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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF
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+++ Die aktuellen Zahlen liegen vor - Amphibienwanderung 2016 - erstmals über 37.000 Tiere erfolgreich betreut .... - +++ Stelen der Biodiversität wird fokussiert - Leuchttürme der Artenvielfalt gewinnen zunehmend an Bedeutung +++ Fledermausschutz in Franken - Lebensraumsicherung für bedrohte Kleinsäuger bewährt sich in der Praxis +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
bringt sich
Artenschutz in Franken®
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken und weit darüber hinaus ein.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück. Bereits seit über 40 - 70 Jahren engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Das in dieser Zeit angesammelte Wissen zeigt sich daher in beachtlicher Form.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
40.000 - 70.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




03.06.2016 Eröffnung des Fledermaus - Informationspfades
17.07.2016 Die Wilden Bienen von Ittlingen


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere
Bundesweite Vogelzählung
Bundesweite Vogelzählung

Bundesweite Vogelzählung startet am Pfingstwochenende

07/08.05.2016

NABU, NAJU und LBV laden vom 13. bis 15. Mai zur zwölften „Stunde der Gartenvögel“
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Berlin –
An Pfingsten laden NABU, NAJU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) zur „Stunde der Gartenvögel“ ein. Vom 13. bis 15. Mai sind Naturfreunde in ganz Deutschland aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden.

Mehr als 47.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr mitgemacht und insgesamt 1,1 Millionen Vögel gemeldet. Damit handelt es sich – gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“ – um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Aus den seit über zehn Jahren flächendeckend gesammelten Beobachtungen der Bürger können die Forscher des NABU inzwischen deutliche Bestandstrends für Vögel im Siedlungsraum ablesen. „Die typischen Gebäudebrüter Mehlschwalbe und Mauersegler haben seit Beginn der Aktion kontinuierlich abgenommen. Ihre Zahl ist im Vergleich zu 2006 um 40 Prozent zurückgegangen. Verantwortlich für ihren Bestandseinbruch sind unbedachte Hausmodernisierungen und der allgemeine Rückgang ihrer Nahrung, den Fluginsekten. Auch bei Amsel, Rotkehlchen, Hausrotschwanz und Zaunkönig beobachten wir sinkende Zahlen“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Dem gegenüber stehen erfreulicherweise deutliche Zuwächse bei Arten wie Feldsperling, Ringeltaube oder Buntspecht.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. und 15. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – oder einfach im Internet unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden. Meldeschluss ist der 23. Mai.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf
www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Interaktive Karten stellen dar, wie sich eine Vogelart bundesweit oder in einem ausgesuchten Bundesland oder Landkreis entwickelt hat.

Für kleine Vogelexperten hat die NAJU außerdem die „Schulstunde der Gartenvögel“ (9. bis 13. Mai) ins Leben gerufen. Ein großes Aktionspaket versorgt teilnehmende Gruppen und Klassen mit Zählkarten, mit dem NAJU-Klassiker „Vogelbüchlein für die Hosentasche“, einem NABU-Poster mit den zehn häufigsten Vogelarten in Deutschlands Gärten und einem Begleitheft. Hierin finden Gruppenleiter, Lehrer und Erzieher die Anleitung für eine Gartenvogel-Rallye mit spannenden Wissens- und Spielstationen, die mit wenig Aufwand überall im Freien durchgeführt werden können. Das Aktionspaket kann unter www.NAJU.de/sdg bestellt werden.


Alle weiteren Informationen zur Aktion:
www.stundedergartenvoegel.de


Kostenfreie Hörfunk-Beiträge sowie ein Interview mit NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann:

www.NABU.de/presse/audio-und-video

Audio-Files der häufigsten Gartenvögel stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Teilnahmebogen zur Verwendung in Printmedien:
www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/stundedergartenvoegel/sdg-2016_meldebogen_adresse.pdf  

„Vogeluhr“-Grafik mit den Gesängen der heimischen Vögel am Morgen:

www.NABU.de/presse/fotos/#stundedergartenvoegel



Hörfunk-Tipp: Im Mai zwitschert und piepst es im Programm von Deutschlandradio Kultur. Der Sender begleitet die „Stunde der Gartenvögel“ bundesweit im Radio. Am 14. Mai ist Deutschlandradio Kultur ab 9:05 Uhr für 90 Minuten „Im Gespräch“ mit NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Er beantwortet Hörerfragen rund um die Vogelwelt. In zahlreichen weiteren Sendungen zwischen dem 9. und 13. Mai sind die Gartenvögel Thema.


Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49(0)30-284984-1620, mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Nicole Flöper, NABU-Pressestelle, Tel.: +49(0)30-284984-1958, E-Mail: Nicole.Floeper@NABU.de

Stefanie Winner, NAJU-Pressestelle, Tel. +49(0)30-65213752-30, E-Mail: Stefanie.Winner@NAJU.de

Markus Erlwein, LBV-Pressestelle, Tel. +49(0)9174-4775-80, E-Mail: M-Erlwein@LBV.de


Quellenangabe
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 50/16 | 6. MAI 2016
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Sumpfmeise


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Eichhörnchen in Not
Eichhörnchen in Not
Eichhörnchen in Not

06/07.05.2016

Deutschland.
Regelmäßig werden wir angefragt wohin man sich bei Eichhörnchenfindlingen wenden kann.

Auf unserer Internetpräsenz haben wir entsprechende Informationen (Rubrik - Diverses / Notrufnummern) für Sie hinterlegt.

Hier auch nochmals ein direkter Link

- www.eichhörnchen-in-not.de

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

-
Eichhörnchenjungtiere beim Spielen


Erstmals über 37.000 Amphibien gerettet ....
Erstmals über 37.000 Amphibien gerettet ....
Erfolgreicher Amphibienschutz im Steigerwald

06/07.05.2016

Franken.
Nun liegen sie uns also vor, die aktuellen Zahlen der Amphibienwanderung 2016.

Nach Informationen unserer Amphibien - Arbeitsgruppe ist es uns seit Bestehen des Verbandes Artenschutz in Franken® aufgrund einer nahezu optimalen Betreuung der Übergänge (Hin-und Rücklaufbetreuung) im Nördlichen und Oberen Steigerwald gelungen über 37.000 Amphibien sicher zu ihren Laichplätzen und anteilig auch wieder in ihre Sommerlebensräume zu verbringen.

Es ist uns dabei auch wichtig teils eigenständig das entsprechende Schutzzaunmaterial zu erwerben und dieses auch zu installieren, um ein effektives Funktionieren der Amphibienwanderung sicherzustellen.Bedanken möchten wir uns auf diesem Weg auch bei den Verantwortlichen der Landkreise, den Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach den Gemeinden, sowie allen die uns dabei intensiv und zuverlässig unterstützen. Doch es darf und soll auch nicht verschwiegen werden, dass die Herausforderungen der Amphibien an sichere Wanderkorridore keinesfalls geringer werden. Man gewinnt zunehmend den Eindruck das Es den Tieren (die kaum eine Lobby besitzen) nur durch eine intensive und vor allem zuverlässige Betreuung gelingt, sich der Arterhaltung erfolgreich zu widmen.

Ein zunehmender Straßenverkehr,
eine ständig immer industrieller agierende Landbewirtschaftung und nicht zuletzt das häufig fehlende Wissen bei manchem Teichbesitzer über die Ansprüche und die Lebensweise der Amphibien setzen den Tieren doch sehr zu.Bedanken möchten wir uns auch bei den Mitgliedern der Artenschutz in Franken® - Amphibiengruppe die sich wiederum so manche schlaflose Nacht um die "Ohren geschlagen hat" um das Überleben der Steigerwald Amphibien sicherzustellen und das bei " Wind & Wetter".

Hier gehts zur aktuellen Statistik

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82658

Die Aufstellungen der vergangenen Jahre finden Sie  hier

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22216

Mehr zu Amphiben

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20400

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Wechselkröte


           
       
                   


Karl Gayer-Medaille für Privatwaldförster
Karl Gayer-Medaille für Privatwaldförster

Karl Gayer-Medaille für Privatwaldförster

06/07.05.2016

BUND Naturschutz ehrt drei Förster aus dem Landkreis Miesbach


Im Rahmen einer Festveranstaltung in Holzkirchen ehrt der BUND Naturschutz in Bayern (BN) drei Privatwaldförster aus dem Landkreis Miesbach. Die Revierförster Robert Wiechmann (Forstrevier Holzkirchen), Peter Lechner (Forstrevier Schliersee) und Gerhard Waas (Forstrevier Schaftlach-Fischbachau) erhalten diese Auszeichnung für ihre langjährigen Verdienste in der Privatwaldberatung um die naturgemäße Waldwirtschaft, die waldgerechte Jagd und den Waldumbau im Privatwald. Mit dieser Auszeichnung ehrt der BN in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft Bayern Persönlichkeiten mit außergewöhnlichen Verdiensten um den Wald. Die Förster Lechner, Waas und Wiechmann sind die 30., 31. und 32. Preisträger der 1977 vom BN gestifteten Karl Gayer-Medaille.
Seit Jahrzehnten vorbildlicher Einsatz für das Gemeinwohl

In seiner Laudatio lobte Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN, die langjährigen Verdienste der Geehrten im Rahmen ihrer erfolgreichen Beratung der Privatwaldbesitzer: "während Ihrer gesamten Dienstzeit haben Sie leidenschaftlich und überzeugend bei den Waldbesitzern dafür geworben, dass der naturnahe Waldbau für sie sowohl aus ökonomischer als auch ökologischer Sicht das Beste ist." Entscheidend für den Erfolg war aus Sicht des BN, dass die Privatwaldförster die Probleme der überhöhten Wildbestände offen ansprachen, weil diese das entscheidende Hindernis für eine naturnahe Waldwirtschaft waren und leider andernorts auch heute noch sind. Bei der Waldberatung setzten sie den Grundsatz "Wald vor Wild" an die erste Stelle und mischten sich somit in jagdliche Belange ein, auch wenn es ihre höchsten Vorgesetzten manchmal nicht zulassen wollten. Weiger honorierte, dass sie auch gegen Widerstände zäh und fleißig dazu beitrugen, dass heute in Privatwäldern im Landkreis Miesbach sehr sehenswerte Waldbilder bewundert werden können, wofür er auch den Waldbesitzern ausdrücklich dankte. In seiner Ansprache bat Weiger die vorgesetzten Dienststellen und die anwesenden Politiker darum, die herausragende Arbeit der drei Privatwaldförster zu unterstützen und sich dafür einzusetzen, dass auch in anderen Wäldern und Regionen ähnliche Fortschritte in der naturgemäßen Waldwirtschaft und Umsetzung der Grundsatzes Wald vor Wild möglich werden. Denn die in dieser Hinsicht vorbildlichen "Miesbacher" Verhältnisse sind in Bayern leider nicht die Regel, sondern die Ausnahme.

Positive Entwicklung im Landkreis Miesbach seit den 1980er Jahren

Weiger schilderte in seiner Laudatio die örtlichen forst- und jagdlichen Veränderungen seit den 1980er Jahren. Bis Anfang der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts waren die waldbaulichen Verhältnisse im Landkreis Miesbach, genauso wie in den benachbarten Landkreisen als ausgesprochen katastrophal einzustufen. Bis dahin galt über viele Jahrzehnte der Wildverbiss durch das Schalenwild als "schicksalshaft". Die Baumarten Tanne, Buche und die Edelbaumarten hatten nicht die allergeringste Chance aufzuwachsen, sie wurden bereits als Sämlinge abgefressen. Auch die Strategie mit kilometerlangen Wildzäunen den Wildverbiss an Aufforstungen auszuschließen scheiterte. Zu Beginn der 1980-iger Jahre setzte das Bayerische Forstamt Schliersee eine Trendwende in der örtlichen Jagdpolitik durch: mit Hilfe der Jagdgenossenschaften und mit Einführung des "Revierweise Gutachten", mit dem jährlich der Zustand der Naturverjüngung und des Wildschadens erhoben und bekanntgegeben wurde. Seit dieser Zeit trägt dieser Kurswechsel Früchte. Die Revierweisen Gutachten, jetzt heißen sie Revierweise Aussagen werden nach wie vor in den Forstrevieren von den drei zu Ehrenden jährlich erstellt. Nachdem sie jahrelang bayernweit als zu arbeitsaufwendig dargestellt wurden, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf eine gemeinsame Initiative des Bund Naturschutz in Bayern, des Ökologischen Jagdverbandes und der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft durchgesetzt. Wichtig war dabei, dass der Bayerische Waldbesitzerverband dies auch gefordert hatte.

Eindrucksvolle Waldbilder mit reicher Tannennaturverjüngung

Im Rahmen eines Waldbeganges, bei dem die Karl Gayer-Medaillen überreicht wurden, wurden einige gelungene Waldbilder im Privatwaldrevier Holzkirchen vorgestellt. Manfred Burger, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Miesbach und Hans Kornprobst, Sprecher des Arbeitskreises Wald im BN, freuten sich über die Ehrungen und die damit verbundene landesweite Anerkennung der naturnahen Waldwirtschaft im Landkreis Miesbach.

Waldbauprofessor Karl Gayer als Vorbild

Mit der Karl Gayer-Medaille ehrt der BN in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft seit 1977 Personen, die sich in außergewöhnlicher Weise um die naturgemäße Waldwirtschaft verdient gemacht haben. Die Karl Gayer-Medaille geht auf den Münchner Waldbauprofessor Karl Gayer zurück, der als Vordenker für den naturnahen Wald gilt. Bereits im 19. Jahrhundert hat er als Gegenbewegung zu Altersklassen- und Kahlschlagswald die Vorteile des gemischten, ungleichaltrigen Waldes und des Femelschlags als kleinflächige Nutzungsform herausgestellt.

In der Aufnahme

Die drei Preisträger mit Prof. Dr. Hubert Weiger (links) und dem Sprecher des Arbeitskreises Wald Hans Kornprobst (rechts), Foto: Ralf Straußberger


Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

04.05.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Schutz von 234 Vogelarten gefährdet
Schutz von 234 Vogelarten gefährdet

NABU-Zahl des Monats: Schutz von 234 Vogelarten gefährdet

05/06.05.2016

Schwächung der EU-Naturschutzrichtlinien verhindern / Online-Protestaktion gestartet
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Berlin
– Am 8. Juni will die EU-Kommission beraten, ob sie die EU-Naturschutzrichtlinien ändert. Dabei geht es auch darum, ob bislang geschützte Tierarten wieder gejagt werden dürfen: Mindestens 234 Vogelarten, darunter Rotkehlchen, Weißstorch und Habicht, könnten dann ihren Schutz in der EU verlieren.

Einflussreiche Lobbys aus dem Agrar- und Forstbereich erhoffen sich von einer Änderung der EU-Naturschutzrichtlinien mehr Freiheiten
. In einem im Februar bekannt gewordenen Papier schlagen deutsche Landnutzerverbände unter anderem vor, dass künftig nicht mehr alle 451 wild vorkommenden Vogelarten unter die EU-Vogelschutzrichtlinie fallen sollten, sondern nur noch besonders Bedrohte. Verlierer wären mindestens die 234 Arten – darunter viele Zugvögel – die als "nicht vom Aussterben bedroht" gelten. Diese könnten dann nach Belieben der Regierungen, z.B. von Malta, Zypern, aber auch den deutschen Bundesländern, wieder zum Abschuss freigegeben werden.

Daher ruft der NABU bis zum Pfingstmontag zu einer Protestaktion in den sozialen Medien auf. Sie richtet sich an den zuständigen EU-Kommissar Karmenu Vella, sich dem Lobbydruck nicht zu beugen, sondern statt dessen mehr für die Durchsetzung und Finanzierung der bestehenden Naturschutzrichtlinien zu tun.

Mehr Informationen zum Thema: www.NABU.de/naturschaetze

Für Rückfragen:
NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1510, -1952, -1958, E-Mail: presse@NABU.de

Quellenangabe
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG |  4. MAI 2016
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Wendehals ... Aussichten? - mehr als negativ!


Mehr zum Wendehals und zahlreiche neue Aufnahmen ... hier auf unserer Internetpräsenz

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=40655


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Natur in der Stadt fördert Gesundheit
Natur in der Stadt fördert Gesundheit
Natur in der Stadt fördert Gesundheit, urbane Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt

  •    Neuer Bericht von Naturkapital Deutschland erfasst die Leistungen städtischer Grünflächen
  •    Gemeinsame PM von BMUB und BfN

Berlin/Bonn.
Stadtnatur verbessert nicht nur die Lebensqualität der Stadtbewohner, sondern hat auch einen bedeutenden ökonomischen Wert. Das ist ein zentrales Ergebnis der dritten Teilstudie von "Naturkapital Deutschland", die heute in Hannover vorgestellt wird. Zugleich startet der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) in Berlin eine bundesweite Roadshow, um für mehr Grün in der Stadt zu werben. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nimmt an beiden Terminen teil.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, wollen aber die Natur nicht missen. Allerdings werden Grünflächen von städtischen Kämmerern oft nur als Kostenfaktor wahrgenommen. Darum ist es wichtig, den großen gesellschaftlichen und ökonomischen Wert von urbaner grüner Infrastruktur aufzuzeigen: Natur in der Stadt verbessert die Luftqualität und das Stadtklima, mildert Hitzewellen und mindert den Lärm. Grünflächen fördern die Begegnung und dienen der Erholung. Kurz: Grün in der Stadt sorgt für eine höhere Lebensqualität. Deshalb ist es auch ein neuer Schwerpunkt unserer Stadtentwicklungspolitik."

Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz: "Die Leistungen von Stadtnatur umfassen ökologische, ökonomische und soziale Wirkungen. Es ist gerade die Summe ihrer Wirkungen, die Stadtnatur stark macht. Um diese positiven Wirkungen gebündelt in städtische Planungs- und Investitionsentscheidungen einzubringen, bedarf es integrierter Ansätze in der Stadtentwicklung und müssen neue Wege der Zusammenarbeit gesucht werden."

Der Naturkapital-Bericht zeigt an vielen Beispielen die positiven Wirkungen von Stadtnatur:

· Städtisches Grün vermindert die Luftverschmutzung durch gesundheitsgefährdenden Feinstaub und mindert nachweislich Fälle akuten Herz- und Kreislaufversagens, die durch Hitzestress an heißen Sommertagen auftreten. Während der europaweiten Hitzewellen im Sommer 2003 sind bis zu 70.000 Menschen zusätzlich verstorben. Ohne Stadtgrün wäre diese Zahl noch höher ausgefallen.

· Parks und Grünanlagen sind Orte für soziale Begegnung. Klein- und Nachbarschaftsgärten verbinden Menschen unterschiedlicher Schichten und Kulturen. Städtisches Grün stärkt so den sozialen Zusammenhalt.

· Vegetation und unversiegelte Böden speichern Wasser und tragen dazu bei, Überschwemmungen bei Starkregen zu verhindern, wodurch zusätzliche Ausgaben für Schäden an der Kanalisation eingespart werden können.

Das Projekt "Naturkapital Deutschland" wird vom BMUB und dem Bundesamt für Naturschutz finanziert. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Bernd Hansjürgens, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig. Verantwortlich für den neuen Stadt-Bericht ist Prof. Dr. Ingo Kowarik, Technische Universität Berlin.

Die Studie sowie weitere Informationen zu "Naturkapital Deutschland" finden Sie unter

www.naturkapital-teeb.de.

Informationen zur Roadshow "Grün in die Stadt" finden Sie unter
www.gruen-in-die-stadt.de

Informationen zur Naturbewusstseinsstudie mit Schwerpunkt Stadtnatur finden Sie unter
www.bmub.bund.de/N53024/


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

03.05.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Larve des Kleines Nachtpfauenauge


Mehr zum Kleinen Nachtpfauenauge  und zahlreiche neue Aufnahmen ... hier auf unserer Internetpräsenz

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=65095


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Vom Lebensraum zur Müllkippe
Vom Lebensraum zur Müllkippe
Vom (Über)- Lebensraum zur Müllkippe

04/05.05.2016

Deutschland.
Eine Aufnahme die nicht untypisch ist. Ein alter Bierkeller, der nunmehr für den Menschen bedeutungslos geworden ist, wird aufgrund eines abzulehnenden menschlichen Verhaltens auch einer Tierart genommen für die er keinesfalls unwichtig erscheint.

Für Fledermäuse die häufig unter starken Bestandsrückgängen leiden
sind großzügig bemessene, frostfreie Keller ein Element des Überlebens in der vom Menschen intensiv geprägten Umwelt.

Für z.B. Jugendliche mag es ja spannend erscheinen wenn diese Bereich gerade auch während der Spätherbstzeit als Ort des "Gruselns" besucht werden können. Doch mit dem Besuch und dem Eintrag von offenem Feuer (Kerzenbeleuchtung u.ä.) in diese Bereiche verlieren Fledermäuse die Chance hier zu überdauern.

Störungen dieser Art können gar zum Sterben der Tiere führen, da ihre Nahrungsressourcen nicht mehr aufgefüllt werden können.

Der Verband Artenschutz in Franken® bringt sich auch diesjährig an zahlreichen Stellen der Republik für die Sicherung von Überwinterungsbereichen von Fledermäusen ein.

Mehr zu unseren Fledermausprojekten:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22230


Der Kuckuck - Beeinflusst vom Klimawandel?
Der Kuckuck - Beeinflusst vom Klimawandel?
Der Kuckuck - Beeinflusst vom Klimawandel?

04/05.05.2016

Wie Sie mit uns die Zukunft des Frühlingsboten erforschen - Jetzt Ihren ersten Kuckuck des Jahres melden!

Ist der Kuckuck in Zukunft zu spät, um noch geeignete Nester für seine eigene Eiablage zu finden?
Kommen seine Wirtsvögel, denen er seine Eier unterschieben kann, aufgrund des Klimawandels früher in ihre Brutgebiete zurück? Diese Hypothesen wollen wir in unserem Kuckucksprojekt testen!

Mehr auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


- www.lbv.de/unsere-arbeit/vogelschutz/kuckuck.html

Quellenangabe


Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
www.lbv.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Kuckuck

Mehr zum Kuckuck und zahlreiche aktuelle Aufnahmen unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21318


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Tag der Lebensmittelverschwendung
Tag der Lebensmittelverschwendung
Tag der Lebensmittelverschwendung

03/04.05.2016

Stichtag: Alle Lebensmittel die bis 2.Mai produziert werden, landen auf dem Müll. / 18 Mio. Tonnen: Ein Drittel unserer Nahrung wird ungenutzt verschwendet.


Der 02. Mai markiert als symbolischer „Tag der Lebensmittelverschwendung“ den Zeitpunkt in 2016, an dem wir in Deutschland anfangen, Nahrungsmittel für unseren Teller und nicht für die Mülltonne zu produzieren. Darauf weist die Naturschutzorganisation WWF hin. Den WWF-Berechnungen zufolge werden in Deutschland jährlich rund 18 Mio. Tonnen Lebensmittel verschwendet. Das entspricht fast einem Drittel des aktuellen Nahrungsmittelverbrauchs der Bundesrepublik. „Umgerechnet sind alle Nahrungsmittel, die wir in den ersten 122 Tagen des Jahres 2016 produziert haben, auf dem Müll gelandet“, sagt WWF-Referentin Tanja Dräger de Teran. Da sich die Bundesregierung zu dem Ziel bekannt habe, die Lebensmittelverluste bis 2030 zu halbieren, müsste der symbolische „Tag der Lebensmittelverschwendung“ damit eigentlich jedes Jahr um mehrere Kalendertage nach vorne rutschen.

„Seitens der Politik hat es im vergangenen Jahr viele Ankündigungen gegeben.
Doch bis heute ist es nicht möglich zu erfassen, ob überhaupt und was konkret erreicht worden ist. Es fehlt an einer abgestimmten Strategie mit klaren und verbindlichen Zielvorgaben für alle Akteure vom Produzenten über die Lebensmittelindustrie bis hin zum Handel und der Gastronomie. Auch eine angekündigte Koordinierungsstelle, um diese Aktivitäten zu bündeln, fehlt noch immer“, so die WWF-Expertin.  Auch die Bundesländer haben bereits 2015 erfolglos und wiederholt in 2016 auf der Verbraucherschutzministerkonferenz die Bundesregierung aufgefordert, eine nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverluste inklusive eines Systems zur Berichterstattung zu erarbeitet.

Für eine Industrienation wie Deutschland sei es skandalös, so die WWF-Kritik,
dass der „Tag der Lebensmittelverschwendung“ noch immer derart spät im Jahr läge. Nach Angaben der Organisation seien nämlich bereits heute auch ohne den Einsatz neuer Technologien, zehn der 18 Mio. Tonnen Lebensmittelverluste vermeidbar - etwa durch verbessertes Management entlang der Wertschöpfungskette, nachhaltigere Marketingstrategien und veränderte Konsumgewohnheiten.

Umgerechnet werden laut WWF jährlich 2,6 Millionen Hektar landwirtschaftliche Fläche bewirtschaftet,
nur um die darauf angebauten Produkte wieder zu wegzuwerfen. Hinzukommen unnötig freigesetzte Treibhausgasemissionen in Höhe von 48 Mio. Tonnen. „Die Vermeidung von Lebensmittelverlusten durch Landwirtschaft, Handel und Verbraucher wäre ein signifikanter Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz“ so Dräger de Teran. „Angesichts knapper werdender, fruchtbarer Ackerflächen und einer prognostizierten Weltbevölkerung von über 9 Milliarden Menschen in 2050 können wir uns eine solche Verschwendung nicht leisten.“

KONTAKT


Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 0151-18 85 49 80

roland.gramling(at)wwf.de



Tanja Dräger de Teran

WWF Deutschland

Landwirtschaft und Agrarpolitik

Tel. 0151-18 85 4942

tanja.draeger(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF

01. Mai 2016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Biber sind reine Pflanzenfresser. Im Sommer ernähren sie sich überwiegend von Gräsern, Blättern, Kräutern und Wasserpflanzen. Auch Feldfrüchte wie Mais und Zuckerrüben stellen eine gern gefressene Kost dar. Im Winter dient ausschließlich Rinde als Nahrung, an die der Biber nur durch das Fällen von Bäumen kommt.


Mehr zum Biber und viele neue Aufnahmen unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=24835


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Wanderworkshop am Grünen Band
Wanderworkshop am Grünen Band

Wanderworkshop am Grünen Band - Treffen „Länderübergreifender Erfahrungsaustausch Umweltbildung“ (LEU) in Torfhaus

03/04.05.2016

Altenau-Torfhaus. Kürzlich trafen sich 32 Akteure der Natur- und Umweltbildung aus der länderübergreifenden Region Südniedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen.


Bereits zum 25. Mal seit 2002 fand dieses Austauschforum statt. Dabei kommen immer wieder Umweltbildungsakteure aus den verschiedensten Einrichtungen, Schutzgebieten, Nationalparken und Naturparken zusammen. Die Federführung für die Treffen liegt bei der Heinz Sielmann Stiftung in Duderstadt.

Dieses Mal stand das Treffen unter dem Motto „Zwischen Naturdynamik und Management – Das Grüne Band im Nationalpark Harz“. Im Rahmen eines Wander-Workshops erwanderten die Teilnehmer das Grüne Band im Eckertal, diskutierten an verschiedenen Punkten im Gelände die historische Entwicklung, hörten O-Töne von Zeitzeugen, lernten die Artenvielfalt am Grünen Band kennen und erfuhren etwas über die Angebote des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus rund um das Thema „Grünes Band“.

„Es ist spannend, wie die Themen Natur und Kultur hier ineinandergreifen. Vom Bergbau bis zur jüngsten deutsch-deutschen Geschichte findet man Spuren im Gelände“, so eine Teilnehmerin, die zum ersten Mal seit langer Zeit wieder im Harz war. Rómulo Aramayo Schenk von der Heinz SielmannStiftung ergänzt: „Neben den jeweiligen Themen, so wie jetzt das Grüne Band, bietet unser LEU-Treffen immer wieder die Gelegenheit, einmal über den Tellerrand zu schauen, andere Regionen kennen zu lernen und zu schauen, wie andere Akteure ihre Umweltbildung lebendig gestalten.“

Nach einem vollen Programm bei herrlichstem Sonnenschein traten die Teilnehmer ihre Heimreise an, um sich schon bald im Herbst an anderer Stelle wieder zum Erfahrungsaustausch zu treffen.

Ansprechpartner für Medienvertreter Heike Albrecht, 05320/33179-13, albrecht(at)torfhaus.info

Rómulo Aramayo Schenk, 05527/914-113, romulo.aramayo(at)sielmann-stiftung.de

Dr. Friedhart Knolle, 03943/5502-32, knolle(at)nationalpark-harz.de

Weitere Informationen:
www.torfhaus.info; www.nationalpark-harz.de

Hintergrundinformation

Der Nationalpark Harz ist seit 2006 der erste bundesländerübergreifende Nationalpark in Deutschland und gleichzeitig der größte Waldnationalpark Deutschlands. Gegründet wurde er zunächst 1990 in Sachsen-Anhalt (Nationalpark Hochharz) und 1994 in Niedersachsen. Heute werden auf etwa 250 km² die einheimischen Fichten-, Misch- und Buchenwälder, Moore und weitere Lebensräume geschützt. Bereits auf über 60 % der Fläche gilt das Motto „Natur Natur sein lassen“. In manchen Bereichen werden Waldentwicklungsmaßnahmen durchgeführt, um eine naturnahe Entwicklung der ehemaligen Nutzwälder zu unterstützen.

Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus ist eine der zentralen Einrichtungen der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit des Nationalparks Harz. Betrieben wird es vom BUND-Landesverband Niedersachsen in einem Trägerverbund mit der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz und der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. Der WaldWandelWeg ist ein ausgelagerter Teil der Ausstellung und setzt das Thema Walddynamik im Freiland fort.

Regelmäßig bietet das Besucherzentrum Veranstaltungen zum Grünen Band an, unter anderem Grenzerfahrungstouren zum Eckersprung oder auch einen Bildungsurlaub, der dieses Jahr vom 20. - 24. Juni 2016 stattfindet. Das LEU-Arbeitstreffen fand bereits zum wiederholten Male auf Torfhaus statt.

Das Haus ist täglich geöffnet, der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten:

April bis Oktober: 9.00 – 17.00 Uhr

November bis März: 10.00 – 16.00 Uhr, montags geschlossen

Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus freut sich auf Ihren Besuch!

Im Auftrage Dr. Friedhart Knolle, Nationalpark Harz Presse, Marketing & Regionalentwicklung Lindenallee 35, 38855 Wernigerode Tel. 03943/5502-32, 0170/22 09 174, e-mail info(at)nationalpark-harz.de, www.nationalpark-harz.de


Quellenangabe

Heinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt
Telefon: 0049 (0)5527 914-0
Telefax: 0049 (0)5527 914-100
E-Mail: info(at)sielmann-stiftung.de

25.04.2016

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Purpur-Knabenkraut


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Wunsch nach mehr Tierschutz
Wunsch nach mehr Tierschutz
Naturbewusstseinsstudie verdeutlicht Wunsch nach mehr Tierschutz – Bundesregierung muss handeln

02/03.05.2016

Die Ergebnisse der aktuell vom Bundesumweltministerium
und dem Bundesamt für Naturschutz vorgestellten „Naturbewusstseinsstudie“ bestätigen, dass der Mehrheit der Deutschen das Wohl der Tiere in der Nutztierhaltung wichtig ist. Damit wird der gesellschaftlich gewollte Wertewandel im Umgang mit dem Tiere erneut bestätigt. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes klafft aber zwischen den gesetzlichen Vorgaben und diesem Mehrheitswunsch eine Lücke. Der Verband fordert den Bundeslandwirtschaftsminister auf, nun endlich bessere gesetzliche Rahmenbedingungen in der Nutztierhaltung zu schaffen.

Das Wohl der Tiere in der Nutztierhaltung ist laut „Naturbewusstseinsstudie“ fast allen Bürgerinnen und Bürgern (93 Prozent) am wichtigsten, beispielsweise indem die Tiere Auslauf oder Zugang zu einer Weide erhalten. 65 Prozent der Befragten ist dies sogar sehr wichtig.

„Die Intensivtierhaltung auf engstem Raum, das Töten überzähliger Tiere aus rein ökonomischen Gründen, eine Tierzucht, die nahezu ausschließlich auf Leistungssteigerung ausgerichtet ist – all das sind Zeichen einer aus dem Ruder gelaufenen landwirtschaftlichen Intensivtierhaltung, die auch gesellschaftlich nicht länger akzeptiert ist“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die Politik muss dem nun erneut zum Ausdruck gebrachten Wunsch der Gesellschaft endlich Rechnung tragen. Wir brauchen dringend einen besseren gesetzlichen Rahmen in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung und eine Stärkung des Vollzugs.“ Für viele Tierarten gibt es zum Beispiel nicht einmal gesetzliche Mindestvorgaben, etwa für Milch- und Mastrinder, Schafe, Ziegen, Gänse, Enten und Puten.

Neben dem Versagen als Gesetzgeber offenbart die Studie ein weiteres staatliches Versagen: Mit dem Wunsch, dass es den Tieren gut gehen soll, ist auch immer der Wunsch nach Transparenz beim Einkauf verbunden. Das belegen weitere Studien. Daher fordert der Verband dringend ein staatliches Tierschutzlabel, damit die, die tierische Produkte kaufen, erkennen können, wie es den Tieren ergangen ist.

Der Deutsche Tierschutzbund hat mit dem Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ ein eigenes Label auf den Markt gebracht, das deutliche Verbesserungen bei der Haltung, der Schlachtung und dem Transport von Tieren garantiert. Auf Alternativen zu tierischen Produkten umzusteigen, bleibt aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes jedoch immer der direkteste Weg zu mehr Tierschutz. Viele Verbraucher greifen bereits heute auf das stetig steigende vegetarisch-vegane Angebot in den Sortimenten zurück.


Quellenangabe


Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

28.04.2016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Gepard



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Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band"
Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band"
Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band" soll größten deutschen Biotopverbund erhalten

01/02.05.2016

  •    Gemeinsame PM von BMUB und Bfn

Berlin/Bonn
. Im Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band Rodachtal - Lange Berge - Steinachtal" hat die Umsetzung begonnen. Das Vorhaben umfasst einen 127 Kilometer langen Abschnitt des Grünen Bandes an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Bayern und Thüringen. Ziel des Projektes ist es, dieses Gebiet in seiner Vielfalt zu erhalten und zugleich einen länderübergreifenden Biotopverbund zu verwirklichen. Der Bund fördert das Projekt mit rund 6,9 Millionen Euro.

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold, und die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Beate Jessel, übergeben heute an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Eisfeld den Förderbescheid an den für das Naturschutzgroßprojekt gebildeten Zweckverband. Das bis 2026 genehmigte Vorhaben umfasst ein Fördervolumen von rund neun Millionen Euro. Der Bund beteiligt sich mit 75 Prozent, die Länder Bayern und Thüringen zusammen mit 15 Prozent und der aus vier Landkreisen bestehende Zweckverband als Projektträger zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) mit zehn Prozent an den Ausgaben.

Staatssekretär Florian Pronold sagte anlässlich der Auftaktveranstaltung: "Das Grüne Band ist ein Biotopverbund von nationaler Bedeutung. In Folge jahrzehntelanger Abgeschiedenheit hat es sich zu einem zusammenhängenden System wertvoller Lebensräume entwickelt, die es zu erhalten und zu sichern gilt. Den vier Landkreisen Coburg, Kronach, Hildburghausen und Sonneberg gilt Dank und Anerkennung, dass sie sich dieser ehrgeizigen Aufgabe gestellt und die Trägerschaft für dieses Projekt übernommen haben."

BfN-Präsidentin Beate Jessel erläuterte: "Das Naturschutzgroßvorhaben ist ein Leuchtturmprojekt zum Erhalt der biologischen Vielfalt und hat eine herausragende Bedeutung für die Bewahrung und Entwicklung dieses Teils des nationalen Naturerbes. Ziel des Projektes ist es, das Grüne Band dauerhaft in seiner Lebensraum- und Strukturvielfalt zu erhalten und zu entwickeln. Die naturnahen Wälder, die Trockenrasen, das artenreiche Grünland, die Heiden und Moore sowie die naturnahen Fließgewässer des Fördergebietes sind von nationaler Bedeutung für den Naturschutz."

Das Fördergebiet erstreckt sich vom Rodachtal im Westen bis zum Steinachtal im Osten und schließt den Muschelkalkzug der Langen Berge ein. Mit Unterstützung der Länder und des Bundes setzt sich der Zweckverband dafür ein, dieses Gebiet als Lebensraum vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten wie Bechstein- und Mopsfledermaus, Wildkatze, Bekassine und Braunkelchen zu bewahren. Zu den hier vorkommenden gefährdeten Pflanzenarten zählen unter anderem das Sommer-Adonisröschen und die Trollblume. In den naturnahen Fließgewässern kommen der stark gefährdete Edelkrebs und die seltene Bachmuschel vor.

Das Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band Rodachtal - Lange Berge - Steinachtal" hat nicht nur eine große Bedeutung als Rückzugsraum für viele gefährdete Tiere und Pflanzen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag für den Erhalt des Grünen Bandes als lebendiges Mahnmal für die ehemalige Teilung Deutschlands. Insgesamt umfasst das Fördergebiet fast zehn Prozent des gesamten innerdeutschen Grünen Bandes, das sich entlang des einstigen Eisernen Vorhangs, als einzigartiger ökologischer Lebensraumverbund entwickelte.

Hintergrund: Das "Grüne Band Rodachtal - Lange Berge - Steinachtal" gehört zu bislang 77 Vorhaben, die der Bund im Rahmen des Programms "chance.natur - Bundesförderung Naturschutz" gefördert hat. Die Bundesförderung besteht seit 1979. Seitdem wurden mehr als 450 Millionen Euro an Bundesmitteln für die Sicherung und Entwicklung bundesweit bedeutsamer Landschaftsausschnitte mit einer Gesamtfläche von rund 3.700 Quadratkilometern bereitgestellt.




Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

29.04.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Dohle


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Deutsche wollen strengere Regeln für die Landwirtschaft
Deutsche wollen strengere Regeln für die Landwirtschaft
Naturbewusstseinsstudie: Deutsche wollen strengere Regeln für die Landwirtschaft

01/02.05.2016

  •    Umfrage belegt auch Wert von Stadtnatur für die Bevölkerung
  •    Gemeinsame PM von BMUB und BfN

Berlin/Bonn.
Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich strengere Regeln und Gesetze für die Landwirtschaft. Landwirte sollen mehr Rücksicht auf Natur und Tierwohl nehmen. Den Einsatz von Genpflanzen lehnen die Deutschen klar ab. Das sind einige Ergebnisse der neuen Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und BfN-Präsidentin Beate Jessel heute in Berlin vorgestellt haben.

Hendricks: "Die Bürgerinnen und Bürger senden uns starke Signale im Bereich der Agrarpolitik. Die Deutschen wünschen sich eine Landwirtschaft, die naturverträglich ist und das Wohl der Tiere respektiert. Es gibt eine große gesellschaftliche Mehrheit für eine Agrarwende. Das bestärkt mich in meiner Forderung, das System der Agrarsubventionen vom Kopf auf die Füße zu stellen. Zahlungen an Landwirte soll es zukünftig nur bei einem gesellschaftlichen Mehrwert geben und nur bei konkreten Leistungen für die Natur. Was die Bevölkerung zu Recht nicht akzeptiert, sind gentechnisch veränderte Pflanzen."

BfN-Präsidentin Beate Jessel: "Die Naturbewusstseinsstudie zeigt eines ganz deutlich: Die Natur spielt für die Bevölkerung eine sehr wichtige Rolle und hat für die Menschen eine hohe persönliche Bedeutung. Bemerkenswert sind jedoch die Unterschiede zwischen den Generationen und zwischen der Stadt- und Landbevölkerung. So sehen junge Menschen seltener Handlungsbedarf als ältere. Großstädter messen der Natur eine geringere Wertschätzung bei als Menschen, die in kleineren Orten leben. Diese Erkenntnisse bestärken uns in unserem Ziel, uns für eine positive Mensch-Natur-Beziehung einzusetzen, insbesondere bei der jungen Bevölkerung und den Menschen in der Stadt."

Die aktuelle Naturbewusstseinsstudie hat zum ersten Mal detailliert die Einstellung der Deutschen zum Themenbereich Naturschutz und Landwirtschaft abgefragt. Demnach befürworten 83 Prozent der Befragten strengere Regeln und Gesetze zum Schutz der Natur in der Landwirtschaft (45 Prozent "voll und ganz"/38 Prozent "eher"). 92 Prozent wünschen sich, dass Landwirtinnen und Landwirte die Auswirkungen ihres Tuns auf die Natur beachten. 93 Prozent fordern die Beachtung des Tierwohls bei der Lebensmittelproduktion. 76 Prozent halten es für wichtig, dass der Einsatz von Genpflanzen in der Landwirtschaft verboten wird.

Die Naturbewusstseinsstudie enthält zudem erstmals repräsentative Daten zum Thema "Stadtnatur". 94 Prozent der Befragten sind der Meinung, Natur solle möglichst in allen Teilen der Stadt zugänglich sein. Die Daten zeigen, dass gerade einkommensschwache und ältere Menschen die Stadtnatur besonders häufig nutzen.

Hendricks: "Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, wollen aber die Natur nicht missen. Stadtnatur ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen Natur in der Stadt zu Fuß erreichen können. Wir wollen darum dabei helfen, die Siedlungen grüner zu machen - mit Stadtparks und Straßenbepflanzungen, aber auch durch die Begrünung von Fassaden und Dächern oder die Förderung von "urban gardening" oder interkulturellen Gärten."

Ein Informationspapier mit wesentlichen Aussagen der Naturbewusstseinsstudie finden Sie hier: www.bmub.bund.de/N53019

Die komplette Studie zum Download finden Sie hier:
www.bmub.bund.de/N53020

Informationen zur Naturschutz-Offensive des BMUB finden Sie hier:
www.bmub.bund.de/naturschutz-offensive_2020/

Informationen zum Thema "Grün in der Stadt" finden Sie hier:
www.bmub.bund.de/themen/stadt-wohnen/stadtentwicklung/gruen-in-der-stadt/



Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

27.04.2016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


-Bärlauch


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Schulwander-Wettbewerb geht in dritte Runde
Schulwander-Wettbewerb geht in dritte Runde
Schulwander-Wettbewerb geht in dritte Runde

01/02.05.2016


  •    Vielfalt entdecken!
  •    Gemeinsame Pressemitteilung Deutscher Wanderverband, Johannes Gutenberg Universität und dem BfN


Zum dritten Mal startet am 1. Mai der Schulwander-Wettbewerb des Deutschen Wanderverbandes (DWV) mit Unterstützung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Zu gewinnen gibt es unter anderem eine Klassenfahrt und GPS-Geräte im Klassensatz.

Unter dem Motto: "Raus aus der Schule und Vielfalt entdecken!" regt der Wettbewerb Lehrkräfte dazu an Wandertage zu gestalten, die Kindern und Jugendlichen intensive Naturerlebnisse ermöglichen, damit sie ein lebendiges Bewusstsein für den Schatz der biologischen Vielfalt erwerben.

Mitmachen können Schulklassen und Schülergruppen aller Altersstufen und Schularten, die zwischen dem 1. Mai und 31. Juli wandern und ihre Wanderung auf www.schulwandern.de dokumentieren. Alle, die sich zum Wettbewerb anmelden, erhalten altersgemäße Ideen-Sets im Klassensatz zur Vorbereitung ihrer Wanderung.

Zu gewinnen gibt es unter anderem eine vom Jugendherbergswerk gestiftete Klassenfahrt im Wert von 1.500 Euro, GPS-Geräte im Klassensatz, einen Entdecker-Rucksack und tolle Preise vom Verlag KOSMOS.

Der Schulwander-Wettbewerb Biologische Vielfalt geht in diesem Jahr in die dritte Runde. Alle Beiträge aus den Vorjahren sind auf www.schulwandern.de veröffentlicht und geben Anregungen, wie das Thema biologische Vielfalt spielerisch, kreativ und forschend erlebbar gemacht werden kann. Partner sind das Deutsche Jugendherbergswerk, AOK die Gesundheitskasse und KOSMOS.

An den Wettbewerb schließt eine freiwillige, vom Projektpartner Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchgeführte Evaluation an.

Das vom Deutschen Wanderverband und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchgeführte Projekt "Schulwandern - Draußen erleben. Vielfalt entdecken. Menschen bewegen" wird aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Zu ihm gehören neben dem Schulwander-Wettbewerb auch drei Grundschulen, die als "Draußenschulen" einmal wöchentlich einen Unterrichtstag draußen in der Natur verbringen.



Ansprechpartnerin:

Uschi Vortisch, Tel.: 0561 - 93873-23, u.vortisch@wanderverband.de
Weitere Infos: www.schulwandern.de

Pressekontakt:
Deutscher Wanderverband, Jens Kuhr,
Tel. (05 61) 9 38 73-14, E-Mail: j.kuhr@wanderverband.de


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

27.04.2016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Flugfuchs


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Stoßzähne gehen in Flammen auf
Stoßzähne gehen in Flammen auf
Stoßzähne gehen in Flammen auf

30.04/01.05.2016

Rekord-Elfenbeinverbrennung in Kenia / WWF: Wichtiges Signal gegen Wilderei

Nairobi/Berlin -
In der kenianischen Hauptstadt Nairobi werden am Samstag, den 30. April die konfiszierten Stoßzähne von etwa 6.000 – 7.000 Elefanten verbrannt. Mit einem Gesamtgewicht von 105 Tonnen ist es die größte Menge Elfenbein, die je auf einmal vernichtet wird. Der WWF begrüßt den Schritt als wichtiges Signal gegen den illegalen Wildtierhandel: „Wir erleben in Afrika gerade eine dramatische Wildereikrise. Der illegale Handel mit Elfenbein sorgt mit dafür, dass jedes Jahr rund 30.000 Elefanten getötet werden. Wenn wir nicht gegensteuern könnten die Dickhäuter aus vielen Regionen Afrikas schon bald verschwunden sein“, sagt Arnulf Köhncke vom WWF Deutschland.

Um die Elefanten zu schützen reiche es jedoch nicht aus, konfiszierte Stoßzähne und Produkte aus Elfenbein zu zerstören. Laut WWF sei es besonders wichtig, mit Aufklärung das Verhalten der Konsumenten in Asien zu verändern, die Elfenbein als Statussymbol kaufen. „Gerade in China mit seiner wachsenden Mittelschicht hat die Nachfrage in den letzten Jahren stark zugenommen. Den Käufern ist meist nicht klar, welchen Schaden sie anrichten. So ist zum Beispiel der Irrglaube weit verbreitet, die Stoßzähne würden nachwachsen und den Elefanten legal entnommen“, erklärt Köhncke. Des Weiteren müsse auch die Strafverfolgung in Afrika und der Schutz der Tiere verbessert werden. Gegen die hochgerüstete Wildtiermafia kämen die Wildhüter häufig nicht mehr an. Zudem müsse mit Gemeinden in betroffenen Regionen noch mehr zusammen gearbeitet werden, um Möglichkeiten des Lebensunterhalts abseits der Wilderei aufzuzeigen.

Während Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch drei bis fünf Millionen Elefanten in Afrika beheimatet waren, sind es aktuell noch 400.000 - 570.000 Tiere. Derzeit werden auf dem Kontinent jedes Jahr rund 30.000 Tiere für ihr Elfenbein gewildert. Seit 1989 ist der internationale kommerzielle Handel mit Elfenbein weltweit größtenteils verboten. Afrikaweit erholen sich zwar wenige Populationen, die meisten gehen durch die Wilderei aber stark zurück. In manchen Gebieten Ost- und Zentralafrikas sind die Elefantenbestände innerhalb der letzten Jahre um mehr als die Hälfte eingebrochen.

KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quellenangabe

WWF

29.04.2016


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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Flachlandgorilla / Silberrücken ... gerade auch Großsäuger leiden unter einem zunehmenden menschlichen Druck auf natürliche Ressourcen

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Weniger Stickstoffeinträge
Weniger Stickstoffeinträge
Weniger Stickstoffeinträge

30.04/01.05.2016

Umweltverbände fordern drastische Reduzierung der Stickstoffeinträge. / EU-Kommission bestätigt: Deutschland muss Düngeverordnung deutlich verschärfen


Am Donnerstag hat die Europäische Kommission Klage beim Europäischen Gerichtshof gegen Deutschland wegen der anhaltenden Gewässerverunreinigungen durch Nitrat eingereicht. Die Umweltverbände Greenpeace, NABU, Grüne Liga, WWF sowie der Umweltdachverband DNR haben daher konsequentere Schritte zur Reduzierung der Stickstoffeinträge gefordert. „Mit der Klageerhebung bestätigt die EU-Kommission, dass die laufende Novellierung der Düngegesetzgebung nicht ausreicht, um den massiven Problemen durch Nitratüberschüsse im Grundwasser und in Oberflächengewässern zu begegnen. Bund und Länder müssen nun möglichst rasch bei der Düngeverordnung nachbessern, um mögliche Strafzahlungen in Millionenhöhe zu vermeiden“, so die Verbände.

Die Umweltverbände weisen seit vielen Jahren auf die enormen Defizite der Düngegesetzgebung hin. Denn die Stickstoffbilanz-Überschüsse bewegen sich trotz zahlreicher politischer Vorgaben mit fast 100 kg pro Hektar weiterhin auf sehr hohem Niveau. Das Ziel, den Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft auf ein umweltverträgliches Maß zurückzuführen, wurde bislang nicht erreicht. In vielen Regionen ist der Stickstoffüberschuss in den letzten Jahren infolge des Booms bei Massentierhaltung und Biogasanlagen sogar deutlich angestiegen. Die Politik müsse endlich eine vollständige Hoftorbilanzierung für alle Betriebe, schärfere Maßnahmen in besonders nitratbelasteten Gebieten sowie deutliche Sanktionierungen bei Überdüngung einführen.

„Grundwasser ist unser wichtigstes Nahrungsmittel. Seit Monaten verschleppt das Bundeslandwirtschaftsministerium wirksame Maßnahmen gegen steigende Nitratwerte infolge von Überdüngung. Für die Untätigkeit des Ministeriums gibt es nun die Quittung. Schlimmstenfalls muss die Bevölkerung die Kosten für diese Defizite doppelt tragen: mit steigenden Wasserkosten für die Trinkwasseraufbereitung sowie Strafzahlungen der EU“, so die Umweltverbände weiter.


KONTAKT

Matthias Meissner, WWF, Tel. 030-311777-220

Florian Schöne, DNR, Tel. 030-6781775-99

Till Hopf, NABU, Tel. 030-284984-1618

Michael Bender, Grüne Liga, Tel. 030-40393530

Martin Hofstetter, Greenpeace, Tel. 030-308899-35


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WWF

29.04.2016

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Baikalente .. gerade auch Gewässer leiden unter einem immer stärkeren Eintrag von Stickstoff


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Wolf MT6 ist tot
Wolf MT6 ist tot
Wolf MT6 ist tot

29/30.04.2016

Gemeinsame Stellungnahme der Umweltverbände IFAW, NABU und WWF
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Berlin
– Der Wolf MT6 ist getötet worden, wie das niedersächsische Umweltministerium mitgeteilt hat. In einer gemeinsamen Stellungnahme äußerten die Naturschutzverbände IFAW, NABU und WWF Bedauern über den Tod des Tieres und zugleich Verständnis für die Entscheidung. Auch wenn das Schicksal des Einzeltieres tragisch sei, habe MT6 durch sein auffälliges Verhalten ein nicht mehr zu kalkulierendes Risiko für Menschen dargestellt. Zuvor hatte das niedersächsische Umweltministerium entschieden, den Wolf wenn möglich einzufangen und in ein Gehege zu bringen. MT6 hatte sich wiederholt Menschen mit Hunden genähert und generell ein unberechenbares Verhalten an den Tag gelegt. Vergrämungsaktionen hatten in den vergangenen Monaten keine Erfolge gezeigt. Experten waren sich einig, dass erneute oder weitere Vergrämungsversuche bei dem Wolf MT6 nicht dazu führen würden, dass er sein Verhalten ändert. Aufgrund dieser fachlichen Einschätzung ist die Entnahme des Tieres für die Verbände nachvollziehbar.  

„Die dauerhafte Rückkehr des Wolfs nach Deutschland ist nur mit der breiten Akzeptanz der Bevölkerung möglich. Es muss daher vermieden werden, dass einzelne auffällige Wölfe die Akzeptanz der ganzen Art gefährden. Auch muss verhindert werden, dass ein auffälliger Wolf sein Verhalten an den Nachwuchs weitergibt und somit möglicherweise ein ganzes Rudel auffälliges Verhalten zeigt“, so die Verbände. Um derartige Vorfälle zukünftig zu vermeiden, forderten die Verbände ein besseres und effizienteres Management seitens der Behörden an - vor allem in potentiellen Konfliktfällen.

Kritisch ist nach gemeinsamer Auffassung der Verbände, dass nicht ausreichend untersucht ist, wodurch das auffällige Verhalten von MT6 ausgelöst wurde. „Wir plädieren ausdrücklich für die intensive Beobachtung des Munsteraner Rudels, aus dem das Tier ursprünglich stammt. Ziel muss es sein, dass sich ein Verhalten bei anderen Wölfen nicht wiederholt. Für den Fall, dass weitere Tiere auffälliges Verhalten zeigen, sollten zeitnah umfassende Vergrämungsmethoden eingeleitet werden. Da es besonders gefährlich wird, wenn Wölfe durch Menschen angefüttert werden und man sie auf diese Weise lehrt, Menschen aktiv aufzusuchen, muss die Aufklärungsarbeit auch seitens der zuständigen Behörden weiter intensiviert werden“, so  IFAW, NABU und WWF.

Zugleich betonten alle drei Verbände einhellig, dass sich aus dem aktuellen Fall keine Gesetzmäßigkeit ableiten lässt. „Der Wolf ist eine in Deutschland streng geschützte Tierart. Jedes potentiell kritische Verhalten muss gesondert bewertet werden. Richtschnur und Leitlinie hierfür muss ein entsprechender Wolfs-Managementplan sein, der von den einzelnen Bundesländern im Vorfeld erarbeitet wurde. Die Einschätzung von Konfliktfällen beruht dabei auf einer Veröffentlichung des Bundesamtes für Naturschutz zum Umgang mit Wölfen in Deutschland“, so  die Verbände.

Für Rückfragen:
Roland Gramling, Pressestelle WWF, Tel.: 030-311 777 425, roland.gramling@wwf.de

Kathrin Klinkusch, Pressestelle NABU, Tel. 030-284984 1510, kathrin.klinkusch@nabu.de

Andreas Dinkelmeyer, Pressestelle, IFAW, Tel. 040-866 500 15, adinkelmeyer@ifaw.org



Quellenangabe

NABU

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG | 28. APRIL 2016
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Wolf .. Rückkehrer mit begrenzten Perspektiven


Mehr zum Wolf auf unseren Seiten

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066


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Frühlingswanderung im Nationalpark Sumava
Frühlingswanderung im Nationalpark Sumava
Frühlingswanderung im Nationalpark Sumava

29/30.04.2016

Der ehemalige Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Šumava, Michal Valenta und Lukas Laux, Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald
, führen im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ auf einer faszinierenden Frühlingswanderung durch das bayerisch-böhmische Grenzgebiet.

Michal Valenta und Lukas Laux führen die Teilnehmer von Buchwald über Fürstenhut und Scheureck nach Hinterfirmiansreut. Die überall sichtbaren Aspekte einer einstigen, für Jahrhunderte von Menschen besiedelten, aber heute verlassenen Kulturlandschaft und deren allmähliche, sukzessive Rückwandlung zu einer Waldwildnis prägen hier das Bild.

Nach Finsterau zurück wird ein Busshuttle angeboten.

  • Wann: Samstag, 7.5.2016; Dauer der Wanderung: ca. 4-5 Std.
  • Wo: 10:00 Uhr, Finsterau, Parkplatz Wistlberg
  • Kosten: Die Führung ist kostenlos.
  • Ausrüstung: Personalausweis, gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung; außerdem sollte Verpflegung und Getränke für die Mittagspause mitgebracht werden.
Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 00 77 66 55 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher erforderlich.


Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de
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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Buchfink

Ferner neu auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken®

Flora / Zypressengewäche (Cupressaceae) - Chamaecypars lawsoniana, Lawsons Scheinzyprsse
Flora / Portulakgewächse (Portulacaceae) - Claytonia perfoliata, Tellerkraut


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Luchs gewildert: WWF setzt Belohnung aus
Luchs gewildert: WWF setzt Belohnung aus
Luchs gewildert: WWF setzt Belohnung aus

28/29.04.2016

WWF:25.000 Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise. / Deutschland hat Nachholbedarf bei Wilderei-Bekämpfung

Schon wieder wurde ein geschütztes und bedrohtes Wildtier in Deutschland illegal abgeschossen.
Diesmal hat es ein Luchsweibchen im Harz erwischt. Am vergangenen Freitag wurde das Tier nahe Opperrode tot aufgefunden. Die Nationalparkverwaltung Harz in Wernigerode hat Strafanzeige erstattet. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat der WWF eine Belohnung von 25.000 Euro ausgesetzt.

Die Naturschutzorganisation verurteilte die Tat aufs Schärfste
und forderte von den Ermittlungsbehörden eine „intensive“ Strafverfolgung. „Der aktuelle Fall ist die erste bekanntgewordene Tötung eines Luchses im Harz und erfüllt uns mit Wut und Sorge“, erklärte Moritz Klose, Wildtierreferent beim WWF Deutschland in einer Stellungnahme. Es sei traurige Realität, dass Wilderer und illegale Artenschmuggler hierzulande leichtes Spiel hätten.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=82540


Quellenangabe


WWF
26. April 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Luchsweibchen


Mehr zum Luchs auf den Seiten des
Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=41184


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Singvögel fliegen Nonstop über die Sahara
Singvögel fliegen Nonstop über die Sahara
Beeindruckende Leistungen: Singvögel fliegen Nonstop über die Sahara

28/29.04.2016

Mehr als zwei Millionen Singvögel passieren auf dem Weg in ihre Winterquartiere jährlich die Sahara.
Bislang war man nicht sicher, ob diese Vögel unterwegs zur Rast einfallen oder die Wüste vorwiegend Nonstop überqueren. Zwei Wissenschaftler der niederländischen Universität Groningen sind dieser Frage nun mithilfe einer relativ simplen, aber innovativen Untersuchung nachgegangen.

