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„Animal-Aided Design“
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„Animal-Aided Design“: Gebäude und Wohnumfeld für Mensch und Tier attraktiv gestalten

19/20.01.2019

  • BfN-Präsidentin: „Animal-Aided Design schafft neue Formen der Naturerfahrung in der Stadt, die wir weiter erproben wollen.“
  •   Ergebnis-Präsentation zu neuartigen Ansätzen des Stadtnaturschutzes in Berlin

Bonn/Berlin, 16. Januar 2019: Natur lässt sich auch im direkten Wohnumfeld in der Stadt erleben, wenn entsprechend geplant wird. Ein ganz neuartiger Ansatz ist dabei, nicht nur bei Grün- und Freiflächen, sondern auch bei der Planung von Gebäuden die Bedürfnisse von Tieren mit zu berücksichtigen. Denn die Ansprüche von Mensch und Tier lassen sich auch beim Wohnungsbau sehr wohl verbinden – zum beiderseitigen Vorteil. So werden nicht nur neue Lebensmöglichkeiten für stadtbewohnende Tiere geschaffen, sondern auch neue Formen der Naturerfahrung für die Menschen in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld.

Das ist das wichtigste Ergebnis der Voruntersuchung zum Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Animal Aided Design“. Einblicke in die Planungsidee und Ergebnisse der Voruntersuchung gibt eine Fachtagung am 17. Januar 2019 in Berlin. Veranstalter sind das Bundesamt für Naturschutz (BfN) sowie die Technische Universität München und die Universität Kassel.

Animal-Aided Design ist eine Planungsmethode, die helfen soll, die Bedürfnisse von Wildtieren besser in die Planung von Gebäuden und Grünflächen zu integrieren, sowohl im Städtebau als auch in der Landschaftsarchitektur. Konkret bedeutet das, dass im Wohnumfeld erwünschte Tierarten, wie Igel, Singvögel oder Schmetterlinge, bereits zu Beginn der Planung ausgewählt werden. So können ihre Ansprüche bereits zum Gegenstand der Ausschreibung von Wettbewerbsverfahren gemacht und dann in die Ausgestaltung von Hochbauten und Freiräumen konkret mit einbezogen werden. Keine Rolle spielt dabei, ob es sich um Neubauten oder Sanierungsmaßnahmen handelt.

BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel erklärt: „Animal-Aided Design zeigt in einem interdisziplinären Ansatz von Ökologie, Zoologie, Architektur, Landschaftsarchitektur und Planung, wie konkrete Maßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung der biologischen Vielfalt gerade im städtischen Wohnumfeld ökologisch sinnvoll und in ästhetisch ansprechender Form gelingen können. Etwa indem Nisthilfen für Mauersegler in die Fassaden von Gebäuden integriert werden, blühende und nektarreiche Pflanzungen für Schmetterlinge gestaltet und schützende Gehölze für Sperlinge und andere Vogelarten angelegt werden. Zugleich entstehen so neue Formen der Zusammenarbeit mit Akteuren nicht nur aus der Landschaftsarchitektur und Grünplanung, sondern auch der Wohnungswirtschaft und Architektur. So werden wichtige neue Zielgruppen mit großem Wirkungsbereich und Flächenverantwortung erreicht.“

Prof. Dr. Wolfgang Weisser, Professor für Terrestrische Ökologie an der Technischen Universität München betont: „Angesichts anhaltenden Städtewachstums ist es von entscheidender Bedeutung, Maßnahmen, die der biologischen Vielfalt zugutekommen, aktiv in städtische Planungsprozesse einzubinden. So kann ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um städtische Natur und ihre Ökosystemleistungen in der Stadt zu erhalten. In der aktuellen Stadtentwicklung erscheint es jedoch oft schwierig, menschliche Interessen mit den Ansprüchen stadtbewohnender Tierarten zu verbinden. Hier setzt Animal-Aided Design an, das darauf zielt, Tierbedürfnisse aktiv in die Stadt- und Freiraumplanung einzubinden.“

Dr. Thomas E. Hauck vom Fachgebiet für Freiraumplanung an der Universität Kassel führt hierzu an: „Animal-Aided Design rückt die Ansprüche einzelner Arten in den Fokus und zielt darauf ab, deren Bedürfnisse in die Entwurfsplanung zu integrieren. So können ganz neue urbane Naturbilder entstehen und Naturerfahrungen in der Stadt ermöglicht werden. Die Kenntnisse über den Lebenszyklus einer Art und über die Bedürfnisse der Tiere in allen Lebensphasen sind der Schlüssel für erfolgreiches Gestalten mit Tieren. Um eine Population der gewünschten Tierart mit einer hohen Wahrscheinlichkeit dauerhaft zu unterstützen oder anzusiedeln, müssen die Planerinnen und Planer über die spezifischen Bedürfnisse des Tieres in all seinen Lebensphasen Bescheid wissen und diese Kenntnisse dann in die Entwurfsplanung einbeziehen.“

