Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2Unsere Partner Teil 3Unsere Partner Teil 999
Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF
Website Übersetzung  

 
       

+++ Bitte richten Sie derzeit keine weiteren Anfragen zur Mitgliedschaft im Artenschutz in Franken® an uns, da wir derzeit etwa noch 200 unbearbeitete Anträge abzuarbeiten haben - Vielen Dank für Ihr Verständnis +++ +++ Bitte richten Sie derzeit keine weiteren Anfragen zur Mitgliedschaft im Artenschutz in Franken® an uns, da wir derzeit etwa noch 200 unbearbeitete Anträge abzuarbeiten haben - Vielen Dank für Ihr Verständnis +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
bringt sich
Artenschutz in Franken®
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus ein.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch sehr Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

-------------------------------------------

Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
40.000 - 70.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 500.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

---------------------------------------------

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




09.07.2016 Protection of Species Award - 2016
17.07.2016 Die Wilden Bienen von Ittlingen


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere
Gesetz zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls
Gesetz zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls
Gesetz zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls tritt in Kraft

01/02.07.2016

   Bundesamt für Naturschutz ist für den Vollzug des Gesetzes zuständig
   BfN-Präsidentin: „Kontinuierliche Beratung ist uns sehr wichtig“

Bonn, 30. Juni 2016:
Wenn am 1. Juli das Gesetz zur Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Nagoya-Protokoll in Kraft tritt, übernimmt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) eine weitere Vollzugsaufgabe: Es kontrolliert, ob Nutzer genetischer Ressourcen in Deutschland die Regeln zu Zugang und Vorteilsausgleich befolgen.

Das Nagoya-Protokoll ist ein internationales Instrument zur Inwertsetzung der biologischen Vielfalt, das heißt es werden wirtschaftliche Anreize für eine nachhaltige Nutzung der Natur gesetzt. Es sieht insbesondere vor, dass jeder Vertragsstaat Maßnahmen ergreift, um sicherzustellen, dass eine Nutzung genetischer Ressourcen nur im Einklang mit den nationalen Gesetzen des Landes erfolgt, aus dem diese Ressourcen stammen und dass Vorteile, die sich aus der Nutzung ergeben, fair geteilt werden.

So soll sichergestellt werden, dass Biopiraterie eingedämmt wird. Mit der Ratifizierung des Nagoya-Protokolls hatte Deutschland im April 2016 zunächst die Weichen gestellt, um Vertragspartei dieses völkerrechtlichen Vertrags zu werden. Nach dem deutschen Umsetzungsgesetz ist das BfN nun die für den Vollzug des Nagoya-Protokolls in Deutschland zuständige Behörde. "Als solche kontrolliert das BfN die deutschen Nutzerinnen und Nutzer von genetischen Ressourcen und von traditionellem Wissen, das mit genetischen Ressourcen in Verbindung steht, im Hinblick auf die Einhaltung der sogenannten Sorgfaltspflicht", sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. Einhaltung der sogenannten Sorgfaltspflicht besagt, dass Nutzerinnen und Nutzer mit der gebotenen Sorgfalt vorgehen müssen, um festzustellen, ob der Zugang zu den Ressourcen (bzw. zum traditionellen Wissen) sowie deren Nutzung legal sind.

Des Weiteren nimmt das BfN als Vollzugsbehörde weitere Aufgaben wahr: Es nimmt zum Beispiel Sorgfaltserklärungen entgegen, die die Nutzerinnen und Nutzer in der Phase der Forschungsfinanzierung sowie bei Produktentwicklung abzugeben haben und prüft Anträge zur Registrierung von Sammlungen. Außerdem interveniert das BfN und verhängt gegebenenfalls Sanktionen bei Verstößen gegen die Sorgfalts-, Erklärungs- und Mitwirkungspflichten der Nutzerinnen und Nutzer. "Ganz besonders wichtig ist dem BfN auch eine kontinuierliche Beratung aller Nutzer und Sammlungen in Deutschland, denn nur dadurch ist eine breite Akzeptanz dieses neuen völkerrechtlichen Übereinkommens gewährleistet", so Prof. Jessel.

Beim Vollzug des Nagoya-Protokolls kooperiert das BfN mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Hinblick auf genetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft und mit dem Robert Koch-Institut (RKI) bei Humanpathogenen. Ein enger Informationsaustausch besteht zudem mit dem Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA).

Weitere Informationen zur neuen Rechtslage sind auf der ABS -Homepage des BfN zu finden: www.abs.bfn.de

Hintergrund

Am 01. Juli 2016 tritt das Gesetz zur Umsetzung der Verpflichtungen nach dem Nagoya-Protokoll und zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 511/2014 in Deutschland in Kraft. Zuvor hatte Deutschland am 21. April 2016 das "Protokoll von Nagoya über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt ( CBD )" ratifiziert und damit entschieden, Vertragspartei dieses völkerrechtlichen Vertrages zu werden. Diese Verpflichtungen werden auf europäischer Ebene bereits seit dem 12. Oktober 2014 durch die Verordnung (EU) Nr. 511/2014, ergänzt durch die Durchführungsverordnung (EU) 2015/1866 vom 13. Oktober 2015 implementiert.

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- aktuell laufende Mainrenaturierung bei Baunach in Oberfranken ... mehr Impressionen unter ... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=84661



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neuntöter im Rhein-Erft-Kreis
Neuntöter im Rhein-Erft-Kreis
Neuntöter im Rhein-Erft-Kreis

30.06/01.07.2016

NRW.
Bei einem Streifzug durch die heimische Natur, viel mir ein Dornengestrüpp auf, an der eine Maus aufgespießt war. Das macht normalerweise nur ein Neuntöter. Der etwa 17 cm große Vogel, der zur Familie der Würger zählt, ist durch sein Verhalten, Beutetiere an Dornen oder Weidenzäunen aufzuspießen, bekannt. Der Neuntöter war wegen fehlender, offener Landschaften stark zurück gegangen. Er liebt offenes Gelände mit wenig Vegetation. Flächen mit Dornengestrüpp und Heckenstruktur sind sein Nahrungs- und Brutgebiet.

Der Vogel jagt Großinsekten, Amphibien, Reptilien und Mäuse, stellt aber auch kleinen Vögeln nach. Er spießt die Beute an einem Dorn vom Heckenrosenstrauch auf. Das Weibchen holt die Beute ab und füttert seine Jungen damit. Die kleinste mitteleuropäische Würgerart legt 6-8-Eier, die nur vom Weibchen 15 Tage bebrütet werden. Nach 16 weiteren Tagen verlassen die Jungen das Nest. Mit etwa 40 bis 50 Tagen sind sie ausgewachsen.

Es werden in Deutschland etwa 200 000 Brutpaare geschätzt. Der Neuntöter ist auf Grund von Lebensraumzerstörungen und dem Rückgang der Großinsekten geschützt. Hier bei uns in der Tagebaurekultivierung ist der Neuntöter wieder anzutreffen und zu beobachten.

Quellenangabe/Fotos

----------------------------------------

Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg
50181 Bedburg
Tel. 0227281153
Mobil. 01734979795
E-Mail. Thiemann@Naturschutzberater.de
www.Naturschutzberater.de
.........................................................
Projekt:
www.Eisvogelschutz-Deutschland.de
Mitglied in der Interessengemeinschaft www.Naturtreff-Bedburg.de



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Mehr zum Neuntöter auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21681


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Stelen der Biodiversität im SWR
Stelen der Biodiversität im SWR
Kindergartenkinder lernen Naturschutz - Artenschutz im Trafohäuschen

29/30.06.2016

Baden - Württemberg/Ittlingen.
Die Naturschutzorganisation "Artenschutz in Franken" hat gemeinsam mit der Audi Stiftung für Umwelt und der Gemeinde Ittlingen aus einem alten Trafohaus einen Artenschutzturm gemacht und Kindergartenkinder so begeistern können, dass sie zu kleinen Artenschützern wurden.

Unter www.swr.de/natuerlich/kindergartenkinder-lernen-naturschutz-artenschutz-im-trafohaeuschen/-/id=100810/did=17682090/nid=100810/1jvnxth/index.html

oder einem "Klick" auf die Aufnahme gelangen Sie zum Beitrag des SWR.

3:45 min | Heute | 18.15 Uhr | SWR Fernsehen

Stand: 27.6.2016, 16.32 Uhr


Mehr zur Entwicklung des Projekts auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=72920


NABU: Posse um Glyphosat-Zulassung geht weiter
NABU: Posse um Glyphosat-Zulassung geht weiter

NABU: Posse um Glyphosat-Zulassung geht weiter

29/30.06.2016

Miller: Vorsorgeprinzip ernst nehmen - Schutz von Mensch und Natur steht an oberster Stelle
________________________________________________________________

Brüssel/Berlin –
Schon dreimal konnten sich die EU-Mitgliedstaaten nicht über eine Genehmigungsverlängerung des Pestizids einigen, die zum 30. Juni ausläuft. Auch heute kam die nötige Mehrheit in der EU nicht zustande, nun entscheidet die EU-Kommission im Alleingang.

Dazu erklärt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die Posse um die Zulassung des Totalherbizids Glyphosat in der EU geht weiter. Die EU-Kommission hatte wohl darauf vertraut, dass die Staaten irgendwann mürbe werden und für eine Genehmigungsverlängerung stimmen. Das ist nicht passiert. Statt zu akzeptieren, dass es keine Mehrheit für Glyphosat gibt, entscheidet nun die Kommission im Alleingang. Das widerspricht dem Vorsorgeprinzip. Eine Genehmigungsverlängerung darf nicht erfolgen, solange nicht alle Risiken für Mensch und Natur einwandfrei widerlegt sind. Zehntausende von Landwirten kommen alleine in Deutschland im Ackerbau ohne Glyphosat aus.“

Auch Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt müsse endlich das Vorsorgeprinzip und die Wünsche der Verbraucher anerkennen, von denen eine große Mehrheit eine weitere Zulassung von Glyphosat in Europa ablehne, und nationale Verbote verhängen. „Statt sich regelmäßig zu enthalten, sollte die Bundesregierung mit einer Stimme sprechen, und zwar gegen die Genehmigungsverlängerung. Glyphosat ist nur ein Beispiel für den viel zu hohen Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, der zum Insektenschwund und Verlust von Artenvielfalt insgesamt führt. Die Kommission hatte die Mitgliedsstaaten mehrfach darauf hingewiesen, dass sie beim Thema Glyphosat Handlungsspielraum haben.

Zum Hintergrund
Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel, über 700.000 Tonnen werden pro Jahr versprüht. In Deutschland werden 6.000 Tonnen ausgebracht, wobei rund 39 Prozent aller Ackerflächen behandelt werden. Eine aktuelle Übersichtsliste der noch zugelassenen glyphosathaltigen Mittel für den Haus- und Kleingartenbereich hat der NABU unter www.NABU.de/glyphosat-im-garten veröffentlicht. Sie macht deutlich, welche Gefahren vom Totalherbizid ausgehen. Nicht nur Blüten- und Samenpflanzen werden mit dem Einsatz von Glyphosat zerstört, sondern auch Fische und Amphibien sind gefährdet, wenn es in Oberflächengewässer gelangt. Diese Auswirkungen werden in Kürzeln (NW261, NW264) auf den Packungen angegeben. In der Grafik stellt der NABU die einzelnen im Handel erhältlichen Mittel und ihre Auswirkungen dar. Auch das Bundesumweltministerium fordert, die Auswirkungen von Glyphosat auf die Biodiversität viel stärker zu beachten.




Überblick über die derzeit im Handel erhältlichen glyphosathaltigen Mitte
l: www.NABU.de/glyphosat-im-garten

Baumärkte listen glyphosathaltige Produkte nach NABU-Protest aus
: www.NABU.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/aktivitaeten/18914.html

NABU-Pestizidstudie „Artenschwund durch Spritzmittel“
: www.NABU.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/pestizide/16722.html

NABU-Studie „Umweltrisiko Glyphosat
“: www.NABU.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/pestizide/16524.html


Für Rückfragen:
Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510, Mobil +49 (0)173-9306515, E-Mail: presse@NABU.de


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 76/16 | 24. JUNI 2016
________________________________________________________________



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Scharfer Mauerpfeffer


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Erneuerbare Energien auch für Mobilität stärker nutzen
Erneuerbare Energien auch für Mobilität stärker nutzen

„Erneuerbare Energien auch für Mobilität stärker nutzen“

28/29.06.2016

DBU-Generalsekretär Bottermann fordert in Neustrelitz, Stickoxidbelastungen in Städten intensiver anzugehen

Neustrelitz.
Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), hat sich angesichts der nach wie vor hohen Stickoxidbelastung in unseren Städten dafür ausgesprochen, die Anstrengungen zur Luftreinhaltung weiter massiv zu forcieren. Im Rahmen der Tagung „Erdgas und Bio-Erdgas als Kraftstoff in den Kommunen des Landes Mecklenburg-Vorpommer“ sagte der Generalsekretär der größten Umweltstiftung Europas heute in Neustrelitz: „Wenn wir die Ziele der Energiewende wirklich erreichen wollen, müssen wir uns mehr anstrengen, die Effizienz im Bereich Verkehr zu steigern und erneuerbare Energien auch für die Mobilität stärker nutzen.“

Konsequenter Infrastrukturausbau notwendig

Bottermann unterstrich, dass Gasantriebe hierzu verfahrensbedingt einen erheblichen Beitrag leisten könnten. Allerdings sei dafür ein konsequenter Infrastrukturausbau notwendig. Methan als Kraftstoff biete an sich beste Voraussetzungen für die weitere Effizienzsteigerung motorischer Antriebe. Allerdings müssten die Motoren stärker als bisher auf die spezifischen Eigenschaften des Kraftstoffes Gas hin optimiert werden. Eine bloße Anpassung von Diesel- oder Benzinmotoren führe zu nicht optimalen Lösungen.

Hohes Potenzial für Biomethan, SNG und Wasserstoff aus erneuerbaren Energien

Biomethan, synthetisches Naturgas (SNG) – ein aus Biomasse gewonnener Ersatz für Erdgas – und Wasserstoff aus erneuerbaren Energien könnten perspektivisch einen nennenswerten Beitrag zur Kraftstoffversorgung leisten und zu einer erheblichen Klimaentlastung führen, den Bedarf aber nur anteilig decken. Derzeit werde das Potenzial von Biomethan aus Reststoffen nicht annähernd ausgeschöpft.

Für eine verstärkte Nutzung von Biomethan
im Verkehr seien zusätzliche Anreize notwendig. Die Perspektiven von SNG und Wasserstoff in der mobilen Anwendung seien angesichts offener technischer und wirtschaftlicher Fragen gegenwärtig noch nicht abschließend einzuschätzen – hier seien weitere Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen notwendig, um die Kosten zu senken und die Wirkungsgrade zu verbessern. Abhängig von den verfügbaren Energieträgern, der verfügbaren Technik und den Kosten würden sich für die verschiedenen Verkehrsbereiche unterschiedliche Antriebslösungen etablieren – die Vielfalt werde zunehmen, prognostizierte Bottermann.


In der Aufnahme


- DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann forderte heute in Neustrelitz, die Anstrengungen zur Luftreinhaltung in unseren Städten weiter massiv zu forcieren.

Quellenangabe/Foto

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Biosphärenkorridor für die Bundesrepublik Deutschland
Biosphärenkorridor für die Bundesrepublik Deutschland
Ein Biosphärenkorridor für die Bundesrepublik Deutschland

27/28.06.2016

Warum eigentlich nicht?

Deutschland/Steigerwald.
Unkonventionelle Wege beschreiten, dies war und ist seit jeher das Ziel des Artenschutz in Franken®. Ausgetretene Pfade zu verlassen ein Anspruch, den wir nahezu tagtäglich an uns selbst richten. Auch wenn es um die zukünftige Ausrichtung „des Steigerwaldes“ geht, bemühen wir uns darum neue Strukturen anzudenken und neue Perspektiven zu eröffnen.

Wie kann sich die Entwicklung der Steigerwaldregion in der Zukunft zeigen?

Darüber machen wir uns seit Jahren intensive Gedanken. Denn ein Stillstand, oder eine „Pseudoentwicklung“ wird die Entwicklung dieser Region keinesfalls in eine erfolgreiche Zukunft führen können. Gerade im Sinne der uns nachfolgenden Generation gilt es aufzuzeigen welche Optionen zu beschreiten wären um hier funktionelle Perspektiven zu öffnen die eine tatsächliche Bereicherung in sich bergen.

Dabei muss in unseren Augen ein möglichst breit gefächertes Spektrum der Bevölkerung angesprochen werden.

Denn das eine wird ohne das andere nicht funktionieren. Nicht das Ausgrenzen, sondern das Mitnehmen eines möglichst großen Kreis der Bevölkerung und aller hier präsenten Gruppierungen und Organisationen muss das gemeinsame Ziel sein. Denn es gilt einen Weg zu finden der tatsächlich dazu führen kann das sich eine Region funktionell in einer zukunftsfähigen Ausrichtung wiederfinden kann.

Seit Jahren spricht sich unsere Organisation dafür aus sich auch mit der Möglichkeit zur Errichtung eines Biosphärenreservats Steigerwald zu befassen.Denn die Konzentration auf nur eine sehr kleine Fläche, wie sie vielfach diskutiert und gefordert wird, zeigt sich für uns nur unzureichend optimal um eine Gesamtregion partizipieren lassen zu können.

Doch mehr noch, wenn es gelingen sollte den Blickwinkel noch weiter zu öffnen so könnte sich ein Biosphärenkorridor Franken inmitten der Bundesrepublik Deutschland gestalten lassen.

  • Während sich im nördlichen Franken das Biosphärenreservat Rhön sichtbar zeigt könnte im südlichen Bereich ein Biosphärenreservat Steigerwald entstehen.
  • Ja mehr noch, durch den „Lückenschluss mit den Hassbergen“ wäre es möglich, diesen Bereich in eine Region mit dem entsprechenden Alleinstellungsmerkmal zu katapultieren.
  • Neben dem Biosphärenreservat Wattenmeer könnte hier das größte Binnenland-Biosphärenreservat in Deutschland Gestalt annehmen.
Es ist wichtig den Austausch der sich verbindenden Regionen zu fördern und nicht die Verinselung.  Gerade für die Erhaltung der Biodiversität ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

  • Diese Anregung stellen wir gerne zur Diskussion und freuen uns auf ihre zahlreichen Kontaktaufnahmen. Denn nur durch eine möglichst offene Diskussion wird es uns gemeinsam gelingen "Das Beste" für unser Land zu erreichen.

Ein Kommentar des  Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Feuersalamander



Wildkatze: Ausbreitung größer als gedacht
Wildkatze: Ausbreitung größer als gedacht
Wildkatze: Ausbreitung größer als gedacht

27/28.06.2016

Wissenschaftler des Senckenberg-Instituts in Gelnhausen zeigen in einer Studie, dass Wildkatzen in Deutschland weiter verbreitet sind als bisher vermutet.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund unter

- www.wildundhund.de/wild/9498-wildkatze-ausbreitung-groesser-als-gedacht


Mehr zur Wildkatze auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=23034

In der Aufnahme von Johannes Rother

- wird nun zunehmend und in der Fläche nachgewiesen .. vorhanden war sie wohl schon viel länger .. die Wildkatze in deutschland



Zwergwale und Riesenhaie in der deutschen Nordsee gesichtet
Zwergwale und Riesenhaie in der deutschen Nordsee gesichtet
Zwergwale und Riesenhaie in der deutschen Nordsee gesichtet

27/28.06.2016

   deutsches Schutzgebiet Doggerbank: Anziehungspunkt für Meeresbewohner

Bonn/Insel Vilm, 23. Juni 2016:
Seltene Beobachtungen sind im Juni im Rahmen des deutschen Meeresmonitorings in der Nordsee gelungen: Im deutschen Natura 2000-Schutzgebiet Doggerbank wurden zwei Zwergwale beobachtet, nahe des Schutzgebiets Sylter Außenriff wurde ein Riesenhai gesichtet. "Die vermehrten Sichtungen unterstreichen die Bedeutung der Natura 2000-Schutzgebiete, insbesondere der Doggerbank, in der deutschen Nordsee und auch international", sagt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.

Im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) erheben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste (FTZ) der Universität Kiel regelmäßig die Seevogelvorkommen und das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover die Schweinswal-Vorkommen in der deutschen Nord- und Ostsee. Anfang Juni war das FTZ zur Erfassung der Seevogelvorkommen während der Brutzeit im äußersten Nordwesten der deutschen Nordsee, dem sogenannten Entenschnabel, unterwegs. Hier wurden schon in den vergangenen Jahren immer wieder vereinzelt Zwergwale gesichtet.

Bei der Flugerfassung am 6. Juni haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dort erneut zwei Zwergwale beobachtet. Bei einer weiteren Erfassung am 11. Juni wurde nordwestlich des deutschen Natura 2000-Schutzgebietes Sylter Außenriff ein Riesenhai gesichtet. Bereits im Februar dieses Jahres war bei einem Monitoring-Flug ein Riesenhai gesichtet worden, zum damaligen Zeitpunkt direkt im Schutzgebiet Doggerbank, wie jetzt auch aktuell die beiden Zwergwale. Beide Arten sind zwar in der Nordsee beheimatet, halten sich aber küstenfern auf und werden daher nur sehr selten beobachtet.

