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Auszeichnungen C.C.BUCHNER und Bamberger Bürgerpreis 2012 Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Auszeichnung mit dem Grünen Engel
Thüringer Umweltpreis 2013
UN-Dekade - Biologische Vielfalt 2012 und 2013
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Artenschutz in Franken


Seit nunmehr 18 Jahren bringt sich
Artenschutz in Franken
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken ein.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.




Monatlich verfolgen rund
15.000 - 25.000 Besucher
das Engagement des Artenschutz in Franken auf unserer Internetseite.

Zwischen 200.000 - 650.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken

- Die Artenschutzmacher -

---------------------------------------------

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes in Oberfranken beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken nun vermehrt in ganz Franken ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement etwas näher vorstellen.


Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




05.05.2014 Türme für Bundesdeutsche Turmschwalben
10.06.2014 Rettung für Frankens letzte Kirchendohlen

Projekt Zentrum Nachhaltigkeit Wald

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker


[ zum Logbuch ]

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF
Türme für Bundesdeutsche Turmschwalben / Modul 2 gestartet
Türme für Bundesdeutsche Turmschwalben / Modul 2 gestartet

„Türme für die Thüringische Turmschwalbe 2013 – 2020“ - Modul 2 gestartet!

23/24.04.2014

Suhl/Freistaat Thüringen.
Im vergangen Jahr wurde mit der „Kick off“-Veranstaltung ein neues Zeitalter beim Mauerseglerschutz in Deutschland eingeläutet.

„Türme für die Thüringische Turmschwalbe“ so der prägnante Name. Dahinter steht ein bundesweit in dieser Form einzigartiges, innovatives Leuchtturmprojekt. Die Stadt Suhl war und ist nun abermals Austragungsort eines nicht alltäglichen Pilotprojektes mit überregionaler Bedeutung.

Neue Aufnahmen belegen wie professionell gelebter Artenschutz und Baukörpersicherung auch  in ästhetischer Hinsicht höchste Ansprüche befriedigen können.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=51578

In der Aufnahme

Setzt Bundesweit neue Zeichen des modernen Artenschutzes ... das Projekt "Türme für die thüringische Turmschwalbe" ...


Türme für Bundesdeutsche Turmschwalben / Modul 2 gestartet
Türme für Bundesdeutsche Turmschwalben / Modul 2 gestartet
„Türme für die Thüringische Turmschwalbe 2013 – 2020“ - Modul 2 gestartet!

23/24.04.2014

Suhl/Freistaat Thüringen.
Im vergangen Jahr wurde mit der „Kick off“-Veranstaltung ein neues Zeitalter beim Mauerseglerschutz in Deutschland eingeläutet.

„Türme für die Thüringische Turmschwalbe“ so der prägnante Name. Dahinter steht ein bundesweit in dieser Form einzigartiges, innovatives Leuchtturmprojekt. Die Stadt Suhl war und ist nun abermals Austragungsort eines nicht alltäglichen Pilotprojektes mit überregionaler Bedeutung.

Zum "Verlierer des energetischen Zeitalters" droht der Mauersegler zu avancieren. Mit jedem im Sinne des Artenschutzes unprofessionell sanierten Altbaus verlieren wir einen wertvollen Teil des urbanen Artenspektrums. Zahllose Fortpflanzungsstätten gingen dabei bereits verloren.. häufig das dies von der Gesellschaft kaum wahrgenommen wurde. Denn wem kommt schon der Gedanke das auch an den Bauwerken unserer Dörfer und Städte Lebenformen beheimatet sind die seit vielen Jahrhunderten an unserer Seite verweilen. Tier- und Pflanzenarten also die wir über die Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg als unsere selbstverständlichen, menschlichen Wegbegleiter erkennen durften.

Das Gemeinschaftsprojekt „Türme für die thüringische Turmschwalbe“ welches Artenschutz in Franken gemeinsam mit der Stadt Suhl, der evangelischen Kirchgemeinde Suhl, der Veolia Stiftung, der Audi Stiftung für Umwelt, der Naturstiftung David, der Europamöbel Umweltstiftung und der HIT – Umweltstiftung umsetzt, möchte ein sichtbares Zeichen setzen wie moderner Arten- und Denkmalschutz, Baukörpersicherung und lebendige Umweltbildung funktionieren, ohne das es dabei „Verlierer“ gibt.

Mit Unterstützung der Vattenfall Europe Umweltstiftung
konnte nun das Projekt um ein zweites Modul ergänzt und somit vollständig abgeschlossen werden. Für 80 Mauerseglerbrutpaare stehten nun nachhaltige Lebensräume bereit. Mit Spannung sehen die Projektpartner nun der Ankunft der Mauersegler (dies ist für Ende April / Anfang Mai zu erwarten) entgegen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=51578

In der Aufnahme

- Für 80 Mauerseglerbrutpaare bestens gerüstet .. das Neue Rathaus der Stadt Suhl im Freistaat Thüringen.


Steht auf Lupinen ...
Steht auf Lupinen ...
Er steht auf Lupinen - Großer Lupinenblattrandkäfer

23/24.04.2014


Ferner neu eingestellt:


Ampedus pomonae, Schnellkäfer
Anostirus purpureus, Purpurroter Schnellkäfer

In der Aufnahme von Albert Meier


Der Große Lupinenblattrandkäfer - www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=65393


Braunkehlchen im Ab(wärts)flug
Braunkehlchen im Ab(wärts)flug
Braunkehlchen im Ab(wärts)flug

22/23.04.2014

Bayern.
In der spektakulären Aufnahme von Ulrich Rösch

- Braunkehlchen im Abflug .. leider entwickeln sich die Bestände des Vogels auch nicht sonderlich günstig. So stellt die Aufnahme bildgebend auch die bayerische Bestandsentwicklung dar.

Mehr zur Art auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20604

Ferner wurden von Ulrich Rösch Aufnahmen folgender Arten neu eingestellt:

- Mittelmeermöwe
- Bachstelze


Europäisches Storchendorf 2014 ausgezeichnet
Europäisches Storchendorf 2014 ausgezeichnet
Europäisches Storchendorf 2014 ausgezeichnet

22/23.04.2014

Radolfzell.
 Das Netzwerk der „Europäischen Storchendörfer“ hat ein neues Mitglied. Am 12. April zeichnete die Naturschutzstiftung EuroNatur die slowakische Gemeinde Buzica als „Europäisches Storchendorf“ 2014 aus. Buzica liegt an der slowakisch-ungarischen Grenze und innerhalb eines der drei wichtigsten Brutgebiete des Weißstorchs in der Slowakei, dem Košice-Becken, das als EU-Vogelschutzgebiet ausgewiesen ist. „Der Storch hat in der Gemeinde Buzica einen hohen Stellenwert. Sowohl die Bürger als auch die Gemeindeverwaltung unterstützen Aktivitäten zum Schutz der Großvögel“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.

Buzica ist eine der ersten slowakischen Gemeinden,
die künstliche Nestunterlagen als Alternative zu Nestern auf Strommasten installiert hat. Diese werden von den Störchen gut angenommen und intensiv genutzt. Seit 1976 führt die Gemeinde eine systematische Zählung der Störche durch. Groß geschrieben wird die Bewusstseinsbildung der Lokalbevölkerung für den Schutzbedarf der Störche. Mit dem Umweltbildungsprogramm „Storch“ sollen schon die Kleinen dafür sensibilisiert werden. Eine Grundschule und ein Kindergarten in Buzica beteiligen sich daran. Unter anderem erscheint regelmäßig die Schülerzeitung „Goya“ (Storch) und jedes Jahr im Juni helfen Schüler gemeinsam mit jungen Erwachsenen dabei, Jungstörche zu beringen. Im Frühjahr feiert das Dorf Buzica traditionell die Ankunft der Störche.  


Mit der Initiative „Europäische Storchendörfer“
setzt EuroNatur seit vielen Jahren einen Gegenpol zum steigenden Lebensraumverlust für Störche in Europa und schafft eine wachsende Allianz für den Schutz der Großvögel. Seit 1994 zeichnet die Stiftung Gemeinden als „Europäisches Storchendorf“ aus, in denen viele Störche leben und die sich besonders für den Storchenschutz einsetzen. Buzica ist Storchendorf Nummer 13. In Deutschland ist das im Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe Brandenburg“ gelegene Dorf  Rühstädt seit 1996 Teil des Netzwerks.


Quellenangabe:

Rückfragen: EuroNatur, Konstanzer Str. 22, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732 - 92 72 10, Fax: 07732 - 92 72 22, E-Mail: info@euronatur.org, Internet: www.euronatur.org, Ansprechpartner: Pavel Bečka, Pressekontakt: Katharina Grund

14.04.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken


In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- zwar kein Weißstorch, dennoch nicht weniger interessant .. der Löffler

Mehr zum Löffler auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=47431

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Neues auf der A.i.F Internetpräsenz
Neues auf der A.i.F Internetpräsenz
Neues auf der A.i.F Internetpräsenz

21/22.04.2014

Franken.
Auch über das Osterfest steht der Artenschutz nicht still, so wurden unter anderem folgende Daten neu eingepflegt, bzw. ergänzt.

Adalia decempunctata, Zehnpunkt-Marienkäfer
Adela reaumurella, Langhornmotte;
Cerastium sp., Hornkraut;
Coniocleonus sp., Steppenrüssler;
Neriene peltata, Baldachinspinne;
Anthaxia quadripunctata, Vierpunktiger Kiefernprachtkäfer
Evarcha falcata, Spingspinne;
Neriene radiata, Baldachinspinne;
Neuroterus quercusbaccarum, Weinbeerengalle

In der Aufnahme von Albert Meier


- Arbeitsteilung ...


Vom Schädlung zur Art der Vorwarnliste
Vom Schädlung zur Art der Vorwarnliste
Maulwurfsgrillen in Deutschland

21/22.04.2014

Deutschland.
Es ist noch gar nicht allzu lange her da wurde angenommen das sich Maulwurfsgrillen vornehmlich an den Wurzeln von (Garten) Pflanzen gütlich halten. In der letzten Zeit kristallisiert sich jedoch heraus das es tierische Proteine sind die sie den Pflanzen vorzieht. Ausgewichen auf pflanzliche Nahrung wird lediglich dort und dann, wo sich keine tierischen Möglichkeiten der Nahrungsaufnahme ergeben.

Der Mensch bekämpfte den "Schädling Maulwurfsgrille" rigoros. So ist es fast nicht verwunderlich das auch diese Art heute an vielen Standorten der Republik (und darüber hinaus) selten geworden ist.

Die in der Bundesepublik Deutschland nicht geschütze Art ist auf der Vorwarnliste (Roten Liste) bedrohter angekommen, mancher sieht das Insekt bereits als gefährdet an.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=65272

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- ... wieder ein Art welche die Rote Liste erreicht hat ... die Maulwurfsgrille


Vom Aussterben bedroht - die Äskulapnatter
Vom Aussterben bedroht - die Äskulapnatter
Vom Aussterben bedroht - die Äskulapnatter

20/21.04.2014

Deutschland.
Sie gilt als die größte heimische Schlangenart. Doch mit meist um 1,20 - 1,50 Meter wird sie von der breiten Bevölkerung als nicht sonderlich spektakulär wahrgenommen. Schlangen hatte und haben es in unserer Gesellschaft nie einfach .. im besten Fall werden sie gemeiden .. doch auch heute noch aus Angst oder Unwissenheit getötet.

Mehr zur Äskulapnatter auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21833

Aufgenommen wurde die Äskulapnatter von Helga und Hubertus Zinnecker


Bald weg vom Feld!-Die Kornrade in Bayern ...
Bald weg vom Feld!-Die Kornrade in Bayern ...
Bald weg vom Feld!-Die Kornrade in Bayern ...

20/21.04.2014

Bayern.
Vormals weit verbreitet ist das Vorkommen einer heimischen Pflanze nahezu vollständig erloschen. Die Kornrade - sie galt lange zeit als "gefürchtetes Ackerkraut" da Pflanzenteile (Samen) giftig sind. Doch auch hier haben Pflanzenschutzmittel ganze Arbeit geleistet .. diese Pflanze ist fast "weg".

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=65220

In der Aufnahme von Helga und Hubertus Zinnecker

- Kornrade mit Krabbenspinne


Baum ohne Falken?
Baum ohne Falken?
Der Baumfalke in Bayern eine Art der Vorwarnliste.

20/21.04.2014

Bayern.
Den wenigsten ist ein kleiner heimischer Falke bekannt - Der Baumfalke.

Ein sich elementar verschlechterndes Nahrungsangebot, eine zunehmende Landwirtschaftsintensivierung und Industriealisierung, Brutplatzverluste durch zunehmenden Holzeinschlag und nicht zuletzt der Abschuss des Vogels trägt zum Rückgang des Baumfalken bei.  

Ein Pflegling ist in unsere Hände und von hier in eine Pflegestelle geraten. Ein nicht alltäglicher Moment sich die Schönheiten dieses Tieres aus nächster Nähe besehen zu dürfen.

Mehr zum Baumfalken auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20348

In der Aufnahme von Helga und Hubertus Zinnecker

- Baumfalke im Flug


Feldhasen in Gefahr
Feldhasen in Gefahr
Feldhasen in Gefahr

20/21.04.2014

Die Landwirtschaft bedroht das Symbol des Osterfestes


Zu Ostern begegnen wir dem Hasen überall –
in Form von Schokolade oder als Dekoration. Doch in freier Natur bekommen wir Meister Lampe immer seltener zu sehen. Den Feldhasen in Deutschland geht es schlecht. Was können wir tun, um sie zu schützen?

Wie der Name schon sagt, leben Feldhasen vorwiegend auf Feldern, Wiesen und Äckern. Doch die früher so häufige Art gilt inzwischen als gefährdet. Seit den 1960er Jahren ist die Zahl der Feldhasen in Deutschland stark gesunken. Die intensive Landwirtschaft bietet den Hasen in weiten Teilen nicht mehr den richtigen Lebensraum und auch nicht mehr ausreichend Nahrung.

Mehr zum Thema auf den Seiten des WWF


- www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/feldhasen-in-gefahr/

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Symbol mit zunehmendem Seltenheitswert ... so gehen wir mit unserer Kultur und unseren Kulturfolgern um

Mehr zum Feldhasen auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20694

Maßnahmen zum Wildtierschutz bei der Mahd
Maßnahmen zum Wildtierschutz bei der Mahd
Maßnahmen zum Wildtierschutz bei der Mahd

19/20.04.2014

Berlin -
Die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen wie Grünroggen steht an. Besonders konfliktreich ist dabei, dass die Arbeiten mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere zusammenfällt, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs sicher wähnen.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Massnahmen-zum-Wildtierschutz-bei-der-Mahd_article1397884406.html

In der Aufnahme von Johannes Rother

- wird häufig Opfer von Mäharbeiten ... der (junge) Feldhase ...

Mehr zum Feldhasen auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=20695


Artenschutz in Franken wünscht frohe Ostern
Artenschutz in Franken wünscht frohe Ostern
Artenschutz in Franken wünscht frohe Ostern ...

.. es muss nicht immer ein Osterhase sein dachten wir uns und möchten allen unseren Freunden, Mitgliedern (und die es noch werden möchten) und Projektpartnern auf diesem Weg ein frohes Osterfest wünschen ...

"Monaco" so der Name des Zwergziegenbocks ... und er macht vor wonach wir mit unseren Projekten seit geraumer Zeit streben ... Innovation und Effektivität .. Artenschutz in Franken die Artenschutzmacher


GPS-Sender für Wisente in der Döberitzer Heide
GPS-Sender für Wisente in der Döberitzer Heide
GPS-Sender für Wisente in der Döberitzer Heide

18/19.04.2014

Wustermark/Elstal –
In Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide werden derzeit Wisente mit Halsbandsendern versehen. Mitarbeiter der Sielmanns Naturlandschaft und des WWF haben heute erfolgreich einen zweiten Wisent besendert.

Bereits in der vergangenen Woche
erhielt die erste Wisentkuh ein für die Wildtierbeobachtung entwickeltes GPS-Gerät. Mithilfe der Sender kann das Verhalten des „Wildtier des Jahres 2014“ innerhalb des rund 1860 Hektar großen Geländes verfolgt und wissenschaftlich ausgewertet werden.

Mehr zum Thema auf den Seiten der Heinz Sielmann Stiftung

- https://www.sielmann-stiftung.de/service/details/gps-sender-fuer-wisente-in-der-doeberitzer-heide/


In der Aufnahme von Günter Neuberger

- Wisentbulle


Mehr zum Wisent auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=32130



Nationalparkchef Emmanuel de Merode angeschossen
Nationalparkchef Emmanuel de Merode angeschossen
Virunga: Nationalparkchef Emmanuel de Merode angeschossen

18/19.04.2014

Gesundheitszustand ernst aber stabil

Der Direktor des afrikanischen Virunga-Nationalparks Emmanuel de Merode
wurde gestern in einem Hinterhalt angeschossen, wie die Nationalparkverwaltung mitteilt. Sein Gesundheitszustand soll ernst aber stabil sein. De Merode wurde auf dem Rückweg von der Provinzhauptstadt Goma zurück in den Nationalpark angegriffen. Virunga ist der älteste Nationalpark Afrikas und UNESCO Weltnaturerbe. Der Park, bekannt für seine seltenen Berggorillas, liegt in der demokratischen Republik Kongo. Aufgrund der politisch instabilen Situation im Osten des Landes war der Park zwei Jahre lang geschlossen und konnte erst kürzlich wieder seine Pforten für den Gorilla-Tourismus öffnen.


„Emmanuel de Merode ist ein engagierter Naturschützer, der jeden Tag sein Leben aufs Spiel setzt, um den Virunga-Nationalpark, seine Ranger und die dort lebenden gefährdeten Arten zu beschützen sowie die lokale Bevölkerung, die auf den Park für ihren Lebensunterhalt angewiesen ist", sagt Lasse Gustavsson, Direktor Naturschutz bei WWF International. „Ich weiß, wie sehr Emmanuel diesen Park liebt. Mit seinem Engagement ist ein Vorbild für uns alle und ich wünsche ihm eine schnelle Genesung.“


In den letzten drei Jahren wurden 20 Ranger bei der Verteidigung des Nationalparks getötet, im Kampf gegen Rebellenüberfälle und eine Mafia, die von Wilderei und der Plünderung der Regenwälder zur Holzkohlegewinnung profitiert. Trotz Bürgerkrieg und Plünderung konnte der Park dank des selbstlosen Einsatzes der Ranger und Naturschützer erhalten werden. Derzeit bedroht ihn eine neue, fundamentale Gefahr - durch die britische Firma Soco International Plc, die mitten im Welterbe nach Öl suchen will.

