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Artenschutz in Franken


Seit nunmehr fast
20 Jahren
bringt sich
Artenschutz in Franken®
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken ein.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
20.000 - 35.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unserer Internetseite.

Zwischen 300.000 - 650.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes in Oberfranken beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement etwas näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




19.12.2014 Artenschutz in Franken® - zeichnet aus!
27.12.2014 Vorbesprechung Projektverantwortliche

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker


[ zum Logbuch ]

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio
Luchse machen Mittagspause
Luchse machen Mittagspause
Luchse machen Mittagspause

20/21.12.2014

Zu welcher Tageszeit ein Luchs jagt
und wie aktiv er ist, hängt vor allem vom Verhalten seiner wichtigsten Beutetiere und von seinen individuellen Eigenschaften ab. Die Lichtverhältnisse dagegen spielen für das grundlegende Verhaltensmuster keine entscheidende Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die ein internationales Forscherteam um den Wildtierbiologen Dr. Marco Heurich jetzt im Fachmagazin „PLOS ONE“ veröffentlicht hat (doi:10.1371/journal.pone.0114143).

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 38 wildlebende Luchse mit GPS-Halsbändern und Bewegungssensoren ausgestattet. Die Untersuchungsgebiete liegen zwischen Zentraleuropa und dem nördlichen Skandinavien, so dass die Tages- und Nachtlängen in den einzelnen Revieren stark voneinander abweichen.

Die Aktivitätsmuster der Raubkatzen wurden an insgesamt mehr als 11.000 Tagen erfasst und anschließend ausgewertet. Demnach sind Luchse in südlicheren Regionen in der Morgen- und Abenddämmerung am aktivsten, und nachts bewegen sie sich mehr als am Tag. Um die Mittagszeit haben sie ihre größte Ruhephase, und diese ist umso ausgedehnter, je länger das Tageslicht anhält. Dieses Grundmuster zeigen sie unabhängig von den Lichtverhältnissen: „Selbst am Polartag und in der Polarnacht folgen Luchse einem 24-Stunden-Rhythmus mit einer aktiven und einer ruhigen Phase“, berichtet Heurich.

Quellenangabe
- Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=71327

In der Aufnahme

- Insgesamt 38 Luchse in unterschiedlichen Lebensräumen zwischen dem 50. Und 70. Breitengrad wurden mit GPS-Halsbändern und Bewegungssensoren ausgestattet, um Aufschluss über typische tageszeitliche
Verhaltensmuster zu gewinnen. (Foto: John Ivar Larsen)

„Sanierungstempo reicht nicht aus“
 „Sanierungstempo reicht nicht aus“
NRW-Umweltminister Remmel: „Sanierungstempo reicht nicht aus“

20/21.12.2014

Würdigung des Einsatzes der Partner der DBU-Klimaschutzkampagne „Haus sanieren – profitieren“

Düsseldorf. „
Die energetische Sanierung unserer Gebäude geht zu langsam voran. Mit der derzeitigen Sanierungsrate von einem Prozent werden wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen“, unterstrich Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel am Dienstag. Im Düsseldorfer Landtagsgebäude würdigte Remmel die Klimaschutzkampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Dazu hieß Remmel, Schirmherr der DBU-Initiative in Nordrhein-Westfalen, DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann und den Tischlermeister Klaus Kremer aus Düsseldorf, der stellvertretend für die mehr als 2.000 Kampagnen-Partner im Bundesland vor Ort war, willkommen und informierte sich über die aktuellen Aktivitäten der Kampagne.

Remmel: "Energiewende gelingt nur mit unseren Handwerkern"


„Die große Aufgabe Energiewende gelingt nur gemeinsam mit unseren Handwerkern. Sie sind diejenigen vor Ort, die Klimaschutz praktisch umsetzen“, so Remmel in Hinblick auf das Wärmedämmen von Häusern oder das Einstellen moderner Heizungsanlagen. Allein in Nordrhein-Westfalen seien noch rund 70 Prozent der Ein-und Zweifamilienhäuser sanierungsbedürftig.

Mit Energie-Check werden ratsuchende Hausbesitzer zu Sanierungen informiert

DBU-Generalsekretär Bottermann hob den engagierten Einsatz der Kampagnenmitglieder aus dem Handwerk hervor, die neben Energieberatern oder Architekten mit dem kostenfreien Energie-Check Hausbesitzer über die Chancen und Hintergründe einer energetischen Gebäudesanierung aufklärten. „Auf diesem Weg erreichen wir viele ratsuchende Bürger, die wegen einer regelrechten Informationsflut nicht genau wissen, wie sie eine Sanierung anpacken sollen.“

Bottermann: "Diskussion um Sanierungen wieder versachlichen"

Die Vorteile der Gebäudesanierung,
aber im Einzelfall auch die möglichen Risiken durch nicht fachgerecht durchgeführte Arbeiten müssten zudem wieder auf eine sachliche Grundlage zurückgeholt werden: „Es nützt weder den Verbrauchern, noch kommen wir im Klimaschutz voran, wenn in der Öffentlichkeit unausgewogen diskutiert wird“, sagt Bottermann. „In zahlreichen Studien und Untersuchungen wird das größte Energieeinspar- und damit Klimaschutzpotenzial in Deutschland der Gebäudesanierung zugeschrieben. Denn noch immer wird mehr als ein Drittel der Endenergie für das Beheizen von Gebäuden, das Aufbereiten zu warmem Wasser sowie für Strom eingesetzt.“ Das Sanieren bestehender Häuser entlaste die Umwelt zusätzlich, da keine neuen Flächen zum Bebauen in Anspruch genommen werden müssten, erklärt Bottermann.

Tischlermeister Kremer seit 2008 Partner von "Haus sanieren - profitieren"


Tischlermeister Klaus Kremer, Chef von „Schmitz und Kremer“,
ist seit dem Start von „Haus sanieren – profitieren“ 2008 in Nordrhein-Westfalen Partner der DBU-Initiative und bindet den kostenlosen Energie-Check in seine Arbeit ein. „Das ist ein gutes Instrument, um auf meinen Firmenservice, der über das Tischlern hinaus reicht, hinzuweisen“, sagt der Chef von 16 Mitarbeitern.

Kampagne gemeinsam mit dem Deutschen Handwerk ins Leben gerufen

Die DBU hatte 2007 in Kooperation mit dem Deutschen Handwerk die Klimaschutzkampagne „Haus sanieren – profitieren“ ins Leben gerufen. Herzstück der Initiative ist ein kostenloser Energie-Check, den geschulte Partner bei Routinebesuchen in sanierungswürdigen Ein- und Zweifamilienhäusern durchführen. Im Anschluss wird den Eigentümern eine fundierte Energieberatung empfohlen. Im Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums „Vor-Ort-Beratung“ erstellt ein unabhängiger Energieberater nach einer solchen Analyse ein Sanierungskonzept mit weiteren Sanierungsschritten. Die Beratung wird mit bis zu 400 Euro gefördert und soll noch 2015 ausgebaut werden.

Nordrhein-Westfalen zählt zu "Energie-Checker-reichsten" Region


Ziel der bundesweiten Kampagne ist es, mehr Eigentümer zur energetischen Sanierung ihrer Immobilien zu motivieren. Schließlich sparten modernisierte Häuser Energie und trügen zum Klimaschutz bei. Nordrhein-Westfalen zählt zu den aktivsten Regionen der Kampagne: 2.721 Partner sind als „Energie-Checker“ darin geschult, die Erstkontrolle durchzuführen.

In der Aufnahme © DBU/Thomas Götz


-Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (2.v.l.) informierte sich als Landes-Schirmherr der DBU-Kampagne über Aktionen der Initiative. Dazu begrüßte er DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann (l.), Klaus Kremer, Tischlermeister und Kampagnenpartner (2.v.r.) sowie Andreas Skrypietz von "Haus sanieren - profitieren" (r.) im Landtagsgebäude in Düsseldorf.


Quellenangabe


Deutsche Bundesstiftung Umwelt
17.12.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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„NaturaList“-App ...
„NaturaList“-App ...

„NaturaList“-App zur mobilen Dateneingabe bei ornitho veröffentlicht

20/21.12.2014

Seit wenigen Tagen ist die schon lange erwünschte ornitho-App „NaturaList
“ kostenlos verfügbar. Erklärtes Ziel der Entwickler von Biolovision um Gaëtan Delaloye (selbst begeisterter Vogelbeobachter und Kartierer) war es, dass die Eingabe der Daten über die App mindestens so schnell sein sollte wie das herkömmliche Notieren der Beobachtungen auf Papier. Und sie sollte auch an Orten ohne Netzabdeckung und grenzüberschreitend funktionieren. All das ist eindrucksvoll gelungen!

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

- www.dda-web.de



In der Aufnahme von Cornelia Meyer

- Der Mauersegler leidet zunehmend unter unabgestimmten Bauwerksanierungen.

Mehr zum Mauersegler auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21630


Mehr zu Projekten rund um den Mauersegler auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22231


...mit Arbeitsprogramm 2015 falsches Signal
...mit Arbeitsprogramm 2015 falsches Signal
NABU: EU-Kommission sendet mit Arbeitsprogramm 2015 falsches Signal

19/20.12.2014

Miller: Kurzsichtige Entscheidung gegen Umwelt und Gesundheit

Berlin/Straßburg
– Der NABU hat die Entscheidung der EU-Kommission zu ihrem Arbeitsprogramm für das Jahr 2015 scharf verurteilt. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und sein oberster Vizepräsident Frans Timmermans haben sich mit ihrer Forderung durchgesetzt, das bereits weitgehend ausgearbeitete Gesetzespaket zur Kreislaufwirtschaft zunächst zurückzuziehen. Auch die Zukunft der Vorschläge zur Verbesserung der Luftqualität bleibt in der Kommissionsvorlage, die am heutigen Mittwoch von den Umweltministern der Mitgliedstaaten beraten werden muss, unklar.

„Mit diesem Vorschlag haben Juncker und Timmermans
alle Befürchtungen der vergangenen Monate bestätigt und sich zugunsten einer kurzsichtigen Wachstumsideologie gegen Fortschritte zum Schutz der Umwelt, der Ressourcen und der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger der EU entschieden“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Da die Entscheidung Junckers und Timmermans
entgegen den Forderungen der Zivilgesellschaft, des Europäischen Parlamentes, der Umweltminister der Mitgliedstaaten, der Industrie und dem Vernehmen nach auch gegen das Votum ihrer Fachkommissare gefallen sei, lasse dies auch Junckers Versprechen im Europawahlkampf und bei seiner Zustimmung im Europäischen Parlament zweifeln. „Juncker hat im Wahlkampf mehr Demokratie und mehr Transparenz versprochen. Am 22. Oktober hat er dem Parlament zugesagt, für eine nachhaltige Entwicklung einzutreten und diese im Arbeitsauftrag für Timmermans verankert. Glaubwürdigkeit sieht anders aus“, so Miller.

Da beide Gesetzespakete weitgehend ausgereift sowie mit Parlament und Rat ausgehandelt seien, widerspreche die Entscheidung auch Zusagen der neuen EU-Kommission, Bürokratie abzubauen und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. „Das Gegenteil ist der Fall, wenn die Diskussion zur Kreislaufwirtschaft jetzt wieder auf Anfang gestellt wird“, so NABU-Europadirektor Claus Mayr in Brüssel. Timmermans hatte seine Entscheidung gestern vor dem Parlament in Straßburg damit verteidigt, er wolle im nächsten Jahr ein umfassenderes und ambitionierteres („broader and more ambitious“) Gesetzespaket vorlegen.

Auch die Ungewissheit der Zukunft des Paketes zur Luftqualität ist für den NABU nicht akzeptabel. „Mehr als 400.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr, wie von der Europäischen Umweltagentur geschätzt, sollten eigentlich genügend Anlass zu schnellem Handeln sein“, so Mayr.

Der NABU forderte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks
und ihre Kollegen aus den anderen Mitgliedstaaten auf, bei ihrer heutigen Sitzung die Vorschläge der EU-Kommission deutlich zurückzuweisen. „Wenn die Umweltminister und das Parlament Timmermans Kahlschlag nicht stoppen, wird dies das Vertrauen der Bürger in die EU tief erschüttern. Nach allen Umfragen genießt vor allem die Umweltpolitik der Europäischen Union eine hohe Wertschätzung der Bürgerinnen und Bürger“, so Miller.



Für Rückfragen:

Claus Mayr, NABU-Direktor Europapolitik, Mobil +49 (0) 172 596 60 98


Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Ebrechtella tricuspidata, Dreieck-Krabbenspinne / Männchen

Mehr zur Dreieck-Krabbenspinne auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=49888

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Rekordjahr für Hessens Störche
Rekordjahr für Hessens Störche
Rekordjahr für Hessens Störche

19/20.12.2014

Weißstorch-Freunde zählen 381 Brutpaare mit 872 Jungen

Wetzlar –
Der Wappenvogel des NABU ist in Hessen weiter auf Erfolgskurs. Immer mehr Weißstörche fühlen sich in Hessen wohl. Bernd Petri und Klaus Hillerich, Sprecher der NABU-Landesarbeitsgruppe Weißstorch, können eine erfreuliche Jahresbilanz ziehen: „Mit 381 Weißstorchpaaren haben wir in 2014 einen neuen Rekord erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Bestände um 13,5 Prozent gewachsen“, so Petri. Die hessischen Bestände nehmen seit Jahren kontinuierlich zu. Klaus Hillerich, der die Weißstorcherfassung in Hessen koordiniert, führt das vor allem auf die verbesserten Nahrungsbedingungen durch den Schutz von Auwiesen und das Aufstellen von künstlichen Nisthilfen zurück. Das Mekka der hessischen Störche ist der Landkreis Groß-Gerau, wo in diesem Jahr 174 Brutpaare ihre Jungen großgezogen haben. „In den meisten Regionen Südhessens brauchen wir nun keine neuen künstlichen Nisthilfen mehr“, so Hillerich. Anders dagegen in Nordhessen, wo es bislang nur wenige Weißstörche gibt.

Der Ornithologe Petri gibt zu bedenken, dass die Bestände des Weißstorchs in Hessen noch lange nicht stabil seien. „Ohne die Kerngebiete im Hessischen Ried, beim Vogelpark Biebesheim, bei Wiesbaden-Schierstein, in der Wetterau und im Main-Kinzig-Kreis gäbe es im sonstigen Hessen kaum stabile Weißstorchvorkommen. Alles hängt nach wie vor von den Ausbreitungszentren in Südhessen ab“, so Petri. Der Bestand befinde sich gerade erst in einer Phase, in der die Weißstörche frühere Brutgebiete Mittel-, Ost- und Nordhessens wieder besiedelten. Das sei ein sensibles Stadium, das es unbedingt zu stärken gelte. „Der Weißstorch ist in Hessen trotz kontinuierlicher Bestandszunahme und stetigem Zuwachs von Brutpaaren nach wie vor als ‚gefährdet‘ einzustufen“, erklärt Petri. Die Storchenzahlen werden jährlich von vielen hessischen Storchenfreunden der „Arbeitsgruppe Weißstorchberingung in Hessen“ unter Leitung von Klaus Hillerich zusammen getragen. „Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit vieler Storchfreunde wäre es gar nicht möglich, die Bestände des weißen Schreitvogels so genau zu beobachten und zu kontrollieren“, erläutert Hillerich.

Für die Zukunft des Weißstorchs in Hessen ist vor allem der Erhalt von Feuchtgrünland von entscheidender Bedeutung. „Störche brauchen möglichst viele nasse Wiesen in Nestnähe, um genug Futter für ihre Jungen finden zu können“, erläutert Petri. Der Lebensraumverlust steige in Hessen immer noch rasant an. Vor allem der Umbruch von Grünland zu Maisäckern für die Energieerzeugung von Biogas sei eine große Gefahr für die weitere Entwicklung der Bestände. Mit dem Verlust von Feuchtgrünland verschwinde nicht nur der Lebensraum des Weißstorches, sondern auch der vieler anderer Tier- und Pflanzenarten. „Der Storchenschutz ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt auf unseren Wiesen“, so Petri.

Weißstorchzahlen (Brutpaare) 2014 nach Landkreisen
Bergstraße: 19, Groß-Gerau: 174, Darmstadt-Dieburg: 18, Wiesbaden: 26, Offenbach: 2, Main-Taunus 6, Main-Kinzig: 41, Fulda: 4, Wetterau: 46, Gießen: 13, Lahn-Dill: 2, Marburg-Biedenkopf: 9, Waldeck-Frankenberg: 2, Hersfeld-Rotenburg: 9, Vogelsberg: 1, Schwalm-Eder: 8, Kassel: 1, alle anderen Landkreise ohne Weißstorchbruten.

Hintergrund-Informationen
Vom südhessischen Auenland bei Lampertheim bis hoch hinauf in das waldreiche nordhessische Vaake im Reinhardswald klappert er wieder, unser sympathischer Wappenvogel, der Weißstorch. Kaum jemand hätte noch Ende des vergangenen Jahrhunderts daran geglaubt, das Hessen wieder zum Storchenland wird. Das Verschwinden des Klapperstorchs im letzten Jahrhundert hatte viele Gründe. Rasante Veränderungen der Landschaften, die Umstellung von Weideviehhaltung auf Stallviehhaltung. Entwässerungen, Flächenverluste durch Bebauung und Verluste durch Leitungsanflüge, Stromschläge und Gifteinsatz.
Mitte der Siebziger Jahre begann man zu retten, was noch zu retten ist. Gerade im NABU engagierten sich die Menschen vor Ort für die Natur und ihre Heimat. An die Rückkehr der Störche glaubten allerdings nur wenige. Neben Renaturierungen von Auengebieten und der Ausweisung von Schutzgebieten gab es "Spinner", die einfach Masten mit Kunstnestern in die Landschaft stellten, weil sie meinten, dass Störche, sollten sie jemals wieder kommen, diese Nistmöglichkeiten dringend bräuchten. Mit dem Anwachsen der sogenannten "westziehenden" spanischen Storchenpopulation und verschiedene Auswilderungsprojekte im Elsass und der Schweiz wuchs der Storchenbestand. Vor zwanzig Jahren besuchten dann vereinzelt Störche Südhessen. Und jeder Gast bekam sofort größte Aufmerksamkeit und Fürsorge. Und vor allem: Die modernen Störche flogen auf die von Menschenhand errichteten Nester auf Masten. Seit diesen Tagen kümmern sich viele engagierte Naturschützer um deren Wohl.


Für Rückfragen:
Bernd Petri, NABU-Landesarbeitsgruppe „Weißstorch“, Tel.: 0170-9033570
Klaus Hillerich, NABU-Landesarbeitsgruppe „Weißstorch“, Tel.: 06078-8836

Quellenangabe

Herausgeber: NABU Hessen (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar
Redaktion: NABU-Hessen Pressestelle, Berthold Langenhorst
Tel. 06441-67904-17 / Fax -29 | E-Mail: Presse@NABU-Hessen.de


In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Weißstorch im Aufwind

Mehr zum Weißstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=39527


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Seltene Gäste in der Saalbachniederung
Seltene Gäste in der Saalbachniederung
Seltene Gäste in der Saalbachniederung

18/19.12.2014

Kraniche rasten auf NABU-Flächen

Stuttgart –
Kraniche haben in den letzten Wochen die Saalbachniederung für sich entdeckt. Kleine Trupps mit jeweils 35 bis 50 Tieren haben den Schutz der NABU-Flachgewässer sogar genutzt, um dort zu übernachten. Die letzten sind gerade erst wieder weiter gezogen. „Kraniche sieht man zwar mittlerweile häufiger in hiesigen Gefilden“, sagt Franz Debatin vom NABU Hambrücken. „Eine kleine Sensation ist aber, dass die imposanten Vögel hier nicht nur eine Rast eingelegt, sondern gleich die Nacht verbracht haben.“

Beim NABU geht man davon aus, dass die Saalbachniederung
für die Kraniche aus zwei Gründen attraktiv ist: Die offene, unzersiedelte Wiesenlandschaft gewährt ihnen einen guten Überblick. Fressfeinde, aber auch Spaziergänger oder Reiter, durch die die sehr scheuen Tiere gestört würden, können schon von weitem ausgemacht werden. Zudem bietet ihnen die wechselfeuchte Überflutungszone am Saalbach einen sehr gut geeigneten Schlafplatz. „Diese Überflutungszone entstand durch eine Ausgleichsmaßnahme der Stadt Bruchsal auf Flächen des NABU“, erzählt Franz Debatin. „Es freut uns natürlich sehr, dass die Vögel auf ihrem Zug Richtung Winterquartier offensichtlich von dieser Flachgewässerzone profitieren, die wir schon seit sehr vielen Jahren betreuen.“ Das zeige einmal mehr, wie wertvoll die Flächen sind.

Angesichts ihrer Bedeutung für Wasservögel ist geplant,
das Areal im Rahmen des Großprojekts „Lebensader Oberrhein“ naturschutzfachlich weiter aufzuwerten. „Dass die Kraniche sich gerade diesen Schlafplatz ausgesucht haben, ist natürlich eine schöne Bestätigung für diese Entscheidung – vor allem aber für das, was die NABU-Aktiven hier vor Ort leisten“, betont Projektleiterin Dr. Katrin Fritzsch vom NABU-Landesverband Baden-Württemberg. In den kommenden Jahren sollen die Feuchtwiesen weiter entwickelt werden und so noch attraktiver für eine Vielzahl an Wasservögeln werden.

Der Zug der Kraniche gehört zu den besonders beeindruckenden Naturschauspielen,
ist für gewöhnlich aber vor allem im nördlichen Deutschland zu beobachten. Baden-Württemberg lag bisher nicht auf der Reiseroute der imposanten Tiere. Das scheint sich zu ändern. Mittlerweile sprechen Vogelexpertinnen und -experten bereits von einer „Südroute“. Denn schon seit einigen Jahren sind vermehrt Kraniche im südlichen Teil der Republik unterwegs. Traditionell sammeln sich die Tiere auf ihrem Weg von Skandinavien, aus dem Baltikum und Russland im Herbst an den großen Rastplätzen im Nordosten Deutschlands. Dort tanken sie Energie für die Weiterreise in ihre Winterquartiere. Bislang ziehen sie dann vorwiegend auf zwei Routen im Norden beziehungsweise Nordwesten über Deutschland hinweg in Richtung Frankreich, Spanien und nach Nordafrika.

Hintergrund: Biodiversitäts-Hotspot Oberrhein

Hotspots der Biodiversität im Bundesprogramm Biologische Vielfalt
sind Regionen mit einer besonders hohen Dichte und Vielfalt charakteristischer Arten, Populationen und Lebensräume. Bund und Länder haben in Deutschland 30 dieser Hotspots identifiziert. Das „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ fördert Naturschutzprojekte in diesen Hotspots. Das Projektgebiet umfasst den kompletten „Biodiversitäts-Hotspot Nördliche Oberrheinebene mit Hardtplatten“ zwischen Bingen und Iffezheim.
Weitere Informationen: www.biologischevielfalt.de/hotspots.html

Hintergrund: Projektstruktur „Lebensader Oberrhein – von nass bis trocken“

Da mit Baden-Württemberg (BW),
Rheinland-Pfalz (RLP) und Hessen drei Bundesländer Anteil am Projektgebiet haben, haben sich die NABU-Landesverbände RLP und BW zusammengeschlossen. Das Projektvolumen beträgt insgesamt rund fünf Millionen Euro. Die Kosten werden zu 75 Prozent vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit über das „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ und zu 15 Prozent vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und den Umweltministerien in Rheinland-Pfalz und Hessen getragen. Zehn Prozent der Kosten übernimmt der NABU selbst.
Weitere Informationen: www.lebensader-oberrhein.de

Quellenangabe

Herausgeber: NABU Baden-Württemberg (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Tübinger Str. 15, 70178 Stuttgart
Redaktion: NABU Baden-Württemberg - Pressestelle, Hannes Huber
Hannes.Huber@NABU-BW.de, Tel. 0711 / 966 72 - 16, Fax: 0711 / 966 72 - 33

12.12.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von

- Kranich

Mehr zum Kranich auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=21298


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Fischiges Lippenbekenntnis
Fischiges Lippenbekenntnis
Fischiges Lippenbekenntnis

18/19.12.2014

Nordseefisch ist vor der Politik nicht sicher
– das schließt der WWF aus den gestern Nacht beschlossenen Fangmengen für Fischbestände in Atlantik und Nordsee für 2015. Mehr als die Hälfte der Fangmengen setzten die Fischereiminister - teilweise deutlich - über den wissenschaftlichen Empfehlungen fest. Dies sei besonders empörend, da die Fischereiminister erstmals unter dem Gebot der reformierten Fischereipolitik handelten. Die Reform verlangt, die Praxis der Überfischung bis 2015 zu beenden, in erster Linie durch nachhaltige Fangmengen, die zunächst ein Anwachsen der Fischbestände auf eine gesunde Größe ermöglichen.

„Das Nachhaltigkeitsziel wurde über Bord geworfen.
Mit diesem blamablen Verhandlungsergebnis legen die Minister das Messer ans Herz der Reform“, kritisiert Karoline Schacht, Fischereiexpertin des WWF. „Die überfischten Bestände werden sich nicht erholen, wenn die Fangquoten das wissenschaftliche Maß überschreiten, gesunde Fischbestände sind aber letztlich die Grundlage für einen gesunden Fischereisektor.“

Wie nötig der Kurswechsel ist, zeigt der aktuelle Trend:
Im Atlantik und seinen angrenzenden Gewässern wuchs der Anteil überfischter Bestände von 39 Prozent in 2013 auf derzeit 41 Prozent, während der Anteil der Bestände „in sicheren biologischen Grenzen“ von 59 Prozent auf 55 Prozent zurückging. Weitere Rückschritte hat es gegeben beim Rückwurfverbot, das stufenweise ab 1. Januar in Kraft treten soll. Es sollte verhindern,  dass bereits gefangener Fisch wieder über Bord geworfen wird, weil der Fischer ihn nicht an Land bringen darf. Für eine Übergangsphase von zunächst einem Jahr werden Verstöße gegen das Verbot nicht als strafbar angesehen. „So fehlt Fischern jeder Anreiz, Beifang und Rückwürfe zu vermeiden und das Anlandegebot in die Praxis umzusetzen. Das ist Fischerreform light“, so Schacht weiter.



KONTAKT:

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

Mail: britta.koenig(at)wwf.de

Twitter: @koenigWWF


Quellenangabe

WWF

17. Dezember 2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Der Rhein soll seinen „Altarm“ zurückbekommen
Der Rhein soll seinen „Altarm“ zurückbekommen
Der Rhein soll seinen „Altarm“ zurückbekommen

17/18.12.2014

DBU fördert Gewässerschutz-Projekt der Stadt Mannheim mit 225.000 Euro

Mannheim.
Staudämme, Kanäle und Wehre für Schifffahrt, Wasserkraft und Bewässerung haben Europas Fließgewässer stark verändert. Flüsse sind nur noch selten durchgängig und von Auen und Feuchtgebieten getrennt. In Deutschland sind gerade mal zwei Prozent der Gewässer in ihrer Struktur unverändert. Laut dem Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Dr. Heinrich Bottermann, stellt die „Verbesserung der Gewässermorphologie, vor allem die Durchgängigkeit der Gewässer und der Schutz von Lebensräumen weiterhin eine große Herausforderung im Gewässerschutz dar.“ Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt die DBU fachlich und finanziell mit 225.000 Euro ein modellhaftes Renaturierungsprojekt der Stadt Mannheim. Ein ehemaliger Seitenarm des Rheins, der sogenannte Schlauchgraben im Südwesten der Stadt, soll wieder an den Fluss angebunden werden.

Verlandung und menschliche Eingriffe haben Schlauchgraben vom Hauptstrom abgeschnitten


„Über den jahrelangen Prozess der Verlandung und durch menschliche Eingriffe ist der Schlauchgraben vom Hauptstrom abgeschnitten worden. Eine Durchströmung ist gar nicht oder nur sehr eingeschränkt bei Hochwasser möglich, weil die Seiten des Schlauchgrabens durch Wege und Straßen gequert werden und der Anschluss an den Rhein fehlt“, sagt Projektleiter Thomas Kilian vom Fachbereich Grünflächen und Umwelt der Stadt Mannheim. Damit das Wasser wieder frei fließen kann und nicht mehr komplett aufgestaut wird, sollen Waldwege mittels Brücken über den Altarm geleitet werden, damit sie weiter passierbar bleiben. Kilian: „Letztendlich soll ein Durchstich zum Rhein erfolgen, um eine Wiederanbindung an den Hauptfluss herzustellen.“ Um die Ufer zu stabilisieren, würden Stahlwände errichtet. Auch für Kleinstlebewesen wie Bachflohkrebse und Eintagsfliegenlarven sei der Übergang in den Altarm dann wieder möglich.

Neuer Lebensraum für Kleinstlebewesen und Amphibien wie Frösche, Kröten und Molche


Die Maßnahmen sollen den Schlauchgraben auch für Amphibien wie Frösche, Kröten und Molche aufwerten, um ihren knapp gewordenen Lebensraum wieder zu erweitern. „Weil das Wasser nur bei hohem Wasserstand hindurchfließt, gelangen nicht zu viele Fische in den Seitenarm, die den Laich wegfressen würden. Dadurch haben die Amphibien eine gute Chance zum Überleben“, erklärt Dr. Volker Wachendörfer, DBU-Referent für Naturschutz. Die Maßnahmen würden den Zustand der Biotope eines sowohl für die Naherholung als auch für viele Artengruppen wichtigen Gewässers in unmittelbarer Nähe zu einer Großstadt erheblich verbessern.

Renaturierung erfordert vorübergehende Beeinträchtigungen - Baubeginn April 2015


Kilian weist darauf hin, dass dieser Prozess der Renaturierung nicht ohne Bagger und vorübergehende Beeinträchtigungen für die Menschen funktionieren kann. „Die Arbeiten werden voraussichtlich ab April kommenden Jahres beginnen. Auch wenn der Förderbescheid von der DBU, eine Umweltverträglichkeitsstudie und die wasserrechtliche Genehmigung bereits vorliegen, müssen noch die zuständigen politischen Gremien über den Antrag abstimmen, bevor er offiziell ausgeschrieben werden kann“, sagt Kilian.

Wiederanschluss von Altarmen: Gewässer-, Arten- und natürlicher Hochwasserschutz


Wachendörfer betont, dass die Wiederanbindung von Auengewässern und die Redynamisierung eines Fließgewässers wesentliche Aufgaben des Naturschutzes von überregionaler Bedeutung seien: „Der Wiederanschluss von Altarmen ist neben dem Fließgewässer- und Artenschutz ein wichtiges Instrument für einen am Naturschutz orientierten Hochwasserschutz.“ Ein Ziel dieser modellhaften Maßnahme soll außerdem sein, die gewonnenen Erkenntnisse und Methoden bundesweit auf andere Standorte mit vergleichbarer Ausgangslage zu übertragen.