Im Rahmen der Fachtagung „Animal-Aided Design im Wohnumfeld“ werden die Ergebnisse der Voruntersuchung vorgestellt und mit Akteuren aus Planung, Naturschutz und Wohnungswirtschaft diskutiert. Präsentiert werden die Ergebnisse der bundesweiten Umfrage unter Wohnungsbauunternehmen zur Rolle von Wildtieren im Wohnumfeld, die Entwürfe von zehn Beispielprojekten und die Erfahrungen der an der Studie beteiligten Wohnungsbauunternehmen. Darüber hinaus werden die Hindernisse und Potentiale zur Artenförderung im Wohnumfeld bei Neubau, Sanierung und in der Pflege der Gebäude und Freiflächen diskutiert. Vorgestellt und diskutiert werden die Erfahrungen mit Artenförderung in der alltäglichen Praxis von Stadtentwicklung und Naturschutz und erfolgreiche internationale Ansätze und Beispiele.

Hintergrund
Seit Anfang 2017 wird die Voruntersuchung zum Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben „Animal-Aided Design – Einbeziehung von Tierbedürfnissen in die Planung und Gestaltung von Freiräumen“ als Kooperationsprojekt der Technischen Universität München und der Universität Kassel vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert. Der Fokus der Betrachtung liegt auf den gebäudebezogenen Freiflächen im Wohnungsbau. Im Rahmen des Forschungsprojektes sollte geprüft werden, für welche Tierarten, für welche Projekte des Wohnungsbaus und in welchen Phasen der Objektplanung eine Anwendung von AAD in der Stadt generell erfolgsversprechend ist.

Der Fördertitel des Bundesumweltministeriums (BMU) Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege wurde 1987 eingerichtet. Er eröffnet die Möglichkeit, die konzeptionellen Vorstellungen des Bundes zur Naturschutzpolitik beispielhaft zu demonstrieren, in der Praxis weiterzuentwickeln und so die Entscheidungsgrundlagen für die künftige Arbeit zu verbessern. Der Fördertitel wird fachlich und administrativ vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) betreut. Einen Förderschwerpunkt bildet die ökologische Stadterneuerung, in dem modellhaft neue Wege für eine naturschutzgerechte Entwicklung urbaner Räume erprobt werden.

In der Aufnahme
Gebäude bieten Amseln Nistplätze. (Foto: BfN)


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999
E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Gemeinsam anpacken für Fettkraut und Enzian
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Gemeinsam anpacken für Fettkraut und Enzian

19 / 20.01.2019

Zum 15. Mal sucht das Nationalparkamt Helfer für den Rückschnitt der Wachholderheide bei Müritzhof

Am Samstag, den 2. März,
ist es wieder soweit. Ab acht Uhr morgens, lädt das Nationalparkamt Müritz und der Landschaftspflegehof Müritzhof zum gemeinsamen Arbeitseinsatz ein. Mitmachen kann jeder, der Muskelkraft, wasserfeste Schuhe und feste Arbeitshandschuhe mitbringt. Treffpunkt ist der Eingangsbereich zum Nationalpark an der Specker Straße in Waren (Müritz). Wer mithelfen möchte, sollte sich bis zum 20. Februar unter eveeno.com/Wacholderheide2019 online anmelden.

In der Wachholderheide am Ostufer der Müritz finden sich die idealen Lebensbedingungen für sonst seltene Pflanzenarten. Hier finden verschiedene Orchideen, der Baltische Enzian oder das Gemeine Fettkraut – eine fleischfressende Pflanze – einen Lebensraum. Das Ostufer gilt nicht nur als eines der artenreichsten Gebiete im Müritz-Nationalpark, sondern auch landesweit. Seit 1998 beweidet der Landschaftspflegehof Müritzhof die Flächen mit Fjällrindern, Ponys und Schafen. Sie sorgen dafür, dass Bäume und Sträucher nicht in den Lebensraum der Pflanzen vordringen. Doch an den stacheligen Wacholder trauen sich die Tiere nicht heran. Hier müssen Menschen helfen.

