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Der Hirschkäfer – seltene Begegnung mit einer geschützten Art
Ein besonderer Fund: Hirschkäfer in Notlage
Auf dem Gelände wurde kürzlich ein Weibchen des Hirschkäfer entdeckt. Das Tier befand sich in einer misslichen Lage: Es lag auf dem Rücken auf dem Dach eines Autos und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr aufrichten. Nach dem Auffinden wurde der Käfer vorsichtig in seine natürliche Position zurückgesetzt und anschließend in einen geeigneten Lebensraum entlassen.
Die Gelegenheit wurde genutzt, um einige Aufnahmen des beeindruckenden Insekts anzufertigen. Weibliche Hirschkäfer sind – anders als die bekannteren Männchen mit ihren großen „Geweihen“ – deutlich unscheinbarer, besitzen jedoch kräftige Mandibeln, die sie unter anderem zur Nahrungsaufnahme und Verteidigung einsetzen.
Der Hirschkäfer zählt zu den größten heimischen Käferarten Europas und ist vor allem in alten Laubwäldern mit hohem Totholzanteil zu finden. Seine Larven entwickeln sich über mehrere Jahre hinweg im vermodernden Holz, bevor sie schließlich als erwachsene Käfer schlüpfen.
Die Art gilt in vielen Regionen als gefährdet. Hauptursachen dafür sind der Verlust geeigneter Lebensräume, insbesondere durch das Entfernen von Totholz sowie die intensive Nutzung von Wäldern und Landschaften. Aus diesem Grund steht der Hirschkäfer unter besonderem Schutz, und das Auffinden eines Exemplars ist immer ein bemerkenswertes Naturereignis.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
Auf dem Gelände wurde kürzlich ein Weibchen des Hirschkäfer entdeckt. Das Tier befand sich in einer misslichen Lage: Es lag auf dem Rücken auf dem Dach eines Autos und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr aufrichten. Nach dem Auffinden wurde der Käfer vorsichtig in seine natürliche Position zurückgesetzt und anschließend in einen geeigneten Lebensraum entlassen.
Die Gelegenheit wurde genutzt, um einige Aufnahmen des beeindruckenden Insekts anzufertigen. Weibliche Hirschkäfer sind – anders als die bekannteren Männchen mit ihren großen „Geweihen“ – deutlich unscheinbarer, besitzen jedoch kräftige Mandibeln, die sie unter anderem zur Nahrungsaufnahme und Verteidigung einsetzen.
Der Hirschkäfer zählt zu den größten heimischen Käferarten Europas und ist vor allem in alten Laubwäldern mit hohem Totholzanteil zu finden. Seine Larven entwickeln sich über mehrere Jahre hinweg im vermodernden Holz, bevor sie schließlich als erwachsene Käfer schlüpfen.
Die Art gilt in vielen Regionen als gefährdet. Hauptursachen dafür sind der Verlust geeigneter Lebensräume, insbesondere durch das Entfernen von Totholz sowie die intensive Nutzung von Wäldern und Landschaften. Aus diesem Grund steht der Hirschkäfer unter besonderem Schutz, und das Auffinden eines Exemplars ist immer ein bemerkenswertes Naturereignis.
In der Aufnahme von Dieter Zinßer
- Hirschkäfer Weibchen auf einem Autodach
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