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 31702): Pelin Yildiz, Medienteam Stadt Mannheim, Fachbereich Grünflächen und Umwelt, Telefon: 0621/293-4048


In der Aufnahme - © Stadt Mannheim


- Der Schlauchgraben, ein ehemaliger Seitenarm des Rheins im Südwesten Mannheims, soll wieder an den Fluss angebunden werden.



Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück

11.12.2014

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Bäume sind keine Supermodels
Bäume sind keine Supermodels
Bäume sind keine Supermodels

NABU: Staatswald ist zu jung, zu dünn und zu nackig

16/17.12.2014

Wetzlar –
„Bäume sind keine Supermodels“ fasst Mark Harthun die Kritik des NABU Hessen am Hessischen Staatswald zusammen. Anlässlich der im kommenden Jahr anstehenden Öko-Zertifizierung von neun staatlichen Forstämtern nach FSC-Standard hat der NABU in einer Stellungnahme Korrekturen der Wald-Bewirtschaftung eingefordert. Der Wald sei insgesamt „zu jung, zu dünn und zu nackig“. Die Bäume würden zu früh gefällt und ganze Bestände viel zu schnell abgeräumt. Buchen würden schon mit 140 Jahren geschlagen, könnten aber eigentlich 300 Jahre alt werden. „Die zweite Lebenshälfte fehlt in unseren Wäldern fast völlig und mit ihr all die Arten, die in und auf alten Bäumen leben“, so Harthun. Die NABU erwartet von der Landesregierung, die FSC-Verpflichtung zur Einrichtung von ungenutzten Naturwäldern mit einer Mindestgröße von 100 Hektar auf 5 Prozent der Waldfläche einzuhalten.

Nur auf 0,6 Prozent des hessischen Staatswalds finden sich laut NABU noch wertvolle Buchenbestände, die älter als 180 Jahre sind. „Nackig“ seien zudem viele Wälder, die in der Statistik noch als „Altholzbestände“ aufgeführt würden. Auf diesen weitgehend abgeernteten Flächen seien in Wirklichkeit nur noch 20 bis 30 Prozent alter Bäume vorhanden. „Solche Wälder erinnern mancherorts eher an eine Savanne als an einen Wald“, so Harthun. „Zu dünn“ sei der Wald, da nur knapp 1 Prozent des Holzvorrates aus Bäumen mit einem Durchmesser von mehr als 90 Zentimetern bestehe, so Harthun. Der NABU wünscht sich einen Wald mit „echten Kerlen“: Beeindruckende Baumriesen, die mit den Nestern großer Vögel wie Schwarzstorch, Rotmilan oder Wespenbussard den Waldspaziergang zum unvergesslichen Naturerlebnis geraten lassen. Bäume, die Spechten eine Heimstatt geben und in deren Höhlen Nachmieter wie Haselmäuse, Siebenschläfer oder Fledermäuse ihre Jungen großziehen können. Und die sogar nach ihrem Umfallen noch ein attraktives Baumhöhlen-Quartier für die scheue Wildkatze bieten.

Der NABU fordert, die Ernte reifer Bäume über einige Jahrzehnte zu strecken, um möglichst lange den Charakter alter Wälder zu erhalten und einige Bäume stämmig werden zu lassen. Erreichen ließe sich dies durch eine Vorgabe, innerhalb von zehn Jahren nur maximal 30 Prozent des Holzvorrates zu ernten – so, wie es im Staatswald von Baden-Württemberg bereits praktiziert werde. Nur auf diese Weise ließe sich die Umwandlung von Altersklassen- hin zu Dauerwäldern realisieren, die das Land Hessen in seiner Richtlinie für die Bewirtschaftung des Staatswaldes (RiBeS) eigentlich anstrebe. Es gelte, auch bei der Vermarktung das Besondere an alten Bäumen herauszustellen: Nur in alten Bäumen bilde sich das rötliche und grobgemaserte Kernbuchenholz heraus, das Möbeln ein besonderes Ambiente verleihe. Bisher setzten Sägewerke allerdings fast ausschließlich auf junges helles Buchenholz und drängten darauf, Buchen schon möglichst früh zu fällen. „Das Land sollte eine effektive Vermarktungsstrategie für Kernbuchenholz entwickeln“, so Harthun.

Bei der Anzahl von naturschutzfachlich wertvollen Altbäumen sieht der NABU einen enormen Nachholbedarf. In FSC-zertifizierten Wäldern müssen mindestens zehn „Habitatbäume“ pro Hektar ausgewiesen werden. „Habitatbäume“ sind gekennzeichnete Bäume, die uralt werden dürfen und damit vielen seltenen Tier- und Pilzarten einen Unterschlupf bieten. „Bislang sieht Hessen-Forst in einer Naturschutzleitlinie nur 0,5 solcher Bäume pro Hektar vor“, so Harthun. Ein großer Schritt zur Verbesserung des Wald-Naturschutzes sei zudem die Vorgabe des Öko-Siegels, Naturwaldflächen mit einer Mindestgröße von jeweils 100 Hektar einzurichten. Zwar habe das Land im letzten Jahr rund 3.000 nutzungsfreier „Kernflächen“ benannt, davon seien jedoch mehr als die Hälfte gerade mal zwei bis drei Fußballfelder groß. „Mit solchen kaum sichtbaren Kleinstflächen ist effektiver Naturschutz nicht zu machen“, erklärt Harthun.

Großen Nachholbedarf sieht der NABU auch beim Management der laut FSC-Regeln
„besonders schützenswerten Wälder“, insbesondere der Europäischen Schutzgebiete NATURA 2000. Hier gebe es meist noch nicht einmal Aktionspläne. Und wenn, dann richteten sich solche Pläne primär nach den forstlichen Bewirtschaftungszielen und nicht nach dem Schutz der biologischen Vielfalt, so Harthun. So gehe die Naturschutzleitlinie von Hessen-Forst einfach davon aus, dass innerhalb und außerhalb der NATURA 2000-Gebiete die gleichen Naturschutz-Standards gültig seien. „Damit wird der europäische Naturschutz im Wald ad absurdum geführt“, so Harthun.

Der NABU fordert vom Land eine „Charme-Offensive“ für die FSC-Zertifizierung. In den letzten Jahren hätten zahlreiche Städte und Gemeinden beim NABU um Rat gefragt, wie sie ihren Kommunalwald ökologisch zertifizieren lassen könnten. Das Land müsse die Kommunen künftig besser beraten und zu einer Beteiligung an einer FSC-Gruppenzertifizierung ermuntern. Auch müssten ehrenamtlicher Bürger bei den forstlichen Planungen stärker eingebunden werden. In Hessen werden derzeit die staatlichen Forstämter Burgwald, Hanau-Wolfgang, Herborn, Langen, Nidda, Schlüchtern, Weilburg, Weilmünster und Wettenberg nach den Richtlinien des FSC zertifiziert.


Für Rückfragen:
Mark Harthun
Naturschutzreferent
Tel. 06441-67904-16

Mehr Informationen zum Naturschutz im Wald

- www.nabu.de/themen/wald/naturschutzimwald


Quellenangabe


Herausgeber: NABU Hessen (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar
Redaktion: NABU-Hessen Pressestelle, Berthold Langenhorst
Tel. 06441-67904-17 / Fax -29 | E-Mail: Presse@NABU-Hessen.de


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In der Aufnahme von Albert Meier

- Mehr Totholz muss in den Wald ... der Staatswald macht da keine Ausnahme


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Staudammpläne: Verfahren gegen Mazedonien
Staudammpläne: Verfahren gegen Mazedonien
Staudammpläne: Verfahren gegen Mazedonien

16/17.12.2014

Europäische Naturschutzkonvention untersucht Wasserkraftwerke im Mavrovo Nationalpark


Gemeinsame Presseinformation von Riverwatch, EuroNatur,


Eco-sense und Front 21/42 vom 9.12.2014


Skopje, Straßburg, Wien, Radolfzell.
Unter der Berner Konvention wird ein Verfahren gegen Mazedonien wegen des geplanten Baus von Wasserkraftwerken im Mavrovo Nationalpark eingeleitet. Eine Expertengruppe der Berner Konvention wird 2015 die geplanten Kraftwerke vor Ort unter die Lupe nehmen und prüfen, ob diese Projekte der Berner Konvention zur Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume widersprechen. Das gab nun der Ständige Ausschuss ("Standing Committee") der Berner Konvention nach der Sitzung am 2.12. in Straßburg bekannt.  Bis zur Klärung der Sachlage sollen die Wasserkraftprojekte nicht forciert werden.

Dieser Schritt ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“. EuroNatur und Riverwatch haben die internationale Kampagne gemeinsam mit Partnern aus den Balkanländern ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Balkanflüsse vor dem Generalangriff der Wasserbaulobby zu bewahren.  Die geplanten Staudämme im Mavrovo Nationalpark sind Teil einer wahren Staudammflut, die derzeit den Flüssen auf der Balkanhalbinsel drohen.

Das Eingreifen der Berner Konvention ist eine wichtige Unterstützung der Bemühungen im Kampf gegen die Zerstörung des Mavrovo Nationalparks und es ist auch ein Wink mit dem Zaunpfahl für die EBRD und die Weltbank, sich endlich aus diesen Projekten zurückzuziehen. Der Mavrovo Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparke Europas. Mazedonien plant hier den Bau von 18 Wasserkraftwerken, darunter die beiden Großprojekte Boskov Most – finanziert durch die EBRD – und Lukovo Pole, welches die Weltbank finanzieren will. Die Projekte wurden weitgehend ohne angemessene Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) geplant. 16 weitere Wasserkraftprojekte sollen völlig ohne UVP vorbereitet werden, da nach mazedonischem Recht für Projekte bis zu einer Kapazität von 5MW eine solche Prüfung nicht erforderlich ist. Die geplanten Eingriffe gefährden das Überleben einer der seltensten Katzen Europas, des in Mavrovo heimischen und stark bedrohten Balkanluchses.

“Die plötzliche internationale Aufmerksamkeit des Standing Committees der Berner Konvention sollte den mazedonischen Behörden deutlich machen, dass diese Projekte aufgrund vieler problematischer Aspekte nicht wie geplant durchgesetzt werden können“ sagt Ana Colovic Lesoka, die den Fall "Mavrovo" am 2.12. vor dem Standing Committee präsentiert hatte.

Nach einer Begutachtung vor Ort wird das zuständige Expertenteam der Berner Konvention Empfehlungen erarbeiten, die von Mazedonien einzuhalten sind. „Wenn Mazedonien die Empfehlungen umsetzt, so wird das Verfahren eingestellt. Widersetzten sich die Behörden jedoch, kann das Standing Committee andere Mittel vorschlagen, um diese kritische Situation zu lösen“ erklärt Aleksandra Bujaroska von der mazedonischen OrganisationFront 21/42. „Die Aufmerksamkeit des Europarats in solchen Fällen hat in der Vergangenheit schon in mehreren Ländern zu drastischen Änderungen der ursprünglichen Pläne von Regierungen geführt. Eine ähnliche Wirkung ist auch in Mazedonien zu erwarten“, so  Bujaroska weiter.



Hintergrundinformationen:

   Mehr zu der Entscheidung des Standing Committees auf Seite 12: List of Decisions and Adopted Texts

   Berner Konvention: Das "Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume" (Berner Konvention) wurde 1979 ins Leben gerufen. Die Ziele der Konvention sind die Schaffung eines Mindestschutzes für die meisten wildlebenden Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume, sowie der strikte Schutz für eine gewisse Anzahl besonders bedrohter Tier- und Pflanzenarten, vor allem wandernder Tierarten. www.coe.int/t/dg4/cultureheritage/nature/Bern/default_en.asp

   Mehr zu den geplanten Staudämmen im Mavrovo Nationalpark


Interviewpartner:

Ana Colovic Lesoka, CSO Eko-svest, ana@bankwatch.org, +38972726104
Aleksandra Bujaroska, CSO Front 21/42, aleksandra.bujaroska@front.org.mk,  +38978433713
Ulrich Eichelmann, Riverwatch, ulrich.eichelmann@riverwatch.eu, +43 6766621512
Romy Durst, EuroNatur, romy.durst@euronatur.org, +49 7732 92 72 0


Quellenangabe

Euro Natur
09.12.2014


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Nilgans

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Exoten-Boom stoppen
Exoten-Boom stoppen
Exoten-Boom stoppen

16/17.12.2014

Strengere Regeln für Wildtierhaltung

Berlin –
Tier- und Naturschutzverbände fordern die Bundesregierung auf, die Privathaltung von Wildtieren strenger zu regeln, so wie es im Koalitionsvertrag angekündigt wurde. Deutschland ist Europas Drehscheibe für den Handel mit exotischen Tieren wie Schlangen und Echsen. Dies zeigt sich auch am kommenden Samstag, wenn in Hamm/Nordrhein-Westfalen die weltgrößte Reptilienbörse stattfindet, wo Wildtiere zu Tausenden verramscht werden.

Ein Krokodil, ein Äffchen oder eine Giftschlange: Möglichst außergewöhnlich soll ein Haustier heute sein. Doch was das Ego des Besitzers schmückt, bedeutet für viele Wildtiere in Gefangenschaft ein langes Leid und eine Bedrohung für die Wildbestände mancher Arten in den Herkunftsländern. Viele Arten sind für die Heimtierhaltung nicht geeignet. Weil der Exoten-Boom in Deutschland immer mehr Probleme mit sich bringt, einigte sich die schwarz-rote Bundesregierung vor mehr als einem Jahr darauf, die Haltung und den Handel mit exotischen Tieren einheitlich zu regeln. Importe von Wildfängen in die EU sollen ebenso verboten werden wie gewerbliche Wildtierbörsen in Deutschland.

Tier- und Naturschützer begrüßen diese Pläne. „Doch es hapert an der Umsetzung“, berichtet Per Fiesel, Präsident des Landestierschutzverbandes NRW. „Nach über einem Jahr ist immer noch nichts passiert. Weiterhin werden Arten verkauft, die gefährlich sind, als Heimtier völlig ungeeignet oder aus freier Wildbahn stammen. Flughunde, Krokodile, Chamäleons - das Artenspektrum ist unglaublich“.

Vorbild Belgien und Niederlande
Die Tier- und Naturschutzverbände empfehlen, dem Modell Belgiens und der Niederlande zu folgen. Dort regelt eine Positivliste, dass nur die Arten gehalten werden dürfen, die als Heimtiere wirklich geeignet sind. Erlaubt sind nur Tierarten, die ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden können und weder eine Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier, noch für die heimische Natur darstellen. „Gerade Wildtiere haben besonders hohe Haltungsansprüche, die in Privathand schwer zu erfüllen sind“, sagt Sandra Altherr von Pro Wildlife. Terrarien, Zubehör und Strom kosten viel Geld. Allzu oft werden die Halter dieser Tiere schnell überdrüssig: Immer öfter landen exotische Tiere in der freien Natur oder in Tierheimen, die jedoch mit der Pflege oft überfordert sind.

Wildfänge: Aus der Natur ins Terrarium
Für den Exoten-Boom in Europa werden Tierbestände in Asien, Afrika und Lateinamerika geplündert. Händler verkaufen in Deutschland unzählige wild gefangene Reptilien, Amphibien, Fische und Säugetiere an Privatleute – sogar bedrohte oder gefährliche Arten und teilweise illegal. „Den Reibach machen einige wenige Händler – auf Kosten der Natur“, kritisiert Laura Zodrow von Animal Public.

„Hierzulande ist es streng verboten,
ein Tier aus der Wildnis einzufangen, um es in einen Käfig oder ein Terrarium zu setzen - ob das Tier bedroht ist oder nicht. Wir müssen verhindern, dass Wildbestände außerhalb der EU für den hiesigen Markt geplündert werden“, so Friederike Scholz vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). „Als wichtiger Absatzmarkt steht Deutschland hier besonders in der Verantwortung.“

Das Terrarium als Arche Noah?
Halter exotischer Tiere argumentieren oft, sie würden mit ihrem Hobby einen Beitrag zum Artenschutz leisten. Naturschützer widersprechen: „Es nützt dem Artenschutz nicht, wenn bedrohte Arten hier in Deutschland in privaten Käfigen und Terrarien gezüchtet werden. Sie müssen in ihren Herkunftsländern geschützt werden“, sagt Tom Kirschey vom Naturschutzbund Deutschland (NABU). „Freigekommene oder ausgesetzte exotische Heimtiere können zudem eine Gefahr für heimische Arten werden“.

Die Deutschen wollen keine Wildtierimporte
Eine Umfrage der GfK im Auftrag von PETA zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen den Wildtierhandel einschränken will: 95,5 Prozent sind für ein Einfuhrverbot von exotischen Tieren, die in der Natur gefangen wurden. 89,1 Prozent sprechen sich für ein Verbot von gewerblichen Wildtierbörsen aus, auf denen zum Beispiel Reptilien gehandelt werden.

Zehn deutsche Tier- und Naturschutzverbände hatten bereits im März diesen Jahres in einem gemeinsamen Positionspapier an die Bundesregierung appelliert, den Koalitionsvertrag zügig umzusetzen: Animal Public, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bund gegen den Missbrauch der Tiere, Deutscher Tierschutzbund, Menschen für Tierrechte, Naturschutzbund Deutschland (NABU), People for the Ethical Treatment of Animals (PETA), Pro Wildlife, The Eurogroup against Birdcrime und Vier Pfoten.

Für Rückfragen:
Dr. Sandra Altherr, Pro Wildlife e.V., Tel. +49 (0) 89 81299 507, sandra.altherr@prowildlife.de



Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500



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Artenschutz in Franken®



In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Es müssen ja nicht gerade Löwen sein ....


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Engagement für unsere Kinder und Enkelkinder
Engagement für unsere Kinder und Enkelkinder
Entscheidend ist das Handeln- Schöpfung lebendig bewahren!

15/16.12.2014

Kooperationsprojekt zur Erhaltung und Optimierung urbaner Lebensräume für den Turmfalken läuft an.

Welterbe Bamberg/Ofr
.Die Herausforderungen die vor "ihnen" und "uns" liegen werden immens sein.

Artenschutz in Franken®, Pfarrgemeinde St.Wolfgang, Hit-Umweltstiftung, Robert Bosch GmbH, Wunderburg Verein e.V. , Kindergarten St. Gisela, "Der Grüne Gockel" das Erzbistum Bamberg, sowie das Umweltamt der Stadt Bamberg sind die Projektpartner. Ferner wird das auf breiter Basis gründende Projekt von der Christlich Sozialen Union (CSU), dem Bamberger Bürgerblock (BBG), der Grünen Alternativen Liste (GAL), den Freien Wählern (FW) und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) unterstützt.

Zeit unsere Kinder an die Hand zu nehmen um sie darauf vorzubereiten welche Lösungsansätze zu finden sind. Denn es wird darauf ankommen alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen mit uns in die Zukunft zu führen. Seit vielen Jahren engagiert sich Artenschutz in Franken® in diesem Sinn.

Ein neuerliches Projekt
das konkreten Artenschutz und erlebbare Umweltbildung beinhaltet setzen wir derzeit mit unseren Projektpartnern  im Welterbe Bamberg um.

In den kommenden Wochen und Monaten
werden wir, auf breiter Basis gründend, ein Projekt initiieren welches dazu beitragen wird, wieder mehr "Leben in unsere Stadt" und mehr "Wissen über unsere Umwelt" zu ermöglichen.

Begleiten Sie uns auf diesem Weg
..hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken® ... im Sinne uns nachfolgender Generationen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=62679

UN Klimagipfel endet mit herber Enttäuschung
UN Klimagipfel endet mit herber Enttäuschung
UN Klimagipfel endet mit herber Enttäuschung

15/16.12.2014

Nahezu alle wichtigen Entscheidungen bis 2015 vertagt

Der UN-Klimagipfel in Lima erfüllt nicht die in ihn gesetzten Erwartungen.
Trotz Verlängerung konnten keine entscheidenden Schritte in Richtung des geplanten Weltklimaabkommen in Paris gegangen werden. „Es gibt keinen Grund die Sektkorken knallen zu lassen. Leider schreitet der Kimawandel viel schneller voran als die Politik. Die Verhandlungen der letzten Tage haben gezeigt, wie groß die Differenzen zwischen vielen Ländern noch sind und dass der Weg nach Paris sehr steinig sein wird,“ sagt Regine Günther, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik des WWF Deutschland.

Ein Hauch von Optimismus hatte zu Beginn
der diesjährigen Uno-Klimakonferenz in der Luft gelegen, dank der größten Klimaschutzdemo aller Zeiten im Herbst und den erfreulichen Ankündigungen von China und den USA. Doch für den dringend nötigen Durchbruch hat das nicht gereicht: „Die positive Klimaschutz-Dynamik ist in Lima festgefroren worden“, so Günther.

Besonders enttäuschend ist, dass kein wirksamer Prozess verabredet wurde,
damit alle Länder umgehend mehr Klimaschutz betreiben. Doch wenn wir gefährliche Erwärmung von über 2 Grad verhindern wollen, müssen die globalen Emissionen vor 2020 ihren Höchststand erreichen. Es ist bitter, dass auch in Lima keine Anforderungen an die Länder gestellt werden, schnell zu handeln.

In Paris soll in einem Jahr das neue globale Klimaabkommen unterzeichnet werden.
Dazu sollten alle Länder melden, wie stark sie ihre Treibhausgas-Emissionen mittelfristig reduzieren. Doch das dringend benötigte einheitliche Reportingformat wurde auch in Lima nicht festgelegt. Eine Vergleichbarkeit in den Beiträgen ist deshalb nicht möglich.

„Die Lima Konferenz war eine Verschwendung von Zeit und Energie.


Mit solchen Beschlüssen werden wir den Klimawandel nicht eindämmen. Wir brauchen dringend Signale und politische Rahmensetzungen, die Investitionen in fossile Energien stoppen und zu größerer Investitionssicherheit für klimaverträgliche Energien sorgen. Und wir brauchen Regierungschefs und Umweltministerinnen, die bereit sind, endlich ihren Worten auch Taten folgen zu lassen“, so Günther.

   KONTAKT


   Sylvia Ratzlaff

   Pressestelle WWF

   Tel: 030/ 311 777 467

   sylvia.ratzlaff(at)wwf.de



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WWF
14. Dezember 2014


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In der Aufnahme von Johannes Rother

- sieht skeptisch in die Zukunft ... der Uhu ...

Mehr zum Uhu auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22644


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Grüne Mosaikjungfer im Klimawandel
Grüne Mosaikjungfer im Klimawandel
Grüne Mosaikjungfer im Klimawandel – nichts geht ohne Krebsschere

15/16.12.2014

  •    Neue BfN-Veröffentlichung zeigt hohe Risiken für das Schutzgebietsnetz Natura 2000 durch den Klimawandel

Bonn.
Der Klimawandel wird zu erheblichen Veränderungen der Biodiversität weltweit und in Deutschland führen. Eine neue vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) herausgegebene Studie der Universität Bayreuth zeigt mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf die geschützten Lebensräume und Arten in deutschen Natura 2000-Gebieten. Dabei werden Arten besonders bedroht, die in ihrem Lebenszyklus eng an andere Arten gebunden sind oder die nur über geringe Möglichkeiten zur Ausbreitung verfügen.

Ein Beispiel dafür ist die Grüne Mosaikjungfer - (Aeshna viridis). Diese Libellenart ist für ihre Eiablage von der Krebsschere, einer weiß-blühenden Wasserpflanze, abhängig. Für beide Arten werden bis zum Jahr 2050 deutliche Verluste an ihren südlichen Verbreitungsgrenzen, die durch Deutschland verlaufen, prognostiziert (Ensemble-Modellierung mit dem Klimamodell HadCM3 und dem Klimaszenario A2 des Weltklimarates). Hingegen soll es zu Zugewinnen im Norden, z.B. in Skandinavien, kommen.

Dabei fallen die prognostizierten Verluste deutlich höher und die möglichen Zugewinne deutlich geringer für die Grüne Mosaikjungfer als für die Krebsschere aus. Ein Trost: Einige Teile der potenziellen zukünftigen Verbreitung der Libelle würden auch von der Krebsschere weiterhin abgedeckt werden und sie würde voraussichtlich nicht ganz aus Deutschland verschwinden. Jedoch würde sich das gemeinsame Verbreitungsgebiet beider Arten deutlich verringern.

In der jetzt veröffentlichten Studie werden mit Hilfe von umfangreichen Literaturauswertungen sowie Verbreitungsmodellen für ausgewählte Tierarten die Auswirkungen des Klimawandels auf das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 abgeschätzt. Erstmals erfolgt dabei auch eine Abschätzung für die Lebensraumtypen. Die Modelle konnten dabei exemplarisch durch die Berücksichtigung biotischer Interaktionspartner sowie Ausbreitungsdistanzen der Arten weiterentwickelt werden. Die Bedeutung biotischer Interaktionen für die Reaktion von Arten auf den Klimawandel konnte auch durch Analyse von Daten aus Feldexperimenten an der Universität Bayreuth belegt werden. "Die Ergebnisse der vom BfN geförderten Studie erhärten die deutlich zunehmende Bedeutung des Klimawandels für den Wandel von Biodiversität und Ökosystemen. Die Reaktionen einzelner Arten und erst recht Lebensgemeinschaften sind bisher aber erst in Ansätzen erforscht. Trotz dieser Unsicherheiten muss der Naturschutz bereits heute proaktiv handeln und geeignete Strategien für die kommenden Jahrzehnte entwickeln. wie etwa die Etablierung von effektiven Biotopverbundsystemen, die gefährdeten Arten Wanderungsmöglichkeiten eröffnen. Die Ergebnisse der Studie liefern dazu eine wertvolle Grundlage," bewertete BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel die Ergebnisse.

Bezug
Die Schrift kann über den BfN-Schriftenvertrieb im Landwirtschaftsverlag Münster-Hiltrup, Ihren Buchhändler oder den Internetbuchhandel bezogen werden. ISBN 978-3-7843-4037-1

Bundesamt für Naturschutz, Bonn - Bad Godesberg 2014: 484 Seiten Preis 38,00 EUR (mglw. zzgl. Versandkosten)


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
9.12.2014


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In der Aufnahme von Christian Dreifert


- Bitte nicht verwechseln:

Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)    und     Grüne Mosaikjungfer (Aeshna viridis)


Als eine der häufigsten Groslibellen des Steigerwaldes dürfen wir die Blaugrüne Mosaikjungfer [- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=21332] erleben.

Blaugrüne Mosaikjungfern erreichen eine Körperlänge von bis zu 8 Zentimetern. Mit einer Flügelspannweite von fast 10 Zentimetern wird die Größe dieser wundervollen Libelleart deutlich.

Weibliche Tiere
zeigen sich in einer grünlich-schwarzen, männliche Tiere zeigen sich ähnlich gefärbt, bilden jedoch blaue Farbeinschlüsse aus.Das Jahr der Blaugrünen Mosaikjungfer beginnt im oberen Steigerwald etwa im Juni / Juli jeden Jahres. Stillgewässer in welcher Form auch immer sind der bevorzugte Lebensraum dieser Spezies.

Die Eiablage erfolgt im August oder September,
wobei die Weibchen ihre Eier meist an / in Pflanzenteile an / in Gewässern platzieren. Im darauf folgenden Jahr schlüpfen die überwinternden Larven , welche dieses Stadium über weitere drei Jahre aufrecht erhalten, bevor die Wandlung zur fertigen Libelle stattfindet.

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Wenn Rosen im Dezember blühen ....
Wenn Rosen im Dezember blühen ....
Wenn Rosen im Dezember blühen .... deutliche Zeichen des Klimawandels

15/16.12.2014

Österrreich.
Bei mir zu Hause blühen die verschiedensten Rosen, auch die Forsythie beginnt zu blühen. Dies schreibt uns Walter Mitterhuber aus Österreich.

"Verrückt oder doch schon ganz normal".


Gestern bin ich wieder mit dem Rasentraktor ausgefahren, wobei mir doch einige ganz verwundert zusahen was "Der" da wohl macht. Also ich lüfte mein Geheimnis ... mir ist es wichtig das ich eine Kontrolle bei den Wühlmäusen habe um gleich darauf reagieren zu können.

Aber ebenso wichtig ist es mir das Tag und Nachtgreife die Mäuse auch sehen, denn das Futter der Wiesen ist bereits so angewachsen das es schwierig für sie ist ihre Beute auch auszumachen. Doch seit geraumer Zeit zeigen sich auch die Greifvögel immer seltener ...

Autor
Walter Mitterhuber

In der Aufnahme von Walter Mitterhuber - Artenschutz in Franken®

- Bühen bereits im Dezember .. die Rosen


Themenheft zu Naturkatastrophen
Themenheft zu Naturkatastrophen
Neues Natur und Landschaft-Themenheft zu Naturkatastrophen

15/16.12.2014

  •        Zahl der Naturkatastrophen infolge des Klimawandels nimmt zu
  •        Vorbeugende Naturschutzmaßnahmen können Katastrophenausmaß mildern
Bonn. Das aktuelle Themenheft der Fachzeitschrift "Natur und Landschaft" setzt sich mit der zunehmenden Zahl an Naturkatastrophen infolge des Klimawandels auseinander. Die Beiträge zeigen, dass der Klimawandel und die damit verbundenen Zunahme an Naturkatastrophen den Naturschutz vor völlig neue Herausforderungen stellt.

Dazu erklärt die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Beate Jessel: "Der klassische Naturschutz war bisher überwiegend reaktiv und auf Erhalt der bestehenden Natur ausgerichtet. Jetzt drängen aber die Geschwindigkeit und das Ausmaß von Wirkungen des Klimawandels auf eine stärkere proaktive Herangehensweise. Der Naturschutz muss künftig stärker den Wandel und die Veränderungen in seine Konzepte integrieren, er kann aber auch maßgebliche Beiträge leisten, um das Ausmaß von Naturkatastrophen zu mindern oder sie sogar zu verhindern."

Mehr zum Thema
auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=71275

In der Aufnahme von Albert Meier


- Sturmschäden im wald


Energiewende: Wissenschaftler ermutigen zur ganzen Wahrheit.
Energiewende: Wissenschaftler ermutigen zur ganzen Wahrheit.
Presseinformation

Energiewende: Wissenschaftler ermutigen zur ganzen Wahrheit.

14/15.12.2014

In der ZEIT konzedierte der Regierungsvertraute Dr. Patrick Graichen (Think Tank AGORA Energiewende), dass man sich bei der Energiewende „geirrt“ habe. Wissenschaftler weisen auf weitere fundamentale Irrtümer hin.


Berlin, 12. Dezember 2014

In einem Artikel in der ZEIT vom 4.11.14 wird ein „schmutziges Geheimnis“ der Energiewende-Politik gelüftet: Die Tatsache, dass der subventionierte Ausbau von Windkraft und Photovoltaik den CO2-Ausstoß erhöht und dem vorgeblichen Klimaschutz einen Bärendienst erweist. Dr. Patrick Graichen, Vordenker dieser Politik und einflussreicher Berater, gibt in jenem Artikel vor, dass man einem „kollektiven Irrtum“ unterlegen sei.