Hintergrund:

Der Virunga Nationalpark, UNESCO Weltnaturerbe und Ramsar Feuchtgebiet,
ist ein 790.000 ha großer Park im Osten der Demokratischen Republik Kongo, an der Grenze zu Ruanda und Uganda. Ebenso wie der Volcanoes Nationalpark in Ruanda entstand der Park 1969 aus der Teilung des bereits seit 1925 bestehenden Albert-Nationalparks. Er ist der älteste, artenreichste und landschaftlich vielfältigste Nationalpark Afrikas und unter anderem Heimat von knapp 200 der vom Aussterben bedrohten Berggorillas.

Durch die geplante Ölexploration und mögliche Ölförderung
 drohen Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverletzungen sowie eine weitere Destabilisierung der krisengeschüttelten Region durch bewaffnete Konflikte. Um Virunga vor der Ölförderung zu bewahren, hat der WWF eine weltweite Öffentlichkeitskampagne gestartet. Ziel ist es, dass Soco verbindlich zusagt, auf seine Ölförderpläne innerhalb von Virunga und allen anderen Weltnaturerbestätten zu verzichten.


KONTAKT

Sylvia Ratzlaff

WWF Pressestelle

Tel. 0151 188 54 846

sylvia.ratzlaff(at)wwf.de



Quellenangabe:


WWF 16.04.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken


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Kiebitz-Nester wurden untergepflügt
Kiebitz-Nester wurden untergepflügt
Nabu beklagt: Kiebitz-Nester wurden untergepflügt

17/18.04.2014

Kranenburg.
Der Nabu berichtet von einer Aktivität die sich nicht nur hier zeigt. Wir als Gesellschaft reden täglich vom Artenschutz auch und gerade in fernen Ländern und tragen mit diesem unsäglichem Wirken im eigenen Land zum Artenschwund bei.

Ein Umdenken sollte und muss stattfinden. Denn bei einer etwas durchdachten Landbewirtschaftung ließe sich Landnutzung und Artenschutz problemlos umsetzen. Doch dann muss dem Reden auch ein effektives Handeln folgen.

Mehr zum Thema auf der WAZ

- www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/nabu-beklagt-kiebitz-nester-wurden-untergepfluegt-aimp-id9252342.html

Mehr zum Kiebitz der leider immer seltener wird .. auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21241

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Kiebitz ... Lebensraum zunehmend bedroht.

Pilz mit inneren Werten - Der Zunderschwamm
Pilz mit inneren Werten - Der Zunderschwamm
Funke übergesprungen? - Der Zunderschwamm

16/17.04.2014

Bayern.
Er nutz sie aus, die Schwächen (nicht nur aber bevorzugt) der Laubbäume. Vor allem die Rotbuche hat es ihm angetan. Als ein Indikator alter Waldbestände gilt es diese Pilzart als Garant der Waldökologie anzusehen.

Meist über Stammwunden dringt der Zunderschwamm in seinen Wirtsbaum ein und lässt diesen vielfach nach einer gewissen Zeit intensiver Besiedlung auf mehreren Metern Höhe abbrechen  was anderen Arten interessante Lebensräume verschafft.

So gilt es den Zunderschwamm nicht als Schädling anzusehen, sondern sich auch an seiner Präsenz zu erfreuen verweist diese doch auf einen alten aktiven Wald den wir dringen benötigen. Pflanzenplantagen gibt es schon genug und sie werden immer mehr.

Als sichtbares Zeichen einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung gehört er einfach dazu.

Haben auch Sie Aufnahmen des Zunderschwamms machen können? Wir freuen uns auf ihre Zusendungen.

Mehr zum Zunderschwamm auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=64997

In der Aufnahme von Peter Runkel

- Zunderschwamm an alter Buche

Artenschutz in Franken



Jungtiere in der Natur belassen ..
Jungtiere in der Natur belassen ..
Jungtiere in der Natur belassen und keine „Notfä(e)lle“ schaffen!

16/17.04.2014

Hannover/Leiferde -
Durch die zumeist warmen Temperaturen der vergangenen Wochen ist nicht nur die Vegetation weiter fortgeschritten. Auch die Tierwelt hat entsprechend reagiert und früher als sonst tummeln sich bereits zahlreiche Jungtiere vieler Arten in der Natur. Der NABU Niedersachsen und sein Team vom NABU-Artenschutzzentrum Leiferde raten dringend dazu, die Jungtiere nicht anzufassen und mitzunehmen.

„Für junge Wildtiere stellt das aprilhafte Wetter kein Problem dar“,
berichtet Bärbel Rogoschik, Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums Leiferde, „wohl aber das Eingreifen der Menschen in die natürlichen Abläufe.“ So mehren sich in den letzten Tagen die „tierischen Notfälle“ im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, die bei genauem Hinsehen alle menschengemacht waren. So wurden durch Gartenarbeiten wie Heckeschneiden und Rasenmähen Amseljunge zu Waisen, durch Baumfällarbeiten oder das Einreißen von Gartenschuppen junge Eichhörnchen oder Wildkaninchen mutterlos und durch das Mitnehmen von scheinbar hilflosen Jungtieren Gänseeltern oder Rehmütter kinderlos.

„In über 80 Prozent der Fälle handelt es sich bei diesen Tieren
nicht um verlassene Jungtiere. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Im Gegensatz zu Säugetieren haben Vögel einen schlechteren Geruchsinn und stören sich nicht am menschlichen Geruch, sodass die Jungvögel auch nach dem Umsetzen noch von den Eltern wieder angenommen und versorgt werden“, erläutert Rogoschik weiter.

Übrigens verteilt sich oftmals die fast flügge Vogelbrut
an verschiedene Stellen, etwa von Gärten. So können nur einzelne Tiere und nicht die gesamte Brut auf einmal von natürlichen Feinden entdeckt werden. Wird dann tatsächlich einmal ein Jungvogel gefressen, sollte dies unter dem Aspekt, dass unsere Singvögel mit mehreren Bruten jährlich einen sinnvollen Überschuss produzieren, auch als naturgegeben akzeptiert werden.

Junge Vögel, die mit nach Hause genommen werden,
haben deutlich schlechtere Überlebenschancen als in der Natur! Deswegen empfiehlt Rogoschik nur in absoluten Ausnahmefällen, echte Waisen in das NABU-Artenschutzzentrum nach Leiferde oder in andere anerkannte Vogelpflegestationen zu bringen.

„Auch wenn wir in Leiferde eine sachkundige Pflege gewährleisten können, müssen wir immer wieder darauf hinweisen, dass gemäß Bundesnaturschutzgesetz Jungvögel nur dann vorübergehend aufgenommen werden dürfen, wenn sie verletzt, krank oder tatsächlich hilflos sind. Wir sind da im NABU-Artenschutzzentrum wie ein Waisenhaus für menschliche Kinder. Bei allem Engagement können wir die elterliche Fürsorge in der Naturaufzucht niemals ersetzen. Eine Handaufzucht von Jungtieren ist immer nur die zweitbeste Lösung!“, appelliert Rogoschik an eine Vorgehensweise mit Fingerspitzengefühl.

Für Rückfragen:
Bärbel Rogoschik, Leiterin NABU Artenschutzzentrum Leiferde
Tel. 05373-6677, NABUARTENSCHUTZZENTRUM@t-online.de


Quellenangabe:

Herausgeber: NABU Niedersachsen, Alleestr. 36, 30167 Hannover
Redaktion: NABU-Pressestelle Niedersachsen, Uli Thüre (verantwortlich)
Tel. 05 11 / 9 11 05 - 27 | Fax - 40 | E-Mail: Ulrich.Thuere@NABU-Niedersachsen.de



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Junge Rauchschwalben im Nest

Mehr zur Art

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21752


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NABU begrüßt neue EU-Verordnung .....
NABU begrüßt neue EU-Verordnung .....
NABU begrüßt neue EU-Verordnung zur Bekämpfung invasiver Arten

16/17.04.2014

Tschimpke: Trotz Kompromissen eine Grundlage für dringend erforderliches Handeln

Berlin/Straßburg –
Der NABU und sein Dachverband BirdLife Europe begrüßen, dass das Plenum des Europäischen Parlamentes am morgigen Mittwoch (16. April) die seit langem diskutierte Verordnung zur besseren Kontrolle, Eindämmung und Bekämpfung invasiver Arten beschließen wird. „Diese Verordnung ist angesichts der zunehmenden ökologischen, ökonomischen und gesundheitlichen Gefahren durch invasive Arten mehr als überfällig, und trotz der zwischen Parlament und Ministerrat ausgehandelten Kompromisse eine wichtige Grundlage für gemeinsames EU-weites Handeln“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Der NABU begrüßt insbesondere, dass der ursprüngliche Vorschlag der EU-Kommission, die Anzahl der zu bekämpfenden Arten auf 50 zu beschränken, vom EU-Parlament gestrichen wurde. „Von derzeit EU-weit etwa 12.000 invasiven Arten gelten schon heute zehn bis 15 Prozent als problematisch“, so Tschimpke. Eine Beschränkung auf 50 Arten wäre daher nicht vertretbar gewesen. Gerade angesichts der rasanten Zunahme invasiver Arten durch den Klimawandel sei auch zu begrüßen, dass die Forderung der Umweltverbände nach Installation einer Expertengruppe aufgenommen wurde (Art. 28). Diese berät die Mitgliedstaaten und EU-Kommission hinsichtlich der Aufnahme von Arten in die Liste und der besten Bekämpfungspraktiken. Auch die Verpflichtung der Mitgliedstaaten zu intensiveren Kontrollen an den EU-Außengrenzen sowie zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und gegenseitigen Information über sich abzeichnende Probleme sei ein großer Fortschritt.

Als kritisch bewerten NABU und BirdLife allerdings die im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens verabschiedeten Kompromisse, insbesondere die Ausnahmeregelungen auf Druck der Pelz- und Pflanzenzucht-Industrie. „Die Lobbyarbeit der Pelzindustrie war leider vor allem im Parlament stark zu spüren. Dabei zeigen alle bisherigen Erfahrungen mit Arten wie amerikanischem Nerz (Mink), Waschbär und Marderhund, dass solche Arten nicht ausbruchsicher zu halten sind“, so Claus Mayr, EU-Experte des NABU, der die Trilog-Verhandlungen in Brüssel intensiv begleitet hat.

Der eigentliche Grund für die Notwendigkeit der Verordnung, und die schon aus der Konvention über biologische Vielfalt (CBD) aus dem Jahr 1992 resultierende Verpflichtung für die EU und ihre Mitgliedstaaten, die ökologische Vielfalt besser vor invasiven Arten zu schützen, sei bei den Diskussionen oft in den Hintergrund geraten. Nach dem Europäischen Parlament muss auch der Umweltministerrat der neuen Verordnung noch zustimmen, voraussichtlich im Juni 2014.


Für Rückfragen:
Claus Mayr
NABU-Direktor Europapolitik, Brüssel
Tel. mobil 0049 (0) 172-5966098

Quellenangabe:

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Silberreiher

Mehr zur Art

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22267

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Pellets statt Pulver
Pellets statt Pulver
Pellets statt Pulver: Für Tierhaltung umweltfreundlichere Arzneimittel?

15/16.04.2014

Hochschulen in Gießen, Hannover und Lüneburg erforschen Arzneimittel-Eigenschaften – DBU: 420.000 Euro

Gießen/Hannover/Lüneburg.
In Deutschland wurden 2012 rund 1.600 Tonnen Antibiotika in der Tierhaltung eingesetzt. 60 bis 80 Prozent der antibakteriellen Wirkstoffe scheiden die Tiere in unveränderter Form wieder aus. Sie gelangen mit Gülle und Gärsubstraten in den Boden, ins Oberflächen- und Grundwasser. Nur schwer abbaubar können sie dort ihre – nun ungewollte – Wirkung auf den Stoffwechsel von Lebewesen entfalten.

Ebenso problematisch für Mensch und Tier:
Krankheitserreger und Bakterien werden zunehmend widerstandsfähig gegen Antibiotika, die Medikamente wirkungslos. Laut Umweltbundesamt muss man an den Ursachen des Problems ansetzen, beim Entwickeln der Medikamente und ihrem Einsatz. In einem mit rund 420.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Forschungsprojekt wurde gezeigt, dass durch Pellet- statt Pulverfütterung und besser abbaubare Substanzen weniger Tierarzneimittel in die Umwelt gelangen.

Verhalten und Gefährlichkeit von Tierarzneimitteleinträgen in die Umwelt untersucht


„Die Wirkstoffgruppe der Sulfonamide, die wir untersucht haben, sind antibakteriell wirkende Substanzen, die als Breitbandantibiotika gegen eine Vielzahl verschiedener Bakterien in der Human- und Tiermedizin eingesetzt werden“, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Gerd Hamscher vom Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Um den Tierarzneimitteleintrag in die Umwelt zu verringern, seien die Substanzen gezielt an Schweinen und in Laborversuchen getestet worden. „Wir haben erstmalig den Einfluss des Verabreichens von Arzneimitteln an Schweinen auf das Rückstandsverhalten gezielt untersucht, ihr Verhalten in der Umwelt, ihre Gefährlichkeit für das Grundwasser sowie ihre Abbaubarkeit unter Sonnenlicht und unter Bedingungen, die in Biogasanlagen herrschen“, so Hamscher.

Vielfalt der Wirkstoffe: Keine Patentlösung für einen einzigen "Öko-Wirkstoff"


Mit den Tests seien Eigenschaften der für die Tiermedizin
besonders wichtigen Sulfonamide identifiziert worden, die beim Herstellen neuer, umweltfreundlicher Wirkstoffe helfen können. „Wir haben sehr viel über ihr Verhalten in der Umwelt herausgefunden und dabei große Unterschiede festgestellt, obwohl es sich um eine Wirkstoffgruppe handelt“, betont der Projektpartner Prof. Dr. Manfred Kietzmann vom Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. „Deshalb gibt es auch nicht nur einen einzigen ‚Öko-Wirkstoff‘ als ‚Patentlösung‘, sondern verschiedene Substanzen, die je nach Umgebung – unter ultraviolettem Licht oder in der Fermentation – unterschiedlich schnell abgebaut werden können“. Gleichwohl seien die Ergebnisse eine gute Grundlage für das Herstellen umweltfreundlicherer Antibiotika, sagt Prof. Dr. Klaus Kümmerer vom Institut für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie an der Leuphana Universität Lüneburg.

Bessere Fütter-Methoden: Pellets verhindern Ausbreiten der Antibiotika durch Staubentwicklung

Eine weitere wichtige Erkenntnis gewannen die Forscher
über das Verabreichen der Arzneimittel. Bisher bekämen Schweine die Arzneimittel oft über das Futter in Pulverform. Kietzmann: „In den Ställen gibt es aber eine hohe Staubentwicklung. Über die Luft und Lüftungsanlagen verteilen sich die Wirkstoffe im gesamten Stall, so dass auch die nicht behandelten Schweine sowie Landwirte und Tierärzte Antibiotika aufnehmen und die Wirkstoffe nach draußen in die Stallumgebung gelangen. Die Lösung für dieses Problem sei beispielsweise die Fütterung von Pellets oder Granulat. „Allerdings ist diese Form der Fütterung auch teurer“, bemerkt Kietzmann.

Bottermann: Wichtige Etappen für weniger Arzneimittel in der Tierhaltung erreicht

DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann betonte bei der Ergebnispräsentation in der DBU-Geschäftsstelle die wegweisende Bedeutung der Resultate: „Es konnten zwei wichtige Etappen auf dem Weg zum Eindämmen der Umweltbelastung durch Arzneimittel in der Tierhaltung erreicht werden: sowohl qualitativ durch eine gezielte Auswahl schneller abbaubarer Substanzen als auch quantitativ durch eine verbesserte Verabreichungsform.“ Gleichwohl müsse ein verantwortungsvoller und sparsamer Umgang insbesondere mit Antibiotika, die oft in großen Mengen verabreicht würden, oberste Priorität haben. „Wir benötigen praxistaugliche Ansätze, um die Anwendung von Antibiotika und ihren Eintrag in die Umwelt zu minimieren“, so Bottermann. An dem Projekt waren außerdem die Wirtschaftsgenossenschaft deutscher Tierärzte (Garbsen) und Dr. Heinrich Höper vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Hannover beteiligt.

In der Aunahme der DBU

- Wollen den Eintrag von Tierarzneimitteln in die Umwelt verringern (v.l.): Prof. Dr. Werner Wahmhoff, DBU, Dr. Heinrich Höper, Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover, Prof. Dr. Dr. h. c. Jörg Hartung, Tierärztliche Hochschule Hannover, Prof. Dr. Gerd Hamscher, Justus-Liebig-Universität Gießen, Prof. Dr. Manfred Kietzmann, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Dr. Heinrich Bottermann, DBU, Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Leuphana Universität Lüneburg.



Ansprechpartner für Nachfragen zum Projekt
(AZ 26852): Prof. Dr. Gerd Hamscher, Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon: 0641/9934950

Quellenangabe:

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken


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Feuchtwiesen ... bald trocken gefallen!
Feuchtwiesen ... bald trocken gefallen!
Feuchtwiesen als hochwertiger Lebensraum - bald von der Bildfläche verschwunden

15/16.04.2014

Franken.
Still und heimlich verschwindet eine nach der anderen Feuchtwiese in Bayern. Der Landhunger der industriellen Lanwirtschaft erscheint unersättlich. Selbst die letzten Reste in den Talräumen werden entnässst.

In der Aufnahme wird ein solches Unterfangen dargestellt. Wo sich noch vor wenigen Tagen eine intakte (jedoch für die Landwirtschaft nutzlose) Feuchtwiese befand sind nun Drainagen eingegraben.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=64910


Die fossile Zeitbombe entschärfen
Die fossile Zeitbombe entschärfen
Die fossile Zeitbombe entschärfen

14/15.04.2014

WWF: Umstellung des Energiesektors Kernaufgabe im Kampf gegen Klimawandel


Berlin –
Die rasche Umstellung des Energiesektors auf klimafreundliche Technologien ist unbedingt erforderlich, um der überwiegend menschgemachten Erderwärmung Einhalt zu gebieten, so die Kernbotschaft des Weltklimarats IPCC in Berlin. Dafür müsse mehr als dreimal soviel wie heute in die Dekarbonisierung des Energiesektors investiert werden. In seinem dritten Teilbericht macht der von den Vereinten Nationen beauftragte Rat von Klimaexperten zudem deutlich, dass die Bekämpfung des Klimawandels machbar sei und auch wirtschaftliche und soziale Vorteile mit sich bringe. Die weltweiten Kosten für die Reduktion von klimaschädlichen Treibhausgasen seien deutlich niedriger als ursprünglich erwartet.

„Der Weltklimarat hat klar herausgestellt, dass schnelles tiefgreifendes Handeln nötig und ein rasches Umsteuern auf CO2-freie Energieträger unerlässlich ist, sollen nicht Millionen von Menschen ihre Existenzgrundlage verlieren. Die Investitionen in erneuerbare Energien sind bestens angelegt. Deutschland ist mit der Energiewende auf dem richtigem Pfad, es hapert noch an der Umsetzung,“ sagt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland.

