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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF
Website Übersetzung  

 
       

+++ Wir optimieren unsere Internetpräsenz für Sie - Aufgrund ständig steigender Zugriffszahlen werden wir unsere Server modernisieren um damit den Aufbau der Internetseite zu forcieren - Diese technische Arbeiten können dazuführen, das es in den kommenden Wochen unregelmäßig zu Einschränkungen der Webseite kommen kann - Die Arbeiten sollen bis zum Ende diese Jahres abgeschlossen sein - Artenschutz in Franken® bitte um Verständnis +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser in Auszügen Engagement das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
40.000 - 70.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




12.12.2016 Artenschutz in Franken® - zeichnet aus!
18.01.2017 Amphibienschutz in Franken


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere
Katzenabwehr am Bierkeller Greifswald-Eldena
Katzenabwehr am Bierkeller Greifswald-Eldena
Katzenabwehr am Bierkeller Greifswald-Eldena

10/11.12.2016

Mecklenburg-Vorpommern. Der sog. Bierkeller in Greifswald-Eldena ist mit bis zu 900 überwinternden Fledermäusen eines der größten Fledermauswinterquartiere in Mecklenburg-Vorpommern.Das Quartier war lange in einem schlechten Zustand, es konnte dann aber im Zuge einer Wohnbebauung im Umfeld
baulich und gegen illegales Betreten gesichert werden. .....

Mehr zum Thema finden Sie hier ...

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=89061

Quellenangabe / Fotos (Autoren gesondert angegeben)

Fledermausschutz – Newsletter
Mecklenburg-Vorpommern Nr. 17, 08.12.2016

Impressum/ Kontakt:
Jens Berg - Görmin OT Passow - berg_jens@web.de - Tel.: 01624411062


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Rote Liste färbt sich immer schwärzer
Rote Liste färbt sich immer schwärzer
Rote Liste färbt sich immer schwärzer

09/10.12.2016

WWF: Artenvielfalt und funktionierende Ökosysteme sind Lebensgrundlage der Menschheit


Anlässlich des am Donnerstag veröffentlichten Updates der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten durch die Weltnaturschutzunion IUCN warnt Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland:

„Die Rote Liste für bedrohte Tier- und Pflanzenarten wird immer schwärzer.
Für viele Tier- und Pflanzenarten ist es heute schon Fünf vor Zwölf. Mit den Giraffen steuert eine weitere ikonische Tierart ihrem möglichen Ende in freier Wildbahn entgegen. Wir erleben derzeit das größte globale Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier – und der Mensch ist die Ursache. Wenn wir nicht endlich aufhören unseren eigenen Lebensraum und unsere eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören, laufen wir Gefahr, irgendwann auch noch als „Vom Aussterben bedroht“ auf der Roten Liste zu landen.

Wir müssen dafür sorgen das Bevölkerungswachstum und wirtschaftlicher Wohlstand auf der Welt nicht zulasten der natürlichen Ökosysteme gehen.
Ein Neben- und Miteinander von Mensch und Natur ist möglich und letztlich auch die Voraussetzung für das dauerhafte Überleben der Menschheit. Die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten sind wichtige Stellschrauben für das Funktionieren der Ökosysteme der Erde und diese wiederum geben uns Nahrung, sauberes Wasser und andere Rohstoffe. Wenn immer mehr Arten verschwinden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das System kollabiert.

Neben der Bekämpfung der Wilderei-Krise, die eine blutige Schneise durch Afrikas Tierwelt schlägt, ist es entscheidend, dass wir in einer Welt mit begrenzten Ressourcen endlich  nachhaltige Nutzung zu einer der obersten Handlungsmaximen von Politik und Wirtschaft machen, um den Druck von den natürlichen Lebensräumen zu nehmen. Das kann nur gelingen, wenn wir unseren ökologischen Fußabdruck verringern.“

KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Te. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe


WWF

08. Dezember 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Eintagsfliege ... kaum mehr an Lebenszeit verbleibt zahllosen Tier und Pflanzenarten die uns (noch) begeleiten ...


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Brutgebiet Frankenwald
Brutgebiet Frankenwald
Brutgebiet Frankenwald

10/11.12.2016

Rothenkichen, 8. Dezember 2016 -
Der Frankenwald ist Brutgebiet für zahlreiche Vogelarten. Auch auf dem Zug in den Süden dient er ihnen als willkommener Ort für einen Zwischenstopp. Das gilt besonders, wenn die Vögel einen reich gedeckten Tisch an Waldfrüchten vorfinden. So, wie in diesem Jahr.

Die Förster im Frankenwald konnten sich im Herbst über eine „Vollmast“ bei den meisten Baumarten freuen. Das heißt, fast alle Waldbäume trugen Früchte, für die künftige Naturverjüngung ist gesorgt. Inzwischen ist auch die Ernte an Bucheckern, Tannen- und Douglasiensamen für die Nachzucht von Forstpflanzen eingefahren. Für die Tiere im Wald ist aber immer noch Nahrung im Überfluss vorhanden, auch für die Strich- und Zugvögel.

„Jetzt kommen wieder unsere alten Bekannten“, sagt Peter Hagemann von den Bayerischen Staatsforsten. „Ganze Schwärme von Wacholderdrosseln ernten die Vogelbeeren ab
, Trupps von Fichtenkreuzschnäbeln bevölkern die allerhöchsten Wipfel.“ Besonders beeindruckt habe ihn im Herbst die kurze Rast von Zigtausenden von Buchfinken in den alten Buchenbeständen im Staatswaldistrikt „Mäusbeutel“: „Das vielstimmige Gezwitscher überdeckte für einige Stunden jedes andere Geräusch. Am nächsten Tag herrschte wieder das Schweigen im Walde.“

Macht sich bei den Waldvogelarten auch der Klimawandel bemerkbar?
„Auf jeden Fall ist der Frankenwald für sie in den letzten Jahren vielfältiger und attraktiver geworden“, sagt Hagemann. Die Stürme und Borkenkäferangriffe hätten viele strukturreiche Freiflächen geschaffen: „Hier fühlen sich auch Offenlandarten wie Neuntöter und Goldammer wohl“. Der naturnahe Waldbau im Staatswald habe für deutlich mehr alte Bäume und viel Totholz in den Beständen gesorgt: „Davon profitieren Höhlenbrüter wie Schwarz- und Grauspecht mit ihren Nachmietern Hohltaube, Rauhfuß- und Sperlingskauz.“ Mit dem Waldumbau hin zu klimastabileren Mischwäldern sei die Baumartenpalette deutlich erweitert worden: „Das nützt wiederum der Vogelvielfalt.

Denn jeder Baum hat seinen Vogel.“ So habe beispielsweise der Tettauer Olaf Schmidt, heute Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in Freising, in der Literatur schon vor Jahren auf die enge Bindung des Kernbeißers, der größten einheimischen Finkenart, an die Hainbuche hingewiesen. Der Anteil dieser wärmeliebenden Baumart nimmt im Frankenwald ständig zu. „Mit seinem papageienartigem Schnabel ist der Kernbeißer wie kein anderer in der Lage, die steinharten Früchte zu knacken. In diesem Herbst sieht man es deutlich: Die Hainbuchen biegen sich unter ihrer Samenlast und überall begegnen einem kleine Schwärme der bunten Vögel.“ Und wieder ist der Frankenwald ein klein wenig reicher geworden.

Quellenangabe


Bayerische Staatsforsten A.Ö.R

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Kernbeißer


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NABU: EU-Naturschutzrichtlinien bleiben
 NABU: EU-Naturschutzrichtlinien bleiben

NABU: EU-Naturschutzrichtlinien bleiben

08/09.12.2016

Tschimpke: Meilenstein –  Kommissar Vella hat Rückwärtsgang in der Umweltpolitik abgewehrt
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Brüssel/Berlin –
Der NABU begrüßt die heutige Entscheidung der EU-Kommission zur Beibehaltung der EU-Naturschutzrichtlinien. Bei ihrem wöchentlichen Treffen beendete das Kollegium der 28 EU-Kommissare unter Jean-Claude Juncker damit eine heftige Debatte, die der Präsident vor über zwei Jahren selbst gestartet hatte: Unter dem Vorwand der „Entbürokratisierung“ hatte Juncker seinen Umweltkommissar Vella aufgefordert, eine „Modernisierung und Verschmelzung“ der beiden Richtlinien zu prüfen.

NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Diese Entscheidung ist ein Meilenstein – nicht nur für alle, denen die Bewahrung unseres Naturerbes am Herzen liegt. Dass sich Kommissar Vella durchgesetzt hat, ist richtungsweisend auch für den Schutz von Klima, Wasser, Luft und Boden. Der erste bedeutende Versuch in der EU-Umweltpolitik, den Rückwärtsgang einzulegen, ist damit gescheitert. Bürgerinnen und Bürger wollen eine EU mit hohen Umweltstandards –  und keine,  in der kurzfristige Profitinteressen die Agenda bestimmen.“

Im vergangenen Jahr hatte eine Bürgerbefragung der EU zu den Naturschutzrichtlinien zu einer Rekordbeteiligung geführt. Über eine halbe Million Menschen nahmen daran teil, fast alle forderten die Beibehaltung der Richtlinien. Im Anschluss forderten auch das EU-Parlament und der Rat der Umweltminister die Kommission auf, die Richtlinien nicht zu ändern, sondern besser umzusetzen und zu finanzieren. Die Bundesregierung setzte sich ebenfalls dafür ein, insbesondere Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Mit ihrer Entscheidung sendet die EU-Kommission damit auch ein wichtiges Signal an die UN-Biodiversitätskonferenz, die aktuell in Cancún/Mexiko über den Stopp des weltweiten Artensterbens verhandelt. „Nach zwei Jahren Unsicherheit geht die Europäische Union nun wieder mit ihrer erstklassigen Gesetzgebung voran“, kommentiert Konstantin Kreiser, NABU-Leiter für Globale und EU-Naturschutzpolitik. Für den NABU hatte er die Koordination der deutschen Umweltverbände zur Rettung der Naturschutzrichtlinien übernommen.

„Nun muss die Umsetzung der beiden Richtlinien endlich wieder im Vordergrund stehen. Wir erwarten von der Kommission Anfang 2017 hierzu konkrete Vorschläge. Der Fokus muss dabei auf einem konsequenteren Vollzug vor Ort sowie einer besseren finanziellen Honorierung der Naturschutzleistungen von Landnutzern liegen. Hierzu ist ein Umbau der Gemeinsamen Agrarpolitik entscheidend“, so Kreiser.

Bei einer Aufweichung der Richtlinien hätten bislang streng geschützte Tierarten wie der Wolf oder auch viele Zugvögel zum Abschuss frei gegeben werden können
. Natura 2000, das weltgrößte Netzwerk an Schutzgebieten stünde zur Debatte. Die unvermeidlichen jahrelangen Verhandlungen hätten zudem sofort das Engagement vieler Regierungen bei der Verfolgung von Umweltdelikten reduziert, wie zum Beispiel dem Abholzen von Urwäldern in Polen, der Jagd auf Singvögel in Zypern oder dem Umpflügen von artenreichen Wiesen in Deutschland.

Zum Hintergrund:
Die EU hat ihre beiden wichtigsten Naturschutzrichtlinien, die EU-Vogelschutz- und die Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie überprüft. Dieser Prozess ist Teil des sogenannten REFIT-Programms zur „Besseren Rechtsetzung“ der EU. Seit 2014 läuft dieser aufwändige Überprüfungsprozess für die beiden Naturschutzrichtlinien. Während dieser Phase sprachen sich in der bislang größten EU-Bürgerbefragung aller Zeiten mehr als eine halbe Million Bürgerinnen und Bürger für die Beibehaltung der Naturschutzgesetze aus. Ebenso votierten EU-Parlament, die nationalen Umweltminister, der EU-Ausschuss der Regionen sowie über 300 Kleine und Mittelständige Unternehmen und viele weitere Akteure.

Die EU-Vogelschutz- und die FFH-Richtlinie
sind das Herzstück des europäischen Naturschutzes. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und haben das einzigartige und größte Schutzgebietssystem weltweit, das Natura-2000-Netzwerk, etabliert.

Mehr zum Fitness-Check der EU-Naturschutzrichtlinien:

https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/
Twitter @NABU_biodiv    
www.nabu.de/naturschaetze


Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser, NABU-Leiter für Globale und EU-Naturschutzpolitik, derzeit auf der Weltnaturschutzkonferenz in Cancún, Mexiko, Mobil +49 (0) 172.4179730, E-Mail: Konstantin.Kreiser@NABU.de

Kristina Richter, NABU-Referentin EU-Naturschutzpolitik, Tel. +49 (0)30.284984-1633, E-Mail: Kristina.Richter@NABU.de

Der Neuntöter lebt im Tegeler Fließtal
Foto: NABU/M. Semisch

Quellenangabe

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 144/16 | 7.  DEZEMBER 2016
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25. Internationaler Donaukongress in Niederalteich
25. Internationaler Donaukongress in Niederalteich
25. Internationaler Donaukongress in Niederalteich

07/08.12.2016

Teilnehmer thematisieren ökologische Optimierung des Wasserstraßenausbaus und Verbesserung des Hochwasserschutzes an der bayerischen Donau.

Auch in seinem 25. Jahren war der vom BUND Naturschutz veranstaltete
„Internationale Donaukongress“ in Niederalteich bei Deggendorf mit etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht. Am Samstag, den 3. Dezember blickten zunächst Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND Naturschutz Bayern und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie die Mitbegründer und langjährigen Mitorganisatoren, Ludwig Daas und Dieter Scherf, auf die Geschichte des Kongresses zurück. In dem Kongress wurde im Lauf der Zeit nicht nur der Ausbau der Wasserstraße zwischen Straubing und Vilshofen verhandelt; Themen waren außerdem Fragen der Wirtschaftlichkeit von Ausbaumaßnahmen, die Einbindung der Wasserstraße in größere Verkehrskonzepte, die Bedeutung des Flusses und der Auen für den Schutz der biologischen Vielfalt und der Hochwasserschutz sowie die Folgen des Klimawandels. Nicht zuletzt entwickelte sich auch aus dem Kongress ein verstärktes Bewusstsein für die Bedeutung der Natur- und Kulturlandschaft als ein in Europa einmaliges Erbe. Vielfach richtete sich in den Kongressen der Blick auch über die bayerischen Grenzen auf die gesamte Donau bis zum Schwarzen Meer.

Dr. Christine Margraf und Georg Kestel vom BUND Naturschutz
stellten in Vorträgen „Merkmale naturnaher Flüsse und Leitprinzipien für naturnahen Wasserbau“ vor, unter anderem abgeleitet aus der aktuellen Entwicklung der Flusslandschaft an der mittleren Isar zwischen Freising und Moosburg, nach den dort durchgeführten Renaturierungen.

Georg Rast (WWF Deutschland), Dr. Markus Schmautz (RMD Wasserstraßen GmbH) und Robert Tögel von der via donau (der österreichischen Wasser- und Schifffahrtsverwaltung) vermittelten einen Überblick über die an der Donau aktuell geplanten Ausbauprojekte. Eine neue Entwicklung stellte dabei für den Kongress das Referat des RMD-Vertreters dar. Laut Hubert Weiger sei dies auch ein Dokument der mit der Entscheidung für den flussregulierenden Ausbau und gegen die Staustufe ermöglichten Weiterentwicklung der Diskussion. Für die aktuelle Planung an der bayerischen Donau gestanden die Naturschützer eine deutliche Weiterentwicklung „in die richtige Richtung“ zu; jedoch bestehen zwischen den von der Bundesregierung und dem Land Bayern beauftragten Planern sowie den auf dem Kongress vertretenen Naturschutzverbänden noch unterschiedliche Auffassungen, wie weitgehend sich die geplanten Flussregulierungen mit Elementen der natürlichen Flussdynamik verbinden lassen. Robert Tögel von der via donau konnte dazu für die österreichischen Donauabschnitte in der Wachau und den Bereich des Nationalparks Hainburg östlich von Wien beeindruckende Bilder von in den letzten Jahren und Jahrzehnten durchgeführten Projekten präsentieren.

Eine erfrischende Abwechslung und einen markanten Farbtupfer brachten Schülerinnen der Angela-Fraundorfer Realschule Aiterhofen und der Ludmilla-Realschule in Bogen unter Leitung von Agathe Lehr und Peter Werner in den Kongress, mit der Vorstellung der Aktivitäten ihrer Schulen in einem Verbund von UNESCO-Projektschulen entlang der gesamten Donau. Auch bei der Abendveranstaltung bildete ein von Schülerinnen der Realschule Aiterhofen aufgeführtes kurzes szenisches Spiel über das Aufeinandertreffen der „kleinen Aitrach“ und der „großen Donau“ ein Highlight.

Unter dem „Dach“ der vor einigen Jahren verabschiedeten „Europäischen Donauraumstrategie“ diskutierten am 4. Dezember Vertreter der im Landtag, Bundestag und Europaparlament vertreten Parteien aktuelle Fragen rund um die Planungsprojekte und den Hochwasserschutz in der Region.

Moderiert von Christian Schneider diskutierten MdL Hans Ritt (CSU),
MdB Rita Hagl-Kehl (SPD), Dr. Georg Meiski (Freie Wähler), MdL Rosi Steinberger (Bündnis 90 / Die Grünen), Stefan Hölzl (Die Linke), MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) und Prof. Dr. Hubert Weiger (BUND Naturschutz). Einen Schwerpunkt bildete dabei unter anderem der Hochwasserschutz. Thematisiert wurde nicht nur, dass der Hochwasserschutz im gesamten Einzugsgebiet der Donau, u.a. durch Uferrandstreifen entlang der Gewässer und durch eine Einschränkung des Maisanbaus auf problematischen Standorten verbessert werden muss; besonders nach einem Beitrag des Niederalteicher Bürgermeisters Albin Dietrich wurde deutlich, dass speziell für die Donaugemeinden die Finanzierungsaufteilung für die geplanten Deichneubauten einer eigenen, verbesserten Regelung bedarf. Aktuell wird die Vergabe der Deichbaumaßnahmen in Niederalteich, das vom Hochwasser 2013 nach einem Deichbruch bei Winzer massiv betroffen war, dadurch aufgehalten, dass wegen des außerordentlich hohen Kostenanteiles für die Kommunen bisher noch keine Finanzierungsvereinbarungen geschlossen werden konnten. Die Kongressteilnehmer sehen hier den Bund und Bayern in der Pflicht. Auch die auf dem Podium vertretenen Parlamentarier wollen sich in der nächsten Zeit unter anderem dieser Frage annehmen.


Für Rückfragen:

Hubert Weiger
Landesvorsitzender des BUND Naturschutz Bayern
Tel: 01 60 / 2 81 18 67

Quellenangabe / Fotonachweis - Wolfgang Willner

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


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Illegaler Welpenhandel boomt ...
Illegaler Welpenhandel boomt ...
Illegaler Welpenhandel boomt - Deutscher Tierschutzbund veröffentlicht Datenauswertung

06/07.12.2016

Der Handel mit illegal importierten Welpen ist für kriminelle Organisatoren sehr lukrativ.
Gerade zur Weihnachtszeit ist zu befürchten, dass viele Tiere illegal nach Westeuropa transportiert werden – als vermeintlich attraktive Weihnachtsgeschenke. Leidtragende sind die als „Gebärmaschinen“ missbrauchten Muttertiere und die in Massen „produzierten“ und durch Europa gekarrten Welpen. Viele der Welpen sterben frühzeitig. Eine Datenauswertung des Deutschen Tierschutzbundes dokumentiert nun verschiedene Fakten zu Welpenhandel-Fällen aus den Jahren 2014 und 2015 und macht zudem deutlich, welche immensen Kosten die Tierheime in Deutschland stemmen müssen, die viele der beschlagnahmten Tiere aufnehmen. Die Tierschützer fordern daher eine bessere finanzielle Unterstützung der Tierheime durch die Kommunen und konsequente Maßnahmen, um den illegalen Welpenhandel einzudämmen.

„Der illegale Handel ist ein skrupelloses Millionengeschäft auf Kosten der Tiere: Die Welpen sind unterernährt, krank und nicht geimpft, werden viel zu früh von ihren Müttern getrennt und stundenlang eng zusammengepfercht und wild gemischt zu ihren europäischen Zielorten gekarrt“, erläutert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Belastung für die Tierheime

Werden Welpen aus illegalen Transporten beschlagnahmt,
stellt die plötzliche Aufnahme vieler, oft kranker Tiere die Tierheime vor enorme Belastungen. Meist bleiben sie zudem auf den Kosten sitzen, die sich für einen Welpen auf durchschnittlich 2.600 Euro, inklusive Tierarzt-, Futter- und Personalkosten, belaufen. Die mehr als 1.000 Tiere, die in den Jahren 2014 und 2015 in den Tierheimen aufgenommenen wurden, verursachten Kosten von rund 2,6 Millionen Euro. Der Betreuungsaufwand ist besonders hoch, da neben den gesundheitlichen und pflegerischen Tätigkeiten auch versucht werden muss, die verstörten Tiere ausreichend zu sozialisieren und auf ein „normales“ Hundeleben vorzubereiten. „Die dokumentierten Fälle sind nur die Spitze des Eisbergs“, sagt Schröder. „Ohne Unterstützung der Behörden ist dieser finanzielle und personelle Großaufwand für die Tierheime nicht länger zu bewältigen. Die Politik muss endlich handeln.“

Handlungsbedarf besteht beim illegalen Welpenhandel auch auf europäischer Ebene
. Die Tierschützer fordern die Etablierung einer „Sonderkommission Welpenhandel“, um gezielt auf entsprechende Transporte zu kontrollieren, eine intensivere Zusammenarbeit mit den Behörden der Herkunftsländer und härtere Strafen für die Verantwortlichen. Einen positiven Aspekt liefert die Datenauswertung des Deutschen Tierschutzbundes: Zunehmend mehr Tiere aus den entdeckten Transporten wurden beschlagnahmt, anstatt an die Eigentümer zurückgeführt. Der Deutsche Tierschutzbund sieht dies als Zeichen, dass sich Kontrollbehörden bessere Kenntnisse über die Rechtslage und Bedingungen der Transporte angeeignet haben.

Vor allem Rassehunde betroffen

Die Datenauswertung des Deutschen Tierschutzbundes liefert weitere Fakten zu den illegalen Tiertransporten: Insgesamt wurden 2015 neben Mischlingen Hunde von 38 verschiedenen Rassen vorgefunden, 2014 von 31 Hunderassen. Die häufigste Rasse war der Chihuahua, ebenso betroffen waren u.a. Malteser, Pinscher, Spitz, Akita Inu und Französische Bulldogge. Das tierärztlich geschätzte Alter der Welpen variierte zwischen zwei und 15 Wochen. Etliche der Tiere wurden daher nachweislich viel zu früh vom Muttertier getrennt. In den meisten Fällen war jedoch die fehlende Tollwutimpfung – und damit der Verstoß gegen das Tierseuchengesetz - Grund für die Beschlagnahmung der Welpen. Die Tiere kamen in erster Linie aus Ungarn, Bulgarien und Rumänien. In beiden Jahren war Deutschland der Hauptbestimmungsort für den Verkauf der Welpen. Im Ausland standen Großbritannien und Belgien an erster Stelle der Zielländer, dicht gefolgt von Spanien.


Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn


05.12.2016

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- (Beispielfoto) ... besonders Welpen von Rassehunden sind sehr begehrt ...


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Stelen der Biodiversität
Stelen der Biodiversität
Energieerzeugung im Wandel - Impressionen aus Kastellaun

05/06.12.2016

Kastellaun/Rheinland-Pfalz.
Vor einigen Tagen durften wir gemeinsam mit unseren Projektpartner die Übergabe des Bundespreises UN Dekade Biologische Vielfalt feiern. Auf unserer Internetpräsent berichten wir unter: www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82688


Einige aktuelle Eindrücke des "frostigen Kastellaun" haben wir nun hier für Sie eingestellt:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=89041

Die Aufnahmen wurden uns von Klemens Hauröder zur Verfügung gestellt.

- Windkraft als Energieform der Zukunft ....


Das Rennen der alten Böcke
Das Rennen der alten Böcke
Das Rennen der alten Böcke

05/06.12.2016

Die Deutsche Wildtier Stiftung erklärt, warum es so wichtig ist, dass die Brunft der Gämsen jetzt erfolgreich ist

Hamburg.
Blädert der Bock laut im Gebirge, weiß die Geiß sogleich: ER ist im Liebesrausch. Von Mitte November bis in den Dezember herrscht in den Bayerischen Alpen ein geschäftiges Treiben: Die Brunft der Gämsen ist in vollem Gange! Neben liebevollem Geschnaufe, dem Blädern, signalisiert der Platzbock mit seinem würzig-strengen Moschusduft den Herzdamen, dass er in Wallungen ist. Dieses unvergleichliche Aphrodisiakum entströmt einem angeschwollenen Organ -einer Duftdrüse am Hinterkopf unter den Hörnern.

Voll gepumpt mit Testosteron liefern sich die Böcke in den Bergen jetzt einen Wettstreit: Wer legt die beste Performance vor den Damen hin? Wer ist am stärksten, wer am schnellsten und geschicktesten? „Die Geißen sind vom Gerenne der Böcke ziemlich unbeeindruckt. Sie warten geduldig, bis sich die Rangfolge
geklärt hat“, erklärt Dr. Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung.

Zu lange wetteifern dürfen die Böcke allerdings nicht:
Denn wie es in einer Mädchenclique oft üblich ist, bekommen die Geißen etwa zur selben Zeit ihren Eisprung. Wird die Rangfolge unter den Böcken nicht rechtzeitig geklärt, werden manche Geißen nicht befruchtet. „Das passiert, wenn nicht genügend ältere Gä
msböcke an der Brunft teilnehmen“, so Kinser. Leider scheint gerade dies in vielen Regionen der B
ayerischen Alpen mittlerweile der Fall zu sein.

Gämsböcke beteiligen sich von Natur aus erst ab ihrem sechsten Lebensjahr am Brunftgeschehen. Um sich als Platzbock zu behaupten, sollten sie eher acht bis dreizehn Jahre alt sein. Folgerichtig sehen
die Jagdgesetze in Bayern eine weitgehende Schonung der mittelalten Tiere vor. Um herauszubekommen, ob die Altersstruktur der Gämsen in den Bayerischen Alpen noch in Ordnung ist, hat die Deutsche Wildtier Stiftung ein Projekt gestartet, bei dem Alter und Geschlecht aller im Rahmen eines Jagdjahres erlegten Gämsengenau festgehalten werden.

Die ersten Ergebnisse aus dem Jahr 2016 zeigen: In den Jagdrevieren, die dem Freistaat gehören,
waren 95 Prozent der gejagten Gämsböcke jünger als acht Jahre. Die Abschussquote der mittelalten Tiere wurde damit weit überzogen. „Diese Zahlen weisen leider darauf hin, dass in der Population der Gämsen in den Bayerischen Alpen alte, erfahrene Individuen in ausreichender Zahl fehlen“, so Kinser.

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert daher vom Freistaat Zurückhaltung bei der Jagd auf mittelalte
Gämsen.


Weitere Informationen unter
www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/gams

Quellenangabe

Deutsche Wildtier Stiftung

Eva Goris, Pressesprecherin,
Christoph-Probst-Weg 4,
20251 Hamburg,
Telefon 040 9707869-13,
Fax 040 9707869-19,
E.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Gemse in der Wand

Mehr zur Gemse auf unseren Seiten unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20938


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DBU - Boden achten und schützen ...
DBU - Boden achten und schützen  ...
Boden achten und schützen und „für Folgegenerationen sichern“

04/05.12.2016

Osnabrück.
Der Boden ist ein wichtiger Klimaretter, schützenwertes Gut, wertvoller Lebensraum: Er speichert und filtert Grundwasser, bietet Nahrung für Mensch und Tier und sorgt für biologische Vielfalt. „Wir müssen ihn achten und schützen, um seine Eigenschaften zu bewahren und für Folgegenerationen zu sichern“, sagt Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), anlässlich des Weltbodentages am Montag. Neben dem zunehmenden Flächenverbrauch stelle der vermehrte Eintrag von Schad- und Nährstoffen auch aus der Landwirtschaft das größte Problem für den Erhalt „gesunden“ Bodens dar.

Täglich rund 74 Hektar Siedlungs- und Verkehrsflächen neu ausgewiesen

Über 50 Prozent des deutschen Bodens würden landwirtschaftlich genutzt, 30 Prozent seien mit Wald bedeckt, Siedlungs- und Verkehrsflächen verteilten sich auf knapp 13 Prozent, Wasser- und sonstige Flächen kämen auf zwei Prozent, sagt Bottermann und bezieht sich damit auf die Angaben des Sachverständigenrats für Umweltfragen. In den vergangenen Jahrzehnten sei der Flächenverbrauch in Deutschland zwar gesunken. Täglich werden in Deutschland rund 74 Hektar als Siedlungs- und Verkehrsflächen neu ausgewiesen – das entspricht einem Flächenverbrauch von rund 103 Fußballfeldern. Die Bundesregierung strebe in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie bis 2020 einen täglichen Verbrauch von maximal 30 Hektar an. „Davon sind wir noch weit entfernt. Zudem wird oft unterschätzt, dass beanspruchter Boden viele hundert Jahre braucht, um sich neu zu bilden.“

Nachhaltige Landwirtschaft muss Bodenschutz umfassend berücksichtigen

Ein Schritt in die richtige Richtung sei deshalb eine nachhaltigere Landwirtschaft, die den Bodenschutz umfassend berücksichtige. Die in der Tierhaltung anfallende Gülle könne ein wichtiger Stickstoffdünger sein. Dazu sei es erforderlich, dass ihr Ausbringen in den richtigen Vegetationsphasen und mit der richtigen Technik erfolge. Dadurch werde vermieden, dass Stickstoffverbindungen in die Luft gelangten, und nicht als Nährstoff an die Pflanzenwurzeln. Untersuchungen zu neuen Verfahren der Gülledüngung führten zum Beispiel die Hochschule Osnabrück mit der Georg-August-Universität Göttingen mit DBU-Hilfe durch.

Erosionen durch integriertes Mulchsaatverfahren verhindern

Das Pflügen sei in der Landwirtschaft eine schwer verzichtbare Maßnahme, um Unkraut zu regulieren, den Boden zu lockern und die Saat vorzubereiten. Der Pflugeinsatz hinterlasse jedoch Flächen, die besonders anfällig für Wasser- und Winderosion seien. Durch Mulchsaatverfahren ließen sich diese nachteiligen Wirkungen der Pflugfurche aber neutralisieren. Als Mulchen bezeichnet man das Bedecken der Bodenoberfläche mit nicht verrottetem Pflanzenmaterial. Für das Aufbringen von Mulchmaterial auf gepflügtem Boden gebe es allerdings noch keine ausgereifte technische Lösung.

Ackerbauliche Vorzüge des Pflügens mit Vorteilen der Mulchsaat verknüpfen


Hier setzt ein DBU-Projekt der Technischen Universität Dresden mit der Firma Müthing aus Soest und der Bioland Beratung in Mainz an. Es soll ein funktionssicheres Pflug-Mulch-System entwickelt werden, das die ackerbaulichen Vorzüge des Pflügens mit den Vorteilen einer Mulchsaat verknüpft. Die beiden erforderlichen Arbeitsgänge Mulchen und Pflügen erfolgen dabei in einer Feldüberfahrt. Diese Frontmulcher-Traktor-Pflug-Kombination schlegelt das organische Material ab und verteilt es auf die danebenliegende bereits gepflügte Fläche. Die technische Realisierbarkeit und die ackerbaulichen, erosionsmindernden Vorzüge dieses neuen Bearbeitungssystems sollen im Projekt in Feldversuchen in verschiedenen Situationen an unterschiedlichen Standorten aufgezeigt werden.

Wichtige Funktion des Bodens als Lebensgrundlage bewusst machen

„Um die Biodiversität zu fördern und zu erhalten, sind Naturflächen von großer Bedeutung“, so Bottermann. Der Bund habe beschlossen, 156.000 Hektar national bedeutsame Flächen an Länder, DBU und Naturschutzverbände zu übergeben. Das DBU-Naturerbe als DBU-„Tochter“ sichere und betreue 70 Flächen mit insgesamt rund 70.000 Hektar. Das durch militärische Übungen entstandene Offenland werde durch regelmäßige Pflege als Rückzugsraum für seltene Arten erhalten. Naturnahe Laubmischwälder könnten sich ohne Einfluss des Menschen zu neuer Wildnis entwickeln. Artenarme Nadelholzforste würden zunächst schrittweise in naturnahe Wälder überführt. Feuchtgebiete würden durch das Wiederherstellen des natürlichen Wasserhaushaltes ökologisch aufgewertet und bewahrt. Bottermann: „Es ist dringend notwendig, sich die wichtige Funktion des Bodens als Lebensgrundlage und -raum bewusst zu machen, ihn mit entsprechenden Maßnahmen zu schützen und so für Folgegenerationen zu erhalten.“

In der Aufnahme / © Piclease/ Antje Deepen-Wieczorek:

- Täglich werden in Deutschland rund 74 Hektar Land als Siedlungs- und Verkehrsflächen neu ausgewiesen – das entspricht einem Flächenverbrauch von rund 103 Fußballfeldern. Der Tag des Bodens am 5. Dezember erinnert daran, dass Boden ein wertvolles Gut ist.

Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: 0049-541-96330
Telefax: 0049-541-9633190


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2/3-MEHRHEIT FÜR NATIONALPARK IM STEIGERWALD
2/3-MEHRHEIT FÜR NATIONALPARK IM STEIGERWALD
2/3-MEHRHEIT FÜR NATIONALPARK IM STEIGERWALD

Unterstützung für Nationalpark in betroffener Region stark gewachsen

München,02.Dezember 2016–
Eine deutliche Mehrheit von zwei Drittel der Bewohner in der Region Steigerwald befürworte teinen Nationalpark. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen TNS Emnid-Umfrage,die der BUND Naturschutz in Bayern (BN), der WWF Deutschland und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Auftrag gegeben haben.

Bisher war das Hauptargument, das gegen einen Nationalpark Steigerwald angeführt wurde,die
abwehrende Haltung der Bevölkerung vor Ort. Das ist so nicht mehr haltbar. Im Hinblick auf die
Suche nach dem dritten Nationalpark in Bayern halten es 65 Prozent der Befragten der Region und
55 Prozent der Befragten in den Kommunen rund um den diskutierten Nationalpark für falsch, dass die Staatsregierung den Steigerwald ausschließt.

Deshalb appellieren BN, WWF und LBV an Ministerpräsident Horst Seehofer
und die Landräte der Landkreise Bamberg, Hassberge und Schweinfurt, der deutlich gestiegenen Zustimmung und dem klaren Mehrheitswillen der Bevölkerung zu folgen. Fast 70 Prozent der Menschen in der Region erwarten sich von einem Nationalpark eine Aufwertung für den Steigerwald und wirtschaftliche Entwicklungschancen, auch in Form von neuen Arbeitsplätzen.

Die Bewohner wollen den Nationalpark
und erwarten von der Staatsregierung und den Landräten, dass
sie den Weg frei machen, damit der Steigerwald in den Suchprozess für den dritten Nationalpark
aufgenommen werden kann.

Mehr zum Thema

- www.pro-nationalpark-steigerwald.de/fileadmin/steigerwald/download/Presse/Presse_2016/PM-111-16-Umfrage_Steigerwald_Nationalpark_W.pdf

Ergebnisse der Umfrage

- www.pro-nationalpark-steigerwald.de/fileadmin/steigerwald/download/Presse/Presse_2016/PM-111-16_Umfrage_Steigerwald_2016_Ergebnisse.pdf

Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Landesfachgeschäftsstelle
Bauernfeindstr. 23
90471 Nürnberg
Tel. 0911/81 87 8-0
Fax 0911/86 95 68
lfg@bund-naturschutz.de
www.bund-naturschutz.de

München, 02. Dezember 2016
PM 111/16 LFG Wald

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In der Aufnahme von Thomas Köhler

- Nördlicher Steigerwald ... Biotopfläche im Griff des Frühwinters


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Pilzschule Schwäbischer Wald - das Jahresprogramm 2017
Pilzschule Schwäbischer Wald - das Jahresprogramm 2017
Pilzschule Schwäbischer Wald - das Jahresprogramm 2017

04/05.12.2016

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe FreundInnen und KundInnen von Pilzschule Schwäbischer Wald,

endlich ist es soweit - das Jahresprogramm 2017 von Pilzschule Schwäbischer Wald ist online.
Wir freuen uns, Ihnen wieder ein umfangreiches Programm bieten zu können und hoffen, dass Sie etwas für Sie Passendes finden.

- www.pilzkunde.de/index.php/seminarprogramm-2017

Noch nicht alle wissen vermutlich, dass Pilzschule Schwäbischer Wald seit 2016 die Berechtigung erworben hat, Bildungsurlaub in Baden-Württemberg anzubieten. Die meisten anderen Bundesländer akzeptieren die Bescheinigungen aus BW.

Wir wünschen allen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Start in ein rundum gutes Jahr 2017, das hoffentlich ein besseres Pilzjahr mit nicht so trockenen Wäldern sein wird wie die letzten beiden Jahre.

Herzliche Grüße von
Katharina und Lothar Krieglsteiner

Quellenangabe/Aufnahme

Diplom-Biologe
Pilzschule Schwäbischer Wald
Ausbilder der Deutschen Gesellschaft für Mykologie DGfM (PSV, Fachberater, Pilzcoach)
Editorial Board der Zeitschrift für Mykologie
www.pilzkunde.de
www.pilzschule-schwaebischer-wald.de

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NABU fordert klares Bekenntnis zum Schutz des Wolfes
NABU fordert klares Bekenntnis zum Schutz des Wolfes

NABU fordert klares Bekenntnis zum Schutz des Wolfes

03/04.12.2016

Miller: Debatten über Aufweichung des Schutzstatus sind unnötig
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Berlin –
Der NABU hält die in den vergangenen Wochen von Politikern der CDU/CSU und verschiedenen Interessenverbänden der Nutztierhalter und Jäger geführte öffentliche Debatte zur Aufweichung des Schutzstatus von Wölfen für unnötig und fordert von der Politik ein klares Bekenntnis zum Schutz des Wolfes. Wölfe sind durch nationale und internationale Gesetze streng geschützt. So fordern die umweltpolitischen Sprecher der Fraktionen von CDU und CSU in den Bundesländern in einer kürzlich veröffentlichten „Dresdner Resolution“, die Zahl der Wölfe  zu regulieren. Der sächsische Umweltminister Thomas Schmidt hat aktuell einen entsprechenden Antrag bei der Umweltministerkonferenz zur „Definition des Erhaltungszustandes des Wolfes“ eingebracht.  

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: ‘Wie‘, nicht ‚ob‘ wir mit dem Wolf leben können, ist die entscheidende Frage. Wir brauchen keine Diskussion um die Begrenzung der Wolfsbestände, sondern bestenfalls die Optimierung im bestehenden und bewährten Wolfsmanagement.“ Der NABU lehnt eine Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes in den Anhängen der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie  sowie die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht strikt ab. Vielmehr muss das Ziel sein, eine flächendeckende Anwendung von standortangepassten Herdenschutzmaßnahmen in Wolfsgebieten noch besser umzusetzen und schnelle, unbürokratische Hilfen für Nutztierhalter möglich zu machen. Dazu gehört auch die Verbesserung der wissenschaftlichen Datenlage zu Umsetzungsdefiziten im Herdenschutz und deren Ursachen.

Obwohl die Zuwachsraten der Wolfspopulation in Deutschland derzeit als  hoch empfunden werden, sind die  gegenwärtigen Wachstumsraten aus biologischer Sicht normal
– und der Bestand mit aktuell 46 Rudeln keinesfalls ausreichend stabil. „Die Bestandsentwicklung des Wolfes wird rein durch das Nahrungsangebot gesteuert. Dies ist in Deutschland aufgrund der historisch höchsten Reh-, Rot- und Schwarzwildbestände sehr hoch“, so Miller.  Gründe hierfür seien unter anderem die jahrzehntelange falsch ausgeübte Hege durch die Jägerschaft zur Optimierung von Jagdstrecken und die alarmierenden Fehlentwicklungen durch die Intensivierung der Landwirtschaft. Insbesondere die enorme Zunahme des Maisanbaus für die Energiegewinnung (Vermaisung) trägt zu deutlich überhöhten Wildbeständen und damit verbundenen Großrotten- und Großrudelbildungen bei. „Wenn die CDU/CSU-Sprecher ihre Verantwortung für die Umweltpolitik ernst nehmen, sollten sie diese Zusammenhänge betrachten. Für die jahrzehntelangen Fehlentwicklungen im Jagdrecht und in der Landwirtschaftspolitik ist die CDU/CSU hauptverantwortlich“, so Miller. Der NABU begrüßt allerdings die Forderungen der umweltpolitischen Sprecher der CDU/CSU, das staatenübergreifende Wolfsmonitoring zwischen Deutschland und den Nachbarländern zu verbessern. „Die Zusammenarbeit mit Polen ist hier ein sehr gutes Vorbild und eine solche Zusammenarbeit ist auch mit den anderen Nachbarstaaten anzustreben“, so Miller.

Unter dem Titel „Wölfe in Deutschland – Leitlinien zum Schutz von Canis lupus“ hat der NABU am Freitag sein aktuelles Positionspapier veröffentlicht.  Es zeigt die gegenwärtige Bestandssituation des Wolfes, formuliert die Forderungen des NABU an den Schutz und greift dabei wichtige Fragen zum Umgang des Menschen mit dem Wolf auf.  Ein Problem sieht der NABU nach wie vor bei illegalen Wolfstötungen. Vor diesem Hintergrund hatte der NABU am 27. September die Initiative zu einer Verbändeverständigung ergriffen und den Deutschen Bauernverband (DBV), den Deutschen Jagdverband (DJV) sowie die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) zu einem Gespräch am 5. Dezember eingeladen, um gemeinsame Lösungsansätze bezüglich des fortdauernden Problems der illegalen Bejagung zu finden.  Der NABU hofft, dass trotz allen Diskussionsbedarfes zwischen den vier Verbänden eine Reihe von Gemeinsamkeiten bestehen, nicht nur zur Frage der Eindämmung illegaler Wolfstötungen, sondern auch bei der Verbesserung von Herdenschutz und Präventions- und Kompensationsleistungen für Nutztierhalter, und freut sich auf einen offenen, sachlichen Dialog.


Weitere Informationen:
NABU-Position „Wölfe in Deutschland – Leitlinien zum Schutz von Canis lupus“
www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/wolf/161202-nabu-position-wolf.pdf

NABU-Hintergrundpapier „15 Jahre Wölfe in Deutschland“:
www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/wolf/150310-nabu-hintergrundpapier-woelfe-in-deutschland.pdf

NABU-Bewertung des DJV-Positionspapieres „Zur Rückkehr des Wolfes nach Deutschland: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/wolf/150827-nabu-bewertung_djv-wolfsposition.pdf

Wölfe in Deutschland. Die wichtigsten Fragen und Antworten:
www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/wolf/150423-nabu-woelfe-in-deutschland-fragen-und-antworten.pdf

NABU-Info „Einschätzung und Bewertung von Wolfsverhalten“
www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/wolf/150521-nabu-info-wolfsverhalten.pdf

Leitfaden Pferd und Wolf - Wege zur Koexistenz: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/wolf/150929-leitfaden-pferd-und-wolf.pdf

BfN-Publikation und Kriterien für Wolfsmanagement:
www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript201.pdf  (S. 116)

In der Aufnahme/Foto: NABU/Jan Noack:

- Wölfe durchstreifen früh morgens das Teichgebiet bei Niederspree südlich der Muskauer Heide in der sächsischen Lausitz.


Für Rückfragen:
Markus Bathen, NABU-Wolfsexperte, mobil: +49 (0) 172 645 35 37,
E-Mail: Markus.Bathen@NABU.de

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510, Mobil +49 (0)173-9306515, E-Mail: presse@NABU.de

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Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 142/16 | 2. DEZEMBER 2016
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"Haus der Berge" mit einigen Neuerungen
"Haus der Berge" mit einigen Neuerungen
"Haus der Berge" mit einigen Neuerungen

02/03.12.2016

Drei Wochen lang wurde im und rund um das „Haus der Berge“ gearbeitet
, jetzt präsentiert sich das Berchtesgadener Nationalparkzentrum mit einigen Neuerungen: In die Ausstellung „Vertikale Wildnis“ sind neue Bewohner eingezogen, die nicht alle auf den ersten Blick zu entdecken sind: Im Lebensraum Wald verstecken sich Äskulapnatter und Gartenschläfer (Bild) im Schatten der Bäume. Deutlich leichter ist das farbenprächtige Steinhuhn im Geröllfeld vor der Höhle zu entdecken. Darüber hinaus wurden alle Baum-Herbarien durch neue ersetzt. Diese bringen die charakteristischen Blätter und Blüten der Bäume noch besser zur Geltung. Im Eingangsbereich sorgt ein neuner Bodenbelag für einen verbesserten barrierefreien Zugang.

Das „Haus der Berge“ ist täglich
von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass in die Ausstellung ist um 16:00 Uhr.

Weitere Informationen:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden


Quellenangabe / Bildquelle

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de



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Rettet die Alpen, rettet den Alpenplan!
Rettet die Alpen, rettet den Alpenplan!
Rettet die Alpen, rettet den Alpenplan!

01/02.12.2016

BUND Naturschutz: Kabinettsbeschluss zum Riedberger Horn ist skandalöse Augenwischerei

In der heutigen Kabinettssitzung in München
ist einmal mehr deutlich geworden: Die Bayerische Staatsregierung strebt im Zusammenhang mit der geplanten Skischaukel am Riedberger Horn eine Änderung des Alpenplanes an. Diese Änderung lehnen die in der Alpenschutzorganisation CIPRA Deutschland zusammenarbeitenden Alpin- und Umweltschutzorganisationen ab. Denn damit wäre ein Präzedenzfall geschaffen, der dann auch in anderen Teilen der bayerischen Alpen Begehrlichkeiten weckt. Der Alpenplan ist ein seit 44 Jahren bewährtes Planungsinstrument, das ökologisch sensible und zugleich attraktive Wander- und Skitourengipfel in den bayerischen Alpen von technischen Erschließungen freihält.

