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Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
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Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF


+++ Die Wildbienenkids starten in eine neue Projektrunde --- Artenschutz- Umweltbildungsprojekt steht vor der Umsetzung +++ Den Raufußkäuzen auf der Spur - Erste Projektbausteine gestartet +++ Eine Chance für Steinkäuze ... Projekt läuft an +++ Projekte für die Erhaltung heimischer Schmetterlingsarten gestartet +++ Kleineulen auf der Spur - Projekt Raufußkauz wird fortgesetzt +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser in Auszügen Engagement das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

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Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Diverses - Notrufnummern




Monatlich verfolgen rund
50.000 - 100.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 300.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

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Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




27.10.2017 "Wilden Bienchen" auf der Spur
14.12.2017 Artenschutz zeichnet aus - Protection of Species Award 2018


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
Die Wilden Bienchen von Wonsees
Die Wilden Bienchen von Wonsees
Die Wilden Bienchen von Wonsees

23/24.10.2017

Wonsees/Ofr. Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des evangelischen Kindergartens in Wonsees und DIE KITA gemeinnützige GmbH, das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Am 18. Oktober fand die Installation der Wildbienenwand statt  .... für Freitag den 27. Oktober ist nun die erste von mehreren Umweltbildungseinheiten geplant ... begleiten Sie uns bei der Umsetzung eines in dieser Form wohl in der gesamten Bundesrepublik einzigartigen Projektes, zur Sicherung der Biodiversität unter Einbindung lebendiger Informationseinheiten....

   - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=93855


... hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

Die Rückkehr der Wölfe
Die Rückkehr der Wölfe
Die Rückkehr der Wölfe

22/23.10.2017

Durch Bayern streifen wieder Wölfe.
Lange waren es nur Einzelgänger, doch jetzt ist der Wolf zurück: Im Sommer 2017 gab es in Bayern den ersten wilden Wolfsnachwuchs seit mehr als hundert Jahren.

Mehr zum Thema auf den Seiten des BR

- www.br.de/nachrichten/niederbayern/wolf-bayern-rote-liste-100~_node-f23a31b5-c1ee-468a-a58e-096df310376a_-d9e3e2e7f0e33b4e095c3f88dc5858602221a421.html

   
Quellenangabe

Bayerischer Rundfunk
Anstalt des öffentlichen Rechts
Rundfunkplatz 1
80335 München
Telefon: 089 / 59 00-01
Telefax: 089 / 59 00-18 59 00


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother
- Wieder in Bayern daheim .. der Wolf


Mehr zum Wolf auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066


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Wer wird Baum des Jahres 2018?
Wer wird Baum des Jahres 2018?
Wer wird Baum des Jahres 2018?

22/23.10.2017

Zur Auswahl stehen:
Esskastanie (Castanea sativa) - Kornelkirsche (Cornus mas) - Amberbaum (Liquidambar styracilflua)

Wer wird das Rennen machen?

Machen Sie mit und geben Sie uns Ihren Tipp.

- http://baum-des-jahres.de/index.php?id=826

Herzliche Einladung zur Ausrufung am 26. Oktober 2017 in Berlin / Zoo um 11:00 Uhr.


Der aktuelle Baum des Jahres 2017:

Die Gewöhnliche Fichte
(Picea abies)

Sie wird auch Gemeine oder Europäische Fichte genannt
. Regional, vor allem in Süddeutschland und in den Alpenländern, trägt sie auch den botanisch nicht ganz korrekten Namen Rottanne. Sie ist die einzige in Deutschland natürlich vorkommende Fichtenart.

- http://baum-des-jahres.de/index.php?id=764

Quellenangabe/Foto

Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung
mit Fachbeirat Kuratorium Baum des Jahres
Förderverein Baum des Jahres e.V.

Dr. Silvius Wodarz
Kneippstr. 15 - 95615 Marktredwitz
Tel.: 09231-985848 - Fax: 09231-82927
E-Mail:info@baum-des-jahres.de

Roloff



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Artenschutz in Franken®


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Zivilgesellschaft fordert Sofortprogramm ...
Zivilgesellschaft fordert Sofortprogramm für Klimaschutz 2020

21/22.10.2017

Neue Bundesregierung muss Kohleausstieg beschließen

Gemeinsame Pressemitteilung vom WWF Deutschland, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR):


Umwelt- und Entwicklungsverbände sowie Landeskirchen haben ein Klimaschutz-Sofortprogramm vorgelegt. Es enthält konkrete Maßnahmen, um das Klimaziel bis 2020 zu erreichen und 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 auszustoßen. Darüber hinaus fordern die zivilgesellschaftlichen Organisationen, jetzt die klimapolitischen Weichen für die Folgejahre richtig zu stellen. Geschieht in den kommenden zwei Jahren nichts, so wird Deutschland seine Ziele um mindestens acht Prozentpunkte verfehlen. Das haben Berechnungen des Bundesumweltministeriums ergeben. Dies wäre ein klimapolitischer Offenbarungseid, mit dem auch die internationale Glaubwürdigkeit Deutschlands endgültig verspielt würde.

„Um den Pariser Klimavertrag einzuhalten zu können, muss Deutschland sehr schnell einen steilen CO2-Minderungspfad einschlagen. Mit den physikalischen Grenzen kann man nicht verhandeln. Wer das Ziel für 2020 sehenden Auges verpasst, muss umso mehr zur Erreichung der Folgeziele für 2030 und 2040 leisten. Die neue Bundesregierung muss die Trendwende mit einem Sofortprogramm einläuten. Deutschland kann nicht Energiewendeland sein wollen – und Kohleland bleiben. Wenn die deutschen Jamaikaner scheitern, wird das karibische Jamaika durch den Klimawandel unbewohnbar“, sagt DNR-Präsident Kai Niebert.

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger erklärt: „Wir nehmen die Bundeskanzlerin beim Wort, dass das Klimaziel 2020 eingehalten wird. Das hat klimapolitische Konsequenzen für die Kohleverstromung. Wir schlagen vor, alle Kohlekraftwerke, die vor 1990 ans Netz gegangen sind, in den nächsten zwei Jahren stillzulegen. So werden die Kohlekapazitäten im Jahr 2020 halbiert und kurzfristig so viel CO2 eingespart wie nötig. Eine Jamaika-Koalition darf nicht ohne die Festlegung eines zeitnahen Kohleausstiegs besiegelt werden, sonst werden auch alle künftigen Klimaziele zur Makulatur.“

Michael Schäfer, Leiter Energie und Klima beim WWF, sagt: „Großbritannien, Frankreich und die Niederlande haben den Kohleausstieg auf den Weg gebracht, während Deutschlands CO2-Ausstoß seit acht Jahren nicht mehr sinkt. Ein Koalitionsvertrag ohne Kohleausstieg wäre inakzeptabel. Das Pariser Klimaziel bedeutet konkret: Die Bundesregierung muss allein im Kohlesektor bis 2020 100 Millionen Tonnen CO2 einsparen.“

Wolfgang Lucht, Wissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Mitglied im Sachverständigenrat für Umweltfragen unterstützt die Zielsetzung des Sofortprogramms und erklärt: „Die von den Verbänden im Klimaschutz-Sofortprogramm geforderten Maßnahmen stehen vollständig im Einklang mit dem, was aus Sicht der klimawissenschaftlichen Forschung notwendig ist. Nur ein sofortiger, schneller Einstieg in den Ausstieg aus der Kohle kann Deutschland noch auf den Klimaschutz-Pfad führen, dessen Ziel es ist, Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft zu schützen und Spielraum für eine sozial und wirtschaftlich verträgliche Gestaltung nach 2020 zu bewahren.“

Neben der zusätzlichen Abschaltung von 50 Prozent der Kohlekraftwerke bedarf es auch eines Schnellstarts in allen anderen Sektoren. Die kommende Regierung muss den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen, eine echte Effizienz- und Wärmewende auf den Weg bringen und Landwirtschafts- wie Verkehrspolitik neu ausrichten.


KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 467

lea.vranicar@wwf.de


Quellenangabe

WWF
20. Oktober 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Wolf - Bayernwald
Wolf - Bayernwald
Fangerfolg am Nationalparkzentrum Falkenstein

21/22.10.2017

Einer der entlaufenen Gehege-Wölfe wurde am Samstag in einer Lebendfalle entdeckt

Ludwigsthal.
Am Samstagmorgen wurde in der Nähe des Nationalparkzentrums Falkenstein einer der entlaufenen Gehege-Wölfe in einer der ausgebrachten Lebendfallen gefangen. Das Tier wurde umgehend betäubt und tierärztlich betreut. Nach Feststellung der Tierärztin des Nationalparks Bayerischer Wald hat das weibliche Tier deutlich abgenommen. Es wird vorübergehend zur Eingewöhnung und besseren Beobachtung in einem separaten Gehege untergebracht.

„Ich bin froh, dass sich die enormen Anstrengungen der vergangenen Wochen gelohnt haben“, so Nationalparkleiter Franz Leibl. „Wir werden auch weiterhin auf unser Konzept mit Lebendfallen, Fotofallen sowie Narkoseschützen setzen und hoffen in den nächsten Tagen auf einen weiteren Fangerfolg.

Wie immer sind wir dabei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und bitten darum, jede Wolfssichtung im Haus zur Wildnis zu melden.“ Die Nationalparkeinrichtung ist tagsüber via +49 9922 5002-0 erreichbar. In den Nachtstunden sollte direkt die Polizei verständigt werden.

Auch Umweltministerin Ulrike Scharf zeigt sich erleichtert über die gute Nachricht. „Der Nationalpark hat sich von Anfang an intensiv bemüht
, die Tiere lebend zu fangen. Ich bin froh, dass das jetzt in einem Fall gelungen ist. Ich danke der Nationalparkverwaltung und den Sicherheitskräften für ihren unermüdlichen Einsatz vor Ort. Klar ist aber weiterhin: Wenn die Sicherheit der Menschen das erfordert, muss auch ein Abschuss der noch freien Wölfe vorgenommen werden.

Jetzt gilt es, zügig die Umstände der Freilassung der Tiere aufzuklären." Für Hinweise auf den oder die Täter hat das Umweltministerium eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.

Bildunterschrift:
Von der Fangaktion noch etwas benommen, erkundet die Wölfin das Trenngehege. (Bild: Nationalpark Bayerischer Wald)

Hinweis an die Medien: Für Rückfragen am Wochenende kontaktieren Sie bitte die Vermittlung im Haus zur Wildnis unter +49 9922 5002-0.



Quellenangabe/Foto:

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neue Aufnahmen auf unseren Internetseiten

20/21.10.2017

Franken. Albert Meier
stellt uns neue Aufnahmen zur Übernahme auf unsere Internetpräsenz zur Verfügung:

Aglais io, Tagpfauenauge
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22009

Leccinum scabrum, Birkenpilz, Gemeiner Birkenpilz
-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96461

Sympetrum vulgatum, Gemeine Heidelibelle ... in der Aufnahme ersichtlich
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=50297

Vanessa atalanta, Admiral
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22051



Haselmaus fällt Windrad zum Opfer
Haselmaus fällt Windrad zum Opfer
Hessen: Haselmaus fällt Windrad zum Opfer

20/21.10.2017

Ein Windkraft-Investor hat im Stadtwald von Grünberg (Mittelhessen)
Anfang November 2016 mit Genehmigung des Regierungspräsidiums (RP) Gießen die streng geschützte Haselmaus vergrämt, um ein Windrad früher bauen zu können. Das berichteten mehrere Medien.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund
- https://wildundhund.de/hessen-haselmaus-faellt-windrad-zum-opfer/


Quellenangabe


Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
Erich-Kästner-Straße 2
D – 56379 Singhofen

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Hohenegger
- Akut gefährdet - Die Haselmaus ....

Mehr zur Haselmaus auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21018


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Millionen Vogelbrutpaare in Deutschland verloren
Millionen Vogelbrutpaare in Deutschland verloren

NABU: 12,7 Millionen Vogelbrutpaare in Deutschland verloren

219/20.10.2017

Tschimpke: Massives Vogelsterben muss aufgehalten werden - Agrarreform gefordert
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Berlin –
Laut einer aktuellen Auswertung des NABU hat Deutschland in nur zwölf Jahren 12,7 Millionen Vogelbrutpaare verloren (zwischen 1998 und 2009). Das entspricht 15 Prozent des Bestandes von 1998. Die summierte Zahl der Brutpaare aller Vogelarten ging in diesem Zeitraum von 97,5 auf 84,8 Millionen Paare zurück. Die Auswertung beruht auf den Vogelbestandsdaten, die die Bundesregierung 2013 an die EU gemeldet hat. Bislang war jedoch nur die Zu- oder Abnahme auf Artenebene  im Gespräch, nicht was die Ergebnisse für die Gesamtzahl bedeuten. Die Zahlen machen vor allem deutlich, dass zwar manche seltenen Arten zunehmen, dafür aber häufige und weit verbreitete Arten massiv abnehmen.

„Aufgrund dieser dramatischen Zahlen muss man von einem regelrechten Vogelsterben sprechen. Während wir es schaffen, große und seltene Vogelarten durch gezielten Artenschutz zu erhalten, brechen gleichzeitig die Bestände unserer Allerweltsvögel ein. Sie finden einfach in unserer heutigen aufgeräumten Agrarlandschaft außerhalb von Naturschutzgebieten keine Überlebensmöglichkeiten mehr“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

20 Prozent der verlorengegangenen Vögel stellt allein der Star, frisch gekürter Vogel des Jahres 2018. Mit fast 2,6 Millionen Brutpaaren weniger, ist diese Art besonders betroffen. Die häufigen Arten Haussperling, Wintergoldhähnchen und Buchfink folgen auf den nächsten Plätzen. Neben dem Star finden sich mit Feldlerche, Feldsperling und Goldammer drei weitere Vögel der Agrarlandschaft unter den zahlenmäßig größten Verlierern. „Sowohl bei den seltenen als auch bei den häufigen Arten, sind die Vögel der Agrarlandschaft am stärksten betroffen. In der Entwicklung unserer landwirtschaftlich genutzten Flächen ist auch der mutmaßliche Grund für diesen massiven Bestandseinbruch zu suchen“, sagt NABU-Vogelexperte Lars Lachmann.

Im betroffenen Zeitraum hat der Anteil an artenreichen Wiesen und Weiden oder Brachflächen drastisch ab-, dagegen der intensive Anbau von Mais und Raps stark zugenommen. Ein verblüffend ähnliches Muster wie bei der Entwicklung der Vogelzahlen zeigt sich bei der Zahl der Insekten: Eine gestern in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichte Studie hat bisherige dramatische Befunde zum Insektenrückgang in Nordwestdeutschland bestätigt. Seit den 90er-Jahren hat dort die Biomasse der Fluginsekten zwischen 76 bis 81 Prozent abgenommen. Durch die große Anzahl der untersuchten Standorte und Lebensräume kann die Studie als repräsentativ für ganz Deutschland erachtet werden. „Ein direkter Zusammenhang mit dem Vogelrückgang ist sehr wahrscheinlich, denn fast alle betroffenen Arten füttern zumindest ihre Jungen mit Insekten“, so Lachmann.

Der NABU fordert die Koalitionsparteien einer neuen Bundesregierung daher dringend dazu auf, die Notbremse zu ziehen, und eine grundlegende Reform der Agrarförderung auf EU-Ebene durchzusetzen. Öffentliche Gelder sollen nicht mehr mit der Gießkanne verteilt werden, sondern aus einem Naturschutzfonds an Landwirte für konkrete öffentliche Naturschutzleistungen gezahlt werden. „Nur so lässt sich das Verschwinden der Vögel vor unseren Augen aufhalten und rückgängig machen, bevor es zu spät ist“, so Lachmann.

Die komplette Auswertung und weitere Informationen unter: www.NABU.de/vogelsterben

Eine Infografik „Drastischer Vogelschwund in Deutschland“ zum kostenlosen Download gibt es unter
www.NABU.de/pressebilder_vogelsterben

Der Nationale Bericht Deutschlands nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie an die EU ist verfügbar unter
www.bfn.de/0316_vsbericht2013.html



Quellenangabe

NABU

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 116/17 | 19. OKTOBER 2017

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In der Aufnahme von Johannes Rother


- Feldlerche ... seit 2007 auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands angekommen, auch die europaweite Abnahme dieser Spezies konnte dokumentiert werden ....

Mehr zur Feldlerche auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20700

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Rettung für die Braunkehlchen
Rettung für die Braunkehlchen
Rettung der letzten oberfränkischen Braunkehlchen

19/20.10.2017

Vorstellung des Projekts zum Schutz für die vom Aussterben bedrohte Vogelart

In fünf ausgewählten Projektgebieten in den Landkreisen Hof
, Kronach und Kulmbach sollen in den kommenden Jahren Hilfsmaßnahmen für das in Bayern vom Aussterben bedrohte Braunkehlchen erarbeitet und umgesetzt werden. Hierzu stellte der LBV heute im Rotmaintal das Projekt „Stabilisierung und Ausweitung der Brutbestände des Braunkehlchens in Nordostoberfranken“ vor.

Mehr auf den Seiten des LBV


- https://www.lbv.de/news/details/rettung-der-letzten-oberfr%C3%A4nkischen-braunkehlchen/


Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


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Mehr zum Braunkehlchen auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20604


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Internationales Forscherteam bestätigt Insektensterben
Internationales Forscherteam bestätigt Insektensterben
NABU: Internationales Forscherteam bestätigt dramatisches Insektensterben

18/19.10.2017

Neue Bundesregierung muss Kurswechsel bei Agrarpolitik einleiten
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Berlin –
Ein internationales Forscherteam aus den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland hat die dramatischen Befunde zum Insektenrückgang in Nordwestdeutschland in einer jetzt in der internationalen Online-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichten Studie bestätigt. Die Forscher stellten damit die Beobachtungen des Entomologischen Vereins Krefeld auf eine wissenschaftlich abgesicherte Basis.

So ist mit den Biomasseverlusten bei Fluginsekten von 76 bis 81 Prozent  seit den 1990er Jahren ein klarer Negativ-Trend erkennbar.
Insgesamt wurden  in einem Zeitraum von 27 Jahren 63 Standorte in Schutzgebieten unterschiedlichster Lebensräume des Offenlandes überwiegend in Nordwestdeutschland untersucht, wobei der Rückgang überwiegend im Flachland festgestellt wurde.

„Wir haben es mit einer höchst dramatischen und bedrohlichen Entwicklung zu tun.  Allein die Tatsache, dass es sich bei allen Untersuchungsflächen um verinselte Standorte innerhalb von Schutzgebieten handelt, in deren Umfeld zu mehr als 90 Prozent konventionelle Agrarnutzung stattfindet, legt einen negativen Einfluss durch die Landwirtschaft nahe“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Die neue Bundesregierung müsse sich umgehend auf EU-Ebene für einen Kurswechsel in der Agrarpolitik einsetzen sowie einen Schwerpunkt auf Erforschung und Schutz der biologischen Vielfalt legen. Der NABU fordert ein Deutsches Zentrum für Biodiversitäts-Monitoring in Trägerschaft von Wissenseinrichtungen sowie den zügigen Aufbau eines bundesweiten Insekten-Monitorings. Als Vorbild für ein  bundesweites Insekten-Monitoring könnte  NRW dienen, wo 2017 die Beprobung von 100 Standorten angelaufen ist.  

Der Landesvorsitzende des NABU NRW, Josef Tumbrinck, begleitet die Arbeiten des Entomologischen Vereins Krefeld seit Jahren. Seiner Einschätzung nach finden in ganz Deutschland und wahrscheinlich auch in anderen europäischen Ländern ähnliche Entwicklungen statt: „Früher mussten wir Autoscheiben nach ein oder zwei Stunden Fahrt wieder von Insekten säubern und  an Straßenlaternen flogen massenhaft Insekten. Heute ist das meist nicht der Fall. Diese Beobachtungen wurden mir vielfach aus allen Regionen des Landes mitgeteilt.“ Langzeit-Untersuchungen aus anderen Staaten liefern Hinweise darauf, dass es sich nicht nur um ein deutsches Phänomen handelt. Auch von der EU offiziell bestätigte Bestandsrückgänge von Vögeln, die auf Insekten als Nahrungsgrundlage angewiesen sind, dürften höchstwahrscheinlich zu einem wesentlichen Teil auf den Insektenschwund zurückzuführen sein.

Professor Dave Goulson von der Sussex University und Co-Autor der Studie, ist zutiefst beunruhigt über diese Entwicklungen:
„Insekten machen etwa zwei Drittel allen Lebens auf der Erde aus. Wie es scheint, machen wir große Landstriche unbewohnbar für die meisten Formen des Lebens, und befinden uns gegenwärtig auf dem Kurs zu einem ökologischen Armageddon. Bei dem derzeit eingeschlagenen Weg werden unsere Enkel eine hochgradig verarmte Welt erben.“

Die aktuelle Veröffentlichung arbeitet heraus, dass die zusätzlich in die statistische Auswertung eingeflossenen Daten zu Veränderungen des Klimas und von Biotopmerkmalen den überwiegenden Teil der Insektenverluste nicht erklären. Hingewiesen wird jedoch auch darauf, dass mangels verfügbarer Daten die potenziellen Einflussfaktoren, so zum Beispiel zur Pestizidbelastung aus direkt umliegender Agrarnutzung nicht berücksichtigt werden konnten, weil die Datenlage nicht transparent ist.

In der Regel ist die intensive landwirtschaftliche Nutzung im Rahmen der so genannten guten fachlichen Praxis am Rande von Naturschutzgebieten ohne Einschränkung erlaubt. Viele mit Pestiziden behandelte Flächen befinden sich sogar inmitten von  Naturschutzgebieten. „Bis heute muss  den Naturschutzbehörden nicht mitgeteilt werden, welche Pestizide in welcher Mischung und Menge auf Ackerflächen innerhalb vieler Schutzgebiete ausgebracht werden“, kritisiert Tumbrinck. Ein Verbot müsste in der jeweiligen Schutzgebietsverordnung eines Gebietes ausgesprochen werden. Das wird aber nur in wenigen Fällen gemacht. Es fehlt also offensichtlich ein ausreichendes Risikomanagement, obwohl dieses nach der aus dem Jahr 2009 stammenden EU-Richtlinie für die „nachhaltige Verwendung von Pestiziden“ zur Abwehr negativer Einflüsse auf Schutzgebiete vorgeschrieben ist.