Trotz weltweit ergriffener Gegenmaßnahmen haben die menschgemachten Treibhausgasemissionen einen neuen Höchststand erreicht. Laut IPCC sind CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger und aus industriellen Prozessen für 78 Prozent des Treibhausgasanstiegs von 1970 bis 2010 verantwortlich. Ohne zusätzliche Emissionsminderungen würden die Treibhausgase durch Bevölkerungswachstum und wirtschaftliche Aktivitäten weiter ansteigen und in der Folge im Jahr 2100 zu einem globalen Temperaturanstieg von 3,7 bis 4,8 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit führen.

Um die Wende einzuleiten, kommt dem Energiesektor eine Schlüsselrolle zu. Laut IPCC seien vor allem die nächsten 15 Jahre entscheidend, um den Schwenk hin zu einer CO2-armen Wirtschaft zu vollziehen und so den Klimawandel mit seinen schwerwiegenden Folgen einzudämmen. Die Staaten müssten dringend in erneuerbare Energien und Energieeffizienzmaßnahmen investieren. „Erneuerbaren Energien sind längst kein Nischenmarkt mehr. Sie sind bereits heute weitgehend wettbewerbsfähig und müssen weltweit den Löwenanteil bis hin zur vollständigen Umstellung unserer Energieversorgung ausmachen,“ sagt Brandes.

Auch Deutschland hat noch viele Hausaufgaben vor sich. Trotz der Entscheidung für die Energiewende feiert ein Klimaschädling seine Rückkehr: Die Stromproduktion aus Kohle ist im vergangenen Jahr auf den höchsten Wert seit 1990 geklettert. Die CO2-Emissionen sind damit trotz steigender Anteile von erneuerbaren Energien an der deutschen Stromproduktion gestiegen. Für den WWF muss daher vorrangig auf der Tagesordnung stehen, den europäischen Emissionshandel vor 2020 zu sanieren und die klimaschädlichen Kohle-Emissionen im nationalen Kontext zu deckeln. Auch Banken sollten nicht mehr Kohlekraftwerke finanzieren, sondern zukunftsweisende und sichere Investitionsentscheidungen treffen.


Quellenangabe:

WWF 13.04.2014



KONTAKT

Sylvia Ratzlaff

WWF Pressestelle

Tel. 0151 188 54 846

sylvia.ratzlaff(at)wwf.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Feldsperling als Profiteur der Klimaerwärmung


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Hausspitzmaus - auch in Franken daheim.
Hausspitzmaus - auch in Franken daheim.
Hausspitzmaus - auch in Franken daheim.

14/15.04.2014

Sie bevorzugt auch die Nähe zum Menschen - Die Hausspitzmaus.


Ähnlich der Gartenspitzmaus bewohnt diese Art Offenlebensräume die im besten Falle mosaikförmige Strukturen aufweisen. Zu Beginn der kälteren Jahreszeit zieht es die Tiere an/in Bauwerke wo sie nicht immer als gern gesehener Gast in Erscheinung treten.

Hausspitzmäuse werden zwischen 6 und 8,5 Zentimter lang

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=64905

In der Aufnahme von Petra Bucher

- Hausspitzmaus



Kulturlandschaft lebendig erhalten - Heimat gestalten
Kulturlandschaft lebendig erhalten - Heimat gestalten
Kulturlandschaft lebendig erhalten - Heimat gestalten

14/15.04.2014

Österreich
. Zukunft pflanzen - was vormals jedes Dorf und nahezu jeden Weiler umgab ist in unserer schnelllebigen Zeit zur Rarität geworden. Streuobstbestände.

Wo andere Bäume fällen hat sich Walter Mitterhuber aufgemacht Zukunft zu pflanzen. Denn Lebensqualität lässt sich mit nichts vergleichen

"Wenn auch diese Arbeit die dafür geleistet wurde , mir keine fetten Renditen bescheren werden ist dieses Gefühl hier mitten in einem Streuobstgarten wohnen zu dürfen mit nichts finanziellem zu vergleichen".

Walter Mitterhuber


Mehr zum Engagement von Walter Mitterhuber auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=44213
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=64853

In der Aufnahme

- Walter Mitterhuber ... wir pflanzen die Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder ....


Mauerseglerschutz an fränkischen Kulturgütern
Mauerseglerschutz an fränkischen Kulturgütern
Mauerseglerschutz an fränkischen Kulturgütern

13/14.04.2014

Franken.
Über den Rückgang bundesdeutscher Artenvielfalt wird viel geredet und geschrieben - doch reden und darüber schreiben allein wird nicht dafür sorgen das sich eine zunehmend bedenklichere Situation mittelfristig ändern wird.

Aufzuzeigen wie die uns noch verbleibende Zeitspanne genutzt werden kann um ein möglichst vielfältiges Artenspektrum mit uns in die Zukunft zu führen, ist der selbst gestellte Anspruch an die Projekte des Artenschutz in Franken und seiner Partner.

Mauersegler sind an vielen Orten der Republik die Verlierer der energetischen Revolution. Also dem isolieren meist älterer Bauwerke. Mit der Sanierung gehen tausende Fortpflanzungsstellen verloren.

Ein Projekt das Artenschutz in Franken mit Partnern auf den Weg bringen konnte setzt hier ganz bewusst an um Möglichkeiten zu präsentieren wie Artenschutz und Denkmalschutz miteinander harmonieren können.

Demnächst mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken.

In der Aufnahme von Petra Basel

- Harmonisch eingepasst und damit das Ziel erreicht sich den Herausforderungen des Artenschutzes zu stellen. Mauerseglernisthilfe an einem kulturhistorischen Bauwerk.


Erfolgreicher Dohlenschutz an Gotteshäusern
Erfolgreicher Dohlenschutz an Gotteshäusern
Erfolgreicher Dohlenschutz an Gotteshäusern

13/14.04.2014

Franken.
Was wir vor 3 Jahren auf den Weg bringen konnten zeigt nun nach wenigen Jahren sichtbare Erfolge. Neuerlich steht ein auf breitem Fundament gründendes Projekt im Fokus.

Die hierbei anzusprechende Art war und ist die Dohle die zunehmend unter Nistplatzverlusten leidet. Auch hier gingen wir neue Wege -  hinsichtlich der Platzwahl und Gestaltung der vom Artenschutz in Franken entwickelten Nisthilfen.

Schöpfung bewahren - Dohle 2012/2014 - Herz-Jesu-Kirche/Pegnitz

2011/2012 - Monitoring 2014

Nicht ohne Grund wurde abermals die Dohle in den Mittelpunkt eines Artenschutzprojektes gestellt.
Immer wieder wird eine gewisse Populationsstabilisierung propagiert. Doch die Realität an der Basis sieht vielfach etwas anders aus. Dohlen sind in vielen Bereichen der Republik auf der Suche nach geeigneten Nistplätzen. Nicht viel anders sieht es auch in Franken aus.

Ein gelungenes Beispiel wie Artenschutz und Bauwerksicherung im Konsens umgesetzt werden kann zeigt neuerlich ein nicht uninteressantes Beispiel aus Oberfranken.

Mehr zum Projekt das aufzeigt wie Artenschutz erfolgreich praktiziert werden kann
www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64722

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Dauerhafte Abschüsse sind keine Lösung
Dauerhafte Abschüsse sind keine Lösung
Dauerhafte Abschüsse sind keine Lösung

12/13.04.2014

Natur reguliert Kormoran-Bestand

In Mecklenburg-Vorpommern
ist es ruhig geworden um den Kormoran. Das darf nach Ansicht des NABU jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die nach EU-Recht besonders geschützten Vögel vor allem von einigen Fischwirten und Sportanglern noch immer als „Fischräuber“ angesehen und bekämpft werden. So wurden im Jahr 2013 wieder mehr als 900 Kormorane getötet. Das geht aus dem aktuellen Kormoranbericht des Landes Mecklenburg-Vorpommern hervor. Obwohl eine Bejagung der Vögel nach dem Jagdrecht nicht zulässig ist, gibt es in Mecklenburg-Vorpommern eine Landesverordnung „zur Abwendung erheblicher fischereiwirtschaftlicher Schäden durch den Kormoran“, wonach die Vögel mit Ausnahmegenehmigung bejagt bzw. bekämpft werden dürfen.

Wenngleich sich das regelrechte „Massaker
“ im Anklamer Stadtbruch im Jahr 2005, bei dem etwa 6.000 Kormorane abgeschossen wurden, bislang nicht wiederholt hat, wurden im vergangenen Jahr allein 636 Tiere an den großen Fischteichanlagen des Landes in der Lewitz und in Boek geschossen. Beide Anlagen befinden sich ganz bzw. zum Teil in Schutzgebieten, erhalten für den Abschuss jedoch seit Jahren Ausnahmegenehmigungen. Eine solche pauschale Genehmigungspraxis lehnt der NABU strikt ab. „Wir fordern hier ein Umdenken von Landesregierung und Fischwirten, hin zu einer naturverträglichen Bewirtschaftung, die sich nicht in dauerhaften Abschüssen der Kormorane, sondern in der Etablierung sinn- und wirkungsvoller Abwehrmaßnahmen widerspiegelt“, so NABU-Landesvorsitzender Stefan Schwill.

Mit über 130 geschossenen Kormoranen am Schweriner See und 116 gemeldeten Abschüssen an der Mecklenburgischen Seenplatte sind weitere Gebiete betroffen, die vom Land offensiv als naturnahe Touristenregionen beworben werden. „Wir fordern, den Kormoran endlich als natürlichen Bestandteil unserer Gewässerökosysteme zu akzeptieren“, so Schwill weiter. „Zudem fehlt an diesen Seen nach wie vor jeglicher Nachweis eines konkreten, von den Kormoranen verursachten erheblichen wirtschaftlichen Schadens als Legitimierung für Eingriffe in die Vogelpopulation.“

Mit rund 9.500 Brutpaaren hat der Kormoranbestand in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zum Vorjahr abgenommen. Von einer unkontrollierten oder gar explosionsartigen Vermehrung kann keine Rede sein. Vielmehr scheinen sich die Brutbestände in allen Hauptverbreitungsgebieten im Bereich der Ostsee stabilisiert zu haben. Können die Tiere unter weitgehend natürlichen Bedingungen leben, reguliert sich auch die Populationsgröße ganz natürlich. So zeigt die inzwischen 5-jährige Video-Überwachung einer Kormoran-Kolonie im NABU-Wasservogelreservat Wallnau auf Fehmarn, welchen erheblichen Druck natürliche Feinde wie z.B. Seeadler und Silbermöwe auf die Vögel ausüben. Der Bruterfolg des Kormorans kann dadurch deutlich beeinflusst werden – bis hin zum Totalausfall der Brut. Unter www.Kormoran-Fakten.de können Interessierte das Geschehen live im Internet mit verfolgen, dabei Zeugen spannender Interaktionen werden und viel Wissenswertes über den Kormoran erfahren. Derzeit brüten rund 60 Kormoran-Paare auf der mitten im Schutzgebiet gelegenen Insel.

Quellenangabe:

Naturschutz aktuell NABU-Pressedienst Mecklenburg-Vorpommern

11.04.2014

Für Rückfragen: Stefan Schwill, Tel.: 039744 – 51456 bzw. 0176 - 235 721 49

Herausgeber: NABU MV (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 19053 Schwerin
Redaktion: NABU-Pressestelle MV, Dr. Rica Münchberger (verantwortlich)
Tel. 0385.7589 - 481 | Fax -498 | E-Mail: LGS@NABU-MV.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Johannes Roter


- steht auf der Abschussliste noch immer recht weit oben .. der Kormoran


Mehr zum Kormoran auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=21284

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Regelungen im Naturschutzgesetz beachten!
Regelungen im Naturschutzgesetz beachten!

Achtung Brutzeit: Regelungen im Naturschutzgesetz beachten!

12/13.04.2014

NABU: Rotmilan & Co. genießen in Sachsen-Anhalt Schutz

Magdeburg -
Derzeit befinden sich viele Vögel im Brutgeschäft. So hat auch der Rotmilan, für den das Land Sachsen-Anhalt aufgrund seines Vorkommens eine besondere Verantwortung trägt, bereits sein Nest (Horst) aufgesucht hat, um zur Brut zu schreiten.

"In Sachsen-Anhalt genießen die Nestbereiche von Rotmilan, Schwarzstorch, Adlerarten, Kranich und Wanderfalke gemäß aktuellem Naturschutzgesetz einen besonderen Schutz. Das Gesetz regelt dies in einem gesonderten Paragraphen. Dafür wurde eine sogenannte Horstschutzzone von 100 m ganzjährig festgelegt, die in der Brutzeit sogar auf 300 m erweitert wird", mahnt Annette Leipelt, Geschäftsführerin im NABU Sachsen-Anhalt.

Diese besonders störungsempfindlichen und in ihrem Bestand gefährdeten Vogelarten dürfen laut § 28 Horstschutz durch störende Handlungen nicht beeinträchtigt werden. In einem Umkreis von 100 m um den Horstbereich sind Veränderungen wie das Anlegen von Sichtschneisen oder das Freistellen der Horststandorte verboten! Um eine ungestörte Fortpflanzung zu gewähren, vergrößert sich der Bereich in dieser Zeit sogar. Brut und Aufzucht störende Handlungen sind dann in einem Umkreis von 300 m zu unterlassen.

"Derartige Festlegungen müssen aber in der Praxis auch dementsprechend umgesetzt werden, ansonsten nützen die besten gesetzlichen Regelungen nichts", so Leipelt.

Der NABU appelliert daher an die zuständigen Naturschutzbehörden, den Schutz laut aktueller Gesetzeslage zu gewährleisten. Die Regelung im Gesetz in Sachsen-Anhalt ist dafür eine gute Grundlage. Erfahrungen zeigen, dass der gesetzliche Horstschutz bei der Mehrzahl der Arten gute Erfolge erzielt. Wichtig ist die gute Zusammenarbeit zwischen Naturschutzbehörden, ehrenamtlichen Naturschützern und die Information über den entsprechenden Gesetzestext bei den betroffenen Nutzern oder Eigentümern.

Quellenangabe:

Für Rückfragen:

Annette Leipelt 0391/ 561 93 50  oder 0177 – 77 87 97 6


Herausgeber: NABU Sachsen-Anhalt (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 39104 Magdeburg
Redaktion: NABU-Pressestelle Sachsen-Anhalt, Annette Leipelt (verantwortlich)
Tel. 03 91-5 61 93-50 | Fax -49 | E-Mail: E-Mail: Mail@NABU-LSA.de

Naturschutz aktuell NABU-Pressedienst Sachsen-Anhalt
07.04.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Dieter Eichstädt

- Rotmilan ... gefährdet!

Mehr zum Rotmilan auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21984


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Wenn sich Gemeinschaftsprojekte entwickeln ..
Wenn sich Gemeinschaftsprojekte entwickeln ..
Wenn sich Gemeinschaftsprojekte entwickeln ..

12/13.04.2014

Bayern.
Neuland beschreiten - Innovationen kreieren - nur wer bereit ist sich den Herausforderungen zu stellen ist in der Lage Wege aufzuzeigen die in die Zukunft führen.

Artenschutz in Franken geht mit seinen Partner diesen Weg seit nunmehr über 18 Jahren sehr erfolgreich.

Ein weiteres spannendes Projekt steht an ... doch mehr soll derzeit noch nicht verraten werden. Doch auch bei diesem gilt das Motto .. kein Stillstand - ziestrebig und professionell voranschreiten .. im Sinne der uns nachfolgenden Generation.


Einblicke in die Kinderstube der Falken
Einblicke in die Kinderstube der Falken
Einblicke in die Kinderstube der Falken

12/13.04.2014

Bamberg/Ofr.
Nicht weniger als 11 Jahre ist es nun bereits her, das der Wanderfalke sich erstmals wieder seit über 100 Jahren nachweislich im Welterbe Bamberg fortpflanzen konnte. Ein Garant für diesen granadiosen Erfolg war die vom Artenschutz in Franken entwickelte und durch ein Fachunternehmen angefertigte Wanderfalken-Spezialnisthilfe.

In rund 60 Meter Höhe an einem ehemaligen Industriekamin angebracht und mit Spezialkameras ausgestattet kann die jährliche Entwicklung von Falken in der nahe gelegenen Filiale der Sparkasse Bamberg rund um die Uhr mitverfolgt werden.

Zusätzlich ermöglichen wir auf unserer Internetpräsenz ausgewählte Einblicke in die jährliche Repro

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40100&cid=&id=45272
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40100&id=27139

Artenschutz in Franken , Kraftwerkbetreiber, Sparkasse Bamberg / Gaustadt , Bergwacht Bayern Sektion Bamberg , Sparkasse Bamberg EDV ,  Umweltamt der Stadt Bamberg , Stadtwerke Bamberg Wasser und Energieversorgungs GmbH und Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. arbeiteten dabei kooperativ zusammen.


Gemeinsam für ein Wildes Deutschland
Gemeinsam für ein Wildes Deutschland
Gemeinsam für ein Wildes Deutschland

11/12.04.2014

Pegnitz/Ofr
. Umweltbildung als Garant für ein "Wildes Deutschland". Artenschutz in einer zunehmend vom Menschen geprägten Umwelt. Unter diesem Projekttitel setzt Artenschutz in Franken gemeinsam mit der Autobahndirektion Nordbayern, der Stadt Pegnitz und der Volksschule Pegnitz ein sicherlich nicht alltägliches Konzept zur Lebensraumsicherung heimischer Falken um.

Ganz hervorragend wird dieses vom World Wild Fund for Nature (WWF) , und der Robert Bosch GmbH unterstützt. Die Präparate wurden uns vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. und Volkmar Greb zur Verfügung gestellt.

Wertvoller Bestandteil dieses ehrenamtlichen Engagements ist das Heranführen der uns nachfolgenden Generation an die Umwelt. Aus diesem Grund haben wir uns aufgemacht und den Schülern und Schülerinnen das Artenspektrum näher gebracht.

Der theoretischen Info folgt demnächst die praktische Ergänzung.

Über 40 Kinder der Klassen 2 und 4 konnten innerhalb von 120 Minuten der Wander- und der Turmfalke und seine Ansprüche an die Umwelt, jedoch auch seine Gefährdung und Möglichkeiten der Bestandserhaltung näher gebracht werden.  

In der Aufnahme die Kinder der 4. Klasse


Mehr unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=62113 auf den Seiten des Artenschutz in Franken. Hier wird die Entwicklung des Projektes transparent vorgestellt.


