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Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald
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Artenschutz in Franken


Seit nunmehr fast
19 Jahren
bringt sich
Artenschutz in Franken
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken ein.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=25490




Monatlich verfolgen rund
15.000 - 25.000 Besucher
das Engagement des Artenschutz in Franken auf unserer Internetseite.

Zwischen 300.000 - 650.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes in Oberfranken beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement etwas näher vorstellen.


Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




10.10.2014 Der Mauersegler in Nordeutschland
12.10.2014 Ausgezeichnet - A.i.F. erhält Helfer Herzen Preis

Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1
Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker


[ zum Logbuch ]

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF
Globaler Burn-Out
Globaler Burn-Out
Globaler Burn-Out

01/02.10.2014

Die Menschheit treibt ihren eigenen Planeten
in einen gefährlichen Burn-Out. Der Grund: Zusammengenommen verbrauchen wir jedes Jahr 50 Prozent mehr Ressourcen, als die Erde innerhalb dieses Zeitraums regenerieren und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann.

Das ist das zentrale Ergebnis des „Living Planet Reports 2014“, den die Naturschutzorganisation WWF am Dienstag in Berlin vorgelegt hat. Laut dem globalen Zustandsbericht nehmen die Schulden der Menschheit gegenüber der Natur zu, die ökologischen Reserven hingegen ab. So zeigt der Living Planet Index für die vergangenen vier Jahrzehnte einen Rückgang der biologischen Vielfalt um 52 Prozent.

Im Durchschnitt hat sich die Anzahl der untersuchten Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische damit halbiert.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69876


Auf regionaler und überregionaler Ebene engagiert sich Artenschutz in Franken intensiv seit nunmehr fast 20 Jahren vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Erhaltung der Artenvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland.

Damit möchten wir unseren Beitrag zur Erhaltung des Planten Erde im Sinne nachfolgender Genrationen leisten.



12.000 Störe ausgesetzt
12.000 Störe ausgesetzt
12.000 Störe ausgesetzt

30.09/01.10.2014

Projekt zur Wiederansiedlung des Baltischen Störs gestartet

Der Baltische Stör
soll in der Oder und damit im Einzugsgebiet der Ostsee wieder dauerhaft heimisch werden. 12.000 Jungtiere sind am heutigen Montagnachmittag in die Oder entlassen worden. Sie sollen helfen, den ehemals im Odereinzugsgebiet heimischen Fisch wieder anzusiedeln. „Damit haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht.

Erstmals ist es uns gelungen,
Störe in der Teichwirtschaft Blumberger Mühle aufzuziehen und sie auf ihre lange Reise in die Ostsee zu schicken“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Gemeinsam mit der Gesellschaft zur Rettung des Störs (GRS) und der Teichwirtschaft Blumberger Mühle beteiligt sich der NABU, gefördert durch Mittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), an dem nationalen Wiederansiedlungsprojekt.

Mehr zum Thema

- www.nabu.de/themen/meere/fische/17096.html


Mehr zum Stör auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=62536

In der Aufnahme von Philipp Freudenberg

- Junger Stör / Fisch des Jahres 2014



Eine Chance für Hüpfer & Krabbler?
Eine Chance für Hüpfer & Krabbler?
Eine Chance für „Hüpfer&Krabbler“ - Amphibien-Offensive erfolgreich umgesetzt!

29/30.09.2014

Artenschutz in Franken, Bayerische Staatsforsten A.ö.R/Forstbetrieb Ebrach, Hans Georg Schneider Stiftung, HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH und Thomas Bauerfeind
bringen sich in einem innovativen Gemeinschaftsprojekt nachhaltig für den Erhalt bedrohter Lurche und deren Begleitarten im Steigerwald ein.

Ebrach/B22 (Ofr.), Alljährlich im Frühjahr machen sie sich (noch) auf den Weg. Amphibien, die ihren Laichgewässern zustreben, um sich hier der Fortpflanzung zu widmen. Doch für viele Tiere wird dieser Weg auch der Letzte in ihrem Leben sein.

Global nehmen die Amphibienbestände seit geraumer Zeit sehr stark ab.
Auch die Amphibienarten der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats Bayern stellen dabei vielfach keine Ausnahme dar. Die Rote Liste gefährdeter Lurche zeigt deutlich sichtbar auf, dass die Familie der Amphibien von allen Tiergruppen mit am stärksten gefährdet ist.

Nahezu zwei Drittel aller heimischen Arten
sind inzwischen in ihrem Bestand bedroht. Einige Arten stehen bereits am Rande des Aussterbens.

Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig. Neben klimatischen Einflüssen stellen Veränderungen in den Lebens- und Fortpflanzungsräumen, die verbreitete Amphibienkrankheit Chytridiomykose, jedoch auch die Zerschneidung der Landschaft eine elementare Rolle dar.

Obwohl nur wenige Meter breit stellt, die stark befahrene Bundesstraße 22
für Erdkröte, Springfrosch & Co. ein fast unüberwindliches Hindernis dar. Doch es führt bislang kein Weg daran vorbei. Die Tiere, die zwischen ihren Lebensräumen pendeln, müssen die Wegetrasse queren, um zu ihren Laichgewässern zu gelangen.

Auf Initiative des Artenschutz in Franken konnte nun ein umfangreiches Projekt auf den Weg gebracht werden, das mehrschichtig aufgebaut ist. In einem ersten Schritt wurden die bevorzugten Wandertrassen, die bislang ungesichert auf die Bundesstraße führten, aufwendig mit sogenannten Amphibien-Stopprinnen versehen.

Die Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach
beginnen zeitgleich mit der Anlage geeigneter Amphibien-Ersatzlaichgewässern. Diese Kinderstuben der Biodiversität werden sich auf der Amphibien-Zulaufseite befinden.Somit finden die Tiere zukünftig an geeigneter Stelle, ohne die Bundesstraße 22 überqueren zu müssen, hochwertige Fortpflanzungsräume vor. Jedoch sind die Amphibien auf die bislang frequentierten Reproduktionsstätten geprägt, sodass hier weitere Hilfestellung geleistet werden muss.

Diese findet sich in der alljährlichen Installation sogenannter mobiler Amphibienschutzzäune
wieder. Die prägnante Sicherungskomponente wird zukünftig von den Auszubildenden der Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach installiert und durch den Artenschutz in Franken® betreut.Mittelfristiges Ziel soll es sein die mobile Leiteinrichtung durch eine stationäre Verbauung zu ersetzten.

Überlebensräume für maritime Lebensformen

Im September 2014 konnte ein weiterer Projektbaustein erstellt werden. Kulturlandschaft brachte und bringt noch immer sehr viel Positives für die Artenvielfalt unseres Landes hervor.

Einige vormalige Fischteiche,
die seit mehreren Jahrzehnten aufgelassen wurden und damit gleichfalls ihre Funktion für maritime Lebensformen verloren, wurden in einer mehrtägigen Einsatztätigkeit wieder in die Lage versetzt, sich zukünftig für die Erhaltung der gefährdete Familie der Amphibien zu bewähren.

Gleichfalls geht mit der Reaktivierung der Wasserflächen
auch für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten die Chance einher, sich hier in den kommenden Jahrzehnten in vollkommen störungsfreier Form der Arterhaltung zu widmen.

Interessant dabei das hier hochwertigste Lebensräume inmitten
nachhaltig genutzter Kulturlandfläche entstanden. Als Hotspot der Biodiversität wird sich dieser Lebensraum in wenigen Jahren darstellen. Viele tausend Amphibien und deren Begleitarten (auch Rote Liste Arten) profitieren von einem Gemeinschaftsprojekt welches in praktischer Form aufzeigt wie moderner Artenschutz in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich generiert werden kann.

Nicht das ständige zerreden und herumdiskutieren, sondern effektiv aufzeigen wie durchdachter Artenschutz funktioniert muss in unseren Augen im Fokus stehen, denn viel Zeit haben manche Arten wohl nicht mehr!

In der Aufnahme wird die Fläche sichtbar die vormals ein Fischteich war und nun mit der Installation von Teichmönchen wiedervernässt wird. Die noch sichtbaren Pflanzen die in den vergangenen Jahren versuchten hier zu siedeln, werden in wenigen Wochen verschwunden sein. Damit kann dieser Lebensraum zukünftig wieder einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64359

Die Projektpartner möchten mit dieser Initiative ein weiteres sichtbares Zeichen für mehr Artenvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland setzen.  




Karmenu Vella als neuen EU-Umweltkommissar verhindern!
Karmenu Vella als neuen EU-Umweltkommissar verhindern!
Karmenu Vella als neuen EU-Umweltkommissar verhindern!

28/29.09.2014

Juncker-Kandidat aus Malta unterstützte Vogeljagd - LBV-Brief an Abgeordnete

Am 29. September werden die Mitglieder des Europäischen Parlaments
Gelegenheit bekommen, die Kandidaten für die neue EU-Kommission zu befragen und letztlich über die Vorschläge des designierten Kommissionspräsidenten Juncker abzustimmen. Wie alle anderen großen Umweltverbände hat auch der LBV große Bedenken, dass u.a. eine Wahl des maltesischen Kandidaten zum EU-Umweltminister zu weitreichenden Konsequenzen führen kann.

Vella wurde beauftragt, die Vogelschutz- und FFH-Richtlinie zu überprüfen und zu modernisieren. Eine Herabstufung der Umwelt- und Naturschutzstandards der EU würde einer faktischen Annullierung des 7. Umweltaktionsprogramms gleichkommen, der von allen EU-Institutionen erst im letzten Jahr verhandelt und vereinbart worden ist. Dazu darf es nicht kommen und dies versucht der LBV mit aller Kraft zu verhindern.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landsbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- www.lbv.de/unsere-arbeit/themen-kampagnen/eu-umweltkommissar.html


Quellenangabe:

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Werner Oppermann


- Feldschwirl [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=52154]
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Höchste Priorität für Umwelt- und Naturschutz
Höchste Priorität für Umwelt- und Naturschutz
Gemeinsame Presseerklärung von DNR, NABU und BUND: EU-Parlament muss Juncker-Kommission auf zukunftsfähiges Europa verpflichten

Verbände fordern höchste Priorität für Umwelt- und Naturschutz

28/29.09.2014

Berlin/Brüssel -
Im Vorfeld der Befragung der Kandidaten für die neue EU-Kommission durch das Europäische Parlament haben die im Deutschen Naturschutzring (DNR) vertretenen Umweltverbände wie der NABU und der BUND vor einer Marginalisierung des Klima- und Umweltschutzes in der EU gewarnt.

Die Europäische Union sei in der Vergangenheit bei der Integration von Umwelt-, Verbraucher- und Wirtschaftsinteressen ein gutes Stück vorangekommen. Deshalb dürfe das Parlament der neuen Kommission nur zustimmen, wenn auch die künftigen Kommissare dem Umwelt- und Naturschutz höchste Priorität geben würden.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69818

In der Aufnahme von Albert Meier

- Dunkelvioletter Dickfuß [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=69781]



Steigerwald - Bruch bleibt weiterhin bestehen
Steigerwald - Bruch bleibt weiterhin bestehen
Steigerwald - Bruch bleibt weiterhin bestehen

28/29.09.2014

Die Frage ob Nationalpark Steigerwald oder nicht beschäftigt die Region seit längerem. Einer Umfrage des Bundes Naturschutzes, die Befürworter in der Mehrzahl sieht, setzt der Verein "Unser Steigerwald" nun eine andere Studie entgegen.


Der Steigerwald hat Potenzial. Potenzial, die Gemüter zu erhitzen vor allem. Ob Nationalpark oder nicht, in dieser Sache wird heftig gestritten. Entsprechend emotional läuft der Schlagabtausch zwischen Befürwortern und Gegnern ab. "Die maßen sich an, über die Geschicke der Menschen im Steigerwald zu reden", empörte sich am Donnerstagabend Staatssekretär und erklärter Nationalpark-Gegner Gerhard Eck (CSU) in Untersteinbach (Gemeinde Rauhenebrach). Dort präsentierte der Verein "Unser Steigerwald", dessen Vorsitzender Eck ist, das Ergebnis einer Forsa-Umfrage.....

Quellenangabe:

In Franken / Autor Andreas Lösch / Foto Ronald Rinklef (In Franken)

Demnach will die Mehrheit der Bürger im Steigerwald keinen Nationalpark.

Mehr zum Bericht und dem ausführlichen Ergebnis der Umfrage
[www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=69788]


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Erhalt biologischer Vielfalt zieht ernüchternde Halbzeitbila
Erhalt biologischer Vielfalt zieht ernüchternde Halbzeitbila
Erhalt biologischer Vielfalt zieht ernüchternde Halbzeitbilanz

28/29.09.2014

Berlin -
Für den Schutz von Tieren, Pflanzen und ganzen Ökosystemen haben sich 194 Staaten bis zum Jahr 2020 verbindliche Ziele gesteckt. Jetzt wird deutlich: So schnell wird das wohl nichts.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Erhalt-biologischer-Vielfalt-zieht-ernuechternde-Halbzeitbilanz_article1411770678.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Artenvielfalt im Sinkflug ... geredet wird viel ... gahandelt zu wenig ... Rauchschwalbenbestände auch im Niedergang begriffen



Frühe Kranichrast: Über 40.000 im Havelland
Frühe Kranichrast: Über 40.000 im Havelland
Frühe Kranichrast: Über 40.000 im Havelland

28/29.09.2014

Die „Vögel des Glücks“ sammeln sich vor dem Weiterflug nach Süden

Vogelfreunde aufgepasst:
Die Kraniche sind in diesem Herbst früh dran. So ergab die aktuelle Erfassung im Havelland die stolze Zahl von 41.250 rastenden Kranichen. Dabei entfällt der Hauptteil von 36.000 Vögeln auf das Rhinluch rund um Linum.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/kraniche/14589.html



Die Hirschbrunft hat begonnen ...
Die Hirschbrunft hat begonnen ...
König im Exil

27/28.09.2014

Der Rothirsch ist unbestrittene Leitart der nordhessischen Waldlandschaft.
Er ist unser größtes noch „frei“ lebendes Wildtier. Entsprechend hoch ist auch seine Bedeutung für den Nationalpark.

Mehr auf den Seiten des Nationalparks Kellerwald-Edersee

- https://www.nationalpark-kellerwald-edersee.de/de/naturverstehen/tiere/rothirsch/

Mehr zum Rothirsch auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21965

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Nun ist es wieder an der Zeit ... die Hirschbrunft hat begonnen.

DBU-Deutscher Umweltpreis
DBU-Deutscher Umweltpreis

Schutz wertvoller Ressourcen als zentrale Zukunftsaufgabe in Wissenschaft und Praxis gelebt

27/28.09.2014

DBU-Deutscher Umweltpreis an Wissenschaftler Prof. em. Dr. Peter Hennicke und Unternehmer Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg – Ehrenpreis für Hubert Weinzierl

Osnabrück.
Die Träger des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) stehen fest. Der Ökonom und Energieeffizienzexperte Prof. em. Dr. Peter Hennicke (72, Wuppertal) und Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg (72, Karlsruhe), Wissenschaftler und Gründer von UNISENSOR Sensorsysteme, erhalten von Bundespräsident Joachim Gauck am 26. Oktober in Kassel den größten mit 500.000 Euro dotierten Umweltpreis Europas. „Beide arbeiten seit Jahrzehnten mit außergewöhnlichem Engagement für das Einsparen von Energie und den Schutz wertvoller Ressourcen, auch wenn sie die Ziele der Energie-, Ressourcen- und Materialeffizienz auf ganz unterschiedlichen Wegen verfolgen: Hennicke als Wissenschaftler und ausgewiesener Experte für eine nachhaltige Energieversorgung. Krieg als erfolgreicher Entwickler und Unternehmer weltweit einmaliger Mess- und Analysesysteme, die uns für eine nachhaltige Zukunft Perspektiven aufzeigen“, sagte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann heute. Hubert Weinzierl (78, Wiesenfelden) erhält den bisher nur dreimal vergebenen DBU-Ehrenpreis für sein lebenslanges Engagement im Naturschutz.


Foto

- Die Träger des Deutschen Umweltpreises der DBU: Ökonom und Energieeffizienzexperte Prof. em. Dr. Peter Hennicke (l.), Unternehmer und Wissenschaftler Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg und Träger des Ehrenpreises Naturschützer Hubert Weinzierl (r.).
© Bernd Thissen/Uli Deck/DBU


Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69770

Fledermausschutz in Franken - zeigt erneut Erfolge
Fledermausschutz in Franken - zeigt erneut Erfolge
Fledermausschutz an der Pfarrkirche zu Küstersgreuth -

26/27.09.2014

Burgebrach/Küstersgreuth.. Ofr.
— Zur Fertigstellung der Außenrenovierung der Wallfahrtskapelle St. Markus in Küstersgreuth, Markt Burgebrach, lud die Katholische Kirchenstiftung Küstersgreuth zu einem Gottesdienst mit Segnung des Kirchturmkreuzes am  Montag, 25. August ein. Im Anschluss wurde das neu vergoldete Kreuz über die Feuerwehrleiter auf die Turmspitze feierlich aufgebracht.

Bei der Sanierung der Kirche wurde auch die Sicherung der regionalen Biodiversität nicht aus den Augen verloren. Im speziellen Fall ging es um die Erhaltung des Gotteshauses als Fledermaus-Sommerquartier.

In ganz hervorragender Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Pfarrgemeinde, sowie den Fachbehörden des Natur-und Denkmalschutzes konnte es auf Anregnug des Artenschutz in Franken gelingen das Bauwerk auch nach seiner Sanierung den Fledermäusen "zur Verfügung zu stellen".

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64787


Weniger Chemie in der Landschaft!
Weniger Chemie in der Landschaft!
Weniger Chemie in der Landschaft!

25/26.09.2014

NABU fordert Steuer auf Dünger und Pflanzenschutzmittel

Die 75 Teilnehmer des NABU-Naturschutztages
vergangenen Samstag im Potsdamer Haus der Natur waren sich einig: unsere Umwelt ist zu stark mit chemischen Mitteln belastet und diese beeinträchtigen die biologische Vielfalt massiv. „Um die schädlichen Auswirkungen chemischer Mittel auf Mensch und Natur zu reduzieren, sollte, ähnlich wie seit Jahren in Dänemark, eine Dünger- und Pflanzenschutzmittelsteuer erhoben werden“ so PD Dr. Werner Kratz, 2. Vorsitzender des NABU Brandenburg.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69738

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Taubenschwänzchen

Mehr zum Taubenschwänzchen auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=65112



Anhörung im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft
Anhörung im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft
Anhörung im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Dt. Bundestages - BfN-Präsidentin fordert effektive Maßnahmen zum bundesweiten Erhalt des Grünland

25/26.09.2014

Bonn.
Warum beschäftigt sich das Bundesamt für Naturschutz so intensiv mit dem Schutz von Grünland? Vom Grünland hängen große Teile der biologischen Vielfalt unseres Landes ab. Der fortschreitende Verlust wertvollen artenreichen Grünlandes ist daher für uns ein deutliches Alarmzeichen hinsichtlich der Zielerreichung nationaler wie europäischer Biodiversitätsziele.

Im Prinzip müsse ein striktes Grünlanderhaltungsgebot,
wie es bereits in sechs Bundesländern besteht, auch bundesweit umgesetzt werden.