Damit nimmt der Druck auf die Insektenwelt weiter zu. Insbesondere die weltweit in der Kritik stehenden hochwirksamen Insektengifte aus der Stoffklasse der Neonikotinoide müssen umgehend und vollständig vom Markt genommen werden. Der NABU fordert, die EU- und länderübergreifenden Zulassungsverfahren für derartig toxische Chemikalien dringend zu überarbeiten und dabei zwingend die Wirkungen für typische Ökosysteme realitätsnah in die Prüfverfahren zu integrieren.

Mehr Infos:
Veröffentlichung „More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas“: Fachartikelnummer DOI: 10.1371/journal.pone.0185809

www.NABU.de/insektensterben
http://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/insektenstudie/

Für Rückfragen:
Till-David Schade, NABU-Referent für Biologische Vielfalt, Tel. +49 (0)30.284984-1577,  E-Mail: Till-David.Schade@NABU.de

Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender NABU Nordrhein-Westfalen, mobil +49 (0)171.3867379, E-Mail: Josef.Tumbrinck@NABU-NRW.de

Quellenangabe
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

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NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 115/17 | 18.OKTOBER 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- C-Falter an Kirschblüte

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Ins wilde Reschbachtal
Ins wilde Reschbachtal
Ins wilde Reschbachtal

18/19.10.2017

Nationalpark aus erster Hand: Mit Max Greiner zum renaturierten Reschbach

Mauth.
Der Reschbach ist nach seiner Renaturierung in weiten Teilen wieder ein frei fließender, natürlicher Bach. Fischotter und Biber haben hier eine Heimat gefunden.

Max Greiner, Vorsitzender von Pro Nationalpark Freyung-Grafenau, führt die Teilnehmer einer Führung am Samstag zu diesen wieder belebten Lebensraum. Außerdem gibt’s auch weitere Informationen zum Life+ Projekt. In dessen Rahmen wurden in den vergangenen Jahren ähnliche Renaturierungen am Sagwasser oder der Kleinen Ohe durchgeführt. Gefördert wurden die Maßnahmen durch Mittel der EU und des Bayerischen Naturschutzfonds. Damit werden wertvolle Natura 2000-Lebensräume erhalten und verbessert.

Treffpunkt für die etwa dreistündige, kostenlose Führung ist am Samstag, 21. Oktober, um 13 Uhr, in Mauth am Parkplatz Dreikönigsloipe. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


Clavulina rugosa, Runzeliger Krallenpilz
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96437

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Wiederaufforstung auf Sturmwurfflächen
Wiederaufforstung auf Sturmwurfflächen
Wiederaufforstung auf Sturmwurfflächen

17/18.10.2017

Bayerische Saalforste pflanzt 12.000 Lärchen auf acht Hektar Sturmwurfflächen im Schidergraben

St. Martin, 16. Oktober 2017 -
Das goldene Oktoberwetter nutzen die Waldarbeiter des Forstbetriebs St. Martin, Bayer. Saalforste, um 12.000 kleine Lärchenbäume im Schidergraben, Gemeindegebiet St. Martin b. Lofer, zu pflanzen. Ein Gewittersturm hatte dort im Juli 2016 rund acht Hektar Wald des Saalforstes umgeworfen, die nun wieder aufgeforstet werden.

„Die jungen Lärchenballenpflanzen sind gut geeignet auf den Windwurfflächen und jeder Schaden hat auch einen Nutzen“ sagt Thomas Zanker, der Leiter des Forstbetriebs St. Martin. „Die Lärche ist eine Lichtbaumart, sie kommt also mit den Freiflächen gut zurecht. Wir nutzen die Chance, unseren forstbetrieblichen Baumartenanteil von 11 % bei den Lärchen auch künftig zu halten. Auf den Windwurfflächen haben sich schon weitere Sämlinge (aus dem Samen der Altbäume entstandene Bäumchen) wie Tanne, Fichte, Buche und Bergahorn natürlich eingestellt, so dass zusammen mit den gepflanzten Lärchen ein schöner Mischwald entsteht.“

Jährlich pflanzt der Forstbetrieb gut 20 Hektar Mischwald an. Seit der Jahrtausendwende sind schon rund 300 „Fussballfelder“ Mischwald entstanden. Eine Entwicklung, die der aufmerksame Besucher im Saalforstgebiet mittlerweile sehen kann.

In der Aufnahme

- Waldarbeiter A. Fernsebner und J. Hinterseer der Bayerischen Saalforste pflanzen junge Lärchen im Revier St Martin, Schidergraben

Quellenangabe/Foto

Bayerische Staatsforsten


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Viele Besucher beim 3. Haus der Berge-Fest
Viele Besucher beim 3. Haus der Berge-Fest
Viele Besucher beim 3. Haus der Berge-Fest

17/18.10.2017

Zweimal konnte Dirk Bennert/Puppets und Drums begeisterte Kinder nach Herzenslust zum mittrommeln animieren, bei Mia Kaiser-Wenigs Märchenerzählung herrschte gespannte Stille
und auch beim Steinbockvortrag von Höhlenforscher Benjamin Menne erfuhr das Publikum im vollbesetzten Kino, dass der Steinbock schon ein sehr alter Einheimischer ist. Bis weit über 10.000 Jahre zurück gehen die nunmehr gesicherten Nachweise seiner Existenz hier im Gebiet des Nationalparks.

Die Biosphärenregion, die Milchwerke BGL, das Naturschutzgebiet Weißbach und auch der VdK mit der Behindertenintegration BGD gaben bei diversen Mitmachaktionen Informationen über ihre Aktivitäten. Beim Fotoshooting mit König Ludwig II erzählte dieser auf nachdenkliche Art seine persönliche - aber auch über die allgemeine Geschichte seiner Zeit.

Highlights waren zwei Konzerte der Bischofswieser Alphornbläser, wobei das Zweite dank besserem Wetter im Alpgarten stattfinden konnte.
Da es trocken blieb, ließ es sich danach die Bergwacht Ramsau nicht nehmen, auf das Dach der Bergvitrine zu steigen und von dort mehrere spektakuläre Rettungsübungen vorzuführen.

Kinderschminken, die Schafherde vom Wimbachlehen und ein umfangreiches und liebevoll gestaltetes Mitmachprogramm der Mitarbeiter des Bildungszentrums sorgten dafür, das alle Gäste auf ihre Kosten kamen.

Für das kulinarische Programm sorgte Familie Spießberger mit einer Auswahl an Leckereien und dem bewährtem guten Service.


Quellenangabe/Foto

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de


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Bundesstraße wird zur Todesfalle für Luchse
Bundesstraße wird zur Todesfalle für Luchse
Bundesstraße wird zur Todesfalle für Luchse

16/17.10.2017

LBV fordert Tempolimit auf waldreicher Strecke im Bayerischen Wald


Nachdem vor kurzem bereits zum dritten Mal innerhalb von eineinhalb Jahren in einem waldreichen Abschnitt der B12 bei Philippsreut (Lkr. Freyung-Grafenau) ein Luchs zum Verkehrsopfer wurde, fordert der LBV nun eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Über einen Streckenabschnitt von etwa 10 Kilometern ab Höhe Heldengut bis zur Staatsgrenze sollen auf der B12 zum Schutz der Luchse nur noch 60 Stundenkilometer erlaubt sein.

Mehr zum Thema auf den Seiten des LBV

- https://www.lbv.de/news/details/bundesstra%C3%9Fe-wird-zur-todesfalle-f%C3%BCr-luchse/


Quellenangabe
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


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In der Aufnahme von Johannes Rother
- Opfer nicht nur des Straßenverkehrs ... der Luchs in Bayern

Mehr zum Luchs auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=41183


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Der Herr der tausend Puddings
Der Herr der tausend Puddings
"Kasperl und der Zwackilutschku oder Der Herr der tausend Puddings"

16/17.10.2017

Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater gastiert im Waldgeschichtlichen Museum

St. Oswald.
Nach den großen Erfolgen von 2015 und 2016 kommt Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater erneut in das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald. „Kasperl und der Zwackilutschku oder Der Herr der tausend Puddings“ heißt das Stück von Josef Parzefall und Richard Oehmann, das am Freitag, 20. Oktober, aufgeführt wird.

Und darum geht´s in der Geschichte: Einmal im Jahr feiert Kasperls Heimatstadt Hinterwieselharing den Zwackilutschku-Tag.
Dann wird in jedem Haus ein Pudding gekocht, denn nach einer alten Sage verwandelt sich einer davon in den allwissenden Zwackilutschku. Doch dieses Jahr verschwindet ausgerechnet der Pudding, den die liebe Großmutter gekocht hat. Wurde er vom verfressenen Kasperl vertilgt, hat der böse Zauberer Gottlieb Wurst seine Hand im Spiel oder hat sich der Pudding gar in den Zwacklilutschku verwandelt und ist entwischt?

Los geht’s um 15 Uhr. Das Stück dauert etwa 45 Minuten.
Der Eintritt kostet 6 Euro, Kinder unter drei Jahren sind frei.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch


Großstirn Schwebfliege
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=39742

Ferner neu mit aufgenommen .. Hain-Schwebfliege
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=48000


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Höherer Bruterfolg bei Sperbern in Städten
Höherer Bruterfolg bei Sperbern in Städten
Höherer Bruterfolg bei Sperbern in Städten

16/17.10.2017

Wissenschaftler der Royal Society for the Protection of Birds
und der Schottischen Greifvogel-Arbeitsgruppe haben sich von 2009 bis 2012 mit zwei Populationen des Sperbers beschäftigt und dabei interessante Unterschiede festgestellt.

Mehr auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
- www.dda-web.de/#2017_10_16_houmlherer_bruterf


Quellenangabe

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


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In der Aufnahme von Johannes Rother:

- Sperber finden in Städten offenbar gute Bedingungen vor

Mehr zum Sperber auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22292


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Besseres Holz für den Bund
Besseres Holz für den Bund
Besseres Holz für den Bund

15/16.10.2017

Ministerien setzen auf nachhaltiges Holz / WWF lobt „wichtigen Schritt für Waldschutz“

Berlin
: Der Bund setzt in Zukunft auf nachhaltigeres Holz. Die Ministerien für  Wirtschaft, Verkehr, Umwelt und Landwirtschaft gaben hierzu einen „gemeinsamen Leitfaden“ bekannt, der die Beschaffung von Holzprodukten regelt. Bei Bauaufträgen oder der Ausstattung öffentlicher Einrichtungen überprüfen die vier Häuser ab sofort, ob das Holz aus nachhaltiger Quelle stammt. Aus Sicht des WWF war der Schritt überfällig, mit dem Ergebnis sind die Umweltschützer jedoch weitgehend zufrieden: „Angesichts der weltweiten Waldzerstörung ist es enorm wichtig, dass die öffentliche Hand mit positivem Beispiel vorangeht“, sagt Johannes Zahnen, Waldexperte beim WWF Deutschland. „Wichtig ist, dass nun auch die anderen Ministerien nachziehen sowie die Bundesländer. Außer im Falle von Berlin besteht hier bei allen noch Nachholbedarf.“

Der nun veröffentlichte Leitfaden ersetzt den gemeinsamen Erlass zur Beschaffung von Holzprodukten aus dem Jahr 2010. In dem war bereits festgehalten, dass man auf nachhaltiges Holz setzen wolle, ohne jedoch greifbare Schritte zur Umsetzung zu vorzugeben. Eine Befragung des WWF aus dem Jahr 2014 hatte zudem ergeben, dass die Anwendung der Richtlinie nie überprüft wurde. Somit blieb unklar, ob bei der Holzbeschaffung jemals auf Nachhaltigkeit geachtet wurde. Der WWF hatte den Bund mehrfach aufgefordert, dem „Lippenbekenntnis endlich Taten folgen zu lassen“. Im vergangenen Jahr setze schließlich das Land Berlin eine eigene Beschaffungsrichtlinie durch, die zertifiziertes Holz einfordert sowie den entsprechenden Nachweis von der Ernte bis zum verarbeitenden Betrieb. „Berlin lieferte mit seiner Beschaffungsrichtlinie die Blaupause für den Bund und die anderen Länder. Wir freuen uns, dass die ersten Bundesministerien diesem Ruf nun nachgekommen sind“, so Zahnen.

Ein Wermutstropfen ist aus Sicht des WWF die undifferenzierte Haltung der Bundesministerien gegenüber den verschiedenen Holz-Zertifikaten. So akzeptiert der gemeinsame Leitfaden sowohl Produkte aus FSC- als auch PEFC-Zertifizierung. Der WWF sieht wie viele andere Umweltorganisationen das FSC-Siegel als anspruchsvoller an. Es gebe zudem bessere Kontrollen, wodurch es deutlich geeigneter sei, zu einer nachhaltigen Waldwirtschaft beizutragen. „FSC ist nicht perfekt, aber mit Abstand das Beste, was es auf dem Markt gibt. PEFC liefert hingegen keinen nennenswerten Vorteil gegenüber den gesetzlich eh existierenden Vorschriften, ist also eher eine Mogelpackung“, kritisiert Johannes Zahnen. Der WWF spricht sich zudem dafür aus, dass der Bund bei Baumaterialien verstärkt auf Holz setzt. Holz sei als nachwachsender Rohstoff umwelt- und klimafreundlich, gerade dann, wenn es aus FSC-zertifizierter Herkunft stammt und das CO2 des Holzes langfristig in Gebäuden gebunden ist.

KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer

Quellenangabe

WWF
13. Oktober 2017
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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

Heidegrashüpfer

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=53608


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Steckerleswald mit Zukunft!
Steckerleswald mit Zukunft!
Steckerleswald mit Zukunft!

15/16.10.2017

Waldumbau und Naturschutz im Nürnberger Reichswald zeigen Erfolge

Regensburg / Nürnberg.
Der anerkannte Naturschutztag der Bayerischen Staatsforsten fand in diesem Jahr in Nürnberg statt. Rund 80 Wald- und Forstexperten diskutierten die Umsetzung von Waldnaturschutz im Rahmen einer nachhaltigen Forstwirtschaft – und gaben auch eine Antwort auf die Frage, ob der Steckerleswald seinen Kosenamen auch in Zukunft noch zurecht tragen wird.

Wenn die Bayerischen Staatsforsten im zweijährigen Turnus zu ihrem Naturschutztag laden, steht jeweils eine naturschutzfachlich spannende Region im Mittelpunkt des Interesses. Mit dem Forstbetrieb Nürnberg und dem Nürnberger Reichswald wurde in diesem Jahr ein Waldgebiet beleuchtet, das den Umgang mit den bayerischen Wäldern insgesamt widerspiegelt. In Vorträgen und Diskussionen sowie einer Exkursion werden die umfangreichen Konzepte und deren praktische Umsetzung aufgezeigt, die dazu beigetragen haben, den Nürnberger Reichswald ökologisch aufzuwerten. Denn die über ein halbes Jahrtausend vom Menschen übernutzten Wälder rund um Nürnberg haben sich erst in vergangenen Jahrzehnten durch das Einbringen von Mischbaumarten wieder erholt. Und sie sind heute dabei – ebenfalls durch die Arbeit von Forstleuten – sich in naturschutzfachlich hochwertige Wälder zu entwickeln.
Reichswaldprogramm trägt Früchte

Seit dreißig Jahren arbeiten die Försterinnen und Förster der Frankenmetropole daran, den „Steckerleswald“, wie die kieferndominierten Bestände des Reichswalde
s auch genannt werden, in einen vielfältigen, gut strukturierten und dem Klimawandel gewachsenen Mischwald umzubauen. Dies ist insbesondere im Umgriff einer Großstadt wie Nürnberg nicht ganz einfach, weil der Erholungsdruck durch die Bevölkerung enorm groß ist. Umso höher ist es einzuwerten, dass der gesamte Reichswald mittlerweile als SPA-Vogelschutzgebiet ausgewiesen wurde. Eine Vielzahl von baumbrütenden Vögeln wie Schwarz- oder Mittelspecht finden hier wieder einen Lebensraum. Um diesen zu schaffen und zu erhalten, bedürfe es guter Konzepte, wie Staatsforsten-Vorstand Reinhardt Neft betonte: „Der Nürnberger Reichswald ist ein gutes Beispiel dafür, dass es gelingen kann, Naturschutz, Forstwirtschaft und Erholungsfunktion der Wälder zu vereinen.“

Zusammen für den Waldnaturschutz
Neft betonte aber auch, dass noch viel Arbeit bevorstehe. „Wir werden den erfolgreichen Weg, den die Forstleute seit 30 Jahren hier beschreiten, zusammen mit unseren Partnern von der Forstverwaltung und den Naturschutzbehörden und – verbänden weitergehen“. Den Waldumbau im Steckerleswald nannte er mit Blick auf den Klimawandel eine Herzensangelegenheit und zugleich ein Gebot der Vernunft: „Wenn wir den Reichswald erhalten und in seiner Qualität verbessern wollen, müssen wir ihn verändern, also weg vom reinen Steckerleswald hin zu einem Mischwald.“ Die Kiefern, die dem Steckerleswald seinen Namen geben, werden den Reichswald also weiterhin prägen – aber lediglich als eine von mehreren Baumarten.  

Weitere Informationen zum Forstbetrieb Nürnberg und zum neuen Naturschutzkonzept des Forstbetriebs finden Sie hier: www.baysf.de/nuernberg  


Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten AÖR

13. Oktober 2017

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In der Aufnahme von Albert Meier

Polygonia c-album, C-Falter 2017 / Larve

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22046


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Wenn es im Steigerwald Herbst wird
Wenn es im Steigerwald Herbst wird
Wenn es im Steigerwald Herbst wird

15/16.10.2017

Bayern/Steigerwald.
Eine Jahreszeit die wohl keinen unberührt lässt ist der Herbst in den sich farbenfroh verfärbenden Laubwälder des nördlichen Steigerwaldes. Wir möchten Ihnen aktuell einige weiterführende Eindrücke vermitteln damit auch Sie sich einen Eindruck dieses Farbspiels eröffnen können.

Rund 100 Aufnahmen können Ihnen die Schönheit
des herbstlichen Steigerwaldes in einer Diashow näher bringen:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=96389&startid=0


Sonnenaufgang in Franken
Sonnenaufgang in Franken
Sonnenaufgang in Franken

14/15.10.2017

Franken. Bernhard Schmalisch
sendet uns dieses wunderschöne Foto eines aktuellen Sonnenaufgangs aus den herbstlich anmutenden Tälern Frankens ..

Ferner konnten folgende Bilder von Bernhard Schmalisch neu mit auf unsere Internetpräsenz übernommen werden.

Gewöhnliche Zwergsandbiene (Andrena minutula)

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=96379

Kleine Mistbiene (Syritta pipiens)

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=96382



Fachtagung „Adler über Europa“
Fachtagung  „Adler über Europa“
Fachtagung  „Adler über Europa“

14/15.10.2017

Am 14. November 2017 in der Brandenburgischen Akademie „Schloss Criewen“.


Mehr Infos unter: www.brandenburgische-akademie.de abrufbar.

Die Brandenburgische Akademie und die Arbeitsgemeinschaft zum Schutze wildlebender Greifvögel und Eulen Woblitz e.V. (Aquila e. V.) laden  Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein und freuen sich auf Ihre Teilnahme.

Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 09. November 2017 möglich.

Quellenangabe :

Brandenburgische Akademie "Schloss Criewen"
c/o Internationalpark Unteres Odertal GmbH
Park 3, Schloss
D - 16303 Schwedt / OT Criewen
phone: +49 3332 838 841
fax: +49 3332 838 848
www.brandenburgische-akademie.de  

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Buchvorstellung:"Aus dem Leben einer Gelbbauchunke"
Buchvorstellung:"Aus dem Leben einer Gelbbauchunke"

                              „Bambas Abenteuer - aus dem Leben einer Gelbbauchunke“

14/15.10.2017

Zur Autorin:
Frau Dr. Gollmann ist promovierte Zoologin und arbeitet hauptberuflich als Biologielehrerin. Außerdem leitet sie ein amphibienökologisches Praktikum an der Universität Wien. Seit über zwanzig Jahren führt sie  zusammen mit ihrem Mann, Doz. Dr. Günter Gollmann, eine Populationsstudie an Gelbbauchunken in einem Naturschutzgebiet in Wien durch.

Aus dieser Untersuchung entstanden mehrere wissenschaftliche Publikationen und eine Monographie über die Gelbbauchunke.

Der Schutz von Gelbbauchunken ihrer Lebensräume ist ihr ein großes Anliegen. Doch nur was man kennt, ist man auch bereit zu schützen! Um die Gelbbauchunken interessierten Laien und ganz besonders Kindern und Jugendlichen näherzubringen, wurde ein mit vielen Fotos ausgestattetes Buch unter dem Titel „Bambas Abenteuer“ verfasst.

Diese Geschichte beschreibt das Leben einer Gelbbauchunke vom Ei bis zum Erwachsenenalter. Das Buch versucht, den Text interessant zu gestalten ohne dabei auf „biologische Korrektheit“ zu verzichten. In zusätzlichen Info-Boxen können die Leser mehr über die Lebensweise und Ökologie von Amphibien, insbesondere der Gelbbauchunke, erfahren.

Das Buch soll demnächst im Papierfresserchen-Verlag erscheinen.

- Die Bestellung erfolgt direkt beim Verlag

Über den folgenden Link kann man auf der Autorinnenseite einen Blick ins Buch tun und auch die Bestellung durchführen:

- https://www.papierfresserchen.de/epages/64282966.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/64282966/Products/V40

Quelle:
Birgit Gollmann

Quellenagabe Abbildung
Papierfresserchens MTM-Verlag
Oberer Schrannenplatz 2  
88131 Lindau
Deutschland
Telefon     08382 7159086
Fax     0721 509663809
Geschäftsführung     Martina und Thorsten Meier
E-Mail     info@papierfresserchen.de

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- Gerne ergreifen wir die Möglichkeit auf diese Publikation hinzuweisen:

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NABU: Über 2,3 Millionen getötete Singvögel
NABU: Über 2,3 Millionen getötete Singvögel
NABU: Über 2,3 Millionen getötete Singvögel allein auf Zypern

14/15.10.2017

Tschimpke: klare Positionierung der EU-Kommission für Vogelschutz gefordert
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Berlin

– Anlässlich des Besuches von Vertretern der Europäischen Kommission am kommenden Wochenende auf Zypern
möchten der NABU und sein Partnerverband BirdLife Cyprus auf die im Juni 2017 beschlossenen Verschlechterungen des Schutzes von Zugvögeln in dem kleinen EU-Mitgliedsstaat aufmerksam machen. Die Jagd von Singvögeln im Mittelmeerraum hat eine lange Tradition, die heute mehr denn je überholt und in den meisten Fällen illegal ist. Nach einer Studie von Birdlife International werden rund um das Mittelmeer jährlich über 25 Millionen Zugvögel geschossen oder gefangen – davon allein 2,3 Millionen auf Zypern.