Gemeinsam für ein Wildes Deutschland
Gemeinsam für ein Wildes Deutschland

Gemeinsam für ein Wildes Deutschland

11/12.04.2014

Pegnitz/Ofr.
Umweltbildung als Garant für ein "Wildes Deutschland". Artenschutz in einer zunehmend vom Menschen geprägten Umwelt. Unter diesem Projekttitel setzt Artenschutz in Franken gemeinsam mit der Autobahndirektion Nordbayern, der Stadt Pegnitz und der Volksschule Pegnitz ein sicherlich nicht alltägliches Konzept zur Lebensraumsicherung heimischer Falken um.

Ganz hervorragend wird dieses vom World Wild Fund for Nature (WWF) und der Robert Bosch GmbH unterstützt.

Die Präparate wurden uns vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. und Volkmar Greb zur Verfügung gestellt.

Wertvoller Bestandteil dieses ehrenamtlichen Engagements ist das Heranführen der uns nachfolgenden Generation an die Umwelt. Aus diesem Grund haben wir uns aufgemacht und den Schülern und Schülerinnen das Artenspektrum näher gebracht.

Der theoretischen Info folgt demnächst die praktische Ergänzung.

Über 40 Kinder der Klassen 2 und 4 konnten innerhalb von 120 Minuten der Wander- und der Turmfalke und seine Ansprüche an die Umwelt, jedoch auch seine Gefährdung und Möglichkeiten der Bestandserhaltung näher gebracht werden.  


In der Aufnahme die Kinder der 2. Klasse


Demnächst mehr auf den Seiten des Artenschutz in Franken

Für ein Wildes Deutschland
Für ein Wildes Deutschland

Falkenschutz an kulturellen Baukörpern als Herausforderung der Zukunft

11/12.04.2014

Franken
. Ursprünglich auch an natürlichen Felswänden beheimatet streben einige heimische Falkenarten zunehmend auch moderne, vom Menschen gestaltete Baukörper an, um sich hier im besten Fall reproduzieren zu können. Die uns umfassenden Umfeld zeigt sich nie statisch. Nur der Art der es am besten gelingt sich an die jeweilige Umwelt anzupassen, wird es gelingen erfolgreich in die Zukunft zu schreiten.

Gemeinschaftlich Perspektiven eröffnen - moderne Zeitspannen und deren Modifikationen gemeinschaftlich erkennen.

Neuerlich haben wir uns geinsam aufgemacht um ausgetretene Pfade zu verlassen. Innovationen waren und sind seit jeher der Anspruch an uns selbst. So haben wir uns neuerlich daran machen diese Herausforderung anzugehen. Einer der wohl spektakulärsten Falken unserer Breiten ist der pfeilschnelle Wanderfalke. Hoch spezialisiert und dennoch sehr anpassungsfähig ist diese Art geradezu prädestiniert für ein nicht alltägliches Projekt.Gestartet wurde es mit einer umfangreichen Umweltbildungseinheit. Darüber werden wir in den kommenden Tagen ausführlich berichten.

Vorab dieser Berichterstattung kann die Art auf unserer Internetpräsenz unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22683 erlebt werden.

Chance für zukunftsweisende Reform vertan
Chance für zukunftsweisende Reform vertan
EEG-Reform: Chance für zukunftsweisende Reform vertan

10/11.04.2014

Berlin, 08. April 2014 –
Heute hat die Bundesregierung die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verbschiedet. Ausdrückliche Zielsetzung war es, die Kosten gerechter zu verteilen und mit einem neuen Fördersystem den dynamischen Ausbau der erneuerbaren Energien zu gewährleisten. Das Gesetz droht diesen Anspruch zu verfehlen. „Die Regierung hat die Chance auf eine faire und zukunftsweisende Förderung der erneuerbaren Energien vertan", kommentierte Regine Günther, Leiterin des Bereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland den Beschluss.


Das Kabinett habe derzeit in Erwartung
von Regelungen aus Brüssel zu den Industrierabatten noch Leerstellen gelassen. Alle bisherigen Informationen deuteten darauf hin, dass die Rabatte ausgeweitet statt eingedämmt werden. Damit werde ein zentrales Ziel der Reform, ungerechtfertigte Privilegierungen der Industrie zu kappen und die Verbraucher zu entlasten, nicht erfüllt.

Auch bei anderen Punkten sei es versäumt worden, grundlegende Weichen für die Zukunft zu stellen. Die Möglichkeit mit der Reform den Grundstein für die qualitative Einbindung der Erneuerbaren Energien ins System zu legen wurde verpasst. Statt mehr den Wert des Stroms zu honorieren, setze man weiter auf die Förderung der Quantitäten. Dies müsste schnellstmöglich verändert werden, um das System zukunftssicher zu machen. Ansonsten sei langfristig ein überdimensionierter Speicherbedarf von Nöten. Je schneller dieser Weg beschritten werde, desto geringer werde der Speicherbedarf. „Insgesamt hätte das Gesetz stärker honorieren müssen, wenn Sonnenstrom nicht nur zur Mittagsspitze eingespeist wird und Schwachwindanlagen stärker zum Einsatz kommen. Hier greift das neue Gesetz leider zu kurz“, so Regine Günter vom WWF Deutschland.

Der WWF begrüßt, dass die Modernisierung alter Windräder durch leistungsstärkere neue Technik nicht in die Begrenzung von jährlich durchschnittlich 2.500 Megawatt Windkraftausbau an Land eingerechnet wird. Beim Thema Biomasse wurde der Ausbau von Neuanlagen auf 100 MW jährlich begrenzt, Bestandsanlagen jedoch der weitere Ausbau gestattet, sofern dieser zur Flexibilisierung der Anlage beiträgt. Damit eröffnet sich Biogasproduzenten eine „letzte Chance“ für eine ökologische Entwicklung der Branche durch eine Umstellung auf eine nachhaltigere Mischung der eingesetzten Rohstoffe und eine bedarfsgerechte Stromeinspeisung.

   KONTAKT

   Jörn Ehlers

   Pressestelle WWF

   Tel.: 030-311 777422

   joern.ehlers(at)wwf.de

Quellenangabe:

WWF / 08.04.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Blaukehlchen ... zahlreiche aktuelle Aufnahmen wurden eingestellt ... www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20574


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Malta: Komitee filmt Abschuss von Störchen
Malta: Komitee filmt Abschuss von Störchen
Malta: Komitee filmt Abschuss von Störchen

09/10.04.2014

Strafen für Wilderei werden verzehnfacht (28.03.2014)

Auf Malta überschlagen sich die Ereignisse.
Nachdem ein Team des Komitees am Wochenende den Abschuss von zwei Weißstörchen gefilmt hat, sucht die Polizei fieberhaft nach den Schützen. Als direkte Reaktion auf die Abschüsse hat die maltesische Regierung angekündigt, die Strafen für Jagdvergehen ab sofort zu verzehnfachen.

Zum Video vom Abschuss der Störche geht es hier!!


- www.youtube.com/watch?v=alv027sAR_4

Einen Artikel der Zeitung Malta Today zur den Ereignissen können sie nachlesen!!


- www.maltatoday.com.mt/news/national/37237/watch_cabs_release_video_of_white_stork_shooting#.U0Q6IVfRNxZ


Quellenangabe:


Komitee gegen den Vogelmord e.V.
Committee Against Bird Slaughter (CABS)
An der Ziegelei 8, D-53127 Bonn

Telefon: 0228/665521
Telefax: 0228/665280
info(at)komitee.de

28.03.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch


- Weißstorch ... während die einen sich für den Schutz dieses Tieres einsetzen - konterkarieren andere diesen Einsatz ...


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Pestizidstudie des NABU
Pestizidstudie des NABU
Pestizidstudie des NABU belegt Gefährdung für Vögel und Säugetiere

08/09.04.2014

Tschimpke: Mindestens zehn Prozent Agrarflächen ohne Spritzmittel dringend nötig

Berlin –
Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft rauben Vögeln und Säugetieren die Nahrungsgrundlage und tragen so zum Artenschwund bei. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des NABU im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA). Viele Vogelarten, darunter Rebhuhn, Feldlerche und Goldammer, finden durch den Chemikalieneinsatz weniger Nahrung, weil mit den Schädlingen auch Futtertiere wie Schmetterlingsraupen und andere Insekten getötet werden. Herbizide beseitigen außerdem Wildkräuter auf den Äckern, auf denen Insekten leben und die Kleinsäugern und Jungvögeln Schutz bieten. „Es ist dringend nötig, in der Agrarlandschaft mindestens zehn Prozent Vorrangflächen ohne Spritzmittel einzurichten, wenn die Biodiversitätsziele der EU für 2020 noch erreicht werden sollen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Betroffen von Pflanzenschutzmitteln
sind vor allem die Vögel, die ihre Nahrung auf den Feldern suchen und die sich überwiegend von Insekten und anderen Kleintieren ernähren. Nach dem Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln bleibt diesen Vögeln nicht genügend Nahrung, um ihre Brut hochziehen zu können, folglich sinken die Bestände. Diese indirekten Gefährdungen durch Pflanzenschutzmittel sind bei Rebhuhn, Goldammer, Grauammer und Feldlerche wissenschaftlich belegt. Die Studie zeigt, dass vermutlich zahlreiche weitere Arten betroffen sind. Die Wirkungen von Pflanzenschutzmitteln sind oft sehr subtil. So ist es erst durch den Einsatz von Pilzbekämpfungsmitteln (Fungiziden) möglich, Getreide so dicht wie heute üblich zu pflanzen. Die Ackervögel haben weniger Probleme mit den Fungiziden selbst, wohl aber mit den dichten Getreidebeständen, in denen sie buchstäblich keinen Platz zum Leben mehr finden.

Für die aktuelle Studie haben Forscher des Michael-Otto-Instituts im NABU und des Instituts für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB) die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien zur Gefährdung von Beständen ausgewertet, bei insgesamt 27 Vogel- und 22 Säugetierarten. Sie wollten wissen, welche Ursachen es für den an vielen Orten beobachteten Artenrückgang gibt und welche Rolle dabei die Pflanzenschutzmittel spielen. Die Studie enthält auch zahlreiche Vorschläge, wie man den Schädigungen durch Pestizide begegnen kann. So werden etwa im Ökolandbau fast keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Aber auch in der konventionellen Landwirtschaft gibt es viele Möglichkeiten, die Artenvielfalt auf Äckern zu schützen, wie etwa durch Blühstreifen, Brachflächen und dünnere Aussaaten.

Für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln
verlangt die EU mittlerweile, die Wirkung der Mittel auf die Biodiversität zu berücksichtigen. „Es wird höchste Zeit, dass dies in Europa und Deutschland in die Praxis umgesetzt wird. Bisher werden bei der Zulassung nur die toxischen Effekte, nicht aber die indirekten Effekte auf die Natur dokumentiert“, sagte NABU-Agrarexperte Florian Schöne,

Mehr zum Thema


- www.nabu.de/downloads/psm-kurzfassung.pdf

Für Rückfragen:
Dr. Hermann Hötker
Leiter Michael-Otto-Instititut im NABU
Tel. 04885-570, mobil 0162-9098074

Florian Schöne
NABU-Agrarexperte
Tel. 030-284984-1615, mobil 0172-5966097


Quellenangabe:


Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Johannes Rother


- Vormals in enger Verbindung mit "ihrem Bauern" nun als "Beiwerk bei manch industieller Landbewirtschaftung missachtet" ... die Feldlerche der Symbolvogel der Landwirtschaft ....wo ist nur der Bezug zur Umwelt geblieben?

Mehr zum Feldlerche auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=20700

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WWF-Umfrage: Mehrheit in Bayern „Pro Wolf“
WWF-Umfrage: Mehrheit in Bayern „Pro Wolf“
WWF-Umfrage: Mehrheit in Bayern „Pro Wolf“

07/08.04.2014

69 Prozent der Bayern freuen sich über Wolfs-Rückkehr.

Es gibt wieder einen Wolf im Freistaat
– und das Tier genießt offenbar die Rückendeckung der Bürger. Einer WWF-Umfrage zufolge freuen sich 69 Prozent der Bayern generell über die Wiedereinwanderung des Wolfes nach Deutschland. Nur 13 Prozent der Befragten stehen Canis lupus demnach kritisch gegenüber. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen, von der Naturschutzorganisation WWF in Auftrag gegebenen Umfrage.



„Auch wenn es populistische Abschussforderungen geben mag, die Rückendeckung der bayerischen Bürger hat der Wolf – und das nicht erst seit gestern. Die Bayern freuen sich über die Rückkehr einer einst ausgestorbener Tierarten“, fasst Wildbiologe Dr. Janosch Arnold, zuständiger Naturschutzreferent beim WWF, zusammen. Insgesamt zeigten die Ergebnisse, dass sich der Wolf nicht nur in der Natur wieder etablieren konnte, sondern auch in den Köpfen und Herzen der Menschen. Zugleich gelte es, bestehende Vorbehalte und Ängste weiterhin ernst zu nehmen und durch ein effektives Wildtiermanagement abzubauen.

„Die Rückkehr des Wolfs ist ein Gewinn
und zugleich eine Herausforderung für Deutschland. Ziel muss es nun sein, ein reibungsloses Management zu garantieren und Konflikte, etwa mit der Nutztierhaltung, der Jagd oder dem Tourismus, zu minimieren“, sagt Arnold. Die bayerische Landesregierung müsse daher endlich den Managementplan der Stufe II finalisieren. Potentielle Konfliktfelder – vor allem im Alpenraum - dürften nicht nur benannt, sondern auch Lösungsansätze umgehend erarbeitet werden.


Mit 69 Prozent liegen die Bayern mit ihrer Freude über die Rückkehr der Wölfe nur knapp unter dem bundesweiten Durchschnitt (70 Prozent). Am höchsten war die Zustimmungsrate demnach in Bremen mit 86 und Thüringen mit 82 Prozent, am niedrigsten in Sachsen-Anhalt mit 56 Prozent. Bei den bayerischen Nachbarn in Baden-Württemberg, das derzeit ebenfalls als „Wolfs-Erwartungsland“ gilt, freuen sich 71 Prozent der Befragten über die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland.


Die Umfragedaten wurden vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des WWF erhoben. Die Stichprobengröße betrug 1030 Personen. Die bundesweite Umfrage wurde vom 22.01.2014 bis zum 24.01.2014 durchgeführt. Die Daten wurden mittels Online-Befragung erhoben. Die Ergebnisse sind gewichtet, sind nach Bundesländern aufgeteilt und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren.

Quellenangabe:

WWF-04.04.2014

KONTAKT

   Roland Gramling

   WWF Pressestelle

   Tel. 030-311 777 425

   roland.gramling(at)wwf.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Wolf in Bayern


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Aus die (Hasel)-Maus?!
Aus die (Hasel)-Maus?!
Haselmaus in Bayern  -  wir engagieren uns nachhaltig!

06/07.04.2014

Auch in unserer Region ist die Haselmaus teils sehr selten geworden
. Reich strukturierte Laubmischwälder sind der bevorzugte Lebensraum.

Bei der Kontrolle der Vogelnisthilfen stoßen wir mehr oder minder regelmäßig auf die Haselmaus.
Auch finden in diesen Sekundärhabitaten Fortpflanzungsprozesse statt. Meist sind 3 – 4 Jungtiere erkennbar, die nach einer Tragzeit von etwa 20 Tagen geworfen und nach der doppelten Nestlingszeit nahezu sebständig sind.

Als Nahrung dienen den erwachsenen Tieren Haselnüsse, jedoch werden auch Insekten und andere Pflanzenteile genommen.Während der Winterruhe die gerne in den Erdhöhlungen stattfindet wird sie hie und da von Schwarzwild verzehrt. Wobei jedoch mehr die Schleiereule und der Waldkauz als Primärprädatoren anzusehen sind.

Haselmäuse leiden sehr unter dem Einsatz von Pestiziden und Bioziden. Auch die starke Veränderung in ihren typischen Lebensräume lässt die Bestände sichtbar schrumpfen.


Artenschutz in Franken setzt diesjährig mit seinen Partnern umfangreiche Projekte zur Erfassung und zur nachhaltigen Sicherung der Haselmaus in Bayern um.


Mehr zur Haselmaus auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21018


In der Aufnahme von Johannes Seidelmann

- Haselmaus in Ruhestellung

Positive Trendwende ....
Positive Trendwende ....
Positive Trendwende für zwölf bedrohte Vogelarten in Deutschland

06/07.04.2014

NABU: Naturschutz wirkt – wenn politisch gewollt und finanziert

Berlin –
Für zwölf bedrohte Vogelarten[1] besteht neue Hoffnung: Die Brutbestände von Rohrdommel, Großtrappe, Zippammer und sechs weiteren Arten nehmen zum ersten Mal seit mindestens 25 Jahren wieder zu. Drei weitere, Steinadler, Großer Brachvogel und Knäkente beendeten ihren Abwärtstrend, wie aus den kürzlich vorgelegten Berichten der Bundesregierung zur Lage der Natur hervorgeht. Damit wird deutlich, dass Deutschland und die EU wirkungsvolle Instrumente für den Schutz der Artenvielfalt besitzen, wenn sie richtig angewendet werden.

Diese zwölf neuen Gewinner des deutschen Naturschutzes gesellen sich zu einer zunehmenden Zahl von Tierarten, die dank konsequenter Schutzmaßnahmen – oft nur auf Druck der EU – schon seit längerem ein „Comeback“ in Europa feiern. Besonders die Ausweisung von europäischen Vogelschutzgebieten (als Teil von Natura 2000) und die Artenschutzbestimmungen der EU zeigen Wirkung – zumindest dort wo sie konsequent umgesetzt werden.

[1] die zwölf Arten: Flussuferläufer, Großer Brachvogel, Großtrappe, Knäkente, Ortolan, Purpurreiher, Raubwürger, Rohrdommel, Steinadler, Steinrötel, Zippammer, Zwergdommel.

Mehr Informationen unter www.NABU.de

Mehr Informationen zur Wildlife Comeback-Studie

Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser
NABU-Experte für internationale Biodiversitätspolitik
mobil 0172-4179730

„NABU Zahl des Monats“

Die NABU-Zahl des Monats stellt einmal monatlich einen interessanten statistischen oder aus umweltpolitischer Sicht bedeutenden Aspekt aus der Arbeit des NABU vor. Sie kann unter www.nabu.de/presse/10766.html abonniert werden und findet sich als feste Rubrik einmal monatlich im NABU Umweltpolitik-Newsletter. Zu bestellen unter www.nabu.de/newsletter

Quellenangabe:

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Großer Brachvogel

Mehr zum Großen Brachvogel auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20599


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Aurora auf der A.i.F-Page
Aurora auf der A.i.F-Page
Aurorafalter in Franken

05/06.04.2014

Franken.
Er zählt zu den schönsten Weißlingen Mittelauropas - der Aurorafalter. Nun konnten wir auch das Weibchen auf unsere Internetseite einstellen.

