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Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald
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Artenschutz in Franken


Seit nunmehr fast
19 Jahren
bringt sich
Artenschutz in Franken
vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Belange des professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken ein.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser Engagement etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
15.000 - 25.000 Besucher
das Engagement des Artenschutz in Franken auf unserer Internetseite.

Zwischen 300.000 - 650.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken wird den Ansprüchen einer modernen und zunehmend auch überregional agierenden Initiative gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes in Oberfranken beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in Franken einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement etwas näher vorstellen.


Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




14.11.2014 Greifvogelschutz an Kulturgütern Sachsens
15.11.2014 Informationsveranstaltung Umweltzentrum Breitengüßbach

Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1
Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker


[ zum Logbuch ]

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Kräuterdorf Nagel
Albanien weiterhin Todesfalle für Zugvögel?
Albanien weiterhin Todesfalle für Zugvögel?
Albanien weiterhin Todesfalle für Zugvögel?

30/31.10.2014

Seit März 2014
gilt in Albanien ein absolutes Jagdverbot. Eigentlich. Doch auch weiterhin werden zahlreiche Zugvögel Opfer der Wilderei. In seinem Artikel „Killing field for Migrating Birds“ in der englischsprachigen Online-Zeitschrift „Yale Environment 360“ berichtet Phil Mc Kenna über die Lage vor Ort.

Die illegale Jagd ist in Albanien weiterhin an der Tagesordnung.



Zum Artikel „Killing field for Migrating Birds“(englisch)


- http://e360.yale.edu/feature/poachers_in_albanias_wetlands_decimate_migrating_waterbirds/2819/

Mehr zum Thema auf den Seiten von Euro Natur

- www.euronatur.org/EuroNatur-aktuell.7+M540fa34b6ee.0.html?&cHash=4b95dded232a1d703839d63bb7d4885b


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Türkentauben sind typische Kulturfolger. Ursprünglich kommen die Vögel aus Asien, konnten sich in den vergangenen Jahrzehnten jedoch vermehrt auch über nahezu ganz Europa verbreiten.


Mehr zur Türkentaube auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70414



Ökologischer Holz-Neubau der DBU „unter Dach und Fach“
Ökologischer Holz-Neubau der DBU „unter Dach und Fach“
Ökologischer Holz-Neubau der DBU „unter Dach und Fach“

30/21.10.2014

Richtfest für neues Gebäude der Naturerbe GmbH mit der DBU-Kuratoriumsvorsitzenden Schwarzelühr-Sutter

Osnabrück.
Auf dem Stiftungsgelände der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) wurde heute für den nach neuesten ökologischen Maßstäben entworfenen Neubau der Naturerbe GmbH, einer gemeinnützigen DBU-Tochter, Richtfest gefeiert. Das energetisch vorbildliche Holzgebäude im Passivhausstandard soll neben seiner Funktion als Verwaltungsgebäude künftig auch die DBU-eigenen Ausstellungen beherbergen. DBU-Kuratoriumsvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter: „Es ist bemerkenswert, dass ich bereits heute – vier Monate, nachdem Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bei der Grundsteinlegung für das neue Naturerbe-Gebäude dabei sein durfte – mit Ihnen das Richtfest feiern kann. Wir brauchen Sie in der Umweltpolitik weiterhin als engagierte, innovative und selbstbewusste Stiftung.“ Der Bau soll im kommenden Frühjahr abgeschlossen und bezugsfertig sein. Die offizielle Einweihung ist am 24. Juni 2015.

DBU: Ökologisch beispielhafte und vorzeigbare Gebäude errichten und präsentieren

Beim Richtfest, an dem auch die Kuratoriumsmitglieder Carl-Ludwig Thiele
und Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde teilnahmen, sagte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann zum derzeitigen Stand der Arbeiten: „Der Rohbau steht, die Holzfassade und das Dach sind fertiggestellt und die Fenster eingebaut.“Damit sei für den Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1.800 Quadratmetern trotz des sehr ambitionierten Zeitplans eine wichtige Etappe gemeistert worden, um nicht mit einem offenen Holzbau in den Winter zu geraten. Gleichwohl habe die DBU bei einem solchen Bauvorhaben nicht nur den Anspruch, Zeit und Kosten einzuhalten, sondern in ökologischer Hinsicht beispielhafte und vorzeigbare Gebäude zu errichten und am Standort der Stiftung in Osnabrück zu präsentieren. Der Neubau ist nach den Stiftungsgebäuden aus den Jahren 1995 und 2002 das dritte ökologische Vorzeigeprojekt der DBU auf stiftungseigenem Gelände. Für die Baukosten sind rund sechs Millionen Euro veranschlagt.

Holzbau zentraler Baustein in der Zukunftsaufgabe der Ressourceneffizienz im Bauwesen


Der Neubau stehe für das Thema „Bauen mit Holz in Passivhausbauweise“.
Bottermann: „Am Beispiel dieses Gebäudes wird deutlich, dass die technologische Weiterentwicklung und Verbreitung des Holzbaus einen zentralen Baustein in der Zukunftsaufgabe der Ressourceneffizienz im Bauwesen darstellt.“ Außerdem werde auf eine Klimaanlage verzichtet und das Gebäude umweltfreundlich mit Grundwasser gekühlt. Bei den Oberlichtern werden elektrochrome Gläser eingesetzt, bei denen sich der Licht- und Energieeintrag je nach Jahreszeit und Bedarf regeln lasse. „Wir dämmen mit dem ökologischen Baustoff Hanf und haben ein Blockheizkraftwerk als Wärmequelle, das den gesamten Gebäudebestand auf dem Gelände der DBU versorgt und in den Wintermonaten fast den gesamten Strombedarf abdeckt“, erklärte Bottermann.

Bottermann: "Energieeffizienz beginnt schon in der Erstellungsphase von Gebäuden"


Er hob hervor, dass durch energieeffiziente Neubauten der Energiebedarf nicht erst im Betrieb verringert werden könne, sondern die Effizienz schon in der Erstellungsphase beginne. Die verwendeten Materialien, die gewählten Konstruktionen sowie deren ökologischer Einfluss auf Herstellung und Rückbau würden stärker berücksichtigt. Bottermann: „Dies sind Fragen, mit denen sich die DBU auch in ihrem Förderbereich ‚Ökologisches Bauen‘ beschäftigt. Mit einer Balkenkonstruktion aus Holz können bis zu 75 Prozent des ausgestoßenen Treibhausgases gegenüber einem Massivbau eingespart werden.“ Holz habe als nachwachsender Rohstoff aufgrund seines geringen Gewichtes bei guten Trag- und Dämmeigenschaften ein hohes Innovationspotenzial.

Schwarzelühr-Sutter: "Neues Gebäude steht symbolisch für Zeit des Wandels bei der DBU"

„Das neue Gebäude der Naturerbe GmbH steht symbolisch auch für eine Zeit des Wandels und des Aufbruchs bei der DBU“, sagte Schwarzelühr-Sutter. „Die DBU Naturerbe GmbH hat mit 61.000 Hektar annähernd die Hälfte aller Naturerbeflächen übernommen. Für die derzeit im Aufbau befindliche dritte Tranche des Nationalen Naturerbes hat die Naturerbe GmbH eine Interessenbekundung für weitere Flächen abgegeben. Der DBU Naturerbe GmbH wird die Arbeit auf keinen Fall ausgehen. Es werden noch mehr Aufgaben rund um das Nationale Naturerbe zu bewältigen sein.“ Die Kuratoriumsvorsitzende wünschte sich, „dass der Schwung, mit dem dieses Gebäude errichtet wurde und der neue Generalsekretär seit genau einem Jahr die Stiftung leitet zusammen mit dem neu besetzten Kuratorium lange anhält und uns bei den zukünftigen Aufgaben der Stiftung begleitet."

Das "Nationale Naturerbe" und die Naturerbe GmbH der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Die Naturerbe-Tochter der DBU verantwortet rund die Hälfte der insgesamt 125.000 Hektar des „Nationalen Naturerbes“. Ihre zentralen Aufgaben sind der Erhalt und die Pflege des Nationalen Naturerbes, das sie in gutem Zustand an folgende Generationen übergeben will. Damit trägt sie wesentlich zum angestrebten Ziel bei, offene Lebensräume mit seltenen Arten zu bewahren, Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung zu überlassen sowie artenarme Forste zu naturnahen Wäldern und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufzuwerten oder zu erhalten. Außerdem wird das Ziel unterstützt, wertvolle Lebensräume für gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.


In der Aufnahme - © DBU/Hermann Pentermann

- Feierten heute Richtfest für den ökologischen Neubau der DBU Naturerbe GmbH (v.l.n.r.): Zimmermann Reinhold Brüggemann, Brüggemann Holzbau GmbH, DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann, Rainer Spiering, MdB, DBU-Kuratoriumsvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter, DBU-Kurator Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde und Architekt Marcus Huber.


Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
29.10.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Schatz an der Küste
Schatz an der Küste
Schatz an der Küste – Neues Projekt soll Natur in Vorpommerscher Boddenlandschaft und Rostocker Heide bewahren

29/30.10.2014

  •    Gemeinsame PM vom BMUB und BfN
Berlin/Bonn. Bodden, Wieken, Moore - das sind Lebensräume, die die Vorpommersche Boddenlandschaft und Rostocker Heide zu einer Schatztruhe der Natur machen. Mit einem neuen Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt sollen diese Lebensräume geschützt, ausgebaut und erlebbar gemacht werden. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben mit dem Namen "Schatz an der Küste" mit rund 5 Mio. Euro.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70410

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Muffelwidder

Mehr zum Mufflon auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21661



Bildung für nachhaltige Entwicklung ...
Bildung für nachhaltige Entwicklung ...
Bildung für nachhaltige Entwicklung bringt Kompetenzen zum Erhalt der biologischen Vielfalt

28/29.10.2014

  •        Dialogforum zeigt Beispiele aus der Bildungspraxis

Oberursel/Bonn.
Beim "Dialogforum Biologische Vielfalt und Bildung für nachhaltige Entwicklung" in Oberursel stehen Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung wie auch modellhafte Praxisprojekte in der Bildungsarbeit im Mittelpunkt.

Rund 100 Expertinnen und Experten aus Bildung, Naturschutz, Politik und Sozialwissenschaften gehen der Frage nach: Wie und was müssen Menschen lernen, um ihre natürlichen Lebensgrundlagen zu sichern? Das Dialogforum ist Teil der Umsetzung der nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS) und wird gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU) durchgeführt.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70388

In der Aufnahme (Belegaufnahme) von Rolf Thiemann


- Die Erhaltung der Artenvielfalt erscheint unabdingbar gerade auch im Interesse des Menschen. In der Aufnahme wird ein solch wertvoller Bestandteil unserer Umwelt sichtbar.

Erfreulich:
Recht spät im Jahr schlüpften vor wenigen Tagen 6 junge Schleiereulen im vom Menschen bereitgestellten Brutkasten. 48 Mäuse als Nahrungsvorrat liegen im Kasten.

Bedenklich:
Im landwirtschaftlichem Umfeld sind  "Erntehelfer" mit Mäusegift und Legestock unterwegs! Zahlreiche Tierarten werden "Begleitopfer" des menschlichen Einsatzes gegenüber "Schädlingen".

Mehr zur Schleiereule auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69320



EU braucht eine bessere Abfall- und Rohstoffpolitik
EU braucht eine bessere Abfall- und Rohstoffpolitik
NABU: EU braucht eine bessere Abfall- und Rohstoffpolitik

28/29.10.2014

Miller: Neues Maßnahmenpaket wäre auch wirtschaftlich ein Gewinn

Berlin/Brüssel –
Anlässlich des morgigen EU-Umweltministerrats in Brüssel fordert der NABU Umweltministerin Hendricks und ihre europäischen Amtskollegen auf, das im Juli von der europäischen Kommission vorgeschlagene Maßnahmenpaket für eine weitreichendere und hochwertigere Kreislaufwirtschaft uneingeschränkt zu unterstützen.

EU-Kommissionspräsident Juncker
hatte zuletzt angekündigt, der nachhaltigen Entwicklung, biologischen Vielfalt und dem Klimaschutz nur noch eine Nebenrolle in der EU-Politik zukommen zu lassen. In Anbetracht der auch von Deutschland angekündigten Kritik am Paket befürchtet der NABU, dass sich Deutschland und alle anderen EU-Mitgliedstaaten in ihrer Rohstoff- und Abfallpolitik künftig an europäischen Schlusslichtern, wie Rumänien und der Slowakei, orientieren.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70391

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Waldrapp

Mehr zum Waldrapp auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22937


Deutscher Umweltpreis 2014
Deutscher Umweltpreis 2014
Gauck: „Mit Beharrlichkeit, Ideenreichtum und Weitblick andere Menschen ermutigt“

27/28.10.2014

DBU: Bundespräsident überreichte heute in Kassel höchstdotierten Umweltpreis Europas

Kassel. Bundespräsident Joachim Gauck
würdigte heute (26.10.2014) die neuen Träger des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Gauck: „Alle drei Preisträger zeigen uns: Wir können viele Dinge anders machen, wo vermeintlich eherne Sachzwänge walten. Wir haben Handlungsoptionen: politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, technologisch.

Wir können Entwicklungen beeinflussen.“ Aus seinen Händen nahmen in Kassel der Ökonom und Energieeffizienzexperte Prof. em. Dr. Peter Hennicke (72, Wuppertal) und der Wissenschaftler und Gründer der Firma UNISENSOR Sensorsysteme, Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg (72, Karlsruhe), den mit 500.000 Euro höchstdotierten unabhängigen Umweltpreis Europas in Empfang. Den bisher nur dreimal von der DBU zusätzlich vergebenen Ehrenpreis erhielt Hubert Weinzierl (78, Wiesenfelden) für sein lebenslanges Naturschutz-Engagement aus seinen Händen.

Bundesumweltministerin Hendricks und Landesumweltministerin Hinz zu Gast

In der Aufnahme der DBU - Peter Himsen

- Gruppenfoto mit Bundespräsident und Preisträgern (v.l.): DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann, Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, DBU-Kuratoriumsvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter, Hessens Umweltministerin Priska Hinz, Preisträger Prof. Peter Hennicke, Bundespräsident Joachim Gauck, Preisträger Prof. Gunther Krieg, DBU-Ehrenpreisträger Hubert Weinzierl mit seiner Frau Beate Seitz-Weinzierl.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70366



Der Rotmilan gerät zwischen die Fronten
Der Rotmilan gerät zwischen die Fronten
Der Rotmilan gerät zwischen die Fronten

27/28.10.2014


Wo der Raubvogel lebt, dürfen keine Windräder gebaut werden. Um ihn anzulocken brauche es aber mehr als einen Köder, sagen Vogelschützer.

Mehr zum Thema auf den Seiten der Mittelbayerischen

- www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/artikel/der-rotmilan-geraet-zwischen-die-fronten/1045524/der-rotmilan-geraet-zwischen-die-fronten.html

Mehr zum Rotmilan auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21984



Neues Internetportal
Neues Internetportal
Neues Internetportal - www.gruenanteil.net vernetzt engagierte Bürger für Stadtnatur in Hamburg

  •    Gemeinsame PM von BMUB und BfN

Berlin/Bonn.
Grünflächen in der Stadt sind nicht nur für Erholung und Lebensqualität wichtig, sie bieten auch vielen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat. Für die Pflege und Entwicklung dieser Flächen sind die Kommunen angesichts knapper Kassen auch auf das Engagement der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Ein neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt soll die vielfältigen privaten Initiativen miteinander vernetzen. Die neue Plattform www.gruenanteil.net geht zunächst für Hamburg online, ist aber auch auf andere Städte übertragbar.

Mit Grünanteil.net gibt es erstmalig im Internet eine interaktive Stadtkarte mit Veranstaltungskalender und Austauschmöglichkeit für alle, die in der Stadtnatur aktiv sind oder sich engagieren möchten. Hier können sich interessierte BürgerInnen, NaturschützerInnen, urbane GärtnerInnen, die Stadtverwaltung und grüne Initiativen austauschen, gegenseitig beraten und unterstützen. Ein Ziel der Vernetzung ist die Gestaltung der Stadt im Sinne der biologischen Vielfalt.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "
Mehr Grün in der Stadt ist eine Chance für die Stadtbewohner, die Erholung vom Alltag suchen. Aber es ist auch eine Chance für die Natur: Städte bieten große Potenziale für biologische Vielfalt: Dazu zählen nicht nur öffentliche Grünflächen, sondern auch die zahlreichen Gärten, Baumscheiben und Brachflächen, die von Vereinen, Initiativen oder anderen Engagierten gepflegt werden. Sie alle können den urbanen Lebensraum im Sinne der biologischen Vielfalt prägen."

BfN-Präsidentin Beate Jessel: "Die Plattform Grünanteil.net bietet die Möglichkeit, über das aktive Erleben und Mitgestalten das Bewusstsein für die biologische Vielfalt vor Ort und die Wertschätzung und Verantwortung für das eigene Umfeld zu steigern sowie Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt umzusetzen."

Das Projekt wird in den nächsten zwei Jahren
mit rund 185.000 Euro aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt des Bundesumweltministeriums (BMUB) gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) fachlich begleitet. Projektträger ist der Verein Motte. Unterstützt wird das Projekt durch die Stiftungsgemeinschaft Anstiftung&Ertomis und die Stiftung EuroNatur.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.biologischevielfalt.de/21456.html sowie direkt unter www.gruenanteil.net.

Hintergrund


Das Bundesprogramm "Biologische Vielfalt"

Die Umsetzung der Nationalen Strategie
zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Informationen und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.


  • Weitere Informationen zum Bundesprogramm: www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html

Quellenangabe


Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de
22.10.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch


-  Trotz lokaler Bestandsrückgänge – vor allem in Frankreich und England – haben insgesamt gesehen die Bestände des Hausrotschwanzes in Europa in den letzten Jahren leicht zugenommen. Insofern wird die Art nicht als gefährdet eingestuft.