Für den Naturschutz besonders wertvolle Bereiche der Doggerbank sind als deutsches Natura 2000-Schutzgebiet ausgewiesen und sollen die marine Lebensvielfalt auf dieser einzigartigen, rund 18.000 Quadratkilometer großen Sandbank sichern. Auch das Sylter Außenriff und der Borkum Riffgrund wurden als Natura 2000-Schutzgebiete ausgewiesen. Die Schutzgebiete haben unter anderem eine besondere Bedeutung als Lebensraum für verschiedene Fischarten, vor allem die Doggerbank gilt als sehr plankton- und fischreich. Dieser Nahrungsreichtum scheint ein Anziehungspunkt für viele Meeresbewohner zu sein, nicht nur für Zwergwale oder Riesenhaie. Beim Seevogelmonitoring konnten im Winter zur gleichen Zeit wie der Riesenhai viele Trottellummen, Tordalken und sogar Papagei- und Krabbentaucher gesichtet werden. Jetzt im Juni haben dort sehr viele Basstölpel und Dreizehenmöwen Nahrung gesucht. Diese Arten befinden sich gerade in der Brutzeit und scheuen anscheinend den weiten Weg von den Brutkolonien Großbritanniens oder Helgolands bis zur Doggerbank nicht, um dort Nahrung zu finden.

Hintergrund:
Zwergwal und Riesenhai

Zwergwale gehören zu den Bartenwalen, die sich überwiegend von Krebstieren und Kleinfischen, z.B. Sandaalen ernähren. Sie leben meist als Einzelgänger, wandern aber auch gelegentlich in Kleingruppen von zwei bis drei Tieren. Sie werden bis zu zehn Meter lang, die Weibchen sind meist etwas größer als die Männchen.

Riesenhaie sind Planktonfresser. Diese bis zu zwölf Meter langen Haie können sehr weite Wanderungen unternehmen und folgen dabei auch jahreszeitlich bedingt den Planktonschwärmen.


Quellenangabe / Darstellung

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Neue Grünbrücke entsteht im Spessart
Neue Grünbrücke entsteht im Spessart
Neue Grünbrücke entsteht im Spessart

27/28.06.2016

Im Rohrbrunner Fors
t im Spessart entsteht eine weitere Grünbrücke über die A3.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund unter

- www.wildundhund.de/jagd/9500-neue-gruenbruecke-entsteht-im-spessart

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Gelbe Bienenragwurz


Wiederansiedlung der einheimischen Europäischen Auster
Wiederansiedlung der einheimischen Europäischen Auster
Wiederansiedlung der einheimischen Europäischen Auster

27/28.06.2016

   Projekt in der deutschen Nordsee: Praxistest in den nächsten drei Jahren
   BfN-Präsidentin: „Austernbänke sind ein ‚Hot Spot‛ biologischer Vielfalt“


Bonn, 24. Juni 2016:
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat ein dreijähriges Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben gestartet, in dem erstmalig die mögliche Wiederherstellung der Bestände der einheimischen Europäischen Auster (Ostrea edulis) in der deutschen Nordsee eingehend im Freiland erforscht wird. Projektpartner ist das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven.

Die Bestände der Europäischen Auster werden in ganz Europa als stark gefährdet eingestuft. Durch einen seit ca. 1850 intensivierten und andauernden massiven Fischereidruck kam es bereits im Laufe des 20. Jahrhunderts europaweit zu einem Zusammenbruch der natürlichen Austernpopulationen. Zusätzlich erschwerten schwindender Lebensraum, kalte Winter und Krankheiten die Erholung dieser langsam wachsenden Art. "In weiten Teilen Europas, auch in der deutschen Nordsee, gilt die Europäische Auster daher inzwischen als ausgestorben", erklärt BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel. "Austernriffe sind jedoch 'Hot Spots‛ der biologischen Vielfalt, die eine wichtige Rolle im Ökosystem des Meeres spielen und daher unserer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen." Austernbänke bieten Nahrung und Lebensraum für viele Tierarten und dienen unter anderem als Kinderstube für viele Fischarten. Durch ihre hohe Filtrationsleistung verbessern sie außerdem die Wasserqualität und können lokal auch zu einer Verringerung toxischer Algenblüten beitragen.

Das im April 2016 gestartete Projekt basiert auf einer 2014 erstellten Machbarkeitsstudie des BfN zur potentiellen Wiederansiedlung der Europäischen Auster. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des AWI werden nun Methoden und Verfahren zum nachhaltigen Wiederaufbau eines Austernbestandes in der deutschen Nordsee entwickeln und modellhaft in die Praxis umsetzen und testen.

Das Projekt wird fachlich durch die Abteilung Meeresnaturschutz des BfN betreut. Die für das Projekt verantwortliche AWI-Wissenschaftlerin Dr. Bernadette Pogoda, eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Austernbiologie, wird zunächst Erfahrungen internationaler Austern-Restaurationsvorhaben heranziehen, um Methoden und Technologien auf die Situation in der deutschen Nordsee anzupassen. Anhand von Probennahmen und Datenrecherchen sollen geeignete Wiederansiedlungsflächen in der Deutschen Bucht bestimmt werden. Eine grundsätzliche Voraussetzung für die Eignung bestimmter Meeresgebiete ist der Ausschluss jeglicher Boden verändernder Aktivitäten, wie z. B. bodenberührende Fanggeräte der Fischerei oder Sand- und Kiesabbau. Nach erfolgreichem Abschluss der Eignungsprüfung ist vorgesehen, zwei bis drei Standorte für erste Wiederansiedlungsversuche auszuwählen. Für eine nachhaltige Wiederherstellung von Austernbänken werden dabei auch Besatz- und Monitoringkonzepte entwickelt, erprobt und ein internationales Team von kooperierenden Institutionen aufgebaut.

Im Zuge dieses auf drei Jahre angelegten Erprobungsvorhabens soll die Basis für eine langfristige Wiederherstellung der Bestände der Europäischen Auster in der Deutschen Bucht und der durch sie gebildeten biogenen Riffe geschaffen werden.

Weiterführende Informationen
Link zum Download Machbarkeitsstudie 2014: www.bfn.de/0314_meeresnaturschutz-berichte.html

In der Aufnahme

- Europäische Auster - Ostrea edulis / Foto BfN -  Klaus Janke

Quellenangabe


Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

Rote Liste bedrohter Vögel in Bayern 2016
Rote Liste bedrohter Vögel in Bayern 2016
Rote Liste bedrohter Vögel in Bayern 2016

26/27.06.2016

Die meisten Wiesenvögel stehen kurz vor dem Aussterben

Das bayerische Landesamt für Umwelt hat heute die neue „Rote Liste der Brutvögel in Bayern“ vorgelegt. Dabei gehören bekannte Vogelarten wie Kiebitz, Feldlerche und nun sogar die Mehlschwalbe zu den größten Sorgenkindern. Viele Arten werden durch die intensive Landwirtschaft bedroht. Wo die Landschaft von Chemieeinsatz und intensiver Nutzung geprägt ist und es keine Randstrukturen mehr gibt, da können Vögel weder geeigneten Lebensraum noch ausreichend Nahrung finden.

Am kritischsten steht es um Vögel der Äcker und Wiesen: Die Bekassine, der Große Brachvogel und das Braunkehlchen stehen im Freistaat kurz vor dem Aussterben (Gefährdungsgrad 1) und auch der ehemals weit verbreitete Kiebitz ist stark gefährdet (2). Neben der Feldlerche gelten nun auch Mauersegler und Mehlschwalbe als gefährdet (3). Die Kulturfolger Rauchschwalbe und Haussperling stehen neuerdings auf der Vorwarnliste.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- www.lbv.de/unsere-arbeit/themen-kampagnen/biologische-vielfalt/rote-liste/rote-liste-2016.html

Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Goldregenpfeifer ...
es wird geredet und geredet, es wird berichtet wie sorgfältig wir mit unserer Umwelt umgehen und wie naturverträglich sich doch unsere (industrielle) Landbewirtschaftung präsentiert .. stellt sich für uns vom Artenschutz in Franken® nur die Frage: "warum begreifen das auch unsere Wiesen und Feldbrüter eigenlich nicht und machen sich daran im Bestand zu schwinden " ...

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Artenschutz grenzübergreifend
Artenschutz grenzübergreifend
Artenschutz grenzübergreifend – für den Goldenen Scheckenfalter

26/27.06.2016

   Förderbescheid für Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt übergeben
   BfN-Präsidentin: „Ein Vorzeigeprojekt in mehrfacher Hinsicht“


Bonn/Hof, 23. Juni 2016:
Die Lebensräume des Goldenen Scheckenfalters an der Landesgrenze von Bayern und Sachsen sowie an der Grenze zur Tschechischen Republik zu verbessern, zu erweitern und miteinander zu verbinden, ist das Ziel des "Scheckenfalter-Projektes". Am heutigen Donnerstag wurde der Förderbescheid des Bundes auf einer Projektfläche im Landkreis Hof an die Projektträger übergeben. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit insgesamt 860.000 Euro aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt fachlich.

Der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) ist in Bayern und ganz Deutschland stark gefährdet, in Sachsen sogar vom Aussterben bedroht. Da in Deutschland die weltweit noch größten Bestände dieser Falterart vorkommen, zählt der Goldene Scheckenfalter zu den Arten, für die Deutschland international eine besondere Verantwortung trägt. "Das Projekt ist ein Vorzeigeprojekt - und das in mehrfacher Hinsicht", erklärt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Es vereint Artenschutz für den Goldenen Scheckenfalter und den Gewöhnlichen Teufelsabbiß (Succisa pratensis), die Hauptfutterpflanze für die Raupen. Gemäß der Maxime 'Kein Artenschutz ohne Schutz der Lebensräume' verbindet es aber auch Biotopschutz und Grünlandschutz und das in einem ganz besonderen Bereich, nämlich am Grünen Band, dem größten nationalen Biotopverbund. Besonders bemerkenswert und besonders wichtig - auch für das Erreichen der Projektziele - ist zudem die grenzübergreifende Zusammenarbeit mit dem tschechischen Naturschutz von ehrenamtlicher und behördlicher Seite."

Durch Flächensicherung und Pflegemaßnahmen wie Entbuschung, Mahd, Vermehrung der Raupenfutterpflanze und Anlegen von Blühstreifen stärkt das Projekt nicht nur den Goldenen Scheckenfalter, sondern auch bundesweit gefährdete Biotoptypen wie verschiedene Feucht- und Nasswiesentypen, Borstgrasrasen und mageres Frischgrünland. Davon profitieren wiederum zahlreiche weitere seltene oder gefährdete Tier- und Pflanzenarten, darunter beispielsweise auch die Arnika als eine weitere Verantwortungsart. Zudem baut das Projekt durch den hohen Flächenanteil an Naturschutzgroßprojekten und FFH -Gebieten einerseits auf bestehenden Erkenntnissen auf. Andererseits können neue Erkenntnisse aus dem Projekt wichtige Impulse auch für die weitere Entwicklung des Grünen Bandes geben.

Träger des Projektes "Sicherung, Optimierung, Erweiterung sowie Vernetzung der Lebensräume des Goldenen Scheckenfalters (Euphydryas aurinia) nahe des Grünen Bands an der Landesgrenze Bayern-Sachsen und der Grenze zur Tschechischen Republik" sind der Bund Naturschutz in Bayern e. V. und das Landratsamt Vogtlandkreis. Kooperationspartner auf tschechischer Seite ist die Organisation "Amethyst".

Gefördert wird das Projekt, das von Mai 2015 bis April 2021 läuft, im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums. Weitere Fördergelder geben der Bayerische Naturschutzfonds sowie das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft.

Hintergrund
Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm: www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html

Weitere Informationen zum "Scheckenfalter-Projekt": biologischevielfalt.bfn.de/22879.html

Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Goldener Scheckenfalter - Aufnahme Udo Gerhardt


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=26636


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neuigkeiten auf der Internetpräsenz
Neuigkeiten auf der Internetpräsenz
Neuigkeiten auf der Internetpräsenz

26/27.06.2016

Franken
. Albert Meier hat uns in den vergangenen Tagen wieder zahlreiche neue Aufnahmen aus "Wald&Feld" zugestellt. In den kommenden Stunden werden damit beginnen diese auch Online zu stellen.

Den Start macht - Consolida ajacis, der Garten-Rittersporn .. dieser wurde bereits eingegeben ..

Neu aufgenommen wurden ferner aktuell:

Medicago falcata, Sichelklee
Medicago sativa, Luzerne
Medicago x varia, Bastard-Schneckenklee

... hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

WALDEXPERTEN FORDERN MEHR WALDNATURSCHUTZ
WALDEXPERTEN FORDERN MEHR WALDNATURSCHUTZ
WALDEXPERTEN FORDERN MEHR WALDNATURSCHUTZ

25/26.06.2016

Bessere Konzepte für Waldnaturschutz warten auf Umsetzung


Beim jährlichen Seminar des Bund Naturschutz in Ebrach im Steigerwald vergangenes Wochenende
rieten Experten dringend zu einem besseren Schutzkonzept für die bayerischen Wälder.

„Wir zählen die Bücher während die Bibliothek brennt“, so der Lagebericht. Ein Drittel
derwaldbewohnenden Arten ist zwingend auf ungenutzte Schutzgebiete angewiesen.

Ein Netz nutzungsfreier Schutzgebiete auf 5 % der Waldfläche und die sofortige Umsetzung
naturnäherer Methoden in staatlichen Wirtschaftswäldern können den Brand noch löschen. Der Nordsteigerwald soll mit dem Prädikatstitel „Nationalpark“ auch für die Region
zum Highlight werden.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=84572

Quellenangabe

Bund Naturschutz in Bayern e.V.

Landesfachgeschäftsstelle
Bauernfeindstr. 23
90471
Nürnberg

Tel. 0911/81 87 8-0
Fax 0911/86 95 68

lfg@bund-naturschutz.de

www.bund-naturschutz.de

Nürnberg, 21. Juni 2016
PM 062-16/LFG Wald


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Grünspecht


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Vor allem Hummeln bestäuben Pflanzen im urbanen Raum
Vor allem Hummeln bestäuben Pflanzen im urbanen Raum
Vor allem Hummeln bestäuben Pflanzen im urbanen Raum

24/25.06.2016

Halle -
Hummeln bestäuben Pflanzen in der Stadt häufiger als auf dem Land.

Gleichzeitig sind die Insekten in urbanen Gebieten öfter von bestimmten Parasiten befallen, die ihre Lebensdauer verkürzen können, wie Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) im Fachjournal «Proceedings of the Royal Society B» schreiben.

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wissenschaft/Vor-allem-Hummeln-bestaeuben-Pflanzen-im-urbanen-Raum_article1466670439.html?utm_source=Newsletter23062016&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

Quellenangabe

Problanta


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Manfred Türk

- Wildblumenwiese als Bienenweide


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Fortschritte werden sichtbar ... Stele der Biodiversität ...
Fortschritte werden sichtbar ... Stele der Biodiversität ...
Fortschritte werden sichtbar / Projekt - Stele der Biodiversität schreitet sichtbar voran...

24/25.06.2016

Rheinland-Pfalz / Kastellaun.
Die Vorarbeiten wurden vor wenigen Tagen erfolgreich abgeschlossen nun geht es mit der eigentlichen inhaltlichen Umgestaltung weiter ... nach der Öffnung ausgewählter Nischen wurde auch mit der Einbringung der Sekundärhabitate begonnen ... angesprochen werden ausnahmslos Turmfalke und Solitärinsekten .... während sich im Dachinnenbreich Fledermäuse wohlfühlen können ...

Mehr zum Thema:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82688


Neues Zuhause für den Turmfalken - ein erstes Resümee
Neues Zuhause für den Turmfalken - ein erstes Resümee
Neues Zuhause für den Turmfalken - ein erstes Resümee

21/22.04.2015 / Update 23/24.06.2016

•    Vodafone-Sendemast mit Nistkasten ausgestattet
•    Artenschutz in Franken® setzt Zeichen für Artenvielfalt
•    Kindergartenkinder lernen heimische Vogelarten kennen

München/Rauhenebrach, 21. April 2015 –
Wie lebt ein Turmfalke? Wovon ernährt er sich? Diese und andere Fragen standen im Zentrum eines Projektes, das der ehrenamtlich arbeitende Verband Artenschutz in Franken® gemeinsam mit dem Kindergarten St. Sebastian in Prölsdorf umgesetzt hat. Zum Abschluss des Projektes konnten die Kinder bestaunen, wie die selbst bemalte Nisthilfe auf einem Vodafone-Sendemast in Rauhenebrach/GT-Prölsdorf in schwindelnder Höhe montiert wurde. Mit diesem innovativen Bildungsangebot will Artenschutz in Franken® Kindern die heimische Tierwelt nahe bringen und zugleich neuen Lebensraum für Turmfalken schaffen.

------------------------------------------------------------------------------------------------

Aktuelle bildgebende Berichte:

Prölsdorf: Neues Zuhause für Turmfalken

Der Turmfalke ist im Vergleich zu anderen Vögeln zwar nicht vom Aussterben bedroht, trotzdem hat er
ein Problem. Denn die Nistplätze in freier Wildbahn werden weniger. Nahe Prölsdorf hat sich vor kurzem einer dieser Turmfalken niedergelassen.

- www.arcor.de/content/aktuell/regional_news/bayern/3508151,1,Pr%C3%B6lsdorf%3A-Neues-Zuhause-f%C3%BCr-Turmfalken,content.html

- www.focus.de/regional/wuerzburg/proelsdorf-neues-zuhause-fuer-turmfalken_id_4630112.html
- www.videovalis.tv/videos/196014-prolsdorf-neues-zuhause-fur-turmfalken-video


Falk verbunden: Turmfalke in Prölsheim mit neuem Zuhause auf Mobilfunkmast


In der einen Sekunde steht er noch in der Luft – in der nächsten saust er im Sturzflug auf seine Beute herab. Der Turmfalke ist der häufigste Greifvogel in Deutschland. Im Vergleich zu anderen Vögeln ist er zwar nicht vom Aussterben bedroht, trotzdem hat er ein Problem. Denn die Nistplätze in freier Wildbahn werden weniger. Nahe Prölsdorf hat sich vor kurzem einer dieser Turmfalken niedergelassen. Hoch oben auf einem Mobilfunkmast. Der örtliche Kindergarten hat seinen Teil dazu beigetragen.

- www.tvtouring.de/mediathek/video/falk-verbunden-turmfalke-in-proelsheim-mit-neuem-zuhause-auf-mobilfunkmast/


Von Erfolg gekrönt

.. Projekt von Erfolg gekrönt - Turmfalken haben die Nisthilfe bereits nach nur einem Jahr erfolgreich angenommmen ..

Somit zeigt sich erneut die hohe Bedeutung des Projektes hinsichtlich seiner Effektivität und des Zeichens welches es an die Umwelt sendet.

Moderner Artenschutz - lebendinge Umweltbildung hierfür bringen wir uns tatgtäglich ein.


Artenschutz in Franken®




Saiga-Bestände in Zentralasien erholen sich
Saiga-Bestände in Zentralasien erholen sich
Nach katastrophalem Massensterben: Saiga-Bestände in Zentralasien erholen sich

23/24.06.2016

NABU: Gute Nachrichten für stark bedrohte Antilopenart
________________________________________________________________

Berlin/Astana –
Nach dem dramatischen Massensterben der stark bedrohten Saiga-Antilopen im vergangen Jahr, atmen Artenschützer wieder auf: Die Populationen in Kasachstan entwickeln sich positiv, so das Ergebnis der diesjährigen Saiga-Zählung aus der Luft, das das Ministerium für Landwirtschaft der Republik Kasachstan nun veröffentlicht hat. „Das Massensterben war ein riesiger Verlust und eine große Bedrohung für die Art. Dass die Saiga-Bestände wieder wachsen und es in diesem Frühjahr kein erneutes Sterben gab, sind gute Nachrichten“, sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt.

Insgesamt beträgt die Anzahl der Saiga in Kasachstan 108.300 Tiere, davon 70.200 Tiere in der kasachisch-russischen Ural-Population, 1.900 in der Ustjurt-Population an der Grenze zu Usbekistan und 36.200 Tiere in der Bekpakdala-Region in Zentralkasachstan. Dort grasten im Frühling 2015 noch 242.500 Saigas. Kurz danach starben davon mehr als 200.000 Tiere während der Kalbungszeit innerhalb weniger Wochen. Damit schrumpfte die größte Population Kasachstans mit einem Schlag um 90 Prozent. Für die globalen Bestände bedeutete dieser Verlust einen Rückgang um 60 Prozent. Der Zustand der von Wilderei ohnehin stark bedrohten Saiga-Antilopen hatte sich damit weiter verschärft.

Die Ursachen für das Massensterben werden noch immer intensiv untersucht, es gibt aber erste Ergebnisse: Laut Diagnose sind die Tiere durch eine hämorrhagische Septikämie oder auch Pasteurellose gestorben, die von dem Bakterium Pasteurella multocida hervorgerufen wurde. Diese fatale Krankheit kommt in domestizierten Büffeln und Rindern sowie in wildlebenden Wiederkäuern vor. Unklar ist bisher aber, wie diese Krankheit einen nahezu vollständigen Verlust der betroffenen Herden verursachen konnte. Die Rolle möglicher zusätzlicher Faktoren wie Klima, Boden und Vegetation wird daher weiter intensiv untersucht.

Unklar ist auch, warum Pasteurella, ein Bakterium, das normalerweise harmlos in Saigas lebt, zu einer tödlichen Gefahr für die Tiere werden konnte. Da das Gebiet des Massensterbens über eine großes Fläche verteilt war und die Tiere fast synchron zusammenbrachen, schließen Experten Vergiftungen, etwa durch Raketentreibstoff oder andere Toxine, aus. Dies bestätigen auch aktuelle Laboruntersuchungen.