Albert Meier ist es gelungen dieses zu entdecken:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=36712


Wieder Verstoß gegen Vogelschutzrichtlinie
Wieder Verstoß gegen Vogelschutzrichtlinie
Malta: Wieder Verstoß gegen Vogelschutzrichtlinie

05/06.04.2014

BirdLife und Europaabgeordnete protestieren bei Umweltkommissar Potocnik

Am 2. April 1979 –
also fast auf den Tag genau vor 35 Jahren – trat die EU-Vogelschutzrichtlinie in Kraft. Mit ihr verpflichteten sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, damals noch EWG, insbesondere zum Schutz der Zugvögel als unser gemeinsames Naturerbe.

Zum einen verpflichteten sie sich, für die am stärksten bedrohten Brut- und Zugvögel Schutzgebiete auszuweisen, die EU-Vogelschutzgebiete, die heute Teil des Netzes Natura 2000 sind. Zum anderen verpflichteten sie sich zu Artenschutzmaßnahmen und zu Beschränkungen der Jagd. Eine der zentralen jagdlichen Bestimmungen verbietet die Jagd auf Zugvögel während ihres Heimzuges in die Brutgebiete.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/jagd/malta/16685.html

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Kernbeißer


Mehr zum Kernbeißer auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21237

NABU reicht Beschwerde in Brüssel ein
NABU reicht Beschwerde in Brüssel ein
NABU reicht Beschwerde in Brüssel ein

05/06.04.2014

Bundesländer müssen artenreiches Grünland endlich effektiv schützen

Angesichts des dramatischen Verlusts an artenreichen Wiesen und Weiden
sowie den davon abhängigen Vogelarten hat der NABU formell Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. Die deutschen Bundesländer verstoßen nach Ansicht des NABU klar gegen die EU-Naturschutzrichtlinien, weil sie zu wenig unternehmen, um besonders geschützte Lebensräume und Vogelarten zu erhalten.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU


- www.nabu.de/themen/landwirtschaft/landwirtschaftundnaturschutz/16681.html

In der Aufnahme von Albert Meier


- Kleiner Wiesenknopf

Mehr zum Kleinen Wiesenknopf auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&id=23182

LBV - Helfen Sie unseren Schwalben!
LBV - Helfen Sie unseren Schwalben!
Helfen Sie unseren Schwalben!

04/05.04.2014

Immer mehr Nester der Glücksbringer verschwinden

Schwalben
galten schon immer als Glücksbringer. Schwalben, die am Haus brüten, bedeuten im Volksglauben Schutz vor Unwetter. Rauch- und Mehlschwalben sind Kulturfolger und damit an menschliche Siedlungen als Lebensraum gebunden.

Beide Schwalbenarten bauen ihre Nester an Fassaden. Sie verwenden dazu lehmige Erde, die sie in Pfützen sammeln und mit Speichel zu einer festen Masse verkleben. Schwalbennester sind durch das Bundesnaturschutzgesetz ganzjährig geschützt. Sie dürfen auch in der Zeit, wenn die bedrohten Vögel in Afrika überwintern, weder beschädigt noch zerstört werden.

Quelle Landesbund für Vogelschutz e.V.

Mehr zum Thema

- www.lbv.de/ratgeber/vogelschutz/am-haus/schwalben.html


In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Die ersten Rauchschwalben sind in Franken eingetroffen ... und finden immer schlechtere Lebensbedingungen vor ....


Mehr zu Rauchschwalben auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=21753
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=29129



Kurz vor dem Aus! - Der Steinschmätzer in Bayern
Kurz vor dem Aus! - Der Steinschmätzer in Bayern
Gefährdungen und Beeinträchtigungen

03/04.04.2014

Der Bestand des Steinschmätzers ist in Bayern vom Erlöschen bedroht.

Bayern.
Die hauptsächlichen Gefährdungsursachen sind in einer teilweise massiven Lebensraumveränderung und -zerstörung zu suchen.

Durch eine intensivere Nutzung der Kulturlandschaft wie z.B. Umwandlung und Beseitigung von Ödland, Veränderungen in der Grünlandwirtschaft, Rekultivierung und Aufforstung von Heide- und Moorflächen, Ausräumen von Kleinstrukturen (Büsche, Lesesteinhaufen, Natursteinmauern) gingen und gehen viele Bruthabitate des Steinschmätzers verloren.

Durch Biozid-Einsatz auch außerhalb von Kulturanbauflächen, wie z.B. an Bahndämmen und Wegrändern, wird die Vielfältigkeit des Insektenangebots drastisch eingeschränkt.

Klimatische und landschaftliche Veränderungen in den Durchzugs- und Überwinterungsgebieten dürften ebenfalls zum Rückgang beitragen.

Vom Biotop her hat die alpine Steinschmätzer-Population wohl höhere Überlebenschancen, wenn warme Sommer anhalten und kalte Witterungsseinbrüche während der Brutzeit abnehmen.


Quellenangabe:


© Bayerisches Landesamt für Umwelt 2013


So beschreibt das LFU in 2013
/2014 die Situation des Steinschmätzers der vormals auch in Franken nicht selten war.

Doch nunmehr ist dieser interessante Vogel nur noch auf dem Vogelzug zu erleben .. .

Mehr zu einer Art die von der Klimaerwärmung profitieren könnte ... aber nur könnte, denn die Lebensräume sind vielfach schon sehr stark negativ beeinträchtigt das selbst eine wärmere Temperatur nicht mehr viel auszurichten vermag.

Mehr zum Steinschmätzer (in der Aufnahme von Ulrich Rösch) auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22488

Wenn die Bauernregel versagt
Wenn die Bauernregel versagt
Wenn die Bauernregel versagt

03/04.04.2014

WWF: Klimawandel setzt deutsche Landwirtschaft unter Druck / Kartoffelkäfer und Blattlaus auf dem Vormarsch

Der vom IPCC (Intergovernmental Panel of Climate Change)
jetzt vorgestellte fünfte Klimabericht zeigt, dass die Auswirkungen der Erderwärmung auf den Feldern Nordeuropas bereits spürbar sind. „Zwar kann sich die steigende CO2-Konzentration vielleicht düngend auf das Pflanzenwachstum auswirken, doch häufigerer Hagel und Starkregen können komplette Ernten vernichten. Unsere Landwirte werden sich neben veränderten Saat- und Erntezeitpunkte auch auf neu einwandernde wärmeliebende Schädlinge einstellen müssen“, sagt Matthias Meißner, Referent für nachhaltige Landwirtschaft beim WWF Deutschland.

Die Sommer werden trockener, die Winter feuchter. Anzahl und Dauer von Hitzewellen und extreme Wetterereignisse wie Hagel und Starkregen nehmen zu. Mehr Überflutungen drohen. Nährstoffe werden ausgewaschen, Humus geht verloren. Die Aussaat kann im Frühjahr eher starten, doch später Bodenfrost kann den Sprösslingen den Garaus mache. So sehen die Folgen des Klimawandels auf hiesigen Feldern aus. Mögliche Verlierer des Klimawandels sind die Bienen. Noch im Winterschlaf verpassen sie durch die verfrühten Blühzeiten vieler Pflanzen zunehmend den richtigen Zeitpunkt für die Bestäubung.

Für Deutschland wird damit gerechnet, dass sich die Niederschlagsverteilung deutlich verändert. Mehr Starkregen oder längere Trockenperioden mit höherer hitzebedingter Verdunstung könnten die Folge sein. In Ostdeutschland, vor allem im Leipziger Becken, dem Oderbruch und Sachsen-Anhalt könnte es insgesamt deutlich trockener werden. Auch bei Standorten mit eher sandigen Böden wie in Teilen Niedersachsens, Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburg müssen Bauern umdenken. Investitionen in künstliche Bewässerung und das Ausweichen auf neue genügsamere Pflanzensorten sind Alternativen. „Schon heute ist es dringend nötig, dass die Landwirte in ihren Boden investieren, in dem sie ihren Humus aufbauen und für eine hohe Biologische Vielfalt in ihren Böden sorgen. So wird das wichtigste Kapital der Landwirtschaft widerstandsfähig gegen diese Wetterextreme“, fordert Meißner.

Das zunehmend wärmere Klima zieht wärmeliebende Schädlinge an. Bereits wettergestresste Pflanzen sind grundsätzlich anfälliger für Schädlingsbefall und Krankheiten. Der Bodenpilz Verticillium ist im Rapsanbau bereits bekannt. Wärmere Bodentemperaturen haben aber zuletzt zu höheren Ausfällen durch diesen Erreger geführt. Auch verursachte der Pilz verstärkte Schäden im Kartoffel- und Gemüseanbau. Zuckerrüben sind von Fadenwürmern betroffen. Weitere wärmeliebende Schädlinge auf dem Vormarsch sind der Kartoffelkäfer, die Blattlaus und der Maiszünsler.

In Deutschland ist zwischen 1962 und 2012 die Bodentemperatur Ende April im Mittel um fünf Grad von etwa 11°C auf 16°C angestiegen, so Auswertungen des deutschen Wetterdienstes. Als natürliche Reaktion ist teilweise ein um sieben Tage früherer Vegetationsbeginn verschiedene Pflanzenarten zu sehen, als  noch vor 50 Jahren. Bis zum Jahr 2100 erwarten die Forscher einen bis zu drei Wochen früheren Vegetationsbeginn. Solange ausreichend Wasser zur Verfügung steht, könnten wärmeliebende Pflanzen wie Hirse und Mais davon profitieren. Die andere Seite der Medaille sind die enormen Schäden bis hin zu Totalverlusten, die häufiger auftretende Starkniederschläge und Hagel mit sich bringen können, vor allem im Obstbau und teilweise auch bei Freilandgemüse.


Quellenangabe:

WWF 01.04.2014

KONTAKT

Sylvia Ratzlaff

Pressestelle WWF

Tel. 030 311 777 467

sylvia.ratzlaff(at)wwf.de


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In der Aufnahme von Albert Meier

- Kirschblüte

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Alle Vögel sind schon weg
Alle Vögel sind schon weg
Alle Vögel sind schon weg

02/03.04.2014

WWF: Klimawandel setzt heimischen Arten mit warmen Wintern und trockenen Sommern zu

Der Klimawandel gibt vielen ohnehin bedrohten Arten den Rest -
dies ist ein zentrales Fazit des in Yokohama vorgestellten fünften Klimabericht des IPCC (Intergovernmental Panel of Climate Change). Meist sind es nicht einzelne Ursachen, die zum Aussterben von Tieren und Pflanzen führen, sondern das tödliche Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

„Der Klimawandel hat einen Katalysator-Effekt. Bei schlechten Ausgangsbedingungen droht er für immer mehr bedrohte Arten zum Sargnagel werden“, warnt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Als Beispiel für Deutschland nennt der WWF den Auerhahn, den Trauerschnäpper sowie die Gelbbauchunke.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=64442

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Amselmännchen bei der Nahrungsaufnahme

Entgegen mancher Befürchtung das Usutu-Virus hätte den Tieren den Garaus gemacht ... können wir zumindest nach unserer internenen Recherche keine extremen Rückgänge vermelden.


Mehr zur Amsel auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20338



Braunkehlchen in Bayern - wie lange noch?
Braunkehlchen in Bayern - wie lange noch?
Braunkehlchen in Bayern - wie lange noch?

01/02.04.2014


Weiter abwärts geht es mit einer weiteren Vogelart in Bayern.


Bayern. Als stark gefährdet wird es derzeit geführt und es sieht momentan nicht unbedingt danach aus das sich dieser Zustand demnächst ändert.

So lange wir diese eindrucksvolle Kleinvogelart noch als Brutvogel im Freistaat erleben können bleibt ein gewisses Zeitfenster um die Bestände etwas zu festigen. Denn als Poinierart gelingt es diesem Vogel Biotope mehr oder minder schnell zurück zu erschließen.

Doch langsam sollte etwas passieren,
damit wir nicht eine weitere Art als in Bayern ausgestorben dokumentieren müssen.

Was sollte geschehen?


- Brachen zulassen
- Grünlandflächen sind zu extensivieren
- Sitzwarten an geeigneten Kleinstrukturen sind zu fördern

Wollen wir ihm eine Perspektive einräumen?

Mehr zur Art auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20604

Für eine weitere "Kehlchenart" sieht es etwas besser in Bayern aus ... dem Schwarzkelchen  .. doch der Niedergang der Biodiversität setzt sich insgesamt fort.

Worte werden viel gewechselt
doch leider sieht das Ergebnis sehr dürftig aus ..

Mehr zur Art auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22186

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Weibchen des Braunkehlchens


Hohe Dichten - in Bayern
Hohe Dichten - in Bayern
Der Hohle Lerchensporn

01/02.04.2014

Bayern.
In Mitteleuropa weit verbreitet zeigt sich der Hohle Lerchensporn der derzeit bei seiner Blüte zu bewundern ist.

Im Freistaat Bayern zeigt er seine größten Vorkommen in der Bundesrepublik Deutschland.

Auf unserer Internetseite ist diese Pflanze nun gleichfalls zu finden.


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=23039

Die Aufnahme der Pflanze hat Albert Meier erstellt.



Nützling oder Schädling?
Nützling oder Schädling?
Der Eichelhäher in Bayern

01.04.2014

Bayern.
Der Eichelhäher und sein Verhalten werden von verschiedenen Seiten unterschiedlich (wie auch sonst) bewertet. Zählt der "Singvogel mit der krächzenden Stimme" für die einen zum Jungvogelvertilger den es zu dezimieren gilt, sehen andere seinen großen Nutzen bei der natürlichen Waldverbreitung.

Eine Zahl schockiert jedoch schon ein wenig: Rund 600.00 Eichelhäher sollen in den vergangenen 23 Jahren allein in Bayern geschossen worden sein.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks unter


- www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/unser-land/umwelt-und-natur/eichelhaeherjagd100.html


Auf unserer Internetseite finden Sie mehr zum Eichelhäher

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20651

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- der Eichelhäher in Bayern



Verbände begrüßen Anträge im Bundesrat zum Greening
Verbände begrüßen Anträge im Bundesrat zum Greening
Verbände begrüßen Anträge im Bundesrat zum Greening

31.03./01.04.2014

Keine Pflanzenschutzmittel auf ökologischen Vorrangflächen und konsequenter Schutz von Dauergrünland

Gemeinsame Presseinformation von EuroNatur und Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e. V.


Radolfzell.   Im Umweltausschuss des Bundesrates steht am 27. März die Ausgestaltung des „Greenings“ in Deutschland ab dem Jahr 2015 auf der Tagesordnung. Die Naturschutzstiftung EuroNatur und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßen, dass von unterschiedlich regierten Bundesländern Anträge für eine ökologisch wirksamere Umsetzung der EU-Agrarreform eingebracht worden sind.

Sie würden die bisher vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegten und von den Verbänden als völlig unzureichend bewerteten Vorschläge entscheidend verbessern, teilen die Verbände mit.

So beantragt neben den Ländern mit Umweltministern
der GRÜNEN auch der SPD-Minister Till Backhaus aus Mecklenburg-Vorpommern, dass auf den ab 2015 auszuweisenden ökologischen Vorrangflächen der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Mineraldüngern untersagt wird.

Wörtlich lautet der Antrag, „dass auf ökologischen Vorrangflächen der Einsatz von mineralischen Stickstoffdüngemitteln und chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln auf den Flächen im Umweltinteresse ausgeschlossen ist“.

Lutz Ribbe, umweltpolitischer Direktor der Stiftung EuroNatur, fordert die Ministerinnen und Minister der anderen Bundesländer auf, diesen Antrag Mecklenburg-Vorpommerns zu unterstützen: „Minister Backhaus hat recht, wenn er in der Begründung seines Antrags darauf hinweist, dass die ökologischen Vorrangflächen von der EU mit dem klaren Ziel eingeführt werden, mit der Nutzungsart der Flächen den weiter fortschreitenden Rückgang der Biodiversität endlich zu stoppen und umzukehren.

Das schließt den Einsatz von Pestiziden aus.“ Backhaus setze somit laut Ribbe ein „wichtiges politisches Signal“.

Bernd Voß, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)
, begrüßt zudem, dass neben den GRÜNEN-Ländern auch der Umweltminister von Bayern, Marcel Huber von der CSU, einen Antrag zum Erhalt von Dauergrünland eingebracht hat. Der Antrag sieht vor, eine Genehmigungspflicht für geplante Umwandlungen von Dauergrünland schon ab einem Rückgang des Grünlandanteils von 1 % gegenüber 2012 einzuführen. „Das ist eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Gesetzentwurf der Bundesregierung, der ein verbindliches Einschreiten erst bei einem Rückgang des Grünlandanteils von 5 % vorsieht.

Dabei können wir uns auch aus Gründen des Natur- und Klimaschutzes keinen weiteren Dauergrünlandverlust leisten. Wir müssen das Grünland verbunden mit einer Weidemilch-Strategie auch am Markt positiv in Wert setzen“, so Voß. Die Verbände fordern die Ministerinnen und Minister auf, auch hier die fortschrittlichen Anträge zu unterstützen.

Rückfragen:


EuroNatur – Stiftung Europäisches Naturerbe
Euskirchener Weg 39, 53359 Rheinbach/Bonn, Tel.: 02226-2045
Lutz.Ribbe@euronatur.org, www.euronatur.org

AbL – Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.
Bahnhofstr. 31, 59065 Hamm, Tel.: 02381-9053171
Jasper@abl-ev.de, www.AbL-ev.de



Quellenangabe:

Euro Natur 27.03.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Blaukehlchen - Art der Vorwarnliste ...

Mehr zum Blaukehlchen auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20574


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Bedenkliche Zwischenbilanz bei der Amphibienwanderung
Bedenkliche Zwischenbilanz bei der Amphibienwanderung
Wenn Bestände schwinden - oder von der Rückläufigkeit der Amphibienpopulationen

31.03.2014

Franken.
Etwa einen Monat früher als in den vergangenen Jahren traten die ersten Amphibien diesjährig auf die Agenda der Massenwanderung.

Den bislang frühesten Wanderstart konnten wir in 2003/2004 am 26.Februar niederschreiben. Dieses Jahr hat den Termin mit dem 16.02.2014 getopt.

Anfang März 2014 begann bei trockenkühlen Nächten die Amphibien-Betreuungsphase. Um den 18. März kam etwas Regen auf, was die Amphibienaktivitäten an den Übergängen wie zu erwarten ansteigen ließ.

Doch etwas scheint in den von uns betreuten Amphibienpopulationen vorzugehen.

Denn die Amphibienzahlen liegen bislang weit hinter denen der Vorjahre zurück. Nicht nur an einzelnen wenigen - nein in der gesamten Breite wird dieser Negativtrend deutlich sichtbar. Und noch etwas fällt auf, besonders Bergmolche fehlen an den Betreuungsbereichen.

Wir möchten hier noch keine Problemstellung an die Wand malen - denn die Wanderungsphase der Tiere wird bis gegen Ende April / Anfang Mai dauern, doch wenn sich der Trend verstärkt dann scheinen die Amphibien tatsächlich ein großes Problem zu haben.