Im Tiefland und im Siedlungsgebiet Mitteleuropas war der Hausrotschwanz Mitte des 19. Jahrhunderts noch weit seltener als der Gartenrotschwanz, das auch heute noch gültige umgekehrte Verhältnis wurde erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts dokumentiert.

Quelle:
- http://de.wikipedia.org/wiki/Hausrotschwanz


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DBU gibt dem Umwelt- und Naturschutz ....
DBU gibt dem Umwelt- und Naturschutz ....
„DBU gibt dem Umwelt- und Naturschutz in Deutschland deutlich spürbar Rückenwind“

27/28.10.2014

Kurator Dr. Matthias Miersch informierte sich über Leitbild- und Evaluationsprozess und Naturerbe-Tochter der DBU

Osnabrück.
„Die DBU gibt mit ihren umfassenden und richtungsweisenden Vorhaben dem Umwelt- und Naturschutz in Deutschland deutlich spürbar Rückenwind“, sagte jetzt Dr. Matthias Miersch, Kurator der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Mitglied des Deutschen Bundestages, bei einem Besuch der DBU-Geschäftsstelle in Osnabrück. Mit DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann sprach er über die Sicherung des Nationalen Naturerbes durch die DBU und den Evaluationsprozess mit Entwicklung eines Leitbildes, den die Stiftung aktuell durchläuft. Auch den Neubau des Verwaltungsgebäudes der Naturerbe-Tochter der DBU besichtigte Miersch und zeigte sich überzeugt davon, dass die DBU mit ihrer fachlichen Expertise und finanziell soliden Aufstellung auch zukünftig mit ihrer Förderarbeit einen großen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz sowie zu mehr Energieeffizienz leisten könne.

Miersch: Beeindruckt von ökologischem Vorzeigebauprojekt

Bei einem Gang über das Gelände zum Neubau der DBU-Tochter erläuterte Bottermann das dritte ökologische Vorzeigebauprojekt der DBU auf dem stiftungseigenen Gelände. Miersch zeigte sich beeindruckt von dem energetisch vorbildlichen Holzgebäude im Passivhausstandard, das neben seiner Funktion als Verwaltungsgebäude zukünftig auch die DBU-eigenen Ausstellungen beherbergen soll. Das neue Gebäude werde nur noch einen rechnerischen Energiebedarf von jährlich rund 15 Kilowattstunden (kWh) haben, während der durchschnittliche Heizenergiebedarf von Gebäuden in Deutschland zurzeit noch bei über 150 kWh liege, erläuterte Bottermann. Die DBU setze außerdem auf ökologische Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz und Hanf.

DBU-Tochter als Treuhänderin für Nationales Naturerbe: seltene Tier- und Pflanzenarten bewahren

Bottermann und Miersch sprachen auch über die zentralen Aufgaben der DBU-Tochter, die in zwei Tranchen insgesamt 60.000 Hektar Naturerbeflächen – überwiegend ehemalige Militärübungsplätze – vom Bund übernommen hat, sich als Treuhänderin für das Nationale Naturerbe versteht und die Flächen durch Erhalt und Pflege möglichst in einem verbesserten Zustand nachfolgenden Generationen übergeben will. So werden offene Lebensräume mit seltenen Tier- und Pflanzenarten bewahrt und Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen. Bislang artenarme Forste werden zu naturnahen Wäldern und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten. Miersch und Bottermann waren sich einig, dass die Flächen mit ihrem überwiegend militärischen Hintergrund als Ergebnis der deutschen Wende auch ein Mahnmal für die historische Entwicklung der Bundesrepublik seien.

Information und Kooperation mit Bürgern und Flächennutzern vor Ort

Dabei lege die DBU großen Wert auf eine Kooperation mit den Bürgern und Flächennutzern vor Ort. „Die bundesweit verteilten Flächen sind wichtig, um den Menschen vor Ort die Arbeitsweise der DBU im Naturschutz nahebringen zu können. Wir wollen den Kontakt mit den anliegenden Gemeinden weiter verstärken, über unsere Arbeit und die Maßnahmen auf den Flächen informieren“, erläuterte Bottermann und schloss eine mögliche Übernahme weiterer Flächen vom Bund im Rahmen einer möglichen dritten Tranche nicht aus. Naturschutz solle zudem mit möglichst wenig Bürokratie auf den Flächen umgesetzt werden.

Zielgerichtete und zeitgemäße Förderung mittelständischer Unternehmen


Um kleine und mittelständische Unternehmen im produktionsintegrierten Umweltschutz zu fördern, Umweltforschung und -kommunikation sowie Kulturgüterschutz und den Erhalt des Nationalen Naturerbes auch zukünftig zielgerichtet und zeitgemäß durchführen zu können, durchlaufe die Stiftung derzeit eine Evaluation für die perspektivische Ausrichtung der Stiftung. Bottermann: „Ziel der Evaluation ist das Überprüfen und Weiterentwickeln von Indikatoren und Kriterien für die Projektarbeit. Außerdem sollen übergreifende Themen und Förderschwerpunkte identifiziert, die Förderleitlinien überarbeitet und ein Leitbild entwickelt werden.“


In der Aufnahme - © Deutsche Bundesstiftung Umwelt


- DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann (l.) erläuterte dem DBU-Kurator und Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Miersch das ökologische Vorzeigebauprojekt der Naturerbe-Tochter der DBU.


Quellenangabe

- Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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Der Wald - mehr als nur eine Ansammlung an Bäumen.
Der Wald - mehr als nur eine Ansammlung an Bäumen.
Der Wald - mehr als nur eine Ansammlung an Bäumen.

26/27.10.2014

Hochwertiger Lebensraum heimischer Spezialisten.

Franken
. Altica quercetorum oder auch Eichen-Erdfloh geannt ist einer der so genannten Spezialisten des Käferreiches. Sein Lebensraum ist bevorzugt die Eiche. Hier fühlt er sich besonders im Kronenbereich oder der Krautschicht im Umfeld dieser Baumart ganz besonders wohl.


Mehr zum Eichen-Erdfloh auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70353

In der Aufnahme von Albert Meier

- Eichen-Erdfloh .... sein Leben ist bevorzugt auch an seine lebende Wirtspflanze gebunden ..



Zwei Drittel der Deutschen Landschaftsbilder ....
Zwei Drittel der Deutschen Landschaftsbilder ....
Zwei Drittel der Deutschen Landschaftsbilder in nur einer Generation tiefgreifend verändert

26/27.08.2014

  •       Gemeinsame PM vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und Bundesamt für Naturschutz (BfN)
  •       Auswirkungen sind Artenrückgang
  •  Landschaftsplanung muss Wünsche der Bürger stärker berücksichtigen
  BBSR und BfN geben Broschüre zum Landschaftswandel und Transformationsdruck 2030 heraus

Frankfurt/Bonn. Der Veränderungsdruck auf die deutschen Landschaften ist so groß, dass sich zwei Drittel der Landschaften innerhalb von nur einer Generation in ihren Grundzügen verändern werden. Der größte Veränderungsdruck ist dabei in den acker- und grünlanddominierten Offenlandschaften des Tieflandes sowie in den halboffenen Landschaften der Mittelgebirge zu erwarten.

Der Anteil an Kulturlandschaften, die technisch überprägt sind, d.h. durch Siedlungs- und Verkehrsflächen und durch technische Elemente wie Windräder oder Leitungsmasten dominiert werden, wird sich in kurzer Zeit fast verdoppeln. "Diese Veränderungen unserer Landschaften haben vielfältige Auswirkungen. Sie beeinflussen direkt oder indirekt die Lebensräume von Pflanzen- und Tieren, mit den Konsequenzen von Artenrückgang oder Artenverschiebungen.

Die Vielfalt der Landschaften ist das Gesicht Deutschlands. Die Menschen identifizieren sich im ländlichen Raum in hohem Maße mit 'ihren' Landschaften und stehen vielen Veränderungen sehr skeptisch gegenüber. Das enorme Tempo des Wandels macht auch den hohen Handlungsbedarf für eine landschaftsverträgliche Gestaltung und räumliche Planung deutlich.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70339


In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Siebenschläfer ... den Kobolden gleich


Glis glis so die fachgerechte Bezeichnung für ein Tier das der Familie der Nagetiere zuzuordnen ist. Der erste Eindruck erweckt eine gewisse Sympathie, denn das „freundliche Gesicht“ wie es einmal ein Mitbürger zum Ausdruck brachte lässt daran kaum etwas aussetzen.

Dass er auch eine etwas andere Seite anbietet konnten wir bereits mehrfach erkennen, wenn wir
im Zuge eines Monitorings wieder einmal einen Blick in einen Vogelnistkasten werfen, der von einem Siebenschläfer vereinnahmt wurde.


Mehr zum Siebenschläfer auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=34200

Limbo statt Hochsprung
Limbo statt Hochsprung

Limbo statt Hochsprung

26/27.10.2014

Schrittmacher beim Klimaschutz?
Hinter diesem Anspruch bleibt die EU weit zurück. Mit enttäuschenden Klima- und Energiezielen für das Jahr 2030 verspielt sie eine historische Chance.

Die gute Nachricht zuerst: Europa hat sich, gegen erheblichen Widerstand aus einigen Ländern, auf drei Ziele bis zum Jahr 2030 geeinigt: eines für weniger Treibhausgase, eines für den Ausbau der Erneuerbaren und eines für Energieeinsparung. Die schlechte lautet: Diese Ziele sind so niedrig, dass Europa den Ausbau der Erneuerbaren ausbremst, sich unnötig lange an teure und schmutzige Energieimporte kettet - und dadurch weit weniger für den Klimaschutz tut, als nötig und möglich wäre.


Mehr zum Thema auf den Seiten von Greenpeace

- www.greenpeace.de/themen/klimawandel/klimaschutz/limbo-statt-hochsprung

In der Aufnahme von Albert Meier

- Chloropidae sp., Halmfliege

Mehr zur Halmfleige auf den Seiten des Artenschutz in Franken

www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70344



Grundwasser in Deutschland ...
Grundwasser in Deutschland ...
Grundwasser in Deutschland immer weniger als Trinkwasser geeignet

25/26.10.2014

Umweltverbände fordern strenge Düngeverordnung

Berlin -
Drei Viertel des Trinkwassers in Deutschland werden aus Grundwasser gewonnen. Doch dessen Qualität sinkt wegen steigender Nitratbelastung aus der intensiven Agrarwirtschaft rapide. Umweltverbände in Deutschland dringen daher in einem Eckpunktepapier auf eine Trendumkehr im
Wasserschutz.

Mit zehn Forderungen zur aktuellen Novelle der Düngeverordnung
appellieren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, Grüne Liga, Naturschutzbund Deutschland
(NABU), WWF Deutschland und der Deutsche Naturschutzring (DNR) an die Bundesregierung, die Nitrat- und Phosphatbelastung zu minimieren.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70322


In de Aufnahme von Johannes Rother

- Gleichfalls auf sauberes Trinkwasser angewiesen ... das Rotwild in Deutschland


Mehr zum Rotwild auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21965


Vom Vorreiter zur lahmen Ente
Vom Vorreiter zur lahmen Ente
Vom Vorreiter zur lahmen Ente

25/26.10.2014

WWF: Europa bremst beim Klimaschutz massiv ab

Mit dem, in der vergangenen Nacht beschlossenen Klimaschutz-Paket ist  Europa nicht mehr Vorreiter, sondern lahme Ente, so die Kritik der  Naturschutzorganisation WWF in einer ersten Stellungnahme.


"Die EU verspielt weiter ihren Innovationsvorsprung bei klimaverträglichen Technologien und wird ihrer historischen Verantwortung im Kampf gegen den Klimawandel nicht gerecht", erklärte Eberhard Brandes,Geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland.

"Das Klimapaket ist vor allem im Interesse der alten, fossilen Industrien und nicht im Interesse der Menschen." So seien etwa die unterdurchschnittlichen Ziele zum Ausbau Erneuerbarer Energien in wenigen Jahren bereits hinfällig und hinkten den aktuellen Entwicklungen hinterher.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70326

In der Aufnahme von Albert Meier


- Goldschild-Wanzenfliege  ... sie ist eine wärmeliebende Art .. seit geraumer Zeit wurde sie auch in unseren Breiten zunehmen beobachtet ..

Mehr zur Goldschild Wanzenfliege auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70331



Dokumentation der Benediktbeurer Gespräche 2014
Dokumentation der Benediktbeurer Gespräche 2014
Dokumentation der Benediktbeurer Gespräche 2014 erschienen

24/25.10.2014

"Vor uns die Sintflut
– wie gehen wir mit den immer häufiger auftretenden Hochwasserereignissen um?" Zu diesem Thema diskutierten am 9. Mai 2014 Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bei den 18. Benediktbeurer Gesprächen der Allianz Umweltstiftung. Nun ist die Dokumentation der Veranstaltung erschienen.

Diskussion

Können wir uns dauerhaft vor den in immer kürzeren Abständen auftretenden Stark-Hochwassern schützen? Und wenn ja, wie? Zu dieser und anderen Fragen referierten und diskutierten am 9. Mai 2014 im Allianz Saal des Klosters Benedikbeuern in Oberbayern:

  •    Gerd Sonnleitner, Ehrenpräsident des Deutschen Bauernverbandes, München
  •    Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Berlin
  •    Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Magdeburg
  •    Reinhard Vogt, Leiter der Hochwasserschutzzentrale Köln, Köln
  •    Prof. Dr. h. c. Dieter Stolte, Vorsitzender des Kuratoriums der Allianz Umweltstiftung
  •    Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung.

Dokumentation
Alle Vorträge und Diskussionsbeiträge der Benediktbeurer Gespräche der Allianz Umweltstiftung 2014 sind nun in einer reich bebilderten, 76-seitigen Broschüre publiziert. Die Broschüre kann kostenlos bei der Stiftung angefordert werden.


Mehr zum Thema auf den Seiten der Allianz Umweltstiftung


- https://umweltstiftung.allianz.de/aktuelles/news/doku_bb14/index.html


In der Aufnahme von Johannes Rother

- Der Fischotter in Bayern


Mehr zum Fischotter auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20716

Wind-Stärke
Wind-Stärke

Wind-Stärke

24/25.10.2014

Windenergie verdrängt zunehmend Kohle und Öl. Die junge Technologie rechnet sich inzwischen besser als die alten Schmutzfinken. Das gibt den Windmühlen eine zentrale Rolle beim Klimaschutz.



Der Wind frischt auf. Bis zum Jahr 2030 können weltweit Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 2000 Gigawatt am Netz sein. Der so erzeugte Windstrom würde dann knapp ein Fünftel des weltweiten Strombedarfs decken – etwa das Doppelte, das die heute noch etwa 400 Atomkraftwerke auf der Welt erzeugen. Ein solcher Ausbau der Windkraft würde mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze schaffen - und weltweit drei Milliarden Tonnen CO2 einsparen. Dies belegt eine aktuelle Studie, die Greenpeace und das Global Wind Energy Council vorgestellt haben.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Greenpeace unter

- www.greenpeace.de/themen/energiewende/wind-staerke


In der Aufnahme von Albert Meier


- Lepyrus capucinus, Der Kapuzinerrüssler oder auch Erdbeer-Wurzelrüssler


Wir stellen den kleinen "Sauger" aktuell auf unserer Internetpräsenz vor


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70300

Geheimnis Adria-Zugroute
Geheimnis Adria-Zugroute
Geheimnis Adria-Zugroute

23/24.10.2014

Bis vor einigen Jahren war der Westbalkan
selbst unter Experten noch ein weißer Fleck auf der Landkarte des Vogelzugs. Doch heute weiß man, dass Millionen von Vögeln zwei Mal jährlich auf dieser Strecke zwischen ihren Brut- und Überwinterungsplätzen hin und her pendeln.

Der Film „Adriatic Flyway“
vermittelt anschaulich und in eindrucksvollen Bildern, welchen Gefahren die Zugvögel auf ihrer Reise ausgesetzt sind, warum es so wichtig ist, die wertvollen Feuchtgebiete entlang der östlichen Adria als Rastplätze für Kranich, Moorente & Co zu sichern und warum es allen Grund zur Hoffnung gibt.  

Link zum Film auf vimeo

- http://vimeo.com/108326711


Quellenangabe

Euronatur
www.euronatur.org

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Schwarzstorch


Mehr zum Schwarzstorch auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22199


Mehr zu Projekten rund um den Schwarzstorch

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=26643


Praktischer Artenschutz in Bayern
Praktischer Artenschutz in Bayern
Allen Unkenrufen zum Trotz – im Steigerwald wird effektiver Artenschutz generiert!

22/23.10.2014

Steigerwald.
Sie zählt zu den sehr selten gewordenen Amphibienarten – die Gelbbauchunke (Bombina variegata).

Zum „Lurch des Jahres 2014“ auserkoren [www.dght.de/index.php?option=com_content&view=article&id=634&Itemid=290] sollte auf das hohe Gefährdungspotenzial dieser Art aufmerksam gemacht werden.

Artenschutz in Franken die Bayerischen Staatsforsten A.ö.R - Forstbetrieb Ebrach die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz und die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. setzen sich in einem Kooperationsprojekt nachdrücklich für die Lebensraumoptimierung dieser Amphibienart im Steigerwald ein.

In der gesamten Bundesrepublik Deutschland zeigen sich die ursprünglichen Lebensräume der Unke mit dem gelben Bauch als nahezu vollständig vom Menschen zerstört. Vormals waren Auenstrukturen welche die natürlichen Fließgewässer umgaben der typische Lebens- und Fortpflanzungsraum.

Mit dem Auftreten des Menschen musste sich auch die Gelbbauchunke gravierend umstellen.
Als sogenannte Sekundärhabitate besiedelt die Art nun mehr oder minder erfolgreich auch Sand-oder Kiesgruben in denen ständig neue Kleingewässer entstehen und vergehen. Doch auch Fahrspuren in den Wäldern oder auf Übungsflächen der Armee werden angenommen.

„Der nördliche und obere Steigerwald“ zeigt sich noch in der Lage, als Gelbbauchunken Lebensraum zu fungieren.

