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Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald
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Artenschutz in Franken


Seit nunmehr fast
19 Jahren
bringt sich
Artenschutz in Franken
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken ein.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=25490




Monatlich verfolgen rund
15.000 - 25.000 Besucher
das Engagement des Artenschutz in Franken auf unserer Internetseite.

Zwischen 300.000 - 650.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes in Oberfranken beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement etwas näher vorstellen.


Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




10.10.2014 Der Mauersegler in Nordeutschland
12.10.2014 Ausgezeichnet - A.i.F. erhält Helfer Herzen Preis

Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1
Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker


[ zum Logbuch ]

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF
Ein Admiral in Franken
Ein Admiral in Franken
Wenn sich Schmetterlinge "verschließen" ....

21/22.09.2014

Franken.
Unter Vanessa atalanta werden "ihn" wohl nur die Spezialisten kennen ... doch unter dem Namen Admiral wird einer unserer häufigsten und auffälligsten Schmetterlinge auch der breiten Masse ein zunehmender Begriff sein.

Während der fertige Schmetterling aufgrund seiner weißen und orange-roten Flecken und Streifen recht leicht besimmbar ist, wird es bei der Puppe schon etwa schwieriger .. zumindest man nicht wieder einen Spezialisten wie Albert Meier vor sich hat ..

In der Aufnahme
wird die Puppe des des Wanderfalters - Admiral sichtbar. Doch halt, dem Admiral scheint es zunehmend zu gelingen hier im Winter zu überdauern. Eine hohe genetische Variabilität macht diese Anpassungsfähigkeit, sich relativ rasch auf neue Herausforderungen einzustellen, erst möglich.

Mehr zum Admiral auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22051

Und wer nocht nicht genug von Schmetterlingen und deren Larven hat kann sich auch neue Aufnahmen des Tagpfauenauge besehen.

Wo?

Hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken ...


www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=22010


Moderner Eisvogelschutz in Bayern
Moderner Eisvogelschutz in Bayern
Eindrücke einer erfolgreichen Sekundärwand - moderner Eisvogelschutz in Bayern

21/22.09.2014

Bayern.
Harmonisch und vollkommen natürlich fügt sich ein vom Menschen geschaffenes Element in die Umwelt ein. Eine künstliche Steilwand die dem Eisvogel die Möglichkeit eröffnet sich höchst erfolgreich reproduzieren zu können.

Für manch Zeitgenossen sind solche oder ähnliche Elemente noch immer Fremdkörper ... dabei wird jedoch (gerne) übersehen das diese Elemente teils höhere Reproduktionsergebnisse hervorbringen als Naturelemente ...

Doch die Argumente mögen noch so plausibel sein ... wer die Augen davor verschließt das es auch an der Zeit ist neue Wege zu gehen um die Artenvielfalt im, zunehmend vom Menschen geprägten Umfeld, mit uns in die Zukunft zu führen ... der wird den Anschluss verpassen.

Letztendlich entscheidet die anzusprechende Spezies
darüber ob sie die Sekundärbiotope als geeignet empfindet oder nicht ... viele hundert Jungvögel die solche "Kunstwerke" erfolgreich verlassen haben könnten davon berichten ...

Mehr zu Projekten rund um den Eisvogel


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=25768

In der Aufnahme / Collage von Clemens Krafft

- "künstliche Eisvogelwand".. oder einfach höchst gelungenes Sekundärhabitat im Primärlebensraum ...


Mehr zum Eisvogel auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20671


Neue Etappe im Kampf gegen den Vogelmord
Neue Etappe im Kampf gegen den Vogelmord
Neue Etappe im Kampf gegen den Vogelmord

21/22.09.2014

Ägypten: Internationaler Aktionsplan wird umgesetzt


Jetzt kommen die Zugvögel wieder über das Meer, jetzt werden sie wieder mit Netzen abgefangen, sobald sie in Ägypten das Land erreichen. Der September ist der Höhepunkt des Vogelzugs und leider auch der Höhepunkt des Vogelmords an der nordafrikanischen Küste.

Diesmal ist ein Team der ägyptischen BirdLife-Organisation Nature Conservation Egypt (NCE) vor Ort und erhebt systematisch Daten über Lage und Länge von Netzen und Fallen und die darin verendeten Vögel. Es wird vom NABU unterstützt und finanziert. Gleichzeitig erhebt ein zweites Team Informationen über die rechtlichen und sozio-ökonomischen Hintergründe und Motivationen des Vogelfangs.

Beides liefert wichtige Voraussetzungen,
um im Kampf gegen den Vogelmord an den richtigen Stellen ansetzen zu können.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU


- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/jagd/aegypten/17070.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Der Neuntöter überwintert im südlichen Teil Afrikas.

Mehr zum Neuntöter auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21681



Autoverkehr verändert Vögel
Autoverkehr verändert Vögel
Autoverkehr verändert Vögel

20/21.09.2014

Im Straßenverkehr werden jährlich Millionen von Vögeln getötet. Nur bei den Fahlstirnschwalben sank in den vergangenen Jahrzehnten die Zahl der verunglückten Vögel. Forscher vermuten: Die Auffassungsgabe und die Evolution habe die Vögel für den Autoverkehr fit gemacht.


Mehr zum Thema auf den Seiten von N-TV


- www.n-tv.de/wissen/Autoverkehr-veraendert-Voegel-article10316731.html

In der Aufnahme von Johannes Rother

- hatte keine Chance,eine im Straßenverkehr getötete Rauchschwalbe


Die Eberesche
Die Eberesche
Die Eberesche - Bereits 1997 Baum des Jahres ....

20/21.09.2014

Bayern.
Vielen ist die Eberesche wegen der in ihr vorhandenen Heilkräfte bekannt. Blätter und Blüten haben eine große Heilwirkung als Tee bei Husten, Bronchitis und Magenverstimmungen. Die Früchte werden oft immer noch falsch in einem Atemzug mit der Tollkirsche genannt: ein Vogelbeer-Marmeladenbrot – dies ist für viele schon ein halber Giftmord! Und das Gerücht von der verheerenden Giftigkeit der Vogelbeere hält sich hartnäckig.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=69524

Mehr zum Thema auf den Seiten der Dr. Silvius Wodarz Stiftung

- http://baum-des-jahres.de/index.php?id=453

Quellenangabe:

Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung

Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung
mit Fachbeirat Kuratorium Baum des Jahres
Förderverein Baum des Jahres e.V.

Dr. Silvius Wodarz
Kneippstr. 15 - 95615 Marktredwitz
Tel.: 09231-985848 - Fax: 09231-82927
E-Mail:info@baum-des-jahres.de

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Eberesche solitär stehend







Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Fotografische Neuigkeiten auf der A.i.F - Page

20/21.09.2014

Deutschland.
Folgende neue Aufnahmen, erstellt von Klaus Sanwald, wurden in der entsprechenden Rubrik neu eingestellt:

- Amerikanische Zapfenwanze
- Star
- Rabenkrähe



Warnung vor Tollwut in Brandenburg
Warnung vor Tollwut in Brandenburg
Warnung vor Tollwut in Brandenburg

20/21.09.2014

Lübben/Frankfurt (Oder)
- Nachdem eine Frau in Südbrandenburg von einer tollwütigen Fledermaus gebissen wurde, warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) davor, die Tiere anzufassen.

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Verbraucher/Warnung-vor-Tollwut-in-Brandenburg_article1411132449.html


Fledermaus- Tollwut in Dahme- Spreewald

- www.maz-online.de/Brandenburg/Fledermaus-Tollwut-in-Dahme-Spreewald


In der Aufnahme der Koordinationsstelle für Fledermausschutz in Bayern

- Nordfledermaus

Mehr zur Nordfledermaus auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20832



Luchs legte lange Wanderung zurück
Luchs legte lange Wanderung zurück
GE: Luchs legte lange Wanderung zurück

19/20.09.2014

Schweiz. Ein im Kanton Genf
im Mai 2013 freigelassener Luchs hat in etwas mehr als einem Jahr eine Strecke von mehreren hundert Kilometer bis ins Mont-Blanc-Massiv zurückgelegt.

Mehr zum Thema

- https://www.schweizerbauer.ch/tiere/uebrige-tiere/ge-luchs-legte-lange-wanderung-zurueck-18345.html

Mehr zum Luchs (und zahlreiche neue Aufnahmen vom Luchs) auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=41183

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Luchs ... wunderschön doch häufig in seiner Ausbreitung vom "Menschen gehemmt" ...


Baden-Württemberg sucht die Asiatische Hornisse
Baden-Württemberg sucht die Asiatische Hornisse
Baden-Württemberg sucht die Asiatische Hornisse

18/19.09.2014

NABU bittet um Mithilfe bei der Dokumentation

Stuttgart –
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) ist in Baden-Württemberg angekommen. „Wer davon erfährt, ist vielleicht erst einmal beunruhigt. Denn das Insekt wird häufig mit seiner großen Schwester gleichgesetzt, der Asiatischen Riesenhornisse“, sagt Martin Klatt vom NABU. „Aber tatsächlich ist die nun aufgetauchte Art nur etwa so groß wie unsere heimische Hornisse und für den Menschen nicht gefährlicher.“

Auch für die Honigbienen sieht der Artenschutzexperte des NABU Baden-Württemberg keine unmittelbare Bedrohung durch den Neuzugang. „Es ist die mitunter über vier Zentimeter lange Riesenhornisse, die zum Beispiel gezielt Honigbienenstöcke ausräumt – nicht ihre etwa rund zwei Zentimeter lange Schwester“, erläutert Klatt. Die Riesenhornisse ist in Europa bisher nicht gesichtet worden.

Gespannt sind viele Insektenkundlerinnen und Insektenkundler allerdings auf mögliche Auswirkungen auf andere Insektenarten und das Zusammentreffen der asiatischen mit der heimischen Hornisse. „Für die ist diese neue Art aus Asien ein Konkurrent. Welche Folgen das hat, werden erst die nächsten Jahre zeigen“, sagt Klatt. „Umso wichtiger ist es, die weitere Entwicklung sorgfältig zu beobachten.“

Dabei bittet der NABU die Menschen im Ländle um Hilfe: „Die Asiatische Hornisse ist dunkler gefärbt als die heimische. Wer vermutet sie zu sichten, möge versuchen das Insekt zu fotografieren“, sagt Klatt. Die Fotos können einfach per E-Mail (NABU@NABU-BW.de) oder Facebook-Nachricht (www.facebook.com/NABU.BW) an den NABU geschickt werden. „Die Bilder zusammen mit einer kurzen Information zu Beobachtungsort und -zeit sind ein wichtiger Beitrag, damit wir alle ein besseres Bild von der Entwicklung hierzulande bekommen“, betont Martin Klatt.

Hintergrund:


Die Biologin Eva Arnold hat in Waghäusel bei Karlsruhe erstmals in Deutschland die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) fotografisch dokumentiert. Die hierzulande neue Art wurde von Fachleuten schon lange erwartet. Es wird sich zeigen, ob sie, wie von manchen befürchtet, auch Honigbienen erbeutet und damit der Imkerei spürbaren Schaden zufügt. In Frankreich breitet sie sich bereits seit 2004 aus, ist als „invasive Art“ eingestuft und wird mit staatlicher Unterstützung bekämpft. Der Ausgangspunkt lag an der Atlantikküste bei Bordeaux. Vermutlich war es eine einzelne Königin, die den Weg von China aus in einer Schiffsladung mit Tonwaren überstanden hatte. Von dort aus verbreitete sich die markante Hornisse rasant: Vom Norden her machte sie sich auf nach Spanien, 2011 wurde sie in Belgien gesichtet, 2013 überquerte sie ostwärts die Grenze zu Italien.

Die Asiatische Hornisse ähnelt der heimischen Hornisse insofern, als sie langlebige Völker aufbaut, die bis in den Spätherbst aktiv sind. Mit 1.000 bis über 2.000 Tieren sind sie jedoch wesentlich kopfstärker. Im Gegensatz zur heimischen Hornisse baut sie ihre bis 80 Zentimeter langen Nester vornehmlich freihängend in Baumwipfel in mehr als zehn Metern Höhe, so dass versehentliche bestechende Begegnungen mit dieser Art für den Menschen eher die Ausnahme sein werden.


Für Rückfragen:
Martin Klatt, Referent Arten- und Biotopschutz, mobil: 0174/4124498


Quellenangabe

Herausgeber: NABU Baden-Württemberg (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Tübinger Str. 15, 70178 Stuttgart

Redaktion: NABU Baden-Württemberg - Pressestelle, Hannes Huber
Hannes.Huber@NABU-BW.de, Tel. 0711 / 966 72 - 16, Fax: 0711 / 966 72 - 33


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


Mehr zur Hornisse auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=21107


In der Aufnahme von Albert Meier

- Hornisse .. wie wir sie kennen .. nun tritt ein weiterer Akteur in den "Ring" ...


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Das Steigerwaldzentrum im Bayerischen Fernsehen
Das Steigerwaldzentrum im Bayerischen Fernsehen
Steigerwald-Erlebniszentrum - Einblicke erleben

17/18.09.2014

Steigerwald/Handthal
- Info-Zentrum für Umweltschutz

Bericht der - Frankenschau
aktuell vom 15.09.2014, 17:30 Uhr, Bayerisches Fernsehen 8 Min.

Hier geht´s zum Bericht


- www.br.de/mediathek/video/sendungen/frankenschau-aktuell/steigerwald-erlebniszentrum-handthal-100.html

Hat die Streuobstwiese eine Chance?
Hat die Streuobstwiese eine Chance?
Bedenkliche Entwicklungen im Steuobstbau

17/18.09.2014

Deutschland.
Was vormals zum Leben im Dorf einfach dazu gehörte ist zur Seltenheit geworden - die Streuobstwiese. Lebensraum auch für eine ganz eigene Artenfamilie.

Immer wieder wird mit mehr oder minder größerem Engagement versucht die letzen Bestände zu sichern. Auch neue Streuobstbestände werden versucht anzulegen. Doch das Umfeld der Dörfer hat sich komplett geändert. Auch die Lebensweise des modernen Menschen kann mit "der Streuobstwiese" kaum mehr etwas anfangen.

Ob sich daher grundsätzliches ändern wird?

Bleibt die Hoffnung das zumindest ein Teil der ursprünglichen Hochstamm- Streuobstwiesen über die Zeit gerettet werden können, um der Nachwelt einen ganz besonderen Lebensraumtypus vorhalten können.

Mehr Eindrücke unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=69456

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Kulturapfel


Moderner Artenschutz zeigt grandiose Erfolge
Moderner Artenschutz zeigt grandiose Erfolge
Grandioser Erfolg an einer "künstlichen Uferschwalbennistwand"

16/17.09.2014

Oberbayern.
Erfolgreiche Grüße aus Oberbayern sendet Clemens Krafft, der sich seit vielen Jahren höchst erfolgreich auch für den Uferschwalbenschutz in Deutschland engagiert.

Diesjährig konnte ein neuer "Rekord" bei der Reproduktion von ihm dokumentiert werden.220 Uferschwalben-Brutpaare brachten 1.556! Jungvögel hervor die auch beringt wurden, um deren Wanderverhalten zu untersuchen.

Seit 2000 konnten nach Aussage von Clemens Krafft von ihm und Jürgen Siegner - 9.878 junge Uferschwalben beringt werden !!!!!!!

Professioneller Artenschutz an der Basis - einfach klasse und ein wertvoller Ansatz eines modernen Artenschutzes.


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69426

In der Aufnahme

- Sekundärhabitat im von Menschen geschaffenen Lebensraum ... viele tausend Jungschwalben konnten dieses Biotop des Überlebens in den vergangenen Jahren erfolgreich verlassen.


Grünspecht - der Vogel des Jahres 2014
Grünspecht - der Vogel des Jahres 2014
Grünspecht - der Vogel des Jahres 2014

15/16.09.2014

Deutschland.
Der Grünspecht - in der Aufnahme von Klaus Sanwald ein 2014er Jungvogel - konnte sich in den vergangenen Jahren zunehmend erfolgreich behaupten.

Durch seine Vielseitigkeit gelang es ihm mannigfache Lebensräume zu erschließen. Auf unserer Internetpräsenz stellen wir die Art unter [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20977] näher vor.

Auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V
. - www.lbv.de/unsere-arbeit/vogelschutz/vogel-des-jahres/gruenspecht-2014.html - finden Sie weitere Hintergrundinfos z.B zum Rufbild und Lebensraum.



Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten auf den Seiten des Artenschutz in Franken

15/16.09.2014

Franken.
Albert Meier konnte uns folgende Neuigkeiten zuleiten:

- Sedum telephium agg., Artengruppe Rote Fetthenne
- Melanchra persicariae, Flohkraut-Eule (L)

In der Aufnahme von Albert Meier

- Flohkraut-Eulen Larve ... diesmal in der "braunen Ausführung" ..


Späte Schleiereulenbrut
Späte Schleiereulenbrut
Späte Schleiereulenbrut

15/16.09.2014

Bedburg.
Die Schleiereule die ihren Partner beim Pfingststurm (Juni 2014) verloren hat, legte in dieser Woche im Artenschutzturm Eier.

  •    Die Eule hat einen neuen Partner gefunden.
  •    Alle zwei Eulen sitzen tagsüber im Turm.
  •    Das Weibchen bebrütet die Eier.


Wenn alles klappt werden die jungen Schleiereulen Ende Dezember ausfliegen?


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69320


In der Aufnahme von Rolf Thiemann

- Im Dezember gibts wohl junge Schleiereulen ...


Vogelschlag am Windpark
Vogelschlag am Windpark
Vogelschlag am Windpark Bedburg / Kaiskorb

15/16.09.2014

Mehr oder minder regelmäßig so Rolf Thiemann (Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz) werden hier getötete Tiere gefunden.


Diesmal wurde, so Thiemann ein Graureiher zerteilt.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=69309

In der Aufnahme / Collage - von Rolf Thiemann

- Vogelschlag an Windkraftanlage ... ein zunehmend erkennbares Problem

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Nymphenfledermäuse in Bamberg
Nymphenfledermäuse in Bamberg
Nymphenfledermäuse in Bamberg gefangen

15/16.09.2014

Vergangenes Jahr haben Fledermausforscher östlich von Bamberg in der Sendelbachaue Nymphenfledermäuse aufgespürt
- mit Hilfe von Ultraschalldetektoren. Nun sind einige Exemplare den Biologen erstmals ins Netz gegangen. Ihren Namen haben die Tiere Dank einer griechischen Sage.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=69294

In der Aufnahme von Dr. Jürgen Gerdes


- Nymphenfledermaus



14/15.09.2014
14/15.09.2014

Die Asiatische Hornisse hat Deutschland erreicht

14/15.09.2014

Nachweis bei Karlsruhe / Imker befürchten Schäden an Bienenvölkern


Die Asiatische Hornisse ist zum ersten Mal in Süddeutschland fotografisch dokumentiert worden. Damit ist dieser EU-Neubürger auch in Deutschland angekommen. Es wird sich zeigen, ob die Hornisse wie von manchen befürchtet das Zeug hat, den Imkern zusätzlich neben Pestiziden und Varroa-Milben das Leben schwer zu machen.