Mehr auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2016_04_27_deutsche_avifaunisti


Quellenangabe


Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
27.04.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Schwarzstorch im Regen

Mehr zum Schwarzstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22199


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Auffälliger Wolf „MT6“
Auffälliger Wolf „MT6“

Auffälliger Wolf „MT6“

28/29.04.2016

WWF-Stellungnahme zur geplanten Entnahme durch das niedersächsische Umweltministerium

Das niedersächsische Umweltministerium hat entschieden,
einen auffällig gewordenen Wolf wenn möglich einzufangen und in ein Gehege zu bringen. Der mit einem Sender ausgestattete Wolf („MT6“) hatte sich im Verlauf der letzten Monate wiederholt Menschen mit Hunden genähert. Am vergangenen Wochenende soll er Berichten zufolge den Hund einer Familie bei ihrem Spaziergang angegriffen haben.

Zuvor hatten Vergrämungsaktionen in den vergangenen Monaten keine Erfolge gezeigt.
In einer Stellungnahme erklärte der WWF Deutschland, man verfolge die aktuellen Entwicklungen mit „großem Bedauern über das Schicksal des Einzeltieres“. Zugleich äußerte der WWF Verständnis für die Entscheidung des Umweltministeriums, da die Akzeptanz aller Wölfe in Deutschland auf dem Spiel stehe. Um derartige Vorfälle zukünftig zu vermeiden, mahnte die Organisation ein besseres und effizienteres Management und ein verstärktes Monitoring seitens der Behörden an - vor allem in potentiellen Konfliktfällen.


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=82539


Quellenangabe

WWF
26. April 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig


- Mancherorts kritisch gesehen ... der Wolf als Rückkehrer nach Deutschland


Mehr zum Wolf auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066


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Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen
Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen
Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2015

28/29.04.2016

Die vierte Ausgabe der Schriftenreihe „Seltene Vögel in Deutschland“
kann seit kurzem über den DDA-Schriftenversand bezogen werden. Neben einem Beitrag zum Auftreten des Kanadakranichs abseits seiner regulären Verbreitung, dem Einflug von Buschrohrsängern nach Deutschland im Frühjahr 2014 und zum deutschen Erstnachweis des Pazifikseglers enthält das Heft auch den Bericht der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK) über die bundesweit dokumentationspflichtigen Beobachtungen des Jahres 2014.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2016_04_27_deutsche_avifaunisti


Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
27.04.2016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Raubseeschwalbe


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NABU-Stellungnahme zur Entnahme des Wolfes MT6
 NABU-Stellungnahme zur Entnahme des Wolfes MT6

NABU-Stellungnahme zur Entnahme des Wolfes MT6 aus dem Munsteraner Rudel

27/28.04.2016
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Berlin/Hannover
– Das niedersächsische Umweltministerium hat entschieden, einen auffällig gewordenen Wolf aus dem Munsteraner Rudel einzufangen und in ein Gehege zu bringen. Der Wolf trägt einen Sender und wird als „MT6“ bezeichnet. Er hatte sich wiederholt Menschen mit Hunden genähert. Am Wochenende soll er Berichten zufolge den Hund einer Familie bei einem Waldspaziergang angegriffen haben.

Der NABU empfindet die Entnahme des Tieres als erforderlich, spricht sich aber gegen die Pläne des Umweltministeriums aus, den Wolf in einem Gehege unterzubringen. „Der Wolf wächst als Wildtier in der freien Natur auf und hat einen sehr großen Raumanspruch. Ein Wolfsrevier ist 250 Quadratkilometer groß, das ist in etwa die Größe von Stuttgart. Er läuft täglich 40 Kilometer. Weiterhin bedeuten ständige nahe menschliche Aktivitäten und Gerüche teilwiese sehr starken Stress für das Tier. Diese Faktoren werden in einem Gehege in der Regel dazu führen, dass ein Wolf eine permanente Qual erleidet“, sagte NABU-Wolfsexperte Markus Bathen.

Aus NABU-Sicht muss jede Entscheidung zur Vergrämung - zum Beispiel mit Gummigeschossen - oder schließlich als letzte Konsequenz die Entnahme eines Tieres sorgfältig geprüft werden. Der Wolf ist eine streng geschützte Art. So ist auch die Entnahme von MT 6 als Einzelfallentscheidung zu sehen. Beim erneuten Auftreten eines auffälligen Wolfes bedeutet das nicht sofort eine Entnahme.  „Der gesamte Prozess des Monitorings und der Vergrämung von MT6 ist unbefriedigend verlaufen, weil das Monitoring selbst zu spät begonnen hat und weil die Vergrämungsphase viel zu kurz und nicht unter Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Mittel gelaufen ist“, so Bathen. Vor diesem Hintergrund fordert der NABU wiederholt, dass eine unabhängige wissenschaftlichen Kommission erforderlich ist, die Kriterien für eine gute Praxis von Monitoring, Vergrämung und Entnahme erarbeitet und die Einhaltung dieser Kriterien auch überprüft. Diese Kommission muss auf Bundesebene angesiedelt werden, damit nicht jedes Bundesland Insellösungen entwickelt.

Der Wolf MT6 hat sich nach wissenschaftlichen Bewertungen auffällig gezeigt. Solch ein Verhalten kann nach internationalen Erfahrungen durch eine so genannte Vergrämung gestoppt werden.


Mehr Infos:
BfN-Publikation und Kriterien für Wolfsmanagement:
www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf (S. 116)

NABU-Hintergrundpapier „15 Jahre Wölfe in Deutschland“: www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/wolf/150310-nabu-hintergrundpapier-woelfe-in-deutschland.pdf

Wölfe in Deutschland:
Die wichtigsten Fragen und Antworten: www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/wolf/150423-nabu-woelfe-in-deutschland-fragen-und-antworten.pdf

NABU-Position „Wölfe in Deutschland – Leitlinien zum Schutz von Canis lupus“:
www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/wolf/140310-nabu-wolfsposition.pdf

Für Rückfragen:
Markus Bathen, NABU-Wolfsexperte, mobil: +49 (0) 172 645 35 37,
E-Mail: Markus.Bathen@NABU.de


Quellenangabe


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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSESTATEMENT | 27. APRIL 2016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Günter Neuberger


- Wölfe [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=23067]

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Gemeinsam wandern – Vielfalt der Natur erleben!
Gemeinsam wandern – Vielfalt der Natur erleben!
Gemeinsam wandern – Vielfalt der Natur erleben!

27/28.04.2016

  •    Deutschland wandert von Mai bis Juli für die biologische Vielfalt
  •    Online-Kalender gibt Überblick über Aktionen von mehr als 1000 Anbietern

Bonn, 25. April 2016:
"Gemeinsam wandern - Vielfalt der Natur erleben!" Unter diesem Motto ruft das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zu den Wanderaktionen für die biologische Vielfalt auf. Nach den Erfolgen in den letzten Jahren finden sie nun zum siebten Mal statt.

"Von den Alpen bis zur Küste finden sich zahlreiche attraktive, sachkundig geleitete Wanderungen, Rad-, Reit- oder Wassertouren, die ins Herz der Natur führen. Diesmal beteiligen sich wieder mehr als 1000 engagierte Vereine, Verbände und andere Einrichtungen aus Naturschutz, Sport und Tourismus und füllen die internationale UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland mit Leben", sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel zum Auftakt der Wandertage für die biologische Vielfalt.

Über das gemeinsame Wandern wird nicht nur Freude an der Bewegung in der freien Natur vermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auch mit den Themen der biologischen Vielfalt vertraut gemacht und erhalten einen Einblick in den Nutzen, den die biologische Vielfalt für die Menschen hat. Auf ausgeschilderten Wegen oder bei geführten Wanderungen entdecken sie die Vielfalt und Schönheit der Arten, Lebensräume und Landschaften gewinnen damit neue Einblicke in den Artenreichtum der Natur.

Der Aktionszeitraum für die themenbezogenen Wanderungen liegt zwischen dem 1. Mai und dem 31. Juli. Ab sofort können naturinteressierte Wanderinnen und Wanderer auf der Internetseite www.wandertag.biologischevielfalt.de Wanderaktionen im gesamten Bundesgebiet finden.

"Wir haben diesen online-Kalender eingerichtet, damit Interessierte einfach und schnell Aktionen in ihrer Nähe finden können", erklärte die BfN-Präsidentin. Veranstalter und Organisatoren können während des gesamten Aktionszeitraumes ihre Angebote für Naturführungen kostenlos in den Kalender eintragen.

Wer sich Ideen für spielerische und kreative Wanderungen mit Schulklassen holen möchte, kann sich auf der Website www.schulwandern.de informieren und zudem zwischen dem 1. Mai und dem 31. Juli 2016 am "Schulwander-Wettbewerb" des Deutschen Wanderverbands (DWV) teilnehmen.

Hintergrund
Der vom Bundesamt für Naturschutz jährlich ausgerichtete bundesweite Wandertag ist ein Beitrag Deutschlands zur UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 bis 2020.

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz

25.042016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Purpurreiher [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=48197]


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Sonderführung: Vogelwelt im Frühlingswald
Sonderführung: Vogelwelt im Frühlingswald
Sonderführung: Vogelwelt im Frühlingswald

27/28.04.2016

Im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“
begleitet der Nationalpark-Ranger Robert Stockinger seine Gäste zum zweiten Mal zu einer vogelkundlichen Wanderung im morgendlichen Wald.

In der Morgendämmerung beginnt im Wald
täglich aufs Neue ein einmaliges Konzert: Die Vogelwelt erwacht und gleicht einem Orchester, das schließlich den ganzen Wald erfüllt. Ranger Robert Stockinger lädt Interessierte dazu ein, ihn auf einer Morgenwanderung zu begleiten, um die Stimmen der verschiedenen Sänger unterscheiden zu lernen und bei ihrem morgendlichen Gesang zu beobachten.

Vom 19. Mai bis 23. Juni haben Sie die Möglichkeit im Rahmen des Sommerprogramms des Nationalparks Bayerischer Wald wöchentlich am Donnerstag an dieser Führung teilzunehmen.

  • Wann: Samstag, 30.04.2016, 7:00 Uhr, Dauer: ca. 3 Std.
  • Wo: Treffpunkt: Waldhäuser Kapelle
  • Kosten: Kostenlose Führung
  • Ausrüstung: Bitte ein Fernglas mitbringen! Bei starkem Wind und starkem Regen fällt die Führung aus.
  • Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 00 77 66 55 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher erforderlich.


Quellenangabe:

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Gebirgstelze [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20929]


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NABU macht Barbara Hendricks zur "Bunte Meter"-Heldin
NABU macht Barbara Hendricks zur "Bunte Meter"-Heldin

NABU macht Barbara Hendricks zur "Bunte Meter"-Heldin

26/27.04.2016

Miller: Zeichen für den Artenschutz im Siedlungsraum
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Berlin –
Um ein Zeichen für den Artenschutz zu setzen, haben der NABU, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Familien aus dem Nachbarschaftsgarten „Menschenskinder“ am heutigen Dienstag „Bunte Meter“ in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg gesät. So wachsen demnächst auf zehn Quadratmetern heimische Wildblumen. Anlässlich des Vogels des Jahres 2016 – dem Stieglitz – lädt der NABU mit der Aktion „Bunte Meter für Deutschland“ Bürger ein, gegen den Verlust des Artenreichtums aktiv zu werden. Wildblumenstreifen anlegen, Brachflächen erhalten oder Straßen- und Wegränder für die Natur zurückgewinnen: Mit jedem „Bunten Meter“ schaffen die Teilnehmer der Aktion Lebensräume für Stieglitze, die sich vor allem von Wildblumensamen ernähren, genauso wie für andere Singvögel, Bienen, Schmetterlinge und andere Tierarten. Die Bundesumweltministerin reiht sich damit ein in die „Bunte-Meter-Helden“, die seit Oktober 2015 im Rahmen der NABU-Aktion bereits knapp 220.000 Bunte Meter geschaffen haben.  

„Es gibt vielfältigen Nutzungsdruck auf urbane Grünflächen,
diese erfüllen aber auch wichtige Leistungen für den Arten- und Biotopschutz. Geeignete öffentliche Flächen können eine hohe und regionaltypische Vielfalt von naturnahen Lebensräumen und Arten aufweisen“, sagte Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer. Vorhandene Möglichkeiten müssten genutzt werden, um die direkte Umgebung von Wohngebäuden zu verbessern. Auch durch Entsiegelung, Hof- und Gebäudebegrünung, Rückbau und Beruhigung von Straßen lasse sich in Städten die Artenvielfalt erhalten und fördern.

„Viele Vögel unserer immer intensiver genutzten Agrarlandschaft finden in Dörfern und Städten letzte Refugien, so auch der Stieglitz, dessen bundesweite Bestände in den letzten 25 Jahren um fast die Hälfte zurückgegangen sind. 60 Prozent des bundesweiten Bestandes findet man heute im Siedlungsraum. Bunte Meter in der Stadt und auf dem Land helfen der Art, sich von ihrem Bestandseinbruch zu erholen“, so Miller.

Auch der dramatische Rückgang an Insekten
kann durch die Schaffung von blütenreichen Wiesen verringert werden, da die Lebensräume wichtiger Bestäuber wie Wildbienen unter anderem durch die Intensivierung der Landwirtschaft mehr und mehr bedroht werden. Urbane Lebensräume wie Wildblumenstreifen bilden so einen wichtigen Faktor für deren Überleben.

Eine Ausstellung über den Vogel des Jahres kann beim NABU Berlin ausgeliehen werden. Kontakt über Carmen Baden, c.baden@NABU-Berlin.de, Tel. 030-9860837-18, https://berlin.nabu.de/

Mehr Infos:
www.NABU.de/buntemeter
www.NABU.de/buntemeter-held


Für Rückfragen:
NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1958, Mobil: 0173-4457393, presse@NABU.de


Quellenangabe

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

PRESSEMITTEILUNG | NR 44/16 | 26. APRIL 2016
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Hummelschwärmer


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Der Rothalstaucher in Deutschland
Der Rothalstaucher in Deutschland
Der Rothalstaucher in Deutschland ... wunderschön im Farbspiel

25/26.04.2016

Deutschland. Etwas kleiner (Körperlänge 43cm) als der Haubentaucher zeigt sich der Rothalstaucher gerade während der Brutzeit (April bis Juni) sehr ruffreudig. Während des Winterhalbjahres ist dieser Vogel dagegen sehr stumm. Der Name des Tieres leitet sich von dem in der Aufnahme sehr gut erkennbaren (roten) Hals ab.

Sein bevorzugter Lebensraum
sind auch vegetationsreiche Gewässer. Hier wird auch sein Gelege platziert, welches meist 4-5 Eier umfasst. Dieses wird bis etwa 25 Tage erbrütet ... nach dem Schlüpfen zeigen sich die Jungtiere als typische Nestflüchter ... die Jungtiere werden nach dem Verlassen des Nestes von den Eltern dann noch für rund eine Woche auf dem Rücken mitgetragen ...

Mehr auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=82391

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Der Rothalstaucher im Balz- und Brutkleid


Zwinger angezündet, Füchse gestohlen
Zwinger angezündet, Füchse gestohlen
Zwinger angezündet, Füchse gestohlen

25/26.04.2016

Radikale Jagdgegner haben in Klein Schneen (Niedersachsen)
am Karsamstag den Fuchszwinger der Arbeitsgruppe des örtlichen Deutschen Jagdterrier-Clubs in Brand gesteckt sowie einen Rot- und einen Silberfuchs gestohlen.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund


- www.wildundhund.de/home/9409-zwinger-angezuendet-fuechse-gestohlen


Quellenangabe

Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
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Erich-Kästner-Straße 2
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig


- Jungfüchse

Mehr zum Fuchs auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20899


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Wilderei im hohen Norden
Wilderei im hohen Norden

Wilderei im hohen Norden

25/26.04.2016

Im Norden Schleswig-Holsteins
treiben Wilderer ihr Unwesen. Die Jäger vor Ort registrierten wiederholt Schüsse während der Nacht, das Wild ist scheu und schlecht sichtbar, heißt es.

Mehr zum Thema auf Wild und Hund


- www.wildundhund.de/home/9426-wilderei-im-hohen-norden


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Rothirsch


Mehr zum Rothirsch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=21966


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Gefährdete Hühnerrassen in Deutschland
Gefährdete Hühnerrassen in Deutschland

Gefährdete Hühnerrassen in Deutschland

25/26.04.2016

Die Vielfalt der Hühnerrassen in Deutschland ist groß.

Viele allerdings vom Aussterben bedroht.

Hier stellen wir Ihnen einige der seltenen Exemplare vor.

- www.agrarheute.com/news/gefaehrdete-huehnerrassen-deutschland



Quellenangabe

Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH

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30179 Hannover
Telefon: 0511/67806-0
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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Hahn

Viele weitere Aufnahmen von Hühnern auf unserer Seite unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21120


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Wegen Muttertierabschuss verurteilt
Wegen Muttertierabschuss verurteilt
Wegen Muttertierabschuss verurteilt

25/26.04.2016

Ein Jäger, der im Juni 2015
ein führendes Alttier erlegt hatte, wurde im April vom Amtsgericht Bad Neustadt an der Saale (Bayern) zu einer Strafe von 55 Tagessätzen verurteilt. Das berichtete die Main-Post am 21. April.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund

- www.wildundhund.de/jagd/9424-wegen-muttertierabschuss-verurteilt

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Reh

Mehr zum Reh auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=82395


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Wir bringen den Frühling zurück
Wir bringen den Frühling zurück
Wir bringen den Frühling zurück

25/26.04.2016

Deutschland.
Die Kleine Spinnen-Ragwurz ist nahezu unverwechselbar und kann daher von anderen Orchideen gut unterschieden werden. Für die kommenden Tagen ist wieder mehr Winter- als Frühlingswetter angekündigt, deshalb wollen wir mit diesen Aufnahmen den vergangenen "Kurzfrühling" etwas für Sie konservieren.


Mehr zur Spinnenragwurz auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=28383


Mehr zur Kleinen - Spinnenragwurz auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=57255



Hier finden Sie weitere Orchideenarten auf unseren Seiten

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=26891


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Die  Kleine - Spinnenragwurz


Sea Shepherd ruft Operation Albacore ins Leben
Sea Shepherd ruft Operation Albacore ins Leben
Sea Shepherd ruft Operation Albacore ins Leben

24/25.04.2016

Das Sea Shepherd-Schiff BOB BARKER
ist in der Republik Gabun eingetroffen, um unter Leitung der gabunischen Regierung Operation Albacore, eine neue Kampagne zur Bekämpfung
illegaler, unregulierter und undokumentierter Fischerei (IUU-Fischerei) zu starten.

Während der Thunfisch-Fangsaison 2016
werden Mitglieder der gabunischen Marine sowie der Behörde zur Durchsetzung von Fischereigesetzen (ANPA) auf der BOB BARKER sein und zusammen mit der Sea Shepherd Crew die gabunischen Hoheitsgewässer überwachen. Von April bis September 2016 werden diese Patrouillen dazu dienen, bestehende Gesetze zur Verteidigung, zum Schutz und Erhalt wichtigen Lebensraums für Thunfische in Zentral-Westafrika durchzusetzen.


Mehr zum Thema auf den Seiten von Sea Shepherd


- https://www.sea-shepherd.de/1746-op-albacore-gestartet


In der Aufnahme/ Foto: Sea Shepherd

- Die BOB BARKER wird mit der Regierung von Gabun zusammen gegen IUU-Fischerei vorgehen.


Quellenangabe

Sea Shepherd
20.4.2016

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Artenschutz in Franken®


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Delfin-Rettung dank Notruf
Delfin-Rettung dank Notruf

Delfin-Rettung dank Notruf

24/25.04.2016

WWF: Indusdelfin in aufwendiger Aktion gerettet / Meldung erfolgte über neu eingerichtete Notfallnummer

In Pakistan
gelang eine aufwendige Rettungsaktion. Ein Team aus Umweltschützern und einheimischen Fischern konnte einen jungen Indusdelfin vor dem sicheren Tod retten. Über den kürzlich eingerichteten telefonischen Notfalldienst hatte den WWF Pakistan kurz zuvor ein Notruf erreicht. Der Flussdelfin war durch Schleusen in einen flachen Kanal geschwommen und konnte nicht mehr zurück in den Hauptfluss gelangen. Ein speziell ausgebildetes Rettungsteam konnte das junge Delfinweibchen vorsichtig einfangen und nach einem Transport in einer schalldichten Box wohlbehalten wieder in den Hauptfluss setzen. Rettungsaktionen sind sehr riskant, denn die stressempfindlichen Delfine könnten sich dabei verletzen und müssen während des Transports ständig feucht gehalten werden.

„Der WWF Pakistan baute in den letzten Jahren ein umfangreiches Netzwerk mit Vertretern aus Behörden und der einheimischen Bevölkerung auf zur Überwachung des Indus und seiner Bewohner“,  erklärt Rab Nawat, Leiter Artenschutz beim WWF Pakistan. „Allein in diesem Jahr haben wir über 80 Beobachtungs- und Aufklärungseinsätze in Kanalgebieten und Dörfern durchgeführt.“

Der zunehmende Ausbau des Kanalsystems
stellt eine ständige Gefahr für die bedrohten Indusdelfine dar. Durch die Schleusen sind verirrte Delfine abgeschnitten von ihren Artgenossen und sterben spätestens bei der jährlichen Trockenlegung der Kanäle. Seit 1997 wurden 144 verirrte Delfine aus den Kanälen gemeldet, der WWF konnte in Zusammenarbeit mit Partnern 116 von ihnen retten.

Hintergrund:

Indusdelfine sind meist einzeln oder in kleinen Gruppen von bis zu drei Tieren anzutreffen. Sie können bis zu 110 Kilogramm schwer und 35 Jahre alt werden. Im Gegensatz zu anderen Delfinarten sind die Augen des Indusdelfins kaum entwickelt. Er ist nahezu blind und kann lediglich hell und dunkel wahrnehmen. Seine feine Echolot-Orientierung macht ihn dennoch zu einem agilen Schwimmer. Einst war die heute verbotene Jagd auf Indusdelfine für Fleisch und als vermeintliches Aphrodisiakum die größte Bedrohung.

Quellenangabe/Foto:


WWF
22. April 2016

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Artenschutz in Franken®

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Fokus auf das Grüne Band Balkan
Fokus auf das Grüne Band Balkan
Fokus auf das Grüne Band Balkan

24/25.04.2016

Neun Länder, neun Fotowettbewerbe, ein Ziel:
Im Rahmen einer internationalen Fotowettbewerbsaktion laden neun EuroNatur-Partnerorganisationen in den Anrainerstaaten des Grünen Bandes Balkan alle Naturbegeisterten dazu ein, die Schönheit der Region entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs in eindrucksvollen Bildern einzufangen.

Mehr zum Thema


- www.euronatur.org/aktuell/news/fokus-auf-das-gruene-band-balkan/?tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=7469f23d0339e945995545d89fd71189

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Euro Natur
21.04.2016

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Artenschutz in Franken®

- Blasses Knabenkraut

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Schluss für Fäkalienabwässer
Schluss für Fäkalienabwässer
Schluss für Fäkalienabwässer aus der Ostsee-Passagierschifffahrt

24/25.04.2016

Umkämpftes Abwasserverbot für Passagierschiffe auf der Ostsee beschlossen / WWF fordert zügigen Aufbau der Schiffsanlagen sowie der Entsorgungskapazitäten in Häfen

Hamburg/Stralsund:  
Die Ostsee kann künftig aufatmen: Kreuzfahrtschiffe und Fähren dürfen ab 2019 keine unzureichend gereinigten Abwässer mehr in die Ostsee einleiten. Dies beschloss die IMO (International Maritime Organisation) am heutigen Freitag in London. Der WWF begrüßt den Beschluss als überfälligen Meilenstein für den Ostseeschutz. „Endlich wird der Einleitung von unzureichend geklärten Abwässern aus Passagierschiffen in die Ostsee  ein Riegel vorgeschoben. Das verbindliche Schlussdatum ist eine Erleichterung für die Menschen an der Ostsee und für das Ökosystem“, sagt Jochen Lamp, Leiter des WWF Ostseebüros.

Für Schiffsneubauten tritt das Verbot ab Juni 2019 in Kraft,
für bereits in Betrieb genommene Schiffe gilt es ab 2021. Für russische Gewässer wurde eine Sonderfrist bis 2023 eingeräumt. Der WWF schließt sich der Aufforderung der IMO, diese Regeln freiwillig ab sofort umzusetzen, an. „Wir hoffen, dass Reedereien und Häfen nun keine Zeit mehr verlieren, sondern mit Hochdruck an Fertigstellung der Anlagen an Bord und der Entsorgungsstruktur an Land arbeiten“, so WWF-Experte Lamp weiter. Um das nun beschlossene verbindliche Schlussdatum wurde noch jahrelang gerungen, obwohl sich die IMO ursprünglich bereits auf ein Verbot ab 2016 geeinigt hatte.

80 Millionen Passagiere bereisen jedes Jahr die Ostsee auf  Kreuzfahrtschiffen und Passagierfähren. Ein Viertel aller an Bord produzierten Abwässer entsteht auf internationalen Kreuzfahrtschiffen und wird zum Großteil in die Ostsee entsorgt, ohne dass darin enthaltene Nährstoffe entfernt werden. So eingeleiteter Stickstoff und Phosphat beschleunigen die Überdüngung der Ostsee. In der Folge bilden sich Algenteppiche und sauerstoffarme Todeszonen am Meeresboden, so dass biologischer und wirtschaftlicher Schaden für die Meeresumwelt und Küstengebiete entsteht.

KONTAKT:

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

E-Mail: britta.koenig(at)wwf.de

Twitter: @koenigWWF

Quellenangabe/Foto


WWF
22. April 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®



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Fokus auf das Grüne Band Balkan
Fokus auf das Grüne Band Balkan

24/25.04.2016


Neun Länder, neun Fotowettbewerbe, ein Ziel: Im Rahmen einer internationalen Fotowettbewerbsaktion laden neun EuroNatur-Partnerorganisationen in den Anrainerstaaten des Grünen Bandes Balkan alle Naturbegeisterten dazu ein, die Schönheit der Region entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs in eindrucksvollen Bildern einzufangen.

Mehr zum Thema

- www.euronatur.org/aktuell/news/fokus-auf-das-gruene-band-balkan/?tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=7469f23d0339e945995545d89fd71189

Quellenangabe
Euro Natur
21.04.2016

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
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Kahlschläge im Löwenstein'schen Fürstenwald
Kahlschläge im Löwenstein'schen Fürstenwald
Kahlschläge im Löwenstein'schen Fürstenwald

24/25.04.2016

Kahlschlag im Spessart:
Mitten in einem europäischen Schutzgebiet holzt das Fürstenhaus Löwenstein alte Buchenwälder durch große Kahlschläge ab. Uralte dicke Buchen, Höhlen- und Biotopbäume fallen der Säge zum Opfer. Seltene Vogelarten wie Spechte, Kleineulen und Greifvögel, die hier eigentlich Schutz finden sollten, verlieren ihre Heimat. An solchen Waldverwüstungen trägt die bayerische Staatsregierung Mitverantwortung.

Erst Ende Januar diesen Jahres hat der BUND in seinem BUND Waldreport 20 Fallstudien aus 11 Bundesländern veröffentlicht, darunter auch drei aus Bayern. Anhand der Negativbeispiele erhob der BUND Naturschutz damals die Forderung, dass es klare gesetzliche Vorgaben für die Waldwirtschaft in Bayern geben muss, vor allem in Schutzgebieten. Die aktuellen Vorfälle im Fürstlich Löwenstein‘schen Wald im Hafenlohrtal verdeutlichen die große Dringlichkeit dieser Forderungen:

Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) üben heftige Kritik an der Waldbewirtschaftung im Fürstlich Löwenstein'schen Wald im Hafenlohrtal im Landkreis Main-Spessart. Wie Recherchen des BN ergeben haben, werden die ehemals vorherrschenden alten Buchenwälder seit einigen Jahren durch große Kahlschläge abgeholzt und durch Douglasienan­pflanz­­ungen in Nadelholzforste umgewandelt. Den Kahlschlägen fielen im ausgewiesenen europäischen Vogelschutz­gebiet auch viele uralte, dicke Buchen sowie Höhlen- und Biotopbäume zum Opfer.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=82433


Quellenangabe / Foto

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

18.04.2016

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Das Reh in Franken - Als Schädling betitelt ...
Das Reh in Franken - Als Schädling betitelt ...
Das Reh in Franken

23/24.04.2016

Als relativ anpassungsfähige Säugetierart
hat das Reh zahlreiche Lebensräume erschlossen.Als sehr Stanorttreue Tierart sind sie auch in Franken mehr oder minder regelmäßig anzutreffen.Besonders im Spätsommer und den späten Herbstmonaten wenn die Brunft, bzw. die Nachbrunft der Tiere einsetzt ist es möglich „treibende Böcke“ mit einer nicht unerheblichen Anzahl an läufigen Ricken zu dokumentieren.