Um diesen wertvollen Lebensraum weiter im Sinne der Gelbbauchunke zu erhalten und zu optimieren wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das die erfolgreiche Kooperation der Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach mit dem Artenschutz in Franken® anhand eines Praxisbeispiels erneut dokumentiert. Das Projekt wird gleichfalls von der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz und der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. begleitet und unterstützt.

Mehr zum Projekt das sich in der Umsetzung befindet auf den Seiten des Artenschutz in Franken:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69117

Mehr zur Gelbbauchunke auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20392

In der Aufnahme der DGHT / Benny Trapp

- "Sie" steht für uns auch über das Jahr 2014 hinaus im MIttelpunkt - die strak gefährdete Gelbbauchunke.


Der Steigerwald - Heimat des Uhus ...
Der Steigerwald - Heimat des Uhus ...
Der Uhu als Kulturfolger ... ist Steigerwald bestens beheimatet

20/21.10.2014

Vormals intensiv verfolgt und auch heute noch nicht aus dem Visier

Deutschland
. Der Uhu war hierzulande lange Zeit ein Verfolgter: Die Jägerschaft stellte dem vermeintlichen Konkurrenten bis zu seiner Unterschutzstellung in den 1930er Jahren intensiv nach, und so manche Brut wurde ausgehorstet, von Hand aufgezogen und endete als "Hüttenuhus" – als Lockvögel für die Jagd auf Krähen und Greifvögel. Die Jahrzehnte währenden Nachstellungen hatten den Uhu Mitte des 20. Jahrhunderts in Deutschland bis auf wenige Restvorkommen in den bayerischen Alpen, in Nordbayern, Thüringen und Sachsen – insgesamt rund 40 Paare – ausgerottet.

Erst ab den 1960er Jahren ging es mit dem Uhu wieder langsam aufwärts – auch in Bayern: Strenger rechtlicher Schutz, Sicherungsmaßnahmen für die letzten Horste und Auswilderungsprogramme stabilisierten die verbliebenen Vorkommen und leiteten Bestandserholung und Wiederbesiedlung des verlorengegangenen Brutareals ein. Heute brüten in Bayern wieder ca. 300 Uhupaare, in ganz Deutschland etwa 2.000.

Quellenangabe

Bayerisches Landesamt für Umwelt

- www.lfu.bayern.de/natur/artenhilfsprogramme_voegel/uhu/bestand_gefaehrdung/index.htm

Deutschland größte Eule auch in der Kulturlandschaft daheim

Das der Uhu auch als Kulturfolger in Erscheinung tritt ist lange bekannt. Diese wunderschöne Großeule kann das unterschiedliche Nahrungsangebot in einer vom Menschen geprägten  Agrar- und Kulturlandschaft sehr gut  nutzen.Ja aber nur dann wenn man ihn lässt .. In den vergangenen Jahren kann man diesen Vogel auch wieder regelmäßig im Steigerwald erleben. Die Aufnahmen beweisen das es diese Art auch regelmäßig zu menschlichen Behausungen hinzieht.  Doch es gilt die Augen offen zu halten ... denn nicht jeder/jede in der Bundesrepublik Deutschland scheinen sich an der Rückkunft dieser so imposanten Art zu erfreuen.

Damit bleibt der Uhuschutz
weiterhin auch für uns vom Artenschutz in Franken ein aktuelles Thema.... im Steigerwald findet diese größte unserer heimischen Eulenarten geeignete Lebensräume in der Kulturlandschaft vor ...

Mehr zum Uhu auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70270
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22644

In der Aufnahme von Familie Tasch

- Fühlt sich sichtlich in der Nähe des Menschen wohl - der Uhu in einer Holzlege im Steigerwald den er als Tageseinstand benutzt.


Der Steigerwald bald nur noch ein Industrie - Windpark?
Der Steigerwald bald nur noch ein Industrie - Windpark?
Der Steigerwald bald nur noch ein Industrie - Windpark?

21/22.10.2014

Sieht so eine ökologische Energiewende aus?
Und wo bleibt der Schutz der Biodiversität?


Uns erreichte heute eine E-Mail mit einer Einladung zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Windkraftanlagen im Steigerwald.

Zitat .... Der Tenor ... ob nun der Steigerwald ein Naturpark bleibt oder ein Nationalpark ist in diesem Fall nicht so wichtig, auf keinem Fall bin ich nicht einverstanden, dass der Steigerwald zu einem Industrie-Windpark wird. Es wird um den Schutz des Steigerwaldes gestritten und an andere Stelle des Steigerwaldes wird ein besonder Teil des Steigerwaldes, nähmlich ein Landschaftschutzgebiet  und Waldflächen für immer zerstört und vernichtet. Natur-, Umwelt- und Artenschutz wird hier mit Füßen getreten... Zitat Ende

Auch wir vom Artenschutz in Franken sehen die Entwicklung zur zunehmenden Errichtung zahlreicher Windkraftanlagen am Rande und im Steigerwald mit großen Bedenken. Es gilt abzuwägen ob uns die vielfach extreme Beeinträchtigung unserer Heimat und damit auch die Beeinträchtigung unserer Artenvielfalt durch das Entstehen auch von sogenannten industriell- regenerativen Energieerzeugern egal ist, oder ob wir uns darum bemühen sollten nach tragfähigen Alternativen Ausschau zu halten.

Wenn Sie sich für das Thema und den Steigerwald interessieren  kommen Sie zu dieser Informationsveranstaltung und lassen Sie sich umfassend informieren.

Mehr zum Thema ....

Im Steigerwald (Burghaslach/ Vestenbergsgreuth) hat sie eine neue BI gegründet und bittet um eure Unterstützung.

  • Zum Einen veranstaltet sie am Dienstag, 21.10.2014 eine Info- Veranstaltung  (siehe Anlage).
  • Zum Anderen ruft sie zu einer Demo am Sonntag den 26.10.2014 auf.
  • Nähere und weitere Informationen folgen noch bzw. findet ihr unter:
- https://www.facebook.com/pages/BI-Hohe-Strasse-WKA-Frei/330841463754257?fref=ts

Der Steigerwald soll auch zukünftig lebens- und liebenswert erhalten bleiben ...




Ein Wirtschaftwald mit Vorbildcharakter ...
Ein Wirtschaftwald mit Vorbildcharakter ...
Ein Wirtschaftwald mit Vorbildcharakter ...

20/21.10.2014

Der nördliche und obere Steigerwald .… wo sich die Nutzung im Einklang mit den hohen Ansprüchen einer intakten Umwelt befindet.


Steigerwald. Immer wieder werden wir bei unseren Exkursionen im Steigerwald darauf angesprochen:

Zitat ..... "Es ist schon bemerkenswert was sich in einem Naturschutzgebiet abbilden kann wenn man die Natur machen lässt was sie möchte"..... Zitat Ende

Zu Beginn war es uns nicht klar was unsere Begleiter mit diesen Aussagen meinten. Erst auf Nachfrage was es denn mit der Aussage auf sich hat wurde uns plausibel was gemeint war. Die Gäste waren der Meinung das wir uns inmitten der von den Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach bewirtschaften Waldabteilungen in einer Naturschutzfläche bewegten.

Die Augen der Begleiter wurden noch größer als wir darauf hinwiesen das wir uns hier auf einer Fläche befinden die sich tatsächlich in der Nutzung befindet. …

Diese rund 17.000 Hektar umfassende Waldfläche zeigt sich aktuell in einem so hochwertigen Zustand, auch und gerade im Sinne der Artenvielfalt, wie sie es wohl in den vergangenen Jahrzenten kaum mehr war.

Ein hoher Anteil an Totholz
birgt mannigfaches Leben … der Naturschutzgedanke wird hier tagtäglich in hoch professioneller Form gelebt. Daneben gelingt es die Nutzung des Rohstoffes Holz effektiv zu verbinden.

Artenschutz in Franken® bringt sich seit vielen Jahren mit konkreten Projekten in dieses Prinzip des Ansatzes "Schützen durch Nützen" ein.
Durch eine erkennbare Zunahme der Artenvielfalt (einige Arten sind erst in den vergangenen Jahren auch zur Reproduktion in diesen Bereich zurückgekehrt, z.B. der Schwarzstorch, der Biber und weitere ….) wird auch dem Besucher rasch klar was hier geleistet wird.

Ein solch hohes Niveau findet sich an anderer Stelle bevorzugt auch in Großschutzgebieten … doch die sorgfältig und sensibel geführte nachhaltige Nutzung macht es sichtbar vor,  wie es gelingt vielfältige Ansätze in Einklang zu bringen.

Aus diesem Grund werden wir uns auch
zukünftig intensiv einbringen diesen Weg, der sich so erfolgreich darstellt, auch zukünftig weiter zu beschreiten und zu unterstützen.

Denn nunmehr werden ja erst die ersten Ergebnisse eines jungen Weges, der vor nicht einmal 10 Jahren aufgezeichnet wurde,  deutlich sichtbar.

Was wir sich erst  in 15 oder 20 Jahren zeigen … der Zeit weit voraus … im Steigerwald lebt man das Nachhaltigkeitsprinzip erfolgreich vor …

Machen Sie sich doch ein eigenes Bild vom Zustand "des Steigerwaldes" ... besuchen Sie das Highlight Nachhaltigkeitszentrum Steigerwald und folgen Sie dann den Ruf der Natur ...

Artenschutz in Franken -
ausgetretene Pfade verlassen um neue Wege zu beschreiten ....


Große Schauze - mehr Nahrungsaufnahme
Große Schauze - mehr Nahrungsaufnahme
Große Schauze - ermöglicht mehr Nahrungsaufnahme

20/21.10.2014

Franken
.  Gemeine Schnauzen-Schwebfliege (Rhingia campestris), so wird sie genannt und wer sie das erste Mal sieht erfasst sofort woher dieses Insekt den Namen hat. Duch ihren langen Saugrüssel sind die Imagines in der Lage mehr Blüten saugend besuchen zu können als andere Fliegenarten.

Während es sich die "fertigen Insekten" an Nektar gütlich tun können, müssen die Laven mit Kuhdung Vorlieb nehmen ... aber wenn es schmeckt ..  

Mehr zur Art auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70260

In der Aufnahme von Albert Meier


- Die Gemeine Schnauzen-Schwebfliege an einer Blüte


Studie Vögel in Deutschland 2013 erschienen
Studie Vögel in Deutschland 2013 erschienen
Studie Vögel in Deutschland 2013 erschienen

20/21.10.2014


  • Ein Drittel der Brutvogelarten nimmt weiter ab
  • Neue Publikation gibt umfassenden Überblick über Situation der Vogelwelt Deutschlands

Bonn, Münster, Hannover.
Die Situation der heimischen Brutvogelwelt hat sich seit Ende der 1990er Jahre spürbar verschlechtert: Jede dritte bei uns brü­tende Vogelart erlitt Bestandsrückgänge.

"In den letzten zwölf Jahren wiesen 26 Prozent der Arten moderat oder stark abnehmende Bestände auf. Zählt man die Arten mit leicht abnehmenden Beständen dazu, waren es sogar 34 Prozent. Dies zeigt eine weitere Verschlechterung gegenüber den ebenfalls schon abnehmenden Bestandstrends der letzten 25 Jahre[i]", fasste die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, die Situation zusammen. 248 einheimische Vogelarten brüteten in den letzten Jahren regelmäßig in Deutschland.

Zusammen mit 13 ausgestorbenen und 24 unregelmäßig brütenden Arten sowie 20 regelmäßig brütenden Neozoen (dies sind Arten, die durch das Zutun des Menschen nach Deutschland gelangt sind) umfasst die Liste der Brutvögel derzeit insgesamt 305 Arten. In Deutschland brüten jährlich 70-100 Millionen Vogelpaare. Diese entfallen zu 80 % auf 22 Arten; die häufigsten sind Buchfink, Amsel und Kohlmeise. Dies sind die Ergebnisse der Studie "Vögel in Deutschland 2013", die nun veröffentlicht worden sind.

Mehr auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70239

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Kleiber im Herbst


Energie-Detektive mit Sonnendiplom
Energie-Detektive mit Sonnendiplom

Energie-Detektive mit Sonnendiplom

19/20.10.2014

Pirmasens.
Im November letzten Jahres hatte Pirmasens als Deutschlands nachhaltigste Stadt mittlerer Größe 35.000 Euro Preisgeld von der Allianz Umweltstiftung gewonnen. Damit sollen nun im Rahmen des Projektes "Sonnendiplom" Kinder und Jugendliche über die Schonung natürlicher Ressourcen informiert und zu Energie-Detektiven ausgebildet werden. Letzte Woche haben Stadt und Stiftung das Vorhaben offiziell gestartet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mehr zum Thema

- https://umweltstiftung.allianz.de/aktuelles/news/start_pirmasens/index.html

In der Aufnahme der Allianz Umweltstiftung


- Freuten sich über den Start des Projekts "Sonnendiplom": Dr. Bernhard Matheis, Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens (l.), und Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung.



.... von Merkel ehrgeizigere EU-Klimaschutzziele 16.10.2014
.... von Merkel ehrgeizigere EU-Klimaschutzziele 16.10.2014
Große Mehrheit der Deutschen fordert von Merkel ehrgeizigere EU-Klimaschutzziele

18/19.10.2014

Umwelt- und Entwicklungsverbände warnen vor inakzeptablem Kompromiss beim bevorstehenden EU-Gipfel

Pressemitteilung von Brot für die Welt, BUND, Germanwatch, Greenpeace, Misereor und WWF

Berlin.
Kurz vor der Entscheidung der EU über neue Klima- und Energieziele für die Zeit nach 2020 fordern vier von fünf Deutschen (81 Prozent), dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel gegenüber den anderen Mitgliedsstaaten für einen schnelleren Ausbau Erneuerbarer Energien und für verpflichtende Ziele zur Energieeinsparung einsetzt. Eine noch größere Mehrheit der Bundesbürger (87 Prozent) ist dafür, dass zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise in der EU verstärkt Investitionen in umweltfreundliches Wirtschaften gelenkt werden sollen.  Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von „Transform“, einer Initiative der Umwelt- und Entwicklungsverbände Brot für die Welt, BUND, Germanwatch, Greenpeace, Misereor und WWF.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70230

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Pilze in naturnah belassenen Mischwald


Kleine Schritte statt großer Sprünge
Kleine Schritte statt großer Sprünge
Kleine Schritte statt großer Sprünge

18/19.10.2014

WWF zum Abschluss des Weltnaturschutzgipfels: Willenlos. Kraftlos. Mutlos.

Für große Sprünge haben Mut und Wille gefehlt,
so lautet zumindest das Fazit der Naturschutzorganisation WWF zum Abschluss der zwölften UN-Konferenz CBD im südkoreanischen  Pyeongchang. Zwei Wochen lang berieten 193 Staaten auf der UN-Tagung zum Schutz der weltweiten biologischen Vielfalt.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70227

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Junge Schwarzkopfmöwe


Habicht - Vogel des Jahres 2015
Habicht - Vogel des Jahres 2015

Habicht - Vogel des Jahres 2015

18/19.10.2014

Deutschland. Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) und NABU haben es aktuell bekannt gegeben. Der Vogel des Jahres 2015 ist der Habicht.

Auf den Grünspecht folgt damit ein Greifvogel, der wie viele andere seiner Verwandten immer noch illegal verfolgt wird. Und das, obwohl die Jagd auf den Habicht seit den 1970er Jahren verboten ist.

Doch leider gehen die Bestände noch immer in vielen Teilen der Republik zurück.

Mehr zum Habicht auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20995

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Der Habicht ... noch immer ein, bei manchem Zeitgenossen nicht gerade gern gesehener Gast ... trotz manch positiver Entwicklung zeigen sich auch zukünftig mannigfache Herausforderungen zur Arterhaltung


Stopp des Artensterbens noch weit entfernt ...
Stopp des Artensterbens noch weit entfernt ...
NABU: Stopp des Artensterbens noch weit entfernt - Regierungen müssen zulegen

17/18.10.2014

Fortschritte beim Meeresschutz

Pyeongchang –
Die UN-Konferenz zur Biologischen Vielfalt in Südkorea ist in ihre entscheidende Phase eingetreten. Während die Verhandler der Teilnehmerstaaten weiterhin zäh um die künftige Naturschutzfinanzierung ringen, haben die angereisten Spitzenpolitiker bereits ihre Grundsatzerklärung, die „Gangwon-Declaration" verabschiedet.

NABU-Präsident Olaf Tschimpke begrüßte vor Ort in Pyeongchang, dass sich die Staaten damit nun offiziell eingestehen, dass sie ihre selbstgesteckten Naturschutzziele für 2020, das globale Artensterben zu stoppen, im gegenwärtigen Tempo nicht erreichen werden. „Es ist gut, dass sich die Regierungen dafür entschieden haben Klartext zu reden und der Schönfärberei widerstanden haben."

Der NABU-Präsident schließt sich zudem dem in der Erklärung enthaltenen eindringlichen Appell der Regierungsvertreter an, den Erhalt der biologischen Vielfalt als untrennbaren Bestandteil von Armutsbekämpfung, Klimaschutz und Friedenssicherung zu betrachten: „Keine der großen Menschheitsprobleme können heute mehr gegen die Natur gelöst werden, sondern nur mit ihr: das ist die wichtige Botschaft aus Pyeongchang.“ Die Gangwon-Erklärung verlangt, dass dies bei den im kommenden Jahr von den Staatschefs verhandelten globalen Zielen zur nachhaltigen Entwicklung berücksichtigt wird.

Am späten Donnerstagabend Ortszeit einigten sich die Regierungsvertreter auch auf wichtige Beschlüsse zum Schutz der Meere. Über 150 Gebiete wurden nach schwierigen Verhandlungen offiziell als besonders wichtig für Ökologie und Artenvielfalt eingestuft. Der NABU hofft nun, dass diese nun schnell von den beteiligten Staaten und, wenn es sich um die Hohe See handelt, von den Vereinten Nationen unter Schutz gestellt werden. Enttäuschend sei jedoch, dass der Prozess ausgerechnet in Europa sehr langsam voran geht - so fehlt der Nordostatlantik in der Aufstellung.