VERNUNFTKRAFT.
hat sich daher mit einem offenen Brief an Dr. Graichen gewendet, um die ökologischen und ökonomischen Folgeschäden weiterer fundamentaler Irrtümer abzuwenden.

Im Einzelnen:

  • Die von Agora aufgestellte These, dass sich Windkraft und Photovoltaik „gut ergänzen“ sei unzutreffend;
  • Die der gegenwärtigen Politik implizit zugrunde gelegte Prämisse, dass ein weiterer Ausbau zu einer Glättung der Einspeisung führt und damit Probleme entschärft, sei mathematisch widerlegt;
  • Die politisch gehegte Hoffnung, mittels Power-to-Gas das Speicher-problem lösen zu können, sei offenkundige Illusion;
  • Selbst in einem hypothetischen europäischen Verbundnetz sei eine Grundlastdeckung mittels Windkraft mathematisch ausgeschlossen.

Die Wissenschaftler verschiedener Disziplinen weisen darauf hin, dass der fortgesetzte Versuch, physikalische Gesetze zu überlisten, extreme ökonomische und auch ökologische Kosten verursache. So werde im Zuge des Windkraftausbaus in zunehmendem Ausmaß Wald zerstört. Vor dem Hintergrund, dass Wald vielfältige ökologische Funktionen erfülle und zudem Kohlenstoffspeicher sei, könne bei der Energiewende von Ökologie nicht die Rede sein.

Der Brief inklusive Belege bezüglich der aufgedeckten Irrtümer ist unter
www.vernunftkraft.de/irrtuemer einsehbar.


Quellenangabe

Für Rückfragen: Dr. Karl-Heinz Glandorf, presse@vernunftkraft.de, Tel.: 0791 41644, mobil 0176 96885794
Internet: www.vernunftkraft.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Bleibt die Artenvielfalt auf der Strecke ... Weißstörche im Flug .. www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=39527


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Schornsteinfeger aus Franken
Schornsteinfeger aus Franken
Aphantopus hyperantus, Schornsteinfeger, Brauner Waldvogel

14/15.12.2014

Franken
. Einer unserer „resistentesten“ Schmetterlingsarten gegenüber der Flächeneutrophierung ist der Braune Waldvogel. Doch auch dieser mit etwa 4 Zentimeter Flügelspannweite kleine Falter wird vielerorts seltener.

Seine Flugzeit sind die Monate Mai / Juni bis Anfang / Mitte September.

Auf unseren Magerwiesen und den angrenzenden Waldrainen können wir neben dem Falter auch die Raupe und die Gelege regelmäßig erkennen.

In der Aufnahmen von Albert Meier

- Was für ein "flotter Feger" .. der Braune Waldvogel ..  ...


Mehr zum Brauner Waldvogel auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=23826

Steigerwald - Neue Berichte ....
Steigerwald - Neue Berichte ....
Schar der Steigerwald-Demonstranten blieb überschaubar

14/15.12.2014

Die Nationalpark-Freunde Steigerwald
haben am Freitag in Nürnberg beim Parteitag der CSU demonstriert. Sie wollten der CSU zeigen, dass die "Mehrheit der Menschen in der Region die Einrichtung eines fränkischen Nationalparks" befürwortet.

An der Demonstration am Rande des CSU-Parteitages
in Nürnberg nahmen jedoch nur rund ein Dutzend Demonstranten teil. Der Verein Nationalpark Steigerwald hatte zu der Demo aufgerufen. Nach eigenen Angaben zählt der im Sommer 2014 gegründete Verein mittlerweile 1000 Mitglieder.

Mehr zum Thema auf in Franken


- www.infranken.de/regional/hassberge/Schar-der-Steigerwald-Demonstranten-blieb-ueberschaubar;art217,893326



Kreistag Haßberge setzt auf Arbeitsgruppe

14/15.12.2014

Das Kommunalparlament
im Kreis Haßberge befürwortet die eingeschlagene Richtung in Sachen Steigerwald. Eine Studie soll helfen, die Weichen endlich richtig zu stellen. Die Kommunalpolitiker fordern eine sachliche Diskussion.

Mehr zum Thema auf in Franken

- www.infranken.de/regional/hassberge/Kreistag-Hassberge-setzt-auf-Arbeitsgruppe;art217,888822

In der Aufnahme (2013) von Jürgen Senger


- Steigerwald - Winter ...


Herdenschutz in Wolfsgebieten
Herdenschutz in Wolfsgebieten
Herdenschutz in Wolfsgebieten

14/15.12.2014

Rückkehr des Wolfs: WWF setzt auf Dialog mit Nutztierhaltern. / Neue Informationsbroschüre veröffentlicht.

Die Wiederbesiedlung Sachsen-Anhalts
durch Wölfe stellt vor allem die Nutztierhalter vor neue Herausforderungen. Nutztiere wie bspw. Schafe und Ziegen können zu einer leicht verfügbaren Beute werden, wenn sie nicht entsprechend geschützt sind. Um Konflikte auszuräumen und zu vermeiden setzt die Naturschutzorganisation WWF sowie das Land Sachsen-Anhalt weiterhin auf einen Dialog und will Nutztierhalter in Sachsen-Anhalt mit einer neuen Informationsbroschüre zum Thema Wolf unterstützten.

„Der Wolf stellt vor allem die Nutztierhalter
erst einmal vor neue Herausforderungen. Der WWF will helfen, diese  zu meistern und zwar im besten Sinne für Mensch und Tier“, erklärt Yvette Krummheuer, WWF-Projektleiterin Wolf Sachsen-Anhalt.

Damit die Betroffenen möglichst einfach und schnell praxisnahe Antworten zu den drängenden Fragen erhalten, gibt es jetzt eine Broschüre, die helfen soll, ein konfliktfreies Miteinander zu ermöglichen.  Es werden Präventionsmaßnahmen, Förderung von Zaunmaterial oder Entschädigungen von Rissen werden erläutert und die wichtigsten Ansprechpartner im Land Sachsen-Anhalt benannt.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=71253


In der Aufnahme von Johannes Rother

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=71253


Mehr zum Wolf auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23066

Jagd ist wichtig für den Artenschutz
Jagd ist wichtig für den Artenschutz
Jagd ist wichtig für den Artenschutz

14/15.12.2014

Internationales Forscherteam: Wald aus der Nutzung nehmen schadet der Artenvielfalt

Berlin.
Verbiss-Schäden an Bäumen sind am größten in Schutzgebieten. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena gemeinsam mit rumänischen Forschern festgestellt. Ihr Fazit: Das Ziel der nationalen Biodiversitätsstrategie, fünf Prozent des Waldes zu schützen und aus der Nutzung zu nehmen, werde zu einem Artenverlust führen.

Die Wissenschaftler betonen, dass Artenschutz nur im komplexen Zusammenhang mit der gesamten Fauna und Flora gesehen werden könne und bestätigen damit die Position des Deutschen Jagdverbands. „Die Strategie zum Erhalt der Baumartenvielfalt kann nur ‚Wald und Wild‘ heißen und die Jagd in Schutzgebieten grundsätzlich zulassen“, so DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Hans-Heinrich Jordan. Die Idee, dass Wolf, Bär und Luchs künftig in Deutschland die Rolle der Jäger übernehmen und für sinkende Reh- oder Hirsch-Bestände sorgen könnten, entkräfteten die Wissenschaftler: Der Wolf jage in Rumänien lieber Schafe auf Weiden als Rehe, Wildverbiss gebe es immer noch.

Die Studie des Max-Planck-Instituts legt den Schwerpunkt auf die Artenvielfalt bei Bäumen. „Artenvielfalt umfasst aber auch Tiere. Zum Schutz von Birk- und Auerwild, Großtrappe oder Sumpfschildkröte muss deshalb auch die Fangjagd auf Fressfeinde in Schutzgebieten möglich sein“, betonte Dr. Jordan. Die Forderung einiger Naturschutzverbände, Bejagungszeiten einzuschränken und Jagd aus Schutzgebieten zu verbannen, erweise dem umfassenden Artenschutz wohl eher einen Bärendienst, so Dr. Jordan.

Nach DJV-Informationen soll es im Bundesumweltministerium Überlegungen geben, weitere bundeseigene Flächen aus der Bejagung zu nehmen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Studie des Max-Plank-Instituts ist dies nicht nachvollziehbar.


Weitere Informationen:


DJV-Positionspapier zu Jagd in Schutzgebieten:


DJV-Positionspapier Fangjagd in Deutschland:


Pressemitteilung des Max-Plank-Instituts:


Studie in Englisch:



Quellenangabe

Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Hessen e.V.

Am Römerkastell 9

61231 Bad Nauheim

Postanschrift:

Postfach 1605

61216 Bad Nauheim

Tel.: 06032 / 2008 oder 2009 oder 9361-0

Telefax: 06032 / 4255

E-Mail: info@ljv-hessen.de

05. Dezember 2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Steinadler ( Aquila chrysaetos )

Einst auch in den waldreichen Sektoren unserer Republik anzutreffen, wurde der mächtige Greif in den vergangenen Jahrhunderten ausnahmslos in die Alpen zurück gedrängt.  

Erst 1925 wurde der Steinadler ganzjährig geschont.

Derzeit vermutet man etwa 60 - 80 Brutpaare in Bayern.


Mehr zum Steinadler auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22441


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Ausgeschillert?
Ausgeschillert?
Großer Schillerfalter auf dem Rückzug

14/15.12.2014

Bayern.
Einer unserer schönsten Schmetterlinge ist der Große Schillerfalter. Seine Spannweite bewegt sich um 6 Zentimeter. Feuchte Areale sind sein Lebensraum, hier finden wir ihn bevorzugt zwischen Mai / Juni und August.Aas scheint es ihm besonders angetan zu haben.

Leider nehmen die Bestände des Großen Schillerfalters - Schmetterin des Jahres 2011 - auch in Bayern stark ab.

In der Aufnahme von Albert Meier

- Apatura iris - der Große Schillerfalter

Mehr zum
Große Schillerfalter auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23853


Ein Friese in Bayern
Ein Friese in Bayern
Ein Friese in Bayern

13/14.12.2014

Bayern.
Der Friese bzw. das Friesenpferd ist eine der ältesten Pferderassen Europas, es ist eine niederländische Pferderasse, die ursprünglich aus der Provinz Friesland stammt und heute in Reinzucht ohne Fremdbluteinkreuzung gezüchtet wird. Seit 1879 wird das Friesch-Paarden Stamboek, das offizielle Stammbuch der Rasse, geführt. Der Sitz des Zuchtbuches ist Drachten.


Quellenangabe

http://de.wikipedia.org/wiki/Friese

Johannes Rother
stellt uns die Rasse etwas näher vor .. Wo? .. selbstverständlich auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=71216


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Informationen für den Steigerwald - Schlinger
Informationen für den Steigerwald - Schlinger
Ein Gemeinschaftsprojekt das neue Wege des Artenschutzes beschreitet

13/14.12.2014

Die Schlingnatter das vielfach unbekannte Wesen.

Schlangen hatten es in unserer Gesellschaft noch nie ganz einfach. Neben Lebensraumzerstörungen wurden und werden die Reptilien auch noch heute gezielt und bewusst getötet. Meist aus Angst gebissen zu werden.


  • Die Schlingnatter zeigt sich in Deutschland als im Bestand gefährdet – in Bayern ist sie gar stark gefährdet. Der nördliche und obere Steigerwald zeichnet sich (noch) als bestätigter Schlingnatter Lebensraum aus.

Steigerwald/Franken. Ein nicht alltägliches Kooperationsprojekt bei dem neben dem
Artenschutz in Franken®, die Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach A.ö,R, die HIT Umweltstiftung, die Beatrice Nolte Stiftung, die Stiftung "Unsere Erde", die Margarete Müller-Bull-Stiftung und die Veolia Stiftung beteiligt sind, möchte dafür sorgen dass es dem selten gewordenen Reptil auch in den nachfolgenden Jahrzenten möglich sein wird sich der Arterhaltung erfolgreich zu widmen.

Ferner wird es von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. fachlich begleitet und unterstützt. Die regionale Umweltbildung findet sich in der Einbindung der Realschule in Ebrach und dem Kindergarten Burgwindheim wieder.

Die großen Waldflächen der Bayerischen Staatsforsten/Forstbetrieb Ebrach
werden seit Jahrhunderten naturnah bewirtschaftet und bilden eine nahezu einzigartige Artenfamilie ab.Nicht ohne Grund wurde hier im Jahre 2014 das Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit (er)leben der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Artenschutzprojekt „Steigerwald Schlinger“ setzt innovative Zeichen und möchte zur Nachahmung anregen. Auf der 17.500 Hektar umfassenden Waldfläche sollen Schlingnatter Hotspots entstehen und mit Korridoren verbunden werden. Genetischer Austausch!

Ein „Hauptstandort“ zeigt großzügige Schutzmaßnahmen. Ferner ist hier projektbegleitend ein innovatives Informationsportal entstanden. Der „Hotspot“-Projektort wurde bewusst so ausgewählt dass sich hier die Besucher über den Hintergrund des Projektes informieren können. Gleichzeitig wollen wir dafür werben sich auch an anderer Stelle der Republik und darüber hinaus für die Interessen der Reptilien einbringen können.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=59734

In der Aufnahme von Stefan Ziermann

- Um auf die Bedeutung des Projektes für die Artenvielfalt im Steigerwald hinzuweisen wurde am 10. Dezember 2014 eine eigens für das Projekt entwickelte Informationstafel installiert.

Mehr zur Schlingnatter auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21796


Bamberger Strategie für Biologische Vielfalt
Bamberger Strategie für Biologische Vielfalt
Biodiversitätsstrategie - Bamberger Strategie für Biologische Vielfalt

12/13.12.2014

Deutschland/Bamberg.
Der Erhalt der Artenvielfalt gehört heute neben dem Klimaschutz zu den wichtigsten ökologischen Aufgaben der öffentlichen Hand. Durch das Wachstum der Weltbevölkerung und die Steigerung des Konsums und der Ressourcenansprüche sind natürliche Landschaften großflächig und erheblich beeinträchtigt worden. Das hat die Weltgemeinschaft erkannt und sich 1992 in Rio de Janeiro vorgenommen, diese Entwicklung aufzuhalten, wenn nicht gar umzukehren. Leider sind einzelne Erfolge beim Natur- und Artenschutz durch die starke Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft sowie den ungebrochenen Flächenverbrauch wieder zunichte gemacht worden.

Die Absicht der Nationen, den Artenverlust bis 2010 zu stoppen, ist gescheitert.
Daher hat die
UNESCO den Zeiraum 2011-2020 zur Dekade der Biodiversität erklärt. Die Anstrengungen
zum Erhalt der Artenvielfalt sollen verstärkt werden.

Auf allen Ebenen des politischen Handelns gibt es inzwischen Strategien und Programme, die diesem Ziel dienen. Und das Thema ist auch bei den Kommunen angekommen. Mit der von unserem Umweltamt hier vorgelegten Biodiversitätsstrategie reiht sich Bamberg in die Riege bayerischer Städte wie Augsburg, Ingolstadt, Landshut und Nürnberg ein.

Der Erhalt, besser noch die Förderung der biologischen Vielfalt ist eine Querschnittsaufgabe.
Sie ist Angelegenheit aller Ämter der Stadt Bamberg, insbesondere jener, deren Arbeit in die Fläche geht: Garten- und Friedhofsamt, Stadtforst, Immobilienmanagement u.a. Unter fachlicher Beratung durch das Umweltamt ist es das Ziel der Stadt Bamberg, die Artenvielfalt in der Stadt bis zum Jahr 2020 zu erhalten und zu fördern.

Mehr zum Thema bei dem an zahlreichen Stellen auch der Verband Artenschutz in Franken® sichtbar wird unter:

- - www.kommbio.de/fileadmin/user_upload/files/Themen/Biodiversitaetsstrategien/Bamberg.pdf

Quellenangabe

- www.kommbio.de/fileadmin/user_upload/files/Themen/Biodiversitaetsstrategien/Bamberg.pdf

Andreas Starke
Oberbürgermeister der Stadt Bamberg



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Artenschutz in Franken® bringt sich seit über 10 Jahren auch im Welterbe Bamberg in diesem Sinne ein. Zahlreiche Projekte konnten gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt Bamberg höchst erfolgreich umgesetzt werden.

Aktuell befindet
sich ein hoch innovatives Gemeinschaftsprojekt in der Umsetzung, das gleichfalls in diesen Weg zu Erhaltung der Biodiversität mündet.

Hierzu mehr in den kommenden Tagen hier auf den Seiten des  Artenschutz in Franken®

Mehr zum Thema

- www.kommbio.de/themen/biodiversitaetsstrategien/kommunen

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Stelen Bundesdeutscher Biodiversität
Stelen Bundesdeutscher Biodiversität
Stelen kulturfolgender Biodiversität und pädagogischer Umweltbildungskomponenten in der Bundesrepublik Deutschland

11/12.12.2014

Artenschutz in Franken®, Audi Stiftung für Umwelt
und Stadt Suhl setzen mit dem offiziellen „Projekt Kick-off“ am 10.12.2014, ein erstes sichtbares Zeichen eines innovativen Gemeinschaftsprojekts.Dieses hat es sich mittelfristig zum Ziel gesetzt, wertvolle Aspekte des Naturschutzes und der Umweltbildung im urbanen Umfeld in der ganzen Bundesrepublik Deutschland abzubilden. Gleichfalls zielt es darauf ab vergessene Kulturgüter wieder vermehrt in den öffentlichen Fokus zu rücken.  

Suhl/Freistaat Thüringen.
Stelen kulturfolgender Biodiversität und pädagogischer Umweltbildungs-komponenten in der Bundesrepublik Deutschland. Hinter dieser, zugegeben etwas sperrigen Bezeichnung verbirgt sich jedoch ein sehr interessantes Kooperationsprojekt. Es möchte einen kleinen Beitrag zur  nationalen Strategie der Erhaltung, der biologischen Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland leisten.

Mit diesem Projekt gehen wir unter anderem auch vollkommen neue Wege um den Gesichtpunkt des modernen, in die Zukunft gerichteten Artenschutz sowie der erlebbaren Umweltbildung zu beschreiten .. begleiten Sie uns  ..

Das meint die Presse:

Quelleangabe des Artikels

Freies Wort
vom 11.12.2014


Mehr zum Projekt unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69538
- https://www.audi-mediaservices.com/publish/ms/content/de/public/fotos/2014/12/10/AU140821.html


Dreiländereck der Karpaten im Fokus
Dreiländereck der Karpaten im Fokus
Dreiländereck der Karpaten im Fokus

11/12.12.2014

Wilder Naturfilmabend im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald


Am  Donnerstag, den 11. Dezember 2014, lädt der Nationalpark Bayerischer Wald ab 19 Uhr zu einem besonderen Naturfilmabend ins Waldgeschichtliche Museum St. Oswald ein: Der slowakische Naturschützer und Filmemacher Erik Baláž präsentiert persönlich seinen neuesten Dokumentarfilm „Wolf Mountains“ über die Wildtiere der Karpaten. In einmaligen Aufnahmen stellt er die Natur im slowakisch-polnisch-ukrainischen Dreiländereck vor, das auch als Wolfsgebirge bekannt ist. Anschließend steht der Filmemacher für eine Diskussion zur Verfügung, in der auf verschiedene Themen wie beispielsweise die Akzeptanz von Wildtieren oder die Entwicklung von Naturtourismus eingegangen werden kann. Es wird eine englische Version des Films gezeigt, bei der anschließenden Diskussion steht ein Dolmetscher zur Verfügung. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei.

Der polnische Nationalpark Biesczady, der ukrainische Nationalpark Uzhanski und der slowakische Nationalpark Poloniny sind Teil des UNESCO Weltnaturerbes Buchenwälder der Karpaten. Sie zeichnen sich durch einmalig weitläufige urwaldartige Tannen-Buchenwälder aus. Seit einer erfolgreichen Wiederansiedelung lebt hier eine freilebende Population der Wisente, daneben auch Wölfe, Bären und Luchse. Ein großes Anliegen von slowakischen Naturschützern ist es, den Schutz dieses „riesigen Kleinods“ dauerhaft sicherzustellen, und so hat Erik Baláž, der selbst eine zentrale Persönlichkeit der wichtigsten slowakischen Naturschutzvereinigung VLK (Wolf) ist, diese einmalige wilde Natur mit ihrer Tierwelt in das Zentrum seines neusten Dokumentarfilms gestellt.

Seit Baláž‘ erstem Film „Keeper of the Wilderness“
über die Bärenpopulation in der Hohen Tatra hat das Publikum die ungewöhnlich aufwendige und zugleich um minimalen Eingriff bemühte Arbeitsweise des slowakischen Filmemachers und seines kleinen Teams schätzen gelernt. Alle Aufnahmen werden in freier Natur mit minimaler Ausrüstung, die in einen Rucksack passen muss, gedreht. Unter dieser Arbeitsweise leidet Dank langer Drehzeiten jedoch weder die Qualität der Aufnahmen noch die Geschichte, wie nicht zuletzt die zahlreichen Auszeichnungen auf diversen Naturfilmfestivals belegen.

In der Aufnahme / Collage:

Das slowakische Filmteam bei den Geländearbeiten (v. l.): Erik Baláž, Karol Kaliský und Josef Fiala.
- Wild lebende Wisente gehören zu den vielen faszinierenden Wildtierarten, die Erik Baláž in seinem neuesten Film präsentiert. (Fotos: Karol Kalisky)

Quellenangabe
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald / Pressestelle
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau     Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Mehr zum Wisent auf den Seiten des
Artenschutz in Franken®
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=32130


Den Freistaat Bayern immer mit dabei ...
Den Freistaat Bayern immer mit dabei ...
Den Freistaat Bayern immer mit dabei ...

11/12.12.2014

Bayern.
In einer sich immer schneller verändernden Zeit, die vermehrt Herausforderungen auch und gerade an die Menschen heranträgt, erscheint es prioritär eine Beständigkeit im Leben zu wissen.

Wie wichtig vielen Mitmenschen dieses Anliegen erscheint erfahren wir vom Artenschutz in Franken® aus ihren Anrufen und Emails tagtäglich.

Die Erhaltung der Umwelt, sowie die Vermittlung lebendiger Umweltbildungskomponenten ist für den Artenschutz in Franken® seit fast 20 Jahren von höchster Bedeutung. Dabei gilt es in unseren Augen jedoch auch nie zu vergessen wo unsere Wurzeln gründen.

Durch einen engen und freundlschaftlichen Austausch
konnten wir in dieser Zeitspanne unzählige Freundschaften knüpfen. Ein anderer Weg sich mit den kulturellen Wurzeln zu befassen gehen Hias Baumgartner und Otto Kilger. Sie nutzen modernste Technik für althergebrachte Musik.

Ihre Leidenschaft ist das Arberwaldradio - Arberwaldradio.com

Echte Volksmusik im Webradio hören und das an 24 Stunden rund um die Uhr.

- www.arberwoidradio.com

Niederbayern/Cham „Arberwaldradio.com“ Dies ist mittlerweile eine beliebte Internetadresse für Freunde der Bayerischen Musik. Ein Sender, bei dem an jedem Tag an 24 Stunden Volksmusik aus dem Bayerischen Wald zu hören ist.

Mehr zum Thema

- www.mittelbayerische.de/region/cham/cham/artikel/echte-volksmusik-im-webradio-hoeren/1050832/echte-volksmusik-im-webradio-hoeren.html#1050832

Hier zeigt sich wie vielfältig und facettenreich sich "unser Land" darstellt ...

Hören Sie doch mal rein ... Arberwaldradio.com

- www.arberwoidradio.com




Stelen Bundesdeutscher Biodiversität - startet
Stelen Bundesdeutscher Biodiversität - startet
Stelen kulturfolgender Biodiversität und pädagogischer Umweltbildungskomponenten in der Bundesrepublik Deutschland

10/11.12.2014


Artenschutz in Franken®, Audi Stiftung für Umwelt und Stadt Suhl setzen mit dem offiziellen „Projekt Kick-off“ am 10.12.2014, ein erstes sichtbares Zeichen eines innovativen Gemeinschaftsprojekts.Dieses hat es sich mittelfristig zum Ziel gesetzt, wertvolle Aspekte des Naturschutzes und der Umweltbildung im urbanen Umfeld in der ganzen Bundesrepublik Deutschland abzubilden. Gleichfalls zielt es darauf ab vergessene Kulturgüter wieder vermehrt in den öffentlichen Fokus zu rücken.  

Suhl/Freistaat Thüringen. Stelen kulturfolgender Biodiversität und pädagogischer Umweltbildungs-komponenten in der Bundesrepublik Deutschland. Hinter dieser, zugegeben etwas sperrigen Bezeichnung verbirgt sich jedoch ein sehr interessantes Kooperationsprojekt. Es möchte einen kleinen Beitrag zur  nationalen Strategie der Erhaltung, der biologischen Vielfalt in der Bundesrepublik Deutschland leisten.

Diese gründet sich unter anderen in einer 2007er Darstellung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

„Wie kann unter den Bedingungen einer modernen Industriegesellschaft Schutz und Nutzung der biologischen Vielfalt so gestaltet werden, dass die Vielfalt der Arten und Naturräume erhalten wird und das gesell-schaftliche und wirtschaftliche Interesse an einer angemessenen Nutzung realisiert werden kann?

Die optimale Verknüpfung der beiden Seiten ist eine Schlüsselfrage der nachhaltigen Entwicklung“.


Dabei möchten wir bewusst kulturelle prägende Baukörper in den Fokus rücken,
die durch eine zunehmende Funktionslosigkeit zunehmend in Vergessenheit geraten und in manchen Landesteilen gar als „gefährdete Art“ anzusehen sind.

Mehr zu einem neuen, höchst anspruchsvollen Gemeinschaftsprojekt, bei unter anderem dem Module zum neusten Stand der sekundären Habitatentwicklung kommen, hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69538

Artenschutz in Franken® ... wir öffnen gemeinsam Perspektiven für eine vielfältige und bunte Umwelt ...


In der Aufnahme

Im Bild (von links nach rechts): Dr. Dagobert Achatz, Geschäftsführer der Audi Umweltstiftung, Dr. Jens Triebel, Oberbürgermeister der Stadt Suhl, und Ralf Belgardt, Geschäftsführer der Stadtwerke Suhl/Zella Mehlis Netz GmbH, und Gerhard Kunze (Artenschutz in Franken®)-nicht in der Aufnahme- bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages unterzeichnen den Vertrag für das Artenschutzprojekt „Leuchttürme der Biodiversität“.

Mehr zum Projekt auf den Seiten der Audi Stiftung für Umwelt und des Audi Mediaservices

-
https://www.audi-mediaservices.com/publish/ms/content/de/public/fotos/2014/12/10/AU140821.html
- www.audi-umweltstiftung.de/auws/brand/de/projektuebersicht/1.html




Überfischung forever?
Überfischung forever?
Überfischung forever?

09/10.12.2014


WWF bemängelt fortgesetzte legalisierte Überfischung in Europa / Offener Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt


Seit diesem Januar ist die reformierte Fischereipolitik der EU,
die den Sektor nachhaltiger und zukunftsfest machen soll,  in Kraft. Der WWF kritisiert, dass sich die politischen Entscheidungen über Fischfangmengen bislang nicht am zentralen Ziel der Reform orientieren und  kein Kurswechsel erkennbar ist, der aus der Überfischung  führt. In über 50 Prozent ihrer Entscheidungen zu Fangmengen für 2015 in der Ostsee  und für Tiefseefische ignorierten die europäischen Fischereiminister die Empfehlungen der Wissenschaftler.

„Über die Hälfte der Fischbestände in Ostsee und Tiefsee
werden nächstes Jahr stärker befischt, als Wissenschaftler empfehlen. Das ist legalisierte Überfischung“, bemängelt Karoline Schacht, WWF-Fischereiexpertin. „Diese Praxis sollte der Vergangenheit angehören, schließlich ist sie ein wesentlicher Grund für den schlechten Zustand der Fischbestände.“ Die EU-Minister haben beschlossen, zwischen 2015 und 2020 die Überfischung abzuschaffen.  „Aber gleich im ersten Jahr der Reform missachten sie das zentrale Nachhaltigkeitsgebot.

Die diesjährigen Entscheidungen fallen sogar noch schlechter aus als früher“, so Schacht weiter. Eine WWF-Untersuchung zeigt, dass die Minister zwischen 2003 und 2014 in 41  Prozent ihrer Beschlüsse teilweise deutlich über dem Rat der Wissenschaftler lagen. Damit genehmigten die Minister in dieser Periode einen „Extrafang“ von 7,3 Mio. Tonnen Fisch zusätzlich zu den  wissenschaftlichen Empfehlungen.


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- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=71191


In der Aufnahme von Peter Hoffmann

- Barsch

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- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20324


Neues Projekt stärkt Alpenflusslandschaften
Neues Projekt stärkt Alpenflusslandschaften
Neues Projekt stärkt Alpenflusslandschaften von Ammersee bis Zugspitze

08/09.12.2014

  •       Gemeinsame PM vom BMUB und BfN

Berlin/Bonn.
Zwischen Ammersee und Zugspitze findet sich eine einzigartige Vielfalt unterschiedlichster Ökosysteme. Ihr Schutz ist das Ziel eines neuen Projekts im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, das vom Bundesumweltministerium mit 3,5 Mio. Euro gefördert wird.

Die oberbayerische Projektregion umfasst ein Gebiet vom Tiefland bis in die Alpen. Landschaftsprägend sind die vier Alpenflüsse Isar, Loisach, Ammer und Lech. Diese Wildflusslandschaften zeichnen sich durch einen einzigartigen Reichtum an seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten aus. Mit einem breiten Bündel aus Maßnahmen des Naturmanagements, der Öffentlichkeitsarbeit und der Umweltbildung will das Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze" beispielhaft zur Sicherung der voralpinen Flusslandschaften beitragen.

Die Projektregion umfasst zwei von bundesweit 30
sogenannten "Hotspots der biologischen Vielfalt". Hotspots sind Gebiete, die sich durch eine besonders hohe Dichte und Vielfalt an charakteristischen Arten, Populationen und Lebensräumen auszeichnen.

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- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=71182

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Junge Wasseramsel

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- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22951



Nikolaus-Schleiereulen
Nikolaus-Schleiereulen
Schleiereulen Beringung vor Weihnachten 2014

08/09.12.2014

Bedburg.
Gestern holte Eulenfreund Volker Harff die jungen Schleiereulen aus dem Brutkasten
die dann von Peter-Josef Müller (EGE Eulen) begutachtet und beringt wurden.

