Unsere Partner Teil 1Unsere Partner Teil 2Unsere Partner Teil 3Unsere Partner Teil 999
Artenschutz in Franken® - wir engagieren uns ehrenamlich und unabhängig für die Erhaltung Bundesdeutscher Biodiversität, unter Einbindung pädagogischer Umweltbildungskomponenten - Artenschutz in Franken® ... Artenschutz und Umweltbildung anders erleben ...
Loading...
Logo - Artenschutz in Franken - Artenschutz im Steigerwald Tonaufnahmen Projekt Vodafone unterstützt Artenschutz 2012 Tonaufnahmen Umweltzentrum Breitengüßbach Storchennester im Steigerwald Mitglied werden
Auszeichnungen für AiF


+++ Den Kleinen Eulen auf der Spur ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Bayern +++ Von Steinkäuzen und Wendehälsen ...... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Baden Württemberg +++ Der Fledermausturm ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Baden Württemberg +++ Lebensraum Streuobstwiese ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Bayern +++ Deutschlands "Wilde Bienchen" startet in eine neue Runde ... Artenschutz in Franken® startet neues Projekt zum Schutz der Biodiversität in Sachsen-Anhalt +++

Ausgezeichnetes Projekt

Artenschutz in Franken®


Seit über 20 Jahren
engagiert sich der Verband
Artenschutz in Franken® (A.i.F) vollkommen
ehrenamtlich und sowohl wirtschaftlich, als auch politisch unabhängig, für die Belange des praktisch-professionellen Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus.

Doch unsere Wurzeln
reichen viel weiter zurück.

Bereits seit über 40 - 70 Jahren
engagieren sich Teile unserer Organisation für den Artenschutz, der damals landläufig unter der Benennung "Naturschutz" geführt wurde.

Wir bringen uns für das ein was auch Ihnen sehr am Herzen liegt.

Die Erhaltung unserer Heimat, sowie die lebenswerte und gesunde Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Vielfältiges Engagement im Sinne uns nachfolgender Generationen, so einer unserer Zielvorgaben die uns seit vielen Jahren prägen.

Auf dieser Internetpräsenz möchten wir unser in Auszügen Engagement das wir außnahmslos in unserer Freizeit umsetzen, etwas näher vorstellen.

-------------------------------------------

Notrufnummern

Um verletzten und / oder gefundenen Tieren schnellstmöglich helfen zu können haben wir einige Informationen für Sie hinterlegt:

Info bei Betätigung der Verlinkung:
Diverses - Notrufnummern

Notrufnummern im Bundesgebiet
- http://zergportal.de/baseportal/tiere/Tiernotruf

-----------------------------------

Was tun beim Wildunfall
-
https://www.jaegermagazin.de/jaeger-praxis/praxistipps/wildunfall-was-tun-wenn-es-kracht/2/
- https://www.motor-talk.de/wildunfall
------------------------------------------

Rechtliches

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.

Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:

Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
- www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
- https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/

Tierschutzgesetz
- https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html



Monatlich verfolgen rund
50.000 - 100.000 Besucher
das Engagement des
Artenschutz in Franken®
auf unseren Internetseiten.

Zwischen 300.000 - 700.000 Bewegungen ("Klicks") zeigen pro Monat die hohe Frequentierung unserer Internetpräsenz.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Ihnen für das langjährige Vertrauen bedanken.

Artenschutz in Franken®

- Die Artenschutzmacher -

---------------------------------------------

Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzen wir unsere namensgebende Bezeichnung.

Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.

Vormals auf die Region des Steigerwaldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Franken und weit darüber hinaus ein.

Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir  für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in  einbringen.

Im Sinne uns nachfolgender Generationen!

Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.

Artenschutz in Franken®


Zur Information

- Unsere Internetpräsenz wird klimafreundlich mit Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben.

- Wir sind bestrebt steht`s auf FSC®-zertifizierte Papiere zurückzugreifen.

- Gleichfalls legen wir großen Wert darauf das dieses Papier Chlorfrei gebleicht ist.

-----------------------------

Mehr über unser Engagement finden Sie hier:

Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeitsvereinbarung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=13000

Über uns
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=10000

Impressum/Satzung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=120000



Über den Steigerwald:

"Wer den Steigerwald jemals in seiner ganzen Vielfalt kennen lernen durfte, wird diese Region wahrlich lieben.

Wer in und mit dem "Steilen Wald" lebt, wird jenen auch zukünftig von ganzem Herzen zu bewahren suchen."

Artenschutz im Steigerwald


Herzlich Willkommen auf unserer Internetpräsenz!




14.12.2017 Artenschutz zeichnet aus - Protection of Species Award 2018


[ zum Logbuch ]

Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Innenbereich
Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben e.V.
Webcam Steigerwald-Zentrum - Handthal Steigerwald-Zentrum - Cam 1 Virtuelle Tour Steigerwald-Zentrum Außenbereich

Virtuelle Tour Umweltzentrum
Umweltzentrum Breitengüßbach
Virtuelle Tour Fledermausbunker

FAUN - Initiative Waldnaturschutz Integrativ

AiF-Projektübersicht [ Alle Projekte ]
28. Kinder und Turmfalke28. Kinder und Turmfalke
 
27. Wilde Bienen und Kinder27. Wilde Bienen und Kinder
 
12. Masten für den Weißen Storch12. Masten für den Weißen Storch
 
5. Steinbruch des Lebens5. Steinbruch des Lebens
 
1. Projekt Schwanberg1. Projekt Schwanberg
 
21. Türme für den Falken21. Türme für den Falken
 
29. Wasseramsel in Franken29. Wasseramsel in Franken
 
14. Senioren und Umweltbildung14. Senioren und Umweltbildung
 
7. Türme f. bayer. Turmfalken7. Türme f. bayer. Turmfalken
 
10. Menschenkinder für Tierkinder10. Menschenkinder für Tierkinder
 
26. Artenschutzwand Franken26. Artenschutzwand Franken
 
24. Eisvogels neue Wände24. Eisvogels neue Wände
 
31. Moderne pro. Artenvielfalt31. Moderne pro. Artenvielfalt
 
13. Fledermaus am Wohnhaus13. Fledermaus am Wohnhaus
 
23. Wände für Eisvögel23. Wände für Eisvögel
 
18. Ruinen des (Über-)lebens18. Ruinen des (Über-)lebens
 
20. Fledermaus im Gotteshaus20. Fledermaus im Gotteshaus
 
15. Generationen der Umweltbildung15. Generationen der Umweltbildung
 
33. Ein Blick in die Kinderstube33. Ein Blick in die Kinderstube
 
9. Turmschwalben in Fr. Kirchen9. Turmschwalben in Fr. Kirchen
 
16. Oasen für Turmschwalbe16. Oasen für Turmschwalbe
 
2. Kirchtürme für Mauersegler2. Kirchtürme für Mauersegler
 
36. Felsengarten für letzte Dohlen36. Felsengarten für letzte Dohlen
 
30. Der Bayerische Drache30. Der Bayerische Drache
 
6. Kaiserdom für die Schöpfung6. Kaiserdom für die Schöpfung
 
17. Frankens wilde Bienen17. Frankens wilde Bienen
 
34. Rückkehr Kleine Hufeisennase34. Rückkehr Kleine Hufeisennase
 
32. Rückkehr Graue Langohren32. Rückkehr Graue Langohren
 
3. Umweltzentrum Breitengüßbach3. Umweltzentrum Breitengüßbach
 
8. Artenschutz mit Bundeswehr8. Artenschutz mit Bundeswehr
 
35. Auf zu neuen Ufern35. Auf zu neuen Ufern
 
19. Falkenhorst neben Funkantennen19. Falkenhorst neben Funkantennen
 
22. Dohlen für Franken22. Dohlen für Franken
 
25. Wände für Uferschwalben25. Wände für Uferschwalben
 
4. Frankens Biodiversität4. Frankens Biodiversität
 
11. Das Kloster des Lebens11. Das Kloster des Lebens
 

Tierfund-Kataster
Tierfund-Kataster
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Totfunden ermöglichen.

www.ornitho.de

Netzwerk Steigerwald



Wetter im Steigerwald:

www.meteo24.de

Sherlock Quack

Lacerta

Club300
Der Club300 Deutschland
ist eine Vereinigung, die passionierten Vogelbeobachtern eine Plattform bietet. Ziel ist es u. a., die zügige Weiterleitung von Informationen über das Auftreten seltener Vogelarten hierzulande zu verbessern.

The Wolf Conservation Association VZW

WWF

Markus Wasmeier Museum

Kräuterdorf Nagel

Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Bayerischer Wald

Nationale Naturlandschaften

Arberwoidradio

Verein Jordsand

DGHT

Erster Online-Atlas der
Amphibien und Reptilien
für Deutschland:
www.feldherpetologie.de/atlas

Stelen der Biodiversität
Virtuelle Tour Stele im Freistaat Thüringen Virtuelle Tour Stele in Baden-Württemberg Virtuelle Tour Stele im Freistaat Bayern Virtuelle Tour Stele in Rheinland-Pfalz Map aller Stelen in Deutschland
LBV

Welt der Tiere

Amphibien Umschlag

Pilzkunde
„Seevogel des Jahres 2018“
„Seevogel des Jahres 2018“
Verein Jordsand wählt Sandregenpfeifer zum „Seevogel des Jahres 2018“

23/24.11.2017

Ahrensburg – Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. hat den Sandregenpfeifer zum „Seevogel des Jahres 2018“ gewählt. Der Rückgang dieses bunten Watvogels sei dramatisch, berichtet Dr. Erika Vauk-Hentzelt, amtierende Vorsitzende des Vereins Jordsand. „In unseren Schutzgebieten an Nord- und Ostsee ist die Zahl der brütenden Sandregenpfeifer in den letzten 30 Jahren auf etwa ein Drittel eingebrochen“, so die Biologin. Auf der Insel Sylt war der kleine Vogel einst besonders zahlreich vertreten. In den 1950er und 1960er Jahren brüteten an dem vom Verein Jordsand betreuten Rantumbecken noch 60 bis 70 Paare. „Heute ist er dort verschwunden“, beklagt Vauk-Hentzelt. Auf der gesamten Insel zogen Anfang der 1970er Jahre über 600 Paare ihre Jungen auf, inzwischen ist die Zahl auf höchstens 25 gesunken. Der Sandregenpfeifer zählt im Wattenmeer zu den Brutvogelarten mit den stärksten Verlusten. An der Ostsee sieht es nicht viel besser aus: In dem Jordsand-Schutzgebiet Schleimünde konnte der Vogelwart 1979 noch 40 Nester zählen, heute findet er dort gerade noch zwei bis fünf. Aktuellen Angaben zufolge gibt es deutschlandweit etwa 1000 Brutpaare des Sandregenpfeifers, nach der Roten Liste der Brutvögel ist er hierzulande vom Aussterben bedroht.

Seinem Namen alle Ehre machend bevorzugen Sandregenpfeifer als Brutplatz frische und weitgehend vegetationslose Sandanspülungen, die es heute kaum noch gibt. Mit dem Bestreben, Inseln und Halligen sowie das Festland gegen Sturmfluten zu sichern, wird eine natürliche Küstendynamik mehr und mehr verhindert. Uferbereiche werden festgesetzt und wachsen, begünstigt durch ein menschengemachtes Überangebot an Nährstoffen, zu. Außerdem drängt ein seit Jahrzehnten zunehmender Tourismus auf die Strände, einen ebenfalls sehr wichtigen Brutplatz des Sandregenpfeifers. „Dort, wo wir im Sommer unsere Handtücher ausbreiten, liegt eigentlich der Lebensraum von Tieren“, erläutert Vauk-Hentzelt. „Deshalb schützen wir kleine Strandbereiche, etwa auf der Helgoländer Düne, wenn wir dort ein Sandregenpfeifer-Gelege feststellen.“ Diese Arbeit sei vor allem außerhalb der geschützten Gebiete wichtig. Auch zu verhindern, dass Beutegreifer wie etwa der immer häufiger werdende Fuchs über die Eier und Küken der am Boden brütenden Vögel herfällt, stelle einen wichtigen Baustein der Schutzbemühungen des Vereins Jordsand dar.

Im kommenden Jahr wollen die Seevogelschützer ein besonderes Augenmerk auf den kleinen Sandregenpfeifer richten und die Bevölkerung für den Nutzungskonflikt an den Stränden sensibilisieren. „Dabei geht es uns nicht darum, die Badegäste zu vertreiben, sondern Verständnis dafür zu wecken, dass kleinere Bereiche einem brütenden Vogelpaar vorbehalten werden müssen“, betont die Jordsand-Vorsitzende. Außerdem sei es wichtig zu prüfen, ob einzelne Küstenabschnitte der natürlichen Dynamik von Strömungen, Wind und Wellen überlassen werden können, sodass sich neue Sandaufspülungen und damit Bruthabitate entwickeln. Angesichts des auch an Nord- und Ostsee merklich steigenden Meeresspiegels ist dies dringend erforderlich.

Äußerlich fällt der knapp starengroße Sandregenpfeifer vor allem durch seinen orangefarbenen Schnabel mit schwarzer Spitze und die im Brutkleid orange leuchtenden Beine auf. Das markante schwarze Brustband brachte ihm seinen dänischen Namen „Stor Præstekrave“ ein, was Großer Priesterkragen bedeutet. Wenn sich ein Feind – oder Mensch – dem Nest nähert, trippelt der Sandregenpfeifer ein paar Meter davon und stellt sich flügellahm, um den potentiellen Angreifer zu „verleiten“. Typisch für die Regenpfeifer läuft auch der Sandregenpfeifer in einer „Start-Stopp-Technik“: Meist verharrt er für eine kurze Weile, läuft dann für eine kleine Strecke unvermittelt los und stoppt ebenso plötzlich wieder. Seine Nahrung findet er während dieser „Start-Stopp-Läufe“ visuell. Rufend lässt der Seevogel des Jahres 2018 ein weich flötendes „dü-ip“ hören. Jetzt im Herbst und Winter verweilen unsere Sandregenpfeifer von Nord- und Ostsee in ihren Winterquartieren zwischen Frankreich und Marokko. „Hoffen wir, dass sie im Frühjahr wohlbehalten wieder in unsere Schutzgebiete zurückkehren“, so Vauk-Hentzelt.
Seit über 100 Jahren hat sich der Verein Jordsand dem Schutz von Seevögeln an unseren Küsten verschrieben. Er betreut über 20 Schutzgebiete vorwiegend an Nord- und Ostsee, von Helgoland über das nordfriesische und hamburgische Wattenmeer, die Unterelbe, bis zur schleswig-holsteinischen und vorpommerschen Ostseeküste rund um Rügen. Seit fünf Jahren ernennt der Verein Jordsand einen seiner Schützlinge zum Seevogel des Jahres. Nach dem Austernfischer (2014), der Brandseeschwalbe (2015), dem Basstölpel (2016) und der Eisente (2017) wurde der Sandregenpfeifer nun zum Seevogel des kommenden Jahres bestimmt.

In der Aufnahme

- Sandregenpfeifer-Küken_Foto Ralph Martin:

Die Küken des Sandregenpfeifers verlassen sofort nach dem Schlüpfen das Nest. Foto: Ralph Martin


Quellenangabe

VEREIN JORDSAND zum Schutz
der Seevögel und der Natur e. V.
- Geschäftsstelle -
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
Tel.: 04102 32656
Mobil: 0160 5057171
Fax: 04102 31983
sebastian.conradt@jordsand.de
www.jordsand.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Weitere Infos in den kommenden Tagen hier auf der Page

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




One Health Ansatz
One Health Ansatz
One Health Ansatz: Citizen Science hilft die Auswirkungen einer eingeschleppten Virusinfektion auf die deutschen Brutvögel zu bewerten

23/24.11.2017

Usutu-Virus verringert Amselpopulation im Ausbruchsgebiet
________________________________________________________________

Hamburg/Berlin/Riems/Speyer, 22. November 2017 –
Das für Vögel gefährliche Usutu-Virus zirkuliert seit 2010 in Deutschland, aber wie stark dies die Vogelpopulationen im Ausbruchsgebiet beeinflusst, konnte man bisher kaum abschätzen. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNTIM), des NABU (Naturschutzbunds Deutschland), des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS), des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der Universität Bayreuth erstmals eine Studie veröffentlicht, die konkrete Aussagen über den Einfluss des Usutu-Virus auf deutsche Brutvögel ermöglicht. Die Daten dazu hatten virologische Untersuchungen von toten Vögeln sowie das Citizen-Science-Projekt „Stunde der Gartenvögel“ geliefert.

„20 Jahre nach dem ersten Auftreten des Usutu-Virus in Europa ist es uns nun gelungen, den Einfluss konkret zu bewerten“, betont Dr. Renke Lühken, der Ökologe vom BNITM, der die statistischen Analysen durchführte: „Obwohl über 30 Vogelarten nachweislich an Usutu-Infektionen sterben können, ist von den 15 häufigsten deutschen Gartenvögeln nur der Bestand der Amseln betroffen. In Gebieten, wo das Usutu-Virus auftrat, gingen die Amselpopulationen von 2011 bis 2016 im Durchschnitt um 16 Prozent stärker zurück als im Rest Deutschlands.“

Das erste Mal, dass Usutu-Viren zu einem Amselsterben führten, war 1996 in der Toskana in Italien, wie man im Nachhinein durch die Analyse von historischen Proben herausgefunden hat. In Deutschland trat das Virus dann erstmals 2010 in Stechmücken auf. Im darauffolgenden Jahr lieferten besorgte deutsche Bürger entscheidende Hinweise für ein Amselsterben, in dem sie der KABS und dem NABU tote und kranke Amseln meldeten und davon berichteten, dass in der nördlichen Oberrheinebene die Amseln verschwunden seien.

„Um diesem Amselsterben auf den Grund zu gehen, wandten wir uns dann an das Bernhard-Nocht-Institut,“ erzählt Lars Lachmann, Vogelexperte vom NABU, „da wir vermuteten, dass die Amseln an einer bisher in Deutschland unbekannten Krankheit litten.“ Forscherinnen und Forscher von BNITM und FLI konnten daraufhin nachweisen, dass es sich um das ursprünglich aus Afrika stammende Usutu-Virus handelte, das von Stechmücken übertragen wird.

Citizen Science liefert Datengrundlage
Um die Auswirkungen des Krankheitserregers auf die Vögel in Deutschland beurteilen zu können, bat der NABU über Pressemitteilungen und die Medien, verdächtige tote Amseln online zu melden und wenn möglich zur Untersuchung einzuschicken. Zwischen 2011 und 2015 wurde dabei für insgesamt 230 Vögel eine Infektion mit dem Usutu-Virus festgestellt.

„Allein mit den Todesfällen lässt sich jedoch noch keine Aussage über die Auswirkungen des Usutu-Virus auf die Vogelpopulationen treffen, sondern man muss wissen, wie sich die Vogelzahlen über die Jahre innerhalb und außerhalb der Ausbruchsgebiete verändern“, erklärt Dr. Renke Lühken. Dies ermöglichen Zahlen aus der NABU-Aktion „Stunde der Gartenvögel“, bei der deutschlandweit Privatleute melden, welche Vogelarten und wie viele davon sie innerhalb einer Stunde am zweiten Wochenende im Mai in ihren Gärten beobachten können. “Unter den jährlich mehr als 30.000 Garten-Stichproben sind Amseln die zweithäufigsten Gartenvögel. Für die Analyse wurden die Zahlen der 15 am häufigsten gemeldeten Vogelarten genutzt“, sagt Lars Lachmann.

Um aus dieser Vielzahl an Daten sinnvolle Schlüsse ziehen zu können, mussten mathematische Modellierungen angewandt werden. „Zuerst haben wir aus den im Labor bestätigten Infektionsfällen und bundesweiten Temperaturdaten eine Usutu-Verbreitungskarte für Deutschland erstellt. Danach haben wir verglichen, wie sich die Vogelzahlen von 2011 – kurz vor dem ersten Ausbruch – bis 2016 in Usutu-betroffenen Regionen im Gegensatz zu Usutu-freien Gebieten entwickelt haben“, beschreibt Dr. Renke Lühken die Methodik.

Kooperation im Sinne von One Health
„Bei diesem Projekt arbeiten wir nach dem One Health Ansatz, bei dem die Gesundheit von Mensch und Tier in der Umwelt gemeinsam betrachtet werden“, sagt Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, DZIF-Wissenschaftler und Leiter der Arbovirologie am BNITM. „Die Analysen zur Verbreitung des Usutu-Virus bei Amseln ermöglichen es uns, gezielt mit den Blutspendediensten zusammenzuarbeiten, um das Risiko einer Übertragung des Usutu-Virus auf den Menschen zu minimieren.“ Das Usutu-Virus kann beim Menschen eine Gehirnentzündung hervorrufen.

„Durch die gute Zusammenarbeit zwischen unseren langjährigen Kooperationspartnern von BNITM, NABU, FLI und KABS war es uns überhaupt möglich, ausreichend Daten für eine solche Risikobewertung zu sammeln“, so Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit weiter: „Auch das aktuelle Amselsterben werden wir analysieren. Seit Juli 2016 haben uns 260 Einsendungen erreicht und für 62 konnten wir das Usutu-Virus bestätigen. Dabei konnte eine deutliche Ausbreitung nach Norden – bis Bremen und Hamburg – festgestellt werden. Ob sich das genauso stark wie im bisherigen Ausbruchsgebiet auf die Amselpopulationen auswirkt und wie anhaltend der Einfluss ist, können wir erst nach den Vogelzählungen in den nächsten Jahren sagen.“
5.419 Zeichen (mit Leerzeichen)

Hintergründe zum Usutu-Virus und zum Amselsterben

• www.bnitm.de/aktuelles/faq-zum-usutu-virus
• Meldeaktion: www.nabu.de/usutu-melden
• www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/usutu-virus

Publikation
Lühken R, Jöst H, Cadar D, Thomas SM, Bosch S, Tannich E, Becker N, Ziegler U, Lachmann L, Schmidt-Chanasit J (2017) Distribution of Usutu virus in Germany and its effect on breeding bird populations. Emerg Infect Dis. 23(12): 1994-2001 https://doi.org/10.3201/eid2312.171257

Bildmaterial auf Anfrage erhältlich:

• Usutu-Verbreitungskarte für Deutschland (2011 – 2015)
• Diagramm über den Rückgang der Amselpopulation (2011 – 2016)
• Erkrankte oder tot aufgefundene Amseln

Über die Projektpartner
Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) ist Deutschlands größte Einrichtung für Forschung, Versorgung und Lehre auf dem Gebiet tropentypischer und neu auftretender Infektionskrankheiten. Aktuelle Forschungsschwerpunkte bilden Malaria, hämorrhagische Fieberviren, Gewebewürmer und die Entwicklung von Diagnostika. Für den Umgang mit hochpathogenen Viren und infizierten Insekten verfügt das Institut über Laboratorien der höchsten biologischen Sicherheitsstufe (BSL4) und ein Sicherheits-Insektarium (BSL3). Das BNITM umfasst das nationale Referenzzentrum für den Nachweis aller tropischen Infektionserreger und das WHO-Kooperationszentrum für Arboviren und hämorrhagische Fieberviren. Die Arbeitsgruppe Arbovirologie forscht an Viren, die von Stechinsekten übertragen werden, und überwacht gemeinsam mit Verbundpartner die Ausbreitung von Arboviren und Mückenarten in Deutschland. Zudem unterstützt sie die Diagnostik und die Gefährdungseinschätzung der durch Arboviren verursachten Krankheiten.
www.bnitm.de

Der NABU (Naturschutzbund Deutschland) engagiert sich seit 118 Jahren für Mensch und Natur. Mit mehr als 620.000 Mitgliedern und Förderern
ist er der mitgliederstärkste Umweltverband in Deutschland. Neben Vogel- und Artenschutz engagiert sich der NABU für den globalen Klimaschutz, setzt sich für eine nachhaltige europäische Agrarpolitik ein, kümmert sich um saubere Meere und vieles mehr. Die besondere Stärke des NABU liegt in der fachlichen Kompetenz und der praktischen Naturschutzarbeit seiner aktiven Mitglieder, die in über 2.000 Ortsgruppen organisiert sind. Seit 2005 organisiert der NABU jährlich die Citizen Science Aktion „Stunde der Gartenvögel“, 2010 kam die „Stunde der Wintervögel“ dazu. Bei der Aktion zählen und melden die Teilnehmer eine Stunde lang an einem Wochenende die Vögel in Gärten und Parks.
www.NABU.de

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) widmet sich als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit der Gesundheit lebensmittelliefernder Tiere. Zentrale Aufgaben sind die Prävention, Diagnose und Bekämpfung von Tierseuchen, die Verbesserung der Tierhaltung und -ernährung sowie die Erhaltung und Nutzung tiergenetischer Ressourcen. Es ist eine selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.
www.fli.de

Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS) ist ein Zusammenschluss von 100 Kommunen entlang des Oberrheingebiets, um die Stechmückenplagen biologisch zu bekämpfen. Die Wissenschaftler der KABS und dem ihr angegliederten „Institut für Dipterolgie“ befassen sich in enger Kooperation mit der Universität Heidelberg seit vielen Dekaden mit der Biologie der Stechmücken, ihrer Bekämpfung und ihrer Bedeutung für die Menschen.
www.kabsev.de

Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) entwickeln bundesweit circa 500 Wissenschaftler und Ärzte aus 35 Institutionen gemeinsam neue Ansätze zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten. Ziel ist die sogenannte Translation: die schnelle, effektive Umsetzung von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis. Damit bereitet das DZIF den Weg für die Entwicklung neuer Impfstoffe, Diagnostika und Medikamente gegen Infektionen.
www.dzif.de

Für Rückfragen:

Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 030-284 984-1620,  E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

Dr. Renke Lühken, BNITM, Tel.: 040-42818-862, luehken@bnitm.de

Pressekontakte

Dr. Jessica Tiedke & Laura Zimmermann, BNITM, Tel.: 040-42818-264, presse@bnitm.de

Nicole Flöper, NABU, Tel.: 030-284984-1958, Nicole.Floeper@NABU.de

Elke Reinking, FLI, Tel.: 038351 7-1244, elke.reinking@fli.de


Quelle

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG | 22. NOVEMBER 2017
________________________________________________________________
Umwelt/Vogelschutz

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Amselmännchen [ https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20338]



Lust auf ein Open-Air-Semester?
Lust auf ein Open-Air-Semester?
Lust auf ein Open-Air-Semester?

23/24.11.2017

Bewerbungen für Commerzbank-Umweltpraktikum wieder möglich - Fünf Stellen im Nationalpark Bayerischer Wald

Grafenau/Zwieslerwaldhaus
. Den Hörsaal  für mehrere Monate mit der ursprüngliche Natur des Nationalparks Bayerischer Wald tauschen? Mit dem Commerzbank-Umweltpraktikum ist das kein Problem! Die Bewerbungsphase für 2018 ist bereits angelaufen. „Wir freuen uns wieder auf junge, motivierte und naturbegeisterte Studenten aller Fachrichtungen, die vor allem mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wollen“, so Lukas Laux, Umweltbildungsreferent im Nationalpark.

Eine, die sich bereits dieses Jahr eine wilde Auszeit gönnte, ist Linda Bierl. Die 23-Jährige aus Furth im Wald hat „in total viele Bereiche des Nationalparks hineingeschnuppert“, wie sie selbst bilanziert. Neben der Arbeit mit Heranwachsenden und Familien im Wildniscamp am Falkenstein wirkte sie bei der Entwicklung von Führungskonzepten mit. „Das war alles sehr bereichernd für mich“, so die Studentin der Internationalen Waldwirtschaft und Umwelt. „Schon allein wegen der unglaublichen Kulisse. Deswegen lege ich wirklich jedem ans Herz, die Chance zu ergreifen und den Kugelschreiber gegen einen Wanderstock zu tauschen.“

Insgesamt fünf Stellen gilt es im Sommerhalbjahr beim Nationalpark zu besetzen. Die Freiwilligen, die von der Commerzbank ein Praktikantenentgelt
und vom Nationalpark eine Unterkunft gestellt bekommen, werden etwa im Waldspielgelände bei Spiegelau, im Wildniscamp am Falkenstein oder im Jugendwaldheim bei Schönbrunn am Lusen eingesetzt. Zudem gibt es für grenzüberschreitende Bildungsarbeit und Sonderveranstaltungen jeweils eine Stelle.

Neben dem Nationalpark Bayerischer Wald profitieren weitere 26 deutsche Schutzgebiete vom Engagement der Großbank. „Seit 1990 bieten wir jungen Menschen die einzigartige Möglichkeit, praktische Berufserfahrung mit einem unvergesslichen Naturerlebnis zu verbinden“, sagt Rüdiger Senft, Leiter Corporate Responsivility bei der Commerzbank, über den anhaltenden Erfolg der ältesten Nachhaltigkeitsinitiative der Frankfurter Bank.  „Viele unserer ehemaligen Praktikanten sind heute in den verschiedensten Bereichen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft tätig und setzen sich für einen nahhaltigen Umgang mit der Natur ein.“
Insgesamt werden bis zu 75 Praktikumsplätze angeboten. Dafür bewerben kann man sich bis 15. Januar 2018 ausschließlich online unter www.umweltpraktikum.com. Infos zu den Stellen im Nationalpark gibt es unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de.

