Sie alle engagieren sich gemeinsam mit Artenschutz in Franken® für eine intakte Umwelt
ARTENSCHUTZ IN FRANKEN®

Im Sinne uns nachfolgender Generationen
Ausgezeichnet

Home

Über Uns

Aktuelles

Der Steigerwald

Diverses

Pflanzen

Projekte

Publikationen

Tiere

Umweltbildung

Webcams
Sie befinden sich hier:
Webcams
>
Diashows
Winterlicht über der stillen Landschaft
Bild zum Eintrag (1135226-177)
Winterlicht über der stillen Landschaft

Wenn der Winter die Landschaft in Besitz nimmt, verändert sich nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre Wirkung. Die schneebedeckten Fluren liegen weit und offen da, überzogen von einer geschlossenen, hellen Decke. Wege, Feldränder und kleine Senken sind nur noch zu erahnen. Alles wirkt ruhiger, geordneter, fast zeitlos.

In den frühen Morgenstunden beginnt das Licht langsam zurückzukehren. 


Am Horizont steigt die Sonne auf und taucht den Himmel in warme Farbtöne, die im Kontrast zur kühlen Winterlandschaft stehen. Das erste Licht trifft auf den Schnee, wird reflektiert und verstärkt die Helligkeit der offenen Flächen. Die Landschaft scheint für einen Moment zu leuchten.

Im Vordergrund zeichnen sich vereiste Pflanzen ab. Gräser, Stängel und verbliebene Samenstände sind von feinen Eiskristallen überzogen. Jede Struktur wird sichtbar, jede Linie scharf umrissen. Was im Sommer im dichten Grün verborgen bleibt, tritt nun klar hervor. Die Pflanzen wirken zerbrechlich und zugleich widerstandsfähig – angepasst an Kälte, Frost und Wind.

Der Reif auf den Halmen glitzert im zunehmenden Sonnenlicht. Mit jeder Minute verändern sich Farben und Kontraste. Blau- und Grautöne weichen langsam warmen Gelb- und Rosaschattierungen. Der Übergang von Nacht zu Tag wird Teil der Landschaft und verleiht ihr eine besondere Tiefe.

Solche Winterbilder zeigen eine Seite der Natur, die oft übersehen wird. 


Sie machen sichtbar, dass auch scheinbar ruhende Landschaften voller Leben und Struktur sind. Unter der Schneedecke schützen sich Pflanzen und Boden vor extremer Kälte, Tiere ziehen sich zurück oder hinterlassen feine Spuren, die im Schnee kurz sichtbar bleiben.

Die Aufnahmen dieser Winterlandschaft vermitteln Ruhe und Weite, aber auch die Anpassungsfähigkeit der Natur. Sie erinnern daran, dass selbst in der kältesten Jahreszeit ökologische Prozesse weiterlaufen – langsamer, leiser, doch nicht weniger bedeutsam. Der Winter formt die Landschaft und schafft die Grundlage für das, was im Frühjahr neu erwacht.
( 46 )
Platterbsen (Lathyrus) – Formen, Farben, Lebensräume
Bild zum Eintrag (1134636-177)
Platterbsen (Lathyrus)

Platterbsen gehören zur Gattung Lathyrus innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Weltweit sind zahlreiche Arten bekannt, die sowohl als Wildpflanzen als auch als Zier- oder Nutzpflanzen vorkommen. Charakteristisch für Platterbsen sind ihre meist kletternden oder rankenden Wuchsformen sowie die typischen schmetterlingsförmigen Blüten.

Die Blüten der Platterbsen erscheinen je nach Art in unterschiedlichen Farben, darunter Weiß, Rosa, Violett, Blau oder Gelb. Sie wachsen häufig in lockeren Trauben und sind nicht nur optisch auffällig, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten wie Bienen und Schmetterlinge.


Platterbsen sind vor allem in gemäßigten Klimazonen verbreitet. 

Man findet sie auf Wiesen, an Waldrändern, Böschungen oder in lichten Gebüschen. Viele Arten bevorzugen sonnige Standorte und durchlässige Böden, kommen aber auch mit nährstoffärmeren Bedingungen gut zurecht.

Einige Lathyrus-Arten werden gezielt im Garten angebaut, etwa wegen ihres dekorativen Erscheinungsbildes oder ihrer Eignung zur Begrünung von Zäunen und Rankhilfen. Andere Arten spielen eine Rolle in naturnahen Lebensräumen und tragen zur biologischen Vielfalt bei.

In einer Diashow lassen sich die Platterbsen besonders gut darstellen:
von der Vielfalt der Blütenformen über die feinen Ranken bis hin zu ihrem natürlichen Lebensraum. So wird die besondere Schönheit und ökologische Bedeutung dieser Pflanzengattung anschaulich vermittelt.
( 17 )
Eis und Wasser – Der stille Kreislauf des Lebens
Bild zum Eintrag (1134392-177)
Eis und Wasser – Der stille Kreislauf des Lebens

Eis und Wasser sind weit mehr als bloße Naturstoffe. Sie sind Gedächtnis und Bewegung, Ursprung und Zukunft zugleich. In ihnen spiegeln sich die großen Zusammenhänge unseres Planeten: Klima, Zeit und Leben. Diese Diashow eröffnet einen Raum, in dem die leisen Prozesse der Natur sichtbar werden – Prozesse, die oft im Verborgenen wirken und doch über das Schicksal ganzer Ökosysteme entscheiden.

Eis steht für Dauer und Erinnerung.

 In Gletschern, Eiskappen und Schneefeldern lagern Informationen aus vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden. Luftblasen im Eis bewahren die Atmosphäre früherer Zeiten, Schichten erzählen von warmen und kalten Phasen, von Stabilität und Umbruch. Gleichzeitig ist Eis kein starres Element. Gletscher bewegen sich langsam talwärts, knirschen, brechen und passen sich ihrer Umgebung an. Sie formen Landschaften, schleifen Gestein und schaffen Lebensräume, lange bevor der Mensch sie betritt.

Wasser ist das Element des Wandels. 

Es findet seinen Weg durch jede noch so kleine Öffnung, verbindet Höhen und Tiefen, überwindet Grenzen und Distanzen. Als Quelle schenkt es Leben, als Fluss transportiert es Nährstoffe, als See speichert es Wärme, als Meer reguliert es das globale Klima. Ohne Wasser gäbe es keine Wälder, keine Tiere, keine Kulturen – und keine Zukunft.

Eis und Wasser stehen in einem engen Wechselspiel. Schnee speist Flüsse, Gletscher sichern die Wasserversorgung ganzer Regionen, Polareis beeinflusst Meeresströmungen und Wetterlagen auf der ganzen Erde. Wenn dieses Gleichgewicht ins Wanken gerät, bleiben die Folgen nicht lokal begrenzt. Das Abschmelzen von Eis verändert den Meeresspiegel, verschiebt Klimazonen und verstärkt extreme Wetterereignisse. Was fern erscheint, wirkt nah.

Die Bilder dieser Diashow machen diese Zusammenhänge erfahrbar. 

Sie zeigen die stille Erhabenheit gefrorener Strukturen ebenso wie die fließende Dynamik des Wassers. Licht, Farbe und Struktur lassen erkennen, wie sensibel diese Systeme sind – und wie eng Schönheit und Verletzlichkeit miteinander verbunden sind. Jeder Tropfen, jede Eisschicht ist Teil eines globalen Gefüges.