  •    Aus 9 Eiern waren 6 junge Schleiereulen geschlüpft.
  •    Es sind 4 übrig geblieben, die wahrscheinlich im Januar 2015 ausfliegen.
  •    Die Eule bringt etwa 10 bis 15 Mäuse jede Nacht zu den Jungen.

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In der Aufnahme von Rolf Thiemann


- ... sehen der Beringung entgegen ... "die Nikolaus-Schleiereulen" ...

LBV - Live-Webcam am Futterhaus
LBV - Live-Webcam am Futterhaus
LBV - Live-Webcam am Futterhaus

Beobachten Sie die Vögel an der LBV-Futterstelle und schreiben Sie uns, was Sie sehen!


Im Garten vor der LBV-Zentrale in Hilpoltstein haben wir an unserer Futterstelle Deutschlands erste Futterhaus-Webcam aufgebaut. Mit dieser können Sie jederzeit live in HD-Qualität unsere Gäste wie Kohlmeise, Grünfink und Feldsperling am Futterplatz beobachten und gerne auch zählen. Da die Kamera über eine Infrarot-Funktion verfügt, können Sie auch morgens und abends das bunte Treiben verfolgen.

Lernen Sie neue Vogelarten kennen
und finden Sie dabei heraus welcher Vogel welches Futter am liebsten frisst, wer wen verjagt und wer oft und wer seltener kommt. Teilen Sie Ihre Beobachtungen in unserem Gästebuch mit anderen Vogelfreunden und stellen Sie uns Ihr Fragen. Viel Spaß beim Beobachten mit unserer neuen Futterhaus-Webcam!

Machen Sie mit bei der Stunde der Wintervögel vom 09.-11. Januar 2015!

Hier gehts zur Kamera


- www.lbv.de/ratgeber/vogelschutz/voegel-fuettern/futterhaus-webcam.html

Quellenangabe
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Sozioökonomisches Monitoring
Sozioökonomisches Monitoring
Sozioökonomisches Monitoring im Nationalpark Bayerischer Wald

07/08.12.2014

Ergebnisse belegen: Schutzgebietsstatus und -ausstattung ist mitentscheidend für Besucherzufriedenheit

Im November 2012 startete im Nationalpark Bayerischer Wald
ein gemeinsam von der Nationalparkverwaltung und der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien geplantes, langfristig angelegtes Forschungsprojekt zu sozioökonomischen Aspekten. Ziel ist die Erhebung einer umfangreichen Datenbasis, um darauf aufbauend das Besuchermanagement im Park nachhaltig zu optimieren. Neben der Erfassung von Besucheraufkommen, -struktur und -verteilung standen im ersten Erhebungsjahr die Wahrnehmung und Akzeptanz des Nationalparks, seiner Besucherinfrastruktur und seiner Angebote im Mittelpunkt umfangreicher Besucherbefragungen. Eine erste Auswertung von insgesamt knapp 1000 Fragebögen – davon rund ein Drittel von Einheimischen und zwei Drittel von Touristen – liegt nun vor.

Die Ergebnisse belegen, dass der Nationalpark mit seinem besonderen Schutzgebietsstatus und den daraus abgeleiteten Managementzielen nicht im Konflikt mit Besuchererwartungen und -wünschen steht. Im Gegenteil: Der Nationalpark Bayerischer Wald mit seiner besonderen Waldlandschaft, seiner Infrastruktur und seinen Besucherangeboten ist ein entscheidender Faktor für positive Urlaubs- und Erlebnisqualität in der Region.

So spielte für knapp 60 % aller Befragten der Status Nationalpark
eine große bis sehr große Rolle für ihre Entscheidung, das Gebiet zu besuchen. Gut ein Fünftel (22 %) gab sogar an, dass sie ohne den Status Nationalpark gar nicht hier wären. Fast allen Besuchern (97 %) war dabei bewusst, dass sie sich in einem besonderen Schutzgebiet befinden; 84 % konnten bei offener Frage ohne Vorgaben sogar konkret den Nationalpark als Schutzstatus benennen.

Der Nationalpark wird dabei nicht nur von Touristen geschätzt: Für knapp 90 % der Einheimischen ist das Gebiet des Nationalparks Bayerischer Wald etwas ganz Besonderes und fast alle (98 %) besuchen es gerne. Mehr als 60 % der Einheimischen können sich von allen Erholungsgebieten im Umkreis am besten hier erholen, knapp 40 % finden das von ihnen gesuchte Erholungserlebnis sogar nur im Nationalpark. Und so ist die weit überwiegende Mehrheit der Einheimischen der Auffassung, dass der Nationalpark Bayerischer Wald die Lebensqualität in der Region erhöht (81 %) und darüber hinaus positive Auswirkungen auf deren wirtschaftliche Entwicklung hat (76 %).

Die beiden Hauptgründe für den Besuch im Nationalpark
sind „Kraft tanken/Erholung“ und „Landschafts-/Naturerlebnis“. Beide Punkte wurden von 95 % der Befragten als wichtig oder sogar sehr wichtig benannt. Dass diese Besuchsgründe sehr gut bedient werden, legt der sehr hohe Anteil (96 %) der Besucher nahe, die sowohl mit ihrem Besuch am Tag der Befragung als auch allgemein mit dem Nationalpark als Erholungsgebiet zufrieden oder sehr zufrieden waren.

Auf die Frage, was den Besuchern besonders gut im Nationalpark gefällt,
wurde ohne vorgegebene Antworten 670 Mal Begriffe aus der Kategorie Natur/Wildnis/Unberührtheit genannt. Auf Platz zwei mit 230 Nennungen liegen Begriffe aus der Kategorie Ruhe/Erholung/Abgeschiedenheit (Mehrfachnennungen waren möglich). Auf die Frage, was den Besuchern am Nationalpark nicht gefällt, antworteten 50 %, dass es nichts gäbe, das ihnen nicht gefällt. Begriffe aus den Kategorien Totholz/Borkenkäfer wurden nur 68 Mal und Wegegebot/Verbote 52 Mal als Negativmerkmale benannt.

Für über 90 % der Besucher ist die Menge an Besuchereinrichtungen und Wanderwegen im Nationalpark ideal (92 %) und sie sehen sich darüber hinaus auch nicht in ihren Erholungsmöglichkeiten durch den Status Nationalpark eingeschränkt (knapp 94 %). Besondere Zustimmung mit Werten zwischen 90 und 95 % finden die Qualität der Besucherzentren, die Infotafeln und die Wegebeschilderung sowie der Wegezustand. Nur eine sehr kleine Minderheit von 1,1% der Befragten fühlte sich bei der Erholung sehr stark durch den Status Nationalpark eingeschränkt. Einschränkungen wie beispielsweise das für besonders sensible Bereiche wie Auerhuhnlebensräume geltende Wegegebot im Nationalpark sind offensichtlich für die meisten Besucher als Schutzmaßnahme einsichtig: Nur ein sehr kleiner Teil der Befragten von knapp 5% glaubt nicht, dass Wandern abseits markierter Wege einen negativen Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks hat.

Nationalparkbesucher sind in der Regel Stammgäste, die das Schutzgebiet auch schon sehr lange kennen: 87 % aller Befragten waren am Tag der Befragung nicht das erste Mal im Nationalpark Bayerischer Wald und ihr erster Besuch lag im Schnitt 25 Jahre zurück. Einheimische und Tagesbesucher zusammengenommen besuchen den Nationalpark jährlich durchschnittlich 95 Mal; Übernachtungsgäste waren im Schnitt insgesamt schon 16 Mal im Nationalpark. Die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit, mit der Touristen in den nächsten 5 Jahren den Nationalpark Bayerischer Wald wieder besuchen werden, ist mit 82 % sehr hoch. Mehr als die Hälfte (56 %) der Befragten wird sogar auf jeden Fall, also mit 100 %iger Wahrscheinlichkeit wiederkommen.

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass uns unsere Besucher in vielen Kategorien so viele ‚gute Noten‘ gegeben haben. Das gibt uns einen deutlichen Hinweis, dass wir in den Aufgabenfeldern Erholung und regionale Strukturförderung in ganz vielen Bereichen auf einem guten Weg sind“, kommentiert Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl die ersten Ergebnisse der sozioökonomischen Studie. „Gleichzeitig leitet sich daraus aber auch die Verantwortung und umfangreiche Aufgabe ab, diesen hohen Standard zu erhalten. Wichtig sind außerdem weitere detaillierte Auswertungen und die Bearbeitung weiterer Fragestellungen, um die Bereiche zu identifizieren, in denen wir noch besser werden können.“

Zur Methode und zur Zusammensetzung der Befragten:


Die BOKU Wien, unter deren Federführung die Studie im Nationalpark Bayerischer Wald
durchgeführt wird, besitzt mit ihrem Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung eine umfangreiche, international gefragte Expertise im sozioökonomischen Besuchermonitoring in Schutzgebieten. Das Design der Untersuchung ist zunächst auf fünf Jahre angelegt, soll aber die Grundlage für ein Dauermonitoring legen. Weitere geplante Themenblöcke sind unter anderem die Erhebung regionalökonomischer Effekte, die Evaluation von Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Evaluation der Zusammenarbeit mit relevanten Akteursgruppen vor Ort.

Die Personenbefragungen im ersten Untersuchungsjahr wurden zwischen Mai 2013 und April 2014 an 12 statistisch relevanten Tagen durchgeführt. Über 100 Personen kamen an knapp 60 Standorten zum Einsatz, um von den Besuchern Antworten auf die insgesamt 34 Fragen des Fragebogens zu erhalten. Darüber hinaus waren durchgängig 15 automatische Zählgeräte an 14 Standorten zur Erfassung von Besucherzahlen im Einsatz, deren Auswertung aber erst Ende des Jahres vorliegen wird.

982 komplett ausgefüllte Fragebögen
konnten ausgewertet werden. Etwas mehr als ein Drittel der Befragten, insgesamt 355 Personen, stammten aus den beiden Nationalpark-Landkreisen und werden als „Einheimische“ bezeichnet. 66 % davon leben im Landkreis Freyung-Grafenau und 34 % im Landkreis Regen. Von den 627 befragten Touristen waren 78 % Übernachtungsgäste und 22 % Tagesbesucher.

Die überwiegende Mehrzahl der Befragten, knapp 90 %, waren Fußgänger (Spaziergänger/Wanderer). Es wurden aber auch andere Nutzergruppen befragt, wie z. B. Radfahrer und Jogger. Durch den schneearmen Winter waren nur acht „Winterbefragungen“ von Langläufern und Schneeschuhwanderern möglich, hier werden ergänzende Befragungen im Winter 2014/2015 durchgeführt.

Zum Hintergrund: Was leistet ein sozioökonomisches Monitoring?


Großschutzgebiete wie Nationalparke
sind beliebte Besucherzielgebiete. Die Erholungsnutzung stellt daher eine wesentliche Herausforderung für das Nationalparkmanagement dar. Mit der Erfassung von Besucherströmen und -strukturen werden Grundlagen für viele Entscheidungen und Maßnahmen im Rahmen des Gebietsmanagements geschaffen. Beispiele sind Personaleinsatzpläne, eine zielgerichtete Besucherinformation, die Angebotsplanung im Gelände und die Abstimmung von Marketingmaßnahmen auf die erwünschte Zielgruppe. Ebenso dienen die Daten der Gestaltung, Ausstattung und Dimensionierung der Erholungsinfrastruktur und der Weiterentwicklung des Wegekonzeptes. Außerdem werden Besuchertypen mit ihren spezifischen Ansprüchen identifiziert sowie ihre Wahrnehmung der Natur und die Zufriedenheit mit dem Besucherangebot erfasst. Daten, die in standardisierter Weise und regelmäßig erhoben werden, stellen die Basis für eine Qualitätssicherung der Angebote für Naturerlebnis und Erholung dar. Sie zeigen Trends in der Besucherzahlentwicklung und ermöglichen Vergleiche zwischen einzelnen Orten innerhalb eines Schutzgebietes, auch in zeitlicher Hinsicht. Vergleiche auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene führen zu einem besseren Verständnis der Erholungsnutzung.

Weitere Impressionen aus dem Nationalpark und seinen Einrichtungen
Weitere Informationen:


Zum Thema Aufgaben, Ziele und Philosophie: www.nationalpark-bayerischer-wald.de/nationalpark/index.htm

Quellenangabe / Foto

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


Hier gehts zur Bayerwald Webcam

- www.nationalpark-bayerischer-wald.de/service/infothek/i_frame.htm


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Ein Plan mit Symbolkraft
Ein Plan mit Symbolkraft

Ein Plan mit Symbolkraft

07/08.12.2014

WWF: Klimaschutzaktionsplan bewegt sich auf dünnem Eis


Die Bundesregierung hat das Aktionsprogramm Klimaschutz vorgelegt, mit dem sie die Lücke zum 40-Prozent-Klimaziel bis 2020 schließen will. Insgesamt sollen zwischen 62 und 78 Millionen Tonnen CO2 Äquivalente zusätzlich eingespart werden. Der WWF erkennt an, dass in dem Maßnahmenpaket der politische Wille für mehr Klimaschutz zum Ausdruck komme, auch wenn sich viele Maßnahmen eher im homöopathischen Bereich bewegten.

„Die Bundesregierung hat ein Zeichen gesetzt, dass sie es ernst meint mit der Minderung der klimaschädlichen Emissionen von 40 Prozent bis 2020. Das Klimaziel erhält eine deutlich höhere Verbindlichkeit. Dies ist ein wichtiges Signal für die laufende internationale Debatte“, sagt Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland. Der Plan verdeutliche, dass Deutschland bereit sei, auf nationaler Ebene voranzugehen, wenn der Klimaschutz auf EU Ebene ins Stocken gerate.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=71087


In der Aufnahme von Albert Meier


- Hyles gallii, Labkrautschwärmer  ... die Raupen ernähren sich auch von Labkraut ...


Mehr zum Labkrautschwärmer auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=60769

Studie wiederlegt Sinnhaftigkeit von Wolfsjagd
Studie wiederlegt Sinnhaftigkeit von Wolfsjagd
Studie wiederlegt Sinnhaftigkeit von Wolfsjagd

07/08.2014

Wien -
Eine aktuelle US-Studie der Washington State University zeigt, dass der Abschuss von Wölfen kein geeignetes Mittel ist um Viehherden zu schützen - im Gegenteil.

„Die Milchmädchenrechnung
, weniger Wölfe bedeuten weniger Schafrisse, ist falsch“, so Christian Pichler vom WWF. Die der Studie zugrunde liegenden Langzeituntersuchungen in drei US-Bundesstaaten beweisen, dass mindestens vier Prozent mehr Schafe gerissen werden, wenn im Jahr davor einzelne Wölfe erlegt wurden.

„Der Abschuss einzelner Wölfe zum Schutz von Schafherden
ist also nicht nur sinnlos, sondern kann sogar kontraproduktiv sein“, schlussfolgert Pichler, denn: „Solche Eingriffe zerstörten die ansonsten gut funktionierende Struktur in Wolfsrudeln.“

Werden einzelne Rudeltiere entnommen
, gerät das Sozialgefüge aus den Fugen, so die Studienautoren – bes0nders, wenn es sich um ein erfahrenes Tier handelt. Der Abschuss eines Elterntieres kann dazu führen, dass Wölfe ihr Jagdverhalten ändern und wegen der fehlenden Erfahrung auf leichter zu erbeutende Tiere wie ungeschützte Schafe ausweichen müssen.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=71090


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Der Wolf steht EU-weit unter strengem Artenschutz.


Mehr zum Wolf auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23066

Wieder mehr Weißstörche in Deutschland
Wieder mehr Weißstörche in Deutschland
Wieder mehr Weißstörche in Deutschland

06/07.12.2014

Höchster Bestand seit über 50 Jahren

Nach Beobachtungen der Vogelschützer im NABU
ist die aktuelle Entwicklung bei Deutschlands Weißstörchen positiv. Zu diesem Ergebnis kam die Bestandszählung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) „Weißstorchschutz“ des NABU. Nach einigen Jahren mit gutem Bruterfolg siedelt sich der Storchennachwuchs wieder in Deutschland an. Außerdem sind die Weißstörche in den vergangenen Jahren in ihren Rastgebieten gut durch den Winter gekommen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Nabu

- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/storch/16802.html


In der Aufnahme von Johannes Rother


- Weißstorchbestand im Aufwind


Mehr zum Weißstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=39528


Projekte rund um den Weißstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22233

Klimapaket der Bundesregierung reicht nicht aus
Klimapaket der Bundesregierung reicht nicht aus
NABU: Klimapaket der Bundesregierung reicht nicht aus

05/06.12.2014

Tschimpke: Lücke zum Klimaschutzziel klafft weiter – erhebliche Defizite bei Kohle, Verkehr und im Gebäudebereich

Berlin –
Der NABU begrüßt das heute vom Bundeskabinett verabschiedete Aktionsprogramm Klimaschutz und den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz grundsätzlich, sieht aber erhebliche Defizite in einzelnen Sektoren wie der Kohleverstromung, im Verkehrsbereich und der Gebäudesanierung.

NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Damit Deutschland tatsächlich sein Ziel einer 40-prozentigen CO2-Reduktion bis 2020 erreichen und als Vorreiter bei den laufenden internationalen Klimaverhandlungen in Lima auftreten kann, muss das Maßnahmenpaket zum Klimaschutz und zur Effizienzwende in wesentlichen Punkten nachgebessert und konkretisiert werden.“ Vor allem das Bundeswirtschaftsministerium müsse den Fuß endlich von der Bremse nehmen. „Die Bundesregierung muss eine 40-prozentige CO2-Minderung mit mehr Ambition, Verbindlichkeit und Entschlossenheit angehen“, so Tschimpke. Entgegen den vorherigen Entwürfen wurde die Lücke zum Klimaschutzziel klein gerechnet. Waren vorher noch bis zu 100 Millionen Tonnen CO2-Minderung bis 2020 im Gespräch, sind es jetzt nur noch zwischen 62 und 82 Millionen Tonnen.

Ob diese überhaupt erreicht werden, bleibt fraglich.


„Statt Hätte-Könnte-Sollte-Programmen müssen zumindest sämtliche CO2-Einsparmaßnahmen, die nun auf dem Tisch liegen, zügig und verbindlich umgesetzt werden“, so Tschimpke weiter.

Aus NABU-Sicht ist vor allem die Verzögerung des Bundeswirtschaftsministeriums zur schrittweisen Abschaltung ineffizienter Kohlekraftwerke klima- und energiepolitisch nicht nachvollziehbar. „Der Druck auf die Energieunternehmen, an einer erneuerbaren und naturverträglichen Welt von morgen zu bauen, muss steigen, dann machen die Beispiele Eon und Vattenfall Schule“, sagte Tschimpke. Eon und Vattenfall hatten angekündigt, sich von ihrem Atom- und Kohlegeschäft zu trennen oder diese auszugliedern. Mit der im Aktionsprogramm vereinbarten Zielvorgabe von 22 Millionen Tonnen für die enorm emissionsreiche Stromerzeugung werden aber höchstens ein Viertel der notwendigen 100 Millionen Tonnen CO2-Einsparung bis 2020 erreicht.

Aus NABU-Sicht müsse und könne auch der Verkehrssektor
einen wesentlich umfangreicheren Beitrag leisten. „Es fehlen entscheidende Vorgaben wie die Einführung der Mehrwertsteuer auf internationalen Flügen oder eine Reform der Dienstwagenbesteuerung“, so Tschimpke. Auch eine Anhebung der Energiesteuer auf Kraftstoffe sei überfällig und gegenüber einer verkorksten Pkw-Maut das fairere, effizientere und wirkungsvollere Instrument. Erstaunlich sei zudem, dass der zweitwichtigste Klimatreiber nach CO2, die Rußpartikel, mit keinem Wort erwähnt würden. Dabei stünden schon heute die technischen Maßnahmen zur Verfügung, um klimawirksame Luftschadstoffe etwa im Bereich der Schifffahrt oder Feuerungsanlagen schnell und kosteneffektiv zu reduzieren.

Auf die Effizienzwende wartet der NABU ebenfalls weiterhin vergeblich. „Alle wissen, dass ohne den Gebäudesektor keine Energiewende zu machen ist, dennoch bleibt der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz weit hinter seinen Möglichkeiten“, so der NABU-Präsident. Steueranreize, die immer noch von der Zustimmung der Länder abhingen, und ein wenig mehr Information seien zu wenig, den schlafenden Riesen endlich zu wecken.

Für Rückfragen:


Tina Mieritz, NABU-Energieexpertin, Tel. +49 (0)30.284983-1617,
Mobil +49 (0) 173-3522872

Der NABU nimmt als Beobachter an der COP 20 teil und wird in den kommenden zwei Wochen aus Lima berichten und Twittern @NABU_Klima.
Ab dem 8. Dezember nimmt auch NABU-Präsident Olaf Tschimpke an der Weltklimakonferenz teil und steht für Interviews zur Verfügung. Kontakt über die NABU-Pressestelle.

Ein ausführliches Hintergrundpapier steht unter NABU.de/lima2014 zum Download bereit.

Für Rückfragen:
Sebastian Scholz, NABU-Klimaschutzexperte, vor Ort in Lima erreichbar +49 (0) 172-4179727, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de (Zeitunterschied – 6 Stunden)


Quellenangabe


Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Nagelfleck


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Dialogforum präsentiert gute Praxisbeispiele ...
Dialogforum präsentiert gute Praxisbeispiele ...
Dialogforum präsentiert gute Praxisbeispiele für eine naturnahe Auenentwicklung und einen naturgerechten Hochwasserschutz

05/06.12.2014

Bonn. Heute
(04.12.2014) findet im Bundesamt für Naturschutz (BfN) das zweitägige Dialogforum "Bundesprogramm Biologische Vielfalt - Auen- und Gewässerprojekte" statt. Rund 100 Teilnehmer/Innen aus Naturschutz und Wasserwirtschaft diskutieren die Erfahrungen, die in verschiedenen Projekten des Bundesprogramms Biologische Vielfalt rund um das Thema "Wasser" gesammelt worden sind.

Dabei geht es um Vorhaben wie "Lebendige Luppe -
attraktive Auenlandschaft als Leipziger Lebensader", das unter Leitung der Stadt Leipzig umgesetzt wird, oder "Lebensader Oberrhein - Naturvielfalt von nass bis trocken", des NABU Rheinland-Pfalz und NABU Baden-Württemberg. Zurzeit werden acht Vorhaben mit konkretem Bezug zum Auen- und Gewässerschutz gefördert, um die Strategie der Bundesregierung zum Erhalt der Biologischen Vielfalt im Gewässerbereich zu unterstützten.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=71042


In der Aufnahme von Albert Meier

- Kleiner Rauhfußspinner / Larve


Mehr zum Kleiner Rauhfußspinner auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=69649



Wird Sand von Gänsen erobert?
Wird Sand von Gänsen erobert?
Wird Sand von Gänsen erobert?

05/06.12.2014

Unterfranken.
Die Tiere machen sich weiter in der Gemeinde breit, und eine Reduzierung der Population ist nicht in Sicht. Im Sander Gemeinderat wurde das Problem zum wiederholten Male angesprochen. Die Kommunalpolitiker fordern endlich Abhilfe

Mehr zum Thema

- http://ng.infranken.de/epaper/EPaper/PHP-Files/showclust.php?Ref=DText/fjk82kslyew71jsdgrdu4ew&PageRef=DSArchiv/fb4-vl$atk8jta0lsiz1ve7&Clip=47,42,753,659&titel=ft&Spezial=&Display=text

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Eine der so finden wir schönsten Gänsearten ist die Kanadagans. Ursprünglich war dieser „Einwanderer“ in Nordamerika aus welchem er im 17 Jahrhundert nach Europa verbracht und gezüchtet wurde.Bei uns konnte sich diese Gänseart sehr gut anpassen und legt die ihre Nistbereiche bevorzugt in Bereichen mit hohem Wasseranteil an.


Mehr zur Kanadagans auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21225



Naturverträgliche Landbewirtschaftung weist Synergien ....
 Naturverträgliche Landbewirtschaftung weist Synergien  ....
Neue Forschungsergebnisse zeigen: Naturverträgliche Landbewirtschaftung weist Synergien mit Natur- und Klimaschutz auf

04/05.12.2014

  •    „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ greift BfN-Forschungsergebnisse auf
  •    Landwirtschaft in die Erreichung der Klimaschutzziele einbeziehen
  •    Forschungsbericht liefert Daten und Grundlagen

Bonn,
3 Dezember 2014: Heute wird das Bundeskabinett das "Aktionsprogramm Klimaschutz 2020" verabschieden. Alle Sektoren - darunter auch die Landwirtschaft - werden ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. "Die intensive Landwirtschaft hat nicht nur einen großen Anteil an der Verarmung von Lebensräumen, dem Artenrückgang und der Verschlechterung des Zustandes von Natur und Umwelt, sondern emittiert auch Treibhausgase in beträchtlichem Umfang," so die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel. Im Jahr 2012 war die deutsche Landwirtschaft für die Emission von rund 76 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten verantwortlich. Das sind 8,1 % der gesamten Treibhausgas-Emissionen in Deutschland und entspricht den derzeitigen Treibhausgasemissionen Österreichs. Dabei handelt es sich vor allem um Methan aus Verdauungsprozessen und dem Wirtschaftsdüngermanagement sowie um Lachgasemissionen aus Wirtschaftsdünger, Düngung und landwirtschaftlich genutzten Böden.

"Wir begrüßen sehr, dass das Thema Reduzierung
der Stickstoffüberschüsse durch die Novellierung der Düngeverordnung, die Erhöhung des Flächenanteils des ökologischen Landbaus, der Erhalt von Dauergrünland und der Schutz von Moorböden im Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 verankert worden sind. Diese Handlungsfelder haben zudem positive Effekte in den Bereichen Biodiversität, Gewässerschutz und Luftqualität, " erklärte Beate Jessel zum Kabinettbeschluss.

Parallel zum "Aktionsprogramm Klimaschutz 2020"
hat das BfN seine aktuelle Studie zu den Synergien von Natur- und Klimaschutz veröffentlicht Die parallele Realisierung der energiepolitischen Ausbauziele - abgeleitet aus den Klimaschutzzielen - über die verschiedenen Nutzungsformen von Biomasse (Strom, Wärme und Treibstoff) führt auf der einen Seite insgesamt zu hohen und national nur schwer erfüllbaren Flächenansprüchen. Auf der anderen Seite steht die konkurrierende Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Futtermitteln und nachwachsenden Rohstoffen sowie die anhaltende Versiegelung von Landwirtschaftsflächen den Forderungen nach verbesserten Umwelt- und Naturschutzleistungen gegenüber. In der Studie wurden deshalb die Wirkungen politischer Anreiz- und Steuerungsinstrumente sowie bestimmter Nutzungsformen hinsichtlich des Natur- und Klimaschutzes bewertet. Darauf aufbauend sind Empfehlungen zur Weiterentwicklung des politischen Instrumentariums mit dem Ziel abgeleitet, eine verbesserte Abstimmung einzelner Sektorpolitiken im Hinblick auf die Realisierung von Klima- und Naturschutzzielen zu ermöglichen.

Die Studie konnte zeigen, dass eine Verknüpfung
von effektiven Natur- und Klimaschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft auf Basis der Kriterien Treibhausgas-(THG)-Vermeidungspotenzial und THG-Vermeidungskosten das Potenzial hat, solche Zielkonflikte zu reduzieren. Weiterer Flächenbedarf könnte begrenzt werden, wenn Maßnahmen mit einem hohen THG-Vermeidungspotenzial je ha zur Anwendung kommen. In den berechneten Szenarien der Studie waren dies zum Beispiel Kurzumtriebsplantagen (KUP), die Restaurierung von kohlenstoffreichen Böden (Moorböden) und das Absehen von weiterem Grünlandumbruch. Energiemais zur Biogasgewinnung dagegen schnitt als weniger geeignet ab, da hier sowohl das Treibhausgas-(THG)-Vermeidungspotenzial pro ha geringer als auch die THG-Vermeidungskosten je t CO2Äq. höher als bei anderen Maßnahmen anzusetzen sind.

"Um eine entsprechende Entwicklung in Deutschland zu befördern müssen gerade auch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) in der anstehenden neuen Förderperiode wie auch die Novellierung der Düngeverordnung essentielle Beiträge leisten," erklärte Jessel.

Hintergrund

Die Wirkungen der Landbewirtschaftung auf Natur- und Klimaschutzaspekte sind vielfältig und teils konträr. Sowohl im Bereich des Naturschutzes als auch im Bereich des Klimaschutzes versucht die Politik, die bestehenden Schwierigkeiten und Probleme durch die Anwendung fiskal- und ordnungspolitischer Instrumente zu mildern oder zu beheben. Wie mit Blick auf die Landbewirtschaftung die Instrumente des Klima- und Naturschutzes besser abgestimmt werden können, war Gegenstand des Forschungsprojektes "Instrumente zur Stärkung von Synergien zwischen Natur- und Klimaschutz im Bereich Landbewirtschaftung", dessen Ergebnisse kürzlich veröffentlicht wurden.


Quellenangabe


Bundesamt für Naturschutz
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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Als relativ anpassungsfähige Säugetierart hat das Reh (hier der Rehbock) zahlreiche Lebensräume erschlossen.

Besonders im Spätsommer und den späten Herbstmonaten wenn die Brunft, bzw. die Nachbrunft der Tiere einsetzt ist es möglich „treibende Böcke“ mit einer nicht unerheblichen Anzahl an läufigen Ricken zu dokumentieren.

Rehböcke verteidigen Revier und Ricke gegenüber anderen Artgenossen mit großen Einsatzwillen. Nach der Paarung der Spätsommer oder Spätherbstmonate werden die Kitze im April / Mai des darauf folgenden Jahres gesetzt.

Zahllose Kitze kommen dabei auch auf den Feldfluren der Republik Deutschland ums Leben ... hier sollte dringlich gegengesteuert werden, damit das Sterben auf unseren Feldern endlich ein Ende hat... technische Komponenten wären vorhanden.


Mehr zum Reh auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21772


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Deutschlands nachhaltigste Städte ausgezeichnet
Deutschlands nachhaltigste Städte ausgezeichnet
Deutschlands nachhaltigste Städte ausgezeichnet

03/04.12.2014


Dortmund, Ludwigsburg und Furth – so heißen die Träger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Städte und Gemeinden 2014. Am vergangenen Freitag erhielten die Städte im Rahmen einer festlichen Nachhaltigkeits-Gala aus den Händen von Kanzleramtsminister Peter Altmaier ihre Auszeichnungen. Zusätzlich können sie sich über jeweils 35.000 Euro Preisgeld von der Allianz Umweltstiftung freuen.


Berlin/ Düsseldorf.

Nachhaltige Städte und Unternehmen

1.200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien, Kommunen, Kultur, NGOs und Gesellschaft waren am vergangenen Freitag zur feierlichen Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises nach Düsseldorf gekommen. Ausgezeichnet wurden Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden, sowie Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten die Stadtentwicklung vorbildlich nachhaltig gestalten. Zusätzlich gingen Ehrenpreise an Personen, die national oder international herausragende Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten.

