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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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+++ Südnorwegen: Blitze töten mehr als 300 Rentiere - http://www.spiegel.de/panorama/norwegen-blitze-toeten-mehr-als-300-rentiere-a-1109824.html +++ Hawaii: Obama schafft weltgrößtes Meeresschutzgebiet - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hawaii-obama-schafft-weltgroesstes-meeresschutzgebiet-a-1109731.html +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
bringt sich
Artenschutz in Franken®
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus ein.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch sehr Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
40.000 - 70.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




10.09.2016 Arbeitstreffen der Projektgruppen
20.09.2016 Stelen der Biodiversität .... Rheinland-Pfalz


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere
Faire Chance für den Steigerwald
Faire Chance für den Steigerwald
Faire Chance für den Steigerwald

Bayerns wertvollstes Buchenwaldgebiet muss in die Nationalparkdiskussion einbezogen werden

31.08/01.09.2016

Nach der Kabinettsentscheidung für einen neuen Nationalpark in Bayern
fordern BUND Naturschutz, Bürgerverein Nationalpark Nordsteigerwald, Landesbund für Vogelschutz und Kommunalpolitiker aus der Region gemeinsam eine faire Chance für den Steigerwald. Das bayerische Top-Buchenwaldgebiet hat in der Diskussion um einen Nationalpark bereits jahrelangen Vorsprung vor anderen Gebieten. Eine im Jahr 2014 erfolgte Umfrage unter Einbeziehung der benachbarten Städte Bamberg und Schweinfurt ergab eine mehrheitliche Zustimmung zum Nationalpark - und dies trotz massiver Fehlinformationen von Seiten des Anti-Nationalparkvereins.

"Der Steigerwald darf beim Suchprozess für eine Nationalpark und der möglichen Wertschöpfung in Millionenhöhe nicht ausgeschlossen werden",
so die zentrale gemeinsame Forderung von BN-Landesvorsitzendem Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN, Benedikt Schmitt vom Verein Nationalpark Nordsteigerwald, Helmut Beran, stellvertretender Geschäftsführer vom Landesbund für Vogelschutz sowie Günther Denzler, Altlandrat von Bamberg und Max-Dieter Schneider, Bürgermeister der Marktgemeinde Ebrach.

Zehn anerkannte Naturschutzverbände engagieren sich seit Jahren im Freundeskreis Nationalpark Steigerwald, über 800 Exkursionen und Veranstaltungen wurden von dieser Initiative durchgeführt. In der Region gibt es mittlerweile einen der größten Bürgervereine pro Nationalpark in Deutschland. Die Marktgemeinde Ebrach und der Landkreis Bamberg haben große Anstrengungen unternommen, die wertvollen Buchenwälder besser zu schützen. Nun wurde im Rahmen des regionalen Dialogprozesses vereinbart, in einer vergleichenden Potenzialanalyse auch die Option Nationalpark mit zu prüfen, damit endlich Fakten auf den Tisch kommen. Denn die Ausgangslage hat sich entscheidend geändert: Die bayerische Staatsregierung ist von ihrem Tabu für weitere Waldschutzgebiete abgerückt.
Das bayerische Nationalpark-Paradepferd muss mit an den Start

"Die fachlich geeignetsten Gebiete zur Ausweisung eines Nationalparks werden anhand feststehender Kriterien ermittelt", so das Versprechen des bayerischen Umweltministeriums. Bei der Suche der hochwertigsten Buchenwaldgebiete Deutschlands für das UNESCO-Weltnaturerbe erzielte der Nordsteigerwald in der Gesamtbewertung Rang fünf. Damit steht er als Waldregion von internationaler Bedeutung bayernweit an der Spitze und noch einige Plätze vor dem Hochspessart. Ein definitiver Ausschluss des Steigerwalds von der Diskussion ohne sachliche Prüfung und ohne fachliche Begründung wäre ein internationaler Skandal "made in Bayern". Diese bisherige Einschränkung hat ganz offensichtlich keine fachlichen sondern eher politische Gründe. So ist Innenstaatssekretär Gerhard Eck gleichzeitig erster Vorsitzender des Anti-Nationalparkvereins im Steigerwald.

Die Verbände appellieren an die Bayerische Staatsregierung,
eine objektive und transparente Prüfung geeigneter Gebiete durchzuführen - wie vom Umweltministerium angekündigt.

Wettbewerb um Fördergelder in Millionenhöhe


In die südbayerischen Nationalparkregionen fließen jährlich mehr als 18 Millionen Euro staatlicher Zuschüsse. Im Bayerischen Wald bringt der Tourismus als zusätzliches Standbein eine regionale Wertschöpfung von 20 Millionen Euro, in Berchtesgaden von 14 Millionen Euro. Das Umweltministerium unterstützt zwei Bus-Systeme im Nationalpark Bayerischer Wald, was den ÖPNV auch für die Einheimischen erheblich verbessert. Zum Haus der Berge in Berchtesgaden steuerte der Freistaat 15 Millionen zu, die Europäische Union weitere drei Millionen. Dass die Akzeptanz in Nationalparken meist erst nach ihrer Ausweisung hoch ist, ist allgemein bekannt. Zum 40. Geburtstag des Nationalparks Bayerischer Wald gratulierten zahlreiche lokale Betriebe in der Zeitung und die Landräte schrieben:

"Neben der touristischen Bedeutung stellt der Nationalpark aber einen ebenso wichtigen Faktor für unsere wirtschaftliche Entwicklung dar."


Quellenangabe / Foto: (BN Ulla Reck)

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Kein Palmöl ist auch keine Lösung
Kein Palmöl ist auch keine Lösung
Kein Palmöl ist auch keine Lösung

30/31.08.2016

WWF-Studie zu deutschem Palmöl-Ersatz: Größerer Flächenbedarf. Mehr Treibhausgasemissionen. Weniger Biologische Vielfalt.

Eine aktuelle WWF-Studie
hat untersucht, welche ökologischen Effekte es hätte, wenn Deutschland Palmöl boykottieren und austauschen würde. Das Ergebnis: Der Ersatz durch Kokos-, Soja-, Sonnenblumen- und Rapsöl hätte einen massiv höheren Flächenbedarf zur Folge, die Treibhausgasemissionen stiegen an und die Gefährdung von Tier- und Pflanzenarten nähme zu. „Der simple Austausch von Palmöl durch andere Pflanzenöle löst die Probleme nicht, sondern kann sie sogar verschlimmern“, fasst Ilka Petersen vom WWF Deutschland zusammen. „Das gilt insbesondere dann, wenn Palmöl durch Soja- oder Kokosöl ersetzt wird. Es führt daher kein Weg daran vorbei, den Anbau von Ölpflanzen ausnahmslos umwelt- und sozialverträglicher zu gestalten. Gleichzeitig muss unser Bedarf drastisch gesenkt werden.“

Laut WWF verbraucht Deutschland pro Jahr rund 1,8 Mio. Tonnen Palmöl. Der größte Anteil geht in Biodiesel (41 %), dicht gefolgt von Nahrungs- und Futtermitteln (40 %) sowie in die industrielle Verwendung etwa für Pharmazie oder Reinigungsmittel (17 %). Die Folge: Palmöl findet sich in jedem zweiten Supermarktprodukt von Margarine, Pizzen und Süßwaren bis zu Kosmetika und Waschmitteln. Rund 140.000 Tonnen landen darüber hinaus in den Futtertrögen der konventionellen Intensivtierhaltung.

Würde Deutschland das Palmöl komplett austauschen,
wären laut der neuen WWF-Studie für die Gewinnung der „Ersatz-Pflanzenöle“ rund 1,4 Millionen Hektar mehr Anbaufläche notwendig. Zu dem Mehrbedarf an Fläche kommt es, weil keine andere Pflanze auf einem Hektar Land so hohe Öl-Erträge wie die Ölpalme erzielt. Raps, Kokos und Sonnenblume bringen im Durchschnitt nur rund 0,7 Tonnen Öl pro Hektar. Soja sogar noch weniger. Zum Vergleich: Die Ausbeute bei Ölpalmen liegt bei durchschnittlich 3,3 Tonnen pro Hektar.

Gravierende, negative Effekte prognostizieren Modellberechnungen
dementsprechend für die biologische Vielfalt. Durch den zusätzlichen Flächenbedarf würden weltweit Ökosysteme zusätzlich unter Druck geraten. Dies trifft insbesondere bei einem Ersatz durch Kokos- und Sojaöl zu, die ebenfalls im tropischen Gürtel der Erde angebaut werden. So müsste bei einem Palmöl-Aus in Deutschland selbst Indonesien, das derzeit wichtigstes Anbauland für Ölpalmen, mit negativen Effekten für seine ohnehin stark bedrohte Fauna und Flora rechnen.

Auch der Ausstoß von Treibhausgasen würde in Folge des gestiegenen Flächenbedarfs und der damit einhergehenden Landnutzungsänderungen anschwellen
. Von rund 309 Mio. Tonnen zusätzlichen Emissionen geht das WWF-Szenario aus. Das entspräche etwa einem Drittel des jährlichen CO2-Ausstoßes der Bundesrepublik.

Wer das Palmöl-Problem lösen wolle, müsse daher Anbaubedingungen verbessern
und die Nachfrage senken, so die WWF-Schlussfolgerung. Demnach ließe sich die Hälfte des deutschen Palmölbedarfs durch veränderten Konsum einsparen. Dafür müsste jedoch die Nachfrage nach Schokolade, Eiscremes, Fertiggerichten, Süß- oder Knabberwaren sowie Fleisch halbiert werden. Zudem dürfe kein Palmöl mehr in Biokraftstoffen Verwendung finden.

Über die Nachfragereduzierung hinaus müsse die Industrie zukünftig
auf Ware zurückgreifen, die strenge ökologische und soziale Kriterien erfülle – dabei sei es egal, ob die Pflanzenöle aus heimischem Anbau oder aus Übersee stammten. Die Politik könne ihrerseits mit Gesetzen und Richtlinien Nachhaltigkeitskriterien für alle Pflanzenöle und für alle Sektoren verpflichtend machen. Im Bereich der Bioenergie müsse zudem konsequent auf Verkehrsvermeidung und niedrigeren Energiebedarf gesetzt werden.

DOWNLOAD DER STUDIE

   WWF-Studie: Auf der Ölspur (PDF, 4 MB)

- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Studie_Auf_der_OElspur.pdf



KONTAKT


Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Reinhardtstr. 18

D-10117 Berlin

Tel. +49 (0) 30 311 777 425

E-Mail: roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe


WWF Deutschland
30. August 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Der Hohe Buchene Wald - wir ermöglichen objektive Einblicke
Der Hohe Buchene Wald  - wir ermöglichen objektive Einblicke
Der Hohe Buchene Wald  - wir ermöglichen objektive Einblicke

29/30.08.2016

Steigerwald.
Eine 775 Hektar umfassende Waldabteilung steht seit mehreren Monaten im Fokus des Interesses. Nicht nur bei Naturschützern die sich um die Zukunft dieser Waldabteilung und der vielen alten Bäume die hier noch stehen sorgen, nein auch die breite Bevölkerung gewinnt zunehmend Interesse an der Erhaltung des Waldes.

                                                     "Der Hohe Buchene Wald von Ebrach"

Vormals zum Schutzgebiet erklärt wurde dieses Areal durch eine Änderung im Naturschutzgesetz wieder als solches aufgehoben. Einen solchen Fall hatte es so in der Geschichte des bayerischen Naturschutzes noch nicht gegeben.

Doch warum wird so intensiv um diesen Bereich gestritten?

- Liegt es daran das die Beführworter hier die ersten Pflöcke zu einem nachfolgenden Nationalpark einschlagen wollen?

- Liegt es daran das die Bayerischen Staatsforsten die Althölzer einschlagen wollen um den Gewinn zu maximieren?

Wie es tatsächlich im Wald aussieht über den hier immer wieder gesprochen wird, wollen wir Ihnen in einer gesonderten Rubrik vorstellen.Wir werfen einen Blick "hinter die Bäume" und ermöglichen es dadurch sich ein eigenes Bild zu verschaffen und sich eine Meinung darüber zu bilden ob die Bäume fallen sollen oder nicht .... Währenddessen haben verschiedene Naturschutzverbände eine Klage eingereicht die dazu führen soll das der Wald in dieser Form erhalten bleibt.

Sie baten uns in zahlreichen Emails und Telefonaten das wir uns der Angelegenheit annehmen und uns einen nochmaligen Eindruck zur "Hohen Buchenen Ebene" verschaffen.

Aufgrund eines immensen Projektgeschehens sind wir in den vergangenen Wochen nicht dazu gekommen weiterführende Infos zur 3. Begehung einzustellen. Doch dieses möchten wir nachholen - wir hatten es ja fest zugesagt.

  • Nunmehr bilden wir nach und nach dieses umfangreiche Material für Sie ab.

Der Einstieg in den "Hohen Buchenen Wald" fand dabei am Naturschutzgebiet "Brunnstube" statt .


Begeben Sie sich gemeinsam mit uns hinein in den Steigerwald und erkennen Sie selbst welchen Status der Wald hier besitzt und wie er sich darstellt.

Überschreiben wollen wir diese Begehung mit dem Titel "Zwischen Fichtenmonokulturen und ökologischen Hotspots" - denn auffällig war für uns der große Gegensatz den wir hier zu Gesicht bekamen. Dabei wollen wir auch ansprechen das wir bei dieser Begehung zwischen kommunalem und staatlichen Waldabteilungen wechselten.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=65770

Unsere Begehungen in der Hohen Buchenen Ebene

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=82903

Aktuelle (sich entwickelnde) Begehung

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=86312


In der Aufnahme

- Einstieg am Naturschutzgebiet "Brunnstube"  - hier kann sich die Natur ungestört entwiekeln.

Artenschutz in Franken® - immer hautnah am Puls der Natur



Blaue Flügel - Rote Liste
Blaue Flügel - Rote Liste
"Die im Sand tanzt" ... doch wie lange noch?

29/30.08.2016

Blaue Flügel - Rote Liste


Franken. Der Name dieser Schreckenart könnte kaum passender gewählt werden. Denn die Basis der Hinterfügel ist in einem wunderschönen Blauton gefärbt. Blauflügelige Ödlandschrecken sind ganz hervorragend an trockenheiße Biotope angepasst. Ob Sanddünen und Sandflächen, Trockenrasenflächen, Schotter- und Geröllfelder hier fühlt sie sich wohl.

Durch den Rückgang und die Zerstörung dieser Lebensbereiche nimmt auch die Anzahl der
Blauflügeligen Ödlandschrecken erschreckend ab.

Zwischenzeitlich gelang  ihr "der Sprung auf die Rote Liste bedrohter Tierarten" .....


Mehr auf unserer Seite und zahlreiche neue Aufnahmen:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=40695

In der Aufnahme von Albert Meier

-
Im geschlossenen Zustand sind die blauen Unterflügel nicht erkennbar


Ausstieg aus der industriellen Tierhaltung
Ausstieg aus der industriellen Tierhaltung
BUND Naturschutz fordert Ausstieg aus der industriellen Tierhaltung

28/29.08.2016

Vorstoß von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zur Einschränkung des Baurechts für große Tierhaltungsanlagen muss von Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner unterstützt werden


Der BUND Naturschutz begrüßt die heute veröffentlichte Initiative von Bundesumweltministerin Hendricks zur bundesweiten stärkeren Regulierung industrieller Tierhaltungsanlagen. Bauanträge für große Tierhaltungsanlagen werden auch in Bayern immer öfter gestellt. Sie erfüllen weder die Forderungen einer wachsenden Mehrheit von tierschutzkritischen Verbänden und Verbrauchern nach ausreichendem Tierwohl, noch nach einer artgemäßen Fütterung ohne Importsoja. Zudem werden in den allermeisten Fällen mehr Tiere gehalten, als landwirtschaftliche Fläche für eine sinnvolle und umweltverträgliche Ausbringung der anfallenden tierischen Gülle zur Verfügung steht.

"Minister Helmut Brunner muss jetzt eine Bundesratsinitiative starten,
um eine Änderung im Baugesetzbuch herbeizuführen, die den Bau großer Tierhaltungsanlagen an den Nachweis der reale Futtermittelerzeugung in unmittelbarer Umgebung der Ställe vorschreibt", fordert der BN und BUND-Vorsitzende Hubert Weiger, und weiter: "Auch die Regelungen für die Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz müssen nachjustiert werden, so dass der scheibchenweise Zubau von Tierhaltungsanlagen in besonders belasteten Regionen, wie z.B. in Niederbayern, künftig verhindert werden kann."

Bislang gewährt die Privilegierung landwirtschaftlicher Betriebe gemäß Paragraph 35.1.4. des Baugesetzbuchs einen Anspruch auf Genehmigung, wenn theoretisch Flächen für die Hälfte der Futterproduktion für die gehaltenen Tiere nachgewiesen werden. "Den Gemeinden stehen bislang zu wenig Möglichkeiten zur Verfügung, um den Bau nicht gewünschter Großanlagen zu verhindern", so BN-Landesbeauftragter Richard Mergner. Weitere Forderungen des BUND Naturschutz sind eine Verbesserung der Tierhaltungsverordnungen, um Amputationen an Tieren zu verbieten und den Tieren mehr Platz, artgerechte Haltungsformen ohne Vollspaltenböden und Auslauf ins Freie zu ermöglichen.

Mehr zum Thema

- https://www.bund-naturschutz.de/presse-aktuelles/pressemitteilungen/artikel/bund-naturschutz-fordert-ausstieg-aus-der-industriellen-tierhaltung.html?no_cache=1&cHash=43a169593222cecd946e243409d3253c



Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg

24.08.2016


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Heidelibelle .. glücklicherweise von der Massentierhaltung nicht betroffen .. doch halt, auch damit einhergehende Lebensraumveränderungen beeinträchtigen damit indirekt auch diese Lebensform


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Greenpeace zieht Bilanz für das Jahr 2015
Greenpeace zieht Bilanz für das Jahr 2015
Greenpeace zieht Bilanz für das Jahr 2015

26/27.08.2016

Klimaschutz ist größte Herausforderung

Hamburg. Der Kampf gegen den fortschreitenden Klimawandel war für Greenpeace im
vergangenen Jahr eines der beherrschenden Themen.


Vom Öl in der Arktis bis zur Lausitzer Braunkohle:
Überall auf der Welt müssen fossile Energieträger künftig im Boden bleiben, soll die Erderwärmung begrenzt werden. Dies machte die unabhängige Umweltschutzorganisation immer wieder deutlich und erzielte in 2015 damit wichtige Erfolge. So gab Ölgigant Shell seinen vorläufigen Rückzug aus der Arktis bekannt, große Finanzinvestoren wie die Allianz Versicherung ziehen ihr Geld aus fossilen Anlagen zurück und im Dezember hat sich die Weltgemeinschaft
dazu bekannt, die Erwärmung möglichst sogar bei 1,5 Grad zu stoppen.

„Die Klimakonferenz in Paris hat ambitionierte Beschlüsse gefasst,
um die schlimmsten Folgen des Klimawandels noch zu verhindern“, sagt Roland Hipp, Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland. „Viele Politiker in Deutschland haben aber deren Tragweite noch nicht verstanden. Nun gilt es das umzusetzen, was im Dezember beschlossen wurde.“

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=86274

Quellenangabe

Greenpeace 08.08.2016


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Späte Großstirnschwebfliege


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Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands vorgelegt
Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands vorgelegt

Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands vorgelegt

25/26.08.2016

Massiver Rückgang von Wiesenpieper und anderen Vogelarten im Offenland
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Berlin/Hilpoltstein, 25.08.2016
– Soeben wurde die neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands von einem Fachgremium veröffentlicht. Deutscher Rat für Vogelschutz (DRV), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Bayern sehen mit Sorge, dass gerade bisherige „Allerweltsarten“ wie Rauch- und Mehlschwalbe oder auch der Haussperling immer seltener
werden“, so der Präsident des DRV und LBV-Artenschutzreferent Andreas von Lindeiner. „Der negative Trend bei ehemals häufigen Arten, wie Mauersegler, Feldlerche und Kiebitz, der uns aus verschiedenen Regionen Deutschlands gemeldet wurde, hat sich bundesweit bestätigt“, ergänzt Lars Lachmann, Referent für Vogelschutz und Ornithologie des NABU.