In Frankreich ist die sich dort seit 2004 ausbreitende Hornisse bereits als „invasive Art“ eingestuft und wird mit staatlicher Unterstützung massiv bekämpft. Viele Insektenkundler sind jedoch auf eher das Zusammentreffen mit unserer heimischen Hornisse und die Auswirkungen des neuen Räubers auf andere Insektenarten gespannt.


Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU


- www.nabu.de/tiereundpflanzen/insektenundspinnen/hautfluegler/wespenundhornissen/17045.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- ... nein nicht alle gelb-schwarzen Insekten sind Hornissen .. hier eine Wespe ....

Eröffnung des Steigerwald Zentrums
Eröffnung des Steigerwald Zentrums
„Bundesweites Vorzeigeprojekt zur Waldwirtschaft“ - Brunner eröffnet Steigerwald-Zentrum

13/14.09.2014

(12. September 2014) Handthal, Lkr. Schweinfurt
- Ab sofort ist der Steigerwald um eine Attraktion reicher: Forstminister Helmut Brunner hat am Freitag im unterfränkischen Handthal nach zwei Jahren Bauzeit das neue „Steigerwald-Zentrum“ offiziell eröffnet. „In enger Zusammenarbeit mit Kommunen und Partnern der Region haben wir ein bundesweit einzigartiges Vorzeigeprojekt in Sachen nachhaltige Waldbewirtschaftung geschaffen“, sagte der Minister.

Nun gelte es, das neue Informations- und Erlebniszentrum
spannend und informativ mit Leben zu erfüllen. Im Angebot sind unter anderem Ausstellungen mit Mitmachstationen, eine Waldwerkstatt, ein Erlebnisspielplatz und Führungen in den angrenzenden Wäldern.

„Wir wollen den Menschen den Wert von Wald und Forstwirtschaft und ihre ökologischen, ökonomischen und sozialen Leistungen anschaulich vor Augen führen“, sagte Brunner. Schließlich seien die artenreichen, wertvollen Mischwälder, für die die Region bekannt ist, das Ergebnis verantwortungsvoller, naturnaher Waldbewirtschaftung. Gerade im Steigerwald könne man gut nachvollziehen, dass sich Schützen und Nutzen nicht widersprechen, sondern gut vereinbar sind. Der Minister geht davon aus, dass sich das Steigerwald-Zentrum in den nächsten Jahren zu einem Besuchermagneten entwickelt, der wertvolle Impulse für die gesamte Region leistet.

Für das 1.000 Quadratmeter große Gebäude in moderner Holzbauweise hat der Freistaat drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen die Kosten für die Bereitstellung des staatlichen Personals und die Erschließung im Rahmen der Dorferneuerung. Den laufenden Unterhalt übernimmt ein eigens gegründeter Trägerverein, an dem sich neben Forstverwaltung und Staatsforsten auch die Landkreise und zahlreiche Kommunen beteiligen.

Detailinformationen wie Öffnungszeiten, Anfahrt und Kontaktdaten finden sich unter

- www.steigerwald-zentrum.de

Quelle

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)
           

In der Aufnahme von Matthias Hoch ( Fränkischer Tag)

Forstminister Brunner erhält aus den Händen der Kinder des Kindergartens Burgwindheim, der Realschule Ebrach , der Naturschutzgruppe der offenen Behindertenarbeit - Lebenshilfe Bamberg und der Auszubildenden der Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach das Maskottchen, eines von der Organisation Artenschutz in Franken (in der Aufnahme der erste Vorstand Thomas Köhler) installierten Gemeinschaftsprojektes - eine Haselmaus überreicht ...

Aktuelle Aufnahmen vom Eröffnungstag und viele weitere Informationen auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&id=52732
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&id=69253

Der Steigerwald - eine Videodokumentation

- www.stmelf.bayern.de/wald/forstpolitik/nachhaltigkeit/index.php



Steigerwald Zentrum eingeweiht
Steigerwald Zentrum eingeweiht
Steigerwald Zentrum eingeweiht - große Ressonanz

12/13.09.2014

In Handthal (Lkr. Schweinfurt)
hat Bayerns Forstminister Helmut Brunner heute  das "Steigerwald-Zentrum" eröffnet. Artenschutz in Franken bringt sich mit zahlreichen Partnern intensiv in die wegweisende Konzeption ein.

Gerade für die uns nachfolgende Generation
erscheint es wichtig keine künstlichen Kulissen abzubilden sondern den täglichen Umgang mit der Kulturlandschaft in der wir in der Bundesrepublik Deutschland leben, bewusst wiederzugeben.

Mehr zum Thema demnächst hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken



In der Aufnahme von Thomas Köhler

- Umweltbildung ein uns sehr wichtiges Thema ... die "Kleinen Haselmäuse" des Kindergartens Burgwindheim waren beim Eröffnungstermin hautnah dabei ... für die Kleinen ein ganz besonderes Erlebnis ...



Das Steigerwald-Zentrum wird eröffnet
Das Steigerwald-Zentrum wird eröffnet

Das Steigerwald-Zentrum wird eröffnet

12/13.09.2014

Die Eröffnung des Steigerwald-Zentrums
rückt immer näher. Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch!

Eröffnungsprogramm

am 12. September 2014, 10 – 18 Uhr
am 13. September 2014, 11 – 18 Uhr

Es erwarten Sie:
• Spannende Ausstellung mit Mitmachstationen
• Forschen und Werken im Waldlabor
• Wald erleben mit dem Förster
• Basteln und Quiz für Kinder
• Bewirtung im Festzelt

Mehr zum Thema

- http://steigerwald-zentrum.de/#prettyPhoto oder beim "Klick" auf die Aufnahme



Ökosystem Wald aus erster Hand


12/13.09.2014



Offizielle Eröffnung des Steigerwald-Zentrums bei Handthal vom 12. bis 14. September

Mehr zum Thema auch auf den Seiten der Mainpost


- www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Oekosystem-Wald-aus-erster-Hand;art769,8312965

(Adresse in neues Browserfenster kopieren)



Die Jagd hat begonnen ..
Die Jagd hat begonnen ..
In Südeuropa hat die Jagd auf Zugvögel begonnen

12/13.09.2014

Millionen Singvögeln droht Ende im Kochtopf

Bonn.
Kürzlich wurde in vielen Mittelmeerländern wieder die traditionelle Jagdsaison auf Zugvögel für den Kochtopf eröffnet. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, sind allein in Italien und Frankreich in diesem Jahr mehr als 20 Millionen Feldlerchen, Drosseln und Kiebitze offiziell zum Abschuss freigegeben worden.

Die maltesische Regierung hat angekündigt, in diesem Herbst wieder den Fang von Zehntausenden Finken und Goldregenpfeifern mit riesigen Klappnetzen zu erlauben. Dem Inselstaat, der sich bei seinem Beitritt zur EU im Jahr 2004 verpflichtet hatte, den Singvogelfang zu verbieten, droht damit ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof. Trotz internationaler Proteste hat auch die französische Regierung wieder den Fang von Singvögeln mit Leimruten, Schlingen, Netzen und Steinquetschfallen erlaubt, obwohl exakt diese Jagdmethoden ausdrücklich von der Europäischen Vogelschutzrichtlinie verboten werden.

Viele der freigegebenen Arten sind europaweit gefährdet und haben - wie zum Beispiel Feldlerche und Kiebitz in Deutschland - in den letzten 20 Jahren um mehr als die Hälfte im Bestand abgenommen", so Alexander Heyd, Geschäftsführer des Komitees gegen den Vogelmord. "Es ist Aufgabe der Europäischen Kommission, das Überleben dieser Arten in der EU zu sichern und diese Massaker zu stoppen. Leider ist das bisher nicht geschehen", so Heyd.

Zusätzlich zu den offiziell freigegebenen Tieren kommen laut Komitee unzählige weitere Zugvögel, die illegal von Wilderern getötet und anschließend an Metzgereien und Restaurants verkauft werden. Allein auf Zypern schätzt die für die Bekämpfung der Wilderei zuständige staatliche Jagdaufsicht Game Fund den Umsatz aus dem Verkauf von Singvögeln auf 15 Millionen Euro. Alexander Heyd: "Fang und Verkauf der Vögel sind fest in den Händen der organisierten Kriminalität".

Auch in Italien und Frankreich ist der Verkauf gewilderter Zugvögel als "Delikatesse" ein Millionengeschäft. So werden zum Beispiel im Südwesten Frankreichs jedes Jahr Tausende Ortolane - eine in Deutschland vom Aussterben bedrohte Ammernart - illegal gefangen und für bis zu 100 Euro pro Stück auf dem Schwarzmarkt verkauft. Um dagegen vorzugehen, ist ab heute ein Team internationaler Vogelschützer unter Leitung des Komitees in Südfrankreich unterwegs, um illegale Fanganlagen mit der Polizei stillzulegen.

Weitere Einsätze dieser Art werden vom Komitee in der Lombardei
und Sardinien sowie in Spanien und auf Malta durchgeführt. Ein aktuelles Online-Tagebuch mit "Live-Berichten" und Fotos von allen Einsätzen findet sich im Internet unter www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/vogelschutzcamps/online-tagebuch-herbst-2014

Quellenangabe:

V.i.S.d.P. und Kontakt für Rückfragen: Komitee gegen den Vogelmord e.V.,
Dipl.-Biol. Axel Hirschfeld, Pressesprecher, An der Ziegelei 8, 53127
Bonn Tel.: 0228/665521 oder 0179 4803805, Email: info@komitee.de

V.i.S.d.P/Rückfragen/Bildmaterial:
Komitee gegen den Vogelmord, Axel Hirschfeld, An der Ziegelei 8, 53127
Bonn, Tel.: 0228/665521, Email: komitee@komitee.de, Internet:
www.komitee.de




Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Auch Weißstörche werden immer wieder Opfer von Abschüssen auf ihrem Weg in die Überwinterungsquartiere

Mehr zum Weißstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=39527

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Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...

11/12.09.2014

Steigerwald/Handthal.
Ein Vorzeigeprojekt nimmt langsam aber sicher auch "inhaltlich" Formen an. Artenschutz in Franken beteiligt sich seit Jahren an der Gestaltung des in unseren Augen für den "Steigerwald" effektivsten Konzeptes.

Konkreter Artenschutz und nachhaltige Rohstoffnutzung sind ein beispielhafter Weg der sich zukünftig an vielfältiger Stelle der Bundesrepublik Deutschland  wiederfinden sollte. Das Steigerwald Zentrum macht sichtbar wie moderne, in die Zukunft gerichtete Waldentwicklung funktionieren kann ohne die Biodiversität dabei zu vernachlässigen.

Das Konzept erscheint wegweisend ..... wir schreiten gemeinsam voran!

Mehr zum Thema und aktuelle Aufnahmen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken.

In der Aufnahme

- Nachhaltigkeit beispielhaft erleben - ein Zentrum entwickelt sich ... die Austellungskomponenten werden installiert ... in wenigen Tagen ist die Eröffnung...... Artenschutz in Franken engagiert sich am Konzept auf vielfältigen Ebenen ... der "Erlebbare Baum" ein Novum in Deutschland das von Artenschutz in Franken und der Audi Stiftung für Umwelt entwickelt wurde, wird ab 12.09.2014 der breiten Öffentkicheit zur Verfügung stehen .. lassen Sie sich begeistern ...


Begleiten Sie die Entwicklung ...

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=52616

Zugvogel-Wilderei in Frankreich
Zugvogel-Wilderei in Frankreich
Zugvogel-Wilderei in Frankreich

10/11.09.2014

Illegaler Fang von bis zu 30.000 Ortolanen jährlich

Mit Beginn des meteorologischen Herbstes ist der Vogelzug
bereits wieder in vollem Gang. Der anstrengende Zug nach Süden und wieder zurück bekommt vielen unserer Zugvögel derzeit jedoch schlecht. Die Bestände langstreckenziehender Vogelarten gehen in Deutschland stärker zurück als andere Artengruppen.

Zusätzlich zum Verlust von Rast- und Überwinterungslebensräumen trägt die direkte Nachstellung durch Wilderer auf dem Zug zu ihrem Rückgang bei. Der NABU unterstützt daher Initiativen gegen den Vogelmord in den bekannten Brennpunkten Ägypten, Zypern und Malta. LPO (Ligue pour la Protection des Oiseaux), die französische Partnerorganisation des NABU im gemeinsamen Netzwerk von BirdLife International, kämpft gleichzeitig gegen eine besonders abstoßende Wildereipraxis in der Gegend von Bordeaux, die – obwohl illegal – bisher vom Staat geduldet wird.


Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/international/17025.html


Quellenangabe

Herausgeber
NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.
Charitéstraße 3
10117 Berlin

05.09.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



In der Aufnahme von Jahannes Rother

- Sichelstandläufer

Mehr zum Sichelstrandläufer auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=69160


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Kein Frieden für die Wandertaube
Kein Frieden für die Wandertaube
Kein Frieden für die Wandertaube

09/10.09.2014

Das Symbol für den Raubbau an der Natur: Vor 100 Jahren starb die Wandertaube aus


Vor hundert Jahren, genauer gesagt am 1.9.1914 um 12.45 Uhr starb Martha im Zoo von Cincinnati, US-Bundesstaat Ohio. Die 29-jährige Wandertaube benannt nach Martha Washington, der ersten First Lady der USA, war die letzte ihrer Art und wurde zum berühmten Symbol für das menschengemachte Artensterben. Im Jahr 1900 war bereits die letzte bekannte wildlebende Wandertaube getötet worden und auch Zoos gelang es anschließend nicht, die Restbestände in Gefangenschaft zum Brüten zu animieren.

Noch Anfang des 19. Jahrhunderts war der Bestand der Wandertauben auf rund 5 Milliarden Tiere geschätzt worden. Wenige Jahrzehnte vor Marthas Ableben hatten Vogelschwärme von bis zu 500 Kilometer Länge den Himmel stundenlang verdunkelt. „Zum Verhängnis wurde der Wandertaube ihr schmackhaftes, günstiges Fleisch und der technische Fortschritt. Mit der damals neuen Telegrafentechnik wurden die Positionen der riesigen Brutkolonien der Tauben weitergegeben und die erbeuteten Vögel per Eisenbahn zu den Konsumenten gebracht. Die Jäger gingen dann mit großer Effizienz vor“, sagt Arnulf Köhncke, WWF Artenschutzexperte. Mit Netzen, Gewehren und sogar brennendem Schwefel, dessen Rauch die Tiere betäubt aus den Bäumen fallen ließ, stellten sie den Vögeln nach.

Mit etwa 40 cm Körperlänge und einem Gewicht um 300 g war Ectopistes migratorius
, so der wissenschaftliche Name der Wandertaube, größer als nahe verwandte Taubenarten. Die attraktiven Tauben waren an ihrer perlgrauen Oberseite und rostrotem Bauch einfach zu erkennen. Zuhause in den USA und im südlichen Kanada ernährten sich die Vögel in der Brutzeit vor allem von Eicheln und Bucheckern. Brütete einer der gewaltigen Schwärme in einem Waldgebiet, brauchte dieses danach Jahre zur Erholung. Unter dem Gewicht zehntausender Tiere auf Kolonieflächen, vergleichbar mit der Größe des Chiemsees, brachen Äste ab und am Boden vernichtete eine dicke Kotschicht fast alles Leben. Gerade diese Angewohnheit in riesigen Kolonien zu nisten, gepaart mit der Abhängigkeit der Wandertauben von Eicheln und Bucheckern, begünstigte wohl ihr schnelles Aussterben durch Abholzung und menschliche Jagd.

Nun planen einige Wissenschaftler allerdings die Wiedergeburt der Wandertaube. Aus Erbgutinformationen von ausgestopften Vögeln sollen Klone entstehen, die von einer verwandten Taubenart ausgetragen werden sollen. Allerdings ist der ursprüngliche Lebensraum der Wandertaube, die ausgedehnten Laubwälder des östlichen Nordamerikas, heute weitestgehend verschwunden.

In jedem Fall weisen diese umstrittenen Pläne auf ein großes Problem hin.
Noch nie war der Verlust der Artenvielfalt so dramatisch wie heute: „Die wichtigsten Bedrohungsfaktoren sind Lebensraumverlust und Umweltverschmutzung, aber auch Wilderei und illegaler Wildartenhandel sowie die Verdrängung von Pflanzen und Tieren durch eingeschleppte Arten. Zwar hat es immer wieder Phasen massiven Artensterbens gegeben, ausgelöst beispielsweise durch Naturkatastrophen. Aber seit dem 17. Jahrhundert wird der Rückgang der biologischen Vielfalt maßgeblich durch menschliches Handeln verursacht“, so WWF-Mitarbeiter Köhncke.


In der aktuellen Roten Liste der weltweit bedrohten Tiere und Pflanzen wird etwa jede Dritte
aller 74.106 untersuchten Arten, nämlich 22.176, als gefährdet eingestuft. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Aussterberate von Arten durch menschliche Einflüsse mittlerweile etwa 1.000 Mal höher ist als die natürliche Rate. Zuletzt machte der Tod der Galapagos-Riesenschildkröte Lonesome George Schlagzeilen, der 2012 im Alter von etwa hundert Jahren als ebenfalls letzter seiner Unterart starb.


   KONTAKT

   Sylvia Ratzlaff

   Pressestelle WWF

   Tel. 030 311 777 467

   sylvia.ratzlaff(at)wwf.de

   

   
Quellenangabe

WWF

29. August 2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken


In der Aufnahme von Johannes Rother

- zwar keine Wandertaube ... jedoch aus sehr schön anzusehen .... der Zwergstrandläufer


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Verfolgen Sie Schwarzstörche live!
Verfolgen Sie Schwarzstörche live!
Verfolgen Sie Schwarzstörche live!

09/10.09.2014

Satelliten-Telemetrie-Projekt des LBV


Mit demneuen Satelliten-Telemetrie-Projekt über den Schwarzstorch möchte der LBV den heimlichen Vogel besser verstehen lernen, um ihn dann besser schützen zu können. So möchten der LBV herausfinden, wo die Jungvögel ihre Nahrung suchen und warum sie es genau dort tun.

  • Welche Strecken legen sie in diese Gebiete zurück?
  • Und was sind die größten Gefahren für die Schwarzstörche in ihrem Brutgebiet - Stichwort Windkraftanlagen?

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- www.lbv.de/unsere-arbeit/vogelschutz/schwarzstorch/satelliten-telemetrie-schwarzstorch.html


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Adulter Schwarzstorch


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„Transparenter Naturschutz auf Basis solider Finanzen“
„Transparenter Naturschutz auf Basis solider Finanzen“
„Transparenter Naturschutz auf Basis solider Finanzen“

08/09.09.2014


DBU-Kurator und Staatssekretär Kampeter informierte sich über Naturerbe-Tochter der DBU und Finanzlage

Osnabrück.
Bei einem Besuch der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) informierte sich Steffen Kampeter, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundes-Finanzministerium und DBU-Kurator, über den Stand des Neubaus des Verwaltungsgebäudes der DBU Naturerbe GmbH in Osnabrück, ihre Aufgaben bei der Betreuung des Nationalen Naturerbes und die Finanzlage der Stiftung. Kampeter zeigte sich beeindruckt davon, wie die DBU-Tochter die inzwischen übernommenen rund 60.000 Hektar Naturerbeflächen an 47 Standorten bundesweit regelt und ihr Stiftungsvermögen im Wert erhält. „Die DBU ist insgesamt fachlich und finanziell gut aufgestellt und bekommt ein tolles ökologisches Gebäude“, resümierte der Finanzstaatsekretär nach seinem Besuch.