Saiga-Antilopen kommen fast nur noch in Russland, Kasachstan und der Mongolei vor und gelten als stark gefährdet. Ihre größte Bedrohung ist die Wilderei, die im letzten Jahr wieder zugenommen hat, wie aktuelle Zahlen der Association for the Conservation of Biodiversity of Kazakhstan (ACBK) belegen. Saiga werden für ihr Fleisch, vor allem aber auch ihrer Hörner wegen gejagt, die ein begehrtes Mittel in der Traditionellen Asiatischen Medizin sind.

Der NABU engagiert sich seit Jahren in den Saiga-Gebieten, um die Wilderei zurückzudrängen, und eruiert derzeit die Möglichkeiten für ein stärkeres Engagement für die stark gefährdete Ustjurt-Population. Der Verband ist außerdem offizieller Partner des UN-Abkommens zum Schutz der Saiga-Antilope, welches die Saiga-Verbreitungsländer im Rahmen der UN-Konvention zum Schutz der Wandernden Wildlebenden Tierarten (CMS) unterzeichnet haben.


Für Rückfragen:
Christiane Röttger, NABU-Referentin Mittelasien, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1713,
Mobil +49 (0)171.10 77 766, E-Mail: Christiane.Roettger@NABU.de


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 75/16 | 23. JUNI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Sylvia Glaas,

- Bärlauch blühend ...

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Windkraft im Einsatz ... Probleme erkennbar
Windkraft im Einsatz ... Probleme erkennbar
Windkraft im Einsatz ... Probleme erkennbar

22/23.06.2016

Deutschland
. Neben den sicherlich auchsehr positiven Gegebenheiten die sich mit der Installation der Windkraft in unserem Land abzeichnen,soll jedoch nicht verheimlicht werden, das es auch zunehmende Herausforderung gibt welche diese Form der Energieerzeugung tangieren.

Einige neue Impressionen hat uns Rolf Thiemann an die Hand gegeben:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=84405

Doch machen Sie sich doch einfach Ihr eigenes Bild.


... endlich zu Naturschutzrichtlinien bekennen
... endlich zu Naturschutzrichtlinien bekennen
NABU: EU-Kommission muss sich endlich zu Naturschutzrichtlinien bekennen

21/22.06.2016

Tschimpke: Entscheidung von Juncker ist überfällig - Bundesregierung sendet richtiges Signal Richtung Brüssel
________________________________________________________________

Luxemburg/Berlin/Brüssel
– Der NABU begrüßt, dass sich die Bundesregierung erneut deutlich für den Erhalt der EU-Naturschutzrichtlinien ausgesprochen hat und auf EU-Ebene dabei vorangeht. In Vertretung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks brachte die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter am Montag bei einem Treffen der EU-Umweltminister in Luxemburg, die Enttäuschung der Bundesregierung darüber zum Ausdruck, dass die EU-Kommission ihre überfällige Entscheidung zur Zukunft der EU-Naturschutzrichtlinien noch nicht getroffen und die Ergebnisse des „Fitness-Checks“ immer noch nicht veröffentlicht hat. Schwarzelühr-Sutter betonte, dass es für die Bundesregierung wichtig sei, dass das Paket nicht aufgemacht werde, die Naturschutzrichtlinien sich bewährt hätten und der Schwerpunkt auf der besseren Umsetzung liegen solle. Die Kommission hat im Rahmen eines „Fitness Checks“ die  EU-Naturschutzrichtlinien überprüft. Die Ergebnisse sollten Anfang Juni veröffentlicht werden.

Sowohl in der offiziellen Debatte im EU-Umweltrat, als auch vor dem Ratsgebäude wurde der Ärger der Minister über das Vorgehen Jean-Claude Junckers deutlich. Mehrere ließen sich gemeinsam mit Vertretern des NABU und seiner europäischen Partnerverbände vor einem Plakat fotografieren, das vom Kommissionspräsidenten die sofortige Sicherung der EU-Naturschutzrichtlinien verlangt, darunter neben Schwarzelühr-Sutter auch die französische Umweltministerin, Ségolène Royale, ihre Luxemburger Kollegin Carole Dieschbourg sowie die Umweltminister Estlands und Griechenlands. Die Erwiderung von EU-Umweltkommissar Karmenu Vella in Luxemburg war enttäuschend. Vella betonte, dass die Kommission mehr Zeit für den Abschluss des „Fitness-Checks“ der Naturschutzrichtlinien benötige und verwies auf eine mögliche Entscheidung im Herbst.

„Die EU-Kommission riskiert mit dieser Hinhalte-Taktik die Glaubwürdigkeit der EU. Seit Januar liegt das Expertenvotum zu den Richtlinien vor. Präsident Juncker sollte endlich akzeptieren, dass die von seiner Behörde selbst durchgeführte Überprüfung zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen ist: nämlich, dass die EU-Naturschutzgesetze wirken", sagte NABU-Präsident Tschimpke. Die Ergebnisse waren vergangene Woche durch einen Leak bekannt geworden, und sowohl die EU-Umweltminister als auch das Europäische Parlament haben sich bereits für die Beibehaltung der Richtlinien ausgesprochen.

Vor diesem Hintergrund appelliert der NABU an die Bundesregierung, nun auf höchster Ebene auf die Spitze der EU-Kommission einzuwirken, bevor diese die Glaubwürdigkeit der EU bei Millionen von Umweltschützern in Europa ruiniere.

„Die unsägliche Debatte um den Rechtsrahmen lähmt den Naturschutz. Der Verlust der Artenvielfalt geht weiter, und statt uns um den Einsatz unserer verfügbaren Naturschutzinstrumente kümmern zu können, müssen wir uns mit einem unbekannten, wohl von Lobbyisten gesteuerten, einflussreichen Naturschutzgegner in der Kommission auseinander setzen“, sagte NABU-Leiter für EU-Naturschutzpolitik Konstantin Kreiser, der für den NABU in Luxemburg vor Ort war. In jüngsten Äußerungen von Umweltkommissar Vella und Vizepräsident Timmermans klinge an, dass sie nicht selbst für die Verzögerung der Entscheidung verantwortlich seien, was auf das direkte Umfeld von Präsident Juncker hinweise.

Erst vergangene Woche hatte sich auch der britische Premierminister David Cameron für den Erhalt der Naturschutzrichtlinien ausgesprochen
, da er auf die vielen Millionen Stimmen der Natur- und Vogelschützer beim Referendum am 23. Juni hofft.

Zum Hintergrund:
Die EU überprüft derzeit ihre beiden wichtigsten Naturschutzrichtlinien, die Vogelschutz- und die Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie. Dieser Prozess ist Teil des so genannten REFIT-Programms zur „Entbürokratisierung“ der EU. Seit 2014 läuft dieser aufwändige Überprüfungsprozess für die beiden Naturschutzrichtlinien. Während dieser Überprüfung sprachen sich in der bislang größten EU-Bürgerbefragung mehr als eine halbe Million Bürger für die Beibehaltung der Naturschutzgesetze aus. Ebenso gab es Stellungnahmen vom EU-Parlament, den nationalen Umweltministern sowie dem Ausschuss der Regionen. Auch sie plädierten eindeutig für die Beibehaltung, aber bessere Umsetzung der Richtlinien. Noch heute ist auf der Internetseite der EU-Kommission zu lesen, dass eine Veröffentlichung der Ergebnisse für „Frühling“ beziehungsweise das „zweite Quartal 2016″ vorgesehen ist.

Mehr zum EU-Fitness-Check und zur Aktion in Luxemburg:
blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/protest/


Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser, NABU-Leiter für EU-Naturschutzpolitik, Tel. +49 (0)30.284984-1614, Mobil +49 (0) 172.4179730, E-Mail: konstantin.kreiser@NABU.de

Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 73/16 | 21. JUNI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Norne


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Fledermausschutz als Zeichen der Verantwortung
Fledermausschutz als Zeichen der Verantwortung
Fledermausschutz als Zeichen der gesellschaftlichen Verantwortung

21/22.06.2016

Bayern.
Keinen Stillstand können und sollten wir uns auch beim Schutz der Fledermäuse im Freistaat Bayern leisten. Gerade in einer Zeitspanne in der sich zahlreiche Gotteshäuser und andere auch kommunale Bauwerke mit einer neuen Dachhaut ausstatten, wird häufig vergessen das sich unter diesen Dächern nicht "nur Menschen" befinden.

Für Fledermäuse
sind gerade solche Bauwerke vielfach von großer Bedeutung für ihre Reproduktion. Mit der Bitte diese Quartiere dauerhaft und nachhaltig in ein durchdachtes Bauwerk- und Naturerhaltungskonzept einzubinden, das sicherliche keinen überfordern wird, wendet sich unser Verband an die breite Gesellschaft und deren Verantwortungsträger.

Artenschutz in Franken® brachte und bringt sich seit vielen Jahren mit großem Engagement in diesem Sinne, sowie im Sinne der uns nachfolgenden Generationen ein ..

Mehr auf unserer Internetpräsenz unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=22230


Stockentennachwuchs lernt schwimmen ....
Stockentennachwuchs lernt schwimmen ....
Stockentennachwuchs lernt schwimmen ....

21/22.06.2016

Die Stockente
ist unsere häufigste und daher auch die in der breiten Bevölkerung bekannteste Wildentenart , nicht nur in Franken. Besonders in städtischen Parkanlagen und auf gleichartigen, strukturrelevanten Gewässern ist sie besonders im Winter häufig anzutreffen.

Sie erreicht eine Länge von fast 62 cm
und zeigt neben einem gelborangenem Schabel einen metallisch grünen Kopf mit "weißem Kragen" . Darüber hinaus verschiedene Grau- Bauntöne machen das Männchen farbiger , als das in tarnfarbenem Outfit gehaltene Weibchen.

Stockenten sind flächig in Europa und Asien verbreitet. Man schätz ihre Verbreitungsdichte auf über 2,5 Mio Tiere.

Die Flügelspannweite ausgewachsener Stockenten kann bis zu 75cm betragen, als "Gewichtsfenster" ertreckt sich das Tier zwischen 760 Gramm bis etwa 1.600 Gramm.Schon Ende Februar, jedoch spätetstens Anfang März kehren die Wasservögel an ihren Brutplatz zurück, der neben der Erschließung aller Arten von Stillgewässern auch das eine oder andere Fließgewässer umfasst.

Im April eines Jahres beginnt die Stockente mit dem Nestbau und platziert nach dessen Fertigstellung darin etwa  6 - 13 Eier. Erbrütet werden diese innerhalb von 26 - 29 Tagen.Wenige Stunden bis einige Tage nach dem Schlüpfen verlassen die Nestflüchtenden Jungenten den Nistplatz um ihren Eltern auf Suche nach Nahrung folgen zu können. Nach etwa 55 Tagen sind die Jungstockenten flugfähig, was dem Elternpaar in der Regel die Möglichkeit zur erneuten Fortpflanzung einräumt.

Als Allesfresser verzehren Stockenten neben Würmern und Pflanzenteilen auch Frösche und Samen nicht.Stockenten werden als Stammform unserer "Hausenten" bezeichnet.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22518

In der Aufnahme von Albert Meier

- folgen der Mutter "auf Schritt und Tritt" .. die Jung-Stockenten


Erfolge beim Wanderfalkenschutz 2016
Erfolge beim Wanderfalkenschutz 2016
Erfolge beim Wanderfalkenschutz 2016

21/22.06.2016

Deutschland. Auch diesjährig konnten wieder zahlreiche positive Erbnisse unseres Engagements beim Wanderfalkenschutz in Deutschland festgestellt werden.Vormals auch von manchem anderen Naturschutzverband mit Skepsis beäugt, konnte sich unser vielfältiges Projekt "Türme für den (Turm)- Falken" mannigfach ganz hervorragend bewähren.

Seit über 16 Jahren setzen wir unser Projekt zielstrebig und mit zunehmenden Erfolg fort.

Diese Konzeption die sich auf ein breites Fundament gründet, wurde zu einem wichtigen Rückgrat beim Wanderfalkenschutz in Deutschland.

Aus den von uns installierten Spezialnisthilfen konnten mindestens 83 Jungfalken in die Wildbahn entlassen werden.

In der Aufnahme - Blick aus der Webcam auf das Gelege

Hier geht`s zu einigen unserer Projekte:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=23179


Setzen die EU-Minister die Ergebnisse von Paris in Kraft?
 Setzen die EU-Minister die Ergebnisse von Paris in Kraft?
EU-Klimaschutz: Setzen die EU-Minister die Ergebnisse von Paris in Kraft?

21/22.06.2016

WWF: Beschlüsse des Pariser Klimagipfels in konkrete europäische Klimapolitik überführen

Brüssel/Berlin -
Auf der morgigen Konferenz der EU-Umweltminister steht die Klimapolitik ganz oben auf der Agenda. Der WWF fordert den Umweltministerrat auf, die Beschlüsse des Pariser Klimagipfels in eine konkrete europäische Klimapolitik zu überführen. „Wir brauchen ambitioniertere EU-Ziele, um die Beschlüsse des Pariser Klimagipfels mit Leben zu füllen“, fordert Regine Günther, Generaldirektorin Politik und Klimaschutz, vom WWF Deutschland. Konkret bedeute dies, das EU-Klimaziel für 2030 von mindestens 40 Prozent auf mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 anzuheben. Nur so könne es gelingen, den Ausstoß an Treibhausgasen bis 2050 um mindestens 95 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren und einen angemessenen Beitrag zum internationalen Klimaschutz zu leisten.

Um diese Ziele zu erreichen müssten die Regelungen für den Emissionshandel dringend angepasst werden. Der WWF drängt die zuständigen Minister in Deutschland, Barbara Hendricks und Sigmar Gabriel, eine Reihe von Korrekturen an dem bisherigen Vorschlag der EU-Kommission auf den Weg zu bringen. Dazu gehöre unter anderem, den Überschuss an Zertifikaten im Emissionshandel endlich zu löschen und so den Preisverfall zu stoppen. Zudem solle sich auch die Industrie an Klimaschutzmaßnahmen beteiligen und nur die Sektoren geschützt werden, die wirklich durch den Emissionshandel von Wettbewerbsnachteilen bedroht sind. Das könne unterstützt werden, indem notwendige Innovationen in der Industrie gezielt durch Finanzierung aus dem Innovationsfonds angereizt werden.

In den Bereichen außerhalb des Emissionshandels sei es wichtig zu verhindern, dass die Anrechnung ökologisch fragwürdiger Zertifikate aus dem Waldbereich Minderungsverpflichtungen in anderen Sektoren wie Verkehr oder Gebäuden verwässert. Entscheidend für die Glaubwürdigkeit der EU in den Klimaverhandlungen sei es außerdem, dass in die Richtlinie für den Emissionshandel und die Entscheidung über das Effort-Sharing eine robuste Überprüfungsklausel zur Ambitionssteigerung alle fünf Jahre eingebaut werde.

KONTAKT

Jörn Ehlers

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 422

joern.ehlers(at)wwf.de



Quellenangabe

WWF

19. Juni 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Rötelmaus


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Artenschutz in Franken® - praktischer Fledermausschutz
Artenschutz in Franken® - praktischer Fledermausschutz
Schöpfung lebendig bewahren - Fledermausschutz an der Pfarrkirche zu Großbirkach

20/21.06.2016

Franken
. Für zahlreiche heimische Fledermausarten boten und bieten Kirchen und Kapellen einen nicht zu unterschätzenden (Über)- Lebensraum. Die evangelische Pfarrkirche zu Großbirkach macht hierbei keine Ausnahme.Seit mutmaßlich vielen Jahrhunderten, sicher jedoch seit rund 6 Jahrzehnten zeigt sich die Pfarrkriche als für die Langohrfledermäuse geeignet. Zwar hat das Gotteshaus zum Schutz vor einfliegenden (verwilderten) Haustauben einen Schutz am Turmkörper erhalten, doch das Kirchenschiff blieb davon unbenommen.

Es konnte weiter seiner Funktion als Fledermaussommerquartier und mindestens zweimaliger Bestätigung als Fledermauswochenstube nachkommen. Doch im Jahr 2016 war es soweit die sehr desolate Dachhaut des Kirchenschiffes und des Turmkörpers musste erneuert werden da es tatsächlich in das Gotteshaus hineinregnete!

Mehr zum Projekt und seiner Entwicklung unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82129

Am Projekt sind folgende Organisationen beteiligt:

In ganz hervoragender Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde, den Fachbehörden des Naturschutzes , dem evangelischen Dekanat Bamberg , dem Verein Schöpfung bewahren konkret, der Steuerkanzlei Thomas Bauerfeind, sowie der Bayerischen Evangelischen Umweltstiftung konnte es auf Initiative des Verbandes Artenschutz in Franken® gelingen den Fledermausschutz elementar zu berücksichtigen.


Ein Hotspot der Biodiversität entsteht - Update 06/2016
Ein Hotspot der Biodiversität entsteht - Update 06/2016
Ein Hotspot der Biodiversität entsteht
-Update 06/2016

Projekt zur innovativen Lebensraumsicherung für Schlammpeitzger, Moderlieschen und Begleitarten

20/21.06.2016

Steigerwald.
Erst rund ein Jahr ist es alt, ein Projekt das Artenschutz in Franken®, die Bayerischen Staatsforsten A.Ö.R/Forstbetrieb Ebrach und die HIT - Umwelt- und Naturschutz Stiftungs- GmbH ins Leben riefen.

Aus einer vormals dunklen,ökologisch in die Jahre gekommenen Fläche
konnte sich innerhalb eines einzigen Jahres eine "explositionsartige Hotspotgestaltung" herausbilden. In ganz hervorragend durchdachter Form gestalteten die Projektpartner dieses Areal so optimal um, das nun zahlreiche Tier- und Pflanzenarten einen hochwertigen Lebensraum inmitten des vom Menschen nachhaltig bewirtschafteten Waldes finden ..

Doch sehen Sie selbst und bilden Sie sich ihre eigene Meinung ...

Hier geht`s zum Update welches Aussage über die Entwicklung des Biotops mit sich bringt ...

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=74453

In der Aufnahme

-
Wenn sich selbst die Infotafel als Lebensraum bewährt dann zeigt sich welch hochwertiges Potential erst der Hotspot der Biodiversität in sich trägt ...



Der Mauersegler - Kindergarten ... Erfolge werden sichtbar .
Der Mauersegler - Kindergarten ... Erfolge werden sichtbar .
Ein Kindergarten setzt sich für den Mauersegler ein - Erfolge werden sichtbar

20/21.06.2016

Prölsdorf /Ufr. Ein breit angelegtes Gemeinschaftsprojekt macht in bislang wohl in ganz
Deutschland einmaliger Form innerhalb einer überregionalen Projektreihe auf zunehmende Lebensraumverluste so genannter „Gebäudebrüter“ aufmerksam und setzt sichtbare Zeichen  zur Sicherung fränkischer Biodiversität


Als Projektpartner zeigen sich Artenschutz in Franken®, Gemeinde Rauhenebrach , Kindergarten Prölsdorf. Unterstützt wurden sie vom Bayernwerk und der Veolia Umweltstiftung.

Prölsdorf 02.06.2010 / Update 19.06.2016 Ein über 8 Jahre angesetztes Mauersegler – Monitorring war für die Initiative Artenschutz im Steigerwald  Anlass sich höchst intensiv mit dem Mauerseglerschutz zu befassen. Das darin erfasste Ergebnis ließ uns alle sehr aufmerksam werden, zeigte diese Untersuchung eindeutig regional stark ausgeprägte Bestandsreduktionen auf.  Die „Langlebigkeit“ einer lediglich temporär in Franken präsenten Vogelart macht es dem Mauersegler und seinen Ansprüchen an den geforderten Lebensraum nicht einfacher. Besonders der Bestandsrückgang in vielen fränkischen Dörfern ließ aufhorchen, da sich im direkten Lebensumfeld ( Nahrungsspektrum ) kaum eine offensichtliche ( Lebens ) – Raumveränderung ergeben hat.

Selbst strukturelle Biotopverbesserungen ( Verbesserung des regionalen Nahrungsspektrums, durch Optimierungsmaßnahmen  ) ließen die Rückläufigkeit eindeutig erkennen.  Als Hauptursache des
Bestandsrückgangs kristallisierten sich nach weitere Untersuchungsprozessen nachweislich, deutlich zunehmende Brutplatzverluste heraus, welche in erschreckendem Maße zunehmen. Vormals lediglich bereits meist auf Einzelbauwerke beschränkt, trugen und tragen zunehmend energetische Bausubstanzveränderungen mit zu diesem gravierenden Einbruch bei. Besonders ( hochwertige ) ältere Bauwerke, unter dessen Dächern sich der Mauersegler traditionell noch fortpflanzen
durfte, sind von Bauwerksanierungen zunehmend betroffen.

Somit brechen vielfach letzte intakte Mauersegler - Brutplatzbiotopbindungen unwiederbringlich weg.

Was macht das Projekt in seiner Entwicklung?

.. es bietet Mauersegler & Co. wertvolle Reproduktionsbereiche ...

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=25973

In der Aufnahme

- Haus- und Feldsperlinge zeigen sich neben dem Mausergler als Nisthilfenbewohner ...


Regenerative Energie im Fokus
Regenerative Energie im Fokus
Reinigung von Windrädern - eine Dokumentation von Rolf Thiemann

19/20.06.2016

NRW. Viele Windräder verlieren Oel oder Fett aus der Einhausung.Eine Firma säubert mit Hochdruckgeräten die Maste.


Ich war sehr erstaunt, als der Vorarbeiter mich am Vorbeifahren hindern wollte.Es wurde mir mitgeteilt,dass der Windradmast mit chemischem Reiniger gesäubert wird und ich solle einen Umweg fahren.

Na ja, ich sah die 10 Quadratmeter große Plane am Windradfuß und dachte mir, da fällt wohl das abgesprühte Material herein und wird entsorgt!