Hintergrundinformationen

- www.bfn.de/0405_hintergrundinfo.html#c33042

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

24.09.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Nilgans [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21690]



Meeresboden von Nord- und Ostsee ....
Meeresboden von Nord- und Ostsee ....
Meeresboden von Nord- und Ostsee wird erstmals flächendeckend kartiert

25/26.09.2014

  • Forschungskonferenz zu marinen Lebensräumen und Arten liefert Grundlage für Managementmaßnahmen in Nord- und Ostsee
  • Lärmbelastung durch hohes Schiffsaufkommen im Fehmarnbelt und Kadetrinne

Stralsund/Bonn
. Der Meeresboden von Nord- und Ostsee wird erstmals flächendeckend kartiert. Auf der heute beginnenden Forschungskonferenz (bis 24.9.) des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) im Ozeaneum in Stralsund werden u.a. die Ergebnisse der Sediment- und Benthoskartierungen vorgestellt. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Konferenz stehen die Ergebnisse von mehrjährigen Forschungsprogrammen des BfN zum Monitoring sowie zur Erforschung mariner Lebensräume und Arten in der deutschen Nord und Ostsee.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69747

In der Aufnahme von Peter Hoffmann

- Flussbarsch [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20723]



Malta stoppt Vogeljagd – vorübergehend
Malta stoppt Vogeljagd – vorübergehend

Malta stoppt Vogeljagd – vorübergehend

25/26.09.2014

NABU vermutet Täuschungsmanöver gegenüber EU-Parlament

Jedes Jahr werden auf Malta hunderttausende Zugvögel
zur Strecke gebracht, die die Insel als Zwischenstopp auf ihrer herbstlichen Reise nach Süden nutzen, die meisten davon illegal. Nur wenige Arten dürfen während der offiziellen Jagdzeiten im Herbst legal geschossen werden. Die Regierung Maltas traf bisher kaum wirksame Maßnahmen gegen das illegale Treiben.

Mehr zum Thema

- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/jagd/malta/12802.html

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Wird gleichfalls regemäßig Opfer einer in den Augen des Artenschutz in Franken "unerträglichen Bejagungsform". Der Kuckuck. Hier sind dringlich die verantwortlichen der Europäischen Union gefordert sich vehement für die Abschaffung und das Verbot dieser Biodiversitätszerstörung einzubringen. Es gilt das "Reden einzustellen" und endlich mit aussagekräftigem Handeln für entsprechende rechtliche Tatsachen zu sorgen.

Mehr zum Kuckuck auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21318


Auen retten Mensch und Gut
 Auen retten Mensch und Gut

Hochwasser an der Save: Auen retten Mensch und Gut

24/25.09.2014

Neue Infrastrukturpläne erhöhen das Hochwasserrisiko


Gemeinsame Presseinformation von EuroNatur, Riverwatch und der Croatian Society for Birds and Nature Protection vom 22. September 2014


Zagreb, Wien, Radolfzell.
Während das Schlimmste der jüngsten Flut im Save-Becken vorbei zu sein scheint ist es nun besonders wichtig, ihre Ursachen zu analysieren und Lehren daraus zu ziehen.

  •    Vier Fakten müssen im Zusammenhang mit dem Save Hochwasser hervorgehoben werden:

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69717

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Junger Grünfink

Bayern treibt Energiewende auf dem Acker voran
Bayern treibt Energiewende auf dem Acker voran
Bayern treibt Energiewende auf dem Acker voran

24/25.09.2014

Presseinformation vom 23. September 2014

Radolfzell.
 Die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner verkündete heute die Förderung von 200 pflanzenölbetriebenen Traktoren bis Ende des Jahres 2017. „Das ist ein sehr wichtiger Schritt für eine saubere und dezentrale Energieversorgung der heimischen Landwirtschaft“, sagt Lutz Ribbe, naturschutzpolitischer Direktor bei EuroNatur.

„Reines Pflanzenöl als Traktorentreibstoff ist Spitzenreiter bei der Treibhausgas-Einsparung. Es ist aber nur für den land- und forstwirtschaftlichen Markt in der ausreichenden Menge gut verfügbar und stärkt die bäuerliche Daseinsvorsorge.“ Gefördert werden soll der Aufpreis für pflanzenöltaugliche Schlepperkosten zu 80 Prozent, maximal mit 7500 Euro. Das Programm startet am 1. Oktober 2014.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69714

In der Aufnahme von Albert Meier

- Fruchststand der Carlina acanthifolia, Golddistel


Pilze in Franken
Pilze in Franken
Pilze in Franken

24/25.09.2014

Franken.
Nein- es lohnt nicht die Pfanne vorzuheizen, der Pilz um den es nun geht hat keinen Speisewert. Also den E-Herd wieder ausschalten und einen Blick auf die Internetpräsenz des Artenschutz in Franken zu werfen um den Gestreiften Teuerling (Cyathus striatus) zu entdecken.

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=69690

In der Aufnahme von Albert Meier

- die typische Becherform zeichnet auch den Gestreiften Teuerling (Cyathus striatus) aus.

Ferner neu auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken


  • Craterellus cornucopioides, Herbst-Trompete, Toten-Trompete
  • Rhytisma acerinum, Ahorn-Runzelschorf, Schlauchpilz auf Bergahorn



NABU begrüßt Entwurf für ein ökologisches Jagdgesetz
NABU begrüßt Entwurf für ein ökologisches Jagdgesetz
NABU begrüßt Entwurf für ein ökologisches Jagdgesetz

23/24.09.2014

Erfolg für den Naturschutz: Greifvögel unterliegen nicht mehr dem Jagdrecht


„Dem Land NRW ist mit dem Entwurf eines ökologischen Jagdgesetzes der Spagat zwischen Jagdinteressen und dem Natur- und Tierschutz eindrucksvoll gelungen“, so der Vorsitzende des NABU NRW, Josef Tumbrinck.

Das bundesweit einmalige Ausrufezeichen ist nach Ansicht des NABU-Vorsitzenden die geplante komplette Streichung aller Greifvögel aus dem Jagdrecht. Auf der anderen Seite dürften auch mit dem jetzigen Gesetzesentwurf 98,5 Prozent aller im letzten erfassten Jagdjahr getätigten 1,2 Millionen Abschüsse auch zukünftig erfolgen. Damit ist der tatsächliche Eingriff in die Jagd eher gering. Dies ist auch Ausdruck des gelungenen Spagats.

„Natürlich sind wir beileibe nicht mit allen getroffenen Regelungen einverstanden und werden das auch in Anhörungen und Fachgesprächen vortragen“, so Tumbrinck. „Wir reichen aber nach den Auseinandersetzungen der Vergangenheit dem Landesjagdverband die Hand, um über die noch strittigen Fragen zu diskutieren und wo möglich einvernehmliche und praxistaugliche Lösungen zu finden."

Für Rückfragen:
Josef Tumbrinck
Vorsitzender NABU NRW
Tel. mobil 0171-3867379

Quellenangabe
Herausgeber: NABU NRW (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 40225 Düsseldorf
Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)
Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de

16. September 2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Biber an der Lahn gesichtet
Biber an der Lahn gesichtet

Biber an der Lahn gesichtet

23/24.09.2014

NABU begrüßt Rückkehr des Bibers nach Westhessen

Wetzlar.
In den letzten Wochen wurden dem NABU Hessen vermehrt Biber-Sichtungen an der Lahn zwischen Lahnau und Solms gemeldet. „Es handelt sich wahrscheinlich um ein vagabundierendes Männchen, das aus der Wetterau kommend die Lahn in Augenschein nimmt“, erklärt Biber-Experte Mark Harthun. Die Biber-Sichtungen bestätigen Fraßspur-Funde aus dem Frühjahr. Die Naturschützer hatten vom Biber angefressene Weiden in der Lahnaue gefunden. Harthun hofft nun darauf, dass sich bald das erste Biberpärchen an der Lahn niederlässt.

Biber verfügen über die Fähigkeit, mit den Bau von Dämmen und dem Aufstauen von Bächen Bachauen zu naturnahen Feuchtgebieten umzugestalten. „Der Biber renaturiert uns die Gewässer billiger als jede Firma, wenn man ihn nur lässt“, so Harthun. Aus den 18 Bibern, die in den Jahren 1987 und 1988 im hessischen Spessart angesiedelt wurden, sind inzwischen über 700 Tiere geworden. Rund 350 davon leben in den hessischen Landkreisen Main-Kinzig, Darmstadt-Dieburg, Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Offenbach, Wetterau, Gießen und nun auch Lahn-Dill.

Um die Rückkehr des Bibers zu unterstützen und seltene Tiere und Pflanzen der Auen besser zu schützen, fordert der NABU Hessen ein Landesprogramm zur Einrichtung von Gewässer-Entwicklungsstreifen an den Fließgewässern. Nur so könnten auch die europäischen Verpflichtungen zu sauberen, naturnahen Gewässern erreicht werden. Gleichzeitig dienten diese unbewirtschafteten Uferstreifen dem Hochwasser- und Erosionsschutz. „Es ist Hilfe zur Selbsthilfe“, so Harthun, wenn die Gewässer sich weitgehend selbst, ohne große Bagger-Maßnahmen wieder natürlich entwickeln können. Nach kleinen Initialaktionen wie der Öffnung der Uferverbauung oder dem Einbringen von Baumstämmen führten dann Uferabbrüche zur Anhebung der Gewässersohle, zur Abflachung und Verbreiterung der Gewässer.

Auch der Biber könne dann leichter als Landschaftsgestalter tätig werden. Gleichzeitig entstehen Bach-Verzweigungen oder ein längerer, kurviger Verlauf. So fließe das Wasser langsamer ab, was die Hochwassergefahr verringere. Breite Gehölzstreifen würden den Eintrag von Dünger und Spritzgiften abpuffern und für sauberes Wasser sorgen. „Breitwasser statt Hochwasser“ sei die Antwort auf die Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre, so Harthun.


Weitere Informationen:
Mark Harthun
Naturschutzreferent
Tel. 06441-67904-16

Mehr Informationen zum Biber in Hessen

- http://hessen.nabu.de/artenschutz/saeugetiere/biber/

Quellenangabe

Herausgeber: NABU Hessen (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar
Redaktion: NABU-Hessen Pressestelle, Berthold Langenhorst
Tel. 06441-67904-17 / Fax -29 | E-Mail: Presse@NABU-Hessen.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Mehr zum Biber auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=24836

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Biber in Bayern

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Baden-Württemberg sucht die Asiatische Hornisse
Baden-Württemberg sucht die Asiatische Hornisse
Baden-Württemberg sucht die Asiatische Hornisse

23/24.09.2014

NABU bittet um Mithilfe bei der Dokumentation (Aktuelle Aufnahmen)

Stuttgart –
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) ist in Baden-Württemberg angekommen. „Wer davon erfährt, ist vielleicht erst einmal beunruhigt. Denn das Insekt wird häufig mit seiner großen Schwester gleichgesetzt, der Asiatischen Riesenhornisse“, sagt Martin Klatt vom NABU.

„Aber tatsächlich ist die nun aufgetauchte Art
nur etwa so groß wie unsere heimische Hornisse und für den Menschen nicht gefährlicher.“

In der Aufnahme von Eva Arnold

- Asiatische Hornisse:

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken mit freundlicher Unterstützung des NABU


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=69658

Initiative Waldnaturschutz Integrativ
Initiative Waldnaturschutz Integrativ
Initiative Waldnaturschutz Integrativ

22/23.09.2014

Deutschland. FAUN ist eine Initiative von Forstleuten, Wissenschaftlern und Naturschützern,
die das Ziel verfolgen, durch ein integratives Konzept Naturschutz auf der gesamten Waldfläche Deutschlands zu ermöglichen und der Aufteilung der Wälder in "Schutz- und Schmutzwälder" entgegenzutreten.

Mit Ihrer Unterschrift unter dem Manifest können Sie sich dieser Initiative
anschließen und den fachlichen und politischen Forderungen Nachdruck verleihen.

Was wir wollen:

  • Waldnaturschutz als integrativen Bestandteil der Waldbewirtschaftung verstehen und umsetzen
  • Waldnaturschutz auf der gesamten Waldfläche Deutschlands fachlich und finanziell fördern.
  • Vielfältige Schutzkonzepte statt Konzentration auf Großschutzgebiete
  • Holznutzung in der globalen Verantwortung für künftige Generationen gestalten


Was wir von der Forstwirtschaft fordern:


Naturnahe Waldbewirtschaftung mit genügend Naturschutzelementen (z.B. Habitatbäume, Totholz, Feuchtflächen) um die Waldartenvielfalt zu sichern.

Ein Netzwerk von Naturwaldreservaten
und Waldbeständen unter Vertragsnaturschutz, die durch Naturwaldzellen und Korridore verbunden sind. (Dezentrale Wildnis)

Erhalt der Artenvielfalt traditioneller Bewirtschaftungsformen.

Wissenschaftliche Begleitung der integrativen Waldbewirtschaftung und der Naturwaldreservate.


Was wir von der Politik fordern:


Ausreichend Personal, Kompetenzen und Finanzmittel für die Forstverwaltungen, um abgestimmt auf die jeweiligen Eigentumsverhältnisse flächendeckend naturschutzintegrative Waldbewirtschaftung zu entwickeln, finanziell zu fördern, fachlich zu begleiten und mit der Öffentlichkeit abzustimmen.

In den Wäldern des Bundes und der Länder ausreichend Personal, um der anspruchsvollen integrativen Waldbewirtschaftung gerecht zu werden.

Das heißt:

  •    Pro Bundesland eine Personalausstattung, wie er auch einem Nationalpark zur Verfügung steht, um regionale Waldnaturschutzkonzepte zu erstellen, umzusetzen und zu evaluieren,
  •    Fördermittel von 10 Euro pro ha Wald für den Naturschutz, statt bisher 1 Euro, d.h. endlich die Ziele der Biodiversitätsstrategie und der Waldstrategie 2020 der Bundesregierung mit den zugesagten attraktiven und verlässlichen Förderkonditionen, statt mit Kleingeld und bürokratischen Hürden auszustatten.
Mehr Informationen zur Initiative unter


- www.faun-iwi.de



Quellenangabe

V.i.S.d. P.
Pia Mayer-Gampe
Leinfeld 19a
82418 Seehausen


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Neues aus fränkischen Gefilden
Neues aus fränkischen Gefilden
Neues aus fränkischen Gefilden

22/23.09.2014

Eichhörnchen sind die bekanntesten Nagetiere überhaupt.

Franken.
In Deutschland hat sich das Eichhörnchen zum Kulturfolger entwickelt, ist also auch in den Städten anzutreffen. In den letzten Jahrzehnten nahm die Zahl der Hörnchen in den Wäldern ab, in Städten jedoch zu. In Gärten und Parks finden sie zum Teil ausgezeichnete Lebensbedingungen.

Werner Ebner ist es gelungen interessante Aufnahmen zu erstellen.

Mehr zum Eichhörnchen auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20656
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=69597

Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page

Neuigkeiten auf der Internetpräsenz

22/23.09.2014

Franken. Albert Meier
stellt zahlreiche Neuigkeiten bzw. aktuelle Aufnahmen folgender Arten vor:

  •    Cantharellus tubaeformis, Trompeten-Pfifferling, Durchbohrter Leistling
  •    Crocothemis erythraea, Feuerlibelle (m)
  •    Schmetterlinge / Spanner (Geometridae) - Biston betularia, Birkenspanner;
  •    Clostera pigra, Kleiner Rauhfußspinner (L)

In den entsprechenden Rubriken - hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken

In der Aufnahme

- Trompeten-Pfifferling


Jugendkongress / Zukunftsideen
Jugendkongress / Zukunftsideen

160 Teilnehmer entwickeln bei Jugendkongress Zukunftsideen für Erhalt der biologischen Vielfalt

21/22.09.2014

Hendricks: "Jugend hilft Reichtum der Natur für Zukunft zu bewahren"

Prora, 19.09.2014:
Biologische Vielfalt trägt wesentlich zu sauberem Wasser, guter Luft und Nahrung bei und liefert Wirkstoffe für Medikamente. Grund genug, um "den Reichtum der Natur als Lebensgrundlage der Menschen für die Zukunft zu bewahren und für die nachfolgenden Generationen zu sichern", sagte Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks heute beim Jugendkongress Biodiversität "Jugend|Zukunft|Vielfalt" im Naturerbe-Zentrum RÜGEN (NEZR) in Prora.

Bis Sonntag wollen die 16- bis 28-Jährigen aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz Anregungen mit konkreten Projektideen für Politik und Gesellschaft geben, sich mehr für den Erhalt der biologischen Vielfalt einzusetzen und gemeinsam Zukunftsideen zu entwickeln. Welche Projekte mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert werden, entscheiden die 160 Jugendlichen nach der Präsentation aller Ideen am Sonntag weitestgehend selbst. Zum Jugendkongress hatten das Bundesumweltministerium (BMUB), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die DBU eingeladen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69592

In der Aufnahme


Auf dem "Markt der Vielfalt" präsentierten die Jugendlichen Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks ihre Projekte.

© Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Peter Himsel

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Bundesprogramm fördert Rettung für den Rotmilan in der Rhön
Bundesprogramm fördert Rettung für den Rotmilan in der Rhön
Bundesprogramm fördert Rettung für den Rotmilan in der Rhön

21/22.09.2014

BfN-Präsidentin übergibt Zuwendungsbescheid an ARGE Rhön

Gersfeld/Bonn.
Mit einer Übergabe des Zuwendungsbescheides von Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), an die ARGE Rhön wurde heute in Gersfeld im Groenhoff-Haus der Start des Rotmilanschutzprojektes in der Rhön feierlich verkündet.

Aufgrund fortschreitender Veränderungen in der Agrarlandschaft nimmt der Bestand des beeindruckenden Greifvogels seit Jahren ab. "Denn in den intensiv genutzten Landschaften findet der Rotmilan nicht genügend Nahrung zur Aufzucht seiner Jungen," sagte Beate Jessel. Mit dem Naturschutzprojekt "Artenhilfsprojekt Rotmilan in der Rhön" soll diese negative Entwicklung gestoppt werden.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69588


In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Rotmilan im Flug

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Ein Admiral in Franken
Ein Admiral in Franken
Wenn sich Schmetterlinge "verschließen" ....

21/22.09.2014

Franken.
Unter Vanessa atalanta werden "ihn" wohl nur die Spezialisten kennen ... doch unter dem Namen Admiral wird einer unserer häufigsten und auffälligsten Schmetterlinge auch der breiten Masse ein zunehmender Begriff sein.

Während der fertige Schmetterling aufgrund seiner weißen und orange-roten Flecken und Streifen recht leicht besimmbar ist, wird es bei der Puppe schon etwa schwieriger .. zumindest man nicht wieder einen Spezialisten wie Albert Meier vor sich hat ..

In der Aufnahme
wird die Puppe des des Wanderfalters - Admiral sichtbar. Doch halt, dem Admiral scheint es zunehmend zu gelingen hier im Winter zu überdauern. Eine hohe genetische Variabilität macht diese Anpassungsfähigkeit, sich relativ rasch auf neue Herausforderungen einzustellen, erst möglich.

Mehr zum Admiral auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22051

Und wer nocht nicht genug von Schmetterlingen und deren Larven hat kann sich auch neue Aufnahmen des Tagpfauenauge besehen.

Wo?

Hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken ...


www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=22010


Moderner Eisvogelschutz in Bayern
Moderner Eisvogelschutz in Bayern
Eindrücke einer erfolgreichen Sekundärwand - moderner Eisvogelschutz in Bayern

21/22.09.2014

Bayern.
Harmonisch und vollkommen natürlich fügt sich ein vom Menschen geschaffenes Element in die Umwelt ein. Eine künstliche Steilwand die dem Eisvogel die Möglichkeit eröffnet sich höchst erfolgreich reproduzieren zu können.

Für manch Zeitgenossen sind solche oder ähnliche Elemente noch immer Fremdkörper ... dabei wird jedoch (gerne) übersehen das diese Elemente teils höhere Reproduktionsergebnisse hervorbringen als Naturelemente ...

Doch die Argumente mögen noch so plausibel sein ... wer die Augen davor verschließt das es auch an der Zeit ist neue Wege zu gehen um die Artenvielfalt im, zunehmend vom Menschen geprägten Umfeld, mit uns in die Zukunft zu führen ... der wird den Anschluss verpassen.

Letztendlich entscheidet die anzusprechende Spezies
darüber ob sie die Sekundärbiotope als geeignet empfindet oder nicht ... viele hundert Jungvögel die solche "Kunstwerke" erfolgreich verlassen haben könnten davon berichten ...