Spätestens am Freitag müssen sich die Regierungen auch bei den Finanzierungsfragen einigen, und dabei steht der Erfolg der ganzen Konferenz auf dem Spiel.

„Aktuell fordern die Entwicklungsländer weiterhin eine deutliche Aufstockung der Hilfen aus den Industriestaaten, und drohen mit einer Aufkündigung ihrer Naturschutzversprechen“, so NABU-Experte Konstantin Kreiser, der die Verhandlungen vor Ort beobachtet. Er fürchtet jedoch, dass die Länder zu hoch pokern und damit den Erfolg der Konferenz gefährden. Die Verhandler der EU und anderer Geberländer scheinen keine weiteren Zugeständnisse machen zu können - zu strikt sind die Anweisungen der Finanzminister zu Hause.


NABU-Seiten zur Konferenz, einschließlich Twitter-Wall

Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser
NABU-Referent für Internationale Biodiversitätspolitik
Konstantin.Kreiser@NABU.de
vor Ort erreichbar unter Tel. mobil 0082-10-2749-9563 (Zeitunterschied: + 7 Stunden)

Bis 18. Oktober nimmt auch NABU-Präsident Olaf Tschimpke an der Weltnaturschutzkonferenz teil und steht für Interviews zur Verfügung. Kontakt über die NABU-Pressestelle.

Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Jürgen Wolf

- Die Bretagne [http://de.wikipedia.org/wiki/Bretagne] ist eine ganz eigene Landschaftsform. Als größte Halbinsel Frankreichs und als der westlichste Ausläufer des europäischen Festlandes bildet diese Region eine facettenreiche Struktur ab.

Mehr Impressionen in einer komprimmierten Diashow zur Bretagne unter  www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=70211&startid=0 hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken

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Feld-Ahorn wird Baum des Jahres 2015
Feld-Ahorn wird Baum des Jahres 2015
Feld-Ahorn wird Baum des Jahres 2015

16/17.10.2014

Beliebter Stadt- und Straßenbaum wird gewürdigt

Bonn, 15.10.2014:
Der Feld-Ahorn (Acer campestre) wird Baum des Jahres 2015. Dies gaben die Baum des Jahres Sitftung und das Bundesamt für Naturschutz bekannt. "Der Feld-Ahorn bevorzugt sommerwarme Standorte und kommt nicht nur in der freien Natur vor, sondern ist daher auch als Stadt- und Straßenbaum gut geeignet. Er ist eine wichtige heimische Baumart für die Stadtnatur, " sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.

Der Feld-Ahorn (oder auch Maßholder genannt)
ist mit einer Höhe von 15 bis 20 Metern relativ klein. Daher eignet er sich auch für die Pflanzung in engen Straßen und kleine Gärten. Hinzu kommt seine hohe Toleranz gegen Salz- und Luftschadstoffeinträgen, die in Städten vorhanden sind. Da der Feldahorn auch eine höhere Bodenverdichtung, Sommerhitze und intensive Sonnenstrahlung sowie Trockenheit verträgt, ist er eine Bereicherung für die Stadtnatur.

Hintergrund: Feld-Ahorn (Acer campestre)

Der Feld-Ahorn ist relativ klein und wirkt oft "knorrig".
Im Wald ist er seltener zu finden, eher am Waldrand oder in Hecken in der Landschaft. Die Knospen sind sehr klein. Auffällig sind Korkleisten, die die Rinde manchmal an Zweigen bildet. Als Höchstalter erreicht der Feld-Ahorn immerhin 200 Jahre. Seine Blätter sind relativ klein, dabei langgestielt und schön gelappt, wobei die meist 5 Lappen abgerundet sind. Ein besonderes Highlight ist ihre Herbstverfärbung: sehr schön goldgelb. Sie hält bis in den November an. Die Früchte bilden die ahorntypischen Doppel-Flügelnüsschen. Der Feld-Ahorn bildet ein Herzwurzelsystem bis etwa 1m Tiefe.

Der Feld-Ahorn kommt weniger im Wald als vielmehr in Gebüschen und Feldrainen
außerhalb des Waldes zusammen mit Sträuchern wie Haselnuss, Hartriegel und Wildrose vor. Dort fühlt er sich besonders wohl und wächst höher als die genannten Sträucher. Der Feld-Ahorn hat eine hohe Trockenheitstoleranz und auch Überflutungstoleranz (4 - 6 Wochen). Er ist eine Halbschattenbaumart, d.h. er braucht nach dem Jugendwachstum Licht, sonst kümmert er.

Bestäubt wird er durch Bienen, Hummeln und Fliegen,
die man an warm-sonnigen Frühlingstagen rund um die Kronen hören und sehen kann. Für die Vögel, die gerne die Feld-Ahorn-Früchte fressen, ist diese Baumart wichtiger Lebensraum, ebenso wie für Insekten und Pilze.

Quellenangabe:

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

Foto: Stiftung Baum des Jahres 2015
Foto: Collage Artenschutz in Franken

Artenschutz in Franken zeigt sich seit Jahren gleichfalls von dieser typisch urbanen Baumart begeistert. In verschiedenen Projektreihen konnten wir auf diese Pflanze aufmerksam machen. So auch auf ein Projekt das wir in 2013 mit dem Unternehmen Fielmann AG und zahlreicher junger Baumpaten im Steigerwald umsetzen konnten.

Radweg wird zur Allee der Nachhaltigkeit – Kulturelle Vielfalt gemeinsam (er)-leben!


28.06.2013

Fielmann AG stiftet 20 Feldahorne und engagiert sich gemeinsam mit dem Markt Burgwindheim und Artenschutz in Franken im Sinne uns nachfolgender Generationen.  

Burgwindheim/Ofr. Nachhaltigkeit – ein modern gewordenes Schlagwort das wir nahezu tagtäglich in unserem Sprachgebrauch antreffen. Diesem Grundsatz folgend wurde vor wenigen Tagen entlang des innerörtlich verlaufenden Radwegs eine Feldahornallee angelegt, welche am 26.Juni mit der Pflanzung des letzten Baumes gemeinschaftlich abgeschlossen wurde. Mit dabei zahlreiche Kinder der Kindertagesstätte St. Jakobus der Grundschule der Gemeinde.

Burgwindheims erster Bürgermeister Heinrich Thaler begrüßte in seinem Grußwort die zahlreich erschienenen großen und kleinen Gäste, die sich am frühen Morgen eingefunden hatten, um ein sichtbares, gemeinschaftlich wertvolles Zeichen einer pädagogisch- kulturellen, sowie der Ökologie zugewandten Perspektive zu setzen.  

Die Regionalleiterin des Unternehmens Fielmann AG, Yvonne Schweigert,
die zur Eröffnung des Projektes eigens nach Burgwindheim gekommen war, betonte in ihrer Begrüßungsrede welch hohen Stellenwert der Umwelt und Naturschutz im Unternehmen Fielmann AG besitz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute mehr als eine Million. Schweigert erklärte „Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft.“

Thomas Köhler, Vorstand der Organisation Artenschutz in Franken,
die sich seit nunmehr über 17 Jahren vollkommen ehrenamtlich für die Belange des professionellen Artenschutzes sowie  einer lebendigen Umweltbildung in Franken engagiert, brachte fundiertes Hintergrundwissen zur Auswahl der gewählten Baumart in sein Grußwort an die Gäste ein.  

Erika Neff, Leiterin der Kindertagesstätte St. Jakobus
brachte sich in liebevoll gestalteter Form mit  den  Jüngsten der Gemeinde in Liedern und Spielen in die Feierstunde ein.

Hannelore Noppenberger, Rektorin der Grundschule Burgwindheim und ihre Lehrerkolleginnen und Kollegen, sowie rund 40 Schüler und Schülerinnen ließen in einem komprimierten Themenkomplex ihr Wissen zum Thema Bäume und deren Bedeutung für unsere Umwelt in der wir alle Leben sichtbar erkennen.  

Feldahorne, die bis etwa 200 Jahre alt werden können,
gelten als wärmeliebend und können daher den zu erwartenden Klimawandel besser vertragen als manch andere heimische Gehölze. Auch seine Bedeutung als Vogel- und Insektenschutzgehölz waren mit ausschlaggebend bei der Auswahl der bereits seit vielen Jahrhunderten vom Menschen kulturell genutzten Pflanze.

Mit seiner imposanten und farbenfrohen Blattfärbung im Herbst,
sowie einer interessanten Flügelfrucht belebt die Allee der Nachhaltigkeit zukünftig das Prinzip der lebendigen Nachhaltigkeitsregion Steigerwald, sowie den Markt Burgwindheim an sich.


Die Fielmann AG, Markt Burgwindheim und Artenschutz in Franken
möchten mit der Kooperation zum Ausdruck bringen welche Bedeutung in ihren Augen das Wort Nachhaltigkeit besitzt. Es steht unter anderem für Beständigkeit und Kontinuität, sowie einem vorausschauendem und verantwortungsvollen Umgang mit der uns anvertrauten Umwelt.

Die Entwicklung des Projektes auf den nachfolgenden Seiten ....


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=57606


Mehr zum Feldahorn auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=23531







International Cleanup Day 2014
International Cleanup Day 2014
International Cleanup Day 2014: NABU zieht alarmierende Bilanz – 2,5 Tonnen Abfälle

15/16.10.2014

Miller: Nord- und Ostsee werden als Müllkippe missbraucht

Berlin –
Aus NABU-Sicht war der diesjährige „International Coastal Cleanup Day“ (ICC) ein großer Erfolg. Bundesweit trafen sich fast zweihundert engagierte Meeresschützer, um im Rahmen von verschiedenen Aktionen mit dem NABU Strände an Nord- und Ostseeküste, aber auch Flussufer im Binnenland vom Müll zu befreien. Dabei wurden knapp 2,5 Tonnen Abfälle gesammelt. Neben Zigarettenkippen, Plastikverpackungen, Autoreifen, Resten von Fischernetzen und einem Computerbildschirm fanden die Sucher einen halbgefüllten Altölkanister. Sogar ein totes Schaf und einen skelettierten Schweinswal mussten die fleißigen Müllsammler bergen. „Die Funde sind alarmierend und zeigen, dass wir unsere Meere nach wie vor als Müllkippe missbrauchen. Damit muss Schluss sein“, sagte NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Am erfolgreichsten waren die Sammler auf Borkum: Hier wurden über 900 Kilogramm Müll eingesammelt.

Im Rahmen des Projekts „Meere ohne Plastik“ haben NABU und NAJU vom 20. September bis 4. Oktober gemeinsam mit ihren lokalen Partnern auf Borkum, Fehmarn, Rügen, Kühlungsborn, Rostock, Greifswald, Leipzig und Dresden zum Mitmachen beim Müllsammeln aufgerufen. Der International Coastal Cleanup Day“ („Internationaler Küsten-Putztag“) hat sich mittlerweile zur weltweit größten ehrenamtlichen Aktion für den Meeresschutz entwickelt. „Unsere Strände müssen regelmäßig vom Müll gesäubert werden, um Mensch und Umwelt zu schützen. Am besten wäre aber, wenn erst gar kein Abfall in die Meere gelangen würde. Konkrete Maßnahmen wie zum Beispiel ein Verbot der kostenlosen Abgabe von Plastiktüten sind lange überfällig“, sagt NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff.

Global sterben jedes Jahr bis zu einer Million Seevögel
und 100.000 Meeressäugetiere an den tödlichen Resten des weggeworfenen Mülls. Allen voran stellen Plastikabfälle eine Bedrohung für die Meereswelt dar. Robben, Schweinswale und Fische verfangen sich in alten Fischernetzen, Wale und Fische verwechseln Plastik mit ihrer eigentlichen Nahrung, und Jungvögel strangulieren sich an alten Leinen, die in ihre Nester verbaut wurden.

Die nächste öffentliche Sortierung und Trennung vom „gefischtem“ Meeresmüll aus der NABU-Initiative „Fishing for Litter“ findet am Dienstag, den 21. Oktober um 11:00 Uhr gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum in Stralsund statt. Weitere Informationen von der NABU-Pressestelle unter 030-284984-1510.

Für Rückfragen:
Kim Detloff
Leiter NABU-Meeresschutz
Tel. 030-284984-1626
E-Mail: Kim.Detloff@NABU.de


Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.


Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Mittelmeermöwe .. leidet gleichfalls unter hohem Abfalleintrag ins Meer


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Hoffnung für kleine Echsen ..
Hoffnung für kleine Echsen ..
Hoffnung für kleine Echsen .. der Zauneidechse und ihren Begeleitern auf der Spur

14/15.10.2014

Franken.
Fast 30 cm lang kann sie werden, die (noch) häufigste unserer Eidechsenarten, die Zauneidechse [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=21821]

Besonders zur Paarungszeit im April / Mai
fallen die Eidechsenmännchen (in der Aufnahme von Klaus Sanwald) durch ihre starke Grünfärbung an den Seiten und am Bauch auf. Die Weibchen sind unauffälliger und mehr braun gefärbt. In der Aufnahme sehen wir ein solches .. sehr schön erkennbar sind die seitlichen dunklen Augenflecken ..

Ihr angestammter Lebensraum sind u.a.Straßenböschungen oder auch sonnige Bahndämme. Doch diese geeigneten Flächen und damit auch die Zauneidechsen werden bei uns immer seltener. So sind die Tiere vielfach bereits auf der Vorwarnliste gefährdeter Reptilienarten angekommen.

Ein Projekt das in den kommenden Wochen seinen erfolgreichen Abschluss finden wird soll auch dieser Art besser Chance einräumen sich zukünftig in Franken heimisch zu fühlen. An der Projektgestaltung zeigen sich zahlreiche Projektpartner beteiligt, was aufzeigt auf welchem breiten Fundament sich die Erhaltung unserer Umwelt und damit der Biodiversität gründet.

Wir reden nicht nur ..  - wir handeln ... Artenschutz in Franken.

In der Aufnahme von Albert Meier

- ähnlich diesen Strukturen, jedoch inhaltlich optimiert wird sich ein innovatives Reptilienprojekt das von unserer Organisation ins Leben gerufen wurde, zeigen.

- [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=70196]


Mehr Impressionen zur Zauneidechse auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=21821



Ein Wolf im Käfig?
Ein Wolf im Käfig?
Ein Wolf im Käfig?

13/14.10.2014

In Österreich erschossener Wolf lebte offenbar in Gefangenschaft

Am 21. Mai 2014 wurde im österreichischen Oberkärnten
ein Wolf von einem Landwirt erschossen. Laut Aussage des Landwirts sah sein Sohn in einer Maschinenhalle ein Tier, woraufhin er seinen Vater verständigte und dieser zweimal auf das Tier schoss.

Doch anders als vorher vermutet war es kein Fuchs, sondern ein Wolf. Dieser wurde anschließend zur Landesanstalt für veterinärmedizinische Untersuchungen gebracht. Anhand der Abschleifungen der Zähne des Wolfs wurde herausgefunden, dass er sich über einige Wochen oder sogar Monate in einem Metallkäfig befunden haben muss.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/aktionenundprojekte/wolf/news/17133.html

Mehr zum Wolf auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=23067

In der Aufnahme von Johannes Rother

- tritt in Europa wieder mehr in Erscheinung und damit ins Tagesgeschehen ... der Wolf ..



Rambower Moor ist das schönste Naturwunder 2014
Rambower Moor ist das schönste Naturwunder 2014

Rambower Moor ist das schönste Naturwunder 2014

13/14.10.2014

Spannendes Wettrennen zwischen Moorlandschaft in Brandenburg und Bayern

Duderstadt –
Wer ist die Schönste im ganzen Land? 18 Moorlandschaften hatten sich seit Mitte August zur Wahl gestellt. Knapp 3.000 Wähler nutzten die Gelegenheit, bis zum 30. September ihre Naturwunder-Stimme im Internet oder auf dem Postweg abzugeben. Beim nunmehr sechsten Wettbewerb ging das Rambower Moor im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg als Gewinner hervor, gefolgt vom Schwarzen Moor im bayerischen Teil des Biosphärenreservats Rhön und dem Venner Moor im Natur- und Geopark TERRA.vita, Niedersachsen.

Das Rambower Moor erzielte mit insgesamt 1.202 Stimmen einen Vorsprung von knapp 19 Prozent zum Schwarzen Moor, für das sich 657 Naturwunder-Wähler entschieden. Die Plätze drei bis fünf erreichten 17,26 Prozent, 4,41 und 2,88 Prozent der Gesamtstimmen.

Die Abstimmungsergebnisse können auf der Naturwunderseite eingesehen werden unter https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder

Top 5 der Naturwunder 2014

1. Rambower Moor in der Prignitz, Brandenburg, 41,23 Prozent
2. Schwarze Moor an der Hochrhönstraße, Bayern, 22,53 Prozent
3. Venner Moor, Niedersachsen, 17,26 Prozent
4. Wolfsbruch im Naturschutzgebiet Ebbemoore, Nordrhein-Westfalen, 4,41 Prozent
5. Rote Moor in der Rhön, Hessen 2,88 Prozent
Zur Kranichbeobachtung ins Rambower Moor

Im Oktober ist ein Besuch der Gewinnerlandschaft besonders empfehlenswert. Zu dieser Zeit nutzen mitunter 3.000 Kraniche den zentral im Moor gelegenen rund 13,5 Hektar großen Rambower See als Schlafplatz. Das Moor gehört zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - Brandenburg, liegt im Landkreis Prignitz und hat eine Fläche von etwa 450 Hektar. Zahlreiche Quellen speisen und durchströmen das Moor.