„Auf Zypern sind es in erster Linie Leimruten und Netze,mit denen ein immenser Schaden an der Natur angerichtet wird.
Vogelfänger ermorden die Zugvögel immer weniger zum Eigenbedarf, sondern
handeln mit ihnen mancherorts im industriellen Stil“,
so Christoph Hein, Sprecher der NABU-Arbeitsgruppe „Migration unlimited“. Schon in einer einzigen Fanganlage mit Dutzenden Metern von langen Netzen oder unzähligen Leimruten werden zehntausende Vögel im Frühjahr und Herbst gefangen und für die Zubereitung des traditionellen Gerichtes Ambelopoulia vermarktet. Eine Unterscheidung in jagdbare oder geschützte Vogelarten gelingt dabei nicht.

Darum ist die Jagd mit Fallen und Netzen durch die EU-Vogelschutzrichtlinie europaweit verboten.


„Mit überwältigender Mehrheit hat das zypriotische Parlament im Juni 2017 für eine Änderung des Jagdrechts gestimmt, die zu einer deutlichen
Verschlechterung für die Zugvögel geführt hat. Das ist nicht mit der EU-Vogelschutzrichtlinie vereinbar.

Die EU-Kommission muss darum bei ihrem Besuch ein klares Signal geben, dass sie die laxen zypriotischen
Jagdvorschriften nicht tolerieren wird“, fordert NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Durch die Aufweichung des Jagdgesetzes werden Besitz und Nutzung von bis zu 72 Leimruten nur als geringes Vergehen eingestuft und
mit maximal 200 Euro geahndet. Verstöße gegen das Jagdrecht werden seit Juni nur noch mit Bußgeldern belegt, die von der Jagdaufsicht verhängt werden. „Verstöße gegen das Jagdrecht müssen weiterhin vor Gericht bestraft werden.

Die Jagdaufsicht in der Republik Zypern muss personell und finanziell deutlich besser ausgestattet werden“, so Tschimpke weiter. Auch der intransparenten Herkunft von gefangenen Vögeln zum Eigenbedarf muss begegnet werden. Dazu bedarf es eines vollständigen Verbots des öffentlichen Verzehrs von Vogelgerichten in Restaurants, derdurch die Gesetzesänderung wieder möglich gemacht wurde.

Zum Hintergrund:
Der NABU unterstützt die Naturschutzkollegen von BirdLife auf der Insel Zypern. Die Strategie des NABU zur schrittweisen Eindämmung der illegalen Vogeljagd umfasst neben der direkten Bekämpfung der Wilderei
auch umfassende Öffentlichkeitsarbeit und Umwelterziehung. Ein Projekt zur Pachtung von Grundstücken mit Unterstützung des NABU schafft außerdem seit Frühjahr 2017 erste sichere und nahrungsreiche Rastplätze für Zugvögel.

Weitere Information:
- https://birdlifecyprus.org/udata/contents//files/Trapping-Reports/BirdLifeCyprus_Autumn2016_trapping_report_Final_for_public_use.pdf


Filmclip zur Vogeljagd auf Zypern:
- https://www.youtube.com/watch?v=YfFN48xg3SI

Für Rückfragen:
Christoph Hein, Sprecher Migration unlimited, Tel. +351.319 05 528,
Mobil +49 (0) 0172.561 11 21, E-Mail: heinchris@migration-unlimited.org

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Foto:
- BirdLife Zypern/ Tassos Shialis  


In der Aufnahme
- Bienenfresser in der Netzfalle
   

Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 114/17 | 13. OKTOBER 2017
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Zum Hintergrund:

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Der Verband Artenschutz in Franken® spricht sich seit vielen Jahren explizit gegen jede Art von Vogelfang aus und verurteilt dieses schreckliche Vorgehen aufs Schärfste! Für Praktiken dieser Art können und werden wir keinerlei Verständnis aufbringen. Wir fordern die Verantwortlichen der Europäischen Union mit ihrem Handeln auf endlich sichtbare Zeichen eines funktionierenden und regionenübegreifenden Naturschutzgedankens zu formulieren und dessen Einhaltung auch zu überprüfen.


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Star ist Vogel des Jahres 2018
Star ist Vogel des Jahres 2018
NABU und LBV: Star ist Vogel des Jahres 2018

13/14.10.2017

Imitationstalent unter den Vögeln wird immer seltener

Berlin/Hilpoltstein
– Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben den Star (Sturnus vulgaris) zum „Vogel des Jahres 2018“ gewählt. Auf den Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, folgt damit ein Singvogel.

„Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel – den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Es fehlt an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung – insbesondere verursacht durch die industrielle Landwirtschaft“, sagt Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied.

„Eine Million Starenpaare haben wir alleine in Deutschland in nur zwei Jahrzehnten verloren. Jetzt gilt es, den Star durch praktischen Naturschutz und Sicherung des Lebensraums zu unterstützen“, sagt Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender.

Der Bestand des Stars in Deutschland schwankt jährlich zwischen 3 und 4,5 Millionen Paaren, je nach Nahrungsangebot und Bruterfolg im Vorjahr. Das sind zehn Prozent des europäischen Starenbestandes, der bei 23 bis 56 Millionen liegt. Trotzdem ist der schillernde Geselle ein typisches Beispiel für den stillen Rückgang der häufigen Vogelarten, denn sein Bestand nimmt stetig ab. In der aktuellen deutschlandweiten Roten Liste ist der Star sogar direkt von „ungefährdet“ (RL 2007) auf „gefährdet“ (RL 2015) hochgestuft worden, ohne auf der Vorwarnliste zu stehen.

Die Nahrung des Stars
ist abhängig von den Jahreszeiten. Im Frühjahr stehen Kleintiere aus dem Boden auf dem Speiseplan. Im Sommer und Herbst schätzen Stare zusätzlich Früchte und Beeren.

Gründe für seinen Rückgang sind der Verlust und die intensive Nutzung von Weiden, Wiesen und Feldern, auf denen der Star nicht mehr genug Würmer und Insekten zum Fressen findet. Werden Nutztiere nur im Stall gehalten, fehlt der Mist, der Insekten anlockt. Biozide und Agrochemikalien vernichten zudem weitere Nahrungstiere. Beerentragende Hecken zwischen den Feldern sucht man vielerorts ebenfalls vergebens. Geeignete Nistplätze fehlen dort, wo alte Bäume mit Bruthöhlen entfernt werden.

Angepasst hat sich der Star an die Stadt: Der urbane Geselle nutzt Nistkästen oder Hohlräume an Dächern und Fassaden zum Nestbau. Parkanlagen, Friedhöfe und Kleingärten liefern ihm Nahrung. Doch auch dort droht ihm Lebensraumverlust durch Bauvorhaben, Sanierungen oder Verkehrssicherungsmaßnahmen.

Obwohl als „Allerweltsvogel“ betitelt, ist der Vogel des Jahres 2018 doch eher der „Star“ unter den Vögeln. Bewundert werden seine Schwarmflüge im Herbst, die als einzigartiges Naturschauspiel gelten. Im Frühjahr sticht das Starenmännchen durch sein metallisch glänzendes Gefieder heraus. Helle Punkte verzieren vor allem das Prachtkleid des Weibchens. Im Spätsommer nach der Mauser enden die dunkelbraunen Federn der Jungtiere in einer weißen Spitze, einem Perlmuster ähnlich. Zum Gesamtpaket dazu kommt sein Talent der Imitation: Der Star kann andere Vögel und Umgebungsgeräusche perfekt nachahmen und in seinen Gesang einbauen. Zu hören sind dann auch Handyklingeltöne, Hundebellen oder Alarmanlagen.

Abhängig von seinem Lebensort ist der Jahresvogel Kurzstreckenzieher, Teilzieher oder Standvogel. Mitteleuropäische Stare ziehen zum Großteil bis in den südlichen Mittelmeerraum und nach Nordafrika. Die maximale Zugstrecke liegt bei 2.000 Kilometern. Manche Stare verzichten vermehrt auf lange Reisen und überwintern vor allem im Südwesten Deutschlands. Im Herbst sind die imposanten Schwarmwolken aus vielen tausend Staren am Himmel zu sehen, wenn sie während des Zuges an einem Schlafplatz Rast machen.

Weitere Infos unter www.Vogel-des-Jahres.de, oder www.LBV.de
 
Ein Video zum Star:
- https://youtu.be/Aa24mo4buvg

Ein Audiofile zum Imitationstalent des Stars finden Sie unter:
- www.nabu.de/presse/audio-und-video/index.html

Die Farbbroschüre „Vogel des Jahres 2018 - Der Star“ (Art. Nr.: 2520), DIN A5, 32 Seiten gibt es im NABU-Shop unter www.NABU-shop.de sowie unter www.lbv-shop.de

Für Rückfragen:
NABU-Pressestelle, Tel. +49 (0)30-284984-1958, presse@NABU.de
Eric Neuling, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. +49 (0)30-284984-1812

Christiane Geidel, LBV-Artenschutzreferentin, Tel. +49 (0)9174-4775-7433

Quelle/Foto:
NABU
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NABU-Pressestelle
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In der Aufnahme des NABU


- Star

Info - Artenschutz in Franken®

Der Star ist in den vergangenen Jahren in unseren Breiten häufiger anzutreffen.Es sieht danach aus das der rund 22 Zentimeter große Singvogel mit den Veränderugen in unserem Lebensumfeld recht gut zurecht kommen.Wobei jedoch nicht verschwiegen werden soll das auch diese Art hie und da gerade unter dem Verlust von Brutplätzen zu leiden hat.Der Star ernährt sich von Inselten, Pflanzenteilen und Wirbellosen, die industrielle Landbewirtschaftung lässt die Insektenvielfalt reduzierend wirken und hat damit auch einen direkten Einfluss auf die Bestände des Stars. Bereits Ende Februar / Anfang März sehen wir den Star an den Nistplätzen die in Baumhöhlen, Häusernischen oder auch in Nisthilfen liegen können.Ende März / Anfang April werden meist 4 - 6 Eier abgesetzt und etwa 24 Tage erbrütet. Weitere 18 - 20 Tage später sind die Jungvögel flügge.Wenn es die Nahrung zulässt findet gerne auch noch eine zweite oder gar dritte Brut statt.

Durch das große Engagement unserer Organisation konnten viele Hundert Brutplätze installiert werden was einen positiven Einfluss auf die Population zu haben scheint. Auch für dieses Jahr streben wir einige Projekte für den Vogel des Jahres 2018 an.

Mehr zum Star auf unseren Seiten:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=34426


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Vogelfunde unter Stromleitungen melden
Vogelfunde unter Stromleitungen melden
Vogelfunde unter Stromleitungen melden

12/13.10.2017

NABU und Renewables Grid Initiative starten Hotline für besseren Vogelschutz im Stromnetz
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Berlin –
Mit der Hotline „Vogelfund und Stromleitung“ starten NABU und die Renewables Grid Initiative (RGI) heute eine Initiative für einen besseren Vogelschutz im Stromnetz. Unter dem Dach von RGI engagieren sich Netzbetreiber und Naturschutzverbände seit 2009 unter anderem für die Belange von Naturschutz bei Netzentwicklung und -betrieb.

Ziel der Hotline ist es, die Informationsgrundlage für künftige Vogelschutzmaßnahmen beim Netzausbau und an bestehenden Leitungen zu verbessern. Über die Hotline können Vogelfunde künftig von jedem telefonisch und auch online beim NABU gemeldet werden. Dort werden alle Informationen von einem Ornithologen systematisch erfasst und ausgewertet.

„Mit der Hotline werden erstmals Daten zu Vögeln als Kollisionsopfern im ganzen Bundesgebiet systematisch erfasst und untersucht. Diese Daten ermöglichen es uns, Handlungsbedarf und geeignete Maßnahmen gegen Vogelkollisionen zu identifizieren und gemeinsam mit den Netzbetreibern umzusetzen“ sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Anders als im Verkehr oder an Windrädern lassen sich die Opferzahlen so mit überschaubarem Aufwand deutlich verringern“, so Miller weiter. Insgesamt sei davon auszugehen, dass in Deutschland jährlich zwischen 1,5 bis 2,8 Millionen Vögel an Hoch- und Höchstspannungsleitungen sterben.

Der NABU und deutsche Übertragungsnetzbetreiber bemühen sich seit Jahren im gegenseitigen Austausch, die Kollisionen von Vögeln mit Stromleitungen zu reduzieren. Vor allem für größere Vogelarten mit seitlichem Sehfeld sind die Leitungen im Flug nicht immer deutlich zu erkennen, so dass Kollisionen dann meist tödlich enden. Häufigste Maßnahme zum Schutz der Vögel ist dabei die Anbringung so genannter Vogelschutzmarker an besonders kritischen Leitungsabschnitten. Bei der Neuplanung von Trassen werden darüber hinaus sensible Vogelvorkommen möglichst frühzeitig berücksichtigt und dann neue Trassen gesucht oder niedrigere Masten eingesetzt. Die durch die Hotline gesammelten Daten werden diese Bemühungen deutlich unterstützen.

Über die Hotline sollen vorrangig Vogelkollisionen mit den Höchstspannungsleitungen gemeldet werden. Aber auch Vogelfunde im Verteilnetz, etwa an stromschlaggefährdenden Mittelspannungsmasten oder andere technisch verursachte Vogeltode werden gesammelt. Diese Daten sind für den NABU auch deshalb von großem Interesse, weil dadurch die Lebensrisiken für unterschiedliche Vogelarten besser verstanden werden können. So ist es möglich Lösungen zu herbeizuführen.
„Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit unserer Mitglieder anhand sehr konkreter Projekte vertieft wird“, sagt Antonella Battaglini, CEO der Renewables Grid Initiative. „Dadurch werden unsere Grundprinzipien, wie sie zum Beispiel in der Europäischen Netzerklärung formuliert sind, gemeinsam und damit wirkungsvoller in die Tat umgesetzt.“  

Zugang zur Hotline
Die Vogelfund-Hotline ist werktags unter 030-284 984 5500 erreichbar. Unter www.NABU.de/vogelfund-stromleitung  können Meldungen über ein Online-Formular gemacht werden. Ein erklärender Leitfaden und weitere Informationen zur Stromleitungsproblematik stehen dort ebenso zur Verfügung.

Über die Renewables Grid Initiative
Die Renewables Grid Initiative (RGI) ist eine einzigartige Kollaboration von NGOs und Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) aus Europa. Sie engagiert sich für eine transparente und umweltbewusste Entwicklung des Netzes, die den Ausbau und die Integration Erneuerbarer Energien fördert. Die RGI veröffentlichte unter anderem die European Grid Declaration, die Grundsätze für ÜNBs im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung beim Netzausbau festlegt. Weitere Informationen dazu unter https://renewables-grid.eu/activities/ird.html

Für Rückfragen:
Eric Neuling, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. +49 (0)30. 284 984 1812
Mobil +49 (0)1234.56 78 90, E-Mail: Eric.Neuling@NABU.de

Quellenangabe
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
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NABU-PRESSEMITTEILUNG | 11. OKTOBER 2017

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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Weißstorch im Flug

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Perlen der Natur
Perlen der Natur
Spirkenmoore bei den Bayerischen Staatsforsten: Perlen der Natur

12/13.10.2017

Kempten - Das Hauptverbreitungsgebiet der Spirke bzw. Moorkiefer liegt in Deutschland entlang des Alpenrands.
Ein Schwerpunkt ist im Allgäu. Und hier wiederum sind die Bayerischen Staatsforsten, allen voran der Forstbetrieb Sonthofen für sehr viele Spirkenmoorflächen verantwortlich.In unserer intensiv genutzten Landschaft gibt es nur noch wenige natürliche Inseln, deren Entwicklungsgeschichte seit der Eiszeit vom Menschen nur wenig verändert worden ist. Die Moore sind ein Beispiel für solche Inseln. Und darunter stellen die Spirkenmoore eine Besonderheit dar.

„Das Besondere der Moore liegt in der außergewöhnlichen Pflanzen und Tierwelt.“ erklärt Staatswaldförster Jürgen Sander. Er ist für große Teile des Sulzschneider Waldes verantwortlich. Sander weiter: „Nach der Eiszeit besiedelten Torfmoose die meist nassen Standorte. Anfangs hatten diese Pflanzen noch Verbindung zum Grundwasser. Aus den tausenden Torfmoosgenerationen, die übereinander wuchsen, bildete sich der uns heute bekannte Torf.“

Die darauf wachsende Vegetation musste sich mehr und mehr vom Regenwasser und den darin enthaltenen Nährstoffen ernähren. Es siedelten sich viele Spezialisten an, die unter den armen Bedingungen überleben können. Einer der bekanntesten ist der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, die sich die benötigten Nährstoffe aus den gefangenen Insekten holt. Es gibt aber noch viele andere Pflanzen und Tierarten, die in Mooren vorkommen. Blütenpflanzen, Moose, Flechten, Algen, Pilze und viele seltene Insektenarten besiedeln die verschiedenen Moore. Vieles davon ist noch wenig erforscht. Forstbetriebsleiter Jann Oetting ergänzt: „Die lichten Spirkenmoore lassen relativ viel Wärme und Licht auf den Moorboden kommen. Deshalb hat sich dort eine ganz besondere Vegetation und Tierwelt eingefunden und erhalten. Diese Moorwälder zu erhalten, ist Teil unseres Naturschutzverständnisses, denn Spirkenmoorwälder sind deutschlandweit sehr selten. Sie müssen aber auch regelmäßig von uns gepflegt werden: Sonst wachsen andere Baumarten über die Spirken und nehmen ihnen das Licht zum Leben weg.“

Im Bereich des Forstbetriebs Sonthofen, der den bayerischen Staatswald im Oberallgäu und Teilen des Ostallgäu
s betreut, befinden sich noch ca. 1.000 Hektar sehr gut erhaltener Spirkenmoorflächen. Die Bayerischen Staatforsten, die auch Mitglied in der Allgäuer Moorallianz sind, haben sich zum Ziel gesetzt diese Flächen nicht nur zu erhalten, sondern zu verbessern. In den letzten Jahren wurden mehrere hundert Hektar renaturiert und naturschutzfachlich von den Bayerischen Staatsforsten aufgewertet.


In der Aufnahme

Sonnentau: Mit seinen giftigen Tentakeln fängt er kleine Insekten und reichert so seinen Speiseplan deutlich an (Foto: Jürgen Sander, BaySF)


Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten AÖR

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Fertighäuser für Albatrosse
Fertighäuser für Albatrosse
Fertighäuser für Albatrosse

12/13.10.2017

Künstliche Nester sollen für mehr Nachwuchs beim Tasmanischen Albatros sorgen

Unterstützung beim Nestbau erhält der Tasmanische Albatros im Rahmen eines Artenschutzversuchprojekts. Wissenschaftler verteilten künstlich hergestellte Nester
, die den empfindlichen Nachwuchs der Vögel besser schützen sollen auf der Albatros Insel in der australischen Bass-Straße, einer Meeresenge zwischen Tasmanien und dem australischen Festland. Jetzt konnten die Wissenschaftler vermelden, dass die Vögel die neuen Nester annehmen und mit der Brut begonnen haben.

Die 120 aus Lehmziegel und Porenbeton hergestellten Nester sind Teil eines Versuchsprogramms von WWF Australien, WWF USA,
der Tasmanischen und Australischen Regierung, dem Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) und dem Tasmanian Albatross Fund mit dem Ziel, die Bestände des empfindlichen Vogels deutlich zu erhöhen. Dazu wurden die künstlichen Nester kurz vor der üblichen Brutzeit über die Inseln verteilt. Nach einer ersten Überprüfung zeigte sich, dass die Mehrzahl von den Vögeln genutzt werde. Zunächst waren Prototypen entwickelt und dann stetig verbessert wurden.

„Albatrosse legen jedes Jahr nur ein einziges Ei und verbringen sehr viel Zeit mit dem Ausbrüten und Aufziehen ihres Jungen. Doch weniger als die Hälfte des Nachwuchses überlebt und das hängt auch von der Qualität des Nestes ab“, sagt Dr. Arnulf Köhncke, Artenschutzmann des WWF Deutschland. Denn während einige Albatrosse fast auf dem nackten Felsen brüten, bauen andere kunstvolle hochliegende Sockel. Das Artenschutzprojekt will nun dort hochwertige Nester zur Verfügung stellen, wo sich bisher vor allem sehr einfache Bauten finden und so den Bruterfolg der Tiere erhöhen.

Der tasmanische Albatros gilt bislang nur als gering gefährdete Art, doch die niedrige Fortpflanzungsrate und der beschränkte Lebensraum machen Wissenschaftlern Sorgen
. Der Vogel ist nur auf drei Inseln in der Nähe von Tasmanien beheimatet und kehrt jedes Jahr zur Brutzeit zu seiner Kolonie zurück. Er gilt damit als recht unfähig, sich an mögliche Folgen des Klimawandels anzupassen. „Bereits heute gibt es weniger Nachwuchs in Jahren mit heißerem Wetter oder mehr Regen. Dazu scheint es, als ob die Tiere länger für die Nahrungssuche im Meer unterwegs sind“, so Köhncke. Da die Auswirkungen des Klimawandels stetig spürbarer würden, sei es dringend nötig, Anpassungsstrategien für verletzliche Arten zu entwickeln, um deren Überleben abzusichern. Derzeit soll es laut roter Lister der Weltnaturschutzunion noch ca. 15.350 Brutpaare der Vögel geben.


KONTAKT

Sylvia Ratzlaff

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 458

sylvia.ratzlaff(at)wwf.de


Quellenangabe/Foto

WWF

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Volkachs kleine Haselmäuse
Volkachs kleine Haselmäuse
Volkachs kleine Haselmäuse

11/12.10.2017

Die Kleinsten beim Naturschutz schon ganz vorne mit dabei


Volkach-GT Gaibach/Ufr. Der 02. Oktober 2017
stand im Kindergarten Gaibach ganz unter dem Thema „Die Haselmaus“. In Kooperation mit Artenschutz in Franken®, dem Trägerverein Steigerwaldzentrum sowie dem Forstbetrieb Ebrach wurde ein weiterführender Projekttag zur Lebensform, deren Erfassung, sowie dem Schutz des Lebensraums der Haselmaus gestaltet.