Wir bemühen uns um jedes Amphib


Der Klimawandel, scheint den Rückgang der Amphibien stark zu beeinflussen. Umso wichtiger ist es die Populationen an den Wanderwegen zu sichern. Zusätzlich muss dafür gesorgt werden das die Lebensräume der Arten erhalten und  verbessert werden.

In wenigen Wochen wissen wir mehr ... dann liegen die endgültigen 2014er Zahlen der diesjährigen Amphibienwanderung vor.

In der Aufnahme von Werner Bauer

- Erdkröte und Teichfrosch ... ihnen stehen große Herausforderungen ins Haus ...


Mehr zu Amphibien auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20322


Hendricks fördert Urwald in Thüringen
Hendricks fördert Urwald in Thüringen
Hendricks fördert Urwald in Thüringen

30/31.03.2014

Gemeinsame Pressemitteilung von BMUB und BfN

„Hohe Schrecke“ soll „Urwald von morgen“ werden

Bonn/Braunsroda.
Die "Hohe Schrecke" in Thüringen ist eines der ältesten Waldgebiete Deutschlands. Jetzt soll sie auch zum Urwald von morgen werden. So lautet das Ziel eines Naturschutzgroßprojektes, das der Bund bis 2023 mit rund 9 Millionen Euro fördert. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergab heute den Förderbescheid im thüringischen Braunsroda an den Projektträger, die Naturstiftung David.

"Die Hohe Schrecke ist für den Naturschutz in Deutschland
von nationaler Bedeutung. Hier befindet sich einer der größten Buchenwälder Mitteleuropas. Dieses vorbildliche Projekt macht uns Hoffnung, dass wir eines unserer wichtigen Ziele im Naturschutz erreichen können: Wir wollen wieder mehr Wälder in die Wildnis entlassen. Ich hoffe, dass künftige Generationen sich über diese Entscheidung freuen, wenn sie einmal den großen alten Urwald in der Hohen Schrecke erleben werden", sagte Hendricks in Braunsroda.

Nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) beherbergt die "Hohe Schrecke" eine große Zahl seltener und gefährdeter Arten, zum Beispiel die Wildkatze. Es kommen 14 Fledermausarten vor, ferner Grauspecht, Raubwürger, Wendehals und Kammmolch. Darüber hinaus konnten hier 220 Großpilzarten sowie Orchideen wie Frauenschuh, Bienen-Ragwurz und Dreizähniges Knabenkraut nachgewiesen werden.

BfN-Präsidentin Beate Jessel: "
Die Naturschutzmaßnahmen in der Hohen Schrecke leisten über die Region hinaus einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung eines artenreichen Buchenwaldgebietes, das in Europa Seltenheitswert hat. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein in der nationalen Strategie der Bundesregierung zur Biologischen Vielfalt. Zugleich unterstützt das Vorhaben die Entwicklung eines naturnahen Tourismus und hilft, regionale Wertschöpfungsketten zu etablieren",

In dem Projektgebiet sollen 1700 Hektar Wald aus der Nutzung entlassen werden und sich ohne menschliches Zutun wieder in einen Urwald entwickeln können. Dazu kommt eine weitere Fläche von bis zu 4000 Hektar, auf der in Zukunft nur noch besonders naturnahe Forstwirtschaft betrieben wird. Ziel ist, gemeinsam mit Land- und Forstwirtschaft, Regionalentwicklung und Tourismus ein naturverträgliches und bundesweit beispielhaftes Management für das Gebiet zu entwickeln.

Der Projektträger, die Naturstiftung David,
hat in einer ersten Projektphase einen Pflege- und Entwicklungsplan für das Gebiet erstellt. Jetzt beginnt die zweite Phase, die Umsetzung des Projekts. Einige Maßnahmen: Eichenwald und Streuobstwiesen werden neu gepflanzt, Bäche renaturiert, wichtige Flächen gekauft und Waldbesitzer für ihren Nutzungsverzicht entschädigt.

Mit dem Bundesförderung "chance.natur"
trägt der Bund seit 35 Jahren zur Erhaltung großflächiger, national bedeutsamer Landschaften und des Nationalen Naturerbes bei. Insgesamt wurden bisher mehr als 78 Vorhaben gefördert. Betreut werden die Projekte durch das Bundesamt für Naturschutz.

Weitere Informationen zum Projekt: www.hohe-schrecke.net


Weitere Informationen zum Förderprogramm: www.bfn.de/0203_grossprojekte.html



Quellenangabe:


Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

25.03.2014

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken


In der Aufnahme von Klaus Weidner


- Gute Aussichten für den Kleiber bald wieder in Naturhöhlen brüten zu können ...

Mehr zum Kleiber auf den seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21246

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„Die Weichen für mehr Naturschutz stellen“
„Die Weichen für mehr Naturschutz stellen“
Hendricks: „Die Weichen für mehr Naturschutz stellen“

30/31.03.2014

Gemeinsame Pressemitteilung von BMUB und BfN

Berlin/Bonn.
Bundesnaturschutzministerin Barbara Hendricks will die Weichen für mehr Naturschutz in Deutschland stellen. "Wenn wir gefährdete Tiere und Pflanzen in Deutschland erhalten wollen, brauchen wir eine Kurskorrektur in mehreren Bereichen", sagte Hendricks bei der Vorstellung der neuen Berichte zur Lage der Natur. Die jüngste Bestandsaufnahme zeige neben einigen Erfolgen auch, dass mehr für den Naturschutz getan werden müsse. Als Handlungsfelder benannte Hendricks die Energiepolitik, die Landwirtschaft und den Hochwasserschutz.

"Der Natur geht es in manchen Teilen besser
. Wir haben zum Beispiel wieder mehr Wildkatzen oder Seeadler. Hier zeigt sich, dass im Naturschutz Erfolge möglich sind. In anderen Bereichen geht es der Natur dagegen besorgniserregend schlecht. So leiden viele Arten wie Schmetterlinge oder Bienen darunter, dass blütenreiche Wiesen in Maisäcker umgewandelt werden", sagte Hendricks.

Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN)
: "Der Natur in den Alpen und den Felsküsten geht es überwiegend gut. Aber die landwirtschaftlich genutzten Lebensräume sind aus Naturschutzsicht überwiegend in einem schlechten Zustand. Es gehen zu viele Grünlandflächen verloren und damit wichtige Lebensräume für eine Vielzahl von gefährdeten Arten. Wir spüren auch die Folgen des Verlustes der Flussauen. Denn Flussauen schützen nicht nur die Menschen vor Hochwasser, sie sind auch für viele Tiere und Pflanzen überlebenswichtig."

Grundsätzlich ist der Naturschutz in Deutschland Ländersache.
Aber auch der Bund könne einiges tun, sagte Hendricks. Als Beispiel nannte sie ein neues Programm zum "Präventiven Hochwasserschutz", an dem das Bundesumweltministerium derzeit mit den Ländern arbeite. Wenn man den Flüssen mehr Raum gebe, sei das gut für Hochwasserschutz und Naturschutz gleichermaßen. "Ich bin dafür, dass wir den ökologisch wertvollen Maßnahmen, den Deichrückverlegungen und der Renaturierung von Flussauen beim Hochwasserschutz Priorität einräumen", so die Ministerin.

Ambitioniertes Handeln sei auch im Bereich Landwirtschaft nötig,
so Hendricks. Die Landwirtschaft ist für 54 Prozent der Landfläche in Deutschland verantwortlich. Damit habe sie auch eine besondere Verantwortung für die biologische Vielfalt. So müssten im Rahmen der Agrarreform die Weiden und Wiesen besser geschützt werden vor einer Umwandlung in Äcker.

Dafür müsse auch der Trend zum Anbau von immer mehr Energiepflanzen gestoppt werden. "Bereits heute wachsen auf mehr als 17 Prozent der deutschen Ackerfläche Energiepflanzen - das reicht", so die Ministerin. Neue Biogasanlagen müssten daher mit Abfall- und Reststoffen gefüllt werden und nicht mehr mit Mais. "Wir müssen die weitere Vermaisung der Landschaft beenden", sagte Hendricks. Auch ein weiterer Ausbau der Biokraftstoffe der ersten Generation sei für den Naturschutz gefährlich.

Zusatzinformationen:


Grundlage für die Analyse ist ein im Naturschutz bislang einmaliger Datenschatz: In rund 12.000 Stichproben haben Naturschützer und Behörden bundesweit den Zustand von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen erforscht, die über die europäischen FFH- und Vogelschutzrichtlinien geschützt sind. Aus den Daten lassen sich aber auch Rückschüsse auf die Lage der Natur in Deutschland insgesamt ziehen.

25 Prozent der untersuchten Arten sind in einem günstigen Erhaltungszustand, darunter der Biber, die Kegelrobbe oder der Steinbock. 29 Prozent sind in einem schlechten Zustand, das betrifft vor allem Schmetterlinge, Amphibien und Wanderfische. Bei den Lebensräumen sind 28 Prozent in einem günstigen Zustand, vor allem die Wälder haben sich stabilisiert. In einem schlechten Zustand befinden sich insgesamt 31 Prozent der untersuchten Lebensräume, besonders Wiesen und Weiden.

Ein ausführliches Informationspapier "Zur Lage der Natur in Deutschland", die Ergebnisse von FFH- und Vogelschutzbericht sowie Steckbriefe ausgewählter Arten und Lebensräume finden Sie unter www.bmub.bund.de/p2976

www.bfn.de/0405_hintergrundinfo.html

www.bfn.de/0316_bericht2013.html


Quellenangabe:

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

26.03.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Albert Meier

- Ausgeräumt ... wo einst Hecken standen ist die Flur nun bereit für die industrielle Landbewirtschaftung


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Wenn die Apfelbäume blühen
Wenn die Apfelbäume blühen
Wenn die Apfelbäume blühen

30/31.03.2014

Zum 9. Mal: Die Aktion „Apfelblütenland“ veranschaulicht den Einzug des Vollfrühlings


Wenn die Apfelbäume blühen, dann hat der Frühling endgültig Einzug gehalten. „Vollfrühling“ nennen das die Experten. Wie es aktuell um den Frühling bestellt ist, zeigt die Planet-Wissen-Aktion „Apfelblütenland“.


Der früheste im Rahmen der Aktion gemeldete Blühbeginn war bisher am 31. März. Dieser Rekord aus dem Jahr 2011 ist nun gefallen: Am 23. März kam die erste Blüh-Meldung aus Freiburg im Breisgau, kurz danach aus Köln und vom Niederrhein, inzwischen etwas überraschend auch aus dem Münsterland.

Die Apfelblütenvorhersage der Experten:
Die Blüte wird sich als nächstes nun rasch den Rhein entlang und im Süden entlang des Neckars ins Mittlere Neckartal ausbreiten – und dann natürlich weiter Stück für Stück über ganz Deutschland.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/naturerleben/naturtipps/aktionen/04936.html

In der Aufnahme von Albert Meier

- zwar keine Apfelblüte ... dennoch nicht weniger schön .. die Blüte des Eingriffeligen Weißdorns

Glückskäfer in Gefahr?
Glückskäfer in Gefahr?
Glückskäfer in Gefahr?

30/31.03.2014

Stuttgart/Hohenheim -
Nur wenige Insekten liegen in der Beliebtheitsskala so hoch wie der Marienkäfer. Während viele andere Sechsbeiner verscheucht oder zerquetscht werden, können die bunten Glücksboten meist mit einem herzlichen Willkommen rechnen.

Doch seit einigen Jahren befürchten Naturschützer,
dass der heimische Glückskäfer durch einen Neueinwanderer, dem ebenfalls sehr dekorativen Asiatischen Marienkäfer, verdrängt werden könnte.

Warum gilt der Marienkäfer als Glücksbringer?


In Deutschland gibt es etwa 80 Marienkäferarten, weltweit immerhin über 4.500. Der Siebenpunkt (Coccinella septempunctata) ist bei uns am bekanntesten. Er galt früher als Himmelsbote der Mutter Gottes - daher der Name „Marienkäfer“. Die bunten Krabbeltiere sollten die Kinder beschützen und die Kranken heilen. Doch auch ihre Nützlichkeit in der Landwirtschaft dürfte wohl eine Rolle gespielt haben, dass sie von den Bauern als Geschenk der Maria betrachtet wurden.

Die Zahl Sieben gilt schon lange als mystische Zahl - sie kombiniert die irdischen vier Elemente mit der göttlichen Dreizahl. Nach einer anderen Vorstellung sollen sich die sieben Punkte auf den Flügeldecken des Käfers auf die sieben Tugenden der heiligen Maria beziehen.

Mit dem Alter des Käfers hat die Zahl der Punkte allerdings gar nichts zu tun. Sie ist für die Dauer seines ganzen Lebens gleich.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Proplanta


- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Glueckskaefer-in-Gefahr_article1396177541.html

Mehr zum Marienkäfer auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=60887

In der Aufnahme von Albert Meier

- 2. Marienkäfer



Trafohaus für Fledermaus - Erste Besiedler
Trafohaus für Fledermaus - Erste Besiedler
Ein ehemaliges Trafohaus als zukünftiger Lebensraum der Fledermaus.

30/31.03.2014

Artenschutz in Franken, Bayerische Staatsforsten A.ö.R. / Forstbetrieb Ebrach, HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH und Robert Bosch GmbH - Werk Bamberg engagieren sich mit einem nicht alltäglichen Projekt gemeinsam bei der Schaffung neuer Lebensräume für gefährdeteSäugetierarten.

Ein begleitender Umweltbildungsbaustein
fördert die Wissensvermittlung an junge Menschen.

Steigerwald. Um„sie“ ranken sich viele Schauergeschichten – Fledermäuse. Durch ihre
bevorzugt nachtaktive Lebensweise waren die faszinierenden Tiere dem Menschen schon immer etwas unheimlich. Wer in der Lage schien sich nahezu lautlos inmitten der finsteren Nacht durch die Lüfte zu bewegen musste mit fremden Mächten im Bunde sein.

Die Einbindung dieser Spezies in Literaturbestandteile welche sich mit blutsaugenden Vampiren
befassten trug nicht unbedingt dazu bei das sich das Bild der Fledermäuse hin zum besseren veränderte.

Am 29.03.2014 führten wir ein erstes Monitoring durch - den Projektverlauf und die Ergebnisse finden Sie hier ....

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=39631

10.000 000 - Millionen "Klicks" auf der Webseite
10.000 000 - Millionen "Klicks" auf der Webseite
10. Millionen Bewegungen auf den Seiten des Artenschutz in Franken

29/30.03.2014

Franken.
Seit 4 Jahren sind wir nun auf unserer neuen Internetpräsenz im Internet erreichbar. Viele hunderttausend Besucher konnten sich seitdem hier in transprenter Form über die Themenvielfalt des Arten- und Naturschutzes informieren.

Am 29. März war es nun soweit, der 10 millionste "Klick" wurde gesetzt!

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Interesse an unserer ehrenamtlichen und vollkommen unabhängigen Tätigkeit bedanken.

Wir werden auch zukünftig in unserem Engagement nicht nachlassen uns für die Interessen des Artenschutzes und der Umweltbildung in Franken und darüber hinaus einzusetzen.

Im Sinne eines lebendigen Deutschland .. im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Artenschutz in Franken

In der Aufnahme von Albert Meier

- Der Schwalbenschwanz - mit großer Sorge erkennen wir einen zunehmenden Verlust der Vielfalt dieser Tiere. Auch eine hohe landwirtschaftliche Einflussnahme auf die Lebensräume macht es den "Gauklern der Lüfte" immer schwerer mit uns gemeinsam in die Zukunft zu schreiten. Es ist an der Zeit umzudenken - nur über den Verlust der Artenvielfalt zu reden und die Roten Listen  zu aktuallisieren reicht einfach nicht mehr!

Mehr zum Schwalbenschwanz auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22069


Vor Ostern wird aus Ackerland ein Hasen-Friedhof!
Vor Ostern wird aus Ackerland ein Hasen-Friedhof!
Vor Ostern wird aus Ackerland ein Hasen-Friedhof!

29/30.03.2014

Deutsche Wildtier Stiftung: Zahl toter Junghasen geht in die Hunderttausende

Niemand zählt die „Bauernopfer“ unter den Junghasen.
„Ihre Zahl geht sicher in die Hunderttausende“, vermutet Dr. Andreas Kinser, Feldhasenexperte der Deutschen Wildtier Stiftung. So verwandeln sich Acker- und Grünlandflächen im Frühling in Killing-fields für Jungtiere.

Und es sind nicht nur junge Feldhasen, die der Arbeit der Landwirte zum Opfer fallen:
„Bodenbrüter wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche erwarten im Frühjahr die nächste Vogel-Generation. Ihre Gelege werden durch die Arbeit zerstört, die gerade geschlüpften Küken getötet“, sagt Kinser. Für Jungtiere, die vor der Gefahr nicht fliehen können, ist der Frühling die gefährlichste Zeit des Jahres.

Mehr zum Thema auf den Seiten der Deutschen Wildtier Stiftung

- www.deutschewildtierstiftung.de/de/wildtier-nachrichten/news/vor_ostern_wird_aus_ackerland_ein_hasen_friedhof/


In der Aufnahme von Johannes Rother

- er hat kaum eine Lobby ... hundertausende Wildtiere sterben alljährlich auf bundesdeustschen Äckern!

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Bodenbearbeitung bringt Junghasen in Gefahr

29/30.03.2014

Hamburg -
Alle Jahre wieder vor Ostern bereitet der Landwirt den Acker für die Aussaat vor.

Ackerland, auf dem Mais, Zuckerrüben und Sommergetreide angebaut werden, wird jetzt gepflügt, geeggt und bepflanzt.

Auf Grünland wird der Boden gewalzt und geschleppt. Unter den tonnenschweren Maschinen, die kein Stück Land unbearbeitet lassen, sterben die Junghasen: Sie werden zerquetscht und zerstückelt, untergepflügt und von spitzen Zinken zerrissen.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Bodenbearbeitung-bringt-Junghasen-in-Gefahr_article1396070514.html


Mehr zum Feldhasen auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20694




Wieder wurde in der Lausitz ein Wolf erschossen
Wieder wurde in der Lausitz ein Wolf erschossen
Wieder wurde in der Lausitz ein Wolf erschossen

29/30.03.2014

NABU fordert Ermittlungseinheit beim Landeskriminalamt / Wolfsnachweis in Bayern

In einem Waldgebiet bei Weißkeißel im sächsischen Landkreis Görlitz
wurde heute ein erschossener Wolf entdeckt. Laut Polizeibericht handelt sich um ein ausgewachsenes männliches Tier. Genauere Angaben werden durch eine Untersuchung des Kadavers im Auftrag der Kriminalpolizei erwartet.