Astronaut und Kanzleramtsminister


Alexander Gerst, deutscher Wissenschaftsastronaut und erst vor kurzem von einem mehrwöchigem Aufenthalt in der internationalen Raumstation ISS zurückgekehrt, eröffnete die Preisverleihung offiziell. Im Gespräch mit dem Moderator und Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, Stefan Schulze-Hausmann, und Kanzleramtsminister Peter Altmaier berichtete er von seinen Eindrücken aus dem All. Altmaier machte aus seiner Bewunderung für den Astronauten keinen Hehl und gestand, dass er ihn vor allem um zwei Dinge beneide: "Ich werde nie so hoch aufsteigen wie Sie und ich möchte auch einmal schwerelos sein."

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=71015

In der Aufnahme der Allianz Umweltstiftung


- Gespräch mit dem Mann aus dem All (v.l.n.r): ISS-Astronaut Alexander Gerst, Kanzleramtsminister Peter
Altmaier und Moderator Stefan Schulze-Hausmann. (Foto: Frank Fendler)

Fluss Save ist in Gefahr
Fluss Save ist in Gefahr
Fluss Save ist in Gefahr

03/04.12.2014

Die Save unterhalb von Zagreb – einer der ökologisch wertvollsten Flüsse Europas. Laut Save Kommission ist dieser Abschnitt „sehr stark reguliert“.


Die Save unterhalb von Zagreb – einer der ökologisch wertvollsten Flüsse Europas. Laut Save Kommission ist dieser Abschnitt „sehr stark reguliert“.

  • Internationale Save Kommission will Staudämme sowie Flussregulierungen ermöglichen
  • Gemeinsame Presseinformation von EuroNatur, Riverwatch und der Croatian Society for Birds and Nature Protection

Zagreb, Wien, Radolfzell. Fünfzehn Nichtregierungsorganisationen (NGOs) protestieren in einem offenen Brief gegen die Absichten der Internationalen Save-Kommission ISRBC  (International Sava River Basin Commission), einen Managementplan für das Save-Becken zu verabschieden. Die Kommission will den Plan in der bevorstehenden Sitzung aller Parteien am 2. Dezember in Zagreb durch eine Deklaration durchsetzen. “Dieser Managementplan beruht auf irreführenden und falschen Daten, verletzt EU-Recht und gefährdet die Zukunft der Save, eines der wertvollsten Fluss-Ökosysteme in Europa. Daher fordern wir Mitja Bricelj, Vorsitz der Kommission, auf, diese Deklaration nicht zu unterschreiben und den Managementplan zu überarbeiten“, so Tibor Mikuska von der Croatian Society for Bird and Nature Protection  und Koordinator der Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ an der Save.

Die Save ist mit einer Länge von 944 Kilometern der längste Fluss des Balkans und auch einer der ökologisch wertvollsten. Am Oberlauf in Slowenien lebt noch der Huchen und unterhalb Zagrebs existieren noch riesige Auwälder, in denen Schwarzstorche, See- und Schreiadler nisten.

Doch dieses Naturjuwel ist in Gefahr. Zahlreiche Wasserkraftwerke sind geplant und der Mittel- und Unterlauf soll stärker reguliert werden. Nun scheint der Druck auch von der ISRBC zu kommen. Diese Kommission hat einen Managementplan erarbeiten lassen, der als Planungsgrundlage für zukünftige Projekte und Vorhaben dienen soll. Die EU hat die Entwicklung dieses Planes finanziell gefördert. In diesem Managementplan sollte sich auch der ökologische Zustand wiederspiegeln. Sollte. Doch die Wahrheit sieht anders aus.

„Als wir den Managementplan prüften stellten wir fest, dass er auf völlig falschen Daten und Bewertungen basiert“ sagt Romy Durst von EuroNatur. Obwohl die Save und die meisten ihrer Zuflüsse noch in einem hervorragenden Zustand sind, will die ISRBC fast den ganzen Fluss inklusive seiner Hauptzuflüsse als „heavily modified water body“ eingestufen – die schlechteste Kategorie für Flüsse nach EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Das Gegenteil ist wahr. Was in der Natur augenscheinlich ist, belegen auch aktuelle wissenschaftliche Studien von Riverwatch und EuroNatur sowie des WWF: Die Save und ihre Zuflüsse sind überwiegend in gutem ökologischen und hydromorphologischem  Zustand. Diese Studien wurden von der Save Kommission jedoch nicht beachtet. „Dieser Managementplan spiegelt nicht den wahren ökologischen Zustand des Flusses wieder, sondern vielmehr die Absichten der ISRBC den Bau von Staudämmen und die Regulierung  des Flusses zu ermöglichen “, sagt Ulrich Eichelmann von Riverwatch, einem Verein zum Schutz der Flüsse. 19 Staudammprojekte an der Save und Dutzend weitere an ihren Zuflüssen sind in Planung (www.balkanrivers.net/de/map).

Diese Managementmethode widerspricht sowohl der EU Wasserrahmenrichtlinie als auch den Natura 2000 Richtlinien. Daher ersuchen die NGOs die Europäische Kommission (Generaldirektion Umwelt) die Finanzierung aller Projekte, die auf dem irreführenden Entwurf des Management Plans beruhen, zu stoppen.

„Wir müssen auf die Save mehr denn je Acht geben. Der Druck auf diesen Fluss und seine Bewohner steigt, jetzt auch von Seiten der Save-Kommission“, sagt Ulrich Eichelmann abschließend.



Hintergrundinformationen:


  •    www.balkanrivers.net/de/schwerpunktgebiete/die-save
  •    www.savacommission.org/srbmp/



Rückfragen:

EuroNatur, Romy Durst: romy.durst@euronatur.org ,+49 7732 92 72 0

Riverwatch, Ulrich Eichelmann: ulrich.eichelmann@riverwatch.eu ,+43 6766621512

Croatian Society for Birds and Nature Protection, Tibor Mikuska: tibor.kopacki.rit@gmail.com ,+385 95 909 87 53


Quellenangabe

EuroNatur

01.12.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Schreiadler

Mehr zum Schreiadler auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=47511


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Nach einigen Anlaufschwierigkeiten von Erfolg gekrönt
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten von Erfolg gekrönt

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten von Erfolg gekrönt

02/03.12.2014

Franken.
Anbei zwei Bilder von einem Stratmann Mehlschwalben-Modul das vor wenigen Jahren neben eines Schweglermoduls (Doppelnest) installiert werden konnte.

Ich war damals skeptisch, ob dieses angenommen wird.

  • Es hat zwar ein bischen gedauert,währen die Schweglernester sofort angenommen wurden.
  • Nun hat es wie man auf der Aufnahme von 2012 sieht geklappt.  
  • Die Schwalben haben die etwas zu großen viereckigen Öffnungen verkleinert.

Dies konnten wir vom Artenschutz in Franken® bereits damals ansprechen.

Aus heutiger Sicht finde ich sie gar nicht so schlecht, denn dann haben die Mehlschwalben noch etwas zu tun und es besteht nicht die Gefahr, dass sie den Nestbautrieb vollständig verlieren.

Quellenangabe
Autor
Erwin Taube



Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=70974


Projekte rund um die Mehlschwalbe auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22232


Mehr über die Mehlschwalbe auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

-www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21634

In der Aufnahme von Erwin Taube

- Sekundärhabitate leisten einen Beitrag zum Artenschutz


Weg zum neuen Weltklimaabkommen ..
Weg zum neuen Weltklimaabkommen ..
NABU: Wichtige Etappe auf dem Weg zum neuen Weltklimaabkommen

02/03.12.2014

Tschimpke: Lima wird Lackmustest der Staatengemeinschaft

Lima -
Vom 1. bis 12. Dezember 2014 findet im peruanischen Lima die 20. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC COP 20) statt. Dort soll über ein neues Weltklimaabkommen, das 2015 in Paris beschlossen werden soll, verhandelt werden. „Der Countdown, die globale Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, läuft. Lima wird der Lackmustest der Staatengemeinschaft. Nur wenn sich alle Staaten zu ambitionierten und gerechten Klimaschutzzielen und weitgehenden Maßnahmen zum Schutz von intakten Ökosystemen sowie nachhaltiger Landnutzung bekennen, kann ein weltweites Klimaabkommen in Paris gelingen“ sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Der NABU fordert, dass alle Vertragsstaaten bis spätestens März 2015 ihre Klimaschutzziele festlegen – bereits zugesagte Klimaschutzziele müssen geprüft und angepasst werden. Intakte Ökosysteme und naturverträgliche Landnutzungen müssen als integrale Bestandteile in einem neuen Klima-Abkommen verankert werden. Zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels ist die sofortige Verringerung von Emissionen der sogenannten „Kurzlebigen Klimatreiber“, wie Ruß, Ozon, Fluorkohlenwasserstoffe und Methan, notwendig.

Von der Bundesregierung fordert der NABU
den schnellstmöglichen Ausstieg aus der internationalen Finanzierung von Kohlekraftwerksprojekten und Kohleabbau durch die KfW und deren Tochter IPEX. „Es ist von enormer Bedeutung, dass die Bundesregierung kommende Woche mit der endgültigen Veröffentlichung des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 und des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz zur Erreichung der selbstgesteckten Klimaziele bis zum Jahr 2020 die richtigen Signale setzt“, so NABU-Klimaschutzexperte Sebastian Scholz. „Wenn die Bundesregierung bei ihren eigenen Klimaschutzzielen auf internationalem Parkett ernstgenommen werden will, muss in Deutschland der Kohleausstieg in Angriff genommen werden.“

Der NABU nimmt als Beobachter an der COP 20 teil und wird in den kommenden zwei Wochen aus Lima berichten und Twittern @NABU_Klima.
Ab dem 8. Dezember nimmt auch NABU-Präsident Olaf Tschimpke an der Weltklimakonferenz teil und steht für Interviews zur Verfügung. Kontakt über die NABU-Pressestelle.

Ein ausführliches Hintergrundpapier
steht unter NABU.de/lima2014 zum Download bereit.

Für Rückfragen:
Sebastian Scholz, NABU-Klimaschutzexperte, vor Ort in Lima erreichbar +49 (0) 172-4179727, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de (Zeitunterschied – 6 Stunden)


Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Albert Meier


- Agriotes lineatus und obscurus, Schnellkäfer   oder auch Drahtwurm genannt

Mehr zur Art

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70989


Ferner eingestellt:


- Ilyocoris cimicoides, Schwimmwanze

Mehr zur Art

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70982


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BfN leistet Unterstützung beim Aufbau ...
BfN leistet Unterstützung beim Aufbau ...
BfN leistet Unterstützung beim Aufbau und Management von UNESCO-Biosphärenreservaten im südlichen Afrika

02/03.12.2014


  •    Workshop vermittelt Kenntnisse zum Erhalt von Landschaftsstrukturen bei gleichzeitiger             nachhaltiger Nutzung der Naturgüter
  •    Einkommenschaffende Maßnahmen sollen zur Akzeptanz der Schutzgebiete beitragen


Windhoek/Bonn.
Ab heute treffen sich bis Freitag mehr als 40 Experten und Stakeholder aus dem südlichen Afrika zu einem Workshop in Windhoek (Namibia) zum Thema UNESCO -Biosphärenreservate. Das BfN bringt fachliche Expertise und finanzielle Unterstützung ein; weitere Veranstalter sind neben dem Namibischen Umweltministerium, die UNESCO und die Weltnaturschutzunion (IUCN). Bei der Veranstaltung sollen Kenntnisse vermittelt werden, wie man charakteristische Landschaften durch die Einrichtung von Biosphärenreservaten und entsprechende "Governance-Strukturen" erhalten kann. Gleichzeitig ermöglicht das Konzept eine nachhaltige Nutzung der Natur mit einkommenschaffenden Maßnahmen, um den Wohlstand in den Regionen zu fördern.

Biosphärenreservate gelten als Modellregionen
für nachhaltige Entwicklung, in denen versucht wird das Miteinander von Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Nun interessieren sich auch zunehmend die Länder des südlichen Afrikas für dieses Naturschutz-Instrument. So hat Botswana in diesem Jahr das bestehende Interim MAB-Komitee formalisiert und mit Unterstützung des BfN eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Nun sind die "Makgadikgadi Wetlands", ein Gebiet ungefähr so groß wie das Land Brandenburg, für die Nominierung eines ersten Biosphärenreservates vorgesehen.

Auch Namibia und Lesotho
zeigen großes Interesse an der Ausweisung erster Biosphärenreservate. Doch was verspricht man sich davon? Neben der internationalen Anerkennung und Vernetzung und damit der Möglichkeit zum Austausch und dem voneinander lernen, bieten Biosphärenreservate für ein ausgewiesenes Gebiet eine Struktur, die Planung und Management im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung ermöglichen. Hier knüpft auch der Workshop in Namibia an, der sich primär den Thema "Governance" und der Schaffung von Lebensgrundlagen widmet. Die Verknüpfung von der lokalen über die nationale zur internationalen Ebene bietet dabei eine besondere Chance.

Hintergrund
Biosphärenreservate stellen eine wichtige Komponente des seit 1971 existierenden UNESCO -Wissenschaftsprogramms "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB) dar, dem sich inzwischen 119 Staaten angeschlossen haben. Weltweit gibt es 631 Biosphärenreservate von ganz unterschiedlicher Größe und naturräumlicher Ausstattung. Sie alle teilen die gleiche Struktur von Kern-, Puffer- und Entwicklungszone und sie gelten als Lern-, Forschungs- und Erprobungsgebiete für Innovationen.

Quellenangabe


Bundesamt für Naturschutz
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53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

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01.12.2014


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Bereits bedroht .... der Afrikanische Löwe

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Phantomwolf in der Lausitz
Phantomwolf in der Lausitz
Phantomwolf in der Lausitz

02/03.12.2014

Gesichtetes Tier ist ein Tschechoslowakischer Wolfshund

Wolfssichtungen am helllichten Tag in der Lausitz
: Anwohner berichten in letzter Zeit häufig, einen Wolf zu sehen, der zwischen Autos, Häusern und Tierställen umherläuft. Bereits seit mehreren Wochen wird in den Landkreisen Görlitz und Bautzen regelmäßig ein wolfsähnliches Tier gesehen und fotografiert.

Auf den Fotos ist jedoch kein Wolf sondern ein wolfsähnlicher Hund. Dieser ist vermutlich dem Besitzer entlaufen oder wurde ausgesetzt. Sogar ein Halsband ist auf einigen Bildern sichtbar. Außerdem zeigt das Tier keinerlei Scheu gegenüber Menschen, was ebenfalls deutlich gegen einen Wolf spricht.

Mehr auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/aktionenundprojekte/wolf/news/17460.html

In der Aufnahme von Andreas Gehrig


- Hier handelt es sich um einen echten Wolf ...

Mehr zum Wolf auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23066

Spannungsfeld von Landwirtschaft und Naturschutz
Spannungsfeld von Landwirtschaft und Naturschutz
Berliner Forum zum Spannungsfeld von Landwirtschaft und Naturschutz

01/02.12.2014

Berlin -
„Naturschutz und landwirtschaftliche Produktion müssen mit neuen Strategien flächeneffizient und kooperativ in Einklang gebracht werden.“

Dies forderte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, auf dem gestrigen Berliner Forum zum Thema „Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Artenschutz und unternehmerischer Freiheit.“

„Land- und Forstwirte sind zur Zusammenarbeit beim Arten- und Biotopschutz bereit.
Wir stellen das Schutzgebietssystem und die Natura 2000 -Richtlinie im Grundsatz nicht in Frage, fordern aber, Korrekturen vorzunehmen, damit Naturschutz mit den Bauern und anderen Landnutzern gelingt und diese nicht ausgrenzt“, gab Krüsken die Kritik der Bauern gegenüber der FFH- und Vogelschutzrichtlinie wieder.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Berliner-Forum-zum-Spannungsfeld-von-Landwirtschaft-und-Naturschutz_article1417264120.html?utm_source=Newsletter29112014&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews


Quellenangabe
Proplanta

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Artenschutz in Franken®

Anmerkung der Redaktion Artenschutz in Franken® zum Thema:

- Es erscheint
uns vom Artenschutz in Franken® nicht unbedingt nachvollziehbar, das dem Thema Ernährung auch die Belange des Artenschutzes untergeordnet werden sollten. Für zahlreiche (auch und gerade zunehmend gefährdete Tier- und Pflanzenarten) Arten, sind landwirtschaftliche Flächen der eigentliche Lebensraum.

Der Raum den die Arten zum Überleben benötigen. Somit sollte in jedem Fall Beachtung finden, das wir als Gesellschaft auch gegenüber diesen Mitgeschöpfen eine ganz besondere Verpflichtung und Verantwortung haben.  

Über Jahrhunderte hinweg konnte sich ein gewisses Gleichgewicht einstellen das gerade in den letzten Jahrzehnten ins Wanken gerät. Wenn das ökologische Gleichgewicht ins Wanken gerät wird sich mittelfistig auch das gesamte Ökosytem des Menschen verändern.

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Feldlerche ...
durch eine zunehmende Lebensraumzerstörung wird diese für die Landwirtschaft so prägende Art des Offenlandes zu Rarität .. ein Frühling ohne den Gesang der Feldlerche? Welch eine erschreckende Vorstellung... möchten wir als Gesellsschaft tatsächlich eine solche verarmte Umwelt?

Eine Grüne Wüste!

Mehr zur Feldlerche auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=20700


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Verantwortung für Naturerbe
Verantwortung für Naturerbe
DBU-Tochter übernimmt Verantwortung für Naturerbe

01/02.12.2014

Ersten beiden Flächen in Thüringen mit rund 940 Hektar auf DBU Naturerbe GmbH übertragen


Gera. Nun sind auch erstmals in Thüringen rund 940 Hektar Naturschutzflächen in ihrem Bestand für die Zukunft dauerhaft gesichert: Mit der Unterzeichnung der Notarverträge übernahm die gemeinnützige Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die DBU Naturerbe GmbH, jetzt die Flächen Bendeleber Wald und Östliche Hainleite von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern vor Ort verantwortet sie die Naturschutzmaßnahmen. „Der Erhalt und die Pflege des Nationalen Naturerbes sind die zentralen Aufgaben der DBU-Tochter“, betont Josef Feldmann, Prokurist der Naturerbe-Tochter der DBU: „Als Treuhänderin für das Nationale Naturerbe möchten wir die Flächen möglichst in einem naturschutzfachlich optimierten Zustand nachfolgenden Generationen übergeben.“

Große Bedeutung für den Biotopverbund

Die 491 Hektar große DBU-Naturerbefläche Bendeleber Wald im Buntsandsteingebiet der nördlichen Randplatten des Thüringer Beckens zeichnet sich durch alt- und totholzreiche naturnahe Laubmischwälder aus, erläutert die DBU-Tochter. Innerhalb des intensiv agrarisch genutzten Platten- und Hügellands habe die Fläche eine übergeordnete Bedeutung für den Biotopverbund. Waldgebundene Brutvogelarten, Fledermausarten und totholzbewohnende Käfer haben in den vielfältigen, naturnahen Laubwäldern ihren Lebensraum. Die naturferneren Nadelholzbestände sollen zu naturnahen standortheimischen Laubmischwäldern umgebaut werden, indem die dort bereits vorhandenen Laubbaumarten gezielt gefördert werden. Dabei werde der Arten- und Biotopschutz besonders berücksichtigt.

Wertvoller Lebensraum für Vögel, Käfer und Fledermäuse ....



Mehr zum Bericht auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70968


In der Aufnahme | © Bundesforst

- Wertvolles Totholz im DBU Naturerbe Bendeleber Wald

Informationsversammlung - Weiterentwicklung .....
Informationsversammlung  - Weiterentwicklung .....
Informationsversammlung über die Weiterentwicklung der Steigerwald-Region

30.11/01.12.2014

am Donnerstag, 4. Dezember 2014 um 18.00 Uhr im Steigerwald-Zentrum in Handthal

Sehr geehrte Damen und Herren ,


in einem  Spitzengespräch mit den zuständigen Ministerien und den Landräten der  Landkreise Bamberg, Haßberge und Schweinfurt wurde vom Bayerischen Ministerpräsident Seehofer ein Weg für die Zukunft des Steigerwalds aufgezeigt.

Ohne Nationalpark, ohne Großschutzgebiet, soll nun untersucht werden, ob der  Steigerwald als „Welterbe“ anerkannt werden kann.

Nun soll in einer Arbeitsgruppe unter Beteiligung des Landwirtschaftsministeriums, des Umweltministeriums sowie der drei Landkreise untersucht werden, wie der Status eines Welterbes (Weltnaturerbe oder Weltkulturerbe) erreicht werden kann.

Die Steigerwaldregion bietet eine hervorragende Mischung
einer hochwertigen Waldlandschaft und einer reizvollen Kulturlandschaft. Mit dem Titel „Welterbe“ als ein „Weltkulturerbe“ könnte sich der gesamte Steigerwald in seiner kulturellen und natürlichen Vielfalt der Öffentlichkeit präsentieren.

Was bedeutet das für die Region?
- Darüber wollen wir mit Experten diskutieren.

Der Ablauf ist wie folgt vorgesehen:

Das Naturschutzkonzept des FB Ebrach als
Basis eines integrativen Waldnaturschutzes – Ref. Ulrich Mergner

Weiterentwicklung der Steigerwaldregion
zu einem „Welterbe“ – Ref. Ministerialdirektor Martin Neumeyer

Welterbe Steigerwald
aus Sicht des BaySF-Vorstand Reinhard Neft

Chancen und Möglichkeiten der Entwicklung im Steigerwald
aus Sicht des Staatssekretärs und 1. Vorsitzenden Gerhard  Eck, MdL

Im Anschluss an die Redebeiträge besteht Gelegenheit zur Diskussion und Aussprache.


Der Verein „Unser Steigerwald“ möchte mit dieser Informationsversammlung die Diskussion um die künftige Entwicklung der Steigerwald-Region auf einer sachlichen und konstruktiven Ebene begleiten.

Der Naturschutz ist sicher ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen.
Eine zukunftsfähige Regionalentwicklung muss allerdings auch die Interessen der Menschen im Steigerwald berücksichtigen.
Mit einer langjährigen nachhaltigen und behutsamen Waldbewirtschaftung  hat sich der Steigerwald zu einem der hochwertigsten Waldgebiete Deutschlands entwickelt. Mit dem Motto „Schützen und Nützen“ soll das auch in der Zukunft möglich sein.

Dafür setzt sich der Verein „Unser Steigerwald“ seit vielen Jahren ein.

- Wir wollen mit dieser Veranstaltung einen Weg zeigen, auf dem sich die Menschen im Steigerwald mitgenommen fühlen.

Quellenangabe

Unser Steigerwald
www.unser-steigerwald.de/blog

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


Redaktionelle Anmerkung des Artenschutz in Franken®

Für den
Artenschutz in Franken® erscheint es elementar den Aspekt des Naturschutz- und Artenschutzgedankens in entsprechend herausgestellter Weise, zum Bestandteil eines in sich geschlossenen Konzeptes werden zu lassen.

Der für viele Arten höchst wertvolle Lebensraum Steigerwald muss sich nachhaltig den Herausforderungen der Zukunft stellen. Dabei darf in unseren Augen nicht übersehen werden, auch und gerade die Ressource Tier- und Pflanzenwelt in transparenter Form mit uns in die Zukunft zu führen.

Nur wenn gemeinsam gelingt diesen wertvollen Aspekt glaubwürdig mit auf den Weg zu bringen wird das Gesamtkonzept von Erfolg gekrönt sein.

In diesem Sinne bringen wir uns vom Artenschutz in Franken® Tag für Tag ein.

In der Aufnahme von Jasmin Schneider


- Blick von der Stollburg / Steigerwald - Handthal

Mehr zum Thema

- - http://ng.infranken.de/epaper/EPaper/PHP-Files/showclust.php?Ref=DText/cfzm52665rc0gh_ojm8r$ar&PageRef=DSArchiv/b$3e4kj5o7aq1_1ojm$z_ci&Clip=504,700,448,261&titel=ft&Spezial=&Display=print

- http://ng.infranken.de/epaper/EPaper/PHP-Files/showclust.php?Ref=DText/-e20pvh$6ybix8_45-0~ya$&PageRef=DSArchiv/jgm$jx2927nlo$f30l-90e*&Clip=47,66,905,895&titel=ft&Spezial=&Display=print

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Hilfe für den Rotmilan
Hilfe für den Rotmilan
Hilfe für den Rotmilan: Artenhilfsprogramm des Landes Sachsen-Anhalt erschienen

30.11/01.12.2014

Mit ca. 2.000 Paaren brüten etwa 8 % aller Rotmilane der Welt in Sachsen-Anhalt.
Das Land hat daher für die Erhaltung dieser Art deutschland-, europa- und auch weltweit eine besonders hohe Verantwortung. Schätzungen zufolge beläuft sich der Weltbestand auf lediglich 20.000-25.000 Brutpaare.


Weitere Informationen:

   Das Artenhilfsprogramm Rotmilan


- www.lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Naturschutz/Publikationen/Dateien/bericht_5-14_ahp-rotmilan.pdf


   Internetseite des Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU)


- www.lau.sachsen-anhalt.de/startseite/

Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

www.dda-web.de
28.11.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Rotmilan


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Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel
Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel
Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

30.11/01.12.2014

Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV)
verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen.

Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Sammlung zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen.


Weitere Informationen


   Internetseite des LUGV

- www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.312579.de

   Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

- www.lugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/vsw_dokwind_voegel.pdf

   Meldebogen für Anflugopfer an Windenergieanlagen


- www.lugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/meldebogen_anflugopfer.xls


Quellenangabe


Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

www.dda-web.de
28.11.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Wird der Schwarzstorch durch die Installation von Windkraftanlagen beeinträchtigt?


Mehr zum Schwarzstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22199


Mehr zu Projekten rund um den Schwarzstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26643


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Ausrufungszeichen !
Ausrufungszeichen !
Agrotis exclamationis, Ausrufungszeichen - !

30.11/01.12.2014

Franken.
Agrotis exclamationis, so der Fachbegriff für das Ausrufezeichen ... eines Schmetterlings (Nachtfalter) aus der Familie der Eulenfalter. Er besiedelt bevorzugt offene Lebensräume.

Neue Aufnahme der Larve haben wir aktuell auf unsere Internetpräsenz übernommen.

Mehr zum ! auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=61615

In der Aufnahme von Albert Meier

- Larve des !

Ferner wurde eingestellt:

Earias clorana, Weiden-Kahneulchen, Grüneulchen - Larve

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70955


Klimawandel bringt Vogelbrut in Gefahr
Klimawandel bringt Vogelbrut in Gefahr

Klimawandel bringt Vogelbrut in Gefahr

29/30.11.2014

Frankfurt/Main
- Siebenschläfer ruhen sich tagsüber gerne in Vogelbruthöhlen aus.

Das war früher kein Problem, denn die meisten Vogel-Jungen waren schon ausgeflogen, wenn der Siebenschläfer aus seinem langen Winterschlaf tief im Boden aufwachte und sich eine Baumhöhle suchte.

Seit einigen Jahren beobachten Naturschützer, dass die Wärme liebenden kleinen Nager aus der Familie der Bilche früher wach werden. In manchen Bruthöhlen liegen dann noch Eier oder Junge - gefundenes Fressen für Siebenschläfern.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Klimawandel-bringt-Vogelbrut-in-Gefahr_article1417131330.html?utm_source=Newsletter28112014&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews


Mehr zum Siebenschläfer auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=34200



Schnappschuss statt Kochtopf
Schnappschuss statt Kochtopf

Schnappschuss statt Kochtopf

29/30.11.2014

WWF-Kamerafalle fotografiert Banteng-Herde. / Seltene Wildrinder in Kambodscha durch Wilderei bedroht.



Einer WWF-Kamerafalle im Nordosten Kambodschas ist die spektakuläre Aufnahme einer Banteng-Herde gelungen. Von den seltenen Wildrindern streifen weltweit schätzungsweise nur noch zwischen 5000 und 8000 Tiere durch die Wälder. Innerhalb der vergangen 25 Jahre ist der Gesamtbestand um die Hälfte eingebrochen. Einzelne Populationen gingen gar um 80 Prozent zurück, so der WWF.

Der illegale Handel mit den Hörnern und dem Fleisch der Tiere ist nach wie vor ein Problem. „Banteng-Rinder gehören nicht als Delikatesse in den Kochtopf, sondern in den Wald“, fasst Dr. Arnulf Köhncke, WWF-Experte für die Region, zusammen. Auf dem Schwarzmarkt ist Banteng-Fleisch für etwa fünf US-Dollar pro Kilo zu haben, Hörner - Statussymbole einer wachsenden Mittelschicht - gibt es ab 500 US-Dollar. Neben Lebensraumzerstörung und Wilderei sind die Wildrinder auch durch ihre domestizierten Verwandten bedroht. Krankheitserreger und Parasiten von Hausrindern springen immer wieder auf die Populationen über.


Trotzdem seien die Aufnahmen, so der WWF, ein weiteres Indiz dafür, dass sich in den kambodschanischen Eastern Plains ein stabiler Bestand etablieren konnte. „Der Kampf gegen Wilderei, flächendeckende Wildtierzählungen und die Einschränkung der Hausrind-Haltung in den Kernzonen der Schutzgebiete zeigen offenbar Wirkung“, freut sich Köhncke, der das seltene Glück hatte einmal einer Banteng-Herde in freier Wildbahn zu begegnen.


Die Eastern Plans sind eine Trockenwaldregion in Nord-Ost-Kambodscha, gelten als ökologisches Juwel des Landes und trugen wegen ihrer großen Tierbestände einmal den Spitznamen „Serengeti Asiens“. Heute sind die Tierzahlen jedoch deutlich reduziert. Trotzdem finden sich neben den bedrohten Bantengs noch andere gefährdete Arten wie Malaienbären, Leierhirsche oder Kleideraffen. Doch die schiere Größe der Gebiete – insgesamt mehr als die doppelte Fläche des Saarlands – macht eine effektive Überwachung schwierig und so bleiben illegale Waldrodungen und Wilderei ein Problem. Gleichzeitig bedrohen Edelmetall-Bergbau und Gummibaum-Plantagen das gesamte Ökosystem.