Bildunterschrift:
Umweltpraktikanten sind im Nationalpark vor allem im Bereich Umweltbildung eingesetzt – wie hier bei der Gruppenarbeit im Wildniscamp am Falkenstein. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Wildkatzen besiedeln Villewälder
Wildkatzen besiedeln Villewälder
Nordrhein-Westfalen: Wildkatzen besiedeln Villewälder

23/24.11.2017

Eine Studie des NRW-Landesverbandes Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
belegt, dass eine kleine beständige Wildkatzen-Population die kompletten Villewälder wiederbesiedelt hat.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild & Hund

- https://wildundhund.de/nordrhein-westfalen-wildkatzen-besiedeln-villewaelder/

Quelle
Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
Erich-Kästner-Straße 2
D – 56379 Singhofen
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Wildkatze [ https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=61824]

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Abholz-Stopp des Urwalds Bia?owie?a
NABU begrüßt Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zum Abholz-Stopp des Urwalds Bia?owie?a

22/23.11.2017

Miller: Großer Erfolg für den Naturschutz in Europa
________________________________________________________________
Berlin
– Anlässlich der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), eine Geldstrafe zu verhängen, falls Polen im polnischen Nationalpark und Natura-2000-Gebiet Bia?owie?a weiterhin Bäume abholzt, kommentiert NABU-Geschäftsführer Leif Miller: „Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes ist ein großer Erfolg für den Naturschutz in Europa und die konsequente Durchsetzung von EU-Naturschutzrecht. Der Urwald ist Heimat der letzten Wisente. Alle Wisente, die in den ehemaligen Ostblockstaaten ausgewildert wurden, stammen aus dem Urwald von Bia?owie?a. Zu befürworten ist auch, dass falls Polen die Entscheidung weiter missachtet, der EuGH eine tägliche Strafe von mindestens 100.000 Euro festgesetzt hat. Mit der Entscheidung beendet der EuGH, zumindest vorläufig, ein monatelanges Tauziehen um die im Frühjahr begonnenen Fällarbeiten.“ Einziger Wermutstropfen in der Entscheidung sei, dass der EuGH die Strafe nicht rückwirkend für die bereits seit Juli andauernde Missachtung seiner vorherigen Anordnung verhängt hat. „Das kommt einer Aufforderung gleich, in Zukunft erst auf wiederholte Anordnung des EuGH zu reagieren“, so Miller.

Hintergrund:
Bia?owie?a wurde von Polen nach dessen Beitritt zur Europäischen Union als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen und unterliegt daher den Bestimmungen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU. Zudem ist Bia?owie?a  grenzüberschreitendes UNESCO-Welterbegebiet und Nationalpark. Frühere polnische Regierungen hatten für das Schutzgebiet nachhaltige Management-Pläne ausgehandelt, unter denen sowohl der Schutz des Urwaldes als auch eine nachhaltige Holznutzung möglich war. Erst 2016 wurden die Beschränkungen für die Holznutzung im großen Umfang aufgehoben, was Anlass des laufenden EU-Verfahrens ist. Die Entscheidung im Hauptverfahren steht weiterhin aus.

Pressemitteilung des EuGH:

https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2017-11/cp170122en.pdf

Für Rückfragen:
Claus Mayr, Direktor Europapolitik, Tel. +49 (0)172.59 77 098, E-Mail: Claus.Mayr@NABU.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Quelle
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 17/133 | 21. NOVEMBER 2017
________________________________________________________________
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Atlas über „Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen“
Atlas über „Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen“
Atlas über „Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen“ erschienen

21/22.11.2017

Am vergangenen Wochenende wurde im LWL-Museum für Naturkunde in Münster der erste Atlas über "Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


- www.dda-web.de/#2017_11_20_atlas_uumlber_bdq

Quelle

- Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.


Weitere Informationen - / Info über Verlinkung des DDA e.V.

- Pressemitteilung des LWL mit Leseproben

Erster Atlas über "Seltene Vögel" in NRW erschienen

Buchvorstellung bei Ehrenamtsforum im LWL-Museum für Naturkunde

Münster (lwl). Am Wochenende (18.11.) wurde im LWL-Museum für Naturkunde in Münster der erste Atlas über "Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen" der Öffentlichkeit vorgestellt. Hunderte ehrenamtliche Vogelkundler kamen zum naturkundlichen Ehrenamtsforum, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ins Museum eingeladen hatte, um das Buch direkt in Empfang zu nehmen.

Bei dem Buch handelt es sich um die Ergebnisse, die ehrenamtliche Helfer beobachtet und dokumentiert haben. Die Dokumentation seltener Vogelarten in Nordrhein-Westfalen stützt sich auf die lange ehrenamtliche Arbeit in den Avifaunistischen Kommissionen in der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft (NWO). Das Buch hat das LWL-Museum für Naturkunde produziert. Das Kooperationsprojekt mit der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft wurde durch den Förderverein des Museums und die NRW-Stiftung finanziell unterstützt.

Das 420 Seiten starke Werk im DIN-A4-Format stellt in Form von 179 Artsteckbriefen, reich bebildert und mit Karten illustriert, die einzelnen seltenen Vogelarten vor und erläutert die Geschichte ihres Auftretens während der vergangenen 200 Jahre. Hunderte Melder haben seit den 1970er Jahren ihre Vogelbeobachtungen beschrieben und Belege in Form von Fotos, Filmen oder Tonaufnahmen eingereicht. Zudem wurde die Literatur ausgewertet, die die Naturforscher des 19. Jahrhunderts hinterlassen haben. Jetzt haben die ehrenamtlichen Vogelkundler der Avifaunistischen Kommission die Ergebnisse ausgewertet und übersichtlich zusammengestellt.

"Seltene Vögel - das sind Arten, für die Nordrhein-Westfalen nicht auf dem normalen Zugweg liegt, die aber dennoch regelmäßig und auf eigenen Flügeln hierzulande erscheinen." sagt Eckhard Möller von der Avifaunistischen Kommission. "Viele von ihnen stammen aus Asien, aus dem Mittelmeerraum oder sogar aus Nordamerika." Sein Kommissionskollege und Direktor des LWL-Museums für Naturkunde, Dr. Jan Ole Kriegs: "Wir haben die von hunderten Hobby-Ornithologen gemeldeten Beobachtungen ausgewertet. Aus den Ergebnissen können wir Erkenntnisse über den Vogelzug oder über Ausbreitungsmechanismen ableiten." Die Ursachen einiger Entwicklungen bei Vögeln sind auch für den Menschen relevant. Kriegs: "Wir beobachten Auswirkungen des aktuellen Klimawandels. So haben sich einige wärmeliebende Vogelarten, wie der Orpheusspötter, der früher nur in Südwesteuropa vorkam, in den vergangenen Jahren nach Nordrhein-Westfalen ausgebreitet und brüten bereits hierzulande."

Das Buch soll die Leser für die heimische Vogelwelt begeistern und das Augenmerk auf die Gruppe seltener Arten lenken. Es soll auch als Arbeitsgrundlage für die vielen ehrenamtlich und beruflich arbeitenden Ornithologinnen und Ornithologen bei der Erforschung von Phänomenen wie Vogelzug oder Klimawandel dienen.

"Seltene Vögel in Nordrhein-Westfalen", ISBN 978-3-940726-55-1, 420 Seiten, Preis 24,90 Euro, Bezugsadresse: LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster. Telefon 0251.591-05, naturkundemuseum@lwl.org


Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
presse@lwl.org


LWL-Einrichtung:

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Karte und Routenplaner

Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

Der LWL auf Facebook:
www.facebook.com/LWL2.0

Quelle

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48133 Münster
Telefon: 0251 591-01
Telefax: 0251 591-3300
E-Mail: lwl@lwl.org
Internet: www.lwl.org


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Bergfinkmännchen

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Greifvogelschutz in Deutschland
Greifvogelschutz in Deutschland
Greifvogelschutz in Deutschland

18/19.11.2017 - Update 20.11.2017

Deutschland.
Der Schutz des vielfach noch immer gefährdeten Wanderfalken hat für den Verband Artenschutz in Franken® seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Der rege Austausch von Erfahrungen und Informationen zu anderen Gleichgesinnten wird dem, in der Fläche sichtbar werdenen Artenschutz zunehmend gerecht.

Vor wenigen Tagen konnte Willy Cavallo
mit seinen Mitstreitern eine neue Nisthilfe installieren. Mehr Infos und Aufnahmen aktuell hier auf unserer Page.

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=97554


Seevogel des Jahres - Sandregenpfeifer
Seevogel des Jahres - Sandregenpfeifer
Seevogel des Jahres - Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula)

19/20.11.2017

Ahrensburg – Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. hat den Sandregenpfeifer zum „Seevogel des Jahres 2018“ gewählt.


Der Rückgang dieses bunten Watvogels sei dramatisch, berichtet Dr. Erika Vauk-Hentzelt, amtierende Vorsitzende des Vereins Jordsand.
„In unseren Schutzgebieten an Nord- und Ostsee ist die Zahl der brütenden Sandregenpfeifer in den letzten 30 Jahren auf etwa ein Drittel eingebrochen“, so die Biologin.

Mehr auf den Seiten Vereins Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.

- https://www.jordsand.de/themen/seevogel-des-jahres-2018/
oder einem "Klick" auf die Aufnahme ....

Quelle
Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
Tel.: 04102 32656

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker
- Sandregenpfeifer

Mehr zum Sandregenpfeifer auf unseren Seiten unter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=37962

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Seevogelbestände nehmen stark ab
Seevogelbestände nehmen stark ab
Seevogelbestände nehmen stark ab

19/20.11.2017

11. Deutsches See- und Küstenvogelkolloquium der AG Seevogelschutz

Die Bestände der meisten See- und Küstenvögel an Nord- und Ostsee nehmen weiter ab. Bei vielen Arten werden sogar extreme Einbrüche von etwa 50 Prozent binnen 20
Jahren registriert. Betroffen sind sowohl Brutvögel wie der allbekannte Austernfischer als auch Rastvogelarten wie Meeresenten. Das berichteten Wissenschaftler auf dem Deutschen See- und Küstenvogelkolloquium vom 18. bis 20. November in Hamburg.

Nehr auf den Seiten des Vereins Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.

- https://www.jordsand.de/aktuelles/11-see-und-k%C3%BCstenvogelkolloquium/  
oder einem "Klick" auf die Aufnahme ....

Quelle
Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V.
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
Tel.: 04102 32656

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother
- Lachmöwe

Mehr zur Lachmöwe auf unseren Seiten unter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=21324


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Zum Tode von Dr. Theodor Mebs
Zum Tode von Dr. Theodor Mebs
Artenschutz in Franken® gedenkt Dr.Theodor Mebs

Mit großer Bestürzung nehmen wir Abschied von einem Menschen der sich in wundervoller Form für die Belange des Vogelschutzes engagiert hat.Für uns war er stehts geschätzter und fachlich hoch kompetenter
Ansprechpartner.

Mit Dr. Theodor Mebs * 08. März 1930 - † 24. Juli 2017 ist einer der besten Kenner der Ornithologie für immer von uns gegangen.

Er wird uns stets in bester Erinnerung bleiben.

NABU: Wolfsschutz und Weidetierhaltung ...
NABU: Wolfsschutz und Weidetierhaltung ...
NABU: Wolfsschutz und Weidetierhaltung nicht gegeneinander ausspielen

18/19.11.2017

Miller: Ergebnisse der UMK für Zusammenarbeit nutzen
________________________________________________________________

Berlin
– Anlässlich der Ergebnisse der Umweltministerkonferenz zum Thema Wolf kommentiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Es ist begrüßenswert, dass die Minister die wertvolle Arbeit und die finanziellen Herausforderungen der Weidetierhalter aufgegriffen haben. Sinnvoll ist es auch, zu prüfen, ob Herdenschutz zusätzlich zu den Länderhaushalten auch vom Bund sowie aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) finanziert werden kann. Fehl am Platz ist es jedoch, Weidetierhaltung und Wolfsschutz gegeneinander auszuspielen.  

Ein Zusammenleben von Wolf und Weidetierhaltung ist möglich, wie erfolgreiche Herdenschutzprojekte zeigen. Ich kann nicht nachvollziehen, dass Landespolitiker wie Till Backhaus direkt in Richtung Regulierung des Wolfes schielen, rein auf Grundlage eigener Schätzungen der Wolfspopulation. Die länderoffene Ad-hoc-AG zum Wolf sollte das bereits erarbeitete Handlungskonzept der Experten der Wolfsberatungsstelle des Bundes (DBBW) für ihr Papier zum Umgang mit auffälligen Wölfen nutzen und die Expertise der DBBW nicht missachten.“


Mehr Infos zum Wolf: www.NABU.de/wolf

Für Rückfragen:

Marie Neuwald, NABU-Wolfsexpertin, Mobil: 0173-2496400, Marie.Neuwald@NABU.de
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper

Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958

Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Quelle / Foto:
NABU-PRESSEMITTEILUNG | | 17. NOVEMBER 2017
________________________________________________________________
Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


NABU: Weltklimakonferenz erfüllt Erwartungen
NABU: Weltklimakonferenz erfüllt Erwartungen
NABU: Weltklimakonferenz erfüllt Erwartungen - Entwurf für Regelwerk zum Pariser Abkommen liegt vor

17/18.11.2017

Tschimpke: Bonn liefert, Berlin nicht/Jamaika-Streit um Kohleausstieg und Klima gefährdet Deutschlands Klimaziele
________________________________________________________________

Berlin/Bonn
– Kurz vor Abschluss der Weltklimakonferenz in Bonn ist absehbar, dass sich die Vertreter der 195 Vertragsstaaten am Freitag auf einen Entwurf für ein Regelwerk zum Pariser Abkommen von 2015 verständigen. Damit seien die Erwartungen an die Konferenz erfüllt worden. NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Ein Entwurf für ein Regelwerk liegt auf dem Tisch, damit ist das wichtigste Ziel der Konferenz erreicht. Jetzt muss es darum gehen, die Aufbruchsstimmung aus Paris zu reaktivieren und die ausformulierten Vereinbarungen im polnischen Kattowitz 2018 tatsächlich in die Tat umzusetzen.“ Allerdings sei der aktuelle Entwurf mit vielen hundert Seiten Text noch sehr aufgebläht. Bei der nächsten Klimakonferenz in Polen soll dieses Regelbuch verabschiedet werden. Bis dahin sei noch reichlich Verhandlungsarbeit notwendig, um den Umfang wieder etwas einzudampfen.

Viel gesprochen wurde über den sogenannten Talanoa Dialog in Bonn. In diesem Prozess geht es darum, die Klimaschutzambitionen aller Vertragsparteien zu überprüfen. Aus Sicht des NABU ist es am wichtigsten, dass damit auch die notwendigen Schritte zur Steigerung der Klimaschutzbemühungen aller Staaten eingeleitet werden.

Trotz der positiven Bilanz von Bonn, ist es zwingend nötig, dass möglichst schnell noch mehr Klimaschutzmaßnahmen beschlossen werden, um überhaupt das Ziel der Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad zu erreichen. „Paris gilt erst ab 2020, das heißt, wir brauchen in den kommenden zweieinhalb Jahren ehrgeizigere Pläne, um bis dahin die CO2-Emissionen in Europa und weltweit weiter massiv zu begrenzen“, so Tschimpke. Der NABU begrüßte die Initiative US-amerikanischer Bundesstaaten, Kommunen und Städte mit einem klaren Bekenntnis zum Paris-Abkommen. „Es ist ein deutliches Signal an Präsident Trump, sich klimapolitisch nicht weiter zu isolieren“, so Tschimpke weiter. Der NABU begrüßte ebenfalls die Verabschiedung eines Aktionsprogramms für Gender-Aspekte. Der „Gender Action Plan“ zielt darauf ab, den Frauenanteil künftig in den Klimaverhandlungen zu erhöhen.

Ein Wermutstropfen in der Klimapolitik ist der aktuell bekannte vorliegende Kompromiss-Vorschlag zur Klimapolitik der Jamaika-Sondierungen
in Berlin. „Bundeskanzlerin Merkel hat es nicht geschafft, ihre Partei und auch die FDP rechtzeitig zur Klimakonferenz dazu zu bringen, Pläne für einen ehrgeizigeren Klimaschutz vorzulegen, um damit auch international wieder eine Vorreiterrolle einzunehmen. Die Kompromisslinie beim Kohleausstieg wird, so wie es aussieht, bei weitem nicht ausreichen, um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen, so der NABU-Präsident.

Deutschland hat sich bereits 2010 festgelegt, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu mindern
. „Ohne eine zusätzliche Minderung von rund 100 Millionen Tonnen CO2 durch die Kohle werden auch Programme für mehr Gebäudesanierung und Energieeffizienz, die ohne Frage dringend nötig sind, nicht ausreichen, um doch noch das Ziel zu erreichen“, ergänzt NABU-Klimaexperte Sebastian Scholz.

Mehr Infos unter www.NABU.de/COP23  

Der NABU begleitete die Verhandlungen gemeinsam mit seinem Dachverband BirdLife International in Bonn.

Für Interviews stehen Ihnen vor Ort zur Verfügung:

Sebastian Scholz, NABU-Klimaschutzexperte, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de, Mobil +49 (0) 172-4179727

Für Rückfragen:
Sebastian Scholz, NABU-Klimaschutzexperte, +49 (0) 172-4179727, E-Mail: Sebastian.Scholz@NABU.de, Twitter: www.twitter.com/NABU_Klima

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressestelle, Tel. +49 (0)30.284984-1510, E-Mail: Kathrin.Klinkusch@NABU.de, Mobil +49 (0) 173-9306515, www.twitter.com/NABU_presse


Quelle
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 131/17 | 17. NOVEMBER 2017
________________________________________________________________

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother
- Smaragdeidechse

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Gipfel der kleinen Schritte
Gipfel der kleinen Schritte
Gipfel der kleinen Schritte

17/18.11.2017

Weltklimakonferenz geht zu Ende / WWF: Fortschritte für das Paris-Abkommen

Berlin
: Nach zwei Wochen Verhandlungsmarathon geht heute die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn zu Ende. Im Vordergrund stand die Ausgestaltung des Pariser Klimaschutzabkommens, daneben wurden aber auch einige spannende Initiativen vorgestellt. „Die Klimakonferenz in Bonn war kein Paukenschlag, aber sie hat das geliefert, was sie liefern musste“, sagt Michael Schäfer, Fachbereichsleiter Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. „In Bonn ging es um das Kleingedruckte für Paris – und viel Kleingedrucktes hat die Konferenz produziert. Aber wir sind längst nicht am Ziel.“

Wichtige Fortschritte wurde bei dem sogenannten Regelbuch gemacht: „Im nächsten Jahr muss die COP in Polen das Regelbuch, die Gebrauchsanweisung für das Paris-Abkommen, fertig stellen“, so Schäfer. Auch beim Talanoa-Dialog ging es voran: „Derzeit reichen die Beiträge der einzelnen Länder nicht aus, um das Ziel von Paris zu erreichen - wir brauchen mehr Klimaschutz, und zwar von allen Ländern. Der Talanoa-Dialog wird im nächsten Jahr eine Bestandsaufnahme bringen: Wie groß ist die Lücke, um Paris Wirklichkeit werden zu lassen? Und was muss geschehen, um sie zu schließen?“ Am Ende muss das Bekenntnis stehen, dass die Länder mehr tun und die Klimaschutzlücke schließen.

Dafür ist nicht zuletzt entscheidend, schon vor 2020 aktiv zu werden: „Hier muss auch Deutschland endlich seinen Beitrag leisten: Bislang geschieht viel zu wenig bei uns, seit rund acht Jahren sind die Emissionen nicht gesunken. Wir laufen große Gefahr, unser eigenes 2020-Ziel zu verfehlen. Wir brauchen dringend den Einstieg in den Kohleausstieg, und zwar schon vor 2020. Sonst machen wir uns auch international unglaubwürdig. Leider hat die Kanzlerin auf der COP beim Thema Kohle auf ganzer Linie enttäuscht. Während andere Länder eine Allianz für die Abkehr von der Kohle initiiert haben, kamen von Angela Merkel nur Verweise auf die schwierigen Sondierungsgespräche in Berlin.“

Positive Signale hingegen kamen aus den USA – und das nach der Ankündigung Donald Trumps, aus dem Pariser Abkommen austreten zu wollen. „Die amerikanische Zivilgesellschaft, Unternehmen, Städte und Staaten haben in einem eigenen Pavillon demonstriert: ‚We are still in‘, wir bleiben dabei. Das hat erheblich dazu beigetragen, den ‚Spirit of Paris‘ in Bonn aufrecht zu halten.“ Ebenfalls zu begrüßen waren die Verabschiedung des ersten Gender Action Plans und der Local Communities and Indigenous Peoples Platform: „Bonn hat große Fortschritte dabei gemacht, den Blick stärker auf die Betroffenheit von Frauen, Indigenen und Gemeinden durch den Klimawandel, aber auch ihre wertvollen Beiträge im Kampf gegen diesen zu lenken.“

Sehr gut aufgenommen wurde das große zivilgesellschaftliche Engagement in der Bonn Zone. „Eins ist klar: Die Entscheidungen auf Regierungsebene sind für den Kampf gegen den Klimawandel unverzichtbar. Sie alleine reichen aber nicht. Auf allen Ebenen, auch innerhalb der Zivilgesellschaft und Wirtschaft, müssen wir unsere Kräfte bündeln, um die Klimakrise zu lösen. Der Kampf gegen die Klimakrise ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – die größte unserer Zeit.“

KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 0151 188 548 46

Lea.Vranicar(at)wwf.de

Quelle
WWF
17.11.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Aspisviper

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Gutachten: Keine ausreichende Kontrolle ...
Gutachten: Keine ausreichende Kontrolle ...
Gutachten: Keine ausreichende Kontrolle Neuer Techniken außerhalb des Gentechnikrechts

16/17.11.2017

Lebensmittel- und Agrarrecht nicht geeignet, um neue Verfahren des Genome Editing zu regulieren und Natur und Umwelt adäquat zu schützen
BfN-Präsidentin warnt davor Neue Techniken aus dem Gentechnikrecht herauszulösen

Bonn, 15. November 2017:
Sind alle Pflanzen, die mit Hilfe neuer Verfahren der Genom-Bearbeitung wie CRISPR/Cas entstanden sind, als genveränderte Organismen anzusehen? Fallen sie unter das europäische Gentechnikrecht? Über diese rechtlichen Fragen wird der Europäische Gerichtshof im Frühjahr 2018 entscheiden. Ein vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) beauftragtes Rechtsgutachten zeigt jetzt erstmals, dass die verschiedenen europäischen Spezialgesetze außerhalb des Gentechnikrechts keine adäquaten Kontroll- und Prüfmaßstäbe für die sogenannten Neuen Techniken zur Verfügung stellen.

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) Prof. Beate Jessel warnt deshalb: "Eine Herausnahme der Neuen Techniken aus dem Gentechnikrecht würde zu erheblichen Regelungslücken sowie zu einer Zersplitterung der Zuständigkeiten führen. Wegen des enormen Potenzials Neuer Techniken ist eine am Vorsorgeprinzip und den Belangen des Umweltschutzes orientierte Risikoprüfung unabdingbar. Dies kann derzeit nur das Gentechnikrecht gewährleisten. Dafür gibt es nach geltender Rechtslage kein passendes Substitut."

Mit Neuen Techniken wie CRISPR/Cas und anderen Verfahren der Genom-Bearbeitung, die unter dem Begriff Genome Editing zusammengefasst werden, kann das Erbgut von Organismen weitreichend und gezielt biotechnologisch verändert werden. Die Entwicklung dieser Verfahren schreitet rasant voran, und die Potenziale sind groß - sowohl auf der Seite möglicher Anwendungen, als auch auf der Seite der Risiken für Konsumenten, Natur und Umwelt. Zurzeit ist rechtlich strittig, ob Anwendungen der Neuen Techniken unter den Gentechnikbegriff der EU-Freisetzungsrichtlinie (2001/18/EG) und damit letztlich unter das Regelwerk des europäischen Gentechnikrechts fallen.

Der Jurist Prof. Tade M. Spranger von der Universität Bonn hat im Auftrag des BfN erstmals systematisch geprüft, ob und inwieweit andere Regelungsregime neben dem Gentechnikrecht dazu geeignet sind, mögliche Umweltrisiken der durch Neue Techniken entstandenen Organismen zu kontrollieren. Der Verfasser analysiert unter anderem das Saatgutrecht, das europäische Lebens- und Futtermittelrecht sowie das Pflanzenschutzmittel- und Sortenschutzrecht und zeigt dabei eklatante Regelungslücken auf. Denn weder einzeln noch in der Gesamtschau seien die untersuchten Rechtsgebiete in der Lage, eine dem Gentechnikrecht vergleichbare Kontrolle möglicher Umweltauswirkungen aufzufangen.

Dies werde allein dadurch deutlich, dass die untersuchten Rechtsnormen ganz anderen Zwecken dienen - etwa der Sicherstellung ausreichender und leistungsfähiger Pflanzensorten für die Landwirtschaft im Saatgutrecht. Wildpflanzen würden beispielsweise im Saatgutrecht gar nicht erfasst und somit auch keiner Zulassungsprüfung unterzogen. Außerdem sei das Saatgutrecht nicht darauf ausgelegt, spezifische Gefahren zu bewerten, die sich aus der Anwendung hochtechnologischer Verfahren ergeben könnten. Dies gelte auch für das Recht der Pflanzenschutzmittelzulassung, das auf Wirkstoffe der Pflanzenschutzprodukte beschränkt ist.

Neben massiven Regelungsdefiziten würde eine Regulierung außerhalb des Gentechnikrechts aber auch ganz erhebliche praktische Umsetzungsprobleme verursachen, die sich verwaltungs-organisatorisch nicht bewerkstelligen ließen, schlussfolgert Spranger. Die untersuchten Normen involvieren eine Vielzahl von Behörden auf Bundes- und Landesebene, die nebeneinander innerhalb ihrer jeweiligen Zuständigkeiten tätig werden müssten und über keine umfassende Expertise auf dem Gebiet der Biotechnologie verfügen.

Auf Grundlage des Gutachtens weist die Präsidentin des BfN, Prof. Beate Jessel, darauf hin, dass das untersuchte landwirtschaftliche Fachrecht - wenn überhaupt - nur Teilbereiche der möglichen Anwendungen Neuer Techniken abdecke und daher nicht, wie bisweilen dargestellt, das Gentechnikrecht ersetzen könne.

Quellen:

Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse des Rechtsgutachtens von Prof. Dr. Dr. Tade M. Spranger

Rechtsgutachten "Umfassende Untersuchung verschiedener europäischer Richtlinien und Verordnungen in Bezug auf ihre Möglichkeiten der Regulierung von Umweltauswirkungen Neuer Techniken neben dem Gentechnikrecht"

Hintergrundpapier zu Neuen Techniken "Neue Verfahren in der Gentechnik: Chancen und Risiken aus Sicht des Naturschutzes"


englische Quellen:

Summary of key findings resulting from the legal opinion prepared by Professor Dr. Dr. Tade M. Spranger

Analysis "In-depth analysis of various European directives and regulations with regard to their potential to regulate environmental effects of New Technologies besides Genetic Engineering Law”


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Goßer Schillerfalter [- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=23853]

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Naturdenkmal Eisenbreche gerettet!
Naturdenkmal Eisenbreche gerettet!
Naturdenkmal Eisenbreche gerettet!

15/16.11.2017

Gerichtsentscheidung zum geplanten Wasserkraftwerk im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen

Das Verwaltungsgericht Augsburg hat in seiner heutigen Entscheidung den Genehmigungsbescheid des Landratsamtes Oberallgäu
für das Wasserkraftwerk Älpele/Eisenbreche aufgehoben. „Wir begrüßen die Entscheidung des Gerichts, dass Wasserkraft nicht automatisch Vorrang gegenüber Natur- und Landschaftsschutz genießt“, so Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV. „Die Ostrach bleibt somit als eine der letzten naturnahen Alpenwildflusslandschaften und damit Lebensraum für viele geschützte Tier- und Pflanzenarten erhalten.“

Mehr zum Thema


- https://www.lbv.de/news/details/naturdenkmal-eisenbreche-gerettet/


Quelle

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Gänsesäger Männchen

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Sturm sorgt für Behinderungen bis ins nächste Jahr
Sturm sorgt für Behinderungen bis ins nächste Jahr

15/16.11.2017

Bis zu 4000 Festmeter Holz in den Rand- und Entwicklungszonen des Nationalparks vom Wind zu Boden geworfen

Grafenau/Zwieslerwaldhaus.
Sturm Herwart zog am 29. Oktober auch über den Nationalpark Bayerischer Wald. Nun gibt’s die Bilanz zu dessen Folgen. Demnach wurden in den Rand- und Entwicklungszonen bis zu 4000 Festmeter Holz zu Boden geworfen.  Wegen dem frühen Wintereinbruch in den Hochlagen muss wohl bis ins nächste Jahr hinein mit Behinderungen auf den Wanderwegen gerechnet werden.