Nach Angaben des NABU-Projektbüros Wolf befindet sich der Fundort im Territorium des Daubitzer Reviers. „Wir müssen davon ausgehen, dass es das Vatertier des Rudels getroffen hat. Die Zukunft des Familienverbandes ist damit ungewiss“, sagte NABU-Projektleiter Markus Bathen. Der Rüde übernimmt neben der Mutter die wichtigste Aufgabe bei der Aufzucht der Welpen.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU


- www.nabu.de/aktionenundprojekte/wolf/jagdundverfolgung/16670.html

In der Aufnahme von Johannes Rother


- vermehrt im Fokus .. der Wolf in Deutschland

Mehr zum Wolf auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23066



IPCC-Bericht zeigt Folgen der Erderwärmung
IPCC-Bericht zeigt Folgen der Erderwärmung
IPCC-Bericht zeigt Folgen der Erderwärmung

29/30.03.2014

Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland längst Realität

Der Weltklimarat IPCC
veröffentlicht am 31. März im japanischen Yokohama den zweiten Teil des aktuellen Sachstandsberichts zu den globalen Auswirkungen des Klimawandels.

„Rechtzeitig vor der entscheidenden Runde der UN-Klimaverhandlungen nächstes Jahr in Paris hält uns die Wissenschaft vor Augen, wie verwundbar unsere Erde gegenüber den bereits heute stattfindenden Klimaveränderungen ist“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Mehr dazu auf den Seiten des Nabu

- www.nabu.de/themen/klimaschutz/internationalerklimaschutz/klimaforschung/16668.html


In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Honigbiene



Wenn Gifte - offen liegen
Wenn Gifte - offen liegen
Von der offenen Ausbringung von Giftködern auf landwirtschaftlichen Flächen

28/29.03.2014

Deutschland.
Rolf Thiemann - Naturschutzberater Gewässer und Naturschutz im Erftkreis berichtet jüngst vor einem Vorgang der so kaum für möglich gelaten wird. Die Beobachtung, das Auslegen von Gift und Aufstellen von Mausefallen auf und neben einem Acker bei dem auch das KFZ Kennzeichen des Verursachers mit notiert wurden.

Die Fallen waren gespannt und mit Köder bestückt.
Es waren etliche Fallen rund um den Acker aufgestellt. Die Fallen sind nicht geschützt aufgestellt. Alle Tiere, Vögel, Säugetiere usw. haben die Möglichkeit an den Köder zu gelangen und würden bei der Auslösung getötet oder verletzt werden. Die blauen runden Giftköder sind breitflächig am und auf dem Wirtschaftsweg offen ausgelegt/verstreut!

Für Kinder, Spaziergänger, Hund und vor allem für Wildtiere erreich- und aufnehmbar. Nicht nur Säugetiere sondern auch Samen- und Körnerpicker (Rebhuhn, Fasan, Tauben, usw.) fressen die Körner!

- Am Acker sitzt ein Bussard auf einer Jule und beobachtet den Acker.
- Eine Weihe ist im Nebenfeld auf Jagd.

Mehr Eindrücke

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=64262

Quellenangabe/Fotos:

Rolf Thiemann - Naturschutzberater Gewässer und Naturschutz im Erftkreis

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme

- sieht aus wie Dünger - hat aber etwas anderes in sich ... Giftköder


Siehe auch folgenden Beitrag zum Thema Rattengift

- www.rundschau-online.de/rhein-berg/giftkoeder-diese-blauen-bonbons-sind-toedlich,16064474,15405942.html


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Deutschland schwächelt beim Naturschutz
Deutschland schwächelt beim Naturschutz
Deutschland schwächelt beim Naturschutz

28/29.03.2014

WWF: Agrarflächen sind die Problemzonen für den Naturschutz

Berlin -
Angesichts der ernüchternden Ergebnisse des Berichts zur Lage der Natur, vorgelegt von Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz, fordert der WWF Deutschland eine Neuausrichtung des Naturschutzes von Bund und Ländern.

Es reiche nicht, Schutzgebiete auf dem Papier auszuweisen,
es müsse auch mit anspruchsvollen Managementplänen und einer entsprechenden finanziellen Ausstattung für die Umsetzung der Schutzziele gesorgt werden. Als Sofortmaßnahme fordert der WWF die Verdoppelung der Finanzmittel für das Bundesprogramm zur Förderung der biologischen Vielfalt von derzeit 15 auf 30 Millionen Euro pro Jahr. Zudem müsse der Naturschutz stärker in wichtige Politikfelder wie Agrar-, Finanz- und Verkehrspolitik integriert werden.

„Die Landwirtschaft ist nach wie vor eine Problemzone des Naturschutzes“, unterstreicht Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Beispielsweise lohne sich die Bewirtschaftung von sumpfigem Feuchtgrünland für die Bauern finanziell nicht mehr, wodurch der Verlust wertvoller Gebiete drohe. Hier könne man nur gegensteuern, indem die Anreize zum Umbruch von Dauergrünland und zur weiteren Intensivierung der Kulturlandschaft abgebaut werden. „Bauern und Waldbesitzern muss klar gemacht werden, dass die Natur ihr Kapital darstellt und es in ihrem wirtschaftlichen Interesse liegt, es zu erhalten“, so Brandes weiter.

Dem Bericht der Bundesregierung zufolge hat Deutschland
in den vergangenen 20 Jahren zwar rund 15 Prozent seiner Fläche als Gebiete von besonderer Bedeutung für den europäischen Naturschutz identifiziert und in das Schutzgebietsnetz NATURA 2000 der EU eingebracht. Doch nur rund ein Viertel dieser Gebiete und der dort geschützten Arten befinden sich in einem günstigen Erhaltungszustand. Während große Säugetiere wie Wölfe, Biber oder Kegelrobben langsam wieder in Deutschland Fuß fassen, konstatiert der Bericht insgesamt einen fortschreitenden Verlust der Biodiversität. Besonders ungünstig sei die Situation bei einigen Amphibienarten wie der Knoblauchkröte, wandernden Fischen und Schmetterlingen wie Feuerfaltern oder Ameisenbläulingen.

Der WWF fordert  von den Bundesländern
verstärkte Anstrengungen, das wichtige Naturschutzinstrument NATURA 2000 weitergehend umzusetzen. Der Bericht zur Lage der Natur zeige ein deutliches Gefälle. Problemgebiete liegen vor allem im Nordwesten der Republik, genau dort ist der Nutzungsdruck – unter anderem bedingt durch die intensive Landwirtschaft – besonders hoch. Die Länder sollten daher laut WWF ihre Investitionen auf Naturverträglichkeit überprüfen und sicherstellen, dass die bereitstehenden EU-Mittel für ländliche Entwicklung sowie Mittel aus dem EU-Regionalfonds für wirtschaftliche Entwicklung nicht in zerstörerische Infrastrukturprojekte oder Agrarfabriken fließen.


Quellenangabe:

WWF / 26. März 2014  


WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
   
   KONTAKT

   Jörn Ehlers

   Pressestelle WWF

   Tel.: 030 / 311 777 422

   joern.ehlers(at)wwf.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder. - Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

In der Aufnahme

- gerade die, die von der Erde leben überziehen diese mit Hinterlassenschaften aller Art --- Artenvielfalt ist auf diesen Flächen schon lange nicht mehr vorzufinden ... grüne Wüsten sind entstanden.

Nicht ohne Grund sind es grade diese Flächen die mit dem Niedergang der Biodiversität in Verbindung gebracht werden.


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Piratenfischerei: WWF begrüßt rote Liste für Fischimporte
Piratenfischerei: WWF begrüßt rote Liste für Fischimporte
Piratenfischerei: WWF begrüßt rote Liste für Fischimporte

27/28.03.2014

EU verhängt erstmals Importstopp für Fischprodukte aus drei Ländern

Der WWF begrüßt den mutigen Schritt des EU-Fischereirats
zu Handelsbeschränkungen gegen Belize, Kambodscha und Guinea, weil sie die Regeln gegen die illegale und unregulierte Fischerei nicht einhalten. Diese Entscheidung der so genannten „roten Karte“ gegen die Piratenfischerei bedeutet, dass kein EU-Mitgliedsstaat Fischprodukte aus diesen Ländern importieren darf und EU-Schiffe in den Gewässern dieser Staaten nicht mehr fischen dürfen. Der Schaden durch illegale Fischerei beläuft sich weltweit auf bis zu 23,5 Milliarden Dollar jährlich und bedroht die Lebensgrundlage vieler Menschen gerade in ärmeren Staaten.

Gemeinsam mit anderen NGOs
setzt sich der WWF fordert mehr Transparenz, nach welchen Kriterien die EU den Kampf von Drittstaaten gegen illegale Fischerei beurteilt. Außerdem fordert die Umweltorganisation, dass eine Gesetzeslücke geschlossen wird, die es derzeit ermöglicht, dass Nicht-EU-Schiffe, die in den Gewässern dieser nichtkooperierenden Staaten fischen, ihren Fang weiterhin in die EU verkaufen. „Fische aus den Staaten, die im Kampf gegen die illegale Fischerei nicht kooperieren, dürfen nicht in die EU und damit auch nicht auf den Tellern der Konsumenten in Deutschland landen“, fordert WWF-Fischereiexpertin Anna Holl.

Ursprünglich waren es acht Länder,
gegen die die EU-Kommission im November 2012 eine förmliche Verwarnung aussprach, weil sie ihre Fischereiflotten nicht entsprechend kontrollierten, illegale Fischer nicht mit Sanktionen belegten oder keine ausreichende Fischereigesetzgebung hatten. 2013 entschied die Kommission, dass Fiji, Panama, Sri Lanka, Togo und Vanuatu sich im Gegensatz zu den drei jetzt sanktionierten Staaten entscheidend verbessert hatten. Auch Curaçao, Ghana und Südkorea stehen unter Beobachtung der EU und bekamen die „gelbe Karte“.

Die so genannte illegale, unregulierte
und nicht dokumentierte Fischerei („Piratenfischerei“) schädigt massiv die marinen Ökosysteme, gefährdet die Fischbestände und bedroht die Lebensgrundlage der Menschen in den ärmsten Ländern der Welt. Der WWF schätzt, dass die illegale Fischerei einen Schaden von bis zu 17 Milliarden Euro jährlich verursacht. Bis zu 26 Millionen Tonnen Fisch werden jedes Jahr illegal aus den Meeren gezogen.

Schätzungen zufolge erzielen die Verkäufe
des illegal gefischten Fisch weltweit  zwischen 10 und 23,5 Milliarden Dollar jährlich. Dies entspricht einer Fangmenge von 11 bis 26  Millionen Tonnen Fisch pro Jahr. In der gesamten EU kommen nach Angaben der jährlich ungefähr 500.000 Tonnen illegal gefangener Fisch mit einem Wert von 1,1 Milliarden Euro auf den Markt.  


Quellenangabe:

WWF / 25. März 2014



KONTAKT

Britta König

Pressestelle

Tel: 040 530 200 318

britta.koenig(at)wwf.de

Twitter: @koenigWWF


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In der Aufnahme von Foto: Philipp Freudenberg


- Junger Stör - Fisch des Jahres 2014

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... von Landkreisen Straßenbaumittel für Natur-Kompensation
... von Landkreisen Straßenbaumittel für Natur-Kompensation
NABU fordert von Landkreisen Straßenbaumittel für Natur-Kompensation

27/28.03.2014

Baumann: Nach Einigung über Straßenunterhalt müssen Kreise massive Defizite abbauen

Stuttgart –
Nachdem sich Land und Landkreistag Baden-Württemberg am Donnerstag (20.03.) über die Finanzierung der Straßenunterhaltung geeinigt haben, fordert der NABU, dass jetzt die massiven Defizite bei naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen behoben werden. „Wer Straßen baut, muss nicht nur Asphaltdecke, Mittelstreifen und Leitplanken instand halten, sondern sich auch um Ausgleichsmaßnahmen für die Natur kümmern.

Das Land hat zwar über Jahrzehnte fleißig Straßen gebaut, die Ausgleiche dafür sind aber viel zu oft unter die Räder gekommen, weil für deren Pflege angeblich kein Geld und keine Ressourcen da waren. Die Landkreise müssen diese naturschutzrechtliche Bankrotterklärung spätestens jetzt abstellen“, fordert der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann.

Naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen sind Teil der Planfeststellungsbeschlüsse
und damit der Genehmigung jedes Straßenbaus. Sie vollständig umzusetzen und dauerhaft zu pflegen, ist daher eine Pflichtaufgabe. „Genauso wenig, wie man eine Bundesstraße mal eben mit drei statt den genehmigten zwei Spuren bauen darf, können Ausgleichsmaßnahmen nach Gutdünken verworfen oder vertrödelt werden“, betont Baumann.

Im Zuge der Verwaltungsreform hatte das Land die Unterhaltung der Straßen a
n die Landkreise übertragen und dafür Gelder bereitgestellt. Damit obliegt es den Kreisen, auch die Ausgleichsmaßnahmen dauerhaft zu erhalten. „Dass mir Landräte immer wieder sagen, dass sie für die Kompensationsmaßnahmen keine Mittel haben und gleichzeitig an anderer Stelle munter Geld ausgeben, ist ein Schlag ins Gesicht des Naturschutzes. Das sind Pflichtaufgaben!“, sagt Baumann. Der Abbau von Defiziten bei der Eingriffsregelung ist daher auch ein Ziel des grün-roten Koalitionsvertrags.

Der NABU kritisiert, dass die vielen Kompensationsmaßnahmen
von Straßen- und anderen Bauplanungen nach wie vor nicht zentral in einem Kataster eingepflegt und öffentlich einsehbar sind. „Das Land hat wohl Angst davor, dass sich dann engagierte Menschen selbst ein Bild machen und die massiven Defizite offensichtlich werden“, vermutet Baumann.

Für Rückfragen:

Dr. Andre Baumann
NABU-Landesvorsitzender
Tel. mobil 01 62-9 38 67 85

Quellenangabe:

Herausgeber: NABU Baden-Württemberg (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Tübinger Str. 15, 70178 Stuttgart
Redaktion: NABU Baden-Württemberg - Pressestelle, Hannes Huber
Hannes.Huber@NABU-BW.de, Tel. 0711 / 966 72 - 16, Fax: 0711 / 966 72 - 33


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In der Aufnahme von Albert Meier

- "An jedem Straßenrand zu finden" - die Weiße Taubnessel ... mehr zu ihr unter www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=64247


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Hendricks: "Die Weichen für mehr Naturschutz stellen"
Hendricks: "Die Weichen für mehr Naturschutz stellen"
Hendricks: "Die Weichen für mehr Naturschutz stellen"

26.03.2014

Bundesnaturschutzministerin Barbara Hendricks
will die Weichen für mehr Naturschutz in Deutschland stellen. "Wenn wir gefährdete Tiere und Pflanzen in Deutschland erhalten wollen, brauchen wir eine Kurskorrektur in mehreren Bereichen", sagte Hendricks bei der Vorstellung der neuen Berichte zur Lage der Natur.

Die jüngste Bestandsaufnahme zeige
neben einigen Erfolgen auch, dass mehr für den Naturschutz getan werden müsse. Als Handlungsfelder benannte Hendricks die Energiepolitik, die Landwirtschaft und den Hochwasserschutz.

"Der Natur geht es in manchen Teilen besser. Wir haben zum Beispiel wieder mehr Wildkatzen oder Seeadler. Hier zeigt sich, dass im Naturschutz Erfolge möglich sind. In anderen Bereichen geht es der Natur dagegen besorgniserregend schlecht. So leiden viele Arten wie Schmetterlinge oder Bienen darunter, dass blütenreiche Wiesen in Maisäcker umgewandelt werden", sagte Hendricks.

Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN):
"Der Natur in den Alpen und den Felsküsten geht es überwiegend gut. Aber die landwirtschaftlich genutzten Lebensräume sind aus Naturschutzsicht überwiegend in einem schlechten Zustand. Es gehen zu viele Grünlandflächen verloren und damit wichtige Lebensräume für eine Vielzahl von gefährdeten Arten. Wir spüren auch die Folgen des Verlustes der Flussauen. Denn Flussauen schützen nicht nur die Menschen vor Hochwasser, sie sind auch für viele Tiere und Pflanzen überlebenswichtig."

Grundsätzlich ist der Naturschutz in Deutschland Ländersache. Aber auch der Bund könne einiges tun, sagte Hendricks. Als Beispiel nannte sie ein neues Programm zum "Präventiven Hochwasserschutz", an dem das Bundesumweltministerium derzeit mit den Ländern arbeite. Wenn man den Flüssen mehr Raum gebe, sei das gut für Hochwasserschutz und Naturschutz gleichermaßen. "Ich bin dafür, dass wir den ökologisch wertvollen Maßnahmen, den Deichrückverlegungen und der Renaturierung von Flussauen beim Hochwasserschutz Priorität einräumen", so die Ministerin.

Ambitioniertes Handeln sei auch im Bereich Landwirtschaft nötig, so Hendricks. Die Landwirtschaft ist für 54 Prozent der Landfläche in Deutschland verantwortlich. Damit habe sie auch eine besondere Verantwortung für die biologische Vielfalt. So müssten im Rahmen der Agrarreform die Weiden und Wiesen besser geschützt werden vor einer Umwandlung in Äcker.

Dafür müsse auch der Trend zum Anbau von immer mehr Energiepflanzen gestoppt werden.
"Bereits heute wachsen auf mehr als 17 Prozent der deutschen Ackerfläche Energiepflanzen - das reicht", so die Ministerin. Neue Biogasanlagen müssten daher mit Abfall- und Reststoffen gefüllt werden und nicht mehr mit Mais. "Wir müssen die weitere Vermaisung der Landschaft beenden", sagte Hendricks.  Auch ein weiterer Ausbau der Biokraftstoffe der ersten Generation sei für den Naturschutz gefährlich.

Zusatzinformationen:


Grundlage für die Analyse ist ein im Naturschutz bislang einmaliger Datenschatz: In rund 12.000 Stichproben haben Naturschützer und Behörden bundesweit den Zustand von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen erforscht, die über die europäischen FFH- und Vogelschutzrichtlinien geschützt sind. Aus den Daten lassen sich aber auch Rückschüsse auf die Lage der Natur in Deutschland insgesamt ziehen.

25 Prozent der untersuchten Arten
sind in einem günstigen Erhaltungszustand, darunter der Biber, die Kegelrobbe oder der Steinbock. 29 Prozent sind in einem schlechten Zustand, das betrifft vor allem Schmetterlinge, Amphibien und Wanderfische. Bei den Lebensräumen sind 28 Prozent in einem günstigen Zustand, vor allem die Wälder haben sich stabilisiert. In einem schlechten Zustand befinden sich insgesamt 31 Prozent der untersuchten Lebensräume, besonders Wiesen und Weiden.

Ein ausführliches Informationspapier "Zur Lage der Natur in Deutschland", die Ergebnisse von FFH- und Vogelschutzbericht sowie Steckbriefe ausgewählter Arten und Lebensräume finden Sie unter www.bmub.bund.de/P2976.