Aufgeregt machten sich 10 Buben und Mädchen im Alter von vier bis fünf Jahren auf kleinen Bänken und Sitzkissen bereit der sicher nicht alltäglichen Kindergartenstunde zu folgen. Denn Thomas Köhler, Vorsitzender von „Artenschutz in Franken“ ist heute zu Besuch und wird ihnen persönlich über die Haselmaus berichten. Mit dabei waren gleichfalls Petra Friesl, (Leiterin des Kindergartens Gaibach), sowie Gerlinde Martin (2. Bürgermeisterin der Stadt Volkach). Den Forstbetrieb Ebrach vertrat Elisabeth Holsten, die ein freiwilliges ökologisches Jahr im Steigerwald absolviert.

Mehr zum Projekt unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94311

In der Aufnahme
- Stadtgärtner Harald Sauer (links) und Mitarbeiter Stefan Halbritter brachten am Montag 09.10.2017 drei Haselmausquartiere im Bereich des Kirchgartens unmittelbar an. Jetzt sind alle darauf gespannt, bei welchen Tieren die Kobel Interesse finden.


Suche nach drei entlaufenen Wölfen läuft weiter
Suche nach drei entlaufenen Wölfen läuft weiter
Suche nach drei entlaufenen Wölfen läuft weiter

11/12.10.2017

Am Dienstagvormittag wurde ein Tier getötet, da eine Betäubung unmöglich war

Ludwigsthal/Frauenau.
„Leider müssen wir mitteilen, dass ein weiterer der vormals sechs aus dem Tier-Freigelände bei Ludwigsthal entlaufenen Wölfe geschossen werden musste“, berichtet Jörg Müller, stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald. „Wir unternehmen weiterhin alles um der Tiere lebend habhaft zu werden. Wir bedauern, dass ein Einfangen in diesem Fall nicht möglich war.“ Dafür habe sich das Tier, welches im Raum Frauenau angetroffen wurde, zu schnell bewegt und war zu weit entfernt. Narkosegewehre funktionieren bei Wölfen nur auf kürzere Distanzen. Mittlerweile wurde zweifelsfrei bestätigt, dass es sich bei dem erlegten Tier um einen der Gehege-Wölfe handelt.

Die Suche nach den verbliebenen drei entlaufenen Wölfen läuft derweil unter Hochdruck weiter. Die Bemühungen, die wohl mutwillig von Dritten freigelassenen Tiere lebend zu fangen, wurden von Seiten der Nationalparkverwaltung mit Hilfe der Nationalparks Šumava und Berchtesgaden noch einmal intensiviert. „Wir haben jetzt noch mehr Lebendfallen im Einsatz“, erklärt Müller. Auch die Suchtrupps mit Narkosewaffen im Gelände wurden nochmals verstärkt. Als letzte  Option steht weiterhin aber auch ein Abschuss im Raum.
Beim Aufeinandertreffen mit einem Wolf sollte man dem Tier gegenüber mit Respekt begegnen. Man sollte nicht weglaufen, sondern sich langsam zurückziehen. Sollte einem ein Wolf trotzdem zu nahe kommen, sollte man auf sich aufmerksam machen, laut sprechen, gestikulieren oder sich anderweitig bemerkbar machen. Hunde sollten in jedem Fall angeleint sein. Dem Wolf sollte man weder nachlaufen, noch Futter anbieten oder Fotos machen wollen.

Anhängend noch drei Fragen nebst Antworten zum Thema

Warum ist ein schneller Zugriff erforderlich?

Umgehendes Handeln ist deshalb zwingend erforderlich, ….

• … um Konflikte mit Menschen zu vermeiden.
• … weil die Gehege-Wölfe je nach körperlicher Verfassung mit zunehmender Dauer in Freiheit durchaus lernen können zu überleben und effektiv zu jagen. Die Tiere verlernen aber nicht, dass der Mensch mit Nahrung verbunden ist. In Ortsnähe, wo sie nach menschlichen Abfällen suchen, oder an Wildfütterungen, wo leichte Beute zu finden ist, könnte es dabei etwa zu einer für den Menschen gefährlichen Beuteverteidigung kommen. Die Wahrscheinlichkeit für derartige Verhaltensmuster ist bei Gehege-Wölfen signifikant höher als bei wilden Wölfen.

• … weil man verhindern muss, dass sich die Gehege-Wölfe mit den wilden freilebenden Wölfen vermischen und unerwünschte Verhaltensweise, wie die fehlende Vorsicht vor dem Menschen, weitergeben. Nicht alle entlaufenen männlichen Tiere sind kastriert.

• … weil es angesichts der derzeitigen bayernweiten Diskussion über die Rückkehr der wilden Wölfe gilt, mögliche Konfliktsituationen zu vermeiden, um den wilden Wölfen ein Leben in unseren Wäldern nicht von vornherein unmöglich zu machen. Im Nationalparkgebiet gibt es bereits ein wild lebendes Rudel.
Was ist der Unterschied zwischen den wilden Wölfen und den Gehege-Wölfen?

Wilde Wölfe zeigen eine natürliche Vorsicht vor Menschen und meiden sie. Gehege-Wölfe dagegen sind Menschen gewohnt und zeigen weniger Fluchtverhalten. Gehege-Wölfe vergessen nicht die Verbindung zwischen Mensch und Futter, sie haben den Kontakt mit Menschen gelernt und zeigen kaum natürliche Zurückhaltung. Daher kann es im Vergleich zu wilden Wölfen viel wahrscheinlicher zu Konfliktsituationen kommen, etwa wenn Beute verteidigt wird.

Welche Schwierigkeiten gibt’s beim Einsatz von Narkosegewehren?

Ein mit Druckluft betriebenes Betäubungsgewehr funktioniert prinzipiell zwar auf größere Distanzen. Dafür muss jedoch ein hoher Druck gewählt werden, wodurch die getroffenen Tiere schwer verletzen werden könnten. Zuverlässig treffen solche Waffen bei Wölfen, die über ein schnelles Reaktionsvermögen und eine geringe Körpergröße verfügen, nur auf etwa 20 bis 30 Meter Entfernung. Selbst geringste Windgeschwindigkeiten beeinflussen die Geschosse signifikant in der Flugbahn. Mit dem Abschuss des Pfeils ist darüber hinaus ein Geräusch verbunden, auf welches das beschossene Tier reagiert und je nach Distanz dem Pfeil somit ausweichen kann. Würde man den Druck beim Schuss erhöhen, um den Pfeil zu beschleunigen, könnte der Pfeil abprallen oder die Wirkung des Narkosemittels könnte durch einen zu starken Aufprall vermindert werden, im Extremfall kann es zu schweren Verletzungen des beschossenen Tiers kommen.

Aufgrund der Lernfähigkeit der Wölfe werden diese zudem bei jedem missglückten Betäubungsversuch misstrauischer,
so dass ein schneller Erfolg unabdingbar ist. Um Narkosegewehre überhaupt einsetzen zu können, bedarf es einer speziellen Schulung und fundierter veterinärmedizinischer Kenntnisse. Schließlich muss die Betäubungsdosis richtig gewählt werden, um effektiv zu sein. Ist sie zu stark, stirbt das Tier. Der Einsatz ist also sehr schwierig. Im Vergleich dazu ist ein Treffer mit scharfer Munition auch auf Entfernungen von 100 bis 150 Metern noch relativ gut durchführbar.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


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In der Aufnahme von Johannes Rother

- Wölfe .... zunehmend umstritten .. vielfach haben wir auch den Umgang mit Wildtieren verlernt!

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Fledermauskids von Oberschwarzach
Fledermauskids von Oberschwarzach
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- www.mainpost.de


Quellenangabe/Aufnahme:

Mainpost

Autor:
Norbert Finster



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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Klimaschutz zum Anfassen
Klimaschutz zum Anfassen
Klimaschutz zum Anfassen

10/11.10.2017

WWF sucht Nachwuchsforscher für Schülerakademie „2 Grad Campus“

Berlin
: Das Ziel ist so klar wie wissenschaftlich unumstritten: Um 95 Prozent müssten wir den Ausstoß an Treibhausgasen reduzieren, damit die Welt nicht in die Klimakatastrophe schlittert. Doch wie kann das gelingen? Um dieser Frage nachzugehen sucht der WWF Deutschland 20 Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren, die für eine klimafreundliche Zukunft forschen wollen.

In der Schülerakademie „2 Grad Campus“ werden sie zusammen mit renommierten Klimawissenschaftlern einer der wichtigsten Menschheitsfragen nachgehen.
Interessierte Nachwuchsforscher und solche, die es werden wollen, können sich ab sofort unter www.2-grad-campus.de bewerben. Die Teilnahmekosten werden übernommen. Bewerbungsschluss ist der 3. Dezember 2017.

„Beim 2 Grad Campus hat man die einmalige Gelegenheit, einen Einblick in die aktuelle Klimaforschung zu gewinnen und selbst mitzuforschen“, sagt Ivonne Drößler, Bildungsreferentin beim WWF Deutschland. „Gemeinsam wollen wir zukunftsweisende Ideen finden, wie wir im Einklang mit dem Planeten leben können.“ Bei der Schülerakademie, die in diesem Jahr neu von dem Familienunternehmen HEINZ-GLAS gefördert wird, geht es um die besonders klimarelevanten Bereiche Energie, Mobilität, Wohnen und Ernährung.

Der 2 Grad Campus ist in drei Phasen gegliedert. Im ersten Block vom 18. bis 23. März 2018 führen Wissenschaftler in die Themen Klima und Klimawandel ein.
Die Nachwuchsforscher lernen, wie klimarelevante Daten erhoben und Modelle daraus für die Zukunft entwickelt werden. Gemeinsam mit den Experten erarbeiten sie Forschungsfragen für die zweite Phase des Campus. Zwischen dem ersten und zweiten Block arbeiten die Teilnehmer im Team und online weiter an ihrer Forschungsfrage. Dabei werden sie vom WWF Deutschland sowie von wissenschaftlichen Mentoren unterstützt. Der zweite Block findet vom 17. bis 28. Juli statt. Hier steht die Beschäftigung mit den Lösungsansätzen im Vordergrund. Im dritten Block (22. bis 24. Oktober) werden die Forschungsergebnisse schließlich zusammengefasst und auf dem Nachhaltigkeitstag von HEINZ-GLAS präsentiert. Alle Teilnehmer erhalten zum Abschluss ein 2 Grad Campus-Diplom.

„Nachhaltigkeit bedeutet, Verantwortung für nachfolgende Generationen zu übernehmen. Deshalb ist es uns besonders wichtig, Kinder
und Jugendliche frühzeitig an umwelt- und energierelevante Themen heranzuführen und sie bei der Entwicklung von Lösungswegen einzubinden“, sagt Thomas Eidloth, Sustainability Manager bei HEINZ-GLAS.


KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quellenangabe/Foto:

WWF
09. Oktober 2017


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Artenschutz in Franken®


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Für internationalen Kultur-Freiwilligendienst bewerben

Für internationalen Kultur-Freiwilligendienst bewerben

10/11.10.2017

Jetzt bis 1. Dezember für FSJ im Ausland bewerben – für alle zwischen 18 und 26 Jahren

Noch bis zum 1. Dezember 2017
läuft die Bewerbungsrunde für einen internationalen Freiwilligendienst mit kulturweit. Junge Menschen, die sich weltweit für Kultur und Bildung stark machen wollen, können sich online auf www.kulturweit.de für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland bewerben. Der Freiwilligendienst beginnt am 1. September 2018. Er wird durch das Auswärtige Amt gefördert.

„Der Freiwilligendienst ist ein wichtiger Denkanstoß“, sagt Johanna Wahl, die als kulturweit-Freiwillige in Ulan Bator die Arbeit der mongolischen UNESCO-Nationalkommission unterstützt hat. „Langfristig entstehen da Beziehungen, die mir geholfen haben, auch mal durch eine andere Brille auf die Welt zu schauen und andere Menschen besser zu verstehen“, betont die ehemalige Freiwillige.

Für sechs oder zwölf Monate unterstützen kulturweit-Freiwillige die Arbeit von Bildungs- und Kultureinrichtungen weltweit. In über 70 Ländern tragen sie so dazu bei, Raum für Dialog, Vertrauen und gegenseitiges Verständnis zu schaffen: ob am Goethe-Institut Hanoi, beim DAAD in Bogotá oder an der Europaschule Tiflis.

An kulturweit können alle jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren teilnehmen, die in Deutschland leben und über einen Schulabschluss
oder eine abgeschlossen Ausbildung verfügen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden intensiv auf ihren Einsatz im Ausland vorbereitet, pädagogisch begleitet und finanziell unterstützt. Neben einem Versicherungsschutz erhalten sie Zuschüsse zu den Reisekosten, Sprachkursen und monatlich 350 Euro.

Seit 2009 hat das Programm über 3.000 Freiwillige entsandt und ist mit dem Quifd-Siegel für Qualität in Freiwilligendiensten ausgezeichnet. Nach Abschluss des Freiwilligendienstes erwartet kulturweit-Alumni ein umfangreiches Weiterbildungsangebot und die Zusammenarbeit in einem jungen Expertennetzwerk zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.

kulturweit ist ein Projekt der Deutschen UNESCO-Kommission und wird in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt durchgeführt. Partner sind der Deutsche Akademische Austauschdienst, das Goethe-Institut, die Deutsche Welle Akademie, das Deutsche Archäologische Institut, der Pädagogische Austauschdienst in Kooperation mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen sowie zahlreiche UNESCO-Nationalkommissionen weltweit.

Weitere Informationen

Pressekontakt
Deutsche UNESCO-Kommission
Projektkoordinator Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Peter Martin
Telefon: +49 30 80 20 20-310
E-Mail: martin(at)unesco.de
 

Quellenangabe

Deutsche UNESCO-Kommission e.V. • Colmantstraße 15 • 53115 Bonn
Telefon: 0228-60497-44 • Internet: www.unesco.de/presse
Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) ist Deutschlands Mittlerorganisation
für multilaterale Politik in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation.
Seit ihrer Gründung 1950 bringt die DUK den Sachverstand aus Politik
und Zivilgesellschaft für die Ziele der UNESCO zusammen.

Pressemitteilung, 10. Oktober 2017

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Garten-Kreuzspinne


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Gemeinsam für mehr Artenvielfalt
Gemeinsam für mehr Artenvielfalt
Gemeinsam für mehr Artenvielfalt

09/10.10.2017

Oberschwarzach/Steigerwald/Unterfranken.
Der heutige Montag steht unter anderem im Fokus des praktischen Artenschutzes. Gemeinsam mit der Grundschule in Oberschwarzach hatten sich Artenschutz in Franken®, Bayerische Staatsforsten, Markt Oberschwarzach und das Steigerwald Zentrum innerhalb eines praktischen Umweltbildungstages zusammengefunden um sich um die Fledermäuse im nördlichen Steigerwald bemühen.

Mehr noch, der Projekttag konnte eine nicht alltägliche Schulstunde abbilden die es den Mädchen und Buben der Gemeinde ermöglichte viel Interessantes über die sehr verborgenen Tier zu erfahren.

Mehr Impressionen in den kommenden Stunden hier auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme:
- Nach Abschluss der Maßnahme zum Gruppenfoto positioniert ... so kann Artenschutz und Umweltbildung funktionieren.

Mehr zum Projekt ( Schulstunde) auf unseren Seiten unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=95625

Mehr zum aktuellen Projekttag aktuell hier auf unseren Seiten unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=50000&cid=&id=96316

Vorfahrt für unsere Natur
 Vorfahrt für unsere Natur
Bundesprogramm Grüne Infrastruktur: Vorfahrt für unsere Natur

08/09.10.2017

"Dem Begriff „Grüne Infrastruktur“ liegt der Gedanke zugrunde, dass die Erhaltung und die Verbesserung von Ökosystemen für die Entwicklung eines Landes ebenso unverzichtbar sind
, wie die plan- und maßvolle Entwicklung der grauen Infrastruktur, also von Straßen, Schienen, Kanälen und Hochspannungstrassen. Denn intakte Ökosysteme bieten auf der gleichen Fläche häufig ein Vielfaches an Leistungen für die Gesellschaft.

Und dabei sind naturnahe Lösungen oft günstiger und langlebiger als herkömmliche bauliche Alternativen" betont Prof. Jessel bei der Vorstellung des neuen Fachgutachtens zum Bundeskonzept Grüne Infrastruktur (BKGI). Im NeFo-Interview gibt sie gemeinsam mit dem Leiter des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens Prof. Dr. Stefan Heiland Auskunft.

Zum Interview
- www.biodiversity.de/produkte/interviews/bundeskonzept-grune-infrastruktur

Zur Themenseite
- https://www.bfn.de/bkgi.html


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Larinioides cornutus, Schilfradspinne


Neu auf unserer Page:

Mycena rosea, Rosa Rettich-Helmling

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96283

Larinioides cornutus, Schilfradspinne
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=47877

Daedalea quercina, Eichen-Wirrling

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96294

Calocera viscosa, Klebriger Hörnling, Klebriges Schönhorn

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96303

Amanita muscaria, Fliegenpilz, Roter Fliegenpilz

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96194

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Volkachs kleine Haselmäuse
Volkachs kleine Haselmäuse
                                                                 Volkachs kleine Haselmäuse

                                     Die Kleinsten beim Naturschutz schon ganz vorne mit dabei

                                                                                 08/09.10.2017

Volkach-GT Gaibach/Ufr. Der 02. Oktober 2017
stand im Kindergarten Gaibach ganz unter dem Thema „Die Haselmaus“. In Kooperation mit Artenschutz in Franken®, dem Trägerverein Steigerwaldzentrum sowie dem Forstbetrieb Ebrach wurde ein weiterführender Projekttag zur Lebensform, deren Erfassung, sowie dem Schutz des Lebensraums der Haselmaus gestaltet.

Aufgeregt machten sich 10 Buben und Mädchen im Alter von vier bis fünf Jahren auf kleinen Bänken und Sitzkissen bereit der sicher nicht alltäglichen Kindergartenstunde zu folgen.
Denn Thomas Köhler, Vorsitzender von „Artenschutz in Franken“ ist heute zu Besuch und wird ihnen persönlich über die Haselmaus berichten. Mit dabei waren gleichfalls Petra Friesl, (Leiterin des Kindergartens Gaibach), sowie Gerlinde Martin (2. Bürgermeisterin der Stadt Volkach). Den Forstbetrieb Ebrach vertrat Elisabeth Holsten, die ein freiwilliges ökologisches Jahr im Steigerwald absolviert. .....

Mehr zum Projekt unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94311

UN Dekade Biologische Vielfalt Preis
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=80022


Auerochsen im Aurachtal
Auerochsen im Aurachtal
Auerochsen im Aurachtal

08/09.10.2017

Franken.
Seit 2006 beweiden imposante Auerochsen (nachgezüchtete Heckrinder) die Auen und Schilfgürtel des Aurachtals bei Walsdorf / Zettelsdorf.

Mit dem Einsatz der Urrinderrasse soll der Talraum der Aurach offen gehalten und zukünftig neue / alte Lebensräume für andere seltene Tierarten gesichert und neu „gestaltet“ werden.Besonders der Leitbulle „Luzifer“ zeigt sich sehr eindrucksvoll in seiner Erscheinung.

Initiiert und betreut wird dieses Projekt vom Landschaftspflegeverband Bamberg.Die ersten konkreten Nachweise des Auerochsen
( Urs ) aus dem mitteleuropäischen Sektor reichen rund 250 000 Jahre zurück. Alle heutigen Rinderrassen haben ihren Ursprung im Ur.

Der Auerochse erreicht eine Körperlänge von bis zu 3,10 Meter ein Gewicht von bis zu einer Tonne, sowie eine Körperhöhe von über 180 cm.

Im Jahre 1627 wurde der letzte frei lebende Auerochse in Europa erlegt.

Sein bevorzugter Lebensraum waren vermutlich lockere , lichte ( Ur ) Wälder mit offener Weidefläche.  Hier fanden sie die Nahrung die sie brauchten; Eicheln, Gräser und Kräuter.

Zurückgezüchtet wurden die Auerochsen in die So genannten Heckrinder, welche in ihrer Form dem Ursprungsrind wohl sehr nahe kommen.

Siehe auch (inkl. neuen Aufnahmen):

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20447
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=44318

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Auerochse im Aurachtal


Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...
Herbstzeit - Pilzzeit

08/09.10.2017

Franken.
Die Zeit scheint bestens geeignet um sich auf die Suche nach Pilzen zu machen und Albert Meier hat die Gunst der Stunde genutzt und uns neue Aufnahmen von heimischen Arten mitgebracht die wir nun auch auf unserer Internetpräsenz vorstellen können.

Neu aufgenommen wurden:

Trametes versicolor, Schmetterlings-Tramete

-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96253

Scleroderma citrinum, Dickschaliger, Gemeiner Kartoffelhartbovist

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96246

Helvella crispa, Herbst-Lorchel
-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95953

Tintenfischpilz (Clathrus archeri, Syn.: Anthurus archeri)
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96199

In der Aufnahme von Albert Meier
- Schmetterlings-Tramete

Greenpeace-Aktivisten protestieren ....
Greenpeace-Aktivisten protestieren ....
Greenpeace-Aktivisten protestieren vor Agrarministerkonferenz für Tierwohl

07/08.10.2017

Lüneburg.
Mit einem fünf mal drei Meter großen aufblasbaren Schwein in einem engen schwimmenden Stall protestieren Aktivisten von Greenpeace heute auf der Ilmenau gegen miserable Bedingungen in der deutschen Schweinemast. Kletterer haben sich mit einem Banner von einer Fassade direkt am Fluss abgeseilt.

Heute endet in Lüneburg die Konferenz der Agrarminister. Von ihnen fordern die Umweltschützer, das millionenfache Tierleid in deutschen Ställen zu beenden. „Die Haltungsbedingungen fügen vielen Schweinen Schmerzen und Leiden zu. Der künftige Bundeslandwirtschaftsminister muss die Zustände dringend verbessern“, sagt Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Dirk Zimmermann. „Schweine sind intelligente gesellige Tiere und brauchen Platz, Einstreu und Auslauf. Die Haltung muss den Bedürfnissen der Tiere angepasst werden - nicht die Tiere den Haltungsbedingungen.“

Der Berliner Senat unterstützt die Kritik an der aktuellen Schweinemast. Er hat am Dienstag beschlossen, die Haltungsbestimmungen mit einer Normenkontrollklage vor das Bundesverfassungsgericht zu bringen. Die Klage basiert auf einem Rechtsgutachten, mit dem Greenpeace nachgewiesen hat, dass die derzeitigen Haltungsbedingungen gegen das im Grundgesetz verankerte Tierschutzrecht verstoßen.