„Heuer können vorrausichtlich nicht mehr alle markierten Wege freigeschnitten werden“, berichtet Franz Baierl, Sachgebietsleiter für Wald- und Flächenmanagement bei der Nationalparkverwaltung. Das betrifft etwa die Wege zwischen Klingenbrunn/Bahnhof und Rachel oder zwischen Hans-Watzlik-Hain und Hochberg. Die besucherstarken Hauptrouten werden jedoch trotz des Wintereinbruchs noch verkehrsgesichert.

Zur genauen Menge des Sturmholzes in den Naturzonen gibt es keine Zahlen. Dort wurden jedoch zahlreiches umgebrochenes Fichten-Totholz
, geworfene Weißtannen und durch Pilzbefall geschwächte gebrochene Buchen registriert. Die Windwürfe in den Rand- und Entwicklungszonen stellen sich größtenteils kleinflächig dar. Nur nördlich und östlich des Falkensteingipfels gibt es ein zusammenhängend betroffenes Areal, auf dem etwa 1000 Festmeter Holz angefallen sind. Die Aufarbeitung der Rand- und Entwicklungszonen wird sich ebenfalls bis ins nächste Jahr ziehen.

Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

   

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Merkels Spagat
Merkels Spagat
Merkels Spagat

15/16.11.2017

Angela Merkel kommt zur Weltklimakonferenz COP23 nach Bonn/Zehntausende Menschen geben ihr Botschaft mit auf den Weg

Vor Angela Merkels Besuch auf der Weltklimakonferenz in Bonn
haben zehntausende Menschen ihre Forderungen an die Kanzlerin kundgetan: Am Vorabend ihrer Abreise machte der WWF Deutschland die Botschaften als Lichtinstallation vor dem Kanzleramt sichtbar. Tausendfach hieß es dort: „Wir brauchen den Kohleausstieg, um das Klima zu schützen!“

„Die Botschaft an die Kanzlerin war unmissverständlich: Gemeinsam mit zehntausenden Menschen fordern wir, dass Angela Merkel ihr Klimaschutz-Versprechen hält. ‚Wir werden Wege finden, das Ziel bis 2020 noch einzuhalten. Das verspreche ich Ihnen‘, so hat sie es gesagt. Um das 2020-Klimaziel einzuhalten, müssen wir aus der dreckigen Kohle raus. Die gewaltige Lücke von 94-125 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 lässt sich nur schließen, wenn bei der Kohlekraft rund 100 Millionen Tonnen eingespart werden. Da helfen auch keine Rechentricks“, sagt Michael Schäfer, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland.

„Auf der Weltklimakonferenz versucht die Bundeskanzlerin, international glaubwürdig zu bleiben, während sie die Klimaziele zuhause vor die Wand fahren lässt. Diese Strategie ist zum Scheitern verurteilt. Um beim Klimaschutz international weiter erfolgreich zu verhandeln – wie zuletzt in Hamburg bei der G20 – muss Deutschland seine Hausaufgaben machen. Die Jamaika-Sondierer müssen Maßnahmen auf den Weg bringen, mit denen Deutschland die von der Regierung Merkel/Westerwelle beschlossenen Klimaziele 2020 und 2030 erreicht. Ohne Klimakonsens setzen sie nicht nur die Zukunftsfähigkeit der Bundesrepublik aufs Spiel, sondern erschüttern auch das Vertrauen in Deutschland auf internationalem Parkett.“

Foto: WWF - David Biene

Weitere Informationen:

Das WWF-Hintergrundpapier mit Maßnahmen für das 2020-Ziel finden Sie hier: www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Hintergrundpapier_Massnahmen_Klimaschutz_2020.pdf

Das Programm für die Side Events im WWF Pavillon (#Pandahub)  auf der COP23 finden Sie unter www.panda.org/cop23

KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 0151 188 54 846

lea.vranicar@wwf.de


Quelle

WWF
15. November 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Fisch des Jahres 2018
Fisch des Jahres 2018
Dreistachliger Stichling: winziger Fisch mit großer Bedeutung

   Fisch des Jahres 2018 gewählt
   Biologisch und wissenschaftlich sehr interessant
   Außergewöhnliches Brut- und Wanderverhalten

Dreistachliger Stichling


Bonn/Berlin, 14. November 2017: Der Dreistachlige Stichling ist Fisch des Jahres 2018. Gewählt wurde er vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST).

Mit dem Dreistachligen Stichling (Gasterosteus aculeatus) fällt die Wahl auf eine besondere Kleinfischart, die vor allem aufgrund ihres charakteristischen Aussehens und einzigartigen Brutverhaltens zu den bekanntesten heimischen Fischarten gehört. Der Dreistachlige Stichling ist eine von vielen Fischarten, die ein außergewöhnliches Laichverhalten zeigen. Auch jährliche Laichwanderungen gehören dazu.

Mit der Wahl zum Fisch des Jahres wollen DAFV, BfN und VDST zeigen, dass auch Kleinfischarten wie der Dreistachlige Stichling besondere Aufmerksamkeit verdienen. Sie wollen deutlich machen, dass sich hinter Fischarten wie dem Dreistachligen Stichling einzigartige Lebens- und Verhaltensweisen verbergen und damit den Blick für die vielen Besonderheiten unserer heimischen Fischfauna schärfen.

Hintergrund
Mit einer durchschnittlichen Gesamtlänge von fünf bis acht Zentimetern gehört der Dreistachlige Stichling zu den kleinsten heimischen Süßwasserfischen. Seine Verbreitung reicht von den küstennahen Gewässern bis in den alpinen Raum. Es wird zwischen einer stationären Süßwasserform und einer wandernden Form unterschieden, die jährlich aus ihren marinen küstennahen Lebensräumen zum Laichen in die Unterläufe der Flüsse zieht. Im Salzwasser halten sich Dreistachlige Stichlinge insbesondere im Schutz ufernaher Unterwasserpflanzen auf. In den Binnengewässern werden pflanzenreiche Flachwasserzonen in Seen bzw. langsame fließende sommerwarme Fließgewässer bevorzugt.

Der als Schwarmfisch lebende Stichling verändert sein Verhalten zur Laichzeit grundlegend. Die Männchen suchen dann im ufernahen Flachwasser Brutreviere und verteidigen sie vehement gegenüber Artgenossen. Auch das Erscheinungsbild ändert sich. Die Brust färbt sich rot, der Rücken blaugrün und die Augen funkeln silberblau. Mit diesem "Hochzeitskleid" signalisieren sie den Weibchen ihre Fruchtbarkeit. Innerhalb kurzer Zeit baut das Männchen aus Pflanzen- und Algenmaterial ein Nest auf dem Gewässerboden. Nähert sich nach vollendetem Nestbau ein laichbereites Weibchen lockt das Männchen es mit ruckartigen Bewegungen, dem so genannten "Zick-Zack-Tanz", ins Nest, wo es zur Eiablage kommt. Nach Verlassen des Nestes folgt das Männchen und befruchtet die Eier. Anschließend verlässt das Weibchen das Revier und das Männchen übernimmt die Brutpflege. Mehrere Wochen beschützt das Männchen die Jungfische, bis mit zunehmender Größe der Jungfische der Pflegetrieb des Männchens langsam erlischt, und es seine auffälligen Körperfärbungen wieder verliert. Das auffällige Balzverhalten des Stichlingmännchens mit den nachfolgenden Instinktbewegungen von Männchen und Weibchen haben den Stichling zu einem einzigartigen Untersuchungsobjekt für die Verhaltensbiologie gemacht.

In der Aufnahme von Herbert Fei
- Dreistachliger Stichling (Fisch des Jahres 2018)

Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



NABU: Das muss passieren ...
NABU: Das muss passieren ...
NABU: Das muss passieren, damit Jamaika kein Umwelt-Totalausfall wird

14/15.11.2017

Tschimpke: Agrarreform, Verkehrswende und Kohleausstieg sind absolutes Muss
________________________________________________________________

Berlin
– Der NABU fordert von den potenziellen Jamaika-Koalitionären klare Bekenntnisse für mehr Natur- und Umweltschutz. Bis zur „Nacht der langen Messer“ am Donnerstag seien noch zahlreiche Beschlüsse notwendig, um Deutschland zukunftsfähig aufzustellen bei den Themen Klima- und Naturschutz, im Verkehr und in der Landwirtschaft.

„Jamaika hat Potenzial – zumindest theoretisch. CDU, CSU, FDP und Grüne könnten die Zukunftsfelder Fortschritt und Nachhaltigkeit vereinen. Sie sollten die historische Chance nutzen, Deutschland zum Spitzenreiter in der Klima- und Umweltpolitik zu machen. Das Bündnis könnte die Agrar- und Ernährungspolitik neu gestalten und Deutschland als Standort für grüne Innovationen entwickeln. Doch bislang formt sich hier kein Zukunfts-Projekt, sondern ein zähes Zweckbündnis ohne Vision“, so NABU-Präsident Tschimpke.

Um einen drohenden Totalausfall in Sachen Klima und Umwelt zu vermeiden, müssten CDU, CSU, FDP und Grüne bis Donnerstag mindestens folgende Punkte vereinbaren:

Klimaschutz: In der Energie- und Klimapolitik sind die potenziellen Koalitionäre noch sehr weit auseinander, auch die Lücke zwischen notwendigen CO2-Einsparungen und bislang erwogenen Maßnahmen klafft gewaltig. „Jamaika scheint sich schon jetzt seine Klimabilanz schönzurechnen. Das ist eine fatale Haltung, gerade mit Blick auf die laufende Klimakonferenz in Bonn, international steht die Glaubwürdigkeit Deutschlands auf dem Spiel. Jamaika muss Schluss machen mit durchsichtigen Rechentricks“, so Tschimpke. Der NABU fordert im Koalitionsvertrag ein klares Bekenntnis, dass Deutschland seine Klimaschutzziele bis 2020 erreichen wird. Dazu muss zwingend der Kohleausstieg eingeläutet werden, die dreckigsten Kohle-Kraftwerke müssen sofort vom Netz. Ziel muss es sein, bis 2020 mindestens 100 Megatonnen CO2 in der Kohlesparte zusätzlich einzusparen. Jamaika lässt darüber hinaus ein Klimaschutzgesetz vermissen, das die rechtliche Grundlage für die Durchsetzung des Klimaschutzes in Deutschland legen würde.

Verkehr: Beim Sorgenkind Verkehrspolitik fehlt ein klares Bekenntnis der Verhandler zu dem im Klimaschutzplan 2050 verankerten Ziel. Dieses sieht vor, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 42 Prozent zu senken. Stand jetzt wird Deutschland dieses Ziel verfehlen. „Nicht erst seit dem Diesel-Skandal droht Deutschland im Verkehrsbereich in die Röhre zu schauen. Technische Innovationen haben Politik und Hersteller jahrelang verschlafen, im blinden Festhalten an veralteten Technologien. Das muss ein Ende haben, Deutschland braucht eine echte Verkehrswende“, so Tschimpke. Nachdem die Jamaika-Sondierer bereits das Ende des Verbrennungsmotors von ihrer Liste gestrichen haben, muss der Fokus nun auf wesentlich schärferen CO2-Grenzwerten für Pkw, leichten Nutzfahrzeugen und Lkw liegen. Dieses Ziel muss die künftige Bundesregierung auch auf europäischer Ebene verfolgen, denn der vergangene Woche vorgelegte Gesetzesentwurf der EU-Kommission ist viel zu schwach. Statt der dort genannten 30 Prozent sind auf EU-Ebene mindestens 70 Prozent Emissionsminderung bis 2030 nötig. Dies hat unlängst auch das Umweltbundesamt bestätigt.

Landwirtschaft: Wie Deutschland seine Lebensmittelproduktion künftig ohne Schäden für Umwelt und Steuerzahler sicherstellen will, dazu bleibt Jamaika bislang fast sämtliche Antworten schuldig. „Das dramatische Insektensterben, und die Belastung des Grundwassers durch Nitrat sollten allen Parteien ein Alarmsignal sein. Die Akzeptanz für die milliardenschwer subventionierte Landwirtschaft sinkt drastisch. CDU, CSU, FDP und Grüne müssen in einen Umbau der Landwirtschaft investieren. Sie müssen Landwirten helfen, naturverträglicher zu produzieren und hochwertige Produkte erfolgreich vermarkten zu können“, so Tschimpke. Der NABU fordert dazu eine grundlegende Änderung der EU-Agrarpolitik: Die Pauschalsubventionen mit der Gießkanne müssen ersetzt werden durch gezielte Investitionen sowie einen neuen EU-Naturschutzfonds in Höhe von 15 Milliarden Euro jährlich. So könnten Landwirte attraktive Einkommen für Naturschutzleistungen erhalten, ein großer Beitrag zum Stopp des Artenschwunds würde geleistet und die Landwirtschaft insgesamt nachhaltiger. Mit Blick auf die Zulassung von Pestiziden kritisiert der NABU die bereits im Sondierungspapier von der Agrarlobby platzierten Formulierungen: Statt neue Präparate schneller zuzulassen, sollte Jamaika den Einsatz von Pestiziden massiv eindämmen. In jedem Fall müssten deren Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen besser überprüft werden.

Naturschutz: Die immer intensivere Landnutzung ist ein zentraler Treiber des Artenschwunds. „Wir erwarten ein klares Bekenntnis zur Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt. Dieses fehlt bislang völlig“, so Tschimpke. Jamaika müsse klar festlegen, die Strategie in der kommenden Legislaturperiode ressortübergreifend umzusetzen und ausreichend zu finanzieren, insbesondere durch gezielte EU- und Bundesmittel.

Anlässlich der Sondierungsgespräche hat der NABU eine Online-Protestaktion gestartet.
Auf www.NABU.de/neueagrarpolitik können sich Interessierte ganz einfach per E-Mail an die Parteispitzen wenden und sie dazu auffordern, sich für eine naturverträgliche Landwirtschaft einzusetzen.


Für Rückfragen:
NABU-Pressestelle, Tel. +49 (0)30.284984-1510/-1952, E-Mail: presse@NABU.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

In der Aufnahme / NABU Foto- Gehrmann
- NABU-Protest Jamaika-Sondierungen_04_


Zumeldung zum aktuellen Stand der Jamaika-Sondierungen in Sachen Landwirtschaft:

Der NABU kritisiert den heute geleakten Verhandlungsstand in Sachen Landwirtschaft scharf. Aus dem dem NABU vorliegenden Papier geht hervor, dass CDU, CSU und FDP strikt am System der milliardenschweren und überwiegend umweltschädlichen Agrarsubventionen festhalten wollen. So machen die drei Parteien in dem Papier deutlich, dass die Direktzahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union und deren Säulenstruktur weitergeführt werden sollen – ein klares Geschenk an die mächtige Agrar-Lobby. Umschichtungen der knapp 60 Milliarden Euro jährlich hin zu mehr Gemeinwohlleistungen wie Umwelt- und Naturschutz lehnen sie ab, sowohl kurz- wie auch langfristig.

Dazu NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:
„Hier bahnt sich ein Fiasko für Umwelt und Steuerzahler an. Die derzeitige EU-Agrarpolitik verbrennt ungezielt Milliarden an Steuergeldern und zieht folgenschwere Umweltschäden nach sich, etwa durch belastetes Trinkwasser und sterbende Insekten. Ein Festschreiben der Direktzahlungen über 2020 hinaus wäre der Sargnagel für die Artenvielfalt, aber auch für die ländlichen Räume. Mit so wenig Weitsicht gibt Jamaika auch jenen Bauern keine Perspektive, die zum Wohle der Allgemeinheit und der Umwelt wirtschaften wollen. Die weiterhin hochgradig ineffiziente Steuergeld-Verteilung per Gießkanne wäre gerade für den Nettozahlerstaat Deutschland fatal“, so Miller.

Ein solcher Jamaika-Beschluss wäre besonders gravierend, da die EU-Agrarpolitik bereits im kommenden Jahr auf EU-Ebene neu verhandelt und bis Ende des kommenden Jahrzehnts festgeschrieben wird. Wie sich Deutschland in dieser Frage verhält, entscheidet wesentlich mit im Hinblick auf die Verteilung des mit rund 40 Prozent größten Postens des EU-Haushalts.

Link zum relevanten Abschnitt des Papiers: https://twitter.com/NABU_Biodiv/status/930409212987019264


Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser, NABU-Experte fuer EU-Agrarpolitik, Tel. +49 172-4179730, E-Mail: konstantin.kreiser@NABU.de

Quelle / Foto NABU -explizit ausgewiesen
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Allianz für die Europäische Auster gegründet
Allianz für die Europäische Auster gegründet
NORA: Allianz für die Europäische Auster gegründet

   Experten vereinbaren erstmals gemeinsame Strategien für Wiederansiedlung
   Ökologische Leistungen von Austernbänken in der Nordsee von großer Bedeutung

Berlin, 14. November 2017:
Auf Initiative des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) wurde die Native Oyster Restoration Alliance, kurz NORA, ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um ein europäisches Netzwerk zur Wiederansiedlung und Wiedereinbürgerung der inzwischen sehr seltenen und stark bedrohten heimischen Europäischen Auster. In dem Netzwerk gemeinsam vertreten sind Naturschutzbehörden, Wissenschaft, Naturschutzverbände wie auch Austern-Farmer. Die Gründung erfolgte im Rahmen des ersten internationalen Workshops zur Wiederansiedlung der Auster, zu dem sich vom 01. bis 03. November über 65 Expertinnen und Experten aus zehn Ländern Europas und den USA in Berlin getroffen hatten.

Langfristiges Ziel der Allianz: Die einheimische Europäische Auster soll als ehemalige Schlüsselart wieder in der Nordsee und angrenzenden europäischen Meeren etabliert und artenreiche Riffstrukturen möglichst umfangreich wiederhergestellt werden. Grundsätzlich ist bei Erfolg eine spätere gut geregelte fischereiliche Nutzung in Teilgebieten nicht ausgeschlossen.

Die Experten einigten sich dabei unter anderem auf folgende Kernpunkte:

- Es werden für eine erfolgreiche Durchführung von Ansiedlungsprojekten in Europa genügend gesunde Saataustern gebraucht. Doch eine Entnahme von Saataustern aus bestehenden Wildbeständen ist nicht ratsam, um die Wildbestände nicht weiter zu schwächen. Austernzuchtbetriebe sind daher essentiell, um geeignete Jungaustern zu produzieren.

- Wiederansiedlungsprojekte können nur dort erfolgreich durchgeführt werden, wo passende Umweltbedingungen herrschen und keine bodenverändernden Aktivitäten insbesondere durch grundberührende Fanggeräte der Fischerei oder Sand- und Kiesabbau stattfinden. Ausreichend geeignete und ungestörte Meeresgebiete müssen identifiziert und als mögliche Ansiedlungsstandorte ausgewiesen und vor Schädigungen geschützt werden.

- In vielen europäischen Meeresregionen ist der für Europäische Austern schädliche Parasit Bonamia vorhanden. In Bonamia-freien Gebieten dürfen nur parasiten-freie Austern eingebracht werden.

- Ein Monitoring der Bestandsentwicklung sowie der Begleitfauna sollte nach international abgestimmten Methoden erfolgen.

- Die genetische Variabilität der Austernbestände muss gewährleistet bleiben und bei entsprechender Nachzucht für Restaurationsvorhaben berücksichtigt werden.

Die Bestände der Europäischen Auster (Ostrea edulis) werden in ganz Europa als sehr stark gefährdet eingestuft, die Art steht auf der Liste bedrohter und im Rückgang befindlicher Arten und Lebensräume der Oslo-Paris Kommission. Auch die EU-Habitatrichtlinie schützt Austernriffe. Durch einen seit ca. 1850 intensivierten und andauernden massiven Fischereidruck kam es bereits im Laufe des 20. Jahrhunderts europaweit zu einem Zusammenbruch der natürlichen Austernpopulationen. Zusätzlich erschwerten schwindender Lebensraum, kalte Winter und Krankheiten die Erholung dieser langsam wachsenden Art. In weiten Teilen Europas, auch in der deutschen Nordsee, gilt die Europäische Auster daher inzwischen als ausgestorben, im Gegensatz zu der sich immer weiter invasiv ausbreitenden Pazifischen Auster.

Die Europäische Auster ist jedoch eine Schlüsselart, die im Meeresökosystem besondere Funktionen und eine Reihe wichtiger ökologischer Leistungen erbringt. Austernbänke bieten als Riffstrukturen Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Tierarten und dienen unter anderem als Kinderstube für viele Fischarten. Sie gelten daher auch als so genannte Hot Spots der biologischen Vielfalt. Durch ihre hohe Filtrationsleistung verbessern sie die Wasserqualität in erheblichem Maße. Allein eine einzelne Auster kann bis zu 240 Liter Meerwasser pro Tag filtern - bei Millionen von Austern, die früher die Nordsee besiedelten, eine unvorstellbar große "Serviceleistung" als "Biokläranlage".

Europäische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in Universitäten, Naturschutzbehörden und -organisationen - auch im BfN - engagieren sich seit vielen Jahren für die Erforschung, die Wiederansiedlung und den Schutz dieser Austernart. In Großbritannien, Irland und den Niederlanden laufen ebenso wie in Deutschland zahlreiche Restorations- also Wiederansiedlungsprojekte. Vor diesem Hintergrund fand nun erstmalig in Berlin, in den Räumlichkeiten der Landesvertretung der Hansestadt Bremen, ein Expertentreffen statt, um erfolgreiche Restaurations-Projekte unter anderem auch aus den USA vorzustellen und Erfahrungen auszutauschen.

Der dreitägige Workshop wurde vom Bundesamt für Naturschutz als der offizielle "Startschuss" für den Aufbau eines europäischen Netzwerks zur Restauration der heimischen Austernart organisiert: die "Native Oyster Restoration Alliance" NORA.

Hintergrund:
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) förderte bereits vor mehreren Jahren eine Machbarkeitsuntersuchung und seit April 2016 ein dreijähriges Projekt. In diesem aktuellen Projekt RESTORE wird erstmalig die mögliche Wiederherstellung der Bestände der einheimischen Europäischen Auster (Ostrea edulis) in der deutschen Nordsee eingehend im Freiland erforscht. Projektpartner ist das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven.

Die mögliche Wiederansiedlung der einheimischen Auster in der deutschen Nordsee und deren Nachbarregionen ist eines der Kernprojekte des Meeresnaturschutzes des BfN. Das Projekt wird fachlich durch die Abteilung Meeresnaturschutz des BfN betreut.

Weiterführende Informationen/Links:
Informationen zur Europäischen Auster: https://www.bfn.de/17587.html
Informationen zum Wiederansiedlungsprojekt: https://www.awi.de/forschung/biowissenschaften/oekologie-der-schelfmeere/schwerpunkte/europaeische-auster.html

In der Aufnahme von / BfN Klaus Janke

- Europäische Auster

Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail: info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Herdenschutz statt Wolfshatz
Herdenschutz statt Wolfshatz
Herdenschutz statt Wolfshatz

14/15.11.2017

WWF: Umweltministerkonferenz muss politische Ränkespiele um den Wolf beenden. / Augenwischerei: „Jagdrecht ist kein effektiver Herdenschutz.“


Anlässlich der Umweltministerkonferenz, die am Mittwoch in Potsdam startet, fordert der WWF ein Ende der verbalen Wolfshatz durch Politiker und Lobbyverbände. Stattdessen solle man endlich den Herdenschutz in Deutschland verbessern. Zudem gelte es, der extensiven Weidetierhaltung den Rücken zu stärken, indem man Schäfer und Landwirten eine langfristige Perspektive gibt. Dr. Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz in Deutschland beim WWF, kritisiert in einer Stellungnahme die  „politischen Ränkespiele rund um den Wolf“ der vergangenen Wochen. Diese seien auch auf dem Rücken von Schafs- oder Rinderhaltern ausgetragen worden.

„Wer so tut, als sei die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht eine Lösung, betreibt Augenwischerei“, so Pretzell. Derartige Debatten gingen nicht nur zulasten der Wölfe, sondern auch von Schäfern und Nutztierhaltern, die mit ihrer Bewirtschaftung von Grünland einen wichtigen Beitrag für vielfältige Ökosysteme und Kulturlandschaften in Deutschland leisten. „Durch den Wolf im Jagdrecht wird keine einzige Schafsherde besser geschützt. Die Tierart weist in Deutschland  noch immer eine insgesamt ungünstige Erhaltungssituation auf. Damit hat der Wolf, ähnlich wie Kraniche oder Uhus, nichts im Jagdrecht verloren.“

Die zuständigen Landwirtschafts- und Umweltpolitiker sollten deshalb zu einer sachlichen Debatte zurückkehren und aufhören die Probleme
der Weidetierhalter zu ignorieren. „Statt föderaler Machtspiele ist ein nationales Zentrum für Herdenschutz überfällig, um diesen flächendeckend zu gewährleisten“, erklärt Pretzell. Der deutschlandweite Herdenschutz müsse, so die WWF-Forderung, effektiv, schnell und unbürokratisch werden. Ansonsten gehe  er an den Bedürfnissen und Notwendigkeiten in der landwirtschaftlichen Praxis vorbei.

KONTAKT

Roland Gramling
WWF Deutschland

Pressestelle
Tel. 030-311 777 425
roland.gramling(at)wwf.de


Quelle
WWF
14. November 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


LBV und BN wollen Naturdenkmal Eisenbreche retten
LBV und BN wollen Naturdenkmal Eisenbreche retten
LBV und BN wollen Naturdenkmal Eisenbreche retten

13/14.11.2017

Gerichtsverhandlung zum Wasserkraftwerk im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen

Am Dienstag, den 14. November 2017 um 9.00 Uhr
werden vor dem Verwaltungsgericht Augsburg die Klagen des LBV und des BUND Naturschutz (BN) gegen die Genehmigung eines Wasserkraftwerks am Naturdenkmal Eisenbreche im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen in der Gemeinde Bad Hindelang verhandelt. Der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz hatte die Genehmigung gegen die Empfehlung der Fachbehörden und Verbände eigenhändig unterschrieben.

Mehr zum Thema
- https://www.lbv.de/news/details/gerichtsverhandlung-zum-wasserkraftwerk-im-naturschutzgebiet-allgaeuer-hochalpen/


Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Wasseramsel als Lebensform der Eisenbreche

Mehr zur Wasseramsel auf unseren Seiten unter

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22951

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Massives Vogelsterben in Deutschland
Massives Vogelsterben in Deutschland
Massives Vogelsterben in Deutschland

12/13.11.2017

Eine aktuelle Auswertung des NABU zeigt
, dass in Deutschland innerhalb von zwölf Jahren die Anzahl der Vogelbrutpaare um 12,7 Millionen (15 Prozent der Population) gesunken ist. Die Studie beruht auf den Vogelbestandsdaten, die zwischen 1998 und 2009 erhoben worden sind. (Quelle Wild und Hund)

Mehr auf den Seiten von Wild und Hund

-https://wildundhund.de/massives-vogelsterben-in-deutschland/


In der Aufnahme von Johannes Rother

- über 1Million Wintergoldhähnchen-Brutpaare gingen in den letzen 12 Jahren verloren!

Mehr zum Wintergoldhähnchen auf unseren Seiten unter

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=23049



Glyphosat-Abstimmung erneut gescheitert
Glyphosat-Abstimmung erneut gescheitert
Glyphosat-Abstimmung erneut gescheitert

12/13.11.2017

Die EU-Kommission hat die Entscheidung über die Zukunft von Glyphosat erneut vertagt. Denn wieder einmal gab es keine Mehrheit für eine verlängerte Zulassung des Pflanzengifts. Dieser Eiertanz muss ein Ende haben!


Heike Moldenhauer, Pestizidexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), kommentiert das Geschehen mit den Worten: „Zum sechsten Mal ist die Kommission mit ihrem Vorhaben gescheitert, eine Mehrheit der Mitgliedstaaten für eine Glyphosat-Wiederzulassung hinter sich zu bringen. Die Verteidiger der chemiebasierten Landwirtschaft sollten jetzt Realismus walten lassen und einsehen, dass die Zulassung für Glyphosat Ende des Jahres auslaufen muss. Das Ackergift, das die ohnehin schon geschädigte Artenvielfalt in der Agrarlandschaft weiter beeinträchtigt und im Verdacht steht beim Menschen Krebs zu verursachen, muss gestoppt werden, nicht protegiert.“

Dass Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt jetzt die Zeit der Sondierungsgespräche für eine neue Bundesregierung nutzt, um ohne Absprache mit dem Glyphosat-kritischen Umweltministerium einen windigen Kompromiss für die Zustimmung Deutschlands anzubieten, ist inakzeptabel. Eine Wiederzulassung von Glyphosat für drei Jahre mit der Aussicht auf eine erneute Verlängerung ist keine Option.

Eine gesellschaftliche Mehrheit in Deutschland will das endgültige Aus für Glyphosat, das muss auch Minister Schmidt endlich einsehen.
Wenn Deutschland einen Kompromissvorschlag macht, dann sollte klar sein, dass Glyphosat nach drei Jahren in der EU endgültig Geschichte ist. Die neue Bundesregierung müsste darüber hinaus Glyphosat sofort für den Privatgebrauch und für den Einsatz im öffentlichen Raum verbieten. Außerdem müsste umgehend ein Ausstiegsprogramm für Glyphosat aus der Landwirtschaft starten, damit das Totalherbizid nach drei Jahren tatsächlich vom Acker verschwunden ist. Landwirte brauchen Beratung und Unterstützung für einen Ackerbau, der ohne Glyphosat auskommt.