Quellenangabe:


Nr. 051/14 | Berlin, 26.03.2014

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Presse- und Informationsstab
Stresemannstraße 128 - 130
10117 Berlin
Telefon: 030 18 305-0
Telefax: 030 18 305-2044
E-Mail: service@bmub.bund.de

Berlin 26.03.2014


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In der Aufnahme

- Besonders dramatisch ist die Entwicklung beim Kiebitz. Sein Lebensraum bricht ihm förmlich unter den Flügeln weg.


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Vogelschutz auf dem Umweltzentrum
Vogelschutz auf dem Umweltzentrum
Projektmodul zur Lebensraumoptimierung des "Klassenzimmer Natur" in Breitengüßbach

25/26.03.2014

Breitengüßbach/Ofr.
Umweltzentrum Breitengüßbach"Klassenzimmer Natur"

Audi-Umweltstiftung,Gemeinde Breitengüßbach, Entwicklungsgesellschaft Breitengüßbach und Artenschutz in Franken machen auf dem ehemaligem Militärgelände in Breitengüßbach "das Natur erleben" in einer außergewöhnlichen Form erfassbar.

Am 22.12.2011 fand die Auftaktveranstaltung statt.
Nach nun über zwei Jahren ist das Projekt in weiten Teilen bereits abgeschlossen. Als einen der letzten Projektmodule wurde nun über 60 Vogelnisthilfen installiert. In einem vorangegangenem Monitoring wurden die hier präsenten Arten ermittelt und deren derzeit suboptimalen Fortpflanzungsmöglichkeiten elementar verbessert.

Das  Projekt „Umweltzentrum Breitengüßbach ,Klassenzimmer Natur‘ ermöglicht auf einem ca. 125 Hektar großen „grünen“ Klassenzimmer an 365 Tagen im Jahr heimische Natur und Artenvielfalt zu erleben. Über die spielerische Vermittlung von Wissen soll hier das Verantwortungsbewusstsein der jungen Generation für Umwelt und Natur gestärkt werden.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=40635
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&id=64209

In der Aufnahme

- Über sechzig Sekundärhabitat bieten ab sofort den, auf dem Umweltzentrum lebenden höhlenbewohnenden Vogelarten effektive Brutbedingungen.



BfN und DAFV fordern Neubau-Verzicht ...
BfN und DAFV fordern Neubau-Verzicht ...
BfN und DAFV fordern Neubau-Verzicht von kleinen Wasserkraftanlagen

24/25.03.2014

Gemeinsame PM des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)

Stellen unüberwindbare Barrieren für Wanderfische dar
Weil energetisch irrelevant, soll EEG-Vergütung gestrichen werden

Bonn/Berlin.
Der Weltwassertag steht unter dem Motto "Wasser und Energie". Aus diesem Anlass bringen das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) gemeinsam ihre Sorge über den ökologischen Zustand der Gewässer zum Ausdruck. Die europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gibt verbindlich umzusetzende Ziele vor.

So sind die europäischen Gewässer europaweit spätestens bis 2027
in einen guten ökologischen Zustand zu überführen. Dies betrifft neben der Gewässerqualität vor allem den ökologischen Zustand der Gewässer. Für einen guten ökologischen Zustand sind eine Reihe von Faktoren maßgeblich, darunter in erster Linie biologische Komponenten, aber auch die Gewässermorphologie (Ausgestaltung) und insbesondere auch die Durchgängigkeit der Gewässer. Eine Vielzahl von Querbauwerken, häufig mit einer Nutzung der Wasserkraft verbunden, behindern jedoch die Durchgängigkeit der Gewässer u.a. für Wanderfische wie den Lachs, die Meerforelle und den Aal. Sie haben durch Stauwirkungen negative Auswirkungen auf die Gewässerqualität und -dynamik.

"Aus Sicht des BfN darf daher zukünftig kein Neubau kleiner Wasserkraftanlagen
mehr angestrebt werden", sagte Prof. Beate Jessel, die Präsidentin des BfN. "Denn hier stehen die gravierenden ökologischen Auswirkungen in keinem Verhältnis zur erzeugten Energiemenge und der erzielten CO2-Minderung."

Entsprechende Vergütungsregelungen im Erneuerbaren-Energien-Gesetz, dessen Novellierung gerade ansteht, sollten daher gestrichen werden. Denn die Auswirkungen von vorhandenen Kleinwasserkraftanlagen auf die Gewässer – insbesondere hinsichtlich Durchgängigkeit und Gewässerdynamik – stünden in keinem Verhältnis zu dem damit verbundenen Energieertrag.

Der Deutsche Angelfischerverband fordert darüber hinaus eine bessere artenschutzrechtliche Gleichbehandlung der geschützten Fischarten im wasserrechtlichen Vollzug. Zur Rettung des stark vom Aussterben bedrohten Aals, er ist nach Bundesnaturschutzgesetz eine "besonders geschützte Art" und wird durch fehlende effektive Schutzsysteme in Wasserkraftanlagen signifikant geschädigt, suchen EU-Parlament und -Kommission nach Sofortmaßnahmen zur Freimachung der Wanderwege. Eine dieser Maßnahmen könnte nach dem Beispiel der Nachtabschaltung von Windrädern bei Gefährdung von Fledermäusen analog der Schutz gefährdeter Fischarten vor Wasserkraftanlagen in Wanderkorridoren sein.

Von den rund 55 000 Querbauwerken
besitzen nur etwa fünf Prozent eine Fischaufstiegsmöglichkeit. Davon wiederum erfüllt die überwiegende Mehrheit ihre Funktion nicht. Um die Ziele der WRRL zu erreichen, müssen die Gewässerstruktur und -durchgängigkeit verbessert sowie der Erhalt und die Entwicklung der Fischzönosen ermöglicht werden. Hierbei ist die ungehinderte Durchwanderbarkeit von Fließgewässern – flussauf- und -abwärts – eine notwendige Voraussetzung.


Quellenangabe:

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

21. März 2013


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Bürger schätzen naturnahe Wälder
Bürger schätzen naturnahe Wälder
Bürger schätzen naturnahe Wälder

24/25.03.2014

Bedeutung für die Artenvielfalt weithin bekannt

Anlässlich des Internationalen Tages
des Waldes stellt der NABU die Zwischenergebnisse einer Studie zur Bedeutung des Waldes für die Deutschen vor.

„Die Angaben der Teilnehmer verdeutlichen
, dass naturnaher Wald mit hohem Tot- und Altholzanteil innerhalb der Gesellschaft etwas äußerst Positives und Wünschenswertes darstellt. Damit werden unsere Forderungen nach mehr urwaldartigen Strukturen im Wald unterstützt“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Mehr dazu auf den Seiten des NABU


- www.nabu.de/themen/wald/waldpolitik/allgemein/16640.html

In der Aufnahme von Julia Hartmann


- Biotopbaum


Mit einem Sprung drüber ...
Mit einem Sprung drüber ...
Mit einem Sprung drüber - wo Schutzeinrichtungen ihre Grenzen erreichen

23/24.03.2014

Bayern.
Eine Aufnahme (nicht gestellt) die zeigt wo manch mobile Amphibienschutzeinrichtungen ihre Grenzen haben. Während die Grasfrösche in der Laichgewässerzuwanderungsphase meist zu zweit unterwegs sind, zeigen sich Tiere nach dem Ablaichen erleichtert.

Somit wird es Fröschen nun möglich die etwa 35 cm hohen Schutzzäune zu überspringen.

Gerade an den (vielfach einige Zentimeter durchhängen) durchhängenden Mittelstücken wird ein darüber springen ohne große Probleme ermöglicht. Grasfrösche können problemlos einen Meter weit und 50 cm hoch springen.

In der Aufnahme von Thomas Köhler

- Der Grasfoschmann landete bei seinem Sprung über den Schutzzaun kurzzeitig auf einem der Befestigungselemente.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64187

Es gibt sie noch - Amseln in Franken
Es gibt sie noch - Amseln in Franken
Wo ist die Amsel geblieben - hier ist sie noch.

23/24.03.2014

Franken.
Sorgen hatte man sich um ihr Verbleiben gemacht.

Doch zumindest an den Orten
an welchen die Amsel schon immer ein häufiger Gast war sind die Bestände nahezu gleich gelieben.

Das ergab eine Untersuchung zu der Artenschutz in Franken seine Mitglieder aufgerufen hatte.

- Bei 261 Meldungen wurden 614 Daten zusammengetragen die ein weitreführendes Übersichtsbild in Franken ergaben.

Amseln, die mutmaßlich in den vergangenen Jahren immer wieder Opfer eines aus Afrika eingeschleppten Virus wurden, konnten sich behaupten. Zwar sind die Sichtungen etwas seltener geworden. Doch für ein Aussterben der Amsel, welches schon von macher Seite herbeigeredet wurde, gibt es aktuell nach den uns vorliegenden Datensätzen keine Basis.

Mehr zur Amsel auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20338

In der Aufnahme von Anne Friedrich

- Amselmännchen bei der Nahrungssuche im März 2014


Von Erfahrungen mit Amphibien - Umlenk-U´s
Von Erfahrungen mit Amphibien - Umlenk-U´s

Von Erfahrungen mit Amphibien - Umlenk-U´s an der Basis

24/25.03.2014

Franken.
Alljährlich spielt sich (nicht nur) auf manch Bundesdeutschen Straßen ein wahres Dilemma ab.Viele tausend Amphibien kommen hier zu Tode. Beim Versuch die Trassen der menschlichen Mobilität zu queren, werden sie überrollt.

Abhilfe können neben mobile, auch dauerhafte Amphibien-Schutzanlagen bieten. Aber nur dann wenn diese nach vorheriger Untersuchung entsprechend professionell geplant und auch installiert wurden.Dauerhafte Schutzanlagen werden meist entlang an der Straßen fest eingebracht. Für den Laien sehen die Schutzeinrichtungen wie Leitplanken aus, die jedoch Bodennah aufgestellt wurden. Als Material werden meist Stahl oder Beton ausgewählt.

Im besten Fall münden die Leiteinrichtungen
dann in eine unter der Straße hindurchführende Röhre, die es Amphiben ermöglicht sicher auf die andere Straßenseite zu gelangen. Auf dieser wiederum steht gleichfalls eine Leiteinrichtung welche die Amphibien die nach erfolgter Fortpflanzung zurück in die Sommerlebensräume wandern, sicher zurück leitet.

Was sich auf den ersten Blick so gelungen darstellt zeigt bei näherem Hinsehen vielfach jedoch auch elementare Schwachstellen auf. In der Regel findet bei diesen Übergängen keine Kontrolle durch Menschen mehr statt. Somit bleiben Poblemstellungen immer wieder im Dunkeln.

Der festen Überzeugung das die Amphibienpoulationen nun gesichert sind, gehen dennoch zahlreiche Populationen zugrunde.Ein Beispiel das Amphibienleiteinrichtungen nur eingeschränkt funktionieren kann Artenschutz in Franken seit einigen Jahren sehr gut dokumentieren. Entlang einer Wegtrasse wurde eine rund 400 Meter lange (eigentlich viel zu kurze - benötigt würden 700-900 Meter) Leiteinrichtung installiert.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64181

In der Aufnahme von Klaus Weidner

- "Das Umlenk-U"

Rettung für Frankens letzte Kirchendohlen
Rettung für Frankens letzte Kirchendohlen
Rettung für Frankens letzte Kirchendohlen

23/24.03.2014

Lichtenfels/Ofr.
Der Rückgang fränkischer Dohlenkolonien ist beängstigend.

Vormals an zahlreichen Gotteshäusern vorzufinden sind tragfähige "Dohlen-Grundkolonien" zwischenzeitlich zur Seltenheit geworden. Die Vergitterungen der Schalllamellen lässt den Tieren kaum mehr den Hauch einer erfolgreichen Reprodutionschance.

Artenschutz in Franken engagiert sich seit nunmehr über 12 Jahren intensiv für den Schutz von Dohlenkolonien.Einen unserer Schwerpunkte setzen wir dabei auf die Erhaltung ursprünglicher Kolonien an Kirchenbauwerken und kulturellen Gebäudlichkeiten.

Im Jahr 2009/2010 starteten wir ein erstes Projekt zur Sicherung eine der letzten hochwertigen Dohlen-Mutterkolonien im Landkreis Lichtenfels.Durch den grandiosen Erfolg geriet die Kolonie bereits in 2013 an ihren Reproduktionsrand. Alle montierten Nisthilfen waren erfolgreich belegt. Die Nachkommen suchten nach Möglichkeiten bei der Miutterkolonie bleiben und zu deren Aufbau beitragen zu können.

Mit einem Folgeprojekt versuchen wir seit einigen Tagen den sehr sozialen Vögeln eine Chance einzuräumen sich hier wieder dauerhaft niederlassen zu können.

Hervorragend unterstützt werden wir dabei von der katholischen Pfarrgemeinde um Pfarrer Roland Neher, den Fachbehörden des Naturschutzes, dem Erzbistum Bamberg der HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs GMBH und der Greenpeace Umweltstiftung.

Hier geht`s zum Erstprojekt

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=32277


Mehr zum Projekt das derzeit weiterentwickelt wird unter:


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=62848

In der Aufnahme von Gerhard Kunze


- Das zweite Modul wurde nun umgesetzt ... gerade rechteitig vor Beginn der Dohlenrepro 2014. Schöpfung lebendig bewahren - hier wird es sichtbar vorgelebt.




Häufig zum Opfer gefallen
Häufig zum Opfer gefallen
Die Gewöhnliche Kuhschelle in Deutschland

23/24.03.2014

Deutschland.
Mit Einsatz der industriellen Landbewirtschaftung wurde häufig auch ihr Ende eingeleitet.

Hoher, künstlich geprägter Düngereinsatz, die Umwandlung vormaliger Grünlandflächen in Äcker und nicht zuletzt auch die Ausweisung von Gewerbeflächen und Bauland brachten der Gewöhnlichen Küchenschelle hohe Verluste bei.

So wird es langsam dunkel um eine heimische botanische Art.

Mehr zur Gewöhnlichen Küchenschelle auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=22848

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Küchenschelle im Gegenlicht


Die Jahreszahl ändert sich ....
Die Jahreszahl ändert sich ....
... an der Situation jedoch kaum mehr etwas .... das Sterben der Amphibien!

22/23.03.2004

Franken.
Es erscheint schon sehr beachtlich wie großzügig wir als Gesellschaft mit den uns anvertrauten Genmaterial in Form der uns begleitenden Artenvielfalt umgehen.

Für den Einen mag es nur ein Frosch oder eine Kröte sein ..
jedoch steht hinter jedem getöteten Tier weit mehr ... es zeigt beispielhaft den verschwenderisch geführten  Umgang unsererseits mit der uns noch begleitenden Artenvielfalt.

Wie das amphibische Sterben auf unseren Straßen
aussieht zeigt ein kleiner Querschnitt durch eine Auswahlreihe. Wobei wir darauf bedacht waren die Bilder so auszuwählen das nicht die "schrecklichsten Szenen" dargestellt werden. Dennoch ist es schon schockierend wie sich das Leid abzeichnet.

Dabei wäre es doch so einfach wenn die Brennpunkte der Amphibienwanderung besser abgesichert würden. Keinesfalls muss ein mobiler Verzicht geführt werden.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=36272

In der Aufnahme von Klaus Weidner

- Der Amphibientod hat viele Gesichter ... eines davon ist der Erdkrötenmann der sich an ein kürzlich überfahrenes Weibchen klammert




Tausende sterben ...
Tausende sterben ...
... und kaum jemand bekommt etwas davon mit.

22/23.03.2014

Deutschland.
Eine Belegaufnahme die sehr viel aussagt.

Wie viele Erdkröten verenden wohl in Wasserabläufen?


Hierüber kann von unserer Seite kaum
eine Aussage gemacht werden. Doch was sehr wohl zutrifft sind die Erkenntnisse die wir bei unseren jährlichen Amphibienkontrollen gewinnnen. Zahllose Amphibien folgen dem Lauf des Wassers.

Wanderbewegungen in Grabensystemen
und anderen kleinen Fließgewässern sind bei der Massenwanderung der Erdkröten fast an der Tagesordnung.

Doch so mancher als rettend angesehener Wasserlauf endet für die Tiere  in der Amphibien-Todesfalle.

Aus den Augen aus dem Sinn -
auch hier trifft diese Aussage zu. Doch für die Amphibien beginnt hier nun erst das Sterben im Stillen. Einem Todeskampf der von der breiten Bevölkerung kaum wahrgenommen wird.

Die Sicherung von Wasserabläufen in bekannten Laich-Wanderbereiche sollte als Selbstverständlichkeit angesehen werden - wird es jedoch nicht. Artenschutz in Franken appelliert an die zuständigen Fachbehörden des Straßenbaus / Wasserbaus hier zeitnah tätig zu werden.

In der Aufnahme / Collage von Klaus Weidner

- wenige Zentimeter trennen das Erdkrötenpaar vom Sturz in den Wasserablauf.


Gut zu Fuß ....
Gut zu Fuß ....
Philodromus margaritatus ...

22/23.03.2014

.....so der Name einer Laufspinne
die tatsächlich sehr schnell laufen kann.

Sie verfolgt ihre Beute, die auch aus Ameisen besteht, zielstrebig als Lauer- Verfolgungsjäger.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=64134

In der Aufnahme von Alter Meier

- Philodromus margaritatus

Kaum mehr Insekten ....
Kaum mehr Insekten ....
... Folgen der industrielle Landbewirtschaftung tragen (keine) Früchte.

22/23.03.2014

Bayern.
Es wird zunehmend still um uns herum. Es wird "gegüllt & gespritzt" was die Geräte hergeben. Diesen Eindruck kann man gewinnen wenn wir mit offenen Augen durch die Landschaft gehen. Wo vormals Schmetterlinge, Hummeln und Bienen flogen, finden wir leider vermehrt nur noch Tristesse vor.

Mit dem Niedergang der Futterpflanzen und der Artenvielfalt
ging gleichfalls ein elementarer Verlust der Insektenwelt einher. So ist es endlich an der Zeit sich wieder für mehr Artenvielfalt auf dem Lande zu engagieren.

Fast gewinnt man den Eindruck Felder und Wiesen sind zu toten Flächen geworden. Allen beruhigenden Worten zum trotz muss nun gehandelt werden wenn wir unseren Kindern mehr hinterlassen wollen als grüne - jedoch artenärmste Flächen.

Der Ausdruck - wir blicken auf eine grüne Wüste, nimmt sichtbar Gestalt an.

In der Aufnahme/Collage

- Für Bienen findet sich kaum mehr eine Blüte. Geschweigen denn für Insektenarten die der Mensch nicht für seine Zwecke domestizierte. Viele tausend Liter "Flüssigünger und Spritzmittel" werden auf bayerischen Äckern ausgebracht. Häufig zum Nachteil für die Biodiversiät.





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Letzte Aktualisierung:
23.04.2014 um 10:04 Uhr
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