Das meiste ist aber auf den Acker rundherum geweht worden! Vielleicht wäre es ja mal interessant, wenn die Windräder 5 Jahre in Betrieb sind, rundherum am Mastfuß Bodenproben zu nehmen (behalte ich mir mal vor).

  •    Einige Aufnahmen zeigen 5 Greifvögel die um die Windräder streifen, genau an dem Standort wo nach Aussage von Gutachtern etc. sehr selten Greifvögel zu sehen wären.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=84405

Quellenangabe/Foto:
----------------------------------------

Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg
50181 Bedburg
Tel. 0227281153
Mobil. 01734979795
E-Mail. Thiemann@Naturschutzberater.de
www.Naturschutzberater.de
.........................................................
Projekt:
www.Eisvogelschutz-Deutschland.de
Mitglied in der Interessengemeinschaft www.Naturtreff-Bedburg.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

Purpurroter Schnellkäfer
 Purpurroter Schnellkäfer
Purpurroter Schnellkäfer

19/20.06.2016

Franken
. Mit etwa 1,4 cm ist der Purpurrote Schnellkäfer nicht gerade der größte Käfer. Während das Weibchen "gesägte Antennen" zeigt, finden sich diese am Männchen in "gekämmter Form".

Wir finden diese Art auch in feuchten bis nassen Wäldern. Das mit Grund, zeigt sich der Nachwuchs doch gerne im Wurzelbereich sich hier zersetzender Bäume.

Albert Meier hat uns diese Aufnahme eines Weibchens zugestellt.

Mehr Bilder unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=84422



Artenschutz in Franken® im SWR
Artenschutz in Franken® im SWR
Artenschutz in Franken® - Vorstellung der Wildbienenwand in Ittlingen

18/19.06.2016

Baden - Württemberg / Ittlingen.
Vor wenigen Tagen konnte unser Verband das Projekt "Die Wilden Bienen von Ittlingen" gemeinsam mit den Jüngsten der Gemeinde innerhalb einer Umweltbildungsstunde besprechen.

Der SWR begleitete uns dabei.

Ein Kurzbericht nun in der Landesschau Aktuell auf den Seiten des SWR unter:


- www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/heilbronn/kindergarten-in-ittlingen-alles-ueber-wildbienen/-/id=1562/did=17615616/nid=1562/d7mam3/index.html

oder einem "Klick" auf die Aufnahme ..


In der Darstellung/ Quelle SWR

- Umweltbildung im Familienzentrum zu Ittlingen ... Wissen was wichtig wird ...


Mehr zum Projekt


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81147


Folgen von Unwettern mildern ...
Folgen von Unwettern mildern ...
NABU: Mit mehr Auen- und Grünlandschutz Folgen von Unwettern mildern

18/19.06.2016

Miller: Umdenken in der Landwirtschaft und Neuausrichtung der Gewässerpolitik nötig
________________________________________________________________

Berlin –
Angesichts der Folgen starker Unwetter in vielen Regionen Deutschlands drängt der NABU auf einen Kurswechsel in der Agrar- und Gewässerpolitik und mahnt einen grundlegenden Bewusstseinswandel an.

„Extreme Wetterereignisse wie derartige Starkregen werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vielerorts zunehmen, das zeigen die Klimaprognosen. Es kommt nun darauf an, welche Schlüsse wir daraus ziehen. Verhindern lassen sich diese Ereignisse nie völlig, wir können aber alles daran setzen, die Auswirkungen zu mildern“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
Menschliches Handeln habe an vielen Stellen dafür gesorgt, dass Niederschläge weniger in der Fläche zurück gehalten werden und schneller in die Bachläufe gelangen. Dies geschieht beispielsweise durch die Intensivierung der Landwirtschaft, die technische Entwässerung und die Versiegelung des Bodens für Siedlungs- und Verkehrszwecke.

„In den vergangenen 200 Jahren wurden Flüsse begradigt, Auen bebaut und viele Flächen mit Beton und Asphalt versiegelt. In der Landwirtschaft bewirkt der Rückgang von Wiesen und Weiden einen Verlust von Rückhalteflächen.  Anstatt langsam zu versickern, läuft das Regenwasser schnell in die Bäche und Flüsse ab und lässt diese rasant anschwellen“, so Miller weiter.  Gerade der in den vergangenen Jahren verstärkte Maisanbau könnte hier besonders lokal ein Problem darstellen, hier läuft das Wasser viel schneller ab als auf Wiesen und Weiden oder mit Getreide bestandenen Ackerflächen.  „Auf mehr als 20 Prozent der Äcker steht mittlerweile Mais, in manchen Regionen ist der Anteil noch viel höher. Wenn dann noch Hanglagen hinzukommen, kann dies bei starken Niederschlägen zum Problem werden“, so  Miller.

Ähnlich gestalte es sich in Einzugsgebieten mit einem hohen Anteil versiegelter Flächen. „Hier rächt es sich, dass in der Vergangenheit vielfach keine Rücksicht auf die lokalen Gegebenheiten genommen und in die natürlichen Überflutungsflächen hinein gebaut wurde. Wenn dann noch der Lauf begradigt und die Gewässerbetten künstlich eingeengt wurden, kann das katastrophale Ausmaße annehmen, wie viele Menschen gerade wieder leidvoll erfahren mussten“, so Miller.

Hier brauche es ein Umdenken nicht zuletzt auch auf kommunaler Ebene.  Der Vorsorgegedanke müsse gegenüber kurzfristigen Interessen viel stärker in der kommunalen Bauplanung berücksichtigt werden, die dezentrale Versickerung von Regenwasser könne da nur ein erster, aber gleichwohl relativ leicht umzusetzender Anfang sein. „Die Informationsgrundlagen sind dank der EU-Hochwassermanagementrichtlinie da, die Hochwassergefahrenkarten im Internet ganz einfach abrufbar. Jede Gemeinde sollte prüfen, wie verletzlich sie durch Starkregenereignisse oder andere Wetterextreme wie Stürme oder Hitzeperioden ist und daraus die richtigen Schlüsse für eine langfristige Anpassungsplanung ziehen“, so Miller.

Der NABU fordert eine umweltverträglichere Gewässerpolitik und setzt sich für ein Bundesprogramm „Blaues Band“ ein. Ziel ist es, den ökologischen Zustand unserer Gewässer zu verbessern. Bislang weist nur jeder zehnte Fluss oder Bach in Deutschland einen „guten Zustand“ auf, wie ihn die EU fordert und wie er bis zu diesem Jahr eigentlich für alle Fließgewässer erreicht sein sollte. Die NABU-Forderung nach einem Bundesprogramm zur ökologischen Entwicklung von Bundeswasserstraßen hat die Bundesregierung in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen. Aktuell erarbeitet eine Gruppe aus Vertretern des Verkehrs- und Umweltministeriums, wie das Programm konkret aussehen soll. Dem Bund kommt dabei, nach Ansicht des NABU, besondere Verantwortung zu: Er ist Eigentümer aller als Bundeswasserstraßen eingestuften Flüsse in Deutschland. Um sie zu verbessern, könnte die laufende Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hilfreich sein. Neue Einstufungen der Flüsse anhand ihrer tatsächlichen Bedeutung für den Gütertransport und damit künftig besser am Bedarf ausgerichtete Maßnahmen können den Druck auf die Flüsse deutlich reduzieren.

Hintergrund zu den aktuellen Ereignissen und NABU-Forderungen:

Besonders betroffen waren Mittelgebirgsregionen. Bei solchen starken Unwettern wird in der Regel immer der gesamte Talboden geflutet. Wegen der Besiedelung der Flächen ist in diesen Regionen der Platz beengt und der Fluss hat wenig Raum. Früher gab es  dort mehr Moore, die Wasser aufgenommen und es über Wochen wieder abgegeben haben. Heute sind die Berglagen in aller Regel erschlossen und werden vielfach intensiv forstlich bzw. landwirtschaftlich genutzt. Nicht selten transportieren Drainagen und Gräben das Wasser auch noch beschleunigt in das Tal.  

Insgesamt ist die Fähigkeit unserer Landschaft, Niederschlag zurückzuhalten, durch Nutzungen in den vergangenen Jahrhunderten stark reduziert worden. Für das dadurch schneller abfließende Niederschlagswasser fehlt in den besiedelten Auen der Abflussquerschnitt, also die Menge Wasser, die gespeichert werden kann, wenn man den Querschnitt senkrecht zur Fließrichtung bildet.  Mit künstlichem Retentionsersatz (Rückhaltebecken) wird aus NABU-Sicht daher nur wenig erreicht, da diese an jedem Taleingang errichtet werden müssten. Darüber hinaus  fehlen für solche Becken der Platz und das Aufnahmevolumen.

Was ist zu  tun?
Der NABU spricht sich für eine wesentliche Verbesserung natürlicher Rückhalteflächen in  Bergregionen durch eine strikt nachhaltige Landnutzung aus.  Dazu zählt vor allen Dingen die Erhöhung der natürlichen Speicherfunktion durch Moore, Humus-Bildung, naturnahe Wälder sowie die Beseitigung von Drainagen und Entwässerung  außerhalb von Siedlungen. Neben dem meist bestehenden technischen Hochwasserschutz ist vor allem die Schaffung von Abflussmöglichkeiten durch eine umfassende Auenentwicklung notwendig,  ein Bauverbot in Gefahrengebieten und die Anpassung der  kommunalen Raumplanung an mögliche Gefahrensituationen durch Unwetter.

Mehr Infos: www.NABU.de/fluesse

NABU-Leitbild „Lebendige Flüsse für Deutschland“: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/lebendigefluesse/150128-nabu-leitbild-fluesse.pdf

NABU-Rechtsgutachten zur Umsetzung von Umweltzielen an Bundeswasserstraßen: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/lebendigefluesse/151130-nabu-gutachten-fassbender-wrrl.pdf

Für Rückfragen:
Till Hopf, NABU-Leiter Naturschutz und Landnutzung, Tel. +49 (0)30.284-984-1618,  E-Mail: Till.Hopf@NABU.de


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 67/16 | 8.JUNI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Juncus effusus, Flatter-Binse

Ferner neu auf die Internetpräsenz übernommen:

- Fumaria vaillantii, Buschiger -, Blasser Erdrauch
- Juncus effusus, Flatter - Binse
- Lycia pomonaria, Grauer Laubholz-Dickleibspanner




A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Komplize am Pranger
Komplize am Pranger
Komplize am Pranger

17/18.06.2016

WWF-Beschwerde: Zertifizierer von Holzindustrie Schweighofer suspendiert

Berlin -
Der Zertifizierer “Quality Austria” wurde suspendiert und darf keine neuen FSC-Zertifikate auszustellen. Das ist das aktuelle Zwischenergebnis nach einer Reihe Beschwerden des WWF Österreich und Anschuldigungen anderer Umweltorganisationen. Anlass der WWF-Beschwerde bei der Akkreditierungsstelle von Quality Austria war die Ausstellung mehrerer FSC-Zertifikate für die Produktkette (CoC) des Unternehmens Holzindustrie Schweighofer Anfang des Jahres. Die Umweltschützer werfen Quality Austria vor, FSC-Vergaberichtlinien nicht beachtet zu haben. Danach habe Quality Austria Verstöße von Holzindustrie Schweighofer gegen FSC-Vorgaben übergangen.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=84374


Quellenangabe
WWF

13. Juni 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Eichhörnchen an der Naturfutterstelle


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Wildes Prora? DBU Naturerbe stellt Planungen vor
Wildes Prora? DBU Naturerbe stellt Planungen vor
Wildes Prora? DBU Naturerbe stellt Planungen vor

17/18.06.2016

Wildnis im Wald und Wasserbüffel in der Ebene: Erster Managementplan der Stiftungstochter veröffentlicht

Binz.
Ohne Pflege keine sichtbaren Feuersteinfelder: Wenn nicht kontinuierlich in die Offenhaltung der rund 4.000 Jahre alten, geologischen Besonderheit auf Rügen investiert würde, dann würde das europaweit bedeutsame Erscheinungsbild einfach zuwuchern. Insbesondere viele Reptilienarten würden einen sehr wertvollen Lebensraum verlieren. Die Feuersteinfelder auf Rügen sind nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel von Touristen. Sie sind Teil des soganannten „Nationalen Naturerbes“. Heute stellte PD Dr. Heike Culmsee von der gemeinnützigen Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) den ersten Naturerbe-Entwicklungsplan vor.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=84377

In der Aufnahme

- Auf der DBU-Naturerbefläche Prora hat der selten gewordene Neuntöter einen Lebensraum gefunden.


Quellenangabe/Foto

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
E-Mail: presse@dbu.de
Telefon: +49 541 9633-521
Telefax: +49 541 9633-198
Internet: www.dbu.de

16.06.2016 |


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


Amazonas im Fadenkreuz
Amazonas im Fadenkreuz
Amazonas im Fadenkreuz

17/18.06.2016

WWF Living Amazon Report: Schutzgebiete der doppelten Fläche Mecklenburg-Vorpommerns bedroht durch Bergbau, Landwirtschaft und Infrastruktur

Brasília/Berlin -
Die Schutzgebiete des Amazonas-Regenwaldes sind von großflächiger Umwandlung bedroht. Insgesamt rund 6,5 Millionen Hektar, was in etwa der doppelten Fläche Mecklenburg-Vorpommerns entspricht, sind von Plänen für den Ausbau von Infrastruktur, landwirtschaftlichen Flächen und Bergbauaktivitäten betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt der Living Amazon Report, den der WWF am Montag in Brasília veröffentlicht hat. „Statt der Plünderung einen klaren Riegel vorzuschieben genehmigt die Politik immer mehr Großprojekte, für die Wald und indigene Völker weichen müssen“, kritisiert Roberto Maldonado, Brasilien-Referent beim WWF Deutschland.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=84371

Quellenangabe
WWF

13. Juni 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Moosbere


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Stelen der Biodiversität .... Rheinland-Pfalz
Stelen der Biodiversität .... Rheinland-Pfalz
Stelen der Biodiversität .... Rheinland-Pfalz

16/17.06.2016

Rheinland-Pfalz/Kastellaun. Artenschutz in Franken®
und die Audi Stiftung für Umwelt setzen gemeinsam mit der Stadt Kastellaun sowie mit Unterstützung der RWE einen weiteren Meilenstein der Biodiversität um.

Die 4. Stele der Biodiversität wird aktuell gestaltet.

Erneut wird sich hier ein hoch innovatives Projekt der Öffentlichkeit präsentieren. In einer bislag einmaligen Form wird es gelingen konkreten Artenschutz und lebendige Umweltbildung in enge Verbindung zu setzen.

Begleiten Sie uns auf diesem Weg dorthin.

Erste Aufnahmen zur Projektentwicklung wurden nun eingestellt:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82688


Keine Chance für Luchs, Wolf & Co.
Keine Chance für Luchs, Wolf & Co.
Österreich: Luchsabschuss-Affäre geht weiter

15/16.06.2016

Die Wilderei an Luchsen aus dem Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich wird weiter juristisch verfolgt.

Mehr auf den Seiten von Wild & Hund


- www.wildundhund.de/jagd/9483-oesterreich-luchsabschuss-affaere-geht-weiter


Quellenangabe

Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH

Erich-Kästner-Straße 2
D - 56379 Singhofen
Telefon: +49 2604 978-0
Telefax: +49 2604 978-190
Internet: www.paulparey.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Braunbär [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=41256] es wird viel von der Rückkehr von Luchs, Wolf & Co. geredet.... doch wenn wir nicht aufpassen werden die Großsäuger auch diesmal keine Chance zur Arterhaltung erhalten ...


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



HanseBird
HanseBird
HanseBird — Das Vogelfestival des Nordens vom 18.-19.6. in Hamburg

15/16.06.2016

Die vom NABU Hamburg veranstaltete HanseBird
lädt vom 18.-19. Juni 2016 Vogelfreunde, Naturbeobachter und Fotografen herzlich nach Hamburg ein! Im stimmungsvollen Ambiente der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe dreht sich an diesem Wochenende einmal mehr alles um die Welt der Vögel, deren Beobachtung und Schutz.

Mehr auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

- www.dda-web.de/#2016_06_14_hansebird_mdash_da


Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Eichelhäher


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F


EEG-Novelle bringt Pariser Klimaziele in Gefahr
EEG-Novelle bringt Pariser Klimaziele in Gefahr
NABU: EEG-Novelle bringt Pariser Klimaziele in Gefahr

14/15.06.2016

Tschimpke: Neues Ausschreibungssystem mit negativen Folgen für Bevölkerung und Natur
________________________________________________________________

Berlin –
Mit der am gestrigen Mittwoch beschlossenen Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bringt die Bundesregierung nach Ansicht des NABU die Pariser Klimaziele in Gefahr. „Es ist schon erschreckend, dass die Bundesregierung beim ersten Lackmustest wieder einmal den Schutz unseres Klimas hinten anstellt und den Bewahrern des fossilen und atomaren Energiesystems massiv in die Karten spielt. Mit Blick auf die Zukunft hätte die Bundesregierung eigentlich wichtige Vorgaben machen müssen: für eine bessere Qualität und den naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren“, so Tschimpke.

Mit der Neufassung des EEG steht ein grundlegender Systemwechsel an. Wurden bislang Festpreise für Ökostrom gewährt, kommt nun ein neues Ausschreibungssystem. Neue Projekte für Erneuerbare werden ausgeschrieben – den Zuschlag soll erhalten, wer am wenigsten Subventionen benötigt. Damit will die Bundesregierung den Ausbau der Erneuerbaren begrenzen, bis 2025 auf maximal 45 Prozent. Doch dieses Ziel beißt sich mit den Klimaschutzzielen von Paris: Für einen effektiven Schutz des Klimas müsste dieser Anteil bis dahin bei deutlich über 50 Prozent liegen.

„Dass sich die Bundesregierung auf die strikte Begrenzung des Ausbaus Erneuerbarer versteift, zeugt von geringer Weitsicht. Langfristig gesehen wäre es deutlich besser gewesen, qualitative Ziele in das EEG aufzunehmen. Denn nur wenn Anlagen sauber geplant und gebaut sind, wird die Energiewende zum Erfolgsprojekt“, so der NABU-Präsident. Um die Akzeptanz bei der Bevölkerung zu sichern und die Natur nicht unnötig in Mitleidenschaft zu ziehen, muss der Ausbau räumlich besser gesteuert werden, und zwar über eine verbindliche Regionalplanung. Dazu zählt auch ein besseres Qualitätsmanagement bei den ökologischen Verträglichkeitsprüfungen für Anträge und Genehmigungen von Neuanlagen.

Doch in der EEG-Novelle kommt die Rücksicht auf die Natur bislang zu kurz. Stattdessen wurden sogar aus Naturschutzsicht wertvolle Flächen, nämlich Grünland in benachteiligten Gebieten, für den Ausbau von Photovoltaik-Freiflächen freigegeben. „Selbst mit der Solar-Branche sind wir uns einig, dass für Freiflächenanlagen vorrangig Gebiete mit hoher Vorbelastung und geringer naturschutzfachlicher Bedeutung genutzt werden sollten“, so Tschimpke.

Ein weiterer Kritikpunkt: Durch den Systemwechsel beim EEG werden künftig vor allem kleinere Akteure benachteiligt. „Ausgerechnet die Bürgerenergie, die regionale Wertschöpfung generiert und die Akzeptanz der Energiewende sichert, wird durch das Ausschreibungssystem systematisch ausgebremst. Zwar kann die Bürgerenergie an Ausschreibungen teilnehmen und erst im Nachgang die notwendigen Genehmigungen einreichen – doch dadurch ist die Planungssicherheit für diese Projekte überhaupt nicht gewährleistet. Gleichzeitig geraten naturschutzfachliche Belange in Gefahr. Denn ausgerechnet diese Genehmigungen können nachgelagert werden. Das führt dazu, dass Genehmigungsbehörden unter öffentlichen Druck geraten und womöglich Bewilligungen erteilen, die rechtlich nicht haltbar sind“, so der NABU-Präsident.

Auch bei der Windenergie auf See müssen nach Ansicht des NABU Natur und Umwelt stärker berücksichtigt werden. Bei Voruntersuchungen für mögliche Flächen muss dazu das Bundesamt für Naturschutz einbezogen werden.

Als Begründung für die Drosselung erneuerbarer Energien gilt der derzeit schleppende Netzausbau. Er wird durch Querschüsse einzelner Bundesländer, wie zuletzt Bayern, immer wieder massiv ausgebremst. Um die notwendigen Leitungen so bald wie möglich zu errichten und Wind- und Sonnenstrom besser transportieren zu können, müssen alle technischen und räumlichen Möglichkeiten genutzt werden. Dazu zählen die Erdverkabelung, eine Bündelung von Leitungen und auch modernere Mastdesigns – alle diese Optionen müssen ergebnisoffen und je nach Ort gewählt werden. So können Mensch und Natur so weit wie möglich geschont werden. Durch eine Förderinitiative von Speichermöglichkeiten für erneuerbare Energien ließen sich einzelne Leitungen sogar ganz einsparen.

Mehr zur EEG-Novelle: www.NABU.de/energie


Für Rückfragen:
Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510, Mobil +49 (0)173-9306515, E-Mail: presse@NABU.de

Sebastian Scholz, NABU-Klimaexperte, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1617, Mobil +49 (0)172-4179727, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de

Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 69/16 | 9. JUNI 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Feldwespe


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -

Windwurf-Führung
Windwurf-Führung
Windwurf-Führung

14/15.06.2016

Im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“
bieten Nationalpark-Ranger eine Führung zu den Windwurfflächen im Falkensteingebiet an, die nach Kyrill einer natürlichen Waldentwicklung überlassen worden waren.

Orkan Kyrill raste in der Nacht zum 19. Januar 2007 über das bayerisch-böhmische Waldgebirge und verursachte in den Nationalparken Šumava und Bayerischer Wald riesige Windwürfe. Am 13. Juli 2011 zog ein gewaltiger Gewittersturm lokal begrenzt eine Schneise der Verwüstung.

Entlang der Landesgrenze
bleiben in beiden Nationalparken fünf größere Windwurfflächen sich selbst überlassen, um die bereits vorhandene Naturverjüngung nicht zu zerstören und dort eine natürliche Waldentwicklung zu ermöglichen.

Ein Nationalpark-Ranger begleitet die Teilnehmer bei dieser ca. 3 Stunden dauernden Führung zu einer dieser Flächen.

Wann
: Samstag, 18. Juni 2016, 11.00 Uhr, Dauer: ca. 3 Std.
Wo: Treffpunkt ist in Scheuereck am Hirschgehege. Von dort gibt es einen Bustransfer zu den Windwurfflächen.
Kosten: Die Führung selbst ist kostenlos. Für Bustransfer fallen 5 Euro je Person an.
Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 00 77 66 55 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher erforderlich.

Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Lapsana communis, Rainkohl

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Windenergie-Lobby leugnet Artenschutzproblematik
Windenergie-Lobby leugnet Artenschutzproblematik
NABU: Windenergie-Lobby leugnet Artenschutzproblematik

14/15.06.2016

NABU erkennt Parallelen zu Klimawandelskeptikern / Miller: Bestehende Konflikte lösen statt wissenschaftliche Ergebnisse leugnen
________________________________________________________________

Berlin –
Der NABU kritisiert den erneuten Versuch von Teilen der Windenergie-Branche scharf, wissenschaftliche Erkenntnisse zum Artenschutz beim Ausbau der Windenergie abzuwerten. Hintergrund ist eine für den morgigen Donnerstag angekündigte kritische Stellungnahme des ehemaligen MdB Hans-Josef Fell und des Schweizer Ingenieurbüros KohleNusbaumer zu einer bisher unveröffentlichten, vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Studie zu den Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Vögel. Diese sogenannte PROGRESS-Studie ist die umfassendste und repräsentativste Studie zur tatsächlichen Zahl von Vogelkollisionen an Windkraftanlagen und die daraus abzuleitenden Folgen für die Populationen. Sie wurde von einem Konsortium unabhängiger Fachbüros und Universitäten durchgeführt und kommt zu dem Ergebnis, dass Windkraftanlagen tatsächlich Auswirkungen auf Vogelbestände haben. Die Windenergie-Branche um den ehemaligen MdB Fell, versucht diese Ergebnisse durch die Vorstellung einer Gegenstudie abzuwerten.

„Inzwischen erinnert der missionarische Eifer lautstarker Teile der Windenergiebranche beim Konflikt zwischen Artenschutz und Windenergie an das Vorgehen der Klimaskeptiker. Diese versuchen durch wiederholtes Infrage stellen wissenschaftlicher Erkenntnisse Zweifel an der Existenz des Klimawandels zu streuen, um dadurch den  Ausbau erneuerbarer Energien zu verhindern. Stattdessen wäre es dringend notwendig, dass sich die Windenergie-Branche den nachgewiesenen Problemen stellt und gemeinsam mit Behörden, Fachexperten und Umweltverbänden praktische Lösungen entwickelt und umsetzt,“ sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Die Ergebnisse der PROGRESS-Studie wurden im Januar in Teilen in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht, ein Interview mit den Autoren dazu in der Fachzeitschrift „Der Falke“. Sie bestätigen, dass die Schlagopferzahlen für die meisten Vogelarten nicht bestandsrelevant sind, zeigt aber gleichzeitig, dass einige Vogelarten so stark betroffen sind, dass von einer Gefährdung der heimischen Populationen durch die Windkraft ausgegangen werden muss. Insbesondere für den deutschlandweit verbreiteten Mäusebussard belegt die Studie für den norddeutschen Raum eine Rate von 0,48 erschlagenen Individuen pro Windrad und Jahr. Deutschlandweit muss daher bei gut 26.000 bestehenden Windkraftanlagen von über 12.000 getöteten Mäusebussarden pro Jahr ausgegangen werden – bei einem Bestand von etwa 100.000 Brutpaaren. Berechnungen im Rahmen der PROGRESS-Studie zeigen, dass in Regionen mit fortgeschrittenem Ausbaustand der Windenergie Populationsabnahmen mit dieser Sterblichkeit erklärt werden können. Die aktuelle starke Bestandsabnahme im besonders windenergiereichen Schleswig-Holstein bestätigt diese Erkenntnis bereits heute.  

Deswegen muss aus NABU-Sicht beim weiteren Ausbau der Windenergie Rücksicht auf den Mäusebussard oder andere betroffene Arten wie den Rotmilan genommen werden, was der ehemalige Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell und der Schweizer Windkraftentwickler Oliver Kohle nicht akzeptieren wollen. Stattdessen kündigen sie eine „Studie“ an, die die Aussagen der PROGRESS-Studie in Frage stellt. Unter anderem behaupten Fell und Kohle, dass der Bestand des Mäusebussards parallel zum Bau von Deutschlands 26.000 Windrädern angestiegen sei. Das Gegenteil ist der Fall: Nach den offiziellen Monitoringdaten, die in Deutschland vom Programm zum Monitoring von Greifvögeln und Eulen erhoben werden, nahm der bundesweite Mäusebussard-Bestand zwar von 1988 bis 2006 leicht zu, anschließend bis zum Ende der Datenreihe im Jahr 2013, also parallel zum Ausbau der Windkraft, jedoch um mindestens 30 Prozent ab. Dabei ist davon auszugehen, dass in diesen Zahlen stärkere Abnahmen in windenergiereichen Gegenden Norddeutschlands durch bessere Trends im windkraftarmen Süden zum Teil ausgeglichen werden.

„Das Ergebnis der PROGRESS-Studie ist der erste Hinweis darauf, dass allein das Einhalten von Mindestabständen zwischen gefährdeten Vogelvorkommen und Windrädern, wie sie im sogenannten ‘Helgoländer Papier‘ der staatlichen Vogelschutzwarten formuliert sind, nicht ausreicht, um alle Vogelarten ausreichend zu schützen. Für den Mäusebussard wird darin bisher kein Mindestabstand gefordert“, so Miller.

Der NABU fordert daher in diesem und ähnlichen Fällen, den weiteren Ausbau der Windenergie an die Populationsentwicklung der betreffenden Art zu koppeln und dadurch geltendem Artenschutzrecht zu entsprechen. Nur wenn die Population der Art in einem bestimmten Bundesland nicht weiter abnimmt, dürften neue Genehmigungen für WEA im Vorkommensgebiet der Art erteilt werden. Dann wäre ein weiterer Ausbau der Windenergie im betreffenden Bundesland möglich, solange Maßnahmen getroffen würden, um die regionalen Bestände der Art zu stützen. Diese sollten sowohl eine Minderung der Auswirkungen der Windenergieanlagen beinhalten (Rückbau besonders kollisionsträchtiger Anlagen, großflächiges Freihalten besonders wichtiger Vorkommensgebiete und notfalls auch Mindestabstände) als auch Maßnahmen zur Verringerung der Mortalität durch andere Ursachen (illegale Verfolgung, Straßenverkehr) und Maßnahmen zur Erhöhung des Bruterfolges (Lebensraumverbesserungen u.a. durch gezielte Agrarumweltmaßnahmen oder spezielle Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen). Ein gezieltes Monitoring der betreffenden Population muss die Wirksamkeit der Maßnahmen belegen, wovon die Genehmigungsfähigkeit neuer WEA abhängt. Mit dieser Vorgehensweise wäre es möglich, den notwendigen weiteren Ausbau der Windenergie im Sinne einer naturverträglichen Energiewende mit dem Schutz gefährdeter Arten zu verbinden.

Weitere Infos:
Grafik zum Bestandstrend des Mäusebussards in Deutschland aus dem offiziellen Monitoringprogramm des „Monitoring Greifvögel und Eulen Europas“ (MAMMEN, U. 2016, briefl.),  Interview zu den Ergebnissen der Progress-Studie aus der Zeitschrift „Der Falke“ und „Helgoländer-Papier“ unter www.nabu.de/news/2016/06/20834.html

Ein früherer Versuch von Fell und Kohle, mit irreführender Zusammenstellung von Daten und Literaturzitaten die Gefährdung des Rotmilans durch die Windenergie zu negieren, wurde bereits durch den NABU widerlegt:

NABU-Faktencheck zur Studie „Windenergie und Rotmilan – Ein Scheinproblem“: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/energie/wind/160406-nabu-faktencheck-rotmilan-und-windenergie.pdf

Infos zur PROGRESS-Studie: www.bioconsult-sh.de/de/projekte/progress/  


Für Rückfragen (auch bei der Pressekonferenz):
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 030-284984-1620, mobil: 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 68/16 | 6. APRIL 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Buntspechte
.. füttern der Jungvögel in der Bettelflugphase .. die Jungspechte haben aktuell ihre Baumhöhle verlassen und werden von den Altvögeln geführt ...


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Stelen der Biodiversität ... erregen Interesse
Stelen der Biodiversität ... erregen Interesse
Stelen der Biodiversität ... erregen Interesse

13/14.06.2016

Ittlingen / Baden - Württemberg
. Zu einer ersten Überprüfung der Stele der Biodiversität konnten wir uns vor wenigen Tagen gemeinsam mit den Kindern des Familienzentrums in Ittlingen aufmachen. Michaeal Hügel von der Audi Stiftung für Umwelt waren genauso mit dabei wie Bürgermeister Achim Heck und die Vorschüler der Gemeinde, sowie ein Kamerateam des SWR aus Stuttgart.

  • Nach nur einem dreiviertel Jahr zeigt sich die Stele der Biodiversität bereits als attraktiver Lebensraum und Reproduktionsort.

Aktuell stellen wir Ihnen u.a. unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=72920 auch interessanten Aufnahmen und Eindrücke dieses Besuchstages in Wort und Bild hier auf unserer Internetpräsenz vor.




Nicht zu früh aufstellen ...
Nicht zu früh aufstellen ...
Häufig Todesfalle für uns begleitende Arten

13/14.06.2016

Bayern.
Nun bekommen wir diese Anblicke wieder häufig zu Gesicht - Johanni- oder auch Sonnwendfeuer genannt. Bedenklich zeigt sich die Situation wenn die Holzstapel (wie so oft) zu früh aufgestellt werden.

In den Tagen und Wochen vor dem eigentlichen Fest werden diese Rückzugsräume von Tieren als Lebensraum angenommen. Nicht unüblich, auch die Fortpflanzung findet darin statt. Und so werden die Holzstapel vielerorts zur Todesfalle für die uns begleitenden Arten.

An solchen Standorten ist es uns dann sicherlich nicht zum feiern zu Mute.
  • Was nützen Verbote und Hinweise wenn sich nur wenige daran halten?
  • Großes Lob an die verantwortungsvollen Personen und Organisatoren die hier vorbeugen und verantwortungsvoll handeln.
Mit wenigen Vorkehrungsmaßnahmen könnte viel Leid vermieden werden.

  • Was kann getan werden um das Fest auch zu einem Fest für die uns begleitende Artenvielfalt zu machen?
  • Kontaktieren Sie uns wie informieren Sie gerne.



Trotz schwierigem Namen ...
Trotz schwierigem Namen ...
Trotz schwierigem Namen ... wir haben ihn auf der Internetpräsenz

13/14.06.2016

Franken.
Grapholita discretana, Hopfengeschlingwickler ... was für ein Name ... doch Albert Meier konnte nicht nur den Namen vollständig und fachgerecht ausschreiben, ihm ist es gelungen diesem Namen auch das passenden Tier bildgebend zuzuordnen.

Nun haben wir den Hopfengeschlingwickler auch auf unsere Internetpräsenz übernommen.


Über den Wäldern des Steigerwaldes
Über den Wäldern des Steigerwaldes
Über den Wäldern des Steigerwaldes

12/13.06.2016

Ebrach.
Immer wieder einen Besuch wert, ist der Baumwipfelpfad im Steigerwald. Eindrucksvolle Impressionen garantiert.

Mehr Infos auf den Seiten des Baumwipfelpfades Steigerwald


- www.baumwipfelpfad-ebrach.de

Mehr Impressionen auf unseren Seiten

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=84258



Umweltbildung hautnah erleben
Umweltbildung hautnah erleben
Umweltbildung hautnah erleben ... die "Wilden Bienen von Ittlingen"

11/12.06.2016

Baden - Württemberg / Ittlingen.
Der SWR stattete dem Familienzentrum Ittlingen heute einen nicht alltäglichen Besuch ab. Artenschutz in Franken® setzt hier gemeinsam mit der Audi Stiftung für Umwelt und der Gemeinde Ittlungen seit 2015 das Projekt "Stelen der Biodiversität in der Bundesrepublik Deutschland" um.

Diesjährig wurde gemeinsam der Umweltstiftung der LBBW, der Margarete Müller Bull Stiftung, sowie der Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz ein weiterer Baustein des sichtbaren Artenschutzes und der lebendigen Umweltbildung errichtet.

Dabei steht "Die Wildbiene" im Fokus.

Nun besuchte u.a. Herr Köhler selbst den Projektort um die Kinder über dieses wichtige Thema zu informieren. Ein Kamerateam des SWR war mit anwesend und konnte das Engagement in Wort und Bild festhalten.

Die Ausstrahlungen der beiden Berichte finden in der kommenden und der letzten Juniwoche statt.

Aktuelle Impressionen des Projektes finden Sie hier auf unserer Internetpräsenz

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81147


Mauersegler im Sinkflug
Mauersegler im Sinkflug
Ergebnisse Stunde der Gartenvögel PLUS 2016

11/12.06.2016

Erneut trauriger Rekord für Bayerns Mehlschwalben

Die beiden Flugkünstler Mehlschwalbe und Mauersegler sind die Verlierer der „Stunde der Gartenvögel Plus“ 2016 in Bayern.
Besonders schlecht bestellt ist es um die Mehlschwalbe, die zum ersten Mal in den zwölf Jahren der Mitmachaktion nicht mehr zu den häufigsten zehn bayerischen Gartenvögeln zählt.

Mit Platz elf bei der Mehlschwalbe und Platz 13 beim Mauersegler
setzt sich der Abwärtstrend der vergangenen Jahre fort. Die sogenannten Gebäudebrüter gehören zum wiederholten Mal zu den Verlierern der gemeinsamen Bürgerforscher-Aktion von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU. Wie in den Vorjahren bleibt in Bayern der Haussperling unangefochtener Spitzenreiter vor der Amsel und der Kohlmeise. Exoten wie der Bienenfresser nehmen zu.

Mehr zum Thema

- www.lbv.de/aktiv-werden/stunde-der-gartenvoegel/ergebnisse-bayern/ergebnisse-2016.html


Quellenangabe


Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
10.06.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- wieder eine Art die uns über Jahrhunderte begleitete .... und deren Niedergang auch im menschlichen Umgang mit der Umwelt zu finden ist ... die Mehlschwalbe.



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -

Fotowettbewerb „Digiscoper of the Year“
Fotowettbewerb „Digiscoper of the Year“
Fotowettbewerb „Digiscoper of the Year“

09/10.06.2016


Swarovski Optik schreibt auch in diesem Jahr wieder den „Digiscoper of the Year“-Wettbewerb aus – getreu der Firmenphilosophie: „Die Welt gehört dem, der das Schöne sieht.“

Mehr zum Thema

- www.wildundhund.de/home/7209-digiscoper-of-the-year


Quellenangabe

Wild & Hund

Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
Erich-Kästner-Straße 2
D - 56379 Singhofen


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Sylvia Glaas


- Schlüsselblume


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neuer "Rüssler" auf der Internetpräsenz
Neuer "Rüssler" auf der Internetpräsenz
Neuer "Rüssler" auf der Internetpräsenz

09/10.06.2016

Franken.
Erneut stellen wir Ihnen mit großzügiger Unterstützung von Albert Meier eine für uns neue Rüsslerart hier auf unserer Interntepräsenz vor.

Larinus turbinatus, Kratzdistel-Rüssler
... so dessen Namen .. entsprechende Aufnahmen finden Sie hier:
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=84207


Strengere Regeln für Landwirtschaft gewünscht
Strengere Regeln für Landwirtschaft gewünscht
Naturbewusstseinstudie: Strengere Regeln für Landwirtschaft gewünscht

09/10.06.2016


Deutschland. Nach einer „Naturbewusstseinstudie“ des Bundesumweltministeriums wünscht sich eine Mehrheit der Deutschen (83 Prozent) strengere Regeln und Gesetze zum Schutz der Natur in der Landwirtschaft.

Mehr zum Thema

- www.wildundhund.de/home/9473-naturbewusstseinstudie


Quellenangabe


Wild & Hund

Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
Erich-Kästner-Straße 2
D - 56379 Singhofen


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Schwalbenschwanz ... die Rückgang der Artenvielfalt in der Offenlandstruktur ist mehr als besorgniserregend ....


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Natur in der Stadt hautnah erleben
Natur in der Stadt hautnah erleben
Natur in der Stadt hautnah erleben: Modellprojekt erprobt die Praxis

08/09.06.2016

  •    Vorhaben startet mit drei Pilotflächen in Berlin
  • BfN-Präsidentin: Naturerfahrung schafft positive Mensch-Natur-Beziehung
Bonn/Berlin. Wie lassen sich Kinder in der Großstadt für die Natur begeistern? Wie können Räume geschaffen werden, in denen sich die Natur hautnah und ohne künstliche Spielgeräte erleben lässt? Fragen wie diesen geht das Modellprojekt "Naturerfahrungsräume im Großstädten am Beispiel Berlin" nach, bei dem heute die erste Fläche den Kindern zur Nutzung übergeben wurde. Gefördert wird das Vorhaben durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums, durch den Bezirk Pankow sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

"Wer als Kind die Chance erhält, Natur zu erfahren, wird sie auch als Erwachsener schätzen und schützen", sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. Die Menschen in der Stadt nutzen Naturangebote in der Stadt mehrmals im Monat oder häufiger. Sie schätzen dabei insbesondere den freien Zugang zu Parks und andere Grünanlagen. Das belegt die Naturbewusstseinsstudie 2015, die das Bundesamt für Naturschutz und das Bundesumweltministerium kürzlich veröffentlicht haben. "Diese Erkenntnisse bestärken uns in unserem Ziel, uns für eine positive Mensch-Natur-Beziehung einzusetzen, insbesondere bei der jungen Bevölkerung und den Menschen in der Stadt", erklärt die BfN-Präsidentin.

Naturerfahrungsräume in der Stadt können zu einer positiven Mensch-Natur-Beziehung einen wichtigen Beitrag leisten. Denn sie erfüllen nicht nur stadtökologische, sondern auch soziale Anforderungen. Sie schaffen Freiräume für die Natur in dicht bebauten Arealen und auch für die Kinder, die sich durch den Kontakt zur Natur mental und sozial gut entwickeln können. "Deshalb wünschen wir uns, dass dieses Modell aus Berlin langfristig in vielen bundesdeutschen Großstädten Schule macht", sagt Matthias Herbert, Leiter der Abteilung "Natur und Landschaft in Planungen und Projekten" im BfN. "Als größte deutsche Stadt bot sich Berlin als Modellstandort für dieses beispielhafte Vorhaben an."

Hintergrund
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) entwickelt seit den 1990-er Jahren Konzepte zur Schaffung von Naturerfahrungsräumen in Großstädten. Die Vorstudie zum Projekt "Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin" hat gezeigt, dass Naturerfahrungsräume in Großstädten keine idealistischen Träumereien, sondern deren Konzepte praktikabel und umsetzbar sind. Das Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben unter der Projektleitung der Stiftung Naturschutz Berlin umfasst drei Pilotflächen, die in den Bezirken Pankow, Spandau und Marzahn-Hellersdorf angesiedelt sind. Es soll unter anderem herausfinden, ob und wie es unter den Bedingungen einer Großstadt gelingen kann, Kindern den Zugang zur Natur wieder zu erschließen, welche Standards Naturerfahrungsräume aufweisen müssen, wie hoch der Aufwand für Pflege und Betreuung ist, aber auch, wie mit Sicherheits- und Haftungsfragen umzugehen ist. Das Modellprojekt läuft bis Mitte 2018. Es wird von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde wissenschaftlich begleitet.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

06.06.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Eichhörnchen bei der Futteraufnahme


Einweihung des neuen Fledermaus - Infopfades
Einweihung des neuen Fledermaus - Infopfades
Bayerische Staatsforsten setzen mit Naturschutzkonzept neuen Meilenstein

08/09.06.2016

Neuer Fledermauspfad eingeweiht
.... Informationen aus dem neuen Steigerwaldkurier

- www.steigerwald-kurier.de/pdf/01195_RED1.pdf


Artenschutz in Franken®
engagiert sich seit nunmehr einem Jahrzehnt intensiv und mit voller Überzeugung bewusst gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten / Forstbetrieb Ebrach für die erfolgreiche Gestaltung des Projektes "Trittsteine der Biodiversität - im Steigerwald".

Wir sind der Meinung das es gelingen kann effektiven Artenschutz sowie die nachhaltige und sorgfältige Nutzung regenerativer Energie- und Rohstoffe in Einklang zu bringen. Dieses Prinzip sichtbar weiter zu entwickeln ist der Anspruch den wir mit in die Zukunft nehmen wollen.

Vieles konnte bereits erfolgreich praktiziert werden .. weiteres ist noch in der Umsetzung befindlich ... doch Sie dürfen versichert sein, wir arbeiten intensiv und gemeinsam mit dem Forstbetrieb Ebrach daran diesen Weg zielführend zu generieren.

Haben Sie Anregungen der diesen Weg unterstützen kann?

Kontaktieren Sie uns ....


Kommunen zeigen Wege zu mehr Stadtnatur
Kommunen zeigen Wege zu mehr Stadtnatur
Kommunen zeigen Wege zu mehr Stadtnatur

  •    Neues Projekt des BMUB soll Label für Stadtgrün entwickeln
  •    Gemeinsame PM von BMUB und BfN

Stadtblick Wernigerode

Grüne Stadt Wernigerode c Stadt Wernigerode

Berlin/Bonn.
Wie können Kommunen ein Grünflächenmanagement aufbauen, das ihre Städte artenreich und vielfältig macht? Antworten auf diese Frage soll ein neues Projekt entwickeln, das heute in Wernigerode gestartet ist. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt in den nächsten sechs Jahren mit insgesamt 1,3 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt fachlich.

Dabei werden anfangs in insgesamt fünf Kommunen Modellprojekte gestartet: Wernigerode im Harz, Frankfurt am Main, Hannover (in Planung), Neu-Anspach und Kirchhain. Sie sollen zeigen, wie sich ein ökologisches Grünflächenmanagement einführen lässt, das nicht nur Fragen des Naturschutzes berücksichtigt wie die Verwendung von heimischem Saatgut und Gehölzen, sondern auch die Frage, wie sich die Pflegekosten für öffentliche Grünflächen reduzieren lassen. Ziel des Projekts ist es, ein Label zu entwickeln, das Kommunen auszeichnet, die auf das Stadtgrün achten und ihre Grünflächen besonders nachhaltig bewirtschaften und damit die biologische Vielfalt fördern. Die Erkenntnisse aus den Modellkommunen sollen in anderen Kommunen bundesweit genutzt werden.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Stadtnatur erbringt eine Reihe von Leistungen im ökologischen, ökonomischen und auch im sozialen Bereich. Einige kennen und schätzen wir alle, etwa den Stadtpark. Andere Leistungen sind unsichtbar, etwa dass die Stadtnatur die Luft säubert oder das Stadtklima positiv reguliert. Ich werbe darum dafür, dass die Kommunen und ihre Kämmerer den großen Nutzen von Stadtgrün berücksichtigen, wenn sie ihre Investitionen planen. Ich hoffe, dass dieses Projekt dazu beitragen wird."

BfN-Präsidentin Beate Jessel: "Dem Bundesamt für Naturschutz ist es ein großes Anliegen, Aktivitäten zu fördern, die die vielfältigen Leistungen von Stadtnatur stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken. Denn die Herausforderung ,Stadtgrün' kann der Naturschutz nicht alleine angehen. Er braucht dazu Partner wie Städte, Gemeinden und gesellschaftliche Akteure, die vor Ort eine wichtige Rolle für den Erhalt der biologischen Vielfalt spielen."

Als Kooperationsprojekt wird "Stadtgrün - Artenreich und Vielfältig" gemeinsam von dem Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und den Modellkommunen Wernigerode, Frankfurt, Hannover (in Planung), Neu-Anspach und Kirchhain durchgeführt.



Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter
biologischevielfalt.bfn.de/25326.html

Hintergrund
Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm:
www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

03.06.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Kanadagans Familien


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Audi-Umweltstiftung: Fledermaus-Lehrpfad eröffnet
Audi-Umweltstiftung: Fledermaus-Lehrpfad eröffnet
Audi-Umweltstiftung: Fledermaus-Lehrpfad als Beitrag zum Artenschutz

07/08.06.2016

Steigerwald.
Die Bildungseinrichtung „Steigerwald-Zentrum – Nachhaltigkeit erleben“ ist um ein Highlight reicher: Ab sofort erklärt ein Fledermaus-Informationspfad Groß und Klein das Leben dieser teils vom
Aussterben bedrohten Säugetiere. Vertreter der Audi Stiftung für Umwelt GmbH, des Verbands Artenschutz in Franken® sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz und der Bayerischen Staatsforsten haben den Lehrpfad am Freitag im unterfränkischen Handthal offiziell eröffnet.

Mehr zur Mitteilung der Audi Stiftung für Umwelt

- https://www.audi-mediacenter.com/de/pressemitteilungen/audi-umweltstiftung-fledermaus-lehrpfad-als-beitrag-zum-artenschutz-6265

In der Aufnahme der / Copyright: AUDI AG

Die Bildungseinrichtung „Steigerwald-Zentrum – Nachhaltigkeit erleben“ ist um ein Highlight reicher: Ab sofort erklärt ein Fledermaus-Informationspfad Groß und Klein das Leben dieser teils vom Aussterben bedrohten Säugetiere. Eröffnet haben den Pfad am Freitag (von links nach rechts) Heinrich Rudrof (MdL), Dr. Rüdiger Recknagel (Audi Stiftung für Umwelt), Johann Kalb (Landrat Bamberg), Thomas Köhler
(Artenschutz in Franken) und Oskar Ebert (Stv. Landrat Hassberge).


Quellenangabe


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -

Der Fledermausturm an der Giechburg 2016
Der Fledermausturm an der Giechburg 2016
Der Fledermausturm an der Giechburg 2016

- Robert Bosch GmbH unterstützt das Projekt und berichtet in seiner jüngsten Ausgabe der BaP/News darüber.

05/06.06.2016

Bamberg/Giechburg.
In der neusten Ausgabe der BaP News berichten das Unternehmen Robert Bosch GmbH inhaltlich über das Projekt "Der Fledermausturm an der Giechburg 2016".

"Engagiert das sind wir" -
in diesem Zusammenhang wurde das Projekt durch das Unternehmen Robert Bosch GmbH / Werk Bamberg unterstützt.

Artenschutz in Franken® möchte sich auf diesem Weg für dieses Engagement bedanken.

Auch und gerade auf regionaler Ebene bestehen exzellente Möglichkeiten konkreten Artenschutz und erlebbare Umweltbildungskompexitäten zu generieren.


Zum Geburtstag viel Einfluss
Zum Geburtstag viel Einfluss
Zum Geburtstag viel Einfluss

06/07.06.2016

Deutsches Umweltministerium wird 30 / WWF fordert stärkere Rolle in Regierung

Berlin
- Das Bundesumweltministerium feiert runden Geburtstag. Vor 30 Jahren, am 6. Juni 1986 – als Reaktion auf den nur wenige Wochen zuvor erfolgten atomaren Unfall von Tschernobyl – wurde das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aus der Taufe gehoben. Der WWF Deutschland zieht ein überwiegend positives Fazit aus drei Jahrzehnten Arbeit der Bundesbehörde, macht jedoch auf wachsende Herausforderungen und manchmal fehlende Durchsetzungsfähigkeit gegenüber anderen Ministerien aufmerksam.

„Nur wenige Ministerien haben die Geschichte Deutschlands
in den vergangenen 30 Jahren im Inneren und Äußeren so geprägt. Das konnte 1986, als das BMU quasi als Verlegenheitsreaktion gegründet wurde, keiner absehen“, lobt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland. „Wenn Deutschland heute in der Welt nicht nur mit Fußball und schnellen Autos assoziiert wird, sondern auch mit seinem Engagement für Umweltschutz, liegt das auch am Umweltministerium.“ Als Beispiele wichtiger Wegmarken nennt Heinrich die Rio-Konferenz von 1992 und die Klimagipfel von Kyoto und Paris, zu deren Erfolg das deutsche Umweltministerium maßgeblich beigetragen habe. Auf nationaler Ebene seien die Energiewende und der Atomausstieg hervorzuheben sowie die Sicherung des Naturerbes im Zuge der deutschen Einigung.

Für die Zukunft wünscht sich der WWF ein Wiedererstarken des Umweltministeriums
. Leider wehe der Wind derzeit aus einer anderen Richtung. „Die Bedeutung des Umweltministeriums hat in den vergangenen Jahren spürbar nachgelassen, was sich auch in der glücklosen Zusammenlegung mit dem Bauressort ausdrückt. Das Thema Umweltschutz scheint seitdem nicht mehr wichtig genug, um alleine zu stehen.“ Die Herausforderungen im Natur- und Umweltschutz seien deutlich gewachsen. Dies müsse auch die Rolle des Ministeriums in der Regierung widerspiegeln. „Das Umweltministerium sitzt häufig zwischen den Stühlen. Am Ende setzen sich in der Regierung leider zu häufig die Verfechter kurzfristiger ökonomischer Interessen durch, insbesondere die einer nicht-nachhaltigen Landwirtschaft“, so Christoph Heinrich. Dies müsse sich im Interesse aller Menschen in Deutschland ändern.


KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel. 030 - 311 777 467

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quellenangabe

WWF

02. Juni 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Sonnentau [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&id=40536]


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Mandarinente im Gefiederwechsel
Mandarinente im Gefiederwechsel
Mandarinente im Gefiederwechsel

06/07.06.2016

Franken.
Interessante Aufnahmen des Wechsels vom Pracht- ins Schlichtkleid des Mandarinenten Männchens sendet uns Albert Meier.

Einzusehen hier auf unseren Seiten unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=44113

Neue Wildbienenart im Rheinland entdeckt
Neue Wildbienenart im Rheinland entdeckt
Zweizellige Sandbiene: neue Wildbienenart im Rheinland entdeckt

06/07.06.2016


  • Projekt „Summendes Rheinland“ erbringt ersten Nachweis im Kreis Euskirchen
  • Bestäubende Insekten sind auf Unterstützung angewiesen
Gemeinsame Pressemitteilung mit der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft

Bonn. Ob sie als Gast nur kurze Zeit bleibt oder in Nordrhein-Westfalen eine weitere Heimat gefunden hat, ist noch ungewiss. Fest steht allerdings, dass die Zweizellige Sandbiene (Andrena lagopus) kürzlich im Rahmen des Projektes "Summendes Rheinland - Landwirte für Ackervielfalt" der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft erstmals in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen wurde. Ziel des Projektes ist es, Kooperationen zwischen Naturschutz und Landwirtschaft zu schaffen oder zu festigen, um die Lebensraumbedingungen insbesondere für bestäubende Insekten zu verbessern.

"Bislang kannte man die Zweizellige Sandbiene in Deutschland lediglich aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern oder Baden-Württemberg. 2015 wurde sie zudem in Thüringen nachgewiesen", berichtet Olaf Diestelhorst. Der Biologe hatte die neue Wildbienenart am 2. Mai 2016 in Zülpich im Rahmen eines faunistischen Monitorings zum Projekt entdeckt. Die wärmeliebende und daher eher im Süden Europas verbreitete Zweizellige Sandbiene besiedelt vor allem Offenland-Lebensräume. Dabei ist sie hauptsächlich auf Blühflächen mit einem hohen Angebot von Raps, Ackersenf oder Wiesen-Schaumkraut zu finden, da sie zur Versorgung ihres Nachwuchses ausschließlich auf das Sammeln des Pollens bestimmter Kreuzblütler spezialisiert ist.

"Es ist nicht alltäglich, dass wir im Rahmen unseres Projektes "Summendes Rheinland" eine solche herausragende Entdeckung machen. Dies bestätigt, dass wir auf einem richtigen und wichtigen Weg sind", freut sich Friedhelm Decker, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft und selbst engagierter Landwirt.

Eine Vermutung, warum diese Wildbienenart auch im Rheinland nachgewiesen wurde, erläutert Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN): "Die Zweizellige Sandbiene gehört zu den Arten, die offenbar vom Klimawandel profitieren und ihr Verbreitungsgebiet nach Norden ausdehnen. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass auch den spezialisierten Arten die benötigten Nahrungsgrundlagen zur Verfügung stehen, gleich ob es der Blütenreichtum in den Kalkmagerrasen der Eifel oder die Blühflächen in den Hochertragsflächen der Börde sind."

Das Projekt "Summendes Rheinland", das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das BfN mit Mitteln des Bundesumweltministeriums sowie die Landwirtschaftliche Rentenbank gefördert wird, leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. "Es ist von großer Bedeutung, dass wir in diesem Projekt die Möglichkeit haben, Bestandserhebungen durchzuführen, um genau hinzuschauen, welche Tierarten vorkommen und von den Maßnahmen profitieren. Nur so weiß man, was man schützen kann", so Friedhelm Decker.

Frank Fritze, Abteilungsleiter Umwelt und Planung im Kreis Euskirchen, freut sich ebenfalls über den Fund: "Dass bei uns im Kreis Euskirchen eine solch seltene Wildbienenart nachgewiesen wurde, ist außerordentlich erfreulich. Ich hoffe sehr, dass sie auch langfristig in unserem Kreis eine neue Heimat findet."

In Nordrhein-Westfalen sind 364 Wildbienenarten etabliert, wovon bereits 45 Arten ausgestorben und 35 Prozent der Arten aktuell bestandsgefährdet sind (Rote Liste NRW, 2011). Für spezialisierte Bienenarten wie die Zweizellige Sandbiene ist das Vorkommen bestimmter Pflanzenarten der begrenzende Faktor in einem potentiellen Lebensraum. Dies spielt nicht nur eine Rolle bei der ausreichenden Versorgung des Nachwuchses mit der richtigen Pollenart, sondern auch bei erwachsenen Wildbienen, die sich fast ausschließlich vom Nektar dieser Pflanzen ernähren.

"Viele Wildbienenarten finden in intensiv genutzten Agrarlandschaften keinen adäquaten Lebensraum mehr, um sich zu ernähren und fortzupflanzen. Wildbienen zählen jedoch zu den bedeutendsten Bestäubern für Wild- und Kulturpflanzen, so dass sich auch immer mehr Landwirte mit der Gefährdungssituation von Insekten, insbesondere mit dem Verlust von Wildbienen, beschäftigen", erläutert Prof. Beate Jessel. "Das Projekt "Summendes Rheinland" zum Schutz und zur Förderung von Wildbienen in der Agrarlandschaft stößt bei den Landwirten auf positive Resonanz und ist ein richtungsweisendes Projekt für den Naturschutz in der Agrarlandschaft. Ich freue mich sehr, dass wir zu den vielen bereits erzielten Erfolgen im Bundesprogramm Biologische Vielfalt nun zusätzlich den Erstnachweis einer Wildbienenart für Nordrhein-Westfalen verzeichnen können."

Hintergrund
"Summendes Rheinland" im Bundesprogramm Biologische Vielfalt

"Summendes Rheinland - Landwirte für Ackervielfalt" ist ein Projekt der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Ziel des Projektes ist es, die Lebensbedingungen für bestäubende Insekten in der Niederrheinischen Bucht im Dreieck zwischen Köln, Bonn und Aachen, einer intensiv genutzten Ackerbauregion, zu verbessern. Das Projekt "Summendes Rheinland" wird seit Oktober 2013 für sechs Jahre durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Weitere Fördergelder stellt die Landwirtschaftliche Rentenbank bereit. Das Gesamt-Finanzvolumen des Projektes liegt bei rund 1,1 Millionen Euro.

Weitere Informationen:

  • www.rheinische-kulturlandschaft.de/summendesrheinland
  • www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn
____________________

02.06.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




ABBI-Förderpreise an neue Bio-Bauern
ABBI-Förderpreise an neue Bio-Bauern
Umweltministerin Hendricks verleiht ABBI-Förderpreise an neue Bio-Bauern

06/07.06.2016

Alnatura und NABU fördern Umstellung von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft - Bewerbungen bis Ende Juni möglich
________________________________________________________________

Berlin/Bickenbach –
Im Rahmen des Umweltfestivals der Grünen Liga am heutigen Sonntag haben der NABU und Alnatura gemeinsam mit der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks weitere Preisträger der „Alnatura Bio-Bauern-Initiative“ (ABBI) geehrt. Von 15 Preisträgern der Bewerbungsrunde im Herbst 2015 nahmen fünf Landwirte den Förderpreis am Brandenburger Tor entgegen, weitere zehn wurden bereits im Februar im Rahmen der Fachmesse Biofach in Nürnberg geehrt. Mit dieser finanziellen Unterstützung wird der Umstieg von konventioneller Landwirtschaft auf Öko-Landbau gefördert und das weit über die Vorschriften hinausreichende Engagement dieser sechs Betriebe für unsere Umwelt unterstützt.

„Der Anbau von regionalen Lebensmitteln in Bioqualität kommt auch der Natur zugute: Natürliche Ressourcen werden geschützt und die Artenvielfalt bleibt erhalten. Um dies zu fördern, haben wir uns zusammengeschlossen und konnten den Menschen eine neue Perspektive geben“, sagte Alnatura Geschäftsführer Götz Rehn.

Vom 1.Oktober bis 30. November 2015 konnten sich Landwirte für den Förderpreis bewerben. Von insgesamt 65 Bewerbungen unterschied¬lichster landwirtschaftlicher Sparten wurden 15 Betriebe ausgewählt, die sich aufgrund ihres Beitrags für die umweltverträgliche Produktion regionaler Bio-Lebensmittel in Deutschland besonders auszeichnen.

„Wir wünschen uns für die aktuelle Bewerbungsrunde, dass noch mehr Bauern, den Mut haben, ihre Betriebe umzustellen und damit aktiv zum Natur- und Umweltschutz in Deutschland beitragen. Wir freuen uns über Bewerbungen aus ganz Deutschland und von unterschiedlichen landwirtschaftlichen Sparten“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Interessierte Betriebe, die im Jahr 2016 umstellen, sich neu gründen oder bestehende Bio-Betriebe, die einen neuen Betriebszweig aufbauen, können sich noch bis zum 30. Juni 2016 für den jährlichen Förderpreis der Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI) bewerben.

Weitere Informationen und Bewerbungsbedingungen: www.NABU.de/abbi bzw. www.alnatura.de/de-de/ueber-uns/alnaturabiobauerninitiative

Kostenfreie Pressefotos: www.NABU.de/presse/fotos/#konsum

Für Rückfragen:
Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510, E-Mail: presse@NABU.de

Stefanie Neumann, Alnatura-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)62 57.93 22-687, E-Mail: stefanie.neumann@alnatura.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG | 05. JUNI 2016
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Wiedehopf


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Ausstellung ART & VIELFALT in Magdeburg
Ausstellung ART & VIELFALT in Magdeburg
Vorankündigung:

Ausstellung ART & VIELFALT in Magdeburg


am 18. Juni 2016 ... auch einer unserer Projektpartner stellt seine Arbeiten hier aus.

Mehr entnehmen Sie bitte dem Flyer.


Radio Bamberg - Fledermauspfad eröffnet
Radio Bamberg - Fledermauspfad eröffnet
Radio Bamberg berichtet von der Eröffnung des Fledermaus - Informationspfades im Steigerwald

05/06.06.2016

Handthal / Ebrach.
Aktuelle Informationen zur Eröffnung des Steigerwald Informationspfades übermittelt Radio Bamberg

Hier geht`s zum Video


- www.radio-bamberg.de/mediathek/video/fledermauspfad-im-steigerwald-eroeffnet


RADIO PRIMATON Video - Eröffnung des Fledermauspfades
RADIO PRIMATON Video - Eröffnung des Fledermauspfades
RADIO PRIMATON Video - Eröffnung des Fledermauspfades

04/05.06.216

Ebrach
. Hier gibts das RADIO PRIMATON Video von der Eröffnung des Fledermauspfades zu sehen:

- https://youtu.be/gMztXmcTl_U

Quellenangabe

RADIO PRIMATON
Christian Licha

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Eröffnung des Fledermaus - Informationspfades
Eröffnung des Fledermaus - Informationspfades
Eröffnung des Fledermaus - Informationspfades

04/05.06.2016

Ebrach.
Sie gaben gaben den Fledermauspfad am 03.06.2016 offiziell für die Öffentlichkeit frei (von links): MdL Heinrich Rudroff, Dr. Rüdiger Recknagel von der Audi-Stiftung für Umwelt, Bambergs Landrat Johann Kalb, Thomas Köhler von "Artenschutz in Franken" und der stellvertretende Landrat des Landkreises Haßberge Oskar Ebert.

Mehr zu einem sehr anspruchsvollen Projekt

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&id=84140


Fledermaus - Infopfad vor der Eröffnung
Fledermaus - Infopfad vor der Eröffnung
Eröffnung des Steigerwald - Fledermaus - Informationspfades am 03.06.2016

03/04.06.2016

Steigerwald / Ebrach. Für Freitag den 03.Juni ist "sie" vorgesehen, die offizielle Eröffnung des innovativen Steigerwald - Fledermaus - Informationspfades.

Artenschutz in Franken®
, Audi Stiftung für Umwelt und Bayerische Staatsforsten AÖR / FB-Ebrach zeigten hier die projektgestalterische Handschrift. Während die vollständige Finanzierung der Informations-einheiten etc. durch die Audi Stiftung für Umwelt umgesetzt wurde, brachten sich die Bayerischen Staatsforsten AÖR / FB Ebrach bei der Gestaltung und Anlage der Wegetrasse etc. ein. Unterstützt wurden wir auch von den Fachbehörden des Naturschutzes und weiterer fachlich ausgerichteter Organisationen.

Artenschutz in Franken® zeichnet innerhalb von 2600 Stunden für die inhaltliche und organisatorische Gestaltung zuständig - selbstredend das unser Engagement vollständig ehrenamtlich stattfand ....

Lassen auch Sie sich begeistern von dem modernen Artenschutz der von unserer Seite praktiziert wird ... erste Eindrücke zur Entwicklung des Projektverlaufes finden Sie unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=77417

Doch am besten Sie erleben diesen in Deutschland wohl einmaligen Informationspfad bei einem Besuch einmal selbst.

Bilder von der Eröffnungsversanstaltung werden wir nachfolgend einstellen.



Nagler Kräuterfest
Nagler Kräuterfest


Buchvorstellung
Buchvorstellung
Integrative Ansätze als Chance für die Erhaltung der Artenvielfalt in Wäldern

01/02.06.2016


Der Schutz und die Biodiversität von Wäldern sind auf nationaler wie auf internationaler Ebene zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Parallel dazu steigen die Anforderungen an die Wälder Europas, sollen sie doch Produkte und Energie aus erneuerbaren, klimafreundlichen
 und  heimischen  Quellen liefern.


Wälder  sorgen  für Einkommensmöglichkeiten  für  Landwirte,  Waldbesitzer  und  die Forst-  und Holzwirtschaft,  bieten  wertvolle  Erholungsmöglichkeiten und stellen Schutzleistungen gegen verschiedene Gefahren bereit, insbesondere für die Bewohner der Städte. Damit gehen viele Fragen zum
Zustand der biologischen Vielfalt und zum Schutz der Wälder einher.

Die positiven wie negativen Folgen forstwirtschaftlicher Praktiken und die Frage, ob segregative oder integrative Konzepte für die Biodiversität von multifunktionalen Wäldern förderlicher sind, sind Gegenstand einer anhaltenden Diskussion.

Kompromisse zwischen verschiedenen Interessen und Bewirtschaftungszielen müssen eingehender untersucht werden.Wälder werden in erster Linie genutzt, sobald sie wirtschaftliche Reife erlangt haben. Im Ergebnis sind Wälder in fortgeschrittener Entwicklungs-, der Zerfalls- oder gar der Zusammenbruchsphase des Bestands selten. Es sind jedoch häufig gerade diese Entwicklungsphasen,
die eine besonders hohe Nischen- und Artenvielfalt aufweisen.

Auf der anderen Seite überdauern in Wäldern wie denen Europas, die bereits seit Jahrhunderten bewirtschaftet werden, oftmals bedrohte Arten, die unter Vorherrschen natürlicher Prozesse verschwinden würden. Wichtig ist  deshalb  die  Einbeziehung  des  Biodiversitätsschutzes  in  das
Management  von  Wirtschaftswäldern mit dem Ziel einer langfristigen Bereitstellung von geeignetem Lebensraum für waldbewohnende Arten

Mehr zum Thema / die Publikation als PDF Download

- www.integrateplus.org/uploads/images/Mediacenter/In_Focus_ManagingForest_Europe_D.pdf

Quellenangabe / Fotonachweis / IMPRESSUM:
Wir danken Winfried Kraus und Andreas Schuck für die sprachliche Überarbeitung und Korrektur der
deutschen Fassung.

Die deutsche Übersetzung wurde herausgegeben mit Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt,
Wald und Landschaft BAFU (Schweiz), den Bayerischen Staatsforsten (BaySF), dem Kanton Aargau
(Schweiz) und dem Landesbetrieb ForstBW.

Zitierempfehlung:
Kraus  D.,  Krumm  F.  (Hrsg.)  2013.  Integrative  Ansätze  als  Chance  für  die  Erhaltung der Artenvielfalt in Wäldern. European Forest Institute. 300 S. Layout: design.idee GbR, Büro für Gestaltung, Erfurt
Druck: rombach digitale manufaktur, Freiburg

Haftungsausschluss:
Beivorliegendem  Band  handelt  es  sich  um  den  Abschlussbericht  des vom  Zentraleuropäischen Regionalbüro des European Forest Institute – EFICENT – durchgeführten Integrate-Projekts. Die Inhalte und Meinungen in dieser Veröffentlichung sind allein die der Autoren und entsprechen nicht unbedingt dem Standpunkt des European Forest Institute.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Acht neue Nationalpark-Partner ausgezeichnet
Acht neue Nationalpark-Partner ausgezeichnet
Acht neue Nationalpark-Partner ausgezeichnet

31.05/01.06.2016

Seit mittlerweile 10 Jahren zeichnet der Nationalpark Bayerischer Wald
besonders engagierte Touristische Dienstleister als Nationalpark-Partner aus. Kürzlich wurden acht neue Betriebe im Rahmen einer Schulungsveranstaltung im Hans-Eisenmann-Haus ausgezeichnet, so dass die Zahl auf nun 74 Partner gestiegen ist.

Zu den Nationalpark-Partnern Bayerischer Wald zählen Gasthöfe, Pensionen, Hotels, Ferien- und Jugendunterkünfte sowie Gastronomen im Nationalpark-Gebiet, Naturerlebnis-Anbieter, Verkehrsbetriebe und Unternehmen aus dem Einzugsgebiet des Nationalparks Bayerischer Wald. Allen ist eines gemeinsam: Sie haben sich die Nationalpark-Idee, „Natur Natur sein lassen“, auch auf die eigene Fahne geschrieben und machen die ursprüngliche Waldwildnis für Besucher erlebbar.

Die Betriebe durchlaufen vor der  Aufnahme ein Auswahlverfahren.
Dabei wird auf Kriterien wie Verwendung regionaler Produkte, Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe, Förderung nachhaltiger Mobilität, Förderung der Anreise mit der Bahn, Natur- und Umweltschonende Angebotsentwicklung und Verankerung des umweltorientierten, nachhaltigen Tourismus in ihrer Philosophie Wert gelegt.  Für die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe unter den Nationalpark-Partnern ist eine Umweltzertifizierung wie das Bayerische Umweltsiegel oder VIABONO Voraussetzung.

Nationalpark-Leiter Dr. Franz Leibl
freut sich über den Zuwachs: „Wir sind stolz auf unsere Partner, Sie stehen für die Region, für Qualität und Umweltfreundlichkeit.“ Die Betriebe bekämen mit dem Nationalpark einen großen starken Partner, das Schutzgebiet bekäme Botschafter, die als wichtige Multiplikatoren zum Nationalpark informieren könnten.

„Damit sie ihre Gäste immer aktuell über das Erlebnisangebot im Nationalpark informieren können, werden unsere Partnerbetriebe regelmäßig exklusiv von uns durch Exkursionen und Seminare geschult“, so Katrin Wachter, die das Kooperationsprojekt bei der Nationalparkverwaltung betreut.

Jochen Stieglmeier, 1. Vorstand des Vereins der Nationalpark-Partner,
wies darauf hin, dass die Nationalpark-Partner mit über 200.000 Übernachtungen der größte private Zusammenschluss von touristischen Dienstleistern in Bayern sei. „Als Netzwerk können wir die verschiedenen Gästewünsche abdecken und beim Marketing zusammenarbeiten“.

Neue Partnerbetriebe:
Lusenschutzhaus, Neuschönau- Waldhäuser
Hotel St. Florian, Frauenau
Landhotel Sportalm, Philippsreut-Mitterdorf
Kammbräu, Zenting
Kapellenhof, Ringelai
Jugendherberge Bayerisch Eisenstein
Ferienappartements Familie Haselberger, Mauth-Finsterau
Haus Margarete & Landhaus Karin, Zwiesel


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Unglückshäher ... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=53317


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Neu auf der A.i.F - Webpräsenz
Zwei "Neue" auf der Internetpräsenz

31.05/01.06.2016

Franken.
Auch bei nasser Witterung hat sich Albert Meier sich nicht gescheut aus dem Haus zugehen um einige interessante Aufnahmen zu erstellen.

Mitgebracht hat er diesmal:

- Gonioctena viminalis, Korbweiden-Blattkäfer  (Larven)
- Putoniella pruni, Gallmücke, Galle an Schlehe

In der Aufnahme von Albert Meier

-Larven des Korbweiden-Blattkäfers





Einblicke in naturnahe Wirtschaftswälder
Einblicke in naturnahe Wirtschaftswälder
Impressionen aus "dem Steigerwald"

30/31.05.2016

Franken/ Nördlicher und Oberer Steigerwald.
Alljährlich verbringen wir vom Artenschutz in Franken® viele Hundert Stunden in den Wäldern des Steigerwaldes. Dies auch um die Wertigkeit der Wälder hinsichtlich der Artenvielfalt zu prüfen und davon in transparenter Form zu berichten.

Uns interessiert z.B. sehr welche Arten hier (noch) vorhanden sind und wie sich neue Arten dazu gesellen, bzw. ob und wenn ja warum Arten verschwinden. Dabei haben wir es uns zueigen gemacht uns selbst davon zu überzeugen wie es um die Wälder tatsächlich steht.

Denn geredet wird seit Jahren sehr viel .. mal so - mal wieder anders herum.

Grundsätzlich kann wohl ohne Zweifel behauptet werden, das eine Reduktion der Artenvielfalt bislang wohl kaum stattgefunden hat. Gleichfalls war wohl der anzutreffende (liegende) Totholzanteil in den vergangenen Jahrzehnten kaum so hoch wie aktuell.

Auch die Präsenz an stehenden Biotopbäumen ist bemerkenswert. Wie umfangreich sich dieses Potential darstellt wird derzeit innerhalb einer breit angelegten Untersuchung geprüft und auch multimedial erfasst.

Denn Fakten sprechen für sich .. wie sich die Gesamtfläche in ihrer Wertigkeit abbildet werden wir in den kommenden Monaten regelmäßig kommunizieren. Dabei werden wir sowohl positive, jedoch wenn offensichtlich auch negative Aspekte ohne Zurückhaltung ansprechen und bildgebend dokumentieren.

In der Aufnahme

- Einblicke in den Wirtschaftswald Steigerwald der hier von den Bayerischen Staatsforsten AÖR / FB- Ebrach bewirtschaftet und verantwortet wird. Der Naturschutzgedanke hat innerhalb dieses Forstbetriebes einen sehr hohen Stellenwert.

Das freut nicht nur das Eichhörnchen ...


Rückkehrer eines Ureinwohners
Rückkehrer eines Ureinwohners
Der Habichtskauz in Bayern – Rückkehrer eines Ureinwohners

30/31.05.2016

Bayern.
Noch bis in die zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war diese interessante und imposante Eule im Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirge verbreitet. Doch leider ist es dem Menschen mit einer zu intensiven Bejagung, jedoch auch entsprechenden Lebensraumveränderungen abermals gelungen eine Art im Bestand zu eliminieren.

Habichtskäuze bevorzugen einen möglichst naturnahen Wald mit lichten Altholzinseln oder größeren Beständen. Gemieden werden dagegen in der Regel geschlossene Wälder. Die Nationalpark-verwaltung Bayerischer Wald bemüht sich seit etwa Mitte der 1970er Jahren um die Wideransiedlung dieser Art. Diese Bemühungen kann man gar nicht hoch genug zur Würdigung bringen.

Zwischenzeitlich ist es hier wohl gelungen etwa 10 Territorien als Besiedlungsstabil zu erachten.
Bleibtdie Hoffnung das es gelingen möge diesen bayerischen Ureinwohner als ständiges Mitglied in der heimischen Biodiversität (erneut) begrüßen zu dürfen.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=52979

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Habichtskauz


"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald
"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald
"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald

Eine Chance für Frankens Alte Wälder ....

29/30.05.2016

Steigerwald
. Nach nunmehr 4 umfangreichen Exkursionen (eine Begehung steht noch aus) die uns nahezu in die gesamte Waldabteilung "Der Hohe Buchene Wald" führten, ist es an der Zeit ein erstes Resümee zu ziehen.

Über 600 Aufnahmen wurden erstellt - 27 Stunden an konkreter  Exkusionszeit eingestellt. Dies alles so sind wir der Überzeugung versetzt uns in die Lage eine Bewertung abzugeben.Das Ergebnis werden wir in den kommenden Tagen hier auf unseren Seiten in gewohnt transparenter Form abbilden.

Unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=83945 Eindrücke und Kommentare zur Begehung am 26.05.2016

Die beiden Begehungen finden Sie hier:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=82903

Diashows der Exkursionen haben wir hier eingestellt:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200

In der Aufnahme von Silke Bauer

-
Bemooster Buchenfuß


Kaum ein Thema bewegt die Region innerhalb der Naturschutzverbände und anderer Organisationen so wir dies Waldabteilung und deren Perspektiven für deren Zukunft. Artenschutz in Franken® hat es sich zum Ziel gesetzt objektive Eindrücke der verschiedenen Waldbereiche für Sie zu erstellen und nachfolgend auch zu kommentieren.



Harte Eingriffe in eine wertvolle Auwaldstruktur
Harte Eingriffe in eine wertvolle Auwaldstruktur
Wenn Kuckuck und Rohrweihe mit gravierenden Lebensraumveränderungen konfrontiert werden.

29/30.05.2016

Bayern.
Am 23/24.04.2016 hatten wir auf eine Situation hingewiesen die nicht nur in unseren Augen etwas aus dem Ruder gelaufen war. Im Zuge einer "sensiblen Holzbewirtschaftung" wurde eine auwaldähnliche aufgelichtet. Sie wurde gar so licht gemacht das hier zahlreiche Tierarten vor einem Dilemma stehen.

Nach einer gewissen Zeit des "Andenkens" werden wir uns in der kommenden Wocher erneut mit den zuständigen Fachabteilungen des Forstes und der Kommune in Verbindung setzen um den bereits kommunizierten Lösungsansatz gemeinsam zu erörtern.

Dank ihrer intensiven Informationen, für die wir uns auch auf diesem Weg erneut ganz herzlich bedanken, zeigen diese uns doch Tag für Tag auf wie eng sie sich mit dem Verband Artenschutz in Franken® verbunden führen, konnten wir ein hochwertiges, gefährdetes Biotop wohl gerade noch vor weiteren Beeinträchtigungen bewahren.

Wälder entlang unserer Bäche und Flüsse, bilden ein einzigartiges Biotop ab.

Die Auwälder, die  mehr oder minder intensiv vom  Wechsel  zwischen Überflutung und Trockenzeiten geprägt  sind, stellen Lebensräume dar, die nicht nur in unserem Land zunehmend selten werden. Sie sind häufig verinselte Lebensräume die als Oasen der Biodiversität bezeichnet werden können.

Wenn diese Bereiche, wie wir bei unserer Exkursion erkennen konnten, Lebensraum für auch im Bestand gefährdete Arten sind, bedarf es eines dringlichen Managements welches diese hochwertigen Areale in einem intakten Zustand zu halten vermag.

Über 80 aussagekräfige Aufnahmen dokumentieren die Eingriffe und anteilig auch die Lebensformen wie z.B. die Rohrweihe bei Nestbau, oder auch den Mittel- und Kleinspecht bzw. den Kuckuck die hier nich einen Rückzugsraum gefunden haben.

Doch machen Sie sich doch ihr eigenes Bild.

Hier gehts zur Diashow:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=82365&startid=0

In der Aufnahme


- Hart eingegriffen wurde in die Weichholzaue .. Lebensräume wurden bei dieser Aktivität sicherlich nicht bewusst gefördert.




Sohlerosion stoppen
Sohlerosion stoppen
Sohlerosion stoppen

28/29.05.2016

Gesamtkonzept Elbe muss Zukunft der Elbe sichern


Anlässlich der am Montag in Magdeburg stattfindenden ersten Regionalkonferenz zum Gesamtkonzept Elbe begrüßt die Allianz der Umweltverbände und Bürgerinitiativen den begonnenen Prozess als wichtigen Schritt für einen nachhaltigen Umgang mit Deutschlands letztem freifließenden Strom, der Elbe.

Zugleich fordern die Verbände, dass im Gesamtkonzept Elbe die Weichen für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Entwicklung der Elbe gestellt werden, die die wertvollen Ressourcen der Flusslandschaft auch für zukünftige Generationen wiederherstellt und erhält. Zusätzlich muss sich darin eine Antwort zur Sohleintiefung finden. Die schädliche Eintiefung muss gestoppt und die Sohle angehoben werden. Eine bloße Reduzierung der Erosionsrate sei langfristig nicht ausreichend, da dies keine Verbesserung der unhaltbaren Situation an der Elbe bedeute. Eine Antwort könne ein integriertes Maßnahmenpaket sein, das über die bisherige Geschiebezugabe hinausgeht. „Erste gezielte Vorhaben sind baldmöglichst umzusetzen, denn jede weitere Eintiefung erschwert zukünftige Lösungskonzepte“, sind sich die Verbände und Pro Elbe einig.

Seit vielen Jahren fordern Umweltverbände, Bürgerinitiativen und andere gesellschaftliche Institutionen ein naturverträgliches Gesamtkonzept, um die drängenden Probleme am Elbfluss zu bewältigen. „Der inzwischen von Bund und Ländern initiierte Prozess bietet das Potential, den jahrelangen ergebnislosen Dauerkonflikt um den Fluss zu lösen und so den Weg ebnen, um unter anderem die europäische Wasserrahmenrichtlinie endlich korrekt umzusetzen.“ so die Vertreter von BUND, NABU, WWF und der Bürgerinitiative Pro Elbe.

„Eines der größten Probleme für Naturschutz, Wasserhaushalt aber auch mit Auswirkungen auf die Schifffahrt ist die Tiefenerosion der Elbsohle. Sie ist vor allem eine Folge der Begradigung des Elblaufs, der Uferbefestigungen und der Buhnen. Langfristig betrachtet bedroht diese Entwicklung die gesamte Natur- und Kulturlandschaft des Elbetals wie z.B. das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und das UNESCO-Welterbe Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Denn durch die Sohlerosion sinkt der Wasserspiegel der Elbe. Damit wird der Aue das Wasser entzogen, das sie für ihr Überleben dringend benötigt.“ erklärt Georg Rast, Gewässerexperte des WWF.

„Der Mensch profitiert maßgeblich von den ökologischen Leistungen der Flüsse und ihrer Auen. Dazu gehören  beispielsweise die Selbstreinigung, der Hochwasserschutz, die Funktion als Nährstoffsenke sowie als Speicher von Klimagasen. Ein funktionierender Wasserhaushalt, also die Versorgung der Auen mit Wasser, und eine naturnahe Wasserstands-Abflussdynamik sind Voraussetzung dafür. Daher ist es die Aufgabe eines Gesamtkonzepts, das vorhandene Regelungssystem der Elbe so zu modifizieren, dass es nicht nur verkehrlichen  sondern auch ökologischen Anforderungen gerecht wird.“ betont der NABU Elbe-Experte Yves Bloege.

BUND-Elbe Expertin Iris Brunar fordert ein Umdenken: „Bislang lag die Priorität im Umgang mit der Elbe auf ihrer Funktion als Wasserstraße, trotz der negativen Auswirkungen auf die Flusslandschaft und trotz zurückgehenden Transportvolumens per Schiff. In Zeiten des Klimawandels und der sich häufenden Extreme von Hoch- und Niedrigwasser muss neu nachgedacht werden. Das Gesamtkonzept Elbe bietet endlich eine Gelegenheit umzusteuern und ein nachhaltiges Miteinander von Mensch und Natur möglich zu machen.“

„Die Natur der Flusslandschaft Elbe bedeutet für jene die hier leben ein Stück Heimat und lockt immer mehr Menschen in die Region. Der Tourismus wuchs in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer wirtschaftlichen Größe. Die Besucher entdecken Landschaften, Tiere und Pflanzen, die es anderswo nicht oder nur noch selten gibt. Um die Flusslandschaft in dieser Region zu erhalten, muss die Elbe wieder breiter werden und langsamer fließen.“ betont Angela Stephan, Sprecherin der Bürgerinitiative Pro Elbe.


KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de


Quellenangabe


WWF

23. Mai 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Gebänderte Prachtlibelle (m)


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Erfolgreicher Wanderfalkenschutz des Artenschutz in Franken®
Erfolgreicher Wanderfalkenschutz des Artenschutz in Franken®
Erfolgreicher Wanderfalkenschutz des Artenschutz in Franken®

28/29.05.2016

Deutschland.
Seit nunmehr über 16 Jahren engagiert sich unser Verband gemeinsam mit zahlreichen Projektpartnern für eine Geifvogelart die noch bis vor wenigen Jahren am Rande des Aussterbens stand. Unteranderem duch die Installation spezieller Nisthilfen ist es uns seither gelungen diesen spektakulären Wildvogel "unter die Flügel zu greifen" um dessen Verschwinden aus der Liste der Biodiversität zu verhindern.

Mit großem Engagement wurden Spezialnisthilfen entwickelt die explizit auf die Bedürfnisse dieser Art abgestimmt wurden. Der Erfolg dieser Projektreihe spricht für sich. Der Wildvogel Wanderfalke besiedelt diese Nisthilfen vollkommen eigenständig und ohne jegliches zutun unsererseits.

Besonders erfreulich ist die hohe Zahl an Jungvögel welche die Nisthilfen alljährlich erfolgreich verlassen und damit zur Erhaltung der Art beitragen.

Doch wer nun der Überzeugung ist das es geschafft sei diese Art dauerhaft zu sichern, der mag sich nicht täuschen lassen. Denn noch immer unterliegt der Wanderfalke vielfach sehr starken Nachstellungen.

  • Vergiftungen,
  • Abschüsse und auch
  • Aushorstungen sind leider noch immer an der Tagesordnung.

Damit wir weiter dieser Art helfen können benötigen wir Ihre Unterstützung - damit wir auch in Zukunft Bilder dieser Art (aufgenommen von einer Webcam die zur Überwachung der Jungtiere dient) an die uns nachfolgende Generation weitergeben können.

Artenschutz in Franken® - für die Erhaltung der Artenvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus .. hierfür bringen wir uns täglich ehrenamtlich ein.

Mehr zu unseren Wanderfalkenprojekten:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=23179


"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald
"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald
"Der Schatz im Steigerwald" - Der Hohe Buchene Wald

Eine Chance für Frankens Alte Wälder

27/28.05.2016

Steigerwald.
Nach nunmehr 4 umfangreichen Exkursionen (eine Begehung steht noch aus) die uns nahezu in die gesamte Waldabteilung "Der Hohe Buchene Wald" führten, ist es an der Zeit ein erstes Resümee zu ziehen.

Über 600 Aufnahmen wurden erstellt - 27 Stunden an konkreter  Exkusionszeit eingestellt. Dies alles so sind wir der Überzeugung versetzt uns in die Lage eine Bewertung abzugeben.Das Ergebnis werden wir in den kommenden Tagen hier auf unseren Seiten in gewohnt transparenter Form abbilden.

Unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=65770 Eindrücke der ersten Begehungen uvm.

In der Aufnahme

- Ein sogenannter Methusalembaum der im Bereich der Abteilung "Pflanzung" zu finden ist .. doch reichen diese Anstrengungen diese wenigen Altbäume abzusichern aus?



Filmtipp: Tomorrow
Filmtipp: Tomorrow
Filmtipp: Tomorrow

27/28.05.2016


Es gibt Lösungen für die großen Herausforderungen dieser Welt wie den Klimawandel, wir müssen nur unsere Kräfte bündeln. Davon sind der Aktivist Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“) überzeugt.

Mehr auf den Seiten von Euro Natur

- www.euronatur.org/aktuell/news/filmtipp-tomorrow/?tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=9488c22ebecf824ae285bf5bd78a11c5


Quellenangabe

EuroNatur Hauptgeschäftsstelle
Konstanzer Str. 22
78315 Radolfzell
Deutschland


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Sylvia Glaas

- Pestwurz


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Naturfotografien auf höchstem Niveau
Naturfotografien auf höchstem Niveau
Naturfotografien auf höchstem Niveau im Bundesamt für Naturschutz

27/28.05.2016


  •    Rund 70 Bilder aus dem Wettbewerb der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen
  •    Gemeinsame Pressemitteilung der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen und des Bundesamtes für Naturschutz

Bonn, 09. Mai 2016: Die Siegerfotos des aktuellen Mitgliederwettbewerbs der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen "GDT Naturfotograf des Jahres" zeigt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) vom 13. Mai bis zum 30. September 2016 in seiner Bibliothek. Das Spektrum der rund 70 präsentierten Bilder reicht dabei vom Kormoran im Portrait über Nahaufnahmen von Insekten bis hin zu Landschaftsaufnahmen, die wie Gemälde wirken. Eröffnet wird die Ausstellung mit einer öffentlichen Vernissage am Donnerstag, 12. Mai 2016, um 17.00 Uhr von BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel.

"Das BfN freut sich, bereits zum vierten Mal die hochwertigen Fotos des internen Wettbewerbs der GDT einem breiteren Publikum präsentieren zu können. Wir freuen uns besonders, dass das Gesamtsiegerfoto in diesem Jahr eine Art der Roten Liste zeigt und damit den Fokus auf die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten richtet, die gefährdet und vom Aussterben bedroht sind", sagt die BfN-Präsidentin anlässlich der neuen Ausstellung.

Das Siegerbild von Andreas Geh zeigt eine Gänsesägerfamilie. Zur Entstehung des Bildes erklärt Andreas Geh: "Ende Mai hatte ich am Lago Maggiore an einem Gebirgsfluss, der in den See mündet, jeden Morgen beim Fotografieren von Wasseramseln einen Gänsesäger beobachtet, der aus den Felsen kam und sich im Fluss mit seinen Jungen in Richtung See aufmachte. Mich rührte die Zuverlässigkeit und Fürsorge dieser Tiere an, und ich wollte fotografisch einfangen, wie die Küken in enger Bindung wie eine Perlenkette hinter dem Elterntier folgen."

Gänsesäger bevorzugen klare, gerne schnell fließende Flüsse mit Kiesgrund oder Seen und Küsten mit Baumbestand. Die Weibchen legen ihre Eier in Bruthöhlen ab, die sich durchaus in größerer Höhe befinden können. Bereits einen Tag, nachdem sie geschlüpft sind, verlassen die Küken das Nest und springen aus der Höhle. Flügelstummel und Füße werden dabei zum Abbremsen verwendet. Das Weibchen führt sie danach schnellstmöglich zum Wasser. Die Jungen können von Anfang an recht gut schwimmen. Dennoch transportieren die Weibchen die Kleinsten teilweise auf dem Rücken - gelegentlich sogar mehrere von ihnen. Obwohl sich der Bestand von Gänsesägern in Deutschland erholt hat, steht er nach wie vor als "stark gefährdet" auf der Roten Liste.

"Andreas Geh lebt im Hegau am Bodensee und fotografiert seit seiner Jugend. Seit 2003 betreibt er die Naturfotografie intensiv. Seit 2011 ist er Vollmitglied der GDT und engagiert sich aktiv in der GDT-Regionalgruppe Baden. Seine Bilder werden international über Agenturen vermarktet und sind regelmäßig in Vorträgen, Workshops und Büchern zu sehen. Mit seinen Bildern will er einen respektvollen Umgang und Schutz der Natur fördern. Schwerpunkte seiner Arbeit sind seine Heimat am Bodensee, die USA und Skandinavien.

Die Ausstellung zum Wettbewerb
"GDT Naturfotograf des Jahres 2016" ist bis zum 30. September 2016 in der Bibliothek des BfN, Konstantinstraße 110 in 53179 Bonn-Rüngsdorf zu sehen.
Die Öffnungszeiten: montags bis freitags, jeweils 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr. An Feiertagen ist die Ausstellung geschlossen.

Hintergrund
Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT): Nahezu jedes europäische Land hat einen Verein für Tier- und Naturfotografie. In Deutschland ist dies seit 1971 die GDT (Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V.).

Seit 14 Jahren prämiert sie in ihrem internen Wettbewerb einzigartige und innovative Naturfotografien. Neben der künstlerischen Qualität und erfrischenden Sichtweisen richtet die GDT ihr Augenmerk vor allem auf die Authentizität der Bilder. Alle ausgezeichneten Bilder kommen ohne Manipulationen aus. Am aktuellen Wettbewerb haben sich 260 Fotografinnen und Fotografen mit knapp 4100 Bildern beteiligt. Nach einer Vorauswahl standen Anfang April 2016 schließlich je zehn Bilder in sieben Kategorien zur Wahl: Vögel, Säugetiere, andere Tiere, Pflanzen & Pilze, Landschaften, Atelier Natur und als Sonderkategorie "Naturgewalten".

Ausstellungskonzept des BfN

In der Bibliothek des BfN, der ältesten und größten Spezialbibliothek für Naturschutz in Deutschland, werden regelmäßig Ausstellungen präsentiert. Dabei erhalten vor allem die Künstlerinnen und Künstler ein Forum, die sich mit der Natur in all ihrer Schönheit und ihren Facetten auseinandersetzen.

Die Siegerfotos des Wettbewerbs zur Ansicht:

www.gdtfoto.de/seiten/gdt-naturfotograf-des-jahres-ergebnisse-2016.html


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Erlen - Totholzstumpf


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





... zahlreiche Mängel in Gesetzesnovelle ..
... zahlreiche Mängel in Gesetzesnovelle ..
NABU weist auf zahlreiche Mängel in Gesetzesnovelle zur Verbandsklage hin

25/26.05.2016

Tschimpke: Entwurf des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes wird den Vorgaben der Aarhus-Konvention nicht gerecht
________________________________________________________________

Berlin/Brüssel –
Die geltenden deutschen Regelungen zum Gerichtszugang in Umweltangelegenheiten stehen nicht im Einklang mit Vorgaben des Europa- und Völkerrechts. Der NABU begrüßt daher die derzeitigen Bemühungen des Bundesumweltministeriums, Umsetzungsdefizite durch eine Novelle des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) beseitigen zu wollen. Im Rahmen der Verbändebeteiligung hat der NABU den vorgelegten Referentenentwurf eingehend analysiert. In seiner juristischen Stellungnahme weist der NABU darauf hin, dass der Gesetzesentwurf die völker- und europarechtlichen Anforderungen immer noch konterkariert. Diese Bedenken vermochte das Bundesumweltministerium auch in der ganztägigen Verbändeanhörung am 20.05.2016 nicht auszuräumen, an der sich der NABU beteiligte.

Im Vorfeld einer zweiten Anhörung am Donnerstag (26.5.) kritisiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Ursprünglich war das Bundesumweltministerium mit der Intention gestartet, die Kette immer neuer Gerichtsentscheidungen gegen Deutschland wegen Defiziten bei der Verbandsklage zu durchbrechen und eine Generalbereinigung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes vorzunehmen. Dass es an verschiedenen Stellen aber offensichtlich vor anderen Wünschen eingeknickt ist, erschüttert uns. Schließlich ist Sinn und Zweck der Verbandsklage nur, die Einhaltung des sowieso geltenden Umweltrechts zu überwachen.“

Betrachtet man den Referentenentwurf genauer, bestehen Umsetzungsdefizite insbesondere bezüglich der Vorgaben von Art. 9 Abs. 3 der Aarhus-Konvention. Diese gebieten einen effektiven Gerichtszugang in sämtlichen Umweltangelegenheiten. Demgegenüber sollen nach dem Referentenentwurf von vornherein viele umweltrelevante Planungen wie etwa Managementpläne nach der FFH-Richtlinie oder Bewirtschaftungspläne nach der Wasserrahmenrichtlinie nicht auf Mängel überprüft werden können. Ebenfalls ausgenommen von der unmittelbaren Überprüfbarkeit durch Gerichte sind – wie das Bundesumweltministerium mehr oder weniger offen zugeben musste – der äußerst umweltrelevante Bundesverkehrswegeplan sowie Raumordnungspläne mit Ausweisungen für Windenergienutzung bzw. für den Abbau von Rohstoffen und schließlich auch Jagddurchführungsverordnungen oder Festlegungen von Flugrouten.

„Hier drängt sich der Verdacht auf, dass trotz eindeutiger völkerrechtlicher Vorgaben Partikularinteressen unter anderem des Bundesverkehrsministeriums bzw. der Rohstoffindustrie bedient werden sollen. Wegen der aufgezeigten Mängel verspricht das neue Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz nicht die Rechtssicherheit mit sich zu bringen, die auch von Seiten der Vorhabenträger gewünscht wird. Schließlich drohen bei Inkrafttreten weitere langwierige Klagverfahren, um die völker- und europarechtlich gebotene Reichweite von Verbandsklagen klären zu lassen“, so NABU-Referent für EU-Naturschutzpolitik Raphael Weyland.

Mehr Infos:

www.nabu.de/natur-und-landschaft/naturschutz/deutschland/16700.html

NABU-Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung an das UmwRG: „Europa- und völkerrechtskonforme Umsetzung der Vorgaben für Rechtsbehelfe in Umweltangelegenheiten“: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/naturschutz/naturschutzrecht/160517-nabu-stellungnahme-umwrg.pdf

NABU- Hintergrundpapier „Klagerechte für Naturschutzverbände“
: www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/naturschutz/naturschutzrecht/140408-nabu-infopapier-klagerechte.pdf

Für Rückfragen:
RA Dr. Raphael Weyland, NABU-Referent für EU-Naturschutzpolitik, mobil +32 (0) 487 457 191, E-Mail: Raphael.Weyland@NABU.de

RA Andreas Lukas, Sprecher NABU-Bundesfachausschuss Umweltrecht, Tel. mobil +49 (0)152-04453120 (vor Ort zur Anhörung am Donnerstag im BMUB), E-Mail: andreas.lukas@uni-kassel.de


Quellenangabe

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 59/16 | 24. MAI 2016
________________________________________________________________



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Sylvia Glaas


- Helm-Knabenkraut


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neues aus der Flora auf der A.i.F-Präsenz
Neues aus der Flora auf der A.i.F-Präsenz
Neue Wanzen auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken

25/26.05.2016

Franken.
Albert Meier konnte eine weitere Wanzenart entdecken und diese auch in entsprechenden Aufnahmen festhalten. Ceraleptus lividus, Heller Girn, so die Benennung der aktuellen Wanzenart die wir aktuell auf unsere Internetpräsenz übernommen haben.

Zu finden unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=83831

Überlebensräume für "kleine Vampire"
Überlebensräume für "kleine Vampire"
                                                                        Überlebensräume für "kleine Vampire" 2016

                                                                                                    24/25.05.2016

                                                                    „Vom Naturkühlschrank zum Überlebensraum“

                                                      -    Fledermauskeller Rauhenebrach / GT-Falsbrunn im Steigerwald -


Ein Projekt des Verbandes Artenschutz in Franken® in Kooperation mit der Gemeinde Rauhenebrach und mit Unterstützung der Bosseler&Abeking Umweltstitung, sowie des Bauwerkeigentümers.

  •    Praktischer Artenschutz im urbanen, kulturell geprägten Umfeld

„Vom Naturkühlschrank zum Überlebensraum“


Wer kennt ihre Bedeutung?

Gerade in Franken kam den "Naturkellern" noch vor wenigen Jahrzehnten eine hohe Bedeutung zu. Jedes Dorf  nannte sie sein Eigen. Mit Einführung des Kühlschrankes verloren die alten unterirdischen Gefilde rasch ihre Bedeutung als Lagerraum.

Die Naturkeller verfielen zusehends.

Was auf den ersten Schritt so unspektakulär  anmuten mag, zeigt auf den zweiten Blick seine ganzen negativen Auswirkungen. Denn nicht "nur" für den Menschen waren diese Gebäude lange Zeit von hoher Bedeutung, auch Tiere konnten als Kulturfolger davon elementar profitieren. Gerade für Fledermäuse trugen die Wein- und Bierkeller dazu bei hier überdauern zu können. Welche Folgen der flächige Verfall der Keller mit sich brachte kann jederzeit eingesehen werden.

Wo?

Unter anderem in der so genannten Roten Liste bedrohter Säugetierarten in  Deutschland.

Von den 25 heimischen Fledermausarten stehen über 20 in dieser Publikation. Alle Arten sind darüber hinaus gesetzlich streng geschützt. Vielfach werden Fledermaussommerquartiere in Kirchen und oberirdischen Bauwerken gesichert. Vergessen werden dabei vielfach die gleichfalls überlebenswichtigen Überwinterungsgefilde.

Doch ohne diese wertvollen Sicherungsmechanismen würden Fledermäuse erfrieren, bzw. anteilig in unseren Breiten nicht präsent sein können. In den vergangenen Jahrzehnten konnte Artenschutz in Franken® zahlreiche dieser Keller (gerade in der "Fledermausregion Frankens - dem Steigerwald") vor dem Verfall schützen und damit bereits einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der regionalen Fledermauspopulation leisten.


Nunmehr wurde ein weiterer Baustein platziert der einen "Korridor des Überlebens" ermöglicht.

Ein ausgewählter Felsenkeller der den Ansprüchen der Fledermäuse mehr als genügt, soll in einen Zustand versetzt werden welcher es den Tieren ermöglicht hier langfristig verweilen zu können.

Der Keller war aktuell in einem baulich noch prinzipiell guten Zustand. Dennoch zeigt er sich aktuell als nicht mehr Fledermaustauglich.  Ein frostfreies Überdauern ist nicht mehr gegeben – die Tiere meiden den Bereich.

Hier gehts zum Projekt:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=81295

In der Aufnahme

- Der neu gestaltete Eingangsbereich ..


Autobahn statt Naturschutz
Autobahn statt Naturschutz
Autobahn statt Naturschutz

23/24.05.2006

Rechtsgutachten: In 27.000 Schutzgebieten droht jahrelanger Stillstand. / Rund 2.800 deutschen Naturgebieten fehlt Schutz nach EU-Recht. / EU-Naturschutzgesetze werden zur „Lame Duck“.

Über 27.000 Naturschutzgebiete in Europa sind bedroht.
Zu diesem Ergebnis kommt ein von der Naturschutzorganisation WWF beauftragtes Rechtsgutachten. Der Grund: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat einen „Fitness-Check“ der beiden entscheidenden EU-Naturschutzrichtlinien angeordnet. Derzeit werden die mögliche „Verschmelzung“ und „Modernisierung“ der Vogelschutz- und der Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie geprüft. Laut WWF-Einschätzung droht eine europaweite Abschwächung von Naturschutzvorgaben zugunsten von Infrastrukturprojekten und Wirtschaftsinteressen.

„Europas Naturschutz darf nicht unter dem Vorwand der Modernisierung zugunsten der Wirtschaft abgeschwächt werden“, so Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz  beim WWF Deutschland. Auf Grundlage des juristischen Gutachtens des Instituts für Naturschutz und Naturschutzrecht in Tübingen befürchtet man beim WWF eine massive Schwächung der Vorschriften zum Schutz von Arten, Lebensräumen und Schutzgebieten in der EU – mit unabsehbaren Konsequenzen für bedrohte Tiere und Pflanzen. Naturschutzerfolge aus 20 Jahren würden leichtfertig aufs Spiel gesetzt, so der Vorwurf.

Anstatt sich in kostspieligen Reformen zu verlieren sollten, so die WWF-Forderung
, die EU-Staaten damit anfangen die Gesetzestexte konsequent mit Leben zu füllen. Leider sei hier auch Deutschland kein Musterschüler: Für nahezu 2.800 von 4.700 Schutzgebieten fehlt es laut WWF immer noch ein rechtlicher Schutz entsprechend der Richtlinien. Dabei ist eine entsprechende sechsjährige Frist bereits 2010 ausgelaufen. Aufgrund der Versäumnisse wurde 2015 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik eingeleitet.

Besonders gefährlich wäre dem Gutachten zufolge eine Abschaffung der „ Alternativenprüfung“.
Laut derzeit geltendem Recht darf ein Mitgliedstaat beispielsweise eine neue Autobahn, die ein Schutzgebiet schädigt, nicht bauen, wenn schonendere Alternativen möglich sind. Sollte dieser Paragraph fallen, könnten zukünftig wirtschaftliche Interessen immer vor Naturschutzbelange gestellt werden. Der Druck auf Naturschutzgebiete durch Infrastruktur- und Baumaßnahmen würde merklich zunehmen. Im schlimmsten Fall könnte das gesamte europäische Schutzgebietsnetz, das weltweit größte seiner Art, dadurch zu Schaden kommen. „Die Zerstörungen des europäischen Naturerbes droht wieder zur Tagesordnung zu werden und der erfolgreich begonnene Schutz, etwa für Moore, Sümpfe, Seen und artenreiches Grünland, würde zunichte gemacht“, so Heinrich.

Laut WWF wird die EU-Kommission noch in 2016 verkünden, ob die Richtlinien überarbeitet werden sollen. Doch selbst wenn die Vorgaben während des Reformprozesses nicht abgeschwächt würden, drohe dem Naturschutz für die Zeit des aufwendigen, rund fünfjährigen Gesetzgebungsverfahrens der Stillstand. Zwar blieben die Richtlinien bis zum Beschluss neuer Gesetze in Kraft, de facto würden die Vorschriften jedoch zu einer „Lame Duck“, so der WWF. Die ohnehin schleppend verlaufenden Ausweisungen von Schutzgebieten und Managementprozessen vor Ort würden sich weiter verlangsamen oder komplett auf Eis gelegt. Der derzeit immer noch bestehende Negativtrend von Europas biologischer Vielfalt würde anhalten und der Zustand vieler seltener Arten wie etwa Fischotter, Kegelrobbe, Laubfrosch oder Rotmilan würde sich verschlechtern statt verbessern.


Quellenangabe


WWF
21. Mai 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Bereinigt und begradigt und alles Leben entfernt ...
Bereinigt und begradigt und alles Leben entfernt ...

Bereinigt und begradigt und alles Leben entfernt ...

23/24.05.2016

Franken.
Wenn der Blick auf einen Graben fällt der sich durch einen relevanten Bewuchs auszeichnet werden wohl die Wenigsten daran denken das sich hier ein teils hochwertiger und einzigartiger Lebensraum zeigt. Gerade in den ausgeräumten Landschaften der industriellen Landbewirtschaftung sind solche Ökosysteme vielfach die letzen verbliebenen Lebensräume für verschiedene Tier- und Pflanzenarten.

Doch es reicht anscheinend noch nicht die letzen Lebensformen
durch eine naturferne Landbewirtschaftung auf den Feldern und Fluren auszuräumen. Mittels Grabenfräse werden auch noch die letzen Rückzugsräume unserer Biodiversität eliminiert.

  •    Nachhaltige Landbewirtschaftung hat zwischenzeitlich einen faden Beigeschmack bekommen.
  •    Denn oft ist alles was nachhaltig ist, die nachhaltig negative Beeinträchtigung der Lebensräume.


Gerade bei wasserführenden Gräben
werden einschneidende Eingriffe, wie hier auf den Aufnahmen ersichtlich höchst nachteilige Auswirkungen auf die daran gebundene Pflanzen- und Tierwelt haben.

Trotz eines seit dem 01.09.1998 Gesetzes
nach dem es verboten ist Grabenfräsen an benannten Bereichen einzusetzen wird dies praktiziert. (Art. 6d Satz 3 BayNatSchG). Eine Ausnahme kann auf Antrag zugelassen werden, wenn durch die Grabenräumung keine erheblichen Beeinträchtigungen für den Naturhaushalt, insbesondere für die Tierwelt eintreten (Art. 6d Satz 4 BayNatSchG).

Auch das Ausbaggern der Bereiche zeigt sich hier höchst bedenklich.

  •    Zahllose Frösche, Insekten und Kleinsäuger verlieren bei Eingriffen dieser Art ihr Leben. Wir mit ihnen einen wertvollen Teil unserer Artenvielfalt.

Wenn nicht zielstrebig ein Umdenken bei der Bewirtschaftung der Agrarflächen
angegangen wird, werden wir in den nächsten Jahren auch noch die letzten Arten der Freiflächen verlieren.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=83161

Für Diskussionen und Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.









powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
30.06.2016 um 20:36 Uhr
38
USERS ONLINE
Sie sind der  1478721. Besucher!
( 21335067 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken

1996 – 2016
Alle Rechte vorbehalten!