   KONTAKT

   Roland Gramling

   WWf Deutschland

   Pressestelle

   Tel. 030-311 777 425

   roland.gramling(at)wwf.de



Quellenangabe
WWF - 28. November 2014


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Artenschutz in Franken®


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Amazonas im Argen
Amazonas im Argen

Amazonas im Argen

28/29.11.2014

Entwaldung im Amazonas weiter auf hohem Niveau / WWF: Politik und Agrarlobby verantwortlich für Vernichtung des brasilianischen Regenwaldes

Berlin/Brasília -
Die Entwaldung des Amazonas schreitet voran. Wie die brasilianische Regierung am Mittwoch bekanntgab, fielen von August 2013 bis Juli 2014 insgesamt 4.848 Quadratkilometer Regenwald den Rodungen zum Opfer – eine Fläche doppelt so groß wie das Saarland. Ein erneuter Anstieg der Entwaldung konnte damit zwar verhindert werden, die Situation ist laut WWF jedoch nach wie vor dramatisch: „Der größte Regenwald der Erde ist weiter von großflächiger Abholzung betroffen und die Regierung ist nicht bereit, das Problem wirkungsvoll anzugehen“, so Roberto Maldonado, Brasilien-Referent beim WWF.


Auf Kritik stößt bei den Umweltschützern vor allem die Reform des Waldgesetzes unter der alten und neuen Präsidentin Dilma Rousseff aus dem Jahr 2012. Auf Druck der Agrarindustrie seien damals unter anderem die Abholzung von Wäldern auf Privatgrund stark erleichtert und eine Amnestieregelung für illegale Rodungen eingeführt worden. Laut WWF vernachlässige die Regierung zusätzlich die noch bestehenden Schutzregeln, darunter zum Beispiel die Pflicht zur Wiederaufforstung unrechtmäßig abgeholzter Waldflächen. „Statt das Land auf einem Weg der nachhaltigen Entwicklung zu halten, kreischen weiter die Kettensägen – mit langfristig fatalen Folgen für Umwelt, Klima und Wirtschaft“, sagt Roberto Maldonado.


Um den größten und artenreichsten Regenwald noch zu retten müsse sich die Politik aus dem Würgegriff der Agrarkonzerne befreien, so der WWF. Die wenigen verbliebenen positiven Aspekte des Waldgesetzes, nämlich das ländliche Kataster und die Aufforstungspflicht für ca. 20 Millionen Hektar müssten zügig umgesetzt und Verstöße strikt geahndet werden. Einer wirtschaftlichen Entwicklung stehe dies nicht im Wege. So verfüge Brasilien über Brachflächen in der Größe von etwa 600.000 Quadratkilometer, welche völlig ohne Abholzungen genutzt werden könnten. Einfach wird dieses Unterfangen jedoch nicht: Bei den parallel zu den Präsidentschaftswahlen stattfindenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus hat die Agrarlobby erneut stark hinzugewonnen. Mit 257 Abgeordneten kann die „Frente Parlamentar da Agropecuária“ nun mehr als die Hälfte der 513 Parlamentarier auf sich vereinen.

Kontakt

   Immo Fischer

   Pressestelle WWF

   Tel.: 030 / 311 777 427

   immo.fischer(at)wwf.de

   Twitter: @immofischer


Quellenangabe

WWF
27. November 2014


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme des Artenschutz in Franken®

Der Aspekt des Nützens und Schützens
der sich seit vielen Jahrhunderten im nördlichen und oberen Steigerwald bewährt, soll sich zukünftig nun in Form einer Welterbebewerbung wiederfinden.

Hierbei gilt es dem Artenschutz gleichfalls eine hohe Bedeutung zuzugestehen. Hierfür bringen wir uns vom Artenschutz in Franken® seit vielen Jahren intensiv ein.

Wird der Wespenbussard und der Schwarzstorch von der angedachten Installation von Windkraftanlagen im Steigerwald beeinträchtig?

Mehr zum Thema

- http://ng.infranken.de/epaper/EPaper/PHP-Files/showclust.php?Ref=DText/cfzm52665d1iakuqt~2g4f9&PageRef=DSArchiv/x84cem4ldhv*lzhqm*vxhdq&Clip=47,725,448,236&titel=ft&Spezial=&Display=print

Artenschutz in Franken® sieht der zunehmenden Installation von Windkraftanlagen an sensiblen Standorten mit großer Skepsis entgegen. Eine Energiewende auf Kosten des Artenschutzes ist in unserern Augen nicht ziehlführend.

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Rückkehr der Urzeit-Fische
Rückkehr der Urzeit-Fische
Rückkehr der Urzeit-Fische

27. November 2014

WWF startet Rettungsprojekt für Störe / 5.000 Tiere in der Donau ausgesetzt

Berlin/Sofia -
Störe zählen zu den bedrohtesten Tierfamilien der Welt. Dabei leben die Fische schon seit 250 Millionen Jahren auf unserem Planeten und überlebten sogar die Dinosaurier. Manchmal werden sie daher auch „lebende Fossilien“ genannt. Doch durch intensive Jagd und die Zerstörung ihres Lebensraumes hat der Mensch viele Störarten an den Rand des Aussterbens gebracht. Darum hat der WWF nun ein Rettungsprojekt ins Leben gerufen: 50.000 Sterlet-Störe sollen in der Donau ausgesetzt werden. Die ersten 5.000 Tiere wurden vergangene Woche in Bulgarien in die Freiheit entlassen.

Ziel des Projektes ist es, das Überleben des Störs in der Donau zu sichern. Zur Erfassung wurden die Tiere an der linken Vorderflosse mit einem Magnetchip versehen. Der Chip soll wichtige Informationen über die Wanderung der Fische und ihre Laichgebiete liefern. „In Europa ist die Donau das einzige größere Flusssystem, in dem die Rettung überlebender Stör-Bestände noch möglich ist“, sagt WWF-Expertin Jutta Jahrl. Die Tiere werden vor allem wegen ihres Rogens, auch Kaviar genannt, gefangen und getötet. Das ist zwar illegal, aber angesichts der hohen Preise schrecken die Wilderer vor möglichen Strafen nicht zurück.

Weltweit gibt es noch 25 Störarten, sechs davon lebten ursprünglich in der Donau. Nur der Sterlet, 2014 zum „Fisch des Jahres“ gekürt, verbringt sein ganzes Leben im Süßwasser und wandert nicht ins Meer. Er ist einer der kleinsten Störarten und wird maximal zehn Kilogramm schwer und 1,2 Meter lang. Die größte Art ist der Beluga-Stör. Er wird bis zu 9,5 Meter lang und kann 1,5 Tonnen auf die Waage bringen. Damit ist er der größte Süßwasserfisch der Erde.

   KONTAKT

   Immo Fischer

   Pressestelle WWF

   Tel.: 030 / 311 777 427

   immo.fischer(at)wwf.de

   Twitter: @immofischer


Quellenangabe

WWF


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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Foto: Philipp Freudenberg

- Fisch des Jahres 2014 ... der Stör


Mehr zum Stör auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=62536


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UN-Klimakonferenz 2014 in Lima
UN-Klimakonferenz 2014 in Lima
UN-Klimakonferenz 2014 in Lima

28/29.11.2014

Deutschland und Europa müssen Verantwortung endlich gerecht werden

Vom 1. bis 12. Dezember 2014
findet in Lima (Peru) die alljährliche Weltklimakonferenz statt. Hier beraten Entscheidungsträger aus allen UN-Mitgliedstaaten gemeinsam mit Vertretern zahlreicher anderer Organisationen über Strategien gegen den Klimawandel. Auch der NABU ist mit drei Vertretern dem NABU-Präsident Olaf Tschimpke, dem Teamleiter Energiepolitik und Klimaschutz Sebastian Scholz und dem Energie-Referenten Ulf Sieberg vor Ort.

Insbesondere Deutschland und die EU sowie deren Mitgliedstaaten
müssen ihrer Verantwortung gerecht werden, indem sie eine ambitionierte und verbindliche nationale Energie- und Klimapolitik betreiben. Dazu gehören der vollständige und schnellstmögliche Ausstieg aus der Finanzierung von Kohlekraftwerksprojekten und Kohleabbau sowie die Stärkung von Politikprozessen mit Schlüsselländern der EU, wie Polen und Großbritannien, sowie außerhalb der EU, den USA und den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China).

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/themen/klimaschutz/internationalerklimaschutz/weltklimakonferenzen/lima2014/17446.html


In der Aufnahme von Albert Meier


- Interessiert sich sich für die Blätter der Stieleiche aber auch die anderer Eichen.
Die Larve des Moosgrünen Eulenspinners

Mehr zum Moosgrünen Eulenspinner auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70919

Neue "Augen" für den Weißstorchhorst
Neue "Augen" für den Weißstorchhorst
Einblicke hautnah erleben - "Mit Webcams live dabei"

27/28.11.2014

Burgebrach / Ofr.
Ein übergreifendes Projekt bei welchem sich auf Initiative des Verbandes
Artenschutz in Franken® die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Allianz Stiftung, die Raiffeisenbank Burgebrach, der Markt Burgebrach, Elektro-Ludwig Burgebrach, der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V , die Volksschule Burgebrach, das Musikhaus Thomann Treppendorf, Scorpion Media Burgebrach, Seniotel Pflegedienst Burgebrach, Thomas Bauerfeind, die Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg, die Brauerei Zehender Mönchsambach, Schreinerei-Treppenbau Stöcklein engagieren, möchte mit einer innovativen Artenschutz- Umweltbildungsmaßnahme auf eine sympatische Vogelart, sowie deren Lebensraumansprüche und Verhaltensmuster aufmerksam machen.

Dabei steht der Schutz der Weißstörche im Fokus.

Das Projekt, das gleichfalls lebendige Bausteine der Umweltbildung beinhaltet, wurde akuell mit einer weiteren Webcam ausgestattet um den Kindern und Jugendlichen, sowie jedoch auch zahlreichen erwachsenen Usern die Möglichkeit einzuräumen live dabei zu sein, wenn sich Meister Adebar hoch über den Dächern des Marktes Burgebrach aufmacht sich dem "Kinderwunsch" zu widmen ... und das Beste daran ... wir stören die Tiere nicht, obwohl wir uns lediglich wenige Meter neben dem Nistplatz befinden und unsere "optischen Augen" bei Tag und Nacht auf das Geschehen im Nistplatz richten.

Das aktuelle Making of der Kamerainstallation finden sie hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=70907

Die Webcam erreichen Sie unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=6

Gerne dürfen Sie auch von Fremdseiten  auf diese Webcam verlinken, bitte beachten Sie jedoch in jedem Fall die Quellenangabe.


In der Aufnahme

- Auf breiter Basis bringen wir uns dafür ein,
das besonders die uns nachfolgende Generation die Chance erhält, sich über "sonst verborgene Einblicke" mit der vielfach fremd gewordenen Natur wieder intensiver auseinander zu setzen.


Mehr zum Weißstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=39527


Mehr zu Projekten rund um den Weißstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22233



Nistplatz erhält "neue Augen"
Nistplatz erhält "neue Augen"
Einblicke hautnah erleben - "Mit Webcams live dabei"

26.11.2014

Burgebrach / Ofr.
Ein übergreifendes Projekt bei welchem sich auf Initiative des Verbandes
Artenschutz in Franken® die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Allianz Stiftung, die Raiffeisenbank Burgebrach, der Markt Burgebrach, die Elektro-Ludwig Burgebrach, der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V , die Volksschule Burgebrach, das Musikhaus Thomann Treppendorf, Scorpion Media Burgebrach, Seniotel Pflegedienst Burgebrach, Thomas Bauerfeind, Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg, die Brauerei Zehender Mönchsambach, Schreinerei-Treppenbau Stöcklein, engagieren, möchte mit einer innovativen Artenschutz- Umweltbildungsmaßnahme auf eine sympatische Vogelart, sowie deren Lebensraumansprüche und Verhaltensmuster aufmerksam machen.

Dabei steht der Schutz der Weißstörche im Fokus.

Das Projekt, das gleichfalls lebendige Bausteine der Umweltbildung beinhaltet, wurde akuell mit einer weiteren Webcam ausgestattet um den Kindern und Jugendlichen, sowie jedoch auch zahlreichen erwachsenen Usern die Möglichkeit einzuräumen live dabei zu sein, wenn sich Meister Adebar hoch über den Dächern des Marktes Burgebrach aufmacht sich dem "Kinderwunsch" zu widmen ... und das Beste daran ... wir stören die Tiere nicht, obwohl wir uns lediglich wenige Meter neben dem Nistplatz befinden und unsere "optischen Augen" bei Tag und Nacht auf das Geschehen im Nistplatz richten.

Demnächst mehr zum Thema hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme der Webcam


- Die Weistörche sind keinesfalls gen Süden gezogen sondern noch immer vor Ort .. die Installation der Webcam konnte die Tiere nicht beeinträchtigen.


Mehr zum Weißstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=39527


Mehr zu Projekten rund um den Weißstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

-
www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22233


Über-Leben Rebhuhn ...
Über-Leben Rebhuhn ...
Filmpremiere: „Über-Leben Rebhuhn — Das Rebhuhnschutzprojekt im Landkreis Göttingen“

25/26.11.2014

Die Biologische Schutzgemeinschaft Göttingen e. V.
lädt ein zur Filmpremiere, am Freitag, 5. Dezember 2014, 16 Uhr, in das Kino Lumière, Geismarlandstraße 19, 37083 Göttingen. Der Eintritt ist frei.

Der Tierfilmer und Landwirt Andreas Winkler aus Limbach-Oberfrohna präsentiert seinen neuen Dokumentarfilm „Über-Leben Rebhuhn — Das Rebhuhnschutzprojekt im Landkreis Göttingen“.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

- www.dda-web.de


Hier gehts zur Einladung

- http://files.biolovision.net/www.ornitho.de/userfiles/Veranstaltungen/Einladung-Rebhuhnfilm.pdf


In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Das Rebhuhn gehört europaweit zu den Arten mit den größten Bestandsverlusten in den vergangenen Jahrzehnten.


Mehr zum Rebhuhn auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=21769



Sechs Haiarten erhalten den lang erwarteten Schutz
Sechs Haiarten erhalten den lang erwarteten Schutz
Sechs Haiarten erhalten den lang erwarteten Schutz durch die Bonner Konvention

24/25.11.2014

Jüngst wurde ein wichtiger Meilenstein für den Schutz der Haie erreicht
. Am Sonntag, dem 9. November 2014, wurde eine Reihe von Haiarten endgültig unter den Schutz der Bonner Konvention (engl. Abkürzung CMS) gestellt – somit unter den Schutz des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten, getragen vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP).

Die neu unter Schutz gestellten Haiarten umfassen alle drei Arten der Fuchshaie
(genus alopias), den Glatthai (Carcharhinus falciformis) sowie den Großen und den Gekerbten Hammerhai (Sphyrna mokarran und Sphyrna lewini).

Der Schutzstatus dieser Arten wurde auf der 11. CMS-Vertragsstaatenkonferenz (CoP11) in Quito, Ecuador, festgeschrieben. Auf der Vertragsstaatenkonferenz werden notwendige globale Maßnahmen diskutiert, um den Erhaltungsstatus wandernder wild lebender Arten zu verbessern.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Sea Shepherd

- www.sea-shepherd.de/1130-sechs-haiarten-erhalten-den-lang-erwarteten-schutz-durch-die-bonner-konvention


Quellenangabe  / Foto: Juan Carlos Balda

Sea Shepherd
12. November 2014


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Kommentar von Walter Mitterhuber aus Österreich
Kommentar von Walter Mitterhuber aus Österreich
Kommentar von Walter Mitterhuber aus Österreich.

24/25.11.2014



Liebe Nachbarn, Jägerinnen und Jäger, geschätzte Artenschützer,


dass dieser Rückgang auch in Bayern zu verzeichnen ist, verwundert mich nicht wirklich. Selbstverständlich ist dies auch in Österreich und auch bei mir in meiner Heimat dem westlichen Mostviertel stark spürbar.

Die moderne Landwirtschaft mit ihren leistungsstarken Maschinen zieht eine tiefe Pflugfurche durch den Niederwildbesatz und … hier erholt sich wohl der vormals gewohnte Wildstand nicht mehr.Wenn auch etwas dagegen gesteuert wird, (mit kleineren Biotopen) ist dies zwar gut gemeint aber oft nicht wirklich effektiv. Wenn direkt angrenzend intensive Landwirtschaft betrieben wird.

Also was tut der kleine Feldhase, wenn er im vormaligen Biotop mit seinem Leben davonkam? Er wird mit zunehmendem Alter seinen Bewegungsradius vergrößern. Und jetzt wo er es bis hierher geschafft hat und sich im angrenzenden Feldstück in einer Sasse (Grube) in Deckung drückt, kommt am Horizont ein Traktor mit einem Güllewagen und paniert diesen kleinen Feldhasen mit dicker Gülle ein. Ja jetzt hat er es eilig sich mit voller Kraft von dieser stinkenden Panade zu befreien, und es gelingt ihm. Doch unser kleiner Feldhase ist sichtlich mitgenommen.

Hier lesen Sie den gesamten Kommentar


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70874


Quellenangabe

Walter Mitterhuber


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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Als das kleinste "Raubtier" der Welt wird es bezeichnet. - Das Mauswiesel!

Allein schon der Name Raubtier birgt eine deutlich falsche Aussage in sich. Denn was raubt denn das Mauswiesel? Es ernährt sich als auch fleischfressendes Säugetier von anderen Arten. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür wurde es von der Evolution auserkoren. Es trägt einen wichtigen Part inmitten der in sich greifenden Umwelt bei.

Als natürlicher Regulator ist die  diese hoch interessante Art wohl besser bezeichnet. Das Mauswiesel ist so klein, dass es seiner Hauptbeute, den kleinen Wühlmausarten in ihre Gangsystem folgen kann. Ein herausragender Spezialist im Naturhaushalt.


Mehr zum Mauswiesel auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=47482


Regelmäßig treten die Besucher und Besucherinnen unserer Internetpräsenz  mit Informationen und Themen an uns heran, die ihnen am Herzen liegen.

Artenschutz in Franken® erscheint es wichtig ein Spiegelbild der Umwelt abzubilden. Aus diesem Grund veröffentlichen wir regelmäßig  Kommentare. Wir behalten es uns jedoch vor die Kommentare zu kürzen bzw. in ihrer Aussage zu verändern, wenn inhaltlich hierbei persönliche Aspekte betroffen sind.


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Umweltverschmutzung als das größte Problem
Umweltverschmutzung als das größte Problem
Dr. Roger Payne bezeichnet Umweltverschmutzung als das größte Problem, mit dem Wale heutzutage zu kämpfen haben

24/25.11.2014

Seit mehr als vier Jahrzehnten weiß Umweltschützer Dr. Roger Payne
– in der wissenschaftlichen Welt bekannt für die Entdeckung, dass Buckelwale über die Weltmeere hinweg singen und miteinander kommunizieren – um die Notlage der Großwale und der Ozeane. Er sagt, dass es entscheidend ist, den Walfang unter Kontrolle zu bringen, doch gleichzeitig stünden die Wale einem potenziell weitaus größeren Problem gegenüber: der Umweltverschmutzung.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Sea Shepherd

- www.sea-shepherd.de/1125-dr-roger-payne-bezeichnet-umweltverschmutzung-als-das-groesste-problem-mit-dem-wale-heutzutage-zu-kaempfen-haben

Quellenangabe / Sea Shepherd
Sea Shepherd
4. November 2014


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Artenschutz in Franken®

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Geplanter Hafenausbau gefährdet heimische Wale
Geplanter Hafenausbau gefährdet heimische Wale

Geplanter Hafenausbau in Hastings gefährdet heimische Wale

24/25.11.2014

Sea Shepherd Australien
wirbt für die Unterstützung der Umweltschutzgruppe Preserve Western Action Group,  um das Bewusstsein zu den Umweltauswirkungen des geplanten Hafenausbaus von Hastings,  vor allem auf Wal- und Pinguin-Populationen um Phillip Island, zu schärfen.

Baggerarbeiten für den Ausbau des Western Port würden die wunderbare, einzigartige Lebenswelt auf Phillip Island und die umliegenden benachbarten Gebiete mit ihren Lebensräumen, Stränden, Erholungsgebieten und Landmassen verändern.

Phillip Island ist weltbekannt für die Pinguin-Parade, zu der Millionen von Menschen aus aller Welt herbeiströmen, um bei Sonnenuntergang die Magie der heimkehrenden kleinen Pinguine zu einer der größten Pinguin-Kolonien Australiens zu erleben.

Kürzlich wurde eine Reihe von Walen – wahrscheinlich waren es Südliche Glattwale – einschließlich einer Mutter mit ihrem Kalb in der Nähe von Unterwasserbohrstellen in Western Port nahe der Stadt Cowes gesichtet. Dort werden gewaltige Bohrungen an bis zu 110 Standorten durchgeführt. Südliche Glattwale sind sehr empfindlich gegenüber Lärmbelästigungen


Mehr zum Thema auf den Seiten von Sea Shepherd


- www.sea-shepherd.de/1131-geplanter-hafenausbau-in-hastings-gefaehrdet-heimische-wale

In der Aufnahme von / Foto: Lisa Schonberg

- Ein Südlicher Glattwal im Hafen von Hastings


Quellenangabe

Sea Shepherd

12. November 2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Der Sika in Deutschland - Neozoen mit Charakter
Der Sika in Deutschland - Neozoen mit Charakter
Der Sika in Deutschland - Neozoen mit Charakter

23/24.11.2014

Der Sikahirsch wurde im Jahr 1893 als Parkwild nach Deutschland gebracht.
Allerdings flohen immer wieder Tiere oder wurden aus jagdlichen Gründen gezielt angesiedelt, aus denen sich der heutige Bestand in Deutschland entwickelt hat. Insgesamt gibt es deutschlandweit etwa 1500 Tiere, die in fünf Gebieten angesiedelt sind.

Diese Gebiete sind die Hüttener Berge und Schwansen in Schleswig-Holstein, das Weserbergland in Niedersachsen, der Südschwarzwald in Baden-Württemberg und als einziges Gebiet in NRW das Sauerland.

Quelle:

NABU
- http://nrw.nabu.de/themen/jagd/weiteresaeugetiere/07264.html

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70864

In der Aufnahme von Albert Meier

- Auch in Bayern "vorhanden"   ... der Sika



Rettet Hase, Fasan und Co.!
Rettet Hase, Fasan und Co.!
Jägerinnen und Jäger fordern: Rettet Hase, Fasan und Co.!

23/24.11.2014

Die Streckenliste 2013/14 zeigt, dass das Niederwild auf rasanter Talfahrt ist.


Jägerinnen und Jäger sind in der Regel nicht leicht zu erschrecken. Doch der Blick auf die Streckenliste für das Jagdjahr 2013/2014, die vom Bayerischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gerade vorgelegt wurde, sorgt für bestürzte Minen in Jägerkreisen.

Die veröffentlichten Daten belegen schwarz auf weiß, dass das Niederwild auf Talfahrt ist.


58 464 Feldhasen, 9706 Fasanen und 1016 Rebhühner wurden im vergangenen Jagdjahr erlegt. Seit Beginn der Aufzeichnungen des Bayerischen Jagdverbandes in den 70er und 90er Jahren waren die Zahlen noch nie so weit unten. Da kann sich die Jägerschaft nur schwer über eine erneute Steigerung beim Abschuss von Schwarzwild auf nunmehr 68 976 freuen.

Es ist längst Zeit, die Ursachen für den Niedergang des Niederwilds offen anzusprechen, sagt Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbandes. Feuchtkaltes Wetter in den Setzzeiten wirkt sich genau so negativ auf die Populationen aus wie das Raubwild, das vor allem über die Jungtiere herfällt.

Besonders stark aber leidet das Niederwild unter dem rapiden Strukturwandel in der Landwirtschaft.


Dort wo die Stilllegungsflächen wieder in die Produktion genommen wurden,
hat das Niederwild kaum eine Chance mehr, sich zu erholen. Während pausenlos höhere Abschusszahlen beim Schwarzwild gefordert werden, wird tatenlos zugesehen, wie das Niederwild seine Überlebenschancen einbüßt, kritisiert Präsident Vocke. Doch dort, wo das Niederwild vor dem Aus steht, haben auch Kiebitz und Feldlerche verspielt.

Wenn der Lebensraum für eine Art verloren geht, sind ihre Zukunftschancen stark eingeschränkt. Das haben die Bayerischen Jägerinnen und Jäger schon lange erkannt. Viele von ihnen nehmen ihren Auftrag zur Hege ernst und engagieren sich in ihren Revieren, um Strukturvielfalt auf Ausgleichsflächen zu schaffen. Unter anderen mit dem wildtiergerechten Zwischenfruchtanbau, der in diesem Jahr zum dritten Mal durchgeführt wurde und 4000 Hektar Lebensraum geschaffen hat.

Mit der vom BJV geförderten Anlage von Hecken, Blühflächen- und Blühstreifen. Ab 2015 wird das Greening gestartet, das jeden Landwirt mit mehr als 15 Hektar Ackerfläche verpflichtet, fünf Prozent für ökologische Maßnahmen zur Verfügung zu stellen.

Je mehr Anreize die Landwirte zur Förderung der Artenvielfalt erhalten, desto mehr können Jägerinnen und Jäger gemeinsam mit ihnen für das heimische Wild tun. Die Programme müssen angesichts der Zahlen, die uns nun schwarz auf weiß vorliegen, noch einmal ausgeweitet werden, fordert BJV-Präsident Vocke.

Für Rückfragen

Thomas Schreder, Pressesprecher
Tel. 089 -990 234 77
E-Mail: t.schreder@jagd-bayern.de

Barbara Ettl, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Presse
Tel. 089-990 234 50
E-Mail: Barbara.Ettl@jagd-bayern.de

Quellenangabe

Landesjagdverband Bayern e.V.
Hohenlindner Str.12
85622 Feldkirchen

Telefon: (089) 990 234 - 0
Fax: (089) 990 234 -35
E-Mail: info@jagd-bayern.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


Artenschutz in Franken® weist seit geraumer Zeit (jüngst erst wieder im Leitartikel "Sprechen wir eigentlich nur über den Wald?"), auf diese erschreckenden Prozesse hin.

Vorgänge die zum Niedergang der Artenvielfalt in unserem Land führen.

Es gilt intensiv gegenzusteuern
wenn es unseren Kindern noch möglich sein soll, Feldhase & Co.  in der Landschaft erleben zu dürfen. Die intensive Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen hat ein Ausmaß erreicht das die Bezeichnung "Grüne Wüsten" in greifbare Nähe rücken lässt.

Die Konzeption "Das Netz der Biodiversität in Verbindung mit Korridore des Artenschutzes" welches vom Artenschutz in Franken® für den Steigerwald gefordert wird, könnte sich als Trittstein- Erfolgskonzept für die gesamte Bundesrepublik darstellen.

In der Aufnahme von Johannes Rother

-    Junghase … sind die Tage seiner Art bei uns gezählt?!

Mehr zum Feldhasen auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=20695


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Nachwuchs bei den Przewalski-Pferden
Nachwuchs bei den Przewalski-Pferden
Süß und selten: Nachwuchs bei den Przewalski-Pferden im Nationalpark Bayerischer Wald

23/24.11.2014

Gute Nachricht für den Artenschutz:
Vor gut zwei Wochen, am 31. Oktober 2014, kam im Tier-Freigelände des Nationalparkzentrums Falkenstein erneut ein Przewalski-Fohlen zur Welt und ist wohl auf. Der kleine Hengst ist das zweite Fohlen, das dieses Jahr im Nationalpark Bayerischer Wald geboren wurde. Bereits Ende Mai vergrößerte ein Stutfohlen die jetzt 10-köpfige Herde im Tier-Freigelände.

Die seltenen Wildpferde,
von denen es weltweit nur rund 2000 Tiere gibt, werden seit 2005 im Nationalpark gehalten, der sich an einem internationalen Erhaltungszuchtprogramm beteiligt. Eine Nachzucht gelang hier seitdem insgesamt 15 Mal.

„Oktobergeburten sind für Przewalski-Pferde nicht grade typisch, kommen aber dennoch vor. In freier Wildbahn wäre der kommende Winter eine Überlebensherausforderung für Herbstfohlen, bei Gehegehaltung wie hier im Tier-Freigelände ist dies aufgrund der guten Ernährungssituation in der Regel kein Problem“, kommentiert Dr. Dennis Müller, Nationalparktierarzt und Leiter der beiden Tier-Freigelände, die Geburt des kleinen Hengstes.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70840


In der Aufnahme von: Nationalpark Bayerischer Wald / Dr. Kristine Beck.

- Das an Halloween geborene Hengstfohlen ist das jüngste Mitglied der Przewalski-Familie des Nationalparks Bayerischer Wald.

Schwarze Zeiten für weiße Bären
Schwarze Zeiten für weiße Bären
Schwarze Zeiten für weiße Bären

23/24.11.2014

Die Zahl der Eisbären in der Beauford See,
in Alaska und im Nordwesten Kanadas, ist seit Beginn des Jahrhunderts um rund 40 Prozent geschrumpft. Die aktuellen Zahlen wurden jetzt im Fachjournal Ecological Applications veröffentlicht. 2004 wurden noch 1.500 Eisbären gezählt, zuletzt waren es nur noch 900 Exemplare.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70836

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- ... Das Klima macht ihm zu schaffen ... dem Eisbär

Sprechen wir eigentlich nur über den Wald?
Sprechen wir eigentlich nur über den Wald?
Sprechen wir eigentlich nur über den Wald?

22/23.11.2014

Steigerwald.
Die Bayerische Staatsregierung hat in der vergangenen Woche beschlossen das Ziel zu verfolgen die Entwicklung des „Steigerwaldes“ zum UNESCO – Welterbe anzustreben. Die Entscheidungsfindung soll gleichfalls mit dem Verzicht auf die Ausweisung eines Nationalparks Steigerwald einhergehen.

Artenschutz in Franken® engagiert sich seit vielen Jahren (und lange vor der jüngst modern gewordenen „Pro/Kontra-Diskussion Nationalpark Steigerwald“) im Sinne des praktischen Artenschutzes und der Umweltbildung in dieser wunderschönen Landschaft. Denn die elementare Erhaltung der hochwertigen Biodiversität der Region liegt uns ganz besonders am Herzen.

Vielfach wird innerhalb dieser Diskussion vergessen das sich der von den Bayerischen Staatsforsten/Forstbetrieb Ebrach unter der Federführung von Betriebsleiter Ulrich Mergner ganz hervorragend bewirtschaftete Staatswald keinesfalls als problembehaftet darstellt.

Im Gegenteil, durch das sogenannte Trittsteinkonzept,
das von unserem Verband ganz nachdrücklich unterstützt wird, konnte die Struktur „des nördlichen und oberen Steigerwald“ effektiv verbessert werden. Von Artenschwund und Raubbau kann hier sicherlich keine Rede sein. Wer sich selbst überzeugen möchte, sei gerne eingeladen die naturnah bewirtschafteten Wälder zu durchschreiten, und sich über deren Qualität ein eigenes Bild zu machen.

Bedenklich stimmt uns vom Artenschutz in Franken® ein ganz anderes „Habitat“.