„Gemeinsam mit EUROPARC Deutschland e.V.
möchten wir mit unserem Wettbewerb auf Naturparadiese vor der eigenen Haustür aufmerksam machen“, erläutert Michael Beier, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung. „Wir gratulieren dem Erstplatzierten und empfehlen Interessierten, diese einmalige Landschaft auf geführten Wanderungen oder auf eigene Faust zu erkunden“

Die 18 Teilnehmer des diesjährigen Naturwunder-Wettbewerbs
befinden sich in Großschutzgebieten – den so genannten Nationalen Naturlandschaften. Ziel der Naturwunder-Wahl ist es, die Bekanntheit dieser Regionen zu fördern und den Blick für die Schönheit und den notwenigen Schutz der Natur zu schärfen. Die Ergebnisse der Wahl und die Kurzbeschreibungen aller teilnehmenden Naturlandschaften sind weiterhin auf der Website der Heinz Sielmann Stiftung unter www.sielmann-stiftung.de/naturwunder anzusehen.

Gewinnspiel für die Teilnehmer an der Internet-Abstimmung


Unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise verlost, darunter Foto-Kalender, Nisthilfen, Bücher und Gesellschaftsspiele.

Die Fotos der 18 Moorlandschaften liegen als Download bereit unter: https://www.sielmann-stiftung.de/fileadmin/_medien/naturwunder/2014/2014.zip

Pressekontakt und weitere Informationen:
Heinz Sielmann Stiftung
Beate Bender
Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt
Tel. 05527 914-220
Fax 05527 914-250
b.bender @sielmann-stiftung.de  


Quellenangabe

Heinz Sielmann Stiftung
01.10.2014


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Lesestein-Riegel .. Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten


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Pflanzenschutz: „Pilz-Kur“ für Tomaten und Kartoffeln
Pflanzenschutz: „Pilz-Kur“ für Tomaten und Kartoffeln
Pflanzenschutz: „Pilz-Kur“ für Tomaten und Kartoffeln

13/14.10.2014

DBU fördert biologischen Pflanzenschutz mit 570.000 Euro: Alternative zu chemischen Bekämpfungsmitteln

Bielefeld.
Wenn Drahtwürmer und Blattläuse „zuschlagen“, haben Landwirte nichts zu lachen: Die Wurzeln sind angefressen, die Blätter leergesaugt, die Ernte ruiniert. Bislang greifen Landwirte im Kampf gegen Pflanzenschädlinge häufig zu chemischen Pflanzenschutzmitteln. Doch können Rückstände im Boden und auf den Pflanzen verbleiben, mit teils schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt. „Um Natur und Verbraucher zu schützen, brauchen wir neue umweltschonende Strategien gegen Pflanzenkrankheiten und Schädlinge“, sagt Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Mit fachlicher Unterstützung und 570.000 Euro fördert die DBU ein Projekt, in dem die Fachhochschule (FH) Bielefeld, die Georg-August-Universität Göttingen und die e-nema, Gesellschaft für Biotechnologie und biologischen Pflanzenschutz, ein Verfahren entwickeln, das mit Hilfe von Nutzpilzen Kulturpflanzen vor Insekten schützen soll und somit eine Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln darstellt.

Ziel: Biologische Pflanzenschutzmittel für ökologischen und konventionellen Landbau

„Unser Ziel sind biologische Pflanzenschutzmittel, die besonders für den ökologischen Landbau geeignet sind, der keine chemischen Insektizide verwenden darf. Wir wollen aber auch den konventionellen Landbau erreichen“, erklärt Projektleiter Professor Dr. Anant Patel von der FH Bielefeld. „Am Beispiel von Kartoffeln und Tomaten untersuchen wir die Wirkung spezieller Nutzpilze, sogenannter Endophyten, als biologische Pflanzenschutzmittel, die auf die Pflanzen oder das Saatgut aufgebracht werden. Wir entwickeln unterschiedliche Formulierungen zum Aufbringen wie Sprays, Kapseln oder mit den Pilzen ummanteltes, sogenanntes 'gecoatetes' Saatgut“, sagt Patel. Die Nutzpilze seien dann in der Lage, in die Pflanzen hineinzuwachsen, sie zu besiedeln und in ihnen weiterzuleben. Die passende Formulierung – ob flüssig, in Kapselform oder als pilzummanteltes Saatgut – soll den Pilzen nicht nur im Labor, sondern auch auf dem Feld ermöglichen, die Pflanze zu besiedeln und im Pflanzengewebe mitzuwachsen.

Neue Erkenntnis: Nutzpilze wachsen in den Pflanzen mit


„Die Erkenntnis, dass diese insektenabtötenden Nutzpilze in den Pflanzen mitwachsen, ist relativ neu“, betont Professor Dr. Stefan Vidal von der Universität Göttingen, der in diesem Gebiet intensiv forscht. Während dieser Prozess für die Pflanzen unschädlich sei, nähmen die Insekten beim Fressen oder Saugen an der Pflanze den Pilz in sich auf und würden innerhalb weniger Tage absterben. „Deshalb werden auch nur die Insekten getötet, die direkt an der Pflanze fressen oder saugen“, ergänzt Projektmitarbeiterin Dr. Desiree Jakobs-Schönwandt von der FH Bielefeld.

Alternative zu chemisch-synthetischen Insektiziden

Das Projekt habe zum Ziel, für mittelständische Unternehmen neue Möglichkeiten zur Produktion biologischer Pflanzenschutzmittel zu entwickeln. Das innovative biologische Verfahren soll die Pflanzen dauerhaft schützen. Es eigne sich sowohl für den ökologischen Gemüseanbau als auch für die konventionelle Landwirtschaft als Alternative, um den Einsatz chemisch-synthetischer Insektizide zu verringern. Das Verfahren berge keine bekannten ökologischen Risiken, was ein großer Vorteil sei. „Die verwendeten Pilzstämme kommen auch in der Natur vor, zum Beispiel in Ackerböden, und sind keine Gefahr für Bienen oder andere Nutzinsekten“, sagt Patel.

Hohes Potenzial zur Entlastung der Umwelt - Marktchancen für mittelständische Unternehmen


„Das Projekt verfolgt eine innovative und nachhaltige Strategie für den Pflanzenschutz und hat ein hohes Potenzial zur Entlastung der Umwelt. Nutzpilzen wird beim Entwickeln neuer biologischer Pflanzenschutzstrategien zukünftig eine große Bedeutung zukommen“, sagt Dr. Holger N. Wurl, DBU-Referent für umweltgerechte Landnutzung und nachwachsende Rohstoffe. Wurl schätzt die Entwicklungsmöglichkeiten für biologisch basierte Pflanzenschutzmittel für den globalen Markt sehr optimistisch ein, so dass sich hier insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen neue Marktchancen ergeben könnten. Aus diesem Grund wird im Projekt ebenfalls überprüft, ob sich die „Pilz-Kur“ auch auf andere Gemüsekulturen übertragen lässt.

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 31421): Prof. Dr. Anant Patel, FB Ingenieurwissenschaften und Mathematik, Fachhochschule Bielefeld, Telefon: 0521/106-7318

In der Aufnahme: © Marco Pollini/piclease


- An Tomaten und Kartoffeln soll die Wirkung spezieller Nutzpilze als biologische Pflanzenschutzmittel untersucht werden, die auf die Pflanzen oder das Saatgut aufgebracht werden.


Quellenangabe

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück


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Artenschutz in Franken®


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Ein echt "scharfes" Kraut ....
Ein echt "scharfes" Kraut ....
Das Scharfe Berufkraut (Erigeron acris) ... wir stellen es vor!

13/14.10.2014

Deutschland.
Zwar weit verbreitet doch in der Regel nicht häufig, in mancher Region gar im Bestand gefährdet. In dieser Form zeigt sich das Scharfe Berufkraut.

Diese Pflanze bevorzugt das karge Leben, oder besser karge Standorte. Angeblich wurden in großen Notzeiten Pflanzenteile vom Menschen verzehrt.

Mehr zum Scharfen  Berufkraut auf den Seiten des Artenschuz in Franken unter:

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=70177

In der Aufnahme von Albert Meier

- in mancher Zeit hatten unsere Vorfahren diese Pflanze "zum Essen gerne" ...



Ein Kräuterdorf in Franken?
Ein Kräuterdorf in Franken?
Das Kräuterdorf Nagel wir stellen es vor.

12/13.10.2014

Nagel/Ofr.
Mitten im Fichtelgebirge liegt das "Kräuterdorf Nagel. Es zeigt sich als staatlich anerkannter Erholungsort inmitten einer einer naturnahen Umgebung.


Hier gibt es unter anderem den Duft- und Schmetterlingsgarten


Farbenfrohe und duftintensive Kräuter, Pflanzen und Blumen geben dem großen Garten am idyllisch gelegenen Nageler See je nach Jahreszeit ein individuelles Erscheinungsbild. Der Nageler See mit dem Uferbereich und dem Kiosk ist ein beliebter Treffpunkt, der Freizeitvergnügen und Erholung bietet. In diesem Umfeld ist der sogenannte “Duft- und Schmetterlingsgarten” entstanden, der eine Fläche von ca. 1.560 m² umfasst.

In den Beeten befinden sich z.B. Duftrosen, Minze, Thymian oder Lavendel. Diese Pflanzen haben eine Bedeutung als Insektenweide, d.h. sie ziehen Schmetterlinge und Bienen an. So ist auch aus naturschutzfachlicher Hinsicht ein wichtiges Biotop geschaffen worden. Die Wege durch den Garten sind breit angelegt und barrierefrei gestaltet. Der Garten für jedermann zugänglich.

Mehr zum Kräuterdorf unter

-www.erholungsort-nagel.de/frames.php

"Duft- und Schmetterlingsgarten" am Nageler See

Einblicke erleben .. die Webcams des "Duft- und Schmetterlingsgartens"

-    www.regional-cam.de/project/nagel/webcam1.jpg
-    www.regional-cam.de/project/nagel/webcam2.jpg


Wenn Schleiereulen etwas später brüten ...
Wenn Schleiereulen etwas später brüten ...
Späte Schleiereulenbrut - zeigt erstes Küken!

12/13.10.2014

Bedburg / Nordrhein-Westfalen. Am 15/16.09.2014 informierte uns Rolf Thiemann über ein nicht alltägliches Phänomen. Eine doch recht späte, wenngleich nicht ungewöhnliche Schleiereulenreproduktion.

Nun am 10.10.2014 schlüpfte das erste Küken aus dem Ei. Der Altvogel hat die Eierschale aus dem Turm geworfen, die lag unterhalb des Einflugloches. Das Küken war alleine im Turm und gab Laute von sich.Die Altvögel waren am Feldrand auf Jagd.

Im Brutkasten lagen 11 Mäuse als Vorrat, so Rolf Thiemann der eine erste Kontrolle der Brut vornahm und ein Belegfoto erstellte. Bleibt abzuwarten wie sich die Sutuation weiter entwickelt.

Quellenangabe


Gewässer und Naturschutz im Erftkreis
Flora - Fauna - Artenschutz
Rolf Thiemann
Naturschutzberater
Eisvogelweg
50181 Bedburg

E-Mail. Thiemann@Naturschutzberater.de
www.Naturschutzberater.de


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69320


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



Ausgezeichnet! - Artenschutz in Franken
Ausgezeichnet! - Artenschutz in Franken
                                          „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“

                                     Artenschutz in Franken gehört zu den Preisträgern 2014

12/13.10.2014

Lichtenfels, 11. Oktober 2014. Artenschutz in Franken ist heute mit dem „dm-Preis für Engagement“ ausgezeichnet worden. Das langjährige, vollkommen ehrenamtliche generierte Engagement erfährt durch diesen Preis eine ganz besondere Anerkennung.

„Praktisch- professioneller Artenschutz im Einklang mit erlebbaren Umweltbildungseinheiten sollen dazu beitragen, dass wir der uns nachfolgenden Generation einen möglichst lebendigen Planeten
hinterlassen“
, so Thomas Köhler 1. Vorsitzender des Artenschutz in Franken, bei seiner Rede zur Preisübergabe, die in der dm Filiale in Lichtenfels, innerhalb einer Feierstunde stattfand.

Artenschutz in Franken bedankt sich auf diesem Weg bei allen Unterstützern und freiwilligen Helfern.

Große Bürgerresonanz: 9.175 Anmeldungen


dm-drogerie markt
rief im Frühjahr gemeinsam mit seinen Partnern Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e. V. (DKSB) und Deutsche UNESCO-Kommission e. V. (DUK) zur Teilnahme an der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“ auf.

9.175 Menschen in ganz Deutschland
folgten dem Aufruf und schlugen ehrenamtliche Helfer und Organisationen vor oder reichten ihre Projekte ein. Über die Sommermonate tagten mehr als 700 Juroren deutschlandweit in 148 regionalen Sitzungen und wählten mehr als 1.100 Engagierte und Initiativen aus, die mit dem dm-Preis gewürdigt werden. Dafür stellt dm eine Summe von 1,1 Millionen
Euro zur Verfügung.

Vorbildlich in die Gesellschaft wirken


Mit der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“
möchten die Partner ihre Wertschätzung zeigen und das Bewusstsein bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die gesellschaftlich wertvolle Leistung der Ehrenamtlichen steigern.

Artenschutz in Franken setzt sich seit nunmehr fast 20 Jahren vollkommen ehrenamtlich und
unabhängig dafür ein, dass unsere Kinder und Enkelkinder die Chance erhalten, über ein möglichst vielfältiges und lebendiges Erbe verfügen zu können.

Die Organisation wird dabei von zahlreichen Projektpartnern begleitet. Viele hundert Projekte konnten seither erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden.

Mehr zur Veranstaltung aktuell hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=68635

In der Aufnahme von Petra Basel

- Thomas Köhler stellt das Engagement des Artenschutz in Franken den Zuhörern vor. Daneben Markus Blei, Gebeitsverantwortlicher des dm, der auch durch die Veranstaltung führte.



NABU klagt gegen Zauneidechsenfang im Großmaßstab
NABU klagt gegen Zauneidechsenfang im Großmaßstab
NABU klagt gegen Zauneidechsenfang im Großmaßstab

Genehmigung nicht rechtens

Korrektur Betreffzeile!

Berlin.
Der NABU will das weitere Abfangen der streng geschützten Zauneidechsen auf dem Gebiet des ehemaligen Rangierbahnhofs Schöneweide per Klage stoppen. Bereits im August wurden auf dem etwa 50 Hektar großen ehemaligen Betriebsbahnhof Schöneweide von der Bahn innerhalb von nur einer Woche 300 Zauneidechsen gefangen und in ein Gebiet bei Fredersdorf in Brandenburg umgesiedelt. Der NABU Berlin kritisiert den „Fang ohne jeglichen Grund“ und klagt gegen die fehlende Beteiligung der Naturschutzverbände.

Klage wegen mangelnder Beteiligung eingereicht

Zwar ruht der Zauneidechsenfang momentan, da die Fläche in Brandenburg, in die die Tiere umgesiedelt werden sollten, bereits mit den kleinen Reptilien voll ist. Aber der NABU will mit seiner Klage verhindern, dass es mit dem Eidechsenfang überhaupt weitergeht, sobald eine neue Umsetzfläche gefunden ist.

Für eine solche Umsetzung ist zudem eine Ausnahmegenehmigung notwendig. Bevor die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt diese aber erteilen darf, müssen zuvor die Naturschutzverbände und somit auch der NABU Berlin gehört werden. So zumindest sieht es das Berliner Naturschutzgesetz vor. „Doch bis heute gibt es dazu kein Beteiligungsverfahren“, moniert Anja Sorges, Geschäftsführerin des NABU Berlin. Schon im August hatte der NABU Widerspruch gegen den Fang der Zauneidechsen eingelegt. Die Genehmigung ist jedoch bisher von der Senatsverwaltung nicht zurückgenommen worden.

Im vorauseilenden Gehorsam für die Bahn?

Die Bahn plant auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Schöneweide das 40 Hektar große Gewerbegebiet „Berlin-Adlershof-Johannisthal“. Noch war der Plan nicht in der öffentlichen Beteiligung, doch vorsorglich wurden im August schon mal 300 Zauneidechsen gefangen und auf eine Bahnfläche in Fredersdorf (Brandenburg) umgesetzt und nächstes Jahr soll es mit dem Abfangen weitergehen. Der NABU wurde erst durch Ehrenamtliche vor Ort auf die riesige Fangaktion aufmerksam. Es wurden mehrere kilometerlange Zäune gestellt, um möglichst viele Zauneidechsen auf der großen Bahnbrache wegzufangen.

„Obwohl es sich um eine reine Angebotsplanung handelt und konkrete Bauvorhaben noch gar nicht bekannt sind, werden schon mal vorsorglich die streng geschützten Tiere abgefangen. Das Gebiet soll anscheinend ‚zauneidechsenfrei‘ an spätere Investoren übergeben werden, was alle Bemühungen zum Natur- und Artenschutz konterkariert“, sagt Anja Sorges, Geschäftsführerin des NABU Berlin.

Aus Naturschutzsicht hat der ehemalige Rangierbahnhof Schöneweide mit seinen 20 Hektar geschützten Biotopen, der größten Zauneidechsenpopulation Berlins, vielen weiteren seltenen und geschützten Insekten- und Pflanzenarten einen hohen Wert, weshalb aus Sicht des NABU Berlin ein großer Teil der Fläche erhalten bleiben muss. „Die fast komplette Bebauung (40 von 50 Hektar sollen zum Gewerbegebiet werden) ist indiskutabel“, konstatiert Sorges „Gerade bei solch großen Gebieten ist ein Nebeneinander von Mensch und Natur ohne weiteres möglich.“

Quellenangabe

Herausgeber: NABU Berlin (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Wollankstr. 4, 13187 Berlin
NABU Berlin, Pressestelle, Anja Sorges (verantwortlich, Geschäftsleitung)
presse@NABU-Berlin.de, Tel: (0 30) 9 86 08 37-17/ -19, Fax: (0 30) 9 86 70 51

07.10.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Benny Trapp

- Zauneidechse

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Wald-Bilanz der Bundesregierung täuscht über Defizite hinweg
Wald-Bilanz der Bundesregierung täuscht über Defizite hinweg
Wald-Bilanz der Bundesregierung täuscht über Defizite hinweg

11/12.10.2014

Gemeinsame Presseerklärung von BUND, Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace und NABU

Berlin –
Umweltverbände sehen nach Vorstellung der Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur (BWI3) durch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt weiterhin Defizite beim Waldnaturschutz. Laut Bericht der Bundesregierung ist der Bestand der Buchenwälder anteilig weiter gewachsen. Zudem sind die Wälder im Vergleich zur Bundeswaldinventur von 2002 (BWI2) geringfügig älter geworden und verfügen über leicht gestiegene Holzvorräte.

