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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
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+++ Wir gestalten Lebensräume für den Quietschaal und die Mutterlosen - Projekt Schlammpeitzger und Moderlieschen erfolgreich gestartet +++ Erfolgreicher Fortpflanzungserfolg bei den Wanderfalken im Welterebe Bamberg +++

Ein Brückenschlag für den Artenschutz in Bayern

Artenschutz in Franken®


Seit nunmehr fast
20 Jahren
bringt sich
Artenschutz in Franken®
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken und weit darüber hinaus ein.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
25.000 - 35.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unserer Internetseite.

Zwischen 300.000 - 650.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




30.05.2015 Neues Haus für die Fledermaus
27.06.2015 Wir öffnen Lebensräume


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand
Stelen Bundesdeutscher Biodiversität geht in die 3.Runde
Stelen Bundesdeutscher Biodiversität geht in die 3.Runde
Audi Umweltstiftung: Trafotürme für Biodiversität

26.05.2015

Audi Umweltstiftung: Trafotürme für Biodiversität

Ittlingen/Ingolstadt, 26. Mai 2015


Neuer Lebensraum für den Steinkauz


Die Audi Stiftung für Umwelt gestaltet im Rahmen des Pilotprojekts „Stelen der Biodiversität“ ein altes Trafohäuschen im baden württembergischen Ittlingen unter anderem für die bedrohte Eulenart um. Dr. Dagobert Achatz, Geschäftsführer der Audi Umweltstiftung, und Achim Heck, Bürgermeister der Gemeinde Ittlingen, unterzeichneten jetzt den Projektvertrag.

In dem bundesweiten Projekt werden ausgediente Trafotürme Schritt für Schritt umfunktioniert, um regional vorkommenden sowie bedrohten Tierarten ein sicheres Quartier zu bieten. Die Audi Umweltstiftung lässt eigens dafür sogenannte Sekundärhabitate installieren, die speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Tiere zugeschnitten sind. In die Fassade eingebrachte Nistkästen beispielsweise dienen dem Kauz künftig als Tagesversteck und Bruthöhle.

Die Eulenart ist das Leittier des Projektstandorts Ittlingen.

Tier und Pflanzenzeichnungen auf den Trafohäuschen
sollen die Bevölkerung für das Umweltprojekt sensibilisieren. Multimediale Infotafeln geben Aufschluss über die Eigenschaften der Bewohner, ihre Lebensgewohnheiten und den Schutzstatus der jeweiligen Tierart.

Neben Suhl (Thüringen) und Bad Staffelstein (Bayern) komplettiert Ittlingen als dritter Standort das Pilotprojekt.

Im Bild (von links nach rechts):

Anton Poll, Geschäftsführer der Audi-Umweltstiftung, Dr. Dagobert Achatz, Geschäftsführer der Audi-Umweltstiftung,Carmen Albrecht, Leiterin des Familienzentrums Ittlingen,Achim Heck, Bürgermeister der Gemeinde Ittlingen,Gonzalo Casanova Castillo, Vertreter der Grundstückseigentümer der gemeinnützigen Stiftung St. Thomas


Quellenangabe:

audi-mediaservices
26.05.2015

https://www.audi-mediaservices.com/publish/ms/content/de/public/fotos/2015/05/26/AU150337.html


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Anmerkung der Redaktion Artenschutz in Franken

- Unsere Organisation bringt sich als Kooperationspartner intensiv und gemeinschaftlich für die fachliche Gestaltungsform des Projektes ein.

Hier gehts zum Projekt:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=72919


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Artenvielfalt in Deutschland stark bedroht
Artenvielfalt in Deutschland stark bedroht
Artenvielfalt in Deutschland stark bedroht

26/27.05.2015

Berlin / Kopenhagen -
Jede dritte untersuchte Art in Deutschland ist nach Angaben des Bundesamts für Naturschutz (BfN) gefährdet. Das geht aus dem am Mittwoch vorgestellten ersten umfassenden Artenschutz-Report hervor.

Eine wichtige Ursache hierfür sei die intensive Landwirtschaft. Jessel forderte eindringlich, die Anstrengungen für den Naturschutz zu verstärken. Umweltorganisationen wie WWF, BUND und NABU werten den Bericht als Alarmsignal.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Artenvielfalt-in-Deutschland-stark-bedroht_article1432530031.html?utm_source=Newsletter25052015&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews


Anmerkung des Artenschutz in Franken®

- es ist erschreckend was sich auch auf den Feldern der Region abspielt. Ein erheblicher Rückgang der Artenvielfalt ist erkennbar. Ein Niedergang an Biodiversität der fast schon beängstigende Ausmaße angenommen hat.

Doch es ist in unseren Augen zu kurz gegriffen
"den Landwirt" hier als Schuldigen an den Pranger zu stellen. Es müssen innerhalb unserer Gesellschaft endlich die Weichen gestellt werden die es auch Landwirten ermöglicht ein Auskommen zu erwirtschaften und gleichzeitig die Artenvielalt mitnehmen zu können. Dieser Berufsstand muss auch finanziell in die Lage versetzt werden auf ihrem eigene Grund und Boden elementaren Artenschutz betreiben zu können.

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Zwar nicht als Brutvogel auf den Feldern anzutreffen doch auch direkt vom Rückgang ihrer Nahrung betroffen. Die Blaumeise - hier beim Füttern eines Jungtieres.



Kronwicken Bläuling in Gefahr
Kronwicken Bläuling in Gefahr
Kronwicken-Bläuling in Gefahr

26/27.05.2015

Bayern.
Zwar weit verbreitet doch zunehmend selbter ist Plebejus argyrognomon - der  Kronwicken-Bläuling. Trockene an Bühpflanzen reiche Wiesen sind auch ihr Hauptverbreitungsgebiet. Doch wenn mann sich in unserem Land so umschaut wird es mit möglichen Lebensräumen des Tieres schon sehr dünn.

In der Aufnahme von Sylvia Glaas

- Plebejus argyrognomon - Kronwicken-Bläuling [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=74791] der bereits auf der Roten Liste unter Kategorie 3 / Gefährdet geführt werden muss. Der Niedergang der Artenvielfalt setzt sich unvermindert fort.



Wenn Uferschwalben neuerlich zur Brut ansetzen
Wenn Uferschwalben neuerlich zur Brut ansetzen
Wenn Uferschwalben neuerlich zur Brut ansetzen

26/27.05.2015

Viele Nistbereiche sind gefährdet.

Deutschland.
Meist an Anfang Mai sind sie wieder bei uns anzutreffen - Uferschwalben. Duch den Verlust natürlicher Steilufer meist entlang unserer Flüsse bemühen sich die zunehmend seltener werdenen Vögel auch um Brutplätze in Sandgruben.

Doch auch hier sind die Tiere nicht vor Störungen sicher.
Um den kleinen Schwalben die Möglichkeit zu eröffenen nach ihrer beschwerlichen Reise aus den fernen Überwinterungsgebeiten auch erfolgreich nisten zu können, appelieren wir an alle die sich gerne in Sandgruben aufhalten, in den kommenden Wochen hier nicht aktiv zu werden.  

Schon geringe Beeinrächtigung
lassen viele der Tiere die Flucht ergreifen und im schlimmsten Fall ihre Brut aufzugeben. Auch ein sorgsammer Umgang mit den Nistbereichen im Zuge des Abbaubetriebes - der wichtig für die Erhaltung der Pupulation ist - durch Abbaubetriebe ist mehr als wünschenswert.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=29735

In der Aufnahme von Albert Meier

- noch zeigen sich viele angestammte Brutplätze verwaist.



Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

25/26.05.2015

Franken.
Auch wenn die Witterung es kaum vermuten lässt - auch bei etwas unstabiler Wetterlage macht sich Albert Meier auf den Weg um Neuigkeiten aus dem Pflanzenreich und von Insekten ausfindig zu machen.

Nun auf unseren Seiten:

- Nabis rugosus, Landräuber
- Saperda scalaris, Leiterbock
- Trifolium incarnatum, Inkarnat-Klee
- Clanoptilus elegans, Eleganter Zipfelkäfer
- Ptilophora plumigera, Haarschuppen-Zahnspinner
- Pterostoma palpina, Palpen-Zahnspinner

Zu finden unter:

  • Wanzen / Sichelwanzen (Nabidae) - Nabis rugosus, Landräuber
  • Käfer / Bockkäfer (Cerambycidae) - Saperda scalaris, Leiterbock
  • Flora / Schmetterlingsblütler (Fabaceae) - Trifolium incarnatum, Inkarnat-Klee
  • Käfer / Zipfelkäfer (Malachiidae) - Clanoptilus elegans, Eleganter Zipfelkäfer;
  • Schmetterlinge / Zahnspinner (Notodontidae) - Pterostoma palpina, Palpen-Zahnspinner  
  • Schmetterlinge / Zahnspinner (Notodontidae) - Ptilophora plumigera, Haarschuppen-Zahnspinner

In der Aufnahme

- der Leiterbock, währendes die Männchen bevorzugt in die Baumkronen zieht finden wir die Weibchen vermehrt auf (frisch) gefällten Laubhölzern. Hier suchen sie auch nach Möglichkeiten zur Eiablage.




Mahd bringt Brutvogel-Nachwuchs in Gefahr
Mahd bringt Brutvogel-Nachwuchs in Gefahr

Mahd bringt Brutvogel-Nachwuchs in Gefahr

25/26.05.2015

Potsdam
- Die beginnende Mahd von Grünland in Brandenburg kann zur tödlichen Gefahr von Brutvögeln werden.

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Mahd-bringt-Brutvogel-Nachwuchs-in-Gefahr_article1432473965.html?utm_source=Newsletter24052015&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Weibchen des Blaukehlchens

Anmerkung des Artenschutz in Franken®


- Seit vielen Jahren weist unser Verband auf höchst bedenkliche Situationen auf unseren Wiesen und Feldern der Republik hin. Unzählige Tiere verenden auch im Zuge der industriellen Landwirtschaft.

Es gibt kaum ein Entrinnen, wenn Mähwerke und Spritzmaschienen über die Lande fahren. Der Niedergang der Biodiversität auf der breiten Fläche hängt auch mit dieser vielfach unerträglichen und unbefriedigten Situation zusammen.

Es gilt umzudenken - doch kaum eine Veränderung wird sichtbar!


Endspiel am Amazonas
Endspiel am Amazonas
Endspiel am Amazonas

25/26.05.2015

Der 34. Bericht an den Club of Rome thematisiert die Zukunft der tropischen Regenwälder

Berlin -
Der Klimawandel und die industrielle Landwirtschaft werden immer stärker zum Waldkiller, dies ist die zentrale Botschaft des neuen Berichts an den Club of Rome. Claude Martin, langjähriger Generaldirektor des WWF International, liefert darin einen Zustandsbericht über die tropischen Regenwälder der Welt und wagt eine Prognose zu deren Zukunft.

Fast die Hälfte der Tropenwälder sei bereits dem Hunger nach Land,
Holz, Fleisch und anderen Agrarprodukten zum Opfer gefallen. Mit dem fortschreitenden Klimawandel werde der Wald zunehmend in die Zange genommen.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=74743

In der Aufnahme von Albert Meier

- Breitblättriges Knabenkraut

Finger in der Wunde
Finger in der Wunde

Finger in der Wunde

24/25.04.2015

Bundesamt für Naturschutz stellt Artenschutzbericht vor / WWF fordert Soforthilfeprogramm für biologische Vielfalt

Berlin -
Anlässlich des am Mittwoch vorgestellten „Artenschutz-Reports 2015“ des Bundesamtes für Naturschutz hat der WWF den voranschreitenden Verlust an Arten und Lebensräumen in Deutschland sowie mangelhafte Schutzmaßnahmen kritisiert. Nach dem Bericht stehen inzwischen ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten in Deutschland auf der Roten Liste und gelten als gefährdet. „Der Bericht legt den Finger in die Wunde. Wir erleben in Deutschland eine alarmierende Krise der biologischen Vielfalt“, konstatiert Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland. Bund und Länder müssten ihre Bemühungen rasch intensivieren, um Lebensqualität, natürliche Ressourcen und Vielfalt der Arten wirksam zu sichern.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=74740

In der Aufnahme von


- Graureiher und Löffler

G7: Reiche Länder – arme Natur
G7: Reiche Länder – arme Natur
G7: Reiche Länder – arme Natur

WWF: G7-Rechenschaftsbericht beschönigt eigene Anstrengungen zum Schutz der Natur

24/25.05.2015

Berlin -
Der heute veröffentlichte Rechenschaftsbericht zur Biodiversität der G 7-Staaten zeichnet ein zu rosiges Bild des Engagements der sieben reichsten Länder der Erde, bemängelt der WWF. „Der Bericht skizziert zwar ein realistisches Bild der Bedrohung des Planeten. Allerdings sind die bisherigen politischen Maßnahmen und die Investitionen in den Erhalt des Naturkapitals armselig. Wäre der Planet eine Bank, hätten die G 7 schon lange Milliarden in die Rettung gepumpt“, so Günter Mitlacher, Leiter Biodiversitätspolitik beim WWF Deutschland.


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=74746


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Seeadler


Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

24/25.05.2015

Franken
. Zahlreiche Neuigkeiten brachte uns Albert Meier aus der "freien fränkischen Wildbahn" mit. Innerhalb seiner Exkursionen gelingt es ihm immer wieder aufs Neue Tier- und Pflanzenarten zu entdecken die vielen "oberflächlichen Besehern" verborgen bleiben.

So stellen wir diesmal folgende Arten vor:


- Rhabdomiris striatellus, Eichen-Schmuckwanze
- Cylleocoris histrionius, Gerlin
- Ceraleptus gracilicornis, Leder-/Randwanze
- Elasmucha grisea, Fleckige Brutwanze
- Orthosia miniosa, Rötliche Kätzcheneule

Zu finden sind diese unter:

Wanzen / Weichwanzen (Miridae) - Rhabdomiris striatellus, Eichen-Schmuckwanze
Wanzen / Weichwanzen (Miridae) - Cylleocoris histrionius, Gerlin
Wanzen / Leder-, Randwanzen (Coreidae) - Ceraleptus gracilicornis, Leder-/Randwanze
Wanzen / Stachelwanzen (Acanthosomamatidae) - Elasmucha grisea, Fleckige Brutwanze
Schmetterlinge / Eulenfalter (Noctuidae) - Orthosia miniosa, Rötliche Kätzcheneule

In der Aufnahme

- Die Fleckige Brutwanze [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=20336] zeigt nach der Eiablage ein sehr auffälliges Brutverhalten. Das Weibchen bewacht ihr Gelege (gegenüber Fressfeinden) nach der Eiablage ununterbrochen. Dabei nimmt es innerhalb dieser Zeit keine Nahrung zu sich.  


Wie steht es um die Glücksbringer?
Wie steht es um die Glücksbringer?
Schwalbenbeobachtung 2015 - Wie steht es um die Glücksbringer?

24/25.05.2015

Immer mehr Schwalbennester sind defekt!


Deutschland. Das Nistmaterial ist zum Verkleben am Nest ungeeignet und bröckelt nach dem Trocknen vom Nest ab. So fallen Teile aus dem Nest und die Eier oder jungen Schwalben fallen heraus.

So berichtet Rolf Thiemann

Den gesamten Artikel finden Sie unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=74690

In der Aufnahme von Rolf Thiemann


- haben es zunehmend schwieriger geeignete Brutstätten zu finden - Mehlschwalbe... doch es kann geholfen werden

Dramatische Insekten-Verluste in NRW
Dramatische Insekten-Verluste in NRW
Tag der Artenvielfalt: Dramatische Insekten-Verluste in NRW

23/24.05.2015

NABU NRW fordert ambitionierte Novelle des Landesnaturschutzgesetzes

Der NABU NRW
warnt vor dramatischen Entwicklungen bei den heimischen Insekten. Untersuchungen in der Region zeigen, dass im Laufe von zwei Jahrzehnten große Verluste bei der heimischen Artenvielfalt mit weitreichenden Folgen zu beklagen sind.

21. Mai 2015 - Anlässlich des Internationalen Tages der Artenvielfalt
warnt der NABU NRW vor dramatischen Entwicklungen bei der artenreichsten Tiergruppe der Insekten. Untersuchungen auf regionaler Ebene zeigen einen über die vergangenen zwei Jahrzehnten eingetretenen Verlust bei der heimischen Artenvielfalt. So sind nach aktuellen Auswertungen im Großraum Krefeld inzwischen mehr als 60 Prozent der Hummelarten ausgestorben.

Ähnlich sieht es in der Landeshauptstadt Düsseldorf
bei den Tagfaltern aus, wo 58 Prozent der Arten schon verschwunden sind. „Um auf das Artensterben aufmerksam zu machen, müssen wir nicht mehr auf den Regenwald verweisen – es passiert vor unserer Haustür“, sagt NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/recht/biodiversitaet/18897.html


In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Kleiner Weinschwärmer [ www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=74658]


Interessante Impressionen
Interessante Impressionen
Interessante Impressionen - Insektenaufnahmen mit hoher Aussagekraft

22/23.05.2015

Franken
. Aufnahmen der ganz besonderen Aussagekraft hat uns Albert Meier zugesendet. Eine Blattwespe der Gattung Tenthredo die wir mit Hilfe von Wildbienenprofis bestimmen konnten, wird von einer Krabbenspinne attakiert.

Wer hier jedoch wen verspeisen möchte ist noch nicht ganz klar, da die Blattwespe die Krabbenspinne im Flug mit sich trug!

Mehr Eindrücke unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=74569

Und was macht denn der Altenkunstadter - Storch?
Und was macht denn der Altenkunstadter - Storch?
Und was macht denn eigentlich der Altenkunstadter - Storch?

22/23.05.2015

Altenkunstadt/Ofr.
Seit einigen Tagen ist der in 2010 geschaffene Weißstorch-Kunsthorst immer wieder von Weißstörchen besetzt. Am 19/20. Mai konnten erste Balzrituale erkannt werden und am 21.Mai setzte sich einer der Störche für mehrere Stunden ins (gemachte) Nest.

Doch dieses hielt nicht zu lange an ... zwischenzeitlich hat er diesen wieder verlassen.

Also bleibt abzuwarten wie sich die Störche entscheiden.