Um den halboffenen Charakter der Landschaft am Ostufer zu bewahren, muss der Wacholder regelmäßig zurückgeschnitten werden. Seit 2003 übernehmen dies Landschaftspflegehof und Nationalparkamt gemeinsam mit engagierten freiwilligen Helfern. 2019 findet die Aktion nun zum 15. Mal statt. Auch in diesem Jahr wird die Maßnahme durch den Förderverein des Müritz-Nationalparks unterstützt.

Neben der Arbeit gibt es ausreichend Gelegenheiten für persönliche Gespräche und einen Blick über das schöne Ostufer der Müritz. Ein gemütliches Mittagessen gegen 13 Uhr beendet den Arbeitseinsatz.

In der Aufnahme
- Arbeitseinsatz Wacholderheide 2017 (Foto: B. Lüthi Herrmann)


Quelle / Aufnahme

Nationalparkamt Müritz
Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit
Schlossplatz 3
17237 Hohenzieritz
Tel.: 039824/252-40
E-Mail: poststelle@npa-mueritz.mvnet.de
18.01.2019

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Jetzt Waldführer werden!
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Jetzt Waldführer werden!

19/20.01.2019

Bewerbungsfrist ist der 31. Januar - Nächste Ausbildungsrunde findet erst 2021 statt
Grafenau. Die eigene Heimat aus ganz neuen Blickwinkeln kennenlernen – und das Gelernte später an Fans der Bayerwaldnatur weitergeben.

Genau das ermöglicht die Ausbildung zum ehrenamtlichen Waldführer, die der Nationalpark Bayerischer Wald heuer wieder anbietet. Noch bis zum 31. Januar können sich Interessierte bewerben. Die nächste Ausbildungsrunde findet dann erst wieder 2021 statt.

Bei den fünf Blockseminaren werden Themen wie Biodiversität und Walddynamik bis hin zu Umweltbildung und Naturethik bei Fachführungen in der Waldwildnis sowie Seminaren in den Bildungseinrichtungen des Parks vermittelt. Dabei steht die praktische Umsetzung des Gelernten im Vordergrund. Kompetente Referenten und ausführliche Schulungsunterlagen sorgen für eine fundierte Ausbildung. 

Nach der Abschlussprüfung können die neuen Waldführer dann selbst Urlauber und Einheimische durch den Nationalpark führen, wofür eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird.

Weitere Informationen, etwa die genauen Termine der Kurse sowie das Bewerbungsformular, finden Sie unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/jobs.  Für Fragen steht Thomas Michler zur Verfügung (08552/9600-167 oder thomas.michler@npv-bw.bayern.de).
 
Bildunterschrift:
Im Rahmen der Waldführerausbildung stehen einige Fachführungen in der Waldwildnis auf dem Programm. (Foto: Thomas Michler/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quelle
Nationalpark Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

 
 
Akzeptanz des Nationalparks steigt weiter an

19/20.01.2019

Studie der Universität Würzburg vorgestellt - 85,8 Prozent der Einheimischen sprechen sich für das Schutzgebiet aus


St. Oswald.  Welche Begriffe fallen Ihnen spontan ein, wenn Sie an den Nationalpark Bayerischer Wald denken? Halten Sie dortige Regeln für angemessen? Wie groß ist das Vertrauen in die Verwaltung? Auf diese und viele weitere Fragen gibt eine Akzeptanzstudie der Universität Würzburg zum Nationalpark Bayerischer Wald Antworten. Der Öffentlichkeit wurden die Ergebnisse nun vom zuständigen Professor Hubert Job im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald vorgestellt.

Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks und damit Auftraggeber der Studie, freute sich sehr, dass Job persönlich zur Vorstellung der Ergebnisse gekommen ist. „Für unsere Arbeit ist es wichtig zu wissen, wie der Nationalpark von der lokalen Bevölkerung wahrgenommen wird“, so Leibl. Die Ergebnisse der Studie seien positiv.
Wie die Akzeptanz gestiegen sei, zeige sich ganz deutlich an den gegebenen Antworten auf die Frage: „Wenn es am kommenden Sonntag eine Abstimmung über das Weiterbestehen des Nationalparks geben würde, wie würden Sie abstimmen?“ 90,4 Prozent der Bewohner im Altpark (Gebiet gegründet 1970 zwischen Rachel und Lusen) sprachen sich für ein Weiterbestehen des Parks aus, 2008 waren es noch 81 Prozent. Im Erweiterungsgebiet (gegründet 1997 im Falkensteinbereich) sprachen sich 81,3 Prozent der Befragten für einen Erhalt aus, knapp zehn Prozent mehr als noch im Jahr 2008. „Letztendlich wollen 85,8 Prozent der einheimischen Bevölkerung, dass der Nationalpark weiter bestehen bleibt“, so Leibl.