Rehe erreichen Kopf- Rumpflängen von bis zu 120 Zentimetern und ein Gewicht das bei Rehböcken über 30 Kilogramm hinausragen kann. Rehböcke verteidigen Revier und Ricke gegenüber anderen Artgenossen mit großen Einsatzwillen. Nach der Paarung der Spätsommer oder Spätherbstmonate werden die Kitze im April / Mai des darauf folgenden Jahres gesetzt.

Leider gewinnt man zunehmend den Eindruck als würden die Rehe als Waldschädlinge angesehen und der Jagddruck sollte erhöht werden. Doch beim Gang durch die Wälder wird rasch klar wer hier tatsächlich der "Waldbeeinträchtiger" ist ...

Für uns zählt das Reh zum unverzichtbaren Inventar der Natur welches auch dauerhaft hier verbleiben soll ...


In der Aufnahme von Johannes Rother

-  Rehgruppe

Mehr Aufnahmen und Infos zum Reh auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21772



Was ist den ein (Erlen)- Bruchwald
Was ist den ein (Erlen)- Bruchwald
Was ist den ein (Erlen)- Bruchwald

23/24.04.2016

Als Bruch
(ausgesprochen mit kurzem oder langem Vokal u) oder Broich (ausgesprochen mit langem Vokal o, das i ist ein Dehnungs-i) wird im allgemeinen Sprachgebrauch ein permanent nasser, örtlich überstauter, langfristig gefluteter, sumpfiger Wald bezeichnet.

Damit lässt sich der langfristig bis ständig geflutete Bruchwald vom zeitweilig (episodisch) gefluteten Sumpfwald und vom regelmäßig (periodisch) Auwald abgrenzen, die durch kürzere und ausgeprägtere Wasserstandsänderungen gekennzeichnet sind.


Mehr zum Thema auf den Seiten von Wikipedia unter

- https://de.wikipedia.org/wiki/Bruchwald


Quellenangabe
Wikipedia


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Blick in einen Erlenbruchwald

Mehr Aufnahmen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken® unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=82411

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EU-Parlamentarier und DBU diskutierten Umwelt-Fragen
EU-Parlamentarier und DBU diskutierten Umwelt-Fragen
EU-Parlamentarier und DBU diskutierten Umwelt-Fragen

23/24.04.2016

Osnabrück
. Zu einem Informationsaustausch über nationale und internationale Themen des Natur- und Umweltschutzes besuchte Jens Gieseke (44, CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments, jetzt die Geschäftsstelle der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. Mit DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann und den Abteilungsleitern Prof. Dr. Werner Wahmhoff und Josef Feldmann diskutierte Gieseke Fragen der Energiewende und des Spannungsfeldes zwischen Naturschutz und Landwirtschaft und informierte sich über Aufgaben und Ziele der größten Umweltstiftung Europas mit Sitz in Osnabrück.    

Gieseke begrüßt jüngste DBU-Forderungen zur entideologisierten Landwirtschaft


Dabei betonten die DBU-Vertreter gegenüber dem Mitglied im Umweltausschuss und stellvertretenden Mitglied im Agrarausschuss des Europäischen Parlamentes, dass die DBU sich für eine Entemotionalisierung von relevanten Umweltthemen einsetze, zur Versachlichung beitragen und bei Extrempositionen als Vermittler agieren wolle, was Gieseke sehr begrüßte. Bottermann hatte dabei unter anderem auf die jüngste Forderung der DBU verwiesen, eine offene, sachgerechte und entideologisierte Diskussion über die Zukunft einer wirklich nachhaltigen globalen Landwirtschaft zu führen. Die in der öffentlichen Wahrnehmung bestehenden Gegensätze zwischen Bio-Bauern und konventionellen Landwirten müssten abgebaut und Strukturen einer Lebensmittelproduktion geschaffen werden, die ökonomisch tragfähig, sozial vertretbar und ökologisch vorzeigbar seien.

Regelmäßiger Informationsaustausch mit der DBU angestrebt


Auch auf Konfliktfelder auf ihren Naturschutzflächen gingen die DBU-Vertreter ein. Die DBU, die als Treuhänderin vom Bund rund 60.000 Hektar auf 47 ehemals militärisch genutzten Flächen des Nationalen Naturerbes übernommen hat, könne auf einzelnen Flächen die Naturschutzrichtlinie der Europäischen Union (Fauna-Flora-Habitat, FFH) nicht einhalten, weil Teilbereiche sehr stark durch militärische Altlasten kontaminiert und nicht betretbar seien. So könne etwa auf Offenlandflächen ein Verbuschen nicht verhindert werden. In der Folge entstehe wieder Wald, auch wenn hier für Offenlandgebiete definierte Arten und Lebensraumtypen nach der FFH-Richtlinie geschützt werden sollten, die auf die Bedingungen des Offenlandes angewiesen seien. Gieseke sagte zu, dieses Problem in Brüssel bei der Europäischen Kommission zur Sprache zu bringen. Der Abgeordnete Jens Gieseke will die wertvolle Arbeit der Umweltstiftung unterstützen: „Die DBU leistet hervorragende Arbeit auf vielen Feldern des Naturschutzes. Wir müssen die Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene so setzen, dass der Erfolg nicht durch Bürokratie verhindert wird.“ Gieseke setzt daher auf einen regelmäßigen Informationsaustausch mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.


In der Aufnahme


- Der DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann begrüßte den EU-Parlamentarier Jens Gieseke vor der Villa auf dem Gelände der Deutschen Bundesstiftung Umwelt


Quellenangabe/Foto:

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
20.04.2016

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Pflege von Kopfweiden
Pflege von Kopfweiden

Pflege von Kopfweiden

23/24.04.2016

Wie werden Kopfweiden gepflegt?


Hinweise zu dieser nicht mehr gläufigen Fragestellungen finden Sie auf den Seiten des Landschaftspflegeverband Mittelfranken

- https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=11&ved=0ahUKEwjuksTdzaTMAhVqDsAKHbSLDgcQFghPMAo&url=http%3A%2F%2Fwww.lpv-mittelfranken.de%2Findex.php%2Fobstsortenliste.html%3Ffile%3Dfiles%2FLPV%2FDownloads%2FFaltblaetter%2520Massnahmen%2FKopfweidenpflege_Faltblatt_LPV_Mfr.pdf&usg=AFQjCNFC9Z2_vFr5srOE208k56icaGLJ2A&cad=rja


Quellenangabe


Landschaftspflegeverband Mittelfranken
Feuchtwanger Straße 38, 91522 Ansbach
Tel.: 0981 / 4653-3520
Fax: 0981 / 4635-3535 Email : info@lpv-mfr.de
www.lpv-mfr.de


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In der Aufnahme von Johannes Rother


- sehr selten geworden ....alte Kopfweidenbestände in Bayern

Mehr Aufnahmen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken® unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=72456


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Fasane in Deutschland
Fasane in Deutschland
Der Fasan (Phasianus colchicus)

23/24.04.2016

Ursprünglich stammt der Fasan aus Mittelasien
und lebt auch aufgrund regelmäßiger Aussetzungen mittlerweile in ganz Mittel- und Westeuropa. Seinen Lebensraum hat der Fasan vorwiegend in weiten Feldfluren gefunden, wo ihm Gehölze und Hecken Deckung bieten.

Mehr zum Thema des NABU/NRW unter


- https://nrw.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/jagd/jagdbare-arten/weitere-vogelarten/05322.html

Quelle

NABU

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Fasanenmännchen

Mehr Aufnahmen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken® unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=36803

Protection of Species Award - 2015
Protection of Species Award - 2015
                                 Artenschutz zeichnet aus - Protection of Species Award - 2015

                   Die Audi Stiftung für Umwelt ist Preisträger des Protection of Species Award 2015

Artenschutz in Franken® würdigt mit dem begehrten Preis die langjährigen, gemeinschaftlichen Bemühungen zur Erhaltung bundesdeutscher Biodiversität.

Ingolstadt, 21. April 2016. Zum 14. Mal wurde er verliehen, der Artenschutzpreis - Protection of Spezies Award - des Artenschutz in Franken (A.i.F). Aufgrund einiger Verzögerungen konnte die Auszeichnung, welche den 2015er Preisträger würdigt, in einer kleinen Feierstunde nun erst übergeben werden.

Erneut standen über 50 Nominierungen an, aus welchem das Award - Gremium unserer Organisation die schwierige Entscheidung treffen durfte den oder die Preisträger zu ermitteln.

                                       Die Audi Stiftung für Umwelt wurde als Preisträger benannt.

                                  Ausgezeichnet wird die Audi Stiftung für Umwelt für das Projekt:

                                                           „Stelen bundesdeutscher Biodiversität“  
                              – Leuchttürme der Artenvielfalt und der erlebbaren Umweltbildung –


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=69156


Im Bild von links:
Thomas Artur Köhler (1. Vorsitzender des Artenschutz in Franken®) überreicht den Protection of Species Award 2015 an Prof. Dr. Hubert Waltl (Vorsitzender des Kuratoriums der Audi Stiftung für Umwelt)

Bildautor:
Stefan Sauer


Auwaldstrukturen "intensiv bearbeitet"
Auwaldstrukturen "intensiv bearbeitet"

Wenn Kuckuck und Rohrweihe mit gravierenden Lebensraumveränderungen konfrontiert werden.

23/24.04.2016

Deutschland.
Aus besonderem Anlass möchte Sie der Verband Artenschutz in Franken® über einen nicht nur in unseren Augen nicht gerade sensiblen Umgang mit einer in einer ähnlich der Auwaldstruktur geformten Fläche informieren.

Dank ihrer intensiven Informationen, für die wir uns auch auf diesem Weg erneut ganz herzlich bedanken, zeigen diese uns doch Tag für Tag auf wie eng sie sich mit dem Verband Artenschutz in Franken® verbunden führen, konnten wir ein hochwertiges, gefährdetes Biotop vor wenigen Tagen selbst besehen.  

Wälder entlang unserer Bäche und Flüsse, bilden ein einzigartiges Biotop ab.

Die Auwälder, die  mehr oder minder intensiv vom  Wechsel  zwischen Überflutung und Trockenzeiten geprägt  sind, stellen Lebensräume dar, die nicht nur in unserem Land zunehmend selten werden. Sie sind häufig verinselte Lebensräume die als Oasen der Biodiversität bezeichnet werden können.

Wenn diese Bereiche, wie wir bei unserer Exkursion erkennen konnten, Lebensraum für auch im Bestand gefährdete Arten sind, bedarf es eines dringlichen Managements welches diese hochwertigen Areale in einem intakten Zustand zu halten vermag.

Über 80 aussagekräfige Aufnahmen dokumentieren die Eingriffe und anteilig auch die Lebensformen wie z.B. die Rohrweihe bei Nestbau, oder auch den Mittel- und Kleinspecht bzw. den Kuckuck die hier nich einen Rückzugsraum gefunden haben.

Doch machen Sie sich doch ihr eigenes Bild.


Hier gehts zur Diashow:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=82365&startid=0

In der Aufnahme

- Hart eingegriffen wurde in die Weichholzaue .. Lebensräume wurden bei dieser Aktivität sicherlich nicht bewusst gefördert.




Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Bildgebende Neuigkeiten auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken®

23/24.04.2016

Franken. Ulrich Rösch
konnte es gelingen neue Naturaufnahmen zu erstellten. In höchst ausdrucksvoller Form ist es ihm gelungen folgende Arten abzubilden:

  • Amsel
  • Höckerschwan
  • Kanadagans
  • Kleinspecht
  • Reh
  • Rothalstaucher
  • Silberreiher
  • Weißstorch

Zu finden in der entsprechende Rubrik, hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme:

- Kleinspecht an der Baumhöhle





Naturtourismus im Nationalpark
Naturtourismus im Nationalpark

Naturtourismus im Nationalpark: positiv für die Regionalentwicklung

23/24.04.2016

- Studie ermittelt jährlich rund 53 Millionen Besuchstage pro Jahr
- BfN-Präsidentin: Potenziale mit qualitätsvollen Angeboten stärker nutzen

Bonn.
Die deutschen Nationalparke zwischen dem Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer und Berchtesgaden stellen wichtige Destinationen auf dem deutschen Naturtourismusmarkt dar. Die 15 Nationalparke, die vor 2015 in Deutschland ausgewiesen wurden, zählen durchschnittlich rund 53 Millionen Besuchstage pro Jahr. In der Summe bewirken diese Besuchstage in den deutschen Nationalparken einen Bruttoumsatz von 2,78 Milliarden Euro. Von dem hieraus entstehenden Einkommen (Einkommensäquivalent) können mehr als 85.000 Menschen im Umfeld der Nationalparke leben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Universität Würzburg, die jetzt veröffentlicht wurde. Gefördert wurde die Studie vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums.

"Nationalparke leisten neben ihrer hauptsächlichen Funktion im Bereich Naturschutz, nämlich große Räume für eine freie Entwicklung der Natur zu schaffen, einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung einer Region", sagte BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel. "Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung des Naturtourismus in Nationalparken sind eine gute Grundlage für eine verstärkte Kooperation und weitere Inwertsetzung und zeigen bislang ungenutzte Potenziale auf. Dabei geht es jedoch nicht darum, immer mehr Gäste haben zu wollen. Es kommt vielmehr darauf an, das hohe Qualitätsversprechen, das von der Marke 'Nationalpark' ausgeht, auch touristisch entsprechend auszufüllen."

Die Studie gibt Auskunft über die Gästestrukturen, die ausgeübten Aktivitäten, das Ausgabeverhalten, die Wahl des Verkehrsmittels bei der Anreise in die betreffende Region und die Motivation der Besucher und Besucherinnen der Nationalparke Deutschlands. Gut zwei Drittel der Gäste wissen laut der Ergebnisse grundsätzlich über den Schutzstatus "Nationalpark" Bescheid. Der Status als Nationalpark ist im Durchschnitt für rund 28  Prozent der Gäste ein wichtiger Grund für den Aufenthalt in der Region. Die Spitzenwerte werden dabei vom Müritz Nationalpark (47,7 %) und dem ältesten Nationalpark Deutschlands, dem Bayerischen Wald (45,8 %), belegt.

"Die Ergebnisse helfen dabei, die oftmals emotional geführte Debatte um Kosten und Nutzen der Nationalparke mit wissenschaftlich fundierten Ergebnissen zu versachlichen", erklärte die BfN-Präsidentin.

Die Studie ist unter dem Titel "Regionalwirtschaftliche Effekte durch Naturtourismus" in den BfN-Skripten (Heft 431) erschienen (ISBN 978-3-89624-167-2).

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Nationalparke: In Deutschland gibt es derzeit 16 Nationalparke. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald wurde 2015 ausgewiesen und ist deshalb in der Studie noch nicht berücksichtigt.

Besuchstage: Tage, an denen das Großschutzgebiet durch eine Person besucht wurde


Quellenangabe/Foto:

23/24.04.2016

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

20. April 2016
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Klimaschutzziele bis 2050 nachschärfen
Klimaschutzziele bis 2050 nachschärfen
NABU: Bundesregierung muss Klimaschutzziele bis 2050 nachschärfen

22/23.04.2016

Tschimpke: Schnelle Anpassung an Paris-Agreement / Klimaschutz nur mit naturverträglichen erneuerbaren Energien
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New York/Berlin
– Zur heutigen Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens „Paris-Agreement“ in New York erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Dem historischen Ereignis der Unterzeichnung des Paris-Agreements müssen nun auch entschlossene Taten folgen. Die Bundesregierung muss endlich die Klimaschutzziele bis 2050 nachschärfen – nur dann passen sie mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens zusammen und tragen zur Umsetzung der Sustainable Development Goals in Deutschland bei, wozu sich Deutschland verpflichtet hat.“ Nur wenn die Treibhausgase bis 2050 um mindestens 95 Prozent gegenüber 1990 gemindert würden, sei das Ziel, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad – besser noch auf 1,5 Grad – zu begrenzen, überhaupt noch zu erreichen. „Die bisherigen Pläne der Bundesregierung gehen nicht weit genug, um die Pariser Ziele zu erreichen. Auch die Novelle des EEG ist völlig kontraproduktiv für die Klimaziele, denn statt der notwendigen Beschleunigung bremst das neue EEG den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien völlig aus. Man bekommt den Eindruck, es fehlt der Bundesregierung an einer Gesamtstrategie für den Klimaschutz und sie liefert nur Stückwerk“, so Tschimpke.

Auch auf europäischer Ebene ist die Euphorie von Paris längst dem politischen Pragmatismus gewichen. „Wenn EU-Energiekommissar Arias Cañete die viel zu schwachen 2030-Ziele der EU erst in der nächsten Legislatur anfassen will, kommt das einem Verrat am Pariser Klimaabkommen gleich, denn das 1,5-Grad-Ziel rückt dann in weite Ferne“, so NABU-Klimaexperte Sebastian Scholz.

Gemeinsam mit rund 40 Organisationen hat der NABU den „Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft“ erarbeitet. Darin werden konkrete Vorschläge unterbreitet, welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen, um die Klimaschutzziele bis 2050 erreichen zu können:

Im Internet zu finden unter: https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/klimaschutz/klimaschutzplan2050-nabu.pdf

Mehr Infos

www.nabu.de/klimaschutz

Für Rückfragen:
Sebastian Scholz, NABU-Klimaexperte, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1617, Mobil +49 (0)172-4179727, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de

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NABU-PRESSESTATEMENT | 22. APRIL 2016

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Schliepenlanke wieder ein Fließgewässer
Schliepenlanke wieder ein Fließgewässer
NABU: Nach über 100 Jahren ist die Schliepenlanke wieder ein Fließgewässer

22/23.04.2016

Altarm-Anschluss weiterer Erfolg beim größten Fluss-Renaturierungsprojekt in Europa/ Spenden machen es möglich/ 70 Kilometer westlich von Berlin entsteht ein Naturparadies

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Rathenow – Nach über 100 Jahren ist die Schliepenlanke bei Rathenow wieder ein Fließgewässer. Der Altarm-Anschluss bei Rathenow ist für den NABU ein weiterer wichtiger Schritt bei der naturnahen Gestaltung der Unteren Havelniederung. Der Anschluss des Havel-Altarms flankiert das Großvorhaben, das der NABU gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz sowie den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt umsetzt: Die Untere Havel, 70 Kilometer westlich von Berlin, soll sich in den nächsten Jahren wieder zu einem lebendigen Fluss entwickeln.

„Der Anschluss der Schliepenlanke wurde vollständig aus Spenden finanziert.
Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Zahlreiche Mitglieder, Unterstützer und auch Unternehmen haben dafür gespendet. Sie wollen, wie der NABU, dass an der Unteren Havel wieder ein Naturparadies entsteht. Hier zeigt sich, was praktischer Naturschutz leisten kann“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller am Freitag bei einer Feierstunde in Rathenow. Unter Federführung des NABU und gemeinsam mit den Partnern des NABU habe das Gesamt-Projekt Modellcharakter, weit über die Region hinaus. „Wir brauchen lebendige Flüsse mit Auen und natürlichen Überflutungsflächen. Sie bieten nicht nur Unterschlupf für viele Arten, sondern auch einen  natürlichen Hochwasserschutz“, so Miller weiter. Bundesweit bestehe nach wie vor großer Handlungsbedarf an Flüssen, besonders an den Bundeswasserstraßen, von denen nur etwa ein Prozent momentan in einem guten ökologischen Zustand seien.

„Der NABU engagiert sich für Mensch und Natur.
Bei der Schliepenlanke trifft es das genau. Nicht nur die Natur profitiert, sondern auch die Anlieger am Fluss sowie die Menschen, die in die Region kommen und Erholung suchen“, sagte Rocco Buchta, Leiter des NABU-Instituts für Fluss- und Auenökologie. Mit dem Anschluss der Schliepenlanke wurde unter anderem eine ca. zwei Hektar große Insel geschaffen, auf einer Fläche von ca. 1.000 Quadratmetern wurde hier Auenwald initialisiert. Eine rund 70 Meter breite Öffnung entstand, durch die das Wasser in den Altarm fließt. Während der Bauarbeiten wurden aus dem Gewässer rund 1.000 Kubikmeter Schlick-Wasser-Gemisch geholt. Insgesamt kostete die Maßnahme eine halbe Million Euro. Der Havel-Altarm bei Rathenow war vor über 100 Jahren im Zuge des Baus der Neuen Schleuse vom Hauptstrom der Havel abgetrennt worden, als der Fluss an dieser Stelle begradigt wurde, um den damals langen Schleppzügen die Passage zu erleichtern.

Mehr Infos: www.NABU.de/natur-und-landschaft/fluesse/untere-havel/


Für Rückfragen:
Rocco Buchta, Leiter NABU Institut für Fluss- und Auenökologie, Tel. 033385-49 90 00, mobil +49 (172) 9193680, E-Mail: Rocco.Buchta@NABU.de


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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 43/16 | 22. APRIL 2016
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NABU-Studie: Schärfere Grenzwerte für Schiffsemissionen ...
NABU-Studie: Schärfere Grenzwerte für Schiffsemissionen ...

NABU-Studie: Schärfere Grenzwerte für Schiffsemissionen in Nord- und Ostsee sorgen für klare Verbesserung der Luftqualität

22/23.04.2016

Miller: Umweltzone auf See (SECA) zeigt Wirkung – Befürchtungen der Reeder waren unbegründet

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Hamburg – Bereits gut ein Jahr seit Einführung verschärfter Schwefelgrenzwerte für Schiffskraftstoffe ist die Luftschadstoffbelastung in Nord- und Ostsee erheblich zurückgegangen. Das ist das Ergebnis einer heute vom NABU vorgestellten Studie. Wissenschaftler des niederländischen Forschungsinstitus CE Delft haben im Auftrag des NABU erstmalig für Europa ausgewertet, wie sich die erhöhten Anforderungen an die Kraftstoffqualität in Schwefelemissionskontrollgebieten (Sulphur Emission Control Area: SECA) auf Umwelt und maritime Wirtschaft auswirken.

Die Untersuchungen zeigen auch, dass sich Bedenken der Reeder nicht bestätigten. Diese hatten wegen der schärferen Vorgaben für den Schiffsdiesel vor signifikanten Kostensteigerungen und einer Verlagerung von Verkehren auf die Straße gewarnt. Der maximale Schwefelanteil für Schiffskraftstoffe in Nord- und Ostsee sowie dem Ärmelkanal war durch die Internationale Seeschifffahrts-Organisation IMO zum 1. Januar 2015 von 1,0 Prozent auf 0,1 Prozent gesenkt worden.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die Umweltzone auf See zeigt Wirkung. Unsere Studienergebnisse belegen die durchweg positive volkswirtschaftliche Bilanz. Durch die Verwendung höherwertiger Kraftstoffe konnte der Ausstoß von Schiffsabgasen um 50 Prozent und mehr gesenkt werden. Entsprechend geringer fielen die Kosten für Gesundheits- und Umweltbelastungen aus, die die Gesellschaft zu tragen hat. Die SECA ist ein europäisches Erfolgsmodell, von dem das klare Signal ausgeht, jetzt auch global die Standards zu verschärfen.“ Die Abgasbelastung durch die internationale Schifffahrt stehe in keinem Verhältnis zum heutigen Technologiestand verfügbarer Abgassysteme. Während die Emissionen von Lkw, Pkw und Baumaschinen an Land zunehmend reguliert seien, genössen  Schiffe nach wie vor ein nicht länger hinnehmbares Verschmutzungsprivileg und hätten beim Thema Umweltschutz einen klaren Nachholbedarf. Miller: „Wir müssen uns schnellstmöglich vom giftigen Schweröl als Treibstoff verabschieden und flächendeckend Abgassysteme in den Schiffen installieren.“

NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger: „Die Luftqualität könnte sogar noch deutlich besser sein, denn das große Manko der derzeitigen SECA sind fehlende Kontrollen. Derzeit wird lediglich punktuell im Hafen kontrolliert, weshalb wir eine hohe Dunkelziffer an Gesetzesverstößen auf See vermuten. Der wirtschaftliche Anreiz, gegen geltendes Recht zu verstoßen und mit billigerem Schweröl zu fahren, ist einfach zu groß, während das Risiko erwischt zu werden, verschwindend gering ist.“ Zudem belaufen sich die Geldstrafen in vielen Ländern auf wenige Hundert bis Tausend Euro, was keinen abschreckenden Effekt haben dürfte. Mittlerweile melden sich nach Beobachtungen des NABU selbst aus der Schifffahrtsbranche vermehrt Stimmen, die stärkere Kontrollen fordern, weil sie Wettbewerbsnachteile aufgrund von betrügerischen Aktivitäten der Konkurrenz fürchten. „Fest installierte Messgeräte an Bord jedes Schiffes, stichprobenartige Kontrollen auch auf offener See und in Küstengewässern sowie deutlich höhere Strafen sind hier die einzig zielführenden Maßnahmen, die Einhaltung bestehender Gesetze flächendeckend zu gewährleisten“, so Oeliger.

Mit Blick auf die geplante Absenkung der globalen Schwefelgrenzwerte von Schiffstreibstoffen von derzeit maximal 3,5 Prozent auf 0,5 Prozent ab 2020 lässt sich bereits heute sagen, dass die volkswirtschaftlichen Vorteile eventuelle Mehrkosten durch hochwertigere Kraftstoffe deutlich übertreffen werden. „Jeder Euro und jeder Dollar, der mehr in eine sauberere Schifffahrt gesteckt wird, kommt allen Menschen und der Umwelt doppelt und dreifach zugute. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation IMO muss daher bei ihrem Zeitplan bleiben und bereits in vier Jahren strengere Grenzwerte umsetzen“, so Axel Friedrich, internationaler Verkehrsexperte und wissenschaftlicher Berater des NABU.

Weitere Ergebnisse der Studie im Überblick:

-          Die Luftqualität in Küstengebieten hat sich nach Verschärfung der Schwefelgrenzwerte von maximal 1 Prozent auf 0,1 Prozent im Jahr 2015 deutlich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. In einigen Ländern wurde ein Rückgang von Schwefeldioxid (SO2) von 50 Prozent und darüber hinaus gemessen.

-          Die Verschärfung der Schwefelgrenzwerte in Nord- und Ostsee führte zur Vermeidung erheblicher volkswirtschaftlicher Kosten, insbesondere durch die Reduzierung von Gesundheits- und Umweltschäden, obwohl externe Kosten etwa durch Ernteschäden oder Schäden an Gebäuden in der Studie noch gar nicht berücksichtigt wurden.

-          Allein durch vermiedene Kosten im Gesundheitssektor konnten 4,4 bis acht Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden. Demgegenüber standen zusätzliche Kraftstoffkosten von 2,3 Milliarden Euro, so dass sich allein in diesem Bereich ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von 1,9 bis 3,5 ergibt.

-          Die ausreichende Verfügbarkeit von höherwertigem Marinediesel mit 0.1 Prozent Schwefelanteil infolge der Umstellung war unproblematisch. Auch eine Kostensteigerung konnte nicht festgestellt werden, zumal niedrige Ölpreise vorlagen.

-          Der Preis für Marinediesel sank sogar deutlicher als der Preis für Schweröl sowie Straßendiesel.

-          Auf Seiten der maritimen Wirtschaft konnten weder signifikante Verschiebungen der Transportleistung hin zum Straßengüterverkehr entlang der SECA-Gebiete festgestellt werden, noch konnte das Einstellen von einzelnen Fährverbindungen auf die neue SECA-Regelung zurückgeführt werden.

-          Das Geschäft von Roll-On-Roll-Off-Fähren, die überwiegend oder ausschließlich in der SECA fahren, wurde Branchenaussagen zufolge bisher nicht von den verschärften SECA-Anforderungen tangiert. Einige Anbieter berichteten sogar von Zuwächsen bis hin zu Rekordgewinnen in 2015 oder richteten neue Services ein.

-          Von den kontrollierten Schiffen entsprachen laut den Daten von EMSA drei bis neun Prozent nicht den gesetzlichen Vorgaben. Überwachungsflüge auf See zeigten hingegen, dass bis zu 30 Prozent der Schiffe Kraftstoffe mit zu geringer Qualität verwendeten. Auch Experten weisen darauf hin, dass auf hoher See ein deutlich höherer Anteil der Schiffe nicht gesetzeskonform unterwegs ist. Hier werden dringend mehr und qualitativ bessere Daten benötigt, um gesicherte Aussagen treffen zu können.

-          Art und Umfang der Kontrollen müssen deutlich erhöht werden, um die gesetzlich vorgegebene Quote einhalten zu können. Die zuständigen Behörden tragen die Verantwortung dafür, dass die Kontrollquote erreicht wird, ausreichend Personal vorhanden ist und dieses entsprechend geschult wird.

-          Sanktionen sind derzeit überwiegend so ausgestaltet, dass sie keine abschreckende Wirkung entfalten. Hier sollte dringend nachgebessert werden. Darüber hinaus sollten Informationen über Verstöße an andere Hafenstandorte weitergegeben werden, um auch dort Kontrolle zu erleichtern bzw. anzuregen.