Besonders eindrucksvoll wird sichtbar, wie schnell sich natürliche Prozesse verändern können. Rückzugsgebiete des Eises werden kleiner, Übergangszonen größer. Dort, wo einst dauerhaft Frost herrschte, entstehen neue Landschaften – oft ohne die Zeit, stabile Ökosysteme auszubilden. Wasser verliert seine Rolle als verlässlicher Speicher und wird zunehmend zum unberechenbaren Faktor.


Doch diese Diashow zeigt nicht nur Verlust, sondern auch Verantwortung. 

Sie lädt dazu ein, genauer hinzusehen und die Bedeutung von Eis und Wasser neu zu begreifen. Naturschutz beginnt mit Wahrnehmung. Wer versteht, wie grundlegend diese Elemente für das Leben auf der Erde sind, erkennt auch die Dringlichkeit ihres Schutzes.

Eis und Wasser erinnern uns daran, dass die Natur keine entfernte Kulisse ist. Sie ist ein lebendiges System, in das wir eingebunden sind. Ihr Zustand spiegelt unsere Entscheidungen wider. Diese visuelle Reise ist deshalb mehr als eine Sammlung von Bildern – sie ist ein stiller Appell, das Gleichgewicht zu bewahren, bevor das Schmelzen unumkehrbar wird.
( 10 )
Pilze – faszinierende Vielfalt im Verborgenen
Bild zum Eintrag (1134261-177)
Pilze – faszinierende Vielfalt im Verborgenen

Pilze sind ein oft übersehener, aber unverzichtbarer Bestandteil unserer Ökosysteme. In dieser Diashow möchten wir die große Vielfalt heimischer Pilzarten zeigen und einen Einblick in ihre Formen, Farben und Lebensweisen geben. Dabei steht nicht die Vollständigkeit, sondern das Staunen und das Bewusstsein für ihre ökologische Bedeutung im Vordergrund.

Gleichzeitig weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass eine zuverlässige Bestimmung von Pilzen allein anhand von Bildern – insbesondere für Laien – kaum möglich ist. 

Viele Arten ähneln sich äußerlich stark, während entscheidende Unterscheidungsmerkmale oft nur im Detail, im Standort oder unter dem Mikroskop erkennbar sind. Als Organisation empfehlen wir daher dringend, Pilzbestimmungen stets durch ausgewiesene Fachkennerinnen und Fachkenner vornehmen zu lassen.


Zunehmend geraten Pilzarten auch durch klimatische Veränderungen unter Druck.

 Längere Trockenperioden, steigende Temperaturen und veränderte Niederschlagsmuster beeinflussen das empfindliche Zusammenspiel zwischen Pilzen, Böden und ihren Symbiosepartnern wie Bäumen und Pflanzen. Einige Arten reagieren darauf besonders sensibel und gehen in ihrem Vorkommen deutlich zurück.


Ein weiterer Aspekt ist die Entnahme von Fruchtkörpern. 

Auch wenn der Fruchtkörper nur einen Teil des Pilzorganismus darstellt, kann häufiges oder unsachgemäßes Sammeln – insbesondere bei seltenen Arten – zu einer Schwächung der Bestände beitragen. In Kombination mit Lebensraumveränderungen, Zerstörung von Wäldern, Bodenverdichtung und Flächenversiegelung verstärken sich diese negativen Effekte erheblich.

Mit dieser Diashow möchten wir dazu beitragen, das Verständnis für Pilze zu vertiefen und für einen respektvollen, verantwortungsvollen Umgang mit ihnen zu sensibilisieren. Der Schutz ihrer Lebensräume ist zugleich ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt insgesamt.
( 30 )
Bäume – Facetten einer stillen Präsenz
Bild zum Eintrag (1135384-177)
Bäume – Facetten einer stillen Präsenz
Eine Diashow über Vielfalt, Form und Zeit


Bäume begleiten den Menschen seit jeher. Sie prägen Landschaften, strukturieren Räume und verändern sich mit den Jahreszeiten. In dieser Diashow rücken Bäume in ihren unterschiedlichen Facetten in den Mittelpunkt – als Einzelerscheinung, als Teil eines Waldes und als prägendes Element in natürlichen wie auch gestalteten Umgebungen.

Die gezeigten Bilder widmen sich der Vielfalt der Formen und Strukturen. Mächtige Stämme, feine Zweige, ausladende Kronen und detailreiche Rinden erzählen von Wachstum, Anpassung und Zeit. Licht und Schatten verändern die Wirkung der Bäume immer wieder neu und lassen bekannte Motive in unterschiedlichen Stimmungen erscheinen.

Ein weiterer Fokus liegt auf den jahreszeitlichen Veränderungen. Knospen, frisches Laub, volle Kronen und kahle Äste zeigen den Kreislauf des Werdens und Vergehens. Jede Phase hat ihren eigenen Charakter und macht deutlich, wie wandelbar und zugleich beständig Bäume sind.

Die Diashow betrachtet Bäume aus verschiedenen Perspektiven. 

Nahaufnahmen lenken den Blick auf Details, während weite Einstellungen ihre Bedeutung im Raum sichtbar machen. So entsteht ein vielschichtiges Bild, das sowohl Ruhe als auch Dynamik vermittelt.

Ziel der Bilderserie ist es, die Aufmerksamkeit auf die oft selbstverständliche Präsenz von Bäumen zu lenken. Sie lädt dazu ein, genauer hinzusehen und die Vielfalt wahrzunehmen, die in jedem einzelnen Baum steckt. Die Diashow versteht sich als visuelle Annäherung an ein Thema, das Natur, Zeit und Umgebung miteinander verbindet.
( 32 )
Blätter – Zweige – Regentropfen
Bild zum Eintrag (1134140-177)

Blätter – Zweige – Regentropfen
Eine Diashow stiller Naturmomente

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die eine besondere Wirkung entfalten. Ein einzelnes Blatt, ein feiner Zweig, ein Regentropfen, der kurz innehält, bevor er fällt. In dieser Diashow rücken solche unscheinbaren Details in den Mittelpunkt und machen sichtbar, was im Alltag leicht übersehen wird.

Die gezeigten Bilder fangen Momentaufnahmen aus der Natur ein, in denen Formen, Strukturen und Licht eine zentrale Rolle spielen. Blätter zeigen ihre Maserungen, Zweige zeichnen feine Linien in den Raum, und Regentropfen verbinden beide zu flüchtigen Augenblicken. Dabei entsteht ein Wechselspiel aus Ruhe und Bewegung, aus Nähe und Distanz.


Regentropfen verändern die Wahrnehmung der Umgebung. 

Sie legen sich auf Oberflächen, bündeln Licht und lassen Farben intensiver erscheinen. Auf Blättern sammeln sie sich in kleinen Perlen, an Zweigen folgen sie natürlichen Linien. Jeder Tropfen erzählt von Vergänglichkeit und von dem ständigen Wandel in der Natur.

Die Diashow versteht sich als Einladung zum bewussten Hinschauen. Sie zeigt keine spektakulären Szenen, sondern konzentriert sich auf einfache Motive, die durch ihre Reduktion wirken. Durch die Abfolge der Bilder entsteht ein ruhiger Rhythmus, der Zeit lässt für Beobachtung und eigene Gedanken.

Blätter, Zweige und Regentropfen bilden dabei ein gemeinsames Thema: Sie stehen für Verbindung, Wachstum und Veränderung. In ihrer Kombination zeigen sie, wie eng einzelne Elemente der Natur miteinander verknüpft sind. Die Diashow macht diese Zusammenhänge sichtbar und eröffnet neue Perspektiven auf vertraute Motive.