„Der Vorschlag des Kabinetts zum Riedberger Horn ist eine skandalöse Augenwischerei. Wenn eine Schutzzone immer dorthin verschoben wird, wo sie gerade keine Erschließung stört, ist Sinn und Zweck einer Schutzzone völlig verfehlt. Der Freistaat macht sich beim Alpenschutz völlig lächerlich. Denn der Alpenplan ist das zentrale Instrument um attraktive Alpengipfel für Wanderer vor massentouristischer Erschließung zu bewahren. Gleichzeitig sind die Ruhezonen Rückzugsräume für bedrohte Tier und Pflanzenarten. Die Herausnahme des Riedberger Horns ist ein negativer Präzedenzfall für den ganzen Alpenraum. Des halb werden wir uns mit allen legalen Mitteln schützend der Profitgier und der Bauwut  in den Alpen in den Weg stellen“, kommentiert Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND Naturschutz den Ministerratsbeschluss.

Riedberger Horn: 44 Jahre Schutz durch den Alpenplan

Die geplante Skischaukel am Riedberger Horn verläuft mitten durch eines der größten Vorkommen des Birkhuhns in Bayern und bedroht diese streng geschützte Vogelart damit ganz massiv. Außerdem ist das Gebiet geologisch äußerst labil. Die geplante technische Erschließung gefährdet einen der schönsten Skitouren- und Wanderberge im bayerischen Alpenraum.  Aus gutem Grund hat deshalb der Gesetzgeber das Riedberger Horn unter den Schutz der Zone C des Alpenplanes gestellt. Nun wird dieser Schutz von Seiten der Staatsregierung angegriffen.

Ein Rechentrick soll die Naturschützer beruhigen


Heimatminister Söder hat heute angekündigt, dass die neu zu erschließenden Flächen am Riedberger Horn kleiner als ursprünglich geplant ausfallen sollen. Entsprechend sollen sich die aus der Zone C des Alpenplanes zu entnehmenden Flächen reduzieren. Mehr als ein Rechentrick ist das allerdings nicht. Tatsache ist nämlich: Lage und Verlauf der Seilbahn und der Piste bleiben völlig gleich. Die Verkleinerung des Eingriffs steht nur auf dem Papier. Die gravierenden Folgen sind unverändert.
Der neue Vorschlag bringt der Natur gar nichts

Eine Hereinnahme von neuen Flächen in die Zone C ist zwar grundsätzlich zu begrüßen. Sie kann jedoch in keiner Weise die Eingriffe am Riedberger Horn kompensieren. Die Birkhühner werden nicht umziehen, die labilen Flächen werden dadurch nicht stabiler und das Riedberger Horn geht als wunderschöner Skitouren- und Wanderberg definitiv verloren. Zudem handelt es sich bei den neuen Flächen um bereits geschützte Flächen im Eigentum des Freistaats Bayern. Ein Gewinn für die Natur wird durch den mehrfachen Schutz nicht erreicht. Das geplante Vorgehen kann daher nicht als Ausgleich gewertet werden. Und schon gar nicht rechtfertigt es eine Änderung der Zonierung im Bayerischen Alpenplan.

Alpenplan: Die beste Idee, die Bayern je hatte

Hintergrund: Die renommierte Fachzeitschrift GAIA nennt den Alpenplan, „Die beste Idee, die Bayern jemals hatte“. Der Alpenplan ist ein zentrales Element des Landesentwicklungsprogramms Bayern (LEP). Er teilt die Bayerischen Alpen flächendeckend in drei Zonen ein, um die verschiedenen Raumnutzungsansprüche auszugleichen. Der Alpenplan hat Bayern, verglichen mit anderen Alpenländern, vor überbordenden Skigebietserschließungen bewahrt und damit auch geholfen, die Vielfalt im bayerischen Alpentourismus zu erhalten.

Für Rückfragen


Thomas Frey
Regionalreferent für Schwaben
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 01 60 / 95 50 13 13
thomas.frey@bund-naturschutz.de

Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

29.11.2016

Bildquellenbenennung

- Riedberger Horn (Foto: Eberhard Pfeuffer) / Bund Naturschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


Artenschutz in Franken® spricht sich klar dafür aus das seit Jahrzehnten bewährte "Werkzeug - Alpenplan" beizubehalten und das Riedberger Horn unangetastet zu lassen. Was bringen groß angekündigte Biodiversitätsstrategien wenn wir unsere Biodiversität Scheibchenweise "dahingehen lassen". Unsere ökologischen Ressourcen nachdrücklich zu sichern sollte uns ein gemeinsames Anliegen sein.

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Neuer Trend Abholzung
Neuer Trend Abholzung
Neuer Trend Abholzung

01/02.12.2016

Entwaldung im brasilianischen Amazonas-Regenwald steigt um 29 Prozent / WWF: Gefährliche Trendwende gefährdet Artenvielfalt und Klimaziele

Brasília/Berlin:
Die Entwaldung im Amazonas hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Wie die brasilianische Regierung mitteilte, gingen zwischen August 2015 und Juli 2016 insgesamt 7.989 Quadratkilometer Regenwald verloren, was mehr als der dreifachen Fläche des Saarlandes entspricht. Das bedeutet einem Anstieg von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und der größte gemeldete Waldverlust seit 2008. Der WWF wertet die Zahlen als gefährliche Trendwende: „Die Abholzung nimmt seit dem historischen Tiefstand in 2012 (4.571 Quadratkilometer) wieder zu, wobei dieses und letztes Jahr besonders starke Entwaldungen zu verzeichnen sind. Der Trend hält also nicht nur an, er beschleunigt sich. Angesichts der politischen Lage in Brasilien könnte die neue Statistik zudem nur ein Vorzeichen sein für weit größere Zerstörungen“, so Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland.


Von 2014 auf 2015 hatte die Entwaldung bereits um 24 Prozent (6.207 Quadratkilometer) angezogen. Laut WWF ist die großflächige Abholzung nicht nur eine Gefahr für die Artenvielfalt, sondern hat auch direkte Auswirkungen auf den Klimaschutz. Brasilien hat sich zu einer deutlichen Verringerung der Treibhausgasemissionen (minus 43 Prozent zwischen 2005 und 2030) verpflichtet. Ohne funktionierenden Waldschutz sei dies jedoch nicht zu erreichen, so Christoph Heinrich: „Allein im vergangenen Jahr sind die brasilianischen Emissionen um 3,5 Prozent gestiegen, obwohl die Wirtschaft darnieder liegt. Das belegt, dass die CO2-Emmissionen aus Waldzerstörung die Klimabilanz der brasilianischen Volkswirtschaft dominieren. Schon heute leiden weite Teile Brasiliens immer wieder unter massiver Trockenheit als Folge der Abholzungen. Der Amazonas spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz der Lebensgrundlagen für die Menschen in Brasilien, aber auch weltweit.“

Nach Ansicht des WWF geht die zunehmende Entwaldung auch auf verschobene Machtverhältnisse in Parlament und Regierung zurück. Die jetzige und die Vorgängerregierung haben Gesetzesformen zugunsten der Agrar-, Bergbau- und Bauindustrie befördert. Aktuell wird im Kongress ein Gesetz (PL 4508/2016) diskutiert, das das brasilianische Waldgesetz nach Ansicht des WWF deutlich schwächen und die Naturwälder des Landes akut bedrohen würde. Die Reform sieht vor, dass Landbesitzer ihren bislang unter Schutz stehenden Wald in Wald-Weideflächen für die Viehhaltung umwandeln können.



KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer

Quellenangabe:

WWF

30. November 2016

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- WWF / Roberto Maldonado

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Verbreitungswege für Vogelgrippe in Geflügelwirtschaft
Verbreitungswege für Vogelgrippe in Geflügelwirtschaft
NABU: Kritische Analyse beleuchtet Verbreitungswege für Vogelgrippe in Geflügelwirtschaft

01/02.12.2016

Miller: Scheuklappen bei der Suche nach Ansteckungsquellen für Vogelgrippe ablegen

Berlin
– Angesichts einer aktuell veröffentlichten kritischen Analyse zum derzeitigen Auftreten der Vogelgrippe und ihrer Verbreitung erneuert der NABU seine Kritik an der bislang einseitigen Ursachenforschung zur Ausbreitung der Geflügelpest. Eine Gruppe unabhängiger Experten des Wissenschaftsforums Aviäre Influenza (WAI) hat das bisherige Ausbruchgeschehen in Europa detailliert dokumentiert.  Diese Aufstellung geht weit über die aktuelle Risikoanalyse des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) vom 25.11.2016 hinaus. Anhand  der aufgelisteten Indizien wird die Hypothese des FLI, dass das Vogelgrippe-Virus H5N8 allein durch Wildvögel verbreitet wird, kritisch hinterfragt. Zahlreiche Indizien sprechen vor allem für eine Verbreitung des Virus durch die Geflügelwirtschaft selbst. Der NABU fordert das FLI auf, diese Hinweise ernst zu nehmen und mit allen ihm als zuständiger Behörde zur Verfügung stehenden Mitteln zu prüfen.

„Das zuständige Bundesinstitut ignoriert bis heute sämtliche Indizien, die dafür sprechen, dass sich Geflügelbetriebe vor allem durch die Stoffströme der Geflügelwirtschaft selbst mit dem Vogelgrippe-Virus H5N8 infizieren. Die Ergebnisse legen nahe,  die Fahrtenbücher und GPS-Daten von Tiertransporten auszuwerten, um zu untersuchen, ob sich diese Routen mit Ausbruchsherden der Krankheit decken“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Stattdessen verweist das Institut ausschließlich auf Wildvögel als Überträger. „Diese Scheuklappen-Mentalität erklärt, warum auch zehn Jahre nach dem ersten großen Vogelgrippe-Ausbruch in Deutschland tatsächliche Eintragsquellen nie identifiziert wurden und zukünftige Ausbrüche nicht verhindert werden können.“

So zeigt eine eingehende Gen-Analyse zwar – wie vom FLI betont – eine große Ähnlichkeit des aktuell grassierenden Virus mit einem im Juni 2016 an einem sibirischen See bei Wildvögeln gefundenen Virus. Sie widerlegt allerdings eindeutig die Behauptung, dass das Virus über diese Wildvögel über weitere Stafetten nach Europa gelangt sein könnte, denn das Virus der sibirischen Wildvögel ist eindeutig kein Vorläufer des aktuellen Virus in Europa, sondern hatte sich wenige Monate zuvor von einem gemeinsamen Vorläufervirus abgespalten, das in einem chinesischen Schlachthof entdeckt wurde. Zudem wurden alle Wildvögel dort nach der vorliegenden russischen Originalquelle tot aufgefunden, und nicht, wie vom FLI behauptet „gesund geschossen“. Damit steht abermals die bisher unbelegte Aussage des FLI, dass Wildvögel das Virus lange Zeit in sich tragen und dabei ansteckend seien ohne selber daran zu erkranken, auf tönernen Füßen. Ohne diese Hilfsthese ist aber eine Verbringung des Virus durch Wildvögel über Kontinente hinweg nicht denkbar.

„Sehr wahrscheinlich hat das aktuelle Virus daher seinen Weg direkt aus der Geflügelwirtschaft in China nach Europa gefunden – ohne die Hilfe von Wildvögeln, die niemals direkt von China nach Europa ziehen“, sagte NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Da entsprechende Viren offenbar nicht täglich aus China importiert werden, wo sie sich beständig in der Geflügelwirtschaft halten, wäre hier nach einem Zufallsereignis zu suchen, z.B. einem nicht ausreichend desinfizierten Transportstall beim Handel mit Geflügel.

Vermutlich bereits ab Mitte Oktober zirkulierte das Virus in Ost-Ungarn bereits in Geflügelhaltungen. Entdeckt wurde es in den Stallhaltungen allerdings erst Anfang November. Ungarische Geflügelexporte gehen zu 99 Prozent in nur drei Länder: Polen, Österreich und Deutschland. Genau hier wurden Anfang November die ersten an H5N8 gestorbenen Wildvögel, meist Reiherenten gefunden. Die Tatsache, dass diese Ausbruchherde meist in unmittelbarer Nähe großer Schlachthöfe oder an den vermuteten Routen und Rastplätzen von Lebendgeflügel-Transporten liegen, ruft dringend nach einer eingehenden Überprüfung aller Transporte zwischen betroffenen Betrieben und Schlachthöfen in den genannten Ländern.

Der wiederholte Beginn des Ausbruchsgeschehens Anfang November
soll laut FLI die These stützen, dass in Europa überwinternde sibirische Zugvögel das Virus jedes Jahr wieder eintragen. Dazu stellt der NABU fest, dass sibirische Wasservögel bereits ab August in Europa eintreffen, sicherlich aber nicht erst ab Anfang November. Plausibler wäre eher ein Zusammenhang mit der zu dieser Jahreszeit erhöhten Zahl von Martins- und Weihnachtsgänsen oder Erntedank-Truthähnen, die zu den wenigen Großschlachthöfen transportiert werden müssen.

Nachdenklich stimmt auch der H5N8-Fall in einer großen deutschen Massenhaltung: In einem Putenbetrieb in Barßel im Landkreis Cloppenburg/Niedersachsen mussten 16.000 Puten gekeult werden, dazu 92.000 Hühner in benachbarten Betrieben. Bislang wurde in der Umgebung bisher kein infizierter Wildvogel entdeckt. Auffällig ist, dass dieser Betrieb bereits beim vergangenen Ausbruch 2014 betroffen war. Zudem liegt er nur wenige Kilometer von einer großen Fleischmehlfabrik entfernt. „Wie wahrscheinlich ist bei dieser Indizienlage, dass sich die abgeschlossene Massenhaltung über den Kot von Wildvögeln angesteckt haben könnte?“, so Lachmann. Diese Frage bleibt bisher vom FLI unbeantwortet.

Der NABU fordert Bund und Länder auf, die Suche nach den Haupt-Übertragungswegen dringend auch auf die Transporte und Stoffströme der Geflügelindustrie auszudehnen. „Achselzuckend nur auf die Zugvögel als angeblich unvermeidliche Infektionsherde zu verweisen, verspielt die Chance, zukünftigen Ausbrüchen endlich einen Riegel vorzuschieben, und damit die überproportionale Belastung von Freiland-Geflügelhaltungen durch die wiederkehrende Stallpflicht zu vermeiden und gleichzeitig auch die Gefahr für Wildvögel zu bannen“, so Lachmann.

Mehr Infos:
www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/krankheiten/vogelgrippe/

Chronik WAI: Chronik WAI: http://wai.netzwerk-phoenix.net/index.php/h5n8-chronik-2016

Risikoeinschätzung des FLI unter www.FLI.de bzw. letzte Einschätzung https://openagrar.bmel-forschung.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00000893/FLI-Risikoeinschaetzung_HPAIV_H5N8_20161125.pdf


Für Rückfragen:
Lars Lachmann, Referent für Vogelschutz und Ornithologie, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1620, Mobil 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de  

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Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de



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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Auch Schwäne werden von der Vogegrippe befallen


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Überlebensrinnen für den Kammmolch
Überlebensrinnen für den Kammmolch
Überlebensrinnen für den Kammmolch

30.11/01.12.2016

Franken.
Ein Gemeinschaftsprojekt das vom Artenschutz in Franken®, der Stadt Schlüsselfeld und dem Naturpark Steigerwald e.V. umgesetzt und von der Hans Georg-Schneider Stiftung , der Umweltstiftung Greenpeace und den Fachbehörden des Naturschutzes ( Untere Naturschutzbehörde / Höhere Naturschutzbehörde) unterstützt wird, setzt an den akut  gefährdeten Kammmolch auf seinen Wanderwegen zu seinen Laichgewässern im Bestand zu fördern.


Hätten wir aktuell nicht gehandelt würden die Amphibien in wenigen Jahren im Bestand höchst negativ beeinträchtigt werden .. Amphibien zeigen sich als Artenfamilie die im besonderen Maßen von negativen Lebensraumveränderungen und dem Klimawandel bedroht werden ..

Das Projekt konnte taufrisch abgeschlossen werden .. wir möchten es näher vorstellen:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82142


Sechs Nägel für die Haselmaus
Sechs Nägel für die Haselmaus
Sechs Nägel für die Haselmaus

29/30.11.2016

Bayern. Die Haselmaus in Bayern - Innovatives und nachhaltiges Gemeinschaftsprojekt zur Erhaltung der Biologischen Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland.


Deutschland. Zunehmend gefährdet - so zeigt sich die Artenvielfalt auf der Erde.Vielfach trägt der Mensch mit seinem negativen Einfluss auf die Lebens- und Fortpflanzungsräume dazu bei, das sich der Zustand der Biodiversität auf einen Punkt zubewegt der dringlich Anlass zur Sorge gibt. Tagtäglich verschwinden zahlreiche Arten für immer von unserem Planeten.

Mit ihnen verlieren wie gleichfalls eine unersetzliche Ressource.

Mit dem Projekt  "Aus die (Hasel)-Maus? , möchten wir gemeinsam ein sichtbares Zeichen an die
Umwelt senden sich vermehrt für die Belange der Biologischen Vielfalt einzubringen. Denn letztendlich ist die Erhaltung der uns begleitenden Arten der Garant unseres Überlebens.


Auch in unserer Region ist die Haselmaus teils sehr selten geworden. Reich strukturierte Laub
mischwälder sind der bevorzugte Lebensraum.Bei der Kontrolle der Vogelnisthilfen stoßen wir mehr oder minder regelmäßig auf die Haselmaus.Auch finden in diesen Sekundärhabitaten Fortpflanzungsprozesse statt. Meist sind 3 – 4 Jungtiere erkennbar, die nach einer Tragzeit von etwa 20 Tagen geworfen und nach der doppelten Nestlingszeit nahezu sebständig sind. Als Nahrung dienen den erwachsenen Tieren Haselnüsse, jedoch werden auch Insekten und andere Pflanzenteile genommen.Während der Winterruhe die gerne in den Erdhöhlungen stattfindet wird sie hie und da von Schwarzwild verzehrt. Wobei jedoch mehr die Schleiereule und der Waldkauz als Primärprädatoren anzusehen sind.

Haselmäuse leiden sehr unter dem Einsatz von pestiziden und Bioziden
. Auch die starke Veränderung in ihren typischen Lebensräume lässt die Bestände sichtbar schrumpfen.In einem breit angelegten, vieljährigen Gemeinschaftsprojekt engagiert sich der Verband Artenschutz in Franken® mit vielfältigen Partnern und unter Einbindung lebendiger Umweltmechanismen für die Erfassung der Bestände und nachfolgend geeigneter Schutzmaßnahmen um der Haselmaus in Bayern ein Chance zu geben.

Ein weiterer Projektbaustein wurde vor wenigen Tagen auf den Weg gebracht, in wenigen Wochen werden sich hier spezielle Sekundärhabitate wiederfinden die uns in 2017 aufzeigen welche Bestandsdichte an Haselmäusen wir hier vorfinden oder ob es eben keine Mäuschen mehr gibt.

Folgen Sie uns auf diesem Weg ... hier zur Projektübersicht

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64102

Hier starten wir einen aktuellen Projektbaustein ...

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85910


In der Aufnahme von Ronny Mc Murphy

- Die Halterungen wurden gesetzt ... in wenigen Wochen werden sich daran spezielle Haselmausquartiere wiederfinden die derzeit von unseren "Patenkindern" kreativ gestaltet werden ...

Artenschutz in Franken® - ihr Partner wenn es um professionellen Artenschutz und eine lebendige Umweltbildung in Deutschland geht ... im Sinne uns nachfolgender Generationen ...


Kernbeißer in Großbritannien
Kernbeißer in Großbritannien
Ursachenforschung zu Bestandsrückgängen beim Kernbeißer in Großbritannien

29/30.11.2016

Die Bestände des Kernbeißers in Großbritannien
sind stark rückläufig und auch das Verbreitungsgebiet hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verkleinert.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2016_11_28_ursachenforschung_zu



Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Kernbeißer [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21237]


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Bildungsexperten beraten über Umweltpraktikum
Bildungsexperten beraten über Umweltpraktikum
Bildungsexperten beraten über Umweltpraktikum

29/30.11.2016

Nationalpark Bayerischer Wald profitiert seit 1990 vom Engagement der Commerzbank - Bewerbung für 2017 läuft noch

Frankfurt am Main/Grafenau.
Die Praktikumsbetreuer des bundesweiten Commerzbank-Umweltpraktikums trafen sich jüngst zu einem zweitägigen Austausch. Seit 1990 kooperieren Deutsche Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparke im Rahmen des Umweltpraktikums mit der Commerzbank und bieten gut dotierte Umweltpraktika für Studenten an. So waren in 2016 insgesamt 69 Praktikanten in 25 Schutzgebieten aktiv.

Teil dieses Programms ist auch der Nationalpark Bayerischer Wald,
welcher im vergangenen Jahr fünf Praktikanten für insgesamt 16 Monaten einen Praktikumsplatz bieten konnte und bei der Tagung von Umweltbildungsreferent Lukas Laux vertreten wurde.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen die überwiegend positiven Erfahrungen des laufenden Projektjahres, neue Herausforderungen für das Jahr 2017 und Wege zu einer verbesserten Zusammenarbeit mit den Hochschulen. Ein sehr positives Fazit konnte Anette Jung, Projektleiterin Commerzbank-Umweltpraktikum, ziehen.  In vielen Praktikumsberichten lobten die Teilnehmer die Vielseitigkeit, die Eigenverantwortung und die unbezahlbaren Erfahrungen, die das Praktikum vermittelt habe. Besprochen wurde auch das Bewerbungsverfahren für 2017, dessen Bewerbungsschluss auf den 15. Januar terminiert ist. Weitere Themen waren die internationalen Nachhaltigkeitsziele und das Reputationsrisiko-Management des Sponsors Commerzbank. Intensiv wurde auch über den Einsatz von Flüchtlingen in den Schutzgebieten beraten und Praxisbeispiele vorgestellt.

Für 2017 wird die Bank wiederum in 25 Schutzgebieten rund 70 Praktikanten fördern und für drei bis sechs Monate finanzieren. Der Nationalpark Bayerischer Wald ist seit dem Start im Jahr 1990 Projektpartner der Bank und kann dank des Sponsorings wie im Vorjahr 16 Praktikumsmonate anbieten, wobei die Praktikanten mit einer Aufwandsentschädigung und Unterkunft rechnen können.

Für die Schutzgebiete in Deutschland ist das Zusammenwirken mit der Bank eine langjährige Erfolgsstory, die viele innovative Projekte im Bildungsbereich erst ermöglicht hat. Dies wird auch daran deutlich, dass sich derzeit zwei Forschungsprojekte mit dem Umweltpraktikum beschäftigen, wie Jung nicht ohne Stolz mitteilt.