Mehr zu Projekten rund um den Eisvogel


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=25768

In der Aufnahme / Collage von Clemens Krafft

- "künstliche Eisvogelwand".. oder einfach höchst gelungenes Sekundärhabitat im Primärlebensraum ...


Mehr zum Eisvogel auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20671


Neue Etappe im Kampf gegen den Vogelmord
Neue Etappe im Kampf gegen den Vogelmord
Neue Etappe im Kampf gegen den Vogelmord

21/22.09.2014

Ägypten: Internationaler Aktionsplan wird umgesetzt


Jetzt kommen die Zugvögel wieder über das Meer, jetzt werden sie wieder mit Netzen abgefangen, sobald sie in Ägypten das Land erreichen. Der September ist der Höhepunkt des Vogelzugs und leider auch der Höhepunkt des Vogelmords an der nordafrikanischen Küste.

Diesmal ist ein Team der ägyptischen BirdLife-Organisation Nature Conservation Egypt (NCE) vor Ort und erhebt systematisch Daten über Lage und Länge von Netzen und Fallen und die darin verendeten Vögel. Es wird vom NABU unterstützt und finanziert. Gleichzeitig erhebt ein zweites Team Informationen über die rechtlichen und sozio-ökonomischen Hintergründe und Motivationen des Vogelfangs.

Beides liefert wichtige Voraussetzungen,
um im Kampf gegen den Vogelmord an den richtigen Stellen ansetzen zu können.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU


- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/jagd/aegypten/17070.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Der Neuntöter überwintert im südlichen Teil Afrikas.

Mehr zum Neuntöter auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21681



Autoverkehr verändert Vögel
Autoverkehr verändert Vögel
Autoverkehr verändert Vögel

20/21.09.2014

Im Straßenverkehr werden jährlich Millionen von Vögeln getötet. Nur bei den Fahlstirnschwalben sank in den vergangenen Jahrzehnten die Zahl der verunglückten Vögel. Forscher vermuten: Die Auffassungsgabe und die Evolution habe die Vögel für den Autoverkehr fit gemacht.


Mehr zum Thema auf den Seiten von N-TV


- www.n-tv.de/wissen/Autoverkehr-veraendert-Voegel-article10316731.html

In der Aufnahme von Johannes Rother

- hatte keine Chance,eine im Straßenverkehr getötete Rauchschwalbe


Die Eberesche
Die Eberesche
Die Eberesche - Bereits 1997 Baum des Jahres ....

20/21.09.2014

Bayern.
Vielen ist die Eberesche wegen der in ihr vorhandenen Heilkräfte bekannt. Blätter und Blüten haben eine große Heilwirkung als Tee bei Husten, Bronchitis und Magenverstimmungen. Die Früchte werden oft immer noch falsch in einem Atemzug mit der Tollkirsche genannt: ein Vogelbeer-Marmeladenbrot – dies ist für viele schon ein halber Giftmord! Und das Gerücht von der verheerenden Giftigkeit der Vogelbeere hält sich hartnäckig.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=69524

Mehr zum Thema auf den Seiten der Dr. Silvius Wodarz Stiftung

- http://baum-des-jahres.de/index.php?id=453

Quellenangabe:

Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung

Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung
mit Fachbeirat Kuratorium Baum des Jahres
Förderverein Baum des Jahres e.V.

Dr. Silvius Wodarz
Kneippstr. 15 - 95615 Marktredwitz
Tel.: 09231-985848 - Fax: 09231-82927
E-Mail:info@baum-des-jahres.de

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Eberesche solitär stehend







Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Fotografische Neuigkeiten auf der A.i.F - Page

20/21.09.2014

Deutschland.
Folgende neue Aufnahmen, erstellt von Klaus Sanwald, wurden in der entsprechenden Rubrik neu eingestellt:

- Amerikanische Zapfenwanze
- Star
- Rabenkrähe



Warnung vor Tollwut in Brandenburg
Warnung vor Tollwut in Brandenburg
Warnung vor Tollwut in Brandenburg

20/21.09.2014

Lübben/Frankfurt (Oder)
- Nachdem eine Frau in Südbrandenburg von einer tollwütigen Fledermaus gebissen wurde, warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) davor, die Tiere anzufassen.

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Verbraucher/Warnung-vor-Tollwut-in-Brandenburg_article1411132449.html


Fledermaus- Tollwut in Dahme- Spreewald

- www.maz-online.de/Brandenburg/Fledermaus-Tollwut-in-Dahme-Spreewald


In der Aufnahme der Koordinationsstelle für Fledermausschutz in Bayern

- Nordfledermaus

Mehr zur Nordfledermaus auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20832



Luchs legte lange Wanderung zurück
Luchs legte lange Wanderung zurück
GE: Luchs legte lange Wanderung zurück

19/20.09.2014

Schweiz. Ein im Kanton Genf
im Mai 2013 freigelassener Luchs hat in etwas mehr als einem Jahr eine Strecke von mehreren hundert Kilometer bis ins Mont-Blanc-Massiv zurückgelegt.

Mehr zum Thema

- https://www.schweizerbauer.ch/tiere/uebrige-tiere/ge-luchs-legte-lange-wanderung-zurueck-18345.html

Mehr zum Luchs (und zahlreiche neue Aufnahmen vom Luchs) auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=41183

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Luchs ... wunderschön doch häufig in seiner Ausbreitung vom "Menschen gehemmt" ...


Baden-Württemberg sucht die Asiatische Hornisse
Baden-Württemberg sucht die Asiatische Hornisse
Baden-Württemberg sucht die Asiatische Hornisse

18/19.09.2014

NABU bittet um Mithilfe bei der Dokumentation

Stuttgart –
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) ist in Baden-Württemberg angekommen. „Wer davon erfährt, ist vielleicht erst einmal beunruhigt. Denn das Insekt wird häufig mit seiner großen Schwester gleichgesetzt, der Asiatischen Riesenhornisse“, sagt Martin Klatt vom NABU. „Aber tatsächlich ist die nun aufgetauchte Art nur etwa so groß wie unsere heimische Hornisse und für den Menschen nicht gefährlicher.“

Auch für die Honigbienen sieht der Artenschutzexperte des NABU Baden-Württemberg keine unmittelbare Bedrohung durch den Neuzugang. „Es ist die mitunter über vier Zentimeter lange Riesenhornisse, die zum Beispiel gezielt Honigbienenstöcke ausräumt – nicht ihre etwa rund zwei Zentimeter lange Schwester“, erläutert Klatt. Die Riesenhornisse ist in Europa bisher nicht gesichtet worden.

Gespannt sind viele Insektenkundlerinnen und Insektenkundler allerdings auf mögliche Auswirkungen auf andere Insektenarten und das Zusammentreffen der asiatischen mit der heimischen Hornisse. „Für die ist diese neue Art aus Asien ein Konkurrent. Welche Folgen das hat, werden erst die nächsten Jahre zeigen“, sagt Klatt. „Umso wichtiger ist es, die weitere Entwicklung sorgfältig zu beobachten.“

Dabei bittet der NABU die Menschen im Ländle um Hilfe: „Die Asiatische Hornisse ist dunkler gefärbt als die heimische. Wer vermutet sie zu sichten, möge versuchen das Insekt zu fotografieren“, sagt Klatt. Die Fotos können einfach per E-Mail (NABU@NABU-BW.de) oder Facebook-Nachricht (www.facebook.com/NABU.BW) an den NABU geschickt werden. „Die Bilder zusammen mit einer kurzen Information zu Beobachtungsort und -zeit sind ein wichtiger Beitrag, damit wir alle ein besseres Bild von der Entwicklung hierzulande bekommen“, betont Martin Klatt.

Hintergrund:


Die Biologin Eva Arnold hat in Waghäusel bei Karlsruhe erstmals in Deutschland die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) fotografisch dokumentiert. Die hierzulande neue Art wurde von Fachleuten schon lange erwartet. Es wird sich zeigen, ob sie, wie von manchen befürchtet, auch Honigbienen erbeutet und damit der Imkerei spürbaren Schaden zufügt. In Frankreich breitet sie sich bereits seit 2004 aus, ist als „invasive Art“ eingestuft und wird mit staatlicher Unterstützung bekämpft. Der Ausgangspunkt lag an der Atlantikküste bei Bordeaux. Vermutlich war es eine einzelne Königin, die den Weg von China aus in einer Schiffsladung mit Tonwaren überstanden hatte. Von dort aus verbreitete sich die markante Hornisse rasant: Vom Norden her machte sie sich auf nach Spanien, 2011 wurde sie in Belgien gesichtet, 2013 überquerte sie ostwärts die Grenze zu Italien.

Die Asiatische Hornisse ähnelt der heimischen Hornisse insofern, als sie langlebige Völker aufbaut, die bis in den Spätherbst aktiv sind. Mit 1.000 bis über 2.000 Tieren sind sie jedoch wesentlich kopfstärker. Im Gegensatz zur heimischen Hornisse baut sie ihre bis 80 Zentimeter langen Nester vornehmlich freihängend in Baumwipfel in mehr als zehn Metern Höhe, so dass versehentliche bestechende Begegnungen mit dieser Art für den Menschen eher die Ausnahme sein werden.


Für Rückfragen:
Martin Klatt, Referent Arten- und Biotopschutz, mobil: 0174/4124498


Quellenangabe

Herausgeber: NABU Baden-Württemberg (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Tübinger Str. 15, 70178 Stuttgart

Redaktion: NABU Baden-Württemberg - Pressestelle, Hannes Huber
Hannes.Huber@NABU-BW.de, Tel. 0711 / 966 72 - 16, Fax: 0711 / 966 72 - 33


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


Mehr zur Hornisse auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=21107


In der Aufnahme von Albert Meier

- Hornisse .. wie wir sie kennen .. nun tritt ein weiterer Akteur in den "Ring" ...


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Das Steigerwaldzentrum im Bayerischen Fernsehen
Das Steigerwaldzentrum im Bayerischen Fernsehen
Steigerwald-Erlebniszentrum - Einblicke erleben

17/18.09.2014

Steigerwald/Handthal
- Info-Zentrum für Umweltschutz

Bericht der - Frankenschau
aktuell vom 15.09.2014, 17:30 Uhr, Bayerisches Fernsehen 8 Min.

Hier geht´s zum Bericht


- www.br.de/mediathek/video/sendungen/frankenschau-aktuell/steigerwald-erlebniszentrum-handthal-100.html

Hat die Streuobstwiese eine Chance?
Hat die Streuobstwiese eine Chance?
Bedenkliche Entwicklungen im Steuobstbau

17/18.09.2014

Deutschland.
Was vormals zum Leben im Dorf einfach dazu gehörte ist zur Seltenheit geworden - die Streuobstwiese. Lebensraum auch für eine ganz eigene Artenfamilie.

Immer wieder wird mit mehr oder minder größerem Engagement versucht die letzen Bestände zu sichern. Auch neue Streuobstbestände werden versucht anzulegen. Doch das Umfeld der Dörfer hat sich komplett geändert. Auch die Lebensweise des modernen Menschen kann mit "der Streuobstwiese" kaum mehr etwas anfangen.

Ob sich daher grundsätzliches ändern wird?

Bleibt die Hoffnung das zumindest ein Teil der ursprünglichen Hochstamm- Streuobstwiesen über die Zeit gerettet werden können, um der Nachwelt einen ganz besonderen Lebensraumtypus vorhalten können.

Mehr Eindrücke unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=69456

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Kulturapfel


Moderner Artenschutz zeigt grandiose Erfolge
Moderner Artenschutz zeigt grandiose Erfolge
Grandioser Erfolg an einer "künstlichen Uferschwalbennistwand"

16/17.09.2014

Oberbayern.
Erfolgreiche Grüße aus Oberbayern sendet Clemens Krafft, der sich seit vielen Jahren höchst erfolgreich auch für den Uferschwalbenschutz in Deutschland engagiert.

Diesjährig konnte ein neuer "Rekord" bei der Reproduktion von ihm dokumentiert werden.220 Uferschwalben-Brutpaare brachten 1.556! Jungvögel hervor die auch beringt wurden, um deren Wanderverhalten zu untersuchen.

Seit 2000 konnten nach Aussage von Clemens Krafft von ihm und Jürgen Siegner - 9.878 junge Uferschwalben beringt werden !!!!!!!

Professioneller Artenschutz an der Basis - einfach klasse und ein wertvoller Ansatz eines modernen Artenschutzes.


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69426

In der Aufnahme

- Sekundärhabitat im von Menschen geschaffenen Lebensraum ... viele tausend Jungschwalben konnten dieses Biotop des Überlebens in den vergangenen Jahren erfolgreich verlassen.


Grünspecht - der Vogel des Jahres 2014
Grünspecht - der Vogel des Jahres 2014
Grünspecht - der Vogel des Jahres 2014

15/16.09.2014

Deutschland.
Der Grünspecht - in der Aufnahme von Klaus Sanwald ein 2014er Jungvogel - konnte sich in den vergangenen Jahren zunehmend erfolgreich behaupten.

Durch seine Vielseitigkeit gelang es ihm mannigfache Lebensräume zu erschließen. Auf unserer Internetpräsenz stellen wir die Art unter [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20977] näher vor.

Auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V
. - www.lbv.de/unsere-arbeit/vogelschutz/vogel-des-jahres/gruenspecht-2014.html - finden Sie weitere Hintergrundinfos z.B zum Rufbild und Lebensraum.



Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten auf den Seiten des Artenschutz in Franken

15/16.09.2014

Franken.
Albert Meier konnte uns folgende Neuigkeiten zuleiten:

- Sedum telephium agg., Artengruppe Rote Fetthenne
- Melanchra persicariae, Flohkraut-Eule (L)

In der Aufnahme von Albert Meier

- Flohkraut-Eulen Larve ... diesmal in der "braunen Ausführung" ..


Späte Schleiereulenbrut
Späte Schleiereulenbrut
Späte Schleiereulenbrut

15/16.09.2014

Bedburg.
Die Schleiereule die ihren Partner beim Pfingststurm (Juni 2014) verloren hat, legte in dieser Woche im Artenschutzturm Eier.

  •    Die Eule hat einen neuen Partner gefunden.
  •    Alle zwei Eulen sitzen tagsüber im Turm.
  •    Das Weibchen bebrütet die Eier.


Wenn alles klappt werden die jungen Schleiereulen Ende Dezember ausfliegen?


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69320


In der Aufnahme von Rolf Thiemann

- Im Dezember gibts wohl junge Schleiereulen ...


Vogelschlag am Windpark
Vogelschlag am Windpark
Vogelschlag am Windpark Bedburg / Kaiskorb

15/16.09.2014

Mehr oder minder regelmäßig so Rolf Thiemann (Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz) werden hier getötete Tiere gefunden.


Diesmal wurde, so Thiemann ein Graureiher zerteilt.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=69309

In der Aufnahme / Collage - von Rolf Thiemann

- Vogelschlag an Windkraftanlage ... ein zunehmend erkennbares Problem

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Nymphenfledermäuse in Bamberg
Nymphenfledermäuse in Bamberg
Nymphenfledermäuse in Bamberg gefangen

15/16.09.2014

Vergangenes Jahr haben Fledermausforscher östlich von Bamberg in der Sendelbachaue Nymphenfledermäuse aufgespürt
- mit Hilfe von Ultraschalldetektoren. Nun sind einige Exemplare den Biologen erstmals ins Netz gegangen. Ihren Namen haben die Tiere Dank einer griechischen Sage.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=69294

In der Aufnahme von Dr. Jürgen Gerdes


- Nymphenfledermaus



14/15.09.2014
14/15.09.2014

Die Asiatische Hornisse hat Deutschland erreicht

14/15.09.2014

Nachweis bei Karlsruhe / Imker befürchten Schäden an Bienenvölkern


Die Asiatische Hornisse ist zum ersten Mal in Süddeutschland fotografisch dokumentiert worden. Damit ist dieser EU-Neubürger auch in Deutschland angekommen. Es wird sich zeigen, ob die Hornisse wie von manchen befürchtet das Zeug hat, den Imkern zusätzlich neben Pestiziden und Varroa-Milben das Leben schwer zu machen.

In Frankreich ist die sich dort seit 2004 ausbreitende Hornisse bereits als „invasive Art“ eingestuft und wird mit staatlicher Unterstützung massiv bekämpft. Viele Insektenkundler sind jedoch auf eher das Zusammentreffen mit unserer heimischen Hornisse und die Auswirkungen des neuen Räubers auf andere Insektenarten gespannt.


Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU


- www.nabu.de/tiereundpflanzen/insektenundspinnen/hautfluegler/wespenundhornissen/17045.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- ... nein nicht alle gelb-schwarzen Insekten sind Hornissen .. hier eine Wespe ....

Eröffnung des Steigerwald Zentrums
Eröffnung des Steigerwald Zentrums
„Bundesweites Vorzeigeprojekt zur Waldwirtschaft“ - Brunner eröffnet Steigerwald-Zentrum

13/14.09.2014

(12. September 2014) Handthal, Lkr. Schweinfurt
- Ab sofort ist der Steigerwald um eine Attraktion reicher: Forstminister Helmut Brunner hat am Freitag im unterfränkischen Handthal nach zwei Jahren Bauzeit das neue „Steigerwald-Zentrum“ offiziell eröffnet. „In enger Zusammenarbeit mit Kommunen und Partnern der Region haben wir ein bundesweit einzigartiges Vorzeigeprojekt in Sachen nachhaltige Waldbewirtschaftung geschaffen“, sagte der Minister.

Nun gelte es, das neue Informations- und Erlebniszentrum
spannend und informativ mit Leben zu erfüllen. Im Angebot sind unter anderem Ausstellungen mit Mitmachstationen, eine Waldwerkstatt, ein Erlebnisspielplatz und Führungen in den angrenzenden Wäldern.

„Wir wollen den Menschen den Wert von Wald und Forstwirtschaft und ihre ökologischen, ökonomischen und sozialen Leistungen anschaulich vor Augen führen“, sagte Brunner. Schließlich seien die artenreichen, wertvollen Mischwälder, für die die Region bekannt ist, das Ergebnis verantwortungsvoller, naturnaher Waldbewirtschaftung. Gerade im Steigerwald könne man gut nachvollziehen, dass sich Schützen und Nutzen nicht widersprechen, sondern gut vereinbar sind. Der Minister geht davon aus, dass sich das Steigerwald-Zentrum in den nächsten Jahren zu einem Besuchermagneten entwickelt, der wertvolle Impulse für die gesamte Region leistet.

Für das 1.000 Quadratmeter große Gebäude in moderner Holzbauweise hat der Freistaat drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen die Kosten für die Bereitstellung des staatlichen Personals und die Erschließung im Rahmen der Dorferneuerung. Den laufenden Unterhalt übernimmt ein eigens gegründeter Trägerverein, an dem sich neben Forstverwaltung und Staatsforsten auch die Landkreise und zahlreiche Kommunen beteiligen.

Detailinformationen wie Öffnungszeiten, Anfahrt und Kontaktdaten finden sich unter

- www.steigerwald-zentrum.de

Quelle

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)
           

In der Aufnahme von Matthias Hoch ( Fränkischer Tag)

Forstminister Brunner erhält aus den Händen der Kinder des Kindergartens Burgwindheim, der Realschule Ebrach , der Naturschutzgruppe der offenen Behindertenarbeit - Lebenshilfe Bamberg und der Auszubildenden der Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach das Maskottchen, eines von der Organisation Artenschutz in Franken (in der Aufnahme der erste Vorstand Thomas Köhler) installierten Gemeinschaftsprojektes - eine Haselmaus überreicht ...