Ob als kurze Auszeit oder als bewusster Rundgang durch natürliche Details – diese Bilderserie lädt dazu ein, den Blick zu verlangsamen und die leisen Eindrücke der Natur wahrzunehmen.
( 22 )
Impressionen Winter 2026
Bild zum Eintrag (1134016-177)
Impressionen Winter 2026

Der Winter 2026 steht für eine Jahreszeit voller Gegensätze und besonderer Stimmungen. Wenn die Temperaturen sinken und die Landschaft zur Ruhe kommt, entstehen Momente, die im Alltag oft nur flüchtig wahrgenommen werden. Diese Diashow lädt dazu ein, genau diese Augenblicke festzuhalten und aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Winterliche Szenen zeichnen sich durch ihre Klarheit und Schlichtheit aus.

Schneebedeckte Flächen, vereiste Details und das gedämpfte Licht der kurzen Tage verleihen der Umgebung eine besondere Atmosphäre. Farben wirken zurückhaltender, Formen treten deutlicher hervor und die Natur zeigt sich reduziert, aber zugleich ausdrucksstark. In dieser Reduktion liegt eine eigene Schönheit, die Raum für Ruhe und Konzentration schafft.

Die hier gezeigten Impressionen spiegeln unterschiedliche Facetten des Winters 2026 wider. Mal sind es weite Landschaften, die durch ihre Stille beeindrucken, mal kleine Details, die erst auf den zweiten Blick ihre Wirkung entfalten. Spuren im Schnee, Lichtreflexionen auf Eisflächen oder der Kontrast zwischen Himmel und Boden erzählen von Bewegung, Vergänglichkeit und Beständigkeit zugleich.


Der Winter verändert nicht nur die Natur, sondern auch die Wahrnehmung. 

Geräusche werden gedämpft, Abläufe verlangsamen sich, und der Blick richtet sich stärker auf das Wesentliche. Genau diese Wirkung greift die Diashow auf. Sie versteht sich nicht als vollständige Darstellung, sondern als Sammlung von Eindrücken, die Raum für eigene Gedanken und Interpretationen lassen.

Jedes Bild steht für einen Moment, der den Charakter der kalten Jahreszeit widerspiegelt. Zusammen ergeben sie ein Gesamtbild, das den Winter 2026 nicht festlegt, sondern erlebbar macht. Die Diashow kann dabei als Einladung verstanden werden, sich Zeit zu nehmen, den Blick schweifen zu lassen und die besondere Stimmung dieser Jahreszeit bewusst auf sich wirken zu lassen.

Ob als kurze Pause im Alltag oder als gezielter Rundgang durch winterliche Szenen – die Impressionen bieten unterschiedliche Zugänge und laden dazu ein, den Winter aus neuen Blickwinkeln zu entdecken.
( 14 )
Schwebfliegen – unterschätzte Vielfalt in der Luft
Bild zum Eintrag (1133699-177)
Schwebfliegen – unterschätzte Vielfalt in der Luft

Sie stehen scheinbar reglos in der Luft, wechseln abrupt die Richtung und verschwinden lautlos zwischen Blüten und Gräsern: Schwebfliegen gehören zu den faszinierendsten Insekten unserer Landschaften. Obwohl sie häufig mit Wespen oder Bienen verwechselt werden, sind sie vollkommen harmlos – und zugleich von großer Bedeutung für funktionierende Ökosysteme.

Unsere Diashow lädt dazu ein, genauer hinzusehen. Die gezeigten Aufnahmen zeigen die Vielfalt an Formen, Farben und Lebensweisen, die Schwebfliegen auszeichnen. Von kleinen, unscheinbaren Arten bis hin zu auffälligen, hummelähnlichen Vertretern wird sichtbar, wie anpassungsfähig und vielseitig diese Insektengruppe ist.

Wichtige Bestäuber und ökologische Helfer

Schwebfliegen zählen zu den bedeutenden Bestäubern heimischer Pflanzen. Viele Arten besuchen regelmäßig Blüten, um Nektar und Pollen aufzunehmen, und leisten dabei einen wichtigen Beitrag zur Vermehrung von Wild- und Kulturpflanzen – oft schon früh im Jahr, wenn andere Insekten noch kaum aktiv sind.

Auch ihre Larven erfüllen wichtige Aufgaben. Je nach Art leben sie in unterschiedlichen Lebensräumen: Einige ernähren sich von Blattläusen und helfen so, deren Populationen auf natürliche Weise zu regulieren. Andere zersetzen abgestorbenes Pflanzenmaterial oder entwickeln sich in speziellen Mikrohabitaten. Diese Vielfalt macht Schwebfliegen zu zentralen Bausteinen im ökologischen Gefüge.

Lebensräume und ihre Bedeutung

Schwebfliegen sind in nahezu allen Landschaftstypen zu finden: auf artenreichen Wiesen, an Waldrändern, in Auen, Mooren, Gärten und selbst in städtischen Grünflächen. Entscheidend ist das Vorhandensein von Blütenangebot, Strukturvielfalt und geeigneten Entwicklungsräumen für die Larven.

Der Rückgang naturnaher Lebensräume, intensive Landnutzung und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln führen jedoch dazu, dass viele Arten seltener werden. Die Bilder dieser Diashow dokumentieren daher nicht nur Schönheit, sondern auch das, was es zu bewahren gilt.

Schwebfliegen im Wandel von Klima und Landschaft

Der Klimawandel beeinflusst das Leben von Schwebfliegen spürbar. Mildere Winter und frühere Frühjahre können zu einer längeren Aktivitätsphase führen. Gleichzeitig bringen Trockenperioden, Hitzeextreme und veränderte Blühzeiten neue Herausforderungen mit sich.

Ob Schwebfliegen von diesen Veränderungen profitieren oder darunter leiden, hängt stark von der Struktur und Vielfalt der Landschaft ab. Naturnahe Flächen, heimische Blühpflanzen, extensiv gepflegte Wiesen und vielfältige Gärten können als Rückzugsräume dienen und ihre Widerstandsfähigkeit stärken.

Sehen, verstehen, schützen

Die in dieser Diashow zusammengeführten Aufnahmen zeigen Schwebfliegen in unterschiedlichen Lebensräumen und Momenten ihres Lebenszyklus. Sie machen sichtbar, wie eng Schönheit, Nutzen und Schutz miteinander verbunden sind.

Wer Schwebfliegen schützt, schützt weit mehr als nur eine Insektengruppe: Es geht um lebendige Landschaften, funktionierende Bestäubung und den Erhalt biologischer Vielfalt. Aufmerksamkeit ist dabei der erste Schritt – und genau dazu möchten diese Bilder und Texte beitragen.
( 10 )
Binsenjungfern – stille Schönheiten der Feuchtgebiete
Bild zum Eintrag (1133179-177)
Binsenjungfern – stille Schönheiten der Feuchtgebiete

Wenn sich im Sommer das Licht auf ruhigen Wasserflächen spiegelt, erscheinen sie oft ganz unauffällig: Binsenjungfern. Schlank, elegant und meist in grünlichen oder metallisch schimmernden Farbtönen sitzen sie auf Halmen, Gräsern oder Schilfstängeln. Anders als viele andere Libellenarten ruhen sie mit leicht geöffneten Flügeln und wirken dabei fast schwebend zwischen Wasser und Land.

Binsenjungfern gehören zur Gattung Lestes und sind typische Bewohner strukturreicher Feuchtgebiete. 

Sie bevorzugen Teiche, Tümpel, Gräben, Moore und langsam verlandende Gewässer mit dichter Ufervegetation. Dort finden sie sowohl Jagdreviere als auch geeignete Plätze für Eiablage und Entwicklung.