Wie die Zustimmungswerte im Detail angestiegen sind, zeigte Prof. Job bei der Vorstellung der Akzeptanz-Studie, die in drei Stufen aufgebaut war. Zum einen wurde im Juni 2017 eine bayernweite Online-Befragung durchgeführt. Zum anderen wurden Anfang des Jahres 2018 Einwohner in den Nationalpark-Landkreisen schriftlich befragt und Interviews mit lokalen Entscheidungsträgern im März und April 2018 durchgeführt.
Die dabei herausgekommenen Ergebnisse seien für den Nationalpark erfreulich, sagte Job und zeigte dies anhand einiger Beispiele auf. Besonders bemerkenswert sei, wie massiv sich die Einstellung der Einheimischen zum heranwachsenden Naturwald des Nationalparks zum Positiven geändert habe. „Generell sind 80,8 Prozent der Befragten der Meinung, dass Totholz wichtig für die biologische Vielfalt ist“, erklärte Job. Dass im Nationalpark die Philosophie „Natur Natur sein lassen“ gilt, befürworten 62,6 Prozent der Befragten, 2008 waren es nur 39,2 Prozent. 65,1 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, Totholz nur dort wegzuräumen, wo es Behinderungen darstellt. 2008 waren noch 46 Prozent der Befragten dafür, Totholz generell zu beseitigen und neue Bäume zu pflanzen.

Auch das Thema Borkenkäfer wurde bei der Akzeptanzstudie thematisiert, so Job. Nur 34,9 Prozent aller Befragten gaben an, dass der Borkenkäfer mit allen Mitteln bekämpft werden soll. Im Jahr 2008 lag der Wert mit 60 Prozent noch deutlich höher.
Auf Verständnis bei der Bevölkerung stoßen würden auch die Regeln, die es im Nationalpark gebe. Das Verbot, in der Kernzone markierte Wege zu verlassen, halten 78 Prozent der Befragten für angemessen. Auch das zeitweise Wegegebot zum Schutz gefährdeter Arten sei für 85,9 Prozent absolut in Ordnung.
Das Fazit von Leibl und Job lautete am Ende: Der Nationalpark erfährt eine steigende Zustimmung. „Diese Ergebnisse bestätigen uns, den Weg der offenen Kommunikation, den wir eingeschlagen haben, weiter fortzusetzen“, so Leibl.  

Quelle
Nationalpark Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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NABU präsentiert VR-Welt "OstseeLIFE"
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NABU präsentiert VR-Welt "OstseeLIFE" auf der Wassersportmesse boot


19/20.01.2019


Die Artenvielfalt vor der Haustür erleben, verstehen, schützen
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 Berlin/Düsseldorf – Vom 19. bis zum 27. Januar 2019
präsentiert der NABU auf der weltgrößten Wassersportmesse boot in Düsseldorf die erste virtuelle Realität der Unterwasserwelt der Ostsee: OstseeLIFE. Im Mittelpunkt des virtuellen Tauchgangs steht die zunehmende Bedrohung der Nord- und Ostsee. „Nur wer die einzigartige Schönheit an unseren Küsten kennt, der weiß auch was die Natur hier so schützenswert macht. Über dieses Tool können wir die Ostsee in jedes Wohnzimmer bringen “, sagt NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Immer mehr Menschen verbringen ihren Urlaub an der Ostsee, 2017 waren es mehr als 6,5 Millionen Besucher. „Manchmal geht dabei verloren, dass die Ostsee viel mehr zu bieten hat als Strand- und Badevergnügen. Unter der Wasseroberfläche wartet eine faszinierende und farbenfrohe Welt. Normalerweise ist die Ostsee erfahrenen Tauchern vorbehalten. Doch mit der innovativen Technik von OstseeLIFE machen wir Schweinswale, Seehasen und Fadenschnecken für jeden erlebbar, entführen in Seegraswiesen, Steinriffe und das Reich alter Schiffswracks. Wir zeigen, was die Ostsee so besonders macht“, erklärt NABU-Meeresexperte Kim Detloff.
 
Etwa 2700 Arten leben in der Ostsee, ein Drittel davon steht auf der Roten Liste und gilt als bedroht. Schuld daran ist der Mensch. Überfischung, Industrialisierung, Nährstoffbelastung und immer mehr Plastikmüll machen dem kleinen Brackwassermeer zu schaffen. OstseeLIFE zeige auch wie man sich  für den Schutz der Meere engagieren kann, beispielsweise mit dem Portal Gewässerretter. Die Gewässerretter sind eine Initiative des NABU und der drei großen deutschen Wassersportverbände. Gemeinsam organisieren die Naturschützer, der Deutsche-Segler-Verband (DSV), der Deutsche Kanu-Verband (DKV) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) Reinigungsaktionen an der Küste aber auch in Flüssen und Seen. „Mehr als 50 Tonnen Müll sind so schon zusammengekommen“, so Detloff.
 