Aktuelle Aufnahmen vom Eröffnungstag und viele weitere Informationen auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&id=52732
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&id=69253

Der Steigerwald - eine Videodokumentation

- www.stmelf.bayern.de/wald/forstpolitik/nachhaltigkeit/index.php



Steigerwald Zentrum eingeweiht
Steigerwald Zentrum eingeweiht
Steigerwald Zentrum eingeweiht - große Ressonanz

12/13.09.2014

In Handthal (Lkr. Schweinfurt)
hat Bayerns Forstminister Helmut Brunner heute  das "Steigerwald-Zentrum" eröffnet. Artenschutz in Franken bringt sich mit zahlreichen Partnern intensiv in die wegweisende Konzeption ein.

Gerade für die uns nachfolgende Generation
erscheint es wichtig keine künstlichen Kulissen abzubilden sondern den täglichen Umgang mit der Kulturlandschaft in der wir in der Bundesrepublik Deutschland leben, bewusst wiederzugeben.

Mehr zum Thema demnächst hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken



In der Aufnahme von Thomas Köhler

- Umweltbildung ein uns sehr wichtiges Thema ... die "Kleinen Haselmäuse" des Kindergartens Burgwindheim waren beim Eröffnungstermin hautnah dabei ... für die Kleinen ein ganz besonderes Erlebnis ...



Das Steigerwald-Zentrum wird eröffnet
Das Steigerwald-Zentrum wird eröffnet

Das Steigerwald-Zentrum wird eröffnet

12/13.09.2014

Die Eröffnung des Steigerwald-Zentrums
rückt immer näher. Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch!

Eröffnungsprogramm

am 12. September 2014, 10 – 18 Uhr
am 13. September 2014, 11 – 18 Uhr

Es erwarten Sie:
• Spannende Ausstellung mit Mitmachstationen
• Forschen und Werken im Waldlabor
• Wald erleben mit dem Förster
• Basteln und Quiz für Kinder
• Bewirtung im Festzelt

Mehr zum Thema

- http://steigerwald-zentrum.de/#prettyPhoto oder beim "Klick" auf die Aufnahme



Ökosystem Wald aus erster Hand


12/13.09.2014



Offizielle Eröffnung des Steigerwald-Zentrums bei Handthal vom 12. bis 14. September

Mehr zum Thema auch auf den Seiten der Mainpost


- www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Oekosystem-Wald-aus-erster-Hand;art769,8312965

(Adresse in neues Browserfenster kopieren)



Die Jagd hat begonnen ..
Die Jagd hat begonnen ..
In Südeuropa hat die Jagd auf Zugvögel begonnen

12/13.09.2014

Millionen Singvögeln droht Ende im Kochtopf

Bonn.
Kürzlich wurde in vielen Mittelmeerländern wieder die traditionelle Jagdsaison auf Zugvögel für den Kochtopf eröffnet. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, sind allein in Italien und Frankreich in diesem Jahr mehr als 20 Millionen Feldlerchen, Drosseln und Kiebitze offiziell zum Abschuss freigegeben worden.

Die maltesische Regierung hat angekündigt, in diesem Herbst wieder den Fang von Zehntausenden Finken und Goldregenpfeifern mit riesigen Klappnetzen zu erlauben. Dem Inselstaat, der sich bei seinem Beitritt zur EU im Jahr 2004 verpflichtet hatte, den Singvogelfang zu verbieten, droht damit ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof. Trotz internationaler Proteste hat auch die französische Regierung wieder den Fang von Singvögeln mit Leimruten, Schlingen, Netzen und Steinquetschfallen erlaubt, obwohl exakt diese Jagdmethoden ausdrücklich von der Europäischen Vogelschutzrichtlinie verboten werden.

Viele der freigegebenen Arten sind europaweit gefährdet und haben - wie zum Beispiel Feldlerche und Kiebitz in Deutschland - in den letzten 20 Jahren um mehr als die Hälfte im Bestand abgenommen", so Alexander Heyd, Geschäftsführer des Komitees gegen den Vogelmord. "Es ist Aufgabe der Europäischen Kommission, das Überleben dieser Arten in der EU zu sichern und diese Massaker zu stoppen. Leider ist das bisher nicht geschehen", so Heyd.

Zusätzlich zu den offiziell freigegebenen Tieren kommen laut Komitee unzählige weitere Zugvögel, die illegal von Wilderern getötet und anschließend an Metzgereien und Restaurants verkauft werden. Allein auf Zypern schätzt die für die Bekämpfung der Wilderei zuständige staatliche Jagdaufsicht Game Fund den Umsatz aus dem Verkauf von Singvögeln auf 15 Millionen Euro. Alexander Heyd: "Fang und Verkauf der Vögel sind fest in den Händen der organisierten Kriminalität".

Auch in Italien und Frankreich ist der Verkauf gewilderter Zugvögel als "Delikatesse" ein Millionengeschäft. So werden zum Beispiel im Südwesten Frankreichs jedes Jahr Tausende Ortolane - eine in Deutschland vom Aussterben bedrohte Ammernart - illegal gefangen und für bis zu 100 Euro pro Stück auf dem Schwarzmarkt verkauft. Um dagegen vorzugehen, ist ab heute ein Team internationaler Vogelschützer unter Leitung des Komitees in Südfrankreich unterwegs, um illegale Fanganlagen mit der Polizei stillzulegen.

Weitere Einsätze dieser Art werden vom Komitee in der Lombardei
und Sardinien sowie in Spanien und auf Malta durchgeführt. Ein aktuelles Online-Tagebuch mit "Live-Berichten" und Fotos von allen Einsätzen findet sich im Internet unter www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/vogelschutzcamps/online-tagebuch-herbst-2014

Quellenangabe:

V.i.S.d.P. und Kontakt für Rückfragen: Komitee gegen den Vogelmord e.V.,
Dipl.-Biol. Axel Hirschfeld, Pressesprecher, An der Ziegelei 8, 53127
Bonn Tel.: 0228/665521 oder 0179 4803805, Email: info@komitee.de

V.i.S.d.P/Rückfragen/Bildmaterial:
Komitee gegen den Vogelmord, Axel Hirschfeld, An der Ziegelei 8, 53127
Bonn, Tel.: 0228/665521, Email: komitee@komitee.de, Internet:
www.komitee.de




Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Auch Weißstörche werden immer wieder Opfer von Abschüssen auf ihrem Weg in die Überwinterungsquartiere

Mehr zum Weißstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=39527

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Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...

11/12.09.2014

Steigerwald/Handthal.
Ein Vorzeigeprojekt nimmt langsam aber sicher auch "inhaltlich" Formen an. Artenschutz in Franken beteiligt sich seit Jahren an der Gestaltung des in unseren Augen für den "Steigerwald" effektivsten Konzeptes.

Konkreter Artenschutz und nachhaltige Rohstoffnutzung sind ein beispielhafter Weg der sich zukünftig an vielfältiger Stelle der Bundesrepublik Deutschland  wiederfinden sollte. Das Steigerwald Zentrum macht sichtbar wie moderne, in die Zukunft gerichtete Waldentwicklung funktionieren kann ohne die Biodiversität dabei zu vernachlässigen.

Das Konzept erscheint wegweisend ..... wir schreiten gemeinsam voran!

Mehr zum Thema und aktuelle Aufnahmen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken.

In der Aufnahme

- Nachhaltigkeit beispielhaft erleben - ein Zentrum entwickelt sich ... die Austellungskomponenten werden installiert ... in wenigen Tagen ist die Eröffnung...... Artenschutz in Franken engagiert sich am Konzept auf vielfältigen Ebenen ... der "Erlebbare Baum" ein Novum in Deutschland das von Artenschutz in Franken und der Audi Stiftung für Umwelt entwickelt wurde, wird ab 12.09.2014 der breiten Öffentkicheit zur Verfügung stehen .. lassen Sie sich begeistern ...


Begleiten Sie die Entwicklung ...

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=52616

Zugvogel-Wilderei in Frankreich
Zugvogel-Wilderei in Frankreich
Zugvogel-Wilderei in Frankreich

10/11.09.2014

Illegaler Fang von bis zu 30.000 Ortolanen jährlich

Mit Beginn des meteorologischen Herbstes ist der Vogelzug
bereits wieder in vollem Gang. Der anstrengende Zug nach Süden und wieder zurück bekommt vielen unserer Zugvögel derzeit jedoch schlecht. Die Bestände langstreckenziehender Vogelarten gehen in Deutschland stärker zurück als andere Artengruppen.

Zusätzlich zum Verlust von Rast- und Überwinterungslebensräumen trägt die direkte Nachstellung durch Wilderer auf dem Zug zu ihrem Rückgang bei. Der NABU unterstützt daher Initiativen gegen den Vogelmord in den bekannten Brennpunkten Ägypten, Zypern und Malta. LPO (Ligue pour la Protection des Oiseaux), die französische Partnerorganisation des NABU im gemeinsamen Netzwerk von BirdLife International, kämpft gleichzeitig gegen eine besonders abstoßende Wildereipraxis in der Gegend von Bordeaux, die – obwohl illegal – bisher vom Staat geduldet wird.


Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/international/17025.html


Quellenangabe

Herausgeber
NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.
Charitéstraße 3
10117 Berlin

05.09.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



In der Aufnahme von Jahannes Rother

- Sichelstandläufer

Mehr zum Sichelstrandläufer auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=69160


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Kein Frieden für die Wandertaube
Kein Frieden für die Wandertaube
Kein Frieden für die Wandertaube

09/10.09.2014

Das Symbol für den Raubbau an der Natur: Vor 100 Jahren starb die Wandertaube aus


Vor hundert Jahren, genauer gesagt am 1.9.1914 um 12.45 Uhr starb Martha im Zoo von Cincinnati, US-Bundesstaat Ohio. Die 29-jährige Wandertaube benannt nach Martha Washington, der ersten First Lady der USA, war die letzte ihrer Art und wurde zum berühmten Symbol für das menschengemachte Artensterben. Im Jahr 1900 war bereits die letzte bekannte wildlebende Wandertaube getötet worden und auch Zoos gelang es anschließend nicht, die Restbestände in Gefangenschaft zum Brüten zu animieren.

Noch Anfang des 19. Jahrhunderts war der Bestand der Wandertauben auf rund 5 Milliarden Tiere geschätzt worden. Wenige Jahrzehnte vor Marthas Ableben hatten Vogelschwärme von bis zu 500 Kilometer Länge den Himmel stundenlang verdunkelt. „Zum Verhängnis wurde der Wandertaube ihr schmackhaftes, günstiges Fleisch und der technische Fortschritt. Mit der damals neuen Telegrafentechnik wurden die Positionen der riesigen Brutkolonien der Tauben weitergegeben und die erbeuteten Vögel per Eisenbahn zu den Konsumenten gebracht. Die Jäger gingen dann mit großer Effizienz vor“, sagt Arnulf Köhncke, WWF Artenschutzexperte. Mit Netzen, Gewehren und sogar brennendem Schwefel, dessen Rauch die Tiere betäubt aus den Bäumen fallen ließ, stellten sie den Vögeln nach.

Mit etwa 40 cm Körperlänge und einem Gewicht um 300 g war Ectopistes migratorius
, so der wissenschaftliche Name der Wandertaube, größer als nahe verwandte Taubenarten. Die attraktiven Tauben waren an ihrer perlgrauen Oberseite und rostrotem Bauch einfach zu erkennen. Zuhause in den USA und im südlichen Kanada ernährten sich die Vögel in der Brutzeit vor allem von Eicheln und Bucheckern. Brütete einer der gewaltigen Schwärme in einem Waldgebiet, brauchte dieses danach Jahre zur Erholung. Unter dem Gewicht zehntausender Tiere auf Kolonieflächen, vergleichbar mit der Größe des Chiemsees, brachen Äste ab und am Boden vernichtete eine dicke Kotschicht fast alles Leben. Gerade diese Angewohnheit in riesigen Kolonien zu nisten, gepaart mit der Abhängigkeit der Wandertauben von Eicheln und Bucheckern, begünstigte wohl ihr schnelles Aussterben durch Abholzung und menschliche Jagd.

Nun planen einige Wissenschaftler allerdings die Wiedergeburt der Wandertaube. Aus Erbgutinformationen von ausgestopften Vögeln sollen Klone entstehen, die von einer verwandten Taubenart ausgetragen werden sollen. Allerdings ist der ursprüngliche Lebensraum der Wandertaube, die ausgedehnten Laubwälder des östlichen Nordamerikas, heute weitestgehend verschwunden.

In jedem Fall weisen diese umstrittenen Pläne auf ein großes Problem hin.
Noch nie war der Verlust der Artenvielfalt so dramatisch wie heute: „Die wichtigsten Bedrohungsfaktoren sind Lebensraumverlust und Umweltverschmutzung, aber auch Wilderei und illegaler Wildartenhandel sowie die Verdrängung von Pflanzen und Tieren durch eingeschleppte Arten. Zwar hat es immer wieder Phasen massiven Artensterbens gegeben, ausgelöst beispielsweise durch Naturkatastrophen. Aber seit dem 17. Jahrhundert wird der Rückgang der biologischen Vielfalt maßgeblich durch menschliches Handeln verursacht“, so WWF-Mitarbeiter Köhncke.


In der aktuellen Roten Liste der weltweit bedrohten Tiere und Pflanzen wird etwa jede Dritte
aller 74.106 untersuchten Arten, nämlich 22.176, als gefährdet eingestuft. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Aussterberate von Arten durch menschliche Einflüsse mittlerweile etwa 1.000 Mal höher ist als die natürliche Rate. Zuletzt machte der Tod der Galapagos-Riesenschildkröte Lonesome George Schlagzeilen, der 2012 im Alter von etwa hundert Jahren als ebenfalls letzter seiner Unterart starb.


   KONTAKT

   Sylvia Ratzlaff

   Pressestelle WWF

   Tel. 030 311 777 467

   sylvia.ratzlaff(at)wwf.de

   

   
Quellenangabe

WWF

29. August 2014


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Artenschutz in Franken


In der Aufnahme von Johannes Rother

- zwar keine Wandertaube ... jedoch aus sehr schön anzusehen .... der Zwergstrandläufer


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Verfolgen Sie Schwarzstörche live!
Verfolgen Sie Schwarzstörche live!
Verfolgen Sie Schwarzstörche live!

09/10.09.2014

Satelliten-Telemetrie-Projekt des LBV


Mit demneuen Satelliten-Telemetrie-Projekt über den Schwarzstorch möchte der LBV den heimlichen Vogel besser verstehen lernen, um ihn dann besser schützen zu können. So möchten der LBV herausfinden, wo die Jungvögel ihre Nahrung suchen und warum sie es genau dort tun.

  • Welche Strecken legen sie in diese Gebiete zurück?
  • Und was sind die größten Gefahren für die Schwarzstörche in ihrem Brutgebiet - Stichwort Windkraftanlagen?

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- www.lbv.de/unsere-arbeit/vogelschutz/schwarzstorch/satelliten-telemetrie-schwarzstorch.html


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Adulter Schwarzstorch


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„Transparenter Naturschutz auf Basis solider Finanzen“
„Transparenter Naturschutz auf Basis solider Finanzen“
„Transparenter Naturschutz auf Basis solider Finanzen“

08/09.09.2014


DBU-Kurator und Staatssekretär Kampeter informierte sich über Naturerbe-Tochter der DBU und Finanzlage

Osnabrück.
Bei einem Besuch der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) informierte sich Steffen Kampeter, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundes-Finanzministerium und DBU-Kurator, über den Stand des Neubaus des Verwaltungsgebäudes der DBU Naturerbe GmbH in Osnabrück, ihre Aufgaben bei der Betreuung des Nationalen Naturerbes und die Finanzlage der Stiftung. Kampeter zeigte sich beeindruckt davon, wie die DBU-Tochter die inzwischen übernommenen rund 60.000 Hektar Naturerbeflächen an 47 Standorten bundesweit regelt und ihr Stiftungsvermögen im Wert erhält. „Die DBU ist insgesamt fachlich und finanziell gut aufgestellt und bekommt ein tolles ökologisches Gebäude“, resümierte der Finanzstaatsekretär nach seinem Besuch.

Bauarbeiten verlaufen planmäßig


Bei einem Gang über das Stiftungsgelände
zum Neubau der DBU-Tochter erläuterte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann, dass das neue Stiftungs-Holzgebäude im Passivhausstandard neben seiner Funktion als Verwaltungsgebäude der DBU-Tochter künftig auch die DBU-eigenen Ausstellungen beherbergen soll. Die Bauarbeiten verliefen planmäßig.

Zentrale Aufgaben der DBU-Tochter: Erhalt und Pflege des Nationalen Naturerbes

Zu den zentralen Aufgaben der DBU-Tochter, die in zwei Tranchen insgesamt 60.000 Hektar Naturerbeflächen vom Bund übernommen hat, zählen der Erhalt und die Pflege des Nationalen Naturerbes. So werden offene Lebensräume mit seltenen Arten bewahrt, Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen sowie artenarme Forste zu naturnahen Wäldern und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten.

Kontakt mit anliegenden Gemeinden der bundesweiten Flächenkulisse stärken

Dabei lege die DBU großen Wert auf eine Kooperation mit den Bürgern und Flächennutzern vor Ort. „Die bundesweite Flächenkulisse ist wichtig, um den Menschen vor Ort die Arbeitsweise der DBU im Naturschutz nahebringen zu können. Wir wollen den Kontakt mit den anliegenden Gemeinden verstärken, über unsere Arbeit und die Maßnahmen auf den Flächen informieren“, erläuterte Bottermann und schloss eine mögliche Übernahme weiterer Flächen vom Bund im Rahmen einer möglichen dritten Tranche nicht aus. Naturschutz solle zudem mit möglichst wenig Bürokratie auf den Flächen umgesetzt werden.

Finanzlage der DBU trotz Niedrigzinsphase stabil

DBU-Finanzchef Michael Dittrich erläuterte die Finanzsituation der Stiftung:
Mit ihren über zwei Milliarden Euro Kapital in der Niedrigzinsphase und 120 Millionen Netto-Erträgen im vergangenen Jahr sei die Finanzlage stabil. Nach den Ergebnissen des laufenden Jahres würden die Fördermittel auch im nächsten Jahr auf demselben Niveau bleiben.


In der Aufnahme


- Über den Stand des Neubaus der Naturerbe-Tochter der DBU, ihre Aufgaben bei der Betreuung des Nationalen Naturerbes und die Finanzlage der Stiftung unterhielten sich Steffen Kampeter, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundes-Finanzministerium und DBU-Kurator (M.), DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann (l.) und DBU-Finanzchef Michael Dittrich in Osnabrück

© Deutsche Bundesstiftung Umwelt


Quellenangabe


Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück


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Waldeidechse als Mülleidechse
Waldeidechse als Mülleidechse

Waldeidechse als Mülleidechse

07/08.09.2014

Neues Biotop und Tierart entdeckt ! :-) "Die Müllechsen"

Der Parkplatz Kreisverkehr am Stein
(Bedburger See) in Bedburg hat Müllprobleme.Seit Jahren wird fast täglich (nächtlich) Müll auf dem Gelände entsorgt.

Aus einigen Mülltüten krabbeln Fliegenmaden
heraus, das haben einige Waldeidechsen erkannt und jagen danach.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=69139

Quellenangabe


Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg
50181 Bedburg
Tel. 0227281153
Mobil. 01734979795
E-Mail. Thiemann@Naturschutzberater.de
www.Naturschutzberater.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Erfolgsorientierte Honorierung von Naturschutzleistungen
Erfolgsorientierte Honorierung von Naturschutzleistungen
BfN-Präsidentin Jessel: „Erfolgsorientierte Honorierung von Naturschutzleistungen hilft Naturschutz und Landwirtschaft“

06/07.09.20014

  •    Von einer intakten biologischen Vielfalt profitiert auch die Landwirtschaft
  •    Kooperationen von Naturschutz und Landwirtschaft als Allianz gegen den Artenrückgang in der Agrarlandschaft

Rendsburg.
Auf dem Landesbauerntag in Schleswig-Holstein forderte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, eine stärkere Kooperation von Naturschutz und Landwirtschaft.