Laux betont die große Bedeutung des Praktikums für die Umweltbildung im Nationalpark Bayerischer Wald. Dank der Honorierung nutzen hochmotivierte Studenten das Praktikum, um Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig profitiert das Schutzgebiet enorm von den Ideen und der Mithilfe der Studenten. Das Zusammenwirken mit der Bank beschreibt Laux als unbürokratisch, ziel- und praxisorientiert.
Weitere Informationen zum Praktikum gibt es unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de.

In der Aufnahme:


Nach der lehrreichen Tagung stellten sich alle Betreuer der in ganz Deutschland eingesetzten Commerzbank-Umweltpraktikanten zum Gruppenfoto auf. (Foto: Commerzbank)


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Neuntes Wolfsrudel in Niedersachsen bestätigt
Neuntes Wolfsrudel in Niedersachsen bestätigt
Neuntes Wolfsrudel in Niedersachsen bestätigt

29/30.11.2016

Nachdem schon länger Gerüchte
um eine Wolfsansiedlung im Raum Visselhövede in Umlauf waren, ist dieses Rudel nun offiziell bestätigt worden.

Mehr zum Thema auf Wild und Hund unter:

- https://wildundhund.de/neuntes-wolfsrudel-in-niedersachsen-bestaetigt/

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Wolf in Deutschland [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066]



Meisen am Fütterhäuschen
Meisen am Fütterhäuschen
Meisen am Fütterhäuschen – Wie bewegen sich die Vögel innerhalb der Städte?

29/30.11.2016

In der Online-Fachzeitschrift Scientific Reports
wurden nun die Ergebnisse einer umfangreichen Studie an Blau- und Kohlmeisen im urbanen Bereich veröffentlicht.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2016_11_28_meisen_am_fuumltte


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Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

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In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Kohlmeise [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=21280]


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Arnika dank Rotvieh
Arnika dank Rotvieh
Arnika dank Rotvieh

28/29.11.2016

Fotowettbewerb beleuchtet Effekte der Beweidung am Ruckowitzschachten

Zwieslerwaldhaus.
Einen ganz speziellen Blick auf den Ruckowitzschachten haben Hobbyfotografen in den vergangenen Monaten geworfen. Schließlich galt es einen Fotowettbewerb des Nationalparks Bayerischer Wald zu gewinnen. Gefragt waren Bilderpaare, die die Auswirkung der probehaften Beweidung durch Rotes Höhenvieh im Rahmen des LIFE+ Projekts zeigen. Nun galt es den Sieger zu küren – und gleich zwei Teilnehmer dürfen sich über den ersten Preis freuen.

Von August bis Oktober lief die Aktion,
deren Ziel es war, die Auswirkungen der seit 2014 wieder eingeführten Schachtenbeweidung nahe des Großen Falkensteins zu zeigen. Welche Effekte lösen die Rinder aus? Welchen Einfluss hat die Beweidung auf die Artenvielfalt? Und wie lassen sich die Antworten darauf in zwei Bilder packen? Damit mussten sich die Teilnehmer auseinandersetzen. Aus den kreativen Beiträgen einen Sieger zu küren, brachte das Naturschutz-Team des Nationalparks dann lange zum Grübeln. Und letztendlich fiel die Wahl auf zwei Bilder unterschiedlicher Fotografen. „Auch, weil wir mit dieser Kombination eine sehr schöne Wackelpostkarte herstellen können“, erklärt Claudia Schmidt, die in der Nationalparkverwaltung das von der EU und dem Bayerischen Naturschutzfonds kofinanzierte LIFE+ Projekt „Moore, Fließgewässer und Schachten“ betreut. Die Werbeartikel mit zwei Gesichtern sollen die Projektziele in die Öffentlichkeit tragen.

Eines der Siegerbilder zeigt weidendes Rotvieh am Anfang der „Arbeit“, dem Offenhalten des Schachtens oberhalb der Ortschaft Zwieslerwaldhaus. Geschossen hat es  Ulrike Selig aus Marburg. Zu ihrem Foto schreibt sie: „Die laufenden Projekte sind tolle Initiativen, um Touristen an wichtigen Themen, wie dem Erhalt von Schachten, teilhaben zu lassen.“ Das andere Siegerbild präsentiert ein Arnika-Pflänzchen, welches – wie viele andere Tiere und Pflanzen – direkt von den Rindern gefördert wird. Hobbyfotografin Julia Piser aus Freyung weiß auch, warum das so ist:  „Arnika profitiert von der Beweidung, weil sie auf offenen Bodenstellen, die durch die Beweidung entstehen, keimt.“

Zu vergeben waren auch noch zwei weitere Preise. Josef Kopp aus Teisnach sicherte sich mit einem aus demselben Blickwinkel fotografierten Bilderpaar des Ruckowitzschachtens den zweiten Platz, gefolgt von Johannes Matt aus Bayerisch Eisenstein, der den seltenen Ungarischen Enzian in den Fokus rückte. Lange muss die Öffentlichkeit übrigens nicht mehr warten, um alle eingesendeten Fotos bestaunen zu können. Ab 26. Dezember werden alle Einsendungen im Rahmen einer kleinen Ausstellung im Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau präsentiert. Dazu gibt’s dann auch eine LIFE+ Rallye, bei der es sich lohnt mitzumachen, schließlich gibt’s dann eine der brandneuen Wackelkarten.

Bildunterschrift:

Seit 2014 weidet wieder Rotes Höhenvieh auf dem Ruckowitzschachten und sorgt dort für eine gesteigerte Artenvielfalt. (Foto: Ulrike Selig)

Quellenangabe

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Der Biber - ein Urbayer ist wieder da
Der Biber - ein Urbayer ist wieder da
Der Biber - ein Urbayer ist wieder da

28/29.11.2016

Wissenschaftlicher Vortrag von Gerhard Schwab im Waldgeschichtlichen Museum

St. Oswald.
Das Sachgebiet Naturschutz und Forschung des Nationalparks Bayerischer Wald lädt zum zweiten Termin der wissenschaftlichen Vortragsreihe im Waldgeschichten Museum ein. Am Donnerstag, 1. Dezember, referiert Gerhard Schwab unter dem Titel „Der Biber - ein Urbayer ist wieder da“.

15 Millionen Jahre lang waren die Biber in Bayern heimisch,
bevor die menschliche Gewinnsucht dem Letzten ihrer Art 1867 den Garaus machte. Ab 1966 wieder eingebürgert, sind die Biber in Bayern wieder auf dem Vormarsch; zur Freude der Naturschützer, und zum Leid manches menschlichen Landnutzers. Gerhard Schwab, Bibermanager des Bund Naturschutz in Bayern e.V. berichtet in seinem Vortrag über Biologie und die Lebensweise des Bibers, seine Geschichte in Bayern, aber auch über Konflikte und deren Lösung auf einem neuen Weg für ein friedliches Zusammenleben von Menschen und Bibern.

Der Eintritt zu diesem interessanten Vortrag ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Mehr Informationen zu diesem Vortrag und den weiteren Themen der Reihe finden Sie auf der Homepage des Nationalparks Bayerischer Wald
www.nationalpark-bayerischer-wald.de.

Wann: Donnerstag, 1. Dezember 2016. Beginn: 19 Uhr
Wo: Waldgeschichtliches Museum, St. Oswald
Kosten: Eintritt frei!


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In der Aufnahme von

- Biber als Rückkehrer in die Kulturlandschaft

Mehr zum Biber auf unseren Seiten:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=24835


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Seevogel des jahres 2017
 Seevogel des jahres 2017
Seevogel des jahres 2017

28/29.11.2016

Eisente

(Clangula hyemalis)

Ahrensburg (Schleswig-Holstein) – Die Eisente ist der Seevogel des Jahres 2017. Der farbenfrohe Meeresvogel ist ein Wintergast aus dem Norden und rastet jedes Jahr in großen Trupps vor allem in der Ostsee. Die einst häufige Tauchente wird jedoch seit einigen Jahren immer seltener, teilte der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur am Freitag in Ahrensburg mit.

„Die Eisente wurde als Seevogel des Jahres 2017 gewählt wegen der erschreckenden Erkenntnis, dass die noch vor kurzem weltweit häufigste Meeresente heute dramatische Bestandseinbrüche aufweist“, sagte der Vereinsvorsitzende Eckart Schrey. Dies gelte insbesondere für die hierzulande überwinternde Population aus Nordosteuropa und Westsibirien.

Die Gründe für den Rückgang seien nur unzureichend bekannt. „Maßgeblich sind aber neben Gefahren im Brutgebiet auch das Ertrinken in Stellnetzen der Fischerei, knappere Nahrungsressourcen durch Muschelfischerei sowie Sand- und Kiesabbau sowie der zunehmende Schiffsverkehr“, erklärte Schrey. Ein neues Problem seien Offshore-Windanlagen, die als Barriere im Meer wichtige Rastgebiete zerschneiden. Auswirkungen des Klimawandels bis in die Eismeerregionen kommen vermutlich hinzu. Zudem wird die Ente vor allem in Russland sowie in Finnland und Dänemark noch gejagt.

Der Gesamtbestand in den Brutgebieten von Nordeuropa bis Westsibirien wird auf 1,6 Millionen Vögel geschätzt. Im Jahr 2002 waren es noch 4,6 Millionen, also ein rapider Schwund binnen 14 Jahren. Der Weltbestand, zusätzlich mit Ostsibirien, Nordamerika, Grönland und Island, sank von über 7 Millionen auf jetzt etwa 3,5 Millionen. Deshalb stufen internationale Fachgremien die Art auch als in ihrem Bestand gefährdet und regional sogar als stark gefährdet ein.

An den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein
überwintern bis zu 315.000 Eisenten. Schwerpunkte der Vorkommen sind die Seegebiete vor der Insel Rügen und der Halbinsel Zingst, der Greifswalder Bodden und die Pommersche Bucht. In der westlichen Ostsee verzeichnen die Kieler und Lübecker Bucht größere Bestände. An der Nordsee und im Binnenland bis zum Bodensee tauchen die Meeresvögel nur selten auf.

Mit 36 bis 47 Zentimetern Größe und 685 bis 800 Gramm Gewicht (Männchen sind größer als Weibchen) zählt die Eisente zu den kleinen Entenarten. Das Federkleid wechselt in den Mauserstadien von mehr Weiß- zu Schwarz- und Braunanteilen bis hin zu einem elegant-puristischen Mix von silbergrau-schwarz-weiß-braun. Bei den Männchen fallen zudem die bis zu 13 Zentimeter langen Federspieße des Schwanzes auf. Beginnend von Mai bis Juni werden auf kleinen Süßgewässern in der Tundra binnen gut drei Wochen 5-9 Eier ausgebrütet. Der älteste Ringvogel wurde 21 Jahre alt. Die Tauchente frisst Muscheln, Mollusken, Krebstiere, kleine Fische, Fischlaich und Insektenlarven.

Um den Niedergang auch dieser Seevogelart zu stoppen
, fordert der Verein Jordsand strikte Schutzanstrengungen. Eckart Schrey: „Es müssen schnellstmöglich Schutzgebietsverordnungen erlassen und Managementpläne entwickelt werden, die ein gefahrloses Überwintern bei uns sicherstellen. Die in unserer Verantwortung liegenden Rast- und Nahrungsgebiete dieser anmutigen kleinen Ente müssen endlich ausreichend geschützt werden.“

Der wissenschaftliche Name der Eisente
lautet Clangula hyemalis und beschreibt sie so als lauten Wintervogel vor allem Dank der fast geschwätzigen melodischen Rufe der Männchen. Sie werden manchmal mit dem Klang von Dudelsäcken verglichen. In Amerika brachte das dem Vogel den volkstümlichen Namen „Old Squaw“ ein, also so geschwätzig wie Inuit-Frauen. Der englische Name ist Long-tailed Duck.



Quellenangabe / Foto: Axel Halley - Verein Jordsand

Verein Jordsand e. V.

Bornkampsweg 35

22926 Ahrensburg

Tel.: 04102 32656


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Seevogelbestände nehmen stark ab
Seevogelbestände nehmen stark ab
Seevogelbestände nehmen stark ab

28/29.11.2016

11. Deutsches See- und Küstenvogelkolloquium der AG Seevogelschutz


Die Bestände der meisten See- und Küstenvögel an Nord- und Ostsee nehmen weiter ab. Bei vielen Arten werden sogar extreme Einbrüche von etwa 50 Prozent binnen 20 Jahren registriert. Betroffen sind sowohl Brutvögel wie der allbekannte Austernfischer als auch Rastvogelarten wie Meeresenten. Das berichteten Wissenschaftler auf dem Deutschen See- und Küstenvogelkolloquium vom 18. bis 20. November in Hamburg.


Auf dem Kongress der Arbeitsgemeinschaft Seevogelschutz wurde auch verfeinerte Technik von Datenloggern und auf GPS-Basis vorgestellt. Mit Sendern versehene Vögel melden immer bessere Details über ihr Verhalten in Raum und Zeit. So klären sich verheerende Einflüsse von Raubtieren wie Fuchs, Marderhund und Mardern auf die Brutvögel an den Küsten. Sie rauben nachts bis zu 90 Prozent der Eier aus den Nestern der Bodenbrüter.

Telemetrische Methoden enthüllen auch die negativen Auswirkungen der riesigen Offshore-Windenergieanlagen mit Zerschneidung von Nahrungsgründen und Lebensräumen der Seevögel. So meiden die meisten Spezies wie Trottellummen, Enten und Basstölpel die Industrieanlagen z.B. vor Helgoland. Nur sehr wenige Tölpel und Dreizehenmöwen fliegen bisherigen Daten zufolge in die Anlagen ein. Ob die Tiere dabei gelegentlich von den Rotoren erschlagen werden, lässt sich mit diesen Methoden nicht klären, ist aber nicht auszuschließen.

Einige weitere Problemfelder, die den 160 Teilnehmern der Tagung präsentiert wurden:

AUSTERNFISCHER: An der Festlandküste und im Vorland des Wattenmeeres brütende Austernfischer ziehen kaum noch Nachwuchs auf. Der Charaktervogel der Küste leidet vor allem unter den häufiger werdenden Prädatoren wie Fuchs & Co. In Naturschutzkögen von Dithmarschen bis Nordfriesland gab es zu oft minimale Bruterfolge von 0,1 Jungen pro Paar oder Totlausfälle. Dagegen liegt auf Halligen wie Oland die Quote bei 1,5 flügge werdenden Küken. Allein in Schleswig-Holstein halbierte sich die Zahl der Austernfischer-Brutpaare von gut 20.000 im Jahr 1998 auf jetzt 10.000. Häufigere Hochwasser zur Brutzeit als Folge der Klimaerwärmung bilden eine weitere Gefahr mit Überflutung von Niststandorten.

MEERESENTEN: Die Zahlen der überwinternden Eider-, Eis-, Samt- und Trauerenten sind in der Ostsee stark eingebrochen. Unterschiedliche Berechnungen nennen je nach Art für die Jahre von 1992 bis 2009 einen Verlust in Höhe von rund 20 bis 65 Prozent. So wird z.B. der Bestand der Eisenten von Nordeuropa bis Westsibirien auf 1,6 Millionen Vögel geschätzt. 1992 sollen es noch 4,6 Millionen gewesen sein. Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig: Im Brutgebiet veränderte Nahrungsbedingungen aufgrund des Klimawandels, Einfluss von Öl- und Erdgasgewinnung sowie Jagd. Im Winterquartier Ostsee weniger Muschelnahrung, Ertrinken in Stellnetzen, Störungen durch Schiffsverkehr und Offshore-Windanlagen. Eis- und Samtente gelten deshalb als gefährdet bzw. stark gefährdet eingestuft.

KITESURFEN: Der Freizeitsport Kitesurfen vor der Küste sorgt für Konfliktpotential. Untersuchungen ergaben, dass Meeresenten und Seetaucher schon auf 1 bis 2 Kilometer Distanz aufgescheucht und vertrieben werden. Gewöhnungseffekte der Tiere gab es nicht. Grund: Kitesurfer ändern für die Vögel unberechenbar den Kurs, kommen auf nicht einschätzbare Geschwindigkeiten von 50 bis 100 Stundenkilometern und die bis zu 16 Quadratmeter großen Schirme machen überraschende hohe Luftsprünge möglich. Kitesurfen wird zunehmend vor empfindlichen Vogelrastgebieten verboten.


HINWEIS:

Dies ist nur ein kurzer Überblick über einige Themen der Tagung. Die gut 25 Vorträge von 55 Wissenschaftlern auf dem 11. Deutschen See- und Küstenvogelkolloquium der AG Seevogelschutz vom 18.-20. November 2016 in Hamburg-Wilhelmsburg werden ausführlich im nächsten Jahr in der Jordsand-Zeitschrift SEEVÖGEL veröffentlicht. Die Tagung wurde von der AG Küstenvogelschutz, Vorsitzender Rolf de Vries, mit organisatorischer Unterstützung der Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg und des Vereins Jordsand organisiert und durch Mittel der NUE Hamburg unterstützt.



Quellenangabe/Foto

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Märkische Kiefer schmückt den Deutschen Bundestag
Märkische Kiefer schmückt den Deutschen Bundestag
Märkische Kiefer aus dem Naturpark Barnim schmückt den Deutschen Bundestag

28/29.11.2016

Berlin -
Einen Brandenburger Weihnachtsbaum  aus dem Naturpark Barnim wird in der Adventszeit den Deutschen Bundestag schmücken. Überreicht wird eine fünf Meter hohe Märkische Kiefer an die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Edelgard Buhlman. Auf Brandenburger Seite ist der Leiter des Naturparks Barnim, Peter Gärtner, dabei.  Vor Ort sind weiterhin Elmar Lakenberg, Leiter der Berliner Forsten, der Direktor der „Draußenschule“ Lichterfelde Hans-Dieter Weiß, sowie der Präsident des Verbands Deutscher Naturparke e. V. (VDN) Michael Arndt, der diese Aktion initiiert hat. Seit 2002 stellt alljährlich ein Naturpark aus Deutschland gemeinsam mit dem Verband Deutscher Naturparke einen Weihnachtsbaum für den Deutschen Bundestag zur Verfügung

In Brandenburg gibt es 15 Großschutzgebiete, darunter 11 Naturparke. Der 1998 gegründete Naturpark Barnim ist der einzige gemeinsame Naturpark der Länder Berlin und Brandenburg. Er schließt auf einer Fläche von rund 750 Quadratkilometern auch Teilflächen der Nordberliner Bezirke Pankow und Reinickendorf ein..

Für den Berlin-Brandenburger Naturpark Barnim ist es eine große Anerkennung, in den kommenden Wochen im Bundestag zur weihnachtlichen Stimmung beizutragen und für nachhaltige Forstwirtschaft zu werben. Der Weihnachtsbaum ist ein echter Ökobaum: Er trägt die Zertifikate des Forest Stewardship Council (FSC) und des Naturlandverbands.

Der im Rahmen der Heidepflege gefällte Bundestags-Weihnachtsbaum ist im Naturschutzgebiet Schönower Heide gewachsen. Der ehemalige Truppenübungsplatz ist im Eigentum der Stadt Berlin und wird von den Berliner Forsten gepflegt. Mit seinen Sandtrockenrasen und Heidekrautbeständen ist das Gebiet ein wertvoller Lebensraum und beliebter Ausflugsort nördlich von Berlin.

Schüler der Lichterfelder „Draußenschule“
sorgen mit selbst gebasteltem Baumbehang für den weihnachtlichen Schmuck der Kiefer und mit einem kleinen Programm für die Einstimmung auf das Fest.

In der Aufnahme / Foto: Naturpark Barnim/A. Brodersen


Quellenangabe

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

Verband Deutscher Naturparke e.V (VDN)

Geschäftsführer: Ulrich Köster
Holbeinstr. 12
53175 Bonn


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Nachhaltige Landwirtschaft: neuer Kodex soll Meilenstein ...
Nachhaltige Landwirtschaft: neuer Kodex soll Meilenstein ...
Nachhaltige Landwirtschaft: neuer Kodex soll Meilenstein setzen

28/29.11.2016

Rund 613.000 Euro für Institut für Tierwissenschaften, DLG e.V., FH Südwestfalen und Landwirtschaftskammer NRW von DBU – Minister begrüßt Projekt

Bonn.
„Landwirtinnen und Landwirte haben eine große Verantwortung für die natürlichen Lebensgrundlagen. Hierbei müssen sie zunehmend auf unterschiedliche Nachhaltigkeitsansprüche aus Gesellschaft, Politik und Verwaltung sowie von zahlreichen Akteuren der Lebensmittelbranche reagieren. Was fehlt, ist ein einheitlicher und allgemein akzeptierter Nachhaltigkeitskodex der Landwirtschaft, der Umwelt-, Tierschutz-, Wirtschafts- und Sozialstandards gleichermaßen berücksichtigt“, sagte Johannes Remmel, Agrarminister von Nordrhein-Westfalen, heute in der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Dies soll mit dem nun startenden Projekt gelingen, bei dem die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in enger Zusammenarbeit mit dem Bonner Institut für Tierwissenschaften (ITW) und weiteren Projektpartnern einen Nachhaltigkeitskodex der Landwirtschaft entwickeln werde. Die DBU fördert das Projekt fachlich und finanziell mit 612.890 Euro.

Ohne umfassendes Bewertungssystem Nachhaltigkeit nicht möglich

Mehr zum Thema...

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=88909

In der Aufnahme / © piclease/Michler, Hanns-Frieder

- Landwirte haben eine große Verantwortung für die natürlichen Lebensgrundlagen. Heute fiel der Startschuss für ein DBU-gefördertes Projekt, bei dem die Indikatoren für einen praxisorientierten Nachhaltigkeitskodex in der Landwirtschaft entwickelt werden sollen.

Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: 0049-541-96330
Telefax: 0049-541-9633190


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Blindschleiche - Reptil des Jahres 2017
Blindschleiche - Reptil des Jahres 2017
Blindschleiche - Reptil des Jahres 2017

27/28.11.2016

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) hat gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen die Blindschleiche zum Reptil des Jahres 2017 ernannt.


Die Blindschleiche ist weder blind noch eine Schlange, sondern eine beinlose und mit Augen ausgestattete Echse. Ihr irreführender Name ist abgeleitet von dem althochdeutschen Wort „Plint“ (für blendend) und bezieht sich auf den bleiernen Glanz ihres Körpers. Die anpassungsfähige, aber versteckt lebende Art gilt in Deutschland aktuell als ungefährdet und ist noch fast flächendeckend verbreitet. Allerdings ist über ihre Biologie nur wenig bekannt, und die Bestände scheinen vielerorts zurückzugehen.

Wie alle einheimischen Amphibien und Reptilien ist die Blindschleiche (Anguis fragilis) „besonders geschützt“
und durch fortschreitenden Siedlungs- und Straßenbau vom Verlust ihres Lebensraums bedroht. Obwohl sie noch zu den häufigsten Kriechtieren Mitteleuropas zählt und vermutlich die Lebensräume unserer Kulturlandschaft in relativ gesunden Beständen besiedelt, ist die Art von allen einheimischen Reptilien am wenigsten erforscht. „Kenntnisse über die Populationsgrößen und natürliche Bestandsentwicklung, die für einen langfristigen Schutz nötig sind, liegen für die Blindschleiche im Gegensatz zu anderen Reptilien kaum vor“, so Dr. Axel Kwet, Präsidiumsmitglied der DGHT.