Quelle

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch
- Goldwespe (Hedychrum rutilans)

Ferner neu mit aufgenommen:
- Tastermotte [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=97489]

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Zweite touristische Wertschöpfungsstudie ...
Zweite touristische Wertschöpfungsstudie ...
Zweite touristische Wertschöpfungsstudie aus dem Nationalpark Unteres Odertal

12/13.11.2017

Criewen
– Die neue Wertschöpfungsstudie zum Tourismus im Nationalpark Unteres Odertal liegt druckfrisch vor. Damit wird zum zweiten Mal die Besucherfrequentierung im Nationalpark bilanziert. Die zusammengefasste Veröffentlichung beider Studien für die  Jahren 2007/2008, sowie 2013/2014 als Band 2 der „Beiträge aus dem Nationalpark Unteres Odertal“ bietet Zahlen, Fakten und Vergleiche.

Zwar ist die Zahl der Nationalparkbesucher laut Studie etwas gesunken, aber die Wertschöpfung mit Bezug zum Schutzgebiet gestiegen. Ursache dafür ist die längere Verweildauer der Gäste in der Region: Aus Tagesbesuchern sind Übernachtungsgäste geworden. Dieser Trend wird unter anderem durch das Teilnehmerverhalten an der Kranichwoche oder Exkursionen der letzten beiden Jahre bestätigt.

Die Nationalparkverwaltung sieht als Schwerpunkt ihrer Arbeit für die kommenden Jahre, die Attraktivität der Naturausstattung und die naturtouristischen Vorzüge des Nationalparks noch bekannter zu machen und entsprechende Angebote weiter auszubauen.

Die 95-seitige Broschüre ist ab sofort im Nationalparkhaus und im Nationalparkladen in Criewen (Kontakt siehe Adressleiste) sowie in der Geschäftsstelle des Tourismusvereins Nationalpark Unteres Odertal e.V.  in der Vierradener Straße 31 in 16303 Schwedt/Oder  kostenlos erhältlich.

Download PDF - Broschüre Tourismusstudie
- https://www.nationalpark-unteres-odertal.eu/wp-content/uploads/2017/10/Broschur-Tourismusstudie-web.pdf


Quelle
Nationalpark Unteres Odertal

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Sympetrum danae, Schwarze Heidelibelle

Ferner neu mit aufgenommen:
- Senecio vulgaris, Gemeines Greiskraut
- Rothirsch im Portrait

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neu auf unserer Internetpräsenz ...

12/13.11.2017

Baden-Württemberg.
Wir freuen uns zwei neue Aufnahmen von Klaus Sanwald vorstellen zu dürfen. So konnte der Eichelhäher [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20651] und Feldsperlinge (in der Aufnahme sichtbar) in bildbegender Form auf unsere Internetpräsenz übernommen werden.


Seehundzählung 2017
Seehundzählung 2017
Seehundzählung 2017: Seehundwelpen erreichen Rekordzahlen, während Gesamtbestände stagnieren

11/12.11.2017

Während der trilateralen Zählungen 2017 wurde die höchste Anzahl von Seehundwelpen im Wattenmeer seit den ersten Erhebungen von 1975 ermittelt.
Die Gesamtpopulation hingegen stagnierte gegenüber dem Vorjahr. Die Seehundzählungen werden alljährlich von der Trilateralen Seehundexpertengruppe (Trilateral Seal Expert Group - TSEG) koordiniert und umfassen das gesamte Wattenmeer von Dänemark über Deutschland bis in die Niederlande.

„Es gibt dieses Jahr einen auffälligen Gegensatz zwischen den Beständen von Welpen und erwachsenen Seehunden“,
erklärt Sascha Klöpper, stellvertretender Exekutivsekretär des Gemeinsamen Wattenmeersekretariats (Common Wadden Sea Secretariat; CWSS) und verantwortlich für Ökosystem-Management. „Dies kann dadurch erklärt werden, dass die lokale natürliche Tragfähigkeit des Systems erreicht ist und die erwachsenen Seehunde für die Nahrungssuche weitere Wege zurücklegen und hierfür auch teilweise das Wattenmeergebiet verlassen, um dann zur Geburt ihrer Jungen die Geburtsplätze aufzusuchen. Die TSEG schließt aber eine erhöhte Sterblichkeitsrate bei den Jungtieren nicht aus. Wir werden die Seehunde des Wattenmeeres auch daraufhin weiter genau beobachten.“ Im Juni 2017 wurden im Wattenmeer 9.167 Neugeborene gezählt, das entspricht 24% mehr als im Vorjahr. Dies ist der höchste aufgezeichnete Bestand von Jungtieren seit 1975. Die Experten verbuchten in allen Teilen des Wattenmeeres einen zweistelligen Anstieg – die größte Steigung wurde mit +28% in Schleswig-Holstein ermittelt.

Dieser positive Trend spiegelt sich nicht in der Zahl der ausgewachsenen Seehunde wider. Die Zählungen werden traditionell im August, während der Fellwechselperiode und den damit verbundenen häufigeren Landaufenthalten der Tiere, durchgeführt. Während des Fellwechsels im August 2017 verzeichnete Dänemark 2.971 Seehunde, 8.834 wurden in Schleswig-Holstein gesichtet und 7.311 in Niedersachsen. In den Niederlanden wurden 5.920 gezählt, jedoch konnte ein Gebiet mit etwa 800-1000 Robben zu diesem Zeitpunkt aufgrund militärischer Aktivitäten nicht überflogen werden. Zur Korrektur wurden daher 900 Tiere als Schätzwert hinzugefügt. Die Entwicklung der Seehundbestände variiert zwischen den Regionen: Während in Dänemark (38%) und Schleswig-Holstein (34%) ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen war, verringerte sich der Bestand in Niedersachsen und Hamburg um 16%. In den Niederlanden wurde lediglich ein leichter Rückgang von 4% festgestellt. Die regionalen Ergebnisse sind eine Umkehr der Zahlen aus den Erhebungen des Vorjahrs, als im nördlichen Wattenmeer ein Rückgang festgestellt wurde, während die Bestände im Südwesten zunahmen.

„Die neuen Zahlen zeigen, dass es den Seehunden im Wattenmeer gut geht – eine gute Nachricht. Die gegenläufigen Trends bezüglich der Alt- und Jungtiere, verdeutlichen die Notwendigkeit der trilateralen Erhebungen“, so Klöpper.

Seehunde sind eine der prominentesten der 10.000 Arten, die im Wattenmeer zu finden sind und einer der zahlreichen Gründe, warum das Gebiet 2009 von der UESCO auf die Liste der Weltnaturerbe aufgenommen wurde. Die Luftzählungen der Seehunde werden seit 1975 alljährlich im dänischen, deutschen und niederländischen Wattenmeer durchgeführt. Die trilaterale Seehundexpertengruppe ist Teil der Trilateralen Wattenmeer-Zusammenarbeit. Die TSEG koordiniert die Zählungen und harmonisiert die, aus allen Teilen des Wattenmeers stammenden Werte. Seehunde stehen im Wattenmeer unter besonderem Schutz und werden kontinuierlich überwacht im Rahmen des Wattenmeer-Seehundabkommens (Agreement on the Conservation of Seals in the Wadden Sea; WSSA) unter der Schirmherrschaft des UN-Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden Tierarten (CMS). WSSA war das erste Tochterabkommen unter dem CMS und wird vom CWSS als Sekretariat begleitet.

In der Aufnahme

- Seehund mit Jungtier im Wattenmeer. Foto: Stock/ LKN.SH

Quelle/Aufnahme

© Nationalpark Wattenmeer
-
Pressemitteilung des Gemeinsamen Wattenmeersekretariats

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Nasse Füße für Sonnentau und Auerhuhn
Nasse Füße für Sonnentau und Auerhuhn
Nasse Füße für Sonnentau und Auerhuhn

11/12.11.2017

Forstbetriebs Fichtelberg renaturiert Moorfläche beim Seehügel

Fichtelberg, 9. November 2017
– Im Ahornfelsmoor am Seehügel lässt der Forstbetrieb Fichtelberg eine ehemals entwässerte Moorfläche wieder vernässen. Dadurch bleibt dort ein Rückzugsgebiet für seltene Tiere und Pflanzen erhalten und der Wasserabfluss wird gebremst.

Schmatzend bewegt sich die Schaufel des großen Kettenbaggers durch den dunklen Moorboden. Mit viel Fingerspitzengefühl dirigiert Baggerfahrer Andreas Robisch, sein tonnenschweres Fahrzeug mit meterbreitem Kettenlaufwerk über die Fläche, um nicht in einer nassen Stelle zu versinken. Hier im Ahornfelsmoor am Fuße des Seehügels lassen die Bayerischen Staatsforsten die alten Entwässerungsgräben verschließen, um das entwässerte Moor wieder zum Leben zu erwecken. Denn Wasser ist das Lebenselexier solcher Moorflächen. Davon profitieren seltene Tier- und Pflanzenarten, die auf solche Moorstandorte angewiesen sind, wie Sonnentau und Moosbeere, Kreuzotter und Auerhuhn.

„Auch wir Menschen brauchen intakte Moore“ begründet Bernhard Kraus, Förster beim Forstbetrieb Fichtelberg und zuständig für das Revier Vordorf die Arbeiten. „Denn funktionsfähige Moore saugen sich wie ein Schwamm mit Wasser voll, fangen damit Hochwasserspitzen ab und sorgen für gleichmäßigen Abfluss. Der Moorkörper bindet außerdem das Treibhausgas Kohlendioxid. Deshalb schützen wir damit auch das Klima.“

Ziel der Maßnahme ist es, eine locker mit Bäumen bestockte Moorfläche mit hohem Wasserstand zu erhalten. Die Arbeiten erfolgen jetzt im Herbst, weil dadurch eine Störung während der Balz- und Brutzeiten der Tiere vermieden wird, die Winterruhe nicht gestört wird.

„Auf den wiedervernässten Moorflächen verzichten die Bayerischen Staatsforsten zukünftig ganz bewusst auf Erträge aus der Waldbewirtschaftung“ erklärt Förster Kraus. „Die ökologische Aufwertung ist uns hier wichtiger.“

Die Bauarbeiten bringen gut zwei ha Moor in einen naturnahen Zustand, also eine Fläche von knapp drei Fußballfeldern. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Münchberg fördert die Moorrenaturierung als besondere Gemeinwohlleistung der Bayerischen Staatsforsten.

In der Aufnahme

- Mit einem Hinweisschild an der Schneebergstraße informiert Bernhard Kraus, Förster bei den Bayerischen Staatforsten, die Waldbesucher über die Moorrenaturierung im Ahornfelsmoor

Quelle/Aufnahme
Bayerische Staatsforsten AÖR

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Frostspanner – die gefräßige Raupe
Frostspanner – die gefräßige Raupe
Frostspanner – die gefräßige Raupe

11/12.11.2017

Bayern.
Es gibt verschiedene Frostspannerarten. An Obstbäumen treten meistens nur zwei auf: der Kleine und der Große Frostspanner. Die Männchen sind braungrau gefärbt und haben eine Flügelspannweite von circa 25 Millimeter. Bei den Weibchen hingegen sind die Flügel bis auf kleine Stummel zurückgebildet.

Mehr zum Thema auf den Seiten des Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)


Quelle
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Erannis defoliaria, Großer Frostspanner (Weibchen)

Auf unserer Internetseite finden Sie das Tier ganzjährig unter

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=65144

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Spechtschutz im Forstbetrieb Sonthofen
Spechtschutz im Forstbetrieb Sonthofen
Spechtschutz im Forstbetrieb Sonthofen

11/12.11.2017

Sonthofen
- Der Schutz der Spechte und ihrer Bruthöhlen ist dem Staatsforstbetrieb Sonthofen ein besonderes Anliegen. Deshalb werden Bäume mit Spechthöhlen bei Holzerntemaßnahmen besonders gekennzeichnet und stehen gelassen. Diese mit einer Wellenlinie gekennzeichneten Bäume zeigen dem Praktiker im Wald, dass der Baum erhalten werden soll. Denn die Höhlenbäume sind oft nicht leicht erkennbar.

Beim Auszeichnen der Bestände legt der Förster fest, welche Bäume gefällt werden und welche Bäume für die Zukunft weiter wachsen sollen. Gleichzeitig werden die Bäume markiert, die ökologisch wertvoll sind und als Biotopbäume erhalten bleiben. Sie werden dem natürlichen Zerfall überlassen. Dabei handelt es sich um verschiedene Baumarten und verschiedene Merkmale wie Horstbäume, Bäume mit Faulstellen oder tiefen Spalten und Höhlen. „Im Forstbetrieb Sonthofen kennzeichnen wir solche Bäume mit einer Wellenlinie“, klärt Forstbetriebsleiter Jann Oetting auf.

Eine Sonderstellung haben hierbei die Höhlenbäume der Spechte, besonders die Höhlen der Schwarzspechte. Der Schwarzspecht baut seine Höhlen oft über Jahre hinweg und dabei sogar gleichzeitig an verschiedenen Höhlen. Die Bäume mit angefangenen Höhlen werden als Anschlagbäume bezeichnet und sind oft sehr schlecht zu sehen. „Wir erfassen im Rahmen der Inventur Biotopbäume. Die Bedeutung der Anschlagbäume wurde in den letzten Jahren erkannt“ so Förster Jörg Tarne vom Revier Oberstaufen-Lindau. Denn wird so ein Baum versehentlich gefällt, muss der Specht an anderer Stelle von neuem anfangen. Verlassene Spechthöhlen sind für weitere geschützte Arten wichtig. So werden sie von Hohltaube, Rauhfußkauz, Siebenschläfer, Hornissen und Wildbienen genutzt. „Die Fachleute nennen das Kaskadennutzung“, erklärt Staatsförster Jörg Tarne die Vielfachverwendung der Waldwohnungen.

Die Bayerischen Staatsforsten haben seit 2008 ein Naturschutzkonzept, das als eine wesentliche Komponente den Schutz der Biotopbäume und Totholz beinhaltet. „2014 wurde das Konzept für den Forstbetrieb Sonthofen regionalisiert. Seitdem ist offizielle Vorgabe, was viele unserer Försterinnen und Förster schon seit Jahren machen: Schützen und Nützen auf gleicher Fläche zu realisieren“, freut sich Jann Oetting. Mit dem Schutz der Höhlenbäume, der Anschlagbäume und des Belassens des Totholzes im Wald tragen die Bayerischen Staatsforsten zum Erhalt vieler seltener Tierarten bei.


Quelle


Bayerische Staatsforsten AÖR


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Buntspecht

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Pollenia rudis - "Die" Wurmfliege
Pollenia rudis - "Die" Wurmfliege
Neu auf unserer Internetpräsenz

11/12.11.2017

Franken
. Pollenia rudis  ... so der fachspezifische Name der Wurmfliege deren Larven in Regenwürmern parasitieren. Bernhard Schmalisch ist es gelungen das Tier so aussagekräftig abzubilden.



Grausame Zucht von Pelztieren in Finnland
Grausame Zucht von Pelztieren in Finnland

10/11.11.2017

   Größenzunahme soll Gewinn maximieren
   Deutscher Tierschutzbund unterstützt Partnerorganisation

Bilder von übergroßen Polarfüchsen, gezüchtet
, um möglichst viel Pelz zu liefern, schockierten vor kurzem Menschen und Tierschutzorganisationen weltweit. Die Tiere in den finnischen Pelzfarmen können sich aufgrund ihrer überdimensionalen Größe kaum noch bewegen. Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt seine finnische Partnerorganisation Animalia und appelliert an die finnische Regierung, die grausame Zucht der übergewichtigen Tiere zu stoppen.

„Die Produktion von Pelz ist immer mit erheblichem Leid verbunden – die Tiere leiden und sterben für ein pures Luxusgut“, sagt Dr. Henriette Mackensen, Fachreferentin für Artenschutz und Pelzexpertin beim Deutschen Tierschutzbund. „Dass man zusätzlich bei der Zucht soweit geht, dass sich die Tiere kaum noch bewegen können, nur um den Gewinn weiter zu maximieren, ist grausam. Die finnische Regierung muss diesen Wahnsinn stoppen.“

Kommt ein Polarfuchs in freier Wildbahn gerade einmal auf drei bis vier Kilogramm Körpergewicht, wiegen die Füchse auf den finnischen Farmen mit erschreckenden 20 Kilogramm fünfmal so viel. Sie leiden unter Schmerzen durch Gelenkbeschwerden aufgrund des massiven Übergewichts. Ihre Augen entzünden sich unter den dicken Hautfalten, durch die sie kaum etwas sehen können. Das machen Bilder deutlich, welche die Tierschutzorganisation Oikeutta eläimille dieses Jahr auf fünf Pelztierfarmen in Finnland machen konnte.

Die Pelzindustrie spricht von Einzelfällen, in Wahrheit sind diese Bilder aber Alltag auf den Farmen: Bereits 2014 zeigte eine Studie in Finnland, dass mehr als 86 Prozent der auf Pelzfarmen gehaltenen Tiere, kurz vor der sogenannten „Pelzernte“ im Herbst, unter Gelenksdeformationen litten; 20 Prozent waren krankhaft übergewichtig. Die Tierschützer fordern nun eine Verschärfung des finnischen Tierschutzgesetzes: „Das Gesetz muss den Behörden erlauben, selektive Zucht zu verbieten, wenn sie bei den Tieren zu erblichen Schäden führt“, sagt Veikka Lahtinen, Kampagnenkoordinator bei Animalia.

Das Tierschutzgesetz in Finnland ist 20 Jahre alt und soll seit Langem überarbeitet werden. Die Fur Free Alliance, ein internationaler Zusammenschluss von Organisationen gegen das Halten und Töten von Tieren zur Pelzgewinnung, der u. a. Animalia und der Deutsche Tierschutzbund angehören, hofft, dass dies zum Wohl der Tiere geschieht und Pelztierfarmen möglichst schnell verboten werden – wie es in Österreich, den Niederlanden und Tschechien bereits der Fall ist.

Quelle

Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
In der Raste 10
53129 Bonn

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Schwarzer Tag für Riedberger Horn ...
Schwarzer Tag für Riedberger Horn ...
Schwarzer Tag für Riedberger Horn, Alpenschutz und Bayerns Heimatlandschaften

09/10.11.2017

Mit der Mehrheit der CSU-Fraktion hat der Landtag heute eine Änderung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) beschlossen
. Damit hat die CSU den Weg für die Skischaukel am Riedberger Horn freigemacht und einen Präzedenzfall mit unabsehbaren Folgen für den gesamten bayerischen Alpenraum ermöglicht. Zudem heizt das geänderte LEP den Wettbewerb um Gewerbeflächen in ganz Bayern weiter an.

Heute hat der Landtag mit der Mehrheit der CSU Fraktion die umstrittene Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP)
abschließend beraten und verabschiedet. Dies beinhaltet weitere Erleichterungen von Gewerbegebietsausweisungen und Hotelbauten auf der „grünen Wiese“, sowie den Bau einer Skischaukel am Riedberger Horn. Der BUND Naturschutz warnt weiterhin vor diesen negativen Entwicklungen und steht in einer breiten Allianz für den Alpen- und Flächenschutz.

„Gegen den geballten Sachverstand aus Wissenschaft und Regional- und Landesplanern hat der bayerische Landtag heute die Pläne des Heimat- und Finanzministers Markus Söder gebilligt.  Damit wird der weiteren Zerstörung bayerischer Heimatlandschaften durch Spekulation Tür und Tor geöffnet.“, kommentiert der BN-Vorsitzende Hubert Weiger die Entscheidung des Landtags.

„Der BUND Naturschutz steht in einer breiten Allianz von Bergsport-, Umwelt,- und Naturschutzverbänden zum Schutz der Alpen. Diesen Einsatz werden wir trotz der heutigen Entscheidung unbeirrt fortsetzen und sowohl juristisch als auch politisch für den Schutz des Alpenplans als zentraler Leitplanke für die letzten Ruheräume in den bayerischen Alpen streiten,“ fügte der BN-Landesbeauftragte Richard Mergner an.


Für Rückfragen

Richard Mergner
Landesbeauftragter
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
tel. 09 11 / 8 18 78 25
richard.mergner@bund-naturschutz.de


Quelle

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Haubenmeise

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Waldschmidthaus nun im Eigentum des Nationalparks
Waldschmidthaus nun im Eigentum des Nationalparks
Waldschmidthaus nun im Eigentum des Nationalparks

09/10.11.2017

Schutzhütte unterhalb des Rachels soll so bald wie möglich wieder als Tagesgaststätte öffnen

Spiegelau.
Die ganze Saison über blieb die Küche im Waldschmidthaus kalt. Die auf 1360 Meter unterhalb vom Großen Rachel gelegene Schutzhütte war bis dato in Privatbesitz. Ein eigenwirtschaftlicher Betrieb schien – auch aufgrund einiger baulicher Mängel – nicht mehr möglich. Daher hatte sich Eigentümer Hans Genosko um einen Käufer bemüht – und mit der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald nun gefunden. Seit Anfang November befindet sich das Waldschmidthaus im Eigentum des Freistaats Bayern.

„Ich bin froh, dass damit die Zukunft des Hauses gesichert ist“, freut sich Genosko. Nationalparkleiter Franz Leibl betont, dass eine Öffnung als Tagesgaststätte im Sommerhalbjahr so früh wie möglich erfolgen soll. „Dafür müssen wir jedoch zunächst den baulichen Zustand – vor allem in Hinblick auf Hygiene- und Brandschutzvorschriften – genau überprüfen und umfangreiche Renovierungsarbeiten durchführen lassen.“ Danach soll ein neuer Pächter gesucht werden, wie jüngst bei der Racheldiensthütte, die vom Nationalpark unter Federführung des Staatlichen Bauamts Passau aufwendig renoviert wurde.

„Langfristig ist auch erwünscht, im Waldschmidthaus wieder Übernachtungen zu ermöglichen“, sagt Leibl. Doch auch hierfür müsse erst geprüft werden, ob die dafür nötigen Auflagen – vor allem in Sachen Brandschutz – in absehbarer Zeit erfüllt werden können.

Quelle

© Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier
- Trametes gibbosa, Buckel-Tramete

Gleich drei neue Pilzaufnahmen die uns Albert Meier hat zukommen lassen dürfen wir heute auf unserer Internetpräsenz vorstellen.

Zu finden unter:
Pilze / Blättlingsartige (Gloeophyllaceae) - Gloeophyllum trabeum, Balken-Blättling
Pilze / Kugel-, Pustelpilze (Nectriaceae) - Nectria cinnabarina, Zinnoberroter Pustelpilz
Pilze / Porlinge (Polyporaceae) - Trametes gibbosa, Buckel-Tramete

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



NABU verwundert über Backhaus-Kritik ....
NABU verwundert über  Backhaus-Kritik ....
NABU verwundert über  Backhaus-Kritik zur Veröffentlichung von Wolfszahlen

09/10.11.2017

Miller: Konzept für Umgang mit auffälligen Wölfen kommt zur rechten Zeit / Einrichtung eines Herdenschutzzentrums notwendig
________________________________________________________________

Berlin
– Mit großer Verwunderung hat der NABU auf die Kritik von Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus  an der für heute  geplanten Veröffentlichung der Wolfsbestandszahlen reagiert. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) wollten heute die Daten zur Entwicklung der Wolfspopulation in Deutschland präsentieren.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein Agrarminister versucht, von Experten erhobene Zahlen zu einem wichtigen Thema zurückzuhalten
. Das kommt einem Maulkorb gleich. Es muss doch gerade im Sinn der von ihm vertretenen Interessengruppen, von Bauern, Jägern und  Naturschützern sein, transparente Zahlen zu haben und dementsprechend Konzepte zu entwickeln“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Darüber hinaus seien die Zahlen aus dem Wolfsmonitoring ohnehin bekannt, auch den Umweltministern.

Die erhobenen Daten zeigen eine konstante Entwicklung der Wolfspopulation in Deutschland. Derzeit gehen die Experten von 60 Wolfsrudeln und 13 Paaren aus. Die Zunahme um 13 Rudel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt leicht unter dem langjährigen Mittel von 33 Prozent Wachstum pro Jahr (seit 2009). „Wachstumsraten von rund 30 Prozent sind in der Wildbiologie für Tierarten, die geeignete Lebensräume neu besiedeln, völlig normal und freie Territorien und Lebensräume gibt es genügend in Deutschland“, so Miller. Natürliche Faktoren, wie die territoriale Lebensweise sowie Beuteverfügbarkeit und Krankheiten, begrenzten das Wachstum bereits heute und sorgten langfristig für eine stabile Populationsdynamik. Auch sterben immer wieder Wölfe durch den Straßenverkehr, aktuell die häufigste Todesursache für Wölfe in Deutschland. Dazu kommen noch illegale Tötungen. Seit 2000 sind  deutschlandweit bereits 26 Wölfe illegal getötet wurden, die Dunkelziffer ist ungewiss.

Der NABU begrüßt das vom BfN geplante Handlungskonzept  „Empfehlungen für den Umgang mit auffälligen Wölfen“, das in Auszügen bekannt ist. Auch die Kritik des Deutschen Jagdverbandes daran ist für den NABU nicht nachvollziehbar. Es komme genau zur rechten Zeit und ist ein wichtiger Baustein, um das Zusammenleben von Mensch und Wolf möglichst konfliktarm zu gestalten. Das Handlungskonzept zeigt exemplarisch, was als auffälliges Verhalten beim Wolf zu betrachten ist und was nicht und welche Handlungskaskaden zu befolgen sind. Wie das BfN richtig betont, müssen die Ursachen für auffälliges Verhalten immer in Einzelfallbetrachtung durch die vorhandenen Expertinnen und Experten untersucht werden. „Politiker wie Herr Backhaus sind gut darin beraten, diese Unterstützung nicht zu ignorieren und die vorhandene Kompetenz beim Wolf zu nutzen, um Verfahrensfehler zu vermeiden und somit Gerichte von unnötigen Klagen zu entlasten“, so Miller weiter. Der NABU appelliert an die Umweltministerkonferenz, die vom 15. bis 17. November in Potsdam tagt, die DBBW, die auf Forderung der Länder eingerichtet wurde, endlich als beratendes Expertengremium anzuerkennen und auf dessen Erfahrungen im Umgang mit dem Wolf zurückzugreifen.  „Hier ermöglicht der Bund mit der DBBW eine große Hilfestellung, die die Länder in ihrem eigenen Interesse in Anspruch nehmen sollten“, so Miller.  Darüber hinaus müsse die länderübergreifende Zusammenarbeit gestärkt werden, insbesondere auch beim Herdenschutz. Der NABU fordert bereits seit langem die Einrichtung eines Herdenschutzzentrums als wesentliche Ergänzung der DBBW.

Deshalb setzt sich der NABU zusammen mit Weidetierhaltern und anderen Natur- und Tierschützern für eine bessere Unterstützung von Präventionsmaßnahmen ein (siehe Eckpunktepapier Weidetierhaltung und Wolf vom 31.08.2017). „Auch im Jahr 17 der Wolfsrückkehr fehlt es in Deutschland an einem nationalen Herdenschutzzentrum. Es kann nicht sein, dass der Wolf erst in allen Flächenbundesländern anwesend sein muss, damit sich das Landwirtschaftsministerium der Sorgen der Nutztierhalter, insbesondere in der extensiven Weidehaltung annimmt und klare Regelungen, Unterstützung und die Ausbildung in Sachen Herdenschutz forciert“, so Miller.

Mehr Infos:

Eckpunktepapier Weidetierhaltung und Wolf
www.NABU.de/imperia/md/content/nabude/wolf/170831-nabu_eckpunktepapier-weidetierhaltung-und-wolf.pdf  
www.NABU.de/wolf
 
Für Rückfragen:
Lucas  Ende, NABU-Mitarbeiter Wolfsschutz und Naturschutz, + 49 (0)173.5357500, E-Mail: Lucas.Ende@NABU.de

In der Aufnahme des NABU

- Jungwölfe

Quelle / Foto

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU
NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 126/17 | 8. NOVEMBER 2017
________________________________________________________________
Umwelt/Wölfe


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Anti-Baby-Pille soll Waschbär stoppen
Anti-Baby-Pille soll Waschbär stoppen
Hessen: Anti-Baby-Pille soll Waschbär stoppen

09/10.11.2017

Anti-Baby-Pille statt verschärfter Bejagung invasiver Tierarten
– das strebt die hessische Tierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin an. Die Ausbreitung von Waschbär, Nutria und Nilgans solle mit der Pille unterbunden werden, sagte sie laut Frankfurter Rundschau (FR) vom 6. November.