Hier gehts zum Projekt:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=31521

Und hier zur Webcam


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?forwardlink=http://www.elektroludwig.de/alten/view.htm


Großschutzgebiete sichern Deutschlands Naturerbe
Großschutzgebiete sichern Deutschlands Naturerbe
Großschutzgebiete sichern Deutschlands Naturerbe

22/23.05.2015


  •        Vom 22. Mai bis 24. Mai steht der Naturschutz im Blickfeld
  •        Neuer Nationalpark Hunsrück-Hochwald lädt zum Wandern ein

Bonn. Der Schutz von Natur und biologischer Vielfalt rückt vom 22. bis 24. Mai in das Blickfeld der Öffentlichkeit: Auf internationaler Ebene wird am 22. Mai der Tag der Biologischen Vielfalt begangen, auf europäischer Ebene wird am 24. Mai der Tag der Parke gefeiert. Nationales Ereignis ist die Eröffnung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald am 23. Mai, in die auch der Wandertag der biologischen Vielfalt integriert ist.

"Der Termin zur Eröffnung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald ist gut gewählt
. Eingerahmt von zwei wichtigen internationalen Thementagen, die uns an Schutz der Natur erinnern, sichert der neue Nationalpark auch ein Stück von Deutschlands Naturerbe. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist vor allem wegen seiner herausragenden Lebensräume, wie etwa Buchen- und Eichenwälder, Blockschutthalden und Hangmoore von nationaler Bedeutung", sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN).

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=74623


In der Aufnahme von Johannes Rother


- Zwergtaucher [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23159]


Wir schaffen und erhalten Lebensräume
Wir schaffen und erhalten Lebensräume

Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zur Erhaltung maritimer Lebensformen

21/22.05.2015

Bayern.
Kürzlich wurde "Er" durch das Bundesamt für Naturschutz bekannt gegeben, der Artenschutz Report 2015. Darin spiegelt sich in erschreckender Form der Niedergang der Biodiversität wieder. Wenige Ausnahmen weichen von dieser bedenklichen Regel ab.

Wir vom Artenschutz in Franken® möchten und werden nicht tatenlos zusehen, wie die uns umgebende Artenvielfalt Stück für Stück schwindet. Ja, bis zum Schluss nichts mehr da ist, "was es lohnenswert machen würde auf diesem Planeten verbleiben zu dürfen".

Aus diesem Grund
haben wir uns neuerlich aufgemacht und ein Kooperationsprojekt ins Leben gerufen welches maritime Lebensformen in den Mittelpunkt stellt.

In den kommenden Tagen werden wir über den
Werdegang dieses Projektes in Wort und Bild ausführlich berichten.

In der Aufnahme:

-
Bis zu den Ketten im Wasser, steht ein Bagger der sich anstrengt die ersten Grundlagen der nachfolgenden Einsatztätigkeiten der Ketten-Großfahrzeuge zu legen.


Artenvielfalt in Deutschland - Perspektive bedenklich
Artenvielfalt in Deutschland - Perspektive bedenklich
Bundesamt für Naturschutz legt ersten Artenschutz-Report vor

21/22.05.2015

  •    Ein Drittel der Arten sind in ihrem Bestand gefährdet
  •    Zu den zentralen Verursachern gehört die intensive Landwirtschaft
  •    Wildnisgebiete und nutzungsfreie Wälder sind für Erhalt der Artenvielfalt unabdingbar
  •    BfN legt Acht-Punkte-Programm zum Artenschutz vor

Berlin/Bonn. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) stellt heute zum ersten Mal einen umfassenden Artenschutz-Report vor. Hierin nimmt das BfN eine Analyse der in Deutschland lebenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten vor. Der Report gibt einen Überblick, wie viele Arten in Deutschland leben, wie hoch der Anteil der gefährdeten Arten ist und wie sich die Artenvielfalt in den letzten Jahren entwickelt hat. Er macht aber auch deutlich, wo im Artenschutz Erfolge zu verzeichnen sind und worauf diese sich zurückführen lassen. Damit liefert der BfN-Artenschutzreport eine wichtige Analyse, um gefährdete Arten identifizieren und schützen zu können. Das BfN legt den Fokus auf acht Bereiche, in denen ein dringender Handlungsbedarf festzustellen ist und schlägt zentrale Maßnahmen zum Artenschutz vor.

"Der Zustand der Artenvielfalt in Deutschland ist alarmierend
, denn ein Drittel der auf Roten Listen erfassten Arten ist im Bestand gefährdet und weitere Arten sind sogar schon ausgestorben. Damit wird bislang auch das nationale Ziel verfehlt, den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten," fasste BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel den Artenschutz-Report zusammen. "Wir müssen dringend unsere Anstrengungen verstärken, um den Artenrückgang zu stoppen", so Jessel.

Deutschland beherbergt rund 48.000 Tierarten,
9.500 Pflanzen- und 14.400 Pilzarten. In der Roten Liste Deutschlands wurden mehr als 32.000 heimische Tiere, Pflanzen und Pilze hinsichtlich ihrer Gefährdung untersucht. Dabei zeigt sich ein ernüchterndes Bild: Rund 31% wurden als bestandsgefährdet eingestuft, 4% sind bereits ausgestorben.

Von den aktuell untersuchten 11.000 Tierarten
sind 30% bestandsgefährdet und 5% ausgestorben. Fast 28% der Wirbeltierarten, die Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere umfassen, sind aktuell bestandsgefährdet. Bei den wirbellosen Tieren, zu denen beispielsweise die Insekten gehören, gelten sogar 45,8% der bislang 6.057 untersuchten Arten und Unterarten als bestandsgefährdet, extrem selten oder bereits ausgestorben. Außer bei den Säugetieren sind bei diesen Zahlen die marinen Organismen nicht berücksichtigt. Die aktuelle Situation der Brutvogelarten hat sich in den letzten Jahren spürbar verschlechtert: Über die letzten zwölf Jahre nahmen 34% der Brutvogelarten in ihrem Bestand mehr oder weniger stark ab. Über 23% der Zugvogelarten sind bestandsgefährdet und stehen auf der Roten Liste der wandernden Vogelarten.

An vorderster Stelle der Ursachen für die Gefährdung der Arten
stehen intensive Formen der Landbewirtschaftung. Weitere wesentliche Gefährdungen liegen in der Forstwirtschaft, Wasserbau und Gewässerunterhaltung, Baumaßnahmen sowie Sport- und Freizeitaktivitäten. Unter den 25 wichtigsten Gefährdungsursachen dominieren damit Maßnahmen, die mit einer Intensivierung der Nutzung von Natur und Landschaft und damit einhergehenden Veränderungen bzw. der Zerstörung der Lebensräume verbunden sind. Aktuell spielt der Klimawandel noch keine große Rolle als Gefährdungsursache. Das BfN geht jedoch davon aus, dass dieser Einfluss bei fortlaufender Klimaänderung zunehmen wird. Ursächlich für die Gefährdung der marinen Organismen sind vor allem die Fischerei, Lebensraumveränderungen, Schadstoffeinträge und Aquakulturen.

Um den Artenrückgang zu stoppen, sind weiterhin große Anstrengungen im Artenschutz erforderlich. Das BfN fordert gezielte Einzelmaßnahmen für besonders gefährdete Arten und solche Arten, für deren Erhaltung Deutschland eine besondere Verantwortung hat. Dringend notwendige artübergreifende Schutzmaßnahmen umfassen nach Einschätzung des BfN die Erhöhung der Lebensraum- und Strukturvielfalt in der Landschaft, wie beispielsweise den Erhalt von Grünland, die Einrichtung ungenutzter Pufferstreifen um Landschaftselemente und Äcker, naturnahen Waldbau, Wiedergewinnung von Auenflächen durch Deichrückverlegungen, Wiedervernässung von Mooren und eine ökosystemverträgliche, nachhaltige Fischerei. Zudem ist das Vorhandensein nutzungsfreier Wälder unverzichtbar, um das gesamte Spektrum der Artenvielfalt zu erhalten. Denn zahlreiche Flechten, Moose und  Pilze oder Totholz bewohnende Käfer sind für ihren Fortbestand auf solche Waldformen angewiesen.

Ungeachtet der auch weiterhin notwendigen Anstrengungen gibt es aber auch sichtbare Erfolge beim Schutz einzelner Arten. Sie sind vor allem dort festzustellen, wo gezielte Artenschutzmaßnahmen zum Einsatz kamen (etwa bei Vogelarten wie dem Schwarzstorch oder dem Seeadler), wo Schutzgebiete wichtige Rückzugsräume bildeten und zudem gut gemanagt wurden (z.B. beim Schutz der Flussperlmuschel) oder wo durch vertragliche und hinreichend finanziell ausgestattete Maßnahmen Naturschutzkonzepte in der Agrarlandschaft umgesetzt wurden (etwa bei Wiesenbrüterprogrammen oder Ackerrandstreifenprojekten, die Vogelarten wie der Uferschnepfe oder dem Braunkehlchen und Wildkräutern wie der Kornblume zugutekamen). Dies belegt, dass sich gezielte und langfristige Naturschutzmaßnahmen auszahlen. Insbesondere bei einigen Tierarten wie Biber, Wildkatze und Wolf konnten strenge gesetzliche Schutzbestimmungen, Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Neuschaffung ihrer Lebensstätten oder Wiederansiedlungsprojekte deutliche Erfolge erzielen. So wird der aktuelle Bestand an Wildkatzen in Deutschland derzeit wieder auf 5.000 bis 7.000 Tiere geschätzt. Das BfN sieht hierin eine Bestätigung bisheriger Schutzbemühungen, die auch weitere Maßnahmen sinnvoll erscheinen lassen, zumal von solchen Schlüsselarten zahlreiche weitere Tier- und Pflanzenarten profitieren.

Der vorgelegte Artenschutzreport gibt wichtigen Aufschluss über die Gründe, die im Artenschutz zu Gefährdungen und zu Erfolgen führen. Er stellt damit eine wichtige Grundlage für den Schutz der Arten dar. Eine genaue Erfassung und Entwicklungsanalyse mit verlässlichen und umfassenden Daten ist unverzichtbar, um gefährdete Arten zu identifizieren, zu schützen und damit dem Verlust der Artenvielfalt in Deutschland entgegenzutreten.

Hintergrund: Acht-Punkte-Programm des BfN zum Schutz der Arten in Deutschland

•           1. Bestehende Artenschutzprogramme sind auszubauen und zu ergänzen, um gezielt die Bestände von in ihrem Bestand besonders gefährdeten Arten, v.a. solchen, bei denen ein Flächenschutz allein nicht ausreicht, sowie von Arten, für die Deutschland eine besondere Verantwortlichkeit hat, zu schützen und zu erhalten.

•           2. Das bestehende Schutzgebietssystem ist auf Lücken zu überprüfen und weiterzuentwickeln, denn ein repräsentatives und gut vernetztes System von Schutzgebieten ist wesentlich, um in der intensiv genutzten Kulturlandschaft hinreichend Rückzugsmöglichkeiten für Arten mit besonders spezialisierten Lebensraumansprüchen zu bieten. Wichtig ist zudem ein effektives Management, damit Schutzgebiete ihre Wirksamkeit entfalten können. Dieses umfasst neben gebietsspezifischen Managementplänen eine ausreichende Ausstattung mit personellen und finanziellen Ressourcen.

•           3. Effektiver Artenschutz profitiert am besten vom Schutz der betreffenden Lebensräume und einer in der Fläche nachhaltigen und naturverträglichen Nutzung. Für landwirtschaftlich genutzte Flächen ist eine gestärkte ökologische Komponente der europäischen Agrarförderung (GAP) vorzusehen. Dazu gehören beispielsweise ein bundesweites vollständiges Grünlandumbruchsverbot sowie eine sinnvolle Ausgestaltung der ökologischen Vorrangflächen innerhalb der GAP. Um den Schutz der Arten in der Agrarlandschaft zu optimieren, sind die Vertragsnaturschutzmaßnahmen besser finanziell auszustatten, noch zielgerichteter zu konzipieren und die vorhandenen Mittel vermehrt in wirksame Maßnahmen zu investieren.

•           4. Das Vorhandensein nutzungsfreier Wälder ist unabdingbar, um das gesamte Spektrum der Artenvielfalt zu erhalten. Der Anteil nutzungsfreier Wälder ist weiter zu erhöhen, um das in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt festgelegte Ziel von einem Anteil von 5 % an der Waldfläche zu erreichen. Darüber hinaus sollte die Artenvielfalt in den Wäldern durch eine naturverträgliche Nutzung mit entsprechendem Strukturreichtum und eine natürliche Baumartenauswahl gefördert werden. Naturschutzleistungen im Wald sind dazu angemessen zu honorieren.

•           5. Die Vernetzung von Lebensräumen ist wichtig, u. a. um Ausbreitung und Genaustausch von Individuen zu befördern und zugleich die Anpassung an den Klimawandel zu erleichtern. Um die Vernetzung der Lebensräume zu verbessern, sind ausreichend naturnahe Landschaftselemente vorzusehen und der gesetzlich geforderte bundesweite Biotopverbund auf 10 % der Fläche eines jeden Bundeslandes einzurichten. Das BNatSchG (§§ 20, 21) adressiert bei der Umsetzung des Biotopverbundes im besonderen Maße die Bundesländer.

•           6. Die Flüsse sind wieder durchgängig zu gestalten und mit ihren Auen zu verbinden. Die Fläche durchströmter Auen ist bundesweit zu vergrößern. Damit können sie gleichermaßen ihre Funktion als Lebensraum zahlreicher Arten wahrnehmen und wertvolle Ökosystemleistungen erbringen. Bei der Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen ist auf bestmögliche Synergien zwischen Belangen des Naturschutzes und des Hochwasserschutzes zu achten.

•           7. Für die marinen Schutzgebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone sind die Voraussetzungen zu schaffen, dass diese tatsächlich Rückzugsgebiete und Ruheräume für gefährdete Arten darstellen. Dazu ist insbesondere eine ökosystemverträgliche, nachhaltige Fischerei notwendig.

•           8. Um noch zielgerichteter Schutzmaßnahmen für die Arten durchführen zu können, ist es erforderlich, bessere Datengrundlagen über die Gefährdungssituation bzw. den Erhaltungszustand der Schutzgüter zu schaffen, fortzuführen und weiterzuentwickeln. Die in diesem Zusammenhang unersetzlichen Leistungen des Ehrenamtes sind höher wertzuschätzen und professionell zu begleiten.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
20.05.2015


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Neutöter auf Hollunderstrauch


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Wenn Bäche trocken fallen
Wenn Bäche trocken fallen
Kinderstreich, Unbedachtheit oder......?

21/22.05.2015

NRW.
Seit Anfang des Jahres sind immer wieder Steine,Holz und Grasnaben als Staustufen im Bach zufinden. Zum 5. mal mußte das Bachbett wieder freigeräumt werden.

Geplante und durchdachte Aufstauung
von Bächen kann ja sinnvoll sein.Was aber immer am Elsdorfer Bach passiert, ist alles andere als gut und hinnehmbar.Durch das Aufstauen fällt ein Nebengraben trocken und es sind immer wieder verendete Fische wie Gründling,Stichling oder Bachschmerle zu finden.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=74598

Quellenangabe:

Rolf Thiemann


Der Trauer-Rosenkäfer - auf der Roten Liste
Der Trauer-Rosenkäfer - auf der Roten Liste
Der Trauer nah!

21/22.05.2015

Deutschland. In (... - von der Red. A.i.F geändert)
sind einige Grünflächen mit Mohnblumen vorzufinden. Auf den Mohnblumen sammelten sich dicke schwarze Käfer, die den Pollen fraßen.Nach genauem Betrachten stellte sich heraus, dass die Blüten voll mit dem Trauer-Rosenkäfer waren.

In Bayern ist er vom Aussterben bedroht.

So informiert Rolf Thiemann und sendet sehr interessante Aufnahmen und Informationen.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=74590


Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

21/22.05.2015

Franken.
Neues aus dem Käfer- und Insektenreich hat Albert Meier von seinen Exkursionen mitgebracht.

Folgende Neuerungen wurden eingestellt:

Käfer / Marienkäfer (Coccinellidae) – Coccinella septempunctata, Siebenpunkt-Marienkäfer - Larve
Spinnen /Springspinnen (Salticidae) - Salticus scenicus, Zebra-Springspinne - Männchen
Spinnen /  Krabbenspinnen (Thomisidae) - Tmarus piger, Krabbenspine

In der Aufnahme von Albert Meier

- Tmarus piger, Krabbenspine


Stolzenrother Storchenbaby aus Dachrinne gerettet
Stolzenrother Storchenbaby aus Dachrinne gerettet
Stolzenrother Storchenbaby aus Dachrinne gerettet

20/21.05.2015

Stolzenroth/Ofr.
Die Feuerwehr bewahrte den gefiederten Nachwuchs, der aus dem Nest gefallen war, vor dem Ertrinken in der Dachrinne. Derzeit leben auf dem Stolzenrother Heinershof drei Störche und vier Jungvögel.

Quelle/Foto

www.infranken.de/regional/bamberg/Stolzenrother-Storchenbaby-aus-Dachrinne-gerettet;art212,1054923

Ein Brückenschlag für die Bundesdeutsche Artenvielfalt
Ein Brückenschlag für die Bundesdeutsche Artenvielfalt
Wertvoller Brückenschlag für den bayerischen Artenschutz in Rödental /Update

20/21.05.2015

Gemeinsam für ein „vielfältiges Deutschland“

Für ein „vielfältiges Deutschland“ – Naturschut
z fängt vor der eigenen Haustür an. Unter diesem Aspekt wurde am 19. Mai ein recht außergewöhnliches Gemeinschaftsprojekt auf den Weg gebracht.

Artenschutz in Franken® (A.i.F.), Autobahndirektion Nordbayern, Stadt Rödental und Grundschule Rödental-Mönchröden fungieren dabei als Projektpartner. Unabhängig gefördert wird das nicht alltägliche Projekt von der Umweltstiftung Greenpeace.

Im Fokus des Engagements - „Der Falke“!


Für Turmfalke und Wanderfalke bilden Autobahnbrücken
innerhalb der vom Menschen kulturell geprägten Umwelt heute vielfach bedeutende Lebensräume ab. Doch so interessant sich diese Bauwerke in ihrer Gestaltung auf den ersten Blick für die Tierarten zeigen, so problematisch wird es, wenn es um die Anlage von angemessenen Reproduktionsbereichen geht. Häufig finden Fortpflanzungsversuche an denkbar ungeeigneter Stelle statt, wobei es nicht unüblich erscheint, dass hierbei zahlreiche Bruten verloren gehen.