Neben zwei Informationsständen ist der NABU mit einem abwechslungsreichen Vortragsprogramm auf der boot vertreten.
 
NABU-Programm auf der boot 2019:
 
Auf der Wassersportmesse boot ist der NABU in Halle 3 am VDST-Stand (A 54) und in Halle 14 am Gemeinschaftsstand „Love your Ocean“ (Stand B22+B31) zu finden.
NABU-Vorträge finden auf der „Love your Ocean”-Bühne an folgenden Terminen statt: 19. und 21.1. jeweils 14:45 Uhr, 20.1. 15:45 Uhr, 26.1. 14:00 Uhr und 27.1. 14:30 Uhr.
Vorträge im Maritimen Klassenzimmer (Halle 14, Stand A02) finden statt am: 19. und 26.1. um 14:00 Uhr und am 27.1. 13:30 Uhr.
 
Zum Hintergrund:
 
Die Technik von Ostsee LIFE heißt „Authentic VR“ und ähnelt modernen Gaming-Technologien. Betrachter mit einer VR-Brille können die virtuelle Welt mit ihren Augen selbst steuern, diese reagiert wiederum auf das Verhalten des Betrachters. Werden bestimmte Navigationspunkte fixiert, erhält der „Taucher“  Informationen rund um die Ostsee-Welt. Dabei können fünf verschiedene Lebensräume und mehr als 40 Arten entdeckt werden. Auch die Machart von Ostsee LIFE ist besonders: Im Unterschied zu künstlichen Umgebungen besteht Ostsee LIFE aus eigens gedrehten 360-Grad-Filmen.
 
2017 entwickelten der NABU und die drei großen deutschen Wassersportverbände Verband Deutscher Sporttaucher  (VDST), Deutscher Kanu-Verband (DKV) und Deutscher Segler-Verband (DSV) die App „Gewässerretter“. Mit der App können sich Freiwillige zusammen finden, die Einsätze für müllfreie Gewässer organisieren wollen. Zudem können engagierte Naturschützer und Wasserliebhaber Müllfunde dokumentieren. Der NABU führt die Informationen in einer Datenbank zusammen.

Mehr Informationen auf: www.NABU.de/ostsee-life und www.gewässerretter.de
Kostenfreie Pressebilder und weitere Medieninfos zu finden unter: www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/ostseelife/24308.html
Für Rückfragen:
Dr. Kim Detloff, NABU-Leiter Meeresschutz, Tel. +49(0)30.284984-1626, Mobil +49 (0)152.09202205, E-Mail: Kim.Detloff@NABU.de

In der Aufnahme
- Gelbe Haarqualle Foto: Wolf Wichmann

Quelle
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper | Silvia Teich
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958  | -1588
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 3/19 | 17. JANUAR 2019

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NABU bringt neue Vogel-App heraus
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NABU bringt neue Vogel-App heraus

19/20.01.2019

Mit der NABU "Vogelwelt" alle Brutvogelarten Deutschlands kennenlernen und bestimmen
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Berlin –
Von Alpenbirkenzeisig bis Zwergtaucher: Der NABU bietet mit seiner neuen App „Vogelwelt“ ein kostenloses Tool für Naturliebhaber, um alle heimischen Vogelarten kennenzulernen und zu bestimmen.
 
Die „Vogelwelt“ enthält über 1.400 freigestellte Fotos von 308 Arten. „Dabei handelt es sich um sämtliche Brutvogelarten und – mit Ausnahme extremer Seltenheiten – alle regelmäßigen Gastvogelarten, die in Deutschland beobachtet werden können“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

„Damit ist die NABU Vogelwelt, die erste kostenlose App, mit der man alle heimischen Vögel kennenlernen und bestimmen kann.“ Die App ist erhältlich für iOS und Android. „Die kostenlose Basisversion der NABU Vogelwelt ersetzt die frühere NABU-Vogel-App, enthält aber 80 zusätzliche Vogelarten und viele neue Funktionen“, so Miller. Eine davon ist das Bestimmen und das Vergleichen von Vögeln, die leicht verwechselt werden können. Bis zu acht Arten können auf dem Smartphone und bis zu 16 Arten auf dem Tablet direkt miteinander verglichen werden.

