 91161 Hilpoltstein. Telefon: +49 (9174) 4775-0 Telefax: +49 (9174) 4775-7075. E-Mail: infoservice@lbv.de. Internet: www.lbv.de


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In der Aufnahme von Helga Zinnecker



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Offener Brief des BN an Präsident Walter Heidl und die Bezirkspräsidenten
Offener Brief an Präsident Walter Heidl und die Bezirkspräsidenten

12/13.11.2019

  • Pressefreiheit schützen statt kritische JournalistInnen verunglimpfen – Bienen und Bauern durch bessere Agrarpolitik retten statt gegen Naturschutz und Verbraucherschaft zu polemisieren


Sehr geehrter Herr Präsident Heidl, sehr geehrte Bezirkspräsidenten,

Mit größter Sorge und wachsendem Unverständnis verfolge ich die diffamierenden Aussagen und Veröffentlichungen der Spitzen des Bayerischen Bauernverbandes zu den Bemühungen der Politik auf Landes- und Bundesebene, den Schutz der Insektenwelt voranzubringen. Das Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung sowie das Volksbegehren- wie das Begleitgesetz des Landtags sind gerade auch für ein nachhaltiges Wirtschaften notwendig.

Denn damit wird auch die zentrale "Geschäftsgrundlage", ein aktives gesundes Bodenleben sowie ein intaktes Feld-Wiesen-Ökosystem vor den Fehlentwicklungen einer in großen Teilen zu intensiven und von Pestiziden abhängigen Wirtschaftsweise geschützt.

Ihre Kritik an den vom bayerischen Landtag beschlossenen Gesetzen im Nachgang zum Volksbegehren und der - auch von Ihnen - konstruktiv geführten Diskussionen am runden Tisch unter Leitung von Landtagspräsident a.D. Alois Glück reißen völlig unnötig wieder Gräben auf und schaden damit den bäuerlichen Familienbetrieben in Bayern.

Noch schlimmer: Ihre Vorwürfe, der "ständigen Gängelei der Bauern", das Leugnen der Probleme von Überdüngung, zu engen Fruchtfolgen und ausgeräumten Landschaften infolge des Intensivierung- und Wachstumszwangs aufgrund einer von Ihnen mitverantworteten verfehlten Agrarpolitik, das sture Festhalten an Glyphosat und bienenschädlichen Neonicotinoiden bringen große Teile der Bauernschaft in eine Opferhaltung und tragen zur Vereinfachung und Radikalisierung statt zur Problemlösung bei.

Ihre Solidarisierung mit den Bauernprotesten "Land schafft Verbindung", deren Angriffe auf die journalistische Berichterstattung durch die Organisatoren in München am Odeonsplatz völlig unangemessen waren, sind ein unverhohlener Angriff auf die Pressefreiheit. Ebenso empfinde ich die Kritik Ihres Generalsekretärs Georg Wimmer im landwirtschaftlichen Wochenblatt an einer gegenüber jedweder Organisation wichtigen, kritischen Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien, wie des Bayerischen Rundfunks, als schädlich für den demokratischen Diskurs. Ich erwarte in diesem Zusammenhang von Ihnen und Ihrer Organisation auch eine Distanzierung von einer Internet-Petition, in der die "Absetzung von Christine Schneider als Mitglied der Landwirtschaftsredaktion im BR" gefordert wird.

Der BUND Naturschutz und ich persönlich sind seit Jahrzehnten in einem intensiven Dialog mit Bäuerinnen und Bauern egal ob sie in Ökologischen Anbauverbänden, in der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, im Bund Deutscher Milchviehhalter oder im Bayerischen Bauernverband organisiert sind. Unsere geführten Gespräche mit BBV-Kreisobmännern und Kreisbäuerinnen sind in der Rege ebenso von gegenseitiger Wertschätzung und Übereinstimmung in vielen Punkten geprägt. Mit unseren Wiesenmeisterschaftswettbewerben gemeinsam mit der Landesanstalt für Landwirtschaft zollen wir seit zehn Jahren den Bäuerinnen und Bauern Respekt und Anerkennung, die sich bemühen, blühende Wiesen und Existenzsicherung ihrer Betriebe in Einklang zu bringen.