Mehr zum Thema

- https://wildundhund.de/hessen-anti-baby-pille-soll-waschbaer-stoppen/


Quelle

Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH

Erich-Kästner-Straße 2
D – 56379 Singhofen
Telefon: +49 2604 978-0
Telefax: +49 2604 978-190
Internet: www.paulparey.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=56911

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Das BfN auf dem Weltklimagipfel
Das BfN auf dem Weltklimagipfel
Das BfN auf dem Weltklimagipfel

08/09.11.2017

Federseegebiet bei Bad Buchau, größtes Moorgebiet in Südwestdeutschland; Heiko Stein.Blick auf Moorgebiet und Schilf

Bonn, 6. November 2017
: Vom 6.-17. November 2017 findet in Bonn die 23. Vertragsstaatenkon-ferenz der UN-Klimakonvention statt. Das BfN beteiligt sich mit einem Side Event zur Thematik Moorschutz  ist Klimaschutz. Moore bedecken lediglich 3% der globalen Landfläche, speichern aber doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen. Die Entwässerung von Mooren hat jedoch den Verlust ihrer Speicherfunktion zur Folge. So zählen Moore heute zu den großen Verursachern von Treibhausgasen, mit einem Anteil von ca. 5% der weltweiten Emissionen. Mit Blick auf die internationalen Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasen, stehen Moore somit besonders im Fokus.

Gleich zu Beginn der UN-Klimakonferenz in Bonn, am 6. November, veranstaltete das BfN daher gemeinsam mit der „Global Peatland Initiative“, dem NABU, der Ramsar Konvention zu Feuchtgebieten und dem Greifswald Moor Centrum ein Side Event mit dem Titel „Towards a new compact on peatlands for climate protection“.

Ziel des Events ist es einerseits, eine Plattform für den Austausch zu Chancen und Risiken von Mooren für den globalen Klimaschutz zu bieten. Ganz wichtig ist es den Veranstaltern aber auch, über weitere gemeinsame Anstrengungen an der Schnittstelle von Moor- und Klimaschutz zu sprechen. Für die Umsetzung gemeinsamer Aktivitäten bietet die Global Peatland Initiative (GPI) mit ihren bisher 22 Mitgliedern ein geeignetes Forum. Die Initiative wurde auf der vergangenen UN-Klimakonferenz im November 2016 in Marrakesch ins Leben gerufen, um weltweit den Schutz und Erhalt von Mooren voranzubringen und somit Treibhausgasemission zu reduzieren. Verschiedenste multilaterale Organisationen, NGOs und nationale Regierungen haben sich in der Initiative zusammengeschlossen. Dabei nehmen auch in Deutschland ansässige Institutionen und Akteure eine wichtige, beratende Funktion ein. Unter den Ländern des globalen Südens hat in den letzten Jahren insbesondere Indonesien mehr und mehr eine Führungsrolle im Schutz von Mooren eingenommen. Es verfügt über die weltweit größten tropischen Moorgebiete und versucht mittels ambitionierter Projekte deren Schutz zu gewährleisten.

Das Side Event bildet den Auftakt zu einer Reihe verschiedener Veranstaltungen zum Thema Moorschutz auf der UN-Klimakonferenz
. Dies zeigt, dass das Potential von Mooren für den Klimaschutz von wachsender Bedeutung ist.  In diesem Zusammenhang steht auch die Verleihung des „UN Climate Solutions Awards“, bei dem im Rahmen der Konferenz 19 Projekte ausgezeichnet werden. Darunter befindet sich ein deutsch – russisches Projekt, das von Wetlands International und der Michael Succow Stiftung durchgeführt wird. Dieses Projekt hat den Erhalt und die Wiedervernässung von Moorgebieten in der Region Moskau zum Ziel. Im Jahr 2010 richteten dort verheerende Torfbrände große Schäden an und durch den entstandenen Smog  verdoppelte sich damals die Sterberate in der Stadt Moskau. Vor diesem Hintergrund entstand das Projekt auf Basis der existierenden deutsch-russischen Kooperation. Mit über 35.000 Hektar wiedervernässter Moorflächen ist es heute eines der erfolgreichsten Projekte seiner Art.

Links  
www.globalpeatlands.org
www.ramsar.org/themes/peatlands
www.bfn.de/0311_moore-moorschutz+M52087573ab0.html


Quelle

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier

- Weibchen der Schwarzen Heidelibelle

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Bekenntnis zum gemeinsamen Wegekonzept
Bekenntnis zum gemeinsamen Wegekonzept
Bekenntnis zum gemeinsamen Wegekonzept

08/09.11.2017

Nationalparks Šumava und Bayersicher Wald kooperieren beim Schutz des Auerhuhns und bei der Entwicklung grenzüberschreitender Wanderrouten


Riedlhütte. Die Natur kennt keine Grenzen. Die Nationalparks Šumava und Bayersicher Wald auch nicht. Das zeigt die in der vergangenen Zeit stark intensivierte Zusammenarbeit. Nun unterzeichneten die beiden Leiter, Pavel Hubený und Franz Leibl, eine Kooperationsvereinbarung zu einem gemeinsamen Wegekonzept – vor allem in Hinblick auf einen sinnvollen Schutz der grenzüberschreitenden Auerhuhn-Population. Es ist bereits die dritte derartige Erklärung. Auch bei den Themen Umweltbildung und Forschung ist die Zusammenarbeit schon schriftlich fixiert und durch zahlreiche Projekte mit Leben erfüllt.

Ziel der neuesten Vereinbarung ist es, die gemeinsame Population des Auerhuhns zu stärken und deren Lebensraum zu verbessern. Dafür sollen Ruhegebiete in enger gemeinsamer Abstimmung unter vergleichbaren, für die Öffentlichkeit verständlichen Regeln definiert werden. „Der dauerhaft Erhalt des Auerhuhns, einer Charakterart des Böhmerwaldes, ist uns sehr wichtig“, betont Leibl. Daher wurde auf bayerischer Seite bereits vor Jahren das Kerngebiet etabliert.

„Im Nationalpark Šumava steht die neue Definition des Ruhegebiets gerade auf der Tagesordnung. Und wenn der Schutz des Auerhuhns und die damit verbundene touristische Infrastruktur sinnvoll sein sollen, müssen wir zusammenarbeiten. Jetzt ist die beste Zeit dafür“, sagt Hubený. „Zeitliche und räumliche Eckpunkte der Nutzung des Gebiets für naturverträglichen Wandertourismus werden wir bestmöglich aufeinander abstimmen“, so Leibl und Hubený unisono. Einigkeit herrscht auch darin, dass die Nationalparks eine „einzigartige Erholungsregion“ sind, deren Schätze Naturliebhaber genießen sollen.

Im Zentrum der Verhandlungen steht dabei unter anderem der Grenzübergang für Wanderer bei den „Blauen Säulen“ am Lusen. „Ich wäre sehr froh, wenn man über die mögliche Zugänglichkeit dieses Ortes so bald wie möglich entscheiden würde. Die Umweltverträglichkeitsprüfung auf tschechischer Seite ist notwendig, jedoch auch zeitaufwändiger als erwartet“, erklärt Hubený.

Quelle
Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother

- Portrait eines Auerhahnmännchens

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Förderpreis Wildtierfreundliche Landwirtschaft 2017
Förderpreis Wildtierfreundliche Landwirtschaft 2017
Förderpreis Wildtierfreundliche Landwirtschaft 2017

08/09.11.2017

Die Jägerstiftung natur+mensch
vergibt in diesem Jahr erneut den Förderpreis „Wildtierfreundliche Landwirtschaft“. Mit dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro werden außergewöhnliche Projekte gekürt, die im besonderen Maße dazu beitragen, eine wildtierfreundliche Landwirtschaft zu ermöglichen.

Nehr zum Thema
- https://www.jaegerstiftung.de/


Quelle

Jägerstiftung natur+mensch
Johannesstraße 5
48329 Havixbeck


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Unbestimmte Aufnahme von Bernhard Schmalisch

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Vögel in Deutschland aktuell ...
Vögel in Deutschland aktuell ...
Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Sommer 2017

07/08.11.2017

In unserem Rückblic
k auf die zurückliegende Jahreszeit blicken wir diesmal auf den im Norden durchschnittlichen, im Süden Deutschland sehr heißen Sommer 2017 zurück.

Mehr auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V. unter
- www.dda-web.de/#2017_11_06_voumlgel_in_deutsc


-----------------------

TV-Tipp: Beitrag „Die Roten der Rhön“ – 7. November 2017 20:45 Uhr auf MDR


Mehr auf den Seiten des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V. unter
- www.dda-web.de/#2017_11_06_tv-tipp:_beitrag_bd

Programminfo MDR
- www.mdr.de/entdecke/rotmilan-rhoen-100.html


Quelle
Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Klaus Sanwald

- Höckerschwan

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -





Riedberger Horn - Raus aus der Sackgasse!
Riedberger Horn - Raus aus der Sackgasse!
Riedberger Horn - Raus aus der Sackgasse!

06/07.11.2017

LBV fordert Mitglieder des Landtags auf, Alpenplan unverändert zu erhalten - Demo am 9.11. in München

Anlässlich der Abstimmung am 9.11.2017 im Bayerischen Landtag
zum Riedberger Horn haben wir an alle Mitglieder des Landtages einen Brief verschickt und sie aufgefordert, den Alpenplan nicht aufzuweichen und ihn unverändert zu erhalten.

Den Inhalt des Briefes finden Sie im Folgenden:

- https://www.lbv.de/news/details/riedberger-horn-brief-an-abgeordnete/


Quelle
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von: www.vogelbilder.com


- Lediglich 700 – 1200 Brutpaare stark so zeigt sich die verbliebene Gesamtpopulation des bayerischen Birkhuhns, einer Spezies die vom Aussterben bedroht ist.Hauptursächlich für diese Situation sind extreme Lebensraumveränderungen, uvm.Im Gegensatz zum Auerwild der auch gerne im dichten Unterholz von Nadel- und Mischwald lebt, bevorzugen Birkhühner die offene Landschaft der Heide- und Moorregionen.

Mehr zum Birkwild auf unseren Seiten unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20537

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



NABU fordert Kohle-Ausstiegsplan ...
NABU fordert Kohle-Ausstiegsplan ...
NABU fordert Kohle-Ausstiegsplan, Maßnahmen gegen Insektensterben und naturverträglichere Landwirtschaft

05/06.11.2017

Bundesvertreterversammlung tagte in Hannover
________________________________________________________________

Hannover/Berlin
– Der NABU hat die möglichen Koalitionspartner in Bund und Niedersachsen dazu aufgefordert, die Landwirtschaft deutlich nachhaltiger auszurichten und den Klimaschutz stärker voranzutreiben. Dazu müssten die Jamaika-Verhandler schnellstmöglich einen konkreten Ausstiegsplan aus der Kohle vorlegen, ein verbindliches Klimaschutzgesetz verabschieden und sich für eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik einsetzen. Dies forderten rund 270 NABU-Delegierte, die am Wochenende zur NABU-Bundesvertreterversammlung in Hannover zusammenkamen.  

Mit Blick auf die beginnende Weltklimakonferenz in Bonn erwartet der NABU klare Bekenntnisse der Jamaika-Verhandler. „Deutschland hat seine Vorreiterrolle im Klimaschutz längst verloren. Das muss sich wieder ändern. Unsere dreckigsten Braunkohlekraftwerke müssen schnell vom Netz, spätestens bis 2020“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Deutschland brauche zudem ein Sofortprogramm 2020 für den Klimaschutz, das die Emissionen auch im Verkehr und an Gebäuden deutlich senke. Bislang habe sich der deutsche Klimaschutz zu stark auf den Energiesektor konzentriert. Nach wie vor hängt Deutschland seinen internationalen Verpflichtungen massiv hinterher, der Ausstoß an Treibhausgasen stagniert auf hohem Niveau.

Für die Landwirtschaft forderten die NABU-Vertreter, die milliardenschweren EU-Subventionen so umzuschichten, dass Landwirte künftig stärker für ihre Leistungen für Natur und Artenvielfalt belohnt werden. „Angesichts der drohenden ökologischen Katastrophe des Insektensterbens sind alle Parteien gefordert, die Landwirtschaft wieder naturverträglicher auszurichten. Das Problem wurde zu lange verschlafen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Eine Studie hatte erst kürzlich nachgewiesen, dass in den vergangenen 27 Jahren die Biomasse von Fluginsekten in Nordwestdeutschland um mehr als 75 Prozent abgenommen hat. NABU-Untersuchungen zeigen zudem, dass auch Vögel massiv unter dem Insektensterben leiden: In nur zwölf Jahren verlor Deutschland 15 Prozent seiner Vogelbrutpaare – fast alle betroffenen Arten füttern zumindest ihre Jungen mit Insekten.

Der NABU fordert daher, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Agrarräumen zu stoppen. Dazu sei ein grundlegendes Umsteuern in der Agrarpolitik notwendig, das Prinzip „Wachse oder weiche“ müsse beendet und Fördergelder stärker an den Naturschutz gekoppelt werden, etwa mithilfe eines neuen EU-Naturschutzfonds in Höhe von 15 Milliarden Euro. Auf Bundesebene müsse das Bundesprogramm Biologische Vielfalt auf 50 Millionen Euro erhöht und ein langfristiges bundesweites Insektenmonitoring aufgebaut werden. Zudem müsse der Einsatz von Pestiziden in Naturschutz- und Natura 2000-Gebieten generell verboten werden, ebenso im Haus- und Kleingartenbereich sowie auf kommunalen Flächen.

Der NABU-Landesvorsitzende, Dr. Holger Buschmann, verwies auf 70 Jahre erfolgreiche Naturschutzarbeit in Niedersachsen. Rund 95.000 NABU-Mitglieder setzen sich hier inzwischen für den Erhalt der Natur ein. In der Landespolitik sieht Dr. Buschmann jedoch Nachholbedarf und fordert von der künftigen Landesregierung mehr Geld für den Naturschutz. Deutschland und damit die für Naturschutz verantwortlichen Länder sähen derzeit mehreren EU-Vertragsverletzungsverfahren entgegen, da sowohl die Nitratgrenzwerte im Grundwasser überschritten werden als auch das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 nicht rechtzeitig umgesetzt wurde. „Viele der betroffenen Arten und Lebensräume befinden sich im freien Fall. Um den EU-Vertragsverletzungsverfahren entgegenzuwirken und wieder eine positive Entwicklung für unsere Natur und damit unsere Lebensgrundlage einzuläuten, muss die neue Landesregierung den Naturschutz-Anteil im Landeshaushalt dringend aufstocken“, so Dr. Buschmann. Der Anteil solle von derzeit 0,25 Prozent auf zunächst 0,5 und schrittweise auf ein Prozent steigen.

An alle Landesregierungen richten die Delegierten die Aufforderung, ihre Anstrengungen gegen Umweltkriminalität zu verstärken. Nach wie vor werden zahlreiche streng geschützte Arten wie Wolf, Luchs oder Greifvögel in Deutschland illegal getötet. Allein 2016 wurden über 1.000 Fälle von Greifvogelverfolgung gemeldet. Ein besonders prominenter Fall ereignete sich unlängst in Niedersachsen, als im Landkreis Stade ein weiblicher Seeadler erschossen im Nest gefunden wurde. Der NABU forderte die zuständigen Landesbehörden auf, Stellen für Umweltkriminalität einzurichten und Täter konsequenter zu ermitteln.

Die NABU-Bundesvertreterversammlung
tagte am 4. und 5. November in Hannover.

Weitere Informationen zu den NABU-Forderungen an eine künftige Bundesregierung: www.NABU.de/bundestagswahl


Für Rückfragen:

Iris Barthel, NABU-Bundesverband Pressestelle, Tel. 0173-4457393, E-Mail: presse@NABU.de

Ulrich Thüre, Philip Foth, NABU Niedersachsen Pressestelle, Tel. 0511-9110527

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Quelle

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 123/17 | 5. NOVEMBER 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Lehmwespe

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neu auf unserer Internetpräsenz

05/06.11.2017

Franken. Albert Meier hat *
zahlreiche neue Aufnahmen erstellen können die wir gerne auf unsere Intenetpräsenz übernommen haben.

*
- Hieracium aurantiacum, Orangerotes Habichtskraut
- Castanea sativa, Edel-, Esskastanie
- Verbascum densiflorum, Großblütige Königskerze
- Syrphus ribesii, Große Schwebfliege (L)
- Succisa pratensis, Gemeiner Teufelsabbiss
- Serratula tinctoria, Färber-Scharte (Fr)
- Pyrrhocoris apterus, Gemeine Feuerwanze
- Potentilla reptans, Kriechendes Fingerkraut
- Dianthus superbus, Pracht-Nelke
- Cichorium intybus, Gemeine Wegwarte
- Chrysanthemum segetum, Saat-Wucherblume
- Ectophasia crassipennis, Breitflügelige Raupenfliege
- Asparagus officinalis, Gemüse-Spargel (Fr)
- Allecula morio, Pflanzenkäfer
- Aglais io, Tagpfauenauge ... in der Aufnahme



Welche ökologische Wertigkeit hat die Aue?
Welche ökologische Wertigkeit hat die Aue?
Welche ökologische Wertigkeit hat die Aue?

04/05.11.2017

Franken. Nordheim am Main / Die Nordheimer Au
kommt derzeit nicht aus der Diskussion. Seit vielen Jahren zeigt sich die Fläche auch als Lebensraum zahlreicher Arten. Gerade auf diesem rund 9 Hektar großen Areal soll durch eine Rohstoffausbeutung und einer nachfolgenden Flächenrenaturierung dafür gesorgt werden, das sich dieser gewachsene (Über)-Lebensraum inklusive seiner ökologischen Bedingungen nahezu grundlegend verändern wird.

Ob der Versuch den Abbau der Rohstoffe zu verhindern und damit die Erhaltung der aktuell erkennbaren Au gelingen kann bleibt abzuwarten. Wohl in den kommenden Wochen wird sich auch die Regierung von Unterfranken zu diesem Vorhaben äußern.

Davon unberührt zeigen sich derzeit noch die zahlreichen Lebensformen die in der Au leben und sich hier auch vielfach erfolgreich reproduzieren.
Mit einer Lebensraumveränderung und einer nachgeschalteten Renaturierung werden sich wohl die Bedingungen für die hier heimischen Tier- und Pflanzenarten anteilig auch elementar verändern. Denn es darf keinesfalls angedacht werden das eine nachgeschaltete Renaturierung unbedingt die Lebensräume der hier lebenden Arten in ihrer Wertigkeit erhalten kann. Es werden häufig Alternativlebensräume geschaffen in der sich andere Lebensformen ansiedeln und Arten die vormals hier heimisch werden für immer verschwinden.

Ein Gutachten das vor einigen Jahren Rückschlüsse auf die Populationszusammensetzung und deren Stärke aufzeigen soll, steht den auch bildbebend dokumentierten Belegen einer regionalen Bürgerinitiative gegenüber. Es zeigt sich als „verwunderlich“, das beispielgebend das Gutachten knapp 30 Vogelarten bestätigt, die Aufzeichnungen der Initiative aber rund 80 Arten dokumentieren!

Es wäre mehr als wünschenswert  wenn sehr zeitnah effektiv geprüft würde wer und in welcher Anzahl tatsächlich in der Au lebt um dann einen effektiven Managementplan zu entwickeln bei dem alle Seiten eingebunden die Zukunft der Nordheimer Au planen können.

Mehr zur Nordheimer Au auf unseren Seiten
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=95727

In der Aufnahme von B.Schotta
-    Eine Lebensform der Nordheimer Au ist der Ameisenlöwe. Trotz des „gefährlichen Namens“ zeigt sich dieses rund 1,5 Zentimeter kleine Tier als sehr grazil und gefährlich ist es lediglich für Ameise &Co. Zu Gesicht bekommen wir es nur sehr selten. Schon mehr fallen uns die Fallen des Ameisenlöwen auf, sie zeigen sich in Form von Boden Trichtern die im sandigen Untergrund angelegt werden. Der Ameisenlöwe ist in Mitteleuropa mit 9 Arten vetreten von denen wiederum lediglich 4 Arten Bodentrichter anlegen. Allsamt sind sie in ihrem Bestand gefährdet, was auch ein Grund war diese Insektenlarve in 2010 als „Insekt des Jahres“ auszuwählen. So gilt es die Aue auch zukünftig in der Lage zu belassen dieses gefährdete Insekt als Ameisenjungfer in unseren sichtbaren Fokus zu setzen.

Mehr zum Ameisenlöwe auf unseren Seiten unter
-    https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=25521



Gerd Garnatz mit Waldmedaille 2017 ausgezeichnet
Gerd Garnatz mit Waldmedaille 2017 ausgezeichnet

NABU: Gerd Garnatz mit Waldmedaille 2017 ausgezeichnet

04/05.11.2017

Tschimpke: Stadtwald und Naturschutz gehen gut zusammen
________________________________________________________________

Hannover –
Der NABU hat den niedersächsischen Forstamtsrat a. D., Gerd Garnatz,  mit der Waldmedaille 2017 im Rahmen seiner Bundesvertreterversammlung in Hannover ausgezeichnet. Garnatz, der bis 2014 den Forstbetrieb der Niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover leitete, hat durch sein Engagement und die Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden beispielhaft gezeigt, wie ein ökologisch vorbildlicher Umgang mit dem Stadtwald in großen Städten und Kommunen etabliert werden kann.

„Gerd Garnatz hat mit seinem unermüdlichen Engagement deutlich gemacht, dass sich die Ansprüche einer städtischen Bevölkerung an den Wald als Erholungsraum durchaus mit den Zielen des Waldnaturschutzes in Einklang bringen lassen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Garnatz habe in  seiner 29-jährigen beruflichen Tätigkeit als verantwortlicher Forstbeamter der Landeshauptstadt Hannover Forstwirtschaft und Naturschutz in Stadtwaldprojekten zusammengebracht und neue Impulse gesetzt. Es sei vor allem Gerd Garnatz Verdienst, dass die Naturwälder um die Flächen der Vorderen Eilenriede und weiterer zentrumsnaher Waldgebiete vergrößert und damit aus der forstlichen Nutzung herausgenommen wurden. Dies geschah in enger Abstimmung mit den Naturschutzverbänden

Mitten im Stadtwald wurde 2004 die Waldstation Eilenriede zum Zweck der Umweltbildung eingerichtet. Als studierter Biologie-Lehrer hat Gerd Garnatz die konzeptionelle Ausrichtung der waldpädagogischen Einrichtung, die ihm als forstlichem Betriebsleiter unterstellt war,  wesentlich mitgestaltet. Der außerschulische Lernort vermittelt den Besuchern bis heute wichtige Zusammenhänge zum Wald und lädt durch zahlreiche Veranstaltungen zum Waldbesuch ein. Heute setzt sich Garnatz als Vorsitzender des Eilenriedebeirates weiterhin für die positive Entwicklung des Stadtwaldes Hannover ein.

Rund 13 Prozent der Fläche von Hannover ist mit Wald bedeckt (2.650 Hektar), kanpp die Hälfte davon ist Stadtwald. Die Eilenriede ist nicht nur einer der größten Stadtwälder Europas Mitten in einer Großstadt, sondern auch eines der wertvollsten alten Laubwaldgebiete im gesamten Norddeutschen Tiefland. Hier haben auf 640 Hektar Naherholung und Naturschutz Vorrang. „Damit leistet die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover einen wichtigen und vorbildlichen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie, wonach unter anderem bis zum Jahr 2020 fünf Prozent der Waldfläche Deutschlands nicht mehr bewirtschaftet werden sollen. In Stadtwald Hannover werden heute 15 Prozent der natürlichen Entwicklung überlassen“, sagte NABU-Waldexperte Stefan Adler. Konsequenterweise wird der Hannoversche Stadtwald auf Betreiben der Naturschutzverbände und der damaligen Forstbetriebsleitung seit 2004 mit den wertvollen ökologischen Waldzertifizierungen von Naturland und FSC (Forest Stewardship Council) ausgezeichnet.

Mit der NABU-Waldmedaille zeichnet der NABU Personen aus, die mit ihrem Einsatz für Naturschutz im Wald und naturschonende Forstwirtschaft besonders positiv aufgefallen sind. Neben der Würdigung der Preisträger soll die Auszeichnung zum Nachahmen anregen. Die NABU-Bundesvertreterversammlung tagt bis zum 5. November in Hannover.

Mehr Infos:
www.nabu.de/news/2017/01/21850.html  

In der Aufnahme:
NABU-Waldmedaille/Preisträger Gerd Ganatz / (c)NABU, Stefan Adler


Für Rückfragen:
Stefan Adler, NABU-Waldexperte, Tel. +49 (0)30.284984-1623,
Mobil +49 (0)172.2832663, Stefan.Adler@NABU.de

NABU-Bundesverband Pressestelle
Iris Barthel, Mobil +49 (0)173-4457393, E-Mail: presse@NABU.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Quellenaangabe
NABU
NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 122/17 | 4. NOVEMBER 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Mittelspechte als Profiteure ...
Mittelspechte als Profiteure ...
Mittelspechte als Profiteure und Indikatoren des Waldumbaus

04/05.11.2017

Bayern.
Die Stürme in der jüngeren und weiter zurückliegenden Zeitspanne haben es wieder deutlich sichtbar bemacht, der Umbau von vormalig bevorzugten Fichtenwäldern zeigt sich als höchst relevant. Durch den vor uns liegenden Klimawandel wird es zunehmend schwieriger diese Baumart auf der Fläche in hoher Präsenz in die Zukunft zu führen.

Der Waldumbau der sich zeigen muss um auf die Herausforderungen die vor uns liegen zu reagieren kann aber auch eine große Chance
auch und gerade für die uns noch begleitende Artenvielfalt sein. Der in der Aufnahme erkennbare Mittelspecht, den Klaus Sanwald so wunderschön abgelichtet hat, steht in unseren Augen symbolisch für mehr Vielfalt auch in den privaten Wirtschaftswäldern. Ein durchdachtes Waldmanagement kann der Garant dafür sein das wir nicht nur einförmige Strukturen erzeugen, sondern das wir nicht nur auf eng begrenzten Flächen der Natur mehr Raum einräumen.

Raum der mehr denn je benötigt wird um den Verfall der Biodiversität zumindest etwas zu stoppen. Keiner wird erwarten das nun jeder und jede zu einem grandiosen Artenschützer wird, doch gerade die kleinen Schritte sind es die ein Mosaik erzeugen die unserer Artenvielfalt und damit auch uns einen gangbaren Weg eröffnen  in eine ungewisse Zukunft zu schreiten. Der Mensch allein wird diesem Weg nie alleine begehen können, deshalb lasst uns eine möglichst hohe Vielfalt hier mit uns nehmen. Im ureigenen Interesse. Ein Schritt dahin kann es sein auch auf dem privaten Flächen Räume zu schaffen um ein gemeinsames (Über)-Leben zu ermöglichen.

Möchten Sie diesen Weg beschreiten so zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Unter kontakt@artenschutz-franken.org stehen wir für weiterführende Informationen gerne zur Verfügung.

Der Mittelspecht [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21643] als ein Indikator für mehr Artenvielfalt – bringen wir uns gemeinsam dafür ein.





Toter Wolf bei Gesellschaftsjagd in Brandenburg
Toter Wolf bei Gesellschaftsjagd in Brandenburg
Toter Wolf bei Gesellschaftsjagd in Brandenburg

03/04.11.2017

Naturschutzorganisation WWF stellt Strafanzeige.

Der WWF stellt Strafanzeige in dem Fall einer illegal abgeschossenen Wölfin in der Nähe des brandenburgischen Bad Belzigs.
Bei einer Gesellschaftsjagd hatte ein dänischer Jäger das in Deutschland streng geschützte Tier erlegt. In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland nachweislich mindestens 25 Wölfe illegal getötet. Und das sind nur die offiziellen Zahlen. Die Dunkelziffer dürfte noch um ein Vielfaches höher liegen. Das zumindest befürchtet der WWF und verweist zudem auf die verschwindend geringe Aufklärungs- oder gar Verurteilungsquote.

„Bisher wurden Jäger, die Wölfe illegal geschossen haben, in der Bundesrepublik oftmals geschont. Um der Justiz zu verdeutlichen, dass es hier ein berechtigtes, öffentliches Interesse an Aufklärung und Verurteilung gibt, hat sich der WWF entschlossen den Fall anzuzeigen“, kritisiert Moritz Klose, Wildtierreferent beim WWF Deutschland und selbst Besitzer eines Jagdscheins. „Jäger haben eine große Verantwortung und müssen sich sicher sein, auf was sie gerade schießen. Es kann nicht sein, dass auf einer Gesellschaftsjagd wie dieser streng geschützte Tierarten abgeschossen werden.“

Um Licht ins Dunkel der Wilderei in Deutschland zu bringen, hat der WWF zudem eine 24-Stunden-Notrufhotline eingerichtet. Oft fehlt es an Hinweisen zum Tathergang oder dem Täter. Immer noch wird das Verbrechen als Kavaliersdelikt verharmlost.

Unter der Nummer 0800 10 20 340 können Zeugen ab sofort Aussagen zu derartigen Fällen machen - auf Wunsch auch anonym. Meldungen sind darüber hinaus unter www.wildereinotruf.de möglich.


KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de




Quelle    

WWF
03. November 2017



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- steht zunehmend im Fadenkreuz in Deutschland - der Wolf

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Die bedrohte Ureinwohnerin des Bayerischen Waldes
Die bedrohte Ureinwohnerin des Bayerischen Waldes
Kreuzotter: Die bedrohte Ureinwohnerin des Bayerischen Waldes

03/04.11.2017

Wissenschaftlicher Vortrag im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald - Freier Eintritt

St. Oswald.
Sie ist die einzige Giftschlange Bayerns – die Kreuzotter. Als einzige Schlange kommt sie sogar nördlich des Polarkreises vor und besitzt das größte Verbreitungsgebiet aller Schlangenarten. Doch die Zerstörung ihres Lebensraumes und Verfolgung durch den Menschen haben dazu geführt, dass der Bestand in den vergangenen Jahren in Bayern um über 70 Prozent zurückgegangen ist. Nur noch in den Alpenregionen sowie dem Bayerischen und dem Oberpfälzer Wald bestehen noch überlebensfähige Populationen.

Spektakuläre Einblicke in das verborgene Leben der Kreuzotter im Wechsel der Jahreszeiten bietet der niederbayerische Tierfilmer, Paul Hien, in seinem Vortrag am Donnerstag, 9. November, um 19 Uhr, im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald. Er arbeitete mehrere Jahre an dem Film „Achtung Kreuzotter“ des Bayerischen Fernsehens. Die Wiederholung seines Films läuft am 30. November um 11 Uhr.
Für diesen wissenschaftlichen Vortag ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Bildunterschrift: Der einzigen Giftschlange Bayerns ist der Vortrag am Donnerstag, 9. November, im Waldgeschichtlichem Museum, gewidmet.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Kreuzotter beim orten ... Der Schlange mit dem X auf der Spur

Etwa 80 cm lang kann sie werden, die bislang einzige heimische giftige Schlangenart, die Kreuzotter.Ihr bevorzugter Lebensraum sind Baumwurzeln
oder auch Steinhaufen.Als typisches Zeichen verläuft ein schwarzes Zackenband über ihren Rücken.Sie ernährt sich bevorzugt von Kleinsäugern, auch Frösche und Vögel.Sehr selten.

Mehr zur Kreuzotter auf unseren Seiten unter
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21805

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




Weiterhin voller Einsatz bei der Wolfssuche
Weiterhin voller Einsatz bei der Wolfssuche
Weiterhin voller Einsatz bei der Wolfssuche

03/04.11.2017

Fotofallenauswertung lässt auf Aktivitäten eines wolfsähnlichen Hundes bei St. Englmar schließen

Ludwigsthal.
Weiter unternimmt die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald mit vollem Personal- und Materialeinsatz alle möglichen Anstrengungen, den beiden verbliebenen entlaufenen Gehege-Wölfen möglichst lebend habhaft zu werden. Die Auswertung der gesammelten Daten hat derweil erste Ergebnisse gebracht. Bilder von Fotofallen aus dem Raum St. Englmar, die nach Hinweisen auf mögliche Wolfsaktivitäten aufgestellt wurden, zeigen nun, dass dort wohl ein wolfsähnlicher Hund oder Wolfshund unterwegs ist. Das zumindest ist die Einschätzung der Wolfsspezialisten vom Büro LUPUS.

Die Aktivitäten der Nationalparkverwaltung in diesem Gebiet wurden daher eingestellt.Mittlerweile befinden sich auch alle DNA-Proben,
die bei gerissenen Schafen und Rehen gefunden wurden, in Bearbeitung. Dies übernimmt das Institut Senckenberg.Eines der beiden abgängigen Tiere wird nach aktuellem Stand von Sichtungen und anderen Hinweisen im nördlichen Landkreis Passau vermutet. Der zweite Wolf wurde zuletzt im Falkensteingebiet des Nationalparks in der Nähe der tschechischen Grenze gesehen.

Personen, die einen Wolf sehen, sollen sich ans Haus zur Wildnis (09922/50020) oder die Polizei (110) wenden. Bei einem Aufeinandertreffen sollte dem Tier mit Respekt begegnet werden. Die Bevölkerung wird darum gebeten, auf keinen Fall Futter für die Wölfe zu deponieren, sich den Wölfen aktiv zu nähern oder sie zu fotografieren. Weitere Hinweise dazu finden Sie auf der Nationalpark-Homepage unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de.

Quellenangabe  

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother
- Wolf

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Am Himmel ist die Hölle los
Am Himmel ist die Hölle los
Am Himmel ist die Hölle los

02/03.11.2017

Aktuell starker Kranichzug auf allen Zugrouten

Auf breiter Front zogen am Montag und Dienstag
mehrere Zehntausend Kraniche quer über die Republik. Haupt-Transitland war erneut Hessen.

Mehr auf den Seiten des ( Quelle) NABU

- https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/kranich/14589.html

Mehr zum Krannich auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21297

In der Aufnahme von Jochen Herting

- Kranich



Vorsicht im Wald!
Vorsicht im Wald!
Vorsicht im Wald!
Vom Wind geworfene Fichten versperren Wege auch am Obersalzberg

02/03.11.2017

Berchtesgadener Land
, Rupertiwinkel und östliches Chiemgau, 30. September 2017 – Die Bayerischen Staatsforsten arbeiten mit Hochdruck daran, die Waldwege nach dem Sturm Herwart für die Waldbesucher wieder frei zu machen. Trotzdem appelliert BaySF-Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller in den kommenden Tagen die Wälder zu meiden, da angeschobene Bäume noch umfallen können. Auch die Umleitung für Wanderer und Mountainbiker zum Kehlstein ist betroffen.

Der Sturm am gestrigen Sonntag hat leider dazu geführt, dass auch die eigens eingerichtete Umleitungstrecke zum Kehlstein von umgestürzten Bäumen versperrt wurde. Die Bayerischen Staatsforsten haben bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen und gehen davon aus, dass die Wege in den kommenden Tagen wieder passierbar sind.

Im Wald besteht jedoch weiterhin eine Gefahr durch Bäume, die vom Wind lediglich „angeschoben“ wurden. Diese sind nicht immer leicht zu erkennen. Abgerissene Wurzeln können zu einer verringerten Standfestigkeit führen, so dass in den kommenden Tagen solche Bäume noch umstürzen können.

Trotz der insgesamt überschaubaren Schäden sehen die Bayerischen Staatsforsten in den Windwürfen immer auch eine Chance, den Umbau hin zu einem klimatoleranten Wald weiter zu beschleunigen. Die punktuellen Auflichtungen, die der Wind hier erzeugt hat, ermöglichen jungen Bäumen das Wachsen. Am Obersalzberg beispielsweise ist hier insbesondere der Bergahorn ein Gewinner, der die ehemaligen Fichtenwälder anreichert.

Damit verändert sich die Landschaft und dem Erholungssuchenden bietet sich im Herbst vermehrt ein wunderschönes, buntes Waldbild mit leuchtenden Farben.

Quelle/Foto

Bayerische Staatsforsten AÖR


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Sturm „Herwart“ im Fichtelgebirgswald
Sturm „Herwart“ im Fichtelgebirgswald
Sturm „Herwart“ im Fichtelgebirgswald

02/03.11.2017

Orkan verursacht nur leichte Schäden im Forstbetrieb Fichtelberg

Fichtelberg, 30.10.2017 –
Nur geringe Schäden hat das Orkantief „Herwart“ am vergangenen Wochenende im Fichtelgebirgswald hinterlassen. Mitarbeiter des Forstbetriebs Fichtelberg haben die meisten Forststraßen und Wanderwege schon von umgestürzten Bäumen freigeräumt. Gefahr droht noch von herabfallenden Ästen und nachträglich umstürzenden Bäumen.

Ähnlich wie das Orkantief „Xavier“ Anfang Oktober hat auch der stürmische „Herwart“ am vergangenen Samstag und Sonntag nur geringe Schäden im Fichtelgebirgswald verursacht. Meist warf der Wind einzelne Bäume mitsamt der Wurzel um, lediglich an wenigen, ausgesetzten Stellen konnten Windhosen ganze Baumgruppen umblasen. Der Schwerpunkt der Windwurfschäden liegt im Bereich von Mehlmeisel.  

„Zum Glück beschränken sich die Schäden auf wenige, windexponierte Waldorte, auf denen die Fichten nicht ausreichend tief wurzeln konnten, weil der Boden einfach zu nass ist.“ zieht Martin Hertel, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Fichtelberg eine vorläufige Bilanz. „Insgesamt rechnen wir im westlichen Fichtelgebirge mit einem Anfall von etwa 6.000 bis 10.000 entwurzelten Bäumen. Das ist im Vergleich zum Jahrhundertsturm „Kyrill“ im Jahr 2007 gerade ein zwanzigstel.“ Die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten verschaffen sich im Moment ein genaueres Bild. Dazu haben sie die Forststraßen schon weitgehend freigeräumt, so der Förster. „Auf Nebenwegen und Wandersteigen müssen Sie aber noch mit Behinderungen, z.B. durch Äste und Zweige rechnen“.

Waldspaziergängern rät der Forstbetrieb in den nächsten Tagen zur Vorsicht. Selbst wenn der Wind nachgelassen hat, können vom Sturm geschädigte, labile Bäume und angebrochene Ästen unvermittelt herabstürzen. Martin Hertel: „Bitte planen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit Ihren Spaziergang in den nächsten Tagen außerhalb des Waldes oder nur auf breiten, aufgeräumten Forstwegen. Wir versprechen, dass wir die Windwürfe in wenigen Wochen aufgeräumt haben.“


In der Aufnahme

Nach dem Sturm „Herwart“ am vergangenen Wochenende räumen Forstwirte der Bayerischen Staatsforsten die Forststraßen im Fichtelgebirge von umgestürzten Bäumen frei.

Quelle/Foto

Bayerische Staatsforsten AÖR


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Große Ehrung für Biosphärenreservat
Große Ehrung für Biosphärenreservat
Große Ehrung für Biosphärenreservat

01/02.11.2017

Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft bekommt für weitere zehn Jahre den UNESCO-Titel

Das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft hat am
(9. September 2017) eine große Ehrung bekommen. Für weitere zehn Jahre darf es nach erfolgreich abgeschlossener Evaluierung den Titel „UNESCO Biosphärenreservat“ führen. Die entsprechende Urkunde hat Margret Brahms, Mitglied des „Man-and-Biosphere“-Nationalkomitees, heute im Rahmen des Herbstmarktes im Biosphärenreservat an Umweltminister Thomas Schmidt überreicht.

„Sachsen ist stolz auf diesen internationalen Titel“, so der Minister. „Er ist Anerkennung für das, was hier im UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft seit mittlerweile 20 Jahren geleistet wird, nämlich nachhaltige Entwicklung für ein Miteinander von menschlichem Wirken im Einklang mit der Natur“. Dazu gehöre nachhaltige und naturschutzgerechte Bewirtschaftung eines der größten Teichgebiete in Deutschland. Nur diese Bewirtschaftung führt dazu, dass diese in Jahrhunderten gewachsene Kulturlandschaft erhalten bleibt.

Bei der Evaluierung, die der heutigen Auszeichnung voranging, wurde in einem mehrjährigen Prozess eine Vielzahl von Kriterien bewertet, die das Schutzgebiet in einem hohen Maße erfüllt. „Nicht zuletzt ist das auch eine Bestätigung für die Strukturen, in denen die Verwaltung des Biosphärenreservats arbeitet. Der Staatsbetrieb Sachsenforst mit seinem Amt für Großschutzgebiete hat einen wesentlichen Anteil an der erfolgreichen Arbeit des Biosphärenreservats und damit an dem heutigen Erfolg“ so der Minister weiter. „Das gilt nicht zuletzt auch mit Blick auf die Fraktionen ‚Die Linke‘ und ‚Bündnis 90/Die Grünen‘ im Sächsischen Landtag, die dem Staatsbetrieb unterstellen, allein in Richtung Holzabsatz zu denken und daher Sachsenforst die Zuständigkeit für die Großschutzgebiete entziehen wollen. Wie absurd diese Unterstellung ist, zeigt die erneute Zertifizierung durch die UNESCO. Wir werden unseren erfolgreichen Weg weitergehen“.

Hintergrund:

Das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ist eines von mehr als 650 Biosphärenreservaten weltweit, eines von 17 in der Bundesrepublik Deutschland und das einzige in Sachsen. Nach einstweiliger Sicherstellung 1994 wurde das Schutzgebiet 1996 durch die UNESCO anerkannt und 1997 mit Verordnung des Umweltministeriums endgültig ausgewiesen. Das Gebiet umfasst ca. 30 000 Hektar in den Landkreisen Bautzen und Görlitz. Dazu gehören vorrangig Teichlandschaften, Heiden und Wälder. Im Reservat sind ca. 5 200 Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen, darunter 160 Brutvogelarten. Besonders bedeutsam sind zum Beispiel die Bestände von Seeadler, Kranich, Flussseeschwalbe und Fischotter. Bis zu 30 000 Wasservögel nutzen das Gebiet auf ihrem jährlichen Zug als Rastgebiet. In Partnerschaft mit den Bewirtschaftern sind so erfolgreiche Projekte umgesetzt worden wie das Bienenweide-Projekt, die Einführung des Oberlausitzer Biokarpfens, ein Ackerwildkraut-Projekt und die Verarbeitung alter regionaler Getreidesorten zu Backspezialitäten.


Weiterführende Links


   Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

- www.biosphaerenreservat-oberlausitz.de/


Quelle

-     Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
Themen
   Umwelt, Wald & Forst
Kontakt
   Pressesprecher Frank Meyer
   Telefon +49 351 564 2053
   Telefax +49 351 564 2059
     

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Werner Oppermann / www.vogelbilder.com

- Seeadler [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=22221]


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Fledermausschutz im Leitbild verankert
Fledermausschutz im Leitbild verankert
Fledermausschutz im Leitbild verankert

01/02.11.2017

Damme.
Alte, einsturzgefährdete Militärgebäude werden auf der Naturerbefläche Dammer Berge abgerissen. Gleichzeitig bleiben die darunter liegenden Keller für den Fledermausschutz erhalten. Die Abbruchmaßnahmen müssen nach Angaben der Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), dem DBU Naturerbe, noch vor Beginn der Überwinterungsphase der Tiere umgesetzt werden. „Als Flächeneigentümer müssen wir der Verkehrssicherungspflicht nachkommen und baufällige Gebäude vom Gelände entfernen. Andererseits haben die Fläche sowie manche Gebäude und Keller eine sehr hohe Bedeutung für verschiedene Fledermausarten, für deren Schutz wir ebenso verantwortlich sind“, sagte Prof. Dr. Werner Wahmhoff, stellvertretender DBU-Generalsekretär und Fachlicher Leiter des DBU Naturerbes. Im engen Austausch mit Partnern und Experten wurden Maßnahmen vereinbart, die Fledermausschutz und Verkehrssicherung auf der Naturerbefläche Dammer Berge miteinander vereinbaren.

Rückbauarbeiten zum Schutz der Fledermäuse zwischenzeitlich eingestellt


Artenschutz und Verkehrssicherung lassen sich mit dem entsprechenden Fachwissen und kontinuierlichen Dialog oft vereinbaren. „Wir haben bereits im Dezember mit dem Rückbau begonnen. Der muss allerdings schrittweise erfolgen. Wir richten uns nach den Vorgaben der Fledermausschutzexperten, die die Maßnahmen fachlich begleiten“, erklärt Wolfgang Hartmann, Revierleiter beim Bundesforstbetrieb Niedersachsen und Ansprechpartner vor Ort für das DBU Naturerbe. „Zeitlich werden die Arbeiten so durchgeführt, dass Beeinträchtigungen der vorhandenen Fledermaus-Sommer- und Winterquartiere ausgeschlossen werden können“, so Hartmann. Bereits vor etwa 20 Jahren schuf der ortsansässige Naturschutzbund in Zusammenarbeit mit dem Bundesforst dort Versteckmöglichkeiten für Fledermäuse. Dadurch haben sich die Keller inzwischen zu wertvollen Winterquartieren für Fledermäuse entwickelt.

Sommer- und Winterquartiere bleiben erhalten

Die heimischen Fledermausarten und deren Quartiere stehen europaweit unter Schutz. Im Leitbild der Naturerbefläche gehört ihre Bestandssicherung zum erklärten Entwicklungsziel. Zur fachlichen Beurteilung und zur Begleitung der Maßnahmenplanung wurde das Büro für angewandte Ökologie und Landschaftsplanung Dense und Lorenz beauftragt. „Wir haben eine genaue Bestandsaufnahme gemacht und Sommerquartiere Großer Mausohren sowie von Zwergfledermäusen und Braunen Langohren nachgewiesen. Mindestens drei weitere streng geschützte Fledermausarten nutzten die Keller als Winterquartier“, so Biologe und Fledermausexperte Carsten Dense. Die Sommer- und Winterquartiere bleiben zum größten Teil für die Fledermäuse erhalten, werden bei Bedarf gesichert, um ein Einstürzen zu vermeiden, und gegebenenfalls mit entsprechenden Einflugöffnungen optimiert. Als Ersatz werden eine als Fledermausquartier hergerichtete Halle und Fledermauskästen angeboten und später kontrolliert, ob sie angenommen werden. „Durch dieses Maßnahmenpaket wird gewährleistet, dass sich die Quartiersituation für die Fledermäuse auf der Naturerbefläche Dammer Berge nicht verschlechtert und die Artenschutzbestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes eingehalten werden“, so Dense.

Kontinuierlicher Austausch mit Partnern vor Ort wichtig


Auch Vertreter der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Vechta sowie des Ingenieurbüros Frilling und Rolfs aus Vechta, das die Abbrucharbeiten unter Aspekten des Bauwesens und der Umwelttechnik vor Ort begleitet, wurden in die Maßnahmenplanungen einbezogen. „Dieser kontinuierliche fachliche Austausch mit Partnern vor Ort ist uns sehr wichtig, um die verschiedenen Ziele passgenau für jede einzelne Fläche unter einen Hut zu bekommen“, so Wahmhoff. Die 143 Hektar große DBU-Naturerbefläche Dammer Berge ist eine von 70 Liegenschaften des DBU-Naturerbes. Der Kostenumfang des Abrisses und des fledermausgerechten Umbaus wird für insgesamt zwölf Objekte rund 130.000 Euro betragen. Die zum Teil einsturzgefährdeten Gebäude stammen noch aus dem Zweiten Weltkrieg und wurden von der Bundeswehr bis in die 90er Jahre als Gerätelager und Depot genutzt. Mit dem Entfernen werde wertvoller Lebensraum für Insekten, Vögel und Fledermäuse frei. Außerdem sei mittelfristig geplant, das Gelände für interessierte Besucher zu öffnen, die aktuell aus Sicherheitsgründen das Gebiet nicht betreten können.

DBU Naturerbe: 69.000 Hektar ehemals militärische Flächen übernommen

Insgesamt hat das DBU Naturerbe als Treuhänder für kommende Generationen 69.000 Hektar vor allem ehemals militärisch genutzte Flächen vom Bund übernommen. Auf den Flächen sollen offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahrt, Wälder möglichst ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern umgewandelt und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten werden.

In der Aufnahme:

Alte, einsturzgefährdete Gebäude werden auf der DBU-Naturerbefläche Dammer Berge abgerissen.

© Bundesforst/DBU Naturerbe

   

Quellenangabe


Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: +49 541 9633 0
Telefax: +49 541 9633 190
E-Mail: info@dbu.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neue Aufnahmen auf unseren Internetseiten

31.10/01.11.2017

Franken
. Auch an den Feiertagen zeigt sich der Internetaktiv aktiv, und mit ihm alle die in den Redaktionen des
Artenschutz in Franken® an dessen Gestaltung arbeiten. So wollten wir es uns auch nicht nehmen lassen erneut eine Vielzahl an neuen Aufnahmen die uns Albert Meier zugeleitet hat taufrisch auf unsere Seiten zu nehmen.

Asteroscopus sphinx, Herbst-Rauhaareule ... auch in der Aufnahme sichtbar
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=51652

Jasminum nudiflorum, Winterjasmin
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=72126

Ononis spinosa, Gewöhnliche Hauhechel
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96677

Raphanus sativus, Gartenrettich
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96684

Sonchus asper, Dornige Gänsedistel
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96687

Urtica urens, Kleine Brennnessel

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96693



DEUTSCHER UMWELTPREIS 2017
DEUTSCHER UMWELTPREIS 2017
BAYERISCHE NATURSCHÜTZER ERHALTEN DEUTSCHEN UMWELTPREIS 2017 FÜR DAS GRÜNE BAND

30.10/01.11.2017

Gleich zwei Naturschützer des BUND Naturschutz (BN) erhalten dieses Jahr den Deutschen Umweltpreis für ihre Verdienste um das Grüne Band: der BN-Vorsitzende Prof. Dr. Hubert Weiger und der BN-Artenschutzreferent Dr. Kai Frobel. Der renommierteste europäische Umweltpreis wird am 29. Oktober von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Braunschweig übergeben.


Der längste Lebensraumverbund Deutschlands mit 1.393 Kilometern Länge entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, das ist das Grüne Band. Die Initiative für Deutschlands und Europas größtes Naturschutzprojekt ging vom BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) aus.

Kai Frobel ist Initiator und Namensgeber des Grünen Bandes. Bereits Mitte der 1970er Jahre, damals noch Schüler, hat er mit seinen Vogelbeobachtungen von Westseite aus im Raum Coburg erstmals die herausragende Bedeutung des Grenzstreifens für die Natur belegt. Durch seine Kontaktaufnahme zu Kollegen in der damaligen DDR schuf er die Basis für das erste gesamtdeutsche Naturschutzprojekt. Auf Einladung des BN kamen gleich nach der Grenzöffnung im Dezember 1989 über 400 Naturschützer aus Ost und West im bayerischen Hof zusammen und beschlossen einstimmig in einer Resolution den Grenzstreifen als Grünes Band zu sichern. 1998 gewann Frobel die Biologin Dr. Liana Geidezis für das außergewöhnliche Projekt, die seither das Grüne Band von Nürnberg aus leitet.

Hubert Weiger hat den auf interdisziplinären Dialog ausgerichteten Charakter des Projektes mit Frobel vorangetrieben und über die Grenzen Deutschlands hinaus gedacht. Bei der Einweihungsfeier des WestÖstlichen Tores 2002 im Eichsfeld äußerte er erstmals seine Vision eines Grünen Bandes Europa und gewann den anwesenden ehemaligen sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow als Schirmherren. Damit legte er den Grundstein für diese einzigartige und  völkerverbindende Initiative, in der sich heute über 150 Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen aus 24 Staaten engagieren. Gemeinsam gründeten sie 2014 den Verein „European Green Belt Association e.V.“ zum Schutz und zur Weiterentwicklung des Grünen Bandes Europa, das sich über 12.500 Kilometer entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs zieht. Es ist weltweit der längste ökologische Korridor und lebendiges Symbol der friedlichen Überwindung des Kalten Krieges. Nur durch grenzübergreifende Zusammenarbeit kann das Grüne Band als Rückgrat einer europäischen „Grünen Infrastruktur“ erhalten und entwickelt werden. Der BN würde es daher begrüßen, wenn Bayern sich für die Anerkennung des Grünen Bandes als Weltnatur- und –kulturerbe einsetzt.

Gemeinsam mit Inge Sielmann teilen sich Hubert Weiger und Kai Frobel die mit 245.000 Euro dotierte Auszeichnung. Inge Sielmann hat sich als Vorsitzende des Stiftungsrates der Heinz-Sielmann-Stiftung besondere Verdienste um den Lebensraumverbund Eichsfeld-Werratal erworben.

Nur durch das Engagement der Preisträger, aber auch Hunderter Menschen in Naturschutzbehörden, Ministerien, Verbänden, Politik und Medien sowie Privatpersonen konnte der ehemalige Todesstreifen als Lebenslinie für über 1.200 bedrohte Pflanzen- und Tierarten in Deutschland erhalten werden.  

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt vergibt den Deutschen Umweltpreis seit 1993 jährlich. Gewürdigt werden Leistungen, die für Schutz und Erhaltung der Umwelt vorbildlich sind.


Fakten und Forderungen zum Grünen Band


   13 Prozent der Flächen des Grünen Bandes sind durch intensive Landnutzung oder Bebauung zerstört. Der Zugriff auf die Fläche ist und bleibt einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren, um den durchgängigen Biotopverbund Grünes Band und damit auch den Erhalt der biologischen Vielfalt zu realisieren. BN und BUND fordern einen Bundesfond von 30 Millionen Euro für den Lückenschluss im Grünen Band. Damit können beeinträchtigte Lebensräume bis 2025 angekauft und renaturiert werden. Weitere Flächen sollten dem Biotopverbund direkt oder durch Flächentausch zugeführt werden. Hierzu ist ein Verkaufsstopp für Flächen in öffentlicher Hand bis 2020 anzustreben.
   Die nationale Bedeutung des Grünen Bandes als zentraler Bestandteil des länderübergreifenden Biotopverbunds ist spätestens seit der Verankerung im Bundesnaturschutzgesetz (§ 21 Biotopverbund, Biotopvernetzung) unumstritten. Dennoch ist ein Drittel der Fläche nicht geschützt. BN und BUND fordern die Ausweisung als Nationales Naturmonument in den beteiligten Bundesländern, um das Grüne Band dauerhaft auf seiner gesamten Länge zu sichern.

   Das Bundesamt für Naturschutz hat in seinem „Bundeskonzept Grüne Infrastruktur“ (2017) die Erhaltung und Sicherung des Grünen Bandes als Leuchtturmprojekt in diesem Zusammenhang genannt. BN und BUND fordern einen aus Steuermitteln finanzierten, länderübergreifenden und rechtsverbindlichen „Bundesnetzplan Biotopverbund“ mit der Aufnahme des Grünen Bandes als Vorrangfläche für „Grüne Infrastruktur“. So kann das Grüne Band langfristig in die Raumplanung von der nationalen bis zur kommunalen Ebene integriert werden.

   Das Grüne Band beherbergt 146 Lebensraumtypen und über 1.200 gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Eine Vielzahl der Lebensräume kann nur durch angepasste, naturverträgliche Bewirtschaftung dauerhaft erhalten werden. Insbesondere für Flächenbewirtschafter, die dies gewährleisten, muss es finanzielle wie fachliche Unterstützung geben. BN und BUND fordern auf Länderebene eine konstante und gute personelle Ausstattung der Naturschutz- und Landwirtschaftsbehörden. Auf EU-Ebene müssen ökologische Leistungen in der kommenden EU-Förderperiode nach 2020 durch einen EU-Naturschutzfonds von mindestens 15 Mrd. Euro gezielt honoriert werden. Pauschale Flächenprämien ohne konkrete Gegenleistungen müssen abgeschafft werden, stattdessen müssen ökologische Mindeststandards für eine naturverträgliche Landbewirtschaftung definiert und gesetzlich verankert werden.

   Das Grüne Band ist ein Kooperationsmodell, ein Verbundsystem nicht nur für Tier- und Pflanzenarten, sondern auch für Nationen, Regionen, Behörden, Universitäten, staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen, Verbände, Unternehmen, Fremdenverkehr und Einzelpersonen – regional verankert, national vernetzt. Doch nur was man kennt, schützt man. Die Kenntnisse der Natur in unserer Gesellschaft sind rückläufig. BN und BUND fordern die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und der universitären Angebote für mehr Natur- und Artenkenntnis im Rahmen einer bundesweiten Initiative und die Einrichtung eines Nationalen Zentrums für Artenschutz und -monitoring.

Quellenangabe/Foto-gekennzeichnet/Autor(Toni Mader)

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

29.10.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


BN-Wald ist erstes privates Naturwaldreservat der Oberpfalz
BN-Wald ist erstes privates Naturwaldreservat der Oberpfalz
BN-Wald ist erstes privates Naturwaldreservat der Oberpfalz

31.10/01.11.20047

Ein BN-eigenes Waldstück im Landkreis Amberg-Sulzbach ist das erste private Naturwaldreservat der Oberpfalz. Zusammen mit Forstminister Helmut Brunner hat der BN-Vorsitzende Hubert Weiger das Naturwaldreservat Rumpelmühle heute offiziell ausgewiesen. In dem Gebiet ruht die forstliche Holznutzung, die Bäume dürfen alt werden und in Würde sterben, ohne dass der Mensch eingreift.

