Amphibien in der Sackgasse
Wenn der Weg endet – Gefahren für wandernde Amphibien
Jedes Jahr im Frühjahr machen sich Amphibien wie die Erdkröte, der Grasfrosch oder der Teichmolch auf den Weg zu ihren angestammten Laichgewässern. Diese Wanderungen folgen uralten Routen, die sich über Generationen bewährt haben. Doch unsere heutige Landschaft hat sich stark verändert – oft mit fatalen Folgen für die Tiere.
Immer wieder beobachten wir Situationen, in denen Amphibien in künstliche Strukturen geraten, aus denen sie aus eigener Kraft nicht mehr entkommen können. Steile Schächte, Bordsteinkanten, Entwässerungsanlagen oder bauliche Vertiefungen werden zur tödlichen Falle. Die Tiere bleiben darin gefangen, erschöpfen sich oder vertrocknen. In anderen Fällen stehen sie plötzlich vor einer unüberwindbaren Barriere, die ihnen den weiteren Weg versperrt – und damit den Zugang zu ihren Laichgewässern unmöglich macht.
Das Ergebnis ist leises, oft unbemerktes Sterben und ein weiterer Verlust für ohnehin stark unter Druck stehende Amphibienpopulationen.
Nach intensiver Beobachtung, fachlichem Austausch und reiflicher Überlegung haben wir uns entschlossen, aktiv zu handeln. Aus dieser Arbeit heraus entstand eine Aufstiegshilfe, die speziell dafür entwickelt wurde, Amphibien sicher aus solchen Gefahrenbereichen herauszuführen oder ihnen das Überwinden von Barrieren zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt standen dabei:
Die Aufstiegshilfe soll nicht nur kurzfristig helfen, sondern langfristig einen Beitrag zum Amphibienschutz leisten.
Praxistest im Frühjahr 2026
Im kommenden Frühjahr 2026 werden wir diese Aufstiegshilfe erstmals unter realen Bedingungen erproben. Dabei werden wir genau beobachten, wie sie von Erdkröte & Co. angenommen wird und welche Verbesserungen sich möglicherweise ergeben.
Selbstverständlich werden wir transparent über die Ergebnisse berichten – über Erfolge ebenso wie über Herausforderungen. Denn wir sind überzeugt: Nur durch Beobachtung, Anpassung und gemeinsames Lernen können wir wirksame Lösungen für den Artenschutz entwickeln.
In der Aufnahme
Jedes Jahr im Frühjahr machen sich Amphibien wie die Erdkröte, der Grasfrosch oder der Teichmolch auf den Weg zu ihren angestammten Laichgewässern. Diese Wanderungen folgen uralten Routen, die sich über Generationen bewährt haben. Doch unsere heutige Landschaft hat sich stark verändert – oft mit fatalen Folgen für die Tiere.
Immer wieder beobachten wir Situationen, in denen Amphibien in künstliche Strukturen geraten, aus denen sie aus eigener Kraft nicht mehr entkommen können. Steile Schächte, Bordsteinkanten, Entwässerungsanlagen oder bauliche Vertiefungen werden zur tödlichen Falle. Die Tiere bleiben darin gefangen, erschöpfen sich oder vertrocknen. In anderen Fällen stehen sie plötzlich vor einer unüberwindbaren Barriere, die ihnen den weiteren Weg versperrt – und damit den Zugang zu ihren Laichgewässern unmöglich macht.
Das Ergebnis ist leises, oft unbemerktes Sterben und ein weiterer Verlust für ohnehin stark unter Druck stehende Amphibienpopulationen.
- Eine praxisnahe Lösung aus Verantwortung
Nach intensiver Beobachtung, fachlichem Austausch und reiflicher Überlegung haben wir uns entschlossen, aktiv zu handeln. Aus dieser Arbeit heraus entstand eine Aufstiegshilfe, die speziell dafür entwickelt wurde, Amphibien sicher aus solchen Gefahrenbereichen herauszuführen oder ihnen das Überwinden von Barrieren zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt standen dabei:
- Nachhaltigkeit bei Material und Bauweise
- Praxisnahe Funktionalität für den realen Einsatz vor Ort
- eine einfache Integration in bestehende Strukturen
- sowie die Orientierung am natürlichen Verhalten der Tiere
Die Aufstiegshilfe soll nicht nur kurzfristig helfen, sondern langfristig einen Beitrag zum Amphibienschutz leisten.
Praxistest im Frühjahr 2026
Im kommenden Frühjahr 2026 werden wir diese Aufstiegshilfe erstmals unter realen Bedingungen erproben. Dabei werden wir genau beobachten, wie sie von Erdkröte & Co. angenommen wird und welche Verbesserungen sich möglicherweise ergeben.
Selbstverständlich werden wir transparent über die Ergebnisse berichten – über Erfolge ebenso wie über Herausforderungen. Denn wir sind überzeugt: Nur durch Beobachtung, Anpassung und gemeinsames Lernen können wir wirksame Lösungen für den Artenschutz entwickeln.
In der Aufnahme
- kurz vor dem Laichgewässer endet der Weg für die meisten Amphibien, denn diese Barriere ist nicht zu überwinden
Amphibien in der Sackgasse
In der Aufnahme
- kurz vor dem Laichgewässer endet der Weg für die meisten Amphibien, denn diese Barriere ist nicht zu überwinden
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