Blindschleichen besiedeln ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Lebensräumen. Sie bevorzugen lichte Wälder und Waldränder
mit erhöhter Bodenfeuchtigkeit und einem vielfältigen, strukturreichen Mosaik an Sonnen- und Versteckplätzen. Aber auch offene Heide- und Moorlandschaften, Brachflächen, Trockenrasen, Streuobstwiesen, Gärten, Parks, Straßenböschungen, Steinbrüche und Abgrabungsstätten werden bewohnt. Oft zeugen nur die auf Straßen überfahrenen Blindschleichen von den versteckt am Boden lebenden Reptilien, die in Siedlungsnähe auch regelmäßig Opfer von Mäharbeiten oder streunenden Hauskatzen werden. Dabei sind Blindschleichen nützliche Gartenhelfer, die neben Regenwürmern, Insekten, Asseln und Spinnen besonders gerne Nacktschnecken fressen. Stellvertretend für viele andere Arten werben Blindschleichen somit für naturnahe Gärten mit wilden Ecken, in denen keine Tier- und Pflanzengifte eingesetzt werden.

Der beinlose „Hartwurm“, wie das Reptil des Jahres 2017 früher auch genannt wurde, besitzt unter dem Schuppenkleid seines Körpers kleine, starre Knochenplättchen, wodurch sich Blindschleichen viel steifer fortbewegen als beispielsweise Schlangen – mit denen sie trotz ihres Aussehens und lateinischen Gattungsnamens (Anguis = Schlange) auch nicht verwandt sind. Ähnlich wie Eidechsen können die meist 15–25 cm, selten auch über 40 cm langen Reptilien ihren Schwanz abwerfen. Er wächst allerdings nur als kleiner Stumpf nach, worauf die wissenschaftliche Artbezeichnung „fragilis“ (= zerbrechlich) hinweist.

Blindschleichen sind lebendgebärend. Nach einer mehrmonatigen Winterruhe in Löchern im Erdboden und der Paarung im Mai gebären die Weibchen im Sommer etwa zehn vollständig entwickelte Jungtiere. Zu den natürlichen Feinden der Blindschleiche zählen neben dem Menschen vor allem räuberische Säugetiere wie Fuchs, Steinmarder, Iltis, Dachs und Wildschwein oder Greifvögel wie Mäusebussard und Turmfalke.

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen über die Blindschleiche erhalten Sie über die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) beziehungsweise ihre AG Feldherpetologie und Artenschutz. Printmaterial, eine 40-seitige Informationsbroschüre, ein Faltblatt und ein Farbposter können per E-Mail (gs@dght.de) oder telefonisch unter 0621-86256490 über die DGHT-Geschäftsstelle in Mannheim angefordert werden.

Das Material steht auch zum Download bereit auf den Internetseiten der DGHT (www.dght.de/presse) und der AG Feldherpetologie und Artenschutz (www.feldherpetologie.de).

Fachlich unterstützt wird die jährliche Aktion zum Reptil/Lurch des Jahres von den Kooperationspartnern, der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH), der Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (KARCH), dem Nationalmuseum für Naturgeschichte in Luxemburg (MNH) sowie dem Naturschutzbund Deutschland (NABU).

Hauptsponsor der Aktion zum Reptil des Jahres 2017
ist der Zoologisch-Botanische Garten Wilhelma in Stuttgart, Nebensponsor ist der Tiergarten Schönbrunn in Wien.

Verantwortlich im Präsidium der DGHT: Dr. Axel Kwet


Broschüre

- www.dght.de/files/web/tier_des_jahres/2017/Blindschleiche_Brosch%C3%BCre.pdf

Flyer

- www.dght.de/files/web/tier_des_jahres/2017/Blindschleiche_Flyer.pdf

Poster

- www.dght.de/files/web/tier_des_jahres/2017/Blindschleiche_Poster_2017.pdf



Quellenangabe

Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT)

Bildnachweis

Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) / Kwett

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„Löffelkraut & Co“ brauchen Unterstützung
„Löffelkraut & Co“ brauchen Unterstützung
„Löffelkraut & Co“ brauchen auch künftig Unterstützung

26/27.11.2016

   Förderprojekt aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt läuft aus
   Betreuungsnetzwerk soll ausgebaut werden

Bonn/Ollarzried, 25. November 2016:
Das Bayerische Löffelkraut (Cochlearia bavarica) ist eine Rarität, die weltweit nur im Süden Bayern zu finden ist. Dazu beigetragen, dass dies so bleibt, sprich: die Vorkommen gesichert werden konnten, hat in den vergangenen fünf Jahren auch das Projekt "Löffelkraut & Co" des Bund Naturschutz in Bayern e. V. (BN). Heute wurde im schwäbischen Ollarzried der erfolgreiche Abschluss des Projektes gefeiert. Doch das Bayerische Löffelkraut soll auch künftig nicht sich selbst überlassen werden. Für das Betreuungsnetzwerk sucht das Projektteam auch weiterhin Interessierte und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

"Der Naturschutz ist in hohem Maß auf ehrenamtliches Engagement angewiesen. Nur mithilfe Ehrenamtlicher können umfangreiche naturschutzrelevante Daten erhoben und bundesweite Naturschutz-Instrumente wie zum Beispiel Rote Listen überhaupt erstellt werden. Die langfristige Kontrolle und Pflege von Standorten des Bayerischen Löffelkrauts und seiner typischen Begleitarten ist eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe, da es sich um eine endemische Art handelt - also eine Art, die weltweit nur in einem klar abgegrenzten Gebiet vorkommt", sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN).

Seit September 2011 beschäftigt sich das vom BfN im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt geförderte Projekt mit dem Schutz des Bayerischen Löffelkrautes und weiterer seltener Begleitarten sowie seiner typischen Quell-Lebensräume. Das seltene Löffelkraut kommt weltweit nur im bayerischen Voralpenraum vor, weshalb Deutschland und insbesondere Bayern für den Erhalt der gefährdeten Art weltweit eine besondere Verantwortung trägt.

Während des Projektes wurden alle Vorkommen des Löffelkrautes systematisch erfasst und gezielt Pflegemaßnahmen ausgearbeitet und umgesetzt, die in die bestehenden Pflegepläne eingeflossen sind. Unterschiedliche Akteure wie Naturschutzbehörden, Universitäten, Wasserwirtschafts-, Forst- und Landwirtschaftsämter sowie lokale Maßnahmenträger (Landschaftspflegeverbände, Landesbund für Vogelschutz, Maschinenringe, Stiftungen, Kommunen, Landkreise) arbeiteten mit dem Projektträger als Partner zusammen. Genauso wichtig war der Aufbau eines Betreuungsnetzwerkes für die einzelnen Standorte. Dafür wurden Flächeneigentümer und Ehrenamtliche gewonnen, die sich gemeinsam für die Flächensicherung inklusive der gesamten typischen Artenvielfalt der Quell-Lebensräume einsetzen. Begleitet wurden die Maßnahmen durch eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel die Produktion einer Wanderausstellung zum Thema "Faszination Quelle", die auch nach dem Projektende weiterhin für Umweltbildungszwecke zur Verfügung steht. 2014 erhielt "Löffelkraut & Co" eine Auszeichnung als "UN-Dekade-Projekt", das sind Projekte, die sich durch ein hohes Engagement für die biologische Vielfalt auszeichnen und eine besondere Bedeutung für die Umsetzung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt haben.

Der BN-Vorsitzende Prof. Dr. Hubert Weiger zieht ein positives Fazit: "Die enge Verzahnung von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischer Umsetzung sowie von Spezialisten mit zahlreichen ehrenamtlichen Betreuern und Unterstützern hat gute Grundlagen geschaffen, um dem Bayerischen Löffelkraut und seinen Lebensräumen nun auch weiterhin deutlich bessere Überlebenschancen zu sichern. Es hat aber auch gezeigt, wie wichtig die fachliche Betreuung und Koordination für das ehrenamtliche Engagement war. Wir brauchen viel mehr solche "Kümmerer" zum Schutz der Biodiversität und unserer Landschaft."

Alles in allem also ein sehr erfolgreiches Projekt. Doch wie geht es weiter? Die Herausforderung in den kommenden Jahren wird es sein, das aufgebaute Betreuungsnetzwerk zum Schutz der typischen Quell-Standorte am Leben zu halten und möglichst sogar auszubauen, um die Lebensräume von "Löffelkraut & Co" auch nach Ende der Bundesförderung nachhaltig zu sichern. Zu diesem Zweck sucht das Projektteam interessierte Personen und ehrenamtliche Helfer, die sich in das Betreuungsnetzwerk einbringen möchten.

Das Projekt "Löffelkraut & Co" war das erste Projekt, das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt bewilligt wurde. Während seiner fünfjährigen Laufzeit erhielt es vom Bund Zuwendungen von insgesamt 340.500 Euro. Drittmittelgeber war der Bayerische Naturschutzfonds.

Kontaktadressen und weitere Informationen zum Projekt "Löffelkraut & Co" finden sich unter biologischevielfalt.bfn.de/bp_pj_loeffelkraut.html oder www.loeffelkraut.de.



Hintergrund
Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm: www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html

Weitere Informationen zur UN-Dekade Biologische Vielfalt: www.undekade-biologischevielfalt.de

In der Aufnahme

- Bayerisches Löffelkraut (Cochlearia bavarica) © Gabriela Schneider



Ansprechpartner:

Dr. Christine Margraf
Leiterin Fachabteilung München
Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN), www.bund-naturschutz.de    
Pettenkoferstraße 10a/I, 80336 München
Tel.: 089/548298-89
E-Mail: christine.margraf@bund-naturschutz.de

Bundesamt für Naturschutz, www.bfn.de
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Konstantinstr. 110, 53179 Bonn
Tel.: 0228/8491-4444, Fax: 0228/8491-1039
E-Mail: presse@bfn.de


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


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Klimaziel 2020 wird verfehlt
Klimaziel 2020 wird verfehlt
Klimaziel 2020 wird verfehlt

25/26.11.2016

Verbände fordern Sofortprogramm für Stilllegung von Kohlemeilern


Einer aktuellen Studie im Auftrag von BUND, Greenpeace, Klima-Allianz Deutschland, Oxfam und WWF zufolge droht Deutschland sein Klimaziel für 2020 deutlich zu verfehlen. Um die beschlossene Reduktion von 40 Prozent noch erreichen zu können, müssten im Mittel 45 Millionen, im schlechtesten Fall bis zu 82 Millionen Tonnen Treibhausgase zusätzlich zu bereits eingeleiteten Maßnahmen eingespart werden. Damit die Bundesregierung nicht schon am ersten klimapolitischen Meilenstein scheitere, müsse sie nun schnell zusätzliche Maßnahmen umsetzen, fordern die Umweltverbände.

Das Institut IZES analysierte für die Verbände die Umsetzung des „Aktionsprogramms Klimaschutz 2020“ und weiterer Maßnahmen seit Ende 2014. Der Studie zufolge sind in vielen Bereichen deutlich geringere Emissionseinsparungen zu erwarten als geplant. Auch insgesamt sei die Lücke zum Klimaziel mit bis zu 120 Millionen Tonnen Kohlendioxid größer als die Bundesregierung annehme. Diese gehe von einer Lücke zwischen 62 und 100 Millionen Tonnen aus. Ursache für die große Diskrepanz seien zu optimistische Annahmen über die künftige Entwicklung der Emissionen, so die Umweltverbände. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, seien deutlich verstärkte Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland nötig. Die Verbände erwarten, dass das Bundesumweltministerium den offiziellen Berichtsentwurf zum Stand der Zielerreichung für 2020 im Laufe dieser Woche zur Kommentierung an die Stakeholder versendet.

„Wir brauchen eine deutliche Kurskorrektur beim Klimaschutz in Deutschland. Die Lücke zum Klimaziel für 2020 zu schließen, ist die Ausgangsbasis für alle weiteren Ziele für 2030 und danach, die die Bundesregierung gerade auch im Klimaschutzplan 2050 gesetzt hat. Diese werden umso schwerer erreichbar, je mehr wir wirksame Maßnahmen jetzt verschleppen“, sagte Viviane Raddatz, Klima- und Energieexpertin beim WWF Deutschland.

Den verzögerten Kohle-Ausstieg bezeichnete die BUND-Energieexpertin Tina Löffelsend als „klimapolitischen Offenbarungseid der Bundesregierung“. Bereits 2014 habe die Bundesregierung das „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ beschlossen, um die Klimaschutzlücke zu füllen. Die Umsetzung sei jedoch bisher lückenhaft, insbesondere im Bereich der Kohleverstromung. Ursprünglich sei vorgesehen gewesen, deutlich mehr Kohleemissionen einzusparen. „Es rächt sich bitter, dass sich Sigmar Gabriel von der Kohleindustrie hat einwickeln lassen. Die Klimaschutzlücke entspricht mindestens den jährlichen Emissionen der zwölf ältesten Braunkohleblöcke in Deutschland. Kurzfristig wirksam wäre allein, noch vor 2020 ein Vielfaches mehr an Kohlekraftwerken abzuschalten als bislang vorgesehen“, sagte Löffelsend.

„Klimaschutz braucht den Kohleausstieg. Niemand darf sich der Illusion hingeben, dass das Klimaziel ohne Abschalten weiterer Kohlekraftwerke erreichbar ist“, sagte Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid. Die bisherigen Anstrengungen reichten bei weitem nicht aus. Das Tempo bei der Verringerung der Treibhausgase müsse sich vervierfachen, um das 2020-Ziel noch einzuhalten. Auch sei die Einhaltung des Zwischenziels für 2020 eine Voraussetzung, um in Zukunft einen klimaverträglichen Pfad im Einklang mit dem Klimaabkommen von Paris einzuschlagen, so Smid.

Die Verbände fordern von der Bundesregierung, bis 2020 zusätzliche Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen. Das 40-Prozent-Ziel war 2007 vom damaligen Umweltminister Sigmar Gabriel auf der Klimakonferenz in Bali verkündet worden.

KONTAKT

Lea Sibbel

Pressestelle

Tel.: +49 151 188 54 846

lea.sibbel(at)wwf.de

Quellenangabe

WWF
21. November 2016


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- "der Himmel brennt" ...


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Tiger statt Beton
Tiger statt Beton

25/26.11.2016

WWF-Report warnt vor 11.000 km Straßen und Schienen durch Tiger-Lebensräume.


Der geplante, massive Infrastrukturausbau in Asien bedroht die Erfolge beim Tigerschutz. Davor warnt ein neuer Report der Naturschutzorganisation WWF. Demzufolge hat sich die globale Bestandszahl der Tiger in freier Wildbahn zum ersten Mal seit Jahrzehnten auf heute knapp 3.900 Exemplare erhöht. Doch diese Erholung könnte durch den geplanten Neubau von Straßen und Autobahnen, Stromtrassen und Eisenbahnschienen, sowie Öl- und Gaspipelines auf dem gesamten, asiatischen Kontinent zunichte gemacht werden.

Gemäß einer Analyse der Asian Development Bank (ADB) müssten bis 2020 etwa acht Billionen US-Dollar in Infrastruktur investiert werden, um den Bedürfnissen und Entwicklungen der wachsenden Bevölkerung in Asien gerecht zu werden. Laut dem WWF-Bericht sind derzeit daher allein 11.000 km an Straßen und Schienen direkt durch Tiger-Regionen in Planung.

„Es ist nicht die Frage, ob sich Asien durch neue Infrastruktur weiterentwickeln kann, sondern lediglich auf welche Art und Weise. Länder wie Myanmar sollten nicht die Fehler Europas wiederholen, wo wir heute viele Mittel investieren müssen, um Natur wieder herzustellen. Es ist immer effektiver, einfacher und günstiger, Naturschätze zu bewahren, anstatt zu renaturieren. Nicht nur wegen des Tigers und anderer bedrohter Arten, sondern auch zum Wohl der lokale Bevölkerung muss ökonomische Entwicklung im Einklang mit der Natur geschehen“, so Jörg-Andreas Krüger, Leiter Artenschutz und Biodiversität beim WWF Deutschland. Die derzeitigen  Infrastrukturplanungen bewertet Krüger als einen zusätzlichen Treiber für den Rückgang von Tigerpopulationen, denn es werden Lebensräume zerschnitten und der Zugang zu bisher unberührten Gebieten ermöglicht – auch für Wilderer. Zudem werden Mensch-Tier-Konflikte heraufbeschworen, wenn die Tiger aus ihrer bisherigen Heimat verdrängt werden.

Auf den Tag genau vor sechs Jahren bekannte sich die Staatengemeinschaft auf dem Tiger-Gipfel in St. Petersburg dazu, die Bestandszahlen des Tigers in freier Wildbahn bis 2022 von damals 3.200 auf 6.400 Tiere zu verdoppeln. Dieses Ziel kann laut dem neuen WWF-Report nur erreicht werden, wenn die Infrastrukturprojekte angepasst und nachhaltiger gestaltet werden. „Die steigenden Bestandszahlen beim Tiger verdanken wir der  intensiven Zusammenarbeit von Regierungen, lokaler Bevölkerung und Naturschützern. Wir dürfen nicht zulassen, dass durch nicht-nachhaltigen Infrastrukturprojekte diese Mühen umsonst waren“, so Krüger.


KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF

23. November 2016


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Folgen des Biomasse-Anbaus
Folgen des Biomasse-Anbaus
NABU: Schwarzbuch Bioenergie zeigt schädliche Folgen des Biomasse-Anbaus

24/25.11.2016

Tschimpke: Deutschland ist Teil des Problems

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Berlin/Brüssel – Der Anbau von Energiepflanzen befördert den Verlust wertvoller Lebensräume für Tiere und Pflanzen nicht nur in den Regenwäldern Indonesiens, sondern auch hier in Europa. Dies zeigt das heute vom NABU-Dachverband BirdLife International und der Umweltorganisation Transport & Environment in Brüssel vorgelegte Schwarzbuch Bioenergie. Anhand von acht weltweiten Beispielen, darunter sechs aus Europa, dokumentiert das Buch das enorme Ausmaß der Zerstörung. Beispiele von gerodeten Urwäldern in Finnland oder Kahlschlägen in der Slowakei belegen, dass der Energiepflanzen-Anbau selbst vor Schutzgebieten keinen Halt macht.

Auch Deutschland nimmt bei den dargestellten Negativ-Beispielen einen unrühmlichen Platz ein. Im Fokus der Kritik steht der regional dramatische Zuwachs an Maisäckern für die Biogasproduktion. Wie negativ die Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland verlaufen ist, zeigen konkrete Beispiele aus Niedersachsen. Das Bundesland ist besonders reich an Mooren, Feuchtwiesen und Grünland. Mittlerweile gibt es dort Landstriche, in denen Jahr für Jahr auf  60 bis 75 Prozent der Ackerfläche Mais in Intensivkultur wächst.

„Die besorgniserregende Entwicklung in Niedersachsen zeigt, dass Deutschland keineswegs das Vorzeigeland bei der nachhaltigen Nutzung von Biomasse ist. Die derzeitige Praxis konterkariert die selbstgesteckten Ziele der Bundesregierung beim Klimaschutz. Angesichts des Verlustes von wertvollen Lebensräumen durch den Biomasseanbau ist es absurd von ‚grüner Energie‘ zu sprechen. Klimaschutz paradox trifft es eher“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Der Anbau von Mais auf Moorböden verursache mehr klimaschädliche Treibhausgase, als durch deren Ersatz von fossilen Energieträgern eingespart werden könne – bis zu über 40 Tonnen entweichen Jahr für Jahr aus einem Hektar Mooracker. Dies ist auch der Grund dafür, dass selbst das bundeseigene Deutsche Biomasseforschungszentrum schon im Jahr 2011 dieser Form der Biogasproduktion die Nachhaltigkeit abspricht.

Die negative Öko-Bilanz des Energiepflanzen-Anbaus beschränkt sich nicht nur auf die biologische Vielfalt und den Klimaschutz. Durch die zunehmend intensive Nutzung mit den damit einhergehenden Stickstoffmengen, welche als Gärreste und Gülle auf den Feldern landen, geht auch eine Gefahr für das Oberflächen- und Grundwasser einher. Schon heute werden an vielen Stellen Deutschlands die zulässigen Grenzwerte für gesundheitsschädliches Nitrat im Grundwasser überschritten. Deshalb hat die EU-Kommission Deutschland auch jüngst vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt.

Der NABU und BirdLife International fordern von der EU-Kommission, die Ende November ihr Klima und Energiepaket 2030 vorlegen will, die Festschreibung von strengen Nachhaltigkeitskriterien für den Anbau und die Nutzung von Bioenergie, wie die Einführung einer Obergrenze für die energetische Nutzung von Biomasse. Birdlife hat errechnet, dass maximal 152 Millionen Tonnen nachhaltig produzierte Biomasse für 2030 energetisch zur Verfügung stehen. Außerdem muss sichergestellt werden, dass Bioenergie zukünftig so ressourcen- und energieeffizient wie möglich produziert wird. Dies könne das Kaskadenprinzip gewährleisten, bei dem die energetische Nutzung von Biomasse erst nach der wiederholten stofflichen Nutzung stattfindet. Des Weiteren müssen klare Effizienzwerte festgesetzt werden, die z.B. die ineffiziente Mit-Verbrennung von Holz in Kohlekraftwerken verhindern.

Mehr Infos und „Black Book of Bioenergy“ zum Download unter:

www.nabu.de/news/2016/11/21546.html

Für Rückfragen:
Felix Grützmacher , NABU-Referent für Moorschutz, NABU-Pressestelle, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1622, E-Mail: Felix.Gruetzmacher@NABU.de



Quellenangabe

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 136/16 | 22. NOVEMBER 2016
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Wildschwein ... Profiteur des zunehmenden Maisanbaus ... zahlreiche andere Arten leiden jedoch zunehmend unter dieser Form des Landbaus ..


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Die Wilden Bienchen von Teuschnitz
Die Wilden Bienchen von Teuschnitz
Die "Wilden Bienchen von Teuschnitz"

23/24.11.2016

Frankenwald.
Ein Projekt das wir vom Artenschutz in Franken® aktuell gemeinsam mit dem Kindergarten in Teuschnitz und der Hans-Georg Schneider Stiftung umsetzen, konnte einen weiteren wichtigen Projektschritt erfolgreich einhalten.

Die Installation der Wildbienenwand (einem Novum in Deutschland) fand am 22. November im Beisein der Kinder des Kindergartens St.Anna statt. Für uns bedarf es einer bevorzugten Projekteinbindung der uns nachfolgenden Generation. Denn ein erfolgreicher Artenschutz muss einfach die uns nachfolgende Generation mit ins Boot holen. Wir müssen in der Lage sein die Begeisterung an unsere Jüngsten zu vermitteln, denn es geht gerade auch um deren Zukunft in einer zunehmend schwierig werdenden Zeitspanne.

Erste Eindrücke zur Projektentwicklung ist zu finden unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85366

In der Aufnahme von Ulla Förtsch


- für uns gemeinsam gilt es die Kinder mit uns in die Zukunft zu führen ... Wissen vermitteln als wertvollen Zeichen eines gesellschaftlichen Auftrags ...