Wir werben auch bei Ihnen für die Beteiligung an einem Gesellschaftsvertrag für die bayerische Landwirtschaft und einem neuen bayerischen Weg. Ohne eine Analyse der Fehlentwicklungen der Handels- und Agrarpolitik sowie der Agrarwissenschaft, der Landwirtschaftsausbildung und -beratung, die viele Betriebe zum Aufgeben gezwungen oder in die Existenzkrise getrieben sowie zu massiven Problem im Naturhaushalt, beim Tier- und Verbraucherschutz geführt haben und ohne den glaubhaften Willen zur Änderung der Rahmenbedingungen wird es keine Lösung der Krise geschweige denn eine Zukunftsperspektive für die bäuerliche Landwirtschaft in Bayern geben.

Ich fordere Sie in diesem Sinne zu einem konstruktiven Dialog zum Wohl der bayerischen Landwirtschaft auf. Der BUND Naturschutz steht für ein solches Ringen um beste Wege zur Verbindung gesellschaftlicher Ansprüche und nachhaltiger, existenzsichernder Landbewirtschaftung jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Richard Mergner



Für Rückfragen:
Martin Geilhufe, BN-Landesbeauftragter
mobil: 0172-7954607
E-Mail: buero.landesbeauftragter@bund-naturschutz.de

Quelle
BUND NATURSCHUTZ IN BAYERN E.V. (BN)
Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de
08.11.2019

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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"Wir" entwickeln Überlebensräume ....
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"Wir" entwickeln Überlebensräume ....

11/12.11.2019

Innerhalb unserer vielfältigen Projektreihen sind wir auch mit der ständigen Weiterentwicklung verschiedener Habitatstrukturen befasst .. eine solche (noch nicht finale) Entwicklungseinheit stellen wir nun auf unseren Internetseiten vor denn vielfach werden Reproduktionserfolge durch "stehendes Wasser" zunichte gemacht.

  •     Mit diesem Ansatz der einen ersten Entwicklungschritt darstellt stellen wir die Habitatstrukturen auf "trockene Füße" und vermeiden damit Minderungen innerhalb der Fortpflanzungsausbringung.

  •     Die Habitate werden in einem weiteren Entwicklungschritt ergänzt da uns das Ergebnis noch nicht ausreicht um dorthin zu gelangen wohin wir möchten ... zu einer Reproduktionserfolgsrate die sich an die 90% Quote herantastet.
Auf diesen Seiten (Rubrik)  möchten wir Ihnen einige praktische Informationen an die Hand geben die aufzeigen sollen welche Habitatstrukturen sich innerhalb unserer freigegebenen Untersuchungsreihen als erfolgreich und weniger erfolgreich abgebildet haben.

  • Bitte haben Sie dafür Verständnis das wir den / die Namen der Herstellerfirmen nicht benennen möchten dann es geht uns nicht darum irgendwelche Firmen schlecht oder gut zu reden sodern lediglich unsere Erfahrungen zu den Habitaten sichtbar werden zu lassen.

  • Intern jedoch werden wir sehr wohl die entsprechenden Vorkehrungen treffen keine Sekundärhabitate mehr von den weniger geeigneten Komponenten zu verwenden und verstärkt auf unsere eigenen Erfahrungswerte setzen, da sich diese als effektiver abgebildet haben.

Hier geht`s zur Infoseite

In der Aufnahme
Auf trockene "Füße gestellt" wurde eine weiterführende Entwicklung eines Wildbienenspezialhabitats das wir innerhalb unserer Artenschutzprojekte einsetzen.