„Diese Ergebnisse sind begrüßenswert, dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Deutschland immer noch weit davon entfernt ist, eine internationale Vorbildrolle bei der ökologischen Waldnutzung und dem Waldnaturschutz einzunehmen“, so BUND, Forum für Umwelt und Entwicklung, Greenpeace und NABU. Die Umweltverbände bedauern, dass die Ergebnisse zur BWI3 nicht umfassend veröffentlicht wurden, und werden sich, sobald diese vorliegen, nach dieser ersten, vorläufigen Bewertung ausführlich damit befassen.

„Die Zunahme der Buchenwaldfläche
sagt nichts darüber aus, wie die Forstwirtschaft mit den seltenen, alten Buchenwäldern in Deutschland umgeht“, sagt Greenpeace Geschäftsführerin Brigitte Behrens. „Fakt ist, dass hierzulande zu wenige Buchenwälder streng geschützt sind, obwohl Deutschland für deren Schutz die weltweit größte Verantwortung hat.“

„Der Holzvorrat in unseren Wäldern liegt derzeit immer noch bei weniger als der Hälfte
der Holzvorräte, die es in Urwäldern oder über lange Zeit ungenutzten Wäldern gibt“, sagt Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). „Mehr Holz im Wald bindet auch mehr klimaschädliches Kohlendioxid und ist Voraussetzung für eine größere Artenvielfalt. Unsere Wälder müssen insgesamt deutlich älter werden, dies muss die Waldnutzung berücksichtigen“, sagte Weiger.

Die Naturschutzverbände kritisieren in dem Zusammenhang,
dass die Auswertungen Bäume von über 160 Jahren pauschal zusammenfassen, was nicht einmal die Hälfte der Lebensspanne der Baumart Buche ausmacht. Damit sind keine differenzierten Aussagen zu den alten Wäldern möglich. Die Naturschutzverbände kritisieren zudem, dass die misslungene Bewertung der Naturnähe aus der vorhergehenden BWI übernommen wurde.

Zu wenig Waldschutz – erst 1,9 Prozent der deutschen Wälder streng geschützt
Derzeit werden nur 1,9 Prozent der deutschen Wälder dauerhaft forstwirtschaftlich nicht mehr genutzt und sind entsprechend rechtlich geschützt. Auf diesen Flächen können sich Waldstrukturen entwickeln, die vor allem auf Grund der vielen alten und dicken Bäume entstehen. Diese sind für den Erhalt der biologischen Vielfalt unverzichtbar. Nach Beschluss der Bundesregierung, der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) von 2007, sollen bis zum Jahr 2020 fünf Prozent der deutschen Wälder dauerhaft ohne forstwirtschaftliche Nutzung sein.

„Momentan gibt es von Seiten der meisten Bundesländer und der Bundesregierung nur halbherzige Schritte, um dieses Ziel zu erreichen“, kritisiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Bundesregierung und Bundesländer als größte öffentliche Waldbesitzer müssen umgehend Maßnahmen beschließen, um neue Waldschutzgebiete einzurichten.“ Besonders zusammenhängende Wälder über 100 Hektar sollten dabei berücksichtigt werden.

„Es gibt keinen Holzmangel, aber die derzeitige Holzverwendung ist ökologisch und gesellschaftlich untragbar. Gut die Hälfte der verwendeten Holzmenge wird ohne vorherige anderweitige Nutzung verbrannt. Aus der anderen Hälfte werden zu großen Teilen kurzlebige - und Verpackungsprodukte erzeugt“, so Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung. Wenn durch Holzprodukte energieintensive Rohstoffe ersetzt werden sollen, muss die Holzindustrie verstärkt Lösungen für die Verwendung von Laubholz in langlebigen Produkten anbieten können. Nur dann machen Holzprodukte wirklich Sinn.

Presse-Kontakt:
Nicola Uhde, BUND
Tel. derzeit +82 (0)10-5677-4355
E-Mail Nicola.Uhde@bund.net

László Maráz, Forum Umwelt und Entwicklung
Tel. 030-678177589
E-Mail maraz@forumue.de

Gesche Jürgens, Greenpeace
Tel. 0171-878 7833
E-Mail gesche.juergens@greenpeace.de

Stefan Adler, NABU
Tel. 030-284984-1623
E-Mail stefan.adler@nabu.de



Quellenangabe

Herausgeber: NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) 10108 Berlin
Redaktion: NABU-Pressestelle, Kathrin Klinkusch & Britta Hennigs
Presse@NABU.de, Tel. 030-284 984-1510 und -1500, Fax -2500

08.10.2014


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Der Frühherbst hat Einzug in Franken gehalten. Kulturlandschaften bilden gleichfalls ein erhebliches Potential an Naturräumen ab.

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Angeschossen, verletzt, eingeschläfert
Angeschossen, verletzt, eingeschläfert
Angeschossen, verletzt, eingeschläfert

11/12.10.2014

Weiterer Wolf fällt illegalen Schüssen zum Opfer

Schon wieder wurde ein Wolf illegal angeschossen:
Der etwa fünf Monate alte Welpe wurde am 4. Oktober von Spaziergängern bei Cammer (Potsdam-Mittelmark) schwer verletzt aufgefunden. Höchstwahrscheinlich wurde das weibliche Tier von einer Erntemaschine erfasst, die beide Hinterläufe fast abgetrennt hatte. Eine Tierärztin schläferte das Tier ein.


Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/aktionenundprojekte/wolf/news/17194.html

In der Aufnahme von Andreas Gehrig


- Wolf im Portrait

Mehr zum Wolf auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=23066


„Aus die (Hasel) -Maus?! - Erstes Monitoring gestartet ...
„Aus die (Hasel) -Maus?! - Erstes Monitoring gestartet ...
„Aus die (Hasel) -Maus?!

Start : 24.04.2014 - Erste Erfolge 09.10.2014

Gemeinsames Artenschutzprojekt dokumentiert die Bestandsdichte und sichert Lebensräume einer vielfach unbekannten Säugetierart.

Ort. Ebrach/Steigerwald.
In den Nächten streift es durch die Wälder Frankens, eines der wohl unbekanntesten heimischen Säugetiere. Denn auf Nachfrage wie es sich mit der Bestandsdichte dieser Spezies verhält erhält man häufig lediglich Achselzucken.

Mit diesem Hintergrund vor Augen möchten Artenschutz in Franken, Bayerische Staatsforsten A.ö.R/Forstbetrieb Ebrach und Hit-Umweltstiftung ein wegweisendes Projekt auf den Weg bringen, das der Arterfassung und der konkreten Arterhaltung dient.  

Das Tier, um das es bei dieser Kooperation geht, ist lediglich 15 Zentimeter groß
und nur wenige Gramm schwer. Der bevorzugte Lebensraum sind die großen, reich strukturierten Mischwälder. Wenn sich darin auch noch Haselnusssträucher befinden, schlägt das Herz des klettergewandten Kleinsäugers mit den großen Knopfaugen deutlich höher. Doch leider tragen u. a. Lebensraumzerschneidung, die Rodung von Feldgehölzen und der Einsatz von Bioziden/Rodentiziden vielfach zum Rückgang der Art bei.

Wie es nun tatsächlich um die Haselmaus im nördlichen und oberen Steigerwald und an anderen ausgewählten Projektorten in Franken steht, soll nun ein innovatives Gemeinschaftsprojekt, das mehrjährig angesetzt ist, aufzeigen.

Im ersten Schritt wird nun in einem umfangreichen Monitoring die Bestandsdichte des Kleinsäugers erfasst
. Nach der mehrjährigen Erfassung soll sich basierend auf die Ergebnisse des Monitorings ein spezielles Artenschutzkonzept mit der nachhaltigen Lebensraumsicherung der Spezies befassen.

Haselmäuse, die der Familie der Bilche zuzuordnen sind, zeigen sich als ganz hervorragende Kletterer. Selbst die dünnsten Zweige stellen für das nachtaktive Tier, das die Hälfte des Jahres verschläft, kein Hindernis dar. Dabei erinnert sie bei ihrer Fortbewegungsart an die der Primaten.

Ein erstes Monitoring brachte bereits interessante Datensätze an das Tageslicht.


Mehr zum Projekt unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64102
.
In der Aufnahme des Artenschutz in Franken

- Innerhalb kurzer Zeit angenommen ... die Haselmaus frequentiert die vor wenigen Monaten installierten Haselmausquartiere. Ein umfangreiches Monitoring wird detailliert Aussage darüber geben können wie es um die Bestandssituation des Kleinsäugers in ausgewählten Bereichen bestellt ist.

Aktuelle Aufnahmen des Monitorings

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&id=70104




Damit auch im kommenden Jahr die Orchideenwiesen blühen
Damit auch im kommenden Jahr die Orchideenwiesen blühen
Damit auch im kommenden Jahr die Orchideenwiesen blühen

10/11.10.2014

DBU Naturerbe GmbH und Bergwaldprojekt e.V. leisten gemeinsamen Beitrag zum Naturschutz auf Usedom

Peenemünde.
Seit 2010 leisten DBU Naturerbe GmbH, eine gemeinnützige Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), und Bergwaldprojekt e.V. einen gemeinsamen Beitrag zum Naturschutz.

In den vergangenen Tagen  waren 25 freiwillige Helfer des Bergwaldprojektes zu Gast auf der DBU-Naturerbefläche Peenemünde im Inselnorden Usedoms, um dort verschiedene Pflegemaßnahmen in Wald und Offenland durchzuführen. Eine Woche lang mähten und entbuschten die Teilnehmer aus ganz Deutschland auf der 2.100 Hektar großen, ehemals militärisch genutzten Fläche, die von der DBU-Tochter gemeinsam mit dem ortskundigen Bundesförster betreut wird.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=70122


In der Aufnahme

- Zum Erhalt der Artenvielfalt mähen die Teilnehmer die Orchideenwiesen.
© DBU Naturerbe/Bergwaldprojekt e.V.

Bunte Vielfalt beim Herbstputz erhalten
Bunte Vielfalt beim Herbstputz erhalten
Bunte Vielfalt beim Herbstputz erhalten

10/11.10.2014

Aktionsstart „Lass sie weiterfliegen – Schmetterlingsvielfalt im Garten“

Frankfurt –
Wer im nächsten Frühling eine bunte Schmetterlings-Vielfalt im Garten erleben möchte, muss beim nun anstehenden Herbstputz die Weichen stellen. Mit der Aktion „Lass sie weiterfliegen – Schmetterlings-Vielfalt im Garten“ zeigen der NABU Hessen, der Zoo Frankfurt und die Agentur Leo Burnett auf, was Gartenfreunde im Herbst für den Schutz der Arten Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter & Co tun können. „Trockene Blütenstände und Grashalme, Laubhaufen sowie offene Kellerfenster und Schuppen bieten vielfältige Möglichkeiten für Schmetterlinge, um als Ei, Raupe, Puppe oder fertiges Insekt über den Winter zu kommen“, erklärte NABU-Landesvorsitzender Gerhard Eppler. Ein von der Agentur Leo Burnett neu entwickelter „Flipposter-Automat“ wirbt in den nächsten Wochen in den Faust-Vogelhallen des Frankfurter Zoos für den Schutz der bunten Falter.

Der „Flipposter-Automat“ zeigt auf 28 beweglichen Bildtafeln
mit historischen Illustrationen und kurzen Texten die wichtigsten heimischen Schmetterlinge mit Pflanzen ihres Lebensraumes und weist auf deren Bedrohung hin. Wie bei einem Daumenkino können die Bilder in Bewegung gesetzt werden und beginnen zu „flattern“. Das einzigartige Exponat dient dazu, auf originelle Weise Spenden für den Schutz von Schmetterlingen und ihren Lebensräumen einzuwerben. Um vor allem auch jüngere Menschen für den Schutz der biologischen Vielfalt zu begeistern, gibt es das Flip-Poster unter www.lass-sie-weiterfliegen.de zudem digital für Smartphones. So können die bunten Juwelen der Lüfte mit Freunden geteilt werden. Mit den eingenommenen Spendengeldern sollen gemeinsame Naturschutzprojekte des Zoo Frankfurt und des NABU-Kreisverbandes auf dem Zoogelände finanziert werden. Als erstes Projekt ist eine Schmetterlings- und Bienen-Infotafel neben dem Insektenhotel geplant.

Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor des Frankfurter Zoos, weist darauf hin, dass mittlerweile 80 Prozent der heimischen Tagfalter bedroht sind und auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen. „Die Zerstörung von Lebensräumen durch den Einsatz von Insektengiften, übermäßige Düngung und Grünlandumbruch in der Landwirtschaft führt zu einer starken Verringerung der Artenvielfalt“, so Niekisch. Da Schmetterlinge zeitnah auf Veränderungen in ihrer Lebensumwelt reagieren, gelten sie als gute Umweltindikatoren. So verschwinden die Falter etwa schnell aus einer Region, wenn die Wirtspflanzen ihrer Raupen seltener werden.

Der NABU-Biologe Eppler fordert alle Schmetterlingsfreunde dazu auf, im Garten keine Insektizide einzusetzen. „Gifte haben im Garten nichts zu suchen. Wer Schmetterlinge schützen will, sollte seinen Garten naturnah gestalten. Das fängt schon beim Herbstputz an“, erklärt Eppler. Für Schmetterlingsfreunde hält der NABU folgende Gartentipps parat:

  •    Im Herbst trockene Blütenstände und Grashalme stehen lassen, da sie von Schmetterlingen gerne zur Eiablage genutzt werden.
  •    Im Herbst luftige Laub- und Reisighaufen aufschichten, da sie Falterpuppen und fertigen Schmetterlingen als Winterquartier dienen.
  •    Im Herbst kleine Kellerfenster offen oder auf Kippe stehen lassen, um Schmetterlingen ein frostsicheres Winterversteck anzubieten. Auch Schuppen, Garagen und Abstellkammern eignen sich als Winterquartier für Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs.


   Für Rückfragen:
   NABU Hessen: Berthold Langenhorst, Mobil: 0170-8347614
   Zoo Frankfurt: Dr. Caroline Liefke, Mobil: 0151-12217759
   Agentur Leo Burnett GmbH: Katrin Kester, Mobil: 0163-7807727


Mehr Informationen zur Schmetterlingsaktion

- http://hessen.nabu.de/spendenundhelfen/spenden/schmetterlinge


Schmetterlings-Aktionsseite für Smartphones


- http://lass-sie-weiterfliegen.de


Quellenangabe


NABU


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Artenschutz in Franken®

Mehr zu Schmetterlingen auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20332

In der Aufnahme von Albert Meier

Polyommatus icarus, Hauhechel-Bläuling

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Weltrettung in Zeitlupe
Weltrettung in Zeitlupe
Weltrettung in Zeitlupe

09/10.10.2014

WWF: Erde verliert Biologische Vielfalt im Zeitraffer


Um die Biologische Vielfalt der Erde zu erhalten muss die Internationale Staatengemeinschaft „aufs Tempo drücken“. Das fordert die Umweltschutzorganisation WWF zum Auftakt der zwölften CBD-Konferenz am Montag im südkoreanischen Pyeongchang. Bis Mitte Oktober beraten 193 Staaten auf der UN-Tagung über den Schutz der Biodiversität. „Die Erde verliert ihre biologische Vielfalt und ihre ökologischen Reserven im Zeitraffer, während die Staatengemeinschaft ihre Rettungsversuche in Zeitlupe umsetzt“, warnt Günter Mitlacher, verantwortlich für Internationale Biodiversitätspolitik beim WWF Deutschland.

Der WWF beruft sich in seiner Kritik auf einen ersten Zwischenbericht
über die seit 2010 erzielten Fortschritte. Demnach zeigt eine Entwurfsfassung des Reports, die dem WWF vorliegt, dass viele Länder dem vorgegebenen Zeitplan hinterherhinken. Es seien ein höheres Tempo und wesentlich größere Anstrengungen notwendig, um bis 2020 die selbstgesteckten Ziele erreichen zu können. Hierzu zählen beispielsweise der Abbau schädlicher Subventionen oder die Umstellung auf eine nachhaltige Produktion von Konsumgütern und Lebensmitteln.

Außerdem seien Finanzierungszusagen der Industrienationen nicht erfüllt worden, so die WWFKritik.Dabei seien ausgerechnet jene Länder für den globalen Raubbau verantwortlich. Vereinbart worden war, bis 2015 die Finanzmittel für Entwicklungs- und Schwellenländern zum globalen Biodiversitätsschutz von 4 auf 8 Milliarden EURO zu verdoppeln. Zwar habe Deutschland dieses Ziel schon erreicht, vor allem da seit der CBD-Konferenz 2008 in Bonn die Mittel für den globalen Biodiversitäts- und Waldschutz sukzessive auf 500 Mio. EURO pro Jahr aufgestockt wurden. Andere Länder müssen jetzt nachziehen.

Erst vergangene Woche hatte eine WWF-Studie gewarnt,
dass es um die biologische Vielfaltnoch nie so schlecht bestellt sei wie heute. Der Living Planet Index zeigt demnach einenRückgang um 52 Prozent für den Zeitraum von 1970 bis 2010. Im Durchschnitt hat sich dieAnzahl der untersuchten Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische damit halbiert.Insgesamt verbraucht die Menschheit jedes Jahr 50 Prozent mehr Ressourcen, als die Erdeinnerhalb dieses Zeitraums regenerieren und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann

   KONTAKT

   Roland Gramling

   Pressestelle WWF

   Tel. 030-311 777 425

   roland.gramling(at)wwf.de



Quellenangabe:

WWF / 06. Oktober 2014

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In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Abhebender Silberreiher

Mehr zum Silberreiher auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=22267


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Der Holzeinschlag im Forstbetrieb Ebrach beginnt
Der Holzeinschlag im Forstbetrieb Ebrach beginnt
Der Holzeinschlag im Forstbetrieb Ebrach beginnt  

09/10.10.2014

Steigerwald.
Wie jedes Jahr so hat auch heuer wieder der Holzeinschlag in den Staatswäldern des Steigerwaldes begonnen. Mitte September bis Ende März ist die traditionelle Zeit der Baumfällarbeiten. Die Lager unserer Laubbaumsägewerke sind leer. Gut abgelagerte Brennholzstapel wandern in
die Holzlegen und wollen wieder ersetzt werden.