Geflügelpest-Vorsorge im Tier-Freigelände
Geflügelpest-Vorsorge im Tier-Freigelände
Geflügelpest-Vorsorge im Tier-Freigelände

22/23.11.2016

Bayernweite Stallpflicht: Hühner, Gänse und Enten des Nationalparks müssen ihre Gehege bei Neuschönau verlassen

Neuschönau.
Wegen mehreren bestätigten Fällen einer hochansteckenden Variante der Geflügelpest hat das Bayerische Staatministerium für Umwelt und Verbraucherschutz eine allgemeine Stallpflicht für Haus- und Nutzgeflügel angeordnet. Diese Vorsorge-Maßnahme trifft auch das Tier-Freigelände des Nationalparks Bayerischer Wald bei Neuschönau. Ein Teil der dort untergebrachten Vögel wird derzeit eingestallt und ist daher für Besucher nicht mehr wie gewohnt zu beobachten.

Betroffen sind der Biberteich, die Volieren für Hasel- und Auerhuhn sowie die Gehege-Anlage „Vögel am Waldrand“. Tierpfleger des Nationalparks bringen die Vögel, unter anderem Moorenten, Graugänse, Birkhühner und Krickenten, derzeit in Ausweichquartiere. Sobald die Vorsorgemaßnahme wegen der umgangssprachlich als Vogelgrippe bekannten Tierkrankheit aufgehoben wird, kommen die Bewohner wieder in ihre angestammten Gehege.

Bildunterschrift:

Viele Bewohner der Volieren-Anlage „Vögel am Waldrand“, wie diese Moorente, müssen derzeit eingestallt werden. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quellenangabe

© Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Artenschutz in Franken®



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Nachhaltigkeit – ein Begriff geht um die Welt
Nachhaltigkeit – ein Begriff geht um die Welt
Nachhaltigkeit – ein Begriff geht um die Welt

22/23.11.2016

Freising. In fast allen Bereichen des Denkens, Lebens und Wirtschaftens verwenden wir
heute den Begriff „Nachhaltigkeit“. Die neue Broschüre der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft „Aus dem Wald in die Welt – Die Geschichte der Nachhaltigkeit“ erläutert den praktischen Gehalt des Begriffs von seiner forstwissenschaftlichen Herkunftsgeschichte her und setzt dabei bewusst auf anschauliche und verständliche Sprache.

Die Einen fasziniert der Begriff Nachhaltigkeit, die Anderen lässt seine inflationäre Verwendung der letzten Jahre aufstöhnen. In Werbung, Politik, sogar in der Finanzbranche wird der Begriff täglich und in
hoher Frequenz verwendet. Dies ist jedoch ein Zeichen dafür, dass endlich ein Wort gefunden ist, das uns einen sprachlichen Ausweg aufzeigt aus den kurzen Halbwertszeiten von Konsum und herkömmlicher
Politik. Denn Nachhaltigkeit steht für Hoffnung und tragfähige Lösungswege.

Die Broschüre taucht ein in die Ideen- und Begriffsgeschichte der Nachhaltigkeit. Sie erzählt, wie sich Vorsorgedenken über Generationen nach und nach formte und sich schließlich zu einem Begriff verdichtete. Der Wald spielt in diesem langen Lernprozess der Menschheit eine wichtige Rolle. Denn seit Jahrhunderten verfolgt die Forstwirtschaft erfolgreich das Prinzip der Nachhaltigkeit: Nicht nur als Wirtschaftsprinzip, sondern auch als ethischer Grundsatz, zu dem sich Waldbesitzer und Forstleute bekennen.

Mehr zum Heft „Aus dem Wald in die Welt – Die Geschichte der Nachhaltigkeit“ Externer Link

- www.lwf.bayern.de/nachhaltigkeit

Quellenangabe

Freistaat Bayern, Körperschaft des öffentlichen Rechts

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1
85354 Freising

(08.November 2016)

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Rotbauchunke


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Weihnachtsmarkt in Bienen am Niederrhein
Weihnachtsmarkt in Bienen am Niederrhein
Weihnachtsmarkt in Bienen am Niederrhein

22/23.11.2016

Hallo Turm- und Heimatfreunde,


in diesem Jahr findet wieder der wohl geselligste Weihnachtsmarkt am Niederrhein statt.
Das Dorf Bienen hat mit seinem Bürgerhaus den perfekten Platz für dieses Event, daher lohnt es sich, mal reinzuschaun.


Quellenangabe

Turmfreunde Bienen

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Artenschutz in Franken®


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Projekt 100.000 Biotopbäume als Zeichen der Hoffnung
Projekt 100.000 Biotopbäume als Zeichen der Hoffnung
"M`s" ein Wald sucht seine (alten) Bäume

21/22.11.2016

Steigerwald.
Wer mit offenen Augen durch "den Steigerwald" geht, dem werden zunehmend die markanten Wellenlinien an zahlreichen Bäumen auffallen. Hier zeigt sich auch der Ansatz eines innovativen Kooperationsprojekts zwischen Artenschutz in Franken® und den Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach.  

Es firmiert unter dem Projekttitel: „100.000 Biotopbäume“ - Wir machen Lebensräume sichtbar

Ein zentrales Element des Naturschutzkonzepts des Ebracher Forstbetriebs
sind Biotopbäume im bewirtschafteten Wald. Das sind Bäume mit einer hohen ökologischen Bedeutung. Beispiele sind Bäume mit Höhlen, Blitzrinnen, Faulstellen oder Pilzkonsolen. Das Holz der Biotopbäume wird nicht wirtschaftlich genutzt. Auch nach dem Zusammenbrechen bleiben die Biotopbäume im Wald und werden nach und nach zu wertvollem Waldhumus „recycelt. Die Waldartenvielfalt wird dadurch gefördert.

Das „100.000 – Biotopbaumprojekt“
macht auf die Bedeutung der Biotopbäume aufmerksam. Unterstützt wurde dieses Projekt von der Beatrice Nolte Stiftung für Naturschutz, der Margarethe Müller-Bull Stiftung, der Robert Bosch GmbH, der Stiftung „Unsere Erde“, sowie der HIT Umweltstiftung.

Ziel sind pro Hektar bewirtschafteter Waldfläche mindestens 10 Biotopbäume.
Bei 15.350 Hektar bewirtschafteter Waldfläche hat sich der Forstbetrieb Ebrach die stattliche Zahl von weit über 100.000 Biotopbäumen vorgenommen. Ein Großteil davon ist bereits vorhanden. Es sind „stehende Leuchttürme der Artenvielfalt“.

Mehr zum Projekt unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82020

Das sich das Projekt auf einem zunehmend positiven Weg befindet
beweisen auch ihre zahlreichen Emails in welchem sie sich an uns richten.

Hierfür herzlichen Dank!

Gleichzeitig machen sie jedoch auch darauf aufmerksam
das es wohl an einer anderen Stelle noch mangelt. Die Anzahl der mit "M" markierten Methusalembäume lässt zu wünschen übrig so ihre fast gleichlautenden Aussagen.

Auch in unseren Augen können (nein - müssen) sich vermehrt Anstrengungen abzeichnen das sich die Anzahl der "M"s deutlich erhöht.
Denn gerade der Wald und dessen Schutzkonzepte dürfen nicht statisch sein sonder dynamisch ..


"M`s" ein Wald sucht seine (alten) Bäume - hier bitten wir darum uns ihre "M`s" bildgebend zu senden.

Vielen Dank.

In der Aufnahme von Sandra Jakobi

- Ein gekennzeichneter Methusalembaum .. noch sind es viel zu wenige ...


Fellbesätze oftmals aus Echt- statt Kunstpelz
Fellbesätze oftmals aus Echt- statt Kunstpelz
Verstecktes Tierleid an Kleidung und Accessoires: Fellbesätze oftmals aus Echt- statt Kunstpelz

21/22.11.2016

Pünktlich zur Spätherbst- und Winterzeit finden sich in den Geschäften gerade wieder Jacken, Mützen und Stiefel mit Fellbesatz.
Der Deutsche Tierschutzbund macht darauf aufmerksam, dass es sich bei dem verarbeiteten Fell oft um Echtfell und nicht um ein Kunstprodukt handelt. Auch der Preis gibt keinen Aufschluss, da insbesondere das Fell von Marderhunden aus China mindestens genauso günstig gehandelt wird wie Kunstfasern. Die Tierschützer empfehlen daher, auf den Kauf dieser Produkte zu verzichten.

„Nur der Boykott dieser Produkte führt dazu, dass keine Tiere unter grausamen Bedingungen auf Farmen gehalten oder Tiere in freier Wildbahn nur wegen ihres Felles gefangen und erlegt werden“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wer auf Nummer sicher gehen will, verzichtet besser komplett auf Fellaccessoires und –applikationen.“

Aufgrund der oft niedrigen Preise der Produkte gehen Verbraucher schnell davon aus, dass kein echtes Tierfell, sondern Kunstfell angenäht wurde. Hinter vermeintlichem Kunstfell verbirgt sich aber immer wieder Echtfell, oftmals vom Marderhund. Das Fell der Marderhunde ist billiger oder zumindest genauso billig zu bekommen wie Kunstfell. Die Tiere, die in China zu Massen auf Farmen gehalten werden, leben eingepfercht in kleinen Drahtkäfigen, und sind jeder Möglichkeit beraubt, sich artgerecht zu verhalten. Die Tötungsmethoden sind grausam und reichen von Vergasen, über Elektroschocks bis hin zu Schlägen auf den Hinterkopf.

Kennzeichnungen täuschen Verbraucher

Zwar schreibt eine EU-Verordnung vor, dass nichttextile Teile tierischen Ursprungs in Textilerzeugnissen gekennzeichnet sein müssen, jedoch wird dies vielfach nicht umgesetzt. Echtes Fell wird so immer wieder als Kunstfell oder einfach gar nicht deklariert.

Gerade beim Marderhund kursieren zudem irreführende „Tarnnamen“, wie Enok, Murmansky oder Tanuki, bei denen Verbraucher nicht unmittelbar auf ein Tier schließen. Auch Angaben wie „Asiatischer Waschbär“ oder „Waschbär“ bzw. die englischen Bezeichnungen „Asiatic racoon“ oder „racoon“ sind zu finden, obwohl es sich eindeutig nicht um Waschbär-, sondern um Marderhundfell handelt. Der Grund für die Verbrauchertäuschung: Das Image von Waschbärfell ist besser, da die wenigen gehandelten Felle aus der Jagd und nicht aus Pelzfarmen stammen. Zudem schrecken die Händler davor zurück, den Begriff „-hund“ bzw. „dog“ auf Etiketten anzubringen. Zu nah ist hier die Assoziation mit Hundefellen aus China.


Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

18.11.2016

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Marderhun
d [ www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=41667 ]


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Paris nimmt Fahrt auf
Paris nimmt Fahrt auf
Paris nimmt Fahrt auf

20/21.11.2016

WWF: COP22 bringt wichtige Fortschritte zur Umsetzung des Pariser Abkommens/Initiativen befeuern internationalen Klimaschutz

Marrakesch:
Die Klimakonferenz in Marrakesch hat ein positives Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. „Auf der COP22 sind die Staaten näher zusammengerückt und haben sich zu ihren Verpflichtungen aus dem Paris-Abkommen bekannt“, sagte Regine Günther, Generaldirektorin Politik und Klimaschutz beim WWF Deutschland. „Bis heute haben schon 111 Länder das Abkommen ratifiziert, das unterstreicht seine historische Bedeutung. Von einigen Staaten wurden schon Langfriststrategien vorgelegt.“

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=88767


Quellenangabe

WWF

18. November 2016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Flussbarsch

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Klimaschutzplan: Landwirtschaft muss Beitrag leisten
Klimaschutzplan: Landwirtschaft muss Beitrag leisten
Klimaschutzplan: Landwirtschaft muss Beitrag leisten

19.11.2016

Klimaschutzmaßnahmen bieten Chancen zur Sicherung bäuerlicher Landwirtschaft vor weiterer Industialisierung und Wettbewerbsdruck


Die Diskussion um den Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung und die Klage der EU gegen Deutschland wegen Verstößen gegen die EU Nitratrichtlinie zeigen Handlungsbedarf auch für die bayerische Landwirtschaftspolitik auf. "Die bayerische Staatsregierung muss erkennen, dass Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen im Bereich Landwirtschaft nicht nur zum Schutz vor Gewässer- und
Grundwasserbelastung mit Nitrat, sondern auch zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft beitragen können", so Hubert Weiger, BN Vorsitzender. Der Weg zur notwendigen Reduzierung der Fleisch- und Milchüberschüsse muss über den Abbau von Tierbeständen in großen Massentierhaltungsställen und die Reduzierung von Importfutter gehen.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=88762

Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- "Hut" in Schlangenknöterich

Ferner sind neu hinzu gekommen:

- Lymantria dispar, Schwammspinner
- Vesiculomyces citrinus, Zitronengelber Gloeozystiden-Rindenpilz


Zu finden unter:

Schmetterlinge / Träg-, Schadspinner (Lymantriinae) - Lymantria dispar, Schwammspinner
Pilze / Rinden- und Schichtpilze (Corticiaceae) - Vesiculomyces citrinus, Zitronengelber Gloeozystiden-Rindenpilz



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Waldnaturschutz im Staatswald
Waldnaturschutz im Staatswald
Waldnaturschutz im Staatswald

19/20.11.2016

Forstbetrieb Ottobeuren stellt Regionales Naturschutzkonzept vor

Ottobeuren–
Der Forstbetrieb Ottobeuren der Bayerischen Staatsforsten hat sein Regionales Naturschutzkonzept vorgestellt. Es berücksichtigt die Besonderheiten der Staatswälder zwischen Iller und Wertach und legt einen Schwerpunkt auf die nachhaltige Sicherung, Entwicklung und Vernetzung vielfältiger und strukturreicher Lebensräume.

Ein Schwerpunkt der naturschutzfachlichen Arbeit des Forstbetriebs liegt im Schutz und Erhalt naturschutzfachlich besonders wertvoller Strukturen wie alten naturnahen Wäldern und Biotopbäumen. „Unter Biotopbäumen verstehen die Förster Bäume mit flächig freiliegendem Holzkörper, Pilzkonsolen oder Höhlen: Diese Strukturen bieten vielen Arten einen wertvollen Lebensraum“, erklärt Forstbetriebsleiter Dr. Hermann S. Walter. Besonders starke Altbäume (z.B. Kiefer, Lärche, Eiche, Tanne ab einem Brusthöhendurchmesser von einem Meter) gelten als Methusaleme und werden dauerhaft erhalten. Erklärtes Ziel sei es zudem, Totholz im Wald weiter anzureichern. „Es gibt im Wald nichts Lebendigeres als Totholz: einer Vielzahl von Insekten und Pilzen bietet das abgestorbene Holz einen wertvollen Lebensraum“, ergänzt der zuständige Revierleiter Wolfgang Striegel. Gleichzeitig erkläre dies auch, warum viele Vögel dort bevorzugt auf Nahrungssuche gehen.

Der Großhöhlenschutz ist ein weiterer Schwerpunkt der Naturschutzarbeit des Forstbetriebs: Schwarzspechthöhlen bieten zahlreichen Folgenutzern wie Hohltauben, Eulen, Bilchen, Fledermäusen und Wildbienen einen begehrten Lebensraum.

Daneben engagiert sich der Forstbetrieb in zahlreichen Artenschutzprojekten. „Besonders fruchtbar ist die hervorragende Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Schwarzstorchschutz vom Landesbund für Vogelschutz“, freut sich Walter. So konnten auch heuer wieder die scheuen Waldbewohner in den sorgsam gehüteten Horsten im Staatswald erfolgreich ihre Jungen großziehen.

Im Rahmen einer gut besuchten Veranstaltung im Angelberger Forst wurde das Regionale Naturschutzkonzept unter Teilnahme des Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumeyer, Vertretern der Politik, den Naturschutz- und Forstbehörden sowie Vertretern der Naturschutzverbände vorgestellt und anhand praktischer Beispiele die erfolgreiche Naturschutzarbeit des Forstbetriebs demonstriert.

Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten A.Ö.R
17.11.2016



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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Der Waldkauz ... Vogel des Jahres 2017


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Raubbau am Raubfisch
Raubbau am Raubfisch
Raubbau am Raubfisch

19/20.11.2016

WWF: Mittelmeer-Schwertfisch am Rand des Kollapses / Verbot von Hai-Finning muss für alle Fangflotten gelten

Die großen Raubfische des Mittelmeers stehen unter Druck. Der WWF warnt vor einem Zusammenbruch des Schwertfischbestands und fordert 48 Fischereinationen auf seine jahrzehntelange Überfischung zu beenden, bevor es zu spät ist. Bis Montag entscheiden die  ICCAT-Mitgliedsländer (Internationalen Kommission zur Erhaltung der Thunfischbestände) in Portugal über die Zukunft und Bewirtschaftung von Schwertfisch, Blauflossentunfisch und einiger Hai-Arten im Mittelmeer und Nordost-Atlantik.

„Die Folgen der Raubbau-Fischerei auf Schwertfisch sind unübersehbar: Die Fänge sind in den letzten zwanzig Jahren um die Hälfte eingebrochen. Weil der Bestand geschrumpft ist, werden mittlerweile zu viele Jungtiere gefangen, bevor sie sich überhaupt vermehren und zum Arterhalt beitragen konnten. Um diesem Teufelskreis zu entkommen, müssen Höchstfangmengen für Schwertfisch eingeführt werden", fordert WWF Fischerei-Expertin Catherine Zucco. Auch müsse man überprüfen, ob die vorgegebenen Mindestgrößen für gefangenen Fisch ausreichen, um eine Erholung des Bestandes zu unterstützen. Wissenschaftlern zufolge wird doppelt so viel Schwertfisch gefangen wie verträglich wäre. 70 Prozent des Fangs bestehe aus Jungtieren.  Für 2015 wurden 10068 Tonnen gefangener Schwertfisch dokumentiert. Die EU-Flotte zieht drei Viertel des gesamten Fangs aus dem Mittelmeer, dabei melden Italien, Spanien und Griechenland die höchsten Fangmengen. Schwertfisch gilt als hochpreisiger Speisefisch, der in Deutschland meist als Schwertfisch-Steak angeboten verzehrt wird.

Auch über das Schicksal von Blau- und Makohai, die im Mittelmeerraum und Atlantik gezielt befischt werden,  zeigt sich der WWF  besorgt und fordert die Einführung von Fang-Limits. Spanien ist weltweit die drittgrößte Haifangnation, auch Portugal und Frankreich fischen auf Blauhai. Jährlich werden Fänge von 60-70.000 Tonnen Blauhai und 6-7.000 Tonnen Kurzflossen-Mako gemeldet.  Höchstfangmengen sind bislang nicht festgelegt.

Der WWF fordert ICCAT auf, ein „Finning-Verbot“ durchzusetzen, das dann auch für Nicht-EU Staaten gültig ist. Die EU hatte diese Fischereipraxis, bei der lebendigen Haien die wertvollen Flossen abgeschnitten werden, 2013 verboten. ICCAT-Mitgliedsländer wie Brasilien und Taiwan  sind daran bei ihren Fangfahrten im Mittelmeer und Nordatlantik  bislang nicht gebunden. Haiflossen sind vor allem  auf dem südost-asiatischen und asiatischen Markt begehrt. „Das Finning-Verbot muss für alle Fangschiffe gelten und die Einhaltung der bestehenden EU-Regeln muss besser kontrolliert werden“, fordert Catherine Zucco vom WWF. Problematisch sei auch, dass regelmäßig geschützte Haiarten wie Hammerhaie oderWeißspitzen-Hochseehaie als Beifang sterben.

Auch die Fischerei auf Blauflossentunfisch im Mittelmeerraum wird von ICCAT geregelt. Da sich der lange dramatisch überfischte Bestand derzeit wieder erholt, empfiehlt der WWF den  geltenden Wiederaufbau-Plan umzusetzen, eine Gesamtfangmenge von 23.155 Tonnen Blauflossentun für 2017 festzulegen und das Vorsorgeprinzip beizubehalten.

Kontakt:

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

britta.koenig(at)wwf.de

Twitter: @koenigWWF


Quellenangabe

WWF

18. November 2016


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In der Aufnahme von Peter Hoffmann

- Hecht


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Neuer Mosaikstein in der interreligiösen Naturschutzarbeit
Neuer Mosaikstein in der interreligiösen Naturschutzarbeit
Neuer Mosaikstein in der interreligiösen Naturschutzarbeit

19/20.11.2016

   BfN-Skript „Pflanzen der Heiligen Bücher Bibel und Koran“ erschienen
   Eindrucksvoll illustrierter Band unter Autorenschaft der Universität Bonn

Bonn:
Zukunftsorientierter Naturschutz, der lokal handelt, aber global denkt, setzt sich zunehmend mit der Rolle der Religionen auseinander, die diese im Angesicht der ökologischen Krise der Welt einnehmen. Religionen vermitteln den Wert der Vielfalt des Lebens, wie das Studium der Heiligen Schriften zeigt. Vor diesem Hintergrund legt die Universität Bonn mit dem BfN-Skript "Pflanzen der Heiligen Bücher Bibel und Koran" einen eindrucksvoll illustrierten Band vor.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=88743

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de
17. November 2016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Rostgans


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Elfenbeinschmuggel erreicht Europa
Elfenbeinschmuggel erreicht Europa

18.11.2016

Rekordfund in Wien: 90 Elefantenstoßzähne beschlagnahmt. / Prinz William fordert auf Handelskonferenz in Hanoi Staatengemeinschaft zum Handeln auf.

Nur wenige Wochen nachdem in Deutschland 1,2 Tonnen Elfenbein sichergestellt wurden
, entdeckten die österreichischen Behörden jetzt in zwei Wiener Privatwohnungen insgesamt 90 Elefantenstoßzähne mit einem Gesamtgewicht von über 500 Kilogramm. Damit hat der globale, illegale Handel mit Elfenbein endgültig die EU erreicht, so die Warnung des WWF. Die Funde in Europa stellen  laut WWF jedoch nur die Spitze des Eisberges dar. Seit 2006 sind die Elefantenbestände Afrikas um mehr als 110.000 Tiere geschrumpft, vor allem aufgrund von Wilderei.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=88735

Quellenangabe

WWF

17. November 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Stop The Trucks
Stop The Trucks
Stop The Trucks: Deutscher Tierschutzbund unterstützt europäische Kampagne gegen Tiertransporte

18/19.11.2016

Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt die Kampagne
„Stop The Trucks“ seiner europäischen Tierschutz-Dachorganisation, der Eurogroup for Animals. Die Tierschützer fordern mit einer Petition, die 2017 an den EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, übergeben werden soll, dass EU-weit endlich bessere Transportbedingungen für die Tiere geschaffen werden.

„Milliarden Tiere werden jährlich über Europas Straßen gekarrt, für fast alle ist der Weg in den Tod die Hölle“ sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die Tiere leiden unter der unerträglichen Enge in den Transportern, unter Hitze oder Kälte, quälendem Durst und Schmerzen aufgrund von Verletzungen.“ Seit Jahren kämpft der Deutsche Tierschutzbund daher gemeinsam mit seiner europäischen Dachorganisation, der Eurogroup for Animals, für das Aus sinnloser und tierquälerischer Transporte lebender Tiere.