Mehr auf den Seiten von Greenpeace unter:

- www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/greenpeace-aktivisten-protestieren-vor-agrarministerkonferenz-fuer

Quellenangabe

Greenpeace e. V.
Hongkongstraße 10
20457 Hamburg

29. 9. 2017

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In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Honigbiene in der Nahaufnahme ..[ https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=35195]

Ferner neu mit aufgenommen:

Blauer Eichen-Zipfelfalter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=93863


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Trittsteine der Natürlichen Waldentwicklung
Trittsteine der Natürlichen Waldentwicklung
Bayerns Wilde Wälder: Trittsteine der Natürlichen Waldentwicklung

07/08.10.2017

Anlässlich der Entscheidung zu einem Dritten Nationalpark in Bayern, der auf Staatswaldflächen entstehen soll und von unserem Unternehmen
durch fachliche Hilfestellung konstruktiv begleitet wird, stellt sich die Frage: Wo steht der Bayerische Staatswald heute bei der Natürlichen Waldentwicklung?  

Das sind Wälder, die sich weitgehend unbeeinflusst vom Menschen natürlich entwickeln können mit einem dauerhaften Verzicht auf Holznutzung.

Schützen und Nutzen führt zu einer Vielzahl trittsteinartiger Naturschutzbereiche .....

Mehr zum Thema auf den Seiten der Bayerischen Staatsforsten AÖR


- www.baysf.de/de/wald-schuetzen/bayerns-wilde-waelder/trittsteine-der-natuerlichen-waldentwicklung.html


Quellenangabe


Bayerische Staatsforsten AöR

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Artenschutz in Franken®


Bildunterschrift:
Die Tintenfischpilze konnte Helga Zinnecker am frühen Morgen des 06.10.2017 fotografieren. Bereits einige Stunden später waren die roten Arme von Mistkäfern abgefressen und die Pracht dieser Pilze war dahin ...

Mehr zum Tintenfischpilz auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96199

Ferner neu mit aufgenommen:


- Löwenfrüchtchen ... https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96211

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Wölfe brechen aus Tier-Freigelände aus
Wölfe brechen aus Tier-Freigelände aus
Wölfe brechen aus Tier-Freigelände aus

07/08.10.2017

Polizei eingeschaltet - Intensive Suchmaßnahmen laufen


Ludwigsthal. In der Nacht auf Freitag sind aus dem Tier-Freigelände des Nationalparks Bayerischer Wald bei Ludwigsthal (Landkreis Regen) Wölfe ausgebrochen. Wie den Tieren die Flucht gelungen ist, ist bisher noch nicht hundertprozentig geklärt. Fremdeinwirkung durch Dritte wird nicht gänzlich ausgeschlossen. Die Nationalparkverwaltung hat das weitere Vorgehen mit Polizei, Regierung von Niederbayern, Landratsamt Regen und dem Bayerischer Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz abgestimmt.

„Wir setzen mit höchstem Personaleinsatz alles daran, die Tiere wieder einzufangen“, sagt Nationalparkleiter Franz Leibl. Dazu werde versucht, die ausgebrochenen Wölfe anzufüttern. „Sollte das nicht gelingen, kommen Narkosegewehre zum Einsatz. Das letzte Mittel wäre aus Sicherheitsgründen der Abschuss der Tiere“, so Leibl. Ein Verbleib in freier Wildbahn ist ausgeschlossen. Ein Krisenstab, der im Besucherzentrum Haus zur Wildnis eingerichtet wurde, koordiniert die Maßnahmen.

Von den neun im Gehege lebenden Wölfen sind nach derzeitigem Stand sechs Tiere ausgebrochen. In freier Wildbahn sind die Tiere jedoch nicht lange Zeit überlebensfähig, da sie bisher ihr gesamtes Leben in menschlicher Obhut verbracht haben. Die Bevölkerung wird darum gebeten, auf keinen Fall Futter für die Wölfe zu deponieren, sich den Wölfen aktiv zu nähern oder sie zu fotografieren. Jede Sichtung soll dem Haus zur Wildnis (09922/5002-0) mitgeteilt werden. Nach Auffassung der Fachleute besteht derzeit keine Gefährdung für die Bevölkerung.



Wolfsausbruch: Schnelleinsatz-Trupp jederzeit einsatzbereit

07/08.10.2017

Entlaufenes Tier mit größerem Aktionsradius - Betäubung oder Abschuss möglich

Ludwigsthal
. Zunächst hatte es so ausgesehen, dass sich die fünf der vormals sechs aus dem Nationalparkzentrum Falkenstein bei Ludwigsthal (Landkreis Regen) ausgebrochenen Wölfe nur im Umgriff ihres Gatters aufhalten. Zuletzt jedoch zeigte eines der Tiere einen immer größeren Aktionsradius. Daher hat die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald nun einen Schnelleinsatz-Trupp installiert, der in Absprache mit der Polizei rund um die Uhr ausrücken kann.

„Diese Mitarbeiter sind mit Narkosegewehr und scharfer Waffe ausgerüstet“, erklärt Nationalparkleiter Franz Leibl. Da die Wahrscheinlichkeit eines Einfangens mit fortschreitender Zeit immer weiter sinkt, sollen die Wölfe wenn möglich betäubt werden. „Wenn dies nicht möglich ist, etwa aufgrund größerer Distanzen, wird von der Schusswaffe Gebrauch gemacht.“



Wolfsausbruch: Tiere im Umgriff des Geheges

07/08.10.2017

Einfangversuche laufen - Nationalparkzentrum Falkenstein auch am Samstag geschlossen

Ludwigsthal.
Nachdem in der Nacht auf Freitag sechs Wölfe aus dem Gehege des Nationalparkzentrums Falkenstein bei Ludwigsthal ausgebrochen waren, sind fünf der Tiere weiterhin im Umgriff ihres knapp sechs Hektar großen Gatters unterwegs. Mit rund 35 Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald wird bis zur Abenddämmerung versucht, die Wölfe zurück ins Gehege zu treiben. Der sechste entflohene Wolf wurde bereits in der Nacht auf der in der Nähe vorbeiführenden Waldbahn-Strecke von einem Zug getötet.

„Wir setzen weiter alles daran, die Tiere schnellstmöglich einzufangen“, betont Nationalparkleiter Franz Leibl. Sollten diese Versuche am Freitag nicht erfolgreich sein, wird am Samstagmorgen wohl versucht, die Wölfe mittels Narkosegewehren zu betäuben. Als letztes Mittel steht auch ein Abschuss im Raum.

Die genauen Hintergründe zum Ausbruch sind weiter unklar. Fest steht, dass ein mehrfach gesichertes Gehege-Tor am frühen Morgen offen stand. Daher ist auch ein mutwilliges Einwirken bisher unbekannter Dritter möglich. Ermittlungen dazu führt die Polizei.

Das Nationalparkzentrum Falkenstein inklusive Tier-Freigelände, Haus zur Wildnis und Steinzeithöhle bleibt derweil mindestens bis Samstag geschlossen.


Bildunterschrift:

Vermutlich sechs Wölfe sind aus ihrem Gehege
im Nationalparkzentrum Falkenstein ausgebrochen. (Foto: Rainer
Simonis/Nationalpark Bayerischer Wald)


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Artenschutz in Franken®

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Artenschutz zeichnet aus - Protection of Species Award 2017
Artenschutz zeichnet aus - Protection of Species Award 2017
                                        Artenschutz zeichnet aus - Protection of Species Award - 2017

                                                                           06/07.10.2017


                    Die Umweltstiftung Greenpeace ist Preisträger des Protection of Species Award 2017


Artenschutz in Franken®
würdigt mit dem begehrten Preis die langjährigen, gemeinschaftlichen Bemühungen zur Erhaltung bundesdeutscher Biodiversität.

Hamburg, 05.Oktober 2017. Zum 16. Mal wurde er verliehen, der Artenschutzpreis - Protection of Spezies Award - des Verbandes Artenschutz in Franken® (A.i.F). Erneut standen über 30 Nominierungen an, aus welchem das Award - Gremium unserer Organisation die schwierige Entscheidung treffen durfte den oder die Preisträger zu ermitteln.

                                    Die Umweltstiftung Greenpeace wurde als Preisträger benannt.


                                 Ausgezeichnet wird die Umweltstiftung Greenpeace für das Projekt:

                                „Der Fledermausturm an der Giechburg Ruine im Landkreis Bamberg“

                                 - Artenschutz an kulturell hochstehenden Bauwerken in Deutschland -


Welches wir mit der Umweltstiftung Greenpeace im Jahre 2016 umsetzen durften.  

Mit der Umweltstiftung Greenpeace verbindet den Verband Artenschutz in Franken® eine seit Jahren höchst intensive und vertrauensvolle Projektzusammenarbeit. Nachhaltiges Wirken erscheint in den Augen des Artenschutz in Franken® (A.i.F) als ein Eckpfeiler des gemeinschaftlichen Engagements. Nicht
kurzfristiges Denken bringt uns gemeinsam weiter. Nein, die Basis für einen wirkungsvollen Schutz der uns umfassenden Umwelt im Sinne der uns nachfolgenden Generation findet sich ausnahmslos in einer
vertrauensvollen und langjährigen Kooperation wieder.


In einer kleinen Feierstunde konnte der 2017er Protection of Species Award des Artenschutz in Franken® an die Umweltstiftung Greenpeace überreicht werden.

                                       Artenschutz in Franken® sagt herzlichen Glückwunsch


In der Aufnahme:
Von links; Melanie Stöhr, (Geschäftsführung Umweltstiftung Greenpeace ) mit ihrem Team ... Silke Boysen, Ute Meisner, Nina Fischer und Claudia Voigt.

Zur Auszeichnung direkt:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=94958

Bildautor:
Umweltstiftung Greenpeace


Mehr zum Protection of Species Award

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=12000&cid=&id=20760


Welttierschutztag am 4. Oktober
Welttierschutztag am 4. Oktober
Welttierschutztag am 4. Oktober

06/07.10.2017

Deutscher Tierschutzbund fordert neue Impulse für den Tierschutz


Unter dem Motto „Eine Mehrheit für den Tierschutz -
Bundestagswahl ist Tierschutzwahl“ begehen der Deutsche Tierschutzbund und seine über 740 Mitgliedsvereine den diesjährigen Welttierschutztag. Angesichts der aktuell beginnenden Sondierungsgespräche und gegebenenfalls späterer Koalitionsverhandlungen fordern die Tierschützer, dass von Beginn an die Weichen für mehr Tierschutz gestellt werden müssen. Der Verband fordert zudem einen Bundestierschutzbeauftragten, der den Tierschutz bundesweit strategisch voranbringen kann.

„Verbesserungen im Tierschutz sind gesellschaftlich gewünscht und dürfen nicht ignoriert werden“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die zukünftige Bundesregierung muss den Tierschutz in Deutschland aktiv gestalten und die immer gepriesene Vorreiterrolle in Europa tatsächlich ausfüllen – hier herrscht in vielen Tierschutzbelangen noch dringender Handlungsbedarf. Lippenbekenntnisse alleine reichen nicht aus.“

Forderungen an die Politik
Mit Blick auf das Staatsziel Tierschutz gehören ein bundesweites Verbandsklagerecht und die grundlegende Novellierung des Tierschutzgesetzes zu den zentralen Forderungen des Deutschen Tierschutzbundes. Zudem fordert der Verband die Einrichtung des Amtes eines Bundestierschutzbeauftragten. Dieser könnte die Regierung und öffentliche Stellen beraten und die Einhaltung von Tierschutzregelungen kontrollieren. Der Beauftragte sollte hauptamtlich arbeiten und finanziell und personell ausreichend ausgestattet werden. Ebenso drängt der Deutsche Tierschutzbund auf eine Stärkung des karitativen Tierschutzes vor Ort, um die Finanzierung der Tierheime für die Zukunft sicherzustellen. Zum Ausstieg aus Tierversuchen muss die Politik eine konkrete Strategie erstellen und erarbeiten. Weiter fordert der Verband eine nationale Nutztierstrategie, die unter anderem ein staatliches Tierschutzlabel einschließt und die Förderpolitik auf den Tierschutz ausrichtet. Auch ein Ende der Wildtierhaltung in Zirkussen gehört zu den Kernforderungen des Deutschen Tierschutzbundes.

Der Welttierschutztag am 4. Oktober geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere. Den Tag nutzen Tierschützer weltweit, um auf drängende Tierschutz-Probleme hinzuweisen.

   

Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch


- Goldschildfliege - Insekt des Jahres 2014


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Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neue Aufnahmen hier auf unserer Page

05/06.10.2017

Franken.
Wir hatten es bereits angekündigt, eine Diashow wir Sie in eine Bildreise entführen ... Aufnahmen die uns Bernhard Schmalisch hat zukommen lassen.

Wir konnten die Diashow nun fertigstellen und möchten diese präsentieren:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=40200&id=96171&startid=0


Zusätzlich werden wir die einzelnen Aufnahmen auch noch den entsprechenden Rubriken zu führen.


Wir starten mit:


Raupe Goldene Acht ..
.. ist auf Klee angewiesen.
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=65049

Kleiner Feuerfalter ...
die Bestände haben massiv abgenommen.Jetzt um die Jahreszeit sind sie unterwegs ...je nach Lichteinfall ändern sie die Farben.Nicht umsonst der Name Feuerfalter.
-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22055

Hauhechelbläuling ...
selten einen unversehrten Kleinschmetterling mit solch irisierenden Farben zu erwischen.- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=64747

Kleiner Perlmutterfalter ..
auch mit auf Klee angewiesen. Aber die Kleefelder werden inzwischen 3 mal gemäht. - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=64888

Langflüglige Schwertschrecke
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95065



Über den Historischen Lehrpfad ...
Über den Historischen Lehrpfad ...
Über den Historischen Lehrpfad Glashütten zum Zwercheck

05/06.10.2017

Grenzüberschreitenden Wanderung in den Nationalpark Šumava

Bayerisch Eisenstein.
Waldführerin Lisa Moser führt von Bayerisch Eisenstein aus nach Alžb?tín (Eisenthal) und entlang der Svarožná (Zwercheckbach) auf einem historischen Lehrpfad zum Thema „Glashütten“ bis zur Grenze. Von dort geht es weiter bis zum Svaroh (Zwercheck) und über das Steinerne Meer zum ehemaligen Gehöft Reindl?v dv?r. Vorbei an der Eisenbahnbrücke und entlang des Regen wird wieder zurück zum Ausgangsort gewandert.

Treffpunkt ist  am Sonntag, 8. Oktober, um 9:15 Uhr, vor dem Bahnhofsgebäude in Bayerisch Eisenstein. Die Waldbahn verkehrt stündlich auf dieser Strecke
. Die reine Gehzeit beträgt in etwa sechs Stunden. Neben festem Schuhwerk und dem Wetter angepasster Kleidung ist der Personalausweis oder der Reisepass unbedingt mitzubringen. Auf dieser Tagestour ist keine Einkehr möglich denken Sie daher bitte auch an eine Brotzeit nebst Getränken.

Die Führungsgebühr beträgt 5  Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei. Bei Anreise mit der Waldbahn bzw. dem Vorzeigen einer Nationalpark-Card oder einer Gästekarte mit GUTi-Logo wird nur die halbe Führungsgebühr erhoben. Zusätzlich kommen noch wenige Euro für die Bus- und Zugfahrten in Tschechien hinzu. Wer tschechische Kronen hat, bitte mitbringen!

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald


Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Eichhörnchen im Herbst


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Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz
Neu auf unserer Internetpräsenz

04/05.10.2017

Franken.
Wir freuen uns darüber, das wir Ihnen erneut zahlreiche neue Aufnahmen die uns Albert Meier zukommen hat lassen, vorstellen dürfen.

Neu aufgenommen wurden:

Succinea putris, Bernsteinschnecke
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=85895

Macrolepiota procera, Parasolpilz, Riesenschirmpilz

-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96069

Leptoglossus occidentalis, Amerikanische Kiefernzapfenwanze
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=62252

Geastrum quadrifium, Kleiner Nest-Erdstern
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96079

Geastrum fimbriatum, Gewimperter Erdstern
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96090

Trombidium holosericeum, Rote Samtmilbe
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=36369

Thecla betulae, Nierenfleck-Zipfelfalter (w)
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=48987

Suillus luteus, Butterpilz
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96096

Suillus grevillei, Lärchenröhrling
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96118

Stropharia aeruginosa, Grünspan-Träuschling
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96137

Anguis fragilis, Blindschleiche
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21789

In der Aufnahme:

- Gewimperter Erdstern



Erhaltung der Artenvielfalt ... in Bayern Fehlanzeige?
Erhaltung der Artenvielfalt ... in Bayern Fehlanzeige?
Erhaltung der Artenvielfalt ... in Bayern Fehlanzeige?

Erhalt der Nordheimer Au in Franken - Update


03/04.10.2017

Wir kämpfen für den Erhalt der Landschaft und Natur der Nordheimer Au als schützenswerten Teil der berühmten Weininsel bei Volkach.


Die Nordheimer Au ist durch einen industriellen Sandabbau bedroht. Neben wertvollen Biotopen soll auch eine der letzten Streuobstwiesen an der Mainschleife vernichtet werden. In der Nordheimer Au sind unzählige Tier- und Pflanzenarten heimisch, angrenzende Naturschutzgebiete und Flora-Fauna-Habitate sind in Gefahr. Das gesamte Areal ist als Vogelschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet und einzigartiges Geotop ausgewiesen.

Hinzu kommen dramatische Auswirkungen auf das Landschaftsbild und den sensiblen Tourismus auf der Weininsel, sollten die Planungen des industriellen Tagebaus in die Tat umgesetzt werden.

Wir wollen all dies ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken - zum Wohle Nordheims, der Weininsel und der Mainschleife bei Volkach!

Der Verein und die Bürgerinitiative stellen sich vor:

Im April 2015 wurde nach Bekanntwerden der Planungen für Sand- und Kiesabbau in Nordheim am Main eine Bürgerinitiative engagierter Bürgerinnen und Bürger gegründet. Das Hauptziel war und ist der Erhalt unserer Nordheimer Au als einzigartigen Teil der Kultur- und Naturlandschaft der Weininsel bei Volkach. Seit März 2017 steht der neu gegründete und gemeinnützige Verein Erhalt der Nordheimer Au e.V. der Bürgerinitiative tatkräftig zur Seite.

- https://erhalt-der-nordheimer-au.jimdo.com/

News

Neuigkeiten zum Kampf um die Nordheimer Au


- https://erhalt-der-nordheimer-au.jimdo.com/startseite/news/

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Klares Votum gegen Sandabbau in Nordheimer Au

Erst lehnte Volkach ab, jetzt Nordheim: Der geplante Sandabbau in der Au stößt auf breite Kritik. In Nordheim reicht schon die Zufahrt für ein Nein.

Mehr zum Thema auf inFranken.de

- www.infranken.de/regional/kitzingen/Klares-Votum-gegen-Sandabbau-in-Nordheimer-Au;art218,2751285

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Lebensraum in Gefahr / Sie alle leben (noch) hier ...

Um einen Eindruck zu übermitteln welch immense Artenvielfalt sich in der Nordheimer Au befindet hat sich Björn Schotta aufgemacht und innerhalb zahlloser Stunden eine umfangreiche Arterfassung vorgenommen die wir ihnen hier nicht vorenthalten möchten.

Zahlreiche Arten würden durch die Umgestaltung des Lebensraum unmittelbar betroffen sein!

Eine Aufstellung wurde nun beigegeben:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=95727


In der Aufnahme von Ulrich Rösch

Kein Platz in Franken?

Nur noch sehr selten kann man ihn  beobachten, den Wiedehopf.

Einzelsichtungen während der Zugzeit im April – Mai sind die einzigen Nachweise das dieser sehr leicht an seiner auffällig Federhaube erkennbare Vogel auch bei uns einst als Brutvogel verbreitet war.Gravierende Veränderungen in seinem Lebensraum ließen den Wiedehopf in der Rangliste „vom Aussterben bedrohter Vogelarten“ bis ganz nach oben rücken!

Bevorzugt werden extensiv bewirtschaftete Kulturlandschaften  mit eingestreuten Brutbäumen ( Mauerhöhlen )  in klimatisch begünstigten Regionen.In diese Regionen kehrt der Wiedehopf im April / Mai auch zur Reproduktion zurück. In Höhlen / Höhlungen / auch Nistkästen  legt der weibliche Wiedehopf im Juni / Juli seine 6 – 7 gelblich mit auffälligen Poren behafteten Eier ab.

Rund 15 Tage erbrütet nur das Wiedehopfweibchen das Gelege. Die Nesthocker verbleiben weitere 26 – 29 Tage im Nest wo sie von beiden Elternteilen mit Insekten unterschiedlicher Art, die auch in den Exkrementen von Haustieren wie Schafen oder Rindern aufgenommen werden, gefüttert.

Der Ausdruck „stinkt wie ein Wiedehopf“ wird der Eigenart der Jungtiere zugeschrieben, die zum Schutz vor Fressfeinden ein streng riechendes Bürzelsekret absondern können.

Die Nordheimer Au zeichnet sich als einer der letzten Reproduktionsorte in Bayern aus! Soll auch dieser Lebensraum geopfert werden? .. Biodiversitätsstrategien die nur auf dem Papier Bestand haben brauchen wir in Bayern nicht mehr .. es geibt schon genügend dieser Art ... es gilt Lebensräume zu erhalten die unsere Artenvielfalt in unserer Heimat direkt ansprechen ... alles andere eröffnet nur einen "schönen Schein"!

Mehr zum Wiedehopf auf unseren Seiten:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23013


Den Haselmäusen auf der Spur ..
Den Haselmäusen auf der Spur ..
Aus die Haselmaus ?!

03/04.10.2017

Volkach/Ufr.
Einen Projekttag zur Wissensvermittlung über die Ansprüche der kleinen Schlafmaus konnten wir am Dienstag den 02. 0ktober im Gemeindeteil Gaibach umsetzen.

Wir hatten es Heute bereits angekündigt ... erste Aufnahmen stellen wir als Projektimpression auf unsere Internetseiten ein ... der Textkörper wird in den nächsten Tagen dann noch folgen ...

Hier gehts zur Projektdoku:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=94311


Ringelnatter im Herbst
Ringelnatter im Herbst
Ringelnatter im Herbst

03/04.10.2017

Franken. Bernd Rumpel
gelangen vor wenigen Tagen einige Aufnahmen einer subadulten Ringelnatter die es sich unweit eines Radweges gemütlich gemacht hatte um hier etwas Wärme aufzunehmen.

Gerade auch vor der Winterruhe die zeitnah ansetzt nehmen Reptilien auch Straßenbereiche an die sich wärmer als das Umfeld abzeichnen.