Zu jeder Art gibt es eine eigene Bestimmungstafel. Sie bestehen aus freigestellten Fotos, die viele Details zeigen. Die Tafeln zeigen die jeweils typischen Federkleider einer Art, die wichtigsten Merkmale werden direkt in den Tafeln gekennzeichnet. Auch europäische Verbreitungskarten zu allen 308 Vogelarten sowie eine Such- und erneuerte Bestimmungsfunktion sind bereits in der kostenlosen Basisversion enthalten.
 
Die App beinhaltet auch eine Melde-Funktion, mit der Sichtungen von Arten direkt gemeldet werden können, zum Beispiel für NABU-Aktionen wie die „Stunde der Gartenvögel“ und „Stunde der Wintervögel“.
 
Die voll funktionsfähige Basis-Version der App kann durch In-App-Käufe erweitert werden: Dazu gehören alle Vogelstimmen, Fotos von den Eiern sowie Video-Sequenzen, die das typische Verhalten der Vögel in ihrer natürlichen Umgebung zeigen. Dank der Erlöse für diese Erweiterungen kann die App mit ihren Grundfunktionen kostenlos angeboten werden. Ein weiterer Teil der Erlöse der In-App-Käufe fließt in die Arbeit des NABU für den Schutz der Natur und insbesondere der heimischen Vogelwelt.

Mehr zur App und Download: www.NABU.de/vogelwelt

Außerdem ist die App erhältlich im Google Play und im App Store.

Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel: +49 (0)30-28 49 84-1620, Mobil +49 (0)172-91 08 275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Quelle / Aufnahmen
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 4/19 | 18. JANUAR 2019

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Spezialhabitate für Wilde Bienchen
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Spezialhabitate für Wilde Bienchen

18/19.01.2019

Deutschland. Ein innovatives Projekt muss in unseren Augen auch Taktgeber sein wenn es darum geht sich ständig zu verbessern. So praktiziert das unser Verband höchst erfolgreich bei nahezu all unseren Projekten, die bewusst neue Wege beschreiten und ausgetretene Pfade verlassen.

Auch innerhalb der Projektreihe "Deutschlands Wilde Bienchen" setzen wir auf Innovation und bemühen uns gerade im Fall auch sogenannter Beobachtungskästen - die nach wenigen Jahren vielfach für den Nachwuchs zur Todesfalle werden können - effektive Lösungen zu erarbeiten.

Denn das Thema Umweltbildung muss in Projektreihen integriert werden wenn es gelingen soll die uns nachfolgende Generation mit dem Erhalt der Artenvielfalt in Kontakt zu bringen.

Eine Möglichkeit den Ansatz des Naturerlebens in tiergerechter Form zu praktizieren sind hybritstrukturierte Elemente die den Reproduktionsprozess nicht beeinträchtigen- im Gegenteil, diesen sogar noch fördern und dennoch Möglichkeiten eröffnen sich an der Entwicklung der Wildbienen effektiv zu erfreuen.

Interessant scheint auch die Tatsache das ein nicht unerheblicher Teil der Wildbienenbrut in Naturhabitaten verendet. Doch das wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Projekte die sich intensiv mit der Erhaltung von Wildbienen befassen tragen aufgrund speziell auf die Bedürfnisse der Tiere zugeschnittener Habitate wesentlich zur Erhaltung der Art bei.

Mehr hier auf unserer Internetpräsenz

In der Aufnahme
- Spezialhabitate in Modifikationsabbildung neben "normalen Habitatstrukturen"
Text ausklappbar...
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Mit Schaufeln, Teamwork und Ketten für das Rotwild
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Mit Schaufeln, Teamwork und Ketten für das Rotwild

18/19.01.2019

(Januar 2019) – Berchtesgadener Land
– Unter widrigsten Wetterbedingungen kämpfen sich Berufsjäger und Förster der Bayerischen Staatsforsten durch den Schnee, um die Fütterung des Rotwildes zu gewährleisten.

Spätestens mit der Erklärung zum Katastrophenfall wird es offensichtlich. So viel Schnee in so kurzer Zeit hat es schon lange nicht mehr im Berchtesgadener Land gegeben. Während zahllose Helfer, unterstützt von Bundeswehr, Feuerwehren und technischem Hilfswerk versuchen den Schneemassen auf Straßen und Dächern Herr zu werden, machen sich Berufsjäger Max Schmid und Förster Christian Lischka vom Forstbetrieb Berchtesgaden der Bayerischen Staatsforsten auf dem Weg zum Wintergatter Pfaffenthal.