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=88725


Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn


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In der Aufnahme von Harald Brockmann

- Bentheimer Schweine


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NABU bemängelt Ursachenforschung zur Virenverbreitung
NABU bemängelt Ursachenforschung zur Virenverbreitung
Vogelgrippe: NABU bemängelt Ursachenforschung zur Virenverbreitung

18/19.11.2016

Berlin -
Der NABU warnt davor, sich bei der Bekämpfung der Vogelgrippe ausschließlich auf Wildvögel zu konzentrieren. "Die Ursachenforschung zur Ausbreitung der Geflügelpest darf nicht in eine Sackgasse geraten", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Während unbestritten sei, dass bei einem akuten Auftreten der Vogelgrippe unter Wildvögeln die Gefahr bestünde, dass Hausgeflügelhaltungen durch Wildvögel infiziert werden könnten, hieße das noch lange nicht, dass andere Infektionswege nicht möglich seien. "Gerade bei geschlossenen Massentierhaltungen ist ein Vireneintrag über den weltweiten Geflügelhandel und seine Stoffströme wahrscheinlicher als eine Infizierung durch Kontakt mit erkrankten Wildvögeln", so Miller.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=88728


Quellenangabe:

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 132/16 | 16. NOVEMBER 2016


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Gänsesäger



Herdenschutz statt Abschuss
Herdenschutz statt Abschuss
Herdenschutz statt Abschuss

17/18.11.2016

WWF zur Wolfsdebatte: Es braucht Lösungen für Nutztierhalter. / US-Studie: Abschüsse von Beutegreifern verschärfen das Problem.

Die Umweltschutzorganisation WW
F fordert von der Politik in der aktuellen Wolfsdebatte ein klares Bekenntnis zum Existenzrecht der Wölfe in Deutschland. Die Interessensvertreter und Lobbygruppen der Landwirtschaft sollten sich zudem nicht in ideologischen Grabenkämpfen verrennen, sondern vielmehr die substanziellen Probleme der extensiven Weidehaltung in Deutschland an die Politik adressieren.

„Die extensive Weidetierhaltung in Deutschland ist eine zukunftsweisende Form der Landwirtschaft und zugleich für den Arten- und Umweltschutz von großer Bedeutung. Wer allerdings jetzt populistisch nach Abschüssen und Wolfs-Obergrenzen schreit, für die es keine gesetzliche Grundlage gibt, lenkt nur von den eigentlichen, strukturellen Problemen ab, mit denen etwa Schafshalter zu kämpfen haben und für die es Lösung braucht“, so Moritz Klose, Wildtier-Referent beim WWF Deutschland.

Der Beitrag extensiver Weidehaltung für ökologisch sinnvolle Landschaftspflege hat nach WWF-Einschätzung noch immer einen zu geringen Stellenwert – auch innerhalb der Agrarlobby und der Politik. Zudem ist eine höhere Wertschätzung dieser nachhaltigen Form der Tierhaltung für die Produktion von Lebensmitteln wie Fleisch oder Milch nötig. In seiner Stellungnahme äußert der WWF „großes Verständnis“ für die Ängste und Sorgen der progressiven  Landwirte, die diese nachhaltige Form der Landwirtschaft praktizieren.


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=88717

Quellenangabe:

WWF
16.11.2016

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In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Wolf .. Ausbreitung zunehmend "umstritten" [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066]


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Sechstausend in sechs Monaten
Sechstausend in sechs Monaten
Sechstausend in sechs Monaten

17/18.11.2016

Halbjahresbilanz zur Kaufprämie für Elektroautos: Umweltbonus sorgt laut WWF und LichtBlick bislang nicht für den nötigen Schub der Elektromobilität / Klimaschutzplan setzt Verkehrssektor Ziel zur Emissionsminderung bis 2030

Berlin/Hamburg:
Der große Durchbruch der Elektroautos ist trotz Umweltbonus in Deutschland bisher ausgeblieben. Zum 18. November – nach sechs Monaten Kaufprämie – sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bislang nur rund 6000 Anträge eingegangen, davon etwas mehr als die Hälfte für reine Batteriefahrzeuge.

Im Pkw-Bestand ist der Anteil reiner Elektro- sowie der Hybridfahrzeuge damit noch immer sehr gering: Zu Beginn des Jahres zählte das Kraftfahrt-Bundesamt rund 25.500 Elektroautos und 130.400 Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieb – verglichen mit 45,1 Millionen Pkw insgesamt. Damit hatte nur weniger als jeder dreihundertste Wagen einen Elektro- oder Hybridantrieb. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor machen nach wie vor den Löwenanteil aus.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=88720


Quellenangabe:

WWF
16.11.2016

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- selbst die Gänse blicken skeptisch ... wird sich der elektrische Antrieb durchsetzen oder wird  der optimierte Verbrennungsmotor das "Rennen" machen ?


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... Projekte als Impulsgeber für mehr Bürgerbeteiligung
... Projekte als Impulsgeber für mehr Bürgerbeteiligung
Erfolgreiche Naturschutz-Projekte als Impulsgeber für mehr Bürgerbeteiligung

16/17.11.2016

Bonn, 15. November 2016:
Verbesserung der Akzeptanz für Naturschutzprojekte und Naturbewusstseinsbildung, Bürgerbeteiligung bei Projekten sowie die Rolle neuer Medien, das waren die Themen des zweitägigen Dialogforums "Bundesprogramm Biologische Vielfalt - Kommunikation, Bürgerbeteiligung und der Einsatz moderner Medien", welches heute im Bundesamt für Naturschutz (BfN) endete. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Naturschutz, Sport, Bildung und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen diskutierten über die Erfahrungen, die in verschiedenen Projekten des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gesammelt wurden.

Dabei ging es um Projekte wie zum Beispiel "Alpenflusslandschaften - V
ielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze", das unter der Leitung des WWF Deutschlands umgesetzt wurde und bei dem die Menschen aus der Region für den Schutz der Alpenflusslandschaften unter anderem über Aktionstage an den Flüssen, Exkursionsangebote, Pilgerwanderungen, Wettbewerbe oder Dialogforen als Mitstreiter gewonnen werden konnten. Ein weiteres Beispiel ist das Projekt "Wildkatzensprung" des BUND, bei dem sich im Projektzeitraum von 2011 bis heute mehr als 1.200 Menschen freiwillig engagiert haben und wichtige Daten für die Naturschutzarbeit liefern. "Viele Erhebungen zu Vorkommen, Verbreitung und Bestandsentwicklung von wild lebenden Tier- und Pflanzenarten basieren seit jeher auf ehrenamtlich geleisteter Geländearbeit. Das verbessert die Datenbasis zu Zustand und Entwicklung der biologischen Vielfalt in Deutschland. Diese Verbesserung ist ein wichtiges Ziel der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt und als Handlungsfeld in der Naturschutz-Offensive 2020 verankert", sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, anlässlich des Dialogforums.

Das Bundesprogramm biologische Vielfalt unterstützt das ehrenamtliche Engagement als wichtige Säule des Naturschutzes in vielen Projekten, die in vorbildlicher Weise aktiven Naturschutz mit Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit verknüpfen. "Wichtig für eine erfolgreiche und nachhaltige Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern in Naturschutzprojekten sind eine vertrauensvolle Kommunikation, eine transparente Information sowie der planvolle Einsatz neuer Medien", so die BfN-Präsidentin. Dass neue Medien sinnvoll für die Naturbewusstseinsbildung und Datensammlung eingesetzt werden können, zeigten unter anderem der "BeachExplorer", ein Webportal mit passender Smartphone-App zur Naturwahrnehmung am Strand, sowie verschiedene ortsbezogene digitale Spiele, die das hohe Potential mobiler Endgeräte für diese Zwecke greifbar machten. Nicht zuletzt kamen auch die Ehrenamtlichen selbst zu Wort. Zwei Jugendliche berichteten über ihre Arbeit im Projekt "GreenCut", in dem sie mittels eigener Film-Arbeit erfolgreich Zugang zum Thema Naturschutz fanden.

Das Bundesamt für Naturschutz erhofft sich von dem Forum, dass die gewonnenen Erkenntnisse in bestehende Projekte des Bundesprogrammes Eingang finden, aber auch Impulse und Ideen für neue Projekte liefern. Eine Dokumentation der Veranstaltung wird Anfang Dezember auf der Website biologischevielfalt.bfn.de/df_bundesprogramm2016.html zur Verfügung stehen.


Hintergrund
Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation verbessern das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt.

Das Programm der Veranstaltung und weitere Informationen finden Sie im Internet unter biologischevielfalt.bfn.de/df_bundesprogramm2016.html. Einen Überblick zum Bundesprogramm Biologische Vielfalt erhalten Sie unter biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm_ueberblick.html. Über den Umsetzungsprozess der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt wird unter www.biologischevielfalt.de informiert.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Höckerschwäne


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Bis das die letzten starken Buchen fallen
Bis das die letzten starken Buchen fallen
Bis das die letzten starken Buchen fallen

15/16. November 2016

Steigerwald.
Wie groß die Besorgnis um den Steigerwald ist zeigen beispielgebend die hier abgelichteten Aufnahmen [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=88699] von Sven Kaupert. Regelmäßig senden Sie uns zahleiche Bilddokumente zu, die auch den Verlust an Altbäumen belegen.

Selbstverständlich
greifen wir diese Bedenken auf und publizieren Sie auf unserer Internetpräsenz, denn Sie dürfen versichert sein das gerade uns die Sicherung der Artenvielfalt im gesamten Steigerwald ein elementares Anliegen ist.

  • Nicht ohne Grund engagieren wir uns seit vielen Jahren in diesem Sinn.
  • Unabhängig und vollkommen ehrenamtlich.

Mit großem Interesse erkennen wir in ihren zahlreichen Kontaktaufnahmen das zunehmend Befürchtungen sichtbar werden, das wir den Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach zu "nahe" stehen. Doch Sie dürfen versichert sein, trotz der zahlreichen Projekte die wir mit dem Forstbetrieb in Ebrach in den vergangenen Jahren umsetzten und die wir sicherlich auch zukünftig umsetzen werden, werden wir uns nie "verbiegen" lassen.

  • Wir benennen klar und deutlich was gut, jedoch aber auch möglicherweise "schief" läuft.

Die verschiedenen Waldabteilungen die nach ihrer Auffassung
immer lichter werden werden von unserer Seite regelmäßig begangen - auffällige Situationen werden ( aber nicht nur hier in Ebrach)
abgebildet und deutlich angesprochen.

Doch wir bitten auch zu beachten, d
as nicht jeder "starke Baum ökologisch wertvoll" ist. Denn die "ökologische Wertigkeit" macht sich nicht nur an der Baumstärke fest. Auch in schwächeren Bäumen können hochwertige ökologische Nischen befindlich sein.

  • Nicht ohne Grund wurde das kooperative Projekt "100.000 Biotopbäume" ins Leben gerufen.

Gerade der Forstbetrieb in Ebrach dessen ökologische Grundausrichtung wir sehr schätzen, geht aktuell
wieder einen zu unterstützenden Weg den es gilt mit in die Zukunkt zu führen. Denn es kann, und da stimmen wir Ihnen anteilig zu, auch in einigen Jahren wieder in eine andere Richtung gehen. In eine Richtung in der die ökologische Ausrichtung minder wertig werden kann.

  • Hier gilt es also in jedem Fall die Augen auch weiterhin offen zu halten um die (ökologischen) Ressourcen nicht dem Profit zu opfern.

Wir bitten Sie auch deshalb darum uns auch weiterhin mit ihren Aufnahmen zu erfreuen.

Ihr Artenschutz in Franken®

Interessante Aspekte auch unter:

- https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0006463.pdf


Erste Steigerwaldfröste
Erste Steigerwaldfröste
Erste Steigerwaldfröste

15/16.11.2016

Steigerwald.
In dieser Rubrik möchten wir Ihnen einige Impressionen zum 2016er Frühwinter vor Augen führen. Im November wurden die ersten Fröste sichtbar.

Der Steigerwald - eine wunderschöne Region die alle Facetten witterungsbedingter Impressionen sichtbar werden lässt

In der Aufnahme von Simone Kever

- gefrorene Gewässer

Eine überschaubare Diashow:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=88705&startid=0

Bitte auf den Wegen bleiben
Bitte auf den Wegen bleiben
Bitte auf den Wegen bleiben

14/15.11.2016

Dem Auerhuhn zuliebe: Wandern in Kerngebieten des Nationalparks vorübergehend nur auf markierten Wegen erlaubt

Grafenau.
Ab dem 16. November greift wieder die alljährlich wiederkehrende saisonale Einschränkung des Betretungsrechts im Nationalpark Bayerischer Wald: In den Kerngebieten, die dem Schutz besonders störempfindlicher Tier- und Pflanzenarten dienen, dürfen nur markierte Wege benutzt werden. Nicht markierte Wege, die sogenannten „sonstigen Wege und Steige“ wie etwa der Grenzsteig, dürfen bis zum 14. Juli 2017 nicht begangen werden. Einige Grenzübertrittstellen wie beispielsweise am Lackaberg und bei der Hirschbachschwelle sind daher in diesem Zeitraum auch nicht erreichbar. Bestehende und aktuell angebrachte Hinweisschilder an den Zugängen in die Kerngebiete helfen, den genauen Geltungsbereich des saisonal beschränkten Betretungsrechtes zu erkennen.

Die Kerngebiete des Nationalparks Bayerischer Wald befinden sich vor allem in sensiblen Hochlagenbereichen, wo das Auerhuhn zu Hause ist.
Die ökologischen Ansprüche dieses eindrucksvollen Charaktervogels naturnaher Hochlagenwälder sind sehr komplex und so gibt es außerhalb der Alpen nur noch wenige Populationen in Mittelgebirgen wie dem Bayerischen Wald und dem Böhmerwald. Besonders gefährdet sind Auerhühner während der Balz-, Brut- und Aufzuchtzeit durch Nichteinhaltung des Wegegebots. Speziell im Winter führt jedes Aufschrecken beispielsweise durch Schneeschuhgänger oder Skiläufer abseits markierter Wege zu enormem Energieverlust, was zum Tod der Vögel führen kann.

Um ein Überleben dieser vom Aussterben bedrohten Rote-Liste-Art zu ermöglichen, sind konsequente Schutzmaßnahmen unabdingbar nötig. Die Nationalparkverwaltung bittet daher alle Wanderer, Wintersportler und sonstigen Naturfreunde, das Ruhebedürfnis des Wappenvogels der Region zu respektieren, indem sie in den Kerngebieten zwischen Mitte November und Mitte Juli auf den markierten Wegen bleiben. Diese saisonale Einschränkung des Betretungsrechts in den Kerngebieten des Nationalparks ist per Verordnung von der Regierung Niederbayern vorgeschrieben.

Bildunterschrift:
Beeindruckend und bedroht: Auerhühner im Nationalpark Bayerischer Wald, wie dieser stattliche Hahn. Das Einhalten von Einschränkungen im Betretungsrecht hilft diesem seltenen Vogel, zu überleben. (Foto: Rainer Simonis/Nationalpark Bayerischer Wald)



Quellenangabe


Nationalpark Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


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Benny ist zurück
Benny ist zurück
Benny ist zurück

14/15.11.2016

Reibungsloser Rücktransport vom Zoo in Halle in das Tier-Freigelände des Nationalparks Bayerischer Wald

Neuschönau.
 Seit Ende März war Bärenmama Luna mit ihren beiden Jungtieren allein im Tier-Freigelände des Nationalparks Bayerischer Wald bei Neuschönau. Bärenpapa Benny verbrachte die vergangenen Monate im Zoo von Halle (Sachsen-Anhalt), um die Aufzucht des Nachwuchses nicht zu gefährden. Nun ist das 13 Jahre alte Männchen in den Bayerwald zurückgekehrt – und zwar wohlbehalten, wie Tierärztin Susanne Klett versichert.

Das Sommer-Exil war nötig geworden, da es im Frühjahr gleich doppelten Nachwuchs bei den Bären des Nationalparks gab. Um unnötigen Stress zu verhindern, wurde deshalb für Benny ein Ausweichquartier gesucht. In freier Wildbahn ziehen die Weibchen ihre Jungen schließlich auch allein auf und halten sich zu deren Schutz in dieser Zeit von männlichen Bären fern.

Während der Abwesenheit von Benny hat die Nationalparkverwaltung ein geräumiges, an die bestehende Bärenanlage angrenzendes Ausweichgehege errichtet, in das Benny nach seiner kurzen Akklimatisation im bisherigen Trenngehege einziehen wird. Für Besucher wird der Bärenpapa demnach vorerst nicht gut einsehbar sein. In absehbarer Zeit ist jedoch eine Zusammenführung der Tiere geplant. „Je nachdem, wie die Winterruhe verläuft, kann das schon in ein paar Wochen sein oder erst im Frühjahr“, so Nationalpark-Tierärztin Klett.

Die Freude über die Rückkehr des beliebten Tiers ist aber auf jeden Fall groß. A
uch, weil der Transport reibungslos verlief. Die mitgereisten Tierpfleger des Nationalparks begleiteten den Bären zurück in den Bayerwald. Auf eine Narkose konnte dabei verzichtet werden. „Die Zeit in Halle hat Benny gut überstanden, nur hat er jetzt eine etwas sportlichere Figur“, berichtet Klett. „Dazu muss man jedoch sagen, dass Benny vorher schon recht gut beieinander war, vor allem weil er aufgrund des milden Winters keine Winterruhe gehalten hatte.“

Die ungewöhnliche Maßnahme hat sich letztendlich auf ganzer Linie gelohnt. „Den beiden Jungtieren geht es schließlich bestens, das war unser Ziel“, bilanziert die Tierärztin.


Bildunterschrift:

Nationalpark-Bär Benny ist wohlbehalten ins Tier-Freigelände zurückgekehrt. Nach einigen Tagen Eingewöhnungszeit im bisherigen Trenngehege darf er in das neu erbaute, sehr geräumige Ausweichgehege einziehen.

Foto:Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald

Tel. +49 8552 9600161
Fax +49 8552 9600100
Email: elke.ohland(at)npv-bw.bayern.de)



Quellenangabe / Foto:

© Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald 2016

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Elke Ohland
Kontakt:

Tel. +49 8552 9600161
Fax +49 8552 9600100
Email: elke.ohland(at)npv-bw.bayern.de

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Lebensraum verändere Dich
Lebensraum verändere Dich
Lebensraum verändere Dich - Ein alter Steinbruch erwacht zu neuem Leben

14/15.11.2016

Bayern.
Artenschutz in Franken® , Bayerische Staatsforsten A.Ö.R , Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz ,Michael Otto Stiftung und Stiftung "Unsere Erde", starteten neues Projekt zur Erfassung und der Lebensraumverbesserung für auch im Bestand gefährdete Amphibien in Bayern.

Gemeinsam mit Jugendlichen wurde ein zugegeben nicht alltägliches Projekt auf den Weg gebracht welches dazu beitragen wird, vormals bestätigte Lebensräume dieser Art wieder zu reaktivieren. Ob die Art hier die bevorzugt angesprochen wird, die vergangenen Jahre erfolgreich überdauern konnte wird das Projekt, welches wissenschaftlich begleitet wird, gleichfalls aufzeigen.

Ein vormals hoch aktiver, vom Menschen geschaffener und seit einigen Jahren aufgelassener Steinbruch wird in den kommenden Wochen in die Lage versetzt als wertvolles Biotop für im Bestand selten gewordene Tier- und Pflanzenarten fungieren zu können.

Erleben Sie mit uns gemeinsam wie aus einem zunehmend artenärmeren Bereich wieder ein Hotspot der Biodiversität werden wird. Davon profitieren könnte im besonderen Maße auch wieder die Wechselkröte. Denn mit der angedachten Lebensraumveränderung wird dieser (Leit) - Art konkret zugearbeitet.

Mehr zur Entwicklung des komplexen Projektes finden Sie hier auf unseren Seiten:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86514
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=87594

In der Aufnahme


- vor wenigen Tagen wurden die gewässertragenden Biotope eingestellt, nach den vergangenen Regentagen konnte sich die Strukturen gut füllen.



Ein 3. Nationalpark für Bayern
Ein 3. Nationalpark für Bayern
Ein 3. Nationalpark für Bayern

Der offizielle Internetauftritt des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt - und Verbraucherschutz zum angedachten dritten bayerischen Nationalpark.

14/15.11.2016


Bayern soll einen dritten Nationalpark bekommen - neben den beiden bestehenden
Nationalparken im Bayerischen Wald und im Berchtesgadener Land.



Umweltministerin Ulrike Scharf: "Ich will ein Ausrufezeichen beim Naturschutz setzen. Ein neuer Nationalpark ist ein Angebot an die Regionen und das höchste Prädikat für die herausragendsten Naturlandschaften Bayerns, das wir vergeben können....

... mehr auf der Internetpräsenz des des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt - und Verbraucherschutz

Zur Webseite

- www.np3.bayern.de/


Quellenangabe/Foto:

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2
81925 München
089 9214 00
np3@stmuv.bayern.de
www.stmuv.bayern.de

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Artenschutz in Franken®

Artenschutz in Franken®
unterstützt das Ansinnen des Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz zur Errichtung eines dringlich relevanten dritten bayerischen Nationalparks. Denn ohne Zweifel bedarf es größter Anstregungen die Erhaltung der Biodiversität auf eine verbesserte Grundlage zu stellen.

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Umweltindikator „Ökologische Landwirtschaft“
Umweltindikator „Ökologische Landwirtschaft“
Umweltindikator „Ökologische Landwirtschaft“ belegt positive Entwicklung im Freistaat
Ressourcenschutz und Lebensmittelproduktion unter einem Hut

14/15.11.2016

+++ Ökologische Landwirtschaft zahlt sich für die Umwelt aus.
Die Fläche, die in Bayern nach den Vorgaben des ökologischen Landbaus bewirtschaftet wird, nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Der Umweltindikator „ökologische Landwirtschaft“ zeigt: Ende des Jahres 2015 lag ihr Anteil bei 7,3 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Sie hat damit binnen eines Jahres um 15.000 Hektar auf knapp 230.000 Hektar zugenommen und belegt absolut bundesweit den Spitzenplatz.

Für die Natur ist dies ein Gewinn. „Die Ökologische Landwirtschaft erhält und schont die natürlichen Ressourcen und trägt so zur Vielfalt der Arten sowie zum Gewässer-, Grundwasser und Bodenschutz bei“, betont Claus Kumutat, Präsident des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) anlässlich der Aktualisierung der Umweltindikatoren.