Die vollständige Studie „SECA Assesment: Impacts of 2015 SECA marine fuel sulphur limits“ des niederländischen Forschungsinstitus CE Delft finden Sie hier: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/verkehr/nabu-seca-studie2016.pdf

Mehr Infos:
www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/verkehr/schifffahrt/index.html

Für Rückfragen:

Dietmar Oeliger, Leiter Verkehrspolitik, E-Mail: Dietmar.Oeliger@NABU.de, Tel. +49 (0) 30-284.984-1613 oder Mobil +49 (0) 172-9201823.

Daniel Rieger, Referent Verkehrspolitik, E-Mail: Daniel.Rieger@NABU.de, Tel. +49 (0) 030-284.984-1927 oder Mobil 0174-1841313.

Dr. Axel Friedrich, Internationaler Verkehrsexperte, E-Mail: Axel.friedrich.berlin@gmail.com, Mobil +49 (0) 152.29483857

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Haubentaucher in der Balz


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Neu auf der Internetpräsenz des AiF
Neu auf der Internetpräsenz des AiF
Neu auf der Internetpräsenz des AiF

22/23.04.2016

Franken
. Albert Meier hat uns neue Wildlife Aufnahmen mitgebracht

Neu eingestellt wurden:


- Boudinotiana notha, Mittleres Jungfernkind  (schwarze Jungraupe)
- Lunaria annua, Einjähriges-, Judas-Silberblatt

Auf unserer Seite zu finden unter:

- Schmetterlinge / Spanner (Geometridae) - Boudinotiana notha, Mittleres Jungfernkind
- Flora/ Kreuzblütler (Brassicaceae) - Lunaria annua, Einjähriges-, Judas-Silberblatt

In der Aufnahme

- Boudinotiana notha, Mittleres Jungfernkind  (schwarze Jungraupe)


Neues auf der Internetpräsenz des AiF
Neues auf der Internetpräsenz des AiF
Neue Aufnahmen auf unserer Internetpräsenz

21/22.04.2016

Franken. Johannes Rother
hat sich stundenlang auf die "Pirsch" begeben um neue Aufnahmen für die Internetpräsenz des Artenschutz in Franken® abzulichten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.


Neu auf unserer Seite finden sich nun:

Buchfink
Goldammer
Teichhuhn
Nonnengans
Mittelmeermöwe
Rohrammer - Weibchen
Kormoran
Löffelente

Wo ?
- In der entsprechenden Rubrik.... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20335

In der Aufnahme

- Rotkehlchen


Maus ist nicht gleich Maus
Maus ist nicht gleich Maus

Die Erdmaus ... ein typischer "Wühler"

21/22.04.2016

Bayern.
"Sie" bevorzugt die kühlen und nassen Bereiche, die Erdmaus. Der Grund dafür ist recht einfach, bei ansteigenden Temperaturen steigt auch der Wasserverbrauch der Erdmaus an. Dadurch hat sich der Kleinsäuger auf die kühleren und nasseren Lebensräume eingestellt.

Auch aufgrund des Lebensraums legt das Tier ihr Gangsystem teilweise unterirdisch oder bei nassen Standorten fast ausschließlich oberirdisch an.

Mehr zur Erdmaus auf den Seiten des Artenschutz in Franken® unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=82326


Vogelwelt im Frühlingswald
Vogelwelt im Frühlingswald
Vogelwelt im Frühlingswald

21/22.04.2016

Bayern.
Im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ begleitet der Nationalpark-Ranger Robert Stockinger seine Gäste zu einer vogelkundlichen Wanderung im morgendlichen Wald.
In der Morgendämmerung beginnt im Wald täglich aufs Neue ein einmaliges Konzert: Die Vogelwelt erwacht und gleicht einem Orchester, das schließlich den ganzen Wald erfüllt.

Ranger Robert Stockinger lädt Interessierte dazu ein, ihn auf einer Morgenwanderung zu begleiten, um die Stimmen der verschiedenen Sänger unterscheiden zu lernen und bei ihrem morgendlichen Gesang zu beobachten.

Dieselbe Führung wird am 30.4. nochmals angeboten, allerdings dann bereits um 7 Uhr. Ab 19. Mai bis 23. Juni haben Sie die Möglichkeit im Rahmen des Sommerprogramms des Nationalparks wöchentlich am Donnerstag an der Führung teilzunehmen.

Wann: Samstag, 23.04.2016, 8:00 Uhr, Dauer: ca. 3 Std.

Wo: Treffpunkt: Waldhäuser Kapelle

Kosten: Kostenlose Führung

Ausrüstung: Bitte ein Fernglas mitbringen! Bei starkem Wind und starkem Regen fällt die Führung aus.

Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 00 77 66 55 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher erforderlich.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Erlenzeisig - Weibchen


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Nachschärfung der nationalen Klimaziele
Nachschärfung der nationalen Klimaziele
Zivilgesellschaft fordert Nachschärfung der nationalen Klimaziele

21/22.04.2016

Über 40 Organisationen legen gemeinsamen „Klimaschutzplan 2050“ vor

Kurz vor der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens am Freitag in New York
appelliert ein breites Spektrum von über 40 Organisationen an die Bundesregierung, die nationalen Klimaschutzziele zu verschärfen und dies gesetzlich festzuschreiben. Für das Jahr 2050 müsse das deutsche Klimaschutzziel auf mindestens 95 Prozent weniger CO2 im Vergleich zu 1990 angehoben werden. Dies erforderten die Pariser Klima-Beschlüsse, mit denen sich die Weltgemeinschaft auf eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad, und wenn möglich unter 1,5 Grad Celsius, geeinigt hat. Derzeit liegt das deutsche Klimaziel für das Jahr 2050 bei 80 bis 95 Prozent CO2-Reduktion.  


In einem in Berlin vorgestellten „Klimaschutzplan 2050 der Zivilgesellschaft“ heißt es, dass ein ambitionierter Klimaschutzpfad nur eingeschlagen werde, wenn Deutschland sein Reduktionsziel von 40 Prozent weniger CO2 bis 2020 erreicht. Dafür sei u. a. ein zusätzliches Abschalten von Braunkohlekraftwerken notwendig.

                                                                                                                                                     
Mit ihren Vorschlägen wollen die Organisationen der Bundesregierung einen national und international angemessenen Rahmen für deren Klimaschutzplan 2050 setzen. Dieser soll vom Kabinett noch vor dem Sommer verabschiedet werden. In ihrem Papier analysieren die Verfasser des „Klimaschutzplans 2050 der Zivilgesellschaft“ sämtliche relevanten Bereiche, von der Energiewirtschaft über den Verkehr, die Industrie, den Handel und den Gebäudebereich bis zur Landwirtschaft.


Zu den Unterzeichnern gehören u. a. Umweltverbände wie Greenpeace, der WWF, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Germanwatch und der Verkehrsclub Deutschland e. V. sowie die Entwicklungsorganisationen Misereor, Brot für die Welt, Islamic Relief Deutschland und Oxfam, die Evangelische Kirche der Pfalz, die Nordkirche
und viele mehr.


„Paris war ein wichtiger Meilenstein im internationalen Klimaschutz.
Jetzt muss auch Deutschland seine Hausaufgaben machen. Die CO2-Emissionen sind zuletzt wieder gestiegen, die Klima- und Effizienzziele für das Jahr 2020 werden deutlich verfehlt und mit der geplanten EEG-Novelle wird der Ausbau der erneuerbaren Energien ausgebremst“, sagt die stellvertretende BUND-Geschäftsführerin Antje von Broock. „Die Bundesregierung muss mit ihrem Klimaschutzplan einen sicheren Pfad abstecken, wie Deutschland in den nächsten 35 Jahren seine CO2-Emissionen auf nahezu Null reduzieren kann. Unser von über 40 Organisationen gemeinsam veröffentlichtes Klimaschutz-Programm zeigt die Richtung, in die es gehen muss“, so von Broock.


Nötig seien auch ambitioniertere Zwischenziele für die Jahre 2030 und 2040 und die Festsetzung entsprechender Unterziele für den Energie-, Verkehrs-, Industrie- und Gebäudesektor sowie die Landwirtschaft in einem Klimaschutzgesetz. Das Bündnis forderte die Bundesregierung darüber hinaus auf, noch in dieser Legislaturperiode den Kohleausstieg bis 2035 gesetzlich festzuschreiben. Ein geregelter Kohleausstieg gewährleiste Planungs- und Investitionssicherheit und ermögliche die Einleitung des notwendigen Strukturwandels in den betroffenen Regionen.

„Die Bundesregierung muss den Klimaschutz voranbringen und für die Menschen in den Kohleregionen Klarheit sowie sozialverträgliche Perspektiven schaffen. Es darf keine neuen Tagebaue geben, im Gegenteil: Der größte Teil der Braunkohle darf überhaupt nicht gefördert werden“, sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. „Deutschland muss jetzt mit einer konsequenten Fortsetzung seiner Energiewende die Chancen ergreifen, die eine klimafreundliche Wirtschaft bietet. Klimaschutz ist auch ein Innovationsmotor, der Wohlstand und Arbeit schafft. Nur so kann Deutschland seinen Beitrag leisten für die Entwicklung einer nachhaltigen, inklusiven und gerechten Weltwirtschaft, wie sie im vergangenen Jahr beim UN-Gipfel in New York und beim Klimagipfel in Paris beschlossen wurde."


Thilo Hoppe, entwicklungspolitischer Beauftragter bei Brot für die Welt, fordert die Bundesregierung auf, beim globalen Klimaschutz weiterhin eine Vorreiterrolle einzunehmen: „Damit das Pariser Abkommen Wirkung entfaltet, brauchen wir globale Vorreiter. Die Bundesregierung hat als Mitglied der Koalition der Ehrgeizigen einen großen Beitrag geleistet, die verletzlichsten Staaten für das Paris-Abkommen zu gewinnen. Diese werden genau beobachten, ob Deutschland auf nationaler Ebene umsetzt, was es in den globalen Klimavertrag hineinverhandelt hat.“


Bei den Pariser Klimaverhandlungen sei die Verankerung des 1,5 Grad-Erderwärmungslimits entscheidend dafür gewesen, dass auch die vom Klimawandel am stärksten betroffenen Entwicklungsländer das Abkommen mitgetragen hätten. „Ein halbes Grad weniger Erderwärmung bedeutet für die Menschen in verletzlichen Ländern weniger Zerstörung durch Wetterextreme wie Dürren und Hurrikans und schlicht eine höhere Chance, zu überleben“, so Hoppe.



Die Unterzeichner des „Klimaschutzplans 2050 der Zivilgesellschaft“:


Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V., Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der EKD, Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V., B.A.U.M. e.V., Bergwaldprojekt e.V., Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. (BEE), Bundesverband für Umweltberatung e.V., BildungsCent e.V., Bioland e.V., Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V., Brot für die Welt , BUND, Demeter e.V., Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, Deutscher Naturschutzring e.V., Evangelische Kirche der Pfalz, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, Germanwatch e.V. , Green City e.V., Greenpeace Deutschland, Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen, Islamic Relief Deutschland e. V., kate - Umwelt & Entwicklung, Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW, Misereor, Zentrum für Mission und Ökumene - nordkirche weltweit, NABU, NaturFreunde Deutschlands, Naturland e.V., Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, Oxfam Deutschland, PLÄDOYER für eine ökumenische Zukunft, Stiftung Zukunftsfähigkeit, SÜDWIND e.V., Verkehrsclub Deutschland, Vegetarierbund Deutschland e.V., Vereinte Evangelische Mission, Women in Europe for a Common Future, WissenLeben e.V., WWF Deutschland.

DOWNLOAD

   Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft [PDF, 4 MB]

- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Klimaschutzplan2050_WEB.pdf



KONTAKT

Sylvia Ratzlaff

Pressestelle

WWF Deutschland

Tel. 030-311 777 467

sylvia.ratzlaff@wwf.de


Quellenangabe

WWF Deutschland

20. April 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- naturnaher Bach in der Langzeitbelichtung


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Die Wilden Bienen von Ittlingen
Die Wilden Bienen von Ittlingen
Die Wilden Bienen von Ittlingen - Erster Projektbaustein erfolgreich abgeschlossen

20/21.04.2016

Baden-Württemberg.
Ein Projekt von Artenschutz in Franken®,Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, Familienzentrum Ittlingen,Gemeinde Ittlingen,LBBW-Stiftung - Stiftung Landesbank Baden-Württemberg, Margarethe- Müller-Bull Stiftung.

Es gibt 560 Wildbienenarten in Deutschland. Anders als die besser bekannten Honigbienen leben sie nicht in „Völkern“, sondern sind Einzelgänger. Aber zusammen mit ihnen bestäuben sie die Blüten von Bäumen, Blumen und Kulturpflanzen und erhalten so unsere Kulturlandschaften und Nahrungsgrundlagen.

Auch durch die industrielle Landwirtschaft sind die Wildbienenarten stark gefährdet. In der Gemeinde Ittlingen soll eine beispielhafte Reproduktionswand für Wildbienen installiert werden. Sie bietet Nistmöglichkeiten für viele hundert Wildbienen und informiert gleichzeitig über ihre Bedeutung und Gefährdung.

Gemeinsam engagieren wir uns für die Erhaltung der Biodiversität in der Bundesrepublik Deutschland.


Am Dienstag den 19.04.2016 wurde die eigentliche Reproduktionswand vor Ort, in einer mehrstündigen Aktion installiert.

Mehr Eindrücke und Informationen dieses innovativen Projektes unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81147

In der Aufnahme

Stolz auf das gemeinsam Erreichte ... die Wildbienenwand wurde montiert die ersten Gäste können nun einziehen ..


Artenschutz in Franken® - im Sinne uns nachfolgender Generationen


Drauf "gepfiffen"?
Drauf "gepfiffen"?
Die Pfeifente (Anas penelope) nun auch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

20/21.04.2016

Deutschland.
Ihre ursprünglichen Brutstätten liegen auch auf Island und den britischen Inseln sowie in weiten Teilen Skandinaviens, Russlands oder auch Sibiriens. Da die Pfeifenente zur Überwinterung auch nach Mitteleuropa zieht konnte sie diese Art anteilig auch hier behaupten, so das es hier mittlerweile auch einige feste Brutbestände gibt.


Mehr auf den Seiten Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=82315

In der Aufnahme von Manfred Illy

- Selten zu Gesicht zu bekommen .. die Pfeifenente in Deutschland


Hurraaaaaa ... die Wanderfalken sind daaaa ....
Hurraaaaaa ... die Wanderfalken sind daaaa ....
Schöpfung bewahren - Artenschutz im Erzbistum Bamberg

19/20.04.2016

Bayern/Welterbe Bamberg. Mehr als nur Worte - konkrete Projekte zur Sicherung der Artenvielfalt an Einrichtungen des Erzbistums Bamberg - finden im Welterbe zu Bamberg statt. Mit herausragender Unterstützung durch das Erzbistium Bamberg wurde im Jahr 2005 ein Gemeinschaftsprojekt der ganz besonderen Art umgesetzt.

Die Installation einer modularen Nisthilfe für Greifvögel.

Wanderfalken und Turmfalken
sind Vogelarten die sich als Kulturfolger dem Menschen erfolgreich anschließen konnten. Besonders umfangreiche Gotteshäuser stellen für diese Arten eine ganz besondere Herausforderung dar.

In den Nischen und Öffnungen der Bauwerke wurde die Reproduktion erfolgreich praktiziert.In den vergangenen Jahrzehnten wurde viele dieser Bauwerke jedoch zum Schutz vor verwilderten Tauben verschlossen. Die seit Jahrhunderten an diesen Bauwerken präsenten Falken und auch andere Tierarten verloren ihre angestammte Heimat.

Hier nun setzt das innovative Gemeinschaftsprojekt - Offene Gotteshäuser zur Sicherung der Schöpfung - an. Denn wir möchten einen sichtbaren Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität leisten.


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=30522


Seit einige Jahren konnte neben dem Turmfalken auch der spektakuläre Wanderfalke das Gotteshaus erfolgreich besiedeln. Seit mindestens 2 Jahren reproduziert sich der Vogel hier. Vor wenigen Tagen konnten die Jungfalken die schützende Kalkhülle verlassen ... mit Webcams haben wir die Tiere rund um die Uhr im Blick.

- Unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=22

möchten wir Ihnen die Möglichkeit eröffnen am sonst verborgegen Leben der Wanderfalken teilhaben zu können.


In der Aufnahme der freigegebenen Webcam die von 7 - 20 Uhr einsehbar ist ... nur sind die "Köpfchen der Kleinen" nur zu erahnen ... doch in den kommenden Tagen sollte es zunehmend aktiv werden im Horst des Wanderfalken ... hoch über den Dächern des Welterbes Bamberg


Die Wilden Bienen von Ittlingen
Die Wilden Bienen von Ittlingen
Die Wilden Bienen von Ittlingen

19/20.04.2016

Baden-Württemberg. Ein Projekt von Artenschutz in Franken®,Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, Familienzentrum Ittlingen,Gemeinde Ittlingen,LBBW-Stiftung - Stiftung Landesbank Baden-Württemberg, Margarethe- Müller-Bull Stiftung.

Es gibt 560 Wildbienenarten in Deutschland. Anders als die besser bekannten Honigbienen leben sie nicht in „Völkern“, sondern sind Einzelgänger. Aber zusammen mit ihnen bestäuben sie die Blüten von Bäumen, Blumen und Kulturpflanzen und erhalten so unsere Kulturlandschaften und Nahrungsgrundlagen.

Auch durch die industrielle Landwirtschaft sind die Wildbienenarten stark gefährdet. In der Gemeinde Ittlingen soll eine beispielhafte Reproduktionswand für Wildbienen installiert werden. Sie bietet Nistmöglichkeiten für viele hundert Wildbienen und informiert gleichzeitig über ihre Bedeutung und Gefährdung.

Gemeinsam engagieren wir uns für die Erhaltung der Biodiversität in der Bundesrepublik Deutschland.

Am heutigen Dienstag wird die eigentliche Reproduktionswand vor Ort in einer mehrstündigen Aktion installiert. Vorab gilt es die Möglichkeiten zur Aufnahme der Wand-Stabilisatoren zu treffen.

Im Laufe des heutigen Tages mehr darüber ...

Hier gehts zur Projektentwicklung

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81147





Holz ohne Holzen
Holz ohne Holzen
Holz ohne Holzen

19/20.04.2016

Der Steigerwald profitiert vom Grundsatz "Schützen und Nutzen"

Im Wald beginnen Nachhaltigkeit und Naturschutz mit genauem Zählen. Sehr genau gezählt haben unsere Forstexperten jüngst im Steigerwald. In unserem Forstbetrieb in Ebrach war nämlich die sogenannte Forsteinrichtung zu Gast.


Unsere Experten von der Forsteinrichtung messen, wieviele und welche Bäume vorhanden sind und zuwachsen. Sie erheben Durchschnittsalter, Qualität des Holzvorrats, Vorausverjüngung, Schichtung der Waldbestände und noch vieles mehr. Sie messen, begutachten, bewerten, vergleichen, wägen ab, planen und protokollieren. Sie legen fest, wie viele Bäume in den nächsten Jahren unter Beachtung der Nachhaltigkeit gefällt werden können. So stellen sie auch sicher, dass genügend Totholz im Wald angereichert wird, um den Artenreichtum zu sichern und zu mehren. Unter dem Strich war das Ergebnis: Die ökologische Wertigkeit des Steigerwaldes hat sich verbessert – und diese Entwicklung wird sich mit der neuen Forstbetriebsplanung auch weiter fortsetzen!

Wenn der Volksmund etwas stoisch verkündet, dass früher alles besser war, dann mag das oftmals stimmen. Im Steigerwald haben unsere Experten aber auch einige schöne Gegenbeispiele festgestellt. So ist zum Beispiel im Hohe Buchener Wald der Holzvorrat um rund 20 Prozent angestiegen,  verglichen mit den Zahlen von 1984. Der Anteil der Laubbäume ist sogar um 25 Prozent angestiegen. An dem Anstieg ist vor allem die Buche beteiligt. Wie im Spessart gilt auch für den Steigerwald: Älter, dicker, mehr. Die Buche setzt Speck an, es sind fette Jahre.

Dieser Trend wird so bleiben, und zwar sehr, sehr lange.
Die Forsteinrichtungen der Zukunft werden das bestätigen. So sehen die Planungen für den Hohe Buchene Wald Laubholzanteile von 90 Prozent vor. Das ist beeindruckend, genauso wie der Anteil an Totholz. Der hat sich nämlich in den letzten Jahren von rund sieben auf ca. 13 Kubikmeter pro Hektar fast verdoppelt. Werden die gemessenen Totholzwerte auf Derbholzstärke hochgerechnet und auch das Stockholz dazugezählt, kommt man auf rund 23 Kubikmeter pro Hektar!

Der Totholzanteil im Hohe Buchener Wald steigt nicht trotz, sondern wegen der Nutzung.
Bei jeder Holzernte fällt Kronen- und Astholz an, das im Wald bleibt. Es ist Lebensraum für unzählige Arten, auch sehr seltene „Urwaldarten“. Da Totholz verrottet und wieder fruchtbaren Humus bildet, ist ein ständiger Nachschub notwendig. Einzelne Windwürfe oder Bäume, die aus anderen Gründen absterben, könnten nicht für einen so kontinuierlichen Nachschub an Totholz und damit Lebensraum sorgen, wie das eine naturnahe, nachhaltige Waldbewirtschaftung tut.

Bei all den schönen Nachrichten für den Natur- und Artenschutz sollte man aber nicht vergessen, dass es ein wesentlicher Auftrag der Forstwirtschaft ist, die Menschen mit Holz zu versorgen. Dazu gehören Motorsäge, Harvester und Holzernte.

Das im Steigerwald  geerntete Holz wird übrigens fast vollständig in Franken oder Bayern weiter verwertet.
Lediglich ein kleiner Teil wird ins grenznahe Österreich geliefert, wo daraus hochwertige Bekleidungsfaser produziert wird.

Die Zahlen aus dem Steigerwald zeigen vor allem eins: Schützen durch Nutzen geht sehr wohl miteinander. Regionale Holzerzeugung und Naturschutz sind keine Gegensätze. Wenn man es klug anpackt und für einen vernünftigen Ausgleich der Interessen sorgt, geht das prima miteinander.


Quellenangabe


© Bayerische Staatsforsten AöR, 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Auch der Feuersalamander profitiert von den naturnah bewirtschafteten Wäldern ... seit einigen Jahren ist eine sichtbare Zunahme der Biodiversität erkennbar ... der Totholzanteil wird in die richtigen Bahnen geführt ... Trittsteine der Artenvielfalt durchdacht platziert .. auch aus diesem Grund engagieren wir uns vom Artenschutz in Franken® gerade hier ...


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Zwei Neue auf der Internetpräsenz
Zwei Neue auf der Internetpräsenz
Zwei Neue auf der Internetpräsenz

19/20.04.2016

Franken
.Auch mit zwei Neuen können wir heute aufwarten.

Albert Meier ist es gelungen sie für uns abzulichten:


- Cerura vinula, Großer Gabelschwanz  ( Hier ein Todfund)
- Raphanus raphanistrum, Acker-Hederich

Zun finden unter:

- Schmetterlinge / Zahnspinner (Notodontidae) - Cerura vinula, Großer Gabelschwanz  
- Flora / Kreuzblütler (Brassicaceae) - Raphanus raphanistrum, Acker-Hederich

In der Aufnahme

- Raphanus raphanistrum, Acker-Hederich


Zwei unserer Kleinsten ...
Zwei unserer Kleinsten ...
Wintergoldhähnchen & Sommergoldhähnchen

19/20.04.2016

Franken.
Kaum jemand bekommt die Kleinen jemals zu Gesicht .... Wenigen sind sie überhaupt bekannt!

- Wenn die Namen Wintergoldhähnchen und Sommergoldhähnchen fallen tauchen vielfach "Fragezeichen" auf?

Beide Arten ( die sich auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich sehen) leben auch in Nadel- und Mischwäldern. Dennoch zeigt sich das Sommergoldhähnchen nicht so sehr an Nadelwälder gebunden wie das Wintergoldhähnchen. Sieht man sich die Tiere etwas näher an, so wird sehr rasch sichtbar das Sommergoldhähnchen eine deutliche Gesichtsmaske besitzen - durch diese unterscheiden sich sich recht gut vom Wintergoldhähnchen.

Da sich die Vögelchen gerne in den Baumwipfeln aufhalten darf gerne etwas Glück dabei sein um sie zu sehen.

Beide Arten sind zu den kleinsten europäischen Vögeln zu rechnen.
Mit rund 9 Zentimeter an Körperlänge ist das Leichtgewicht ( es wiegt etwa 15 Gramm ) Sommergoldhähnchen ein Zugvogel das es gerne etwas wärmer liebt.

- Das Sommergoldhähnchen verschlägt es im Winter auch nach Spanien oder Nordafrika.

- Wintergoldhähnchen
zeigen sich als Standvogel oder als Teilzieher ...


Aktuelle Aufnahmen vom Sommergoldhähnchen finden sich auf unserer Internetpräsenz unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=82265


Das Wintergoldhähnchen findet sich hier:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23047


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Sommergoldhähnchen im Baumwipfel




Bei uns vielfach häufig - sonst teils gefährdet
Bei uns vielfach häufig - sonst teils gefährdet
Die Mandarinente

18/19.04.2016

Deutschland.
Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Ostasien. Doch während die Mandarinente (Aix galericulata) hier im Bestand als rückläufig anzusehen ist, findet sie in Deutschland und darüber hinaus zunehmend Liebhaber. Die Bestände der meist in Gefangenschaft gehaltenen Ziervögel nehmen zu.

Manfred Illy hat uns die Aufnahme des farbenfrohen Männchens zugeleitet.

Auf unserer Internetpräsenz gibt`s weitere Aufnahmen und Infos.

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=44113


Die Schellente (Bucephala clangula)
Die Schellente (Bucephala clangula)
Die Schellente (Bucephala clangula)

18/19.04.2016

Im Winterhalbjahr kann man am Starnberger See
eine der auffälligsten europäischen Entenarten in beachtlicher Anzahl beobachten – die Schellente. Der Schellerpel ist im Prachtkleid auffällig schwarz-weiß gezeichnet und hat einen weißen Wangenfleck, das Weibchen ist eher unscheinbar grau mit einem braunen Kopf und einem weißen Halsring......

Mehr auf den Seiten des LBV - Starnberg unter
:

- http://starnberg.lbv.de/ornithologisches/vogelportraits/wasservoegel/schellente.html

Mehr Aufnahmen  und auch Infos zur Schellente auf unserer Internetpräsenz unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22004

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Schellentenpaar

Almauftrieb des Harzer Roten Höhenviehs
Almauftrieb des Harzer Roten Höhenviehs

24. April 2016: Almauftrieb des Harzer Roten Höhenviehs auf Gut Herbigshagen

18/19.04.2016


Am Sonntag, den 24. April, findet im Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen der Viehaustrieb des Harzer Roten Höhenviehs statt. Ab 15:00 Uhr öffnen sich die Tore für 20 Kühe und Rinder.

Der feierliche Almauftrieb findet unter dem Motto „Eichsfeld trifft Harz“ statt. Daniel Wehmeyer wird Interessantes und Kurzweiliges zum Harzer Roten Höhenvieh, der Tradition sowie zum Biolandbetrieb zum Besten geben. Wehmeyer ist Pächter der landwirtschaftlichen Flächen auf Gut Herbigshagen. In diesem Jahr wurde er mit dem Bundespreis Ökologischer Landbau des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ausgezeichnet.

Die Wintermonate haben die Wiederkäuer vor Kälte und Wind geschützt verbracht, doch jetzt steht das Gras wieder in vollem Saft und wartet nur darauf, von den rosafarbenen Mäulern abgezupft zu werden. Wenn die Tiere endlich wieder das frische Grün der Weiden unter ihren Klauen spüren können, ergeben sich beeindruckende Szenen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch alte Weisen und Hirtenlieder aus der Harzregion, die der Harzklub-Zweigverein Rhumspringe vorträgt.

Das Rote Höhenvieh ist die älteste und traditionsreichste Mittelgebirgsrasse Deutschlands. Sie geht wahrscheinlich auf das rote einfarbige germanisch-keltische Rind zurück, durch vielfache Kreuzung bis zum Mitteldeutschen Rotvieh und heutigem Roten Höhenvieh. Die ersten „roten Ahnen“ lebten schon in vorchristlicher Zeit. Im Harz stellte die Haltung des Roten Höhenviehs neben der Waldwirtschaft und dem Bergbau eine wichtige Lebensgrundlage dar. Dem ersten Viehaustrieb kam im nördlichsten Mittelgebirge nach langen beschwerlichen Wintern eine besondere Bedeutung zu. Der Almauftrieb wird seit jeher feierlich begangen, daher wird auch kulinarisch etwas geboten: Daniel Wehmeyer legt seine Rinderbratwurst aus eigener Fertigung auf den Grill, Kaffee und Kuchen runden das Angebot ab. Was: Almauftrieb des Harzer Höhenviehs auf Gut Herbigshagen mit Gegrilltem aus dem Harzvorland und Kuchen aus dem Eichsfeld

Wann: 24. April, 15:00 Uhr – 18:00 Uhr; Hofcafé geöffnet ab 12:00 Uhr

Wo: Heinz Sielmann Stiftung, Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen, 37115 Duderstadt

Wie viel: kostenfrei

Anmeldung: nicht erforderlich

In der Aufnahme

- Landwirtschaft mit Tradition - der Almauftrieb wird seit jeher feierlich begangen. Foto: Heinz Sielmann Stiftung.