Aufgrund der Zersiedelung und Verbauung der Auelandschaft durch den Menschen ist das Rotwild gezwungen in seinen Sommereinständen zu überwintern. Hier wird es über den Winter mit Heu, Rüben und Grassilage versorgt, bis die Vegetation wieder genug Nahrung bietet. Aufgrund der derzeitigen klimatischen Situation stellt sich diese Versorgung jedoch als extrem schwierig heraus. Der Weg zum Wintergatter ist mit meterhohem Schnee bedeckt, abgebrochene Bäume liegen quer und immer wieder ist das Knarzen und Brechen von Ästen und Gipfeln durch den Wald zu hören.

Es kommt auch in anderen Wintern vor, dass die Straße zugeschneit ist und im Normalfall würde sich Berufsjäger Max Schmid mit den Skiern auf den Weg machen. Doch dies ist derzeit aufgrund der Gefahrenlage unmöglich. Das Wild verbraucht zum Glück derzeit nur wenig Energie. Es steht in der Regel windgeschützt beisammen und hat den Stoffwechsel auf ein Minimum heruntergefahren. „Es ist Ehrensache, dass unser Rotwild täglich gefüttert wird,“ sind sich Max und Christian mit allen anderen Revierjägern am Forstbetrieb Berchtesgaden einig. Von Tag zu Tag wird der Zugang kräftezehrender und Besserung ist nicht in Sicht.

Um das Wild zu schonen hat der Forstbetrieb Berchtesgaden zu Beginn der Schneefälle bereits die Jagd eingestellt. Jede Beunruhigung würde bei diesen Schneelagen dem Wild unnötig viel Energie rauben. Mit einem Viking Kettenfahrzeug machen sich die beiden auf den Weg um dem Rotwild das Heu in die Futterraufen zu legen. Mehrmals bleiben sie jedoch mit dem Kettenfahrzeug stecken. Nur mit vereinten Kräften schaffen Sie es, das Fahrzeug wieder freizuschaufeln um weiterzufahren. Doch auch dieses Mal kommen Sie nicht sonderlich weit. Eine unter der Schneelast zusammengebrochene Fichte versperrt beiden den Weg.

Um diese zu entfernen müssen abermals die Schaufeln und eine Motorsäge ran. Alleine wäre dies nicht zu schaffen. Doch die Zusammenarbeit von Förster und Jäger zahlt sich aus. Gerade als die beiden die Fütterungen erreichen, erblicken Sie schon die nächste Überraschung. Die Futterraufen liegen unter tiefem Schnee begraben und müssen wie der Eingang zum Futterstadl erst freigelegt werden. Notdürftig wird das Heu erstmal auf den Schnee gelegt. Auch bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt eine schweißtreibende Angelegenheit.

Bei diesen Witterungen wird auch die Ausrüstung strapaziert. Ein Kettenlaufwerk des Viking hat sich gelöst und muss notdürftig repariert werden. „Die Zusammenarbeit zwischen Jäger und Förster klappt bei uns hervorragend,“ schwärmt Forstbetriebsleiter Dr. Müller und fährt fort: „Leider bekommt die Bevölkerung die große Leistung zum Wohle unseres Wildes nur am Rande oder überhaupt nicht mit“. Denn der Fütterungsbetrieb findet im Wald statt, fernab der öffentlichen Wahrnehmung.

Christian Lischka und Max Schmid stört das nicht. Sie haben eine Berufung für den Wald und für das Wild. Sie packen an, Hand in Hand. Ausruhen können sich beide noch nicht. Denn Sie müssen täglich wiederkommen zum Gatter. Und auf der Heimfahrt ist der Weg bereits wieder zur Hälfte zugeschneit…

In der Aufnahme
Berufsjäger Max Schmid (l.) und Revierleiter Christian Lischka (r.) im Einsatz

Quelle / Aufnahmen
Bayerische Staatsforsten AÖR

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns für die Erhaltung der Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus - im Sinne uns nachfolgender Generationen.

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Artenschutz in Franken®  
Winter Bienchen - Projekt ganzjährig reizvoll
Bild zum Eintrag (1002709-160)
Deutschlands Wilde (Winter) - Bienchen

16/17.01.2019

Deutschland.
Seit vielen Jahren setzt unser Verband ein Projekt um das sich mit der intensiven Erhaltung der Insektenvielfalt in unserem Land befasst. In seiner hoch komlexen Form zeigt es sich nicht nur in Deutschland als einzigartig.

An bislang 30 Standorten ist das Projekt innovativer Taktgeber einer modernen in die Zukunft gerichteten Artenschutzkomponente die auch einen effektiven Umweltbildungsbaustein in sich trägt.
Über 8.000 Kinder wurden mit einem Thema in Kontakt gebracht das gerade die uns nachfolgende Generation mit "voller Wucht" treffen wird.