Ihr Lebenszyklus ist eng an das Wasser gebunden. 

Die Larven leben über mehrere Monate im Gewässer, bevor sie an Pflanzenstängeln aus dem Wasser klettern und sich zur erwachsenen Libelle häuten. Die erwachsenen Tiere sind geschickte Jäger kleiner Insekten und zugleich selbst Teil des komplexen Nahrungsnetzes dieser Lebensräume.


Binsenjungfern gelten als sensible Anzeiger für den Zustand von Feuchtgebieten. 

Wo sie vorkommen, ist meist noch eine gewisse naturnahe Struktur vorhanden. Der Verlust kleiner Gewässer, das Entfernen von Uferpflanzen und längere Trockenphasen setzen ihnen jedoch zunehmend zu. Gleichzeitig zeigen manche Arten, dass warme Sommer und milde Winter ihre Verbreitungsgebiete verändern können.

Diese Diashow lädt dazu ein, die Binsenjungfern genauer zu betrachten – nicht als flüchtige Erscheinung, sondern als festen Bestandteil einer vielfältigen und schützenswerten Landschaft.
( 13 )
Vom Schweigen des Holzes – liegendes Totholz im Wirtschaftswald
Bild zum Eintrag (1132415-177)
 Vom Schweigen des Holzes – liegendes Totholz im Wirtschaftswald

    Liegendes Totholz ist kein Zeichen von Verfall, sondern von Zeit. In natürlichen Wäldern bleibt der gefällte Baum, wo er gefallen ist. Er wird langsam Teil des Bodens, des Wassers, der Kreisläufe. In seinem Zerfall entsteht Leben: Pilze durchziehen das Holz, Insekten graben Gänge, Moose besiedeln feuchte Oberflächen, und aus dem Moder wachsen neue Bäume. 


Der liegende Stamm ist kein Abfallprodukt des Waldes, sondern eines seiner tragenden Elemente.

In den meisten Wirtschaftswäldern jedoch bleibt diese Geschichte unvollständig. Selbst dort, wo von Naturnähe, Biodiversität und Schutzkonzepten gesprochen wird, fehlt das liegende Totholz meist in der notwendigen Menge, Vielfalt und Dauer. Was bleibt, sind vereinzelte Stämme, oft randlich abgelegt, aufgeräumt, entwertet – Relikte statt Strukturen. 

Der Wald darf alt aussehen, aber nicht alt werden.


Aus ökologischer Sicht ist dieses Fehlen nicht nebensächlich. 

Liegendes Totholz bildet das Rückgrat einer Vielzahl hochspezialisierter Lebensgemeinschaften. Zahlreiche Arten sind auf genau diese langsamen Übergänge angewiesen: vom stehenden Baum zum liegenden Stamm, vom festen Holz zum weichen Substrat, vom Schatten zum Keimbett. Wo diese Übergänge fehlen, verstummt ein erheblicher Teil der biologischen Vielfalt – leise, aber dauerhaft.

Der Wirtschaftswald folgt jedoch weiterhin einer Logik der Ordnung und der Verwertung. Abgestorbene Bäume gelten meist als Störung, als Risiko, als ungenutztes Potenzial. Sie werden entfernt, bevor sie liegen dürfen. So entsteht ein Wald, der funktioniert, aber nicht reift; der grün ist, aber strukturell arm; der bewirtschaftet wird, als ließe sich Natur in Zeitfenster und Ertragseinheiten pressen.

Besonders kritisch ist, dass selbst Wälder mit ausgewiesenem Naturschutzanspruch meist diesem Muster weitgehend folgen. Die dort verbleibenden Totholzmengen sind häufig das Ergebnis von Kompromissen, nicht von ökologischer Notwendigkeit. Sie markieren meist das politisch Erlaubte, nicht das fachlich Erforderliche. Der Begriff des naturnahen Wirtschaftswaldes wird so meist zur Beruhigungsformel – beruhigend für das Gewissen, unzureichend für die Arten, die auf Kontinuität angewiesen sind.

Ein Wald, der kein liegendes Totholz zulässt, verweigert sich dem eigenen Alterungsprozess. Er bleibt in einem künstlich verlängerten Zustand der Vorläufigkeit. Doch Naturschutz beginnt dort, wo Kontrolle zurückgenommen wird und Zeit wieder eine Rolle spielen darf. Liegendes Totholz bedeutet, Verlust zuzulassen, ohne ihn als Scheitern zu begreifen. 

Es bedeutet, Prozesse zu akzeptieren, die sich nicht beschleunigen oder verwerten lassen.

Wer Wirtschaftswälder ernsthaft naturnah entwickeln will, muss dem liegenden Totholz Raum geben – nicht als Ausnahme, sondern als selbstverständlichen Bestandteil. Es braucht nicht nur mehr Holz im Wald, sondern mehr Geduld. Mehr Vertrauen in ökologische Prozesse. Mehr Bereitschaft, Unordnung als Voraussetzung von Vielfalt zu verstehen.

Solange liegendes Totholz im Wirtschaftswald knapp bleibt, bleibt auch der Anspruch auf Naturnähe brüchig. Der Wald mag dann genutzt werden, er mag gepflegt erscheinen – aber er erzählt nicht die ganze Geschichte des Lebens, das in ihm möglich wäre.
( 15 )
Wenn die Wiese atmet – eine Geschichte von Hummeln und Pflanzen
Bild zum Eintrag (1132698-177)
Wenn die Wiese atmet – eine Geschichte von Hummeln und Pflanzen

Als die Sonne an diesem Morgen langsam über den Hügel steigt, liegt die Wiese still da, als würde sie noch schlafen. Tauperlen glänzen auf den Blättern, und zwischen den Halmen hält die Kälte der Nacht ein letztes Mal fest. Doch dann beginnt etwas, das man nur bemerkt, wenn man innehält.

Ein tiefes, sanftes Brummen liegt plötzlich in der Luft.

Eine Hummel hebt sich schwerfällig vom Boden ab. Ihr Körper ist rund, dicht behaart und trägt die Farben der Wiese in sich. Sie steuert eine violette Blüte an, die sich gerade erst geöffnet hat. Für einen Moment scheint die Zeit stillzustehen, während Hummel und Pflanze einander begegnen – zwei Lebewesen, die seit Jahrtausenden aufeinander angewiesen sind.

Die Blume bietet Nektar und Pollen, die Hummel bringt Bewegung. Beim Landen streifen ihre Beine über die Staubgefäße, feine Pollenkörner bleiben im dichten Fell hängen. Mit jedem Weiterflug trägt sie diese winzigen Partikel zu einer neuen Blüte. Ohne Worte, ohne Absicht – und doch mit großer Wirkung.

Im Laufe des Tages wird die Wiese lebendig. Hummeln besuchen Klee, Disteln, Taubnesseln und Obstblüten. Jede Pflanze hat ihre eigene Form, ihren eigenen Duft, ihre eigene Zeit. Manche Blüten sind tief und schwer zugänglich, doch genau dafür sind Hummeln gemacht. Ihre Kraft, ihre Ausdauer und ihre Fähigkeit, auch bei kühleren Temperaturen zu fliegen, machen sie zu unersetzlichen Bestäubern.

Während wir Menschen oft nur Farben und Formen sehen, erleben Hummeln eine Landschaft voller Wegweiser. Sie folgen Mustern im UV-Licht, spüren elektrische Felder und merken sich Blüten, die besonders ergiebig sind. Ihre Flugrouten sind keine Zufälle, sondern Teil eines fein abgestimmten Systems.

Doch dieses System ist verletzlich.