Eine Kinderstube für den „Autobahnfalken“

Noch vor wenigen Jahren stand der Wanderfalke in Deutschland am Rande des Aussterbens. Nur wenige Tiere hatten den Einsatz von Pestiziden und der Aushorstung überstanden. Umfangreiche Schutzmaßnahmen haben glücklicherweise dazu geführt, diesen Verlust biologischer Vielfalt zu vermeiden.

Mit dem nun an der Itztal Autobahnbrücke umgesetzten Projekt wird „den Falken“ nachfolgend eine entscheidende Lebensraumverbesserung zuteil.

Mehr zum Thema


-  www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=71832

In der Aufnahme

- besonders für Kinder ist die enge Verbindnug zwischen theoretischem und praktischen Naturschutz von elementarer Bedeutung ... so werden Zusammenhänge spielerisch erkannt .... hierfür bringen wir uns vom Artenschutz in Franken® tagtäglich aufs Neue ein


Ein Brückenschlag für die Bundesdeutsche Artenvielfalt
Ein Brückenschlag für die Bundesdeutsche Artenvielfalt
Ein Brückenschlag für die Bundesdeutsche Artenvielfalt

19/20.05.2015

Bayern.
Am 19. Mai starten wir erneut ein zugegeben nicht alltägliches Gemeinschaftsprojekt. Im Mittelpunkt steht dabei der Schutz gefährdeter Greifvogelarten im urbanen Umfeld.

In den vergangenen Jahrhunderten konnte sich zahlreiche Tierarten an den Menschen und sein Umfeld anpassen und zugegeben davon auch profitiere. Doch seit einigen Jahrzehnten wird es für mache Art schwerer geeignete Lebens- und Fortpflanzungsräume zu erschließen.

Einige Arten weichen deshalb auf Bereiche
aus die sich auf den ersten Blick als nicht unbedingt geeignet herausstellen. Doch halt - diese modernen Baukörper sind keinesfalls lebensfeindlich. Durch eine Optimierung können sie sogar in die Lage versetzt werden sich als hochwertiges Biotop darzustellen.

Mehr über ein Projekt
das erneut aufzeigt welch hohe Innovation sich innerhalb des von unserer Seite praktizierten modernen Artenschutzes abbilden lässt, ab Dienstag den 19.Mai - hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®.

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Auch für den Prädator der Vogelwelt setzen wir uns intensiv ein - der Wanderfalke [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22683], welch ein wunderschönes Tier, das noch immer unter Verfolgung und Lebensraumverlust leidet.


Wasserstopp im Auenland
Wasserstopp im Auenland
Wasserstopp im Auenland

19/20.05.2015

Staudammprojekte gefährden Flüsse im Balkan

Der Naturschutzorganisation EuroNatur
zufolge sollen auf dem Balkan in den nächsten Jahren mehr als 570 Wasserkraftwerke gebaut und Fluss­abschnitte für die Schifffahrt begradigt ­werden. Darunter auch Wasserwege, die durch Naturparks und Schutzgebiete führen.

Lo­kale Umweltorganisationen entlang der ­Flüsse engagieren sich bereits gegen diese Eingriffe, EuroNatur unterstützt sie und ­startete die Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“, um auf die Bedeutung dieser Flusslandschaft aufmerksam zu machen.

Mehr zum Thema

- http://chrismon.evangelisch.de/projekte/wasserstopp-im-auenland-31113

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Gestaltet sich (wenn man ihn lässt) seine Umwelt selbst .. der Biber [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=24835]- hier der Biberdamm


Das Pfingstferienprogramm im Nationalpark
Das Pfingstferienprogramm im Nationalpark
Das Pfingstferienprogramm im Nationalpark Bayerischer Wald

19/20.05.2015

Vom 25. Mai bis 5.Juni 2015 bieten beide Besucherzentren,
Hans-Eisenmann-Haus und Haus zur Wildnis, wieder ein buntes, abwechslungsreiches Programm für Kinder von 5 bis 12 Jahren an. Ein besonderer Höhepunkt ist diesmal das dreitägige Programm „Was krabbelt, blüht und fliegt denn da? – Der Natur auf der Spur“, bei dem die Kinder die verborgenen Seiten der Natur entdecken und viele Geheimnisse der heimischen Tier- und Pflanzenwelt lüften können.

Im Wald wartet außerdem Grübli, der Außerirdische, um spielerisch zum Nachdenken über die Natur, den Wald und seine Bewohner anzuregen. Überdies lädt die Naturwerkstatt jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr zum kreativen Bastelvergnügen ein.
Treffpunkt für alle Veranstaltungen ist, soweit nicht anders angegeben, jeweils die Besuchertheke in den Informationshäusern; Anmeldung – falls nötig – beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.:0700 00 77 66 55.

Übersicht über das Pfingstferienprogramm 2015 im Nationalpark Bayerischer Wald:


MONTAGS bis FREITAGS,
vom 25. Mai bis 5. Juni: Naturwerkstatt
Wir gestalten allerlei mit und aus Naturmaterialien
Hans-Eisenmann-Haus │ 11:00 bis 17:00 Uhr | KEINE Anmeldung erforderlich.

DIENSTAG, 26. Mai: Waldspürnasen unterwegs
Erlebnisnachmittag für Kinder von 5 bis 10 Jahren
Hans-Eisenmann-Haus | 14.30 bis 17.00 Uhr | Treffpunkt an der Besuchertheke |
Anmeldung erforderlich

DIENSTAG, 26. Mai bis DONERSTAG, 28. Mai:
Was krabbelt, blüht und fliegt denn da? – Der Natur auf der Spur 3-tägiges Programm für Kinder von 7-12 Jahre, Teilnahme auch an einzelnen Tagen möglich
Haus zur Wildnis | jeweils von 10.00 bis 16.30 Uhr, Materialkosten pro Tag: 2 Euro
Anmeldung erforderlich

FREITAG, 29. Mai: Mit Grübli, dem Außerirdischen, in den wilden Wald
Wir beschäftigen uns mit spannenden Fragen über die Natur, den Wald und seine Bewohner.
Für Kinder von 9 bis 13 Jahren
Haus zur Wildnis │ 14:00 bis 17:30 Uhr │ Treffpunkt am Eisenbahntunnel
Anmeldung erforderlich

DIENSTAG, 2. Juni:
Waldspürnasen unterwegs
Erlebnisnachmittag für Kinder von 5 bis 10 Jahren
Hans-Eisenmann-Haus | 14.30 bis 17.00 Uhr | Treffpunkt an der Besuchertheke
Anmeldung erforderlich

DIENSTAG, 2. Juni bis DONERSTAG, 4. Juni
: Was krabbelt, blüht und fliegt denn da? – Der Natur auf der Spur 3-tägiges Programm für Kinder von 7-12 Jahre, Teilnahme auch an einzelnen Tagen möglich
Hans-Eisenmann-Haus | jeweils von 10.00 bis 16.30 Uhr, Materialkosten pro Tag: 2 Euro
Anmeldung erforderlich

MITTWOCH, 3. Juni: Malkurs im Haus zur Wildnis
Malerisch tauchen wir ein in die Welt des wilden Waldes, der Tiere, Pilze, Pflanzen, Moose und Farne.
Haus zur Wildnis │ 13:00 bis 17:00 Uhr │ Laufender Einstieg möglich, bitte an der Infotheke nachfragen
Materialkosten pro Bild: 1 Euro | KEINE Anmeldung erforderlich.



Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau     Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Haubentaucher [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=46071]


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Kein Grund zur Trauer - Trauerschwäne in Deutschland
Kein Grund zur Trauer - Trauerschwäne in Deutschland
Kein Grund zur Trauer - Trauerschwäne in Deutschland

18/19.05.2015

Deutschland.
Ursprünglich stammen Trauerschwäne aus "down under". Australien war und ist unter anderem das eigentliche Verbreitungsgebiet dieser auffälligen Vogelart. Die bei uns in Erscheinung tretenden Tiere wurden in den vergangenen Jahrzehnten ausgewildert bzw. sind der Gefangenschaft entflogen.

Dennoch hat es diese Art bislang bis auf NRW nicht geschafft eine selbststragende Population aufzubauen. Das mag auch daran liegen, das sie z.B. dem Höckerschwan körperlich unterlegen sind und damit in sekundäre Lebensbereiche (weniger erfolgreiche Bereiche) ausweichen müssen.

In der Aufnahme von Johannes Rother

- etwa eine Million erwachsener Tiere leben nach Schätzungen der IUCN auf unserem Planeten. Damit wird der Trauerschwan als ungefährdet eingestuft, auch wenn bei uns nur sehr wenige "wilde schwarze Schwäne" sichtbar werden.

Mehr zum Trauerschwan auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=62465


Drama am Titicaca
Drama am Titicaca
Drama am Titicaca

17/18.05.2015

Titicacasee in Südamerika großflächig vergiftet / Seltener Riesenfrosch bedroht

Berlin -
Der Titicacasee in Peru und Bolivien leidet unter einer großflächigen Vergiftung durch Blei und Arsen. Hunderte tote Tiere wurden in den letzten Tagen aus dem zweitgrößten See Südamerikas geborgen, wie der WWF berichtet.

Besonders betroffen ist der seltene Titicaca-Riesenfrosch (Telmatobius culeus), der nur hier vorkommt und mit einer Masse von bis zu einem Kilo zu den größten Froscharten der Welt zählt. Ihm drohe im schlimmsten Fall die Ausrottung. „Die Lage ist dramatisch. Der See ist seit Jahren belastet, aber das aktuelle Massensterben hat eine ganz neue Qualität“, warnt Dirk Embert, Südamerika-Referent beim WWF Deutschland. Grund für die starke Belastung sei die ungefilterte Einleitung von Abwässern aus den angrenzenden Städten sowie Bergwerken.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=74505

In der Aufnahme von Albert Meier


- Vormals aus Verpaarungen mit dem Kleinen Wasserfrosch und dem Seefrosch hervorgegangen zeigt sich der Teichfrosch (Rana esculenta) als "eigenständig" . Auch unsere Amphibien leiden zunehmend unter hohen Ausfällen im Straßenverkehr und bemerkenswerten Lebensraumverlusten.

Auf unserer Internetseite mehr Infos zur Art unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20418


„Europäisches Storchendorf“ 2015 steht fest
„Europäisches Storchendorf“ 2015 steht fest
„Europäisches Storchendorf“ 2015 steht fest

17/18.05.2015

  • Serbisches Dorf erhält begehrte Auszeichnung ++  Am 9. und 10. Mai ist Weltzugvogeltag

Radolfzell.
 Anlässlich des Weltzugvogeltags am 9. und 10. Mai gibt die Naturschutzstiftung EuroNatur heute das diesjährige „Europäische Storchendorf“ bekannt. Am 13. Juni  wird das serbische Dorf Taraš die begehrte Auszeichnung erhalten. „Taraš engagiert sich in herausragender Weise mit umfangreichen Aktivitäten für den Schutz der Weißstörche und ihrer Nahrungsgründe“, begründet EuroNatur-Präsidentin Christel Schroeder die Wahl des Europäischen Storchendorfs 2015.

Taraš liegt im Zentrum der Vojvodina, im serbischen Banat. Die Wiesen und Weiden in den Überschwemmungsbereichen der Theiß bieten den Weißstörchen einen reich gedeckten Tisch. Nicht umsonst brütet in Taraš die landesweit größte Zahl an Weißstörchen. Das Dorf setzt sich dafür ein, den Störchen auch in Zukunft optimale Lebensbedingungen zu bieten. Bereits vor 11 Jahren wurden im Rahmen des Projekts „Sichere Nester für die Weißstörche“ 11 Nistplattformen als Alternativen zu Nestern auf Strommasten installiert. In Zusammenarbeit mit dem regionalen Elektrizitätsunternehmen ist die Vereinigung „Lokale ökologisch-pädagogische Herausforderung“ seit 2014 dabei, im gesamten Gemeindegebiet weitere 40 Horstunterlagen anzubringen.

Groß geschrieben wird außerdem die Bewusstseinsbildung der Lokalbevölkerung für den Schutzbedarf der Störche sowie der  Feuchtwiesen und -weiden. So organisierte die Dorfgemeinschaft Taraš im Jahr 2014 gemeinsam mit dem Ortsverein der Ökologen und Angler erstmals den „Tag der Störche von Taraš“. Von diesem Jahr an wird die Veranstaltung auf zwei Tage ausgedehnt und von der neu gegründeten Bürgervereinigung „Störche von Taraš“ organisiert. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Weißstörche und ihre Lebensräume zu schützen, das Umweltbewusstsein und die Umwelterziehung in der Gesellschaft – besonders auch der Kinder und Jugendlichen – zu fördern, und für einen nachhaltigen Ökotourismus auf dem Land zu werben.  

Mit der Initiative „Europäische Storchendörfer“ setzt EuroNatur seit vielen Jahren einen Gegenpol zum steigenden Lebensraumverlust für Weißstörche in Europa und schafft eine wachsende Allianz für den Schutz der Großvögel. Seit 1994 zeichnet die Stiftung Dörfer und Gemeinden als „Europäisches Storchendorf“ aus, in denen viele Störche leben und die sich besonders für den Storchenschutz einsetzen. Taraš ist Storchendorf Nummer 14. In Deutschland ist das im Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe Brandenburg“ gelegene Dorf  Rühstädt seit 1996 Teil des Netzwerks.

Hintergrundinformationen:



   Die Auszeichnung „Europäisches Storchendorf“ wir Taraš am 13. Juni im Rahmen der diesjährigen „Tage der Störche von Taraš“ verliehen.

  •    Zur Initiative „Europäische Storchendörfer“

- www.euronatur.org/Europaeische-Storchendoerfer.1157.0.html


  Der Weltzugvogeltag 2015 (9.-10. Mai) steht unter dem Motto „Energy – make it bird friendly“

- www.worldmigratorybirdday.org/en


Rückfragen: EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Internet: www.euronatur.org ,Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer, Pressekontakt: Katharina Grund

Quellenangabe

EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell

Pressmitteilung vom 8. Mai 2015


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von / Webcam Übernahme von Tilo Kraus


- Auch in Deutschland wird effektiver Artenschutz auf höchstem Niveau generiert .. erstmals besucht ein Weißstorch den Altenkunstadter Sekundärnistplatz, den eine Kooperation aus verschiedenen Organisationen unter Federführung des Artenschutz in Franken® in 2010 gemeinschaftlich im Sinne Artenvielfalt und im Sinne der uns nachfolgenden Generationen auf dem Dach der Grundschule angelegt hat. Gleichzeitig überträgt eine Webcam live ...

Hier geht`s zur Webcam

- www.elektroludwig.de/alten/view.htm

Hier gehts zum Projekt

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=31521


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -

Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

17/18.05.2015

Franken. Albert Meier
ist es gelungen erneut zahlreiche Neuerungen für uns im Bild festzuhalten. Diese wiederum wurden aktuell auf unsere Internetpräsenz eingestellt.

Neu auf unseren Seiten

- Cantharis thoracica, Weichkäfer
- Smaragdina salicina, Blattkäfer
- Limnophila punctata, Stelzenmücke
- Chrysotoxum cautum, Gemeine Wespenschwebfliege
- Polygonatum odoratum, Wohlriechende Weißwurz

In der Aufnahme

- Cantharis thoracica, Weichkäfer


Schwarzbrauenalbatros auf Helgoland
Schwarzbrauenalbatros auf Helgoland
Schwarzbrauenalbatros auf Helgoland

16/17.05.2015

Nach dem erstaunlichen Erstnachweis des Schwarzbrauenalbatros für Helgoland
am 28. Mai 2014 wurde der vermutlich selbe Vogel gestern wieder auf Helgoland gesichtet. Die Mitarbeiter vor Ort des Verein Jordsands sowie weitere Beobachter waren durch eine Sichtung im Seegebiet vor wenigen Tagen aufmerksam geworden und so konnte der Vogel am 21.04. und 22.04.2015 am Lummenfelsen entdeckt werden. Ob und wie lange er sich nun hier aufhalten wird ist Spekulation, Erfahrungen von anderen wiederkehrenden Schwarzbrauenalbatrossen in Basstölpelkolonien lassen allerdings hoffen, dass der Vogel noch lange beobachtet werden kann.

Newsticker zum Albatros, 15.05.2015 : Sichtung


Besuchen Sie unsere Ausstellung oder informieren Sie sich an unserem Newsticker über die letzten Beobachtungen die von unseren Mitarbeitern  vor Ort gemacht wurden. Um den aktuellen Stand der Beobachtungen zu erfragen, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des Verein Jordsands in der Hummerbude zwischen 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr, oder erreichen Sie uns per Telefon unter der 04725-7787.

Mehr zum Thema

- www.jordsand.eu


In der Aufnahme

- Schwarzbrauenalbatros auf Helgoland (04.05.2015)


Quellenangabe/Foto

Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur e.V.
Wulfsdorf
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
Telefon 04102 - 32656
Telefax 04102 - 31983

E-Mail: info(at)jordsand.de
Internet: www.jordsand.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Feldsperling und Ringeltaube ...
Feldsperling und Ringeltaube ...
Feldsperling und Ringeltaube sind weiter auf dem Vormarsch

16/17.05.2015

Zwischenbilanz zur Stunde der Gartenvögel / Meldeformular noch bis Montag (18.) geöffnet


Inzwischen wurden aus 22.800 Gärten und Parks bereits mehr als 825.000 Vögel gemeldet. An der Reihenfolge hat sich gegenüber dem Wochenende nichts nennenswert verändert, wobei wie zu erwarten aufgrund der wachsenden Fallzahl die Zahl der Vögel pro Garten etwas gesunken ist. Sie liegt nun bei 36,2.

15. Mai 2015 -
Mit einem Brutbestand von 2,6 bis 3,1 Millionen Paaren ist die Ringeltaube unsere größte und häufigste Taube. Dabei nimmt der Bestand zumindest im Siedlungsbereich weiter zu. Auch bei der Stunde der Gartenvögel gehört die Ringeltaube seit Jahren zu den klaren Gewinnern. Dieser Trend hat sich 2015 fortgeführt. Nach dem Feldsperling weist die Ringeltaube die größte absolute Steigerung auf. Dabei gibt es trotz Zuwachs deutliche regionale Unterschiede. Die Ringeltaube gehört zu den Arten, deren Bestandsdichte von Südosten nach Nordwesten zunimmt, sie fühlt sich in den wintermilden, großräumig von Nord- und Ostsee beeinflussten Klimaregionen am wohlsten.