Bauarbeiten verlaufen planmäßig


Bei einem Gang über das Stiftungsgelände
zum Neubau der DBU-Tochter erläuterte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann, dass das neue Stiftungs-Holzgebäude im Passivhausstandard neben seiner Funktion als Verwaltungsgebäude der DBU-Tochter künftig auch die DBU-eigenen Ausstellungen beherbergen soll. Die Bauarbeiten verliefen planmäßig.

Zentrale Aufgaben der DBU-Tochter: Erhalt und Pflege des Nationalen Naturerbes

Zu den zentralen Aufgaben der DBU-Tochter, die in zwei Tranchen insgesamt 60.000 Hektar Naturerbeflächen vom Bund übernommen hat, zählen der Erhalt und die Pflege des Nationalen Naturerbes. So werden offene Lebensräume mit seltenen Arten bewahrt, Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen sowie artenarme Forste zu naturnahen Wäldern und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten.

Kontakt mit anliegenden Gemeinden der bundesweiten Flächenkulisse stärken

Dabei lege die DBU großen Wert auf eine Kooperation mit den Bürgern und Flächennutzern vor Ort. „Die bundesweite Flächenkulisse ist wichtig, um den Menschen vor Ort die Arbeitsweise der DBU im Naturschutz nahebringen zu können. Wir wollen den Kontakt mit den anliegenden Gemeinden verstärken, über unsere Arbeit und die Maßnahmen auf den Flächen informieren“, erläuterte Bottermann und schloss eine mögliche Übernahme weiterer Flächen vom Bund im Rahmen einer möglichen dritten Tranche nicht aus. Naturschutz solle zudem mit möglichst wenig Bürokratie auf den Flächen umgesetzt werden.

Finanzlage der DBU trotz Niedrigzinsphase stabil

DBU-Finanzchef Michael Dittrich erläuterte die Finanzsituation der Stiftung:
Mit ihren über zwei Milliarden Euro Kapital in der Niedrigzinsphase und 120 Millionen Netto-Erträgen im vergangenen Jahr sei die Finanzlage stabil. Nach den Ergebnissen des laufenden Jahres würden die Fördermittel auch im nächsten Jahr auf demselben Niveau bleiben.


In der Aufnahme


- Über den Stand des Neubaus der Naturerbe-Tochter der DBU, ihre Aufgaben bei der Betreuung des Nationalen Naturerbes und die Finanzlage der Stiftung unterhielten sich Steffen Kampeter, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundes-Finanzministerium und DBU-Kurator (M.), DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann (l.) und DBU-Finanzchef Michael Dittrich in Osnabrück

© Deutsche Bundesstiftung Umwelt


Quellenangabe


Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück


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Waldeidechse als Mülleidechse
Waldeidechse als Mülleidechse

Waldeidechse als Mülleidechse

07/08.09.2014

Neues Biotop und Tierart entdeckt ! :-) "Die Müllechsen"

Der Parkplatz Kreisverkehr am Stein
(Bedburger See) in Bedburg hat Müllprobleme.Seit Jahren wird fast täglich (nächtlich) Müll auf dem Gelände entsorgt.

Aus einigen Mülltüten krabbeln Fliegenmaden
heraus, das haben einige Waldeidechsen erkannt und jagen danach.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=69139

Quellenangabe


Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg
50181 Bedburg
Tel. 0227281153
Mobil. 01734979795
E-Mail. Thiemann@Naturschutzberater.de
www.Naturschutzberater.de

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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Erfolgsorientierte Honorierung von Naturschutzleistungen
Erfolgsorientierte Honorierung von Naturschutzleistungen
BfN-Präsidentin Jessel: „Erfolgsorientierte Honorierung von Naturschutzleistungen hilft Naturschutz und Landwirtschaft“

06/07.09.20014

  •    Von einer intakten biologischen Vielfalt profitiert auch die Landwirtschaft
  •    Kooperationen von Naturschutz und Landwirtschaft als Allianz gegen den Artenrückgang in der Agrarlandschaft

Rendsburg.
Auf dem Landesbauerntag in Schleswig-Holstein forderte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, eine stärkere Kooperation von Naturschutz und Landwirtschaft.

"Wir brauchen eine starke Allianz von Naturschutz und Landwirtschaft um den massiven Artenrückgang auf der Fläche in Deutschland zu stoppen und eine weitere Verschlechterung des Naturhaushalts in der Agrarlandschaft zu verhindern. Von einer erfolgsorientierten Honorierung von Naturschutzleistungen profitieren Natur und Landwirtschaft", sagte Jessel.

Mit einem Flächenanteil von über 50 Prozent sei die Landwirtschaft
bundesweit der größte Flächennutzer. Sie habe dadurch zwangsläufig großen Einfluss auf den Zustand der Biodiversität und stehe zugleich mit in der Verantwortung, zu ihrem Erhalt beizutragen. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten 50 Jahren habe sich der Zustand der biologischen Vielfalt schleichend und in der Summe dramatisch verschlechtert.

"In den letzten dreißig Jahren hat sich die Anzahl der Vögel in der Feldflur halbiert. Schmetterlinge und Wildbienen haben drastisch abgenommen, unsere Gewässer und Böden sind weiterhin unvermindert stark belastet. Dies ist ein Alarmsignal, denn von einer intakten biologischen Vielfalt und einem intakten Naturhaushalt ist letztlich auch die Landwirtschaft abhängig" so die BfN-Präsidentin.

Die Sicherung der Biodiversität und der von Ökosystemen erbrachten Leistungen sollte daher nicht nur ein Anliegen des Naturschutzes darstellen, sondern auch im ureigenen Interesse der Landwirtschaft liegen. Sie stellen eine entscheidende Grundvoraussetzung für eine langfristige Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Produktion dar. Eine Vielzahl von Organismen sichere die ökologischen Funktionen in einem Landschaftsraum. Diese bilden auch die Grundlage einer Agrarproduktion und wird als funktionelle Biodiversität bezeichnet. Sie gewährleistet etwa:

· den langfristigen Erhalt der Bodenstruktur, -funktion und -fruchtbarkeit

· die Aufrechterhaltung des natürlichen Schädlingsregulationspotenzials

· den Erosionsschutz

· den Nährstoffkreislauf

· einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und

· die Bestäubung der Kulturpflanzen

Um den ökonomischen Wert der Leistungen der Natur besser einschätzen zu können und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Schädigung von Ökosystemen zu erfassen, haben die Vereinten Nationen (UNEP) die sogenannte TEEB Studie zur Ökonomie von Ökosystemen und Biodiversität durchgeführt.

Eines der Ergebnisse ist, dass 75% der 115 global bedeutsamen Kulturpflanzen
mit einem Marktwert von 150 Mrd. Euro pro Jahr von der Bestäubung durch Bienen abhängen (Früchte, Gemüse, Nüsse, Ölfrüchte, Arzneipflanzen). Dies verdeutlicht, dass durch den Verlust der Bestäuberleistung den Landwirten und den Volkswirtschaften weltweit enorme Ertragseinbußen entstehen könnten.

Auf dem Landesbauerntag stellte die BfN-Präsidentin einen Verfolgens werten Ansatz zur Finanzierung von Naturschutzleistungen in der Landwirtschaft vor. Bei der erfolgsorientierten Honorierung werden Landwirte für den Erhalt von Vorkommen bestimmter Zielarten direkt honoriert. D.h. bzgl. der hierfür zielführenden Bewirtschaftung werden den Landwirten keine Vorschriften gemacht. Wie der Landwirt also das Ziel erreicht, wird ihm selbst überlassen.

"Dieses Instrument der erfolgsorientierten Honorierung, mit dem man schon gute Erfahrungen gemacht hat, sollte aus Sicht des Naturschutzes weiter fortgeführt und, wo sinnvoll, ausgeweitet werden. Denn dadurch steigt die Wirksamkeit der Agrarumweltförderung und es werden gleichzeitig Transparenz und Akzeptanz bei den Anwendern erhöht", sagte Prof. Beate Jessel. Im Übrigen werde die erfolgsorientierte Honorierung wegen der klaren Zielvorgaben und Erfolgskontrollen auch vom EU-Rechnungshof positiv bewertet, so Jessel.

Nach Auffassung der Präsidentin dürfe es bei der Umsetzung des mit der neuen Gemeinsamen EU-Agrarpolitik eingeführten Greening nicht dazu kommen, dass ein Großteil der Betriebe so weiter wirtschaften könne wie bisher, denn dann könnten die ökologischen Ziele des Greening keinesfalls erreicht werden (Zum Greening zählen in der neuen Förderperiode die Verpflichtung zum Anbau von mehreren Feldfrüchten, zum Grünlanderhalt und zur Bereitstellung von 5 % ökologischer Vorrangflächen pro Betrieb auf der Ackerfläche). Angesichts der trotz umfangreicher Grünlandumbruchverbote in den Bundesländern nach wie vor anhaltenden Grünlandverluste, und immer noch zu hohen Gewässerbelastungen durch Stickstoffeinträge aus der Landwirtschaft, sei man im Naturschutz wachsam und werde die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten, um gegebenenfalls im Rahmen von Evaluierungen frühzeitig Verbesserungen einzufordern

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

05.09.2014

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



In der Aufnahme von Albert Meier

- Chrysolina fuliginosa, Blattkäfer


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Allen Unkenrufen zum Trotz
Allen Unkenrufen zum Trotz
Allen Unkenrufen zum Trotz - trotz des gelben Bauches auf der Roten Liste!

06/07.09.2014

Bayern.
Mit dem Verlust ihrer Lebensräume geht unmittelbar auch der Verlust einer unserer heimischen Amphibienarten einher. Die Gelbbauchunke, die bereits in" vielen Köpfen der breiten Bevölkerung" kaum mehr verankert ist,  leidet besonders stark unter Biotopveränderungen.

Als so genannte Pionierart ist diese Spezies auf dynamische Lebensräume angewiesen. Also Bereiche die immer wieder neu entstehen und vergehen.

Artenschutz in Franken findet es sehr erschreckend wie weit es mit der Populationsdichte der Gelbbauchunke bereits gekommen ist. Als Stark Gefährdet wird ihre Art auf den Roten Listen bereits geführt - nicht mehr weit bis "ein vom Aussterben bedroht" hinzugefügt werden kann.

Ein großzügig bemessenes Gemeinschaftsprojekt das der Gelbbauchunke eine Chance geben möchte wird in den kommenden Wochen auf den Weg gebracht und auch wissenschaftlich begleitet.

Mehr zu diesem Projekt in wenigen Tagen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken

Mehr zur Gelbbauchunke
bis dahin unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20392

In der Aufnahme von Peter Hoffmann

- Gelbbauchunken


Gelbbauchunke - Lurch des Jahres 2014

Mehr zur Gelbbauchunke auf den Seiten des LARS unter - www.lars-ev.de/arten/ampbv.htm

Mehr zur Gelbbauchunke auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V.unter - www.dght.de/index.php?option=com_content&view=article&id=634&Itemid=290




Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...

05/06.09.2014

Steigerwald/Handthal
. Ein Vorzeigeprojekt nimmt langsam aber sicher auch "inhaltlich" Formen an. Artenschutz in Franken beteiligt sich seit Jahren an der Gestaltung des in unseren Augen für den "Steigerwald" effektivsten Konzeptes.

Konkreter Artenschutz und nachhaltige Rohstoffnutzung
sind ein beispielhafter Weg der sich zukünftig an vielfältiger Stelle der Bundesrepublik Deutschland  wiederfinden sollte. Das Steigerwald Zentrum macht sichtbar wie moderne, in die Zukunft gerichtete Waldentwicklung funktionieren kann ohne die Biodiversität dabei zu vernachlässigen.

Das Konzept erscheint wegweisend ..... wir schreiten gemeinsam voran!

Mehr zum Thema und aktuelle Aufnahmen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken.

In der Aufnahme


- Nachhaltigkeit beispielhaft erleben - ein Zentrum entwickelt sich ... die Austellungskomponenten werden installiert ... in wenigen Tagen ist die Eröffnung.

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=52616

„Aus die (Hasel) -Maus?! - Umwelt hautnah erleben ...
„Aus die (Hasel) -Maus?! - Umwelt hautnah erleben ...

„Aus die (Hasel) -Maus?!

04/05.09.2014

Gemeinsames Artenschutzprojekt dokumentiert die Bestandsdichte und sichert Lebensräume einer vielfach unbekannten Säugetierart.


Steigerwald. In den Nächten streift es durch die Wälder Frankens, eines der wohl unbekanntesten heimischen Säugetiere. Denn auf Nachfrage wie es sich mit der Bestandsdichte dieser Spezies verhält erhält man häufig lediglich Achselzucken.

Mit diesem Hintergrund vor Augen bringen Artenschutz in Franken, Bayerische Staatsforsten A.ö.R/Forstbetrieb Ebrach und Hit-Umweltstiftung, Realschule Ebrach und Kindergarten Burgwindheim ein wegweisendes Projekt auf den Weg bringen, das der Arterfassung und der konkreten Arterhaltung dient.  

Das Tier, um das es bei dieser Kooperation geht, ist lediglich 15 Zentimeter groß und nur wenige Gramm schwer. Der bevorzugte Lebensraum sind die großen, reich strukturierten Mischwälder. Wenn sich darin auch noch Haselnusssträucher befinden, schlägt das Herz des klettergewandten Kleinsäugers mit den großen Knopfaugen deutlich höher.

Doch leider tragen u. a. Lebensraumzerschneidung,
die Rodung von Feldgehölzen und der Einsatz von Bioziden/Rodentiziden vielfach zum Rückgang der Art bei.

Im Fokus die Haselmaus ... in Bayern

Mehr zum Projekt unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=64104

Neue Wiesen und Weiden .....
Neue Wiesen und Weiden .....
Neue Wiesen und Weiden sollen Schleswig-Holstein bunter machen

03/04.09.2014

  • Gemeinsame Pressemitteilung von BMUB und BfN:

Berlin/Bonn.
Artenreiches Grünland beherbergt fast ein Drittel der heimischen Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Seine Verbreitung geht jedoch bundesweit zurück, unter anderem durch die Intensivierung der Landwirtschaft. Besonders betroffen ist Schleswig-Holstein. Ein neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll dort nun auf einer Gesamtfläche von rund 2500 Hektar artenreiche Wiesen und Weiden wiederherstellen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:
"Es gibt mehr als 160 Pflanzenarten, für die Schleswig-Holstein als Standort eine besondere Verantwortung hat. Diese Arten sind häufig auf Wiesen und Weiden angewiesen. Wir wollen, dass diese Pflanzen auch in Zukunft noch bei uns heimisch sind. Dafür wollen wir ihnen die geeigneten Lebensbedingungen bieten. Das ist gut für die biologische Vielfalt, aber es erhält auch die Eigenart und Schönheit der Kulturlandschaft in Schleswig-Holstein, die wieder bunter und blütenreicher werden soll."

Schleswig-Holstein hat seit Anfang der 1990er Jahre 17.000 Hektar
an artenreicher Grünlandfläche verloren. Derzeit sind Schätzungen zufolge nur noch rund 3000 Hektar übrig. Mit der Wiederherstellung von artenreichen Grün- und Offenland-Lebensräume auf einer Gesamtfläche von etwa 2.500 Hektar würde dieser Umfang mit dem neuen Projekt fast verdoppelt.

BfN-Präsidentin Beate Jessel:
"Wir gehen davon aus, dass die geplanten Pflegemaßnahmen auch in die Fläche wirken, wenn Arten auch über die Projektflächen hinaus wandern. Hoffentlich werden dann auch die Grün- und Offenlandarten wieder zurückkehren, für die Deutschland eine besondere Verantwortung hat: zum Beispiel der Berg-Wohlverleih, das Breitblättrige Knabenkraut und Streifen-Klee."

Das Projekt wird in den nächsten sechs Jahren mit zwei Millionen Euro
aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt des Bundesumweltministeriums (BMUB) gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) fachlich begleitet. Projektträger ist die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, fachliche Unterstützung kommt vom Deutschen Verband für Landschaftspflege e.V., dem Förderverein Mittlere Treene e.V. sowie dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

Projektgebiete sind Naturschutzflächen in Schleswig-Holstein
mit einer bundesweiten Relevanz im Eigentum der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, der öffentlichen Hand und weiterer Partner. An geeigneten Standorten sollen Arnika, Flockenblume, Heidenelke, Wiesenmargerite, Thymian und andere heimische Arten die schleswig-holsteinische Landschaft wieder bunter machen.

Weitere Informationen zum Projekt unter:


www.biologischevielfalt.de/21306.html

Hintergrund

Das Bundesprogramm "Biologische Vielfalt"
Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Informationen und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm: www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

02.09.2014



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Albert Meier


- Larve der Grünen Stinkwanze



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Tierhalter besorgt über Wolfsrückkehr
Tierhalter besorgt über Wolfsrückkehr

Tierhalter besorgt über Wolfsrückkehr

02/03.09.2014

Hannover -
Für die Einen Grund zur Freude, für die Anderen Ursache für zusätzliche hohe Kosten und häufig unlösbare Probleme: Die Rückkehr des Wolfes löst bei Tierhaltern Sorge aus.

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Tierhalter-besorgt-ueber-Wolfsrueckkehr_article1409530145.html

Quellenangabe

Proplanta
01.09.2014

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Mehr zum Wiolf auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23066

In der Aufnahme von Andreas Gehrig


- wird nicht von jedem gerne gesehen - der Wolf.


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Der Fisch im Pilzreich
Der Fisch im Pilzreich
Wenn der Tintenfischpilz seine "Krakenarme zeigt"

01/02.09.2014

Deutschland
. "Er" zählt zu den auffälligsten Pilzarten - Der Tintenfischpilz!

Gefunden wird der Pilz gerne auf morschem Holz oder auch Rindenmulch. Somit wird sein Fundort auch eingegrenzt. Er bevorzugt Wälder, nur ausnahmsweise finden wir ihn auch außerhalb.

Etwa ab Mitte/Ende August können wir seinen auffälligen Fruchtkörper erkennen. Käfer und Fliegen werden vom Geruch und der Farbe des Fruchtkörpers angelockt. Dieser erinnert optisch und geruchlich an zersetzendes Fleisch (Aas).

Die Tiere fungieren als "Sporenträger" und verbreiten den Pilz in die Fläche.

Mehr zum Tintenfischpilz unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&id=53045 auf den Seiten des Artenschutz in Franken.

In der Aufnahme von Albert Meier

- Clathrus archeri, Tintenfischpilz



Zählen Sie die Vögel vor Ihrer Haustüre!
Zählen Sie die Vögel vor Ihrer Haustüre!
Zählen Sie die Vögel vor Ihrer Haustüre!