Wo Wiesen verschwinden, wo Blüten fehlen und Böden versiegelt werden, wird es still. Das Brummen verstummt, und mit ihm verliert die Landschaft einen Teil ihres Atems. Jede einzelne Pflanze, die blühen darf, jede Fläche, die wild bleiben kann, gibt den Hummeln eine Chance – und damit auch sich selbst.

Wenn wir Hummeln an Pflanzen beobachten, sehen wir mehr als Insekten auf Blüten. Wir sehen ein lebendiges Netzwerk aus Geben und Nehmen, aus Bewegung und Wachstum. Eine Erinnerung daran, dass Naturschutz nicht abstrakt ist, sondern direkt vor unseren Augen geschieht – leise, brummend und voller Leben.
( 9 )
Winterstille – Dezember 2025
Bild zum Eintrag (1132416-177)
Winterstille – Dezember 2025

Ende Dezember 2025 senkte sich die Kälte langsam über die Landschaft. Die Temperaturen fielen weit unter den Gefrierpunkt, und mit ihnen veränderte sich der Blick auf die Natur. Was gestern noch weich und beweglich war, erstarrte über Nacht zu feinen Strukturen aus Eis.

An Blättern und Zweigen bildeten sich Kristalle. 

Jeder Hauch von Feuchtigkeit wurde sichtbar, jede Unebenheit der Oberfläche zeichnete sich neu ab. Das Eis legte sich nicht schwer, sondern behutsam über die Pflanzen – als würde es ihre Formen bewahren wollen. Adern in Blättern traten hervor, Knospen wirkten wie in Glas eingeschlossen, Zweige wurden zu Trägern filigraner Muster.

Diese frostigen Tage waren mehr als ein ästhetischer Moment. Sie zeigten, wie anpassungsfähig Pflanzen sind und wie sensibel zugleich. Unter der Eisschicht ruhte das Leben, geschützt durch jahrtausendealte Strategien des Überdauerns. Stillstand bedeutete hier nicht Ende, sondern Vorbereitung.

Solche Kälteperioden sind Teil natürlicher Winter. Sie beeinflussen ökologische Kreisläufe, regulieren Populationen und schaffen Voraussetzungen für einen Neubeginn im Frühjahr. Gleichzeitig erinnern sie daran, wie stark Witterungsextreme Landschaften prägen – und wie wichtig stabile, vielfältige Ökosysteme sind, um diese Phasen zu überstehen.

Die Aufnahmen dieser Diashow halten einen Moment fest, in dem die Natur nichts erklärt und nichts fordert. Sie zeigt sich einfach. Zerbrechlich und widerstandsfähig zugleich.

Ein Winterbild, das leise erzählt, wie eng Schönheit, Ruhe und Schutz miteinander verbunden sind.
( 9 )
„Klimawald ohne Klima, Biodiversität ohne Vielfalt“
Bild zum Eintrag (1132205-177)
Wenn der Wald verschwindet und Wirtschaftsforste bleiben!

Mancherorts lässt sich derzeit ein bemerkenswertes Phänomen beobachten: Ein gewachsener Wald wird Schritt für Schritt seiner ältesten Bäume entledigt. Zunächst verschwinden die mächtigen Altbäume, dann die starken Mittelalten, bis am Ende eine Ansammlung dünner Stämmchen zurückbleibt. Der Ort heißt weiterhin „Wald“ – wenn auch mehr aus sprachlicher Tradition als aus ökologischer Überzeugung.

Begleitet wird dieser Prozess häufig von wohlklingenden Begriffen:
Waldumbau, Klimawald, Biodiversitätsstrategie oder integratives Schutzkonzept. Worte, die Stabilität, Zukunftsfähigkeit und ökologische Weitsicht suggerieren. Der tatsächliche Zustand vor Ort hingegen wirkt bisweilen eher wie eine großflächige Verjüngungsfläche mit Restbaumcharakter.

Altbäume erfüllen im Ökosystem Wald eine Vielzahl unverzichtbarer Funktionen. 
Sie regulieren das Mikroklima, speichern große Mengen Kohlenstoff, bieten Höhlen, Totholz und Nischen für spezialisierte Arten und wirken als ökologische Gedächtnisträger eines Standortes. Ihre Entfernung lässt sich nicht durch die bloße Anwesenheit junger Bäume kompensieren – auch nicht durch wohlformulierte Konzepte oder langfristige Zieldefinitionen.

Besonders bemerkenswert ist dabei die semantische Leistung, mit der struktureller Verlust in Fortschritt umgedeutet wird. Wo Kronendach, Beschattung und jahrzehntelange Bodenentwicklung fehlen, spricht man von Anpassung. Wo komplexe Lebensräume verschwinden, verweist man auf künftige Vielfalt. Und wo der Wald an Resilienz einbüßt, wird von seiner „klimatischen Optimierung“ gesprochen.

Selbstverständlich ist Wald kein statisches Gebilde, und Veränderung gehört zu seiner Natur. Doch zwischen natürlicher Dynamik und systematischer Entnahme ökologisch zentraler Strukturen besteht ein deutlicher Unterschied. Ein Wald, der seine ältesten und wertvollsten Bestandteile verliert, verliert nicht nur Masse, sondern auch Funktion, Geschichte und ökologische Tiefe.

Vielleicht lohnt es sich, den Erfolg von Schutz- und Umbaukonzepten nicht allein an Planungsunterlagen und Zielkatalogen zu messen, sondern auch an dem, was am Ende tatsächlich stehen bleibt: ein vielfältiger, strukturreicher Wald – oder lediglich eine Ansammlung junger Bäume, die noch lernen müssen, was ein Wald einmal war.
( 21 )
Die stille Kraft der Novembersonne – Ein Landschaftsbild der Mittelgebirge
Bild zum Eintrag (1129231-177)
Die stille Kraft der Novembersonne – Ein Landschaftsbild der Mittelgebirge

Der November ist ein Monat, in dem sich die Natur spürbar zurücknimmt. Die Farben des Herbstes sind verblasst, das Gold und Rot der Blätter längst verschwunden. Was bleibt, ist eine Landschaft in gedeckten Tönen, klaren Formen und einer fast meditativen Ruhe. Gerade in den Mittelgebirgen, wo Täler und Höhenzüge sich in weichen Linien abwechseln, entfaltet diese Schlichtheit ihren ganz eigenen Zauber.

In dieser Übergangszeit tritt die Novembersonne in Erscheinung – leise, zurückhaltend und zugleich von einem besonderen, kaum greifbaren Charakter. Sie steigt spät über die Hügel und sinkt früh wieder dahin, und doch prägt sie in diesen wenigen Stunden den gesamten Tag. Ihr Licht ist kein strahlendes Weiß des Sommers und kein goldenes Glühen des Oktoberherbstes. Es ist ein sanftes, fast gedämpftes Leuchten, das sich wie ein hauchzarter Schleier über die Landschaft legt.


Nebel als Bühne für ein flüchtiges Schauspiel


Besonders eindrucksvoll wirkt die Novembersonne, wenn der Nebel tief in die Täler sinkt und seine graue Ruhe über Wiesen, Wälder und Hänge breitet. In den Mittelgebirgen ist dieser morgendliche oder manchmal sogar ganztägige Nebel ein vertrauter Begleiter. Er füllt die Senken wie ein stilles Meer, lässt Baumkronen wie Inseln daraus hervorragen und verwandelt Wege und Pfade in geheimnisvolle Linien, die irgendwo im Ungewissen verschwinden.