Doch vielfach geraten die Tiere hier wortwörtlich unter die Räder ...

Mehr zur Ringelnatter und weitere Aufnahmen auf unserer Internetpräsenz unter:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21801


Aus die Haselmaus ?!
Aus die Haselmaus ?!
Aus die Haselmaus ?!

02/03.10.2017

Volkach/Ufr.
Einen Projekttag zur Wissensvermittlung über die Ansprüche der kleinen Schlafmaus konnten wir am Dienstag den 02. 0ktober im Gemeindeteil Gaibach umsetzen.

In den kommenden Stunden werden wir taufrische und fast taufrische Aufnahmen auf unsere Internetseite posten. Das die Mädchen und Buben der Kita in Gaibach keine Schlafmäuschen sind beweist unter anderem die Tatsache das selbst die Jüngsten ( mit knapp 4 Jahren ) über 1 1/2 Sunden den spielerischen Informationen des Artenschutz in Franken® fasziniert lauschten.

In der Aufnahme

- der Umwelteinheit ging ein Kind-Elterntag voraus bei dem Haselmauskobel farbig gestaltet wurden ...

Mehr in den kommenden Stunden!



Holzwirtschaft im Steigerwald
Holzwirtschaft im Steigerwald – Ein Gastbeitrag von Ulrich Mergner

02/03.10.2017

Nachfolgend finden Sie einen Gastbeitrag von Ulrich Mergner, Leiter des Forstbetrieb Ebrach, über die wirtschaftliche Bedeutung der Holzwirtschaft in der Steigerwaldregion.


Mehr auf den Seiten von "Unser - Steigerwald"


- https://unser-steigerwald.de/holzwirtschaft-im-steigerwald/


Quellenangabe

Unser Steigerwald
von Manuel MannichlIn Allgemein, Gewerbe und Wirtschaft, Kommentare & Reaktionen


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


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WIESENBRÜTER UNTER DRUCK
WIESENBRÜTER UNTER DRUCK
WIESENBRÜTER UNTER DRUCK DURCH GEWERBEGEBIETE

PRESSEFAHRT BUND NATURSCHUTZ ins Isarmoos im Landkreis Dingolfing-Landau

01/02.10.2017

Das Isarmoos im Landkreis Dingolfing-Landau ist mittlerweile einer der wichtigste Lebensräume für wiesen- und feldbrütende Vogelarten in Bayern. Doch ein ungebremster Flächenverbrauch, durch die Ausweisung von Gewerbegebieten im Isarmoos, erhöht den Druck auf die dort lebenden Wiesenbrüter.


„Durch die massive Ausweisung von Gewerbeflächen entlang der A 92 schrumpft der Lebensraum stark gefährdeter Wiesenbrüter immer weiter. Die drohende Lockerung des Anbindegebots in der geplanten Änderung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) wird diesen Druck auf die Landschaft noch erheblich verschärfen“, äußert sich Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BUND Naturschutz. „Nicht nur Kiebitz und Co verlieren, sondern wir alle. Denn mit dem fruchtbaren Boden gehen viele für uns wichtige Funktionen verloren und langfristig gewinnt dabei niemand.“ Der BN appelliert daher an alle Landtagsabgeordneten, der geplanten Änderung des LEP im Landtag nicht zuzustimmen.

Seit vier Jahren herrscht entlang der A 92, die durch das Isartal verläuft, enorme Bautätigkeit: Industriegebiete bei Wallersdorf links und rechts der Autobahn, Autohof östlich von Pilsting, neues Industriegebiet bei der Autobahnausfahrt Großköllnbach, Industriegebiet bei Gottfrieding, aber auch kleine Eingriffe wie das geplante Gewerbegebiet bei Ganacker.

„Die Pläne der verantwortlichen Politiker können dazu führen, dass künftig eine Front von Logistikhallen aus Blech die Autobahn
fast die gesamte Strecke von Landshut bis Deggendorf säumt“, führt Alois Aigner 1. Vorsitzender der Kreisgruppe Dingolfing-Landau aus.

Er argumentiert noch weiter: „Die Ausweisung von Gewerbe- und Industrieflächen erfolgt völlig am tatsächlichen Bedarf vorbei. Der ungebremste Wettbewerb der Kommunen untereinander zerstört wichtige Naturräume und schadet mittelfristig am meisten den Kommunen“.

Das Isarmoos ist mit 87 Brutpaaren des großen Brachvogels und 720 Kiebitz Brutpaaren, Spitzenreiter in der vom Landesamt für Umweltschutz bayernweit durchgeführten Wiesenbrüterkartierung.Der Kiebitz ist in Bayern und Deutschland stark gefährdet, der Große Brachvogel sogar vom Aussterben bedroht und auch in  ganz Europa gelten beide Arten wegen starker Rückgänge bereits als gefährdet („vulnerable“). Der Bestand der meisten Wiesenbrüter in Bayern ist stark rückläufig, sie sind die Verlierer der Landschaftsveränderung des letzten Jahrhunderts. Wiesenbrüter sind Vogelarten, die ihre Nester auf dem Boden in Wiesen oder auch auf spät bewachsenen Äckern bauen.  

Am Gewerbegebiet Gottfrieding, erläutert Franz Meindl im Namen der Kreisgruppe, den geplanten Eingriff. Das Gewerbegebiet liegt in der Wiesenbrüterkulisse und führt zu dem Verlust der südlich der Autobahn gelegenen Brutgebiete. Durch den funktionellen Zusammenhang der Populationen der Gebiete im Süden, geht damit auch eine Beeinträchtigung der Naturschutzgebiete (FFH und SPA-Gebiet) nördlich der Autobahn einher. Die Politik brach damit das Tabu einer Industrieansiedlung in der Wiesenbrüterkulisse. „Wir fordern eine strikte Vermeidung von Flächenverlusten in Wiesenbrütergebieten.“ so Weiger. „Außerdem müssen an die Prüfung von Eingriffen für derart gefährdete Arten höhere Anforderungen gestellt und strenge Vorgaben zum Schutz europäischer Schutzgebiete eingehalten werden.“

Nun entsteht auch ein neues Gewerbe- und Industriegebiet an der Ausfahrt Großköllnbach-Pilsting.„Der BN lehnt dieses Projekt in aller Entschiedenheit ab
. Hier wird das Anbindegebot umgangen, da sich das 20 ha große Gelände inmitten einer artenreichen Naturlandschaft befindet, die auch die Heimat vieler geschützter Vogelarten ist“, erklärt Franz Anneser Vorstand der BN-Ortsgruppe Moosthenning. Durch indirekte Auswirkungen wie die Barrierewirkung, Licht und Unruhe sind heimische Tierarten auf mindestens 70 ha betroffen, was kaum ausgeglichen werden kann. Noch kann dieses Gewerbegebiet nur über eine Ausnahmeregelung, die bei hohen Lärm und Abgasemissionen gilt, vom Anbindegebot befreit werden.

Nach der geplanten Lockerung des Anbindegebotes in der LEP-Änderung, die noch heuer im Landtag beschlossen werden soll, wird eine Bebauung entlang von Autobahnen die Regel sein. „Hier kann man sehen, wie Bayern ohne das Anbindegebot sein Gesicht und die Natur an Reichtum verliert“, so Weiger.

Rasend schnell geht es jetzt  mit dem Zubauen des Mooses voran, einer Landschaft, die vorher jahrhundertelang weitgehend der Natur und der Landwirtschaft gehörte.
„Auch kleine Eingriffe wie das Gewerbegebiet bei Ganacker führen zur Landschaftsparzellierung und Kulissenwirkung und erhöhen den Druck auf  Kiebitz, Brachvogel und Feldlerche, die weite, übersichtliche Landschaften brauchen“ erläutert Franz Meindl.

Gebäude, Auffahrtsrampen aber auch höhere Gehölzstrukturen führen langfristig zur Aufgabe des Gebietes als Brutrevier, worin die größte Gefahr liegt. Auch wenn die Brutplätze der Vögel nicht direkt überbaut werden, wird auch die randliche Bebauung die Vögel auf Dauer vertreiben.

Die dramatische Veränderung dieser Landschaft und die gezeigten Beispiele lassen für den BN nur eine Konsequenz zu:

„Die Aufweichung des Anbindegebotes muss im Landtag verhindert werden, denn wenn Bayern sein Gesicht bewahren möchte, muss der maßlosen Flächenverbrauch in Bayern gestoppt werden“, appelliert Hubert Weiger an die Abgeordneten des Bayerischen Landtags.


Für Rückfragen:


BN-Kreisgruppe Dingolfing-Landau:
Telefon: 08731-60981
Alois Aigner 1. Vorsitzender BN-Kreisgruppe Dingolfing-Landau
Telefon: 08734/847

Annemarie Räder, wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachabteilung für Südbayern
Telefon: 089 548298-88, E-Mail: annemarie.raeder@bund-naturschutz.de
Martin Geilhufe, Referent für politische Kommunikation
Handy: 0172/7954607


Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

26.09.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


In der Aufnahme von Albert Meier


- Heide-Feldwespe

Mehr zur Heide-Feldwespe und zahlreiche neue Aufnahmen hier auf unseren Seiten unter:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95892

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Nationalpark-Allianz im Steigerwald wächst
Nationalpark-Allianz im Steigerwald wächst
Nationalpark-Allianz im Steigerwald wächst

01/02.10.2017

Naturschutzverbände, Bürgerverein, Kommunalpolitiker und Wirtschaftsvertreter fordern anlässlich der zehnten Tagung "Naturerbe Buchenwälder" faire Chance


Die schon traditionelle BN-Tagung "Naturerbe Buchenwälder" in Ebrach stand unter dem Motto "Nationalparke - gut für die Entwicklung der Regionen". Für die mittlerweile 10. Tagung hatte der BUND Naturschutz in Bayern (BN) Bürgermeister, Gastronomen und Touristiker aus den Nationalparkregionen Bayerischer Wald und Hainich eingeladen, um ein authentisches Bild zu bekommen, wie die Nationalparke von den Betroffenen selbst gesehen werden. Das Urteil fiel eindeutig und positiv aus. Die Referenten betonten übereinstimmend die große wirtschaftliche Bedeutung des Titels "Nationalpark" für ihre Regionen. Hohe Attraktivität und mehr Fördermittel setzen viel Positives in Bewegung, wie den Ausbau und Sicherung des öffentlichen Personennahverkehrs, mehr Dorfläden, die Steigerung der Wirtschaftskraft und viele neue Arbeitsplätze und Zusatzeinkommen. Bei der Podiumsdiskussion war das Credo von BN-Chef Hubert Weiger und von Vertretern der Allianz "Faire Chance für den Steigerwald" ebenso klar: "Wir kämpfen weiter für einen Nationalpark Steigerwald und fordern, dass zumindest die Option Nationalpark auch für den Steigerwald fair geprüft wird." BN-Vorsitzender Weiger dankte den Stadtratsgremien von Gerolz-hofen, Haßfurt und Würzburg, die 2017 entsprechenden Beschlüsse in diese Richtung gefasst haben: "Wir wünschen uns noch mehr Gemeinden, die sich bei der Staatsregierung für einen Nationalpark Steigerwald als gesamtfränkisches Projekt einsetzen".

Nationalpark Bayerischer Wald bereichert die Region immens
Daniel Eder und Robert Kürzinger von der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald, einem Zusammenschluss aus 13 Gemeinden, sehen riesige Vorteile: "Wir profitieren immens vom Nationalpark." 58 Prozent der Besucher kommen allein wegen des Nationalparks in die Region. Die Wertschöpfung der Besucher beträgt 21 Millionen Euro im Jahr, ca. 1.100 Arbeitsplätze wurden geschaffen. 28 Prozent der Naturreisenden bevorzugen Ferienwohnungen als Unterkunft, hier gibt es auch im Steigerwald noch viel Potential. Bürgermeister Karlheinz Roth aus Spiegelau nutzt die gute Zusammenarbeit mit dem Nationalpark nicht nur zur Verbesserung der Attraktivität seiner Gemeinde. Er diskutiert im Kommunalen Nationalparkausschuss aus Landräten und Bürgermeistern mit: "Wir haben hier gute Erfahrungen und bisher in allen Punkten Lösungen gefunden". Die langjährige Projektleiterin des Nationalpark-Verkehrskonzepts im Bayerischen Wald, Christina Wibmer, lobte die Unterstützung von Nationalparkverwaltung und Umweltministerium beim Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, der meist im Stundentakt fährt. Die Bahnstrecke Zwiesel-Grafenau konnte nur wegen des Nationalparks erhalten werden. "In unserer dünn besiedelten Region könnten wir uns viele Geschäfte und so ein gutes ÖPNV-Netz ohne Nationalpark nicht leisten, das Fahrgastpotential der Einheimischen reicht nicht aus", so Wibmer. In der Diskussion wurde deutlich, dass es in den ländlichen Gemeinden im Steigerwald große Defizite beim ÖPNV gibt. Ein Nationalpark könnte auch hier helfen die Defizite zu beheben und käme den betroffenen Einwohnern zugute.

Nationalpark und Welterberegion machen Region attraktiv

Bürgermeister Bernhard Bischof aus Hörselberg-Hainich (Thüringen) ist Vorsitzender des Vereins "Welterberegion Wartburg-Hainich", die seit 2013 für das Weltnaturerbe Hainich und das Weltkulturerbe Wartburg wirbt. "Der Nationalpark hat eine hohe Akzeptanz im Hainich, er bietet einen Standortvorteil im Wettbewerb der Regionen", so Bischof. "Wir haben mehr Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze, das hält junge Familien in der Region. Wir bieten auch attraktive Freizeitangebote, gute Erholungsmöglichkeiten und Naturerleben an. Es gibt keinen Bürgermeister oder Landrat in der Region, der den Nationalpark ablehnt." Erika Mielke vom Landferienhaus Pension Erika, zertifizierte Nationalpark-Partnerin, bestätigt den Zugewinn: "Durch den Nationalpark kamen mehr Gäste, wir konnten unsere Pension ausbauen. Wir haben im Sommer eine Auslastung von 80 Prozent, die Gäste bleiben im Durchschnitt 7 Tage und viele kommen wieder. Wir sind eine große Familie und werden vom Nationalpark durch gute Zusammenarbeit unterstützt."

BUND Naturschutz hält am Nationalpark Steigerwald fest
Hubert Weiger, Vorsitzender des BN, sieht bayernweit viel erreicht durch die Nationalpark-Diskussion im Steigerwald: "Das Projekt "3. Nationalpark in Bayern" ist ein riesiger Schritt für den Naturschutz nach vorne, aber der Ausschluss des Steigerwalds durch die Staatsregierung ist falsch und fachlich nicht zu begründen. Viele Verbände und Bürger haben sich im Steigerwald für einen Nationalpark engagiert. Inzwischen gibt es mit einer Zweidrittel-Mehrheit eine große Akzeptanz in der Bevölkerung dafür. Der BN setzt sich weiter für den Nationalpark Steigerwald ein!"

Weltnaturerbe Steigerwald ist nur mit Waldschutzgebiet möglich!
Die Waldexkursion ins Naturwaldreservat Waldhaus unter der Leitung des ehemaligen Forstamtsleiters Georg Sperber und der Abendvortrag zum Hohen Buchenen Wald von BN-Waldreferent Ralf Straußberger machten deutlich, dass der Steigerwald das Potential für ein Weltnaturerbe hat. "Wir appellieren eindringlich an die Staatsregierung, im Hohen Buchenen Wald dauerhaft auf eine Holznutzung zu verzichten und ein Schutzgebiet einzurichten", so Straußberger. Sollte ein Holzeinschlag stattfinden, sind massive Proteste vor Ort vorprogrammiert. Der BN hat im mittlerweile aufgehobenen Schutzgebiet über 7.600 Starkbäume, zumeist Buchen, punktgenau erfasst, um sie vor der Fällung zu bewahren. Der BN klagt gegen die Aufhebung des Schutzgebietes vor dem Bundesverwaltungsgericht.

Vertreter aus Kommunalpolitik und Wirtschaft für Nationalpark Steigerwald
Unter den über 200 Unterstützern der Allianz "Faire Chance für den Steigerwald" engagiert sich auch Wolfgang Heyder, langjähriger Basketball-Manager von Brose Baskets Bamberg, für einen Nationalpark Steigerwald. Der Bamberger Kreisrat Wolfgang Heyder kritisierte bei der Podiumsdiskussion der Tagung, dass ein Staatssekretär gegen den klaren Mehrheitswillen der Bevölkerung hier einen Nationalpark bislang verhindert. Parteiübergreifend fordern die Kommunalpolitiker Max-Dieter Schneider (Kreisrat Bamberg und Ebrachs Bürgermeister, SPD), Dr. Liebhard Löffler (Kreisrat Bamberg, FDP) und Thomas Vizl (Stadtrat Gerolzhofen und Kreisrat Schweinfurt, Grüne, geo-net) einen fairen Umgang und eine faire Prüfung der Nationalparkoption für den Steigerwald. Diesen Wunsch nach einer fairen Chance unterstützen auch Geschäftsinhaber, Handwerker, Gastwirte und lokale Unternehmen aus der holzverarbeitenden Branche, wie "silenta", Bio Kindermöbel-Manufaktur aus Ebrach. Inhaberin Heidrun Schindler-Schaller ist überzeugt, dass die lokale Holzversorgung gesichert bleibt, wie es auch die Staatsregierung beim Suchprozess zum dritten Nationalpark zusagte. Schindler-Schaller beklagt die irreführenden Aussagen des Forstbetriebs zur Holzwirtschaft. Der Forstbetriebsleiter will den Nationalpark verhindern, indem er künstlich Ängste über die Holzversorgung schürt und die Zahl der Sägewerke stark übertreibt. "Wir erwarten uns hier mehr Transparenz und Wahrheit von der Bayerischen Staatsforsten", so Schindler-Schaller. In der Diskussion wurden die Landräte im Steigerwald massiv kritisiert, weil sie durchsetzen, dass im Regionalen Dialogprozess die Nationalpark-Option entgegen bestehender Vereinbarungen nicht mehr diskutiert werden darf.

Für Rückfragen: Ulla Reck 09553/98 90 42, Informationsbüro Freundeskreis Nationalpark Steigerwald, Ebrach

Quellenangabe

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

20.09.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Herbst-Lorchel im Buchenwald

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95953

Ferner neue Aufnahmen von der Toten-Trompete

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95941

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... Kennzeichnung von Echtpelz ...
...  Kennzeichnung von Echtpelz ...
Verstöße gegen EU-Verordnung zur Kennzeichnung von Echtpelz

- Tierschutzbündnis stellt brisanten Report im EU-Parlament vor

01/02.10.2017

Die Kennzeichnung von Echtpelz laut EU-Textilkennzeichnungsverordnung für Textilprodukte wird in Europa nur sehr mangelhaft eingehalten.
Dies zeigt ein brisanter Report, den die „Fur Free Alliance“ (Anti-Pelz-Allianz) heute im Europäischen Parlament vorgestellt hat. Die Tierschützer fordern die EU-Kommission auf, eine transparente, verbraucherfreundliche Kennzeichnungspflicht von Echtpelzprodukten in der EU zu beschließen. Laut Report waren in Deutschland 51 Prozent der Pelzwaren nicht korrekt gekennzeichnet. Schlusslicht ist Großbritannien mit 93 Prozent. Die Anti-Pelz-Allianz ist eine internationale Koalition von 40 Tierschutzorganisationen. In Deutschland sind die Stiftung VIER PFOTEN sowie der Deutsche Tierschutzbund Mitglied.

Dr. Henriette Mackensen, Fachreferentin für Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund: „Gerade bei billigen Kleidungsstücken vermuten Käufer fälschlicherweise, dass es sich nicht um echten Pelz handelt. Tatsächlich sind besonders im Billigpreissegment, sogar schon für 10 Euro, Produkte mit Echtfell im Handel, ohne dass Verbraucher sie als solche erkennen können. Das darf nicht sein und muss durch klare Kennzeichnungsregeln geändert werden.“

Thomas Pietsch, Wildtierexperte von VIER PFOTEN: „In ganz Europa kaufen Konsumenten Echtpelz, ohne es zu wissen. Das ist nicht nur ein Tierschutzproblem, sondern auch Betrug am Verbraucher. Echtpelz muss endlich transparent gekennzeichnet werden: mit dem Namen der Tierart, der geografischen Herkunft des Fells und dem Hinweis, ob es sich um Fallenfang oder Käfighaltung handelt.“

Tierschützer testen Pelzmode in ganz Europa

Recherchen im Einzelhandel an 667 Kleidungsstücken mit echtem Tierpelz in zehn EU-Ländern ergaben, dass in 68 Prozent der Fälle die erforderliche Kennzeichnung fehlte. In allen untersuchten EU-Staaten – Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Litauen, Österreich, Polen, Schweden, Tschechien – gab es klare Kennzeichnungsverstöße. Das Problem trat besonders im Billigpreissegment auf, speziell bei Echtpelzartikeln, die weniger als 50 Euro kosten.

Verwirrende EU-Vorgaben
Die EU-Textilkennzeichnungsverordnung (1007/2011) schreibt keinen eindeutigen Hinweis auf Echtpelz bei Pelzprodukten vor. Stattdessen verlangt die Textilkennzeichnungsverordnung lediglich, dass einige Artikel, die tierische Materialien enthalten, wie beispielsweise Echtpelz, Leder, Federn, Daunen und Knochen, den Wortlaut ‚Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs‘ tragen müssen. Wie die aktuelle Studie zeigt, sind viele Echtpelzprodukte nicht mit der Formulierung versehen. Durch Bezeichnungen wie „100% Acryl“ werden die Konsumenten in die Irre geführt. Darüber hinaus darf – da die Verordnung nur Textilien umfasst – eine breite Palette von Produkten wie Schuhe, Handtaschen und Schlüsselbundzubehör, die echtes Tierfell enthalten, gänzlich ohne Kennzeichnung im Handel angeboten werden.



Quellenangabe

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker

- Großes Wiesel ein beganteter Mäusefänger ... dessen "Hermelinpelz" jedoch hoch begehrt ..

Mehr zum Großen Wiesel auf unseren Seiten:


- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21073
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=73404

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Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...
Neue Aufnahmen auf unserer Internetpräsenz

30.09/01.10.2017

Deutschland. Klaus Sanwald
konnte uns zahlreiche Aufnahmen zur Verfügung stellen die wir sehr gerne auf unsere Internetseite eingestellt haben:

- Rothirsch [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21965]
- Wildschwein [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23025]
- Haubenmeise [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21007]

In der Aufnahme:

- Rothirsch in der Brunft


Naturschutzgebiete in der Nord- und Ostse
Naturschutzgebiete in der Nord- und Ostse
Naturschutzgebiete in der Nord- und Ostse

30.09/01.10.2017

   Wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Zustands der Nord- und Ostsee
   Grundlage für langfristiges Gebietsmanagement gelegt


Bonn, 28. September 2017:
Heute treten sechs Verordnungen des Bundesumweltministeriums zur Unterschutzstellung der Natura 2000-Gebiete in der ausschließlichen Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee (jenseits der 12-Seemeilenzone) in Kraft.

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) Prof. Beate Jessel: " Für den Naturschutz sind die Schutzgebietsverordnungen ein großer Schritt, um den Zustand unserer Meere zu verbessern. Deutschland leistet hiermit einen wesentlichen Beitrag, um gemeinsam mit den europäischen Nachbarn das Schutzgebietsnetzwerk "Natura 2000" auch im Meer aufzubauen."

Die Naturschutzgebiete sind wichtige Rückzugsräume für Meeressäugetiere, wie z.B. Schweinswale, und Rast- und Überwinterungsgebiete für Seevögel, etwa Seetaucher und Meeresenten. Auf dem Meeresboden bieten Riffe und Sandbänke wertvolle Lebensräume für zahlreiche Fische, Schnecken, Muscheln und andere Meeresbewohner.

Die BfN-Präsidentin weist darauf hin, dass jetzt zügig der weitere Umsetzungsprozess anzugehen ist, insbesondere ein effektives Management der Gebiete: "Alleine mit den Verordnungen sind die Schutzziele noch nicht erreicht. Das BfN hat nun als zuständige Behörde für den Meeresnaturschutz in der ausschließlichen Wirtschaftszone die Aufgabe, zusammen mit allen Akteuren konkrete Schutzmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen." Die Erhaltungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen, die zur Erreichung der Schutzzwecke erforderlich sind, werden in Gebietsmanagementplänen festgelegt. Hierbei werden die Öffentlichkeit, die zuständigen Behörden und Interessenverbände eingebunden.

Die Verordnungen finden Sie hier: www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav

Weitere Informationen und Kartenmaterial zu den Schutzgebieten finden Sie hier:
www.bmub.bund.de/A50833/

www.bfn.de/0314_meeresschutzgebiete.html



Quellenangabe / Foto:

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


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Auf zum Tummelplatzfest
Auf zum Tummelplatzfest
Auf zum Tummelplatzfest

30.09/01.10.2017

Unterhaltung und Kulinarik mitten im Nationalpark - Sternwanderung mit fünf Startpunkten

Neuschönau/Mauth/Hohenau.
Alle drei Jahre erwacht eine ehemalige Waldweide unterhalb des Lusens zu neuem Leben. Und zwar immer dann, wenn das Tummelplatzfest auf dem Programm steht. Heuer findet die traditionelle Veranstaltung nach einer wetterbedingten Terminverschiebung am Sonntag, 8. Oktober, statt. Neben Musik und gutem Essen bietet der Nationalpark Bayerischer Wald dazu eine Sternwanderung mit fünf Startpunkten an.

Rund um das alte Forsthaus auf über 1100 Höhenmetern spielen ab 12 Uhr bayerische und böhmische Musikanten volkstümlich auf. Mit dabei sind Pošumavská dudácká muzika, die Musikanten Kurt Madl und Hermann Schreiner sowie der Heimatverein d’Koishüttler. Außerdem gibt’s eine Mitmachaktion der Nationalparkverwaltung bei der sich jeder Festbesucher beteiligen und verewigen kann. Für kulinarische Höhepunkte sorgt der Heimatverein in Kooperation mit der Caritas. Es gibt deftige und süße Schmankerl aus der Region.

Wer nicht allein zum Fest wandern will, hat fünf Möglichkeiten, eine geführte Tour zu begleiten. Um 10:30 Uhr startet eine Gruppe um Landrat Sebastian Gruber und Nationalparkleiter Franz Leibl am Parkplatz Sagwassersäge. Zur gleichen Zeit geht’s am Freilichtmuseum Finsterau mit Landtagsabgeordnetem Max Gibis sowie am Parkplatz Dreikönigsloipe in Mauth mit Bürgermeister Ernst Kandlbinder und Max Greiner, Vorsitzendem von Pro-Nationalpark Freyung-Grafenau, los. Ab Neuschönau begleiten Michael Segl, Vize-Bürgermeister von Neuschönau, und Landtagsabgeortneter Alexander Muthmann eine Tour. Dort geht’s um 9:30 Uhr an der Kirche mit dem Bus gen Waldhausreibe. Um 9:59 Uhr kann für diese Wanderung noch am Parkplatz Waldhäuser-Ausblick zugestiegen werden. Die fünfte Tour startet mit Fahrgemeinschaften um 9:30 Uhr am Dorfplatz in Hohenau. Etwa eine halbe Stunde später wird mit Bürgermeister Eduard Schmid dann ab Parkplatz Felswandergebiet losmarschiert.

Um auch Gehbehinderten einen Besuch des Festes zu ermöglichen, gibt es einen Shuttle-Service ab Parkplatz Sagwassersäge. Hierfür ist eine Anmeldung bis Freitag, 6. Oktober, 12 Uhr, beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) erforderlich.


Quellenangabe


Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

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In der Aufnahme von Albert Meier


- Wiesengrashüpfer [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95918]


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Ein Projekt das lebendige Zeichen setzt!
Ein Projekt das lebendige Zeichen setzt!
Ein Projekt das in der Bundesrepublik Deutschand seinesgleichen sucht!

30.09/01.10.2017

Erneut grandioser Erfolg an einer "künstlichen Uferschwalbennistwand"

Oberbayern/Landkreis Freising.
Clemens Krafft sendet aktuelle Aufnahmen seiner künstlichen Uferschwalbennistwand.Dort wurden im März 2017 vor der Ankunft der Uferschwalben gemeinsam mit Toni Kistler zusammen die Uferschwalben - Steilwand von 303 Röhren auf 387 Brutröhren erweitert!!

Der Bruterfolg gab Clemens und Toni recht, denn 320 Brutpaare der Uferschwalben erbrüteten
min. 2000 junge Uferschwalben!


- Die neuen KG-Röhren wurden gleich von 18 Brutpaaren benutzt.

Clemens Krafft engagiert sich seit vielen Jahren auch und gerade innerhalb des professionellen Uferschwalbenschutzes der bewusst neue Wege beschreitet. Als Vorreiter des modernen Uferschwalbenschutzes konnte er beachtliche Erfolge erreichen. Ihm und seinen Mitstreitern ist es zu verdanken das pro Jahr viele tausend Jungvögel einen Beitrag zur Erhaltung ihrer Art leisten können.

Professioneller Artenschutz an der Basis - einfach klasse und ein wertvoller Ansatz des modernen Artenschutzes.

Artenschutz in Franken freut sich mit Clemens über diesen wunderschönen Erfolg - neue Wege erfolgreich beschreiten ... Clemens Krafft macht es vor!


Mehr zum Uferschwalbenschutz durch Clemens Krafft unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=69426

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=34505


Aktuelle Aufnahmen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=95910


Mehr zur Uferschwalbe auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=48922



Es ist Hirschbrunftzeit
 Es ist Hirschbrunftzeit

Es ist Hirschbrunftzeit

30.09/01.10.2017

Sonthofen -
Für das Rotwild und die Jäger ist jetzt die aufregendste Zeit des Jahres angebrochen: Beim Rotwild, weil Hochzeit, also Brunftzeit ist. Für die Jäger, weil jetzt das Rotwild jetzt besonders gut zu sehen ist. Von Mitte September bis Mitte Oktober versammeln sich Hirschkühe und ihr Nachwuchs – der Jäger spricht von „Kahlwild“ - und die Hirsche auf traditionellen Brunftplätzen.

Die Hirsche haben den Sommer in so genannten Feisthirschrudeln verbracht und möglichst viel Fettreserven angelegt. „Wir haben Bereiche oberhalb der Baumgrenze, wo wir das Rotwild bewusst nicht bejagen. Dort hat es monatelang seine Ruhe und kann ohne größere Schäden Gras und Bergkräuter fressen.“ erklärt der Sonthofener Staatsforstbetriebsleiter Jann Oetting. „Aber jetzt haben sich diese Hirschrudel oberhalb der Baumgrenze aufgelöst und die Hirsche sind flapsig formuliert auf Brautschau – dann beginnt für unsere Jagdnachbarn und uns eine spannende Zeit“.

Staatsforst-Berufsjäger Ludwig Weiß ergänzt: „Die Brunft ist für die Hirsche sehr anstrengend. Sie fressen in dieser Zeit fast nichts und grenzen ihr Kahlwildrudel lautstark und oft auch handfest gegen Konkurrenten ab. In vielen Tälern kann man sogar tagsüber die Hirsche schreien hören“. Wer derzeit also mit offenen Ohren durch die Allgäuer Bergwelt wandert, wird mit einiger Wahrscheinlichkeit die Rotwildbrunft hören können.

Für die Jäger heißt es jetzt möglichst jede Dämmerungsphase zu nutzen, um zu beobachten und zu jagen. Im Staatswald gilt es nun, die erhöhte Aktivität des Rotwildes zu nutzen, um abseits der Brunftplätze auch weibliches Wild und Jungtiere zu erlegen. Denn der am Zustand der Waldverjüngung orientierte Abschuss muss erreicht werden, damit der Wald und vor allem die Verbiss-empfindliche Tanne wachsen kann. „Dies ist in jedem Revier eine anspruchsvolle Aufgabe, da vor allem das Rotwild sehr lernfähig und schlau ist. Aber eben eine für den Wald notwendige Aufgabe. Für uns ist es wichtig, die Zuwachsträger, also das weibliche Rotwild zu erlegen – sonst wächst der Rotwildbestand schnell auf einen für den Wald zu hohen Stand an“, fasst Oetting die Situation im Staatswald zusammen.

Nach gut acht Monaten nach der Brunft werden im darauf folgenden Jahr Ende Mai bis Ende Juni die Kälber gesetzt, während sich die Hirsche in der Geweihwachstumsphase und auch danach zu Feisthirschrudeln sammeln.

27.09.2017 Forstbetrieb Sonthofen


Quellenangabe

Bayerische Staatsforsten AöR

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Rothirsch in der Brunft

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NABU-Stiftung erhält 526 Hektar ehemalige Militärflächen
NABU-Stiftung erhält 526 Hektar ehemalige Militärflächen
NABU-Stiftung erhält 526 Hektar ehemalige Militärflächen in Rheinland-Pfalz

29/30.09.2017

Unselt: Ehemalige militärische Übungsplätze als Rückzugsräume für die Natur dauerhaft sichern
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Berlin/Koblenz
– Drei große ehemalige militärische Übungsplätze in Rheinland-Pfalz werden als Nationales Naturerbe erhalten. 235 Hektar auf der Schmidtenhöhe bei Koblenz, 153 Hektar bei Westerburg sowie 138 Hektar bei Saarburg werden künftig in der Obhut der NABU-Stiftung liegen. Die Übertragung an die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe wird heute mit der feierlichen Unterzeichnung einer Vereinbarung durch Ministerialdirektorin Dr. Elsa Nickel vom Bundesumweltministerium, Staatsministerin Ulrike Höfken, Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Paul Johannes Fietz und dem Vorsitzenden der NABU-Stiftung Christian Unselt ermöglicht. „Wir freuen uns sehr über die ersten Stiftungsflächen in Rheinland-Pfalz und werden diese ökologisch wertvollen Gebiete als Rückzugsräume für die Natur dauerhaft sichern“, so Stiftungsvorsitzender Christian Unselt.

Viele ehemalige Militärgebiete gelten heute als wertvolle Naturrefugien im dicht besiedelten Deutschland, weil sie kaum von Straßen zerschnitten werden und oftmals große Flächen umfassen. Zudem wurden sie über Jahrzehnte nicht intensiv landwirtschaftlich genutzt und mit Dünger oder Pestiziden belastet. So entwickelte sich auch der ehemals von der Bundeswehr genutzte Panzerübungsplatz „Schmidtenhöhe“ bei Koblenz zu einem einzigartigen Naturparadies für viele seltene Arten wie Wendehals, Gelbbauchunke oder Übersehenes Knabenkraut, einer stark gefährdeten Orchideenart. Auch die streng geschützte Wildkatze zieht regelmäßig und ungestört durch das einstige Militärgebiet.

Bereits seit 2009 engagiert sich der NABU Rheinland-Pfalz auf der BImA-Fläche mit einem Beweidungsprojekt für die Offenhaltung der Landschaft auf der Schmidtenhöhe. Als neuer Eigentümer wird die NABU-Stiftung das Beweidungsprojekt weiter ausweiten sowie mit einer Schafbeweidung ergänzen, um die Artenvielfalt der mageren Wiesen zu erhalten. Die naturnahen Laubmischwälder wird die NABU-Stiftung der ungestörten Entwicklung überlassen. „Für die Öffentlichkeit wird die Schmidtenhöhe weiterhin über einen Rundwanderweg als Naherholungsgebiet zugänglich bleiben“, versichert Stiftungsvorsitzender Christian Unselt.

Ministerialdirektorin Dr. Elsa Nickel (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit): „Das Nationale Naturerbe ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte des Naturschutzes in Deutschland. Über bald zehn Jahre hinweg ist es uns gelungen, rund 156.000 Hektar bundeseigener Fläche aus der Privatisierung zu nehmen und dauerhaft dem Naturschutz zu widmen. Gerade die aufgegebenen Militärflächen konnten wir auf diese Weise für den Naturschutz sichern.“

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken begrüßte die Übertragung der ehemaligen Truppenübungsplätze und Nationalen Naturerbeflächen an die NABU-Stiftung. „Durch die militärische Nutzung sind wertvolle Lebensräumen seltener Tier- und Pflanzenarten entstanden. Gemeinsam können wir diese Naturschätze langfristig sichern und im Sinne der Biodiversitätsziele des Landes entwickeln. Der NABU hat sich dabei schon bisher als verlässlicher und kompetenter Partner erwiesen, zum Beispiel in der halboffenen Weidelandschaft Schmidtenhöhe. Hier sorgen Taurusrinder und Konikpferde im größten Beweidungsprojekt in Rheinland-Pfalz dafür, die Landschaft offen und insbesondere für eine artenreiche Vogel- und Amphibienfauna zu erhalten. Wir werden die Arbeit des NABU weiterhin unterstützen“, erklärte Höfken und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

„Es freut mich, dass wir heute weitere Naturerbeflächen offiziell an die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe übergeben können. Die BImA wird mit ihrem Geschäftsbereich Bundesforst dadurch auf noch mehr Flächen als bisher naturschutzfachlich für die NABU-Stiftung tätig sein“, sagte BImA-Vorstandsmitglied Paul Johannes Fietz. „Mit Abschluss der dritten Tranche ist die BImA insgesamt auf rund 90.000 Hektar Dienstleisterin und Partnerin für die neuen Flächeneigentümer im Nationalen Naturerbe.“

Hintergrund Nationales Naturerbe
Das „Nationale Naturerbe“ sind rund 156.000 Hektar wertvolle Naturflächen im Bundeseigentum, die der Bund unentgeltlich an Länder und Naturschutzorganisationen überträgt. Hierzu zählen ehemals militärisch genutzte Gebiete, das „Grüne Band“ entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, Flächen aus dem DDR-Volksvermögen sowie stillgelegte Braunkohletagebaue in Ostdeutschland. Für einen Teil der ehemaligen Militärflächen, die sogenannte Bundeslösung (rund 33.000 Hektar), übernimmt der Bund selbst die Pflege und Entwicklung der Flächen.

Für Rückfragen:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Andreas Kübler, Pressesprecher, Tel. +49 (0)30.18305-2012,
Andreas.Kuebler@bmub.bund.de

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Thorsten Grützner, Stabsbereich Presse und Kommunikation, Tel. +49 (0)228.37787-171,
presse@bundesimmobilien.de

Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland Pfalz, Stefanie Lotz, Pressesprecherin, Tel. +49 (0)6131.16 4416,
stefanie.lotz@mueef.rlp.de

NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, Frauke Hennek, Leitung Kommunikation, Tel. +49 (0)30.284984-1810, Frauke.Hennek@NABU.de


Quellenangabe
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald


- Gartengrasmücke


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20 Jahre Waldentwicklung am Hochberg
20 Jahre Waldentwicklung am Hochberg
20 Jahre Waldentwicklung am Hochberg

29/30.09.2017

Nationalpark aus erster Hand: Führung durch die Wälder über Bayerisch Eisenstein

Bayerisch Eisenstein.
Vor 20 Jahren wurde der Nationalpark Bayerischer Wald in Richtung Bayerisch Eisenstein erweitert. Wie haben sich die Wälder seither verändert? Was ist aus dem ehemaligen Wirtschaftswald geworden? Antwort auf diese und weitere Fragen gibt´s bei der Wanderung vom Hochfels zum ehemaligen Naturschutzgebiet Johannisruh mit den beiden Nationalpark-Förstern Reinhold Weinberger und Karl-Heinz Englmaier. Umgestürzte Bäume, aufgeklappte Wurzelteller und mächtige Baumriesen säumen diesen Weg zusammen mit steilen Felspartien.

Treffpunkt für die etwa dreistündige, kostenlose Führung ist am Samstag, 7. Oktober, um 13 Uhr am Bahnhof in Bayerisch Eisenstein. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de



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In der Aufnahme von Albert Meier

- Heide-Feldwespe (Polistes nimpha)

Mehr zur Heide-Feldwespe aktuell hier auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=95892


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Renaturierung am Bach und im Moor
Renaturierung am Bach und im Moor
Renaturierung am Bach und im Moor

29/30.09.2017

Nationalpark aus erster Hand: Entdecken Sie den Kolbersbach und das Moor bei Kreuzstraßl


Lindbergmühle. Begleiten Sie Nationalpark-Mitarbeiter Jochen Linner zu den vor zehn Jahren renaturierten Kolbersbach bei Lindbergmühle und erleben Sie, wie sich der Bach seither verändert und neue Lebensräume geschaffen hat. Im Anschluss wird weiter zum Moor im Kreuzstraßl gewandert welches 2015 im Rahmen des LIFE+ Projekts renaturiert wurde.

Treffpunkt für die etwa dreistündige, kostenlose Führung ist am Samstag, 30.Septembe
r, um 13 Uhr am Parkplatz Lindbergmühle, an der Brücke über den Kolbersbach. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

 
Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de



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In der Aufnahme von Volkmar Greb


- Eiche im Koppenwinder Forst ... Biotopbäume im nördlichen Steigerwald

Mehr Impressionen unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=95879

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Hängepartie um Meeresschutz vorerst beendet
Hängepartie um Meeresschutz vorerst beendet

Hängepartie um Meeresschutz vorerst beendet

28/29.09.2017

Umweltverbände: Neue Schutzgebietsverordnungen müssen schnell mit Leben gefüllt werden
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Berlin/Hamburg, 27. September 2017 –
Vor mehr als 18 Monaten hatte das Bundesumweltministerium die Entwürfe für insgesamt sechs Naturschutzgebietsverordnungen in der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee veröffentlicht. Seitdem streiten die beteiligten Ministerien um den Schutz von Schweinswalen, Seevögeln und seltenen Lebensräumen. Die  Ministerien  für Fischerei, Verkehr, Wirtschaft und Forschung forderten zusätzliche Ausnahmen für Angler oder Wissenschaft.  Morgen treten die Verordnungen nach langer Hängepartie in Kraft. Dazu die Umweltverbände NABU, BUND, DNR, DUH, Greenpeace, Schutzstation Wattenmeer, WWF und Whale & Dolphin Conservation:

„Mit den Schutzgebietsverordnungen hat das Bundesumweltministerium einen wichtigen ersten Schritt zum Schutz der Artenvielfalt an unseren Küsten gemacht. Es ist richtig, dabei auch die Freizeitfischerei in die Pflicht zu nehmen und Schutzgebiete teilweise für Angler zu sperren. Auch ist es richtig, Vorhaben der wissenschaftlichen Forschung auf ihre Naturverträglichkeit zu prüfen.

Trotzdem reichen die Verordnungen allein nicht aus. Das nun folgende Schutzgebietsmanagement muss Lücken in den Verordnungen füllen, um Schweinswale und Seevögel  effektiv zu schützen. Die neue Bundesregierung muss dieses zügig angehen. Insbesondere müssen die Berufsfischerei, der Rohstoffabbau und die Schifffahrt in den Schutzgebieten beschränkt und kontrolliert werden.“  

Hintergrund

Formal sind rund 45 Prozent der deutschen Meeresflächen durch das Natura-2000-Netzwerk geschützt. Darunter sind die Schutzgebiete nach EU-Vogelschutzrichtlinie und FFH-Richtlinie zusammengefasst. Zehn Jahre nach ihrer Anerkennung durch die EU haben die Natura-2000-Gebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone den rechtlichen Status von Naturschutzgebieten erhalten. Deutschland hatte bereits 2013 die EU-Frist zur Verankerung von konkreten Maßnahmen zum Schutz der Meere verpasst. Dieses Versäumnis ist Bestandteil eines Vertragsverletzungsverfahrens der EU-Kommission gegen Deutschland.

Die Stellungnahme der Umweltverbände zu den Entwürfen der Schutzgebietsverordnungen aus dem Jahr 2016  hier: https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/meeresschutz/16-02-22-nabu-stellungnahme_umweltverb__nde-natura2000.pdf


Für Rückfragen:
NABU: Dr. Kim Detloff, Meeresschutzexperte, Mobil: 0152 09202205, Kim.Detloff@NABU.de
BUND: Nadja Ziebarth, Meeresschutzexpertin, Mobil: 0174 319 1424, Nadja.Ziebarth@bund.net
DNR: Florian Schöne, Generalsekretär, Tel. 030 678177599, florian.schoene@dnr.de
DUH: Ulrich Stöcker, Leiter Naturschutz, Mobil: 0160 8950556, stoecker@duh.de
Greenpeace: Thilo Maack, Meeresexperte, Mobil: +49 171 8780 841, thilo.maack@greenpeace.de
WWF: Stephan Lutter, Meeresschutzexperte, Mobil: 0151 1885 4925, stephan.lutter@wwf.de
Whale & Dolphin Conservation: Fabian Ritter, Meeresschutzexperte, Mobil. +49 1577 344 82 74, fabian.ritter@whales.org
Schutzstation Wattenmeer: Rainer Borcherding, Marine Artenvielfalt, Mobil: 0173 2420104, r.borcherding@schutzstation-wattenmeer.de

Quellenangabe

NABU

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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur e.V.