Im Forstbetrieb Ebrach werden in dieser Zeit laut Forstwirtschaftsplan 103.000 Kubikmeter (in der Fachsprache Festmeter =FM) Holz geerntet. 25 eigene Forstwirte und mehr als 10 meist einheimische Unternehmerfirmen sind im Einsatz. Hinzu kommen über 2000 Kleinselbstwerber, die selber
ihr Brennholz aufarbeiten. Motorsägen, Harvester (maschinelle Holzernte) , Rückemaschinen und Kleintraktoren sind deshalb ab sofort wieder in den neun Revieren Hundelshausen, Oberschwappach, Zell, Neuschleichach, Burgwindheim, Burgebrach, Schmerb, Winkelhof und Oberschwarzach  unterwegs.

Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=70094

In der Aufnahme von Jens Zimmermann

- Holzpolder am Waldrand


Waldnaturschutz- Konzept vogestellt
Waldnaturschutz- Konzept vogestellt
Waldnaturschutz- Konzept vogestellt

09/10.10.2014

Untersteinbach/Ufr.
Zu einer Informationsveranstaltung über das neue Waldnaturschutz- Konzept des Forstbetriebes Ebrach hatte der Verein „Unser Steigerwald“ und die Gemeinde Rauhenebrach am vergangenen Donnerstag ins Schützenhaus eingeladen.

1. Bürgermeister Matthias Bäuerlein
konnte hierzu etwa  90 Teilnehmer begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem Referenten des Abends Forst- Betriebsleiter Ulrich Mergner aus Ebrach, dem 2. Vorsitzenden des Vereins „Unser Steigerwald“ und stellvertretendem Landrat Oskar Ebert, sowie den Bürgermeistern der Nachbargemeinden Siegfried Ständecke aus Michelau, Heinrich Thaler aus Burgwindheim und Manfred Schötz aus Oberschwarzach.

Forst- Betriebsleiter Ulrich Mergner bedankte sich zunächst für die zahlreiche Teilnahme und stellte unmiss-verständlich klar, dass er als Beamter des Freistaates Bayern gegen die Schaffung eines Nationalparks im Steigerwald sei, da die Bayerische Staatsregierung den klaren Auftrag gegeben habe, den Steigerwald als Naturpark zu belassen und zu erhalten. Mergner informierte zunächst die Versammlung darüber, aus welchen Baumarten sich der Steigerwald zusammensetze.

Der Anteil der Buchen im Staatswald betrage etwa 40 Prozent....


Mehr zum Thema


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=70088


In der Aufnahme


- Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner bei seinen Ausführungen.



Quellenangabe/Autor/Fotos:


Helmut Kistner


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®




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Der Seefrosch im Steigerwald - ein seltener Fund
Der Seefrosch im Steigerwald - ein seltener  Fund
Der Seefrosch im Steigerwald - ein seltener  Fund

08/09.10.2014

Geusfeld/Rauhenebrach/Ufr.:
Einen seltsamen Fund machte Otto Geheb am See seiner beiden Söhne Klaus und Roland bei Geusfeld. Er fand einen 455 Gramm schweren Riesen- Frosch am Ufer des Sees und nahm das Prachtexemplar mit nach Hause.

Bei dem Amphib handelt es sich um einen Seefrosch, der bei uns im Steigerwald nur recht selten vorkommt. Für den interessierten Natur- Beobachter und Liebhaber Otto Geheb stellt sich die Frage: „Wie kam der Frosch in den Geusfelder Weiher ?“ Und: Gibt es noch mehrere von diesen Pracht- Exemplaren ?“ – Sei es, wie es will, auf jeden Fall will der Finder Otto Geheb den Frosch wieder in den See zurück bringen, damit er in seiner gewohnten Umgebung weiter leben kann.

Autor: Helmut Kistner (heki)

In der Aufnahme von Helmut Kistner

- Der überraschte Finder des 455 Gramm schweren Riesenfrosches Otto Geheeb mit dem Frosch in den Händen.

Mehr zum Seefrosch,
der sich seit geraumer Zeit auch vom unteren in den oberen Steigerwald ausbreitet,  auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20414

Die Zeit der Herbsteule
Die Zeit der Herbsteule
Die Zeit der Herbsteule

08/09.10.2014

Franken.
Mit einer Spannweite von bis fast 4 Zentimeter zählt Agrochola laevis, die Ockerbraune Herbsteule zu den mittelgroßen Eulenarten.

Nun im Oktober wird die als gefährdet eingestufte Art wieder erkennbar. Die Art liebt es sonnig und warm. Besonders haben ihr es entspechend bevorzugte Mischwaldränder angetan.

In der Aufnahme von Albert Meier


- sieht uns mit großen Augen an, die Ockerbraunen Herbsteule

Mehr zur Ockerbraunen Herbsteuleauf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=70059



Ein Leben in der Fahrspur
Ein Leben in der Fahrspur
Ein Leben in der Fahrspur

07/08.10.2014

Bayern.
Mit dem Thema Amphibienschutz wenig vertraut, mag der Außenstehende kaum erkennen was denn die Fahrspuren der Forwarder, (Rückezug) im Wald mit Artenschutz zu tun haben sollen! Meist werden diese Bodenaufrisse, erzeugt durch die Befahrung, einhergehend mit nachfolgender Bodenverdichtung gar mit elementarer Naturzerstörung in Verbindung gebracht.

Doch halt so einfach ist diese nicht – eine (daneben jedoch auch weitere) Art profitiert ganz bewusst und nachweislich von diesen, sich durch einen maschinellen Einsatz im Wald gebildeten Kleinstbiotopen. Sie werden vielfach sogar als Ort einer erfolgreichen Reproduktion erkennbar. Denn in den Spuren, die durch die schweren Maschinen gebildet wurden, sammelt sich häufig Wasser das sich sehr konkurrenzarm darstellt und für die Pionierart Gelbbauchunke [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20392] als sehr günstig in seiner Abbildung angesehen werden kann. Ähnliche Strukturen finden wir, wenn auch durch andere Maschinen verursacht, auf militärischen Übungsgeländen wieder.

Diese geringen Wassermengen bilden sich in den Fahrspuren äußerst schnell, erwärmen sich meist rasch, trocknen jedoch auch zeitnah wieder aus. Also ein ganz eigener und spezieller Lebensraum. Doch die Gelbbauchunke kommt damit häufig sehr gut zurecht.

Seit einigen Jahren ist man zunehmend bemüht diese Fahrspuren so gering als möglich abzubilden. Dabei kommen leichtere Geräte ebenso wie breitere Radauflagen ins Spiel die den Waldboden weit weniger verdichten.

Artenschutz in Franken ist seit geraumer Zeit mit zahlreichen weiteren Projektpartnern an der Erfassung dieser Sekundärhabitate beteiligt. Gleichfalls wird angestrebt unter wissenschaftlicher Begleitung aussagekräftige  Daten und Fakten zu ermitteln welche Wertigkeit diese Strukturen in der Kulturlandschaft abbilden.

An anderer, gleichfalls vom Menschen geschaffener Stelle kann man seit vielen Jahren erkennen wie wertvoll Steinbrüche für die Artenvielfalt sind. Häufig finden sich in diesen trockenwarmen Biotopen auch Gelbbauchunken – der Lurch des Jahres 2014 – wieder. Siehe auch [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=38669]

Artenschutz in Franken – praktischer Artenschutz fängt an der Basis an. Und diese Basis zeigt auch auf wie facettenreich die Ansatzweisen des lebendigen Naturschutzes sind. Offen sein für alle Ansätze und den Blickwinkel verändern dürfen. All dieses und noch viel mehr findet sich im Artenschutz in Franken wieder.

In der Aufnahme / Collage von Peter Hoffmann

- Nicht jede Fahrspur in Wald die von Maschinen hinterlassen wird ist mit Naturfrevel gleizusetzen. Für manch Art bildet sie einen wichtigen Überlebensraum in der Kulturlandschaft.



Spechte an der Hauswand - Fassadenhacker
Spechte an der Hauswand - Fassadenhacker
Spechte an der Hauswand - Fassadenhacker

07/08.10.2014

Trommler des Waldes verursachen Schäden an Fassaden

Deutschland.
Es lässt es sich nur schwer ergründen, warum Spechte in Fassaden schlagen. Da die meisten Meldungen im Herbst erfolgen, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um Jungspechte handelt, die ein eigenes Territorium suchen. Geeignete freie Reviere sind allerdings selten. Mit Bäumen begrünte Siedlungsgebiete in Städten und Dörfern bieten deshalb eine Ausweichmöglichkeit ein Revier zu errichten. Dabei untersuchen und erkunden die Tiere das Territorium und die vorhandenen Bäume und Bauten.  

Kostenlose 20-seitige LBV-Broschüre "Wer klopft denn da? - Spechte als Fassadenhacker"


- www.lbv.de/fileadmin/www.lbv.de/Ratgeber/Konflikttiere/Spechte/LBV_Brosch%C3%BCre_Wer_klopft_denn_da.pdf


Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Werner Pieper

- hier ist er richtig .. doch mehr und mehr häufen sich auch Mitteilungen das sich Buntspechte an und in gedämmten Hausfassaden niederlassen ...

Mehr zum Buntspecht auf den Seiten des Artenschutz im Steigerwald / Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=20547


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Keine Bären in albanischen Bars!
Keine Bären in albanischen Bars!
Keine Bären in albanischen Bars!

06/07.10.2014


„Braunbären gehören in die Natur, nicht in Käfige!“ sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. Diese Botschaft vermittelt auch der kürzlich erschienene und von der albanischen EuroNatur-Partnerorganisation PPNEA produzierte Dokumentarfilm „bears belong to nature“ , der das Thema „Bären in Gefangenschaft“ in Albanien erstmals in den Scheinwerfer der öffentlichen Aufmerksamkeit rückt.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Euro Natur ... oder beim "Mouseklick" auf die Aufnahme.

- www.euronatur.org/EuroNatur-aktuell.7+M58a66695763.0.html?&cHash=27050a206c5813767b5b0901e62641f5

Link zum Dokumentationsfilm „bears belong to nature“ auf youtube


- www.youtube.com/watch?v=mYvj1ngGSxk&feature=youtu.be

Quellenangabe
Euro Natur

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Ulrich Rösch

- Braunbär

Mehr zum Braunbären auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&id=41256

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Windkraftanlagen-Schlagopfer- Möwe
Windkraftanlagen-Schlagopfer-  Möwe
Windkraftanlagen-Schlagopfer Möwe ... wenn sich zunehmende Opferzahlen zeigen

07/08.10.2014

Deutschland
...und schon wieder ein Windradschlagopfer... so Rolf Thiemann Naturschutzberater / Gewässer und Naturschutz im Erftkreis ... nach Bussarden,Reihern,Lerchen nun eine Möwe.

Da der Acker gerade erst gegrubbert wurde konnte man den Vogel gut erkennen. Der Vogel starb erst kürzlich. Der Kopf war vom Körper abgetrennt und der Schnabel zertrümmert.Die Möwe ist wahrscheinlich wegen Nebel mit dem Windrad kollidiert.


Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=70038


In der Aufnahme von Rolf Thiemann

- Opfer der Energiewende ... Möwe .... viele tausend Tiere sterben alljährlich an den Windkraftanlagen in unserem Land ... was für das Klima gut sein mag lässt vielfach die Artenvielfalt leiden. Ein detaillierter Managementplan sollte endlich auf den Weg gebracht werden.


COP 12 in Pyeongchang
COP 12 in Pyeongchang
COP 12 in Pyeongchang

06/07.10.2014

12. Weltnaturschutzkonferenz in Südkorea

Vom 6. bis 17. Oktober findet in Pyeongchang in Südkorea
die zwölfte Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention zur Biologischen Vielfalt statt (CBD COP 12). Über 10.000 Teilnehmer aus über 190 Ländern werden in dem Ort erwartet, an dem 2018 auch die olympischen Winterspiele stattfinden sollen. Der NABU wird als Teil der Delegation von BirdLife International diese alle zwei Jahre stattfindende Weltnaturschutzkonferenz aktiv begleiten.

Mehr zum Thema

- www.nabu.de/themen/naturschutz/vielfalt/cop12/index.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Grünfink und Kleiber


Fledermausschutz in Mecklenburg-Vorpommern
Fledermausschutz in Mecklenburg-Vorpommern
Fledermausschutz in Mecklenburg-Vorpommern

05/06.10.2014

Mecklenburg-Vorpommern.
Aktiv setzen sich Akteure in diesem Bundesland für die Erhaltung der Fledermauspopulation ein. Regelmäßig informieren die Partner über aktuelle Entwicklungen und Ergebnisse.

Artenschutz in Franken stellt ausgewählte Projekte gerne auf seiner Intrenetpräsenz vor.

Folgende Berichte wurden eingestellt:

  • Mausohrwochenstubenkolonie in Penzlin
  • White-Nose Forschung in Mecklenburg Vorpommern
  • Erfolgskontrolle: 40% der Fledermaus-Ersatzquartiere an sanierten Plattenbauten genutzt
  • Kleinabendsegler unter Windenergieanlage
  • Kleine Bartfledermaus in Greifswald-Eldena
  • Breitflügelfledermaus erleidet Stromschlag
  • Jetzt auch Teichfledermäuse im Eiskeller Neetzow
  • Nutzungsaufnahme nach Umbau der Brauchwasserdruckstation durch Mopsfledermäuse
  • Fledermäuse in Wänden aus Hohlkammersteinen
  • Fledermauskeller in Pomellen gesichert und optimiert
  • Wiederaufbau des Eiskellers Schwichtenberg
  • Invasion durch Mückenfledermäuse

Mehr zu den Berichten  auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69954

In den Aufnahmen

- Wiederaufbau des Eiskellers Schwichtenberg

Quellenangabe / Bei Fragen bitte direkten Kontakt

Diplom-Landschaftsökologe
Jens Berg

Naturschutz und Umweltbeobachtung
Passow Pappelstr. 11
17121 Görmin

Tel.: 01624411062 (mobil)
Fax: 032127665452
berg_jens@web.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®

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Wilde Wisente sorgen für Ärger
Wilde Wisente sorgen für Ärger
Wilde Wisente sorgen für Ärger

05/06.10.2014

Schmallenberg -
Tierschützer sind begeistert: Zum ersten Mal seit Jahrhunderten streifen wilde Wisente durch das Rothaargebirge. Doch der Justiz geht so viel Wildnis zu weit.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Wilde-Wisente-sorgen-fuer-Aerger_article1412429477.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Wilde Wisente


Neue Buchvorstellungen auf der A.i.F - Page
Neue Buchvorstellungen auf der A.i.F - Page
Was gibt`s neues auf dem Büchermarkt?

05.06/10.2014


Einige Neuerscheinungen stellen wir auf unserer Seite vor:

  • Die Fledermäuse Europas - Feldführer fortgeschrieben
  • Bechsteinfledermaus-Tagungsband
  • Natura 2000 im Wald
  • Artenschutz und Baumpflege
  • Höhlenkreuzspinne in Fledermausquartieren in M-V
  • Schutz der Nacht - Lichtverschmutzung, Biodiversität und Nachtlandschaft

Mehr zu den Neuvorstellungen auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=90000&cid=&id=21527

Darauf aufmerksam wurden wir von folgender Stelle gemacht

Fledermausschutz M-V

Diplom-Landschaftsökologe
Jens Berg

Naturschutz und Umweltbeobachtung
Passow Pappelstr. 11
17121 Görmin

Tel.: 01624411062 (mobil)
Fax: 032127665452
berg_jens@web.de




Gericht beanstandet Elbvertiefung
Gericht beanstandet Elbvertiefung
Gericht beanstandet Elbvertiefung

04/05.10.2014

Zwischenerfolg für die Elbe: Bundesverwaltungsgericht moniert Fehler der Planung und wartet Entscheidung des EuGH zur Weservertiefung ab.


Die endgültige gerichtliche Entscheidung über die geplante Elbvertiefung verzögert sich. Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig verkündete heute, dass der Planfeststellungsbeschluss an mehreren Fehlern leidet, die einzeln und in ihrer Gesamtschau zum Erfolg der Klage führen würden.

Das Gericht könne jedoch heute nicht endgültig entscheiden, sondern müsse auf eine im Frühjahr 2015 erwartete Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zum EU-Wasserrecht warten.

BUND, NABU und WWF sehen
sich durch die heutige Entscheidung in ihrer Auffassung weitgehend gestärkt: „Wir begrüßen natürlich, dass das höchste deutsche Gericht viele unserer  Kritikpunkte an der Planung bestätigt hat. Auch können wir nachvollziehen, dass die EU-Vorschriften sorgfältig geprüft und vom Europäischen Gerichtshof ausgelegt werden sollen, weil die Entscheidung eine Signalwirkung für viele Flüsse hat“, so die Umweltschützer.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69926


In der Aufnahme von Albert Meier

- Chrysoperla carnea, Gemeine Florfliege .... Larven der Florfliege .. tragen häufig die leeren Hüllen ihrer Beuetiere am Körper um eine bessere Tarnung zu erreichen.