Die Sonne versucht, sich durch diese weiche Wand zu arbeiten. Man sieht, wie ihre Strahlen zwischen den kahlen Ästen der Bäume aufblitzen, wie sie sich an den feinen Nebeltröpfchen bricht und kleine Lichtkegel erzeugt, die sofort wieder verschluckt werden. Es ist ein Kampf, doch keiner mit Gewalt – eher ein zartes Ringen zwischen Licht und Feuchtigkeit. Oft bleibt die Sonne am Ende hinter dieser Nebelschicht verborgen, und gerade dieses „Nicht-Ganz-Durchdringen“ ist es, das der Landschaft eine unverwechselbare Stimmung verleiht.


Die Rolle der laublosen Wälder


Ohne ihre Blätter stehen die Bäume wie filigrane Zeichnungen im Raum. Ihre Äste wirken wie mit feiner Tinte gezeichnet, scharf und gleichzeitig verletzlich. Durch diesen offenen Blick entstehen Tiefe und Weite, die im Sommer verborgen bleiben. Die Novembersonne betont diese Strukturen, ohne sie je voll zu erhellen: Sie tastet sich an ihnen entlang, bleibt in den Verzweigungen hängen, erzeugt schemenhafte Schatten und verleiht dem Wald eine beinahe grafische Ästhetik.

Jeder Baum, jeder Ast tritt aus der Anonymität hervor. Formen und Linien werden deutlicher, und die vertraute Landschaft zeigt sich in einer ungewöhnlichen Klarheit – nicht trotz des Nebels, sondern durch ihn.

Eine Atmosphäre zwischen Melancholie und Geborgenheit
Der Reiz dieser Novemberstimmung ist schwer in Worte zu fassen, denn er lebt von Gegensätzen:


  • Die Luft ist kühl, doch das Licht wirkt warm.

  • Die Wälder sind kahl, doch nicht karg.

  • Die Landschaft erscheint reduziert, und gleichzeitig voller Details.

  • Die Sonne bleibt verborgen, und dennoch ist ihr Einfluss spürbar.

Es entsteht eine Atmosphäre, die sowohl etwas Melancholisches als auch etwas Beruhigendes in sich trägt. Man fühlt sich nicht überwältigt, sondern eingeladen, genauer hinzusehen. Geräusche werden gedämpft, Entfernungen verschwimmen, die Welt wirkt für einen Moment kleiner und zugleich größer, weil sie Raum für Gedanken lässt.

Ein stilles Schauspiel von kurzer Dauer
Gerade weil diese Stimmung so flüchtig ist, entfaltet sie ihre besondere Wirkung. Ein leichter Windstoß kann den Nebel vertreiben, ein paar Minuten später zeigt sich der Himmel wolkig und grau, oder aber die Sonne setzt sich doch durch und bringt klare Sicht. Das Schauspiel der Novembersonne geschieht nicht jeden Tag und oft nur für kurze Augenblicke – aber genau diese Unbeständigkeit macht es so kostbar.

Wer zu dieser Zeit in den Mittelgebirgen unterwegs ist, erlebt einen Moment, der sich kaum wiederholen lässt. Es sind jene Augenblicke, die weniger laut und aufmerksamkeitsheischend sind als die großen Naturspektakel des Jahres, aber dafür von einer leisen Schönheit, die lange nachhallt.
( 17 )
Novemberlicht im Laubmischwald 2025
Bild zum Eintrag (1128995-177)
Novemberlicht im Laubmischwald

Eindrücke einer stillen, verletzlichen Jahreszeit

Der November legt seinen Schleier über den Wald. Nebel zieht zwischen den Stämmen hindurch, legt sich auf das feuchte Moos, glättet die Konturen der Welt. Die Farben des Sommers sind verblasst, zurück bleibt ein sanftes Spektrum aus Ocker, Braun und Grau. Die Luft ist kühl, schwer vom Duft nach Erde, Pilzen und vergehendem Laub. Hier, im Halbdunkel eines Laubmischwaldes, offenbart sich eine ganz eigene Form von Schönheit – leise, gedämpft und voller Bedeutung.

Wer in diesen Tagen den Wald betritt, spürt das Atmen des Bodens, das Knacken der Äste, das leise Rascheln eines Rotkehlchens im Unterholz. Die Vielfalt des Lebens ist noch immer da – aber sie wirkt zarter, zerbrechlicher als je zuvor. Zwischen den knorrigen Buchen, den mächtigen Eichen und den filigranen Birken ruht eine Gemeinschaft, die über Jahrhunderte gewachsen ist. Doch diese Gemeinschaft steht unter Druck.

Die stille Krise der Vielfalt

Biodiversität – das ist mehr als ein Wort aus wissenschaftlichen Berichten. Es ist das unsichtbare Netz, das alles Leben trägt. Jeder Käfer, jede Moosart, jede unscheinbare Flechte ist Teil eines Systems, das sich selbst reguliert, erneuert, verwandelt. Doch dieses Gleichgewicht gerät zunehmend ins Wanken.

Trockenere Sommer setzen den Bäumen zu, Hitzeperioden stressen den Boden, während plötzliche Starkregen das Erdreich fortspülen. Manche Arten ziehen sich zurück, andere wandern ein – ein stetes Ringen um Anpassung beginnt. Was über Jahrtausende in feinen Abstimmungen entstanden ist, verändert sich nun in einem Tempo, das die Natur kaum bewältigen kann.

Wo früher im November Nebel und Frost den Rhythmus bestimmten, herrschen heute milde Tage und unerwartetes Grün. Der Zyklus verschiebt sich – kaum merklich von Jahr zu Jahr, aber unübersehbar in seiner Summe. Die Grenzen zwischen den Jahreszeiten lösen sich auf, und mit ihnen verschwimmen die Lebensräume vieler Arten.

Der Wald als Zeuge des Wandels

Der Laubmischwald ist mehr als ein Ort – er ist ein Gedächtnis. In seinen Jahrringen trägt er die Spuren vergangener Sommer, die Narben von Stürmen, das Echo vergangener Jahrhunderte. Jetzt, im beginnenden Anthropozän, wird er zum stillen Zeugen einer beschleunigten Veränderung.

Die Eiche, einst Symbol für Beständigkeit, leidet zunehmend unter Trockenstress. Die Buche, lange Zeit die dominierende Baumart Mitteleuropas, kämpft um ihre Zukunft. Und auch wenn neue Arten – wie die Hainbuche, die Robinie oder wärmeliebende Insekten – ihren Platz finden, verändert sich damit das Gesicht des Waldes. Was bleibt, ist die Frage, wie viel von dem alten Klang des Waldes wir bewahren können.

Ein Blick in die Zukunft


Prognosen deuten darauf hin, dass wir zum Jahrhundertwechsel um über 2,5 Grad über dem aktuellen Jahresmittel liegen könnten – mit tiefgreifenden Folgen für Wälder weltweit. Hitzesommer, Schädlingsbefall, Wasserknappheit und Stürme könnten das Ökosystem grundlegend umformen. Der Wald der Zukunft wird ein anderer sein: lichter, bunter vielleicht, aber auch weniger vertraut.

Dennoch bleibt Hoffnung. Wälder sind Orte der Anpassung und der Regeneration. Wenn wir Raum lassen, achtsam gestalten, natürliche Prozesse fördern und Vielfalt als Wert erkennen, kann auch dieser Wandel neue Formen von Leben hervorbringen. Vielleicht wird der Wald von morgen anders aussehen – aber er kann dennoch Leben spenden, atmen, schützen.