- Schwarzbrauenalbatros auf Helgoland

Nach dem erstaunlichen Erstnachweis des Schwarzbrauenalbatros für Helgoland am 28. Mai 2014 wurde der vermutlich selbe Vogel gestern wieder auf Helgoland gesichtet. Die Mitarbeiter vor Ort des Verein Jordsands sowie weitere Beobachter waren durch eine Sichtung im Seegebiet vor wenigen Tagen aufmerksam geworden und so konnte der Vogel am 21.04. und 22.04.2015 am Lummenfelsen entdeckt werden. Ob und wie lange er sich nun hier aufhalten wird ist Spekulation, Erfahrungen von anderen wiederkehrenden Schwarzbrauenalbatrossen in Basstölpelkolonien lassen allerdings hoffen, dass der Vogel noch lange beobachtet werden kann.

Newsticker zum Albatros, 15.05.2015 : Sichtung

Besuchen Sie unsere Ausstellung oder informieren Sie sich an unserem Newsticker über die letzten Beobachtungen die von unseren Mitarbeitern  vor Ort gemacht wurden. Um den aktuellen Stand der Beobachtungen zu erfragen, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des Verein Jordsands in der Hummerbude zwischen 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr, oder erreichen Sie uns per Telefon unter der 04725-7787.

Mehr zum Thema

- www.jordsand.eu

In der Aufnahme

- Schwarzbrauenalbatros auf Helgoland (04.05.2015)

Quellenangabe/Foto


Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur e.V.
Wulfsdorf
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
Telefon 04102 - 32656
Telefax 04102 - 31983

E-Mail: info(at)jordsand.de
Internet: www.jordsand.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

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SPD hält CSU Versäumnisse beim Umweltschutz vor
SPD hält CSU Versäumnisse beim Umweltschutz vor
SPD hält CSU Versäumnisse beim Umweltschutz vor

28/29.09.2017

Die SPD-Landtagsfraktion sieht Bayerns Naturerbe in Gefahr.


Mehr zum Thema auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks


- www.br.de/nachrichten/spd-landtag-sorgen-natur-100.html


Quellenangabe

Bayerischer Rundfunk
Anstalt des öffentlichen Rechts
Rundfunkplatz 1
80335 München

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Lycaena phlaeas, Kleiner Feuerfalter

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Bioabfälle landen immer noch im Restmüll
Bioabfälle landen immer noch im Restmüll
NABU: Sechs Millionen Tonnen Bioabfälle landen immer noch im Restmüll

27/28.09.2017

Miller: Landkreise setzen Trennungspflicht nur schleppend um; Biotonnen müssen flächendeckend eingeführt werden

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Berlin – Auch 1000 Tage nach Einführung der Pflicht zur Bioabfallsammlung ist die Ausstattung der deutschen Haushalte mit Biotonnen mangelhaft. Das hat eine Recherche des NABU zum morgigen Jubiläum der Getrenntsammlungspflicht ergeben. Von 402 Städten und Landkreisen weigern sich 35 bis heute, die Biotonne einzuführen – obwohl sie seit dem 1. Januar 2015 laut Kreislaufwirtschaftsgesetz gewährleisten müssen, dass Küchen- und Grünabfälle getrennt vom Restmüll entsorgt werden können. In den restlichen Städten und Landkreisen wird die Biotonne häufig nur in bestimmten Stadtteilen oder nur auf Wunsch der Bürger zur Verfügung gestellt.

Die Folge ist, dass bis heute nur jeder zweite Bürger
eine braune Tonne für Bioabfälle nutzen kann und sechs Millionen Tonnen wertvoller Bioabfälle, aus denen klimafreundlich Gas und Kompost gewonnen werden könnten, jährlich im Restmüll statt in der Biotonne landen. Mit der Heizenergie, die man aus dieser Menge Bioabfall gewinnen könnte, wäre laut NABU-Berechnungen eine Stadt mit knapp einer halben Million Einwohnern für ein Jahr versorgt.

„Die Verweigerungshaltung und lückenhafte Ausstattung mit Biotonnen in vielen Kommunen ist ein enorme Ressourcenverschwendung. Die Städte und Landkreise müssen endlich umdenken und die Biotonne flächendeckend einführen“, fordert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der Einwand, das getrennte Einsammeln von Biomüll wäre unwirtschaftlich und technisch nicht umsetzbar, sei längst durch Studien beispielsweise des Umweltbundesamtes widerlegt. Vorreiter wie der Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt zeigten zudem seit Jahrzehnten, dass Bioabfälle leicht vom Restmüll getrennt, bürgerfreundlich und kostengünstig eingesammelt und hochwertig verwertet werden können.

Derzeit besteht knapp die Hälfte des Inhalts der Restmülltonnen aus organischen Abfällen. Andere Bioabfälle landen im Gelben Sack oder in der Kanalisation. Diese Abfälle könnten erheblich zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen, so der NABU. Der aus Bioabfällen gewonnene Kompost ersetzt Kunstdünger und den besonders klimawirksamen Torf. Bioabfälle, die in speziellen Anlagen vergoren werden, liefern in Form von Biogas umweltfreundliche Alternativen für fossile Energieträger.

„Bioabfälle müssen künftig hundertprozentig wiederverwertet werden. Städte und Landkreise müssen ihre Abfallsatzungen endlich anpassen und die verpflichtende, kostenlose Biotonne einführen. Bürgerinnen und Bürger müssen umfassend zur Mülltrennung aufgeklärt werden. Und die Landesbehörden dürfen bei einer schleichenden Umsetzung der Trennungspflicht nicht mehr beide Augen zudrücken“, sagt NABU-Leiter Ressourcenpolitik Benjamin Bongardt.

NABU informiert Verbraucher über Mülltrennung
Was in die Biotonne darf und was nicht, wo man eine Biotonne beantragen kann, wie Bioabfälle umweltfreundlich verwertet werden und wie man Küchenabfälle hygienisch sammelt, erklärt der NABU im Internet unter www.NABU.de/biomuell. Darüber hinaus unterstützt der NABU die bundesweite Aktion „Biotonne Deutschland“, die in über 2.000 REWE-Supermärkten durch Flyer, Aufsteller und Informationsveranstaltungen Verbraucherinnen und Verbraucher über die Biotonne aufklärt und sie für die richtige Mülltrennung von Bioabfällen sensibilisiert.

Mehr Infos: www.nabu.de/biomuell

Für Rückfragen:
Dr. Benjamin Bongardt, NABU-Leiter Ressourcen- und Umweltpolitik, Tel. +49 (0)30.284984-1610,  Mobil +49 (0)172.9235479, E-Mail: Benjamin.Bongardt@NABU.de


Quellenangabe
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

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Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

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In der Aufnahme von Albert Meier

- Suillus bovinus, Kuh-Röhrling

Ferner neu aufgenommen:


Pilze / Pfifferlingsverwandte (Cantharellaceae) - Craterellus cibarius, Echter Pfifferling
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95863

Pilze / Kremplingsartige (Paxillaceae) - Paxillus involutus, Kahler Krempling
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95846

Pilze / Röhrenpilze (Boletaceae) - Suillus bovinus, Kuh-Röhrling
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95854


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NABU: Faszination Vogelzug miterleben
NABU: Faszination Vogelzug miterleben

NABU: Faszination Vogelzug miterleben

27/28.09.2017

Am 30. September und 1. Oktober zum "EuroBirdwatch" den Blick in den Himmel richten
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Berlin –
Das „EuroBirdWatch“-Wochenende am 30. September und 1. Oktober gibt den Startschuss für zahlreiche Veranstaltungen rund um die Faszination Vogelzug. Jedes Jahr verlassen über 200 Millionen Zugvögel ihre Brutgebiete in Deutschland, um in Südeuropa oder Afrika zu überwintern. In langen Ketten ziehen Kranichtrupps über das Land, dichte Starenschwärme sind zu sehen oder auch ein paar seltene Gäste wie Rotfußfalken aus Osteuropa. Hinzu kommen 300 Millionen Zugvögel, die auf ihrem Weg durch Deutschland fliegen oder schon hier ihr Winterquartier erreicht haben.

Im gesamten Zeitraum ab Ende September bis Mitte Oktober bieten NABU-Gruppen Exkursionen und geführte Beobachtungen an, um den Vogelzug erlebbar zu machen. Beispielsweise liegt die NABU-Storchenschmiede Linum an einem der spektakulärsten Kranichrastplätze in Deutschland. Jährlich finden sich dort über hunderttausend von Tieren ein, um auf ihren Weg nach Südeuropa zu rasten.

Das  Flugverhalten ziehender Vögel ist nicht nur ein faszinierendes Schauspiel am Herbsthimmel, sondern erfüllt einen bestimmten Zweck. „Fast alle Kraniche sparen beim Ziehen in V-Formation ein Drittel ihrer Energie, während der von anderen Arten bevorzugte Flug in dichten Schwärmen kräftezehrend ist, dafür aber guten Schutz vor Attacken von Greifvögeln bietet“, erklärt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling. Um Greifvogelattacken zu entgehen zögen einzeln fliegende Kleinvögel wie Grasmücken und Nachtigall, aber auch Watvögel, Drosseln oder Stare nachts. Den Tag würden sie zum Fressen und Energie tanken nutzen. „Über manchen Städten hilft ihnen diese Strategie nicht mehr, denn Wanderfalken nutzen dort vermehrt die Lichter der Stadt um Zugvögel nachts zu erbeuten“, so Neuling.

Für die Beobachtung gibt er folgende Tipps: „Am besten beobachtet man von einem erhöhten oder exponierten Standort. Da Zugvögel ihre Flughöhe nicht verändern, nur weil ein Hügel vor ihnen liegt, ist man dort näher an den Vögeln dran. Dadurch bekommt man sie überhaupt erst mit und erkennt sie auch besser. Wenn man sicher bestimmen möchte, welche Art gerade über einen fliegt, ist ein Fernglas oder ein Spektiv unentbehrlich.“ Doch viele Arten sieht man auch tagsüber. „Besonders Ringeltauben, Finken, Schwalben, Lerchen oder Saatkrähen fliegen bei Helligkeit. Für die Beobachtung von nachts ziehenden Vogelarten bieten Rastplätze der Vögel bessere Beobachtungschancen", so Neuling.

Auch im NABU-Projektgebiet „Untere Havel“, im Wattenmeer, am Bodensee, dem Steinhuder Meer sowie anderen bundesweit großen Seen, Flüssen und Talsperren ballt sich der Vogelzug und lassen sich ziehende wie rastende Enten- und Gänsetrupps bundesweit beobachten – einfach bei der nächsten NABU-Gruppe in der Heimat nachfragen.

NABU-Hintergrundinfos

Mit einem Quiz auf www.birdwatch.de zum spektakulären Vogelzug können Vogel-Interessierte, Laien aber auch Profis ihr Wissen testen und dies auf Facebook teilen.

NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling verrät, wo die besten Beobachtungsplätze zu finden sind und was dabei zu beachten ist. Kurzinterview unter: www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/birdwatch/21249.html

Die bekanntesten Langstrecken- und Kurzstreckenzieher vor der Haustür und die Top 12 der häufigsten Zugvögel in Deutschland (ermittelt aus den Birdwatch-Beobachtungen der letzten Jahre) unter: www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/birdwatch/21270.html

Ausführliche Informationen zur Teilnahme und zur Aktion unter: www.birdwatch.de

Veranstaltungen zum Birdwatch finden durchgängig im Oktober statt. Alle Termine auf einen Blick gibt es unter: www.NABU.de/birdwatch

Für Rückfragen:
Eric Neuling, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. +49 (0)30.284984-1812, E-Mail: Eric.Neuling@NABU.de

Quellenangabe
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NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 109/17 | 27. SEPTEMBER 2017


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In der Aufnahme von Werner Oppermann / Vogelbilder.com


- Zugegeben, den Braunen Pelikan werden Sie bei der Birdwatch wohl nicht allzu häufig erleben,
ein Grund mehr sich auf unseren Seiten umzusehen.

Mehr zum Braunen Pelikan hier auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=66859

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200 Arten entdeckt: Erste Pilzschule im Nationalpark
200 Arten entdeckt: Erste Pilzschule im Nationalpark
200 Arten entdeckt: Erste Pilzschule im Nationalpark

26/27.09.2017

Der Nationalpark Schwarzwald hat mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie
, der Universitäten Marburg und Kassel, der Pilzlehrschau Hornberg, sowie dem Naturkundemuseum Karlsruhe die erste Pilz-Herbstschule für Doktoranden aus ganz Deutschland veranstaltet. Schwerpunkte dieser Fortbildung waren die Artenvielfalt sowie die Bestimmung und Kultivierung von Pilzen.

Mehr auf den Seiten des Nationalparks Schwarzwald

- www.schwarzwald-nationalpark.de/nc/aktuelles-news/details/200-arten-entdeckt-erste-pilzschule-im-nationalpark/


Quellenangabe

Nationalpark Schwarzwald
07.09.2017

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In der Aufnahme von Albert Meier


- Schwarzweißer Duftstacheling, Schwarzweißer Korkstacheling

Mehr Aufnahmen unter

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=95830


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Kleine Maus - große Wirkung
Kleine Maus - große Wirkung
Hantavirus breitet sich in Baden-Württemberg besonders stark aus

25/26.09.2017

Mehr zum Thema auf den Seiten der Augsburger Allgemeine


- www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Hantavirus-breitet-sich-in-Baden-Wuerttemberg-besonders-stark-aus-id41191512.html

Quellenangabe

Augsburger Allgemeine

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Wie gefährlich ist eine Hantavirus-Infektion?

25/26.09.2017

Mehr zum Thema auf den Seiten der Apotheken Umschau


- www.apotheken-umschau.de/Hantavirus-Infektion


Quellenangabe

Apotheken Umschau


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In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- So putzig die Rötelmaus auch aussehen mag, ihre Ausscheidungen haben es "in sich". Gleichfalls stellt sie für den Fuchsbandwurm einen Zwischenwirt dar.Dennoch gilt diese Art als wichtiger Bestandteil des gesamten Ökomechanismus und das nicht nur als bevorzugte (Haupt)-Nahrung für zahlreiche Beutegreifer.

Mehr zur Rötelmaus und zahlreiche neue Aufnahmen auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21989

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Laubsauger: Laut und umweltschädlich
Laubsauger: Laut und umweltschädlich
Laubsauger: Laut und umweltschädlich

25/26.09.2017

Blätter schützen den Winterboden im Garten


Auf den ersten Blick sind sie praktisch. Laubsauger werden in jedem Gartenkatalog angeboten. Rein arbeitstechnisch überzeugen sie viele Gartenfreunde sofort. Dennoch fordert der LBV Gartenbesitzer und Kommunen auf, diese Geräte aus Gründen des Umweltschutzes nicht zu verwenden.

Mehr auf den Seiten des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

- https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/was-gar-nicht-geht/laubsauger/


Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


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In der Aufnahme von Bernhad Schmalisch

- auch die sehr kleine Larve der Strauchzirpe ist von Laubsauereinsätzen nachteilig betroffen.

Mehr zur Strauchzirpe auf unseren Seiten unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&id=40605

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"Jagd auf Vogeljäger"
"Jagd auf Vogeljäger"
arte-Reportage "Jagd auf Vogeljäger" jetzt online

24/25.09.2017

Der deutsch-französische Fernsehsender arte hat im Frühling ein Team des Komitees gegen den Vogelmord auf Malta begleitet

- https://www.arte.tv/de/videos/073398-006-A/re-jagd-auf-vogeljaeger/


Quellenangabe

Komitee gegen den Vogelmord e. V. (CABS)

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In der Aufnahme von Sieghart Mair

Gartenrotschwanz ..
Als Insektenfresser lebt der Gartenrotschwanz nur im Sommerhalbjahr bei uns. Den Winter verbringt er in den afrikanischen Savannen südlich der Sahara. Auch dort und entlang seiner Zugwege ist er etlichen Gefahren ausgesetzt. Großflächige Monokulturen verdrängen mehr und mehr die
natürliche Baumsavanne und nicht wenige der Vögel werden Opfer der in manchen Ländern noch üblichen Singvogeljagd.

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20910


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Wenn es Herbst wird im Steigerwald
Wenn es Herbst wird im Steigerwald
Wenn es Herbst wird im Steigerwald

24/25.09.2017

Nördlicher Steigerwald.
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, erste Anzeichen hierfür bilden die sich verfärbenden Laubanteile des Waldes ab. Einige erste Eindrücke haben wir für Sie abgebildet und mit Aufnahmen zum anteilig hohen Biotopbaumanteil der Wälder ergänzt.

Mehr hierzu unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=30000&cid=&id=95792

In der Aufnahme
- Biotopbaum vor der zunehmend herbstlichen Waldkulisse


Jugendliche für die Alpen begeistern
Jugendliche für die Alpen begeistern
Jugendliche für die Alpen begeistern

24/25.09.2017

Jugendlichen aus den Alpenländern eine bessere Identifikation mit dem Lebensraum Alpen ermöglichen und ihrer Entfremdung von der Natur ein Ende setzen
– das ist das Ziel des alpenweiten Projekts „YOUrALPS“. Der Nationalpark Berchtesgaden beteiligt sich zusammen mit dem staatlichen Gymnasium Berchtesgaden und zwölf weiteren Partnern aus fünf Alpenländern an diesem Vorhaben. 46 Teilnehmer aus Frankreich, Italien, Österreich, Deutschland und Slowenien trafen sich kürzlich zu einer Fortbildung.

Beim Arbeitstreffen im slowenischen Naklo waren außerdem zahlreiche Direktoren und Lehrkräfte alpiner Schulen anwesend, um weitere Aktivitäten
in den beteiligten Regionen zu planen. Auch die Bedürfnisse und Ansprüche von Kindern und Jugendlichen in ihrem sozialen Umfeld wurden detailliert analysiert. Der Jugendpsychologe Matija Svetina von der Universität Ljubljana beschrieb ausführlich das FOMO (Fear Of Missing Out)-Syndrom: eine zwanghafte Sorge, soziale Interaktionen oder ein anderes Ereignis zu verpassen und nicht mehr auf dem Laufenden zu sein. Dieses Gefühl tritt häufig bei Jugendlichen auf und geht mit der intensiven Nutzung moderner Technologien wie Mobiltelefonen und Sozialen Netzwerken einher. Der Naturethiker Luka Omladic, ebenfalls von der Universität Ljubljana, klärte auf, welche unterschiedlichen Motivationen es für den Naturschutz gibt.

Abschließend stellte die Naturinterpretin Marjeta Kersic neue Methoden in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen vor. Mit diesem Wissen ausgestattet, machten sich die Teilnehmer auf in den benachbarten Nationalpark Triglav und erprobten zwei Tage lang ihr Wissen in der Praxis. Zum Abschluss der Woche formulierten die Teilnehmer sechs Kriterien, anhand derer künftige Aktivitäten in den beteiligten Regionen entwickelt werden sollen. Außerdem ist ein weiteres Treffen in Planung, um die Idee einer „Alpine Sommerschule“ zu konkretisieren. Dieses Projekt soll die schulische Bildung mit der außerschulischen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vereinen. Dabei sollen interdisziplinäre, interaktive Bildungsformen gefunden werden, um Jugendliche wieder stärker mit der Natur in den Alpen vertraut zu machen.

Alpenweit sind alle interessierten Umweltbildner zum gegenseitigen Austausch und zur Kooperation eingeladen. Informationen zu laufenden Aktivitäten gibt es unter www.alpine-space.eu/projects/youralps/en/home oder im Sachgebiet Umweltbildung der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden, Ansprechpartnerin ist Andrea Heiß.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden
Stabsstelle Kommunikation
Carolin Scheiter
Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden

Telefon: +49 8652 9686-130
Telefax: +49 8652 9686-40
pressestelle@npv-bgd.bayern.de
www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de


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- Dungwaffenfliege

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Brunftzeit - Könige der Wälder im herbstlichen Duell
 Brunftzeit - Könige der Wälder im herbstlichen Duell
Brunftzeit - Könige der Wälder im herbstlichen Duell
( Lüneburger Heide )

24/25.09.2017

Mehr zum Thema


- https://www.lueneburger-heide.de/service/artikel/12368/Brunftzeit_-_Koenige_der_Waelder_im_herbstlichen_Duell

Wenn der Rothirsch röhrt: Führung zur Hirschbrunft

Mehr zum Thema


- https://www.lueneburger-heide.de/natur/veranstaltung/7300/hirschbrunft-gaestefuehrung-suedheide.html


Quellenangabe

Lüneburger Heide GmbH

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In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Rothirsch in der Brunft


Mehr zum Rotwild auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21965

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Impressionen aus dem Hunsrück
Impressionen aus dem Hunsrück
Impressionen aus dem Hunsrück

24/25.09.2017

Kastellaun/ Rheinland - Pfalz
. Klaus Hauröder sendet uns einige Aufnahmen aus dem Hunsrück wo wir das Kooperationsprojekt "Stelen der Biodiversität" umsetzen.

Die Aufnahmen signalisieren eine Zeitenwende .. das elektrische Zeitalter steht vor der Tür und die Anlagen die zur Erzeugung der regenerativen Energie verwendet werden auch auf den Höhenzügen des Hunsrücks ...

Mehr zum Projekt
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82688


Ausgeschlichen ...
Ausgeschlichen ...
Ausgeschlichen .. Reptil des Jahres 2017

23/24.09.2017

Die Blindschleiche gehört zu den Reptilienarten, für die Deutschland mit Blick auf die Gesamtverbreitung in hohem Maße verantwortlich ist, denn mehr als 10 % des Gesamtareals liegen in Deutschland. Zudem liegt Deutschland im Arealzentrum der Art. Weiterhin zählt die Blindschleiche nach dem Bundes-naturschutzgesetz zu den „besonders geschützten Arten“ (BNatSchG § 44).....

Mehr zum Thema auf den Seiten der DGHT


- https://feldherpetologie.de/lurch-reptil-des-jahres/reptil-des-jahres-2017-die-blindschleiche/gefaehrdung-und-schutz/

Quellenangabe

Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde

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Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme:

Gerne sonnen sich Blindschleichen auch auf Waldwegen ... und fallen hier in nicht unerheblicher Anzahl dem Verkehr zum Opfer .. die Anlage von "Reptilien - Wärmeplattformen" wie sie unser Verband umsetzt lassen sich Ausfälle vermeiden.

Mehr Eindrücke unter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21789


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Letzte Aktualisierung:
23.10.2017 um 21:02 Uhr
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