"Wir brauchen eine starke Allianz von Naturschutz und Landwirtschaft um den massiven Artenrückgang auf der Fläche in Deutschland zu stoppen und eine weitere Verschlechterung des Naturhaushalts in der Agrarlandschaft zu verhindern. Von einer erfolgsorientierten Honorierung von Naturschutzleistungen profitieren Natur und Landwirtschaft", sagte Jessel.

Mit einem Flächenanteil von über 50 Prozent sei die Landwirtschaft
bundesweit der größte Flächennutzer. Sie habe dadurch zwangsläufig großen Einfluss auf den Zustand der Biodiversität und stehe zugleich mit in der Verantwortung, zu ihrem Erhalt beizutragen. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten 50 Jahren habe sich der Zustand der biologischen Vielfalt schleichend und in der Summe dramatisch verschlechtert.

"In den letzten dreißig Jahren hat sich die Anzahl der Vögel in der Feldflur halbiert. Schmetterlinge und Wildbienen haben drastisch abgenommen, unsere Gewässer und Böden sind weiterhin unvermindert stark belastet. Dies ist ein Alarmsignal, denn von einer intakten biologischen Vielfalt und einem intakten Naturhaushalt ist letztlich auch die Landwirtschaft abhängig" so die BfN-Präsidentin.

Die Sicherung der Biodiversität und der von Ökosystemen erbrachten Leistungen sollte daher nicht nur ein Anliegen des Naturschutzes darstellen, sondern auch im ureigenen Interesse der Landwirtschaft liegen. Sie stellen eine entscheidende Grundvoraussetzung für eine langfristige Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Produktion dar. Eine Vielzahl von Organismen sichere die ökologischen Funktionen in einem Landschaftsraum. Diese bilden auch die Grundlage einer Agrarproduktion und wird als funktionelle Biodiversität bezeichnet. Sie gewährleistet etwa:

· den langfristigen Erhalt der Bodenstruktur, -funktion und -fruchtbarkeit

· die Aufrechterhaltung des natürlichen Schädlingsregulationspotenzials

· den Erosionsschutz

· den Nährstoffkreislauf

· einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und

· die Bestäubung der Kulturpflanzen

Um den ökonomischen Wert der Leistungen der Natur besser einschätzen zu können und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Schädigung von Ökosystemen zu erfassen, haben die Vereinten Nationen (UNEP) die sogenannte TEEB Studie zur Ökonomie von Ökosystemen und Biodiversität durchgeführt.

Eines der Ergebnisse ist, dass 75% der 115 global bedeutsamen Kulturpflanzen
mit einem Marktwert von 150 Mrd. Euro pro Jahr von der Bestäubung durch Bienen abhängen (Früchte, Gemüse, Nüsse, Ölfrüchte, Arzneipflanzen). Dies verdeutlicht, dass durch den Verlust der Bestäuberleistung den Landwirten und den Volkswirtschaften weltweit enorme Ertragseinbußen entstehen könnten.

Auf dem Landesbauerntag stellte die BfN-Präsidentin einen Verfolgens werten Ansatz zur Finanzierung von Naturschutzleistungen in der Landwirtschaft vor. Bei der erfolgsorientierten Honorierung werden Landwirte für den Erhalt von Vorkommen bestimmter Zielarten direkt honoriert. D.h. bzgl. der hierfür zielführenden Bewirtschaftung werden den Landwirten keine Vorschriften gemacht. Wie der Landwirt also das Ziel erreicht, wird ihm selbst überlassen.

"Dieses Instrument der erfolgsorientierten Honorierung, mit dem man schon gute Erfahrungen gemacht hat, sollte aus Sicht des Naturschutzes weiter fortgeführt und, wo sinnvoll, ausgeweitet werden. Denn dadurch steigt die Wirksamkeit der Agrarumweltförderung und es werden gleichzeitig Transparenz und Akzeptanz bei den Anwendern erhöht", sagte Prof. Beate Jessel. Im Übrigen werde die erfolgsorientierte Honorierung wegen der klaren Zielvorgaben und Erfolgskontrollen auch vom EU-Rechnungshof positiv bewertet, so Jessel.

Nach Auffassung der Präsidentin dürfe es bei der Umsetzung des mit der neuen Gemeinsamen EU-Agrarpolitik eingeführten Greening nicht dazu kommen, dass ein Großteil der Betriebe so weiter wirtschaften könne wie bisher, denn dann könnten die ökologischen Ziele des Greening keinesfalls erreicht werden (Zum Greening zählen in der neuen Förderperiode die Verpflichtung zum Anbau von mehreren Feldfrüchten, zum Grünlanderhalt und zur Bereitstellung von 5 % ökologischer Vorrangflächen pro Betrieb auf der Ackerfläche). Angesichts der trotz umfangreicher Grünlandumbruchverbote in den Bundesländern nach wie vor anhaltenden Grünlandverluste, und immer noch zu hohen Gewässerbelastungen durch Stickstoffeinträge aus der Landwirtschaft, sei man im Naturschutz wachsam und werde die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten, um gegebenenfalls im Rahmen von Evaluierungen frühzeitig Verbesserungen einzufordern

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

05.09.2014

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

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Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



In der Aufnahme von Albert Meier

- Chrysolina fuliginosa, Blattkäfer


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Allen Unkenrufen zum Trotz
Allen Unkenrufen zum Trotz
Allen Unkenrufen zum Trotz - trotz des gelben Bauches auf der Roten Liste!

06/07.09.2014

Bayern.
Mit dem Verlust ihrer Lebensräume geht unmittelbar auch der Verlust einer unserer heimischen Amphibienarten einher. Die Gelbbauchunke, die bereits in" vielen Köpfen der breiten Bevölkerung" kaum mehr verankert ist,  leidet besonders stark unter Biotopveränderungen.

Als so genannte Pionierart ist diese Spezies auf dynamische Lebensräume angewiesen. Also Bereiche die immer wieder neu entstehen und vergehen.

Artenschutz in Franken findet es sehr erschreckend wie weit es mit der Populationsdichte der Gelbbauchunke bereits gekommen ist. Als Stark Gefährdet wird ihre Art auf den Roten Listen bereits geführt - nicht mehr weit bis "ein vom Aussterben bedroht" hinzugefügt werden kann.

Ein großzügig bemessenes Gemeinschaftsprojekt das der Gelbbauchunke eine Chance geben möchte wird in den kommenden Wochen auf den Weg gebracht und auch wissenschaftlich begleitet.

Mehr zu diesem Projekt in wenigen Tagen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken

Mehr zur Gelbbauchunke
bis dahin unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20392

In der Aufnahme von Peter Hoffmann

- Gelbbauchunken


Gelbbauchunke - Lurch des Jahres 2014

Mehr zur Gelbbauchunke auf den Seiten des LARS unter - www.lars-ev.de/arten/ampbv.htm

Mehr zur Gelbbauchunke auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V.unter - www.dght.de/index.php?option=com_content&view=article&id=634&Itemid=290




Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...

05/06.09.2014

Steigerwald/Handthal
. Ein Vorzeigeprojekt nimmt langsam aber sicher auch "inhaltlich" Formen an. Artenschutz in Franken beteiligt sich seit Jahren an der Gestaltung des in unseren Augen für den "Steigerwald" effektivsten Konzeptes.

Konkreter Artenschutz und nachhaltige Rohstoffnutzung
sind ein beispielhafter Weg der sich zukünftig an vielfältiger Stelle der Bundesrepublik Deutschland  wiederfinden sollte. Das Steigerwald Zentrum macht sichtbar wie moderne, in die Zukunft gerichtete Waldentwicklung funktionieren kann ohne die Biodiversität dabei zu vernachlässigen.

Das Konzept erscheint wegweisend ..... wir schreiten gemeinsam voran!

Mehr zum Thema und aktuelle Aufnahmen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken.

In der Aufnahme


- Nachhaltigkeit beispielhaft erleben - ein Zentrum entwickelt sich ... die Austellungskomponenten werden installiert ... in wenigen Tagen ist die Eröffnung.

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=52616

„Aus die (Hasel) -Maus?! - Umwelt hautnah erleben ...
„Aus die (Hasel) -Maus?! - Umwelt hautnah erleben ...

„Aus die (Hasel) -Maus?!

04/05.09.2014

Gemeinsames Artenschutzprojekt dokumentiert die Bestandsdichte und sichert Lebensräume einer vielfach unbekannten Säugetierart.


Steigerwald. In den Nächten streift es durch die Wälder Frankens, eines der wohl unbekanntesten heimischen Säugetiere. Denn auf Nachfrage wie es sich mit der Bestandsdichte dieser Spezies verhält erhält man häufig lediglich Achselzucken.

Mit diesem Hintergrund vor Augen bringen Artenschutz in Franken, Bayerische Staatsforsten A.ö.R/Forstbetrieb Ebrach und Hit-Umweltstiftung, Realschule Ebrach und Kindergarten Burgwindheim ein wegweisendes Projekt auf den Weg bringen, das der Arterfassung und der konkreten Arterhaltung dient.  

Das Tier, um das es bei dieser Kooperation geht, ist lediglich 15 Zentimeter groß und nur wenige Gramm schwer. Der bevorzugte Lebensraum sind die großen, reich strukturierten Mischwälder. Wenn sich darin auch noch Haselnusssträucher befinden, schlägt das Herz des klettergewandten Kleinsäugers mit den großen Knopfaugen deutlich höher.

Doch leider tragen u. a. Lebensraumzerschneidung,
die Rodung von Feldgehölzen und der Einsatz von Bioziden/Rodentiziden vielfach zum Rückgang der Art bei.

Im Fokus die Haselmaus ... in Bayern

Mehr zum Projekt unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=64104

Neue Wiesen und Weiden .....
Neue Wiesen und Weiden .....
Neue Wiesen und Weiden sollen Schleswig-Holstein bunter machen

03/04.09.2014

  • Gemeinsame Pressemitteilung von BMUB und BfN:

Berlin/Bonn.
Artenreiches Grünland beherbergt fast ein Drittel der heimischen Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Seine Verbreitung geht jedoch bundesweit zurück, unter anderem durch die Intensivierung der Landwirtschaft. Besonders betroffen ist Schleswig-Holstein. Ein neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll dort nun auf einer Gesamtfläche von rund 2500 Hektar artenreiche Wiesen und Weiden wiederherstellen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:
"Es gibt mehr als 160 Pflanzenarten, für die Schleswig-Holstein als Standort eine besondere Verantwortung hat. Diese Arten sind häufig auf Wiesen und Weiden angewiesen. Wir wollen, dass diese Pflanzen auch in Zukunft noch bei uns heimisch sind. Dafür wollen wir ihnen die geeigneten Lebensbedingungen bieten. Das ist gut für die biologische Vielfalt, aber es erhält auch die Eigenart und Schönheit der Kulturlandschaft in Schleswig-Holstein, die wieder bunter und blütenreicher werden soll."

Schleswig-Holstein hat seit Anfang der 1990er Jahre 17.000 Hektar
an artenreicher Grünlandfläche verloren. Derzeit sind Schätzungen zufolge nur noch rund 3000 Hektar übrig. Mit der Wiederherstellung von artenreichen Grün- und Offenland-Lebensräume auf einer Gesamtfläche von etwa 2.500 Hektar würde dieser Umfang mit dem neuen Projekt fast verdoppelt.

BfN-Präsidentin Beate Jessel:
"Wir gehen davon aus, dass die geplanten Pflegemaßnahmen auch in die Fläche wirken, wenn Arten auch über die Projektflächen hinaus wandern. Hoffentlich werden dann auch die Grün- und Offenlandarten wieder zurückkehren, für die Deutschland eine besondere Verantwortung hat: zum Beispiel der Berg-Wohlverleih, das Breitblättrige Knabenkraut und Streifen-Klee."

Das Projekt wird in den nächsten sechs Jahren mit zwei Millionen Euro
aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt des Bundesumweltministeriums (BMUB) gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) fachlich begleitet. Projektträger ist die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, fachliche Unterstützung kommt vom Deutschen Verband für Landschaftspflege e.V., dem Förderverein Mittlere Treene e.V. sowie dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

Projektgebiete sind Naturschutzflächen in Schleswig-Holstein
mit einer bundesweiten Relevanz im Eigentum der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, der öffentlichen Hand und weiterer Partner. An geeigneten Standorten sollen Arnika, Flockenblume, Heidenelke, Wiesenmargerite, Thymian und andere heimische Arten die schleswig-holsteinische Landschaft wieder bunter machen.

Weitere Informationen zum Projekt unter:


www.biologischevielfalt.de/21306.html

Hintergrund

Das Bundesprogramm "Biologische Vielfalt"
Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Informationen und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm: www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
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53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

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02.09.2014



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Albert Meier


- Larve der Grünen Stinkwanze



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Tierhalter besorgt über Wolfsrückkehr
Tierhalter besorgt über Wolfsrückkehr

Tierhalter besorgt über Wolfsrückkehr

02/03.09.2014

Hannover -
Für die Einen Grund zur Freude, für die Anderen Ursache für zusätzliche hohe Kosten und häufig unlösbare Probleme: Die Rückkehr des Wolfes löst bei Tierhaltern Sorge aus.

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Tierhalter-besorgt-ueber-Wolfsrueckkehr_article1409530145.html

Quellenangabe

Proplanta
01.09.2014

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Mehr zum Wiolf auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23066

In der Aufnahme von Andreas Gehrig


- wird nicht von jedem gerne gesehen - der Wolf.


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Der Fisch im Pilzreich
Der Fisch im Pilzreich
Wenn der Tintenfischpilz seine "Krakenarme zeigt"

01/02.09.2014

Deutschland
. "Er" zählt zu den auffälligsten Pilzarten - Der Tintenfischpilz!

Gefunden wird der Pilz gerne auf morschem Holz oder auch Rindenmulch. Somit wird sein Fundort auch eingegrenzt. Er bevorzugt Wälder, nur ausnahmsweise finden wir ihn auch außerhalb.

Etwa ab Mitte/Ende August können wir seinen auffälligen Fruchtkörper erkennen. Käfer und Fliegen werden vom Geruch und der Farbe des Fruchtkörpers angelockt. Dieser erinnert optisch und geruchlich an zersetzendes Fleisch (Aas).

Die Tiere fungieren als "Sporenträger" und verbreiten den Pilz in die Fläche.

Mehr zum Tintenfischpilz unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&id=53045 auf den Seiten des Artenschutz in Franken.

In der Aufnahme von Albert Meier

- Clathrus archeri, Tintenfischpilz



Zählen Sie die Vögel vor Ihrer Haustüre!
Zählen Sie die Vögel vor Ihrer Haustüre!
Zählen Sie die Vögel vor Ihrer Haustüre!

01/02.09.2014


Die Frage „Welche Vögel kommen vor meiner Haustüre vor?“, ist für viele Naturfreunde sehr reizvoll. Aber gerade von dort, wo wir wohnen und arbeiten, in Städten und Dörfern, wo also die meisten von uns am häufigsten Kontakt mit der Vogelwelt haben, gibt es bislang nur wenig systematisch erfasste Beobachtungsdaten.

Daher startet der LBV 2014 eine Testphase für ein Programm G/Artenlisten (=Artenlisten in Gärten). In diesem Citizen Science Projekt sammeln wir regelmäßige Beobachtungsdaten der Vögel vor der Haustüre. Jeder, der Zugang zu einem Stück Natur vor der Haustüre hat, kann mitmachen. Das kann also der eigene Garten sein oder aber der städtische Innenhof, oder Sie zählen einfach vom Balkon bzw. Fenster aus, wenn Sie von dort ein Stück Grün überblicken können.

Dabei ist weniger wichtig, dass Sie möglichst viele Arten sehen. Viel interessanter für dieses Programm ist, wie sich Ihre G/Artenliste vor Ort im Laufe der Zeit verändert.

Mehr zum Thema


- www.lbv.de/aktiv-werden/gartenlisten.html


Quellenangabe


Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.




Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Dompfaff - [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=20638]


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Fledermaus-Forscher im Hintertaunus unterwegs
Fledermaus-Forscher im Hintertaunus unterwegs
Fledermaus-Forscher im Hintertaunus unterwegs

31.08/01.09.2014

Mudershausen
- Viele Legenden ranken sich um Fledermäuse, ein Exemplar ziert den Anzug von Actionheld Batman. Die Realität ist weniger glamourös, viele Arten sind gefährdet.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Fledermaus-Forscher-im-Hintertaunus-unterwegs_article1409387307.html


In der Aufnahme der Koordinationsstelle für Fledermausschutz in Bayern

- Mückenfledermaus

Mehr zur Mückenfledermaus auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20828

Biokraftstoffe verstärken Wettlauf um Ackerland
Biokraftstoffe verstärken Wettlauf um Ackerland
Biokraftstoffe verstärken Wettlauf um Ackerland

31.08/01.9.2014

Hamburg -
Die Biospritproduktion ist ein treibender Faktor beim internationalen Kampf um Anbauflächen – zeigt eine neue Studie des GIGA.

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wissenschaft/Biokraftstoffe-verstaerken-Wettlauf-um-Ackerland_article1409394524.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Kleiner Feuerfalter

Mehr zum Thema Schmetterlinge auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20332


Steinpilze sammeln: Das sind die besten Tipps
Steinpilze sammeln: Das sind die besten Tipps
Steinpilze sammeln: Das sind die besten Tipps

30/31.08.2014

Deutschland
.Nun beginnt die Pilzsaison (die für manch Zeitgenossen eigentlich das ganze Jahr ist) wieder. Auch der Steinpilz, der sich großer Beliebtheit erfreut wird gesucht.

Mehr zur Art und interessante Tipps unter


- www.t-online.de/ratgeber/freizeit/umwelt-natur/id_47801966/steinpilze-sammeln-darauf-sollten-sie-achten.html

Auch auf den Seiten des Artenschutz in Franken finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema Pilze

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=26895

In der Aufnahme von Albert Meier

- Steinpilz

Pferdestärke zieht zwei Tonnen
Pferdestärke zieht zwei Tonnen
Pferdestärke zieht zwei Tonnen

30/31.08.2014

Früher wurden alle gefällten Bäume mit Pferden aus dem Wald geschleppt, heute dröhnen stattdessen Maschinen durch den Wald. Wer heute die Arbeitstiere einsetzt, wird zur Attraktion. So ist es in der Stadt Eltmann.

Eltmann - Gustl aus Österreich ist erst seit ein paar Tagen Eltmanner,
aber er hat schon einen Arbeitsplatz und einen „Fanclub“. Gustl ist ein neun Jahre alter Wallach, ein echtes Kraftpaket, und er wird künftig im Eltmanner Stadtwald als Holzrückepferd eingesetzt. Wie das funktioniert, das zeigten er, seine Besitzer und Stadtförster Christian Bartsch Kindern bei einem Besuch im Wald.

Früher wurden alle gefällten Bäume mit dem Arbeitspferd aus dem Wald geschleppt.
Von Maschinen wurden die Pferde weitgehend verdrängt, doch jetzt könnte die alte Tradition wiederbelebt werden – aus Waldschutzgründen, wie Förster Bartsch erläuterte. Schwere Maschinen einzusetzen, bedeute nämlich auch, den Waldboden zu verdichten. „Das ist ein zunehmendes Problem“, sagt er. Landwirte versuchten dem entgegenzuwirken, etwa durch breitere Reifen, die die Last besser verteilen.

Wegen des Gewichts wird versucht, die Maschinen nur auf gefrorenen Böden einzusetzen
– in Wintern wie dem zurückliegenden gelingt das allerdings nicht. „Mit dem Pferd kann man dann auch Zeiten ausnutzen, in denen Maschinen gar nicht oder nur mit großen Folgeschäden für die Wege eingesetzt werden können“, erklärte Christian Bartsch.