Die Melancholie des Novemberlichts

Im diffusen Licht dieses Monats liegt eine besondere Ehrlichkeit. Der Wald zeigt sich ungeschminkt, reduziert auf das Wesentliche. Kein prunkvolles Grün, kein Vogelchor, keine Fülle – nur die pure Struktur, die das Leben trägt. Und vielleicht ist genau das die Botschaft des Novemberwaldes: Dass Schönheit auch in der Stille liegt, in der Verletzlichkeit, im Wandel selbst.

Wenn man hier verweilt, zwischen Nebel und fallendem Laub, versteht man, dass der Wald nicht nur eine Kulisse ist – er ist ein Gegenüber. Er spiegelt unsere Zeit, unsere Verantwortung, unsere Sehnsucht nach Beständigkeit.

So endet der November nicht im Vergehen, sondern im Innehalten. In jedem feuchten Blatt, das zu Boden sinkt, liegt das Versprechen neuen Lebens. Und vielleicht beginnt darin ein neuer Anfang – nicht nur für den Wald, sondern auch für uns.
( 8 )
Steigerwald Impressionen Oktober 2025
Bild zum Eintrag (1128697-177)
Herbst im Steigerwald – Wo die Stille Farben trägt

Es ist Ende Oktober im Steigerwald.
Die Tage sind kürzer geworden, das Licht weicher, der Himmel klarer und tiefer. Der Sommer hat sich leise verabschiedet, und nun liegt über der Landschaft eine Stimmung von Ruhe, Einkehr und stiller Pracht.

Der Wald, Herzstück dieser alten fränkischen Hügellandschaft, steht in Flammen – nicht im Feuer, sondern im Glanz seiner Blätter. Gold, Rostrot und Bernsteingelb fließen ineinander, wie ein stilles Gemälde der Natur. Jeder Baum scheint ein eigenes Licht zu tragen, als wolle er die Wärme des Sommers noch einen Augenblick festhalten, bevor der Winter naht.

Am Morgen liegt feiner Nebel über den Tälern. Er füllt die Senken und legt sich über die Wiesen wie ein silberner Schleier. Die Sonne tastet sich langsam darüber hinweg, bricht durch das feuchte Grau und taucht den Wald in ein goldenes Leuchten. Für einen kurzen Moment wirkt die Welt wie verzaubert – ruhig, beinahe zeitlos.

Die Wege sind bedeckt mit einem Teppich aus Laub. Jeder Schritt klingt gedämpft, begleitet vom Rascheln und Flüstern der Blätter. Das ist der Klang des Herbstes – leise, friedlich, vertraut. Manchmal zieht ein leichter Wind durch die Baumkronen, trägt den Duft von feuchter Erde und Pilzen mit sich, von Holz und Moos.

In den Lichtungen sieht man Rehe am Waldrand stehen, aufmerksam, fast lautlos. Ein Schwarm Vögel zieht über das Tal, sammelt sich zum Flug in den Süden. Das Leben bereitet sich vor – nicht auf Ende, sondern auf Wandel. Denn im Steigerwald, wie überall in der Natur, ist der Abschied nur der Anfang eines neuen Kreislaufs.

Wenn die Sonne sinkt, verwandelt sich der Wald erneut. Das Licht wird sanft und golden, fällt flach über die Hügel und bringt die Farben zum Glühen, als würde die Erde selbst noch einmal tief durchatmen. Ein letzter warmer Tag, ein letzter Glanz, bevor die Nacht hereinbricht.

In dieser stillen Zeit offenbart der Steigerwald seine Seele. Kein Lärm, kein Eilen – nur das sanfte Pulsieren der Natur, die weiß, dass alles seine Zeit hat. Der Herbst ist hier kein Abschied, sondern ein Innehalten. Eine Einladung, die Schönheit des Vergänglichen zu erkennen und im Wandel Frieden zu finden.

Diese Diashow möchte einen Blick schenken – auf das, was leicht übersehen wird: auf die feinen Farben des Lichts, das Spiel der Schatten, das Atmen des Waldes. Sie ist eine Reise durch eine Landschaft, die uns lehrt, dass Stille nie leer ist, sondern voller Leben.
( 12 )
Dünner (Steiger) - Wald und jetzt ....
Bild zum Eintrag (1044007-177)
 Dünner (Steiger) - Wald und jetzt ....

Teil VII

01.03.2021

Wir beobachten stetig wie sich auch die Waldstruktur des Nördlichen und Oberen Steigerwaldes zunehmend verändert.

Wir dürfen wohl ohne Übertreibung sagen das wir die Wälder sehr gut kennen und das über Jahrzehnte hinweg!

Immer wieder wird kommuniziert das die Wälder dichter und älter werden ... der Anteil des Altholzes soll gar zunehmen und so ist es für uns immer wieder spannend die "Zunahme" auch in Aufnahmen zu dokumentieren.

Nun da die Bäume (oder besser Bäumchen) ihr Laub weitestgehend verloren haben ist wohl der beste Zeitpunkt diese Veränderung auch zu belegen.

Es gilt schon ganz genau hinzusehen wenn diese Zunahme des Altholzes erkannt werden soll.

In unseren Augen kann dort wo wir uns über mehrere Stunden bewegt haben und rund 25 Kilometer an Wegstrecke hinter uns gebracht haben, eine solche Zunahme nicht erkannt haben.

Eventuell setzen wir das Alter des "Altholzes" auch falsch an ....

.. doch eines ist bis jetzt bereits sehr auffällig der Wald wird immer gleichförmiger und eintöniger ...

Steigerwald Vielfalt? ... in zahlreichen Waldabteilungen ist von dieser Vielfalt kaum mehr etwas verblieben ...

Von der immer wieder hervogehobenen Naturnähe konnten wir bei unserem Durchschreiten, der sich in unseren Augen in einem mehr als bedenklichen Zustand befindlichen Wälder, wirklich nichts mehr entdecken.

Das ist sicher nicht der naturnahe Steigerwald wie wir uns diesen wünschen das ist in unseren Augen ein Wald der immer mehr zu einem Wald von der Stange mutiert!
( 40 )
Gewässerschutz in einem "naturnah" bewirtschafteten Wald
Bild zum Eintrag (1041057-177)
Gewässerschutz in einem "naturnah" bewirtschafteten Wald

01.01.2021

Bayern / Nördlicher und Oberer Steigerwald
. Eine neue Dimension des "Gewässerschutzes in einem nach eigenen Aussagen naturnah bewirtschafteten Wald" konnten wir aktuell bildgebend dokumentieren.

Und hier konnten wir unseren Augen kaum trauen, hatten wir uns doch vorher auch nochmals die Inhalte eines vorhandenen Naturschutzkonzeptes durchgelesen.

    Zu lesen steht hier unter anderem das hier das: Belassen des natürlichen Uferbewuchses und das Zulassen der natürlichen Dynamik eine große Rolle spielt.


Was wir hier sehen ist das in unseren Augen "herausragende Ergebnis einer gelungenen Grabenreinigung" die auch vor Fließgewässern welche sensiblen Arten als Lebensraum dienen nicht mehr Halt macht.

 Hier haben einige interessante Aufnahmen auf unserer Internetseite eingestellt welche das Wirken belegen.

Diese Eindrücke bringen uns zunehmend der Entscheidung nahe das es mehr denn je an der Zeit ist, den "naturnah bewirtschafteten" Oberen und Nördlichen Steigerwald komplett aus der Nutzung herauszuführen.

Die Installation eines Großschutzgebiets scheint tatsächlich die einzige Möglichkeit zu sein, diesen vormals so prägnanten und an Arten reichen Wald einer Funktion zuzuführen welche es auch den uns nachfolgenden Generationen ermöglicht, hier noch einen Wald vorzufinden der aufzeigt wie ein naturnaher Wald tatsächlich aussieht.