Bei den Bürgern genießt die ressourcenschonende und tiergerechte Wirtschaftsweise eine zunehmend hohe Akzeptanz, die zu hoher Zahlungsbereitschaft beim Lebensmitteleinkauf führt. „Der ökologische Landbau ist auch eine Chance für bäuerliche Betriebe. Die Einkommensperspektiven sind positiv. Dies zeigen die Buchführungsergebnisse der LfL“, so Jakob Opperer, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). +++

Das Bayerische Landesamt für Umwelt beobachtet mit einem Set von Umweltindikatoren aktuelle Entwicklungstrends beim Umwelt- und Ressourcenschutz. Dazu werden Daten aus über 40 Messprogrammen mit rund 9.000 Mess- und Beobachtungsstellen sowie der amtlichen Statistik ausgewählt, ausgewertet und jedes halbe Jahr im Internet aktualisiert. Alle vier Jahre werden die Umweltindikatoren in einem Umweltbericht veröffentlicht.

Aktuelle Werte und Trends zu den Umweltindikatoren sind im Internet abrufbar unter www.lfu.bayern.de/umweltqualitaet/umweltbewertung/index.htm.

Der Umweltbericht Bayern 2015 kann kostenlos bestellt werden unter www.bestellen.bayern.de/shoplink/lfu_all_00133.htm.

Daten zum ökologischen Landbau finden sich unter www.lfl.bayern.de/schwerpunkte/oekolandbau/index.php.



Quellenangabe

Downloads
PDF-Datei zur Pressemitteilung

  - Pressemitteilung 42/16 zum Download - PDF

Kontakt zur Pressestelle
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg
Tel.: 08 21/ 9071-5242
Fax: 08 21/ 9071-5009
pressestelle@lfu.bayern.de



Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft
Nr. 42 / Dienstag, 25. Oktober 2016


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Aufnahme

- Klaus Sanwald




"Aufgeräumte Riesen"
"Aufgeräumte Riesen"
"Aufgeräumte Riesen"

14/15.11.2016

Steigerwald
. Nein einer Säge ist dieser vormals (und noch immer) stattliche Baum nicht "zum Opfer gefallen". Vormals sogar als Methusalembaum ausgezeichnet konnte die markante Buche der Natur, sprich den Umwelteinflüssen nach einem über 250jährigen "stehendem Leben" nicht mehr länger standhalten.

So markant ihre stehende Erscheinung, so eindrucksvoll zeigt sich dieser schöne Baumriese auch in seiner nunmehr liegenden Position. In den kommenden Jahrzehnten wird er verschiedene Zersetzungsphasen durchlaufen und damit wertvollste Lebenräume bilden.

Da er im Oktober direkt über einn Forstweg fiel galt es diesen Baum ersteinmal etwas beiseite zu schaffen um den Weg wieder freizuräumen. Doch wenige Meter neben dem nun freigeräumten Weg wird sich die Buche sich auf ihre letze Reise vorbereiten können. Denn Methusalembäume ( und davon gibt es eine ganze Menge) verbleiben bis zur letzen Pflanzenphaser vor Ort um hier einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Ausgestaltung der naturnah bewirtschafteten Wälder zu leisten.

  • Selbstverständlich begleiten wir diesen Baum auch in den kommenden Jahren und werden regelmäßig vom Verfallsprozess in Wort und Bild berichten.

In der Rubrik
www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=87513 werden wir zukünftig immer wieder von "gefallenen Riesen" berichten ... dabei werden wir den natürlichen Prozessen Vorrang einräumen.

  • Doch sollte sich abzeichnen das "Methusalems" der Säge zum Opfer fallen werden wir hier gleichfalls objektiv berichten ..

Mehr Impressionen auch auf unserer Wald-App [www.wald-app.de] hier setzen wir virtuelle Eindrücke zur Erhaltung der Biotopbäume um ..



Die Flunder wird Fisch des Jahres 2017
Die Flunder wird Fisch des Jahres 2017
Die Flunder wird Fisch des Jahres 2017

13/14.11.2016

  -  einziger Plattfisch, dem man auch in unseren Flüssen begegnet
  -  Verbesserung der Wasserqualität und Wiederherstellung der Durchgängigkeit helfen der Wanderfischart
   - Gemeinsame PM des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV), des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)

Bonn/Berlin, 11. November 2016:
Die Flunder (Platichthys flesus) wird Fisch des Jahres 2017. Die Plattfischart wurde gemeinsam vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) zum Fisch des Jahres 2017 gewählt. Die Flunder ist ein ausgesprochen wanderfreudiger Fisch, der als Jungfisch teilweise vom Meer in die Flüsse einschwimmt. "Mit der Flunder als Fisch des Jahres 2017 wollen wir gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass die Meere und Flüsse untrennbare Lebensräume darstellen und vielen Fischarten durch Querbauwerke wie zum Beispiel Wehre die natürlichen Wandermöglichkeiten genommen werden", so die Präsidentinnen des DAFV, Dr. Christel Happach-Kasan und des BfN, Prof. Dr. Beate Jessel, in einer gemeinsamen Erklärung. Zudem werde mit der Wahl auf die Verschmutzung der Lebensräume in Küstennähe, die Gefahr von Überfischung durch die Berufsfischerei und die Gefährdung durch Ausbaggerung der Flüsse hingewiesen, so die Expertinnen weiter. Denn von den Veränderungen der Lebensräume durch Ufer- und Querverbauungen, Regulierungsmaßnahmen oder Schadstoffbelastungen ist nicht nur die Flunder, sondern sind auch viele andere Fischarten und aquatische Lebewesen betroffen.

Hintergrund
Die Flunder ist primär eine marine Fischart, die entlang der gesamten europäischen Küsten verbreitet ist. Sie ist nachtaktiv und gräbt sich tagsüber in Sand, Schlamm oder Schlick ein, sodass nur die Augen herausschauen. Sie frisst im marinen Bereich überwiegend Asseln, Würmer und Weichtiere, im Süßwasser Zuckmücken- und andere Insektenlarven. Zum Laichen wandern Flundern in tiefere Meeresgewässer, wo sie von Januar bis Juni ablaichen. Die erwachsenen Tiere verbleiben anschließend im Salzwasser und kehren nicht in Brackwasser- und Süßwasser-Habitate zurück.

Die Larven leben anfangs im Freiwasser und verdriften mit der Strömung an die Küsten. Ein Teil davon beginnt später in die Flüsse einzuwandern. Die Umwandlung in einen Plattfisch erfolgt bei einer Larvenlänge von etwa sieben bis zehn Millimeter. Die Augen wandern dann auf eine Seite des Körpers, bei der Flunder zu zwei Dritteln aller Exemplare auf die rechte Körperseite. Erst nach der Vollendung zum ungefähr 1 cm großen Plattfisch gehen die Tiere vollständig zum Bodenleben über.

Der Körper der Flunder ist seitlich abgeflacht und asymmetrisch aufgebaut, da beide Augen auf der gleichen Körperseite liegen. Flundern werden 20 bis 30 Zentimeter lang und haben ein durchschnittliches Gewicht von ca. 300 Gramm. In Ausnahmefällen werden sie bis zu 50 Zentimeter lang bei einem Gewicht von zwei bis drei Kilogramm. Eine Flunder kann bis zu 20 Jahre alt werden.

Von anderen Plattfischen wie Scholle oder Kliesche unterscheidet sich die Flunder durch ihre raue Haut, die sich beim darüberstreichen anfühlt wie Schmirgelpapier. Wenn man in einem Fluss auf einen Plattfisch trifft, handelt es sich immer um eine Flunder, denn nur dieser Plattfischart ist es möglich im Süßwasser zu überleben.

Die Flunder ist zwar nicht akut bestandsgefährdet, aber in den Fließgewässern findet man sie flussaufwärts nur noch bis zur ersten Querverbauung, da geeignete Fischaufstiegseinrichtungen meist fehlen.

In früheren Zeiten sind einzelne Flundern zur Nahrungssuche sogar mehrere hundert Kilometer weit in die Flüsse aufgestiegen. Aufgrund der Wasserverschmutzung waren lange Zeit keine Flundern mehr in den Flüssen zu finden. Mittlerweile werden jedoch wieder vereinzelt Flundern in den Flüssen beobachtet, im Rhein tritt sie seit Ende der 1980er Jahre regelmäßig auf.

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

Foto: - © Mario Merkel


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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NABU: Immerhin ein Klimaschutzplan
NABU: Immerhin ein Klimaschutzplan

NABU: Immerhin ein Klimaschutzplan – wenn auch ein zerpflückter

13/14.11.2016

Tschimpke: Kohleausstieg und Einsparziele viel zu vage, gute Ziele beim Verkehr
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Berlin –
Zur nun doch erfolgten Einigung auf einen Klimaschutzplan 2050 kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Immerhin: Frau Hendricks hält jetzt einen Plan in Händen, wenn auch einen ziemlich zerpflückten. Deutschland hat in letzter Minute die Blamage abgewendet, planlos zur Weltklimakonferenz reisen zu müssen. Doch der Plan wirft kein gutes Licht auf den ehemaligen Klimaprimus. Überdeutlich wird die Uneinigkeit der Minister, selten wurde bei einem Thema so gezankt und gezerrt. Dass schon jetzt vereinbart wurde, den Klimaschutzplan in zwei Jahren nochmal nachzuschärfen, spricht Bände.“

Es sei kein gutes Signal, dass sich die Bundesregierung weder dazu durchringen konnte, das Ziel Kohleausstieg klar zu benennen noch die notwendige Senkung der Emissionen um 95 Prozent bis 2050 festzuschreiben. „Der Kohleausstieg ist nur sehr verklausuliert genannt. Mit Blick auf den nahenden Wahlkampf soll wohl vorerst damit beruhigt werden, dass eine Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Regionalentwicklung eingerichtet wird, die erst in zwei Jahren die Arbeit aufnehmen soll. Das ist aber viel zu spät. Bis dahin muss wenigstens gestellt sein, dass diese Kommission den Kohleausstieg in Deutschland innerhalb der nächsten 20 Jahre organisiert. Denn wir müssen heute sicherstellen, dass es in den betroffenen Regionen nicht zu Strukturbrüchen kommt“, so Tschimpke.

Einsparungen seien künftig in allen Bereichen notwendig. Dass im Klimaschutzplan für jeden Wirtschaftssektor Zwischenziele bis zum Jahr 2030 genannt sind, sei daher wichtig und richtig. „Damit hat es endlich ein Ende, dass jeder Sektor auf den anderen zeigt – alle müssen liefern. Die Ziele für den Verkehr beispielsweise begrüßen wir, 40 Prozent sind ein gutes Einsparziel. Dass die Wirtschaft hingegen auf dem letzten Meter noch Rabatte erhalten hat, verlagert das Problem nur – und zwar ausgerechnet auf den Gebäudesektor. Hier fehlen bislang geeignete Konzepte, wie die Sanierungsquote tatsächlich steigen soll.“

Mit Blick auf die kommende Bundestagswahl fordert der NABU ein Klimaschutzgesetz, das dem zähen Ringen um den Klimaschutz in Deutschland ein verbindliches Ende setzt.


Für Rückfragen:

Sebastian Scholz, NABU-Leiter Energie- und Klimapolitik, mobil: 0172-4179727, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de (vor Ort bei der Weltklimakonferenz in Marrakesch)


Quellenangabe

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | 11. NOVEMBER 2016
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Umwelt/Klima


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


-Blick in die Schwäbische Alp


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Steigerwald:BN geht für Ebracher Schutzgebiet in Revision
Steigerwald:BN geht für Ebracher Schutzgebiet in Revision
Steigerwald:BN geht für Ebracher Schutzgebiet in Revision

12/13.11.2016

Der BUND Naturschutz hat im Rahmen seiner Normenkontrollklage gegen die Aufhebung des Ebracher Schutzgebietes "Hoher Buchener Wald" Revision bei Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht.


"Wir werden uns als BN weiterhin für den Schutz des Hohen Buchenen Waldes einsetzen"
, so Hubert Weiger, BN-Landesvorsitzender. "Wir haben deshalb die Bayerischen Staatsforsten aufgefordert, auf eine Holznutzung in der Gebietskulisse zu verzichten, solange das Verfahren nicht endgültig abgeschlossen ist." "Mit der Revision wollen wir grundsätzlich erreichen, dass die nicht mehr zeitgemäßen formalen Vorgaben bei der Abgrenzung von Geschützten Landschaftsbestandteilen vom Bundesverwaltungsgericht an die geänderten Erfordernisse des Naturschutzrechts angepasst werden", so Peter Rottner, Landesgeschäftsführer des BN.

Mehr zum Thema:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=88647

Quellenangabe


BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


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In der Aufnahme des
Artenschutz in Franken®

- Blick in der Naturschutzgebiet "Brunnstube" das sich an die "Buchene Ebene" anschmiegt.


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Singvogelfänger in Düren-Niederau aufgeflogen
Singvogelfänger in Düren-Niederau aufgeflogen
Singvogelfänger in Düren-Niederau aufgeflogen

11/12.11.2016

Zahlreiche verbotene Fallen und 34 lebende Vögel beschlagnahmt

Im Kreis Düren
haben Vogelschützer einem professionellen Vogelfänger das Handwerk gelegt. Wie das Bonner Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, wurden nach einer Anzeige des Verbandes gestern auf einem Privatgarten im Dürener Stadtteil Niederau eine riesige Anzahl aktiver Vogelfallen sowie insgesamt 34 lebende geschützte Vögel beschlagnahmt.

Mehr zum Thema des Komitee gegen den Vogelmord e.V.

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=88641

Foto:Komitee gegen den Vogelmord e.V.



Planlos nach Marrakesch
Planlos nach Marrakesch
Planlos nach Marrakesch

10/11.11.2016

Fiasko zur Weltklimakonferenz: Bundesregierung einigt sich nicht auf Klimaschutzplan

Die Umweltministerin Barbara Hendricks
wird nach jetzigem Stand ohne Klimaschutzplan zur Klimakonferenz nach Marrakesch reisen. Der Plan ist laut Medienberichten auf den letzten Metern von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel blockiert worden. Eigentlich hätte der Klimaschutzplan 2050 an diesem Mittwoch ins Kabinett gehen sollen – noch rechtzeitig vor der Abreise Hendricks zur COP22 in Marrakesch. Mit dem Plan will Deutschland aufzeigen, wie es die international vereinbarten Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu Hause umsetzen wird. Dazu sagt Regine Günther, Generaldirektorin Politik und Klimaschutz beim WWF Deutschland:

„Das Scheitern des Klimaschutzplanes 2050 ist ein haarsträubendes Versagen der Bundesregierung. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks muss nun mit leerem Gepäck nach Marrakesch reisen und blamiert sich vor der Weltöffentlichkeit. Sie wurde von ihrem eigenen Parteichef düpiert. Deutschland, das Heimatland der Energiewende, schafft es nicht, zu Hause das zu liefern, was es nach außen verspricht - eine herbe Enttäuschung. Es wäre von überragender Bedeutung gewesen, jetzt ein klares Signal zu senden, dass ein Kohleausstiegsplan entwickelt werden muss und die Ausweitung der Tagebaue nicht kompatibel ist mit einer zukunftsfähigen deutschen Klima- und Wirtschaftspolitik. Partikularinteressen und Kurzsichtigkeit verhinderten eine Einigung, die auch die deutsche Wirtschaft auf einen wettbewerbsfähigen Zukunftspfad bringen würde.“

KONTAKT

Lea Sibbel

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 467

lea.sibbel(at)wwf.de



Quellenangabe

WWF - 09. November 2016

- www.wwf.de/2016/november/planlos-nach-marrakesch/


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In der Aufnahme von Albert Meier


- Propylaea quatuordecimpunctata, Vierzehnpunktiger Marienkäfer ( Larve)



Neu aufgenommen:


Käfer / Marienkäfer (Coccinellidae) – Propylaea quatuordecimpunctata, Vierzehnpunktiger Marienkäfer
Käfer / Marienkäfer (Coccinellidae) – Halyzia sedecimguttata, Sechzehnfleckiger Marienäfer




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Grünes Band statt Eiserner Vorhang
Grünes Band statt Eiserner Vorhang
Grünes Band statt Eiserner Vorhang

09/10.11.2016

Pan-Europäische Konferenz zum Grünen Band Europa setzt Zeichen für grenzübergreifenden Naturschutz

Radolfzell.
Die 9. Pan-Europäische Konferenz zum Grünen Band Europa hat eine deutliche Botschaft für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im europäischen Naturschutz und für die stärkere Verbindung zwischen Menschen und Natur ausgesendet. Mehr als 125 Vertreter von Naturschutzverwaltungen und -organisationen, Wissenschaftler und Naturschutzpraktiker trafen sich vom 31. Oktober bis 3. November im finnischen Koli-Nationalpark unweit der Grenze zu Russland, um die grenzüberschreitende Kooperation entlang des Grünen Bandes Europa zu intensivieren.  Die gleichnamige Naturschutzinitiative ist die derzeit ambitionierteste in Europa. Sie hat sich vorgenommen, den früheren Eisernen Vorhang in eine Linie des Lebens zu verwandeln und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der grünen Infrastruktur unseres Kontinents.

Die Analyse der Konferenzteilnehmer zeigt klar, dass in ganz Europa wertvolle Lebensräume stark zerschnitten sind. Vor allem Verkehrswege und Siedlungen, aber auch die intensiven Nutzungsformen der Land- und Forstwirtschaft tragen zur Verinselung von hochwertigen Naturflächen bei. Die globalen und europäischen Biodiversitätsschutzziele werden sich nach Auffassung der Experten nur dann erreichen lassen, wenn die Europäische Union, ihre Mitgliedsstaaten und auch die benachbarten Länder ihre Investitionen in die grüne Infrastruktur Europas massiv erhöhen. Ganz besonderes Augenmerk muss dabei der Verbindung zwischen wertvollen Lebensräumen gelten. „Ein grünes Infrastrukturprogramm ist dringend erforderlich. Es sollte sich an vergleichbare Investitionsprogramme der EU in die graue Infrastruktur anlehnen“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung EuroNatur stellvertretend für die Konferenzteilnehmer. Das Grüne Band Europa zahlt diese Investitionen schon heute mit umfangreichen Leistungen zurück: so ergab eine Studie in Finnland, dass sich öffentliche Investitionen in den Naturschutz entlang des Fennoskandischen Grünen Bands durch lokale Einkommen in zehnfacher Höhe auszahlen.

Eine weitere Expertenempfehlung der Konferenzteilnehmer richtet sich an alle Staaten am Grünen Band Europa: Das Grüne Band Europa muss in der Raumplanung dringend berücksichtigt werden. Nur so kann es gelingen, die Verbindung zwischen Lebensräumen am Grünen Band wirksam zu erhalten und wo erforderlich wiederherzustellen.

Im Anschluss an die Expertenkonferenz haben die 30 Mitgliedsorganisationen der European Green Belt Association ihren Aktionsplan für die nächsten zwei Jahre verabschiedet. Zudem wurde der Vorstand des Vereins neu gewählt. Ihm gehören nun zehn Organisationen an, darunter das Bundesamt für Naturschutz, das finnische und das albanische Umweltministerium, IUCN sowie NGOs aus Bulgarien, Polen, Tschechien und Deutschland. Zum Vorsitzenden der European Green Belt Association wurden die EuroNatur Stiftung und zum Stellvertreter der BUND gewählt.


Hintergrundinformationen:

   Das Grüne Band Europa:
Über 12.500 Kilometer erstreckt sich das Grüne Band Europa als Korridor von Lebensräumen mit außergewöhnlicher Artenvielfalt entlang der ehemaligen Grenze zwischen Ost und West von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer. Die derzeit ambitionierteste Naturschutzinitiative Europas hat sich vorgenommen, den früheren Eisernen Vorhang in eine Linie des Lebens zu verwandeln und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Grünen Infrastruktur unseres Kontinents. Am Grünen Band reihen sich urige Wälder und Sümpfe, artenreiche Kulturlandschaften sowie wilde Gebirgs- und Flusslandschaften aneinander, wie sie in Europa sonst kaum noch zu finden sind. Es verbindet acht biogeographische Regionen und 24 Staaten miteinander und erstreckt sich in vier Abschnitten über den Kontinent.

   Die European Green Belt Association: Seit 2011 koordinieren EuroNatur (Regionalkoordinator für das Grüne Band Balkan) und BUND (Regionalkoordinator für das Grüne Band Zentraleuropa) gemeinsam mit einer internationalen Steuerungsgruppe die Initiative. Im Jahr 2014 wurde der Verein „European Green Belt Association“ gegründet, welcher die Initiative Grünes Band Europa repräsentiert und die Koordination übernimmt. Staatliche und nicht-staatliche Akteure arbeiten darin zusammen. Dem Vorstand gehören nun zehn Organisationen an:

   Finnisches Umweltministerium
   Green Federation GAJA, Polen
   BUND Mecklenburg-Vorpommern
   Czech Environmental Partnership Foundation
   Bundesamt für Naturschutz (BfN)
   BUND Projektbüro Grünes Band (Stellvertretender Vorsitz)
   Albanisches Umweltministerium
   Bulgarian Biodiversity Foundation (BBF)
   EuroNatur (Vorsitz)
   International Union for Conservation of Nature (IUCN)


Schlussfolgerungen der 9. pan-europäischen Konferenz zum Grünen Band Europa (pdf, 452 KB)


- https://www.euronatur.org/fileadmin/docs/projekte/Gruenes_Band/161104_9th_PanEuropeanConference_Conclusions.pdf


Rückfragen: EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer, Pressekontakt: Katharina Grund

Quellenangabe

Euro Natur

Presseinformation vom 7. November 2016

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Türkentaube


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Nitrat-Klage gegen Deutschland
Nitrat-Klage gegen Deutschland
Nitrat-Klage gegen Deutschland

08/09.11.2016

WWF: Bundesregierung taumelt sehenden Auges in Verurteilung. / Forderung nach Gülle-Euro erneuert

Die EU-Kommission hat die lange angekündigte Nitrat-Klage
gegen die Bundesrepublik beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingereicht. Es geht um die seit Jahren steigende Nitrat-Belastung des Grundwassers in Deutschland. Als Hauptursache gilt die Überdüngung durch die Landwirtschaft.

Hierzu erklärt Matthias Meißner, Referent für Europäische Agrarpolitik beim WWF Deutschland: „Offensichtlich braucht es jetzt schon Klagen aus Brüssel, um Berlin zum Handeln zu zwingen. Die deutsche Bundesregierung ist sehenden Auges in diesen Konflikt getaumelt. Rund ein Drittel der deutschen Grundwasservorkommen in Deutschland sind mit Nitrat belastet. Obwohl das seit Jahren bekannt ist, haben sich die zuständigen Minister wohl aus Angst vor der Agrar-Lobby weggeduckt. Die Zeche dafür müssen die Bürger zahlen und dabei geht es nicht nur um mögliche Strafen in sechsstelliger Höhe pro Tag. Viel gravierender ist, dass wir in Deutschland unsere wertvollen Grundwasservorkommen verschmutzen. Auch die neue Novellierung der Düngeverordnung, auf die sich die Große Koalition im September verständig hat, wird nicht stark genug sein, um das Nitrat-Problem in Deutschland in den Griff zu bekommen und die Klage entkräften zu können.“

Der WWF erneuerte in diesem Zusammenhang seine Forderung nach Einführung eines sogenannten „Gülle-Euro“. Nur mit Hilfe einer solchen Stickstoffüberschussabgabe könnte man das Nitrat-Problem in den Griff bekommen.


KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF

07. November 2016

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