Auch in schwierigerem Gelände oder in Naturverjüngungen hat das Pferd Vorteile,
denn es kann auch Kurven gehen, während eine Seilwinde den Baumstamm nur schnurgerade schleppt.Josef Greubel hat als Bub noch mit dem Rückepferd gearbeitet. „Wir waren für das Ein- und Aushängen der Stämme zuständig“, erzählte der Pferdefreund, der für den Forstbetrieb Eltmann bisher mit Maschinen Holz gerückt hat. Jetzt hat er mit Gustl und Max neben seinen Reitpferden auch zwei Arbeitspferde im Stall stehen.

Gemeinsam mit seinem Sohn Christoph zeigte er den Ferienprogramm-Kindern,
wie das Holzrücken mit Pferd funktioniert – und die staunten, wie Gustl schwere Baumstämme hinter sich herzieht, ohne dass er sich sichtlich anstrengen würde.800 Kilogramm wiegt Gustl, bis zu zwei Tonnen kann er ziehen. In Österreich hat man sich auf die Zucht dieser Arbeitspferde spezialisiert, die aus der Rasse Noriker hervorgegangen sind. Die Kaltblütler sind sehr ausgeglichen und kraftstrotzend.

Umfangreiche Ausbildung

Im Alter von zwei Jahren werden sie ausgebildet für ihre Arbeit,
die neben dem Holzrücken auch das Ziehen von Kutschen umfasst. Als Drei- bis Vierjährige sind die Pferde dann fertig ausgebildet, Gustl hat mit neun Jahren schon allerhand Routine. Stadtförster Bartsch ist zuversichtlich, dass das Holzrücken mit dem Pferd positive Effekte für den Eltmanner Stadtwald bringt. „Natürlich ist das teurer als Maschineneinsatz“, erklärt er, aber andererseits können auch Zeiten genutzt werden, in denen Maschinen nicht arbeiten können, eventuell können Wegeschäden vermieden werden, und nicht zuletzt wird der Pferdeeinsatz inzwischen auch vom Freistaat gefördert, weil er waldschonend ist.

Wie sich der neue Weg finanziell auswirkt, wird man frühestens im nächsten Jahr
nach der ersten Rücke-Saison feststellen können.Holz gerückt wird natürlich erst im Winter – die Aktion am Dienstag war eigens für die Kinder, die begeistert dabei waren, auch wenn es immer wieder regnete. Wer sich traute, durfte Gustl auch direkt kennenlernen und für seinen Einsatz loben.

In der Aufnahme von Sabine Weinbeer

- Mühelos zieht Gustl für die Ferienprogramm-Kinder Baumstämme über den Waldweg. Josef Greubel führt ihn. Der Wallach ist selbst 800 Kilogramm schwer und kann bis zu zwei Tonnen bewegen. Foto: Sabine Weinbeer


Quellenangabe:

Fränkischer Tag / Hassberge

Autor / Fotos Sabine Weinbeer
30.08.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F -


Ein Klassenzimmer im Zeichen der Natur
Ein Klassenzimmer im Zeichen der Natur
Pressemitteilung des Fränkischen Tages vom 29.08.2014

Ein Klassenzimmer im Zeichen der Natur


30/31.08.2014

Breitengüßbach — Das Projekt "Klassenzimmer Natur" ist abgeschlossen - und das Umweltzentrum Breitengüßbach offiziell der Gemeinde Breitengüßbach übergeben. Zu diesem Anlass konnten die Projektverantwortlichen Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder (UBB), Dagobert Achatz,
Geschäftsführer der Audi-Stiftung für Umwelt und Thomas Köhler, Artenschutz in Franken,
viele neugierige Erwachsene und Kinder und die Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, begrüßen. Im Rahmen des örtlichen Ferienprogramms erkundeten die Familien den ganzen Tag über das Gelände.

Projekt mit Zukunft


Miteinander blicken die Verantwortlichen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Aus dem vormals ausschließlich militärisch genutzten Gelände, das sich weitgehend selbst überlassen wurde, hat sich innerhalb weniger Jahre ein zukunftsträchtiges Umweltbildungsprojekt entwickelt: "Für das
zukunftsfähige Miteinander von Mensch und Umwelt sei es grundlegend, dass unsere Kinder die Natur erleben und verstehen können. Nur auf diesem Weg kann die Bereitschaft zu verantwortlichem und nachhaltigem Handeln geweckt werden", sagte Huml.

Früher als vorgesehen stellten die Beteiligten - darunter die Gemeinde Breitengüßbach, die Audi-Umweltstiftung und der Verein Artenschutz in Franken - die verbleibenden Projektbestandteile fertig: Geschaffen wurden ein Fledermauspfad,Areale für die Sandbiene sowie für den "Kammmolch", einer der bedrohten heimischen Amphibienarten. Die Besucher können ab jetzt auf den verschiedenen Lehrpfaden des 125 Hektar großen Geländes viele Entdeckungen machen.

Bewusst in der Umwelt handeln


Zahlreich aufgestellte Informationstafeln lehren Interessierte zu Artenvielfalt und Artenschutz. Der im Gebäude des Umweltzentrums integrierte Waldkindergarten der Gemeinde hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Nachwuchs auf spielerische Art und Weise  Inhalte, Ziele und Aufgaben eines auf Nachhaltigkeit ausgerichteten umweltbewussten Handelns zu vermitteln. Ziel des Projektes ist es, die
Artenvielfalt zu schützen und zu fördern, Natur wieder erlebbar zu machen sowie Informationen jedermann zugänglich zu machen.

Das Umweltzentrum "Klassenzimmer Natur" Breitengüßbach erhielt im vergangenen Jahr die Auszeichnung "offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt". red

Quellenangabe:

www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/Ein-Klassenzimmer-im-Zeichen-der-Natur;art154303,796294

Eine Spur wilder
Eine Spur wilder
Eine Spur wilder

30/31.08.2014

NABU gratuliert zu zehn Jahren Nationalpark Eifel und wünscht sich mehr Mut zur Wildnis

Düsseldorf –
Seit zehn Jahren besteht der erste nordrhein-westfälische Nationalpark in der Eifel. Am kommenden Wochenende wird gefeiert. „Trotz Licht und Schatten in der Bilanz der letzten zehn Jahre bleibt die Einrichtung des Nationalparks ein Meilenstein für den Naturschutz in Nordrhein-Westfalen“, erklärte Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW anlässlich der anstehenden Feierlichkeiten. Ausdrücklich lobte der NABU-Landesvorsitzende den von Minister Remmel angekündigten Schritt, „mehr Wildnis im Nationalpark Eifel zu wagen“. Dies sei das richtige Signal nach zehn Jahren Nationalpark.

Von Anfang an habe der NABU mit seinem Engagement dazu beigetragen die Entstehung des ersten nordrhein-westfälischen Nationalparks voranzutreiben. Ein solches Großschutzgebiet ermögliche nicht nur die großflächige natürliche Entwicklung heimischer Laubwälder, es sichere auch zahlreichen bedrohten Arten wie Wildkatze, Uhu und Mittelspecht langfristiges Überleben und trage damit erheblich zum Erhalt der heimischen Biodiversität bei. „Die Möglichkeit, dass sich Natur ohne menschliches Zutun und ohne menschlichen Einfluss in ihrer ursprünglichen ́Wildheit́ entwickeln kann, ist das wesentliche Anliegen eines Nationalparks“, so Tumbrinck. Dieser Nationalparkgedanke sei durch die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen in der Vergangenheit aber zu kurz gekommen.

Grundsätzlich begrüße der NABU
deshalb die Pläne des Umweltministeriums, insbesondere weitere Flächen komplett aus jeglicher Nutzung und Pflege herauszunehmen. Allerdings sei darauf zu achten, dass die Voraussetzung für die Entwicklung naturnaher Vegetation gesichert ist. Zugleich fordere der NABU, die Wildbestandregulierung auf das absolut unabdingbare Maß zurückzuführen. Positiv sei es, die Maßnahmen zeitnah schon 2015 umzusetzen und dabei die Bevölkerung einzubinden.

In diesem Zusammenhang erinnerte der NABU-Landesvorsitzende Umweltminister Remmel auch an das Versprechen im Koalitionsvertrag, einen zweiten Nationalpark in NRW im Bereich Senne/Teutoburger Wald voranzutreiben. Dieser stellte am heutigen Freitag in Bad Lippspringe ein aktualisiertes Gutachten des Landesumweltamtes (LANUV) zur Eignung der Senne als Nationalpark vor, welches bestätigt, dass auch mit dauerhafter Pflege der wertvollen Heideflächen in der Senne ein Nationalpark nach fachlichen Kriterien machbar sei. „Mit dem angekündigten Abzug der Briten aus der Senne rückt der zweite Nationalpark für Nordrhein-Westfalen in greifbare Nähe“, sagte Tumbrinck.

Für Rückfragen:

Josef Tumbrinck
Vorsitzender NABU NRW
Tel. mobil 0171-3867379

Dr. Manfred Aletsee
Landesvorstand NABU NRW und NABU-Eifelteam
Tel. mobil 0171-6578287


Quellenangabe

Herausgeber: NABU NRW (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 40225 Düsseldorf
Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)
Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Paarung der Heidelibellen

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Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...

29/30.08.2014

Steigerwald/Handthal
. Ein Vorzeigeprojekt nimmt langsam aber sicher auch "inhaltlich" Formen an. Artenschutz in Franken beteiligt sich seit Jahren an der Gestaltung des in unseren Augen für den "Steigerwald" effektivsten Konzeptes.

Konkreter Artenschutz und nachhaltige Rohstoffnutzung sind ein beispielhafter Weg der sich zukünftig an vielfältiger Stelle der Bundesrepublik Deutschland  wiederfinden sollte. Das Steigerwald Zentrum macht sichtbar wie moderne, in die Zukunft gerichtete Waldentwicklung funktionieren kann ohne die Biodiversität dabei zu vernachlässigen.

Das Konzept erscheint wegweisend ..... wir schreiten gemeinsam voran!

Mehr zum Thema in den kommenden Tagen hier auf den Seiten des Artenchutz in Franken.

In der Aufnahme

- Nachhaltigkeit beispielhaft erleben - ein Zentrum entwickelt sich ...


Dohlen auch in den Alpen?
Dohlen auch in den Alpen?
Dohlen auch in den Alpen?

29/30.08.2014

Ja es gibt sie
- diese gleichfalls sehr interessanten Vögel.Sie haben sich in bemerkenswerter Weise dem Leben in diesem doch schwierigen Umfeld sehr gut angepast.

Alpendohlen und Alpenkrähen ähneln sich in ihrer Gefiederausprägung und Größe sehr. Auch die Abmaße mit 38 Zentimeter Körperlänge sind gleichartig.

Im Gegensatz zu den rotschnabligen Alpenkrähen zeigen Alpendohlen einen merklich kürzeren, gelben Schnabel.

Mehr zu dieser Art auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20337


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Spezialist im Hochgebirge - die Alpendohle.

Das Schmerber Manifest - was ist denn das?
Das Schmerber Manifest - was ist denn das?
Das Schmerber Manifest - was ist denn das?

28/29.08.2014

Franken.
Schmerber Manifest - noch nichts davon gehört?

Macht nichts ... wir stellen wir dieses hier näher vor ...

Schmerber Manifest

Schutz der Biodiversität durch integrative Waldbewirtschaftung

Präambel

Die Erhaltung der Eigenart, Schönheit und Artenvielfalt unserer Wälder
ist eine ethische Aufgabe, der sich die Unterzeichner dieses Manifestes verpflichtet fühlen. Ebenso sehen sie es als ethische Verpflichtung, Holz als nachwachsenden, für den Menschen wichtigen Rohstoff und Energieträger, der wegen seiner ausgezeichneten Ökobilanz aus Umweltschutzgründen positiv bewertet wird, nachhaltig bereit zu stellen.

Holznutzung und Sicherung der Biodiversität müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass seltene Arten, die in Wäldern leben, gefördert werden. Um die Ökosystemdienstleistungen der Wälder optimal zu gestalten, halten es die Unterzeichner für zielführend, vorrangig Konzepte naturschutzintegrativer
Waldbewirtschaftung umzusetzen
, die die Artenvielfalt auf der gesamten Waldfläche Deutschlands sichern.

Die Ausweisung neuer Großschutzgebiete ist nachrangig und diesem Ziel unterzuordnen.

Mehr zum Thema

- www.faun-iwi.de

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=68999

Quellenangabe

IWI

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

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Globale Wasserkrise trifft Deutschland
Globale Wasserkrise trifft Deutschland
Globale Wasserkrise trifft Deutschland

28/29.08.2014

WWF-Studie warnt vor „importiertem Wasserrisiko“ in Zeiten der Globalisierung.

Gemüse aus Spanien,
Baumwolle und Kleidung aus Indien, Metalle aus Südafrika, Rosen aus Kenia, Phosphor aus China: Deutschland hat bei vielen Waren ein besorgniserregendes, „importiertes Wasserrisiko“. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Naturschutzorganisation WWF. „Von Reputationsschäden bis hin zu Standortschließungen, versteckte Wasserrisiken können im Extremfall Milliardenausfälle für deutsche Unternehmen nach sich ziehen“, erklärt Philipp Wagnitz, WWF-Referent und einer der Autoren. Der WWF-Studie zufolge ist Wasser hierzulande zwar ausreichend vorhanden, doch da Deutschland als weltweit drittgrößte Importnation auf ausländische Waren angewiesen ist, müssten Unternehmen und Politik lokal angepasste Strategien für die globale Wasserkrise entwickeln.

So bezog die deutsche Wirtschaft aus dem wasserintensiven, südafrikanischen Bergbausektor 2012 rund 5,5 Mio. Tonnen im Wert von knapp 2 Milliarden Euro, darunter  Steinkohle, Metalle und Erze. Durch den Import von Baumwolle und Textilien hinterlässt Deutschland in Pakistan jährlich einen Wasser-Fußabdruck in Höhe von 5,46 Kubikkilometer. Das entspricht beinahe dem doppelten Volumen des Starnberger Sees. Und „Europas Gemüsegarten“ in Spanien droht sich durch teils illegale Bewässerung selbst auszutrocknen, wobei die Bundesrepublik von dort 2013 allein 180.000 Tonnen Tomaten im Wert von rund 250 Mio. Euro bezog.

„Wasser wird lokal immer knapper und dieses Problem betrifft nicht mehr nur Entwicklungsländer und Wüstenregionen. Für die Wasserkrise verantwortlich und zugleich von ihr betroffen sind wichtige deutsche Wirtschaftssektoren, vom Lebensmittelhandel, über die Automobilindustrie bis zur Modebranche“, so WWF-Experte Wagnitz. Eine wachsende Bevölkerung, steigender Konsum und der Klimawandel werden, so die Prognose, die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser weiter verschlechtern - und damit auch Auswirkungen auf von Deutschland benötigten Waren und Ressourcen haben.

„Viele Unternehmen wissen noch nicht einmal,
dass sie versteckten Wasserrisiken ausgesetzt sind. Erst wenn es zu Engpässen oder Problemen kommt, werden sie sich dessen bewusst“, kritisiert Wagnitz. Eine wesentliche Ursache sei neben der Verschmutzung nicht nur die Verfügbarkeit und Nutzung von Wasser, sondern auch die unzureichende Verwaltung und Verteilung der Ressourcen. Dementsprechend seien besonders Regierungen und Unternehmen in der Pflicht, Wassermanagementstrategien etwa für betroffene Flussgebiete zu entwickeln und die Ressource gerecht aufzuteilen. Nur so könnten Konflikte um Wasser in Zukunft gemindert werden.

„Wasser ist nicht nur eine ökologische oder soziale Frage, sondern auch eine ökonomische. Simple Lösungen gibt es daher in diesem komplexen Gefüge leider meistens nicht“, so Wagnitz. Vielmehr müsse jede Region, jeder Fall gesondert analysiert werden. Danach gelte es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Nur so könnten auch die betroffenen Unternehmen ihre ökonomischen und nicht zuletzt reputativen Risiken minimieren.



Hintergrund WWF-Studie „Das importierte Risiko“


Basierend auf einer Kombination ihrer Abhängigkeit von Wasser und ihrem Wasserrisiko wurden vier Wirtschaftssektoren mit direktem Wasserrisiko (Landwirtschaft, Chemie-, Textil- u. Bekleidungsindustrie sowie Rohstoffindustrie) und zwei Sektoren mit indirekten Wasserrisiken (Finanzdienstleistungen und Einzelhandel) ausgewählt und analysiert.


Darüber hinaus wurden Länder mit hohem Wasserrisiko identifiziert, die für den Warenimport mindestens eines Wirtschaftssektors von großer Bedeutung sind:

» China, Bangladesch und Indien – Textil- und Bekleidungsindustrie

» Russland, Libyen, Südafrika – Rohstoffe und Metalle

» Äthiopien, Indonesien, Argentinien – Landwirtschaft

» China, Indien, Marokko – Chemikalien


Zur Reduktion von Wasserrisiken hat der WWF das Water Stewardship-Konzept
entwickelt. Mit einem schrittweisen Ansatz ist es Unternehmen dabei möglich, ein Wasserbewusstsein zu entwickeln, Wasserrisiken zu analysieren und darauf mit internen und externen Maßnahmen zu reagieren. Im Fokus stehen gemeinsame Strategien und Lösungen mit anderen Wassernutzern, Behörden und der Zivilgesellschaft in den betroffenen Gebieten.


KONTAKT

Roland Gramling

Pressestelle WWF

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de

Quellenangabe

WWF - 27.08.2014

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Freifließendes Gewässer

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Auch Elche müssen wandern können
Auch Elche müssen wandern können

28/29.08.2014

Miller: Bundesprogramm Wiedervernetzung konsequent umsetzen

Berlin –
Ein Elchbulle geriet zu Wochenbeginn in die Schlagzeilen, weil sein Ausflug aus freier Wildbahn in einem Firmengebäude in Sachsen endete. Mit Blick auf den in Sachsen umherwandernden Elch weist der NABU auf die Bedeutung von Grünbrücken hin und ruft die Bundesregierung zu einer konsequenten Umsetzung des von ihr beschlossenen Bundesprogramms Wiedervernetzung auf. „Das Beispiel des jungen Elchbullen zeigt, dass wir unsere Landschaft wieder durchgängiger für Tierarten mit großen Raumansprüchen machen müssen. Einmal hatte der Elch die Bundesautobahn schon überquert, ein zweites Mal hätte er es vielleicht nicht geschafft“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

In diesem Jahr habe es bereits mehrfach Elchbeobachtungen im grenznahen Bereich zu Polen und Tschechien gegeben, die potenziellen Wanderrouten seien aber vielerorts durch Straßen unterbrochen, geeignete Lebensräume so nur schwer erreichbar. Der NABU fordert die Bundesregierung auf, das im Jahr 2012 beschlossene Bundesprogramm Wiedervernetzung nun konsequent anzugehen und für eine zügige Umsetzung zu sorgen. Von den in diesem Papier identifizierten 99 prioritär erforderlichen Querungsbauwerken an deutschen Fernstraßen wurde erst ein einziges Projekt auf regulärem Wege fertig gestellt, wenige weitere sind in Bau oder in der Planungsphase.

„Ohne einen eigenen Haushaltstitel innerhalb des Straßenbauetats dürfte es schwierig werden, die geplante Umsetzung des Programms bis zum Jahr 2020 tatsächlich zu erreichen. Das Konjunkturpaket II hat vor vier Jahren einen kurzen Aufwind gebracht, einige Grünbrücken konnten so außerplanmäßig finanziert werden. Nun herrscht aber wieder Flaute in Sachen Wiedervernetzung“, so NABU-Naturschutzexperte Till Hopf. Mit Querungshilfen würde das Problem der Zerschneidung von Lebensräumen zwar nicht vollständig gelöst. Besonders für größere mobile Arten stellen sie aber unverzichtbare Hilfen für den Ortswechsel innerhalb ihres Lebensraumes bzw. zwischen Teillebensräumen dar.

Hintergrund:

Manche Naturlandschaft gleicht aus Tiersicht heute einem Flickenteppich isolierter Gebiete, in dem arttypisches Wanderverhalten nicht mehr möglich ist. Sechsspurige Autobahnen, Lärmschutzwände, ICE-Trassen und unüberwindbare Wildschutzzäune entlang der Autobahnen trennen Artgenossen und Lebensräume und verhindern Wanderungen und Austausch. Zudem kommen auf Deutschlands Straßen jährlich mehrere Hunderttausend Wildtiere bei Kollisionen ums Leben – oft auch mit fatalen Folgen für die beteiligten Autofahrer.

Der NABU forderte daher bereits im Jahr 2008 in seinem NABU-Bundeswildwegeplan, in einem ersten Schritt bis zum Jahr 2020 zentrale Wildwege wieder zu öffnen. Dafür wurden 125 vordringliche Konfliktstellen identifiziert, die durch die Errichtung von Grünbrücken und anderen Querungsbauwerken entschärft werden könnten.

Das im Jahr 2012 von der Bundesregierung verabschiedete Bundesprogramm Wiedervernetzung greift diese Anregungen auf und listet insgesamt 99 Projekte, die für eine Wiedervernetzung realisiert werden müssen und bis zum Jahr 2020 umgesetzt sein sollen. Zwar konnten zwischenzeitlich 18 Querungshilfen aus dem Konjunkturpaket II finanziert werden, wovon eine in Bau und 16 fertiggestellt sind. Aus dem regulären Verkehrsetat wurde bisher aber erst ein Landschaftstunnel realisiert, zwei Grünbrücken sind in Bau. Für neun weitere Projekte laufen die Planungen. Damit sind lediglich rund Dreiviertel des vordringlichen Vernetzungsbedarfs noch nicht in Planung oder Umsetzung.


Für Rückfragen:

Till Hopf
NABU-Referent für Naturschutz
Tel. 030-284984-1618


Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Caspar von Zimmermann

- Elch auf Wanderung

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Impressionen aus dem Chiemgau
Impressionen aus dem Chiemgau
Impressionen aus dem Chiemgau

28/29.08.2014

Bayern.
Impressionen aus dem Freitstaat Bayern - gesendet von Johannes Rother in einer Diashow unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=68996&startid=0


Bienen finden im Spätsommer keine Nahrung mehr
Bienen finden im Spätsommer keine Nahrung mehr
Bienen finden im Spätsommer keine Nahrung mehr

28/29.08.2014

Umwelt- und Imkerverbände fordern einen Stopp des Pestizideinsatzes auf Grünland


Der deutsche Verband der Berufsimker (DBIB)
, der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND), Greenpeace, der Naturschutzbund NABU und das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) protestieren gegen den Verlust von artenreichem Grünland durch eine intensive landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Damit gehen den Bienen im Sommer im ländlichen Raum die letzten Weidegründe verloren. Außerdem verlieren viele weitere Insekten und die letzten Wiesenbrüter ihre wichtigen Lebensräume.

"Wir fordern einen sofortigen Stopp des Pestizideinsatzes
auf artenreichem Grünland", erklärt Manfred Hederer, Präsident der deutschen Berufsimker. "Nur so ist es möglich, dass unsere Bienen im Sommer überhaupt noch Nahrung finden", ergänzt der Imker.

In der Bundesrepublik macht das Grünland noch knapp 5 Millionen Hektar
der landwirtschaftlich genutzten Fläche aus. Es ist damit ein prägendes Element der Agrarlandschaft mit einem hohen ästhetischen Wert. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) informierte dieses Jahr darüber, dass von 2009 bis 2013 das Grünland in der Bundesrepublik um 820 Quadratkilometer und damit um 7,4 Prozent geschrumpft ist. Neben dem Flächenverlust sind Umwelt- und Imkerverbände über den Qualitätsverlust der Grünländer besorgt.

Völlig unverständlich ist für die Naturschützer, dass auf dem verbleibenden Grünland Pestizide eingesetzt werden, um unerwünschte blühende Wildkräuter zu beseitigen. Landwirte sprühen bundesweit Herbizide (Pflanzenvernichtungsmittel), um höhere Erträge auf den Wiesen zu erzielen. Die öffentliche Hand unterstützt diese Praxis. So verbreitet die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft derzeit eine über 20 seitige farbige Broschüre mit dem Titel „Unkrautmanagement auf Wiesen und Weiden“. Darin werden seitenweise Blühpflanzen unter der Rubrik "minderwertige Platzräuber" aufgelistet und chemische Bekämpfungsmaßnahmen empfohlen.

Grünlandflächen ohne Herbizideinsatz bieten mit einer Vielfalt an Strukturen und zeitlich gestaffelten Blühabfolgen eine große Vielfalt an Nahrungs- und Lebensräumen für zahlreiche Tiere. Hier finden Vögel, Amphibien und eine Vielzahl von Insektenarten ihre Nahrung. Aufgrund des hohen Artenspektrums spielt der Erhalt artenreicher Grünlandflächen eine ganz wesentliche Rolle bei der Erreichung von nationalen und internationalen Biodiversitätszielen.

Am 27. August 2014 hat Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU)
die deutschen Bauern- und Gartenverbände zu einem Treffen in sein Ministerium nach Berlin eingeladen. Es soll unter anderem über den Pflanzenschutz und seine Akzeptanzprobleme beraten werden.


Ansprechpartner:

BUND, Tomas Brückmann, Tel.030/27586 420

DBIB, Manfred Hederer, Tel. 08806 924 509

PAN Germany, Susan Haffmans, Tel. 040/399 19 10-25

Greenpeace, Manfred Santen, Tel: 040/30618-255

NABU, Florian Schöne, Tel. 030/284984-1615



Quellenangabe


Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500


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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Albert Meier

- Cucullia artemisiae, Feldbeifuß-Mönch


Mehr auf zum Feldbeifuß-Mönchauf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=68991

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Sachsen im Elch-Test
Sachsen im Elch-Test
Sachsen im Elch-Test

27/28.08.2014

„Elch-Einwanderungsland“: WWF fordert Managementpläne


Insbesondere die ostdeutschen Bundesländer sind nach WWF-Informationen


Elch-Einwanderungsland. „Ein Elch in einem Dresdner Bürogebäude ist sicherlich auch zukünftig nicht an der Tagesordnung, aber Sachsen muss sich auf die Rückkehr der großen Hirsche vorbereiten“, fordert Dr. Janosch Arnold, Referent Großsäuger beim WWF Deutschland. Die einst hierzulande ausgerottete Tierart sei von sich aus zurückgekehrt und wieder heimisch geworden. In Brandenburg gibt es demnach bereits ein kleines, Standort-treues Vorkommen.

In einem Positionspapier warnt der WWF daher vor möglichen Konflikten. Diesen könne nur mit entsprechenden Managementplänen begegnet werden. Bisher habe einzig Brandenburg diese entscheidende Hürde genommen. Und in Bayern gibt es zumindest einen rudimentären Elchplan, der Grundlagen zum Umgang mit den Tieren regeln soll. Ansonsten hätten die Bundesländer offenbar aus der Rückkehr der Wölfe oder dem Drama um Braunbär Bruno nichts gelernt.  

„Themen wie Monitoring, Wildschäden und Gefährdung für den Straßenverkehr müssen jetzt endlich öffentlich diskutiert und thematisiert werden. Es braucht wirkungsvolle Managementpläne, bevor sich Elch-Vorkommen dauerhaft etabliert haben“, fordert Arnold. „Für die meisten Deutschen ist der Elch eine relativ unbekannte Tierart. Daher muss man die Bevölkerung informieren und mitnehmen.“.

Aus Skandinavien sei bekannt, dass Elche nicht gut mit Straßenverkehr zurechtkommen. Auch in Deutschland sind bereits Tiere überfahren worden. Um die Risiken für Mensch (und Elch) zu minimieren ist es nach WWF-Ansicht entscheidend, vorausschauend Korridore für Großsäuger einzurichten und an der Unfallvermeidung zu arbeiten.

WWF-Positionspapier: www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Positionspapier_WWF_Deutschland_Rueckkehr_des_Elches.pdf

   KONTAKT

   Roland Gramling

   Pressestelle

   Tel. 030-311 777 425

   roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF / 26. August 2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


Mehr zum Elch auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20685

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Elchbulle


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Achtung schön - aber sehr giftig
Achtung schön - aber sehr giftig
Der Blaue Eisenhut

26/27.08.2014

Deutschland
: Achtung - alle Teile des Blauen Eisenhuts sind sehr giftig. Bereits kleinste Mengen können eine stark negative Auswirkungen auf Mensch und Tier haben.

Achtung -  2 g der Wurzel sind meist  tödlich.


Doch auch der  Blaue Eisenhut ist gefährdet. Lebensraumzerstörung und intensive Biotopnutzung machen ihm vielerorts den Garaus. Nach dem Bundes-Naturschutz-Gesetz ist die Pflanze gesetzlich besonders geschützt. Sie steht im Freistaat Bayern in der Roten Liste bereits auf "V" - Art der Vorwarnliste.

Mehr zum Blauen Eisenhut auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&id=68967

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Schön aber sehr giftig - der Blaue Eisenhut



Köpfchen in die Nelke
Köpfchen in die Nelke
Die Lichtnelken-Eule in Franken

26/27.08.2014

Franken.
Während sich die Falter als dämmerungs- und nachtaktiv zeigen können wir die Larven auch am Tag erleben. Ihre Vorliebe gilt  verschiedenen Nelkengewächsen oder wohl besser deren Blüten.

In Baden-Württemberg
steht die Art bereits auf der Vorwarnliste bedrohter Arten.

Mehr zur Art auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=64954

In der Aufnahme von Albert Meier

- Die Larve der Lichtnelken-Eule an einer Blüte / Fruchtstand



Kleve: Fünf Dohlen abgeschossen
Kleve: Fünf Dohlen abgeschossen
Kleve: Fünf Dohlen abgeschossen

25/26.08.2014


Polizei ermittelt - Hegering veröffentlicht Beweisfoto im Internet


Kleve. Jäger des (Korrektur der A.i.F . Redaktion)  haben bei einer revierübergreifenden Vogeljagd offensichtlich fünf geschützte Dohlen erlegt und versehentlich Fotos von ihrer Beute im Internet veröffentlicht. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, wurden die Tiere im Rahmen einer vom Hegering veranstalteten revierübergreifenden Jagd auf Krähen am ersten Augustwochenende getötet. Das belege ein Foto, das auf der Homepage des Kreisjägerschaft  (Korrektur der A.i.F . Redaktion) unter  (Korrektur der A.i.F . Redaktion)  hochgeladen wurde.

Nachträglich Anmerkung der Redaktion ( Komitee gegen den Vogelmord - Korrektur der A.i.F . Redaktion) : Nur 3 Stunden nach Veröffentlichung dieser Pressemeldung ist das betroffene Bild vom Netz genommen worden. Alle Beweismittel wurden von uns allerdings vorher gesichert!

"Auf dem Foto sind neben 79 erlegten Rabenkrähen am oberen Bildrand eindeutig 5 tote Dohlen zu erkennen. Die Tiere wurden anscheinend absichtlich beiseite gelegt und fehlen auf allen anderen Fotos, auf denen die Jäger mit ihrer Tagesbeute posieren", so Alexander Heyd, Geschäftsführer des Komitees. Da es sich bei Dohlen im Gegensatz zu Krähen um eine geschützte Vogelart handelt, hat der Verband heute Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz und das Tierschutzgesetz bei der Polizei in Kleve erstattet. Zusätzlich wurde die im Düsseldorfer Umweltministerium angesiedelte Stabsstelle Umweltkriminalität eingeschaltet.

Nach Angaben auf der Internetseite der Kreisjägerschaft
handelt es sich bei der revierübergreifenden Krähenjagd im August um eine Traditionsveranstaltung, die von den jungen Jägern des Hegerings organisiert wird. Als Gesamtverantwortlicher der Veranstaltung wird  .... (Korrektur der A.i.F . Redaktion) , genannt. Weiter heißt es auf der Homepage der Vereinigung: "Ein herzliches Dankeschön an alle Pächter die diese Aktion auch in diesem Jahr unterstützt haben und so einen aktiven Beitrag zur Hege unseres Niederwildes in unserer schönen Region geleistet haben. Die diesjährige Strecke von 79 Rabenkrähen und 2 Elstern kann sich wirklich sehen lassen und ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr und zeigt die wirklich große Motivation und Professionalität zum Thema Hege unseres Niederwildes". Der illegale Abschuss der Dohlen wird in dem Text nicht erwähnt.

Alexander Heyd: "Der Fall zeigt einmal mehr, dass Jäger bei ihren Feldzügen gegen Beutegreifer auch vor geschützten Arten nicht Halt machen. Wir erwarten von den Behörden, dass alle Mittel ausgeschöpft werden, um diese Straftaten aufzuklären".

Anmerkung der Redaktion ( Komitee gegen den Vogelmord - Korrektur der A.i.F . Redaktion:Nur 3 Stunden nach Veröffentlichung dieser Pressemeldung ist der betroffene Artikel von der Jägerschaft vom Netz genommen worden. Alle Beweismittel wurden von uns vorher gesichert und sind bereits der Polizei zugänglich gemacht worden!

V.i.S.d.P/Rückfragen/Bildmaterial: Komitee gegen den Vogelmord, Axel Hirschfeld, An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Tel.: 0228/665521, Email: komitee@komitee.de, Internet: www.komitee.de

Mehr zum Thema inkl. Belegaufnahme auf den Seiten des Komitee gegen den Vogelmord e.V.

- www.komitee.de/content/presse/pressemeldungen-2014/kleve-f%C3%BCnf-dohlen-abgeschossen

Quellenangabe

Komitee gegen den Vogelmord e.V.
Committee Against Bird Slaughter (CABS)
An der Ziegelei 8, D-53127 Bonn

Telefon: 0228/665521
Telefax: 0228/665280
info(at)komitee.de

14.08.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Dohle ... an zahlreichen Standorten im Bestand gefährdet

Mehr zur Dohle auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=41407

Mehr zu Projekten bei denen sich Artenschutz in Franken für die Erhaltung dieser Art einbgringt


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=24132

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Sachbeschädigung im Nationalpark Berchtesgaden
Sachbeschädigung im Nationalpark Berchtesgaden
Sachbeschädigung im Nationalpark Berchtesgaden

25/26.08.2014

Frisch gepflanzte Tannen und Buchen ausgerissen –Anzeige erstattet

In einem Waldstück zwischen Gotzental-und Königsbachalm im Nationalpark Berchtesgaden
machten Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung kürzlich eine unangenehme Entdeckung: Zahlreiche der dort frisch gepflanzten Jungbäume waren auf einer Fläche von rund einem Hektar aus den Pflanzlöchern herausgerissen worden.

Neben dem wirtschaftlichen Schaden e
ntstand durch die Zerstörung des nachwachsenden Bergwald es auch ein Schaden für die Allgemeinheit. Die Nationalparkverwaltung erstattete Anzeige gegen Unbekannt.

Die erste Überlegung, die Jungbäume könnten durch weidende Tiere herausgezogen worden sein, machte bald einer ernüchternden Entdeckung Platz: Ganze Bündel der jungen Baumsprösslinge lagen vertrocknet im Gebüsch.Dr. Roland Baier, stellvertretender Nationalparkleiter,ist verärgert:„Es wurden gezielt frisch gepflanzte Tannen und Buchen herausgerissen.Für mich ist nicht nachvollziehbar,warum jemand soetwas macht“.

In den letzten Jahrhunderten waren auch im Bereich des heutigen Nationalparks bedingt durch die Salinen wirtschaft fast ausnahmslos Fichten reinbestände gepflanzt worden.Ein wichtiges Ziel des Nationalparks ist heute die Wiederherstellung eines naturnahen Bergmischwaldes mit Tannen und Buchen.Der Klimawandel sorgt für ständig extremer werdende Witterungsbedingungen,an die Fichten nicht angepasst sind.Ein Bergmischwald aus Tannen und Buchen sowie Fichten und weiteren Baumarten kommt mit den neuen klimatischen Anforderungen deutlich besser zurecht.

Mischwälder stabilisieren mit ihren Wurzelsystemen
nicht nur abschüssigen Hangboden sondern dienen auch alsWasserspeicher und tragen so aktiv zum Hochwasserschutz bei. Auch für die Borkenkäferproblematik, die ausschließlich Fichtenbestände betrifft, wäre damit eine nachhaltige Lösung gefunden.„Tannen und Buchen sind bestens an die extremen Verhältnisse im Hochgebirge angepasst.Sie sind daher eine Art Zukunftsvorsorge und ideale Baumarten eines voll funktionsfähigen Schutzwaldes“,erklärt Dr. Baier.

Im Fall der vernichteten Jungpflanzen handelt sich um vorsätzliche Sachbeschädigung mit einer Schadenshöhe vonmehreren Hundert Euro.Die Nationalparkverwaltung erstattete Anzeigegegen Unbekannt.

Hinweise auf die Verursacher
nimmt die Polizeiinspektion Berchtesgaden unter derRufnummer 08652 94670 entgegen.

Bildnachweis

(Credit:Nationalparkverwaltung):

Tote Baumsprösslinge

- Dr. Roland Baier,stellvertretender Nationalparkleiter,ist sprachlos und verärgert: Ein ausgerissenes Bündel frisch gepflanzter Tannen-und Buchensprösslinge lag vertrocknet und abgestorben im Gebüsch zwischen Gotzental-und Königsbachalm.



Wolf, Schmutzgeier, Teufelchen ....
Wolf, Schmutzgeier, Teufelchen ....
Wolf, Schmutzgeier, Teufelchen und Schwarze Witwe an der Vjosa in Albanien nachgewiesen

24/25.08.2014

Gemeinsame Presseinformation von EuroNatur und Riverwatch

Radolfzell, Wien.
Im Rahmen des vom GEO Magazin ausgerufenen Tages der Artenvielfalt fand Mitte Juni an der Vjosa in Albanien eine Feldforschungsaktion der besonderen Art statt. Drei Tage lang durchstreiften rund 70 Naturschützer, Wissenschaftler und Studenten aus Albanien, Mazedonien, Deutschland, Österreich und Frankreich den einzigartigen Wildfluss  und seine Auen, um die dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten zu erfassen. In der aktuellen Ausgabe des GEO Magazins, die am 22. August erscheint, sind die Ergebnisse nachzulesen.

„Die Vjosa ist ein einmaliges Naturlabor, das bislang kaum erforscht ist. Es fehlt an Studien über die Artenvielfalt oder morphologische Prozesse. Mit unserer Aktion wollen wir auch auf den dringenden Bedarf an fundierten Studien aufmerksam machen“, so Ulrich Eichelmann, Geschäftsführer von RiverWatch. Die in Wien ansässige Naturschutzorganisation organisierte gemeinsam mit der europaweit tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur sowie der albanischen Naturschutzgruppe PPNEA (Protection and Preservation of Natural Environment in Albania) die Veranstaltung.

Insgesamt waren elf Forschungsteams von Sonnenaufgang bis weit nach Sonnenuntergang in dieser artenreichen Flusslandschaft auf Entdeckungsreise. Fledermäuse, Vögel, Fische, Libellen, Schmetterlinge, Laufkäfer, Spinnen, Amphibien, Reptilien, Kleintiere am Gewässerboden, sowie Pflanzen wurden gefangen oder gesammelt und bestimmt. Unter den mehr als 400 dokumentierten Arten entdeckten die Forscher auch den Wolf, den Schmutzgeier (eine der seltensten und gefährdetsten Geierarten Europas) sowie das Teufelchen – eine Libellenart, die erst zum zweiten Mal in Albanien gesichtet wurde. Außerdem konnten elf Spinnenarten erstmalig für Albanien nachgewiesen werden, darunter die Europäische Schwarze Witwe. „Besonders im Uferbereich des Flusses haben wir sehr interessante Arten gefunden – Arten, die in Zentraleuropa bereits verschwunden sind und die auf ein sehr gesundes Ökosystem hinweisen“, unterstreicht Dr. Wolfram Graf von der Universität für Bodenkultur in Wien, einer der Feldforscher an der Vjosa.

Die Vjosa ist der letzte große Wildfluss unseres Kontinents. Auf 270 Kilometer Länge fließt sie ungezähmt und frei. Riesige Schotterbänke, kleine Kiesinseln und verträumte Buchten kommen und gehen mit der Dynamik des Wassers. In ruhigen Abschnitten säumen Auwälder die Ufer des Flusses. Doch mit der Unberührtheit des Flusses könnte es schon bald vorbei sein: Die albanische Regierung plant, dort eine Kette von acht Wasserkraftwerken zu errichten. Würde die Staudammkette gebaut, hätten Langstreckenwanderer wie Aal und Meeräsche keine Chance mehr. „Wir fordern die albanische Regierung auf, die geplanten Staudammprojekte umgehend zu stoppen und für eine nachhaltige Entwicklung des Vjosa-Tals zu sorgen“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. Im Rahmen der Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“ setzen sich EuroNatur, RiverWatch und ihre Partnerorganisationen derzeit dafür ein, an der Vjosa einen Nationalpark einzurichten.


Hintergrundinformationen:

Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“: Die Staudämme an der Vjosa sind nur ein Teil einer wahren Staudammflut, die derzeit den Flüssen auf der Balkanhalbinsel drohen. Mehr als 570 Wasserkraftwerke (> 1 MW) zwischen Slowenien und Albanien sind derzeit geplant. Um der Zerstörung entgegen zu wirken, haben EuroNatur und Riverwatch gemeinsam mit Partnern aus den Balkanländern die internationale Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ gestartet.  Mehr Informationen unter: www.balkanrivers.net/de

GEO-Tag der Artenvielfalt: Einmal im Jahr lädt das Magazin GEO alle Naturinteressierten zu dieser großen Natur-Inventur. Ziel ist es, die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten "vor unserer Haustür" zu entdecken. Mehr Informationen zum GEo-Tag der Artenvielfalt


Rückfragen:

Riverwatch: Ulrich Eichelmann, Tel: 0043 676 6621512, ulrich.eichelmann@riverwatch.eu; Cornelia Wieser – 0043 650 4544784, Neustiftgasse 36, 1070 Wien www.riverwatch.eu

EuroNatur: Pressekontakt: Angie Rother, Tel: 0049 7732  92 72 24, info@euronatur.org, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, www.euronatur.org



Quellenangabe

Euro Natur 21.08.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Der 32. Deutschen Naturschutztag (DNT)
Der 32. Deutschen Naturschutztag (DNT)
Der 32. Deutschen Naturschutztag (DNT)

24/25.08.2014

Der 32. Deutschen Naturschutztag (DNT) findet unter dem Motto "Naturschutz im Spannungsfeld gesellschaftlicher Interessen" vom 08.09. - 12.09.2014 im Kurfürstlichen Schloss in Mainz statt.

Veranstalter sind der Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN) e.V., das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Deutsche Naturschutzring (DNR) e.V. sowie 2014 das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz.

Programm und Anmeldung


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

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Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten von Albert Meier auf den Seiten des Artenschutz in Franken

234/25.08.2014

Franken. Neu einstellt:


- Anorthoa munda, Zweifleck-Kätzcheneule (L)
- Ancylis mitterbacheriana, Wickler
- Nemophora metallica, Langhornmotte
- Lamoria anella, Zünsler

In der Aufnahme


- Nemophora metallica, Langhornmotte


Die Kraniche beginnen sich zu sammeln
Die Kraniche beginnen sich zu sammeln
Die Kraniche beginnen sich zu sammeln

23/24.08.2014

Gruppen von hundert Vögeln und mehr sind bereits jetzt zu beobachten

Ist das jetzt schon der Herbst
oder erholt sich der Sommer noch einmal? Bis zum Abreisebeginn der Kraniche nach Süden sind immerhin noch fast zwei Monate Zeit. Fest steht: Die Brutzeit ist beendet und so verlassen die Vögel nun ihre Reviere und beginnen sich zu sammeln.

An den Sammelplätzen gesellen sich zu den unverpaarten Kranichen und den Paaren ohne Bruterfolg also auch die Brutpaare mit ihrem Nachwuchs. Die Jungkraniche sind bereits im Alter von zehn Wochen flugfähig, so dass sie ihren Eltern jetzt gut folgen können.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/kraniche/14589.html

Mehr zum Kranich auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=21298

In der Aufnahme von Werner Oppermann


- Kraniche im Flug



Neues aus "dem" Steigerwald ....
Neues aus "dem" Steigerwald ....
Neues aus "dem" Steigerwald ....

23/24.08.2014

Steigerwald.
Einige aktuelle Artikel aus den Medien der Region haben wir nachfolgend hier eingestellt. Einem kurzen Intro folgend wird ein Link dargestellt. Bitte kopieren Sie diesen in ein neues Browserfenster um den oder die Artikel lesen zu können.

Für die Organisation Artenschutz in Franken steht auch und gerade die Erhaltung der Artenvielfalt des Steigerwaldes im Fokus ihres langjährigen Engagements.

  • Jegliche persönliche Anfeindung von Einzelpersonen oder Institutionen wird von unserer Seite abgelehnt.

Wir bemühen uns seit geraumer Zeit die, - ja unsere Sichtweise-  zum Thema "Steigerwald" wohl begründet darzustellen, da wir der festen Überzeugung sind das sich dieser Weg als der für "den Steigerwald" als der Beste darzustellen vermag.

  • Unabhängig davon respektieren wir jegliche andere Meinung wenn diese auf sachlich begründeter Ebene geführt wird.
  • Doch wir weisen auch darauf hin das wir dieses Prinzip der Achtung und des Respektes auch von allen anderen Seiten erwarten.
  • Wir werden keinesfalls davor zurückschrecken auch juristische Schritte einzuleiten wenn sich der Eindruck verstärkt das gegen Mitglieder unserer Organisation vorgegangen wird.
  • Sich mit einer eigenen Meinung ananym hinter Pseudonymen zu verbergen spricht nicht für die Qualität dieser Personen oder Organisationen. Die wiederum andere Organisationen oder Personen und deren Meinungsbild ansprechen möchten.
  • Artenschutz in Franken steht in vollkommen transparenter Fom für ihre Einschätzung zu verschiedenen Themen.

Bei Rückfragen zum Hintergrund
unserer Einstellung zu diesem Thema oder anderen Aspekten unserer ehrenamtlichen Tätigkeit und der enstprechenden fachlichen Situationsbewertung kontaktieren Sie uns bitte in gewohnter Form.

  • Die Möglichkeiten sind über unser Kontaktformular gegeben oder werden in unserem Impressum ersichtlich.

Artenschutz in Franken

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Wer bekommt die Stelle des Baumwipfelpfad-Leiters?

23/24.08.2014


Nach dem für viele überraschenden Ausstieg des privaten Investors, der Erlebnis Akademie AG aus Bad Kötzting, treten nun die Bayerischen Staatsforsten als Bauherr und Betreiber des vom Freistaat finanzierten Sechs-Millionen-Projektes „Baumwipfelpfad Steigerwald“ auf. Zuständig ist die von Reinhard Strobl geleitete Immobilienabteilung in der Zentrale in Regensburg.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages

- www.infranken.de/regional/kitzingen/Wer-bekommt-die-Stelle-des-Baumwipfelpfad-Leiters;art218,789039


Quellenangabe


In Franken.de

20.08.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Der immer wieder wankende Baumwipfelpfad

23/24.08.2014


Noch im März hatte die als privater Investor vorgesehene Erlebnis Akademie AG in Bad Kötzting dieser Zeitung gegenüber Befürchtungen als völlig unbegründet zurückgewiesen, wonach der Baumwipfelpfad Steigerwald zugunsten eines Baumwipfelpfades im attraktiveren Schwarzwald auf der Strecke bleiben könnte. Im Mai folgte dann auf das klare Dementi der Ausstieg aus dem Projekt.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages


- www.infranken.de/regional/kitzingen/Der-immer-wieder-wankende-Baumwipfelpfad;art218,789026

Quellenangabe

In Franken.de

20.08.2014

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Kampf um die Meinungshoheit im Steigerwald

23/24.08.2014


Der Kampf um die Meinungshoheit im Steigerwald tobt mit Härte, aber zunehmend auch mit Argumenten. Trotz Anfeindungen bekennen sich immer mehr zum Verein Nationalpark Nordsteigerwald. Die Gegenseite hält sie für " Exoten".


Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages

- www.infranken.de/regional/bamberg/Kampf-um-die-Meinungshoheit-im-Steigerwald;art212,791279

Quellenangabe

In Franken.de

22.08.2014


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Erste Waldführung des Nationalparkvereins am 31. August

23/24.08.2014


Zu seiner ersten Waldführung im Steigerwald lädt der Verein Nationalpark Nordsteigerwald am Sonntag, 31. August, nach Handthal ein. Treffpunkt ist dort um 14 Uhr der Parkplatz des Nachhaltigkeitszentrums. Der Verein war als Antwort auf den Antinationalparkverein „Unser Steigerwald“ gegründet worden.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages


- www.infranken.de/regional/kitzingen/Erste-Waldfuehrung-des-Nationalparkvereins-am-31-August;art218,789798

Quellenangabe

In Franken.de

21.08.2014

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In der Aufnahme von Klaus Weidner


- Kahler Rücken - Rote Liste ... Kahlrückige Waldameise als Steigerwald-Rückkehrer

Bayern. Formica polyctena, so die Fachbezeichnung für eine Ameisenart die als eine der bedeutendsten Arten aus dieser Familie anzusehen ist. Als typische Waldameisenart wagt sich die Kahlrückige Waldameise tiefer in den Wald als ihre bekannte Verwandte, die Rote Waldameise (Formica rufa).

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=66563



Heimgekehrt - der Kolkrabe in Bayern
Heimgekehrt - der Kolkrabe in Bayern

Der Kolkrabe – oder von der Rückkehr eines „Schädlings“

23/24.08.2014

Bayern.
Ausgerottet – wie so viele andere Arten unserer Heimat auch. So zeigte sich vor etwa 100 Jahren einer der markantesten Singvogelarten Bayerns. Der Kolkrabe!

Doch endlich ist er wieder zurück.
Sein typisch tiefes „Kroak“ ist, vermehrt auch wieder über den Wäldern und Feldern des Freistaats zu vernehmen. Ein wunderschöner Ureinwohner ist zurück. Und wir hoffen, dass er nun auch für immer bleiben darf.

Denn viele „an den Haaren herbeigezogenen Geschichten“ die über diesen größten heimischen Rabenvogel erzählt wurden sind widerlegt.

Seine Vorliebe gerade für Aas
machten ihm vormals das Leben schwer und ihm fast den Garaus. War man doch der Vermutung dass die mit bis 66 Zentimeter großen (etwa so groß, wie ein Mäusebussard) Vögel sich an lebenden Tieren und Menschen gütlich taten. Als natürlicher Recycler leistet das intelligente Tier jedoch höchst Positives in der Umwelt.

Neben seiner Größe ist auch die Langlebigkeit des Tieres
– Kolkraben können über 60 Jahre alt werden, und seine Prädatorensicherheit als positiver Populationsentwicklungsgarant anzusehen.

Doch Halt!

Es werden bereits wieder die ersten Stimmen laut sich für die Reduktion des Kolkraben einzubringen. An mancher Stelle der Republik würde die Art die nicht nur „Kroak“, sondern einen tatsächlich singenden Rufton ausstoßen kann, bereits wieder zum Problemfall. Bleibt zu hoffen das sich „der Mensch“ also wir gemeinsam nicht erneut auf den negativen Weg des Ausrottens einer heimischen Wildtierart begeben.

Mehr zum Kolkraben auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

-    www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21275

In der Aufnahme von Werner Oppermann


-    Heimgekehrt … der Kolkrabe im Freistaat Bayern

In St. Rochus steckt Geschichte - doch auch Artenvielfalt
In St. Rochus steckt Geschichte - doch auch Artenvielfalt
In St. Rochus steckt Geschichte

16/17.08.2014

Zum Jubiläum tauchte Barbara Gülta in die 400-jährige Vergangenheit des Gotteshauses ein

Großgressingen/Ofr.
 - Oberhalb des Ebracher Gemeindeteils Großgressingen sticht ein schmuckes Kirchlein ins Auge – St. Rochus. Jeder in der Gegend kennt es, doch im Grunde weiß niemand Genaueres, sagt die Ebracherin Barbara Gülta. Dabei hätte es dieses Gotteshaus wirklich verdient, unterstreicht sie als Volkskundlerin, die sich dem Kleinod einmal näher gewidmet hat. Ihr Auftrag war es, eine Festschrift zum Jubiläum 400 Jahre St. Rochus zu verfassen. Aus angedachten 30 Seiten ist ein fast 90-seitiges Opus geworden. „Spannender wie ein Krimi“, waren die Entdeckungen, die Barbara Gülta bei ihren Recherchen gemacht hat.

Weil der aus dem Erbe der Zisterzienser-Mönche
hervorgegangenen Marktgemeinde Ebrach ihre Geschichte wichtig ist, wurde Barbara Gülta, die auch Gemeinde-Archivarin ist, mit der Erstellung eines Jubiläumswerkes beauftragt. Auf sie war die Wahl gefallen, weil sie vor zwei Jahren bereits die Chronik der Geschichte Ebrachs II veröffentlicht hat. „Ich hab‘ mich unheimlich gefreut über die Anfrage der Gemeinde“, sagt die 49-Jährige, die sich schon seit früher Jugend intensiv für die Geschichte ihres Heimatortes interessiert. Als Archivarin wiederum sitzt sie genau an der Quelle dessen, was die beabsichtigte Festschrift speisen sollte.

Bislang kaum erforscht
Bass erstaunt war Barbara Gülta allerdings, dass die Kirche St. Rochus so wenig erforscht, praktisch keine Literatur vorhanden ist. Weil Ebrach heimatgeschichtlich gut erforscht ist, war die Forscherin davon ausgegangen, dass dies auch für St. Rochus gelte. Aber keiner der ausgewiesenen Fachleute hatte St. Rochus wirklich berücksichtigt. „Kulturhistorisch war St. Rochus ein weißer Fleck“, sagt Gülta. Selbst habe ihr das Kirchlein immer gut gefallen, es war aber nie Zeit, sich weiter zu vertiefen. Anderen war es wohl ähnlich ergangen.

Der Auftrag der Gemeinde war nun der Anlass für echte Pionierarbeit und spannende Recherchen. Freilich sind die mit der Chronik beileibe nicht abgeschlossen. „Es sind noch viele Fragen offen“, erklärt die Wissenschaftlerin. Zum Beispiel die ganz grundlegende, ab wann man von Rochus spricht und damit sozusagen das Ensemble meint. Denn es ist davon auszugehen, dass die Kirche wohl auf dem Areal steht, wo nach Gültas Rückschlüssen vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert das Siechenhaus errichtet worden war.

Das im 12. Jahrhundert errichtete Zisterzienserkloster Ebrach
hatte viele Beschäftigte aus den umliegenden Orten. Für die Kranken war das Siechenhaus geschaffen worden. Im Zuge der Pest, wobei laut Gültas Aussagen aber auch alle größeren unbekannten Krankheiten als solche bezeichnet wurden, erfolgten wahrscheinlich illegale Bestattungen nahe dem Rochus-Gelände. Denn eigentlich mussten Bewohner aus den Orten Großgressingen, Kleingressingen, Kleinbirkach, Großbirkach und Winkelhof in Oberschwarzach bestattet werden, zu deren Pfarrei man gehörte. Im Zuge der Pest jedoch, so Gültas Recherchen, bürgerten sich wohl Bestattungen bei St. Rochus ein. Daraus entwickelte sich der Friedhof und das so genannte Beinhaus.

Erste Schulen um 1700

Ungemein beeindruckt zeigt sich die Ebracherin
von der modernen Einstellung der Zisterzienser in Sachen Bildung schon vor Jahrhunderten. Wie sie herausfand, legte die Abtei Wert auf Schulbildung in der Bevölkerung, und zwar bei Jungen und Mädchen. In vielen zum Kloster gehörenden Dörfern gab es einen Lehrer und vermutlich ab dem 18. Jahrhundert auf dem Rochus-Areal eine öffentliche Schule. Erste Schulen werden bereits um 1700 vermutet, auf jeden Fall dürfte es sich bei der oberhalb Großgressingens um eine der ersten in der Region handeln, zeigt sich die Chronistin beeindruckt. Auch vom Weitblick der Mönche, die in der Schulordnung aus dem 18. Jahrhundert neben Unterrichtszielen auch Zeit zum Spielen vorschrieben.

Bis zur Säkularisation jedenfalls hatte das Kloster Ebrach das Sagen in Rochus.
Nach 1803 war diese Frage länger offen, schließlich übernahm die neu gegründete Kirchenstiftung St. Rochus Kirche und Friedhof, die Gemeinde Ebrach die Schule. Wobei die alte um einen Neubau ergänzt wurde, so Barbara Gülta. Das alte Schulhaus war lange Lehrerwohnung, ist nun privat vermietet, das neue dient den Steigerwaldmusikanten Ebrach-Großgressingen seit vielen Jahren als Vereinsheim, der letzte Schulunterricht fand hier in den 90ern statt.

Das Genannte sei nur eine kleine Zusammenfassung dessen, was sie in ihren Recherchen zusammengetragen habe, betont die Ebracherin, wobei sie an Rochus dermaßen Gefallen gefunden hat, dass sie weitere Forschungen nicht ausschließt, zumal sich nach Fertigstellung der Chronik noch etliche wichtige Dokumente gefunden habe.

Ein Teil davon ist in der Sonderausstellung im Museum der Geschichte Ebrachs
zu sehen, weiß Barbara Gülta. Denn auch in die Museums-Leitung ist sie eingebunden und hat hier diverse Dokumente zur Ausstellung komponiert. Im Museum ist die Rochus-Chronik ebenso ab sofort erhältlich wie bei der Gemeinde. Sie wurde in einer Auflage von 500 Stück gedruckt und kostet 13 Euro.

Viele Gäste am Sonntag
Am morgigen Sonntag jedenfalls bekommt St. Rochus eine Vielzahl von Gästen: Allen voran der Bamberger Erzbischof, der um 9.30 Uhr den Festgottesdienst des Rochus-Jubiläums zelebriert. Damit sich die Jubilarin prächtig präsentiert, wurde sie renoviert, „Seit 1964/65 erstmals umfassend“, weiß Gülta. Und die Gemeinde hat das Umfeld entsprechend herrichten lassen. „St. Rochus ist ein Kleinod“, schwärmt die Chronistin.


Quellenangabe:

Fränkischer Tag / Autor Anette Schreiber


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Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken


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Doch es steckt weit mehr in der kleinen Kapelle als das was die Chronik darstellt


16/17.08.2014


Artenschutz in Franken engagiert sich fast 20 Jahre im Sinne des Fledermausschutzes.

So war es uns ein großes Anliegen auch dieses Bauwerk für die kleinen Säuger zu optimieren. Denn das Gebäude war seit Jahrhunderten Lebensraum dieser "vergessenen Spezies". So wurden im zugigen Dachstuhl Spezialhabitate installiert um die Bedingungen für die Langohrfledermaus zu vebessern.

Gleichzeitig fand auch die Optimierung des Fledermaus-Zuflugs
statt. Diese Bauwerköffnung wurden gleichfalls von Tauben genutzt. Ein spezielles Einflugelement lässt nunmehr Fledermäuse rein - Tauben bleiben draußen.

Mehr zur Fledermausoptimierung
der Kapelle St. Rochus in den kommenden Tagen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken.

Schöpfung bewahren - so steht es auch in den Büchern der "Kirche" ... wo immer möglich setzen wir uns gemeinsam mit Pfarrgemeinden in diesem Sinne ein.

Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken






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Letzte Aktualisierung:
01.10.2014 um 10:08 Uhr
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