Durch die Zunahme der industriellen Landbewirtschaftung schwinden die Lebensräume der Arten, die sich auf Feld und Flur bewegen und fortpflanzen müssen. Hier muss gegengesteuert werden. Am gelungenen Beispiel des Trittsteinkonzeptes der Bayerischen Staatsforsten/Forstbetrieb Ebrach könnte und sollte sich in unseren Augen hier ein Beispiel genommen werden.

Neben Trittsteinen der auf die landwirtschaftliche Flächen ausgerichteten Biodiversitätstrategie, die sich an ausgewählten Standorten wiederfinden und durch Korridore des Artenschutzes verbunden werden sollten, kann und würde es gelingen „den Steigerwald“ als Region der Nachhaltigkeit weit sichtbar zu positionieren. Eine riesen Chance wie wir finden.

Die gelungenen Aspekte des Nützens & Schützens würden hier multiplikatorisch für ganz Bayern und ganz Deutschland sichtbar. Die Herausnahme von einzelnen Großschutzgebieten wird nicht ausreichen, einem zunehmend erkennbaren Artenschwund Einhalt zu gebieten. Nicht vergessen werden sollte bei der aktuellen Diskussion, dass der Rohstoff Holz auch weiterhin nachgefragt werden wird.

Wenn sich nun Großschutzgebiete anstrengen eine Reduzierung der vielfach naturnah-zertifizierten Rohstofferzeugung zu erreichen,stellt sich für uns die Frage, wo denn der Rohstoff Holz zukünftig erzeugt werden soll. Eventuell tragen wir nachfolgend mit diesem Mechanismus dazu bei, dass gar an anderer Stelle, wo ggf. weit weniger hohe Anforderungen an die naturnahe Waldbewirtschaftung gestellt wird, eine Reduzierung hochwertiger Waldflächen stattfindet? Uns ist es wichtig erkennen zu dürfen wo und wie der Rohstoff Holz den auch wir verbrauchen erzeugt wird.

Transparenz des Waldes!


So erscheint es unserer Organisation wichtig sich über mannigfache Aspekte Gedanken zu machen und nicht nur einen kleinen Ausschnitt zu fokussieren.

Nun gilt es also glaubhaft aufzuzeigen, wie effektiv der Naturschutz im Steigerwald innerhalb der angedachten UNESCO-Welterbe Bewerbung generiert werden kann. Das Trittsteinkonzept, das sicherlich in seiner Ausprägung weiter zielstrebig vorangebracht werden muss, erscheint uns wegweisend, da es wie angesprochen als Netz der Biodiversität im gesamten Steigerwald eingesetzt und mit Korridoren der Artenvielfalt vernetzt werden kann.

Durch die bereits sehr hohe Artenvielfalt innerhalb der von den Bayerischen Staatsforsten/Forstbetrieb Ebrach bewirtschaften Waldflächen erscheint es uns nicht prioritär eine temporäre Lebensraumveränderung herbeizuführen, die mit Installation eines Großschutzgebiets einhergehen würde. Im Gegenteil die Konservierung und Sicherung der laufenden Prozesse sind der Garant der Artenvielfalt, die hier noch existent erscheint.

Doch diese Konzeption sollte sich zukünftig in verpflichtender Form darstellen.

Denn das beste Konzept erscheint zum Scheitern verurteilt,
wenn nachfolgend eine Rückführung desgleichen erfolgen kann. Somit zeigt sich diese Konzeption in unseren Augen am effektivsten wenn sie dringlich fest fixierter Bestandteil, des festgeschriebenen Aspektes Nützen&Schützen wird.

Gleichfalls bedarf es der Prozessausweitung, um das Netz der Biodiversität engmaschig zu knüpfen.
Damit werden die naturverträgliche Rohstoffnutzung sowie die Erhaltung der Artenvielfalt dauerhaft und transparent generiert.

Eine Bewerbung zum UNESCO – Weltnatur und Kulturerbe Steigerwald bietet in unseren Augen ein hohes Potenzial von dem der gesamte Steigerwald und damit auch die Artenvielfalt auf einer umfangreichen Fläche profitieren können.

Dafür bringen wir uns vom Artenschutz in Franken® ein.


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Sperlingskauz .. Bewohner des Steigerwaldes

Mehr zum Sperlingskauz auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22314



Gute Noten für den Vertrag
Gute Noten für den Vertrag
Gute Noten für den Vertrag

WWF: Thüringen mit Koalitionsvertrag auf ökologisch richtigem Weg

20. November 2014


Berlin/Erfurt - Der WWF sieht Thüringen mit dem am Donnerstag vorgestellten Koalitionsvertrag in ökologischer Hinsicht auf einem guten Weg. Die Umweltschützer lobten insbesondere die geplante Zertifizierung der Staatswälder nach FSC-Standard und den anvisierten natürlichen Hochwasserschutz mittels großzügiger Überschwemmungsflächen. Auch die Absicht, fünf Prozent der Waldfläche aus der wirtschaftlichen Nutzung zu nehmen und einen durchgehenden Verbund naturnaher Flächen zu schaffen, stießen auf Zustimmung. Laut WWF geht es nun darum, die Pläne entschlossen umzusetzen.

Jörg-Andreas Krüger, Leiter Biodiversität beim WWF Deutschland:
„Die FSC-Zertifizierung der Staatswälder wird für ökologisch stabilere Wälder im Freistaat sorgen. Gleichzeitig wird sie die Funktion des Waldes als Arbeitsplatz und Ressourcenlieferant langfristig sichern.“

Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz Deutschland beim WWF: „Die Ausweitung des natürlichen Hochwasserschutzes und seine Umsetzung sind entscheidend für Menschen und Umwelt. Die Natur gewinnt wichtige Lebensräume zurück und die Gefahr zukünftiger Überflutungen können auf natürliche Weise gemindert werden.“


KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle WWF

Tel.: 030 - 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @immofischer


Quellenangabe

WWF

20. November 2014

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Miriam Jakobi

- Blick in den naturnah bewirtschafteten Steigerwald


Fortbildung im Naturschutz
Fortbildung im Naturschutz

Jetzt bewerben! Heinz Sielmann Stiftung und Akademie Seehof bieten Fortbildung im Naturschutz

14.11.2014,

Wittstock/Dosse – Im Januar 2015
starten die Heinz Sielmann Stiftung und die Akademie Seehof eine Fortbildung zum „Naturschutzgebietsbewirtschafter“. Lothar Lankow, Projektleiter der Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner Heide, und Heiko Wittwer, Niederlassungsleiter der Akademie Seehof, sowie der Vertreter des Jobcenters Ostprignitz-Ruppin, Bernhard Grosser, informierten heute in Wittstock über das neue Berufsbild mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in der Region. Für die Fortbildung kann man sich ab sofort bewerben.


„Mit dem Abschluss als Naturschutzgebietsbewirtschafter/in eröffnen sich viele interessante Tätigkeitsfelder: Besucherführung in der Kyritz-Ruppiner Heide, Sondierung von Munition auf ehemaligen Militärflächen, land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten – eine solche Vielfalt macht fit für den Arbeitsmarkt“, betonte Lothar Lankow. Auch Bernhard Grosser, zuständig für Aus- und Weiterbildung, betonte die breiten Einsatzmöglichkeiten mit dem zertifizierten Abschluss der neuen Fortbildungsmaßnahme für Arbeitssuchende in der Wittstocker Region.

Heiko Wittwer von der Akademie Seehof informierte über
die Einzelheiten: Die Fortbildung dauert 40 Wochen. In den ersten drei Monaten von Januar bis März wird das theoretische Fundament gelegt. Danach geht es hinaus in die Landschaft zu den praktischen Tätigkeiten. Rund 10 km Wanderwege durch die Kyritz-Ruppiner Heide sind bereits entmunitioniert und sollen jetzt mit Wegweisern und Infotafeln beschildert werden. Rastplätze und Schutzhütten warten auf ihre Einrichtung in der Landschaft, ebenso der zentrale Rastplatz auf dem „Sielmann-Hügel“, der zu Zeiten der militärischen Nutzung Aussichtsplattform der sowjetischen Generäle war.

Gefördert wird die Bildungsmaßnahme vom Jobcenter Wittstock, der Arbeitsagentur Neuruppin und der Heinz Sielmann Stiftung.

Naturerlebnis Freie Heide


Das Naturerlebnis steht für die Heinz Sielmann Stiftung im Mittelpunkt ihres naturschutzfachlichen Engagements in der Kyritz-Ruppiner Heide. In diesem Sommer konnten Besucher die noch als Sperrzone ausgewiesene Landschaft erstmals persönlich erleben. Auf dem Pferdewagen mit erfahrenen Kutschern und Munitionsfachleuten genossen in diesem Sommer schon 1.200 Menschen aus der ganzen Republik die Schönheit der Heideblüte auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz zwischen Wittstock und Neuruppin.

Beratung und Anmeldung zur Fortbildung zum „Naturschutzgebietsbewirtschafter“ ist ab sofort möglich bei der Akademie Seehof, Tel. 03385 / 49 97 66 (Hr Wittwer) oder 0152 59703755 (Hr Guse)
Pressekontakt

Stiftungszentrale Heinz Sielmann Stiftung
Michael Beier
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt
Telefon: 05527 914-444
Fax 05527 914-100
Mobil 0170 9208787
michael.beier@sielmann-stiftung.de

Mehr zum Thema auf den Seiten der Heinz Sielmann Stiftung

- https://www.sielmann-stiftung.de/presse/pressemeldungen/details/jetzt-bewerben-heinz-sielmann-stiftung-und-akademie-seehof-bieten-fortbildung-im-naturschutz

Quellenangabe

Heinz Sielmann Stiftung

14. November 2014

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Achateulenlarve

Mehr zur Achateule auf den Seiten des
Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23893


Bedrohte Arten auf dem Teller
Bedrohte Arten auf dem Teller
Bedrohte Arten auf dem Teller

22/23.11.2014

WWF zum Weltfischereitag: „Schutz wandernder Fischarten besser umsetzen“

Niemand würde Tigersteak oder Nashornsuppe essen wollen,
bei Fisch aber machen wir eine Ausnahme, auch Arten, die stark unter Druck stehen, landen auf unseren Tellern. Anlässlich des morgigen Weltfischereitags (21. November) warnt der WWF vor den gefährlichen Effekten die Fischerei auf bedrohte marine Arten haben kann. Haie zählen zu der am stärksten gefährdeten Gruppe, aber auch langsam wachsende Tiefseearten wie Rotbarsch oder Arten, die zwischen Süß- und Salzwasser wandern, sind anfällig.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70829


In der Aufnahme von Philipp Freudenberg

- Der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) hat in Abstimmung mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) den Stör zum Fisch des Jahres 2014 gewählt.

Zwei Störarten waren bis in den Anfang des letzten Jahrhunderts in unseren Flüssen heimisch: der Europäische Stör (Acipenser sturio) in Elbe und Rhein und der Atlantische Stör (Acipenser oxyrhinchus) in der Oder. Inzwischen gelten beide Arten als ausgestorben. Der Verlust von Laichplätzen durch die Veränderungen der Gewässerstruktur, Aufstiegshindernisse durch Gewässerverbauungen sowie Verschmutzung und Überfischung sind Hauptursachen für das Verschwinden des Störs.

Quellenangabe:


Deutscher Angelfischerverband e.V.,


Mehr zum Stör auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=62536

Beste Beispiele im und für den Steigerwald ....
Beste Beispiele im und für den Steigerwald ....
„Beste Beispiele im und für den Steigerwald“ geht in eine neue Saison

21/22.11.2014

Zur Auftaktveranstaltung
laden wir hiermit am Montag, 08. Dezember um 19.00 Uhr in das Steigerwald-Zentrum [http://steigerwald-zentrum.de]  in 97516 Handthal / Oberschwarzach ein.

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=52616

Thema des Abends wird unter dem Titel „Zukunft für das Streuobst im Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim?“, das Projekt zur Nutzung teils ungenutzter Streuobstbestände in der Region sein. Richard Eisen, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Streuobst Mittelfranken West eG, wird über das grundlegende Konzept und den aktuellen Stand des Projekts, über die schwierige und aufwändige Umsetzungsphase sowie über das regionale Produkt und die Marke „EinHeimischer“ informieren. Voraussichtlich kann auch eine kleine Verkostung des neu erhältlichen Apfelsafts erfolgen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.



Die darüber hinaus anstehenden Termine und Themen der Veranstaltungsreihe sind:

  • 27.01.2015, 18.00 Uhr: „Hexenturm in Zeil a. Main“. Obere Torstraße 14, 97475 Zeil am Main. Referentin: Birgit Geißler, Master of Heritage Science und Kunsthistorikerin M.A.. Anmeldung erforderlich.

  • 24.02.2015,  19.00 Uhr: „Das DorfAuto Gnötzheim“. Julius-von-Soden-Kultur- und Bildungszentrum Schloss Sassanfahrt, Schlossplatz 1, 96114 Hirschaid.

Das komplette Vortragsprogramm erscheint in Kürze, aktuelle Informationen können außerdem auf der Homepage des Netzwerks Steigerwald nachgeschlagen werden.

Wir freuen uns über viele interessierte Personen und über eine aktive Auseinandersetzung mit den vielfältigen Themen des Steigerwalds.

Weihnachtszauber: Überblick Advents- und Weihnachtsmärkte im Steigerwald

Der Tourismusverband Steigerwald hat in diesem Jahr wieder eine praktische Übersicht der Advents- und Weihnachtsmärkte im Steigerwald erstellt. Sie finden die kleine Broschüre auf der Homepage des Naturparks Steigerwald unter www.steigerwald-info.de sowie direkt unter folgendem Link:
www.steigerwald-info.de/fileadmin/assets/steigerwald-info/Weihnachtsmaerkte2014.pdf

Quellenangabe

Netzwerk Steigerwald

Philipp von Dobschütz
M.Sc. Angew. Humangeographie
Netzwerkmanager Steigerwald

Post: Landratsamt Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
Postfach 1520 - 91405 Neustadt a.d. Aisch
Haus: Hauptstr. 3 - 91443 Scheinfeld
Tel.:              09162/9291-121
Fax:              09161/92-8175
E-Mail:        philipp.vondobschuetz@kreis-nea.de
www.netzwerk-steigerwald.de

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Artenschutz in Franken®



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Gemischte Bilanz des World Parks Congress in Sydney
Gemischte Bilanz des World Parks Congress in Sydney
NABU: Gemischte Bilanz des World Parks Congress in Sydney

21/22.11.2014

Schutzgebietsmanagement auch in Deutschland weiter verbessern

Berlin/Sydney –
Schutzgebiete sind ein wichtiger Baustein in der Strategie, den weltweiten Verlust der Artenvielfalt bis zum Jahr 2020 zu stoppen. Zum Abschluss des World Parks Congress in Sydney appelliert der NABU daher an die EU sowie Bund und Länder, die Anstrengungen zur Sicherung wertvoller Landschaften und Ökosysteme mit Nachdruck voranzubringen. „Schutzgebiete sichern nicht nur den Erhalt bedrohter Arten, sondern stellen für die Menschheit eine Vielzahl von Gratisleistungen wie reines Wasser, saubere Luft oder auch Erholungslandschaften zur Verfügung“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Aus diesem Grund sei es notwendig, dass weltweit geeignete Finanzierungsmechanismen bereitgestellt würden, um sogenannte „Paper Parks“ zu vermeiden, Schutzgebiete, die faktisch nur auf dem Papier existieren. Gleichzeitig dürften wichtige Aufgaben vor der eigenen Haustür jedoch nicht vernachlässigt werden.

Auf internationaler Ebene komme die Bundesregierung ihrer Verantwortung aus Sicht des NABU durchaus nach. „Eine Vielzahl von Projekten, die durch das Bundesumweltministerium und das Bundesentwicklungshilfeministerium im Ausland gefördert werden, spiegelt in hervorragender Weise einen modernen Ansatz von Schutzgebietsmanagement unter Einbeziehung der Bevölkerung wider“, so Eick von Ruschkowski, NABU-Fachbereichsleiter Naturschutz und Delegierter auf dem World Parks Congress. Während Deutschland hier vorbildlich seiner globalen Verantwortung nachkäme, seien parallel dazu aber insbesondere die überwiegend in der Hoheit der Bundesländer liegenden Naturschutzaufgaben in Deutschland stark unterfinanziert. Dies betrifft insbesondere die immer noch stockende Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien für das EU-weite Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000. Auch fehlten in vielen Nationalparks und Biosphärenreservaten die notwendigen Mittel, um deren Management weiter zu verbessern.

„Es mutet schon merkwürdig an, wenn Deutschland und andere Geberländer von den Entwicklungsländern eine genaue Auflistung ihres Finanzbedarfes für Naturschutzhilfen verlangen, aber aus den Bundesländern noch immer keine konkreten Zahlen dazu vorliegen, wie viel Geld dort für den für den Naturschutz ausgegeben wird und wie groß die Finanzierungslücke eigentlich ist“, so von Ruschkowski.

Zu den wichtigsten Forderungen des NABU zur Umsetzung
von Natura 2000 gehören die rechtliche Sicherung der Gebiete und die Aufstellung verbindlicher Management-Pläne, eine strikte Anwendung des bestehenden Regelwerkes bei Eingriffen in das Schutzgebietsnetz sowie eine ausreichende Bereitstellung von Finanz- und Personalmitteln. Da große Teile der Schutz- und Pflegemaßnahmen in Natura-2000-Gebieten von der Landwirtschaft durchgeführt werden, wären diese ebenfalls Nutznießer einer verbesserten Finanzierung. Die Verteilung der Fördergelder aus Brüssel wird derzeit zwischen den Bundesländern und der EU-Kommission verhandelt. Der NABU fordert, dass hierbei die Naturschutzmittel entscheidend aufgestockt werden müssen, da ansonsten das Artensterben nicht aufzuhalten ist. Parallel dazu müssen umweltschädliche Subventionen weiter abgebaut werden; hierzu hat sich die Bundesregierung im Rahmen der Konvention über biologische Vielfalt (CBD) bis 2020 verpflichtet.

Positiv bewertete der NABU das Engagement vieler Entwicklungs- und Schwellenländer
auf dem World Parks Congress, neue Schutzgebiete auch mit Blick auf den Klimawandel auszuweisen. Allerdings müsse sich nun bis zum nächsten Kongress im Jahr 2024 zeigen, dass diese Schutzgebiete dann auch so ausgestattet werden, dass sie nicht nur auf dem Papier existieren. Im Rahmen seiner Zusammenarbeit im internationalen Dachverband BirdLife International hatte der NABU während des World Parks Congress bereits fünf deutsche besonders gefährdete „Important Bird and Biodiversity Areas“ (IBA) vorgestellt. Auch hier müssten verstärkte Anstrengungen unternommen werden, diese Gebiete dauerhaft zu sichern.

Der World Parks Congress wird alle zehn Jahre von der International Union for the Conservation of Nature (IUCN), einem Zusammenschluss zahlreicher staatlicher und privater Naturschutzorganisationen, organisiert. Er beschäftigt sich mit dem Schutz der Natur durch Ausweisung und Management von Schutzgebieten unterschiedlicher Kategorien.

Für Rückfragen:

Dr. Eick von Ruschkowski, NABU-Fachbereichsleiter Naturschutz und Umweltpolitik, Tel. +49 (0)30.284984-1601. E-Mail: Eick.vonRuschkowski@NABU.de

Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500


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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Großer Schillerfalter


Mehr zum Großen Schillerfalter auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23853


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Verantwortung für nachfolgende Generationen
Verantwortung für nachfolgende Generationen
„Nationales Naturerbe: Verantwortung für nachfolgende Generationen“

20/21.11.2014

Naturerbe-Tochter der DBU übernimmt zwei weitere Naturschutzflächen in Bayern

Amberg/Hammelburg.
Rund 690 Hektar Naturschutzflächen in Bayern sind jetzt in ihrem Bestand für die Zukunft dauerhaft gesichert: Mit der Unterzeichnung der Notarverträge übernahm die gemeinnützige Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die DBU Naturerbe GmbH, jetzt die Flächen Frauenholz und Oschenberg von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern vor Ort verantwortet sie die Naturschutzmaßnahmen. „Der Erhalt und die Pflege des Nationalen Naturerbes sind die zentralen Aufgaben der DBU-Tochter“, betont Josef Feldmann, Prokurist der Naturerbe-Tochter der DBU. „Als Treuhänderin für das Nationale Naturerbe möchten wir die Flächen möglichst in einem naturschutzfachlich optimierten Zustand nachfolgenden Generationen übergeben“, so Feldmann.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70822


In der Aufnahme von © Markus Trommler

- Blick auf das DBU Naturerbe Oschenberg

Dialog zwischen Religionsgemeinschaften zum Schutz der Natur
Dialog zwischen Religionsgemeinschaften zum Schutz der Natur
Bundesamt für Naturschutz initiiert Dialog zwischen Religionsgemeinschaften zum Schutz der Natur

20/21.11.2014

  •    Abschlussdeklaration zum Naturschutz geplant
  •    Dialogforum findet im Februar 2015 in Bonn statt

Bonn. Am 25. und 26. Februar 2015 findet im Bundesamt für Naturschutz (BfN)
in Bonn das Dialogforum "Religionen und Naturschutz - Gemeinsam für biologische Vielfalt" statt. Das BfN initiiert den Dialogprozess mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften. "Am Ende des Prozesses ist eine Abschlussdeklaration zum Schutz der Natur und der biologischen Vielfalt geplant," sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. Das Dialogforum wird im Auftrag des BfN vom Abrahamischen Forum in Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Rat und dem Umweltreferat der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau vorbereitet. Teilnehmende sind Vertretungen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften, des Naturschutzes, der Wissenschaft sowie staatlicher Stellen.

"Seit vielen Jahren erleben wir starken Rückgang der biologischen Vielfalt.
Das stellt vor allem für die kommenden Generationen einen großen Verlust dar. Religionen vermitteln bereits seit Jahrhunderten Regeln und Verhaltensweisen, die das Ziel haben, die Natur zu achten, mit ihr pfleglich umzugehen, sie zu schützen und nachhaltig zu nutzen", sagte Beate Jessel.

Das Ziel des Dialogforums ist ein intensiver Austausch zwischen den Naturschutzakteuren aus Wissenschaft, Administration und Praxis sowie Vertretungen der Religionsgemeinschaften. Weiterhin sollen konkrete Vorschläge dafür erarbeitet werden, wie gemeinsam für den Erhalt der Natur und der biologischen Vielfalt gearbeitet werden kann.

Die Vorbereitungsgruppe des Forums mit Vertretungen
von Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum benannte hierzu erste Ideen wie eine Interreligiöse Woche der biologischen Vielfalt, die Einrichtung Interreligiöser Teams zu dieser Thematik im Bereich der Bildung und einen kontinuierlichen Austausch der Religionen für den Naturschutz.

Interessenten an dem Dialogforum können sich an das Abrahamische Forum wenden. Sie erhalten Mitte Januar 2015 eine Einladung zu der Tagung.

Mail: yk@interkultureller-rat.de



Quellenangabe


Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

19. November 2014:


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Späte Gelbrand-Schwebfliege


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Erneuter Ausbruch der "Vogelgrippe"
Erneuter Ausbruch der "Vogelgrippe"
Erneuter Ausbruch der "Vogelgrippe"

20/21.11.2014

Einschleppung durch Wildvögel unwahrscheinlich

In den vergangenen Tagen wurde
ein hochpathogener Geflügelpest-Virus, auch häufig als „Vogelgrippe“ bezeichnet, in je einem industriellen Geflügelhaltungsbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern, den Niederlanden und Großbritannien festgestellt.

In den ersten beiden Fällen handelt es sich um den Virus-Stamm H5N8, der bisher nur in Ostasien, vor allem in Südkorea verbreitet war. Für den Fall in Großbritannien steht die genaue Bestätigung des Stammes noch aus.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU unter

- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/vogelgrippe/17427.html

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Blässgans

Mehr zur Blässgans auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20586

Noch ungewöhnlich viele Rotmilane in Deutschland
Noch ungewöhnlich viele Rotmilane in Deutschland
Noch ungewöhnlich viele Rotmilane in Deutschland

20/21.11.2014

Die meisten der bei uns brütenden Rotmilane
ziehen im Herbst in den Süden und überwintern in Südfrankreich und auf der Iberischen Halbinsel. Der Abzug erfolgt in der Regel von Anfang September bis Mitte Oktober.

Ab November sind die eleganten Greifvögel
dann nur noch in geringer Zahl zu beobachten. Anders in diesem Jahr: Etwa zwei- bis dreimal so viele Rotmilane halten sich — verglichen mit dem Vorjahr — derzeit noch bei uns auf. Das zeigt ein Vergleich der in der ersten Novemberhälfte über ornitho.de gemeldeten Beobachtungen: Ein Grund hierfür könnte die derzeit ungewöhnlich milde Witterung sein.

Mehr zum Thema auf den Seiten des DDA e.V.unter

- www.dda-web.de

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Rotmilan im Flug


Ein Stachelbart für ein Welterbe Steigerwald
Ein Stachelbart für ein Welterbe Steigerwald
Ein Stachelbart für ein Welterbe Steigerwald

19/20.11.2014

München
. Wird „der Steigerwald“ das erste Weltnaturerbe Bayerns?

Am Abend des 17.Novembers 2014 hatten sich unter anderem die drei Landräte der Landkreise Schweinfurt, Bamberg und Haßberge gemeinsam mit Ministerpräsident Horst Seehofer ( CSU ) in der Münchner Staatskanzlei über das weitere Vorgehen zum Steigerwald beraten.

Die hohe Qualität der artenreichen, seit Jahrhunderten nachhaltig bewirtschafteten Buchen-Mischwälder lässt in den Augen des Artenschutz in Franken® keinen Zweifel daran das „Der Steigerwald“ alles in sich trägt was diesen hochwertige Titel rechtfertigen würde.

Die Besonderheit daran; die Kombination aus einer naturverträglichen Rohstoffnutzung sowie hochwertigem Artenschutz auf einer gemeinsamen Fläche.

„Der Steigerwald“ kann somit elementarer Vorreiter für viele Teile der Erde werden.


Mit großem Interesse wird Artenschutz in Franken® die weitere Entwicklung verfolgen und sich auch weiter für die Belange des Artenschutzes im Steigerwald engagieren. So wie wir das seit Jahrzehnten bereits mit großem Erfolgt und im Sinne der uns nachfolgenden Generation generieren.

Quellenangabe


Artenschutz in Franken®
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Steigerwald soll Welterbe werden


19/20.11.2014


Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf will den Steigerwald im Herzen Frankens zum ersten Weltnaturerbe Bayerns machen: „Damit greifen wir eine Initiative aus der Region auf, die den Schutz des Steigerwalds auf ein neues Niveau heben kann. Der Steigerwald ist damit auf dem Weg zu einem hochwertigen Alleinstellungsmerkmal in ganz Bayern.“

Ein Weltkulturerbe könne dem sanften Tourismus
einen starken Schub geben, von dem die Menschen in der Region unmittelbar profitieren könnten, so Umweltministerin Ulrike Scharf. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Landkreise sowie des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums soll nun überprüfen, welche Maßnahmen für ein Weltkulturerbe ergriffen werden müssen und die notwendigen Grundlagen dafür erarbeiten.

Aufgrund seiner vielfältigen und großflächigen Buchenwälder ist der nördliche Steigerwald eine Region von naturschutzfachlich höchstem Wert. Damit sind beste Voraussetzungen für eine internationale Anerkennung als Welterbe durch die UNESCO gegeben.

Quellenangabe


- www.csu.de/aktuell/meldungen/november-2014/steigerwald-soll-welterbe-werden

18.11.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Thomas Köhler

-    Nein wir blicken nicht in einen Nationalpark … der nördliche und obere Steigerwald zeigt sich auf der von den Bayerischen Staatsforsten / Fortbetrieb Ebrach bewirtschafteten Fläche in dieser wunderschönen Form.

Hier hat der Ästige Stachelbart [ www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&id=53480 ] und [ www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=70799 ] zunehmende Chancen der Arterhaltung.

-    Das umfangreiche Trittsteinprojekt , das zwischenzeitlich über hundert Trittsteine und sechs Naturwaldreservate mit über 1000 Hektar umfasst zeigen die hohe Qualität der naturnah bewirtschafteten Buchenmischwälder.


-    Artenschutz in Franken® spricht sich dafür aus dieses Konzept zielstrebig auszubauen und zu ergänzen. Hier wird bereits ein sehr erfolgversprechender Weg beschritten, der nachdrücklich fortgesetzt werden soll.  

-  Artenschutz in Franken® uns erscheint es wichtig eine naturverträgliche Rohstoffnutzung zu unterstützen die gleichfalls Garant des Artenschutzes ist.

- Wir möchten nicht das durch eine großflächige Unterschutzstellung an anderer Stelle, die ggf. keine solche hohen Standarts kennt, gar hochwertige Ökosysteme geschädigt werden. Weil hier Rohstoffe, die in unserem Land nicht mehr in entsprechender Menege erzeugt werden können, importiert werden müssen.

Wir sehen hier tagtäglich wie und wo der Rohstoff erzeugt wird - wir erkennen wie hochwertig sich das Ökosystem hier zeigt und wie eine Zunahme der Artenvielfalt erkennbar wird - das ist uns wichtig.


Mehr zum Thema

Das regionale Naturschutzkonzept des Forstbetriebs Ebrach


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=67214

Waldnaturschutz- Konzept vogestellt

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=70088
- www.forumue.de/uploads/media/Mergner_Dialogplattform_Wald14112013.pdf

Alte Buchenwälder Deutschlands/ Mehr Informationen


- http://weltnaturerbe-buchenwaelder.de/fileadmin/media/pdf/Welterbe_Dossier_DE.pdf

Das meint die Presse

- www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/steigerwald-soll-weltnaturerbe-werden/1151776/steigerwald-soll-weltnaturerbe-werden.html  

- www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/steigerwald-unesco-weltnaturerbe-statt-nationalpark-meta-4460498.html

- www.welt.de/regionales/bayern/article134466484/Steigerwald-soll-Weltnaturerbe-statt-Nationalpark-werden.html

- www.sueddeutsche.de/bayern/naturschutz-im-steigerwald-seehofer-beendet-nationalpark-plaene-1.2226318

- - www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Wird-der-Steigerwald-UNESCO-Weltnaturerbe-id32054287.html

Steigerwald: Nationalpark-Gegner sind die Sieger

19/20.11.2014

Die Staatsregierung
will kein großes Schutzgebiet im Steigerwald. Sie möchte aber, dass die Unesco der Region das höchste Gütesiegel verleiht. Wie das funktionieren soll, ist ein Rätsel. Die Gegner eines Nationalparks können sich als Sieger in dem Konflikt sehen.

Mehr zum Thema auf den Seiten von infranken.de

- www.infranken.de/regional/bamberg/Steigerwald-Nationalpark-Gegner-sind-die-Sieger;art212,869683

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


(Anmerkung der Red.) Für den Artenschutz in Franken® gibt es keine Verlierer oder Sieger. Für uns erscheint es wichtig die Artenvielfalt nachdrücklich zu sichern. Hier gilt es voranzuschreiten und den von den Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach so erfolgreich begangenen Weg weiter
zu unterstützen und das Trittsteinprojekt weiter voranzubringen.