Die Vogelschutzverbände freuen sich jedoch gleichzeitig darüber, dass sich die Bestände ehemaliger Sorgenkinder des Naturschutzes wie Weißstorch und Seeadler dank erfolgreicher Schutzbemühungen deutlich erholt haben.Das aus sechs Experten bestehende bundesdeutsche Rote Liste-Gremium hat für die neue Liste alle 248 heimischen Brutvogelarten hinsichtlich ihrer Gefährdung wissenschaftlich bewertet

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=86252

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NABU

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG |  25. AUGUST 2016
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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Eichelhäher (Jung- Altvogel)


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Missstände im Wildtierhandel aufgedeckt
Missstände im Wildtierhandel aufgedeckt
Missstände im Wildtierhandel aufgedeckt

24/25.08.2016

Ein Beitrag des ARD-Formates „Report-Mainz“ (23.8.)
zum internationalen Wildtierhandel deckt erhebliche Missstände beim Transport und der Haltung von Reptilien auf. Der Deutsche Tierschutzbund erneuert seine Forderung nach einem Ende der Exotenhaltung im Privathaushalt. Zudem muss die Bundesregierung den Handel mit diesen Wildtieren grundsätzlich untersagen und eine Positivliste installieren.

Diese legt fest, welche Tiere in Deutschland gehalten werden dürfen
. Leidtragende der bisher nicht ausreichenden Gesetze sind neben den Tieren auch die Tierheime, denn diese müssen immer mehr Exoten aufnehmen - eine Aufgabe, die personell, räumlich und finanziell oft nur schwer bewältigt werden kann.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=86248


Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

Pressemeldung 24.08.2016

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Graues Eichhörnchen [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20656]


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Neue Pilze auf unserer Seite
Neue Pilze auf unserer Seite
Pilze in Franken

24/25.08.2016

Franken.
Auch hinsichtlich der Pilzbestimmung kann Albert Meier aus einem umfangreichen Fundus schhöpfen.

Von seinen Exkursionen hat es uns nun zwei Neue mitgebracht.

- Lactarius deterrimus, Fichten-Reizker (in der Aufnahme)
- Pluteus cervinus, Hirschbrauner, Rehbrauner Dachpilz


Zu finden unter:


Pilze / Sprödblättler (Russulaceae) - Lactarius deterrimus, Fichten-Reizker
Pilze / Dachpilze, Scheidlinge (Pluteaceae) - Pluteus cervinus, Hirschbrauner, Rehbrauner Dachpilz




Gefährliche Reise ins Winterquartier
Gefährliche Reise ins Winterquartier
Gefährliche Reise ins Winterquartier

24/25.08.2016

EuroNatur fordert verbesserten Schutz für Zugvögel auf dem Balkan

Radolfzell.  
Der Vogelzug hat wieder begonnen. Die ersten Fernreisenden der Vogelwelt haben sich schon Ende Juli auf den Weg in südlichere Gefilde gemacht. Den Anfang haben die Mauersegler gemacht, aber auch Bekassinen und Weißstörche sind schon unterwegs. Millionen von Zugvögeln ziehen auf der
sogenannten Adria-Zugroute von Mittel-, Nord- und Osteuropa oder Sibirien über die Adria in Richtung Afrika.

Doch viele Tiere kommen in  ihren Winterquartieren nie an
. „Für weit mehr als zwei Millionen von
Zugvögeln wird die östliche Adria jedes Jahr zur Todesfalle. In den Feuchtgebieten an der Küste und im Hinterland sammeln sich Scharen von Vogeljägern und schießen auf alles, was ihnen vor die Flinte kommt. Damit drohen auch in Deutschland Arten wie die Knäkente zu verschwinden,denn die Abschüsse auf dem Zugweg über die Balkanhalbinsel bluten ihre Bestände aus“, warnt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der europaweit tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=86224


Quellenangabe


EuroNatur

Presseinformation vom 16. August 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Die Vogeljagd auf dem Balkan droht auch die Bestände der in Deutschland brütenden Uferschnepfe auszubluten.


Mehr zur Uferschnepfe auf unseren Seiten unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=52467


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Der Weg aus dem Dorsch-Dilemma
Der Weg aus dem Dorsch-Dilemma
Der Weg aus dem Dorsch-Dilemma

22/23.08.2016

WWF fordert wissenschaftliche Fangquoten / „Dorschdrama ist hausgemacht“

Die Zukunft des Dorsches
und damit auch der Ostseefischer steht auf der Kippe: Weil der Dorsch-bestand in der westlichen Ostsee kurz vor dem Zusammenbruch steht, empfehlen Wissenschaftler eine drastische Kürzung der Fangquoten um 87  Prozent. Für viele Fischer, insbesondere in Schleswig Holstein, wäre das existenzbedrohend.

Aber auch ein kollabierter Dorschbestand wäre das Aus für die Fischerei. Vor dem bevorstehenden Deutschen Fischereitag (23.-25. August in Potsdam) mahnt der WWF deshalb, die wissenschaftlich
empfohlenen Quotenkürzungen umzusetzen und Überbrückungsmöglichkeiten für betroffenen Fischer zu schaffen. Vorschläge wie Abwrackprämien und sozialverträgliche Stilllegungen von Kuttern seien in diesem Fall als Notfallmaßnahme zu begrüßen. Es ist laut WWF unumgänglich, dass auch die
Angelfischerei einen Beitrag zum Bestandsaufbau leistet.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=86220


Quellenangabe

WWF

22. August 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Peter Hoffmann .. nein kein Dorsch aber eine Barbe

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=43387

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NABU fordert stärkere Kontrollen bei Windparks
NABU fordert stärkere Kontrollen bei Windparks
NABU fordert stärkere Kontrollen bei Windparks

22/23.08.2016

Miller: Ignorieren von verhängten Baustopps nicht hinnehmbar - Genehmigungsbehörden müssen schärfer und regelmäßig kontrollieren /  Profitgier bei einigen Betreibern setzt Akzeptanz der Energiewende aufs Spiel
________________________________________________________________

Berlin
– Angesichts aktueller Fälle in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, wonach Windpark-Betreiber trotz eines gerichtlich und behördlich verhängten Baustopps weitergebaut haben, fordert der NABU eine stärkere Kontrolle von gerichtlichen Beschlüssen sowie Umweltauflagen durch die zuständigen Genehmigungsbehörden. Im Hochsauerlandkreis wurde Ende vergangener Woche am Windpark Meerhof weitergearbeitet, obwohl das Verwaltungsgericht Arnsberg mit einem Beschluss in einem Eilverfahren den Bau von elf Windkraftanlagen gestoppt hatte.

Der NABU Nordrhein-Westfalen
hatte daraufhin seinen Rechtsanwalt eingeschaltet, der den Hochsauerlandkreis als Genehmigungsbehörde informiert hatte. Auch bei Eckernförde schritten die Bauarbeiten auf dem Gelände des Windparks bei Loose trotz eines durch das zuständige Landesamt verhängten Baustopps voran. Auch die Androhung eines Strafgeldes durch den zuständigen Rechtsdezernenten der Behörde zeigte keine Wirkung bei Betreibern und Baufirma. Offenbar versuchen die Investoren durch den Weiterbau im Blick auf die jeweils noch ausstehenden Hauptverhandlungen vor Gericht Fakten zu schaffen.

Genau dies sollte durch die Baustopps verhindert werden.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=86216


Für Rückfragen:
Inga Römer, Referentin für Naturschutz und Energiewende, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1632, Mobil +49 (0)172.2831432, E-Mail: Inga.Roemer@NABU.de



Quellenangabe


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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Bergkronenwidderchen


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Blos nicht (er)schrecken ....
Blos nicht (er)schrecken ....
Drei neue Heuschrecken auf der Internetpräsenz

21/22.08.2016

Franken.
Gleich drei neue Heuschreckenarten hat uns Albert Meier heute mitgebracht. Wir haben uns nicht lange bitten lassen und stellen sie Ihnen hier auch unverzüglich vor.

Neu dazugekommen sind:

- Gomphocerippus rufus, Rote Keulenschrecke (m)
- Chrysochraon dispar, Große Goldschrecke (w)
- Metrioptera bicolor, Zweifarbige Beißschrecke

Zu finden unter:

Schrecken / Feldheuschrecken (Acrididae) - Chrysochraon dispar, Große Goldschrecke
Schrecken / Feldheuschrecken (Acrididae) - Gomphocerippus rufus, Rote Keulenschrecke
Schrecken / Laubheuschrecken (Tettigoniidae) - Metrioptera bicolor, Zweifarbige Beißschrecke

In der Aufnahme von Albert Meier

- Metrioptera bicolor, Zweifarbige Beißschrecke




Rückgang der Wildbienenpopulation
Rückgang der Wildbienenpopulation
Neonikotinoideinsatz korreliert mit Rückgang der Wildbienenpopulation

21/22.08.2016

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wissenschaft/Neonikotinoideinsatz-korreliert-mit-Rueckgang-der-Wildbienenpopulation_article1471778396.html?utm_source=Newsletter21082016&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Nein! .. nicht die Wespenspinnen zeichnet für den Rückgang der Insektenvielfalt zuständig ...



Wir besuchen das Schulterbachtal im Steigerwald
Wir besuchen das Schulterbachtal im Steigerwald
Das Schulterbachtal - Naturschutzgebiet bei Rauhenebrach

21/22.08.2016

Franken/Steigerwald. Das Naturschutzgebiet "Schulterbachtal" umfasst circa eine Größe von 31 Hektar. Es bildet in seiner geschützten Form eines der wenigen noch offen geliebenen Wiesentäler des Steigerwaldes ab. Wunderschön verläuft des Schulterbach durch den lieblichen Talraum der klimatisch
begünstigt scheint. Der Bereich bildet einen wichtigen Rückzugsraum für eine ganze Artenvielfalt ab.

Mehr Eindrücke dieses Kleinodes unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=86149


Weiße Bäuchlein - schwarze Aussichten!
Weiße Bäuchlein - schwarze Aussichten!
Weiße Bäuchlein - schwarze Aussichten!

20/21.08.2016

Franken/Burgwindheim
. Ein Projekt der Initiative Artenschutz im Steigerwald, welches von der  Gemeinde Burgwindheim unterstützt wurde, möchte angestammte Mehlschwalbenlebensräume sichern helfen. Auch heute in unserer schnelllebig gewordenen Zeit, fasziniert die alljährliche Rückkehr der Schwalben viele Mitmenschen.

Denn wie bei kaum einer anderen Spezies wird ihr Erscheinen im April direkt mit dem bevorstehenden Sommermonaten in Verbindung gebracht.Selbst als Glücksbringer galt der Vogel vor allem in der bäuerlich geprägten Kulturlandschaft.So soll sie dem Volksglauben nach Mensch und Vieh vor Krankheiten und anderem Schaden bewahren.

Ursprüngliche Reproduktionsorte an steilen Felswänden wurden mit dem Auftauschen des Menschen und der damit einher gehenden Bauaktivität gegen Nistplätzen an und ihn Gebäuden ausgetauscht. So konnten sich diese sympathischen Tiere, als so genannter Kulturfolger sehr lange Zeit an die von uns veränderten Lebensräume anpassen und davon nachhaltig profitieren.Alle Schwalbenarten Mitteleuropas nisten heute bis auf wenige Ausnahmen in der Nähe des Menschen.

Heute jedoch sind Flächenversiegelung,
Aufgabe der Stallungen damit verbundener Nahrungsmangel, extreme Veränderungen in den Lebensräumen mit ursächlich für teils erhebliche Bestandsrückgänge unserer heimischen Schwalbenarten.So steht eine, wohl die bekannteste Vertreterin unserer Schwalbenarten die Mehlschwalbe , die als so genannte Gebäudebrüter in die Kategorie der besonders schützenswerten Arten fällt, nicht ohne Grund seit 2002 auf der Vorwarnliste bedrohter Vogelarten.

Ihre Lehmnester klebt sie im Gegensatz zu der anderen bekannten Schwalbenart, der Rauchschwalbe die in Gebäuden brütet, an Gebäudefassaden.Dies stört in der modernen Zeit viele Menschen ist doch hier, vor allem während der Fütterungszeit mit „Schwalbendreck“ zu rechnen.  Um dies zu vermeiden, werden Drähte gespannt und „Flatterbänder“ angebracht.  

Anders verhielt es sich an der Burgwindheimer Gemeindescheune
. Hier erbrüteten 5 – 7 gern gesehene Mehlschwalbenpaare  lange Zeit ihren Nachwuchs.Der Nistbereich liegt hier an frei unterständigen Holzbalken, an welchen die Schwalben ihre Nester anklebten.In den vergangenen Jahren konnte erkannt werden, dass diese Lehmnester regelmäßig förmlich von den Balken abbrachen.

Die kleinen Mehlschwalben die zu dieser Zeit bereits in den Nestern das Licht der Welt erblickt hatten, verendeten durch diesen Sturz hierbei kläglich.So wurdevor einigen Jahren kurzerhand ein Projekt auf den Weg gebracht das den Burgwindheimer Glücksbringern in Zukunft „unter die Flügel“ greifen wird.

Die Montage spezieller, auf die Vorliebe der zur Koloniebildung neigender Mehlschwalben, ausgelegten  Kunstnester.Durch Schrauben fest an die Holzbalken der Gemeindescheune montiert werden sie zukünftig die kleinen „Steigerwald“ Mehlschwalben davor bewahren  in den Tod zu stürzen.So zeigt dieses Projekt auf, wie übergreifende Artenschutzprojekte in einer intakten ländlichen Umgebung dazu beitragen können die Artenvielfalt, nicht nur im „oberen Steigerwald“ langfristig zu sichern.

Wir blicken nun nochmals an den Ort zurück an welchem das Projekt vor rund 7 Jahren seinen Ursprung nahm. Im nächsten Jahr wollen wir hier nochmals aktiv werden um den gefährdeten Bestand weiter zu unterstützen.

Mehr zum Projekt

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26260



Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neuigkeiten aus Franken - aufgenommen von Albert Meier

20/21.08.2016

Franken
. Abermals ist es Albert Meier gelungen viele Neuerungen für die Internetpräsenz des Artenschutz in Franken® vorzuhalten.

Neu eingestellt wurden:

- Chrysanthemum parthenium, Mutterkraut
- Gnaphalium sylvaticum,  Wald-Ruhrkraut
- Galeopsis  pubescens, Weichhaariger Hohlzahn
- Phasia hemiptera, Raupenfliege
- Mythimna albipuncta, Weißpunkt-Graseule

Zu finden unter:

Pflanzen / Korbblütler (Asteroideae) - Chrysanthemum parthenium, Mutterkraut
Pflanzen / Korbblütler (Asteroideae) - Gnaphalium sylvaticum,  Wald-Ruhrkraut
Pflanzen / Lippenblütler (Lamiaceae) - Galeopsis  pubescens, Weichhaariger Hohlzahn
Schmetterlinge / Mythimna albipuncta, Weißpunkt-Graseule
Zweiflügler / Raupen-, Schmarotzerfliegen (Tachinidae) - Phasia hemiptera, Raupenfliege

In der Aufnahme:

- Phasia hemiptera, Raupenfliege


Stelen der Biodiversität - Rheinland-Pfalz
Stelen der Biodiversität - Rheinland-Pfalz
Stelen der Biodiversität - Innovationen gehen neue Wege

19/20.08.2016

Rheinland-Pfalz / Kastellaun. "
Stelen Bundesdeutscher Biodiversität" unter diesem Projekttitel setzt Artenschutz in Franken® gemeinsam mit der Audi Stiftung für Umwelt und zahlreichen weiteren Projektpartnern ein hoch innovatives Konzept um bei der es darum geht "Leuchttürme der Artenvielfalt und der Umweltbildung" entstehen zu lassen.

Neben konkretem Artenschutz möchten wir hier auch die breite Gesellschaft zu diesem wichtigen Thema erreichen. Nachdem bereits drei Stelen der Biodiversität das Licht der Welt erblicken konnten, wird eine vierte Stele derzeit in Rheinland-Pfalz gestaltet.

Hier finden Sie weiterführende Eindrücke:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82688

Eine Gesamtübersicht finden Sie hier:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=38424

In der Aufnahme:

Die Kinder des Projekt - Patenkindergartens konnten sich bereits von der höchst gelungenen Neugestaltung überzeugen.


In neuer Form - das Layout der AiF - Map
In neuer Form - das Layout der AiF - Map
Neues Layout der virtuellen Projektmap

19/20.08.2016

Deutschland.
Seit geraumer Zeit bietet der Verband Artenschutz in Franken® seinen Usern eine weitere Möglichkeit sich von unseren Projektentwicklungen begeistern zu lassen. Gleichfalls zeigt dieses A.i.F- Medium  in mannigfacher Form auf wo und an welcher Stelle wir bevorzugt kooperativ engagiert sind.

Diese Plattform haben wir nun vollständig neu überarbeiten lassen und bieten hier auch ein ansprechend modernes Erscheinungsbild. Selbstverständlich ist diese Entwicklung nicht statisch sondern dynamisch, so das sich weitere Ergänzungen und Optimierungen anschließen.

Blicken Sie doch mal rein ...

Artenschutz in Franken®


Fledermäuse in der Fensterfalle
Fledermäuse in der Fensterfalle
Fledermäuse in der Fensterfalle

18/19.08.2016

Deutschland.
Ein zugegeben nicht alltägliches Aufeinandertreffen konnte im Treppenhausbereich eines öffentlichen Gebäudes stattfinden.

Immer wieder werden wir mit Fledermausfunden konfrontiert - gerade der August zeigt sich dabei auffällig.
Häufig lösen sich hier die Fledermaus Wochenstuben auf. Die noch
unerfahrenen Jungtiere machen sich dann auf die Suche nach "neuen
Herausforderungen" und nach interessanten Höhlen.

Nur schlecht wenn es sich bei der mutmaßlich so interessanten "Höhle" um ein gekipptes Doppelfenster handelt, in welche (wie in diesem Fall) die neugierigen Fransenfledermäuse [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20804] zwar ein- jedoch nicht mehr ausfliegen konnten.

Die Tiere würden dem Tode geweiht sein,
wenn es nicht immer wieder sehr aufmerksame Mitmenschen gäbe welche
sich darum bemühen konkreten Tier- und Artenschutz zu betreiben.

Nach einer entsprechenden Information der örtlichen Gegebenheiten konnten wir vom Artenschutz in Franken® entsprechend wirksame Informationen zum Umgang mit der Situation an die engegieren Fledermausfreunde vermitteln.

Das Ergebnis führte dazu, das die etwa 15 jungen Fransenfledermäuse eine zweite Chance erhielten und höchst lebendig ihr "Fledermaus-Doppelscheibenfenster" verlassen konnten.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=86080

Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals bei allen bedanken die sich so intensiv für die Erhaltung von Fledermäusen engagieren.

Haben auch Sie Fragen zu diesem Thema?

Kontaktieren Sie uns.

Ihr
Artenschutz in Franken®

Dramatischer Artenrückgang ...
Dramatischer Artenrückgang ...
Dramatischer Artenrückgang: „Entschlossenes politisches Handeln ist unverzichtbar“

17/18.08.2016

Osnabrück.
„Wir registrieren weltweit einen dramatischen Rückgang von Arten, Lebensräumen und genetischer Vielfalt. Die Bedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen können wir aber nur sichern, wenn wir die biologische Vielfalt als Grundlage für das Leben der Menschen schützen und nachhaltig nutzen. Dazu ist entschlossenes politisches Handeln unverzichtbar.“ – Mit diesem Appell verband heute in Osnabrück Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das Vorstellen des aktuellen Jahresberichtes der DBU Naturerbe GmbH, einer gemeinnützigen Tochter der DBU. Einen Schwerpunkt gesetzt habe die DBU 2015 auf den Schutz und die Entwicklung von Küstenlebensräumen, die zu den wesentlichen Handlungsfeldern zählen, wenn die biologische Vielfalt gesichert werden soll. Bottermann: „Auf mehr als 70 Prozent unserer insgesamt 1.169 Hektar Küstenlebensräume, für die eine Bewertung vorliegt, ist der Erhaltungszustand gut bis hervorragend.“

DBU trägt auf sechs Flächen Verantwortung für Küstenlebensräume


Auf sechs ihrer 47 Naturerbeflächen trägt die DBU Naturerbe GmbH die Verantwortung für den Schutz und die Entwicklung von Küstenlebensräumen und flankiert damit die „Naturschutz-Offensive 2020“ des Bundesumweltministeriums. Danach ist rund ein Drittel der marinen Organismen in Nord- und Ostsee in seinem Bestand gefährdet. „Es sieht schlecht für sie aus, wenn nicht endlich alle Akteure an einem Strang ziehen“, heißt es im Handlungsprogramm, in dem das Ministerium 2015 vorrangige Aktionsfelder für die biologische Vielfalt festgelegt hat. Bottermann: „Dabei zeichnen sich die Lebensraumtypen an Nord- und Ostsee durch eine große Vielfalt an charakteristischen Tier- und Pflanzenarten aus.“

Seltene Lebensraumtypen charakterisieren Liegenschaften der DBU-Tochter


An der Nordsee hat die DBU-Tochter die Verantwortung für Küstenlebensräume auf den DBU-Naturerbeflächen Borkumer Dünen, Elbwiesen Ostemündung bei Stade und Cuxhavener Küstenheiden. Im Fokus stehen an der Ostsee die DBU-Naturerbeflächen Peenemünde auf Usedom, Prora auf Rügen und Ueckermünder Heide am Stettiner Haff. „In Deutschland gibt es 19 europaweit gefährdete Lebensräume der Meeresgewässer, Gezeitenzonen und Dünen der Nord- und Ostsee. 16 von ihnen kommen auf den sechs DBU-Naturerbeflächen vor“, erläutert Prof. Dr. Werner Wahmhoff, Prokurist und fachlicher Leiter der DBU-Tochter. Wattflächen, mit Strandhafer bewachsene Weißdünen, bewaldete Küstendünen oder Lagunen des Küstenraums – diese seltenen Lebensraumtypen charakterisieren die Liegenschaften der DBU-Tochter. So prägen ausgedehnte Salzwiesen etwa sechs Prozent der Liegenschaft Peenemünde. Die Elbmündung wird durch den Salzwassereinfluss und Tidenhub der Nordsee beeinflusst: Rund 500 Hektar (ha) Lebensraum der DBU-Naturerbefläche Elbwiesen Ostemündung gehören zu Meeresgewässern und Gezeitenzone.

Erster Managementplan der DBU-Tochter für Prora erarbeitet

„Wir erarbeiten zurzeit für 27 Flächen Naturerbe-Entwicklungspläne, die die Maßnahmen der kommenden zehn Jahre festlegen“, weiß Wahmhoff. Den ersten Managementplan veröffentlichte die DBU-Tochter 2016 für Prora. „In diesem Zusammenhang haben wir Kartierungen beauftragt, die uns Daten über den Ist-Zustand der Lebensräume liefern“, so Wahmhoff. Für die Analyse der Küstenlebensräume konnte das Planungsteam auf fünf eigene sowie eine flächendeckende ältere Kartierung zurückgreifen.

In Deutschland verstärkt nutzungsfreie Räume schaffen

Sowohl in der „Naturschutz-Offensive 2020“ als auch in der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ zielt die Bundesregierung darauf ab, in Deutschland verstärkt nutzungsfreie Räume zu schaffen. „Bis auf die Salzwiesen in Peenemünde, die durch eine extensive Beweidung erhalten bleiben, entwickeln sich alle Küstenlebensräume auf unseren Flächen ohne menschlichen Einfluss optimal“, erläutert Bottermann. Zudem betrug die Waldfläche mit natürlicher Entwicklung auf den DBU-Naturerbeflächen Ende 2015 bereits 14.433 ha. Das stellt 29 Prozent der Waldfläche der Stiftungstochter dar.

Kasernen, Fahrzeughallen oder Schießstände zurückgebaut

Um der Natur weitere Entfaltungsspielräume zu eröffnen, baute die DBU-Tochter Kasernen, Fahrzeughallen oder auch Schießstände zurück. Da es sich bei den insgesamt rund 60.000 ha DBU-Naturerbeflächen größtenteils um ehemals militärisch genutzte Liegenschaften handelt, finden sich dort viele ungenutzte Gebäude, Altlasten und Gefahrenquellen – rund 890 Bauwerke an der Zahl. Bislang hat die DBU-Tochter 62 kleinere und größere Rückbauten an Objekten abgeschlossen. Allein der Abriss der Pleßkaserne auf der DBU-Naturerbefläche Salzunger Vorderrhön (Thüringen) umfasste 14 Gebäude mit Kosten in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro.

Jahresbericht steht auch zum Download zur Verfügung

Weitere Details etwa zur Flächenkulisse, zum Offenlandmanagement, zu Forschung und Monitoring oder zur Umweltbildung und Kommunikation finden Interessierte im aktuellen Jahresbericht der DBU Naturerbe GmbH zum kostenlosen Download unter Jahresbericht 2015.


In der Aufnahme der DBU

-Hatten 2015 nicht nur die Küstenlebensräume im Blick: Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der DBU, und Prof. Dr. Werner Wahmhoff, Prokurist und fachlicher Leiter der DBU-Tochter, präsentieren den Jahresbericht 2015 der Naturerbe GmbH.


Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt


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Artenschutz in Franken®



Dem Wald auf den Puls gefühlt
Dem Wald auf den Puls gefühlt
Dem Wald auf den Puls gefühlt

16/17.08.2016

Ergebnisse der forstlichen Klimaforschung zum Trockensommer 2015

Der trocken-heiße Sommer 2015 beeinträchtigte Vitalität und Leistungsfähigkeit der Wälder in Bayern.
Um die Auswirkungen solcher Umwelteinflüsse auf die Wälder quantifizieren zu können, gibt es das Messnetz der Waldklimastationen eingerichtet. Erste Auswertungen der Daten zum Trockensommer liegen jetzt vor.

Seit Jahren werden an 19 Waldklimastationen (WKS)
nicht nur Witterung und Wasserhaushalt, sondern auch die Reaktionen der Waldbäume gemessen. Dadurch ist es möglich, die Folgen solcher Extremereignisse wie des Rekordsommers 2015 für die Wälder in Bayern abzuschätzen.
Im Sommer 2015 gab es so viele heiße Tage wie noch nie. Die Anzahl sogenannter »heißer Tage« mit über 30 °C war 2015 sogar nochmal größer als im Trockensommer 2003. Es war aber nicht nur besonders heiß, sondern auch deutlich trockener als in einem normalen Jahr. Im Vergleich zur klimatologischen Normalperiode 1961–1990 fiel im letzten Sommer im Mittel rund 37 % weniger Niederschlag (191 l/m²).

Aber nicht nur Regen und Lufttemperatur bestimmen, wieviel Wasser die Bäume bzw. ihre Blätter und Nadeln brauchen, um nicht zu vertrocknen. Wie Menschen bei Hitze schwitzen, verdunsten Blätter und Nadeln Wasser über die Blattöffnungen. Rechnet man die sogenannte klimatische Wasserbilanz für den Sommer aus, d. h. die Differenz zwischen dem gefallenen Regen und der Verdunstung, so ergibt sich im letzten Sommer ein Wasserdefizit von –170 l/m². Zum Vergleich: Im langjährigen Mittel liegt die klimatische Wasserbilanz im Sommer in Bayern bei knapp +70 l/m². Die sehr hohe Verdunstung ergab sich zum einen durch die höhere Sonneneinstrahlung. Wie Messungen an den Waldklimastationen zeigten schien die Sonne bayernweit 2015 mit 734 Stunden 18 % länger als normal. Zum anderen wurde der Hitze und Trockenstress auch noch durch einen stärkeren warm-trockenen Wind gesteigert. Hitze, Dürre und Wind drückten so die Wasserbilanz der bayerischen Wälder ins Minus.

Wenn das Wasser im Boden knapp wird, müssen die Bäume ihren Wasserverbrauch regulieren, um nicht zu vertrocknen. Dazu reduzieren sie die Transpiration über die Spaltöffnungen in den Blättern und Nadeln, indem sie diese langsam schließen. Wenn das Schließen der Spaltöffnungen nicht mehr reicht, um die Transpiration wirkungsvoll zu reduzieren, beginnen Laubbäume damit, ihr Laub vorzeitig abzuwerfen. An manchen Standorten hatte man bereits Ende August 2015 den Eindruck, es wäre schon Herbst. Oftmals noch grünes Laub lag dort flächig auf dem Boden. Um welche Laubmenge es sich dabei handelte, kann mit den monatlich gemessenen Streufalldaten der Waldklimastationen abgeschätzt werden. So fielen etwa im August und September an der Waldklimastation Ebrach im Steigerwald rund 300 kg/ha Buchenlaub auf den Waldboden, Das waren etwa 100 kg/ha mehr, als dies normalerweise der Fall ist
Auch das Wachstum geriet 2015 ins Stocken. Denn wenn die Bäume aufgrund von Trockenheit ihre Spaltöffnungen schließen müssen oder sogar verfrüht das Laub abwerfen, können sie auch weniger Fotosynthese betreiben. Durch den Trockensommer 2015 stagnierte das Dickenwachstum der Bäume um 50%.


Quellenangabe

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1
85354 Freising


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Jasmin Schreiber

-
neben seiner klimatisch wichtigen Funktion erfüllt "der Wald" (wenn man ihn lässt) auch hochwertigtste biodiversitäre Funktionen. Als Beispiel stehen Höhlenbäume die als wichtige Leben- und Fortpflazungsräume dienen.

Ein Mangel an diesen Elementen schwächt die Biodiversität insgemein.


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Ausgezischschscht .....
Ausgezischschscht .....
Ausgezischschscht .....

16/17.08.2016

Deutschland.
In vielen Bundesländern steht die Ringelnatter bereits in den Gefährdungssstufen der Roten Listen. Obwohl das Reptil durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt ist und nicht verfolgt werden darf, werden noch immer Tiere aus Angst und Unwissenheit getötet.

Die als Wasserschlange betitelte Ringelnatter ist für den Menschen jedoch nicht gefährlich.

Mehr zur Ringelnatter auf unseren Seiten und neue Aufnahmen die uns Albert Meier zugänglich machen konnte:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21801



Biotopbäumen auf der Spur
Biotopbäumen auf der Spur
Biotopbäumen auf der Spur

16/17.08.2016

Franken
. Ein Projekt das sichtbare Zeichen setzen und hinterlassen wird, wird aktuell vom Verband Artenschutz in Franken® gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten A.Ö.R umgesetzt. Dabei geht es darum aufzuzeigen wo und in welcher Umfänglichkeit sich sogenannte Biotopbäume sich innerhalb des vom Forstbetrieb Ebrach zu verantwortenden Reviers (immerhin rund 17.500 Hektar) abbilden.
  • Immer wieder werden zwar die "gefällten Bäume" auffällig, doch das es darüber hinaus intensive Bestrebungen gibt den Biotopschutz auf der gesamten Fläche abzubilden bleibt vielen Waldbesuchern verborgen.
Artenschutz in Franken® hat sich in den vergangenen Wochen auf den Weg begeben um die Gesamtfläche zu mindestens 90% zu erfassen. Damit erkannt werden kann wo sich entlang des Wegenetzes Biotopbäume befinden.

Dabei haben wir einen Radius von 20-30 Meter vom GPS Punkt aufgenommen, da aus zeitlichen Gründen nicht jeder Baum direkt angelaufen werden kann. Bei anzunehmenden 100.000 Biotopbäumen die auf der Fläche vorhanden sein sollen kein realistisches Unterfangen. Und so werden wir uns auf den Wegeverlauf beschränken was uns sicherlich einige Jahre an Einsatz abverlangen wird.

  • Sie können transparent verfolgen wo sich die aufgenommenen Biotopaumdaten in welcher Umfänglichkeit abbilden und wo es noch dran mangelt.

Unter www.wald-app.de und dann auf den Buton klichen: Naturschutz/100.000 Biotopbäume dann wird die Karte geladen. Bei einem Klick auf den jeweiligen Baum (sie können mit dem Zeichen +/- in die Karte hineinzoomen ) wir die GPS Koordinate angezeigt.

  • Die Karte der Biotopbäume wird ständig ergänzt, so das die jeweilige Darstellung nur temporär anzusehen ist.

Artenschutz in Franken®  - wir machen Naturschutz sichtbar!


Mähroboter können Igel töten ..
Mähroboter können Igel töten ..
Mähroboter können Igel und andere Gartentiere töten

15/16.08.2016

Große Verletzungsgefahr, da die Geräte vor kleinen Tieren nicht anhalten –Nachtbetrieb besonders gefährlich

Hilpoltstein, 12.08.16–
Die in Gärten immer häufiger eingesetzten Rasenmähroboter stellen nach
ersten Erkenntnissen des LBV-Projekts „Igel in Bayern“ eine erhebliche Verletzungsgefahr für Igel dar. Hinzu kommt, dass die Geräte beim Einsatz insbesondere in der Nacht auch viele weitere Gartentiere wie
Blindschleichen, Amphibien und Insekten töten.

Da die Bedienungsanleitung der Hersteller darauf hin weist, dass das Gerät nicht unbeaufsichtigt im Beisein von Kindern und Haustieren arbeiten darf, lassen die meisten Besitzer ihren Mähroboter nachts laufen.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=86010

Quellenangabe

LBV 12.08.2016

Foto:LBV / Karin Oehl

- Verletzter Igel an Maehroboter -


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Ameisenschutz - gestern und heute
Ameisenschutz - gestern und heute
Ameisenschutz - gestern und heute

15/16.08.2016

Bayern.
Noch vor wenigen Jahrzehnten konnten wir sie häufig erblicken - sogenannte Ameisenschutzhauben. Diese meist aus Metallgeflecht hergestellten "Hütchen" wurden meist zum Schutz vor Spechten und Rauhfußhühnern über die Nester der meist Waldameisen gestülpt.

Was in den ersten Jahren oft gut zu wirken schien brachte meist nach 4-5 Jahren das Gegenteil an das Tageslicht, die Ameisenstaaten verschwanden.

Oft lag dieses daran, das die Metallgeflechte verkrauteten
und die Ameisen nicht in der Lage waren die Beschattung der Lebensstätten zu verhindert. Mit einem zunehmenden Druck auf den Wald wurde häufig auch kaum mehr beim Holzeinschlag drauf geachtet was sich so am Boden abspielt.

Und so verschwinden die Nester der Roten Waldameise und Co. zunehmend aus unseren Wäldern.

Artenschutz in Franken®
setzt sich seit Jahren für die Erhaltung und Kartierung von Ameisenstaaten in den Wirtschaftswäldern ein, um diesen Tieren hier eine Chance des Überlebens zu geben.

In der Aufnahme:

- Immer wieder stoßen wir bei unseren Waldbegehungen auf Bilder dieser Art. Verlassene und verfallene Nistplätze und vormaliger Schutzhauben. Ameisenschuz genießt heute kaum mehr einen hohen Stellenwert.


Mehr zum Thema auf unseren Seiten unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85999


500 Mio. Euro mehr ....
500 Mio. Euro mehr  ....
500 Mio. Euro mehr EU-Agrargelder jetzt in Umwelt-, Klima- und Tierschutz investieren

14/15.08.2016

Verbände fordern von der Bundesregierung Umschichtung von Geldern der 1. in die 2. Säule der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik
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Berlin, 12.08.2016.
Für Leistungen von Landwirten im Umwelt-, Gewässer-, Klima- und Tierschutz fehlt das Geld. BÖLW, BDEW, Greenpeace, NABU und WWF fordern die Bundesregierung deshalb auf, 15 Prozent der EU-Agrarsubventionen von der allgemeinen Flächenförderung (1. Säule) in den Topf für Umwelt, Tier- und Klimaschutz (2. Säule) umzuschichten. Bisher nutzt Deutschland diesen Spielraum nicht aus und widmet nur 4,5 Prozent der Agrargelder um. Deshalb kann aktuell für Umwelt- und Tierschutz sogar weniger investiert werden als vor der letzten EU-Agrarreform.

Würde die Bundesregierung jetzt die vollen möglichen 15 Prozent verlagern,
stünden den heimischen Landwirten, die sich für ihre Tiere und die Umwelt einsetzen, ab 2019 jährlich rund 500 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung. Entscheidend bei der Umschichtung ist, dass das Geld zweckgebunden in Höfe investiert wird, die sich für Öko-Landbau, Agrarumweltmaßnahmen, Gewässer-, Klima- und Tierschutz engagieren.

Ein weiteres Plus der Umschichtung: Die neuen Mittel in der 2. Säule werden zu 100 Prozent von der EU finanziert. Mit über 500 Mio. Euro können Bund und Länder neue Spielräume für eine umwelt- und tiergerechte Landwirtschaft nutzen, ohne einen Cent selbst zahlen zu müssen.
Wenn sich die Bundesregierung der weiteren Umschichtung verweigert, würde in den Bundesländern der finanzielle Spielraum für dringend notwendige Umweltmaßnahmen fehlen – die Unterfinanzierung zeigt sich bereits heute: In einigen Bundesländern mussten wichtige Umweltprogramme wegen leerer Kassen gestoppt werden. Ohne zusätzliche Agrargelder ist auch absehbar, dass deutsche und europäische Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsziele nicht erreicht werden können. Das Greening, mit dem Umweltschutz in der 1. Säule erreicht werden soll, ist ineffizient und genügt für die Ökologisierung der Landwirtschaft nicht.

Das sagen die Verbändevertreter:
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)
„Wir brauchen mehr Investitionen für den Umbau der Landwirtschaft und nicht weniger. Jeder konventionelle Landwirt, der Bio als Chance für seinen Betrieb sieht, sollte für seine Leistungen beim Gewässer-, Klima- und Artenschutz auch honoriert werden.“

Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser
„Es sind mehr Anstrengungen im Gewässerschutz notwendig. Landwirte, die keine chemisch-synthetischen Pestizide verwenden und Nährstoffüberschüsse vermeiden, sollten honoriert werden.“

Martin Hofstetter, Political Advisor Greenpeace

„Das Artensterben in der Kulturlandschaft hat dramatische Ausmaße angenommen. Es müssen viel mehr Agrargelder gezielt für Umweltprogramme eingesetzt werden, um diejenigen Landwirte zu unterstützen, die aktiv für mehr Artenvielfalt sorgen.“

Olaf Tschimpke, NABU-Präsident
„Das Greening ist weder effektiv noch effizient. Statt Steuergelder aus Brüssel wie bisher mit der Gießkanne zu verteilen, sollten sie dazu genutzt werden, die Leistungen der Landwirte zum Schutz und zur Pflege wertvoller Gemeingüter wie Boden, Wasser oder biologische Vielfalt zielgerichtet und angemessen zu honorieren.“

Martina Fleckenstein, Leiterin Landwirtschaft WWF Deutschland

„Die industrielle Landwirtschaft verursacht Artenschwund, Bodenerosion und belastet unsere Gewässer und das Klima. Eine Reform der EU-Agrarpolitik ist überfällig. Deutschland braucht eine Landwirtschaft, die gesunde Lebensmittel erzeugt, Artenreichtum erhält und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen fördert und fordert.“

Ansprechpartner für die Presse
BÖLW: Joyce Moewius, BÖLW-Pressestelle, Tel. 030 28482 307, Email presse@boelw.de
BDEW: Jan Ulland, Pressesprecher, Tel. 030 300 199 1160, Email: presse@bdew.de
Greenpeace: Martin Hofstetter, Political Advisor, Tel. 030 30 8899 35, Email: martin.hofstetter@greenpeace.de
NABU: Angelika Lischka, Referentin Landwirtschaft und Naturschutz, Tel. 030.28 49 84 1627, Email: angelika.lischka@nabu.de
WWF: Roland Gramling, Pressereferent, Tel. 030 311 777 425, Email: roland.gramling@wwf.de


Quellenangabe

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG BÖLW, BDEW, Greenpeace, NABU und WWF | 12. AUGUST 2016
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Artenschutz in Franken®

- Wisente


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Es wird Herbst .... der Steigerwald verändert sein Gesicht
Es wird Herbst .... der Steigerwald verändert sein Gesicht
Es wird Herbst .... der Steigerwald verändert sein Gesicht

14/15.08.2016

Steigerwald.
Noch befinden wir uns ja mitten im Hochsommer, doch bereits zu diesem Zeitpunkt sind die ersten Zeichen sichtbar die uns auf den nahenden Herbst aufmerksam machen möchten.

Unsere intensiven Begehungen der Waldflächen geppart mit fundierten Kenntnissen über die Flora und Fauna versetzen uns in die Lage diese und andere Gegebenheiten rund um den Wald zu erfassen.An diesen Eindrücken möchten wir Sie hier auf unserer Internetpräsenz teilhaben lassen.

Artenschutz in Franken® bringt sicht in höchst transparenter und objektiver Form auch für die Erhaltung einer der für uns schönsten Regionen Bayerns, den Steigerwald, auch weiterhin sehr intensiv ein. Dies können wir Ihnen ( zahlreiche interessierte User hatten sich hier erkundigt ) versichern.

In der Aufnahme von Klaus Kubitschek


- Blick auf den sich auf den Herbst vorbereitenden Steigerwald


Totholz - höchst lebendig
Totholz - höchst lebendig
Totholz - höchst lebendig

14/15.08.2016

Franken. Ebrach / Steigerwald.
Innerhalb des Forstbetriebs Ebrach (Bayerische Staatsforsten A.Ö:R) wird der Natur- und Artenschutz besonders groß geschrieben. Neben konkreten Schutzprojekten, an welchen wir uns vom Artenschutz in Franken® ganz bewusst beteiligen, finden sich auch zahlreiche Forschungsprojekte wieder.

Ein solches Projekt möchte den Einfluss von Sonneneinstrahlung auf Totholzbewohner
untersuchen. Betreut und geleitet wird dieses von der Julius-Maximilian-Universität in Würzburg.

Mehr zum Projekt unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=85969

In der Aufnahme von Franziska Palmer

- Geforscht und Geschützt - der Forstbetrieb Ebrach (Bayerische Staatsforsten) lebt es vor.


Leider gibt es in diesem Jahr keinen Nachwuchs
Leider gibt es in diesem Jahr keinen Nachwuchs

Leider gibt es in diesem Jahr keinen Nachwuchs.

13/14.08.2016

Franken / Reckenddorf.
So informiert uns Brigitte Schmitt, die das Weißstorchpaar in Reckendorf im Landkreis Bamberg im Auge hat.

Und weiter - Ein junges Störchlein hat man tot aufgefunden. Wahrscheinlich war das nasse Wetter schuld.

Dennoch ist es ihr gelungen ein "Storchentreffen in der Nachbarortschaft" fotografieren können.

- 12 Störche auf der Wiese und im Flug.

Somit steht diese Entwicklung zum Wiederspruch der sehr guten bayerischen Entwicklung an Weißstörche die diesjährig einen neuen Rekord bein den Brutpaaren erreichte ?.

Neue Aufnahmen wurden eingestellt - zu finden sind sie hier:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40100&cid=&id=80863

Zur Übersicht von 2009 bis 2016

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40100&cid=&id=35894


Das Wenige, das wir noch haben
Das Wenige, das wir noch haben
Das Wenige, das wir noch haben

13/14.08.2016

Auch in Europa gibt es noch Reste von Urwald. In Rumänien kartieren Umweltschützer ab heute Teile davon. Mit vor Ort: Greenpeace-Waldexpertin Gesche Jürgens.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Greenpeace


- www.greenpeace.de/themen/waelder/urwaelder/das-wenige-das-wir-noch-haben


Quellenangabe

Greenpeace


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In der Aufnahme von Johannes Rother


- Auerhahn im Porträt


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Bitte "hängen lassen" ... Fledermäuse in Deutschland
Bitte "hängen lassen" ... Fledermäuse in Deutschland
Bitte "hängen lassen" ... Fledermäuse in Deutschland

13/14.08.2016

Deutschland. Die Aufnahmen die uns Alexander Peter
zugeleitet hat steht symbolisch für zahlreiche Anrufe die sich mit dem Thema "Fledermauseinflüge in Bauwerke". Der doch sehr nasse und bereits Anfang August recht kühle Monate ließ zahlreiche Fledermäuse in Bauwerke einfliegen um sich ruhige
Zwischenquartiere aneignen zu können.In Ruhephasen wurden regenreiche , kühle und insektenarme Zeitspannen überbrückt.

Unsere Bitte:

Nicht jede Fledermaus die in Bauwerke einfliegt benötigt eine menschliche Pflegestellen. Geben
Sie bitte den Tieren einfach einige Tage zeit und die meisten der fliegenden Kleinsäuger werden eigenständig wieder abfliegen.

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.


In der Aufnahme .
. eine Kleine Bartfledermaus in "hab acht" Stellung

Anwalt der letzten Urwälder Europas
Anwalt der letzten Urwälder Europas
Anwalt der letzten Urwälder Europas

13/14.08.2016

EuroNatur-Preis 2016 geht an rumänischen Urwaldschützer

Radolfzell.  
Wenige Wochen vor den Neuwahlen in Rumänien im November wird die Naturschutzstiftung EuroNatur ein deutliches Signal für den Schutz der letzten Urwälder Europas setzen. Am 12. Oktober erhält der rumänische Naturschützer Gabriel Paun den diesjährigen EuroNatur-Preis. Damit steht er in einer Reihe mit herausragenden Persönlichkeiten wie Prinz Charles, Michail Gorbatschow und dem US-Beststeller-Autor Jonathan Franzen. Allesamt erhielten sie den EuroNatur-Preis für ihr vorbildliches Engagement zum Schutz des europäischen Naturerbes.

„Wie kein anderer kämpft Gabriel Paun seit vielen Jahren mit höchstem persönlichem Einsatz dafür, die Karpaten-Urwälder in Rumänien für kommende Generationen zu erhalten - Wälder, die vom Menschen über Jahrhunderte unberührt geblieben sind und zu den größten Naturschätzen unseres Kontinents gehören“, begründet EuroNatur-Präsidentin Christel Schroeder die Wahl des diesjährigen EuroNatur-Preisträgers. Seit Jahren deckt Gabriel Paun, Gründer der rumänischen Naturschutzorganisation Agent Green, massive Gesetzesverstöße beim Holzeinschlag in Rumäniens Wäldern auf und bringt sie schonungslos ans Licht der Öffentlichkeit.  

Europa hat fast keine Urwälder mehr. Derzeit befinden sich noch rund 60 Prozent der letzten Urwälder des Kontinents (ohne Russland) in Rumänien. In keinem anderen EU-Land haben mehr Urwälder überlebt. Doch dieser einzigartige Naturschatz schwindet: In den letzten zehn Jahren sind riesige Gebiete dieser mehr als 6000 Jahre alten Waldgesellschaften vernichtet worden. Viele Urwälder wurden illegal gerodet. Die rumänischen Behörden setzen den gesetzlichen Schutz der Primärwälder nicht konsequent durch. Das Holz landet auch in deutschen Baumärkten.


Hintergrundinfos:

   EuroNatur-Preis: Frühere Preisträger sind u.a. Jonathan Franzen, Prinz Charles, Michail Gorbatschow, Nelson Mandela, Dr. Ernst Paul Dörfler, Prof. Dr. Klaus Töpfer und Dr. Hans Bibelriether. Der EuroNatur-Preis ist undotiert. Mit ihm werden herausragende Leistungen für den Naturschutz gewürdigt. Der EuroNatur-Preis 2016 wird am 12. Oktober 2016 um 17 Uhr auf der Bodenseeinsel Mainau an Gabriel Paun verliehen.  

   Gabriel Paun ist ein rumänischer Biologe,
der sich als Campaigner für Natur- und Tierschutz einsetzt. Für Greenpeace hat er entscheidend zum Anbauverbot von Gentech-Soja in Rumänien beigetragen. Er ist auch für Vier Pfoten und Animals International tätig. Für den Waldschutz setzt er sich seit vielen Jahren ein. U.a. hat er den illegalen Bau der Straße 66a durch den Domogled Nationalpark und den Retezat Nationalpark in Rumänien vorübergehend gestoppt. Dort findet sich einer der letzten Buchenurwälder Europas. 2009 hat Gabriel Paun die rumänische Naturschutzorganisation Agent Green gegründet und ist seither ihr Vorsitzender.  

Rückfragen:

EuroNatur, Konstanzer Straße 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10, Fax: 07732 - 92 72 22, info@euronatur.org, www.euronatur.org, Pressekontakt: Katharina Grund, Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer



In der Aufnahme von © Matthias Schickhofer/ EuroNatur


- Der rumänische Urwaldschützer Gabriel Paun erhält im Oktober 2016 den EuroNatur-Preis 2016.

Quellenangabe

Euro Natur
Pressemitteilung vom 29. Juli 2016


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Deutsche Postcode Lotterie und WWF schützen Luchse
Deutsche Postcode Lotterie und WWF schützen Luchse
Deutsche Postcode Lotterie und WWF schützen Luchse

12/13.08.2016

Teilnehmer der neuen Soziallotterie helfen mit ihren Losen nun auch mit, die Wanderkorridore des Eurasischen Luchs in Baden-Württemberg zu ergründen. Die Deutsche Postcode Lotterie fördert bereits verschiedene Projekte in den Bereichen Bildung, Integratio


Die Deutsche Postcode Lotterie
unterstützt ab sofort auch ein Förderprojekt des „World Wide Fund for Nature“ (WWF Deutschland) in Baden-Württemberg, das zum Ziel hat, seltenen Tieren wie dem Eurasischen Luchs langfristig wieder eine Heimat zu verschaffen. Luchs und Wolf galten für lange Zeit hierzulande als ausgestorben, doch nun kehren sie auf leisen Pfoten zurück.

„Wir freuen uns sehr, dass die Deutsche Postcode Lotterie sich entschieden hat, unser Luchs-Projekt ab sofort zu unterstützen. Dank ihrer Unterstützung können wir den Weg für die Rückkehr der Tiere in ihre alte Heimat bereiten“, erklärt Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz Deutschland des WWF.

Luchse und andere Wildtiere sind bei der Suche nach Nahrung und nach neuen Lebensräumen gezwungen, teils gefährliche Hindernisse zu überqueren. Dazu gehören Strassen, Schienen, aber auch begradigte Flüsse. Im Rahmen des Projekts möchte der WWF gemeinsam mit der Forstlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg und der Jägerschaft selbstauslösende Kameras in Gebieten Baden-Württembergs, die als Wildtierkorridore vermutet werden, installieren. „Damit wird es möglich, die hier durchwandernden Wildtiere zu beobachten und herauszufinden, welche landschaftlichen Strukturen wie Brücken, Unterführungen und Straßen sie auf ihren Wanderungen nutzen“, so Pretzell weiter.

Dafür sollen an mehreren vermuteten Korridoren Kamerafallen positioniert werden.
Die Fotos und Ergebnisse der Untersuchungen sollen einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. „Wir hoffen, damit das Bewusstsein für die Schaffung von Wildtierkorridoren zur Erhaltung der heimischen Tierwelt in Baden-Württemberg weiter zu stärken“, erklärt Diana Pretzell.

Erst wenn die Wanderwege von Tieren besser bekannt sind, können Maßnahmen zu deren langfristiger Sicherung geplant und umgesetzt werden.


Der WWF setzt sich dafür ein, dass Luchse dauerhaft wieder in Deutschland heimisch werden. Dafür unterstützt er Bildungsmaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit und einige bereits bestehende Luchsprojekte in Deutschland.

„Wir haben dieses WWF-Projekt zur Lebensraumvernetzung ausgewählt, da es auf eine einzigartige Weise ermöglicht, die Wanderbewegungen gefährdeter Tierarten wie dem Luchs zu erforschen, der nach 150 Jahren langsam zurückkehrt“, erklärt Eva Struving, Geschäftsführerin der Deutschen Postcode Lotterie. „Damit leisten wir nun auch einen Beitrag zum Artenschutz. Dieses Projekt ist eine ideale Ergänzung zu unseren bestehenden Förderanliegen in den vielfältigen Bereichen Bildung, Umweltschutz und Integration, die wir bereits unterstützen.“

Im Winter 2014/2015 konnten im verschneiten Schwarzwald Fährten des hier seit 150 Jahren ausgestorbenen Luchses wieder festgestellt werden. Kurz danach gelang es erstmals, einen Luchs im Schwarzwald mit einen Halsbandsender auszustatten.

Das einzigartige Konzept der Postcode Lotterien – Zusammen gewinnen, zusammen helfen

Das Konzept der Postcode Lotterien ist weltweit einzigartig, denn es ist die einzige Soziallotterie, bei der die Teilnehmer zusammen mit ihren Nachbarn gewinnen können und zugleich Gutes tun. Bei der Deutschen Postcode Lotterie werden mit 30 Prozent der Los-Einnahmen gemeinnützige Projekte in den Bereichen Bildung, sozialer Zusammenhalt, Menschenrechte und Tier- sowie Umweltschutz vor Ort in den jeweiligen Bundesländern gefördert. Mit einem Teil der Einnahmen aus den Losverkäufen werden bereits einige Förderprojekte wie nun auch dieses WWF-Projekt in verschiedenen Bundesländern unterstützt. Eine Übersicht über die Förderprojekte finden Sie auf unserer Website www.postcode-lotterie.de/projekte

Das Prinzip ist einfach: Der Postcode eines Teilnehmers besteht aus der Postleitzahl des Wohnorts und zwei Buchstaben für seine Straße. Dazu kommt noch eine dreistellige individuelle Losnummer, mit der die Teilnehmer mitmachen und täglich gewinnen können. Wie auch in anderen Ländern wird an der Postcode Lotterie mittels eines Abonnements teilgenommen. Teilnehmer können solange mitspielen, bis sie ihr Abonnement kündigen. Die erste Ziehung ist für Anfang Oktober dieses Jahres geplant.

Über die Postcode Lotterien

Die niederländische Postcode Lotterie wurde im Jahr 1989 von der Sozialmarketing-Agentur Novamedia in Amsterdam gegründet mit dem Ziel, eine gerechtere und umweltbewusstere Welt zu schaffen, indem auf gemeinnützige Organisationen und ihre Arbeit aufmerksam gemacht wird. 2005 etablierte Novamedia die “Svenska PostkodLotteriet” in Schweden und “The People’s Postcode Lottery” in Großbritannien. Mit der „Deutschen Postcode Lotterie“ startet die vierte Postcode Lotterie in Europa.

Letztes Jahr (2015) wurden insgesamt 613 Millionen Euro aus von Novamedia gegründeten Lotterien an gemeinnützige Organisationen verteilt. Jedes Jahr ist die Ausschüttung von Spenden an gemeinnützige Zwecke gewachsen. Die Organisation rechnet mit einer weiteren Steigerung, da nun auch deutsche Bürger mitmachen können und der Teilnehmerkreis gerade in Großbritannien wächst.

Seit ihrem Start haben die Postcode Lotterien mit über 7,2 Milliarden Euro mehr als 344 gemeinnützige Organisationen im Bereich Soziales, Umweltschutz, Menschenrechte und Kultur auf der ganzen Welt unterstützt – dank ihrer Teilnehmer.

Die Postcode Lotterien sind nach der „Bill & Melinda Gates Stiftung“ und dem „Wellcome Trust“ (benannt nach dem Gründer Henry Wellcome) die Organisation mit dem drittgrößten Spendenvolumen und der größte private Fundraiser der Welt.

KONTAKT

Martina Hübschen, PR Koordinatorin Deutschland

Postcode Lotterie DT gGmbH

c/o  Comfort-Offices

Martin-Luther-Platz 22

D-40212 Düsseldorf

Mobil: +49 (0) 1525 7645618

E-Mail: martina.huebschen(at)postcode-lotterie.de

presse(at)postcode-lotterie.de



Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Reinhardtstr. 18

D-10117 Berlin

Tel. +49 (0) 30 311 777 425

E-Mail: roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF
10. August 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Luchs


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Steigerwald - Machbarkeitsstudie gefordert
Steigerwald - Machbarkeitsstudie gefordert
Steigerwald - Machbarkeitsstudie gefordert

12/13.08.2016

Mehr zum Thema


- www.sueddeutsche.de/bayern/nationalpark-machbarkeitsstudie-gefordert-1.3117403


In der Aufnahme von Albert Meier

- Kleiner Würfel-Dickkopffalter



Artenschutz/Welttag des Elefanten
Artenschutz/Welttag des Elefanten
Artenschutz/Welttag des Elefanten (12.8.)

Afrikanische Elefanten werden schneller getötet als sie sich fortpflanzen können

11/12.08.2016

NABU: Internationale und nationale Märkte für Elfenbein müssen geschlossen werden
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Berlin –
Etwa alle 15 Minuten fällt ein Afrikanischer Elefant Wilderern zum Opfer. In einem Jahr macht das 30.000 Elefanten, die ihrer Stoßzähne wegen getötet werden. „Eine dramatische Entwicklung“, warnt NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich des Welttag des Elefanten am 12. August. Expertenschätzungen zufolge seien heute weniger als eine halbe Million Elefanten auf dem afrikanischen Kontinent übrig. „Wir fordern, die internationalen sowie nationalen Elfenbeinmärkte zu schließen und den Elfenbeinhandel weltweit konsequent zu verbieten“, sagte Tschimpke. Sollte sich an der gegenwärtigen Situation nichts ändern, könnte der Afrikanische Elefant in 25 Jahren ausgestorben sein.

China, die Vereinigten Staaten und seit Kurzem auch Frankreich
haben verkündet, ihre nationalen Elfenbeinmärkte zu schließen. Die EU, bislang der größte Exporteur von legal gehandeltem Elfenbein, mauert bislang. Mehr als 20.000 Schnitzereien und 564 Stoßzähne wurden in den letzten zehn Jahren legal aus Europa exportiert, Tendenz steigend. Auch in Deutschland gibt es einen aktiven Handel mit legalem Elfenbein sowie ein traditionelles Schnitzereigewerbe. „Solange Elfenbein einen finanziellen Wert hat, werden Kriminelle einen Weg finden, von der Elefantentötung zu profitieren“, sagte Barbara Maas, Artenschutzexpertin der NABU International Naturschutzstiftung. „Seit 2011 werden Elefanten schneller getötet als sie sich fortpflanzen können. Daher ist ein weltweites, konsequentes Handelsverbot mit Elfenbein die einzige Möglichkeit, den Elefanten eine Überlebenschance zu liefern“, so Maas weiter.

Hauptabnehmer des gewilderten Elfenbeins ist China, aber auch Hong Kong und, seit Neuestem, Vietnam, das bisher für den Absatz von Nashorn-Horn bekannt war. „Da China verspricht, den heimischen Handel mit Elfenbein zu reduzieren, ist Vietnam die Hauptroute für den Schmuggel von Elfenbein und anderen Tierprodukten nach China geworden. Die Länder teilen sich eine 700 Kilometer lange, schlecht überwachte Grenze“, erklärte Maas.

Die NABU International Naturschutzstiftung setzt sich insbesondere in Kenia für den Schutz von Elefanten und anderen Wildtieren ein. Im Tsavo-Nationalpark hat die Stiftung gemeinsam mit der staatlichen Naturschutzbehörde Kenya Wildlife Service und dem David Sheldrick Wildlife Trust eine Hundestaffel für Wildereibekämpfung aufgebaut. Die Hunde spüren Elfenbein, Munition oder verwundete Tiere auf, verfolgen Wilderer-Fährten und untersuchen Fahrzeuge, Gebäude und Verstecke. Außerdem unterstützt NABU International mit einem Rangerfonds Wildhüter und ihre Familien.


Für Rückfragen:
Dr. Barbara Maas, Leiterin internationaler Artenschutz der NABU International Naturschutzstiftung, Tel. +44 (0)7970 9877 42, barbara.maas@NABU.de


Hintergrund:
Der Afrikanische Elefant bewohnte einst den gesamten Kontinent: Vom Horn Afrikas bis zur Atlantikküste und von der Sahara bis zum Kap der Guten Hoffnung – bis sie ins Fadenkreuz organisierter Elfenbeinkriminalität gerieten. Sie sind die größten Landsäugetiere der Erde und wichtige Architekten der Landschaften. Ihr Wander- und Nahrungsverhalten schafft und erhält Ökosysteme, in denen unzählige Pflanzen- und Tierarten leben und die es ohne sie nicht geben würde. Ihr Aussterben hätte also einen gravierenden Einfluss auf die Tier- und Pflanzenvielfalt. Die verbliebenen Elefantenpopulationen können heutzutage nur noch in von Rangern überwachten Nationalparks und Schutzgebieten überleben.


Das Hundestaffel-Projekt im Tsavo-Nationalpark: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/nabu-aktivitaeten/wilderei2.html

Der NABU-International-Rangerfonds: https://www.nabu.de/spenden-und-mitmachen/spenden/rangerfonds001.html

In der Aufnahme von:Foto: Anne K. Taylor Fund/NABU

Wildhüter kümmern sich um einen von Wilderern verletzten Elefanten im kenianischen Naturschutzgebiet Masai Mara.


Quellenangabe

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 94/16 | 10. AUGUST 2016
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Drei tote Wölfe gefunden
Drei tote Wölfe gefunden
Drei tote Wölfe gefunden

11/12.08.2016

Deutschland.
Zwischen Juli und August sind im Osten Deutschlands drei Wölfe verendet aufgefunden worden. Zwei davon wurden vermutlich erschossen.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild & Hund


- www.wildundhund.de/home/9541-drei-tote-woelfe-gefunden

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Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
Erich-Kästner-Straße 2
D - 56379 Singhofen


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In der Aufnahme von Johannes Rother


- Im Fadenkreuz ... der Wolf in Deutschland


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Neu auf unseren Seiten
Neu auf unseren Seiten
Neuigkeiten auf unserer Internetpräsenz

10/11.08.2016

Franken. Albert Meier
sendet uns aktuelle Aufnahmen aus Wald & Flur.


Neu aufgenommen wurden:


- Sympetrum meridionale, Südliche Heidelibelle

- Lycopodium clavatum, Keulen-Bärlapp

- Succinea putris, Bernsteinschnecke

- Diphasiastrum sp., Flachbärlapp

- Eupithecia centaureata, Mondfleckiger Blütenspanner


Zu finden in folgenden Rubriken:


Libellen / Segellibellen (Libellulidae) - Sympetrum meridionale, Südliche Heidelibelle

Pflanzen/ Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) - Lycopodium clavatum, Keulen-Bärlapp

Schnecken / Bernsteinschnecken (Succineidae) - Succinea putris, Bernsteinschnecke

Pflanzen / Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) - Diphasiastrum sp., Flachbärlapp

Schmetterlinge / Spanner (Geometridae) - Eupithecia centaureata, Mondfleckiger Blütenspanner


In der Aufnnahme:


- Succinea putris, Bernsteinschnecke




Führt die Klimaerwärmung bei Möwen ...
Führt die Klimaerwärmung bei Möwen  ...
Führt die Klimaerwärmung bei Möwen zu vermehrtem Kannibalismus?

10/11.08.2016

Auf Protection Island, im Nordwesten der USA,
führt der Biologe Jim Hayward seit 1987 jährliche Erfassungen des Brutbestands einer großen Kolonie von Beringmöwen durch. Innerhalb der letzten zehn Jahre stellte er bei den Möwen einen zunehmenden Kannibalismus fest.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

- www.dda-web.de/#2016_08_03_fuumlhrt_die_klima


Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

03.08.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Junger Kleiber ...


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Der Luchs in Bayern - nicht überall gern gesehen
Der Luchs in Bayern - nicht überall gern gesehen
Der Luchs in Bayern - nicht überall gern gesehen

09/10.08.2016

Bayern.
Eigentlich sollte es ja ein gutes Zeichen sein wenn nach rund 150 Jahren nach seiner vormaligen Ausrottung durch den Menschen wieder wildlebend Luchse durch den Freistaat (oder zumindest einigen Teilen davon) streichen.

Im Bayerischen Wald und dem angrenzenden Böhmerwald schätzt man die Zahl an erwachsenen Tieren auf und 50 - 55 Stück. Auch an anderer Stelle unseres Bundeslandes wurden einzelne Exemplare entdeckt.

Das der Luchs jedoch derzeit bei uns wohl kaum eine Chance zur Ausbreitung hat zeigen immer wieder die Funde getöteter Luchse.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Bayerischer Rundfunks

- www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/notizbuch/luchs-bayern-gefahr-100.html


Mehr zum Luchs auf unseren Seiten

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=41183

Quellenangabe / anteilig

Bayerischer Rundfunk

Anstalt des öffentlichen Rechts
Rundfunkplatz 1
80335 München


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Der Luchs in Bayern ein nicht überall gern gesehener Spitzenprädator

Artenschutz in Franken®



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Ein schwieriges Jahr für Deutschlands Störche
Ein schwieriges Jahr für Deutschlands Störche

NABU: Ein schwieriges Jahr für Deutschlands Störche

08/09.08.2016

Wetterentwicklung beunruhigt Artenschützer
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Berlin –
Noch ist der diesjährige Nachwuchs der Weißstörche in Deutschland nicht überall flügge und selbstständig. Aber schon jetzt lässt sich eine vorläufige Bilanz der Brutsaison ziehen. „2016 war ein schwieriges Jahr für den Weißstorch“, so Christoph Kaatz, Sprecher der NABU-Bundesarbeitsgruppe Weißstorchschutz. Eine verspätetete Rückkehr vieler „Oststörche“, die über den Bosporus in ihre Winterquartiere und zurück ziehen, und die widrige Witterung im Frühjahr und Frühsommer verhagelten die diesjährige Saison.

Während in Westdeutschland die meisten Brutvögel in Spanien überwintern
und schon sehr früh an ihren Nestern erschienen, sah es im Norden und Osten nicht so gut aus. Die ersten ostziehenden Störche kamen relativ früh aus Afrika zurück. Dann aber gab es eine lange Pause, bis im Mai weitere Vögel eintrafen. Viele Nester in Ostdeutschland blieben zunächst verwaist und zurückgekehrte Paare begannen aufgrund ihre späten Ankunft gar nicht erst zu brüten. Einige Störche gingen aufgrund der späten Rückkehr sogar dazu über, belegte Storchennester anzugreifen, um sie für sich zu besetzen. Dabei warfen sie Eier oder Jungvögel aus den Nestern. Insgesamt, so schätzen die NABU-Storchenschützer, ging in Ostdeutschland die Zahl an Brutpaaren um fünf bis zehn Prozent zurück, während die Zahl im Südwesten sogar zunahm.

Vor allem aber der Wettergott meinte es in diesem Frühjahr nicht besonders gut mit Adebar. Im Südwesten sorgte eine Starkregenperiode dafür, dass viele Storchenküken durch Unterkühlung starben. Im Norden und Osten herrschte im Frühjahr dagegen Trockenheit und Futtermangel, bis auch hier Mitte Juni eine Schlechtwetterperiode einsetzte, der viele der verbliebenen Küken zum Opfer fielen. Die Folge: In den meisten Bundesländern liegt der durchschnittliche Bruterfolg unter einem Jungen pro Paar und somit weit unter dem langfristigen Mittel. Notwendig, um langfristig den Bestand zu erhalten, wären allerdings zwei Junge pro Paar.

„Schlechte Jahre kommen immer mal wieder vor“, so NABU-Storchenexperte Kaatz. „Sie können aber meist über mehrere gute Storchenjahre ausgeglichen werden.“ Was die Artenschützer beunruhigt, ist die Tendenz zu entweder extremer Trockenheit oder heftigen Niederschlägen, die sich langfristig negativ auf die Jungenaufzucht der Störche auswirken könnten. In Deutschland ziehen alljährlich etwa 6.000 Weißstorchpaare ihre Jungen auf. Die meisten Weißstörche gibt es in Brandenburg.


Für Rückfragen:

NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1958, -1952, E-Mail: presse@NABU.de


Quellenangabe

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 93/16 | 5. AUGUST 2016
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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Weißstorch in Turbulenzen

Artenschutz in Franken®


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Wenn sich Reproduktionserfolge zeigen
Wenn sich Reproduktionserfolge zeigen
Projekt "Die Rückkehr des Stillen Storches" zeigt erste Erfolge

08/09.08.2016

Bayern / Steigerwald.
Mit großer Freude konnten wir Anfang August erkennen das sich unsere
Bemühungen zur Gestaltung von "Kunsthorsten" von Erfolg gekrönt zeigten.

Nach Beendigung der 2016er Reproduktionsphase
wurde den in 2013 erstellten Brutplätzen ein weiterer Besuch abgestattet. Der Boden um den besetzten Horstbaum herum zeigt sicht eindrucksvoll von Kotspritzern und Nahrungsresten besetzt.

Wobei sicherlich schon ein Teil von Prädatoren entfernt wurde.

In der Aufnahme

- Die Nistplatzumfassung lässt noch den Flaum der Jungvögel erkennen
die vor wenigen Tagen den Nistplatz verlassen haben.

Mehr zum Projekt und aktuelle Belegaufnahmen

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=49526


Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz

08/09.08.2016

Franken.
Erneut dürfen wir drei neue Arten auf unsere Internetpräsenz übernehmen.
Albert Meier hat uns folgende Bilder zugeleitet:

- Lymantria dispar, Schwammspinner
- Euphrasia stricta, Steifer Augentrost
- Chorthippus apriarius, Feld-Grashüpfer

Zu finden in folgenden Rubriken:

Schmetterlinge / Träg-, Schadspinner (Lymantriinae) - Lymantria dispar, Schwammspinner
Flora / Rachenblütler (Scrophulariaceae) - Euphrasia stricta, Steifer Augentrost
Schrecken / Feldheuschrecken (Acrididae) - Chorthippus apriarius, Feld-Grashüpfer

In der Aufnahme

- Lymantria dispar, Schwammspinneram Gelege


Imposant, aber harmlos – die Blaue Holzbiene
Imposant, aber harmlos – die Blaue Holzbiene
Imposant, aber harmlos – die Blaue Holzbiene

07/08.08.2016

Größte Wildbienenart hat stark zugenommen

Die Blaue Holzbiene ist mit einer Körperlänge von 23 bis 28 Millimete
rn die größte heimische Bienenart. Mit ihrem kompakten blauschwarzen Körper und den schwarzen, blau schimmernden Flügeln ist die Wildbiene selbst im Flug kaum mit anderen Insekten zu verwechseln.

Mehr auf den Seiten des NABU

- https://thueringen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/bienen/blaue-holzbiene/


Mehr zur Blauen Holzbiene und zahlreiche neue Aufnahmen die uns Ingo Deuber zugestellt hat unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=35982


In der Aufnahme von Ingo Deuber

- zunehmend häufiger auch in unseren Breiten anzutreffen  .... die Blaue Holzbiene ...


Mehr als nur ein bemaltes Haus
Mehr als nur ein bemaltes Haus
Mehr als nur ein bemaltes Haus

07/08.08.2016

Baden-Württemberg / Ittlingen
. Die "Stimme Kraichgau" berichtete jüngst über ein Interview mit unserem Vorsitzenden.

Das Thema war unter anderem die "Stele der Biodiversität"

Mehr zum Projekt auf unseren Seiten


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=72920


Die ersten Bewohner sind eingezogen
Die ersten Bewohner sind eingezogen
Die ersten Bewohner sind eingezogen

07/08.08.216

Baden-Württemberg / Ittlingen.
Über ein Wildbienenprojekt das wir im vergangenen Juli abschließen konnten und die Eröffnung einer einzigartigen Wildbienenwand berichtet die Rhein - Neckar - Zeitung.

Mehr zum Projekt unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81147


Kühlschrank als Fledermausheim
Kühlschrank als Fledermausheim
Kühlschrank als Fledermausheim

07/08.08.2016

Falsbrunn: Familie Dotterweich stellte ihren Naturkeller für den Artenschutz zur Verfügung


Mehr zum Thema unter (oder beim "Klick" auf das Foto ..)

- www.hassfurter-tagblatt.de/lokales/aktuelles/art2824,452221


In der Aufnahme von Sabine Weinbeer

- Freuen sich über den neuerlichen Erfolg bei regionalen Artenschutz


Quellenangabe

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Haßfurter Tagblatt


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Mehr zum Projekt auf unseren Seiten

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81295


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Bundesweite Wanderaktionen zur biologischen Vielfalt:
Bundesweite Wanderaktionen zur biologischen Vielfalt:
Bundesweite Wanderaktionen zur biologischen Vielfalt: ein voller Erfolg

07/08.08.2016

   Mehr als 1.600 Angebote von 580 regionalen und lokalen Veranstaltern
   Tausende Menschen erkunden Natur und sammeln persönliche Erfahrungen

Bonn, 4. August 2016:
Bildungsangebote zur biologischen Vielfalt erfreuen sich weiterhin einer großen Beliebtheit. Das zeigt der aktuelle Verlauf der bundesweiten Wanderaktionen unter dem Motto "Gemeinsam wandern - Vielfalt der Natur erleben".

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel zieht für diese Aktion des Bundesamtes für Naturschutz eine positive Bilanz: "Zehntausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkundeten die biologische Vielfalt Deutschlands von den Salzwiesen am Wattenmeer bis zu den Bergwiesen in den Alpen, von den Mooren des Hohen Venn bis zu den Biotopverbünden am Grünen Band." Mehr als 1.600 sachkundig geführte Wanderungen wurden von 580 Umwelt- und Naturschutzverbänden, Landesverwaltungen, den Nationalen Naturlandschaften ebenso wie von Bauern- und anderen Nutzerverbänden sowie wissenschaftlichen Einrichtungen angeboten. Die Veranstaltungen fanden von 1. Mai bis 31. Juli statt.

Ob im Moorwald oder im Dünensand, in der Wacholderheide, auf Streuobstwiesen oder im Stadtwald - in ganz unterschiedlichen Landschaften gab es ein spannendes Programm. Das Spektrum reichte von Fledermausführungen und Vogelstimmenwanderungen über sportliche Aktivitäten im Einklang mit der Natur bis hin zu kulinarischen Genüssen mit "Leckerem aus Wald und Wiese". Im Vergleich zu den Vorjahren verzeichnete das BfN deutlich mehr Veranstaltungen, die auch für Menschen mit Handicap geeignet waren. So waren die Angebote zunehmend rollstuhlgeeignet oder gebärdensprachlich begleitet.

Der seit 2010 durch das BfN jährlich veranstaltete bundesweite Wandertag Biologische Vielfalt ist ein Beitrag Deutschlands zur UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 bis 2020. Im Herbst vergangenen Jahres hatten die Vereinten Nationen globale Nachhaltigkeitsziele verabschiedet und unter anderem dazu aufgerufen, dem Biodiversitätsverlust im Wasser und an Land entgegenzuwirken. "Auch in unserem Land sind viele Tier- und Pflanzenarten sowie ihre Lebensräume akut gefährdet. Neben dem Klimaschutz ist deshalb der Erhalt der biologischen Vielfalt eine der bedeutendsten Herausforderungen unserer Zeit", sagte die BfN-Präsidentin. "Deshalb ist es wichtig, dass viele Menschen die Natur hautnah erleben und Zusammenhänge verstehen lernen - denn, nur wer die Vielfalt der Natur erlebt, ist auch bereit, sie zu schützen und eine nachhaltige Lebensweise zu entwickeln." Um die Sinne zu schärfen und das Bewusstsein zu stärken, ist ein Natursport wie das Wandern hervorragend geeignet. Die bundesweiten Wanderaktionen sollen für verstärkte Anstrengungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt werben. "Deshalb danke ich allen Vereinen, Verbänden und anderen Einrichtungen aus Naturschutz, Sport und Tourismus sowie den engagierten Privatpersonen, die 2016 an den Wanderaktionen beteiligt waren", erklärte Prof. Jessel.

Quellenangabe

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Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Besetzt ... keine Lust zum Wandern


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NABU: Daimler und Volkswagen bauen Partikelfilter ...
NABU: Daimler und Volkswagen bauen Partikelfilter ...

NABU: Daimler und Volkswagen bauen Partikelfilter in Benziner ein - andere Hersteller müssen schnell nachlegen

06/07.08.2016

Miller: Beim Feinstaub sind Benziner schmutziger als Diesel
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Berlin –
Der NABU begrüßt die Ankündigungen von Daimler und Volkswagen, bei neuen Benzinern künftig Rußpartikelfilter einsetzen zu wollen. Der NABU hatte den Einbau von Rußpartikelfiltern in Benzin-Fahrzeuge lange gefordert.

„Zwei der größten Autohersteller der Welt setzen damit ein wichtiges Signal. Dieser Schritt ist spätestens seit dem Abgas-Skandal überfällig, denn moderne Benzin-Direkteinspritzer sind beim Feinstaubausstoß deutlich schmutziger als Diesel“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Rußpartikel sind nicht allein ein Problem des Dieselmotors, sondern auch direkteinspritzender Otto-Motoren. Denn diese gleichen in ihrer Art und Weise der unvollständigen Kraftstoffverbrennung zunehmend derjenigen von Diesel.

„Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind Rußpartikel in etwa so Krebs erregend wie Asbest. Sie werden darüber hinaus verantwortlich gemacht für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für Demenz. Die anderen Automobilhersteller müssen nun schleunigst den Ankündigungen von Volkswagen und Daimler folgen und Rußpartikelfilter in alle neuen Benzin-Fahrzeuge einbauen“, forderte Dietmar Oeliger, NABU-Leiter Verkehrspolitik.

Daimler will mit dem Modelljahr 2017 schrittweise starten Rußpartikelfilter einzubauen. Volkswagen kündigte an, ab Juni 2017 die entsprechende Technik einzusetzen.

Weitere Informationen: www.NABU.de/verkehr  

Für Rückfragen:

Dietmar Oeliger, NABU-Leiter Verkehrspolitik, mobil: 0172-9201823, E-Mail: Dietmar.Oeliger@NABU.de


Quellenangabe


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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


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In der Aufnahme von Albert Meier


- Feld Grashüpfer

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Wiederansiedlung in Rheinland-Pfalz
Wiederansiedlung in Rheinland-Pfalz
Wiederansiedlung in Rheinland-Pfalz

05/06.08.2016

Drei Luchse bekommen neues Zuhause

Mehr zum Thema auf den Seiten des SWR - ... oder einem "Klick" auf die Aufnahme ...


- www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/wiederansiedlung-in-rheinland-pfalz-drei-luchse-bekommen-neues-zuhause/-/id=1682/did=17877082/nid=1682/3lcj46/index.html


In der Aufnahme der HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH / Christoph Heider


- Luchsauswilderung


Mehr Impressionen unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85744


Quellenangabe

SWR

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Mehr zum Luchs und zahlreiche Aufnahmen unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=41183


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250.000 Fledermäuse sterben im Jahr an Windkraftanlagen
250.000 Fledermäuse sterben im Jahr an Windkraftanlagen
NABU-Zahl des Monats: 250.000 Fledermäuse sterben im Jahr an Windkraftanlagen

04/05.08.2016

Rotorenblätter drehen sich genau auf der Flughöhe  der Tiere
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Berlin –
Eine neue Pilotstudie des Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung sorgt für neue, überaschende Erkenntnisse –  selbst für erfahrene Fledermausforscher. Demnach finden 95 Prozent der Flüge des Großen Abendseglers in einer Höhe zwischen Null und 144 Metern statt. Dies ist problematisch für diese Fledermausart, da sich die Rotorblätter der meisten Windkraftanlagen in einer ähnlichen Höhe drehen. Forscher gehen davon aus, dass jährlich 250.000 Fledermäuse der Windkraft zum Opfer fallen. Aus diesem Grund ist eine naturverträgliche Standortwahl unabdingbar, um den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter voranzubringen und gleichzeitig den Schutz der sogenannten „windenergiesensiblen Arten“ zu gewährleisten.

Der Große Abendsegler ist eine der heimischen Fledermausarten, die durch Windkraft besonders gefährdet sind. Die Studie zeigt, dass besonders Weibchen nach der Aufzuchtszeit von Windkraftanlagen angezogen werden. Begründet wird dieses Phänomen mit der Suche nach neuen Quartieren. Die Tiere verwechseln die Anlagen mit großen abgestorbenen Bäumen. Zu dieser Zeit verfügen die Männchen bereits über etablierte Quartiere und entgehen so der Kollisionsgefahr weitestgehend. Auch fliegen die Weibchen im Durchschnitt höher und sind damit einem höheren  Risiko ausgesetzt. Für die Populationsentwicklung einer Fledermausart sind Weibchen von besonderer Bedeutung. Sie gebären durchschnittlich nur ein, selten zwei Junge im Jahr.

Um auf die Bedrohung der Fledermäuse aufmerksam zu machen, findet jedes Jahr am letzten Augustwochenende die „Internationale Batnight“ statt. Initiiert von EUROBATS, dem Abkommen zur Erhaltung der europäischen Fledermausarten, wird die Batnight in Deutschland vom NABU organisiert. Dabei organisieren NABU-Gruppen  mehr als 200 Veranstaltungen rund um die Fledermäuse. Die Hauptveranstaltung zur 20. Batnight findet in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Outdoor Zentrum Lahntal in Hessen statt.

Weitere Informationen zur Batnight unter
www.batnight.de  

Veranstaltungen zur Batnight finden durchgängig im August statt. Alle Termine auf einen Blick gibt es unter: www.nabu.de/aktionenundprojekte/batnight/termine


Für Rückfragen:

NABU-Pressestelle, Tel. 030-284984-1510, 1952, -1958, -1722, Presse@NABU.de

„NABU Zahl des Monats“

Die NABU-Zahl des Monats stellt einmal monatlich einen interessanten statistischen Aspekt aus dem Themenbereich des NABU vor.


In der Aufnahme von NABU / Karl-Heinz Bickmeier

- Mausohren


Quellenangabe

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | | 3. AUGUST 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Steigerwald nicht ausschließen!
Steigerwald nicht ausschließen!
Dritter Nationalpark in Bayern: Steigerwald nicht ausschließen!

03/04-08-2016

Der BUND Naturschutz (BN)
begrüßt, dass die bayerische Staatsregierung bereit ist, in Bayern einen dritten Nationalpark einzurichten. Gleichzeitig kritisiert der BN aber scharf, dass das am besten geeignete Gebiet - der fränkische Steigerwald - wohl von vorneherein ausgeschlossen wird. Offenbar geht es der Regierung nicht um die Sache, sondern darum, von den Debatten um einen Nationalpark Steigerwald abzulenken.

Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) begrüßt grundsätzlich den Willen der Staatsregierung im Staatswald einen weiteren Nationalpark einzurichten. Damit gibt Bayern auch die strikte Blockadehaltung gegenüber den Naturwaldzielen aus der Nationalen Biodiversitätsstrategie auf. Gleichzeitig kritisiert der BN aber massiv, dass offenbar beabsichtigt ist, den Steigerwald von Vornherein einseitig von der zur Auswahl stehender Gebieten auszugrenzen. "Der BN wird sich weiterhin zusammen mit einer wachsenden Zahl von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Steigerwald, aber auch aus Franken, ja ganz Bayern für einen Nationalpark Steigerwald stark machen", so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN. "Wenn die Staatsregierung einen Nationalpark auf den Weg bringen will, aber gleichzeitig das am besten geeignete Gebiet von diesem Prozess ausschließen will, wird klar, dass es ihr offenbar nicht um die Sache geht, sondern darum von den Debatten um einen Steigerwald-Nationalpark abzulenken".
Bayern muss Buchenwälder im Steigerwald schützen

Der konsequente Schutz von Buchenwäldern ist eine vorrangige Naturschutzaufgabe in ganz Deutschland, weil Deutschland von allen Ländern den größten Anteil am Verbreitungsgebiet der Rotbuche hat und damit die größte Verantwortung für den Schutz von Buchenwäldern. Somit kommt Bayern als größtem Flächenland die größte Verantwortung unten allen Bundesländern zu. Doch der Freistaat Bayern wird seiner Verantwortung bislang nicht gerecht und steht deutschlandweit in der Kritik. "Die größten Defizite im Waldnaturschutz hat Bayern bei Schutz von Naturwaldentwicklungen in Buchenwäldern", fordert Weiger, "Bayern muss mehr Buchenwälder schützen". "Wer den Nordsteigerwald als das am besten geeignete Waldgebiet fachlich völlig unbegründet von vorneweg ausschließt, will das Thema erster fränkischer Nationalpark nur bis zur Landtagswahl abräumen", kritisiert BN-Landesbeauftragter Richard Mergner. Laut etlichen Gutachten und dem Bundesamt für Naturschutz wird der Steigerwald als das in Bayern mit am besten geeignete Waldgebiet eingestuft, wenn natürliche Entwicklungen in Laubwäldern und v.a. Buchenwäldern geschützt werden sollen. Dafür sprechen seine Unzerschnittenheit, der großflächige Staatswaldbesitz, das Vorkommen einiger seit Jahrzehnten nutzungsfreier Naturwaldreservate inmitten von großflächigen Laubwaldgesellschaften, die v.a. von Buchen dominiert werden.
BN fordert weiterhin den ersten Nationalpark Frankens im Nordsteigerwald

Die Idee eines Nationalparks im Nordsteigerwald findet immer mehr Unterstützter und aktuell hat das Umweltministerium einen Dialogprozess angestoßen, bei dem auch über einen Nationalpark diskutiert werden soll. "Die Entscheidung der Staatsregierung den Steigerwald als Nationalparkkulisse bewusst auszugrenzen ist fachlich nicht zu rechtfertigen und politisch ein Schlag ins Gesicht der wachsenden Zahl der Unterstützer und vieler Ehrenamtlicher, die sich seit etlichen Jahren für einen Nationalpark im Nordsteigerwald einsetzen", so Weiger. "Wir fordern weiterhin den ersten Nationalpark Frankens im Nordsteigerwald".

Mehr Info: www.ja-zum-nationalpark-steigerwald.de

Für Rückfragen


Richard Mergner
Landesbeauftragter
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 01 71 / 6 39 43 70
richard.mergner@bund-naturschutz.de

Ralf Straußberger
Waldreferent
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 01 71 / 7 38 17 24
ralf.straussberger@bund-naturschutz.de


Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg

01.08.2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Bleibt die Artenvielfalt im Steigerwald zukünftig auf der Strecke ... ein Uhu sitz an ..

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Weitere Infos zum Thema unter

Bund Naturschutz empört über Steigerwald-Ausschluss

03/04.08.2016

Mehr zum Thema

- www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/nationalpark-steigerwald-weiter-thema-100.html

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Standpunkt: Schöner armer Steigerwald

03/04.08.2016

Mehr zum Thema

- www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Nationalparks;art769,9309812

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Dritter Nationalpark in Bayern: Geht Franken leer aus?

03/04.08.2016

Mehr zum Thema

- www.infranken.de/regional/bamberg/Dritter-Nationalpark-in-Bayern-Geht-Franken-leer-aus;art212,2063442

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Bayern soll einen dritten Nationalpark bekommen


03/04.08.2016

Mehr zum Thema

- www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.csu-beschluss-bayern-soll-einen-dritten-nationalpark-bekommen.b31529f5-f6bd-4f2b-b592-7dd407671f9a.html

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Spessart könnte dritter Nationalpark Bayerns werden

03/04.08.2016

Mehr zum Thema

- www.sueddeutsche.de/bayern/naturschutz-spessart-koennte-dritter-nationalpark-bayerns-werden-1.3104459

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Statement des Artenschutz in Franken®

03/04.08.2016

Franken
. Seit vielen Jahren setzt sich unsere Organisation gerade auch für die Erhaltung der Artenvielfalt im Steigerwald ein. Es ist uns ein elementares Anliegen die Sicherung der Biodiversität in den Fokus zustellen. Dies auch, um die uns nachfolgende Generation in die Lage zu versetzen eine lebens- und liebenswerte Heimat als Erbe vorzufinden.

Wenn nun der Steigerwald mit der Benennung einer weiteren "fränkischen Nationalparkregion" .. ob dies nun die Rhön, der Spessart etc. sein mag, zunehmend aus der Tagesdiskussion herausgeführt wird, zeigen sich in unseren Augen auch Befürchtigungen das diese Region in den kommenden Jahren wieder in einer "biologischen Versenkung" verschwinden kann.

Es ist in unseren Augen somit unabdingbar dem Steigerwald eine effektive und tragfähige Perspektive zuzuweisen. Dies gerade auch um den hohen Stellenwert der aktuell dem Artenschutz in den Wäldern zuteil wird, in die Zukunft zu führen. Mehr noch, die Erhaltung der Biodiversität muss sich in der Fläche fortsetzen dürfen.

- Wir sprachen uns öffentlich für einen Biosphärenkorridor Franken aus, der die Rhön mit einem Biospharenreservat Steigerwald über die Hassberge verbinden könnte.

Eine Taskforce Steigerwald sollte sich zusammenfinden um hier Entwicklungen in einen Entwicklungskorridor zu führen und auf ein tragfähiges, gemeinsames Fundament zu stellen.

Weshalb werden vorhandene Strukturen (sprich hier die Grundlage des Naturparks ) nicht besser genutzt, mit weiteren großzügigen Finanzmitteln ausgestattet und Konzepte gemeinsam kreiert die "unserer Region" eine kooperative Grundlage ermöglichen?

Die Entwicklungsdiskussion Steigerwald muss auch in den kommenden Jahren sichtbar bleiben.

Artenschutz in Franken®



Braunbärnachwuchs aus dem Bayerwald 2016
Braunbärnachwuchs aus dem Bayerwald 2016
Braunbärnachwuchs aus dem Bayerwald

02/03.08.2016

Bayerwald.
Mit zahlreichen Aufnahmen welche auch das Verhalten der jungen Braunbären dokumentieren, möchten wir Sie hier auf unserer Internetpräsenz erfreuen.

Johannes Rother ist es gelungen das Treiben der Bärenmutter und ihrem Nachwuchs in höchst aussagekräftigen und lebendigen Bilder festzuhalten.

Doch sehen Sie selbst .... auf 15 Internetseiten mehr zum Braunbären und den neuen Aufnahmen der Jungtiere ....

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=41255


Große Hufeisennasen nehmen neues Quartier an
Große Hufeisennasen nehmen neues Quartier an
Große Hufeisennasen nehmen neues Quartier an

01/02.08.2016

DBU-gefördertes Projekt zum Schutz der biologischen Vielfalt und zum Biotopverbund erfolgreich abgeschlossen

Schmidmühlen.
Die Überlebenschancen der deutschlandweit letzten Kolonie der Fledermausart
„Große Hufeisennase“ sind jetzt durch das Restaurieren einer Kirche auf einem US-Truppenübungsplatz in der Oberpfalz verbessert worden. Nach Angaben der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt fachlich und finanziell unterstützte, konnten 13 sichere und vier weitere mögliche Fledermausarten, darunter auch die Große Hufeisennase, innerhalb oder unmittelbar um die Kirche ermittelt werden. In der
Projektlaufzeit war die Zahl der nachgewiesenen Fledermäuse in und um Kirche Bergheim stetig angestiegen.

Für 2016 liegen jetzt erste Beobachtungen vor. „Fledermäuse haben sehr hohe Ansprüche an ihre
Quartiere. Sie gelten als Anzeiger einer lebenswerten und intakten Umwelt. Wenn wir sie schützen, tun wir uns selbst einen Gefallen“, so DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann.

Offizielles Projekt der UN-Dekade "Biologische Vielfalt"


Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Geschäftsbereich Bundesforst, hatte 2012 in Kooperation mit der Marktgemeinde Schmidmühlen und unterstützt durch die US-Streitkräfte die rund 1.000 Jahre alte Kirche Bergheim wieder aufgebaut, die in den 70er Jahren durch eine Sprengung stark beschädigt worden war. 2013 wurde die Restaurierung als offizielles Projekt der UN-Dekade „Biologische
Vielfalt“ gewürdigt.

Mehr zum Thema der DBU ....

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85685

In der Aufnahme von © Rudi Leitl

- Eine Große Hufeisennase durchfliegt eine Lichtschranke an einer Einflugöffnung der Kirche Bergheim.



Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: 0049-541-96330

07.07.2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Auf den Spuren des Wiedehopfs
Auf den Spuren des Wiedehopfs
Auf den Spuren des Wiedehopfs

01/02.08.2016

Bundestagsabgeordneter und DBU-Kuratoriumsmitglied Caesar besucht Naturerbeflächen

Gardelegen.
Revierleiter Detlev Riesner vom Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt zeigt auf einen Steinhaufen am Rande der Heidefläche. Hier hatte noch vor einigen Wochen eins der drei Wiedehopfbrutpaare auf der DBU-Naturerbefläche Kellerberge gebrütet. Cajus Caesar, Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, folgt dem Blick des Försters.

Als Vorsitzender des Naturerbe-Beirates der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) begleitete Caesar jetzt die jährliche Wirtschaftsplanbereisung der gemeinnützigen DBU-Tochter, der DBU Naturerbe GmbH, und besuchte neben der Rüthnicker Heide in Brandenburg auch die insgesamt rund 285 Hektar große Naturerbefläche nordöstlich von Gardelegen. Caesar: „Diese in Deutschland selten gewordene halboffene Landschaft mit den vereinzelten Baum- und Strauchgruppen ist nicht nur als Lebensraumtyp schützenswert, sondern auch für den Wiedehopf überlebenswichtig.“

Deutschlandweit nur noch maximal 460 Wiedehopfpaare ...


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=85677

In der Aufnahme von DBU -© piclease/Glader, Hans


- Auf der DBU-Naturerbefläche Kellerberge in Sachsen-Anhalt brüten drei Wiedehopf-Paare.


Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: 0049-541-96330

12.07.2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Der lange Weg zur Freiheit
Der lange Weg zur Freiheit
Der lange Weg zur Freiheit

01/02.08.2016

Der WWF freut sich über die Rückkehr der Luchse nach Rheinland-Pfalz

Berlin / Neustadt an der Weinstraße
– Die Luchse sind zurück. Nach zehnstündiger Fahrt aus der Slowakei wurden heute drei Tiere im Pfälzerwald zwischen Kaiserslautern und Neustadt in die Freiheit entlassen. Der WWF freut sich über die Rückkehr der Pinselohren. „Der Umzug der Tiere in den Pfälzerwald ist ein wichtiger Meilenstein für den Schutz dieser in Europa gefährdeten Art und ein Symbol für mehr Wildnis in unserer Heimat“, freut sich Diana Pretzell vom WWF Deutschland.

Luna, Kaja und Lucky, zwei Weibchen und ein Männchen, sollen den Grundstock für eine stabile Luchspopulation in Deutschlands größtem zusammenhängendem Waldgebiet bilden. Ihnen sollen in den nächsten Jahren weitere 17 Exemplare aus der Slowakei und der Schweiz folgen.

Luna, Kaja und Lucky wurden als Luchswaisen ohne Mutter aufgegriffen und in einem Gehege wieder aufgepäppelt. Jedes der ausgesetzten Tiere trägt ein besendertes Halsband, um ihre Aufenthaltsorte verfolgen zu können und genaueres über die Lebensweise der scheuen Waldbewohner herauszufinden.

Das Wiederansiedlungsprojekt wird von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz geleitet
und mithilfe des europäischen Förderprogramms LIFE und von zahlreichen Partnern u.a. dem WWF finanziert. Die Naturschützer hoffen, dass diese Luchse Teil einer vernetzten mitteleuropäischen Luchspopulation werden, die von Tschechien bis in die Vogesen und in die Alpen reicht.

„Die Auswilderung ist ein erster Schritt auf einem wichtigen Weg für die Luchse in Deutschland“, so Diana Pretzell vom WWF. Wichtig sei es, den Menschen die Angst zu nehmen und sie für die faszinierenden Katzen zu begeistern. In der Pfalz seien die Ausgangsbedingungen optimal. Die Region habe sich gut auf die Ankunft der wilden Katzen vorbereitet und die Chancen für ein Comeback der Pinselohren im Pfälzerwald stünden gut.

Mehr zum Projekt

- www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/luchs/wiederansiedelung-pfaelzerwald/


KONTAKT

Moritz Klose

Wildtierreferent

WWF Deutschland

mobil: 0151 188 54 887


Roland Gramling

Pressesprecher

WWF Deutschland

mobil: 0151 188 54 980


Quellenangabe

WWF

30. Juli 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Der Luchs in Deutschland ... ein nicht überall gern gesehener Rückkehrer ... es bleibt abzuwarten ob wir ihm eine Chance geben ...

Mehr zum Luchs auf unseren Seiten


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=62986


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Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz

01/02.08.2016

Franken.
Zahlreiche Neuerungen die uns Albert Meier zugeleitet hatte konnten wir aktuell auf unsere Intrenetpräsenz übernehmen.

Neu eingestellt wurden:

- Pholidoptera griseoaptera, Gewöhnliche Strauchschrecke ( Weibchen ) - in der Aufnahme ersichtlich
- Sisyumbrium altissimum, Ungarische Rauke
- Malva alcea, Sigmarswurz, Rosenmalve
- Filago arvensis, Acker-Filzkraut
- Silybum marianum, Mariendistel
- Lilium martagon, Türkenbund-Lilie
- Malva sylvestris ssp. mauritiana, Mauretanische Malve
- Gymnadenia conopsea, Mücken-Händelwurz
- Polygonum aviculare, Artengruppe Vogel-Knöterich

Zu finden unter:

Flora / Kreuzblütler (Brassicaceae) - Sisyumbrium altissimum, Ungarische Raute
Schrecken / Laubheuschrecken (Tettigoniidae) - Pholidoptera griseoaptera, Gewöhnliche Strauchschrecke
Flora / Malvengewächse (Malvaceae) - Malva alcea, Sigmarswurz, Rosenmalve
Flora / Korbblütler (Asteroideae) - Filago arvensis, Acker-Filzkraut
Flora / Korbblütler (Asteroideae) - Silybum marianum, Mariendistel
Flora / Liliengewächse (Liliaceae) - Lilium martagon, Türkenbund-Lilie
Flora / Malvengewächse (Malvaceae) - Malva sylvestris - Mauretanische Malve
Flora / Orchideen (Orchidaceae) - Gymnadenia conopsea, Mücken-Händelwurz
Flora / Knöterichgewächse (Polygonaceae) - Polygonum aviculare, Artengruppe Vogel-Knöterich



Solar-Ringelnatter
Solar-Ringelnatter
Solar-Ringelnatter

31.07/01.08.2016

Bayern.
Mit interessanten Aufnahmen einer Ringelnatter ist Werner Ebner an uns herangetreten. Ein ausgewachsenes Exemplar interessiert sich für die amphibische Nahrung. Doch wie sich herausstellt ist der Frosch nicht essbar. Dies bewog das Tier sich auf der Montageplatte zu sonnen.


Mehr zur Ringelnatter hier auf unseren Seiten unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21801


Hier geht`s direkt zu den aktuellen Aufnahmen von Werner Ebner

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=85574


Dein Name für die jungen Bayerwald-Bären
Dein Name für die jungen Bayerwald-Bären
Scharf: Dein Name für die jungen Bayerwald-Bären

31.07./01.08.2016

Namenswettbewerb mit tollen Preisen startet

Zwei Bärenkinder – mittlerweile rund sieben Monate alt –
begeistern die Besucher des Nationalparks Bayerischer Wald. Das Bayerische Umweltministerium und die Nationalparkverwaltung starten jetzt einen Namenswettbewerb für die kleinen Bären. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf ruft speziell Kinder und Jugendliche zum Mitmachen auf: "Begeisterung für die Natur ist ein wichtiger Schritt zum Erhalt unserer Heimat.

Die Tierfreigelände im Nationalpark bieten den Besuchern seit vielen Jahren die Möglichkeit, Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu erleben. Das Freigehege ist ein wahrer Besuchermagnet. Durch den Bärennachwuchs hat sich das noch einmal verstärkt. Jetzt wird es Zeit, dass die Bärenkinder einen Namen bekommen. Schickt uns Eure Vorschläge und gewinnt tolle Preise." Die zwei Braunbären sind Anfang dieses Jahres auf die Welt gekommen. Die Bärenmutter hat sie im Freigehege in einer selbst gegrabenen Höhle geboren. Das Geschlecht der Bären ist noch unbekannt, deshalb sind für die Namensfindung gute Ideen gefragt. "Für eine Bestimmung des Geschlechts müssten die Jungbären von der Mutter kurzzeitig getrennt und betäubt werden. Diese Risiken wollen wir nicht eingehen", betont Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald.

Der Namenswettbewerb läuft bis 14. August 2016. Am Ende wird eine Jury aus Vertretern des Umweltministeriums und der Nationalparkverwaltung über die Namen entscheiden. Der oder die Gewinner erhalten einen Gutschein für ein Wochenende mit der ganzen Familie wahlweise im Nationalpark Bayerischer Wald (Übernachtung in einem Nationalpark-Partner-Betrieb) oder im Nationalpark Berchtesgaden – einschließlich einer spannenden Führung. Sollten die Gewinnernamen mehrfach vorgeschlagen werden, entscheidet das Los. Möglichkeiten zum Mitmachen gibt es im Nationalpark Bayerischer Wald im Nationalparkzentrum Lusen und im Bayerischen Umweltministerium per Postkarte oder im Internet unter www.baerenkinder.bayern.de.

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist mit 1,3 Millionen Besuchern im Jahr ein starker Tourismusmotor in der Region. Das liegt auch an den Tier-Freigeländen in den Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein. In den weitläufigen Landschaftsgehegen und Volieren des Nationalparkzentrums Lusen können die Besucher auf insgesamt 200 Hektar Fläche rund 40 heimische Tierarten entdecken, darunter neben dem Braunbären auch Luchs, Auerhuhn, Wolf und Elch. Das Bärengehege im Nationalparkzentrum Lusen bietet auf 1,2 Hektar eine natürliche Lebensraumkulisse für die Bären. Es wurde von der Nationalparkverwaltung im Jahr 1973 errichtet. 2010 wurde die blickdichte Brüstung aus Holz komplett durch ein filigranes Edelstahlgeflecht ersetzt, die Einblicke ins Gehege auf jeder Höhe zulässt. Insbesondere Kinder und Rollstuhlfahrer profitieren von dieser Umbaumaßnahme.


In der Aufnahme des / Bildquelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

- Die Bärenkinder mit ihrer Mutter Luna

Quellenangabe

© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Pressemitteilung
08.07.2016
Nr. 119/16


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Naturschutz im Umweltzentrum
Naturschutz im Umweltzentrum
Umweltzentrum "Klassenzimmer Natur" Breitengüßbach

30/31.07.2016

Breitengüßbach (Bayern/Oberfranken/Landkreis Bamberg) - Als ein Projekt der ganz besonderen Art zeigt sich das Umweltzentrum "Klassenzimmer Natur" Breitengüßbach.

Hier die Kontaktdaten:

Umweltzentrum "Klassenzimmer Natur" Breitengüßbach
Am Klingen
96154 Breitengüßbach

GPS-Koordinaten

Breite  49°58'0.14"N
Länge 10°53'41.80"E

Ich interessiere mich für das Angebot des Klassenzimmer Natur - welche Möglichkeiten der Kontaktaufnahme habe ich?

Folgende Kontaktmöglichkeiten stehen zur Erstkontaktaufnahme Verfügung:

Telefonisch unter 09551/918 998 6oder 0151/ 581 022 56

Bei konkretem Interesse an unserem Schulungsangebot erbitten wir in jedem Fall eine schriftliche Anmeldung unter:

- office@artenschutz-franken.org

Ihre Ansprechpartner

- Frau Petra Basel
- Herr Klaus Weidner

Für welchen Personenkreis sind die Veranstaltungen angedacht?

- Das Umweltzentrum Klassenzimmer Natur zeigt sich für alle Schichten der Bevölkerung offen.

- Unseren Schwerpunkt setzen wir jedoch auf die Umweltbildung mit Kindern,Schülern,Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen.

- Doch auch für Erwachsene und ältere Menschen sind Informationsverstaltungen angedacht.


Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

- Das Schulungsangebot ist kostenfrei.


Welche Voraussetzungen müssen vorgehalten werden?

- Da sich das Angebot vollkommen kostenfrei zeigt bedarf es einer versicherungstechnischen Absicherung (diese ist vorab der Schulung in schriftlicher Form an uns zu leiten) durch den Interessen (Schule/Kindergarten etc.)

- Konkret bedeutet dies das jeder Interessent auf eigenes Risiko handelt und eine ensprechende Versicherung bei schulischen Informationsverstaltungen vorhalten / bestätigen muss.


Öffnungszeiten

- Unabhängig der Schulungsaktivitäten ist das Gelände an 24h, an 7 Tagen in der Woche über das Hauptportal geöffnet.

- Hier ist es möglich die Lehrpfade und Informationsbausteine außerhalb der Schulungszentren zu nutzen.

Für Aktivitäten welche mit schulischen Aspekten verbunden sind, wird das Umweltzentrum nach Absprache und Umfänglichkeit geöffnet.

Gerne stehen wir für weitere Auskünfte zur Verfügung.


Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir die Entwicklung des Zentrums näher vor:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=40635

In der Aufnahme:


Ganz hervorragend entwickelt sich das UWZ des Artenschutz in Franken®


(Über)- Lebensräume für kleine „Steigerwald Vampire“
(Über)- Lebensräume für kleine „Steigerwald Vampire“
(Über)- Lebensräume für kleine „Steigerwald Vampire“

30/31.07.2016

„Vom Naturkühlschrank zum Überlebensraum“


Artenschutz in Franken®, Gemeinde Rauhenebrach und Bosseler & Abeking Umweltstiftung engagieren sich gemeinsam für den Fledermausschutz in Bayern.

Rauhenebrach/GT- Falsbrunn.
Gerade in Franken kam den "Naturkellern" noch vor wenigen Jahrzehnten eine hohe Bedeutung zu. Jedes Dorf nannte sie sein Eigen. Mit Einführung des Kühlschranks
verloren die alten unterirdischen Gefilde rasch ihre Bedeutung als Lagerraum.

Die Naturkeller verfielen zusehends

Was auf den ersten Schritt so unspektakulär anmuten mag, zeigt auf den zweiten Blick seine ganzen negativen Auswirkungen. Denn nicht "nur" für den Menschen waren diese Bauwerke lange Zeit von hoher Bedeutung, auch Tiere konnten als Kulturfolger davon elementar profitieren. Gerade für Fledermäuse trugen die Wein- und Bierkeller dazu bei, hier bei uns erfolgreich überdauern zu können. Welche Folgen der flächige Verfall der Keller mit sich brachte, kann jederzeit eingesehen werden. Wo? Unter anderem in der so genannten Roten Liste bedrohter Säugetierarten in Deutschland.

Mehr zum Projekt

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81295


In Deutschland daheim - in Bayern zuhause
In Deutschland daheim - in Bayern zuhause
Artenschutz in Franken® - zeigt sich zunehmend überregional tätig

30/31.07.2016


Deutschland. Aufgrund mannigfacher Bezugspunkte zeigt sich das ehrenamtliche Engagement unseres Verbandes weit über die Grenzen Frankens hinaus sichtbar. Von der Nord- und Ostseeküste bis hinein in das Alpengebiet setzen wir unsere kooperativen Projekte um.

Wir freuen uns sehr das Sie sich mit uns gemeinsam dem praktischen Naturschutz und der Umweltbildung so intensiv widmen. Gerne werden wir diesen Weg mit Ihrer Unterstützung auch in den kommenden Jahren intensiv fortsetzen.

Artenschutz in Franken® - ihr Naturschutzverband


„Der Steigerwald“ - Neues Magazin für die Region
„Der Steigerwald“ - Neues Magazin für die Region
„Der Steigerwald“ - Neues Magazin für die Region

30/31.07.2016

Bayerische Staatsforsten stellen Regionalmagazin vor

Nachdem der neue Baumwipfelpfad im Steigerwald
mit mittlerweile knapp 140.000 Besuchern alle Erwartungen übertroffen hat, leisten die Bayerischen Staatsforsten mit dem neuen Regionalmagazin
„Der Steigerwald“ einen weiteren Beitrag, um die Einzigartigkeit des Steigerwalds bekannt zu machen. Das neue Regionalmagazin zeigt dazu den Steigerwald in all seiner Vielfalt: die Wälder, die Landschaft, die
Kultur, vor allem aber dessen Menschen.  

Der Steigerwald ist nicht nur reich an Wäldern, sondern auch an Geschichte und Geschichten.
Einige dieser Geschichten erzählt das Steigerwald-Magazin, das in diesen Tagen erstmals erscheint. Natürlich von Bäumen, die in Ruhe alt werden dürfen, aber auch von der herrlichen Kulturlandschaft, die mindestens seit der Bronzezeit vom Menschen genutzt und geprägt wird. Im Gespräch mit dem international renommierten Künstler herman de vries wird klar, dass sich Kultur nicht nur in den Städten konzentriert, sondern gerade auch in der Natur zuhause ist.

Wie die Natur genutzt werden kann ohne sie zu gefährden, zeigt das Naturschutz-Konzept des Forstbetriebs Ebrach, das das Nutzen des Wertstoffs Holz intelligent mit dem Schützen verbindet. Die genussvolle Seite der Kulturlandschaft Steigerwald kommt im neuen Regionalmagazin auch nicht zu kurz. So verraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstbetriebs Ebrach ihre besten kulinarischen Tipps. Nicht fehlen darf natürlich das neue touristische Highlight, der Baumwipfelpfad Steigerwald. Ausführlich stellt das neue Regionalmagazin den Pfad mit seinem spektakulären Turm vor.

Im Mittelpunkt steht immer der Mensch


„Der Steigerwald“ ist ein Dialogangebot an die Menschen in der Region zwischen Nürnberg, Würzburg und Bamberg. Es adaptiert das bestehende, schon mehrfach ausgezeichnete Magazinkonzept der Bayerischen Staatsforsten und stellt eine Region in den Mittelpunkt, indem es auf diese und die Menschen, die dort leben, zugeschnitten ist. Es geht dabei nicht um reine Wissensvermittlung, sondern um gute Geschichten, in denen das Wesen der Menschen und der Natur zum Vorschein kommt.
Hinweise, Mitmachangebote, Service und Tipps komplementieren das Heft. Der redaktionelle Inhalt ist eingebettet in eine moderne, ansprechende Gestaltung mit vielen beeindruckenden Bildern, die eine ganz eigene Handschrift haben. Beides zusammen, Text und Bild, bringen dem Leser dieFaszination der Kulturlandschaft Steigerwald und seiner Menschen näher.

„Der Steigerwald“ vermittelt, was Wald und Forstwirtschaft seit jeher zum Wohle der dort lebenden Menschen, für seltene Tier- und Pflanzenarten und hinsichtlich der regionalen Wertschöpfung leisten. „Der Steigerwald“richtet sich an eine nicht-fachliche Zielgruppe und spielt stark mit der emotionalen Seite der Region, der Kultur, des Waldes und natürlich auch der Forstwirtschaft. Das Regionalmagazin erscheint am Samstag den 30. Juli 2017 in einer Auflage von 136.000 Exemplaren und wird der Main-Post sowie dem Fränkischen Tag in der Region beigelegt. Es wird zudem am Baumwipfelpfad kostenfrei verteilt.  

Das Magazin „Der Steigerwald“ können Sie unter Publikationen kostenfrei herunterladen.


- www.baysf.de/fileadmin/user_upload/07-publikationen/2016/SF_Magazin_Steigerwald_2016.pdf

Quellenangabe/Foto

Bayerische Staatsforsten AÖR
27.07.2016

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Empfehlungen zum Schutz der Natur
Empfehlungen zum Schutz der Natur
Ökologische Vorrangflächen: Empfehlungen zum Schutz der Natur

   Projekt „OEVForsch“ veröffentlicht Praxishandbuch
   BfN-Präsidentin: „Zusätzlicher ökologischer Nutzen ist zu prüfen“
   Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Institut für Ländliche Strukturforschung

Bonn
.Wie lässt sich auf Ökologischen Vorrangflächen im Rahmen des Greenings ein echter Mehrwert für die biologische Vielfalt in Ackerlandschaften schaffen? Dieser Frage geht das jetzt veröffentlichte Praxishandbuch "Naturschutzfachliche Ausgestaltung von Ökologischen Vorrangflächen" nach.

Das Handbuch erläutert zunächst die Anforderungen an ökologische Vorrangflächen, die im Rahmen des Greenings der GAP-Reform 2015 eingeführt wurden. Demnach sind Betriebe mit mehr als 15 Hektar Ackerfläche grundsätzlich dazu verpflichtet, auf fünf Prozent ihres Ackerlandes Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) anzulegen. Auf diese Weise sollen in der Agrarlandschaft flächendeckend Nutzungsformen und Strukturen zur Förderung der biologischen Vielfalt integriert werden. Die Betriebe können dazu aus einem breiten Katalog mit verschiedenen Flächentypen, die auch die sogenannten produktiven Nutzungen (z.B. Flächen mit Zwischenfruchtanbau) umfassen, auswählen. "Der Zustand der Biodiversität in der Agrarlandschaft gibt noch immer Anlass zu großer Sorge. Es muss sichergestellt sein, dass die für den Naturschutz zentrale Greening-Maßnahme der ÖVF tatsächlich einen zusätzlichen ökologischen Nutzen entfaltet", erklärt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). "Dieser Nutzen der ÖVF ist maßgeblich vom gewählten Flächentyp, dessen Lage und Standort sowie der Nutzungsform abhängig."

Das Forschungsvorhaben, im Rahmen dessen das Handbuch entstanden ist, befasst sich mit den ersten Erfahrungen der Ausweisung von ÖVF und deren Nutzen für den Naturschutz. Neben Feldaufnahmen zur Untersuchung der Flora und Fauna auf ausgewählten Schlägen und Betrieben werden Landwirte und Verwaltungsvertreter befragt und Daten zur tatsächlichen Auswahl von ÖVF analysiert.

Das nun veröffentlichte Praxishandbuch "Naturschutzfachliche Ausgestaltung von Ökologischen Vorrangflächen" umfasst konkrete Empfehlungen für Anlage und Management von ÖVF unter Gesichtspunkten des Naturschutzes. Es richtet sich insbesondere an Personen in der Landwirtschafts- und Umweltverwaltung, den Landwirtschaftskammern und Beratungsorganisationen, die mit der Umsetzung und der Beratung zu ÖVF befasst sind, sowie direkt an Landwirtinnen und Landwirte.

Zentraler Teil des Handbuchs sind die sogenannten Merkblätter für die ÖVF-Typen Brachen, streifenförmige Elemente, Leguminosen, Zwischenfrüchte und Kurzumtriebsplantagen. Diese enthalten Informationen zu den ökologischen Vorteilen und Empfehlungen zum Management und zur Aufwertung dieser Elemente im Sinne des Naturschutzes. Enthalten sind auch Zusatzinformationen zur Einsaat von Blühmischungen sowie eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Eigenschaften von ÖVF für einen wirksamen Schutz der Biodiversität in der Agrarlandschaft.

Gefördert wird das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben "Naturschutzfachliche Ausgestaltung von Ökologischen Vorrangflächen - Praxishandbuch und wissenschaftliche Begleitung" durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums. Koordinator ist das Institut für Ländliche Strukturforschung (IfLS), beteiligt sind außerdem das Thünen Institut für Ländliche Räume (TI-LR) und das Institut für Agrarökologie und Biodiversität (ifab).

Bezug
Das Handbuch ist als kostenlose pdf-Version unter www.ifls.de verfügbar.  

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0

29. Juli 2016




Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Rotbauunke


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Verstöße bei Tiertransporten nehmen zu
Verstöße bei Tiertransporten nehmen zu
Verstöße bei Tiertransporten nehmen zu

29/30.07.2016

Medienberichten zufolge
ist die Zahl an Tierschutzverstößen bei Tiertransporten enorm gestiegen. Obwohl die Kontrollen teilweise rückläufig sind, stieg die Zahl der Verstöße bei Schweinen um 230 Prozent, bei Rindern um 312 Prozent und bei Pferden um 128 Prozent. Die Zahlen basieren laut Medienberichten auf einem Bericht, den die Bundesregierung an die Europäische Kommission geschickt hat. Der Deutsche Tierschutzbund mahnt die Politik, endlich zu handeln. Die unzureichenden gesetzlichen Bestimmungen werden aus Sicht der Tierschützer nach wie vor zu wenig kontrolliert, Verstöße oft nicht konsequent genug geahndet. Fahrzeiten von beispielsweise mehrmals bis zu 29 Stunden in extremer Enge und bei drückender Hitze oder Kälte sowie verletzungsbedingte Schmerzen sind gang und gäbe. Selbst tragende Tiere gelangen in den Transport – teilweise hochträchtig.

„Wer kontrolliert, der muss auch ahnden: Es kann nicht sein, dass Verstöße offensichtlich und bekannt sind, aber niemand handelt. Bundesregierung und EU-Kommission müssen die teils katastrophalen Verhältnisse bei Tiertransporten endlich wirksam bekämpfen“, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Ziel muss es sein, die Lebendtiertransporte langfristig zu reduzieren und durch den Transport von Kühlware oder Zuchtmaterial zu ersetzen.

Insbesondere in den warmen Sommermonaten ist es für die Tiere wichtig, dass die Transporter fachgerecht ausgestattet sind. Dazu gehören eine ausreichende Versorgung mit geeigneten Tränken sowie eine funktionierende Lüftung. Auch die Ladedichte sollte aufgrund der höheren Temperaturen reduziert werden. Trotz entsprechender Vorgaben werden bei Kontrollen allerdings immer wieder zahlreiche Missstände aufgedeckt: Das Überschreiten der zulässigen Ladedichte, defekte Lüftungen oder eine fehlende Wasserversorgung gehören zu den häufigsten Mängeln. Auch Ruhe- oder Melkzeiten werden meist unzureichend oder überhaupt nicht eingehalten. Oftmals sind die Tiere gar nicht transportfähig, leiden unter Verletzungen oder Lahmheiten. Nur durch intensivere Kontrollen und einheitliche effiziente Sanktionierungsmöglichkeiten durch Polizei und Veterinärbehörden können solche Missstände reduziert werden.

Auch trächtige Tiere im Transport

Obwohl es verboten ist, Tiere zu transportieren, die in einem fortgeschrittenen Trächtigkeitsstadium sind, stellte eine Studie heraus, dass viele Tiere, die zum Schlachthof transportiert werden, hochträchtig sind. Der Transport führt bei hochträchtigen Kühen, Schweinen oder Schafen zu Angst und Stress, die Schmerzen und sogar Fehlgeburten zur Folge haben können – ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Auch Geburten auf den Transportern oder auf dem Schlachthof sind kein Einzelfall. Eine Qual für Kuh und Kalb und der sichere Tod für beide, weil kein Tier den Schlachthof lebend verlassen darf.


Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

27.07.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- aus ethisch moralischen Gründen wollen wir hier auf die Abbildung von Tieren in Tiertransportern etc. verzichten.


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Nach der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof
Nach der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof
Nach der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs

29/30.07.2016

Staatsforsten: „Naturschutz im Steigerwald wird groß geschrieben“


Nach der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zur Ablehnung von Anträgen des Bund Naturschutz und des Landesbund für Vogelschutz bezüglich eines Schutzgebietes „Geschützter Landschaftsbestandteil“ im Steigerwald erklären die Bayerischen Staatsforsten:

Niemand braucht Sorge haben, dass der Naturschutz im Steigerwald jetzt zu kurz kommen würde. Im Gegenteil: „Die Bayerischen Staatsforsten als Verantwortliche für die Staatswaldflächen stehen dafür ein, dass der Naturschutz im Steigerwald auch künftig groß geschrieben wird“, erklärt Ulrich Mergner, der für den Steigerwald zuständige Forstbetriebsleiter von Ebrach.

Da die Staatsforsten zur vorbildlichen Waldpflege und –bewirtschaftung verpflichtet sind, gehört ein wirksamer Waldnaturschutz zu den wesentlichen Aufgaben der Staatsforsten. Mergner betont, dass gerade unter seiner Verantwortung der Naturschutz im Steigerwald in vorbildlicher Weise ausgebaut wurde.

Dazu gehören zusätzliche Naturwaldreservate, Biotopbäume, Methusalembäume und ein Totholzkonzept.

Mergner: „Und wir gehen jetzt noch einen Schritt weiter. In dem vor Gericht umstrittenen Waldstück werden wir sogenannte Trittsteine einrichten, in denen sich die Natur ohne Eingriff von außen natürlich entwickeln kann. Diese Trittsteine werden wir zu einem Netzwerk für die Waldarten verbinden.“

Quellenangabe

Presseinformation
BAYERISCHE STAATSFORSTEN AöR
Zentrale Kontakt: Philipp Bahnmüller
Tillystraße 2 Telefon 0941-6909-121
93053 Regensburg Mobil 0173 8601242
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DER LUCHS SOLL WIEDERKOMMEN
DER LUCHS SOLL WIEDERKOMMEN
DER LUCHS SOLL WIEDERKOMMEN

28/29.07.2016

Der Luchsbestand in Bayern,
29 Tiere vor allem im Bayerischen Wald, ist durch illegale Verfolgung erneut vom Aussterben bedroht. Der BUND Naturschutz (BN) fordert daher das gezielte Freisetzen von Luchsen in geeigneten bayerischen Mittelgebirgen und im bayerischen Alpenraum. Diese Initiative soll grenzüberschreitend mit anderen Bundesländern und insbesondere Tschechien, Österreich und der Schweiz erfolgen. Die fachlichen Gründe für diese Initiative werden in einem BN-Memorandum „Der Luchs soll wiederkommen“ erläutert.

Die Kette illegaler Luchstötungen im Vorfeld des Nationalparks Bayerischer Wald reißt nicht ab: März 2012 Vergiftung einer Luchsin, Mai 2013 erschossener Luchs, Mai 2015 Tötung von zwei Luchsen, Dezember 2015 strangulierter Luchs. Das amtliche Monitoring des individuellen Fellmusters mit Fotofallen stellte in den letzten sechs Jahren das plötzliche Verschwinden von 14 Luchsen im Bayerischen Wald fest. Diese Luchse konnten sich in ihrem Revier oft nur 15 bis 30 Monate etablieren und verschwanden dann spurlos, obwohl erwachsene Luchse bis zu 15 Jahre alt werden können.

Hubert Weiger, BN-Vorsitzender: "Dieses unnatürlich häufige Verschwinden ist ein weiteres Indiz für massive illegale und bestandsbedrohende Luchstötungen. Es droht wegen dieser systematischen Verfolgung das erneute Aussterben des Luchses in Bayern."

Das Ziel des vom Bayerischen Umweltministerium 2008 herausgegebenen
"Managementplan Luchs" einer "vitalen Luchspopulation", die "alle geeigneten Lebensräume Bayerns besiedelt" wird definitiv nicht erreicht.

Das von dem renommierten Wildbiologen Ulrich Wotschikowsky im Auftrag des BN erstellte Memorandum "Der Luchs soll wiederkommen" stellt fest, dass der Luchs bei uns in den großen Waldgebieten eigentlich reichlich gut geeigneten Lebensraum fände. Die große Mehrheit der Gesellschaft begrüßt seine Rückkehr. Ulrich Wotschikowsky: "Der Luchs ist ein Sympathieträger, und er ist harmlos. Aber eine spontane Rückkehr aus benachbarten Populationen ist ihm nicht mehr möglich. Wenn wir den Luchs wieder in unseren Wäldern haben wollen, muss ihm geholfen werden."

Alle in Mitteleuropa derzeit vorhandenen frei lebenden Luchse stammen aus Wiederansiedlungen,
die in den 1970er Jahren begannen. 1971 war der BN verantwortlich für erste Aussetzungen im Bayerischen Wald, 1982 bis 1989 unterstützte er finanziell das Aussetzungsprojekt im angrenzenden Böhmerwald. Daraus entstand auch das heutige bayerische Vorkommen.

Alle sechs kleinen und isolierten Luchsbestände Mitteleuropas sind langfristig aber nicht überlebensfähig. Ein Austausch untereinander ist kaum möglich. Wegen der geringen Zahl von Gründertieren muss in allen Populationen mit genetischen Problemen gerechnet werden. Jungluchse wandern meist nur 50 km weit ab. Eine Besiedlung anderer Gebiete durch von dort abwandernde Tiere ist derzeit unwahrscheinlich.

45 Jahre nach den ersten Aussetzungen in Bayern ist nun nach Auffassung des BN die Zeit reif für erneute aktive Maßnahmen der Bestandsstützung und Wiederansiedlung. Dies soll nicht nur in Bayern, sondern grenzüberschreitend mit anderen Bundesländern und insbesondere mit Österreich, der Schweiz und Tschechien erfolgen. Motivierend ist, dass seit 2000 im Nationalpark Harz 24 Luchse erfolgreich ausgesetzt wurden und 2016 die Freisetzung von 20 Luchsen im Pfälzer Wald (Rheinland-Pfalz) erfolgt.

Christian Hierneis, für Große Beutegreifer zuständiges BN-Vorstandsmitglied: "Bayern darf nicht tatenlos dem Aussterben zuschauen, sondern soll dem Beispiel von Niedersachsen und Rheinland-Pfalz folgen. Bayern verfügt mit dem nord- bzw. nordostbayerischen Mittelgebirgszug einerseits und seinem Anteil an den Alpen andererseits über gut geeignete Lebensräume. Der derzeitige Managementplan Luchs, der für Bayern eine Wiederansiedlung ablehnt, ist zu ändern."

Bayern besitzt für den europäischen Verbund mit Spessart, Rhön, Frankenwald und Oberpfälzer Wald mit Steinwald und Fichtelgebirge sowie dem Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirge geeignete Luchslebensräume - mit günstigen Ausbreitungsmöglichkeiten nach Thüringen (Thüringer Wald und Vogtland) und Sachsen (Erzgebirge, Elbsandsteingebirge). Ebenso gilt dies für die bayerischen Alpen mit Anbindungsmöglichkeiten an Luchsvorkommen in den Westalpen (Schweiz, Frankreich), in den Ostalpen (Friaul) und in den Kalkalpen (Österreich).

Die Freisetzungen sollten für das bayerische Mittelgebirge und die Alpen jeweils etwa 20 Tiere umfassen, die aus dem Freiland (z.B. Karpaten, Slowakei, Polen, Westschweiz) stammen. Das Projekt erfordert eine intensive Abstimmung mit Nachbarländern, einen Aktionsplan nach besten wissenschaftlichen und wildbiologischen Standards und eine Kerngruppe aus Verbänden und Institutionen als Träger der Wiederansiedelung.

Der Luchs gehört zu Bayern und war bereits einmal ausgerottet. Ein zweites Mal darf es nicht geben. Bayern muss Luchsland bleiben.

Für Rückfragen

Richard Mergner
Landesbeauftragter
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 01 71 / 6 39 43 70
richard.mergner@bund-naturschutz.de

Dr. Kai Frobel
Artenschutzreferent
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 01 71 / 6 98 00 56
kai.frobel@bund-naturschutz.de

Downloads

PM-075-16-Vorstellung_Memorandum_Luchs.pdf
PM-075-16-Luchs-Memorandum.pdf

Quellenangabe/Foto: Wolfgang Willner

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0


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NABU: Klimaschutzplan für Deutschland ...
NABU: Klimaschutzplan für Deutschland ...
NABU: Klimaschutzplan für Deutschland verkommt zu Wirtschaftsschutzplan

28/29.07.2016

Tschimpke: Streich-Wunschkonzert des Bundeskanzleramts macht effektiven Klimaschutz unmöglich

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Berlin – Der NABU kritisiert den Umgang des Bundeskanzleramts mit den Klimaschutzplänen für Deutschland scharf. Den Umweltschützern liegt die Bewertung des sogenannten „Klimaschutzplans 2050“ durch das Bundeskanzleramt vor – und dieses Papier zeigt, wie stark die Wirtschaft ihre Interessen zur Verhinderung eines effektiven Klimaschutzes in diesen Prozess hinein lobbyiert.

Den „Klimaschutzplan 2050“ hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vor wenigen Wochen vorgestellt. Darin schlug sie konkrete Maßnahmen für CO2-Einsparungen vor. „Doch nach dem Zerpflücken des Dokuments durch das Bundeswirtschaftsministerium und Bundeskanzleramt ist der Klimaschutzplan inzwischen zu einem Wirtschaftsschutzplan verkommen. Würden alle gewünschten Streichungen des Kanzleramts durchgesetzt, liefe Deutschland sehenden Auges auf das Verfehlen seiner Klimaziele zu“, kritisierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.


Einige der wichtigsten Streichungen im Überblick:

Land- und Forstwirtschaft: Nach den Plänen von Bundesumweltministerin Hendricks sollten hier bis zum Jahr 2050 bis zu 50 Prozent der Emissionen eingespart werden. Dazu sollte es künftig unter anderem eine strikte Obergrenze für Stickstoffüberschüsse geben und der deutsche Fleischkonsum sollte auf den Prüfstand. Diese und weitere für den Klimaschutz essenzielle Maßnahmen, wie der Schutz von Moorböden und die Ausweitung des wertvollen Dauergrünlands, sollen nach den Plänen des Bundeskanzleramtes wieder gestrichen werden. Gleiches gilt für das feste und bereits beschlossene Ziel der Bundesregierung, ein Fünftel der landwirtschaftlichen Fläche künftig mit Ökolandbau zu bewirtschaften.

Verkehr: Auf Deutschlands Straßen soll nach Ansicht des Bundeskanzleramts künftig vieles beim Alten bleiben. So sollen hier weiterhin vor allem Verbrennungsmotoren auf Basis fossiler Energieträger unterwegs sein – dies gilt auch für Neufahrzeuge.

Gebäude: Neubauten müssten nach Vorstellung des Kanzleramts künftig keine strengeren energetischen Standards erfüllen. Auch liefe die Förderung von Heizungsanlagen auf Basis fossiler Energieträger ungehindert weiter.

Energieerzeugung: Der Ausstieg aus der Kohleförderung und -verstromung stünde auf der Kippe.

Industrie: Wenn sich das Kanzleramt durchsetzt, muss der Energiebedarf der Industrie künftig nicht durch CO2-freie Energieträger gedeckt werden. Auch müssten neue Produktionsanlagen nicht besonders effizient sein.


„Wenn wir uns diese Liste möglicher Streichungen anschauen, muss man sich schon fragen, ob das Bundeskanzleramt die Beschlüsse von Paris überhaupt verstanden hat. Es ist erschreckend, dass nicht einmal die Begriffe Dekarbonisierung und  Treibhausgasneutralität im Klimaschutzplan genannt werden sollen – beide Ziele sind international Standard und klar in Paris vereinbart worden“, so Tschimpke. Er forderte die Bundesregierung auf, mehr Mut zu zeigen und auch kontroverse Themen anzugehen.

Bereits jetzt hinkt die Bundesregierung ihren eigenen Ansprüchen an die Energie- und Klimapolitik hinterher. „Derzeit sieht es nicht so aus, als könnte Deutschland seine selbstgesteckten Klimaschutzziele für 2020 noch erreichen. Seit Jahren passiert insbesondere im Gebäude- und Verkehrsbereich zu wenig. Auch im Energiebereich wird der Klimaschutz durch die jüngste EEG-Novelle massiv ausgebremst. Nur die sofortige Stilllegung von Braunkohle-Kapazitäten könnte so kurzfristig noch helfen, die notwendigen CO2-Einsparungen zu erreichen“, sagte NABU-Klimaexperte Sebastian Scholz.


Zum Hintergrund des Klimaschutzplans 2050: www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/klimaschutz/klimaschutzplan2050-nabu.pdf


Für Rückfragen:

Sebastian Scholz, NABU-Klimaexperte, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1617, mobil +49 (0)172-4179727, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de



Quellenangabe

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 87/16 | 28. JULI 2016
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In der Aufnahme von Albert Meier

- Himmelblauer Bläuling


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Kampf um Ebracher Schutzgebiet
Kampf um Ebracher Schutzgebiet
Kampf um Ebracher Schutzgebiet geht in neue Runde

28/29.07.2016

BN und LBV bedauern Urteil zur Aufhebung des Schutzgebietes

28.07.2016

Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV)
bedauern das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH), das die Aufhebung des Geschützten Landschaftsbestandteils Hoher Buchener Wald bei Ebrach für rechtmäßig hält. Als Erfolg werten BN und LBV aber, dass der VGH gleichzeitig die Revision zugelassen hat, damit die strittigen Rechtsfragen am Bundesverwaltungsgericht geklärt werden können. Der endgültige Ausgang des Verfahrens ist somit weiter offen. Mit einer Normenkontrollklage hatten BN und LBV für den Erhalt des Waldschutzgebietes gekämpft. "Die Staatsregierung hat ihr Ziel leider erreicht, dass auch im ehemaligen Schutzgebiet der Holznutzung einen klaren Vorrang vor dem Schutz des Waldes eingeräumt wird. Nun droht über 6.000 Starkbäumen und vielen weiteren Bäumen die Fällung", so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN.

Das hat nicht nur fatale Folgen für die Waldnatur, sondern auch für die Steigerwaldregion kritisiert Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV: "Mit ihrer Verweigerungshaltung schadet die Staatsregierung der Steigerwald-region, weil eine Weltnaturerbe-Bewerbung der Buchenwälder im Nordsteigerwald ohne ein flächiges Waldnaturschutzgebiet - wie es z.B. im Hohen Buchenen Wald vorlag - unmöglich ist." Deshalb ist dieses Urteil für BN und LBV auch ein Ansporn sich weiter und noch intensiver für den Nationalpark Steigerwald einzusetzen. "Wir werden uns für einen Nationalpark Steigerwald in einer bayernweiten Kampagne bis zur Landtagswahl und vor Ort im Steigerwald einsetzen", so Weiger. "Bayern soll seinen ersten Laubwaldnationalpark in Franken im Steigerwald bekommen".
Staatsregierung will im Hohen Buchenen Wald künftig dicke Buchen fällen

Die beiden Verbände hatten gegen den Freistaat Bayern geklagt, weil er in einem sehr umstrittenen Verfahren 2015 das Schutzgebiet aufheben ließ, damit die Staatsforsten dort im Zentrum der diskutierten Nationalparkkulisse weiterhin Holz eingeschlagen können. Der Freistaat weigert sich selbst auf kleiner Fläche im Hohen Buchenen Wald, die nur 0,1 % der Staatswaldfläche ausmacht, eine flächige Naturwaldentwicklung zu zulassen. Der Grund dafür ist, dass der Freistaat auch hier nicht auf den Einschlag der dicken Buchen verzichten will. Der BN hatte hier auf einer Teilfläche des Schutzgebiets über 6.000 Starkbäume kartiert, denen nun zum größten Teil die Fällung droht.
Staatsregierung will mehr Naturschutz im Wald verhindern

"Dieser Fall macht den geringen Stellenwert deutlich, den der Naturschutz und Waldschutz bei der Staatsregierung hat", so Weiger. "Wir halten es für einen Skandal, dass der Freistaat Bayern als Eigentümer nicht bereit ist, Bundesgesetze zum Schutz der Biodiversität, die er mitbeschlossen hat, auf eigenen Flächen umzusetzen." Die heutige Staatsregierung und CSU Fraktion fällt in ihrem Schutz von Wald und Natur weit hinter König Ludwig II. zurück, der Herrenchiemsee gekauft hat, um die Abholzung der Wälder auf Herrenchiemsee durch Spekulanten zu verhindern.

Auch Schäffer kritisiert die mangelnde Bereitschaft des Forstministeriums ungestörte Waldnatur zu schützen: "Wir sind tief enttäuscht darüber, dass das Forstministerium dem Vergleichsvorschlag des VGHs, nämlich einen Teil des ehemaligen GLB Hoher Buchener Wald als Naturschutzgebiet auszuweisen, nicht zugestimmt hat. Eine Zustimmung hätte auch positive Signale an den derzeit laufenden, vom Umweltministerium initiierten Dialogprozess zwischen Befürwortern und Gegnern eines großflächigen Buchenwaldschutzgebietes ausgesendet."
Alle Rechtsmittel werden ausgeschöpft

Die Begründung des Urteiles liegt den Klägern noch nicht vor.
Aufgrund des Prozessverlaufes gehen die Kläger davon aus, dass das Gericht der Ansicht ist, dass das Gebiet zwar schutzwürdig ist, aber aufgrund von § 29 BNatSchG aus Rechtsgründen nicht ausgewiesen werden kann, weil es u.a. an einer optischen Abgrenzbarkeit des Gebietes von den umliegenden Waldgebieten fehle. "Erfreulich ist aber zumindest, dass die Revision durch den VGH zugelassen wird und alle höchst strittigen Rechtsfragen durch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geklärt werden können. Wir setzen darauf, dass das Bundesverwaltungsgericht entsprechend den europarechtlichen Vorgaben den Schutz der Natur vor einer restriktiven, den Schutz von Natur einschränkende Auslegung von Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes den Vorrang einräumt", so

Peter Rottner, der Landesgeschäftsführer und Verwaltungsjurist des BN. Die Naturschutzverbände werden diese Chance zur Rettung des Hohen Buchenen Waldes aufgreifen und Revision einlegen. Gleichzeitig fordern sie von den Bayerischen Staatsforsten und vom Forstministerium, auf Abholzungen im Schutzgebiet weiterhin zu verzichten, bis das Revisionsverfahren abgeschlossen ist.

Ralf Straußberger, BN Waldreferent, 0171 / 738 17 24, 0911/ 818 78 22

Helmut Beran, LBV, 0170-4540875, 09174-477529


Quellenangabe/Foto

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

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Der Waldkauz in Bayern
Der Waldkauz in Bayern
Der Waldkauz in Bayern

27/28.07.2016

Bayern.
Der Waldkauz zeigt sich in ganz Bayern als häufiger (Brut)- Vogel. Unheimlich schön ist der Balzruf der Waldkäuze der bevorzugt in den Herbst / Winter- und Frühlingsnächten bei klarer Vollmondnacht zu vernehmen ist.

Als typischer Baumhöhlenbewohner beginnt der Waldkauz häufig bereits im Februar / März mit der Eiablage. Drei bis fünf rein weiße Eier werden hier abgesetzt und innerhalb von dreißig Tagen erbrütet.

Die Jungvögel, welche zwischenzeitlich mit Nahrung in Form von Mäusen, auch Fledermäusen Insekten oder Amphibien versorgt werden, verlassen die Baumhöhle nach etwa 35 Tagen.Höchst interessant sind Beobachtungen, die Waldkäuze beim Fang von Maikäferschwärmen zeigen.

Typisch sind dann die häufigen Funde junger, mutmaßlich verwaister Waldkäuze, welche Wanderer etc. melden. Jedoch werden die meist noch flugunfähigen Jungkäuze noch weitere etwa 15 Tage nach der Ausflugphase weitergefüttert.Der Waldkauz ist ein sehr treuer Standvogel.Er tritt in unserer Region auch als Konkurrent / Fressfeind zu Rauhfuß - und Sperlingskauz auf.

Mehr zum Waldkauz auf unseren Seiten unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22902

Die Aufnahme des Waldkauz-Ästlings wurde von Helga Zinnecker erstellt.


Fledermausschutz in Bayern
Fledermausschutz in Bayern
Fledermausschutz in Bayern

27/28.07.2016

Bayern.
Ein höchst gelungenes Beispiel des kooperativen Fledermausschutzes in Bayern setzen wir derzeit gemeinsam mit vielfältigen Projektpartnern und Fachbehörden um.Im Zusammenhang mit der Dachsanierung des Gotteshauses konnte der Sicherung einer Wochenstube der Braunen Langohrfledermaus größte Bedeutung zugemessen werden.

Artenschutz in Franken® bringt sich seit vielen Jahren intensivst und mit breiter Unterstützung für die Sicherung der Biodiversität im Freistaat Bayern ein.

Auf diesem Weg möchten wir uns für ihre Unterstützung bedanken.






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