Artenschutz in Franken®  - wir machen Naturschutz erlebbar.
Artenschutz in Franken®  
Stelen der Biodiversität ...
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Artenschutzturm Schaephuysen

11/12.11.2019

Schaephuysen / Nordrhein - Westfalen. Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, und des Vereins Schaephuysen Heimspiel e.V., das von der Deutschen Postcode Lotterie und von Turmtransformation unterstützt wird.

Aus einem vormaligen artenfernen Baukörper der die Stromversorgung unterstützte und aus der Nutzung genommen wurde, gestalten wir gemeinsam einen Ort der auch im Bestand gefährdeten Tierarten eine regionale Chance der praktischen Arterhaltung eröffnen wird.

Als Eyecather soll dieser den Ansatz zur Vermittlung umweltpädagogischer Aspekte an die breite Gesellschaft verfolgen.



In der Aufnahme von Michael Sonfeld

Die grafische Gestaltung startet ... Anfang November, nach Abschluss der baulichen Arbeiten welche auch die Basis der nachfolgenden bildgebenden Arbeit bilden, startet die grafische Gestaltung der Außenhaut die von Mark Roberz verantwortet wird.

Der Entwurf wurde vom Verein Schaephuysen Heimspiel e.V. gestaltet und wir sehen mit großem Interesse der finalen Abbildung entgegen. Auch da wir hier grafisches Neuland beschreiten und der Turmkörper ganz bewusst einen anderen Weg in der Außendarstellung einschlägt.
Artenschutz in Franken®  
Rettungsprojekt für einen "Mini-Dachen"
Bild zum Eintrag (1013700-160)
Rettungsprojekt für einen "Mini-Dachen"

  • Stele der Biodiversität - Projekt Zauneidechse / Weeze

11/12.11.2019


Weeze / Nordrhein - Westfalen. Ein Projekt des Artenschutz in Franken®, der Tierpark Weeze gGmbH , der Stadt Weeze, der SCHLOSSRUINE HERTEFELD - Graf und Gräfin zu Eulenburg und der Weezer Wellenbrecher - Offene Kinder & Jugendfreizeiteinrichtung der Gemeinde Weeze.

Das Projekt wird von der Deutschen Postcode Lotterie und der Audi Stiftung für Umwelt unabhängig gefördert.


In der Abbildung
- In dieser Form zeigte sich das zu entwickelnde Biotop Anfang November. Durch die zunehmende Verbuschung gerät eines der letzten störungsfreien und hochwertigen Zauneichsenreproduktionsräume an dieser Stelle in Gefahr.
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Bedrohte Schmetterlinge müssen Nassholz weichen
Bild zum Eintrag (1013689-160)
Bedrohte Schmetterlinge müssen Nassholz weichen – Forstbetrieb zerstört Biotop

11/12.11.2019



Quelle

Berchtesgadner Anzeiger
A. Miller Zeitungsverlag KG
Marienstraße 12
83278 Traunstein


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Sylvia Glaas

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Ohne Wiedervereinigung kein Nationales Naturerbe
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Ohne Wiedervereinigung kein Nationales Naturerbe

10/11.11.2019

  • DBU Naturerbe übernahm Flächen vom Bund in West und Ost als „Denkmäler des Friedens“

Osnabrück. Dem Mauerfall und dem Ende des Kalten Krieges ist es auch zu verdanken, dass es heute das Nationale Naturerbe gibt – eine Initiative des Bundes, bei der die Regierung rund 156.000 Hektar vor allem ehemalige militärische Übungsflächen in West und Ost zu Naturschutzzwecken an Bundesländer, Verbände oder Stiftungen übertragen hat.

Das gemeinnützige Tochterunternehmen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das DBU Naturerbe, hat seit 2008 die Verantwortung für 71 Flächen bundesweit mit rund 70.000 Hektar übernommen. Anlässlich der Feierlichkeiten zu „30 Jahre Mauerfall“ bezeichnet DBU-Generalsekretär Alexander Bonde die Liegenschaften als „Denkmäler des Friedens“: „Dass die Bundesregierung die ehemaligen militärischen Übungsplätze als Nationales Naturerbe ausweisen konnte, ist maßgeblich dem Friedensprozess der vergangenen Jahrzehnte zu verdanken.