Das Schutzgebiet ist das 164. Naturwaldreservat in Bayern. "Wir wollen damit vom BN auch auf eigenen Flächen dafür werben, dass es in Bayern wieder mehr Naturwälder gibt", so Weiger. "Hier darf sich ein Urwald vor der Haustüre entwickeln", so Richard Mergner, Landesbeauftragter des BN, "zum Erleben einer Waldwildnis für die örtliche Bevölkerung und zum Schutz der Artenvielfalt in den Wäldern". In Naturwaldreservaten ruht die forstliche Holznutzung und die Bäume dürfen in diesen Naturwäldern richtig alt werden und in Würde sterben, ohne dass der Mensch eingreift.
Ökologisch wertvoller Wald- und Feuchtgebietskomplex

"Wir sind als BN-Kreisgruppe stolz, dass gerade in unserem Landkreis Amberg-Sulzbach das erste Naturwaldreservat des BN ausgewiesen wird", freut sich Kreisgruppenvorsitzender Peter Zahn. Die etwa 19 Hektar große Fläche befindet sich seit 1985 im Eigentum des BN. "Wir danken der Wasserwirtschaftsverwaltung, die auch eine kleine Fläche in das Schutzgebiet eingebracht hat." Mit Unterstützung der Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft, der Unteren Naturschutz- und Forstbehörde, hat die BN-Kreisgruppe seit 2011 daran gearbeitet dieses Schutzgebiet einzurichten. Neben einem Weiher mit angrenzenden Feuchtwiesen weist das Waldgebiet ein für die Oberpfalz typisches breites Standortsmosaik auf. Dies reicht von anmoorigen Erlenbruchwald mit Sand- und Moorbirke bis hin zum trockenen Kiefernwald mit Laubbäumen. Es ist geplant verschiedene Artengruppen, wie Vögel, Amphibien und Holzkäfer zu erforschen.
Naturwaldreservate notwendig als Perlen der Waldartenvielfalt

Naturwaldreservate gelten als Perlen für die Waldartenvielfalt. Hier können so viel Totholz und so viele Strukturen im Laufe der Jahrzehnte entstehen, wie es sogenannte Urwaldarten zum Überleben benötigen. Diese Waldarten sind sehr selten, weil sie sehr hohe Ansprüche an ihren Waldlebensraum stellen. Wer solche Arten erhalten will, muss auf großen Waldflächen 50 bis 100 Festmeter Totholz pro Hektar zur Verfügung stellen. Dies kann aber im Wirtschaftswald, auch wenn er naturnah bewirtschaftet wird, wegen der Holznutzung nicht gelingen.
BN wirbt für mehr Naturwälder

In der Oberpfalz gibt es gesetzlich geschützte Naturwälder nur auf 0,2 Prozent der Waldfläche, und nur auf 0,5 Prozent der öffentlichen Waldfläche. Bayernweit sind nur ca. 3 % der öffentlichen Waldfläche so konsequent geschützt. Nach Ansicht des BN braucht es eine Weiterentwicklung des sehr lückigen Netzes an Naturwäldern in Bayern mit vielen kleinen, etlichen mittelgroßen und einigen großen Naturwaldgebieten. So gibt es z.B. neben den beiden Nationalparken kein zusammenhängendes Naturwaldgebiet über 500 Hektar in ganz Bayern. Der BN hat deshalb ein Naturwaldverbundkonzept vorgelegt und appelliert an die Forstverwaltung und die Bayerischen Staatsforsten naturschutzfachlich fundierte Konzepte vorzulegen, um diese Defizite zu beheben.

In der Aufnahme

- inks nach rechts: Landesvorsitzender Hubert Weiger, Staatsminister Helmut Brunner, stellv. Landesvorsitzende Doris Tropper, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Amberg-Sulzbach Peter Zahn, Landesbeauftragter Richard Mergner


Quellenangabe/Foto

BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)

Dr.-Johann-Maier-Straße 4
93049 Regensburg
Tel. 09 41 / 2 97 20 0
Fax 09 41 / 2 97 20 30
info@bund-naturschutz.de

30.10.2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

Havarie im Wattenmeer
Havarie im Wattenmeer
Havarie im Wattenmeer

30/31.10.2017

Havarierter Frachter „Glory Amsterdam“ bedroht UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer / WWF fordert weltweiten Verzicht auf Schweröl als Treibstoff für Schiffe

Berlin/Husum:
Der vor der ostfriesischen Insel Langeoog bereits am Sonntag gestrandete Frachter "Glory Amsterdam" konnte bislang nicht geborgen werden. Der WWF warnt: "Schiffe, die auf Sandbänken stranden, können Schäden bekommen oder aufbrechen. Mit 1800 Tonnen Schweröl an Bord ist dies ein erhebliches Risiko für den Nationalpark Wattenmeer, in dem der Unglücksfrachter liegt. Dort rasten derzeit zahlreiche Watvögel, Enten und Gänse, die durch das Öl bedroht sind", sagt Hans-Ulrich Rösner, Wattenmeer-Experte beim WWF.

Der WWF kritisiert, dass die Bedrohung durch das als Treibstoff dienende Schweröl an Bord größer sei als notwendig: "Wir fordern seit langem ein weltweites Verbot von Schweröl als Treibstoff für Schiffe. Damit wäre das Risiko für die Natur in solchen Fällen deutlich geringer. Schweröl ist eigentlich nichts anderes als Sondermüll. Solche giftigen Reststoffe aus den Raffinerien gehören nicht als Treibstoff aufs Meer", so Hans-Ulrich Rösner vom WWF Deutschland.

Der WWF hofft nun, dass die intensiven Bemühungen der Einsatzkräfte, den Frachter intakt von der Sandbank zu ziehen, erfolgreich sind.

Mit rund einer Million Hektar Wattfläche, Sandbänken, Prielen, Dünen und Salzwiesen gehört das Wattenmeer zu den größten Naturlandschaften in Westeuropa. Der Wechsel von Ebbe und Flut schafft Lebensräume für Milliarden von Jungfischen und bereitet in jedem Frühjahr und Herbst den Tisch für mehr als zehn Millionen Wat- und Wasservögel, die das Wattenmeer als "Tankstelle" auf dem Weg in ihre Brut- und Überwinterungsgebiete nutzen. Auch für Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale ist das Wattenmeer ein wichtiger Lebensraum. Seit 1977 ist der WWF für das Wattenmeer aktiv mit dem Ziel, diesen Naturraum vor Bedrohungen wie Eindeichungen, Industrialisierung, Schadstoffen oder Überfischung zu bewahren.


KONTAKT

Wiebke Elbe

Pressestelle WWF

Tel: 030-311777-219

wiebke.elbe(at)wwf.de

twitter.com/ElbeWWF


Quellenangabe

WWF
30. Oktober 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch


- Jungschwäne im Sonnenuntergang


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -




innogy - 2. Turmsymposium auf Schloss Wissen
innogy -  2. Turmsymposium auf Schloss Wissen
innogy -  2. Turmsymposium auf Schloss Wissen

30/31.10.2017

Hallo liebe Turmfreunde,

wir sind überwältigt von der positiven Resonanz zum 2. Turmsymposium auf Schloss Wissen.
Die
persönlichen Eindrücke, Gespräche und Nachbetrachtungen lassen uns sicher sein, dass wir mit dem Thema Nachnutzung von Trafotürmen zwar eine kleine Menge an Menschen ansprechen, aber in der Außenwirkung und Nachhaltigkeit eine große Sache begleiten dürfen.

Im Namen des OK´s darf ich mich bei allen Teilnehmern für Ihr Mitwirken in und bei allen Referenten für Ihre Unterstützung der Veranstaltung ganz herzlich bedanken.Besonders gefreut hat es uns , dass Frau Dr. Inge Gotzmann, Bundesgeschäftsführerin BUND HEIMAT UND UMWELT IN DEUTSCHLAND (BHU) aus Bonn, Bürgermeister Ulrich Francken, Leiter der Region Rhein-Ruhr von innogy Rainer Hegmann  der Einladung gefolgt sind und die Laudatio gesprochen haben.

Mit unserem Programm haben wir anscheinend alle Wünsche erfüllen können. Einen besonderen Dank geht an Baron von Loe´ und der Hotelcrew,die uns sehr unterstützt haben.Das Turmprojekt ist für mich persönlich schon seit längerem eine Herzensangelegenheit, wo die Menschen und ihre Geschichten hinter dem Turm das Projekt so spannend machen.

Die mittlerweile fast 35 Türme am Niederrhein, die wir an den Start mit neuen Eigentümern gebracht haben, können hiervon Zeugnis geben.Ich hatte nach zwei Tagen das Gefühl, dass sich ca. 60 fremde Menschen im Turmthema getroffen haben, und fast genauso viele als Freunde wieder gegangen sind. Danke auch dafür, dass wir den Staffelstab symbolisch an den BHU weiter geben konnten, der sich bereit erklärt hat, in 2019 das nächste Symposium, vielleicht im Sauerland, zu organisieren.

Mit dem durch Klaus Affelt betreuten neuen Auftritt www.turmtransformation.de versuchen wir eine Plattform für die Darstellung und Kommunikation rund um das Thema Turmnachnutzung anzubieten.Hier gibt es dann eine Auswahl der schönsten Fotos vom Symposium.

Link zu dem o. g. Artikel aus der heutigen RP  

- www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/schermbecker-tuermer-berichten-beim-treffen-auf-schloss-wissen-aid-1.7167119

Quellenangabe / Fotos

i. A. Michael Sonfeld
Westnetz GmbH
Regionales Produktmanagement & Netztechnik Mitte
Regionalzentrum Niederrhein
Netzplanung (R-DRW-D-DP-DL)
Liegenschaften / Recht
Reeser Landstraße 41, 46483 Wesel

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

- Auch unser Verband konnte ein kooperativ geführtes Projekt sichtbar werden lassen welches sich an einem vormaligen Trafoturm der ( RWE - nun innogy) sichtbar zeigt:

Die Stele der Biodiversität in Kastellaun:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=82688


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -

Zeitumstellung: Erhöhte Gefahr für Wildunfälle
Zeitumstellung: Erhöhte Gefahr für Wildunfälle

Zeitumstellung: Erhöhte Gefahr für Wildunfälle

29/30.10.2017

Deutschland
. Gerade auf Straßen durch Feld- und Waldgebiete steigt mit der Zeitumstellung die Gefahr für Wildunfälle in der Dämmerung.

Doch die Haubenmeise [https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21007] die wir hier in einer Aufnahme von Klaus Sanwald erkennen wird wohl weniger davon betroffen sein.

Mehr zum Thema

- https://www.tierschutzbund.de/news-storage/artenschutz/231017-zeitumstellung-gefahr-fuer-wildunfaelle/



Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf unseren Seiten ...
Neu auf der Internetpräsenz des Artenschutz in Franken®

29/30.10.2017

Franken. Albert Meier
konnte die vergangenen Tage nutzen um aktuelle Aufnahmen für uns zu erstellen. Neu mit aufgenommen wurden.

Forficula auricularia, Gemeiner Ohrwurm .. auch in der Darstellung
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=21706

Lygus pratensis, Gemeine Wiesenwanze
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22867

Phragmatobia fuliginosa, Zimtbär, Rostflügelbär

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=23885

Meconema meridionale, Südliche Eichenschrecke

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=96629


So sehen Kinder "ihre Wildbienen" ...
So sehen Kinder "ihre Wildbienen" ...
Deutschlands Wilde Bienchen - So sehen Kinder "ihre Wildbienen" ...

29/30.10.2017

Wonsees.
Innerhalb unserer verschiedenen Umweltbildungseinheiten führen wir die Kinder der unterschiedlichen Altersstufen spielerisch an das jeweilige Thema heran und bitten die Kids auch darum ihre z.B. Wildbiene auszumalen. Anhand der Zeichnungen erkennen wir sehr gut auch die Aufnahmefähigkeit uvm.

Auch die Wonseeser Kinder ( im Alter von 3 - 5 Jahren ) durften die Wildbienen ausmalen. Dabei wird auch sehr gut das Alterspektrum sichtbar und was wenige Jahre ausmachen .

Projektbezogen wurden nun auch die 24 Zeichnungen der "Patenkinder" eingestellt ....

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=93855


Die Ess-Kastanie ist Baum des Jahres 2018
Die Ess-Kastanie ist Baum des Jahres 2018
Die Ess-Kastanie ist Baum des Jahres 2018

28/29.10.2017

Der botanische Blick richtet sich 2018 auf eine in Deutschland eher seltene Baumart: Die
Ess-Kastanie. Wo sie wächst überrascht Castanea sativa jedoch mit kulinarischer  wie praktischer  Vielseitigkeit und  nicht  zuletzt mit ihrer  reizvollen  Blütenpracht.


Bei  der Ausrufung am 26. Oktober im Berliner Zoo durch die Baum des Jahres Stiftung, pflanzte Dr. Silvius Wodarz gemeinsam mit der frischgebackenen Deutschen Baumkönigin 2018 Anne Köhler den Jahresbaum. Schirmherr Minister Peter Hauk (MdL) freut sich auf ein wegweisendes Jahr für die Ess
- Kastanie.

Das Kuratorium Baum des Jahres schlug den Jahresbaum vor - die Stiftung Baum des Jahres hat entschieden:  2018  soll  im Zeichen  der  Ess-Kastanie  stehen.  „Die  Ess-Kastanie  hat  eine recht junge Geschichte in unseren Breiten“ erklärt die Deutsche Baumkönigin 2018 „Sie gilt zwar nicht als heimische Baumart, gehört aber zumindest in Südwestdeutschland längst in die über Jahrtausende entstandene Kulturlandschaft.“

Mehr in den kommenden Tagen hier auf unserer Page ...

Quellenangabe/Foto

Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung
mit Fachbeirat Kuratorium Baum des Jahres
Förderverein Baum des Jahres e.V.

Dr. Silvius Wodarz
Kneippstr. 15 - 95615 Marktredwitz
Tel.: 09231-985848 - Fax: 09231-82927
E-Mail:info@baum-des-jahres.de

Auszug Pressemitteilung

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Wenn die Biodiversität kollabiert ..
Wenn die Biodiversität kollabiert ..

Insektensterben: Dalbert will Kurswechsel in EU-Agrarpolitik

28/29.10.2017

Magdeburg - Im Kampf gegen das Insektensterben hat Sachsen-Anhalts Umweltministerin Claudia Dalbert einen Kurswechsel in der EU-Agrarpolitik gefordert.


Mehr zum Thema auf den Seiten von Proplanta

- https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarpolitik/Insektensterben-Dalbert-will-Kurswechsel-in-EU-Agrarpolitik_article1509147818.html?utm_source=Newsletter28102017&utm_medium=E-Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews


Quellenangabe

Proplanta
28.10.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Helga Zinnecker


- Waldgrille .. https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=96568

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F - A.i.F

Entlaufene Wölfe: Das ist der Stand der Dinge
Entlaufene Wölfe: Das ist der Stand der Dinge
Entlaufene Wölfe: Das ist der Stand der Dinge

28/29.10.2017

Gefangenes Weibchen wieder im großen Gehege - Nach zwei Tieren wird weiter intensiv gesucht

Ludwigsthal.
Seit Donnerstagnachmittag befindet sich das am vergangenen Wochenende mit einer Lebendfalle gefangene Wolfsweibchen wieder im großen Gehege des Tier-Freigeländes im Nationalparkzentrum Falkenstein bei Ludwigsthal. Bei der Zusammenführung in der rund fünf Hektar großen Anlage gab es keinerlei Reibereien mit den im Gehege verbliebenen drei Wölfen. „Wir freuen uns, dass dies so gut geklappt hat und sich die Tiere gegenseitig akzeptieren“, sagt Nationalparkleiter Franz Leibl.
Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald unternimmt derweil weiterhin intensive Bemühungen, den beiden letzten der entlaufenen Gehege-Wölfe lebend habhaft zu werden. „Unsere Mannschaft ist auch nach drei Wochen noch in voller Stärke im Einsatz“, so Leibl. „Derzeit vermuten wir die Tiere im Raum Sankt Englmar und in der Grenzregion zu Tschechien.“

Die neuesten Sichtungen lassen vermuten, dass eines der Tiere deutlich abgemagert ist. Der andere Gehege-Wolf scheint zu hinken, was eventuell mit einer gemeldeten Kollision mit einem Auto zusammenhängt. Allen Hinweisen aus der Bevölkerung wird intensiv nachgegangen. Zusammen mit Auswertungen von Fotofallen wird so der Einsatz von Lebendfallen und Narkoseschützen abgestimmt.  
Personen, die einen Wolf sehen, sollen sich ans Haus zur Wildnis (09922/50020) oder die Polizei (110) wenden. Bei einem Aufeinandertreffen sollte dem Tier mit Respekt begegnet werden. Die Bevölkerung wird darum gebeten, auf keinen Fall Futter für die Wölfe zu deponieren, sich den Wölfen aktiv zu nähern oder sie zu fotografieren. Weitere Hinweise dazu finden Sie auf der Nationalpark-Homepage unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de.


Quellenangabe

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Wolf .. https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Die „Wilden Bienchen von Wonsees“
Die „Wilden Bienchen von Wonsees“
Die „Wilden Bienchen von Wonsees“

27/28.10.2017

Moderner Artenschutz und lebendige Umweltbildung gehen neue Wege. Artenschutz in Franken®, DIE KITA gemeinnützige GmbH und der Kindergarten Wonsees setzen sich in innovativer Form gemeinsam für die Erhaltung einer vielfach unbekannten Insekten-gruppe ein. Unterstützt werden sie dabei von der Deutschen Postcode Lotterie.  


Wonsees/Ofr. Wenn von Bienen die Rede ist, denken die meisten von uns sofort an die domestizierte Honigbiene. Dass es daneben in der Bundesrepublik Deutschland weitere ca. 560 Wildbienenarten gibt, ist den wenigsten bekannt.

Wildbienen - die unbekannten Bestäuber

Eigentlich haben die meisten von uns in ihrem Leben schon einmal Wildbienen gesehen. Doch bewusst als solche wahrgenommen werden diese Tiere kaum. Vielfach werden sie gar mit Wespen oder Fliegen verwechselt. Und hier zeigt sich auch bereits ein elementares Problem. Aufgrund einer weitverbreiteten Unkenntnis werden „die Wildbiene“ und deren Ansprüche an ihre Lebensräume nicht erkannt.
Wildbienen - für uns Menschen ungemein wichtig

Wir Menschen sind darauf angewiesen, dass unsere (Kultur) -Pflanzen bestäubt werden. Wildbienen spielen hierbei eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Doch Wildbienen sichern nicht nur die Ernteerträge in der Landwirtschaft. Da sie häufig in enger Symbiose mit „ihrer Wildpflanze“ leben, sichern die kleinen Insekten auch das Überleben zahlloser Wildpflanzen.

Wildbienen – häufig im Bestand gefährdet

Doch viele unserer Wildbienenarten in?Deutschland sind zwischenzeitlich akut in ihrem Bestand bedroht. Gerade auch durch eine zunehmend industrielle Landbewirtschaftung mit einem immensen Pestizideinsatz sowie der Zerstörung wichtiger Lebensräume haben wir Menschen zahlreiche Wildbienenarten bereits nahe an den Rand des Aussterbens gebracht. Je intensiver die Bewirtschaftungsformen und je umfangreicher Bewirtschaftungsflächen werden, desto stärker hängt der Ertrag der Landwirtschaft auch von Wildbienen ab.

Je mehr Lebensräume wir mit unserem Handeln in unserem Umfeld beeinträchtigen gefährden wir nicht nur eine faszinierende Insektengruppe. Nein mehr noch, wir setzen mit diesem Tun gar eine der (auch und gerade für den Menschen) wichtigsten Ökosysteme aufs Spiel.

„Mit dem Projekt „Die Wilden Bienchen von Wonsees“ wollen wir deshalb auch auf die elementare Bedeutung dieser so wichtigen Insekten für uns Menschen hinweisen.

Elke Wuthe
DIE KITA gemeinnützige GmbH


Wildbienen – eine (letzte) Chance für unsere „Freunde“

Das innovative Kooperationsprojekt möchte hier auch zum Umdenken anregen. Mit der Installation einer in dieser Form in der ganzen Bundesrepublik Deutschland bislang wohl einzigartigen, modernen und sehr langlebigen Wildbienenwand werden die Jüngsten der Gemeinde in pädagogisch wertvoller Form bewusst an das Thema Wildbienenschutz herangeführt.

Da Mauerbienen, also die bevorzugten Besiedler einer solchen Wand, überhaupt nicht aggressiv sind, können sich die Kinder des Kindergartens den Tieren gefahrlos nähern und diese auch in ihrem emsigen Treiben live erleben. Gleichfalls soll das Projekt dafür sorgen, dass die Kinder den Respekt und die Achtung für die uns umgebende Artenvielfalt erlernen und wichtige Zusammenhänge in spielerischer Form erkennen.Denn nur, wenn es gelingt, die uns nachfolgende Generation mit diesen Tieren wieder vertraut zu machen kann es tatsächlich gelingen effektive Wege zu beschreiten die auch Garant dafür sein können das eine Art Win-Win Prinzip entsteht, das beiden Arten das Überleben ermöglicht.

„Wer Obst mag, dem sollte auch der Schutz der Wildbienen sehr am Herzen liegen“.

Elfriede Amschler
Leitung Kindergarten


Wildbienen – ein wertvolles Engagement für unsere Zukunft

Während der Verband Artenschutz in Franken® die Entwicklung der Wand, sowie die pädagogischen Umweltbildungseinheiten in vollkommen ehrenamtlicher Form übernahm, wurden die finanziellen Aspekte, welche für den Bau der Wand anfielen und durch autorisierte Fachfirmen umgesetzt wurden, von der Deutschen Postcode Lotterie getragen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir dank des Engagements unserer Teilnehmer dieses wunderbare Projekt unterstützen können. Für die Umsetzung wünschen wir alles Gute und viel Erfolg.“

Eva Struving
Geschäftsführerin der Deutschen Postcode Lotterie


Aussichten – das Wildbienenmonitoring
Der Kindergarten Wonsees unter der Leitung von Elfriede Amschler, der es mit ihrem Team gelungen ist eine pädagogisch hochwertige Projektbegleitung auf den Weg zu bringen, wird gemeinsam mit dem Verband Artenschutz in Franken® in den kommenden Jahren die Entwicklung an der Wand intensiv verfolgen und auch dokumentieren. Mit Spannung soll dabei auch verfolgt werden, welche Arten bereits anzutreffen sind und welche nachfolgend erscheinen.

„Wenn es gelänge, das Projekt an zahlreichen Standorten des Landes in gleicher oder ähnlicher Form multiplikatorisch fortzuführen, könnte sich ein Netz des Wildbienenschutzes über die gesamte Republik spannen, welches auch und gerade das Überleben der Spezies Mensch, im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder fördert.“

Thomas Köhler
Vorsitzender, Artenschutz in Franken®

Mehr zum Umwelttag und zum eigentlichen Projektablauf unter:

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=93855

In der Aufnahme:

Gemeinsam für mehr Artenvielfalt - der erste Wildbienen - Umwelttag in Wonsees

Die Kindergarten-Kinder und die Offiziellen vor der Wildbienen-Wand.

(v.h.l)  ....Daniel Städtler (Pfarrer in Wonsees), Andreas Pöhner (Bürgermeister), Klaus Peter Söllner (Landrat / Kulmbach), Thomas Artur Köhler ( Artenschutz in Franken® ), Elfriede Amschler ( Kita - Leitung ), Elke Wuthe ( Fachbereichsleitung DIE KITA), Elternberat und Gäste mitten unter den "Kleinen Bienchen".




Stadtgrün schafft Lebensqualität
Stadtgrün schafft Lebensqualität
Stadtgrün schafft Lebensqualität

26/27.10.2017

 -  Projekt „Treffpunkt Vielfalt“ fördert biologische Vielfalt in Wohnquartieren

Naturnah gestaltete Grünflächen können in Städten maßgeblich zur Lebensqualität
der Anwohnerinnen und Anwohner beitragen. Stadtgrün entfaltet dabei Wirkung auf vielen Ebenen - es tut dem sozialen Miteinander gut, hilft bei der Klimaanpassung und fördert die Artenvielfalt. Mit dem neuen Modellprojekt "Treffpunkt Vielfalt" wollen die Stiftung für Mensch und Umwelt Berlin und der Wissenschaftsladen Bonn e.V. Wohnungsunternehmen dafür gewinnen, Grün- und Freiflächen nach ökologischen Gesichtspunkten zu gestalten und zu pflegen. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium mit einer Million Euro gefördert und fachlich vom Bundesamt für Naturschutz begleitet. Die Modellvorhaben laufen bis 2021 in den Bundesländern Berlin, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks: "Grüne Freiräume machen Städte nachhaltiger, lebenswerter und zukunftsfähig. Deshalb haben wir das "Weißbuch Stadtgrün" entwickelt - ein Arbeitsprogramm zur Stärkung des urbanen Grüns in kommunalen und staatlichen Planungsprozessen. Die Mitwirkung privater und bürgerschaftlicher Akteure ist ein zentraler Baustein der lokalen Bedarfsgerechtigkeit. Das neue Projekt zeigt beispielhaft, wie Wohnungsunternehmen und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Verantwortung übernehmen."

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: "Im Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützen wir Modellkommunen, die die biologische Vielfalt in der Stadt erhalten und steigern, indem sie städtische Grün- und Freiflächen nach ökologischen Geschichtspunkten pflegen und gestalten. Mit dem Projekt "Treffpunkt Vielfalt" werden jetzt auch die Grün- und Freiflächen in Wohnsiedlungen einbezogen und die Artenvielfalt vor der Haustür gefördert. Es entstehen Orte der Naturerfahrung und Erholung. Sie machen die Wohnumgebung lebenswert und tragen zu Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen bei."

In Berlin, Bonn, Dortmund, Erfurt und weiteren Städten zeigt das Projekt, wie Artenvielfalt und Freiraumqualitäten wirkungsvoll und für alle Beteiligten gewinnbringend gesteigert werden können. In Kooperation mit Wohnungsunternehmen entstehen in den Wohnquartieren naturnahe Modellflächen und kleine Parkanlagen, sogenannte "PikoParks". Ziel ist es, anhand konkreter Beispiele und einer intensiven Kommunikations- und Bildungsarbeit die Akzeptanz für das ökologische Grünflächenmanagement bei den Wohnungsunternehmen, der Mieterschaft und den für Gartenpflege zuständigen Dienstleistungsbetrieben zu fördern und ihre Handlungsbereitschaft zu mobilisieren. Informationsveranstaltungen, Schulungen, Planungs- und Umsetzungsworkshops sowie Mitmachaktionen für die Zielgruppen und begleitende Projektmaterialien ergänzen das Angebot.

Die Erfahrungen aus den Beteiligungs- und Umsetzungsprozessen fließen in einen neuen praxisorientierten Handlungsleitfaden ein. Dieser liefert Wohnungsunternehmen, Mieterinnen und Mietern, Gartenbaubetrieben und anderen Interessierten künftig konkrete Hilfestellungen zur naturnahen Flächenumgestaltung.

Koordiniert wird das Projekt von der Stiftung für Mensch und Umwelt in Berlin. Verbundpartner ist der Wissenschaftsladen Bonn e.V. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt "Treffpunkt Vielfalt" in den kommenden dreieinhalb Jahren mit 1 Million Euro im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz begleitet das Projekt fachlich.


Weitere Informationen:

- Zum Projekt: biologischevielfalt.bfn.de/27678.html
- Download des Weißbuchs Stadtgrün
: www.bmub.bund.de/N54197


Hintergrund

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Informationen und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm: www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm_ueberblick.html


Quellenangabe

Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Telefon: 0228 / 8491-0
Telefax: 0228 / 8491-9999

E-Mail:  info@bfn.de


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Zwergsandbiene mit geöffnetem Kiefer

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Greenpeace-Report
Greenpeace-Report
Greenpeace-Report: schwere Sicherheitsmängel bei französischen und belgischen AKW
Schutz, los!

25/26.10.2017

Frankreichs Atomkraftwerke sind Risikobetriebe, auch was den  Schutz vor Angriffen angeh
t. Betroffen sind vor allem ihre Abklingbecken, das zeigt ein Greenpeace-Report.

Mehr zum Thema


- https://www.greenpeace.de/themen/energiewende/atomkraft/schutz-los


Quellenangabe
Greenpeace

Ein Artikel von Ortrun Sadik am 10.10.2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch


- Kernkraftwerk Grafenrheinfeld .. es wurde am 27. Juni 2015 aus dem Betrieb genommen.

Mehr Aufnahmen unter:
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=100000&cid=&id=96533


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Die Vermessung des Kongo
Die Vermessung des Kongo
Die Vermessung des Kongo

25/26.10.2017

WWF-Wildtierzensus in Zentralafrika: Zahl der Waldelefanten bricht um zwei Drittel ein / Bestände der Menschenaffen stabilisieren sich

Douala/Berlin:
Nur wenige Tierbestände stehen weltweit derart unter Druck wie die der zentralafrikanischen Waldelefanten. Wie dramatisch die Situation der Dickhäuter ist zeigt ein aktueller Wildtierzensus des WWF, der in Kamerun, der Republik Kongo, der Zentralafrikanischen Republik und Gabun durchgeführt wurde. Demnach sank die Zahl der Waldelefanten im untersuchten Gebiet zwischen 2008 und 2016 um 66 Prozent auf weniger als 10.000 Tiere. Hauptgrund für den Einbruch ist der illegale Elfenbeinhandel und die damit einhergehende Wilderei. Der WWF sieht die Waldelefanten damit in einer ebenso fatalen Situation wie die Artenschutzkonferenz Cites. Letztere hatte vor kurzem Statistiken veröffentlicht, wonach etwa sieben von zehn tot aufgefundenen Elefanten in Zentralafrika der illegalen Jagd zum Opfer fallen.