Quellenangabe

Heinz Sielmann Stiftung
Christoph Neumann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gut Herbigshagen
37155 Duderstadt

Tel.: 05527 914 314
Fax: 05527 914 100
Mobil: 0160 969 16 536
E-Mail: c.neumann@sielmann-stiftung.de


15.04.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Blaue Kehle! - Rote Perspektive?
Blaue Kehle! - Rote Perspektive?

Blaukehlchen kehren aus den Überwinterungsräumen zurück

17/18.04.2016

Deutschland
.Rotbraunes Brustband und auffälliger blauer Brustfleck, so zeigt sich das Blaukehlchen. Mit einer Körperlänge von rund 14 cm fällt diese Spezies auch durch zwei Unterarten auf. Zum einen zeigt sich bei uns bevorzugt die Variante Weißsterniges Blaukehlchen, in Skandinavien eine rotsternige Art .

Konkret zeigt sich hier im blauen Kehlfleck die jeweilige Farbkomponente.

Gegen Mitte April sind die meisten der Blaukehlchenpaare auch in Deutschland wieder eingetroffen. Hier legt das weibliche Blaukehlchen in Schilfgürteln oder Erlenbrüchen meist ein Bodennest an, in welches es seine etwa 5 Eier einbringt. Nach rund 14 Tagen sind die Eier erbrütet und die jungen Blaukehlchen werden von beiden Eltern mit Insekten usw. versorgt. Im September verlässt uns das Blaukehlchen wieder und zieht in die Überwinterungsgebiete die meist in Nordafrika und Südspanien ab und an auch in Südfrankreich liegen.

Blaukehlchen sind durch zunehmende Zerstörungen  geeigneter Lebensräume bedroht. Lebens-raumentwässerungen, die Beseitigung von Schilfflächen und Röhrichten zählen hier gleichfalls dazu. Auch für diese Art haben wir somit eine große Verantwortung wenn es darum geht dieses mit uns in die Zukunft zu nehmen. Denn der Artenschwund macht auch hier nicht halt!

Neue Aufnahmen dieses wunderschönen Art hat uns Johannes Rother mitgebracht.

Eingestellt haben wir diese auf unserer Internetpräsenz unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20574

In der Aufnahme

- singendes Männchen


Überlebensräume für "kleine Vampire" 2016
Überlebensräume für "kleine Vampire" 2016
Überlebensräume für "kleine Vampire" 2016

17/18.04.2016

Bayern.
Überlebensräume für "kleine Vampire" 2016 - unter diesem Titel engagieren sich Artenschutz in Franken®, BEATRICE NOLTE STIFTUNG FÜR NATUR- UND UMWELTSCHUTZ,  HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftung, Raiffeisenbank Burgebrach-Stegaurach eG, Robert Bosch GmbH - "Engagiert das sind wir" und die Stiftung "Unsere Erde" für die Erhaltung der vielfach im Bestand gefährdeten Fledermäuse in der Bundesrepublik Deutschland.

Durch die Sicherung und Umgestaltung eines alten Felsenkellers hin zu einem Fledermaus Winter - Lebensraums sollten die (Über)-Lebenschancen der "kleinen Vampire" nachhaltig verbessert werden.


Mehr zum Projekt unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81676

Wichtigstes Feuchtgebiet an der Adria-Ostküste ...
Wichtigstes Feuchtgebiet an der Adria-Ostküste ...

Wichtigstes Feuchtgebiet an der Adria-Ostküste immer noch in höchster Gefahr

17/18.04.2016


Saline Ulcinj in Montenegro: Korruption im großen Stil? ++ Montenegrinische Staatsanwaltschaft eingeschaltet ++ Umweltminister Montenegros verspricht erneut Unterschutzstellung ++  EuroNatur: Erhebliche Zweifel am politischen Willen der Regierung

Radolfzell.  „Hier geht es längst nicht mehr nur um den Schutz eines überlebenswichtigen Rastgebiets für Zugvögel. Alles spricht dafür, dass wir es im Fall der Saline Ulcinj mit Korruption im großen Stil zu tun haben“, kommentiert Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der international tätigen Naturschutzorganisation EuroNatur, die Situation.  „EuroNatur hat ernsthafte Zweifel an der Seriosität der montenegrinischen Regierung. Die vor einem Jahr gemachten Zusagen, die Saline Ulcinj unter Schutz zu stellen wurden allesamt nicht eingehalten. Der bedeutendste ökologische Trittstein für den internationalen Vogelzug an der Adria ist nach wie vor in höchster Gefahr, dem Massentourismus zum Opfer zu fallen", sagt Gabriel Schwaderer.

Am 7. April warf EuroNatur bei der 2. Internationalen Konferenz für den Schutz der Saline Ulcinj in Podgorica im Beisein der Botschafterinnen Deutschlands, Frankreichs und der USA sowie des Leiters der Europäischen Delegation in Montenegro die Frage auf, ob die montenegrinische Regierung überhaupt noch den politischen Willen hat, das Feuchtgebiet unter Schutz zu stellen.

Noch immer sind die Besitzverhältnisse nicht geklärt. Eine abschließende Entscheidung des Privatisierungsrates Montenegros unter Vorsitz des Premierministers Milo Djukanovic wurde bislang vertagt. Dennoch erklärt das Ministerium für Nachhaltige Entwicklung und Tourismus die Saline Ulcinj im aktuellen Entwurf des Raumplans für die Küstenregion als Privateigentum. Dieser Raumplan sieht eine massive Verbauung für den Massentourismus vor und wurde im Februar 2016 bereits der Öffentlichkeit vorgestellt, wofür Minister Branimir Gvozdenovic in Montenegro derzeit massiv in der Kritik steht. Denn in den öffentlich zugänglichen Unterlagen des Katasters Ulcinj wird die Saline als Staatseigentum geführt. Das Recht zur Nutzung der Fläche als Saline steht laut Grundbuch der ehemaligen Staatsfirma „Bajo Sekulic“ zu, die bereits 2005 privatisiert wurde. Der neue Eigentümer, die Firma Eurofonds, reklamiert nun neben der Salznutzung auch den Anspruch auf Grund und Boden. Gegen den Eigentümer von Eurofonds wiederum, Veselin Barovic, hat die montenegrinische NGO MANS in der letzten Woche Strafanzeige gestellt. Die Organisation kämpft vor allem gegen Korruption und organisierte Kriminalität in Montenegro. Barovic ist eine von neun Personen, die im Zusammenhang mit der Aufnahme von insgesamt sieben Hypotheken zulasten der Fläche der Saline Ulcinj angezeigt wurden.  

Vor diesem Hintergrund erscheint die bei der 2. Internationalen Konferenz für den Schutz der Saline Ulcinj in Podgorica gemachte Zusage von Branimir Gvozdenovic höchst fragwürdig: Er bekräftigte, dass die Unterschutzstellung des Feuchtgebiets in den nächsten Monaten erfolgen wird.  Bereits auf der 1. Internationalen Konferenz zum Schutz der Saline Ulcinj im April 2015 hatte sich das Ministerium verpflichtet, die Saline Ulcinj bis spätestens Juni 2015 als Ramsar- und als Emerald-Schutzgebiet auszuweisen. Die nationale Unterschutzstellung sollte bis spätestens November 2015 folgen. Die Teilnehmer der Konferenz 2015 hatten sich auf insgesamt sieben Schlussfolgerungen verständigt und sich dazu verpflichtet, ihren Teil zur Unterschutzstellung beizutragen. Das für Naturschutz zuständige Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Tourismus war seinerzeit durch Staatssekretärin Daliborka Pejovic vertreten. „Bis heute ist nichts dergleichen passiert. Im Moment stehen die Zeichen eher auf Zerstörung der Saline Ulcinj“, sagt Gabriel Schwaderer.

Die Saline Ulcinj ist eine zentrale Drehscheibe des internationalen Vogelzugs an der Adria-Ostküste. Ihre Bedeutung ist mit der des Flughafens London-Heathrow für den europäischen Flugverkehr vergleichbar. Aber auch als Brutgebiet ist die Saline Ulcinj international bedeutend. Aktuell haben dort Flamingos begonnen zu brüten. Gemeinsam mit der montenegrinischen Naturschutzorganisation CZIP setzt sich EuroNatur deshalb seit mehr als 15 Jahren für den Schutz der Saline Ulcinj ein. Auch der stellvertretende Direktor von CZIP, Aleksander Perovic, forderte Minister Gvozdenovic in seinem Eingangsstatement bei der gemeinsam von CZIP, EuroNatur und der Gemeinde Ulcinj organisierten Konferenz auf, den Worten nun endlich Taten folgen zu lassen.


Rückfragen: EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: katharina.grund@euronatur.org, Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer, Pressekontakt: Katharina Grund


Quellenangabe


Euro Natur

Pressemitteilung vom 11. April 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Kormoran


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DBU fordert für Landwirtschaft „dritten Weg ....
DBU fordert für Landwirtschaft „dritten Weg ....
DBU fordert für Landwirtschaft „dritten Weg der Nachhaltigkeit“

17/18.04.2016

Osnabrück.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fordert eine offene, sachgerechte und entideologisierte Diskussion über die Zukunft einer wirklich nachhaltigen globalen Landwirtschaft. Die in der öffentlichen Wahrnehmung bestehenden Gegensätze zwischen Bio-Bauern und konventionellen Landwirten müssten abgebaut und Strukturen einer Lebensmittelproduktion geschaffen werden, die ökonomisch tragfähig, sozial vertretbar und ökologisch vorzeigbar seien. DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann: „Wir müssen im gesellschaftlichen Konsens objektiv Mindestregeln und Eckpunkte festlegen, was nachprüfbar nachhaltig ist. Dabei dürfen nur Fakten eine Rolle spielen, nicht Fiktionen. Sicher ist: Alle landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsformen haben für sich betrachtet Vor- und Nachteile. Wir werden in Deutschland und global die Ernährung der Bevölkerung nur dann nachhaltig gestalten können, wenn wir die Vorteile zusammenführen, die Nachteile abstellen und gemeinsam einen neuen dritten Weg der Nachhaltigkeit beschreiten.“

Produktivität der Böden und Artenvielfalt dauerhaft bewahren und Umweltbelastungen auf unvermeidbares Maß verringern

Beim Vorstellen einer neuen Publikation der DBU zum Thema „Nachhaltige Landwirtschaft – Herausforderungen und Lösungsansätze“ betonte Bottermann heute vor Journalisten, die Landwirtschaft stehe global vor großen Herausforderungen: Eine wachsende Weltbevölkerung produziere eine stark steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und preisgünstigen Nahrungsmitteln. Gleichzeitig steige der Bedarf an Futtermitteln und pflanzlichen Rohstoffen zur industriellen und energetischen Nutzung. Darum stünden weltweit aber nicht mehr Flächen zur Verfügung. Um nachhaltig zu sein, müssten die Produktivität der Böden und die Artenvielfalt dauerhaft bewahrt und Umweltbelastungen auf ein unvermeidbares Maß verringert werden. Ebenso gelte es, Tiere artgerecht zu halten sowie die ökonomische Existenzfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe sicherzustellen und damit auch den in der Landwirtschaft tätigen Menschen gerechte und zufriedenstellende Lebensbedingungen zu garantieren.

In Mitteleuropa Artenrückgang in Agrarlandschaft und Nährstoffverluste bei der konventionellen Bewirtschaftung wichtigste Nachhaltigkeitsdefizite

Gegenwärtig sei die Landwirtschaft überall auf der Welt noch mehr oder weniger weit von diesem Anspruch entfernt. In Mitteleuropa seien der Artenrückgang in der Agrarlandschaft und die Nährstoffverluste bei der konventionellen Bewirtschaftung vor allem aus der Tierhaltung die wichtigsten Nachhaltigkeitsdefizite. Bottermann: „Wir müssen den Güllepfad in den Griff bekommen, damit die Umweltbelastung durch den Stickstoff vermindert wird.“ Auch mit Blick auf die biologische Vielfalt gebe es Probleme.

Im Ökolandbau für die gleiche Menge an Nahrungsmittelproduktion noch zu viel Fläche verbraucht


Während der Ökolandbau hier gut abschneide, habe er Probleme, langfristig die Bodenvorräte an Phosphor und Kalium zu erhalten. Und von einem wirklichen Kreislauf der Nährstoffe könne man beim Biolandbau auch höchstens betriebsintern sprechen. Denn mit dem Verkauf von Produkten werde der Kreislauf durchbrochen, wenn die Nährstoffe nicht über Kompost und Klärschlämme auf die Felder wieder zurückkämen. Zudem werde für die gleiche Menge an Nahrungsmittelproduktion noch zu viel Fläche verbraucht. Bottermann: „Wir brauchen eine angemessene, durchaus intensive Nutzung der heute schon genutzten landwirtschaftlichen Fläche, weil Land der limitierende Faktor ist.“

"Wir müssen Öko- und konventionellen Landbau zusammenführen. Beide müssen voneinander lernen"


Beide Formen der landwirtschaftlichen Produktion hätten also ihre Vor- und Nachteile. Bottermann: „Es geht nicht mehr darum, die Schlachten der Vergangenheit zu schlagen. Wir müssen den Öko- und konventionellen Landbau zusammenführen. Beide müssen voneinander lernen. Die ideologische Konfrontation führt nicht weiter.“ Hier seien Nachhaltigkeitsbewertungen ebenfalls ein objektives Mittel, um trotz intensiver Bewirtschaftung viele Schritte in die richtige Richtung zu gehen. Auf der heute vorhandenen landwirtschaftlichen Fläche könnten zehn oder elf Milliarden Menschen ernährt werden. Und gleichzeitig sei es nötig und möglich, die Umweltauswirkungen der Landwirtschaft drastisch zu senken. Bottermann: „Die Produktion verdoppeln und die Umweltauswirkungen mindestens halbieren - das ist die Aufgabe, vor der die Menschheit steht.“

"Ohne Nährstoffe können die Kulturpflanzen keinen Ertrag bringen"

In Afrika gebe es, so Dr. Werner Wahmhoff, Leiter der DBU-Abteilung Umweltforschung und Naturschutz und außerplanmäßiger Professor an der Agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen, in weiten Teilen Böden, deren Vorrat an Nährstoffen weitgehend erschöpft sei. Das sei einer der Gründe, warum die Erträge seit Jahrzehnten in Afrika stagnierten, während in anderen Erdteilen die Erträge stiegen. Der Pflanzenbauer: „Ohne Nährstoffe können die Kulturpflanzen keinen Ertrag bringen, unabhängig davon, ob nach den Regeln des ökologischen Landbaus oder konventionell gewirtschaftet wurde.“ Eine ausreichende Zufuhr, am besten eine Rückführung der Nährstoffe und der Schutz der Feldfrüchte vor Schädlingen und Krankheiten seien überall auf der Welt die Voraussetzung für eine nachhaltige Landwirtschaft.

Preise landwirtschaftlicher Produkte häufig viel zu niedrig


Allerdings sei darauf hinzuweisen, dass die Preise landwirtschaftlicher Produkte häufig viel zu niedrig seien, so Bottermann weiter. Für Billigangebote müsse am Ende immer irgendwer zahlen: die Natur, die Tiere oder die Menschen. Zu den Nachhaltigkeitskriterien für die Landwirtschaft gehörten auch die sozialen Aspekte. Gerade in der Landwirtschaft arbeiteten viele Menschen, die überlastet seien, schlecht bezahlt würden und für die es kein Leben neben dem Beruf mehr gebe. Bottermann: „Das kann man nicht akzeptieren. Und ich finde, das gehört zu einer sorgfältigen Analyse und Bewertung von Wirtschaftssystemen mit dazu.“

Preiswerte Lebensmittel in guter Qualität an Verbraucher bringen

Aber es gebe auch eine größere Anzahl von Menschen, die nicht in der Lage sei, teurere Lebensmittel aus rein ökologischer Produktion zu kaufen, weil sie einfach arm seien. Bottermann: „Auch da haben Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft die Verantwortung, preiswerte Lebensmittel in guter Qualität an den Verbraucher zu bringen.“

Gesellschaft leitet Umgang mit Tieren in der Landwirtschaft „häufig nicht von deren Nutztierfunktion ab"


Zum Thema Tierschutz sagte der Veterinärmediziner Bottermann, unsere Gesellschaft leite den Umgang mit Tieren in der Landwirtschaft „häufig nicht von deren Nutztierfunktion ab“. Dabei seien Nutztiere in erster Linie dazu da, „den Menschen mit tierischem Eiweiß zu versorgen. Das ist für ihn ein wichtiges Gut. Ich glaube allerdings, dass etwas weniger manchmal etwas mehr wäre.“

"Wenn der Bauer ein Hochleistungstier hält, dann muss er auch Hochleistungsmanagement betreiben"

Zentral sei aber die Art und Weise, wie Nutztiere gehalten werden. Bottermann: „Eine Kuh muss zum Bauern passen. Wenn der Bauer ein Hochleistungstier hält, dann muss er auch Hochleistungsmanagement betreiben. Dann muss er die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, damit sich das Tier auch wohl fühlt.“ Probleme entstünden immer dann, wenn das genetische Potenzial nicht zum Umfeld passe, der Mensch das aber alleine für seine wirtschaftlichen Interessen nutze.

Arzneimittel das „Schmiermittel der intensiven Tierhaltung“ von Gesellschaft immer weniger akzeptiert

Für die Beurteilung landwirtschaftlicher Tierhaltung sei auch der Arzneimittelverbrauch von zentraler Bedeutung, weil der von der Gesellschaft aus guten Gründen immer weniger akzeptiert werde. Früher seien Arzneimittel das „Schmiermittel der intensiven Tierhaltung“ gewesen. Heute gehe das nicht mehr, weil diese Art der Arzneimittelanwendung mit dazu beigetragen habe, deren Wirksamkeit erheblich zu beeinträchtigen. Die Landwirtschaft sei aber zum Glück auf dem Weg, so wenige Medikamente wie möglich einzusetzen.

"In einem anonymen Massenmarkt kann man in Deutschland auf Dauer nicht wettbewerbsfähig sein"

Die kommende Generation entwickle ja auch einen anderen Lebensstil, denn Fleisch stehe nicht mehr so hoch im Kurs. Und wenn diese Generation seltener Fleisch esse, dann vielleicht welches, von dem sie wisse, dass es aus einer besonderen Haltung stamme. Bottermann: „Ich glaube, die Landwirtschaft tut gut daran, diesen Markt nach definierten Kriterien weiter zu entwickeln. Denn die kann man dann auch bei aufgeklärten Konsumenten vermarkten. In einem anonymen Massenmarkt kann man in Deutschland auf Dauer nicht wettbewerbsfähig sein.“

Noch dominierender chemischer Pflanzenschutz bekommt starke Konkurrenz

Auch der heute noch dominierende chemische Pflanzenschutz bekomme starke Konkurrenz. Hoch im Kurs stünden der mechanische und physikalische Pflanzenschutz, moderne Technologien, die weiter ausgebaut werden müssten und sehr wichtig seien. Mit digitalisierten Technologien könne gezielt zwischen Beikraut und Kulturpflanze unterschieden werden, um anschließend mit Robotern mechanische Geräte zur Unkrautbekämpfung anzusteuern oder nur noch teilflächenspezifisch Herbizide in der Bodenoberfläche einzusetzen, wo sich wirklich Unkräuter befinden. Wahmhoff: „Das sind für mich Schlüsseltechnologien, um Landwirtschaft umweltschonend zu betreiben.“

"Zukünftigen Generationen unter ethischen Aspekten eine lebenswerte Umwelt innerhalb der planetaren Grenzen bewahren"

Mensch, Tier, Umwelt, ökologischer oder konventioneller Landbau: Für eine nachhaltige und moderne Landwirtschaft, deren gesellschaftlicher Stellenwert nicht hoch genug einzuschätzen sei, komme es darauf an, die einzelnen Indikatoren zu erfassen, objektiv zu bewerten und in Relation zueinander zu setzen. Die DBU habe das mit Projekten zur Pflanzenproduktion gefördert wie auch zur Rinderhaltung. Projekte zur Schweine- und Geflügelhaltung seien in der Vorbereitung. Bottermann: „Am Ende muss eine nachhaltige Landwirtschaft stehen, die mit wenig, aber sehr produktiv genutzter Fläche und einem absoluten Minimum an negativen Umweltauswirkungen auskommt. Damit erhalten und bewahren wir die notwendigen Flächen für die Natur und heutigen und zukünftigen Generationen unter ethischen Aspekten eine lebenswerte Umwelt innerhalb der planetaren Grenzen.“

In der Aufnahme / © DBU/Hermann Pentermann

- DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann: "Am Ende muss eine nachhaltige Landwirtschaft stehen, die mit wenig, aber sehr produktiv genutzter Fläche und einem absoluten Minimum an negativen Umweltauswirkungen auskommt."


Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

14.04.2016


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13. bundesweites Birdrace
13. bundesweites Birdrace
13. bundesweites Birdrace am 7. Mai - Anmeldung hat begonnen

16/17.04.2016

Schon wieder ein Jahr vorbei?
Dieser Gedanke schießt vielen Menschen kurz vor Weihnachten oder dem Jahreswechsel durch den Kopf, VogelbeobachterInnen vermutlich auch Anfang April: Die Anmeldung zum bundesweiten Birdrace startet, in vier Wochen ist Birdrace!

Mehr auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2016_04_09_13._bundesweites_bir

Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Sperlingskauz [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22314]


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Verfassungsgerichtshof zum Schutz der Steigerwald-Buchen
Verfassungsgerichtshof zum Schutz der Steigerwald-Buchen
Verfassungsgerichtshof zum Schutz der Steigerwald-Buchen

16/17.04.2016

Steigerwald:
SPD begrüßt Klärung vor Gericht / Umweltexperte von Brunn: Naturschutz muss zur Not auch vor Gericht verteidigt werden - Dank an den Verein Pro Nationalpark Nordsteigerwald

Mehr zum Thema auf den Seiten des BundesJustizPortal


- www.bundesjustizportal.de/bayern/4-bayern/steigerwald-spd-begruesst-klaerung-vor-gericht-umweltexperte-von-brunn-naturschutz-muss-zur-not-auch-vor-gericht-verteidigt-werden-dank-an-den-verein-pro-nationalpark-nordsteigerwald.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Rehe im Wald



Mehr als 15.000 Kiebitz-Meldungen
Mehr als 15.000 Kiebitz-Meldungen

Mehr als 15.000 Kiebitz-Meldungen

15/16.04.2016

Milder Winter hielt viele Vögel vom Wegzug ab – Kiebitz ist nach wie vor stark gefährdet
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Berlin/ Bergenhusen –
Mehr als 15.000 Meldungen von Kiebitzen sind in den Monaten Februar und März über die Online-Portale Ornitho.de und NABU-Naturgucker.de eingegangen. 2.800 Personen haben sich beteiligt. So das Ergebnis einer Meldeaktion zu dem beliebten, aber inzwischen immer seltener gewordenen Frühlingsboten. Die meisten Beobachtungen von Anfang Februar stammten aus Regionen, in denen viele Kiebitze zuvor den Winter verbracht hatten. Diese reichten vom Niederrhein über Niedersachsen bis nach Schleswig-Holstein und ins mittlere Elbtal. In der zweiten Februarhälfte kehrten viele Kiebitze zurück – auch in Süddeutschland wurden zahlreiche Kiebitze gemeldet. Der Kiebitz ist dort als Brutvogel selten geworden, viele der gemeldeten Vögel betreffen Durchzügler in nordöstlich gelegene Brutgebiete. Am 20. März wurde das erste Kiebitzgelege aus Baden-Württemberg gemeldet.

Der Monat Februar war bundesweit von überdurchschnittlich hohen Temperaturen gekennzeichnet, welche vermutlich für die frühe Heimkehr der Kiebitze verantwortlich waren. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes lag die Temperatur in diesem Monat um 2,4 Grad Celsius über dem Durschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Im insgesamt sehr milden Winter 2015/2016 hatten zehntausende Kiebitze in Deutschland überwintert. In strengeren Wintern ziehen hingegen mehr Kiebitze bis nach Frankreich und Spanien.

„Mit dieser Aktion wollten wir auf den gefährdeten Wiesenvogel aufmerksam machen. Denn Kiebitze brüten auf feuchtem und offenem Dauergrünland, auf Äckern, Brachen oder Überschwemmungsflächen. „Viele Gelege und Küken gehen durch die intensive Bodenbearbeitung auf Äckern, aber auch im Grünland verloren“, so Dominic Cimiotti vom Michael-Otto-Institut im NABU. Kiebitze legen bis zu vier Eier in ein mit Gras ausgepolstertes Nest am Boden – doch werden sie dabei gestört, fällt die Brut aus.  

Der Kiebitz steht inzwischen auf der Vorwarnliste der weltweiten Roten Liste. In Deutschland brüten noch rund 80.000 Paare, alle Zeichen stehen auf Rot: sowohl lang- als auch kurzfristig, zeigt der Brutbestand einen stark rückläufigen Trend. Der NABU will das Überleben des Kiebitzes in Deutschland mit dem laufenden Schutzprojekt im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt sichern.

Hintergründe zum Projekt:

Der NABU testet gemeinsam mit Landwirten und Landwirtinnen Maßnahmen zum Kiebitzschutz in bestimmten Regionen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg.

Zu den Partnern des Projekts zählen die NABU-Naturschutzstation Münsterland, der NABU Mecklenburg-Vorpommern, das Thünen-Institut für Ländliche Räume in Braunschweig, die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, das Büro BIO-CONSULT in Belm/Osnabrück, die ARGE Schwäbisches Donaumoos, der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V., der Förderverein Sächsische Vogelschutzwarte Neschwitz e.V. und die AG Naturschutzinstitut Region Dresden e.V. im NABU Sachsen.

Um das Projekt noch stärker in die Breite zu tragen, werden ab diesem Jahr weitere Partner eingebunden. Diese sind: die lokale Aktion Kuno e.V. (Schleswig-Holstein), die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe, die Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, die Arbeitsgemeinschaft Wiesenbrüterschutz im Kreis Marburg-Biedenkopf, die Arbeitsgemeinschaft Wiesenvogelschutz im Wetteraukreis, die Kreisverwaltung des Kreises Kreis Groß-Gerau und das Fachgebiet Landschaftschaftspflege im Kreis Darmstadt-Dieburg.

Das Projekt wird durchgeführt im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt und über fünf Jahre gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie Mitteln des Umweltministeriums von Schleswig-Holstein und die Hanns R. Neumann Stiftung.

Mehr Infos unter www.kiebitzschutz.de


Für Rückfragen:

Dominic Cimiotti, wissenschaftlicher Mitarbeiter Michael-Otto-Institut im NABU, Dominic. Cimiotti@NABU.de, mobil: 0162-1303041
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Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 40/16 | 12. APRIL 2016
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Jungvögel führender Kiebitz

Mehr zum Kiebitz auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21241


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Wenn Wolf und Luchs sich "Guten Tag" sagen
Wenn Wolf und Luchs sich "Guten Tag" sagen
Wenn Wolf und Luchs sich "Guten Tag" sagen

14/15.04.2016

WWF-Filmaufnahmen zeigen seltenes Zusammentreffen der beiden Beutegreifer in freier Wildbahn.

Ein Wolf trifft in den polnischen Karpaten auf eine Luchsfamilie
– diese seltene Begegnung in freier Wildbahn zeigt ein am Dienstag von der Naturschutzorganisation WWF veröffentlichtes Video. Zu sehen ist, wie ein Wolf sich langsam einer Luchsfamilie nähert, von der Lüchsin jedoch, aus Sorge um ihren Nachwuchs, in die Flucht geschlagen wird. Nicht von ungefähr erinnert das Schauspiel an ein Zusammentreffen von Hund und Katze, schließlich sind Wolf und Luchs die wilden Verwandten unserer Haustiere.

„Ein Nebeneinander von Wolf und Luchs ist möglich.
Das beweisen diese Aufnahmen. Ein Nebeneinander der beiden Tierarten mit dem Mensch stellt hingegen oftmals eine Herausforderung dar“, so Moritz Klose, zuständiger Wildtierreferent beim WWF Deutschland. Noch immer seien illegale Abschüsse und die Zerschneidung der Lebensräume in Deutschland und Europa ein Problem und gefährdeten eine Stabilisierung der Bestände. Entscheidend sei daher, so Klose, dass Wolf und Luchs nicht nur in Europas Ökosysteme zurückkehren könnten, sondern auch in die Köpfe und Herzen der Menschen. Neben beständiger Aufklärungsarbeit und einem vernünftigen Management sei es zudem besonders wichtig, dass der Schutz dieser beiden Arten durch die EU-Naturschutzgesetze bestehen bleibt und nicht gelockert wird.