- Das Sterben unserer Insektenvielfalt in einer zunehmend ausgeräumten Umwelt - da mag es noch so viele "Runde Tische" geben ... die Gründe für den Rückgang von Schmetterling, Hummel & Co. sind allen die sich mit dem Thema intensiv befasst sehr gut bekannt.

Ein langes Herumreden bringt uns hier als Gesellschaft nicht voran
- es müssen endlich sichtbare Zeichen gesetzt werden um einen Kollaps der Biodiversität zu verhinden. Doch vielerorts wird der Eindruck sichtbar das die Ausräumung und das "unertägliche Sauberkeitsdenken" zunimmt.

Letzte Heckensäume werden entnommen, Gräben "gereinigt" und Feldsäume von "Unkraut" befreit!


Was bringen dann Biodiversitätsstrategien die einen schönen Namen tragen wenn hier nicht endlich gegengesteuert wird. Es muss uns gelingen ein effektives Nebeneinander zwischen Artenvielfalt und modernen Gesellschaft in all ihren Facetten abzubilden.

Gelingt uns das nicht verbleibt als letzten Möglichkeit "nur" die sehr großzügige Herausnahme von Großschutzgebieten die als Konderve der Artenvielfalt dienen bis wir endlich erkannt haben das ein WEITER SO nicht funktioniert!

Unsere Tiere sterben in erschreckendem Ausmaß und sie haben keine Zeit mehr für Herumgerede das einfach nichts bringt.

In der Aufnahme
Auch im Winter zeigt sich die Wildbienenwand sehr reizvoll, noch dazu in einer solch schönen Landschaftskulisse .. die Wildbienenbrut befindet sich geschützt in der Wand in der Entwicklungsphase .. in wenigen Monaten werden die Tiere ausfliegen ...
Artenschutz in Franken®  
Artenschutz in Franken®
Bild zum Eintrag (1001678-159)
Artenschutz in Franken®

Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr über 22 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.

In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.

Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.

Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.  

Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.

Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.

Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.

Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit
mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.

Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.

Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt
wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.

Artenschutz in Franken®
Zum 15.jährigen Bestehen
Bild zum Eintrag (1001679-159)
Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®
Große Ressonanz
Bild zum Eintrag (1001689-159)
Monatlich verfolgen durchschnittlich zwischen 90.000 - 120.000 Besucher das Engagement des Artenschutz in Franken® auf unseren Internetseiten.
Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®
Notrufnummern ✆
Bild zum Eintrag (1001681-159)
Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:
Was tun beim Wildunfall
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Rechtliches §
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Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Zur Information
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  • Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.
  • Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.
  • Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.
Text ausklappbar...
Unser Engagement
Bild zum Eintrag (1001684-159)
Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/

Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/

Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
Über den Steigerwald
Bild zum Eintrag (1001661-159)
"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald
Nachgedacht
Bild zum Eintrag (1001665-159)
Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.

Artenschwund

In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.

Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen. Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.

Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?

Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.

Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.

Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.

Wie haben die  Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.

Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.



Quelle
Hubertus Zinnecker
Termine
19 FEB
Treffen der Amphibiengruppe
Würzburg
27 MAR
Erste Hauptversammlung
Weiden/Opf.
11 JUL
Zweite Jahreshauptversammlung des AiF
Augsburg
Alle Termine des AiF   >
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... Newsticker ... Newsticker ... 

Angriff auf Sea-Shepherd-Schiff im Golftümmler-Schutzgebiet

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ECHTER KLIMASCHUTZ SIEHT ANDERS AUS! DER BUND NATURSCHUTZ IST ENTTÄUSCHT ÜBER DIE BESCHLÜSSE DER CSU-LANDESGRUPPE IM DEUTSCHEN BUNDESTAG ZU KLIMA- UND UM-WELTSCHUTZ UND EUROPAPOLITIK.

Offener Brief zur umwelt- und klimaschutzpolitischen Aus-richtung der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag

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16/17.01.2019


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Zum Logbuch   >
Projektübersicht des Artenschutz in Franken®
Tierfund-Kataster
Bild zum Eintrag (1001057-159)
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.
Club300
Bild zum Eintrag (1001140-159)
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.
Nationalpark Bayerischer-Wald
Nationale Naturlandschaften
Verein Jordsand
Online-Atlas Amphibien und Reptilien
Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland:
http://www.feldherpetologie.de/atlas/
Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
Bild zum Eintrag (1001694-159)

Lawinenwarnzentrale: Ab sofort wieder tägliche Lageberichte

Quelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg