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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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+++ Nordsee: Toter Schwertwal am Strand von Sylt gefunden - http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schwertwal-am-strand-von-sylt-gefunden-a-1076314.html +++ Druck auf Autohersteller: Umweltministerium droht mit Quote für Elektroautos - http://www.spiegel.de/auto/aktuell/kaufpraemie-fuer-elektroautos-unmut-im-bundesumweltamt-a-1076154.html +++

Ein Brückenschlag für den Artenschutz in Bayern

Artenschutz in Franken®


Seit nunmehr fast
20 Jahren
bringt sich
Artenschutz in Franken®
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken und weit darüber hinaus ein.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
25.000 - 35.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unserer Internetseite.

Zwischen 300.000 - 650.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




15.02.2016 Treffen der A.i.F- Amphibiengruppe
22.02.2016 5. Besprechung der Projektgestaltungen 2016


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Map aller Stelen in Deutschland
LBV
Crew der STEVE IRWIN gelingt seltene Luftaufnahme ...
Crew der STEVE IRWIN gelingt seltene Luftaufnahme  ...
Crew der STEVE IRWIN gelingt seltene Luftaufnahme von Blauwalmutter mit Kalb

09/10.02.2016

Die Crew des Sea Shepherd-Schiffes STEVE IRWIN konnte die seltene Begegnung mit einer Blauwalmutter samt Kalb filmen.


Das Schiff, welches momentan in der Operation Icefish 2015/16 – Sea Shepherds zwölfter Kampagne zum Schutz des Südpolarmeeres – unterwegs ist, begegnete den beiden während der Suche nach illegalen Aktivitäten auf hoher See.

Mehr zum Thema

- https://www.sea-shepherd.de/1660-luftaufnahnen-blauwal


Quellenangabe/Foto

Sea-Shepherd


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Frühe Frösche, Molche und Kröten
Frühe Frösche, Molche und Kröten
Frühe Frösche, Molche und Kröten

09/10.02.2016

Milder Winter macht Amphibien munter / Feuersalamander-Nachwuchs


Der aktuelle Winter zeigt sich fast durchgehend mild. Kein Wunder also, dass die Temperatur-Opportunisten unter den Amphibien wie Molche und Braunfrösche sich dieses Mal besonders früh auf den Weg zu den Laichgewässern machen.

Mehr auf den Seiten des Nabu

- https://www.nabu.de/news/2016/02/20185.html

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Moorfrosch [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20410]

Steigerwald der Zukunft?
Steigerwald der Zukunft?
Steigerwald der Zukunft?

08/09.02.2016

Steigerwald
. Nahezu täglich erreichen uns Informationen zum „Waldzustandsbericht“ des Steigerwaldes. Artenschutz in Franken® bemüht sich stets objektiv und emotionsreduzierend zu berichten. Aufgrund unserer vollkommen unabhängig ausgerichteten Organisationsform sind wir keinem verpflichtet unsere Erkenntnisse in Zensur zustellen.

Die uns nun zugeleiteten Informationen
die wir nachfolgend auch geprüft haben zeigen eine in unseren Augen bedenkliche Waldentwicklung. Wenn wir bei unseren Exkursionen die Wälder durchstreifen wird neben manch positiver Entwicklung auch so manch negative Entwicklung sichtbar.

Die Aufnahmen vom 07.02.2016 zeigen den „Steckerles – Steigerwald“ … auch das Totholz das den Boden bedeckt gibt mehr Bedenken zum Umgang mit dem Wald, als das hier Naturschutz im Wirtschaftswald betrieben wird.

Kein Altbaum der auch nur den Ansatz mit sich bringt das hier gestufte, alte Wälder entstehen. Allein die Wirtschaftlichkeit steht hier im Fokus. Das ist mehr als traurig. Es fehlt an allen Ecken an alten markanten Baumriesen die eine Chance erhalten bis an ihr Lebensende hier verbleiben zu dürfen.

Wenn dies die Zukunft des Steigerwaldes sein soll dann muss hier dringlich gegengesteuert werden wenn die Glaubwürdigkeit gewahrt werden soll. Die Augen zu und weiter so ist der falsche Weg.


Die Augen offen halten und (noch) mehr … für uns vom Artenschutz in Franken® geht hier viel zu wenig … Artenschutz zulassen ist an der Zeit.

In den kommenden Wochen und Monaten werden wir (kritisch) hinterfragen ob der eingeschlagene Weg der Bewirtschaftung tatsächlich der richtige ist. Aufgrund ihrer hohen Kontaktaufnahme erkennen wir das hier ein in den Augen der Bevölkerung ein Thema angesprochen wird das sichtbar bewegt.

Haben Sie Fragen oder Anregungen kontaktieren Sie uns.

In der Aufnahme von Franziska Jannik

- Der "Steckerles - Steigerwald" ... Einförmigkeit als zukünftige Bewirtschaftungsform!?

Artenschutz in Franken®

Neues zum Luchsnachweis in den bayerischen Alpen
Neues zum Luchsnachweis in den bayerischen Alpen
Neues zum Luchsnachweis in den bayerischen Alpen

- Männchen stammt aus der Schweiz und wanderte von Nordost-Italien nach Bayern

08/09.02.2016


Länderübergreifende Zusammenarbeit bringt neue Erkenntnisse


Der Anfang Dezember im Berchtesgadener Land fotografierte und zuvor in Österreich nachgewiesene Luchs stammt ursprünglich aus der Schweiz und wanderte von Nordost-Italien nach Bayern. Zu diesem Ergebnis kamen Luchsexperten, nachdem sie jetzt alpenweit die Fellzeichnung des Tieres mit anderen Luchsvorkommen in den österreichischen Kalkalpen und dem kleinen Bestand im Dreiländereck Italien, Slowenien und Österreich verglichen hatten.

Mehr zum Thema

- www.lfu.bayern.de/presse/pm_detail.htm?ID=703

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Luchs .... gern gesehener Rückkehrer .. zumindest bei vielen Artenschützern
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=41184


Quellenangabe

Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg

Nr. 05 / Freitag, 29. Januar 2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Fledermäuse: Immunrezeptoren entdeckt
Fledermäuse: Immunrezeptoren entdeckt
Fledermäuse: Immunrezeptoren entdeckt

08/09.02.2016

Ein internationales Team von Wissenschaftlern
hat die Struktur bestimmter Immunrezeptoren, die sogenannten Toll-like-Rezeptoren (TLRs), bei verschiedenen Fledermausarten charakterisiert. Beim Vergleich mit den Rezeptoren anderer Säugetiere entdeckten sie, dass die der Fledermäuse einzigartige Veränderungen aufweisen.


Mehr zum Thema

- www.wildundhund.de/wild/9321-fledermaeuse-immunrezeptoren-entdeckt


In der Aufnahme von Klaus Bogon

- Fledermäuse werden immer mehr erforscht. ... hier eine Fransenfledermaus


Quellenangabe

Wild und Hund


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Aujeszkysche Krankheit bei hessischem Jagdhund .....
Aujeszkysche Krankheit bei hessischem Jagdhund .....
Aujeszkysche Krankheit bei hessischem Jagdhund nachgewiesen

08/09.02.2016

Das Hessische Landeslabor
hat bei einem Jagdhund den Nachweis der selten auftretenden Aujeszkyschen Krankheit (AK) erbracht. Der Jagdhelfer kam in Bayern zum Einsatz und hatte nachweislichen Kontakt zu Schwarzwild.

Mehr zum Thema

- www.wildundhund.de/hunde/9325-aujeszkysche-krankheit-bei-hessischem-jagdhund-nachgewiesen


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Wildschwein im Winter [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23025]


Quellenangabe

Wild und Hund


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Niedersächsisches Wolfsmanagement wenig vertrauenswürdig
Niedersächsisches Wolfsmanagement wenig vertrauenswürdig
Niedersächsisches Wolfsmanagement wenig vertrauenswürdig

08/09.02.2016

Das behördliche Wolfsmanagement in Niedersachsen
wird keineswegs besser – trotz gegenteiliger Beteuerungen und eines weiter aufgestockten Personalapparates.

So hat der Norddeutsche Rundfunk recherchiert, dass der lange Zeitraum vom Auffinden eines Nutztierrisses bis zur endgültigen Klärung, ob ein Wolf der Verursacher war, keineswegs auf die Dauer der DNA-Analyse beim Senckenberg-Institut in Gelnhausen zurückzuführen sei, wie vom niedersächsischen Umweltministerium immer wieder suggeriert wurde.


Mehr zum Thema

- www.wildundhund.de/wild/9324-niedersaechsisches-wolfsmanagement-wenig-vertrauenswuerdig


In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Nicht unumstritten .. der Wolf als Rückkehrer nach Deutschland [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066]


Quellenangabe

Wild und Hund


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Wildkatze kehrt nach Nord-Sachsen zurück.
Wildkatze kehrt nach Nord-Sachsen zurück.
Wildkatze kehrt nach Nord-Sachsen zurück.
Erster Nachweis einer EuropäischenWildkatze in der Dübener Heide

07/08.02.2016

Berlin/Chemnitz:
Nach über 100 Jahren kann der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Sachsen eine kleine Natur-Sensation verkünden: Die Europäische Wildkatze ist nach Nord-Sachsen zurückgekehrt. "Im Herbst 2015 erreichte mich die Nachricht, dass eine vermeintliche Wildkatze an einer Bundesstraße in der Dübener Heide tot aufgefunden worden ist", so Almut Gaisbauer, Wildkatzenexpertin des BUND Sachsen. "Wir kümmerten uns sofort darum und ließen das Tier vom Senckenberg-Institut Dresden morphologisch untersuchen. Das Ergebnis ist eindeutig: eine echte Europäische Wildkatze."

Nach diesem ersten Nachweis begibt sich der BUND Sachsen nun in Zusammenarbeit mit vielen weiteren Akteuren wie dem Naturpark Dübener Heide, der Unteren Natur­schutzbehörde des Landkreises Nordsachsen, dem Staatsbetrieb Sachsenforst und dem Bundesforst auf die Suche nach der Wildkatze im Naturpark Dübener Heide. Dazu werden Holzlatten, die sogenannten Lockstöcke, aufgestellt und mit Baldrian besprüht. Wildkatzen werden von dem Duft des Krautes angezogen, reiben sich an den Lockstöcken und hinterlassen Haare. Diese Haarproben werden gegenwärtig mit Unterstützung durch Naturpark-Freiwillige und vom Staatsbetrieb Sachsenforst abgesammelt und anschließend im Senckenberg-Institut Gelnhausen genetisch analysiert. "Wir hoffen, damit noch weitere Wildkatzen in der Dübener Heide nach­zuweisen", erklärt Almut Gaisbauer. "Zudem können wir damit herausfinden, wie es um ihre genetische Vielfalt steht und welche Landschaftsbarrieren ihre Wiederverbreitung begrenzen."

Der BUND ist bereits seit mehr als 10 Jahren mit dem "Rettungsnetz für die Wildkatze" bundesweit aktiv. In Sachsen wurden Vorbereitungen getroffen, um die Rückkehr der Wildkatze zu befördern und passende Schutzbemühungen vorzubereiten. "Die Wildkatze steht mit ihren Bedürfnissen stellvertretend für viele andere gefährdete Tiere", so Almut Gaisbauer. "Wenn es uns gelingt, dass sie in Sachsen wieder heimisch wird, dann haben auch viele andere seltene Tiere wieder eine Chance."

Die Wildkatze galt seit Anfang des letzten Jahrhunderts in Sachsen als ausgestorben. Ihre Bestände wurden früher vor allem durch die Jagd dezimiert. Dass sie sich bislang noch nicht wieder hatte ausbreiten können, lag dagegen vor allem an der Verkleinerung und Zerschneidung ihrer Lebensräume, den naturnahen Wäldern.

In der Aufnahme des BUND / Thomas Stephan

- Wildkatze im Schnee

Quellenangabe

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) –
Friends of the Earth Germany

Am Köllnischen Park 1
D -10179 Berlin

Tel. 0 30 / 2 75 86  40
Fax 0 30 / 27 58 6- 440
bund@bund.net


Pressekontakt: Jenny Therese Kupfer, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit BUND-"Rettungsnetz Wildkatze",
jenny.kupfer@bund.net, Tel. (0 30) 2 75 86-544


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Toter Uhu an schlecht gesichtertem Strommast
Toter Uhu an schlecht gesichtertem Strommast
Toter Uhu an schlecht gesichtertem Strommast

07/08.02.2016

Netzbetreiber müssen umgehend Strommasten nachbessern


Nach dem Fund eines toten Uhus im Landkreis Ansbach fordert der LBV umgehende Schutzmaßnahmen der Netzbetreiber an Mittelspannungsmasten mit falscher Sicherung. Solange mehrere tausend ungenügend gesicherte Masten nicht nachgebessert werden, befürchten die Naturschützer zahlreiche weitere tote Großvögel wie Uhu oder Weißstorch. Dabei müssen die Nachbesserungen durch die Netzbetreiber zusätzlich zur ohnehin überfälligen Sicherung von über 25.000 noch völlig ungesicherten Masten erfolgen, da sie sich nicht an eine gesetzliche Frist gehalten hatten.

Dunkelziffer liegt weitaus höher

Nachdem erneut ein Uhu an einem falsch gesicherten Mittelspannungsmast getötet wurde – diesmal im Landkreis Ansbach – ist der Handlungsbedarf aus Sicht der Naturschützer größer denn je. An Masten mit falschen Sicherungsmaßnahmen können Uhus, Störche und Rotmilane trotz Sicherung jederzeit einen tödlichen Kurzschluss zwischen Leitung und Mast herstellen. Allein 2015 zählte der LBV vier auf die gleiche Weise verendete Uhus sowie mindestens sieben Weißstörche. Dabei liegt die Dunkelziffer weitaus höher, da die verendeten Vögel meist unbemerkt von der Natur beseitigt werden. Einen Bestandsschutz kann es für diese untauglichen Maßnahmen nicht geben, da hier auch das Tötungsverbot des Paragraphen 44 im Bundesnaturschutzgesetz greift. Alle ungenügend gesicherten Strommasten müssen deshalb so schnell wie möglich dem seit 2011 geltenden technischen Standard angepasst werden. Jeder stromtote Vogel ist ein Todesfall zu viel.

Befürchtung, auch Nachbesserungen werden nicht ordnungsgemäß durchgeführt


Hinzu kommt, dass wir in Bayern aktuell immer noch über 25.000 völlig ungesicherte gefährliche Strommasten haben. Nach der gesetzlichen Vorschrift hätten eigentlich alle als gefährlich einzustufenden Mittelspannungsmasten bis 2012 gesichert sein müssen. Dies wurde jedoch nur auf zwei Dritteln der Landesfläche durchgeführt. Da im Freistaat mit über 170.000 Masten im Vergleich zu anderen Bundesländern weitaus mehr gefährliche Masten zu sichern waren, stimmten wir notgedrungen Kompromissen und einer nun auslaufenden Nachfrist zu. Da auch hierfür noch viel Zeit erforderlich ist, wird befürchtet, dass nicht nur die Frist nicht eingehalten wird, sondern auch die Nachbesserungen an den vielen Masten mit ungenügenden Sicherungen nur zögerlich von den Netzbetreibern in Angriff genommen werden.

In der Aufnahme


- Uhu an einem Strommast in Ansbach. Vier weitere kamen so im letzten Jahr ums Leben.


Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
05.02.2016

Foto/s

Foto: H. Ries


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NABU begrüßt Votum des Europaparlaments für ...
NABU begrüßt Votum des Europaparlaments für ...

NABU begrüßt Votum des Europaparlaments für den Erhalt der EU-Naturschutzrichtlinien

06/07.02.2016

Miller: Kommissar Vella sollte Pläne zur Änderung des Naturschutzrechts schnellstmöglich beerdigen
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Straßburg/Berlin –
Der NABU hat die heutige Abstimmung des Europäischen Parlaments für eine Beibehaltung und bessere Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien (Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) begrüßt. Mit dem Europäischen Parlament lehnt jetzt damit auch die direkte Vertretung der Bürgerinnen und Bürger die Überlegungen der EU-Kommission ab, das geltende Naturschutzrecht zu ändern.

„Wir fordern EU-Umweltkommissar Karmenu Vella nun auf, die Debatte über mögliche Änderungen der Richtlinien, die nur von einer kleinen Gruppe von Lobbyisten betrieben wird, so schnell wie möglich zu beenden und sich wieder aktiv der Rettung der Biodiversität zu widmen. Das eindeutige Votum des Parlaments, die Position der EU-Umweltminister und vor allem die Ergebnisse der von ihm selbst durchgeführten Bürgerbefragung und Expertenstudie darf er nicht länger ignorieren“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Der Bericht wurde mit einer großen Mehrheit von 592 Stimmen und nur 52 Gegenstimmen verabschiedet. In seinem Bericht betont das Europäische Parlament, dass die von den EU-Staats- und Regierungschefs im März 2010 beschlossenen Ziele zum Schutz der biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2020 nur erreicht werden können, wenn die beiden Naturschutzrichtlinien als zentrale Säulen der Naturschutzpolitik der EU erhalten und besser umgesetzt werden. Zudem müsse die Agrarpolitik der EU mehr zur Erhaltung der Biodiversität und zur Finanzierung des Naturschutzes beitragen.

Zuvor hatten bereits am 16. Dezember 2015 die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten eine vollständige Umsetzung der Naturschutzrichtlinien und eine bessere Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen gefordert. Im Sommer hatten sich bei einer öffentlichen Online-Konsultation der EU-Kommission über 520.000 Bürgerinnen und Bürger aus allen EU-Staaten und damit 94 Prozent aller Teilnehmer im gleichen Sinn geäußert.

Die vorläufigen Ergebnisse des von EU-Kommissar Vella in Auftrag gegebenen umfangreichen „Fitness-Checks“ der EU-Naturschutzrichtlinien bestätigen, dass nicht das EU-Recht, sondern die mangelhafte Umsetzung vor Ort und die EU-Agrarpolitik das Hauptproblem für den Artenschwund sind. So nehmen etwa die Vogelarten der intensiv genutzten Agrarlandschaft weiter dramatisch ab, während sich die Bestände vieler in Natura-2000-Gebieten geschützter Arten erholen. Der NABU sieht daher einen klaren Handlungsauftrag an die EU-Kommission und kritisierte, dass Umweltkommissar Vella sich in der gestrigen Plenardebatte trotz mehrfacher Aufforderung der Europaabgeordneten nicht eindeutig für die Erhaltung der Richtlinien ausgesprochen hat.

„Der EU-Kommission liegen jetzt nicht nur die fachlichen Belege, sondern auch die eindeutigen Forderungen der Bürgerinnen und Bürger, der Umweltminister und unserer Volksvertreter im Europäischen Parlament vor, nicht die Axt an unsere Naturschutzstandards zu legen, sondern endlich Vorschläge zur besseren Umsetzung und Finanzierung der vorhandenen Gesetze vorzulegen“, so Claus Mayr, NABU-Direktor Europapolitik. Im Sinne der von der Kommission stets betonten Notwendigkeit einer „besseren Rechtssetzung" sei es nun höchste Zeit, die Unsicherheit über die Zukunft der EU-Naturschutzrichtlinien, und damit über die Naturschutzgesetze von 28 Staaten, zu beenden. „EU-Recht muss sich an den Bedürfnissen der Menschen und an fachlichen Erkenntnissen orientieren, und nicht an den Wünschen einflussreicher Lobbys aus der Agrar- und Holzindustrie“, so Mayr weiter.

- EP-Bericht vom 2. Februar 2016 (deutsche Fassung): www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+REPORT+A8-2016-0003+0+DOC+PDF+V0//DE

- NABU-Blog mit aktuellen Analysen und Originaldokumenten zur Naturschutzpolitik (u.a. auch mit den Stellungnahmen der EU-Minister und des EU-Parlaments): https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten


Weitere Informationen zum „Fitness-Check“ der EU-Naturschutzrichtlinien und der Online-Konsultation:
www.NABU.de/naturschaetze

Twitter: @NABU_Biodiv


Für Rückfragen:

Claus Mayr, NABU-Direktor Europapolitik, mobil: +49 (0)172-496 60 98, E-Mail: Claus.Mayr@NABU.de

Raphael Weyland, NABU-Referent für EU-Naturschutzpolitik, mobil (in Straßburg): +32 (0) 487 457 191, E-Mail: Raphael.Weyland@NABU.de



In der Aufnahme
/Foto: NABU/K. Karkow

- Seeadler beim Fischfang an der Unteren Havel.

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Quellenangabe


NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de



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Damit Vögel nicht vor Drachen fliehen
Damit Vögel nicht vor Drachen fliehen
Damit Vögel nicht vor Drachen fliehen

06/07.02.2016

Kitesurfen: Naturschutzverbände fordern naturverträgliche Lösung im Nationalpark Wattenmeer

Der Trendsport Kitesurfen
hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Stärker als bei anderen Wassersportarten führt dieses an der Nordseeküste im Wattenmeer auch zu Konflikten mit dem Vogelschutz. Die Naturschutzorganisationen Schutzstation Wattenmeer und WWF fordern deshalb, dass Kitesurfen in Zukunft nach klaren Regeln und in Partnerschaft mit den Wattenmeer-Nationalparks erfolgt. Aktuell müsse die Möglichkeit genutzt werden, eine übergreifende Regelung entlang der gesamten Nordseeküste festzuschreiben.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=80892

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Teichhuhn



Wildkatze im Spessart
 Wildkatze im Spessart

Wildkatze im Spessart - Bayerische Staatsforsten informieren

06/07.02.2016

Einen seltenen Anblick hatte unser Pirschler Hubertus Voß
auf dem Ansitz im Forstbetrieb Heigenbrücken. Ihm kam bei guten Lichtverhältnissen eine Wildkatze ganz nah.

Wildkatze vor der Kamera

- https://www.youtube.com/watch?v=LfR1vszGpkU

Brudermord im Tropenwald
Brudermord im Tropenwald
Brudermord im Tropenwald

05/06.02.2016

Jahr des Affen: Nächster Verwandte des Menschen stark gefährdet

Berlin -
Am 8. Februar beginnt  das chinesische Jahr des Affen. Für Gorillas,  Lemuren oder Orang-Utans besteht allerdings kein Grund zum Feiern: Der WWF warnt vor der wachsenden Bedrohung für unsere nächsten Verwandten. Inzwischen werden mehr als 60 Prozent aller Affenarten werden auf der internationalen „Roten Liste“ der Weltnaturschutzorganisation IUCN als „bedroht“ eingestuft. Im letzten Jahr des Affen vor zwölf Jahren traf dies lediglich auf jede vierte Art zu. Hauptgründe für die zunehmende Bedrohung sind laut WWF der Lebensraumverlust durch den Menschen und die Wilderei.

„Um unsere nächsten Verwandten
steht es alarmierend schlecht. Für 259 der 425 bekannten Primatenarten besteht ein hohes Risiko, in unmittelbarer Zukunft auszusterben. Viele Affen drohen also, bald für immer aus der Natur zu verschwinden“, warnt Dr. Arnulf Köhncke, Referent für Artenschutz beim WWF. „Wir müssen dafür sorgen, dass bedrohte Affenarten auch zum nächsten Jahr des Affen in 12 Jahren noch genügend Lebensraum auf unserem Planeten haben.“ Für Ackerbau und Viehhaltung werden Tropenwälder abgeholzt oder abgebrannt, sodass Primaten als meist Waldbewohner heute nur in noch einem Bruchteil ihrer ursprünglichen Verbreitungsgebiete leben können.

„Waldzerstörung war schon immer das Hauptproblem
, doch die zunehmende illegale Jagd auf Primaten setzt die Bestände nun zusätzlich unter Druck“, so Köhncke. „Als meist tagaktive, relativ große und laute Tiere, die sich oft in Gruppen aufhalten, sind sie für Wilderer einfache Ziele.“ Während sie in Afrika wegen ihres Fleisches als „bushmeat“ gewildert werden, werden in Asien ihre Körperteile auch für traditionelle Medizin verwendet. Zudem werden Jungtiere, bevorzugt Orang-Utans und Koboldmakis, gefangen genommen, um als Haustiere verkauft zu werden. Die Elterntiere werden häufig zuvor getötet.

Einige Arten wie der braune Klammeraffe, der rote Vari und der Alaotra-Bambuslemur sind innerhalb von nur drei Affengenerationen um mehr als 80 Prozent zurückgegangen. Besonders dramatisch ist die Situation in Madagaskar, mit vielen Primatenarten, die nur dort vorkommen, ein wahrer Hotspot der weltweiten Affen-Vielfalt. Waren vor zwölf Jahren dort noch 31 Affenarten bedroht, sind es heute 90 von 99 bekannten Arten. Auch in Asien ist die Situation kritisch. Rund 75 Prozent der dort heimischen Affenarten sind bedroht.

„Uns steht eine große Herausforderung bevor, die besorgniserregende Entwicklung wieder umzukehren, denn Primaten pflanzen sich nur langsam fort“, mahnt Köhncke. Einrichtung von Schutzgebieten, gute Umsetzung nationaler und internationaler Gesetze, ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie ein effektives Vorgehen gegen die Wilderei spielen dabei eine wichtige Rolle. „Große Teile gerade der Menschenaffen leben außerhalb von Schutzgebieten und müssen dort besser geschützt werden, sonst haben sie kaum eine Überlebenschance“, so Köhncke. Der WWF Deutschland setzt sich seit seiner Gründung insbesondere für den Schutz der Tropenwälder und seiner Bewohner ein, wie für die Bonobos im Salonga-Nationalpark. Durch wissenschaftliche Feldarbeit, Einrichtung von Schutzgebieten und die Ausbildung von Rangern sollen die Menschenaffen künftig besser geschützt werden.


KONTAKT

Julia Thiemann

Pressestelle WWF

Tel. 030-311 777 462

julia.thiemann@wwf.de


Quellenangabe

WWF 04.02.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Pflege für den Ebenberg: Weißdorn muss weichen
Pflege für den Ebenberg: Weißdorn muss weichen
Pflege für den Ebenberg: Weißdorn muss weichen

04/05.02.2016

Landau
. Naturschutz auf munitionsbelasteter Fläche – keine einfache Aufgabe. Wenn nicht klar ist, ob oder in welcher Form alte Kampfmittel im Boden verborgen liegen, geht Sicherheit vor. Auch die ehemals militärisch genutzte DBU-Naturerbefläche Ebenberg ist in großen Teilen vermutlich munitionsbelastet. „Die sichere Pflege des Offenlandes war lange Zeit strittig, so dass sich Weißdorn auf weiten Teilen des Ebenberges breit machen konnte“, weiß Dr. Heinrich Bottermann, Geschäftsführer der gemeinnützigen Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der DBU Naturerbe GmbH. Auch für die Schäferin sei es mit ihren rund 600 Tieren schwierig gewesen, die Herde wegen der Büsche zusammenzuhalten. Welche der zuwuchernden Bereiche maschinell und welche nur händisch offen gehalten werden können – dafür lieferte ein erneutes Kampfmittelgutachten die Entscheidungsgrundlage: „Basierend auf den Empfehlungen haben wir jetzt ein Unternehmen beauftragt, dass insgesamt auf rund 28 Hektar Weißdorn entnehmen wird“, betont Bottermann.

Bewuchs zu dicht: Schafe kamen nicht mehr durch

Aufgrund des dichten Weißdornbewuchs seien die zur Pflege eingesetzten Schafe zuletzt nur noch schwer ins Zentrum der Fläche gekommen und hätten die Ausbreitung der Büsche nicht mehr eindämmen können. Die Schäferin hätte Schwierigkeiten gehabt, die Herde zwischen den Büschen zusammenzuhalten. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die Schafe die drei Teilflächen durch ihren Verbiss wieder offen halten können.

Mulchmaschine und Freischneider im Einsatz - keine wesentlichen Beeiträchtigungen für Ebenberg-Besucher

Wenn das Wetter mitspielt, soll ein Unternehmen auf drei Teilflächen insgesamt rund 15 Hektar mulchen. Dabei mäht eine entsprechende Maschine die Büsche ab und häxelt sie klein. Im Zentrum der DBU-Fläche können die Arbeiter aber aufgrund der möglichen Kampfmittel im Boden das schwere Gerät nicht einsetzen und müssen dem dornigen Busch mit Motorsäge und Freischneider zu Leibe rücken. „Die Arbeiten müssen aus naturschutzrechtlichen Gründen Ende Februar abgeschlossen sein“, erläutert Revierleiter Ingo Karius vom Bundesforstbetrieb Rhein-Mosel. Es sei aber Fingerspitzengefühl gefragt: Wenn der Boden nach Regengüssen zu matschig werde, könne die Mulchmaschine zuviel schützenswerte Vegetation zerstören. „Sollte es soweit kommen, werden wir die Maßnahmen abbrechen und mit Genehmigung der Behörden bis Ende des Sommers fortsetzen“, so Karius. Für Besucher des Ebenberges dürfte es zu keinen wesentlichen Beeinträchtigungen kommen.

DBU-Naturerbe übernimmt 47 Flächen vom Bund

Die DBU-Naturerbefläche Ebenberg ist mit rund 196 Hektar eine von 47 Liegenschaften der DBU-Tochter. Insgesamt hat die Osnabrücker Gesellschaft 60.000 Hektar vor allem ehemals militärisch genutzte Flächen vom Bund übernommen. Sie versteht sich als Treuhänderin dieses Nationalen Naturerbes und will es für nachfolgende Generationen erhalten und fördern. Auf den Flächen sollen offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahrt, Wälder möglichst ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern umgewandelt und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten werden.

In der Aufnahme © Ingo Karius/ Bundesforst

- Insgesamt 15 Hektar Weißdorn sollen am Ebenberg zurückgeschnitten werden.


Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
02.02.2016


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Finger weg!
Finger weg!
Finger weg!

03/04.02.2016

EU-Parlament stärkt Naturschutz den Rücken / WWF: Bessere Umsetzung statt neuer Gesetze

Das größte Schutzgebietsnetz der Welt, die Natura2000-Gebiete der EU,
steht derzeit auf dem Prüfstand der EU-Kommission. Der WWF befürchtet, dass so Naturschutzregeln aufgeweicht werden sollen.  Das EU-Parlament sieht das ähnlich. Eine große Mehrheit der Abgeordneten hat den Plänen am Dienstag laut WWF „eine Abfuhr erteilt“ und bedrohten Arten und Ökosystemen in Europa „den Rücken gestärkt“.

Bei den Beratungen zur Halbzeitbilanz der EU-Naturschutzstrategie
habe man sich in Straßburg klar gegen Änderungen der betreffenden Naturschutzrichtlinien positioniert. Stattdessen solle deren praktische Umsetzung mit mehr personellen und finanziellen Ressourcen vorangetrieben werden.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=80883


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Wildschwein - Rauschzeit


Mehr zum Wildschwein


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23025


Zugvögel in Montenegro nicht willkommen
Zugvögel in Montenegro nicht willkommen
Zugvögel in Montenegro nicht willkommen

02/03.02.2016

Massentourismus bedroht überlebenswichtige Zugvogel-Rastplätze an Montenegros Küste +++ EuroNatur fordert sofortigen Schutz der Saline Ulcinj +++ Am 2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag



Radolfzell. Anlässlich des Weltfeuchtgebietstages am 2. Februar macht die Naturschutzstiftung EuroNatur auf die drohende Zerstörung überlebenswichtiger Rast- und Überwinterungsgebiete für Zugvögel an der montenegrinischen Adriaküste aufmerksam.

So zählt die 1.500 Hektar große Saline von Ulcinj
für zahlreiche Enten- und Wasservogelarten zu den bedeutendsten Rastplätzen auf ihrer Reise durch den Mittelmeerraum. Aufgrund der Blockadehaltung der montenegrinischen Regierung steht das Gebiet aber bis heute nicht unter nationalem Schutz. Stattdessen liegen EuroNatur aktuelle Informationen vor, wonach das einzigartige europäische Naturerbe für den Massentourismus ausgebaut werden soll. „Mit diesen Plänen unterwandert die Regierung von Montenegro ihre nationalen und internationalen Zusagen, die Naturwerte der Saline Ulcinj zu schützen“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.  

Nach EuroNatur vorliegenden Informationen sieht der Entwurf für den neuen Raumplan zur Entwicklung der montenegrinischen Küstenregion eine massive Verbauung für den Massentourismus vor. In der Saline Ulcinj sollen Hotelkomplexe mit insgesamt 1.500 Betten entstehen. Dabei haben Regierung und Parlament bereits im Jahr 2012 beschlossen, dass die Saline Ulcinj unter Schutz gestellt werden soll. Anfang April 2015 haben rund 80 Vertreter aus Naturschutz, Politik und Wirtschaft in Podgorica in einer gemeinsamen Erklärung die Dringlichkeit dieses Vorhabens erneut bekräftigt. Darunter auch die Staatssekretärin des montenegrinischen Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Tourismus Daliborka Pejovic. Doch bis heute genießt die Saline Ulcinj keinerlei nationalen Schutzstatus. „Wir fordern die montenegrinische Regierung dringend auf, den Worten Taten folgen zu lassen und zu verhindern, dass die Saline Ulcinj bis zu einem möglichen EU-Beitritt des Landes zerstört ist“, sagt Gabriel Schwaderer.

Neben der Saline Ulcinj
stehen im Entwurf des neuen Küsten-Raumplanes nach Informationen von EuroNatur weitere Naturparadiese auf der Schwarzen Liste. Allesamt stellen sie für Knäkenten, Löffler und viele Limikolenarten überlebenswichtige Energietankstellen auf dem Vogelzug dar: Der Naturstrand „Velika Plaza“ gehört zu den längsten natürlichen Strandabschnitten am ganzen Mittelmeer. In den Naturdünen brüten so seltene Arten wie Triel, Ziegenmelker und Seeregenpfeifer. Dort sollen Unterkünfte mit insgesamt 25.000 Betten entstehen. Auf der nur knapp fünf Quadratkilometer großen Insel Ada im Bojana-Delta sind Unterkünfte im Umfang von insgesamt 2.500 Betten vorgesehen. Mit ihren unberührten Urwäldern, Dünen und Feuchtgebieten ist die Insel von herausragender Bedeutung für den Schutz der Biodiversität in Europa. „Ein phantastischer Teil des europäischen Natur- und Kulturerbes droht der Gier einiger Weniger geopfert zu werden. Die Regierung Montenegros kommt ihren internationalen Naturschutzverpflichtungen bislang in keiner Weise nach“, sagt Gabriel Schwaderer.

Rückfragen:
EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Ansprechpartner: Stefan Ferger, Pressekontakt: Katharina Grund


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Natur im Bild

1. Februar 2016


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In der Aufnahme von Brigitte Schmitt


- Weißstorch und Silberreiher ... die aufgrund der milden Temperaturen bleiben können ... sie haben mehr "Glück" als ihre Artgenossen die sich auf eine nicht ungefährliche Reise machen müssen


Neuste Aufnahmen des Reckendorfer Weißstorches unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40100&cid=&id=80863


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Städter haben mehr zu picken ....
Städter haben mehr zu picken ....
Städter haben mehr zu picken als die Verwandten auf dem Land

01/02.02.2016

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert: Naturbelassene Acker helfen Feldvögeln

Früher hieß es:
Wer einen Acker hat, braucht nicht zu hungern. Heute sieht es – vor allem für Singvögel – ganz anders aus! Während für Amsel, Rotkehlchen und Kohlmeise der Tisch am städtischen Futterhäuschen reich gedeckt ist, müssen die „armen Verwandten“ auf dem Land darben. Unter ihnen der Vogel des Jahres 2016, der Stieglitz, aber auch Rebhuhn und Wiesenpieper sowie Wintergäste aus dem hohen Norden wie der Seidenschwanz.


Mehr zum Thema auf den Seiten der Deutschen Wildtier Stiftung

- www.deutschewildtierstiftung.de/de/wildtier-nachrichten/news/staedter_haben_mehr_zu_picken_als_die_verwandten_auf_dem_land/


Quellenangabe

Deutsche Wildtier Stiftung

28.01.2016


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Düstere Aussichten auf unseren Fluren .. wo ist nur die Artenvielfalt geblieben .. viel wird geredet doch nur sehr wenig Erfreuliches wird sichtbar ...


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Neue Kegelrobben-Höchstzahl
Neue Kegelrobben-Höchstzahl
Neue Kegelrobben-Höchstzahl vor der Küste von Mecklenburg-Vorpommern

01/02.02.2016

Im Gebiet des Greifswalder Boddens werden immer mehr Kegelrobben gesichtet. Naturschützer beobachteten in den vergangenen Tagen eine neue Rekordzahl von knapp 100 Tieren
.

Kegelrobben, die größten in Deutschland freilebenden Raubtiere, waren bis vor wenigen Jahrzehnten noch eine Ausnahmeerscheinung an der deutschen Ostseeküste. Nach der letzten Erlegung einer Robbe im Jahr 1920 trat die Art in Mecklenburg-Vorpommern nur noch sehr sporadisch auf. Verfolgung durch den Menschen und Umweltgifte brachte diese Robbenart sogar in der gesamten Ostsee an den Rand des Aussterbens.

Dank gezielter Schutzmaßnahmen
erholen sich die Kegelrobben-Bestände in der Ostsee wieder. Seit über 10 Jahren sind Kegelrobben jetzt wieder regelmäßig an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns anzutreffen, wobei sich die Flachgründe des Stubber im östlichen Greifswalder Bodden, die Gewässer rund um die Insel Greifswalder Oie sowie die Küste am Kap Arkona/Rügen zu bevorzugten Aufenthaltsgebieten entwickelten.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=8085


Quellenangabe / Foto

Verein Jordsand 29.01.2016


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"Waldreport 2016"
"Waldreport 2016"
"Waldreport 2016"

31.01/01.02.2016

"Waldreport 2016" dokumentiert Defizite und positive Entwicklungen in der Forstwirtschaft. BUND fordert Bundeswaldgesetz mit ökologischen Mindeststandards


Berlin: Der heute veröffentlichte "Waldreport 2016 – Schatten und Licht" des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt in Fallstudien aus elf Bundesländern, dass in der Forstwirtschaft nach wie vor erhebliche Defizite bestehen. "Beim Schutz des Waldes gibt es nach wie vor große Versäumnisse. Wir beobachten massive Holzeinschläge, Fällungen wertvoller Altbäume, Kahlschläge, Bodenschäden und dies teilweise in streng geschützten Gebieten", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Der "BUND-Waldreport 2016" dokumentiert eine Reihe von Verstößen gegen nationale und europäische Naturschutzgesetze und -richtlinien. Er enthält aber auch positive Beispiele der Waldbewirtschaftung.

Weiger: "Um gefährdete Arten und Biotope in den Wäldern besser schützen zu können, fehlen in vielen Schutzgebieten die dafür erforderlichen Vorschriften. Seit Jahren ist eine Novellierung des Bundeswaldgesetzes überfällig. Darin und in den Waldgesetzen der Länder müssen verbindliche ökologische Mindeststandards zum Waldschutz vereinbart werden. Der wirtschaftliche Druck auf den Wald ist wegen der gestiegenen Nachfrage nach Holz enorm gewachsen. Der Waldreport 2016 zeigt, dass die Forstwirtschaft noch längst nicht überall den Anforderungen einer naturverträglichen Waldwirtschaft gerecht wird."

Der BUND-Vorsitzende forderte
, Forst- und Naturschutzbehörden personell und finanziell besser auszustatten. "Um die gesetzlichen Aufgaben beim Waldschutz umfassend erfüllen zu können, muss ausreichendes und gut ausgebildetes Forst- und Naturschutzpersonal zur Verfügung stehen. Verstöße gegen Naturschutzvorschriften sind konsequent zu ahnden. Noch wichtiger ist es, sie im Vorfeld zu vermeiden", sagte Weiger. Zu einer modernen Forstwirtschaft gehöre auch, bis 2020 in Deutschland mindestens zehn Prozent der öffentlichen Wälder rechtlich verbindlich und dauerhaft ihrer natürlichen Entwicklung zu überlassen.

Nicola Uhde, BUND-Waldexpertin: "Dort wo das Gemeinwohl, der Schutz der Artenvielfalt, des Klimas und das Interesse der im Wald Erholung suchenden Menschen Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben, wird der Wald auch im Einklang mit der Natur genutzt. Die Positivbeispiele in unserem Waldreport zeigen, dass eine ökologisch verträgliche Waldwirtschaft möglich ist. Es gibt auch eine Reihe privater Waldbesitzer, die sich freiwillig für mehr Naturschutz in ihren Wäldern engagieren. Das muss künftig stärker unterstützt werden."


Mehr Informationen

- www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/wald/waldreport_2016/


In der Aufnahme

- Hessisches Ried: Vor einer Neupflanzung kahlschlagartiger Eingriff, Boden zerstört; Foto: BUND Kreisverband Bergstraße



Pressekontakt: Nicola Uhde, BUND-Waldexpertin, Tel. (0 30) 2 75 86-498, nicola.uhde@bund.net bzw. Annika Natus, BUND-Pressereferentin, Tel. (0 30) 2 75 86-464/-425, presse@bund.net


Quellenangabe

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) –
Friends of the Earth Germany

Am Köllnischen Park 1
D -10179 Berlin

Tel. 0 30 / 2 75 86  40
Fax 0 30 / 27 58 6- 440
bund@bund.net

29.01.2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


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Frühlingsgefühle bei den Wanderfalken
Frühlingsgefühle bei den Wanderfalken
Frühlingsgefühle bei den Wanderfalken

31.01/01.02.2016

Wegen des milden Winters: Nationalpark-Wanderweg durchs Höllbachgespreng wird zum Brutschutz der Vögel ab 1. Februar teilweise gesperrt


Für mehr Ruhe in der „Kinderstube“: Damit die im Höllbachgespreng im Nationalpark Bayerischer Wald lebenden Wanderfalken sich ungefährdet auf ihren Nachwuchs vorbereiten können, haben die Nationalparkverwaltung und das Landratsamt Regen gemeinsam beschlossen, den Wanderweg „Heidelbeere/Grünes Dreieck“ im Höllbachgespreng zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig wegen des milden Winters in diesem Jahr bereits vom 1. Februar bis 30. April zu sperren. Eine Umleitung um diesen Abschnitt zum Großen Falkenstein ist ausgeschildert.

Die Teilsperrung des Wanderwegs beginnt in diesem Winter zwei Wochen früher
als sonst, da die Vogelexperten der Nationalparkverwaltung und des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) aufgrund des unbeständigen und oft milden Wetters eine frühere Balz der Wanderfalken und einen entsprechend früheren Brutbeginn erwarten. „Solange die Temperaturen nicht noch einmal deutlich sinken, ist es gut möglich, dass die Wanderfalken zeitnah mit der Balz beginnen“, erklärt Jochen Linner, Natur-, Arten- und Biotopschutz-Beauftragter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald.

Wegeeinschränkungen den Tieren zuliebe

Auf das Naturerlebnis „Höllbachfälle“ muss dennoch niemand verzichten – zumindest solange es die Wetterverhältnisse zulassen. Denn bis zu diesem beliebten Tourenpunkt ist der Wanderweg frei zugänglich. Die ausgeschilderte Umleitung auf dem Wanderweg „Grünes Dreieck/Silberblatt“ über Höllbachgespreng und Sulzschachten macht darüber hinaus den ungehinderten Aufstieg vom Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.

Um die Wanderfalken und andere Tierarten nicht bei Paarung und Aufzucht zu stören
, bittet die Nationalparkverwaltung außerdem, in den Kerngebieten des Nationalparks weiterhin das Wegegebot einzuhalten und das markierte Wege- und Loipennetz bis Mitte Juli nicht zu verlassen. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Nationalpark-Freunde“, sagt Naturschutzbeauftragter Linner. Schließlich würden die saisonal begrenzten Wegeeinschränkungen ausschließlich dem Schutz bedrohter und gefährdeter Tierarten dienen.

Hintergrund
Der Nationalpark Bayerischer Wald ist der erste und älteste Nationalpark in Deutschland und zugleich eines der größten Waldgebiete Mitteleuropas. 1970 gegründet und 1997 erweitert erstreckt sich der Nationalpark heute auf rund 24.250 Hektar in den niederbayerischen Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen. Damit ist das Schutzgebiet größer als Liechtenstein, San Marino, Monaco und der Vatikan zusammen. Etwa 7.300 Tier- und Pflanzenarten sind im Bayerischen Wald bereits nachgewiesen. Vermutlich leben aber doppelt so viele Arten im Nationalpark. Mit rund 1,3 Millionen Besuchern pro Jahr und fast 200 Beschäftigten in der Verwaltung ist der Nationalpark Bayerischer Wald Tourismusmagnet und Jobmotor der Region.

Bildunterschrift
Damit sich die Wanderfalken im Nationalpark Bayerischer Wald ganz auf ihren Nachwuchs vorbereiten können, wird der Wanderweg „Heidelbeere/Grünes Dreieck“ im Höllbachgespreng vom 1. Februar bis 30. April teilweise gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Bild: NPV BW


Quellenangabe/Foto:

Nationalparkverwaltung
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

 

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Sea Shepherd entfernt illegale Stellnetze
Sea Shepherd entfernt illegale Stellnetze
Sea Shepherd entfernt illegale Stellnetze aus dem Schutzgebiet des gefährdeten Golftümmlers

31.01/01.02.2016

Am 15. Januar 2016 hat die Besatzung des Sea Shepherd-Schiffes FARLEY MOWA
T ein illegales Stellnetz aus dem Schutzgebiet des Golftümmlers im Golf von Kalifornien entfernt. Dies ist das erste Stellnetz, das während der Operation Milagro II geborgen wurde, seitdem die mexikanische Regierung Sea Shepherd dazu autorisiert hat, illegale Stellnetze und anderes illegales Fischfanggerät zu entfernen.

Sea Shepherd hat die Operation Milagro II im November 2015 mit dem Ziel gestartet, das Aussterben des gefährdeten Golftümmlers zu stoppen. Die vergangenen 7 Wochen hat das Sea Shepherd-Forschungsschiff MARTIN SHEEN damit verbracht, im Schutzgebiet des Golftümmlers zu patrouillieren, um Wilderer daran zu hindern, ihre Stellnetze auszubringen. Mit diesen Stellnetzen werden wahllos alle Fischarten und Haie gefangen. Auch andere Meerestiere und Vögel bleiben darin hängen und ertrinken. Die FARLEY MOWAT ist gerade im Golf von Kalifornien angekommen, um die MARTIN SHEEN zu unterstützen.


Mehr zum Thema

- https://www.sea-shepherd.de/1648-illegales_stellnetz_entfernt

In der Aufnahme

- Die FARLEY MOWAT übergibt ein illegales Stellnetz der Marine. Foto: Sea Shepherd


Quellenangabe

Sea Shepperd

15.01.2016


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Unterstützung und Aufgaben wachsen
Unterstützung und Aufgaben wachsen
Unterstützung und Aufgaben wachsen

30/31.01.2016

Jahresbericht 2014/2015: WWF verzeichnet Zuwachs an Unterstützern und Einnahmen


Positive Zahlen präsentiert der WWF in seinem jetzt vorgelegten Jahresbericht. Die Umweltschutzorganisation ist mit der Unterstützung durch 475.000 Förderer und Einnahmen in Höhe von fast 67 Millionen Euro ins neue Jahr gestartet. Die Zahl der Förderer konnte um 17.000 Unterstützer ausgebaut werden. „Wir sind froh, dass wir weiter wachsen konnten, zugleich sind die Aufgaben größer geworden“, sagt Eberhard Brandes. Der Geschäftsführende Vorstand des WWF betonte: „Die Zerstörung der Natur entzieht Millionen Menschen die Lebensgrundlagen und ist eine zentrale Fluchtursache. Das ist ein Grund mehr, den Ausverkauf unserer Naturschätze konsequent zu beenden. Trotz großartiger Erfolge können wir kein grünes Licht für unsere Natur und Umwelt geben. Die Bestände vieler Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische schrumpfen nach wie vor in Besorgnis erregendem Tempo.“

Besonders deutlich zeige sich dies in Afrika. Die Wilderei nimmt dramatische Formen an. Elefanten und Nashörner werden rücksichtslos gejagt und getötet. Deshalb gehört der Kampf gegen die grassierende Wildereikrise zu einem wichtigen Schwerpunkt des WWF im kommenden Jahr. Die Hilfen aus Deutschland werden nicht nur genutzt, um mehr Wildhüter auszurüsten, sondern Ziel ist es zugleich, die Märkte für Elfenbein und Nashornpulver z.B. in China und Vietnam trocken zu legen. Der illegale Artenhandel sei ein übles Millionengeschäft, vergleichbar mit Waffen- und Drogenhandel, so Brandes. Neben Nashörnern und Elefanten werden 2016 Großkatzen, Tiger, Löwen und Schneeleoparden, im Mittelpunkt stehen. Der WWF verfolgt das Ziel, die Zahl der frei lebenden Tiger bis zum Jahr 2022 auf 6.400 zu steigern. Trotz wachsender Populationen in Russland und Mut machender Entwicklungen in Indien ist man davon aber noch ein gutes Stück entfernt.


Große Aufgaben erwarten den WWF auch in Deutschland.
An der Wiederansiedelung des Luchses in Rheinland Pfalz wird man sich ebenso beteiligen wie an der Renaturierung zusammenhängender Auwälder in Sachsen-Anhalt und dem Schutz der letzten frei fließenden Wildflüsse in Bayern. „Um langfristig Naturschutzerfolge zu sichern, müssen die politischen Rahmenbedingungen stimmen“, hebt WWF Vorstand Eberhard Brandes hervor. Im Internationalen Klimaschutz sei man im vergangenen Jahr in Paris ein gutes Stück vorangekommen. Jetzt gelte es, die Vereinbarungen mit Leben zu füllen. In Deutschland werde sich der WWF weiter mit hoher Priorität für die Umsetzung der Energiewende stark machen.

Entscheidend sei Begeisterung für den Natur- und Umweltschutz zu wecken.
Mit der Kampagne #I AM NATURE ist es gelungen, viele Menschen für eine nachhaltigen Ernährung zu sensibilisieren und die irrsinnige Verschwendung von Lebensmitteln zu verdeutlichen. „Rund 30 Prozent unserer Nahrung landet im Müll“, kritisiert Eberhard Brandes. Wenn Deutschland das selbstgesteckte Ziel, die Lebensmittelverluste bis 2020 zu halbieren erreichen will, müsse die Bundesregierung in diesem Jahr ihren Ankündigungen endlich konkrete Taten folgen lassen. Der WWF fordert daher im zuständigen Landwirtschaftsministerium endlich eine Koordinationsstelle gegen Lebensmittelverschwendung einzurichten.

Generell sei es entscheidend, die Bedeutung der Natur stärker hervorzuheben. Der WWF fordert neben dem einzigartigen Wert jeder Art, wirtschaftliche Aspekte stärker zu berücksichtigen. Ob es um die Säuberung von Böden und Wasser oder die Speicherung von Kohlendioxid durch Wälder und Ozeane gehe, die Natur erbringe Jahr für Jahr gigantische Leistungen. Fruchtbare Böden seien die Grundlage für die Landwirtschaft, gesunde Fischbestände sichern die Proteinversorgung von Millionen Menschen. Der Schutz der Natur leiste einen Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels, er verringere das Risiko von Naturkatastrophen und sorge für eine sichere Nahrungs- und Wasserversorgung.

KONTAKT

Jörn Ehlers

Pressestelle

Tel.: 0 30/30 87 42-12

joern.ehlers(at)wwf.de

Mehr zum Thema

- www.wwf.de/2016/januar/unterstuetzung-und-aufgaben-wachsen/

- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Jahresbericht-2014-2015.pdf


Quellenangabe/Foto

WWF
29. Januar 2016


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Windkraft könnte Mäusebussard in Bedrängnis bringen
 Windkraft könnte Mäusebussard in Bedrängnis bringen
Experte in DER FALKE: Windkraft könnte Mäusebussard in Bedrängnis bringen

30/31.01.2016

Der Ausbau der Windenergie
bringt einer neuen Studie zufolge möglicherweise auch den Bestand des häufigsten Greifvogels in Deutschland, des Mäusebussards, in Bedrängnis. In der weltweit bislang größten Untersuchung zu den Kollisionsrisiken von Vögeln mit Windrädern (PROGRESS) kommen die Wissenschaftler auf Basis von Untersuchungen in Windparks in Norddeutschland zu dem Ergebnis, dass selbst bei Betrachtung des Ausbaustands von Windenergieanlagen von 2014 eine „bestandsgefährdende Entwicklung“ für die Art zu befürchten ist.

Im führenden deutschsprachigen Magazin für Vogelbeobachtung DER FALKE
äußert sich der an der Studie beteiligte Bielefelder Professor für Verhaltensforschung, Oliver Krüger, erstmals ausführlich zu den Ergebnissen der noch unveröffentlichten Studie: „Der Mäusebussard taucht in den Betrachtungen zur Windenergie bisher überhaupt nicht auf und auch wir hatten das zunächst nicht auf dem Schirm.

Das war für uns die große negative Überraschung
unserer Studie“, sagte Krüger dem FALKEN (März-Ausgabe) mit Blick auf die mögliche Bedrohung des häufigen Greifvogels durch den Ausbau der Windenergie. „Aber aufgrund der ziemlich hohen Fundzahl (während der Untersuchung) auch im Vergleich zum Rotmilan und anderen Arten war die hochgerechnete Schlagrate tatsächlich so, dass wir schon jetzt einen kritischen Ist-Zustand im überwiegenden Teil der untersuchten norddeutschen Population prognostizieren mussten. Wir haben hier eine potenziell bestandsgefährdende Entwicklung“, sagte Krüger dem FALKEN.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=80831


Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

29.01.2016


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Mario Voigt


- Der Zunehmende Ausbau von Windenergieanlagen könnte für den Mäusebussard eine bestandsgefährdende Entwicklung darstellen.  

Mehr zum Mäusebussard auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21625


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Bestandsveränderungen der Brutvögel Großbritanniens
Bestandsveränderungen der Brutvögel Großbritanniens
BirdTrends 2015: Bestandsveränderungen der Brutvögel Großbritanniens

30/31.01.2016

Der British Trust for Ornithology (BTO)
hat vor kurzem die Bestandstrend 2015 der Brutvögel Großbritanniens veröffentlicht. Wie bereits zu erwarten, nehmen die Bestände zahlreicher Vogelarten weiterhin deutlich ab. Neben bereits vielfach in diesem Zusammenhang genannten Arten wie Rebhuhn, Turteltaube oder Feldlerche werden auch Singdrossel, Star und Haussperling genannt.

Ebenfalls auf der besorgniserregenden Liste finden sich Zwergtaucher, Waldschnepfe, Bekassine und Nachtigall. Eine moderate Abnahme zeigen Flussuferläufer, Wasseramsel, Gartengrasmücke und Grünfink sowie Großer Brachvogel. Weiterhin auf der Roten Liste zu finden sind die typischen Langstreckenzieher Trauerschnäpper, Waldlaubsänger und Braunkehlchen.


Mehr auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

- www.dda-web.de/#2016_01_29_experte_in_der_falke


Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

29.01.2016


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In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Rotkehlchen


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Erster Blutspecht in Deutschland nachgewiesen
Erster Blutspecht in Deutschland nachgewiesen
Erster Blutspecht in Deutschland nachgewiesen

29/30.01.2016

Entdeckung eines seltenen Spechts in fränkischem Garten

28.01.2015 –
Zum ersten Mal wurde ein Blutspecht in Deutschland eindeutig nachgewiesen. Der Erstnachweis erfolgte in einem Garten im Landkreis Kronach in Oberfranken. Der Blutspecht, der normalerweise in Südosteuropa zuhause ist, ist sehr leicht mit dem bei uns häufigen Buntspecht zu verwechseln. Im Zuge der Stunde der Wintervögel kamen einer aufmerksamen Vogelfreundin bei genauerer Betrachtung eines vermeintlichen Buntspechts jedoch Zweifel. Deshalb schickte sie uns auf unserer Facebook-Fanseite ein Foto mit der Bitte um Identifizierung. Schnell waren sich die Naturschützer einig, dass es sich dabei tatsächlich um einen artreinen Blutspecht handeln muss, da auch Hybride mit dem Buntspecht möglich sind.

ie erste deutsche Blutspecht-Dokumentation deckt sich mit der Vorhersage europäischer Ornithologen. Demnach ist der Specht eine wärmeliebende Art, die sich in den nächsten Jahrzehnten von Südosteuropa nördlich und westlich nach Mitteleuropa ausbreiten wird. Wir erwarten, dass der Blutspecht in Zukunft auch öfter mal bei uns auftreten wird. Nur 50 Kilometer Luftlinie entfernt gibt es bereits Brutnachweise in Tschechien. Wir rufen deshalb alle Bayern dazu auf, zukünftig beim Blick in den Garten die Augen offen zu halten und Fotos von möglichen Blutspecht-Sichtungen per Email uns zu schicken unter lbv-infoservice@lbv.de. Dabei kann ein wichtiges Bestimmungsmerkmal für den Blutspecht jeder Vogelfreund ganz einfach selbst erkennen: Im Gegensatz zum Buntspecht fehlt beim Blutspecht der schwarze Streifen zum Nacken. Genau das war auch der Kronacher Vogelfreundin aufgefallen.


Ökologische Belastung durch pilgernde Vogelfreunde

Auch wenn sich durch die Veröffentlichung bei Facebook schon einige Vogelbeobachter aus ganz Deutschland sofort auf den Weg nach Oberfranken gemacht haben, ist es aus unserer Sicht unökologisch, wenn nun Vogelliebhaber aus halb Europa dorthin pilgern, nur um den Vogel zu sehen. Genau dies passiert derzeit in Holland mit einem Rubinkehlchen. Wir verstehen das Interesse an diesem besonderen Vogel, aber die ökologische Belastung durch eine weite Anfahrt steht dabei in keinem Verhältnis zum Nutzen der Beobachtung. Außerdem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass der erste deutsche und somit auch der erste bayerische Blutspecht-Nachweis noch so lange vorbehaltlich ist, bis eine Anerkennung durch die Deutsche Avifaunistische Kommission (DAK) erfolgt ist.

Mehr zum Thema

- www.lbv.de/unsere-arbeit/vogelschutz/blutspecht.html


Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


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In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- ... sieht dem Buntspecht zum verwchseln ähnlich - der Blutspecht.

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Gebietsfremde Arten in Deutschland
Gebietsfremde Arten in Deutschland
Gebietsfremde Arten in Deutschland: Vorsorge ist der beste Schutz

29/30.01.2016

  Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht Management-Handbuch für 168 Arten
  BfN-Präsidentin: „Wir brauchen artspezifische Handlungskonzepte“


Bonn.
Gebietsfremde Arten gefährden zunehmend die heimische Flora und Fauna. Um deren Verbreitung einzudämmen und die biologische Vielfalt zu schützen, sind differenzierte und artspezifische Maßnahmen erforderlich. Erstmals gibt nun das Bundesamt für Naturschutz (BfN) Empfehlungen zum Umfang mit 168 gebietsfremden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, die als invasiv oder potenziell invasiv eingestuft sind. Veröffentlicht sind diese im zweibändigen "Management-Handbuch zum Umgang mit gebietsfremden Arten in Deutschland".


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=80822


In den Aufnahmen des BfN

- Ochsenfrosch Rana catesbeiana - Foto: Hubert Laufer




Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

28.01.2016


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LBV - Stunde der Wintervögel
LBV - Stunde der Wintervögel
LBV - Stunde der Wintervögel

28/29.01.2016

Fünf Wochen lang haben Sie Ihre schönsten Wintervögel-Bilder
mit allen anderen Naturfreunden in unserer großen Bildergalerie geteilt. Vielen Dank dafür! Nun geht es ans Abstimmen: Auf unserer  LBVBayern Facebook-Fanseite können Sie abstimmen, welche Bilder Sie besonders finden. Am Ende kürt unsere LBV-Jury einen Gewinner, der einen Platz im nächsten Faltblatt zur Stunde der Wintervögel 2017 bekommt

Mehr auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- www.stunde-der-wintervoegel.de/index.php?id=auswertung


Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Sperbermännchen[www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22292]


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Nationalpark aus erster Hand: Spuren im Winter
Nationalpark aus erster Hand: Spuren im Winter

Nationalpark aus erster Hand: Spuren im Winter

28/29.01.2016

Grafenau.
Im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ erläutert  der Nationalparkförster und Mitarbeiter im Sachgebiet Naturschutz und Forschung Jochen Linner Tierspuren und gibt einen Einblick in das Leben der Tiere in der kalten Jahreszeit.

Wildtiere sind im Winter sehr scheu und zeigen sich nur selten dem neugierigen Wanderer. Aber Tierspuren verraten doch, wer hier unterwegs war. Nicht nur Trittspuren geben Aufschluss darüber, um welche Tierart es sich handelt, sondern auch durch Fraßspuren an Zweigen und Früchten oder Kotablagerungen kann der Verursacher festgestellt werden. Jochen Linner hält viele interessante Hintergrundinformationen über Überlebensstrategien der Tiere im Winter bereit.

Wann:                 Samstag, 30.01.2016, 13:30 Uhr, Dauer: ca. 2-3 Std.
Wo:                     Spiegelau, Parkplatz Martinwiese
Kosten:              kostenlos
Ausrüstung:     Je nach Schneelage wird die Wanderung zu Fuß oder mit Schneeschuhen durchgeführt. Bei Bedarf können Schneeschuhe gestellt werden (bitte bei Anmeldung angeben).
Anmeldung:       Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 00 77 66 55 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher erforderlich.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerwald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Pressemitteilung

PM 007/2016

Grafenau, 27. Januar 2016


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Wasseramsel im Winter [
www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22951]


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Positionspapier "Energieleitungsbau" veröffentlicht
Positionspapier "Energieleitungsbau" veröffentlicht

Positionspapier "Energieleitungsbau" veröffentlicht

28/29.01.2016

Berlin.
Bei dem öffentlichen Fachgespräch des Umweltausschusses des Deutschen Bundestags zu den Auswirkungen des Energieleitungsbaus unter besonderer Berücksichtigung der Bereiche Strahlenschutz, Naturhaushalt und Landschaftsbild betont Frau Prof. Jessel, Präsidentin des BfN, dass eine naturverträgliche Umsetzung des Stromnetzausbaus notwendig und möglich ist.


Maßgeblich sei eine Umsetzung des Netzbausbaus mit Mensch und Natur. Die aus Sicht des BfN zentralen Aspekte sind in einem Eckpunktepapier zusammengefasst.


Zum Positionspapier


- https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/startseite/Dokumente/PosEnergieleitungsbau.pdf



Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

27.01.2016


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In der Aufnahme von Albert Meier


- Neubau Zugstrecke und Leitungstrasse


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Bundespreis Ökologischer Landbau 2016
 Bundespreis Ökologischer Landbau 2016

Bio-Rinderzüchter und Pächter landwirtschaftlicher Flächen des Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrums Gut Herbigshagen erhält Bundespreis Ökologischer Landbau 2016

27/28.01.2016

Unter den Gewinnern des Bundespreises Ökologischer Landbau 201
6 ist auch ein Niedersachse: Ausgezeichnet wurde Daniel Wehmeyer aus Osterode am Harz mit seiner Bio-Rinderzucht Harzer Rotes Höhenvieh. Den Preis erhielten die Gewinner auf der Grünen Woche.

Den Bundespreis Ökologischer Landbau 2016 in der Rubrik „Gesamtbetriebliche Konzeption“ erhielt Daniel Wehmeyer in Osterode am Harz mit seiner Bio-Rinderzucht Harzer Rotes Höhenvieh. Als Neueinsteiger ohne landwirtschaftlichen Hintergrund baute Wehmeyer in wenigen Jahren einen erfolgreichen Betrieb auf. Wichtigster Betriebszweig ist seine Rinderherde mit 240 Tieren der seltenen Rasse. Die Tiere werden von Ende April bis Dezember auf der Weide gehalten. Den Winter verbringen sie in einem Außenklimastall, der bereits im Jahr 2004 als besonders artgerecht ausgezeichnet wurde.

Wehmeyer vermarktet die Biofleisch- und Wurstwaren ausschließlich in der Region, die Nachfrage übersteigt inzwischen regelmäßig das Angebot. Ein großer Teil der insgesamt 276 Hektar Grünland sind wertvolle Grünlandbiotope mit zahlreichen bedrohten Pflanzenarten wie etwa seltenen Orchideen. Zudem ist er Pionier bei der Erzeugung standorttypischer Bergwiesen Grassamen, die er selbst erntet und die für Renaturierungsflächen in der Region genutzt werden.

Neben der Rinderhaltung hat sich Wehmeyer mit dem Aufbau einer eigenen Speiselinsenmarke ein weiteres Standbein geschaffen. Die Linsen baut er im Gemenge mit Hafer an und vermarktet sie über den Naturkosthandel, während das Getreide an eine benachbarte Vollkornbäckerei geht.

Quelle: www.agrarheute.com. Informationen zum Betrieb von Daniel Wehmeyer: www.roteshoehenvieh.com


Quellenangabe

Heinz Sielmann Stiftung

25.01.2016

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- ... Auerochsenkälbchen beim säugen .... - www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20447


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Viele Windräder nur 3 km von Adlerhorst entfernt!
Viele Windräder nur 3 km von Adlerhorst entfernt!
Mecklenburg-Vorpommern: Viele Windräder nur 3 km von Adlerhorst entfernt!

27/28.01.2016

Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
weisen derzeit neue Eignungsgebiete für den Bau von Windenergieanlagen im Brutgebiet des Schreiadlers aus. Die Deutsche Wildtier Stiftung warnt: Etwa die Hälfte der im Entwurf vorliegenden Eignungsgebiete (70 von 142) sind weniger als 6 km von Schreiadlerbrutplätzen entfernt, 14 sogar weniger als 3 km!

Mehr zum Thema auf den Seiten der Deutschen Wildtierstiftung

- www.deutschewildtierstiftung.de/de/wildtier-nachrichten/news/mecklenburg_vorpommern_viele_windraeder_nur_3_km_von_adlerhorst_entfernt/


Quellenangabe


Deutsche Wildtierstiftung

18.01.2016


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In der Aufnahme von Johannes Rother


- nicht unumstritten .. Windkraft in Deutschland ...


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Schlauer Vogel, starker Baum: Kleiber und Eibe
Schlauer Vogel, starker Baum: Kleiber und Eibe
Schlauer Vogel, starker Baum: Kleiber und Eibe

Freising –
Ab Ende Dezember ist in Wäldern und Parks wieder das charakteristische „wi wi wi“ des Kleibers zu hören. Viele Besonderheiten zeichnen den Vogel des Jahres 2006 aus. Aber keiner würde wohl den knapp 15 cm kleinen und 20 Gramm leichten Vogel mit der Superwaffe des Mittelalters in Verbindung bringen.

Dabei ist es der Kleiber, der schon immer aktiv dazu beigetragen hat, den Rohstoff für deren Herstellung bereitzustellen: Eibenholz. Denn der englische Langbogen, dessen Pfeile bei der berühmten Schlacht von Azincourt 1415 mit rund 180 km/h verschossen wurden, bestand komplett aus dem Holz des Nadelbaums mit den roten Beeren. Die Eibensamen sind einer der Leibspeisen des Kleibers. Durch seine Nahrungssuche und Vorratshaltung sorgt der Kleiber seit jeher aktiv für die Verbreitung des für die meisten Tierarten giftigen Nadelbaums.

Auch andere Vogelarten fressen die leuchtend roten Scheinbeeren. Die sind jedoch nur am ungiftigen roten Samenmantel, dem Arillus, interessiert. Die giftigen, dunklen Samen werden unverdaut ausgeschieden. Der Kleiber jedoch zieht diese Kerne geschickt aus dem Arillus und versteckt sie als Nahrungsdepot in Mauerfugen, Borkenritzen und Felsspalten, die er auch zum Aufmeiseln der harten Samen verwendet.

Wie häufig der Kleiber seine Verstecke mit Eibensamen vergisst, zeigen die nicht seltenen Vorkommen von Eiben, die direkt aus Mauern oder Felsen wachsen.
Auch viele Eiben, die am Wurzelansatz von Bäumen gefunden werden, gehen auf das Verstecken der Eibensamen durch den Kleiber zurück.

Wer prächtige, über tausend Jahre alte Eiben einmal in Natura erleben will, sollte den beeindruckenden Paterzeller Eibenwald in der Gemeinde Wessobrunn besuchen. Eines der größten deutschen Eibenvorkommen mit ca. 3000 Eiben liegt im Naturwaldreservat Wasserberg bei Gößweinstein in der Fränkischen Schweiz.


Quellenangabe


Freistaat Bayern, Körperschaft des öffentlichen Rechts

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1
85354 Freising


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- ... immer am Stamm entlang ... der Kleiber - [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21246]


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Gesetze durchsetzen
Gesetze durchsetzen
Gesetze durchsetzen

26/27.01.2016

Die illegale Verfolgung von Greifvögeln ist aus Sicht des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Bundesamtes für Naturschutz ein großes Problem.


Das BMU fördert bis 2018 ein vom „Komitee gegen den Vogelmord“ durchgeführtes Projekt namens EDGAR (Erfassungs- und Dokumentationsstelle Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität), um bundesweit Ausmaß und Gegenmaßnahmen zur illegalen Greifvogelverfolgung in Deutschland zu erheben.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund


- www.wildundhund.de/home/9310-gesetze-durchsetzen


In der Aufnahme Klaus Sanwald

- .. dem Verbrechen auf der Spur ... Border Collie ..



Naturschutzbelange beim Ausbau der Windkraft ....
Naturschutzbelange beim Ausbau der Windkraft ....

NABU: Naturschutzbelange beim Ausbau der Windkraft berücksichtigen

26/27.01.2016

Miller zum "Wismarer Appell": Sorgfalt vor Schnelligkeit muss oberstes Planungsziel sein
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Wismar –
Der NABU unterstützt den Ausbau der Windkraft grundsätzlich, hat aber anlässlich des heutigen Treffens der Regierungschefs der norddeutschen Bundesländer mit Vertretern der Windenergiebranche und von Gewerkschaften und Arbeitgebern erneut davor gewarnt, Naturschutzbelange als untergeordnet zu Ausbauzielen zu betrachten.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Wir haben verbindliche Richtlinien zur Planung von Windkraft, unter anderem das sogenannte Helgoländer Papier der Staatlichen Vogelschutzwarten. Unsere Erwartung ist, dass Projektierer und Planer diese Maßgaben einhalten, denn nur dies führt zur Rechtssicherheit beim Ausbau." Viele Fälle im On- und Offshore-Bereich zeigten leider, dass der Naturschutz in Teilen von der Branche nicht ernstgenommen würde. Miller: „Auch der NABU hat kein Interesse daran, dass wir fehlerhafte Genehmigungen beklagen müssen.“

Der NABU hatte den Beschluss der Umweltminister der Länder im Mai 2015 zur Freigabe des sogenannten „Neuen Helgoländer Papiers“ begrüßt. Damit erhalten Windkraftplaner von nun an in Deutschland mehr Planungssicherheit bei der Anlage von Windkraftanlagen in der Nähe von sensiblen Vogelvorkommen. Im Papier geregelt sind die empfohlenen Mindestabstände zwischen den Anlagen und seltenen Arten, wie etwa Schreiadlern, Rotmilanen oder Schwarzstörchen. Das „Neue Helgoländer-Papier“ ermöglicht Windkraftplanern von vornherein kritische Standorte auszuschließen, um spätere Bauverzögerungen oder Fehlinvestitionen zu vermeiden und trägt damit zu einer größeren Planungssicherheit und einer Beschleunigung der Energiewende bei.

Das „Neue Helgoländer Papier“ zum Download unter
www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/energie/erneuerbare-energien-energiewende/windenergie/06358.html

Kontakt:
Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510, Mobil +49 (0)173-9306515, E-Mail: presse@NABU.de

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Quellenangabe


NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSESTATEMENT | 25. JANUAR 2016

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Weißstörche im Flug

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Frost lässt Fledermäuse erwachen ...
Frost lässt Fledermäuse erwachen ...
Frost lässt Fledermäuse erwachen und vielfach erfrieren

25/26.01.2016

Deutschland.
In den vergangenen Tagen erreichten uns zahlreiche Anfragen die sich mit Fledermäusen befassten die an ungewöhnlichen Stellen (noch lebend) oder bereits tot, gefunden wurden.Aufgrund der strengeren Tag- und Nachtfröste wurden Fledermäuse aus ihren suboptimalen Winterquartieren verdrängt, oder besser formuliert, die Tiere sind aus ihrem Winterschlaf erwacht da sie zu erfrieren drohten.

Vielfach ist zu erkennen, dass aufgrund ungenügend zur Verfügung stehender Rückzugsräume Kurzstrecken wandernde Fledermausarten unter extremer „Wohnungsnot“ leiden.Doch auch der Quartierwechsel macht wenig Sinn, da aufgrund des Quartiermangels die Fledermäuse bereits nach kurzer Zeit ihre Energiereserven aufgebraucht haben und dann sterben.

Eine in unseren Augen effektive Lösung besteht darin den Tieren sehr gute Überwinterungs-möglichkeiten in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen in welchen die Tiere dann effektiv und störungsfrei überwintern können.

Artenschutz in Franken® setzt mit dem Projekt „Korridore des Überlebens“ bereits seit über 12 Jahre hier sichtbare und erfolgreiche Zeichen beim Schutz heimischer Fledermäuse.

Fragen?

Kontaktieren Sie uns ..

In der Aufnahme von Klaus Bogon

- Großes Mausohr im Winterquartier


Deutsche Umwelthilfe begrüßt Vorschlag
Deutsche Umwelthilfe begrüßt Vorschlag
Deutsche Umwelthilfe begrüßt Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Gabriel für einen Runden Tisch zur Kohle

25/26.01.2016

Gespräche müssen noch dieses Jahr beginnen


Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt den heute von Bundeswirtschaftsminister Gabriel gemachten Vorschlag zur Einberufung eines Runden Tisches zum Kohlekonsens. Der Vorschlag, noch in diesem Jahr alle Beteiligten zu Gesprächen einzuladen, geht im Sinne des Klimaschutzes in die richtige Richtung. Die DUH fordert, dass dieses Instrument gemäß den Worten des Wirtschaftsministers noch in diesem Jahr umgesetzt wird. Denn der schrittweise und planbare Ausstieg aus der Kohleverstromung ist Voraussetzung dafür, dass Deutschland sein Klimaschutzziel erreicht und seine auf dem Pariser Klimagipfel gemachten Zusagen einhalten kann.

Mehr zum Thema auf den Seiten der Deutschen Umwelthilfe

- www.duh.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=3714&cHash=5aa085254c3c7aa84b98b8e50667e858


Aufnahme

- © E. Schittenhelm / Fotolia



Albanien: Massive Verstöße gegen Jagdbann
Albanien: Massive Verstöße gegen Jagdbann
Albanien: Massive Verstöße gegen Jagdbann

25/26.01.2016

Wildtierbestände drohen auszubluten +++ Jagdmoratorium muss dringend verlängert werden +++ Umfassende Jagdreform nötig


Radolfzell. Trotz des landesweiten Jagdverbots werden in Albanien massenweise Wildtiere getötet. Allein in den letzten beiden Monaten November und Dezember 2015 haben albanische Naturschutzorganisationen über 1.500 Fälle illegaler Jagd dokumentiert. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Betroffen sind unter anderem geschützte und gefährdete Arten. Die Lage spitzt sich zu: Bis zum Frühjahr dürfte die Zahl der Delikte weiter ansteigen. Denn dann sammeln sich riesige Scharen rastender Zugvögel in den Feuchtgebieten des Landes. „Die albanische Regierung muss diesen kriminellen Machenschaften umgehend einen Riegel vorschieben, sonst drohen die Wildtierbestände des Landes und auch die mitteleuropäischen Bestände zahlreicher Vogelarten langsam aber sicher auszubluten. Das bestehende Jagdmoratorium muss verlängert und seine Einhaltung strengstens kontrolliert werden“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der international tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur.

Der derzeit geltende Jagdbann trat im März 2014 in Kraft und ist auf zwei Jahre befristet. Ausschlaggebend für den längst überfälligen Schritt der Regierung war der massive Rückgang von Wildtieren in Albanien. Infolge des Jagdbanns im Jahr 2014 waren die Jagdaktivitäten anfänglich stark zurückgegangen. Daraufhin hatten sich die Wildbestände unmittelbar, zumindest etwas, erholt. Doch dieser positive Effekt steht jetzt auf dem Spiel. Vor allem in den letzten Monaten ist die Zahl der Delikte dramatisch nach oben geschnellt. Zudem läuft der Jagdbann zum 15. März 2016 aus.

„Die Wildtierbestände Albaniens befinden sich noch immer auf einem katastrophal niedrigen Niveau“, sagt EuroNatur-Projektleiter Thies Geertz. „Um das Ruder herumzureißen, muss die albanische Regierung die bereits laufende, umfassende Jagdreform mit Hochdruck vorantreiben. Unabdingbar ist ein Monitoring der jagdbaren Arten, das internationale Standards erfüllt. Jagdquoten und die Liste jagdbarer Arten dürfen nicht mehr länger aus der Luft gegriffen sein. Entscheidend sind auch der Aufbau zuverlässiger Kontrollen und die Ahndung von Jagdvergehen“, sagt Thies Geertz. Um diese Voraussetzungen zu schaffen, ist es dringend nötig, dass der landesweite totale Jagdbann in Albanien noch mindestens zwei Jahre fortbesteht.


Hintergrundinformationen:


Gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort setzt sich EuroNatur v.a. im Rahmen von zwei großen Programmen für den Schutz der Wildtiere in Albanien ein:

Schutz der Zugvögel und ihrer Lebensräume entlang der Adria-Zugroute (Adriatic Flyway):

- www.euronatur.org/Adria-Zugroute-Adriatic-Flyway.1144.0.html
- www.euronatur.org/Vogeljagd-Balkan.1143.0.html

Schutz der letzten Balkanluchse:
- www.euronatur.org/Balkanluchs-Gruenes-Band.1127.0.html


Rückfragen:
- EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Ansprechpartner: Thies Geertz, Pressekontakt: Katharina Grund



Quellenangabe

EuroNatur
Konstanzer Str. 22
D-78315 Radolfzell
Fon: +49(0)7732 - 92 72 - 0
Fax: +49(0)7732 - 92 72 -22
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Presseinformation vom 20. Januar 2016

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In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Großer Abendsegler [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20779] blickt aus Baumhöhle


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DBU soll weitere Flächen im „Nationalen Naturerbe“ erhalten
DBU soll weitere Flächen im „Nationalen Naturerbe“ erhalten
DBU soll weitere Flächen im „Nationalen Naturerbe“ erhalten

24/25.01.2016

Berlin.
„Die dritte Übertragungswelle im Nationalen Naturerbe ist ein Meilenstein für den deutschen Naturschutz. Ich freue mich, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages der DBU das Vertrauen ausspricht und wir die Chance erhalten, zusätzlich rund 10.500 Hektar für die Zukunft zu bewahren.“ Mit diesen Worten kommentiert Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Geschäftsführer der gemeinnützigen DBU Naturerbe GmbH, den gestrigen Beschluss des Gremiums.

Im Juni 2015 hatte Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks bekannt gegeben, dass weitere 31.055 Hektar (ha) ehemals militärisch genutzter Liegenschaften als „Nationales Naturerbe“ möglichst an interessierte Länder, Umweltverbände und -Stiftungen übertragen werden sollen. Der Bund bietet nun der DBU-Tochter entsprechend weitere 23 Flächen an. Bislang trägt die DBU die Verantwortung für 47 Flächen des Nationalen Naturerbes mit insgesamt rund 60.000 ha. Ein besonderer Dank für ihr Engagement gelte der DBU-Kuratoriumsvorsitzenden, Rita Schwarzelühr-Sutter, und dem Naturerbe-Beiratsvorsitzenden Cajus Caesar, so Bottermann.

Flächenangebot für Liegenschaften in sechs Bundesländern


Mit neun Flächen liegen die meisten Liegenschaften in Nordrhein-Westfalen. Fünf ehemalige Standortübungsplätze gehören zu Niedersachsen, drei zu Thüringen und jeweils zwei zu Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz (siehe Liste im Anhang). Mit rund 1.923 ha ist der Stegskopf in den Landkreisen Altenkirchen und Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz die größte ehemals militärisch genutzte Liegenschaft in der Flächenkulisse. Mit nur 60 ha stellt Landsberg-Dornstetten im Landkreis Landsberg am Lechin in Bayern die kleinste Fläche dar.

DBU-Naturerbe verstärkt in Westdeutschland

„Aus dieser Flächenkulisse ergibt sich erstmals für die DBU-Tochter auch ein Naturschutzschwerpunkt im Westen“, freut sich Bottermann. Für das Kuratorium der DBU unter Vorsitz der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, sowie für den Naturerbe-Beirat der DBU unter Vorsitz des Bundestagsabgeordneten Cajus Caesar sei es von besonderer Bedeutung gewesen, den Schutz des „Nationalen Naturerbes“ nun auch in Westdeutschland verstärkt zu praktizieren. Dabei könne die DBU-Tochter auch auf die guten Erfahrungen in Ostdeutschland zurückgreifen.

Weitere Schritte bis zur Vertragsunterschrift notwendig

Gemeinsam mit Vertretern der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und den oberen Naturschutzbehörden der Länder wird sich die DBU-Tochter schnellstmöglich einen Überblick über die ehemaligen Standortübungsplätze der sogenannten dritten Tranche verschaffen. „Wir prüfen neben dem Naturschatz beispielsweise, wie hoch die militärischen Altlasten vor Ort sind“, erläutert Bottermann das weitere Vorgehen und ergänzt: „In Abstimmung mit den Vertretern der BImA und den Naturschutzbehörden formulieren wir nach der Bereisung für jede Fläche Leitbilder, in denen wir die Naturschutzziele festhalten.“ Im Anschluss entscheidet das DBU-Kuratorium konkret, welche Flächen die Stiftungstochter übernimmt. Zudem müsse der für die Altflächen bestehende Rahmenvertrag mit der BImA erweitert werden. „Wir wollen diesen Prozess in den nächsten Monaten erfolgreich abschließen. Erst, wenn wir den Vertrag unterschrieben haben, übernehmen wir die Verantwortung für die Flächen“, erklärt Bottermann.

Nationales Naturerbe mit besonderer Bedeutung für Naturschutz

Schritte, die das DBU-Team als Treuhänder im Nationalen Naturerbe gerne in Angriff nimmt: „Ehemalige militärisch genutzte Flächen sind oft unzerschnittene Räume, in denen sonst keine Flächennutzungen stattgefunden haben. Durch den geringen Nährstoffeintrag und aufgrund der speziellen Militärnutzungen haben sich kleinräumige, vielfältige Lebensräume etablieren können, die eine besondere Bedeutung für den Naturschutz haben“, betont Bottermann. Auf den DBU-Naturerbeflächen sollen offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahrt, Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern umgewandelt und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten werden. Damit leistet die DBU-Tochter einen Beitrag, um die Ziele der „Nationalen Strategie für biologischen Vielfalt“ zu erreichen. So sollen beispielsweise fünf Prozent der deutschen Waldfläche einer natürlichen Entwicklung überlassen werden.


Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Haubenmeise[www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21007]


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Umweltforschungsplan / Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
Umweltforschungsplan / Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
Umweltforschungsplan / Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

24/25.01.2016

Der Forschungsbedarf des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wird in einem jährlichen 'Umweltforschungsplan' (Ressortforschungsplan) erfasst.

Moorlandschaft

Die Vorhaben des UFOPLANes sollen Entscheidungsgrundlagen und -hilfen für die Naturschutz- und Umweltpolitik der Bundesregierung liefern. Sie dienen insbesondere der Vorbereitung, Überprüfung und Weiterentwicklung von nationalen und internationalen Rechtsvorschriften und Programmen sowie hoheitlichen Aufgaben im Rahmen des Naturschutzes.


Das Interessenbekundungsverfahren für F+E -Vorhaben aus dem UFOPLAN 2016 ist eröffnet.

Interessenbekundungsverfahren zu den Vorhaben 2016

- https://www.bfn.de/0201_ausschreibung.html


Allgemeine Hinweise zum UFOPLAN


- https://www.bfn.de/0201_verfahren.html



Quellenangabe


Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn


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In der Aufnahme von Johannes Rother


- Wiesel [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21073]


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Unterschriften gegen Greifvogelmord
Unterschriften gegen Greifvogelmord
NABU überreicht fast 47.000 Unterschriften gegen Greifvogelmord

23/24.01.2016

Miller: Illegale Greifvogelverfolgung stoppen/Verkauf und Besitz von Habichtfangkörben verbieten
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Berlin –
Fast 47.000 Unterschriften gegen die illegale Verfolgung von Greifvögeln in Deutschland hat der NABU am heutigen Mittwoch an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreicht. Sie nahm diese stellvertretend für die Umwelt- und Innenminister der Länder und des Bundes entgegen.

Obwohl alle Greifvogelarten in Deutschland seit den 1970er Jahren unter strengem Schutz stehen, werden immer noch jedes Jahr Hunderte Greifvögel illegal verfolgt. Vergiftungen, Fang, Abschuss und die Zerstörung von Nestern verhindern die weitere Erholung der durch jahrhundertelange Verfolgung dezimierten Bestände und die Wiederbesiedlung verwaister Brutgebiete.

Seit 2004 haben der NABU und das Komitee gegen den Vogelmord 869 Straftaten gegen Greifvögel dokumentiert, bei denen 1373 Vögel von 18 verschiedenen Greifvogel- und drei Eulenarten getötet wurden. Die Dunkelziffer unentdeckter Taten ist wesentlich höher.

Neben dem Vogel des Jahres 2015, dem Habicht, sind vor allem Mäusebussarde und Rotmilane, aber auch sehr seltene Arten wie Wanderfalken, Seeadler, Schreiadler und Steinadler betroffen. Dass die bundesweite Verfolgung dieser faszinierenden Tiere immer noch nicht abnimmt, zeigt die Tatsache, dass auch im Jahr 2015 wieder 63 Fälle mit 80 toten Greifvögeln gezählt wurden. Traurige Hochburg der Greifvogelverfolgung ist trotz abnehmender Tendenz nach wie vor Nordrhein-Westfalen mit 17 Fällen im vergangenen Jahr, gefolgt von Baden-Württemberg mit 13 sowie Niedersachsen und Bayern mit je elf Fällen.


Neu ist die Verfolgung von Greifvögeln im Zusammenhang mit Windkraftanlagen: In 42 zusätzlichen Fällen aus den Jahren 2010 bis 2015 besteht dringender Verdacht auf die illegale Zerstörung von Großvogelhorsten in der Nähe von bestehenden und geplanten Windkraftanlagen. Auch bei drei der registrierten Tötungsdelikte liegt ein entsprechender Zusammenhang nahe.

„Wer gern mit dem Finger auf die Fänger unserer Zugvögel im Mittelmeerraum zeigt, muss auch vor der eigenen Haustür kehren und energisch gegen Vogelmord im eigenen Land eintreten. 47.000 Menschen in Deutschland haben dies mit ihrer Unterschrift auf Initiative des NABU bereits getan“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Mithilfe der Petition fordert der NABU die zuständigen Länder auf, Straftaten gegen Greifvögel effektiv zu registrieren, aufzuklären und zu ahnden und verweist dabei auf das Vorbild Nordrhein-Westfalen.

„Beim nordrhein-westfälischen Umweltministerium wurde eine Stabsstelle Umweltkriminalität eingerichtet, die durch enge Zusammenarbeit mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Naturschutzbehörden eine effektive Registrierung und Verfolgung entsprechender Straftaten ermöglicht und in den vergangenen zehn Jahren bereits zu über 30 rechtskräftigen Verurteilungen geführt hat“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. In anderen Ländern, wie Niedersachsen oder Schleswig-Holstein, existiere bis heute nicht einmal ein Register für gemeldete Straftaten gegen Greifvögel.

Die Petition fordert außerdem die Bundesregierung auf, nicht nur die Anwendung, sondern auch den Verkauf und Besitz bestimmter Greifvogelfallen, wie den sogenannten Habichtfangkorb, so bald wie möglich zu verbieten, damit die zuständigen Behörden effektiver gegen den Fang von Greifvögeln vorgehen können. „Zudem muss die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen lokaler Naturschutzbehörden für den Abschuss oder Fang von Greifvögeln aufgrund behaupteter allgemeiner Schäden an Niederwild und Hausgeflügel endlich der Vergangenheit angehören“, forderte NABU-Bundesgeschäftsführer Miller.

Fälle von illegaler Greifvogelverfolgung können auch in Zukunft bei der vom Komitee gegen den Vogelmord eingerichteten Erfassungs- und Dokumentationsstelle Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität (EDGAR) unter 0160-5813445 oder edgar@komitee.de gemeldet werden.

Mehr Infos zur illegalen Verfolgung von Greifvögeln: www.NABU.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/habicht/17206.html bzw. www.NABU.de/news/2016/01/20016.html

NABU-Video „So erkennen Sie Greifvogel-Verfolgung“ zum kostenlosen Einbinden: https://youtu.be/1Gu2ANcv30c

Broschüre zur illegalen Greifvogelverfolgung
: www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/vdj/broschuere_gegen_illegale_verfolgung.pdf


In der Aufnahme des NABU


- Habichtfangkorb mit lebender Ködertaube
Foto: KGDV

Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 030-284984-1620, mobil: 0172-9108275

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 10/16 | 20. JANUAR 2016


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Engagement zum Schutz von Nord- und Ostsee
 Engagement zum Schutz von Nord- und Ostsee
NABU fordert mehr Engagement zum Schutz von Nord- und Ostsee

23/24.01.2016

Infostand auf der Wassersportmesse „boot“/Gegen Plastikflut und Vermüllung der Meere
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Berlin/Düsseldorf
– Vom 23. bis 31. Januar stellt der NABU auf der Wassersportmesse „boot“ seine Meeresschutzarbeit vor. Besucher der Halle 3 können sich beim NABU über die Bedrohung der Meere durch Plastikmüll informieren und mehr über die faszinierende Unterwasserwelt von Nord- und Ostsee erfahren. „Viele unserer heimischen Arten und Lebensräume sind stark bedroht. Schutzgebiete bestehen weitgehend nur auf dem Papier. Hier haben wir auch in Deutschland großen Nachholbedarf und müssen dringend handeln“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller mit Blick auf die weltgrößte Wassersportmesse in Düsseldorf.

Laden die Messeplakate zu Reisen in weit entfernte Regionen ein, so möchte der NABU den Besuchern die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür nahebringen. Denn auch in Deutschland gibt es ausgedehnte Riffe und dichte Wälder aus Seegras, leben Schweinswale und Kegelrobben und kommen Jahr für Jahr Millionen Zug- und Rastvögel zu Gast. „Wir Menschen machen es der Natur zunehmend schwer. Fischerei, Rohstoffabbau und immer mehr Plastikmüll haben auch die Nord- und Ostsee an ihre Belastungsgrenze gebracht“, sagte NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff. Zwar hat Deutschland knapp die Hälfte seiner Meeresgewässer unter den Schutz des Natura-2000-Netzwerkes gestellt – doch bis heute darf auch dort gefischt werden. Der NABU vermisst bisher auch effektive Maßnahmen im Kampf gegen die Meeresvermüllung. „Erst jüngst fanden Wissenschaftler Plastik in beliebten Speisefischen. Sinnlose Einwegtüten müssen daher abgeschafft, der Verpackungswahnsinn beendet und Mikroplastik in Kosmetikprodukten verboten werden“, so Detloff.  

Die Zusammenarbeit von Wassersportlern und Naturschützern kann helfen, die Situation für die Tiere in Nord- und Ostsee zu verbessern. Viele Menschen sind fasziniert vom Lebensraum Meer. Sie gilt es zu sensibilisieren und zu mobilisieren, wenn es um den Schutz von Schweinswal und anderen Meeresbewohnern geht. Dazu soll auch ein Kooperationsvertrag zwischen dem NABU und dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) beitragen, der auf der Messe unterzeichnet wird. Neben der Zusammenarbeit im Meeresschutz geht es auch um die Stärkung des Naturschutzes in der Tauchausbildung.

Seit Jahren arbeitet der NABU eng mit dem VDST, dem Deutschen Segler-Verband (DSV) und dem Deutschen Kanu-Verband (DKV) zusammen, um für das umsichtige Miteinander von Wassersport und Naturschutz zu werben. Im Mittelpunkt steht dabei das Engagement gegen die zunehmende Vermüllung von Flüssen, Seen und Meeren. So wurde beispielsweise ein gemeinsames Internetportal (www.saubere-meere.de) ins Leben gerufen. Um die Vermüllung der Meere zu stoppen, müssen vorsorgende Maßnahmen an Land entwickelt werden. Über Ressourceneffizienz und Müllvermeidung diskutiert der NABU auf der „boot“  am 24. Januar auf einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit dem VDST und PlasticsEurope als Vertreter der Kunststoffindustrie.

NABU- Programm auf der „boot“  2016

Der NABU ist in Halle 3 (Stand C 54) zu finden. Weitere Aktivitäten finden im maritimen Klassenzimmer in Halle 13 (Stand F 13) statt:
23. Januar 15:00 Uhr: Vortrag „Bedrohte Vielfalt in Nord- und Ostsee“
24. Januar 14:00 Uhr: Podiumsdiskussion mit dem VDST und PlasticsEurope zum Thema Müll im Meer – eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung
30. Januar 14:00 Uhr: Vortrag „Müllkippe Meer“
Auf der Veranstaltungsbühne am Tauchturm in Halle 3:
26. Januar 14:30 Uhr: „Bedrohte Vielfalt in Nord- und Ostsee“
28. Januar 10:30 Uhr: „Trashbusters H2O – ein Kinder- und Jugendprojekt der NAJU“

An den Messe-Wochenenden macht eine „Müll-Meerjungfrau“ auf die dramatische Problematik von Plastikabfällen aufmerksam.

Mehr Informationen unter www.meere-ohne-plastik.de und www.NABU.de/meeresschutzgebiete    

Für Rückfragen:


Dr. Kim Detloff, Leiter NABU-Meeresschutz, 030-284 984 1626, mobil 0152-09202205.

In der Aufnahme

- Möwenküken neben einer Plastikflasche auf Trischen
Foto: NABU/J. Baer

Quellenangabe

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NABU-Pressestelle
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Nashörner im Fadenkreuz
Nashörner im Fadenkreuz
Nashörner im Fadenkreuz

22/23.01.2016

In Südafrika sinkt Nashorn-Wilderei endlich, doch Handelslegalisierung könnte zum Boomerang werden


Die Nashornwilderei in Südafrika hat im vergangenen Jahr erstmals abgenommen, aber die Situation ist weiterhin dramatisch. Stiegen die Zahlen seit 2007 exponentiell an, so gelang es im vergangenen Jahr diese Entwicklung anzuhalten – allerdings auf immer noch bedrohlich hohem Niveau. Wurden 2014 noch 1215 Breit- und Spitzmaulnashörner gewildert, so waren es im Jahr 2015 weiterhin 1175 Tiere.


Zum Schock der Umweltschützer hatte ein südafrikanisches Gericht jedoch am Tag zuvor das Handelsverbot von Nashorn in Südafrika gekippt. Die Hornteile dürfen nun legal im Land verkauft werden, international gilt weiterhin das Handelsverbot von CITES, dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen. „Da es in Südafrika selbst keine Nachfrage nach den Hörnern der Tiere gibt, ist es wahrscheinlich, dass die Hörner von den Käufern illegal ins Ausland weiterverkauft werden. Diese Entscheidung könnte ein herber Rückschlag für die gerade sichtbaren ersten Artenschutzerfolge sein, weil sie die Strafverfolgung erschwert und falsche Zeichen setzt. Gerade schien es, als ob Südafrikas Ranger den Wilderern endlich etwas entgegensetzen konnten, doch dieser Erfolg ist nun bedroht“, sagt Dr. Arnulf Köhncke, Artenschutz-Experte des WWF Deutschland.

Im berühmten Krüger Nationalpark, einem Brennpunkt der Nashornwilderei, wurden 826 Tiere getötet. Das ist ein Tier weniger als im Vorjahr. Der Park ist für Wilderer besonders attraktiv: Sie kommen über die offene Grenze aus dem armen Nachbarland Mosambik, wo die Tiere bereits ausgestorben sind. Um die Nashörner zu schützen, wurden im vergangenen Jahr über hundert Tiere in als weniger gefährlich geltende Regionen übersiedelt. Zusätzlich wurde für sie eine Sonderschutzzone eingerichtet, die etwa ein Viertel des Parks ausmacht und besonders stark überwacht wird.

Traurigerweise hat die hohe Nachfrage nach Nashorn in Ländern wie Vietnam dafür gesorgt, dass die Wilderer ihren Aktionsradius in angrenzende Länder vergrößert haben.  So wurden in Namibia im vergangenen Jahr 80 Tiere gewildert. Das sind mehr als dreimal so viele wie noch in 2014, als 25 Tiere gewildert wurden und sogar 20 Mal so viele wie 2013 mit vier Tieren. In Zimbabwe wurden im vergangenen Jahr mindestens 50 Nashörner gewildert, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Zwar ist die Anzahl der in Namibia und Zimbabwe getöteten Tiere viel niedriger als in Südafrika, allerdings leben in diesen Ländern auch insgesamt viel weniger Nashörner. Außerdem war die Mehrheit der dort getöteten Tiere Spitzmaulnashörner, die laut Roter Liste vom Aussterben bedroht sind.

Der WWF fordert, der Wildtierkriminalität auf allen Ebenen entgegenzutreten – von der Wilderei in der Savanne über den Schmuggel im Schiffscontainer bis zum Verkauf im Laden in Asien. Es brauche eine koordinierte internationale Zusammenarbeit der Polizei und anderer Strafverfolgungsstellen, um die organisierte Kriminalität der Nashornschmuggler wirkungsvoll zu bekämpfen. Wichtige Transit-  und Konsumentenländer wie Mozambik und Vietnam müssten die Strafverfolgung schnellstens effektiver gestalten mit dem Ziel, den Schmuggel und den Kauf illegaler Wildartenprodukte zu stoppen.

In Südafrika, Zimbabwe und Namibia sind fast 95 Prozent aller afrikanischen Nashörner beheimatet. Die afrikanischen Bestände werden derzeit auf etwa 20.000 Breitmaul- und 5.000 Spitzmaulnashörner geschätzt. Nashorn gilt vor allem in Vietnam als Luxusgut, dessen Konsum angeblich Krankheiten heilen kann, das aber auch als Stärkungsmittel vor Alkoholexzessen genommen wird.


WEITERE INFORMATIONEN


   Nashorn-Wilderei- www.wwf.de/themen-projekte/weitere-artenschutzthemen/wilderei/nashorn-wilderei/

   Nashörner - www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/nashoerner/ueberlebende-der-urzeit/


KONTAKT

Sylvia Ratzlaff

Pressestelle WWF

Tel: 030 311 777467

sylvia.ratzlaff(at)wwf.de


Quellenangabe

WWF

21. Januar 2016

Bildnachweis

WWF / Ulf Dörner


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Mehr zum Thema Nashorn auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=43514


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Investitionen in Naturkapital lohnen sich
Investitionen in Naturkapital lohnen sich

Investitionen in Naturkapital lohnen sich

21/22.01.2016

Neue TEEB-Studie bemisst deutsches Naturkapital auf dem Land

Berlin/Bonn.
Die ökonomischen Leistungen der Natur werden in ihrer Bedeutung für Mensch und Gesellschaft systematisch unterschätzt. Das ist das zentrale Ergebnis der zweiten Teilstudie "Naturkapital Deutschland - TEEB DE", die die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum ländlichen Raum zusammenfasst. Die Studie liefert viele wertvolle Argumente für eine ökologische Neuausrichtung der Agrarpolitik.

Was bringt Naturschutz ökonomisch? Und wie teuer ist es, auf Naturschutz zu verzichten? Bei diesen Fragen setzt der Naturkapital-Bericht an. Die ökonomische Perspektive soll die Potenziale und Leistungen der Natur sichtbarer machen, damit sie besser in Entscheidungsprozesse einbezogen werden können. Finanziert wird das Projekt vom Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz. Die Studienleitung liegt beim Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.

Der Bericht nennt zahlreiche Beispiele für die ökonomischen Leistungen der Natur:


- Die derzeitigen Naturschutzmaßnahmen in Auen, Mooren und in der Agrarlandschaft vermindern auch den Eintrag von Schadstoffen in die Gewässer. So ersparen sie der Gesellschaft Kosten für die Reinhaltung des Wassers in Höhe von 230 Mio. Euro pro Jahr.

- Wiesen und Weiden sind gut für die Artenvielfalt, aber auch für Klimaschutz, Gewässerschutz und die Vermeidung von Erosion. Der Umbruch dieses Grünlands in Ackerland verursacht daher erhebliche gesellschaftliche Folgekosten, die Schätzungen zufolge zwischen 440 Euro und 3000 Euro pro Hektar und Jahr liegen.

- Einen Gewässerrandstreifen nicht landwirtschaftlich zu nutzen, sondern ihn der Natur zu überlassen, ist gesellschaftlich gesehen eine hervorragende Investition: Allein der Nutzen für die Wasserqualität in Bächen und Flüssen, für Meeresschutz, Fischfang  und die biologische Vielfalt ist fast doppelt so groß wie die aufgewendeten Kosten (Faktor 1,8).

Der Bericht wirbt dafür, Zahlungen der Agrarpolitik gezielter an gesellschaftliche Leistungen zu knüpfen. Eine konsequente Umschichtung der Subventionen hin zu einer zielorientierten Honorierung ökologischer Leistungen würde in der Landwirtschaft ein erhebliches Potenzial zur Erhaltung von Naturkapital und seiner gesellschaftlichen Leistungen mobilisieren, so die Studie.

Die Studie sowie weitere Informationen zu "Naturkapital Deutschland"
finden Sie unter www.naturkapital-teeb.de



Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

20. Januar 2016

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Auerhuhn-Schutzprojekt
Auerhuhn-Schutzprojekt
Das Auerhuhn-Schutzprojekt des Nationalparks Bayerischer Wald

20/21.01.2016

Bayerwald.
Im Rahmen der Sonderführungsreihe „Nationalpark aus erster Hand“ stellt Ihnen der Nationalparkförster und Leiter der Nationalparkwacht Michael Großmann auf einer Tour vom Wistlberg über die Reschbachklause zum Siebensteinkopf die Besonderheiten der Auerhühner und ihre Überlebensstrategien vor.

Auerhühner sind Charaktervögel des Bayerischen Waldes. Die Bestände dieser Raufußhuhnart sind im 19. Jahrhundert überall in Mitteleuropa zurückgegangen. Michael Großmann erläutert die Hintergründe und die Umsetzung des Auerhuhn-Schutzprojektes und zeigt auf, wie der Nationalpark als Großschutzgebiet mit seinen Ruhezonen zum Artenschutz beitragen kann.

Auch die Aufgaben der Nationalparkwacht
tragen dazu bei, dass die Hühner im Nationalpark ein Rückzugsgebiet finden, in dem sie im Überlebenskampf tatkräftig unterstützt werden.

Wann: 23.01.2016, 10:00 Uhr, Dauer: ca. 5 Std.

Wo: Finsterau Langlaufzentrum

Kosten: kostenlos

Ausrüstung: Es handelt sich um eine mittelschwere Wanderung, bei der ca. 250 Höhenmeter überwunden werden. Gutes Schuhwerk ist erforderlich. Bei hoher Schneelage bitte Schneeschuhe mitbringen, eine Ausleihe ist möglich (bitte bei der Anmeldung angeben)

Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice unter Tel.: 0700 00 77 66 55 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher erforderlich.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme des Artenschutz in Franken®


- Auerhahn in Auswilderungsstation

Mehr zum Auerwild auf den Seiten des Artenschutz in Franken®



- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20462


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Naturschätze zu entdecken
Naturschätze zu entdecken

Naturschätze zu entdecken

20/21.01.2016

Erfurt/Berlin
. Auge in Auge mit Seeadler, Wolf oder Luchs? Möglich ist dies jetzt im Naturkundemuseum Erfurt: Der neue Ausstellungsteil "Naturschätze Thüringens" bietet mit über 200 Präparaten von Vögeln, Säugetieren und Pflanzen einen beeindruckenden Einblick in die Artenvielfalt dieses Bundeslandes. Nun wurde das von der Allianz Umweltstiftung unterstützte Projekt eröffnet.

Mehr zum Thema

- https://umweltstiftung.allianz.de/aktuelles/news/erfurt_eroeffnung/


Quellenangabe

Allianz Umweltstiftung

18.01.2016


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Artenschutz in Franken®


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Bunte Meter für Deutschland
Bunte Meter für Deutschland
Bunte Meter für Deutschland

18/19.01.2016

Lebensräume retten für Stieglitz und Co.


Willkommen bei der Aktion „Bunte Meter für Deutschland“. Ob Sie Wildblumenstreifen anlegen oder Brachflächen vor der Bebauung retten: Mit jedem „Bunten Meter“ schaffen Sie Lebensräume für Stieglitze sowie andere Singvögel, aber auch Bienen, Schmetterlinge und viele andere Tierarten. Machen Sie mit!

Mehr auf den Seiten des NABU

-  https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/stieglitz/buntemeter/index.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Steiglitz ... "Bunter Vogel braucht Bunte Meter".


Einladung zum wissenschaftlichen Vortrag
Einladung zum wissenschaftlichen Vortrag
Einladung zum wissenschaftlichen Vortrag

18/19.01.2016

Bayerwald.
Am Donnerstag, den 21. Januar 2016 um 19.00 Uhr lädt das Sachgebiet Naturschutz und Forschung der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald zum Vortrag von Bettina Ohse "Wildverbiss: Eine Frage der Perspektive? – Wie Rehe selektieren und Bäume reagieren" im Haus zur Wildnis ein.

Hohe Populationsdichten von Rehen erschweren durch selektiven Verbiss die Verjüngung vieler Laubbaumarten. Doch wonach suchen Rehe ihre Nahrung aus? Bevorzugen sie Verjüngungsbestände mit hoher Baumarten-Diversität? Die Analyse eines Datensatzes zur Verjüngung im Nationalpark Hainich gibt hier interessante Antworten.

Auf der anderen Seite haben Bäume vielfältige Mechanismen entwickelt, um auf Störungen zu reagieren. Können sie dabei Rehverbiss von bloßer mechanischer Störung unterscheiden? Und wenn ja, wie genau reagieren sie darauf? Mittels eines Experiments, bei dem durch Abschneiden von Knospen bzw. Blättern und Auftragen von Rehspeichel Rehverbiss simuliert wurde, wurden Abwehrmechanismen von Buche und Bergahorn untersucht.

Der Vortrag beleuchtet den Einfluss funktioneller Eigenschaften und Diversität der Verjüngung auf die Wechselwirkung von Wildverbiss und Regenerationsdynamik.

Wir hoffen auf eine spannende Diskussion!


Die Veranstaltung ist kostenlos!


Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
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In der Aufnahme von Johannes Rother


- Rehbock


Mehr zum Reh auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21772


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Grüne planen Ausstieg aus dem Pflanzenschutz
Grüne planen Ausstieg aus dem Pflanzenschutz
Grüne planen Ausstieg aus dem Pflanzenschutz

18/19.01.2016

Berlin -
Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen will auf lange Sicht den Ausstieg aus dem Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft.
Pflanzenschutzmittel reduzieren

In einem Antrag, der am Freitag (15.1.) im Bundestag debattiert wurde, wird die Bundesregierung aufgefordert, ein wirksames Pestizidreduktionsprogramm aufzulegen, „das die Landwirtschaft langfristig in die Lage versetzt, weitestgehend ohne Pestizide auszukommen“.

Mehr zum Thema


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarpolitik/Gruene-planen-Ausstieg-aus-dem-Pflanzenschutz_article1453038625.html?utm_source=Newsletter17012016&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews


Quellenangabe

Proplanta
17.01.2016


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In der Aufnahme von Klaus Sawald


- Kleiner Feuerfalter  ... mehr Artenvielfalt auf Deutschen Feldern und Wiesen ist dringlich angesagt ..


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Bildung für Nachhaltigkeit ...
Bildung für Nachhaltigkeit ...
Bildung für Nachhaltigkeit in Zeiten großer Herausforderungen

18/19.01.2016


Die Macht des Menschen ist so groß wie nie zuvor: In einem rasanten Tempo lösen wir einen Klimawandel aus und stören die Erdsysteme so stark, dass sich unsere Lebensräume und die der Tiere und Pflanzen grundlegend ändern können. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sprechen daher bereits vom Zeitalter des Menschen – vom »Anthropozän«.

Wenn wir aber die Macht haben, diese Störungen herbeizuführen, verfügen wir Menschen dann nicht auch über den Verstand, die Kompetenzen und über die Kraft gegenzusteuern, den Klimawandel zu bremsen, das Artensterben zu stoppen, die Kreisläufe zu schließen, den Schadstoffeintrag zu begrenzen und Land und Meere so nutzen, dass sich in wenigen Jahrzehnten auch zehn Milliarden Menschen von ihnen werden ernähren können?

Eine große Transformation für Nachhaltigkeit wird gefordert. Das bedeutet, dass die Menschen einen »sicheren Handlungsraum « innerhalb von »planetaren Leitplanken« nachhaltig gestalten lernen. Dafür sollten wir technische Innovationen mit sozialen Innovationen zusammendenken und Bildungskonzepte entsprechend diskutieren. Damit Nachhaltigkeit gelingt, müssen schließlich möglichst viele Menschen begeistert mitmachen und die globalen Ziele mit ganz konkretem Handeln vor Ort umsetzen.

Welche Anstöße, welche Konzepte, Kompetenzen, gesellschaftliche Debatten und welches Wissen brauchen wir in unserer freiheitlichen Gesellschaft? Welche Bildung brauchen wir in Zeiten großer Herausforderungen?

Bitte notieren Sie den Termin. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Programm und Anmeldung

- https://www.dbu.de/media/140116015703ibvp.pdf

Quellenangabe/Aufnahme

Deutsche Bundesstiftung Umwelt


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Schluss mit Windkraft im Wald
Schluss mit Windkraft im Wald

Schluss mit Windkraft im Wald

17/18.01.2016

Die Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt das Anliegen der Initiative „Rettet Brandenburg“


... Die Windenergie eilt in Deutschland von Rekord zu Rekord und dringt dabei immer weiter in naturnahe Gebiete vor, in denen gefährdete Wildtiere zu Hause sind.

Jedes Jahr sterben in Deutschland mindestens 240 000 Fledermäuse, weil ihnen der erzeugte Unterdruck die Lungen zerreißt“, erklärt der Vorsitzende der Deutschen Wildtier Stiftung, Fritz Vahrenholt.

Mehr zum Thema auf den Seiten der Deutschen Wildtier Stiftung


- www.deutschewildtierstiftung.de/de/wildtier-nachrichten/news/schluss_mit_windkraft_im_wald/


In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Großer Abendsegler .. eine Fledermausart die in Konflikten mit Windkraftanlagen geraten und hier verenden kann ...

Aggressiver Salamander-Keim
Aggressiver Salamander-Keim
Aggressiver Salamander-Keim: NABU fordert Einschränkung des Wildtierhandels

17/18.01.2016

Miller: "Heimische Amphibienbestände durch strenge Einfuhrkontrollen unbedingt schützen"

Berlin
– Der NABU begrüßt den Schritt der US-Behörden, ein einstweiliges Importverbot für Salamander und Molche durchzusetzen und fordert auch die deutsche Regierung zum Handeln auf. „Wenn sich schon das ,Mutterland des Freihandels‘ zum Schutz ihrer Ökosysteme zu so weitreichenden Handelsbeschränkungen gezwungen sieht, sollte die Bundesregierung nachziehen und endlich einen ‚sauberen Tierhandel‘ umsetzen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der NABU fordert, das im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom November 2013 vereinbarte Verbot von Wildtierimporten in die EU sowie gewerblichen Tierbörsen mit Exoten endlich umzusetzen.

Unter einem „sauberen Tierhandel“ versteht der NABU, dass künftig nur noch nachgewiesen gesunde, einzeln unter Quarantänebedingungen gehaltene und transportierte Tiere gehandelt werden dürfen.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=80736

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Feuersalamander ...[www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=39664] ... heimische Amphibienarten sind von einem agressiven Keim bedroht ....

Was ist los in Wald und Flur?!
Was ist los in Wald und Flur?!
Bedenkliche Entwicklungen beim Umgang mit jagdbarem Wild

17/18.01.2016

Franken.
In den vergangenen Tagen und Wochen (somit seit Beginn der Herbst/Winterjagdzeit in 2015) erreichten uns zahlreiche Informationen, die sich auf den Umgang mit Reh-Fuchs und Wildschwein bezogen.

So zeigt sich nach diesen Ausführungen an verschiedensten Stellen ein hohes Maß an höchst gestressten Rehen und anderen Tieren. Die Tiere sind, so der Eindruck einem extremen Jagddruck ausgesetzt. Hohe Holzeinschlagsraten in den Wäldern bringen weitere Störungen in den Ablauf unserer Wildtiere.

Nicht zuletzt finden sich auch angeschossene Tiere, die sich verletzt durch die Fluren „schleppen“ um dann an anderer Stelle den „Gnadenschuss“ zu erhalten. Diese Situationen sind in unseren Augen mehr als unbefriedigend. Mit einer waidgerechten Bejagung hat dies nichts zu tun.

Es gilt auch daran zu denken das der Wald mehr als eine Holzfabrik darstellen muss in welcher „Schädlinge“ welche die Bäume verbeißen eliminiert werden …

Artenschutz in Franken® beobachtet seit geraumer Zeit selbst wie „aufgedreht“ und vielerorts unnatürlich sich unsere Wildtiere verhalten. Wenn sich selbst erfahrene, langjährige Jäger an uns wenden uns sich darüber auslassen, dass es teils unerträglich ist, was sich in den Wäldern und Fluren abspielt, sollte uns das gemeinsam zu denken geben.

Artenschutz in Franken® prüft derzeit Maßnahmen zur regulativen Einflussnahme auf verantwortliche Stellen.

Wir danken allen Mitbürgern die sich mit diesen Informationen an uns gewandt haben und bitten darum uns auch zukünftig mit Infos zu versorgen welche dieses Themenfeld berühren.

Vielen Dank.



In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Rotwild in der Brunft



Insektenwelt schrumpft gewaltig
Insektenwelt schrumpft gewaltig
Insektenwelt schrumpft gewaltig – Mit Folgen für Tier- und Menschenwelt

17/18.01.2016

Deutschland.
Seit rund zehn bis 15 Jahren schrumpft sowohl die Artenvielfalt als auch die Biomasse unserer Insektenwelt dramatisch.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund

- www.wildundhund.de/home/9301-insektenwelt-schrumpft-gewaltig-mit-folgen-fuer-tier-und-menschenwelt


In der Aufnahme von Johannes Rother


- Beispielaufnahme ... Heuschrecke


NABU fordert naturverträgliche Agrarwende ..
NABU fordert naturverträgliche Agrarwende ..
NABU fordert naturverträgliche Agrarwende – Bauernhöfe statt Agrarindustrie

17/18.01.2016

Tschimpke: weg vom Prinzip Gießkanne/Entwicklung des ländlichen Raumes stärken

Berlin
– Anlässlich der Agrardemonstration „Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ am heutigen Samstag in Berlin fordert der NABU einen Kurswechsel in der Agrarpolitik: Feste Strukturen, die allein auf die Förderung der Agrarindustrie und -lobby zielten, müssten beseitigt und stattdessen im Rahmen einer Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik eine naturverträgliche Landwirtschaft gestärkt werden.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=80735

In der Aufnahme von Jasmin Schnell

- Agrarindustrie auf vielen Flächen



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Sardinien sehen und sterben
Sardinien sehen und sterben
Sardinien sehen und sterben

16/17.01.2016


Im Süden Sardiniens werden jedes Jahr Hunderttausende überwinternde Zugvögel Opfer einer egoistischen Leidenschaft: Erwürgt in feinen Schlingfallen werden sie von Wilderern teuer an Restaurants und private "Gourmets" verkauft und anschließend verspeist.

Mehr zum Thema


- www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/italien/sardinien


Quellenangabe

Komitee gegen den Vogelmord e.V.
Committee Against Bird Slaughter (CABS)
An der Ziegelei 8, D-53127 Bonn


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Stieglitz im Regen


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„Es ist unsere Zukunft“
„Es ist unsere Zukunft“
„Es ist unsere Zukunft“

16/17.01.2016


Jugendliche wollen eine nachhaltigere Welt; viele setzen sich dafür ein. Doch neue Handlungsansätze sind nötig – das zeigt die aktuelle Greenpeace-Jugendstudie zur Nachhaltigkeit.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Greenpeace

- www.greenpeace.de/themen/mitmachen/umweltbildung/es-ist-unsere-zukunft


In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Eisvogel in der Draufsicht


NABU fordert ehrlichen Umgang ...
NABU fordert ehrlichen Umgang ...
NABU fordert ehrlichen Umgang mit den Daten zur natürlichen Waldentwicklung

16/17.01.2016

Miller: Bundeslandwirtschaftsministerium verspielt Vertrauen im Umgang mit einem der wertvollsten Schutzgüter
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Berlin –
Der NABU hat an das Bundeslandwirtschaftsministerium appelliert, die Ziele der Bundesregierung zur natürlichen Waldentwicklung in Deutschland nicht schönzurechnen. In einem jetzt bekanntgewordenen Schreiben des zuständigen Staatssekretärs Robert Kloos an die Verbände der Forst-, Holz- und Papierwirtschaft wird verkündet, dass das sogenannte Fünf-Prozent-Ziel in Zusammenhang mit der natürlichen Waldentwicklung in Deutschland bereits erreicht sei. Die im Oktober 2007 vom Bundeskabinett verabschiedete nationale Strategie zur biologischen Vielfalt sieht vor, bis zum Jahr 2020 fünf Prozent der Waldfläche Deutschlands einer natürlichen Entwicklung zu überlassen.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=80706

In der Aufnahme von Albert Meier

- Cladonia fimbriata, Trompetenflechte

... Windpark im Schreiadlergebiet ....
... Windpark im Schreiadlergebiet ....
NABU: Etappensieg im Kampf gegen Windpark im Schreiadlergebiet

15/16.01.2016

Verwaltungsgericht Schwerin gibt Antrag des NABU statt / Vorerst kein Baubeginn
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Berlin/Schwerin
– Der NABU hat im Verfahren zur Genehmigung von 16 Windkraftanlagen bei Jördenstorf im Landkreis Rostock einen wichtigen Etappensieg errungen. Das Verwaltungsgericht Schwerin hat mit Beschluss vom 23. Dezember 2015 dem Eilantrag des NABU Mecklenburg-Vorpommern vom 24. März 2015 stattgegeben und damit den Baubeginn der Anlagen bis zur Entscheidung im Hauptverfahren untersagt.

Der NABU klagt gegen die bereits erteilte Genehmigung, da im Genehmigungsverfahren weder eine Umweltverträglichkeitsprüfung noch eine Prüfung der Auswirkungen auf benachbarte europäische Naturschutzgebiete durchgeführt wurde, obwohl der Windpark mitten in einem der letzten verbliebenen Vorkommensschwerpunkte des seltenen Schreiadlers in Deutschland gebaut werden soll.

Nach Ansicht des Gerichts hat die zuständige Genehmigungsbehörde, das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg, wie vom NABU aufgezeigt, nur unzureichend geprüft, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig ist. Das Gericht sieht die entsprechende UVP-Vorprüfung als mangelhaft an. Insbesondere seien die Erfordernisse des Fledermausschutzes nicht hinreichend geprüft worden.

Der NABU begrüßt diese Entscheidung. „Die UVP-Vorprüfung darf nicht dazu dienen, die Umweltverträglichkeitsprüfung durch ein kurzes informelles Verfahren hinter verschlossenen Türen zu ersetzen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. In der Vorprüfung ist lediglich zu klären, ob negative Umweltauswirkungen offensichtlich ausgeschlossen werden können. Kann dies in der Vorprüfung – wie hier – nicht festgestellt werden, ist eine detaillierte Umweltverträglichkeitsprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen.

„Wir erwarten, dass die zuständigen Behörden diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts als Signal verstehen, ihre Genehmigungspraxis zu verändern“, so NABU-Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern Stefan Schwill. „Die Aushöhlung der gesetzlichen Regelungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung und der Verbändebeteiligung durch vorschnelle und unrichtige Entscheidungen in der Vorprüfung muss endlich beendet werden.“ Diese Art des Vorgehens verschleiert Rechtsverstöße und verhindert die rechtliche Überprüfung durch die Verwaltungsgerichte.

Hauptgrund für die Klage des NABU ist das Vorkommen von in Deutschland sehr seltenen und stark bedrohten Schreiadlern in unmittelbarer Umgebung der geplanten Anlagen. „15 der insgesamt nur etwa 100 Brutpaare in Deutschland brüten in einem Umkreis von 15 Kilometern um die geplanten Anlagen, drei davon in weniger als sechs Kilometer Entfernung. Nach den Fachempfehlungen der staatlichen Vogelschutzwarten der Länder, dem sogenannten ‚Helgoländer Papier‘, sind aber regelmäßig mindestens sechs Kilometer Abstand zu Schreiadler-Vorkommen zu halten“, so Schwill weiter. Mögliche durch das benachbarte EU-Vogelschutzgebiet geschützte Brutplätze des Schreiadlers sind sogar nur wenig mehr als zwei Kilometer entfernt.

„Der Fall Jördenstorf steht exemplarisch für eine schlechte Standortplanung und ein mit großen fachlichen und rechtlichen Mängeln durchgeführtes Genehmigungsverfahren. Diese Genehmigung hätte aus naturschutzrechtlichen Gründen niemals erteilt werden dürfen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer  Leif Miller.
Eine abschließende Klärung dieser wichtigen Grundsatzfragen wird im Hauptsacheverfahren vor Gericht erfolgen. Aufgrund einer Beschwerde des betroffenen Windparkbetreibers über den vom Gericht verhängten einstweiligen Baustopp, geht aber zunächst das Eilverfahren an die nächsthöhere Instanz, das Oberverwaltungsgericht in Greifswald.

Mehr Infos:

•         Zur Einreichung der Klage durch den NABU: https://www.nabu.de/news/2015/03/18621.html/
•         Zum aktualisierten „Helgoländer Papier“ der staatlichen Vogelschutzwarten: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/energie/erneuerbare-energien-energiewende/windenergie/06358.html
•         Mehr Informationen zum Schreiadler: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/schreiadler/index.html
•         Zu einer kürzlich ergangenen Entscheidung des EuGH, die das Verbandsklagerechte von Umweltverbänden im Zusammenhang mit UVPs stärkt: https://mecklenburg-vorpommern.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/gesellschaft-und-politik/beteiligungen-und-klagen/19707.html

Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49 (0)30.284984-1620, Mobil: +49 (0)172.9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Martin Graffenberger, Vorstandsmitglied des NABU Mecklenburg-Vorpommern, Tel.: +49 (0)38482.235064, Mobil: +49 (0)172.3935526, E-Mail: Martin.Graffenberger@NABU-MV.de


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Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Schreiadler

Mehr zum Schreiadler auf den Seiten des Artenschutz in Franken®


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=47511

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Neue Homepage der NGE
Neue Homepage der NGE
Neue Homepage der NGE

15/16.01.2016

Erlangen
. Die Naturschutzgemeinschaft Erlangen informiert darüber das eine neue Homepage erstellt wurde. Zu erreichen ist diese unter  www.nge-erlangen.de

Quelle
Naturschutzgemeinschaft Erlangen


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Insektensterben in Deutschland
 Insektensterben in Deutschland

NABU warnt vor dramatischem Insektensterben in Deutschland – mit unbekannten Folgen

14/15.01.2016

In Nordrhein-Westfalen fehlen bis zu 80 Prozent der Fluginsekten
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Berlin/Düsseldorf
– Der NABU warnt vor einem neuartigen Insektensterben mit bislang unbekannten Folgen in Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen sei in den vergangenen 15 Jahren die Biomasse der Fluginsekten um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Ähnlich alarmierende Entwicklungen befürchten die Naturschützer in weiteren Regionen Deutschlands und fordern, die Ursachen und das Ausmaß des Insektenschwunds bundesweit schnell aufzuklären.

„Unsere Beobachtungen in Nordrhein-Westfalen sind beängstigend. Wenn uns die Fluginsekten fehlen, gerät die gesamte Nahrungskette in Gefahr: Blumen und Bäume werden nicht mehr bestäubt und Mauerseglern und Schwalben fehlt die Nahrungsgrundlage“, warnte Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU Nordrhein-Westfalen.

Er stellte am heutigen Mittwoch im Umweltausschuss des Bundestages die Untersuchungsergebnisse des Entomologischen Vereins Krefeld vor, mit dem der NABU zusammenarbeitet. Ehrenamtliche hatten zwischen 1989 und 2014 an insgesamt 88 Standorten in Nordrhein-Westfalen fliegende Insekten gesammelt, ihre Arten bestimmt und sie gewogen. „Während wir 1995 noch 1,6 Kilogramm aus den Untersuchungsfallen sammelten, sind wir heute froh, wenn es 300 Gramm sind“, so Tumbrinck. Der Rückgang von bis zu 80 Prozent beträfe unter anderem Schmetterlinge, Bienen und Schwebfliegen.

Die Ursachen dieses dramatischen Schwundes sind bislang nicht ausreichend geklärt. „Den Klimawandel oder besonders kalte oder warme Winter können wir ausschließen. Vieles deutet darauf hin, dass wir es mit einer weit reichenden Vergiftung der Insekten in unserer Umwelt zu tun haben“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Besonders Neonicotinoide, die seit Mitte der 1990er Jahre in der Landwirtschaft eingesetzt werden, stehen im Verdacht für das massenhafte Sterben verantwortlich zu sein. Immer mehr Untersuchungen deuten darauf hin, dass diese Mittel weit über ihr Einsatzgebiet hinaus Schäden unter Honigbienen, aber auch in der gesamten Insektenfauna auslösen.

Der NABU fordert angesichts der alarmierenden Daten aus Nordrhein-Westfalen, bundesweit möglichst schnell ein dauerhaftes Insektenmonitoring aufzubauen. Darüber hinaus fordern die Naturschützer, die kritischen Insektizide endlich intensiv zu überprüfen. Erst wenn nachgewiesen sei, dass diese Stoffe keine schädigenden Auswirkungen auf die Ökosysteme haben, sollten sie zugelassen werden. Außerdem sei es wichtig, den ökologischen Landbau weiter auszubauen und ganz besonders in Schutzgebieten und ihren Pufferbereichen zu fördern, da auf diesen Flächen keine Pestizide eingesetzt werden dürfen.

Kostenfreie Pressebilder von Schwebfliegen und Honigbienen, die für die Bestäubung entscheidend sind: www.bit.ly/1OONf5G  


Für Rückfragen:
Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender NABU Nordrhein-Westfalen, mobil +49 (0)171.3867379, E-Mail: Josef.Tumbrinck@NABU-NRW.de

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Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
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-  Feld-Sandlaufkäfer



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Wie viel Urwald können wir uns leisten?
Wie viel Urwald können wir uns leisten?
Wie viel Urwald können wir uns leisten?

14/15.01.2016

Urwälder unterscheiden sich von Nutzwäldern dadurch, dass die Natur sich selbst überlassen wird. Warum brauchen wir mehr solcher Flächen und wie sollen die geschaffen werden?

Mehr zum Thema


- www.br.de/mediathek/video/sendungen/faszination-wissen/baeume-forstwirtschaft-bayern-video-100.html

Quellenangabe

Bayerisches Fernsehen 07.01.16


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Kernbeißer und Sperling

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Hainberg-Hutewald erwacht aus Dornröschenschlaf
Hainberg-Hutewald erwacht aus Dornröschenschlaf
Hainberg-Hutewald erwacht aus Dornröschenschlaf

14/15.01.2016

Fürth
. Im Mittelalter trieben Bauern ihre Nutztiere zur winterlichen Mast auf sogenannte „Waldweiden“. In diesen lichtdurchfluteten Hutewäldern wuchsen vorzugsweise großkronige Eichen, die im Herbst ihre nährstoffreichen Früchte zu Boden warfen – ein ideales Futter beispielsweise für Schweine. Heute sind Waldweiden sehr selten geworden. Die gemeinnützige Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die DBU Naturerbe GmbH, möchte jetzt dieses prägende Landschaftsbild auf der DBU-Naturerbefläche Hainberg wieder zum Leben erwecken.

In Zusammenarbeit mit dem Bundesforstbetrieb Reußenberg und dem Landratsamt Fürth werden Waldarbeiter in dieser Woche beginnen, die alten Hutewaldbestände des ehemaligen Standortübungsplatzes aus ihrem Dornröschenschlaf zu befreien. „Besonders für seltene lichtbedürftige Tier- und Pflanzenarten wird das Ergebnis eine echte Bereicherung sein und den Hainberg in seiner naturschutzfachlichen Qualität weiter steigern. Hutewälder sind kulturhistorisch und naturschutzfachlich äußerst hochwertig“, betont DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann.

Rund 20 Lastwagen-Ladungen Laub- und Nadelholz werden abgefahren

Rund 500 Festmeter Laub- und Nadelholz werden die Arbeiter in den kommenden Tagen aus ausgewiesenen Beständen entnehmen. Das entspricht in etwa 20 Lastwagen-Ladungen. Wenn das Wetter mitspielt, soll die Maßnahme bis Ende Januar abgeschlossen sein. „Einige typische Laubbäume werden wir stehenlassen. Sie sollen sich weiter zu knorrigen Solitären entwickeln“, erläutert Revierleiter Jens-Eckhard Meyer vom Bundesforstbetrieb Reußenberg das Vorgehen.

DBU-Tochter übernimmt 47 Flächen vom Bund

Die DBU-Naturerbefläche Hainberg ist mit rund 195 Hektar eine von 47 Liegenschaften der Stiftungstochter. Insgesamt hat die Osnabrücker Gesellschaft 60.000 Hektar vor allem ehemals militärisch genutzte Flächen vom Bund übernommen. Sie versteht sich als Treuhänderin dieses Nationalen Naturerbes und will es für nachfolgende Generationen erhalten und fördern. Auf den Flächen sollen offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahrt, Wälder möglichst ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern umgewandelt und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten werden.


In der Aufnahme der DBU

- Namensgeber für den Hainberg: Dieses parkähnliche Landschaftsbild des ehemaligen Hutewaldes soll dem Hainberg seinen Namen gegeben haben


Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt


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Artenschutz in Franken®


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Staupe bei Füchsen nachgewiesen
Staupe bei Füchsen nachgewiesen
Schleswig-Holstein: Staupe bei Füchsen nachgewiesen

13/14.01.2016

Kiel -
Anlässlich des Nachweises von Staupeinfektionen bei mehreren Füchsen in Schleswig-Holstein rät das Landwirtschaftsministerium Hundebesitzern, auf einen ausreichenden Impfschutz bei ihren Tieren zu achten.

Der lückenlose Schutz wird gewährleistet, wenn Welpen und Jungtiere im impffähigen Alter eine Grundimmunisierung erhalten und regelmäßig nachgeimpft werden. Dies teilte das Ministerium gestern (11. Januar 2016) mit.

Für Menschen ist das Virus ungefährlich.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Schleswig-Holstein-Staupe-bei-Fuechsen-nachgewiesen_article1452590846.html?utm_source=Newsletter12012016&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews


Quellenangabe


Proplanta


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Fuchs auf Nahrungssuche


Mehr zum Fuchs auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20895


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NABU: Zeisige sind Überflieger
NABU: Zeisige sind Überflieger

NABU: Zeisige sind Überflieger

13/14.01.2016

Zwischenergebnisse zur Stunde der Wintervögel aus über 40.000 Gärten
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Berlin
– Bei der sechsten bundesweiten  „Stunde der Wintervögel“ sind bis zum heutigen Dienstag Meldungen von mehr als 60.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunden aus über 40.000 Gärten eingegangen. Damit haben schon jetzt mehr Menschen teilgenommen als im vergangenen Jahr.

Die große Überraschung des Jahres steht bislang auf Platz neun der häufigsten Arten: Der Erlenzeisig ist der Shootingstar des Winters. Im Vergleich zum Vorjahr (damals Platz 22) wurde der kleine gelbgrüne Finkenvogel viermal mehr gemeldet – und doppelt so viele wie im bisherigen Rekordjahr 2011 erschienen an den Zählplätzen. Nach derzeitiger Datenlage konnte die Art deutschlandweit fast in jedem fünften Garten entdeckt werden, bei durchschnittlich 1,2 Vögeln pro Garten.  „Grund für diese Zahlen ist eine so genannte Invasion aus dem Norden. Sie tritt ein, wenn die Zeisige in Skandinavien im Sommer besonders viele Junge aufgezogen haben, für die das Futterangebot dort im Winter nicht ausreicht“, erläutert Lars Lachmann, NABU-Vogelexperte. Bereits ab Juli 2015 hatten Ornithologen verstärkten Zuzug von Erlenzeisigen aus dem Norden beobachtet. Das bestätigen jetzt auch die ersten Ergebnisse der Stunde der Wintervögel. Andere typische Wintergäste wie Bergfinken oder Seidenschwänze, die in manchen Jahren sehr zahlreich auftreten können, machten sich dagegen rar.

Auf den ersten acht Plätzen der häufigsten Wintervögel haben sich die üblichen Verdächtigen eingestellt: Die bisherige Reihenfolge mit dem Spitzenreiter Haussperling, gefolgt von Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling, Amsel, Grünfink, Buchfink und Elster entspricht genau dem Durchschnitt aller Jahre. Nur in kalten Wintern mit viel Zuzug von Verwandten aus dem Norden und Osten scheint die Kohlmeise den sehr sesshaften Haussperling von Platz 1 verdrängen zu können – so geschehen zuletzt im Jahr 2013. Nur in einer anderen Wertung wird der Haussperling regelmäßig von der Kohlmeise geschlagen: Während diese in fast 95 Prozent aller Gärten gesehen wird und damit der am zuverlässigsten zu findende Wintervogel ist, sind es beim Haussperling nur 58 Prozent. An den Orten, wo er gesichtet wird, taucht er aber meist als größerer Trupp auf.

Die für Ornithologen und Naturschützer wichtigsten Ergebnisse der Zählung sind jedoch Hinweise auf langfristige Zu- oder Abnahmen bestimmter Vogelarten.  „Über Zunahmen freuen wir uns, bei Abnahmen müssen wir möglichst schnell die Ursachen bestimmen, um gegensteuern zu können“, so Lachmann. Hier bereitet vor allem der Grünfink Sorgen: Seit der ersten Durchführung der Aktion werden von Jahr zu Jahr weniger von diesen für den menschlichen Siedlungsraum typischen Finkenvögeln gesehen. Mit 1,8 Vögeln pro Garten sind es in diesem Jahr nur noch etwas mehr als halb so viele wie 2011. Als Grund vermuten die Vogelschützer vor allem das in den letzten Jahren vermehrt auftretende  „Grünfinkensterben“, hervorgerufen durch eine Infektion mit dem parasitären Einzeller Trichomonas gallinae, der besonders an sommerlichen Futterstellen übertragen wird, an denen viele Vögel zusammenkommen.

Der jüngste Kälteeinbruch im Norden Deutschlands führte außerdem zu einer kleinen Kuriosität: Viele Kraniche, die bis dahin versucht hatten, in Deutschland zu überwintern, machten sich mitten im Winter doch noch auf den Weg in den warmen Südwesten und wurden dabei, obwohl keinesfalls typische Gartenvögel, über vielen Gärten ziehend beobachtet. Auf der Deutschlandkarte der Wintervögel bilden sich daher ganz deutlich die beiden Hauptflugrouten der Kraniche ab, nämlich von der Ostsee über das Ruhrgebiet und von Berlin bis ins Saarland.

Beobachtungen können online (www.stundederwintervoegel.de) oder per Post (NABU, Stunde der Wintervögel, 10469 Berlin) bis zum 18. Januar gemeldet werden.

Weitere Infos finden Sie unter www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/ueber-die-aktion/medieninfos.html.


Für Rückfragen:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel.: +49 (0)30.284984-1620, Mobil: +49 (0)172.9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Quellenangabe / Foto - Sebastian Hennings

NABU

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 3/15 | 12. JANUAR 2016
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Mindestens 44 Tiere wurden 2015 illegal getötet
Mindestens 44 Tiere wurden 2015 illegal getötet

Verfolgte Greifvögel: Mindestens 44 Tiere wurden 2015 illegal getötet

12/13.01.2016

Neue Dimension im Zusammenhang mit Windkraftanlagen-Bau
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Berlin
– Mindestens 51 Mal wurden Greifvögel in den vergangenen 15 Monaten illegal verfolgt, 44 Tiere kamen dabei zu Tode. So lautet die Bilanz, die der NABU, sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), und das Komitee gegen den Vogelmord zum Jahreswechsel ziehen. Anlässlich der Wahl des Habichts zum „Vogel des Jahres 2015“ hatten die Verbände die Bevölkerung dazu aufgerufen, Fälle von illegaler Greifvogelverfolgung zu melden.

Am häufigsten verwendeten die Täter verbotene Greifvogelfallen. Einige von ihnen konnten entdeckt werden bevor ein Vogel zu Schaden kam. In 25 Prozent der Fälle wurden Tiere abgeschossen, in weiteren 25 Prozent Giftköder ausgelegt. Alle Greifvögel sind in Deutschland streng geschützt. Ihre illegale Verfolgung stellt eine Straftat dar, die eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren nach sich ziehen kann.

Besonders häufig verfolgt wurden Mäusebussarde und Rotmilane mit 17 beziehungsweise zehn Opfern. Auch der „Vogel des Jahres 2015“, der Habicht, wurde sechsmal illegal getötet. „Dabei handelt es sich jedoch nur um einen kleinen Teil aller Straftaten. Wir gehen von einer hohen Dunkelziffer aus“, so Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer. Gemeldet wurden auch zahlreiche weitere Verdachtsfälle, die bisher jedoch noch nicht eindeutig belegt werden konnten.

Traurige Hochburg der Greifvogelverfolgung ist Nordrhein-Westfalen. Hier wurden 14 Fälle dokumentiert, gefolgt von Baden-Württemberg mit zwölf, Niedersachsen mit neun und Bayern mit sieben Fällen. Bundesweit ist derzeit keine Verbesserung der Lage in Sicht. Lediglich Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2015 weniger Abschüsse, Vergiftungen und Fallenfänge – hier zeigt das koordinierte Vorgehen der Behörden Erfolge.

„Beim nordrhein-westfälischen Umweltministerium wurde eine Stabsstelle Umweltkriminalität eingerichtet, die durch enge Zusammenarbeit mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Naturschutzbehörden eine effektive Registrierung und Verfolgung entsprechender Straftaten ermöglicht und in den vergangenen zehn Jahren bereits zu über 30 rechtskräftigen Verurteilungen geführt hat“, erklärt Axel Hirschfeld, Sprecher des Komitees gegen den Vogelmord. In anderen Ländern, wie Niedersachsen oder Schleswig-Holstein, existiere bis heute nicht einmal ein Register für gemeldete Straftaten gegen Greifvögel.

In Bayern erkennen die Naturschützer des LBV erste Tendenzen zur Besserung. „Aufgrund der illegalen Übergriffe, nicht nur auf Greifvögel, sind wir 2015 in Bayern eindringlich auf die Politik und die Polizei zugegangen. Seitdem arbeiten und ermitteln die zuständigen Behörden bei derartigen Vorfällen nun deutlich konsequenter und zielführender", so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Seit 2004 erfassen die Verbände anhand von Behördenangaben und eigenen Daten Fälle von Greifvogelverfolgung. In den vorangegangen zehn Jahren wurden dabei 800 Fälle mit mehr als 1.200 toten Greifvögeln dokumentiert.

Neu ist die Verfolgung von Greifvögeln im Zusammenhang mit Windkraftanlagen. In 39 zusätzlich erfassten Fällen aus den Jahren 2010 bis 2015 besteht dringender Verdacht auf die illegale Zerstörung von Großvogelhorsten in der Nähe von bestehenden und geplanten Windkraftanlagen. Auch bei drei der registrierten Tötungsdelikte liegt ein entsprechender Zusammenhang nahe.

Um eine Gefährdung von Vogelarten auszuschließen, müssen Windkraftanlagen bestimmte Abstände zu Vogelhorsten einhalten. Damit dennoch manche Anlage errichtet kann, werden offenbar immer häufiger Horste systematisch zerstört. Der NABU befürwortet den naturverträglichen Ausbau der Windkraft, bemängelt jedoch immer wieder gravierende Versäumnisse bei der Wahl der Standorte und Umsetzung einzelner Projekte. „Die meisten Horste sind bereits vor den Planungen einer Windkraftanlage bekannt. Sie werden dementsprechend im Genehmigungsprozess berücksichtigt. Wenn Horste für Windkraftanlagen zerstört werden, zeugt das vor allem von Ignoranz gegenüber geltendem Planungsrecht“, so Miller.

Um die Situation für Greifvögel zu verbessern, startete der NABU 2015 eine Petition. In dieser fordern inzwischen 43.000 Bürger die Bundesländer dazu auf, engagierter gegen die illegale Verfolgung von Greifvögeln vorzugehen. Darüber hinaus soll der Verkauf und Besitz spezieller Fallen für den Greifvogelfang verboten werden. Der NABU übergibt die Petition aller Voraussicht nach am 20. Januar an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Fälle von illegaler Greifvogelverfolgung können auch in Zukunft bei der vom Komitee gegen den Vogelmord eingerichteten Erfassungs- und Dokumentationsstelle Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität (EDGAR) unter 0160-5813445 oder edgar@komitee.de gemeldet werden.


Mehr zur illegalen Verfolgung von Greifvögeln unter
www.NABU.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/habicht/17206.html

Petition zu finden unter: www.NABU.de/greifvogelpetition. Sie kann noch bis zum 19. Januar 2016 unterzeichnet werden (online und als Unterschriftenliste)

NABU-Video „So erkennen Sie Greifvogel-Verfolgung“ zum kostenlosen Einbinden
: https://youtu.be/1Gu2ANcv30c

Zur Verfolgung von Greifvögeln im Zusammenhang mit Windkraftanlagen:
www.NABU.de/news/2015/12/19931.html

Leitfaden zur illegalen Greifvogelverfolgung zum Download: www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/vdj/broschuere_gegen_illegale_verfolgung.pdf



Für Rückfragen:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 030-284984-1620, E-Mail: lars.lachmann@NABU.de

Andreas von Lindeiner, Referatsleiter Artenschutz beim LBV, Tel. 09174-4775-30, E-Mail: a-v-lindeiner@lbv.de

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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Quellenangabe


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 2/16 | 11. JANUAR 2016

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Naturtourismus im Spagat zwischen Schutz und Nutzung
Naturtourismus im Spagat zwischen Schutz und Nutzung
Naturtourismus im Spagat zwischen Schutz und Nutzung

12/13.01.2016

„Natur und Landschaft“ thematisiert Synergien und Lösungsansätze
Neues Schwerpunktheft der Fachzeitschrift zur „Faszination Natururlaub“


Bonn, 7. Januar 2016:
Die Fachzeitschrift "Natur und Landschaft" greift das Jahresmotto der Deutschen Zentrale für Tourismus, "Faszination Natururlaub", auf und widmet dem Naturtourismus ihr aktuelles Schwerpunktheft. Der Schwerpunkt liegt auf dem Tourismus in den Nationalen Naturlandschaften Deutschlands, beleuchtet werden aber auch globale Aspekte.

Die deutschen Nationalen Naturlandschaften wie Nationalparke, Biosphärenreservate oder auch Naturparke sind Lebensräume, in denen sich Mensch und Natur unter ganz besonderen Umständen begegnen. Sie dienen in erster Linie dem Erhalt der Biodiversität, sind jedoch aufgrund ihrer interessanten Naturausstattung und landschaftlichen Schönheit auch für den Naturtourismus besonders attraktiv.

Zielsetzungen und Auswirkungen des Naturtourismus stehen teilweise in Konflikt zueinander. Einerseits will der Naturtourismus auf die Schönheiten der Natur aufmerksam und diese auch Besucherinnen und Besuchern zugänglich machen. Andererseits kann sich der Naturtourismus auch zu einem Mitverursacher von Belastungen von Natur und Umwelt entwickeln. "Um Natur und Tourismus in Einklang zu bringen, ist ein effizientes Management auf der Grundlage von Schutz- und Nutzungskonzepten erforderlich", sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). "Davon profitieren die Reisenden, die Natur und auch die Bevölkerung vor Ort. Eine nachhaltige, also ökonomisch, ökologisch und sozial tragfähige Tourismusentwicklung ermöglicht den Schutz sensibler Gebiete und stärkt zugleich auch regionale Wirtschaftskreisläufe."

Welche Bedeutung dem Naturtourismus in Deutschland zukommt, belegen verschiedene Umfragen und Studien. So zeigt der Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus 2011/2012 der DZT, dass "Natur und Landschaft" sowohl für deutsche als auch für ausländische Gäste ein wesentliches Entscheidungskriterium für die Wahl der Urlaubsregion sind. Eine Studie im Auftrag des BfN hat ergeben, dass jährlich mehr als 50 Millionen Menschen die deutschen Nationalparke besuchen und damit einen Bruttoumsatz von rund 2,1 Milliarden Euro bewirken.

Vor diesem Hintergrund greift die Fachzeitschrift "Natur und Landschaft" im aktuellen Schwerpunktheft unter anderem folgende Fragen auf: Welche ökologischen und sozio-ökonomischen Effekte bringt der Naturtourismus mit sich? Wo bestehen Synergien und wo gibt es Reibungspunkte zwischen Belangen des Naturschutzes und touristischer Nutzung? Welche Lösungsansätze existieren bereits jetzt für ein künftig besseres Miteinander?

Thematisiert wird im Heft auch die Dachmarke "Nationale Naturlandschaften", unter der sich seit dem Jahr 2005 die deutschen Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke zusammenschließen. Auf der gemeinsamen Agenda stehen unter anderem die Förderung der öffentlichen Wahrnehmung und das Marketing im Naturtourismus.

Schließlich wird aus globaler Sicht eine kritische Bilanz des seit etwa 25 Jahren bestehenden Ökotourismus-Ansatzes gezogen. Danach ist positiv zu werten, dass die Bedeutung sozialer Aspekte zugenommen hat und das Prinzip der Nachhaltigkeit inzwischen in vielen Tourismussegmenten eine Rolle spielt und nicht auf den Ökotourismus beschränkt bleibt. Doch solche wichtigen Themen wie Klimawandel und Klimaschutz werden auch im Ökotourismus nur sehr unzureichend berücksichtigt, das heißt hier besteht dringender Handlungsbedarf. Am Beispiel von Großschutzgebieten in den Alpen wird gezeigt, dass hierzu ein gemeinsames Vorgehen der Tourismusbranche sowohl mit den Akteuren aus der Raumplanung als auch mit Nutzergruppen, wie zum Beispiel der Wasser-, Land- und Forstwirtschaft sowie aus dem Bereich Gesundheit erreicht werden muss.

Hintergrund
Die in Deutschland geltenden Schutzgebietskategorien beruhen auf dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Die unterschiedlichen Schutzgebiete können hinsichtlich ihrer Größe, ihres Schutzzwecks und ihrer Schutzziele und den daraus abzuleitenden Nutzungseinschränkungen unterschieden werden. Die wichtigsten Schutzgebietskategorien sind: Nationalparke, Biosphärenreservate, Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und Naturparke sowie die Schutzgebiete nach den Natura2000-Richtlinien der Europäischen Union.

In Deutschland gibt es derzeit beispielsweise 16 Nationalparke mit einer Gesamtfläche von rund einer Million Hektar. Die Zahl der Biosphärenreservate mit einer Gesamtfläche von 1,9 Mio. Hektar liegt ebenfalls bei 16, wobei 15 bislang von der UNESCO anerkannt wurden. Aktuell sind bundesweit 102 Naturparke ausgewiesen und decken mit einer Gesamtfläche von ca. 9,8 Millionen Hektar etwa 27 Prozent der Landesfläche ab.

Im Jahr 2016 rückt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) das Thema "Faszination Natururlaub" in Deutschland in den Mittelpunkt ihrer Marketingaktivitäten. Mit einer weltweiten Themenkampagne beleuchtet sie den Naturreichtum Deutschlands und will das Interesse ausländischer Gäste am Urlaub jenseits der Metropolregionen fördern. Laut Qualitätsmonitor der DZT nennen 37 Prozent der ausländischen Urlauber "Landschaft und Natur" als eines der wichtigsten Kriterien bei der Entscheidung für ihre Urlaubsregion. Die Kampagne "Faszination Natururlaub" soll Deutschland als nachhaltiges Reiseziel positionieren und zum erklärten Ziel der Bundesregierung, den Tourismus in den ländlichen Regionen zu stärken, in besonderer Weise beitragen. Stellvertretend für die landschaftliche Vielfalt in Deutschland werden innerhalb der DZT-Kampagne 16 ausgewählte "Highlight"-Naturlandschaften präsentiert.

Bezug des Heftes
Einzelhefte können beim Verlag W. Kohlhammer GmbH, Zeitschriftenauslieferung, 70549 Stuttgart, telefonisch (0711/78 63-72 80), per Fax (0711/78 63-84 30) oder per E-Mail (vertrieb@kohlhammer.de) zu einem Preis von 8 € (Einzelheft) zzgl. Versandkosten bestellt werden. Einzelartikel aus diesem Heft können ab Januar 2016 gegen eine geringe Gebühr (2,95 €/Artikel) von der "Natur-und-Landschaft"-Homepage (www.natur-und-landschaft.de) als Screen-PDF-Datei heruntergeladen werden. Für Abonnentinnen und Abonnenten ist der Zugang zu den Screen-PDF-Dateien kostenfrei.

Informationen auf der NuL-Homepage
Die Homepage der Zeitschrift "Natur und Landschaft" wurde kürzlich neu und nutzerfreundlicher gestaltet. Auf www.natur-und-landschaft.de finden sich unter anderem aktuelle Meldungen und Terminhinweise. Zudem besteht die Möglichkeit, über eine Artikelrecherche nach bislang erschienenen Beiträgen zu suchen - und diese bei Interesse auch zu erwerben. In der Service-Rubrik steht auch ein Umfrage-Modul bereit, über das sich sowohl die Zeitschrift als auch die Homepage bewerten lassen.


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


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KLARSTELLUNG ZUM THEMA GROSSSCHUTZGEBIETE
KLARSTELLUNG ZUM THEMA GROSSSCHUTZGEBIETE
KLARSTELLUNG ZUM THEMA GROSSSCHUTZGEBIETE

11/12.01.2016

Die im Schmerber Manifest enthaltenen Aussagen zu Großschutzgebieten haben in
Naturschutzkreisen zu kritischen Kommentaren geführt.


Dazu erfolgt folgende Klarstellung:

Großschutzgebiete wie Nationalparke sind Einrichtungen, die gleichermaßen Menschen faszinieren wie Proteststürme auslösen. FAUN fordert deshalb eine gewissenhafte Prüfung der Voraussetzungen und eine sorgsame Abwägung mit anderen Ansprüchen der Gesellschaft an den Wald, bevor in einer Region
Forderungen nach Großschutzgebieten erhoben werden.

Mehr zum Thema auf den Seiten von FAUN

- www.faun-iwi.de/assets/PDF/Klarstellung-zum-Thema-Grossschutzgebiete-Stand-22.11.2014.pdf

Hier geht`s zur Startseite von FAUN - Faun - Initiative Waldnaturschutz integrativ

- www.faun-iwi.de

Quellenangabe

Faun - Initiative Waldnaturschutz integrativ

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Kleiber


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Umweltbuch des Monats
Umweltbuch des Monats
Umweltbuch des Monats Dezember 2015: "Selbstverbrennung"

11/12.01.2016

Berlin.
Hans Joachim Schellnhuber ist ein international führender Experte auf dem Gebiet der Klimaforschung. Seine jüngste Veröffentlichung "Selbstverbrennung" bezeichnet er als sein Vermächtnis. Dieses Buch ist kein weiteres populärwissenschaftliches Werk über den Klimawandel. Es ist viel mehr: Ein Erfahrungsbericht, eine Abrechnung, eine Zeugenaussage.

Und zugleich bietet es auch für Laien einen gut verständlichen Einstieg in das komplexe Thema. Das eigentlich Spannende sind darüber hinaus natürlich die persönlichen Perspektiven und Erfahrungen von Schellnhuber, die in die Schilderungen der Zusammenhänge des Klimawandels und der Ursprünge des Wissens über das Klima einfließen. Und diese sind vielfältig und tiefgreifend. Sowohl im Bereich der Wissensentstehung und der Auseinandersetzung mit den sogenannten Klimaskeptikern, die den menschengemachten Klimawandel ablehnen, als auch im Bereich der Klimapolitik.


Mehr zum Thema auf den Seiten der Deutschen Umweltstiftung

- https://www.deutscheumweltstiftung.de/index.php/pressearchiv/742-umweltbuch-des-monats-dezember-2015-qselbstverbrennungq

Quellenangabe

Deutsche Umweltstiftung
(Berlin, 02.12.2012)


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In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Sperberweibchen


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LBV - Stunde der Wintervögel
LBV - Stunde der Wintervögel

Stunde der Wintervögel

11/12.01.2016


Haus- und Feldsperling kämpfen um Platz 2, Erlenzeisig neuer Shootingstar?

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


- www.stunde-der-wintervoegel.de/


Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

09.01.2016

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Erlenzeisig als Shootingstar?


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Illegaler Handel mit Singvögeln ...
Illegaler Handel mit Singvögeln ...

Illegaler Handel mit Singvögeln auf Auktionsplattform

10/12.01.2016

Behörden beschlagnahmen 15 Stieglitze in Oberhausen

Oberhausen:
Vogelschützer haben, getarnt als interessierte Käufer, umfangreiche Beweise gegen eine Gruppe von Vogelhändlern gesammelt, die sich auf den illegalen Fang und Verkauf von freilebenden Stieglitzen spezialisiert hat.

Nach einer Anzeige des Komitees gegen den Vogelmord wurden heute Morgen bei einer behördlichen Kontrolle 15 lebende Stieglitze beschlagnahmt, die in einer Gartenlaube in Oberhausen-Alstaden zum Verkauf vorrätig gehalten wurden. Gegen zwei Personen wurde ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz eingeleitet.

Die Tiere, die von den Beschuldigten in verschiedenen Internetbörsen (Kor.Red. AiF) für je 50 Euro pro Stück angeboten wurden, befinden sich mittlerweile in einer Pflegestation und sollen noch in dieser Woche ausgewildert werden.

Der Stieglitz ist letzten Monat vom NABU zum "Vogel des Jahres 2016" ausgerufen worden.

Pressekontakt:

Fotos, Videomaterial & weitere Informationen: Dipl.-Biol. Axel Hirschfeld (Pressesprecher)
Telefon 0228-665521 oder 01794803805
Email: Axel.hirschfeld@komitee.de

Quellenangabe


Komitee gegen den Vogelmord e.V.
Committee Against Bird Slaughter (CABS)
An der Ziegelei 8, D-53127 Bonn


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In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Stieglitz
[www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22508]


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Deutsche und Italiener gemeinsam gegen illegale Vogeljagd
Deutsche und Italiener gemeinsam gegen illegale Vogeljagd
Deutsche und Italiener gemeinsam gegen illegale Vogeljagd

10/11.01.2016

Mailand
- Das Rotkehlchen flattert aufgeregt mit den Flügeln, seine Augen sind qualvoll und panisch aufgerissen. Die feinen Halsfedern reiben an dem Fangnetz, das ein Wilderer aufgestellt hat und das es am Weiterflug hindert - solche Szenen sind in Europa nicht selten.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Deutsche-und-Italiener-gemeinsam-gegen-illegale-Vogeljagd_article1452348883.html?utm_source=Newsletter09012016&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews



Quellenangabe

Proplanta


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Rotkehlchen
[www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21970]

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Heute Nacht ein Nachzügler .....
Heute Nacht ein Nachzügler .....

Heute Nacht ein Nachzügler: nun sind es 315 junge Kegelrobben auf der Helgoländer Düne

10/11.01.2016


Die Wurfsaison der Kegelrobben auf der Helgoländer Düne ist nun wahrscheinlich zu Ende. Aktuell liegen 315 Jungtiere (09.01.2016) am Strand. Das ist ein neuer Geburtenrekord! In der letzen Saison waren es insgesamt "nur" 247 Jungtiere.

Das Jordsand-Team ist mit 6 Helfern rund um die Uhr im Einsatz. Über die Feiertage waren es sogar noch mehr. Wer unsere Arbeit zum Schutz der Kegelrobben unterstützen möchte, kann dies durch die Übernahme einer Patenschaft tun.  

Mehr zum Thema


- www.jordsand.de/vor-ort/helgoland/aktuelles/


Interesse an einer Patenschaft?

- www.jordsand.de/spenden/kegelrobbenpatenschaft/



Quellenangabe/Foto:


Verein Jordsand e.V.

Bornkampsweg 35

22926 Ahrensburg

Tel.: 04102 32656



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Klettern für unseren Seevogel des Jahres 2016
Klettern für unseren Seevogel des Jahres 2016
Eine Säuberungsaktion im kleinsten Naturschutzgebiets Deutschlands: Dem Helgoländer Lummenfelsen.

10/11.01.2016

Klettern für unseren Seevogel des Jahres 2016


Ein Team aus 17 Wissenschaftlern, Kletteren, Journalisten und Fotografen. Einige hundert Meter Seile und Leinen, sowie dutzende Karabiner. Monatelange Vorbereitungen, diverse Gesprächs- und Beratungsstunden. Wofür?

Für den Seevogelschutz, dem wir uns als Verein Jordsand im besonderen Maße verschrieben haben.

Auf Helgoland brütet unser Seevogel des Jahres 2016: Deutschlands einzige Basstölpelkolonie mit mittlerweile über 600 Brutpaaren.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Vereins Jordsand

- www.jordsand.de/vor-ort/helgoland/aktuelles-2/



Quellenangabe/Foto:


Verein Jordsand e.V.

Bornkampsweg 35

22926 Ahrensburg

Tel.: 04102 32656


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Letzte Aktualisierung:
08.02.2016 um 18:46 Uhr
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