    Denn was uns hier als naturnah vorgestellt wird kann das in unseren Augen nicht sein ... hier wird ein nach unserer Auffassung falscher und nicht zukunftsfähiger Weg beschritten.


Lassen wir uns doch allen mal zeigen was tatsächlich naturnah oder besser natürlich ist und das von einer "Institution" welche hiervon die unbestritten meiste Ahnung hat .. die Natur selbst!
( 42 )
Dünner (Steiger) - Wald und jetzt ....
Bild zum Eintrag (1040972-177)
Dünner (Steiger) - Wald und jetzt ....

Teil VI

30.12.2020

Wir beobachten stetig wie sich auch die Waldstruktur des Nördlichen und Oberen Steigerwaldes zunehmend verändert.


Immer wieder wird kommuniziert das die Wälder dichter und älter werden ... der Anteil des Altholzes soll gar zunehmen und so ist es für uns immer wieder spannend die "Zunahme" auch in Aufnahmen zu dokumentieren.

Nun da die Bäume (oder besser Bäumchen) ihr Laub weitestgehend verloren haben ist wohl der beste Zeitpunkt diese Veränderung auch zu belegen.

Nun es gilt schon ganz genau hinzusehen wenn diese Zunahme des Altholzes erkannt werden soll.

In unseren Augen kann dort wo wir uns über mehrere Stunden bewegt haben und rund 15 Kilometer an Wegstrecke hinter uns gebracht haben, eine solche Zunahme nicht erkannt haben.

Eventuell setzen wir das Alter des "Altholzes" auch falsch an ....

.. doch eines ist bis jetzt bereits sehr auffällig der Wald wird immer gleichförmiger und eintöniger ... Steigerwald Vielfalt? in zahleichen Waldabteilungen ist von dieser Vielfalt kaum mehr etwas verblieben ...

Von der immer wieder hervogehobenen Naturnähe konnten wir bei unserem Durchschreiten, der sich in unseren Augen in einem mehr als bedenklichen Zustand befindlichen Wälder, wirlich nichts mehr entdecken.

Das ist sicher nicht der naturnahe Steigerwald wie wir uns diesen wünschen das ist in unseren Augen ein Wald der immer mehr zu einem Wald von der Stange mutiert!

Bildgebende Vergleiche zwischen naturnahem und strk bewirtschaftetem Wald werden wir in den kommenden Tagen noch beleggebend abbilden.

Für uns nur noch schockierend was wie hier mit ansehen müssen!
( 53 )
Nachhaltige Grabenpflege im "naturnahen" Wirtschaftswald
Bild zum Eintrag (1039923-177)
Nachhaltige Grabenpflege im "naturnahen" Wirtschaftswald

Teil IV

15.12.2020


Oberer/Nördlicher Steigerwald. Gar als Pflegeeingriff werden Maßnahmen an Grabensystemen bezeichnet.

Was wird denn hier gepflegt?

Der Wasserablauf im, nach eigenen Aussagen naturnah bewirtschafteten Wald, den sich "die Natur" immer wieder versucht in eine naturnahe Form zu bringen?

Die Artenvielfalt wird hier in jedem Fall wohl nicht gemeint sein denn nach einem solchen "Pflegeeingriff" ist ein großer Teil der vormals hier lebenden Vielfalt nicht mehr präsent.

Und abermals bemüht sich "die Natur" uns zu zeigen wie eine Naturnähe auszusehen hat.

Bis zum nächsten "nahturnahen Pflegeeingriff" ....
Waren wir vor wenigen Tagen noch erfreut darüber das es wohl angekommen sei wie eine mehr an der Natur orientierte "Grabenpflege" aussehen kann, so wurden wir bei einem unserer Orientierungsgänge erneut mit der "bewährten Grabenpflegeform" konfrontiert.

Ein Lernprozess schein somit ausgeschlossen und ein mögliches Naturschutzkonzept scheint sich mit dieser Form des Naturschutzes anzufreunden.

Durch die Entnahme der hier präsenten Futter- und Reproduktionspflanzen die auch eine ganze Generation an Schmetterlingen an sich trugen erhält der Ausspruch "Nachhaltig" eine ganz eigene Bedeutung.

Nachhaltig wurde zumindest hier dafür gesorgt, dass es auch im Bestand bedrohte Insektenarten nicht leichter haben werden sich der Arterhaltung zu widmen.

Die "gepflegte Wegstrecke" sieht im aktuellen Zustand fast so aus als stünde diese kurz vor der Asphaltierung ... was für ein Ansatz sich hier auch noch mit dem Prädikat naturnah schmücken zu wollen.

In unseren Augen eine einzige Katastrophe!
( 22 )
Nachhaltige Grabenpflege im "naturnahen" Wirtschaftswald
Bild zum Eintrag (1038297-177)
 Nachhaltige Grabenpflege im "naturnahen" Wirtschaftswald

21.11.2020


Oberer/Nördlicher Steigerwald. Abermals ist es uns gelungen eindrucksvolle Impressionen aus einem "naturnahen" (oder was manche unter naturnah verstehen) Wirtschaftswald bildgebend festzuhalten.

Und obwohl wir in den vergangenen Jahrzehnten doch schon das eine oder andere "Interessante" und "Unglaubliche" in naturnah und nachhaltig bewirtschafteten Waldabteilungen gesehen und dokumentiert haben, sind wir tatsächlich noch immer von dem was manch andere unter naturnah zu verstehen ist überrascht.

Eine Überraschung war es auch das gerade diese Waldabteilung, die sich in den Sommermonaten als Oase auch für die "Spanische Flagge "  - Art der Vorwarnliste in Bayern - siehe auch den wichtigen Hinweis zur Artpräsenz auf den Seiten der LfU https://www.lfu.bayern.de/natur/natura_2000/ffh/tier_pflanzenarten/doc/schmetterlinge.pdf - so eindrucksvoll hervorgetan hatte als "Überraschungsort der Nachhaltigkeit im naturnahen Wirtschaftswald" ausgewählt wurde.

Hier ist die "Überraschung" nach unserer Meinung sehr gut "gelungen" ... wir sind sprachlos.. obwohl wir das eigentlich sehr selten sind ... hier wäre es wohl wichtig und richtig gewesen vor solchen in unseren Augen unsäglichen und sinnlosen Einsätzen auch einmal auf die Seiten der LwF unter https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/biodiversitaet/dateien/spanische_flagge.pdf ... zu sehen und nachzulesen welche Schutzmaßnahmen hier erforderlich sind diese Art in naturnahen Wäldern zu sichern …

Zusammenfassend können wir vermelden ... surprise - surprise ... "Überraschung" gelungen ... doch sehen Sie selbst und lassen auch Sie sich überraschen, was in einem naturnahen Wirtschaftswald so alles an Naturnähe umgesetzt wird!

    Zahlreiche Eindrücke und Infos auf unseren Seiten


In der Aufnahme
Zusammengefasst ... Überraschung gelungen ... besonders die Spanische Flagge und mit ihr zahlreiche Arten werden sich über diese gelungene Überraschung freuen ... in den Augen des Artenschutz in Franken® ein Zeichen das hier kein Fingerspitzegefühl zur Arterhaltung vorhanden scheint denn sonst wäre dieser "Pflegeeingriff" in ganz anderer Form generiert worden und hätte dem Ansatz einer naturnahen Waldbewirtschaftung zum Vorteil gereicht ...
( 48 )
Parallele Themen:
Diashows
Online-Dokumentationen