Die Indikatoren an welchem der sichtbare Erfolg oder Misserfolg festgemacht werden kann
werden die zahlreichen Tiere und Pflanzen sein, die sich im nördlichen und oberen Steigerwald wiederfinden.

Wenn sich an deren Präsenz die Wertigkeit festmacht so erscheint für uns ein Titel sekundär.

Artenschutz in Franken®

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Informationen von Ulrich Mergner / Betriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten - Forstbetrieb Ebrach

19/20.11.2014


Sehr geehrte Damen und Herren,

in seinem Kommentar
zu „Wie eine Insel im Meer“ spricht Herr Wehner (Fränkischer Tag / Anmerk. der Red.AiF) von „riesigen Erntemaschinen“, die „Kahlschläge neben winzigen Trittsteinen betreiben“.

Wenn das so der Fall wäre, hätte Herr Wehner vielleicht sogar Recht.

Wundersamer Weise haben der Juchtenkäfer am Stuttgarter Bahnhof oder der Eichenheldbock im Bamberger Hain überlebt, obwohl rings herum Zivilisations-„Wüste“ herrscht. Im Bereich des Steigerwaldes gibt es allerdings schon seit Jahren keine Kahlschläge mehr.

Sie sind auch nicht vorgesehen.

  • Die sechs mittelgroßen Naturwaldreservate und über 100 kleineren Trittsteinflächen sind eingebettet in eine naturschutz-orientierte, schonende Waldnutzung. Beide Waldkategorien sind dauerhaft aus der Nutzung genommen und haben eine Gesamtfläche von 1000 Hektar.
  • Auf der bewirtschafteten Waldfläche von 15.500 Hektar werden pro Hektar bis zu 40 Festmeter Totholz belassen und 10 Biotopbäume erhalten.
  • Letztere ergeben, wenn ihre Kronenfläche zusammengezählt wird, eine ungenutzte Waldfläche von zusätzlich mehr als 700 Hektar. Deshalb ist das Trittsteinkonzept viel umfassender als es Wehner in seinem Kommentar  erscheinen lässt.
  • Der Forstbetrieb sichert damit die Waldartenvielfalt auf der gesamten Waldfläche des Staatsforstes. Das kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass von den 140.000 Festmeter, die jährlich zuwachsen lediglich rd.100.000 Festmeter genutzt und vom genutzten Holz wiederum rd. 20.000 Festmeter im Wald als liegendes Totholz belassen werden.
Das Trittsteinkonzept ist kein schlicht-segregatives Konzept mit Stilllegung hier und voller Nutzung dort. Es ist vielmehr ein Konzept, welches dem Waldartenschutz einen sehr hohen Stellenwert einräumt ohne die anderen gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald außer Acht zu lassen. Das ist der große Vorteil integrativer Konzepte.

Das Trittsteinkonzept des Forstbetriebs Ebrach ist schon jetzt ein Modell, das Tausende Exkursionsteilnehmern mit großem Interesse studiert haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Mergner
Forstbetriebsleiter

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Artenschutz in Franken®


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Mindeststandards in Schutzgebieten
Mindeststandards in Schutzgebieten
Deutschland wirbt in Sydney für Mindeststandards in Schutzgebieten

19/20.11.2014

  •    BfN stellt Erfahrungen mit Qualitätskriterien aus Deutschland vor
  •    BfN bietet Unterstützung bei Qualifizierung von Schutzgebietspersonal an

Sydney/Bonn
. Auf dem aktuell bis zum 19.11.2014 tagenden World Parks Congress (WPC) der internationalen Naturschutzunion (IUCN) in Sydney wirbt Deutschland für Mindestqualitäten in Schutzgebieten und für kompetentes Personal. Das Bundesamt für Naturschutz brachte mit mehreren Beiträgen die Erfahrungen aus deutschen Schutzgebieten in die weltweite Diskussion ein. Zentrales Thema ist die Frage, wie die globalen Naturschutzziele erreicht werden können und welchen Beitrag Schutzgebiete dazu leisten. Das BfN präsentiert hier die deutschen Erfahrungen mit Qualitätskriterien und der Evaluierung von National- und Naturparken.

Die Präsidentin des Bundesamtes, Prof. Beate Jessel, sagte dazu im Rahmen der Plenarsitzung: "Damit Schutzgebiete die ihnen rechtlich und naturschutzfachlich zugedachte Wirkung entfalten, sind bestimmte Mindeststandards, die sie zu erfüllen haben, unerlässlich. Hinzu kommt ein kompetentes Management. Das BfN hat dazu gemeinsam mit Europarc Deutschland ein System von Qualitätskriterien entwickelt. Diese bilden heute die Grundlage für Evaluierungsprozesse und die fachliche Bewertung neuer Nationalpark-Vorschläge. Obwohl die Kriterien nicht rechtlich verbindlich sind, konnten damit bereits vorhandene Schwächen identifiziert und deutliche Verbesserungen beim Management vieler Schutzgebiete erreicht werden. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Konzept auch für andere Teile Europas aber auch weltweit von Bedeutung sein kann."

Der "World Parks Congress" (WPC)
tagt alle zehn Jahre. Unter dem Motto "Parks, People, Planet - Inspiring Solutions" diskutierten mehr als 5.000 Teilnehmer über die Zukunft von Schutzgebieten und deren Bedeutung als Lebensgrundlage des Menschen und als Grundlage für nachhaltiges Wirtschaften und Wohlbefinden.

Regierungen, Gemeinden, Organisationen und Einzelpersonen
weltweit tragen durch mehr als 200.000 Schutzgebiete bereits heute zum globalen Schutzgebietsnetzwerk bei. Dieses Engagement bildet die Grundlage, für eine dauerhafte Bereitstellung der von Schutzgebieten erbrachten Ökosystemleistungen. Nur so könne der Beitrag von Schutzgebieten zum Erhalt von Biodiversität, zum Klimaschutz, aber auch zur Wasser- und Nahrungsversorgung und nicht zuletzt für Erholung und Tourismus, langfristig gesichert werden.

Im Rahmen des Kongresses stellten die Weltnaturschutzunion (IUCN) gemeinsam mit dem BfN die Ergebnisse eines von IUCN im Rahmen eines vom BfN geförderten Forschungsprojektes zur Erfassung und Bewertung von Ökosystemleistungen und dem Nutzen von UNESCO-Weltnaturerbestätten vor. Diese belegen, dass 55 % der über 200 Weltnaturerbestätten einen wichtigen Beitrag zur lokalen Wirtschaft leisten und darüber hinaus weitere Leistungen erbringen. Dazu BfN-Präsidentin Jessel: "Wie wichtig die monetäre Bewertung von Ökosystemleistungen für die Kommunikation mit der Bevölkerung oder anderen Sektoren auch sein mag, wir dürfen nicht vergessen, dass Welterbestätten keines "Preisschildes" bedürfen: Ihr Eigenwert allein rechtfertigt ihren langfristigen Erhalt."

Das Bundesamt für Naturschutz
bietet an der Internationalen Naturschutzakademie (INA) auf der Insel Vilm vielfältige Trainings- und Ausbildungsangebote für Schutzgebietsverantwortliche weltweit und trägt so dazu bei, Schutzgebiete für die Zukunft "fit zu machen". Das BfN leistet damit einen wichtigen Beitrag, dass die Ergebnisse des Kongresses - das "Versprechen von Sydney" ("The Promise of Sydney") - kein leeres Versprechen bleibt.

Hintergrund
Der World Parks Congress steht unter dem Motto "Parks, People, Planet - Inspiring Solutions". Das Programm umfasst neben Plenarsitzungen, thematische Veranstaltungen zu acht Themen, Exkursionen und weiteres Rahmenprogramm, in dem sich auch einzelne Akteure sich mit eigenen Veranstaltungen beteiligen können. Der Kongress dient dazu, innovative Ansätze für Schutz und Entwicklung zu präsentieren, zu diskutieren und zu entwickeln. Ziel ist es dazu beizutragen, eine Brücke zwischen der Schutz(gebiets)- und der Entwicklungsagenda zu bauen und neue nachhaltige Verpflichtungen für Schutzgebiete über die Bereiche Schutz, Entwicklung und Wirtschaft hinaus zu entwickeln ("The Promise of Sydney"). Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) ist bei mehreren Veranstaltungen beim WPC vertreten.

Inhaltlich möchte der Parks Congress:


- die vitale Rolle von Schutzgebieten für den Naturschutz und für die Erbringung von Ökosystemleistungen ansprechen;

- Schutzgebiete im Kontext von ökonomischen Zielen und der Lebensqualität der Bevölkerung positionieren und

- demonstrieren, wie dies praktisch umgesetzt werden kann.

Mehr Informationen: www.worldparkscongress.org

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Gewöhnliches Pfaffenhütchen


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Wer wird Träger des Deutschen Umweltpreises 2015
Wer wird Träger des Deutschen Umweltpreises 2015
Suche beginnt: Wer wird Träger des Deutschen Umweltpreises 2015?

19/20.11.2014

Nominierungen für größten unabhängigen Umweltpreis Europas noch bis zum 15. Februar

Osnabrück/Köln.
Die Kandidatensuche für den unabhängigen, mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis hat begonnen! Bis zum 15. Februar haben rund 130 Institutionen – darunter Forschungs- und Naturschutzeinrichtungen, Arbeitgeber- und Branchenverbände sowie Gewerkschaften, Kirchen und Medien – die Möglichkeit, ihre Favoriten für die Auszeichnung vorzuschlagen. Mit dem höchstdotierten Umweltpreis Europas würdigt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Leistungen von Persönlichkeiten, die vorbildlich zum Schutz der Umwelt beitragen oder beigetragen haben. 2015 wird Köln Ort der festlichen Verleihung sein. Auch Bundespräsident Joachim Gauck wird zu der Veranstaltung in Köln am 25. Oktober erwartet.

Unabhängige und hochkarätige Experten-Jury berät über Vorschläge


Jedes Jahr erreichen die DBU-Geschäftsstelle in Osnabrück viele Kandidatenvorschläge. Welche Institutionen Vorschläge machen können, ist auf der Homepage des Deutschen Umweltpreises zu lesen (www.dbu.de/umweltpreis). Die Empfehlungen werden dann einer unabhängigen und hochkarätigen 16-köpfigen Experten-Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vorgelegt. Anschließend trifft das DBU-Kuratorium auf Basis des Jury-Votums die endgültige Wahl und benennt den oder die Umweltpreisträger. „Ob mittelständische Unternehmer oder Wissenschaftler – mit dem Preis zeichnen wir Persönlichkeiten aus, die sich mit ihren innovativen Projekten, Maßnahmen oder Lebensleistungen vorbildlich für den Schutz der Umwelt eingesetzt haben oder einsetzen“, sagt DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpers. Ihre Leistungen sollten modellhaft und praktisch umsetzbar sein, um einen möglichst großen Nachahmungseffekt zu erzielen.

Auszeichnung soll dazu "anstiften", Umweltprobleme zu entschärfen

Seit 1993 vergibt die DBU den Deutschen Umweltpreis an herausragende Pioniere des Umweltschutzes. Mit der Auszeichnung will sie Personen, Unternehmen und Organisationen dazu „anstiften“, Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien bereits im Vorfeld zu entschärfen. Unter anderem wurden schon der Ozonforscher und spätere Nobelpreisträger für Chemie, Professor Dr. Paul J. Crutzen (1994), und der ehemalige Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Klaus Töpfer (2002), mit dem Preis ausgezeichnet.

Preisträger 2014 für Energieeffizienz und Ressourcenschutz geehrt - Ehrenpreis für Naturschutzengagement

Im Jahr 2014 erhielten den Deutschen Umweltpreis der Ökonom und Energieeffizienzexperte Prof. em. Dr. Peter Hennicke (Wuppertal) und der Wissenschaftler und Gründer der Firma UNISENSOR Sensorsysteme, Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg (Karlsruhe). Die DBU würdigte damit das jahrzehntelange außergewöhnliche Engagement der Preisträger für das Einsparen von Energie und den Schutz wertvoller Ressourcen. Mit dem bisher nur dreimal von der DBU zusätzlich vergebenen Ehrenpreis wurde Hubert Weinzierl (Wiesenfelden) für sein lebenslanges Naturschutz-Engagement geehrt. Bundespräsident Joachim Gauck hatte ihnen die höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas am 26. Oktober in Kassel übergeben.

In der Aufnahme / © DBU/Peter Himsel

- Bis zum 15. Februar können vorschlagsberechtigte Institutionen Kandidaten für den unabhängigen Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt nominieren.



Steigerwald-Schlinger
Steigerwald-Schlinger
Ein Gemeinschaftsprojekt das neue Wege des Artenschutzes beschreitet und Zeichen setzt

18/19.11.2014

Die Schlingnatter das vielfach unbekannte Wesen.


Schlangen hatten es in unserer Gesellschaft noch nie ganz einfach. Neben Lebensraumzerstörungen wurden und werden die Reptilien auch noch heute gezielt und bewusst getötet. Meist aus Angst gebissen zu werden.

Steigerwald.
Die Schlingnatter zeigt sich in Deutschland als im Bestand gefährdet – in Bayern ist sie gar stark gefährdet. Der nördliche und obere Steigerwald zeichnet sich (noch) als bestätigter Schlingnatter Lebensraum aus.

Ein nicht alltägliches Kooperationsprojekt bei dem neben dem Artenschutz in Franken® (A.i.F) , die Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach A.ö,R, die HIT Umweltstiftung, die Beatrice Nolte Stiftung, die Stiftung "Unsere Erde", die Margarete Müller-Bull-Stiftung beteiligt sind, möchte dafür sorgen dass es dem selten gewordenen Reptil auch in den nachfolgenden Jahrzenten möglich sein wird sich der Arterhaltung erfolgreich zu widmen.

Ferner wird es von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. fachlich begleitet und unterstützt. Die regionale Umweltbildung findet sich in der Einbindung der Realschule in Ebrach und dem Kindergarten Burgwindheim wieder.

Die großen Waldflächen der Bayerischen Staatsforsten/Forstbetrieb Ebrach werden seit Jahrhunderten naturnah bewirtschaftet und bilden eine nahezu einzigartige Artenfamilie ab.Nicht ohne Grund wurde hier im Jahre 2014 das Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit (er)leben der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Artenschutzprojekt „Steigerwald Schlinger“ setzt innovative Zeichen und möchte zur Nachahmung anregen. Auf der 17.500 Hektar umfassenden Waldfläche sollen Schlingnatter Hotspots entstehen und mit Korridoren verbunden werden. Genetischer Austausch!

Ein „Hauptstandort“ zeigt großzügige Schutzmaßnahmen.
Ferner ist hier projektbegleitend ein innovatives Informationsportal entstanden. Der „Hotspot“-Projektort wurde bewusst so ausgewählt dass sich hier die Besucher über den Hintergrund des Projektes informieren können. Gleichzeitig wollen wir dafür werben sich auch an anderer Stelle der Republik und darüber hinaus für die Interessen der Reptilien einbringen können.

Mehr zum Thema auf den Seiten des  Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=59734

In der Aufnahme von Marion Seefeld/Benny Trapp

- Das Reptile-Window ... Wir öffnen gemeinsam sichtbare Perspektiven, im Sinne der Bundesdeutschen Biodiversität ... im Sinne der uns nachfolgenden Generation!




Weltweit wichtige Naturgebiete in Gefahr
Weltweit wichtige Naturgebiete in Gefahr
NABU: Weltweit wichtige Naturgebiete in Gefahr

18/19.11.2014

BirdLife International veröffentlicht Liste bedrohter Gebiete

Berlin/Sydney –
Weltweit droht wichtigen Naturgebieten die Zerstörung. Das geht aus einem Bericht der Naturschutzorganisation BirdLife International hervor, der heute auf dem World Parks Congress der Internationalen Naturschutzunion IUCN in Sydney vorgestellt wurde. Der Report ist das Ergebnis einer Bewertung der 12.000 wichtigsten Gebiete für Vögel und Artenvielfalt weltweit.

Mehr als 350 Gebiete wertet die Naturschutzorganisation
als „Important Bird and Biodiversity Areas (IBAs) in Gefahr“. Nach Angaben des NABU, der deutschen BirdLife-Partnerorganisation, enthält die Liste auch fünf Gebiete in Deutschland. Dabei sind etwa die Hälfte dieser Landschaften, und alle fünf deutschen Gebiete, ausgewiesene Schutzgebiete, eins sogar als Nationalpark. „Dies unterstreicht einmal mehr, dass eine Schutzgebietsausweisung alleine nicht ausreicht, wenn keine angemessenen Schutzmaßnahmen getroffen werden“ sagt Eick von Ruschkowski, Leiter der NABU-Naturschutzabteilung, der den NABU beim World Parks Congress vertritt.

Fünf Gebiete repräsentieren Deutschlands am meisten gefährdete IBAs: Der Untere Niederrhein und die Hellwegbörde in Nordrhein-Westfalen sowie die Leda-Wümme-Niederung in Niedersachsen leiden vor allem unter einer andauernden Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung mit Entwässerung von Feuchtwiesen und dem Verlust von Grünland zugunsten von Maisanbau. „Doch der gesetzliche Schutzstatus dieser Gebiete reicht nicht aus und das notwendige Naturschutzmanagement fehlt oder ist unzureichend“, erklärt NABU- Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Das Mühlenberger Loch, ein Brackwasser-Watt der Elbe in Hamburg, wurde für die Verlängerung der Landebahn des angrenzenden Airbus-Werkes zum Teil überbaut, die auferlegten Ersatzmaßnahmen jedoch bis heute nicht umgesetzt. Stattdessen droht durch die geplante Elbvertiefung neue Gefahr für das bereits geschädigte Gebiet“, so der Experte. Die Vorpommersche Küsten- und Boddenlandschaft ist vor allem durch die Entnahme von Sand und Kies vor der Küste und durch den massenhaften Beifang überwinternder Meeresenten in küstennahen Stellnetzen bedroht.

Die Liste der „IBAs in Gefahr“ beinhaltet außerdem den Tieflandregenwald der afrikanischen Tropeninsel São Tomé, Heimat hochbedrohter endemischer Vogelarten. Er ist durch die Anlage von Ölpalmenplantagen und den Bau eines Staudamms gefährdet. Auch die Tasmanische See zwischen Australien und Neuseeland, ein wichtiges Gebiet für Albatrosse und andere Seevögel ist gefährdet: Nirgendwo auf der Welt gefährdet die Verschmutzung der Meere mit Plastik die Seevögel so sehr wie dort. Die Vögel sterben, wenn sie statt Nahrung Plastikteile aufnehmen.

IBAs haben für den Naturschutz einen großen Einfluss:
Sie ermöglichen gezielte Schutzmaßnahmen für die wichtigsten Gebiete eines Landes und haben die Ausweisung vieler formal geschützter Naturschutzgebiete und Nationalparks forciert.

Weitere Informationen:

Interaktive Karte aller „IBAs in Gefahr“


- http://birdlife.maps.arcgis.com/apps/MapJournal/?appid=0b09be26062b4ab5b9dbb07a0e9a36a8

Weitere Informationen zu den über 2.000 IBA weltweit

- www.birdlife.org/datazone/site



Für Rückfragen:
Lars Lachmann
NABU-Vogelschutzexperte
Tel. 030-284984-1620, mobil 0172-9108275
E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de


Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Sturmmöwe

Mehr zur Sturmmöwe auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22528


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Umweltbildung hautnah erleben - UWZ BGB
Umweltbildung hautnah erleben - UWZ BGB
Umweltbildung hautnah erleben - UWZ BGB

17/18.11.2014

Breitengüßbach/Lks. Bamberg ( Ofr. )
Ein ehemaliges Militärgelände gestaltet sich zunehmend zu einem Ort an welchem Lernen und Schützen in der Kulturlandschaft nachhaltig erlebt werden kann.

Die Breitengüßbacher MUNA
so der sprachliche Gebrauch für eine rund 130 Hektar große Fläche die noch vor wenigen Jahren als Munitionslager der Bundeswehr in Funktion trat. Zwischenzeitlich fand ein Eigentümerwechsel statt, welcher den vormaligen militärischen Aspekt in einen zivilen Fokus stellt.

  • Die großteils bewaldete Fläche findet als Naherholungsraum Verwendung.
  • Auch seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben hier noch eine Heimat gefunden.

Zusammen mit jungen Gästen des dort bereits bestehenden Waldkindergartens gaben am 22.12.2011 Vertreter der Audi Stiftung für Umwelt, Artenschutz in Franken, EGB - Entwicklungsgesellschaft Breitengüßbach mbH  und der Gemeinde Breitengüßbachbei einer symbolischen Baumpflanzung den Startschuss für das gemeinsame Projekt „Umweltzentrum Breitengüßbach ,Klassenzimmer Natur‘.

In dem ca. 130 Hektar großen „grünen“ Klassenzimmer sind an 365 Tagen im Jahr heimische Natur und Artenvielfalt erlebbar. In einzelnen Stationen mit thematischen Schwerpunkten lernen große und kleine Besucher seltene und schützenswerte Tier- und Pflanzenarten kennen.

Als erster Projektbaustein war die Optimierung des bestehenden Waldkindergartens hin zum Umweltzentrum generiet worden: Über die spielerische Vermittlung von Wissen soll hier das Verantwortungsbewusstsein der jungen Generation für Umwelt und Natur gestärkt werden.

Doch nicht der Gesichtspunkt des Artenschutzes allein soll hier Raum zur Entfaltung finden. Gerade die Verbindung zwischen Nützen - Schützen - Wissen - Lernen, soll hier Raum greifen.

Gemeinsamme Verbindungen eröffnen neue Perspektiven.

Für Kinder, Familien, Behinderte, Senioren und Mitmenschen die Freude an lebendiger Natur haben und nicht das einmalige "Event" suchen, wird sich das Gelände entwickeln das seinesgleichen sucht. Regelmäßige Veranstaltungen möchten zukünftig einen Beitrag zum Bewussten Umgang mit unserer Umwelt leisten.

Nach offiziellem Abschluss der Projekt-Entwicklungs-Einzelmodule im vergangenem August (wir berichteten) beginnen nun die eigentlichen Umweltbildungskomponenten.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&id=68568

In der Aufnahme

- Ein Ort der in lebendiger uns spielerischer Form Umweltbildung vermittelt ... zahlreiche Besucher zeigen sich von der Konzeption begeistert.



Eine Chance für „Hüpfer&Krabbler“ ...
Eine Chance für „Hüpfer&Krabbler“ ...
Eine Chance für „Hüpfer&Krabbler“ - Amphibien-Offensive startet!

17/18.11.2014


Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten A.ö.R/Forstbetrieb Ebrach,  Hans Georg Schneider Stiftung und HIT Umweltstiftung bringen sich in einem innovativen Gemeinschaftsprojekt nachhaltig für den Erhalt bedrohter Lurche im oberen Steigerwald ein. Fachlich unterstützt werden sie dabei vom Landesverband für Amphibien- und Reptilienschutz in Bayern e.V.

Ebrach/B22, Alljährlich im Frühjahr machen sie sich (noch) auf den Weg. Amphibien, die ihren Laichgewässern zustreben, um sich hier der Fortpflanzung zu widmen. Doch für viele Tiere wird dieser Weg auch der Letzte in ihrem Leben sein.

Global nehmen die Amphibienbestände seit geraumer Zeit sehr stark ab. Auch die Amphibienarten der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats Bayern stellen dabei vielfach keine Ausnahme dar. Die Rote Liste gefährdeter Lurche zeigt deutlich sichtbar auf, dass die Familie der Amphibien von allen Tiergruppen mit am stärksten gefährdet ist.

Nahezu zwei Drittel aller heimischen Arten sind inzwischen in ihrem Bestand bedroht. Einige Arten stehen bereits am Rande des Aussterbens. Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig. Neben klimatischen Einflüssen stellen Veränderungen in den Lebens- und Fortpflanzungsräumen, die verbreitete Amphibienkrankheit Chytridiomykose, jedoch auch die Zerschneidung der Landschaft eine elementare Rolle dar.

Obwohl nur wenige Meter breit stellt, die stark befahrene Bundesstraße 22 für Erdkröte, Springfrosch & Co. ein fast unüberwindliches Hindernis dar. Doch es führt bislang kein Weg daran vorbei. Die Tiere, die zwischen ihren Lebensräumen pendeln, müssen die Wegetrasse queren, um zu ihren Laichgewässern zu gelangen.

Auf Initiative des Artenschutz in Franken® konnte nun ein Projekt auf den Weg gebracht werden, das mehrschichtig aufgebaut ist. In einem ersten Schritt wurden vor wenigen Tagen die bevorzugten Wandertrassen, die bislang ungesichert auf die Bundesstraße führten, aufwendig mit sogenannten Amphibien-Stopprinnen versehen. Die Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach beginnen zeitgleich mit der Anlage geeigneter Amphibien-Ersatzlaichgewässern. Diese Kinderstuben der Biodiversität werden sich auf der Amphibien-Zulaufseite befinden.

Somit finden die Tiere zukünftig an geeigneter Stelle,
ohne die Bundesstraße 22 überqueren zu müssen, hochwertige Fortpflanzungsräume vor. Jedoch sind die Amphibien auf die bislang frequentierten Reproduktionsstätten geprägt, sodass hier weitere Hilfestellung geleistet werden muss.

Diese findet sich in der alljährlichen Installation sogenannter mobiler Amphibienschutzzäune wieder. Die prägnante Sicherungskomponente wird zukünftig von den Auszubildenden der Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach installiert und durch den Artenschutz in Franken® betreut.

Mittelfristiges Ziel soll es sein die mobile Leiteinrichtung durch eine stationäre Verbauung zu ersetzten.Die Projektpartner möchten mit dieser Initiative ein weiteres sichtbares Zeichen für mehr Artenvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland setzen.  

Mehr zum Projekt

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=64360

In der Aufnahme von Petra Jakobi

- Den temporären Projektabschluss setzten vor wenigen Tagen die Auszubildenden der Bayerischen Staatsforsten / FB Ebrach. Sie legten Kleingewässer an... gemeinsam setzen sich die Projektpartner für den Schutz der Amphibien im Steigerwald ein.

Denn hier wird effektiver und hochwertiger Artenschutz generiert.



Kampf um bedrohten Mavrovo Nationalpark
Kampf um bedrohten Mavrovo Nationalpark
Neue Zürcher: Kampf um bedrohten Mavrovo Nationalpark

17/18.11.2014

Die Staudämme gefährden den Lebensraum des vom Aussterben bedrohten Balkanluchses.


Der geplante Bau von zwei Staudämmen im mazedonischen Mavrovo Nationalpark gefährdet einen der letzten Lebensräume des seltenen Balkanluchses

Mehr zum Thema auf den Seiten von Euro Natur


- www.euronatur.org/EuroNatur-aktuell.7+M561ebf1b1eb.0.html?&cHash=063c7bf4d1505530a6c054007f5ea12b

Lesen Sie den Artikel „Das letzte Refugium des Balkanluchses“


- www.nzz.ch/international/europa/das-letzte-refugium-des-balkan-luchses-1.18420829


In der Aufnahme von Johannes Rother


- Nicht weniger eindrucksvoll .. der Europäische Luchs. Auch er hat in der Bundesrepublik Deutschland extreme Schwierigkeiten sich auszubreiten.  So bleibt er auf wenige Rest-Rückzugsgebiete konzentriert.

Mehr zum Luchs auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=41183

Das Steigerwald-Zentrum virtuell erleben!
Das Steigerwald-Zentrum virtuell erleben!
Einzigartigkeit - setzt sichtbare Zeichen - Steigerwald-Erlebniszentrum - Einblicke erleben

17/18.11.2014

Artenschutz in Franken®
engagiert sich seit Jahren mit zahlreichen Partnern an der Gestaltung des Steigerwald-Zentrums.

Einem bundesweiten Vorzeigeprojekts zur Waldwirtschaft und der Ökologie.

Handthal, Lkr. Schweinfurt - seit geraumer Zeit ist der Steigerwald um eine Attraktion reicher: Forstminister Helmut Brunner hatte vor wenigen Wochen  im unterfränkischen Handthal nach zwei Jahren Bauzeit das neue „Steigerwald-Zentrum“ offiziell eröffnet.

  • In enger Zusammenarbeit mit Kommunen und Partnern der Region wurde hier ein bundesweit einzigartiges Vorzeigeprojekt in Sachen nachhaltige Waldbewirtschaftung geschaffen.

Das neue Informations- und Erlebniszentrum, das bereits zum aktuellen Zeitpunkt als Hotspot der Region fungiert und auf eine bemerkenswert hohe Ressonanz stößt entwickelt sich ständig weiter.

„Wir wollen den Menschen den Wert von Wald und Forstwirtschaft und ihre ökologischen, ökonomischen und sozialen Leistungen anschaulich vor Augen führen“, sagte Brunner bei der Eröffnung.

Schließlich seien die artenreichen, wertvollen Mischwälder, für die die Region bekannt ist, das Ergebnis verantwortungsvoller, naturnaher Waldbewirtschaftung. Gerade im Steigerwald könne man gut nachvollziehen, dass sich Schützen und Nutzen nicht widersprechen, sondern gut vereinbar sind.

  • Der Minister geht davon aus, dass sich das Steigerwald-Zentrum in den nächsten Jahren zu einem Besuchermagneten entwickelt, der wertvolle Impulse für die gesamte Region leistet.

Für das 1.000 Quadratmeter große Gebäude in moderner Holzbauweise hat der Freistaat drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen die Kosten für die Bereitstellung des staatlichen Personals und die Erschließung im Rahmen der Dorferneuerung. Den laufenden Unterhalt übernimmt ein eigens gegründeter Trägerverein, an dem sich neben Forstverwaltung und Staatsforsten auch die Landkreise und zahlreiche Kommunen beteiligen.

Artenschutz in Franken®  bringt intensiv in das Projekt ein uns ist bestrebt auch moderne Informationen an die breite Bevölkerung zu vermitteln.

Ein aktueller Projektbaustein konnte nach mehrmonatiger Entwicklung freigeschaltet werden:

- Der virtuelle Außenrundgang der in wenigen Wochen ein weiteres Pendant finden wird steht den weltweiten Usern zur Verwenudung zur Verfügung.

Begleiten Sie uns bei einem Spaziergang am Steigerwald- Zentrum als wären Sie live vor Ort:

- www.artenschutz-steigerwald.de/virtualtour/steigerwald-zentrum-aussen/flash/TourWeaver_SteigerwaldzentrumAussen.html


Mehr zum Steigerwald-Zentrum auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&id=52616


Webcams am Steigerwald-Zentrum


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=19

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=18


Artenschutz in Franken® ... Innovation hautnah erleben. ...






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19.12.2014 um 22:33 Uhr
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