                                                                                                               
„Zentralafrika ist nach wie vor ein Hotspot der Artenvielfalt. Doch diese Vielfalt ist stark bedroht“, sagt Dr. Ilka Herbinger, Afrika-Referentin beim WWF Deutschland. „Bei den Waldelefanten müssen wir dringend eine Trendwende erreichen. Sonst könnten die Dickhäuter in Zentralafrika schon in wenigen Jahren so stark dezimiert sein, dass sie sich aus eigener Kraft nicht mehr erholen.“ Ebenfalls Teil der Zählung waren die in der Region beheimateten Gorillas und Schimpansen, deren Bestände sich zur Freude der Umweltschützer jedoch in den untersuchten Gebieten stabilisiert haben auf rund 59.000 Individuen.


Ziel des Wildtierzensus war es, die Entwicklung der Artenvielfalt sowie die Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten zu dokumentieren und so Management- und Naturschutzstrategien entsprechend anzupassen. In den vier Ländern wurde ein Gebiet von rund 60.000 Quadratkilometern untersucht, was in etwa der doppelten Fläche Brandenburgs entspricht. Das Kongobecken ist nach dem Amazonas das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Im untersuchten Gebiet liegen auch weltbekannte Naturdenkmäler wie Dzanga Sangha, Teil des Trinationalen Schutzgebiets Trinational de la Sangha, der für seine Waldlichtung – der Dzanga Bai – bekannt ist, die täglich von bis zu 150 Waldelefanten aufgesucht wird.


„Der Wildereidruck auf die Elefanten ist mittlerweile so hoch, dass sie gezielt Schutz in den Nationalparks suchen. Dort ist unseren Untersuchungen zufolge der Widereidruck durch Schutzmaßnahmen von Regierung, WWF und weiteren Partnern um 50 Prozent gemindert. Daher finden wir auch innerhalb der Nationalparks deutlich mehr Elefanten als in benachbarten Waldgebieten wie etwa in Forstkonzessionen. Die Schutzgebiete allein reichen jedoch nicht aus, um die Artenvielfalt zu erhalten. Sie sind einerseits nicht groß genug, um ausreichend große Bestände dauerhaft zu beherbergen. Außerdem wandern Elefanten im Laufe des Jahres hunderte Kilometer. Der Schutz der Wanderkorridore ist daher ebenso wichtig“, so Ilka Herbinger.


Nach Ansicht des WWF bedarf es weiterer Anstrengungen, um den illegalen Wildtierhandel zu stoppen. Dazu zählen die Umweltschützer vor allem eine verbesserte Durchsetzung der Gesetze. Das müsse in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinden in und um die Schutzgebiete geschehen. Bisher mangele es an einer effektiven Strafverfolgung, um die komplexen Netzwerke der Wildtierkriminalität im Kongobecken anzugehen.

DOWNLOAD

   WWF CA Biomonitoring Report [PDF, 40 MB]

- www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_CA_Biomonitoring_Report.pdf


KONTAKT

Immo Fischer

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 427

immo.fischer(at)wwf.de

Twitter: @ImmoFischer


Quellenangabe

WWF
25. Oktober 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Andreas Gehrig

- Afrikanischer Elefant


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



NABU-Statement zur Glyphosat-Entscheidung in Brüssel
NABU-Statement zur Glyphosat-Entscheidung in Brüssel
NABU-Statement zur Glyphosat-Entscheidung in Brüssel

25/26.10.2017

Miller: Glyphosat hat in der EU keine Zukunft

Berlin/Brüssel
–  Der NABU begrüßt, dass die Experten der Mitgliedsstaaten dem Vorschlag der EU-Kommission, die Zulassung des Breitbandherbizids Glyphosat um zehn Jahre zu verlängern, heute eine klare Abfuhr erteilt haben. Damit steht fest: Glyphosat hat in der EU keine Zukunft. Der NABU fordert daher die Kommission auf, einen neuen Vorschlag vorzulegen, der sich an den Forderungen der gestern im EU-Parlament mit großer Mehrheit verabschiedeten Resolution orientiert. Diese hatten u.a. eine letztmalige maximale Verlängerung bis 2022 und ein sofortiges Komplettverbot im Haus- und Kleingartenbereich sowie im öffentlichen Grün gefordert.

Dazu erklärt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:
„Die EU-Kommission hat jetzt Gelegenheit unter Beweis zu stellen, dass sie das Vorsorgeprinzip und die Sorgen Millionen EU-Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt. Bei einer erneuten Abstimmung sollte auch die neue Bundesregierung zeigen, dass sie die Meinung der deutschen Bevölkerung würdig vertritt: Bei einer repräsentativen Umfrage des NABU konnte festgestellt werden, dass 74 Prozent für ein sofortiges Verbot von Glyphosat sind. Der Einsatz von hoch toxischen Ackergiften wie Glyphosat ist unvereinbar mit einer naturverträglichen Landwirtschaft. Bis zum endgültigen Verbot von Glyphosat Ende 2022 muss sichergestellt werden, dass die Prinzipien des integrierten Pflanzenschutzes vorrangig Anwendung finden und ab sofort kein Privatgärtner und keine Kommune mehr an dieses Umweltgift gelangt. Gerade die Debatte um die jüngst veröffentlichte Insektenstudie sollte den politischen Entscheidungsträgern eine Mahnung sein, alles daran zu setzen, um den Insektenrückgang und den Verlust unzähliger weiterer Tier- und Pflanzenarten in Agrarlandschaften aufzuhalten.“

Zum Hintergrund

Laut aktuellem Pflanzenschutzmittelbericht werden in Deutschland jährlich gut 3.780 Tonnen Glyphosat abgesetzt. Ein großer Teil davon landet auf den Äckern und zerstört wertvolle Ackerwildkräuter, vernichtet die Nahrungsgrundlagen für Insekten und andere Artengruppen, vermindert die Bodenfruchtbarkeit und landet in unseren Gewässern. Trotz der offensichtlichen Bedrohung für die biologische Vielfalt hat sich die eingesetzte Menge in den vergangenen Jahren nur unwesentlich vermindert, zugleich hat sie die intensive Landwirtschaft in große Abhängigkeit gestürzt. Hinsichtlich der kontrovers diskutierten Krebsgefahr durch Glyphosat war unlängst bekannt geworden, dass das für die Bewertung in der EU zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) offenbar entscheidende Teile seines Gutachtens vom Glyphosat-Hersteller Monsanto übernommen hatte.

Aktion zur Auslistung von Glyphosat und Ergebnisse der YouGov-Umfrage: www.nabu.de/news/2017/10/23286.html und www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/pestizide/glyphosat.html

Mehr zu den NABU-Forderungen für die künftige Agrarpolitik:

www.NABU.de/agrarreform2021


Für Rückfragen:
Till-David Schade NABU-Referent f?r Biologische Vielfalt, Tel. +49 (0)30.284984-1577, Mobil +49 (0)172.5254436 E-Mail: Till-David.Schade@NABU.de


Quellenangabe
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

NABU-PRESSESTATEMENT | | 25. OKTOBER 2017


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Bernhard Schmalisch

- Furchenbiene


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Bis zu 146.000 Vögel illegal getötet ...
Bis zu 146.000 Vögel illegal getötet ...

NABU: Bis zu 146.000 Vögel werden pro Jahr in Deutschland illegal getötet

24/25.10.2017

Tschimpke: Straftaten müssen stärker geahndet werden
________________________________________________________________

Berlin –
In Deutschland werden immer noch zwischen 53.000 und 146.000 Vögel pro Jahr illegal getötet. Diese Zahlen wurden heute im Rahmen einer neuen BirdLife-Studie zum Ausmaß illegaler Verfolgung von Vögeln in Europa am Rande der Vertragsstaatenkonferenz der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) in Manila vorgestellt. Im Vergleich zur geschätzten Gesamtzahl von 12 bis 38 Millionen illegal getöteter Vögel pro Jahr in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten, ist die deutsche Zahl zwar gering, verglichen mit den 0,2 bis 1,1 Millionen für Europa ohne den Mittelmeerraum und den Kaukasus jedoch sehr hoch.

„Mit diesem Bericht liegt nun erstmals eine wissenschaftliche Grundlage zum Ausmaß illegaler Verfolgung von Vögeln in ganz Europa vor. Auch in Deutschland muss weiter gegen den Verlust an Vögeln durch illegale Tötungen gekämpft werden. Immer noch gibt es auch hierzulande zahlreiche Verstöße gegen internationale Abkommen wie die Bonner Konvention und die EU-Vogelschutzrichtlinie. Der Abschuss geschützter Arten ist genauso verboten wie Fallenfang, Vergiftung oder Nestzerstörung und muss besser erfasst und effektiver geahndet werden“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Die nach einer nachvollziehbaren und standardisierten Methode ermittelten Werte zeigen, dass illegale Verfolgung in allen Ländern Europas trotz entsprechender gesetzlicher Regelungen weiterhin ein Thema bleibt. Dabei ist das Ausmaß des Problems jedoch sehr unterschiedlich: Lediglich gut drei Prozent der gewilderten Vögel entfallen auf das nördliche Europa, der Rest auf die Mittelmeeranrainerstaaten in Europa, Nordafrika und dem nahen Osten sowie die Kaukasusregion.  

„Bei den deutschen Zahlen entfallen allein 50.000 bis 100.000 auf bei der Jagd versehentlich abgeschossene geschützte Wasservogelarten. Darauf weisen punktuelle Nachprüfungen geschossener Vögel hin“, erklärt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Wie hoch jedoch genau der Anteil geschützter Arten bei der Wasservogeljagd ist, sollte unbedingt genauer untersucht werden.“ Auch Abschüsse außerhalb geltender Jagdzeiten oder beispielsweise mit in Feuchtgebieten verbotener Bleimunition wurden in der Studie als illegal erfasst.

Angesichts der nun vorliegenden Zahlen fordert der NABU ein verbessertes staatliches Monitoring illegaler Verfolgung und die Einrichtun
g von auf Artenschutzkriminalität spezialisierten Anlaufstellen für Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte, wie sie bereits in Nordrhein-Westfalen existieren. Um die Fehlabschussrate bei der Wasservogeljagd zu verringern, ist eine artgenaue Berichtspflicht für geschossene Enten und Gänse und ein stichprobenhaftes Kontrollsystem der vorgenommenen Artbestimmungen unabdingbar.

Besorgniserregend sind für den NABU auch die geschätzt 1.200 bis 12.000 getöteten Greifvögel und Eulen jährlich. Arten wie Habicht und Seeadler werden zum Teil systematisch verfolgt, Mäusebussarde und Rotmilane häufig vergiftet. In die Schätzung mit eingegangen sind dabei auch die in letzter Zeit vermehrt auftretenden Zerstörungen von Greifvogelhorsten im Zusammenhang mit geplanten Windenergieanlagen. Aufgrund der geringen Vermehrungsrate von Greifvögeln können auch diese vergleichsweise niedrigen Zahlen Auswirkungen auf die Populationen haben.

Auf 2.000 bis 10.000 Vögel wird die Zahl der für den Käfigvogelhandel gefangenen Finken in Deutschland geschätzt.
Hinzu kommen absichtlich verfolgte Rabenvögel, Graureiher, Kormorane und Möwen oder auch zerstörte Nester von Mehlschwalben oder anderen Gebäudebrütern.

Weitere Informationen unter: www.birdlife.org/campaign/stop-illegal-bird-killing

Zur BirdLife-Pressemitteilung: www.birdlife.org/europe-and-central-asia/pr/24-october-2017

Weitere Informationen unter: www.NABU.de/killingbirds

Für Rückfragen:
Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 030-284984-1620, Mobil 0172-9108275, E-Mail: Lars.Lachmann@NABU.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
   

Quellenangabe

NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 120/17 | 24. OKTOBER 2017
________________________________________________________________


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Albert Meier


- Amsel im Oktober 2017


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F

Die Wilden Bienchen von Wonsees
Die Wilden Bienchen von Wonsees
Die Wilden Bienchen von Wonsees

23/24.10.2017

Wonsees/Ofr. Ein innovatives Artenschutz- Umweltbildungsprojekt des Artenschutz in Franken®, des evangelischen Kindergartens in Wonsees und DIE KITA gemeinnützige GmbH, das von der Deutschen Postcode Lotterie unterstützt wird.

Am 18. Oktober fand die Installation der Wildbienenwand statt  .... für Freitag den 27. Oktober ist nun die erste von mehreren Umweltbildungseinheiten geplant ... begleiten Sie uns bei der Umsetzung eines in dieser Form wohl in der gesamten Bundesrepublik einzigartigen Projektes, zur Sicherung der Biodiversität unter Einbindung lebendiger Informationseinheiten....

   - https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=60000&cid=&id=93855


... hier auf den Seiten des Artenschutz in Franken®

Die Rückkehr der Wölfe
Die Rückkehr der Wölfe
Die Rückkehr der Wölfe

22/23.10.2017

Durch Bayern streifen wieder Wölfe.
Lange waren es nur Einzelgänger, doch jetzt ist der Wolf zurück: Im Sommer 2017 gab es in Bayern den ersten wilden Wolfsnachwuchs seit mehr als hundert Jahren.

Mehr zum Thema auf den Seiten des BR

- www.br.de/nachrichten/niederbayern/wolf-bayern-rote-liste-100~_node-f23a31b5-c1ee-468a-a58e-096df310376a_-d9e3e2e7f0e33b4e095c3f88dc5858602221a421.html

   
Quellenangabe

Bayerischer Rundfunk
Anstalt des öffentlichen Rechts
Rundfunkplatz 1
80335 München
Telefon: 089 / 59 00-01
Telefax: 089 / 59 00-18 59 00


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother
- Wieder in Bayern daheim .. der Wolf


Mehr zum Wolf auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=23066


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Wer wird Baum des Jahres 2018?
Wer wird Baum des Jahres 2018?
Wer wird Baum des Jahres 2018?

22/23.10.2017

Zur Auswahl stehen:
Esskastanie (Castanea sativa) - Kornelkirsche (Cornus mas) - Amberbaum (Liquidambar styracilflua)

Wer wird das Rennen machen?

Machen Sie mit und geben Sie uns Ihren Tipp.

- http://baum-des-jahres.de/index.php?id=826

Herzliche Einladung zur Ausrufung am 26. Oktober 2017 in Berlin / Zoo um 11:00 Uhr.


Der aktuelle Baum des Jahres 2017:

Die Gewöhnliche Fichte
(Picea abies)

Sie wird auch Gemeine oder Europäische Fichte genannt
. Regional, vor allem in Süddeutschland und in den Alpenländern, trägt sie auch den botanisch nicht ganz korrekten Namen Rottanne. Sie ist die einzige in Deutschland natürlich vorkommende Fichtenart.

- http://baum-des-jahres.de/index.php?id=764

Quellenangabe/Foto

Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung
mit Fachbeirat Kuratorium Baum des Jahres
Förderverein Baum des Jahres e.V.

Dr. Silvius Wodarz
Kneippstr. 15 - 95615 Marktredwitz
Tel.: 09231-985848 - Fax: 09231-82927
E-Mail:info@baum-des-jahres.de

Roloff



Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Zivilgesellschaft fordert Sofortprogramm ...
Zivilgesellschaft fordert Sofortprogramm für Klimaschutz 2020

21/22.10.2017

Neue Bundesregierung muss Kohleausstieg beschließen

Gemeinsame Pressemitteilung vom WWF Deutschland, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR):


Umwelt- und Entwicklungsverbände sowie Landeskirchen haben ein Klimaschutz-Sofortprogramm vorgelegt. Es enthält konkrete Maßnahmen, um das Klimaziel bis 2020 zu erreichen und 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 auszustoßen. Darüber hinaus fordern die zivilgesellschaftlichen Organisationen, jetzt die klimapolitischen Weichen für die Folgejahre richtig zu stellen. Geschieht in den kommenden zwei Jahren nichts, so wird Deutschland seine Ziele um mindestens acht Prozentpunkte verfehlen. Das haben Berechnungen des Bundesumweltministeriums ergeben. Dies wäre ein klimapolitischer Offenbarungseid, mit dem auch die internationale Glaubwürdigkeit Deutschlands endgültig verspielt würde.

„Um den Pariser Klimavertrag einzuhalten zu können, muss Deutschland sehr schnell einen steilen CO2-Minderungspfad einschlagen. Mit den physikalischen Grenzen kann man nicht verhandeln. Wer das Ziel für 2020 sehenden Auges verpasst, muss umso mehr zur Erreichung der Folgeziele für 2030 und 2040 leisten. Die neue Bundesregierung muss die Trendwende mit einem Sofortprogramm einläuten. Deutschland kann nicht Energiewendeland sein wollen – und Kohleland bleiben. Wenn die deutschen Jamaikaner scheitern, wird das karibische Jamaika durch den Klimawandel unbewohnbar“, sagt DNR-Präsident Kai Niebert.

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger erklärt: „Wir nehmen die Bundeskanzlerin beim Wort, dass das Klimaziel 2020 eingehalten wird. Das hat klimapolitische Konsequenzen für die Kohleverstromung. Wir schlagen vor, alle Kohlekraftwerke, die vor 1990 ans Netz gegangen sind, in den nächsten zwei Jahren stillzulegen. So werden die Kohlekapazitäten im Jahr 2020 halbiert und kurzfristig so viel CO2 eingespart wie nötig. Eine Jamaika-Koalition darf nicht ohne die Festlegung eines zeitnahen Kohleausstiegs besiegelt werden, sonst werden auch alle künftigen Klimaziele zur Makulatur.“

Michael Schäfer, Leiter Energie und Klima beim WWF, sagt: „Großbritannien, Frankreich und die Niederlande haben den Kohleausstieg auf den Weg gebracht, während Deutschlands CO2-Ausstoß seit acht Jahren nicht mehr sinkt. Ein Koalitionsvertrag ohne Kohleausstieg wäre inakzeptabel. Das Pariser Klimaziel bedeutet konkret: Die Bundesregierung muss allein im Kohlesektor bis 2020 100 Millionen Tonnen CO2 einsparen.“

Wolfgang Lucht, Wissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Mitglied im Sachverständigenrat für Umweltfragen unterstützt die Zielsetzung des Sofortprogramms und erklärt: „Die von den Verbänden im Klimaschutz-Sofortprogramm geforderten Maßnahmen stehen vollständig im Einklang mit dem, was aus Sicht der klimawissenschaftlichen Forschung notwendig ist. Nur ein sofortiger, schneller Einstieg in den Ausstieg aus der Kohle kann Deutschland noch auf den Klimaschutz-Pfad führen, dessen Ziel es ist, Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft zu schützen und Spielraum für eine sozial und wirtschaftlich verträgliche Gestaltung nach 2020 zu bewahren.“

Neben der zusätzlichen Abschaltung von 50 Prozent der Kohlekraftwerke bedarf es auch eines Schnellstarts in allen anderen Sektoren. Die kommende Regierung muss den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen, eine echte Effizienz- und Wärmewende auf den Weg bringen und Landwirtschafts- wie Verkehrspolitik neu ausrichten.


KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 467

lea.vranicar@wwf.de


Quellenangabe

WWF
20. Oktober 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Wolf - Bayernwald
Wolf - Bayernwald
Fangerfolg am Nationalparkzentrum Falkenstein

21/22.10.2017

Einer der entlaufenen Gehege-Wölfe wurde am Samstag in einer Lebendfalle entdeckt

Ludwigsthal.
Am Samstagmorgen wurde in der Nähe des Nationalparkzentrums Falkenstein einer der entlaufenen Gehege-Wölfe in einer der ausgebrachten Lebendfallen gefangen. Das Tier wurde umgehend betäubt und tierärztlich betreut. Nach Feststellung der Tierärztin des Nationalparks Bayerischer Wald hat das weibliche Tier deutlich abgenommen. Es wird vorübergehend zur Eingewöhnung und besseren Beobachtung in einem separaten Gehege untergebracht.

„Ich bin froh, dass sich die enormen Anstrengungen der vergangenen Wochen gelohnt haben“, so Nationalparkleiter Franz Leibl. „Wir werden auch weiterhin auf unser Konzept mit Lebendfallen, Fotofallen sowie Narkoseschützen setzen und hoffen in den nächsten Tagen auf einen weiteren Fangerfolg.

Wie immer sind wir dabei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und bitten darum, jede Wolfssichtung im Haus zur Wildnis zu melden.“ Die Nationalparkeinrichtung ist tagsüber via +49 9922 5002-0 erreichbar. In den Nachtstunden sollte direkt die Polizei verständigt werden.

Auch Umweltministerin Ulrike Scharf zeigt sich erleichtert über die gute Nachricht. „Der Nationalpark hat sich von Anfang an intensiv bemüht
, die Tiere lebend zu fangen. Ich bin froh, dass das jetzt in einem Fall gelungen ist. Ich danke der Nationalparkverwaltung und den Sicherheitskräften für ihren unermüdlichen Einsatz vor Ort. Klar ist aber weiterhin: Wenn die Sicherheit der Menschen das erfordert, muss auch ein Abschuss der noch freien Wölfe vorgenommen werden.

Jetzt gilt es, zügig die Umstände der Freilassung der Tiere aufzuklären." Für Hinweise auf den oder die Täter hat das Umweltministerium eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.

Bildunterschrift:
Von der Fangaktion noch etwas benommen, erkundet die Wölfin das Trenngehege. (Bild: Nationalpark Bayerischer Wald)

Hinweis an die Medien: Für Rückfragen am Wochenende kontaktieren Sie bitte die Vermittlung im Haus zur Wildnis unter +49 9922 5002-0.



Quellenangabe/Foto:

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Freyunger Str. 2
94481 Grafenau    Tel. (08552) 9600 – 0
Fax: (08552) 9600 -100
E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de
Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -



Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neu auf unserer Internetpräsenz ...
Neue Aufnahmen auf unseren Internetseiten

20/21.10.2017

Franken. Albert Meier
stellt uns neue Aufnahmen zur Übernahme auf unsere Internetpräsenz zur Verfügung:

Aglais io, Tagpfauenauge
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22009

Leccinum scabrum, Birkenpilz, Gemeiner Birkenpilz
-https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=80000&cid=&id=96461

Sympetrum vulgatum, Gemeine Heidelibelle ... in der Aufnahme ersichtlich
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=50297

Vanessa atalanta, Admiral
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=71000&cid=&id=22051



Haselmaus fällt Windrad zum Opfer
Haselmaus fällt Windrad zum Opfer
Hessen: Haselmaus fällt Windrad zum Opfer

20/21.10.2017

Ein Windkraft-Investor hat im Stadtwald von Grünberg (Mittelhessen)
Anfang November 2016 mit Genehmigung des Regierungspräsidiums (RP) Gießen die streng geschützte Haselmaus vergrämt, um ein Windrad früher bauen zu können. Das berichteten mehrere Medien.

Mehr zum Thema auf den Seiten von Wild und Hund
- https://wildundhund.de/hessen-haselmaus-faellt-windrad-zum-opfer/


Quellenangabe


Paul Parey Zeitschriftenverlag GmbH
Erich-Kästner-Straße 2
D – 56379 Singhofen

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Hohenegger
- Akut gefährdet - Die Haselmaus ....

Mehr zur Haselmaus auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=21018


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Millionen Vogelbrutpaare in Deutschland verloren
Millionen Vogelbrutpaare in Deutschland verloren

NABU: 12,7 Millionen Vogelbrutpaare in Deutschland verloren

219/20.10.2017

Tschimpke: Massives Vogelsterben muss aufgehalten werden - Agrarreform gefordert
________________________________________________________________

Berlin –
Laut einer aktuellen Auswertung des NABU hat Deutschland in nur zwölf Jahren 12,7 Millionen Vogelbrutpaare verloren (zwischen 1998 und 2009). Das entspricht 15 Prozent des Bestandes von 1998. Die summierte Zahl der Brutpaare aller Vogelarten ging in diesem Zeitraum von 97,5 auf 84,8 Millionen Paare zurück. Die Auswertung beruht auf den Vogelbestandsdaten, die die Bundesregierung 2013 an die EU gemeldet hat. Bislang war jedoch nur die Zu- oder Abnahme auf Artenebene  im Gespräch, nicht was die Ergebnisse für die Gesamtzahl bedeuten. Die Zahlen machen vor allem deutlich, dass zwar manche seltenen Arten zunehmen, dafür aber häufige und weit verbreitete Arten massiv abnehmen.

„Aufgrund dieser dramatischen Zahlen muss man von einem regelrechten Vogelsterben sprechen. Während wir es schaffen, große und seltene Vogelarten durch gezielten Artenschutz zu erhalten, brechen gleichzeitig die Bestände unserer Allerweltsvögel ein. Sie finden einfach in unserer heutigen aufgeräumten Agrarlandschaft außerhalb von Naturschutzgebieten keine Überlebensmöglichkeiten mehr“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

20 Prozent der verlorengegangenen Vögel stellt allein der Star, frisch gekürter Vogel des Jahres 2018. Mit fast 2,6 Millionen Brutpaaren weniger, ist diese Art besonders betroffen. Die häufigen Arten Haussperling, Wintergoldhähnchen und Buchfink folgen auf den nächsten Plätzen. Neben dem Star finden sich mit Feldlerche, Feldsperling und Goldammer drei weitere Vögel der Agrarlandschaft unter den zahlenmäßig größten Verlierern. „Sowohl bei den seltenen als auch bei den häufigen Arten, sind die Vögel der Agrarlandschaft am stärksten betroffen. In der Entwicklung unserer landwirtschaftlich genutzten Flächen ist auch der mutmaßliche Grund für diesen massiven Bestandseinbruch zu suchen“, sagt NABU-Vogelexperte Lars Lachmann.

Im betroffenen Zeitraum hat der Anteil an artenreichen Wiesen und Weiden oder Brachflächen drastisch ab-, dagegen der intensive Anbau von Mais und Raps stark zugenommen. Ein verblüffend ähnliches Muster wie bei der Entwicklung der Vogelzahlen zeigt sich bei der Zahl der Insekten: Eine gestern in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichte Studie hat bisherige dramatische Befunde zum Insektenrückgang in Nordwestdeutschland bestätigt. Seit den 90er-Jahren hat dort die Biomasse der Fluginsekten zwischen 76 bis 81 Prozent abgenommen. Durch die große Anzahl der untersuchten Standorte und Lebensräume kann die Studie als repräsentativ für ganz Deutschland erachtet werden. „Ein direkter Zusammenhang mit dem Vogelrückgang ist sehr wahrscheinlich, denn fast alle betroffenen Arten füttern zumindest ihre Jungen mit Insekten“, so Lachmann.

Der NABU fordert die Koalitionsparteien einer neuen Bundesregierung daher dringend dazu auf, die Notbremse zu ziehen, und eine grundlegende Reform der Agrarförderung auf EU-Ebene durchzusetzen. Öffentliche Gelder sollen nicht mehr mit der Gießkanne verteilt werden, sondern aus einem Naturschutzfonds an Landwirte für konkrete öffentliche Naturschutzleistungen gezahlt werden. „Nur so lässt sich das Verschwinden der Vögel vor unseren Augen aufhalten und rückgängig machen, bevor es zu spät ist“, so Lachmann.

Die komplette Auswertung und weitere Informationen unter: www.NABU.de/vogelsterben

Eine Infografik „Drastischer Vogelschwund in Deutschland“ zum kostenlosen Download gibt es unter
www.NABU.de/pressebilder_vogelsterben

Der Nationale Bericht Deutschlands nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie an die EU ist verfügbar unter
www.bfn.de/0316_vsbericht2013.html



Quellenangabe

NABU

NABU-PRESSEMITTEILUNG | NR 116/17 | 19. OKTOBER 2017

Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

In der Aufnahme von Johannes Rother


- Feldlerche ... seit 2007 auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands angekommen, auch die europaweite Abnahme dieser Spezies konnte dokumentiert werden ....

Mehr zur Feldlerche auf unseren Seiten
- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&id=20700

A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F -


Rettung für die Braunkehlchen
Rettung für die Braunkehlchen
Rettung der letzten oberfränkischen Braunkehlchen

19/20.10.2017

Vorstellung des Projekts zum Schutz für die vom Aussterben bedrohte Vogelart

In fünf ausgewählten Projektgebieten in den Landkreisen Hof
, Kronach und Kulmbach sollen in den kommenden Jahren Hilfsmaßnahmen für das in Bayern vom Aussterben bedrohte Braunkehlchen erarbeitet und umgesetzt werden. Hierzu stellte der LBV heute im Rotmaintal das Projekt „Stabilisierung und Ausweitung der Brutbestände des Braunkehlchens in Nordostoberfranken“ vor.

Mehr auf den Seiten des LBV


- https://www.lbv.de/news/details/rettung-der-letzten-oberfr%C3%A4nkischen-braunkehlchen/


Quellenangabe

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.


Für die gelisteten Darstellungen trägt der Autor die redaktionelle Verantwortung.

Die Informationen geben ausnahmslos die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme unserer Organisation wieder.

Artenschutz in Franken®

Mehr zum Braunkehlchen auf unseren Seiten

- https://www.artenschutz-steigerwald.de/index.php?lang=de&p=72000&cid=&id=20604


A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F - A.i.F - A.i.F -A.i.F






powered by
DC-SOFTs.de
Letzte Aktualisierung:
23.11.2017 um 10:29 Uhr
36
USERS ONLINE
Datenschutz   Impressum
Sie sind der  2567455. Besucher!
( 27635808 Hits )
© Artenschutz im Steigerwald /
Artenschutz in Franken

1996 - 2017
Alle Rechte vorbehalten!