01/02.09.2014


Die Frage „Welche Vögel kommen vor meiner Haustüre vor?“, ist für viele Naturfreunde sehr reizvoll. Aber gerade von dort, wo wir wohnen und arbeiten, in Städten und Dörfern, wo also die meisten von uns am häufigsten Kontakt mit der Vogelwelt haben, gibt es bislang nur wenig systematisch erfasste Beobachtungsdaten.

Daher startet der LBV 2014 eine Testphase für ein Programm G/Artenlisten (=Artenlisten in Gärten). In diesem Citizen Science Projekt sammeln wir regelmäßige Beobachtungsdaten der Vögel vor der Haustüre. Jeder, der Zugang zu einem Stück Natur vor der Haustüre hat, kann mitmachen. Das kann also der eigene Garten sein oder aber der städtische Innenhof, oder Sie zählen einfach vom Balkon bzw. Fenster aus, wenn Sie von dort ein Stück Grün überblicken können.

Dabei ist weniger wichtig, dass Sie möglichst viele Arten sehen. Viel interessanter für dieses Programm ist, wie sich Ihre G/Artenliste vor Ort im Laufe der Zeit verändert.

Mehr zum Thema


- www.lbv.de/aktiv-werden/gartenlisten.html


Quellenangabe


Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.




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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Dompfaff - [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=20638]


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Fledermaus-Forscher im Hintertaunus unterwegs
Fledermaus-Forscher im Hintertaunus unterwegs
Fledermaus-Forscher im Hintertaunus unterwegs

31.08/01.09.2014

Mudershausen
- Viele Legenden ranken sich um Fledermäuse, ein Exemplar ziert den Anzug von Actionheld Batman. Die Realität ist weniger glamourös, viele Arten sind gefährdet.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Fledermaus-Forscher-im-Hintertaunus-unterwegs_article1409387307.html


In der Aufnahme der Koordinationsstelle für Fledermausschutz in Bayern

- Mückenfledermaus

Mehr zur Mückenfledermaus auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20828

Biokraftstoffe verstärken Wettlauf um Ackerland
Biokraftstoffe verstärken Wettlauf um Ackerland
Biokraftstoffe verstärken Wettlauf um Ackerland

31.08/01.9.2014

Hamburg -
Die Biospritproduktion ist ein treibender Faktor beim internationalen Kampf um Anbauflächen – zeigt eine neue Studie des GIGA.

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wissenschaft/Biokraftstoffe-verstaerken-Wettlauf-um-Ackerland_article1409394524.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Kleiner Feuerfalter

Mehr zum Thema Schmetterlinge auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20332


Steinpilze sammeln: Das sind die besten Tipps
Steinpilze sammeln: Das sind die besten Tipps
Steinpilze sammeln: Das sind die besten Tipps

30/31.08.2014

Deutschland
.Nun beginnt die Pilzsaison (die für manch Zeitgenossen eigentlich das ganze Jahr ist) wieder. Auch der Steinpilz, der sich großer Beliebtheit erfreut wird gesucht.

Mehr zur Art und interessante Tipps unter


- www.t-online.de/ratgeber/freizeit/umwelt-natur/id_47801966/steinpilze-sammeln-darauf-sollten-sie-achten.html

Auch auf den Seiten des Artenschutz in Franken finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema Pilze

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=26895

In der Aufnahme von Albert Meier

- Steinpilz

Pferdestärke zieht zwei Tonnen
Pferdestärke zieht zwei Tonnen
Pferdestärke zieht zwei Tonnen

30/31.08.2014

Früher wurden alle gefällten Bäume mit Pferden aus dem Wald geschleppt, heute dröhnen stattdessen Maschinen durch den Wald. Wer heute die Arbeitstiere einsetzt, wird zur Attraktion. So ist es in der Stadt Eltmann.

Eltmann - Gustl aus Österreich ist erst seit ein paar Tagen Eltmanner,
aber er hat schon einen Arbeitsplatz und einen „Fanclub“. Gustl ist ein neun Jahre alter Wallach, ein echtes Kraftpaket, und er wird künftig im Eltmanner Stadtwald als Holzrückepferd eingesetzt. Wie das funktioniert, das zeigten er, seine Besitzer und Stadtförster Christian Bartsch Kindern bei einem Besuch im Wald.

Früher wurden alle gefällten Bäume mit dem Arbeitspferd aus dem Wald geschleppt.
Von Maschinen wurden die Pferde weitgehend verdrängt, doch jetzt könnte die alte Tradition wiederbelebt werden – aus Waldschutzgründen, wie Förster Bartsch erläuterte. Schwere Maschinen einzusetzen, bedeute nämlich auch, den Waldboden zu verdichten. „Das ist ein zunehmendes Problem“, sagt er. Landwirte versuchten dem entgegenzuwirken, etwa durch breitere Reifen, die die Last besser verteilen.

Wegen des Gewichts wird versucht, die Maschinen nur auf gefrorenen Böden einzusetzen
– in Wintern wie dem zurückliegenden gelingt das allerdings nicht. „Mit dem Pferd kann man dann auch Zeiten ausnutzen, in denen Maschinen gar nicht oder nur mit großen Folgeschäden für die Wege eingesetzt werden können“, erklärte Christian Bartsch.

Auch in schwierigerem Gelände oder in Naturverjüngungen hat das Pferd Vorteile,
denn es kann auch Kurven gehen, während eine Seilwinde den Baumstamm nur schnurgerade schleppt.Josef Greubel hat als Bub noch mit dem Rückepferd gearbeitet. „Wir waren für das Ein- und Aushängen der Stämme zuständig“, erzählte der Pferdefreund, der für den Forstbetrieb Eltmann bisher mit Maschinen Holz gerückt hat. Jetzt hat er mit Gustl und Max neben seinen Reitpferden auch zwei Arbeitspferde im Stall stehen.

Gemeinsam mit seinem Sohn Christoph zeigte er den Ferienprogramm-Kindern,
wie das Holzrücken mit Pferd funktioniert – und die staunten, wie Gustl schwere Baumstämme hinter sich herzieht, ohne dass er sich sichtlich anstrengen würde.800 Kilogramm wiegt Gustl, bis zu zwei Tonnen kann er ziehen. In Österreich hat man sich auf die Zucht dieser Arbeitspferde spezialisiert, die aus der Rasse Noriker hervorgegangen sind. Die Kaltblütler sind sehr ausgeglichen und kraftstrotzend.

Umfangreiche Ausbildung

Im Alter von zwei Jahren werden sie ausgebildet für ihre Arbeit,
die neben dem Holzrücken auch das Ziehen von Kutschen umfasst. Als Drei- bis Vierjährige sind die Pferde dann fertig ausgebildet, Gustl hat mit neun Jahren schon allerhand Routine. Stadtförster Bartsch ist zuversichtlich, dass das Holzrücken mit dem Pferd positive Effekte für den Eltmanner Stadtwald bringt. „Natürlich ist das teurer als Maschineneinsatz“, erklärt er, aber andererseits können auch Zeiten genutzt werden, in denen Maschinen nicht arbeiten können, eventuell können Wegeschäden vermieden werden, und nicht zuletzt wird der Pferdeeinsatz inzwischen auch vom Freistaat gefördert, weil er waldschonend ist.

Wie sich der neue Weg finanziell auswirkt, wird man frühestens im nächsten Jahr
nach der ersten Rücke-Saison feststellen können.Holz gerückt wird natürlich erst im Winter – die Aktion am Dienstag war eigens für die Kinder, die begeistert dabei waren, auch wenn es immer wieder regnete. Wer sich traute, durfte Gustl auch direkt kennenlernen und für seinen Einsatz loben.

In der Aufnahme von Sabine Weinbeer

- Mühelos zieht Gustl für die Ferienprogramm-Kinder Baumstämme über den Waldweg. Josef Greubel führt ihn. Der Wallach ist selbst 800 Kilogramm schwer und kann bis zu zwei Tonnen bewegen. Foto: Sabine Weinbeer


Quellenangabe:

Fränkischer Tag / Hassberge

Autor / Fotos Sabine Weinbeer
30.08.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

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Ein Klassenzimmer im Zeichen der Natur
Ein Klassenzimmer im Zeichen der Natur
Pressemitteilung des Fränkischen Tages vom 29.08.2014

Ein Klassenzimmer im Zeichen der Natur


30/31.08.2014

Breitengüßbach — Das Projekt "Klassenzimmer Natur" ist abgeschlossen - und das Umweltzentrum Breitengüßbach offiziell der Gemeinde Breitengüßbach übergeben. Zu diesem Anlass konnten die Projektverantwortlichen Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder (UBB), Dagobert Achatz,
Geschäftsführer der Audi-Stiftung für Umwelt und Thomas Köhler, Artenschutz in Franken,
viele neugierige Erwachsene und Kinder und die Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, begrüßen. Im Rahmen des örtlichen Ferienprogramms erkundeten die Familien den ganzen Tag über das Gelände.

Projekt mit Zukunft


Miteinander blicken die Verantwortlichen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Aus dem vormals ausschließlich militärisch genutzten Gelände, das sich weitgehend selbst überlassen wurde, hat sich innerhalb weniger Jahre ein zukunftsträchtiges Umweltbildungsprojekt entwickelt: "Für das
zukunftsfähige Miteinander von Mensch und Umwelt sei es grundlegend, dass unsere Kinder die Natur erleben und verstehen können. Nur auf diesem Weg kann die Bereitschaft zu verantwortlichem und nachhaltigem Handeln geweckt werden", sagte Huml.

Früher als vorgesehen stellten die Beteiligten - darunter die Gemeinde Breitengüßbach, die Audi-Umweltstiftung und der Verein Artenschutz in Franken - die verbleibenden Projektbestandteile fertig: Geschaffen wurden ein Fledermauspfad,Areale für die Sandbiene sowie für den "Kammmolch", einer der bedrohten heimischen Amphibienarten. Die Besucher können ab jetzt auf den verschiedenen Lehrpfaden des 125 Hektar großen Geländes viele Entdeckungen machen.

Bewusst in der Umwelt handeln


Zahlreich aufgestellte Informationstafeln lehren Interessierte zu Artenvielfalt und Artenschutz. Der im Gebäude des Umweltzentrums integrierte Waldkindergarten der Gemeinde hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Nachwuchs auf spielerische Art und Weise  Inhalte, Ziele und Aufgaben eines auf Nachhaltigkeit ausgerichteten umweltbewussten Handelns zu vermitteln. Ziel des Projektes ist es, die
Artenvielfalt zu schützen und zu fördern, Natur wieder erlebbar zu machen sowie Informationen jedermann zugänglich zu machen.

Das Umweltzentrum "Klassenzimmer Natur" Breitengüßbach erhielt im vergangenen Jahr die Auszeichnung "offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt". red

Quellenangabe:

www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/Ein-Klassenzimmer-im-Zeichen-der-Natur;art154303,796294

Eine Spur wilder
Eine Spur wilder
Eine Spur wilder

30/31.08.2014

NABU gratuliert zu zehn Jahren Nationalpark Eifel und wünscht sich mehr Mut zur Wildnis

Düsseldorf –
Seit zehn Jahren besteht der erste nordrhein-westfälische Nationalpark in der Eifel. Am kommenden Wochenende wird gefeiert. „Trotz Licht und Schatten in der Bilanz der letzten zehn Jahre bleibt die Einrichtung des Nationalparks ein Meilenstein für den Naturschutz in Nordrhein-Westfalen“, erklärte Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW anlässlich der anstehenden Feierlichkeiten. Ausdrücklich lobte der NABU-Landesvorsitzende den von Minister Remmel angekündigten Schritt, „mehr Wildnis im Nationalpark Eifel zu wagen“. Dies sei das richtige Signal nach zehn Jahren Nationalpark.

Von Anfang an habe der NABU mit seinem Engagement dazu beigetragen die Entstehung des ersten nordrhein-westfälischen Nationalparks voranzutreiben. Ein solches Großschutzgebiet ermögliche nicht nur die großflächige natürliche Entwicklung heimischer Laubwälder, es sichere auch zahlreichen bedrohten Arten wie Wildkatze, Uhu und Mittelspecht langfristiges Überleben und trage damit erheblich zum Erhalt der heimischen Biodiversität bei. „Die Möglichkeit, dass sich Natur ohne menschliches Zutun und ohne menschlichen Einfluss in ihrer ursprünglichen ́Wildheit́ entwickeln kann, ist das wesentliche Anliegen eines Nationalparks“, so Tumbrinck. Dieser Nationalparkgedanke sei durch die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen in der Vergangenheit aber zu kurz gekommen.

Grundsätzlich begrüße der NABU
deshalb die Pläne des Umweltministeriums, insbesondere weitere Flächen komplett aus jeglicher Nutzung und Pflege herauszunehmen. Allerdings sei darauf zu achten, dass die Voraussetzung für die Entwicklung naturnaher Vegetation gesichert ist. Zugleich fordere der NABU, die Wildbestandregulierung auf das absolut unabdingbare Maß zurückzuführen. Positiv sei es, die Maßnahmen zeitnah schon 2015 umzusetzen und dabei die Bevölkerung einzubinden.

In diesem Zusammenhang erinnerte der NABU-Landesvorsitzende Umweltminister Remmel auch an das Versprechen im Koalitionsvertrag, einen zweiten Nationalpark in NRW im Bereich Senne/Teutoburger Wald voranzutreiben. Dieser stellte am heutigen Freitag in Bad Lippspringe ein aktualisiertes Gutachten des Landesumweltamtes (LANUV) zur Eignung der Senne als Nationalpark vor, welches bestätigt, dass auch mit dauerhafter Pflege der wertvollen Heideflächen in der Senne ein Nationalpark nach fachlichen Kriterien machbar sei. „Mit dem angekündigten Abzug der Briten aus der Senne rückt der zweite Nationalpark für Nordrhein-Westfalen in greifbare Nähe“, sagte Tumbrinck.

Für Rückfragen:

Josef Tumbrinck
Vorsitzender NABU NRW
Tel. mobil 0171-3867379

Dr. Manfred Aletsee
Landesvorstand NABU NRW und NABU-Eifelteam
Tel. mobil 0171-6578287


Quellenangabe

Herausgeber: NABU NRW (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 40225 Düsseldorf
Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)
Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Paarung der Heidelibellen

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Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...
Ein Zentrum entwickelt sich ...

29/30.08.2014

Steigerwald/Handthal
. Ein Vorzeigeprojekt nimmt langsam aber sicher auch "inhaltlich" Formen an. Artenschutz in Franken beteiligt sich seit Jahren an der Gestaltung des in unseren Augen für den "Steigerwald" effektivsten Konzeptes.

Konkreter Artenschutz und nachhaltige Rohstoffnutzung sind ein beispielhafter Weg der sich zukünftig an vielfältiger Stelle der Bundesrepublik Deutschland  wiederfinden sollte. Das Steigerwald Zentrum macht sichtbar wie moderne, in die Zukunft gerichtete Waldentwicklung funktionieren kann ohne die Biodiversität dabei zu vernachlässigen.

Das Konzept erscheint wegweisend ..... wir schreiten gemeinsam voran!

Mehr zum Thema in den kommenden Tagen hier auf den Seiten des Artenchutz in Franken.

In der Aufnahme

- Nachhaltigkeit beispielhaft erleben - ein Zentrum entwickelt sich ...


Dohlen auch in den Alpen?
Dohlen auch in den Alpen?
Dohlen auch in den Alpen?

29/30.08.2014

Ja es gibt sie
- diese gleichfalls sehr interessanten Vögel.Sie haben sich in bemerkenswerter Weise dem Leben in diesem doch schwierigen Umfeld sehr gut angepast.

Alpendohlen und Alpenkrähen ähneln sich in ihrer Gefiederausprägung und Größe sehr. Auch die Abmaße mit 38 Zentimeter Körperlänge sind gleichartig.

Im Gegensatz zu den rotschnabligen Alpenkrähen zeigen Alpendohlen einen merklich kürzeren, gelben Schnabel.

Mehr zu dieser Art auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20337


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Spezialist im Hochgebirge - die Alpendohle.

Das Schmerber Manifest - was ist denn das?
Das Schmerber Manifest - was ist denn das?
Das Schmerber Manifest - was ist denn das?

28/29.08.2014

Franken.
Schmerber Manifest - noch nichts davon gehört?

Macht nichts ... wir stellen wir dieses hier näher vor ...

Schmerber Manifest

Schutz der Biodiversität durch integrative Waldbewirtschaftung

Präambel

Die Erhaltung der Eigenart, Schönheit und Artenvielfalt unserer Wälder
ist eine ethische Aufgabe, der sich die Unterzeichner dieses Manifestes verpflichtet fühlen. Ebenso sehen sie es als ethische Verpflichtung, Holz als nachwachsenden, für den Menschen wichtigen Rohstoff und Energieträger, der wegen seiner ausgezeichneten Ökobilanz aus Umweltschutzgründen positiv bewertet wird, nachhaltig bereit zu stellen.

Holznutzung und Sicherung der Biodiversität müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass seltene Arten, die in Wäldern leben, gefördert werden. Um die Ökosystemdienstleistungen der Wälder optimal zu gestalten, halten es die Unterzeichner für zielführend, vorrangig Konzepte naturschutzintegrativer
Waldbewirtschaftung umzusetzen
, die die Artenvielfalt auf der gesamten Waldfläche Deutschlands sichern.

Die Ausweisung neuer Großschutzgebiete ist nachrangig und diesem Ziel unterzuordnen.

Mehr zum Thema

- www.faun-iwi.de

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=68999

Quellenangabe

IWI

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

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Globale Wasserkrise trifft Deutschland
Globale Wasserkrise trifft Deutschland
Globale Wasserkrise trifft Deutschland

28/29.08.2014

WWF-Studie warnt vor „importiertem Wasserrisiko“ in Zeiten der Globalisierung.

Gemüse aus Spanien,
Baumwolle und Kleidung aus Indien, Metalle aus Südafrika, Rosen aus Kenia, Phosphor aus China: Deutschland hat bei vielen Waren ein besorgniserregendes, „importiertes Wasserrisiko“. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Naturschutzorganisation WWF. „Von Reputationsschäden bis hin zu Standortschließungen, versteckte Wasserrisiken können im Extremfall Milliardenausfälle für deutsche Unternehmen nach sich ziehen“, erklärt Philipp Wagnitz, WWF-Referent und einer der Autoren. Der WWF-Studie zufolge ist Wasser hierzulande zwar ausreichend vorhanden, doch da Deutschland als weltweit drittgrößte Importnation auf ausländische Waren angewiesen ist, müssten Unternehmen und Politik lokal angepasste Strategien für die globale Wasserkrise entwickeln.

So bezog die deutsche Wirtschaft aus dem wasserintensiven, südafrikanischen Bergbausektor 2012 rund 5,5 Mio. Tonnen im Wert von knapp 2 Milliarden Euro, darunter  Steinkohle, Metalle und Erze. Durch den Import von Baumwolle und Textilien hinterlässt Deutschland in Pakistan jährlich einen Wasser-Fußabdruck in Höhe von 5,46 Kubikkilometer. Das entspricht beinahe dem doppelten Volumen des Starnberger Sees. Und „Europas Gemüsegarten“ in Spanien droht sich durch teils illegale Bewässerung selbst auszutrocknen, wobei die Bundesrepublik von dort 2013 allein 180.000 Tonnen Tomaten im Wert von rund 250 Mio. Euro bezog.

„Wasser wird lokal immer knapper und dieses Problem betrifft nicht mehr nur Entwicklungsländer und Wüstenregionen. Für die Wasserkrise verantwortlich und zugleich von ihr betroffen sind wichtige deutsche Wirtschaftssektoren, vom Lebensmittelhandel, über die Automobilindustrie bis zur Modebranche“, so WWF-Experte Wagnitz. Eine wachsende Bevölkerung, steigender Konsum und der Klimawandel werden, so die Prognose, die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser weiter verschlechtern - und damit auch Auswirkungen auf von Deutschland benötigten Waren und Ressourcen haben.

„Viele Unternehmen wissen noch nicht einmal,
dass sie versteckten Wasserrisiken ausgesetzt sind. Erst wenn es zu Engpässen oder Problemen kommt, werden sie sich dessen bewusst“, kritisiert Wagnitz. Eine wesentliche Ursache sei neben der Verschmutzung nicht nur die Verfügbarkeit und Nutzung von Wasser, sondern auch die unzureichende Verwaltung und Verteilung der Ressourcen. Dementsprechend seien besonders Regierungen und Unternehmen in der Pflicht, Wassermanagementstrategien etwa für betroffene Flussgebiete zu entwickeln und die Ressource gerecht aufzuteilen. Nur so könnten Konflikte um Wasser in Zukunft gemindert werden.

„Wasser ist nicht nur eine ökologische oder soziale Frage, sondern auch eine ökonomische. Simple Lösungen gibt es daher in diesem komplexen Gefüge leider meistens nicht“, so Wagnitz. Vielmehr müsse jede Region, jeder Fall gesondert analysiert werden. Danach gelte es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Nur so könnten auch die betroffenen Unternehmen ihre ökonomischen und nicht zuletzt reputativen Risiken minimieren.



Hintergrund WWF-Studie „Das importierte Risiko“


Basierend auf einer Kombination ihrer Abhängigkeit von Wasser und ihrem Wasserrisiko wurden vier Wirtschaftssektoren mit direktem Wasserrisiko (Landwirtschaft, Chemie-, Textil- u. Bekleidungsindustrie sowie Rohstoffindustrie) und zwei Sektoren mit indirekten Wasserrisiken (Finanzdienstleistungen und Einzelhandel) ausgewählt und analysiert.


Darüber hinaus wurden Länder mit hohem Wasserrisiko identifiziert, die für den Warenimport mindestens eines Wirtschaftssektors von großer Bedeutung sind:

» China, Bangladesch und Indien – Textil- und Bekleidungsindustrie

» Russland, Libyen, Südafrika – Rohstoffe und Metalle

» Äthiopien, Indonesien, Argentinien – Landwirtschaft

» China, Indien, Marokko – Chemikalien


Zur Reduktion von Wasserrisiken hat der WWF das Water Stewardship-Konzept
entwickelt. Mit einem schrittweisen Ansatz ist es Unternehmen dabei möglich, ein Wasserbewusstsein zu entwickeln, Wasserrisiken zu analysieren und darauf mit internen und externen Maßnahmen zu reagieren. Im Fokus stehen gemeinsame Strategien und Lösungen mit anderen Wassernutzern, Behörden und der Zivilgesellschaft in den betroffenen Gebieten.


KONTAKT

Roland Gramling

Pressestelle WWF

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de

Quellenangabe

WWF - 27.08.2014

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Freifließendes Gewässer

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Auch Elche müssen wandern können
Auch Elche müssen wandern können

28/29.08.2014

Miller: Bundesprogramm Wiedervernetzung konsequent umsetzen

Berlin –
Ein Elchbulle geriet zu Wochenbeginn in die Schlagzeilen, weil sein Ausflug aus freier Wildbahn in einem Firmengebäude in Sachsen endete. Mit Blick auf den in Sachsen umherwandernden Elch weist der NABU auf die Bedeutung von Grünbrücken hin und ruft die Bundesregierung zu einer konsequenten Umsetzung des von ihr beschlossenen Bundesprogramms Wiedervernetzung auf. „Das Beispiel des jungen Elchbullen zeigt, dass wir unsere Landschaft wieder durchgängiger für Tierarten mit großen Raumansprüchen machen müssen. Einmal hatte der Elch die Bundesautobahn schon überquert, ein zweites Mal hätte er es vielleicht nicht geschafft“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

In diesem Jahr habe es bereits mehrfach Elchbeobachtungen im grenznahen Bereich zu Polen und Tschechien gegeben, die potenziellen Wanderrouten seien aber vielerorts durch Straßen unterbrochen, geeignete Lebensräume so nur schwer erreichbar. Der NABU fordert die Bundesregierung auf, das im Jahr 2012 beschlossene Bundesprogramm Wiedervernetzung nun konsequent anzugehen und für eine zügige Umsetzung zu sorgen. Von den in diesem Papier identifizierten 99 prioritär erforderlichen Querungsbauwerken an deutschen Fernstraßen wurde erst ein einziges Projekt auf regulärem Wege fertig gestellt, wenige weitere sind in Bau oder in der Planungsphase.

„Ohne einen eigenen Haushaltstitel innerhalb des Straßenbauetats dürfte es schwierig werden, die geplante Umsetzung des Programms bis zum Jahr 2020 tatsächlich zu erreichen. Das Konjunkturpaket II hat vor vier Jahren einen kurzen Aufwind gebracht, einige Grünbrücken konnten so außerplanmäßig finanziert werden. Nun herrscht aber wieder Flaute in Sachen Wiedervernetzung“, so NABU-Naturschutzexperte Till Hopf. Mit Querungshilfen würde das Problem der Zerschneidung von Lebensräumen zwar nicht vollständig gelöst. Besonders für größere mobile Arten stellen sie aber unverzichtbare Hilfen für den Ortswechsel innerhalb ihres Lebensraumes bzw. zwischen Teillebensräumen dar.

Hintergrund:

Manche Naturlandschaft gleicht aus Tiersicht heute einem Flickenteppich isolierter Gebiete, in dem arttypisches Wanderverhalten nicht mehr möglich ist. Sechsspurige Autobahnen, Lärmschutzwände, ICE-Trassen und unüberwindbare Wildschutzzäune entlang der Autobahnen trennen Artgenossen und Lebensräume und verhindern Wanderungen und Austausch. Zudem kommen auf Deutschlands Straßen jährlich mehrere Hunderttausend Wildtiere bei Kollisionen ums Leben – oft auch mit fatalen Folgen für die beteiligten Autofahrer.

Der NABU forderte daher bereits im Jahr 2008 in seinem NABU-Bundeswildwegeplan, in einem ersten Schritt bis zum Jahr 2020 zentrale Wildwege wieder zu öffnen. Dafür wurden 125 vordringliche Konfliktstellen identifiziert, die durch die Errichtung von Grünbrücken und anderen Querungsbauwerken entschärft werden könnten.

Das im Jahr 2012 von der Bundesregierung verabschiedete Bundesprogramm Wiedervernetzung greift diese Anregungen auf und listet insgesamt 99 Projekte, die für eine Wiedervernetzung realisiert werden müssen und bis zum Jahr 2020 umgesetzt sein sollen. Zwar konnten zwischenzeitlich 18 Querungshilfen aus dem Konjunkturpaket II finanziert werden, wovon eine in Bau und 16 fertiggestellt sind. Aus dem regulären Verkehrsetat wurde bisher aber erst ein Landschaftstunnel realisiert, zwei Grünbrücken sind in Bau. Für neun weitere Projekte laufen die Planungen. Damit sind lediglich rund Dreiviertel des vordringlichen Vernetzungsbedarfs noch nicht in Planung oder Umsetzung.


Für Rückfragen:

Till Hopf
NABU-Referent für Naturschutz
Tel. 030-284984-1618


Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.


Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Caspar von Zimmermann

- Elch auf Wanderung

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Impressionen aus dem Chiemgau
Impressionen aus dem Chiemgau
Impressionen aus dem Chiemgau

28/29.08.2014

Bayern.
Impressionen aus dem Freitstaat Bayern - gesendet von Johannes Rother in einer Diashow unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=68996&startid=0


Bienen finden im Spätsommer keine Nahrung mehr
Bienen finden im Spätsommer keine Nahrung mehr
Bienen finden im Spätsommer keine Nahrung mehr

28/29.08.2014

Umwelt- und Imkerverbände fordern einen Stopp des Pestizideinsatzes auf Grünland


Der deutsche Verband der Berufsimker (DBIB)
, der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND), Greenpeace, der Naturschutzbund NABU und das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) protestieren gegen den Verlust von artenreichem Grünland durch eine intensive landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Damit gehen den Bienen im Sommer im ländlichen Raum die letzten Weidegründe verloren. Außerdem verlieren viele weitere Insekten und die letzten Wiesenbrüter ihre wichtigen Lebensräume.

"Wir fordern einen sofortigen Stopp des Pestizideinsatzes
auf artenreichem Grünland", erklärt Manfred Hederer, Präsident der deutschen Berufsimker. "Nur so ist es möglich, dass unsere Bienen im Sommer überhaupt noch Nahrung finden", ergänzt der Imker.

In der Bundesrepublik macht das Grünland noch knapp 5 Millionen Hektar
der landwirtschaftlich genutzten Fläche aus. Es ist damit ein prägendes Element der Agrarlandschaft mit einem hohen ästhetischen Wert. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) informierte dieses Jahr darüber, dass von 2009 bis 2013 das Grünland in der Bundesrepublik um 820 Quadratkilometer und damit um 7,4 Prozent geschrumpft ist. Neben dem Flächenverlust sind Umwelt- und Imkerverbände über den Qualitätsverlust der Grünländer besorgt.

Völlig unverständlich ist für die Naturschützer, dass auf dem verbleibenden Grünland Pestizide eingesetzt werden, um unerwünschte blühende Wildkräuter zu beseitigen. Landwirte sprühen bundesweit Herbizide (Pflanzenvernichtungsmittel), um höhere Erträge auf den Wiesen zu erzielen. Die öffentliche Hand unterstützt diese Praxis. So verbreitet die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft derzeit eine über 20 seitige farbige Broschüre mit dem Titel „Unkrautmanagement auf Wiesen und Weiden“. Darin werden seitenweise Blühpflanzen unter der Rubrik "minderwertige Platzräuber" aufgelistet und chemische Bekämpfungsmaßnahmen empfohlen.

Grünlandflächen ohne Herbizideinsatz bieten mit einer Vielfalt an Strukturen und zeitlich gestaffelten Blühabfolgen eine große Vielfalt an Nahrungs- und Lebensräumen für zahlreiche Tiere. Hier finden Vögel, Amphibien und eine Vielzahl von Insektenarten ihre Nahrung. Aufgrund des hohen Artenspektrums spielt der Erhalt artenreicher Grünlandflächen eine ganz wesentliche Rolle bei der Erreichung von nationalen und internationalen Biodiversitätszielen.

Am 27. August 2014 hat Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU)
die deutschen Bauern- und Gartenverbände zu einem Treffen in sein Ministerium nach Berlin eingeladen. Es soll unter anderem über den Pflanzenschutz und seine Akzeptanzprobleme beraten werden.


Ansprechpartner:

BUND, Tomas Brückmann, Tel.030/27586 420

DBIB, Manfred Hederer, Tel. 08806 924 509

PAN Germany, Susan Haffmans, Tel. 040/399 19 10-25

Greenpeace, Manfred Santen, Tel: 040/30618-255

NABU, Florian Schöne, Tel. 030/284984-1615



Quellenangabe


Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Albert Meier

- Cucullia artemisiae, Feldbeifuß-Mönch


Mehr auf zum Feldbeifuß-Mönchauf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=68991

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Sachsen im Elch-Test
Sachsen im Elch-Test
Sachsen im Elch-Test

27/28.08.2014

„Elch-Einwanderungsland“: WWF fordert Managementpläne


Insbesondere die ostdeutschen Bundesländer sind nach WWF-Informationen


Elch-Einwanderungsland. „Ein Elch in einem Dresdner Bürogebäude ist sicherlich auch zukünftig nicht an der Tagesordnung, aber Sachsen muss sich auf die Rückkehr der großen Hirsche vorbereiten“, fordert Dr. Janosch Arnold, Referent Großsäuger beim WWF Deutschland. Die einst hierzulande ausgerottete Tierart sei von sich aus zurückgekehrt und wieder heimisch geworden. In Brandenburg gibt es demnach bereits ein kleines, Standort-treues Vorkommen.

In einem Positionspapier warnt der WWF daher vor möglichen Konflikten. Diesen könne nur mit entsprechenden Managementplänen begegnet werden. Bisher habe einzig Brandenburg diese entscheidende Hürde genommen. Und in Bayern gibt es zumindest einen rudimentären Elchplan, der Grundlagen zum Umgang mit den Tieren regeln soll. Ansonsten hätten die Bundesländer offenbar aus der Rückkehr der Wölfe oder dem Drama um Braunbär Bruno nichts gelernt.  

„Themen wie Monitoring, Wildschäden und Gefährdung für den Straßenverkehr müssen jetzt endlich öffentlich diskutiert und thematisiert werden. Es braucht wirkungsvolle Managementpläne, bevor sich Elch-Vorkommen dauerhaft etabliert haben“, fordert Arnold. „Für die meisten Deutschen ist der Elch eine relativ unbekannte Tierart. Daher muss man die Bevölkerung informieren und mitnehmen.“.

Aus Skandinavien sei bekannt, dass Elche nicht gut mit Straßenverkehr zurechtkommen. Auch in Deutschland sind bereits Tiere überfahren worden. Um die Risiken für Mensch (und Elch) zu minimieren ist es nach WWF-Ansicht entscheidend, vorausschauend Korridore für Großsäuger einzurichten und an der Unfallvermeidung zu arbeiten.

WWF-Positionspapier: www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Positionspapier_WWF_Deutschland_Rueckkehr_des_Elches.pdf

   KONTAKT

   Roland Gramling

   Pressestelle

   Tel. 030-311 777 425

   roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF / 26. August 2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


Mehr zum Elch auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20685

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Elchbulle


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Achtung schön - aber sehr giftig
Achtung schön - aber sehr giftig
Der Blaue Eisenhut

26/27.08.2014

Deutschland
: Achtung - alle Teile des Blauen Eisenhuts sind sehr giftig. Bereits kleinste Mengen können eine stark negative Auswirkungen auf Mensch und Tier haben.

Achtung -  2 g der Wurzel sind meist  tödlich.


Doch auch der  Blaue Eisenhut ist gefährdet. Lebensraumzerstörung und intensive Biotopnutzung machen ihm vielerorts den Garaus. Nach dem Bundes-Naturschutz-Gesetz ist die Pflanze gesetzlich besonders geschützt. Sie steht im Freistaat Bayern in der Roten Liste bereits auf "V" - Art der Vorwarnliste.

Mehr zum Blauen Eisenhut auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&id=68967

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Schön aber sehr giftig - der Blaue Eisenhut



Köpfchen in die Nelke
Köpfchen in die Nelke
Die Lichtnelken-Eule in Franken

26/27.08.2014

Franken.
Während sich die Falter als dämmerungs- und nachtaktiv zeigen können wir die Larven auch am Tag erleben. Ihre Vorliebe gilt  verschiedenen Nelkengewächsen oder wohl besser deren Blüten.

In Baden-Württemberg
steht die Art bereits auf der Vorwarnliste bedrohter Arten.

Mehr zur Art auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=64954

In der Aufnahme von Albert Meier

- Die Larve der Lichtnelken-Eule an einer Blüte / Fruchtstand



Kleve: Fünf Dohlen abgeschossen
Kleve: Fünf Dohlen abgeschossen
Kleve: Fünf Dohlen abgeschossen

25/26.08.2014


Polizei ermittelt - Hegering veröffentlicht Beweisfoto im Internet


Kleve. Jäger des (Korrektur der A.i.F . Redaktion)  haben bei einer revierübergreifenden Vogeljagd offensichtlich fünf geschützte Dohlen erlegt und versehentlich Fotos von ihrer Beute im Internet veröffentlicht. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, wurden die Tiere im Rahmen einer vom Hegering veranstalteten revierübergreifenden Jagd auf Krähen am ersten Augustwochenende getötet. Das belege ein Foto, das auf der Homepage des Kreisjägerschaft  (Korrektur der A.i.F . Redaktion) unter  (Korrektur der A.i.F . Redaktion)  hochgeladen wurde.

Nachträglich Anmerkung der Redaktion ( Komitee gegen den Vogelmord - Korrektur der A.i.F . Redaktion) : Nur 3 Stunden nach Veröffentlichung dieser Pressemeldung ist das betroffene Bild vom Netz genommen worden. Alle Beweismittel wurden von uns allerdings vorher gesichert!

"Auf dem Foto sind neben 79 erlegten Rabenkrähen am oberen Bildrand eindeutig 5 tote Dohlen zu erkennen. Die Tiere wurden anscheinend absichtlich beiseite gelegt und fehlen auf allen anderen Fotos, auf denen die Jäger mit ihrer Tagesbeute posieren", so Alexander Heyd, Geschäftsführer des Komitees. Da es sich bei Dohlen im Gegensatz zu Krähen um eine geschützte Vogelart handelt, hat der Verband heute Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz und das Tierschutzgesetz bei der Polizei in Kleve erstattet. Zusätzlich wurde die im Düsseldorfer Umweltministerium angesiedelte Stabsstelle Umweltkriminalität eingeschaltet.

Nach Angaben auf der Internetseite der Kreisjägerschaft
handelt es sich bei der revierübergreifenden Krähenjagd im August um eine Traditionsveranstaltung, die von den jungen Jägern des Hegerings organisiert wird. Als Gesamtverantwortlicher der Veranstaltung wird  .... (Korrektur der A.i.F . Redaktion) , genannt. Weiter heißt es auf der Homepage der Vereinigung: "Ein herzliches Dankeschön an alle Pächter die diese Aktion auch in diesem Jahr unterstützt haben und so einen aktiven Beitrag zur Hege unseres Niederwildes in unserer schönen Region geleistet haben. Die diesjährige Strecke von 79 Rabenkrähen und 2 Elstern kann sich wirklich sehen lassen und ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr und zeigt die wirklich große Motivation und Professionalität zum Thema Hege unseres Niederwildes". Der illegale Abschuss der Dohlen wird in dem Text nicht erwähnt.

Alexander Heyd: "Der Fall zeigt einmal mehr, dass Jäger bei ihren Feldzügen gegen Beutegreifer auch vor geschützten Arten nicht Halt machen. Wir erwarten von den Behörden, dass alle Mittel ausgeschöpft werden, um diese Straftaten aufzuklären".

Anmerkung der Redaktion ( Komitee gegen den Vogelmord - Korrektur der A.i.F . Redaktion:Nur 3 Stunden nach Veröffentlichung dieser Pressemeldung ist der betroffene Artikel von der Jägerschaft vom Netz genommen worden. Alle Beweismittel wurden von uns vorher gesichert und sind bereits der Polizei zugänglich gemacht worden!

V.i.S.d.P/Rückfragen/Bildmaterial: Komitee gegen den Vogelmord, Axel Hirschfeld, An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Tel.: 0228/665521, Email: komitee@komitee.de, Internet: www.komitee.de

Mehr zum Thema inkl. Belegaufnahme auf den Seiten des Komitee gegen den Vogelmord e.V.

- www.komitee.de/content/presse/pressemeldungen-2014/kleve-f%C3%BCnf-dohlen-abgeschossen

Quellenangabe

Komitee gegen den Vogelmord e.V.
Committee Against Bird Slaughter (CABS)
An der Ziegelei 8, D-53127 Bonn

Telefon: 0228/665521
Telefax: 0228/665280
info(at)komitee.de

14.08.2014


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Dohle ... an zahlreichen Standorten im Bestand gefährdet

Mehr zur Dohle auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=41407

Mehr zu Projekten bei denen sich Artenschutz in Franken für die Erhaltung dieser Art einbgringt


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=24132

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Sachbeschädigung im Nationalpark Berchtesgaden
Sachbeschädigung im Nationalpark Berchtesgaden
Sachbeschädigung im Nationalpark Berchtesgaden

25/26.08.2014

Frisch gepflanzte Tannen und Buchen ausgerissen –Anzeige erstattet

In einem Waldstück zwischen Gotzental-und Königsbachalm im Nationalpark Berchtesgaden
machten Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung kürzlich eine unangenehme Entdeckung: Zahlreiche der dort frisch gepflanzten Jungbäume waren auf einer Fläche von rund einem Hektar aus den Pflanzlöchern herausgerissen worden.

Neben dem wirtschaftlichen Schaden e
ntstand durch die Zerstörung des nachwachsenden Bergwald es auch ein Schaden für die Allgemeinheit. Die Nationalparkverwaltung erstattete Anzeige gegen Unbekannt.

Die erste Überlegung, die Jungbäume könnten durch weidende Tiere herausgezogen worden sein, machte bald einer ernüchternden Entdeckung Platz: Ganze Bündel der jungen Baumsprösslinge lagen vertrocknet im Gebüsch.Dr. Roland Baier, stellvertretender Nationalparkleiter,ist verärgert:„Es wurden gezielt frisch gepflanzte Tannen und Buchen herausgerissen.Für mich ist nicht nachvollziehbar,warum jemand soetwas macht“.

In den letzten Jahrhunderten waren auch im Bereich des heutigen Nationalparks bedingt durch die Salinen wirtschaft fast ausnahmslos Fichten reinbestände gepflanzt worden.Ein wichtiges Ziel des Nationalparks ist heute die Wiederherstellung eines naturnahen Bergmischwaldes mit Tannen und Buchen.Der Klimawandel sorgt für ständig extremer werdende Witterungsbedingungen,an die Fichten nicht angepasst sind.Ein Bergmischwald aus Tannen und Buchen sowie Fichten und weiteren Baumarten kommt mit den neuen klimatischen Anforderungen deutlich besser zurecht.

Mischwälder stabilisieren mit ihren Wurzelsystemen
nicht nur abschüssigen Hangboden sondern dienen auch alsWasserspeicher und tragen so aktiv zum Hochwasserschutz bei. Auch für die Borkenkäferproblematik, die ausschließlich Fichtenbestände betrifft, wäre damit eine nachhaltige Lösung gefunden.„Tannen und Buchen sind bestens an die extremen Verhältnisse im Hochgebirge angepasst.Sie sind daher eine Art Zukunftsvorsorge und ideale Baumarten eines voll funktionsfähigen Schutzwaldes“,erklärt Dr. Baier.

Im Fall der vernichteten Jungpflanzen handelt sich um vorsätzliche Sachbeschädigung mit einer Schadenshöhe vonmehreren Hundert Euro.Die Nationalparkverwaltung erstattete Anzeigegegen Unbekannt.

Hinweise auf die Verursacher
nimmt die Polizeiinspektion Berchtesgaden unter derRufnummer 08652 94670 entgegen.

Bildnachweis

(Credit:Nationalparkverwaltung):

Tote Baumsprösslinge

- Dr. Roland Baier,stellvertretender Nationalparkleiter,ist sprachlos und verärgert: Ein ausgerissenes Bündel frisch gepflanzter Tannen-und Buchensprösslinge lag vertrocknet und abgestorben im Gebüsch zwischen Gotzental-und Königsbachalm.



Wolf, Schmutzgeier, Teufelchen ....
Wolf, Schmutzgeier, Teufelchen ....
Wolf, Schmutzgeier, Teufelchen und Schwarze Witwe an der Vjosa in Albanien nachgewiesen

24/25.08.2014

Gemeinsame Presseinformation von EuroNatur und Riverwatch

Radolfzell, Wien.
Im Rahmen des vom GEO Magazin ausgerufenen Tages der Artenvielfalt fand Mitte Juni an der Vjosa in Albanien eine Feldforschungsaktion der besonderen Art statt. Drei Tage lang durchstreiften rund 70 Naturschützer, Wissenschaftler und Studenten aus Albanien, Mazedonien, Deutschland, Österreich und Frankreich den einzigartigen Wildfluss  und seine Auen, um die dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten zu erfassen. In der aktuellen Ausgabe des GEO Magazins, die am 22. August erscheint, sind die Ergebnisse nachzulesen.

„Die Vjosa ist ein einmaliges Naturlabor, das bislang kaum erforscht ist. Es fehlt an Studien über die Artenvielfalt oder morphologische Prozesse. Mit unserer Aktion wollen wir auch auf den dringenden Bedarf an fundierten Studien aufmerksam machen“, so Ulrich Eichelmann, Geschäftsführer von RiverWatch. Die in Wien ansässige Naturschutzorganisation organisierte gemeinsam mit der europaweit tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur sowie der albanischen Naturschutzgruppe PPNEA (Protection and Preservation of Natural Environment in Albania) die Veranstaltung.

Insgesamt waren elf Forschungsteams von Sonnenaufgang bis weit nach Sonnenuntergang in dieser artenreichen Flusslandschaft auf Entdeckungsreise. Fledermäuse, Vögel, Fische, Libellen, Schmetterlinge, Laufkäfer, Spinnen, Amphibien, Reptilien, Kleintiere am Gewässerboden, sowie Pflanzen wurden gefangen oder gesammelt und bestimmt. Unter den mehr als 400 dokumentierten Arten entdeckten die Forscher auch den Wolf, den Schmutzgeier (eine der seltensten und gefährdetsten Geierarten Europas) sowie das Teufelchen – eine Libellenart, die erst zum zweiten Mal in Albanien gesichtet wurde. Außerdem konnten elf Spinnenarten erstmalig für Albanien nachgewiesen werden, darunter die Europäische Schwarze Witwe. „Besonders im Uferbereich des Flusses haben wir sehr interessante Arten gefunden – Arten, die in Zentraleuropa bereits verschwunden sind und die auf ein sehr gesundes Ökosystem hinweisen“, unterstreicht Dr. Wolfram Graf von der Universität für Bodenkultur in Wien, einer der Feldforscher an der Vjosa.

Die Vjosa ist der letzte große Wildfluss unseres Kontinents. Auf 270 Kilometer Länge fließt sie ungezähmt und frei. Riesige Schotterbänke, kleine Kiesinseln und verträumte Buchten kommen und gehen mit der Dynamik des Wassers. In ruhigen Abschnitten säumen Auwälder die Ufer des Flusses. Doch mit der Unberührtheit des Flusses könnte es schon bald vorbei sein: Die albanische Regierung plant, dort eine Kette von acht Wasserkraftwerken zu errichten. Würde die Staudammkette gebaut, hätten Langstreckenwanderer wie Aal und Meeräsche keine Chance mehr. „Wir fordern die albanische Regierung auf, die geplanten Staudammprojekte umgehend zu stoppen und für eine nachhaltige Entwicklung des Vjosa-Tals zu sorgen“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. Im Rahmen der Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“ setzen sich EuroNatur, RiverWatch und ihre Partnerorganisationen derzeit dafür ein, an der Vjosa einen Nationalpark einzurichten.


Hintergrundinformationen:

Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“: Die Staudämme an der Vjosa sind nur ein Teil einer wahren Staudammflut, die derzeit den Flüssen auf der Balkanhalbinsel drohen. Mehr als 570 Wasserkraftwerke (> 1 MW) zwischen Slowenien und Albanien sind derzeit geplant. Um der Zerstörung entgegen zu wirken, haben EuroNatur und Riverwatch gemeinsam mit Partnern aus den Balkanländern die internationale Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ gestartet.  Mehr Informationen unter: www.balkanrivers.net/de

GEO-Tag der Artenvielfalt: Einmal im Jahr lädt das Magazin GEO alle Naturinteressierten zu dieser großen Natur-Inventur. Ziel ist es, die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten "vor unserer Haustür" zu entdecken. Mehr Informationen zum GEo-Tag der Artenvielfalt


Rückfragen:

Riverwatch: Ulrich Eichelmann, Tel: 0043 676 6621512, ulrich.eichelmann@riverwatch.eu; Cornelia Wieser – 0043 650 4544784, Neustiftgasse 36, 1070 Wien www.riverwatch.eu

EuroNatur: Pressekontakt: Angie Rother, Tel: 0049 7732  92 72 24, info@euronatur.org, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, www.euronatur.org



Quellenangabe

Euro Natur 21.08.2014

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Der 32. Deutschen Naturschutztag (DNT)
Der 32. Deutschen Naturschutztag (DNT)
Der 32. Deutschen Naturschutztag (DNT)

24/25.08.2014

Der 32. Deutschen Naturschutztag (DNT) findet unter dem Motto "Naturschutz im Spannungsfeld gesellschaftlicher Interessen" vom 08.09. - 12.09.2014 im Kurfürstlichen Schloss in Mainz statt.

Veranstalter sind der Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN) e.V., das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Deutsche Naturschutzring (DNR) e.V. sowie 2014 das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz.

Programm und Anmeldung


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

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Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten von Albert Meier auf den Seiten des Artenschutz in Franken

234/25.08.2014

Franken. Neu einstellt:


- Anorthoa munda, Zweifleck-Kätzcheneule (L)
- Ancylis mitterbacheriana, Wickler
- Nemophora metallica, Langhornmotte
- Lamoria anella, Zünsler

In der Aufnahme


- Nemophora metallica, Langhornmotte


Die Kraniche beginnen sich zu sammeln
Die Kraniche beginnen sich zu sammeln
Die Kraniche beginnen sich zu sammeln

23/24.08.2014

Gruppen von hundert Vögeln und mehr sind bereits jetzt zu beobachten

Ist das jetzt schon der Herbst
oder erholt sich der Sommer noch einmal? Bis zum Abreisebeginn der Kraniche nach Süden sind immerhin noch fast zwei Monate Zeit. Fest steht: Die Brutzeit ist beendet und so verlassen die Vögel nun ihre Reviere und beginnen sich zu sammeln.

An den Sammelplätzen gesellen sich zu den unverpaarten Kranichen und den Paaren ohne Bruterfolg also auch die Brutpaare mit ihrem Nachwuchs. Die Jungkraniche sind bereits im Alter von zehn Wochen flugfähig, so dass sie ihren Eltern jetzt gut folgen können.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/kraniche/14589.html

Mehr zum Kranich auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=21298

In der Aufnahme von Werner Oppermann


- Kraniche im Flug



Neues aus "dem" Steigerwald ....
Neues aus "dem" Steigerwald ....
Neues aus "dem" Steigerwald ....

23/24.08.2014

Steigerwald.
Einige aktuelle Artikel aus den Medien der Region haben wir nachfolgend hier eingestellt. Einem kurzen Intro folgend wird ein Link dargestellt. Bitte kopieren Sie diesen in ein neues Browserfenster um den oder die Artikel lesen zu können.

Für die Organisation Artenschutz in Franken steht auch und gerade die Erhaltung der Artenvielfalt des Steigerwaldes im Fokus ihres langjährigen Engagements.

  • Jegliche persönliche Anfeindung von Einzelpersonen oder Institutionen wird von unserer Seite abgelehnt.

Wir bemühen uns seit geraumer Zeit die, - ja unsere Sichtweise-  zum Thema "Steigerwald" wohl begründet darzustellen, da wir der festen Überzeugung sind das sich dieser Weg als der für "den Steigerwald" als der Beste darzustellen vermag.

  • Unabhängig davon respektieren wir jegliche andere Meinung wenn diese auf sachlich begründeter Ebene geführt wird.
  • Doch wir weisen auch darauf hin das wir dieses Prinzip der Achtung und des Respektes auch von allen anderen Seiten erwarten.
  • Wir werden keinesfalls davor zurückschrecken auch juristische Schritte einzuleiten wenn sich der Eindruck verstärkt das gegen Mitglieder unserer Organisation vorgegangen wird.
  • Sich mit einer eigenen Meinung ananym hinter Pseudonymen zu verbergen spricht nicht für die Qualität dieser Personen oder Organisationen. Die wiederum andere Organisationen oder Personen und deren Meinungsbild ansprechen möchten.
  • Artenschutz in Franken steht in vollkommen transparenter Fom für ihre Einschätzung zu verschiedenen Themen.

Bei Rückfragen zum Hintergrund
unserer Einstellung zu diesem Thema oder anderen Aspekten unserer ehrenamtlichen Tätigkeit und der enstprechenden fachlichen Situationsbewertung kontaktieren Sie uns bitte in gewohnter Form.

  • Die Möglichkeiten sind über unser Kontaktformular gegeben oder werden in unserem Impressum ersichtlich.

Artenschutz in Franken

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Wer bekommt die Stelle des Baumwipfelpfad-Leiters?

23/24.08.2014


Nach dem für viele überraschenden Ausstieg des privaten Investors, der Erlebnis Akademie AG aus Bad Kötzting, treten nun die Bayerischen Staatsforsten als Bauherr und Betreiber des vom Freistaat finanzierten Sechs-Millionen-Projektes „Baumwipfelpfad Steigerwald“ auf. Zuständig ist die von Reinhard Strobl geleitete Immobilienabteilung in der Zentrale in Regensburg.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages

- www.infranken.de/regional/kitzingen/Wer-bekommt-die-Stelle-des-Baumwipfelpfad-Leiters;art218,789039


Quellenangabe


In Franken.de

20.08.2014

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Artenschutz in Franken®


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Der immer wieder wankende Baumwipfelpfad

23/24.08.2014


Noch im März hatte die als privater Investor vorgesehene Erlebnis Akademie AG in Bad Kötzting dieser Zeitung gegenüber Befürchtungen als völlig unbegründet zurückgewiesen, wonach der Baumwipfelpfad Steigerwald zugunsten eines Baumwipfelpfades im attraktiveren Schwarzwald auf der Strecke bleiben könnte. Im Mai folgte dann auf das klare Dementi der Ausstieg aus dem Projekt.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages


- www.infranken.de/regional/kitzingen/Der-immer-wieder-wankende-Baumwipfelpfad;art218,789026

Quellenangabe

In Franken.de

20.08.2014

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Kampf um die Meinungshoheit im Steigerwald

23/24.08.2014


Der Kampf um die Meinungshoheit im Steigerwald tobt mit Härte, aber zunehmend auch mit Argumenten. Trotz Anfeindungen bekennen sich immer mehr zum Verein Nationalpark Nordsteigerwald. Die Gegenseite hält sie für " Exoten".


Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages

- www.infranken.de/regional/bamberg/Kampf-um-die-Meinungshoheit-im-Steigerwald;art212,791279

Quellenangabe

In Franken.de

22.08.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

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Erste Waldführung des Nationalparkvereins am 31. August

23/24.08.2014


Zu seiner ersten Waldführung im Steigerwald lädt der Verein Nationalpark Nordsteigerwald am Sonntag, 31. August, nach Handthal ein. Treffpunkt ist dort um 14 Uhr der Parkplatz des Nachhaltigkeitszentrums. Der Verein war als Antwort auf den Antinationalparkverein „Unser Steigerwald“ gegründet worden.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Fränkischen Tages


- www.infranken.de/regional/kitzingen/Erste-Waldfuehrung-des-Nationalparkvereins-am-31-August;art218,789798

Quellenangabe

In Franken.de

21.08.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Klaus Weidner


- Kahler Rücken - Rote Liste ... Kahlrückige Waldameise als Steigerwald-Rückkehrer

Bayern. Formica polyctena, so die Fachbezeichnung für eine Ameisenart die als eine der bedeutendsten Arten aus dieser Familie anzusehen ist. Als typische Waldameisenart wagt sich die Kahlrückige Waldameise tiefer in den Wald als ihre bekannte Verwandte, die Rote Waldameise (Formica rufa).

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=66563



Heimgekehrt - der Kolkrabe in Bayern
Heimgekehrt - der Kolkrabe in Bayern

Der Kolkrabe – oder von der Rückkehr eines „Schädlings“

23/24.08.2014

Bayern.
Ausgerottet – wie so viele andere Arten unserer Heimat auch. So zeigte sich vor etwa 100 Jahren einer der markantesten Singvogelarten Bayerns. Der Kolkrabe!

Doch endlich ist er wieder zurück.
Sein typisch tiefes „Kroak“ ist, vermehrt auch wieder über den Wäldern und Feldern des Freistaats zu vernehmen. Ein wunderschöner Ureinwohner ist zurück. Und wir hoffen, dass er nun auch für immer bleiben darf.

Denn viele „an den Haaren herbeigezogenen Geschichten“ die über diesen größten heimischen Rabenvogel erzählt wurden sind widerlegt.

Seine Vorliebe gerade für Aas
machten ihm vormals das Leben schwer und ihm fast den Garaus. War man doch der Vermutung dass die mit bis 66 Zentimeter großen (etwa so groß, wie ein Mäusebussard) Vögel sich an lebenden Tieren und Menschen gütlich taten. Als natürlicher Recycler leistet das intelligente Tier jedoch höchst Positives in der Umwelt.

Neben seiner Größe ist auch die Langlebigkeit des Tieres
– Kolkraben können über 60 Jahre alt werden, und seine Prädatorensicherheit als positiver Populationsentwicklungsgarant anzusehen.

Doch Halt!

Es werden bereits wieder die ersten Stimmen laut sich für die Reduktion des Kolkraben einzubringen. An mancher Stelle der Republik würde die Art die nicht nur „Kroak“, sondern einen tatsächlich singenden Rufton ausstoßen kann, bereits wieder zum Problemfall. Bleibt zu hoffen das sich „der Mensch“ also wir gemeinsam nicht erneut auf den negativen Weg des Ausrottens einer heimischen Wildtierart begeben.

Mehr zum Kolkraben auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

-    www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21275

In der Aufnahme von Werner Oppermann


-    Heimgekehrt … der Kolkrabe im Freistaat Bayern

Stachelige Kinderstube
Stachelige Kinderstube
Stachelige Kinderstube - Baby-Igel in Kronacher Garten

23/24.08.2014

Kronach / Ofr
. Die Kronacherin Renate Götz hat in ihrer Gartenlaube etwas ganz Besonderes entdeckt: Ein Nest mit sieben kleinen Igeljungen.

Mehr Bilder und ein Video sehen Sie im Artikel des Fränkischen Tages unter

- www.infranken.de/regional/kronach/Igel-Tierbabys-Kronach-Nest-Stachelige-Kinderstube-Baby-Igel-in-Kronacher-Garten;art219,789306

oder beim "Klick" auf die Igelaufnahme von Johannes Rother



Erdflöhe gibt es auch an Kartoffeln
Erdflöhe gibt es auch an Kartoffeln
Erdflöhe gibt es auch an Kartoffeln

22/23.08.2014

Franken.
Erst bei genauem Hinsehen erkennt man sie - Kartoffel - Erdflöhe. Meist fallen zuerst die Fraßstellen an den Pflanzen auf. Kein Wunder, denn die Minikäfer sind nur 2-3 mm klein.

Doch Albert Meier hat sie entdeckt.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenchutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=68912


WWF: "Wir nutzen mehr natürliche Ressourcen"
WWF: "Wir nutzen mehr natürliche Ressourcen"

WWF: "Wir nutzen mehr natürliche Ressourcen"

22/23.08.2014

Unser Natur-Budget
für dieses Jahr ist aufgebraucht - schon einen Tag früher als im letzten Jahr. Der Verbrauch weltweiter Ressourcen nimmt also stetig zu, sagt der Umweltschützer Jörg-Andreas Krüger vom WWF.

Mehr zum Thema


- WWF: "Wir nutzen mehr natürliche Ressourcen"

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Wespe ... auch eine natürliche Ressource


Ungeahnter Holzreichtum im Harz entdeckt
Ungeahnter Holzreichtum im Harz entdeckt
Ungeahnter Holzreichtum im Harz entdeckt

21/22.08.2014

Clausthal-Zellerfeld - In den Harzer Wäldern steht so viel Holz wie seit Beginn der ältesten Vermessungen vor 300 Jahren nicht mehr.


Das ist das Ergebnis der jüngsten Inventur,
die die Niedersächsischen Landesforsten jetzt abgeschlossen haben. Forstleute haben Bäume gezählt, deren Dicke und Höhe gemessen, verschiedene Baum- und Straucharten bestimmt und umfangreiche ökologische Daten gesammelt.

Die jüngste Auswertung ist eine kleine Sensation.
Die Wälder im niedersächsischen Harz sind reich an Holz und ökologisch wertvoll geworden. Die Gründe hierfür liegen laut Landesforsten im höheren Alter der Bäume, einer vorsichtigen und seit Jahrzehnten auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Ernte des Holzes sowie dem konsequenten Umbau der einstigen Fichtenwälder zu Mischwäldern.

Quellenangabe

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wald-Forst/Ungeahnter-Holzreichtum-im-Harz-entdeckt_article1408538160.html


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Angelika Beuger

- Studie Feuersalamnder


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Muscheln im Wattenmeer unter Druck
Muscheln im Wattenmeer unter Druck
Muscheln im Wattenmeer unter Druck

20/21.08.2014

Eröffnung der Miesmuschelsaison / Umweltverbände kritisieren Muschelwirtschaft im Nationalpark


Die jährliche Muschelsaison ist eröffnet: Heute fällt auf Sylt der offizielle Startschuss für die Fischerei auf Miesmuscheln im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Die Umweltverbände Schutzstation Wattenmeer und WWF sind besorgt über die Zukunft dieser Schalentiere. Sie sind im Nationalpark Wattenmeer ein Teil der dort geschützten natürlichen Lebensgemeinschaften.

Im Jahr 2011 veröffentlichte die schleswig-holsteinische Landesregierung alarmierende Zahlen. Die natürlichen Miesmuschelbestände waren in 20 Jahren um fast 90 Prozent gesunken „Die Muschelwirtschaft hat bisher ihre Chance nicht ergriffen, auf diesen dramatischen Rückgang naturverträglich zu reagieren“, kritisiert Silvia Gaus von der Schutzstation Wattenmeer. Stattdessen werde auch heute nach immer neuen Wegen gesucht, den Ertrag zu steigern.

Augenblicklich wird versucht, innerhalb des Nationalparks mit sogenannten „Smart Farms“, das sind künstliche Anlagen zur Saatmuschelgewinnung, die fehlenden Besatzmuscheln für die Kulturflächen zu erhalten. „Für jede Anlage muss mit einer FFH-Verträglichkeitsprüfung nachgewiesen werden, dass sie keine erheblichen Schäden in dem Schutzgebiet verursacht“, sagt Gaus. Bei der bereits bestehenden Anlage vor Hörnum sei dies unterblieben. Die erheblichen Veränderungen der Naturlandschaft im Nationalpark durch diese künstliche Installation werden jedem Besucher jedoch sofort deutlich.

Besonders kritisieren die Umweltverbände,
dass weiterhin wilde Miesmuschelbänke zur Saatmuschelgewinnung befischt werden: „Kaum hat sich in der Unterwasserwelt des Nationalparks eine natürliche Muschelbank gebildet, wird sie in weiten Teilen abgefischt“, sagt Hans-Ulrich Rösner vom WWF. „So haben natürliche Muschelbänke unter Wasser, wo sie Riffe bilden können, keine Überlebenschance“, sagt Rösner und fordert ein Ende dieser Praxis.

Dank der erfolgreichen Klage von Schutzstation Wattenmeer und WWF
beim Oberverwaltungsgericht konnte immerhin die Praxis gestoppt werden, dass gebietsfremde Arten mit Saat-Miesmuscheln aus entfernten Regionen in den Nationalpark eingeschleppt werden.

„Die Muschelfischerei im Nationalpark Wattenmeer
muss endlich zu einer nachhaltigen und nationalparkverträglichen Wirtschaftsweise finden“, fordert Rösner. Der aktuelle Beginn der Muschelsaison müsse der Auftakt werden, neue Wege in der Fischerei anzupacken, die den Nationalpark respektieren.

   KONTAKT:

   Britta König

   Pressestelle

   Tel: 040 530 200 318

   britta.koenig(at)wwf.de

   Twitter:@koenigWWF


Quellenangabe/ Foto -Uwe-Johannsen-WWF

WWF


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Artenschutz in Franken®


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Ist das der Steigerwald?
Ist das der Steigerwald?
Ist das der Steigerwald der immer wieder in der Diskussion steht?

19/20.08.2014

- Thema Nationalpark / Pro&Contra


Die konkrete Antwort - teilweise!

Doch die nachfolgenden Aufnahme spiegen nicht etwa die Fläche wieder die von den Bayerischen Staatsforsten/Forstbetrieb Ebrach bewirtschaftet wird. Die Wälder der BaySf / FB Ebrach zeigen sich komplett anders.

Die nachfolgend im Bericht - Link -  dargestellten Aufnahmen stellen alle ausnahmslos Privatwälder dar.

Wer solche Eindrücke
erhält dem kann sehr gerne zugestanden werden das hier etwas nicht stimmen mag. Denn Monokulturen sind nicht nur Grundlagen zur Reduktionen der Biodiversität, sie sind gleichfalls unästhetisch. Doch hier geht es in erster Linie auch nicht um "die Natur" - hier geht es um den reinen Rohstoff Holz. Leicht zu pflanzen - leicht zu plegen - leicht und schnell zu ernten.

Holzfarbrikationsflächen die den Namen Wald im eigentlichen Sinne gar nicht verdienen. Denn "die Natur" hätte solche Ergebnisse wohl kaum eigenständig zustande gebracht.

Doch es wäre gleichfalls viel zu einfach
wenn behauptet würde alle, bzw. viele Privatwälder sehen so aus. Es gibt gleichfalls sehr gelungene Beispiele dafür das es auch anders aussehen kann.

So bleibt tatsächtlich nur sich selbst auf den Weg zu machen um sich einen objektiven Eindruck vor Ort zu verschaffen. Doch dann wird rasch klar das in dieser Region keinesfalls Raubbau getrieben wird - im Gegenteil, hier wird an vielen Stellen noch Strukturen vorhanden sind die es zu erhalten gilt.

Artenschutz in Franken
engagiert sich seit über 20 Jahren höchst erfolgreich mit zahlreichen Partner für die Erhaltung "des Steigerwaldes".

Mehr zu Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=68873

In der Aufnahme

- Blick in eine Monokultur



Der Niedergang der Feldvögel
Der Niedergang der Feldvögel

 
Die Lerche schwingt sich nicht mehr in die Luft.

18/19.08.2014

Deutschland
. In dem (der vornehmlich wohl noch der älteren Generation) bekannten Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ von Paul Gerhardt (1607–1676) findet sich in der dritten Strophe:

„Die Lerche schwingt sich in die Luft,das Täublein fliegt aus seiner Kluft und macht sich in die Wälder;
die hochbegabte Nachtigallergötzt und füllt mit ihrem Schall Berg, Hügel, Tal und Felder.“


Doch die Zeiten, in denen sich die Lerchen in auffälliger Anzahl in die Lüfte schwangen, scheinen nun endgültig vorbei. Artenschutz in Franken® sieht mit großer Sorge die bedenkliche Entwicklung der Feldlerche und mit ihr den erkennbaren Niedergang der Familie der Feldvögel.

Ein Fenster für die Artenvielfalt?


Was vormals elementarer Bestandteil der Landbewirtschaftung war, die Erhaltung der Vielfalt,wird zunehmend mit künstlichen Mitteln versucht zu erhalten. Sogenannte Feldlerchenfenster, also Fehlstellen von einigen Quadratmetern angelegt im Feld, sind ein nicht uninteressanter Ansatz.

Doch selbst dieser sehr geringe Aufwand
zur Erhaltung der Biodiversität auf „unseren grünen Wüsten“ ist für manch Landwirt schon zu viel. Mit dem Verlust der Artenvielfalt geht auch die Glaubwürdigkeit der Landwirtschaft dahin.

Denn das Vorgehen "die Augen zu und durch" wird es auf Dauer nicht geben - es wird nicht funktionieren. Der Niedergang der ökologischen Vielfalt in unserem Umfeld wird letztendlich auch zum Niedergang unserer eigenen Spezies führen. Denn gerade "der Mensch" ist auf eine intakte Umwelt und etntsprechend intakte Ressourcen angewiesen.

Ob ein Umdenken noch möglich ist?

Die Hoffnung stirbt bekannterweise zum Schluss.
Doch wer mit offenen Augen durch das Land schreitet, dem wird rasch klar dass eine zunehmende Leere um uns herum sichtbar (oder eben für die uns nachfolgende Generation nicht mehr sichtbar) wird. Aktuell können wir nicht erkennen das ein Umsteuern stattfindet oder gar schon stattgefunden hat.

Gewinnmaximierung scheint an der Landschaftsordnung.


Ein neues Wort, welches
modern als Greening betitelt wird, soll auf Möglichkeiten einer naturnäheren Landwirtschaft hinweisen. Was ehemals selbstverständlich war – ein sorgsamer Umgang, mit dem von dem man lebt – ist leider zur Ausnahme geworden. Doch es erscheint in unseren Augen vollkommen unverständlich das gerade "der" welcher wie kaum ein anderer „von der Erde“ lebt, dazu häufig beiträgt, dass ein Großteil des Lebens auf den Flächen keine Überlebenschance mehr erhält.

Viel zu oft werden Menschen belächelt
, wenn Sie auf bedenkliche Situationen aufmerksam machen. Denn andere erkennen diese Vorwarnzeichen der Natur nicht oder nur ungenügend. Wenn uns gemeinsam das Lächeln im Halse stecken bleibt dann ist es jedoch schon zu spät.

Endlich umdenken und einen Richtungswechsel hin zu mehr Schutz ohne den Verzicht auf den Aspekt des Nützens, muss auch und gerade auf den landwirtschaftlichen Flächen in vermehrter Form sichtbar werden dürfen. Politische Strukturen müssen den Weg dorthin aufzeigen und auch ebnen. Dabei darf „der Landwirt“ nicht vergessen werden – der dann wiederum die Artenvielfalt nicht vergessen darf, sondern als Indikator einer in die Zukunft gerichteten Landwirtschaft ansehen muss.

Diese Ansicht wird greifen müssen, denn wir müssen der Biodiversität endlich wieder mehr Raum einräumen. Nicht in abgschotteten Inseln. Sie muss wieder zum sichtbaren Bestandteil unseres täglichen Lebens werden. Denn das was uns umgibt wird auch intensiver wahrgenommen und als schützenswert erachtet.

Mehr zum Feldlerchenfenster auf den Seiten des Bayerischen Bauernverbandes unter


-          www.bayerischerbauernverband.de/lerchenfenster?layout=print

Mehr zur Feldlerche auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


-          www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20699

In der Aufnahme von Werner Oppermann


-          Wird zunehmend seltener … die Feldlerche in Deutschland

Mehr zur Feldlerche in Franken

-          www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige/131580

Mehr zur Feldlerche auf den Seiten des Nabu


-          www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/1998-diefeldlerche/


Artenschutz in Franken®


Shark-Map
Shark-Map
Shark-Map: Weltweite Hai-Angriffe und Sichtungen Weißer Haie

17/18.08.2014

Stuttgart -
Nicht nur in Hawaii und an den Küsten Floridas, Australiens sowie Südafrikas werden Wassersportler immer wieder von Haien attackiert.

Auch im Mittelmeer sind einige Hai-Angriffe verbrieft.Tatsächlich ist die Gefahr einer Hai-Attacke für Menschen aber äußerst gering. Die Universität von Florida registriert weltweit jährlich rund 80 unprovozierte Attacken der Raubfische auf Menschen. Jedoch endet davon nur ein Bruchteil tödlich. Meist lassen die Haie nach einem Testbiss wieder von Schwimmern ab.

76-fach höher liegt das Risiko, von einem Blitz erschlagen zu werden. Sogar von herabfallenden Kokosnüssen gibt es mehr Opfer zu beklagen als durch Hai-Bisse (150 im Jahr 2011). Und auch die Würfelqualle ist deutlich gefährlicher als ein Hai. Allein in Australien sterben etwa 70 Menschen pro Jahr an den Folgen des Quallengiftes der auch als Seewespe (Chironex fleckeri) bezeichneten Meduse. Zwar ist die Anzahl von Hai-Attacken in den vergangenen Dekaden gestiegen - allerdings nicht die Pro-Kopf-Rate!

Laut Global Shark Attac File verloren im Jahr 2013 lediglich 13 Menschen bei Hai-Angriffen ihr Leben, für 2014 wurden bisher drei tödliche Hai-Unfälle bekannt. Und das, obwohl Millionen von Wassersportlern in Hai-Gebieten unterwegs sind. Dennoch ist der Hai gefürchtet wie kaum ein anderes Tier.

Experten kämpfen seit Jahren gegen den Mythos vom blutrünstigen Meeresungeheuer. Doch die Furcht steckt tief in uns drin. Seit jeher haben wir Angst vor dunklen, unbekannten Tiefen und vor spitzen Zähnen. Für all das steht der Hai. Film und Fernsehen tragen dann auch noch bis heute dazu bei, dass die Urängste vor dem Hai geschürt werden.

Die weitgehend unbegründete Furcht des Menschen
ist wohl der größte Feind der Meeresräuber. Weltweit stehen mehr als 70 Haie auf der Roten Liste bedrohter Arten. Auch der Weiße Hai ist stärker vom Aussterben bedroht als bislang gedacht.

Im Gegensatz zu der Handvoll Menschen,
die jährlich von Haien attackiert werden, landen nach Angaben der Umweltstiftung WWF jedes Jahr bis zu 100 Millionen Haie in der Suppenschüssel oder verenden in Fischernetzen als Beifang. Die EU hat mittlerweile etliche Hai-Arten unter Schutz genommen und die Verstümmelung der Haifische verboten. Organisationen wie Sharkproject kämpfen um das Image der Fische.

Weltweit sind rund 500 Hai-Arten bekannt.
Nur etwa 10-15 Arten können für den Menschen wirklich gefährlich werden. Besonders durch Steven Spielbergs Horror-Schocker aus dem Jahre 1975 bekannt und gefürchtet sind die Angriffe des Weißen Haies (Carcharodon carcharias) sowie von Bullenhaien (Carcharhinus leucas), Tigerhaien (Galeocerdo cuvier) und Weißspitzen-Hochseehaien (Carcharhinus longimanus). (proplanta)


Mehr auf den Seiten von Proplanta


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Shark-Map-Weltweite-Hai-Angriffe-und-Sichtungen-Weisser-Haie_article1408250457.html

Quellenangabe

Proplanta
17.08.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Neu auf der A.i.F Page
Neu auf der A.i.F Page
Neuigkeiten auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

17/18.08.2014

Franken. Albert Meier
stellt zwei "Neue" vor.

- Trigonotylus ruficornis, Verbreitetes Geistchen
- Cassida viridis, Grüner Schildkäfer

In der Aufnahme von Albert Meier


- .. auf den Rücken "gedreht" ... der Grüne Schildkäfer


NABU zählt wieder mehr Wisente
NABU zählt wieder mehr Wisente
NABU zählt wieder mehr Wisente

17/18.08.2014

NABU-Artenschutzprojekt im Kaukasus zeigt Erfolge


Die Zahl der Kaukasischen Bergwisente
ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von 150 auf 850 Tiere gestiegen. Die aktuelle Zählung ergab zudem, dass seit der letzten Erfassung im August 2012 mindestens 10 bis 15 Prozent mehr Jungtiere hinzukamen.

Dieser Anstieg spricht dafür, dass sich die Population sehr gesund entwickelt.


Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/themen/international/laender/adygea/16975.html


Mehr zum Wisent auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=32130


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Europäisches Wisent ... aufgenommen in Deutschland



DBU zieht Bilanz
DBU zieht Bilanz
DBU zieht Bilanz für 2013: 280 Projekte mit 44,3 Millionen Euro

17/18.08.2014

Inhaltlicher Schwerpunkt war der Schutz des Lebenselixiers Wasser

Osnabrück.
Wasser ist ein kostbares Lebenselixier für Mensch und Natur, doch seine Qualität ist vielerorts gefährdet. Täglich gelangen viele Stoffe aus Landwirtschaft, Industrie und Haushalten ins Abwasser und in Oberflächengewässer – zum Teil auch ins Grundwasser. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) setzte deshalb 2013 stark auf den Schutz der Ressource, indem sie unter anderem neue Ansätze für die Behandlung von Klärschlämmen, Gärsubstraten und Gülle, Filtersysteme für Kläranlagen oder biotechnologische Projekte förderte. „Wenn wir den Menschen ein gesundes Leben ermöglichen und die biologische Funktionsfähigkeit von Gewässern erhalten wollen, müssen wir das Wasser effektiver und umweltfreundlicher schützen und bewusster mit ihm umgehen“, sagte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann heute bei der Vorstellung des Jahresberichts 2013. Die DBU werde diesen Schwerpunkt mit ihrem Expertenwissen auch in einer Projektgruppe weiterverfolgen. Im letzten Jahr bewilligte die Stiftung über alle Themenfelder, die sie bearbeitet, 280 Projekte mit rund 44,3 Millionen Euro.

Nährstoffeinträge aus Landwirtschaft mittlerweile Hauptproblem für Wasserqualität


Laut Sachverständigenrat für Umweltfragen hat sich die Wasserqualität der deutschen Oberflächengewässer in den letzten Jahren verbessert. Kommunale Kläranlagen hätten sich auf einem hohen Qualitätsniveau stabilisiert und hinsichtlich der Stickstoffelimination noch weiter verbessert. Dagegen sei es nicht gelungen, Nährstoffeinträge aus diffusen Quellen in gleicher Weise zu verringern. So seien Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft mittlerweile das Hauptproblem für die Wasserqualität nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa geworden.

Förderinitiative "Verminderung von Stickstoffemissionen"

Bottermann betonte, dass insbesondere in Regionen mit umfangreicher Tierhaltung die in die Umwelt gelangenden Stickstoffmengen zu hoch seien. Dadurch würden auch Oberflächen- und Grundwasser belastet. Mit der Förderinitiative „Verminderung von Stickstoffemissionen“ wolle die DBU einen wirksameren Einsatz von Stickstoff vorantreiben und damit die in die Umwelt gelangenden Stickstoffmengen verringern. Ziel sei es einerseits, Stickstoffverluste, die bereits im Stall oder bei der Lagerung auftreten, weiter zu vermindern. Andererseits sollten sowohl Mineraldünger als auch organische Dünger wie Gülle oder Gärreste zielgenau aufgebracht werden, damit sie möglichst direkt von den Pflanzen aufgenommen werden. Denn würden sie an die Luft gelangen, bilde sich umweltschädliches Ammoniak. Dünger sollte am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Menge aufgebracht werden.

Wurl: "Großes Potenzial liegt im Optimieren landwirtschaftlicher Ausbringungstechnik"

„Ein großes Potenzial für das Verringern des Stickstoffverlustes liegt im Optimieren landwirtschaftlicher Ausbringungstechnik“, so DBU-Experte Dr. Holger N. Wurl. Zurzeit entwickle die Hochschule Osnabrück eine umweltfreundlichere Technik für den Maisanbau, die die übliche mineralische Unterfuß-Düngung durch Gülle und Gärsubstrate ersetzen und den Einsatz von Mineraldünger, der mit einem hohen Energieverbrauch hergestellt werde, verringern soll. Dazu untersuche sie auch, welche Düngestrategie sich am besten eigne.

Spezial-Verfahren zum gezielten Verteilen von Gülle oder Gärsubstraten


Das Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beschäftigt sich, so Wurl, mit einem Spezial-Verfahren, das mit einem gezielten Verteilen von Gülle oder Gärsubstraten auf Reihenkulturen wie Mais, Rübe oder Raps die übliche mineralische Unterfußdüngung ersetzt. Die Effizienz dieses Verfahrens werde in praxisnahen Feldversuchen durch einen Vergleich mit einer konventionellen Bewirtschaftung ermittelt. Neben regelmäßig durchgeführten Bodenproben, die Aufschluss über die Stickstoffverlagerung geben sollen, würden auch Pflanzen- und Wurzelwachstum sowie die Erträge untersucht.

Weitere Ursache für Schadstoffbelastungen im Wasser: Arzneimittel

„Eine weitere Ursache für Schadstoffbelastungen im Wasser ist in Haushalten zu finden: Rund 31.000 Tonnen Arzneimittel werden jährlich in Deutschland eingenommen, ein Teil davon gelangt unvollständig verstoffwechselt in die Umwelt“, erläuterte Bottermann. Da der menschliche Körper die meisten Antibiotika, Hormone oder Schmerzmittel nicht vollständig abbaue, landeten sie als Mikroschadstoffe im häuslichen Abwasser und könnten durch die Kanalisation in Flüsse und Seen gelangen. Aber auch die nicht verbrauchten Arzneimittel spielten eine Rolle: Laut einer Studie aus dem Jahr 2008 in Deutschland gelangten 23 Prozent der flüssigen nicht verwendeten Arzneistoffe und sieben Prozent der festen nicht verwendeten Arzneistoffe aus den Privathaushalten in die Toilette. Das seien etwa drei Prozent der vermarkteten Pharmazeutika in Deutschland und entspreche 364 Tonnen Wirkstoffe. Viele dieser Substanzen und Hormone seien chemisch so stabil, dass sie bislang kaum oder gar nicht aus dem Wasser gefiltert und über die Kläranlagen in den Wasserkreislauf geraten könnten – ein großes Problem für Umwelt, Mensch und Tier, ergänzte DBU-Experte Franz-Peter Heidenreich.

Mit Pflanzenkohle Schadstoffe aus Wasser binden


Das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien der Universität Bremen entwickle ein Verfahren für kleine und kommunale Kläranlagen, bei dem erstmals mit Bio- bzw. Pflanzenkohle das Wasser von speziellen Arzneimittelrückständen gereinigt werden könne. Die Pflanzenkohle – also verkohltes Holz – funktioniere wie ein Schwamm und binde die Schadstoffe aus dem Wasser. Die Filteranlage solle mit robusten und anpassungsfähigen Pflanzen wie Rohrglanzgras sowie speziellen Pilzen kombiniert werden, um einen zusätzlichen Reinigungseffekt zu erreichen. Der ländliche Bereich biete zumeist genügend Platz für die Pflanzenkläranlagen, „deren Technik sich auch auf größere Kläranlagen übertragen ließe“, so Heidenreich. Von Vorteil sei auch, dass die Anlage mit wenig Pflege fast wartungsfrei und sehr günstig zu betreiben sei.

Biotechnologie: "Wichtiges Werkzeug des produktionsintegrierten Umweltschutzes"


Auch in der industriellen Produktion fielen etwa durch den Einsatz von Chemikalien Belastungen des Abwassers an, so Bottermann. Mit Hilfe der Industriellen Biotechnologie gelinge es oft, alternative Verfahren und Produkte für verschiedene Industriezweige zu entwickeln und den Eintrag giftiger Substanzen zu verringern. Positiver Nebeneffekt: Die Ressourcen- und Energieeffizienz könnten häufig gesteigert werden. Biotechnologie sei deshalb ein „wichtiges Werkzeug des produktionsintegrierten Umweltschutzes und Schlüsseltechnologie für nachhaltiges Wirtschaften“.

Schaefer: "Jährlich gelangen etwa 200.000 Tonnen Tenside ins Abwasser"

Wichtiger Bestandteil von Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika und Pharmazeutika seien Tenside, so DBU-Experte Dr. Hans-Christian Schaefer. Sie lösten Fett- und Schmutzpartikel von den Oberflächen ab und seien daher in Wasch- und Reinigungsmitteln für die Reinigungswirkung verantwortlich. In Salben und Cremes ermöglichten sie, dass sich Öl und Wasser zu einer Emulsion vermischten. „Das Bayerische Landesamt für Umwelt  gibt an, dass deutschlandweit etwa 200.000 Tonnen Tenside pro Jahr ins Abwasser gelangen“, erklärte Schaefer. Wegen der großen Mengen sei eine gute biologische Abbaubarkeit wichtig. Zudem werde ein erheblicher Teil der Tenside auf chemischem Wege auf Erdölbasis produziert oder aus pflanzlichen Ölen, darunter Kokos- und Palmkernöl. Doch Tenside könnten auch durch Mikroorganismen hergestellt werden, sogenannte Biotenside.

Mit Biotensiden langfristig Gewässer und endliche Ressourcen schonen


In einem Kooperationsprojekt mit sieben Partnern aus Forschung und Industrie unter Federführung des Instituts für Pharmazeutische Biotechnologie der Universität Ulm sei ein neues Verfahren zum Herstellen von bestimmten Biotensiden, den sogenannten Rhamnolipiden, entwickelt worden. Diese seien aus Zucker und Fettsäuren aufgebaut und daher vollständig biologisch abbaubar. Als Kohlenstoffquelle dienten die nachwachsenden Rohstoffe Glucose oder Glycerin. Derzeit könnten Biotenside für einen breiten Einsatz in Wasch- und Reinigungsmitteln wegen der hohen Herstellungskosten noch nicht mit herkömmlich produzierten Tensiden konkurrieren. Langfristig könnten durch Biotenside aber Gewässer und endliche Ressourcen geschont und die Kohlendioxidbilanz der Tensidverwendung verbessert werden.

Finanzielles Jahresergebnis auf 113,9 Millionen Euro gesteigert


Das finanzielle Jahresergebnis nach Abschreibungen und Verwaltungsaufwendungen habe die DBU auch 2013 zum fünften Mal in Folge steigern können auf nunmehr 113,9 Millionen Euro (2012: 108 Millionen Euro), erklärte DBU-Finanzchef Michael Dittrich. Dem Stiftungskapital seien 55 Millionen Euro als Rücklage zugeführt worden. Es betrage aktuell 2,06 Milliarden Euro und sei damit auch im Realwert, also unter Berücksichtigung der Inflation, seit Stiftungsgründung vollständig erhalten. „Durch die extrem niedrigen Zinsen wird die Vermögensanlage bei den verzinslichen Wertpapieren zwar laufend schwieriger, durch eine breite Diversifikation ist es aber bisher gelungen, die Erträge auf einem vergleichsweise hohen Niveau zu halten“, erklärte Dittrich. So habe der Ertrag aus der Vermögensbewirtschaftung nach Kosten 120,6 Millionen Euro (2012: 114,6 Millionen Euro) betragen. Dabei seien Kurswertänderungen der Wertpapiere im Bestand nicht eingerechnet. Die Performance der Vermögensanlage habe 2013 bei 7,7 Prozent gelegen. Die durchschnittliche Performance der Vermögensanlage über die letzten zehn Jahre (2004 – 2013) habe 6,5 Prozent jährlich betragen, so Dittrich.

DBU: Seit Gründung 1,5 Milliarden Euro an Fördermitteln bewilligt

Im Jahr 2013 gingen bei der DBU insgesamt 962 Anträge und Projektskizzen ein (2012: 989). Bewilligt wurden 280 Vorhaben mit rund 44,3 Millionen Euro (2012: 258 Vorhaben mit 47,6 Millionen Euro). Damit hat die Stiftung seit Aufnahme ihrer Fördertätigkeit im März 1991 bis Ende 2013 1,5 Milliarden Euro an Fördermitteln bewilligt und damit mehr Geld in den innovativen Umweltschutz investiert als sie seinerzeit als Stiftungskapital erhalten hatte (1,288 Milliarden Euro).

Jahresbericht ab sofort erhältlich


Die DBU ist eine der größten Stiftungen Deutschlands. Im Mittelpunkt ihrer Förderung stehen kleine und mittlere Unternehmen. Die Stiftung vergibt jährlich den mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis. Der Jahresbericht kann kostenlos bei der DBU bestellt werden: An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Telefon 0541/9633-0, Fax 0541/9633-190.

Hier gehts zum Jahresbericht

- https://www.dbu.de/643publikation1285.html

In der Aufnahme der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

- Präsentierten den Jahresbericht 2013 der DBU (v.l.): Dr. Hans-Christian Schaefer, Dr. Heinrich Bottermann, Franz-Peter Heidenreich, Michael Dittrich, Prof. Dr. Werner Wahmhoff, Dr. Holger N. Wurl.

Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
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In St. Rochus steckt Geschichte - doch auch Artenvielfalt
In St. Rochus steckt Geschichte - doch auch Artenvielfalt
In St. Rochus steckt Geschichte

16/17.08.2014

Zum Jubiläum tauchte Barbara Gülta in die 400-jährige Vergangenheit des Gotteshauses ein

Großgressingen/Ofr.
 - Oberhalb des Ebracher Gemeindeteils Großgressingen sticht ein schmuckes Kirchlein ins Auge – St. Rochus. Jeder in der Gegend kennt es, doch im Grunde weiß niemand Genaueres, sagt die Ebracherin Barbara Gülta. Dabei hätte es dieses Gotteshaus wirklich verdient, unterstreicht sie als Volkskundlerin, die sich dem Kleinod einmal näher gewidmet hat. Ihr Auftrag war es, eine Festschrift zum Jubiläum 400 Jahre St. Rochus zu verfassen. Aus angedachten 30 Seiten ist ein fast 90-seitiges Opus geworden. „Spannender wie ein Krimi“, waren die Entdeckungen, die Barbara Gülta bei ihren Recherchen gemacht hat.

Weil der aus dem Erbe der Zisterzienser-Mönche
hervorgegangenen Marktgemeinde Ebrach ihre Geschichte wichtig ist, wurde Barbara Gülta, die auch Gemeinde-Archivarin ist, mit der Erstellung eines Jubiläumswerkes beauftragt. Auf sie war die Wahl gefallen, weil sie vor zwei Jahren bereits die Chronik der Geschichte Ebrachs II veröffentlicht hat. „Ich hab‘ mich unheimlich gefreut über die Anfrage der Gemeinde“, sagt die 49-Jährige, die sich schon seit früher Jugend intensiv für die Geschichte ihres Heimatortes interessiert. Als Archivarin wiederum sitzt sie genau an der Quelle dessen, was die beabsichtigte Festschrift speisen sollte.

Bislang kaum erforscht
Bass erstaunt war Barbara Gülta allerdings, dass die Kirche St. Rochus so wenig erforscht, praktisch keine Literatur vorhanden ist. Weil Ebrach heimatgeschichtlich gut erforscht ist, war die Forscherin davon ausgegangen, dass dies auch für St. Rochus gelte. Aber keiner der ausgewiesenen Fachleute hatte St. Rochus wirklich berücksichtigt. „Kulturhistorisch war St. Rochus ein weißer Fleck“, sagt Gülta. Selbst habe ihr das Kirchlein immer gut gefallen, es war aber nie Zeit, sich weiter zu vertiefen. Anderen war es wohl ähnlich ergangen.

Der Auftrag der Gemeinde war nun der Anlass für echte Pionierarbeit und spannende Recherchen. Freilich sind die mit der Chronik beileibe nicht abgeschlossen. „Es sind noch viele Fragen offen“, erklärt die Wissenschaftlerin. Zum Beispiel die ganz grundlegende, ab wann man von Rochus spricht und damit sozusagen das Ensemble meint. Denn es ist davon auszugehen, dass die Kirche wohl auf dem Areal steht, wo nach Gültas Rückschlüssen vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert das Siechenhaus errichtet worden war.

Das im 12. Jahrhundert errichtete Zisterzienserkloster Ebrach
hatte viele Beschäftigte aus den umliegenden Orten. Für die Kranken war das Siechenhaus geschaffen worden. Im Zuge der Pest, wobei laut Gültas Aussagen aber auch alle größeren unbekannten Krankheiten als solche bezeichnet wurden, erfolgten wahrscheinlich illegale Bestattungen nahe dem Rochus-Gelände. Denn eigentlich mussten Bewohner aus den Orten Großgressingen, Kleingressingen, Kleinbirkach, Großbirkach und Winkelhof in Oberschwarzach bestattet werden, zu deren Pfarrei man gehörte. Im Zuge der Pest jedoch, so Gültas Recherchen, bürgerten sich wohl Bestattungen bei St. Rochus ein. Daraus entwickelte sich der Friedhof und das so genannte Beinhaus.

Erste Schulen um 1700

Ungemein beeindruckt zeigt sich die Ebracherin
von der modernen Einstellung der Zisterzienser in Sachen Bildung schon vor Jahrhunderten. Wie sie herausfand, legte die Abtei Wert auf Schulbildung in der Bevölkerung, und zwar bei Jungen und Mädchen. In vielen zum Kloster gehörenden Dörfern gab es einen Lehrer und vermutlich ab dem 18. Jahrhundert auf dem Rochus-Areal eine öffentliche Schule. Erste Schulen werden bereits um 1700 vermutet, auf jeden Fall dürfte es sich bei der oberhalb Großgressingens um eine der ersten in der Region handeln, zeigt sich die Chronistin beeindruckt. Auch vom Weitblick der Mönche, die in der Schulordnung aus dem 18. Jahrhundert neben Unterrichtszielen auch Zeit zum Spielen vorschrieben.

Bis zur Säkularisation jedenfalls hatte das Kloster Ebrach das Sagen in Rochus.
Nach 1803 war diese Frage länger offen, schließlich übernahm die neu gegründete Kirchenstiftung St. Rochus Kirche und Friedhof, die Gemeinde Ebrach die Schule. Wobei die alte um einen Neubau ergänzt wurde, so Barbara Gülta. Das alte Schulhaus war lange Lehrerwohnung, ist nun privat vermietet, das neue dient den Steigerwaldmusikanten Ebrach-Großgressingen seit vielen Jahren als Vereinsheim, der letzte Schulunterricht fand hier in den 90ern statt.

Das Genannte sei nur eine kleine Zusammenfassung dessen, was sie in ihren Recherchen zusammengetragen habe, betont die Ebracherin, wobei sie an Rochus dermaßen Gefallen gefunden hat, dass sie weitere Forschungen nicht ausschließt, zumal sich nach Fertigstellung der Chronik noch etliche wichtige Dokumente gefunden habe.

Ein Teil davon ist in der Sonderausstellung im Museum der Geschichte Ebrachs
zu sehen, weiß Barbara Gülta. Denn auch in die Museums-Leitung ist sie eingebunden und hat hier diverse Dokumente zur Ausstellung komponiert. Im Museum ist die Rochus-Chronik ebenso ab sofort erhältlich wie bei der Gemeinde. Sie wurde in einer Auflage von 500 Stück gedruckt und kostet 13 Euro.

Viele Gäste am Sonntag
Am morgigen Sonntag jedenfalls bekommt St. Rochus eine Vielzahl von Gästen: Allen voran der Bamberger Erzbischof, der um 9.30 Uhr den Festgottesdienst des Rochus-Jubiläums zelebriert. Damit sich die Jubilarin prächtig präsentiert, wurde sie renoviert, „Seit 1964/65 erstmals umfassend“, weiß Gülta. Und die Gemeinde hat das Umfeld entsprechend herrichten lassen. „St. Rochus ist ein Kleinod“, schwärmt die Chronistin.


Quellenangabe:

Fränkischer Tag / Autor Anette Schreiber


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Doch es steckt weit mehr in der kleinen Kapelle als das was die Chronik darstellt


16/17.08.2014


Artenschutz in Franken engagiert sich fast 20 Jahre im Sinne des Fledermausschutzes.

So war es uns ein großes Anliegen auch dieses Bauwerk für die kleinen Säuger zu optimieren. Denn das Gebäude war seit Jahrhunderten Lebensraum dieser "vergessenen Spezies". So wurden im zugigen Dachstuhl Spezialhabitate installiert um die Bedingungen für die Langohrfledermaus zu vebessern.

Gleichzeitig fand auch die Optimierung des Fledermaus-Zuflugs
statt. Diese Bauwerköffnung wurden gleichfalls von Tauben genutzt. Ein spezielles Einflugelement lässt nunmehr Fledermäuse rein - Tauben bleiben draußen.

Mehr zur Fledermausoptimierung
der Kapelle St. Rochus in den kommenden Tagen hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken.

Schöpfung bewahren - so steht es auch in den Büchern der "Kirche" ... wo immer möglich setzen wir uns gemeinsam mit Pfarrgemeinden in diesem Sinne ein.

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20.09.2014 um 21:26 Uhr
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