So können die Flächen als Raum der biologischen Vielfalt erhalten werden.“

Ehemals militärisch genutzte Übungsplätze nun Teil des Nationalen Naturerbes

Im wiedervereinigten Deutschland wurden viele ehemals militärisch genutzte Übungsplätze der Bundeswehr sowie alliierter Streitkräfte und der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR nicht mehr gebraucht. Zudem musste geklärt werden, was mit dem ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet, dem Grünen Band, sowie früheren Braunkohletagebauen und Flächen aus dem DDR-Volksvermögen passieren sollte.

Sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland waren dort vielfach wichtige Refugien wie etwa Sandmagerrasen oder Heiden für seltene Tier- und Pflanzenarten entstanden. Zudem waren die Militärflächen ähnlich wie die ehemaligen Braunkohletagebaue oft sehr groß und vergleichsweise wenig durch Straßen oder Siedlungen durchschnitten.

Die Sicherung dieser naturschutzfachlich wertvollen Bundesflächen wurde 2005 dann als „Nationales Naturerbe“ erstmals im Koalitionsvertrag von CDU und SPD aufgenommen und in den folgenden Legislaturperioden weitergeführt. „Die Ausweisung der Flächen kennzeichnet einen Meilenstein in der Geschichte des deutschen Naturschutzes. Ohne die Wiedervereinigung und den Frieden in Europa hätte diese Natur in Deutschland im Zweifel 156.000 Hektar weniger Raum“, ist sich Bonde sicher.

DBU Naturerbe: mehr Naturnähe in Wäldern und Pflege des Offenlandes

Die DBU-Tochter übernahm seit 2008 vor allem ehemalige militärisch genutzte Übungsplätze vom Bund in insgesamt zehn Bundesländern in Ost und West. Dabei flankiert die Arbeit im DBU Naturerbe die Bemühungen der Bundesregierung: Bis 2020 sollen insgesamt fünf Prozent der deutschen Waldfläche dauerhaft aus der forstlichen Nutzung herausgenommen werden. „Die Wälder im Nationalen Naturerbe leisten einen wesentlichen Baustein, um dieses Ziel zu erreichen“, weiß Bonde. Im Naturerbe ginge es aber nicht nur darum, Natur Natur sein zu lassen. Im Offenland helfe das DBU Naturerbe, durch Pflege die Artenvielfalt zu schützen. In Zeiten intensiver Landwirtschaft seien halboffene Landschaften wie Übergangsbereiche vom Wald zur Wiese selten geworden, als „Hotspots der Biodiversität“ aber besonders wertvoll.



In der Aufnahme

Ohne die Wiedervereinigung und den Frieden in Europa hätte der Naturschutz in Deutschland rund 156.000 Hektar Fläche weniger - so auch den rund 2.200 Hektar großen, ehemals militärisch genutzen Authausener Wald im Eigentum des DBU Naturerbes.

© Katja Behrendt (DBU)


Quelle

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
Telefax: +49 541 9633 190
E-Mail: info@dbu.de

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Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr rund 25 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
Bild zum Eintrag (1001679-159)
Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
Bild zum Eintrag (1001689-159)
Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.
Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
Bild zum Eintrag (1001681-159)
Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
Bild zum Eintrag (1001660-159)
Rechtliches §
Bild zum Eintrag (1001682-159)
Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
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Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
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"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
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Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein
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Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Juni 2019
 
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.

Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.

Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.

Alles nichts Neues.

Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.

Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?

Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.

Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.

23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.

Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.

Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.

Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.

Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
 
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.

Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?

Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.

Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.

Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.

Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
 
Autorin
Natascha Gaedecke

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
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Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

12.08.2019

Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.

Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!

Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.

In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.

Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.

Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.


Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald. 

Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.

Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.

Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.

Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.

Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.

Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.

Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.

Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
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Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg