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Artenschutz in Franken


Seit nunmehr 18 Jahren bringt sich
Artenschutz in Franken
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken ein.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=25490




Monatlich verfolgen rund
15.000 - 25.000 Besucher
das Engagement des Artenschutz in Franken auf unserer Internetseite.

Zwischen 200.000 - 650.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes in Oberfranken beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement etwas näher vorstellen.


Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




14.08.2014 Umweltzentrum öffnet seine Pforten

Projekt Zentrum Nachhaltigkeit Wald

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker


[ zum Logbuch ]

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF
„Es brennt im Steigerwald“
„Es brennt im Steigerwald“
Oskar Ebert: „Es brennt im Steigerwald“

25/26.07.2014


Seit dem Bestehen eines Vereins, der vor kurzem in Untersteinbach gegründet wurde und sich für die Schaffung eines Nationalparks im Steigerwald einsetzt, gehe ein Riss durch den gesamten Steigerwald.

Seit dem Bestehen eines Vereins, der vor kurzem in Untersteinbach gegründet wurde und sich für die Schaffung eines Nationalparks im Steigerwald einsetzt, gehe ein Riss durch den gesamten Steigerwald.

Dies stellte Oskar Ebert in einer Versammlung des Vereins „Unser Steigerwald“ in Geusfeld fest. Der stellvertretende Vorsitzende wörtlich vor rund 150 Mitgliedern und Gästen im Gasthaus Wengel: „Es brennt im Steigerwald.“

Ebert, bis vor kurzem Bürgermeister der Großgemeinde Rauhenebrach und seit Mai amtierender stellvertretender Landrat in den Haßbergen, vertrat die Meinung, dass eine noch größere „Unterschutzstellung“ des Steigerwaldes als bisher nicht nötig und völlig überflüssig sei. Nach einer Studie des Forsa-Instituts werde der Steigerwald schon jetzt höher bewertet als jeder Nationalpark.

Wenn es nach den Befürwortern eines Nationalparks gehe,
müssten 11 000 Hektar Staatswaldfläche als Nationalpark ausgewiesen und 8 250 Hektar davon – dies entspricht 75 Prozent der Gesamtfläche – komplett aus der Nutzung herausgenommen werden.

„Ein Unsinn und ein Unding“


Dieses Vorhaben sei ein Unsinn und auch ein Unding, zumal es sich bei der als Nationalpark auszuweisenden Fläche schließlich um kein zusammenhängendes Waldgebiet handele und ein einheitliches Gebilde als Nationalpark auch gar nicht möglich sei.

Ebert kritisierte auch scharf, dass – abgesehen von der starken Nutzungs- Einschränkung – in einem Nationalpark auch keine Schädlingsbekämpfung und keine normale Jagd mehr möglich seien.

Die Aussage des Vorsitzenden des Vereins „Nationalpark Steigerwald“, Benedikt Schmitt, dass es keine Nationalpark-Verordnung in Deutschland gebe, in der ein Wege- und Begehungsverbot im Wald bestehe und das Sammeln von Pilzen und Beeren verboten wäre, sei trügerisch und definitiv falsch, stellte Oskar Ebert klar. Den Einnahmeverlust durch einen Nationalpark im nördlichen Steigerwald bezifferte Ebert für den Freistaat Bayern auf über fünf Millionen Euro im Jahr.

Außerdem wären die klein- und mittelständischen Sägewerke in der Region in ihrer Existenz gefährdet. Darüber hinaus gingen viele Arbeitsplätze im Holz verarbeitenden Sektor verloren, machte Ebert zudem deutlich. Mittlerweile hätten sich 56 Kommunen im gesamten Steigerwald gegen einen Nationalpark Steigerwald ausgesprochen. Dazu kämen die vielen Einzelmitglieder des Vereins „Unser Steigerwald“, die keinen Nationalpark wollen.

Bestimmte Aussagen von Günther Denzler, dem Bamberger Ex-Landrat,
bei der Gründungsversammlung des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald, wertete Ebert als Kampfansage an die Mitglieder des Vereins „Unser Steigerwald“. Schon aus diesem Grund sei es nötig, die Mitglieder-Werbung zu forcieren und neue Mitglieder zu gewinnen, um dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zu zeigen, dass die Gegner des Nationalparks im Steigerwald deutlich in der Mehrheit sind.

Im Übrigen seien 63 Prozent der Bevölkerung der Meinung, dass man in Bayern keinen weiteren Nationalpark brauche, betonte der Kreisrat und ehemalige Bürgermeister. Naturschutz und eine gesunde Bewirtschaftung des Waldes seien zudem kein Widerspruch und würden sich gegenseitig nicht ausschließen, machte Ebert zum Schluss seiner Ausführungen deutlich.

Rauhenebrachs Bürgermeister Matthias Bäuerlein stellte sich voll hinter die Aussagen Eberts.

Kritik am Baumwipfelpfad

In der Diskussion ging es vor allem um den „Baumwipfelpfad“, der im Ebracher Forst geplant sei. Ein Versammlungsteilnehmer kritisierte vehement das am Radstein geplante Vorhaben. Der Baumkronenpfad gaukle eine Scheinwirklichkeit vor und koste dem Staat viel Geld, so seine Meinung.


Quellenangabe


In Franken - www.infranken.de/regional/kitzingen/Oskar-Ebert-Es-brennt-im-Steigerwald;art218,766249


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken

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Der Steigerwald als mixed site?


25/26.07.2014

Wie geht es weiter mit dem Steigerwald?
Am 11. Juli fand – wie erst jetzt bekannt wurde – eine nicht öffentliche Konferenz statt, um diese Frage zu klären.

Teilnehmer waren Vertreter des Bayerischen Umwelt- und des Landwirtschaftsministeriums, der Bayerischen Staatsforsten und der Landkreise Haßberge, Schweinfurt und Bamberg. Es wurde die Frage diskutiert, wie der Staatsforstbetrieb Ebrach die Biodiversität auf seinen Flächen noch weiter verbessern kann.

Zum rechtlichen Hintergrund: Die Bundesregierung hatte am 7. November 2007 beschlossen, dass zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt (Biodiversität) bis zum Jahr 2020 fünf Prozent der Waldfläche für eine natürliche Waldentwicklung zur Verfügung stehen soll. Der Freistaat Bayern setzt, um dieses Ziel zu erreichen, auf eine naturnahe und nachhaltige Waldbewirtschaftung mit punktuellen Schutzgebieten (so genannte Trittsteine), statt großflächige nutzungsfreie Waldgebiete auszuweisen. Dieses Konzept hat der Bayerische Landtag erst am 4. Juni 2014 noch einmal bestätigt. An diesen Beschluss sind das Bayerische Umwelt- und das Bayerische Landwirtschaftsministerium jetzt gebunden.

Im Bereich der Staatsforstverwaltung Ebrach ist das Trittstein-Konzept
schon weit gediehen. Rund 1000 Hektar schutzwürdiger Wald sind bereits komplett aus der Nutzung herausgenommen (sechs Hektar Naturwaldreservate, 100 Trittsteine, 72 sonstige Flächen wie Waldränder, Feucht- oder Trockenstandorte). In 6000 Hektar älteren Beständen wird schon heute Totholzwirtschaft betrieben, zum Beispiel durch das Liegenlassen von Baumkronen. Zehn wertvolle Biotopbäume pro Hektar dürfen außerdem stehen bleiben, das sind alleine schon 150 000 Bäume. Der Forstbetrieb Ebrach will künftig noch weitere Trittsteine aus der Nutzung nehmen.

Der neue Bamberger Landrat Johann Kalb sprach bei der Konferenz auch die so genannten „mixed sites” an. Darunter versteht man Stätten, die sowohl die Natur- als auch die Kulturkriterien der UNESCO-Welterbe-Konvention erfüllen, also sowohl Weltnaturerbe als auch Weltkulturerbe sein könnten. Der Steigerwald sei eine Kulturlandschaft, die über Jahrhunderte vom Zisterzienserkloster Ebrach geprägt worden sei und heute unter Einbeziehung dieser früheren Klosteranlage einzigartige Natur- und Kulturaspekte verbinde. Klostergelände und Buchenbestände würden eine historisch gewachsene Substanz in außergewöhnlicher Dimension bilden, so der Landrat.

Alle Teilnehmer der Konferenz waren sich einig, so ist zu erfahren, dass die aufgeworfenen Gräben überwunden werden müssen.


Quellenangabe

In Franken - www.infranken.de/regional/kitzingen/Oskar-Ebert-Es-brennt-im-Steigerwald;art218,766249

Foto

Symbolfoto Forstbetrieb Ebrach.
Foto: Sabine Weinbeer

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken


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Lasches Effizienzziel ....
Lasches Effizienzziel  ....
NABU: Lasches Effizienzziel bremst Fortschritt bei EU-Energieversorgung aus

24/25.07.2014

Tschimpke: Oettinger knickt vor Atom- und Kohlelobby ein

Berlin –
Der NABU hat den heute von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlag für ein Energieeffizienzziel von 30 Prozent bis 2030 kritisiert. Ob das Ziel verbindlich wird, will die EU-Kommission zudem dem EU-Gipfel überlassen. „Dieser Vorschlag ist viel zu lasch. Wieder einmal ist EU-Kommissar Oettinger vor der Atom- und Kohleindustrie eingeknickt und hat dringend erforderliche Effizienzziele den Lobbyinteressen geopfert. Für einen Kommissar, der noch vor wenigen Monaten ein ambitioniertes und verbindliches Energieeffizienzziel versprach, ist das ein Armutszeugnis“, kommentierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Damit die EU ihre Energieversorgung langfristig sichern kann, müssen die Mitgliedstaaten nach Ansicht des NABU deutlich stärker auf Effizienz und klimafreundliche Energieträger setzen. „Effizienz ist der Schlüssel, damit sich die EU-Mitgliedstaaten aus der Abhängigkeit von Kohle- und Erdgasimporten befreien können“, so Tschimpke. Ein Ziel von 30 Prozent führe aber dazu, dass Effizienzfortschritte EU-weit auf niedrigem Niveau stagnieren.

„Die Europäische Union will das Klima schützen, Energiekosten sparen und Arbeitsplätze schaffen – aber genau das Gegenteil würde sie mit diesen Vorgaben bewirken. Wenn die Staats- und Regierungschefs diesen Vorschlag im Oktober nicht korrigieren, wird es die Mitgliedstaaten teuer zu stehen kommen“, so Tschimpke.

Nun liegt es in den Händen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die am 23. Oktober mit den Staats- und Regierungschefs der EU über alle drei Klima- und Energieziele entscheidet. „Zivilgesellschaft und EU-Parlament wollen ein verbindliches Effizienzziel von 40 Prozent – daran sollten sich die Staats- und Regierungschefs halten“, so NABU-Energieexpertin Tina Mieritz. Nachdem zuletzt die USA und China erkennen ließen, mehr für den Klimaschutz tun zu wollen, sei nun die EU am Zug. „Auch im Hinblick auf die kommenden internationalen Klimaschutzverhandlungen muss die EU endlich wieder zum Vorreiter werden“, so Mieritz.

Für Rückfragen:
Tina Mieritz
NABU-Energieexpertin
Tel. mobil 0173-3522872
E-Mail: Tina.Mieritz@NABU.de

Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Rauchschwalben am Nistplatz .. bald werden die Jungtiere das Nest verlassen ... ob sie im nächsten Jahr zurückkommen bleibt abzuwarten

Mehr zur Rauchschwalbe auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21752

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Blendender Schleicher in Gefahr
Blendender Schleicher in Gefahr
Blindschleichen in Bayern

24/25.07.2014


Nein, ihr Name leitet sich nicht von "blinder Schleiche" ab, denn Blindschleichen sehen recht gut. Ihre Bezeichnung, die ihr der Mensch im  Althochdeutschen gab - "Plintslicho" - bedeutet so viel wie "blendender Schleicher". Dabei wird bewusst ihre bleiglänzende  Färbung angesprochen.

Kaum zu glauben, doch einzelne Exemplare dieser Spezies wurden über 40 Jahre alt. Umso bedenklicher das wir eine so langlebige Echse (nein keine Schlange) zunehmend im Bestand gefährden.

Sie besiedelt vielfältige Lebensräume.
Ob mäßig feuchte Biotope im Wald, "wilde Gärten" uvm. sie alle können dieser Art als Überlebensraum dienen. Hier findet sie neben Unterschlupfmöglichkeiten auch ihre bevorzugte Nahrung die auch aus Regenwürmern und Nacktschnecken besteht. Die Zerstörung ihrer Lebensräume (Aufforstungen und Flurbereinigung) gehören ebenso dazu wie der Einsatz von so genanntem Schneckenkorn.

Kaum zu lauben das es auch noch Zeitgenossen gibt die, die Blindschleiche erschlagen!

Doch auch eine zunehmende Befahrung von Waldwegen nutzen lässt viele Tiere sterben. Und die Fahrzeuge die über sich "sonnende Blindschleichen" rollen müssen nicht immer vier Räder haben.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21789

In der Aufnahme von Benny Trapp

- Blindschleiche


Die Einen sind fertig die Anderen beginnen
Die Einen sind fertig die Anderen beginnen
Erleben Sie die Fortpflanzung gebäudebrütender Arten - LIVE!

23/24.07.2014

Deutschland.
Bestandteil unseres ehrenamtlichen Engagements ist seit Jahren die Vermittlung an Wissen über uns begleitende Arten. Gerade Kinder sollten den Wert des Lebens erkennen und damit auch schätzen wissen.

Doch wie sollen unsere Kinder etwas erleben
wenn dieses im Verborgenen lebt und sich hier zurückgezogen der Arterhaltung widmet. Vormals musste mach sich direkt an die Fortpflanzungsstätten der Tiere begeben wenn diese in diesem Stadium erlebt werden sollten. Doch dies war und ist noch immer mit immensen Störungen am Ort der Reproduktion verbunden.

Störungen die gleichfalls die Gesundheit der Jungen beeinträchtigen und Fehlverhalten der Alttiere auslösen können.

Artenschutz in Franken geht seit geraumer Zeit den Weg der störungsfreien Umweltbildung. Duch den Einsatz hochwertiger technischer Komponenten gelingt es und Blicke in die Kinderstube der Arten zu werfen.

Für die Tiere sind diese Einblicke vollkommen störungsfrei, da die speziell auf die Gegebenheiten abgestimmten Kameramodule von diesen als Bestandteil der Fortpflanzungsstätte wahrgenommen werden.

Die Turmfalken, die sich im Bergfried der Altenburg im Welterbe Bamberg (Bayern) seit geraumer Zeit entwickeln, werden nur noch wenige Tage im Nistplatz erlebbar sein. Pünktlich zum "Schichtwechsel" zeigen nun die Mausersegler ihren Nachwuchs im Bild.

Erst 3 Tage alt kann in den nachfolgenden Wochen
deren Entwicklung hautnah erlebt werden.

Begleiten Sie uns - Artenschutz in Franken hier wird Umweltbildung erlebbar.

Eine Webcams die auf unserer Internetpräsenz einsehbar sind:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=17
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=16
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=8

In der Aufnahme - Webcam

- Einblicke in die Kinderstube der Suhler- Mauersegler

Noch mehr Interesse an Webcams
.... hier sind Sie richtig:

-  www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?p=40000




Welterbetitel soll auch ohne Nationalpark ...
Welterbetitel soll auch ohne Nationalpark ...
Welterbetitel soll auch ohne Nationalpark Steigerwald möglich sein

23/24.07.2014

In den letzten Wochen sorgten Spekulationen, ob die Verordnung "Der hohe Buchene Wald im Ebracher Forst" außer Kraft gesetzt wurde, für viel Unmut. Landrat Kalb legte nun im Kreistag die Karten auf den Tisch.


Bamberg/Ofr. Während sich vor dem Landratsamt im Rahmen einer Protestkundgebung Gegner und Befürworter des Nationalparks Steigerwald verbal beharkten, herrschte bei der Aussprache im Sitzungstrakt nach dem Wirbel um eine Verordnung über die Errichtung eines Waldschutzgebietes bei Ebrach unerwartete Harmonie.

Auf Antrag der Grünen-Fraktion klärten Landrat Johann Kalb (CSU) und die Landkreisverwaltung über den aktuellen Stand der Dinge und eine weitere Vorgehensweise in Sachen Steigerwald auf.

"Wir dürfen das Thema Nationalpark nicht nur schwarz-weiß sehen. Und wenn wir uns weiter zerfleischen, wird das wenig zielführend sein", unterstrich Kalb.

Auch höre der Steigerwald nicht an der Landkreisgrenze auf und man müsse alle Menschen mitnehmen.

Mehr auf den Seiten des Fränkischen Tages ... oder beim "Klick" auf die Aufnahme der Libelle

Quellenangabe / Autor Harald Rieger

In Franken

- www.infranken.de/regional/bamberg/Welterbetitel-soll-auch-ohne-Nationalpark-Steigerwald-moeglich-sein;art212,764371

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- von einer unscheinbaren Larve zu einer wunderschönen Vierfleck-Libelle .... was aus dem Steigerwald wird, wird man sehen ... anscheinend werden jetzt zunehmend erst einmal Titelbenennungen wichtig ...

Mehr zur Vierfleck - Libelle auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=57682

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Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten auf den Seiten des Artenschutz in Franken

23/24.07.2014


Franken. Albert Meier stellt folgende Aufnahme zur Eingabe auf den Seiten des Artenschutz in Franken zur Verfügung.

- Heterogaster urtica, Nessel-Zwiewanst, Brennnessel-Bodenwanze
- Podops inuncta, Hakenwanze, Amboß-Schildwanze (L)
- Idaea emarginata, Zackenrand-Zwergspanner

In der Aufnahme

- Zackenrand-Zwergspanner

Artenhilfsprogramm Wiesenweihe
Artenhilfsprogramm Wiesenweihe
Artenhilfsprogramm Wiesenweihe

22/23.07.2014

Bayern
. Außergewöhnlich erfolgreich und international bekannt präsentiert sich das Artenhilfsprogramm Wiesenweihe des Bayerischen Landesamtes für Umwelt.

Noch in den 1980er Jahren rechnete man mit dem Aussterben der Wiesenweihe in Bayern,
heute gibt es hier Mitteleuropas erfolgreichsten Brutbestand.

Das Rezept für den Erfolg? Es sei gleich zu Beginn verraten: es ist die hervorragende Kooperation von Landwirten, Vogelschützern und Behörden in diesem Schutzprogramm, die den Erfolg ermöglicht hat.

Mehr zur Wiesenweihe und den Projekt auf den Seiten der LFU

- www.lfu.bayern.de/natur/artenhilfsprogramme_voegel/wiesenweihe/index.htm
- www.bestellen.bayern.de/shoplink/lfu_nat_00149.htm

Quellenangabe

Bayerisches Landesamt für Umwelt 2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Tendenz ... steigend, die Wiesenweihe in Bayern ... wobei diese gelungene Aufnahme zeigt wo Wiesenweihen nun bevorzugt brüten .. in Getreidefeldern ... so müsste der Name ja eigentlich in Getreideweihe umgewandelt werden ..

Mehr zur Wiesenweihe auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23055


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Kinder entdecken ihre Umwelt
Kinder entdecken ihre Umwelt
Kinder entdecken ihre Umwelt

22/23.07.2014

Kooperationsprojekt zur Erhaltung und Optimierung urbaner Lebensräume läuft an.

Bamberg/Ofr
.Die Herausforderungen die vor "ihnen" und "uns" liegen werden immens sein.

Zeit unsere Kinder an die Hand zu nehmen um sie darauf vorzubereiten welche Lösungsansätze zu finden sind. Denn es wird darauf ankommen alle uns zur Verfügung stehenden Ressourcen mit uns in die Zukunft zu führen.

Seit vielen Jahren engagiert sich Artenschutz in Franken in diesem Sinn.

Ein neuerliches Projekt das konkreten Artenschutz und erlebbare Umweltbildung
beinhalten wird, setzen wir derzeit mit unseren Projektpartnern auch im Welterbe Bamberg um.

In den kommenden Wochen
werden wir, auf breiter Basis gründend, ein Projekt initiieren welche dazu beitragen wird, wieder mehr "Leben in unsere Stadt" und mehr "Wissen über unsere Umwelt" zu ermöglichen.

Begleiten Sie uns auf diesem Weg ..hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken ... im Sinne uns nachfolgender Generationen.


Koppelfest in Sanspareil
Koppelfest in Sanspareil
Koppelfest in Sanspareil

22/23.07.2014

Franken/Wonsees-Sanspareil.


Liebe Freunde des Pferdeparadieses Sanspareil,

hiermit möchte ich Euch herzlichst zu unserem Koppelfest am kommenden Wochenende 26/27.07.2014 einladen.

Am Samstag wird ein Zirkus, Zauberer, Spielmobil, Bogenschießen neben all den Ponys das Fest bereichern.

Showprogramm ist am Sonntag angesagt, vom Ponyzirkus bis hin zur hohen Schule am langen Zügel ist hier alles zu sehen.

Eintritt ist natürlich frei !!!

Das Programm findet Ihr unter:

- www.pferdeparadies-sanspareil.de/01/
- www.pferdeparadies-sanspareil.de/01/download/Index/A6_koppelfest_06_2014.pdf

Bis hoffentlich zum Koppelfest.

Sonja Hofmann und das Team des Pferdeparadieses


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Die Waldeidechse in Bayern
Die Waldeidechse in Bayern
Die Waldeidechse in Bayern

21/22.07.2014

Bayern.
Lebensraumverluste durch Waldaufforstungen, sowie der Zerstörung von Kleinstrukturen machen ihr das Leben schwer. Der Waldeidechse.

Zwar zeigt sie sich in ihrem Bestand glücklicher Weise als noch nicht gefährdet. Dennoch gilt es die Augen offen zu halten, um der kleinen Echse eine günstige Chance der Überdauerung einzuräumen.

Artenschutz in Franken bringt sich aktuell mit zahlreichen Partnern für die Reptilienvielfalt in Franken ein. Hier wird unteranderem ein umfangreiches Projekt inintiiert das gleichfalls der Waldeidechse dienlich sein wird.

Mehr zur Waldeidechse auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21816

In der Aufnahme von Benny Trapp (www.bennytrapp.de)

- Waldeidechsen Männchen ....




Gemeinsame Mitteilung von BSH und BfN
Gemeinsame Mitteilung von BSH und BfN
Gemeinsame Mitteilung von BSH und BfN: Bundesämter weisen Vorwürfe des NABU als unbegründet zurück
  • Zuständigkeiten zur Gefahrenabwehr bei Seeanlagen sind klar geregelt
  • Befliegungsdaten lassen noch keine eindeutige Interpretation zur Situation der Schweinswale zu

Bonn/Hamburg, Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) weisen die Kritik des NABU (Pressemitteilung, 16.7.2014) an dem Vorgehen der Behörden im Zusammenhang mit dem Bau des Offshore-Windpark „Butendiek“ zurück. Auch ist die Interpretation des NABU der Daten zu den Schweinswalen, die im Rahmen der routinemäßigen Befliegung zur Ermittlung der Schweinswal-Bestände durchgeführt werden, voreilig. Daher nehmen das BfN und das BSH gemeinsam zu den Aussagen des NABU Stellung:

Die Behauptung des NABU, die Zuständigkeiten zur Gefahrenabwehr bei Seeanlagen seien unklar und innerhalb der Bundesverwaltung umstritten, ist unzutreffend. Darauf wurde der NABU bereits im Frühjahr von beiden Behörden hingewiesen. Für Fragen der Vermeidung von Umweltschäden durch Windkraftanlagen ist das BSH zuständig. Das BfN entscheidet nur über die Sanierung eventueller Schäden. Dies wollte der Verband aber nicht akzeptieren. Statt beim BSH einen Antrag zu stellen, klagte er vor dem Verwaltungsgericht Köln. Das Gericht wies die Klage umgehend ab und bestätigte erwartungsgemäß die von den Bundesbehörden zugrunde gelegte europarechtskonforme Kompetenzabgrenzung.

Auch die behördliche Bescheidung seines inzwischen nun doch bei BSH eingereichten Antrags und die Durchführung des gesetzlich vorgeschriebenen Vorverfahrens wollte der NABU nicht abwarten, sondern klagte als nächstes unmittelbar beim Verwaltungsgericht Hamburg. Auch dieses Gericht erteilte umgehend einen eindeutigen Hinweis, dass die Klage offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg habe. Dennoch nahm der Verband die Klage bislang nicht, wie gerichtlich nahegelegt, zurück.

Das BSH weist in diesem Zusammenhang darauf hin,  dass bei den Rammarbeiten zum Offshore-Windpark Butendiek die strengen Schallgrenzwerte eingehalten werden. Das BSH hat dem NABU die Schallmesswerte umgehend nach den einzelnen Rammungen zur Verfügung gestellt, damit sich der NABU ein eigenes Bild machen konnte.

Routinemäßig werden im Auftrag des BfN durch Befliegung die Schweinswal-Populationen ermittelt. Bei der Zählung der Schweinswale Anfang Juni dieses Jahres wurden weniger Schweinswale als im Jahr davor gesichtet. Die Ergebnisse werden derzeit ausgewertet. Hier bedarf es einer sorgfältigen Analyse der Ursachen und Auswirkungen.

Festzuhalten ist auch, dass die Durchführung eines rechtlich wie fachlich hochkomplexen Verwaltungsverfahrens nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist. Beide Behörden tun alles, um innerhalb der – selbst für einfachste Fälle geltenden – gesetzlichen Regelfrist von drei Monaten so zügig wie möglich die Bescheide zu erteilen.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

18.07.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken


In der Aufnahme von Albert Meier


- Blick auf Fließgewässer

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Ein Haus für Familie Fledermaus
Ein Haus für Familie Fledermaus
Ein Haus für Familie Fledermaus - Fledermausschutz in Deutschland!

21/22.07.2014

Deutschland.
Fledermäuse faszinieren viele Mitbürger. Nahezu täglich erreichen uns zahlreiche Anfragen die sich mit diesem interessanten Thema befassen.

Erfreulicher Weise steigen die Bestände einiger Fledermausarten
seit geraumer Zeit wieder etwas an. Die Vielfalt der Arten nimmt gleichfalls zu. Wer nun meint das es sich kaum mehr lohnt sich für diese Spezies einzubringen der irrt.

Gerade eine zunehmend industrialisierte Landbewirtschaftung
die dem Artenspektrum kaum mehr die Luft - oder besser formuliert - die Nahrung zum Leben lässt und auf "grünen Wüsten" agiert, wird dem Anspruch nicht mehr gerecht sich der Erhaltung bundesdeutscher Biodiversität widmen zu wollen.

Da können noch so wohl formulierte Worthülsen an die Umwelt herangetragen werden.
Die Realität sieht anders aus. So wird es gerade für kulturfolgende Fledermausarten auch zukünftig nicht einfacher sich der erfolgreichen Arterhaltung widmen zu können.

Wir sollten begreifen das die uns herum befindliche Artenvielfalt
eine hochwertige natürliche Ressource darstellt die es zu erhalten und an die uns nachfolgende Generation weiterzugeben gilt.

                       Auch Fledermäuse zählen zu dieser natürlichen Ressource!

So ist es mehr als begrüßenswert wenn sich die Bevölkerung zusehens für dieses Themenfeld interessiert. Gerne informieren und beraten wir Sie auch zukünftig in gewohnt professioneller - ehrenamtlicher - Form über "die Fledermäuse".

In der Aufnahme von Sina Schmitt

- Wir lieben Fledermäuse ... so wurde den im Dachstuhl einer Scheune lebenden Fledermäusen gar eine Fledermausstation errichtet, die es den Tieren ermöglichen sollte bei großer Hitze an Wasser zu gelangen - also eine Fledermaustankstellen!




Nachtreiher flüchtet vor Fernseh Team
Nachtreiher flüchtet vor Fernseh Team
Nachtreiher flüchtet vor Fernseh Team

20/21.07.2014

Nordrhein-Westfalen.
Ein Fernseh-Team befuhr mit einem Kanu die Erft in Bedburg. Sie filmten ein Rafting Boot das voraus fuhr, um einen Bericht für eine aktuelle Reportage zu bringen. Das gewerbliche Kanufahren im Naturschutzgebiet soll den Zuschauern gezeigt werden. Wie man mit viel Spaß und Freude die Erft flussabwärts paddeln kann.

Als das Fernseh-Team das Naturschutzgebiet in Bedburg befuhr, bemerkten sie den jungen Nachtreiher nicht. Der Reiher stand am Ufer und versuchte Beute zu machen.

Als die Kanus kamen, flüchtete der Vogel ins Schilfdickicht
und duckte sich. Die Kanus paddelten vorbei und der Vogel kam wieder ans Ufer, aber nicht lange da flüchtete er erneut vor der nächsten Kanutruppe.

In Deutschland gibt es etwa 30 Nachtreiherbrutpaare.

Ein Paar hat  in Bedburg seine Jungen großgezogen, was für Vogelkenner eine kleine Sensation darstellt und zeigt das die Anstrengungen der vergangenen Jahre, die Erft wieder in ein Naturparadies zurückzubauen, Erfolg zeigt.

Was bei dem Spaß vergessen wird, sind die im und auf dem Wasser lebenden Tiere.

Immer wieder kommt es zu Verstößen
beim Paddeln im Naturschutzgebiet Erft.Da verendet mal eine Eisvogelbrut, dann wird mal ins Schwimmest eines Wasservogels gefahren oder man steigt einfach aus dem Kanu aus und schwimmt  herum.

Die Beunruhigung im Naturschutzgebiet durch das Befahren mit Kanus ist extrem.


Der Veranstalter begründet seine Aufsichtsverletzung
damit: “Man kann ja nicht alle Kanufahrer beisammen halten und auf sie achten“. Hallo Fernseh-Team, zeigt den Zuschauern doch die schönen Seiten des Naturschutzgebietes und nicht den kurzen zerstörenden Spaßmoment.

Quellenangabe/Foto


Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg
50181 Bedburg
Tel. 0227281153
Mobil. 01734979795
E-Mail. Thiemann@Naturschutzberater.de
www.Naturschutzberater.de


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Artenschutz in Franken


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„Aus die (Hasel) -Maus?! - Projekt läuft an ...
„Aus die (Hasel) -Maus?! - Projekt läuft an ...
„Aus die (Hasel) -Maus?!

19/20.07.2014

Gemeinsames Artenschutzprojekt dokumentiert die Bestandsdichte und sichert Lebensräume einer vielfach unbekannten Säugetierart.

Steigerwald.
In den Nächten streift es durch die Wälder Frankens, eines der wohl unbekanntesten heimischen Säugetiere. Denn auf Nachfrage wie es sich mit der Bestandsdichte dieser Spezies verhält erhält man häufig lediglich Achselzucken.

Mit diesem Hintergrund vor Augen möchten Artenschutz in Franken, Bayerische Staatsforsten A.ö.R/Forstbetrieb Ebrach und Hit-Umweltstiftung ein wegweisendes Projekt auf den Weg bringen, das der Arterfassung und der konkreten Arterhaltung dient.  Pädagogisch begleitet wird dieses in einer wundervollen Zusammenarbeit zwischen dem Kindergarten St.Jakobus aus Burgwindheim, der Steigerwald Realschule in Ebrach und der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Bamberg.

Das Tier, um das es bei dieser Kooperation geht, ist lediglich 15 Zentimeter groß
und nur wenige Gramm schwer. Der bevorzugte Lebensraum sind die großen, reich strukturierten Mischwälder. Wenn sich darin auch noch Haselnusssträucher befinden, schlägt das Herz des klettergewandten Kleinsäugers mit den großen Knopfaugen deutlich höher.

Doch leider tragen u. a. Lebensraumzerschneidung, die Rodung von Feldgehölzen und der Einsatz von Bioziden/Rodentiziden vielfach zum Rückgang der Art bei.

Wie es nun tatsächlich um die Haselmaus im nördlichen und oberen Steigerwald steht, soll nun ein innovatives Gemeinschaftsprojekt, das mehrjährig angesetzt ist, aufzeigen.Im ersten Schritt wird nun in einem umfangreichen Monitoring die Bestandsdichte des Kleinsäugers erfasst. Nach der mehrjährigen Erfassung soll sich basierend auf die Ergebnisse des Monitorings ein spezielles Artenschutzkonzept mit der nachhaltigen Lebensraumsicherung der Spezies befassen.

Das Projekt wird gleichfalls von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) Natura 2000 – FFH-Monitoring Waldarten - Abteilung 6 – Biodiversität, Naturschutz und Jagd, begleitet .

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64103


Mehr zur Haselmaus auf den Seiten des Artenschutz in Franken/Artenschutz im Steigerwald


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21018

In der Aufnahme des Artenschutz in Franken/Artenschutz im Steigerwald

- Artenschutz und Umweltbildung hautnah erleben ... am 19.07.2014 trafen sich Mitglieder der Offenen Behindertenarbeit Bamberg und des Artenschutz in Franken um sich über "Die Haselmaus" auszutauschen.


Vom Notfall zum Glücksfall
Vom Notfall zum Glücksfall
Wie sich eine junge Wanderfalkendame entwickelt

19/20.07.2014

Bayern.
Noch vor wenigen Wochen machten wir uns um "Sie" ernsthafte Gedanken. Ein junger Wanderfalke, der noch nicht flugfähig war, hatte seinen Horst verlassen und war an denkbar ungünstiger Stelle gelandet.

Nicht nur der "Landeplatz" erschient denkbar schlecht, auch der Zeitpunkt - das Pfingswochenende - schien nicht unbedingt günstig gewählt.

In einem kurzfristig anberaumten Rettungseinsatz wurde das Tier übernommen. Wer denkt hier ist ja alles bestens gelaufen der irrt. Denn kurz nach dem Einsatz begannen die Schwierigkeiten erst. Doch dabei stand nicht nur die Gesundheit des kleinen Wanderfalkenweibchens im Fokus.

Die Bürokratie kam in Gang ...
doch im Sinne des Tierschutzes konnte eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung gefunden werden. Das sich das Vorgehen als vollkommen richtig herausstellen konnte zeigen Aufnahmen welche die Entwicklung des Wanderfalken belegen.

Mehr zur Entwicklung des Wanderfalkenmädchens, das den Namen  "Wanda" erhielt, und einige Hintergrunginformationen einer fast unglaublichen Tierrettung aktuell hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken.

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=68402

In der Aufnahme von Ferdinand Bär

- Entwickelt sich in der Vorbereitungszeit auf ihre Auswilderung sehr positiv - Wanda.




Artenreichtum und Erholung
Artenreichtum und Erholung
Artenreichtum und Erholung Ziele für Naturerbefläche Frauenholz

19/20.07.2014

DBU informierte als neue Eigentümerin des Ex-Standortübungsplatzes Oberhinkofen über Planungen

Obertraubling.
„Wir wollen auch mit Ihrer Unterstützung das nationale Naturerbe hegen und pflegen und in gutem Zustand an folgende Generationen übergeben. Naturschutz und -erlebnis sind unsere beiden großen Ziele für die Fläche.“ Mit diesen Worten umriss Prof. Dr. Werner Wahmhoff, Prokurist der gemeinnützigen Naturerbe-Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das, was sich die DBU für die rund 471 Hektar wertvoller Naturschutzflächen im ehemaligen Standortübungsplatz Oberhinkofen auf die Fahnen geschrieben hat. Seit Oktober ist sie auch für diese Fläche verantwortlich. Vertreter der Naturerbe-Tochter der DBU und des Bundesforsts tauschten sich heute mit den lokalen Behörden bei einem Ortstermin in Oberhinkofen zur Entwicklung der Fläche aus und erläuterten die dort anstehenden Maßnahmen.

Eine Fläche mit überregionaler Bedeutung

Die ehemalige Militärfläche sei wegen ihrer großen Vorkommen von Kammmolchen, Gelbbauchunken, Feuersalamandern und Springfröschen von überregionaler Bedeutung, betonte Wahmhoff. Deswegen werde insbesondere darauf geachtet, dass deren Lebensräume erhalten oder sogar erweitert würden. Die Nadelwälder würden hingegen schrittweise zu Laubwäldern umgebaut, die mehr dem natürlichen Vorkommen in dieser Region entsprächen. Besonders erhaltenswert seien auch die Streuobstanlagen. In Zusammenarbeit mit dem zuständigen Landesumweltministerium sei auch für Oberhinkofen ein Leitbild entwickelt worden, in dem die naturschutzfachlichen Ziele für die Fläche formuliert wurden. Ergänzend würde nun auf der Basis einer ausführlichen Ist-Analyse ein sogenannter Naturerbeentwicklungsplan erarbeitet, in dem die Maßnahmen der folgenden zehn Jahre festgeschrieben werden.

Jagd im Einklang mit der Natur

Für die Vertreter der Jagdverbände war insbesondere das Wild- und Jagdkonzept der DBU-Tochter von Interesse. Aus naturschutzfachlichen Gründen ist auf DBU-Naturerbeflächen die Jagd auf Intervalle beschränkt. „Sollten Schwarzwildschäden in benachbarten landwirtschaftlichen Flächen entstehen, so bietet das Jagdkonzept auch die Möglichkeit zur intensiven Bejagung“, konnte Wahmhoff aufklären.

Freizeitsportler beteiligen sich am Naturschutz

Auch die Freizeitsportler meldeten sich zu Wort. Bogenschützen und Segelflieger nutzen die Fläche seit vielen Jahren. Solange ihre Aktivitäten mit dem Naturschutz vereinbar seien, gäbe es von Seiten der Naturerbe-Tochter der DBU keine Bedenken. Der Segelflugverein wird sich aktiv bei der Erarbeitung des Naturerbeentwicklungsplans einbringen, um ein Optimum für den Naturschutz bei der Ausgestaltung der Fläche zu erreichen. Auch die Wege sollten weitgehend erhalten bleiben, damit die Bevölkerung die Fläche zur Erholung nutzen könne.

Treuhänderin für das Nationale Naturerbe


Die Naturerbe-Tochter der DBU versteht sich als Treuhänderin für das Nationale Naturerbe und will es möglichst in einem verbesserten Zustand nachfolgenden Generationen übergeben. Auf den insgesamt rund 60.000 Hektar – größtenteils ehemalige Militärflächen – sollen offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahrt, Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten werden. Das Bundeskabinett hatte mit der Verabschiedung der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ 2007 deren existenzielle Bedeutung für das menschliche Leben betont.


In der Aufnahme von © DBU Naturerbe GmbH/F. Hammerich

- Prof. Dr. Werner Wahmhoff informierte über die naturschutzfachlichen Ziele der gemeinnützigen Naturerbe-Tochter der DBU.

Quellenangabe

DBU - Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Postfach 1705, 49007 Osnabrück
An der Bornau 2, 49090 Osnabrück

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken



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Klimaschutz im Taschenformat
Klimaschutz im Taschenformat

Klimaschutz im Taschenformat: Für Verbraucher ist das „Klimasparbuch“ ein „Renner“

19/20.07.2014

DBU-Projekt in Osnabrück abgeschlossen – Konsumentenmacht auch im ländlichen Raum stärken

Osnabrück
. „Das ‚Klimasparbuch‘ ist bei den Verbrauchern ein Renner. Vor allem im Landkreis Emsland gab es eine große Nachfrage. Eine Neuauflage folgt, bei der mehr als 100 Gutscheinpartner mitmachen möchten.“ Caroline Nötzold, Projektleiterin beim oekom Verlag, ist zufrieden.

Der ursprünglich nur für Großstädte konzipierte Ratgeber lasse sich auch – angepasst an die speziellen Bedürfnisse – auf Landkreise, ländliche Regionen und kleinere Kommunen herunterbrechen. „Jeder Einzelne in seinem Umfeld, aber auch die regionale Wirtschaft erkennt, wie man klimafreundlich konsumieren und handeln kann“, betonte bei der Projektabschlusstagung in Osnabrück auch Verena Exner, Referatsleiterin der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Mit knapp 180.000 Euro und ihrem Expertenwissen förderte die DBU das Projekt zum ökofairen Einkauf, das nun auch in ländlichen Regionen seinen Erfolgsweg fortsetzen kann.

Klimaschutz im Alltag: Praktische Tipps und Anreize

Neben praktischen Tipps zu Klimaschutz im Alltag enthält das „Klimasparbuch“ auch verbrauchernahe Anreize: regional zugeschnittene attraktive Gutscheine und Rabattangebote für umweltfreundliche Produkte aus allen Lebensbereichen – von öko-fairer Kleidung und Bio-Nahrungsmitteln bis hin zum Car-Sharing. Durchschnittlich enthalte jedes „Klimasparbuch“ 50 bis 60 Gutscheine. Sein Einsatz sei durch Informationsveranstaltungen für Verbraucher und regionale Öffentlichkeitsarbeit rund um die Klimaschutzbemühungen der beteiligen Modellkommunen flankiert worden, ergänzt Exner.

"Klimafreundlichen Konsum breitenwirksam in die Fläche tragen"

Modellkommunen waren Rostock und Schwäbisch Hall sowie die Landkreise Emsland, Osnabrück und der Rems-Murr-Kreis. Für Dortmund wird das „Klimasparbuch“ aktuell erstmals als Online-Version entwickelt. „Die Idee des klimafreundlichen Konsums breitenwirksam in die Fläche zu tragen, war das Ziel des Projektes“, so Exner weiter. Der Konsum von Produkten habe Auswirkungen auf Umwelt und Klima: Laut Bundesumweltministerium sind allein private Haushalte für mehr als ein Viertel aller Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich.

Jeder Haushalt in Deutschland habe 2012 monatlich
durchschnittlich 2310 Euro für Konsum ausgegeben: „Das zeigt die Dimension der Einflussmöglichkeiten für Konsumenten auf, auch in Sachen Klimaschutz.“ Denn durch die Nachfrage klimafreundlicher Güter könne jeder Verbraucher Impulse setzen für entsprechend veränderte Produkt- und Dienstleistungsangebote.

Im Buchhandel und beim Verlag bestellbar


Alle DBU-geförderten Ausgaben des Klimasparbuchs
werden in einer Auflage von 10.000 Exemplaren gedruckt. Bis auf weiteres sind sie im Buchhandel und beim oekom Verlag bestellbar, so Nötzold.

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 28643): Caroline Nötzold, oekom Verlag, Telefon: 089/ 544184-47.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Hummelschwärmer

Quellenangabe

DBU - Deutsche Bundesstiftung Umwelt

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Hartmannsdorfer Forst
Hartmannsdorfer Forst
Hartmannsdorfer Forst soll auch für zukünftige Generationen ein echtes Naturerlebnis bleiben

19/20.07.2014

Naturerbe-Tochter der DBU und Bundesforstmitarbeiter informierten vor Ort – Wald bleibt Wandergebiet

Schneeberg.
Rund 80 Personen nahmen heute an einer rund dreistündigen Exkursion in den Hartmannsdorfer Forst teil, zu der die Eigentümerin der Fläche, die gemeinnützige Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die DBU Naturerbe GmbH, eingeladen hatte. „Das Interesse an der Fläche und ihrer zukünftigen Entwicklung war sehr groß“, bestätigte Prof. Dr. Werner Wahmhoff, Prokurist der DBU-Tochter, der den Besuchern gemeinsam mit den Mitarbeitern des Bundesforsts die naturschutzfachlichen Ziele und anstehenden Maßnahmen auf der Fläche erläuterte.

Dabei stellten sie vor allem heraus, dass Offenland, Wald, Feuchtgebiete und Gewässer erhalten oder aufgewertet werden und das Naturerlebnis auch zukünftig nicht zu kurz kommen werde: Der Wald etwa soll auch zukünftig als Wandergebiet zur Verfügung stehen.

Naturentwicklung wird an ausgewählten Stationen erklärt

Mehrfach machte der Bus auf der Fläche Halt. In der Nähe des Ausgangspunktes konnten Fichten-Moorwälder besichtigt werden. Dann ging es weiter zu einer Offenlandfläche mit Heiden, die über eine Kompensationsmaßnahme gepflegt wird sowie zu forstlich geprägten Fichtenwäldern, die langfristig in naturnahe Wälder umgebaut werden. Die alten Buchenwaldbestände an anderer Stelle auf der Fläche zeigten, wie ein naturnaher Wald aussehen kann, der vielen Tier- und Pflanzenarten wertvollen Lebensraum bietet.

Erhalten und ökologisch aufwerten


Nach dem mit dem Bund vereinbarten Leitbild für die Liegenschaft will die Naturerbe-Tochter der DBU die rund 300 Hektar Offenland mit ihren artenreichen Wiesen beispielsweise in enger Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Westerzgebirge erhalten. Der rund 1.700 Hektar große Wald soll sich naturnah entwickeln dürfen, beziehungsweise zu mehr Naturnähe umgebaut werden. Feuchtgebiete sowie Gewässer sollen ökologisch aufgewertet oder erhalten werden.

Intensiver Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern


Schon im vergangenen und auch in diesem Jahr hatte die Naturerbe-Tochter der DBU den Dialog mit den Menschen vor Ort gesucht. Bei Informationsveranstaltungen für die Bürgervertreter der umliegenden Gemeinden wurden Fragen rund um die Arbeit der gemeinnützigen DBU-Tochter beantwortet und die Informationsfahrt geplant.

Treuhänderin für das Nationale Naturerbe

Die Naturerbe-Tochter der DBU versteht sich als Treuhänderin für das Nationale Naturerbe und will es möglichst in einem verbesserten Zustand nachfolgenden Generationen übergeben. Auf den insgesamt rund 60.000 Hektar – größtenteils ehemalige Militärflächen – sollen offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahrt, Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten werden. Das Bundeskabinett hatte mit der Verabschiedung der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ 2007 deren existenzielle Bedeutung für das menschliche Leben betont.

In der Aufnahme der Deutschen Bundesstiftung Umwelt


- Hartmannsdorfer Forst

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DBU - Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Postfach 1705, 49007 Osnabrück
An der Bornau 2, 49090 Osnabrück

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Artenschutz in Franken

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Ein gutes Jahr für die Große Hufeisennase
Ein gutes Jahr für die Große Hufeisennase
Ein gutes Jahr für die Große Hufeisennase

18/19.07.2014

Reichlich Nachwuchs bei Deutschlands seltenster Fledermaus

Die letzte Kolonie der Großen Hufeisennase in Deutschland
liegt in diesem Jahr auf Rekordkurs. Nachdem schon die Zählung der überwinternden Tiere einen neuen Höchststand erreichte, leben derzeit so viele Fledermäuse wie noch nie in der einzigen bekannten deutschen Wochenstube in der Oberpfalz.

Mehr auf den Seiten des NABU


- www.nabu.de/tiereundpflanzen/saeugetiere/fledermaeuse/news/16952.html

Quelle
NABU


Live-Webcam zur Großen Hufeisennase


18/19.07.2014

Erleben Sie Deutschlands am stärksten bedrohte Fledermaus


Ein Einblick in die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase
in ganz Deutschland. Schauen Sie mit unserer "Hufi-Cam" live in unser Fledermaushaus in Hohenburg (Oberpfalz).

- www.lbv.de/unsere-arbeit/life-natur-projekte/life-projekt-hufeisennase/fledermaus-webcam.html

Mehr auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- www.lbv.de

Quelle
LBV

Foto/Quelle

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V - Rudolf Leitl

Veto gegen Muschel-Plan
Veto gegen Muschel-Plan

Veto gegen Muschel-Plan

18/19.07.2014

Verbändekritik: Niedersachsen plant Muschelfischerei im Wattenmeer wieder ohne Rück-sicht auf den Nationalpark

Einmütige Kritik üben mehrere Naturschutzverbänd
e am Entwurf eines   5-Jahres-Planes der niedersächsischen Landesregierung zur Muschelfischerei im Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer. Dieser Bewirtschaftungsplan berücksichtige nicht annähernd, dass es sich beim Wattenmeer um einen Nationalpark mit einem hohen Schutzanspruch handelt. Er entspräche zudem nicht den rechtlichen Anforderungen. Die Verbände BUND, NABU, Niedersächsischer Heimatbund und WWF fordern das Landwirtschaftsministerium und das Umweltministerium in einer gemeinsamen Stellungnahme dazu auf, den vorliegenden Entwurf zurückzuziehen.



„Wir sind tief enttäuscht, dass auch nach fast 30 Jahren Nationalpark
immer noch Planungen vorgelegt werden, die den Nationalpark und seinen Schutz so wenig berücksichtigen“, so die Verbände, die sich seit vielen Jahren für das Wattenmeer in Niedersachsen engagieren. „Ein neuer Plan zur Muschelfischerei muss nationalparkverträglich sein und dem rechtlichen Schutz von Arten und Lebensräumen im Wattenmeer entsprechen.“


Die Verbände kritisieren, dass die Fischerei auf wilde Muschelbänke
weiter zugelassen werden soll, obwohl es die Möglichkeit gibt, die für die Kulturflächen der Fischer erforderlichen Besatzmuscheln aus Anlagen außerhalb des Nationalparks bei Wilhelmshaven zu gewinnen. Nach dem Motto „weiter wie bisher“ würden auch künftig praktisch alle sich neu bildenden Vorkommen aus jungen Miesmuscheln abgefischt und sich so keine neuen artenreichen älteren Miesmuschelbänke mehr bilden können. Ein Risiko für den Nationalpark und seine natürliche Artenvielfalt bestehe außerdem darin, dass auch Importe von Besatzmuscheln aus anderen Regionen zugelassen werden sollen. Damit wäre jedoch die Gefahr der Einschleppung weiterer invasiver gebietsfremder Arten in den Nationalpark verbunden, mit schwerwiegenden Folgen, wie man am Beispiel der ins Wattenmeer eingeschleppten Pazifischen Auster sieht. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig hat deshalb vor einigen Jahren den Import von Besatzmuscheln für den Nachbar-Nationalpark in Schleswig-Holstein bereits verboten.


Nicht nur den Inhalt des Plans kritisieren die Verbände
– er genüge auch nicht den rechtlichen Anforderungen: So wurde er nicht einmal einer Verträglichkeitsprüfung unterzogen, wie sie für Eingriffe dieser Dimension in ein Schutzgebiet selbstverständlich ist und vom europäischen Naturschutzrecht verlangt wird.  Das niedersächsische Wattenmeer ist gleichzeitig Nationalpark, UNESCO-Weltnaturerbe sowie Schutzgebiet nach EU-Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und EU-Vogelschutz-Richtlinie. Auch wurden die Verbände nicht offiziell um Stellungnahmen zu dem Plan gebeten, obwohl dies vorgeschrieben ist.

Die Naturschutzverbände fordern Landwirtschaftsminister Meyer und Umweltminister Wenzel
deshalb auf, den Bewirtschaftungsplan nicht zu unterschreiben, sondern ihn neu aufzurollen und die Naturschutzverbände daran zu beteiligen. „Ein neuer Plan muss endlich ernsthafte Impulse für eine nationalparkverträgliche Form der Muschelfischerei setzen“, so die Verbände.

   KONTAKT:


   Britta König

   Pressestelle

   Tel: 040 530 200 318

   britta.koenig(at)wwf.de

   Twitter:@koenigWWF

Quellenangabe/Foto

WWF - 18.04.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken


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Natur- und Klimaschutz in Hochmooren
 Natur- und Klimaschutz in Hochmooren
Naturschutz aktuell NABU-Pressedienst Niedersachsen

18/19.07.2014

Weg zur Umsetzung von Natur- und Klimaschutz in Hochmooren

Naturschutz und Industrie zeigen gemeinsamen Weg auf

Gemeinsame Pressemitteilung Industrieverband Garten (IVG) und NABU Niedersachsen


Hannover - Der NABU Niedersachsen und der Industrieverband Garten (IVG) haben heute (17. Juli) ein gemeinsames Natur- und Klimaschutzkonzept unter Einbeziehung der Rohstoffnutzung vorgelegt. Im Ergebnis liegt eine Liste von niedersächsischen Moorgebieten vor, in denen aus Sicht des NABU und des IVG von der Industrie unter definierten Rahmenbedingungen ein wesentlicher Beitrag für ein Mehr an Moorschutz in Niedersachsen geleistet werden kann.

NABU und IVG fordern von der Niedersächsischen Landesregierung
eine Verankerung des Konzepts in der vorgesehenen Aktualisierung des Landesraumordnungsprogramms (LROP).

Entgegen der bisherigen Genehmigungspraxis betrachtet das vorliegende Konzept nicht nur die direkt von der Rohstoffnutzung beanspruchten Flächen. Grundlegend für eine nachhaltige Entwicklung der Hochmoorgebiete ist eine umfassende naturschutzfachliche Planung für den gesamten Moorkomplex. Die torfabbauende Industrie wird verpflichtet, auch angrenzende hydrologisch zusammenhängende, von der Rohstoffnutzung nicht beanspruchte Moorflächen in der Renaturierungsplanung zu berücksichtigen und Maßnahmen umzusetzen. Staatliche Fördermittel werden hier nicht eingesetzt.

„Effektiver Klimaschutz wird durch eine vollständige Aufgabe der Torfgewinnung
in Niedersachsen nicht erreicht. Da Torf gerade im Erwerbsgartenbau derzeit nicht vollständig zu ersetzen ist, wird die Importquote erhöht. Damit exportiert Niedersachsen seinen ökologischen Fußabdruck lediglich in andere Länder, wie zum Beispiel die des Baltikums. Wir sind jedoch gefordert, hier vor Ort nachhaltige Strategien zu entwickeln, die möglichst vielen gesellschaftlichen Anforderungen Rechnung tragen“, erklärte Tanja Constabel vom IVG.

Dr. Holger Buschmann, NABU-Landesvorsitzender Niedersachsen
, legt Wert auf die Feststellung, dass der NABU weiterhin grundsätzlich den Torfabbau ablehne und sich für eine deutliche Reduzierung des Verbrauchs ausspricht. Wenn ein Torfabbau jedoch unterstützend zur Hochmoorrenaturierung genutzt wird, die Klimarelevanz der Rohstoffentnahme mit zusätzlichen Maßnahmen kompensiert wird, die Torfauflage durch landwirtschaftliche Nutzung eh verloren gehen würde und der Rohstoffbedarf nicht ohne Torf gedeckt werden kann, werde er in Niedersachsen unter Berücksichtigung hoher Standards geduldet. „Der NABU arbeitet weiter mit aller Kraft daran, den Einsatz dieses fossilen und damit endlichen Rohstoffes zu reduzieren und zu ersetzen.

Die derzeitige Perspektive vieler ehemaliger Moorlandschaften ist aufgrund der zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft jedoch katastrophal.“, betonte Dr. Buschmann. „Das vorliegende Konzept zielt daher vor allem auf genutzte Moorböden außerhalb von Schutzgebieten.“.

Die vorgelegte Konzeption kann ein Baustein sein, Hochmoorflächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung in eine Wiedervernässung und damit wieder in die Entwicklung eines Hochmoors zu führen. Die Akteure fordern eine Verankerung des Konzepts in der vorgesehenen Aktualisierung des Landesraumordnungsprogramms (LROP).

Der Ende Juni 2014 vorgelegte Entwurf des LROP
sieht vor, dass 100.000 Hektar Moorfläche, die größtenteils unter landwirtschaftlicher Nutzung steht, zu Flächen für den Torferhalt und die Moorentwicklung werden sollen. Dieses Ziel kann aber ohne Zwang oder erhebliche öffentliche Mittel nicht erreicht werden. Das von NABU und IVG vorgelegte Konzept kann innerhalb eines bereits konkretisierten Suchraums von rund 25.000 Hektar mit 8.450 Hektar möglicher Rohstoffentnahme dazu beitragen, die Ziele der Landesregierung mithilfe der Industrie zu realisieren.

Für Rückfragen:

Dr. Holger Buschmann
NABU Niedersachsen
Tel. mobil 0172-5142522

Tanja Constabel
Industrieverband Garten (IVG)
Tel. mobil 0177-5186286


HINTERGRUND

Niedersachsen ist das moorreichste Bundesland.
Der größte Teil der niedersächsischen Hochmoore wurde zunächst für die landwirtschaftliche Nutzung entwässert und damit zerstört. Mit der Entwässerung und Durchlüftung des Torfkörpers wird der über Jahrtausende festgelegte Kohlenstoff als klimaschädliches CO2 freigesetzt.

Durch Wiedervernässung können diese Prozesse
gestoppt werden. Zwölf Prozent der niedersächsischen Hochmoorfläche wird derzeit für die industrielle Torfgewinnung genutzt. Auf diesen Flächen findet bereits seit langem nach der Torfgewinnung eine Wiedervernässung statt. Bis heute wurden von der Industrie 15.000 Hektar ehemalige Gewinnungsflächen auf diese Weise wieder in die Hochmoorregeneration überführt, auch wenn gerade ältere Flächen nicht immer einer optimalen Vernässung entsprechen, so sind inzwischen die fachlichen Voraussetzungen bekannt und gute Erfolge der Moorentwicklung vorzuweisen.

Torf ist der Hauptbestandteil von Blumenerden und Kultursubstraten
für den Erwerbsgartenbau. Bereits heute werden neben dem Torf rund 20 Prozent andere Ausgangsstoffe wie zum Beispiel Grüngutkompost und Holzprodukte eingesetzt. Konkurrierende Förderungen wie beispielsweise durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) führten in den vergangenen Jahren jedoch zu einer starken Zunahme der thermischen und energetischen Verwertungen dieser Rohstoffe. Dadurch stehen diese Stoffe für die Substrathersteller immer weniger in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung. Um Torf in relevanten Größen zu ersetzen, ist ein umsteuern der Politik notwendig. Der NABU und der IVG arbeiten auch hier zusammen.

Quellenangabe

Herausgeber: NABU Niedersachsen, Alleestr. 36, 30167 Hannover
Redaktion: NABU-Pressestelle Niedersachsen, Uli Thüre (verantwortlich)
Tel. 05 11 / 9 11 05 - 27 | Fax - 40 | E-Mail: Ulrich.Thuere@NABU-Niedersachsen.de

17.07.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Hummel - Portrait

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20 Jahre Heinz Sielmann Stiftung
20 Jahre Heinz Sielmann Stiftung
20 Jahre Heinz Sielmann Stiftung – 20 Jahre Erhaltung der Artenvielfalt

17/18.07.2014

Duderstadt –
Vor 20 Jahren, am 1. Juni 1994, gründeten der damals 77-jährige Tierfilmer Prof. Heinz Sielmann (1917-2006) und seine Frau Inge eine Naturschutz-stiftung. Seitdem setzt sich die Heinz Sielmann Stiftung erfolgreich mit eigenen und mit geförderten Projekten für den Biotop- und Artenschutz in Deutschland sowie im europäischen Ausland ein.

„Mein Mann sah sich als Mahner und Gestalter für die Belange der Natur gefordert, diese für zukünftige Generationen zu erhalten“, erläutert die Stiftungsratsvorsitzende Inge Sielmann. Heute stehe die Heinz Sielmann Stiftung beispielhaft für die Sicherung des Nationalen Naturerbes und gehe an ihrem 20. Geburtstag mit großen Projekten in die Zukunft. „Mein besonderer Dank gilt den vielen Tausend Spendern, die seit Bestehen der Stiftung unsere Arbeit unterstützt haben. Wir können gemeinsam stolz auf das Erreichte sein“, so Inge Sielmann weiter.

Mehr zum Thema auf den Seiten der Heinz Sielmann Stiftung

- https://www.sielmann-stiftung.de/presse/pressemeldungen/details/20-jahre-heinz-sielmann-stiftung-20-jahre-erhaltung-der-artenvielfalt/


Weitere Informationen erhalten Sie bei:


Andrea Issendorf
37115 Duderstadt
Tel.: 05527 914-222
Mobil: 0151 55008866


Quellenangabe


Heinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt
Telefon: 0049 (0)5527 914-0
Telefax: 0049 (0)5527 914-100

27.06.2014

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Artenschutz in Franken

In der Aufnahme des Artenschutz in Franken/Webcam

- Blick in die Nisthilfe der Altenburg - Turmfalken ... erleben Sie die Entwicklung der kleinen Burgenfalken live mit.

Bereits in wenigen Tagen werden die Jungvögel, die erstmals seit vielen Jahren wieder am Bergfried des Wahrzeichens des Welterbes Bamberg nisten, die Nisthilfe verlassen ...

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=8

Oder interessieren Sie sich für die Entwicklung der Mauersegler in der Stadt Suhl im Freistaat Thüringen?

- Dann sind Sie hier richtig
www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=17

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Neues auf der A.i.F Internetpräsenz
Neues auf der A.i.F Internetpräsenz
Neues auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

17/18.07.2014

Franken.
Bevorzugt an Wanzen hat sich Albert Meier diesmal herangewagt. So konnten folgende Arten (und nicht nur Wanzen) neu auf unsere Internetpräsenz eingestellt werden:

- Plagiognathus arbustorum, Wahlloses Schiefkehlchen
- Psallus varians, Vielfarbige Forstwanze
- Heterotoma planicornis, Dickfühlerweichwanze
- Malacocoris chlorizans, Grüne Zärte
- Miridius quadrivirgatus, Albe
- Phylus coryli, Schwarzer Schlankel
- Gillmeria pallidactyla, Federmotte
- Closterotomus norwegicus, Gemeine Schmuckwanze
- Calamintha clinopodium, Wirbeldost

In der Aufnahme von Albert Meier


- Maculinea nausithous, Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling



Nachhaltigkeitspreis Steigerwald
Nachhaltigkeitspreis Steigerwald
Nachhaltigkeitspreis Steigerwald für Kinder und Jugendliche verliehen

16/17.07.2014

Vergangenen Freitag wurde im „Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben“ in Handthal-Oberschwarzach der Nachhaltigkeitspreis Steigerwald für Kinder und Jugendliche verliehen.


Den Wettbewerb hatte das Netzwerk Steigerwald
, in dem die sechs Landkreise des Steigerwalds zusammenarbeiten, ausgeschrieben. Dabei galt es, sich mit den Themen der Nachhaltigkeit, der Regionalität und dem Heimatbezug zum Steigerwald auf künstlerische Art und Weise auseinander zu setzen.

Den ersten Preis, der mit 500 Euro in die Klassenkasse dotiert war, erhielt die Klasse 8 a der Ludwig-Derleth-Realschule aus Gerolzhofen für ihr Projekt „Nachhaltigkeit – Das Magazin“. Das Magazin beleuchtet Themen des Umweltschutzes, der erneuerbaren Energien und des Fairtrade und stellt diese in Grafiken, Bildergeschichten, Texten und Fotoreportagen dar. Zudem wurden LandArt Arbeiten mit Naturmaterialien geschaffen, die im Magazin abgebildet und auf Stoffbeuteln abgedruckt sind.

Die Gemeinschaftsklassen 1 / 2 b und 3 a der Grundschule Oberaurach erreichten mit ihrem Projekt „WALD – Wir alle leben da“ den zweiten Preis und damit 250 Euro für die Klassenkasse. Es entstand ein Geschichten- und Bilderbuch, das zum Nachdenken über den Wald und zum Schmökern anregt.

Wegen Punktgleichheit bei der Bewertung vergab die Jury, die sich aus Vertretern aller beteiligter Landkreise und Regierungsbezirke zusammen setzte, gleich zwei dritte Preise. Jeweils einen Erlebnistag im Steigerwald-Zentrum mit Gutschein für den zukünftigen Baumwipfelpfad in Ebrach erhielten die „Erfinderriesen“ des AWO-Kinderhauses St. Elisabeth in Frensdorf und die Kinder des Kindergartens St. Maria Limbach aus Eltmann-Limbach.

Zusätzlich verlieh das Netzwerkmanagement, Andrea Fahrnholz und Susanne Schwab
, einen „Teampreis“ für die beste Gemeinschaftsleistung. Dieser Preis, 300 Euro für die Klassenkasse und Team-T-Shirts für die Schüler, ging an die Wald-AG der Mittelschule in Emskirchen. Die Jury würdigte damit den Zusammenhalt und den Teamgeist, der bei der Beteiligung am Wettbewerb entstand. In Gemeinschaftsleistung baute die Wald-AG ein „nettes Riesenmonster“ als Symbol dafür.

Die Preise wurden von den Mitgliedern des Bayerischen Landtags Dr. Otto Hünnerkopf, Kathi Petersen und Hans Herold übergeben, die jeweils als Pate für die Schülerinnen und Schüler, beziehungsweise Kindergartenkinder fungierten.

Mehr als 360 Schulen und Kindergärten im gesamten Gebiet des Steigerwalds hatte das Netzwerk Steigerwald letzten Herbst zur Beteiligung am Nachhaltigkeitspreis aufgefordert, von denen 19 am Wettbewerb teilnahmen. Alle eingereichten Werke und die Preisträgerarbeiten sind ab sofort bis 31. Juli 2014 im Steigerwald-Zentrum in Handthal in einer Sonderausstellung zu den Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr zu besichtigen, Gruppen nach vorheriger Anmeldung unter: 09382-319980; Eintritt frei.

Adresse:
Handthal 56, 97516 Oberschwarzach  


Mehr zum Thema

- www.netzwerk-steigerwald.de/service/projekte.html

Quellenangabe:

Netzwerk Steigerwald

Landratsamt Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim

Andrea Fahrnholz

Konrad-Adenauer-Str. 1
91413 Neustadt a. d. Aisch

Büroadresse:

Hauptstr. 3

91443 Scheinfeld

Tel.: 09162 9291 121 o. -122

Fax 09161 928175

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme

- Illustrative Bildgestaltung

Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

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„Dorfschätze-Express“
„Dorfschätze-Express“
„Dorfschätze-Express“ – Herrschaftliche Parks und Wein

16/17.07.2014

Steigen Sie am Bahnhof in Iphofen in den „Dorfschätze – Express“
. Jeden Samstag um 10.10 Uhr erzählen erfahrene Busbegleiter schon im Bus von Sehenswertem und Besonderheiten dieser herrlichen Region zwischen Main und Steigerwald. Bestaunen Sie „Kunstwerke“ entlang des „Weinkunstweges“, kommen Sie zur Ruhe inmitten von dicken Kirchenburgmauern oder genießen Sie mit allen Sinnen im Tee- und Kräutermuseum.

Lernen Sie unsere beeindruckende fränkische Sandsteinarchitektur
kennen und werden Sie zum Entdecker bei einer Schlossparkführung in Wiesentheid. Der Schlosspark wurde bis 2013 zu einem Landschaftspark nach englischen Vorbild umgestaltet und steht der Öffentlichkeit jetzt als Erholungsraum zur Verfügung. Gästeführer erzählen von der Geschichte, exotischen Bäumen oder dem Wesen eines Landschaftsparkes.

Schöpfen Sie neue Kraft bei einer Wanderung
durch unsere Weinberge und erleben Sie unvergessliche Ausblicke von den Höhen des Steigerwaldes. Erfahren Sie Wissenswertes zum Thema Wein beim Besuch in der Museumsscheune und nehmen Sie Einblick in die Weinherstellung bei einer Kellerführung. Genießen Sie im Kreis von Freunden fränkische Gastlichkeit und unsere hervorragenden Weine auf einem unserer zahlreichen Weinfeste. Vom 1. Mai bis einschließlich 1. November fährt der „Dorfschätze-Express an jedem Samstag, Sonntag und Feiertag vier Runden über Rödelsee, Schwanberg, Wiesenbronn, Castell, Greuth,  Abtswind und Wiesentheid.

Von dort fährt der Bus die gleiche Strecke zurück nach Iphofen,
mit Anschluss an den Kirchenburg-Express. Sie haben die Möglichkeit die Busfahrt zu unterbrechen, zum Beispiel für eine Wanderung, und mit einem späteren Bus fortzusetzen.  Auch für die Bürger ist die neue Buslinie gerade am Wochenende eine Alternative zum Linienverkehr. Für Fahrgäste, die mit Bus oder Bahn anreisen und in den „Dorfschätze-Express“ umsteigen, ist der Bus kostenlos. Personen ohne VGN Ticket zahlen einmalig 3 € für eine Tageskarte. Der Preis für die Tageskarte Kind (bis 14 J.) beträgt 1.50€.

Informationen unter: Arbeitsgemeinschaft  „Dorfschätze“


Balthasar Neumann Straße 14, 97353 Wiesentheid
Tel: 09383 - 90 94 95, Fax: 09383 - 90 94 96
info@dorfschaetze.de, www.dorfschaetze.de

Mehr zum Thema


- www.dorfschaetze.de/?content=aktuell&kat=0.78615200-1328797368&id=0.29750200-1363099590

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Artenschutz in Franken

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Der Niedergang unserer Rauchschwalben
Der Niedergang unserer Rauchschwalben
Der Niedergang unserer Rauchschwalben

16/17.07.2014

Deutschland.
Unseren Schwalben geht es immer schlechter. Pferde- Kuhställe etc. werden immer weniger. Neue Ställe dagegen zunehmend modern aufgebaut - hier finden die Vögel kaum mehr geeignete Lebensräume vor.

In den alten Ställen konnten die Schwalben bei Regen oder Unwetter Nahrung finden
und ihre Jungen füttern.Hausfassaden werden gedämmt und sollen immer sauber bleiben.

Lehmlöcher auf Feldwegen
werden mit Kies oder Schotter aufgefüllt. Die Schwalben finden kein Baumaterial mehr zum Nestbau. Einige Wege sind asphaltiert.

"Unsere Schwalben"
galten früher am oder im Haus als Glücksbringer, so ändern sich die Zeiten !

Bedenkliche Aufnahmen von einem Rauchschwalbennest das wegen Lehmmangel nicht von den Altvögeln repariert wurde. Das Nestbaumaterial war auch nicht das Beste.

Das Nest zerfällt ... und bildlich gesprochen mit ihm unserer Schwalbenbestände.

Mehr Eindrücke zum Thema das uns Rolf Thiemann zugänglich machen konnte:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=68353

Mehr zur Rauchschwalbe auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21752


Auenrenaturierung an der Donau ...
Auenrenaturierung an der Donau ...
Auenrenaturierung an der Donau zwischen Neuburg und Ingolstadt zeigt positive Entwicklung im Auwald

16/17.07.2014

- Modellprojekt zur Wiederherstellung auentypischer Wasserstände vorläufig abgeschlossen
- Gemeinsame PM vom Aueninstitut, KU Eichstätt/Ingolstadt und BfN


Neuburg a.d.Donau/Bonn. Die Renaturierung eines durch Staustufenbau veränderten Auenabschnitts an der Donau zwischen Neuburg und Ingolstadt zeigt erste Erfolge. Dies ist ein Ergebnis des vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderten Projektes MONDAU (MONitoring DonauAUen), das heute in Neuburg bei der Abschlussveranstaltung vorgestellt wurde.

Bei der Renaturierung wurde die Verbindung von Fluss und Aue mit dem Ottheinrichbach als permanentes und neu gestaltetes Auengewässer wieder hergestellt. Über neu angelegte Ausleitungsstellen im Uferdamm finden "Ökologische Flutungen" statt, die die hydrologische Dynamik der Aue verbessern und bewirken, dass wieder eine Entwicklung zu einem naturnäheren Zustand eintritt. Seit 2006 wird das Projekt durch das Aueninstitut Neuburg, eine Forschungsstelle der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, wissenschaftlich begleitet.

Im Rahmen eines Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens stellte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) aus Mitteln des Bundesumweltministeriums der "ARGE Auenrenaturierung" zusätzlich 0,5 Mio. € für die Herstellung auentypischer Niedrigwasserstände zur Verfügung. Dieses Modellvorhaben umfasste außerdem ein Monitoring der Entwicklungsprozesse, die nach den Baumaßnahmen im Auwald einsetzten. Dafür wurden dem Aueninstitut Neuburg 1,3 Mio. € über die Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt zur Verfügung gestellt. "Intakte Auenwälder, die noch dem jährlichen Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser unterliegen, sind in Deutschland selten geworden. Ich bin über die positiven Ergebnisse der Nachuntersuchungen sehr erfreut. Sie zeigen uns Wege auf, wie der Zustand von staustufengeschädigten Auenwäldern verbessert werden kann und entfalten damit hoffentlich eine bundesweite Signalwirkung für weitere derartige Renaturierungs-Vorhaben", sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz.

Die Ergebnisse des Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben
sind vielfältig. Es konnte festgestellt werden, dass die eingeleiteten Renaturierungsmaßnahmen technisch gut funktionieren. Die "Ökologischen Flutungen" sind der Bürgerschaft der Region gut bekannt. Denn es ist jedes Mal ein spektakuläres Ereignis, wenn sich aus dem Ausleitungsbauwerk die Wassermassen in den Auenwald ergießen. Der Ottheinrichbach erfreut sich bei Wanderern und Radlern großer Beliebtheit und er stellt eine neue Lebensader im Auenwald dar.

In der Abschlussveranstaltung erläuterte der Leiter des Aueninstituts
und des wissenschaftlichen Konsortiums, Prof. Bernd Cyffka die Ergebnisse und weitere Perspektiven. So seien die Möglichkeiten zu einer wirksamen hydrologischen Dynamik, die für den Fortbestand einer auentypischen Flora und Fauna nötig ist, noch nicht völlig ausgenutzt. Allerdings lassen sich erste positive Entwicklungen in der Reaktion von Pflanzen und Tieren auf die Maßnahmen erkennen.

Durch die Vergrößerung der wassergebundenen Lebensräume
im Projektgebiet hat die Artenvielfalt bei der Wasservegetation und den Fischen zugenommen und auch die Vogelfauna reagiert mit einem Zuwachs an Arten in den neu geschaffenen Habitaten. Diese ermutigenden Zeichen und Erfahrungen lassen Schlussfolgerungen auch für andere Flussbereiche in Deutschland und Europa zu. Eine höhere Frequenz und Zeitdauer der "Ökologischen Flutungen" ist jedoch angeraten. "Mehr Wasser im Auenwald" ist die Devise, wenn gestörte Auenökosysteme wieder belebt werden sollen. "Eins haben die fünf Jahre wissenschaftlicher Arbeit allerdings deutlich gemacht: Die durch Eindeichung, Begradigung und Staustufenbau geschädigte Natur lässt sich selbst durch so aufwendige Maßnahmen nicht vollständig wieder zurückbringen," bewertete Bernd Cyffka die Ergebnisse.

Hintergrundinformationen
Die Renaturierung eines durch Staustufenbau veränderten Auenabschnitts ist Ziel eines Projekts der bayerischen Wasserwirtschaft zur "Dynamisierung der Donauauen zwischen Neuburg und Ingolstadt". Es wurde durch das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt ausgeführt. Die Maßnahmen, unterstützt von EU und dem Bayerischen Naturschutzfonds, kosteten knapp 13,5 Mio. Euro.

Das E+E-Vorhaben zur Herstellung auentypischer Niedrigwasserstände
und zur wissenschaftlichen Untersuchung der Renaturierung wurde mit insgesamt 1,8 Mio Euro vom Bundesamt für Naturschutz gefördert. Das Aueninstitut Neuburg formte unter der Bezeichnung MONDAU (MONitoring DonauAUen) ein wissenschaftliches Konsortium, welches aus Forstwissenschaftlern, Tierökologen, Vegetationsökologen, Fischbiologen und Geographen der TU München, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf, Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Hochschule Osnabrück und der KU Eichstätt-Ingolstadt bestand. Ein Team aus 25 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erforschte fünf Jahre lang die Auswirkungen der Dynamisierungsmaßnahmen auf Wasser, Boden, Vegetation und Tierwelt in den Auenwäldern zwischen Neuburg und Ingolstadt. Unterstützt wurde das Team dabei vom Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt und der Forstdirektion Ingolstadt des Wittelsbacher Ausgleichsfonds sowie der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen und dem Umweltamt Ingolstadt.

Nahezu alle großen Flüsse in Europa wurden begradigt und eingedeicht, um Hochwassergefahren einzudämmen, wertvolle Auenböden für die landwirtschaftliche Nutzung zu gewinnen und Strom aus Wasserkraft zu erzeugen. Lediglich 10 - 20 % der ehemaligen Auen an den großen Flüssen Deutschlands werden noch regelmäßig überflutet und nur etwa 1 % der Auenflächen ist tatsächlich noch mit natürlichem Auenwald bestockt. Dabei sind Auen "hotspots" der Arten- und Lebensraumvielfalt und besonders wichtig für den Erhalt der Biodiversität und den "Gesundheitszustand" von Ökosystemen.

Quellenangabe


Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

15.Juli 2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Albert Meier

- Wilde Karde / Dipsacus sylvestris

Ferner neu Auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

- Nabis ferus, Wiesenräuber
- Nabis lineatus, Moorräuber


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Sommer in Franken
Sommer in Franken
Sommer in Franken

15/16.07.2014

Franken.
Aufgrund der großen Resonanz auf die Aufnahme von Ulrich Rösch, die wir jüngst auf unsere Internetseite posten konnten, haben wir uns entschlossen einige weitere Impressionen einzustellen, welche die gleiche Richtung beschreiten.

Diese neue Rubrik
ist unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=68334&startid=0 zu erreichen und soll nachhaltig ergänzt werden.

Erleben auch Sie die wunderschönen Seiten des fränkischen Sommers - hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken.



Mehr Ehrgeiz bitte!
Mehr Ehrgeiz bitte!
Mehr Ehrgeiz bitte!

15/16.07.2014

Klimaschutz droht in der EU an Dynamik zu verlieren. Greenpeace-Aktivisten fordern ambitioniertere Ziele: Ausbau der Erneuerbaren, keine neuen schmutzigen Kohlekraftwerke.


In diesem Jahr werden die neu zugebauten Wind- und Solaranlagen
weltweit so viel Strom produzieren, dass damit knapp 40 schmutzige Kohlekraftwerke ersetzt werden können. Die USA kündigte Anfang Juni an, den CO2- Ausstoß seiner 600 Kohlekraftwerke bis 2020 um ein Viertel zu senken und China diskutiert über eine CO2-Obergrenze. Die Welt ist in Bewegung.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Greenpeace unter

- www.greenpeace.de/themen/mehr-ehrgeiz-bitte


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken


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Nachhaltigkeitstage: Musterbeispiel Streuobst-Apfelsaft
Nachhaltigkeitstage: Musterbeispiel Streuobst-Apfelsaft
Nachhaltigkeitstage: Musterbeispiel Streuobst-Apfelsaft

14/15.07.2014

NABU-Präsident Olaf Tschimpke fordert Grün-Rot zu mehr Einsatz für Streuobstwiesen auf

Heddesbach –
Die Produktion von Apfelsaft aus heimischen Streuobstwiesen ist Nachhaltigkeit par excellence: Streuobstwiesen werden naturnah, ohne synthetische Pestizide, bewirtschaftet. Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2014 hat deshalb NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Kelterei Falter in Heddesbach im Odenwald besucht. Das Familienunternehmen vereint seit über zehn Jahren erfolgreich Ökonomie und Ökologie und ist Lizenznehmer des NABU-Qualitätszeichens für Streuobstprodukte.

„Baden-Württemberg hat als Stammland der Streuobstwiesen eine besondere Verantwortung beim Schutz dieses wunderschönen, artenreichen Lebensraums“, betonte Olaf Tschimpke. Der NABU-Präsident erläuterte, dass es auch bei der Wahl des Grünspechts zum Vogel des Jahres 2014 eine wichtige Rolle gespielt habe, auf die ökologische Bedeutung der Streuobstwiesen aufmerksam zu machen: Diese sind für den Höhlenbrüter ein wichtiger Lebensraum. Natürlich könne die Wahl des grünen Spechts auch als Botschaft des NABU an die grün geführte Landesregierung verstanden werden, sich verstärkt um die Streuobstbestände zu kümmern.

Gerade vor der anstehenden Neuausrichtung der Agrarpolitik in Baden-Württemberg
forderte der NABU-Präsident, die Bewirtschaftung hochstämmiger Streuobstwiesen sowie die Vermarktung reiner Streuobstprodukte deutlich besser zu fördern: „Es muss sich für Landwirte wirtschaftlich lohnen, Streuobstwiesen zu bewirtschaften und Bäume nachzupflanzen.“

Die 2014 von den Streuobst-Vermarktern Deutschlands beschlossene „Kasseler Resolution zum Streuobstbau“ gehe von rund 25 Euro je Doppelzentner aus, sagte Tschimpke. Der NABU legt im Jahr des Grünspechts hohen Wert auf die Erkenntnis, dass Spechte ihre Bruthöhlen nur in hochstämmigen Obstbäumen mit mindestens 160 Zentimetern Stammhöhe zimmern.

„Öffentliches Geld darf es daher nur für Hochstämme geben“, forderte Tschimpke. „Zudem sind Streuobstwiesen oft die Grüngürtel unserer Dörfer und sollten die Grenze für die Siedlung bilden. Sie endlich auch in Baden-Württemberg landesweit unter Schutz zu stellen, wäre ein wichtiger Schritt um das anhaltende Wuchern von Siedlungen in die freie Landschaft einzudämmen.“

Wichtige Maßnahmen gestartet


Für den Streuobstbau setzt sich seit 35 Jahren Dr. Markus Rösler ein, seit 1992 Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst und seit 2011 naturschutzpolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion. Er begleitete Olaf Tschimpke bei seinem Besuch in der Kelterei und hob hervor: „Die grün-rote Landesregierung hat wichtige Maßnahmen in Gang gesetzt, um Streuobstwiesen zu erhalten und zu entwickeln: Die Förderung des Streuobst-Paradieses im Albvorland und des Streuobst-Zentrums bei der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd, die Forschung im Bereich der Streuobst-Sorten und die Fortführung eines Reisermuttergartens sowie ab 2015 die Förderung der Pflege von Hochstämmen.

“ Rösler kündigte weitere Schritte für die rund 130.000 Hektar
Streuobstbestände in Baden-Württemberg an: „Die Streuobstkonzeption des Landes Baden Württemberg wird auch Maßnahmen für Streuobst als Beitrag zur gesunden Ernährung beinhalten und deutlich machen, wie wir die Streuobst-Aufpreisvermarktung stärken werden.“ Das Beispiel der Kelterei Falter zeige exemplarisch, dass unternehmerischer Erfolg, faire Preise für die Bewirtschafter und Naturschutzstandards Hand in Hand gehen können, so Rösler.

Ökonomisches und ökologisches Erfolgsmodell


Die Kelterei produziert seit vielen Jahren nach den Kriterien des NABU-Qualitätszeichens für Streuobstprodukte Apfelsaft und andere Getränke. 58 Erzeuger liefern durchschnittlich 150 Tonnen Streuobst pro Jahr ab. Mit dem Mindestpreis von 14,50 Euro pro Doppelzentner plus einem flexiblen Aufpreis gehört Falter zu den Betrieben, die bundesweit als Modell für die „Streuobst-Aufpreisvermarktung“ gelten.

Insgesamt rund 120 Streuobst-Aufpreisvermarkter erzeugen jährlich sechs bis neun Millionen Liter Streuobstgetränke mit einem Marktwert von über 20 Millionen Euro. Für Gitta und Lothar Falter ist die Pflege der Streuobstwiesen in mehrfacher Hinsicht ein großes Anliegen: „Durch die Unterstützung der Streuobstwiesenbesitzerinnen und -besitzer können wir einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten. Die kurzen Transportwege tun ein Übriges. Und natürlich wollen wir langfristig naturbelassenen Apfelsaft anbieten können.“

Lebensraum Streuobstwiese

In den für die Kelterei Falter bewirtschafteten Streuobstwiesen lebt neben Grünspechten die größte Schlangenart Deutschlands, die Äskulapnatter. „Streuobstwiesen sind ein wichtiger Lebensraum für die streng geschützte Äskulapnatter“, betonte Dr. Michael Waitzmann von der AG Äskulapnatter, die sich seit vielen Jahren um den Schutz der seltenen Art kümmert.

Äskulapnattern gibt es in Deutschland nur in vier Gebieten,
eines davon ist der badisch-hessische Odenwald. Die Schlange braucht eine vielfältige Landschaft mit einem Wechsel lichter Wälder, naturnaher Bäche – und Streuobstwiesen. „Wir sind dankbar, dass sich die Kelterei Falter für die Äskulapnattern einsetzt“, betonte Waitzmann. Auch der NABU unterstützt den Äskulapnatternschutz, etwa durch den Kauf von Eigentumsflächen, auf denen Eiablageplätze und Versteckmöglichkeiten angelegt werden. Zudem pflegt und erhält er im Auftrag der Naturschutzverwaltung Trockenmauern, die von den Schlangen als Verstecke genutzt werden.

Weitere Informationen:


Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2014: www.nachhaltigkeitstage-bw.de
NABU-Qualitätszeichen Streuobstprodukte: www.NABU.de/themen/streuobst/service/qz/
Service-Leistungen und Infos rund um das Thema Streuobst: www.Streuobst.de
Artensteckbrief zur Äskulapnatter: www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/51738/

Für Rückfragen:
Dr. Andre Baumann
NABU-Landesvorsitzender
Tel. mobil 0162-9386785

Quellenangabe


Herausgeber: NABU Baden-Württemberg (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Tübinger Str. 15, 70178 Stuttgart
Redaktion: NABU Baden-Württemberg - Pressestelle, Hannes Huber
Hannes.Huber@NABU-BW.de, Tel. 0711 / 966 72 - 16, Fax: 0711 / 966 72 - 33

11.07.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken


In der Aufnahme von Werner Pieper

- Grünspecht

Mehr zum Grünspecht auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=20981


Mehr zur Äskulapnatter auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21833


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Gänsejagd in Niedersachsen
Gänsejagd in Niedersachsen
Gänsejagd in Niedersachsen

14/15.07.2014

NABU Niedersachsen bewertet Jagdzeitenverordnung: „Die Verordnung ist ein erster guter Schritt, aber sie greift noch zu kurz"


Hannover/Stade/Leer/Norden/Aurich - Der NABU Niedersachsen hat die heute vorgelegte Jagdzeitenverordnung auf Wasserfederwild mit den Regelungen für die Bejagung arktischer und nordischer Gänse als einen ersten Schritt in die richtige Richtung begrüßt, unterstrich aber, dass sie noch zu kurz greift. Der NABU fordert seit langem naturschutzfachliche Ergänzungen und Verbesserungen zur Einschränkung der Gänsejagd in Niedersachsen. Seine Forderungen werden in der Verordnung allerdings nur teilweise aufgegriffen.

Besonders hervorzuheben ist, dass nun die ziehenden Gänsearten Bläss- und Saatgans
ganzjährig geschont werden. Dadurch wird die Gefahr des versehentlichen Abschusses von sehr ähnlich aussehenden und vom Aussterben bedrohten Gänsearten wie der Zwerggans verringert.

Für nach wie vor fragwürdig hält der NABU Niedersachsen die Wasservogeljagd
allerdings in den niedersächsischen Vogelschutzgebieten. „Gerade in diesen Gebieten sollen die Zugvögel ausdrücklich geschützt werden und dürfte nur eine Jagderlaubnis auf Gänse bestehen, wenn die ziehenden Gänsearten nicht im Land sind und weder ein versehentlicher Abschuss noch eine indirekte Störung durch die Jagd erfolgen kann“, erklärte NABU-Landesvorsitzender Dr. Holger Buschmann. „Darüber hinaus müsste die Gänsejagd eigentlich auch außerhalb der Schutzgebiete auf die Zeit außerhalb der Zugzeit von Gänsearten beschränkt werden.“

Inwieweit die geplante Intervallbejagung mit rotierenden Ruhezonen in den Vogelschutzgebieten tatsächlich funktioniert und sich die Jägerschaft daran hält, muss abgewartet werden. Hier ist der NABU allerdings aufgrund bisheriger Erfahrungen äußerst skeptisch.

Etwaige Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen lassen sich durch eine Gänsejagd ohnehin nicht reduzieren. Etwaige Ertragsminderungen konnten nach Informationen des NABU bei Untersuchungen des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und der Landwirtschaftskammer nur dort festgestellt werden, wo Nonnengänse in größerer Anzahl auftreten. Die geschützte Art steht im Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie. Sie ist europaweit nicht jagdbar. „Hier sieht das europäische Recht ganz klar vor, dass nach einem Einzelfallnachweis eines Schadens zunächst nicht tödliche Methoden angewandt werden müssen“, sagt Dr. Holger Buschmann, NABU-Landesvorsitzender Niedersachsen.

Nicht zuletzt erhalten niedersächsische Landwirte landesweit durch den Vertragsnaturschutz von den Gänsen am Großen Meer bis hin zum Rheiderland oder auch in Kehdingen (Landkreis Stade) bedeutende Zahlungen. Denn auf nicht weniger als 21.000 Hektar werden in Niedersachsen jährlich 5,7 Millionen Euro an die Landwirte für den Gänseschutz ausgezahlt.

Quellenangabe

Herausgeber: NABU Niedersachsen, Alleestr. 36, 30167 Hannover
Redaktion: NABU-Pressestelle Niedersachsen, Uli Thüre (verantwortlich)
Tel. 05 11 / 9 11 05 - 27 | Fax - 40 | E-Mail: Ulrich.Thuere@NABU-Niedersachsen.de

11.07.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken


In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Graugänse

Mehr zu Graugänsen auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=20949

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Fledermaus am Haus?!
Fledermaus am Haus?!
Fledermaus am Haus?!

14/15.07.2014


Regelmäßig erreichen uns - vornehmlich zur Zeit in der sich die Fledermaus-Wochenstuben auflösen - Anfragen, die wissen möchten was es mit Kotkrümeln auf sich hat, die in mehr oder minder großer Ansammlung auf Balkonen oder an anderer Stelle vorzufinden sind.

Maus oder Fledermaus ... diese Fragestellung tritt immer wieder auf, wenn Kot in auffälliger Menge gefunden wird. Denn für den Laien ist die Unterscheidung nicht immer einfach.Doch es erscheint gar nicht so schwierig eine erste grobe Bestimmung vorzunehmen.

- Fledermauskot krümelt meist sehr leicht
auseinander und gibt metallisch glänze Bestandteile frei.Diese dokumentieren die vornehmlich insektenbestandene Nahrungsbestandteile welche der Säuger aufgenommen hat.

- Mäusekot zeigt sich meist in seiner Konsistenz fester und krümelt meist nicht.


Aber immer daran denken:

- Finger weg oder Handschuhe an - denn Mäusekot kann auch gefährliche Krankheiten übertragen!


Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=68302

In der Aufnahme

- Fledermauskot, die Abmessungen zeigen auch auf um welche Fledermäuse es sich handeln kann.


Steht eine Invasion mutierter Monster-Ratten bevor?
Steht eine Invasion mutierter Monster-Ratten bevor?
Steht eine Invasion mutierter Monster-Ratten bevor?

14/15.07.2014

Huddersfield -
Ratten gelten vielen Menschen als der Inbegriff von Ekel-Tieren, die Gänsehaut hervorrufen und Krankheiten übertragen. Tauchen die intelligenten Nager jedoch auch noch in mutierter Form und in gewaltiger Übergröße auf, wie in letzter Zeit in Großbritannien, dann ist der Weg zur Panik nicht mehr weit.

„The invasion of the mutant killer-rats“ prophezeite die britische Boulevardzeitung „Daily Star“ folgerichtig bereits vergangenen November.

Die "Daily Mail" berichtete erst kürzlich [www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2669542/Rise-genetically-mutated-SUPER-RATS-Giant-rodents-immune-poison-spreading-rapid-speeds.html] über das Thema. Doch dahinter steckt tatsächlich ein durchaus ernst zu nehmendes Problem.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Proplanta

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Steht-eine-Invasion-mutierter-Monster-Ratten-bevor_article1405233350.html

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Im Volksmund fälschlicher Weise häufig der Ratte zugeordnet, ist der Bisam jedoch als größter „nagender Vertreter“ in unseren  Breiten der Wühlmaus hinzurechnen. Häufig wird sie von wenig bewanderten Zeitgenossen mit einem Biber verwechselt, wobei dies in der Regel ohne große Schwierigkeiten an der Formgebung des Schwanzes dokumentiert werden kann.

Mehr zur Bisamratte auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=20507

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Ein Waldspaziergang mit Patricia Bennet
Ein Waldspaziergang mit Patricia Bennet
Ein Waldspaziergang mit Patricia Bennet

13/14.07.2014

Deutschland
.Unter dieser Bezeichnung konnten wir vor wenigen Tagen eine eigene Rubrik auf den Seiten des Artenschutz in Franken installieren.Als Diashow aufgebaut werden wir nach und nach interessante Aufnahmen aus Wald unf Flur für Sie einstellen.

Patricia Bennett konnte uns heute neue Aufnahmen zuleiten.


Mehr Eindrücke aktuell auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=68206&startid=0

In der Aufnahme

- Galle an Buchenblatt

Neuer Rückzugsraum für Vögel
Neuer Rückzugsraum für Vögel
Neuer Rückzugsraum für Vögel

13/14.07.2014

Lemwerder.
Der Nabu Stedingen unterstützt die vom Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) entwickelte Ausgleichsmaßnahme für die Kleientnahmestelle auf einer Weide nordwestlich von Barschlüte.

Die Schaffung einer weiteren Süßwasserfläche („Kleiepütte“) in einer Marschlandschaft stelle einen ökologisch zumindest gleichwertigen Ersatz für die bisher extensiv genutzte Grünlandfläche dar, heißt es in der Nabu-Stellungnahme zum Genehmigungsverfahren.

Mehr zum Thema

- www.weser-kurier.de/region/wesermarsch_artikel,-Neuer-Rueckzugsraum-fuer-Voegel-_arid,896223.html


Quellenangabe:

Werser Kurier
Autor Georg Jauken
12.07.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken


In der Aufnahme von Werner Oppermann

- Bekassine

Mehr zur Bekassine finden Sie auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20488

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Herrscher der Pfahlstellung
Herrscher der Pfahlstellung
Herrscher der Pfahlstellung

12/13.07.2014

Der afrikanische Purpurreihe
r brütet schon seit Jahrzehnten im Süden Deutschlands. Durch seine flexible Lebensweise kann er bis zu 25 Jahre alt werden. Viele Reiher aber sterben schon früher.


Mehr zum Thema auf den Seiten der Frankurter Allgemeine

- www.faz.net/aktuell/gesellschaft/umwelt/purpurreiher-herrscher-der-pfahlstellung-12096824.html


Lesen Sie mehr zu diesem Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=48197


In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Purpurreiher im Flug



Wälder schützen statt zu übernutzen
Wälder schützen statt zu übernutzen
Wälder schützen statt zu übernutzen. BUND fordert höhere Standards beim Waldschutz

12/13.07.2014

Berlin:
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Verringerung des Holzverbrauchs in Deutschland gefordert. Wirtschaftliche Aspekte dürften nicht Vorrang vor anderen Nutzungsformen der Wälder haben, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Stattdessen müsse der Holz- und insbesondere der Papierverbrauch in Deutschland massiv gesenkt werden.

"Wir brauchen dringend ökologische Mindeststandards für die Waldbewirtschaftung", forderte Weiger. Im Bundeswaldgesetz müssen endlich wichtige Aspekte des Waldschutzes wie das Kahlschlagsverbot, der Bodenschutz und ein hoher Totholzvorrat festgeschrieben werden", sagte der BUND-Vorsitzende. Das derzeitige Waldgesetz sei nicht geeignet, bei der Nutzung des Waldes dem Gemeinwohl Vorrang vor den Privatinteressen zu verschaffen.

Der BUND forderte die Bundesregierung und die Länder dazu auf, das Ziel der Nationalen Biodiversitätsstrategie umzusetzen, das Naturwälder zu einem Ziel der Politik erklärt habe. Dazu gehöre auch, bis 2020 mindestens fünf Prozent der Waldfläche in Deutschland dauerhaft der natürlichen Entwicklung zu überlassen. In öffentlichen Wäldern sollten mindestens zehn Prozent der Fläche unbewirtschaftet bleiben.

"Angesichts steigender Holzpreise und leerer öffentlicher Kassen
ist es unabdingbar, den Verkauf von Wald der öffentlichen Hand an Privatinvestoren zu stoppen. Wälder speichern Trinkwasser, filtern die Luft, schützen vor Überschwemmungen und speichern das Klimagas CO2. Sie sind Lebensraum für hunderttausende Tiere, Pflanzen und Pilze und Ort der Erholung für Millionen Menschen. Der Wald kann all diese Dienstleistungen nur erbringen, wenn seine Bewirtschaftung nach ökologischen Mindeststandards erfolgt", sagte der BUND-Vorsitzende.

Mehr zum Thema

- www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/naturschutz/140630_bund_naturschutz_wald_zukunftsfaehige_waldpolitik_positionen.pdf

Pressekontakt:

Nicola Uhde, BUND-Waldexpertin, Tel. (0 30)2 75 86-4 98, Nicola.Uhde@bund.net bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 2 75 86-4 25/-4 89, presse@bund.net


Quellenangabe


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) –
Friends of the Earth Germany

Am Köllnischen Park 1
D -10179 Berlin

Tel. 0 30 / 2 75 86  40
Fax 0 30 / 27 58 6- 440
bund@bund.net

30.06.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Albert Meier


- Johannisbeeren

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BfN unterstützt Europäisch-Chinesischen Umweltdialog
BfN unterstützt Europäisch-Chinesischen Umweltdialog
BfN unterstützt Europäisch-Chinesischen Umweltdialog

12/13.07.2014

Beratungsschwerpunkt: Ökonomische Bedeutung der Natur für Gesellschaft und Wirtschaft

Peking/Bonn.
Auf Einladung der Generaldirektion (GD) Umwelt der Europäischen Kommission und des Chinesischen Umweltministeriums beraten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) die chinesische Regierung und Wirtschaft im Rahmen des heute stattfindenden Workshops zum Start der EU-Chinesischen TEEB (The Economics of Ecosystems and Biodiversity) Plattform.

Konkret geht es um die Darstellung der ökonomischen Bedeutung
der Natur für Wirtschaft und Gesellschaft. Die chinesische Regierung hat die Herausforderung eines engagierten Natur- und Umweltschutzes erkannt und betont den eingeschlagenen Prozess der "Ecological Civilization". Damit sollen ökologische Aspekte in ökonomische, politische, kulturelle und soziale Entwicklungen in China integriert werden.

Gemeinsam mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der "Chinese Research Academy of Environmental Sciences" (CRAES) unterstützt das Bundesamt für Naturschutz den Europäisch-Chinesischen Umweltdialog. "Einigen Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft ist der Wert von Ökosystemen bewusst, jedoch fehlt es oftmals an Methoden. Denn diese Werte müssen ermittelt und in räumliche Planungsansätze, betriebswirtschaftliche Bilanzen und Produktketten oder volkwirtschaftliche Gesamtrechnungen eingebracht werden. Aber es sowohl in China als auch in Deutschland ist es möglich aus nachvollziehbar aufbereiteten Bewertungen Politikempfehlungen abzuleiten. Dies gilt zum einen für die Kosten von negativen Eingriffen in Natur und Umwelt und zum anderen für die Darstellung der Werte intakter Ökosysteme", so BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.

Der heutigen Veranstaltung in Peking ist der 7. Deutsch-Chinesische Workshop zum Erhalt von Biodiversität (6.-9. Juli 2014) vorangegangen. Etwa 50 deutsche, chinesische und internationale Wissenschaftler haben sich in Shenyang vor allem zu Fragen der Erfassung von Ökosystemleistungen von Flüssen und Seen ausgetauscht. Neben den naturwissenschaftlichen und ökonomischen Grundlagen, sind besonders die Anwendbarkeit der Forschungsergebnisse sowie aktuelle politische und ökonomische Instrumente zum Schutz der Natur und ihrer nachhaltigen Nutzung diskutiert worden.

Hintergrund: TEEB und Naturkapital Deutschland - TEEB DE

Mit dem Ziel, den Wert von Natur sichtbar zu machen, hat Deutschland die internationale TEEB-Studie ("The Economics of Ecosystems and Biodiversity", 2007-2010) initiiert. Internationale Wissenschaftler machten mit der Unterstützung von UNEP die Leistungen der Natur deutlich. In zahlreichen internationalen Beispielen konnte gezeigt werden: Der Schutz und die nachhaltige Nutzung von biologischer Vielfalt lohnen sich - auch ökonomisch gesehen. Diesem Prozess folgend werden derzeit weltweit nationale TEEB-Studien durchgeführt, die den jeweiligen landesspezifischen Anforderungen gerecht werden sollen.

In Deutschland trägt das Vorhaben den Titel "Naturkapital Deutschland - TEEB DE"
. Schwerpunkte der deutschen Studie sind neben Biodiversität und Unternehmen die Ökosystemleistungen urbaner und ländlicher Räume sowie das Thema Klimapolitik und Naturkapital. Es wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) finanziert. Die Studienleitung liegt am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) -


Quellenangabe:

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

10.07.20014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Jungfüchse

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20894


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Neu auf der A.i.F Page
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Neuigkeiten - eingestellt auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

12/13.07.2014

Franken.
Unermüdlich macht sich Albert Meier auf, um in Wald, Feld und Flur Neuigkeiten zu entdecken. Das Ergebnis seiner Exkursionen stellen wir hier - auf den Seiten des Artenschutz in Franken vor.


- Calystegia sepium, Gemeine Zaunwinde
- Lysimachia vulgaris, Gewöhnlicher Gilbweiderich
- Verbascum densiflorum, Großblütige Königskerze
- Pemphigus sp., Blattlaus, G an Schwarzpappel
- Linaria vulgaris, Gemeines Leinkraut
- Sedum acre, Scharfer Mauerpfeffer
- Solanum tuberosum, Kartoffel
- Verbascum thapsus, Kleinblütige Königskerze
- Tilia cordata, Winter-Linde

In der Aufnahme


- Blühende Kartoffel


Naturschutz im Wald voranbringen
Naturschutz im Wald voranbringen

Naturschutz im Wald voranbringen

12/13.07.2014

Studie „Natura 2000 im Privatwald“ vorgelegt

Berlin/Freiburg –
Der NABU will private Waldbesitzer darin unterstützen, die neuen Fördermöglichkeiten der EU für Naturschutzmaßnahmen im Wald zu nutzen. Die jetzt vorgelegte Studie „Natura 2000 im Privatwald“ nennt Beispiele, wie private Wälder naturschutzgerecht bewirtschaftet werden können und wo Fördermöglichkeiten bestehen.

„Leider wird bisher nur ein Bruchteil der Gelder, die von der EU zur Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen im Wald angeboten werden, von den Privatwaldbesitzern auch tatsächlich abgerufen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Für die neue EU-Förderperiode 2014-2020 planen die Bundesländer derzeit die Verteilung von über einer Milliarde Euro jährlich für die so genannte Förderung des Ländlichen Raumes. „Der NABU sieht hier die Bundesländer in der Pflicht, ihre Förderprogramme attraktiv zu gestalten, damit auch mehr Landwirte und Waldbesitzer Naturschutzmaßnahmen auf ihren Flächen umsetzen“, so Miller.

Knapp die Hälfte des deutschen Waldes ist in privater Hand.
Viele Waldbesitzer wollen etwas für den Naturschutz tun, beispielsweise auf das Fällen alter Bäume oder die Entfernung von Totholz verzichten – insbesondere in den nach EU-Recht geschützten Natura-2000-Gebieten. Es fehlt ihnen aber oft an finanziellen Anreizen sowie an Einblicken in das Dickicht der Brüsseler Fördermöglichkeiten. Hier setzt die Studie an, die der NABU bei der Universität Freiburg in Auftrag gegeben hat.

Wälder bedecken ungefähr ein Drittel der Fläche Deutschlands.
Aufgrund ihrer Artenvielfalt, ihrer zahlreichen Dienstleistungen für den Menschen und ihrer kulturellen Bedeutung ist ihr Schutz von großer Bedeutung. Doch nach wie vor sind zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten des Waldes im Rückgang begriffen. Die neuesten Daten der Bundesregierung zeigen: von den 17 hierzulande vorkommenden Wald-Lebensraumtypen sind 15 teilweise in einem unzureichenden bis schlechten Erhaltungszustand.

Diese Veröffentlichung entstand im Rahmen des NABU-Projektes
„EU-Naturschutzfinanzierung 2014–2020“, das vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wird.

Weitere Infos zum Projekt

- www.nabu.de/themen/naturschutz/eunaturschutz/finanzierung/15819.html
- www.nabu.de/downloads/Natura-2000-im-Privatwald.pdf


Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser
NABU-Referent für internationale Biodiversitätspolitik
Tel. mobil 0172-4179730


Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Patraicia Bennett

-  Blick in einen naturnah bewirtschafteten (Steiger)-Wald ... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=68206&startid=0


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Erster Nachweis Nachtreiher - Reproduktion ...
Erster Nachweis Nachtreiher - Reproduktion ...
Erster Nachweis Nachtreiher - Reproduktion ...

11/12.07.2014

Deutschland
. Rolf Thiemann ist es nach eigenen Informationen gelungen den ersten gesicherten Nachweis der Präsenz von Nachtreiher Jungvögel im Rhein Erft Kreis zu erbringen.

Herzlichen Glückwunsch!

Artenschutz in Franken freut sich mit Rolf Thiemann über diesen wunderschönen Erfolg.


Mehr Infos bei

Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz

Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg
50181 Bedburg

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21665

In der Aufnahme von Rolf Thiemann


- Nachtreiher Jungvogel




Wertvolle Dienstleister
Wertvolle Dienstleister
Wertvolle Dienstleister

11/12.07.2014

Die Honigbiene ist der bekannteste Blütenbestäuber - sie würde diese Aufgabe aber niemals erledigen können, wenn nicht eine Armada unterschiedlichster Wildbienen helfen würde.


"Wenn die Honigbiene morgen verschwindet, schadet das zwar der Landwirtschaft, der Natur ist es aber ziemlich egal. Die Schreckensszenarien sind völlig übertrieben", sagt Mike Herrmann, Biologe aus Konstanz.


Mehr zum Thema


- www.spektrum.de/news/wertvolle-dienstleister/1299348


Mehr zum Thema Wildbienen auf den Seiten des Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=31550

In der Aufnahme von Wolfgang Willner

- Rote Mauerbiene - Wildbiene beim Schlüpfen



„Welthunger auf bestehenden Ackerflächen stillen ...
„Welthunger auf bestehenden Ackerflächen stillen ...
„Welthunger auf bestehenden Ackerflächen stillen, Schäden für Fauna und Flora verringern“

10/11.07.2004

DBU fordert Nachhaltigkeitsstandards für Landwirtschaft – Keine Lösung ohne technischen Fortschritt

Osnabrück.
Die Bürger der Europäischen Union sind in Sorge: Rund drei Viertel haben Angst, dass in Zukunft Nahrungsmittel fehlen, um den Bedarf der Weltbevölkerung zu decken. Um die 2050 rund 9,1 Milliarden Erdenbürger ausreichend zu versorgen, muss sich die Nahrungsmittelproduktion auf der Erde nahezu verdoppeln, sagen die Vereinten Nationen.

„Wir müssen diesen Zusatzbedarf auf den heute existierenden Ackerflächen befriedigen und gleichzeitig schädigende Wirkungen auf Wasser, Boden, Luft, Arten und Biotope auf ein dauerhaft tragfähiges Maß verringern. Diese Herkules-Aufgabe bewältigt nur eine nachhaltige Landwirtschaft, die bisher nur in Konturen erkennbar und möglichst schnell zu entwickeln ist. Wir müssen auf bestehender Fläche effizienter wirtschaften, Erträge steigern und gleichzeitig hohe Nachhaltigkeitsstandards einhalten. Eine Lösung ohne die Zuhilfenahme des natürlichen biologischen und technischen Fortschritts ist nicht vorstellbar“, sagt Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=68227

In der Aufnahme

- Nachhaltigkeitsstandards für die Landwirtschaft fordert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Global und generationengerecht müsstenNahrungsmittelversorgung und -qualität für alle Menschen gesichert und die Produktivität der Böden und die Artenvielfalt dauerhaft erhalten werden.

Foto: © piclease/Michler, Hanns-Frieder

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=68227


Grünes Band .....
Grünes Band .....
Grünes Band: neue interaktive Ausstellung will Natur mit allen Sinnen begreifbar machen

10/11.07.2004

DBU fördert Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum in Duderstadt mit 115.000 Euro

Duderstadt.
Heute erinnern nur noch alte Wachtürme an den ehemaligen Grenzstreifen,der Deutschland fast 40 Jahre in Ost und West teilte. Das naturbelassene Grüne Band, das sich über knapp 1.400 Kilometer erstreckt, sichert bis heute die Lebensräume bedrohter Tier- und
Pflanzenarten.

„Unsere Natur ist ein wichtiger Ort der Erholung,den es für die nächsten Generationen zu bewahren gilt“, sagte Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
(DBU). Die interaktive Ausstellung „Das Grüne Band – es lebe die Vielfalt“ im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen in Duderstadt soll jungen Besuchern künftig das Wirken und Handeln im Naturschutz veranschaulichen. Im Rahmen des Festaktes zum 20-jährigen
Jubiläum der Heinz Sielmann Stiftung überreichte er Stiftungsrätin Inge Sielmann und Vorstand Michael Beier das Bewilligungsschreiben für die geplante Ausstellung, deren Errichtung die DBU mit 115.000 Euro und ihrem Expertenwissen fördert. Eröffnen soll sie im Herbst.

Phänomene aus Natur in neuer Perspektive darstellen

Die vom Berliner Büro stories within architecture geplante Ausstellung soll die bisherigen Umweltbildungsangebote des Natur-Erlebniszentrums ergänzen, sagte Holger Belz von der Heinz Sielmann Stiftung. Sechs Erlebnisräume sollten den Besuchern auf einer Fläche von 242
Quadratmetern unter anderem veranschaulichen, was unter Biodiversität zu verstehen ist und Auskunft über die unterschiedlichen Lebensräume und Bewohner des vor Ort befindlichen Grünen Bandes geben.

Die Ausstellung solle insbesondere Phänomene aus der Natur aufgreifen und in einer neuen Perspektive darstellen. „Wir wollen Prozesse in der Natur und natürliche Kreisläufe aufzeigen, das Verhältnis von Mensch und Naturverdeutlichen und die vielfältigen Maßnahmen und Möglichkeiten des
Naturschutzes darstellen“, so Belz. Die Besucher erführen, dass Handeln und auch Nichthandeln des Menschen Konsequenzen für die Natur haben.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=68221

In der Aufnahme

- DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann (r.) übergab den Förderbescheid über 115.000 Euro an Stiftungsrätin Inge Sielmann und Vorstand Michael Beier von der Heinz Sielmann Stiftung.

Foto © Iris Blank

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Artenschutz in Franken

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Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neues auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

10/11.07.2014


Deutschland. ... endlich Regen - so scheint die Darstellung der Amsel vermitteln zu wollen ... Klaus Sanwald konnte ferner folgende Naturaufnahmen an uns überstellen ...

- Amsel
- Nilgans
- Neuntöter
- Graureiher
- Zitronenfalter

... zu finden in den jeweiligen Rubriken
... hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken ...


Ein Waldspaziergang mit Patricia Bennett ...
Ein Waldspaziergang mit Patricia Bennett ...
Ein Waldspaziergang mit Patricia Bennett ...

10/11.07.2014

Franken. ..
. unter diesem Titel haben wir eine Diashow auf die Internetpräsenz des Artenschutz in Franken eingestellt die unter anderem die Aufnahme "der Lepraflechte" .... dokumentiert ... begleiten Sie uns ...

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=68206&startid=0


Eine Millionen Mücken für die Mückenfledermaus
Eine Millionen Mücken für die Mückenfledermaus
Naturschutz aktuell NABU-Pressedienst Rheinland-Pfalz

10/11.07.2014

Eine Millionen Mücken für die Mückenfledermaus


Ein ganz besonderes Fledermaus-Quartier wurde dem NABU Rheinland-Pfalz von Cornelia Haag gemeldet: Bereits zu Beginn der Aktion „Fledermäuse willkommen!“ bewarb sich die Besitzerin der Ziegelei Sondernheim beim NABU um die Auszeichnung für ihr Fledermausquartier. Schon nach einer ersten Kontrolle im letzten Jahr wurde vermutet, dass es sich um ein tolles Quartier für Fledermäuse handelt, denn laut Frau Haag wimmelte es nur so von den Flattertieren.

Nachdem der NABU dann in diesem Jahr zum ersten Mal zum rheinland-pfälzischen Fledermauszensus aufgerufen hat, machte sich Frau Haag die Mühe, die Tiere zu zählen und meldete ihr erstaunliches Ergebnis dem NABU. „Frau Haag schrieb in Ihrem Meldebogen, dass sie bei rund 1.000 Tieren aufgehört habe zu zählen“, berichtet Cosima Lindemann, Naturschutzreferentin beim NABU Rheinland-Pfalz. „Wir bekommen über den Fledermauszensus gerade unglaublich viele tolle Fledermausmeldungen, aber Quartiere dieser Größenordnung sind etwas ganz Besonderes. Deshalb war auch direkt klar, dass wir uns das nochmal näher anschauen“, erzählt Lindemann weiter. Dies war nicht nur notwendig, um die hohe Zahl an Tieren nochmal zu bestätigen, sondern auch, um die Art genau zu bestimmen.

Am Samstag, den 7. Juli war es dann so weit. Die Fledermausschützer Dr. Andreas Kiefer,
Heinz Wissing, Erwin Stengelin, Conny und Wolfram Blug und Cosima Lindemann machten sich mit Familie Haag und Bekannten auf, um die ausfliegenden Tiere zu zählen. Um kurz vor zehn Uhr abends erwachte die Kolonie langsam zum Leben: Nicht nur, dass man das Fiepen der Tiere deutlich hören konnte, auch das Kratzen und Trappeln, das 1.000 Fledermäuse erzeugen, die sich in Richtung Ausflug bewegen, war mehr als deutlich zu hören.

Mehr als eine Stunde dauerte dann der Ausflug von gut 1.300 Fledermäusen. Und dabei schienen viele der Jungtiere noch gar nicht mit ausgeflogen zu sein, da man auch nach Ende des Ausfluges noch jede Menge Tiere im Quartier hören konnte. Eine Bestimmung der Art konnten die Fledermausexperten vom NABU zweifelsfrei durchführen, bei dem Quartier handelt es sich um eine Wochenstuben-Kolonie der Mückenfledermaus.

Mit über 1.300 Tieren ist die Kolonie in der Ziegelei Sondernheim
eine der größten dieser Art in Deutschland und das obwohl das Dach, indem die Tiere leben, erst vor wenigen Jahren von Familie Haag restauriert wurde. Zuvor hätte das Dach den Tieren auf Grund des maroden Zustands gar nicht als Quartier dienen können. Nach dem Neubau finden die Tiere im Zwischendach aber genug Platz, um hier Jahr für Jahr ihre Jungen aufzuziehen. Die Tiere fühlen sich pudelwohl und das nicht zuletzt, weil sie am Rhein auch genug Nahrung finden. So viele Tiere verputzen Einiges, gut eine Millionen Mücken vertilgen die Flugsäuger in einer einzigen Nacht.

Frau Haag ist begeistert von Ihren Mückenfledermäusen,
die nun eine weitere Besonderheit in dem kleinen aber feinen Museum, das jedenfalls einen Besuch wert ist, darstellen.

Quellenangabe

Herausgeber: NABU Rheinland-Pfalz (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 55118 Mainz
Redaktion: NABU-Pressestelle Rheinland-Pfalz, Brigitte Knappik (verantwortlich)
Tel. 06131/14039-21 | Fax -28 | E-Mail: E-Mail: Kontakt@NABU-RLP.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken


In der Aufnahme der Koordinationsstelle für Fledermausschutz in Südbayern - Dr. Zahn


- Mückenfledermaus


Mehr zur Mückenfledermaus auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20828


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Grüße aus Italien ....
Grüße aus Italien ....
Grüße aus Italien .... gesendet von Volkmar Greb

10/11.07.2017

Eine kleine Diashow ... eingestellt auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=68202&startid=0

Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

09/10.07.2014

Franken
. Einige aktuelle Aufnahme die uns Albert Meier zugeleitet hat konnten nunmehr ihren Platz auf den Seiten des Artenschutz in Franken finden.

- Ephemera danica, Große Eintagsfliege
- Hadena bicruris, Lichtnelken-Eule

In der Aufnahme


- Jetzt aktiv .. die Große Eintagsfliege  ....  www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=68146


Spektakulärer Fledermausfund
Spektakulärer Fledermausfund
Spektakulärer Fledermausfund

09/10.07.2014

Erstmals „Kinderstube des Kleinen Abendseglers in Bauwerken“ in Stadt und Landkreis Bamberg dokumentiert.


Landkreis Bamberg.
In Bayern stark gefährdet – so die fachliche Einstufung einer Fledermausart, deren bevorzugter Lebensraum sich mehr oder minder an Laubbäumen, meist mit einem hohen Todholzanteil einhergehend, festmacht. Kleiner Abendsegler, so der markante Name dieser etwa 6 bis 7 Zentimeter großen, „Waldfledermaus. Ihre Spannweite bewegt sich um 30 Zentimeter.

Erster Wochenstubennachweis in Bauwerken


Das sich diese Art auch innerhalb von Bauwerken fortpflanzt ist äußerst selten. In ganz Bayern kann man Nachweise dieser Art an einer Hand abzählen. Für die Stadt Bamberg sowie den gesamten Landkreis Bamberg wurden diese Reproduktionsnachweise noch nie dokumentiert.

Thomas Köhler vom Artenschutz in Franken
, sowie Christian Strätz vom Büro für ökologische Studien aus Bayreuth ist dieser spektakuläre Nachweis erstmals vor wenigen Tagen gelungen.

Aus Gründen des Artenschutzes wird der Standort des Bauwerkes
, es handelt sich hierbei um ein Zweifamilienhaus, in dessen unausgebauten Dachstuhl sich die Tiere „häuslich einrichteten“, geheim gehalten.

Eine wandernde Fledermausart

Etwa 10-15 Weibchen hatten sich im April dieses Jahres eingefunden, um sich der Geburt und der Aufzucht ihrer Jungen zu widmen. Durch den Eigentümer des Hauses aufmerksam gemacht, dass sich unter seinem Dach Fledermäuse befinden, konnte diese so eindrucksvolle Gegebenheit ermittelt werden.

Gegen Anfang Juli löste sich der Wochenstubenverbund dann auf.
In den kommenden Wochen werden die sehr sozialen Tiere noch in der Region verbleiben, bevor sie sich dann im kommenden Herbst auf lange Reise zu ihren Winterquartieren machen. Diese Bereiche können bis zu 1.500 Kilometer vom Ort der Geburt entfernt liegen.

Mehr Informationen auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20783

In der Aufnahme der Koordinationsstelle für Fledermausschutz

- Kleiner Abendsegler



Vom Aussterben bedroht - der Schwarzhalstaucher in Bayern
Vom Aussterben bedroht - der Schwarzhalstaucher in Bayern
Vom Aussterben bedroht - der Schwarzhalstaucher in Bayern

08/09.07.2014

Bayern.
Selten ist er geworden ... der Schwarzhalstaucher

Gefährdungen und Beeinträchtigungen


Der Bestand des Schwarzhalstauchers ist in Bayern vom Aussterben bedroht,
und zwar in allen Naturraumeinheiten. Der Bestand ist sehr klein und zeigt eine enge ökologische Bindung an spezielle, gefährdete Lebensräume.

Starke Bestandsfluktuationen
an den Brutstandorten sind zumindest zum Teil auf lokale Ursachen zurückzuführen: geringe Frühjahrswasserstände, Intensivierung oder Umstellung der Teichwirtschaft führen häufig zu Bestandseinbrüchen.

Auch hohe Hechtbestände, die sich an Teichen mit unregelmäßiger Nutzung aufbauen können, verursachen Bestandsrückgänge und unter Umständen hohe Jungvogelverluste.

Störungen der Möwenkolonien, zum Beispiel durch Eierabsammeln, oder Freizeitbetrieb an den Brutgewässern kann sich sehr nachteilig auswirken.

Quelle

- www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige/131786

© Bayerisches Landesamt für Umwelt 2013

Es erscheint höchst bedenklich das sich auch bei dieser Spezies ein so bedenklicher Zustand abzeichnen. Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Nachwuchs bei den Schwarzhalstauchern

Mehr zum Schwarzhalstaucher auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=44042


BfN legt ersten Grünland-Report vor
BfN legt ersten Grünland-Report vor
BfN legt ersten Grünland-Report vor

08/09.07.2014

  • Grünland nimmt weiter stark ab – Artenrückgang setzt sich fort
  • Flächendeckende Grünlanderhaltung gefordert
  •  Naturschutzleistungen durch Beweidung und Wanderschäfer besser honorieren

Berlin/Bonn, In den Jahren 2009 bis 2013 hat das Grünland mit hohem Naturwert einen besorgniserregenden flächenmäßigen Verlust erlitten. Es ging bundesweit um 7,4 Prozent (82.000 Hektar) durch Intensivierung der Nutzung oder Umbruch zurück.

"Diese drastische Abnahme ist für den Naturschutz kritisch. Sie zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft und insbesondere des artenreichen Grünlands nicht die beabsichtigte Wirkung hatten", sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) bei der Präsentation des ersten "Grünland-Reports".

Anlass zur Sorge gibt dabei nicht nur der quantitative Rückgang des Grünlands,
sondern auch die qualitative Verschlechterung: Durch Intensivierung der Landwirtschaft nehmen Intensivwiesen und Mähweiden gegenüber biologisch vielfältigeren Grünlandflächen immer höheren Flächenanteile ein. "Wenn wir den Rückgang des Grünlandes und den damit verbundenen Verlust von Pflanzen- und Tierarten aufhalten wollen, dann brauchen wir eine nationale Grünlandstrategie mit einem flächendeckenden Grünlanderhaltungsgebot in Deutschland und ein Umschwenken in der Agrarförderpolitik. Nachdem auf EU-Ebene die Weichen gestellt sind, sind hier jetzt vor allem die Bundesländer bei der laufenden Ausgestaltung ihrer Agrarumweltprogramme gefordert", so Beate Jessel.

Nach Ansicht des BfN sollte insbesondere in FFH- und Vogelschutzgebieten
sowie in weiteren sensiblen Gebieten (z.B. kohlenstoffreiche und erosionsgefährdete Gebiete) das Grünland unter strengen Schutz gestellt und eine Grünlandumwandlung bundesweit untersagt werden. Vor allem in Flussauen und auf Moorböden sollte ein generelles Grünlandumbruchverbot gelten. Bestehende Ackernutzungen in solchen Gebieten sind schrittweise in Dauergrünlandnutzung zu überführen. Ebenso setzt sich das BfN für eine bessere Förderung von Wanderschäfereien ein, um extensive Grünlandtypen wie Wacholderheiden, die von einer Beweidung abhängig sind, zu erhalten.

Denn Grünland hat vielfältige Bedeutung für Erholung und Landschaftsbild, den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Naturhaushalt (z.B. Bodenschutz). Vielfach unbekannt sind die positiven Wirkungen des Grünlandes für den Schutz des Klimas. Es wirkt für den Klimaschutz in zweierlei Weise.

Zum einen hat Grünland eine bedeutende Rückhaltefunktion für Kohlenstoff. So werden in nur zehn Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche (vorwiegend Grünland) mehr als 35 Prozent der gesamten Kohlenstoffvorräte landwirtschaftlicher Böden in Deutschland gespeichert. Andererseits hat Grünland auch eine CO2-Senkenfunktion inne. Bei einer Neuanlage von Grünland wird zwar wieder Kohlenstoff im Boden gebunden, jedoch ist die Festsetzungsrate im Boden nur etwa halb so groß wie die Freisetzungsrate bei Umbruch. "Die Neuanlage einer gleich großen Fläche als Ausgleich für einen Grünlandumbruch stellt aus Klima- wie Naturschutzgesichtspunkten somit keine ausreichende Option dar. Vielmehr müssen wir unsere Anstrengungen auf den Erhalt der bestehenden Grünlandstandorte konzentrieren", fordert BfN-Präsidentin Jessel.

Dem BfN zufolge müssen durch die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU insbesondere "dunkelgrüne" Agrarumweltmaßnahmen (AUM), die einen echten Mehrwert für die biologische Vielfalt haben, von den Bundesländern gefördert und besonders honoriert werden. Um dabei hochwertiges Grünland zu erhalten, sollten staatliche Zahlungen auch stärker an positive Wirkungen für das Grünland mit hohem Naturwert gekoppelt werden. Die AUM-Förderung sollte außerdem die Erhaltung und Entwicklung von Saumstrukturen beinhalten, die für den Erhalt der biologischen Vielfalt von sehr großer Bedeutung ist.

Weitere Informationen zum Grünland-Report erhalten Sie unter:

  • www.bfn.de/0405_hintergrundinfo.html

Hintergrund Grünland


Zum Grünland gehören gedüngte und ungedüngte Wiesen
und Weiden zur Futtergewinnung, aber auch Mähwiesen zur Biomasse und Einstreugewinnung, sowie Naturschutzflächen wie Feuchtgrünland, Magerrasen und Streuobstwiesen. Über ein Drittel aller heimischen Farn- und Blütenpflanzen haben ihr Hauptvorkommen im Grünland (1.250 von 2.997 bzgl. Zugehörigkeit zu einer Vegetationseinheit und der Gefährdung bewerteten Arten).

Von den in Deutschland gefährdeten Arten der Farn- und Blütenpflanzen haben sogar rund 40 % (das entspricht 822 Arten) ihr Hauptvorkommen im Grünland. Die meisten Vogelarten, die auf Wiesen und Weiden brüten, gehen wegen der hohen Intensität der landwirtschaftlichen Nutzung deutlich im Bestand zurück. Bei den vorwiegend in Feuchtwiesen am Boden brütenden Arten wie Kiebitz und Uferschnepfe setzen sich die Bestandsverluste seit Jahrzehnten fort: die Bestände des Kiebitz sind in den letzten 20 Jahren auf ein Viertel geschrumpft bei der Uferschnepfe haben sie sich halbiert.

Mit dem Grünlandrückgang verlieren insbesondere auch die auf ein reiches Blüten- und Nektarangebot angewiesenen Insekten wie Bienen und Schmetterlinge ihre Nahrungsgrundlage und ihren Lebensraum. In der aktuellen Roten Liste zeigt sich, dass sich der negative Bestandstrend insbesondere der auf Magerrasen und Trockenrasen vorkommenden Tagfalter-Arten und der in Mähwiesen, Magerrasen und Heiden vorkommenden Bienen, fortgesetzt hat.

Die Ameisenbläulinge der Feuchtwiesen
(z.B. Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Maculinea nausithous) weisen einen starken Rückgang auf. Anlass zur Sorge gibt dabei nicht nur der quantitative Rückgang des Grünlands, der sich allein zwischen 1990 und 2009 auf 875.000 ha belief, sondern auch die qualitative Verschlechterung: Durch Intensivierung der Landwirtschaft nehmen Intensivwiesen und Mähweiden gegenüber biologisch vielfältigeren Grünlandflächen immer höheren Flächenanteile ein. Im kürzlich veröffentlichten nationalen Bericht zur FFH-Richtlinie, der den Erhaltungszustand der für den Naturschutz wichtigen Lebensräume bewertet, steht bei den Grünlandlebensräumen im kontinentalen und atlantischen Bereich bei keinem einzigen die Ampel auf "Grün", was einen guten Erhaltungszustand bedeutet.


Quellenangabe:



Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Albert Meier

- Wald-Platterbse

Mehr zur Wald-Platterbse auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=68118


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NABU bittet bei Greifvogelvergiftungen um Mithilfe
NABU bittet bei Greifvogelvergiftungen um Mithilfe
NABU bittet bei Greifvogelvergiftungen um Mithilfe bei Aufklärung

08/09.07.2014

Bevölkerung soll potenzielle Vergiftungsfälle melden

Stuttgart –
In den vergangenen Tagen und Wochen sind Fälle bekannt worden, in denen Greifvögel von Unbekannten vermutlich vergiftet wurden. „Das Töten von Falken, Milanen und anderen Greifvögeln ist abscheulich und eine Straftat“, sagt Andre Baumann, Landesvorsitzender des NABU. Seit Jahren gibt es immer wieder Fälle von illegalen Greifvogeltötungen. Deshalb setzt der NABU-Landesverband eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Der NABU-Landesverband prüft, Strafanträge zu stellen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, potenzielle Vergiftungsfälle zu melden und sehr vorsichtig im Umgang mit toten Vögeln zu sein.

Im Schäferwald bei Frankenhardt-Hinteruhlberg im Landkreis Schwäbisch-Hall
wurden im Frühjahr vier Rotmilane entdeckt, die nachgewiesenermaßen vergiftet wurden. Da in der Nähe der Fundorte ein Windpark entstehen soll, spekulieren Windkraftgegner über einen möglichen Zusammenhang. Zwei weitere Verdachtsfälle von Greifvogelvergiftungen werden von NABU-Aktiven und Vogelschützern überprüft. Sowohl im Landkreis Schwäbisch Hall als auch im Landkreis Freudenstadt wurden wahrscheinlich Wanderfalken vergiftet. Ergebnisse von toxikologischen Untersuchungen der Veterinäruntersuchungsämter liegen in beiden Fällen aber noch nicht vor.

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Vergiftungen von Greifvögeln bekannt. „Bei den aktuellen Vergiftungsfällen werden wir uns nicht an Spekulationen beteiligen. Hier müssen jetzt die Staatsanwaltschaften ermitteln und wir unterstützen sie dabei“, sagt Andre Baumann.

Der Umweltverband bittet die Bevölkerung um Unterstützung.
„Halten Sie die Augen offen und melden Sie bitte tote oder kranke Greifvögel!“ Oft käme es vor, dass Spaziergängerinnen und Spaziergänger tote Greifvögel entdeckten. In solchen Fällen bittet der NABU, die Funde der Polizei oder den Veterinärämtern zu melden. „Nur wenn die Polizei solche Fälle aufnimmt oder Privatpersonen den Fund mit Fotos dokumentieren und melden, können solche Fälle verfolgt werden“, erklärt Baumann. Die Vögel seien unbedingt nur mit Einmalhandschuhen anzufassen. Äußerste Vorsicht sei auch beim Auffinden von kranken Haustauben angebracht. Tauben würden immer wieder als lebende „Giftbomben“ präpariert. Dazu würde das Dunengefieder der Tauben mit einer hochdosierten Giftsubstanz präpariert, damit sie nicht direkt in den Körper der Taube gelangt. Solche „Giftbomben“ sind höchst gefährlich für alle Wirbeltiere – auch für Menschen.

Für Rückfragen:

Dr. Andre Baumann
NABU-Landesvorsitzender
Tel. mobil 0162- 9386785

Dr. Daniel Schmidt-Rothmund
Leiter des NABU-Vogelschutzzentrums Mössingen
Tel. 07473-1022



Quellenangabe:

Herausgeber: NABU Baden-Württemberg (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Tübinger Str. 15, 70178 Stuttgart
Redaktion: NABU Baden-Württemberg - Pressestelle, Hannes Huber
Hannes.Huber@NABU-BW.de, Tel. 0711 / 966 72 - 16, Fax: 0711 / 966 72 - 33


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Rotmilan

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Eisvogel vs. Informationstafel
Eisvogel vs. Informationstafel
Eisvogel vs. Informationstafel

07/08.07.2014

Steigerwald.
Auf den ersten Blick zeigt sich ein neu installierter Rastplatz entlang des Radweges welcher wiederum entlang der Staatsstraße 2279 führt von seiner schönsten Seite.

Doch bei näherem Hinsehen scheint jedoch etwas nicht so zu sein wie es sollte ...


Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=68068


Mehr zum Eisvogel auf den Seiten des Artenchutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20671


In der Collage des Artenschutz in Franken

- Vogelschlagopfer Eisvogel / Rad Rastplatz



Wiederansiedlung der Gelbbauchunke
Wiederansiedlung der Gelbbauchunke
Wiederansiedlung der Gelbbauchunke im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen

07/08.07.2014

NABU-Projekt macht „Lurch des Jahres“ wieder heimisch

Bernsen/Hannove
r - Im Rahmen des Projektes „Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland“ konnte der NABU Niedersachsen jetzt die Gelbbauchunke, die gleichzeitig „Lurch des Jahres 2014“ ist, wiederansiedeln. Das Projekt wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Umweltministeriums im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert.

Die Wiederansiedlung wurde in Bernsen im Landkreis Schaumburg
mit prominenter Besetzung vorgenommen: Almut Kottwitz, Umwelt-Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, die Leiterin des Zoologischen Artenschutzes Dr. Sandra Balzer vom Bundesamt für Naturschutz, der Landrat Jörg Farr, Dr. Michael Behrndt von den Niedersächsischen Landesforsten, Torsten Honkisch als Vertreter der Norddeutschen Naturstein AG, Christian Grolig vom Verband der Bau- und Rohstoffindustrie vero und Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen, entließen junge Gelbbauchunken und Kaulquappen in geeignete Gewässer im ursprünglichen Verbreitungsgebiet. Der NABU bedankte sich bei seinen Kooperationspartnern und Unterstützern.

„Das ist ein weiterer Meilenstein für den Naturschutz, der hier im Landkreis Schaumburg erreicht werden konnte“, zeigte sich Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen, begeistert. „Die Wiederansiedlung ist ein Lückenschluss im ursprünglichen Verbreitungsgebiet der Gelbbauchunke. Denn es geht nicht darum Refugien, sondern ein Netz von geeigneten Lebensräumen für die Gelbbauchunke zu schaffen.“ Bis dato verhinderten Straßen und andere Barrieren die Wiederbesiedlung. Jetzt konnte – nach der Wiederherstellung geeigneter Lebensräume durch die Norddeutsche Naturstein GmbH und den NABU – die Gelbbauchunke wieder einziehen und gleichzeitig die Wanderdistanz zu den letzten isolierten Vorkommen weiter verkürzt werden. „Wir danken unseren Kooperationspartnern, dem Landkreis Schaumburg, der Norddeutschen Naturstein GmbH und den Niedersächsischen Landesforsten sowie den vielen Förderern des Projektes!“, so Dr. Holger Buschmann weiter.

„Ich freue mich, dass wir zur Wiederansiedlung der Gelbbauchunke beitragen können. Es geht hierbei nicht nur um den Lurch des Jahres 2014, sondern um eine Leitart des Artenschutzes, die hier an ihrer nördlichen Verbreitungsgrenze lebt und vom Aussterben bedroht ist“, stimmte die Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz ein, „diese offenen Lebensräume können durch ein an die Arten angepasstes Management zu Hotspots der Artenvielfalt entwickelt werden. Wir sind begeistert, dass ein wichtiger Teil des Gelbbauchunken-Projektes in Niedersachsen umgesetzt wird und dieses auch finanziell von Seiten des Ministeriums unterstützt werden kann!“

„Die ursprünglichen Lebensräume der Gelbbauchunke sind in Deutschland weitestgehend zerstört, daher kommt dem Erhalt ihrer Sekundärlebensräume eine große Bedeutung zu. Diese ermöglichen der Spezies dort langfristig überlebensfähige Populationen zu entwickeln“, sagte Dr. Sandra Balzer vom Bundesamt für Naturschutz. „Ich bin überzeugt, dass dieser Ort gut geeignet ist, dass sich die Gelbbauchunke hier langfristig etablieren kann!“, so Sandra Balzer weiter. „In Zukunft sollten weitere ehemalige Abbaustätten wie diese für den Natur- und Artenschutz vorbehalten werden, denn diese können einen erheblichen Beitrag für den Erhalt unserer Biodiversität im Sinne der Nationalen Biodiversitätsstrategie leisten!“

Der Landrat des Landkreises Schaumburg
Jörg Farr bekräftigte: „Ich freue mich, dass dieses breit angelegte vernetzte Projekt so erfolgreich verläuft. Dazu haben die vielen Kooperationspartner – der NABU Niedersachsen, diverse Forstverwaltungen, die Bundeswehrverwaltung, die Steinbruchbetriebe und auch Privatpersonen – einen besonderen Beitrag geleistet.“

Dr. Michael Behrndt repräsentierte den Flächeneigentümer
, die Niedersächsischen Landesforsten, und bemerkte „Das Gelbbauchunkenprojekt ist ein weiteres Praxisbeispiel für die erfolgreiche Kooperation der Niedersächsischen Landesforsten mit dem NABU. Es gibt Grundbesitzer die träumen davon, eine solch besondere und seltene Art wie die Gelbbauchunke auf ihren Flächen zu finden. Wir sind froh mit der Bereitstellung von Flächen aktiv am Projekt mitwirken und mit der Wiederansiedlung ein lokales Aussterbeereignis aus dem letzten Jahrhundert kompensieren zu können.“

„Der Natur- und Artenschutz gehört heutzutage für die Norddeutsche Naturstein GmbH
zum Geschäftsalltag, wie die Rohstoffgewinnung selbst“, sagte der Leiter der Bergbauplanung der Basalt AG, Torsten Honkisch. „Der Abschluss der Kooperationsvereinbarung ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem NABU. Wir freuen uns, dass wir durch unsere Unterstützung direkt dazu beitragen können die Gelbbauchunkenvorkommen im Weserbergland zu stärken.“

Christian Grolig, Geschäftsführer der Abteilung Rohstoffe und Umwelt des Baustoffverbandes
vero bekräftigte die Wichtigkeit dieses Großprojekts als Praxisbeispiel für die schon im Jahr 2010 geschlossene Erklärung zur Rohstoffnutzung in Niedersachsen zwischen dem Wirtschaftsverband Baustoffe-Naturstein e.V. – heute vero Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. – und dem NABU Niedersachsen. „Rohstoffgewinnung und Naturschutz schließen sich nicht gegenseitig aus, die stetige Dynamik und die dadurch entstehenden Kleingewässer zeigen am Beispiel der Gelbbauchunke, wie hier eine Win-win-Situation entstehen kann. Wie die Gewinnung der Rohstoffe ist auch der Natur- und Artenschutz unverzichtbar! Wir sind von der Wichtigkeit und Notwendigkeit des Projekts überzeugt und freuen uns, darin mitarbeiten zu können!“, setzte Christian Grolig den Schlusspunkt der Redebeiträge.

Nach den Grußwörtern konnten die Vortragenden zur Tat schreiten und siedelten Gelbbauchunken und Kaulquappen in geeigneten Tümpeln an. Die Tiere mit genetischem Ursprung im Nördlichen Weserbergland wurden vorher in Terrarien vermehrt und herangezogen. „Wir siedeln hauptsächlich Kaulquappen an, da diese so die Möglichkeit haben, sich an ihren Lebensraum zu gewöhnen und satt zu fressen. Denn je größer die Kaulquappe, desto größer ist das Jungtier nach der Metamorphose. Größere Jungtiere können wiederum größere Nahrung bewältigen“, so Dr. Holger Buschmann. Das steigert die Überlebenswahrscheinlichkeit der jungen Gelbbauchunken.


HINTERGRUND

Die Gelbbauchunke ist eine Art, für die Deutschland eine besondere Verantwortung
trägt und die sich in einem schlechten Erhaltungszustand befindet. Der NABU hat sich als Naturschutzverband der bundesweiten Stärkung und Vernetzung der letzten verbliebenen Gelbbauchunken-Vorkommen angenommen. Zusammen mit vielen Projekt- und Kooperationspartnern werden bestehende Populationen der Gelbbauchunke gestärkt und Trittsteinbiotope zwischen Lebensräumen angelegt. Darüber hinaus wird diese stark gefährdete Art in ihrem ehemaligen Verbreitungsgebiet in geeigneten Lebensräumen wiederangesiedelt, um stark isolierte Populationen zu verbinden und den genetischen Austausch wieder zu ermöglichen. Die Maßnahmen werden länderübergreifend in acht Projektregionen verteilt über die Länder Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg vorgenommen.

Offene, besonnte Lebensräume mit kleinen Tümpeln und Radspuren
stellen einen geeigneten Lebensraum für den in Niedersachsen vom Aussterben bedrohten Froschlurch des Jahres 2014, die Gelbbauchunke, dar. Aktive, brach liegende und alte Steinbrüche sind Landschaftselemente, die durch die Anlage von Kleingewässern zu einem solchen Lebensraum entwickelt werden können. Denn geeignete Landlebensräume für die Gelbbauchunke sind in Steinbrüchen in Form von Steilwänden und angrenzenden Waldbereichen schon vorhanden, während Kleingewässer Nahrung und Reproduktionsmöglichkeiten bieten. Durch gemeinsame Arbeitseinsätze mit der Norddeutschen Naturstein AG konnte der NABU diese Lebensräume unter anderem in Bernsen wiederherstellen.

Das Gelbbauchunken-Projekt ist damit eng an die Praxis geknüpft.
So wird ein bedeutender Anteil der Gelder für praktische Maßnahmen zur Renaturierung und zur Schaffung von geeigneten Bedingungen in Lebensräumen verwendet. Weiter werden schutzwürdige Landschaftsbestandteile im räumlichen Zusammenhang mit und für die Gelbbauchunke gesichert und hergerichtet – ein wichtiger Beitrag zum Biotopverbund. Die Art selbst steht dabei als Leit- und Zielart stellvertretend für eine Vielzahl bedrohter Tier- und Pflanzenarten, die alle in den gleichen Lebensräumen vorkommen. Dies sind dynamische strukturreiche Offenlandschaften mit temporären Klein- und Kleinstgewässern.

Das Projekt „Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland“
ist ein Förderprojekt des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) welches im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt (BPBV) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert wird.

Ferner unterstützen finanziell das Land Nordrhein-Westfalen mit Mitteln des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV)
, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU) und die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) mit Mitteln des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) dieses Projekt.
Projektträger ist der NABU Niedersachsen und Projektpartner sind die NABU Landesverbände Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, die NABU Naturschutzstation Aachen, die Biologischen Stationen Bonn/Rhein-Erft und Oberberg, das Institut für Zoologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover sowie das Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover.


Mehr zum Projekt

- www.projekt-gelbbauchunke.de/de/


Quellenangabe

Herausgeber: NABU Niedersachsen, Alleestr. 36, 30167 Hannover
Redaktion: NABU-Pressestelle Niedersachsen, Uli Thüre (verantwortlich)
Tel. 05 11 / 9 11 05 - 27 | Fax - 40 | E-Mail: Ulrich.Thuere@NABU-Niedersachsen.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Albert Meier

- Leben in der Fahrspur .. die Gelbbauchuke

Mehr zur Gelbbauchunke auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=20393

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Der Uhu in Deutschland
Der Uhu in Deutschland

Der Uhu in Deutschland - oder von der Rückkehr einer fast ausgerotteten Großeule

06/07.07.2014

Deutschland.
 Der Uhu war hierzulande lange Zeit ein Verfolgter: Die Jägerschaft stellte dem vermeintlichen Konkurrenten bis zu seiner Unterschutzstellung in den 1930er Jahren intensiv nach, und so manche Brut wurde ausgehorstet, von Hand aufgezogen und endete als "Hüttenuhus" – als Lockvögel für die Jagd auf Krähen und Greifvögel.

Die Jahrzehnte währenden Nachstellungen
hatten den Uhu Mitte des 20. Jahrhunderts in Deutschland bis auf wenige Restvorkommen in den bayerischen Alpen, in Nordbayern, Thüringen und Sachsen – insgesamt rund 40 Paare – ausgerottet.

Erst ab den 1960er Jahren ging es mit dem Uhu wieder langsam aufwärts – auch in Bayern: Strenger rechtlicher Schutz, Sicherungsmaßnahmen für die letzten Horste und Auswilderungsprogramme stabilisierten die verbliebenen Vorkommen und leiteten Bestandserholung und Wiederbesiedlung des verlorengegangenen Brutareals ein. Heute brüten in Bayern wieder ca. 300 Uhupaare, in ganz Deutschland etwa 2.000.

Quelle www.lfu.bayern.de/natur/artenhilfsprogramme_voegel/uhu/bestand_gefaehrdung/index.htm


Mehr zum Uhu auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22644

In der Wildlife Aufnahme von Johannes Rother

- Uhu trifft auf Turmfalke

Mehr neue Eindrücke ,  -  hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken


Eine der Seltensten --- Die Äskulap in Deutschland
Eine der Seltensten ---  Die Äskulap in Deutschland
Eine der Seltensten --- Die Äskulap in Deutschland

Eine, wenn nicht die seltenste Reptilienart Deutschlands ist die Äskulapnatter.

06/07.07.2014


Deutschland.
Lediglich an sehr wenigen , klimatisch begünstigten Regionen ist es dieser , für den Menschen ungiftigen ( der Biss ist jedoch nicht ohne und schmerzt sehr ) Spezies gelungen "fuß zu fassen" .

Äskulapnattern erreichen in unseren Breiten Körperlängen von annähernd 150 Zentimern.

Typischer Lebensraum sind Talräume von Flüssen und Ströme, wobei hier ausreichend Nahrung, sowie für die anspruchsvolle Reptilienart geeignet erscheinende Temperaturansprüche , vorhanden scheinen.

Ratten, Mäuse, Reptilien, Kleinvögel ( wenn diese / Brutzeit / gegriffen werden können ) sind Hauptbestandteil der Nahrung dieser interessanten Spezies.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

-www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21833

In der Aufnahme von Johannes Rother


- "Schlangengrube"  .....


Der Biber in Franken
Der Biber in Franken
Der Biber in Franken

06/07.07.2014

Franken. Biber sind reine Pflanzenfresser.
Im Sommer ernähren sie sich überwiegend von Gräsern, Blättern, Kräutern und Wasserpflanzen.

Auch Feldfrüchte wie Mais und Zuckerrüben
stellen eine gern gefressene Kost dar. Im Winter dient ausschließlich Rinde als Nahrung, an die der Biber nur durch das Fällen von Bäumen kommt.

Quelle

Regierung von Oberfranken

- www.regierung.oberfranken.bayern.de/imperia/md/content/regofr/umwelt/natur/arten_und_biotopschutz/biber_in_ofr.pdf

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=24835

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Biber in der Kulturlandschaft


Zwei Preise für Limbacher Kindergarten
Zwei Preise für Limbacher Kindergarten
Zwei Preise für Limbacher Kindergarten

05/06.07.2014

Im Kindergarten Limbach ist man glücklich über zwei Auszeichnungen. Die Kleinen werden hier ganz nahe an Natur und Kultur groß.


Gleich zwei hochrangige Preise in einer Woche nahm der Kindergarten Limbach entgegen. Am Donnerstag holten sich die Verantwortlichen im Landwirtschaftsministerium in München bei Minister Helmut Brunner eine Urkunde und ein Qualitätssiegel ab, das die gesunde Verköstigung würdigt.

Und gestern erhielt eine Gruppe aus St. Maria Limbach den "Nachhaltigkeitspreis für Kindergartenkinder" im Steiger waldzentrum in Handthal überreicht. Der Lohn für die intensive Beschäftigung der Kinder mit der umgebenden Natur.

Das "Netzwerk Seigerwald" hatte den Preis für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen und stellte unter das Motto "Kunst-LandArt". Ziel dieser Aktion war es, das verantwortungsbewusste, nachhaltige Denken und Handeln schon im Kindesalter zu verankern und das Regionalbewusstsein zu schärfen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages unter

- www.infranken.de/regional/hassberge/Limbach-Steigerwald-Nachhaltigkeitszentrum-Hassberge-kindergarten-Zwei-Preise-fuer-Limbacher-Kindergarten;art217,748256    oder beim "Klick" auf die Aufnahme des Fuchses ...


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Rotfuchs

Mehr rund um das Thema Fuchs auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20894

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Pestizide bedrohen Artenvielfalt
Pestizide bedrohen Artenvielfalt
Pestizide bedrohen Artenvielfalt

05/06.07.2014

Eine Studie der „Task Force on Systemic Pesticides“ zeigt die vielfache Gefährdung von Ökosystemen und der Artenvielfalt  durch schädliche Agrargifte wie die Neonicotinoide.


Seit gut 20 Jahren gehört der Einsatz sogenannter "systemisch" wirkender Insektizide wie Neonicotinoide zum Standardinstrument der industriellen  Landwirtschaft. "Systemisch“ beschreibt ihre Eigenschaft, von den behandelten Pflanzen aufgenommen und in der ganzen Pflanze verteilt zu werden.

So finden sich die Gifte von der Wurzel bis in Blätter, Nektar und Pollen, in allen Pflanzenteilen wieder. Lange wurde die schädliche Wirkung dieser Pestizide in landwirtschaftlich genutzten Ökosystemen unterschätzt. Mittlerweile ist ihre Beteiligung am weltweit beobachteten Bienensterben wissenschaftlicher Konsens und hat in der EU zu Teilverboten für zuletzt vier Agrargifte geführt.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Greenpeace

- www.greenpeace.de/themen/pestizide-bedrohen-artenvielfalt

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Habichtskauz

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Fracking-Verbot für ganz Deutschland?
Fracking-Verbot für ganz Deutschland?
Fracking-Verbot für ganz Deutschland?

05/06.07.2014

Regierungsvorschlag nur ein fauler Kompromiss


Der NABU fordert von der Bundesregierung ein Fracking-Verbot für ganz Deutschland. „Die Einigung zwischen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundeswirtschaftminister Sigmar Gabriel ist ein fauler Kompromiss zu Lasten des Schutzes von Mensch, Natur und Trinkwasser“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

„Statt eines Fracking-Moratoriums auf Zeit brauchen wir ein dauerhaftes Fracking-Verbot, und zwar in allen Lagerstätten, ob konventionell oder unkonventionell.“ Aus NABU-Sicht müssten auch die Förderung von Erdgas, aus ehemals porösen und nun versiegelten Gesteinsformationen, so genanntes Tight-Gas, sowie der Einsatz der Fracking-Technologie in konventionellen Lagerstätten verboten werden.

Die Bundesregierung plant lediglich ein Fracking-Moratorium für Schiefer- und Kohleflözgasvorkommen aus unkonventionellen Lagerstätten bis 3.000 Meter Tiefe bis 2021/2022. Allerdings mit einer weiteren Einschränkung: Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sollen zulässig bleiben. Das Moratorium soll 2021 überprüft werden.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/themen/energie/fossilebrennstoffe/erdgas/16922.html

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Weinbergschnecke



Ein Projekt erhält seine Informationen
Ein Projekt erhält seine Informationen
Rettung für Frankens letzte Kirchendohlen - Infotool montiert.

04/05.07.2014

Lichtenfels/Ofr. Der Rückgang fränkischer Dohlenkolonien ist beängstigend.

Vormals an zahlreichen Gotteshäusern vorzufinden
sind tragfähige "Dohlen-Grundkolonien" zwischenzeitlich zur Seltenheit geworden. Die Vergitterungen der Schalllamellen lässt den Tieren kaum mehr den Hauche einer erfolgreichen Reprodutionschance.

Artenschutz in Franken® engagiert sich seit nunmehr über 12 Jahren intensiv für den Schutz von Dohlenkolonien.Einen unserer Schwerpunkte setzen wir dabei auf die Erhaltung ursprünglicher Kolonien an Kirchenbauwerken und kulturellen Gebäudlichkeiten.

Im Jahr 2009/2010 starteten wir ein erstes Projekt zur Sicherung eine der letzten hochwertigen Dohlen-Mutterkolonien im Landkreis Lichtenfels.Durch den grandiosen Erfolg geriet die Kolonie bereits in 2013 an ihren Reproduktionsrand. Alle montierten Nisthilfen waren erfolgreich belegt. Die Nachkommen suchten nach Möglichkeiten bei der Miutterkolonie bleiben und zu deren Aufbau beitragen zu können.

Mit einem Folgeprojekt
versuchen wir ab 2014 den sehr sozialen Vögeln eine Chance einzuräumen sich hier wieder dauerhaft niederlassen zu können.

Hervorragend unterstützt werden wir dabei von der katholischen Pfarrgemeinde um Pfarrer Roland Neher, den Fachbehörden des Naturschutzes, dem Erzbistum Bamberg der HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs GMBH und der Greenpeace Umweltstiftung.

Doch Naturschutz im Stillen macht kaum Sinn. Der Mangel an Wissen über uns begleitende Arten und deren Lebensweise trägt zum Verlust der Artenvielfalt bei.
Aus diesem Grund bemühen wir uns jedem Kooperationsprojekt entsprechende Informationseinheiten vor Ort an die Hand zu geben.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=62848
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=67945

In der Aufnahme von Gerhard Kunze

-
Montierte Informationseinheit am Projektort




Windpark-Geräusche für die meisten Anwohner ....
Windpark-Geräusche für die meisten Anwohner ....
Studie: Windpark-Geräusche für die meisten Anwohner keine Belästigung

04/05.07.2014

Uni Halle-Wittenberg präsentiert DBU-geförderte Analyse – Durchschnittliche Belästigung vergleichbar mit Verkehrslärm

Osnabrück. Lärm
– unerwünschter Schall – kann aggressiv machen und Stress hervorrufen: Auch Windenergieanlagen (WEA) gelten oft als geräuschbelästigend. Nach einer heute in Osnabrück vorgestellten, weltweit einzigartigen und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit knapp 120.000 Euro geförderten Studie von Umweltpsychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg empfanden die Anwohner eines Windparks im niedersächsischen Wilstedt ihn mehrheitlich aber als nicht geräuschbelästigend und waren ihm gegenüber positiv eingestellt. Insgesamt wurden die WEA-Geräusche als vergleichbar mit Verkehrslärm wahrgenommen. Zusammen mit dem Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) hatten die Wissenschaftler die Wirkungen des Windparks über den Zeitraum von zwei Jahren unter stresspsychologischem und akustischem Blickwinkel analysiert und auch bei einer Vergleichsstichprobe mit 13 anderen Windparks keinen Unterschied mit Blick auf die Durchschnittsbelästigung festgestellt. Zusätzlich wurden in Wilstedt erstmals technische Einflussmöglichkeiten auf die Geräuschwahrnehmung erprobt.

Nicht "über die Köpfe der Menschen" hinweg entscheiden


„Eine der großen Herausforderungen,
die es im Zusammenhang mit der Energiewende zu meistern gilt, ist, die Akzeptanz von Energieinfrastrukturen wie zum Beispiel von WEA sicher zu stellen“, ordnet Dirk Schötz, DBU-Referent, die Bedeutung des Themas ein. Das gesellschaftliche Großprojekt könne nicht gelingen, wenn „über die Köpfe der Menschen“ hinweg entschieden werde und ihre Sorgen und Anliegen nicht ernst genommen würden, ist Schötz überzeugt: „Beispiel Geräuschentwicklung: Wie beeinträchtigend werden sie von Anwohnern empfunden? Welche technischen Gegenmaßnahmen gibt es? Können diese zur Verminderung der WEA-Geräusche beitragen? Diese Fragen erfordern wissenschaftlich fundierte Antworten und technische Lösungen.“

Mehr als 200 Anwohner befragt

Die Umweltpsychologen Professor Dr. Gundula Hübner und Dr. Johannes Pohl hatten in Kooperation mit dem DEWI die Lärmwirkungen des Wilstedter Windparks analysiert. „Mehr als 200 Anwohner wurden danach befragt, ob sie sich durch die Geräusche der großen Windkraftanlagen belästigt fühlen, zu welchen Zeiten, ob und wie sich dies auf ihren Alltag, ihren Schlaf und andere körperliche und psychische Bereiche auswirkt“, erläutert Hübner. Parallel zur Anwohnerbefragung zu Wahrnehmungsaspekten habe das DEWI Geräuschanalysen und -messungen durchgeführt.  „Zusätzlich wurde über ein halbes Jahr untersucht, ob veränderte, zum Teil geräuschärmere WEA-Betriebsmodi nachweisbare Auswirkungen auf die empfundene Geräuschbelästigung hat“, so Hübner weiter.

Windparkgeräusche als vergleichbar mit Verkehrslärm empfunden

„Mehrheitlich bewerten die Befragten den Windpark eher positiv.
Von ihm geht grundsätzlich keine Belästigung aus“, stellt die Umweltpsychologin mit Blick auf Wilstedt fest. Selbst wer sich durch den Windpark belästigt fühle, sei zwar kritischer, lehne ihn aber nicht pauschal ab. „Eine Minderheit von zehn Prozent der Befragten erlebt zwar eine ziemlich starke Geräuschbelästigung“, sagt Hübner, „insgesamt aber werden die Windparkgeräusche als vergleichbar mit Verkehrslärm empfunden. Unter speziellen Bedingungen würden Windparkgeräusche gehäuft als unangenehm wahrgenommen, etwa in der Nacht oder bei einer bestimmten Windrichtung, „obwohl die zulässigen Grenzwerte der WEA-Anlagen eingehalten wurden“, betont Hübner.

Ursachen der Amplitudenmodulation müssen durch weitere Forschungen geklärt werden

Die Aufzeichnungen deuteten als Hauptverursacher auf eine sogenannte Amplitudenmodulation: „Geräusche, die als Wummern und Rauschen beschrieben werden und die nicht gleichmäßig sind, sondern in ihrer Stärke kurzzeitig schwanken.“ Dies könne als belastend erlebt werden, weil die Unregelmäßigkeit der Geräusche Aufmerksamkeit auf sich ziehe und dadurch als störend empfunden werde. Die genaue Ursache der Amplitudenmodulation müsse durch weitere Forschungen geklärt werden. Hübner zu weiteren Ergebnissen: „Über den Zeitraum des Forschungsprojekts hinweg nahm die ohnehin geringe Ausgangsbelästigung sogar leicht ab.“ Passend dazu sei der Anteil der Personen mit geräuschbedingten Stressbeschwerden wie Schlafproblemen oder Ärger und Gereiztheit von zehn auf sieben Prozent gesunken, „zudem nahm die Anzahl der Symptome ab“. Eine positive Wirkung der geänderten WEA-Betriebsmodi auf die Belästigung habe nicht nachgewiesen werden können.

Ergebnisse können auch auf andere Windparks übertragen werden

Da sich die durchschnittliche Belästigung durch Windparkgeräusche in Wilstedt nicht von einer Vergleichsstichprobe mit 13 anderen Windparks unterscheide, sei Wilstedt kein Sonderfall. Schötz: „Die von dort stammenden Ergebnisse können daher auch auf andere Windparks übertragen werden.“

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 28754):
Dr. Johannes Pohl, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Psychologie, AG Gesundheits- und Umweltpsychologie, Tel.: 0345/5524374.

In der Aufnahme

Nach einer in Osnabrück vorgestellten, weltweit einzigartigen und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Studie von Umweltpsychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg werden von Anwohnern Geräusche von Windenergieanlagen als vergleichbar mit Verkehrslärm wahrgenommen.

© Bundesverband WindEnergie (BWE) Thorsten Paulsen

Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


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Amphibien-Offensive startet!
Amphibien-Offensive startet!
Eine Chance für „Hüpfer&Krabbler“ - Amphibien-Offensive startet!

03/04.07.2014

Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten A.ö.R/Forstbetrieb Ebrach und Hans Georg Schneider Stiftung
bringen sich in einem innovativen Gemeinschaftsprojekt nachhaltig für den Erhalt bedrohter Lurche im oberen Steigerwald ein.

Ebrach/B22, Alljährlich im Frühjahr machen sie sich (noch) auf den Weg. Amphibien, die ihren Laichgewässern zustreben, um sich hier der Fortpflanzung zu widmen. Doch für viele Tiere wird dieser Weg auch der Letzte in ihrem Leben sein.

Global nehmen die Amphibienbestände seit geraumer Zeit sehr stark ab. Auch die Amphibienarten der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats Bayern stellen dabei vielfach keine Ausnahme dar. Die Rote Liste gefährdeter Lurche zeigt deutlich sichtbar auf, dass die Familie der Amphibien von allen Tiergruppen mit am stärksten gefährdet ist.

Nahezu zwei Drittel aller heimischen Arten sind inzwischen in ihrem Bestand bedroht. Einige Arten stehen bereits am Rande des Aussterbens.

Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig. Neben klimatischen Einflüssen stellen Veränderungen in den Lebens- und Fortpflanzungsräumen, die verbreitete Amphibienkrankheit Chytridiomykose, jedoch auch die Zerschneidung der Landschaft eine elementare Rolle dar.

Obwohl nur wenige Meter breit stellt, die stark befahrene Bundesstraße 22 für Erdkröte, Springfrosch & Co. ein fast unüberwindliches Hindernis dar. Doch es führt bislang kein Weg daran vorbei. Die Tiere, die zwischen ihren Lebensräumen pendeln, müssen die Wegetrasse queren, um zu ihren Laichgewässern zu gelangen.


Auf Initiative des Artenschutz in Franken® konnte nun ein Projekt auf den Weg gebracht werden, das mehrschichtig aufgebaut ist. In einem ersten Schritt wurden vor wenigen Tagen die bevorzugten Wandertrassen, die bislang ungesichert auf die Bundesstraße führten, aufwendig mit sogenannten Amphibien-Stopprinnen versehen.

Die Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach
beginnen zeitgleich mit der Anlage geeigneter Amphibien-Ersatzlaichgewässern. Diese Kinderstuben der Biodiversität werden sich auf der Amphibien-Zulaufseite befinden.

Somit finden die Tiere zukünftig an geeigneter Stelle, ohne die Bundesstraße 22 überqueren zu müssen, hochwertige Fortpflanzungsräume vor. Jedoch sind die Amphibien auf die bislang frequentierten Reproduktionsstätten geprägt, sodass hier weitere Hilfestellung geleistet werden muss.

Diese findet sich in der alljährlichen Installation sogenannter mobiler Amphibienschutzzäune
wieder. Die prägnante Sicherungskomponente wird zukünftig von den Auszubildenden der Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach installiert und durch den Artenschutz in Franken® betreut.

Mittelfristiges Ziel soll es sein die mobile Leiteinrichtung
durch eine stationäre Verbauung zu ersetzten.

Die Projektpartner möchten mit dieser Initiative
ein weiteres sichtbares Zeichen für mehr Artenvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland setzen.  

In den kommenden Tagen mehr zum Thema - hier auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken.


In der illustrativen Aufnahme des Artenschutz in Franken®


Der Blick der Amphibienfigur fällt auf eine Schutzeinrichtung, der zukünftig einen elementaren Beitrag zur Sicherung der Biodiversität im oberen Steigerwald zukommen wird.

Durch die Installation spezieller Amphibien-Stopprinnen wird verhindert, das Erdkröte & Co. unter die Räder der vielbefahrenen Bundesstraße 22 geraten, und hier ums Leben kommen.


Artenschutz in Franken®




Falken lassen sich unter Autobahnbrücke nieder
 Falken lassen sich unter Autobahnbrücke nieder

Falken lassen sich unter Autobahnbrücke nieder

03/04.07.2014

Oberpfalz.
Ein spektakuläres Tierschutzprojekt bei Windischeschenbach (Lkr. Neustadt an der Waldnaab) zeigt Erfolge. Unter einer Autobahnbrücke der A93 hat sich eine Turmfalken-Familie niedergelassen.

Mehr auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks

- www.br.de/nachrichten/oberpfalz/turmfalken-autobahn-bruecke-102.html


Quelle

Bayerischer Rundfunk

03.07.2014

Screenshot

Mehr zum Thema das Artenschutz in Franken gemeinsam mit der Autobahndirektion Nordbayern und weiteren Partnern initieren konnte

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=30540




Votum für einen Nationalpark
Votum für einen Nationalpark
Votum für einen Nationalpark

03/04.07.2014

In Untersteinbach haben weit über 100 Bürger den „Verein Nationalpark Nordsteigerwald“ gegründet. Während die Versammlung harmonisch ablief, machten die Begleitumstände deutlich, dass das Thema die Emotionen weiter schürt.


Untersteinbach -
Es ist eine Auseinandersetzung der Worte. An Straßenrändern stehen Schilder mit Aufschriften wie „Nationalpark Steigerwald, nein danke“ oder „Wir wollen keinen Urwald“. Im Saal des Gasthauses Michel hingen Plakate wie „Naturschutz schafft und erhält Arbeitsplätze“ oder „Heimat für die Zukunft sichern“.

Gegner und Befürworter eines Nationalparks Steigerwald stehen sich gegenüber. Vor allem in der Gemeinde Rauhenebrach, die am engsten an einer Schutzzone liegen würde und damit am meisten betroffen wäre.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages

- http://ng.infranken.de/epaper/EPaper/PHP-Files/viewpdf.php?Ref=DSArchiv/8efren5ys3x4ioj$ssw~rbr&titel=ft&Spezial=

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Gewöhnliche Waldrebe

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Forstbetrieb Ebrach setzt auf Optimierungskonzept ...
Forstbetrieb Ebrach setzt auf Optimierungskonzept ...
Forstbetrieb Ebrach setzt auf Optimierungskonzept im Staatswald - Leserbrief von Ulrich Mergner

03.04.2014


Quellenangabe:

Steigerwald - KurierAusgabe 1100 - Seite 20

- www.steigerwald-kurier.de/pdf/01100_RED1.pdf

Steigerwaldkurier vom 03.07.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Hier lässt es sich verweilen
Hier lässt es sich verweilen
Hier lässt es sich verweilen

03/04.07.2014

Am Eingang zum Staatwald Hahn in Burgebrach entstand ein neuer Info-Pavillon.

Burgebrach -
Am Eingang des Staatswaldes Hahn können sich ab sofort alle interessierten Wanderer und Radfahrer über die Gegebenheiten des örtlichen Raumes informieren. Dazu errichteten die Bayerischen Staatsforsten einen neuen Info-Pavillon.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages unter

- http://ng.infranken.de/epaper/EPaper/PHP-Files/viewpdf.php?Ref=DSArchiv/picrs7xmg6o1c8*pj0ufzeg&titel=ft&Spezial=


In der Aufnahme des FT - Bei der Eröffnung informieren sich die Gäste, unter anderem Landrat Johann Kalb (r.), am neuen Pavillon. Foto: Elke Pieger

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Große Bühne für einen kleinen Vogel
Große Bühne für einen kleinen Vogel
Große Bühne für einen kleinen Vogel

02/03.07.2014

Suhl. Freistaat Thüringen,
Ein in der Bundesrepublik Deutschland bislang einzigartiges Gemeinschaftsprojekt das große Wellen schlägt ... Türme für Thüringens Turmschwalben ...

Das meint die Presse


- www.insuedthueringen.de/lokal/suhl_zellamehlis/suhl/Grosse-Buehne-fuer-einen-kleinen-Vogel;art83456,3437735 oder beim "Klick" auf die Aufnahme ..


Sie wollen den Nationalpark Steigerwald
Sie wollen den Nationalpark Steigerwald
Sie wollen den Nationalpark Steigerwald - Verein "Nationalpark Nordsteigerwald" gegründet.

02/03.07.2014

156 Männer und Frauen aus der Region gründen einen Verein mit einem eindeutigen Ziel

Mehr zum Thema auf den Seiten des Hassfurter Tagblatt unter


- www.hassfurter-tagblatt.de/lokales/aktuelles/art2824,191212
(ggf. Quelle kopieren und in neuem Browserfenster öffnen) oder beim Klick auf das Foto

Quellenangabe:


Hassfurter Tagblatt

www.hassfurter-tagblatt.de/lokales/aktuelles/art2824,191212


Vereinsvorsitzender Helmut Weibach im Interview mit den Bayerischen Rundfunk
zum Thema.

- www.br.de/radio/bayern2/sendungen/regionalzeit-franken/nationalpark-steigerwald-gespraech-100.html



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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Biber im Steigerwald ... auch diese Spezies ist ein Bewohner der Region

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Artenvielfalt auf Äckern und Wiesen schwindet
 Artenvielfalt auf Äckern und Wiesen schwindet

Artenvielfalt auf Äckern und Wiesen schwindet

02/03.07.2014

Studie zeigt starke Abnahmen bei Vögeln und Blumen / Bisherige Maßnahmen greifen kaum


Die Artenvielfalt ist in Deutschland auf landwirtschaftlichen Flächen ernsthaft bedroht. Daran haben bislang weder die „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“ noch das „Greening“ im Zuge der EU-Agrarförderung etwas ändern können. Dies zeigt eine aktuelle Bestandsaufnahme und Analyse der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz.


Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/themen/landwirtschaft/landwirtschaftundnaturschutz/16917.html

In der Aufnahme von Albert Meier


- Schwalbenschwanz

Franken droht die Krebspest
Franken droht die Krebspest
Franken droht die Krebspest

02/03.07.2014

Den letzten heimischen Krebsbeständen droht die Ausrottung.Im Einzugsgebiet der Itz hat ein Krebssterben eingesetzt.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages

- http://ng.infranken.de/epaper/EPaper/PHP-Files/viewpdf.php?Ref=DSArchiv/0p~g12nr6p8u2370hy9~5gd&titel=ft&Spezial=  

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Flusskrebs


Schwalbennester sind geschützt
Schwalbennester sind geschützt
Schwalbennester sind geschützt

02/03.07.2014

NABU bittet um Rücksicht bei Fassadensanierung

Wetzlar.
Mehlschwalben gehören als Boten des Sommers zu den beliebtesten heimischen Vögeln. Wenn aber eine Hausfassaden- oder Dacherneuerung ansteht, kann der wendige Flugkünstler manchmal Probleme bereiten. Nicht jeder Hausbesitzer weiß, wie er mit den kunstvollen Nestern des Akrobaten der Lüfte an der Hauswand umgehen soll.

In letzter Zeit erreichen den NABU deshalb vermehrt Berichte über zerstörte Schwalbennester. „Als Hauseigentümer darf man Schwalbennester nicht einfach entfernen, sie sind gesetzlich geschützt“, erklärt Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen. Zahlreiche Gerichtsurteile belegen, dass Schwalbennester nur in begründeten Ausnahmefällen entfernt werden dürfen. Nester der Mehlschwalbe unterliegen einem besonderen Schutz, der im Bundesnaturschutzgesetz geregelt ist. Wer Schwalbennester zerstört, kann mit einer Geldbuße bestraft werden. „Schwalbennester müssen deshalb von Mietern und Hauseigentümern geduldet werden“, erklärt Eppler.

Konflikte mit Schwalbennestern gebe es besonders mit dem Kot, der gelegentlich die Hausfassade verschmutzen könne. Mit einem mindestens70 Zentimeter unterhalb der Nester angebrachten Kotbrett könne das Problem dauerhaft gelöst werden. „Eine weitere sanfte Methode ist es, den Schwalben an unproblematischen Stellen künstliche Nester anzubieten, so dass sie im kommenden Jahr umziehen können“, erläutert der Biologe Eppler. Da es in der ausgeräumten Landschaft immer weniger Lehmpfützen gibt und den Mehlschwalben deshalb oft das Material zum Nestbau fehlt, empfiehlt der NABU, die flinken Sommervögel generell mit Nisthilfen zu unterstützen. Ein Schwalbenkasten an der Hauswand oder ein Schwalbenhotel im Garten seien eine willkommene Hilfe für die gefiederten Insektenjäger.

Eppler weist darauf hin, die Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes
auch bei Fassaden- und Dacharbeiten beachtet werden müssen. „Wurden die Nester bei notwendigen Renovierungsarbeiten zerstört, so sind Hausbesitzer verpflichtet, künstliche Nisthilfen als Ersatznester anzubringen“. Am besten sei es, sich vor Beginn der Bauarbeiten mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde (angesiedelt in der Kreisverwaltung) in Verbindung zu setzen und die Ersatzmaßnahmen mit ihr abzustimmen. Dann sei man als Hauseigentümer auf jeden Fall auf der sicheren Seite und vermeide Rechtsstreitigkeiten. Zum Schutz der Mehlschwalben und ihrer Nester empfiehlt der NABU Hessen außerdem, Dächer und Dachrinnen nur außerhalb der Brut- und Aufzuchtzeiten zu erneuern. Der naturfreundlichste Termin für Sanierungs-Arbeiten am Haus ist die Zeit zwischen Anfang Oktober und Ende Februar.


Für Rückfragen:

Berthold Langenhorst
Pressesprecher
Tel.: 06441-67904-17
Mobil: 0170-8347614


Quellenangabe:

Herausgeber: NABU Hessen (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar
Redaktion: NABU-Hessen Pressestelle, Berthold Langenhorst
Tel. 06441-67904-17 / Fax -29 | E-Mail: Presse@NABU-Hessen.de


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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- zwar kaum an der Hausfassade zu finden, dennoch nicht weniger in Bestand beeinträchtigt ... die Rauchschwalbe die gleichfalls unter Bestandsabnahmen leidet

Mehr zur Mehlschwalbe auf den Seiten des Artenschutz in  Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21634


Mehr zur Rauchschwalbe auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21752


Seit Jahren engagiert sich Artenschutz in Franken auch für die Belange des Schwalbenschutzes

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=29129
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22232
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=29735


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Türme für die thüringische Turmschwalbe
Türme für die thüringische Turmschwalbe
Türme für die thüringische Turmschwalbe

01/02.07.2014

Einzigartiges Projekt stellt sich nach baulichem Abschluss der breiten Öffentlichkeit vor.


Suhl/Freistaat Thüringen. Gleich zwei Minister gaben einem einzigartigen Vorzeigeprojekt in der Bundesrepublik Deutschland den passenden Rahmen.

Es war für das Gemeinschaftsprojekt eine ganz besondere Ehre das sich Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz, Thüringens Finanzminister Dr. Wolfgang Voß, Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel und MDL Christina Tasch es sich nehmen ließen der Feierstunde im Neuen Rathaus beizuwohnen.

Der Anlass war die offizielle Projektvorstellung
des Artenschutz-Umweltbildungsprojektes "Türme für die thüringische Turmschwalbe" im Neuen Rathaus der Stadt Suhl, am 30.06.2014.

Gleichfalls war das interesse der Medien groß über dieses einzigartige Projekt, das vor einem Jahr begonnen und nun weitere 7 Jahre im Monitoring begleitet wird, zu berichten.

Erste Pressestimmen:


Suhl MDR

- www.mdr.de/thueringen/sued-thueringen/turmschwalbe_mauersegler_suhl100.html


Deutschland today


- www.dtoday.de/regionen/lokal-panorama_artikel,-Gelebter-Artenschutz-im-urbanen-Umfeld-_arid,356430.html

Mehr zum Projekt auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=51578


Keine Panik bei Angriffen von Bussarden
Keine Panik bei Angriffen von Bussarden
Pressedienst des NABU Baden-Württemberg

01/02.07.2014

Keine Panik bei Angriffen von Bussarden

NABU gibt Tipps für das richtige Verhalten


Stuttgart – Welche Eltern würden nicht bei Bedrohung ihre Kinder verteidigen?
Auch der Bussard tut dies, indem er Menschen, die seinem Brutrevier zu nahe kommen, versucht zu vertreiben. Wer im Juni oder Juli spazieren geht, joggt oder Rad fährt hat vielleicht schon einmal erlebt, wie sich plötzlich aus dem Nichts und völlig unbemerkt ein Greifvogel von hinten näherte und den Kopf beziehungsweise den Scheitel als höchsten Punkt attackierte. Dabei fliegt der Bussard den Menschen an oder überfliegt ihn. Mit diesem Überraschungseffekt und seiner imposanten Spannweite versucht das Tier zu signalisieren „Du hast hier in meinem Revier nichts zu suchen!“

„Die Vögel beobachten, wie beispielsweise Joggerinnen und Jogger
ihren gerade flügge werdenden oder bereits ausgeflogenen Jungvögeln nahe kommen und wollen diese schützen“, erklärt Volker Weiß, Biologe beim NABU Baden-Württemberg, die Attacken der Tiere. „Wer einem Greifvogel zu nahe kommt, sollte einen Regenschirm oder einen Stock zur Hand haben und diesen über den Kopf halten, da die Tiere immer den höchsten Punkt anfliegen.“ Auf keinen Fall sollte man stehen bleiben oder nach dem Tier schlagen. „Am besten man geht den Weg zurück, den man gekommen ist, dann hören die Angriffe auf“, rät Weiß.

Die Broschüre „Trotz Zecke, Wespe, Fuchsbandwurm
– Unbeschwert Natur genießen“ gibt zahlreiche weitere Tipps für den Umgang mit Greifvögeln, Zecken oder Eichenprozessionsspinnern. Sie kann für 3 Euro bzw. mit einer Zeckenkarte für 5 Euro plus Versandkosten beim NABU bestellt werden: NABU Baden-Württemberg, Tübinger Str. 15, 70178 Stuttgart, Tel. 0711-966 72 12 oder Service@NABU-BW.de.

Quellenangabe:

Herausgeber: NABU Baden-Württemberg (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Tübinger Str. 15, 70178 Stuttgart

Redaktion: NABU Baden-Württemberg - Pressestelle, Hannes Huber
Hannes.Huber@NABU-BW.de, Tel. 0711 / 966 72 - 16, Fax: 0711 / 966 72 - 33

27.06.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Mario Voigt

- Mäusebussard

Mehr zum Mäusebussard auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21625

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Artenschutz an Autobahnbrücken von Erfolg gekrönt
Artenschutz an Autobahnbrücken von Erfolg gekrönt
Ein Brückenschlag für die Bundesdeutsche Biodiversität - von Erfolg gekrönt!

30.06/01.07.2014

Eine Kooperation unterschiedlichster Institutionen möchte mit einer nicht alltäglichen Aktivität auf eine Artenfamilie hinweisen, die regional mit schwindenden Nistmöglichkeiten zu kämpfen hat und damit aufzeigen das Artenschutz- und Gebäudesicherheit sich keinesfalls ausschließen müssen.


Landkreis Neustadt Waldnaab. Dass im Artenschutz auch ungewöhnliche Ansätze zum Ziel führen können, zeigt ein aktuelles, auf breitem Fundament gegründetes  Beispiel aus dem Landkreis Neustadt Waldnaab ( Opf. ) .

Der Turmfalkenschutz steht im Mittelpunkt einer gemeinschaftlichen Artenschutzmaßnahme die von der Autobahndirektion Nordbayern, der Initiative Artenschutz in Franken®, dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern, dem Landkreis Neustadt Waldnaab,Lebkuchen Schmidt Nürnberg, den Fachbehörden des Naturschutzes, sowie der Firma Schwegler Naturschutzprodukte am 18.06.2009 realisiert werden konnte.

Eine spezielle, auf den Falkenschutz zugeschnittene Nisthilfe, die auf Rund 45 Meter Höhe an einem Standpfeiler der Autobahnbrücke die über die Waldnaab ( A 93 ) führt, installiert wurde soll zukünftig wertvoller Baustein einer erfolgreichen Falkenreproduktion in der Oberpfalz sein.

„ Moderne Bauwerkstrukturen und effektiver Artenschutz müssen sich keinesfalls ausschließen“, so Thomas Köhler von der Initiative Artenschutz in Franken®, die sich seit nunmehr über 18 Jahren vollkommen ehrenamtlich dem Artenschutz verschrieben hat.

Mittels Spezialtransporteinrichtung  wurde die über 7 Zentner schwere Nisthilfe am von Mitarbeitern der Autobahndirektion Nordbayern an ihren zukünftigen Standort in schwindelnder Höhe verbrach und hier in einer mehrstündigen Einsatzreihe, die auch vom Bayerischen Rundfunk dokumentiert wurde, sturmsicher verankert.

Die durchdachte, wartungsarme Konstruktion, die in dieser ( A.i.F ) - Variante erstmals in Deutschland zum Einsatz kam, gewährleistet viele Jahrzehnte Einsatzfähigkeit und somit nachhaltigen Fortpflanzungsraum einer regional teils extrem rückläufigen Artenfamilie.

Eine wetterfeste Beschilderung, wird zukünftig auf die gemeinschaftlich praktizierte Maßnahme hinweisen und den Wünschen aller Beteiligten Ausdruck verleihen, das hier bereits schon in naher Zukunft die ersten Oberpfälzer - Autobahnfalken das Licht der Welt erblicken und somit zur Arterhaltung beitragen können.

Dieser Tag ist nun gekommen.
Erstmals nach 5 Jahren konnte ein Turmfalkenpaar nachweislich hier eine erfolgreiche Reproduktion anstrengen.

Somit zeigt sich in wunderschöner Form auf, wie sich Wildvögel auch an modernen Strukturen niederlassen und wenn diese artenschutzrelevant optimiert wurden auch fortpflanzen können. Praktischer, an der Basis stattfindender Artenschutz für den wir vom Artenschutz in Franken® seit vielen Jahren stehen, muss auch in der Lage sein neue Wege zu beschreiten.

Mehr zum Projekt auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=30540

In der Aufnahme von Karl-Heinz-Böhm

- Beleg der erfolgreichen Turmfalkenreproduktion  06/2014


25 Jahr Grünes Band
25 Jahr Grünes Band

25 Jahr Grünes Band - Hauptschlagader für ein Netz des Lebens in Deutschland

29/30.06.2014

Gemeinsame PM von BUND und BfN

Bonn/Nürnberg,
Anlässlich der Pressefahrt "25 Jahre Grünes Band" vom 24. bis 27. Juni 2014 entlang des Grünen Bandes: Lenzener Elbtalaue - Altmark - Südharzer Karstlandschaft - Werrabergland - Grabfeld

Das Grüne Band ist einzigartig. Es ist der einzige existierende länderübergreifende Lebensraumverbund und damit eine Hauptschlagader für ein Netz des Lebens in Deutschland. Aus der ehemaligen Grenze zwischen BRD und DDR ist ein 1.393 Kilometer langes lebendiges Mahnmal für Frieden und Demokratie und ein Ort der Erinnerung an die unmenschliche Trennung Deutschlands geworden.

Auf den 17.712 Hektar des Grünen Bandes finden 1.200 gefährdete und seltene Tiere einen Lebensraum und Wanderkorridor zugleich. Mehr als zwei Drittel des Grünen Bandes stehen deshalb unter Naturschutz.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=67863


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Auch ein Bewohner des "Grünen Bandes" ... ein Wildschwein-Frischling

Über 40 neue Aufnahmen dieser Art konnten wir aktuell einstellen.


Zu finden sind diese unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23025

Herbizidresistente, gentechnisch veränderte Pflanzen ....
Herbizidresistente, gentechnisch veränderte Pflanzen ....
Herbizidresistente, gentechnisch veränderte Pflanzen beschleunigen den Biodiversitätsverlust


29/30.06.2014

-    Gemeinsame PM von BfN, dem österreichischen Umweltbundesamt und dem schweizerischen BAFU

Bern/Bonn/Wien,
 Das Bundesamt für Naturschutz Deutschland und die Umweltbundesämter Österreichs und der Schweiz ziehen eine kritische Bilanz zu den Auswirkungen des langjährigen Anbaus von herbizidresistenten, gentechnisch veränderten Pflanzen.

Solche Kulturen treiben die Intensivierung der Landwirtschaft und damit den Biodiversitätsverlust weiter, so die drei Institutionen.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=67223

In der Aufnahme von Albert Meier

- Cirsium vulgare, Gemeine Kratzdistel


Neu auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

- Agriotes gallicus, Schnellkäfer
- Arctium tomentosum, Filzige Klette
- Cirsium vulgare, Gemeine Kratzdistel
- Fieberiella florii, Liguster-Strauchzirpe


Artenvielfalt durch Ökolandbau fördern
Artenvielfalt durch Ökolandbau fördern
Artenvielfalt durch Ökolandbau fördern

29/30.06.2014

München -
Bedeutet ökologischer Landbau auch eine größere Artenvielfalt? Im Prinzip ja, doch ist neben der Art und Intensität der Bewirtschaftung auch die Anzahl an unterschiedlichen Lebensräumen entscheidend.

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Artenvielfalt-durch-Oekolandbau-foerdern_article1403953323.html


Quellenangabe:

Proplanta


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Sandra Bäumer

- Haselmaus

Mehr zur Haselmaus auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21018


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Sherlock Quack - Der Detektiv des Waldes - Sein erster Fall
Sherlock Quack  - Der Detektiv des Waldes - Sein erster Fall
Sherlock Quack

28/29.06.2014

- Der Detektiv des Waldes - „Sein erster Fall“



S t e c k b r i e f


Name:Sherlock Quack

Beruf:Der Detektiv des Waldes

Alter:Geheim

Wohnort:in / an einemSee am Rande des Waldes

Lieblingsspeisen:Fliegen und Käfer

Lieblingsbeschäftigung:Reiten zu Lande und in der Luft

Freunde: die Tiere des Waldes und des Sees

Was er nicht mag:Nun unser Held ist,pssst nicht weiter sagen - Sherlock Quack ist„Wasserscheu“

Geschichten für 3-7 Jährige


Erzählt von Werner Ebner

- http://we-lion.de/Dok/Sherlock_Quack_01_Fall_Seerose.pdf

© WE.Lion 2010-2014


Quellenangabe/Foto Layout:

Werner Ebner / 2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. Artenschutz in Franken®

Mehr zum Teichfrosch auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20418

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Espen habe sie zum fressen gern ..
Espen habe sie zum fressen gern ..
Die Raupen der Großkopf-Rindeneule

28/29.06.2014

Franken.
Albert Meier konnten die kleinen Krabbler in den vergangenen Tagen für uns dokumentieren. Ab sofort ist die Art unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=67759 auf den Seiten des Artenschutz in Franken® zu finden.

In der Aufnahme von Albert Meier

- Raupe der Großkopf-Rindeneule


"Sie" wollen den Nationalpark
"Sie" wollen den Nationalpark
"Sie" wollen den Nationalpark

28/29.06.2014

Steigerwald
. Ist das die Wende in der siebenjährigen Nationalparkdebatte? Mitten im Gebiet der hartnäckigsten Gegner gründet sich eine Initiative für den Nationalpark. Was treibt die Gruppe an, die am kommenden Montag einen Verein gründen will?

Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages unter

- http://ng.infranken.de/epaper/EPaper/PHP-Files/viewpdf.php?Ref=DSArchiv/hx064r568zn9dw7vcbtszan&titel=ft&Spezial

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Hummel im Anflug


Eisvogel - "im Eimer"
Eisvogel - "im Eimer"
Von "Schlagopfern" in Franken

28/29.06.2014

Franken
. Vogelschlag an z.B. Glasscheiben wird in unserer stark von der Lebensweise des Menschen geprägten Umwelt nahezu tagtäglich sichtbar.

Ein nunmehr dokumentierte Fall von Schlagopfern zählt jedoch nicht unbedingt zum alltäglichen Tagesgeschehen.

Mehr darüber in den kommenden Tagen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Thomas Köhler


- Schlagopfer Eisvogel


Die Altenburg hat ihre (Turm) -Falken wieder
Die Altenburg hat ihre (Turm) -Falken wieder
Die Altenburg hat ihre (Turm) -Falken wieder

27/28.06.2014

Innovatives Gemeinschaftsprojekt zeigt sichtbare Erfolge – Webcam ermöglicht Liveeinblicke in die Kinderstube kulturfolgender Greifvögel.


Ort. Bamberg, Altenburg. Im Spätherbst des Jahres 2010 wurde ein Projekt ins Leben gerufen, welches die Steigerung der Biodiversität an einem Wahrzeichen der Stadt Bamberg zum Ziel haben sollte.

Artenschutz in Franken, Altenburg Verein Bamberg e. V., Umweltamt der Stadt Bamberg und die Kaulbergschule in Bamberg waren und sind die begleitenden Partner des nicht alltäglichen Projektes. Im Fokus stand und steht dabei eine Wildvogelart die wie kaum, eine andere an den Lebensraum auch und gerade kulturhistorisch prägender Gebäudesubstanz angewiesen ist. Der Turmfalke.

Herausforderungen der Biodiversität im urbanen Umfeld

Lebensraumverlust und Nahrungsmangel lassen die Bedingungen des „kleinen Mäusefängers“ zur Erhaltung seiner Art zunehmend schwieriger werden. Gerade artenschutzfremde Bauwerksanierungen tragen gleichfalls dazu bei, dass der in Deutschland zwar noch häufige Falke vielfach hochwertige Fortpflanzungsstätten und damit die elementare Möglichkeit zur erfolgreichen Aufzucht seiner Jungen verliert.

Auch die viele Hundert Jahre alte Altenburg im Welterbe Bamberg zeigte in der Vergangenheit (auch negative) Spuren einer sicherlich unbestritten relevant erscheinenden Bauwerksanierung, ohne die das markante und wunderschöne Gebäude nicht in diesem hervorragenden Zustand wäre.

Dass Bauwerksicherheit und Artenschutz jedoch miteinander konform gehen können, zeigt ein praktisches Gemeinschaftsprojekt das, dem an der Altenburg präsenten Turmfalken eine neue Kinderstube geben sollte. Langjährig war der Turmfalke gerade am Burgfried präsent. Der Verschluss dieser Nischen ließ den traditionellen Nistplatz viele Jahre verwaisen.

Die Rückkehr eines „Bambergers“

Mit der Öffnung von Bauwerkelementen und der Einbringung einer speziell auf die Bedürfnisse der Art abgestimmten Nisthilfe konnte es nun gelingen die für die Altenburg so typische Wildvogelart zurückzuführen. Die Besiedlung der Nisthilfe erfolgte vollkommen eigenständig.

Menschenkinder für Tierkinder ... Umweltbildung geht moderne Wege.

Projektbegleitende, erlebbare Umweltbildung als wertvoller Baustein lebendiger Konzeption. Aus diesem Grund wurde eine Kooperation mit der „Patenschule- Kaulbergschule“ installiert, die es den Schülern ermöglichen möchte ihre Umwelt besser verstehen zu können.

Nach drei Jahren Anlaufzeit fand nun vor wenigen Wochen die erfolgreiche Besiedlung der Nisthilfe statt. Vor zwei Tagen sind die ersten Altenburg-Turmfalken geschlüpft.

Die störungsfreie Entwicklung der Kleinen kann aktuell über eine zugeschaltete Webcam weltweit verfolgt werden.

Mehr zum Projekt auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=29568

Die Turmfalkenkamera ist über folgenden Link erreichbar

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=8

Doch nicht „nur“ der Turmfalke fand an der Altenburg
einen neuen (alten) Lebensraum. Durchdachte Artenschutzbausteine bildeten die Grundlage zur neuerlichen Besiedlung durch z.B. Fledermäusen und Wildbienen.

Illustrative Aufnahme
- Einblicke in die Kinderstube der Altenburg Turmfalken  



Warten mit dem Heckenschnitt
Warten mit dem Heckenschnitt
Warten mit dem Heckenschnitt

27/28.06.20014

NABU bittet um Rücksichtnahme auf Vögel

Wetzlar.
Der NABU Hessen bittet alle Gartenbesitzer, sich noch etwa fünf Wochen mit dem Hecken- und Strauchschnitt zu gedulden. Bis Ende Juli brüten viele Singvögel im Schutz des dichten Blattwerks. In guten Jahren bringen sie mehrmals Nachwuchs zur Welt. Sie können durch Schnittmaßnahmen so sehr gestört werden, dass sie ihre Brut aufgeben.

„Die Jungvögel von Amseln, Grünfinken Grasmücken und Zaunkönigen sind nun flügge geworden. Wer jetzt seine Sträucher schneidet, riskiert den Nachwuchs der fröhlichen Sängerschar“, erläutert der NABU-Landesvorsitzende Gerhard Eppler. „Auch finden Beutegreifer die Nester mit den Jungvögeln viel einfacher, wenn schützende Zweige weggeschnitten werden.“

In den letzten Tagen habe der NABU einige Anrufe besorgter Bürger erhalten,
die von radikalen Heckenschnitten berichteten. „Uns rufen besonders Mieter von Wohnungsbau-Gesellschaften an, bei denen die Heckenpflege an Firmen vergeben wird“, so Eppler. Es gebe immer wieder Berichte von tot aufgefundenen Jungvögeln unter frisch geschnittenen Hecken. Der Biologe appelliert an die Inhaber, ihre Mitarbeiter besser zu schulen.

Es könne nicht angehen, dass Hecken und Gebüsche
ohne jede Rücksicht kahl geschoren würden. „Auf jeden Fall gehört vor dem Schnitt eine intensive Suche nach belegten Nestern in den Sträuchern dazu“, erklärt Eppler. Heckenabschnitte mit einem bewohnten Vogelnest dürften nicht oder nur sehr vorsichtig beschnitten werden.

Gesetzlich muss jeder, der Hecken schneidet, darauf achten, Vögel und andere Tiere nicht mutwillig zu belästigen und ihre Lebensstätten ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören. Die Artenschutz-Bestimmungen des Hessischen Naturschutzgesetzes gelten auch für alle wildlebenden Tiere im eigenen Garten und auf anderen Grünflächen im Siedlungsbereich.


Für Rückfragen

Berthold Langenhorst
Pressesprecher
Tel.: 06441-67904-17
Mobil: 0170-8347614


Quellenangabe:

Herausgeber: NABU Hessen (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar
Redaktion: NABU-Hessen Pressestelle, Berthold Langenhorst
Tel. 06441-67904-17 / Fax -29 | E-Mail: Presse@NABU-Hessen.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Junger Gartenrotschwanz

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20910

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Smaragdeichse .. Perle im Reptilienreich
Smaragdeichse .. Perle im Reptilienreich
Smaragdeichse .. Perle im Reptilienreich

26/27.06.2014

Smaragdeichsen sind eine der schönsten Eidechsenarten Deutschlands
.

Deutschland. Besonders während der Paarungszeit zeigt das Männchen ausgepägte Farbspiele an der Kopf- und Wangenpartie, die in sattem Blau gehalten werden.Mit einer Gesamtlänge bis nahe an die 45 Zentimeter ist die Smaragdeichse unsere größte Eidechsenart.

In Franken ist sie nicht präsent, da es ihr hier einach zu kühl ist.

Lediglich an wärmebegünstigten Lagen von Mosel ,
Donau und Rhein fühlt sie sich wohl.
Etwa Ende März / Anfang April tritt dieSmaragdeidechse nach der Winterlethargie in Erscheinung. Nach der Paarung im April / Mai wird ein rund 15 - 21 Eier umfassendes Gelege gesetzt und sich selbst überlassen.


Mehr auf den Seiten des Artenschutz in Franken


-www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21826

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Smaragdeichse .. Perle im Reptilienreich

Roter Milan - schwarze Zukunft?
Roter Milan - schwarze Zukunft?
Roter Milan - schwarze Zukunft?

27/28.06.2014

Bayern.
Das Flugbild des Rotmilans ist unverwechselbar. Der tief gegabelte Schwanz macht ihn sehr auffällig. Einst war der Rotmilan auch in Franken recht häufig als Brutvogel anzutreffen, die Rodung von Brutbäumen sowie Lebensraumveränderungen in Folge der veränderte Landwirtschaft ließen das Brutvorkommen erlöschen.

Bayernweit vermutet man derzeit etwa 380 Brutpaare.

Im März trifft der Zugvogel Rotmilan
bei uns ein. Sollte er wieder einmal zur Brut schreiten wird er seinen Horst auf hohen, exponiert gelegenen Baumriesen platzieren. In dieses voluminöse Baumnest legt der Rotmilan 2
– 4 gefleckte Eier ab und bebrütet diese etwa 30 Tage.

Nach weiteren 50 Tagen verlassen die jungen Rotmilane,
welche zwischenzeitlich mit Mäusen, Regenwürmern, Fröschen etc. gefüttert wurden den Horst, und machen sich nach einiger Zeit mit den Altvögeln im August auf seine Überwinterungsgebiete in Nordafrika aufzusuchen.

Der Vogel des Jahres 2012

- www.greifvogel.net/greifvogeldesjahres/index.php

- www.greifvogel.net/rotmilan.html

Bundesweite - Rotmilan Erfassung - Warum?

Mehr zum Thema

- www.abbo-info.de/archiv/rotmilan_leitfaden.pdf

Mehr zum Rotmilan auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21984

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- selten geworden - der Rote Milan in Bayern


Ferner neu eingestellt:

- Stelzenläufer ... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=52593


Der Mohren-Schmalbock
Der Mohren-Schmalbock
Neu auf der Page

26/27.06.2004

Der Mohren-Schmalbock.

Franken.
MIt einer Körperlänge von etwa 1,5 Zentimeter ist der Käfer nicht sonderlich auffällig. Dennoch ist es Albert Meier gelungen ihn zu entdecken. Fertige Käfer findet wir nun im Juni ... seine Larven fressen anscheinend gerne an Birkenholz.

Mehr zur Art auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=67729


(K)Eine Chance für kleinen Feldhasen
(K)Eine Chance für kleinen Feldhasen
(K)Eine Chance für kleinen Feldhasen

24/25.06.2014

Bayern.
In der Aufnahme erkennen wir das Ergebnis einer gemähten Wiese. Der darin ansitzende Junghase hatte keine Chance. Das Mähwerk zerriss den Kleinen in der Mitte. Das die industriell geführte Landwirtschaft vielfach kaum mehr ein Auge für die Bedürfnisse der Artenvielfalt hat wird zunehmend sichtbar.

Wenn mit hoher Geschwindigkeit umfangreiche Grünfläche abgetragen werden, deren okologische Bedeutung zunehmend schwindet, ist diese Belegaufnahme lediglich ein sichtbares Beispiel für den mehr oder minder sorglosen Umgang mit der Umwelt.

Ein Umdenken sollte und muss stattfinden,
denn Landbewirtschaftung kann und muss in unseren Augen andere Wege beschreiten...

Nutznieser der Mähaktion konnte ein Weißstorch werden, der die ihm gebotene Nahrung gerne aufnahm.

Mehr "Impressionen" des Geschehens aktuell unter der Rubrik Weißstorch hier
www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=39527 auf den Seiten des Artenschutz in Franken.

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Weißstorch nimmt "zerrissenene Junghasen" auf.






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24.07.2014 um 18:25 Uhr
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