Sowohl Wolf als auch Luchs wurden in Deutschland und weiten Teilen Europas einst ausgerottet, kehren jedoch nun wieder zurück. Laut WWF-Angaben beheimatet die Bundesrepublik derzeit rund 70 Luchse und mindestens 31 Wolfsrudel. Beide Tierarten sind in Europa stark gefährdet und stehen deshalb unter strengem Schutz.

Der Biologe und Naturfilmer Zenek Wojtas,
dem die Aufnahmen im vergangenen Winter in Polen gelangen, erklärte angesichts der Veröffentlichung: „Luchs und Wolf in freier Wildbahn zu filmen ist extrem schwierig und aufwendig. Oftmals benötige ich Monate, um überhaupt eines der Tiere zu sehen. Umso außergewöhnlicher sind diese Aufnahmen.”

Beim "Klick" auf das Foto des Luchses starten Sie das Video


KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe


WWF

12.04.2016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahmevon Johannes Rother

- Luchs ... Ist ein Nebeneinander zwischen ihm und dem Wolf möglich ? ...


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Naturschutzrichtlinien der EU bestehen "Fitness Check"
Naturschutzrichtlinien der EU bestehen "Fitness Check"

NABU: Naturschutzrichtlinien der EU bestehen "Fitness Check"

13/14.04.2016

BirdLife-Auswertung belegt: Junckers Änderungspläne gehören in den Papierkorb
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Zeist/Berlin –
Der NABU und 27 Partnerorganisationen aus allen EU-Staaten haben am heutigen Mittwoch auf einer Konferenz in Zeist in den Niederlanden einen Bericht zur Zukunft des EU-Naturschutzrechts vorgestellt. Die im Namen des BirdLife-Netzwerks erstellte Auswertung erteilt den Plänen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zur Abschwächung der Naturschutzgesetzgebung eine klare Absage und fordert stattdessen eine bessere Finanzierung für Natura-2000-Schutzgebiete.

Der Bericht „From Alert to Action“ fasst die wesentlichen, im vergangenen Jahr im Rahmen eines „Fitness-Checks“ der Europäischen Kommission erhobenen Daten und Meinungen zur EU-Vogelschutz und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie zusammen. Das Ergebnis wird mit Zitaten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden illustriert. Die EU-Kommission will bis Anfang Juni die offiziellen Ergebnisse des „Fitness-Checks“ vorlegen und danach entscheiden, ob sie eine mögliche Neuverhandlung der Richtlinien oder aber Initiativen zur besseren Umsetzung und Finanzierung vorschlägt.

Die EU-Umweltminister und das Europäische Parlament haben sich bereits für den Erhalt der Richtlinien ausgesprochen, ebenso wie etwa 94 Prozent der Teilnehmer einer Online-Konsultation im vergangenen Jahr. Forderungen, das Naturschutzrecht aufzuweichen, kommen dagegen vor allem von Seiten einiger Landnutzerverbände.

„Trotz kräftiger Propaganda der Naturschutzgegner kann es aus unserer Sicht nur ein Ergebnis des Fitness-Checks geben: Die verstärkte Durchsetzung der Naturschutzgesetze und eine angemessene Finanzierung – aber keine Abschwächungen, wie es gerade die deutsche Agrar- und Waldbesitzerlobby fordert“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Der BirdLife-Bericht mache deutlich, dass die Naturschutzrichtlinien dort wirken, wo sie von den Mitgliedstaaten ernsthaft umgesetzt werden. So habe der Kranichbestand in Westeuropa zwischen 1985 und 2012 von 45.000 auf 300.000 zugenommen. Außerdem seien die Richtlinien nach Ansicht von Experten und Bürgern fundamental wichtig für den Erhalt der bedrohten Artenvielfalt, gerade in Zeiten des Klimawandels. Aus Sicht des NABU und seiner BirdLife-Partner stehen einem erfolgreichen Naturschutz in Deutschland und der EU allerdings nach wie vor die massive Unterfinanzierung von Schutzgebieten und die zerstörerische EU-Agrarpolitik im Weg.

Tschimpke: „Im Interesse der Natur fordern wir EU-Umweltkommissar Vella auf, die unselige Debatte über eine Änderung des Rechtsrahmens jetzt schnellstmöglich zu beenden. Gleichzeitig sollten EU, Bund und Länder endlich für eine bessere Finanzierung der Natura-2000-Schutzgebiete sorgen und die Agrarpolitik einem ehrlichen ‚Fitness-Check‘ unterziehen.“ Bereits am 22. März hatte der NABU mit über weiteren 100 Organisationen aus ganz Europa in einem offenen Brief Juncker zu einem „Fitness-Check“ der EU-Agrarpolitik aufgefordert.

Download des BirdLife-Berichts (nur auf Englisch): https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/europa/160411-birdlife-alert-to-action.pdf

Von der EU-Kommission veröffentlichte Stellungnahmen von Regierungen, Wirtschaftsvertretern und Umweltverbänden: http://ec.europa.eu/environment/nature/legislation/fitness_check/evidence_gathering/index_en.htm

Deutsche Übersetzung einiger im BirdLife-Bericht gesammelter Zitate und Quellen:

•         „Es ist klar, dass die [EU-] Naturschutzgesetzgebung entscheidend ist um die Biodiversitätsziele der EU zu erreichen“ (Organisation der Europäischen Seehäfen, ESPO)
•         „Die Richtlinien schaffen größere Sicherheit für Investoren, da die Regeln europaweit klar und weitgehend standardisiert sind“ (Zusammenschluss europäischer Energienetzbetreiber - Renewable Grid Initiative, RGI)
•         „Ohne europäische Vorhaben wäre so ein großes Netzwerk [von Schutzgebieten] weder in Frankreich noch ganz Europa möglich.“ (Französisches Ministerium für Ökologie, Nachhaltige Entwicklung und Energie)
•         „Mindestens zwei Drittel der [repräsentativ in der ganzen EU] Befragten halten Naturschutzgebiete wie Natura 2000 für sehr wichtig“ (Eurobarometer-Umfrage 436)
•         „Die Senkung von Umweltstandards führt nicht zu wirtschaftlicher Erholung“ (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, BMUB)
•         „[Das Europaparlament] drängt die EU-Regierungen dazu, auf die halbe Million Bürger zu hören, die die Beibehaltung und bessere Umsetzung unserer starken Naturschutzgesetze verlangt haben [und] lehnt eine mögliche Änderung der Naturschutzrichtlinien ab, da dies [...] schlecht für Natur, Menschen und Wirtschaft wäre“ (Bericht des Europäischen Parlaments zur Halbzeitbewertung der EU-Biodiversitätsstrategie, 2015/2137 (INI))
•         „Der Mangel an geeigneter Finanzierung ist ein Grund für die langsame Umsetzung und geringe Akzeptanz der Richtlinien“ (Europäischer Zementverband, CEMBUREAU)

NABU-Blog mit aktuellen Analysen und Originaldokumenten zur Naturschutzpolitik (u.a. auch mit den Stellungnahmen der EU-Minister und des EU-Parlaments): https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten

Weitere Informationen zum „Fitness-Check“ der EU-Naturschutzrichtlinien und der Online-Konsultation:
www.NABU.de/naturschaetze



Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser, NABU-Experte für internationale Biodiversitätspolitik, Mobil +49 (0)172.4179730, E-Mail: Konstantin.Kreiser@NABU.de (vor Ort in den Niederlanden)

Claus Mayr, NABU-Direktor Europapolitik, mobil: +49 (0)172-596 60 98, E-Mail: Claus.Mayr@NABU.de


Quellenangabe

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 41/16 | 13.APRIL 2016
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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Mönchsgrasmücke


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Lebensgefährlicher Nestbau
 Lebensgefährlicher Nestbau

Lebensgefährlicher Nestbau

13/14.04.2016

NRW.
Es ist wieder Brutbeginn bei den Dohlen. Unsere kleinen Rabenvögel, die Dohlen, halten wieder Ausschau nach geeigneten Bruthöhlen. Da die Dohlen in der Natur nur noch sehr wenige Brutplätze finden, haben sich einige unsere Hauskamine als Brutplatz ausgesucht.

Die Dohlen werfen Zweige, Gras, Haarbüschel und Lehm
in den von oben offenen Kamin und verstopfen ihn so. Hausbesitzer oder Mieter sollten sofort, wenn sie sowas sehen, ihren Schornsteinfeger informieren. Durch den verstopften Kamin sind schon Menschen zu Tode gekommen.

Mehr zum Thema:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82158

Quellenangabe/ Aufnahmen

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Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg
50181 Bedburg
Tel. 0227281153
Mobil. 01734979795
E-Mail. Thiemann@Naturschutzberater.de
www.Naturschutzberater.de
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Projekt:
www.Eisvogelschutz-Deutschland.de
Mitglied in der Interessengemeinschaft www.Naturtreff-Bedburg.de


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Artenschutz in Franken®


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Fledermäuse im Landkreis NEA: Nun fliegen sie wieder....
Fledermäuse im Landkreis NEA: Nun fliegen sie wieder....
Fledermäuse im Landkreis NEA: Nun fliegen sie wieder....

12/13.04.2016

Franken. Da es im Winter keine Nahrung für sie gibt,
halten unsere heimischen Fledermäuse, die sich alle ausschließlich von Insekten ernähren, von Oktober bis März Winterschlaf. Hierbei drosseln sie ihren Stoffwechsel auf ein Minimum und können so praktisch ein halbes Jahr energiesparend in frostfreien Quartieren den Winter überstehen. Einige fliegen zu diesem Zweck in die Höhlen der fränkischen Schweiz, einige Arten sogar bis nach Südfrankreich, doch etliche Fledermäuse bleiben zum Überwintern auch bei uns. Gerade in unserem Landkreis mit einer Jahrhunderte langen Bierbraukultur finden sie optimale, von Menschenhand geschaffene Quartiere, nämlich alte Bierkeller, in denen sie ungestört den Winter überdauern können.

Viele Fledermäuse sind ausgesprochene Kulturfolger
und siedeln sich in der warmen Jahreszeit gerne in Häusern an; auf Dachböden, hinter Verschalungen, in Ritzen und Hohlblocksteinen oder auch mal in einem Rollokasten. Hierbei leben die Männchen meist als Einzelgänger, die Weibchen hingegen gründen sogenannte Wochenstuben, in denen sie Ihre Babys gebären und bis zu ihrer Selbstständigkeit beschützen und säugen. Die Vermehrungsrate ist gering, jedes Weibchen bekommt nur ein Baby oder Zwillinge im Jahr. In kalten, insektenarmen oder zu verregneten Sommern ist mit einer hohen Jungensterblichkeit zu rechnen, da die Mütter nicht genügend Insekten fangen und folglich nur spärlich Muttermilch produzieren können.

Der Arbeitskreis Fledermausschutz NEA
existiert nun 25 Jahre; seit seiner Gründungsversammlung im Jahre 1992 treffen sich die Fledermausschützer jährlich, so wie auch kürzlich in Ickelheim, um eine Bilanz des vergangenen Fledermausjahres zu ziehen:

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=82125

In der Aufnahme von - Arbeitskreis Fledermausschutz NEA / Jana Stepanek

- Nymphenfledermaus im Winterquartier

Dem Artentod von der Schippe gesprungen
Dem Artentod von der Schippe gesprungen
Dem Artentod von der Schippe gesprungen

12/13.04.2016

Globale Tigerbestände in der Wildnis steigen, doch Situation bleibt kritisch

Der Dschungelkönig kehrt zurück:
Die Zahl der wild lebenden Tiger ist von 3.200 Tieren im Jahr 2010 auf heute 3.890 gestiegen. Diese erfreuliche Zahl legten WWF und das Global Tiger Forum anlässlich des dritten Ministertreffens der 13 „Tigerstaaten“ zum Schutz der Tiere vor, das vom indischen Premierminister Narendra Modi morgen in Neu-Delhi eröffnet wird.

„Wer Tiger schützen will, braucht Ausdauer.
Doch nun zahlt sich unser Engagement aus. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten steigt die Zahl der wild lebenden Tiger zumindest in einigen Ländern wieder an. Das verdanken wir der  intensiven Zusammenarbeit von Regierungen, lokaler Bevölkerung und Naturschützern und es gibt uns Hoffnung, dem Dschungelkönig ein dauerhaftes Überleben ermöglichen zu können“, freut sich Eberhard Brandes, geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland.

Jedoch müsse vor allem der Kampf gegen die Wilderei noch vehementer geführt werden, denn allein seit 2000 wurden 1.590 illegal gewilderte Tiger durch Polizei und Behörden beschlagnahmt. Auch der massive Lebensraumverlust setze dem Tier stark zu. Vor 100 Jahren streiften noch mehr als 100.000 Tiger durch Asien.

Die aktualisierten Bestandszahlen wurden auf Basis von Daten der Weltnaturschutzunion IUCN und den aktuell vorliegenden Tigerzahlen aus national durchgeführten Tigerzählungen ermittelt.
Begründet wird der Anstieg durch ein Anwachsen der Tigerpopulationen, aber auch durch verbesserte Zählmethoden sowie erhöhte Schutzmaßnahmen.


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=82118


In der Aufnahme von WWF / Malaysia Shariff Mohamad

- Malayan Tiger at Zoo


Quellenangabe

WWF

11.04.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

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Höhlenbrüter und Freibrüter
Höhlenbrüter und Freibrüter
Höhlenbrüter und Freibrüter

11/12.04.2016

Deutschland
. Immer wieder wenden sich Naturliebhaber mit Fragen an uns. Eine mehr oder minder regelmäßige Frage bezieht sich auch auf Aufnahmen wie die, die  hier zu sehen ist.

Frage: "Konnte denn der Vogel nicht in den Nistkasten einziehen weil die Öffnung zu klein war und warum wird hier keine größere geschaffen?"

Hier wird sehr schön der Unterschied zwischen den verschiedenen Bedürfnissen des Artenspektrums sichtbar.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=82106


Holzhunger frisst Wälder auf
Holzhunger frisst Wälder auf

Holzhunger frisst Wälder auf

11/12.04.2016

Die Energiegewinnung aus Holz erlebt derzeit einen Boom.
Doch wie grün ist die Energie aus dem Wald? In seinem Artikel für das Magazin Spektrum der Wissenschaft zeigt der Journalist Gunther Willinger, dass die starke Nachfrage nach Energieholz unter anderem in den rumänischen Karpaten für Kahlschläge im großen Stil sorgt.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Euro Natur


- www.euronatur.org/aktuell/news/holzhunger-frisst-waelder-auf/?tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=dce86417c5597f55476aa6139cf40995


Wie grün ist die Energie aus dem Wald?


- www.spektrum.de/news/wie-gruen-ist-die-energie-aus-dem-wald/1404298


Quellenangabe

EuroNatur - Stiftung Europäisches Naturerbe

Konstanzer Straße 22

78315 Radolfzell


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Artenschutz in Franken®



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Namensmissbrauch des WWF ...
Namensmissbrauch des WWF  ...
Namensmissbrauch des WWF im Rahmen des Skandals um die Panama Papers

11/12.04.2016

WWF wusste zu keinem Zeitpunkt von Namensnutzung und hat auch keine Zustimmung gegeben

Laut Medienrecherchen in Zusammenhang
mit den sogenannten Panama Papers soll die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca den Namen des WWF missbraucht haben, um die Besitzer von Briefkastenfirmen zu verschleiern.

Der WWF stellt in diesem Zusammenhang klar, dass die Naturschutzorganisation zu keinem Zeitpunkt von diesem Namensmissbrauch zum Zwecke der Verschleierung von Eigentümerstrukturen der Briefkastenfirmen gewusst hat. Sie hat in keiner Weise diesem Vorgang zugestimmt noch wurde sie in irgendeiner Form aus solchen Finanzquellen begünstigt. Die Organisation prüft derzeit rechtliche Schritte, um sich gegen jegliche Vorwürfe einer Nutznießerschaft zu schützen. Der WWF ist dankbar, dass der Namensmissbrauch durch die journalistische Berichterstattung öffentlich gemacht wurde.

„Wir sind erschüttert, dass Naturschutzarbeit als Deckmantel herhalten muss und der gute Name des WWF missbraucht worden ist, um die Eigentümerschaft von Briefkastenfirmen zu verschleiern.
Der WWF hat weder davon gewusst noch seine Zustimmung dazu gegeben, dass die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca den Namen des WWF für seine Aktivitäten nutzen darf. Anscheinend wurden Dokumente im Namen des WWF gezeichnet, ohne dass der Unterzeichner vom WWF dazu in irgendeiner Form legitimiert war oder den WWF darüber informiert hatte", sagt Maria Boulos, Chief Operating Officer des WWF International.

Der WWF versichert hiermit seinen Mitgliedern und Spendern, dass die WWF-Organisationen und WWF-Büros Standards und Abläufe festgelegt haben, die sicherstellen, dass die gesetztlichen Verpflichtungen zur Feststellung der Herkunft von Einkünften genaustens eingehalten werden. Darüber hinaus hat der WWF zusätzliche Vorkehrungen getroffen, um sicherzustellen, dass keine Geldmittel angenommen werden, die illegal sind oder aus Quellen stammen, die im Widerspruch zu seinen Organisationszielen stehen, nämlich der Bewahrung der biologischen Vielfalt und einem lebendigen Planeten für uns und unsere Kinder.

KONTAKT

Sylvia Ratzlaff

Pressestelle

WWF Deutschland

Tel. 030-311 777 467

sylvia.ratzlaff@wwf.de


Quellenangabe

WWF
10.04.2016

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Blaukehlchen [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20574]


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Starke Klimawandelauswirkungen auf häufige Vogelarten
Starke Klimawandelauswirkungen auf häufige Vogelarten

Starke Klimawandelauswirkungen auf häufige Vogelarten in Europa und den USA

10/11.04.2016

Erstmals ist es gelungen nachzuweisen, dass häufige Brutvogelarten in Europa
und den USA in ähnlicher Weise auf den Klimawandel reagieren. Ein internationales Team von Wissenschaftlern, koordiniert durch die britische Universität Durham, fand heraus, dass über einen Zeitraum von 30 Jahren (1980-2010) die Bestandsentwicklungen potenziell vom Klimawandel profitierender Vogelarten in beiden Regionen deutlich positiver sind als die potenziell negativ beeinflusster Arten.

Mehr zum Thema auf den Seite des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

- www.dda-web.de/#2016_04_05_starke_klimawandelau

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Schwanzmeise beim Nestbau ..wird diese Art vom Klimawandel profitieren oder darunter leiden?

Mehr zur Schwanzmeise unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22182

WWF fordert besseren Schutz für Weltnaturerbe
WWF fordert besseren Schutz für Weltnaturerbe
WWF fordert besseren Schutz für Weltnaturerbe

10/11.04.2016

Berlin
- Das Weltnaturerbe ist nach einer Analyse des WWF bedroht. Jede zweite dieser 229 Unesco-Stätten sei nicht ausreichend vor menschlichen Eingriffen geschützt, berichtete die Umweltstiftung am Mittwoch.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/WWF-fordert-besseren-Schutz-fuer-Weltnaturerbe_article1460179482.html?utm_source=Newsletter09042016&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Eichhörnchen


Borkenkäfer schwärmen aus
 Borkenkäfer schwärmen aus
Gefahr für Bayerns Wälder: Borkenkäfer schwärmen aus

10/11.04.2016

München - Bayerns Fichtenwäldern droht Gefahr.
Denn das warme Frühlingswetter wird schon in den nächsten Tagen den ersten großen Schwärmflug der Borkenkäfer auslösen. Das hat Forstminister Helmut Brunner am Freitag in München mitgeteilt. Laut Brunner ist heuer je nach Witterung sogar eine besonders starke Vermehrung der Waldschädlinge zu befürchten, weil weitaus mehr Käfer als sonst im Boden und unter der Rinde befallener Fichten überwintert haben. Grund dafür waren die idealen Lebensbedingungen im letzten Jahr – der trockenwarme Sommer und das nach dem Sturm Niklas reichlich vorhandene Brutmaterial hatten dafür gesorgt, dass die Käfer erstmals seit Jahren wieder drei vollständige Generationszyklen durchlaufen konnten. Entsprechend hoch ist schon jetzt die Zahl der Borkenkäfer in den bayerischen Wäldern.

Der Minister ruft deshalb die Waldbesitzer im Freistaat auf,
ihre Fichtenwälder in den nächsten Wochen gründlich auf Befall zu kontrollieren. Die Symptome sind laut Brunner gut erkennbar: Bei länger befallenen Bäumen färben sich die Kronen braun und die Rinde blättert ab. Frischer Befall ist am braunen Bohrmehl zu erkennen, das sich auf Rindenschuppen, am Stammfuß, in Spinnweben oder auf der Bodenvegetation sammelt. Befallene Stämme sollten dem Minister zufolge rasch aufgearbeitet und dann entrindet oder mindestens 500 Meter aus dem Wald transportiert werden. Brunner rät zudem, die Baumkronen zu häckseln, denn die Käfer nutzen schon Äste ab drei Zentimetern Durchmesser als Brutstätte. Diese sogenannte „saubere Waldwirtschaft“ ist nach Auskunft des Ministers die einzig wirksame und bewährte Methode, um eine Massenvermehrung zu verhindern, die auch größere Waldflächen zum Absterben bringen kann.

Detailinfos zum Borkenkäfer und einen aktuellen Überblick über die Gefährdungslage gibt es unter www.borkenkaefer.org. Beratung und Unterstützung bei der Bekämpfung bieten die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse.

Mehr zum Borkenkäfer - Borkenkäferinfoportal

Alles über Buchdrucker, Kupferstecher & Co.

Borkenkäfer kommen weltweit und an allen Laub- und Nadelbäumen vor. Viele Arten befallen nur eine oder wenige Wirtsbaumarten, andere haben ein sehr breites Wirtsspektrum.


- www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/065609/index.php



Interaktive Risikogebietskarte

Grafik: Borkenkäfermonitoring Risikokarte - Startseite der Webanwendung (LWF)

Die aktuelle Borkenkäfersituation in Bayern


Alle Ergebnisse zum Monitoring von Buchdrucker und Kupferstecher finden Sie hier.  

- www.fovgis.bayern.de/borki/


Quellenangabe

Freistaat Bayern, Körperschaft des öffentlichen Rechts

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1
85354 Freising


08. April 2016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Bayerische Gebirgslandschaft


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„Wilde Mulde“: Neues Leben für eine alte Flusslandschaft
„Wilde Mulde“: Neues Leben für eine alte Flusslandschaft
„Wilde Mulde“: Neues Leben für eine alte Flusslandschaft

10/11.04.2016

- 4,6 Millionen Euro Fördergelder für das Verbundprojekt
- Hochwasserschutz für Anwohner bleibt gewährleistet


Berlin, 5. April 2016: Heute startet das Projekt "Wilde Mulde". Sein Ziel ist es, den Fluss an seinem Unterlauf bei Dessau-Rosslau (Sachsen-Anhalt) zu revitalisieren und diesen Prozess wissenschaftlich zu begleiten. Das fachübergreifende Verbundprojekt wird mit 4,6 Millionen Euro durch das Bundesumweltministerium und das Bundesforschungsministerium gefördert. Das Bundesamt für Naturschutz begleitet das Projekt fachlich.

Natürliche Flusslandschaften spielen für die Artenvielfalt und die Vernetzung verschiedener Lebensräume eine bedeutende Rolle. Doch die meisten Flüsse in Deutschland sind in ihrer natürlichen Dynamik aufgrund von Verbauungen und Uferbefestigungen deutlich eingeschränkt. Fluss- und Auentypische Lebensräume wie offene Kiesbänke und Prallufer sowie Weich- und Hartholzauen nehmen dadurch vielerorts ab und sind bundesweit gefährdet.

Im Zentrum des Projekts "Wilde Mulde - Revitalisierung einer Wildflusslandschaft in Mitteldeutschland" steht die Förderung der natürlichen Dynamik im Flussbett. Durch den Einbau von Totholz und die Wiederherstellung von Naturufern werden Erosions- und Ablagerungsprozesse angeregt. Die Mulde kann sich an diesen Stellen wieder frei entwickeln. Es entsteht ein Mosaik naturnaher Strukturen, die vielen Arten einen neuen Lebensraum bieten. Die Hochwasserneutralität der Maßnahmen wird bereits im Planungsstadium durch umfangreiche Modellrechnungen nachgewiesen. Die Maßnahmen werden nur durchgeführt, wenn der Hochwasserschutz für die Anwohner gewährleistet bleibt. Das Projekt wird die Veränderungsprozesse in der Mulde und ihren Auen durch die Dokumentation der zeitlichen Entwicklung - wie durch Bild- und Filmaufnahmen - sichtbar und erlebbar machen. Über regelmäßige Exkursionen, Vorträge, jährlich stattfindende Muldeflusstage und weitere Öffentlichkeitsarbeit wird die Bevölkerung vor Ort in das Projekt einbezogen.

Teil des Projekts ist eine umfassende ökosystembezogene und disziplinübergreifende Forschung zu Hydraulik, Hydromorphologie, Stoffhaushalt und Biodiversität. Das Forscherteam widmet sich unter anderem der Frage nach den Auswirkungen der Maßnahmen auf die Diversität und Zusammensetzung von Artengemeinschaften im aquatischen, semiterrestrischen und terrestrischen Bereich. Konkret untersucht wird beispielsweise, wie sich die Populationen der Laufkäfer und der beiden Fließgewässerlibellenarten Grüne Flussjungfer (Ophiogomphus cecilia) und Asiatische Keiljungfer (Gomphus flavipes) entwickeln. Die Wissenschaftler befassen sich aber auch mit der übergreifenden Frage, wie die Revitalisierung in Bezug auf die Schutzziele der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt, Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und Wasserrahmenrichtlinie zu bewerten ist.

Das Projekt "Wilde Mulde" läuft bis Ende 2020. Es wird vom WWF Deutschland getragen und koordiniert, Forschungspartner sind das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), die Technische Universität Braunschweig, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Universität Leipzig und die Leibniz-Universität Hannover.

Hintergrund
Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt


Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm: www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html

Die Förderinitiative F&U-NBS

Möglich wird das Projekt "Wilde Mulde - Revitalisierung einer Wildflusslandschaft in Mitteldeutschland" durch die gemeinsame Förderinitiative "Forschung zur Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie (F&U-NBS)" von Bundesforschungsministerium (BMBF) und Bundesumweltministerium (BMUB). Im Rahmen der Förderinitiative werden Projekte finanziert, die anwendungsorientierte Strategien und beispielhafte Maßnahmenkonzepte zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt entwickeln.

Strategisches Ziel der beiden Bundesministerien ist es, Forschung und Umsetzung in lösungsorientierten Verbundprojekten eng miteinander zu verzahnen. Das BMBF finanziert aus Mitteln des Forschungsrahmenprogramms "Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)" hierbei Teilprojekte, in denen die Forschungsfragen des Projektes bearbeitet werden, und das Bundesamt für Naturschutz fördert mit Mitteln des BMUB aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt Teilprojekte, die sich den Umsetzungsmaßnahmen widmen. Neben dem Wilde-Mulde-Projekt werden über die F&U-NBS-Förderinitiative weitere Verbundprojekte zum Schutz der biologischen Vielfalt gefördert. Die Themen der Projekte sind so vielfältig wie die Ziele der Nationalen Strategie für Biologische Vielfalt.

Das Gesamtfinanzvolumen des Projektes "Wilde Mulde" liegt bei rund 5,1 Millionen Euro. Die Bundesmittelfördersumme von BMUB und BMBF beträgt 4,6 Millionen Euro.

Weitere Informationen zum Projekt:

- www.nbs-forschung-umsetzung.de/292.php

- www.biologischevielfalt.de/bp_projekte_laufend.html

In der Aufnahme / Foto: Georg Rast WWF

- Mulde Totholz und Biberspuren


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


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Schöpfung lebendig bewahren ...
Schöpfung lebendig bewahren ...
Fledermausschutz an kirchlichen Bauwerken

09/10.04.2016

Deutschland.
Als ein Beispiel von zahlreichen Artenschutzprojekten mit dem Schwerpunkt Fledermausschutz, die der Verband Artenschutz in Franken® auch 2017 umsetzt, steht ein Gotteshaus das zum Schutz der Artenvielfalt namentlich unbenannt bleiben soll.

Kirchen stellen für einige heimische Fledermausarten einen wichtigen Rückzugsraum dar. Doch es bleibt nicht aus, das auch die Gotteshäuser regelmäßig saniert werden müssen um nicht zu verfallen.

In ganz hervorragender Zusammenarbeit mit zahllosen Pfarrgemeinden und den Naturschutzfachbehörden setzen wir uns für die Erhaltung der Fledermauslebensräume ein. Dabei muss rechtzeitig vor Maßnahmenbeginn ein dem Fledermausschutz effektiv beigestellter Managementplan stehen den es ausführungs- und termingerecht abzuarbeiten gilt, damit die Fledermäuse auch in den kommenden Jahrzehnten hier verbleiben und im besten Fall ihren Nachwuchs gebären können.

