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Winterliche Aktivität von Fledermäusen in anthropogenen Strukturen
Winterliche Aktivität von Fledermäusen in anthropogenen Strukturen
Winterliche Aktivität von Fledermäusen in anthropogenen Strukturen
Fledermäuse (Chiroptera) befinden sich während der Wintermonate in einer Phase der Hibernation, die durch eine starke Reduktion von Stoffwechselaktivität, Körpertemperatur und Energieverbrauch gekennzeichnet ist. Voraussetzung für einen erfolgreichen Winterschlaf sind stabile, frostfreie und störungsarme Quartiere mit möglichst gleichbleibenden mikroklimatischen Bedingungen.
In anthropogenen Strukturen, insbesondere an Gebäuden, können diese Bedingungen häufig nicht dauerhaft gewährleistet werden. Ungünstige Winterquartiere wie Fassadenverkleidungen, Spalten im Mauerwerk, Rollladenkästen oder andere bauliche Hohlräume unterliegen teils erheblichen Temperaturschwankungen. Infolge starker Abkühlung oder wiederholter Klimawechsel kann es zu vorzeitigem Erwachen der Tiere kommen.
Im vorliegenden Fall wurde eine Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) im Winterhalbjahr an einem Fliegengitter eines Wohngebäudes festgestellt. Die nächtlichen Außentemperaturen lagen bei etwa –10 °C. Das Tier befand sich außerhalb eines geeigneten Quartiers und zeigte ein für winteraktive Fledermäuse typisches Ausweichverhalten, indem es exponierte, potenziell wärmere Strukturen in Gebäudenähe aufsuchte.
Winterliche Aktivität stellt für Fledermäuse ein erhebliches Risiko dar, da in dieser Jahreszeit kein ausreichendes Nahrungsangebot zur Verfügung steht und die Energiereserven begrenzt sind. Wiederholtes Erwachen oder längere Aktivitätsphasen können zu einer kritischen Schwächung führen und im Extremfall letal enden.
Fledermäuse unterliegen dem strengen Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes sowie der FFH-Richtlinie. Bei Nachweisen von Fledermäusen während der Winterperiode sollte auf direkte Manipulation verzichtet und umgehend fachkundige Unterstützung, etwa durch regionale Fledermausbetreuer oder Naturschutzfachstellen, hinzugezogen werden. Ziel ist es, Störungen zu minimieren und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen zur Sicherung oder Verbesserung von Winterquartieren zu ergreifen.
In der Aufnahme von S. Bertelmann
Fledermäuse (Chiroptera) befinden sich während der Wintermonate in einer Phase der Hibernation, die durch eine starke Reduktion von Stoffwechselaktivität, Körpertemperatur und Energieverbrauch gekennzeichnet ist. Voraussetzung für einen erfolgreichen Winterschlaf sind stabile, frostfreie und störungsarme Quartiere mit möglichst gleichbleibenden mikroklimatischen Bedingungen.
In anthropogenen Strukturen, insbesondere an Gebäuden, können diese Bedingungen häufig nicht dauerhaft gewährleistet werden. Ungünstige Winterquartiere wie Fassadenverkleidungen, Spalten im Mauerwerk, Rollladenkästen oder andere bauliche Hohlräume unterliegen teils erheblichen Temperaturschwankungen. Infolge starker Abkühlung oder wiederholter Klimawechsel kann es zu vorzeitigem Erwachen der Tiere kommen.
Im vorliegenden Fall wurde eine Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) im Winterhalbjahr an einem Fliegengitter eines Wohngebäudes festgestellt. Die nächtlichen Außentemperaturen lagen bei etwa –10 °C. Das Tier befand sich außerhalb eines geeigneten Quartiers und zeigte ein für winteraktive Fledermäuse typisches Ausweichverhalten, indem es exponierte, potenziell wärmere Strukturen in Gebäudenähe aufsuchte.
Winterliche Aktivität stellt für Fledermäuse ein erhebliches Risiko dar, da in dieser Jahreszeit kein ausreichendes Nahrungsangebot zur Verfügung steht und die Energiereserven begrenzt sind. Wiederholtes Erwachen oder längere Aktivitätsphasen können zu einer kritischen Schwächung führen und im Extremfall letal enden.
Fledermäuse unterliegen dem strengen Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes sowie der FFH-Richtlinie. Bei Nachweisen von Fledermäusen während der Winterperiode sollte auf direkte Manipulation verzichtet und umgehend fachkundige Unterstützung, etwa durch regionale Fledermausbetreuer oder Naturschutzfachstellen, hinzugezogen werden. Ziel ist es, Störungen zu minimieren und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen zur Sicherung oder Verbesserung von Winterquartieren zu ergreifen.
In der Aufnahme von S. Bertelmann
- Fledermausfund im Siedlungsbereich: Zwergfledermaus an einem Fliegengitter bei starkem Frost.
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In der Aufnahme von S. Bertelmann
- Über eine Fledermaus Notrufnummer konnte fachlich kompetente Hilfe gerufen und das Tier gerettet werden.
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