Mehr zum Thema


- https://www.nabu.de/news/2015/05/18871.html

In der Aufnahme von Andreas Gehrig


- Ringeltaube


Entwurf der Naturschutz-Novelle
Entwurf der Naturschutz-Novelle
Entwurf der Naturschutz-Novelle in Baden-Württemberg freigegeben

16/17.05.2015

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Entwurf-der-Naturschutz-Novelle-in-Baden-Wuerttemberg-freigegeben_article1431769115.html?utm_source=Newsletter16052015&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

In der Aufnahme von Albert Meier


- Da macht sogar die Eintagsfliege große Augen

Im Bestand gefährdet - Gebüsch-Wintereule
Im Bestand gefährdet - Gebüsch-Wintereule
Im Bestand gefährdet - Gebüsch-Wintereule

15/16.05.2015

Franken
. In vielen Teilen der Bundesrepublik Deutschland ist Conistra ligula, die Gebüsch-Wintereule in ihren Beständen rückläufig. In Mecklenburg-Vorpommern zum Beispiel gar vom Aussterben bedroht.

Albert Meier konnte die Gebüsch-Wintereule aus ihrem Gebüsch hervor locken und für uns abbilden.


Auf den Seiten des Artenschutz in Franken® ist sie nun hier zu finden:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=74443


Konflikte erkennen und vermeiden
Konflikte erkennen und vermeiden
Empfehlung zum Moorschutz: Konflikte erkennen und vermeiden

15/16.05.2015

  •        Revitalisierung von Mooren sichert Lebensräume für gefährdete Arten und ist aktiver Klimaschutz
  •        Handlungsempfehlungen zum Moormanagement in Natura 2000-Gebieten


Bonn.
Moorschutz ist nicht nur ein Anliegen des Naturschutzes, sondern auch eine aktive Maßnahme für den Klimaschutz. Wie sich diese Synergien nutzen und zugleich Zielkonflikte frühzeitig erkennen und lösen lassen, vermittelt die neue BfN-Veröffentlichung "Natura 2000 und Management in Moorgebieten".

"Bei der Moorrevitalisierung kann es zu Zielkonflikten zwischen verschiedenen Naturschutzzielen kommen. Denn häufig haben sich auf trockeneren Teilflächen ebenfalls schützenswerte Arten angesiedelt. Die von uns entwickelte Handreichung zeigt, wie diese Zielkonflikte schon zu Beginn einer Planung von Wiedervernässungsmaßnahmen oder im Laufe ihrer Umsetzung erkannt und dafür frühzeitig Lösungen entwickelt werden können", sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). "Die Beiträge und der ergänzende Handlungsleitfaden sind eine wertvolle Information und Handreichung für Planungsbüros, Verbände, Behörden und andere Institutionen."

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=74413

In der Aufnahme von Johannes Rother ( Jungfüchse in Strohballen)

- Wer hat Angst vorm bösen Fuchs? .. keiner ... vielfach als Schädling betitelt leistet der Mäusefänger vielfach Großartiges ... doch in vielen Köpfen ist noch Althergebrachtes vorzufinden .. das sollte sich schleunigst ändert .. nicht nur im Gänsemanagement ist der "kleine Räuber" gut einsetztbar ..

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20894



Willkommen auf der „Arche Noah“
Willkommen auf der „Arche Noah“
Willkommen auf der „Arche Noah“

15/16.05.2015

  • Neues Nationalpark-Sommerprogramm 2015 bietet über 1100 Mal Natur für Herz und Seele
Nationalpark Bayerischer Wald. Ab 15. Mai gilt wieder das neue Sommerprogramm des Nationalparks. Auf über 70 Seiten findet sich dort der geballte Zugang zu Natur, der mit dem Start der Igelbussaison bis in den bunten „Indian Summer“ des Bayerwaldes reicht. Bis zum 8. November reihen sich weit über 1000 Angebote aneinander, die zuallermeist kostenlos für kleine Entdecker ebenso geeignet sind wie für Familien oder alle, die mehr erfahren wollen, wie eines der größten Waldschutzgebiete Europas sich selbst in Fauna und Flora neu erschafft. Schwerpunkte sind heuer das „Aktionsjahr Waldnaturschutz“ und ein inspirierender Zugang zur Seele von Park und Mensch.

Auch heuer stehen wieder 300 Kilometer markierte Wanderwege und 200 Kilometer für Biker zur individuellen Erkundung bereit. Wer diese breiteren Pfade vertieft etwas „verlassen“ möchte, der findet bei den Nationalparkmitarbeitern und ausgebildeten Waldführern Ansprechpartner, die jede Menge zusätzliches Wissen und Begeisterung mit im Rucksack haben. Sie eröffnen neue und schönste Blickwinkel auf Natur, geben Antwort auf alle noch so „wilden“ Fragen und machen etwa in der Reihe „Wildtiere erleben“ Begegnungen mit scheuen Waldbewohnern möglich, die zu Vogelwelt, Hirschbrunft oder Biberburg führen.

Das Sommerprogramm bietet wieder ganz regelmäßige Termine an,
die täglich im gesamten Parkgebiet von Treffpunkten aus starten, die auch mit Igelbussen bequem erreichbar sind, um den Weg in die Natur auch ökologisch zu beginnen und zu beschließen. Da stehen Sonnentau, wilder Weg und Gipfelsturm in großer Auswahl neben Zeitreisen, Wolfsgeheul oder Rothirschpirsch als Kinderspiel. Wirtschafts- und Kulturgeschichte des Bayerwaldes sowie digitale Schnitzeljagd per GPS sind interessant aufgearbeitet und machen Spaß.

Zwei besondere Schwerpunkte verknüpfen dieses Programm mit Sonderführungen.
Einerseits hat die Bayerische Staatsforstverwaltung 2015 zum „Aktionsjahr Waldnaturschutz“ ausgerufen. In diesem Themenfeld beleuchtet der Nationalpark, wie diese Naturzone gerade durch ihre ungenutzten Bereiche zur „Arche Noah“ des Waldes heranwächst. Das betrifft sowohl das Vorkommen von Arten, die in ausgeräumten Wirtschaftswäldern oft keinen Platz mehr haben, dennoch aber wichtige Rollen beim Naturerhalt übernehmen. Es verändert sich aber auch der Blick auf Wirtschaftswälder zunehmend, wo Begriffe wie Naturverjüngung und Mischwald  neuen Stellenwert erhalten haben und in Erfahrungen aus einem neuen Urwald und seinen Prozessen sowohl Erkenntnisse als auch Vielfalt gefunden werden können. Hier gehören junger Windwurf und (ur)alte Baumriesen gleichermaßen zum spannungsgeladenen Nationalparkportrait, das informativ erwandert und erfahren werden kann.

Aber nicht nur für den Geist und das Herz des Naturliebhabers ist gesorgt.
Heuer geht es in besonderer Weise auch um die „Seele des Parks“. „Nationalpark und Schöpfung“ hat in sich schon eine paradiesische Komponente in seiner unberührten Schönheit. Zum Nachsinnen über Leben und Vergehen, Eins-werden und Auferstehen inspirieren ja nicht nur Gottesdienste, sondern auch  die Mystik der Umwelt. Meditative Wanderungen werden in Zusammenarbeit mit den Kirchen der Region in die tiefe Stille des Waldes führen, zu den Wurzeln von Mensch und Natur, zu einem Urvertrauen, das nach „Katastrophen“ Jungwuchs in besonderer Dynamik erst ermöglicht. Auch hier steht die Glasarche nicht ohne Hintergrund wie am Lusen angelandet im neuen Wald: Nicht nur für Pflanze und Tier, sondern auch für den Menschen.
Bliebe noch zu erwähnen, dass es auf über 70 Seiten mehr zu entdecken gibt, als hier Platz wäre und hinter den 70 Seiten noch einmal tausendfach mehr Naturbegeisterung vor Ort.

Es gibt sie grenzüberschreitend, kurz, mehrtägig, familiengerecht, „kindisch“ oder reif, aktiv oder auch barrierefrei, individuell, still, konzertant oder „waldfestfeierlich“. Bei Natur-Vision auf Leinwand oder in den verschiedenen Einrichtungen und Zentren zur Not auch mal regengeschützt. Der ideale Zugang geht über die ausliegenden Programmhefte, papierfrei als Download unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/saisonprogramm oder über den Führungsservice unter Tel.: 0700 00 77 66 55.


Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau     Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Viefleck-Libelle frisch geschlüpft [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=74436]


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Eidechsen sterben aus
Eidechsen sterben aus
Eidechsen sterben aus

15/16.05.2015


Mehr zum Thema

- www.focus.de/wissen/klima/klimawandel-eidechsen-sterben-aus_aid_509040.html


In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Zauneichse [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21820] mit Zeckenbefall



Naturschutzarbeit in Deutschland
Naturschutzarbeit in Deutschland
Umfassender Überblick zur Naturschutzarbeit in Deutschland

15/16.05.2015

  •    Sonderausgabe der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ zieht Bilanz für das zurück liegende Jahr

Bonn.
Einen umfassenden Überblick über die Naturschutzarbeit in Deutschland vermittelt die aktuelle Sonderausgabe der Fachzeitschrift "Natur und Landschaft", die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) herausgegeben wird. Alle für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Institutionen in Deutschland präsentieren in der Sonderausgabe ihre Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2014.

"Alle Akteure im Naturschutz haben im Jahr 2014 Beeindruckendes geleistet", schreibt Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks in ihrem Editorial. Darin nimmt sie auch Bezug auf eines der vielen Themen im Heft, die Stadtnatur. Es sei beindruckend wie viel Zuspruch und Zulauf die Naturschutzarbeit gerade in den Städten erfahre. "Und es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die Menschen besser zu erreichen."

Positiv gestimmt ist auch Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN):
"Die Sonderausgabe zeigt eindrucksvoll, wie groß und umfassend das Engagement von Ländern, Verbänden, Stiftungen und Arbeitsgemeinschaften im Naturschutz ist. Sie alle zusammen leisten wertvolle Beiträge, die deutlich machen, wie breit der Naturschutz in unserer Gesellschaft verankert ist."

Die Themen der Beiträge reichen von einer landesweiten Kartierung von Amphibien in Baden-Württemberg bis zu einem neuen Verfahren zur Heidepflege auf ehemaligen Militärflächen in Brandenburg, vom Start des Naturschutzgroßprojektes "Hohe Schrecke" (Trägerin: Naturstiftung David) in Thüringen und Sachsen-Anhalt bis zum erfolgreichen Abschluss des Projekts ADEBAR, dem Atlas Deutscher Brutvogelarten des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA).

Ergänzt werden die umfangreichen Textbeiträge durch tabellarische Kurzsteckbriefe aller beteiligten Institutionen. Dies sind das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz, die für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Institutionen der Länder, die bundesweit tätigen Naturschutzverbände und Naturschutzstiftungen, die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung (LANA), der Bundesweite Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU) sowie die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW).

Bezug:
Print-Einzelexemplare können kostenfrei über das Bundesamt für Naturschutz, Abt. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel. (0228) 8491-4444, presse@bfn.de, bezogen werden.

Quellenangabe


Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

13.05.2015


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Albert Meier

- Trifolium campestre, Feld-Klee [
www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=74406]

Ferner neu eingestellt:

- Gibbaranea gibbosa, Buckel-Kreuzspinne (Männchen)


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Drosselrohrsänger in Bayern vor dem Aus?!
Drosselrohrsänger in Bayern vor dem Aus?!
Drosselrohrsänger in Bayern vor dem Aus?!

14/15.05.2015

Bayern
. Erneut eine Tierart die mit zunehmenden Schwierigkeiten zu kämpfen hat.Der Drosselrohrsänger (in der Aufnahme von Ulrich Rösch) ist in Bayern stark gefährdet und zwar in allen Naturraumeinheiten.

Hauptursachen für Bestandsrückgang und Gefährdung sind Flächenverlust, Auflichtung oder andere Beeinträchtigungen des Schilfröhrichts. Schutzmaßnahmen können daher nur über Schutz und Erhaltung von kräftigem und dichtem Wasserschilf Erfolg haben. Die Sicherung von Schilfflächen an Uferabschnitten der großen natürlichen Seen hat Priorität. Dabei werden vor allem die Ausweisung von geschützten Flächen, Nutzungsverbote und -einschränkungen (insbesondere auch für die Freizeitnutzung), Besucherlenkung oder Pflegemaßnahmen zur Erneuerung verschwundener und zurückgehender Schilfbestände nachhaltigen Erfolg haben.

Weitere Maßnahmen sind die Erhaltung von Feuchtgebieten, möglicherweise auch die Wiedervernässung trockengelegter Flächen, Vernässung trockengelegter Schilfgebiete durch Aufstau.

Für den Langstreckenzieher Drosselrohrsänger kommen noch Gefährdungen und Lebensraumverlust auf den Zugstrecken und im Winterquartier dazu.


So beschreibt das Bayerische Landesamt für Umwelt die Situation.

Quellenangabe

Bayerische Landesamt für Umwelt

www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige/136212


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


Mehr zum Drosselrohrsänger auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=74391

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Bayerns Mauersegler werden immer weniger
Bayerns Mauersegler werden immer weniger
LBV Zwischenbilanz: Bayerns Mauersegler werden immer weniger

14/15.05.2015

Auch Schwalben nehmen ab und Nester werden weniger - Meldungen bis 18.5.

Obwohl
von Tag zu Tag mehr verspätete Mauersegler zurückkehren, verzeichnen wir trotzdem einen deutlichen Rückgang dieser Zugvögel. Nach Erfassung eines Viertels der Meldungen scheinen sich in einer ersten Zwischenbilanz unser Befürchtungen zu bestätigen: die bayerischen Mauersegler werden von Jahr zu Jahr weniger. So stürzt die Vogelart diesmal einem neuen Minusrekord entgegen. Dieser Negativtrend ist aber auch bei anderen Insektenfressern sichtbar, denn sowohl Mehl- als auch Rauchschwalben wurden bisher weniger gezählt.

Beim Mauersegler verzeichnet der LBV mit 15%
die höchsten Rückgänge aller Vogelarten. Er rangiert vorerst drei Plätze schlechter (16.) als 2014. Dass die meisten Meldungen bisher aus dem westlichen Freistaat stammen, könnte zwar ein Hinweis darauf sein, dass die Mauersegler erst jetzt langsam über Frankreich deutlich später als normal zu uns zurückkommen. Der starke Rückgang kann damit jedoch nicht allein erklärt werden.

Zusammen mit den anderen reinen Insektenfressern
und Langstreckenziehern Mehlschwalbe (-2 Plätze) und Rauchschwalbe (-6 Plätze) stürzt der Mauersegler zu einem neuen Negativrekord ab. Hier werden die Teilnehmer der Vogelzählungen Zeugen einer dramatischen Entwicklung. Bei uns vor Ort wird diese durch die intensive Agrarindustrie ausgelöst, da der Einsatz hocheffektiver Pestizide wie auch von Glyphosat die Nahrung dieser reinen Insektenfresser dramatisch verringert.

Der traurige Trend wir auch von der Erhebung der Schwalbennester untermauert. Teilnehmer können dem LBV bei der Mitmachaktion auch diese melden. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Anzahl der besetzten Schwalbenester noch einmal um die Hälfte reduziert. Nur an vier Prozent der bayerischen Häuser finden sich derzeit noch Schwalbennester, obwohl sie gesetzlich geschützt sind.

Ihre Beobachtungen vom Wochenende können Sie uns noch bis zum 18. Mai per Post, Fax oder online melden!

- http://stunde-der-gartenvoegel.lbv.de

Quellenangabe


Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Cornelia Meyer

- Mauersegler im Sturzflug .. Bestände abnehmen ...

So bringt sich der Artenschutz in Franken® für den Mauersegler in Deutschland ein

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22231


Hier gehts zur Mauersegler Webcam - Live dabei wenn Mauersegler brüten

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=17


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Biotopfalle industrielle Landwirtschaft?!
Biotopfalle industrielle Landwirtschaft?!

Biotopfalle industrielle Landwirtschaft?!

13/14.05.2015

Deutschland
. Überall auf unseren Äckern grünt und blüht es derzeit und das schöne Wetter lädt zum spazieren gehen ein. Dabei fällt auf, dass bereits jetzt Wiesen gemäht und Luzerneflächen gemulcht werden. Sei es um Viehfutter zu gewinnen oder auch, um in der Luzerne „Unkrautwuchs“ zu unterdrücken.

Zeitgleich hört man von allen ornithologischen Fachquellen bis hin zu den größen Naturschutzverbänden, dass die Feldvögel auszusterben drohen, die Feldlerche innerhalb der letzten 20 Jahre um mehr als 1 Mio Exemplare in der Feldflur abgenommen hat und dass die Grauammer zu verschwinden droht, weil es nur noch landesweit weniger als 200 Brutpaare gibt.


Mehr zu einem zugegeben sehr bedenklichen Thema das Rolf Thiemann anspricht:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=74379


In der Aufnahme von Rolf Thiemann


- "Die letzen ihrer Art" ... Grauammer ruft nach ihrem Nachwuchs der Opfer des Mähwerks wurde ...


Neues aus dem Steigerwald
Neues aus dem Steigerwald
Folgende Neuigkeiten aus dem Steigerwald haben wie dieses Mal für Sie:

12/13.05.2015

1.       Vortrag (mit Rundgang): Innenentwicklung am grünen Ring – Markt Uehlfeld
Wir laden Sie hiermit herzlich am Mittwoch, 20.05.15 um 18:00 Uhr, zu unserer vorletzten Veranstaltung der Reihe „Beste Beispiele im und für den Steigerwald“ in die Brauereigaststätte Prechtel, Hauptstraße 24, 91486 Uehlfeld ein.

Der Markt Uehlfeld konnte vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in zentraler Innenortlage das Entwicklungsgebiet „Markt Uehlfeld Mitte“ ausweisen und mit einem barrierefreien Wohnen für alle Generationen neues Leben in den Ortskern bringen. Unter dem Motto „Leben am Grünen Ring“ ist diese Wohnanlage Bestandteil eines ortsumspannendes Freizeitbands mit entsprechenden Aufenthalts- und Erholungsqualitäten.

In einem umfassenden Vortrag wird 1. Bürgermeister Werner Stöcker und Stadtplaner Frieder Müller-Maatsch, über die Hintergründe und das Konzept der Innenentwicklung im Markt Uehlfeld berichten und mit einem anschließenden Rundgang einen Einblick in den aktuellen Umsetzungsstand der Altortbelebung geben.

Teilnahme kostenlos. Anmeldung erbeten. Per Telefon: 09162 / 92 91 121 oder E-Mail: philipp.vondobschuetz@kreis-nea.de. Kurzfristige Teilnahme jedoch möglich.


2.       Abschluss Projekt „Weitblicke im Steigerwald“

Mit der Idee, die schönsten Aussichtspunkte im Steigerwald ausfindig zu machen und diese entsprechend zu präsentieren, setzte das Netzwerk Steigerwald in enger Kooperation mit dem Tourismusverband Steigerwald das Projekt „Weitblicke im Steigerwald“ erfolgreich um.

Das gedruckt vorliegende Faltblatt mit Übersichtskarte konnte im Rahmen der Sitzung der Lenkungsgruppe des Netzwerks Steigerwald, den anwesenden Landräten und Lokalen Aktionsgruppen des Steigerwalds vorgestellt werden und wurde mittlerweile großflächig in der Region verteilt.  Wir möchten Sie als Partner und Kontakte im Netzwerk Steigerwald nochmals separat auf das erfolgreiche Kooperationsprojekt aufmerksam machen und laden Sie herzlich dazu ein, die besonderen Standorte und Weitblicke im Steigerwald selbst in Augenschein zu nehmen.

Die tollen Ausblicke mit ausführlichen Informationen und Auskünften zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, können auch auf den Homepages www.steigerwald-info.de und www.netzwerk-steigerwald.de bewundert werden.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Presseartikel: www.netzwerk-steigerwald.de/service/presse/pressemitteilung-abschluss-weitblicke-im-steigerwald.html


3.       Alle Lokalen Aktionsgruppen des Steigerwalds in die neue LEADER Förderperiode 2014-2020 aufgenommen
Ende letzten Jahres wurden die Lokalen Entwicklungsstrategien (LES) der sechs Lokalen Aktionsgruppen (LAG), LAG Region Bamberg e.V., LAG Aischgrund e.V., LAG Haßberge e.V. LAG Z.I.E.L. Kitzingen e.V., LAG Südlicher Steigerwald e.V., LAG Schweinfurt e.V., zur Prüfung beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) eingereicht. Seit dem 27. April 2015 sind alle LAGen erfolgreich in die bis 2020 laufende neue Förderperiode des EU-Programms LEADER aufgenommen und können damit zur Umsetzung ihrer jeweiligen Entwicklungsstrategien zeitnah die entsprechenden Fördermittel beantragen.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal allen unseren Partner-LAGs „Herzlichen Glückwunsch und einen erfolgreichen Start in die neue Laufzeit“ wünschen!


4.       Das Drei-Franken-Eck präsentiert sich jetzt auch an der A3

Seit dem 29. April 2015 können täglich 100.000 Autofahrer die beiden touristischen Autobahnschilder mit der Regionenbezeichnung „Drei-Franken-Eck“ der drei Gemeinden Burghaslach, Geiselwind und Schlüsselfeld an der Bundesautobahn A3 lesen.  Die Idee für die Aufstellung von touristischen Autobahnschildern geht bereits auf das Jahr 2003 zurück und konnte letztendlich im Januar 2015 zum Abschluss gebracht werden.  Das Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums gefördert.

Ausführliche Information unter: www.drei-franken-info.de/home/autobahnschilder.html


Gerne nehmen wir auch Ihre Nachricht über besondere Projekte, Initiativen und Veranstaltungen in der Region in das nächste Rundschreiben mit auf - kontaktieren Sie uns!

Quellenangabe

Mit freundlichen Grüßen
Philipp von Dobschütz und Julia Wagner
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Netzwerk Steigerwald

Philipp von Dobschütz
M.Sc. Angew. Humangeographie
Netzwerkmanager Steigerwald

Post: Landratsamt Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
Postfach 1520 - 91405 Neustadt a.d. Aisch
Haus: Hauptstr. 3 - 91443 Scheinfeld
Tel.:              09162/9291-121
Fax:              09161/92-8175
E-Mail:        philipp.vondobschuetz@kreis-nea.de
www.netzwerk-steigerwald.de



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Der Großer Goldkäfer - Perspektive ungewiss ...
Der Großer Goldkäfer - Perspektive ungewiss ...
Der Großer Goldkäfer - Perspektive ungewiss ...

11/12.05.2015

Franken.
Den metallisch schimmernden Großen Goldkäfer - und seinen Nachwuchs - finden wir bevorzugt in mehrjährigen Baumhöhlen, die meist vom Schwarz-Grüm- oder Grauspecht geschlagen wurden vor. Doch auch anderer Totholzreicher Stelle ist diese rund 2,5 - 3 Zentimeter große Käferart noch anzutreffen. Die fertigen Käfer bevorzugen auch Baumsäfte als Nahrungsquelle.

Große Goldkäfer sind eine nach Art BNatSchG streng geschützte Tierart, die auf der Rote Liste Deutschlands unter 1 (vom Aussterben bedroht) geführt wird.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=74351

In der Aufnahme von Albert Meier

- sehr selten geworden .... der Große Goldkäfer


Baubeginn für Baumwipfelpfad Steigerwald
Baubeginn für Baumwipfelpfad Steigerwald
Baubeginn für Baumwipfelpfad Steigerwald

10.05.2015

Steigerwald soll vom Tourismus profitieren

Ebrach.
Zusammen mit dem im vergangenen Jahr eröffneten Steigerwaldzentrum in Handthal soll der neue Baumwipfelpfad in Ebrach das „Zentrum-Nachhaltigkeit-Wald“ im Steigerwald bilden und ein bundesweit einzigartiges Vorbildprojekt für naturnahe und nachhaltige Waldbewirtschaftung werden. Für den Bau des neuen Baumwipfelpfads ist nun der Startschuss gefallen. Die Bayerischen Staatsforsten investieren in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten rund 8 Millionen Euro in das Projekt. Es werden 150.000 Besucher jährlich erwartet.  

Bis zu 41 Meter hoch, insgesamt 1.150 Meter lang und ganz aus Holz wird er werden
, der Baumwipfelpfad im oberfänkischen Ebrach. Meist in den Baumkronen verläuft der Pfad und bietet damit neue Eindrücke des Lebensraums Wald und macht diese Welt so für die Besucher erlebbar. Beindruckend ist vor allem der in der Mitte des Pfades platzierte kelchförmige Turm, der sich nach außen öffnet und spektakuläre Ausblicke auf die reizvolle Kulturlandschaft des Steigerwalds über die fränkische Platte und die Landschaft des Frankenweins bietet. Schon der Aufstieg soll ein echtes Erlebnis werden: Der Pfad windet sich entlang der Außenseite des Turmes zu einem kreisförmigen Umgang bis zur obersten Ebene. Diese besondere Konstruktion macht so jeden der 41 Höhenmeter zu einem besonderen Erlebnis. Ergänzt wird der Baumwipfelpfad durch moderne Kommunikations- und Bildungselemente, bei denen der Spaß, das Erlebnis und Information im Vordergrund stehen.


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=74361

In der Aufnahme von Architekt Josef Stöger

- so soll er aussehen - der Steigerwald Baumwipfelpfad


Wandertage für die biologische Vielfalt 2015
Wandertage für die biologische Vielfalt 2015
Wandertage für die biologische Vielfalt 2015

10/11.05.2015

  •    Wandertage erfolgreich gestartet
  •    "Gemeinsam wandern – Vielfalt der Natur erleben!" bis zum 31. Juli
  •    Zentrale Wanderungen finden an Pfingsten zur Eröffnung des Nationalparks Hunsrück statt

Bonn. Das erste Mai-Wochenende war der erfolgreiche Auftakt zu vielen Wanderaktionen rund um die Themen Natur und biologische Vielfalt. Bundesweit finden von Mai bis Juli auf die Initiative des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) wieder Wanderungen statt. Über Termine und Orte gibt der Wanderkalender www.wandertag.biologischeVielfalt.de

Auskunft. "Wir Menschen lieben die Natur und sind gerne draußen. Mit den Wanderungen wird die biologische Vielfalt erfahrbar gemacht und das Interesse an der Vielfalt unserer Arten, Lebensräume und Landschaften geweckt", sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel zum Auftakt der Wanderaktionen. Die Wanderungen stehen unter dem Motto "Gemeinsam Wandern - Vielfalt der Natur erleben!". Für alle interessierten Wanderfreunde werden bis zum 31. Juli rund 1000 Wanderungen zwischen Wattenmeer und Alpen angeboten.

An den Erfolg der letzten Jahre anknüpfend, werden wieder viele themenbezogene Wanderveranstaltungen von unterschiedlichsten Veranstaltern angeboten. Im Aktionszeitraum werden über 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Die Wandertags-Zentralveranstaltung ist in diesem Jahr in die öffentlichen Feierlichkeiten rund um die Eröffnung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald über Pfingsten vom 23. bis zum 25. Mai 2015 integriert.

Die Initiative "Wandertag Biologische Vielfalt"
des Bundesamtes für Naturschutz verfolgt das Ziel, Menschen in Deutschland über das gemeinsame Wandern mit den Themen der biologischen Vielfalt vertraut zu machen. Neben der Freude an der Bewegung in der freien Natur sollen diese Themen thematisiert und stärker im Bewusstsein und Handeln der Menschen verankert werden.

"Wer die die Natur unmittelbar erlebt, versteht auch besser, wie wertvoll ihre Leistungen auch für die Menschen und als unsere Lebensgrundlagen sind", so BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.

Weitere Informationen, Anmeldung, Termine zum Wandertag 2015 unter: www.wandertag.biologischeVielfalt.de

Hinweis:
Der vom Bundesamt für Naturschutz jährlich ausgerichtete bundesweite Wandertag ist ein Beitrag Deutschlands zur UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 bis 2020 (www.un-dekade-biologische-vielfalt.de). Das diesjährige Motto zur UN-Dekade lautet "Vielfalt bewahren - als Partner der Natur".

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

5. Mai 2015

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Zurück gekehrt - der Trauerschnäpper

Mehr zum Trauerschnäpper auf den Seiten des  Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20984

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Schatzsuche im Tiefenrausch
Schatzsuche im Tiefenrausch
Schatzsuche im Tiefenrausch

10/11.05.2015

Tiefseebergbau: Deutschland kauft zweite Explorationslizenz / WWF kritisiert geplante Ausbeutung des Meeresbodens im Indischen Ozean


Der WWF sieht in der Ausbeutung von rohstoffreichen „Schwarzen Rauchern“ im Indischen Ozean ein großes ökologisches Risiko. Deutschland hat gestern von der Internationalen Meeresbodenbehörde  eine Lizenz über die Exploration von polymetallischen Sulfiden östlich von Madagaskar erworben. Diese ermächtigt Deutschland im Lizenzgebiet 15 Jahre lang exklusiv nach den wertvollen Industrierohstoffen zu suchen.

„In der Tiefsee droht ein regelrechter Goldrausch
auszubrechen und Deutschland befeuert diese Entwicklung mit seiner zweiten Explorationslizenz. Dabei kann der Run auf die Schätze des Meeresbodens unabsehbare ökologische Folgen haben.“, warnt Tim Packeiser, Meeresschutzexperte vom WWF. „Die Tiefsee ist ins Visier von Staaten und Unternehmen geraten, obwohl wir fast nichts über die fragile Umwelt in den Meerestiefen wissen.

Bevor wir dort industriellen Bergbau planen, der sich nur im großen Stil rechnen würde, müssen Regeln zum Schutz der Meeresumwelt festgelegt werden“. Der kommende G7-Gipfel  bietet eine Gelegenheit, ein deutliches Zeichen zu setzen, schließlich hat Deutschland das Thema Tiefseebergbau auf die Agenda gehoben. „Deutschland darf nicht einseitig auf die Ausbeutung des Meeresbodens setzen sondern muss darauf drängen, dass die G7-Staaten sich gemeinsam für ein Regelwerk zum Schutz der Tiefsee stark machen“ fordert Packeiser.  In Kraft setzen kann entsprechende Vorgaben jedoch nur die Internationale Meeresbodenbehörde.

Wirtschaftlich interessant sind neben Kupfer, Blei und Zink  auch Edelmetalle wie Gold und Silber sowie Hochtechnologiemetalle wie Selen und Indium, die sich alle rund um aktive oder erkaltete Hydrothermalquellen auf dem Boden der Tiefsee ablagern.  Hydrothermalfelder gelten als ökologisch besonders verwundbar, weil sich kaum erforschte, endemische  Artengemeinschaften auf kleinem Raum gebildet haben, die sich vom lokalen Bakterienreichtum ernähren. „Je länger die Hydrothermalquellen aktiv sind, umso dicker die wertvollen Ablagerungen. Für den Tiefseebergbau sind also genau die Krusten interessant, an denen das Gefüge aus Tiefseelebensformen bereits stabil und artenreich ist. Erforscht sind die Zusammenhänge bisher kaum“, erläutert  Tim Packeiser.

Neben der Lizenz im Indischen Ozean hält Deutschland seit 2006 eine Explorationslizenz für Manganknollen im Pazifik.


Hintergrundpapier

-www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Hintergrundpapier-Tiefseebergbau.pdf

Kontakt:

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

britta.koenig(at)wwf.de

Twitter: @koenigWWF


Quellenangabe

WWF - 06.05.2015

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- stellt sich die Frage bis auch der letzte See nach Rohstoffen untersucht wird ...


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Blauwal auf Sendung
Blauwal auf Sendung
Blauwal auf Sendung

09/10.05.2015

WWF stattet Blauwale mit Satellitensendern aus, um Schutzgebiet zu verwirklichen


Während einer Expedition vor Chiles Küste ist es einem WWF-Team aus Forschern und Umweltschützern gelungen, sieben Blauwale  mit Satellitensendern auszustatten. Es ist erst das dritte Mal, dass Blauwale aus dem stark dezimierten Bestand der südlichen Hemisphäre besendert wurden. „Die Mission ist erfolgreich verlaufen, alle sieben Sender liefern Daten über die Tiere“, freut sich Heike Vesper, Leiterin Meeresschutz, die mit an Bord war.

Beim Besendern der bis zu 25 Meter langen Wale sind Vorsicht und Maßarbeit gefragt, denn man muss den riesigen Tieren mit dem Schlauchboot kurzzeitig nahekommen. „Nur wenn der Sender im oberen Rücken angebracht ist und beim Luftholen regelmäßig  aus dem Wasser auftaucht, wird ein Signal via Satellit übertragen, so dass wir die Wanderungen verfolgen können“ beschreibt Vesper die Herausforderung.  Die angebrachten Sender können über mehrere Wochen Informationen liefern, bevor sie abfallen.


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=74318

Aufahme des WWF


- WWF - ColaBallenaAzul_Chile-2015-c-Francisco-Viddi-WWF


Wenn Erfolge sichtbar werden - A.i.F - Wanderfalkenschutz
Wenn Erfolge sichtbar werden - A.i.F - Wanderfalkenschutz
Wenn Erfolge sichtbar werden

09/10.05.2015

Deutschland
. Bereits zum 12.Mal infolge können wir mit höchst erfreulichen Ergebnissen an/in ausgewählten A.i.F- Wafa- Sekundärhabitaten aufwarten. Seit Anfang des 2000er Jahren engagieren wir uns vom Artenschutz in Franken® intensiv für die Erhaltung des Bundesdeutschen Wanderfalken.

Was zu Beginn von "Vogelkennern"
fast schon als geringschätzig angesehen wurde, konnte mittlerweile zum Standart im Wanderfalkenschutz mutieren.

A.i.F - Wanderfalken-Spezialnisthilfen.

Wie wertvoll sich diese äußerst langlebigen (mindestens 50 Jahre Lebensdauer setzen wir an) Sekundärhabitate darstellen, wird in der Aufnahme sichtbar.Der jährliche Wanderfalken Output bewegt sich pro Nisthilfe bei 2-4 Jungvögeln. Somit leisten wir vom Artenschutz in Franken® konkreten Artenschutz für eine Vogelart die noch vor wenigen Jahren in Deutschland kurz vor dem Aussterben stand.

Durch Beringungsmaßnahmen - Aufnahme entstammt einer solchen wissenschaftlichen Maßnahme - werden die Ergebnisse an diesen Nistbereichen von den Fachstellen der Ornithologie (Vogeschutzwarten) dokumentiert und bestätigt.

An allen von unseren installierten
Wanderfalkennisthilfen konnten in den vergangenen 10 Jahren über 500 Jungtiere erfolgreich ausfliegen.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=74307


Umweltpolitik gestern, heute und morgen.
Umweltpolitik gestern, heute und morgen.
Umweltpolitik gestern, heute und morgen.

09/10.05.2015


"Die Vergangenheit ist nicht mehr gestaltbar – es geht um die Zukunft"
– Unter diesem Motto diskutierten Experten aus Verbänden, Medien und Verwaltung bei den 19. Benediktbeurer Gesprächen der Allianz Umweltstiftung über die deutsche Umweltpolitik der letzten 25 Jahre und deren zukünftige Herausforderungen. Bereits am Vorabend des Symposiums hatte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf der Stiftung in einem Festvortrag zu ihrem 25-jährigen Bestehen gratuliert.

Berlin, 7. Mai 2015
25 Jahre Allianz Umweltstiftung – 25 Jahre Umweltpolitik in Deutschland


"Die Allianz Umweltstiftung wurde 1990 anlässlich des 100. Jubiläums der Allianz AG
ins Leben gerufen und feiert demzufolge in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag." Mit diesen Worten begrüßte Prof. Dieter Stolte, Kuratoriumsvorsitzender der Allianz Umweltstiftung, am Donnerstag den 30. April etwa 300 Gäste im Allianz Saal des alt-ehrwürdige Klosters Benediktbeuern in Oberbayern. Und da Jubiläen nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch zum Innehalten und Zurückblicken seien, haben man in diesem Kontext auch das Thema der diesjährigen Benediktbeurer Gespräche formuliert, so Prof. Stolte.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=74303

Fotos: Allianz Umweltstiftung/Helmut Roth

Diskutierten über vergangene, aktuelle und zukünftige Umweltpolitik (v.l.n.r.):
Eberhard Brandes (Geschäftsführender Vorstand WWF Deutschland), Volker Angres (ZDF – Ressortleiter Umwelt), Dr. Lutz Spandau (Vorstand der Allianz Umweltstiftung), Prof. Dieter Stolte (Kuratoriumsvorsitzender der Allianz Umweltstiftung), Prof. Dr. Matthias Freude (Präsident des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Brandenburg) und Alois Glück (Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken).



Rückbau schafft Raum für Natur
Rückbau schafft Raum für Natur
Rückbau schafft Raum für Natur

08/09.05.2015

Für Fledermäuse, Schlingnattern und Amphibien auf DBU-Naturerbefläche Roßlauer Elbauen

Dessau-Roßlau.
Seit Mitte Februar verschwinden immer mal wieder Bagger oder Lastwagen im Wald an der Lukoer Straße südlich der Bahnlinie. Die Fahrzeuge sind der Natur auf der Spur. Die gemeinnützige Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die DBU Naturerbe GmbH, lässt als Eigentümerin der Roßlauer Elbauen auf 16.000 Quadratmetern neun alte, ehemals militärisch genutzte Fahrzeughallen mit Asbest-Zement-Dacheindeckungen, einen Bunker und Straßenlaternen auf der DBU-Naturerbefläche zurückbauen. Inzwischen sind die Hallen abgerissen.

Der Schutt muss noch zerkleinert, Metallanteile müssen herausgefiltert werden. „Bei der Umsetzung steht der Naturschutz an erster Stelle“, unterstreicht Josef Feldmann, Prokurist der DBU-Tochter. Deshalb würden die Arbeiten auch durch einen ökologischen Baubegleiter überwacht. Zwei der drei Bunker werden in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde und mithilfe des Technischen Hilfswerks (THW) Ortverein Dessau und der Feuerwehr als Fledermausquartiere hergerichtet. Zudem versucht die Osnabrücker Gesellschaft, einen angrenzenden Teich als Lebensraum für Amphibien wiederherzustellen.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=74298


In der Aufnahmen der DBU - © Florian Bittner


- Der Rückbau der Fahrzeughallen auf der DBU-Naturerbefläche Roßlauer Elbauen geht gut voran. Zwei Bunker werden als Fledermausquartiere hergerichtet. Ein Teich (nicht im Bild) soll als Lebensraum für Amphibien saniert werden.


Naturfotografien auf höchstem Niveau
Naturfotografien auf höchstem Niveau
Naturfotografien auf höchstem Niveau im Bundesamt für Naturschutz

07/08.05.2015


  •       Gemeinsame Pressemitteilung der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen und des Bundesamtes für Naturschutz
  •       Rund 70 Bilder aus dem Wettbewerb der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen
  •   Motive reichen von der Ameise im Enzian bis zum Löwen in der Kalahari

Bonn. Die Siegerfotos des aktuellen Wettbewerbs der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) zeigt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) von 15. Mai bis 30. September 2015 in seiner Bibliothek. Das Spektrum der rund 70 präsentierten Bilder reicht dabei von der Ameise im Enzian bis zum Löwen in der Kalahari und vom Nordlicht in Island bis zur Sumpf-Siegwurz in der Toskana.

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 13. Mai, um 17.00 Uhr
von BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. Bei der öffentlichen Vernissage wird neben Vertretern der GDT auch Klaus Tamm anwesend sein. Der Wuppertaler ist Gesamtsieger des Wettbewerbs und damit "GDT Naturfotograf des Jahres 2015".

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=74280

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Junge Stockente


Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten aus der Digicam von Albert Meier

07/08.05.2015

Franken.
Vier neue Spezies fanden Eingang auf den Seiten des Artenschutz in Franken. Aufgenommen in gewohnt professioniellen Darstellungen von Albert Meier.

Diese lauten wie folgt:


  • Crataegus monogyna, Eingriffeliger Weißdorn
  • Pachybrachys hieroglyphicus, Hieroglyphen-Scheckenkäfer
  • Operophtera fagata, Buchen-Frostspanner (Larve)
  • Ichneumon stramentor, Schlupfwespe - in der Aufnahme erkennbar
  • Viel Spaß beim Durchsehen - in den entspechenden Rubriken.



„Große Vogelschau“ in Deutschlandradio Kultur
„Große Vogelschau“ in Deutschlandradio Kultur
„Große Vogelschau“ in Deutschlandradio Kultur

06/07.05.2015

Zahlreiche vogelkundliche Themen vom 4. bis 9. Mai

Eine Woche lang piepst es im Programm
von Deutschlandradio Kultur. Während NABU und LBV zur elften bundesweiten „Stunde der Gartenvögel“ laden, begleitet das nationale Hörfunkprogramm die Aktion mit einer großen Vogelschau im Radio.

Mehr zum Thema

- https://www.nabu.de/news/2015/04/18840.html

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Gartenrotschwanz Männchen ... der farbenfrohe Langstreckenzieher ist zurück ...

Mehr zum Gartenrotschwanz auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20910


Internationale Waldzusammenarbeit gefordert
Internationale Waldzusammenarbeit gefordert
Internationale Waldzusammenarbeit gefordert

06/07.05.2015

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarpolitik/Internationale-Waldzusammenarbeit-gefordert_article1430813250.html?utm_source=Newsletter05052015&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

In der Aufnahme von Albert Meier

- Das Gefleckte Knabenkraut das wir auch auf der Seite - www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=74267



Graureiher vs.Eisvogel&Blässhuhn
Graureiher vs.Eisvogel&Blässhuhn
Graureiher vs.Eisvogel&Blässhuhn

05/06.05.2015

NRW.
Der Eisvogel im Naturschutzgebiet Erft flog in seine Bruthöhle.Ein Graureiher hat das beobachtet und legte sich auf die Lauer. Zum Glück hatte der Eisvogel den Reiher bemerkt und blieb in der Brutröhre. Spaziergänger gingen in wenigen Metern Abstand am Reiher vorbei. Der Reiher schaute nur kurz hoch und setzte seinen Beuteversuch fort. Erst als eine Event-Spaß-Kanutruppe vorbei paddelte flüchtete der Reiher.

Ein Reiher frist Fische,Frösche,Mäuse,Ratten,Entenküken und auch einen Eisvogel,wenn der zu packen ist. Ein Bekannter konnte einen Graureiher beobachten,der ein ausgewachsenes Blässhuhn tötet und versucht, es zu verschlucken.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=74255

In der Aufnahme von Ralf Gültzow


- Grauhreiher erwischt ein Blässhuhn und tötet es -nachfolgend versucht er das Tier ganz u schlucken


Quellenangabe

Rolf Thiemann
----------------------------------------

Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg
50181 Bedburg
Tel. 0227281153
Mobil. 01734979795
E-Mail. Thiemann@Naturschutzberater.de
www.Naturschutzberater.de
.........................................................
Projekt:
www.Eisvogelschutz-Deutschland.de
Mitglied in der Interessengemeinschaft www.Naturtreff-Bedburg.de



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Gesetze gegen Biopiraterie schützen die Artenvielfalt
Gesetze gegen Biopiraterie schützen die Artenvielfalt
Gesetze gegen Biopiraterie schützen die Artenvielfalt

04/05.05.2015

Berlin.
Das Bundeskabinett hat heute zwei Gesetzentwürfe gebilligt, die den Beitritt Deutschlands zum Nagoya-Protokoll ermöglichen. Das Nagoya-Protokoll ist ein neuartiges Instrument für den internationalen Naturschutz. Es trägt dazu bei, den Wert der biologischen Vielfalt bei der Herstellung neuartiger Produkte besser zu berücksichtigen und setzt wirtschaftliche Anreize für die Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Natur.

Biologische Vielfalt ist wertvoll.

Weltweit stellen Ökosysteme und die darin beheimateten Lebewesen nicht nur die Grundlage unseres Lebens dar - sie bergen auch ein gewaltiges Potenzial für Forschung und Produktentwicklung. Beispielsweise kann eine Heilpflanze aus dem tropischen Regenwald - als sogenannte "genetische Ressource" - Grundlage für die Entwicklung eines neuen Medikaments sein. Wildpflanzen können zu neuen Sorten gezüchtet werden und auch die Kosmetikindustrie und die Biotechnologiebranche können exotische Pflanzen nutzen, um neue und innovative Produkte zu entwickeln.

Vor diesem Hintergrund hat die internationale Staatengemeinschaft 2010 auf der zehnten Weltbiodiversitätskonferenz in Japan das Nagoya-Protokoll beschlossen. Das Nagoya-Protokoll stellt Regeln auf, die zu beachten sind, wenn Tiere, Pflanzen oder sonstige Lebewesen für Forschung und Entwicklung in anderen Ländern genutzt werden. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass die Vorteile aus der Nutzung solcher "genetischer Ressourcen" ausgewogen und gerecht mit dem Herkunftsland geteilt werden. Länder mit hoher biologischer Vielfalt sollen auch wirtschaftlich davon profitieren, dass sie Lebensräume und Arten schützen und erhalten. Gleichzeitig soll gewährleistet werden, dass Forscher die Gesetze des Herkunftslandes respektieren und für ihre Forschung nur biologisches Material nutzen, das im Herkunftsland legal erlangt wurde. Durch die In-Wert-Setzung genetischer Ressourcen wird so ein starker Anreiz für den Naturschutz weltweit gesetzt.

Das Nagoya-Protokoll ist am 12. Oktober 2014 in Kraft getreten. Bislang sind ihm 58 Staaten und die EU beigetreten. Mit den beiden heute beschlossenen Gesetzen stellt das Kabinett die Weichen für den deutschen Beitritt zum Nagoya-Protokoll: Zukünftig soll das Bundesamt für Naturschutz kontrollieren, ob Nutzer von genetischen Ressourcen die einschlägigen Regeln zu Zugang und Vorteilsausgleich befolgen. Zudem wird das Patentgesetz geändert, so dass künftig auch bei der Anmeldung von Patenten nachvollzogen werden kann, ob biologisches Material aus anderen Ländern verwendet wurde und ob dieses gegebenenfalls legal erlangt wurde.

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Ringelnatter [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21801]


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

29.04.2015


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Bedenkliche Entwicklung – vom Allerweltsvogel zum Sorgenkind
Bedenkliche Entwicklung – vom Allerweltsvogel zum Sorgenkind
Bedenkliche Entwicklung – vom Allerweltsvogel zum Sorgenkind

04/05.05.2015


Bayern. Wie bei vielen unserer typischen Wiesenbrüterarten ist auch der Bestand des prägnanten Kiebitz stark rückläufig. In den vergangenen ca. 30 Jahren ist seine Präsenz um etwa 50 Prozent
zurückgegangen.

Besonders besorgniserregend ist die kurze Zeitspanne
in der diese auffällige Reduktion ersichtlich wurde. Kein Wunder also das dieser markante Vogel in Bayerns Roten Liste gefährdeterArten, damit als stark gefährdet geführt werden muss.

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

Nachwuchsführender Altvogel ... wie lange werden wir diesen Anblick noch erleben können?

Mehr zum Kiebitz auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21241


Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

04/05.05.2015

Franken. Albert Meier
brachte folgende neue Aufnahmen von seinen Exkursionen ins Frankenland mit:

  • Nematopogon swammerdamella, Langhornmotte
  • Pontania virilis, Blattwespe, Galle an Purpurweide
  • Trioza sp., Blattfloh - wird in der Aufnahme sichtbar
  • Pulmonaria officinalis, Echtes Lungenkraut
<p>Zu finden sind diese in den entsprechenden Rubriken hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®
</p>

Live dabei wenn Schwarzstörche brüten
Live dabei wenn Schwarzstörche brüten
Live dabei wenn Schwarzstörche brüten

03/04.05.2015

Hier gehts zur Livecam
:

- www.eenet.ee/EENet/melnais-starkis

Landmarken in der Kulturlandschaft
Landmarken in der Kulturlandschaft
Vertreter aus Energiewirtschaft und Denkmalpflege wollen Erhalt von Turmstationen weiter fördern

03/04.05.2015


•    Rege Diskussion über „Landmarken in der Kulturlandschaft“ beim ersten „Turm-Symposium“ im LVR-Freilichtmuseum Lindlar

•    RWE-Engagement im Fokus

Lindlar/Nordrhein-Westfalen.
Ein Symposium  im LVR Freilichtmuseum Lindlar brachte am Wochenende Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Energiewirtschaft, Denkmalpflege und Nachnutzer von Turmtrafostationen zusammen, um gemeinsam das Thema „Landmarken in der Kulturlandschaft“ zu diskutieren.

Rund 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung des Museums um spannende Blicke aus verschiedenen Richtungen auf das Thema zu werfen. Neben den Fachleuten waren auch einige Turmbesitzer und Bewerber anwesend. Selbst aus Coburg/Bayern war ein Teilnehmer angereist. Am Ende waren sich alle beim ersten Turmstation-Symposium einig: Die Vielfalt der Turmstationen ist unbedingt schützenwert und so viele von ihnen wie möglich müssen erhalten bleiben.

Auch für den Verband Artenschutz in Franken® bestand dabei die Möglichkeit unser Engament bild-textgebend vorzustellen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=74169

In der Aufnahme:

Das Foto zeigt v.l.
Michael Sonfeld (RWE-Westnetz), Anka Dawid und Museumsleiter Michael Kamp sowie die niederrheinischen Türmer Dieter Kloß Turminteressent, Christian Posser Turm Besten Schermbeck, Martin Splitt Turm Alter Postweg Schermbeck, Carsten Kamann Uedemer Bruch, Hermann Göbel Turmverein Damm, Dirk Holsteg Oberbauernschaft Hamminkeln vor dem ausgedienten Trafoturm von 1913 im LVR Freilichtmuseum in Lindlar.



Artenschutz und Umweltbildung an Bambergs Wahrzeichen
Artenschutz und Umweltbildung an Bambergs Wahrzeichen
Mehr zur Pressemitteilung von Infranken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=74213


Mehr zum Projekt

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=29568

Hier gehts zur 24h Live-Cam

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=8


Live dabei wenn Fischadler brüten
Live dabei wenn Fischadler brüten
Natur hautnah und störungsfrei erleben - Live dabei wenn Fischadler brüten

03/04.05.2015

Hier gehts zur Webcam:


- www.eenet.ee/EENet/zivju_erglis

Bundesweites Birdrace
Bundesweites Birdrace
Bundesweites Birdrace: zwei BfN-Teams in Bonn am Start

03/04.05.2015
  •    Natursportlicher Wettbewerb und Sammelaktion für vogelkundliches Projekt

Bonn.
Beim bundesweiten „Birdrace“ treten am 2. Mai drei Teams mit BfN-Beteiligung an, zwei davon in Bonn. Die BfN-Teams „Birding for Nature“ und die „Feinschmätzer“ bringen bereits „Birdrace“-Erfahrung
mit. Ihre Herausforderer, die „Doppelkornweihen“, gehen in diesem Jahr erstmals an den Start. Ziel aller drei Teams ist es, im Bonner Stadtgebiet innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Vogelarten zu beobachten und den Stadtrekord von 99 beobachteten Arten zu knacken.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=74195

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Schafstelzenmännchen .. wunderschön abgelichtet - Eine Spitzenaufnahme!

Mehr zur Schafstelze auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22000


Fledermausschutz geht moderne Wege
Fledermausschutz geht moderne Wege
Fledermausschutz geht moderne Wege - Thermokammern für mehr Vielfalt

02/03.05.2015

Thüringen/Suhl.
Wichtiger Bestandteil des Projektes "Stelen bundesdeutscher Biodiversität" ist auch die Gestaltung eines vollkommen neuartigen Turmkörperaufsatzes. Erst bei etwas genauerem Hinsehen wird sichtbar was unsichtbar bleiben soll. Denn das Dach des ehemaligen Trafohauses beherbergt innenliegend speziell auf die Bedürfnisse von Fledermausarten zugeschnittene Sektoren.

Wir bezeichnen diesen innovativen Aufsatz als A.i.F- Thermokammer- hier in Pultdachform.

Diese Bereiche zeigen sich zukünftig in der Lage klimatischen Temperaturschwankungen entgegenzuwirken. Durch dieses innovative Prinzip, das erstmals in dieser Form in der Bundesrepublik Deutschland zum Einsatz kommt,  wiederum wollen wir es den Fledermäusen ermöglichen verbesserte Überlebensbedingungen vorzufinden. Auch der Ansatz zu Anlage von Wochenstuben wird optimiert und mit ihm die Überlebensbedingungen des Fledermausnachwuchses.

Denn es bedarf in unseren Augen auch den Ansatz sich immer wieder neu zu erfinden und sich nicht auf bestehende Erfolge zu beschränken.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69538

In der Aufnahme

- sichtbar machen was unsichtbar bleibt - innenliegende Fledermaus-Thermokammern sind innovativer Bestandteil des Projektes


Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten auf der Interntepräsenz des Artenschutz in Franken

02/03.05.2015

Franken.
Albert Meier konnte zahlreiche höchst aussagekräftige Aufnahme erstellen die uns die Flora und Fauna Frankens näher bringen.

Folgende Arten sind neu eingestellt:

  •    Cantharis fucsa, Gemeiner Weichkäfer
  •    Cantharis rustica, Soldatenkäfer
  •    Zeiraphera isertana, Wickler
  •    Veronica serpyllifolia, Quendelblättriger Ehrenpreis


In der Aufnahme


- Quendelblättriger Ehrenpreis [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=74148]


Fledermausschutz in Bayern
Fledermausschutz in Bayern
Den Fledermäusen das Dach über dem Kopf erhalten

01/02.05.2015

Bayern.
Für zahllose "Kirchenfledermäuse" brachen in den vergangenen Jahrzehnten schwierige Zeiten an. Durch artenschutzfremde Bauwerksanierungen wurden den Kleinsäugern vielfach hochwertige Leben- und Fortpflanzungsräume genommen. Der Bestandrückgang war somit vorprogrammiert.

Waren vormals in nahezu allen unserer Kirchen Fledermäuse beheimatet, sind Nachweise zunehmend seltener geworden. Umso wichtiger erscheint es uns Baukörper in welchen Fledermäuse noch leben können, nahhaltig zu sichern.Dabei machen Bauwerksanierungen keine Ausnahme. Denn in der Regel ist es immer möglich Aspekte des Artenschutzes sowie des Baukörperschutzes in Einklang zu bringen. Dem müssen nach unserer Ansicht jedoch immer Bauwerkkontrollen und gemeinsame Gespräche vor Ort vorausgehen.

Artenschutz in Franken®
setzt diesen Ansatz seit nunmehr über 15 Jahren höchst erfolgreich um. Dadurch konnte es erreicht werden das viele Fledermauskolonien erhalten blieben. Nicht anders gestaltet sich dieser Ansatz aktuell am Beispiel mehrerer Projekte bei denen Kirchensanierungen mit Fledermausbesatz fokussierend stehen.

In ganz hervorragender Zusammenarbeit mit den Eigentümern, den zuständigen Erzbistümern und Dekanaten, sowie den Fachbehörden und Abteilungen des Fledermausschutzes und letztendlich auch den ausführenden Architekten und Gewerken wird entsprechend auf den Fledermausbesatz Rücksicht genommen.

In abgestimmter Form werden die Bauwerksanierungen etc. vorgenommen ohne die Lebensgewohnheiten der Fledermäuse zu beeinträchtigen. Für beide Seiten also eine win-win Situation. Die letztendlich in neuerlich vollkommen störungsfreie Bereiche des Fledemauslebens münden wird.

In der Aufnahme die Eindeckung einer Dachhaut bei der gleichfalls der Fledermausschutz Berücksichtigung findet. Mehr in den kommenden Tagen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

Artenschutz in Franken® - im Sinne uns nachfolgender Generationen


Welterbefalken - Bambergs Wanderfalken im Jahreslauf 2015
Welterbefalken - Bambergs Wanderfalken im Jahreslauf 2015
Welterbefalken - Bambergs Wanderfalken im Jahreslauf 2015

30.04/01.05.2015

Welterbe Bamberg.
Auch in diesem Jahr werden wir uns der Entwicklung der Wanderfalken oder Turmfalken oder gar Dohlen im Welterbe Bamberg widmen.

An exklusiver Stelle - an einem ehemaligen Industriekamin - konnte eine in dieser Form in ganz Deutschland einmalige Nisthilfe angebracht werden, frequentieren Wanderfalken seit 2003/2004 diesen Bereich. Mit Spezialkameras nehmen wir am Leben der Tiere teil und das für diese in vollkommen störungsarmer Form.

Das Ergebnis des Geschehens übertragen wir zum einen an eine Sparkassenfiliale in Bamberg / Gaustadt, zum anderen stellen wir auf unserer Internetpräsenz interessante Einblicke in bildgebender Form vor.

In den vergangenen beiden Jahren entschlossen sich die Wanderfalken an alternativer Stelle niederzulassen.Die spektakulären Tiere überließen die Spezialnisthilfe einem Turmfalkenpaar. Doch auch diese Spezies zeigt sich nicht weniger interessant.

In bemerkenswert guter Zusammenarbeit mit den Fachbehörden des Naturschutzes und der Denkmalpflege, sowie der ERBA -  Investorengruppe und den Verbänden des Deutschen Alpenvereins, der Bergwacht und des Landebundes für Vogelschutz, sowie mit Unterstützung der Sparkasse Bamberg , dem ERBA Kraftwerk, der Stadt Bamberg - Enegie und Wasserversorgungs GmbH und zahlreichen weiteren Partnern ist es bis heute gelungen diese spektakuläre Wildvogelart inmitten des Welterbes zu sichern.

Diesen Weg werden wir auch zukünftig weiter beschreiten, denn eine Stadt spiegelt auch in ihrer Artenfülle die Wertigkeit der Umwelt wieder ...

Freuen wir uns auf ein erfolgreiches Wanderfalkenjahr
im Welterbe Bamberg  .. weitere aktuelle Impressionen unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40100&cid=&id=71959 auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme / Webcam / Raimund Wörner


- Mal sehen wer sich diesjährig entscheidet die Nisthilfe zu beziehen Wanderfalke (?-wohl eher nicht) .. Turmfalke (wahrscheinlich schon) ... oder gar ein Paar Dohlen (kaum zu vermuten) ... wir sind live dabei ..


Wanderwegesperrung im Höllbachgespreng aufgehoben
Wanderwegesperrung im Höllbachgespreng aufgehoben
Pressemitteilung
28.04.2015
Nr. 015/15
PDF-Download

Brutschutz für Wanderfalken: Wanderwegesperrung im Höllbachgespreng aufgehoben


29/30.05.2015

Der Brutplatz des Wanderfalken im Höllbachgespreng
wird auch in diesem Jahr nicht durch den seit 2. Februar gesperrten Wanderweg Heidelbeere/Grünes Dreieck gestört. Das stellte nun die Nationalparkwacht in Zusammenarbeit mit Fachleuten des Landesbundes für Vogelschutz fest. Pünktlich zum Saisonstart des Falkenstein-Schutzhaus Anfang Mai hebt die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald daher die mit dem Landratsamt Regen abgestimmte Sperrung im Bereich zwischen den Höllbachfällen und der Forststraße Hüttensteig zum 30. April auf.

Diese und alle weiteren Informationen über Wegesperrungen und -behinderungen finden Sie wie immer auch auf unserer Internetseite unter:


- www.nationalpark-bayerischer-wald.de/wegeservice

Hier sind die aktuellsten Informationen in einer Karte sowie einer zugeordneten Tabelle samt Angaben über Dauer, Grund und etwaige Umleitungen zusammengestellt. Wir bitten alle Besucher, sich direkt vor einer Wanderung oder Fahrradtour über den Zustand der markierten Wege im Nationalpark Bayerischer Wald zu informieren.

Bildunterschrift:
Um sie geht es bei der vorrübergehenden Schutzsperrung im Höllbachgespreng: Erfolgreiche Bruten der bedrohten Wanderfalken im Nationalpark Bayerischer Wald.
(Foto: Michael Göggelmann)


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerwald

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Kristin Beck

Tel. +49 8552 9600 132
Fax: +49 8552 9600 100
E-Mail: kristin.beck(at)npv-bw.bayern.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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ADEBAR im Fernsehen
ADEBAR im Fernsehen
ADEBAR im Fernsehen

29/30.04.2015


Am 27. April 2015 berichtete das Fernsehmagazin nano auf 3sat über den Atlas Deutscher Brutvogelarten. Johannes Wahl und Christoph Sudfeldt vom Dachverband Deutscher Avifaunisten stellten die Arbeit am ADEBAR-Projekt vor und spannen den Bogen bis hin zu ornitho.de.

Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, hebt den hohen Stellenwert bürgerschaftlichen Engagements hervor, das dem staatlichen Naturschutz bei der Erfüllung seiner gesellschaftlichen Aufgaben eine unverzichtbare Hilfe sei. Aber auch die alarmierende Bestandssituation der Vogelwelt in der Agrarlandschaft kommt nicht zu kurz. So fordert Jessel eine gezieltere Förderung spezifischer Agrarumweltmaßnahmen, die konkret der Erhaltung der heimischen Artenvielfalt dienen, anstelle der derzeit praktizierten, vergleichsweise unspezifischen Ausschüttung der Fördermittel mit der Gießkanne.

Hier geht es zum Video:

- www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=51104


Quellenangabe


Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
Geschäftsstelle
An den Speichern 6, 48157 Münster
Tel.: 0251.210140-0


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother,


... "Adebar" - Weißstorch bei der Nahrungsaufnahme


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Bayern führt Flächenverbrauchs-Rangliste an
Bayern führt Flächenverbrauchs-Rangliste an
Umweltprobleme: Bayern führt Flächenverbrauchs-Rangliste an

29/30.04.2015

Bamberg -
Der Bund Naturschutz (BN) sieht den Flächenverbrauch durch die Verbauung als derzeit wohl größtes ungelöstes Umweltproblem in Bayern an.

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Umweltprobleme-Bayern-fuehrt-Flaechenverbrauchs-Rangliste-an_article1430123760.html?utm_source=Newsletter27042015&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

Keine Chance für den Eisvogel !!
Keine Chance für den Eisvogel !!

Keine Chance für den Eisvogel !!


27/28.04.2015
.......................................................
Veröffentlicht am 25.04.2015

2015-04-25 wildlife: von Helmut Sütsch www.fuchsfilm.de

Heute war ich mit meinem Freund Rolf Thiemann vom Eisvogelschutz Deutschland in Bergheim an der Erft im Regen unterwegs. Der Eisvogel hat dort in einer Uferböschung seinen Brutplatz.

Leider sind in den letzten Jahren mehrfach die Brut oder die Jungen verlassen worden.

Der Grund ist ein starker gewerblicher Kanubetrieb an der Brutwand. Rolf Thiemann hat versucht, bei den Behörden ein Verbot der Kanufahrten neben der Wand in der Brut- und Fütterungszeit durchzusetzen, was aber keinen Erfolg hatte. Da Rolf Thiemann in den letzten 40 Jahren großen Erfolg mit dem Ansiedeln des Eisvogels hatte und der fliegende Diamant sich hier zu gut vermehrte, wird von Behördenseite ein Verlust einer Brutstätte mit Eiern oder Jungen zum Wohle der gewerblichen Kanufahrer hingenommen.

Laut Aussage vom Amt wird der gesamte Eisvogelbestand hier bei uns nicht zusammenbrechen (obwohl jeder Vogel zählt). Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieses Jahr wieder die Brut oder die Jungen
verlassen werden.

Wir sind sprachlos, dass die Gesetze sowas zulassen!


Also erfreut euch an dem wahrscheinlich letzten Video vom Eisvogel an der Erft (Naturschutzgebiet) in Bergheim.

- https://www.youtube.com/watch?v=jJgoU2n8sGw   oder beim "Klick" auf die Aufnahme.

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Quellenangabe

Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg
50181 Bedburg
Tel. 0227281153
Mobil. 01734979795
E-Mail. Thiemann@Naturschutzberater.de
www.Naturschutzberater.de
.........................................................
Projekt:
www.Eisvogelschutz-Deutschland.de
Mitglied in der Interessengemeinschaft www.Naturtreff-Bedburg.de

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Artenschutz in Franken®


Mehr zum Eisvogel auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20672

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Perspektive - günstig!?
Perspektive - günstig!?
Feldsperlinge in Franken - Perspektive günstig!?

27/28.04.2015

Bayern/Franken.
Der Feldsperling ist nahezu flächendeckend in Bayern verbreitet; er fehlt aber weitgehend in den Alpen. Eine Veränderung des Brutareals im Vergleich zum Zeitraum 1996-99 ist nicht erkennbar. Sichtbare Lücken der Verbreitungskarte gehen im außeralpinen Bereich im Wesentlichen auf Erfassungslücken zurück.

Dagegen gibt es aus dem Alpenraum nur vereinzelte Nachweise; interessanterweise wurden die wenigen besetzten Quadranten dort im letzten Kartierzeitraum meist als unbesetzt angegeben. Ob eine Ausdehnung in die Alpentäler stattfindet, sollte weiter beobachtet werden

Die aktuelle Bestandsschätzung für ganz Bayern
ist vergleichbar mit den Zahlen von 1996-99. Insgesamt ist von einer Überschätzung im ADEBAR-Zeitraum 2005-09 auszugehen. Tendenziell dürften die bayerischen Bestände analog dem Bundestrend eher abnehmen denn als stabil betrachtet werden.

Quellenangabe

© Bayerisches Landesamt für Umwelt 2014

In der Aufnahme von Volkmar Greb

- Feldsperlinge ... Bestände konstant ?

Mehr zum Feldsperling auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20515



Das Netzwerk - Steigerwald informiert
Das Netzwerk - Steigerwald informiert
Das Netzwerk - Steigerwald informiert

Folgende Informationen haben wir dieses Mal für Sie:



1)      Vortrag: „Wasserlandschaft kooperativ entwickelt – Das Flussparadies Franken“

Wir laden Sie hiermit am Dienstag, 28. April 2015, um 19:00 Uhr zur sechsten Veranstaltung unserer Vortrags- und Exkursionsreihe „Beste Beispiele im und für den Steigerwald“ ins Altes Rathaus der Stadt Scheinfeld, Hauptstraße 1, 91443 Scheinfeld ein.

Dem Flussparadies Franken ist es nicht nur beispielhaft gelungen, seine  Ziele - Schutz und Erhalt von sensiblen Lebensräumen und die Entwicklung von attraktiven Freizeit und Erholungsangeboten -  miteinander zu verbinden, sondern es setzt in diesem Zusammenhang auch stets neue Konzepte erfolgreich mit diversen Partnern um. Das Flussparadies Franken startete 2003 als ein gemeinsames Projekt der Landkreise Forchheim, Lichtenfels, Bamberg, der Stadt Bamberg und des Wasserwirtschaftsamtes und wurde für drei Jahre vom Bayerischen Umweltministerium gefördert.

In einem umfassenden Vortrag wird Frau Dr. Anne Schmitt, Geschäftsführerin des Flussparadies Franken e.V., über die Hintergründe und Entwicklung des Projektes berichten und einen Einblick in laufende sowie erfolgreich abgeschlossene Projekte geben.  

Teilnahme kostenlos.  Weitere Informationen und Anmeldung unter E-Mail: philipp.vondobschuetz@kreis-nea.de oder Telefon: 09162 / 92 91 121


2)       Kleinstadtpioniere als Modellkommunen gesucht – Projektaufruf

Im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfelds "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen" sucht das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sechs Kommunen, die als Modellvorhaben am Forschungsfeld und Zukunftsprozess teilnehmen möchten. Bewerben können sich Kommunen oder Gemeindeverbände mit zwischen 5.000 und 20.000 Einwohnern oder solche mit weniger als 5.000 Einwohnern, wenn mindestens die grundzentrale Funktion mit Teilfunktion eines Mittelzentrums erfüllt wird.
Bewerbungsschluss ist der 30. April 2015

Weitere Informationen und unter www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ExWoSt/Forschungsfelder/2015/PotenzialeKleinstaedte/08_Projektaufruf.html


3)        Wettbewerb "Menschen und Erfolge 2015"


Unter dem Motto "In ländlichen Räumen willkommen!" lobt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gemeinsam mit seinen Partnern den Wettbewerb "Menschen und Erfolge" aus. Die diesjährige Wettbewerbsrunde widmet sich dem Thema der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen. Vereine und Initiativen, Gemeinden, Unternehmen, Verbände und Privatpersonen sind eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen.  Einsendeschluss ist der 26. Mai 2015.

Weitere Informationen auf der Wettbewerbs-Website: www.menschenunderfolge.de/wettbewerb-2015/


Gerne nehmen wir auch Ihre Nachricht über besondere Projekte, Initiativen und Veranstaltungen in der Region in das nächste Rundschreiben mit auf - kontaktieren Sie uns!

Quellenangabe

Mit freundlichen Grüßen
Philipp von Dobschütz und Julia Wagner
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Netzwerk Steigerwald

Philipp von Dobschütz
M.Sc. Angew. Humangeographie
Netzwerkmanager Steigerwald

Post: Landratsamt Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
Postfach 1520 - 91405 Neustadt a.d. Aisch
Haus: Hauptstr. 3 - 91443 Scheinfeld
Tel.:              09162/9291-121
Fax:              09161/92-8175
E-Mail:        philipp.vondobschuetz@kreis-nea.de
www.netzwerk-steigerwald.de



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Männchen der Großen Schwebfliege (Syrphus ribesii)

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=74031

Ferner wurde neu eingestellt

- Epirrita dilutata, Gehölzflur-Herbstspanner - Larve


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Kampfläufer in Bayern
Kampfläufer in Bayern
Kampfläufer in Bayern

27/28.04.2015


Gefährdungen und Beeinträchtigungen

Verlust oder Entwertung von nahrungsreichen Flachwasserzonen und Uferbereichen an Flüssen, Seen und Teichen (z.B. Uferverbau, Gewässerausbau, Bebauung). Verlust oder Entwertung von Feuchtgebieten und Überschwemmungsflächen in den Auenbereichen mittlerer und größerer Fließgewässer. Veränderung des Wasserhaushaltes in Feuchtgebieten (v.a. Grundwasserabsenkung). Störungen an Rast- und Nahrungsflächen (v.a. Freizeitnutzung).

Mehr zum Thema

- www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige/136110

Quellenangabe

© Bayerisches Landesamt für Umwelt

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Kampfläufer im Anflug zu ihren Rastgebieten

Mehr zum Kampfläufer auf unseren Seiten

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21221

Artenhilfsprogramm Ortolan
Artenhilfsprogramm Ortolan
Artenhilfsprogramm Ortolan

27/28.04.2015

Ortolan in Bayern – ein Projekt zur Förderung der Artenvielfalt in der Mainfränkischen Kulturlandschaft

Bayern
. Der Ortolan ist in ganz Mitteleuropa schon seit den 1950er Jahren auf dem Rückzug. Als typischer Bodenbrüter in klimatisch begünstigten Agrarlandschaften leidet die seltene Ammernart stark unter der Intensivierung der Landwirtschaft: Sie macht es ihr schwer, geeignete Standorte zur Anlage seines Nestes zu finden und entzieht ihr immer mehr die Nahrungsgrundlage. Dies vor allem ist der Grund dafür, dass der Ortolan hierzulande heute nur noch in wenigen Verbreitungsinseln als Brutvogel vorkommt.

Das einzige verbliebene Vorkommen ganz Süd- und Westdeutschlands liegt in Bayern – in den fruchtbaren Ackerbauregionen Mainfrankens. Bis vor wenigen Jahren erreichte der Ortolan dort noch bundesweit einmalig hohe Bestandsdichten. In jüngster Zeit gehen aber auch dort die Bestände stark zurück und das Brutareal schrumpft Jahr um Jahr – die wenigen verbliebenen Reviere konzentrieren sich immer mehr auf wenige Verbreitungszentren, während viele frühere Vorkommen am Rand des Brutgebietes verwaist sind.

Aufgrund dieser bedrohlichen Entwicklung hat das Bayerische Landesamt für Umwelt
den Ortolan 2006 in den Mittelpunkt eines neuen Programms gestellt, das sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, den fortschreitenden Bestandsrückgangs des Ortolans in der intensiv genutzten Agrarlandschaft Mainfrankens aufzuhalten und zu verhindern, dass auch dieses letzte Vorkommen in ganz Süd- und Westdeutschland in den nächsten Jahren erlischt.

Quelle

- www.lfu.bayern.de/natur/artenhilfsprogramme_voegel/ortolan/index.htm


Quellenangabe


© Bayerisches Landesamt für Umwelt 2015

Bayerisches Landesamt für Umwelt
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg
Tel.: 08 21/ 9071-0


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- vom Niedergang der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft ... der letzte Ortolan? ...

Mehr auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=74008


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Selten ist er geworden, der Schwarzhalstaucher.
Selten ist er geworden, der Schwarzhalstaucher.
Selten ist er geworden, der Schwarzhalstaucher.

27/28.04.2015

Gefährdungen und Beeinträchtigungen

Der Bestand des Schwarzhalstauchers
ist in Bayern vom Aussterben bedroht, und zwar in allen Naturraumeinheiten. Der Bestand ist sehr klein und zeigt eine enge ökologische Bindung an spezielle, gefährdete Lebensräume.

Starke Bestandsfluktuationen an den Brutstandorten sind zumindest zum Teil auf lokale Ursachen zurückzuführen: geringe Frühjahrswasserstände, Intensivierung oder Umstellung der Teichwirtschaft führen häufig zu Bestandseinbrüchen.

Auch hohe Hechtbestände,
die sich an Teichen mit unregelmäßiger Nutzung aufbauen können, verursachen Bestandsrückgänge und unter Umständen hohe Jungvogelverluste.Störungen der Möwenkolonien, zum Beispiel durch Eierabsammeln, oder Freizeitbetrieb an den Brutgewässern kann sich sehr nachteilig auswirken.

Quellenangabe

www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige/131786

© Bayerisches Landesamt für Umwelt 2013


Mehr zum Schwarzhalstaucher auf unseren Seiten

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=44042

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Rarität ... Schwarzhalstaucher



Kiebitz in Bayern
Kiebitz in Bayern
Kiebitz in Bayern

27/28.04.2015

Bayern.
Als typischer Bewohner von Wiesen und Viehweiden kennen wir den Kiebitz einen Vogel der besonders während der Balzspiele durch die spektakulären Flugspiele auffällt.Diese Zeit beginnt in unserer Region etwa im Monat März, hier kehren die Zugvögel aus ihren Überwinterungsgebieten die in Nordafrika liegen können zu uns zurück.

Im April beginnt der etwa 30 cm große Kiebitz
in einer flachen Bodenmulde mit der Eiablage, welche in der Regel 3 – 4, gut getarnte Eier umfasst. Diese brüten Weibchen und Männchen abwechselnd 24 – 28 Tage aus. Aus diesen getarnten Eiern schlüpfen ebenso gut getarnte Küken, das ist auch von Nöten , da die Jungkiebitze schnell zur Beute vielfältiger Fressfeinde werden können.

Als so genannter Nestflüchter sind sie in der Lage bereits nach kurzer Zeit den Eltern zu Fuß zu folgen. Wobei die Jungkiebitze etwa nach 5 Wochen fliegen können.Die Nahrung der roten Liste Art Kiebitz besteht aus Weichtieren und Pflanzenteilen.

Mehr zur Art

- www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige/117692

Mehr zum Kiebitz auf unseren Seiten


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21241


Live - Turmfalkencam an der Altenburg geht online
Live - Turmfalkencam an der Altenburg geht online
Live - Turmfalkencam an der Altenburg geht online

Eine Burg als (Über)-Lebensraum für heimische Falken - Die Rückkehr des "Turmfalken"

26/27.04.2015

Bamberg/Ofr.
Ein übergreifendes Projekt, bei welchem sich Altenburgverein Bamberg e.V., Artenschutz in Franken®, Elektro Ludwig Burgebrach, Kaulbergschule Bamberg und Stadt Bamberg ( Umweltamt ) gemeinsam engagiert haben, möchte mit einer innovativen Artenschutz- und Umweltbildungsmaßnahme auf eine sympathische Vogelart, sowie deren Lebensraumansprüche und Verhaltensmuster aufmerksam machen.

Modernste Technik macht es möglich,
vollkommen unauffällig für die anzusprechende Vogelart blicken wir mit einer Kamera in die im Bergfried der Altenburg im September 2010 installierte Turmfalkennisthilfe. Mit großer Spannung sehen wir auch diesjährig der Entwicklung am Nistplatz entgegen.

Erstmals gelang es in 2014 die Kinderstube des Turmfalken am Bergfried der Altenburg live zu begleiten. Nach vielen Jahren der Abwesendheit brachte "der Altenburg-Turmfalke" erstmals hier in der eigens installierten Spezialnisthilfe wieder Jungvögel zur Welt.

Auch Sie können nun live dabei sein, wenn der Turmfalke diesjährig mit der Erbrütung und der Aufzucht der Jungvögel befasst ist.

Hier gehts zur 24h Livecam:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=8

In der für die Turmfalken vollkommen störungsfreien Aufnahme:


- Blick in die Turmfalkennisthilfe ... das Turfalkenweibchen ist bereits mit der Brut befasst.


Plastikflut in Deutschland wird bis 2030 erheblich anwachsen
Plastikflut in Deutschland wird bis 2030 erheblich anwachsen
NABU-Studie: Plastikflut in Deutschland wird bis 2030 erheblich anwachsen

26/27.04.2015

Nur durch massive Eingriffe kann Trend zu immer mehr Plastik gestoppt werden

Berlin –
In den vergangenen 60 Jahren ist die weltweite Herstellung von Kunststoffen um das 169-fache auf 288 Millionen Tonnen pro Jahr angestiegen. Der Trend zu immer mehr Plastik wird sich in den kommenden Jahren auch in Deutschland fortsetzen. Damit steigen nicht nur der Verbrauch von Erdöl und die damit verbundene Freisetzung von Klimagasen, sondern es ist auch mit einem höheren Eintrag von Kunststoffen in die Natur zu rechnen. Hier sind alarmierende Schäden an den Ökosystemen zu erwarten. Bereits 2015 werden nach aktuellen Expertenschätzungen wohl 9,1 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr weltweit in die Meere gelangen, welche die Mägen von Vögeln und Säugern verstopfen und die als schadstoffhaltiges Mikroplastik auch den Weg in unsere Nahrungskette finden können.

Dass dieser Trend gestoppt werden kann,
zeigt eine jetzt vorgelegte Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie im Auftrag des NABU. Die Autoren zeigen, dass durch ein engagiertes Vorgehen von Politik, Wirtschaft und Verbrauchern unser täglicher Hunger nach Plastik stark gesenkt werden könnte. So müssten Produktionsprozesse verbessert und mehr recyceltes Plastik genutzt werden, und gerade im Bereich der Verpackungen oder der Elektrogeräte kann durch neue Konsummodelle von Handel und Verbrauchern wie beispielsweise dem unverpackten Einkaufen und „Nutzen statt Besitzen“ – und so genannten ReUse-Modellen der Einsatz von Kunststoffen reduziert werden. In der Studie wird aber auch deutlich, dass eine reale Reduktion der Kunststoffeinsatzmengen nur durch massive Eingriffe vom Gesetzgeber erreichbar wäre. Durch ein ambitioniertes Handeln aller gesellschaftlichen und staatlichen Akteure wäre ein Szenario vorstellbar, in dem wir in 2030 80 Prozent weniger Kunststoffe einsetzen als für dieses Jahr prognostiziert.

„Die Studie zeigt, dass niedrige Preise für Erdöl
und immer mehr Anwendungsgebiete die Nachfrage nach Kunststoffen steigern werden, so dass der Markt aus rein ökonomischen Gründen nicht auf Plastik verzichten wird“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Hier muss der Staat seine Verantwortung wahrnehmen und gegensteuern, indem er den Ressourcenverbrauch besteuert und Vorgaben zum Ökodesign von Kunststoffprodukten macht, aber auch, indem er selbst durch eine kunststoffarme öffentliche Beschaffung zur Verringerung beiträgt und Branchenprozesse für Vermeidungslösungen anstößt.“

Zwar stellen Kunststoffe in einigen Fällen die bessere Alternative
zu ressourcenintensiven Materialien wie Beton oder Metallen dar. Allerdings muss die für die Anwendung passende Kunststoffsorte gewählt und auch im Vorhinein geklärt werden, ob die Anwendung für den gewünschten Nutzen überhaupt notwendig ist. Deswegen stellt die Studie zahlreiche Beispiele aus der Wirtschaft und im Konsumentenbereich vor, bei denen auf den Kunststoffeinsatz komplett verzichtet oder dieser wesentlich reduziert werden kann. Die Nutzung von Mehrwegtragetaschen oder das Anbieten von Produkten ohne Verpackungen sind hier einfache, aber sehr wirkungsvolle Beispiele. Für die allermeisten der in der Studie dargestellten Optionen zur Kunststoffvermeidung im Bereich von Produktion und Handel sind allerdings staatliche Vorgaben notwendig.

„Deutschland wird auch in den nächsten fünfzehn Jahren nicht plastikfrei werden.
Aber es ist zumindest möglich, die Plastikflut einzudämmen. Der Weg zu weniger Kunststoffverbrauch führt über gesetzliche Regelungen, die Ressourcenverschwendung über Sonderabgaben unrentabel machen, ein Umdenken in der Wirtschaft zu nachhaltigen Produktionen sowie über den Druck der Verbraucher, die über bewusste Kaufentscheidungen den Handel zu weniger Einsatz von Kunststoffverpackungen bewegen,“ so NABU-Leiter Ressourcenpolitik Dr. Benjamin Bongardt. Wer in Deutschland kunststoffsparend, ressourceneffizient und nachhaltig arbeiten möchte, dürfe sich einer Politik nicht verschließen, die auf ordnungsrechtliche Regelungen, ökonomische Instrumente sowie auf Information und Effizienzförderung setzt.

Für Rückfragen:


Dr. Benjamin Bongardt, NABU-Leiter Ressourcenpolitik, Tel. +49 (0)30.284984-1610, Mobil +49 (0)172.9235479 Benjamin.Bongardt@NABU.de


Quellenangabe


Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- 100% Natur ... das Adonisröschen


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Neues Zuhause für den Turmfalken
Neues Zuhause für den Turmfalken
Neues Zuhause für den Turmfalken

26/27.04.2015

•    Vodafone-Sendemast mit Nistkasten ausgestattet
•    Artenschutz in Franken® setzt Zeichen für Artenvielfalt
•    Kindergartenkinder lernen heimische Vogelarten kennen

München/Rauhenebrach, 21. April 2015
– Wie lebt ein Turmfalke? Wovon ernährt er sich? Diese und andere Fragen standen im Zentrum eines Projektes, das der ehrenamtlich arbeitende Verband Artenschutz in Franken® gemeinsam mit dem Kindergarten St. Sebastian in Prölsdorf umgesetzt hat. Zum Abschluss des Projektes konnten die Kinder bestaunen, wie die selbst bemalte Nisthilfe auf einem Vodafone-Sendemast in Rauhenebrach/GT-Prölsdorf in schwindelnder Höhe montiert wurde. Mit diesem innovativen Bildungsangebot will Artenschutz in Franken® Kindern die heimische Tierwelt nahe bringen und zugleich neuen Lebensraum für Turmfalken schaffen.

Pressestimmen

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=72489

- https://de.linkedin.com/company/vodafone-germany

- www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/Neues-Nest-fuer-den-Turmfalken;art154303,1026873

In der Aufnahme / Screenshot von inFranken.de


- Auszug der Pressemitteilung vom 25.04.2015



Neuer Brutvogelatlas
Neuer Brutvogelatlas
Neuer Brutvogelatlas liefert umfassenden Datenfundus

25/26.04.2015

  •        Gemeinsame PM der Stiftung Vogelwelt Deutschland, des Dachverbands Deutscher Avifaunisten und des Bundesamtes für Naturschutz
  •        80 Millionen Brutpaare in mehr als 400.000 Stunden: ADEBAR ist eines der größten Kartiervorhaben von Ehrenamtlichen.
  •        280 Vogelarten brüten in Deutschland – Buchfink und Amsel am häufigsten.


Bonn, 24.4.2015:
Die Kartierung von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in "ADEBAR", dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas heute von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn.

Das 800-seitige Werk entstand in mehr als zehnjähriger Arbeit und beschreibt die Verbreitung aller in Deutschland auftretenden Brutvogelarten. ADEBAR ist nicht nur das Ergebnis eines der größten Kartiervorhaben, zu dem jemals in Deutschland zur Mitarbeit aufgerufen wurde. Dem Projekt wurde eine Begeisterung entgegengebracht, die alle Erwartungen übertraf: Mehr als 4000 Ehrenamtliche beteiligten sich an den Bestandserhebungen.

Im Durchschnitt steuerten jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter deutlich mehr als 100 Stunden Feldarbeit bei. Rund 600.000 ausgewertete Datensätze, die auf mehr als vier Millionen kartierten Vogelrevieren basieren, liegen den Verbreitungskarten zugrunde. "Ich bin beeindruckt, zu welchen Leistungen die Bürgerwissenschaft, neudeutsch auch 'Citizen Science' genannt, fähig ist. Dank dieses enormen Engagements steht uns jetzt ein Datenfundus zur Verfügung, der umfassend Auskunft über den Zustand der Natur gibt und unverzichtbare naturschutzrelevante Erkenntnisse liefert", erklärte Prof. Beate Jessel.

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)
erwies allen Beteiligten an dem Mammutprojekt größte Anerkennung, als sie das Werk im Rahmen einer Festveranstaltung im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Empfang nahm.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=73976


Online-Handel mit geschützten Arten effektiver bekämpfen
Online-Handel mit geschützten Arten effektiver bekämpfen
Online-Handel mit geschützten Arten effektiver bekämpfen

25/26.04.2015

  •       Gemeinsame Pressemitteilung vom Bundesumweltministerium (BMUB), Bundesamt für Naturschutz (BfN), Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV) und Internationaler Tierschutz-Fonds (IFAW)


Bonn/Berlin, 21.04.2015:
Der Handel mit geschützten Arten im Internet soll effektiver bekämpft werden. Darum wollen Behörden, der IFAW und Onlineplattformen ihre Zusammenarbeit verstärken. Auf einem Workshop in Bonn beraten sie heute erstmals über neue Kooperationsformen und mögliche Maßnahmen zur Regulierung und Eindämmung des illegalen Online-Handels mit geschützten Arten.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=73981

Mehr zum Osterluzeifalter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=53191



Von Fledermäusen und Thermokammern
Von Fledermäusen und Thermokammern
Von Fledermäusen und Thermokammern

24/25.04.2015

Thüringen/Suhl.
Die Entwicklung der "Stele der Biodiversität" schreitet zielstrebig voran. Die günstigen Witterungsbedingungen der vergangenen Tage wurden genutzt um den speziellen Dachaufsatz aufzubringen. Dieser beherbergt unter anderem innovative  Bereiche/Sektoren, so genannte Fledermaus-Thermokammern die den kleinen fliegenden Säugern zukünftig verbesserte Überlebensbedingungen bieten werden.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69538


Wenn Altenburgfalken neuerlich zur Brut ansetzen
Wenn Altenburgfalken neuerlich zur Brut ansetzen
Wenn Altenburgfalken erneut zur Brut ansetzen

24/25.04.2015

Altenburg/Bamberg. Ein ungewöhnliches Projekt starteten Artenschutz in Franken® - Altenburgburg Verein Bamberg e.V. Umweltamt der Stadt Bamberg - Elektro Ludwig Burgebrach und Kaulbergschule Bamberg im Jahre 2010.


Im Fokus stand und steht eine Greifvogelart die kaum wie eine andere an den Lebensraum auch kulturhitorisch prägender Gebäudesubstanz angwiesen ist.

Der Turmfalke!

Leider erkennen wir jedoch auch das Gebäudesanierungen
für zahlreiche Tierarten nicht unbedingt positive Auswirkungen zeigen. Häufig verlieren Arten ihre langjährig angestammte Fortpflanzungsstätten und Lebensräume.Auch die viele hunderte Jahre alte Altenburg zeigte in der Vergangenheit ( auch negative ) Spuren einer sicherlich unbestritten relevant erscheinenden Bauwerksanierung, ohne die das markante und wunderschöne Gebäue nicht in diesem hervorragenden Zustand wäre.

Das Bauwerksicherheit und Artenschutz jedoch mit einander konform gehen können zeigt ein Gemeinschaftsprojekt das dem an der Altenburg präsenten Turmfalken eine neue Kinderstube geben möchte.Langjährig war der Turmfalke gerade am Burgfried ( oder besser dessen Gebäudeöffnungen ) präsent. Der Verschluss dieser Nischen uvm. ließ den Nistplatz verwaisen.

Menschenkinder für Tierkinder ... aus diesem Grund wurde gleichfalls eine Kooperation mit der Kaulbergschule installiert, die es den Schülern ermöglichen möchte ihre Umwelt besser verstehen zu können.

Bereits im vergangenen Jahr konnten sich erstmals seit vielen Jahren wieder Turmfalken erfolgreich auf der Altenburg reproduzieren. Auch diesjährig stimmt uns das Ergebnis positiv. Am 23.April wurde das erste Ei gelegt.

Sind auch Sie live dabei wenn die Altenburgfalken sich der Arterhaltung widmen:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40000&cam=8


Der Spagat zwischen Nützen und Schützen im Staatswald
Der Spagat zwischen Nützen und Schützen im Staatswald
Der Spagat zwischen Nützen und Schützen im Staatswald

24/25.04.2015


Bei einem Symposium in Handthal geht es zwei Tage lang um wissenschaftliche Erkenntnisse auf diesem Gebiet

Mehr zum Thema auf den Seiten der Mainpost unter

- www.mainpost.de/regional/hassberge/Der-Spagat-zwischen-Nuetzen-und-Schuetzen-im-Staatswald;art1726,8687810


In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Mönchsgrasmücke

Der Schwarzstorch mag den Frankenwald
Der Schwarzstorch mag den Frankenwald

Der Schwarzstorch mag den Frankenwald

23/24.04.2015


Franken. Der Schwarzstorch fühlt sich im Frankenwald offenbar sehr wohl. Mittlerweile haben sich rund 75 Brutpaare angesiedelt. Tendenz steigend.

Mehr zum Thema auf den Seiten des BR

- www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/schwarzstorch-frankenwald-102.html

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Tendenz steigend ... der Schwarzstorch in Franken

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=22200


Ein Brückenschlag für die Artenvielfalt
Ein Brückenschlag für die Artenvielfalt
Ein Brückenschlag für die Artenvielfalt

23/24.04.2015

Franken.
Mit großer Freude erkennen wir welch großes Interesse sich innerhalb der uns nachfolgenden Generation abzeichnet wenn es um die Erhaltung heimischer Tierarten geht. Artenschutz in Franken®, Autobahndirektion Nordbayern, Umweltstiftung Greenpeace, die Stadt Rödental und nicht zuletzt die Grundschule Rödental-Mönchröden engagieren sich in einem Kooperationsprojekt für die Erhaltung einer Greifvogelart die noch bis vor wenigen Jahrzehnten am Rande des Aussterbens stand.

Innerhalb einer lebendigen Umweltbildungseinheit wurden die Mädchen und Jungen der 4b vom Artenschutz in Franken mit dem Thema in Verbindung gebracht. Mit großem Interesse und entsprechend begeisterter Mitarbeit wurde alles gemeinsam rund um Turmfalke&Co. besprochen.

In wenigen Tagen wird sich die praktische Umweltstunde anschließen
und das Projekt erfolgreich abrunden. Nur auf diesem Weg wird es uns als Gesellschaft gelingen unsere Kinder und Enkelkinder für die Erhaltung ihrer Umwelt zu begeistern.

Verfolgen Sie die Entwicklung des Projektes unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=71832






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Letzte Aktualisierung:
27.05.2015 um 10:56 Uhr
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