Mehr zum Fledermausschutz hier auf unseren Seiten

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22230




Bayerns letzte Drachen ... Kammmolchschutz im Freistaat
Bayerns letzte Drachen ... Kammmolchschutz im Freistaat
Bayerns letzte Drachen ... Kammmolchschutz im Freistaat

09/10.04.2016

Bayern.
Er ist unser größter heimischer Molch - jedoch auch  einer der am stärksten im Bestand gefährdet ist, der Kammmolch. An zahllosen Orten des Lande ist dieses Tier nicht mehr anzutreffen. Lebensraumzerstörung machten ihm ein Garaus!

Artenschutz in Franken®
setzt derzeit mit zahlreichen Projektpartnern ein Projekt um welches dazu beitragen soll einen Kammmolchhotspot dauerhaft zu sichern.

Mehr dazu in den kommenden Wochen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


Gegen Lebensraumzerschneidung
Gegen Lebensraumzerschneidung
Gegen Lebensraumzerschneidung

09/10.04.2016

Jäger haben in Österreich
künftig die Möglichkeit, die Zerschneidung der Landschaft mitzudokumentieren und möglicherweise zu verhindern.

Mehr auf Wild & Hund

- www.wildundhund.de/jagd/9384-gegen-lebensraumzerschneidung


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Rotmilan

Mehr auf unserer Internetpräsenz

- - www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21984


Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz

Neu auf der A.i.F - Webpräsenz

09/10.04.2016

Franken.
Albert Meier hat wieder neue Aufnahmen von seinen Exkursionen mitgebracht:

- Luzula campestris, Feld-Hainsimse, Hasenbrot
- Acinos  arvensis, Feld-Steinquendel

Zu finden unter:

Flora / Lippenblütler (Lamiaceae) - Acinos  arvensis, Feld-Steinquendel
Flora / Binsengewächse (Juncaceae) - Luzula campestris, Feld-Hainsimse, Hasenbrot


In der Aufnahme


- Acinos  arvensis, Feld-Steinquendel

Urwälder von morgen entstehen
Urwälder von morgen entstehen
Urwälder von morgen entstehen

09/10.04.2016

WWF übernimmt Zerweliner Heide in der brandenburgischen Uckermark

Berlin/Boitzenburg
– Ein 800 Hektar großes Gebiet mit uralten Wäldern, unberührten Seen und wertvollen Mooren im Norden Brandenburgs steht jetzt unter der Obhut des WWF. Am Freitag übergab der Bund, vertreten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gemeinsam mit der Abteilungsleiterin Naturschutz im Bundesumweltministerium, Dr Elsa Nickel, die Flächen offiziell als Teil des Nationalen Naturerbes an die Umweltschützer im Zeichen des Pandas.

Dr. Elsa Nickel: „Das "Nationale Naturerbe"
steht für die beispielhafte Initiative des Bundes, gesamtstaatlich repräsentative Naturschutzflächen im Eigentum des Bundes nicht zu privatisieren, sondern in Naturschutzhände zu geben, die die Flächen nach anspruchsvollen naturschutzfachlichen Vorgaben betreuen und entwickeln. Die Wälder des Nationalen Naturerbes wollen wir der natürlichen Entwicklung überlassen.  Die Zerweliner Heide ist hierfür ein besonders gutes Beispiel.“


Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=82046

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Uhu

Mehr zum Uhu auf unserer Internetpräsenz unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22644

Warnstufe Rot
Warnstufe Rot
Warnstufe Rot

08.04.2016

WWF Studie sieht jedes zweite Weltnaturerbe in Gefahr durch Abbau fossiler Energien, Infrastrukturprojekte und andere industrielle Aktivitäten


Knapp die Hälfte aller UNESCO-Weltnaturerben sind durch Öl- und Gasbohrungen, Bergbau, Überfischung, illegalen Holzeinschlag oder große Infrastrukturprojekte wie Häfen, Autobahnen oder Dämme in ihrer Existenz bedroht. Dies hat ein neuer Bericht der Dalberg Global Development Advisors im Auftrag des WWF ermittelt.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=82042

Einzigartig - Neues Umweltbildungsprojekt startet
Einzigartig - Neues Umweltbildungsprojekt startet
Artenschutz in Franken® und Audi Stiftung für Umwelt gehen erneut innovative Wege

08/09.04.2016

Deutschland.
Das Thema Fledermaus steht in einem, in dieser Form wohl  in ganz Deutschland einmaligen Konzept, im Fokus. Mit der Entwicklung eines Projektes welches einen beachtlichen Beitrag auch zur umweltpädagogischen Wissensvermmittlung leisten kann, beschreiten die Projektpartner ganz bewusst Neuland.

Die Idee welche hinter diesem bemerkenswerten Projekt steht nahm viele Monate an Vorbereitungszeit und gleichfalls in seiner ersten Umsetzungsphase in Anspruch. Doch das Ergebnis welches dabei heraus kam kann sich ohne Zweifel sehen lassen. In vielschichtig ausgerichteter Form wird das Thema Fledermaus auf mannigfacher Ebene vorgestellt.

In wenigen Tagen mehr zu diesem Projekt ... hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

100.000 Biotope - "Wir" setzen sichtbare Zeichen
100.000 Biotope - "Wir" setzen sichtbare Zeichen
100.000 Biotope - "Wir" setzen sichtbare Zeichen

08/09.04.2016

Bayern.
Ein wohl in der gesamten Bundesrepublik Deutschland einmaliges Projekt wird aktuell vom Artenschutz in Franken®, den Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / FB Ebrach, der Bayerischen Forstverwaltung und der Gemeinde Oberschwarzach umgesetzt. Das Projekt wird gefördert von der Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, der Margarete Müller Bull Stiftung und der Stiftung "Unsere Erde".

In seiner Komplexität und Aussagekraft wird das auf 5 Jahre angesetzte Kooperationsprojekt sichtbare Zeichen des Artenschutzes und der Umweltbildung setzen. Es wird konkret und visionär dazu beitragen Mutmaßungen detaillierte Zahlen an die Hand zu geben.

Doch der eigentliche Aspekt der Projektion ist die nachhaltige und effektive Erhaltung der Biologischen Vielfalt durch elementare Lebensraumverbesserungen.

Begleiten Sie uns in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren auf diesem spannenden Weg. Denn mit reden allein wird es uns nicht gelingen dem Artenschwund in unserem Land entgegen zu wirken. Praktische Basisarbeit ist die Zielsetzung die hier die Grundlage darstellte eine vielfältige Bundesrepublik Deutschland abzubilden. Das Projekt welches multiplikatorisch wirken soll wird gleichfalls bis in die Grenzbereiche des Machbaren vorstoßen.

Es bleibt spannend … wir informieren Sie regelmäßig über die Projektfortschritte und Projektinhalte … hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®.

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Der Baummarder... auch ein Bewohner der 100.000 Biotope ...



Handywahn bedroht nächsten Verwandten
Handywahn bedroht nächsten Verwandten
Handywahn bedroht nächsten Verwandten

07/08.04.2016

WWF beklagt Bestandsverlust der letzten Grauergorillas - Rückgang um 77 Prozent auf 3.800 Tiere

Berlin –
Um die größte Gorilla-Unterart der Welt steht es schlechter als bisher angenommen. Die Bestände der Grauergorillas sind in den letzten 20 Jahren um über 77 Prozent gefallen, wie eine Studie von Wildlife Conservation Society und Fauna & Flora International zeigt. Heute leben nur noch 3.800 Tiere in den Wäldern im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK), teilweise in geschützten Arealen, wie dem Itombwe-Reservat, für dessen Erhalt sich der WWF seit zehn Jahren engagiert. 1995 lag die Zahl noch bei 17.000 Tieren. Bewaffnete Konflikte, Wilderei und Bergbau sind Hauptgründe für den starken Rückgang der Population.

„Die hochbedrohten Grauergorillas drohen durch eine tödliche Kombination aus bewaffneten Unruhen, Jagd auf Buschfleisch und die Gier nach Coltan für Handys auszusterben. Als einer unserer engsten Verwandten haben wir die Pflicht, die Gorillas vor dem Aussterben zu bewahren“, sagt Philipp Göltenboth, Leiter der Naturschutzarbeit in Afrika des WWF Deutschland. Die neuen Bestandszahlen rechtfertigen, den Gefährdungsstatus des Grauergorillas auf der roten Liste auf ‚vom Aussterben bedroht‘ zu erhöhen. Damit befänden sich alle vier Gorilla-Unterarten in der höchsten Gefährdungskategorie. „Wenn wir es nicht schaffen, diese majestätischen Tiere vor dem Aussterben zu retten, dann bleibt wenig Hoffnung für andere, deutlich unbekanntere bedrohte Arten.“

Einer der Hauptgründe für den Bestandsschwund der Menschenaffen ist der vermehrte Abbau des Konfliktminerals Coltan und der damit einhergehenden Lebensraumzerstörung.
Das Erz ist essentiell für die Herstellung von Handys und anderen elektronischen Geräten. Viele der Coltan-Minen befinden sich innerhalb der abgelegenen Lebensräume der Gorillas, weswegen die Minenarbeiter sich häufig von sogenanntem Buschfleisch, also von gewilderten Tieren ernähren. Laut Gesetz sind Gorillas zwar geschützt, aber sie erzielen aufgrund ihrer Größe hohe Preise und sind als Gruppentiere leicht zu jagen. Mehr als eine Million Tonnen Buschfleisch werden jährlich in der DRK konsumiert.


Die Kongo-Region ist seit Mitte der 1990er Jahre durch schwere bewaffnete Unruhen gekennzeichnet, die auch in der Tier- und Pflanzenwelt durch illegale Abholzung und Jagd ihre Opfer fordern.  


„Uns steht eine große Herausforderung bevor, die beängstigende Entwicklung wieder umzukehren“, erklärt Göltenboth. „Der Bergbau muss kontrolliert und die verschiedenen gewalttätigen Rebellengruppen müssen entwaffnen werden. Die Grenzen der Schutzgebiete müssen amtlich anerkannt und eingehalten werden. Zudem müssen wir Ranger in ihrer Arbeit, die Gorillas und ihren Lebensraum zu schützen, intensiver unterstützen.“ Durch die offizielle Bestätigung des Itombwe-Reservats, könne man nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt langfristig besser bewahren, sondern auch eine nachhaltige Lebensgrundlage für die Einwohner rund um das Gebiet schaffen. Die Parkwächter arbeiten unter ständiger Lebensgefahr. Erst am 31. März 2016 wurde ein Ranger von bewaffneten Rebellen getötet.


Hintergrund:

Grauergorilla, auch Östlicher Flachlandgorilla: Grauergorillas sind die größten Menschenaffen. Ausgewachsene Männchen werden fast zwei Meter groß und bringen fast 300 Kilogramm auf die Waage. Wie alle großen Menschenaffen bauen sich auch Gorillas aus Blättern und Zweigen ein Schlafnest für die Nacht – meist am Boden. Der WWF fürchtet, dass die Gorillas in 15 Jahren aus der Wildnis verschwunden sein könnten, wenn das gegenwärtige Ausmaß an Wilderei und Lebensraumverlust nicht drastisch reduziert wird.

Das Itombwe-Reservat ist einer der wichtigsten verbleibenden Lebensräume für Grauergorillas. Der WWF hat mit Partnern und der Gemeinschaft vor Ort die Entwicklung des Itombwe-Schutzgebietes unterstützt, insbesondere in den Maßnahmen gegen Wilderei und in der Planung für eine nachhaltige Landnutzung. Dort leben auf rund 6.000km2 rund 580 Vogelarten und über 70 Säugetiere, wie der Grauergorilla, der östliche Schimpanse und der Waldelefant. Viele der Arten sind endemisch, das heißt, sie kommen nur dort vor.

In der Aufnahme von WWF / Roberto Maldonado

- Abholzung des Regenwaldes

Der WWF Deutschland setzt sich seit seiner Gründung insbesondere für den Schutz der Tropenwälder und seiner Bewohner ein. Neben dem Itombwe-Reservat engagiert sich der WWF auch in Virunga und Dzanga-Sangha für Gorillas. Durch wissenschaftliche Feldarbeit, Einrichtung von Schutzgebieten und die Ausbildung von Rangern sollen die Menschenaffen und ihre Heimat künftig besser geschützt werden.

KONTAKT

Julia Thiemann

Pressestelle WWF

Tel. 030-311 777 462

julia.thiemann@wwf.de


Quellenangabe

WWF
06. April 2016

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Angriff der Windenergie-Lobby auf Artenschutz
Angriff der Windenergie-Lobby auf Artenschutz
Angriff der Windenergie-Lobby auf Artenschutz

07/08.04.2016

NABU entlarvt Lobby-Studie zu Rotmilan und Mäusebussard
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Berlin –
Anlässlich der für den morgigen Donnerstag angekündigten Studie „Windenergie und Rotmilan – Ein Scheinproblem“ des Schweizer Ingenieurbüros KohleNusbaumer kritisiert der NABU den Versuch von Teilen der Windenergie-Branche, mit unhaltbaren Aussagen den Eindruck zu erwecken, dass ein Konflikt zwischen Windenergie und dem Schutz von Greifvögeln gar nicht existiert.

„Der NABU
ist enttäuscht von der mangelnden Bereitschaft von Teilen der Windenergie-Branche, ein real existierendes Artenschutzproblem anzuerkennen und gemeinsam an sinnvollen, von geltendem Recht gedeckten Lösungen für eine naturverträgliche Energiewende zu arbeiten. Stattdessen hofft man, mit dieser Vogel-Strauß-Taktik einfach weitermachen zu können wie bisher. Verstöße gegen das Artenschutzrecht werden durch Wegdiskutieren des Problems aber nicht geheilt und haben vor Gericht keine Chance“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Greifvögel, wie der weltweit bedrohte und vor allem in Deutschland heimische Rotmilan, gehören zu jenen Arten, die am meisten durch Kollisionen mit Windrädern gefährdet sind. Dieses Problem ist wissenschaftlich hinlänglich belegt. Es muss, genau wie andere naturschutzfachliche Belange, von der Branche anerkannt und bei der Planung von Vorranggebieten und jedes einzelnen Windrads berücksichtigt werden. Andernfalls ist der dringend erforderliche naturverträgliche Ausbau der Windenergie nicht möglich.

Erst im vergangenen Jahr
wurde im sogenannten „Helgoländer Papier“ der Länderarbeitsgemeinschaft der staatlichen Vogelschutzwarten der aktuelle Stand der Wissenschaft zur Gefährdung von Vögeln durch Windkraft an Land zusammengestellt. Für die betroffenen Arten empfiehlt das Papier fachlich fundierte Mindestabstände zwischen windkraftsensiblen Vogelvorkommen und Windenergieanlagen. Diese Angaben dienen auch den Gerichten als fachliche Messlatte. Die nun vorgestellte Studie des Büros KohleNusbaumer und andere durch die Windenergiebranche in den letzten Monaten gestreute Dokumente sollen suggerieren, dass die weltweit anerkannte Gefährdung von Greifvögeln durch Windenergie nicht existiert. So erhofft sich ein Teil der Branche, die Windenergie ausbauen zu können, ohne Rücksicht auf den Artenschutz und in der Praxis bewährte Regeln wie das Helgoländer Papier nehmen zu müssen.

„Bei näherer Betrachtung
entpuppen sich diese Studien schnell als interessengeleitete Lobby-Papiere. Hier werden selektiv ausgewählte Fakten aus nicht vergleichbaren Quellen in irreführender Weise vermengt. So schafft es der Autor beispielsweise, einen deutschlandweit leicht zurückgehenden Rotmilanbestand in einen dramatischen Bestandsanstieg umzudeuten. Fakt ist allerdings: Der Rotmilan nimmt zwar in der Heimat des Autors, also in der Schweiz, zu. Doch die Schweiz ist auch weitgehend windenergiefrei. In Deutschland hingegen nimmt der Rotmilan nur im bisher windkraftarmen Südwesten zu, während seine Bestände im windkraftreichen Norden und Osten Deutschlands zurückgehen“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann.

Eine 2013 im Fachblatt Journal for Nature Conservation veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchung berechnete, dass allein im Land Brandenburg jährlich vermutlich um die 320 Rotmilane an Windkraftanlagen tödlich verunglücken. Für ganz Deutschland muss bei einem aktuellen Brutbestand von 12.000 bis 18.000 Paaren entsprechend von über 1.000 Todesfällen pro Jahr ausgegangen werden. In Regionen mit vielen Windenergieanlagen wird damit bereits heute die Grenze der Belastbarkeit der Population erreicht. Umso wichtiger ist es dafür zu sorgen, dass neue Windräder nur dort gebaut werden, wo keine erhöhte Tötungsgefahr besteht.

Für den wesentlich häufigeren Mäusebussard
ist nach den Ergebnissen einer neuen, vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierten Studie sogar mit 10.000 bis 12.500 kollidierten Vögeln pro Jahr zu rechnen. Dies kann in bestimmten Regionen ebenfalls zu einem Zusammenbruch der Bestände führen, wie er beispielsweise in Schleswig-Holstein bereits zu beobachten ist.

NABU-Faktencheck zur Studie „Windenergie und Rotmilan – Ein Scheinproblem“: https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/energie/wind/160406-nabu-faktencheck-rotmilan-und-windenergie.pdf  


Für Rückfragen (auch bei der Pressekonferenz):
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 030-284984-1620, mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Quellenangabe

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 38/16 | 6. APRIL 2016
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Mario Voigt

- Mäusebussard

Mehr zum Mäusebussard unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21625


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Land schützt bedrohte Aale
Land schützt bedrohte Aale
Minister Bonde: „Land schützt bedrohte Aale durch zweijährige Verlängerung der Schonzeit“

07/0.04.2016

Der Europäische Aal
wird in der Roten Liste als stark gefährdete Tierart in Deutschland geführt, die Weltnaturschutzunion IUCN führt den Aal sogar als vom Aussterben bedrohte Art. Sowohl natürliche Feinde als auch die mangelnde Durchgängigkeit von Fließgewässern bedrohen den Bestand von Aalen.

„Aale sind in ihrem Bestand bedroht. Da die Bestände in unseren Gewässern sich nur langsam erholen und Aale sich in Gefangenschaft nicht vermehren lassen, ist es wichtig, dass das Land einen Beitrag zum europäischen Bestandserholungsplan leistet und EU-Vorgaben erfüllt. Die ganzjährige Schonzeit für Aale wird daher in Baden-Württemberg für einen Teil des Hochrheins, den Oberrhein mit Nebengewässern und den unteren Neckar bis Ende 2017 verlängert“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Dienstag (5. April) in Stuttgart.

Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR)

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=82026

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Altgewässer


Angriff der Windenergie-Lobby auf Artenschutz
Angriff der Windenergie-Lobby auf Artenschutz

07/08.04.2016

NABU entlarvt Lobby-Studie zu Rotmilan und Mäusebussard
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Berlin –
Anlässlich der für den morgigen Donnerstag angekündigten Studie „Windenergie und Rotmilan – Ein Scheinproblem“ des Schweizer Ingenieurbüros KohleNusbaumer kritisiert der NABU den Versuch von Teilen der Windenergie-Branche, mit unhaltbaren Aussagen den Eindruck zu erwecken, dass ein Konflikt zwischen Windenergie und dem Schutz von Greifvögeln gar nicht existiert.

„Der NABU
ist enttäuscht von der mangelnden Bereitschaft von Teilen der Windenergie-Branche, ein real existierendes Artenschutzproblem anzuerkennen und gemeinsam an sinnvollen, von geltendem Recht gedeckten Lösungen für eine naturverträgliche Energiewende zu arbeiten. Stattdessen hofft man, mit dieser Vogel-Strauß-Taktik einfach weitermachen zu können wie bisher. Verstöße gegen das Artenschutzrecht werden durch Wegdiskutieren des Problems aber nicht geheilt und haben vor Gericht keine Chance“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Greifvögel, wie der weltweit bedrohte und vor allem in Deutschland heimische Rotmilan, gehören zu jenen Arten, die am meisten durch Kollisionen mit Windrädern gefährdet sind. Dieses Problem ist wissenschaftlich hinlänglich belegt. Es muss, genau wie andere naturschutzfachliche Belange, von der Branche anerkannt und bei der Planung von Vorranggebieten und jedes einzelnen Windrads berücksichtigt werden. Andernfalls ist der dringend erforderliche naturverträgliche Ausbau der Windenergie nicht möglich.

Erst im vergangenen Jahr
wurde im sogenannten „Helgoländer Papier“ der Länderarbeitsgemeinschaft der staatlichen Vogelschutzwarten der aktuelle Stand der Wissenschaft zur Gefährdung von Vögeln durch Windkraft an Land zusammengestellt. Für die betroffenen Arten empfiehlt das Papier fachlich fundierte Mindestabstände zwischen windkraftsensiblen Vogelvorkommen und Windenergieanlagen. Diese Angaben dienen auch den Gerichten als fachliche Messlatte. Die nun vorgestellte Studie des Büros KohleNusbaumer und andere durch die Windenergiebranche in den letzten Monaten gestreute Dokumente sollen suggerieren, dass die weltweit anerkannte Gefährdung von Greifvögeln durch Windenergie nicht existiert. So erhofft sich ein Teil der Branche, die Windenergie ausbauen zu können, ohne Rücksicht auf den Artenschutz und in der Praxis bewährte Regeln wie das Helgoländer Papier nehmen zu müssen.

„Bei näherer Betrachtung
entpuppen sich diese Studien schnell als interessengeleitete Lobby-Papiere. Hier werden selektiv ausgewählte Fakten aus nicht vergleichbaren Quellen in irreführender Weise vermengt. So schafft es der Autor beispielsweise, einen deutschlandweit leicht zurückgehenden Rotmilanbestand in einen dramatischen Bestandsanstieg umzudeuten. Fakt ist allerdings: Der Rotmilan nimmt zwar in der Heimat des Autors, also in der Schweiz, zu. Doch die Schweiz ist auch weitgehend windenergiefrei. In Deutschland hingegen nimmt der Rotmilan nur im bisher windkraftarmen Südwesten zu, während seine Bestände im windkraftreichen Norden und Osten Deutschlands zurückgehen“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann.

Eine 2013 im Fachblatt Journal for Nature Conservation veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchung berechnete, dass allein im Land Brandenburg jährlich vermutlich um die 320 Rotmilane an Windkraftanlagen tödlich verunglücken. Für ganz Deutschland muss bei einem aktuellen Brutbestand von 12.000 bis 18.000 Paaren entsprechend von über 1.000 Todesfällen pro Jahr ausgegangen werden. In Regionen mit vielen Windenergieanlagen wird damit bereits heute die Grenze der Belastbarkeit der Population erreicht. Umso wichtiger ist es dafür zu sorgen, dass neue Windräder nur dort gebaut werden, wo keine erhöhte Tötungsgefahr besteht.

Für den wesentlich häufigeren Mäusebussard
ist nach den Ergebnissen einer neuen, vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierten Studie sogar mit 10.000 bis 12.500 kollidierten Vögeln pro Jahr zu rechnen. Dies kann in bestimmten Regionen ebenfalls zu einem Zusammenbruch der Bestände führen, wie er beispielsweise in Schleswig-Holstein bereits zu beobachten ist.

NABU-Faktencheck zur Studie „Windenergie und Rotmilan – Ein Scheinproblem“: https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/energie/wind/160406-nabu-faktencheck-rotmilan-und-windenergie.pdf  


Für Rückfragen (auch bei der Pressekonferenz):
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 030-284984-1620, mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

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Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Quellenangabe

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 38/16 | 6. APRIL 2016
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Mario Voigt

- Mäusebussard

Mehr zum Mäusebussard unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21625


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Modellregion am 1. Februar gestartet
Modellregion am 1. Februar gestartet
Biosphärengebiet Schwarzwald: Modellregion am 1. Februar gestartet

07/08.04.2016

Nach der Schwäbischen Alb
entsteht nun auch im Schwarzwald ein Biosphärengebiet: 29 Gemeinden haben sich entschlossen, die Chance für Mensch und Natur zu ergreifen und Teil dieser spannenden Modellregion zu werden.

Mehr auf den Seiten des Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR)

- https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/naturschutz/schutzgebiete-vom-nationalpark-bis-zur-biosphaere/biosphaerenreservate/

Quellenangabe


Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR)
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Luzula campestris, Feld-Hainsimse, Hasenbrot

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100.000 Biotopbäume - Trittsteine des Lebens
100.000 Biotopbäume  - Trittsteine des Lebens

„Wir schaffen über 100.000 Einzelbiotope – Trittsteine für die biologische Vielfalt“

06/07.04.2016


Bayern / Steigerwald. Ein Kooperationsprojekt des Artenschutz in Franken®, den Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / FB Ebrach, der Bayerischen Fortverwaltung und der Gemeinde Oberschwarzach. Das Projekt wird gefördert von der Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, der Margarete Müller Bull Stiftung und der Stiftung "Unsere Erde".

Die Bayerischen Staatsforsten A.ö.R - Forstbetrieb Ebrach bewirtschaften den Staatwald im Steigerwald. Von Natur aus wachsen hier Laubwälder aus Buche, Eiche, Ahorn und weiteren Laubbäumen. Dazu passen die Tanne und die Kiefer. Andere Nadelbaumarten haben dagegen oft Probleme, die
lehmig-tonigen Böden gut zu durchwurzeln.

Trotz der hohen Baumartenzahl sind viele Tiere, Pilze und Pflanzen aus den Wäldern verschwunden. Grund ist die intensive Waldnutzung der letzten Jahrhunderte. Lediglich in den Naturwaldreservaten hat die ursprüngliche Waldartengemeinschaft weitgehend überlebt.  

„Schutz trotz Nutzung“, lautet deshalb das Motto des Artenschutz in Franken® und Bayerische Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach – ein ausgeklügeltes Konzept, welches die  Artenvielfalt und dessen Lebensräume wieder verbessert und trotzdem die Ernte des wertvollen Rohstoffes Holzes ermöglicht.

Nunmehr gilt es in einem weiteren Schritt die hohe Vielfalt an Einzelbiotopen in hoch innovativer Form abzubilden und das Konzept über die Fläche der Bayerischen Staatsforsten hinaus zu tragen.

Das Projekt befindet sich in seiner Umsetzung.

Begleiten Sie uns dabei

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82019

In der Darstellung:

- Am Icon lassen sie sich erkennen ... wenn Sie dieses Zeichen sehen wissen Sie ... hier zeigen sich Überlebensräume


Luchs im Aufwind
Luchs im Aufwind
Luchs im Aufwind

06/07.04.2016

Bestand des Iberischen Luchses erhöht sich auf 404 Individuen / WWF: Zukunft der Tiere weiter auf der Kippe

Berlin
- Gute Nachrichten aus Spanien: Der Bestand des bedrohten Iberischen Luchses, auch Pardelluchs genannt, hat sich im Jahr 2015 auf 404 Individuen erhöht. Ein Jahr zuvor waren es noch 319 Exemplare gewesen. Damit liegt die Zahl auf dem höchsten Stand seit 15 Jahren. Der WWF bewertet das Resultat als wichtigen Erfolg für den Artenschutz: „Die neuen Zahlen haben unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Das ist ein Hoffnungsschimmer für eines der weltweit bedrohtesten Säugetiere überhaupt“, sagt Moritz Klose, Wildtier-Referent beim WWF Deutschland.

Nichtsdestotrotz stehe die Zukunft des Iberischen Luchses
weiter auf der Kippe. Ein Grund für die düsteren Aussichten sei die hohe Zahl an Verkehrsunfällen. 51 Tiere wurden in den letzten drei Jahren von Autos erfasst und starben, in 2015 seien 15 Pardelluchse solchen Zusammenstößen zum Opfer gefallen. Die mit Abstand größte Gefahr für das Überleben der Katzen liege jedoch im stetig abnehmenden Nahrungsangebot. „Iberische Luchse fressen fast ausschließlich Wildkaninchen. Die werden seit einigen Jahren jedoch von der Kaninchenpest dahingerafft“, so Moritz Klose vom WWF. Dass sich das Problem von allein löse, sei bislang nicht absehbar. Seit Ausbreiten des Virus sei die Population der Nagetiere um rund die Hälfte eingebrochen.

Besondere Sorge bereitet den Umweltschützern die Lage im Nationalpark La Doñana in Andalusien, einem der wichtigsten Rückzugsräume der Luchse. Hier gebe es erfreulicherweise viele Luchsweibchen im paarungsfähigen Alter. Ob sie angesichts der Kaninchenkrise ihre Jungen auch durchbringen können, stünde jedoch auf einem ganz anderen Papier. Die Auswirkungen der Kaninchensterblichkeit auf die Luchse zeige beispielhaft, wie eng verzahnt das Leben in einem Ökosystem sei. Damit die Luchse nicht ihrer einseitigen Ernährung zum Opfer fallen mache sich der WWF nun daran, den Wildkaninchen auf die Sprünge zu helfen. In dem Projekt „SOS Conejo“ (SOS Kaninchen) wollen die Umweltschützer herausfinden, wie den Nagern am besten zu helfen ist.

KONTAKT


Immo Fischer

Pressestelle WWF

Tel.: 030 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer

Quellenangabe

WWF
05. April 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Günter Neuberger


- Europäischer Lusch in Eiche

Mehr zum Luchs auf unseren Seiten


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=41267

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06.05.2016 um 20:39 Uhr
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