Mehr zur Florfliege auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=31771

Vom Todesstreifen zur Lebenslinie
Vom Todesstreifen zur Lebenslinie
Vom Todesstreifen zur Lebenslinie - Projekt 'Lückenschluss' arbeitet erfolgreich

03/04.10.2014

  • Das erste deutsch-deutsche Naturschutzprojekt „Das Grüne Band“ feiert sein 25-jähriges Jubiläum
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) anlässlich der Jubiläumsfeier „25 Jahre Grünes Band“

Nürnberg/Bonn.
Was vor 25 Jahren als eine kühne Idee von Naturschützern aus Ost und West begann ist heute Wirklichkeit: Der ehemalige innerdeutsche Grenzstreifen wurde vom Todesstreifen zur Lebenslinie - zum Grünen Band. Der bevorstehende Tag der deutschen Einheit gibt Anlass zum Gedenken wie auch zum Feiern - der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) laden am 03. Oktober dazu ein, das 25 jährige Jubiläum des Grünen Bandes auf Burg Lenzen, Lenzen in Brandenburg, zu feiern. Rund 100 Gäste werden erwartet.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken


- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69906


In der Aufnahme von Albert Meier

- Zeigt uns jetzt wieder ihre Fruchtkörper .. die Kammförmige Koralle

Mehr zu Clavulina coralloides, der Kammkoralle oder auch Kammförmigen Koralle auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter - www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=69895



Vertragsstaaten der Karpatenkonvention verabschieden
Vertragsstaaten der Karpatenkonvention verabschieden
Vertragsstaaten der Karpatenkonvention verabschieden gemeinsame Tourismusstrategie

03/04.10.2014


  •    BfN fördert Konzept für nachhaltige Tourismusentwicklung in den Karpaten
   Gemeinsame PM vom Verband Ökologischer Tourismus in Europa e.V. und dem BfN

Mikulov/Bonn. In Mikulov (Tschechische Republik) haben heute die Vertragsstaaten der Konvention zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung der Karpaten (Karpatenkonvention) eine gemeinsame Strategie für nachhaltige Tourismusentwicklung in der Bergregion verabschiedet. Grundlage dafür bildet ein Fördervorhaben des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), dessen Umsetzung der Umweltverband Ökologischer Tourismus in Europa (Ö.T.E.) e.V. koordiniert.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69907

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Mittelspecht

Mehr zum Mittelspecht auf den Seiten des Artenschutz in Franken
- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21643


Alles über Eichhörnchen
Alles über Eichhörnchen
Alles über Eichhörnchen

02/03.10.2014


  • Sie haben ein Eichhörnchenbaby gefunden?
  • Was tun?

Bayern. Viele offene Fragen und schnell ist etwas falsch gemacht, was “Ihrem” Schützling das Leben kosten kann.

Alles zu den Erstmaßnahmen, zur Erstversorgung, Aufzucht, Medikationen, Unterbringung und wie man die Eichhörnchenfindelkinder optimal auf die Freiheit vorbereitet und sie anschließend auswildert, finden Sie hier auf dieser Webseite.

- www.eichhoernchen-schutz.de

Quellenangabe

Eichhörnchen Schutz e.V.
Otto-Lederer-Weg 31
81827 München

Telefon: +49 176 55 37 68 64
E-Mail: info@eichhoernchen-schutz-verein.de


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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Rotes Eichhörnchen .. unsere ursprünglich heimische Art

Mehr zum Thema Eichhörnchen auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=20656


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Natur oder Gewerbe?
Natur oder Gewerbe?
Natur oder Gewerbe?

02/03.10.2014

Seit 97 Jahren sind große Teile des Bamberger Südostens Sperrgebiet.
Hier war die Natur sich selbst überlassen. Mit dem Abzug der US-Armee wird die Muna zum Zankapfel. Viele Hektar Wald sollen abgeholzt werden, fürchten Naturschützer.

Mehr zum Thema auf den Seiten von inFranken

- http://ng.infranken.de/epaper/EPaper/PHP-Files/showclust.php?Ref=DText/mwaju6lbpg5*02ug0-x1$ce&PageRef=DSArchiv/z$3d3nh2hr0bnlw4c63kvee&Clip=47,107,905,716&titel=ft&Spezial=&Display=print


Aufnahme von InFranken.de


Quellenangabe

InFranken / 02.10.2014 / Autor Michael Wehner

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Artenschutz in Franken®

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Globaler Burn-Out
Globaler Burn-Out
Globaler Burn-Out

01/02.10.2014

Die Menschheit treibt ihren eigenen Planeten
in einen gefährlichen Burn-Out. Der Grund: Zusammengenommen verbrauchen wir jedes Jahr 50 Prozent mehr Ressourcen, als die Erde innerhalb dieses Zeitraums regenerieren und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann.

Das ist das zentrale Ergebnis des „Living Planet Reports 2014“, den die Naturschutzorganisation WWF am Dienstag in Berlin vorgelegt hat. Laut dem globalen Zustandsbericht nehmen die Schulden der Menschheit gegenüber der Natur zu, die ökologischen Reserven hingegen ab. So zeigt der Living Planet Index für die vergangenen vier Jahrzehnte einen Rückgang der biologischen Vielfalt um 52 Prozent.

Im Durchschnitt hat sich die Anzahl der untersuchten Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische damit halbiert.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken unter

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69876


Auf regionaler und überregionaler Ebene engagiert sich Artenschutz in Franken intensiv seit nunmehr fast 20 Jahren vollkommen ehrenamtlich und unabhängig für die Erhaltung der Artenvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland.

Damit möchten wir unseren Beitrag zur Erhaltung des Planten Erde im Sinne nachfolgender Genrationen leisten.



12.000 Störe ausgesetzt
12.000 Störe ausgesetzt
12.000 Störe ausgesetzt

30.09/01.10.2014

Projekt zur Wiederansiedlung des Baltischen Störs gestartet

Der Baltische Stör
soll in der Oder und damit im Einzugsgebiet der Ostsee wieder dauerhaft heimisch werden. 12.000 Jungtiere sind am heutigen Montagnachmittag in die Oder entlassen worden. Sie sollen helfen, den ehemals im Odereinzugsgebiet heimischen Fisch wieder anzusiedeln. „Damit haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht.

Erstmals ist es uns gelungen,
Störe in der Teichwirtschaft Blumberger Mühle aufzuziehen und sie auf ihre lange Reise in die Ostsee zu schicken“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Gemeinsam mit der Gesellschaft zur Rettung des Störs (GRS) und der Teichwirtschaft Blumberger Mühle beteiligt sich der NABU, gefördert durch Mittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), an dem nationalen Wiederansiedlungsprojekt.

Mehr zum Thema

- www.nabu.de/themen/meere/fische/17096.html


Mehr zum Stör auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=62536

In der Aufnahme von Philipp Freudenberg

- Junger Stör / Fisch des Jahres 2014



Eine Chance für Hüpfer & Krabbler?
Eine Chance für Hüpfer & Krabbler?
Eine Chance für „Hüpfer&Krabbler“ - Amphibien-Offensive erfolgreich umgesetzt!

29/30.09.2014

Artenschutz in Franken, Bayerische Staatsforsten A.ö.R/Forstbetrieb Ebrach, Hans Georg Schneider Stiftung, HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH und Thomas Bauerfeind
bringen sich in einem innovativen Gemeinschaftsprojekt nachhaltig für den Erhalt bedrohter Lurche und deren Begleitarten im Steigerwald ein.

Ebrach/B22 (Ofr.), Alljährlich im Frühjahr machen sie sich (noch) auf den Weg. Amphibien, die ihren Laichgewässern zustreben, um sich hier der Fortpflanzung zu widmen. Doch für viele Tiere wird dieser Weg auch der Letzte in ihrem Leben sein.

Global nehmen die Amphibienbestände seit geraumer Zeit sehr stark ab.
Auch die Amphibienarten der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats Bayern stellen dabei vielfach keine Ausnahme dar. Die Rote Liste gefährdeter Lurche zeigt deutlich sichtbar auf, dass die Familie der Amphibien von allen Tiergruppen mit am stärksten gefährdet ist.

Nahezu zwei Drittel aller heimischen Arten
sind inzwischen in ihrem Bestand bedroht. Einige Arten stehen bereits am Rande des Aussterbens.

Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig. Neben klimatischen Einflüssen stellen Veränderungen in den Lebens- und Fortpflanzungsräumen, die verbreitete Amphibienkrankheit Chytridiomykose, jedoch auch die Zerschneidung der Landschaft eine elementare Rolle dar.

Obwohl nur wenige Meter breit stellt, die stark befahrene Bundesstraße 22
für Erdkröte, Springfrosch & Co. ein fast unüberwindliches Hindernis dar. Doch es führt bislang kein Weg daran vorbei. Die Tiere, die zwischen ihren Lebensräumen pendeln, müssen die Wegetrasse queren, um zu ihren Laichgewässern zu gelangen.

Auf Initiative des Artenschutz in Franken konnte nun ein umfangreiches Projekt auf den Weg gebracht werden, das mehrschichtig aufgebaut ist. In einem ersten Schritt wurden die bevorzugten Wandertrassen, die bislang ungesichert auf die Bundesstraße führten, aufwendig mit sogenannten Amphibien-Stopprinnen versehen.

Die Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach
beginnen zeitgleich mit der Anlage geeigneter Amphibien-Ersatzlaichgewässern. Diese Kinderstuben der Biodiversität werden sich auf der Amphibien-Zulaufseite befinden.Somit finden die Tiere zukünftig an geeigneter Stelle, ohne die Bundesstraße 22 überqueren zu müssen, hochwertige Fortpflanzungsräume vor. Jedoch sind die Amphibien auf die bislang frequentierten Reproduktionsstätten geprägt, sodass hier weitere Hilfestellung geleistet werden muss.

Diese findet sich in der alljährlichen Installation sogenannter mobiler Amphibienschutzzäune
wieder. Die prägnante Sicherungskomponente wird zukünftig von den Auszubildenden der Bayerischen Staatsforsten A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach installiert und durch den Artenschutz in Franken® betreut.Mittelfristiges Ziel soll es sein die mobile Leiteinrichtung durch eine stationäre Verbauung zu ersetzten.

Überlebensräume für maritime Lebensformen

Im September 2014 konnte ein weiterer Projektbaustein erstellt werden. Kulturlandschaft brachte und bringt noch immer sehr viel Positives für die Artenvielfalt unseres Landes hervor.

Einige vormalige Fischteiche,
die seit mehreren Jahrzehnten aufgelassen wurden und damit gleichfalls ihre Funktion für maritime Lebensformen verloren, wurden in einer mehrtägigen Einsatztätigkeit wieder in die Lage versetzt, sich zukünftig für die Erhaltung der gefährdete Familie der Amphibien zu bewähren.

Gleichfalls geht mit der Reaktivierung der Wasserflächen
auch für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten die Chance einher, sich hier in den kommenden Jahrzehnten in vollkommen störungsfreier Form der Arterhaltung zu widmen.

Interessant dabei das hier hochwertigste Lebensräume inmitten
nachhaltig genutzter Kulturlandfläche entstanden. Als Hotspot der Biodiversität wird sich dieser Lebensraum in wenigen Jahren darstellen. Viele tausend Amphibien und deren Begleitarten (auch Rote Liste Arten) profitieren von einem Gemeinschaftsprojekt welches in praktischer Form aufzeigt wie moderner Artenschutz in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich generiert werden kann.

Nicht das ständige zerreden und herumdiskutieren, sondern effektiv aufzeigen wie durchdachter Artenschutz funktioniert muss in unseren Augen im Fokus stehen, denn viel Zeit haben manche Arten wohl nicht mehr!

In der Aufnahme wird die Fläche sichtbar die vormals ein Fischteich war und nun mit der Installation von Teichmönchen wiedervernässt wird. Die noch sichtbaren Pflanzen die in den vergangenen Jahren versuchten hier zu siedeln, werden in wenigen Wochen verschwunden sein. Damit kann dieser Lebensraum zukünftig wieder einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=64359

Die Projektpartner möchten mit dieser Initiative ein weiteres sichtbares Zeichen für mehr Artenvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland setzen.  




Karmenu Vella als neuen EU-Umweltkommissar verhindern!
Karmenu Vella als neuen EU-Umweltkommissar verhindern!
Karmenu Vella als neuen EU-Umweltkommissar verhindern!

28/29.09.2014

Juncker-Kandidat aus Malta unterstützte Vogeljagd - LBV-Brief an Abgeordnete

Am 29. September werden die Mitglieder des Europäischen Parlaments
Gelegenheit bekommen, die Kandidaten für die neue EU-Kommission zu befragen und letztlich über die Vorschläge des designierten Kommissionspräsidenten Juncker abzustimmen. Wie alle anderen großen Umweltverbände hat auch der LBV große Bedenken, dass u.a. eine Wahl des maltesischen Kandidaten zum EU-Umweltminister zu weitreichenden Konsequenzen führen kann.

Vella wurde beauftragt, die Vogelschutz- und FFH-Richtlinie zu überprüfen und zu modernisieren. Eine Herabstufung der Umwelt- und Naturschutzstandards der EU würde einer faktischen Annullierung des 7. Umweltaktionsprogramms gleichkommen, der von allen EU-Institutionen erst im letzten Jahr verhandelt und vereinbart worden ist. Dazu darf es nicht kommen und dies versucht der LBV mit aller Kraft zu verhindern.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Landsbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- www.lbv.de/unsere-arbeit/themen-kampagnen/eu-umweltkommissar.html


Quellenangabe:

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Werner Oppermann


- Feldschwirl [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=52154]
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Höchste Priorität für Umwelt- und Naturschutz
Höchste Priorität für Umwelt- und Naturschutz
Gemeinsame Presseerklärung von DNR, NABU und BUND: EU-Parlament muss Juncker-Kommission auf zukunftsfähiges Europa verpflichten

Verbände fordern höchste Priorität für Umwelt- und Naturschutz

28/29.09.2014

Berlin/Brüssel -
Im Vorfeld der Befragung der Kandidaten für die neue EU-Kommission durch das Europäische Parlament haben die im Deutschen Naturschutzring (DNR) vertretenen Umweltverbände wie der NABU und der BUND vor einer Marginalisierung des Klima- und Umweltschutzes in der EU gewarnt.

Die Europäische Union sei in der Vergangenheit bei der Integration von Umwelt-, Verbraucher- und Wirtschaftsinteressen ein gutes Stück vorangekommen. Deshalb dürfe das Parlament der neuen Kommission nur zustimmen, wenn auch die künftigen Kommissare dem Umwelt- und Naturschutz höchste Priorität geben würden.

Mehr zum Thema

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=21000&cid=&id=69818

In der Aufnahme von Albert Meier

- Dunkelvioletter Dickfuß [www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=69781]



Steigerwald - Bruch bleibt weiterhin bestehen
Steigerwald - Bruch bleibt weiterhin bestehen
Steigerwald - Bruch bleibt weiterhin bestehen

28/29.09.2014

Die Frage ob Nationalpark Steigerwald oder nicht beschäftigt die Region seit längerem. Einer Umfrage des Bundes Naturschutzes, die Befürworter in der Mehrzahl sieht, setzt der Verein "Unser Steigerwald" nun eine andere Studie entgegen.


Der Steigerwald hat Potenzial. Potenzial, die Gemüter zu erhitzen vor allem. Ob Nationalpark oder nicht, in dieser Sache wird heftig gestritten. Entsprechend emotional läuft der Schlagabtausch zwischen Befürwortern und Gegnern ab. "Die maßen sich an, über die Geschicke der Menschen im Steigerwald zu reden", empörte sich am Donnerstagabend Staatssekretär und erklärter Nationalpark-Gegner Gerhard Eck (CSU) in Untersteinbach (Gemeinde Rauhenebrach). Dort präsentierte der Verein "Unser Steigerwald", dessen Vorsitzender Eck ist, das Ergebnis einer Forsa-Umfrage.....

Quellenangabe:

In Franken / Autor Andreas Lösch / Foto Ronald Rinklef (In Franken)

Demnach will die Mehrheit der Bürger im Steigerwald keinen Nationalpark.

Mehr zum Bericht und dem ausführlichen Ergebnis der Umfrage
[www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=69788]


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®



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Erhalt biologischer Vielfalt zieht ernüchternde Halbzeitbila
Erhalt biologischer Vielfalt zieht ernüchternde Halbzeitbila
Erhalt biologischer Vielfalt zieht ernüchternde Halbzeitbilanz

28/29.09.2014

Berlin -
Für den Schutz von Tieren, Pflanzen und ganzen Ökosystemen haben sich 194 Staaten bis zum Jahr 2020 verbindliche Ziele gesteckt. Jetzt wird deutlich: So schnell wird das wohl nichts.

Mehr zum Thema

- www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/Erhalt-biologischer-Vielfalt-zieht-ernuechternde-Halbzeitbilanz_article1411770678.html

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Artenvielfalt im Sinkflug ... geredet wird viel ... gahandelt zu wenig ... Rauchschwalbenbestände auch im Niedergang begriffen



Frühe Kranichrast: Über 40.000 im Havelland
Frühe Kranichrast: Über 40.000 im Havelland
Frühe Kranichrast: Über 40.000 im Havelland

28/29.09.2014

Die „Vögel des Glücks“ sammeln sich vor dem Weiterflug nach Süden

Vogelfreunde aufgepasst:
Die Kraniche sind in diesem Herbst früh dran. So ergab die aktuelle Erfassung im Havelland die stolze Zahl von 41.250 rastenden Kranichen. Dabei entfällt der Hauptteil von 36.000 Vögeln auf das Rhinluch rund um Linum.

Mehr zum Thema auf den Seiten des NABU

- www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/kraniche/14589.html



Die Hirschbrunft hat begonnen ...
Die Hirschbrunft hat begonnen ...
König im Exil

27/28.09.2014

Der Rothirsch ist unbestrittene Leitart der nordhessischen Waldlandschaft.
Er ist unser größtes noch „frei“ lebendes Wildtier. Entsprechend hoch ist auch seine Bedeutung für den Nationalpark.

Mehr auf den Seiten des Nationalparks Kellerwald-Edersee

- https://www.nationalpark-kellerwald-edersee.de/de/naturverstehen/tiere/rothirsch/

Mehr zum Rothirsch auf den Seiten des Artenschutz in Franken

- www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=70000&cid=&id=21965

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Nun ist es wieder an der Zeit ... die Hirschbrunft hat begonnen.





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30.10.2014 um 11:11 Uhr
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